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	<title>Just My 2 Cents</title>
	
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	<description>Dies, das und jenes.</description>
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		<title>Öffentlich-rechtliche Löschaktionen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 07:28:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Wie dem einen oder anderen zu Ohren gekommen sein dürfte, werden die Online-Inhalte bei den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten in der nächsten Zeit radikal &#8220;zurecht gestutzt&#8221;. Beiträge werden je nach Bedeutung nur noch eine kurze Zeit verfügbar sein.</p> <p>Hintergrund ist der 12. Rundfunkstaatsvertrag, der auf Druck der privaten Verlage und Betreiber eben diese Löschung vorsieht. Seitens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie dem einen oder anderen zu Ohren gekommen sein dürfte, werden die Online-Inhalte bei den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten in der nächsten Zeit radikal &#8220;zurecht gestutzt&#8221;. Beiträge werden je nach Bedeutung nur noch eine kurze Zeit verfügbar sein.</p>
<p><span id="more-1523"></span>Hintergrund ist der 12. Rundfunkstaatsvertrag, der auf Druck der privaten Verlage und Betreiber eben diese Löschung vorsieht. Seitens der Privaten sieht man eine Schieflage, da die Inhalte gebührenfinanziert seien und über die Notwendigkeit der Grundinformation hinaus gehen.</p>
<p>Wer jetzt nicht weiter darüber nachdenkt mag sagen &#8220;stimmt&#8221;. Stimmt aber eben nicht. Denn es gibt eine Reihe von Dingen, die nicht berücksichtigt werden. Die Idee hinter den öffentlich-rechtlichen Anstalten ist ja die, der Bevölkerung möglichst neutrale und umfassende Informationen aus den verschiedenen Lebensbereichen zukommen zu lassen und diesen Informationsfluß sicher zu stellen. Das geschieht unter anderem in Form der Rundfunkgebühr. Über die Art und Weise der Gebührenerhebung kann man streiten, ist an dieser Stelle aber nicht wichtig.</p>
<p>Bei den privaten Sendern sieht das ganz anders aus. Da gibt es einen Betreiber, ein Wirtschaftsunternehmen, da ist es nur interessant, was hinten an Gewinn herauskommt. Das macht sich am Ende auch in der Qualität bemerkbar. Die Nachrichten sind eher seicht, Politik wird nur genommen wenn es unbedingt nötig ist, viel spannender finden die Redaktionen die letzten Neuigkeiten aus der Kategorie &#8220;Stars und Sternchen&#8221;. Deshalb heißen die Nachrichten dort auch eher etwas mit &#8220;News&#8221; im Namen. So gesehen wird das Paket auch wieder rund.</p>
<p>Mich persönlich stören an diesem Vorgang zwei Dinge:</p>
<p>1. Da werden Inhalte gelöscht die mit meinen Gebühren bezahlt wurden. Das ist ärgerlich, aber noch nicht einmal der springende Punkt.</p>
<p>2. Viel schlimmer ist, das qualitativ hochwertiges Material der Öffentlichkeit vorenthalten wird. Privatwirtschaftliche Interessen werden höher bewertet als die Interessen der Öffentlichkeit. Irgendwie kann das nicht sein. Den bei den privaten Sendern wird das Material das auf Sendung geht manipuliert und zwar im Sinne der Quote. Nur was Quote bringt geht auf Sendung oder landet in den unübersichtlichen Portalen der Sender.</p>
<p>Für mich ist das in weiten Strecken Unterschichtenniveau was dort abgeliefert wird und es erinnert mich stark an Zukunftsvisionen, in denen die Schere zwischen den &#8220;Wissenden&#8221; und den &#8220;Unwissenden&#8221; extrem ist. Diese Entwicklung finde ich besorgniserregend und zeugt von der viel zu großen Lobby die die Privatsender inzwischen haben. Es wäre gut, wenn dort mal jemand im Gegenzug zu dieser Löscharie anfangen würde, Forderungen nach einer qualitativen Mindestleistung aufzustellen und durch zu setzen. Dann könnte man auch die Löschaktionen bei den öffentlich-rechtlichen Webseiten eventuell rechtfertigen.</p>
<p>Für dieses Blog bedeutet es übrigens, dass einige Verlinkungen in Zukunft oder jetzt schon nicht mehr funktionieren. Zukünftig werde ich dann eher vom Zitatrecht Gebrauch machen statt wie eigentlicht üblich, auf die Quelle zu verlinken.</p>
<p>Insgesamt bleibt: Armes Deutschland.</p>
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		<title>Der Fall Polanski</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 14:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Wie die Tagesschau vermeldet, hat die Schweiz den US-Regisseur Romans Polanski heute aus seinem Hausarrest entlassen und den Auslieferungsanstrag der USA abgelehnt. Ob das nu richtig oder falsch ist &#8211; der Fall ist insgesamt sehr verwirrend.</p> <p>Es gibt Fakten, die sogar von Polanski bestätigt sind. 1977 soll er sich an einer damals 13-jährigen vergangen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die <a title="tagesschau.de: Roman Polanski aus Hausarrest entlassen" href="http://www.tagesschau.de/ausland/polanski142.html" target="_blank">Tagesschau</a> vermeldet, hat die Schweiz den US-Regisseur Romans Polanski heute aus seinem Hausarrest entlassen und den Auslieferungsanstrag der USA abgelehnt. Ob das nu richtig oder falsch ist &#8211; der Fall ist insgesamt sehr verwirrend.</p>
<p><span id="more-1520"></span>Es gibt Fakten, die sogar von Polanski bestätigt sind. 1977 soll er sich an einer damals 13-jährigen vergangen und das auch zu gegeben haben. Zeitweise saß er im Gefängnis, hat sich aber vor Verkündung des Strafmaßes abgesetzt. Polanski gilt seither in den USA als flüchtig, bei einer Wiedereinreise ist eine Verhaftung wahrscheinlich.</p>
<p>Soweit scheint noch alles klar zu sein. Dann passiert lange nichts, 1997 gibt es einen zivilrechtlichen Prozess, dieser endet mit einem Vergleich mit dem Opfer. 2005 erwirkt ein US-Richter einen internationalen Haftbefehl, Polanksi besitzt seit 1976 auch die französische Staatsbürgerschaft und wird von Frankreich nicht ausgeliefert. Seit 1997 fordert das Opfer die Einstellung des Verfahrens, so auch 2008. Die psychische Belastung durch immer wieder veröffentliche Details sei sehr hoch. Im April war das Opfer mit einem Antrag gescheitert, die Anklage gegen Polanksi fallen zu lassen.</p>
<p>Soweit, so gut. Natürlich müssen Straftaten grundsätzlich geahndet werden. Allerdings stellen sich mir hier zwei Fragen. Erstens: Ist der Wunsch des Opfers nach Ruhe und Frieden in diesem speziellen Fall, der sich nun schon so lange hinzieht, nicht höher zu bewerten als die Strafverfolgung? Und wenn die US-Behörden so daran interessiert sind Polanski vor ein Gericht zu stellen, warum haben sie dann nicht mit den schweizer Behörden kooperiert? Die haben den Auslieferungsantrag nämlich unter anderem mit der Begründung abgelehnt, dass auf Grund der verweigerten Akteneinsicht des US-Gerichts einige Fakten nicht eindeutig seien.</p>
<p>Mir unverständlich. Wenn ich so epicht darauf bin den Mann vor Gericht zu stellen, dann tue ich doch alles machbare um seiner habhaft zu werden. Wenn ich das nicht tue, dann muss ich mir die Frage gefallen lassen, &#8220;warum nicht?&#8221;.</p>
<p>Keine Frage, Roman Polanski hat für seine Tat gerade zu stehen. Und auch das wäre ein Weg, damit das Opfer endlich Ruhe findet und dieses Verfahren beendet wird. Auch wenn es bedeutet, dass der um den Film verdiente Regisseur im Gefängnis landet. Aber das Recht gilt für jeden. Ob Strassenkehrer oder Starregisseur.</p>
<p>Etwas seltsam ist das Ganze aber schon.</p>
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		<title>WM-Aus? Nicht wirklich.</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 13:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltmeisterschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ja natürlich war ich gestern enttäuscht, als unsere Jungs sich Spanien geschlagen geben musst. Ja natürlich habe ich geflucht und unsere Jungs zwischenzeitlich auch mal beschimpft. Und das als eigentlicher Fußballmuffel, denn ausser WM und EM interessiert mich der Sport nicht. Aber jetzt, nach einer Nacht drüber schlafen und einem halben Arbeitstag sehe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja natürlich war ich gestern enttäuscht, als unsere Jungs sich Spanien geschlagen geben musst. Ja natürlich habe ich geflucht und unsere Jungs zwischenzeitlich auch mal beschimpft. Und das als eigentlicher Fußballmuffel, denn ausser WM und EM interessiert mich der Sport nicht. Aber jetzt, nach einer Nacht drüber schlafen und einem halben Arbeitstag sehe ich das dann doch wieder etwas objektiver.</p>
<p><span id="more-1517"></span>Wie war es denn vor ein paar Wochen? Alle haben sie auf diese junge Mannschaft gezeigt, den Jogi für verrückt erklärt mit der Truppe überhaupt nach Afrika zu fahren. Achtelfinale war das Äußerste was man den Jungs zugetraut hatte. Aber es war wie 2006, als Klinsi mit einer Mannschaft an den Start ging, wo man auch befürchtete, der erste Gastgeber zu werden, der schon in der Vorrunde rausfliegt.</p>
<p>Und wie 2006 wurden wir eines Besseren belehrt. Da wurde diszipliniert gekämpft und alles gegeben. Und auch wenn es dieses Mal wieder nicht für den Titel gereicht hat, so können wir auf die Truppe doch stolz sein. Vom Serbienspiel mal abgesehen hat die deutsche Mannschaft gut Arbeit abgeliefert, hat erst England und dann Argentinien deklassiert und vom Platz gejagt und uns viel Freude bereitet.</p>
<p>Die Spanier waren gestern einfach besser. Deutlich besser, und trotzdem haben wir nur ein Tor kassiert. Wir haben verloren aber doch mit erhobenem Haupt. Und wenn wir jetzt noch den dritten Platz machen dann sollte auch ein Empfang in Berlin drin sein, auch wenn Lahm das heute in einem Interview abgelehnt hat. Aber ich finde, nach der geleisteten Arbeit dürfen sich die Jungs feiern lassen.</p>
<p>Und wer weiß, wenn wir das nächste Mal auf die Spanier treffen, vielleicht sind dann auch wieder Cacao und Müller mit auf dem Platz. Ob wir noch einen Ballack brauchen &#8211; reine Spekulation. Auch ohne den verdienten Mann hat unsere Mannschaft ein gutes Tunier gespielt. Schauen wir doch mal nach vorn, das Spiel um Platz drei wartet und danach die WM 2014. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Minderheit entscheidet: In Bayern hat’s ausgeraucht</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 21:26:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Heute stand in Bayern die Entscheidung über die künftige Regelung des Rauchverbotes an. Bekannterweise haben die Verfechter des absoluten Rauchverbotes gewonnen. Aber so ganz schrammenfrei ist das Ganze dann doch nicht.</p> <p>Ein Volksentscheid ist &#8211; oder sollte &#8211; eine tiefdemokratische Vorgehensweise sein, um Gesetzt und Regelungen dem Wunsch des Volkes anzupassen. Vorausgesetzt, es finden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute stand in Bayern die Entscheidung über die künftige Regelung des Rauchverbotes an. Bekannterweise haben die Verfechter des absoluten Rauchverbotes gewonnen. Aber so ganz schrammenfrei ist das Ganze dann doch nicht.</p>
<p><span id="more-1514"></span>Ein Volksentscheid ist &#8211; oder sollte &#8211; eine tiefdemokratische Vorgehensweise sein, um Gesetzt und Regelungen dem Wunsch des Volkes anzupassen. Vorausgesetzt, es finden sich genügend Menschen, die das Thema interessiert. In Bayern ist eine solche Entscheidung heute gefallen, hat aber in meinen Augen einen faden Beigeschmack. Zahlen sind etwas nettes wenn man mit ihnen jonglieren kann, 61 Prozent haben sich für das rigorose Rauchverbot ausgesprochen. Aber 61 Prozent von was? Von der Bevölkerung? Mitnichten. 61 Prozent derer, die abgestimmt haben. Klingt im ersten Ansatz viel. Jedoch ist das mit den Prozenten eine sehr relative Angelegenheit und wenn man sich dann die zweite Zahl auf der Zunge zergehen lässt die an diesem Tage so wichtig ist, dann kommt man ins Grübeln: die Abstimmbeteiligung lag bei nicht einmal 38 Prozent.</p>
<p>Damit hat eine Minderheit über die Mehrheit entschieden, was mich persönlich gerade bei einem Volksentscheid nicht begeistert. Allerdings zeugt es auch von einer gewissen Politikmüdigkeit, selbst wenn es um solche unmittelbaren Dinge geht, an denen sogar der Bürger selbst direkt beteiligt ist. Wenn das so weiter geht können wir uns auch wieder einen König oder eine Königin zulegen.</p>
<p>Ich bin fast sicher, morgen wird ein lauter Aufschrei der bayerischen Raucher in der Presse stehen &#8211; zumindest in der Boulevardpresse. Einerseits finde ich die Art und Weise der Entscheidungsfindung auf Grund der schwachen Beteiligung natürlich &#8220;suboptimal&#8221;, andererseits wäre jetzt eine weitere Prozentzahl interessant: wie viel Prozent der Raucher heute nicht an der Urne erschienen sind. Aber ich möchte eine Vermutung aufstellen: wenn alle bayerischen Raucher heute zur Abstimmung gegangen wären, hätten sie eine Chance gehabt.</p>
<p>Grundsätzlich hoffe ich aber mal, dass die Bürger in diesem Land sich künftig wieder mehr aufraffen können, wenn es um so wichtige Dinge wie Landtags- oder Bundestagswahlen geht. Trotz Politikfrust. Aber von alleine wird der nicht besser.</p>
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		<title>“Schutzverletzung im Modul Auslöser”</title>
		<link>http://blog.rohweder.org/2010/06/26/schutzverletzung-im-modul-ausloser/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 22:22:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bits & Bytes]]></category>
		<category><![CDATA[Firmware]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätssicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das ging mir durch den Kopf, als ich ich die folgende Meldung auf Heise.de las: Digitalkamera mit Virus. Kurz: Ein Windows-Virus hat es in die Kamera aus dem Hause Olympus geschafft und wird aktiv, sobald eine Verbindung zu einem Windowssystem hergestellt sind. Betroffen sind Kamera des Modells µTough 6010 das in Asien vertrieben wird. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ging mir durch den Kopf, als ich ich die folgende Meldung auf Heise.de las: <a title="Heise.de: Virus in der Kamera" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Missgeschick-Digitalkamera-mit-Virus-1029321.html" target="_blank">Digitalkamera mit Virus</a>. Kurz: Ein Windows-Virus hat es in die Kamera aus dem Hause Olympus geschafft und wird aktiv, sobald eine Verbindung zu einem Windowssystem hergestellt sind. Betroffen sind Kamera des Modells <a href="http://www.heise.de/foto/produktdaten/kameras/kompakt/olympus/ue-tough-6010-33206/">µTough  6010</a> das in Asien vertrieben wird. Olympus stellt entsprechende Software zur Verfügung um das Windows-System wieder zu reinigen und der Virus selbst soll durch das Formatieren des internen Speicher gelöscht werden.</p>
<p><span id="more-1510"></span>Dieser Vorfall erinnert mich an unsere Lästereien von &#8220;damals&#8221;, die zwar nichts mit Viren, aber doch mit Windows zu tun hatten. Die Vorstellung, ein Windows als zentrales System in einem Auto. Und beim Bremsen dann die Meldung &#8220;Das Modul Bremse verursachte eine allgemeine Schutzverlertzung&#8221;. Vielleicht nicht ganz so drastisch die Vorstellung im Bereich Fotografie.</p>
<p>Aber Digitalkameras sind inzwischen hochkomplexe elektronische Systeme. Und es gab sie durchaus schon, die Kameraabstürze, natürlich im falschen Augenblick, sonst wäre es ja langweilig. Meist ließ es sich durch einen &#8220;Reboot&#8221; der Kamera erledigen. Aber mit steigender Komplexität steigt auch die Fehlerrate in der Software. Canon hat in jüngster Zeit mehrere Firmwareversionen für die 5D MkII veröffentlichen müssen, da sich wieder und wieder Fehler eingeschlichen hatten. Das kann heute prinzipiell aber jedem Hersteller passieren.</p>
<p>Mir stellt sich allerdings die Frage, wann sich der erste Virus in der Firmware einnistet, wann die internen Systeme so komplex werden, dass sie mehr als nur ein proprietäres Herstellersystem erfordern. Windows in meiner Kamera? Bluescreen beim Auslösen? Oder eben ein Virus, den ich dann nicht mehr so wirklich schnell los werde.</p>
<p>Die Anforderungen an die Qualitätssicherung der Hersteller werden künftig noch drastisch steigen. Sei es um Funktionsfehler zu vermeiden, sei es, um den Nutzer vor Schäden zu bewahren. Und ich überlege schon mal, wo man an einer Kamera die Tasten &lt;Strg&gt;-&lt;Alt&gt;-&lt;Del&gt; unterbringen könnte. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
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		<title>Die Interschutz – ein persönliches Fazit</title>
		<link>http://blog.rohweder.org/2010/06/18/die-interschutz-ein-personliches-fazit/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 07:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<category><![CDATA[Interschutz 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Jetzt ist sie schon fast eine Woche vorbei, die Interschutz 2010 in Leipzig. Die meisten da draussen werden sich sicherlich fragen, was das überhaupt für eine Messe ist. Hannover Messe oder CeBIT ist in der Regel noch geläufig, aber Interschutz?</p> <p>Die Interschutz ist im Bereich Rettung, Brand-/Katastrophenschutz und Sicherheit die internationale Leitmesse schlechthin. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0035.jpg" rel="lightbox[1489]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1496" title="Der rote Hahn - die Interschutz" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0035-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a>Jetzt ist sie schon fast eine Woche vorbei, die Interschutz 2010 in Leipzig. Die meisten da draussen werden sich sicherlich fragen, was das überhaupt für eine Messe ist. Hannover Messe oder CeBIT ist in der Regel noch geläufig, aber Interschutz?</p>
<p><span id="more-1489"></span>Die Interschutz ist im Bereich Rettung, Brand-/Katastrophenschutz und Sicherheit die internationale Leitmesse schlechthin. Sie findet nur alle fünf Jahre statt und ist daher etwas besonderes. Und zwar für alle Beteiligten, egal ob Veranstalter, Aussteller oder Besucher. Um einmal ein paar Zahlen zu nennen: 125.000 Besucher, 1350 Aussteller aus 46 Nationen, 90.000 Quadratmeter in fünf Hallen und zwei Aussengeländen. Ja, das Messegelände in Leipzig war voll bis unters Dach, wie es so schön heißt.</p>
<div id="attachment_1492" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0332.jpg" rel="lightbox[1489]"><img class="size-medium wp-image-1492" title="Empfangsantenne für die Mikros." src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0332-300x200.jpg" alt="" width="180" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">Ohne Funkmikros ging auf dem Aussengelände nichts.</p></div>
<p>Und wir mitten drin! Und damit ich auch. Mein Job in der Woche war es, Interviews zu schneiden und auf die Sendemaschine zu schubsen und die Tage im Bild festzuhalten. Deshalb war ich auch mit einem kompletten Arbeitsplatz angereist, hatte meinen zweiten iMac dabei, Drucker und was man sonst noch so braucht. Da wir das Messeradio gestalteten bekam ich auch ein Plätzchen in einem Büro für freie Mitarbeiter im Pressezentrum. Wofür ich im Laufe der Woche auch sehr dankbar war, denn zum einen wurde da Abends abgeschlossen und es war klimatisiert, was noch sehr wichtig werden sollte.</p>
<p>Einziger Nachteil: Wollte ich aufs Außengelände, so musste war der Weg sehr weit, denn es ging einmal quer über das komplette Messegelände. Bekanntermaßen bin ich auf Grund meines Unfalls vor inzwischen 16 Jahren nicht mehr der große Fußgänger, hatte mich aber mit meinem Hausarzt beratschlagt und mir für diese Woche etwas verschreiben lassen.</p>
<p>Und ich muss an dieser Stelle mal der Pharmaindustrie danken. Denn das Zeug hat mir richtig gut geholfen. Es war ein Genuss den ganzen Tag schmerzfrei über die Messe laufen zu können. Die meisten von Euch können das vielleicht nicht nachvollziehen. Aber für mich war das ein Stück Freiheit auf Zeit. Wissend, das nicht nach spätestens einer Stunde der Knöchel heftig zu protestieren anfängt. Sich keine Gedanken darüber machen zu müssen wie lange ich trotzdem durchhalten können würde. Und die Gewissheit zu haben, auch am nächsten Tag fit zu sein. Zu Fuß gehen ist toll, glaubt es mir.</p>
<p>Das war eins meiner persönlichen Highlights. Dann lag etwas in der Luft, die ganze Woche über. Aufbruch. Es war als hätte jemand das Motto ausgegeben &#8220;Stellt Euch vor es ist Krise und keiner geht hin!&#8221; So ungefähr fühlte es sich an. Unglaubliche Energie hing da irgendwie in der Luft. Die ersten Tage war es noch relativ ruhig, da von Montag bis Donnerstag fast nur Fachbesucher auf der Messe unterwegs waren. Gute Gelegenheit sich zu orientieren. Und wie gesagt &#8220;ruhig&#8221; ist sehr relativ zu sehen. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Überall wuselten Leute rum, mitten drin ich &#8220;bewaffnet&#8221; mit meiner &#8220;Lady&#8221; und Presseausweis um den Hals. Sehr praktisch, schaffte Platz zum Fotografieren ohne lange drängeln und erklären zu müssen. War wirklich so: erster Blick auf die Kamera, zweiter auf den Ausweis &#8211; keine Fragen. Und mancher Aussteller machte dann auch mal die Vitrine auf, um die Spiegelungen zu vermeiden. Diese Kombination macht die Arbeit doch einfacher und auch schneller.</p>
<p>Denn Zeit war etwas, was sehr knapp war. Die Zeit von 8:30 bis 18 Uhr in der das Pressezentrum geöffnet war verging immer wie im Fluge. Audio schneiden, Bilder sortieren, Audio schneiden, Bilder sortieren. Ja, war Stress. Aber positiver denn es hat einfach nur Spaß gemacht. Das Umfeld hat gestimmt. Die Menschen auf der Messe, unser Team und die Kollegen mit denen ich das Büro teilte. Das war einfach rund.</p>
<p>Auf der Messe hatte ich auch Gelegenheit, mal Dinge fotografisch anders an zu gehen, andere Themen zu fotografieren, zu experimentieren. So eine Messe ist eigentlich ein Mekka für Fotografen. Es gibt Stills, es gibt Portraits, es gibt Action, es gibt Street. Und das alles auf einem &#8220;überschaubaren&#8221; Raum. Action gab es vor allem auf dem Vorführgelände, das wir mit zwei Leuten moderiert &#8211; naja, eher gerockt haben. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Für die beiden Jungs war es richtig heftig, aber sie haben einen super Job abgeliefert. Da haben wir eigentlich alle, aber dazu später.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0217.jpg" rel="lightbox[1489]"><img title="Zweirädrige Feuerwehr" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0217-300x200.jpg" alt="" width="180" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">Wenn meine Schrauberin das sieht kriegt die einen Lachkrampf. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>Noch mal kurz zum Thema Foto: Der Plan war an sich, dass ich für unsere Webseite (und natürlich auch für mich) fotografiere. Damit war im Grunde klar, dass die Fotos im Nachgang entsprechend verkleinert würden. Für mich Anlaß, der Kamera in Sachen ISO die Wahl zu überlassen. An der D700 kann man für Auto-ISO einstellen, welchen ISO-Wert ich eigentlich nutzen möchte, wie weit die Verschlusszeit runter gehen darf und wenn dieser Wert erreicht ist, wie weit der ISO-Wert hoch geregelt werden darf. Klar, ISO200 wollte ich an sich immer haben (das ist der niedrigste Standardwert bei der D700), langsamste Verschlusszeit sollte 1/200 sein, weil ich das 70-200 2.8 mit dabei hatte und bei 200mm einfach nicht über die Verschlusszeit nachdenken wollte. Und jetzt kommt der Part, wo ich einfach frech war. Die &#8220;Lady&#8221; durfte bis ISO6400 hoch gehen.</p>
<p>Die D700 ist nun von Haus aus keine Kamera die sehr ruschanfällig ist, auch wenn die D3s ihr den Rang schon wieder abgelaufen hat. Aber unter der geplanten Runterrechnerei verliert sich eh ein ganzer Teil des Rauschens. Also war ich &#8220;safe&#8221;. Dachte ich. Kam natürlich anders. Aber das erfuhr ich erst als es schon zu spät war. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Allerdings ist das nicht tragisch. Klar, für die Vogue und ähnliche Magazine reicht die Rauschqualität nicht mehr. Aber für alles andere geht das locker, erst recht mit der jetzt neuen Rauschreduzierung von Lightroom 3. Soviel zum Thema Fotografieren auf der Interschutz.</p>
<p>Was bei uns im Team wieder genial klappte war die Arbeitsteilung. Jeder machte das, was er gut konnte. Hier wurden Flyer verteilt, da wurden Gespräche geführt, dort moderiert und hier fotografiert. Und ich denke, dass ist ein Teil was uns ausmacht. Wir waren zum Schluss mit neun Leuten vor Ort und haben Hand in Hand gearbeitet. Dafür, das wir an sich eine zusammen gewürfelte Truppe sind, haben wir besser funktioniert als manche Firma. Das auf einer Messe nicht alles planmässig abläuft dürfte auch jedem klar sein. Aber dann heisst es flexibel zu sein und das haben wir geleistet. Auch bei Dingen die wir nicht zu verantworten hatten. Aber das spielt dann keine Rolle, es heißt einfach reagieren, das Ruder rumreissen und das Beste draus machen.</p>
<div id="attachment_1494" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_1081.jpg" rel="lightbox[1489]"><img class="size-medium wp-image-1494" title="Ex-Marder" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_1081-300x200.jpg" alt="&quot;Männerspielzeug&quot;." width="180" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Männerspielzeug&quot;.</p></div>
<p>Wir haben auch noch etwas anders gemacht als die meisten Aussteller. Wir haben nicht im Hotel übernachtet. Das macht ja jeder. Wir sind in Leipzig mit zwei Wohnwagen und drei Wohnmobilen aufgeschlagen. Und was macht man damit? Genau, man geht auf einen Campingplatz. Und dann? Dann baut man eine Wagenburg. Während mancher Aussteller den Abend an der Hotelbar verbracht hat, haben wir uns abends am Grill erholt um dann am nächsten Tag mit Vollgas weiter zu machen. Und ich glaube, das war für uns auch der richtige Weg. Denn so hatten wir die Chance abends in Ruhe zu klären was anlag, wo es Probleme gab um die zu lösen. Sicher, vielleicht macht man an der Hotelbar noch das eine oder andere Geschäft. Aber ich bezweifle einfach mal, dass es für uns die Hotelbehausung &#8220;gerechtfertigt&#8221; hätte.</p>
<p>So war es ein viel intensiveres Teamerlebnis &#8211; wobei nicht unerwähnt bleiben soll, dass wir entgegen anderen Gerüchten die Mücken der Lübschützer Teiche nicht in unser Team aufgenommen haben &#8211; so sehr sich diese auch darum bemühten. Nee Jungs und Mädels, ihr müsst draussen bleiben. Zum Glück hatte der eine oder andere an Salbe gegen Mückenstiche gedacht. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_1495" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_1186.jpg" rel="lightbox[1489]"><img class="size-medium wp-image-1495 " title="In Action" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_1186-300x200.jpg" alt="Es war eine heiße Messe, im wahrsten Sinne des Wortes." width="180" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">Es war eine heiße Messe, im wahrsten Sinne des Wortes.</p></div>
<p>Das Wetter. Ja, das war so ein Ding. Petrus war uns fast durchgehend hold. Wobei &#8211; naja, bei genauerer Betrachtung hat er es mit dem Motto &#8220;Langsam Anfangen und dann stark nachlassen&#8221; gehalten. Die ersten Tage waren warm, von Tag zu Tag steigerten sich die Temperaturen. Mittwoch und Donnerstag hatten es in sich, der Donnerstag war der schlimmste Tag, es war einfach nur heiß, die Luft stand. In den Hallen staute sich auch langsam die Luft, in der Glashalle war es ganz schlimm. Wer sich dort nicht aufhalten musste sah zu schnell durch zu kommen um die gegenüber liegende Halle zu erreichen. Auch draussen war es nicht besser. Flucht? Unmöglich. Obwohl &#8211; erwähnte ich schon mein klimatisiertes Pressezentrum? :mgreen:</p>
<p>Abkühlung brachte erst der Freitag, der zwar an sich der heißeste Tag werden sollte, aber Wind mit brachte. So war das sehr erträglich. Samstag war es dann deutlich kühler, statt 34 Grad hatten wir nur noch 25. Nachmittags verzog sich dann auch die Sonne ganz und Petrus testete mal sein Schleusensystem. Funktionierte, es goß. Dann hielt es auch wieder auf &#8211; nur um gegen 18 Uhr pünktlich zum Stand einladen wieder die Schleusentore zu öffnen. Als alles im Auto war, da war auch der Regen wieder zu Ende. Wir haben uns halt gesagt, Petrus weint, weil wir wieder nach Hause fahren.</p>
<p>Ja, irgendwie war es auch traurig. Die Woche war toll. Mental hätten wir auch noch eine Woche rangehängt, aber irgendwann ist einfach die Kraft weg und auch ich hatte gemerkt, dass ich langsam an die Grenzen meines Medikamentes kam, dass nicht mehr zu 100% funktionierte. Aber 90% waren auch gut. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0833.jpg" rel="lightbox[1489]"><img class="size-medium wp-image-1493 alignright" title="Messeturm Leipzig" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0833-200x300.jpg" alt="" width="120" height="180" /></a>Jetzt sind wir wieder daheim, befinden uns in der Nachbereitung. In den kommenden Tagen werde ich nach und nach die meisten Interviews auf unseren YouTube-Account online stellen, versehen mit ein paar Bildern aus der Woche. Auch wenn wir gut zu tun haben, die Woche als rundum gelungen bewerten können, so war das nach Hause kommen doch irgendwie ein bisschen in ein Loch fallen. Nicht mehr morgens aus dem Taxi steigen und sich von diese Messeatmosphäre aufsaugen lassen.</p>
<p>Von Leipzig habe ich leider nichts gesehen. Aber das hole ich irgendwann nach. Und wenn alle Menschen so hilfsbereit sind wie unser Taxifahrer und Platzwart, die Mitarbeiter auf der Messe und Helfer, dann ist das etwas worauf ich mich schon freue.</p>
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		<title>Interschutz 2010 Leipzig</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 09:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Interschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Radio 112]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ja, wir sind da. Nein, nicht erst seit heute, sondern seit Sonntag, aber viel Zeit bleibt nicht um etwas zu schreiben. Es ist aber sehr genial! Das Team ist am rotieren, heute Abend bekommen wir noch mal zwei Jungs zur Verstärkung die wir dringend brauchen. Aber auch wenn wir noch zehn Leute mehr hätten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, wir sind da. Nein, nicht erst seit heute, sondern seit Sonntag, aber viel Zeit bleibt nicht um etwas zu schreiben. Es ist aber sehr genial! Das Team ist am rotieren, heute Abend bekommen wir noch mal zwei Jungs zur Verstärkung die wir dringend brauchen. Aber auch wenn wir noch zehn Leute mehr hätten &#8211; auch die würden sich nicht langweilen.</p>
<p><span id="more-1486"></span>Wir haben nicht nur unseren Stand in Halle 1, sondern wir moderieren mit zwei Leuten auch die Vorführfläche, wo die Hersteller und Feuerwehren ihr Equipment präsentieren und vorführen. Es ist alles unwahrscheinlich spannend, ich würde mich gern selbst klonen, um alles machen zu können was ich gerne machen möchte. Auch wenn das Wette etwas &#8220;grausam&#8221; ist. Viel zu warm!</p>
<p>Wobei ich mich jetzt gerade nicht beschweren kann. Denn diese Zeilen schreibe ich aus dem klimatisieren Pressezentrum, wo mich morgens der erste Weg hinführt. Da schneide ich die gesammelten Audios vom Vortag zu kleinen Beiträgen zusammen, die dann in die Rotation kommen. Meistens beschäftigt mich das den ganzen Vormittag. Nachmittags bin ich dann mit der Knipse unterwegs um Bildeindrücke zu sammeln. Was auch nicht einfach ist, denn sorry, aber von den ganzen Eindrücken hier bin ich total geflasht, um den Ausdruck eines Radiokollegen zu benutzen. Aber ich will jeden Tag ein kleine Bildauswahl bei uns im Fotoalbum bereitstellen, da bin ich meist gegen 17 Uhr wieder im Pressezentrum, Bilder selektieren, ggf. anpassen und online stellen.</p>
<p>Es ist stressig, auch durch ein paar Kleinigkeiten die mit zu erledigen sind, aber es macht einen riesigen Spass. Und was halt auch sehr cool ist, wir sind ja nicht nur einfach Aussteller, sondern wir machen hier das offizielle Messeradio. Das erleichtert einiges ungemein. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Was mich persönlich betrifft: Ich darf gerade etwas erleben, was ich seit gut 16 Jahre nicht mehr erleben konnte: schmerzfrei den ganzen Tag auf den Beinen sein. Vor Leipzig war ich noch bei meinem Doc, der hat mir für die Tage hier ein &#8220;Wundermittel&#8221; verschrieben, mit dem ich die Gelenkschmerzen aus dem Fuss komplett ausblenden kann. So macht es wirklich wieder Spaß zu Fuß unterwegs zu sein! Leider ist das keine Dauerlösung, aber im Augenblick geniesse ich das sehr.</p>
<p>So, die nächsten Audios warten. Liebe Grüße aus Leipzig an Euch!</p>
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		<title>Heinz Rudolf Kunze, Purple Schulz und Co.</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 08:16:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz Rudolf Kunze]]></category>
		<category><![CDATA[Josef Piek]]></category>
		<category><![CDATA[Purple Schulz]]></category>
		<category><![CDATA[Rendsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Stute]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Außerplanmäßig bin ich heute gestern zu einem Fototermin im Bühnengraben gekommen. Auf der Bühne Heinz Rudolf Kunze, Purple Schulz, Wolfgang Stute und Josef Piek.</p> <p>Die Voraussetzungen waren luxuriös: Platz im Graben ohne Ende und auf Grund der vier Künstler auch richtig viel Zeit zum Fotografieren statt der sonst üblichen drei Titel. Zur Vedeutlichung: Erstes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Außerplanmäßig bin ich <span style="text-decoration: line-through;">heute</span> gestern zu einem Fototermin im Bühnengraben gekommen. Auf der Bühne Heinz Rudolf Kunze, Purple Schulz, Wolfgang Stute und Josef Piek.</p>
<p><span id="more-1471"></span>Die Voraussetzungen waren luxuriös: Platz im Graben ohne Ende und auf Grund der vier Künstler auch richtig viel Zeit zum Fotografieren statt der sonst üblichen drei Titel. Zur Vedeutlichung: Erstes Foto um 21:04 Uhr, das letzte um 22:06. Uhr. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>

<a href='http://blog.rohweder.org/2010/06/05/heinz-rudolf-kunze-purple-schulz-und-co/cro_9779/' title='CRO_9779'><img width="150" height="150" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_9779-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CRO_9779" title="CRO_9779" /></a>
<a href='http://blog.rohweder.org/2010/06/05/heinz-rudolf-kunze-purple-schulz-und-co/cro_9800/' title='CRO_9800'><img width="150" height="150" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_9800-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CRO_9800" title="CRO_9800" /></a>
<a href='http://blog.rohweder.org/2010/06/05/heinz-rudolf-kunze-purple-schulz-und-co/cro_9824/' title='CRO_9824'><img width="150" height="150" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_9824-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CRO_9824" title="CRO_9824" /></a>
<a href='http://blog.rohweder.org/2010/06/05/heinz-rudolf-kunze-purple-schulz-und-co/cro_9843/' title='CRO_9843'><img width="150" height="150" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_9843-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CRO_9843" title="CRO_9843" /></a>
<a href='http://blog.rohweder.org/2010/06/05/heinz-rudolf-kunze-purple-schulz-und-co/cro_9864/' title='CRO_9864'><img width="150" height="150" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_9864-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CRO_9864" title="CRO_9864" /></a>
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<a href='http://blog.rohweder.org/2010/06/05/heinz-rudolf-kunze-purple-schulz-und-co/cro_9904/' title='CRO_9904'><img width="150" height="150" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_9904-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CRO_9904" title="CRO_9904" /></a>
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		<item>
		<title>von der Leyen: Spätfolgen</title>
		<link>http://blog.rohweder.org/2010/06/03/von-der-leyen-spatfolgen/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 12:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsperren]]></category>
		<category><![CDATA[Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[Koppelin]]></category>
		<category><![CDATA[Veto]]></category>
		<category><![CDATA[von der Leyen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das politische Karussell dreht sich schnell in diesen Tagen, hat doch der Rücktritt von Horst Köhler als Bundespräsident in Berlin den Turbogang einschalten lassen. Entscheidungen müssen her und zwar schnell. Da wird tatsächlich erwartet, dass die Politiker in der Bundeshauptstadt richtig aufs Gas treten und schnell bleibt auch mal jemand auf der Strecke.</p> <p>In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das politische Karussell dreht sich schnell in diesen Tagen, hat doch der Rücktritt von Horst Köhler als Bundespräsident in Berlin den Turbogang einschalten lassen. Entscheidungen müssen her und zwar schnell. Da wird tatsächlich erwartet, dass die Politiker in der Bundeshauptstadt richtig aufs Gas treten und schnell bleibt auch mal jemand auf der Strecke.</p>
<p><span id="more-1468"></span>In diesem Fall Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen. Bis gestern noch war sie die Favoritin auf das Bundespräsidentenamt, das scheint sich heute radikal verändert zu haben. Denn der <a title="tagesschau.de: Veto gegen von der Leylen als Bundespräsidentin" href="http://www.tagesschau.de/inland/koehlernachfolge104.html" target="_blank">Koalitionspartner FDP legte ein Veto ein</a>. Gerade im Bundespräsidenten sollen sich möglichst alle Bürger wieder erkennen mit Frau von der Leyen gibt es gerade bei der jüngeren Generation ein ernsthaftes Problem, gab Jürgen Koppelin zu bedenken. Ihr Vorstoß in Sachen Internetsperren im vergangenen Jahr kam nicht gut an, ganz im Gegenteil.</p>
<p>Und in der Tat: Ich habe mit der guten Frau auch so meine Probleme. Keine Frage, sie hat als Bundesfamilienministerin viel geleistet und in vielen Dingen will ich ihr auch meinen Respekt nicht verweigern. Auch gestehe ich ihr, wie jedem Menschen auf dieser Welt zu, Fehler machen zu dürfen. Es kommt dann allerdings darauf an, was daraus gemacht wird. Frau von der Leyen hat es gehalten wie Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl: Ohren auf Durchzug und das Thema aussitzen. In der heutigen Zeit der vielfachen Kommunikationsmöglichkeiten ist das allerdings keine Option mehr. Denn dann kann es passieren, das der Zug ohne einen abfährt.</p>
<p>Und so scheint es sich jetzt abzuzeichnen. Frau von der Leyen hätte ich mir durchaus als Bundespräsidentin vorstellen können &#8211; wenn da eben nicht diese Geschichte mit den Internetsprerren wäre, was eigentlich jeden demokratisch eingestellten Menschen auf die Palme bringen müsste, so er das Thema wirklich versteht. Und eine Person im Amt des Bundespräsidenten, die sich jeglicher Kompetenz verweigert? Nein, das ist für mich nicht vorstellbar.</p>
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		<title>Eine Frage der (Kamera-)Haltung</title>
		<link>http://blog.rohweder.org/2010/05/30/eine-frage-der-kamera-haltung/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 08:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlusszeit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wir Fotografen sind technisch heute ganz schön verwöhnt. Da gibt uns die Technik allerlei Hilfmittel an die Hand, um auch dann noch zu fotografieren, wenn das Licht schwächelt. Sei es durch Stabilisatoren oder durch immer rauschärmere Sensoren. Und dennoch kommt der Moment, wo das alles nicht reicht.</p> <p>Denn der Technik sind auch Grenzen gesetzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir Fotografen sind technisch heute ganz schön verwöhnt. Da gibt uns die Technik allerlei Hilfmittel an die Hand, um auch dann noch zu fotografieren, wenn das Licht schwächelt. Sei es durch Stabilisatoren oder durch immer rauschärmere Sensoren. Und dennoch kommt der Moment, wo das alles nicht reicht.</p>
<p><span id="more-1465"></span>Denn der Technik sind auch Grenzen gesetzt, Wunder kann sich nicht vollbringen. Wenn die Verschlusszeit dann in den Keller geht heißt es Ruhe bewahren, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Kamera ruhig halten um trotzdem noch ohne Verwackelung fotografieren zu können. In solchen Momenten kommt es auf die richtige Technik der Kamerahaltung an. Der Fotograf Joe McNally hat dazu ein kleines Video gedreht, dass ich Euch an dieser Stelle nahe legen möchte.</p>
<p><a href="http://blog.rohweder.org/2010/05/30/eine-frage-der-kamera-haltung/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Vielleicht ist es aufgefallen: beim Joe gibt es einen kleinen Umstand, er gehört zu den sogenannten Linksäugigen. Das sind die Menschen, die mit dem linken Auge durch den Sucher schauen. Die anderen sind dementsprechend die Rechtsäugigen zu denen ich auch gehöre. Aber ich wollte die Technik von Joe, die Kamera mit der Schulter zu stabilisieren, einfach testen und habe einmal mit dem linken Auge versucht zu arbeiten. Auch wenn es sich im ersten Moment ungewohnt anfühlt funktioniert das ganz gut und das Ergebnis spricht für sich: die Kamera liegt deutlich ruhiger. Also einfach mal testen und die linke Schulter zur Stabilisierung nutzen.</p>
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