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        <title>PastorBuddy</title>
        <description></description>
        <link>http://www.pastorbuddy.de/</link>
        <lastBuildDate>Mon, 17 Dec 2012 05:53:45 +0000</lastBuildDate>
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            <title>Umstellungen bei PastorBuddy</title>
            <link>http://www.pastorbuddy.de/netz/54-pastorbuddy/425-umstellungen-bei-pastorbuddy</link>
            <description><![CDATA[<p>In den nächsten Tagen und evt. Wochen wird hier bei PastorBuddy (mal wieder) einiges umgebaut. Das hat verschiedene Gründe:</p>
<p>1)&nbsp;Der entscheidende Grund ist, dass ich es nicht mehr schaffe, PastorBuddy in der Art und Weise weiterzuführen, wie ich es bis zum Sommer betrieben habe. Schon seit einigen Monaten sind hier z.B. keine Bilder mehr aktualisiert worden. Meine Hoffnung war auch ursprünglich gewesen, ein kleines Team aufzubauen - das ist mir aber in der Form nicht gelungen, sondern letztlich habe ich fast alle Arbeit gemacht. Darüber bin ich auch niemandem böse - das ist einfach so, dass bestimmte Projekte meistens bei einer Person hängen bleiben. Ich habe aber schon in den letzten Monaten gemerkt, dass ich es nicht mehr schaffe und auch keine Lust mehr habe. Kurz habe ich überlegt, ob ich die Seite ganz vom Netz nehme, das hätte ich dann aber doch schade gefunden. Also habe ich etwas anderes überlegt.</p>
<p>2)&nbsp;Ein Wunsch beim Start von PastorBuddy war ja auch gewesen, auch Leute zu erreichen, die sonst nicht in der Blogosphäre zu Hause sind und mit den neuen Medien erst noch warm werden müssen. Das hat sich so nicht oder nur sehr beschränkt erfüllt. Selbst mit der Aufmerksamkeit durch die Webfish-Verleihung muss man sagen, dass die Besucherzahlen insgesamt auch deutlich hinter dem zurückgeblieben sind, was ich erwartet hatte.</p>
<p>3)&nbsp;Letztlich bin ich mehr und mehr der Überzeugung, dass es Sinn macht, vorhandene, gut funktionierende Netzwerke zu nutzen und Informationen über verschiedene Kanäle zu vernetzen. Insofern kam es nie in Frage, um PastorBuddy herum eine eigene Community aufzubauen (dann hätte man noch eine gehabt, die keiner braucht). Aber auch die bisher verwendete Methode, existierende Blog-Beiträge von anderen Seiten per &quot;copy and paste&quot; bei PastorBuddy wieder einzufügen, kommt mir drei Jahre nach dem Start etwas altmodisch vor. Dahinter steht ja der Gedanke, dass man alles bei sich selber auf der Seite sammeln müsste. Das ist aber letztlich viel zu aufwendig und ja auch gar nicht nötig.</p>
<p>Infolgedessen habe ich überlegt, dass es viel sinnvoller wäre, PastorBuddy quasi in die verschiedenen Netzwerke etc. hineindiffundieren zu lassen - sprich:&nbsp;Zunächst die Facebook-Seite mehr zu nutzen und einen Twitter-Account zu starten. Die PastorBuddy-Webseite wird drastisch abgespeckt, sammelt die Informationen aus den Netzwerken und bietet ein einfaches Interface zum Einstellen von eigenen Beiträgen. Damit wird es nun für jeden auch ganz einfach, im Namen von PastorBuddy Artikel, Tweets und Links zu veröffentlichen. Dazu in ein paar Tagen mehr.</p>
<p>Ich test gerade <a href="http://www.pastorbuddy.de/test">hier an dieser Stelle</a> ein wenig. Ihr könnte gerne mal vorbeischauen, ich würde allerdings dazu raten, noch keine Feeds zu abonnieren oder dem Twitter-Account zu folgen, da ich noch viel teste und ihr sonst ständig irgendwelche Testnachrichten bekommen würdet. Über Anregungen, was Layout, Funktionen etc. angeht, bin ich wie immer sehr dankbar. Wenn ihr das Interface auf der Startseite testen wollt, loggt euch vorläufig mal mit &quot;test&quot; und &quot;test&quot; beim Anmeldelink ein.</p>]]></description>
            <author>Simon de Vries</author>
            <guid>http://www.pastorbuddy.de/netz/54-pastorbuddy/425-umstellungen-bei-pastorbuddy</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Kontemplative Übungen nach Franz Jalics VI</title>
            <link>http://www.pastorbuddy.de/gemeinde/87-spiritualitaet/411-kontemplative-uebungen-nach-franz-jalics-vi</link>
            <description><![CDATA[<p>In der &ldquo;dritten Zeit&rdquo; der Übungen&nbsp; (für mich ungefähr der dritte Monat) fokussiert sich die Aufmerksamkeit noch einmal auf einen kleineren Bereich: die Mitte der Handflächen.<br />
<br />
<strong>6. März</strong><br />
Zum ersten Mal die Übung mit den Händen gemacht. Noch ungewohnt. Ich kriege die Handflächen nicht richtig aufeinander. Das geht anatomisch eigentlich gar nicht. Nun gut, dann eben mit Abstand.<br />
Mir fällt auf, wie wenig ich in den letzten Tagen zum Nachdenken gekommen bin. So viel ist immer zu tun. Morgen Vorstellungsgottesdienst der diesjährigen Konfirmandengruppe.<br />
<br />
<strong>10. März</strong><br />
Langsam kann ich spüren, was zwischen den Handflächen geschieht. Da passiert eigentlich sogar ziemlich viel.<br />
<br />
<strong>15. März, Sonntag</strong><br />
Den Gottesdienst heute morgen haben wir in unserer Gemeinschaft vorbereitet. Seit Dezember haben wir über Lukas 9,57-62 gebrütet, waren erschrocken, haben diskutiert und mit dem Text gekämpft. Das ist Bibelarbeit, wie ich sie gut finde: nicht wir haben die Texte ausgelegt, so dass man sich wieder einmal bestätigen kann, dass da drinsteht, was man sowieso schon weiß. Sondern dieser Text hat mit uns etwas gemacht, hat uns verändert und unsere gemeinsame Basis geklärt und vertieft. Sein Potential ist auch jetzt noch längst nicht ausgeschöpft, aber wir verstehen ihn doch schon besser, und vor allem: wir haben &ndash; jedenfalls ein wenig &ndash; mit unserem Leben geantwortet. Meine Predigt ist ein Produkt dieses gemeinsamen Weges. Es wird ein wirklich starker Gottesdienst. Irgendwie hat es auch mit den Übungen zu tun, aber noch viel mehr damit, dass ein Stück echter Lebensweg von vielen Menschen drinsteckt.<br />
<br />
<strong>16. März</strong><br />
Ein paar Urlaubstage beginnen, und ich will die Zeit nutzen, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Bei den Übungen schweifen meine Gedanken immer wieder ab. Ich merke, dass das was mit meiner Müdigkeit zu tun hat: ich bin ganz tief in mir drin erschöpft und habe nicht die Kraft zu der wachen Aufmerksamkeit, die zu den Übungen gehört. Im Rückblick fällt mir jetzt auf, dass ich in der letzten Zeit nach außen stärker geworden bin. Neulich bei einer Trauung habe ich z.B. in ruhigem, freundlichem Ton Menschen aufgefordert, auf das Filmen während der Zeremonie zu verzichten. Immer eine schwierige Sache. Aber mir war in dem Moment schon vorher völlig klar, dass sie tun würden, was ich ihnen sage. Und so geschah es. Auch im Unterricht habe ich diesen Effekt in der letzten Zeit öfter erlebt. Und ich bin beim Predigen noch ein Stück sicherer als vorher. Ich kann nicht belegen, dass das mit den Übungen zu tun hat, aber mir fallen an mir selbst diese Veränderungen auf, und zeitlich geht es mit den Übungen parallel. Vielleicht kann man es so sagen: ich habe öfter das Gefühl, dass Gott mir in vieler Hinsicht den Rücken stärkt, und dass ich ohne Sorge auch mal was wagen kann. Darf man so was schreiben?<br />
<br />
<strong>23. März</strong><br />
Heute habe ich eine 1/2 Stunde gesessen und auf die Hände geachtet. Am Anfang war viel Ablenkung, aber es wurde besser. Ich wollte eigentlich nach 20 Minuten aufhören, aber diesmal erlebte ich etwas, was ich bisher nur aus den aufgezeichneten Gesprächen im Buch von Jalics kannte: die Hände hielten mich fest. Ich blieb 10 zusätzliche Minuten bei der Übung. Ich bin jetzt nicht mehr so müde, es kommen auch weniger Gedanken an Probleme oder Konflikte, stattdessen fallen mir lauter Lösungen für technische Probleme ein. Auch nicht viel besser. Es hilft, vorher ein oder zwei Gespräche aus dem Buch zu lesen, dann steht einem der ruhige, unaufgeregte Jalics-Ton zur Seite.<br />
<br />
<strong>31. März</strong><br />
Die Urlaubstage liegen längst hinter mir, aber trotz der Arbeit schaffe ich es, an den Übungen festzuhalten. Dafür juckt es mich heute am Anfang am ganzen Körper. Nervig! Zum Glück lässt es dann langsam nach.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im vierten Monat meiner Übungen bin ich immer noch dabei, auf meine Hände und das, was zwischen meinen Handflächen ist, zu achten. Außerdem&nbsp; habe ich begonnen, diesen Weg mit unserer Gemeinschaft zu teilen.<br />
<br />
<strong>1. April</strong><br />
Abends zum ersten Mal in der Gruppe von den Übungen und meinen Erfahrungen damit erzählt. Es scheint lebhaftes Interesse daran zu geben. Vielleicht können wir das ja in Zukunft irgendwie gemeinsam machen.<br />
<br />
<strong>4. April</strong><br />
Heute erlebe ich einen warmen, lebendigen Zustand in den Händen. Es erinnert mich an Erfahrungen, die ich aus anderen Zusammenhängen kenne. Als junger Pastor fühlten sich meine Hände so ähnlich an, wenn ich mit Hinterbliebenen am Ende eines Trauergesprächs betete. Das hat irgendwann nachgelassen. Und aus charismatischen Zusammenhängen kenne ich ähnliche Empfindungen. Über diese Parallelen denke ich öfter nach: auch wenn es äußerlich große Unterschiede gibt &ndash; haben diese Übungen und charismatische Erfahrungen nicht möglicherweise eine ganz ähnliche Funktion? Nämlich Menschen aufzuschließen für das Gegenüber Gott? Könnte es sein, dass es dafür viele Wege gibt, die sehr unterschiedlich profiliert sind, auch unterschiedliche Problemzonen haben, aber doch in ihren besten Vertretern alle in die gleiche Richtung weisen? Ich bin sehr neugierig, wo das alles hinführen wird.<br />
Heute stellt sich bei mir am Ende richtige Lust ein, etwas zu schaffen.<br />
<br />
<strong>6. April</strong><br />
Heute bin ich dauernd abgelenkt. Überall in meinem Körper klemmt es, drückt es, juckt es. Hartnäckige, störende Gedanken.<br />
<br />
<strong>14. April</strong><br />
Heute habe ich zwei Einheiten hintereinander geübt, wie es ja eigentlich vorgesehen ist. Der Abdruck dieser Zeit in meinem Gefühl bleibt diesmal länger als sonst. Zwischendurch habe ich mich aber sehr gesehnt, dass die Zeit zu Ende geht und ich anderes tun kann. Ich habe dann dieses Gefühl einfach wahrgenommen und angeschaut, da wurde es besser.<br />
<br />
<strong>15. April</strong><br />
Heute war ich schrecklich abgelenkt. Dauernd Gedanken, Planungen und Aktivitäten im Kopf. Am Ende bringe ich es mit der Ruhe zusammen und schaue es an, da wird es etwas besser. Sogar Schmerzen im Bauch. Bis zum Ende habe ich es nicht geschafft, richtig in die Hände zu kommen. Am Abend war das erste Treffen mit der Gruppe derer, die auch die Übungen machen möchten. Ich erkläre ihnen den Grundansatz und schicke sie für die nächste Woche in die Natur. Was sie wohl jetzt erleben werden? Dieser Start war schön und hat mir auch am nächsten Tag noch richtig Auftrieb gegeben.<br />
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<strong>19. April</strong><br />
Heute ist Konfirmation. Wir hatten eine gute Konfirmandenzeit zusammen. Ich möchte die Jungen und Mädchen gut segnen. Ich erinnere mich deshalb im Gottesdienst wieder an meine Hände und die Übungen. Und es ist diesmal ein sehr konstantes Gefühl beim Segnen. Wie soll ich es sagen? Früher wusste ich vorher nicht, wie es sein beim Segnen sein würde. Im Lauf der Zeremonie wuchs meist langsam meine Konzentration und Präsenz. Mir taten immer diejenigen leid, die als erste zum Altar kamen. Diesmal war es von Anfang an gleichmäßig. Ich hatte das Gefühl, dass es für mich (im guten Sinn) nichts Besonderes war, sondern dass ich in dieser Situation ganz zu Hause war. Ich war auf vertrautem Gelände.<br />
<br />
<strong>28. April</strong><br />
Ich experimentiere mit meiner Sitzhaltung. Irgendwie stimmt da was noch nicht.<br />
<br />
<strong>29. April</strong><br />
In der Gruppe gibt es erstaunliche Rückmeldungen: jemand ist trotz Heuschnupfen und Pollenflug in die Natur gegangen. Hat mit einer Birke Frieden geschlossen und hat jetzt viel weniger Probleme mit Heuschnupfen. Es steht wirklich nicht alles im Buch.</p>
<p>Autor:Walter</p>]]></description>
            <author>Walter Faerber</author>
            <guid>http://www.pastorbuddy.de/gemeinde/87-spiritualitaet/411-kontemplative-uebungen-nach-franz-jalics-vi</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Mitgehen und Anhören</title>
            <link>http://www.pastorbuddy.de/gemeinde/89-seelsorge/421-mitgehen-und-anhoeren</link>
            <description><![CDATA[<blockquote>
<div>Das größte Hindernis bei der Verkündigung des Glaubens (&hellip;) ist, dass wir die Menschen, denen wir etwas vermitteln wollen, nicht zuerst anhören. wir kommen mit einer Botschaft, mit einer Erfahrung, wir wollen eine Weg zeigen, aber wir hören nicht zu, wo der Betroffene steht, wo seine Wünsche und Interessen, wo sein Leid und seine Freuden liegen.
<p>(&hellip;) Der Glaube und der Weg zu Gott betrifft die tiefste Mitte unserer Seele, den Sinn unseres Lebens. Damit wir in diesem Bereich etwas mitteilen können, müssen wir in Kontakt zu ihm in diesem Bereich seiner Seele treten. Wir müssen in der Tiefe seines Wesens in Beziehung sein. Er muss sein Herz von seiner Mitte her schon offen haben. Sonst kann er unsere Botschaft nicht an sich heranlassen. Und das geschieht nur durch das Mitgehen und das Anhören.</p>
</div>
</blockquote>
<p style="text-align: right;">Franz Jalics, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3429029880?ie=UTF8&amp;tag=peregrinatio-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3429029880">Miteinander im Glauben wachsen</a>&nbsp;</p>
<p>Autor:Peter</p>]]></description>
            <author>Peter Aschoff</author>
            <guid>http://www.pastorbuddy.de/gemeinde/89-seelsorge/421-mitgehen-und-anhoeren</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Mission beginnt in der Theologenausbildung</title>
            <link>http://www.pastorbuddy.de/gemeinde/78-pastoren/420-mission-beginnt-in-der-theologenausbildung</link>
            <description><![CDATA[<div class="entry">
<div class="snap_preview">
<p>Ungeachtet mancher römisch-katholischen Spezialbegriffe betonte Benedikt XVI. <a href="http://brockenstube.wordpress.com/2009/08/19/mission-beginnt-in-der-theologenausbildung/Die%20Priesterausbildung%20sei%20der%20Knotenpunkt,%20von%20dem%20aus%20sich%20die%20Neuevangelisierung%20verwirklichen%20lasse.%20%20Die%20Ausbildung%20im%20Priesterseminar%20biete%20einen%20unersetzlichen%20%E2%80%9Egeistlichen%20Humus%22,%20in%20dem%20%E2%80%9EChristus%20zu%20lernen%22%20sei.%20Voraussetzung%20f%C3%BCr%20die%20Verk%C3%BCndigung%20sei%20somit,%20dass%20die%20Priester%20vor%20ihrer%20Aussendung%20genauso%20wie%20die%20Apostel%20zun%C3%A4chst%20%E2%80%9Ebei%20Christus%22%20blieben,%20um%20dann%20immer%20mit%20ihm%20zu%20gehen,%20ihn%20wirklich%20zu%20verk%C3%BCndigen%20und%20der%20Welt%20die%20Wirklichkeit%20des%20Evangeliums%20zu%20bringen.">kürzlich in Castel Gandolfo</a> einen guten, richtigen und wichtigen Punkt: die missionarische Kompetenz einer Kirche hängt wesentlich von der Ausbildung ihrer Theologen ab:</p>
<blockquote>
<div>&bdquo;Die Priesterausbildung sei der Knotenpunkt, von dem aus sich die Neuevangelisierung verwirklichen lasse. Die Ausbildung im Priesterseminar biete einen unersetzlichen &bdquo;geistlichen Humus&rdquo;, in dem &bdquo;Christus zu lernen&rdquo; sei. Voraussetzung für die Verkündigung sei somit, dass die Priester vor ihrer Aussendung genauso wie die Apostel zunächst &bdquo;bei Christus&rdquo; blieben, um dann immer mit ihm zu gehen, ihn wirklich zu verkündigen und der Welt die Wirklichkeit des Evangeliums zu bringen.&rdquo;</div>
</blockquote>
<p>&bdquo;Christus lernen&rdquo;, bei ihm bleiben, ihn verkündigen und mit ihm in die Welt gehen &ndash; sicher kann man es auch anders sagen. Aber ein wichtiger Punkt ist hier getroffen.</p>
<p>Autor:Ingo</p>
</div>
</div>]]></description>
            <author>Ingo Zwinkau</author>
            <guid>http://www.pastorbuddy.de/gemeinde/78-pastoren/420-mission-beginnt-in-der-theologenausbildung</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Liebe</title>
            <link>http://www.pastorbuddy.de/theologie/37-gott/418-liebe</link>
            <description><![CDATA[<p>Die Liebe macht zornig, wenn sie nicht verstanden wird.<br />
Die Liebe lässt hassen, wenn sie verraten wird.<br />
Die Liebe macht ängstlich, wenn sie schwach wird.<br />
Die Liebe macht traurig, wenn sie stirbt.<br />
Die Liebe lässt sterben, wenn sie abwesend ist.<br />
<br />
Gott ist die Liebe...</p>
<p>Autor:Friedhelm</p>]]></description>
            <author>Friedhelm Meiners</author>
            <guid>http://www.pastorbuddy.de/theologie/37-gott/418-liebe</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Liebe ohne Wahrheit?</title>
            <link>http://www.pastorbuddy.de/theologie/43-wahrheit/416-liebe-ohne-wahrheit</link>
            <description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img vspace="10" hspace="10" align="left" src="http://www.pastorbuddy.de/images/stories/zdr1.jpg" alt="" />&ldquo;Liebe ohne Wahrheit&rdquo;&nbsp;&ndash;&nbsp;so könnte man vielleicht die Pointe des&nbsp;kleinen Gemeinschaftswerks von Richard Rorty und Gianni Vattimo formulieren, das im Verlag der Weltreligionen unter dem vielversprechenden Titel &ldquo;Die Zukunft der Religion&rdquo; erschienen ist. Bei aller Bewunderung für die Gelehrtheit (und im Falle Rortys: die sympathische Lässigkeit) dieser beiden Postmoderne-Stars, habe ich mich beim Lesen doch gefragt, ob der vorgeschlagene Weg funktioniert. Religion hat demnach nur eine Zukunft (und mitgemeint ist wohl auch: eine Gegenwart), wenn sie ihre Situation als das Ende der Metaphysik anerkennt. Und mit Ende der Metaphysik ist gemeint: Ende der Vorstellung einer wahren Wirklichkeit (wie exakt auch immer die von Menschen zu erfassen sein mag, da gibt es ja alle philosophischen Schattierungen). Das Christentum hat auf diese Vorstellung einer Wahrheit für alle vielmehr fortan zu verzichten; Wahrheitsansprüche sind aufzugeben. Was bleibt? Die Nächstenliebe. Wo der Anspruch auf die Wahrheit und universale Gültigkeit der eigenen Weltsicht aufgegeben wird, da wird der Blick frei für den Anderen&hellip;</p>
<p style="text-align: justify;">Die saloppe Frage: Funktioniert die Kiste? Bei einem Verzicht auf Wahrheitsansprüche lassen sich (so jedenfalls die Hoffnung) manche Probleme wie Religionskriege und imperialistische Missionsstrategien besser lösen. Aufzulösen scheint sich aber doch auch der Kontext für liebevolles Handeln. Was genau heißt es, den Nächsten zu lieben? Afrika Schulden erlassen und Geld schicken? Oder führt das nur in weitere Abhängigkeit vom Westen? Dann also eher sorgfältige Entwicklungshilfe, Hilfe zur Selbsthilfe. Aber halt: Wer sagt überhaupt, dass Menschen so etwas wie Unabhängigkeit und &rsquo;selbst etwas schaffen&rsquo; brauchen? Funktioniert das: Liebe ohne Wahrheitsanspruch, ohne wahres Menschenbild, wahres Geschichtsverständnis etc.? Ich glaube: Hört sich dufte und diplomatisch an, funktioniert aber auf Dauer nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">(Im Übrigen kommt Vattimo selbst nicht ohne eine stramme Heilsgeschichtlichkeit aus. Die gegenwärtige Situation ist das Ende der Metaphysik und muss als solche angenommen werden; das kann sie aber nur, wenn man diese Situation als Ergebnis eines &ldquo;Gesprächs&rdquo; mit Gott versteht. (77) Das Ende der Metaphysik ist also selbst Heil und Sinn.)</p>
<p style="text-align: justify;">Was meint ihr?</p>
<p style="text-align: justify;">Autor:Alexander</p>]]></description>
            <author>Alexander Kupsch</author>
            <guid>http://www.pastorbuddy.de/theologie/43-wahrheit/416-liebe-ohne-wahrheit</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Fehlende Gottesnamen</title>
            <link>http://www.pastorbuddy.de/theologie/85-kirche/415-fehlende-gottesnamen</link>
            <description><![CDATA[<p>Man lese und staune &ndash; auch die katholische Theologie beschäftigt sich mit den Folgen der Postmoderne! Es muss gut gepflegter protestantischer Hochmut gewesen sein, der diese Erkenntnis bislang verhindert hat&hellip;</p>
<p><a href="http://www.wachsendekirche.de/" target="_new"><img vspace="10" hspace="10" border="0" align="right" style="width: 159px; height: 187px;" src="http://www.daniel-renz.de/wordpress/wp-content/grafiken/wachsendekirche.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Jetzt aber halte ich gleich einen ganzen Zeitschriftenband zum Thema &raquo;Postmoderne und Professionalität&laquo; in Händen (&raquo;Lebendige Seelsorge&laquo; 3/2009). Und bin hocherfreut über einen Beitrag von <span style="font-variant: small-caps;">Wolfgang Beck</span>. Dessen treffende Argumentation bedeutet, auf evangelische Kontexte übertragen: Die populär-pauschalen Urteile, &raquo;zielorientierte&laquo; Unterfangen wie das <a href="http://www.ekd.de/download/kirche-der-freiheit.pdf" target="_new">EKD-Papier &raquo;Kirche der Freiheit&laquo;</a>, der <a href="http://www.wachsendekirche.de/" target="_new">Württemberg-Prozess &raquo;Wachsende Kirche&laquo;</a> usw. seien <i>per se</i> &raquo;untheologisch&laquo;, weil (in welcher Form auch immer) auf sichtbaren Erfolg aus, lassen allzu oft <i>selbst</i> die theologische Tiefe vermissen&hellip;</p>
<blockquote>
<div>Dass schon der Begriff &raquo;Erfolg&laquo; sich traditionell einer kirchlichen Skepsis erfreut, ist [&hellip;] nur eine Facette pastoraler &ndash; und das heißt zurzeit wohl überwiegend vom Misserfolg gekennzeichneter &ndash; Realität. Kaum ein Zitat wie das von Martin Buber, &raquo;Erfolg&laquo; sei keiner der Namen Gottes, dürfte in den zurückliegenden Jahren so sehr das kirchliche Arbeitsklima bestimmt und zugleich in seiner Rezeption schlimmeren Schaden angerichtet haben. Denn der schlichten Erkenntnis ist eine ebenso schlichte entgegen zu setzen: &raquo;Misserfolgt&laquo; ist auch keiner der Namen Gottes! Sowohl Erfolg als auch Misserfolg sind keine theologischen Kategorien. Sie sind aber bereits in apostolischer Zeit ein Faktum, dem sich die Verkündigung der Reich-Gottes-Botschaft zu stellen hat. Mag es für die Kirche noch so schwierig sein, den Begriff des Erfolgs durch verschiedene Parameter zu bestimmen und zu definieren, so darf sie sich vor dieser Herausforderung doch nicht drücken.</div>
</blockquote>
<p>Autor:Daniel</p>]]></description>
            <author>Daniel Renz</author>
            <guid>http://www.pastorbuddy.de/theologie/85-kirche/415-fehlende-gottesnamen</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Heikle Hymne</title>
            <link>http://www.pastorbuddy.de/gesellschaft/58-religion/413-heikle-hymne</link>
            <description><![CDATA[<p><img hspace="10" width="200" vspace="10" align="right" src="http://www.daniel-renz.de/wordpress/wp-content/grafiken/schalkefans.jpg" alt="" />  Turbulenzen der besonderen Art bei Bundesligist Schalke 04: Im (bereits 1924 entstandenen!) <a href="http://www.schalke04.de/vereinslied.html" target="_new">Text des Vereinslieds &raquo;Blau und Weiß, wie lieb ich Dich&laquo;</a> haben muslimische Medien und Verbände eine Verhöhnung des Propheten <span style="font-variant: small-caps;">Mohammed</span> ausgemacht. Diesem wird in der dritten Strophe eine gelungene Farbwahl attestiert &ndash; obwohl er &raquo;vom Fußballspielen nichts versteh[][e]&laquo;. </p>
<p>Einzelne Fans drohen nun mit Heimspiel-Boykotts &ndash; und der öffentliche Druck erhöht sich. Keine leichte Situation für den Verein, der &raquo;die Vorwürfe ernst&laquo; nimmt, eigens einen Islamwissenschaftler um Rat gebeten hat &ndash; und überdies auf die Dienste von &raquo;Schalke-Pfarrer&laquo; <span style="font-variant: small-caps;">Hans-Joachim Dohm</span> zählen kann.</p>
<p>Als Christ spüre ich zunächst so was wie Widerstand. &raquo;Warum regen <i>die</i> sich auf &ndash; während weit weniger liebevolle Satiren über Jesus Christus bzw. den christlichen Gott längst zum guten Ton abendländischer Kunst gehören?&laquo; Aber man könnte die Sache doch auch mal rumdrehen: Wie tröstlich, dass Jesus Humor hat(te). Ich bin sicher: Über einen vergleichbaren Kommentar zu seinen (sicherlich miesen :-)) Fußballkenntnissen würde er herzhaft lachen. Und auch die ärgerliche Zusammenstellung des heiligen (!) &raquo;Halleluja&laquo; mit profanen Wünschen à la &raquo;Und wir holen den Pokal&laquo; etc. nimmt er vermutlich gelassener als Typen wie ich. Gott sei Dank! </p>
<p>Autor:Daniel</p>]]></description>
            <author>Daniel Renz</author>
            <guid>http://www.pastorbuddy.de/gesellschaft/58-religion/413-heikle-hymne</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Die Hauptsache fehlt?</title>
            <link>http://www.pastorbuddy.de/gemeinde/87-spiritualitaet/412-die-hauptsache-fehlt</link>
            <description><![CDATA[<div class="entry">
<p>Was &ldquo;Die Hütte&rdquo; von W.P. Young betrifft, ist der große Hype bisher  ausgeblieben &ndash; so ist zumindest mein Eindruck, auch wenn das Buch gerade&nbsp;auf  Platz 5 der Spiegel-Bestsellerliste im Bereich &ldquo;Belletristik&rdquo; steht. <a target="_blank" href="http://www.allegria-magazin.de/DieHuette">Ullstein/Allegria</a> hat extra zu &ldquo;Die Hütte&rdquo; eine Community  mit&nbsp;Diskussionsforum&nbsp;eingerichtet. Viel geht da nicht, aber einen Beitrag fand  ich doch bemerkenswert:</p>
<p style="padding-left: 30px;">&ldquo;Ich bin schon lange, also seit meiner Kindheit,  auf der Suche nach Gott. In der traditionellen Kirche habe ich Ihn nicht  gefunden, obwohl ich dort auch gerne hingehe. Aber es hat sich nie ganz richtig  angefühlt. Der Ansatz war da, aber es fehlte mir was entscheidendes, denn den  Gott den ich fühle und liebe, habe ich dort nicht gefunden.<br />
Als ich nun  dieses Buch las, fühlte ich &ldquo;genau das war es&rdquo;, was ich immer schon wusste, nur  eben nicht in Worte fassen konnte.<br />
Dieses Buch wurde vom Himmel geschickt an  all die Suchenden, die sich nicht einfach mit den althergebrachten Weisheiten  zufrieden geben und verbreitet sich genau deshalb so schnell, weil die Welt  genau dieses braucht.<br />
Ich danke dem Verfasser für die wundervollen Gedanken,  die er für uns, die wir genau das fühlen und wissen, in Worte gefasst hat.&rdquo;</p>
<p>Ich will das Buch nicht über den grünen Klee loben oder behaupten, es sei  <em>die</em> Geheimwaffe. Aber der Eintrag macht mich nachdenklich. Ist es nicht  haarsträubend, dass jemand sagen muss, er habe Gott in der traditionellen Kirche  nicht gefunden? Was auch immer man über das Buch denken und meinetwegen auch  wild diskutieren mag &ndash; es macht mich leicht fassungslos, dass ein Buch offenbar  besser dazu in der Lage ist, etwas vom Wesen Gottes zu vermitteln, als viele  Kirchen, Gemeinden und einzelne Christen.</p>
<p>Und dann frage ich mich noch: Wie kann man eine Verbindung herstellen  zwischen dem, was dieses Buch offenbar auslöst und vermittelt, und dem  stinknormalen Sonntagmorgen-Gottesdienst? Kommt da Gott etwa&nbsp;wie jemand &rsquo;rüber,  der uns gerne mal was richtig Gutes kochen möchte? (Für alle, die das Buch nicht  kennen: Gott, der Vater, ist in &bdquo;Die Hütte&ldquo; eine afroamerikanische, nicht eben  zierliche Frau, die ständig kocht. Siehe auch &bdquo;<a target="_blank" href="http://www.wochenende-mit-gott.de/2009/06/18/gott-kocht/">Gott kocht</a>&ldquo;.) Geht es da so locker und herzlich zu wie in der  Hütte, in der die Hauptfigur Mack auf Gott trifft?</p>
<p>Die meisten Gottesdienste (und dazugehörigen Gemeinden), die ich kenne, sind  ganz okay. Man gibt sich müde, nach bestem Wissen und Gewissen.&nbsp;Aber manchmal  beschleicht auch mich das Gefühl, dass (uns)&nbsp;irgendetwas Entscheidendes fehlt&hellip;  Mir jedenfalls reicht es nicht mehr, zwei Stunden lang meinem Vordermann auf den  Hinterkopf zu starren und das dann als Gemeinschaft zu bezeichnen (So  formulierte es ein Kollege neulich). Klingt überzogen bis bissig. Aber was  Wahres ist dran.</p>
<p>Autor:Ilona</p>
</div>]]></description>
            <author>Ilona Mahel</author>
            <guid>http://www.pastorbuddy.de/gemeinde/87-spiritualitaet/412-die-hauptsache-fehlt</guid>
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            <title>Kontemplative Übungen nach Franz Jalics V</title>
            <link>http://www.pastorbuddy.de/gemeinde/87-spiritualitaet/410-kontemplative-uebungen-nach-franz-jalics-v</link>
            <description><![CDATA[<p>Am &ldquo;zweiten Tag&rdquo; der Exerzitien (für mich der zweite Monat) steht das Achten auf den eigenen Atem an. Im Sitzen verfolgt man den Weg der Luft durch die Luftwege bis in die Lunge.<br />
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<strong>3. Februar</strong><br />
Ich kann tatsächlich etwas fühlen, was ich sonst nie beachtet habe: wie die kühle Luft durch Nase, Rachen, Hals und Bronchien in die Lunge strömt. Unterhalb des Halses wird es schwierig. Und merkwürdigerweise spüre ich da nur links etwas. Es ist schon heftig, zu merken, dass da schon mein Leben lang etwas passiert, was ich noch nie wirklich bemerkt habe. Obwohl es nicht schwer wahrzunehmen ist. Kann das wohl mit Gott auch so sein? Das Schöne ist: auch diese Erfahrung ist, entgegen meiner Befürchtung, nicht langweilig.<br />
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<strong>4. Februar</strong><br />
Heute kam ich auf dem Weg durch die Atemwege nicht voran. Es war wie ein Widerstand, weiterzugehen. Ich bekam Angst, es nicht zu schaffen und steckenzubleiben. Zum Glück erinnerte ich mich an den Rat, solche Empfindungen einfach gelassen wahrzunehmen. Trotzdem war ich heute wie blockiert.<br />
Ich habe übrigens den Eindruck, dass man durch diese Übung lernt, seine Aufmerksamkeit willentlich hin und her zu bewegen &ndash; fast wie einen Körperteil, eine Hand z.B.<br />
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7. Februar</strong><br />
Heute geht es ganz leicht. Vielleicht hat mich das letzte Mal auch mein Schnupfen behindert. Ich merke aber, wie müde ich eigentlich bin &ndash; zu wenig geschlafen. Normalerweise würde ich das einfach ignorieren. Heute habe ich noch eine halbe Stunde nachgeschlafen. Ich merke, dass eins der Hauptprobleme bei diesen Übungen ist, sie zuverlässig in den Tagesablauf einzubauen. Das heißt für mich vor allem, konstant früher ins Bett zu gehen.<br />
In der Nacht habe ich mich zwei Mal an Träume erinnert, recht klar sogar. Das ist ungewöhnlich, weil ich normalerweise gar keine Erinnerungen an meine Träume habe.<br />
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<strong>8. Februar</strong><br />
Heute ist Sonntag, und da stehe ich morgens immer früh auf und schreibe einen Großteil meiner Predigt. Trotzdem habe ich heute vorher noch die Übung gemacht. Hinterher hatte ich ganz unerwartet den Eindruck, dass das Schreiben besonders leicht und flüssig ging. Anscheinend öffnen mir die Übungen einen leichteren Zugang zu meinen kreativen Quellen. Und ich fand die Predigt, die dabei herauskam, gut. Bessere Predigten schneller schreiben &ndash; das würde bedeuten, dass sich der Zeitaufwand für die Übungen auch ganz äußerlich lohnt. Davon stand nichts bei Jalics, aber es ist ja nicht schlecht, wenn man ganz unvorbereitet auf so etwas stößt.</p>
<p><strong>11. Februar</strong><br />
Heute war es meine Aufgabe, einen Teil der Pfarrkonferenz zu moderieren. Trotzdem habe ich morgens die Übungen gemacht, noch vor den Vorbereitungen auf den Vormittag. Ich merkte dann am Vormittag, dass ich dabei nicht aufgeregt war, sondern sehr konzentriert, und ohne Mühe die richtigen Gedanken fand. Ich glaube, dass das mit den Übungen zu tun hat.<br />
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<strong>14. Februar</strong><br />
Heute habe ich tatsächlich zum ersten Mal den Atem auch in der Lunge gespürt. Erstaunliche Erfahrung. Ich hoffe, ich bilde mir nichts ein. Ich finde die Unterscheidung zum autogenen Trennung gut: es geht bei den Übungen nicht darum, Wirklichkeit zu produzieren, sondern lediglich wahrzunehmen, was ist. Konstant begleiten mich viele Gedanken, und ich ertappe mich dauernd dabei, dass ich mich von ihnen forttragen lasse. Dann kehre ich in die Atemwege zurück, um mich bald darauf wieder irgendwo anders zu finden. Aber das ist wohl ziemlich normal. Einer der Gedanken war immerhin, wie ich in unserer Gemeinschaft einen Kurs zu diesen Exerzitien anbieten könnte.<br />
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17. Februar</strong><br />
Bin krank, heftige Erkältung. Die Übungen reizen den Hals. Abgebrochen. Stattdessen raus in die Natur gegangen. Das war aber zu anstrengend.<br />
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<strong>19. Februar</strong><br />
Immer noch erschöpft von der Grippe. Ich rutsche bei den Übungen weg und bin neben mir. Immerhin verstehe ich irgendwie, dass mein Körper nicht gegen mich ist, auch wenn mir seine Reaktionen nicht gefallen. Heute fahre ich auch noch auf Konfirmandenfreizeit.<br />
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<strong>24. Februar</strong><br />
Zu einer Fortbildung im Kloster Volkenroda. Bin immer noch nicht wieder gesund. Bei den Übungen merke ich, wie erschöpft ich innerlich bin. Das Programm der Fortbildung lässt mir wenig Spielraum. Normalerweise würde ich das schätzen, aber jetzt führt es dazu, dass ich mein Schlafdefizit nur langsam ausgleiche. Aber eigentlich ist es ja gut, wenn mir die Übungen helfen, den Stand meines Energie-Akkus nicht zu übersehen.<br />
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<strong>26. Februar</strong><br />
Heute fühle ich mich langsam besser.&nbsp; In diesen Tagen habe ich immerhin den Spielraum gehabt, um ein Bild von der möglichen&nbsp; Fortentwicklung unserer Gemeinschaft zu gewinnen.<br />
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<strong>27. Februar</strong><br />
Endlich gehen auch die Übungen wieder besser. Ich rutsche nicht dauernd in den Halbschlaf ab. Fortbildung zu Ende, ich fahre wieder nach Hause.<br />
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<strong>5. März</strong><br />
Habe die letzten Tage die Übungen nicht gemacht. Dauernd nur gearbeitet, die ganze Woche durch. Nachholen, was in der Zeit meiner Abwesenheit liegengeblieben ist. Heute bin ich nicht mehr so erschöpft, aber sehr zerstreut. Tausend Sachen, die ich noch tun muss, bedrängen mich. Ich finde nur sporadisch zu mir und den Übungen.</p>
<p>Autor:Walter</p>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
            <author>Walter Faerber</author>
            <guid>http://www.pastorbuddy.de/gemeinde/87-spiritualitaet/410-kontemplative-uebungen-nach-franz-jalics-v</guid>
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