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	<title>Saarbrigger Gedankewies</title>
	
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		<title>Das große Weihnachtsgeschenk</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 10:26:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reingeworfen]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie war dieser Advent im Wesentlichen von Arbeit geprägt und nur in bescheidenem Maße mit besinnlichen Momenten bestückt. Die letzten Vorbereitungen für Weihnachten fielen noch auf den Morgen des heiligen Abends.
Aber am Ende ist es jetzt doch so weit, dass ich das größte Geschenk genießen kann, und mich ohne viel zu engem Terminplan mit Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie war dieser Advent im Wesentlichen von Arbeit geprägt und nur in bescheidenem Maße mit besinnlichen Momenten bestückt. Die letzten Vorbereitungen für Weihnachten fielen noch auf den Morgen des heiligen Abends.</p>
<p>Aber am Ende ist es jetzt doch so weit, dass ich das größte Geschenk genießen kann, und mich ohne viel zu engem Terminplan mit Menschen treffen kann, die mir viel bedeuten. Die Aussichten stehen gut, dass es schöne und ruhige Festtage werden.</p>
<p>Dies möchte ich auch Euch allen wünschen, dass Ihr Weihnachten genießen könnt, wie auch immer Ihr es gestalten wollt.</p>
<p>Frohe Weihnachten!</p>
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		<title>Schlafes Hüter</title>
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		<comments>http://www.saarbrigge.de/2009/12/23/1092/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 18:48:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besinnliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Hab so viel Dunkel schon gesehn,
dass mich die Nacht nicht mehr erschreckt.
Schwarz scheint mir in hundert Farben,
wenn Bruder Mond sich sanft bedeckt.
Willst du dich mir anvertrauen,
wenn Morpheus Arm dich sanft umfängt?
Ich will in der Stille wachen
mit Liedern, die dein Atem schenkt.
Wie soll ich dir zu Diensten sein,
wenn niemals wirklich Ruhe ist
und in nächtlich hellen Städten
der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hab so viel Dunkel schon gesehn,<br />
dass mich die Nacht nicht mehr erschreckt.<br />
Schwarz scheint mir in hundert Farben,<br />
wenn Bruder Mond sich sanft bedeckt.</p>
<p>Willst du dich mir anvertrauen,<br />
wenn Morpheus Arm dich sanft umfängt?<br />
Ich will in der Stille wachen<br />
mit Liedern, die dein Atem schenkt.</p>
<p>Wie soll ich dir zu Diensten sein,<br />
wenn niemals wirklich Ruhe ist<br />
und in nächtlich hellen Städten<br />
der Mensch den Sinn der Nacht vergisst?</p>
<p>Dem Schlaf ist seine Zeit geraubt<br />
und so dem Hüter seine Pflicht.<br />
Und durch des Tages Mühlentrott<br />
dringt leise nur: vergiss mich nicht.</p>
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		<title>Die kleinen Freuden und Leiden mit den Kommunikationsdingelchen</title>
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		<comments>http://www.saarbrigge.de/2009/11/23/1088/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 21:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reingeworfen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Dingelchen und ich sind ja freiwillig Freunde geworden. Auch der Versionssprung von Windows XP ins siebte Fensterchen war von langer Hand geplant. Das mag jeder verstehen, der sich mit einer dreijährigen Mikroweich-Installation herumplagen muss &#8211; zwei Tassen Kaffee passen da locker in die Pause beim Hochfahren. 
Das etwas kapriziös zickige Festnetztelefon war eigentlich nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.saarbrigge.de/2009/11/07/1085/">Dingelchen</a> und ich sind ja freiwillig Freunde geworden. Auch der Versionssprung von Windows XP ins siebte Fensterchen war von langer Hand geplant. Das mag jeder verstehen, der sich mit einer dreijährigen Mikroweich-Installation herumplagen muss &#8211; zwei Tassen Kaffee passen da locker in die Pause beim Hochfahren. </p>
<p>Das etwas kapriziös zickige Festnetztelefon war eigentlich nicht zum Austausch geplant. Ab und zu naiv blöd die Basis suchen, wenn man eigentlich telefonieren will geht ja noch, obwohl das intensive Fehlergeräusch das Trommelfell schon stark belastet hatte. Aber unschuldig entgangene Anrufe per Blinkzeichen anzuzeigen ohne vorher zu läuten und am Ende mitten im Gespräch eingeschnappt die Verbindung zu trennen geht gar nicht. Kick it like Beckham.</p>
<p>Allein der Gedanke, noch mal alle Telefonnummern über ein Mäuseklavier in ein neues Telefon zu schnitzen trieb mir kalte Schauer über den Rücken. Die Wahl musste also sein: &#8220;Lass dich synchen, Babe, sonst wird das nix mit uns.&#8221; Bei Elektrogeräten darf man schon mal den Macho raushängen lassen ;-).</p>
<p>Neues Festnetzdingelchen mag sich gerne mit dem PC synchron halten. Dingelchen sowieso. Und zu meiner freudigen Überraschung hat der Hoster dieser kleinen Domain gerade seine Synchronisierungssoftware für den E-Mail-Webzugang nun auch mal auf einen Stand gebracht, der über Steinzeitsoftware hinausgeht.</p>
<p>Innerhalb eineinhalb Wochen ist aus dem fies verteilten Kontaktchaos eine fast schon unheimlich synchrone Welt der Kontakte und Termine entstanden, so wie es eigentlich auch sein soll. Das Zauberwort für die Verzögerung ist &#8220;proprietäre Lösungen&#8221;.</p>
<p>Trotzdem, ich freu mir gerade eine Ordnungsfetischistenästlein, das nur anno Domini 2005 bei der vollständigen, akribisch metainformationsübertragenden Migration des CD-Schrankes auf den iPod getoppt wird.</p>
<p>Ich weiß, das ist strange ;-).</p>
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		<title>Extrem ansteckend</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 12:39:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reingeworfen]]></category>

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		<description><![CDATA[Während alle Welt über die Schweinegrippe in Hysterie fällt, breitet sich eine andere Pandemie ungehindert weiter aus. Lange Zeit dachte ich, ich sei immun, doch die neueste Mutation hat mich nun doch erwischt. Geradezu skandalös ist, dass die Verbreitung auch noch gefördert wird. Da liegt es sehr nahe, dass handfeste finanzielle Interessen dahinter stecken.
Erste Symptome [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während alle Welt über die Schweinegrippe in Hysterie fällt, breitet sich eine andere Pandemie ungehindert weiter aus. Lange Zeit dachte ich, ich sei immun, doch die neueste Mutation hat mich nun doch erwischt. Geradezu skandalös ist, dass die Verbreitung auch noch gefördert wird. Da liegt es sehr nahe, dass handfeste finanzielle Interessen dahinter stecken.</p>
<p>Erste Symptome sind eine deutliche Schmälerung des Geldbeutels gefolgt von einer audiovisuell und taktilen Dauerreizung.</p>
<p>Be aware!</p>
<p><img src="http://www.saarbrigge.de/wp-content/uploads/2009/11/hazzard.jpg" /></p>
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		<title>Kosmischer Rhythmus</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 18:15:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Privat]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man seinen Lebensunterhalt damit bestreitet, in den verschiedenen Winkeln des Internet-Kosmoses neue Sternchen hinzuzufügen oder älteren neuen Glanz zu geben, hat man häufig das Vergnügen netten und interessanten Menschen zu begegnen. So wie kürzlich der Künstlerin und Sprachdozentin Heike Laborenz, deren Webseite ich gestalten durfte.

Es ist faszinierend, dass zum Beispiel die Maya-Kultur Zyklen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man seinen Lebensunterhalt damit bestreitet, in den verschiedenen Winkeln des Internet-Kosmoses neue Sternchen hinzuzufügen oder älteren neuen Glanz zu geben, hat man häufig das Vergnügen netten und interessanten Menschen zu begegnen. So wie kürzlich der <a href="http://www.kosmischer-rhythmus.eu">Künstlerin und Sprachdozentin Heike Laborenz</a>, deren Webseite ich gestalten durfte.</p>
<p><a href="http://www.kosmischer-rhythmus.eu"><img src="http://www.saarbrigge.de/wp-content/uploads/2009/11/kosmischer_rhythmus.jpg" alt="Kosmischer Rhythmus" title="Kosmischer Rhythmus" width="580" height="314"  /></a></p>
<p>Es ist faszinierend, dass zum Beispiel die Maya-Kultur Zyklen und Rhythmen kannten, die weit über den tages- oder jahreszeitlichen Wechsel hinaus gehen &#8211; so erstreckt sich die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lange_Z%C3%A4hlung">lange Zählung</a> auf 5125,36 mittlere Sonnenjahre. Und dass sich Sprachen durchaus leichter lernen lassen, wenn man dem eigenen Lernrhythmus folgen darf. Bedauerlich, dass wir in unserer Industriegesellschaft natürliche Rhythmen ohne Not zu oft gegen schnöden Arbeitstakt getauscht haben.</p>
<p>Ich wünsche viel Vergnügen beim stöbern und entdecken.</p>
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		<title>Apportiertes Fotoblogstöckchen</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 15:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privat]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man schon im Leben 1.0 von so mancher Seite angeknufft wird, wann es hier mal wieder etwas zum lesen oder anschauen gibt, dann wird es wohl doch mal wieder Zeit. Praktischerweise lag drüben bei Frau Creezy  gerade ein Stöckchen herum, dass einen ausgesprochenen Charme versprüht.
Dinge in meinem Haushalt zu fotografieren, die mich an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man schon im Leben 1.0 von so mancher Seite angeknufft wird, wann es hier mal wieder etwas zum lesen oder anschauen gibt, dann wird es wohl doch mal wieder Zeit. Praktischerweise lag drüben <a href="http://holyfruitsalad.blogspot.com/2009/10/fotoblogstockchen.html">bei Frau Creezy  gerade ein Stöckchen herum</a>, dass einen ausgesprochenen Charme versprüht.</p>
<p>Dinge in meinem Haushalt zu fotografieren, die mich an meine Kindheit erinnern, ist eigentlich eine Übung, die leichter scheint als sie ist. Weniger, weil ich mich an meine Kindheit nicht erinnere oder erinnern möchte, sondern dem Umstand geschuldet, dass ich wohl kein allzu großes Bestreben verspüre, Dinge mit Erinnerungen zu verknüpfen und so an mein Leben zu binden und auf Ewigkeit in meinem Besitz zu halten.</p>
<p>Aber es gibt sie dann eben doch, diese Kleinigkeiten, die ihre Bedeutung mitbringen. Fangen wir in der Zeit an, in der Klein-Quintus überwiegend mit der Aufnahme von Nahrung und brabbelnden Lautäußerungen beschäftigt war.</p>
<p><img src="http://www.saarbrigge.de/wp-content/uploads/2009/10/zwerg.jpg" alt="zwerg" title="zwerg" width="580" height="387" class="alignnone size-full wp-image-1064" /></p>
<p>Dieser kleine Wichtel war eines meiner ersten Spielzeuge und hat die Zeit durchaus gut überstanden. Neben seiner Hauptaufgabe, unter Druckeinwirkung zu quietschen und die Aufmerksamkeit des aufgeweckten Kindes zu testen, muss er wohl auch bei der Bezahnung des kindlichen Plappermäulchens seinen Dienst getan haben, was zu einigen Abnutzungserscheinungen geführt hat. Ich möchte an dieser Stelle <em>nicht</em> daran erinnert werden, dass die Richtlinien zur Unbedenklichkeit von Kinderspielzeug wohl erst später in Angriff genommen wurden.</p>
<p><img src="http://www.saarbrigge.de/wp-content/uploads/2009/10/rastafari.jpg" alt="rastafari" title="rastafari" width="580" height="387" class="alignnone size-full wp-image-1065" /></p>
<p>Diese vier kleine Herren entspringen augenfällig den frühen siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts und wurden bei der Gründung des eigenen Hausstandes aus dem elterlichen Küchenschrank entführt. Man sollte nicht auf den Gedanken kommen, dass es sich hier um frühe Rastafari handelt. Die Kleinen dienten meinem Bruder und mir mehr der Bespaßung des Frühstückseigenusses.</p>
<p><img src="http://www.saarbrigge.de/wp-content/uploads/2009/10/eieiei.jpg" alt="eieiei" title="eieiei" width="580" height="387" class="alignnone size-full wp-image-1066" /></p>
<p>Natürlich gab es da Farbvorlieben, wer denn nun welchen Becher bevorzugt hat. Es darf geraten werden :-). Ich würde natürlich den Spaß verderben, hätte ich an dieser Stelle meinen Favoriten beim Fotoshooting bevorzugt *hint*.</p>
<p>Einige Dinge, die mich an schöne Besuche bei meiner Oma (respektive Tante und Onkel, die den gleichen Haushalt teilten) erinnern, haben erst letztes Jahr nach dem Tod meines Onkels zu mir gefunden. Mit dem Wohnzimmerschrank meiner Oma haben noch einige andere Dinge Platz in meiner Wohnung gefunden.<br />
Fangen wir in der Abteilung &#8220;nur anschauen, nicht anfassen&#8221; an.</p>
<p><img src="http://www.saarbrigge.de/wp-content/uploads/2009/10/service.jpg" alt="service" title="service" width="580" height="387" class="alignnone size-full wp-image-1068" /></p>
<p>Dieses hübsche japanische Teegeschirr erhielt einst in den fünfziger Jahren meine Tante als Geschenk ihrer Meisterin. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich dies oft bestaunt hatte. Dass es sich hier wirklich nicht um kinderhändekompatible Gegenstände handelt, wird erst im Gegenlicht deutlich, das die Zartheit des Porzellans viel besser erahnen lässt.</p>
<p><img src="http://www.saarbrigge.de/wp-content/uploads/2009/10/tasse_gegenlicht.jpg" alt="tasse_gegenlicht" title="tasse_gegenlicht" width="580" height="387" class="alignnone size-full wp-image-1069" /></p>
<p>Lange Zeit thronte auf dem Schrank eine Uhr, die einen Vorteil und einen Nachteil hatte.</p>
<p><img src="http://www.saarbrigge.de/wp-content/uploads/2009/10/uhr.jpg" alt="uhr" title="uhr" width="580" height="387" class="alignnone size-full wp-image-1070" /></p>
<p>Der Nachteil war, dass sie schon früh aufhörte, ihren eigentlichen Dienst zu tun. Der Vorteil war, dass sie schon früh aufhörte, ihren eigentlichen Dienst zu tun und uns Kindern zur neugierigen Erkundung diente. Es ist erstaunlich, wie hektisch ein Westminsterschlag werden kann, wenn durch Kinderhände jede Hemmung ausgebaut wird. Weniger erstaunlich ist hingegen, dass jede Hoffnung auf Reparatur somit gegen Null geht. Darum wird das Gehäuse schon seit vielen Jahren von einem schnöden Quarzwerk bewohnt.</p>
<p><img src="http://www.saarbrigge.de/wp-content/uploads/2009/10/kelche.jpg" alt="kelche" title="kelche" width="387" height="580" /></p>
<p>Diese Kelche wurden des öfteren gerade von den Tanten zum Genuss der ein oder anderen Bowle benutzt. Da hat Klein-Quintus das ein oder andere Früchtchen heimlich genascht. Pst! Nicht weiter sagen! War doch nur Obst.</p>
<div class="feedflare">
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		<title>Sie sind einfach zum knuddeln!</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 19:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[IMHO]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja, was soll ich sagen? Selten habe ich so gut geschlafen wie letzte Nacht. Und dieses heimelige Gefühl tiefster Geborgenheit, dass unsere liebe Bundesregierung sich schon so lange um uns sorgt und es auf jeden Fall noch viel, viel besser wird, begleitete mich durch den Tag. Egal ob nun &#8220;Tigerente&#8221;-Koalition (vielen Dank auch Frau Illner, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, was soll ich sagen? Selten habe ich so gut geschlafen wie letzte Nacht. Und dieses heimelige Gefühl tiefster Geborgenheit, dass unsere liebe Bundesregierung sich schon so lange um uns sorgt und es auf jeden Fall noch viel, viel besser wird, begleitete mich durch den Tag. Egal ob nun &#8220;Tigerente&#8221;-Koalition (vielen Dank auch Frau Illner, ich habe es immer schon geahnt, dass an Ihnen eine Grundschulpädagogin verloren gegangen ist)  oder &#8211; ähm &#8211; wie auch immer die SPD eine Mehrheit konstruieren will.</p>
<p>Politik in Pastelltönen, davon können sich andere Länder eine Scheibe abschneiden. Das mit den Moderatoren üben wir aber noch ein wenig. Darf man denn dazwischen plappern, wenn die Großen reden? Ich hoffe, die Vier mussten zur Strafe ohne Betthupferl ins Bett.</p>
<p>Ich halte jede Kritik für unangemessen. Ist doch soooo schön hier. Darauf ein kleines Liedchen.</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/VNYoHeSYQFM&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0&amp;color1=0xA9DDC1&amp;color2=0x2E6247"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/VNYoHeSYQFM&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0&amp;color1=0xA9DDC1&amp;color2=0x2E6247" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>[Warnhinweis: Dieser Blogeintrag enthält Ironie in hohen Dosen und könnte bei Unterstellung von Ernsthaftigkeit Brechreiz auslösen]</p>
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		<title>Wahlnachlese</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 14:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt haben wir ja eine Arbeitswoche zwischen uns und die Landtagswahlen gebracht und da wird es langsam Zeit, eine eigene kleine Rückschau zu halten. Um es kurz vorweg zu nehmen: Es gab für mich weder vorher eine Wunschregierung noch betrachte ich die nun zusammen gezimmerten Notnägel mit besonderer Freude.
Kommen wir zunächst zu den drei Hauptakteuren: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt haben wir ja eine Arbeitswoche zwischen uns und die Landtagswahlen gebracht und da wird es langsam Zeit, eine eigene kleine Rückschau zu halten. Um es kurz vorweg zu nehmen: Es gab für mich weder vorher eine Wunschregierung noch betrachte ich die nun zusammen gezimmerten Notnägel mit besonderer Freude.</p>
<p>Kommen wir zunächst zu den drei Hauptakteuren: Peter Müller, Heiko Maas und Oskar Lafontaine. Klarer persönlicher Punktsieger ist hier Heiko Maas. Das ist zwar noch kein hinreichender Grund nun der SPD beizutreten, aber immerhin hat er es geschafft, sich durch gute Haltungsnoten von den beiden alten Streithähnen wohltuend abzuheben. Obwohl &#8211; war das wirklich eine Herausforderung? Das Phänomen Oskar Lafontaine: Den Trick muss mir noch jemand verraten, wie man einen &#8220;Oskar wählen&#8221; Wahlkampf erfolgreich bestreiten kann, bei dem von Anfang an klar ist, dass dieser Oskar in Berlin bleibt. Politik kann so schön surrealistisch sein. Und Müller? Ganz großes Kino. Von der absoluten Mehrheit an Schwarz/Gelb vorbeigefallen hängt der Arme nun verzweifelt am Zipfel einer Jamaika-Flagge. Peterchens Talfahrt &#8211; eine bemitleidenswerte Vorstellung. Okay, das Mitleid streichen wir mal schnell wieder weg, das ist alles hart erarbeiteter Stimmenverlust.</p>
<p>Wahlabende haben so eine ganz eigene Faszination. Man kann sich eigentlich nur die Augen wund reiben, bei den ganzen Gewinnern. Allen vorweg &#8220;mit 13 Prozent Minus ist noch lange nicht Schluss&#8221; Peter Müller. Das wirklich einzig faszinierende an diesem Menschen ist seine unmenschlich überbordende Selbstherrlichkeit. Bei der Stelle mit dem &#8220;klaren Regierungsauftrag&#8221; habe ich mir eine Zwerchfellzerrung zugezogen. An das nahezu beseelte &#8220;wir sind die Königsmacher&#8221; der Grünen werden sie noch einige Zeit zurückdenken müssen.</p>
<p>Was haben wir jetzt für einen Salat: Große (hüstel) Koalition aus purem Pragmatismus. Vielleicht sogar mit einem Rücktritt von Peter Müller, so als letzte große Tat um seiner Partei und der SPD den vollständigen Gesichtsverlust zu ersparen. Was sonst? Es wird doch wohl niemand Rot-Rot-Grün oder &#8220;Jamaika&#8221; mit diesen geringen Mehrheiten als dauerhafte Alternativen in Betracht ziehen. Das Verfallsdatum liegt doch weit vor dem nächsten Wahltermin. Da muss man doch kein Prophet sein, sondern nur mal kurz die ideologische Brille abnehmen. Nur drei Punkte:</p>
<ol>
<li>Es gibt keine inhaltliche Klammer, die stark genug ist, um die Gegensätze in anderen Sachfragen zu überbrücken.</li>
<li>Zwei Stimmen zur Mehrheit ist viel zu wenig. Aufmüpfigkeiten sind vorprogrammiert.</li>
<li>Weder Müller noch Maas haben Erfahrung einen solchen Kindergarten beisammen zu halten.</li>
</ol>
<p>Egal welche Richtung, das hat kein gutes Ende. Vor allem die Grünen sollten sich gut überlegen, ob sie sich das antun wollen. Welche Seite sie auch wählen, einen Teil ihrer Wähler werden sie enttäuschen. Und bei 6 Prozent ist Wählererschrecken politischer Selbstmord.</p>
<p>Wie auch immer am Ende die Konstellation sein wird: We voted, now we have to eat it.</p>
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		<title>Eigenlob stinkt</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 14:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Privat]]></category>

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		<description><![CDATA[Aber ich finde die neue Website des Entsorgungszweckverbands Friedrichsthal gar nicht mal so hässlich ;-).

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Aber ich finde die neue Website des <a href="http://ezf-friedrichsthal.de">Entsorgungszweckverbands Friedrichsthal</a> gar nicht mal so hässlich ;-).</p>
<p><a href="http://www.ezf-friedrichsthal.de"><img src="http://www.saarbrigge.de/wp-content/uploads/2009/09/ezf.jpg" alt="ezf" title="ezf" width="580" height="470" class="alignnone size-full wp-image-1041" /></a></p>
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		<title>Wo gehen all die Milliarden hin?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 09:40:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Problem bei großen Zahlen ist, dass sie unser Vorstellungsvermögen auf eine harte Probe stellen oder gar vollständig überfordern. Gefühlt schwirren seit dem Sichtbarwerden (Ich schreibe bewusst nicht &#8220;Beginn&#8221; oder &#8220;Ausbruch&#8221;, da dies wesentlich früher datiert.) der Finanzkrise mehr und höhere Zahlen durch den Raum als je zuvor. Um wenigstens ein Gefühl für diese Summen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem bei großen Zahlen ist, dass sie unser Vorstellungsvermögen auf eine harte Probe stellen oder gar vollständig überfordern. Gefühlt schwirren seit dem Sichtbarwerden (Ich schreibe bewusst nicht &#8220;Beginn&#8221; oder &#8220;Ausbruch&#8221;, da dies wesentlich früher datiert.) der Finanzkrise mehr und höhere Zahlen durch den Raum als je zuvor. Um wenigstens ein Gefühl für diese Summen zu bekommen, ist es hilfreich diese in Relation zueinander zu betrachten. David McCandless hat sich diese Mühe gemacht und in seinem Blog &#8220;<a href="http://www.informationisbeautiful.net/">Information Is Beautiful</a>&#8221; eine <a href="http://www.informationisbeautiful.net/2009/the-billion-dollar-gram/">aufregend schöne Grafik erstellt</a>.</p>
<p><a href="http://www.informationisbeautiful.net/visualizations/the-billion-dollar-gram/"><img src="http://www.saarbrigge.de/wp-content/uploads/2009/09/billion_dollar_550n.gif" alt="billion_dollar_550n" title="billion_dollar_550n" width="550" height="304" class="alignnone size-full wp-image-1037" /></a></p>
<p>Aufregend ist hier durchaus wörtlich gemeint, da die hübschen Pastelltöne nicht über einige eklatante Missstände hinwegtäuschen können. Einfach anschauen und wirken lassen &#8230;</p>
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		<title>Also gut: Dann nochmal, weil es so schrecklich ist</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 15:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reingeworfen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß, dieses Video steht schon hier, da und dort, aber wenn schon Leute hier via Google bei der Suche nach &#8220;ursula himmel nochmal&#8221; landen, dann kann ich dieses Video nicht vorenthalten:

Es ist schon mehr als unheimlich, welchen Ton diese Frau anschlägt. Man beachte vor allem die Gestik und Stimmführung ab etwa Minute 3:30, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß, dieses Video steht schon <a href="http://netzpolitik.org/2009/die-demagogie-der-zensursula/">hier</a>, <a href="http://textundblog.de/?p=3121">da</a> <a href="http://dobschat.de/2009/08/19/die-demagogie-der-zensursula/">und</a> <a href="http://www.rob-log.de/1222/wenn-ahnungslosigkeit-demagogisch-wird">dort</a>, aber wenn schon Leute hier via Google bei der Suche nach &#8220;ursula himmel nochmal&#8221; landen, dann kann ich dieses Video nicht vorenthalten:</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PCt1DI5dBTI&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0&amp;color1=0xA9DDC1&amp;color2=0x2E6247"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/PCt1DI5dBTI&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0&amp;color1=0xA9DDC1&amp;color2=0x2E6247" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Es ist schon mehr als unheimlich, welchen Ton diese Frau anschlägt. Man beachte vor allem die Gestik und Stimmführung ab etwa Minute 3:30, als sie sich den ersten Applaus abgeholt hat. Da wääärden kanz alte Errrinnerrrungen wach, an eine Zeit hierrrr in Teutschland, in derrr Hetze noch zum goten Ton gehörrte. Sympathisch ist anders.</p>
<p>Ach ja, dass auch ohne Video hierher gefunden wurde, <a href="http://www.saarbrigge.de/2009/04/17/899/">mag daran liegen</a> ;-).</p>
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		<title>Update aus dem Sommerloch</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 15:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privat]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Blogger hat man es ja richtig gut. Man darf sich am Sommerloch beteiligen, muss es aber nicht. Ich muss mich noch nicht mal darüber beklagen. Hach, diese Freiheit sich ins kuschelige Leben 1.0 zurückziehen und eine kleine Geschichte bis zur Pointe reifen lassen zu können.
Alle Jahre begibt es sich wieder, dass man die Einkommenssteuererklärung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Blogger hat man es ja richtig gut. Man darf sich am Sommerloch beteiligen, muss es aber nicht. Ich muss mich noch nicht mal darüber beklagen. Hach, diese Freiheit sich ins kuschelige Leben 1.0 zurückziehen und eine kleine Geschichte bis zur Pointe reifen lassen zu können.</p>
<p>Alle Jahre begibt es sich wieder, dass man die Einkommenssteuererklärung dem Finanzamt zuteil werden lässt. Dieses Jahr sogar gerne, da eine Rückerstattung ins Haus steht. Ich weiß, ab und an bin ich etwas zu technophil und auf der anderen Seite bürokratisch blauäugig. Jedenfalls habe ich mich für die elektronische Übermittlung via ELSTER entschieden. Alleine der Name verheißt doch schon, dass es auch in Bürokratenkreisen einen Restfunken von Humor geben muss. Irgendwie dann doch sympathisch.</p>
<p>Nach kaum etwas mehr als einem Monat meldete sich dann Freitags per Telefon der zuständige Beamte und teilte mir mit, dass noch Unterlagen fehlen würden. Unter anderem die Umsatzsteuererklärung. Dieses war der leichteste Teil der Übung, da ich den Umsatzsteuerbescheid bereits erhalten hatte und dieses Fehlen wohl eher ein Fehler vom Amt war. Das Übertragungsprotokoll zeigte auch die anderen fehlenden Formulare als gesendet an. Nein, die hätte er nicht auf dem Schreibtisch. Nach kurzer Überlegung, ob es wirklich sinnvoll wäre, an dieser Stelle eine Diskussion über die Zuverlässigkeit  der elektronischen Übermittlung zu führen, entschloss ich mich dem übrigens freundlichen Herrn die fehlenden Unterlagen per Schneckenpost zukommen zu lassen. Ich glaubte, den Fall nun abhaken zu können.</p>
<p>Sicherheitshalber rief ich dennoch eine Woche später an, ob denn nun alles seine Richtigkeit hätte. Ein ebenfalls sehr freundlicher Kollege teilte mir mit, dass Herr X derzeit &#8211; eben seit jenem Freitag &#8211; in Urlaub weilt. Über den Verbleib der Unterlagen könne er mir nichts sagen. Ob er denn wenigstens die über ELSTER übertragenen Daten noch mal prüfen könne (warum bin ich nicht schon vorher auf die Idee gekommen, dies zu fragen?), ob die denn wirklich unvollständig wären. Dies könne er bedauerlicherweise nicht, da diese zentral ausgedruckt und dann verteilt würden.</p>
<p>An dieser Stelle musste ich eine kurze Sprechpause einlegen. Ist &#8220;Internetausdrucker&#8221; eigentlich schon Beamtenbeleidigung oder nur eine Feststellung? Und wenn es nur eine Feststellung ist, reicht es dennoch um langsam mahlende Mühlen noch einen Gang herunterzuschalten? Wie gesagt, ich erwarte ja eine Rückzahlung.</p>
<p>Ich müsse mich schon gedulden, bis der werte Kollege aus seinem dreieinhalbwöchigen Urlaub zurück käme. Es ist ja nicht so, dass ich jemandem seinen wohl wohlverdienten Urlaub missgönne, aber das Wort &#8220;Stellvertreter&#8221; hüpfte ab und an in meinem Kopf auf und ab.</p>
<p>Aber Geduld ist mein zweiter Vorname, und so nahm ich es gelassen hin, dass der Kollege seinen Urlaub auf vier Wochen verlängert hat. Das fiel auch nicht sonderlich schwer, denn die (soll ich es nochmal betonen?) freundliche Kollegin des Kollegen hatte eine wunderbar angenehme Telefonstimme, die durchaus die Gesamtsituation ein wenig aufgeheitert hat.</p>
<p>Letzte Woche hatte ich nun das Vergnügen meinen Ansprechpartner Herrn X persönlich am Telefon zu haben. Es war natürlich nichts da. Diesmal nun die ultimative Lösung persönlich zum Finanzamt dackeln und die Formulare mit Vermerk &#8220;zu Händen Herr X&#8221; bei der &#8211; jetzt kommt&#8217;s &#8211; nicht nur freundlichen, sondern auch ausgesprochen attraktiven Kollegin an der Rezeption abgegeben.</p>
<p>Heute dann die frohe Botschaft per Telefon, dass die Erklärung abgearbeitet sei. Keck und optimistisch wie ich nun mal bin, wagte ich die Prognose, dass wohl nun der Bescheid in den nächsten Tagen einginge. Leider musste der werte Herr X meinen Mut ein wenig mit den Worten kühlen: &#8220;Nein, das muss jetzt durch die maschinelle Verarbeitung, das kann so zwei bis drei Wochen dauern.&#8221;</p>
<p>Ich versuche mir seit heute Mittag Maschinenungetüme vorzustellen, die zyklisch Daten eintippen und ausdrucken bis am Ende etwas herauskommt, was dem Charme eines mit Schreibmaschine abgetippten Textes entspricht. Natürlich muss ständig geprüft werden, dass das Papier keinen Amtsschimmel ansetzt. Diese Maschine kann bestimmt auch &#8220;Bing&#8221; machen.</p>
<p>Nächstes Jahr gebe ich garantiert meine Erklärung wieder persönlich ab. Die sind ja nett auf&#8217;m Amt. Neumodischer Schnickschnack. Pah!</p>
<p>Fortsetzung folgt hoffentlich nicht. </p>
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		<title>Nachtgesicht</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 00:52:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reingeworfen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zugegeben, es stört ein wenig, wenn am Morgen ein kleiner Trupp von städtischen Arbeitern Bäumen und Sträuchern entlang der Stromleitung mit Kettensägen zu Leibe rücken. Nicht nur das ökologische Bewusstsein sondern auch das langsam in den Tag findende Ego verspüren den Drang die Notwendigkeit der Stromversorgung gegen die Kollateralschäden abzuwägen.
Was das morgendlich kleinäugige Ich allerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, es stört ein wenig, wenn am Morgen ein kleiner Trupp von städtischen Arbeitern Bäumen und Sträuchern entlang der Stromleitung mit Kettensägen zu Leibe rücken. Nicht nur das ökologische Bewusstsein sondern auch das langsam in den Tag findende Ego verspüren den Drang die Notwendigkeit der Stromversorgung gegen die Kollateralschäden abzuwägen.</p>
<p>Was das morgendlich kleinäugige Ich allerdings nicht wusste ist, dass diese Aktion ein nächtliches Gesicht aus Laub und Licht zaubert, dass mir nun in der Küche entgegen sieht.</p>
<p><img src="http://www.saarbrigge.de/wp-content/uploads/2009/07/nachtgesicht.jpg" alt="" title="" width="580" height="387" class="alignnone size-full wp-image-1014" />  </p>
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		<title>Recherchekünstler</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 12:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Seltsames]]></category>

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		<description><![CDATA[Es liest sich ja ganz gut, wenn von vielen Seiten behauptet wird, dass die Regierung eine Studie mit dem Titel &#8220;Demografischer Wandel &#8211; Ein Politikvorschlag unter besonderer Berücksichtigung der Neuen Länder&#8221; verschwinden lässt, deren Ergebnis ihr nicht in den Kram passt.
Man könnte aber auch den Titel der Studie in Google eingeben und feststellen, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es liest sich ja ganz gut, wenn <a href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~EF79197E621854F079CF9E23106C4529E~ATpl~Ecommon~Scontent.html">von</a> <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/24/0,3672,7597880,00.html">vielen</a> <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,632340,00.html">Seiten</a> <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/ostdeutschland-tiefensee-wollte-kritische-studie-verstecken_aid_411041.html">behauptet</a> wird, dass die Regierung eine Studie mit dem Titel &#8220;Demografischer Wandel &#8211; Ein Politikvorschlag unter besonderer Berücksichtigung der Neuen Länder&#8221; verschwinden lässt, deren Ergebnis ihr nicht in den Kram passt.</p>
<p>Man könnte aber auch den Titel der Studie in Google eingeben und feststellen, dass die Studie mit einer Stellungnahme beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung <a href="http://www.bmvbs.de/-,302.1082376/Stellungnahme-BMVBS-zum-Gutach.htm">verfügbar ist</a>. Übrigens nicht erst seit heute, sondern sie war schon da, bevor die ersten Meldungen hochpoppten.</p>
<p>Mittlerweile weißt auch das beauftragte Berlin-Institut auf der <a href="http://www.berlin-institut.org/">eigenen Seite darauf hin</a>. </p>
<p>Ab und zu sollte man auch mal die Fakten suchen und anerkennen, auch wenn sie journalistisch nicht so ganz in den Kram passen.</p>
<p><strong>Update:</strong> heute.de relativiert die Meldung (Änderung natürlich nicht erkennbar):</p>
<blockquote><p>Mit etwas Mühe findet man das Gutachten nun doch noch Internet, und zwar auf den Seiten des Ministeriums. Wer den Link öffnen will, muss aber vorher an ein paar Zeilen des Ministeriums vorbei: Das Gutachten sei nicht gedacht &#8220;als ein vom Ministerium akzeptierter Leitfaden für politische Handlungen&#8221;, sondern als &#8220;Ausgangspunkt für eine Debatte&#8221; über die Gestaltung des demografischen Wandels. Ungeschickter kann man eine Debatte wohl nicht eröffnen.</p></blockquote>
<p>Mal abgesehen davon, dass im Eifer des Gefechts ein &#8220;im&#8221; bei &#8220;doch noch Internet&#8221; abhanden gekommen ist, frage ich mich, wie die &#8220;Mit etwas Mühe&#8221; definieren.</p>
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		<title>Variation über eine Rede von Angela Merkel</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 12:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Frau Merkel gibt sich ja gerne als Kuschelkanzlerin und sammelt so gerne Beliebtheitspunkte. Auf Wahlveranstaltungen zeigt sie bisweilen auch mal ihr wahres Gesicht, wie 2006 geschehen.

Den Ausführungen von Frau Merkel möchte ich diese Variation entgegenstellen:
Man darf nicht sagen &#8216;ach, das ist doch nicht so schlimm&#8217;. Hier mal ein bisschen Vorratsdatenspeicherung, und dort den Einsatz der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frau Merkel gibt sich ja gerne als Kuschelkanzlerin und sammelt so gerne Beliebtheitspunkte. Auf Wahlveranstaltungen zeigt sie bisweilen auch mal ihr wahres Gesicht, wie 2006 geschehen.</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/wcVRlzP6SQA&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0&amp;color1=0xA9DDC1&amp;color2=0x2E6247"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/wcVRlzP6SQA&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0&amp;color1=0xA9DDC1&amp;color2=0x2E6247" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Den Ausführungen von Frau Merkel möchte ich diese Variation entgegenstellen:</p>
<p>Man darf nicht sagen &#8216;ach, das ist doch nicht so schlimm&#8217;. Hier mal ein bisschen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsdatenspeicherung">Vorratsdatenspeicherung</a>, und dort den <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1608853_Bundeswehr-darf-im-Inland-eingreifen.html">Einsatz der Bundeswehr im Inneren erlauben</a>, hier mal <a href="http://www.heise.de/newsticker/Bundestag-verabschiedet-Gesetz-fuer-Web-Sperren--/meldung/140746">ein paar Websperren</a> und dort mal das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_zur_Beschr%C3%A4nkung_des_Brief-,_Post-_und_Fernmeldegeheimnisses#Eingriffsm.C3.B6glichkeiten_der_Nachrichtendienste">Fernmelde- und Postgeheimis</a> gelockert. Immer so unter dem Motto &#8216;ist alles nicht so schlimm&#8217;. Das sind alles Einschränkungen der Bürgerrechte. Und wer einmal Einschränkungen der Bürgerrechte zulässt, der kann anschließend nicht mehr begründen, warum es irgendwann schlimm wird und irgendwann nicht so schlimm ist. Deshalb Nulltoleranz bei der Einschränkung von Bürgerrechten, meine Damen und Herren!</p>
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