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		<title>Weltfrauentag: Solidarität, Schwester!</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 09:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nanna-Josephine Roloff]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Spanien, 8. März 2018. Straßenbahnen stehen still, Kindergärten haben geschlossen, Krankenhäuser laufen im Stromsparmodus: Die Frauen haben die Arbeit niedergelegt und sind auf die Straße gegangen. Wir alle müssen mehr Gleichberechtigung fordern, immer und zu jeder Zeit. Weil Zaghaftigkeit in dieser Frage nicht ausreicht. Zeigen wir der Welt, dass sie ohne uns nicht funktionieren würde ... <a class="readon" href="https://www.oseon.com/blog/weltfrauentag-solidaritaet-schwester/">Weiterlesen &#187;</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Spanien, 8. März 2018. Straßenbahnen stehen still, Kindergärten haben geschlossen, Krankenhäuser laufen im Stromsparmodus: <a href="http://www.taz.de/!5487700/" target="_blank" rel="noopener">Die Frauen haben die Arbeit niedergelegt</a> und sind auf die Straße gegangen. Wir alle müssen mehr Gleichberechtigung fordern, immer und zu jeder Zeit. Weil Zaghaftigkeit in dieser Frage nicht ausreicht. Zeigen wir der Welt, dass sie ohne uns nicht funktionieren würde und warum von einer gleichberechtigten Gesellschaft alle profitieren. Ich für meinen Teil werde am Weltfrauentag nicht zur Arbeit gehen, here is why:<span id="more-10909"></span></p>
<h2>Warum wir den Weltfrauentag brauchen</h2>
<p>Frauen stellen 51 Prozent der Weltbevölkerung. Trotzdem gibt es kaum ein Land, in dem Männer und Frauen tatsächlich gleichberechtigt sind. Kaum ein Land, in dem es keinen Gender Pay Gap gibt oder die politische und parlamentarische Repräsentation der Bevölkerung entspricht. Seit 1949 gab es in der Bundesrepublik 692 beamtete Staatssekretäre. Gerade einmal drei Prozent davon waren oder sind Frauen. Es gab bisher mehr Männer mit dem Namen <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-09/gleichberechtigung-frauen-diskriminierung-fuehrungspositionen-ministerien" target="_blank" rel="noopener">Hans</a> in dieser Position als es Frauen insgesamt gab.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10919" src="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2019/03/lucia-498264-unsplash.jpg" alt="Photo of protester holding sign: Girls just wanna have fundamental rights" width="100%" srcset="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2019/03/lucia-498264-unsplash.jpg 4272w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2019/03/lucia-498264-unsplash-810x540.jpg 810w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2019/03/lucia-498264-unsplash-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 4272px) 100vw, 4272px" /></p>
<p><em>Gleichstellung von Mann und Frau &#8211; auch 2019 sind wir noch lange nicht am Ziel / Bild: <a href="https://unsplash.com/photos/48UaeIMNAA4?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">lucia</a> on <a href="https://unsplash.com/search/photos/fundamental-rights?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></em></p>
<p>Zahlen wie diese zeigen die Ungleichheit sehr eindrucksvoll. Frauen sind zu selten an elementaren gesellschaftlichen Entscheidungen beteiligt. Ein Ungleichgewicht, dass sich auch in der Gesetzgebung niederschlägt. Sehr deutlich wird dies unter anderem in der aktuellen Debatte um Paragraph 219a StGB. Hier ist geregelt, wer in welcher Form über Schwangerschaftsabbrüche informieren darf. De facto <a href="https://www.boell.de/de/2019/02/14/das-gesetz-misstraut-frauen" target="_blank" rel="noopener">verbietet der Paragraph jedoch weiterhin die freie Information über Schwangerschaftsabbrüche</a>. Frauen werden durch dieses Gesetz regelrecht zu unmündigen Menschen degradiert, denen die freie Entscheidung verwehrt wird. Ein anderes Beispiel für eine völlig überholte Gesetzgebung ist das Ehegatten-Splitting, das aus den 50er Jahren stammt und Frauen weiterhin in unbezahlte Care-Arbeit drängt. Trotz zahlreicher Untersuchungen, die <a href="https://www.boeckler.de/38389_38413.htm" target="_blank" rel="noopener">die negativen Auswirkung des Splittings auf die Gleichberechtigung </a>belegen, verweigert die Regierung eine Reform. Steuergesetzgebungen wie diese haben zur Folge, dass Frauen weitaus häufiger von <a href="https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/BevoelkerungSoziales/SozialesLebensbedingungen/Altersarmut.html" target="_blank" rel="noopener">Altersarmut</a> betroffen sind als Männer. Aufgrund von erziehungsbedingten Berufspausen sammeln sie weniger Rentenansprüche. Das reißt ein Loch in die Rente, da Erziehungs- und Pflegearbeit (die immer noch überwiegend von Frauen geleistet wird) in unserem Rentensystem nicht als vollwertige Arbeit angerechnet wird.</p>
<h2>Wahre Gleichberechtigung ist noch immer Zukunftsmusik</h2>
<p>Laut dem Weltwirtschaftsforum brauchen wir noch <a href="https://www.theguardian.com/society/2017/nov/01/gender-pay-gap-217-years-to-close-world-economic-forum" target="_blank" rel="noopener">217 Jahre</a>, um die ökonomische Gleichstellung von Frau und Mann zu erreichen. Wenn wir in dem aktuellen „Tempo“ weitermachen. Wir wissen längst, dass Frauen innerhalb von Gesellschaften eine fortschrittsweisende Rolle einnehmen, wenn sie die Freiheit dazu haben. Sie zu unterstützen, fördert die soziale und ökonomische Entwicklung von Staaten, auch und insbesondere durch eine Reduktion des gesamtgesellschaftlichen <a href="https://www.zeit.de/online/2009/10/frauentag-frauenrechte-entwicklungspolitik/komplettansicht" target="_blank" rel="noopener">Armutsrisikos</a>. Sich für Gleichberechtigung einzusetzen und gemeinsam dafür zu sorgen, dass es unserer Gesellschaft insgesamt gut geht, sollte also eine Selbstverständlichkeit sein, wenn man an Wohlstand interessiert ist.</p>
<p>Dennoch ist es so eine Sache, sich für Frauenrechte und Gleichberechtigung einzusetzen. Verletzte Egos, Angst vor Veränderung, ökonomisches Unwissen oder schlichte Verachtung halten diesen Prozess auf und machen ihn zu einem Kampf – obwohl es einzig und allein um die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft geht. Um das zu wollen, braucht man nicht einmal besonders feministisch eingestellt sein. Es reicht ein Grundverständnis von Menschlichkeit und Empathie, um zu begreifen, dass wir von einer echten Gleichberechtigung noch weit entfernt sind und es wichtig ist, sich dafür einzusetzen. Nicht nur am Weltfrauentag.</p>
<h2>Mitgemeint – Sprache konstruiert Wirklichkeit</h2>
<p>Für uns Kommunikatorinnen ist die Sprache unser wichtigstes Werkzeug. Sprache bildet die Wirklichkeit nicht nur ab, sie konstruiert auch eine eigene Wirklichkeit. In Deutschland wird weiterhin auf das generische Maskulinum geschworen und denjenigen, die eine inklusive Sprache fordern, versichert, dass Frauen und andere mitgemeint seien. Eine Vielzahl an <a href="https://scilogs.spektrum.de/sprachlog/frauen-natuerlich-ausgenommen/" target="_blank" rel="noopener">Studien und Versuchen</a> legt jedoch nahe, dass das generische Maskulinum eben nicht generisch, also umfassend, interpretiert wird. Es wird vielmehr hauptsächlich auf Männer bezogen. Aus psycholinguistischer Sicht existiert im Deutschen also kein generisches Maskulinum, sondern lediglich ein Maskulinum, das generisch verwendet wird.</p>
<p>Entsprechend sind Frauen auch <a href="https://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/2.3024/kundin-oder-kunde-marlies-kraemer-zieht-vors-verfassungsgericht-15593217.html?fbclid=IwAR3jIKsJJAc62R-rYCCNZlDTlnLjfSFlk6a8nUcBTLc7yP0zUCMPdPd4ZCA" target="_blank" rel="noopener">nicht mitgemeint</a>, wenn von Ärzten, Polizisten oder Richtern gesprochen wird. Im Gegenteil: Die Verwendung des Maskulinums marginalisiert die Existenz des weiblichen Geschlechts und reproduziert veraltete Rollenbilder. Wenn es aber um Berufe geht, die sehr weiblich dominiert sind, wird dies auch in der Berufsbezeichnung abgebildet, zum Beispiel bei Hebammen oder Krankenschwestern. Für das männliche Pendant wurde dann wie selbstverständlich eine eigene Bezeichnung geschaffen, Geburtshelfer und Krankenpfleger – was die Vermutung nahelegt, dass sich die Männer bei der ursprünglichen Bezeichnung nicht mitgemeint fühlten.</p>
<h2>Sprache ist Verantwortung</h2>
<p>Als Kommunikationsagentur ist es unsere Pflicht, Sprache verantwortungsbewusst einzusetzen. Deshalb wagen wir bei Oseon in der Woche des Weltfrauentags ein Experiment: Wir ersetzen das generische Maskulinum durch ein generisches Femininum, machen die Ausnahme zur Regel und drehen den Spieß um. Unsere gesamte Kommunikation wird in der weiblichen Form stattfinden &#8211; alle Texte für unsere Kundinnen, alle Posts, jede E-Mail. Wir möchten damit auf die Reziprozität und die Wirkmächtigkeit der Worte hinweisen und für ein Thema sensibilisieren, dass wir als essentiell für die Gleichberechtigung empfinden: Die Sichtbarkeit von Frauen in Sprache und Schrift.</p>
<h2>Gemeinsam für eine bessere Welt</h2>
<p>Eine inklusive Sprache zu pflegen und sich seiner Wortwahl bewusst zu sein, ist nur ein Teil des Kampfes um die geschlechtliche Gleichberechtigung weltweit. Denn nicht jede trägt ihren Protest in die Öffentlichkeit, nicht jede schreit laut nach Gleichberechtigung. Aber überall auf der Welt fangen Frauen an, sich zusammenzuschließen und gemeinsam für ihre Rechte zu kämpfen, an allen Fronten und mit allen Mitteln. Dabei werden sie von der Hoffnung auf eine Welt angetrieben, in der unsere Kompetenzen zählen, nicht unser Geschlecht, unsere Herkunft oder unsere Hautfarbe. Für eine Welt, in der es eine Selbstverständlichkeit ist, dass Kinder zu gleichen Teilen von beiden Eltern großgezogen werden. Eine Welt, in der ein Gesellschaftsbild herrscht, dass die gesamte Bevölkerung in die Pflicht nimmt, sich mit Respekt zu begegnen und aufeinander Acht zu geben. Um dort hinzugelangen, muss noch viel passieren, aber jede und jeder kann einen individuellen Teil dazu beitragen.</p>
<p>So wie die spanischen Frauen, die mit ihrer Wut, ihrer Freude und ihrer Angriffslust eine neue Form des Zusammenhaltes bewiesen haben, eine nie dagewesene, vorbildliche Solidarität. Sie haben sich zusammengeschlossen für ein gemeinsames Ziel, weil sie erkannt haben, dass man nur gemeinsam stark sein kann. Denn Kämpfe wie diesen gewinnt man nicht alleine, es braucht viele die sich auf ihre Art für Gleichberechtigung einsetzen.</p>
<h2>Ohne Gleichberechtigung keine Freiheit</h2>
<p>Erst wenn ich die Augen für die Schwester in der Frau mir gegenüber öffne, kann ich sehen, dass wir gleich sind. Und dass wir ungleich sind. Ich bin bis zu einem gewissen Grad frei, frei in meiner Berufswahl, in der Wahl meiner Partnerschaft und darin, meine Stimme zu erheben. Ich bin freier als andere und das verpflichtet mich den Status quo infrage zu stellen. Denn meine Freiheit endet nicht da, wo sie die von anderen einschränkt. Sie fängt überhaupt erst dann an, wenn auch die Freiheit meiner Mitmenschen gewährleistet ist.</p>
<p>Solange wir nicht gleichberechtigt sind, sind wir auch nicht frei. Denn Gleichberechtigung ist erst dann erreicht, wenn Männer und Frauen nicht nur die gleichen Rechte haben, sondern auch die gleichen Pflichten. Die gleiche Pflicht die Familie zu ernähren und die gleiche Pflicht den Haushalt zu machen. Ich bin nicht der Typ, der demonstrieren geht. In mir steckt keine schilderbastelnde Aktivistin, die nur auf die nächste Gelegenheit des öffentlichen Protests wartet. Mit einer Ausnahme: Am internationalen Weltfrauentag gehe ich nicht arbeiten, sondern auf die Straße.</p>
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		<title>Soziale Netzwerke, die Sie 2019 auf dem Radar haben sollten</title>
		<link>https://www.oseon.com/blog/soziale-netzwerke-2019/</link>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2019 09:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Eva Kütscher]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Viele Unternehmen nutzen Facebook oder Twitter für PR und Marketing. Doch erfolgreiche Kommunikation ist auf diesen Plattformen schwer: Nicht jede Firma erreicht die gewünschte Zielgruppe, Reichweite oder Interaktionsrate. Die Gründe dafür sind vielfältig. Oft mangelt es an einer ordentlichen Strategie. Oft sind Unternehmen zu sehr auf Facebook und Twitter fixiert, ganz egal, ob die Bespielung sinnvoll ... <a class="readon" href="https://www.oseon.com/blog/soziale-netzwerke-2019/">Weiterlesen &#187;</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Unternehmen nutzen Facebook oder Twitter für PR und Marketing. Doch erfolgreiche Kommunikation ist auf diesen Plattformen schwer: Nicht jede Firma erreicht die gewünschte Zielgruppe, Reichweite oder Interaktionsrate. Die Gründe dafür sind vielfältig. Oft mangelt es an einer ordentlichen Strategie. Oft sind Unternehmen zu sehr auf Facebook und Twitter fixiert, ganz egal, ob die Bespielung sinnvoll ist oder nicht. Es lohnt sich zu schauen, was für soziale Netzwerke sich sonst noch für die eigene Kommunikationsstrategie anbieten – wie wäre es mit Pinterest, Reddit oder Snapchat?<br />
<span id="more-10792"></span></p>
<p><img class="wp-image-10795 size-medium" src="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2019/01/Bildschirmfoto-2019-01-24-um-17.00.43-812x540.png" alt="Soziale Netzwerke" width="100%" srcset="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2019/01/Bildschirmfoto-2019-01-24-um-17.00.43-812x540.png 812w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2019/01/Bildschirmfoto-2019-01-24-um-17.00.43-768x511.png 768w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2019/01/Bildschirmfoto-2019-01-24-um-17.00.43.png 1087w" sizes="(max-width: 812px) 100vw, 812px" /></p>
<h2>Social-Media-Plattformen mit Potenzial</h2>
<p>„Lasst uns doch mal was mit Social Media machen“ – wenn es um die Planung von PR- und Marketingaktivitäten geht, dürfen soziale Netzwerke nicht fehlen. Etwa 90 Prozent der deutschen Unternehmen setzen auf soziale Netzwerke bei der B2B- und B2C-Kommunikation. <a href="https://www.marketinginstitut.biz/marketingberatung/studien/studie-social-media-marketing/">So berichtet das Deutsche Institut für Marketing</a>. Plattform Nummer 1 ist Facebook mit über 85 Prozent. Ebenfalls vorne mit dabei sind Youtube (75 Prozent) und Twitter (51,5 Prozent).</p>
<p>Doch nur weil etwas im Trend liegt, heißt das noch lange nicht, dass Unternehmen dabei unbedingt mitmachen müssen. Grundsätzlich eignen sich soziale Medien für Firmen, die ihre Bekannt- oder Beliebtheit steigern und mit ihrer Zielgruppe in direkten Kontakt treten wollen. Das Potenzial haben wir bereits in <a href="https://www.oseon.com/blog/snapchat-marketing/">einem vergangenen Blogpost</a> erläutert. Aber nicht jede Zielgruppe ist auf Facebook oder Twitter anzutreffen. Zumal es aufgrund der Vielzahl an Mitgliedern und das Spiel der Algorithmen auf den altbekannten Plattformen zunehmend schwierig wird, gesehen zu werden und nicht in der Masse unterzugehen. Ohne Unsummen an Budget für Ads und Werbung auszugeben, ist es für Unternehmen auf Facebook, Twitter und Youtube nahezu unmöglich geworden, eine nennenswerte Reichweite zu erzielen oder aus der Konkurrenz herauszustechen. Es lohnt sich also, den Blick zu weiten und andere Kanäle für die Kommunikation in Betracht zu ziehen. Prüfen Sie doch mal die Eignung kleinerer Netzwerke wie Pinterest, Reddit oder Snapchat für die B2C-Kommunikation.</p>
<h2>1. Pinterest &#8211; die Ideenmaschinerie</h2>
<p>Eine echte Alternative zum überladenen Instagram ist die Bildersuchmaschine Pinterest. In diesem sozialen Netzwerk können Nutzer Bilderkollektionen mit Beschreibungen an virtuelle Pinnwände heften. Anders als Instagram oder auch Facebook ist Pinterest keine Social-Media-Plattform für die Selbstdarstellung. Die Nutzer nutzen es vielmehr zur Inspiration und zur Ideensuche: Auf virtuellen Pinnwänden sammeln sie Bilder und Grafiken, die sie interessieren – die so genannten Pins. Pinterest hat 250 Millionen Nutzern weltweit, fünf Millionen davon in Deutschland. Im Vergleich zu Instagram – 15 Millionen Nutzer in Deutschland – ist das verhältnismäßig wenig. Doch das soziale Netzwerk wächst stabil und sollte nicht unterschätzt werden.</p>
<p>Denn wo noch nicht allzu viel los ist, hält sich auch die Konkurrenz in Grenzen. Inhalte haben so die Chance, eher gesehen zu werden. Deshalb ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, die Kommunikation auf Pinterest zu starten. Die Nutzerzahlen steigen bereits: Allein 2017 ist die Anzahl an Nutzern weltweit um 40 Prozent gewachsen, in Deutschland waren es sogar 72 Prozent, so die <a href="https://de.statista.com/themen/1996/pinterest/">Angaben des Statistik-Portals Statista</a>. Besonders die jüngere Zielgruppe ist auf der Plattform aktiv: Jeder vierte Deutsche zwischen 18 und 29 war 2017 bei Pinterest angemeldet.</p>
<p>Doch für wen eignet sich Pinterest? Besonders gut zeigen können sich B2C-Unternehmen, die visuell ansprechende Produkte und viel Bildmaterial im Angebot haben. Die Bildersuchmaschine bietet sich vor allem für langfristige Kommunikationskampagnen an, da Inhalte auch nach längerer Zeit noch leicht auffindbar sind. Ebenso lassen sich auch nach Monaten noch Besucher auf die eigene Webseite oder den eigenen Online-Shop lotsen. Die Nutzer lassen sich auf Pinterest besser als auf anderen Plattformen früh im Kaufprozess abholen, da sie auf Ideensuche sind. Das macht die Plattform besonders für das Marketing interessant. Aber auch PR-technisch bietet Pinterest Chancen. Etwa, Unternehmen über Tipps und interessante Grafiken bei der Zielgruppe bekannt zu machen. Dabei sollten Pins vor allem hübsch aussehen, mit einer Beschreibung – Achtung, Keywords nicht vergessen – zum Nachdenken oder Klicken anregen und einen Call-to-action enthalten. Denn Nutzer wollen auf Pinterest Inspirationen, die sie nachmachen können.</p>
<h2>2. Reddit – The Front Page of The Internet</h2>
<p>Wem die Zielgruppe auf Pinterest nicht passend ist oder wer ein technischeres Umfeld benötigt, für den könnte der Social-News-Aggregator <a href="https://www.reddit.com/">Reddit</a> interessant sein. Reddit enthält eine Mischung aus Neuigkeiten, Links, sozialen Kommentaren und Computerfreaks. Für sehr technische Marken, vor allem im B2C-Bereich, eignet sich die Plattform hervorragend für eine Kommunikation auf hohem Niveau. Denn hier tummeln sich jede Menge fachlich versierte Nerds, die nach Tipps suchen und gewillt sind, sich zu Technik-Themen auszutauschen. Mit weltweit <a href="https://de.statista.com/infografik/11858/anzal-der-subreddits-auf-redditcom/">1,5 Milliarden Besuchern </a>rangiert Reddit sogar auf Platz 8 der meistbesuchten Webseiten der USA. Die Reichweite in Deutschland ist noch nicht so groß – Reddit Deutschland, „<a href="https://www.reddit.com/r/de/">r/de</a>“, hat 75.000 Abonnenten – doch es gibt für nahezu jedes Thema eine passende Community, in der man genau die Zielgruppe erreicht, die man braucht.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-10799" src="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2019/01/rawpixel-1084273-unsplash-810x540.jpg" alt=" width="100%" srcset="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2019/01/rawpixel-1084273-unsplash-810x540.jpg 810w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2019/01/rawpixel-1084273-unsplash-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 810px) 100vw, 810px" /></p>
<p>Wer in den Communities, sogenannten Subreddits, mitreden will, muss allerdings den richtigen Jargon draufhaben. Unternehmen sollten sich an die etwas nerdige Sprache anpassen, die „<a href="https://www.reddit.com/wiki/de/reddiquette">Reddiquette</a>“ befolgen und offensichtliche Werbung vermeiden. Haben Firmen diese Eintrittshürden gemeistert, können sie direkt mit ihrer Zielgruppe, die sich für ihr Thema interessiert und es versteht, in Kontakt treten – etwa via Tipps oder Diskussionen. Über die Plattform können zudem News verbreitet und Medien erreicht werden. So übernimmt beispielsweise das Schweizer Medium <a href="https://www.watson.ch/">Watson</a> einige Nachrichten direkt aus Reddit.</p>
<p>Eine weitere Besonderheit des sozialen Netzwerks, die sich für die Kommunikation nutzen lässt, sind sogenannte Ask-me-anything-Runden, kurz AMAs. In diesen Runden befragen Nutzer Experten. Jede Frage ist erlaubt – und auch Abseitiges beantwortet der Experte. Nutzer stellen ihre Fragen, diese werden von anderen Benutzern auf- oder abgewertet. Je höher die Popularität einer Frage, desto größer ist in der Regel die Wahrscheinlichkeit, dass sie beantwortet wird. Die Runden haben einen doppelten Effekt: Nicht nur die Prominenten erhalten Aufmerksamkeit – sie lenken durch Hinweise in sozialen Netzwerken auch viel Aufmerksamkeit auf Reddit selbst. Fast zehn Millionen Accounts gehören mittlerweile zu den Abonnenten der AMAs. Unternehmen müssen allerdings aufpassen, dass sie authentisch und trotzdem „on message“ bleiben.</p>
<h2>3. Snapchat – Der authentische Jugendkanal</h2>
<p>Um Authentizität geht es auch auf Snapchat. Der Instant-Messaging-Dienst für mobile Endgeräte ist besonders bei der jungen Zielgruppe beliebt. Um die 14- bis 27-jährigen zu adressieren, <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/525890/umfrage/nutzung-von-kommunikationsdiensten-in-deutschland/">die 66 Prozent der insgesamt 6 Millionen deutschen Nutzer ausmachen</a>, ist eine verspielte und ehrliche Kommunikation nötig. Zwar lassen sich Aufnahmen, Fotos und Videos mit Filtern, Emojis und Effekten versehen, doch geht es darum, spontane, nicht gestellte Eindrücke zu zeigen. Wie in einer Art Tagebuch können Unternehmen hier spannende Insides liefern und die App nutzen, um Einblicke hinter die Kulissen zu gewähren. Zum Beispiel können sie einen eigenen Account erstellen und Markenbotschaften platzieren oder Employer Branding betreiben – und mithilfe von möglichst verrückten und außergewöhnlichen Fotos oder Videos von der hohen Aufmerksamkeit profitieren.</p>
<p>Inhalte müssen nicht aufwendig produziert werden, denn die sogenannten Snaps sind nur eine bestimmte Anzahl von Sekunden sichtbar und zerstören sich nach dem Ansehen selbst. Das ist eine Besonderheit des Dienstes. Auch haben Nutzer keine Profile, die mit Inhalten weiter ausgebaut werden. Sie erhalten stattdessen ihre eigenen einseitig ausgerichteten Channels, über die sie immer wieder neue Inhalte verbreiten können. Allerdings steht Unternehmen auch die Funktion „Snapchat Discover“ zur Verfügung, mit der sie redaktionelle Inhalte und professionell erstellter Content in Form von Geschichten – Storys – für einen Tag in die Snapchat-App einbinden können.</p>
<p>Ein paar Nachteile gibt es allerdings: Werbung ist auch hier notwendig, sonst werden Snaps nicht gefunden. Hashtags reichen nicht aus. Bei der Kommunikation sollten Unternehmen daher etwas Geld in die Hand nehmen und auf die Reichweite von Influencern setzen. Auch ist die Erfolgsmessung schwierig, wenn Inhalte schnell wieder verschwinden. Ein Anhaltspunkt liefert der Snapscore, der sich aus der Anzahl aller verschickten und erhaltenen Snaps zusammensetzt und anderen Usern Auskunft darüber gibt, wie intensiv man die App nutzt. Zudem funktioniert die Kommunikation auf Snapchat besser als Ergänzung zu anderen Kanälen.</p>
<h2>Soziale Netzwerke in Strategie für PR &amp; Marketing einbinden</h2>
<p class="Oseon-Standard9pt">Egal für welche Plattformen Sie sich entscheiden: Kommunikation funktioniert nur, wenn sie geplant, strategisch und kanalübergreifend ist. Folgen Sie nicht blind irgendwelchen Hypes, sondern prüfen Sie sorgfältig, wo und wie genau sie Ihre Zielgruppe am besten erreichen. Wen sprechen Sie an? Wo sind diese Leute unterwegs? Wofür interessieren sie sich? Welche Art von Content konsumieren sie gerne wo? Oseon hilft Ihnen gerne dabei, Ihre Social-Media-Kommunikation im B2C- oder B2B-Bereich auszubauen. Kontaktieren Sie uns einfach! Eine Übersicht über unsere Leistungen im Bereich Social Media finden Sie <span lang="EN-US"><a href="https://www.oseon.com/leistungen/social-media/"><span lang="DE">hier</span></a></span>.</p>
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		<title>Daten, Kreativität, Identity &#8211; Meine Adtech Trends für 2019</title>
		<link>https://www.oseon.com/blog/adtech-trends-2019/</link>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 14:22:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gerrit Breustedt]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Adtech]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dezember. Endspurt. Wer hätte das im Mai noch gedacht: Wir haben die Datenschutzgrundverordnung überlebt. Ein paar Federn gelassen, ja, aber wir haben es überstanden. Wir stehen noch. Noch. Die ePrivacy steht ja vor der Tür. Aber auch das werden wir überstehen. Solange der Adtech Markt auch hier zusammenarbeitet. Ich persönlich bin ja ehrlich gesagt fast ... <a class="readon" href="https://www.oseon.com/blog/adtech-trends-2019/">Weiterlesen &#187;</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Dezember. Endspurt. Wer hätte das im Mai noch gedacht: Wir haben die Datenschutzgrundverordnung überlebt. Ein paar Federn gelassen, ja, aber wir haben es überstanden. Wir stehen noch. Noch. Die ePrivacy steht ja vor der Tür. Aber auch das werden wir überstehen. Solange der Adtech Markt auch hier zusammenarbeitet. Ich persönlich bin ja ehrlich gesagt fast schon ein Fan der DSGVO, zumindest mancher ihrer Auswirkungen. Transparenz zum Beispiel.</p>
<p><span id="more-10737"></span></p>
<p><img class="alignleft wp-image-10738 size-full" src="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/12/jon-tyson-195064-unsplash.jpg" alt="Eine neue Datensensibilität hat auch was Gutes!" width="100%" srcset="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/12/jon-tyson-195064-unsplash.jpg 2672w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/12/jon-tyson-195064-unsplash-820x503.jpg 820w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/12/jon-tyson-195064-unsplash-768x471.jpg 768w" sizes="(max-width: 2672px) 100vw, 2672px" /><em>Eine neue Datensensibilität hat auch was Gutes!  / Bild: <a href="https://unsplash.com/photos/XmMsdtiGSfo?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Jon Tyson</a> on <a href="https://unsplash.com/search/photos/newsletter?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></em></p>
<h2>Transparenz – ich sehe was, was du auch siehst</h2>
<p>Die Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, hat dazu geführt ein neues Bewusstsein zu schaffen. Beim User. Klar. Dreitausend E-Mails kurz vor dem Stichtag, doch bitte noch schnell das Newsletter-Abo zu bestätigen. Gerne doch. Aber auch bei Unternehmen und bei manchen Dienstleistern wurde der wahllose Umgang und das hemmungslose Sammeln von Daten doch wenigstens einmal kritisch hinterfragt. Wo werden welche Daten wofür eingesetzt? Eine wichtige Frage, die nun endlich auch ihren Weg ins Tagesgeschäft gefunden hat, und im kommenden Jahr sicher öfter auch vom Advertiser gestellt werden wird.</p>
<p>Man sollte denken, das ist längst klar und wichtig. Aber Pustekuchen. Unglaublich, mit welcher Hartnäckigkeit Daten bisher gesammelt wurden und für schlechte Zeiten abgelegt worden sind. Ich glaube, wir werden einen verstärkten Fokus auf die <em>richtigen Daten</em> sehen. Das Thema Data-Ownership wird weiter an Gewicht gewinnen. Marken sowie werbungtreibende Unternehmen werden die ihnen gebotene Transparenz – sei es seitens der Agenturen oder auch der Adtech-Anbieter – deutlich mehr hinterfragen.</p>
<p>Generell haben die großen Advertiser längst in interne Kompetenzen investiert. Sie wollen verstehen, was passiert und wie optimiert werden kann, auch wenn die Ausführung meist noch in den Händen der Agenturen liegt. Und hier werden weitere Unternehmen nachziehen. Das wird dazu führen, dass das ein oder andere Reporting dann auch mal kritisch betrachtet wird. Gut so! Dadurch wird das Online Marketing als Ganzes besser werden! Und auch die bevorstehende <a href="https://www.bvdw.org/themen/recht/kommunikationsrecht-eprivacy/">ePrivacy Verordnung</a>, wie auch immer sie am Ende nun aussehen wird, schlägt in diese Kerbe. Sie wird das Thema Umgang mit Daten und Transparenz der Nutzung weiter in den Vordergrund stellen.</p>
<h2>Identity – wer bin ich, und wenn ja wie viele?</h2>
<p>„Wir brauchen ein europäisches Gegengewicht zu den übermächtigen Internet-Riesen aus den USA!“ So hieß es lange. Nun, Chance vertan. Die Markmacht ist gefestigt und die Schotten sind dicht. Egal ob die FANGs (Facebook, Amazon, Netflix, Google) oder andere große Player, die Mauern um die sogenannten Walled Gardens sind längst geschlossen. Daten fließen rein, aber es kommt kaum was raus. Wer mit den Großen spielen will, der muss dies nach deren Spielregeln tun. Punkt. Targeting über Ökosystem-Grenzen hinweg? Schier ein Ding der Unmöglichkeit. Das Open Internet hat mittlerweile seine VIP-Bereiche. Und darunter leidet die Angebotsvielfalt.</p>
<p>Die Lösung liegt im Thema Identity, dem Zusammenschluss unterschiedlichster Player über zentrale Logins. Egal ob <a href="https://verimi.de/de">Verimi</a> oder etwa <a href="https://netid.de/">NetID</a>, die Idee ist die gleiche. Der User hat auf verschiedensten Plattformen und Shops ein Login beziehungsweise im Hintergrund ein Account, in dem Userdaten zusammenlaufen und so eine Unabhängigkeit vom FANG geschaffen wird. Etwas holprig ging es mit dem Thema zwar 2018 voran, aber 2019 steht uns die Marktreife endlich bevor. Die Herausforderung wird es sein, das Thema dem Verbraucher schmackhaft zu machen und diesen zu überzeugen, dass er davon Vorteile hat.</p>
<h2>Kreativität – der Phoenix aus der Asche</h2>
<p>In Millisekunden analysiert Adtech unsere Online-Schritte, reichert Daten an und spielt die individuell auf die Situation des Users abgestimmte Werbung aus&#8230;. Dasselbe öde Banner, das ich mir bereits achtmal hab anschauen müssen. Na schönen Dank auch, dabei habe ich das Produkt längst gekauft oder schlichtweg kein Interesse daran. Kein Wunder, dass der Internet-User davon genervt ist. Aber das ist oftmals der einfachste Weg für den Werber. Denn was ist die Alternative? Ein paar Hundert unterschiedliche Banner (alle in verschiedenen Größen) vorbereiten, um für jede Situation gerüstet zu sein und tatsächlich in der Lage sein, individuelle, zielführende Werbung auszuliefern. Klingt super, ist aber (zeit-)aufwendig. Es lohnt sich aber, denn der User würde es einem danken!</p>
<p>Die Technologie, dies auch in die Praxis umzusetzen, ist längst da. Prozessautomatisierung, Künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning-Verfahren und wie sie alle heißen, können Creation längst dabei unterstützen, die Werbeödnis wieder zu verlassen. Ich gehe davon aus, dass das neue Datenverständnis auch diese Entwicklung beflügeln wird. So können die Kreativabteilungen im kommenden Jahr den Abstand zu ihren Adtech-Kollegen verringern, sodass beide Bereiche sich gegenseitig wieder mehr befruchten.</p>
<div style="width: 100%; height: 0; padding-bottom: 75%; position: relative;"><iframe class="giphy-embed" style="position: absolute;" src="https://giphy.com/embed/lUnbg5saTIVjO" width="100%" height="100%" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></div>
<p><em>Hat der Cookie Bestand? Und was sagt die Hype-Sau dazu? / <a href="https://giphy.com/gifs/lUnbg5saTIVjO">via GIPHY</a></em></p>
<p>Natürlich werden im Hype-getriebenen Adtech-Markt noch weitere Säue durchs Dorf getrieben. Blockchain (<em>Joa, teilweise.</em>), KI als Allheilbringer (<em>Hä? Ist doch längst da!</em>), das vermeintliche Ende des Cookies (<em>Sicher nicht, Ron Burgundy!</em>), Voice und Visual Search (<em>*räusper*</em>), AR/VR (<em>Im Massenmarkt?</em>) und viele mehr. Sicher, viele davon werden uns im kommenden Jahr hier und dort beschäftigen, aber sie werden die Branche bestimmt nicht prägen. Ich lass mich dennoch gerne überraschen! Aber dann doch lieber ein weiterer Dauerbrenner: Die nachhaltige Ausweitung von Programmatic in andere Kanäle, wie OOH, Radio oder TV. Hier endlich mal marktreife, breitenwirksame Projekte zu sehen, das würde mich freuen.</p>
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		<title>Wachstumsmarkt Travel Tech: Trends, Chancen und Herausforderungen für die PR</title>
		<link>https://www.oseon.com/blog/travel-tech/</link>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2018 10:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Eva Kütscher]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebranche]]></category>
		<category><![CDATA[Travel Tech]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Reisebranche war eine der ersten, die das Potenzial der Digitalisierung erkannt hat. So ist der Gang ins stationäre Reisebüro schon lange nicht mehr notwendig. Dennoch hat das Gastgewerbe noch einen weiten Weg vor sich, bis es gänzlich im digitalen Zeitalter angekommen ist. Die richtige Kommunikation spielt dabei eine nicht zu unterschätzenden Rolle. Mit Guestline, ... <a class="readon" href="https://www.oseon.com/blog/travel-tech/">Weiterlesen &#187;</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reisebranche war eine der ersten, die das Potenzial der Digitalisierung erkannt hat. So ist der Gang ins stationäre Reisebüro schon lange nicht mehr notwendig. Dennoch hat das Gastgewerbe noch einen weiten Weg vor sich, bis es gänzlich im digitalen Zeitalter angekommen ist. Die richtige Kommunikation spielt dabei eine nicht zu unterschätzenden Rolle. Mit <a href="https://www.guestline.com" target="_blank" rel="noopener">Guestline</a>, einem cloudbasierten Hotelsoftware-Anbieter aus UK, betreuen auch wir seit diesem Jahr ein Travel Tech bei der Kommunikation im deutschsprachigen Raum und helfen mit, die Dinge zu beschleunigen.</p>
<p><span id="more-9753"></span></p>
<h2>Mit Travel Tech gegen den Mainstream</h2>
<p>Egal ob Flüge, Hotels, Mietwagen oder Pauschalreisen – alles kann heute bequem vom Sofa aus gebucht werden. Online Travel Agencys (OTAs) dominieren den Reisemarkt. Laut einer vom <a href="https://de.hospitality.pro/2017/deutsch/iha-studie-marktdominanz-der-online-buchungsportale-nimmt-im-hotelvertrieb-weiter-zu-jede-vierte-hotelbuchung-uber-ota-booking-mit-knapp-55-marktfuhrer-checkliste-fur-mehr-direktbuchungen/" target="_blank" rel="noopener">Hotelverband Deutschland (IHA) beauftragten Studie</a> hat allein Booking.com einen Marktanteil von über 50 Prozent. Tendenz steigend. Neben den OTAs erhöhen auch Meta Search- und Vergleichsportale wie Holidaycheck oder Tripdadvisor den Druck auf Reiseveranstalter. Doch noch längst sind nicht alle Würfel gefallen. Denn OTAs sind nicht die einzigen, die sich das digitale Potenzial zunutze machen. Immer mehr Travel Techs drängen auf den Markt. In vier Hallen präsentierten sie auf der diesjährigen ITB ihre technischen Neuerungen, mit denen sie vor allem Hotels und stationären Reiseanbietern Chancen am Markt eröffnen.</p>
<h2>Guestline startet mit Property-Management-System in deutschsprachigen Markt</h2>
<p>Eines dieser Travel Techs ist Guestline, das ein cloudbasiertes Property-Management-System für das Gastgewerbe bereitstellt. Das System vereint verschiedene Tools für den Hotelbetrieb, etwa Reservierungs- und Distributionssysteme. Aber auch Housekeeping und Marketing eines Hotels können über Guestlines Lösungen gesteuert werden. Dabei ist Guestline aber kein reiner Software-Anbieter: Alle Kunden werden individuell und strategisch beraten. So hilft das Unternehmen in England schon seit über 25 Jahren Hotels bei der Digitalisierung. Nach der Übernahme des Investors Riverside begann dann die Expansion nach Europa. Neben Deutschland, Österreich und der Schweiz ging es auch nach Asien und Benelux. Weltweit zählt Guestline bereits über 2.000 Kunden.</p>
<p>Die Teilnahme auf der ITB war unser Startschuss für die Zusammenarbeit mit dem britischen Travel Tech. Den Herausforderungen in Sachen Kommunikation waren wir uns wohl bewusst: „Viele Travel Techs geben sich sehr innovativ und schmeißen mit Buzzwords wie Künstliche Intelligenz oder Blockchain nur so um sich. Allerdings ist der Reise-Markt noch lange nicht so weit. Vor allem das Gastgewerbe tut sich schwer mit der Digitalisierung, wollen Hoteliers doch ihre Menschlichkeit bewahren und nicht Robotern den Service überlassen“, erklärt Gerrit Breustedt, Partner bei Oseon und strategischer Berater des Etats.</p>
<p><img class="alignleft wp-image-9755 size-full" src="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2017/12/rawpixel-com-191102.jpg" alt="Karte und IT - moderne Reiseaccessoires" width="100%" srcset="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2017/12/rawpixel-com-191102.jpg 6689w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2017/12/rawpixel-com-191102-300x196.jpg 300w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2017/12/rawpixel-com-191102-768x502.jpg 768w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2017/12/rawpixel-com-191102-1024x669.jpg 1024w" sizes="(max-width: 6689px) 100vw, 6689px" /><br />
<em>Moderne Reiseaccessoires / Bild: <a href="https://unsplash.com/photos/lRssALOk1fU" target="_blank" rel="noopener">rawpixel.com on Unsplash</a></em></p>
<h2>Reiseanbieter verbessern ihren Service mit künstlicher Intelligenz</h2>
<p>Tatsächlich erweisen sich derzeit die Entwicklungen in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Internet of Things (IoT) oder Near Field Communication (NFC) als besonders vielversprechend. Sie ermöglichen es Reisetechnologie-Unternehmen, individuellen Service anzubieten und sich so von der Konkurrenz abzuheben. Denn über ein großes Online-Portal eine Reise zu buchen, gleicht oft der Massenabfertigung. Auf persönliche Interessen zugeschnittene Angebote oder besondere Erlebnisse sind dort Mangelware. Genau hier liegt das Potenzial, Reisende von sich zu überzeugen, denn personalisierte Vorschläge ermuntern jeden zweiten Interessenten zur Buchung, wie die <a href="https://news.booking.com/reisen-im-jahr-2018--diese-acht-trends-bestimmen-nachstes-jahr-unseren-urlaub/" target="_blank" rel="noopener">aktuelle Trendstudie von Booking.com</a> ergab.</p>
<p>Um individuelle Vorlieben bedienen zu können, setzen Reiseanbieter auf künstliche Intelligenz. Das Münchner Start-up <a href="https://www.fineway.de/" target="_blank" rel="noopener">Fineway</a> hat einen KI-basierten Service entwickelt, der die Reiseplanung auf wenige Minuten reduzieren soll. Ein Bot fragt die Reisenden nach ihren Motiven, Interessen und Zielen. Anschließend fasst er die Daten in einem persönlichen Reiseprofil zusammen und ist so in der Lage, ein auf die speziellen Wünsche zugeschnittenes Angebot zu erstellen. Auch Flugesellschaften wie Condor setzen inzwischen auf Chatbots, um ihren Service zu verbessern.</p>
<h2>Mit IoT und NFC lösen Travel Tech Start-ups die Tücken des Reisealltags</h2>
<p>Die neuen Technologien helfen nicht nur bei der Ansprache von Interessenten und der Planung einer Reise. Auf Basis des Internet of Things können weitere Probleme des Reisealltags gelöst werden. So bietet zum Beispiel das Berliner Start-up <a href="https://horizn-studios.com/de/reise-tech/" target="_blank" rel="noopener">Horizn Studios</a> smarte Reise-Gadgets, indem es Koffer mit integrierten Powerbanks fürs Smartphone oder GPS – für ein Tracking im Verlustfall – ausstattet. Internetzugang und Beacon-Technologie machen es möglich.</p>
<p>Neben intelligenten Gepäckservices können durch die Vernetzung von Geräten auch digitale Zugangssysteme oder Indoor-Navigationsmodelle realisiert werden. So könnten sich Besucher in Zukunft via Smartphone durch Flughäfen oder Hotels navigieren lassen. Besonders vielversprechend ist die Nahfeldkommunikation (NFC). NFC könnte das Servicelevel auf eine neue Ebene heben. Es sind Szenarien denkbar, in denen Reisende digital und ohne Schlüssel einchecken können. Erste Hotels experimentieren bereits mit NFC-Chips. Integriert in eine elektronische Keycard auf dem Handy könnten die Chips unter anderem dafür sorgen, dass der Fahrstuhl automatisch in das Stockwerk des Gastes geschickt wird, sobald dieser sein Zimmer verlässt. Auch das kontaktlose Öffnen der Zimmertüren ist so möglich.</p>
<h2>Kunden wollen eine personalisierte Reise und einzigartige Erlebnisse</h2>
<p>Reisende legen heute Wert auf Rundum-Service und das Gefühl, individuell und persönlich beraten und betreut zu werden. Sie wollen ihren Urlaub nicht mehr wie jeder andere verbringen, sondern wünschen sich individualisierte Reisen. Sie wollen keine klassischen Touristen mehr sein oder dem Mainstream folgen. Laut der Booking.com-Trendstudie stehen exklusive und einzigartige Erlebnisse wie das Erlernen einer neuen Fähigkeit oder dem Besuch eines abgeschiedenen Ortes bei jedem Vierten ganz oben auf der Wunschliste. Die Digitalisierung eröffnet dem Segment der der Individualreisen neue Möglichkeiten: <a href="https://www.unplanned.de/" target="_blank" rel="noopener">Unplanned.de</a> zum Beispiel verspricht seinen Kunden maßgeschneiderte Überraschungsreisen, bei denen die Interessenten erst kurz vor Antritt des Urlaubs erfahren, wohin es geht und welche Kleidung sie einpacken sollen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-9757" src="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2017/12/ragnar-vorel-311704.jpg" alt="Das Smartphone ist im Urlaub immer mit dabei" width="100%" srcset="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2017/12/ragnar-vorel-311704.jpg 6016w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2017/12/ragnar-vorel-311704-300x200.jpg 300w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2017/12/ragnar-vorel-311704-768x513.jpg 768w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2017/12/ragnar-vorel-311704-1024x684.jpg 1024w" sizes="(max-width: 6016px) 100vw, 6016px" /><br />
<em>Das Smartphone kann mehr als nur Urlaubsfotos schießen / Bild: <a href="https://unsplash.com/photos/RGjg_IVCwsE" target="_blank" rel="noopener">Ragnar Vorel on Unsplash</a></em></p>
<h2>B2B-Travel-Techs sorgen für die technische Umsetzung</h2>
<p>Doch die neuen Technologien nutzen erst dann den Endkunden, wenn Hotels und Reiseanbieter die entsprechenden technischen Voraussetzungen mitbringen. Sie brauchen komplexe Infrastrukturen, um die Kundenwünsche zu erfüllen. Einige Hotels und Reiseanbieter zeigen sich aber mit dem Tempo der Digitalisierung überfordert. Die größte Herausforderung für Hotels ist es, mit der zunehmenden Geschwindigkeit an technischen Innovationen und auch den wachsenden Anforderungen der Reisenden mitzuhalten. Selbst der Online-Check-In ist für die Wenigsten eine Selbstverständlichkeit.</p>
<p>„Was Hoteliers brauchen, ist ein verlässlicher und erfahrener Partner, der sie Schritt für Schritt bei der Digitalisierung begleitet’, bestätigt Gerrit Breustedt. „Die Herausforderung für die Kommunikation liegt zum einen darin, Medien auf die Bedeutung des im Vergleich zu neuen Technologien wie KI inzwischen langweilig anmutenden Thema Cloud aufmerksam zu machen. Aber auch darin, Hotels zu zeigen, dass digitale Transformation nicht zwingend bedeutet, alles Menschliche aufzugeben.“</p>
<h2>Service-orientierte Travel Techs stiften neben Technologie auch Orientierung</h2>
<p>B2B-Travel-Techs wie Guestline erweisen sich als kundige Dienstleister, die den Reiseanbietern dabei helfen, den Trends zu folgen – indem sie dafür sorgen, dass sie die nötige Technologie integrieren können, ohne ihre IT inhouse aufrüsten zu müssen. Sie stellen zum Beispiel ganze Buchungs- oder Distributionssysteme über die Cloud zur Verfügung, schaffen Schnittstellen oder werten Daten aus. <a href="https://bd4travel.com/">BD4Travel</a> etwa übernimmt die Echtzeit-Personalisierung von Angeboten. Um die Umsetzung der Beacon-Technologie für ein schnelles Check-In kümmert sich die Hotel-App <a href="https://www.conichi.com/de/">conichi</a>. Und steigende Buchungsanfragen über das Internet bewältigt <a href="https://bookingkit.net/">Bookingkit</a> – ein Online-Buchungssystem, das erst kürzlich von Travel Industry Club (TIC) und Verband Internet Reisevertrieb (VIR) zum Reise-Startup des Jahres gekürt wurde. Bookingkit bietet eine Software-as-a-Service-Plattform, die es Reiseanbietern ermöglicht, all ihre Geschäftsprozesse über ein einziges Tool abzuwickeln.</p>
<h2>Kanalübergreifende Content Strategie für Social Media</h2>
<p>Diese Trends zeigen: Reisetechnologie-Unternehmen im B2C- und B2B-Bereich haben erkannt, dass sie die Bedürfnisse des Kunden in den Mittelpunkt stellen müssen. Diese Philosophie sollten sie jedoch auch in der Kommunikation abbilden. Das Ziel für Marketing und PR sollte sein, so nah wie möglich an den Interessen und Wünschen der Reisenden zu kommunizieren. Das bedeutet vor allem, dass ein Travel Tech möglichst jede Gelegenheit nutzen sollte, um in Dialog mit seinen Kunden zu treten. Und das geht heute am besten online, zum Beispiel in den sozialen Netzwerken.</p>
<p>Ein Travel Tech sollte daher bei einer kanalübergreifenden Content-Strategie auf Inhalte setzen, die</p>
<ul>
<li>seine Zielgruppe in ihren Reiseerlebnissen abholt</li>
<li>das Alleinstellungsmerkmal des Reiseanbieters (USP) widerspiegelt</li>
<li>zur Interaktion anregen.</li>
</ul>
<p>Insider-Tipps und Schnäppchen-Angebote eignen sich natürlich hervorragend, um Kunden binden. Wichtig ist jedoch, dass das individuelle Reiseerlebnis in der Kommunikation im Vordergrund steht. Bloß Produkte und Sonderangebote zu posten, kommt auf die Dauer nicht gut an. Erlebnisberichte in bunten Formaten wie Bilder oder Videos machen das Reisen online lebendig und machen Lust aufs Koffer packen.</p>
<h2>Blogs als Plattform für Erlebniswelten</h2>
<p>Um nicht nur kurze „Content Snacks“ auf Social Media zu teilen, sondern auch substanziellen Mehrwert zu bestimmten Reisezielen und –konzepten bieten zu können, sind vor allem Blogs ein gutes Mittel. Hier lassen sich Erfahrungen oder spezielle Erlebnisse zu transportieren, praktische Tipps geben und Eindrücke austauschen. Laut Booking.com sind für 39 Prozent der Reisenden Blogs eine wichtige Inspirationsquelle. Die bekannte Unterkunftsvermittlung Airbnb macht es vor: Auf einem <a href="https://blog.atairbnb.com/category/languages/deutsch/page/2/" target="_blank" rel="noopener">eigenen Corporate-Blog</a> liefert das Unternehmen wertvolle Tipps und investigative Reiseberichte. Ein gutes Vorbild, denn nur durch spannende Geschichten und Informationen, die den Lesern einen wirklichen Mehrwert bieten, kann sich ein Travel Tech im Wettbewerb gegen die OTAs behaupten und langfristig Sichtbarkeit schaffen.</p>
<p>Sie sind ein Travel Tech und finden das klingt einleuchtend? Aber Sie haben keine Ahnung von Social Media oder Blogs? Macht nichts. Oseon hilft Ihnen gerne dabei, Ihre Kommunikation im B2C- oder B2B-Bereich auszubauen. Kontaktieren Sie uns einfach! Eine Übersicht über unsere Leistungen im Bereich Social Media und Content Marketing finden Sie <a href="https://www.oseon.com/leistungen/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
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		<title>Fintech Week 2018: Trends, Frauen in Fintech und die Standortfrage</title>
		<link>https://www.oseon.com/blog/finletter-fintech-week/</link>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 11:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Anita Haak]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Fintech]]></category>
		<category><![CDATA[Fintech Week 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen in Fintech]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Trends 2019]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Vom 15.-20. Oktober fand in diesem Jahr die Fintech Week Hamburg statt – bereits zum dritten Mal. Wir haben mit Co-Gründerin Carolin Neumann über ihre Eindrücke und Ausblicke der Fintech Week gesprochen, über den dringenden Wunsch, mehr Frauen in der Szene zu sehen, und was für sie am Standort Hamburg so besonders ist. &#160; &#160; ... <a class="readon" href="https://www.oseon.com/blog/finletter-fintech-week/">Weiterlesen &#187;</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 15.-20. Oktober fand in diesem Jahr die Fintech Week Hamburg statt – bereits zum dritten Mal. Wir haben mit Co-Gründerin Carolin Neumann über ihre Eindrücke und Ausblicke der Fintech Week gesprochen, über den dringenden Wunsch, mehr Frauen in der Szene zu sehen, und was für sie am Standort Hamburg so besonders ist.<br />
<span id="more-9702"></span></p>
<div id="attachment_9704" style="width: 436px" class="wp-caption alignleft"><img class="wp-image-9704" src="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2017/10/carolin-neumann-by-rieka-anscheit-300x300.jpg" alt="Bild von Carolin Neumann, Co-Gründerin von finletter und Fintech Week" width="426" height="426" srcset="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2017/10/carolin-neumann-by-rieka-anscheit-300x300.jpg 300w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2017/10/carolin-neumann-by-rieka-anscheit-150x150.jpg 150w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2017/10/carolin-neumann-by-rieka-anscheit-768x768.jpg 768w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2017/10/carolin-neumann-by-rieka-anscheit-1024x1024.jpg 1024w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2017/10/carolin-neumann-by-rieka-anscheit-360x360.jpg 360w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2017/10/carolin-neumann-by-rieka-anscheit-920x920.jpg 920w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2017/10/carolin-neumann-by-rieka-anscheit-140x140.jpg 140w" sizes="(max-width: 426px) 100vw, 426px" /><p class="wp-caption-text"><em>Carolin Neumann, Co-Gründerin der Fintech Week / Bild: Rieka Anscheit</em></p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>&#8222;Die Fintech Week Hamburg ist erwachsen geworden&#8220; &#8211; Carolin Neumann, Co-Gründerin</h2>
<p><strong>Oseon: Carolin, was waren Deine persönlichen Highlights auf der Fintech Week in diesem Jahr?</strong></p>
<p>Carolin: Mein Highlight der #fwhh18 war definitiv die <a href="https://fintechweek.de/finforward/" target="_blank" rel="noopener">FinForward</a>. Das war die erste Fachkonferenz, die wir als Team der Fintech Week auf die Beine gestellt haben – und wir haben richtig gutes Feedback bekommen zur Themensetzung, unseren Panelist*innen und den Trends, die wir analysiert haben. Das spornt uns an für die FinForward 2019!</p>
<p><strong>Oseon: Zum dritten Mal Fintech Week – welche Ziele hattet ihr euch gesteckt?</strong></p>
<p>Carolin: Wir haben in diesem Jahr auf Qualität gesetzt und wollten vor allem Themenimpulse setzen, zum Beispiel mit der FinForward, aber auch mit ungewöhnlichen Formaten wie dem <a href="https://fintechweek.de/sessions/conscious-fintech-eu-aktionsplan-sustainable-finance-und-robo-advisor/" target="_blank" rel="noopener">Conscious Fintech Meetup </a>oder den <a href="https://fintechweek.de/sessions/fintech-stories-2018/" target="_blank" rel="noopener">Fintech Stories</a> von den <a href="http://www.fintechladies.com/" target="_blank" rel="noopener">Fintech Ladies</a>. Das ist uns gelungen: Die Fintech Week 2018 lief auf noch höherem Niveau als in den Vorjahren und hat sich wieder als wichtiger Treffpunkt für die Branche erwiesen.</p>
<p><strong>Oseon: Welche Erkenntnisse zieht ihr als Veranstalter aus den drei Jahren Erfahrung? Was ist Deine persönliche Erkenntnis?</strong><strong> </strong></p>
<p>Carolin: Wir haben so viel gelernt – viele kleine Dinge vor allem –, dass wir direkt nach der Fintech Week am liebsten weiter gemacht hätten. Na gut, dann haben wir doch eingesehen, dass wir mal Urlaub brauchen. Aber nach etwas Erholung steigen wir jetzt in die Planung für 2019 ein und auch in den Prozess, unsere Erkenntnisse auszuwerten. Insofern kann ich noch nicht viel mehr sagen als: Wir wissen, mit welchen Partnern wir unbedingt weiter arbeiten möchten, welche Formate wir wieder ausprobieren wollen. Und als Team haben wir gemerkt, dass wir noch näher zusammenrücken müssen, weswegen wir in wenigen Wochen gemeinsam in den <a href="https://finhaven.de/" target="_blank" rel="noopener">finhaven, den neuen Fintech-Co-Working-Space in der Hafencity</a>, ziehen werden.</p>
<p><strong>Oseon: Wie gefiel den Teilnehmern die diesjährige Fintech Week? Gab es mehr Teilnehmer*innen, die zum ersten Mal da waren, oder waren überwiegend „alte Hasen“ da?</strong><strong> </strong></p>
<p>Carolin: Es gab tolles Feedback der Teilnehmer*innen – alter Hasen wie neuer Besucher*innen. Da die Fintech Week sehr unterschiedliche thematische Schwerpunkte setzt und das auch jedes Jahr aufs Neue, kommen immer neue Leute dazu, die vorher mit Fintech oder zumindest der Fintech Week noch gar keine Berührungspunkte hatten. Das finde ich großartig: Es gibt sicherlich einen festen Kern, aber der wächst in jedem Jahr um begeisterte Teilnehmer*innen. So hat man stets die Chance, ganz neue Leute zu treffen.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-10718" src="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/11/2018_fwhh_34893-810x540.jpg" alt="Auf dem Bild ist ein Kiosk aus Holz zu sehen. Hier gibt es verschiedene Informationsmaterialien, Kugelschreiber und Zeitungen, die Besucher der Fintech Week mitnehmen können." width="100%" srcset="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/11/2018_fwhh_34893-810x540.jpg 810w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/11/2018_fwhh_34893-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 810px) 100vw, 810px" /> <em>Fintech Week 2018 in Hamburg: Der Besucher-Kiosk hält allerhand Material bereit. / Bild: </em><a href="https://fintechweek.de/logos-pressefotos"><em>https://fintechweek.de/logos-pressefotos</em></a></p>
<h2>Trends: Fintech Frauen und andere Themen für 2019</h2>
<p><strong>Oseon: Frauen in Fintech war in unserer Wahrnehmung medial ein starkes Thema in 2018. Beispiele sind das Netzwerk der </strong><strong><a href="http://www.fintechladies.com/" target="_blank" rel="noopener">Fintech Ladies</a></strong><strong>, die Finanzplattform </strong><strong><a href="https://www.finmarie.com/" target="_blank" rel="noopener">Finmarie</a></strong><strong>, oder Gründerinnen wie Dr. Birthe Rothkopf und Salome Preiswerk mit </strong><strong><a href="https://www.whitebox.eu/" target="_blank" rel="noopener">Whitebox</a></strong><strong>. Konntet ihr das auf der Fintech Week bestätigen? Was ist Deine persönliche Wahrnehmung?</strong></p>
<p>Carolin: Das habe ich 2018 auch so empfunden: Immer mehr Medien haben aufgegriffen, wenn Frauen in Fintech gründen, oder haben Frauen porträtiert, die in der Branche arbeiten. Das hat der Sichtbarkeit dieser Frauen garantiert geholfen. Wir hatten es trotzdem nicht leicht, sie zu „finden“ und zu gewinnen für unsere Woche. Am Ende hatten wir rund ein Drittel Frauen auf den Bühnen während der Woche, was ein hartes Stück Arbeit war und uns gerade deswegen stolz und glücklich macht. 2019 muss das noch besser laufen! Wir suchen dafür auch Support, so eine Art Frauenbeauftragte, um noch mehr Augenmerk auf das Thema zu legen. Und einen cooleren Titel als „Frauenbeauftragte“ suchen wir auch.</p>
<p><strong>Oseon: Welche (Konferenz-)Themen seht ihr für 2019 aufkommen? Gibt es schon Ideen oder Pläne für neue Formate?</strong><strong> </strong></p>
<p>Carolin: Wir haben ganz viele Ideen, aber die sind alle noch nicht spruchreif.</p>
<p><strong>Oseon: Welche Trends prognostizierst Du für den deutschen Fintech-Markt?</strong></p>
<p>Carolin: Darf ich statt in die Glaskugel zu schauen, einen Wunsch äußern? Passend zu einem Thema, über das wir schon gesprochen haben, wünsche ich mir mehr von Frauen gegründete und geführte Fintechs. Wir brauchen Vorbilder, mit denen sich Mädchen und junge Frauen identifizieren können – und das Geschlecht ist da ein erster Schritt, um sie zu motivieren, sich in diese männerdominierte Branche zu wagen. Schluss mit den Vorurteilen über Mädchen und Mathe. Dem Finanzwesen würde es guttun, wenn öfter Frauen das Sagen haben!</p>
<h2>Standortfrage: Fintech-Hub Hamburg?</h2>
<p><strong>Oseon: Wie ist Dein Eindruck zum Fintech-Standort Hamburg? Kann Hamburg als Hub im Vergleich zu Berlin oder Frankfurt mithalten?</strong><strong> </strong></p>
<p>Carolin: Hamburg ist anders und deswegen würde ich gar nicht von mithalten sprechen wollen. Zugegeben, das klingt wie eine ausweichende Version von „Nein“. Aber ich glaube tatsächlich, dass die Fintech-Standorte in Deutschland so unterschiedlich sind und die Menschen verschieden ticken, dass diese Vergleiche wenig bringen. Hamburg ist eine sehr lebenswerte Stadt und hat aus meiner Erfahrung auch deswegen viele Fintech-Unternehmen, weil deren Gründer*innen einfach gerne hier sind. Auf der Grundlage hat sich dann in den vergangenen Jahren ein Ökosystem entwickelt, nicht zuletzt wegen der Fintech Week oder <a href="https://www.fintech-hamburg.com/" target="_blank" rel="noopener">Initiativen wie Fintech Hamburg</a>, das nun Hamburg auch für die Fintech-Branche sehr spannend macht.</p>
<p><strong>Oseon: Welche Hamburger Fintechs begeistern Dich am meisten?</strong></p>
<p>Carolin: Ich bin super gespannt, wie es mit <a href="https://www.tomorrow.one/de-de/" target="_blank" rel="noopener">Tomorrow</a> weitergeht, weil mir Nachhaltigkeit am Herzen liegt. Tomorrow ist gerade in der Betaphase und bietet ein nachhaltiges digitales Girokonto.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Oseon: Danke Dir, Carolin! Wir freuen uns schon auf die Fintech Week 2019!</strong></p>
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		<title>Autarkia – Mit Herzblut in die Nachhaltigkeit</title>
		<link>https://www.oseon.com/blog/autarkia-nachhaltigkeit/</link>
		<pubDate>Fri, 28 Sep 2018 07:31:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nicole Dau]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Autarkia]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Autarkia Green World Tour ist in vollem Gange. Nicole hat sich auf der Messereihe für nachhaltige Unternehmen und Ideen in Hamburg umgesehen. Vom Tiny House auf Rädern über E-Mobility bis hin zu Ideen rund um den Kompost – die Branche wächst und gedeiht in alle Richtungen. Nachhaltigkeit boomt. Was wir lernen können? Es gibt ... <a class="readon" href="https://www.oseon.com/blog/autarkia-nachhaltigkeit/">Weiterlesen &#187;</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Autarkia Green World Tour ist in vollem Gange. Nicole hat sich auf der Messereihe für nachhaltige Unternehmen und Ideen in Hamburg umgesehen. Vom Tiny House auf Rädern über E-Mobility bis hin zu Ideen rund um den Kompost – die Branche wächst und gedeiht in alle Richtungen. Nachhaltigkeit boomt. Was wir lernen können? Es gibt sie noch, die Unternehmen mit einer wahren Leidenschaft für das, was sie tun.</p>
<p><span id="more-10620"></span><img class="aligncenter wp-image-10625 " src="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/Autarkia-GWT_Wohnwagon.jpg" alt="Wohnwagon auf der Autarkia Green World Tour" width="100%" srcset="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/Autarkia-GWT_Wohnwagon.jpg 2737w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/Autarkia-GWT_Wohnwagon-669x540.jpg 669w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/Autarkia-GWT_Wohnwagon-768x620.jpg 768w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/Autarkia-GWT_Wohnwagon-1339x1080.jpg 1339w" sizes="(max-width: 2737px) 100vw, 2737px" /></p>
<p><em><a href="https://www.wohnwagon.at" target="_blank" rel="noopener">Wohnwagon</a> auf der Autarkia Green World Tour in Hamburg / Foto: Nicole Dau, Oseon</em></p>
<p>Zurück an der Universität. Es ist schon lange her, dass ich das letzte Mal bei einer Veranstaltung in der Bildungsstätte war. Heute schreibe ich aber keine Klausur und höre mir keine Vorlesung an. Ich besuche die <a href="https://autarkia.info/">Autarkia Green World Tour</a> an der Universität Hamburg. Beim Betreten des Campus sehe ich schon farbenfrohe Aufsteller, Stände und – ganz prägnant – das Tiny House der österreichischen Firma <a href="https://www.wohnwagon.at" target="_blank" rel="noopener">Wohnwagon</a>. Das schlauchige Holzhäuschen auf Rädern spiegelt sich in der angrenzenden Brunnenanlage. Sieht schon mal nicht schlecht aus. Was ein Tiny House auf der Messe macht? Natürlich zeigen, wie denn so ein nachhaltiger Lifestyle aussehen kann. Reduziert auf kleinem Wohnraum, mit nachhaltigen Baumaterialien wie Schafwolle als Dämmung, Solarpanels, wasserführendem Ofen und einem Gründach für die Wasseraufbereitung. Ein ziemlich umfassendes Konzept, das zeigt, was heute bereits möglich ist.</p>
<h2><strong>Tiny Houses, Elektroroller und Schlafen auf dem Bauernhof – Nachhaltigkeit in all ihren Facetten</strong></h2>
<p>Bei Wohnwagon hört es aber nicht auf. Daneben sehe ich einen Stand für elektrische Skateboards von <a href="https://www.mellowboards.com/">Mellowboards</a>, Lastenräder und Roller von <a href="https://www.kumpan-electric.com/">Kumpan Electric</a> und Autos von Tesla. Der Stand von <a href="https://landvergnuegen.com/">Landvergnügen</a> stellt einen Katalog vor, in dem rund 3.000 Höfe in Deutschland gelistet sind. Auf ihnen können die Landvergnügen-Teilnehmer mit dem Bulli oder Wohnmobil übernachten. Kein überfüllter Campingplatz mehr, kein Wildcampen, keine Angst davor, dass am nächsten Morgen ein erzürnter Bürger an die Scheibe hämmert. Die Höfe können ihren Käse, Wein, ihr Obst oder was sie sonst so produzieren an die Camper verkaufen und alle gewinnen. Auch das ist Nachhaltigkeit. Gemeinsam regionale Bauern und Produktion unterstützen und Deutschland als Naherholungsgebiet attraktiv gestalten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10623" src="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/Autarkia-GWT-_Testfahrten-mit-E-Autos-auf-der-Autarkia-GWT-Hamburg.jpg" alt="Testfahrten mit E-Autos auf der Autarkia GWT Hamburg" width="100%" srcset="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/Autarkia-GWT-_Testfahrten-mit-E-Autos-auf-der-Autarkia-GWT-Hamburg.jpg 3485w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/Autarkia-GWT-_Testfahrten-mit-E-Autos-auf-der-Autarkia-GWT-Hamburg-720x540.jpg 720w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/Autarkia-GWT-_Testfahrten-mit-E-Autos-auf-der-Autarkia-GWT-Hamburg-768x576.jpg 768w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/Autarkia-GWT-_Testfahrten-mit-E-Autos-auf-der-Autarkia-GWT-Hamburg-1440x1080.jpg 1440w" sizes="(max-width: 3485px) 100vw, 3485px" /></p>
<p><em>Testfahrten mit E-Autos auf der Autarkia GWT Hamburg &#8211; aber es gibt noch viel mehr zu sehen / Foto: Nicole Dau, Oseon</em></p>
<h2>GreenTech &#8211; mehr als E-Autos</h2>
<p>Und all diese Stände sind erst der Anfang. Dahinter steht ein großes Zelt in dem sich die meisten Aussteller tummeln. Die Green World Tour schafft es auf relativ kleinem Raum das Konzept der Nachhaltigkeit von allen Seiten zu beleuchten. Auf der einen Seite gibt es viele Produkte, sei es Kleidung, Getränke, Kosmetik oder die <a href="https://wurmkiste.at/">Wurmkiste als Komposthaufen</a> für die Wohnung, auf der anderen Seite sehe ich Initiativen für ein bewussteres Miteinander – unter Menschen und mit der Natur. Das PEFC-Siegel will die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder sichern. Die zwei jungen Frauen am Stand von <a href="https://waldmenschen.com/">Waldmenschen</a> kümmern sich um eine gesunde Aufforstung von Wäldern. Wer Genossenschaftsanteile erwirbt, wird an der Rendite beteiligt. Gewinn durch den Schutz der Natur. Auch der Energiemarkt wird weiter auf den Kopf gestellt. Das wiederbelebte Unternehmen <a href="https://www.prokon.net/">Prokon</a>, inzwischen auch genossenschaftlich organisiert, bezieht Energie aus den eigenen Windkraftanlagen und bald auch Solarpanels. Mitglieder können sicher sein, nur Strom aus erneuerbaren Quellen zu erhalten. <a href="http://www.solidpower.com/">Solidpower</a> geht noch einen Schritt weiter und will Privathaushalten auch ermöglichen effizienter eigenen Strom zu erzeugen. Mit ihrem Mikrokraftwerk auf der Basis von Brennstoffzellen sollen Gewerbetreibende und auch Endkonsumenten ihren CO2-Fußabdruck verringern können.</p>
<h2><strong>PR in der Welt der Green Economy</strong></h2>
<p>Neben den Ausstellern kann sich jeder Besucher in den Expertenvorträgen noch genauer über seine Fokusthemen informieren. Politik, Studiengänge, Forschungsergebnisse und Berichte zu Ideen wie Food Sharing, der <a href="https://www.ecogood.org/de/">Gemeinwohl-Ökonomie</a> oder <a href="https://trashless-society.com/">Trashless Society</a> stehen zur Auswahl. Ich stelle derweil schon mal meinen Laptop auf, schließlich gibt es auch von Oseon einen kleinen Vortrag darüber, wie grüne und nachhaltige Unternehmen ihre PR angehen können. Der Vortragsraum im Ausstellerzelt füllt sich. Siehe da, offenbar lockt das Thema doch einige Neugierige, trotz der spannenden Alternativen an diesem Tag. Ich erzähle ein bisschen was über die ersten Schritte, Dos sowie Don’ts und habe noch ein paar Kampagnenbeispiele von unseren Kunden im petto. Dann sind meine 20 Minuten Ruhm vorbei. Ich bleibe mit der Frage zurück: Wie stehen grüne Unternehmen eigentlich zu PR? Und insbesondere: Wie sieht es mit PR-Agenturen aus? Werden wir von den Weltrettern lediglich als Propaganda-Fabriken wahrgenommen oder aber als wichtige Partner für ihren erfolgreichen Weg? Ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht einfach mal zu den Ständen marschieren würde und, ganz untypisch für die heutige Zeit, die Menschen dort von Angesicht zu Angesicht danach frage.</p>
<h2>Leidenschaft sticht Erfahrung</h2>
<p>Im Grunde genommen erhalte ich unisono die gleiche Antwort von den Ausstellern: PR ist wichtig, aber Externe sind nicht nah genug am Thema dran, um es mit Leidenschaft und Herzblut nach außen zu vertreten. Besonders die kleineren Unternehmen verlassen sich für die Kommunikationsarbeit vollständig auf eine affine Kollegin oder einen Kollegen. Dieser eine Mensch ist dann der Ansprechpartner für alles: Social-Media-Experte, Presseanfragen-Killer, Event-Meister und Interview-König. Das ist ein ziemlicher Berg an Aufgaben und Verantwortung. Jetzt könnte man meinen, dass dadurch das Tagesgeschäft leidet oder die PR-Arbeit einfach nur grottenschlecht ist. Dem ist aber nicht so, denn hier kommt das Herzblut mit ins Spiel. In den Gesprächen sehe ich leuchtende Augen und eine wirkliche Begeisterung für ihre Themen. Die Mitarbeiter dieser Unternehmen machen so viel mehr als nur Dienst nach Vorschrift. Sie engagieren sich, weil sie an den guten Zweck und die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit glauben. Das spiegelt sich dann auch in der PR wieder. Und wenn es dann eben mal ein langer Tag wird oder die Social-Media-Anfragen auch am Wochenende beantwortet werden, na und, das ist es wert.</p>
<h2><strong>Einfach mal machen! – Gerne, aber bitte mit Sinn.</strong></h2>
<p>Auf der anderen Seite weiß ich aus unserem Agenturalltag, was darüber hinaus noch alles möglich wäre. Ich lasse mir erzählen, dass viele Aktivitäten, wie ein Messe-Besuch oder eine Werbeanzeige, einfach mal gemacht werden. Hier mal ein bisschen was, da mal ein bisschen was. Ob es überhaupt etwas gebracht hat? Unklar. Im Nachgang hat sich da keiner mehr drum gekümmert. Natürlich! Wenn oftmals nur ein Hauptverantwortlicher da ist, wie soll sich dieser um das große Ganze kümmern können? Zusätzlich zu seinem normalen Tagesgeschäft? Das wird schwer. Und es ist schade. Denn besonders die Unternehmen, die ich hier auf der Green World Tour sehe, verdienen eine große Aufmerksamkeit. Ihr gemeinsames Ziel ist es, die Welt ein kleines bisschen zu optimieren. Unsere Welt. Es geht uns alle an, oder? Menschen wie mich, die in einem <a href="https://ze.tt/von-der-grossstadt-in-die-provinz-mein-leben-in-einem-tiny-house/">Upcycling-Tiny-House</a> wohnen, oder wie meine Kollegen, die im Büro keinen Plastikmüll mehr fabrizieren wollen. Ja, jedes Unternehmen ist in seinen Strukturen etwas anders, dafür muss man sich kennenlernen. Genau, wie man seine Freunde ja auch erstmal kennenlernen musste, um sie so zu schätzen, wie man es heute tut. Danach jedoch geht es um Prioritäten und darum, ob man sich gemeinsam für ein Thema begeistern kann.</p>
<blockquote><p><strong><em>Inspiration für die GreenTech-PR gesucht? <a href="https://www.oseon.com/kk-greentech/">Hier geht&#8217;s zum Download unseres Kommunikationskompass Greentech!</a> Kostenlos, aber sicher nicht umsonst.</em></strong></p></blockquote>
<h2><strong>Kommunikation ist Leidenschaft</strong></h2>
<p>Natürlich ist ein Aspekt, der auch immer wieder auftaucht, das Budget. Besonders kleinere Unternehmen tun sich schwer ihr ohnehin nicht unendlich vorhandenes Geld für PR-Zwecke zu investieren. Aber auch die größeren Unternehmen sind nicht immer viel besser unterwegs. Auf der Green World Tour spreche ich mit einer Frau aus dem Vertrieb. Sie hätten eine interne Marketing- und PR-Abteilung. Ich frage sie, ob diese sie denn schon mal kontaktiert hat. Immerhin hat sie ja den direkten Kundenkontakt und kann bestimmt für die Kommunikation interessante Einblicke liefern. Kurze Pause. Was die Abteilung eigentlich genau macht, wüsste sie nicht. Sie hätten sich auch noch nie mir ihr in Verbindung gesetzt. Sie stünde jetzt hier halt mal auf der Messe und schaue, wie es so läuft. Kein interner Austausch, keine Nutzung von intern vorhandenen Ressourcen. Stattdessen sehe ich Schranken in den Unternehmen, die offen sein müssten, um für das eigene Business und die Kunden das Beste herauszuholen. Auch schade.</p>
<h2>Eine Agentur ist kein Muss, aber ein Trumpf</h2>
<p>Ich sage garantiert nicht, dass ein Unternehmen nur mithilfe einer PR-Agentur eine kreative und erfolgreiche Kommunikation auf die Beine stellen kann. Aber mir scheint doch, dass viele Unternehmen vergessen, wie wichtig eine dritte, objektive Meinung sein kann. Jemanden, der einfach mal mit einem frischen Blick auf festgefahrene Strukturen sieht und diese neu bewertet. Oder jemanden, der einen kreativen Impuls hineinbringt und alte Themen unerwartet in Szene setzt. Auf jeden Fall bedeutet extern nicht automatisch ein fehlendes Herzblut oder mangelnde Leidenschaft. Außerdem bedeutet es auch nicht, dass generell keine ausreichenden Insights in die Themen vorhanden sind. Da würden meine Kolleginnen und Kollegen sowie ich ganz klar wiedersprechen. Mit unserer eigenen Leidenschaft und unseren eigenen Interessen.</p>
<p>Noch eine kleine Überlegung am Ende: Wenn ich Angst habe, externe Menschen sind nicht nah genug am Thema dran, als dass sie mich verstehen könnten, wie erzähle ich dann überhaupt meine Geschichte, damit meine Kunden mich verstehen?</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Purpose-Bedürftigkeit der Generation Y</title>
		<link>https://www.oseon.com/blog/purpose-beduerftigkeit-generation-y/</link>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2018 12:34:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nanna-Josephine Roloff]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Y]]></category>
		<category><![CDATA[Millennials]]></category>
		<category><![CDATA[Purpose]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ob ich nicht etwas zu Purpose und der Generation Y schreiben wolle? Meine Ansicht als Berufsanfängerin und engagierte junge Frau dazu sei doch interessant. Klar, auf jeden Fall wollte ich das! Ging auch schon gut damit los, dass ich die erste Deadline verpeilt habe. Sorry Manu! Aber so scheint sie zu sein, meine Generation, die ... <a class="readon" href="https://www.oseon.com/blog/purpose-beduerftigkeit-generation-y/">Weiterlesen &#187;</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ob ich nicht etwas zu Purpose und der Generation Y schreiben wolle? Meine Ansicht als Berufsanfängerin und engagierte junge Frau dazu sei doch interessant. Klar, auf jeden Fall wollte ich das! Ging auch schon gut damit los, dass ich die erste Deadline verpeilt habe. Sorry Manu! Aber so scheint sie zu sein, meine Generation, die Millennials: faul, arrogant, anspruchsvoll. Zumindest wenn man den Vorurteilen so mancher „Experten“ Glauben schenkt.</p>
<p><span id="more-10608"></span></p>
<div id="attachment_10611" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img class="wp-image-10611" style="font-style: italic;" src="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/fullsizeoutput_4d-150x150.jpeg" alt="" width="300" height="264" srcset="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/fullsizeoutput_4d-613x540.jpeg 613w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/fullsizeoutput_4d-768x677.jpeg 768w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/fullsizeoutput_4d.jpeg 1018w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p class="wp-caption-text"><em>Work-Life Balance ist mehr als eine Zeitfrage. Auch der Sinn muss stimmen. / Bild: Nanna-Josephine Roloff</em></p></div>
<p>Ja, wir sind anders. Wir sind in guten Zeiten aufgewachsen, zumeist auch wohl behütet. Man bezeichnet uns gemeinhin als digital natives, Bewohnerinnen einer sich digitalisierenden Welt und ohne unsere Smartphones sind wir angeblich nur halbe Menschen. Immer präsent und immer erreichbar. Unsere Eltern haben sich für uns krumm gemacht, in Jobs, in denen sie bestimmt nicht immer glücklich waren, auf deren Spielregeln sie selten Einfluss hatten &#8211; <em>9 to 5</em>. Und hier sind wir: so gut ausgebildet wie keine Generation zuvor, vernetzt über und mit der ganzen Welt, tragen wir einige Ansprüche an unseren Arbeitsalltag, unser Leben heran. Wir hatten Zeit genug um zu reifen und uns über unsere Ziele im Leben klar zu werden.</p>
<p>Ziele, die in einer globalisierten und digitalisierten Welt durchaus gerechtfertigt sind. Die Arbeit nimmt wie gehabt einen Großteil des Lebens ein, doch die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmen immer weiter. Wie gehen wir damit um? Wir geben unserem Leben einen Zweck und haben das Ziel, unsere Zeit in allen Lebenslagen mit positiven Erlebnissen zu füllen.</p>
<h2>Der Wunsch nach Corporate Social Responsibility</h2>
<p>Diesen Wandel legt auch die jährlich erscheinende <a href="https://www2.deloitte.com/global/en/pages/about-deloitte/articles/millennialsurvey.html">Deloitte Millennial Survey</a> nahe: 90 Prozent der in Deutschland Befragten fühlen sich am stärksten durch die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit motiviert. Millennials möchten sich also mit ihrer Tätigkeit und ihrem Unternehmen identifizieren können und einen Sinn in dem erkennen, was sie tun.</p>
<p>Dieser Sinn reicht von sozialer Verantwortung, über demokratische Mitbestimmungsrechte, bis hin zu flexiblen Arbeitszeiten und Weiterbildungsmöglichkeiten. Wir respektieren unsere Vorgesetzten, möchten aber lieber eine Trainerin statt einer Chefin. Eine Mentorin statt einer Erzieherin und eine Team-Kultur mit gemeinsamen Werten, nach denen gelebt wird.</p>
<p>Offenbar scheinen das viele Unternehmen noch nicht mitbekommen zu haben. Immerhin gab mehr als jede dritte der befragten Personen an, binnen der nächsten zwei Jahre den Arbeitsplatz wechseln zu wollen.</p>
<p>Während der Wunsch nach Corporate Social Responsibility innerhalb der Purpose-Generation wächst, glauben ihre Vertreterinnen immer weniger daran, dass Unternehmen diese Aufgabe erfüllen. Nur ein Bruchteil ist davon überzeugt, dass Unternehmen ihr Handeln an ethischen Grundsätzen ausrichten. Stattdessen würden sie ohne Rücksicht auf die gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen weiterhin nur ihren Profit maximieren wollen. Insofern entwickelt sich die Arbeitswelt konträr zu den Wünschen junger Menschen. Diese wählten unter die Top 5 ihrer Vorstellungen erstrebenswerter Unternehmungen nämlich Umweltschutz und die Verbesserung der Gesellschaft in all ihren Facetten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10609" src="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/Unbenannt.png" alt="Foto der Autorin" width="100%" srcset="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/Unbenannt.png 989w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/Unbenannt-781x540.png 781w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/Unbenannt-768x531.png 768w" sizes="(max-width: 989px) 100vw, 989px" /></p>
<p><em style="font-size: 16px;">Die hedonistischen Züge der Generation Y stehen in keinem Widerspruch zu ihrer Leistungsbereitschaft: Diese Generation will etwas bewegen, wenn man sie nur lässt!<br />
/ Bild: Sven Rehder</em></p>
<h2>Freiraum führt zu Erfolg</h2>
<p>Ich schließe mich dem an. Ich möchte nicht nur für den Profit arbeiten, ich möchte die Welt ein Stückchen besser machen mit dem was ich tue. Und dafür habe ich nur dieses eine Leben lang Zeit. Deshalb ist dieser Blog im generischen Femininum geschrieben, denn Frauen haben ein Recht darauf in Sprache und Schrift sichtbar zu sein. Deshalb habe ich eine Petition gestartet, mit der ich gemeinsam mit über 85.000 Menschen gegen die sogenannte Tamponsteuer kämpfe. Deshalb habe ich mich für eine Agentur entschieden, die mein Engagement wertschätzt und unterstützt.</p>
<p>Und ich möchte mich selbst entwickeln können, begleitet von einer konstruktiven Feedback-Kultur und diese Erkenntnisse in die nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft reinvestieren. Ich bin mit dieser Absicht nicht alleine: Bioläden boomen, nachhaltige Startups florieren und Non-Profit Organisationen entwickeln sich in allen Teilen der Gesellschaft. Ob nun die Umwelt oder die Demokratie gerettet werden soll: beides kennt kein Wochenende.</p>
<p>Es gibt sie – die, die schlafen, während der Klimawandel offensichtlicher denn je ist, rechte Ideologie wieder salonfähig wird und Gleichberechtigung der Geschlechter weiterhin nur auf dem Papier existiert. Wer jedoch kompetente Nachwuchskräfte haben möchte, sollte sich über seine vorhandene Firmenkultur Gedanken machen. Freiräume schaffen, Verantwortung sowohl abgeben, also auch übernehmen und seinen Mitarbeiterinnen die Wertschätzung entgegenbringen, die sie verdienen.</p>
<p>Intrinsische Motivation ist die stärkste von allen. Unser Sinn für eine Bestimmung im Leben unsere stärkste Kraft. Unternehmen, die dies fördern, werden am Ende nicht nur glückliche Mitarbeiterinnen haben, sondern auch die <a href="https://www.zukunftsinstitut.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Auftragsstudien/studie_generation_y_signium.pdf">größeren Erfolge</a> feiern können. Lasst uns Spaß haben an der Arbeit, unseren hedonistischen Wesenszug ausleben, den unsere Erziehung hervorgebracht hat. Lasst uns in Ruhe mit Predigten und Vorschriften. Wir können mit Kritik umgehen. Ihr bekommt dafür unsere Zeit, unsere Zeit, die uns so kostbar ist. Und so wird aus der Bedürftigkeit eine Selbstverständlichkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Technologie-Standort Israel: Startup-Nation mit großer Zukunft</title>
		<link>https://www.oseon.com/blog/technologie-standort-israel-dld-tel-aviv/</link>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2018 06:20:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tapio Liller]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[DLD]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Startup]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Israelis bezeichnen ihr Land gern als „Startup Nation“ und in den vergangenen Jahren ist die Technologie-Szene vor allem in Tel Aviv auch international sichtbarer geworden. Spektakuläre Akquisitionen israelischer Tech-Firmen durch US-Konzerne machten Schlagzeilen. Tapio reiste vergangene Woche zum DLD Tel Aviv, um sich selbst ein Bild vom Technologie-Standort Israel zu machen, und zu hören, welche ... <a class="readon" href="https://www.oseon.com/blog/technologie-standort-israel-dld-tel-aviv/">Weiterlesen &#187;</a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Israelis bezeichnen ihr Land gern als „Startup Nation“ und in den vergangenen Jahren ist die Technologie-Szene vor allem in Tel Aviv auch international sichtbarer geworden. Spektakuläre Akquisitionen israelischer Tech-Firmen durch US-Konzerne machten Schlagzeilen. Tapio reiste vergangene Woche zum DLD Tel Aviv, um sich selbst ein Bild vom Technologie-Standort Israel zu machen, und zu hören, welche Zukunftsthemen die dortige Tech-Szene vorantreibt. Ein Bericht aus einem unterschätzten Innovationsland.<span id="more-10548"></span></p>
<div id="attachment_10577" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img class="wp-image-10577" src="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/IMG_4905-1440x1080.jpg" alt="Tel Aviv Skyline am Nachmittag" width="800" height="600" srcset="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/IMG_4905-1440x1080.jpg 1440w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/IMG_4905-720x540.jpg 720w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/IMG_4905-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p class="wp-caption-text"><em>Tel Aviv Skyline am Nachmittag / Foto: Tapio Liller</em></p></div>
<h2>Israel &#8211; Kleines Land, große Investitionen in Tech-Startups</h2>
<p>Israel ist flächenmäßig nicht größer als Hessen. Das vergisst man leicht, wenn man nur die Berichte aus den Tagesthemen kennt, die den Dauerkonflikt zwischen Israelis und Palästinensern zu erklären versuchen. Tel Aviv, die Wirtschaftsmetropole am Mittelmeer, hat rund 440.000 Einwohner; im Großraum wohnt knappt die Hälfte der ca. 8,4 Millionen Einwohner Israels. Ein israelischer Unternehmer sagte auf einer Startup-Party zu mir: „In Israel kannst du am Mittelmeer frühstücken, zu Mittag in Jerusalem beten und am Nachmittag im Roten Meer baden. Und Abends bist du zur Party pünktlich zurück in Tel Aviv.“ Das beschreibt die Größenordnungen sehr gut.</p>
<p>Umso bemerkenswerter ist es, dass dieses kleine Land im Nahen Osten seit Jahren eine Menge Innovationen und neuer Technologieunternehmen hervorbringt, von denen einige auch international Furore machen. Um die 4000 Startups gibt es hier und in kein Land der Welt fließen laut den Analysten von <a href="https://blog.dealroom.co/annual-european-venture-capital-report-full-37-page-pdf-report/">Dealroom</a> so hohe Risikokapitalinvestitionen pro Kopf der Bevölkerung (Israel 368$, USA 250$, Deutschland 38$).</p>
<div id="attachment_10567" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://blog.dealroom.co/wp-content/uploads/2018/02/Dealroom-2017-vFINAL.pdf "><img class="wp-image-10567" src="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/Dealroom-VC-per-Capita-1920x1078.png" alt="" width="800" height="449" srcset="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/Dealroom-VC-per-Capita-1920x1078.png 1920w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/Dealroom-VC-per-Capita-820x461.png 820w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/Dealroom-VC-per-Capita-768x431.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Quelle: Dealroom (Klick aufs Bild für den ganzen Report)</em></p></div>
<h2>Vom Geheimtipp zum Forschungslabor der Großkonzerne</h2>
<p>Wo viel investiert wird, kommen irgendwann auch die Exits. Wie das örtliche <a href="http://nocamels.com/2018/01/israeli-exits-23-billion-in-2017/">Branchenportal NoCamels berichtet</a>, geht das Geld vor allem in die Bereiche Software &amp; IT, Internet, Kommunikationstechnik und Life Sciences.</p>
<p>Google machte 2013 wohl den ersten bekannteren Aufschlag und <a href="https://techcrunch.com/2013/06/11/its-official-google-buys-waze-giving-a-social-data-boost-to-its-location-and-mapping-business/">kaufte für über 1 Mrd. Dollar</a> das Navigations- und Karten-Unternehmen Waze. Vergangenes Jahr übernahm der japanische Pharmakonzern Mitsubishi Tanabe Pharma den israelischen Arzneimittelhersteller Neuroderm für eine Milliarde Dollar und Intel ließ sich die <a href="https://www.geektime.com/2017/03/17/a-15b-israeli-exit-how-did-it-happen-and-why-mobileye/">Sensortechnik-Pioniere von MobilEye</a> schlanke 15,3 Mrd. Dollar kosten.</p>
<p>Deren Technologie wird für autonomes Fahren gebraucht &#8211; eine Wette auf die Zukunft also. Auch wenn MobileEye eine besondere Dimension hat, es fließt seit Jahren schon viel Geld nach Israel, um Zukunftstechnologien zu entwickeln, groß zu machen und weltweit auf den Markt zu bringen. Allein <a href="https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3729861,00.html">in 2017 wurden 5,24 Mrd. Dollar</a> in israelische Unternehmen investiert.</p>
<p>Gut für das Land: Die Großkonzerne ziehen das Know-how nicht aus dem Land ab, sondern investieren vor Ort weiter in Forschung und Entwicklung. Denn dank hervorragender Universitäten wie dem <a href="https://www.technion.ac.il/en/technion-israel-institute-of-technology/">Technion</a> (auch &#8222;MIT Israels&#8220; genannt) und den Investitionen der israelischen Streitkräfte in IT-Expertise (Stichwort &#8222;<a href="https://www.forbes.com/sites/richardbehar/2016/05/11/inside-israels-secret-startup-machine/#1a1a11bf1a51">Unit 8200</a>&#8222;) ist immer für Top-Tech-Nachwuchs gesorgt.</p>
<h2>Top-Tech-Trends vom DLD Tel Aviv</h2>
<p>Die nackten Zahlen deuten auf eine anhaltende Erfolgsstory hin. Doch in welchen Bereichen können wir künftig Innovationen aus Israel erwarten? Auf dem <a href="https://www.dldtelaviv.com/index.php">DLD Tel Aviv</a>, dem lokalen Spin-off der einflussreichen Innovationskonferenz von Hubert Burda Media, konnte man ein Gefühl dafür bekommen, was kommt. Trotz bisweilen recht üppig besetzter Panels mit bis zu acht Diskutanten, so manchem Allgemeinplatz („Cryptowährungen sind eine junge Kategorie“) und PR-Sprech-Statement der Großsponsoren („uns liegt das Startup Ecosystem in Israel am Herzen“), ließen sich viereinhalb Top-Trends ausmachen.</p>
<h3>1. Künstliche Intelligenz: Alles wird (oder hat) AI</h3>
<p>Software, die in großen Datenmengen Muster erkennt und diese Fähigkeit immer weiter verfeinert, je mehr Daten sie zu lesen bekommt, ist in vielen Anwendungsbereichen schon Standard. Machine Learning oder „Deep Learning“ heißt das dann und kaum ein Startup-Pitch kommt noch ohne aus. Auf meine Frage, ob man denn in Israel genug Programmierer fände, die solche Algorithmen programmieren können, meinte ein junger Startup-Unternehmer zu mir: “Das ist kein Hexenwerk für gute Entwickler. Außerdem, wenn der Algorithmus erstmal programmiert ist, läuft es von allein.“ Künstliche Intelligenz wird zur Commodity.</p>
<p>Die Teilnehmer verschiedener Panels waren sich weitgehend einig, dass KI dazu entwickelt wird, dem Menschen lästige oder Zeit raubende Aufgaben abzunehmen. Zudem, der Weg zur <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Technologische_Singularit%C3%A4t">Singularität</a> sei, wenn sie denn je erreicht werde, noch so weit, dass man sich da keine Sorgen zu machen brauche. Skynet und die Herrschaft der Maschinen sind eine Hollywood-Dystopie, so die einhellige Meinung der DLD-Panelisten.</p>
<p>Lernende Software wird uns also in den nächsten Jahren überall begegnen, ob wir wollen oder nicht. Und wenn sie gut gemacht ist, werden wir es nicht einmal merken.</p>
<h3>2. HealthTech: Daten für eine bessere Gesundheitsversorgung</h3>
<p>Auf der Suche nach noch weitgehend unerschlossenen Feldern für digitale und vor allem datenbasierte Geschäftsmodelle fällt seit ein, zwei Jahren vermehrt die Gesundheitsbranche ins Auge. So auch auf dem DLD Tel Aviv. Arzt und <a href="http://www.doctorpreneurs.com/dr-jack-kreindler-founder-sentrian-chhp/">Unternehmer für Digitalgesundheit Jack Kreindler</a> zeigte sich fast euphorisch angesichts des Potenzials, mit Datenanalysen und auch hier lernenden Algorithmen, genauere Diagnosen stellen zu können, Behandlungsmethoden und Pharmazeutika immer stärker zu individualisieren und natürlich auch die Kosten im Gesundheitswesen zu senken.</p>
<p>Knackpunkt für die Datennutzung im Gesundheitswesen ist natürlich die Vertrauenswürdigkeit der Infrastruktur. Nur wenn die Bürger ihre Gesundheitsdaten in Sicherheit und ausschließlich bei den richtigen Experten wissen, werden sie bereit sein, sie überhaupt zu teilen. Angesichts der Dauerbaustelle „Gesundheitskarte“ in Deutschland bin ich skeptisch, ob das in den nächsten zehn oder fünfzehn Jahren auch bei uns kommen wird. In jedem Fall steckt in HealthTech ein Milliardenpotenzial und Startups, die das erfolgreich anzapfen können, dürften eine sichere Investition für die Zukunft sein.</p>
<div id="attachment_10579" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img class="wp-image-10579" src="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/IMG_4731-1440x1080.jpg" alt="DLD Tel Aviv Konferenzpanel" width="800" height="600" srcset="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/IMG_4731-1440x1080.jpg 1440w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/IMG_4731-720x540.jpg 720w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/09/IMG_4731-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p class="wp-caption-text"><em>DLD Panel Future of Mobility / Foto: Tapio Liller</em></p></div>
<h3>3. Smart Cities: Daten für mobilere Städte</h3>
<p>Die rasante Urbanisierung in fast allen Ländern weltweit führt früher oder später zum Verkehrskollaps, massiver Umweltverschmutzung und zu einem Verlust an Lebensqualität. Während in den Straßen von Tel Aviv die Menschen auf halsbrecherisch schnellen Elektrorollern und robusten eBikes unterwegs sind, wurde auf der Konferenz auch bei diesem Thema über Daten geredet. Worüber auch sonst?</p>
<p>Denn ohne Daten werden autonomes Fahren, Vehicle Sharing und die Steuerung von Verkehrsströmen in den Metropolen nicht möglich sein. Sensoren und Kameras, superpräzise digitale Karten, das Nutzungsverhalten der Menschen in ihren verschiedenen Verkehrsmitteln, an Datenquellen mangelt es nicht.</p>
<p>In Tel Aviv haben neben den Silicon Valley Giganten auch fast alle großen Autohersteller ihre Forschungslabore eingerichtet. Eyal Mayer von der Mercedes Nutzfahrzeuge-Division ist überzeugt, dass sich die Städte in den nächsten Jahren von der starren Bepreisung von Parkraum verabschieden werden. Denn das Hauptproblem Stau lässt sich seiner Ansicht nach nur noch mit „<a href="https://www.economist.com/international/2017/08/03/how-and-why-road-pricing-will-happen">dynamic road pricing</a>“ (Economist-Artikel, ggf. Registrierung erforderlich) vermeiden, also der auslastungs- und streckenabhängigen Bepreisung des Fahrens, nicht (nur) mit Preisen auf ohnehin überlasteten Parkraum. Die semi/autonomen Fahrzeuge liefern künftig die Daten für die dynamische Maut.</p>
<p>Moovit ist international tätiges israelisches Startup, das eine <a href="https://moovit.com/">App für die individuelle Mobilität in der Stadt</a> anbietet und fast alle verfügbaren Verkehrsmittel miteinander verknüpfbar macht. Yovav Meydad, Marketing-Chef von Moovit, äußerte sich auf einem Mobility-Panel des DLD Tel Aviv kritisch zum Trend, immer mehr Sharing-Anbieter vom Auto bis zum e-Roller oder Fahrrad in die Städte zu lassen.</p>
<p>„Die Städte wissen heute noch viel zu wenig darüber, wann sich wieviele Einwohner und Pendler mit welchen Verkehrsmitteln wohin bewegen. Sie haben keine Datenbasis über den Mobilitätsbedarf. Wenn man jetzt noch in ohnehin überlastete Städte noch mehr Fahrzeuge hineinlässt, beschwört man den Kollaps nur schneller herauf“, sagte Meydad.</p>
<p>Die Lösung sieht er in einer „supply-side“ Datenplattform, also einer ins Detail analysierbaren Datenebene für den Mobilitätsanbieter Stadt. „Wenn Städte den Bedarf besser verstehen, können sie auch das Angebot besser steuern“, sagte er, und meinte damit den öffentlichen Nahverkehr genauso wie eben Sharing-Produkte und den individuellen Autoverkehr.</p>
<h3>4. HR-Tech: Daten für effizientere Mitarbeiter</h3>
<p>„In fast allen Unternehmen ist das Personal der mit Abstand größte Kostenblock. Es ist höchste Zeit, dass er mithilfe von Daten effizienter gemanagt wird“, forderte Ronni Zehavi von <a href="https://www.hibob.com/">HiBob</a>, einem israelischen Anbieter einer „People Management Platform“, beim DLD Tel Aviv. Damit zeigte er auf, was in den nächsten Jahren wohl der größte Wachstumsmarkt für B2B-Software werden wird. Nicht nur in Israel versuchen Startups den Mitarbeiter, seine Fähigkeiten und seine Erfahrung, seine Leistung und sein Lernen zu vermessen, zu analysieren und zu optimieren.</p>
<p>Das beginnt beim Recruiting, wie es Athena Karp, CEO von <a href="https://hiredscore.com/">HiredScore</a> versteht. Ihr Unternehmen hilft vor allem Konzernen, die viele Tausend Bewerbungen pro Woche erhalten, dabei, die Bewerbungen automatisiert zu sichten und den Personalern nur die Kandidaten vorzuschlagen, die nach Ansicht der Algorithmen für die zu besetzende Stelle geeignet sind. Eine typische israelische Eigenheit: Sie nannte als Beispiel für die Analyseaufgabe, dass ja zivile und militärische Lebensläufe formell sehr unterschiedlich aussähen, man aber der Software beibringen könne (Machine Learning!), zu abstrahieren und die relevanten Skills aus beiden Profilen herauszufiltern.</p>
<p>Ob bei allen Analytik- und Optimierungsbestrebungen im Personalbereich nicht das Menschliche zu kurz zu kommen droht &#8211; die Frage stellte sich das HR-Panel leider nicht.</p>
<h3>Und was ist mit dem Datenschutz? (4 1/2)</h3>
<p>Angesichts dieser auf Daten, Daten und nochmals Daten beruhenden Geschäftsideen war es für mich erstaunlich, dass es bis in den Nachmittag des ersten Konferenztages dauerte, bis jemand (ein Deutscher, wer sonst?) die Abkürzung des Jahres in den Mund nahm: GDPR (so heißt die EU-Datenschutzgrundverordnung DSGVO auf Englisch).</p>
<p>Denn wenn eines bei den berufsoptimistischen Diskutanten beim DLD Tel Aviv zu kurz kam, dann die Tatsache, dass all die zu nutzenden Daten ja von Menschen erhoben werden müssen. Wie sie dafür die nötigen Einwilligungen halten beziehungsweise die Akzeptanz bei Nutzern, Bürgern oder Mitarbeitern erreichen wollen, verrieten sie nicht. Das hätte die Stimmung wohl zu sehr runtergezogen.</p>
<h2>Israels Startkapital: Bildung, Kreativität und eine weltoffene Metropole am Meer</h2>
<p>Nach zwei Tagen Konferenz und Gesprächen auf abendlichen Meetups und Parties bleibt der Eindruck hängen, dass sich die beherrschenden Themen international doch sehr gleichen. Was in Austin, Texas bei der SXSW diskutiert wird, findet sein Pendant genauso auf Tech-Konferenzen in Berlin, Helsinki und eben auch in Tel Aviv. Technologie ist neben dem globalen Handel eben die große Gleichmacherin, die Probleme unabhängig vom Ort ihrer Entstehung zu lösen sucht.</p>
<p>Und dennoch, der Technologie-Standort Israel hat mehr Aufmerksamkeit auch aus Deutschland verdient. Denn dort kommen auf kleinstem Raum viele Erfolgsfaktoren zusammen, die man sonst nur im Silicon Valley vermutet: viele junge, global orientierte Menschen, die an Hochschulen auf Weltniveau studieren, reichlich Venture Capital, mit Tel Aviv eine lebenswerte Stadt mit tollem Nachtleben und der wohl auch in der geringen Größe des Landes beründete Wille zu kreativen Lösungen für große Probleme. Von alledem darf sich Deutschland gern noch ein paar Scheiben abschneiden.</p>
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		<title>Bürohund: Nervensäge vs. Seelenstreichler</title>
		<link>https://www.oseon.com/blog/buerohund/</link>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2018 15:42:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Verena Berghof]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Agenturleben]]></category>
		<category><![CDATA[Bürohund]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Als ich meine Chefs ins Boot holen wollte, mir einen Hund zuzulegen, nahm ich mein Handy mit ins Gespräch und präsentierte ihnen ein Video. Fünf süße Welpen – wer kann da schon wiederstehen? Zeit für einen Bürohund bei Oseon! Fünf Jahre ist das nun her. Mein damaliger Welpe ist heute eine Cocker-Dame, die jeden Morgen ... <a class="readon" href="https://www.oseon.com/blog/buerohund/">Weiterlesen &#187;</a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich meine Chefs ins Boot holen wollte, mir einen Hund zuzulegen, nahm ich mein Handy mit ins Gespräch und präsentierte ihnen ein Video. Fünf süße Welpen – wer kann da schon wiederstehen? Zeit für einen Bürohund bei Oseon! Fünf Jahre ist das nun her. Mein damaliger Welpe ist heute eine Cocker-Dame, die jeden Morgen die Kollegen im Büro anbellt, sobald sie zur Tür reinkommen. <span id="more-10435"></span> Wer sie nicht kennt, ist meist verwirrt, denn sie wirkt angriffslustig, wedelt aber wie blöd mit dem Schwanz. Und für die Cocker-Fans: Nein, sie ist nicht kupiert, man sieht es also, wenn sie wedelt.</p>
<h2><strong>Das Team und der Hund</strong></h2>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10437" src="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/08/Paula.jpg" alt="Foto von Bürohund Paula" width="100%" srcset="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/08/Paula.jpg 3144w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/08/Paula-721x540.jpg 721w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/08/Paula-768x575.jpg 768w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/08/Paula-1442x1080.jpg 1442w" sizes="(max-width: 3144px) 100vw, 3144px" /></p>
<p><em>Cocker-Dame Paula – Oseons Bürohund der ersten Stunden / Bild: Oseon</em></p>
<p>Wir haben seither einen Charakter mehr im Team: Paula. Auch wenn man einem Hund am Arbeitsplatz per se nicht wirklich viel Bedeutung zumisst, so hat auch sie eine (starke) eigene Persönlichkeit; sie hat auch schlechte Tage und kommt mit dem ein oder anderen besser oder schlechter zurecht. In einem Großraumbüro ist das nicht zu übersehen – und erst recht nicht zu überhören.</p>
<p>Trotzdem hat Paula nach wie vor den Titel des Feel Good Managers. <a href="https://t3n.de/news/buerohund-vorteile-bedingungen-657684/" target="_blank" rel="noopener">Man sagt ja ein Bürohund sei gut fürs Klima und für die Psyche der Mitarbeiter</a>. Ehrlich gesagt lese ich diese Artikel selten und frage mich manchmal: Wer ist denn hier der Feel Good Manager, wenn Paula sich genüsslich die Ohren kraulen lässt? Oder wenn sie wieder ihre heiß geliebten Bananen abstaubt?</p>
<h2><strong>Der Bürohund als Seelenstreichler</strong></h2>
<p>Spaß beiseite! Ich – und Paula erst! &#8211; bin nach fünf Jahren mit Bürohund dem Team mehr als dankbar dafür, dass ich Paula jeden Tag mitbringen darf. Denn wie sich ein Team formt und wie sich ein Hund entwickelt, ist ein Prozess, den man nicht immer beeinflussen kann. Und auch der liebste Hund ist eben ein Lebewesen, das auch mal nerven kann.</p>
<p><img class="alignleft wp-image-10439 size-large" src="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/08/Duke-1440x1080.jpg" alt="Foto von Duke" width="1440" height="1080" srcset="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/08/Duke-1440x1080.jpg 1440w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/08/Duke-720x540.jpg 720w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/08/Duke-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></p>
<p><em>Mischlingswelpe Duke kam im Juli neu ins Team / Bild: Oseon</em></p>
<p>Und doch, ein Hund ist tatsächlich ein kleiner Seelenstreichler auch für andere im Team. Wenn die Kollegen mal zwischen Meetings, Strategieentwicklung und Fachartikel in das weiche Fell greifen und nicht anders können als die Fellnase anzugrinsen, freue ich mich sehr. Denn das sind die Momente, die mich dazu bewegt haben, einen Hund in mein Leben zu lassen. Früher bin ich mit Paula regelmäßig joggen gegangen – sowas ändert sich wie Vieles im Leben. Aber das Lächeln begleitet einen jeden Tag. Und das tut gut, vor allem in stressigen Momenten.</p>
<h2><strong>Das Hundeteam wächst</strong></h2>
<p><img class="alignnone wp-image-10438 size-medium" src="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/08/Magda-e1535470844467-720x540.jpg" alt="Foto von Bürohund Magda" width="100%" srcset="https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/08/Magda-e1535470844467-720x540.jpg 720w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/08/Magda-e1535470844467-768x576.jpg 768w, https://www.oseon.com/wp-content/uploads/2018/08/Magda-e1535470844467-1440x1080.jpg 1440w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></p>
<p><em>Seit Kurzem ist nun auch Team Hamburg um einen Vierbeiner gewachsen: Magda unterstützt das Team mit vollem Einsatz. Bis zum Umfallen. / Bild: Oseon</em></p>
<p>Obwohl ich Paula manchmal Grumpy Dog nenne, scheint meine Einschätzung zu den positiven Seiten nicht ganz falsch zu sein. Denn unser Hundeteam wächst, und das nicht nur in Hamburg, wo endlich Magda angekommen ist (Gerrit wollte nämlich schon lange einen Hund). Auch in unserem Frankfurter Büro gibt es nun mit Duke einen zweiten Hund – zu Paulas Ungemach, die steht nämlich gar nicht auf junge Hüpfer. Aber da muss sie nun durch.</p>
<p>Bis dahin üben wir uns in Geduld mit den beiden – und lächeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.oseon.com/blog/buerohund/">Bürohund: Nervensäge vs. Seelenstreichler</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.oseon.com">Oseon</a>.</p>
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