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	<title>Purna Yoga Vedanta School</title>
	
	<link>http://purna-yoga.eu</link>
	<description>Klassischer Yoga in der Tradition von Svami Sivananda</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 12:40:46 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kennzeichen des Wandels</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 20:42:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Parameshvara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zur aktuellen Lage]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser jetzt stattfindende Wandel unserer Gesellschaft (und damit meine ich die gesamte Menschheit am Anfang des 21. Jahrhunderts) ist in erster Linie ein Wandel unseres Bewusstseins, unseres Denkens, Fühlens und Wollens. Er transformiert unsere Wahrnehmung, die Wahrnehmung unserer selbst wie auch unserer Mitmenschen und unserer Umwelt – und damit nicht weniger als die komplette Wirklichkeit. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser jetzt stattfindende Wandel unserer Gesellschaft (und damit meine ich die gesamte Menschheit am Anfang des 21. Jahrhunderts) ist in erster Linie ein Wandel unseres Bewusstseins, unseres Denkens, Fühlens und Wollens. Er transformiert unsere Wahrnehmung, die Wahrnehmung unserer selbst wie auch unserer<span id="more-8570"></span> Mitmenschen und unserer Umwelt – und damit nicht weniger als die komplette Wirklichkeit. Dieser Wandel beginnt damit, dass wir uns nach und nach aus unseren alten Denkmustern befreien (so, wie ich es kürzlich in meinem Artikel „<a href="http://purna-yoga.eu/erkenntnis-und-verwirklichung/die-finanzkrise-eine-bewusstseinskrise/">Die Finanzkrise – eine Bewusstseinskrise</a>“ ausgeführt habe). Dieser Wandel ist ein natürlicher evolutionärer Schritt, den die gesamte Menschheit gemeinsam vollzieht. Er braucht daher keine Anführer, kein Expertenwissen, keine Symbole, keinen Kampf und auch keine Agenda; diese Dinge entstammen dem angsterfüllten Denken unserer Vergangenheit. – Dieser Wandel geschieht so oder so.</p>
<h2>Der Wandel braucht keine Anführer</h2>
<p>Niemand kennt den Weg im Voraus. Alle Menschen gehen ihn gemeinsam. Und daher kann es keine Anführer, keine Aktivisten, keine Sprecher geben. Sicherlich, Menschen, die öffentlich mehr oder weniger kluge Dinge von sich geben, gibt es; die Medien gieren nach ihnen. Aber sie sind bloße Begleiterscheinungen. Wir sind es von klein auf gewohnt, dass es in unserem Leben Menschen gibt, die das große Wort führen und uns sagen, wo es lang geht. Diese Menschen spielen jedoch dieses Mal keine tragende Rolle; sie sind nicht diejenigen, die den Wandel gestalten. Dieses Mal gibt es keine Macher des Wandels, keine Leitfiguren, keine Revolutionshelden. Und diese Tatsache bereitet denen, die den Status Quo aufrecht erhalten wollen, Schwierigkeiten. Presse und Fernsehen leben davon, Menschen zu Mythen aufzubauen und diese Mythen bei Bedarf wieder zu zerstören. Darin lag bisher ihre Macht; so wurden wir stets manipuliert. Eine Bewegung ohne Wortführer ist jedoch für die Presse nicht greifbar und auch nicht begreifbar. Wir alle sind der Wandel. </p>
<h2>Der Wandel braucht kein Expertenwissen</h2>
<p>Es zeigt sich bereits jetzt sehr deutlich, dass sich der Wandel völlig unabhängig vom Niveau der Bildung oder Information des Einzelnen vollzieht. (Auch Web 2.0 und Social Media sind – obgleich sie ihren Teil zur Gesamtentwicklung beitragen – nichts als äußere Begleiterscheinungen des Wandels.) Die Armen sind nicht die Dümmeren. Im Gegenteil. Diejenigen die viel besitzen, die an ihren Gütern hängen, die von der Angst beherrscht sind, eines Tages alles zu verlieren, sie sind diejenigen, die sich mit dem Begreifen am schwersten tun. Sie beginnen erst langsam die Tragweite der anstehenden Veränderung zu erahnen, wollen sie aber noch immer nicht wahrhaben. Das wunderbare der derzeit stattfindenden Bewusstseinstransformation ist jedoch, dass sie auf Dauer alle Menschen in positiver Weise mit einschließen wird. Der Wandel ist keine Frage der Information (über äußere Fakten) sondern das Ergebnis der Befreiung unseres Denkens aus katastrophal falschen Vorstellungen und Denkstrukturen.  </p>
<h2>Der Wandel braucht keine Symbole</h2>
<p>Die anstehende Veränderung unserer Welt braucht kein Markenzeichen, kein Signet, keine Fahne, kein Symbol. „Change“, „2012“, Occupy“, „Love“, „Re-love-ution“ sind lediglich Versatzstücke des alten Denkens, auch wenn sie gut gemeint sein mögen, subversiv anmuten und wir sie liebgewonnen haben. Es sind im Grunde nichts weiter als Konsumartikel. Wir können sie uns als Button kaufen oder täglich in Facebook posten, damit auch sicher alles beim Alten bleibt. Hat das Gesicht von Che Guevara auf Hauswänden und T-Shirts in den letzten 40 Jahren auch nur einem einzigen Menschen die Freiheit gebracht? All diese Zeichen künden von einer Sehnsucht. Sie sprechen von unseren Wünschen. Doch dabei vertagen sie den Wandel auf ein Morgen – ein Morgen, das uns auf diese Weise aber keinen wirklichen Wandel bringen wird. Sie stellen lediglich ein zahnloses Murren über die Gegebenheiten dar, die wir schon so lange hinnehmen. Sie zeigen im Grunde nichts anderes, als dass wir uns mit dem Status Quo längst arrangiert haben. Einheit stiftende Symbole und Rituale sind nur dort notwendig, wo diese Einheit gar nicht wirklich existiert. Die anstehende Veränderung hin zu einem Bewusstsein der Einheit brauchen wir jedoch nicht zu probagieren; wir müssen uns um die Verbreitung des neuen Bewusstseins keinerlei Sorgen machen. Alles kommt unaufhaltsam, wenn die Zeit reif ist. </p>
<h2>Der Wandel braucht keinen Kampf</h2>
<p>Derzeit wird überall auf der Welt demonstriert – erfreulicherweise zumeist friedlich. Doch es ist  kaum notwendig, Plätze oder Gebäude zu besetzten, und es sind auch keine Mächtigen zu entmachten. Der Wandel geht viel eher mit einem Desinteresse an den alten Strukturen und Pfründen einher. Die Menschen interessieren sich nicht mehr für Politik, Geld, Waffen oder Macht; sie lassen sich nicht mehr durch sie ködern und korrumpieren. Der Kapitalismus, der auf nichts als dem Egoismus und der Gier des Einzelnen basiert, wird keineswegs abgeschafft, er wird dadurch verschwinden, dass die Menschen aufhören kapitalistisch zu denken. Er wird schlicht und einfach in Vergessenheit geraten. Geradezu einfältig mutet es ja mittlerweile schon an, dass sogenannte Finanzexperten bis vor Kurzem noch behaupteten, der Kapitalismus wäre, eben weil er auf dem Egoismus des Einzelnen basiert, eine brillante Erfindung. Die Menschen lassen sich nicht mehr weiß machen, dass Egoismus einen Evolutionsvorteil darstellt; sie sind dabei, ihren Egoismus hinter sich zu lassen. Darin besteht der Wandel hauptsächlich. </p>
<h2>Der Wandel braucht keine Agenda</h2>
<p>Die Transformation des Bewusstseins – und nichts anderes geschieht derzeit – ist bei Weitem kein reiner Willensakt. Es gibt im Grunde nichts konkretes, was die Menschen erreichen müssten. Damit kommen diejenigen, die bisher die Macht innezuhaben scheinen, am wenigsten zurecht. Es existiert keine einheitliche Willensbekundung oder Absichtserklärung. Es existiert kein Katalog von Forderungen. Gerade das Fehlen von Forderungen, nicht das Mehr-Wollen, sondern das Entsagen macht es den Regierenden in gewisser Weise unmöglich, sich auf die Situation einzustellen und zu reagieren, z.B. in der Form, vorübergehende Zugeständnisse zu machen, um die Menschen zu besänftigen und nach und nach wieder einzuschläfern. Aber was gäbe es schon zu fordern? – Mehr Freiheit? Mehr Geld? Mehr Mitsprache? Die Menschen erkennen langsam, dass sie freie Wesen sind und zugleich integraler Bestandteil der Familie, die wir Menschheit nennen. Es geht um nichts weiter als das zu leben und auch zu sein – oder, anders ausgedrückt, um SEIN. Bei wem sollten die Menschen das fordern? Dieses SEIN liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen.</p>
<p><em>Der globale Wandel ist ein natürlicher evolutionärer Schritt, den die gesamte Menschheit gemeinsam vollzieht. Er braucht daher keine Anführer, kein Expertenwissen, keine Symbole, keinen Kampf und auch keine Agenda. Er geschieht, weil wir ihn wollen, weil wir ihn denken, und vor Allem, weil wir an ihn glauben. Unser Glaube gestaltet unsere Wirklichkeit.</em> </p>
<p style="border-bottom: 1px solid #c6c6c6;">
<p><em><a href="http://purna-yoga.eu/category/zur-aktuellen-lage/">Lies auch unsere anderen Beiträge zur aktuellen Lage</a>!.</em></p>
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		<title>Was isst ein Yogi?</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 12:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Parameshvara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Purna-Yoga-Tutorials]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir alle wissen, Yoga ist ein weites Feld, das Vieles beinhaltet, zu viel, um alles in einem Menschenleben zu durchdringen. Ganzheitlicher Yoga bezieht den ganzen Menschen mit all seinen Bedürfnissen und Tätigkeiten mit ein. Eine von vielen Facetten des Yoga, insbesondere des Hatha Yoga stellt die Ernährung dar. Schon immer versuchen die Yogis auch und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir alle wissen, <span class="sanskrit">Yoga</span> ist ein weites Feld, das Vieles beinhaltet, zu viel, um alles in einem Menschenleben zu durchdringen. Ganzheitlicher Yoga bezieht den ganzen Menschen mit all seinen Bedürfnissen und Tätigkeiten mit ein. Eine von vielen Facetten des Yoga, insbesondere des <span class="sanskrit">Hatha Yoga</span> stellt die Ernährung dar. Schon<span id="more-8482"></span> immer versuchen die <span class="sanskrit">Yogis</span> auch und besonders durch die Art ihrer Ernährung <a href="http://purna-yoga.eu/erkenntnis-und-verwirklichung/wozu-brauche-ich-sattva/">Sattva</a>, Reinheit zu erreichen. Wie genau eine sattvige Ernährung auszusehen hat, kann von Tradition zu Tradition etwas unterschiedlich sein. Die meisten klassischen Linien verstehen sattvige Ernährung als eine möglichst maßvolle, einfache und natürliche Ernährung, die aber durchaus auch den konsequenten Verzicht auf einige, vielleicht sehr lieb gewonnene Nahrungsmittel bedeutet. Manche Yogis ernähren sich ayurvedisch, jedoch ist hier zu beachten, dass sich Grundsätze wie auch Zielsetzung der im Ayurveda und im Yoga empfohlenen Arten der Ernährung teilweise erheblich unterscheiden. Ein wichtiger Grundsatz im Yoga, ein sogenannter <a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-yama/">Yama</a>, ist <span class="sanskrit">Ahinsa</span>, Gewaltlosigkeit. Deswegen ernähren sich die Yogis schon immer vegetarisch, genauer gesagt laktovegetarisch. Man muss hier jedoch sagen, dass nur eine vollständig vegane Lebensweise Tiere vor Gewalt, Gefangenschaft und Ausbeutung zu schützen vermag. </p>
<p>Für die meisten, die klassischen Yoga üben, stellt sich irgendwann die Frage nach der optimalen Ernährung. In meiner Tätigkeit als Yogalehrer habe ich schon des öfteren die Erfahrung gemacht, dass in Schülern, die sehr intensiv und mit Begeisterung üben, schnell und ganz von alleine der Wunsch nach einer sattvigen Ernährung erwacht, ohne das diese als Einschränkung und Verlust von Lebensqualität begriffen würde. Yoga sollte unser Leben reicher und schöner machen, nicht ärmer und freudloser. Daher ist auf jeden Fall in die Überlegungen, die die eigene Ernährung betreffen, auch der persönliche Lebenskontext mit einzubeziehen, d.h. Partner, Familie, Tagesablauf, etc. In Beziehungen können veränderte Ernährungsgewohnheiten erhebliche Spannungen verursachen. Auf jeden Fall darf man in Ernährungsfragen nicht ideologisch werden, sondern sollte pragmatisch bleiben, d.h. Aufwand und Nutzen abwägen. Beim Üben von Asanas oder Meditation ist eine sattvige Ernährung auf jeden Fall sehr hilfreich, aber kein absolutes Muss. Wie weit man die Regeln einer klassischen, sattvigen Ernährung befolgt, kann und muss jeder für sich entscheiden. Nur wer fortgeschrittenen Pranayama üben möchte, muss sich im eigenen Interesse unbedingt und konsequent sattvig ernähren (!) </p>
<p>Im Yoga lernen wir, ein Gespür für uns und das, was uns entspricht zu entwickeln. Ich habe in meinem Leben schon viel über Ernährung gelesen und, was wichtiger ist, selbst viel ausprobiert. Seit 2003 ernähre ich mich sattvig und seit 2004 vegan (mit einem halben Jahr Unterbrechung). Ich hatte schnell den Drang, mich konsequent yogisch zu ernähren. Anfangs war dies nicht immer ganz leicht, z.B. wenn ich bei Freunden zum Essen eingeladen war oder auch bei Geschäftsessen mit Kunden, als ich noch Angestellter in einer Firma war. Zu Anfang ging ich in bestimmten Situationen Kompromisse ein, um meine Mitmenschen nicht vor den Kopf zu stoßen und gesellschaftlich zu „funktionieren“. Doch danach habe ich mich jedes Mal über mich selbst geärgert, so lange bis ich gelernt hatte, zu meiner Lebensart zu stehen. Ich möchte hier allerdings auch hinzufügen, dass ich zu dieser Zeit bereits wusste, dass ich das Unterrichten von Yoga zu meinem Broterwerb machen möchte und dass ich Singel war. Heute ist die richtige Ernährung für mich eine der Grundvoraussetzungen um meinen Beruf gut ausüben zu können. </p>
<p>Wer beginnen möchte, sich sattvig zu ernähren, sollte am besten schrittweise vorgehen. d.h. zunächst einmal ganz auf Fleisch verzichten, und danach Schritt für Schritt weiter gehen. Dabei ist es sehr wichtig, das eigene Wohlergehen nicht aus den Augen zu verlieren und keinesfalls gegen sich zu handeln – auch das bedeutet Ahinsa! Jedoch sollte man auch zu unterscheiden lernen zwischen Hunger und Appetit, zwischen wirklichen Bedürfnissen und Gelüsten. Ich behaupte, wirklichen Hunger kennen die wenigsten von uns. Eine vollstänig sattvige Ernährung schließt den Genuss von Fleisch (auch Geflügel, Fisch, Wurst, Fleischbrühe, Gelatine, thailändische Fischsoße, tierischer Lab im Käse) und Eiern aus, da sie zu <span class="sanskrit">Tamas</span>, Dumpfheit führen. Ebenso verzichten die Yogis auf alles zwiebelartige, also im Wesentlichen auf Knoblauch und Zwiebeln, aber auch auf Lauch, Bärlauch, Schnittlauch etc. (Vorsicht bei fertigen Gewürzmischungen!). Die Tatsache, dass sattvige Ernährung Zwiebeln und Knoblauch ausschließt, erscheint vielen Menschen unverständlich, zumal Knoblauch sehr viele positive Eigenschaften, wie z.B. eine natürliche antibiotische Wirkung nachgesagt werden. Wer aber schon einige Jahre regelmäßig meditiert und es gewohnt ist, auf den Genuss von Zwiebelgewächsen zu verzichten, der weiß ganz genau, wie schwer es fällt zu meditieren, nachdem man – vielleicht versehentlich – doch einmal Zwiebeln oder Knoblauch, und sei es nur in Spuren, gegessen hat. Zwiebeln und Knoblauch bewirken eine starke Verunreinigung der <span class="sanskrit">Koshas</span> (Hüllen) des feinstofflichen Körpers, wodurch die in uns wirkenden Energien und Gedanken erheblich ins Ungleichgewicht geraten. Dass man davon nichts mitbekommt, wenn man sein Leben lang Zwiebeln und Knoblauch verspeist, liegt ganz einfach daran, dass man bisher nichts anderes als den damit zusammenhängenden Zustand kennengelernt hat. Des Weiteren werden alle Drogen gemieden, auch die weichen Drogen wie Koffein und Teein, ganz zu schweigen von Alkohol. Alles Vergorene oder Verschimmelte gilt als verdorbenes Lebensmittel, ebenso Fermentiertes (also auch Essig und sehr streng genommen auch alle Käsesorten außer Frischkäse). Zucker und Schokolade sollte man auf ein Minimum reduzieren, ebenso Öl, besonders in erhitztem Zustand, wie etwa beim Braten oder Frittieren. </p>
<p>Auch wenn es im hektischen Alltag schwierig sein mag, sollte man sich seine Nahrung, so weit es eben möglich ist, selbst und möglichst liebevoll zubereiten, so dass sie ganz den persönlichen Bedürfnissen und Vorlieben entspricht, sich außerdem genügend Zeit zum Essen nehmen und die Nahrung durch Aufmerksamkeit während des Essens würdigen. (Ein kurzes Tischgebet in Stille ist übrigens keinesfalls eine schlechte Idee.) Man sollte nicht zu viele Sachen durcheinander essen und sich auch nicht überfressen. Die meisten Yogis beschränken sich auf zwei Mahlzeiten am Tag, um dem Körper genügend Zeit zu lassen, die Nahrung zu verdauen, hinauszubefördern und sich zu entgiften. Auf andauerndes Naschen zwischen den Mahlzeiten sollte man also verzichten. Manche Yogis trinken direkt nach der täglichen Praxis ein Glas kalte Milch. Zu den klassischen, sattvigen Nahrungsmitteln zählen Obst, Gemüße, Getreide, Hülsenfrüchte und Milchprodukte. </p>
<p>Ich selbst ernähre mich, wie bereits erwähnt, seit einigen Jahren vegan. Milch, wie auch alle daraus hergestellten Produkte beeinflussen den Stoffwechsel ungünstig, was damit zusammenhängt, dass die Natur sie nur für Säuglinge vorgesehen hat (Kein erwachsenes Tier trinkt Milch!) Immer wieder habe ich mit Rohkost experimentiert und mich mehrmals über mehrere Monate ausschließlich von veganer Rohkst, manchmal reiner Obstrohkost ernährt. Diese Kost empfand ich auf die Dauer jedoch als zu wenig ausgewogen, so dass ich die Versuche nach einigen Monaten immer wieder abbrechen musste. Heute esse ich etwas reichhaltiger und abwechslungsreicher. Ich meide Fertig- oder Konservennahrung, und esse ausschließlich frische, naturbelassene Lebensmittel. Wenn ich doch ein Nahrungsmittel kaufe, das in irgendeiner Weise verpackt ist, dann lese ich die Liste der Zutaten sehr aufmerksam. Zusatzstoffe wie künstliche Konservierungs-oder Färbemittel, Geschmacksverstärker und Süßstoffe meide ich konsequent. So weit es geht kaufe ich Biolebensmittel. Ich dünste mir mein Gemüse kurz an, aber wirklich nur so kurz, dass es richtig viel Biss hat und noch eher roh als gekocht ist. Dazu esse ich viel Tofu. Eiweiß beziehe ich hauptsächlich über Tofu, den ich zwei Mal am Tag in größerer Menge esse, meist angebraten (ohne Öl!). Tofu versorgt meine Muskulatur mit ausreichend Eiweiß und erhält meinem Blut eine durchgehend positive Stickstoffbilanz. Soyaeiweis besitzt zwar eine geringere sogenannte biologische Wertigkeit als Fleisch oder Eier, jedoch spielt die geringere Wertigkeit von Soyaeiweiß keine allzu große Rolle, da man sie leicht über die verzehrte Menge ausgleichen kann. Soyaprodukte enthalten außerdem sogenannte Isoflavone, d.s. Stoffe, die eine ähnliche allerdings sehr viel schwächere Wirkung haben wie das weibliche Geschlechtshormon Östrogen (man spricht deswegen auch von Phytoöstrogenen). Diese Stoffe stimulieren gerade aber auch den männlichen Hormonstoffwechsel auf sehr positive Weise. Außer Tofu esse ich keine Hülsenfrüchte, da sie mir ein zu lange anhaltendes Völlegefühl verursachen, dass mich bei meiner Yogapraxis behindert. Aus dem selben Grund esse ich auch kein Müsli. Übrigens halte ich – und darüber mögen sich einige Yogis empören – typisch indisches Essen für wenig geeignet um die Yogapraxis zu unterstützen, auch wenn Yoga aus Indien stammt. Ich finde es, aufgrund der vielen Hülsenfrüchte zu schwer, viel zu lange gekocht, viel zu stark gewürzt, viel zu fettig. Im Gegensatz zu früheren Jahren lasse ich heute weitestgehend die Finger von Getreide (außer beim veganen Apfelkuchen meiner Mutter, der beste der Welt!). Getreideprodukte, also Brot, Pasta, Reis, Couscous, Bulgur, Hirse, Quinoa etc. empfinde ich als zu kohlenhydratreich. Ich habe lange die Erfahrung gemacht, dass mir Getreideprodukte sehr viel Energie geben, meinem Blutzuckerspiegel jedoch eine Art Achterbahnfahrt bescheren. Seitdem ich Kohlenhydrate hauptsächlich über Gemüse und Obst beziehe, fühle ich mich viel gleichmäßiger und langanhaltender versorgt und habe auch eine bessere Verdauung. Nur selten esse ich mein Gemüse in Form von rohem Salat, hauptsächlich aber weil ich Essig und Öl meide. Ich habe zwei Mahlzeiten am Tag, z.Zt. eine morgens, nach dem Üben, und eine abends (leider meist sehr spät abends, was mit meinen Unterrichtszeiten zusammenhängt). Morgens Esse ich gebratenen Tofu mit Obst (am liebsten Ananas, Äpfel und reife Bananen, so gut wie kein Steinobst, wegen der Gärung, und kein Trockenobst, da die langkettigen Fruchtzuckermoleküle beim Trocknen und Lagern zu kurzkettigen Molekülen zerfallen, die auf den Stoffwechsel eine ähnliche Wirkung haben, wie Industriezucker). Abends esse ich Tofu mit gedünstetem Gemüse, je nach Angebot und Saison, des Geschmacks wegen gerne mit Kokosmilch und Tamari, einer Art Soyasoße (Soyasoße ist aber ihrer Fermentierung wegen nicht als sattvig einzuordnen). Ich trinke fast ausschließlich Mineralwasser, ab und zu frisch gepresste Säfte und sehr gerne täglich ein bis zwei Tassen entkoffeinierten Kaffees mit ein wenig Zucker. Der Kaffee ist ein kleines Laster von mir. </p>
<p>Nicht verschweigen möchte ich, dass ich mittlerweile täglich mehrere verschiedene vegane Nahrungsergänzungsmittel zu mir nehme. Die ersten Jahre, nachdem ich Veganer wurde, hielt ich das für absolut nicht notwendig. Aber nach einigen Jahren machte sich doch ein Mangel an Nährstoffen bemerkbar, wohl hauptsächlich an Eisen und B-Vitaminen. Das tückische ist, dass der Mangel stark zeitverzögert auftritt, oft erst nach Jahren, und dass er sich schleichend einstellt. Ich spürte den Nährstoffmangel in Form von zunehmender Erschöpfung, Krankheitsanfälligkeit, Antriebslosigkeit und auch seelischer Niedergeschlagenheit. Für Veganer ist die Zufuhr von Vitamin B<small>12</small> mittels Tabletten praktisch unerlässlich, denn dieses lebenswichtige Vitamin entsteht ausschließlich durch Mikroorganismen. Ich nutze ein Produkt, das mehrere B-Vitamine enthält. Außerdem nehme ich ein sehr hochwertiges Eisenpräparat in flüssiger Form ein (Seitdem habe ich keine kalten Hände mehr.) wie auch andere Mineralien, z.B. Magnesium, Zink, Selen und Kupfer. Damit fühle ich mich fitter, als je zuvor in meinem Leben!</p>
<p><em>Manchmal werde ich gefragt, ob ich denn keinen Sinn für Genuss hätte. Hierzu kann ich nur sagen, dass es meine Art zu genießen ist, nicht unter einem schlechten Gewissen leiden zu müssen, nachdem ich einmal mehr über die Stränge geschlagen habe, und mich gesund und rundum wohl in meiner Haut zu fühlen. Trau Dich, Deinen eigenen Weg zu finden.</em></p>
<p style="border-bottom: 1px solid #CB326C;">
<p><span class="sanskrit">Im Glossar (siehe Sidebar) findest Du eine Erklärung aller rot markierten Begriffe sowie die für die Aussprache maßgebliche Schreibweise in Devanagari und IAST.</span></p>
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		<title>Die Finanzkrise – eine Bewusstseinskrise</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 10:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Parameshvara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zur aktuellen Lage]]></category>

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		<description><![CDATA[Dauernd hören wir von Krise, Veränderung und Bewusstseinswandel. Aber worin eigentlich besteht diese Krise? Was muss sich verändern, damit die Welt besser wird? Und womit beginnt der seit langem erwartete Bewusstseinswandel? Womit haben wir es zu tun? Wer hält die Macht in Händen? Sind es Regierungen, Konzernchefs, Geheimdienste, Bankiersfamilien? Wohl kaum. Denn dazu erscheinen uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dauernd hören wir von Krise, Veränderung und Bewusstseinswandel. Aber worin eigentlich besteht diese Krise? Was muss sich verändern, damit die Welt besser wird? Und womit beginnt der seit langem erwartete Bewusstseinswandel?<span id="more-8454"></span></p>
<h2>Womit haben wir es zu tun?</h2>
<p>Wer hält die Macht in Händen? Sind es Regierungen, Konzernchefs, Geheimdienste, Bankiersfamilien? Wohl kaum. Denn dazu erscheinen uns die niederträchtigen Machenschaften der Großkonzerne (dazu gehören natürlich auch die Banken) in ihrem Ausmaß viel zu weitreichend; sie besitzen eine viel zu große Kontinuität – über viele Jahrzehnte hinweg – um bloß das Werk einiger gieriger oder Macht besessener Einzelner zu sein. Wer aber zieht dann die Fäden? Geheime Zirkel, graue Eminenzen im Hintergrund, Verschwörer? Ich behaupte: Es sind weder Konzernchefs noch graue Eminenzen, die uns unfrei machen; dann wäre alles sicher nur halb so schlimm. Nein. Die Macht haben andere. Und dabei, das ist das eigentlich desaströse an unserer gegenwärtigen Situation, handelt es sich keineswegs um Menschen. Schon lange nicht mehr sind es Menschen, die uns kontrollieren. – Es sind, und das schon schon seit einigen Jahrzehnten, ausschließlich die sogenannten juristischen Personen, nämlich die Konzerne selbst. Sie bilden mittlerweile eine Macht vollkommen jenseits menschlicher Einflussnahme. D.h. sie fällen ihre eigenen Entscheidungen nach ihrem eigenen Parameter (einzig und allein finanzeller Profit). Verschärfend kommt hinzu, dass es diesen juristischen Personen ganz wie menschlichen Personen gestattet ist, Eigentum zu erwerben. Mit der Folge das sich die Konzerne durch den wechselseitigen Erwerb von Unternehmensanteilen längst zu einem globalen Kontinuum verbunden haben, das uns umgibt, egal wo auf der Welt wir uns auch aufhalten mögen. Diese Entwicklung reicht weit zurück. Sie begann schon Anfang des 19. Jahrhunderts mit dem Ende des Feudalismus und den damit verbundenen Machtstrukturen und dem Aufstieg bürgerlicher Bankiers- und Industriellenfamilien und setzte sich im 20. Jahrhundert kontinuierlich fort, so z.B. im Federal Reserve Act von 1913. Nach dem zweiten Weltkrieg, zu Zeiten Eisenhowers und Kennedys, waren die neuen Machtstrukturen bereits lange gefestigt. Dieses System, ein globales Geflecht aus Konzernen, hat heute die Züge eines vollständig autonom agierenden Wesens angenommen, das nicht mehr auch nur im Geringsten von Menschen gelenkt wird. Auch wenn es Menschen waren, die es installiert haben, und auch wenn es sich aus der Energie der Menschheit nährt. Das sollten wir endlich verstehen! Dieses Wesen – zutreffender sollte man sagen „Unwesen“, denn genau das ist es, ein sehr mächtiges, selbständig agierendes Unwesen – hat weltweit die Souveränität der Staaten untergraben, wenn nicht gar zum großen Teil abgeschafft. (Esoteriker würden von einem sehr mächtigen, negativen „Elemental“ sprechen.) Die sogenannten Mächtigen, auch die grauen Gestalten im Hintergrund, sind nur beliebig austauschbare Figuren. Dieses globale Geflecht der Konzerne, ganz egal ob wir es Weltwirtschaft, Weltfinanzsystem, Globalisierung oder Kapitalismus nennen, diese eigentlich körperlose Macht ist das dunkle Abbild des geistigen Erwachens der Menschheit. Und dem etwas entgegenzusetzen, darin liegt die Aufgabe der spirituellen Lehrer. Daher dieser Artikel. </p>
<h2>Wie lässt sich diese Macht brechen?</h2>
<p>Wir spüren das Problem massiv auf dem physischen Plan (Zerstörung unserer Umwelt, Hungersnöte, Kriege, Diktaturen, Lobbyismus, Staatsverschuldung, soziale Ungerechtigkeit, etc.). Der Kern des Problems, und das ist entscheidend, befindet sich jedoch ganz und gar auf der geistigen Ebene unseres Daseins – also in den Köpfen der Menschen – und kann auch ausschließlich dort bekämpft werden. Die Katastrophen der Welt sind lediglich die physische Manifestation der menschlichen Gedanken, unserer Gedanken. Welcher Art sind diese Gedanken? – Ich sage: Es handelt sich dabei um ein Gespinst abstrus falscher Vorstellungen, mit denen wir alle bereits aufgewachsen sind und täglich leben. Diese falschen Vorstellungen, die wir als solche aufdecken, erkennen und korrigieren sollten, sind im Wesentlichen folgende, nämlich dass Geld einen Wert hätte (bzw. eine Form der Energie sei), dass ein Wirtschaftsunternehmen eine Rechtsperson sein könne (deren Eigentümer aus der Haftung genommen sind), dass Leistung finanziell belohnt werden müsse, dass man arbeite um Geld zu verdienen, dass es geistiges Eigentum gäbe, dass es Grundbesitz gäbe, das Tiere Dinge seien (die man besitzen könne), dass wir alle vom Erdöl abhingen, dass es Demokratie sein könne, wenn man regiert wird, dass wir uns aufgrund einer äußeren Bedrohung aufrüsten müssten, dass es so etwas wie ein internationales Terrornetzwerk gäbe (aufgrund dessen Existenz wir zuzulassen hätten, dass unser Privatleben überwacht wird), dass uns die Sozialleistungen in die Schulden getrieben hätten, dass die Banken gerettet werden müssten (um eine noch schwerere Krise zu verhindern) &#8230; usw &#8230; Auf der physischen Ebene ist es wie mit einer Hydra – ständig müssen wir neuen Auswüchsen begegnen. Aussichtslos! Das allein, was wirklich hilft, ist zu erkennen, dass wir alle jederzeit frei sind, und dass es sich bei der globalen Situation, der wir uns so ohnmächtig ausgeliefert sehen, um nichts als ein mächtiges Gespinst aus hahnebüchenen, falschen Ideen handelt. Damit beginnt der Bewusstseinswandel. Im Erkennen liegt unsere Macht! Darin liegt die besondere Stärke der Yogis.</p>
<p style="border-bottom: 1px solid #c6c6c6;">
<p><em><a href="http://purna-yoga.eu/category/zur-aktuellen-lage/">Lies auch unsere anderen Beiträge zur aktuellen Lage</a>!.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Meinen spirituellen Namen herausbekommen“</title>
		<link>http://purna-yoga.eu/briefwechsel/%e2%80%9emeinen-spirituellen-namen-herausbekommen%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 14:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Parameshvara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefwechsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo! Könnt Ihr mir helfen meinen spirituellen Namen herauszubekommen. Ich arbeite zur Zeit in {…} und möchte lieber wieder meine alte Arbeit Wohlfühlmassagen anbieten und aufnehmen. Wie geht man mit seinem spirituellen Namen um und wie integriert man ihn am besten dass er sich verinnerlicht. Viele Fragen und danke euch im voraus für eure Bemühungen!!!! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hallo! </p>
<p>Könnt Ihr mir helfen meinen <a href="http://purna-yoga.eu/erkenntnis-und-verwirklichung/der-spirituelle-name/">spirituellen Namen</a> herauszubekommen. Ich arbeite zur Zeit in {…} und möchte lieber wieder meine alte Arbeit Wohlfühlmassagen anbieten und aufnehmen. Wie geht man mit seinem spirituellen Namen um und wie<span id="more-8359"></span> integriert man ihn am besten dass er sich verinnerlicht. Viele Fragen und danke euch im voraus für eure Bemühungen!!!!<br />
Viele Grüße Ulrike</em></p>
<p><small>(Veröffentlichung ausdrücklich genehmigt; Name geändert)</small></p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p>Liebe Ulrike,</p>
<p>danke für Dein Interesse. {…} Bitte beantworte mir vorab folgende Fragen, damit ich es etwas einfacher habe: Was ist Dir besonders wichtig im Leben? Praktizierst Du Yoga (oder etwas vergleichbares)? Fühlst Du einen besonderen Bezug zu einer bestimmten indischen Gottheit?</p>
<p>{…}</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Parameshvara</p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p><em>Hallo Parameshvara!</p>
<p>{…}</p>
<p>Die Beziehung zu mir selbst, mit mir im reinen sein, auf dem Weg sein, meinen wahren Ort pflegen. Übungen mit Licht und Liebe täglich integriere,  damit Körper Seele Geist miteinander im besten Fall zu gleichen Teilen harmonieren und natürlich meine Familie (Mann, 6 Kinder und 2 Hunde). Gerne möchte ich meine alte Arbeit wieder aufnehmen doch Familie Job Haushalt Chauffeur etc. lassen das momentan organisatorisch nicht zu oder ich kann es mir einfach noch nicht vorstellen alles unter einen Hut zu bekommen. Yoga oder ähnliches praktiziere ich nicht, auch habe ich keinen Bezug zu einer indischen Gottheit. Habe eine Heilpraktiker-Ausbildung besucht, geistiges Heilen erlernt sowie eine Ausbildung zum Kartenlegen. Sehr viele Seminare besucht und auch viele Einweihungen erhalten. Auch viel mit mir arbeiten lassen. Momentan genieße ich Licht, Liebe, Klang, Chakrenarbeit und Meditation um den Energiefluß anzuregen und auszugleichen und massiere ein bißchen meine Familie. Und genieße diese zur Zeit sehr da mein Kleiner gerade süße 16 Monate alt ist und zusätzlich einen ebenso süßen Hundewelpen da haben. Viel Arbeit! Mein Wunsch ist: wieder Massagen anzubieten, da die Energie so herrlich fließt und die Leute ganz weich sind, mehr Lebensfreude erhalten, ihre Selbstheilung angeregt wird und sie einfach ein Stück auf ihrem Weg begleiten darf. Das ist einfach klasse. Und dass es ganz viele Leute erreicht. Vielleicht kommt durch meinen spirituellen Namen etwas Neues auf mich zu. Vielleicht öffnet sich eine Tür oder es kommt etwas zum Fließen oder wird etwas geweckt oder auch altes beendet oder es passiert gar nichts &#8230; auf jeden Fall freue ich mich darauf und bin offen. </p>
<p>Vielleicht kommt auch alles ganz anders.</p>
<p>Ganz viele liebe Grüsse – Ulrike</em></p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p>Liebe Ulrike,</p>
<p>Dein spiritueller Name ist <span class="sanskrit">Yamuna</span> (<a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-devanagari/">Devanagari</a>: यमुना | <a href="http://purna-yoga.eu/purna-yoga-tutorials/sanskrit-transkribieren-und-aussprechen/">IAST</a>: yamunā). Yamuna ist einer der sieben heiligen Flüsse Indiens. Er fließt parallel zum Ganges durch Nordindien und vereinigt sich mit diesem in Allahabad. Yamuna wird bereits im <a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-rigveda/">Rigveda</a> wie auch im <a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-atharvaveda/">Atharvaveda</a> erwähnt. Auch im <span class="sanskrit">Mahabharata</span>, dem indischen Nationalepos spielt der Fluss immer wieder eine Rolle. <span class="sanskrit">Indraprastha</span>, die sagenumwobene Hauptstadt der <span class="sanskrit">Pandavas</span> war an den Ufern der Yamuna gelegen, wahrscheinlich dort, wo sich heute Dehli befindet.</p>
<p>Wie die anderen heiligen Flüsse, so wird auch Yamuna als weibliche Gottheit personifiziert. Yamuna, auch <span class="sanskrit">Yami</span> oder <span class="sanskrit">Jumna</span> genannt, ist die Tochter des <span class="sanskrit">Surya</span>, einer männlichen, vedischen Sonnengottheit, und die Zwillingsschwester der männlichen Gottheit <span class="sanskrit">Yama</span>, der gemäß der vedischen Mythologie über das Totenreich herrscht. Deswegen ist „Yamuna“ auch das Sanskrit-Wort für einen weiblichen Zwilling. Das <span class="sanskrit">Yamunashtakam</span>, eine Hymne von <span class="sanskrit">Vallabhacharya</span> aus dem 16. Jahrhundert, erzählt, dass Yamuna aus Liebe zu <span class="sanskrit">Krishna</span>, der achten großen Inkarnation des <span class="sanskrit">Vishnu</span>, die Gestalt eines mächtigen Flusses angenommen hat. Auf diese Weise konnte sie nah bei Krishna sein und die ganze Welt von allen Sünden reinwaschen. In den <span class="sanskrit">Puranas</span> künden viele Anekdoten von der engen Verbindung von Yamuna und Krishna. Daher kommt es, dass Yamuna eine tiefe mystische Bedeutung für alle Krischna-Verehrer hat. Yamuna gilt als unerschöpliche Quelle von Liebe und Mitgefühl. </p>
<p>Beachte bei der Aussprache Deines Namens, dass die beiden ersten Vokale kurz gesprochen werden, das <strong>a</strong> am Schluss jedoch lang. Das <strong>y</strong> am Anfang wird wie das <strong>j</strong> im deutschen Wort „Jahr“ gesprochen. Mehr zu Schreibweise und Aussprache findest Du in unserem Tutorial „<a href="http://purna-yoga.eu/purna-yoga-tutorials/sanskrit-transkribieren-und-aussprechen/">Sanskrit transkribieren und aussprechen</a>“. Ich wünsche Dir noch viel Freude mit Deinem Namen! </p>
<p>Namaste Yamunaji<br />
Und alles Gute<br />
Dein Parameshvara</p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p><em>Hallo Parameshvara!</p>
<p>Danke für den tollen Namen. {…} Interessant ist dass der Name mit einer Zwillingsschwester verbunden ist. Habe nämlich tatsächlich eine Zwillingsschwester. {…}</p>
<p>Ganz lieben Gruss<br />
Yamuna</em></p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p>Liebe Yamuna,</p>
<p>wie schön, dass Du Freude an Deinem Namen hast. {…} Wenn Du zufällig mal in Stuttgart bist, können wir uns gerne sehen – melde Dich doch einfach.</p>
<p>Liebe Grüße und<br />
Alles Gute für Dich!<br />
Parameshvara</p>
<p style="border-bottom: 1px solid #c6c6c6;">
<p><em>Fragen zu Yoga oder Spiritualität? Wir versuchen gerne, Dir mit unserem Wissen und unserer Erfahrung weiterzuhelfen. Sende uns einfach eine <a href="http://purna-yoga.eu/kontakt/nachricht/">Nachricht</a>.</em></p>
<p style="border-bottom: 1px solid #CB326C;">
<p><span class="sanskrit">Im Glossar (siehe Sidebar) findest Du eine Erklärung aller rot markierten Begriffe sowie die für die Aussprache maßgebliche Schreibweise in Devanagari und IAST.</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wozu brauche ich Sattva?</title>
		<link>http://purna-yoga.eu/erkenntnis-und-verwirklichung/wozu-brauche-ich-sattva/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 17:29:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Parameshvara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erkenntnis & Verwirklichung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begriff Guna meint eine elementare Eigenschaft, die einen jeden Gedanken und ein jedes Ding zu genau dem machen, was er oder es ist. Und tatsächlich bedeutet das Wort „Guna“ zunächst einmal nichts anderes als „Eigenschaft“. Im Vedanta fungiert dieses Wort jedoch darüber hinaus als Oberbegriff für drei grundlegende Eigenschaften, die in allen unterschiedlichen Erscheinungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff <span class="sanskrit">Guna</span> meint eine elementare Eigenschaft, die einen jeden Gedanken und ein jedes Ding zu genau dem machen, was er oder es ist. Und tatsächlich bedeutet das Wort „Guna“ zunächst einmal nichts anderes als „Eigenschaft“. Im <span class="sanskrit">Vedanta</span> fungiert dieses Wort jedoch darüber hinaus als Oberbegriff für drei grundlegende<span id="more-8292"></span> Eigenschaften, die in allen unterschiedlichen Erscheinungen des Universums in jeweils unterschiedlicher Gewichtung enthalten sind. Wahrscheinlich ist es aber zutreffender, wenn wir hier nicht von Eigenschaften sprechen, sondern von den elementaren Kräften, die unserer Welt erst ihre Gestalt verleihen. Ohne diese drei elementaren Kräfte gebe es nämlich überhaupt keine Schöpfung.  Diese drei Kräfte sind <span class="sanskrit">Sattva</span> (Reinheit, Helligkeit), <span class="sanskrit">Rajas</span> (Unruhe, Aktivität) und <span class="sanskrit">Tamas</span> (Trägheit, Dunkelheit). Alles, was uns in der Welt begegnet, jedes Ding, jedes Lebewesen, jeder Mensch, jeder Gedanke, jedes Wort, jede Tat beinhaltet <em>alle</em> drei Kräfte oder daseinsstiftende Qualitäten. Das wir uns und die Welt um uns herum als real empfinden, setzt die Existenz aller drei Gunas voraus. Aber allein Sattva zählt zu den <a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-niyama/">Nyamas</a>, zu den yogischen Tugenden. Wer sich auf den spirituellen Weg begibt, muss sich zuerst einmal läutern. Ohne Sattva ist kein Erfolg möglich. Deswegen sollte sich jeder Schüler nach Kräften bemühen, sich zu reinigen und Sattva zu erlangen. </p>
<p>Die Gottheit <a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-shiva/">Shiva</a> ist das Leitbild der Yogis. Shiva steht aber nicht nur für Vollkommenheit in Sattva, sondern darüber hinaus für das Transzendieren aller drei Gunas und somit für deren vollkommenen Einklang, symbolhaft dargestellt durch drei waagerechte Aschestriche auf seiner Stirn. Meisterschaft im Yoga zu erlangen bedeutet, dass der Übende sein Bewusstsein bis zu einem Grad transzendiert, der es ihm erlaubt, die eigene Person als eines mit allen Dingen und Wesen um ihn herum zu erleben. Dieser Zustand wird erreicht, wenn der Übende auf der kausalen Ebene erwacht, wenn er sich des <span class="sanskrit">Karana Sharira</span>, seines sogenannten Kausalkörpers, des höchsten seiner drei Körper (<span class="sanskrit">Stuhla Sharira</span>; <span class="sanskrit">Sukshma Sharira</span>; Karana Sharira) bewusst wird. Was Karana Sharira bedeutet, ist kaum in Worte zu fassen. Anders als bei Stuhla Sharira, dem physischen Körper und Sukshma Sharira, dem feinstofflichen Körper, ist der Begriff „Körper“ für Karana Sharira nur in einem sehr bedingten Maß zutreffend. Um Karana Sharira zu erfahren, muss sich der Übende in <span class="sanskrit">Samprajnata Samadhi</span> befinden, dem Zustand, in dem alle Dinge zu einem Ding werden, alle Personen zu einer Person, in dem alle Verstrickungen des Lebens als sinnvoll erkannt werden und in dem alle Zeiten zu Gegenwart werden, in dem der Übende die eigene Person als eines mit der Gottheit erfährt und in dem alles einschließlich der Schmerzen und Tragödien der anderen Daseinsebenen als reine Freude erfahren wird. Damit geht es notwendigerweise einher, dass der Übende auch alle drei Gunas integriert. Hier, aber eben erst hier, erfüllt sich die Aussage des Mantra „shivoham“, „Shiva {bin} ich”. Da Samadhi aber bei allen, die auf der physischen Ebene handeln möchten, nur ein vorübergehender Zustand sein kann, sollte man sich auch als Fortgeschrittener nach Kräften um Sattva bemühen. </p>
<p>Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass es nicht nur in Indien, sondern ebenso in anderen Kulturen die Idee einer zweifachen Schöpfung gibt: Der Schöpfung erster Teil &#8211; zuweilen spricht man hier tatsächlich auch von einer ersten Schöpfung &#8211; wäre demnach die kausale Ebene, oft umschrieben als eine Art gedanklicher Regung oder als eine Art tonloser Schwingung. Diese erste Bewegung, noch bevor es etwas zu bewegen gibt, diese Schwingung, noch bevor es etwas wie Töne gibt, heißt auf Sanskrit „<span class="sanskrit">Spandana</span>“. Der Klang „<span class="sanskrit">Om</span>“, den die Inder „<span class="sanskrit">Pranava</span>“ nennen, ist das hörbare Manifest dieser ersten, göttlichen, noch unhörbaren Schwingung. Deshalb ist Pranava der heiligste aller <span class="sanskrit">Mantras</span>. In Spandana sind alle drei Gunas bereits enthalten. Jedoch befinden sie sich noch beieinander und in vollendeter Ballance. Die Dinge sind somit noch nicht verschieden voneinander; alles ist noch eins; ein Zustand himmlischer Formlosigkeit, der sich in Sanskrit „<span class="sanskrit">Avyakta</span>“ nennt, das was ohne klare Form ist. (Parallelen zur biblischen Überlieferung des paradiesischen Zustandes der Welt vor dem Sündenfall mag, wer will, erkennen. Eine genaue Betrachtung dessen wäre sicher interessant, führt aber hier zu weit.) Erst in einem zweiten Schritt der Schöpfung kommt es zu etwas, das man als eine Art Erschütterung dieser Urschwingung bezeichnen könnte, als eine Störung der perfekten Harmonie. Auch die Gunas kommen dadurch in Bewegung und es entstehen die vielfältigen und sich ständig wandelnden Erscheinungen der Welt, in der wir leben. Die Welt wird damit komplexer – und unser Dasein allmählich komplizierter. Sattva verhilft uns zu einem klaren Blick für das Wesentliche. Mit Hilfe von Sattva ist es uns möglich uns jederzeit mit unserer göttlichen Quelle zu verbinden und, wenn auch nur für einen Moment, auf der kausalen Ebene den Grund unseres irdischen Daseins zu erfahren. </p>
<p>Sattva, Reiheit, kann sich auf viele Aspekte unseres Lebens beziehen: Lauterkeit in Gedanken und Emotionen, berufliche Integrität, ordentliche Kleidung, eine saubere Wohnung, einen aufgeräumter Arbeitsplatz, einen geregelten Tagesablauf, körperliche Reinheit, Verzicht auf krank machende Substanzen wie Drogen, eine gesunde, yogische Ernährung und sexuelle Mäßigung. Es würde zu weit führen auf alle eben genannten Punkte genau einzugehen. Daher möchte ich hier nur auf die Punkte eingehen, die eng mit dem eigenen physischen Körper zu tun haben, da sie im Detail die meisten Fragen aufwerfen und da sie bei sehr intensivem Üben – insbesondere bei intensiver <span class="sanskrit">Pranayama</span>-Praxis – unabdingbar für die körperliche und mentale Sicherheit und Gesundheit des Übenden sind. Auf der feinstofflichen Ebene bewirkt Sattva die Reinigung der <span class="sanskrit">Nadis</span>, der feinen Bahnen, durch die unser <span class="sanskrit">Prana</span>, unsere Lebensenergie fließt. Diese ist die Grundvoraussetzung für Gesundheit, Sicherheit und Erfolg im Pranayama. </p>
<p>Bezogen auf Deine Ernährung bedeutet Sattva den Verzicht auf Fleisch (auch nicht Fisch, Geflügel, Wurst, Fleischbrühe, Gelatine), Eier (auch nicht in Gebäck oder Süßspeisen), Zucker (keine Mono- und Disaccharide), Knoblauch, Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Lauch, Bärlauch, Schnittlauch (auch nicht als Bestandteil in Soßen oder Gewürzmischungen), Pilze, Verschimmeltes, Fermentiertes, Vergorenes und Essig. Auch alle weichen Drogen solltest Du strikt meiden: Alkohol, Zigaretten (auch Passivrauchen), Kaffee, schwarzer, grüner und weißer Tee, sowie alle alkohol- koffein- oder teeinhaltigen Mischgetränke. Dass Du von härteren Drogen die Finger lassen solltest, versteht sich von selbst. Frisches, Rohes oder nur kurz Gegartes, einfach und natürlich Zubereitetes solltest Du gegenüber Konservennahrung, Tiefkühlkost, Frittiertem oder übermäßig Gewürztem bevorzugen. Iss weder Unreifes noch Überreifes. Nimm Deine Mahlzeiten ganz in Ruhe und ohne Nebenbeschäftigung (Lesen, Fernsehen, zu viel Reden) ein. Lass Deinem Körper die nötige Zeit um zu verdauen und sich zu entgiften. Gewöhne Dir daher alles Naschen und ständige kleine Zwischenmahlzeiten ab. Beschränke Dich zu Zeiten intensiver Yoga-Praxis auf zwei Mahlzeiten pro Tag. Fasten ist eine gute reinigende Vorbereitung, jedoch zu Zeiten intensiver Atem- und Energieübungen unter Umständen sehr schädlich. Du solltest stets ausreichend, aber auch nicht zu viel essen. Diese Punkte stellen nicht einfach nur Empfehlungen, sondern vielmehr unbedingte Voraussetzungen für fortgeschrittenen Pranayama, so wie wir ihn an erfahrenere Schüler unterrichten, dar. Die Ernährungsregeln müssen mindestens vier Wochen vor Beginn einer intensivierten Praxis streng eingehalten werden und sollten danach so weit es eben geht beibehalten werden. </p>
<p>In einer bestimmten Phase der Praxis kann es hilfreich sein, die Reinigung und Entgiftung des Körpers aktiv zu unterstützen. Im <span class="sanskrit">Hatha Yoga</span> gibt es dafür die sechsfache (Reinigungs-)Handlung (<span class="sanskrit">Shatkriya</span>), nämlich die Augenreinigung durch das Starren auf eine Kerze (<span class="sanskrit">Trataka</span>), die Lungenreinigung durch kurze Atemstöße (<span class="sanskrit">Kapalabhati</span>), die Reinigung der Nasengänge durch wechselseitiges Spülen mit Salzwasser (<span class="sanskrit">Jala Neti</span>), die Nasenreinigung mit Hilfe einer gewachsten Schnur (<span class="sanskrit">Sutra Neti</span>), die Reinigung des Magens durch langsames Verschlucken und Herausziehen einer gewässerten Mullbinde (<span class="sanskrit">Dauti</span>), die Reinigung des gesamten Verdauungstrackts durch rhythmische Bewegungen der Bauchmuskulatur (<span class="sanskrit">Nauli</span>) und die Reinigung des Enddarms indem man mit Hilfe eines in den Anus eingeführten Rohrs Wasser in den Darm einzieht und wieder ausstößt (<span class="sanskrit">Bhasti</span>). Dies sind sie sechs Reinigungshandlungen wie sie schon von <span class="sanskrit">Svatmarama</span> in der <span class="sanskrit">Hatha Yoga Pradipika</span> beschrieben wurden. Sehr wirksam ist außerdem das Trinken und gesteuerte Erbrechen einer großen Menge lauwarmen Salzwassers (<span class="sanskrit">Kunja Kriya</span>) und das Trinken und anale Ausscheiden einer großen Menge lauwarmen Salzwassers (<span class="sanskrit">Shank Prakshalana</span>). </p>
<p><em>Die alten Reinigungsrituale der Yogis wirken auf uns Westler zugegebenermaßen seltsam. Für die oben beschriebenen Handlungen brauchst Du die Anleitung eines fachkundigen Lehrers. Gerne beraten wir Dich dazu. Tägliches Zähneputzen, Zungeschaben und Duschen verstehen sich für alle von uns von selbst. Mit wieviel Eifer Sattva anzustreben ist, muss jeder für sich entscheiden (Wie schon erwähnt: Bei sehr intensiver Praxis sind manche Punkte im Sinne der eigenen Sicherheit unabdingbar.) Sattva ist eine der zentralen Tugenden eines echten <span class="sanskrit">Yogi</span>; dies bleibt unbestritten. Der eine oder andere wird aber auf seinem Weg die Erfahrung machen, dass sich durch eine starke Konzentration auf Sattva früher oder später eine gewisse Intoleranz gegenüber Situationen, Dingen und Menschen bildet. Spätestens dann ist es an der Zeit sich bewusst zu machen, dass Sattva zwar eine der yogischen Tugenden aber eben nicht die einzige yogische Tugend ist. Im Grunde geht es bei Sattva immer um die Reinheit des eigenen Herzens!</em></p>
<p style="border-bottom: 1px solid #CB326C;">
<p><span class="sanskrit">Im Glossar (siehe Sidebar) findest Du eine Erklärung aller rot markierten Begriffe sowie die für die Aussprache maßgebliche Schreibweise in Devanagari und IAST.</span></p>
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		</item>
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		<title>„So ein bisschen neugierig“</title>
		<link>http://purna-yoga.eu/briefwechsel/so-ein-bisschen-neugierig/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 10:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Parameshvara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefwechsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo nach Stuttgart! Habe gerade den Bericht über den spirituellen Namen gelesen. Und da steht ja auch „Falls Du auch einen spirituellen Namen bekommen möchtest, sag mir einfach Bescheid. Nur Mut! Du wirst es garantiert nicht bereuen!“ Nun ja, so ein bischen neugierig wäre ich doch, welchen Namen ich bekommen würde/könnte &#8230; Würdest Du den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hallo nach Stuttgart!</p>
<p>Habe gerade den Bericht über den <a href="http://purna-yoga.eu/erkenntnis-und-verwirklichung/der-spirituelle-name/">spirituellen Namen</a> gelesen. Und da steht ja auch „Falls Du auch einen spirituellen Namen bekommen möchtest, sag mir einfach Bescheid. Nur Mut! Du wirst es garantiert nicht bereuen!“ Nun ja, so ein<span id="more-8269"></span> bischen neugierig wäre ich doch, welchen Namen ich bekommen würde/könnte &#8230; Würdest Du den Namen dann vergeben?</p>
<p>sonnigen Gruß aus dem schönen Sauerland :-)<br />
Anna</em></p>
<p><small>(Veröffentlichung ausdrücklich genehmigt; Name geändert)</small></p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p>Liebe Anna,</p>
<p>schau einfach im Internet nach, welche <a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-sanskrit/">Sanskrit</a>-Namen es gibt, suche Dir einen aus und nenne Dich fortan so! Dann hast Du genau den spirituellen Namen, den Du willst. Absolut sicher.</p>
<p>Wenn Du den Wunsch hast, dass ich Dir einen spirituellen Namen gebe, dann werde ich in mich gehen und einen Namen für Dich finden. Volles  Risiko.</p>
<p>{…} </p>
<p>Liebe Grüße<br />
Parameshvara</p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p><em>ich nochmal,</p>
<p>meine Güte! DAS ist aber wirklich nicht einfach! Habe mal gegoogled. Bei Yoga kommt man wohl auch beim Thema Sanskrit-Namen nicht an {…} vorbei&#8230; :-) Aber ist ja ok. Es wird dort eine Namensliste angegeben mit zig Namen. Dazu sind aber auch noch verschiedene „Abteilungen“ angegeben.</p>
<p>- Abstrakt<br />
- Saraswati<br />
- Shiva, Durga, Kali<br />
- Rama<br />
- Krishna<br />
- Vishnu, Lakshmi</p>
<p>Was bedeutet dies, bzw. wo ist hier der Unterschied?</p>
<p>Gruß<br />
Anna</p>
<p>{…}</em></p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p>Liebe Anna, </p>
<p>die Namen unterscheiden sich zuerst einmal in abstrakt und konkret. Als abstrakte Namen würde man z.B. <span class="sanskrit">Prema</span> (Liebe), <span class="sanskrit">Viveka</span> (Unterscheidungsvermögen), <span class="sanskrit">Satya</span> (Wahrhaftigkeit) oder <span class="sanskrit">Jyoti</span> (Licht) bezeichnen. Das sind also im Wesentlichen Namen, die für Tugenden oder positive Dinge stehen. Als konkret würde man dagegen einen Namen bezeichnen, der für eine ganz bestimmte Gottheit steht, also z.B. <span class="sanskrit">Sarasvati</span> (die weibliche Gottheit der Weisheit), <a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-shiva/">Shiva</a> (die männliche Gottheit, die für die Zerstörung des Universums zuständig ist), <span class="sanskrit">Lakshmi</span> (die weibliche Gottheit des Glücks) etc. oder einen Namen, der für eine ganz bestimmte Persönlichkeit (zumeist aus der indischen Mythologie) steht, also z.B. <span class="sanskrit">Arjuna</span> (der Held des <span class="sanskrit">Mahabharata</span>; wobei „Arjuna“ auch „Pfau“ bedeutet), <span class="sanskrit">Bharata</span> (ein mythischer König, der einst Indien geeint haben soll; wobei „<span class="sanskrit">bharata</span>“ auch „verehrt“ bedeutet), <span class="sanskrit">Vasishta</span> (einer der sieben großen <span class="sanskrit">Rishis</span>) etc. Übrigens sind jeder Gottheit eine ziemliche Menge an Attributen zugeordnet, die die Gottheit näher beschreiben oder die auf bestimmte Charakteristika hinweisen. Bei alledem gibt es natürlich viele Überschneidungen, z.B. wenn der Name eines berühmten Heiligen zugleich der Name einer Gottheit ist z.B. <span class="sanskrit">Shankara</span> (der Freundliche), sowohl eine Bezeichnung für Shiva als auch der Name eines großen Gelehrten des <span class="sanskrit">Vedanta</span>, oder wenn eine bestimmte Tugend oder Eigenschaft zum Beinamen einer oder gleich mehrerer Gottheiten wird, wie z.B. das Eigenschaftswort <span class="sanskrit">kamala</span> (rosafarben), welches zu einem Wort für die Blüte des Lotos wurde, das aber ebenso die männliche Gottheit <a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-brahman/">Brahma</a> wie auch die weibliche Gottheit Lakshmi bezeichnet (bei dieser jedoch mit einem langen <strong>a</strong> am Ende). Wenn Du Dir selbst Deinen Namen geben möchtest, dann kannst Du auf verschiedene Weise vorgehen. Entweder Du machst es ganz intuitiv. D.h. Du liest eine Liste von Namen, und Du entscheidest Dich einfach für den, der Dich ganz spontan anspricht. Das ist sicher nicht die schlechteste Methode. Oder Du überlegst Dir, welche Tugend in Deinem Leben eine besondere Rolle spielt, oder auch welcher Gottheit Du Dich am ehesten verbunden fühlst. Ich persönlich halte den Klang selbst für mit am wichtigsten. Ich hoffe, dass Dir das hilft. Falls Du Dir einen Namen zueigen gemacht hast, würde er mich interessieren.</p>
<p>Parameshvara</p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p><em>Hallo!</p>
<p>Vielen Dank schonmal für die Antwort! Habe „nur“ die Liste von {…}, die natürlich auch schon viele Namen enthält. Die Bedeutung der Namen steht leider nicht dabei. Irgendwie möchte ich ja nun auch keinen Namen haben, der sich zwar gut anhört, aber so gar nicht zu mir passen würde (z.B. der Trauerkloß oder owas in der Art, Du verstehst? ;-)  )</p>
<p>Ich praktiziere auch erst seit knapp 2 Jahren Yoga. Bin eher durch Zufall daran gekommen durch meine Pilatestrainerin, die auch (Power)Yoga anbietet. Und wie vielleicht viele Unwissende war ich da erstmal von „das ist ohmmmm – das ist nix für mich“ ausgegangen. Wie gut, daß ich doch mal eine Probestunde mitgemacht habe!!! Yoga ist echt das Beste, was mir je passiert ist! Ok, abgesehen von Familie &#8230; Also das Zweitbeste!!! Im Anfang war meine Aussage „Yoga macht mir mehr Spaß als Pilates“, wobei mir die Formulierung Spaß eigentlich nicht DER richtige<br />
Ausdruck für das war, was ich quasi fühlte (als Yogi verstehst Du sicher auch jetzt, was ich meine). ICH habe für MICH bemerkt, daß Yoga mir nicht nur Spaß macht, sondern nicht nur meinem Körper, sondern auch meiner Seele gut tut! Im Anfang eher unbewusst, nach etwas Insiderwissen (B-Lizenz) auch bewusst! Und ich praktiziere ja Yoga ohne ohmm (bisher&#8230;), wie ich immer so sage. </p>
<p>Für „Normalos“ sind die „Hardcore-Yogis“, die quasi stundenlang ab morgens um 4 meditieren, vegan leben ect. wahrscheinlich oftmals als Spinner abgeschrieben. Ich selber bin für einen solchen „echten“ Yogi sogesehen wohl auch nur eine light-Yogini ;-) Aber jeder ist seines Glückes Schmied. Ich bin der Meinung, jeder so wie er mag und meint. Mein Yogaweg ist im Moment halt Yoga ohne ohmm. Ok, vielleicht auch, weil meine Trainerin diese Version von Yoga vermittelt, aber weil ich es auch bisher noch nicht ausprobiert habe. Bei uns auf dem Land (Hochsauerlandkreis) kann man ja fast froh sein, daß überhaupt Yoga angeboten wird. Leider kann ich mich selten dazu durchringen, alleine hier zu Hause auf die Matte zu steigen und mich zu bewegen. Bin eher der Rudelsportler (wobei ich Yoga nicht als Sport, sondern für mich als „mehr als Sport“ sehe).</p>
<p>Meine Yogalehrerin (oder „nur“ Yogatrainerin, wegen „nur“ 100h-Ausbildung) hatte mich mal angesprochen, ich könnte doch auch mal eine Yogaausbildung oder einen Yogatrainerschein machen, dann könnte ich bei ihr auch die Urlaubsvertretung übernehmen. Das war nach meiner 10. Yogastunde. Da habe ich natürlich erstmal grinsend abgelehnt. Tja, ein Jahr später habe ich dann doch bei safs+beta (erstmal) die B-Lizenz gemacht. Nicht wegen der Vertretung, sondern weil mich auch der Yogahintergrund einfach fasziniert! Seit längerem überlege ich auch, evtl. mal eine 200h-Ausbildung zu machen &#8230; Aber Yoga scheint süchtig zu machen. Erst B-Lizenz, dann 200h, wer weiß was dann noch kommt ;-)</p>
<p>Was den Namen angeht, da werde ich noch mal in mich gehen. Ob ich einen Namen haben möchte, ob ich mir einen „verdienen“ möchte (so von wegen als light-Yogini vielleicht noch zu früh), mal sehen &#8230; Wenn ich eine Entscheidung getroffen haben, melde ich mich sowieso spätestens ;-)</p>
<p>na dann einen „Sonnengruß“ aus dem Sauerland<br />
Anna</em></p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p><em>Hallo,</p>
<p>ich möchte mal nach einem Namen fragen, dessen Bedeutung mit<br />
- die Glückliche (was nicht überheblich klingen soll, siehe Kommentar unten )<br />
- die Zufriedene<br />
oder so ähnlich zu tun hat.</p>
<p>{…}</p>
<p>Ich habe für mich festgestellt oder bemerkt, daß ich mich nicht mehr wegen jedem Piep aufrege, zumindest nicht soo schnell. Und ich möchte mal behaupten, daß das am Yoga liegt! Ich fühle eine innere Zufriedenheit, Ausgeglichenheit, gewissermassen Glücklichkeit (was sich so zwar überheblich anhört, aber nicht überheblich gemeint ist). Ich bin verheiratet, habe einen Sohn und eine Tochter, meine Eltern, sechs Geschwister, wir sind alle gesund, wir haben ein Haus und zwei Autos, mein Mann hat einen (sicheren) Job, ich habe einen angenehmen Job, also so alles in allem Dinge, die man als „ich habe alles Wichtige in meinem Leben, das mich glücklich sein lassen kann“ bezeichnen könnte. Und als Sahnehäubchen obendrauf habe ich YOGA! Ja, genau SO könnte ich meinen „glücklichen Zustand“ beschreiben. Und ich würde mir einen Saskrit-Namen wünschen, der DAS so in etwa unterstreicht/wiedergibt.</p>
<p>So, jetzt bist Du dran ;-) Ich wünsche mir von Dir (und nicht meinem Guru – den ich nicht habe – oder meinem geistigen Lehrer – den ich auch nicht habe) einen Namen, auch wenn wir uns persönlich gar nicht kennengelernt haben. </p>
<p>Habe bei {…} gelesen, daß jedem Seminarteilnehmer dort ein persönliches Mantra vergeben wird. Hättest Du auch ein Mantra für mich?</p>
<p>Tja, was sagst Du nun dazu?  Eben noch eine light-Yogini, und jetzt gleich 2 Wünsche auf einmal &#8230; :-) Da hat das zufällige googlen auf Deiner/Eurer Seite wohl so Einiges in mir ausgelöst (was mir durchaus nicht unangenehm schein!)</p>
<p>einen weiteren sonnigen Gruß (der nun mit erhöhtem Puls begleitet ist wegen der Dinge, die mich da evtl. erwarten können &#8230;)<br />
Anna</em></p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p>Liebe Anna,</p>
<p>vielen Dank für Deine Mails. Zufriedenheit mit dem, was das Leben einem gibt, ist eine hohe Tugend. Schön finde ich, dass Du bei aller Begeisterung für das Yoga Deine Familie und die anderen wichtigen Dinge, um die es im Leben so geht, nicht vergisst.</p>
<p>Falls Du die Möglichkeit hast, eine Yogalehrerausbildung zu machen – mit dem Gedanken spielst Du ja ohnehin schon – würde ich Dir auf jeden Fall dazu raten. Was die richtige Ausbildung für Dich ist, das musst Du selber herausfinden. Du solltest auch in Erwägung ziehen, eine Ausbildung zu absolvieren, die zumindest zwei oder auch mehr Jahre dauert. Das ist neben Beruf und Familie einigermaßen zu bewältigen, und man kann alles über einen längeren Zeitraum verinnerlichen. Nach etwas Recherche und einigen Probestunden findest Du sicher das für Dich passende.</p>
<p>Dein spiritueller Name ist <span class="sanskrit">Sujata</span> (<a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-devanagari/">Devanagari</a>: सुजाता | <a href="http://purna-yoga.eu/purna-yoga-tutorials/sanskrit-transkribieren-und-aussprechen/">IAST</a>: sujātā). „Su“ bedeutet „gut“, „günstig“. „Jata“ bedeutet „geboren“ oder im etwas abstrakteren Sinn „abstammend“ oder auch „veranlagt“. „Sujata“ ist als entweder jemand, der von edler Abstammung ist, oder jemand der von Geburt an mit besonders schönen Veranlagungen gesegnet ist. „Sujata“ kann sowohl ein Männer- wie auch ein Frauenname sein. Das erste <strong>a</strong> wird in beiden Fällen lang gesprochen. Handelt es sich um einen Frauennamen, so wird üblicherweise das zweite <strong>a</strong> ebenfalls lang gesprochen. Das <strong>j</strong> in deinem Namen spricht man wie das <strong>j</strong> beim englischen Vornamen  „John“, also <strong>dsch</strong>. Mehr zu Bedeutung, Aussprache und Schreibweise findest Du im <a href="http://purna-yoga.eu/glossar/">Glossar</a>.</p>
<p>In einen Mantra würde ich Dich sehr gerne einweihen. Das ist aber auf diesem Wege etwas schwierig. Du kannst mich dazu ja vielleicht irgendwann einmal besuchen. Wir finden sicher auch noch den richtigen Mantra für Dich.</p>
<p>Namaste Sujata!<br />
Ich wünsche Dir<br />
Noch viel Freude mit Deinem neuen Namen und<br />
Alles Gute auf Deinem Weg<br />
Dein Parameshvara</p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p><em>Hallo,</p>
<p>vielen Dank für die mails!!</p>
<p>Ich bin zwar seeeehr neugierig – ach nein, bei Frauen heißt das ja: interressiert ;-), wie denn mein Name heißt, aber ich möchte mich doch noch ein wenig zurückhalten. Habe nur schon etwas von S&#8230; gesehen &#8230; Möchte auch nicht mal so nebenbei meinen Namen lesen/erfahren, sondern es soll schon ein besonderer Moment werden. Ich habe jetzt mal „recherchiert“, wann meine 1. Yogastunde war. Am 18.08.2009. Vielleicht nehme ich mir den 18.08.2011 für meine persönliche Diksha vor. Mein Vorsatz, mit mit 108 Sonnengrüßen den Namen zu „verdienen“ habe ich am 21. Mai geschafft :-) </p>
<p>Puh, jetzt habe ich aber auch richtig Herzklopfen &#8230;</p>
<p>Ich melde mich wieder, wenn ich alle mails gelesen habe (wenn ich sie lesen „durfte“).</p>
<p>Vielen Vielen Vielen Dank!!!! Werde heute Abend in der Yogastunde besonders an Dich denken und Dir diese Stunde widmen!</p>
<p>einen sonnigen Sonnengruß aus dem schönen Sauerland</p>
<p>Anna S&#8230; Becker</em></p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p><em>Hallo,</p>
<p>heute ist es nun soweit: Ich werde meinen Namen (endlich) wissen. Ok, ok, seit etwa 15 min weiß ich ihn :-) Habe mir ja den heutigen Tag gewählt für „meine diksha“. Heute vor 2 Jahren hatte ich meine erste Yogastunde. Herrlich! Ich habe mir also die Yogamatte ausgerollt, Deva Premal-CD angeworfen und ein paar Sonnengrüße zur Einstimmung gemacht. Dann vorsichtig und mit Herzklopfen die ausgedruckte mail mit meinem Namen geöffnet &#8230;</p>
<p>Sujata.</p>
<p>Und die Bedeutung mit gut/günstig geboren/abstammend und so, ganz toll! Einen wirklich supertollen Namen hast Du da für mich gefunden. Dafür habe ich Dir direkt einen Sonnengruß gewidmet :-) Heute Abend habe ich wieder eine Yogastunde (als Teilnehmerin). Somit werde ich ab 18 Uhr diese Yogastunde DIR widmen, als Dank.</p>
<p>VIELEN DANK!!!</p>
<p>Ich fühle mich im Moment irgendwie aufgewühlt, durcheinander, happy, alles. Aber alles positiv! Also alles ok, es droht kein Herzkasper &#8230;</p>
<p>Zur Feier des Tages habe ich mir eine Kette mit sieben Perlen in den Chakrenfarben &#8216;geschenkt&#8217;. Außerdem werde ich meiner Yogatrainerin ein Essen spendieren, weil sie mich glücklicherweise über Pilates zum Yoga &#8216;gebracht&#8217; hat. Somit ist es schon ein besonderer Tag für MICH (außer Dir und mir weiß keiner von meinem Namen ;-)  )</p>
<p>Nochmals vielen vielen Dank für dieses schöne, berauschende, tolle Gefühl!!!!!</p>
<p>Namasté<br />
Sujata</em></p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p>Liebe Sujata,</p>
<p>ich freue ich außerordentlich mit Dir. Bitte danke mir nicht, denn es ist ALLES in DIR. Ich durfte nur ein bisschen dabei sein. Melde Dich mal wieder. </p>
<p>Peace and Love<br />
Parameshvara</p>
<p style="border-bottom: 1px solid #c6c6c6;">
<p><em>Fragen zu Yoga oder Spiritualität? Wir versuchen gerne, Dir mit unserem Wissen und unserer Erfahrung weiterzuhelfen. Sende uns einfach eine <a href="http://purna-yoga.eu/kontakt/nachricht/">Nachricht</a>.</em></p>
<p style="border-bottom: 1px solid #CB326C;">
<p><span class="sanskrit">Im Glossar (siehe Sidebar) findest Du eine Erklärung aller rot markierten Begriffe sowie die für die Aussprache maßgebliche Schreibweise in Devanagari und IAST.</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Gayatri Mantra</title>
		<link>http://purna-yoga.eu/die-heiligen-mantras/der-gayatri-mantra/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 11:38:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Parameshvara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die heiligen Mantras]]></category>
		<category><![CDATA[Devanagari]]></category>
		<category><![CDATA[Gottheit]]></category>
		<category><![CDATA[IAST]]></category>
		<category><![CDATA[Mantra]]></category>
		<category><![CDATA[Sanskrit]]></category>
		<category><![CDATA[Transkription]]></category>
		<category><![CDATA[vedisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier findest Du den Gayatri Mantra, dargestellt in Devanagari und IAST sowie in vereinfachter Schreibweise ohne Diakritika. Der Gayatri Mantra heißt auch Savitri Mantra. Womöglich ist er der schönste und erhebendste Mantra überhaupt, auf jeden Fall aber einer der bekanntesten. Der Tradition entsprechend werden junge Brahmanen noch vor Beginn ihres eigentlichen Veda-Studiums in den Gayatri [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier findest Du den <span class="sanskrit">Gayatri Mantra</span>, dargestellt in <a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-devanagari/">Devanagari</a> und <a href="http://purna-yoga.eu/tutorials/sanskrit-transkribieren-und-aussprechen/">IAST</a> sowie in vereinfachter Schreibweise ohne Diakritika. Der Gayatri Mantra heißt auch <span class="sanskrit">Savitri Mantra</span>. Womöglich ist er der schönste und erhebendste <span class="sanskrit">Mantra</span> überhaupt, auf jeden Fall aber einer der bekanntesten. Der Tradition entsprechend werden junge<span id="more-4484"></span> <a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-brahmana/">Brahmanen</a> noch vor Beginn ihres eigentlichen <a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-veda/">Veda</a>-Studiums in den Gayatri Mantra eingeweiht. Gehört der Gayatri Mantra schon seit dem Altertum zum allmorgentlichen Ritual der Brahmanen, so wird er heutzutage von Angehörigen aller Kasten und beider Geschlechter rezitiert. Die herausragende Bedeutung des Gayatri Mantra wird in verschiedenen klassischen Schriften gewürdigt, so z.B. im <span class="sanskrit">Manusmriti</span>, im <span class="sanskrit">Harivamsha</span> und in der <span class="sanskrit">Bhagavadgita</span>. </p>
<p>Der weibliche Name „<span class="sanskrit">Gayatri</span>“ verweist zunächst lediglich auf das Versmaß des Mantra, welches sich ebenfalls Gayatri nennt, abgeleitet von „<span class="sanskrit">Gayatra</span>“, zu Deutsch „Hymnus“. Die Gayatri ist eines der fünf vedischen Versmaße. Sie besteht aus drei Versfüßen, sogenannten <span class="sanskrit">Padas</span>, zu je acht Silben. Im Falle des hier beschriebenen Gayatri Mantra hat sich mit der Zeit allerdings eine Schreibweise durchgesetzt, bei der das letzte Wort des ersten Versfußes (vareniyam), das eigentlich viersilbig ist, nur dreisilbig geschrieben wird (varenyam), wobei ein kurzes <em><strong>i</strong></em> unterschlagen wird, so dass der erste Fuß nur noch aus sieben Silben besteht. </p>
<p>Mit <span class="sanskrit">Saguna Mantras</span>, sogenannten „Mantras mit Form“, werden bestimmte Gottheiten angerufen, d.h. die Mantras sind diesen nicht bloß zugeordnet, sondern sie stellen darüberhinaus die Manifestation der Gottheit als Klang dar. Die Gottheit selbst ist im Klang enthalten, ist selbst Klang geworden. In diesem Sinne stellt zwar auch der Gayatri Mantra als Anrufung der männlichen, vedischen Sonnengottheit <span class="sanskrit">Savitr</span> eine Manifestation desselben dar. Jedoch verehren die Gläubigen den Gayatri Mantra so sehr, dass sie in ihm eine weibliche Gottheit erkennen, die sie – genau wie den Mantra – Gayatri nennen. Die Einzigartigkeit des Gayatri Mantra besteht also zum Teil darin, dass die gleichnamige Gottheit eine Manifestation des Mantras ist, und dass die Gottheit auch den Namen des Mantra trägt, und nicht umgekehrt, wie normalerweise üblich. Was die Verehrung durch die Gläubigen angeht, so scheint es fast, als trete die im Mantra angerufene Gottheit Savitr, um die es ja ursprünglich geht, hinter dem Mantra, der mit der Zeit selbst die Gestalt einer Gottheit annahm, zurück. </p>
<p>Übrigens bedeutet der „Savitr“, der Name der männlichen Sonnengottheit, „der Erweckende“. Die weibliche Gottheit Gayatri wird daher auch „<span class="sanskrit">Savitri</span>“ genannt, zu Deutsch „die, welche von Savitr abstammt“. (Zur Unterscheidung ist hier zu beachten, dass es sich bei dem <em><strong>a</strong></em> und bei dem zweiten <em><strong>i</strong></em> in „Savitri“ um lange Vokale handelt, während bei „Savitr“ – in der vereinfachten Schreibweise oft auch „Savitri“ oder auch „Savitar“ – alle Vokale kurz gesprochen werden. Die Schreibweise in Devanagari oder IAST, so wie im Glossar dargestellt, gibt dazu Aufschluss.) Als Gottheit wird Gayatri bzw. Savitri zumeist mit <span class="sanskrit">Sarasvati</span> gleichgesetzt, der Gottheit der Weisheit, der Gelehrigkeit, der Wissenschaft und der Künste. Sie gilt damit auch als Gattin der männlichen, vedischen Gottheit <a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-brahman/">Brahma</a> und als Mutter der Vedas. </p>
<p>Im engeren Sinn handelt es sich bei dem Gayatri Mantra um einen dreifüßigen Vers aus dem <a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-rigveda/">Rigveda</a> (3.62.10), der dem <span class="sanskrit">Rishi</span> <span class="sanskrit">Vishvamitra</span> zugeschrieben wird. Jedoch wird dem Gayatri Mantra gemäß einer Anweisung der <span class="sanskrit">Mahanarayana Upanishad</span> des <span class="sanskrit">Krishna Yajurveda</span> (auch bekannt als <span class="sanskrit">Taittiriya Aranyaka</span> (2.11.1–8)) bei der Rezitation stets die <span class ="sanskrit">Mahavyahriti</span> (<span class="sanskrit">Bhur</span>; <span class="sanskrit">Bhuvah</span>; <span class="sanskrit">Svaha</span>) und – wie bei allen Mantras üblich – der <span class="sanskrit">Pranava</span> (<span class="sanskrit">om</span> – nicht zu übersetzen) vorangestellt. </p>
<p>Die Mahavyahriti, zu Deutsch „großer Spruch“, ist die Aufzählung der ersten drei der nach der alten indischen Kosmologie insgesamt sieben höheren Welten, <span class="sanskrit">Lokas</span> genannt (<span class="sanskrit">Bhuloka</span> – die Erde, die von Menschen und Tieren bevölkert wird; <span class="sanskrit">Bhuvarloka</span> – der mythische Raum zwischen Erde und Sonne, in dem sich auch die <span class="sanskrit">Siddhas</span> aufhalten, weit entwickelte Seelen, die den Wunsch haben, den Menschen bei ihrer Entwicklung beizustehen; <span class="sanskrit">Svarloka</span>, eine mythische Region zwischen Sonne und Polarstern, das Reich des <span class="sanskrit">Indra</span>; <span class="sanskrit">Maharloka</span> – eine mythische Ebene jenseits der drei ersten Lokas, die auch nach deren Ende bestehen bleibt; <span class="sanskrit">Janaloka</span> oder <span class="sanskrit">Janarloka</span> – der Aufenthaltsort gereinigter Seelen, die jedoch wiedergeboren werden; <span class="sanskrit">Tapoloka</span> oder <span class="sanskrit">Taparloka</span> – der Aufenthaltsort sehr weit entwickelter Seelen, die kurz vor der endgültigen Befreiung vom Kreislauf der Wiedergeburten stehen; <span class="sanskrit">Satyaloka</span> oder <span class="sanskrit">Brahmaloka</span> – absolutes Sein in Gott, jenseits all dessen). Somit umfasst der Begriff „Gayatri Mantra“ im alltäglichen Gebrauch den besagten Vers des Rigveda, die Mahavyahriti und den Pranava. </p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p>Der Gayatri Mantra (mit Pranava und Mahavyahriti) lautet:</p>
<ul>
<h6>ॐ भूर् भुवः स्वः ॥<br />
तत्सवितुर्वरेण्यं ।<br />
भर्गो देवस्य धीमहि ।<br />
धियो यो नः प्रचोदयात् ॥</p>
<p>oṃ bhūr bhuvaḥ svaḥ ||<br />
tatsaviturvareṇyaṃ |<br />
bhargo devasya dhīmahi |<br />
dhiyo yo naḥ pracodayāt ||</p>
<p>Om Bhur Bhuvah Svaha.<br />
Tatsaviturvarenyam<br />
Bhargo Devasya dhimahi<br />
Dhiyo yo nah pracodayat. </h6>
</ul>
<p>Die <strong>Übersetzung</strong> lautet: „Om {ist} die Erde, der Raum zwischen Erde und Sonne {und auch} der Raum über der Sonne. Des strahlenden Savitr herrlichen Glanzes mögen wir teilhaftig werden! Möge er unsere Meditation voranbringen!“<br />
Die <strong>Grundformen</strong> der darin vorkommenden Wörter (im Folgenden immer in vereinfachter Schreibweise) sind im Glossar erklärt: <span class="sanskrit">om</span>; <span class="sanskrit">Bhu</span>; <span class="sanskrit">Bhuvas</span>; <span class="sanskrit">svarati</span>; <span class="sanskrit">tat</span>; <span class="sanskrit">Savitr</span>; <span class="sanskrit">vareniya</span>; <span class="sanskrit">bhargha</span>; <span class="sanskrit">Deva</span>; <span class="sanskrit">dhyayati</span>; <span class="sanskrit">dhiyāyu (?)</span>; <span class="sanskrit">nah</span>; <span class="sanskrit">pracodayati</span></p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p>Etwas seltener, aber durchaus auch üblich, ist die Einleitung des Gayatri Mantra durch die Nennung aller sieben Lokas. Oft wird die Rezitation des Gayatri Mantra durch einen zusätzlichen Vers am Schluss, in dem die drei ersten Lokas noch einmal genannt werden, beendet. </p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p>Der Gayatri Mantra (mit Nennung aller sieben Lokas) lautet:</p>
<ul>
<h6>ॐ ॥<br />
ॐ भूर् ।<br />
ॐ भुवः ।<br />
ॐ स्वः ।<br />
ॐ महः ।<br />
ॐ जनः ।<br />
ॐ तपः ।<br />
ॐ सत्यम् ॥<br />
ॐ ॥<br />
तत्सवितुर्वरेण्यं ।<br />
भर्गो देवस्य धीमहि ।<br />
धियो यो नः प्रचोदयात् ॥<br />
ॐ आपो ज्योती रसोऽमृइतं ब्रह्म ।<br />
भूर् भुवः स्वर् ॐ ॥</p>
<p>oṃ ||<br />
oṃ bhūr |<br />
oṃ bhuvaḥ |<br />
oṃ svaḥ |<br />
oṃ mahaḥ |<br />
oṃ janaḥ |<br />
oṃ tapaḥ |<br />
oṃ satyam ||<br />
oṃ ||<br />
tatsaviturvareṇyaṃ |<br />
bhargo devasya dhīmahi |<br />
dhiyo yo naḥ pracodayāt ||<br />
oṃ āpo jyotī raso&#8217;mṛitaṃ brahma |<br />
bhūr bhuvaḥ svar oṃ ||</p>
<p>Om.<br />
Om Bhur;<br />
Om Bhuvah;<br />
On Svah;<br />
Om Mahah;<br />
On Janah;<br />
On Tapah;<br />
On Satyam.<br />
Om.<br />
Tatsaviturvarenyam<br />
Bhargo Devasya dhimahi<br />
Dhiyo yo nah pracodayat.<br />
Om Apo Jyoti Rasomṛitam Brahma.<br />
Bhur Bhuvah Svar Om.</h6>
</ul>
<p>Die <strong>Übersetzung</strong> lautet: „Om. Om {ist} die Erde. Om {ist} der Raum zwischen Erde und Sonne. Om {ist} der Raum zwischen Sonne und Polarstern. Om {ist} der Ort, der auch dann noch besteht, wenn die ersten drei Welten bereits vergangen sind. Om {ist} der Ort der Seelen, die wiedergeboren werden. Om {ist} der Ort der Seeligen nahe bei Gott. Om {ist} das ewige Sein in Gott. Des strahlenden Savitr herrlichen Glanzes mögen wir teilhaftig werden! Möge er unsere Meditation voranbringen! Om {ist} Wasser, Licht, Geist, Unsterblichkeit {und} Brahma. Die Erde, der Raum zwischen Erde und Sonne {und auch} der Raum über der Sonne {sind} Om.“<br />
Die <strong>Grundformen</strong> der darin vorkommenden Wörter (im Folgenden immer in vereinfachter Schreibweise) sind im Glossar erklärt: <span class="sanskrit">Mahas</span>; <span class="sanskrit">Janas</span>; <span class="sanskrit">Tapas</span>; <span class="sanskrit">Satya</span>; <span class="sanskrit">Ap</span>; <span class="sanskrit">Jyoti</span>; <span class="sanskrit">Rasa</span>; <span class="sanskrit">Mrita</span>; <span class="sanskrit">Brahma</span></p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p>Inspiriert durch den Gayatri Mantra bzw. Savitri Mantra entstanden eine ganze Reihe anderer Mantras, die jeweils einzelnen Gottheiten zugeordnet sind. Diese Mantras werden ebenfalls als Gayatri Mantras bezeichnet, wobei in der Regel der Name der damit verehrten Gottheit vorangestellt wird, also z.B. „<span class="sanskrit">Rudra</span> Gayatri Mantra“, „<span class="sanskrit">Ganesha</span> Gayatri Mantra“ oder „<span class="sanskrit">Lakshmi</span> Gayatri Mantra“. Bei diesen Mantras handelt es sich zwar ebenfalls um dreifüßige Verse, sie halten sich jedoch nicht zwingend an das Versmaß Gayatri (drei Füße zu je acht Silben), sondern folgen lediglich einem Muster, nach dem der erste Fuß stets mit dem Wort „vidmahe“, der zweite Fuß mit dem Wort „dhimahi“ und der dritte Fuß mit dem Wort „pracodayat“ endet. </p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p><em>Wenn Du lernen möchtest, wie man Mantras korrekt ausspricht, dann lies das Tutorial „</em><a href="http://purna-yoga.eu/tutorials/sanskrit-transkribieren-und-aussprechen/">Sanskrit transkribieren und aussprechen</a><em>“.</em> </p>
<p style="border-bottom: 1px solid #c6c6c6;">
<p><em>Falls Du regelmäßig mit einem bestimmten Mantra meditierst, so wird dieser Mantra mit der Zeit zu Deinem persönlichen Mantra. Seine tatsächliche Kraft entfaltet der Mantra jedoch erst durch eine <span class="sanskrit">Mantra Diksha</span>, die Einweihung des Schülers in den Mantra durch seinen Lehrer. Die Diksha ist eines der tiefsten Mysterien des <span class="sanskrit">Yoga</span>. Wir weihen Schüler in alle Mantras ein. Wenn Du Interesse hast, dann sprich uns einfach an, oder schreibe uns einen kurzen Kommentar.</em></p>
<p style="border-bottom: 1px solid #CB326C;">
<p><span class="sanskrit">Im Glossar (siehe Sidebar) findest Du eine Erklärung aller rot markierten Begriffe sowie die für die Aussprache maßgebliche Schreibweise in Devanagari und IAST.</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Achtung: Hochspannung!</title>
		<link>http://purna-yoga.eu/yoga-macht-gluecklich/achtung-hochspannung/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 11:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sivani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Yoga macht glücklich]]></category>
		<category><![CDATA[Anspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch Yoga kannst Du Entspannung lernen. Zuerst am Anfang und Ende einer jeden Yogastunde, nach einer Weile in den Asanas, den Yogapositionen. Schließlich setzt Du viele Übungen im Alltag um &#8211; das ist gar nicht so leicht. Zur Entspannung gehört weitaus mehr, als eine tiefe Atmung. Zunächst ist es wichtig festzustellen, ob Du in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch Yoga kannst Du Entspannung lernen. Zuerst am Anfang und Ende einer jeden Yogastunde, nach einer Weile in den Asanas, den Yogapositionen. Schließlich setzt Du viele Übungen im Alltag um &#8211; das ist gar nicht so leicht. Zur Entspannung gehört<span id="more-8032"></span> weitaus mehr, als eine tiefe Atmung. Zunächst ist es wichtig festzustellen, ob Du in einem bestimmten Moment angespannt bist. Die Anspannung kann körperlicher, seelischer oder geistiger Natur sein. Auf körperlicher Ebene zeigt sich eine Anspannung beispielsweise im Pressen der Zunge an den Gaumen, dem Zusammenbeißen der Zähne für eine längere Weile, dem Hochziehen der Schultern oder krampfhaftem übereinander legen der Beine sind ebenfalls Indizien. Wenn wir zu Fuß unterwegs sind und einen Gegenstand starr festhalten, obwohl wir es nicht müssten, uns zum Beispiel an einen Schlüssel klammern, dann sind das kleinere, aber wichtige Signale. Ein Zeichen für seelische und geistige Anspannung ist ein nicht mehr endender Gedankenstrudel („Früher war alles besser“ &#8230; „Wieso kann es nicht anders sein“ &#8230; etc.) in Verbindung mit einer Emotion wie Traurigkeit oder Wehmut. Je mehr Du über ein Problem nachdenkst, umso schlechter fühlst Du sich. Bis nur noch das Problem existiert und sonst nichts mehr. Oder eben auch die Sorge um den Arbeitsplatz, die Gesundheit der Eltern, den Tod oder die Zukunft fürchtet und vieles mehr. All jene Sorgen vermehren sich, je tiefer Du dich hinein begibst und versuchst, sie durch Nachdenken zu lösen. Das funktioniert nie. Erste Voraussetzung ist in diesem Fall das Annehmen des aktuellen Zustandes und der Umstände &#8211; egal, um was es sich handelt.</p>
<p>Nachdem Du also eine gewisse Anspannung wahrgenommen hast, gilt es in einem zweiten Schritt, diese aufzulösen. Die Grundvoraussetzung ist hierfür zunächst, dass Du die Anspannung auch tatsächlich auflösen möchtest. Zunächst ist es erforderlich, den aufrichten Wunsch zu besitzen, entspannt und somit glücklich zu sein. Du konzentrierst dich also auf die Anspannung &#8211; sollte sie körperlichen Ursprungs sein, sendest du die Ausatmung zu dem Punkt (zum Beispiel zum verkrampften Magen), gehst einen Moment spazieren oder verlängerst jeden Atemzug bei der Ausatmung. Schenke dir ein Lächeln und sprich dir Mut zu. Die Affirmation „Alles wird gut“ ist in Deinen Augen vielleicht banal, sie trifft es jedoch meist ganz gut. Noch besser kann sein „Was geschieht, ist richtig. Ich habe Vertrauen in mich und meine Mitmenschen.“ Körperliche Anspannungen haben, wenn sie nicht gerade aus Fehlhaltungen entstehen, oftmals auch geistige oder seelische Ursachen.</p>
<p>Was dann zu tun ist? Körperliche Betätigung hilft in solchen Notfällen enorm. Also Asanas üben, Joggen gehen, Sonnengrüße, ohne Ende &#8211; du kommst zu einem Punkt, wo du deinen Körper wieder spüren kannst. Anschließend bemerkst du, dass dein Problem vielleicht nicht verflogen ist, du dich aber wesentlich besser fühlst. Und das ist der erste Schritt. Natürlich helfen jedem Menschen andere Dinge, um sich wieder auf das Schöne und Gute im Leben zu fokussieren. Manche Menschen müssen sich nur wenige Minuten in der Natur aufhalten und fühlen sich danach wieder aufgetankt, andere hören oder machen Musik, weitere Menschen treffen sich mit Freunden oder lenken sich durch eine amüsante Lektüre ab. Oft hilft ein warmes Bad, ein frisch zubereitetes Essen oder eine Meditation. Mein Tipp: schreibe dir eine Liste mit allen Dingen, die dich erquicken und dafür sorgen, dass es dir gut geht. Jedes Mal, wenn du angespannt bist, zückst Du eben diese Liste und suchst eine tolle Beschäftigung für Dich aus.</p>
<p>Letztlich ist es so, dass uns jede Anspannung etwas über uns verrät. Wie wir damit umgehen und ob wir uns damit befassen möchten, uns selbst besser kennen lernen möchten &#8211; das liegt an uns und kann für einen erheblichen Schritt nach vorne auf unserem Lebensweg sorgen. Denn: wer sich besser kennt, kann auch mehr Verständnis für andere entwickeln. Bekommt seine Launen schneller in den Griff und strahlt Positivität aus. Wer möchte das nicht? Wie bei allen Dingen im Leben ist eben ein wenig Arbeit und Beobachtungszeit erforderlich &#8211; aber dafür wird man mit Erkenntnis und einem besseren Gefühl belohnt. Das strahlt man wiederum aus und steckt möglicherweise viele andere Menschen mit neu gewonnener Lebensfreude an. </p>
<p><em>Wie befreist du dich von Anspannungen und was hast du hierbei schon über dich gelernt?</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Meinen spirituellen Namen kennen lernen“</title>
		<link>http://purna-yoga.eu/briefwechsel/%e2%80%9emeinen-spirituellen-namen-kennen-lernen%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://purna-yoga.eu/briefwechsel/%e2%80%9emeinen-spirituellen-namen-kennen-lernen%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 13:24:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Parameshvara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefwechsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich würde gern meinen spirituellen Namen kennen lernen. Könnt ihr mir weiter helfen? (Veröffentlichung ausdrücklich genehmigt; Name geändert)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ich würde gern meinen <a href="http://purna-yoga.eu/erkenntnis-und-verwirklichung/der-spirituelle-name/">spirituellen Namen</a> kennen lernen. Könnt ihr mir weiter<span id="more-7984"></span> helfen?</em><br />
<small>(Veröffentlichung ausdrücklich genehmigt; Name geändert)</small></p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p>Liebe Marion, </p>
<p>vielen Dank für Deine Mail. Ja, wir können Dir helfen, auch wenn es nicht viel ist, das Du in Deiner Mail von Dir preisgibst. Dein spiritueller Name ist <span class="sanskrit">Aditi</span> (<a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-devanagari/">Devanagari</a>: अदिति | <a href="http://purna-yoga.eu/purna-yoga-tutorials/sanskrit-transkribieren-und-aussprechen/">IAST</a>: aditi). Als Eigenschaftswort bedeutet „aditi“ „unverletzt“, „vollkommen“, „ungebunden“, „grenzenlos“, „frei“; als Hauptwort „Vollkommenheit“, „Fülle“, „Unendlichkeit“, „Freiheit “und auch „Sicherheit“. Alle drei Vokale Deines Namens werden kurz gesprochen.</p>
<p>An vielen Stellen des <a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-rigveda/">Rigveda</a>, des ältesten <a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-veda/">Veda</a> (vermutlich zwischen 1700 v. Chr. und 1100 v. Chr. entstanden) wird eine weibliche Gottheit namens Aditi angerufen oder erwähnt. Es heißt dort, sie sei die Urmutter des Kosmos und damit auch die Mutter aller übrigen vedischen Gottheiten &#8211; insbesondere der nach ihr benannten <span class="sanskrit">Adityas</span>, mehrerer vedischer Sonnengottheiten. In diesem Zusammenhang kann sie als weibliches Gegenstück zur männlichen Schöpfergottheit <a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-brahman/">Brahma</a> angesehen werden. Aditi gilt auch als Beschützerin der Kinder und des Viehs. Außerdem personifiziert sie den unmanifesten Zustand des Universums vor dem eigentlichen Schöpfungsakt und ebenso die stille, göttliche Sprache hinter der gesprochenen, menschlichen Sprache. Paradoxerweise bezeichnet der Rigveda Aditi als Mutter und zugleich auch als Tochter der männlichen, vedischen Gottheit <span class="sanskrit">Daksha</span>, was Ausdruck ihrer Grenzenlosigkeit ist und doch unbegreiflich bleibt. Ich wünsche Dir viel Freude an Deinem neuen Namen.</p>
<p>{…} </p>
<p>Namaste Aditi!<br />
Dein Parameshvara</p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p><em>Vielen Dank für die Hilfe! {…}</p>
<p>Liebe Grüße sendet<br />
Marion Schuster</em></p>
<p style="border-bottom: 1px solid #c6c6c6;">
<p><em>Fragen zu Yoga oder Spiritualität? Wir versuchen gerne, Dir mit unserem Wissen und unserer Erfahrung weiterzuhelfen. Sende uns einfach eine <a href="http://purna-yoga.eu/kontakt/nachricht/">Nachricht</a>.</em></p>
<p style="border-bottom: 1px solid #CB326C;">
<p><span class="sanskrit">Im Glossar (siehe Sidebar) findest Du eine Erklärung aller rot markierten Begriffe sowie die für die Aussprache maßgebliche Schreibweise in Devanagari und IAST.</span></p>
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		<title>„Mein Herz wünscht sich einen Namen“</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 17:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Parameshvara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefwechsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Lieber Parameshvara und liebe Sivani, auf der Suche nach meinen spirituellen Namen führte mich meine Intuition zu Euch. Ich betreibe kein Yoga, gehe aber auf in der Meditation. Mein Herz wünscht sich einen Namen, der besser beschreibt was ich bin. Ich würde Dein Angebot sehr gerne annehmen, mir meinen spirituellen Namen zu nennen und freue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Lieber Parameshvara und liebe Sivani,</p>
<p>auf der Suche nach meinen <a href="http://purna-yoga.eu/erkenntnis-und-verwirklichung/der-spirituelle-name/">spirituellen Namen</a> führte mich meine Intuition zu Euch. Ich betreibe kein Yoga, gehe aber auf in der Meditation. Mein Herz wünscht sich einen Namen, der besser beschreibt was ich bin. Ich würde Dein Angebot sehr<span id="more-7810"></span> gerne annehmen, mir meinen spirituellen Namen zu nennen und freue mich sehr auf eine Antwort.</p>
<p>Grüße von Herzen, Andrea</em><br />
<small>(Veröffentlichung ausdrücklich genehmigt; Name geändert)</small></p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p>Liebe Andrea, </p>
<p>herzlichen Dank für Deine Geduld. Dein spiritueller Name ist <span class="sanskrit">Ganga</span> (<a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-devanagari/">Devanagari</a>: गङ्गा | <a href="http://purna-yoga.eu/purna-yoga-tutorials/sanskrit-transkribieren-und-aussprechen/">IAST</a>: gaṅgā). Das Wasser ist die Quelle allen Lebens auf der Erde. In allen Kulturen gelten Flüsse als etwas Heiliges. Die ersten Hochkulturen entstanden an großen Strömen. Überall auf der Welt werden Flüsse und andere Gewässer als (zumeist) weibliche Gottheiten personifiziert und verehrt. Die Inder verehren sieben Flüsse ganz besonders. Am heiligsten ist ihnen aber der Ganges; sie nennen ihn liebevoll „Ganga Mata“, „Mutter Ganga“. Die Gottheit Ganga spielt in vielen alten Erzählungen und Schriften Indiens eine bedeutende Rolle. Abhängig von der jeweiligen Anekdote und auch von ihren Verehrern gilt sie einmal als Gemahlin <a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-brahman/">Brahmas</a>, dann wieder als Gemahlin <a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-vishnu/">Vishnus</a> oder auch als Gemahlin <a href="http://purna-yoga.eu/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-shiva/">Shivas</a>. Zu Deinem spirituellen Namen habe ich einen ganz besonderen persönlichen Bezug, da es auch der Name meine ersten Yogalehrerin war. Beachte bei der Aussprache, dass das erste <strong>a</strong> kurz gesprochen wird und das zweite <strong>a</strong> lang. Das <strong>ng</strong> wird ähnlich wie im Deutschen ausgesprochen. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen viel Freude an Deinem neuen Namen. Wenn Du mal in der Gegend bist, dann schau einfach vorbei!</p>
<p>{…} </p>
<p>Namaste Ganga!<br />
Dein Parameshvara</p>
<h2>
<p style="border-bottom: 1px dashed #c6c6c6;"</p>
</p>
</h2>
<p><em>Lieber Parameshvara,</p>
<p>Ganga &#8211; mein Herz hat ihn warm auf- und angenommen. Mit großem Dank und großer Freude werde ich meinen spirituellen Namen von heute an tragen. Vielen Dank Dir für die Erklärung und den Hinweis für die rechte Betonung meines Namens.</p>
<p>{…} </p>
<p>Sollte mich der Fluß des Lebens einmal in Eure Gegend bringen, werde ich ganz sicher bei Euch vorbeikommen.</p>
<p>Noch einmal sei Dir gedankt, alle Liebe für Dich,<br />
Ganga</em></p>
<p style="border-bottom: 1px solid #c6c6c6;">
<p><em>Fragen zu Yoga oder Spiritualität? Wir versuchen gerne, Dir mit unserem Wissen und unserer Erfahrung weiterzuhelfen. Sende uns einfach eine <a href="http://purna-yoga.eu/kontakt/nachricht/">Nachricht</a>.</em></p>
<p style="border-bottom: 1px solid #CB326C;">
<p><span class="sanskrit">Im Glossar (siehe Sidebar) findest Du eine Erklärung aller rot markierten Begriffe sowie die für die Aussprache maßgebliche Schreibweise in Devanagari und IAST.</span></p>
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