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	<title>Pascal Witzig</title>
	
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	<description>Freischaffender Journalist</description>
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		<title>Aus dem Leben eines «Wörking Puur»</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 16:56:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Witzig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Steg unterhielt Bauer, Liedermacher und Autor Jakob Alt sein Publikum.
Steg – Der Auftritt von Jakob Alt hatte das Motto «Bauern und B&#252;ezer heute». Der Anlass fand, passend zum Thema, in der Fabrikhalle des M&#246;belherstellers Tossa statt. Passend deshalb, weil Bauern und B&#252;ezer in den letzten Jahrzehnten &#228;hnlich turbulente Zeiten durchlebten wie die einst stolze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>In Steg unterhielt Bauer, Liedermacher und Autor Jakob Alt sein Publikum.</h4>
<p>Steg – Der Auftritt von Jakob Alt hatte das Motto «Bauern und B&#252;ezer heute». Der Anlass fand, passend zum Thema, in der Fabrikhalle des M&#246;belherstellers Tossa statt. Passend deshalb, weil Bauern und B&#252;ezer in den letzten Jahrzehnten &#228;hnlich turbulente Zeiten durchlebten wie die einst stolze T&#246;sstaler Industrie. Der Einladung des SP-Forums T&#246;sstal folgten zahlreiche Kulturfreunde. Gut 80 an der Zahl f&#252;llten den Raum bis zum hintersten Platz. Auch einzelne &#228;ltere Landwirte kamen, um sich ihren Berufskollegen anzuh&#246;ren. Sie stachen dabei angenehm aus dem ansonsten adrett gekleideten Publikum heraus. Indes stimmten Jakob Alt und seine Band ihre Instrumente. Der Bauer und Liedermacher ist kr&#228;ftig gebaut und man sieht ihm an, dass er arbeiten kann. Sein weiss meliertes Haar und der ausgepr&#228;gte Bart stehen dazu in einem sanften Kontrast.</p>
<p><strong>Gedicht &#252;ber Kuschel-Agronom</strong></p>
<p>«Das T&#246;sstal erinnert mich an meine Kindheit», sagte der 65-J&#228;hrige. In Oetwil an der Limmat habe es damals noch viele Bauernh&#246;fe und gar eine Fabrik gegeben, aber diese Zeiten seien vorbei. Zusammen mit seiner Band spielte er ein erstes Mundartlied an, in dem er die j&#252;ngste Geschichte des Bauernstandes aufrollte. Mit viel Wortwitz erz&#228;hlt er von Preisspekulationen, Landverk&#228;ufen, dem Wohnungsbau und dem Bauernsterben. In einem Gedicht nahm sich der Linke selbst auf die Schippe. Das Gedicht endet mit der Zeile «Ich bin g&#228;ge Gen und Atom, d&#228;nn ich bin en KuschelAgronom». Alt zog damit die Sympathie des Publikums auf seine Seite. Jakob Alt nennt sich selbst «W&#246;rking Puur» – in Anspielung auf die «Working poor», die trotz Arbeit arm bleiben.</p>
<p>Der Oetwiler hat in seinem Leben viel erlebt. Zwischen Gedichten und Liedern erz&#228;hlte er davon. So zum Beispiel, dass sein Vater bereits fr&#252;h verstarb. Alt war damals gerade erst 3 Jahre alt. Schon fr&#252;h musste er auf dem Hof Verantwortung &#252;bernehmen. «1971 gab ich den Hof auf, um Sozialarbeiter zu werden.» Es folgte der Umzug in einen Wohnblock, und er wurde Vater. Das Bauern habe ihm jedoch sehr gefehlt. Da er seinen Kindern das Aufwachsen in der Natur mit Tieren erm&#246;glichen wollte, sei er wieder Bauer geworden.</p>
<p>Zusammen mit dem Fabrikchor sang Alt zum Schluss das «Internationale Bauernlied» – eine Anlehnung an die Internationale, das Kampflied der sozialistischen Arbeiterschaft. Dieses, wie ein &#228;lterer Zuh&#246;rer bemerkte, sei zwar etwas antiquiert gewesen, habe jedoch wunderbar in die Romantik des Bauernund B&#252;ezerlebens gepasst, unter welcher der Abend stand.</p>
<p><em>Dieser Artikel erschien am 23.01.2010 im Tages-Anzeiger Region Z&#252;rich &amp; Oberland</em></p>

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		<title>Er hilft dort, wo es ihn braucht</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 18:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Witzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
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		<category><![CDATA[Portrait]]></category>
		<category><![CDATA[Selam]]></category>
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		<description><![CDATA[Der in Illnau-Effretikon lebende J&#246;rg Bachofner ist Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des Pfungener Hilfswerks Selam. Die Dankbarkeit der Menschen ist f&#252;r ihn das gr&#246;sste Geschenk.
Illnau-Effretikon – In einem unscheinbaren Oberweninger Wohnquartier befindet sich die bescheidene Gesch&#228;ftsstelle des christlichen Hilfswerks Selam. Dieses unterst&#252;tzt seit Jahren bed&#252;rftige Kinder und Jugendliche in &#196;thiopien, indem es ihnen ein Zuhause bietet und ihnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Der in Illnau-Effretikon lebende J&#246;rg Bachofner ist Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des Pfungener Hilfswerks Selam. Die Dankbarkeit der Menschen ist f&#252;r ihn das gr&#246;sste Geschenk.</h4>
<p>Illnau-Effretikon – In einem unscheinbaren Oberweninger Wohnquartier befindet sich die bescheidene Gesch&#228;ftsstelle des christlichen Hilfswerks Selam. Dieses unterst&#252;tzt seit Jahren bed&#252;rftige Kinder und Jugendliche in &#196;thiopien, indem es ihnen ein Zuhause bietet und ihnen eine Ausbildung erm&#246;glicht. Selam steht damit in der Tradition vieler kleiner Hilfswerke, die es hierzulande gibt.</p>
<p>In der Schweiz verbucht Selam gerade einmal 140 Stellenprozente, wovon deren 80 auf den Gesch&#228;ftsf&#252;hrer J&#246;rg Bachofner entfallen. In seinem B&#252;roraum erz&#228;hlt Bachofner bei einer Tasse Kaffee, wie er mit Selam in Kontakt kam. «Das Hilfswerk wurde 1985 w&#228;hrend der grossen Hungersnot in &#196;thiopien von der Pfungener Familie R&#246;schli gegr&#252;ndet», so der 48-J&#228;hrige. Als er in den sp&#228;ten 80er-Jahren mit Frau und Kind nach Pfungen zog, lernte er dort im gemeinsamen Gebetskreis die Familie R&#246;schli kennen. Ihre Wege trennten sich danach aber wieder f&#252;r eine Weile. «Wir zogen n&#228;mlich f&#252;r einige Jahre in die Elfenbeink&#252;ste, um dort bei Entwicklungsprojekten mitzuhelfen», erz&#228;hlt der diplomierte AgroIngenieur.</p>
<p><strong>Die Dankbarkeit der Menschen</strong></p>
<p>Als Anfang der 90er-Jahre sein Engagement in Westafrika zu Ende war, bereiste Bachofner &#196;thiopien. Dort gab er Selam sein Wissen &#252;ber Tierhaltung weiter. Daraufhin verebbte der Kontakt wieder, bis an einem Herbsttag im Jahr 2007 jemand von Selam anrief. Denn im Sommer desselben Jahres war v&#246;llig &#252;berraschend der damalige Gesch&#228;ftsf&#252;hrer verstorben. Das Hilfswerk ben&#246;tigte somit selbst Hilfe.</p>
<p>Bachofner &#252;bernahm die Aufgabe. «Wenn es mich irgendwo braucht, dann helfe ich dort», sagt er und f&#252;gt an, dass dies ein St&#252;ck weit auch sein Lebensmotto sei. Denn schon damals in der Elfenbeink&#252;ste habe er festgestellt, dass ihm das Helfen eine tiefe innere Befriedigung verschaffe. «Zu dienen, ist f&#252;r mich eine Quelle der Freude», sagt er und l&#228;chelt.</p>
<p>Als Beispiel nennt er seine Erfahrungen, die er in einem r&#252;ckst&#228;ndigen Grenzgebiet der Elfenbeink&#252;ste gesammelt hat. Dort habe er liberianische Fl&#252;chtlinge in Landwirtschaft unterrichtet. «Die Dankbarkeit dieser Menschen war f&#252;r mich das gr&#246;sste Geschenk», erz&#228;hlt er ger&#252;hrt. Jene h&#228;tten ihm erz&#228;hlt, dass man ihnen alles genommen habe. Aber das Wissen, welches er ihnen vermittelt habe, k&#246;nne ihnen nun niemand mehr wegnehmen. «In Afrika habe ich einen Erdteil kennengelernt, wo die Beziehung der Menschen untereinander wichtiger ist als alles andere», res&#252;miert Bachofner. Nachdenklich f&#252;gt er an: «Das ist etwas, was wir hier leider ein wenig verlernt haben.»</p>
<p><strong>Ausbildung auf hohem Niveau</strong></p>
<p>Selam indes betreibt in der &#228;thiopischen Hauptstadt Addis Abeba zwei «Children’s Villages», die rund 450 Waisenkindern ein Zuhause bieten. Daneben besitzt das christliche Hilfswerk eine eigene Privatschule, in der es gegen 3000 Sch&#252;ler unterrichtet. F&#252;r die Berufsbildung gibt es zus&#228;tzlich ein eigenes Ausbildungszentrum. «1991 nahmen wir die ersten 16 Schlosserlehrlinge auf, die nach drei Jahren ihre Ausbildung auf Schweizer Niveau abschlossen», so Bachofner. Letztes Jahr seien es bereits 110 Lehrlinge gewesen, die ihre Lehre als Schlosser oder Elektriker erfolgreich beendeten.</p>
<p>Heute bietet das Zentrum Lehrstellen f&#252;r angehende Schlosser, Mechaniker, Elektriker, Automechaniker, Biogas- und Solarenergiespezialisten, aber auch im Hausbau an. «Unsere Lehrlinge erhalten dort eine sogenannte On-theJob-Ausbildung», erz&#228;hlt Bachofner. Sie w&#252;rden Teil der Wertsch&#246;pfung und tr&#252;gen somit zur Finanzierung ihrer eigenen Ausbildung bei. Der Erfolg sei beachtlich: «Wir k&#246;nnen sagen, dass das Ausbildungszentrum aus jedem Spendenfranken einen zweiten Franken erwirtschaftet.»</p>
<p><em>Dieser Artikel erschien am 06.01.2010 im Tages-Anzeiger Region Oberland</em></p>

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		<title>Generationengespräch zwischen zwei Journalistinnen</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 17:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Witzig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Michèle Roten]]></category>
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		<description><![CDATA[Im «Echo der Zeit» vom 30.12.2009 sprachen im Rahmen der Serie «Generationengespr&#228;ch» Margrit Sprecher (73) und Michèle Roten (30) &#252;ber die Zukunft des Journalismus. Einen grossen Stellenwert im Gespr&#228;ch bilden das Internet, Qualit&#228;tsjournalismus und den journalistischen Werdegang.
Link zum Gespr&#228;ch
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im «Echo der Zeit» vom 30.12.2009 sprachen im Rahmen der Serie «Generationengespr&#228;ch» Margrit Sprecher (73) und Michèle Roten (30) &#252;ber die Zukunft des Journalismus. Einen grossen Stellenwert im Gespr&#228;ch bilden das Internet, Qualit&#228;tsjournalismus und den journalistischen Werdegang.</p>
<p><a href="http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/echo-der-zeit/2646.bt10115227.html" target="_blank">Link zum Gespr&#228;ch</a></p>

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		<title>Die Zukunft der Massenmedien</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 20:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Witzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[
Im M&#228;rz 2009 hat Clay Shirky einen Blogartikel verfasst, der bisher &#252;ber 1000 backlinks gesammelt hat. Wer selber bloggt, wei&#223;, wie schwer es ist, &#252;berhaupt mehr als 20 zu bekommen. Es ging in Newspapers and Thinking the Unthinkable um die Zukunft der Massenmedien &#8211; vor allem um die Presse. Hier ist ein sehr spannendes, aktuelles Interview [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Clark Shirky" src="http://www.blogpiloten.de/wp-content/uploads/2009/12/1397946225_d86776652f.jpg" alt="" width="400" height="269" /></p>
<p>Im M&#228;rz 2009 hat Clay Shirky einen Blogartikel verfasst, der bisher &#252;ber 1000 backlinks gesammelt hat. Wer selber bloggt, wei&#223;, wie schwer es ist, &#252;berhaupt mehr als 20 zu bekommen. Es ging in <a style="text-decoration: none; color: #666600;" title="Link zu Shirkys Blog" href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;ct=res&amp;cd=1&amp;ved=0CAsQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.shirky.com%2Fweblog%2F2009%2F03%2Fnewspapers-and-thinking-the-unthinkable%2F&amp;rct=j&amp;q=Thinking+the+Unthinkable&amp;ei=x60uS4K_A5P8_AbUpLWICQ&amp;usg=AFQjCNF9NI8Xz112ogKU1XwM8b_ew03oHw&amp;sig2=C9rBc1f8TDzey_eDx2QwVA" target="_blank">Newspapers and Thinking the Unthinkable</a> um die Zukunft der Massenmedien &#8211; vor allem um die Presse. Hier ist ein sehr spannendes, aktuelles Interview von Jay Rosen (pressthink.org) mit Clay Shirky, das eigentlich jeder ansehen sollte, der sich mit Medien auseinandersetzt. Sehr pers&#246;nlich, sehr umfangreich und sehr spannend plaudern beide &#252;ber Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Medien. Video in 5 Teilen…</p>
<p>Teil 1</p>
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<p>Teil 2<br />
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<p>Teil 3<br />
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<p>Teil 4<br />
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<p>Teil 5<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5DKer0Wk9-s&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/5DKer0Wk9-s&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>via <a href="http://www.blogpiloten.de/2009/12/21/journalismus-vol-2/" target="_blank">Blogpiloten</a> / <a href="http://www.digitalpublic.de/" target="_blank">J&#246;rg Wittkewitz</a></p>
<p>Bildnachweis: <a href="http://www.flickr.com/photos/joi/" target="_blank">Joi</a></p>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/WSvzMHSsd5uzb1tGV1r2HcFNBCo/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/WSvzMHSsd5uzb1tGV1r2HcFNBCo/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/WSvzMHSsd5uzb1tGV1r2HcFNBCo/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/WSvzMHSsd5uzb1tGV1r2HcFNBCo/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/pascalwitzig/~4/9dGvnw4-gsA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Gossau hat ein neues Dorfbild</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 00:01:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Witzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tages-Anzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[Gossau]]></category>
		<category><![CDATA[Kreisel]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die neuen Kreisel sollen das &#252;bliche Grau durchbrechen.
Gossau – Ort des Geschehens an diesem grauen und kalten Samstag ist der Parkplatz vor der Gossauer Badi. Dort steht ein Tross, bestehend aus einer historischen Postkutsche, einem alten Postauto, einem gut 60-j&#228;hrigen Rolls-Royce sowie zahlreichen Oldtimer-Traktoren, bereit und setzt sich schleppend in Bewegung. Die herausgeputzten Rarit&#228;ten machen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Die neuen Kreisel sollen das &#252;bliche Grau durchbrechen.</h3>
<p>Gossau – Ort des Geschehens an diesem grauen und kalten Samstag ist der Parkplatz vor der Gossauer Badi. Dort steht ein Tross, bestehend aus einer historischen Postkutsche, einem alten Postauto, einem gut 60-j&#228;hrigen Rolls-Royce sowie zahlreichen Oldtimer-Traktoren, bereit und setzt sich schleppend in Bewegung. Die herausgeputzten Rarit&#228;ten machen sich auf den Weg zu einer Dorfrundfahrt, die den Auftakt zu den Feierlichkeiten rund um den neuen Dorfkern bildet. In den Gef&#228;hrten sitzen gut gelaunte Ehreng&#228;ste, Politiker und B&#252;rger. Der Zug bahnt sich quer durch Wohnquartiere langsam seinen Weg. &#220;berall auf der Strecke begegnen ihm Menschen, die ihm entz&#252;ckt zuwinken. Zwischendurch bleibt ein B&#252;hrer-Traktor Baujahr 1934 auf der Strecke liegen, was im Postbus f&#252;r Schalk und Gel&#228;chter sorgt. Dann f&#228;hrt der Tross von S&#252;den her ins Dorfzentrum ein, wo sich &#252;ber 90 St&#228;nde aneinanderreihen und zahlreiche Menschen auf der Strasse sind. Zwischen den beiden neu gebauten Kreiseln halten die Oldtimer, und die G&#228;ste steigen aus. Staunende Menschentrauben bilden sich um die alten Transportmittel, und vor allem die kleinen Besucher finden an ihnen grossen Gefallen. Im Hintergrund dieses Treibens spielt der Musikverein und tr&#228;gt seinen Teil zur heiteren Stimmung bei. «Test, Test», spricht pl&#246;tzlich eine sonore Stimme aus den am Strassenrand aufgestellten Lautsprechern, woraufhin suchende Blicke die Runde machen. Dann, wie von Geisterhand geformt, bilden die Festbesucher einen Kreis um einen Mann.</p>
<p><strong>Die Kreisel kommen gut an</strong></p>
<p>Der Mann ist Gemeindepr&#228;sident J&#246;rg K&#252;ndig (FDP), der seine Festrede beginnt: «Liebe Gossauerinnen und Gossauer, es freut mich, dass Sie so zahlreich erschienen sind», sagt er und spricht alsbald &#252;ber die neu gebauten Kreisel. Er sei sehr erfreut &#252;ber das Resultat der Bauarbeiten und deren Wirkung. «Die Kreisel bilden ein Tor zum Zentrum hin und durchbrechen das &#252;bliche Grau der Strassenz&#252;ge, wodurch sie f&#252;r eine wohltuende Belebung sorgen», so K&#252;ndig. Er erhoffe sich davon mehr Leben f&#252;r das Dorfzentrum. «Jetzt fehlt nur noch, dass die L&#252;cke in der Oberlandautobahn endlich geschlossen wird», sagt er. Dann &#252;bergibt K&#252;ndig das Wort an Othmar Martin vom kantonalen Tiefbauamt. Dieser spricht &#252;ber die Zahlen rund um die Bauarbeiten. So seien seit Mai 2008 f&#252;r den Bau der beiden Kreisel und die Sanierung des Bachbetts des Laufenbachs rund 5,5 Millionen Franken investiert worden.</p>
<p>Daraufhin zerstreuen sich die Leute wieder, um sich an den St&#228;nden mit Gl&#252;hwein zu w&#228;rmen oder um ihren Hunger zu stillen. Beim oberen Kreisel an der Bertschikerstrasse stehen in der Zwischenzeit vereinzelte Festbesucher und diskutieren den Kreiselschmuck; aus Metallst&#228;ben geschweisste Globen, die mit d&#252;nnen Efeuranken &#252;berzogen sind. «Den neuen Kreiselschmuck finde ich sch&#246;n. Er passt gut in die Landschaft», sagt Heidi Gisler, die die Globen gerade begutachtet. «Ja, die neuen Kreisel sind ganz sch&#246;n. Aber auch die Frauen hier sind sch&#246;n», scherzt ein Jugendlicher, woraufhin die ganze Gruppe lacht.</p>
<p>Weiter dorfeinw&#228;rts an der Laufenbachstrasse steht der zweite Kreisel. Aus Metallplatten geschweisste Menschen-Silhouetten zieren ihn. Sie scheinen dem Betrachter sagen zu wollen, dass man sich hier in einer Begegnungszone befindet. Ganz in der N&#228;he steht auch Fritz Schwarz aus Gr&#252;t, der gerade angeregt mit einem anderen Besucher Kreisel diskutiert. Er erhoffe sich von ihnen eine Verkehrsberuhigung. Denn bisher w&#252;rden viele LKW &#252;ber Gr&#252;t und Gossau fahren, um auf die Forch-Autobahn zu gelangen. «Wom&#246;glich nerven sich die LKW-Fahrer nun wegen der vielen Kreisel und machen fortan einen Bogen um Gossau.»</p>
<p><em>Dieser Artikel erschien am 07.12.2009 im Tages-Anzeiger Region Z&#252;rcher Oberland.</em></p>

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		<title>Risottoessen lockte viele Ustermer an</title>
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		<comments>http://www.pascalwitzig.ch/tages-anzeiger/20091123-risottoessen-lockte-viele-ustermer-an/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 13:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Witzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tages-Anzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[Ustertag]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur aus Verbundenheit zur Tradition kamen zahlreiche Ustermer zum gemeinsamen Risottoessen in die Stadthalle. Auch schon der schmackhafte Risotto selbst reichte dazu als Grund.
Das K&#252;chenteam um Stadtweibel Markus Hauser hat an diesem Sonntagnachmittag alle H&#228;nde voll zu tun. Denn im Anschluss an Doris Leuthards Festrede in der reformierten Kirche str&#246;men massenweise hungrige Ustermer in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Nicht nur aus Verbundenheit zur Tradition kamen zahlreiche Ustermer zum gemeinsamen Risottoessen in die Stadthalle. Auch schon der schmackhafte Risotto selbst reichte dazu als Grund.</h3>
<p>Das K&#252;chenteam um Stadtweibel Markus Hauser hat an diesem Sonntagnachmittag alle H&#228;nde voll zu tun. Denn im Anschluss an Doris Leuthards Festrede in der reformierten Kirche str&#246;men massenweise hungrige Ustermer in die Stadthalle. In ihrer K&#252;che ist die Luft derweil dick. Nicht etwa aufgrund eines Streits, sondern wegen des Risottos, dessen Duft sich gleichermassen in Nase wie in Kleidern festsetzt. Dort, in der K&#252;che, zieht Hauser nach etwas mehr als einer Stunde des Festbetriebs auch eine erste Zwischenbilanz: «Wir haben bis anhin rund 800 Portionen ausgegeben, wobei wir f&#252;r den Anlass 70 Kilo Reis eingekauft haben.» Und dieses Jahr seien gar noch mehr Besucher gekommen als im letzten, erz&#228;hlt Hauser. Hauser und sein K&#252;chenteam arbeiten alle f&#252;r die Stadt Uster oder sind in einem Verein t&#228;tig. Ihr Engagement f&#252;r den Ustertag ist ehrenamtlich. «So lautet die offizielle Version, aber eigentlich wurden wir alle abkommandiert», scherzt er und lacht zusammen mit dem Rest des gut gelaunten K&#252;chenteams.</p>
<p>In der zum Festsaal umfunktionierten Turnhalle herrscht unterdessen ein buntes Treiben. Im vorderen Teil spielen die Stadtmusik und der Tambourenverein, und auf den rund 50 Festb&#228;nken haben gegen 300 Besucher Platz genommen. Unter ihnen vertreten sind gleichermassen j&#252;ngere wie auch &#228;ltere Semester. So flitzen zwischen den Festb&#228;nken zwei Buben hindurch und spielen Fangen, w&#228;hrend ihre Eltern mit einem befreundeten Paar diskutieren. Einige B&#228;nke weiter weg sitzt ein Rentnerehepaar, welches sich offenbar nicht viel zu sagen hat: Beide starren abwechslungsweise in ihr Weinglas oder in die Menge der Festbesucher.</p>
<p>Man trifft auch auf eine Handvoll Jugendliche, die an einem Bier nippen und Spr&#252;che klopfen. Und zudem haben sich ein Paar wenige zeitgen&#246;ssische Soldaten ebenfalls unters Volk gemischt. Jene sind mit der traditionellen Ausr&#252;stung aus Zeiten der Schweizer Staatsgr&#252;ndung bekleidet: eine blau-rote Uniform, an deren Schultern goldene Patten gl&#228;nzen, ein klobiger Holzkarabiner und der typische Ledertornister.</p>
<p><strong>Der Hunger weist den Weg</strong></p>
<p>Der Pension&#228;r Heinz Dregger ist schon seit dreissig Jahren am Ustertag anzutreffen. Seitdem er damals von Winterthur hierhergezogen ist, liess er sich dieses Ereignis niemals entgehen. «Frau Bundesr&#228;tin Leuthards Rede gefiel mir im Grossen und Ganzen gut», so Dregger. Dabei sei ihm Doris Leuthard und ihre Politik ansonsten eigentlich nicht so sympathisch, erg&#228;nzt er und l&#228;chelt schelmisch. Am Ende einer der Festb&#228;nke sitzt ein junger Mann. Sein Name ist Kai Hummel, und er ist weniger aus traditionellen Gr&#252;nden hier. «Eigentlich kam ich bloss hierher, weil ich mich an dem Anlass g&#252;nstig und gut verk&#246;stigen kann», gesteht der aus Deutschland stammende Maschinenbaustudent. Mit den Traditionen und der Geschichte der Stadt Uster sei er noch nicht so vertraut, da er erst seit Kurzem in der Schweiz wohne.</p>
<p>Und draussen vor der Stadthalle steht Fatlum Ramizi mit seiner Frau und den beiden Kindern. Er sei aus Neugierde gekommen. Das Essen sei gut gewesen und die Stimmung angenehm. Ein Arbeitskollege habe ihm den Anlass empfohlen, so der Ustermer Lieferwagenchauffeur. Leuthards Rede habe er jedoch nicht geh&#246;rt. «Ich mag Politik nicht so», sagt er und l&#228;chelt ein wenig verlegen.</p>
<p><em>Dieser Artikel ist am 23.11.2009 im Tages-Anzeiger Region Oberland erschienen und </em><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/oberland/Risottoessen-lockte-viele-Ustermer-an/story/18537114" target="_blank"><em>Online abrufbar</em></a><em>. </em></p>

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		<title>Politischer Nachwuchs gesucht</title>
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		<comments>http://www.pascalwitzig.ch/tages-anzeiger/20091120-politischer-nachwuchs-gesucht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 12:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Witzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tages-Anzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[Behörden]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderatwahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wildberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachwuchs f&#252;r politische &#196;mter zu finden ist nicht einfach. Diese Erfahrung mussten am Dienstag Beh&#246;rdenmitglieder in Wildberg machen.
Wildberg &#8211; Das Problem ist in vielen vor allem kleineren Gemeinden dasselbe: Kandidaten f&#252;r &#246;ffentliche &#196;mter sind sp&#228;rlich ges&#228;ht. Wildberg mit seinen rund 940 Einwohnern ist da keine Ausnahme. Im Vorfeld der Gemeindewahlen 2010 luden ihre Beh&#246;rden deshalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Nachwuchs f&#252;r politische &#196;mter zu finden ist nicht einfach. Diese Erfahrung mussten am Dienstag Beh&#246;rdenmitglieder in Wildberg machen.</h3>
<p>Wildberg &#8211; Das Problem ist in vielen vor allem kleineren Gemeinden dasselbe: Kandidaten f&#252;r &#246;ffentliche &#196;mter sind sp&#228;rlich ges&#228;ht. Wildberg mit seinen rund 940 Einwohnern ist da keine Ausnahme. Im Vorfeld der Gemeindewahlen 2010 luden ihre Beh&#246;rden deshalb zu einem Informationsabend, um dort f&#252;r &#246;ffentliche &#196;mter die Werbetrommel zu r&#252;hren.</p>
<p>Im Saal des Restaurants Frohsinn erschienen rund 35 Wildbergerinnen und Wildberger. «Nur dank ehrenamtlichem Engagement funktioniert das Milizsystem in der Schweiz», sagte der Wildberger Gemeindeschreiber Matthias K&#252;ng bei der Er&#246;ffnung des Anlasses. «Die Aufgabe als Gemeinderat ist sehr vielf&#228;ltig.» Allerdings ben&#246;tige man daf&#252;r nicht nur Motivation, sondern vor allem auch Zeit: Mit rund 600 Stunden pro Jahr m&#252;sse man rechnen &#8211; als «Anf&#228;nger» gar mit 800. «Daf&#252;r wird man aber auch entsch&#228;digt», sagte K&#252;ng und nannte einen Betrag von 10 500 Franken inklusive Sitzungsgelder und Spesen, woraufhin ein Tuscheln die Runde machte. «Wir werden n&#228;chstens zwei Vakanzen im Gemeinderat haben», sagte K&#252;ng. Die Gemeinde sei nun auf der Suche nach Nachfolgern und schreibe Einwohner an. Die R&#252;ckmeldungen seien aber bescheiden. «Es w&#228;re sch&#246;n, wenn wir die Leute nicht erst anschreiben m&#252;ssten», meinte K&#252;ng etwas entt&#228;uscht.</p>
<p>Im Anschluss an K&#252;ngs Pr&#228;sentation stellten Vertreter von Schulpflege, Rechnungspr&#252;fungskommission, Frauenverein und Kirchenpflege ihre Beh&#246;rden und Aufgabengebiete vor. Auch dort drohen wegen schon angek&#252;ndigter R&#252;cktritte mehrere Vakanzen.</p>
<p><strong>Frauen in den Gemeinderat</strong></p>
<p>Sabine Sieber, die in ihrer Funktion als Gemeindepr&#228;sidentin von Sternenberg an den Anlass in Wildberg eingeladen worden war, machte sich besonders f&#252;r Frauen in der Gemeindepolitik stark. Vor vier Jahren sei sie bereits schon einmal hier gewesen und habe versucht, Frauen an die Politik heranzuf&#252;hren &#8211; jedoch ohne grossen Erfolg. Sie gebe aber nicht zu schnell auf, betonte sie. «Frauen sollen sich nicht st&#228;ndig sagen‹Ich kann das nicht, ich verstehe das nicht›», forderte Sieber. Anhand einer Statistik zeigte sie, dass es f&#252;r einen Gemeinderat in erster Linie wichtig ist, Organisations- und F&#252;hrungskompetenzen zu haben. Viele Frauen h&#228;tten darin bereits grosse Erfahrung &#8211; «als Managerinnen eines Kleinunternehmens genannt Familie», sagte sie. «Ich w&#252;nsche mir f&#252;r die Gemeinde Wildberg, dass sie eine Gemeinder&#228;tin bekommt», schloss Sieber.</p>
<p>Nach den Referaten entstand eine angeregte Diskussion. Dabei wurde die Forderung laut, Neuzuz&#252;ger m&#252;ssten besser angesprochen und f&#252;r Gemeindepolitik interessiert werden. Es wurde auch Kritik an der Entl&#246;hnung der &#196;mter ge&#228;ussert &#8211; Aufwand und Entsch&#228;digung st&#252;nden in keinem Verh&#228;ltnis. Gemeindeschreiber Matthias K&#252;ng erkl&#228;rte dazu, dass die &#246;ffentliche Hand nie gleich viel bieten k&#246;nne, wie die Privatwirtschaft. Der Pr&#228;sident der Schulpflege, Roman M&#252;ller, doppelte nach: «Im Vordergrund sollte stehen, dass man es zum Wohle der Gemeinschaft tut &#8211; und nicht des Lohnes wegen.»</p>
<p><em>Dieser Artikel erschien am 19.11.2009 im Tages-Anzeiger Region Oberland und ist <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/gemeinde/Politischer-Nachwuchs-gesucht/story/12399202" target="_blank">online abrufbar</a></em></p>

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		<title>Schon bald mitverantwortlich für hunderte von Menschenleben</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 11:09:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Witzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tages-Anzeiger]]></category>

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		<description><![CDATA[Wangen – &#220;ber die Schweizer K&#246;pfe fliegen t&#228;glich rund 3400 Flugzeuge hinweg. Der hiesige Luftraum ist einer der am dichtesten beflogenen Europas. W&#252;rde jeder Pilot nach Gutd&#252;nken fliegen, w&#228;ren nicht nur ein heilloses Durcheinander vorprogrammiert, sondern auch Unf&#228;lle zu bef&#252;rchten. Um dies zu verhindern, folgen die Flugzeuge den Anweisungen der Lotsen von Skyguide. Diese teilen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_139" class="wp-caption alignnone" style="width: 360px"><a href="http://www.pascalwitzig.ch/wp-content/uploads/article40_1.jpg"><img class="size-full wp-image-139" title="Kristina Suremann" src="http://www.pascalwitzig.ch/wp-content/uploads/article40_1.jpg" alt="Noch &#252;bt Kristina Suremann am Simulator, im Fr&#252;hling geht es dann aber in den richtigen Kontrollraum. Foto: Peter W&#252;rmli" width="350" height="249" /></a><p class="wp-caption-text">Noch &#252;bt Kristina Suremann am Simulator, im Fr&#252;hling geht es dann aber in den richtigen Kontrollraum. Foto: Peter W&#252;rmli</p></div>
<p>Wangen – &#220;ber die Schweizer K&#246;pfe fliegen t&#228;glich rund 3400 Flugzeuge hinweg. Der hiesige Luftraum ist einer der am dichtesten beflogenen Europas. W&#252;rde jeder Pilot nach Gutd&#252;nken fliegen, w&#228;ren nicht nur ein heilloses Durcheinander vorprogrammiert, sondern auch Unf&#228;lle zu bef&#252;rchten. Um dies zu verhindern, folgen die Flugzeuge den Anweisungen der Lotsen von Skyguide. Diese teilen den Piloten Luftkorridore zu und verhindern so, dass sich Flugzeuge in die Quere kommen. Die 21-J&#228;hrige Kristina Suremann wird bald eine davon sein. Die junge M&#246;nchaltorferin absolviert eine Ausbildung zur Fluglotsin.</p>
<p><strong>Den Bildschirm vor Augen</strong></p>
<p>Beim Besuch des TA im Kontrollzentrum von Skyguide sitzt Kristina Suremann gerade an einem Simulator und absolviert die letzten Minuten ihres Trainings. Sie hat verschiedene Bildschirme vor sich. Das wichtigste Instrument der angehenden Fluglotsin ist der Radarschirm. Auf diesem kann sie die verschiedenen Flugzeuge mitsamt ihrer Flugroute verfolgen – die an diesem Trainingsarbeitsplatz allerdings nur simuliert am Himmel unterwegs sind.</p>
<p>Nachdem Suremann ihre Trainingseinheit beendet hat, erz&#228;hlt sie von ihrem zuk&#252;nftigen Job und ihrer Ausbildung: «Als Lotsin bin ich zust&#228;ndig f&#252;r alle Bewegungen die in meinem Luftraum stattfinden.» Kein Flieger d&#252;rfe ohne ihre Bewilligung steigen, sinken oder von der Route abweichen. Da Flieger sich gleichzeitig auf derselben H&#246;he bewegen k&#246;nnen, sei sie verantwortlich, dass selbige sich nie n&#228;her kommen als f&#252;nf nautische Meilen, was ungef&#228;hr 9,3 Kilometern entspricht.</p>
<p>«Zu dieser Ausbildung kam ich per Zufall. Es war sicherlich nicht ein Kindertraum», erz&#228;hlt sie und lacht. Nach ihrer vierj&#228;hrigen Elektroniker-Lehre habe sie eine Anschlussl&#246;sung gesucht. Dabei sah sie in einer Zeitung ein Inserat, das f&#252;r die Ausbildung bei Skyguide warb. «Ich meldete mich spontan und wollte einfach mal sehen, ob sich etwas ergibt», so Suremann. Es folgten verschiedene Abkl&#228;rungen wie IQ-Tests, psychologische Tests und Interviews. «Zu meiner &#220;berraschung bestand ich all diese Pr&#252;fungen», meint die 21-J&#228;hrige bescheiden und l&#228;chelt. Und so absolviert sie seit dem Herbst 2008 zusammen mit zehn Kollegen die zweij&#228;hrige Ausbildung zur Fluglotsin.</p>
<p>Das erste Jahr sei von viel Theorie gepr&#228;gt gewesen. «Nun absolviere ich aber seit drei Wochen ein On-The-JobTraining» sagt sie. Dieses finde vorerst am Simulator statt. Im Fr&#252;hling folge dann aber auch Arbeit im richtigen Kontrollraum.</p>
<p><strong>Job nicht ohne Stress</strong></p>
<p>Darauf angesprochen, ob auf ihr als Lotsin nicht ein enormer Druck laste – das Stichwort Ungl&#252;ck von &#220;berlingen f&#228;llt – wird sie einen Moment nachdenklich. «Doch, das habe ich mir im Voraus auch &#252;berlegt», sagt sie und r&#228;umt ein, dass sie schon ein wenig Bammel vor dem Live-Betrieb habe. Jedoch habe sie dar&#252;ber auch schon h&#228;ufig mit erfahrenen Arbeitskollegen gesprochen. «Es tut gut und beruhigt, wenn man von den Erfahrungen und Problemen der anderen h&#246;rt», sagt Suremann. Erst vor kurzem habe sie miterlebt, wie ein von Mailand aus kommendes Flugzeug einen medizinischen Notfall meldete und wieder umkehren musste. Der diensthabende Fluglotse musste nun Mailand informieren, dass ein ausserplanm&#228;ssiger Flug mit einem medizinischen Notfall an Bord unterwegs sei und landen wolle. Zudem musste er dem Flug eine neue Route zuweisen und andere Flugzeuge umlenken. Dies m&#252;sse schnell gehen und sei recht stressig.</p>
<p>«Es ist ein Job, der viel innere &#220;berzeugung verlangt», fasst Suremann zusammen. W&#228;hrend der siebenst&#252;ndigen Schicht m&#252;sse man hundertprozentig bei der Sache sein. Nach so einer Schicht sei sie dann schon ziemlich kaputt und froh, wenn sie sich zu Hause einfach mal gehen lassen k&#246;nne oder Freunde treffe. «Das reicht mir als Ausgleich – ich bin eher nicht so die SportFanatikerin», meint sie und lacht.</p>
<p><em>Dieser Artikel erschien am 17.11.2009 im Tages-Anzeiger Region Oberland</em></p>

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		<title>17-Jährige rücken Nationalgefühl wieder grade</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 11:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Witzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken zum Tag]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit wurde das Schweizer Nationalgef&#252;hl arg gebeutelt. Man bezeichnet uns als Indianer, wir machen vor einer diktatorischen Witzfigur den B&#252;ckling und unser Bankgeheimnis droht zu kippen. Weder Politik, Diplomatie oder die Wirtschaftselite konnten daran irgendetwas &#228;ndern. Und nun &#8211; es entbehrt nicht einer gewissen Ironie &#8211; r&#252;ckt die in Verruf geratene Schweizer Jugend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit wurde das Schweizer Nationalgef&#252;hl arg gebeutelt. Man bezeichnet uns als Indianer, wir machen vor einer diktatorischen Witzfigur den B&#252;ckling und unser Bankgeheimnis droht zu kippen. Weder Politik, Diplomatie oder die Wirtschaftselite konnten daran irgendetwas &#228;ndern. Und nun &#8211; es entbehrt nicht einer gewissen Ironie &#8211; r&#252;ckt die in Verruf geratene Schweizer Jugend das Nationalgef&#252;hl wieder grade.</p>

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		<title>Howard Gossage</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 23:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Witzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Constantin Seibt]]></category>
		<category><![CDATA[Howard Gossage]]></category>
		<category><![CDATA[Tages-Anzeiger]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Bezahlausgabe des heutigen Tagi, verfasste Constantin Seibt eine wunderbare Geschichte zum 40. Todestag des Werbegenies Howard Luck Gossage. Da der Artikel online leider nicht abrufbar ist, ich ihn euch jedoch trotzdem nicht vorenthalten m&#246;chte, verlinke ich hier ausnahmsweise auf das PDF zum Download.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Bezahlausgabe des heutigen Tagi, verfasste Constantin Seibt eine wunderbare Geschichte zum 40. Todestag des Werbegenies <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Howard_Luck_Gossage" target="_blank">Howard Luck Gossage</a>. Da der Artikel online leider nicht abrufbar ist, ich ihn euch jedoch trotzdem nicht vorenthalten m&#246;chte, verlinke ich hier ausnahmsweise auf <a href="http://www.pascalwitzig.ch/wp-content/uploads/Howard-Gossage.pdf">das PDF zum Download</a>.</p>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Z31lQN9NlHKNsJ0S8hX79AwB6vA/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Z31lQN9NlHKNsJ0S8hX79AwB6vA/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
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