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	<title>PARACUDA</title>
	
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	<description>Überflüssig seit 2000.</description>
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		<title>Parallelwelt</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 11:32:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]
In diesem Interview erzählen zwei kanadische Kriegsveteranen, was sie nach Spielende für eine Meinung zur Armee entwickelt haben. Erstaunlicherweise keine wirklich gute.
If the government, if Big Brother could be cynical and hard-assed and opportunistic, so could I. And I would fight back [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.paracuda.com/2010/03/parallelwelt/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>In diesem Interview erzählen zwei kanadische Kriegsveteranen, was sie nach Spielende für eine Meinung zur Armee entwickelt haben. Erstaunlicherweise keine wirklich gute.</p>
<blockquote><p>If the government, if Big Brother could be cynical and hard-assed and opportunistic, so could I. And I would fight back with the only weapons I had and that would be my guile and my stealth.<br />
And sneak away.<br />
And not serve.</p></blockquote>
<p>Das wäre wenigstens mal ein ehrlicher Werbespot für die Armee.</p>
<p><a href="http://vimeo.com/9710941"><strong>Parallels</strong> bei Vimeo</a></p>


<p>No related posts.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/paracuda/~4/GToNId2MsRQ" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Alben für die Ewigkeit: Lateralus</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 18:10:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[
TOOL ist eine Band, die man entweder hasst oder einfach total toll findet. Auch wenn es abgedroschen klingt, auf diese Band trifft es nunmal zu. Maynards Stimme ist schwierig, das gebe ich zu. Die Musik oft zu vertrackt, keine Frage. Aber gerade diese Unzugänglichkeit macht diese Musik zu etwas Besonderem. Denn wer einmal drin ist [...]


No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.paracuda.com/wp-content/uploads//2010/03/TooLateralus-500x500.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2974 colorbox-2971" title="Tool - Lateralus (Cover)" src="http://www.paracuda.com/wp-content/uploads//2010/03/TooLateralus_cut.jpg" alt="" width="500" height="198" /></a></p>
<p>TOOL ist eine Band, die man entweder hasst oder einfach total toll findet. Auch wenn es abgedroschen klingt, auf diese Band trifft es nunmal zu. Maynards Stimme ist schwierig, das gebe ich zu. Die Musik oft zu vertrackt, keine Frage. Aber gerade diese Unzugänglichkeit macht diese Musik zu etwas Besonderem. Denn wer einmal drin ist in der Spirale, der will da soll schnell nicht wieder raus.</p>
<p><span id="more-2971"></span>Über diese Band kann man viel erzählen, aber ein Phänomen ist der Einstieg in dieses Album: Tool waren schon immer zeitlos. Sie haben in ihrer 20-jährigen Geschichte gerade einmal vier Alben heraus gebracht und jedes davon könnte zu jeder Zeit produziert sein. Vielleicht ein Grund, warum Überhits wie &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=hglVqACd1C8">Sober</a>&#8221; sich einfach nie abnutzen. Und es könnte jedes Album jetzt hier stehen und als Immergrün herhalten. Doch <em>Laterlaus</em> ist von allen das vollkommenste. Auch weil sich hier rum ein besonderer Mythos dreht.</p>
<h3>Die neue Klangordnung</h3>
<p>Seit einigen Jahren kursiert im Interwebz <a href="http://www.youtube.com/watch?v=wS7CZIJVxFY">ein Video</a> zum Titeltrack, der auflöst, wie nicht nur der Song, sondern das ganze Album nach der berühmten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fibonacci-Folge">Fibonacci-Folge</a> angeordnet ist. Es erklärt, wie das Album seine tatsächliche Wirkung entfaltet, wenn man die Tracklist neu anordnet. Nämlich nach der Fibonacci-Reihenfolge. Jeder Song würde mit dem gleichen Ton beginnen, wie der vorige aufgehört hat. Alles würde eine neue Dramaturgie bekommen und es stimmt. Die Lieder machen in der neuen Aufstellung mehr Sinn. Sogar die abrupte Pause am Ende von &#8220;Triad&#8221;.</p>
<p>Die Magie liegt bei diesem Album nicht nur in der Anordnung, sondern vor allem in der Musik, na klar. <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=dany+carey&amp;search_type=&amp;aq=f">Danny Carey</a> galt schon in den Achtzigern als einer der besten Drummer der Welt (wie so fast alle) und allein sein präzises Gebolze ist schon Achterbahn für die Ohren. Maynard James Keenans Engelsstimmchen ist, wenn man es denn mag, einfach der Türsteher zum Nirvana. Es entscheidet, ob Du rein darfst oder weiterhin <a href="http://isnickelbacktheworstbandever.com/">Nickelback</a> hören musst.</p>
<h3>Besser als Zero Zero</h3>
<p><em>Lateralus</em> ist eins dieser Alben, das man dann hört, wenn man entweder auf dem Boden liegt, am Boden ist oder einfach dicke Kopfhörer auf dem Kopf hat und sich bei bewusstseinserweiternden Zimmerpflanzen mal schön den Input approven lässt. Kein Zufall, dass zu deren Lieblingsbands <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Nm3SAtzQl5M">King Crimson</a> gehören, die mit ähnlicher Wirkung auftreten. <em>Lateralus</em> ist eine Gänsehautentzündung in Stereo. Kickt mitunter <a href="http://www.youtube.com/watch?v=uMoso2rn1K0#t=4m38s">zeitverzögert</a>.</p>
<p>Dass ein Trip mit Tool auch anstrengend sein kann, konnten ein paar auserwählte Journalisten 2006 erleben, als Tool zur Pressevorführung ihrer aktuellen Platte <em>10,000 Days</em> luden: In einem Tropfsteinhöhlen ähnlichem Lokal drehte die Band vor versammelter Mannschaft das Album auf Anschlag und verließ selber den Raum. 75 Minuten und 45 Sekunden Progressiv-Dröhnung, wo selbst die Band anschließend zugab, dass sie das selber anstrengend finden würde.</p>
<p>Dieser Tonträger kann und wird deine Welt verändern. Wenn Du es zulässt und Maynard dich reinlässt. Er fügt sich nahtlos ein in das Gesamtwerk Tool. Mit seinen unglaublichen Videos, den noch unglaublicheren Bühnenshows und der stets gemiedenen Öffentlichkeit. Lateralus ist der Anfang, nee, das Ende. Nee, auch nicht. Es ist die Spirale, die dein Gehirn fickt wie drei Kilo Opium. Nach 75 Minuten hilft nur noch eine kalte Dusche oder ein Antrag auf Pflegestufe 3.</p>


<p>No related posts.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/paracuda/~4/NkMH2SJHHnU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Extrafuturistischer Musikautomat</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 10:42:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]
Wieder mal ein schönes Video aus dem Ressort &#8220;Musikvideos mit präziser Synchronisation von Bewegungsabläufen mit  musikalischen Elementen&#8221;. Diesmal mit Aphex-Twin-plus-Squarepusher-igem Sound und richtig dick Future und Roboter. Da kann ich mich dem Macher des Films nur anschließen: Fullscreen, please!
instrumental video nine [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.paracuda.com/2010/03/extrafuturistischer-musikautomat/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p><a class="intern" href="http://www.paracuda.com/2009/10/das-schwarze-loch/">Wieder mal</a> ein schönes Video aus dem Ressort &#8220;Musikvideos mit präziser Synchronisation von Bewegungsabläufen mit  musikalischen Elementen&#8221;. Diesmal mit Aphex-Twin-plus-Squarepusher-igem Sound und richtig dick Future und Roboter. Da kann ich mich dem <a href="http://vimeo.com/9800754">Macher des Films</a> nur anschließen: Fullscreen, please!</p>
<p><a href="http://vimeo.com/9800754"><strong>instrumental video nine</strong> bei Vimeo</a></p>


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		<title>Still hopin’, eh?</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 10:43:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]
Mark Schatzker ist für Condé Nast in der Welt unterwegs und checkt ein wenig Vancouver out, was dort so geht mit der Stadt an sich und den Meeresfrüchten. Wir sehen hier also ein bißchen City, einen schönen Berg und ein kleines Boot, [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.paracuda.com/2010/03/still-hopin-eh/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Mark Schatzker ist für Condé Nast in der Welt unterwegs und checkt ein wenig Vancouver out, was dort so geht mit der Stadt an sich und den Meeresfrüchten. Wir sehen hier also ein bißchen City, einen schönen Berg und ein kleines Boot, mit dem man zu einem Markt auf dem Wasser gelangt. Das sieht alles schön aus, kommt mir bekannt und vertraut vor und lässt die Vorfreude noch mehr wachsen.</p>
<p>Das <a href="http://www.crestaurant.com/">[C] Restaurant</a> kenne ich noch nicht und wird auf jeden Fall mal angetestet. Zudem es direkt am <a href="http://www.flickr.com/search/?q=english%20bay&amp;w=all">English Bay</a> liegt und man dort nach einem guten Essen voll romantisch und so im Sonnenuntergang am Strand flanieren kann. Freude!</p>


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</ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/paracuda/~4/6Pbt5jyweGw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Hurra, hurra, die Bürger sind wieder da!</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 09:29:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dass das Bundesverfassungsgericht das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung soeben für verfassungswidrig erklärt hat und die Regierung die gesammelten Daten unverzüglich löschen muss, überrascht mich seit sehr langer Zeit positiv. Auch wenn es ein &#8220;ja, aber&#8221;-Urteil ist und eine Speicherung der Verbindungsdaten grundsätzlich nicht unmöglich sind, so ist dieses Urteil ein deutlicher Gewinn der Bürgerrechte. Und steht [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass das Bundesverfassungsgericht das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung <a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2010-03/bundesverfassungsgericht-vorratsdatenspeicherung">soeben für verfassungswidrig erklärt</a> hat und die Regierung die gesammelten Daten unverzüglich löschen muss, überrascht mich seit sehr langer Zeit positiv. Auch wenn es ein &#8220;ja, aber&#8221;-Urteil ist und eine Speicherung der Verbindungsdaten grundsätzlich nicht unmöglich sind, so ist dieses Urteil ein deutlicher Gewinn der Bürgerrechte. Und steht für ein bißchen weniger Angst in diesem Land.</p>
<p>Jetzt heißt es, auf das &#8220;aber&#8221; zu warten und ich bin gespannt, was sich die Regierung einfallen lässt, um trotzdem noch zu etwas Überwachung zu bekommen.</p>


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</ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/paracuda/~4/l9ZZvqnnMOQ" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>What Is The Problem With Michael Jackson?</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 09:36:34 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Saïd Taghmaoui]]></category>
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		<description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]
Michael Jackson ist tot und das nun seit einem halben Jahr. Aber in seiner Musik lebt er ewig für uns weiter bla bla. Viel wichtiger ist, dass er durch Szenen wie diese unsterblich beibt. Denn Michael Jackson war Popkönig von kranke Land.
By [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.paracuda.com/2010/03/what-is-the-problem-with-michael-jackson/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p><a href="http://www.paracuda.com/2009/07/dont-pretend-you-give-a-shit/" class="intern">Michael Jackson ist tot</a> und das nun seit einem halben Jahr. Aber in seiner Musik lebt er ewig für uns weiter bla bla. Viel wichtiger ist, dass er durch Szenen wie diese unsterblich beibt. Denn Michael Jackson war Popkönig von kranke Land.</p>
<p>By ze way ein großartiger Film it is.</p>


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</ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/paracuda/~4/k1SAvysE0XE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Schildbürger</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 13:58:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]
Ein schöner Kurzfilm über einen Scheißjob in einer gar nicht so beschissenen Stadt, die Naivität an sich und die Verständigung durch Zeichen. Das Ende ist schon fast romantisch, der ganze Film irgendwie traurig. Und wer gelernt hat, im Kino beim Abspann nicht [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.paracuda.com/2010/02/schildburger/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p>Ein schöner Kurzfilm über einen Scheißjob in einer gar nicht so beschissenen Stadt, die Naivität an sich und die Verständigung durch Zeichen. Das Ende ist schon fast romantisch, der ganze Film irgendwie traurig. Und wer gelernt hat, im Kino beim Abspann nicht aufzustehen, der bekommt zurecht feuchte Augen.</p>
<p><a href="http://vimeo.com/9573920"><strong>Sign language &#8211; a short film</strong> auf Vimeo</a></p>


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		<title>Stell Dir vor, es ist Deine Beerdigung und keiner geht hin</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 23:20:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Für viele ist es der Horror schlechthin, der Gedanke, alleine zu sterben. In seiner Wohnung verrotten, wo dann die Nachbarn nach einem halben Jahr die Bullen rufen, weil sie den Gestank nicht mehr ausgehalten haben. Niemand, der nach Dir pfeift. Niemand, der sich fragt, warum sich die Post in Deinem Briefkasten stapelt.
Vor knapp zwei Monaten [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für viele ist es der Horror schlechthin, der Gedanke, alleine zu sterben. In seiner Wohnung verrotten, wo dann die Nachbarn nach einem halben Jahr die Bullen rufen, weil sie den Gestank nicht mehr ausgehalten haben. Niemand, der nach Dir pfeift. Niemand, der sich fragt, warum sich die Post in Deinem Briefkasten stapelt.</p>
<p>Vor knapp zwei Monaten habe ich mich bei Facebook abgemeldet und ein enger Freund hat letztes Wochenende erst davon erfahren. Nachdem ich es ihm erzählt habe. Er wunderte sich nur, warum ich auf einige Statusmeldungen von ihm nicht mehr reagierte.</p>
<p>Ich habe mich schon des öfteren bei diversen Plattformen abgemeldet und wenn ich dann doch rückfällig wurde und meine Kontaktliste wieder hergestellen wollte, kamen nicht zu knapp Fragen wie &#8220;Wie, ich dachte, wir wären schon längst Freunde!?&#8221;. Eine Frage, die ich mir in diesem Moment dann auch stelle. Sind die sogenannten sozialen Netzwerke etwa nur posthumane Einrichtungen? Was hier nach einer Frage in einer Hippie-Runde klingt, ist wirklich eine Überlegung, wie groß der Nutzen am Ende wirklich ist. Denn die einzigen, die sich für Dein Netzwerk wirklich interessieren, sind die Plattformen, die diese anbieten.</p>
<p>Es wird Zeit, dass die allgemeine Rückentwicklung des Menschen auch wieder zu vergessenen Tugenden führt, dem &#8220;nach dem anderen schauen&#8221; zum Beispiel. Das gilt auch für die zig Kontaktlisten.</p>


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		<title>Damals, als Okocha das Tor des Jahrhunderts schoss</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 11:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>paracuda</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir saßen auf der Couch, tranken ein paar Bier und gingen nochmal zurück auf Anfang. Unser erstes Mal, wie aufregend und schön es doch war. Was ist bis heute geblieben und was wird nie wieder so sein wie damals, als wir unsere Jungfräulichkeit verloren. Der Fußball hat sich stark verändert und wir sind froh, dass [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir saßen auf der Couch, tranken ein paar Bier und gingen nochmal zurück auf Anfang. Unser erstes Mal, wie aufregend und schön es doch war. Was ist bis heute geblieben und was wird nie wieder so sein wie damals, als wir unsere Jungfräulichkeit verloren. Der Fußball hat sich stark verändert und wir sind froh, dass wir unseren Anfang hatten, als alles schon zu Ende ging.</p>
<p>Das Volksparkstadion war hässlich. Es war weitläufig, viel zu weit vom Spielfeld entfernt und voll mit Faschos und Hooligans. Da es außerhalb lag und kaum überdacht war, zog es einfach immer. Die 64.000 Plätze waren, wenn es gut lief, gerade mal zur Hälfte gefüllt. Aber es hatte eben seinen Charme. Und so standen wir dort alle zwei Wochen, in der brennenden Sonne oder, eher Hamburg-Style, im Dauerregen.</p>
<p>Bequemlichkeit war nicht wichtig für uns, dafür sprach schon der Stehplatz in Block E. Nichts im Stadion sorgte dafür, dass der Besucher hier ein Rundumsorglosevent erleben sollte. Seine Wurst kaufte man sich nicht an einer von 20 Aramark-Buden, wo alles einfach gleich schmeckt. Man stand mit dreißig Besoffenen bei Maren an der Wurstbude an, wo der Tresen immer ein Stück zu hoch war und die Senfflasche immer versifft. Schmale Pappe, Scheibe Brot, Dose Bier dazu. Diese konnte man nämlich noch ohne große Probleme mit ins Stadion bringen.</p>
<p><span id="more-2807"></span>Der erste Weg führte eh immer zuerst aufs Scheißhaus. Ja, ich sage Scheißhaus, weil es eben wirklich eins war. Die Intention war aber nicht klemmender Stuhlgang, sondern die Klorollen, die damals noch lose rumhingen. Diese fanden dann ihren Weg über 1.000 betrunkende Hools auf die Tartanbahn. Heute sind die Klos nur noch dreckig, das Klopapier ist aber auf einer Riesenrolle hinter einem Sicherheitsschloss versteckt. Endlich hat diese Papierverschwendung ein Ende&#8230;</p>
<p>Es ist eine Unart des Vereins heutzutage, höchste Stadionsicherheit zu versprechen, indem man das komplette Stadion kameraüberwacht, übel gelaunte Ordner einstellt und einfach alles verbietet, was irgendwie mit Spaß zu tun hat. Steht man nach Abpfiff noch im Gang, kommt entweder ein Pinneberger mit gelber Jacke oder gleich ein behelmter Kampfläufer, um dich auf deinen Platz zu schicken. Damals saßen unsere Mädels auf den Treppen rum, die zum Block führten und unterhielten sich bei Dosenbier über Jungs. Abgesehen davon kannte immer einer irgendeinen Ordner und konnte alles immer mit einem entspannten Gespräch regeln. Man war schließlich im eigenen Stadion. Im Wohnzimmer. Tu huus.</p>
<p>Die Hools sind heute größtenteils verschwunden, ein paar Alt-Faschos mischen sich heute noch unter die Fans. So wie im nahezu jeden Verein. Man hat die Gewalt aus den Stadien entfernen können und den Fußball attraktiver für Familien und Geschäftskunden gemacht. Die haben keine Lust, an einer von fünf Wurstbuden anzustehen und sich mit Senf zu bekleckern. Deshalb gibt es Wurstlegebatterien, die in jedem Stadion gleich sind. Zu übertriebenen Preisen wird minderwertige Ware in die Mäuler der Zuschauer gestopft, an deren handgelenken vereinsgebrandete Sitzkissen baumeln.</p>
<p>Fußball ist ein Event, das ist nicht neu. Seit einigen Jahren wird vor dem Spiel und in der Halbzeitpause das Publikum mit schlechter und zu lauter Musik und Werbung beschallt, auf dem Rasen gibt es Torwandscheißen und Mittelkreiskoten, während eine studentische Hilfskraft in einem Maskottchenköstüm über den Rasen hüpft und sich noch nicht mal am Arsch kratzen kann. Selbst in der 3. Liga hüpfen bei Carl-Zeiss Jena Cheerleader für der Fankurve rum und feiern jede Ecke wie einen Super-Bowl-Sieg.</p>
<p>Um den Fußball an sich geht es schon lange nicht mehr. Man geht nicht mehr wegen einer Mannschaft ins Stadion, sondern um Stars zu sehen. Die Fluktuation von Spielern tut dabei ihr übriges. Kaum ein Star, der es länger als ein Jahr bei einem Verein aushält, der nicht Bayern München heißt. Sobald die Fans Zeuge wurden, wie ein unscheinbarer Spieler zu einem Publikumsliebling wurde, verpissen sie sich nach Süddeutschland. Der Fan fühlt sich wie nach einem One-Night-Stand, aus dem er sich mehr erhofft hatte. Ich fühle mich billig.</p>
<blockquote><p>In Hamburg steht &#8216;ne Schüssel, &#8216;ne Schüssel aus Beton.<br />
Das ist Hamburgs Scheiße, das Volksparkstadion.</p></blockquote>
<p>Wenigstens hatte dieses Stadion ein Lied. Dieses Stadion hatte einen Namen, sowie jedes Stadion. Olympiastadion, Waldstadion, Parkstadion, Westfalenstadion. Namen, die Ansagen waren. Heute wechseln alle zwei Jahre die Sponsoren und so spielt der HSV ab nächster Saison in der imtech Arena, zur Zeit noch in der HSH Nordbank Arena und ehemals in der AOL Arena. Auch das easyCredit Stadion, die Schüco-Arena sowie der Signal-Iduna-Park lassen regionales verschwinden und schneiden der Fußballkultur endgültig die Eier ab. </p>
<p>Und so erinneren wir uns an Schneeballschlachten im Block und Löcher im Zaun. Stadiondurchsagen ohne Musik und Videoleinwände, die nur den Spielstand und die Aufstellung anzeigten. An die Kartenhäuschen, wo man acht Mark für ein Bayern-Spiel bezahlte und an die Prügeleien im Block unterforderter Schlägertypen. Es war ungemütlich, aber es war uns. </p>


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		<title>Die Ehe kennt keine Lieder</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 10:16:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es gibt unzählige Lieder über den Tod, den Hass, den Schmerz und die Liebe. Es gibt großartige Songs über die Sehnsucht, die Trennung, die Wiedervereinigung. Und wie oft wurden die Augen, Lippen, Hände und Titten einer Frau schon besungen. Träume, Utopien, Wünsche und das Nirvana sind ebenso beliebte Themen in der Musik. Nur zu einem [...]


No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt unzählige Lieder über den Tod, den Hass, den Schmerz und die Liebe. Es gibt großartige Songs über die Sehnsucht, die Trennung, die Wiedervereinigung. Und wie oft wurden die Augen, Lippen, Hände und Titten einer Frau schon besungen. Träume, Utopien, Wünsche und das Nirvana sind ebenso beliebte Themen in der Musik. Nur zu einem Thema suche ich immernoch passende Songs: die Ehe.</p>
<p>Sie gilt als der größte Liebesbeweis wo gibt. Die Absolution, das Fundament des Lebens. Alle streben danach, träumen von einer traumhaften Feier, weißen Tauben und dem ganzen Krempel. Doch besingen will das anscheinend niemand so wirklich. Dabei soll diese doch die Romantik schlechthin verkörpern. Ein Ring, ein Haus, ein Haufen Kinder und das gemeinsame Konto. Perfekter Stoff für einen Hit, oder etwa nicht?</p>
<blockquote><p>I love the way you wear the ring<br />
Can I use our account to buy more bling bling?<br />
<small>The Wannabe Together Forevers &#8211; Money Spending Love Song</small></p></blockquote>
<p>Die Ehe ist etwas, wo man sich lange drauf freut und dann schnell merkt, dass der &#8220;absolute Liebesbeweis&#8221; nicht mehr getoppt werden kann. Der Alltag schleicht sich schon in der Hochzeitsnacht ein. Denn die meisten frisch gebackenen Paare sind so erschöpft (oder besoffen), dass man sich bestimmt nicht mehr gegenseitig die Tapeten hochjagt. Sei die Suite noch so schön – die Küche bleibt kalt, wie der Arsch eines Inuit.</p>
<p><span id="more-2808"></span>Vor allem aber basiert die Ehe auf etwas, was man nie eingestehen würde: Schönreden. Schaut man sich um, so findet man kaum eine funktionierende Ehe, die mindestens zwei Jahre alt ist. Es passiert im Grunde auch immer das Gleiche: bis zur Hochzeit genießen die Paare die vollste Aufmerksamkeit, um danach aus dem alltäglichen Geschehen der Freunde zu verschwinden. Ehepaare lädt man nicht zu spontanen Kneipentouren ein. Sowieso fragt man sie kaum noch, weil immer einer den anderen Fragen oder irgend etwas umorganisieren muss. Meistens bleibt es aber eh bei einer kurzfristigen Absage per SMS: &#8220;Uns geht es nicht gut, sorry.&#8221;</p>
<blockquote><p>Remember the night we had dirty sex?<br />
Me neither, but on TV there&#8217;s Komissar Rex<br />
<small>Lame Boy &#8211; Limpin&#8217; Ain&#8217;t Easy</small></p></blockquote>
<p>Es spricht eh kaum noch jemand von Liebe, wenn er über die Absichten spricht, einen Menschen zu heiraten. Man sichert sich ab, spart Steuern und es ist auch besser für die Kinder. Wenn ich mir meine Eltern anschaue, dann wäre eine stinknormale Beziehung mit uns als Kindern wesentlich einfacher gewesen. Kein Scheidungsjahr, kein hin und her und von Absicherung kann meine Mutter auch nicht sprechen. </p>
<p>Wenn man einen Ehervertrag abschließt, der im Falle einer Scheidung einer Partei eine finanzielle Entschädigung zusichert, dann ist Liebe und Romantik quasi vorprogrammiert. Das sieht man auch sehr gut bei prominenten Paaren, wo geschädigte Ehefrauen mal eben 200 Millionen Euro bekommen, wenn der Mann sie betrügt. Wie sieht das eigentlich umgekehrt aus? </p>
<p>Wer glaubt, dass sich mit einer Ehe die Liebe verstärkt, der schaut anscheinend die falschen Filme. Ich habe noch keine Ehe beobachtet, wo das Paar mehr Feuer besaß, als vor der Hochzeit. Man kann tätowiert sein, wie man will oder total crazy Sachen gemacht haben. Am Ende tötet der gemeinsame Nachname die Individualität und Freiheit jedes einzelnen. Man ist immer zu zweit, man ist immer &#8220;ihr&#8221;, &#8220;wir&#8221; und &#8220;uns&#8221;. </p>
<p>Ich bewundere Paare, die seit zehn Jahren eine Beziehung auf hohem Niveau führen. Ich bewundere nicht die Paare, die seit zehn Jahren nebenher leben und mit der Hochzeit aufgehört haben, um ihre Liebe und Beziehung zu kämpfen. Absicherung, Ehevertrag, Gütertrennung – Worte, die mich so heiß machen wie Einfuhrbestimmungen und Koalitionsvertrag. </p>
<p><img src="http://www.paracuda.com/wp-content/uploads//2010/02/scheid2.jpg" alt="" title="scheid" width="496" height="241" class="aligncenter size-full wp-image-2847 colorbox-2808" /></p>
<p>Für viele ist die Ehe ist die letzte Hoffnung auf ein gemeinsames Aufwachen in einem Alter, wo Neugeschäft nur noch schwer zu aqkuirieren ist. Was bei unseren Eltern und Großeltern aber noch halbwegs funktioniert hat, weil sie nicht annähernd den heutigen Reizen ausgesetzt sind, lässt sich nur schwer auf die sprunghafte Generation von heute übertragen. Aber warum nicht probieren, ne. Man spielt ja auch jedes Wochenende Lotto.</p>
<p>Im Endeffekt ist die Ehe ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß einfach was drin ist: Schokolade, die kurz gut schmeckt, dann aber fett und ein schlechtes Gewissen macht. Wie &#8216;ne Currywurst. Die wird auch eher selten besungen. Und deshalb wird es sie in Zukunft auch nicht geben, die schönen Songs über die Hochzeit, die Ehe und den ganzen Rest.</p>


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