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            parapluie
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            elektronische zeitschrift für kulturen · künste · literaturen
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            Thu, 11 Sep 2008 15:00:00 GMT
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                Die Unbekannte, die Einzige - Bielefeld, Ostwestfalens heimliche Hauptstadt
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                Kommst Du nach Bielefeld, so vergiß den Photoapparat nicht. Anderenfalls drohen anschließend umständliche Diskussionen mit Freunden und Bekannten, denen es zu beweisen gilt, daß die sagenhafte Stadt am Teutoburger Wald tatsächlich existiert, beispielsweise keine Erfindung von Kleist ist. Bielefeld eilt meiner Erfahrung nach der Ruf voraus, es gebe sie gar nicht&amp;nbsp;&lt;a href="http://parapluie.de/korrespondenz/gelsenkirchen/2008-09-18/"&gt;&lt;b&gt;...&amp;nbsp;den Artikel lesen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;
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            <author>
                Marie Elisabeth Müller
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                e-mail aus bielefeld
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                Wed, 08 Oct 2008 17:30:31 GMT
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                Grüner Himmel, Hölle blau
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                Der Tag: Samstag. Die Zeit: Fünfzehndreißig. Die Welt: Ein Schalensitz. Die Farbe: Blau. Hochamt auf Schalke. Die Ministranten erscheinen in Vereinsfarben. Trikots, Schals, Mützen, Fahnen. Schon auf der Autobahn haben sie Farbe bekannt. Schalke beginnt in der Wiege. Schalke endet nicht mit dem Tod. Und von Ewigkeit zu Ewigkeit: Schalke.&amp;nbsp;&lt;a href="http://parapluie.de/korrespondenz/gelsenkirchen/2008-09-18/"&gt;&lt;b&gt;...&amp;nbsp;den Artikel lesen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;
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            <author>
                Heiner Frost
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                e-mail aus gelsenkirchen
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                Thu, 18 Sep 2008 11:30:31 GMT
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            <title>
                parapluie no. 25: übertragungen
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                http://parapluie.de/archiv/uebertragungen/
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                Nicht nur vor dem Fernseher, über den mehrsprachigen Gedichtband gebeugt, oder auf der Leinwand, die eine Literaturverfilmung zeigt: überall dort, wo Inhalte und Formen sich nicht selbst genügen, sondern über etablierte Grenzen hinweg transportiert werden, findet Übertragung statt. Diese Ausgabe widmet sich Übertragungsphänomenen solcher Art. Dabei stehen nicht nur Fragen der sprachlichen und kulturellen Übertragung im Zentrum des Interesses, sondern ebenso Übertragungsprozesse zwischen verschiedenen Medien und Kunstformen sowie die generellen metaphorischen Qualitäten, die solchen Dynamiken stets eigen sind. Die Metapher zeigt sich hier als mehr denn 'nur' ein Element der Sprache oder ein rein poetisches Stilmittel. Ohne die übertragende Metapher sind unser Denken und unser Zugang zur Welt schlichtweg unvorstellbar.&amp;nbsp;&lt;a href="http://parapluie.de/archiv/uebertragungen/"&gt;&lt;b&gt;...&amp;nbsp;zum Inhaltsverzeichnis der Ausgabe&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;
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            <author>
                Martin Klebes / Alexander Schlutz
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                No. 25: Übertragungen
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                http://parapluie.de/archiv/uebertragungen/
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                Thu, 11 Sep 2008 15:00:00 GMT
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                "Mama, sag mal der Uroma ..." – Taiwans jüngste Generation: ohne Worte in vier Sprachen
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                http://parapluie.de/korrespondenz/taipeh/2008-08-23/
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                "Mama, sag der Uroma doch mal, daß ich diese Woche im Kindergarten überhaupt nicht geweint habe". Stolz und Aufregung des fünfjährigen Tzu-Ming sind nicht zu überhören. "Und Mama sag ihr auch, daß ich zum Geburtstag dann einen Hund möchte." Er flegelt auf dem Schoß seiner Urgroßmutter, plappert unbeirrt mit heller Kinderstimme und sieht sie dabei mit großen Augen erwartungsvoll an. Seine Hand spielt mit der Perlenkette, die sie am Hals trägt. Urgroßmutter Ching Fen, 82, streicht mit ihrer faltigen Hand liebevoll über seinen schwarzen kleinen Schopf. Sie lächelt sanft und unbewegt, kein Lob kommt über ihre Lippen. Sie sagt nichts, sie hat ihren Urenkel nicht verstanden.&amp;nbsp;&lt;a href="http://parapluie.de/korrespondenz/taipeh/2008-08-23/"&gt;&lt;b&gt;...&amp;nbsp;den Artikel lesen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;
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            <author>
                Deike Lautenschläger
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                e-mail aus taipeh
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                Sat, 23 Aug 2008 21:30:00 GMT
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            <title>
                Ist Gordon Brown am Ende?
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                http://parapluie.de/korrespondenz/london/2008-08-04/
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                In Großbritannien herrscht Krisenstimmung. Gordon Brown scheint am Ende seiner Kräfte zu sein, die Inflationsrate nähert sich der Vier-Prozent-Grenze -- 3,8 Prozent im Juni -- , für einen Liter Benzin müssen britische Autofahrer inzwischen bis zu €2,50 berappen und die einst optimistischen Prognosen für das Wirtschaftswachstum weichen einer Weltuntergangsstimmung. Seit einiger Zeit fallen auch die Immobilienpreise, und die Banken werfen das Geld nicht mehr beidhändig für Kredite aus dem Fenster. Mervyn King, Direktor der Bank of England, malt die Zukunft in düsteren Farben aus: "Millionen von Familien sollten sich warm anziehen, denn es kommt eine schwere Zeit auf uns zu, in der die Finanzen bis an die Belastungsgrenze strapaziert werden. Großbritannien muß sich auf die schwierigste wirtschaftliche Herausforderung seit zwei Jahrzehnten vorbereiten." King spricht auch von einem tödlichen Cocktail aus Gehaltserhöhungen unterhalb der Inflationsrate, steigenden Kosten für Energie, Lebensmittel und Immobilienkredite.&amp;nbsp;&lt;a href="http://parapluie.de/korrespondenz/london/2008-08-04/"&gt;&lt;b&gt;...&amp;nbsp;den Artikel lesen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;
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            <author>
                Frank Heinz Diebel
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                e-mail aus london
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                Mon, 04 Aug 2008 11:30:00 GMT
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                Das arrogante Sachsen
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                http://parapluie.de/korrespondenz/dresden/2008-07-27/
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                Inzwischen ist er auch in Sachsen abgeholzt, der schwarzrotgoldene Fahnenwald. Zuletzt hatten nur wenige Unermüdliche noch geflaggt, und zwar nicht unter zwei Bundestrikoloren made in China. Die Wimpel des Reichs der Mitte oder auch die von Gerolsteiner und Skoda für die nächsten Sport- und Medienspektakel wird sich wohl niemand aufs Auto stecken. Dabei wäre es so spannend gewesen, den heißblütigen und patriotischen Sachsen nach gewonnener Europameisterschaft bei ihrem Autocorso durch die aufgerissenen Straßen Dresdens und entlang der von Brückenbaustellen verunzierten Elbaue zuzuschauen. So bleibt der fade Nachgeschmack vergeudeter Abende mit komasaufenden Jugendlichen im Angesicht von Großleinwänden vor historischer Kulisse und einer geräuschmäßig total verhagelten Biergartensaison im Juni. Wofür haben wir bloß gekämpft?&amp;nbsp;&lt;a href="http://parapluie.de/korrespondenz/dresden/2008-07-27/"&gt;&lt;b&gt;...&amp;nbsp;den Artikel lesen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;
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            <author>
                Patrick Wilden
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                e-mail aus dresden
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                Sun, 27 Jul 2008 15:30:00 GMT
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                Verspätetes Neujahr -- Aussetzer und Gespenster der Vergangenheit in Kenia
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                http://parapluie.de/korrespondenz/nairobi/2008-03-26/
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                "Für einen Mann, der nur einen Hammer als Werkzeug zur Verfügung hat, sieht alles aus wie ein Nagel." Diese (vorgeblich) afrikanische Weisheit kam in Kenia in den vergangenen Monaten zu gespenstischer Wirklichkeit. Zuerst fälschte die mächtige Clique um Staatspräsident Mwai Kibaki in plumper Manier vor live-übertragenden Fernsehkameras die langersehnten Wahlen vom 27.12.2007. Danach brach mörderische Gewalt im Rift Valley aus zwischen Angehörigen der Kalenjin, die sich seit vielen Jahrzehnten um Land und Recht betrogen sehen, und Kikuyu, die als Angehörige von Kibakis Heimatregion stellvertretend niedergemetzelt wurden und sich anderenorts grausam revanchierten.&amp;nbsp;&lt;a href="http://parapluie.de/korrespondenz/nairobi/2008-03-26/"&gt;&lt;b&gt;...&amp;nbsp;den Artikel lesen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;
            </description>
            <author>
                Marie Elisabeth Müller
            </author>
            <category>
                e-mail aus nairobi
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                Wed, 26 Mar 2008 11:30:31 GMT
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