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	<title>Just My 2 Cents</title>
	
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	<description>Dies, das und jenes.</description>
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		<title>Antiwerbung Rendsburger Art</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 12:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[NOK-Romantika]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>&#8220;Ihr wollt mich auf den Arm nehmen, oder?&#8221; Das waren meine Worte, als ich gestern Abend an unserer Radio 112-Bühne am Nord-Ostsee-Kanal ankam. Nein, die Bühne war super, die war auch gar nicht der Punkt. Vielmehr das anstehende Lichterfest, die NOK Romantika.</p> <p>Es war gegen 19 Uhr, als ich auf der Rendsburger Seite unseres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ihr wollt mich auf den Arm nehmen, oder?&#8221; Das waren meine Worte, als ich gestern Abend an unserer Radio 112-Bühne am Nord-Ostsee-Kanal ankam. Nein, die Bühne war super, die war auch gar nicht der Punkt. Vielmehr das anstehende Lichterfest, die NOK Romantika.</p>
<p><span id="more-1552"></span>Es war gegen 19 Uhr, als ich auf der Rendsburger Seite unseres Wahrzeichens, der Eisenbahnhochbrücke über den Kanal, eintraf und mich wunderte. Da stand unsere Bühne. Da stand ein Bierwagen und ein Grillstand von der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Rendsburg. Und das war es. Von den Lichtinstallationen aus den letzten Jahren keine Spur. Nichts. Nada. Niente. Und der einleitende Satz dieses Artikels war meine Reaktion auf die Aussage meiner Kollegen &#8220;Mehr gibt&#8217;s nicht&#8221;.</p>
<p>Es viel mir schwer das zu glauben, aber in der Tat, es blieb dabei. Keine Illumination der Brücke, keine farbigen Kegel die die beidseitigen Kanalufer säumen würden. So sah es im letzten Jahr aus:</p>
<p><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_5457.jpg" rel="lightbox[1552]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1553" title="Die eiserne Lady auf der NOK Romantika 2009" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_5457-300x205.jpg" alt="Eisenbahnhochbrücke Rendsburg illuminiert während der NOK Romantika 2009" width="300" height="205" /></a>In farbiges Licht getaucht zeigte sich unsere Brücke von ihrer besten Seite und auch an den Ufern standen die Lichtkegel, die tapfer mit dem Wind kämpften.</p>
<p>Und so präsentierte sich der gleiche Ort in diesem Jahr:</p>
<p><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/Pano-NOK-Romantika-RD.jpg" rel="lightbox[1552]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1554" title="NOK Romantika 2010" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/Pano-NOK-Romantika-RD-300x155.jpg" alt="" width="300" height="155" /></a>Das Bild spricht für sich. Enttäuschend war das in zweierlei Hinsicht. Nicht nur, dass die Veranstaltung mit dem Rendsburger Herbst konkurrieren musste. An sich schon eine unglückliche Planung. Aber das dann auch das ganze so unattraktiv wie möglich durch geführt wurde spricht Bände und führte zu großen Enttäuschungen der Menschen, die sich trotz des Rendsburger Herbstes eingefunden hatten. Und das waren offen gestanden mehr, als ich im Vorfeld erwartet hatte. Da war ich doch wieder erstaunt.</p>
<p>Und die konnten wir zumindest ein wenig trösten. Denn die Musikwünsche stapelten sich bei uns auf der Bühne und bis auf einen konnten wir auch alle erfüllen. Und nächstes Mal wird auch dieser in unserem Repertoire sein.</p>
<p>Während ich diese Zeilen schreibe, kommt mir so eine ganz komische Idee. Vielleicht war es ja Absicht. Vielleicht stellte man die Gelder für die Illumination nicht zur Verfügung, weil man Angst hatte um die Abendveranstaltungen des Rendsburger Herbstes. Vielleicht war es also Taktik? Nur so eine Möglichkeit aus dem Reich der Verschwörungstheorien. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/rohweder/jm2c/~4/6KAqCOes-2o" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Hammerfrau</title>
		<link>http://blog.rohweder.org/2010/08/23/hammerfrau/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 17:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Bildvorstellung]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Der Titel lässt sich so oder so interpretieren. Das Foto entstand während eines längeren Shootings bei mir im Studio. Nicole ist nicht nur eine reizende junge Dame, sondern auch eine gute Portion durchgeknallt &#8211; im positivsten Sinne &#8211; und für verrückte Sachen immer zu haben.</p> <p></p> <p class="wp-caption-text">Eine Hammerfrau - so und so.</p> <p>Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Titel lässt sich so oder so interpretieren. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Das Foto entstand während eines längeren Shootings bei mir im Studio. Nicole ist nicht nur eine reizende junge Dame, sondern auch eine gute Portion durchgeknallt &#8211; im positivsten Sinne &#8211; und für verrückte Sachen immer zu haben.</p>
<p><span id="more-1542"></span></p>
<div id="attachment_1544" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_9921-bearbeitet.jpg" rel="lightbox[1542]"><img class="size-medium wp-image-1544" title="Nicole" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_9921-bearbeitet-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Hammerfrau - so und so.</p></div>
<p>Das Shooting fand gemeinsam mit ihrer Freundin und einem weiteren Fotografen statt und nach einigen Stunden trug ich dann fast 800 Fotos mit nach Hause. Zu analogen Zeiten wären das über 22 Filme á 36 Aufnahmen gewesen. Das Volumen hat mich dann auch etwas erschreckt, denn es darf nicht vergessen werden, dass es ein reines Freizeitshooting war. Sicherlich, das sortieren geht mittels der modernen Technik immer noch sehr zügig von der Hand, aber nein, dieser Tag war einerseits ein sehr schöner, andererseits hat er mir auch gezeigt was ich nicht will: einfach Masse produzieren. Die Hälfte der Bilder hätte auch gereicht.</p>
<p>Denn auch dann wäre die Auswahl immer noch schwer gefallen, welches Foto ich hier vorstellen möchte. Die Entscheidung fiel auf dieses hier. Power, gute Laune, Albernheit. Kurzum Spaß, der bei diesem Shooting nicht zu kurz kam. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wie erwähnt, dies ist eine Studioaufnahme. D700, Nikkor 24-120, 35mm, f5,0, 1/200 Sek. Die Nachbearbeitung war Ausschnittswahl, Gradationskurven und in Photoshop noch etwas aufpolieren der Jeans.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/rohweder/jm2c/~4/WMHDgKZMFGo" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Leidenschaft</title>
		<link>http://blog.rohweder.org/2010/08/21/leidenschaft/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 13:19:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Bildvorstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In meiner losen Reihe von Bildvorstellungen gibt es heute dann doch mal wieder ein Foto zu sehen. Entstanden ist dies gestern im Rahmen einer kleinen Veranstaltung und hat mehr dokumentarischen Charakter. Ich mag es aber trotzdem und vielleicht auch gerade deswegen.</p> <p></p> <p class="wp-caption-text">Achim Berg</p> <p>Gestatten, mein Radiokollege Achim Berg, der uns nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meiner losen Reihe von Bildvorstellungen gibt es heute dann doch mal wieder ein Foto zu sehen. Entstanden ist dies gestern im Rahmen einer kleinen Veranstaltung und hat mehr dokumentarischen Charakter. Ich mag es aber trotzdem und vielleicht auch gerade deswegen.</p>
<p><span id="more-1538"></span></p>
<div id="attachment_1539" class="wp-caption alignright" style="width: 233px"><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_3512.jpg" rel="lightbox[1538]"><img class="size-medium wp-image-1539" title="Achim Berg" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_3512-223x300.jpg" alt="" width="223" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Achim Berg</p></div>
<p>Gestatten, mein Radiokollege <a title="mountain-studio" href="http://mountain-studio.de/" target="_blank">Achim Berg</a>, der uns nicht nur Jingles produziert, sondern nebenher auch noch singt. Auf der gestrigen Veranstaltung gab es einen Auftritt in kleinem Rahmen, unplugged, nur Gitarrenbegleitung. Es muss aber auch nicht immer der große Auftritt sein, um aus einem Musiker die ganze Leidenschaft herauszuholen. Gerade die kleinen, eher intimeren Events lassen mehr Raum zur Interpretation eines Songs. Hier war es übrigens gerade &#8220;Imagine&#8221; von John Lennon.</p>
<p>Die originale Aufnahme entstand mit der D700 und dem Tamron 70-200 2.8 Di bei ISO 200, 200mm, f5,0. In der Nachbearbeitung habe ich, wie unschwer zu erkennen, das Bild komplett entsättigt, beschnitten und an den Gradationskurven korrigiert. Zum Schluss etwas nach geschärft und eine leichte Körnung drauf gelegt. Ohne war das einfach zu glatt. Die Nachbearbeitung fand ausschließlich in Lightroom 3 statt.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/rohweder/jm2c/~4/wi3wvQR08VY" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Profi oder hauptberuflich?</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 09:14:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Der Begriff &#8220;Profi&#8221; ist heutzutage etwas ausgelutsch, jedenfalls in meinen Augen. Denn obwohl klar definiert ist, was der Begriff &#8220;Profi&#8221; an sich aussagt, wird immer wieder viel hinein interpretiert. Damit hat sich heute auch der Fotokünstler Calvin Hollywood in seinem Blogpost beschäftigt.</p> <p>An sich war ich schon damit beschäftigt, einen Kommentar dort zu hinterlassen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff &#8220;Profi&#8221; ist heutzutage etwas ausgelutsch, jedenfalls in meinen Augen. Denn obwohl klar definiert ist, was der Begriff &#8220;Profi&#8221; an sich aussagt, wird immer wieder viel hinein interpretiert. Damit hat sich heute auch der <a title="Calvin siniert über den Begriff &quot;Profi&quot;" href="http://www.calvinhollywood-blog.de/2010/08/21/ich-bin-profi/" target="_blank">Fotokünstler Calvin Hollywood in seinem Blogpost beschäftigt.</a></p>
<p><span id="more-1534"></span>An sich war ich schon damit beschäftigt, einen Kommentar dort zu hinterlassen, als ich beim Schreiben des selbigen feststellte, dass es etwas länger wurde und ich meinerseits angefangen habe, über die Bezeichnung &#8220;Profi&#8221; und wie ich damit umgehe nachzudenken.</p>
<p>Zunächst, was ist ein Profi? <a title="Profi bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Profi" target="_blank">Wikipedia</a> schreibt dazu einleitend folgendes:</p>
<blockquote><p>Ein <strong>Profi</strong>, Kurzwort von veraltend <strong>Professionist</strong>, ist jemand, der im Gegensatz zum <a title="Amateur" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amateur">Amateur</a> oder <a title="Dilettant" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dilettant">Dilettanten</a> eine Tätigkeit <a title="Beruf" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beruf">beruflich</a> oder zum Erwerb des eigenen Lebensunterhalts als <a title="Erwerbstätigkeit" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erwerbst%C3%A4tigkeit">Erwerbstätigkeit</a> ausübt.</p></blockquote>
<div id="attachment_1475" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_9843.jpg" rel="lightbox[1534]"><img class="size-medium wp-image-1475" title="CRO_9843" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_9843-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Musikalischer Profi: Purple Schulz</p></div>
<p>Eigentlich sagt das alles aus. Ich bin professioneller Fotograf, weil ich damit meinen Lebensunterhalt verdiene. An sich eine klare Sache, wenn da nicht der Interpretationsspielraum wäre. Denn wie bei Calvin zu lesen wird viel in diesen Begriff mit rein interpretiert. Gut sieht man das auch in der Werbung, wenn von professionellen Angeboten gesprochen wird und auch mancher Amateur bietet professionelle Dienstleistung an &#8211; und wundert sich dann, wenn er Post von der Handwerkskammer bekommt. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wie gehe ich nun damit um? Wie ich einleitend schon sagte, ich empfinde den Begriff als etwas ausgelutscht und abgegriffen. An jeder Ecke gibt es Profis und solche, die es vorgeben zu sein. Daher stelle ich mich grundsätzlich als hauptberuflicher Fotograf vor, wenn es denn jemand genau wissen will. Normalerweise nur als Fotograf. Im Internet ganz besonders, da dort in Schriftform nur ein Teil der eigenen Persönlichkeit wieder gegeben werden kann. Gestik und Mimik bleiben auf der Strecke und bei einer unglücklichen Wortwahl ist man schnell als arrogant verschrien. Im realen Leben habe ich es in der ersten Zeit absolut abgelehnt mich als Profifotograf vorstellen zu lassen, was ein geschätzter Projektkollege von mir immer gerne getan hat &#8211; und auch noch immer tut. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Allerdings sehe ich das an der Stelle heute deutlich entspannter. Denn im realen Leben habe ich die Chance, mich vollständig auch als Persönlichkeit vorzustellen und das hat einfach eine ganz andere Qualität als auf die Schriftform beschränkt zu sein. Trotzdem vermeide ich es, wie oben schon geschrieben, mich als Profi vorzustellen. Auf mich bezogen mag ich es nicht sonderlich, auch wenn ich mich heute zumindest nicht mehr unwohl damit fühle</p>
<p>In werblicher Hinsicht vielleicht ein Fehler, mag sein. Mir ist es aber wichtig, Kunden und Geschäftspartnern gegenüber authentisch zu sein, nicht den großen Zampano raus zu kehren, sondern eine solide und gute Zusammenarbeit zu leisten. Und ich denke, das ist dann professionell genug. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/rohweder/jm2c/~4/6d9iOrh6nlk" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>FAZ-Feuilleton: Wenn die Zensur scheitert</title>
		<link>http://blog.rohweder.org/2010/08/20/faz-feuilleton-wenn-die-zensur-scheitert/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 20:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bits & Bytes]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Im Feuilleton der FAZ hat Constanze Kurz zusammengefasst, warum in der heutigen Zeit der Versuch einer Zensur, das unter Druck setzen Einzelner im digitalen Zeitalter nicht mehr so ohne weiteres funktioniert. Meiner Meinung nach eine Pflichtlektüre für alle, die auch nur in Ansätzen mit PR oder Imagepflege zu tun haben und glauben, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a title="Feuilleton der FAZ" href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~EA39CDE00F28C441D9EFC8161E7ED2F6B~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Feuilleton der FAZ</a> hat Constanze Kurz zusammengefasst, warum in der heutigen Zeit der Versuch einer Zensur, das unter Druck setzen Einzelner im digitalen Zeitalter nicht mehr so ohne weiteres funktioniert. Meiner Meinung nach eine Pflichtlektüre für alle, die auch nur in Ansätzen mit PR oder Imagepflege zu tun haben und glauben, dass die Welt außerhalb des Papiers nicht relevant sei. Denn spätestens dann, wenn ein Ereignis in der digitalen Welt zu einer Nachricht in den Medien wird, hat man mehr Aufmerksamkeit als einem lieb ist.</p>
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		<item>
		<title>Duisburg und sein ganz eigenes PR-Desaster</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 20:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Adolf Sauerland]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Es geht letztlich um 21 Menschen, die den 24.7.2010 nicht überlebt haben. Es geht um eine Aufklärung, an dessen Ende mit Sicherheit Köpfe rollen werden. Es geht um Politiker, die mit allen Mitteln versuchen, ihren Posten zu retten. Es geht um das Image einer Stadt. Willkommen in Duisburg.</p> <p>Beschämend ist das, was zur Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht letztlich um 21 Menschen, die den 24.7.2010 nicht überlebt haben. Es geht um eine Aufklärung, an dessen Ende mit Sicherheit Köpfe rollen werden. Es geht um Politiker, die mit allen Mitteln versuchen, ihren Posten zu retten. Es geht um das Image einer Stadt. Willkommen in Duisburg.</p>
<p><span id="more-1529"></span>Beschämend ist das, was zur Zeit im Rathaus zu Duisburg passiert. Da verspricht ein Bürgermeister Adolf Sauerland eine schnelle und lückenlose Aufklärung, versucht aber auf der anderen Seite Dokumente aus der Öffentlichkeit fern zu halten. Und das mit zweifelhaften Argumenten. Da kursieren Dokumente, Teile eines Gutachtens zur Loveparade 2010 mit Informationen über Machbarkeiten, Sicherheitsvorschriften und die Diskrepanzen zur Realität. Kurz: Dokumente die zeigen, dass da einiges nicht zusammen gepasst hat bei diesem Fest, das eigentlich ein fröhliches sein sollte.</p>
<p>Wer was wann entschieden hat, das wird Sache der Gerichte sein und ist nicht Gegenstand dieses Artikels. Wohl aber, wie im Rathaus der Stadt Duisburg mit der Öffentlichkeit umgegangen wird. Denn die sogenannten internen Dokumente sind im Internet auf getaucht. Auf verschiedenen Blogs wurden sie verlinkt und zumindest <a title="xtranews Nachrichten" href="http://www.xtranews.de/2010/08/16/loveparade-gutachten-die-sache-mit-den-fluchtwegen/" target="_blank">eines</a> hat eine einstweilige Verfügung zu gestellt bekommen. Ok denkt der geneigte Leser, vermutlich aus Gründen von Ermittlungen oder ähnlichem.</p>
<p>Falsch! Ganz falsch! Die Stadt Duisburg, vertreten durch Adolf Sauerland, hat eine einstweilige Verfügung wegen Urheberrechtsverletzung erwirkt.</p>
<p>Das muss man sich mal in Ruhe auf der Zunge zergehen lassen. Da wird eine Krücke zum Mittel der Wahl, ein Argument, dass mit dem Vorgang selbst nichts zu tun hat. Ein besseres Zeichen von Hilflosigkeit gibt es nicht. Dann, wenn einem die Sachargumente ausgehen, dann greift man ins Regal und zaubert etwas aus dem Hut. Nur mit weißen Kaninchen kommt auch eine Stadt Duisburg nicht weiter. Eher im Gegenteil, sie spielt sich gerade selbst an die Wand.</p>
<p>Denn im Duisburger Rathaus hat man die Funktionsweise des Internet nicht verstanden. Grundregel: Was einmal im Internet gestanden hat, das vergißt es nicht. So waren ein Teil der Dokumente nach wie vor in Googles Cache abrufbar. Und inzwischen hat sich die Bloggergemeinschaft zusammen gefunden und verteilt die Dokumente über die Sicherheit bei der Loveparade auf anderen Wegen. Rechtlich sicherlich ein grenzwertiger Weg. Fakt aber ist, dass der Versuch Adolf Sauerlands als Vertreter der Stadt Duisburg die Bloggerszene mundtot zu machen, gescheitert ist.</p>
<p>Mehr noch, es entwickelt sich zu einem PR Desaster, wie es auch schon Unternehmen wie z.B. Jack Wolfskin erlebt haben. Anstatt erst mit den Bloggern zu reden fährt man erst die großen Geschütze auf. Im Bereich der klassischen Medien hätte das wohl auch funktioniert. Aber das Web 2.0 funktioniert anders. Da finden sich schnell Menschen zusammen, die einander helfen, Informationen austauschen und schlussendlich auch mal mit einem Rechtsanwalt zurück schlagen. Aber selbst wenn der Anwalt aus dem Spiel bleibt, selbst wenn der Klagende im Recht ist &#8211; Recht und gutes Image zu haben sind gerade in der heutigen Zeit zwei Paar Schuhe.</p>
<p>In Duisburg wäre man gut beraten, spätestens jetzt einen PR-Profi zu beauftragen, der sich auch im Bereich der neuen Medien auskennt, Schadensbegrenzung betreibt. Man wäre gut beraten, auf Pöstchen und Positionen keine Rücksicht zu nehmen, sondern eine transparente Aufklärung zu betreiben.</p>
<p>Denn das, Herr Sauerland, sind Sie und Ihre Mitarbeiter den 21 Menschen schuldig, die heute nicht mehr unter uns weilen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>“Der Onkel wird sonst böse”</title>
		<link>http://blog.rohweder.org/2010/08/03/der-onkel-wird-sonst-bose/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 16:17:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Nach dem Sieg Spaniens gegen die Niederlande (1:0) hatte ich es schon getwittert, das Finalspiel war einer Weltmeisterschaft nicht würdig. Karten wurden gleich im Dutzend gezückt und das hatte nun ein ebenso unwürdiges Nachspiel.</p> <p>Wie tagesschau.de heute berichtete, &#8220;darf&#8221; Spanien 7.300 Euro Strafe zahlen, die Niederlande gar 10.900 Euro für die erteilten Karten. Allerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Sieg Spaniens gegen die Niederlande (1:0) hatte ich es schon getwittert, das Finalspiel war einer Weltmeisterschaft nicht würdig. Karten wurden gleich im Dutzend gezückt und das hatte nun ein ebenso unwürdiges Nachspiel.</p>
<p><span id="more-1525"></span>Wie tagesschau.de heute berichtete, &#8220;darf&#8221; Spanien 7.300 Euro Strafe zahlen, die Niederlande gar 10.900 Euro für die erteilten Karten. Allerdings stelle ich mir gerade die Frage, ob der Begriff Strafe hier noch adäquat verwendet werden kann, wenn man sich einfach mal die Relationen betrachtet. Denn unter dem Strich sind diese Beträge lächerlich. Das zahlen die entsprechenden Verbände locker aus der Portokasse. Denn eine Strafe soll schließlich weh tun, deshalb ist es ja eine Strafe. In diesem Fall ist es eher eine Verwanung nach dem Motto &#8220;Du du du, mach das nicht noch mal, sonst wird der Onkel böse&#8221;.</p>
<p>Auf dem Platz stehen hochkarätige Fußballer (zumindest in der Theorie). Diese Menschen sollen zu den besten Spielern der Welt gehören. Damit tragen sie auch eine gewisse Verantwortung und üben eine Vorbildfunktion aus. Aber das, was beide Mannschaften im WM-Finale abgeliefert haben hat nichts mit Vorbild oder Fairness zu tun. Da wurde brutal gebolzt und verbittert mit allen Möglichkeiten um den Sieg gekämpft.</p>
<p>Natürlich, es geht um den Sieg, keine Frage. Aber es geht auch um den Weg dorthin. Und die Botschaft die die Spieler beider Mannschaften auch der Jugend in der Welt hinterlassen haben ist, tretet euren Gegner nieder mit allen Tricks, dann gewinnt ihr auch. Schlagt den Gegner nicht nur, sondern vernichtet ihn.</p>
<p>Die FIFA hat in meinen Augen diese Botschaft nicht wirklich gerügt. Im Gegenteil. Durch diese lächerlichen Strafen hat man eher das Signal gegeben, dass es zwar nicht ganz im Sinne des Sports war was dort abgeliefert wurde, aber für einen kleinen Obulus darf man sich das erlauben. Danke FIFA, sechs, setzen!</p>
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		<title>Öffentlich-rechtliche Löschaktionen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 07:28:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Wie dem einen oder anderen zu Ohren gekommen sein dürfte, werden die Online-Inhalte bei den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten in der nächsten Zeit radikal &#8220;zurecht gestutzt&#8221;. Beiträge werden je nach Bedeutung nur noch eine kurze Zeit verfügbar sein.</p> <p>Hintergrund ist der 12. Rundfunkstaatsvertrag, der auf Druck der privaten Verlage und Betreiber eben diese Löschung vorsieht. Seitens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie dem einen oder anderen zu Ohren gekommen sein dürfte, werden die Online-Inhalte bei den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten in der nächsten Zeit radikal &#8220;zurecht gestutzt&#8221;. Beiträge werden je nach Bedeutung nur noch eine kurze Zeit verfügbar sein.</p>
<p><span id="more-1523"></span>Hintergrund ist der 12. Rundfunkstaatsvertrag, der auf Druck der privaten Verlage und Betreiber eben diese Löschung vorsieht. Seitens der Privaten sieht man eine Schieflage, da die Inhalte gebührenfinanziert seien und über die Notwendigkeit der Grundinformation hinaus gehen.</p>
<p>Wer jetzt nicht weiter darüber nachdenkt mag sagen &#8220;stimmt&#8221;. Stimmt aber eben nicht. Denn es gibt eine Reihe von Dingen, die nicht berücksichtigt werden. Die Idee hinter den öffentlich-rechtlichen Anstalten ist ja die, der Bevölkerung möglichst neutrale und umfassende Informationen aus den verschiedenen Lebensbereichen zukommen zu lassen und diesen Informationsfluß sicher zu stellen. Das geschieht unter anderem in Form der Rundfunkgebühr. Über die Art und Weise der Gebührenerhebung kann man streiten, ist an dieser Stelle aber nicht wichtig.</p>
<p>Bei den privaten Sendern sieht das ganz anders aus. Da gibt es einen Betreiber, ein Wirtschaftsunternehmen, da ist es nur interessant, was hinten an Gewinn herauskommt. Das macht sich am Ende auch in der Qualität bemerkbar. Die Nachrichten sind eher seicht, Politik wird nur genommen wenn es unbedingt nötig ist, viel spannender finden die Redaktionen die letzten Neuigkeiten aus der Kategorie &#8220;Stars und Sternchen&#8221;. Deshalb heißen die Nachrichten dort auch eher etwas mit &#8220;News&#8221; im Namen. So gesehen wird das Paket auch wieder rund.</p>
<p>Mich persönlich stören an diesem Vorgang zwei Dinge:</p>
<p>1. Da werden Inhalte gelöscht die mit meinen Gebühren bezahlt wurden. Das ist ärgerlich, aber noch nicht einmal der springende Punkt.</p>
<p>2. Viel schlimmer ist, das qualitativ hochwertiges Material der Öffentlichkeit vorenthalten wird. Privatwirtschaftliche Interessen werden höher bewertet als die Interessen der Öffentlichkeit. Irgendwie kann das nicht sein. Den bei den privaten Sendern wird das Material das auf Sendung geht manipuliert und zwar im Sinne der Quote. Nur was Quote bringt geht auf Sendung oder landet in den unübersichtlichen Portalen der Sender.</p>
<p>Für mich ist das in weiten Strecken Unterschichtenniveau was dort abgeliefert wird und es erinnert mich stark an Zukunftsvisionen, in denen die Schere zwischen den &#8220;Wissenden&#8221; und den &#8220;Unwissenden&#8221; extrem ist. Diese Entwicklung finde ich besorgniserregend und zeugt von der viel zu großen Lobby die die Privatsender inzwischen haben. Es wäre gut, wenn dort mal jemand im Gegenzug zu dieser Löscharie anfangen würde, Forderungen nach einer qualitativen Mindestleistung aufzustellen und durch zu setzen. Dann könnte man auch die Löschaktionen bei den öffentlich-rechtlichen Webseiten eventuell rechtfertigen.</p>
<p>Für dieses Blog bedeutet es übrigens, dass einige Verlinkungen in Zukunft oder jetzt schon nicht mehr funktionieren. Zukünftig werde ich dann eher vom Zitatrecht Gebrauch machen statt wie eigentlicht üblich, auf die Quelle zu verlinken.</p>
<p>Insgesamt bleibt: Armes Deutschland.</p>
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		<title>Der Fall Polanski</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 14:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Auslieferung]]></category>
		<category><![CDATA[Missbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Polanksi]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie die Tagesschau vermeldet, hat die Schweiz den US-Regisseur Romans Polanski heute aus seinem Hausarrest entlassen und den Auslieferungsanstrag der USA abgelehnt. Ob das nu richtig oder falsch ist &#8211; der Fall ist insgesamt sehr verwirrend.</p> <p>Es gibt Fakten, die sogar von Polanski bestätigt sind. 1977 soll er sich an einer damals 13-jährigen vergangen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die <a title="tagesschau.de: Roman Polanski aus Hausarrest entlassen" href="http://www.tagesschau.de/ausland/polanski142.html" target="_blank">Tagesschau</a> vermeldet, hat die Schweiz den US-Regisseur Romans Polanski heute aus seinem Hausarrest entlassen und den Auslieferungsanstrag der USA abgelehnt. Ob das nu richtig oder falsch ist &#8211; der Fall ist insgesamt sehr verwirrend.</p>
<p><span id="more-1520"></span>Es gibt Fakten, die sogar von Polanski bestätigt sind. 1977 soll er sich an einer damals 13-jährigen vergangen und das auch zu gegeben haben. Zeitweise saß er im Gefängnis, hat sich aber vor Verkündung des Strafmaßes abgesetzt. Polanski gilt seither in den USA als flüchtig, bei einer Wiedereinreise ist eine Verhaftung wahrscheinlich.</p>
<p>Soweit scheint noch alles klar zu sein. Dann passiert lange nichts, 1997 gibt es einen zivilrechtlichen Prozess, dieser endet mit einem Vergleich mit dem Opfer. 2005 erwirkt ein US-Richter einen internationalen Haftbefehl, Polanksi besitzt seit 1976 auch die französische Staatsbürgerschaft und wird von Frankreich nicht ausgeliefert. Seit 1997 fordert das Opfer die Einstellung des Verfahrens, so auch 2008. Die psychische Belastung durch immer wieder veröffentliche Details sei sehr hoch. Im April war das Opfer mit einem Antrag gescheitert, die Anklage gegen Polanksi fallen zu lassen.</p>
<p>Soweit, so gut. Natürlich müssen Straftaten grundsätzlich geahndet werden. Allerdings stellen sich mir hier zwei Fragen. Erstens: Ist der Wunsch des Opfers nach Ruhe und Frieden in diesem speziellen Fall, der sich nun schon so lange hinzieht, nicht höher zu bewerten als die Strafverfolgung? Und wenn die US-Behörden so daran interessiert sind Polanski vor ein Gericht zu stellen, warum haben sie dann nicht mit den schweizer Behörden kooperiert? Die haben den Auslieferungsantrag nämlich unter anderem mit der Begründung abgelehnt, dass auf Grund der verweigerten Akteneinsicht des US-Gerichts einige Fakten nicht eindeutig seien.</p>
<p>Mir unverständlich. Wenn ich so epicht darauf bin den Mann vor Gericht zu stellen, dann tue ich doch alles machbare um seiner habhaft zu werden. Wenn ich das nicht tue, dann muss ich mir die Frage gefallen lassen, &#8220;warum nicht?&#8221;.</p>
<p>Keine Frage, Roman Polanski hat für seine Tat gerade zu stehen. Und auch das wäre ein Weg, damit das Opfer endlich Ruhe findet und dieses Verfahren beendet wird. Auch wenn es bedeutet, dass der um den Film verdiente Regisseur im Gefängnis landet. Aber das Recht gilt für jeden. Ob Strassenkehrer oder Starregisseur.</p>
<p>Etwas seltsam ist das Ganze aber schon.</p>
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		<title>WM-Aus? Nicht wirklich.</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 13:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Weltmeisterschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ja natürlich war ich gestern enttäuscht, als unsere Jungs sich Spanien geschlagen geben musst. Ja natürlich habe ich geflucht und unsere Jungs zwischenzeitlich auch mal beschimpft. Und das als eigentlicher Fußballmuffel, denn ausser WM und EM interessiert mich der Sport nicht. Aber jetzt, nach einer Nacht drüber schlafen und einem halben Arbeitstag sehe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja natürlich war ich gestern enttäuscht, als unsere Jungs sich Spanien geschlagen geben musst. Ja natürlich habe ich geflucht und unsere Jungs zwischenzeitlich auch mal beschimpft. Und das als eigentlicher Fußballmuffel, denn ausser WM und EM interessiert mich der Sport nicht. Aber jetzt, nach einer Nacht drüber schlafen und einem halben Arbeitstag sehe ich das dann doch wieder etwas objektiver.</p>
<p><span id="more-1517"></span>Wie war es denn vor ein paar Wochen? Alle haben sie auf diese junge Mannschaft gezeigt, den Jogi für verrückt erklärt mit der Truppe überhaupt nach Afrika zu fahren. Achtelfinale war das Äußerste was man den Jungs zugetraut hatte. Aber es war wie 2006, als Klinsi mit einer Mannschaft an den Start ging, wo man auch befürchtete, der erste Gastgeber zu werden, der schon in der Vorrunde rausfliegt.</p>
<p>Und wie 2006 wurden wir eines Besseren belehrt. Da wurde diszipliniert gekämpft und alles gegeben. Und auch wenn es dieses Mal wieder nicht für den Titel gereicht hat, so können wir auf die Truppe doch stolz sein. Vom Serbienspiel mal abgesehen hat die deutsche Mannschaft gut Arbeit abgeliefert, hat erst England und dann Argentinien deklassiert und vom Platz gejagt und uns viel Freude bereitet.</p>
<p>Die Spanier waren gestern einfach besser. Deutlich besser, und trotzdem haben wir nur ein Tor kassiert. Wir haben verloren aber doch mit erhobenem Haupt. Und wenn wir jetzt noch den dritten Platz machen dann sollte auch ein Empfang in Berlin drin sein, auch wenn Lahm das heute in einem Interview abgelehnt hat. Aber ich finde, nach der geleisteten Arbeit dürfen sich die Jungs feiern lassen.</p>
<p>Und wer weiß, wenn wir das nächste Mal auf die Spanier treffen, vielleicht sind dann auch wieder Cacao und Müller mit auf dem Platz. Ob wir noch einen Ballack brauchen &#8211; reine Spekulation. Auch ohne den verdienten Mann hat unsere Mannschaft ein gutes Tunier gespielt. Schauen wir doch mal nach vorn, das Spiel um Platz drei wartet und danach die WM 2014. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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