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	<title>SCCM - Software Change and Configuration Management</title>
	
	<link>http://sccm.saxos.ch</link>
	<description>Ein Blog über integrierte und automatisierte Software-Verwaltung der SAXOS Informatik AG</description>
	<lastBuildDate>Wed, 13 Jul 2011 07:40:31 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Configuration Management: Voraussetzung für Agile Development</title>
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		<comments>http://sccm.saxos.ch/2011/07/configuration-management-voraussetzung-fur-agile-development/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 09:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Nigg</dc:creator>
				<category><![CDATA[SCCM]]></category>
		<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practices]]></category>
		<category><![CDATA[Continuous Integration]]></category>

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		<description><![CDATA[Was wir in früheren Blogbeiträgen schon mehrfach gesagt haben, scheint mittlerweile auch auf der anderen Seite des Atlantiks angekommen zu sein. Spass beiseite; zwei Blogbeiträge auf «CM Crossroads» thematisieren die Wichtigkeit, ja Notwendigkeit vonVersionsmanagement, Automatisierung, privaten Workspaces und Continuous Integration für die agile Entwicklung. Und wer macht heute schon keine agile Entwicklung? Autor der beiden Blogbeiträge ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was wir in früheren Blogbeiträgen schon mehrfach gesagt haben, scheint mittlerweile auch auf der anderen Seite des Atlantiks angekommen zu sein. Spass beiseite; zwei Blogbeiträge auf «CM Crossroads» thematisieren die Wichtigkeit, ja Notwendigkeit vonVersionsmanagement, Automatisierung, privaten Workspaces und Continuous Integration für die agile Entwicklung. Und wer macht heute schon keine agile Entwicklung?</strong></p>
<p><span id="more-1773"></span><br />
Autor der beiden Blogbeiträge ist AccuRef, ein US-Hersteller von Werkzeugen für das Software-Konfigurationsmanagement:</p>
<ul>
<li><a title="SCM Best Practicers and Continuous Integraiton Go Hand-in-Hand" href="http://www.cmcrossroads.com/blogs-menu/featured-blogs/software-cm/14091-scm-best-practices-and-continuous-integration-go-hand-in-hand/" target="_blank">SCM Best Practices and Continuous Integration Go Hand-in-Hand</a></li>
<li><a title="Continuous Integration and Enabling Local Developer Buiilds" href="http://www.cmcrossroads.com/blogs-menu/featured-blogs/software-cm/14090-continuous-integration-a-enabling-local-developer-builds/" target="_blank">Continuous Integration and Enabling Local Developer Builds</a></li>
</ul>
<p>Die Beiträge sprechen Wahrheiten aus, die hüben und drüben leider noch nicht Allgemeingut geworden sind.</p>
<h3>Versionskontrolle: Voraussetzung für Agile Entwicklung</h3>
<p>Agile Development ohne Software-Versionskontrolle ist etwa so wirkungsvoll wie Nägel einschlagen mit der blossen Faust. Entwicklung in kleinen Inkrementen funktioniert nur, so die Ansicht von AccuRef, wenn die Versionskontrolle Buch führt, Ordnung und Überblick über alle Artefakte der Entwicklung. Dazu gehören neben der entwickelten Software auch alle Werkzeuge, Datenbankbeschreibungen, Test- und Installationsscripts, Fremdsoftware usw.</p>
<h3>Agile Entwicklung benötigt Continuous Integration</h3>
<p>Agile Entwicklung bedeutet automatisch Continuous Integration, sprich Integration im Minutentakt, (was nicht ganz wörtlich zu nehmen ist). Was sollen die Entwickler mit den fertigen Artefakten tun? Es gibt nur Eines: integrieren in das entstehende Release. Zögerndes Abwarten hat nur zur Folge, dass darin enthaltene Fehler nicht jetzt, sondern eben erst später entdeckt werden, im Stau der andern liegen gebliebenen, zur Integration aufgeschobenen Artefakte.</p>
<h3>Continuous Integration setzt Private Workspaces und Automatisierung voraus</h3>
<p>Aber dass der Entwickler den Mut haben darf, ja nicht nur den Mut, sondern die Voraussetzungen, um überhaupt rasch integrieren zu können, muss er – lokal für sich – eine Umgebung zur Verfügung haben, in der er ungestört  für sich allein – vollautomatisch!, ohne manuelle Intervention – mit den «echten» Bibliotheken, Software-Builds und -Tests von A bis Z durchführen kann.  Nur so ist mit dem Gebrauch lokaler Workspaces das Phänomen«auf meiner Maschine lief aber alles!» vermeidbar.</p>
<p>Lokale Workspaces schützen den Entwickler vor den Einflüssen der anderen Entwickler, die ebenfalls Software integrieren. Und umgekehrt, aus der Sicht seiner KollegInnen, sind diese gefeit vor seinen Fehlern.</p>
<h3>Haben wir das nicht auch schon gesagt?</h3>
<p>In der Tat, das alles erinnert an einige unserer früheren Blogbeiträge:</p>
<h3 style="padding-left: 30px;">Agile Methoden und SCCM</h3>
<p style="padding-left: 30px;"><a title="Gerade agile Methoden brauchen SCCM" href="http://sccm.saxos.ch/2009/03/agile-methoden-brauchen-sccm/" target="_blank">Gerade agile Methoden brauchen SCCM</a></p>
<h3 style="padding-left: 30px;">Continuous Integration</h3>
<p style="padding-left: 30px;"><a title="Merge and Integrate as Often as Possible" href="http://sccm.saxos.ch/2008/09/best-practice-4-merge-and-integrate-as-often-as-possible/" target="_blank">Best Practice: Merge and Integrate as Often as Possible</a><br />
<a title="Continuous Intgration - 50 Mal pro Tag!" href="http://sccm.saxos.ch/2009/04/continuous-integration-50-mal-pro-tag/" target="_blank">Continuous Integration – 50 Mal pro Tag!</a></p>
<h3 style="padding-left: 30px;">Automatisierung</h3>
<p style="padding-left: 30px;"><a title="Automatisierung von Build und Deployment reduziert Kosten - ein Praxisbericht" href="http://sccm.saxos.ch/2009/04/automatisierung-von-build-und-deployment-reduziert-kosten/" target="_blank">Automatisierung von Build und Deployment reduziert Kosten – ein Praxisbericht<br />
</a><a title="Automation lohnt sich" href="http://sccm.saxos.ch/2008/07/automation-lohnt-sich/" target="_blank">Automation lohnt sich<br />
</a><a title="ALM-Integration: Prozessautomation" href="http://sccm.saxos.ch/2009/08/alm-integration-9-prozessautomation/" target="_blank">ALM-Integration: Prozessautomation</a></p>
<h3 style="padding-left: 30px;">Private Arbeitsbereiche</h3>
<p style="padding-left: 30px;"><a title="Best Practice: Private Arbeitsbereiche" href="http://sccm.saxos.ch/2008/07/best-practice-2-private-arbeitsbereiche/" target="_blank">Best Practice: Private Arbeitsbereiche</a></p>
<p>Fazit aus diesem Blick in die Blog-Vergangenheit und -gegenwart: Was gestern schon aktuell war ist es immer noch – und bleibt es auch, denn die Aufgaben bleiben!</p>
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		<item>
		<title>ALM-Muss (5): Kontinuierliche Prozessverbesserung</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/saxos/SlcE/~3/GCQwrbgxi3A/</link>
		<comments>http://sccm.saxos.ch/2011/06/alm-muss-5-kontinuierliche-prozessverbesserung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 09:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Nigg</dc:creator>
				<category><![CDATA[SCCM]]></category>
		<category><![CDATA[ALM-Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeuge]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Beitragsreihe basiert auf dem Artikel  «Five Imperatives for Application Lifecycle Management» der IBM Rational-Mitarbeiterin Carolyn Pampino. Im abschliessenden Beitrag geht es um kontinuierliche Prozessverbesserung: ein Dauerthema, wie die Bezeichnung selbst es sagt. Gesagt heisst noch nicht gehört, gehört noch nicht verstanden, verstanden noch nicht einverstanden, einverstanden noch nicht angewandt und angewandt noch nicht beibehalten. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Beitragsreihe basiert auf dem Artikel  <a title="Carolyn Pampino: Five Imperatives for Application Lifecycle Management" href="http://www.cmcrossroads.com/cm-articles/275-articles/13980-five-imperatives-for-application-lifecycle-management" target="_blank">«Five Imperatives for Application Lifecycle Management»</a> der IBM  Rational-Mitarbeiterin Carolyn Pampino.</p>
<p><strong>Im abschliessenden Beitrag geht es um kontinuierliche Prozessverbesserung: ein Dauerthema, wie die Bezeichnung selbst es sagt.</strong></p>
<blockquote><p><strong>Gesagt heisst noch nicht gehört,<br />
gehört noch nicht verstanden,<br />
verstanden noch nicht einverstanden,<br />
einverstanden noch nicht angewandt<br />
und angewandt noch nicht beibehalten.</strong></p></blockquote>
<p>Die einen schreiben dieses Wort dem Verkaufstrainer Heinz Goldmann zu, andere dem Zoologen, Verhaltensforscher und Nobelpreisträger Konrad Lorenz.</p>
<p>Egal, Prozesse unterliegen diesem Gesetz ganz besonders: Sie werden nicht von alleine beibehalten, sie verlottern, sie erodieren.</p>
<p><span id="more-1626"></span></p>
<h2>Prozesse: unsichtbar und allgegenwärtig</h2>
<p>Prozesse sind für mich etwas ganz Seltsames: Alles, wirklich alles, was wir selbst tun, was alle anderen tun, wirklich alles, was um uns herum geschieht, alles ist ein Teil eines Prozesses. Die Regeln, nach denen ein Prozess abläuft, sind aber meistens unsichtbar: Nur selten haben wir eine Prozessanweisung vor uns liegen, z.B. wenn wir ein Kochbuch benutzen, den Bildschirmdialog des Billettautomaten.</p>
<h2>Die angenehmsten Prozesse: die automatisierten</h2>
<p>Bei Prozessen ist eine unsichtbare Hand vonnöten, die dafür sorgt, dass die Prozesse nicht verludern. Die unsichtbare Hand des Bildschirmdialogs und die unsichtbare Hand des vollautomatisierten Prozesses im Hintergrund sind solche unsichtbaren Hände. Ja, zugegeben, ein schlecht konzipierter Mensch-Maschine-Dialog ist mehr als nervend; da ziehe ich die Automatik im Hintergrund vor. Aber mit der lässt sich nicht alles erledigen.</p>
<h2>Prozesse brauchen Pflege</h2>
<p>Es ist nun mal so: Weil Prozesse unsichtbar und trotzdem allgegenwärtig sind, müssen wir sie pflegen. Sie festzulegen, ist nicht einfach, weil sie unsichtbar sind, und deshalb ist kaum einmal ein Prozess von Anfang an perfekt. Und zudem ändert sich die Prozessumgebung ja auch. Deshalb müssen wir dauernd ein Auge auf den Prozessen haben, um Mängel zu entdecken und zu beheben, um Verbesserungsmöglichkeiten wahrzunehmen. Das ist eine Daueraufgabe – überall. Die Managementlehre der letzten zwei Jahrzehnte ist voll davon, weil sie erkannt hat, dass die Prozesse das Öl und das Getriebe sind, ohne die der Karren nicht läuft.</p>
<h2>Carolyn Pampinos Checkliste</h2>
<table border="1" cellpadding="5" frame="box">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Dont&#8217;s</strong></td>
<td><strong>Do&#8217;s</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Vergessen Sie die Prozesse! Oder sehen Sie diese als ein notwendiges Übel an.</td>
<td>Gut definierte Prozesse:&nbsp;</p>
<ul>
<li>helfen Ihrem Team, einen guten Arbeitsrhythmus zu finden;</li>
<li>vermeiden Probleme, wenn sich mal jemand daneben benimmt.</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Verkünden Sie Prozessverbesserungsziele, aber geben Sie nie bekannt, was die Verbesserungen gebracht haben.</td>
<td>Zeigen Sie über Teamgrenzen hinweg mit Hilfe von Übersichten die Verbesserungspotenziale. Wenn Sie zum Beispiel mit dem Burndown in einer Iteration Schwierigkeiten haben, zeigen Sie den Burndown in einer Übersicht und führen Sie die Übersicht nach, um den Burndown zu zeigen.</td>
</tr>
<tr>
<td>Legen Sie einen Prozess fest, legen Sie die Definition in einem Ordner oder auf der Festplatte ab, damit ihn ja keiner mehr je sieht!</td>
<td>Verwenden Sie ein Werkzeug, das Ihnen hilft, den Prozess durchzusetzen.</td>
</tr>
<tr>
<td>Definieren Sie einen Prozess ganz am Anfang und ändern Sie ihn nie wieder.</td>
<td>Verwenden Sie Werkzeuge, die Prozessverbesserungen leicht ermöglichen; passen Sie die Prozesse an: im Projektverlauf, wenn das Team dazugelernt hat oder Verbesserungen für notwendig erachtet.</td>
</tr>
<tr>
<td>Bauen Sie eine Prozesspolizei auf.</td>
<td>Das Werkzeug soll das Verhalten bestimmen. Verbessern Sie das Werkzeug nach und nach. Überprüfen Sie im Rahmen Ihrer Manöverkritiken, ob die Prozesse den erwarteten Beitrag zur Erreichung angemessener Ergebnisse beitragen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Was Sie sofort tun können</h2>
<p>Der Vorteil einer Daueraufgabe: Man kann sogleich damit loslegen! Der Zeitpunkt ist nie falsch. Machen Sie&#8217;s doch gleich.</p>
<p>Was ist kürzlich bei Ihnen im ALM (Anforderungsdefinition, Entwicklung, Wartung, Test, Build, Auslieferung usw.) schief  gelaufen?</p>
<p>Warum? – Haben Sie die Antwort? Ja. Und jetzt fragen sie nochmals: warum? und dann nochmals usw. Spätestens beim fünften Warum, meistens schon früher,  sind Sie bei einem Prozessmangel angekommen. Und den sollten Sie jetzt beheben.</p>
<p>Übrigens hat dieses Warum-Fragen einen Namen, die fünf Warum, und stammt aus dem <a title="Kaizen - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaizen" target="_blank">Kaizen</a>, was auf deutsch mit kontinuierlicher Verbesserungsprozess übersetzt wurde. Das Internet liefert Ihnen mit den Stichwörtern «fünf Warum» eine Fülle an Informationen dazu.</p>
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		<item>
		<title>ALM-Muss (4): Automatisierung der Zusammenarbeit</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/saxos/SlcE/~3/CM932_374y4/</link>
		<comments>http://sccm.saxos.ch/2011/06/alm-muss-4-automatisierung-der-zusammenarbeit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 09:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Nigg</dc:creator>
				<category><![CDATA[SCCM]]></category>
		<category><![CDATA[ALM-Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practices]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Beitragsreihe basiert auf dem Artikel «Five Imperatives for Application Lifecycle Management» der IBM Rational-Mitarbeiterin Carolyn Pampino. Ich kenne aus eigener Erfahrung die Vorteile von Kollaborationswerkzeugen in der Software-Entwicklung. Sie sind für mich die humane Version der Workflow-Werkzeuge: Sie gängeln mich nicht mit einer täglichen To-do-Liste, sondern sie bieten mir eine Arbeitsplattform, die mir und den anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Beitragsreihe basiert auf dem Artikel <a title="Carolyn Pampino: Five Imperatives for Application Lifecycle Management" href="http://www.cmcrossroads.com/cm-articles/275-articles/13980-five-imperatives-for-application-lifecycle-management" target="_blank">«Five Imperatives for Application Lifecycle Management»</a> der IBM  Rational-Mitarbeiterin Carolyn Pampino.</p>
<p><strong>Ich kenne aus eigener Erfahrung die Vorteile von Kollaborationswerkzeugen in der Software-Entwicklung. Sie sind für mich die humane Version der Workflow-Werkzeuge: Sie gängeln mich nicht mit einer täglichen To-do-Liste, sondern sie bieten mir eine Arbeitsplattform, die mir und den anderen Informationen einfach zugänglich macht. Hake ich in einem Kollaborationswerkzeug einen To-Do-Eintrag ab, oder ergänze ich eine Anforderungsbeschreibung, so steht diese Information sofort allen zur Verfügung.</strong></p>
<p>Übrigens sind hier mit Kollaborationswerkzeugen weniger die unter dieser Bezeichnung daherkommenden Werkzeuge wie Lotus Notes, Sharepoint oder Zimbra u.a. gemeint, sondern von ALM-Lösungen (für das Anforderungsmanagement, die Ticketverwaltung usw.), die nach den Prinzipien der Kollaborationswerkzeuge bzw. auf einem solchen gebaut sind.<br />
<span id="more-1624"></span></p>
<h2>Mit Kollaborationswerkzeugen arbeiten</h2>
<p>Greifen wir mal aus Pampinos Do&#8217;s und Dont&#8217;s-Liste (siehe weiter unten) die Do-Empfehlung «Diskussionen über einzelne Artefakte sind in die Pläne integriert» heraus.</p>
<p>Wenn die Diskussionen, die über eine Anforderung oder einen Fehler geführt worden sind, zur Artefaktbeschreibung dazugehören, dann sind sie immer wieder greifbar. Nehmen wir an, es wundere sich später einmal jemand über die gewählte Lösung, so kann er sich selbst anhand der Diskussionen ein Bild über Varianten, Pro und Kontra machen. Was das Zeit erspart!</p>
<p>Oder nehmen wir Pampinos Do-Empfehlung «Zusammenarbeiten bedeutet auch, dass man weiss, was läuft, ohne dass man fragen muss». Wie ich es schätze, dass mir das Tracking-Tool täglich meldet, bei welchen Fehlerfällen und Anforderungen sich der Status oder sonst etwas geändert hat: Sofort habe ich den Überblick, und mit einem Klick kann ich hineintauchen in die Details und mich selbst informieren, ohne nachfragen zu müssen – was ich ja immer noch tun kann. Und darauf bin ich dank der Fakten aus dem Kollaborationswerkzeug bestens vorbereitet.</p>
<h2>Kollaborationswerkzeuge tragen zur Versachlichung bei</h2>
<p>Man weiss es zwar, aber gewisse Leute tun es immer wieder: E-Mails sind ein Informations-  aber kein Kommunikationsmedium.  So entsteht leicht aus einem Missverständnis eine nicht mehr enden wollende Tirade von Gehässigkeiten, die man mit cc- und bcc-Adressaten weite Kreise ziehen lässt.</p>
<p>Natürlich schützt auch ein Kollaborationswerkzeug nicht vor Missbrauch; siehe Internetforen. Aber die Werkzeuge schränken den Missbrauch durch ihre Ausrichtung stark ein: Hier werden Daten, Informationen zu einem Artefakt, einem Geschäftsfall festgehalten, und es wird nicht eine Mitteilung geschrieben nach dem Motto: So, dem sag&#8217; ich&#8217;s mal!</p>
<h2>Kollaborationswerkzeuge erleichtern die Zusammenarbeit</h2>
<p>Richtig eingesetzt bringen Kollaborationswerkzeuge wirklich das, was sie zu bringen versprechen: Eine Verbesserung der Zusammenarbeit. Der Mechanismus ist subtil: Fakten werden mit der Kollaborationssoftware zusammengetragen, und jeder kann sich diese Fakten ansehen, jeder kann sie ergänzen, jeder kann den Kontakt zum Autor suchen. Man muss es selbst erlebt haben, um den Nutzen und die Leichtigkeit, mit der dieser erzielt wird, richtig schätzen zu lernen.</p>
<h2>Carolyn Pampinos Checkliste</h2>
<table border="1" cellpadding="5" frame="box">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Dont&#8217;s</strong></td>
<td><strong>Do&#8217;s</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Entwicklergruppen und -daten sind klar voneinander getrennt in einzelnen Silos untergebracht. Daten sind Entwicklern aus anderen Gruppen nur schwer zugänglich.</td>
<td>Alle Tätigkeiten werden über den ganzen Lifecycle hinweg verfolgt.&nbsp;</p>
<p>Informationen sind allen zugänglich.</td>
</tr>
<tr>
<td>Stelle Statusberichte von Hand zusammen.</td>
<td>Zusammenarbeiten bedeutet auch, dass man weiss, was läuft, ohne dass man fragen muss. Wer was tut, was sich geändert hat, ist leicht ersichtlich und jedermann hat darauf Zugriff.&nbsp;</p>
<p>Momentaufnahmen der Projekte zeigen den Arbeitsfortschritt und -stand – fürs ganze Projekt und für einen einzelnen.</td>
</tr>
<tr>
<td>Diskutiert wird mit E-Mails! Wichtige Diskussionen verschwinden in E-Mail- und Chat-Archiven. In den eigentlichen Projektakten fehlen die Entscheidungsgrundlagen.</td>
<td>Diskussionen über einzelne Artefakte sind in die Pläne integriert.&nbsp;</p>
<p>Die ALM-Umgebung schreibt die Geschichte auf, so dass bei künftigen Änderungen immer wieder auf diese wichtigen Informationen zugegriffen werden kann.</td>
</tr>
<tr>
<td>Hohe Einstiegsschwelle und lange Einarbeitungszeit für neue Mitarbeiter.</td>
<td>Neue Mitarbeiter können sich rasch einarbeiten.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Was können Sie tun?</h2>
<p>Ich hoffe, Sie können die Vorteile eines Kollaborationswerkzeugs bereits nutzen. Wenn nicht: Sorgen Sie dafür, dass Sie möglichst bald davon profitieren.</p>
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		<item>
		<title>Vorurteile vor Werkzeugen: Hemmschuh Nummer 1!</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/saxos/SlcE/~3/sHh6-Rox2vE/</link>
		<comments>http://sccm.saxos.ch/2011/06/vorurteile-vor-werkzeugen-hemmschuh-nummer-1/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 09:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Nigg</dc:creator>
				<category><![CDATA[SCCM]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practices]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeuge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sccm.saxos.ch/?p=1751</guid>
		<description><![CDATA[«Sollen Anforderungsmanagement-Werkzeuge eingeführt werden, müssen vorher viele Vorurteile aus den Köpfen geräumt werden.» So beginnt der Artikel «Von den Vorurteilen gegenüber den Werkzeugen im Anforderungsmanagement» von Jens Palluch in der Elektronik-Praxis. Das gilt nicht nur für Werkzeuge des Anforderungsmanagements sondern für jede Werkzeugeinführung in der Software-Entwicklung! Der Artikel hat Substanz und Humor: ein Lesevergnügen – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>«Sollen Anforderungsmanagement-Werkzeuge eingeführt werden, müssen vorher viele Vorurteile aus den Köpfen geräumt werden.» So beginnt der Artikel <a title="Jens Palluch: Von den Vorurteilen gegenüber den Werkzeugen im Anforderungsmanagement" href="http://www.elektronikpraxis.vogel.de/themen/embeddedsoftwareengineering/planung/articles/316553/" target="_blank">«Von den Vorurteilen gegenüber den Werkzeugen im Anforderungsmanagement»</a> von Jens Palluch in der Elektronik-Praxis.</strong></p>
<p><strong>Das gilt nicht nur für Werkzeuge des Anforderungsmanagements sondern für jede Werkzeugeinführung in der Software-Entwicklung!</strong></p>
<p>Der Artikel hat Substanz und Humor: ein Lesevergnügen – sofern man keine Angst davor hat, in den Spiegel der eigenen Unzulänglichkeiten zu blicken.</p>
<p>Jens Palluch nennt die klassischen drei Argumente gegen jede Werkzeugeinführung: das Werkzeug ist zu komplex, passt nicht zu unserem Prozess, erhöht die Qualität nicht. Das sind meist Vorurteile. Palluch zeigt, wie sie entstehen und wie man ihnen begegnet: durch angemessene Schulung und den rechtzeitigen Einbezug aller Betroffenen ins Einführungsprojekt.</p>
<p>Als «Klassiker» bezeichnet er die zutreffenden Aussagen «A fool with a tool is still a fool» und «Erst den Prozess definieren, dann das Werkzeug einführen», denen zu wenig oder keine Beachtung geschenkt wird, so dass sie tatsächlich ihre negative Wirkung entfalten können. Auch hier wieder: Ausbildung verhindert falsche Werkzeuganwendung und ein Werkzeug kann keinen fehlenden Prozess ersetzen!</p>
<p>Aber lesen Sie selbst:<br />
<a title="Jens Palluch: Von den Vorurteilen gegenüber den Werkzeugen im Anforderungsmanagement" href="http://www.elektronikpraxis.vogel.de/themen/embeddedsoftwareengineering/planung/articles/316553/" target="_blank">«Von den Vorurteilen gegenüber den Werkzeugen im Anforderungsmanagement»</a>. Der Artikel wird Ihnen gefallen. Und überdies enthält er Hinweise auf weiterführende Literatur.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/saxos/SlcE/~4/sHh6-Rox2vE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sccm.saxos.ch/2011/06/vorurteile-vor-werkzeugen-hemmschuh-nummer-1/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>ALM-Muss (3): Messen und auswerten</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/saxos/SlcE/~3/6GgJZEYGLUI/</link>
		<comments>http://sccm.saxos.ch/2011/05/alm-muss-3-messen-und-auswerten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 12:25:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Nigg</dc:creator>
				<category><![CDATA[SCCM]]></category>
		<category><![CDATA[ALM-Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practices]]></category>
		<category><![CDATA[Kennzahlen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sccm.saxos.ch/?p=1546</guid>
		<description><![CDATA[Diese Beitragsreihe «Five Imperatives for Application Lifecycle Management» basiert auf dem Artikel «Five Imperatives for Application Lifecycle Management» der IBM Rational-Mitarbeiterin Carolyn Pampino. Diesmal geht es um Zahlen. Nur was man misst, kann man auch managen. Sich auf das Gefühl allein zu verlassen, ist im Management gefährlich. Zahlen können ein Gefühl unterstützen oder in Frage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Beitragsreihe <a title="Carolyn Pampino: Five Imperatives for Application Lifecycle Management" href="http://www.cmcrossroads.com/cm-articles/275-articles/13980-five-imperatives-for-application-lifecycle-management" target="_blank">«Five Imperatives for Application Lifecycle Management»</a> basiert auf dem Artikel «Five Imperatives for Application Lifecycle Management» der IBM Rational-Mitarbeiterin Carolyn Pampino.<br />
<strong>Diesmal geht es um Zahlen.</strong></p>
<h2>Nur was man misst, kann man auch managen.</h2>
<p>Sich auf das Gefühl allein zu verlassen, ist im Management gefährlich. Zahlen können ein Gefühl unterstützen oder in Frage stellen und damit zu ganz neuen Einsichten führen.<br />
<span id="more-1546"></span></p>
<h2>Zahlen müssen nebenbei anfallen.</h2>
<p>Jeder hätte gerne Zahlen, unabhängig von seiner Position und Funktion. Aber wer sammelt gerne Zahlen? Die wenigsten. Deshalb muss das Zahlensammeln und -auswerten so weit wie möglich automatisiert sein. Wenn die Arbeiten strukturiert geplant sind, also aufgeteilt sind in einzelne Anforderungen, Testfälle, Fehler usw. fällt ein grosser Teil der Zahlen bei der Bearbeitung dieser Artefakte nebenbei an.</p>
<h2>Weniger ist mehr.</h2>
<p>Ein paar wenige verständliche Zahlen, regelmässig, verlässlich und automatisch ermittelt, bringen mehr, als eine Vielzahl ausgeklügelter Grössen, die keiner so richtig versteht.</p>
<h2>Der Nutzen</h2>
<p>Zahlen geben Orientierung. Sie zeigen, ob Massnahmen greifen, ob sie das bewirken, was beabsichtigt war, oder ganz etwas anderes. Sie ersetzen Annahmen und Ansichten durch Tatsachen; sie bringen Sicherheit.</p>
<h2>Carolyn Pampinos Checkliste</h2>
<p>Klein anfangen, verbessern, möglichst viel automatisieren, weniger ist mehr, so die Maximen.</p>
<table border="1" cellpadding="5" frame="box">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Dont&#8217;s</strong></td>
<td><strong>Do&#8217;s</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Ignorieren Sie Performance-Messungen. Das erledigt sich von selbst!</td>
<td>Legen Sie Kennzahlen fest, die für Ihren Bedürfnissen entsprechen.</p>
<p>Einfache Kennzahlen wie etwa die Dauer eines Builds oder, der Anteil fehlgeschlagener Builds.</td>
</tr>
<tr>
<td>Starte dein Kennzahlensystem Knall auf Fall mit allem Drum und Dran.</td>
<td>Bügeln Sie eine Schwachstelle aus und legen Sie fest, wie Sie die Verbesserung messen wollen.</p>
<p>Verwenden Sie ein Werkzeug, um Daten über die Arbeiten zu sammeln, basierend auf den Plänen.</td>
</tr>
<tr>
<td>Rechnen Sie damit, dass alles bereits im ersten Anlauf richtig ist.</td>
<td>Werfen Sie einen Blick zurück , interpretieren Sie die Zahlen und legen Sie fest, was Sie im nächsten Schritt verbessern können.</td>
</tr>
<tr>
<td>Treiben Sie Ihre Mitarbeiter zum Daten sammeln an!</td>
<td>Daten fallen quasi automatisch an, als Nebenprodukt der Aktivitäts- und Zeiterfassung.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Was Ihnen sofort etwas bringt</h2>
<p>Keine Zahlen haben Sie ja nicht, oder? Aber nutzen Sie die auch wirklich? Welche Zahlen haben Sie? Wie häufig sehen Sie sich diese an? Vergleichen Sie vergangene mit gegenwärtigen? Sehen Sie einen Trend?  – Ich bin sicher, Sie haben mehr aussagekräftige Zahlen als Sie auf den ersten Blick zu haben glauben.</p>
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		<title>ALM-Muss (2): Vernetzung der Artefakte</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 10:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Nigg</dc:creator>
				<category><![CDATA[SCCM]]></category>
		<category><![CDATA[ALM-Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practices]]></category>
		<category><![CDATA[Problemfälle und Auswirkungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Beitragsreihe basiert auf dem Artikel «Five Imperatives for Application Lifecycle Management» der IBM Rational-Mitarbeiterin Carolyn Pampino. Im letzten Beitrag haben wir über die integrierte Planung geschrieben. In diesem Beitrag geht es um die Verbindungen zwischen den Artefakten einerseits und zwischen Artefakten und Teamplayern andrerseits. Das Kennen dieser Verbindungen ist für den Projekterfolg wichtig, denn nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Beitragsreihe basiert auf dem Artikel <a title="Carolyn Pampino: Five Imperatives for Application Lifecycle Management" href="http://www.cmcrossroads.com/cm-articles/275-articles/13980-five-imperatives-for-application-lifecycle-management" target="_blank">«Five Imperatives for Application Lifecycle Management»</a> der IBM  Rational-Mitarbeiterin Carolyn Pampino. Im letzten Beitrag haben wir über die integrierte Planung geschrieben.</p>
<p><strong>In diesem Beitrag geht es um die Verbindungen zwischen den Artefakten einerseits und zwischen Artefakten und Teamplayern andrerseits. Das Kennen dieser Verbindungen ist für den Projekterfolg wichtig, denn nur wenn ich weiss, wer woran arbeitet, wer wofür zuständig ist, welche Dinge voneinander abhängig sind, sich gegenseitig beeinflussen usw., wird ein Projekt übersichtlich und steuerbar.</strong></p>
<h2>Artefaktverknüpfungen kennen = das Projekt kennen</h2>
<p>Ganz konkret geht es darum zu wissen, wer an der Behebung von Fehler &#8220;x&#8221; arbeitet, welche Module, Tests, Dokumentationen, Bildschirmdarstellungen, Listen, Dateien, Datenbanken, Formulare usw. von der Änderung &#8220;y&#8221; betroffen sind. Wo überall wird Modul &#8220;z&#8221; verwendet, das wir ändern wollen? Wo sind welche Schnittstellen davon betroffen? War dieser Fehler im Vorgänger-Release auch schon drin?</p>
<p>Der Beziehungen sind Legion. Wer die Beziehungen kennt, kennt sein Projekt, kennt Abhängigkeiten und Auswirkungen, womit er  die Chance hat, die Kontrolle zu haben.<br />
<span id="more-1553"></span><br />
(Dieses Thema hat bei Pampino den Titel Traceability, was mich ein Stück weit in die Irre geleitet hat. Ich verstand Nachverfolgbarkeit, also die Verfolgung der Artefaktgeschichte. Die Lektüre zeigte mir, dass die Artefaktgeschichte zwar auch dazu gehört, aber eben nur ein Teil des Beziehungsgeflechts ist.)</p>
<h2>Grundlagen für die Artefakt-Vernetzung</h2>
<p>Wer mit Papier und Bleistift versucht, den Überblick zu wahren– oder, wie immer noch vielerorts üblich, mit Excel- und Access-Dateien! – , der hat schon verloren. Oder kennen Sie einen grösseren Industriebetrieb, der sich bei seiner Produktionsplanung und -steuerung auf derlei Hilfsmittel verlässt? Notwendig sind:</p>
<ul>
<li><strong>Repository:</strong> Die gestellten und ähnliche Fragen können nur mit einer guten, intakten, und aktuellen Datenbasis beantwortet werden.</li>
<li><strong>Integration von Projektarbeit und Projektdaten-Erfassung:</strong> Diesen Integrationsanspruch kann die Datenbasis nur erfüllen, wenn jeder Arbeitsschritt, jede Verknüpfung zwischen Artefakten ihre Spuren in der Datenbasis <strong>automatisch</strong> hinterlassen.</li>
<li><strong>Repository-Integration:</strong> Mit Datenbasis ist nicht ein einziges, Monster-Repository gemeint, denn die Realität ist heute viel komplexer. Jede Plattform, jedes Projekt, jede Programmiersprache hat ihr eigenes Repository; Anforderungen, Problembeschreibungen, Projektplanung usw. haben auch ihre eigenen Datenhaltungen.</li>
<li><strong>Prozess-Integration:</strong> Automatisierte Arbeitsprozesse müssen diese Silos (Repositorys) silo-übergreifend und vollautomatisch beschicken und auswerten und ähnlich einer Business-Intelligence-Lösung zentral konsolidieren.</li>
</ul>
<h2>Der Nutzen: verbesserte Zusammenarbeit</h2>
<p>Der Nutzen der Artefaktvernetzung schlägt sich vor allem in Form einer vereinfachten und besseren Zusammenarbeit nieder, weil gerade die schwierigen Fragen einfach beantwortet werden können, z.B.:</p>
<ul>
<li>Welche Anforderungen werden in dieser Iteration angegangen?</li>
<li>Sind alle Anforderungen getestet?</li>
<li>Welche Fehler bezüglich welcher Anforderungen wurden festgestellt?</li>
<li>Welche Anforderungen und Fehler wurde in diesem Release implementiert bzw. behoben?</li>
</ul>
<h2>Carolyn Pampinos Checkliste</h2>
<p>Zentrale Forderung der Do&#8217;s ist eine integrierte Werkzeugbasis, Kern der Dont&#8217;s ist eine Absage an den Versuch, mit disparaten Werkzeugen den Überblick zu gewinnen. Zugleich sind sie auch eine Absage an geschlossene Werkzeuge, die keine Anpassung an die individuellen Bedürfnisse erlauben.</p>
<table border="1" cellpadding="5" frame="box">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Dont&#8217;s</strong></td>
<td><strong>Do&#8217;s</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Benutzen Sie mehrere, nicht miteinander verbundene Projektrepositorys, oder schustern Sie sich eine Art Repository zusammen, bestehend aus mehreren voneinander unabhängigen Werkzeugen.</td>
<td>Produkte mit bekannten Schnittstellen verwenden.</p>
<p>Mit Herstellern zusammenarbeiten, die Wert legen auf die Integration der ALM-Funktionen.</p>
<p>Behalten Sie bei der Werkzeugauswahl Ihre langfristigen Pläne im Auge.</td>
</tr>
<tr>
<td>Stellen Sie Verbindungen zwischen Artefakten von Hand her: Sie vergessen ohnehin einen Grossteil, durchsetzen und beibehalten können Sie diese Arbeitsweise eh nicht.</td>
<td>Ein Werkzeugverbund bietet die Möglichkeit, die Verbindungen zwischen den Artefakten einfach zu pflegen.</td>
</tr>
<tr>
<td>Bauen Sie Ihre eigenen Integrationswerkzeuge, natürlich mit Ihren eigenen Schnittstellen.</td>
<td>Verwenden Sie offene, bekannte Schnittstellen. (Nicht alle, die sich als solche anpreisen, sind es auch in Wirklichkeit!)</td>
</tr>
<tr>
<td>Wählen sie eine «one-size-fits-no-one»-Lösung: eine Lösung, die allen und auf alles passt – nämlich nirgendwo für nichts!</td>
<td>Die einzelnen ALM-Werkzeuge müssen miteinander lose gekoppelt sein. Sie lassen sich einfach skalieren und flexibel integrieren.</p>
<p>Ein zentrales ALM-Repository wird mit wachsenden Mengen und neuen Anforderungen nicht Schritt halten können.</p>
<p>Oder wünschen Sie sich eine Migration herbei? Auch der Daten!</td>
</tr>
<tr>
<td>Halten Sie die Beziehungen um der Beziehungen willen fest!</td>
<td>Welche wichtigen Fragen bezüglich Verbindungen zwischen den einzelnen Artefakten müssen Sie beantworten können? Legen Sie aufgrund dieser Fragen fest, welche Verbindungen sie festhalten wollen – so weit wie möglich automatisch, nach dem wertanalytischen Grundsatz: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.</td>
</tr>
<tr>
<td>Stellen Sie Ihre Entscheide auf Auswertungen ab, die schon veraltet sind, wenn Sie diese das erste Mal sehen.</td>
<td>Die ALM-Werkzeuge müssen die Verbindungen zwischen den Artefakten zeigen. Sie sollten Lücken aufdecken, wie z.B.:  geplante Aufgaben, denen keine Anforderungen zugeordnet sind; geplante Aufgaben, für die keine Tests definiert sind; Fehler, die die Tests blockieren.</td>
</tr>
<tr>
<td>Vergessen Sie Reviews, Prüfungen, Revisionen, Audits und dergleichen mehr. Sie werden schon an Ihnen vorübergehen!</td>
<td>Investieren Sie in eine ALM-Lösung, welche die Prüfung und Kontrolle vereinfacht.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Kennen Sie Ihr Netz? &#8230; Ihre Netze?</h2>
<p>Sie kennen nicht nichts. Da ist schon Einiges vorhanden. Wenig?, viel? oder gar zu viel? Fangen Sie klein an, konzentrieren Sie sich auf das Wichtigste.</p>
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		<item>
		<title>ALM-Muss (1): Integrierte Planung</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/saxos/SlcE/~3/6B0Afx6w7Ug/</link>
		<comments>http://sccm.saxos.ch/2011/04/muss-1-integrierte-planung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 11:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Nigg</dc:creator>
				<category><![CDATA[SCCM]]></category>
		<category><![CDATA[ALM-Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practices]]></category>
		<category><![CDATA[Problemfälle und Auswirkungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Beitragsreihe basiert auf dem Artikel  «Five Imperatives for Application Lifecycle Management» der IBM Rational-Mitarbeiterin Carolyn Pampino.  Im ersten Beitrag haben wir die Reihe vorgestellt, heute gehen wir auf das erste der fünf Muss ein – die integrierte Planung. Das «integriert» hat mich auf den ersten Blick etwas stutzig gemacht, denn wer in der IT eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Beitragsreihe basiert auf dem Artikel  <a title="Carolyn Pampino: Five Imperatives for Application Lifecycle Management" href="http://www.cmcrossroads.com/cm-articles/275-articles/13980-five-imperatives-for-application-lifecycle-management" target="_blank">«Five Imperatives for Application Lifecycle Management»</a> der IBM Rational-Mitarbeiterin Carolyn Pampino.  Im ersten Beitrag haben wir die Reihe vorgestellt, heute gehen wir auf das erste der fünf Muss ein – die integrierte Planung.</p>
<p><strong>Das «integriert» hat mich auf den ersten Blick etwas stutzig gemacht, denn wer in der IT eine zeitgemässe Lösung anpreist, bezeichnet diese als integriert. Integriert ist hier jedoch keine leere Modefloskel, sondern eine Absage an eine Planung, die ein Eigenleben führt, losgelöst von der Realität der Umsetzung. Eine solch wirklichkeitsnahe Planung ist nur möglich mit einfach zu handhabenden Werkzeugen, die Soll und Ist miteinander verbinden.</strong><br />
<span id="more-1551"></span></p>
<h2>Planung und Realisierung: ein unzertrennliches Paar</h2>
<p>Planung und Realisierung müssen Hand-in-Hand gehen. Sie beeinflussen sich wechselseitig. Wenn ich das so hinschreibe, wird mir bewusst, wie schwer ich mich selbst damit oftmals tue, und ich weiss, dass ich damit in guter – nein, in grosser – Gesellschaft bin.</p>
<p>Klar, die Planung darf nicht zum Hemmschuh werden, der jeden ungeplanten Schritt verhindert. Aber ohne Planung geht es nicht, und ohne den laufenden Feedback aus der Realisierung zurück in die Planung geht es auch nicht.<br />
Fazit: Wir müssen uns diese Aufgabe mit entsprechenden Werkzeugen erleichtern, Werkzeuge, die den Kreislauf zwischen Planung und Realisierung automatisch unterstützen.</p>
<h2>Geplantes abhaken = den Erfolg bewusst machen</h2>
<p>Ich erlebe es immer wieder als angenehm, <em>eine</em> Anforderung zu spezifizieren, zu programmieren, zu testen; <em>einen</em> Fehler zu korrigieren; <em>einen</em> Test durchzuführen: jeder Punkt nach Plan, jeder Punkt einzeln spezifiziert, jeder Punkt ein Eintrag im Plan. Und wenn ein Punkt erledigt ist, kommt der Aufsteller: abgehakt! erledigt! geschafft! Ein angenehmes Erlebnis, der Erfolg wird sichtbar, erlebbar.</p>
<p>Carol Pampino:</p>
<blockquote><p>«We plan, because we want to know when we are done.»</p></blockquote>
<p>Allein das gute Gefühl des «done!», des erledigt! zu erleben, macht die Mühsal der Planung mehr als wett! Und noch etwas: Die beim Abhaken erfassten Istdaten fliessen sofort, ohne separate Anstrengung, in die Projektplanung ein. Der Kreislauf zwischen Realisierung und Planung ist hergestellt.</p>
<p>Pläne sind die unverzichtbare Grundlage, um geordnet zu arbeiten und um Abweichungen vom Kurs rechtzeitig festzustellen – oder schöner, um festzustellen: Wir haben&#8217;s geschafft! Wir sind auf Kurs!</p>
<h2>Carolyn Pampinos Checkliste</h2>
<p>Sie fassen das Gesagte plakativ zusammen:</p>
<table border="1" cellpadding="5" frame="box">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Dont&#8217;s</strong></td>
<td><strong>Do&#8217;s</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Führe ALM-Pläne möglichst ausserhalb des ALM, möglichst unsichtbar für alle anderen Mitarbeiter, am besten auf deiner lokalen Festplatte.</td>
<td>Pläne und deren Umsetzung gehören zusammen, sie sind aneinander gekoppelt.&nbsp;</p>
<p>Planen Sie für alle Beteiligten, nicht nur für die Entwickler.</p>
<p>Die Pläne sind allen Mitarbeitenden zugänglich.</p>
<p>Die Pläne müssen zeigen, wer wann woran mit welcher Auslastung arbeitet.</td>
</tr>
<tr>
<td>Verlasse dich auf eine manuelle, fehleranfällige Nachführung der Pläne.</td>
<td>Pläne müssen sich nach dem Prinzip «information at your fingertips», eingebettet in die Arbeitsabläufe, mit einer komfortablen  Benutzungsschnittstelle einfach einsehen und nachführen lassen.&nbsp;</p>
<p>Mehrere Sichten auf die Pläne sind notwendig: Prioritätenlisten, Auslastung, Projektstrukturplan, Iterationsplan, (traditioneller) Vorgehensplan.</p>
<p>Fortlaufende Planung: Die Planung muss auf aktuelle Ereignisse reagieren, damit sie auf Stand bleibt.</td>
</tr>
<tr>
<td>Trenne Anforderungsdefinition, Entwicklungs- und Testplanung strikt voneinander.</td>
<td>Planung muss sich auf das ganze Projekt beziehen und nicht nur auf  einen einzelnen «Silo»: Entwicklungs- und Testpläne müssen aus den Anforderungsdefinitionen heraus gespiesen werden.&nbsp;</p>
<p>Die Beziehungen von den einzelnen Anforderungen zu den dazugehörenden Entwicklungsaufgaben und den Testfällen müssen festgehalten werden.</td>
</tr>
<tr>
<td>Trenne Projektplanung und Einsatzplanung.</td>
<td>Der Projektplan ist die Grundlage für die Arbeitszuteilung.&nbsp;</p>
<p>Die für einen Arbeitsauftrag aufgewendete Zeit wird direkt zu diesem Arbeitsauftrag erfasst, um das Nachführen der Planung zu vereinfachen.</p>
<p>Wenn sich Plandaten ändern, muss die Auswirkung auf die geplanten Releases sichtbar werden.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Feiern Sie Erfolge – jetzt!</h2>
<p>Was alles können Sie heute abhaken? Fühlt sich gut an, nicht wahr?, wenn Sie wieder ein Häkchen machen können! Gönnen Sie sich dieses Glücksgefühl immer mehr – und vor allem Ihrem Projektteam.</p>
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		<item>
		<title>Fünf Muss-Anforderungen an das ALM</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/saxos/SlcE/~3/48OGtX8SA7U/</link>
		<comments>http://sccm.saxos.ch/2011/03/funf-muss-anforderungen-an-das-alm/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 08:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Nigg</dc:creator>
				<category><![CDATA[SCCM]]></category>
		<category><![CDATA[ALM-Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practices]]></category>

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		<description><![CDATA[Was Carolyn Pampino, Mitarbeiterin von IBM Rational, im Artikel «Five Imperatives for Application Lifecycle Management» auf CM Crossroads schreibt, können wir aus methodischer und betriebswirtschaftlicher Sicht voll unterstützen. Dass der Text darüber hinaus ein Plädoyer ist für Rational-Produkte, versteht sich. Aber im Mittelpunkt stehen Überlegungen zum Application Life Cycle Management (ALM), die sich jeder machen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was Carolyn Pampino, Mitarbeiterin von IBM Rational, im Artikel <a title="Carolyn Pampino: Five Imperatives for Application Lifecycle Management" href="http://www.cmcrossroads.com/cm-articles/275-articles/13980-five-imperatives-for-application-lifecycle-management" target="_blank">«Five Imperatives for Application Lifecycle Management»</a> auf CM Crossroads schreibt, können wir aus methodischer und betriebswirtschaftlicher Sicht voll unterstützen. Dass der Text darüber hinaus ein Plädoyer ist für Rational-Produkte, versteht sich. Aber im Mittelpunkt stehen Überlegungen zum Application Life Cycle Management (ALM), die sich jeder machen muss, der professionell Software entwickelt.</strong></p>
<p>In diesem und weiteren Blogbeiträgen stellen wir Pampinos Kernaussagen vor, wobei wir die produktbezogenen Aspekte weglassen.</p>
<h2>Druck auf die Software-Entwicklung</h2>
<p>Die  Software-Entwicklung steht unter Druck: Einerseits verlangen Konkurrenz- und Innovationsdruck immer kürzere Abstände zwischen Software-Releases und andererseits fordern die umfangreicher werdenden Softwaresysteme und Infrastrukturen die Entwickler immer mehr. Wie können Entwickler unter solchen Umständen Software termingerecht und im Kostenbudget herstellen, ohne bei der Qualität Abstriche zu machen?<br />
<span id="more-1548"></span></p>
<h2>Notwendig: Umfassende Verbesserungen</h2>
<p>Diesem Dilemma entrinnt man nur durch eine Verbesserung von Abläufen, Zusammenarbeit und Werkzeugen über den gesamten Lebenslauf der Software: Anforderungsdefinition und -management, Änderungs-, Architektur-, Konfigurations- und Qualitätsmanagement,  Automatisierung von Build und Verteilung. Die unzähligen Beziehungen zwischen den Artefakten müssen offengelegt werden, Veränderungen der Artefakte müssen sich nachvollziehen lassen, Abläufe müssen festgelegt, durchgesetzt und beibehalten werden, und schliesslich müssen Daten zu Statistiken und Führungsinformationen aufbereitet werden.</p>
<p>Eine Universallösung (One-size-fits-all-Solution) gibt es nicht, denn die Bedürfnisse sind zu verschieden. Deshalb muss jede Lösung auf die besonderen Bedürfnisse zugeschnitten sein und jede muss fünf Muss-Anforderungen erfüllen:</p>
<ul>
<li>Integrierte Planung</li>
<li>Vernetzung der Artefakte</li>
<li>Messen und auswerten</li>
<li>Automatisierung und Zusammenarbeit</li>
<li>Kontinuierliche Prozessverbesserung</li>
</ul>
<p>Diese fünf  oder Muss-Anforderungen (Imperatives) sind Gegenstand der weiteren fünf Beiträge in dieser Serie. Jede Anforderung wird mit Do&#8217;s und Dont&#8217;s dargestellt – was man tun sollte und was nicht.</p>
<h2>Starten Sie – jetzt!</h2>
<p>Benutzen Sie diese Muss-Anforderungen als Checklisten zur Überprüfung Ihres ALM. Ihre erste Standortbestimmung können Sie damit selbst machen. Und schon haben sie das Fundament gelegt für eine kontinuierliche Verbesserung: Die Muss-Anforderung «Kontinuierliche Prozessverbesserung» haben sie damit bereits in Angriff genommen. Den ersten Schritt haben Sie schon getan!</p>
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		<item>
		<title>Versionskontrolle: Schritt Nr. 1 für «Brownfield-Projekte»</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/saxos/SlcE/~3/mCsNEb0rsrU/</link>
		<comments>http://sccm.saxos.ch/2011/02/versionskontrolle-schritt-nr-1-fuer-brownfield-projekte/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 07:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Nigg</dc:creator>
				<category><![CDATA[SCCM]]></category>
		<category><![CDATA[ALM-Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practices]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeuge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sccm.saxos.ch/?p=1537</guid>
		<description><![CDATA[Die Einführung der Versionskontrolle steht an erster Stelle eines Sieben-Schritte-Plans, um IT-Projekte zu sanieren, deren Code und Architektur gegen die Prinzipien und Praktiken des Clean-Code-Developments verstossen. Solche «Brownfield-Projekte» laufen Gefahr, dass Software und Software-Architektur zunehmend zerfallen, bis sie nicht mehr erweiterbar sind. Brownfield-Projekte sind das Gegenstück zu Greenfield-Projekten – solche, die auf der grünen Wiese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Einführung der Versionskontrolle steht an erster Stelle eines Sieben-Schritte-Plans, um IT-Projekte zu sanieren, deren Code und Architektur gegen die Prinzipien und Praktiken des Clean-Code-Developments verstossen.</strong></p>
<p>Solche «Brownfield-Projekte» laufen Gefahr, dass Software und Software-Architektur zunehmend zerfallen, bis sie nicht mehr erweiterbar sind.</p>
<p><a title="Wikipedia: Brownfield (software development)" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Brownfield_(software_development)" target="_blank">Brownfield-Projekte</a> sind das Gegenstück zu Greenfield-Projekten – solche, die auf der grünen Wiese gestartet wurden. Mit anderen Worten: Jedes IT-Projekt mit Geschichte ist ein Brownfield-Projekt, eines bei dem nicht alles so ist, wie man&#8217;s heute machen würde. Also: Fast alle Projekte.</p>
<p>Im  soeben erschienenen Sonderheft <a title="iX Developer Programmieren heute" href="http://www.heise.de/kiosk/special/ix/10/03/" target="_blank">«iX Developer Programmieren heute»</a> stellen Stefan Lieser und Ralf Westphal im Artikel «Kontra Verrottung» zunächst die Prinzipien und Praktiken der «Clean Code Developer» und danach einen Sieben-Schritte-Plan, um Brownfield-Projekte zu sanieren. Schritt Nr. 1: Versionskontrolle einführen.</p>
<p>Es geht nicht anders: Ohne geordnete Ablage und ohne Buchführung über die Veränderungen verschwinden die Wirkungen aller anderen Massnahmen. Das Verschwinden ist wortwörtlich zu nehmen; im schlimmsten Fall verschwinden Änderungen oder ganze Artefakte  auf obskure Weise, weil Ablage und Versionskontrolle versagen.</p>
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		<item>
		<title>ALM begreiflich machen und umsetzen</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/saxos/SlcE/~3/fHEhL9smbYY/</link>
		<comments>http://sccm.saxos.ch/2011/01/alm-begreiflich-machen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 13:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Nigg</dc:creator>
				<category><![CDATA[SCCM]]></category>
		<category><![CDATA[ALM]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was überhaupt ist ALM? Dass auf dem Zürcher S-Bahnnetz überhaupt Rollmaterial fährt, dass die Waggons sauber (na ja &#8230;) und funktionstüchtig sind, dass dieses Jahr nach 20 Jahren S-Bahn die dritte Rollmaterialgeneration in Betrieb geht – das ist dem «Rollmaterial-Management» zu verdanken. Es umfasst alle Tätigkeiten, um sicheres, zeitgemässes Rollmaterial in genügender Menge zum richtigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Was überhaupt ist ALM?</h3>
<p><strong>Dass auf dem Zürcher S-Bahnnetz überhaupt Rollmaterial fährt, dass die Waggons sauber (na ja &#8230;) und funktionstüchtig sind, dass dieses Jahr nach 20 Jahren S-Bahn die dritte Rollmaterialgeneration in Betrieb geht – das ist dem «Rollmaterial-Management» zu verdanken. Es umfasst alle Tätigkeiten, um sicheres, zeitgemässes Rollmaterial in genügender Menge zum richtigen Zeitpunkt bereitzustellen.<br />
Ersetzen Sie «Rollmaterial» durch «Anwendung» – und wir haben die ALM-Definition.</strong></p>
<p>Die Definitionen sind zwar gleich, die Realität verschieden: Wäre das Lifecycle-Management der Bahn auf dem gleichen Qualitätsniveau wie jenes unserer IT-Anwendungen, läge die Zufriedenheit der Bahnkunden wohl um Einiges tiefer!</p>
<h3>ALM als Disziplin begreiflich machen</h3>
<p>Die IT &#8211; und innerhalb der IT die IT-Anwendungen– sind immer noch nicht überall als betriebswirtschaftliche Ressource erkannt. Jedem ist klar, dass Rollmaterial, Gebäude, Maschinen und Finanzen bewirtschaftet werden müssen. Jemand muss die Verantwortung dafür tragen, muss planen, was wann gepflegt, erneuert, ersetzt werden muss.</p>
<p>Welches Glück, dass IT-Anwendungen sich nicht abnutzen! Oder etwa vielmehr: welches Pech?! Das ist einer der Gründe, warum es ALM so schwer hat. Die Abnutzung eines materiellen Gutes kann jeder mit seinen Sinnen wahrnehmen, oder zumindest begreift er sie. Die physisch nicht stattfindende – aber trotzdem existierende – Abnutzung von Software und Abläufen begreiflich zu machen ist viel schwieriger! Software und Prozesse passen nicht mehr in ihre sich wandelnde Umwelt: die Anwenderbedürfnisse und Plattformen ändern, Komfortansprüche und Sicherheitsanforderungen steigen. Die Anwendungen werden erst angepasst, wenn es nicht mehr anders geht – und das ist dann meist der dümmste Augenblick – mit entsprechenden kostensteigernden Auswirkungen.</p>
<p>ALM schafft genau hier Abhilfe. Anstatt von den Änderungen in der Umgebung angetrieben zu werden, nimmt der ALM-Manager das Heft in die Hand, plant die Evolution der Anwendungen und setzt diese Pläne um.</p>
<p>Was meinen Sie: Ist das nicht der Weg, den man von einem geordneten Betrieb erwarten würde?</p>
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