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	<description>Leben im Web - mit einem Faible für User Experience und E-Commerce</description>
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		<title>Digital Natives mit Schwächen – Teenager im Web</title>
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		<comments>http://blog.paulinepauline.de/2013/02/28/digital-natives-mit-schwachen-teenager-im-web/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2013 10:45:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>paulinepauline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Digital Natives &#8230; nach ihrer Entdeckung vor ein paar Jahren waren sie lange Zeit ein großes Thema im Netz. Es sind die nach 1980/85 Geborenen, die quasi das Digitale mit der Muttermilch aufgesogen haben. Im Allgemeinen glaubt man, dass sie geradezu virtuos mit dem Internet und all seinen Geräten umgehen. Siehe dazu auch Wikipedia. Bild: [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Digital Natives &#8230; nach ihrer Entdeckung vor ein paar Jahren waren sie lange Zeit ein großes Thema im Netz. Es sind die nach 1980/85 Geborenen, die quasi das Digitale mit der Muttermilch aufgesogen haben. Im Allgemeinen glaubt man, dass sie geradezu virtuos mit dem Internet und all seinen Geräten umgehen. Siehe dazu auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Native">Wikipedia</a>.</p>
<p><a title="Caution: Teenagers von C. G. P. Grey bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/52890443@N02/4889126077/"><img src="http://farm5.staticflickr.com/4134/4889126077_38e4db5ab3.jpg" alt="Caution: Teenagers" width="500" height="333" /></a><br />
Bild: <a href="http://www.cgpgrey.com/">http://www.cgpgrey.com/</a></p>
<p>Nun hat Jakob Nielsen, der große Usability-Guru, <a href="http://www.usability.ch/bn/news/usability-ux-news/detail/alertbox-teenager-usability-website-design-fuer-jugendliche.html">in einer Studie Teenager bei ihrer Internetnutzung beobachtet</a> und kann nun damit viele Stereotypen widerlegen: <strong>Teenager wollen nicht nur unterhalten werden, sie sind nicht automatisch Technik-Experten und sie brauchen nicht überall Social Media Funktionen.</strong></p>
<p><strong>Schlechter als Erwachsene</strong><br />
Teenager schlossen in der Studie nur 71% der Aufgaben erfolgreich ab, Erwachsene 83%.</p>
<blockquote><p>&#8220;Teenager schneiden aus drei Gründen schlechter ab als Erwachsene:</p>
<ul>
<li dir="ltr">ihr unzureichendes Lesevermögen,</li>
<li dir="ltr">ihre weniger ausgereiften Recherchestrategien,</li>
<li dir="ltr">ihre deutlich niedrigere Geduldsschwelle.&#8221;</li>
</ul>
</blockquote>
<p><strong>Bessere Texte!</strong><br />
Da Teenager also nur ungern und vor allem nicht gut lesen, empfiehlt Nielsen noch einmal mehr Wert auf den Text zu legen: kleine Häppchen; Worte verwenden, die die Zielgruppe versteht und auf dem Niveau der sechsten Klasse schreiben (was übrigens Nutzern jeden Alters hilft). Fun Fact: Teenager hassen kleine Schriften! ;)</p>
<p><strong>Schnellere Websites mit weniger Ballast!</strong><br />
Teenager sind häufig nicht mit den neuesten Geräten ausgestattet &#8211; sie müssen mit den ausgedienten Rechnern der Eltern oder älterer Geschwister vorlieb nehmen oder haben sogar langsame Internetverbindungen. Also keinen aufwändigen Schnickschnack auf die Seite packen! (Passt auch wieder zur fehlenden Geduld.)</p>
<p><strong>Teenager sind keine Kinder!</strong><br />
Teenager sind stolz, keine Kinder mehr zu sein. Wenn sie sich ernst genommen fühlen sollen, darf man sie nicht mit den gleichen Inhalten wie für Kinder unter 12 ansprechen. Also keine quietschi-bunten Animationen etc.</p>
<p><strong>Nicht zu viel Social!</strong><br />
Teenager verhalten sich bereits anders als die derzeitigen Studenten, denn sie haben die Predigten der Lehrer und Eltern, dass sie ihre Privatsphäre schützen müssen, wohl schon verinnerlicht. Sie teilen Inhalte lieber per Mail als über Social Networks.</p>
<p><strong>Auch Auswirkungen für den E-Commerce!</strong><br />
Diese Ergebnisse haben übrigens auch Auswirkungenen auf Shops, die Produkte für Teenager anbieten:</p>
<blockquote><p>&#8220;Selbst wenn Teenager noch keine echten Einkäufe im Internet tätigen, besuchen sie doch die Websites, um sich zu informieren und um Wunschzettel zu erstellen, die sie den Kreditkarteninhabern in ihrem Leben vorlegen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Immerhin waren Teenager in Online-Shops erfolgreicher als auf anderen Websites, was wahrscheinlich am einheitlichen Design-Standard von Shops liegt. <a href="http://blog.paulinepauline.de/2013/02/23/e-commerce-fur-frauen-ein-vortrag-beim-webmontag-frankfurt/">Wenn wir also sagen, dass der Standard-Shop für Frauen nicht das gelbe vom Ei ist</a>, dann muss man bei Teenagern das Gegenteil feststellen. Diese Zielgruppe profitiert anscheinend vom einheitlichen Aufbau klassischer Online-Shops.</p>
<p><strong>Fazit &#8211; Das heißt dann wohl:</strong><br />
<strong> Auch bei Websites für Teenager ist Usability ein wichtiger Faktor. Sie müssen einfach sein und sollten freaky-funky Features nur gezielt einsetzen. Und auch bei dieser Zielgruppe beeinflusst die Art der Website die Nutzererwartungen. Shops beispielsweise müssen professionell aussehen und Informations-Websites klar und deutlich.</strong></p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Teenager können auch ohne Schnickschnack etwas lernen und sich begeistern.&#8221;</strong></p></blockquote>
<p>Mein Lieblings-Satz in dieser Studie ist übrigens. “Viele Schüler und Studenten nutzen das Internet in merkwürdigen Haltungen und mit tragbaren Geräten mit kleinem Bildschirm”. Eine Mobile- und Tablet-Optimierung ist also auch für diese Zielgruppe sinnvoll!</p>
<p>Die komplette Alert-Box: “<a href="http://www.usability.ch/bn/news/usability-ux-news/detail/alertbox-teenager-usability-website-design-fuer-jugendliche.html">Teenager-Usability: Website-Design für Jugendliche</a>” (<a href="http://www.nngroup.com/articles/usability-of-websites-for-teenagers/">englisches Original</a>)</p>
 <p><a href="http://blog.paulinepauline.de/?flattrss_redirect&amp;id=2231&amp;md5=1fcc45ccf37fb5789a2996edc26a18b7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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		<item>
		<title>E-Commerce für Frauen – ein Vortrag beim Webmontag Frankfurt</title>
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		<comments>http://blog.paulinepauline.de/2013/02/23/e-commerce-fur-frauen-ein-vortrag-beim-webmontag-frankfurt/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Feb 2013 11:49:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>paulinepauline</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[female-commerce]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
		<category><![CDATA[she-commerce]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztes Jahr habe ich an einem Online-Shop mit vorrangig weiblicher Zielgruppe gearbeitet. Dank Jochen, der sich seit Jahren zum Thema  “Wie Frauen kaufen” die Finger wund bloggt, war das Thema schon lange präsent in meinem Kopf. Nun konnte ich mich mit meinen Kollegen endlich mal selbst ausgiebig damit beschäftigen, und wir haben viele interessante Dinge [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Jahr habe ich an einem Online-Shop mit vorrangig weiblicher Zielgruppe gearbeitet. Dank Jochen, der sich seit Jahren <a href="http://www.excitingcommerce.de/2012/12/was-war-was-wird-201213-frauenbremse-e-commerce.html">zum Thema  “Wie Frauen kaufen” die Finger wund bloggt</a>, war das Thema schon lange präsent in meinem Kopf. Nun konnte ich mich mit meinen Kollegen endlich mal selbst ausgiebig damit beschäftigen, und wir haben viele interessante Dinge zu Tage gebracht. Einige unserer Ergebnisse hatten meine Kollegin <a title="Astrid Wunsch" href="https://www.xing.com/profile/Astrid_Wunsch">Astrid</a> und ich schon in einem <a href="http://www.wuv.de/digital/gastkommentar_neue_e_commerce_konzepte_braucht_die_frau">Gastkommentar in der W&amp;V</a> beschrieben (den wir allerdings unglaublich kürzen mussten, weshalb er meiner Meinung nach nicht mehr ganz so rund klingt).</p>
<p>Und jetzt waren wir dank des unerschrockenen Einsatzes von <a href="http://about.me/alipasha">Alipasha</a> vor zwei Wochen mit einem kleinen Vortrag beim <a href="http://www.wmfra.de/2013/02/15/der-webmontag-frankfurt-45-in-bewegten-bildern.html/">Webmontag in Frankfurt</a>. (Auch hier mussten wir einen einstündigen Vortrag auf 15 Minuten kürzen.)</p>
<p>Vielleicht kommt’s in dem Vortrag ein bisschen rüber: Dieses Thema macht unglaublich Spaß! Nicht nur, weil es enorm viele lustige Klischees birgt, die sich sogar manchmal als wissenschaftlicher Fakt entpuppen. Sondern auch, weil man regelmäßig Aha-Erlebnisse hat und nach und nach ein bisschen mehr versteht, warum die Welt so ist, wie sie ist. Im positiven und im negativen Sinne … und man erkennt, wie man so einiges vielleicht ein bisschen besser machen kann.</p>
<p>Viel Spaß damit:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/59602442" frameborder="0" width="500" height="281"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/59602442">E-Commerce für Frauen: Männer jagen, Frauen auch. Nur anders.</a> from <a href="http://vimeo.com/wmfra">wmfra</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>PS: Wenn wir im Vortrag von DEN Frauen sprechen, ist damit ein Frauen typisches Verhalten gemeint, das natürlich auch Männer haben können. Und das Gleiche gilt natürlich auch für DIE Männer.</p>
<p>Hier noch ein paar unserer wichtigsten Quellen:</p>
<p><a href="http://www.munich-business-school.de/fileadmin/mbs/documents/working_papers/MBS-WP-2010-01.pdf">Gender Marketing – Neue Ansätze im Konsumgütermarketing</a>, Munich Business School, Studie 2012<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/1419520199?ie=UTF8&amp;camp=3206&amp;creative=21426&amp;creativeASIN=1419520199&amp;linkCode=shr&amp;tag=paulinepaulin-21&amp;=books-intl-de&amp;qid=1361640962&amp;sr=1-1">Marketing to Women: How to Increase Your Share of the World&#8217;s Largest Market</a>, Marti Barletta, 2011<br />
<a href="http://shop.ecc-handel.de/de/ECC-SHOP/Ausgewaehlte-Studien/Allgemeines/Erfolgsfaktoren-im-E-Commerce-Deutschlands-Top-Online-Shops">Erfolgsfaktoren im E-Commerce &#8211; Deutschlands Top-Online-Shops</a>, ECC Handel und Hermes, Studie 2012<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3593391279?ie=UTF8&amp;camp=3206&amp;creative=21426&amp;creativeASIN=3593391279&amp;linkCode=shr&amp;tag=paulinepaulin-21&amp;qid=1361640790&amp;sr=8-1">Was Frauen wollen: Warum sie kaufen, was sie kaufen</a>, Paco Underhill, 2010</p>
<p>Um das Thema &#8220;wie Frauen online shoppen&#8221; geht&#8217;s auch auf der <a href="http://www.amiando.com/exceed2013.html">Konferenz Exceed von Exciting Commerce</a> am 12. und 13.3.13 in Berlin.</p>
 <p><a href="http://blog.paulinepauline.de/?flattrss_redirect&amp;id=2222&amp;md5=093e12a22ea9bebf4fac9c23c2f2a9a6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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		<item>
		<title>Mit “Meine Spielzeugkiste” zu weniger Konsum</title>
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		<comments>http://blog.paulinepauline.de/2013/02/16/mit-meine-spielzeugkiste-zu-weniger-konsum/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2013 22:58:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>paulinepauline</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Verkaufskonzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Abo-Commerce]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man sich viel mit E-Commerce beschäftigt, überkommt einen manchmal ein ungutes Gefühl …  in Bezug auf Verschwendung von Ressourcen und übertriebenden Konsum. Also, mich zumindest. Aber bevor ich zur Konsumverweigerin werde ;-) erfreue ich mich erst noch an tollen neuen Shopping-Konzepten, die genau diesem unguten Gefühl entgegen wirken, indem sie z.B. die gemeinschaftliche Nutzung [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich viel mit E-Commerce beschäftigt, überkommt einen manchmal ein ungutes Gefühl …  in Bezug auf Verschwendung von Ressourcen und übertriebenden Konsum. Also, mich zumindest. Aber bevor ich zur Konsumverweigerin werde ;-) erfreue ich mich erst noch an tollen neuen Shopping-Konzepten, die genau diesem unguten Gefühl entgegen wirken, indem sie z.B. die gemeinschaftliche Nutzung von Gütern als Grundlage nehmen. Collaborative Consumption nennt man diesen Ansatz. Mehr dazu kann man bei <a href="http://www.lilligreen.de/collaborative-consumption-die-wiederbelebung-der-gemeinschaft/">Lilligreen</a> nachlesen (aus dem Blickwinkel Nachhaltigkeit) oder bei <a href="http://etailment.de/2012/trends-im-e-commerce-von-a-z-iv-collaborative-consumption/">etailment</a> (durch die E-Commerce-Brille).</p>
<p><a href="https://www.meinespielzeugkiste.de/">Meine Spielzeugkiste</a> ist so ein Konzept. Man kauft nicht das Spielzeug sondern mietet es auf Zeit. Irgendwann schickt man es wieder zurück und Meine Spielzeugkiste vermietet es an die nächste Familie. Das Ganze funktioniert auf Abo-Basis &#8211; man wählt die Größe der Kiste (je nach Anzahl der enthaltenen Spiele) und zahlt einen monatlichen Betrag (also auch <a href="http://blog.paulinepauline.de/2013/02/14/schones-storytelling-bei-julep/">Abo-Commerce</a>). Ab 14 Euro ist man dabei. Man kann selbst auswählen, welche Spielzeuge in die Kisten reinkommen. Zur Auswahl steht pädagogisch wertvolles Spielzeug, jedoch keine Baukästen, Bastelsets oder hoch emotionales Spielzeug wie Teddys oder Puppen, da sich diese nicht zur Vermietung eignen. Die Kiste behält man so lange, bis man wieder neues Spielzeug haben möchte. Wenn den Kindern mal ein Spielzeug besonders gut gefällt, kann es auch vergünstigt gekauft und behalten werden.</p>
<p><a href="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2013/02/Meine_Spielzeugkiste_1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-2206" title="Meine_Spielzeugkiste_1" src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2013/02/Meine_Spielzeugkiste_1-1024x640.jpg" alt="" width="620" height="387" /></a></p>
<p><strong>Weniger ist mehr</strong><br />
Vor Weihnachten haben wir in der Agentur <a href="https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10152259080790626&amp;set=a.10150620032335626.681186.479114195625&amp;type=1">Spielzeug für benachteiligte Familien gesammelt</a>. Wir waren wirklich überrascht, wie viel da zusammen kam. Daher halte ich es für einen interessanten Ansatz, dass man das Spielzeug nur eine Weile behält und es dann wieder zurück schickt. Auch die Kinder lernen dabei, dass man nicht alles selbst besitzen muss. Und gerade bei Einzelkindern, die die Sachen nicht an kleine Geschwister weiterreichen können, vermeidet man so doch einen ordentlichen Spielzeugberg.</p>
<p><strong>Der besondere Service</strong><br />
Die meisten Collaborative Consumption-Dienste funktionieren als P2P-Plattform, sie sind also Marktplätze bei denen sich die Nutzer registrieren und ihre Sachen tauschen, anbieten oder kaufen. Das ist für den einzelnen Nutzer sehr aufwendig, weil er die Sachen fotografieren, einstellen, beobachten oder auch das passende finden muss. Und das nötige <a href="http://www.kokonsum.org/2012/08/vertrauen-auf-kokonsum-plattformen">Vertrauen</a> muss auch vorhanden sein. Meine Spielzeugkiste geht hier einen anderen Weg und bietet quasi einen Komplettservice an. Denn mehr als das Auswählen der Spiele oder das Versenden der Kiste muss der Nutzer nicht tun.</p>
<p><strong>Die richtige Wahl</strong><br />
Da ich das Angebot selbst nicht getestet habe, verlinke ich mal auf einen <a href="http://caseylain22.blogspot.de/2012/07/meine-spielzeugkistede-spielzeug-mieten.html">sehr interessanten Bericht einer begeisterten Mutter</a>. Hier wird berichtet, dass die kleine Tochter manches Spielzeug aus der Kiste sehr gerne mochte und anderes wiederum gar nicht. Dieses Abo-Modell führt also auch dazu, dass viel Spielzeug getestet und letztendlich nur das behalten wird, was auch tatsächlich gefällt. Die <a href="https://www.meinespielzeugkiste.de/spielzeugkisten.html">Spielzeugauswahl</a> erfolgt aus fünf Themen: Kreativität, Logisches Denken, Motorik, Gemeinschaftssinn, Musik und Sprache und richtet sich nach dem Alter des Kindes. Es gibt auch ein <a href="https://www.meinespielzeugkiste.de/spielzeugfinder.php">Empfehlungstool</a>, das aber letztendlich auch nur Zufallstreffer angezeigt.</p>
<p><a href="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2013/02/Meine_Spielzeugkiste_2.jpg"><img class="alignnone  wp-image-2208" title="Meine_Spielzeugkiste_2" src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2013/02/Meine_Spielzeugkiste_2.jpg" alt="" width="554" height="379" /></a></p>
<p><strong>Zum Geschäftsmodell</strong><br />
Meine Spielzeugkiste wäre kein modernes E-Commerce-Konzept, wenn es nicht noch Optionen gäbe, die man für zusätzliches Geld hinzubuchen kann. Für 5 Euro zusätzlich zum monatlichen Beitrag erhält man immer nagelneues Spielzeug. (Ich persönlich würde ja einen zusätzlichen Betrag für nachhaltiges und gesundheitlich völlig unbedenkliches Spielzeug zahlen.)<br />
Und wie man <a href="https://www.companisto.de/startups/meine-spielzeugkiste-startup-12/overview#ovdesc7">hier nachlesen </a>kann, setzt Meine Spielzeugkiste natürlich darauf, dass Kinder Spielzeug gerne behalten wollen, wenn sie es einmal gespielt haben. Wie oben bereits beschrieben, können Kunden daher Spielzeuge auch behalten und nachträglich für 30% unter Neupreis kaufen.<br />
Zudem gibt es Spielzeuge, die Teil einer Produktreihe sind, bei denen Startersets um zusätzliche Teile oder neue Versionen erweitert werden können. Meine Spielzeugkiste vermietet nur Startersets und setzt auf Kooperationen mit den Herstellern.</p>
<p><strong>Weniger Konsum?</strong><br />
Ob ein solches Konzept nun tatsächlich zu weniger Konsum führt, wie ich in der Überschrift zu behaupten wagte, weiß ich nicht. Ich vermute mal, dass trotz aller Kaufanreize die meisten Spielzeuge mehrfach vermietet und daher von mehreren Kindern bespielt werden. Sie dürften also ein erfüllteres Dasein haben als herkömmlich gekauftes Spielzeug, das irgendwann im Keller landet und in Vergessenheit gerät. Und die Spielzeuge, die dann doch behalten und gekauft werden, haben immerhin bereits eine Testphase bei den Kindern hinter sich und man weiß, ob sie ankommen und ob auch ausdauernd damit gespielt wird.</p>
 <p><a href="http://blog.paulinepauline.de/?flattrss_redirect&amp;id=2195&amp;md5=5b58128f5d77171bca6e55b4b5d97686" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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		<item>
		<title>Schönes Storytelling im E-Commerce: Julep</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/paulinepauline/~3/-bBM-YpDQ_Q/</link>
		<comments>http://blog.paulinepauline.de/2013/02/14/schones-storytelling-bei-julep/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 22:05:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>paulinepauline</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Verkaufskonzepte]]></category>
		<category><![CDATA[julep]]></category>
		<category><![CDATA[maven]]></category>
		<category><![CDATA[nagellack]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Julep kann man Nagellack bestellen. Oder als monatliche Box abonnieren. Das nennt man dann Abo-Commerce. Nun bin ich zwar so gar nicht der Nagellack-Typ, aber eine Sache hat mir bei Julep doch sehr gut gefallen: Das mit den Mavens! Mavens? Ich googelte Mavens und fand eine Wikipedia-Seite mit folgender Erläuterung: Maven (&#8230;) bezeichnet einen, meist selbsternannten Experten [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bei <a href="http://www.julep.com/">Julep</a> kann man Nagellack bestellen. Oder als monatliche Box abonnieren. Das nennt man dann <a title="Abo-Commerce" href="http://etailment.de/2012/trends-e-commerce-abo-commerce/">Abo-Commerce</a>.</p>
<p><a href="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2013/02/julep1.png"><img class="alignnone  wp-image-2210" title="julep1" src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2013/02/julep1.png" alt="" width="594" height="362" /></a></p>
<p>Nun bin ich zwar so gar nicht der Nagellack-Typ, aber eine Sache hat mir bei Julep doch sehr gut gefallen: Das mit den Mavens!</p>
<p>Mavens? Ich googelte Mavens und fand eine <a title="Maven" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maven">Wikipedia-Seite</a> mit folgender Erläuterung:<strong><strong><br />
</strong></strong></p>
<blockquote>
<p dir="ltr">Maven (&#8230;) bezeichnet einen, meist selbsternannten Experten eines einzelnen Wissensbereiches, der versucht, sein Wissen an andere weiterzugeben.</p>
</blockquote>
<p>Nagellack-Experte! Man muss also bei Julep erstmal Nagellack-Experte werden, um die monatliche Box bestellen zu können. Das mag zwar aus verkäuferischen Aspekten wie eine Hürde klingen, in diesem Falle machts aber Spaß! Denn man muss dazu ein kleines Quiz durchlaufen und erhält am Ende seinen persönlichen Style präsentiert.</p>
<p><a href="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2013/02/julep2.png"><img class="alignnone size-full wp-image-2211" title="julep2" src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2013/02/julep2-e1361056126127.png" alt="" width="600" height="236" /></a></p>
<p>Das Ganze hat zwei Vorteile:</p>
<ul>
<li dir="ltr">Julep kennt den Style der Kundin und kann daraufhin die Produkte vorselektieren. (Folgende Styles gibt es: Moden Beauty, Boho Glam, Bombshell, Classic with a Twist, It Girl und American Beauty)</li>
<li dir="ltr">Und die Kundin erhält eine “Auszeichnung” als Maven und ihr persönliches Styleprofil. Das ist dann ähnlich befriedigend wie ein Brigitte-Test. ;)</li>
</ul>
<p>Das Quiz ist visuell aufbereitet &#8211; man beantwortet einfach über Bildauswahl ein paar Fragen zum eigenen Geschmack bezüglich Frisur, Mode, Schuhe, Freizeit etc. und natürlich Nageldesign.</p>
<p><a href="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2013/02/julep3.png"><img class="alignnone size-large wp-image-2212" title="julep3" src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2013/02/julep3-1024x687.png" alt="" width="620" height="415" /></a></p>
<p>Und am Ende gelangt man zur Produktseite der Box mit dem passenden Style und kann sie bestellen.</p>
<p><a href="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2013/02/julep4.png"><img class="alignnone size-full wp-image-2213" title="julep4" src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2013/02/julep4-e1361056211555.png" alt="" width="600" height="476" /></a></p>
<p>Julep bietet mit der Box noch folgende Vorteile:</p>
<ul>
<li dir="ltr">Mitverdienen, wenn man Freunde als Mavens gewinnt.</li>
<li dir="ltr">20% Nachlass auf alle Produkte im Vergleich zum klassischen Shop plus kostenloser Versand.</li>
<li dir="ltr">Man kann vor dem Versand in die Box reinschnuppern und sie evtl. überspringen, verschenken oder auch den Style ändern.</li>
</ul>
<p>Ich halte das für ein ganz tolles und wirksames Storytelling, das aus dem einfachen Abo einer Kosmetik-Box ein viel spannenderes Produkt macht. Es macht Spaß, den eigenen Style rauszufinden und man hat quasi das Gefühl, etwas geschenkt zu bekommen. Und da das Quiz nicht einfach nur ein zusätzliches Feature der Website ist, sondern in den Bestellprozess integriert ist führt es direkt in die Bestellung.</p>
<p>Lediglich die Verpackung der ganzen Geschichte auf der Website lässt etwas zu wünschen übrig. Gestalterisch ist die Website und die Maven-Aktion mehr als mau, aber wenigstens ist die Website nicht Pink. ;)</p>
 <p><a href="http://blog.paulinepauline.de/?flattrss_redirect&amp;id=2183&amp;md5=6e493417f5a518636bd4ca6c01a5d04d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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		<title>Fundstück: Individuelle Anleitung</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/paulinepauline/~3/NWCVVOlht44/</link>
		<comments>http://blog.paulinepauline.de/2012/12/20/fundstuck-individuelle-anleitung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Dec 2012 21:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>paulinepauline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin gerade zufällig auf eine kleine Anleitung gestoßen, die auf ganz einfache Art und Weise personalisiert wurde. Es geht darum, dass viele Mail ungewollt im Spam-Ordner landen und dass viele betroffene Firmen daher versuchen ihren Kunden zu erklären, wie sie das verhindern können. Und zwar ganz einfach dadurch, dass diese die Absender-Adresse ihrem Adressbuch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin gerade zufällig auf eine kleine Anleitung gestoßen, die auf ganz einfache Art und Weise personalisiert wurde.</p>
<p>Es geht darum, dass viele Mail ungewollt im Spam-Ordner landen und dass viele betroffene Firmen daher versuchen ihren Kunden zu erklären, wie sie das verhindern können. Und zwar ganz einfach dadurch, dass diese die Absender-Adresse ihrem Adressbuch hinzufügen. Leider wissen viele Menschen nicht, wie man das macht, also braucht&#8217;s eine Anleitung.</p>
<p>Und genau diese Anleitung habe ich gerade bei dem Kleinanzeigen-Portal Quoka.de gesehen, nachdem ich dort eine Anzeige inseriert hatte. Das hier ist die Bestätigungsseite mit der Anleitung:</p>
<p><a href="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2012/12/Quoka_Mail-Anleitung.jpg"><img class="alignnone  wp-image-2176" title="Quoka_Mail-Anleitung" src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2012/12/Quoka_Mail-Anleitung.jpg" alt="" width="810" height="578" /></a></p>
<p>Doch was ist daran nun das Besondere? Der Screenshot von Gmail!</p>
<p>Denn: Nicht alle Quoka-Kunden nutzen Gmail &#8230; aber ich, und das weiß Quoka, denn ich habe ja weiter vorne im Prozess meine Mail-Adresse angegeben. Quoka zeigt einfach je nach angegebener Mail-Adresse einen entsprechenden Screenshot als Anleitung an. Natürlich nur bei Adressen wie Gmail, GMX, Hotmail etc.</p>
<p>Ein einfacher aber praktischer kleiner Trick.</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blog.paulinepauline.de/?flattrss_redirect&amp;id=2175&amp;md5=fc40e47c5fb4756274ca4849d7c9c94e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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		<item>
		<title>Vergessen wir doch endlich die 7+/-2 Regel …</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/paulinepauline/~3/pBefktB3mq8/</link>
		<comments>http://blog.paulinepauline.de/2012/12/01/vergessen-wir-doch-endlich-die-7-2-regel/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2012 16:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>paulinepauline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[menü]]></category>
		<category><![CDATA[millersche zahl]]></category>
		<category><![CDATA[navigation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.paulinepauline.de/?p=2167</guid>
		<description><![CDATA[&#8230; zumindest bei dem Thema Navigation. Wie heißt es so schön? Eine Hauptnavigation solle aus ca. 7 Menüpunkte bestehen &#8211; plus minus zwei. Also irgendwas zwischen 5 und 9 Menüpunkten sei optimal, weil das menschliche Gehirn nur 7 Einheiten gleichzeitig verarbeiten kann. Alles Quatsch! Vergesst’s! Die Musik zum Blogbeitrag (optional) https://twitter.com/Brassrootsmusic Es gibt im Webdesign [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230; zumindest bei dem Thema Navigation. Wie heißt es so schön? Eine Hauptnavigation solle aus ca. 7 Menüpunkte bestehen &#8211; plus minus zwei. Also irgendwas zwischen 5 und 9 Menüpunkten sei optimal, weil das menschliche Gehirn nur 7 Einheiten gleichzeitig verarbeiten kann.<br />
Alles Quatsch! Vergesst’s!</strong></p>
<p>Die Musik zum Blogbeitrag (optional) <a href="https://twitter.com/Brassrootsmusic" title="Brassrootsmusic">https://twitter.com/Brassrootsmusic</a><br />
<iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F13601494&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=false&amp;color=ff7700"></iframe></p>
<p>Es gibt im Webdesign diverse Legenden, die an unserer Arbeit kleben wie das Pech an der Marie. Der Klassiker: <a href="http://www.marketing-kitchen.de/2011/08/01/scrollen-user-doch/">Laut Jakob Nielsen scrollen nur 10 % der Nutzer eine Seite nach unten</a>. Diese Aussage ist von 1996 und wurde von ihm <a href="http://www.useit.com/alertbox/9712a.html">bereits ein Jahr später widerrufen</a>.</p>
<p>Und eine andere bekannte Legende ist eben die 7+/-2 Regel. Diese Regel stammt aus einer Untersuchung von George Miller aus dem Jahr 1956 und ist bekannt geworden als die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Millersche_Zahl">Millersche Zahl. Wikipedia</a>:</p>
<blockquote><p>Die Millersche Zahl (engl. The Magical Number Seven, Plus or Minus Two) bezeichnet die von George A. Miller festgestellte Tatsache, dass ein Mensch gleichzeitig nur 7±2 Informationseinheiten (Chunks) im Kurzzeitgedächtnis präsent halten kann.</p></blockquote>
<p>Miller hat also untersucht, wie viele Einheiten ein Mensch im Kurzzeitgedächtnis speichern kann. Und genau das ist es, was nicht passt! Denn niemand muss die Menüpunkte einer Website-Navigation auswendig aufsagen können. Sie stehen immer oben oder links, oder man kann sie jederzeit aufklappen.</p>
<p>Um mit einer Navigation gut arbeiten zu können, muss der Nutzer die Menüpunkte gut lesen und verstehen können. Das ist Wahrnehmungspsychologie. Was Miller untersucht hat, gehört zur Lernpsychologie und ist was ganz anderes! (Noch dazu gibt es <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Millersche_Zahl#Kritik">neuere Untersuchungen</a> zu diesem Thema.)</p>
<p>Eine Navigation kann also ruhig auch aus mehr als 7 Menüpunkten bestehen &#8211; wichtig ist, dass die Struktur nachvollziehbar ist und der Nutzer alle Inhalte damit finden kann. Er muss eine Vorstellung davon bekommen, was sich hinter jedem Menüpunkt verbirgt. Also, wenn notwendig, lieber ein paar Punkte mehr in die Navigation reinpacken, als sich sinnlos auf 7 Punkte zu knechten. Dadurch führt man höchsten Dinge zusammen, die nichts miteinander zu tun haben, und baut im schlimmsten Fall noch mehr Ebenen in der Tiefe auf.</p>
<p>Es geht hier auch nicht nur um Hauptnavigationen &#8211; das gleiche Prinzip gilt auch für Sub-Menüs. Sehr gute Erfahrungen haben wir z.B. mit Megadropdowns gemacht, in denen manchmal 3, 4 oder 5 Kategorien mit ganz vielen Sub-Menüpunkten auftauchen. Die Kategorien sieht man dann auf den Unterseiten auch wieder in der linken Navigationsleiste. Durch diese Gruppierungen bleiben selbst etwas längere Navigationen noch bedienbar.<br />
Die Nutzer in unseren Usabilitytests sind immer sehr begeistert und bezeichnen diese Art der Navigation als sehr übersichtlich. Beim <a href="http://www.rmv.de/de/">RMV.de</a> kann man sich ein Beispiel ansehen. (Umgesetzt nach den <a href="http://www.useit.com/alertbox/mega-dropdown-menus.html">Regeln von Jakob Nielsen</a>.)</p>
<p>PS: Ja, auf der Wikipedia-Seite der Millerschen Zahl steht auch, dass man sie auf die Navigationspunkte einer Website anwenden kann … das müsste man mal dort ändern.</p>
 <p><a href="http://blog.paulinepauline.de/?flattrss_redirect&amp;id=2167&amp;md5=daace4a330b84296b3a2e2277a16ee66" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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</div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kleines Usability-Rätsel auf ZDF.de</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/paulinepauline/~3/6fS7zQorxSw/</link>
		<comments>http://blog.paulinepauline.de/2012/11/12/kleines-usability-ratsel-auf-zdf-de/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Nov 2012 08:50:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>paulinepauline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[zdf]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einem halben Jahr erstrahlt die Website des ZDF in neuem Glanz &#8230; und seit dem habe ich Schwierigkeiten, Informationen zu den einzelnen Sendungen zu finden. Neben der Navigation im Allgemeinen verwirren mich Sendungs-Detailseiten wie diese: Die große Frage lautet nun: Wo muss man klicken, wenn man Text-Informationen zu dieser Sendung lesen will? Also eine [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einem halben Jahr erstrahlt die Website des ZDF in neuem Glanz &#8230; und seit dem habe ich Schwierigkeiten, Informationen zu den einzelnen Sendungen zu finden. Neben der Navigation im Allgemeinen verwirren mich Sendungs-Detailseiten wie <a title="Kommissarin Lucas" href="http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/ZDF.de/Kommissarin-Lucas/22602260/22602258/598b12/Kommissarin-Lucas.html" target="_blank">diese</a>:</p>
<p><a href="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2012/11/Kommissarin-Lucas-ZDF-de.png"><img class="alignnone  wp-image-2139" title="Kommissarin-Lucas-ZDF-de" src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2012/11/Kommissarin-Lucas-ZDF-de-1024x761.png" alt="" width="558" height="414" /></a></p>
<p><strong>Die große Frage lautet nun: Wo muss man klicken, wenn man Text-Informationen zu dieser Sendung lesen will? Also eine Inhaltsangabe z.B.</strong></p>
<p>Na? Wo würdet ihr klicken? <a title="Kommissarin Lucas" href="http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/ZDF.de/Kommissarin-Lucas/22602260/22602258/598b12/Kommissarin-Lucas.html" target="_blank">Wer es selbst auf der ZDF-Seite rausfinden will</a> liest erstmal nicht weiter. ;)</p>
<p>Ich habe es jedenfalls ein halbes Jahr lang nicht geschafft, den Weg dorthin zu finden. Deshalb musste ich heute mal meckern:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2151" title="Bildschirmfoto 2012-11-10 um 23.15.56" src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2012/11/Bildschirmfoto-2012-11-10-um-23.15.56.png" alt="" width="517" height="88" /></p>
<p><strong>Und dann kam die große Auflösung vom ZDF:</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2147" title="Bildschirmfoto 2012-11-10 um 23.16.38" src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2012/11/Bildschirmfoto-2012-11-10-um-23.16.38.png" alt="" width="518" height="105" /></p>
<p>Also jetzt mal ehrlich: Wer erwartet hinter einer Uhrzeit in einem orangenen Kreis die Inhaltsangabe???</p>
<p><strong>Warum das ganze nicht funktioniert:</strong></p>
<ul>
<li>So wie die Seite aufgebaut ist, stehen alle inhaltlichen Informationen in dem grauen Kasten. Genau dort erwartet man einen zusätzlichen Link zur textlichen Inhaltsangabe.</li>
<li>Die Uhrzeit im orangenen Kreis (hoheitsvoll EPG genannt) ist nicht als Link gekennzeichnet. Alle anderen Links im Kreis haben einen Pfeil als Link-Kennzeichnung. Man kommt also gar nicht erst auf die Idee, es mit einem Klick auf die Uhrzeit zu versuchen.</li>
<li>Im grauen Kasten gibt es einen Hover auf der Headline, was in der Regel einen Link kennzeichnet. Leider kann man dort aber nicht klicken, was dann auch wieder für Verwirrung sorgt.</li>
</ul>
<p>Nun ja, wenigstens bin ich nicht die einzige, die damit Probleme hatten. :)</p>
<p><a href="https://twitter.com/VolkerGoebbels/status/267346237861294080" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-2149" title="Bildschirmfoto 2012-11-10 um 23.17.01" src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2012/11/Bildschirmfoto-2012-11-10-um-23.17.01.png" alt="" width="517" height="89" /></a></p>
<p><a href="https://twitter.com/sebaso/status/267362617142681600" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-2152" title="Bildschirmfoto 2012-11-10 um 23.16.23" src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2012/11/Bildschirmfoto-2012-11-10-um-23.16.23.png" alt="" width="516" height="72" /></a></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2148" title="Bildschirmfoto 2012-11-10 um 23.16.49" src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2012/11/Bildschirmfoto-2012-11-10-um-23.16.49.png" alt="" width="518" height="89" /></p>
<p><a href="https://twitter.com/ungeruehrt/status/267383152362790912" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-2150" title="Bildschirmfoto 2012-11-10 um 23.17.19" src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2012/11/Bildschirmfoto-2012-11-10-um-23.17.19.png" alt="" width="517" height="107" /></a></p>
<p>Die Unterhaltung ging noch munter weiter, aber ich werde es hier mal dabei belassen.</p>
 <p><a href="http://blog.paulinepauline.de/?flattrss_redirect&amp;id=2138&amp;md5=c24fea3d12b80da92b0d01db6a851c20" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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</div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Formular-Fundstück: So spart man sich die Rückrufe</title>
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		<comments>http://blog.paulinepauline.de/2012/03/19/formular-fundstuck-so-spart-man-sich-die-ruckrufe/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 09:10:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>paulinepauline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Formulare]]></category>

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		<description><![CDATA[In dem Wort &#8220;Rückruf-Service&#8221; steckt zwar das Wort &#8220;Service&#8221; drin, wer aber nur so tun will, als biete er diesen Service an, muss nur solch ein Formular anbieten: Liebe DAK, wenn du nicht willst, dass man einen Rückruf anfordert, dann lass doch einfach die Funktion weg! Denn in dieser Form macht das keinen Spaß. Und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In dem Wort &#8220;Rückruf-Service&#8221; steckt zwar das Wort &#8220;Service&#8221; drin, wer aber nur so tun will, als biete er diesen Service an, muss nur solch ein Formular anbieten:</p>
<p><a href="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2012/03/DAK_Rückruf-Service.png"><img class="alignnone size-full wp-image-2114" title="DAK_Rückruf-Service_k" src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2012/03/DAK_Rückruf-Service_k.png" alt="" width="590" height="629" /></a></p>
<p>Liebe DAK, wenn du nicht willst, dass man einen Rückruf anfordert, dann lass doch einfach die Funktion weg! Denn <a href="https://www.dak.de/servlet/pwgbservlet?FORM_KEY=C12570C3004BDDF83FBDACB1EF2E31D7C1257768004A1DC4" target="_blank">in dieser Form</a> macht das keinen Spaß. Und zwar in mehrfacher Hinsicht:</p>
<p><strong>Benutzerfreundlichkeit</strong></p>
<p>Den Nutzer, der gerne Formulare ausfüllt, muss man mir mal zeigen. Hätte ich das Formular nicht schon selbst ausgefüllt, ich würde mich fragen, wer so doof ist, sich dieses lange Formular anzutun. ;)</p>
<p><strong>Datensparsamkeit</strong></p>
<p>Ich zitiere mal aus Wikipedia: Die Grundidee der Datensparsamkeit &#8220;<em>ist, dass bei der Datenverarbeitung nur so viele personenbezogene Daten gesammelt werden, wie für die jeweilige Anwendung unbedingt notwendig sind.</em>&#8221; Und wie viele Daten sind für einen Rückruf notwendig? Genau! Die Telefonnummer. Sonst nix. Ok, damit sich der Rückrufende ein wenig vorbereiten kann, ist bei Mitgliedern die Mitgliedsnummer sicherlich sinnvoll, der Name vielleicht auch noch.</p>
<p><strong>Uneindeutige Angaben zu Pflichtfeldern</strong></p>
<p>Über dem Formular steht der Satz: &#8220;<em>Alle mit einem * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden. Ein Absenden ist sonst nicht möglich.</em>&#8221; Und unter dem Formular steht &#8220;<em>Alle Angaben sind freiwillig.</em>&#8221; Eindeutig ist das nicht. ;)</p>
<p><strong>Nutzung der Daten</strong></p>
<p>Obwohl man ja nur einen Rückruf wünscht, werden die Daten wahrscheinlich zu Marketing-Zwecken genutzt, denn unter dem Formular findet sich noch der Satz &#8220;Ihre Angaben werden zu Informations- und Beratungszwecken bis auf Widerruf gespeichert und genutzt.&#8221; Eine Adresse für den Widerruf muss man sich selbst suchen. :(</p>
<p><strong>Umsetzung in der Praxis</strong></p>
<p>Auch das schönste Formular lohnt sich nicht, wenn nie jemand zurückruft. Wie oben schon erwähnt, habe ich wirklich alles ausgefüllt &#8230; und dann vergeblich auf einen Rückruf gewartet.</p>
 <p><a href="http://blog.paulinepauline.de/?flattrss_redirect&amp;id=2112&amp;md5=c9e66225287aca66daa044835cae6b02" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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</div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fundstücke: Anmelden oder Anmelden?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/paulinepauline/~3/Q8wN1IV28ak/</link>
		<comments>http://blog.paulinepauline.de/2012/03/08/fundstucke-anmelden-oder-anmelden/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 17:58:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>paulinepauline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[anmelden]]></category>
		<category><![CDATA[einloggen]]></category>
		<category><![CDATA[login]]></category>
		<category><![CDATA[registrieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss ja immer grinsen, wenn ich so etwas sehe. Und manchmal mach ich einen Screenshot davon. Hier sind zwei Fundstücke nach dem Motto: Finde den Fehler. Über das richtige Wording für diese beiden Buttons kann man sich ja vortrefflich streiten. Meine Favoriten sind: &#8220;Registrieren&#8221; fürs erstmalige Anmelden und &#8220;Einloggen&#8221; fürs wiederkehrende Anmelden. UXzentrisch kam [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss ja immer grinsen, wenn ich so etwas sehe. Und manchmal mach ich einen Screenshot davon. Hier sind zwei Fundstücke nach dem Motto: Finde den Fehler.</p>
<p><a href="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2012/03/Kayak_Twitter_Anmelden.png"><img class="alignnone size-full wp-image-2101" title="Kayak_Twitter_Anmelden_k" src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2012/03/Kayak_Twitter_Anmelden_k.png" alt="" width="600" height="488" /></a></p>
<p>Über das richtige Wording für diese beiden Buttons kann man sich ja vortrefflich streiten. Meine Favoriten sind:</p>
<ul>
<li>&#8220;Registrieren&#8221; fürs erstmalige Anmelden und</li>
<li>&#8220;Einloggen&#8221; fürs wiederkehrende Anmelden.</li>
</ul>
<p><a href="http://uxzentrisch.de/sprache-im-interface-anmelden-abmelden-registrieren/" target="_blank">UXzentrisch kam vor einiger Zeit bei dieser Frage mal zu einem anderen Ergebnis</a>, bzw. <a href="http://uxzentrisch.de/anmelden-registrieren-in-itunes/" target="_blank">überlegt, den Registrieren-Link gleich ganz abzuschaffen</a> (was im individuellen Fall auch eine gute Lösung sein kann).</p>
<p>&#8220;Anmelden&#8221; würde ich persönlich nur dann einsetzen, wenn direkt daneben zur Abgrenzung &#8220;Registrieren&#8221; steht. Und auch nur dann, wenn man es mit einer nicht allzu webaffinen Zielgruppe zu tun hat.</p>
<p>Ach ja, bevor ich es vergesse: Bei <a href="http://www.evernote.com/" target="_blank">Evernote</a> gibt&#8217;s ein ganz besonderes Exemplar der Anmelden-Problematik. Worauf würdet ihr klicken, wenn ihr euch einloggen wollt? ;-)</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2102" title="Evernote_Anmelden" src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2012/03/Evernote_Anmelden.png" alt="" width="601" height="161" /></p>
 <p><a href="http://blog.paulinepauline.de/?flattrss_redirect&amp;id=2099&amp;md5=63abe5affdbab49fea354910aba952ad" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/paulinepauline?a=Q8wN1IV28ak:igJIGiulDc4:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/paulinepauline?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/paulinepauline?a=Q8wN1IV28ak:igJIGiulDc4:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/paulinepauline?i=Q8wN1IV28ak:igJIGiulDc4:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/paulinepauline?a=Q8wN1IV28ak:igJIGiulDc4:7Q72WNTAKBA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/paulinepauline?d=7Q72WNTAKBA" border="0"></img></a>
</div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Neues Formular-Design für Android</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/paulinepauline/~3/SpzB_YtF8vI/</link>
		<comments>http://blog.paulinepauline.de/2012/02/12/neues-formular-design-fuer-android/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 13:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>paulinepauline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobil]]></category>
		<category><![CDATA[android]]></category>
		<category><![CDATA[ice cream sandwich]]></category>
		<category><![CDATA[ics]]></category>
		<category><![CDATA[mobile]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit kurzem gibt es endlich Design Guidelines für Android. Sie basieren auf dem neuen User Interface und Design, das mit der neuen Android-Version &#8220;Ice Cream Sandwich&#8221; auf die Handys kommt. Mal abgesehen von den Vorteilen, die solche Guidelines generell bringen, bietet die diese hier viele gute Ansätze, aber auch ein paar seltsame, die ich nicht so [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-2074 alignright" title="Android_Design" src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2012/02/Android_Design-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" />Seit kurzem gibt es endlich <a href="http://developer.android.com/design/index.html">Design Guidelines für Android</a>. Sie basieren auf dem neuen User Interface und Design, das mit der neuen Android-Version &#8220;Ice Cream Sandwich&#8221; auf die Handys kommt. Mal abgesehen von den Vorteilen, die solche Guidelines generell bringen, bietet die diese hier viele gute Ansätze, aber auch ein paar seltsame, die ich nicht so ganz nachvollziehen kann. Eines davon ist die Formulargestaltung. Daher hier mal ein Vergleich der neuen und alten Formulare.</p>
<p><strong>Beispiel: Formular &#8220;Neuer Termin&#8221; in &#8220;Google Calendar&#8221;</strong></p>
<p>Links sehen wir das neue Formular-Design und rechts das alte.</p>
<p><a href="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2012/02/Android-Formulare.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2078" title="Android Formulare" src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/uploads/2012/02/Android-Formulare_k.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Ich halte das linke Formular für kein gutes Interaktionsdesign. Genau genommen sieht man nur Text und Linien. Um die unterschiedlichen Eingabemöglichkeiten zu erkennen, muss man schon genau hinschauen und vor allem mitdenken. Was ist ein Eingabefeld, was ist ein Button und was ein Dropdown oder eine sonstige Funktion? Ok, es gibt kleine Dreiecke, die eine Interaktion andeuten, aber warum muss das so weit entfernt jeglicher Konventionen für Interaktionen sein? Zudem kann man nur anhand der Schriftfarbe erkennen, ob der Text, der bereits im Formular drin steht, eine Vorbelegung ist, oder nur eine Hilfestellung dafür was man reinschreiben soll. Und manche Eingabefelder haben ein Label drüber stehen, andere nicht.</p>
<p>Gut, im rechten Formular ist ein Button vielleicht auch nicht die beste Form, um die Interaktion &#8220;Datumsrädchen anzeigen&#8221; darzustellen, aber sie ist immerhin sichtbar und leicht erkennbar. Auch könnten die Umrandungen der Eingabefelder etwas deutlicher sein, um sich gegen die Trennlinien besser abzusetzen. Aber alles in allem ist das ein gut erkennbares Formular.</p>
<p>Mein Fazit: So hübsch das neue Formular sein mag, so wenig Usability-orientiert ist es. Jetzt kann man nur hoffen, dass sich nicht alle App-Designer an diesen Formularen orientieren.</p>
 <p><a href="http://blog.paulinepauline.de/?flattrss_redirect&amp;id=2073&amp;md5=8e735e86d9000b402fd3aec1809af024" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.paulinepauline.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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