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	<title>Rokitansky unterwegs</title>
	
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		<title>Grazie Roma</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 15:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rokitansky</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Im Anflug]]></category>
		<category><![CDATA[Schritt für Schritt]]></category>
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		<description><![CDATA[ Die Stadt am Tiber döst träge vor sich hin. Zu viel Geschichte, zu viele Ruinen, zu viele Päpste, zu viele Touristen (über 22 Mio Nächtigungen/Jahr). Rom hat schon alles gesehen, hat alles erlebt. Nero, die Borgias, Berlusconi &#8211; alles historische &#8230; <a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2013/04/grazie-roma/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2013/04/grazie-roma/img_7093/" rel="attachment wp-att-826"><img class="wp-image-826 aligncenter" alt="IMG_7093" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2013/04/IMG_7093-600x803.jpg" width="336" height="450" /></a></p>
<p> Die Stadt am Tiber döst träge vor sich hin. Zu viel Geschichte, zu viele Ruinen, zu viele Päpste, zu viele Touristen (über 22 Mio Nächtigungen/Jahr). Rom hat schon alles gesehen, hat alles erlebt. Nero, die Borgias, Berlusconi &#8211; alles historische Randnotizen für die &#8220;ewige Stadt&#8221;.</p>
<p><em id="__mceDel"><span id="more-825"></span></em></p>
<p>Genau betrachtet wirkt die Ewige heute recht endlich. Mehr wie Palermo als Mailand. Mehr bröckelnder Putz als erhabene Größe. Budapest wirkt gegen Rom wie eine funktionierende herausgeputze Metropole.</p>
<p>Und erneuert sich dennoch, Stück für Stück. Und das schon seit über 1.000 Jahren. Eine Art Labor der Erneuerung, langsam, Stück für Stück &#8211; sehenswert.</p>
<h2>Slow seeing</h2>
<p>Der durchschnittliche Tourist verbringt 3 Tage in Rom, also fast japanische Zustände: Petersdom, Kolosseum, Trevi Brunnen, schnell noch ein Eis und avanti, avanti. Dafür ist Rom eigentlich zu alt, zu erhaben, von sich zu sehr eingenommen und auch zu bequem, um sich solcherart dem Fremden rasch hinzugeben. Den leisen Atem der Ewigen spürt nur, wer sich entsprechend Zeit nimmt. Die, für die ein vertrödelter Tag auch ein guter Tag ist, spüren, bemerken, sehen auf ein Mal, dass sich da etwas regt.</p>
<p><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2013/04/grazie-roma/img_7218/" rel="attachment wp-att-835"><img class="alignleft size-medium wp-image-835" alt="IMG_7218" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2013/04/IMG_7218-300x401.jpg" width="300" height="401" /></a>Nicht unter der offenen Kuppel des Pantheon , dem knapp 1.900 Jahre alten Tempel, übrigens das besterhaltene antike Monument in Rom. Seine berühmte, über 40 Meter Spannweite messende Betonkuppel (meistgehörte Frage: „Was machen die, wenn´s regnet?“) wurde erst durch Bauten im 20. Jhdt. übertroffen. Das Innere, konterkarierend zur Erhabenheit des Baues, haben die italienischen Monarchisten für sich in Beschlag genommen und bitten um Unterschriften im Kondolenzbesuch des ersten Königs des vereinten Italiens, Viktor Emanuel II.</p>
<p>Aber ein Stück weiter, am Tiber gelegen, findet sich Neues beim antiken Friedensaltar „Ara Pacis“. Vor dem Verfall gerettet und 2006 gegen heftigen Widerstand mit einer eleganten Hülle des US-amerikanischen Stararchitekten Richard Meier versehen. Ergibt einen Raum, der mehr antike Anmut vermittelt als alle bröckelnden Ruinen im Forum Romanum.</p>
<h2>Slow fooding</h2>
<p><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2013/04/grazie-roma/img_7151/" rel="attachment wp-att-832"><img class="alignright size-medium wp-image-832" alt="IMG_7151" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2013/04/IMG_7151-300x401.jpg" width="300" height="401" /></a>Und neue Tempel entstehen: Letztes Jahr eröffnete im ehemaligen Air Terminal Ostiense der Food-Megastore „Eataly“. Auf 17.000m2 erwarten die Besucher italienische Slow Food Lebensmittel, 23 Restaurantinseln, Kochschulen, Degustationsräume usw. Der Pilgerstrom der Römer und der Besucher aus aller Welt scheint dem monumentalen Konzept recht zu geben. Wie vorteilhaft, wenn der Reisende in einer Wohnung abgestiegen ist und aus den gefundenen Schätzen gleich was Gutes zaubern kann.</p>
<p>Wir biegen aber jetzt ab, in den ruhigen aber doch zentralen Stadtteil Monti.</p>
<p>Auf halbem Weg zwischen Kolosseum und Spanischer Treppe döst hier die Ewige ihrer scheinbar ewigen Erneuerung entgegen. Hinter den bröckelnden Fassaden entstehen neue Geschäfte, etablieren sich neue attraktive Lokale.</p>
<p>Vorbei an der legendären Bäckerei Forno (täglich geöffnet!), am Ende der Via Serpenti dann der kleine Platz mit Brunnen, Cafes, den Tauben, den eleganten älteren Herren, dem notorischen Mist-Sammler, dem windschiefen kleinen Blumenstand und der sehr betagten Holzbank vor der Kirche.</p>
<p>Ist darauf ein Platz frei, summen Sie: „Grazie Roma“ und denken ganz fest an den großartigen Antonello Venditti.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<h2></h2>
<h2><strong>Rokitansky im Detail</strong></h2>
<p><strong>Wohnen</strong></p>
<p>Romeloft vermietet interessante Wohnungen in allen Stadtteilen.</p>
<p><a href="http://www.romeloft.com/">http://www.romeloft.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sehen</strong></p>
<p>Campo dei Fiori</p>
<p>(Etwas touristischer) Markt mit lebendigem Flair und tollen Lokalen rundherum</p>
<p>MAXXI</p>
<p>Museum für die Kunst des XXI. Jhdts. Toller Bau von Pritzker-Architektur-Preisträgerin  Zaha Hadid.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>http://www.fondazionemaxxi.it</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Friedenstempel Ara Pacis</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>http://www.arapacis.it</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Essen</strong></p>
<p>Il Gusto</p>
<p>Modern gestylte Rosteria, Osteria, Pizeria mit offenem Grill im Schiffs-Look.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.gusto.it">http://www.gusto.it</a></p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<div class="feedflare">
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		<title>In der Stadt der ertrunkenen Fahrräder</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Nov 2012 12:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rokitansky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Am Wasser]]></category>
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		<category><![CDATA[Dansk design]]></category>
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		<category><![CDATA[Thorvaldsen]]></category>
		<category><![CDATA[Ved Stranden]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich an einem der zahlreichen Kanäle in Kopenhagen. Fahhräder, wohin das Auge blickt. Fast 40% nutzen den Drahtesel für den Weg zur Arbeit, Schule, Uni. Auf breiten &#8220;Rad-Autobahnen&#8221; gleiten sie dahin: schicke, bequeme, alte, neue, Lasten- oder die putzigen &#8220;Kinderwagen&#8221;-Räder &#8230; <a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/11/in-der-stadt-der-ertrunkenen-fahrrader/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/11/in-der-stadt-der-ertrunkenen-fahrrader/lego-fig-neu-img_6475/" rel="attachment wp-att-793"><img class="aligncenter size-large wp-image-793" title="LEGO Fig Neu IMG_6475" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/11/LEGO-Fig-Neu-IMG_6475-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a></p>
<p>Neulich an einem der zahlreichen Kanäle in Kopenhagen. Fahhräder, wohin das Auge blickt. Fast 40% nutzen den Drahtesel für den Weg zur Arbeit, Schule, Uni. Auf breiten &#8220;Rad-Autobahnen&#8221; gleiten sie dahin: schicke, bequeme, alte, neue, Lasten- oder die putzigen &#8220;Kinderwagen&#8221;-Räder mit der großen Kiste am Vorderrad, aus der die kleinen Magnus´ oder Mathildes frech heraus schauen.<span id="more-786"></span></p>
<p>Rechts das tempelartige große Thorvaldsen Museum. Bertel Thorvaldsen, später berühmtester Bildhauer Dänemarks, hat eine bemerkenwerte Karriere hinter sich. Schon mit 11 Jahren kommt er als Kind armer Eltern an die Kunstakademie &#8211; kann sich das heute wer vorstellen? Als Stipendiat verschlägt es ihn nach Rom, wo er 40 Jahre lang wirkt, ehe er 1838 nach Kopenhagen zurückkehrt und der Stadt seine beachtliche Sammlung vermacht.</p>
<p>Kunst &amp; Design wird hier an der Ostsee breiter Raum gewidmet. Wie etwa mit der 2004 neu eröffneten Königlichen Oper (finanziert vom Containerunternehmen Maersk), die wie ein neuzeitlicher Tempel in den Amalienhafen ragt. Im Innenraum geben die riesigen kugelrunden Kronleuchter von Olafur Eliasson mit den holzvertäfelten Wänden rundum ein vitales Bild vom &#8220;Dansk Design&#8221;.</p>
<p>Gegenüber am Hafenbecken prunkt das neue Schauspielhaus, eine riesige Glasschachtel, die man 2008 sinnigerweise mit &#8220;Hamlet&#8221; eröffnet hat.</p>
<p>Auch am Wasser, wenige Hundert Meter entfernt, dann die „Kongelige Bibliotek“ mit dem modernen, verspiegelten Anbau direkt am Hafen. Aufgrund seiner rund 2500 Quadratmeter großen, dunklen Fassade aus poliertem schwarzem Granit gaben die Kopenhagener dem 1999 eingeweihten Multikulturhaus den Spitznamen „Schwarzer Diamant“. Der kann so richtig funkeln, wenn das Sonnenlicht mittags auf die glatte schwarze Fassade trifft.</p>
<p>Mittagszeit am &#8220;Nyhavn&#8221;: wo früher die Handelsschiffe an Land gingen und den Seeleuten ausreichend Gelegenheit geboten wurde ihren Sold rasch loszuwerden, versammeln sich heute die Touristen. Ein malerischer Hafenkanal, zahlreiche museale Schiffe vor Anker, umrahmt von bunten Fachwerkshäusern und zahlreichen Restaurants. Smoerebroed, Hering, kräftiges Bier vom Fass und ein guter Aquavit haben einst schon die Männer von Flake erfreut.</p>
<p>Zurück geht es wieder über den &#8220;Stroeget&#8221;, den &#8220;Strich&#8221;, die lange Haupt(Einkaufs-)strasse Kopenhagens. Viel &#8220;Dansk Design&#8221; lacht aus den Schaufenstern (etwa bei H. Skjalm P.) oder in den Kaufhäusern, wie Illums Bolinghus.</p>
<p>Und was ist mit den ertrunkenen Fahrrädern?</p>
<p>Die sieht man &#8211; leider &#8211; zahlreich in den Kanälen vor sich hindümpeln. Ob aus einer betrunkenen Laune heraus oder zur &#8220;Entsorgung&#8221;: Made in Denmark, ertrunken im kalten Kanal.</p>
<div id="attachment_801" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/11/in-der-stadt-der-ertrunkenen-fahrrader/nyhavn-img_6556/" rel="attachment wp-att-801"><img class="size-large wp-image-801 " title="Nyhavn IMG_6556" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/11/Nyhavn-IMG_6556-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Nyhavn: früher Spelunken und Freudenhäuser</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_800" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/11/in-der-stadt-der-ertrunkenen-fahrrader/oper-img_6575/" rel="attachment wp-att-800"><img class="size-large wp-image-800" title="Oper IMG_6575" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/11/Oper-IMG_6575-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Die neue Oper direkt am Meer</p></div>
<div id="attachment_797" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/11/in-der-stadt-der-ertrunkenen-fahrrader/smoerrebroed-img_6607/" rel="attachment wp-att-797"><img class="size-large wp-image-797" title="Smoerrebroed IMG_6607" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/11/Smoerrebroed-IMG_6607-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Lecker: Smoerrebroed und Bier</p></div>
<div id="attachment_794" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/11/in-der-stadt-der-ertrunkenen-fahrrader/elefant-img_6627/" rel="attachment wp-att-794"><img class="size-large wp-image-794" title="Elefant IMG_6627" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/11/Elefant-IMG_6627-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">&#8220;Wer Gott verdraut had wohl gebaut&#8221; &#8211; Wunsch aus 1765</p></div>
<div id="attachment_806" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/11/in-der-stadt-der-ertrunkenen-fahrrader/ertrunkene-rader-neu-img_6481/" rel="attachment wp-att-806"><img class="size-large wp-image-806" title="ertrunkene Räder neu IMG_6481" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/11/ertrunkene-Räder-neu-IMG_6481-600x803.jpg" alt="" width="600" height="803" /></a><p class="wp-caption-text">RIP: ertrunkene Räder</p></div>
<blockquote>
<h2><strong>Rokitansky im Detail</strong></h2>
<p>Wohnen</p>
<p><strong>Hotel Alex</strong></p>
<p>Noveau Boheme Spa Hotel</p>
<p><a href="http://www.hotelguldsmeden.dk/home/index.html">http://www.hotelguldsmeden.dk/home/index.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Essen</p>
<p><strong>Noma</strong></p>
<p>&#8220;On Monday the 3rd of December 2012 at 10 a.m. (CET) we start taking table reservations for February and March 2013.&#8221; Na ja, gilt halt als <span style="text-decoration: underline;">das</span> Top Restaurant Europas.</p>
<p><a href="http://noma.dk">http://noma.dk</a></p>
<p><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/11/in-der-stadt-der-ertrunkenen-fahrrader/noma-ente-img_6514/" rel="attachment wp-att-802"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-802" title="Noma Ente IMG_6514" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/11/Noma-Ente-IMG_6514-160x160.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></p>
<p><strong>Slotskaelderen</strong></p>
<p>Traditionelles Smoerrebroed Gasthaus im Zentrum</p>
<p><a href="http://www.slotskaelderen.dk">http://www.slotskaelderen.dk</a></p>
<p><strong>Heering</strong></p>
<p>Fisch Bistro am Nyhavn</p>
<p><a href="http://restaurantheering.dk/dk/index.php">http://restaurantheering.dk/dk/index.php</a></p>
<p><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/11/in-der-stadt-der-ertrunkenen-fahrrader/heering-img_6628/" rel="attachment wp-att-796"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-796" title="Heering IMG_6628" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/11/Heering-IMG_6628-160x160.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Trinken</p>
<p>Weinbar <strong>&#8220;Ved Stranden&#8221;</strong></p>
<p><a href="http://www.vedstranden10.dk">http://www.vedstranden10.dk</a></p>
<p><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/11/in-der-stadt-der-ertrunkenen-fahrrader/ved-stranden/" rel="attachment wp-att-813"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-813" title="Ved Stranden" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/11/Ved-Stranden-160x132.jpg" alt="" width="160" height="132" /></a></p>
<p>Bierlokal <strong>&#8220;Mikkeller&#8221;</strong></p>
<p><a href="http://mikkeller.dk">http://mikkeller.dk</a></p>
<p><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/11/in-der-stadt-der-ertrunkenen-fahrrader/mikkeller/" rel="attachment wp-att-814"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-814" title="Mikkeller" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/11/Mikkeller-160x160.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></p>
<p>Sehen</p>
<p><strong>Bootsrundfahrt</strong></p>
<p>Ab Nyhavn oder ab Gammel Strand: absolut empfehlenswert</p>
<p><a href="http://www.stromma.dk/en/CANALTOURS/">http://www.stromma.dk/en/CANALTOURS/</a></p>
<p><strong>Danish Design</strong></p>
<p><a href="http://www.visitcopenhagen.com/See-and-do/Danish-Design-Centre/382" target="_blank">Dansk Design Center</a> is a good place to start. But in <a href="http://www.visitcopenhagen.com/see-and-do/~/link.aspx?_id=3286c40649cb41dcbfea4d5602924b2e&amp;_z=z">department stores</a> like <a href="http://visitcopenhagen.com/Shopping/Illums-Bolighus/382">Illums Bolighus</a>, <a href="http://visitcopenhagen.com/Shopping/Bodum-Home/382">Bodum Home</a> and <a href="http://visitcopenhagen.com/Shopping/Hay-House/382">Hay House</a> you will also get a good impression of the Danes ability to design.</p>
<p><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/11/in-der-stadt-der-ertrunkenen-fahrrader/kaufhaus-img_6631/" rel="attachment wp-att-795"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-795" title="Kaufhaus IMG_6631" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/11/Kaufhaus-IMG_6631-160x160.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></p></blockquote>
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		<title>Bad Luck nach Miramare</title>
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		<comments>http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/10/bad-luck-nach-miramare/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Oct 2012 10:34:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rokitansky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Am Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Auto-mobil]]></category>
		<category><![CDATA[Buffet Pepi]]></category>
		<category><![CDATA[Miramare]]></category>
		<category><![CDATA[Suban]]></category>
		<category><![CDATA[Triest]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie eine weiße Festung thront Schloss Miramare auf einem Kalkfelsen in der Bucht von Triest. Zwei tragische Familiengeschichten seiner einst stolzen Bewohner sind damit verbunden. Da ist einmal der junge Befehlshaber der k.u.k. Flotte, Erzherzog Maximilan, Bruder von Kaiser Franz &#8230; <a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/10/bad-luck-nach-miramare/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/10/bad-luck-nach-miramare/img_6099/" rel="attachment wp-att-758"><img class="aligncenter size-large wp-image-758" title="Miramare close" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/10/IMG_6099-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a></p>
<p>Wie eine weiße Festung thront Schloss Miramare auf einem Kalkfelsen in der Bucht von Triest. Zwei tragische Familiengeschichten seiner einst stolzen Bewohner sind damit verbunden.<span id="more-753"></span></p>
<p>Da ist einmal der junge Befehlshaber der k.u.k. Flotte, Erzherzog Maximilan, Bruder von Kaiser Franz Josef. Nach seinen Plänen wird das Schloss errichtet und ein prächtiger botanischer Garten angelegt, der heute noch die Großzügigkeit des Planers erahnen lässt.</p>
<p>Für die Marotten des Seeoffiziers sprechen sein Schlafzimmer, ganz im Stile einer Schiffskoje gehalten, sowie ein Windanzeiger über dem Esszimmertisch, der mechanisch mit dem Dach verbunden dem „Seemann“ auch beim Essen angibt, woher der Wind bläst.</p>
<p>Hier in Miramare unterzeichnet Maximilian &#8211; auch auf Drängen seiner Frau &#8211; das Annahmedekret als Kaiser von Mexico. Ein Traum, der später tragisch mit seiner Erschießung endete. Maximilian starb als Sir: vor seiner Hinrichtung am 19. Juni 1867 vergab er den sieben Mitgliedern des Exekutionskommandos, gab jedem ein Goldstück und bat darum, nicht in den Kopf geschossen zu werden.</p>
<p>Während Maximilian mit Frau nur das Erdgeschoss in Miramare bewohnte, bevorzugte in den 1930er Jahren der Herzog von Aosta den ersten Stock. Heute sind im Obergeschoss  des sehr gut erhaltenen Schlosses die Räumlichkeiten von Amadeo, Duca  d´Aosta zu besichtigen. Das Mitglied der italienischen Königsfamilie verbrachte in der Zwischenkriegszeit hier einige Jahre mit der Familie. Beeindruckend das formal strenge Mobiliar mit Anklängen an die Moderne, das ganz im Gegensatz zum Historismus der übrigen Anlage steht. Auch Amadeo  folgt einem Ruf in die Ferne &#8211; als Vizekönig in Äthiopien. Und auch er scheitert: in den Wirren des 2. Weltkriegs stirbt er in Haft, erst 43jährig, an den Folgen der Malaria.</p>
<p>Nach so viel „Schicksal“ lockt dann das nahe Triest mit irdischen Freuden, wie etwa der „Antica Trattoria Suban“ oder dem legendären „Buffet da Pepi“.</p>
<div id="attachment_755" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/10/bad-luck-nach-miramare/img_6067/" rel="attachment wp-att-755"><img class="size-large wp-image-755" title="Windanzeiger" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/10/IMG_6067-600x803.jpg" alt="" width="600" height="803" /></a><p class="wp-caption-text">Woher der Wind bläst: Windanzeiger über dem Esstisch</p></div>
<div id="attachment_764" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/10/bad-luck-nach-miramare/img_6089/" rel="attachment wp-att-764"><img class="size-large wp-image-764" title="Max" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/10/IMG_6089-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Maximilian, Kaiser von Mexico</p></div>
<div id="attachment_768" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/10/bad-luck-nach-miramare/img_6062/" rel="attachment wp-att-768"><img class="size-large wp-image-768" title="ArbZi Max" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/10/IMG_6062-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Arbeitszimmer des Österr. Flottenkommandanten</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_765" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/10/bad-luck-nach-miramare/img_6058/" rel="attachment wp-att-765"><img class="size-large wp-image-765" title="Bad Max" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/10/IMG_6058-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Maximilian und sein Topf</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_766" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/10/bad-luck-nach-miramare/img_6072/" rel="attachment wp-att-766"><img class="size-large wp-image-766" title="Bad Amadeo" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/10/IMG_6072-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Amadeo hatte das komfortablere Bad</p></div>
<div id="attachment_757" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/10/bad-luck-nach-miramare/img_6078/" rel="attachment wp-att-757"><img class="size-large wp-image-757" title="Amadeo fliegt" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/10/IMG_6078-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Amadeo in seinem Element: der Luft</p></div>
<div id="attachment_767" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/10/bad-luck-nach-miramare/img_6071/" rel="attachment wp-att-767"><img class="size-large wp-image-767" title="Zi Amadeo" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/10/IMG_6071-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Hauch der Moderne: Zimmer für Amadeo</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<h1><strong>Rokitansky im Detail</strong></h1>
<h3><strong>Wohnen</strong></h3>
<p>&#8211;&gt; Hotel Visavis Duchi d`Aosta</p>
<p>Ableger des altehrwürdigen Haupthauses Duchi d`Aosta.</p>
<p>Neu durchgestylt, attraktive Preise, Frühstück im alten &#8220;Palast&#8221;</p>
<p>Piazza dello Squero Vecchio, 1 (Direkt am Hauptplatz)</p>
<p><a href="http://www.hotelvisavis.net/deu/index.php">http://www.hotelvisavis.net/deu/index.php</a></p>
<div id="attachment_761" class="wp-caption aligncenter" style="width: 170px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/10/bad-luck-nach-miramare/img_6100/" rel="attachment wp-att-761"><img class="size-thumbnail wp-image-761" title="Visavis" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/10/IMG_6100-160x160.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Hotel vis avis Duchi d´Aosta</p></div>
<h3></h3>
<h3></h3>
<h3></h3>
<h3><strong>Essen</strong></h3>
<p>&#8211;&gt; Antica Trattoria Suban</p>
<p>Eine Institution, die optisch etwas in die Jahre gekommen ist, aber die Küche sich nach wie vor in Bestform zeigt. Unbedingt probieren: Fleisch gegrillt am offenen Holzkohlenfeuer (wie ein Fogolar im Friaul ).</p>
<p>via E. Comici 2/d (etwas außerhalb)</p>
<p><a href="http://www.suban.it/suban/gli-ambienti">http://www.suban.it/suban/gli-ambienti</a></p>
<div id="attachment_760" class="wp-caption aligncenter" style="width: 170px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/10/bad-luck-nach-miramare/img_6114/" rel="attachment wp-att-760"><img class="size-thumbnail wp-image-760" title="Suban" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/10/IMG_6114-160x160.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">offener Grill (Fogolar Style)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8211;&gt; Buffet da Pepi</p>
<p>Das ist Triest: Schmelztiegel aus Norditalien, Slowenien und Österreich. Also gibt es allerlei Gesottenes mit viel frischem Kren darüber. Lokalkolorit.</p>
<p>Via della Cassa di Risparmio 3 (im Zentrum)</p>
<p><a href="http://www.buffetdapepi.com/default-de.aspx">http://www.buffetdapepi.com/default-de.aspx</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8211;&gt; oder ab ins benachbarte Muggia (aber das ist eine andere Geschichte&#8230;.)</p></blockquote>
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		<title>Reich in Hvar</title>
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		<comments>http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/07/reich-in-hvar/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Jul 2012 20:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rokitansky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Am Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Im Anflug]]></category>
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		<description><![CDATA[Langsam schiebt sich die 90 Meter lange Motoryacht in den Hafen von Hvar. Provokanterweise thront auf dem Bug der &#8220;Phoenix2&#8243;noch ein Helikopter. Und plötzlich wirken alle anderen Super-Yachten daneben armselig. Und der Begriff &#8220;Reichtum&#8221; wieder verdammt relativ. Ist es erstrebenswerter Luxus mit &#8230; <a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/07/reich-in-hvar/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/07/reich-in-hvar/img_5687/" rel="attachment wp-att-734"><img class="aligncenter size-large wp-image-734" title="IMG_5687" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/07/IMG_5687-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a></p>
<p>Langsam schiebt sich die 90 Meter lange Motoryacht in den Hafen von Hvar. Provokanterweise thront auf dem Bug der &#8220;Phoenix2&#8243;noch ein Helikopter. Und plötzlich wirken alle anderen Super-Yachten daneben armselig. Und der Begriff &#8220;Reichtum&#8221; wieder verdammt relativ.</p>
<p>Ist es erstrebenswerter Luxus mit diesem schwimmenden Club-Hotel an der Mole zu protzen? Um kolportierte 800.000.- pro Woche (!) rd. 10 Gäste zu verwöhnen?</p>
<p>Auf Reisen geht es auch um die Produktion von Erinnerungen. Vermutlich fallen die damit doch relativ schal aus: 24 Stunden Jet-Ski fahren?</p>
<p>Aber Hvar hat wesentlich mehr zu bieten: Reichtümer, die von den &#8220;Onassis-auf-Zeit&#8221; Leuten wahrscheinlich gar nicht erkannt werden.<span id="more-733"></span></p>
<p>1. Das Glück der Piazza</p>
<p>Die Piazza/Pijaca ist eigentlich unmodern: keine Behübschung durch Bäume/Palmen etc und kein Autoverkehr. Genau das macht ihren Reiz aus: Ein Platz, der sich selbst als öffentliches Wohnzimmer versteht. Vollständig, in sich geerdet. Am Vormittag eilen die, die etwas zu erledigen haben, hin und her, unterbrechen nur kurz auf einen Cafe/Plausch in der Bar. Über die Mittagszeit liegt die bleierne Schwere der Hitze über den glatten, fast rutschigen, weissen Steinen. Eine in die Fassade des großen Arsenal-Gebäudes integrierte steinerne Bank ladet zur kurzen Rast im Schatten. Am Abend erwacht der Platz zur Bühne: Gasthäuser wetteifern um Kundschaft, Segler um das bessere &#8220;Latein&#8221;, Frauen um Aufmerksamkeit, Kinder um einen Ball.</p>
<div id="attachment_740" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/07/reich-in-hvar/img_5697/" rel="attachment wp-att-740"><img class="size-large wp-image-740" title="IMG_5697" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/07/IMG_5697-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Vorsicht: glatter Stein!</p></div>
<p>Von den Venezianern im 15. Jhdt angelegt, überdauerte das Ensemble die spätere Herrschaft von Österreichern, Ungarn, Franzosen, Italienern und des realen Sozialismus jugoslawischer Prägung. Spuren haben alle hinterlassen, aber das große Ganze blieb bestehen.</p>
<p>2. Die Freuden der abgelegenen Bucht</p>
<p>Um rd. 4 Euro geht es mit dem kleinen Tuk-tuk Fährboot hinüber zu den vorgelagerten Inseln, die mit glasklarem Wasser, wilden Rosmarinsträuchen und urigen Wirtshäusern (Konoba) locken. So etwa zur Marinkovac Insel, wo dann ein 10minütiger Fussweg zum Mlini Beach führt. Dort nach dem Schwimmen salzverkrustet in Nikos Konoba sitzen, frischen Fisch, Salate, Kalamari essen, den trockenen Hauswein trinken &#8211; und dann ja nicht das letzte Boot um 18 Uhr versäumen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_736" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/07/reich-in-hvar/img_5637/" rel="attachment wp-att-736"><img class="size-large wp-image-736" title="IMG_5637" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/07/IMG_5637-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">So gehts nach Mlini</p></div>
<p>3. Hinter dem Parkplatz wartet der Luxus</p>
<p>Mit dem Boot nach Milna. Knapp 100 Einwohner im Küstenort der als Antipode zur Hvar gelten mag. Erst 1960 besiedelt, viel grauer Beton-Barock. Ah, zwei Gasthäuser im kleinen Hafen. Nein, dorthin geht es nicht, sondern zu Fuss ins Landesinnere. Vorbei am Schrottplatz, vorbei am Parkplatz mit den Zastava-Leichen. Sind wir richtig?</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_737" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/07/reich-in-hvar/img_5664/" rel="attachment wp-att-737"><img class="size-large wp-image-737" title="IMG_5664" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/07/IMG_5664-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Konoba Lambik</p></div>
<p>Ja, plötzlich der Eingang, mitten im Olivenbaumhain das Gasthaus &#8220;Lambik&#8221;. Grobe Holztische, authentisches Essen, lokaler Wein. Und plötzlich stehen 4 Männer vom Nachbartisch auf und beginnen zu singen. Keine Folkloreshow, sondern ein Geburtstagsgeschenk für den Wirten vom Chor in Hvar. Ob das auch auf der Phoenix2 zu hören war?</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<h1><strong>Rokitansky im Detail</strong></h1>
<p><strong>Wohnen: Hotel Riva</strong></p>
<p>Direkt am Hafen: <a href="http://www.suncanihvar.com/riva-hvar-yacht-harbour-hotel.html/">http://www.suncanihvar.com/riva-hvar-yacht-harbour-hotel.html/</a></p>
<p><strong>Direkttransfer nach Hvar von Split:</strong></p>
<p>- Katamaran von Split Stadt</p>
<p>- Bootstaxi vom Flughafen-Port  +385 98 9595 094</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Bittersüss in Zagreb: Museum of Broken Relationships</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/rokitansky-unterwegs/~3/3gWyvATdYYA/</link>
		<comments>http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/04/bittersuss-in-zagreb-museum-of-broken-relationships/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 15:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rokitansky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Im Anflug]]></category>
		<category><![CDATA[Schritt für Schritt]]></category>
		<category><![CDATA[Ban Jelacic]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Broken Relationship]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Zagreb]]></category>

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		<description><![CDATA[Von der Zagreber Unterstadt geht es zu Fuß steil bergauf in den oberen Teil der kroatischen Hauptstadt, Gornji Grad. Dort, wo alles fein restauriert ist und sich Rathaus und Regierungssitz in neuer Pracht zeigen. Oder man nimmt die kurze Standseilbahn, &#8230; <a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/04/bittersuss-in-zagreb-museum-of-broken-relationships/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_670" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/04/bittersuss-in-zagreb-museum-of-broken-relationships/img_4941/" rel="attachment wp-att-670"><img class="size-large wp-image-670" title="IMG_4941" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/04/IMG_4941-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Ausgezeichnet als &quot;Innovativstes Museum 2011&quot;</p></div>
<p>Von der Zagreber Unterstadt geht es zu Fuß steil bergauf in den oberen Teil der kroatischen Hauptstadt, Gornji Grad. Dort, wo alles fein restauriert ist und sich Rathaus und Regierungssitz in neuer Pracht zeigen. Oder man nimmt die kurze Standseilbahn, die &#8211; wie ein Schild im Inneren der Kabine zeigt &#8211; seinerzeit von der Korneuburger Schiffswerft gebaut wurde.</p>
<p>Oben angelangt sind es wenige Schritte im alten Stadtteil Gradec bis man vor dem kleinen Museum steht, das weltweit Furore macht: Das <strong>Museum of Broken Relationships </strong>wurde 2011 mit dem Preis für das innovativste Museum in Europa ausgezeichnet.<span id="more-667"></span></p>
<p>Das Künstlerpaar Dražen Grubišić und Olinka Vištica waren vier Jahre lang ein Paar. Als sie sich trennten, standen sie vor der Frage was tun mit den gemeinsamen Objekten der Zuneigung, der Erinnerung, den Liebesbeweisen? So entstand zunächst eine Wanderausstellung und später eben das Museum in Zagreb, das mittlerweile Objekte von Ex-Verliebten aus vielen Ländern zeigt. Rührend, komisch oder schockierend? Frisch Verliebte sehen in den zur Schau gestellten Gegenständen und ihren Erklärungen ein amüsantes Sammelsurium an Belegen für einen Zustand, der ihnen ganz ganz ferne scheint. Beziehungshaudegen empfinden ein gewisses &#8220;Memento Mori&#8221; und jüngst Getrennte können ihrem frischen Schmerz nachhängen und Trost am Beispiel anderer finden: für jeden &#8220;Beziehungsstatus&#8221; hat das Museum was zu bieten.</p>
<div id="attachment_683" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/04/bittersuss-in-zagreb-museum-of-broken-relationships/gartenzwerg/" rel="attachment wp-att-683"><img class="size-large wp-image-683" title="Gartenzwerg" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/04/Gartenzwerg-600x394.jpg" alt="" width="600" height="394" /></a><p class="wp-caption-text">Vor Zorn durch die Scheibe ........</p></div>
<p>Ob es die Axt ist, mit der in Berlin Mobiliar zerschlagen wurde oder der G-String mit der bitteren Bemerkung &#8221;After four years, he turned out to be as cheap and shabby as his presents&#8221; oder der komisch traurige Gartenzwerg mit zertrümmerter Nase: sie alle erzählen Geschichten von der Liebe, ihrem Wahnsinn und dem Zerbrechen.</p>
<p>Kein Wunder,  dass der meist verkaufte Artikel im Museumsshop ein Radiergummi mit der Aufschrift &#8220;Bad memories eraser&#8221; ist. Ob den auch die Brautpaare mitbekommen, die hier am Weg zum Rathaus vorbei kommen?</p>
<p>Zu Fuß sind es nur ein paar Minuten (bergab!) zurück in die Unterstadt zum zentralen Punkt Zagrebs, dem <strong>Ban Jelacic Platz</strong>. Der Namensgeber, ein kaisertreuer Volksheld, war massgeblich an der Niederschlagung der 1848er Aufstände und des ungarischen Unabhängigkeitskrieges beteiligt. Daher drohte das martialische Reiterstandbild mit erhobenem Säbel nach Osten, nach Budapest. Im kommunistischen Jugoslawien als monarchistischer Loyalist verdammt, kam das Denkmal Jelacic´ ins Depot, um 1990 in der neuen Unabhängigkeit wieder an seinen Platz zurück zu kehren. Aber um 90 Grad verdreht: der Säbel droht nun nach Süden &#8211; bad memories erased?</p>
<div id="attachment_669" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/04/bittersuss-in-zagreb-museum-of-broken-relationships/img_4939/" rel="attachment wp-att-669"><img class="size-medium wp-image-669" title="IMG_4939" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/04/IMG_4939-300x401.jpg" alt="" width="300" height="401" /></a><p class="wp-caption-text">Die Liebe und ihre Zerrbilder</p></div>
<div id="attachment_674" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/04/bittersuss-in-zagreb-museum-of-broken-relationships/img_4943/" rel="attachment wp-att-674"><img class="size-large wp-image-674" title="Markuskirche Zagreb" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/04/IMG_4943-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Im Regierungsviertel rund um die Markuskirche</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_676" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/04/bittersuss-in-zagreb-museum-of-broken-relationships/img_4916/" rel="attachment wp-att-676"><img class="size-large wp-image-676" title="Jalacic Platz Zagreb" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/04/IMG_4916-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Ban Jelacic: gen Süden!</p></div>
<blockquote>
<h1><strong>Rokitansky im Detail</strong></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Museum of Broken Relationships</strong></p>
<p>Ćirilometodska 2,<br />
10 000 Zagreb, Croatia</p>
<p><a href="www.brokenships.com">www.brokenships.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/04/bittersuss-in-zagreb-museum-of-broken-relationships/exhibits_4/" rel="attachment wp-att-684"><img class="size-medium wp-image-684  alignnone" title="exhibits_4" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/04/exhibits_4-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dolac Markt</strong></p>
<p>Am lebhaften Markt wird gehandelt (Obst/Gemüse/Fisch/Käse), getratscht, in den Cafes die Zeit versessen &#8211; und eine neue Beziehung begonnen?</p>
<p>Gleich neben dem Ban Jelacic Platz</p>
<div id="attachment_675" class="wp-caption aligncenter" style="width: 170px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/04/bittersuss-in-zagreb-museum-of-broken-relationships/img_4929/" rel="attachment wp-att-675"><img class="size-thumbnail wp-image-675" title="Dolac Markt" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/04/IMG_4929-160x160.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Der Bauch von Zagreb: Dolac Markt</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Museum of Contemporary Art</strong></p>
<p>Av. Dubrovnik 17 (in der Neustadt)</p>
<p><a href="www.msu.hr/#/en/">www.msu.hr/#/en/</a></p>
<div id="attachment_671" class="wp-caption aligncenter" style="width: 170px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/04/bittersuss-in-zagreb-museum-of-broken-relationships/img_4954/" rel="attachment wp-att-671"><img class="size-thumbnail wp-image-671" title="MusConArt" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/04/IMG_4954-160x160.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Museum of Contemporary Art</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Buchtipp:</strong></p>
<p>Orhan Pamuk: &#8220;Das Museum der Unschuld&#8221;</p></blockquote>
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		<title>Gran Canaria ist belegt</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 20:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rokitansky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Am Wasser]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Schlummernd döst Rokitansky am Pool und genießt die erste kräftige Frühlingssonne. Es war nicht einfach eine freie Liege zu ergattern, aber da sich in diesem Eck den ganzen Vormittag niemand mit Besitzansprüchen gezeigt hat, wagte er das am Bett &#8230; <a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/04/gran-canaria-ist-belegt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/04/gran-canaria-ist-belegt/liegen-10-uhr/" rel="attachment wp-att-643"><img class="alignnone size-large wp-image-643" title="Liegen 10 Uhr" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/04/Liegen-10-Uhr-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a></p>
<p>Schlummernd döst Rokitansky am Pool und genießt die erste kräftige Frühlingssonne. Es war nicht einfach eine freie Liege zu ergattern, aber da sich in diesem Eck den ganzen Vormittag niemand mit Besitzansprüchen gezeigt hat, wagte er das am Bett liegende Magazin zur Seite zu räumen und streckt sich in der Sonne genießerisch  aus.<span id="more-638"></span></p>
<p>Eine ungehaltene Stimme, unschwer als heimatliche zu erkennen, sorgt für plötzliches Erwachen: &#8220;Des is mei Platz!&#8221;. Rokitansky miemt den Weiter-Schlafenden und stellt sich ergo taub. Abgang des Ungehaltenen. Zehn Minuten später ein neuerlicher Angriff, den Rokitansky mit dem Hinweis auf die vom Hotel ausgegeben Reservierungsrichtlinie kontert. Den UAGZ (Unangenehmer Zeitgenosse) kümmert das wenig und er setzt zum KO-Argument an: &#8220;I lieg´da schon die ganze Woche!&#8221; und setzt, da der gewünschte Eindruck verfehlt scheint, nach: &#8220;Schleich di!&#8221;. Ups, 5-Stern Hotel, und jetzt sooo tief?</p>
<p>Nach einigem Hin und her, kommt die Rokitanskysche dazu und plädiert wegen &#8220;positive vibrations&#8221; für den Rückzug. Ende des Frühlings-Schlummers, Ärger wegen der &#8220;Niederlage&#8221;, kein Testosteron Abbau in Sicht.</p>
<p>&#8220;Wann&#8221;, frage ich am nächsten Tag Pedro, den Poolservice Mann, &#8220;kommen denn die ersten Leute ihre Liegen besetzen?&#8221; &#8220;Ab 6 Uhr!&#8221;, ist die erstaunliche Antwort. &#8220;Können nicht schlafen&#8221;, schmunzelt er. Zwischen 8 und 9 ist alles belegt, ab 10 kommen dann die ersten zum Sonnen, die meisten dann erst ab Mittag &#8211; oder gar nicht.</p>
<p>&#8220;Wir werden dieser Unsitte nicht Herr&#8221;, erklärt die resolut wirkende Hoteldirektorin. &#8220;Wir haben mit Hinweisen und Richtlinien alles probiert, aber die Leute halten sich nicht daran.&#8221; Schulterzucken. Geht ab.</p>
<p>Die nächsten Tage im Schmollwinkel Poolcafe. Von dort gibt es einen guten Überblick was alles NICHT frei ist. Ab 14 Uhr drängeln wir uns zu Viert auf einer Zweier-Liege.</p>
<p>Nach vier Tagen ist Rokitansky mürbe und besiegt: Noch VOR dem Frühstück schleicht er, mit Beleg-Material bewaffnet, zum Pool und sucht gemeinsam mit Pedro einen super Platz aus. So schnell kann das gehen: nach wenigen Tagen vom amüsierten Beobachter zum Mittäter. Wie soll das je funktionieren?</p>
<div id="attachment_642" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/04/gran-canaria-ist-belegt/liegen-9-uhr/" rel="attachment wp-att-642"><img class="size-large wp-image-642" title="Liegen 9 Uhr" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/04/Liegen-9-Uhr-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Reservatio praecox (8 Uhr)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_641" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/04/gran-canaria-ist-belegt/rokitansky-liege/" rel="attachment wp-att-641"><img class="size-large wp-image-641" title="Rokitansky Liege" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/04/Rokitansky-Liege-600x803.jpg" alt="" width="600" height="803" /></a><p class="wp-caption-text">Yes, I can too!</p></div>
<div id="attachment_644" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/04/gran-canaria-ist-belegt/dunen-laspalomas/" rel="attachment wp-att-644"><img class="size-large wp-image-644" title="Dünen Laspalomas" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/04/Dünen-Laspalomas-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Dünen von Laspalomas</p></div>
<div id="attachment_645" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/04/gran-canaria-ist-belegt/apartements/" rel="attachment wp-att-645"><img class="size-large wp-image-645" title="Apartements" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/04/Apartements-600x340.jpg" alt="" width="600" height="340" /></a><p class="wp-caption-text">Immoboom im Umland?</p></div>
<div id="attachment_647" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/04/gran-canaria-ist-belegt/bauwut/" rel="attachment wp-att-647"><img class="size-large wp-image-647" title="Bauwut" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/04/Bauwut-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Immoblase geplatzt!</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_658" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/04/gran-canaria-ist-belegt/kara-ben-nemsi/" rel="attachment wp-att-658"><img class="size-large wp-image-658" title="Kara Ben Nemsi" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/04/Kara-Ben-Nemsi-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Wüstenfeeling gleich ums Eck</p></div>
<div id="attachment_657" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/04/gran-canaria-ist-belegt/strand-2/" rel="attachment wp-att-657"><img class="size-large wp-image-657" title="Strand" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/04/Strand1-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Dünenstrand: weit, breit &amp; unbelegt!</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wo die Helden baden gehen:  Thermen in Budapest</title>
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		<comments>http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/03/wo-die-helden-baden-gehen-thermen-in-budapest/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 21:18:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rokitansky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<description><![CDATA[Ja, Budapest rückt immer näher an Wien. Etwas über 2 Stunden mit dem Auto oder sehr bequem in 2:36 mit dem ÖBB Railjet. Wichtig: Badehose nicht vergessen! &#160; Dass die ungarische Hauptstadt über eine ausgeprägte Badekultur verfügt, verdankt sie zum &#8230; <a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/03/wo-die-helden-baden-gehen-thermen-in-budapest/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, Budapest rückt immer näher an Wien. Etwas über 2 Stunden mit dem Auto oder sehr bequem in 2:36 mit dem ÖBB Railjet. Wichtig: Badehose nicht vergessen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/03/wo-die-helden-baden-gehen-thermen-in-budapest/schild-thermalbad/" rel="attachment wp-att-602"><img class="aligncenter size-large wp-image-602" title="Schild Thermalbad" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/03/Schild-Thermalbad-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a></p>
<p>Dass die ungarische Hauptstadt über eine ausgeprägte Badekultur verfügt, verdankt sie zum einen den über 100 heißen Quellen in der Stadt. Und andererseits der langen  osmanische  Besatzung mit ihrer Hamam-Kultur. Protzend mit der Ästhetik der Gründerzeit finden wir die einstigen Repräsentativbauten heute in neuem, generalrenoviertem Glanz.</p>
<p><span id="more-586"></span></p>
<p>Beginnen wir am geschichtsträchtigen <strong>Heldenplatz</strong> (U Bahn Station: Hösek Tere). Wie alle Heldenplätze der Welt ein Brennpunkt nationaler Aufwallung. Zur seinerzeitigen 1000 Jahr Feier 1896 wurde der riesige Platz mit dem 36m hohen Millenniumsdenkmal und den umgebenden Kolonnaden angelegt. Seither hat er unzählige Aufmärsche, Uniformen und Systeme kommen und gehen sehen. Monumentale Plätze sind wie ein Magnet für Aufmärsche, Versammlungen, Reden und jede Menge Propaganda. Ist das von den Architekten und Städtebauern vorab mit-überlegt, geplant, antizipiert, vor-organisiert?</p>
<p><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/03/wo-die-helden-baden-gehen-thermen-in-budapest/heldenplatz2/" rel="attachment wp-att-590"><img class="size-medium wp-image-590 alignnone" title="Heldenplatz2" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/03/Heldenplatz2-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/03/wo-die-helden-baden-gehen-thermen-in-budapest/hosok-tere/" rel="attachment wp-att-592"><img class="alignnone size-medium wp-image-592" title="Hösök Tere" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/03/Hösök-Tere-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Der große Platz nicht nur als vordergründige Propaganda durch seine Denkmäler und Statuen, sondern geradezu als Aufmarschgebiet für zukünftige Systeme, ihre Umbrüche und Nachfolger.</p>
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<p><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/03/wo-die-helden-baden-gehen-thermen-in-budapest/mucsarnok-mueum/" rel="attachment wp-att-597"><img class="alignright  wp-image-597" title="Mücsarnok Mueum" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/03/Mücsarnok-Mueum-300x401.jpg" alt="" width="192" height="257" /></a></p>
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<p>Am Rande der Propaganda wurde der Kunst Raum gegeben:  in den beiden Museen an den beiden Seiten des Platzes: Die <strong>Kunsthalle</strong> (Műcsarnok) zeigt in ihren großzügigen Räumlichkeiten wechselnde Ausstellungen von Gegenwartskunst, das Szépművészeti Museum auf der anderen Seite hat beachtliche Schätze alter Meister in seinen Sammlungen.</p>
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<p>Ein paar Schritte durch den angrenzenden Park („Stadtwäldchen“) und wir stehen vor einem der größten Badekomplexe Europas, dem <strong>Széchenyi-Bad</strong>. Heiße Quellen sorgen für wohltemperierte Badebecken. Aber Schwimmen ist nicht gerne gesehen! Man geht hin, um im warmen Wasser zu weiken, mit Freunden zu plauschen oder Schach (!) zu spielen. „Wellness“ könnte hier erfunden worden sein.</p>
<p><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/03/wo-die-helden-baden-gehen-thermen-in-budapest/szechenyi-ausen/" rel="attachment wp-att-595"><img class="alignnone  wp-image-595" title="Szechenyi außen" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/03/Szechenyi-außen-300x224.jpg" alt="" width="270" height="202" /></a><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/03/wo-die-helden-baden-gehen-thermen-in-budapest/schachspieler/" rel="attachment wp-att-600"><img class="alignnone size-medium wp-image-600" title="Schachspieler" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/03/Schachspieler-300x202.png" alt="" width="300" height="202" /></a></p>
<p>Ob in den großen Außenbecken oder den zahlreichen Indoor-Pools mit unterschiedlichen Wassertemperaturen, jeder scheint sein Stamm-Becken zu haben, wo man Freunde trifft und Neuigkeiten austauscht. Rokitanskys Favorit: das Strömungsbecken, in dem man sich gemütlich Runde um Runde treiben lässt!</p>
<p><strong>Nationale Helden</strong></p>
<p>Wer mehr über die relativ rasche Abfolge von Systemen in Ungarn wissen möchte, besucht das Ungarische <strong>Nationalmuseum</strong>. Der historische Bogen reicht dort vom Jahr 1.000 bis zur Implosion des kommunistischen Systems 1989/90. Vor allem der zeitgeschichtliche Teil besticht durch anschauliches Material.</p>
<div id="attachment_589" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/03/wo-die-helden-baden-gehen-thermen-in-budapest/umsturz/" rel="attachment wp-att-589"><img class="size-medium wp-image-589" title="Umsturz" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/03/Umsturz-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Systemwechsel</p></div>
<p>Vom brüchigen Glanz der Monarchie bis zu den kommunistischen Säuberungen der 1950er Jahre: atemberaubend, was die Menschen einander zumuten und antun. Die Wurzeln der aktuellen nationalistische Politik in Ungarn werden vor diesem Hintergrund erkennbar, wenn auch die negativen Folgen &#8211; Gewalt, Ausgrenzung, (Bürger)Krieg &#8211; durch die jüngere Geschichte für alle klar  sein sollten.</p>
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<p>Rokitansky rettet sich ins <strong>Cafe Central</strong>, um den schalen Geschmack mit einem ordentlichen Espresso zu vertreiben. Vielleicht sollten die &#8220;Helden&#8221; öfter die Bäder frequentieren, das entspannt ungemein!</p>
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<h2><strong>Rokitansky im Detail</strong></h2>
<p><strong>Szechenyi Bad</strong></p>
<p>Täglich von 06:00 &#8211; 22:00 Uhr; Eintritt rd. 10 €</p>
<p>H-1146 Budapest, Állatkerti krt. 11.</p>
<p><a href="http://www.szechenyibath.com/">http://www.szechenyibath.com/</a></p>
<p><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/03/wo-die-helden-baden-gehen-thermen-in-budapest/szech-ausen/" rel="attachment wp-att-601"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-601" title="Szech außen" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/03/Szech-außen-160x160.png" alt="" width="160" height="160" /></a></p>
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<p><strong>Műcsarnok Museum</strong></p>
<p>tägl. außer MO</p>
<p>1146 Budapest, Dózsa György u. 37</p>
<p><a href="http://www.mucsarnok.hu/new_site/index.php?lang=en">http://www.mucsarnok.hu/new_site/index.php?lang=en</a></p>
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<p><strong>National Museum</strong></p>
<p>tägl. außer MO</p>
<p>1088 Budapest, Múzeum krt. 14-16.</p>
<p><a href="http://www.mnm.hu/en/latog/lat_informaciok0.html">http://www.mnm.hu/en/latog/lat_informaciok0.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Cafe Central</strong></p>
<p>Ein Kaffehaus, wie es sein soll!</p>
<p>1053 Budapest, Károlyi Mihály u. 9.</p>
<p><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/03/wo-die-helden-baden-gehen-thermen-in-budapest/cafe-central/" rel="attachment wp-att-596"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-596" title="Cafe Central" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/03/Cafe-Central-160x160.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></p>
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<p><strong>Weitere interessante Bäder</strong></p>
<p>Rudas, Gellért,  Király, Lukács etc siehe</p>
<p><a href="http://www.heilbaderbudapest.com/tartalom.php">http://www.heilbaderbudapest.com/tartalom.php</a></p></blockquote>
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		<title>Eislaufen mit Stalin</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 10:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rokitansky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Unlängst war in der Zeitung über die &#8220;10 schönsten Eislaufplätze der Welt&#8221; zu lesen. Am Eiffelturm in Paris, beim Hauptbahnhof in Helsinki, der unvermeidliche Rathausplatz in Wien oder das Rockefeller Center in New York, von dem es hieß, dass &#8220;Sky-Skating &#8230; <a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/02/eislaufen-mit-stalin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/02/eislaufen-mit-stalin/turm2/" rel="attachment wp-att-568"><img class="alignnone  wp-image-568" title="Turm2" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/02/Turm2-600x803.jpg" alt="" width="480" height="642" /></a></p>
<p>Unlängst war in der Zeitung über die <strong>&#8220;10 schönsten Eislaufplätze der Welt&#8221;</strong> zu lesen.</p>
<p>Am Eiffelturm in Paris, beim Hauptbahnhof in Helsinki, der unvermeidliche Rathausplatz in Wien oder das <strong>Rockefeller Center in New York</strong>, von dem es hieß, dass &#8220;Sky-Skating hier mit einem wunderbaren Blick über die Metropole ein Vergnügen ist. Oder man läuft unten am bunt beleuchteten Platz, auf dem heuer erstmals auch ein Iglu gebaut wurde&#8221;.</p>
<div id="attachment_570" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/02/eislaufen-mit-stalin/bildschirmfoto-2012-02-17-um-11-27-06/" rel="attachment wp-att-570"><img class="size-medium wp-image-570" title="Bildschirmfoto 2012-02-17 um 11.27.06" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-17-um-11.27.06-300x201.png" alt="" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Skaten am Rockefeller</p></div>
<p><span id="more-564"></span></p>
<p>&#8220;Sky skating&#8221; und &#8220;bunt beleuchtet&#8221;: da fällt Rokitansky natürlich noch was  ein, was auf dieser Liste fehlt: Der <strong>Kulturpalast in Warschau</strong>!</p>
<p>Auf Anordnung Stalins wurde in der polnischen Hauptstadt in den 50-er Jahren ein monumentaler Kulturpalast hingeknallt. Sozialistischer Klassizismus pur in 42 Etagen auf 230 m Höhe und damit nach wie vor das höchste Gebäude in Polen. Mit dem Lift geht es flott in den 30. Stock zur Aussichtsterrasse, von der &#8220;Sky skating&#8221; vom feinsten möglich ist. Rockefeller/New York: 1, Warschau: 1.</p>
<p>Aber jetzt zum Eis und zu &#8220;bunt beleuchtet&#8221;.</p>
<div id="attachment_567" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/02/eislaufen-mit-stalin/turm1/" rel="attachment wp-att-567"><img class="size-medium wp-image-567" title="Turm1" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/02/Turm1-300x401.jpg" alt="" width="300" height="401" /></a><p class="wp-caption-text">Skaten am Palac Kultury</p></div>
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<p>Dort, wo früher die grauen Parteibonzen ihre martialischen Paraden beobachtet haben, nämlich am Fuße des Kultur-Turms, wird heute winterlich eisgelaufen. Und der graue Wolkenkratzer? Der leuchtet in schriller Beleuchtung als wollte er schreien: &#8220;Hier geht die Post ab, hier ist das neue bunte Warschau!&#8221;</p>
<p>Rokitansky urteilt: Warschau siegt über Rockefeller/New York klar mit 2:1, zumindest eislaufmäßig.</p>
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<h2><strong>Rokitansky im Detail</strong></h2>
<p>(Unvollständiger) Bericht im KURIER: Die zehn schönsten Eislaufplätze der Welt :</p>
<p><a title="Kurier Eislaufplätze" href="http://kurier.at/freizeit/reise/4483018-die-zehn-schoensten-eislaufplaetze-der-welt.php">http://kurier.at/freizeit/reise/4483018-die-zehn-schoensten-eislaufplaetze-der-welt.php</a></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/rokitansky-unterwegs?a=GGMLQNt1HlA:dz6ZfA1d87g:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/rokitansky-unterwegs?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/rokitansky-unterwegs?a=GGMLQNt1HlA:dz6ZfA1d87g:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/rokitansky-unterwegs?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/rokitansky-unterwegs?a=GGMLQNt1HlA:dz6ZfA1d87g:-BTjWOF_DHI"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/rokitansky-unterwegs?i=GGMLQNt1HlA:dz6ZfA1d87g:-BTjWOF_DHI" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/rokitansky-unterwegs?a=GGMLQNt1HlA:dz6ZfA1d87g:gIN9vFwOqvQ"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/rokitansky-unterwegs?i=GGMLQNt1HlA:dz6ZfA1d87g:gIN9vFwOqvQ" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/rokitansky-unterwegs?a=GGMLQNt1HlA:dz6ZfA1d87g:F7zBnMyn0Lo"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/rokitansky-unterwegs?i=GGMLQNt1HlA:dz6ZfA1d87g:F7zBnMyn0Lo" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/rokitansky-unterwegs?a=GGMLQNt1HlA:dz6ZfA1d87g:V_sGLiPBpWU"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/rokitansky-unterwegs?i=GGMLQNt1HlA:dz6ZfA1d87g:V_sGLiPBpWU" border="0"></img></a>
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		<title>Ligurien mitten in Wien</title>
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		<comments>http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/01/ligurien-mitten-in-wien/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 18:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rokitansky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Schritt für Schritt]]></category>
		<category><![CDATA[Brandl]]></category>
		<category><![CDATA[Expedit]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstforum]]></category>
		<category><![CDATA[Ligurien]]></category>
		<category><![CDATA[Rough Luxe]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kalter Tag in der grauen Stadt verlangt nach Wärme und Farbe. Abseits des Alltags kann man ja öfters abbiegen &#8211; wenn man will. So etwa jetzt in die neu eröffnete Ausstellung Herbert Brandl im Kunstforum auf der Freyung. Monochrome Großformate &#8230; <a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/01/ligurien-mitten-in-wien/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kalter Tag in der grauen Stadt verlangt nach Wärme und Farbe. Abseits des Alltags kann man ja öfters abbiegen &#8211; wenn man will.</p>
<div id="attachment_538" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/01/ligurien-mitten-in-wien/brandl-in-rot-2/" rel="attachment wp-att-538"><img class="size-large wp-image-538" title="Brandl in Rot" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/01/Brandl-in-Rot1-600x392.png" alt="" width="600" height="392" /></a><p class="wp-caption-text">Brandl in Rot: wärmt</p></div>
<p>So etwa jetzt in die neu eröffnete Ausstellung Herbert Brandl im Kunstforum auf der Freyung. Monochrome Großformate wärmen die graue Winterseele gut an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_520" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/01/ligurien-mitten-in-wien/berg-brandl/" rel="attachment wp-att-520"><img class="size-medium wp-image-520" title="Berg Brandl" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/01/Berg-Brandl-300x193.png" alt="" width="300" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Flashendes Blitzblau</p></div>
<p>Aber dann das: Ein Blitzblau über einem schneebedeckten Berg reißt Rokitansky förmlich raus aus der winterlich öden Großstadt und man vermeint direkt am Berg zu stehen und in das Leuchten von Sonne, Himmel und Schneefeld  zu starren.</p>
<p>Gibt Energie für ca. 2 Tage.</p>
<p><span id="more-519"></span></p>
<p>Wo kulinarisch abrunden?</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Genua, San Remo, Cinque Terre, Portofino &#8211; ab hier wärmt der Text bereits &#8211; könnten so eine Abrundung ergeben. Also zu Fuß von der Freyung durch die Stadt, vorbei am rätselhaften Hauszeichen der Backgammon spielenden Kuh (16. Jhdt.!) in der Bäckerstrasse 12, weiter Richtung Urania in die Wiesingerstraße ins &#8220;Expedit&#8221;.</p>
<div id="attachment_521" class="wp-caption alignright" style="width: 207px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2012/01/ligurien-mitten-in-wien/expedit/" rel="attachment wp-att-521"><img class="size-full wp-image-521" title="Expedit" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2012/01/Expedit-e1327945505591.png" alt="" width="197" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Pasta e basta</p></div>
<p>Trotz Besitzerwechsel holt das herb charmante Lokal mit der &#8220;Rough-Luxe&#8221; Expedit-artigen Einrichtung den Süden &#8211; genau genommen die Region Ligurien &#8211; an die Donau. Speisekarte sucht man am Tisch vergebens, lediglich eine Kreidetafel gibt Auskunft, was die Küche heute bietet.</p>
<p>Tipp: Die täglich wechselnden Pastagerichte.</p>
<div class="mceTemp"></div>
<p>Ein Glas Wein, Espresso &#8211; und der Winter hat für heute keine Chance mehr!</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<h3></h3>
<h3></h3>
<h3></h3>
<h3><strong>Rokitansky im Detail </strong></h3>
<p><strong>Ausstellung Herbert Brandl </strong></p>
<p>Bis 15.4. Bank Austria Kunstforum / Freyung 8 / 1010 Wien tägl. bis 19:00; FR bis 21:00</p>
<div></div>
<p><a href="http://www.bankaustria-kunstforum.at/de/austellungen/kunstforum/50/herbert-brandl">http://www.bankaustria-kunstforum.at/de/austellungen/kunstforum/50/herbert-brandl</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Expedit</strong></p>
<p>Wiesingerstrasse 6, 1010 Wien</p>
<p>Tel: + 43 1 512 33 13 23</p>
<p>Mo-Fr: 11:00 &#8211; 24:00</p>
<p>Sa + Feiertag: 18:00 &#8211; 24:00; So: zu</p></blockquote>
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		<title>Rough Luxe in London</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 21:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rokitansky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Im Anflug]]></category>
		<category><![CDATA[Jamie Oliver]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
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		<description><![CDATA[Luxus ist kein Vergnügen, aber das Vergnügen ist ein Luxus London im Herbst: kühl und bewölkt, cool und bevölkert, und wie! An der Themse scheint die Abkühlung der Wirtschaft (noch) nicht wahrnehmbar. Simon, Rokitanskys Kumpel von früher, meint, die Stadt stehe &#8230; <a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2011/11/rough-luxe-in-london/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_497" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2011/11/rough-luxe-in-london/this-is-shit/" rel="attachment wp-att-497"><img class="size-large wp-image-497 " title="This is shit" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2011/11/This-is-shit-600x803.jpg" alt="" width="600" height="803" /></a><p class="wp-caption-text">Ist es nicht!</p></div>
<p><strong>Luxus ist kein Vergnügen, aber das Vergnügen ist ein Luxus</strong></p>
<p>London im Herbst: kühl und bewölkt, cool und bevölkert, und wie! An der Themse scheint die Abkühlung der Wirtschaft (noch) nicht wahrnehmbar.</p>
<p>Simon, Rokitanskys Kumpel von früher, meint, die Stadt stehe wie ein Wohlstandswiderstandnest gegen die allgegenwärtige Krise im Land. London boomt, konsumiert, pulsiert und betört. Nicht wie Paris durch Eleganz, sondern durch Dynamik. Nicht Yves Montand, sondern der stampfende Rhythmus von The Clash in &#8220;London Calling&#8221;!.<span id="more-495"></span></p>
<p>Simon stampft gerade zwei neue unternehmerische Projekte aus dem Boden. Eins davon nennt sich Savvy Friends und verspricht: „amazing experts to help you squeeze more out of life&#8221; &#8211; mehr aus dem Leben heraus quetschen – von alleine flutscht also gar nichts mehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der neue Luxus der 10-er Jahre hat etwas sehr epikureisches: Selbstbeherrschung und Selbstregulierung als Mittel zum verfeinerten individuellen Genuss. Im drohenden Mangel wird eine neue Einfachheit zum Maßstab erhoben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bestes Beispiel: das neue „Rough Luxe Hotel&#8221; unweit vom St. Pancras Bahnhof, also nordöstliches London.  „A little bit of luxury in a rough part of London. A little bit of rough in a luxurious London“, wie der Text auf der Hotel Homepage erklärt.<a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2011/11/rough-luxe-in-london/stiege-rlh/" rel="attachment wp-att-499"><img class="alignright size-medium wp-image-499" title="Stiege RLH" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2011/11/Stiege-RLH-300x401.jpg" alt="" width="300" height="401" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man nehme ein heruntergekommenes kleines Hotel im Bahnhofsviertel, lasse einen renommierten Designer Hand anlegen – und voila, hier ist das neue Trendhotel.</p>
<p>Rau die Lage, luxuriös der Designer, einfach die Vintage-Möbel im Zimmer, luxuriös das Bad, einfach die abgeschabten Wände mit Lagen unterschiedlichster Bemalung, luxuriös das familiäre Frühstück am großen Community Table, einfach der 70-er Jahre Fernseher im Zimmer (der auch gar nicht funktioniert), super bequem das neue Bett.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_504" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2011/11/rough-luxe-in-london/zimmer-rlh/" rel="attachment wp-att-504"><img class="size-medium wp-image-504 " title="Zimmer RLH" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2011/11/Zimmer-RLH-300x401.jpg" alt="" width="300" height="401" /></a><p class="wp-caption-text">Vintage Room</p></div>
<p>Eine Art kultivierter Abgefucktheit ist voll im Trend:  „Cheap materials are treated as precious items and preserved for their beauty and memory of the site“, na, bitte!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Londoner bewegen im Anfang November 2011 zwei Dinge: Hugh Grant wird Vater aus einer verflossenen Kurzzeitbeziehung, was die Boulevard Medien ausführlich kommentieren. Darf er das? Ist sie nicht zu jung? Warum besucht er sie nur für eine halbe Stunde und fährt dann Golf spielen? Also echte Sorgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und dann der „Poppy Appeal“, eine Spenden-Aktion der Royal British Legion. Wofür wird da gesammelt, fragt Rokitansky die Burschen vom Militär, die mit der Büchse (!) durch London ziehen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Wir sammeln für das Militär, genau genommen für die Kriegsversehrten und die Angehörigen der Gefallenen“, erklärt bereitwillig der Officer. Das fährt ein, v.a. wenn man wie Rokitansky aus einem Land kommt, das schon lange von kriegerischen Auseinandersetzungen bewahrt blieb bzw. sich nicht leichtfertig in solche hineinstürzte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_503" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2011/11/rough-luxe-in-london/preferred-route-1/" rel="attachment wp-att-503"><img class="size-medium wp-image-503" title="Preferred route 1" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2011/11/Preferred-route-1-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Wohin in Afghanistan?</p></div>
<p>Warum diese nationale Aufwallung zugunsten der Kriegsfolgen anstatt einer Friedensaktivität? Jeder macht mit. Alle tragen jetzt in London eine papierene rote Mohnblume am Revers: auf der Straße die Passanten, die Moderatoren im TV, Premier Cameron bei der EU Tagung in Cannes, ja sogar das englische Nationalteam hätte den &#8220;roten Mohn&#8221; am Trikot tragen sollen, hätte sich nicht die Fußballbehörde FIFA dagegen ausgesprochen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Land im Krieg, derzeit hauptsächlich in Afghanistan, dem Mohnanbaugebiet und Opiumerzeugerland Nummer Eins. Und dann die „Mohnblume“ als Anstecker.</p>
<p>Eine Pointe dort, wo das Lachen im Halse steckenbleibt.</p>
<p>Warum investiert ein großes Land soviel (mediale) Aufmerksamkeit in ein Projekt für Kriegsinvalide? Zur Beruhigung der Mütter, die ihre Söhne weiterhin in einen Krieg ziehen lassen? Zur Motivation der jungen Rekruten, die Arme, Beine oder überhaupt ihr Leben opfern sollen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einmal aufgescheucht, verändert sich die Wahrnehmung. Beim Besuch der Westminster Abbey will die Rokitansky Tochter zwar primär den Ort sehen, wo Kate ihrem William ein „Yes, I will“ ins Ohr hauchte, aber Rokitansky fühlt sich plötzlich militärisch umzingelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Welchem Heiligen ist die kleine Kapelle im vordersten Spitz der Kathedrale gewidmet? Der Royal Airforce! Welches Grabmal in der an Grabmälern reichen gotischen Basilika ist das am besten ausgeleuchtete und mit Blumen geschmückt? Heinrich VIII? Mary Stuart? Händel? Churchill? Nein, sondern das Grabmal des unbekannten Soldaten! Wer hat die größten und prächtigsten Sarkophage? Künstler? Könige? Philosophen? Nein, es sind die Heerführer, denen hier monumental gedacht wird. Sehr „rough“ die Briten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_505" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2011/11/rough-luxe-in-london/london-eye/" rel="attachment wp-att-505"><img class="size-medium wp-image-505" title="London Eye" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2011/11/London-Eye-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Im Cockpit über London</p></div>
<p>Nach dieser emotionalen Überhitzung schnell hinüber über die Themse und eine Runde mit dem Londoner Riesenrad, dem „London Eye“ gedreht, um den Überblick nicht zu verlieren. Dass gerade die EDF, die staatliche französische Elektrizitätgesellschaft der namensgebende Hauptsponsor ist, muss ein Stachel im englischen Selbstbewusstsein sein. Wie hat erst unlängst der französischen Premier Sarkozy seinen britischen Amtskollegen Cameron abgekanzelt: „Sie haben gerade eine wunderbare Gelegenheit verpasst, das Maul zu halten!“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dann im Pub. Von Maul-Halten keine Spur. Schon vor Jahrzehnten wurde den englischen Pubs das nahe Ende prognostiziert. Kein Wort wahr: die ultimativen Wohnzimmer für trinkfreudiges Publikum boomen mehr denn je. Sind laut, sind bestens mit Bier bestückt – und neuerdings rauchfrei! Ja, das geht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Biertechnisch muss es für Rokitansky in London „Bitter“ sein, am besten „London Pride“. Das bernsteinfarbige Ale schmeckt leicht malzig und wird temperiert, aber nicht kalt getrunken. Dazu ein paar Nüsse oder Chips, kombiniert mit einer aktuellen Ausgabe des „Independent“ oder des „Guardian“ – oder ein Plausch mit dem Tischnachbarn: Rough Luxe at its best!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><strong>Rokitansky im Detail</strong></p>
<p><strong>Wohnen</strong></p>
<p>Hotel „Rough Luxe“</p>
<p><a href="http://www.roughluxe.co.uk/">http://www.roughluxe.co.uk/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Oder nur &#8220;luxe&#8221;:</p>
<p>Number Sixteen („Temple of Sophistication“)</p>
<p><a href="http://www.firmdale.com/london/number-sixteen">http://www.firmdale.com/london/number-sixteen</a></p>
<p>South Kensington, a short walk to Harrods, Knightsbridge and Brompton Cross shopping.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Riesenrad</strong></p>
<p>EdF Energy London Eye</p>
<p><a href="http://www.londoneye.com/">http://www.londoneye.com/</a></p>
<p>Unbedingt im Internet vorbuchen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Vom Flughafen in die Stadt</strong></p>
<p>Heathrow Express: in 15 Minuten in der Stadt!</p>
<p><a href="https://www.heathrowexpress.com/">https://www.heathrowexpress.com/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Single Ticket online 16.50 statt 23.-</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Essen</strong></p>
<p>„Fifteen“</p>
<p>Jamie Olivers Restaurant, &#8220;that uses the magic of food to give unemployed young people a chance to have a better future“.</p>
<div id="attachment_502" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://www.rokitansky-unterwegs.at/2011/11/rough-luxe-in-london/fifteen/" rel="attachment wp-att-502"><img class="size-thumbnail wp-image-502" title="Fifteen" src="http://www.rokitansky-unterwegs.at/media/2011/11/Fifteen-160x160.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Black &amp; White</p></div>
<p>Merke: Köche haben eine schwarze Kochmütze, Lehrlinge eine weiße!</p>
<p><a href="http://www.fifteen.net/">http://www.fifteen.net/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sehen</strong></p>
<p>Eine Buchhandlung, zB Waterstone´s („Feel every word“) mit durchschnittlich 30.000 Titeln in jeder der 300 Filialen lagernd</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Jermyn Street</strong></p>
<p>Alles, was der englische Landedelmann braucht, wird hier angeboten: Hüte, Maßhemden, Pyjamas, Smoking, Frack und Cut, strenge Düfte, Zigarren usw.</p>
<p>Tipp: zwischendurch Pause (Aftrenoon Tee!) bei Fortnum&amp;Mason einlegen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Duft</p>
<p>Czech &amp; Speak: &#8220;88&#8243; very british, viktorianisch-abgründig.</p>
<p><a href="http://www.czechandspeake.com/aromatics/No88">http://www.czechandspeake.com/aromatics/No88</a></p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
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