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	<title>Rechtsschutz-Blog von Peter Dähler</title>
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	<description>Über Rechtsschutz, Rechtliches, Politisches und Persönliches</description>
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	<title>Rechtsschutz-Blog von Peter Dähler</title>
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		<title>Wir sind Rechtsschutzaktivist:innen: von CAP zu Dextra und zu Emilia</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Dähler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Mar 2023 22:41:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Pour la version française, veuillez ouvrir ce&#160;PDF ! Seit Oktober 2022 ist Emilia auf dem Markt. Viele Kunden, Versicherungsbroker, Anwälte, Vergleichsplattformen und Konkurrenten haben reagiert, von &#171;oh Schreck&#187; bis zu &#171;hell begeistert&#187;. Von &#171;sachte beobachten&#187; und &#171;ausprobieren&#187; bis zu &#171;voll mitziehen&#187;. Von &#171;Luftblase&#187; bis zu &#171;nachhaltig&#187;. Aber alle wissen, jetzt passiert etwas Neues. Die neue [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/2f86feeb-6e02-4b01-86f2-8c6cfafd0152.jpeg"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-1756" src="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/2f86feeb-6e02-4b01-86f2-8c6cfafd0152-480x360.jpeg" alt="" width="480" height="360" srcset="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/2f86feeb-6e02-4b01-86f2-8c6cfafd0152-480x360.jpeg 480w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/2f86feeb-6e02-4b01-86f2-8c6cfafd0152-768x576.jpeg 768w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/2f86feeb-6e02-4b01-86f2-8c6cfafd0152.jpeg 1024w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a>Pour la version française, veuillez ouvrir ce&nbsp;<a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/PDF-Nous-sommes-des-activistes-de-la-protection-juridique.pdf" target="_blank" rel="noopener">PDF</a> !</p>
<p>Seit Oktober 2022 ist <a href="https://www.emilia.swiss/" target="_blank" rel="noopener">Emilia</a> auf dem Markt. Viele Kunden, Versicherungsbroker, Anwälte, Vergleichsplattformen und Konkurrenten haben reagiert, von &#171;oh Schreck&#187; bis zu &#171;hell begeistert&#187;. Von &#171;sachte beobachten&#187; und &#171;ausprobieren&#187; bis zu &#171;voll mitziehen&#187;. Von &#171;Luftblase&#187; bis zu &#171;nachhaltig&#187;. <strong>Aber alle wissen, jetzt passiert etwas Neues. Die neue Generation des Rechtsschutzes.</strong> Bei welchem nicht die Lücke und Deckungsablehnungen vorherrschen, sondern das <strong>&#171;alles-in-einem&#187; Prinzip</strong>. Und einen Rechtsschutz, der sich wirklich um die Kunden kümmern. <strong>Wir sind Rechtsschutzaktivist:innen</strong>. Aber was macht Emilia so einzigartig? Dafür muss man einmal verstehen, was in den letzten 25 Jahren entstanden ist. Erst dann versteht man, warum <strong>Emilia eine logische Weiterentwicklung ist</strong>.</p>
<p><strong>Historie: CAP, Dextra und bis zum Hirnschlag&#8230;&#8230;</strong></p>
<p>Nach meiner Anwaltszeit war ich ab 1998 in der Geschäftsleitung der CAP Rechtsschutz (Allianz). Aus dieser Zeit stammen die ersten umfassenden Rechtsschutzprodukte in der Schweiz (gastroLex im Jahr 2000, privaLex 2002 und firmaLex 2004). Zuvor waren einzelne Vertragsrisiken nur punktuell versichert. Plötzlich war alles versichert, und man konnte die Verträge nicht mehr aufzählen, sonst wäre es ein Buch geworden. Einige Jahre später, kopierten die anderen Konkurrenten diese Produkte. Die CAP ist aber heute immer noch da. Es ging also nie darum, alles zu zerschlagen.<a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/02/IMG_5376.jpeg"><img loading="lazy" class="alignnone wp-image-1743" src="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/02/IMG_5376-480x386.jpeg" alt="" width="303" height="244" srcset="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/02/IMG_5376-480x386.jpeg 480w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/02/IMG_5376-1024x824.jpeg 1024w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/02/IMG_5376-768x618.jpeg 768w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/02/IMG_5376-1536x1237.jpeg 1536w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/02/IMG_5376.jpeg 1549w" sizes="(max-width: 303px) 100vw, 303px" /></a>Um neue Rechtsschutzlösungen entwickeln zu können, <strong>gründeten wir im Jahr 2012 Dextra</strong> als unabhängige Versicherung. Die Dextra war die <strong>erste Digitalversicherung</strong> im deutschen Sprachraum. Unsere Versicherungsdeckungen waren damals die Besten, wie der <strong>Kassensturz 2014</strong> bescheinigte. Bis 2017 hatten wir punkto Wachstum alle anderen Rechtsschutzversicherer überholt, auch dank sum.cumo, der Firma von Björn Freter, die die ganze Technologie und das Marketing für die Dextra machte. Bis Ende 2017 lief alles nach Plan und machte auch viel Freude.</p>
<p><a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/e70a976b-9130-4e58-8f3b-b791f14ad8bb.jpeg"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-1757" src="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/e70a976b-9130-4e58-8f3b-b791f14ad8bb-360x480.jpeg" alt="" width="360" height="480" srcset="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/e70a976b-9130-4e58-8f3b-b791f14ad8bb-360x480.jpeg 360w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/e70a976b-9130-4e58-8f3b-b791f14ad8bb-768x1024.jpeg 768w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/e70a976b-9130-4e58-8f3b-b791f14ad8bb-1152x1536.jpeg 1152w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/e70a976b-9130-4e58-8f3b-b791f14ad8bb.jpeg 1200w" sizes="(max-width: 360px) 100vw, 360px" /></a>Wir hatten im Dezember 2017 mit der PAX vereinbart, dass sie als Minderheitsaktionär investieren sollten. Diese Kapitalerhöhung war schon lange geplant. Dies hatte nichts mit Prämien oder Produkten zu tun, sondern ein üblicher Vorgang.</p>
<p><strong>Im Januar 2018 hatte ich einen Hirnschlag</strong>&#8230;&#8230;Als ich noch im Spital lag, blockierten die Grossaktionäre der Dextra diesen Deal. Sie übernahmen das Ruder und investierten zu einem sehr tiefen Aktienpreis. Und so wurden sie schnell zu Mehrheitsaktionären. Ich erkannte den Trick, konnte mich zu dieser Zeit jedoch nicht wehren. Ich lag ja im Spital und danach im Therapiezentrum und kämpfte um mein Hirn.</p>
<p>Viele dachten später, wir hätten zu niedrige Prämien angeboten oder seien zu schnell gewachsen. Dies war aber nicht der Fall. <strong>Vielmehr bewegten sich die anderen Konkurrenten mehr und mehr in unsere Richtung</strong>. Sie boten bessere Deckungen und nivellierten ihre Preise. Die Dextra machte nach meinem Hirnschlag aber genau das Gegenteil. Sie erhöhte ihre Preise. Ihren Partnern zeigten sie frisierte Zahlen. Die Idee war, einen schnelleren Gewinn anzupeilen statt auf Werthaltigkeit zu setzen. Der Service, die Qualität litten. Die guten Kunden kündigten schlussendlich ihre Policen. <strong>Innerhalb von Monaten zerfiel die Produktion der Dextra zu einem Viertel</strong>.</p>
<p><a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/02/Monatliche-Nettoporduktion-Dextra-2013-bis-2020-ohne-MV.png"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-1740" src="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/02/Monatliche-Nettoporduktion-Dextra-2013-bis-2020-ohne-MV-480x363.png" alt="" width="480" height="363" srcset="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/02/Monatliche-Nettoporduktion-Dextra-2013-bis-2020-ohne-MV-480x363.png 480w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/02/Monatliche-Nettoporduktion-Dextra-2013-bis-2020-ohne-MV-1024x775.png 1024w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/02/Monatliche-Nettoporduktion-Dextra-2013-bis-2020-ohne-MV-768x581.png 768w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/02/Monatliche-Nettoporduktion-Dextra-2013-bis-2020-ohne-MV-87x67.png 87w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/02/Monatliche-Nettoporduktion-Dextra-2013-bis-2020-ohne-MV.png 1332w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" />S</a>eit 2022 versucht Dextra, wieder nachhaltiger zu werden. Ein Grund dafür war sicher die Ankündigung, dass Emilia kommen würde. Auch da ging es nie darum, alles zu zerschlagen. Dextra ist heute immer noch einer der wichtigsten Rechtsschutzversicherer. Aber sie gehen inzwischen einen anderen Weg, als wir bei der Gründung angedacht hatten. Ihre Produkte sind mittlerweile modular und komplex und eher nicht für die Masse geeignet.</p>
<p><strong>&#8230;.. Emilia</strong></p>
<p>Björn und ich blieben nach meinem Hirnschlag ständig in Kontakt. Er wusste, wie mein Zustand war. Wahrscheinlich war er der Einzige, der bei meinem Geschwafel verstand, was ich sagen wollte. Ich musste meine Sätze nur anfangen und er wusste schon nach wenigen Worten, was ich sagen wollte. Er war es, der mir im Oktober 2019 einen Job bei seiner damaligen Firma sum.cumo anbot. So blieben wir im engen Kontakt und konnten unsere Ideen weiterverfolgen.</p>
<p><a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/party_wtf_bf_pd.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-1753" src="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/party_wtf_bf_pd-480x328.jpg" alt="" width="480" height="328" srcset="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/party_wtf_bf_pd-480x328.jpg 480w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/party_wtf_bf_pd-768x524.jpg 768w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/party_wtf_bf_pd.jpg 800w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a>Es konnte nicht sein, dass sich alle Konkurrenten wieder anglichen. Die Versicherten litten durch viele essenzielle Deckungslücken und zu wenig Unterstützung. Vielen wurden die Prämien zu teuer. <strong>Insgesamt geht die Rechtsstaatlichkeit baden, wenn nur ein paar Wenige sich mit ihrem Geld Recht verschaffen können. Rights are for all!</strong> Und so begannen Björn (der seine Firma mittlerweile verkauft hatte) und ich an einem schönen Nachmittag am Zürichsee unsere ersten Pläne:</p>
<p><a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/02/IMG_5366-1-scaled.jpeg"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-1748" src="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/02/IMG_5366-1-464x480.jpeg" alt="" width="464" height="480" srcset="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/02/IMG_5366-1-464x480.jpeg 464w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/02/IMG_5366-1-989x1024.jpeg 989w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/02/IMG_5366-1-768x795.jpeg 768w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/02/IMG_5366-1-1484x1536.jpeg 1484w" sizes="(max-width: 464px) 100vw, 464px" /></a><strong>Die Idee &#171;Emilia&#187;<br />
</strong></p>
<p>Es war schon immer unser Ziel, den Kunden und Partnern das Leben zu erleichtern &#8211; mit unseren Rechtsschutz-Produkten und unserer Hilfsbereitschaft. Aber aus meiner persönlichen Erfahrung mit meiner Sprach-Behinderung erfuhr ich selbst, wie das ist, wenn man Sätze nicht versteht. Allgemeine Bedingungen, Gesetzestexte sind komplex und für viele Menschen nicht greifbar. Also sagten wir uns, <strong>wir arbeiten mit &#171;einfacher Sprache&#187;, die jeder verstehen kann</strong>, sei es in den Bedingungen oder auf der Website. Indem wir uns an die gesamte Bevölkerung wenden, auch an diejenigen, die sich nur schwer einen Rechtsschutz leisten können, an Menschen, die Schwierigkeiten haben, einen Vertrag online abzuschließen, oder die Versicherungsbedingungen einfach nicht verstehen. Für sie haben wir die &#171;Versicherung für alle&#187;. Und <a href="https://www.emilia.swiss/rechtsschutz/antrag/privatpersonen/produkt" target="_blank" rel="noopener">innert Sekunden ist diese Versicherung abgeschlossen.</a> Keine dummen Fragen, es reicht eine Adresse und ab.</p>
<p><strong>Das Produkt von Emilia (<a href="https://www.emilia.swiss/rechtsschutz-privatpersonen" target="_blank" rel="noopener">Private</a> und <a href="https://www.emilia.swiss/rechtsschutz-betriebe" target="_blank" rel="noopener">Unternehmen</a>)<br />
</strong></p>
<p>Aber was ist genau der Vorteil von Emilia. Ein paar kleine Beispiele:</p>
<ul>
<li>Das Geheimnis von <a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/719_735_717/de" target="_blank" rel="noopener">Art. 33 Versicherungsvertragsgesetz</a>: <strong>Wussten Sie, dass Rechtsschutzfälle grundsätzlich versichert sind, sofern sie nicht in den Versicherungsbedingungen ausgeschlossen sind?</strong> Unsere Herangehensweise ist zukunftweisend: In den Emilia Bedingungen gibt es 80 Wörter zu Versicherungsausschlüssen. Zum Beispiel sind es bei Dextra 300 Ausschlusswörter, bei CAP sogar 675 Ausschlusswörter. Im Resultat bedeutet dies, bei Emilia weniger Lücken, weniger Ausschlüsse und weniger Relativierungen. Strafrecht ist bei uns wirklich Strafrecht (und nicht unter Umständen vielleicht). Verträge sind Verträge und nicht nur einige Wenige. Schadenersatz ist Schadenersatz, ob vertraglich, gesetzlich und Natur des Schadens. Emilia interessiert also nicht, in welchem Rechtsbereich wir uns befinden, sondern übergreifend.</li>
<li><strong>Bei modularen Produkten</strong> von anderen Versicherern <strong>gibt es schnell einmal Lücken</strong>. Man ist zum Beispiel noch zur Miete und möchte nun ein Haus bauen. Wer das Modul &#171;Immobilien&#187; noch nicht abgeschlossen hat, hat ein Problem. Bauherrenrechtsschutz, Nachbarrecht, Stockwerkeigentum kommen erst nach der Umstellung der Versicherung zum Zug. Und wer zu schnell umstellt, kann das letzte Mietproblem nicht mehr lösen. Bei Emilia ist das anders. Diese Komponenten sind von Anfang an immer dabei. Da muss man nicht überlegen. Wir haben bereits alles integriert Verkehr, Immobilien, ÖV, Reise etc.</li>
<li>Emilia ist die erste Rechtsschutzversicherung mit <strong>echter freien Anwaltswahl</strong>. Alle anderen Konkurrenten nehmen in Anspruch die Ausnahme Klausel von <a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2005/735/de" target="_blank" rel="noopener">Art. 167 II, Aufsichtsverordnung AVO</a>, die besagt, wenn die Versicherung nicht einverstanden ist mit der Anwaltswahl, muss die versicherte Person drei weitere Anwälte angeben. <strong>Der ursprüngliche Anwalt ist also draussen</strong>, und weitere gleichwertige Anwälte zu finden, ist für die Kund:innen in der Praxis sehr schwierig.</li>
<li><strong>Inkassoschwierigkeiten:</strong> Die meisten Konkurrenten finanzieren Inkassostreitigkeiten nur bis zum <span dir="ltr" role="presentation">Vorliegen eines Pfändungsverlustscheins oder bis zur Konkursandrohung. Bei Emilia geht es weiter, nämlich bis der Streit eben richtig gelöst worden ist, also zum Beispiel das Geld wirklich da ist. <strong>Emilia geht bei Inkassostreitigkeiten weiter als bei anderen</strong>.</span></li>
<li><strong>Und Emilia ist nicht nur für Gesunde, sondern auch für Menschen mit Behinderungen, chronischen Krankheiten oder Unfälle.</strong> Alle anderen Versicherungsgesellschaften, decken frühere Behinderungen, Krankheiten und Unfälle, die vor dieser Versicherung entstanden sind, <strong>nicht</strong>. Bei uns ist dies anders. Bei uns ist die Streitigkeit selbst der Schadenfall und nicht der ursprüngliche Unfall, die chronische Krankheit oder die Behinderung. <strong>Das betreffen immerhin 3 Mio. Personen in der Schweiz</strong>.</li>
<li>Und mit der Zusammenarbeit ist Emilia <strong>persönlich, unkompliziert, engagiert</strong>. Es gibt keinen sterilen Ablauf. <strong>Mit uns können sie sprechen und diskutieren</strong>. So wie wir bei einem Versicherungsabschluss schnell und unkompliziert sind, so sind wir auch bei Schadenfällen. Beispiel: Gerade gestern hat sich ein Kunde einer anderen Versicherung gemeldet, sein Anwalt habe einen Schadenfall angemeldet. Aber die Juristin habe ihn vor die Wahl gestellt, entweder er mache den Fall mit ihr und nicht mit dem Anwalt, oder es gebe keine Kostengutsprache.</li>
</ul>
<p><strong>Emilia ist nachhaltig und keine neue Online-Blase</strong></p>
<p>Zu viele neue Versicherungsanbieter begnügen sich damit, alte Produkte in ein neues Gewand zu stecken. Bei Emilia ist das anders. Die Produkt-Philosophie ist neu. Emilia ist eine logische Weiterentwicklung von 1998 bis heute.</p>
<p>Vielleicht sind wir nur eine <strong>Versicherung</strong>. Aber unser Bestreben ist es, allen Menschen in der Schweiz helfen zu können. Deshalb gründen wir als Nächstes eine <strong>gemeinnützige Stiftung</strong>. Als Sicherheitsnetz für diejenigen, die es brauchen und bei denen kein Rechtsschutz verfängt. Zusätzlich bauen wir eine <strong>Emilia-Rechtsanwalts-Gemeinschaft</strong>. Emilia ist also da, aber das ist nur der erste Schritt.</p>
<p><strong>Übrigens unsere Video-Serie &#171;Emilia hat Recht&#187;:</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLGkUGQNZOWhM4qoUULYoEmrLMzQjIbOnh" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" class="wp-image-1770 alignleft" src="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/youtube-logo-png-hd-1-480x480.png" alt="" width="90" height="90" srcset="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/youtube-logo-png-hd-1.png 480w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/youtube-logo-png-hd-1-150x150.png 150w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/youtube-logo-png-hd-1-370x370.png 370w" sizes="(max-width: 90px) 100vw, 90px" /></a><a href="https://www.tiktok.com/@emilia_rechtsschutz" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" class="wp-image-1769 alignleft" src="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/tik-tok-how-use-tiktok-create-cool-videos-with-iphone-14-480x270.png" alt="" width="160" height="90" srcset="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/tik-tok-how-use-tiktok-create-cool-videos-with-iphone-14-480x270.png 480w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/tik-tok-how-use-tiktok-create-cool-videos-with-iphone-14-768x432.png 768w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/tik-tok-how-use-tiktok-create-cool-videos-with-iphone-14.png 800w" sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" /></a><a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLGkUGQNZOWhM4qoUULYoEmrLMzQjIbOnh" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" class="wp-image-1767 alignright" src="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/Bildschirm­foto-2023-02-23-um-12.43.47-480x345.png" alt="" width="381" height="274" srcset="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/Bildschirm­foto-2023-02-23-um-12.43.47-480x345.png 480w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/Bildschirm­foto-2023-02-23-um-12.43.47-1024x735.png 1024w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/Bildschirm­foto-2023-02-23-um-12.43.47-768x552.png 768w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2023/03/Bildschirm­foto-2023-02-23-um-12.43.47-1536x1103.png 1536w" sizes="(max-width: 381px) 100vw, 381px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Versicherungen sind für alle da… ausser für Menschen mit Behinderung &#8211; Gastbeitrag von Björn Freter*</title>
		<link>https://rechtsschutz-blog.ch/allgemein/versicherungen-behinderung-bjoern-freter</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Dähler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2022 16:43:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[*Björn Freter ist zusammen mit mir Mitgründer der Emilia AG. Er ist VR und Geschäftsführer. Wir haben vieles gemeinsam aufgebaut, auch Dextra, und sind seither ein unschlagbares Team, in guten wie in schwierigen Zeiten. Habe ich Ihre Aufmerksamkeit? Sehr gut, denn als Gastreferent in Peters Blog möchte ich über ein Thema berichten, welches unglaublich wichtig [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2022/06/Emilia_Post_Visual.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-1671" src="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2022/06/Emilia_Post_Visual-480x321.jpg" alt="" width="480" height="321" srcset="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2022/06/Emilia_Post_Visual-480x321.jpg 480w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2022/06/Emilia_Post_Visual-1024x685.jpg 1024w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2022/06/Emilia_Post_Visual-768x514.jpg 768w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2022/06/Emilia_Post_Visual-1536x1027.jpg 1536w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2022/06/Emilia_Post_Visual-270x180.jpg 270w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2022/06/Emilia_Post_Visual-770x515.jpg 770w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2022/06/Emilia_Post_Visual.jpg 1540w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a></p>
<p><i>*Björn Freter ist zusammen mit mir Mitgründer der <a href="https://emilia-hat-recht.ch/" target="_blank" rel="noopener">Emilia</a> AG. Er ist VR und Geschäftsführer. Wir haben vieles gemeinsam aufgebaut, auch Dextra, und sind seither ein unschlagbares Team, in guten wie in schwierigen Zeiten.</i></p>
<p>Habe ich Ihre Aufmerksamkeit? Sehr gut, denn als Gastreferent in Peters Blog möchte ich über ein Thema berichten, welches unglaublich wichtig für die gesamte Gesellschaft ist.</p>
<p>Fast schon religiös huldigt die Versicherungsbranche sich selber für ihre Transformation in eine digitale Zukunft. Die Quintessenz: Nicht nur näher an Kunden, sondern ganz nah – durch Digitalisierung, neue Online-Services und vielem mehr. Und wenn man sich bei den grossen Versicherern so umschaut, kann man auf den ersten Blick durchaus beeindruckt sein.</p>
<p>Aber nur bis man ins Detail geht. Denn leider haben viele Versicherer nicht nur ihre Selbstbeweihräucherung gemein, sondern über alle Sparten hinweg auch ihre <b>Barrieredichte</b>. Wir haben einen definitiven Missstand an <b>Accessibility</b> in der Online-Versicherungsbranche und weit darüber hinaus. Soll heissen: Umständliche Navigation, komplexe Seitenstrukturen und kaum Semantik von Elementen. Dabei gibt es etablierte Standards für barrierefreie Plattformen – die konsequente Nichteinhaltung der „Web Content Accessibility Guidelines“ (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Web_Content_Accessibility_Guidelines" target="_blank" rel="noopener">WCAG</a>) und <a href="https://digitaltechandbusiness.com/digitalisierung/barrierefreiheit-im-web/" target="_blank" rel="noopener">A11Y-Richtwerte</a> helfen dabei genauso wenig wie Versicherungsbedingungen, die im Schnitt 3’487 komplizierte Wörter lang sind (das sind übrigens ca. 36 Mal so viel wie diese ersten beiden Absätze, die Sie grad gelesen haben).</p>
<p>Die Verbraucher:innen werden dabei vor substanzielle Herausforderungen gestellt. Versicherer scheinen zu vergessen, dass nicht alle Menschen einen hohen Bildungsgrad und Einkommen haben und sich stressfrei und intuitiv durch die komplexe Versicherungslandschaft bewegen können. In der Realität hingegen verdienen durchschnittliche Schweizer:innen CHF 6,538 im Monat, 65.3 Prozent haben maximal ein mittleres Bildungsniveau und <b>16.5 Prozent der Bevölkerung hat eine Beeinträchtigung im Leseverständnis</b>. Das sind die Durchschnittsschweizer:innen. Die sich auch so – trotz Brokern und Vergleichsportalen – kaum zurechtfinden im Versicherungsdschungel. Und diese Herausforderungen steigern sich noch um ein Vielfaches, wenn bei Konsumenten Beeinträchtigungen wie eine Sehschwäche oder Leseschwäche hinzukommen.</p>
<p><b>Mit anderen Worten: Die durchschnittlichen Verbraucher:innen treffen bereits auf grosse Hürden, für Konsument:innen mit Behinderung sind es oft unüberwindbare Barrieren.</b></p>
<p>Die Branche fokussiert sich auf Gutverdiener:innen, die angeblich schon wissen sollten, was sie tun. Aber viele Bevölkerungsgruppen sind gezwungen, essenzielle Versicherungslösungen zu kaufen, die nicht für sie oder ihren Geldbeutel hergestellt worden sind.</p>
<p>Das muss sich ändern. Und das kann man auch ändern, wenn man es denn will. Was es dazu braucht? Kurzum: Konsequent<b> “einfache Sprache”</b> in jeglicher Kommunikation – von Produktinformationen bis hin zu Formularen und Versicherungsbedingungen. Einfach gesagt, das richtige Kundenerlebnis für jeden und dazu Technologien und Prozesse, die dieses unterstützen.</p>
<p>Bei <a href="https://emilia-hat-recht.ch/" target="_blank" rel="noopener">Emilia</a> wollten wir all unsere Schnittstellen zu potentiellen Kund:innen von Anfang an möglichst einfach verständlich gestalten (und unsere Versicherungsbedingungen sind übrigens nur ca. 350 Wörter lang). Unsere technische Plattform und Website entwickeln wir daher mit unserem Technologiepartner <a href="https://www.wtfoxtrot.de/de/" target="_blank" rel="noopener">Whiskey Tango Foxtrot</a> möglichst barrierefrei. Franzi, eine leitende Software-Entwicklerin in unserem Projekt, bringt unsere Vision treffend auf den Punkt: “Es ist wichtig, sich von dem Gedanken zu trennen, dass Barrierefreiheit nur für bestimmte Personengruppen nützlich ist. Ein Produkt oder eine Dienstleistung ohne Hürden anzubieten, erleichtert allen Nutzer:innen die Handhabung einer Website und optimiert das Erlebnis ungemein.<b> Barrierefreiheit hilft uns allen</b>, denn viele ‘Behinderungen’ sind oft nur temporär und situativ: die Sonne blendet auf dem Display – nur durch einen hohen Kontrast erkenne ich die Inhalte und Bedienelemente. Oder: in einem Arm das Kind, der andere Arm bedient das Smartphone – eine Bedienung mit einer Hand muss gewährleistet sein.</p>
<p><a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2022/06/Collage_Emilia_Neu.png"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-1683" src="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2022/06/Collage_Emilia_Neu-394x480.png" alt="" width="394" height="480" srcset="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2022/06/Collage_Emilia_Neu-394x480.png 394w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2022/06/Collage_Emilia_Neu-840x1024.png 840w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2022/06/Collage_Emilia_Neu-768x936.png 768w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2022/06/Collage_Emilia_Neu-1260x1536.png 1260w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2022/06/Collage_Emilia_Neu.png 1540w" sizes="(max-width: 394px) 100vw, 394px" /></a>Dabei werden Design und technische Entwicklung eng verzahnt, um Barrierefreiheit konsequent umzusetzen. Bei <a href="https://emilia-hat-recht.ch/" target="_blank" rel="noopener">Emilia</a> setzen wir auf kontrastreiche Farbkombinationen und eine klare Farbzuordnung, damit intuitiv zwischen Interaktions- und Hinweis-Elementen unterschieden werden kann. Wir bieten unseren Kund:innen sehr flache Navigationsstrukturen und Seitenhirarchien. Das Design und Layout ist bewusst weniger verspielt und komplex und bietet den Nutzer:innen durch viel Weissraum bessere Orientierung. Für Online-Formulare gelten selbstverständlich die gleichen Kriterien wie für die rein informative Seiten – sie werden durch Eingabehilfen zusätzlich kundenfreundlicher. Technisch wird das barrierearme Design mit validem, semantischem und standardkonformen Quellcode mit zusätzlichen <a href="https://developer.mozilla.org/de/docs/Web/Accessibility/ARIA" target="_blank" rel="noopener">ARIA</a> Attributen umgesetzt. Zudem überprüfen wir bei jeder Erneuerung, ob wir die jeweils aktuellen Empfehlungen und Richtlinien für Barrierefreiheit einhalten. Darüber hinaus funktionieren die Seiten ohne Abhängigkeit zum Endgerät und bieten bei jeder Bildschirmart und jedem Screenreader eine intuitive Nutzung. Was genau aber “intuitiv” wirkt, kann für Menschen mit Einschränkungen stets unterschiedlich sein und muss daher die jeweilige Erwartungshaltung decken. Aufgrund dessen verzichten wir auf unnötige Spielereien und setzen auf ein funktionales Design.</p>
<p><b>Und was oft vergessen wird: </b>Unter dem Strich besteht Einfachheit nicht nur aus technischer und visueller Umsetzung sowie verständlichem Sprachgebrauch, sondern vor allem aus einfachen Prozessen. Bei Emilia investieren wir daher sehr viel Zeit in die Gestaltung von Geschäftsvorgängen, die in erster Linie für unsere Kund:innen verständlich sein sollen. Und um Inkohärenz durch Betriebsblindheit zu vermeiden, binden wir schon vor dem offiziellen Markteintritt im Oktober 2022 unsere zukünftigen Kund:innen regelmässig zum Testen mit ein.</p>
<p>Luigi, Leiter des Design-Bereichs bei unserem Partner <a href="https://www.wtfoxtrot.de/de/" target="_blank" rel="noopener">Whiskey Tango Foxtrot</a>, drückt das aktuelle Dilemma der Versicherer abschliessend treffend aus: “<b>Eigentlich sollte Barrierefreiheit im Internet längst als Standard gesetzt sein</b> – also etwas völlig Normales bzw. Selbstverständliches. Aber das ist es leider noch lange nicht, denn das Bewusstsein dafür ist nicht da oder die Umsetzung erfolgt meist nur inkonsequent. Der Mehrwert für Unternehmen, speziell für solche, die Produkte oder Dienstleistungen verkaufen, liegt auf der Hand. In naher Zukunft wird sich zeigen, welche Unternehmen hier den Führungsanspruch für sich behaupten wollen und dadurch zwangsläufig andere Unternehmen zum Handeln zwingen werden.”</p>
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		<title>Endlich Rechtsschutz für alle!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Dähler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jan 2022 15:12:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach einer grösseren Durststrecke, gibt es endlich einen neuen Rechtsschutz, der für alle da ist. Die einfachsten Produkte und doch die besten. Emilia ist für die Kunden da, gemeinsam mit unabhängigen Anwält:innen. Nicht für uns selbst, sondern für die Menschen. An diese Geschichte knüpft Emilia an, einfach ein bisschen kompromissloser.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[


<h2 id="the-next-level-mit-emilia"><strong><a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2022/01/Emilia_Logo_2.png"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-1661" src="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2022/01/Emilia_Logo_2-480x360.png" alt="" width="480" height="360" srcset="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2022/01/Emilia_Logo_2-480x360.png 480w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2022/01/Emilia_Logo_2-768x576.png 768w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2022/01/Emilia_Logo_2.png 1024w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a>The next Level mit Emilia!</strong></h2>



<p>Nach einer grösseren Durststrecke, gibt es endlich einen neuen Rechtsschutz, der für alle da ist. Die einfachsten Produkte und doch die besten. <a href="https://emilia-hat-recht.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Emilia</a> ist für die Kunden da, gemeinsam mit unabhängigen Anwält:innen. Nicht für uns selbst, sondern für die Menschen. An diese Geschichte knüpft <a href="https://emilia-hat-recht.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-type="URL" data-id="https://emilia-hat-recht.ch">Emilia</a> an, einfach ein bisschen kompromissloser.</p>
<h2><strong>Emilia hört zu</strong></h2>







<p>Vor vier Jahren hatte ich einen Hirnschlag und konnte die Dextra nicht mehr weiterbauen. Noch immer bin ich handicapiert. Aber wir wussten schon damals, dass wir noch nicht fertig waren. Wir brauchten einfach noch Zeit. Aber nichtsdestotrotz hatten wir Gelegenheit, zuzuhören. Ja um Versicherungen zu bauen, muss man lange hinhören, Leute fragen, mit Kunden diskutieren, Feedback aufsaugen.</p>



<p>Man kann nicht einfach einen «Workshop» oder ein «Projekt» machen, ein paar Juristen, ein paar Versicherungsexperten und ein paar Kundenbetreuer zusammenwürfeln und das Ganze am nächsten Tag den Kunden verkaufen.</p>



<p>Das sind die falschen Beweggründe. Die Leute haben einen Instinkt dafür. Es muss uns einfach mehr einfallen. Die Versicherungen kopieren eine nach der anderen. Sie suggerieren: Das Geschäft der Zukunft sei die personalisierte Versicherung mit modularen Baukasten-Produkten. Aber das ist der Holzweg. Die Solidarität, die Grundidee der Versicherung, bleibt auf der Strecke.</p>



<h2 id="versicherungen-mit-einfacher-sprache"><strong>Versicherungen mit einfacher Sprache</strong></h2>



<p>Mit unserer einfachen Sprache, mit einfachen Produkten gehen wir auf die Menschen zu. Wir tun das Gegenteil von dem, was andere tun. Auf einmal können nicht mehr nur 20% gebildete Menschen Versicherungen abschliessen, sondern 80% der anderen. Die Produkte von <a href="https://emilia-hat-recht.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Emilia</a> sind einfach, aber für alle die richtige Wahl. Echte und ehrliche Qualität.</p>



<p><a href="https://emilia-hat-recht.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Emilia</a> ist für alle da, auch für sprachlich weniger Gewandte, für Minderheiten, für Sprachbehinderte, für Körperbehinderte, für Sinnesbehinderte und viele andere, für Frauen, für Nicht-Binäre, für Männer für alle. Ich weiss, wie es ist, behindert zu sein. Aus dieser Situation machen wir eine Tugend: die einfache Sprache. Sie ist die Brücke zum Recht. Gesetze, Behörden und Anwält:innen sind kompliziert. Die meisten Menschen verstehen nichts mehr. <a href="https://emilia-hat-recht.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Emilia</a> nimmt sie alle an die Hand.</p>
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		<title>Regulierungen von Insurtechs durch BaFin / FINMA aus der Sicht eines Praktikers</title>
		<link>https://rechtsschutz-blog.ch/allgemein/regulierungen-insurtechs-bafin-finma-peter-daehler</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Dähler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2021 07:08:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anbieter]]></category>
		<category><![CDATA[Dextra]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Dähler]]></category>
		<category><![CDATA[sum.cumo]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Dextra war der erste digitale Versicherer im deutschsprachigen Raum &#8211; ein Interview mit Peter Dähler &#8211; Gesprächsführung: Vanessa Meinert Regulierungen von Insurtechs durch die BaFin aus der Sicht eines Praktikers Peter, du hast vor 9 Jahren die Dextra in der Schweiz gegründet und warst lange ihr CEO. Ihr wart der erste digitale Versicherer im [...]]]></description>
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<h5 id="peter-du-hast-vor-9-jahren-die-dextra-https-www-dextra-ch-rl-in-der-schweiz-gegründet-und-warst-lange-ihr-ceo-ihr-wart-der-erste-digitale-versicherer-im-deutschsprachigen-raum-und-musstet-gegenüber-der-aufsicht-viel-pionierarbeit-leisten-"><a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2021/07/Bildschirmfoto-2022-03-21-um-21.47.13.png"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-1667" src="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2021/07/Bildschirmfoto-2022-03-21-um-21.47.13-480x268.png" alt="" width="480" height="268" srcset="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2021/07/Bildschirmfoto-2022-03-21-um-21.47.13-480x268.png 480w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2021/07/Bildschirmfoto-2022-03-21-um-21.47.13-1024x571.png 1024w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2021/07/Bildschirmfoto-2022-03-21-um-21.47.13-768x428.png 768w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2021/07/Bildschirmfoto-2022-03-21-um-21.47.13-1536x856.png 1536w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2021/07/Bildschirmfoto-2022-03-21-um-21.47.13.png 1658w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a>Die Dextra war der erste digitale Versicherer im deutschsprachigen Raum &#8211; ein Interview mit Peter Dähler &#8211; Gesprächsführung: Vanessa Meinert</h5>
<p><strong>Regulierungen von Insurtechs durch die BaFin aus der Sicht eines Praktikers </strong></p>
<p><strong>Peter, du hast vor 9 Jahren die Dextra in der Schweiz gegründet und warst lange ihr CEO. Ihr wart der erste digitale Versicherer im deutschsprachigen Raum und musstet gegenüber der Aufsicht viel Pionierarbeit leisten.</strong></p>
<p>Damals wussten wir noch nicht einmal, ob wir nun &#171;digital“ sind oder nicht. Wichtiger war, dass wir alternative Kanäle bespielen wollten, also vor allem Makler und Online-Kunden. Dazu brauchten wir Produkte, die dafür geeignet waren, also selbsterklärende &#171;All-in-One“-Produkte, günstige Preise und letztlich ein einfaches, automatisiertes (dunkelverarbeitetes), skalierbares und einzigartiges Versicherungssystem. Herausgekommen ist ein erster deutschsprachiger digitaler Versicherer. Zuvor gab es solche Versicherer nur in Holland und im englischsprachigen Raum, also in klassischen Maklermärkten.</p>
<p>Gemeinsam mit der eidgenössischen FINMA (Schweizer Finanzmarktaufsichtsbehörde, vergleichbar mit der BaFin in Deutschland) leisteten wir Pionierarbeit. Niemand konnte abschätzen, wie sich die Zahlen verhalten würden, in Bezug auf Schadenrückstellungen, Prämienüberträge, die SST-Ratio, Szenarien, etc.</p>
<p>Die FINMA hielt sich genau an den gesetzlichen Rahmen, was uns sehr entgegenkam, denn unser Versicherungsaufsichtsgesetz war grundsätzlich liberal. Zur Umsetzung benötigte es ein Mindestkapital von CHF 3 Mio. plus einen Organisationsfonds von 50%, das uns als ausreichend erschien. Entsprechend ihres Auftrags hat uns die FINMA auf dieser Basis partnerschaftlich geholfen. Was wir noch nicht wussten: dass wir viel schneller wachsen würden als geplant. Das ist die Besonderheit einer gut funktionierenden digitalen Versicherung.</p>
<p><strong>Wie hat die Aufsicht damals auf die Neugründung der Dextra reagiert? Seid ihr aus deiner Sicht fair behandelt worden?</strong></p>
<p>Mehr als das! Wir haben viel Unterstützung und Rückenwind von der FINMA bekommen. Da nur wenige wussten, wie der Rechtsschutz in der Schweiz funktioniert, wurde unser Vorhaben ernst genommen und gefördert. Das heißt, wir konnten unsere Risikoszenarien teilweise selbst bestimmen und waren auch relativ frei, was die Rückstellungs-Methoden betrifft.</p>
<p>Um das notwendige Eigenkapital aufzubauen, mussten wir schrittweise vorgehen. Doch man hat uns dafür Zeit gegeben. Aufgrund unseres Konzepts eines &#171;digitalen Versicherers“ konnten wir ein sehr großes Wachstum verzeichnen. Inzwischen wissen wir, dass der Unterschied eines erfolgreichen klassischen Versicherers zu einem digitalen Versicherer das Gedulds-Momentum ist. Durch die Automatisierung und Skalierbarkeit braucht es nur gute Produkte und Erfolg, dann kann man über Nacht explodieren. Genau das ist bei uns passiert. Das Schweizer Fernsehen hat einen Vergleichstest gemacht. Danach hat sich unsere Produktion buchstäblich über Nacht verdreifacht. Entsprechend brauchten wir mehr Geld, was grundsätzlich einfach gewesen wäre, jedoch hatten wir nicht genug Vorsorge getroffen. Mehrere Interessenten kamen mit Angeboten auf uns zu, die uns weiterhin unsere Unabhängigkeit garantiert hätten. Aber wir hatten die Rechnung ohne die alten Investoren gemacht. Diese waren damals noch in der Lage ihr Veto einzulegen und blockierten die neuen Mittel. Auch der Verwaltungsrat war nicht durchsetzungsfähig genug und die FINMA hätte einen Gang höher schalten müssen.</p>
<p>In unserem Fall konnten wir nichts mehr tun, obwohl wir in der Lage gewesen wären, neue Mittel zu akquirieren. Ein Neueinsteiger müsste sich hier in Zukunft besser positionieren, sodass entweder die Beschaffung neuer Gelder problemlos möglich wäre oder von Anfang an viel mehr Geld zur Verfügung stehen würde. Zusätzlich müssten der Finanzaufsicht weitere Instrumente an die Hand gegeben werden, um &#171;alte” Investoren in die Schranken zu weisen.</p>
<p><strong>Welche Erfahrungen hat die Aufsicht mit den Neo-Versicherern gemacht und welche Schlussfolgerungen sollte sie daraus ziehen?</strong></p>
<p>Nach Dextra gab es gleich 3 weitere Start-ups in der Schweiz:</p>
<ul>
<li>Wir selbst haben 2016 zusätzlich die “Dextra Versicherungen” für andere Sparten gegründet (Simpego seit 2020). Dafür brauchten wir ein Eigenkapital von CHF 8 Mio sowie einen Orgafonds von 50%. Wir haben unsere Anteile an zwei institutionelle Investoren aus der Branche verkauft. Wir wussten aus der Vergangenheit, dass wir das Aktienkapital pro Jahr um einige Millionen erhöhen müssen. In der Zwischenzeit hat sich dieses bereits verdreifacht. Der Druck wurde uns nicht von der FINMA auferlegt, sondern wir wussten selbst, wie es laufen würde.</li>
<li>Eine andere neue Versicherungsgesellschaft wurde von einem Versicherungsmakler gegründet. Dahinter steckte eigenes Geld. Hier verdoppelte sich das Aktienkapital. Das war keine echte digitale Versicherung, sondern ein klassischer Beratungsverkauf.</li>
<li>Und schließlich wurde 2019 von einem Verbrauchermagazin eine Rechtsschutzversicherung ins Leben gerufen. Der Vertrieb läuft über das eigene Verbrauchermagazin und Mailings. Hier blieb es vorerst beim ursprünglichen Aktienkapital. Das Wachstum war dementsprechend vorerst diskret.</li>
</ul>
<p>Diese Beispiele zeigen, dass ein Versicherer, je nachdem, wie der Vertrieb organisiert ist, schneller oder langsamer wächst. Oder in anderen Worten: Ein optimal organisierter digitaler Versicherer wächst dreimal so schnell wie ein traditioneller Versicherer. Entsprechend kann ein solcher digitaler Versicherer nicht genügend Kapital aus eigenem Wachstum aufbauen. Nach ein paar Jahren wird also neues Geld benötigt, es sei denn, es wurde von Anfang an großzügig zurückgelegt.</p>
<p><strong>Sollte die Aufsicht Neoversicherer anders behandeln als gestandene Versicherer?</strong></p>
<p>Das ist nicht ihre Aufgabe. Sie hat lediglich das auszuführen, was der Gesetzgeber verlangt – die Versicherten vor Insolvenzrisiken der Unternehmen und vor Missbräuchen zu schützen. Aus organisatorischen Gründen ist es sinnvoll, kleine Versicherer oder neue Versicherer in andere Abteilungen aufzuteilen. Aber nicht, weil es einen anderen Auftrag gibt, sondern weil verschiedene Versicherer mit unterschiedlichen Problemen konfrontiert sind. Ein neuer Versicherer hat beispielsweise noch zu wenig Daten in seiner Historie, sodass Lücken gefüllt und abgeschätzt werden müssen, wie sich diese im Zeitverlauf verändern. Auch die Interpretation von Zahlen kann unterschiedlich sein, sodass sich ein anderer Anspruch ergibt. Im Kern müssen neue Versicherer jedoch nicht anders behandelt werden als gestandene Versicherer.</p>
<p><strong>Wie schätzt du die verschärften Vorgaben der BaFin in diesem Zusammenhang ein? Nötig oder innovationsfeindlich?</strong></p>
<p>Der Ansatz der BaFin ist nachvollziehbar. So sollte der Orgafond bei Neugründungen aus Sicht der BaFin zum Zeitpunkt der Zulassung so dotiert sein, dass er alle zu erwartenden, realistisch prognostizierten Verluste vom Zeitpunkt der Gründung bis zum Zeitpunkt der ersten Rentabilität abdeckt.</p>
<p>Ein Vergleich mit dem angelsächsischen Modell macht keinen Sinn. Die Versicherungswirtschaft ist dort anders aufgestellt. Produktmanagement, Underwriting, Marketing, Vertrieb und Schadenregulierung werden oft von Maklern übernommen. Bestimmte Versicherungsmodelle gibt es bei uns gar nicht, zum Beispiel die Rückwärtsversicherung. In der angelsächsischen Welt gleicht der Versicherungsvertrag oft eher einem Kreditvertrag.</p>
<p>Man muss sich einfach daran gewöhnen, dass es hier in der Versicherungsbranche um große Summen geht und dass die Verzinsung des Kapitals geringer ist. Auf der anderen Seite ist das Risiko gering, wenn das Geschäft erst einmal angelaufen ist. Es gibt einfach keine Möglichkeit, in dieser Branche einen schnellen Gewinn zu erzielen, außer durch den Verkauf von Aktien durch Wertsteigerung. Das mag als innovationsfeindlich bezeichnet werden, jedoch gibt es immer noch genügend Möglichkeiten in der Versicherungsbranche aktiv zu werden.</p>
<p><strong>Kann es einen Auftrag an die Aufsicht geben, innovative Geschäftsmodelle besonders zu fördern?</strong></p>
<p>Die Aufsichtsbehörde selbst kann nur im Rahmen ihrer Funktion (d.h. Schutz der Versicherten vor den Insolvenzrisiken der Versicherer) gewünschte Geschäftsmodelle fördern. Aber das ist ähnlich, wie bei der Polizei: &#171;Erziehung” im Straßenverkehr ist erlaubt, Unterricht zu Fahrrad- oder Autofahren, machen andere. Gute Versicherungstalente kommen oft aus bestehenden Versicherungskonzernen. Wenn unsere Versicherungswirtschaft ihre Leute fördert, werden sie früher oder später auf die Idee kommen, etwas Eigenes aufzubauen.</p>
<p><strong>Wie könnte das aussehen? Was hältst du von Sandbox-Modellen?</strong></p>
<p>Es macht mehr Sinn, die Ausbildung zu fördern. In einem solchen Rahmen wäre vielleicht ein Sandkastenmodell möglich, also eine Begleitung durch Schulen und Universitäten. Man darf auch die Kunden nicht vergessen. Schließlich will jeder, der eine Versicherung abschließen will, ein gewisses Maß an Sicherheit haben. Was passiert also, wenn das Experiment scheitert? Wohin sollen die Kunden dann gehen? Versicherungen sind komplex. Es gibt tolle Produktideen und tolle Underwriter, doch nur wenn alles passt, von Produkt, Vertrieb, Marketing, Underwriting, Schaden, Mathematik, Anlagepolitik usw., kann man von einem erfolgreichen Versicherungsunternehmen sprechen. Das muss der Anspruch solcher Schulen sein, all diese Aspekte abzudecken, dann kann es funktionieren.</p>
<p><strong>Welchen Tipp hast du für InsurTechs, die Versicherer werden wollen?</strong></p>
<p>Es ist wichtig, alle Aspekte zu berücksichtigen. Meistens fehlt den InsurTechs das Verständnis, wie sie das Investment akquirieren können. Zuerst braucht man eine überzeugende Idee, dann muss man gut verkaufen und danach kommt die Phase der Aktionärsbindungsverträge usw. Daher ist es empfehlenswert, vorausschauend zu planen, am besten über 10 Jahre und abzuschätzen, welches Kapital benötigt wird. Da es in dieser Branche keine schnellen Gewinne gibt, ist es besser, mit mehr Geld zu planen, so wie es Medtechs und Chemietechs tun.</p>
<p><strong>Wie stellt man sich am besten gegenüber der Aufsicht auf?</strong></p>
<p>Die Mitarbeiter:innen der Aufsicht sind auch nur Menschen. Ich habe unterschiedlichste Leute mit verschiedenen Expertisen und Perspektiven getroffen, die oft sehr interessiert sind an der Materie. Richtig Abgebrühte gibt es weniger. Ein Vertrauensverhältnis ist wichtig, also kein Kampf, sondern Partnerschaft in der Sache.</p>
<p><strong>Sollte man vielleicht in einem Assekuradeurmodell starten und erst später eine Lizenz beantragen?</strong></p>
<p>Ich denke, es ist einfach eine Frage des Geschmacks. Das Assekuradeurmodell ist keine Versicherung, denn sein Motor bleibt der Risikoträger. Zudem ist das Assekuradeurmodell näher beim Maklergeschäft als beim eigentlichen Versicherungsgeschäft. Wenn man wirklich durchstarten will, muss man sich früher oder später unabhängig machen.</p>
<p><strong>Vielen Dank, Peter.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>


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		<title>Epidemie-Versicherung: TSM bekommt kalte Füsse &#8211; und AXA und Mobiliar?</title>
		<link>https://rechtsschutz-blog.ch/allgemein/epidemie-versicherung-tsm-axa-mobiliar</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Dähler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2020 08:17:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deckungsablehnungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Spezialität der TSM sind Epidemieversicherungen gegen finanzielle Folgen bei einer Schliessung und/oder Quarantäne des versicherten Betriebs. Im Fall von COVID-19 ist die Epimedieversicherung offensichtlich untauglich. Das Produkt der TSM TSM Versicherungs-Gesellschaft ist ein kleiner Versicherer. Er bietet Spezialversicherungen für KMUs an. Eine der Spezialitäten der TSM sind Epidemieversicherungen gegen finanzielle Folgen bei einer Schliessung [...]]]></description>
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<p>Eine Spezialität der TSM sind Epidemieversicherungen gegen finanzielle Folgen bei einer Schliessung und/oder Quarantäne des versicherten Betriebs. Im Fall von COVID-19 ist die Epimedieversicherung offensichtlich untauglich.</p>



<span id="more-1543"></span>



<h3>Das Produkt der TSM</h3>



<p>TSM Versicherungs-Gesellschaft ist ein kleiner Versicherer. Er bietet Spezialversicherungen für KMUs an. <strong>Eine der Spezialitäten der TSM sind Epidemieversicherungen gegen finanzielle Folgen bei einer Schliessung und/oder Quarantäne des versicherten Betriebs.</strong> TSM entschädigt bei angeordneten Betriebsschliessungen Tagespauschalen im Zusammenhang mit dem Jahresumsatz. Die Haftzeit beträgt 90 Tage. <strong>Pandemien oder Epidemien sind in diesem Produkt nicht ausgeschlossen.</strong> Bei den Ausschlüssen figurieren bei den Krankheitserregern nur die Grippe (Influenza) und Geschlechtskrankheiten. COVID-19 gilt nicht als Influenza, sondern als Lungenkrankheit, so dass dieser Ausschluss keine Wirksamkeit hat.</p>



<h3>Betriebsschliessungen aufgrund von COVID-19 als Kumulschaden</h3>



<p>Wenn bei unterschiedlichen Versicherungsnehmern dasselbe Schadenereignis verursacht wurde, spricht man von einem Kumulschaden. Man kann dies rückversichern oder in die Bedingungen generell limitieren (z.B. Dextra 5e.: Pro Sachverhalt steht die maximale Deckungssumme von CHF 600&#8217;000 nur einmal zur Verfügung). </p>



<p>Wegen dem drohenden Kumulschaden durch COVID-19 haben gewisse Makler und Kunden schon im Januar 2020 an die TSM geschrieben. Die Antwort von TSM (31.01.2020): <em><strong>&#171;Hiermit können wir Ihnen bestätigen, dass die finanziellen Folgen wegen des Coronavirus im Umfang der Epidemie-Versicherung gedeckt sind.&#187;</strong></em>.</p>



<p><strong>Am 16. März hagelte es aber dann Anfragen</strong> von Betroffenen (insbesondere Restaurateure).</p>



<p>Nach langem Hin und Her verschickte TSM anfangs April den Kunden eine <strong>Deckungsablehnung</strong>:<em> &#171;Dass wir unsere Leistungspflicht aufgrund der derzeitigen Faktenlage vorerst, aber vorbehaltlich einer späteren Wiedereröffnung des Dossiers je nach Entwicklung der Situation, ablehnen müssen. </em><strong>Das Ereignis sei in diesem Masse nicht vorhersehbar.</strong></p>



<h3>Stellungnahme der TSM</h3>



<p><strong>Ich habe Martin Geser, Generaldirektor der TSM, um eine Stellungnahme gebeten:</strong> <em>&#171;Für uns stellt sich vielmehr die Frage, ob dieses noch nie dagewesene Phänomen selbst ein Versicherungsfall ist. Die bei uns versicherten Unternehmen, die meisten im Gaststättengewerbe oder in der Lebensmittelindustrie tätig, sind weder kontaminiert noch anderweitig infiziert (was zu einer Schließung des Unternehmens durch die Behörden hätte führen können), aber die Betriebsschliessung wurde aufgrund eines externen Ereignisses ohne jegliche Verbindung zum versicherten Unternehmen angeordnet. Es besteht also bis zu einem gewissen Grad kein adäquater Kausalzusammenhang zwischen den von unseren Versicherten erlittenen Schäden und den durch den Versicherungsvertrag versicherten Ereignissen. Der Schaden, für welchen einige Kunden Ersatz geltend machen, weisst eben nicht die Eigenschaften des Risikos im Sinne von Art. 33 VVG auf, für welche die Versicherung abgeschlossen wurde.&#187;</em></p>



<h3>Kritik und Fazit</h3>



<p>Auf den ersten Blick scheint mir die Argumentation der TSM kühn. TSM hatte keine Ausschlussklausel zur Hand, also stellte sie sich schlichtweg auf den Standpunkt, <strong>der Kunde habe den Versicherungsvertrag gar nicht wegen solchen Ereignissen abgeschlossen, sondern wegen anderen, individuelleren Ereignissen.</strong> Das Risiko wäre demgemäss ein individuelleres Risiko. Ein Versicherer, der so argumentiert, hat vergessen, um was es geht: Um eine Versicherung und den dahinterliegenden Solidaritätsbegriff. <strong>Der Kunde will nur Eines: Er will seinen finanziellem Schaden versichern, hier wegen einer Betriebsschliessung aufgrund einer Epidemie, ob dies wegen des einen oder anderen Grundes ist, ist egal.</strong> Dafür gäbe es eindeutige Ausschlüsse oder Limiten.</p>



<p>Es wäre, wie wenn ein Rechtsschutzversicherer sagen würde: Sofern ein Mietzins aufgrund einer Zinssenkung beruht, ist er nicht versichert. Nur wenn die Mietzinsstreitigkeit individuell ist, ist er versichert. Oder: Eine Kündigung wäre nur dann versichert, wenn es nur um eine individuelle Kündigung geht und nicht um eine Massenentlassung.</p>



<p><strong>Für die TSM geht es hier um ihre Existenz. </strong>Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Ihre Glaubwürdigkeit ist im Eimer. Ihre Kunden und Makler suchen mit Sicherheit einen anderen Anbieter.<br></p>



<h3>AXA stützt sich auf die WHO- Pandemiestufen 5 oder 6, die es gar nicht mehr gibt<br></h3>



<p>Andere Versicherer machen auch nicht gerade eine gute Figur. Oft geht es um die Begriffe Epidemie und Pandemie oder gar zwischen Pandemie je nach Stufe. <strong>Bei AXA ging dieser Ausschluss in die Hose bzw. oder hätte angepasst werden müssen.</strong> Die Klausel bei AXA: <em>&#171;Nicht versicherte Schäden &#8211; Von der Versicherung ausgeschlossen sind Schäden &#8230;.. b) infolge von Krankheitserregern für welche national oder international die WHO Pandemiestufen 5 oder 6 gelten&#187;</em> (AXA, Zusatzbedingungen, Epidemieversicherung, Ziff. 1.8.1.b).</p>



<p><strong>Die von der WHO festgelegte Definition mit den 6 Stufen ist&nbsp;seit  2017 nicht mehr enthalten.</strong> Die Gliederung in sechs voneinander trennbare Phasen durch ein zyklisches Kontinuum wurde durch einen gleitenden Übergang von Phase  1 zu Phase 4 und danach erneut zu Phase 1 ersetzt (Interpandemische Phase &#8211; Bereitschaftsphase &#8211; Pandemische Phase &#8211; Übergangsphase und dann wieder Interpandemische Phase).</p>



<p><strong>Peinlich, dass andere einfach nachäffen: Z.B. curaviva.ch-Versicherungsdienst:</strong> <em>&#171;Sofern eine Institution via CURAVIVA-Rahmenvertrag Sachversicherung über einen Zusatz für die Epidemieversicherung bei der AXA versichert ist, gilt: Die Versicherungsbedingungen schliessen Schäden infolge von WHO-Pandemiestufen 5 oder 6 aus&#187;</em>&#8230;..no comment&#8230;.</p>



<p><strong>Lobenswert dafür die Mobiliar: Da gibt es keine Diskussionen. Nach Eingang des Schadenformulars hat sie dem Kunden umgehend eine Anzahlung ausgerichtet.<br></strong></p>
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		<title>Finderglück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Dähler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 May 2019 18:04:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was wir tun. Warum wir es tun. Mit welchem Sinn. Ist Finderglück.]]></description>
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<h4><a href="https://rechtsschutz-blog.ch/allgemein/in-eigener-sache-hirnschlag-unplugged" target="_blank" rel="noreferrer noopener">In eigener Sache &#8211; ein Hirnschlag</a> &#8211; Fortsetzung</h4>

<p><a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/annettefischer_bytheway_17.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-1435" src="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/annettefischer_bytheway_17-480x320.jpg" alt="" width="480" height="320" /></a><a href="http://annettefischer.ch/by-the-way" target="_blank" rel="noopener noreferrer">By The Way</a> &#8211; © 2018 Annette Fischer</p>
<p><em><strong>Was wir tun.</strong></em><br /><em><strong>Warum wir es tun.</strong></em><br /><em><strong>Mit welchem Sinn.</strong></em><br /><em><strong>Ist Finderglück.</strong></em></p>
<p>Lange dachte ich, ich sei nicht mehr derselbe und könne nicht mehr da ansetzen. Aber mit der Zeit wächst neues Leben. Natürlich! </p>
<p>Und es ist <em>doch</em> dasselbe Gehirn. Ein bisschen gefangen, aber noch lange nicht verloren. Ich musste nur alles tun, um es zu finden.</p>
<p>Rückwirkend war es eine dunkle Katastrophe. Ich war wohl nahe am Drehkreuz. Ich weiss nicht, wie lange mein Herz oder mein Hirn still stand. Aber aus diesen toten Winkeln gibt es eine eigenartige Inspiration. Echtes Denken, weil man es nicht aussprechen kann und muss. Die Geheimnisse von innen bleiben und sind unverwundbar.</p>
<p>Nach meinem Hirnschlag konnte ich alles in die Luft fliegen lassen, alles neu mischen, und nochmals anfangen, die Worte aneinander reihen&#8230;.wieder in die Luft, dann wieder aneinander reihen. So geht das. Wenn ich wieder aufwache, gibt es eine neue Ordnung. </p>
<blockquote>
<p><em>Realität ist das, was wir für wahr halten. Was wir für wahr halten, ist das, was wir glauben. Was wir glauben, basiert auf unserer Wahrnehmung. Was wir wahrnehmen, hängt davon ab, was wir suchen. Was wir suchen, hängt davon ab, was wir denken. Was wir denken, was wir wahrnehmen. Was wir wahrnehmen, bestimmt, was wir glauben. Was wir glauben, bestimmt, was wir für wahr halten. Was wir für wahr halten, ist unsere Realität. (Gary Zukav in Lotje Sodderland)</em></p>
</blockquote>
<p><strong>Empfehlungen:</strong></p>
<p><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/My_Beautiful_Broken_Brain" target="_blank" rel="noopener noreferrer">My Beautiful Broken Brain</a></p>
<p><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Brain_on_Fire_(film)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brain on Fire</a></p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Gründung bis 2012 &#8211; Dexgrafie &#8211; Teil 1/2</title>
		<link>https://rechtsschutz-blog.ch/allgemein/gruendung-2012-dexgrafie-teil-1-2</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Dähler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2019 13:07:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dexgrafie]]></category>
		<category><![CDATA[Dextra]]></category>
		<category><![CDATA[Dextra Rechtsschutz AG]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie baut man eine neue Versicherungsgesellschaft? Als ob man einfach die Zutaten zusammen mixen könnte. Oder doch? Es gibt einen Ansatz: Vieles davon befindet sich in meinen früheren Blog-Einträgen von 2012. Einiges könnte man heute noch übernehmen, anderes müsste man vollständig neu bauen. Aber der Fokus bleibt derselbe. 1. Der Fokus Mensch Nur wer konsequent [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-07-um-11.00.07.png"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-1344" src="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-07-um-11.00.07-480x328.png" alt="" width="480" height="328" srcset="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-07-um-11.00.07-480x328.png 480w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-07-um-11.00.07-768x525.png 768w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-07-um-11.00.07-1024x700.png 1024w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-07-um-11.00.07-800x547.png 800w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-07-um-11.00.07.png 1416w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a></p>
<p><strong>Wie baut man eine neue Versicherungsgesellschaft?</strong></p>
<p>Als ob man einfach die Zutaten zusammen mixen könnte. Oder doch? Es gibt einen Ansatz: Vieles davon befindet sich in meinen früheren Blog-Einträgen von 2012. Einiges könnte man heute noch übernehmen, anderes müsste man vollständig neu bauen. Aber der Fokus bleibt derselbe.<span id="more-1260"></span></p>
<h4><strong>1. Der Fokus Mensch<br />
</strong></h4>
<p>Nur wer konsequent die Bedürfnissse der Kunden in den Mittelpunkt stellt, kann das beste Produkt anbieten. Befürchtet der Kunde ein rechtliches Ereignis? Fehlt ihm das Geld, um sich zu wehren? Fehlen ihm clevere Anwält*innen? Möchte er jemanden, der ihm stets hilft?</p>
<p><strong>Der Ansatz<br />
</strong></p>
<ul>
<li><strong>Rechtsdienstleistungen müssen bezahlbar sein</strong>. Seit über 10 Jahren hat sich die Prämienerwartung nicht verändert (HAVE 1/2008 S. 7 vs. Comparis 15.04.2019) und liegt bei durchschnittlichen CHF 300.</li>
<li><strong>Einfache Produkte.</strong> Ich weiss wovon ich spreche. Nach meinem Hirnschlag vor 16 Monaten musste ich unter anderem wieder neu lesen lernen. Dank Websites, Tageszeitungen und Büchern lernte ich relativ schnell. Andere Texte konnte ich erst nach über einem Jahr wieder lesen und habe heute noch Mühe damit: Beispielsweise Gerichtsentscheide, Anwaltskorrespondenz und <strong>Allgemeine Versicherungsbedingungen</strong>. Und das, obwohl ich früher hunderte Versicherungsbedingungen entworfen habe. Das macht mich schon nachdenklich. Für wen machen wir denn solche Texte?</li>
<li><strong>Erfolgreich.</strong> Dabei geht es nicht immer um Verfahren und Geld. Es kann auch um Gerechtigkeit gehen, oder dass ich etwas tun kann, oder dass ich geregelte Vertragsbeziehungen erhalte. Ob es erfahrene Kämpfer*innen, Taktiker*innen oder wissenschaftliche Jurist*innen braucht, ist unterschiedlich. Vertrauen ist das Wichtigste und beinhaltet auch die Freiheit, zwischen Anwält*innen, Jurist*innen oder Chatbots auswählen zu können.</li>
</ul>
<p>Auf einen Punkt gebracht: <strong>bezahlbar, simpel und erfolgreich</strong>.</p>
<h4><strong>2. Gründung der Dextra, FINMA-Gesuch<br />
</strong></h4>
<p>Am <a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/Gründung-Dextra-29.03.2012.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">29. März 2012 gründeten wir die Dextra</a>. Dani und ich waren schon länger operativ. Patriks und Hugos Einsatz war anfangs 2013 geplant (Schaden und Administration). Sie waren jedoch bei den regelmässigen Sitzungen dabei.</p>
<p>Unsere Rollenverteilung war folgendermassen:</p>
<ul>
<li>Dani war für die Versicherungsaufsicht, Reglemente, Weisungen, Formulare, Beschreibungen, Organisation, Risiko Management, Datenschutz, Zusammenarbeit mit externer Revision, interner Revision, Aktuariat, Legal &amp; Compliance, Aktienbuch und Anlagen zuständig. Er arbeitete eng mit Martin Lanz zusammen, welcher mit uns das FINMA-Gesuch ausarbeitete.</li>
<li>Ich war zuständig für Produkte, Tarife, das Marketing, den Makler-Vertrieb, den Online-Vertrieb, die Weiterentwicklung des Businessplans und die Akquisition von Investor*innen.</li>
</ul>
<p>Am 11. April 2012 präsentierten wir unser Projekt in Bern bei der FINMA.  <a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/Dextra_FINMA_Präsentation_11.04.20124.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Präsentation_11.04.2012</a></p>
<h4><strong>3. sum.cumo &amp; Dextra<br />
</strong></h4>
<p><a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-07-um-11.05.32.png"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-1340" src="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-07-um-11.05.32-480x327.png" alt="" width="480" height="327" srcset="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-07-um-11.05.32-480x327.png 480w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-07-um-11.05.32-768x523.png 768w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-07-um-11.05.32-1024x697.png 1024w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-07-um-11.05.32-800x544.png 800w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/Bildschirmfoto-2019-04-07-um-11.05.32.png 1446w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a></p>
<p>Am 16. März 2012 lernte ich Björn Freter und damit <a href="https://www.sumcumo.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sum.cumo</a> kennen. sum.cumo wurde von da an unser engster Partner. sum.cumo brachte Technologie, Design und Online-Marketing mit. Wir brachten Ideen, Rechtsschutz, Markt und Netzwerk mit. <strong>Zusammen waren wir ein unschlagbares Team.</strong></p>
<p>Von da an ging es Schlag auf Schlag:</p>
<ul>
<li>So entstand unser erstes <a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2018/09/CI-CD_Dextra_23.03.2012.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CI-CD am 23.03.2012</a>.</li>
<li>Entwicklung des Versicherungssystems und alles, was es zu einer 100%igen online-Technologie brauchte.</li>
<li>Pricing, Produkte, Wording, Website.</li>
</ul>
<p><strong>Die Kampagne</strong></p>
<p>sum.cumo präsentierte unser zweites <a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/CI-CD_Dextra_23.08.2012.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CI-CD am 23.08.2012</a> und die erste <a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/Vorstudie_Dextra_Website_23.08.2012.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vorstudie zur Dextra-Website am 23.08.2012</a>. Wir hatten keine Agentur. Wir wussten, dass es knapp wurde. Wir hatten weder Zeit noch Geld für eine grosse Kampagne. Zuerst dachten wir an ein echtes Schwanen-Shooting (Dextra-Logo). Aber wir wollten nicht wie andere Versicherungsgesellschaften auftreten. Es ging um mehr: <strong>Wir wollten keine lächelnden Menschen, Alltags-Situationen und all diesen Mist. Es sollte radikal, spontan, einzigartig und abstrakt werden.</strong></p>
<p>Und so sassen Björn und ich &#8211; wie so oft &#8211; am 18. September 2012 zusammen am Zürichsee und entwickelten die &#171;Spielsachen-Idee&#187;. Wir suchten Spielsachen und generell Objekte. Einen roten Faden. Wir würden uns Sprüche ausdenken, die zu diesen Objekten passten. Die Website war somit geboren.</p>
<p>Am 9. Oktober 2012 traf ich <a href="http://annettefischer.ch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Annette Fischer</a> und Luigi Giovanni Dileone (sum.cumo) in Basel mit dem Ziel, das Fotokonzept umzusetzen. Die Beiden waren skeptisch: &#171;Du kannst nicht einfach denken, es werde dann von selbst eine Story&#187;. Vielleicht war ich stur. Am 4.  Oktober 2012 setzte ich mich mit meinem 2-jährigen Sohn Yves ins Auto und fuhr durch die ganze Schweiz, um nach Objekten zu suchen. Erste Station war das Lötschental. Zufälligerweise fand ich jemanden in einem Maskenkeller, der diese wunderschönen Lötschentaler-Masken noch herstellt. Die weiteren Objekte kamen durch spontane Ideen von Annette, Luigi, Björn und mir später dazu.</p>
<p><a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/IMG_1594.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-1381" src="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/IMG_1594-480x360.jpg" alt="" width="480" height="360" srcset="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/IMG_1594-480x360.jpg 480w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/IMG_1594-768x576.jpg 768w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/IMG_1594-1024x768.jpg 1024w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/IMG_1594-800x600.jpg 800w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/IMG_1594.jpg 1500w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a></p>
<p>Am 9. Oktober 2012 fand das Shooting bei Annette statt. Wir schauten unsere Objekte an. Zusammen mit den richtigen Sprüchen ergab es am Ende wirklich eine Story. <a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2018/09/Website_Dextra_Motive_Final_02.11.2012.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website Kampagne 02.11.2012</a>.</p>
<p><strong>Der Online-Vertragsabschluss<br />
</strong></p>
<p>Aber mit dieser Kampagne war es noch nicht getan. Hinter dieser Website steckte viel Arbeit. Zwar hat sich in diesem Bereich inzwischen viel verändert. Aber irgendwie bleiben die Versicherungen in der Schweiz stehen. Unser <a href="https://www.dextra.ch/jetzt-versichern.html?" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Vertragsabschluss</a> (Antragsstrecke) bleibt noch heute einzigartig in der Schweiz (keine manuellen Eingriffe). Wir prägten bei uns den Begriff &#171;no call &#8211; no e-mail &#8211; no visit&#187;. Mit diesem einfachen, automatisierten, selbsterklärenden Vertragsabschluss, waren wir später gewappnet, als die Dextra schlagartig enorm an Grösse gewann.</p>
<h4><strong>4. FINMA-Bewilligung<br />
</strong></h4>
<p>Am 21. Dezember 2012 erteilte die FINMA die Bewilligung als Versicherung <a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/04/Dextra-Bewilligung-FINMA.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dextra-Bewilligung-FINMA</a>.</p>
<h4>Ende 2012 und Vorschau</h4>
<p><strong>Ende Teil 1/2 &#8211; bleiben Sie dran. Sie können dem Blog per E-Mail folgen (sidebar rechts).<br />
</strong></p>
<p><strong>Vorschau Teil 2 (2013 &#8211; 2017): </strong>wie geht&#8217;s weiter? Am 7. Januar 2013 war Dextra online.</p>
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		<title>Dextra Gründung bis 2012 &#8211; Dexgrafie &#8211; Teil 1/1</title>
		<link>https://rechtsschutz-blog.ch/allgemein/dextra-gruendung-2012-dexgrafie-teil1-1</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Dähler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2019 14:44:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach einer kleinen Kunstpause bin ich wieder da. Wie schnell die Zeit geht. Offensichtlich brauchte es so viel Zeit&#8230;&#8230;aber es ist wie eine Reise im Kopf. Und dann kommt man wieder zurück nach Hause. Dextra ist vor allem eine Story&#8230;.&#171;It&#8217;s not about the stuff that you make, but about the the stories you tell&#187;. Sie [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer kleinen Kunstpause bin ich wieder da. Wie schnell die Zeit geht. Offensichtlich brauchte es so viel Zeit&#8230;&#8230;aber es ist wie eine Reise im Kopf. Und dann kommt man wieder zurück nach Hause.</p>
<p>Dextra ist vor allem eine Story&#8230;.<em>&#171;It&#8217;s not about the stuff that you make, but about the the stories you tell&#187;</em>. Sie werden es schon sehen.<span id="more-1209"></span></p>
<p>Egal was wir erreicht haben und was wir modifizieren können. Wir sollten vielmehr überlegen, wie es wäre, wenn wir nochmals bei null anfangen könnten. Wie würde das Geschäftsmodell aussehen, welche Marktstrategien würden wir mit welchen Produkten verfolgen? Wir machen uns also ein Idealbild und schauen, ob wir dies erreichen können und warum wir es nicht erreicht haben.</p>
<p><strong>Aber vorerst erzähle ich meine Geschichte:</strong></p>
<p><a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/03/Bildschirmfoto-2019-03-18-um-15.20.05.png"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-1301" src="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/03/Bildschirmfoto-2019-03-18-um-15.20.05-480x313.png" alt="" width="480" height="313" srcset="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/03/Bildschirmfoto-2019-03-18-um-15.20.05-480x313.png 480w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/03/Bildschirmfoto-2019-03-18-um-15.20.05-768x501.png 768w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/03/Bildschirmfoto-2019-03-18-um-15.20.05-1024x669.png 1024w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/03/Bildschirmfoto-2019-03-18-um-15.20.05-800x522.png 800w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2019/03/Bildschirmfoto-2019-03-18-um-15.20.05.png 1498w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a></p>
<p><strong>Die Idee &#171;Dextra Rechtsschutz AG&#187; &#8211; November 2010<br /></strong></p>
<p>Schon im Jahr 2009 gab es Pläne, eine Rechtsschutzversicherung zu gründen. Erstmals sprach ich über dieses Vorhaben im März 2010 in Lausanne mit Hugo Nuss (er war damals noch im CAP Spezialgeschäft tätig). Wir besuchten die Routiers Suisses gemeinsam und tranken am Vorabend ein paar Bierchen zusammen. Wir malten uns aus, wie es wäre, wenn wir den Rechtsschutz selbst anbieten könnten. Einige Tage später schrieb ich Daniel Buchs (früher ebenfalls im CAP Spezialgeschäft tätig) &#171;Hättest Du Interesse?&#187;. Und schon ging es los. Im April 2010 stand der erste Businessplan, damals unter dem Namen &#171;codiax&#187;. Dann hatte Daniel Buchs am 12. August 2010 die Idee: &#171;Was haltet Ihr von Dextra Versicherung oder Dextra Rechtsschutz?&#187;. Ursprünglich wollte Dani eigentlich den Namen für seine eigene Anwaltskanzlei. Aber unser Vorhaben war ja auch erst nur ein Traum. Aber schon am 7. November 2010 figurierte die Firma auf dem Deckblatt des Businessplans &#171;Dextra Rechtsschutz AG&#187;.</p>
<p><strong>Der Rechtsschutz-Blog &#8211; April 2011</strong></p>
<p>Einige Monate später &#8211; am 9. April 2011 &#8211; gründete ich meinen Rechtsschutz-Blog. Vorerst ging es mir darum, die Qualität der Rechtsschutz-Produkte und Dienstleistungen zu verbessern und die Produktwahl zu erleichtern. Die meisten Rechtssuchenden hatten und haben gar keine Mittel, um ein Verfahren zu finanzieren. Unter den verschiedenen Rechtsdienstleistern &#8211; Verbände, Gewerkschaften, Abonnemente, Prozessfinanzierer, Rechtsschutzversicherer &#8211; schien mir der Rechtsschutz die beste Option. Deshalb konzentrierte ich mich darauf. Auf der einen Seite gab es eine ideale Vorstellung. Diese konnte ich in meinem Blog äussern. Ich hatte schnell Leser: Rechtsschutzversicherer, Anwälte, Rechtssuchende, Konsumentenschützer, Versicherungsmakler. Diese fragten mich bei gewissen Themen an. So entstand inhaltlich eine unabhängige Sicht und war auch eine Art Drehbuch für die Option &#171;Rechtsschutzversicherung&#187;, die nun plötzlich realistisch wurde.</p>
<p><strong>Definitiver Businessplan der Dextra Rechtsschutz AG &#8211; 30.09.2011</strong></p>
<p>Mit Patrik Howald waren wir nun am 10.05.2011 vollzählig. Am 25.09.2011 kauften wir die Domain &#171;dextra.ch&#187;. Die ersten Businesspläne verschickten wir am 30.09.2011. Das erste Feedback erhielt ich von Dr. Peter Pop (er ist noch heute interessiert an der Dextra und berät mich für die weiteren Entwicklungen). Nach und nach kamen private Investoren hinzu. Wir mandatierten Martin Lanz (Schellenberg Wittmer) am 28.11.2011 für das FINMA-Gesuch.</p>
<p><strong>Ende Teil 1/1 &#8211; bald geht es weiter &#8211; bleiben Sie dran. Sie können dem Blog per E-Mail folgen (sidebar rechts).<br /></strong></p>
<p><strong>Vorschau Teil 1/2: </strong>2012 &#8211; Wie baut man eine neue Versicherungsgesellschaft von A-Z?</p>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>5 Jahre Dextra &#8211; Aus einer neuen Perspektive</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Dähler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2018 16:23:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dexgrafie]]></category>
		<category><![CDATA[Dextra]]></category>
		<category><![CDATA[Dextra Rechtsschutz AG]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Dähler]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Genau am 7. Januar 2013 &#8211; vor 5 Jahren &#8211; ist die Dextra Rechtsschutz online aufgeschaltet worden. Am 7. Januar 2018 sollte zu diesem Jubiläum eigentlich ein Blog erscheinen. Doch soweit sollte es nicht kommen. Am 6. Januar hatte ich einen Hirnschlag (&#171;In eigener Sache &#8211; Ein Hirnschlag&#171;). Sechs Monate später kann ich zwar noch [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Genau am 7. Januar 2013 &#8211; vor 5 Jahren &#8211; ist die Dextra Rechtsschutz online aufgeschaltet worden.</strong> Am 7. Januar 2018 sollte zu diesem Jubiläum eigentlich ein Blog erscheinen. Doch soweit sollte es nicht kommen. Am 6. Januar hatte ich einen Hirnschlag (&#171;<a href="https://rechtsschutz-blog.ch/allgemein/in-eigener-sache-hirnschlag-unplugged">In eigener Sache &#8211; Ein Hirnschlag</a>&#171;).<span id="more-1172"></span> Sechs Monate später kann ich zwar noch nicht lesen, schreiben oder sprechen wie früher. Dafür hoffentlich pointierter und direkter. Länger möchte ich nicht mehr zuwarten:</p>
<p><strong> Es ist Zeit, anlässlich dieses Jubiläums die &#171;Dexgrafie&#187; anzufangen. Ich werde unser Unternehmen aus einer neuen Perspektive darstellen.</strong></p>
<p>Mein Instrument war und ist meine Sprache, aber es eröffnete sich mir auch eine neue Welt.</p>
<p><strong>Zum Inhalt des Fortsetzungs-Blogs in drei Kapitel:</strong></p>
<ol>
<li>bis zum 6. Januar 2013 (Dextra Vorgeschichte)</li>
<li>vom 7. Januar 2013 bis am 6. Januar 2018 (Dextra 5 Jahre)</li>
<li>und ab dem 7. Januar 2018 (Dextra und danach)</li>
</ol>
<p>Zwei Phasen der Dextra liegen in der Vergangenheit. Die dritte Phase seit dem 7. Januar 2018 ist angebrochen. <strong>Kreativität besteht aus drei Elementen: &#171;Biegen&#187;, &#171;Brechen&#187; und &#171;Verbinden&#187;.</strong> Dextra hat vorerst einmal gebrochen. In Zukunft muss ein Teil der Dextra biegen. Der andere Teil sucht die Verbindungen zu anderen Elementen. Es ist eine neue Dynamik, die nicht durch Einschränkungen definiert wird, sondern durch neue Möglichkeiten.</p>
<p><strong>Es geht nicht um uns, sondern um die Hilfesuchenden mit ihren rechtlichen Bedürfnissen.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>&#171;CAP Rechtsschutz&#187; kauft die &#171;DAS Rechtsschutz&#187; &#8211; Vorsicht, die Dinosaurier kommen!</title>
		<link>https://rechtsschutz-blog.ch/allgemein/caprechtsschutz-kauft-dasrechtsschutz-vorsicht-dinosaurier</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Dähler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 May 2018 09:23:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anbieter]]></category>
		<category><![CDATA[CAP Rechtsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[DAS Rechtsschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Die &#171;CAP Rechtsschutz&#187; (Allianz) hat die &#171;DAS Rechtsschutz&#187; gekauft. In den nächsten Monaten wird die DAS Rechtsschutz in der Schweiz vom Radar verschwinden. Historisch Die beiden ersten unter den Rechtsschutzversicherungen CAP (1926) und DAS (1928) wurden in Genf von Anwaltskanzleien gegründet. Die alte Défense Automobile et Sportive (DAS) wurde schon früher in den 90er Jahren [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#171;CAP Rechtsschutz&#187; (Allianz) hat die &#171;DAS Rechtsschutz&#187; gekauft. In den nächsten Monaten wird die DAS Rechtsschutz in der Schweiz vom Radar verschwinden.<span id="more-1139"></span><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><em>Historisch</em></strong></p>
<p>Die beiden ersten unter den Rechtsschutzversicherungen CAP (1926) und DAS (1928) wurden in Genf von Anwaltskanzleien gegründet. Die alte Défense Automobile et Sportive (DAS) wurde schon früher in den 90er Jahren liquidiert.</p>
<p>Es war die damalige &#171;D.A.S. Deutscher Automobil Schutz Allgemeine Rechtsschutz-Versicherungs-AG&#187;, welche im Jahre 1994 eine neue Tochtergesellschaft in der Schweiz gründete. Das neue Unternehmen erhielt den Namen &#171;DAS Rechtsschutz-Versicherungs AG&#187;.</p>
<p><em>Die frühere Plakette und das Plakat aus 1930 zeigen die historische Défense Automobile et Sportive (DAS):</em></p>
<p><a href="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2018/05/Défense-Automobile-et-Sportive.png"><img loading="lazy" class="alignnone wp-image-1142" src="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2018/05/Défense-Automobile-et-Sportive-461x480.png" alt="" width="256" height="267" srcset="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2018/05/Défense-Automobile-et-Sportive-461x480.png 461w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2018/05/Défense-Automobile-et-Sportive.png 680w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /></a></p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone wp-image-1141 size-medium" src="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2018/05/Défense-Automobile-et-Sportive-eine-Werbung-von-1930-352x480.png" alt="" width="352" height="480" srcset="https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2018/05/Défense-Automobile-et-Sportive-eine-Werbung-von-1930-352x480.png 352w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2018/05/Défense-Automobile-et-Sportive-eine-Werbung-von-1930-768x1047.png 768w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2018/05/Défense-Automobile-et-Sportive-eine-Werbung-von-1930-751x1024.png 751w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2018/05/Défense-Automobile-et-Sportive-eine-Werbung-von-1930-587x800.png 587w, https://rechtsschutz-blog.ch/cms/wp-content/uploads/2018/05/Défense-Automobile-et-Sportive-eine-Werbung-von-1930.png 864w" sizes="(max-width: 352px) 100vw, 352px" /></p>
<p><em><strong>Aber zurück zur Gegenwart</strong></em></p>
<p>In der letzten Zeit <strong>stagnierten CAP und DAS</strong>.</p>
<p>Andere wuchsen bis zu 5 bis 6 Mio. pro Jahr: Das sind <strong>AXA-Arag, Dextra, Helvetia und Protekta</strong> (Quelle FINMA 2015-2016).</p>
<p>Trotzdem. Wir sollten vorsichtig bleiben. Denn es gibt keine grössere Gefahr, als selbstgefällig auf einer Welle zu reiten. Denn die CAP wird sich wohl sicher einige Überraschungen ausdenken.</p>
<p>Leider kann ich keine Vorhersage wagen bei AXA-Arag, Helvetia oder Protekta. Aber auch diese werden etwas tun müssen.</p>
<p><em><strong>Kreative Versicherungs-Unternehmen?</strong></em></p>
<p>Ich kann es nur bei der Dextra sagen. Wir sind Jahr für Jahr auf der Suche nach neuen Möglichkeiten. Einige Überraschungen sind uns schon gelungen, andere sind bereits in der Pipeline. Diese Ideen einzugrenzen wäre falsch.</p>
<ul>
<li>Wir müssen uns <strong>stets verändern</strong>, um dieselbe Dextra zu bleiben.</li>
<li><strong>Die Dextra bleibt agil</strong> und hat keine Angst, mit sich selbst zu brechen.</li>
<li>Unsere Bauklötze, die Dextra aufgebaut hat, sollten <strong>niemals wie Leim fest kleben</strong>.</li>
<li>Potenzielle Kunden, Neukunden oder abgeworbene Mitarbeiter, unsere eigenen Kunden, unsere Partner: <strong>Sie müssen immer wieder neu überrascht werden.</strong></li>
<li><strong>Dextra sammelt möglichst viele Ideen. </strong>Nur die wenigsten werden realisiert.</li>
<li><strong>Kreativität schafft jedoch früher oder später die Wirklichkeit.</strong></li>
</ul>
<p>Dank unserer Mitarbeiter und Partner ist es uns immer wieder gelungen, neue Überraschungen in Bezug auf Produkte, Marke, Technologie und Dienstleistungen zu schaffen. <strong>Der Mix ist jedoch ein Seilakt</strong>.</p>
<p><strong>Um CAP zurückzukehren: sie hat irgendwo schlummernde Fähigkeiten. Und sie hat auch das Geld dafür. Wir sollten also auf der Hut bleiben.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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