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	<title>POLILOG</title>
	
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	<description>Politik | Gesellschaft | Medien | Web 2.0 | Technik</description>
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		<title>Bevor sie Drogen verkaufen und unsere Töchter vergewaltigen … sperren wir sie lieber ein</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 14:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[
Meine Erzfeindin macht wieder einmal einen (Gesetzes-)Vorschlag und die SPÖ sagt mal wieder im Voraus ein zaghaftes Nein. Obwohl die Sozialdemokraten gerade hier zeigen könnte, dass es doch noch einen Unterschied zu ÖVP und FPÖ gibt. Aber wird sie die Chance ergreifen?
Maria Fekter, die Unmenschlichkeit in Person, sprach ja letztens in der Pressestunde auf ORF [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=polilog.wordpress.com&blog=5015038&post=1443&subd=polilog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br /><p><img src="http://polilog.files.wordpress.com/2009/04/maria_fekter_haende.jpg?w=400&amp;h=270" alt="" width="400" /></p>
<p><strong>Meine Erzfeindin macht wieder einmal einen (Gesetzes-)Vorschlag und die SPÖ sagt mal wieder im Voraus ein zaghaftes Nein. Obwohl die Sozialdemokraten gerade hier zeigen könnte, dass es doch noch einen Unterschied zu ÖVP und FPÖ gibt. Aber wird sie die Chance ergreifen?</strong></p>
<p><strong><span id="more-1443"></span><span style="font-weight:normal;">Maria Fekter, die Unmenschlichkeit in Person, sprach ja letztens in der Pressestunde auf ORF über ihren Plan, Asylwerber, wenn sie dann mal in Österreich angekommen sind, vorsorglich einzusperren. Weil sie sich ja sonst in die Illegalität und in den Untergrund flüchten würden. Und weil dadurch dann natürlich die Kriminalität sinken würde, wäre Maria natürlich die große Heldin. </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight:normal;">Dass das Festhalten womöglich bis zu 6 Wochen lang dauern könnte, und es sich dabei um ungerechtfertigten Freiheitsentzug handelt, muss man hier ja nicht erwähnen. Was, wenn man sagt, man hält diese Menschen maximal (und wirklich maximal) 1 Woche fest (ich las, dass sich dies auch mit den Menschenrechten vereinbaren lässt), und arbeitet einfach um einiges schneller an der Frage, ob sie nun in Österreich um Asyl ansuchen dürfen. Aber nein, Fekters Gesetzesvorschlag sieht das bis zu 6 Wochen vor.</span></strong></p>
<p>Nun muss Regierungspartner SPÖ (bisher braver Steigbügelhalter in Sachen Asylpolitik á la VP und FP) reagieren. Macht man es? Stellt man sich jetzt nun auf die Beine? Geht sie nun mal wieder den sozialdemokratischen Weg? Legt sie vielleicht einmal eine eigene Lösung vor?</p>
<p>Es kann ja nicht sein, dass eine VP mit dieser Fekter eine derart menschenunwürdige Politik betreibt, und die SPÖ nimmt das, als größerer Part der Regierung, einfach so hin. Und so hoffe ich, dass der Grüne Wiener Landtagsabgeordnete Marco Schreuder nicht Recht hat, wenn er auf Twitter <a href="SPÖ hat Bedenken wegen Fekters Asylplänen. Wetten, dass sie am Ende zustimmen werden?">sagt</a>:  &#8221;SPÖ hat Bedenken wegen Fekters Asylplänen. Wetten, dass sie am Ende zustimmen werden?&#8221; Wobei Marcos Annahme ja bekanntlich gar nicht so abwegig ist. Leider.</p>
<p>Und bitte. Bitte. Schließt euch doch bitte der FPÖ an, liebe ÖVP, wenn ihr schon die gleiche Angstmache fährt, und stets das subjektive Sicherheitsgefühl verwöhnen wollt. Ihr seid um nichts besser und um nichts mittiger.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/polilog.wordpress.com/1443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/polilog.wordpress.com/1443/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/polilog.wordpress.com/1443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/polilog.wordpress.com/1443/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/polilog.wordpress.com/1443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/polilog.wordpress.com/1443/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/polilog.wordpress.com/1443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/polilog.wordpress.com/1443/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/polilog.wordpress.com/1443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/polilog.wordpress.com/1443/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=polilog.wordpress.com&blog=5015038&post=1443&subd=polilog&ref=&feed=1" /><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/polilog/~4/dguWLVdx5vY" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der Fall Mensdorff-Pouilly und die 400 Millionen</title>
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		<comments>http://polilog.wordpress.com/2010/02/07/der-fall-mensdorff-pouilly-und-die-400-millionen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 11:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
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		<category><![CDATA[Waffenlobby]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mit der richtigen Portion Geld kann man sich alles richten. In Großbritannien wie auch wahrscheinlich in Österreich. Mensdorff-Pouilly genießt das Leben in einer viel zu mächtigen Lobby.

Vielleicht sollte ich das zuerst erzählen: Auch wenn wie immer die Unschuldsvermutung gilt (oder gelten muss), bin ich überzeugt, dass jemand, der so oft und so beständig mit irgendwelchen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=polilog.wordpress.com&blog=5015038&post=1437&subd=polilog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br /><p><img src="http://diepresse.com/images/uploads//a/6/d/461421/u_Alfons_MensdorffPouilly.jpg" alt="" width="400" /></p>
<p><strong>Mit der richtigen Portion Geld kann man sich alles richten. In Großbritannien wie auch wahrscheinlich in Österreich. Mensdorff-Pouilly genießt das Leben in einer viel zu mächtigen Lobby.</strong></p>
<p><strong><span id="more-1437"></span></strong></p>
<p>Vielleicht sollte ich das zuerst erzählen: Auch wenn wie immer die Unschuldsvermutung gilt (oder gelten muss), bin ich überzeugt, dass jemand, der so oft und so beständig mit irgendwelchen dubiosen Geschäften in Verbindung gebracht wird, einfach Dreck am Stecken haben muss. Und da ist Mensdorff-Pouilly genauso gemeint wie auch Karl-Heinz Grasser. Da ist nichts mit &#8220;unschuldig, solange die Schuld einwandfrei bewiesen ist&#8221;.</p>
<p>Deswegen bin ich auch von irgendeiner Schuld Mensdorff-Pouillys überzeugt. Nach dem kleinen Aufsehen um ihn vor ein paar Jahren machte er ja auch jetzt kürzlich erst etwas Rummel: die britischen Behörden steckten ihn in U-Haft. Klar, ist ja auch verständlich. Wegen Absprache zur Korruption, in UK eine Straftat.</p>
<p>Und wow. Großbritannien hat eine Anti-Korruptionsbehörde. Nicht schlecht, nicht schlecht. Nur blöd, wenn sie sich um 400 Millionen Euro von der Waffen-Lobby überreden lässt, die Ermittlungen gegen Mensdorff-Pouilly einzustellen. Damit ist Mensdorff wohl der am Teuersten freigekaufte Österreich aller Zeiten. Und Großbritannien muss man wirklich zur Sinnhaftigkeit dieser Anti-Korruptionsbehörde gratulieren. (Ich glaube ja, dass das nur so eine Schein-Behörde. Man erhebt Vorwürfe, wartet auf das Lobby-Geld und rettet so das Finanzloch)</p>
<p>In Österreich läuft ja immer noch ein Verfahren (und wenn man nach dem Tempo der ganzen Ermittlungen geht, müssen die österreichweit schätzungsweise <em>zwei </em>aktiven Staatsanwälte ja voll im Stress sein). Hier darf man sich nicht kaufen lassen, denn ansonsten würde wohl auch noch das letzte Vertrauen in die Justiz verloren gehen.</p>
<p>Auf <a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/467175/index.do?">diepresse.com</a> gibts einen Überblick über die Causa Mensdorff</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/polilog.wordpress.com/1437/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/polilog.wordpress.com/1437/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/polilog.wordpress.com/1437/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/polilog.wordpress.com/1437/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/polilog.wordpress.com/1437/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/polilog.wordpress.com/1437/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/polilog.wordpress.com/1437/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/polilog.wordpress.com/1437/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/polilog.wordpress.com/1437/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/polilog.wordpress.com/1437/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=polilog.wordpress.com&blog=5015038&post=1437&subd=polilog&ref=&feed=1" /><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/polilog/~4/5Li2LF78-is" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Österreich: Seit 10 Jahren am rechten Rand</title>
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		<comments>http://polilog.wordpress.com/2010/02/04/osterreich-seit-10-jahren-am-rechten-rand/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 08:10:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wolfgang Schüssel]]></category>

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		<description><![CDATA[
Heute jährt es sich zum zehnten Mal: Am 4. Februar 2000 ließ sich der Wahlverlierer von 1999, Wolfgang Schüssel mit seiner VP, von dem Rechtspopulisten Jörg Haider zum Bundeskanzler machen. Damit machte Österreich einen so großen Schritt nach Rechts, dass man sich bis heute nicht einmal annähernd davon erholt hat.

&#8220;profil&#8221; lässt einen in der aktuellen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=polilog.wordpress.com&blog=5015038&post=1432&subd=polilog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br /><p><img class="alignnone size-full wp-image-1433" title="Haiderschüssel" src="http://polilog.files.wordpress.com/2010/02/haiderschussel.jpg?w=400" alt="" width="400" /></p>
<p><strong>Heute jährt es sich zum zehnten Mal: Am 4. Februar 2000 ließ sich der Wahlverlierer von 1999, Wolfgang Schüssel mit seiner VP, von dem Rechtspopulisten Jörg Haider zum Bundeskanzler machen. Damit machte Österreich einen so großen Schritt nach Rechts, dass man sich bis heute nicht einmal annähernd davon erholt hat.</strong></p>
<p><strong><span id="more-1432"></span></strong></p>
<p>&#8220;profil&#8221; lässt einen in der aktuellen Titelstory &#8220;<a href="http://www.profil.at/articles/1004/560/260754/das-experiment-hintergru%CC%88nde-folgen-wende-jahren">Das Drama in Schwarz-Blau</a>&#8221; alles noch einmal Revue passieren. Ich erinnere mich noch gut daran, wie überrascht ich damals war. Ich dachte mir ernsthaft, dass eine erneute Auflage von Rot-Schwarz, mit Viktor Klima als Bundeskanzler, schon fix feststehen würde. Und ja, selbst mit meinen 11 Jahren war ich entsetzt, als ich schließlich davon erfuhr, dass Jörg Haider und Wolfgang Schüssel ein gemeinsames Ding am Laufen haben. Jörg Haider war einer der wenigen Politpersönlichkeiten, die ich schon von klein auf kannte &#8230; die Erinnerungen sind aber eindeutig keine positiven gewesen</p>
<p>Ich habe die Sanktionen einerseits verstanden, damals. Und ich wäre beinahe einmal auf eine Donnerstagdemonstration mit meinem Vater gefahren (die Schule hinderte mich schlussendlich daran). Dass im Nachhinein eben die Sanktionen der EU-14 maßlos überzogen sind (und die Rechte z.B. in Frankreich, Italien oder vor allem auch Belgien eine furchtbare Größe erlangt), wurde mir schließlich erst bewusst, als Jean-Marie Le Pen in Frankreich so große Erfolge feierte.</p>
<p>Politisch gesehen waren die 7 Jahre Schwarz-Blau im Nachhinein komplett furchtbar: Erinnert sich irgendjemand an irgendein Projekt, welches diese Regierung positiv umsetzte? Die Pensionsreform? Vernachlässigbar. Irgendwelche Verbesserungen in Bildung und Wissenschaft? Pah. Mehr Sozialstaat? Von wegen. Dafür aber ein vermeintliches Nulldefizit. Und wie man nun so schön beobachten kann, sind einige der großen Skandale der letzten Jahre in genau diesen 7 Jahren der Regierungsarbeit entstanden.</p>
<p>Schüssel ist für mich vor allem deswegen ein Abschaum, weil er nach dem ersten Misslingen von Schwarz-Blau, 2002, nach seinem Erdrutschsieg, es wieder machte. Und erst dadurch schuf er den Grundstock für die neue, stärkere Rechte. Haider? War vielleicht etwas zu naiv, auf dem Plateau der Bundespolitik. Karl-Heinz Grasser? Ist ein mieser Betrüger (es gilt die Unschuldsvermutung; muss ja leider sein), und sicherlich  nicht der beste Finanzminister aller Zeiten. Über die Vergabe der Ministerposten an die falschen Menschen darf man hier natürlich genauso streiten wie aktuell in der Regierung Faymann I.</p>
<p>Wolfgang Schüssel hat, entgegen all der Meinungen von führenden VP-Politikern, die Rechte nicht gezähmt. Gezähmt wurden sie einerseits vor allem durch die Führung Jörg Haider selbst, der in einem seiner vielen Akte der Selbstzerstörung das BZÖ von der FPÖ abspaltete und schließlich zur kompletten Zerrüttung des rechten Lagers führte. Dass all das kein lang anhaltender (ach so weiser) Zug von Schüssel war, zeigen die enormen Zugewinne der Strache-FP bei all den vielen Wahlen der letzten Jahre.</p>
<p><strong>Was für mich persönlich aber das Schlimmste ist</strong></p>
<p>Das Niveau, welches wir früher vor allem von der FPÖ kannten, hat sich nun auch bei SPÖ, ÖVP und den Grünen eingenistet. Das Niveau ist kontinuierlich gesunken. Deswegen ist es heute auch möglich, dass ein Martin Graf 3. Nationalratspräsident ist. Deshalb ist es möglich, eine Susanne Winter im Nationalrat zu sehen. Deswegen ist es für die ÖVP möglich, rechte Politik á la FPÖ in den schlimmsten Jahren, via Fekter noch dazu als &#8220;christlich-sozial&#8221; zu verkaufen.</p>
<p>Ganz Österreich hat sich nach rechts bewegt. Dazu ist es aber heutzutage nicht unbedingt mehr nötig, die FP zu wählen (viel zu viele tun es aber leider doch). Es reicht auch schon die VP oder die SP zu wählen. Denn damit wird nun schon seit Jahren menschenunwürdige Politik betrieben. Und was für mich wirklich das Schlimmste ist?</p>
<p>Dass die ÖVP heutzutage keine Skrupel hat, es wieder einmal mit den Freiheitlichen zu versuchen. Sie würde, und da bin ich mir sicher, sobald es sich die Chance ergibt, mit der FPÖ koalieren, nur, um die VP-Politik ohne fahlen SP-Mundgeruch zu verkaufen. Der Machtgedanke (der leider bei egal welcher Partei vorherrscht) ist furchtbar. Sollte man sich nicht wieder einmal Gedanken machen, was das Beste für die Bürger ist?</p>
<p>Was ich mir wünsche? Die wenigen Schritte zurück, die reichen würden, um ganz Österreich vom rechten Rand wegzubekommen. Aber dazu bräuchte es wirklich gute Alternativen in der Mitte und links davon. Und die sehe ich leider nirgendwo.</p>
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		<title>iPad – Der Revolution so nah?</title>
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		<comments>http://polilog.wordpress.com/2010/01/31/ipad-der-revolution-so-nah/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 20:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Der iPad ist seit seiner Präsentation bei der Apple Keynote in aller Munde. Manche schwärmen schon jetzt davon, andere finden nach und nach immer mehr Kritikpunkte. Ich habe die Präsentation nur am Rande mitverfolgt und habe auch selbst eine Meinung dazu. Hier und heute versuche ich mal ganz einfach, die verschiedenen Ansichten einzufangen.

Helge erklärt, warum [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=polilog.wordpress.com&blog=5015038&post=1424&subd=polilog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br /><p><img src="http://images.apple.com/euro/home/images/ipad_hero_20100127.jpg" alt="" width="400" /></p>
<p><strong>Der iPad ist seit seiner Präsentation bei der Apple Keynote in aller Munde. Manche schwärmen schon jetzt davon, andere finden nach und nach immer mehr Kritikpunkte. Ich habe die Präsentation nur am Rande mitverfolgt und habe auch selbst eine Meinung dazu. Hier und heute versuche ich mal ganz einfach, die verschiedenen Ansichten einzufangen.</strong></p>
<p><strong><span id="more-1424"></span></strong></p>
<p><a href="http://www.helge.at/2010/01/warum-das-apple-ipad-ein-megaseller-wird/">Helge</a> erklärt, warum der iPad trotz so manch fehlender Option und falscher Technik trotzdem zum <strong>Megaseller </strong>wird. <a href="http://www.robertlender.info/blog/archives/3043-Meine-Bekannte-und-das-iPad#extended">Robert</a> beschreibt auf &#8220;Nur ein Blog&#8221;, welche <strong>Zielgruppe </strong>perfekt für den iPad wäre. Die Redakteure von <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/01/31/basic-flashback-noch-braucht-kein-mensch-das-ipad-die-verlage-schon/">Basic Thinking</a> sind hingegen der Ansicht, dass <strong>niemand </strong>wirklich den iPad braucht &#8230; zurzeit zumindest. <a href="http://www.loub.at/2010/01/29/ipad-zwischen-revolution-und-technikschrott/">Gerhard</a> ist zwiegespalten: Ist es nun eine Revolution oder doch nur <strong>Technikschrott</strong>? <a href="http://derstandard.at/1263706151317/Kommentr-iPad-Ein-magisches-Ding-das-niemand-braucht">Wilhelm Zsolt vom Standard</a> ist sich auch noch nicht sicher, ob <strong>dieses Ding</strong> denn irgendjemand braucht.</p>
<p>Aber vor allem war der iPad auf <strong>Twitter </strong>ein großes Thema: <a href="http://twitter.com/just4ikarus/status/8288337259">Ich</a> habe sogar schon erklärt, dass ich ihn mir <strong>irgendwann </strong>(wahrscheinlich so wie das iPhone in der dritten Generation) kaufen werde. @Kratochvil meinte (leider ist er protected), dass er genau auf so etwas gewartet hatte, seit damals die ersten <strong>Tablets </strong>auf den Markt kamen. <a href="http://search.twitter.com/search?q=flash+%2B+ipad&amp;lang=de">Viele</a> kritisier(t)en wieder einmal, dass <strong>Flash </strong>nicht unterstützt wird.</p>
<p>Dann darf also meine Meinung nicht fehlen:</p>
<p>Der <strong>Hype </strong>war, für meine Verständnisse, genial angelegt von Apple. Vielleicht wusste man, dass das auf den ersten Blick nicht nach der angekündigten großen Revolution aussehen wird. Ist es denn nun die große Revolution? Oder doch nur (huch, der <strong>Witz </strong>läuft schon seit Tagen auf Twitter) ein iPhone für sehbehinderte Pensionisten?</p>
<p>Mir gefällt es: Die Steuerung ist intuitiv (hach, eben die typische iPhone-Steuerung), die Idee dahinter großartig. Das Ding zwischen iPhone und Computer. Vielleicht wirklich um einiges sinnvoller als so manches <strong>Netbook</strong> (welche ja von Herrn Jobs furchtbar kritisiert wurden). Beim Bücherlesen ist das iPad schöner als der <strong>Kindle </strong>von Amazon, das Schreiben wird wahrscheinlich durch das überarbeitete <strong>iWork</strong> ein Hammer. Überhaupt erscheint es mir, dass erst dieses Produkt den Ausdruck &#8220;<strong>Notebook</strong>&#8221; verdient hat. Schade, dass dieser schon vergeben ist.</p>
<p>Sehr, sehr lustig finde ich hingegen, dass der Buchmarkt von Apple &#8220;<strong>iBook</strong>&#8221; heißen wird. Wisst ihr noch, was das früher einmal war? <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_iBook">Genau</a>, die Einsteiger-Notebooks von Apple, die damals ja ungefähr so bunt wie die iMacs waren.</p>
<p>Und ist es nun eine <strong>Revolution</strong>?</p>
<p>Ja. <strong>Eindeutig</strong>. Denn der <strong>Preis </strong>wird durch Mobilfunkverträge weiter vermindert werden. Die Leute werden es anfangs aus Neugier, dann aus Überzeugung kaufen. Das iPad macht <strong>Tablet PCs</strong> zum ersten Mal salonfähig. Und tötet ganz nebenbei Flash (was ja mitunter gar nicht mal so schlecht ist). Also ja. Es wird ein Produkt<strong> für die Masse</strong> sein, neben dem Buch- womöglich auch den Zeitungsmarkt revolutionieren, und Steve Jobs wird wohl wieder ganz erfreut in seinen Stuhl sinken und darüber nachdenken, was jetzt noch so zu tun ist.</p>
<p>Ich kann mir das iPad in vielen Bereichen unseres Lebens vorstellen. Es umfasst so viele Möglichkeiten, und ist gleichzeitig so <strong>kompakt</strong>, dass ich mich schon richtig darauf freue, dieses Ding irgendwann einmal in naher Zukunft in der Hand halten zu können.</p>
<p>Was aber wirklich das Genialste an Apple ist: Die <strong>Vermarktung</strong>. Durch den Hype landen sie in allen Zeitungen, meist auf der Titelseite. Und so wissen meine <strong>Eltern</strong>, ohne dass ich ihnen stundenlang erklären muss, was das nun genau ist, was dieser Steve Jobs da vor vier Tagen vorgestellt hat. Ein iPad natürlich. Und das ist mir bisher bei noch keinem Technikschrott passiert.</p>
<p>photocredits: <a href="http://www.apple.com/at/">http://www.apple.com/at/</a></p>
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		<title>Prognosen zum Wahlmarathon 2010</title>
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		<comments>http://polilog.wordpress.com/2010/01/31/prognosen-zum-wahlmarathon-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 15:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Mal wieder auf  den letzten Drücker: Thomas von feuerhaken.org hat eine Blogparade zum Wahljahr 2010 ausgerufen. Und weil es thematisch ja wirklich sehr gut in diesen Blog hier passt, werde ich heute, am letzten Tag  der Blogparade, einen Beitrag basteln.

Ich muss ja zugeben, dass ich erst durch seinen Blogbeitrag draufgekommen bin, dass es auch in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=polilog.wordpress.com&blog=5015038&post=1421&subd=polilog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br /><p><a href="http://polilog.files.wordpress.com/2010/01/wahljahr2010.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1420" title="Wahljahr2010" src="http://polilog.files.wordpress.com/2010/01/wahljahr2010.jpg?w=400&#038;h=180" alt="" width="400" height="180" /></a></p>
<p><strong>Mal wieder auf  den letzten Drücker: Thomas von feuerhaken.org hat eine <a href="http://feuerhaken.org/blogparade-wahljahr-2010/">Blogparade zum Wahljahr 2010</a> ausgerufen. Und weil es thematisch ja wirklich sehr gut in diesen Blog hier passt, werde ich heute, am letzten Tag  der Blogparade, einen Beitrag basteln.</strong></p>
<p><strong><span id="more-1421"></span></strong></p>
<p>Ich muss ja zugeben, dass ich erst durch seinen Blogbeitrag draufgekommen bin, dass es auch in Tirol, Vorarlberg und Niederösterreich Gemeinderatswahlen geben wird. (Ich als Oberösterreicher bin ja die sinnvollere Zusammenführung von Landtags-, Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl gewohnt). Aber ich versuche natürlich trotzdem, alle Wahlen mit meinen Prognosen zu strapazieren.</p>
<h3><span style="text-decoration:underline;">Gemeinderatswahlen</span></h3>
<p><strong>Vorarlberg &#8211; Tirol &#8211; Niederösterreich &#8211; Steiermark</strong></p>
<p>Die drei von VP-Hand geführten Bundesländer Vorarlberg, Tirol und Niederösterreich werden, zumindest wenn man den Bundespolitiksfaktor einrechnen darf, auch weiterhin von der VP regiert werden. Die SPÖ (in Vorarlberg und Tirol absolut nicht beachtenswert) wird auch in Niederösterreich eine Wende bringen. Dazu war die SP-Politik in Niederösterreich furchtbar ruhig.</p>
<p>In der Steiermark, mit SPÖ auf Landesebene und VP-Bürgermeister in Graz wird alles natürlich spannender. Voves hat auf Landesebene eben nicht die grandiose Figur abgegeben, trat manchmal von einem Fettnäpfchen ins nächste. Hier kann es natürlich sein, dass aktuelle SP-Gemeinden wieder stark verlieren werden.</p>
<p>In allen Bundesländern wird die FPÖ leider stark dazugewinnen. Das ist gewiss. Leider.</p>
<h3>Bundespräsidentenwahl</h3>
<p>Heinz Fischer bleibt, natürlich. Das hat ja auch noch nie jemand bestritten. Das BZÖ und die Grünen werden keinen Kandidaten aufstellen. Die ÖVP traut sich nach der blamablen Geschichte rund um Erwin Pröll auch nicht mehr (obwohl sie eigentlich sollte). Und die zwei größten Gegner von Fischer bei der Wahl werden der/die FPÖ-KandidatIn und &#8230; Richard Lugner.</p>
<h3><span style="text-decoration:underline;">Landtagswahlen</span></h3>
<p><strong>Burgenland</strong></p>
<p>Nachdem die SPÖ im Burgenland brav auf die rechtspopulistische Schiene aufgesprungen ist, um ja bei der Wahl auch weiter zu bestehen, werden sich die Verluste gering halten. FPÖ wird dazugewinnen, ÖVP stärker verlieren. Nichts Unerwartetes.</p>
<p><strong>Steiermark</strong></p>
<p>Die Meinungsumfragen sagen ja einen Kampf um Platz 1 zwischen SPÖ und ÖVP voraus. Meiner Meinung nach bleibt die SPÖ auf Platz 1, die ÖVP holt aber auf, die FPÖ wird stärker (wie immer), die Grünen bleiben unverändert. Das BZÖ? Kommt nicht in den Landtag hinein, selbst mit Gerald Grosz. Und die KPÖ wird es wieder einmal schaffen, im Landtag zu bleiben. Aber mit herben Verlusten.</p>
<p><strong>Wien</strong></p>
<p>Häupl bleibt Absolutregent. (Obwohl es schön und wichtig wäre, wenn er etwas mehr zur Zusammenarbeit gezwungen werden würde, denn jede Absolute ist unnötig). Die FPÖ gewinnt dazu, aber einen Kampf um den Bürgermeister-/Landeshauptmannsessel wird es sicherlich nicht geben. Die VP wird noch uninteressanter. Und die Grünen werden nur minimal dazugewinnen. Das BZÖ in Wien? Hat auch da keine Daseinsberechtigung.</p>
<p><strong>Kärnten</strong></p>
<p>Kärnten? Ja. Ich bin mir sicher, dass dieses Jahr sicherlich noch die Regierung zerbricht. Und spätestens Anfang 2011 gewählt wird. Wahlsieger wird die SPÖ sein. Aber da hier nun keine Partei mehr eine wirkliche Großpartei mit über 30 Prozent sein wird, bleibt natürlich spannend, wie sich die kommende Regierung zusammensetzt. Mit BZÖ/FPK/FPÖ darf/kann/soll/muss man nicht zusammengehen. Deshalb wär es wohl interessant, eine SP-VP-Grüne &#8211; Dreierkoalition, die das Land wieder auf Vordermann bringt. (Oder kommt vielleicht sogar etwa eine große neue Liste?)</p>
<h3><span style="text-decoration:underline;">Zusammenfassung</span></h3>
<ul>
<li>Die SPÖ wird dieses Jahr keine so großen Verluste einfahren wie 2009. Liegt aber auch an den Grundvoraussetzungen.</li>
<li>Das BZÖ wird dieses Jahr sterben, auch wenn Bucher die Partei &#8230; genauso wie ihren verstorbenen Führer &#8230; wohl noch einige Zeit hirntot weiter hinter sich herziehen werden.</li>
<li>Die FPÖ wird immer weiter dazugewinnen. Aber meinen Wünschen nach wird es die Partei irgendwann einmal das Genick brechen, weil sie in irgendeine Affäre verwickelt sein wird. Wär&#8217; doch schön.</li>
<li>Die ÖVP hat bei den meisten Wahlen nichts zu verlieren. Außer vielleicht in der Steiermark die Chance auf den Sessel. Aber dazu waren sie wohl zu &#8230; ruhig.</li>
<li>Die Grünen? Bleiben gleich. Wie schon seit Jahren.</li>
</ul>
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		<title>Die politische und gesellschaftliche Ohnmacht in Sachen Gleichberechtigung</title>
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		<comments>http://polilog.wordpress.com/2010/01/28/die-politische-und-gesellschaftliche-ohnmacht-in-sachen-gleichberechtigung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 20:22:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern Nacht in einer neuen Ausgabe des Diskussionsformates &#8220;ampunkt.&#8221; auf ATV ging es um das Thema &#8220;Macho-Land Österreich&#8220;. Und vor allem durch die Diskussionen auf Facebook und Twitter rund um dieses Thema wurde mir bewusst, dass ich mich unbedingt mit einem langen Eintrag zu Wort melden muss.


Die Gäste dieser Ausgabe waren: Gabriele Heinisch-Hosek, Frauenministerin SPÖ &#8211; [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=polilog.wordpress.com&blog=5015038&post=1417&subd=polilog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br /><p><strong>Gestern Nacht in einer neuen Ausgabe des Diskussionsformates &#8220;ampunkt.&#8221; auf ATV ging es um das Thema &#8220;<a href="http://blog.atv.at/ampunkt/2010-01/macho-land-osterreich/">Macho-Land Österreich</a>&#8220;. Und vor allem durch die Diskussionen auf Facebook und Twitter rund um dieses Thema wurde mir bewusst, dass ich mich unbedingt mit einem langen Eintrag zu Wort melden muss.</strong></p>
<p><img src="http://blog.atv.at/ampunkt/wp-content/themes/ampunkt4/images/Header.jpg" alt="" width="400&quot;" /></p>
<p><span id="more-1417"></span></p>
<p><em>Die Gäste dieser Ausgabe waren: Gabriele Heinisch-Hosek, Frauenministerin SPÖ &#8211; Carmen Gartelgruber, Frauensprecherin FPÖ &#8211; Christian Friesl, Industriellenvereinigung &#8211; Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin WKÖ</em></p>
<p>Zuallererst muss ich zugeben, dass ich erst etwas später dazugestoßen, und erst durch Facebook überhaupt darauf aufmerksam geworden bin: so habe ich die Diskussion rund um die Bundeshymne versäumt, und auch wahrscheinlich über die Machoseite Österreichs. Eigentlich hörte ich nur mehr von allen Seiten, was getan werden muss, damit Österreichs Frauen endlich gleichberechtigt sind.</p>
<p>Um noch einmal zum <strong>Bundeshymnenstreit </strong>Stellung zu nehmen: Ich habe einfach keinen solchen Nationalstolz, dass ich jede Veränderung der Hymne als böse Tat ansehe. Mir erscheint die Hymne sogar schon seit Jahren langweilig. Es würde mir rein gar nichts ausmachen, wenn sie geändert, oder einfach jedes Jahr neu via <strong>Casting </strong>ermittelt werden würde. Und ja. In Österreich leben nicht nur Söhne, sondern auch Töchter. Allerdings muss ich dazusagen, dass ich es lächerlich finde, dass die Republik Österreich scheinbar nicht über den Text ihrer Hymne bestimmen darf. (So scheint es zumindest.)</p>
<p>Und nun zur Gleichberechtigungsfrage: Leute, ich fordere die Gleichberechtigung schon lange (seit dem Beginn meines politischen Interesses vor nunmehr ungefähr zehn Jahren). Nur gibt es gewisse Punkte, an denen ich nicht einfach nur die Gleichberechtigung fordere, sondern eine grundsätzliche <strong>Reform </strong>(damit sich so nicht nur für die Frauen, sondern auch für die Männer verbessert).</p>
<p>Ein solches Thema ist der <strong>Grundwehrdienst</strong>. Ich sehe keinen Sinn hinter diesem (auch wenn jene, die ihn besucht haben, davon schwärmen, dass sie etwas fürs Leben gelernt haben &#8230; außer bei Überschwemmungen etc. bringen sie Österreich rein gar nichts). Österreich sollte sich auf ein <strong>Berufsheer</strong> konzentrieren. Und trotzdem würde ich es bevorzugen, wenn alle 18-Jährigen ein <strong>soziales Jahr</strong> absolvieren müssten. Der soziale Bereich wird immer, immer wichtiger und daher wäre es nur sinnvoll, den jungen Erwachsenen zu zeigen, wie es denn so zuläuft, auf dieser Welt. Und das fordere ich eben<strong> nicht nur</strong> für die Männer, sondern auch für die Frauen.</p>
<p>Gabriele Heinisch-Hoseks beste (und somit <strong>lächerlichste</strong>) Aussage war: &#8220;Ich sehe nicht ein, warum sie ein Jahr verlieren sollten&#8221; (als jemand via Facebook forderte, auch Frauen sollten den Grundwehrdienst absolvieren). Wir Männer verlieren dadurch ein Jahr (ja, und auch wenn Grundwehrdienst 6 und Zivildienst 9 Monate dauert &#8230; bis zum nächsten Studiumsjahr dauert es immer). Und &#8211; zumindest glaube ich das &#8211; so würden auch viele Menschen auch mal etwas <strong>Respekt </strong>vor den Mitmenschen bekommen, etwas mehr <strong>Mitgefühl</strong>, vielleicht sogar <strong>Empathiefähigkeit</strong>. Denn diese Fähigkeiten fehlen mitunter <strong>beiden </strong>Geschlechtern.</p>
<p>Das nächste leidige Thema war die <strong>Einkommensschere </strong>zwischen Mann und Frau. Ist das nicht genauso ein Thema wie die Gesamtschule? Etwas, worüber die Politik nun schon<strong> seit Jahrzehnten</strong> diskutiert, vor jeder Wahl Versprechungen rausbläst und nachher immer nur beschwichtigt?</p>
<p>Ich verstehe nicht, warum es ganz einfach <strong>per Gesetz</strong> festgelegt werden kann, dass eine Frau für die selbe Arbeit genau dasselbe Geld verdienen soll? So könnten benachteiligte Frauen genau dies einklagen? Ist das so schwer? Oder wovor haben denn die Parteien denn nun wirklich Angst? Warum braucht eine Regierung eine Frauenministerin, wenn die seit Jahren sowas nicht auf die Reihe bringt?</p>
<p>Und dann gings noch weiter: Der Arbeitsmarkt. Diese jungen Frauen werden ja geradezu in <strong>frauentypische </strong>Berufe gedrängt (ich weiß es zwar nicht, aber zähle zumindest den Friseurberuf automatisch dazu). Nun ja &#8230; vielleicht ist es ja sinnvoll jungen Frauen die technischen Berufe näher zu bringen. Aber ich glaube ganz einfach, dass diese<strong> weiblichen Stereotypen</strong>, die schon in der Erziehung von klein auf existieren, die Frauen in genau diese Berufe treiben. Genauso, wie sie Männer in die Technik drängen. Da ist es vielleicht schon zu spät, mit 14, 15 die Mädchen über die Möglichkeiten zu informieren.</p>
<p>Ein Artikel aus dem Wiener (erhalten im September 08, auf dem Heimflug von Stockholm) bleibt mir noch heute im Gedächtnis. Darin schrieb man zwar etwas &#8230; radikalisierend von der <strong>Re-Emanzipation der Männer</strong>, was aber wirklich hängen blieb war jener Fall: Eine Ehe geht auseinander, die Frau bekommt das Sorgerecht für die beiden Kinder. Irgendwie lässt sich das nicht mit ihrem neuen Freund vereinbaren, sie gibt die Kinder dem Mann. Der stellt seinen Job um, arbeitet von zuhause, krempelt das ganze Leben um. Zwei Jahre später hat es sich die Mutter anders überlegt, und bekommt vom Gericht die Kinder zurück.</p>
<p>Ein sehr schlimmer Fall, ja. Aber ist es nicht so, dass 95 Prozent der Frauen das <strong>Sorgerecht </strong>zugesprochen bekommen? Das kann wohl nicht immer nur an der Mutterfürsorge liegen. Und haben Väter nicht so etwas? Hier ist akuter Handlungsbedarf (auch <strong>im Sinne der Kinder</strong>), Änderungen sind aber schon in Aussicht.</p>
<p>Ja. Ich bin für Gleichberechtigung. Aber es sollen wirklich für beide Geschlechter die gleichen Rechte und die gleichen Pflichten gelten. Ich sehe in vielen Punkten ganz einfach eine <strong>&#8220;Bevorzugung&#8221; der Frauen</strong>. Und dafür stellt  man natürlich auch immer &#8220;Tja, dafür werden wir schwanger, und ihr nicht&#8221; in den Vordergrund (und ja, ich meine das ernst: Höre dieses Argument verdammt oft!).</p>
<p>Das was uns von der Politik und vielen Vereinen als Gleichberechtigung vorgegaukelt wird, ist das einfach nicht. Vielleicht ist es einfach <strong>das System</strong>, die <strong>Gesellschaft </strong>selbst, die es nicht zulässt, dass eine Geschlechter-Gleichberechtigung herrscht: Väterkarenz gibt es, aber wird es als normal angesehen? Werden Mütter da nicht sehr oft schräg angesehen, wenn nicht sie, sondern der Kindesvater daheim bleibt? Daran scheitert es wahrscheinlich.</p>
<p>Und daher ist es einfach an der Zeit, vieles gänzlich zu reformieren. Bevor das nicht passiert ist (Lohn, Alternativen zum Grundwehrdienst und Sorgerecht sind hier nur wenige Beispiele), kann auch die Gleichberechtigung <strong>nicht stattfinden</strong>.</p>
<p>(photocredits: der Header vom ATV amPunkt-Blog, ich hoffe, ich darf ihn benutzen)</p>
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		<title>Zeig mir deine Links, und ich sag dir …</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 15:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[bloegger]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Blogroll]]></category>
		<category><![CDATA[blogtail]]></category>
		<category><![CDATA[links]]></category>

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		<description><![CDATA[
Durch @Luca und @bloegger aufmerksam geworden, werde nun auch ich an dieser neuen Blog Parade zum Thema Link-Kultur teilnehmen. Eine Blogparade? Gab es schon lange nicht mehr, ich weiß. BLÖGGER hat hier alle wichtigen Infos zusammengepackt: das Was, Warum, und auch &#8230; wie man ein HP Mini Notebook dabei gewinnen kann.


Worin siehst Du die Gründe [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=polilog.wordpress.com&blog=5015038&post=1413&subd=polilog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br /><p><a href="http://bloegger.at/2010/01/blogparade-linkkultur/"><img title="Blogparade Linkkultur" src="http://bloegger.at/linkkultur500.jpg" alt="Blogparade Linkkultur" width="450/" /></a></p>
<p>Durch <a href="http://www.twitter.com/Luca">@Luca</a> und <a href="http://www.twitter.com/bloegger">@bloegger</a> aufmerksam geworden, werde nun auch ich an dieser neuen Blog Parade zum Thema Link-Kultur teilnehmen. Eine Blogparade? Gab es schon lange nicht mehr, ich weiß. <a href="http://www.bloegger.at">BLÖGGER</a> hat <a href="http://bloegger.at/2010/01/blogparade-linkkultur/">hier</a> alle wichtigen Infos zusammengepackt: das Was, Warum, und auch &#8230; wie man ein HP Mini Notebook dabei gewinnen kann.</p>
<p><span id="more-1413"></span></p>
<ul>
<li><strong>Worin siehst Du die Gründe für die Abnahme der Verlinkungen?</strong></li>
</ul>
<p>Sind die Verlinkungen etwa zurückgegangen? Nein, Scherz. Ich konnte das ja noch auf Technorati (damals, in grauer Vorzeit, als man diese Seite auch noch nutzte) gesehen: In der Zeit vor Twitter wurde man, sofern man gerne gelesen wurde, in die Blogroll gehievt. Das war damals einfach so. Nebenbei noch gemütlich den RSS-Feed abonniert und schon war eine manchmal nur nonverbale Beziehung entstanden.</p>
<p>Und jetzt? Die Blogrolls gibts immer noch, nicht mehr so häufig, aber doch. Nur sind sie meistens wirklich alt. Alte Blogs (die meist gar nicht mehr befüllt werden) befinden sich noch drinnen und neue Blogs finden manchmal nicht den Weg dorthin. Denn weil die meisten Blogger auch auf Twitter sind, und einen Tweet schreiben, wenn sie einen neuen Eintrag geschrieben haben, verschiebt sich das Ganze einfach nur. Durch diesen Tweets und möglichen Retweets erreicht man so wahrscheinlich auf die Schnelle mehr Leute, als man sie durch Verlinkungen am Blog erreichen würde.</p>
<p>Es sind Milliarden von Links unterwegs, nur heutzutage eben nicht mehr bevorzugt in Blogs, sondern nun auf Twitter, inklusive Kurzlebigkeit und der Gefahr, übersehen zu werden.</p>
<p>Andere Verlinkungen (um in Einträgen auf Einträge von anderen Bloggern hinzuweisen) werden relativ gesehen &#8211; glaube ich &#8211; auch nicht weniger. Nur die Einträge auf den Blogs sind stark vermindert, dank all der neuen Kommunikationswege hier. Gab es früher noch alle zwei Tage bis täglich neues Lesefutter, so jetzt vielleicht alle zwei Wochen oder so. Dadurch sinkt natürlich die Verlinkung, weniger Inhalt, weniger Verweise.</p>
<p>Und es kommt ja immer auf die Blogger an. Nehmen sie sich Zeit für ihre Einträge, lesen sie zuvor auf anderen Blogs, gibt es natürlich mehr Verlinkungen, als bei jenen Bloggern, die nur wenige Minuten in einen Eintrag investieren. Da liegt es ganz einfach nur am Menschen.</p>
<ul>
<li><strong>Welche Folgen ergeben sich daraus für uns als Blogger?</strong></li>
</ul>
<p>Ergeben sich denn ernsthaften Folgen daraus? Ich glaube nicht. Ich verspüre es zumindest nicht. Natürlich freut es mich, wenn ich auf anderen Blogs verlinkt werde, und ich versuche auch, so gut wie möglich in meiner näheren Blogosphäre Links hinauszuschicken. Aber das Einzige, was durch diese Verlinkungen sinken würde, wären die Leserzahlen. Und die womöglich auch nur vorübergehend. Denn wo ein Link untergeht, geht irgendwo ein neuer Link auf. Oder so.</p>
<ul>
<li><strong>Wie gehst Du in Deinem Blog mit Verlinkungen und Blogroll um?</strong></li>
</ul>
<p>Ich seh&#8217; gerade: hier bei POLILOG und auch bei Neon|Wilderness (!) habe ich irgendwann einmal die Blogroll rausgekickt. (Und ich füge sie jetzt wieder ein, dachte eigentlich, dass sie zumindest bei einem der beiden Blogs noch existent sei). Und nein, ich überarbeite sie auch nur in den wenigsten Fällen. Leider.</p>
<p>Auf Neon|Wilderness ist es nicht oft (weil es ein persönlicher Blog ist) nötig, zu verlinken. Auf POLILOG hingegen versuche ich, passende Texte anderer Blogger zu verlinken. Andere machen das zwar noch umfangreicher, aber dafür fehlt mir, ehrlich gesagt, wohl die Zeit.</p>
<ul>
<li><strong>Was können wir für ein Wiederbeleben einer aktiven Link-Kultur tun?</strong></li>
</ul>
<p>Jetzt gerade habe ich etwas überlegt: Am Liebsten würde ich Blogs &#8220;favorisieren&#8221; wie auf Twitter. Mit einem Sternchen, oder eben einem ganz einfachen Button. Und somit wäre der Blog aufgenommen in eine sich stets veränderte (Blogroll-)Liste. Vielleicht werden dann in der Sidebar nur mehr die Top 20-Verlinkungen angezeigt, der Rest landet im Archiv (eine Unterseite am Blog). Das wäre ganz schön einfach. (Und nein. Nicht um einzelne Einträge zu favorisieren, sondern ganze Blogs.) Hört sich wie del.icio.us oder ähnliches an? Ja. Vielleicht. Aber ich möchte das noch einfacher. Und es soll überall funktionieren, egal ob auf WordPress, blogspot oder twoday und all den selbstgehosteten Blogs.</p>
<p>Um die Verlinkungen zu erhöhen, müsste man den Beruf des Vollzeitbloggerers erfinden; oder ausbauen. Die einen machen es, sitzen auch mehr als ein, zwei Stunden an einem Eintrag, und bekommen womöglich daher auch eine viel größere Resonanz auf ihre Artikel. Andere Menschen schreiben einfach drauf los, erinnern sich an ein oder zwei Beiträge, die sie mal auf diesem und jenen Blog gesehen haben und verlinken eben &#8220;nur&#8221; diese beiden Blogs.</p>
<p>Ist das schlimm?</p>
<p>(Und wir haben eine aktive Link-Kultur. Ich wiederhole es nur ungern, nur hat sich diese Kultur eben von Blogs auf Twitter verlagert. Das finde ich nicht wirklich schlimm. Nur sollte es zumindest einmal Gang und Gebe sein, bei den Verlinkungen auch all die Links in den Tweets zu zählen. Dann sieht nämlich die Welt ein kleines bisschen schöner aus. Zumindest für die Link-Lover.)</p>
<p>&#8212;</p>
<p><em>Das wars von meiner Seite. Ich hoffe, ich konnte Einblicke in meine Gedanken zur Link-Kultur geben. Und ich möchte mich hiermit  bei Blögger für diese tolle Blogparade (und vor allem mit diesem coolen Bild) bedanken. Ich werde am Mittwoch, den 3. Februar mit dabei sein, bei meinem ersten <a href="http://bloegger.at/2010/01/blogtail-9/">Blogtail</a>, und ich muss sagen, ich freue mich darauf, wieder so viele Menschen wiederzusehen, die ich das letzte Mal im Sommer 09 gesehen habe. Und natürlich ist es eine ganz besondere Vorfreude, wieder viele neue Menschen kennenzulernen. (Und vielleicht &#8230; ja, vielleicht gewinne ja ich dieses neue HP Mini Notebook, nachdem mein EeePC schon böse Abnützungsspuren zeigt. Wär zumindest sehr, sehr cool!)</em></p>
<p>Die anderen Teilnehmer der Blogparade:</p>
<p><a href="http://www.bessergehtsimmer.at/2010/01/bitte-verlinken-sie-diesen-artikel-in-ihrem-blog/">Hannes Offenbacher: Bitte verlinken sie diesen Beitrag in ihrem Blog</a><br />
<a href="http://www.i-cons.at/2010/01/linkkultur/">Kurt Schwab: Linkkultur</a><br />
<a href="http://polilog.wordpress.com/2010/01/27/zeig-mir-deine-links-und-ich-sag-dir/">Dominik Leitner: Zeig mir deine Links, und ich sag dir&#8230;</a><br />
<a href="http://hpwallner.at/2010/01/27/ist-bloggen-eine-neue-kunst-wenn-ja-dann-braucht-sie-unterstutzung/">Heinz Peter Wallner: Ist Bloggen eine Kunst? Ein Beitrag zur Linkkultur</a><br />
<a href="http://www.podcasterin.at/2010/01/25/die-link-kultur-lebt/">Susanne Mandl: Die Link-Kultur lebt. Sie wohnt nur woanders.</a><br />
<a href="http://solutions4web.info/b/19/moderne-linkkultur-beitrag-zur-bl-gger-blog-parade-zum-thema-linkkultur">Frank Hübner: Moderne Linkkultur</a><br />
<a href="http://almblitz.twoday.net/stories/6160736/">Wolfgang Tonninger: Lasst uns nicht allein!</a><br />
<a href="http://vorblog.wordpress.com/2010/01/28/to-link-or-not-to-link/">Martin Prechelmacher: To link or not to link&#8230;</a><br />
<a href="http://imrich.net/2010/01/ein-paar-gedanken-zum-thema-links/">Daniel Imrich: Ein paar Gedanken zum Thema Links</a><br />
<a href="http://ambrosch.macbay.info/blog/qualitat-wertschatzung-virtueller-wissensarbeit/">Marcus Ambrosch: Qualität &amp; Wertschätzung virtueller Wissensarbeit</a><br />
<a href="http://www.robertlender.info/blog/archives/3044-Blog-Parade-Linkkultur">Robert Lender: Blog Parade Linkkultur</a><br />
<a href="http://www.hdrr.at/2010/brauchst-du-link/">Richard Haderer: Brauchst du Link?</a><br />
<a href="http://brainboards.blogspot.com/2010/01/links-zwo-drei-vier.html">Winfried Huber: Links, Zwo, Drei, Vier</a><br />
<a href="http://www.vividvisions.com/2010/01/31/link-kultur/">Walter Krivanek: Link-Kultur</a><br />
<a href="http://macsushi.at/?p=185">Anabella Lamprecht: Von einer Link Kultur zu Datawell</a><br />
<a href="http://www.andreaslindinger.at/?p=2137">Andreas Lindinger: Frage zum Sonntag: Worunter leidet die Linkkultur in (grünen) Politikblogs?</a><br />
<a href="http://stylekingdom.com/teresa/2010/01/31/freedom-of-opinion/">Teresa Hammerl: freedom of opinion</a><br />
<a href="http://www.admartinator.de/2010/02/01/rettet-die-trackbacks/">Martin Sauer: Rettet die Trackbacks!</a><br />
<a href="http://ilosweb2null.wordpress.com/2010/02/01/die-aera-der-linkkulturbanausen/">Ilda Osmancevic: Die Ära der Linkkulturbanausen?</a><br />
<a href="http://www.digitalks.at/2010/02/01/blogparade-linkkultur/">Meral Akin-Hecke: Blogtail &amp; Blogparade zur Linkkultur</a><br />
<a href="http://www.cooloutfit.at/2010/02/01/das-langsame-verschwinden-der-verlinkungen/">Michaela Ambos: Das langsame Verschwinden der Verlinkungen</a><br />
<a href="http://www.arminsoyka.at/blog/mit-100-000-klicks-jemand-werden/">Armin Soyka: Mit 100.000 Klicks jemand werden</a><br />
<a href="http://stefanmey.com/wordpress/?p=822">Stefan Mey: Where have all the Bloggers gone?</a><br />
<a href="http://www.visualpropagand.at/viprolog/2010/02/eymannwosindmeinelinks/">Manuel Gruber: Ey Mann, wo sind die Links?</a></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/polilog.wordpress.com/1413/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/polilog.wordpress.com/1413/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/polilog.wordpress.com/1413/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/polilog.wordpress.com/1413/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/polilog.wordpress.com/1413/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/polilog.wordpress.com/1413/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/polilog.wordpress.com/1413/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/polilog.wordpress.com/1413/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/polilog.wordpress.com/1413/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/polilog.wordpress.com/1413/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=polilog.wordpress.com&blog=5015038&post=1413&subd=polilog&ref=&feed=1" /><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/polilog/~4/fSIqtqvTXU8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Beatrix Karl, kritisch betrachet</title>
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		<comments>http://polilog.wordpress.com/2010/01/25/beatrix-karl-kritisch-betrachet/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 09:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[ÖAAB]]></category>
		<category><![CDATA[Beatrix Karl]]></category>
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		<description><![CDATA[
Eines kann er nicht, der Pröll. Etwas geheimhalten. Und so wissen die Medien schon alles, was der Vizekanzler erst im Laufe des Tages verkünden wollte: Beatrix Karl wird der neue Johannes Hahn. Und jetzt die Fragen: Wer? Warum?  Was heißt das nun? Mal sehen.

Johannes Hahns Abschied war gekrönt von den sich von Wien aus ausbreitenden [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=polilog.wordpress.com&blog=5015038&post=1408&subd=polilog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br /><p><img src="http://kurier.at/mmedia/2010.01.24/1264353348_5.jpg" alt="" width="400" /></p>
<p><strong>Eines kann er nicht, der Pröll. Etwas geheimhalten. Und so wissen die Medien schon alles, was der Vizekanzler erst im Laufe des Tages verkünden wollte: Beatrix Karl wird der neue Johannes Hahn. Und jetzt die Fragen: Wer? Warum?  Was heißt das nun? Mal sehen.</strong></p>
<p><strong><span id="more-1408"></span></strong></p>
<p>Johannes Hahns Abschied war gekrönt von den sich von Wien aus ausbreitenden #unibrennt-Protesten, die z.B. in Deutschland schon zur Reformbereitschaft führten, während in Österreich irgendwie einfach nur Zeit geschunden wurde.  Es war kein glücklicher Abschied für ihn, und es war auch keine gute Amtszeit. Er war zwar eine Steigerung gegenüber Liesl Gehrer, aber ein Stein wäre hier schon eine Steigerung gewesen.</p>
<p><strong>Wer?</strong></p>
<p>Jetzt hat sich also Josef Pröll für Beatrix Karl entschieden. Für mich erlangte sie Bekanntschaft, als sie ÖAAB-Generalsekretärin wurde. Nebenbei wurde sie schließlich auch zur ÖVP-Wissenschaftssprecherin ernannt und trat deswegen schon bei den Gesprächen rund um die #unibrennt-Proteste auf. Außerdem ist sie Uni-Professorin. Und das aktuell Wichtigste: Sie ist Steirerin.</p>
<p><strong>Warum?</strong></p>
<p>Natürlich ist es schwer, einen Wissenschaftminister zu finden. Wenn man mit zu sehr beschränktem Budget (dank Finanzminister Pröll) zu kämpfen hat, ist es  schwer, Sympathiepunkte zu sammeln. Und wer rennt schon gerne ins offene Messer? Warum also nun Karl? Unter anderem, weil sie Steirerin ist. Eine Steirerin in der Regierung, und das im Jahr der steirischen Landtagswahl, wo es vielleicht sogar möglich ist, den Landeshauptmann für die VP wieder zurückzuerobern. Man könnte also sogar annehmen, dass sie, wäre sie z.B. Oberösterreicherin, nicht Wissenschaftsministerin geworden wäre. Das soll hier auch beschränkter Vorwurf auf die VP sein, denn auch die SPÖ agiert leider so.</p>
<p>Dass sie nebenbei auch noch Uni-Professorin ist, ist natürlich auch ein gutes und wichtiges Detail. Außerdem ist sie relativ jung (42 Jahre sind für Politiker &#8230; nichts!), und sozusagen ein halbwegs unbeschriebenes Blatt.</p>
<p><strong>Was heißt das nun?</strong></p>
<p>Beatrix Karl ist frisch, neu. Daher kann man (ich) jetzt auch noch nicht wirklich über sie urteilen. Dass die Medien sie als liberal hinstellen (ist das bei der VP nicht &#8230; ähm &#8230; verboten?), und sie Verständnis für die #unibrennt-Proteste hatte (anstatt Häme), macht sie mir so auf die Schnelle etwas sympathisch.</p>
<p>Man kann also sagen, dass Josef Pröll eine sinnvolle und verständliche Wahl getroffen hat. Dass es mit seinem Wunsch, Rektoren in dieses Amt zu hieven, nicht geklappt hat, ist wiederum auch verständlich. Mal sehen, wie sich Beatrix Karl bei den Hochschuldialogen schlagen wird. Nur frage ich mich, ob man dafür wirklich 3 Monate braucht. Oder passt es jetzt einfach besser, nachdem der Termin für die Steiermarkwahl feststeht? Man weiß es nicht.</p>
<p>Zumindest wünsche ich mir einfach mal, dass es im Wissenschaftsressort endlich besser wird. Nach all den Jahren der Flaute.</p>
<p>photocredits: <a href="http://kurier.at/nachrichten/1972276.php">Kurier</a></p>
<p>EDIT: Und zum Claudia Schiffer-Thema</p>
<blockquote><p>Mit einem muss ich zu Beginn gleich anfangen: Sie sieht nicht wie <a href="http://twitpic.com/zocnl">Claudia Schiffer</a> aus. Das will ich ihr nicht zum Vorwurf machen, sind wir doch in der österreichischen Politik doch sehr, sehr selten mit schönen Menschen verwöhnt. Aber das tut ja hiermit nichts zur Sache.</p></blockquote>
<p>Darauf gekommen bin ich, als ich das Twitpic bei Svejk sah. Selbst hätte ich mir darum keine Gedanken gemacht und ich möchte auch nicht, dass man daraus schließt, dass ich finde, Beatrix Karl sei hässlich. Sie ist es eindeutig nicht, aber zu einer Claudia Schiffer, wie sie in der überaus qualitativ hochwertigen Zeitung ÖSTERREICH bezeichnet wird, fehlt ihr eben doch etwas.</p>
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		<item>
		<title>Causa Aliyev – Vorwürfe, Vermutungen und schließlich eine Anzeige</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/polilog/~3/RxUcGHioHT8/</link>
		<comments>http://polilog.wordpress.com/2010/01/22/causa-aliyev-vorwurfe-vermutungen-und-schlieslich-eine-anzeige/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 12:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Alijev]]></category>
		<category><![CDATA[Alijew]]></category>
		<category><![CDATA[Aliyev]]></category>
		<category><![CDATA[Aliyew]]></category>
		<category><![CDATA[Gefängnis]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Lansky]]></category>
		<category><![CDATA[Spionageuntersuchungsausschuss]]></category>
		<category><![CDATA[Tagdyr]]></category>

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		<description><![CDATA[
Rakhat Aliyev, der ehemalige kasachische Botschafter. Seine Geschichte zeigt wieder einmal den Irrsinn des österreichischen Rechtssystems, Unerklärliches bei der Vergabe von Aufenthaltsbewilligungen und schließlich auch, dass SPÖ und ÖVP mit dem Auflösen des Spionageuntersuchungsausschusses nicht nur sich selbst schützten, sondern so auch an der Nichtaufklärung von Aliyevs Taten Schuld sind.

Nachdem ich mich etwas in die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=polilog.wordpress.com&blog=5015038&post=1401&subd=polilog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br /><p><a href="http://polilog.files.wordpress.com/2010/01/aliyev.jpg"><img title="Wunschbaum" src="http://polilog.files.wordpress.com/2010/01/aliyev.jpg?w=400" alt="" width="400" /></a></p>
<p><em><strong>Rakhat Aliyev, der ehemalige kasachische Botschafter. </strong></em><strong>Seine Geschichte zeigt wieder einmal den Irrsinn des österreichischen Rechtssystems, Unerklärliches bei der Vergabe von Aufenthaltsbewilligungen und schließlich auch, dass SPÖ und ÖVP mit dem Auflösen des Spionageuntersuchungsausschusses nicht nur sich selbst schützten, sondern so auch an der Nichtaufklärung von Aliyevs Taten Schuld sind.</strong></p>
<p><strong><span id="more-1401"></span></strong></p>
<p>Nachdem ich mich etwas in die ganze Geschichte eingelesen habe, hilft wohl nur Kopfschütteln und der Versuch, euch, liebe Leser, mit diesem Eintrag weiter zu informieren. Es steht nun daran, mehr und mehr Leute zu informieren, damit ein solcher <strong>Akt der Ungerechtigkeit</strong> beendet wird. Die Geschichte ist umfangreich, die Namen aufgrund der kasachischen Herkunft schwer zu merken, deswegen versuche ich die gröbsten Umstände leicht verständlich zusammenzufassen.</p>
<p>Rakhat Aliyev ist ein <strong>mutmaßlicher Schwerverbrecher</strong>. So wurde er doch in seiner Heimat wegen Entführung, Erpressung, der Bildung einer organisierten kriminellen Vereinigung, und verschiedener weiterer Delikte zu <strong>20 Jahren Freiheitsstrafe</strong> verurteilt. Die österreichische Justiz weigert sich aber, ihn auszuliefern, weil man mit der Menschenrechtslage in Kasachstan nicht zufrieden sei. Nun wäre Österreich aber verpflichtet, selbst zu ermitteln, was die Justiz aber bisher unterlässt. Dass es Opfer gibt, zeigt der Verein <em><a href="http://www.tagdyr.eu"><strong>Tagdyr</strong></a>, </em>zu Deutsch &#8220;Schicksal&#8221;. [Hier der <a href="http://www.facebook.com/pages/Tagdyr/252444899173">Link</a> zur Facebook-Seite] Gegründet von zwei Frauen, deren Männer durch Aliyev entführt wurden. Und vor allem das Schicksal von <strong>Anastasiya Novikova</strong>, Aliyevs ehemalige Freundin, ist furchtbar, wie das folgende Video zeigt.</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://polilog.wordpress.com/2010/01/22/causa-aliyev-vorwurfe-vermutungen-und-schlieslich-eine-anzeige/"><img src="http://img.youtube.com/vi/I7fYSoJ33Dw/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>Die Justiz weigert sich bisher, Aliyev auszuliefern, denn somit würde man einen Menschen ins offene Feuer laufen lassen. Aber warum passiert keine Anklage auf österreichischen Boden? Warum kann sich Rakhat Aliyev <strong>frei bewegen</strong>? Auch den mutmaßlichen Mord an Anastasiya, wo Aliyev selbst sie mit Peitschenschlägen folterte, sind für die österreichische Justiz kein Grund, weiter zu ermitteln. Und eine weitere ganz wichtige Frage: Wie konnte Aliyev innerhalb von nur <strong>48 Stunden</strong> eine <strong>Aufenthaltsberechtigung</strong> und ähnlich rasch auch eine Niederlassungsbewilligung in Österreich erhalten? Schützt Österreich hier also wirklich einen Unmenschen?</p>
<p>So wie es aussieht: Ja!</p>
<p>Der Fall Aliyev kam mir ja schon ein paar Mal unter die Augen. Auch der sogenannte <strong>Spionageuntersuchungsausschuss</strong>, welcher beendet wurde, weil er wahrscheinlich doch ein zu schlechtes Licht auf ÖVP und SPÖ gelegt hätte), hat sich mit dieser Causa beschäftigt. Aufgrund des frühen Abbrechens konnte man sich leider nicht ausgiebig genug mit dem Fall beschäftigen.</p>
<p>Am 19. Jänner wurde von den Eltern der verstorbenen Anastasiya <strong>Strafanzeige</strong> eingebracht, unterstützt werden sie und der Verein Tagdyr von der Rechtsanwaltskanzlei <a href="http://www.lansky.at/"><strong>Lansky, Ganzger + Partner</strong></a>. Jetzt heißt es einfach, die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft mitzuverfolgen: Wird Anklage erhoben? Meldet sich die Justizministerin zu Wort? Wir alle müssen nun aufpassen, damit der Fall nicht wieder im allgemeinen Chaos untergeht.</p>
<p><em><strong>Deswegen würde euch bitten:</strong> Bloggt auch ihr darüber, erzählt euren Freunden davon, twittert dazu. Machen wir all das zu einem Thema, was Österreich eigentlich schon längst hätte interessieren müssen! Spread the word, wie man so schön sagt.</em></p>
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		<title>Nichts ist unverdienter als die Parteienförderung</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 11:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Parteienförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>

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		<description><![CDATA[
via Der Standard

Es ist schon bemerkenswert. Ein kleines Land wie Österreich gibt mehr (!) Geld für die Parteienförderung aus als Deutschland (!). Und dann bekommen 30 Prozent des Geldes die Rechten, die mit innerlich verankerter Dummheit, einem Hakenschlagenkurs bei der Rechtschaffenheit und Comics zeigen, wie richtig gute österreichische Politik funktioniert.
Dann werden Parteien für unnötig hohe [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=polilog.wordpress.com&blog=5015038&post=1394&subd=polilog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br /><p><img src="http://images.derstandard.at/2010/01/14/1262244844048.jpg" alt="" width="400" /></p>
<p>via <a href="http://derstandard.at/1262209571152/Parteispenden-Viel-Staatsgeld-keine-Transparenz">Der Standard</a></p>
<p><span id="more-1394"></span></p>
<p>Es ist schon bemerkenswert. Ein kleines Land wie Österreich gibt <strong>mehr (!) Geld</strong> für die <strong>Parteienförderung </strong>aus als <strong>Deutschland </strong>(!). Und dann bekommen <strong>30 Prozent des Geldes</strong> die <strong>Rechten</strong>, die mit innerlich verankerter Dummheit, einem Hakenschlagenkurs bei der Rechtschaffenheit und Comics zeigen, wie richtig gute österreichische Politik funktioniert.</p>
<p>Dann werden Parteien für unnötig hohe Wahlkampfausgaben belohnt, für Umweltverschmutzung, Papierverschwendung und Geld-beim-Fenster-Hinauswerfen. Wie die <strong>SPÖ und die ÖVP</strong> das gerne machen.</p>
<p>Und dann ist da noch die Tabelle mit der Transparenz: Und da kommt in mir irgendwie der Wunsch, irgendwann in Deutschland zu leben, wieder hoch. Denn selbst wenn auch sie nicht die besten Politiker haben, haben sie dennoch ein besseres politisches System.</p>
<p>Auch wenn sie eine NPD haben (die relativ klein gehalten wird), so haben sie zumindest <strong>ansatzweise ein besseres Niveau in der Kommunikation</strong>. Hier in Österreich kann man die SPÖ, die ÖVP, und selbst manchmal auch die Grünen <strong>nicht von den Phrasendreschern, Populisten und Idioten des rechten Randes unterscheiden</strong>. Und dann sieht eben die politische Landschaft in Österreich so heruntergekommen aus, und deswegen steht auch ein politisch interessierter Einundzwanzigjähriger vor der Frage, welche Partei seine Stimme verdient.</p>
<p><strong>Im heutigen Zustand: Keine. </strong></p>
<p>Und in Zeiten der <strong>Krise</strong>, der Nulllohnrunden und Entlassungen:<strong> Streichung der Parteienförderung um 100 Prozent:</strong> Damit wieder Mitglieder gesammelt werden können, damit der Wahlkampf nicht mir in utopische hohe Kosten gehoben wird. Und danach eine Kürzung der Parteienförderung auf 2 Millionn Euro. Mehr haben sie sich eindeutig nicht verdient.</p>
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