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		<title>Wollen Sie auch weniger Miete bezahlen?</title>
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		<comments>http://www.projectconsult.ch/2012/04/02/wollen-sie-auch-weniger-miete-bezahlen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 14:41:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>imbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer mehr Menschen wollen in den Stadtzentren wohnen. Weil es dort seit je ein zu knappes Angebot gibt, schnellen die Preise hoch. In der Stadt Z&#252;rich z&#228;hlen die wenigen Wohnungsangebote auf dem freien Markt zu den teuersten weltweit. Kein Wunder: Z&#252;rich z&#228;hlt auch seit Jahren zu St&#228;dten mit der h&#246;chsten Lebensqualit&#228;t. Das ist bekannt. Weit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.modulor.ch" target="_blank"><img title="modulor 1_12" src="http://www.projectconsult.ch/wp-content/uploads/2012/04/modulor-1_121.jpg" alt="" width="318" height="393" /></a>Immer mehr Menschen wollen in den Stadtzentren wohnen. Weil es dort seit je ein zu knappes Angebot gibt, schnellen die Preise hoch. In der Stadt Z&uuml;rich z&auml;hlen die wenigen Wohnungsangebote auf dem freien Markt zu den teuersten weltweit. Kein Wunder: Z&uuml;rich z&auml;hlt auch seit Jahren zu St&auml;dten mit der h&ouml;chsten Lebensqualit&auml;t. Das ist bekannt. Weit weniger bekannt ist die Tatsache, dass eine durchschnittliche Miete f&uuml;r eine 4 1/2-Zimmer-Wohnung in Z&uuml;rich 1750 Franken betr&auml;gt. Die L&ouml;sung f&uuml;r das Wohnungsproblem liegt demnach nicht in g&uuml;nstigeren Mieten sondern in der Schaffung von zus&auml;tzlichem Wohnraum – auch an Orten, die bisher nicht in Betracht gezogen wurden.</strong></p>
<p><a href="http://www.modulor.ch/" target="_blank">Erschienen in Modulor 1/2012</a></p>
<p>Nein, Sie haben schon richtig gelesen. Eintausendsiebenhundertf&uuml;nfzig. Diese Zahl zeigt, dass es in der Stadt Z&uuml;rich viele sehr g&uuml;nstige Wohnungen gibt. Diese Durchschnittswohnung finden Sie allerdings kaum auf einem der bekannten Wohnungsportale. Das hat damit zu tun, dass weit &uuml;ber die H&auml;lfte  der Haushalte von der Entwicklung am freien Markt abgeschirmt wird: die Hauseigent&uuml;mer, die Genossenschafter und die Altmieter. Mit jedem zus&auml;tzlichen Jahr, das sie in einer Wohnung bleiben, wird ihre Wohnung im Verh&auml;ltnis zum durchschnittlichen Mietniveau g&uuml;nstiger. Nun soll die Stadt Z&uuml;rich noch mehr g&uuml;nstigen Wohnraum erhalten. Ende 2011 stimmte das Volk f&uuml;r den wohnpolitischen Grundsatzartikel, der eine Erh&ouml;hung der gemeinn&uuml;tzigen Wohnungen von 25 auf 33 Prozent verlangt. Unabh&auml;ngig davon, ob diese Forderung &uuml;berhaupt realisierbar ist – die Folgen f&uuml;r die Stadt Z&uuml;rich w&auml;ren einschneidend. Trotz der hohen Mietkosten f&uuml;r Neuzuz&uuml;ger ist die Nachfrage nach Wohnraum n&auml;mlich bereits heute riesig. Man stelle sich vor, was geschieht, wenn die Mietpreise sinken. Die Stadt w&uuml;rde &uuml;berrannt, denn wer m&ouml;chte nicht zu g&uuml;nstigen Konditionen von all den Vorteilen in der Stadt profitieren?</p>
<p><strong>Das muss nat&uuml;rlich geregelt werden!</strong></p>
<p>&#8230;sagen die Bef&uuml;rworter der zus&auml;tzlichen gemeinn&uuml;tzigen Wohnungen. Anspruch h&auml;tten nach ihnen nur diejenigen, die sich auf dem freien Markt keine Wohnung leisten k&ouml;nnen –  In der Realit&auml;t sind allerdings gerade die &auml;rmsten Haushalte in den Genossenschaftswohnungen schon heute untervertreten. Die Bev&ouml;lkerungsbefragung 2011 in der Stadt Z&uuml;rich zeigt, dass bloss 21% der Haushalte mit einem Jahreseinkommen unter 30‘000 Fr. Genossenschaftsmieter sind. Eine Mehrheit der st&auml;dtischen Bev&ouml;lkerung k&ouml;nnte sich durchaus eine Miete von &uuml;ber 1‘750 Franken leisten. Nach der alten Regel &#8220;ein Drittel f&uuml;rs Wohnen“, entspricht das einem Jahreslohn von mindestens 63‘000 Franken. Viele der Genossenschafter in Z&uuml;rich z&auml;hlen inzwischen zur Mittelschicht. Rund ein F&uuml;nftel der Bev&ouml;lkerung mit einem Jahreseinkommen zwischen 90‘000 und 120‘000 Franken lebt in Genossenschaftswohnungen. Sogar in der Einkommensklasse von 150‘000 bis 200‘000 Franken sind es immer noch 12 Prozent (!), die von den g&uuml;nstigen Konditionen profitieren.</p>
<p>Lenkung wird also notwendig &#8211; dies wirft Gerechtigkeitsfragen auf. Erstens: Warum kommen der Mittelstand, aber nicht die wirklich Bed&uuml;rftigen in den Genuss von sehr g&uuml;nstigem Wohnraum? Zweitens: Wer und nach welchen Kriterien verteilt diese Privilegien? Und drittens: Wo liegt die verbindliche Einkommensgrenze? Gerechterweise m&uuml;ssten Bewohner oberhalb dieser Grenze eine andere Wohnung suchen oder mindestens ihre Mieten auf Marktniveau erh&ouml;ht werden, was allerdings mit unserem Mietrecht nicht so leicht m&ouml;glich ist.</p>
<p><strong>Es braucht mehr und nicht g&uuml;nstigeren Wohnraum</strong></p>
<p>Nochmals: die Preise der wenigen Wohnungen auf dem freien Markt in Z&uuml;rich und Genf entsprechen nicht den durchschnittlichen Mietpreisen aller Wohnungen. Sie sind nur deshalb viel h&ouml;her, weil es viel zu wenig Wohnungen gibt und bei den momentanen Verh&auml;ltnissen nat&uuml;rlich auch kaum jemand aus einer g&uuml;nstigen Wohnung auszieht. Wenn nun der Anteil der g&uuml;nstigen Wohnungen von 25 Prozent auf einen Drittel erh&ouml;ht werden soll – verbessert sich die Situation &uuml;berhaupt nicht – im Gegenteil! Diese g&uuml;nstigen Wohnungen erh&ouml;hen die Nachfrage zus&auml;tzlich und der Markt in den St&auml;dten wird noch h&auml;rter. Wer bei hoher Nachfrage die Mieten k&uuml;nstlich tief h&auml;lt, darf sich &uuml;ber Wohnungsknappheit nicht wundern.</p>
<p>Die L&ouml;sung f&uuml;r die Wohnungsknappheit liegt vor allem in einer h&ouml;heren Baut&auml;tigkeit. L&auml;ngerfristig m&uuml;ssen wir mehr und an anderen Orten bauen, dort wo die Nachfrage ist – in den Zentren. Indem man zum Beispiel bestehende Quartiere aufstockt. Was spricht dagegen, zum Beispiel s&auml;mtliche Bauten rund um den Z&uuml;rcher Paradedeplatz, viele stammen aus den 50er und 60er Jahren, aufzustocken? Um die doppelte H&ouml;he auf 50 Meter. Das entspricht ungef&auml;hr dem Hochhaus zur Palme, das bereits dort steht. Unten B&uuml;ros, oben Wohnungen. Sicher keine g&uuml;nstigen Wohnungen, die Lage mitten in der Stadt hat ihren Preis. Aber auch die angrenzenden Stadtkreise werden um diese Diskussion nicht herumkommen, weil es kaum noch freie Baulandreserven gibt und die Umnutzung von ehemaligen Industrieanlagen an Grenzen st&ouml;sst. Das ist planerisch und st&auml;dtebaulich eine h&ouml;chst anspruchsvolle Herausforderung. Deshalb sollten nicht &uuml;berregulierende Bauvorschriften solche Projekte zus&auml;tzlich behindern. Wer will, dass in den Stadtzentren mehr Wohnraum entsteht, um die immer noch steigende Nachfrage zu befriedigen, der muss auch eine Dichte zulassen, wie sie in Metropolen weltweit &uuml;blich ist.</p>
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		<title>Wer kauft schon einen Porsche, weil es vernünftig ist?</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 13:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>imbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rational gesehen machen neue Einfamilienh&#228;user in den Vorst&#228;dten oder auf dem Land ungef&#228;hr so viel Sinn wie ein Porsche im Stadtverkehr. Einfamilienh&#228;user sind &#246;konomisch, &#246;kologisch und individuell die ressourcenintensivste Wohnform. Selbst wenn das Haus nach neuesten Minergiestandards optimiert wurde und selber kaum mehr Energie verbraucht &#8211; der Aufwand zur Erschliessung der Parzellen und die zus&#228;tzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rational gesehen machen neue Einfamilienh&auml;user in den Vorst&auml;dten oder auf dem Land ungef&auml;hr so viel Sinn wie ein Porsche im Stadtverkehr. Einfamilienh&auml;user sind &ouml;konomisch, &ouml;kologisch und individuell die ressourcenintensivste Wohnform. Selbst wenn das Haus nach neuesten Minergiestandards optimiert wurde und selber kaum mehr Energie verbraucht &#8211; der Aufwand zur Erschliessung der Parzellen und die zus&auml;tzlich notwendigen Fahrten der Bewohner in die Zentren zur Arbeit oder f&uuml;r Freizeitaktivit&auml;ten machen s&auml;mtliche Energiegewinne wieder weg. Aber wer kauft schon einen Porsche, weil es vern&uuml;nftig ist? Einfamilienh&auml;user haben mit Vernunft und Logik nichts am Hut. Also sparen wir uns den Aufwand einer rationalen &Uuml;berzeugungsstrategie.</strong></p>
<p>Das Bed&uuml;rfnis Einfamilienhaus ist ein Archetypus, ein im kollektiven Unbewussten angesiedeltes Urbild menschlicher Vorstellungsmuster. Wie die meisten Archetypen st&uuml;tzt es sich auf unseren Ur-Erfahrungen wie Geburt, Kindheit, Pubert&auml;t, ein Kind bekommen, Elternschaft, das Altwerden, Tod. Der Traum vom eigenen Haus ist sozusagen gesetzt und wir entscheiden uns in den meisten F&auml;llen nicht bewusst f&uuml;r diesen Traum. Nat&uuml;rlich kann ich mir f&uuml;r das, was ich tue, im Nachhinein eine rationale Begr&uuml;ndung &uuml;berlegen. Argumente werden n&ouml;tigenfalls umgewertet, wenn sie nicht ins Konzept passen. Und wenn das nicht geht, werden sie verdr&auml;ngt.Das Einfamilienhaus erf&uuml;llt ganz einfach gesagt zwei Grundbed&uuml;rfnisse unserer heutigen Gesellschaft: Prestigegewinn und damit die St&auml;rkung des Egos sowie das Bed&uuml;rfnis nach Sicherheit und Geborgenheit.</p>
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</div>
<p><strong>Prestigegewinn und Sicherheit</strong></p>
<p>Sp&auml;testens seit dem Mittelalter steht auch in der Schweiz das frei stehende Haus ausserhalb der Stadt f&uuml;r hohes Ansehen. Damals zogen die verm&ouml;genden B&uuml;rger aus den schmutzigen, stinkenden und l&auml;rmenden Quartieren in die Weing&uuml;ter vor der Stadt und bauten sie zu repr&auml;sentativen Residenzen mit pr&auml;chtigen G&auml;rten aus. Auch wenn die meisten heutigen Einfamilienh&auml;user h&ouml;chstens noch eine Karikatur ihres Vorbildes sind &#8211; den Prestigegewinn konnten sie &uuml;ber die Zeit hinweg retten. Ihre Besitzer geh&ouml;ren zu jenen, die es geschafft haben, die vermeintlich stinkende Stadt zu verlassen, um nun das Leben auf dem Land zu geniessen. Dieses Bild ist so stark, dass es &uuml;berhaupt keine Rolle spielt, ob es mit der Realit&auml;t noch &uuml;bereinstimmt. &Auml;hnlich verh&auml;lt es sich mit der Sicherheit. Weshalb sind Gel&auml;ndewagen gerade bei Familien und insbesondere den M&uuml;ttern so beliebt? Sie sind das perfekte Nest auf vier R&auml;dern. Da spielt es auch keine Rolle, wenn die &Ouml;kobilanz nicht ganz aufgeht, die Sicherheit der eigenen Kinder hat Vorrang. Rationalit&auml;t hat gegen Mutterinstinkt keine Chance. Was der Gel&auml;ndewagen im Stadtdschungel ist, schafft das Einfamilienhaus im Gr&uuml;nen: Ein Hort der Sicherheit und Geborgenheit, wo Kinder gl&uuml;cklich aufwachsen k&ouml;nnen. Statistiken beweisen das Gegenteil? Egal! &#8211; wer k&uuml;mmert sich um Statistik, wenn es um das Wohl unserer Kinder geht. Gegen diesen Traum und diese Urinstinkte treten wir an, wenn wir nach Alternativen zum Einfamilienhaus suchen.</p>
<p><strong>Macht des Faktischen </strong></p>
<p>Solange ich mir den Traum leisten kann, weshalb sollte ich ihn nicht verwirklichen? Wir werden uns das Haus auf dem Land aber nicht mehr leisten k&ouml;nnen, sobald jeder die Erschliessung mit Infrastrukturen und dem &Ouml;ffentlichen Verkehr selber bezahlen muss und sie nicht mehr vom Steuerzahler &uuml;bernommen werden. Im Gegenzug m&uuml;ssten die Gemeinden von den &ouml;ffentlichen Einsparungen profitieren, wenn sie Bauland auszonen und Energielieferanten, wenn sie den Verbrauch pro Kopf senken. Wollen wir in naher Zukunft eine Ver&auml;nderung bewirken, wird nur die Macht des Faktischen gegen die Urinstinkte ankommen.</p>
<p>Auch in den St&auml;dten m&uuml;ssen die Hebel dort ansetzen, wo sie Wirkung zeigen. Statt an den R&auml;ndern, so wie das heute geschieht, m&uuml;ssen die urbanen Zentren dort massiv verdichtet werden, wo sie am attraktivsten sind und das h&ouml;chste finanzielle Potenzial haben. Die Gewinne aus der h&ouml;heren Ausnutzung der Zentren, teilen sich die privaten Eigent&uuml;mer mit den St&auml;dten. Bereits heute geht der Trend dahin, dass besser verdienende und gut gebildete Bev&ouml;lkerungsteile verst&auml;rkt komfortable Stadtwohnungen in der N&auml;he urbaner Arbeits-, Kultur- und Freizeitangebote bevorzugen. Das spricht daf&uuml;r, dass sich der Prestigegewinn in die St&auml;dte verschiebt. Soll sich dieser Trend ausweiten, m&uuml;ssen neben Attika- oder Hanglage neue Wohnformen angeboten werden, die durch ihre Individualisierbarkeit Statusfunktionen &uuml;bernehmen k&ouml;nnen. Bis allerdings auch das Bild des idyllischen Landlebens an Wirkung verliert, m&uuml;ssen wir noch einige Zeit warten. Erst wenn wir unser Nest in der Stadt gefunden haben, d&uuml;rfte es soweit sein.</p>
<p><a href="http://issuu.com/boll_verlag/docs/mod_0112_pdf_web/46?mode=window&amp;backgroundColor=%23222222" target="_blank">Modulor 01/2012</a></p>
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		<title>Zürich verdichtet: Aussen voll, innen leer.</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 10:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>imbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Statt die City und die Innenstadt-Quartiere aufzustocken und wirklich ernst zu machen mit Verdichtung, w&#228;chst Z&#252;rich an den R&#228;ndern. Quelle:  Tagesanzeiger]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Statt die City und die Innenstadt-Quartiere aufzustocken und wirklich ernst zu machen mit Verdichtung, w&auml;chst Z&uuml;rich an den R&auml;ndern.</p>
<p>Quelle:  <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/City-verliert-Bewohner-Affoltern-ueberlastet/story/16269819" target="_blank">Tagesanzeiger</a></p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><img title="Bewohner Stadt Z&uuml;rich" src="http://files.newsnetz.ch/story/1/6/2/16269819/14/topelement.jpg" alt="" width="640" height="385" /><p class="wp-caption-text">City verliert Bewohner, Affoltern w&auml;chst</p></div>
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		<title>Sauglattismus rund um’s Eisstadion</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 10:11:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche pr&#228;sentierte der Stadtrat zusammen mit den beteiligten Sportklubs das Projekt f&#252;r das neue Eishockeystadion in Z&#252;rich Altstetten.  Neben dem Eishockeyklub ZSC Lions beteiligt sich der Volleyballverein Volero Z&#252;rich an der Sportarena, womit laut Promotoren die Wirtschaftlichkeit verbessert werde. Geplant ist, dass die Stadt Z&#252;rich den Bauherren ZSC Lions und Volero Z&#252;rich ein Darlehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2950" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><a href="http://www.projectconsult.ch/wp-content/uploads/2012/02/Eisstadion-Z&uuml;rich.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2950" title="Eisstadion Z&uuml;rich" src="http://www.projectconsult.ch/wp-content/uploads/2012/02/Eisstadion-Z&uuml;rich-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die geplante Sportarena in Z&uuml;rich Altstetten im Stadtmodell von Z&uuml;rich.</p></div>
<p><strong>Letzte Woche pr&auml;sentierte der Stadtrat zusammen mit den beteiligten Sportklubs das Projekt f&uuml;r das neue Eishockeystadion in Z&uuml;rich Altstetten.  Neben dem Eishockeyklub ZSC Lions beteiligt sich der Volleyballverein Volero Z&uuml;rich an der Sportarena, womit laut Promotoren die Wirtschaftlichkeit verbessert werde. Geplant ist, dass die Stadt Z&uuml;rich den Bauherren ZSC Lions und Volero Z&uuml;rich ein Darlehen zu Selbstkosten von 149 Millionen Franken zur Verf&uuml;gung stellt, um den 193 Millionen Franken teuren Bau zu realisieren <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/stadt_und_region/zuerich_volero_zsc_1.14759425.html" target="_blank">(NZZ 3. 2. 12)</a>. F&uuml;r die restlichen 44 Millionen Franken kommen der ZSC mit 35 Millionen und Volero mit 9 Millionen Franken auf. Das Darlehen sollen die Sportklubs innert 65 Jahren zur&uuml;ckbezahlen, in der gleichen Frist wie der Baurechtsvertrag l&auml;uft. In den ersten 20 Jahren betr&auml;gt der Zins 1,75 Prozent, was einer Jahreszinslast von rund 2,6 Millionen Franken entspricht. Nun ger&auml;t aber gerade dieses Finanzierungsmodell politisch immer mehr unter Beschuss. </strong></p>
<p>Luzern und Basel haben es gut, die haben eine echte Fasnacht, wo Bierideen von Guggenmusiken und Cliquen dankbar aufgenommen und zu originellen Sujets ausgebaut werden. Daf&uuml;r hat Z&uuml;rich den Tagesanzeiger, der solch glatten Ideen eine B&uuml;hne bietet, wie zum Beispiel der Vorschlag das Stadion mittem im Grundwasser unter die Erde zu bauen. Grosse Projekte haben in Z&uuml;rich immer einen schweren Stand, weil Sie eine ideale Plattform zur politischen Profilierung hergeben. Die einen versuchen es mit unterirdischen Bierideen und erreichen damit sogar ihr Ziel &#8211; mediale Aufmerksamkeit, die dem Projekt zwar nichts bringt, daf&uuml;r die eigene Person ins bescheidene Rampenlicht r&uuml;ckt.</p>
<p>Wenn es darum geht, wirklich ernst zu machen mit einem neuen Stadion in Z&uuml;rich, stehen allerdings ganz andere Themen zu Debatte. Denn bereits am Tag der Projekt-Pr&auml;sentation reagierten die Parteien sehr zur&uuml;ckhaltend gegen&uuml;ber dem vorgeschlagenen Finanzkonstrukt. Mittlerweile scheint sich der Widerstand durch alle Parteien hindurch zu formieren. Anscheinend haben die Mitglieder im Gemeinderat erstmals an der Projektpr&auml;sentation erfahren, dass der Stadtrat als Kreditgeber auftreten will. Zudem soll sich der Gemeinderat, gem&auml;ss Projektplanung des Stadtrates, nur zur Zonen&auml;nderung und zum Gestaltungsplan, nicht aber zum Kredit &auml;ussern k&ouml;nnen. Der politisch Unmut im Gemeinderat ist verst&auml;ndlich, und vorprogrammiert. Und er weckt Erinnerungen an die Kongresshausplanung, wo sich der Gemeinderat ebenfalls vom Stadtrat umgangen f&uuml;hlte. Das politische Kr&auml;ftemessen ist also wieder im Gang &#8211; mit h&ouml;chst ungewissem Ausgang f&uuml;r das Stadionprojekt. Hinter den Angek&uuml;ndigten Er&ouml;ffnungstermin der neuen Sportarena auf die Saison 2017/18 setzte ich auf jeden Fall schon mal ein grosses ?</p>
<p>Lesen Sie auch: <a href="http://www.projectconsult.ch/2010/01/28/eishockeystadion-in-altstetten-eine-erstaunliche-kommunikationsstrategie/" target="_blank">Eine erstaunliche Kommunikationsstrategie</a></p>
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		<title>Neuer Chefredaktor beim werk</title>
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		<comments>http://www.projectconsult.ch/2012/02/03/neuer-chefredaktor-beim-werk/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:32:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>imbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[«werk, bauen + wohnen » hat einen neuen Chefredaktor. Daniel Kurz &#252;bernimmt ab Juni das Steuer der Architekturzeitschrift. Er war zuvor ein Jahrzehnt Leiter der Fachstelle Information &#38; Dokumentation beim Amt f&#252;r Hochbauten der Stadt Z&#252;rich. Nott Caviezel, der das Magazin seit 2003 als Chefredaktor geleitet hat, hat sich bereits im Dezember verabschiedet. Er ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>«werk, bauen + wohnen » hat einen neuen Chefredaktor. Daniel Kurz &uuml;bernimmt ab Juni das Steuer der Architekturzeitschrift. Er war zuvor ein Jahrzehnt Leiter der Fachstelle Information &amp; Dokumentation beim Amt f&uuml;r Hochbauten der Stadt Z&uuml;rich. Nott Caviezel, der das Magazin seit 2003 als Chefredaktor geleitet hat, hat sich bereits im Dezember verabschiedet. Er ist seit Januar an der TU Wien als Professur f&uuml;r Denkmalpflege und Bauen im Bestand t&auml;tig. Auch neben dem Chefpult gibt es einen Wechsel. Seit Dezember ist Roland Z&uuml;ger als Nachfolger von Anna Schindler Redaktor beim Werk.</p>
<p><a href="www.werkbauenundwohnen.ch" target="_blank">werk, bauen + wohnen</a></p>
</div>
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		<title>Protest gegen Grossprojekte – Barrikadenrepublik Deutschland</title>
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		<comments>http://www.projectconsult.ch/2012/02/01/protest-gegen-grossprojekte-barrikadenrepublik-deutschland/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 09:33:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>imbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Grossprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Projektkommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Polit-Rhetorik von Fortschritt, Innovation, Zukunft und deren Durchsetzung per Wasserwerfer, Kn&#252;ppel und Pfefferspray haben viele Menschen in Deutschland erst recht auf die Barrikaden getrieben. Inzwischen geht es bei vielen Projekten nicht mehr nur um die Sache sondern darum, wie brachial die Politik umstrittene Grossprojekte durchsetzen darf. Der Kampf gegen Grossprojekte ist zum symbolischen Kampf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2889" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-2889" title="Protest gegen Grossprojekte" src="http://www.projectconsult.ch/wp-content/uploads/2012/02/image-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">B&uuml;rgerprotest gegn Grossprojekt Stuttgart 21</p></div>
<p>Die Polit-Rhetorik von Fortschritt, Innovation, Zukunft und deren Durchsetzung per Wasserwerfer, Kn&uuml;ppel und Pfefferspray haben viele Menschen in Deutschland erst recht auf die Barrikaden getrieben. Inzwischen geht es bei vielen Projekten nicht mehr nur um die Sache sondern darum, wie brachial die Politik umstrittene Grossprojekte durchsetzen darf. Der Kampf gegen Grossprojekte ist zum symbolischen Kampf geworden, und die Politik ist daran keineswegs unschuldig. Die Politik plant, der B&uuml;rger protestiert. Landesweit wird gegen Kraftwerke, Br&uuml;cken, Flugl&auml;rm demonstriert. Die neue Protestkultur wird als Gefahr f&uuml;r Deutschlands Zukunftsf&auml;higkeit gegeisselt, aber stimmt das? <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,721162,00.html" target="_blank">SPIEGEL ONLINE</a> &uuml;ber Konfliktschaupl&auml;tze, Chancen, Risiken.</p>
<p>lesen Sie mehr dazu in diesem Blog:</p>
<h4><a title="Warum nicht gleich so?" href="../2011/02/25/kolumne-1-warum-nicht-gleich-so/" rel="bookmark">Warum nicht gleich so?</a></h4>
<h4><a title="Information ist gut – gen&uuml;gt aber nicht." href="../2010/06/23/information-ist-gut-genuegt-aber-nicht/" rel="bookmark">Information ist gut – gen&uuml;gt aber nicht.</a></h4>
<h4><a title="Stuttgart 21 – verzweifelt gesucht …" href="../2010/10/13/stuttgart-21-verzweifelt-gesucht/" rel="bookmark">Stuttgart 21 – verzweifelt gesucht …</a></h4>
<p>&nbsp;</p>
<div id="flaresmith" class="feedflare"><script src="http://www.projectconsult.ch/~s/http://feeds.feedburner.com/projectconsult?i=http://www.projectconsult.ch/2012/02/01/protest-gegen-grossprojekte-barrikadenrepublik-deutschland/" type="text/javascript" charset="utf-8"></script></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Stadt will weniger Dichte im Zentrum – damit bin ich absolut nicht einverstanden!</title>
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		<comments>http://www.projectconsult.ch/2011/12/14/stadt-will-weniger-dichte-im-zentrum-so-ein/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 12:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>imbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgesuchte Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Verdichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>

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		<description><![CDATA[In ihrer Publikation «R&#228;umliche Entwicklungsstrategie» hat die Stadt Z&#252;rich im M&#228;rz 2010 einen Verdichtungsplan ver&#246;ffentlicht. Darin ist ersichtlich, wo die Verdichtung gegen&#252;ber der BZO erh&#246;ht oder verringert werden soll. Eine aktuelle Umfrage bei der Stadtbev&#246;lkerung zeigt jedoch, dass just in jenen Gebieten der Wunsch nach mehr Dichte am h&#246;chsten ist, wo die Teilrevision eine Reduktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.projectconsult.ch/wp-content/uploads/2011/12/3978196.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2846" title="3978196" src="http://www.projectconsult.ch/wp-content/uploads/2011/12/3978196-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In ihrer Publikation «R&auml;umliche Entwicklungsstrategie» hat die Stadt Z&uuml;rich im M&auml;rz 2010 einen Verdichtungsplan ver&ouml;ffentlicht. Darin ist ersichtlich, wo die Verdichtung gegen&uuml;ber der BZO erh&ouml;ht oder verringert werden soll. Eine<a href="http://www.zimraum.ch/images/pdf/Bericht-zimraum_2011-12-12.pdf" target="_blank"> aktuelle Umfrage</a> bei der Stadtbev&ouml;lkerung zeigt jedoch, dass just in jenen Gebieten der Wunsch nach mehr Dichte am h&ouml;chsten ist, wo die Teilrevision eine Reduktion vorsieht. Das ist insbesondere in der Innenstadt der Fall, aber auch im Enge-Quartier in den Kreisen 4 und 5, in Wipkingen und Tiefenbrunnen ist die Toleranz gross.</p>
<p><strong>Innenstadt beleben!</strong></p>
<p>H&auml;tte Sie etwas dagegen, wenn man zum Beispiel die Z&uuml;rcher Innenstadt rund um den Paradedeplatz beleben w&uuml;rde? Waren Sie schon mal unterwegs, nach B&uuml;roschluss oder an einem Sonntag, im Gebiet zwischen Paradeplatz und Bahnhof Enge? Die Stadt ist wie ausgestorben! Und das an einer der attraktivsten und teuersten Lagen mitten im Zentrum. Die heutige Bau- und Zonenordnung verhindert hier eine Verdichtung fast vollst&auml;ndig. Wie w&auml;re es aber mit einer Belebung? Stellen Sie sich einmal vor, s&auml;mtliche Bauten, viele stammen aus den 50er und 60er Jahren, k&ouml;nnten aufgestockt werden. Um die doppelte H&ouml;he auf 50 Meter. Das entspricht ungef&auml;hr dem Hochhaus zur Palme, das bereits dort steht. Unten B&uuml;ros, oben Wohnungen. Sicher keine g&uuml;nstigen Wohnungen, die Lage mitten in der Stadt hat seinen Preis.<br />
Aber stellen Sie sich vor, wie mit den Bewohnern aus den neuen Obergeschossen L&auml;den und Restaurants in den Stadtteil ziehen. Wie die Bahnhofstrasse und die Pl&auml;tze auch abends belebt w&auml;ren. Nur belebte Stadtteile schaffen wieder Nachfrage nach &ouml;ffentlichen Erdgeschossfl&auml;chen und produzieren urbane, qualit&auml;tsvolle R&auml;ume.<br />
Sprechen wir also von Vielfalt, M&ouml;glichkeiten, Auswahl, und &Ouml;ffnung. Sind Sie nicht auch der Meinung, dass eine Belebung der Innenst&auml;dte dringend n&ouml;tig ist? Und h&auml;tten Sie etwas dagegen, in einem belebten Quartier zu wohnen?</p>
<p>lesen Sie auch: <a href="http://www.projectconsult.ch/2011/03/23/endlich-aufhoren-von-dichte-zu-sprechen/">Endlich aufh&ouml;ren, von Dichte zu sprechen!</a></p>
<div id="flaresmith" class="feedflare"><script src="http://www.projectconsult.ch/~s/http://feeds.feedburner.com/projectconsult?i=http://www.projectconsult.ch/2011/12/14/stadt-will-weniger-dichte-im-zentrum-so-ein/" type="text/javascript" charset="utf-8"></script></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ausgehölte Berge – alpine Architektur und Denkmalpflege.</title>
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		<comments>http://www.projectconsult.ch/2011/12/14/ausgeholte-berge-was-die-alpine-architektur-von-der-stadtischen-denkmalpflege-lernen-kann/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 11:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>imbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgesuchte Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen in den Bergen]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Baukultur vs Tourismus ist der Titel der aktuellen Ausgabe von Modulor. In einer zunehmend urbanisierten Welt wird die „unber&#252;hrte, wilde“ Natur st&#228;rker mystifiziert. Gerade die Berge werden zur Projektion kollektiver Sehns&#252;chte. Sie gelten als die letzten Mythen-R&#228;ume, in denen Menschen sich und ihre Umwelt mit allen Sinnen wieder neu entdecken wollen. Weite Kreise m&#246;chten Eingriffe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.projectconsult.ch/wp-content/uploads/2011/12/bergstation.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2844" title="bergstation" src="http://www.projectconsult.ch/wp-content/uploads/2011/12/bergstation-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Baukultur vs Tourismus ist der Titel der aktuellen Ausgabe von <a href="http://www.modulor.ch" target="_blank">Modulor</a>. In einer zunehmend urbanisierten Welt wird die „unber&uuml;hrte, wilde“ Natur st&auml;rker mystifiziert. Gerade die Berge werden zur Projektion kollektiver Sehns&uuml;chte. Sie gelten als die letzten Mythen-R&auml;ume, in denen Menschen sich und ihre Umwelt mit allen Sinnen wieder neu entdecken wollen.</p>
<p>Weite Kreise m&ouml;chten Eingriffe in der Natur deshalb nur dann erlauben, wenn sie unsichtbar bleiben und das vermeintlich intakte Bild der unber&uuml;hrten Natur nicht durch menschliche Anwesenheit zerst&ouml;ren. Seilbahnstationen im Berg sind erlaubt, solange man sie nicht sieht. Die Denkmalpflege handelte bis weit in die 80er-Jahre in vielen St&auml;dten nach einem &auml;hnlichen Muster: Fassaden ausgekernter Bauten sollten erhalten bleiben, um das Bild der historisch wertvollen Stadt nicht zu zerst&ouml;ren. Neubauten, die auch als solche erkennbar sind, waren im historischen Umfeld kaum m&ouml;glich. Inzwischen hat hier ein Umdenken stattgefunden. Ausserhalb der St&auml;dte ist man noch nicht soweit. Aber jeder, der nicht naiv in die Bergwelt schaut, weiss, dass der Mensch dort oben angekommen ist – weshalb soll man das nicht bemerken?</p>
<div>
<div><object id="2a56cc1b-d100-c2f3-6037-d68a001791cc" style="width: 550px; height: 341px;" width="320" height="240" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="menu" value="false" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v2/IssuuReader.swf" /><param name="flashvars" value="mode=mini&amp;pageNumber=44&amp;printButtonEnabled=false&amp;backgroundColor=%23222222&amp;documentId=111212091812-867cfb48bc3f490dab3b52fa24da1378" /><embed id="2a56cc1b-d100-c2f3-6037-d68a001791cc" style="width: 550px; height: 341px;" width="320" height="240" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v2/IssuuReader.swf" allowfullscreen="true" menu="false" wmode="transparent" flashvars="mode=mini&amp;pageNumber=44&amp;printButtonEnabled=false&amp;backgroundColor=%23222222&amp;documentId=111212091812-867cfb48bc3f490dab3b52fa24da1378" /></object></p>
<div style="width: 550px; text-align: left;"><a href="http://issuu.com/boll_verlag/docs/modulor_082011/44?mode=window&amp;printButtonEnabled=false&amp;backgroundColor=%23222222" target="_blank">Open publication</a> &#8211; Free <a href="http://issuu.com" target="_blank">publishing</a> &#8211; <a href="http://issuu.com/search?q=architektur" target="_blank">More architektur</a></div>
</div>
<p><a href="http://issuu.com/boll_verlag/docs/modulor_082011/44?mode=window&amp;printButtonEnabled=false&amp;backgroundColor=%23222222" target="_blank">Link zum Artikel in Modulor 8/12</a></p>
</div>
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		<item>
		<title>«Wann es etwas zu berichten  gibt, sagen wir!»</title>
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		<comments>http://www.projectconsult.ch/2011/12/07/wann-es-etwas-zu-berichten-gibt-sagen-wir/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 13:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>imbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[BauInfo]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Hochparterre]]></category>
		<category><![CDATA[Rahel Marti]]></category>

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		<description><![CDATA[Rahel Marti, leitende Redaktorin bei Hochparterre, zieht zum Jahresschluss Bilanz. Architekten, die mediale Kritik zum Anlass nehmen f&#252;r einen konstruktiven Dialog,  seien die Ausnahme, stellt sie fest. In der Regel reichten die Reaktionen von beleidigt bis harsch. Sie berichtet von einer Architektin , die ihre Seite gleich selber schreiben wollte. Oder vom jungen B&#252;ro, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://bayintegratedmarketing.files.wordpress.com/2011/11/public_relations-2.jpg" alt="" width="530" height="327" />Rahel Marti, leitende Redaktorin bei <a href="http://www.hochparterre.ch" target="_blank">Hochparterre</a>, zieht zum Jahresschluss Bilanz. Architekten, die mediale Kritik zum Anlass nehmen f&uuml;r einen konstruktiven Dialog,  seien die Ausnahme, stellt sie fest. In der Regel reichten die Reaktionen von beleidigt bis harsch. Sie berichtet von einer Architektin , die ihre Seite gleich selber schreiben wollte. Oder vom jungen B&uuml;ro, das durch Wettbewerbserfolge aufgefallen sei, und dem Journalisten keine Fragen beantworten wollte: «Wann es etwas zu berichten  gibt, sagen wir!»  Solche Reaktionen lassen die Jurnalistin am Medienverst&auml;ndnis in Architektur- und Designkreisen zweifeln.</p>
<p><a href="http://www.hochparterre.ch/nachrichten/hochparterre//post/detail/das-medienverstaendnis-von-architekten/" target="_blank">Das Medienverst&auml;ndnis von Architekten</a></p>
<div id="flaresmith" class="feedflare"><script src="http://www.projectconsult.ch/~s/http://feeds.feedburner.com/projectconsult?i=http://www.projectconsult.ch/2011/12/07/wann-es-etwas-zu-berichten-gibt-sagen-wir/" type="text/javascript" charset="utf-8"></script></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Stuttgart: Abstimmung für fortschrittene Anfänger der direkten Demokratie</title>
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		<comments>http://www.projectconsult.ch/2011/11/25/stuttgart-abstimmung-fur-fortschrittene-direkte-demokratieanfanger/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 14:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>imbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Abstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[S21]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstmals seit der Gr&#252;ndung ihres Bundeslandes k&#246;nnen die Baden-W&#252;rttemberger abstimmen. Doch der Entscheid &#252;ber den Bau des Tiefbahnhofs in Stuttgart ist kryptisch formuliert. Zudem ist eine H&#252;rde eingebaut, die ein Ergebnis wahrscheinlich macht, das nur frustrieren kann. Doch daf&#252;r, dass die Menschen zwischen Konstanz und Mannheim &#252;ber keine Erfahrung in dieser demokratischen &#220;bung verf&#252;gen, wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/der_urnengang_ueber_stuttgart_21_fordert_viel_vom_buerger_1.13414050.html" target="_blank"><img class="alignleft" src="http://www.nzz.ch/images/stuttgart_21_stimmzettel_fullSize_1.13415335.1322215857.jpg" alt="" width="490" height="327" /></a>Erstmals seit der Gr&uuml;ndung ihres Bundeslandes k&ouml;nnen die  Baden-W&uuml;rttemberger abstimmen. Doch der Entscheid &uuml;ber den Bau des  Tiefbahnhofs in Stuttgart ist kryptisch formuliert. Zudem ist eine H&uuml;rde  eingebaut, die ein Ergebnis wahrscheinlich macht, das nur frustrieren  kann.</p>
<p>Doch daf&uuml;r, dass die Menschen zwischen Konstanz und Mannheim &uuml;ber  keine Erfahrung in dieser demokratischen &Uuml;bung verf&uuml;gen, wird es ihnen  am Sonntag reichlich schwer gemacht. Da ist einmal die Art des  Entscheids an sich. Gefragt wird auf dem Stimmzettel n&auml;mlich  nicht: «Sind Sie f&uuml;r oder gegen Stuttgart 21?». Vielmehr werden dem  Stimmb&uuml;rger zwei Alternativen zugemutet, die in ihrer Formulierung eine  Meisterleistung des ber&uuml;chtigten Juristendeutsches darstellen, das jedes  intuitive Verst&auml;ndnis ausschliesst.</p>
<p><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/der_urnengang_ueber_stuttgart_21_fordert_viel_vom_buerger_1.13414050.html" target="_blank">Mehr dazu in der NZZ </a></p>
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