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	<title>schafott.blog</title>
	
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	<description>Si tacuisses, philosopha mansisses</description>
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		<title>Santogold + Julian Casablancas + N.E.R.D: My Drive Thru</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 10:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geballte Coolnes.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Geballte Coolnes.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/GPZ5fnYFI4Q" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/GPZ5fnYFI4Q"></embed></object></p>
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		<title>G’schicht’n ausm Schichtl</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 23:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesn]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf&#8217;m Oktoberfest war ich dieses Jahr wieder nicht. Erst einmal war ich dort als kleines Mädchen, aber damals hatte ich nur geheult. Doch ein bisschen Wies&#8217;n -Feeling gabs trotzdem. 1. Durch regen Bierkonsum. 2. Durch die Süddeutsche Zeitung. Aber nicht durch den Printausgabe, die mir jeden Tag eine Flut an Kolummnen, G&#8217;schichten und allerlei Klatsch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf&#8217;m Oktoberfest war ich dieses Jahr wieder nicht. Erst einmal war ich dort als kleines Mädchen, aber damals hatte ich nur geheult. Doch ein bisschen Wies&#8217;n -Feeling gabs trotzdem. 1. Durch regen Bierkonsum. 2. Durch die Süddeutsche Zeitung. Aber nicht durch den Printausgabe, die mir jeden Tag eine Flut an Kolummnen, G&#8217;schichten und allerlei Klatsch und Tratsch in dem Briefkasten spülte. Sondern in der <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-adventsklickmaschine-von-jetztde/" target="_blank" class="liexternal">viel</a> <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-schleichwerbelinks-von-sueddeutschede/" target="_blank" class="liexternal">gescholtenen</a> Onlineausgabe hab ich ein <a href="http://www.sueddeutsche.de/app/flash/muenchen/slideshow/schichtl/" target="_blank" class="liexternal">Schmanckerl</a> gefunden. Und mit sogleich vorgenommen (mal wieder), nächstes Jahr aber dann wirklich hin zu fahren.</p>
<p>Dort will ich dann unbedingt ins <a href="http://www.schichtl.by" target="_blank" class="liexternal">Schichtl</a>, einem Varieté-Theater, in dem geköpft wird &#8211; mit einer Guillotine (das ist das erste Mal, dass ich hier etwas erwähne, das auf einem Schafott steht &#8211; Zeit is woan). &#8220;Die Vorstellungen sind heute noch ausverkauft, obwohl der Trick derselbe ist wie vor 140 Jahren &#8211; und so einfach, dass er hier gar nicht verraten werden muss.&#8221;</p>
<p><img src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/Schichtl.png" alt="Schichtl" width="450" height="308" /></p>
<p>Der Journalist <a href="http://rufposten.de/" target="_blank" class="liexternal">Matthias Eberl</a> hat mit Hilfe von Fotos, einem Interview und der originalen Geräuschkulisse die Atmosphäre festgehalten und einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Audio-Slideshow" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Audioslideshow</a> verdichtet. Der Inhaber stellt &#8211; nie um einen Spurch verlegen &#8211; seine Truppe und sein Reich vor, my Bude is my Castle. &#8220;Eine ruhige Schausteller-Reportage hätte ich zwar auch gerne gemacht &#8211; und einige Bilder erzählen diese andere Geschichte und diese spezielle Stimmung hinter der Bühne &#8211; aber letztlich habe ich mich dann doch dafür entschieden, dem bewährten Sprücheklopfer Schauer das Kommentieren der Fotos zu überlassen,&#8221; <a href="http://rufposten.de/weblog/Eigene_Projekte/schichtl_backstage.html" target="_blank" class="liexternal">schreibt</a> Eberl. Nun, das hat ja funktioniert bei mir.</p>
<p>Foto: Matthias Eberl</p>
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		<title>The Beatles – Dig A Pony</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 19:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Update: Ich weiß jetzt, warum mir das Lied so gut gefällt. Es singt John Lennon und nicht Paul McCartney.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3vJn9RLhMmk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/3vJn9RLhMmk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Update: Ich weiß jetzt, warum mir das Lied so gut gefällt. Es singt John Lennon und nicht Paul McCartney.</p>
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		<title>Beijing 66</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 12:07:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Bilder aus China zur Zeit der Kulturrevolution sind rar. Solange Brand war in den 60er Jahren Angestellte der französischen Botschaft in Peking und hat Fotos mit aus Hongkong geschmuggelten Farbfilmen gemacht. Denn Farbfotos waren nur staatlichen Veröffentlichungen erlaubt, Privatpersonen durften nur in Schwarz-Weiß fotografieren. &#8220;Beijing 66&#8243; heißt die Kollektion ihrer Fotos, die 40 Jahre lang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/beijing66.jpg" alt="beijing66" width="450" height="301" /></p>
<p>Bilder aus China zur Zeit der Kulturrevolution sind rar. Solange Brand war in den 60er Jahren Angestellte der französischen Botschaft in Peking und hat Fotos mit aus Hongkong geschmuggelten Farbfilmen gemacht. Denn Farbfotos waren nur staatlichen Veröffentlichungen erlaubt, Privatpersonen durften nur in Schwarz-Weiß fotografieren. &#8220;Beijing 66&#8243; heißt die Kollektion ihrer Fotos, die 40 Jahre lang in Kisten lagen. Mehr Bilder gibt es in der <a href="http://mondediplo.com/2009/10/10gallery" target="_blank" class="liexternal">englischen Ausgabe der Monde Diplomatique</a>.</p>
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		<title>Fast Forward</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 20:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Mao]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Volksrepublik China feiert ihren 60. Geburtstag und sie hat seitdem einiges erlebt: Mao wollte Ende der 50er Jahre unbedingt den &#8220;Großen Sprung nach vorn&#8221; schaffen und war so für die größte von Menschen verschuldete Hungersnot verantwortlich; 30 Millionen Menschen sterben. Danach folgte die Kulturrevolution mit Einheitskleidung und vielen Dissidenten, Studenten und Intellektuelle, die ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Volksrepublik China feiert ihren 60. Geburtstag und sie hat seitdem einiges erlebt: Mao wollte Ende der 50er Jahre unbedingt den &#8220;Großen Sprung nach vorn&#8221; schaffen und war so für die größte von Menschen verschuldete Hungersnot verantwortlich; 30 Millionen Menschen sterben. Danach folgte die Kulturrevolution mit Einheitskleidung und vielen Dissidenten, Studenten und Intellektuelle, die ins Gefängnis kamen oder zur Zwangsarbeit verrichten mussten. In den letzten zwanzig Jahren kam durch die wirtschaftliche Öffnung der unglaubliche Aufstieg, der weite Teile des Landes aus der vorindustriellen Zeit in das 21. Jahrhundert katapultierte. <img src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/DSC_0913.jpg" alt="Mao_China" width="450" height="677" /></p>
<p>Doch seit dem Einzug des Kapitalismus fehlt der Kommunistischen Partei Chinas ihre Ideologie. Sozialismus und Marktwirtschaft lassen sich nur schwierig vereinbaren. Also bedarf es eines neuen Klebstoffes, der das Millardenvolk zusammenhält. Die Partei hat ihn im Nationalismus gefunden. 2008 (chinesische Glückszahl 8 ) war der vorläufige Höhepunkt mit den <a href="http://www.schafott.net/2008/08/willkommen-bei-den-kindern-des-glucks/" class="liinternal">Olympischen Spielen</a>, bei denen China als erfolgreichste Nation hervorging.</p>
<p>Doch der Nationalismus lässt sich nur schwer mit der &#8220;harmonischen Gesellschaft&#8221; verbinden, die sich die Regierung wünscht. Denn der Nationalismus schließt alle aus, die nicht zu den Han-Chinesen gehören: Die<a href="http://www.schafott.net/2008/04/die-chinesische-sicht-der-dinge/" class="liinternal"> Tibeter</a>, die muslimischen Uiguren in Xinjiang und viele andere der über 50 Minderheiten.</p>
<p>Der Großteil der Bevölkerung aber steht hinter ihrer Regierung. Natürlich, es gibt Unzufriedenheit mit lokalen Beamten und der Polizei, aber Zweifel an den Machthabern in Peking gibt es trotzdem kaum. Und solange es wirtschaftlichen weiterhin bergauf geht, sich die Lebensbedingungen weiterhin im Zeitraffer verbessern, wird sich das auch kaum ändern. Der Deal zwischen den Chinesen und ihren Machthabern lautet: Unfreiheit gegen Geld. Nur so langes dieses Gleichgewicht weiter in der Waage gehalten werden kann, bleibt die KPCh an der Macht.</p>
<p>In der Vergangenheit war es bisher so, dass mit wirtschaftlichem Erfolg auch ein Wandel hin zur Demokratie statt fand. Ich befürchte allerdings, dass sich in China eine Staatsform etabliert, die wirtschaftlichen Liberalismus recht erfolgreich mit einem totalitärem System verbindet &#8211; und so zum Vorbild für andere Länder werden könnte.</p>
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		<title>Das schwarze Loch</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 20:14:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzfilm]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, das ist keine Anspielung auf die Bundestagswahl am vergangenen Sonntag. Sondern &#8220;The Black Hole&#8221; ist ein lustiger, britischer Kurzfilm mit genialem Ende. 





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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, das ist keine Anspielung auf die Bundestagswahl am vergangenen Sonntag. Sondern &#8220;The Black Hole&#8221; ist ein lustiger, britischer Kurzfilm mit genialem Ende. </p>
<div class="wlWriterSmartContent" id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:822eb285-155d-4d62-93b1-24335c6f49ce" style="padding-right: 0px; display: inline; padding-left: 0px; padding-bottom: 0px; margin: 0px; padding-top: 0px">
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<div><a href="http://www.youtube.com/watch?v=3Un20p1NGuw&amp;feature=player_embedded" target="_new"><img src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/videobf10b166f88a.jpg" galleryimg="no" onload="var downlevelDiv = document.getElementById('b158c047-f302-49ed-9f68-b5f53000519f'); downlevelDiv.innerHTML = &quot;&lt;div&gt;&lt;object width=\&quot;425\&quot; height=\&quot;355\&quot;&gt;&lt;param name=\&quot;movie\&quot; value=\&quot;http://www.youtube.com/v/3Un20p1NGuw&amp;feature=player_embedded\&quot;&gt;&lt;\/param&gt;&lt;param name=\&quot;wmode\&quot; value=\&quot;transparent\&quot;&gt;&lt;\/param&gt;&lt;embed src=\&quot;http://www.youtube.com/v/3Un20p1NGuw&amp;feature=player_embedded\&quot; type=\&quot;application/x-shockwave-flash\&quot; wmode=\&quot;transparent\&quot; width=\&quot;425\&quot; height=\&quot;355\&quot;&gt;&lt;\/embed&gt;&lt;\/object&gt;&lt;\/div&gt;&quot;;" alt=""></a></div>
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		<title>Steinmeier als Headliner</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 13:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein lauer Herbstabend mit Festivalfeeling. Ich sitze mit einem Bier in der Hand auf den Stufen vor dem Dom in Regensburg und starre auf eine Großbildleinwand. Vor mir eine Menschenmenge. Rund 6000 Menschen sind gekommen, um zwei Tage vor der Wahl Frank-Walter Steinmeier reden zu hören. 
Irgendwann schreit bei einem Festival irgendwer &#8220;Heeeelgaaaa&#8221;. Bei der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein lauer Herbstabend mit Festivalfeeling. Ich sitze mit einem Bier in der Hand auf den Stufen vor dem Dom in Regensburg und starre auf eine Großbildleinwand. Vor mir eine Menschenmenge. Rund 6000 Menschen sind gekommen, um zwei Tage vor der Wahl Frank-Walter Steinmeier reden zu hören. </p>
<p>Irgendwann schreit bei einem Festival irgendwer &#8220;Heeeelgaaaa&#8221;. Bei der politischen Veranstaltungen gibt es das Gegröle jetzt auch. Denn auch die Piratenpartei war anwesend und machte mit <a href="http://www.spreeblick.com/2009/09/17/und-alle-so-wtf/" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Yeah&#8221;-Rufen</a> auf sich aufmerksam, dem Insider der Internet-affinen Szene. Für die Mehrheit erschienen die Piraten mit ihrem Geschrei allerdings wie besonders enthusiastische Anhänger der SPD &#8211; gerade auch, weil sie in unmittelbarer Nähe zu den Jusos standen. </p>
<p>Inhaltlich ist das Ziel ist nicht ein Kanzler Steinmeier, sondern die Verhinderung von Schwarz-Gelb und eine Stärkung von Sozialdemokratie. Die politischen Themen sind allen bekannt, der den Bundestagswahlkampf auch nur am Rande verfolgt hat: Mindestlohn, Atomausstieg, soziale Gerechtigkeit. Dazu kam die bayerische Spezifikation: &#8220;Die Methode Seehofers darf nicht belohnt werden.&#8221; Wer in Bayern SPD wählt, ist Protestwähler. </p>
<p>Steinmeier hat seine Aufgabe als Wahlkämpfer gut gemeistert. Zwei Tage vor der Wahl machte es sich deutlich bemerkbar, dass er solche Auftritte schon zu genüge absolviert hat und sich eine gewisse Routine eingestellt hat. Aber es fehlt etwas, wirkliche Leidenschaft für Wahlkampfreden hat er nicht.&nbsp; </p>
<p>Dazu <a href="http://www.miriammeckel.de/2009/09/23/auf-wiederwaehlen-08/" target="_blank" class="liexternal">Miriam Meckel</a>: </p>
<p>
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<div id="f004ff46-a696-4ab5-85b7-fad5e0d662c4" style="margin: 0px; padding: 0px; display: inline;">
<div><a href="http://www.youtube.com/watch?v=nKBahCXrmnE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" target="_new"><img src="http://www.schafott.net/wp-content/uploads/videocb98223d9ecb.jpg" galleryimg="no" onload="var downlevelDiv = document.getElementById('f004ff46-a696-4ab5-85b7-fad5e0d662c4'); downlevelDiv.innerHTML = &quot;&lt;div&gt;&lt;object width=\&quot;425\&quot; height=\&quot;355\&quot;&gt;&lt;param name=\&quot;movie\&quot; value=\&quot;http://www.youtube.com/v/nKBahCXrmnE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;\&quot;&gt;&lt;\/param&gt;&lt;param name=\&quot;wmode\&quot; value=\&quot;transparent\&quot;&gt;&lt;\/param&gt;&lt;embed src=\&quot;http://www.youtube.com/v/nKBahCXrmnE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;\&quot; type=\&quot;application/x-shockwave-flash\&quot; wmode=\&quot;transparent\&quot; width=\&quot;425\&quot; height=\&quot;355\&quot;&gt;&lt;\/embed&gt;&lt;\/object&gt;&lt;\/div&gt;&quot;;" alt=""></a></div>
</div>
</div>
<p>Die SPD inszenierte die Wahlkampf als Castingshow. &#8220;Heute hier in Regensburg: Der Sieger des Fernsehduells. Wählen sie am Sonntag Frank-Walter Steinmeier!&#8221; (Aber die Bauchbinde mit seiner Nummer fehlte).&nbsp; </p>
<p>Politik ist auch Gefühlssache. Wer eine gute Zeit hatte, denkt positiv über die SPD und macht am Sonntag leichter seine Kreuze bei den Sozialdemokraten. Ich glaube, eine gute Stimmung und kurzweilige Abendunterhaltung, das hat die SPD geschafft. </p>
<p>Doch es fehlte mir etwas beim Politikfestival: Essen. Ich hatte Appetit auf eine Bratwurst. </p>
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		<item>
		<title>Singen, Sangen, Gesungen</title>
		<link>http://www.schafott.net/2009/09/singen-sangen-gesungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 15:41:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Sing Sang Sung&#8221;von Air ist die erste Single des neuen Albums &#8220;Love2&#8243;, das im Oktober erscheinen wird. Das Lied ist die beste Medizin gegen den nahenden Herbst mit Regen und Nebel. Und für die optische Dosis an Gute-Laune ist das bunte und außergewöhnliche Video zuständig. 


Sing Sang Sung / Air from Moon on Vimeo.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Sing Sang Sung&#8221;von Air ist die erste Single des neuen Albums &#8220;Love2&#8243;, das im Oktober erscheinen wird. Das Lied ist die beste Medizin gegen den nahenden Herbst mit Regen und Nebel. Und für die optische Dosis an Gute-Laune ist das bunte und außergewöhnliche Video zuständig. </p>
<div class="wlWriterSmartContent" id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:ac61b170-19e0-4c5d-956e-27a2a902e258" style="padding-right: 0px; display: inline; padding-left: 0px; float: none; padding-bottom: 0px; margin: 0px; width: 454px; padding-top: 0px">
<div><object width="454" height="257"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6576229&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6576229&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="454" height="257"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/6576229" class="liexternal">Sing Sang Sung / Air</a> from <a href="http://vimeo.com/user1163459" class="liexternal">Moon</a> on <a href="http://vimeo.com" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
</div>
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		<title>Don’t Forget Zensursula</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 15:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Union]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl 09]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Überwachung, Vorratsdatenspeicherung und Zensur im Internet? War da was? Im Wahlkampf spielen diese Themen ein paar Tage vor der Entscheidung keine Rolle (zumindest bei den beiden großen Parteien). Kein Wunder, haben die beiden Kontrahenten doch gemeinsam in der großen Koalition die Gesetze von Ursula von der Leyen und Wolfgang Schäuble durchgebracht &#8211; gegen Widerstände der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Überwachung, Vorratsdatenspeicherung und Zensur im Internet? War da was? Im Wahlkampf spielen diese Themen ein paar Tage vor der Entscheidung keine Rolle (zumindest bei den beiden großen Parteien). Kein Wunder, haben die beiden Kontrahenten doch gemeinsam in der großen Koalition die Gesetze von Ursula von der Leyen und Wolfgang Schäuble durchgebracht &#8211; gegen Widerstände der Opposition (who cares) und 130 000 Bürgern, die eine E-Petition unterschrieben haben. Erst im September demonstrierten 25 000 Menschen in Berlin gegen eine Internetgesetzgebung, die Bürgerrechte verwässert.</p>
<p>Wie und warum Frau von der Leyen zu ihrem Spitznamen gekommen ist, zeigt das Video von <a href="http://www.karpfenschleuder.de" target="_blank" class="liexternal">Karpfenschleuder</a>.<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/DnufAO1ZEC8&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/DnufAO1ZEC8&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>(<a href="http://blogoff.de/2009/09/23/statement-zur-zensur-debatte/" target="_blank" class="liexternal">via</a>)</p>
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		<title>“Der Gott der kleinen Dinge” von Arundhati Roy</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 19:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Lesenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Bücher, bei denen weiß ich bereits nach ein paar Seiten, dass sie zu meinen Lieblingsbüchern gehören werden und ich sie immer wieder lesen werde. &#8220;Der Gott der kleinen Dinge&#8221; von Arundhati Roy ist so ein Buch. 
Die Geschichte handelt von einer indischen Familie in den 60er Jahren in politisch unruhigen Zeiten und einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Bücher, bei denen weiß ich bereits nach ein paar Seiten, dass sie zu meinen Lieblingsbüchern gehören werden und ich sie immer wieder lesen werde. &#8220;Der Gott der kleinen Dinge&#8221; von Arundhati Roy ist so ein Buch. </p>
<p>Die Geschichte handelt von einer indischen Familie in den 60er Jahren in politisch unruhigen Zeiten und einer Katastrophe, die das Leben der Beteiligten entweder beendet oder komplett verändert. Im Mittelpunkt stehen die zweieiigen Zwillinge Estha und Rahel, die als umgekehrte siamesische Zwillinge beschrieben werden: Zwei Körper, aber ein Geist. Doch das Schicksal will es, dass die beiden getrennt werden (&#8221;Estha wird zurückgegeben&#8221;) und sich erst Jahre später wieder sehen. </p>
<p>Die Tragödie ist im ganzen Buch durch Rückblenden und Andeutungen präsent. Dieser ungewöhnliche Aufbau macht das Buch spannend: Das Ergebnis ist längst bekannt &#8211; getrennte Zwillinge, zwei Tote, das Ende einer glanzvollen Familie im Süden Indiens -, bis ich den Auslöser des Ganzen erahnte. </p>
<p>Arundhati Roy ist die poetische Erzählerin einer großen Geschichte. Einer Geschichte über die essentiellen Dinge des Lebens: Liebe und Hass, Rivalität und Verlust. Hintergrund sind in dem halb-biographischen Roman die 60er Jahre, die politisch vom Kommunismus und dem entwürdigendem Kastensystem geprägt waren. Zu kommt der schwelende Konflikt zwischen der christlichen Oberschicht und der hinduistischen Unterschicht, der auch nach der Unabhängigkeit Indiens noch immer die kolonialen Machtverhältnisse darstellte. </p>
<p>Mein Tipp: Unbedingt lesen. Warum? Roy gibt in ihrem Roman selbst die Antwort: </p>
<blockquote><p>&#8220;Die großen Geschichten sind die, die man gehört hat und wieder hören will. Die man überall betreten und bequem bewohnen kann. Sie führen einen nicht mit Nervenkitzel und einem unerwartenden Ende hinters Licht. Sie überraschen einen nicht mit Unvorhergesehenem. Sie sind einem so vertraut wie das Haus, in dem man lebt. Oder wie der Geruch der Haut des Geliebten. Man weiß wie sie enden, aber man hört zu, als wüsste man es nicht. So wie man, obwohl man weiß, dass man eines Tages sterben wird, lebt, als wüsste man es nicht.&#8221;</p>
</blockquote>
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