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	<title>Einfach ein schönes Leben</title>
	
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	<description>Ich backe anders - Der Rezepteblog von Kultbäcker Martin Schönleben</description>
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		<title>Leipziger Pilze und Schwäne – Deutschland eine Bäckerreise</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 17:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schönleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backen und Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland ein Frühlingslied]]></category>

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		<description><![CDATA[
<div class="twitterbutton" style="float: right; padding-left: 5px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/?p=1560&amp;text=Leipziger Pilze und Schwäne &#8211; Deutschland eine Bäckerreise&amp;via=&amp;related=DolcePixel"><img align="right" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/plugins//easy-twitter-button/i/buttons/en/tweetn.png" style="border: none;" alt="" /></a></div>
Obwohl der Dichter schon unterwegs ist nach Dresden, verweile ich doch noch etwas in Leipzig, denn die Messestadt hat backtechnisch einiges zu bieten. Die Leipziger Pilze und auch die Leipziger Schwäne habe ich in einem alten Backbuch aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts gefunden. Ich glaube zwar, dass dieses Gebäck mittlerweile in Vergessenheit geraten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="right" style="float: right; padding: 0px 0px 5px 5px;"><a name="fb_share" type="button_count" share_url="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/?p=1560"></a></div>
<div class="twitterbutton" style="float: right; padding-left: 5px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/?p=1560&amp;text=Leipziger Pilze und Schwäne &#8211; Deutschland eine Bäckerreise&amp;via=&amp;related=DolcePixel"><img align="right" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/plugins//easy-twitter-button/i/buttons/en/tweetn.png" style="border: none;" alt="" /></a></div>
<p>Obwohl der Dichter schon unterwegs ist nach Dresden, verweile ich doch noch etwas in Leipzig, denn die Messestadt hat backtechnisch einiges zu bieten.</p>
<p><a href="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_8160k_1kk.jpg"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-1564" title="Leipziger Schwan" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_8160k_1kk.jpg" alt="" width="800" height="659" /></a>Die Leipziger Pilze und auch die Leipziger Schwäne habe ich in einem alten Backbuch aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts gefunden. Ich glaube zwar, dass dieses Gebäck mittlerweile in Vergessenheit geraten ist und nicht einmal die Leipziger Bäcker sich an dieses Schmankerl sächsischer Backkunst erinnern können. Aber es sind wirklich so schöne Semmelchen, dass es Zeit wird diese nachzubacken und so der Messestadt ihr altes Traditionsgebäck wieder zu geben. <span id="more-1560"></span>Aber vielleicht gibt es ja doch jemand in Leipzig, der diese Pilze und Schwäne aus Semmelteig noch in Erinnerung hat.</p>
<div id="attachment_1565" class="wp-caption aligncenter" style="width: 810px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_8148b_1.jpg"><img class="size-full wp-image-1565" title="Leipziger Pilze" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_8148b_1.jpg" alt="" width="800" height="723" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Leipziger Pilze</p></div>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rezept:<br />
(ergibt ca. 90 kleine Semmelchen)</span><br />
500 g Weizenmehl<br />
10 g Hefe<br />
9 g Salz<br />
10 g Butter (weich)<br />
350 g Wasser (lauwarm)<br />
Sesam, Mohn, Kümmel und grobes Salz zum Bestreuen</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Zubereitung:</span><br />
Zuerst aus Wasser, Hefe, Salz, Butter und Weizenmehl einen schönen glatten Teig kneten. Dazu alle Zutaten in eine Schüssel geben und verkneten. Dann den Tisch mehlen und den Teig darauf weiter kneten bis er schön glatt ist. Abdecken und ca. eine halbe Stunde ruhen lassen. Dann den Teig einmal zusammen kneten und nun kleine Semmeln abstechen ca. 30 g schwer. Diese nun in der Hand rund formen und beiseite stellen. Für die Pilzstiele jeweils eine halbe Semmel länglich formen. Als Käppchen eine Semmel etwas flach drücken mit Wasser anstreichen in die Gewürze tauchen und oben auf den Stiel legen. Jeweils einen, zwei oder drei Pilze zusammen auf ein Blech mit Backpapier legen. und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.</p>
<div id="attachment_1566" class="wp-caption aligncenter" style="width: 810px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_8164b_1.jpg"><img class="size-full wp-image-1566" title="Leipziger Schwäne" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_8164b_1.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Leipziger Schwäne</p></div>
<p>Für die Schwäne eine Semmel flachdrücken, dann in der Mitte durchschneiden, mit Wasser anstreichen und in Sesam tauchen. Mit einem Messer zweimal einschneiden. Aus einer halben Semmel einen Schwanenhals formen und oben ansetzen. Ebenfalls auf ein Blech mit Backpapier legen. Jetzt etwa 30 Minuten gehen lassen. Dann bei etwa 220 ° C ca. 12 – 15 Minuten goldbraun backen. Wenn die Semmeln in den Ofen geschoben werden etwas Wasserdampf zufügen, z. B. in Form einer Tasse mit Wasser. Nach etwa 5 Minuten den Ofen auf 210 ° C zurückschalten.</p>
<p><a href="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_8154b_1.jpg"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-1567" title="Leipziger Pilze" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_8154b_1.jpg" alt="" width="800" height="704" /></a></p>
<p>Und mir bleibt nur noch eines, nämlich ein Appell an alle Leipziger: Backt mehr Pilze und Schwäne.</p>
<p>Ihr Konditormeister Martin Schönleben</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Deutschland – Ein Frühlingslied</title>
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		<comments>http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/?p=1550#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 20:08:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schönleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backen und Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland ein Frühlingslied]]></category>

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		<description><![CDATA[
<div class="twitterbutton" style="float: right; padding-left: 5px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/?p=1550&amp;text=Deutschland &#8211; Ein Frühlingslied&amp;via=&amp;related=DolcePixel"><img align="right" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/plugins//easy-twitter-button/i/buttons/en/tweetn.png" style="border: none;" alt="" /></a></div>
Jetzt wird&#8217;s wieder anspruchsvoll. Lyrik ist angesagt. Ich muss dringend weiter durch Deutschland reisen, auf den Spuren meines Dichterfreundes Michael Schernthaner. Hier noch einmal ein Überblick was bisher geschah. Für alle, die sich nicht mehr so genau an die Literarische Reise auf den Spuren von Heinrich Heines Gedicht &#8220;Deutschland ein Wintermärchen&#8221; erinnern können, habe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="right" style="float: right; padding: 0px 0px 5px 5px;"><a name="fb_share" type="button_count" share_url="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/?p=1550"></a></div>
<div class="twitterbutton" style="float: right; padding-left: 5px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/?p=1550&amp;text=Deutschland &#8211; Ein Frühlingslied&amp;via=&amp;related=DolcePixel"><img align="right" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/plugins//easy-twitter-button/i/buttons/en/tweetn.png" style="border: none;" alt="" /></a></div>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_1377b_1.jpg"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-1555" title="gelbe Rose" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_1377b_1.jpg" alt="" width="600" height="531" /></a>Jetzt wird&#8217;s wieder anspruchsvoll. Lyrik ist angesagt. Ich muss dringend weiter durch Deutschland reisen, auf den Spuren meines Dichterfreundes Michael Schernthaner. <a title="Deutschland ein Frühlingslied" href="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/?cat=39" target="_blank">Hier </a>noch einmal ein Überblick was bisher geschah. Für alle, die sich nicht mehr so genau an die Literarische Reise auf den Spuren von Heinrich Heines Gedicht &#8220;Deutschland ein Wintermärchen&#8221; erinnern können, habe ich hier noch einmal die moderne Fassung veröffentlicht:<span id="more-1550"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Deutschland &#8211; Ein Frühlingslied&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">Michael Schernthaner</p>
<p style="text-align: center;">Michael Schernthaner<br />
<a href="http://www.michael-schernthaner.de/"><strong>www.Michael-Schernthaner.de</strong></a><br />
E-Mail: <a href="mailto:MSC@Michael-Schernthaner.de">MSC@Michael-Schernthaner.de</a></p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Deutschland, ein Frühlingslied&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">I</p>
<p style="text-align: center;">Es ist im lieblichen Monat Mai,<br />
Als ich nach Haus, nach Deutschland fahr.<br />
Ins wiedervereinigte Heimatland,<br />
Das jahrelang gespalten war.</p>
<p style="text-align: center;">Ich komme von Süden, vom Brenner her,<br />
Wo die Strassen solide gebaut.<br />
Es herrscht hier wirklich ein reger Verkehr,<br />
Der sich zuweilen auch staut.</p>
<p style="text-align: center;">Zu den Kutschen sagt man Autos jetzt.<br />
Die werden auch nicht mehr gezogen.<br />
Sie rasen zuweilen dermaßen schnell,<br />
Als kämen sie angeflogen.</p>
<p style="text-align: center;">Ich sitze in so einer Kutsche drin,<br />
Die Alpen fliegen an mir vorbei.<br />
Alles hat sich verändert jetzt,<br />
Auch der Osten ist wieder frei.</p>
<p style="text-align: center;">Gespannt wie ein Kind zu Weihnachten<br />
freu ich mich auf mein Zuhause.<br />
Auf dem Rastplatz, hoch droben, am Brenner See,<br />
verweile ich bei einer Pause.</p>
<p style="text-align: center;">Was wird mich erwarten? Was kommt auf mich zu?<br />
Was darf ich jetzt glauben und hoffen?<br />
Ein Wunder ist in Berlin geschehen,<br />
Die Grenze steht einladend offen.</p>
<p style="text-align: center;">Der neunte November bewegte die Welt<br />
Nicht nur in den deutschen Ländern.<br />
Durch ihn wird sich das Weltsystem<br />
In seiner Gesamtheit wohl ändern.</p>
<p style="text-align: center;">Die innerdeutsche Grenze ist nun<br />
Wie durch Zauberhand aufgeschlossen.<br />
Der Grund dafür war ein Missverständnis<br />
Unter den alten Genossen.</p>
<p style="text-align: center;">Das Zentralkomitee der SED<br />
Hatte sich nicht richtig besprochen.<br />
Die Mauer ist an diesem Fauxpas<br />
Tatsächlich dann auch zerbrochen.</p>
<p style="text-align: center;">Und als ich wieder nach Deutschland kam,<br />
Durchströmte mich süßes Empfinden.<br />
Mein Vaterland war wieder vereint.<br />
Es konnte sich friedlich verbünden.</p>
<p style="text-align: center;">Ich hoffe auf kluge Veränderung,<br />
Im Denken und auch im Handeln.<br />
Der Westen soll mit dem Osten jetzt<br />
Zu einem Staate sich wandeln.</p>
<p style="text-align: center;">Bald nach dem Krieg entstanden hier<br />
Zwei deutsche ‚Bruderstaaten’.<br />
Die eine Hälfte war amerikanisch,<br />
Die andere russisch beraten.</p>
<p style="text-align: center;">Die Teile wurden streng getrennt<br />
Durch Machtanspruch und Intrigen.<br />
Im Osten gab man die Losung heraus:<br />
&#8220;Der Sozialismus wird siegen!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">Über ein viertel Jahrhundert hat<br />
Sich dieser Zustand gehalten.<br />
Und immer wieder wurde versucht,<br />
Die Menschen auch geistig zu spalten.</p>
<p style="text-align: center;">Auf beiden Seiten hatte man sich<br />
Gegen die Zerteilung gewehrt.<br />
Geändert hat das allerdings nichts;<br />
Die Ostzone blieb abgesperrt.</p>
<p style="text-align: center;">Wenn einer versuchte, dem zu entfliehen<br />
Haben die treuen Genossen<br />
Den Vaterlandsverräter dann<br />
Auf höchsten Befehl erschossen.</p>
<p style="text-align: center;">Im brodelnden Monat November bekam<br />
Dann plötzlich, nach so langer Dauer,<br />
Das &#8220;Bollwerk&#8221; endlich einen Riss,<br />
Und es bröckelte die Mauer.</p>
<p style="text-align: center;">Sie bröckelte wie ein vermoderter Stein.<br />
Die Grenze war brüchig geworden.<br />
Der Antifaschistische Betonschutzwall<br />
Hatte den Schrecken verloren.</p>
<p style="text-align: center;">Gott lob, die Grenze gibt es nicht mehr,<br />
Sie wurde schnell abgetragen.<br />
Und neue Hoffnung keimte auf,<br />
In jenen Novembertagen.</p>
<p style="text-align: center;">Selbst die Soldaten sind wieder vereint.<br />
Der „Feind“ hat jetzt Zuwachs bekommen.<br />
Die NVA wurde ganz regulär<br />
Von der Bundeswehr übernommen.</p>
<p style="text-align: center;">Erfüllt hat sich der kühne Traum<br />
Der deutsch deutschen Demokraten.<br />
Mehr als achtundzwanzig Jahre<br />
Mussten sie darauf warten.</p>
<p style="text-align: center;">Doch so ein Augenblick geht schnell vorbei.<br />
Der Alltag hat uns wieder.<br />
Und mancher, der damals gefeiert hat,<br />
Singt heut wieder Klagelieder.</p>
<p style="text-align: center;">Die Mauer ist endgültig weggefegt.<br />
Doch weiterhin trennen Gedanken<br />
Die beiden Teile, es geistern im Kopf<br />
Noch immer die alten Schranken.</p>
<p style="text-align: center;">Das stimmt mich traurig, und ich will<br />
Ein neues Lied euch singen.<br />
Es soll den Menschen Zuversicht<br />
Und Selbstvertrauen bringen.</p>
<p style="text-align: center;">Die Fahne mit dem schwarzen Band,<br />
Dem Goldenen und dem Roten,<br />
Sie steht für ein freies Deutschland ein.<br />
Gedenkend auch unserer Toten.</p>
<p style="text-align: center;">Die Farben der guten Fahne sind<br />
Wie Sonne und Nacht und Feuer.<br />
Ein neues Lied, ein einig Volk,<br />
Die Freiheit, sie bleibt uns teuer!</p>
<p style="text-align: center;">II</p>
<p style="text-align: center;">München ist meine erste Station,<br />
Die Hauptstadt vom schönen Land Bayern.<br />
Die Menschen trinken hier mit Wonne Bier<br />
Und verstehen auch zünftig zu feiern.</p>
<p style="text-align: center;">Auf der Theresienwiese ragt<br />
das Haupt zum Himmel erhoben<br />
Bavaria, die Stadtpatronin,<br />
Auf ihrem Denkmal da droben.</p>
<p style="text-align: center;">Das ist ein Weib, so stolz und stark,<br />
So mutig und so erfahren.<br />
Sie konnte ihr Bayern schon manches Mal<br />
Vor schlimmen Leiden bewahren.</p>
<p style="text-align: center;">Nur einmal hatte sie übersehen<br />
Einen krakeelenden Aufrührer.<br />
Er war zu klein, sie sah ihn nicht,<br />
Den neuen teutonischen Führer.</p>
<p style="text-align: center;">Denn hätte sie es damals geahnt<br />
Was der im Geheimen dachte,<br />
Sie hätte uns sicher beschützt vor ihm,<br />
Der Schande und Unheil brachte.</p>
<p style="text-align: center;">Doch leider hat sie es nicht gewusst,<br />
Dass dieser mit seinen Horden,<br />
Den Krieg trainierte und mit Lust,<br />
Das Foltern und das Morden.</p>
<p style="text-align: center;">Es kam zu Krieg und Völkermord.<br />
Zu grauenhaft leidvollen Jahren.<br />
Solch ein Verderben hatte die Welt.<br />
Noch niemals zuvor erfahren.</p>
<p style="text-align: center;">Die antisemitische Geisternacht<br />
Kann man in Worte kaum fassen.<br />
Den „Saujud“ wollte man ganz insgeheim<br />
In Lagern vernichten lassen.</p>
<p style="text-align: center;">Auch heute spürt man geisterhaft<br />
Den alten Wahnsinn schon wieder.<br />
Kahle Köpfe grölen des Nachts<br />
Gespenstisch die alten Lieder.</p>
<p style="text-align: center;">Der nationalistische Machtanspruch<br />
Will seiner Grabgruft entsteigen,<br />
Mit dem Totenkopf und dem Hakenkreuz,<br />
Und der Welt seine Stärke zeigen.</p>
<p style="text-align: center;">Die NPD sitzt jetzt sogar<br />
wieder im deutschen Parlament.<br />
Demokratisch hat sich das Land<br />
Den Gerechtigkeitsnerv verklemmt.</p>
<p style="text-align: center;">So kocht die braune Soße hoch,<br />
Ganz öffentlich noch akzeptiert.<br />
Mit Steuergeldern wird der Sud<br />
Höchst demokratisch finanziert.</p>
<p style="text-align: center;">III</p>
<p style="text-align: center;">Zu Füßen der großen Bavaria<br />
Regt sich ein recht buntes Treiben.<br />
Was hier an Bier getrunken wird,<br />
Lässt sich nur schwerlich beschreiben.</p>
<p style="text-align: center;">Mich treibt die Neugierde auch dorthin,<br />
Ins Gewimmel, und als ich saß,<br />
Da brachte mir eine Kellnerin<br />
Auch so ein schweres Glas.</p>
<p style="text-align: center;">Es ist recht groß und knapp gefüllt<br />
Mit Bier, das riesige Glas.<br />
Ein Bayer erklärte mir dazu:<br />
&#8220;Dees hoaßd bei uns a Mass.&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">Das Bayrisch klingt für mich so süß,<br />
So alt, so bodenständig.<br />
Und quasseln sie erst richtig los,<br />
Wird vieles unverständlich.</p>
<p style="text-align: center;">Trotzdem ich kaum was verstehen konnte,<br />
Blieb ich ein Stündchen sitzen.<br />
Doch nach dem zweiten Wies’n-Mass<br />
Begann ich leicht zu schwitzen.</p>
<p style="text-align: center;">Es trieb mich eilig zu dem Ort,<br />
Wo man Erleichterung findet.<br />
Ganz Deutschland schien zu pieseln hier.<br />
Die Länder waren pinkelnd verbündet.</p>
<p style="text-align: center;">Schwaben und Hessen standen da.<br />
Ich hörte Berliner und Sachsen.<br />
Im Bierrausch war das germanische Volk<br />
Ganz innig zusammengewachsen.</p>
<p style="text-align: center;">Die Menschen feiern dort fröhlich vereint<br />
Das bayrische Volksvergnügen.<br />
Sie lachen und trinken sehr viel Bier<br />
Aus den üppigen Bayern-Krügen.</p>
<p style="text-align: center;">Gesungen werden zur Blasmusik<br />
Lieder vom lustigen Leben.<br />
Man tanzt dazu auf den Tischen herum,<br />
Bis schließlich die Zelte erbeben.</p>
<p style="text-align: center;">Ein Prosit auf die Gemütlichkeit!<br />
Krakeelen die trunkenen Kehlen.<br />
Jetzt trinken wir noch eine Mass!<br />
Erschallt der Ruf in den Sälen.</p>
<p style="text-align: center;">Dieses Spektakel der Bierbrauerkunst<br />
Gibt es schon seit Generationen.<br />
Es kommen Besucher aus aller Welt<br />
Um diesem Fest beizuwohnen.</p>
<p style="text-align: center;">Mein Bauch war voll, ich schlenderte<br />
Geruhsam durch die Gassen.<br />
München ist eine saubere Stadt.<br />
Es liegt kaum Dreck auf den Straßen.</p>
<p style="text-align: center;">Auf seine Frauenkirche ist<br />
Wohl stolz ein jedweder Bayer.<br />
Und einen Mann verehren sie sehr.<br />
Den Pater S.J. Ruppert Mayer.</p>
<p style="text-align: center;">IV</p>
<p style="text-align: center;">Ich fiel ins Bett und schlief gleich ein,<br />
Der Schlaftrunk zog mich nieder.<br />
Und als ich einschlief, träumte ich<br />
Von der bayrischen Dame wieder.</p>
<p style="text-align: center;">Bavaria trank mit mir eine Mass.<br />
Wir saßen zu zweit auf dem Hügel,<br />
Der leicht hinunter führt ins Tal,<br />
Zum traditionellen Brauhausstüberl.</p>
<p style="text-align: center;">Die Gassen waren wie leer gefegt.<br />
Kein Hund lief mehr durch die Straßen.<br />
Wir blieben völlig ungestört,<br />
Als wir alleine dort saßen.</p>
<p style="text-align: center;">Sie erzählte vom König Ludwig mir,<br />
Von seinen prunkvollen Schlössern.<br />
Er liebte das Reiten und verstand<br />
Sehr viel von prächtigen Rössern.</p>
<p style="text-align: center;">Ohne diesen Ludwig wäre<br />
Bayern um sehr vieles ärmer.<br />
Er war ein Märchenkönig und dazu<br />
Ein großer verträumter Schwärmer.</p>
<p style="text-align: center;">Mit seinen gewaltigen Bauten hat er<br />
Sein schönes Königreich fast ruiniert.<br />
Dann ertrank er auf seltsame Weise,<br />
Oder man hat ihn im See liquidiert.</p>
<p style="text-align: center;">Sie sprach darüber sehr nachdenklich,<br />
Sein Tod schien ihr nahe zu gehen.<br />
Ich glaubte sogar eine Träne<br />
In den feuchten Augen zu sehen.</p>
<p style="text-align: center;">Die erhabene Frau hat in jener Nacht<br />
Noch ziemlich viel getrunken.<br />
Sie wirkte, trotz schwerer Zunge, beschwingt<br />
Und hat kräftig nach Bier gestunken.</p>
<p style="text-align: center;">Ich sei ihr sympathisch, erklärte sie mir.<br />
Und drückte mich dabei oft heftig.<br />
Das Weib ist nicht nur recht stabil,<br />
Die Dame ist wirklich kräftig.</p>
<p style="text-align: center;">Sie sagte: &#8220;Wie du siehst mein Sohn,<br />
Ist Bayern heute viel klüger.<br />
Der Frieden zog ein in mein Vaterland.<br />
Die Leute, sie lachen wieder.</p>
<p style="text-align: center;">In Zukunft werde ich wachsam sein.<br />
Und das eine verspreche ich dir.<br />
Den nächsten kleinen Führer, ich schwör’s.<br />
Den ertränk ich in diesem Bier.“</p>
<p style="text-align: center;">Danach gab sie zum Abschied mir,<br />
Mit ihrer Hand von Herzen<br />
Auf meine Schulter einen Schlag,<br />
Ich habe heut noch Schmerzen.</p>
<p style="text-align: center;">Ich wachte plötzlich auf und lag<br />
Vor meinem Bett am Boden.<br />
Ich bin durch jenen Schlag im Traum<br />
Wahrscheinlich herausgeflogen.</p>
<p style="text-align: center;">V</p>
<p style="text-align: center;">Von München fuhr ich mit der Bahn<br />
Nach Leipzig im tiefen Sachsen.<br />
Die deutsch-deutsche Grenze gab es nicht mehr.<br />
Sie war mit Gras überwachsen.</p>
<p style="text-align: center;">Die jungen Ruinen der Grenzstation<br />
Standen verwaist und alleine.<br />
Es wuchs schon Moos an den Mauern empor,<br />
Begrabend die schweren Steine.</p>
<p style="text-align: center;">Hinter der Grenze war alles noch grau.<br />
Ein eiskalter Regen setzte ein.<br />
Es schien, als würde der Himmel mit mir<br />
In gleichem Maße traurig sein.</p>
<p style="text-align: center;">Doch die starken Frühlingswinde<br />
Trieben die Wolken schnell voran.<br />
Die Sonne erwärmte das weite Land,<br />
In dem es zaghaft zu blühen begann.</p>
<p style="text-align: center;">August, der Starke, herrschte einst hier.<br />
Im alten Königreich Sachsen.<br />
Die Sachsen sind ein lustiges Volk.<br />
Sie werden wohl niemals erwachsen.</p>
<p style="text-align: center;">Sie schnattern wie junge Gänse es tun<br />
In hohen, sächsischen Tönen.<br />
Man kann sich an diesen &#8220;Singsang&#8221; gewiss<br />
Nur sehr geduldig gewöhnen.</p>
<p style="text-align: center;">Recht hübsche Frauen hab ich gesehen<br />
Im freien Bundesland Sachsen.<br />
Die süßen Mädchen, wird erzählt,<br />
Würden hier auf den Bäumen wachsen.</p>
<p style="text-align: center;">Ich hatte noch Zeit und ging zu Fuß<br />
Die Stadt mir anzusehen.<br />
Sie wirkte so hilflos und bedrückt<br />
Auf mich im Vorübergehen.</p>
<p style="text-align: center;">Erahnen lies sich die frühere Pracht<br />
An manchen der alten Fassaden.<br />
Sie standen wie zur Mahnung da.<br />
Verwahrlost, mit Schutt beladen.</p>
<p style="text-align: center;">Die große, berühmte Messestadt<br />
Hatte den Glanz verloren.<br />
Sie litt unter Dreck und Atemnot<br />
Und hörte schwer auf den Ohren.</p>
<p style="text-align: center;">Doch fleißig, wie die Ameisen,<br />
Ist dieses Volk der Sachsen.<br />
Sie bauen und restaurieren viel.<br />
Die Stadt wird wieder wachsen.</p>
<p style="text-align: center;">Sie wird gesunden, Leipzig wird blühen<br />
Und sich fühlen wie neu geboren.<br />
Dann atmet sie wieder frische Luft<br />
Und hört gut mit wachen Ohren.</p>
<p style="text-align: center;">Es gab sehr mutige Leipziger,<br />
Als sich das Volk hier formierte.<br />
Und Montag war ein Freiheitstag,<br />
An dem man hier demonstrierte.</p>
<p style="text-align: center;">Den Schergen des Politbüros<br />
Wollte es nicht gelingen,<br />
Den Widerstand der Leipziger<br />
Zum Schweigen hier zu bringen.</p>
<p style="text-align: center;">Auch mit dem Knüppel halfen sie nach,<br />
Den Aufschrei im Keim zu ersticken.<br />
Doch war die Saat schon überreif.<br />
Sie ließ sich nicht mehr unterdrücken.</p>
<p style="text-align: center;">Dem plansozialen deutschen Staat<br />
Kehrten schon viele den Rücken.<br />
Der wachsende &#8220;Aussiedleraderlass&#8221;<br />
Riss immer größere Lücken.</p>
<p style="text-align: center;">So kam es endlich zu einem Duell,<br />
Der Jungen und der Alten.<br />
Der frische Wind, er ließ sich nicht<br />
Durch Greisenhand verwalten.</p>
<p style="text-align: center;">Der Aufschrei wurde zum Gesang<br />
Von frechen Sachsenchören.<br />
&#8220;Wir sind das Volk&#8221;, klingt mir noch im Ohr,<br />
Der Ruf war weltweit zu hören.</p>
<p style="text-align: center;">VI</p>
<p style="text-align: center;">Den &#8220;Auerbachs Keller&#8221; finde ich hier.<br />
Dort will ich zum Essen gehen.<br />
Es hat dieser alte Keller wohl<br />
Schon manches Wunder gesehen.</p>
<p style="text-align: center;">Hier saß dereinst Herr Doktor Faust,<br />
Des Johann Wolfgang von Goethe.<br />
Er war mit dem Herrn Mephisto im Pakt,<br />
Dessen Wangen von teuflischer Röte.</p>
<p style="text-align: center;">Und als ich bei der Kellnerin<br />
Bestellte ein kleines Essen,<br />
Da hat doch der freche Pferdefuß<br />
Auch wieder dort gesessen.</p>
<p style="text-align: center;">Er hatte es auf mich abgesehen,<br />
Versuchte zu provozieren.<br />
Ich übersah ihn und begann,<br />
Genüsslich nun zu dinieren.</p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Na, alter Knabe, schmeckt dir der Fraß?&#8221;<br />
War keck seine erste Frage.<br />
Ich sagte: &#8220;Ja, die Suppe ist gut.<br />
Es gibt keinen Grund zur Klage.&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">Verschlagen lächelnd fuhr er fort:<br />
&#8220;Ich dachte, du willst mich sprechen!<br />
Lass uns, wie einst mit dem Doktor Faust,<br />
Hier ordentlich trinken und zechen!</p>
<p style="text-align: center;">Glaub mir, wenn du mich heut engagierst,<br />
Können wir beide auch reiten.<br />
Auf einem Fass durch das deutsche Land,<br />
Ich werde dich gerne begleiten.</p>
<p style="text-align: center;">Ich kann dir alles, was Du nur willst,<br />
Besorgen und Schätze Dir zeigen.<br />
Doch musst du mir versprechen, den Pakt<br />
Vor aller Welt zu verschweigen.</p>
<p style="text-align: center;">Auch Lieben kannst du wen immer du willst.<br />
Ich lege Dir alle zu Füßen.<br />
Pfeif auf die Moral, mein Freund, schlag ein.<br />
Du musst nicht mehr beten und büßen.</p>
<p style="text-align: center;">Die kühnsten Träume werde ich dir<br />
Erfüllen und reich dich beschenken.<br />
Du kannst fortan das Schicksal der Welt<br />
Nach deinem Willen lenken.</p>
<p style="text-align: center;">Das biete ich wahrlich nicht jedem an.<br />
Und hoffe, du schätzt diese Ehre.<br />
Ich denke, dass ein Vertrag zwischen uns<br />
Für beide von Vorteil wäre.</p>
<p style="text-align: center;">Na, wie gefällt dir mein Angebot?<br />
Spricht irgendetwas dagegen?<br />
Stößt dich vielleicht mein Äußeres ab?<br />
Du bist doch sonst so verwegen.&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Verschwinde, altes Spukgespenst.<br />
Ich möchte in Ruhe hier speisen.<br />
Und meine Seele bekommst du nicht.<br />
Ich werde allein weiter reisen.&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">Er blieb ganz ruhig, erwiderte nur:<br />
&#8220;Du zögerst noch, das sehe ich ein.<br />
Doch wenn du meine Dienste begehrst,<br />
So werde ich bei Dir sein.&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">Darauf verschwand er geisterhaft.<br />
Es klopfte mein Herz beklommen.<br />
Der Teufel, heißt es, gibt niemals auf.<br />
Was er will, das wird er bekommen.</p>
<p style="text-align: center;">Als ich danach die Straße betrat,<br />
Schien draußen die Sonne recht heiter.<br />
Den Teufelsspuk vergaß ich schnell<br />
Und reiste nach Dresden weiter.</p>
<p style="text-align: left;">Aber bevor der Dichter nach Dresden darf, muss ich noch ein Rezept aus Leipzig posten. Wie sagt man so schön: &#8220;Demnächst ist diesem Theater&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">Es grüßt alle Literaturfreunde</p>
<p style="text-align: left;">Ihr Konditormeister</p>
<p style="text-align: left;">Martin Schönleben</p>
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		<item>
		<title>Fliegenpilztorte von meiner Konditorin</title>
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		<comments>http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/?p=1537#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 14:24:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schönleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues aus meiner Backstube]]></category>
		<category><![CDATA[Torten]]></category>

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		<description><![CDATA[
<div class="twitterbutton" style="float: right; padding-left: 5px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/?p=1537&amp;text=Fliegenpilztorte von meiner Konditorin&amp;via=&amp;related=DolcePixel"><img align="right" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/plugins//easy-twitter-button/i/buttons/en/tweetn.png" style="border: none;" alt="" /></a></div>
Heute wage ich mal wieder einen Blick in meine Backstube und präsentiere deshalb ein paar Fotos von einer Torte, die meine Konditorin Ina kreiert hat: Das Thema war, wie man unschwer erkennen kann, der erste Geburtstag von Charlotte. &#160; Und Charlotte liebt Fliegenpilze. &#160; Deshalb war es die Aufgabe für meine Konditorin beides unter einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="right" style="float: right; padding: 0px 0px 5px 5px;"><a name="fb_share" type="button_count" share_url="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/?p=1537"></a></div>
<div class="twitterbutton" style="float: right; padding-left: 5px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/?p=1537&amp;text=Fliegenpilztorte von meiner Konditorin&amp;via=&amp;related=DolcePixel"><img align="right" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/plugins//easy-twitter-button/i/buttons/en/tweetn.png" style="border: none;" alt="" /></a></div>
<p>Heute wage ich mal wieder einen Blick in meine Backstube und präsentiere deshalb ein paar Fotos von einer Torte, die meine Konditorin Ina kreiert hat:</p>
<p><a href="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_0154b_1.jpg"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-1538" title="Fliegenpilztorte" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_0154b_1.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a>Das Thema war, wie man unschwer erkennen kann, der erste Geburtstag von Charlotte.<span id="more-1537"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_0145b_1.jpg"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-1539" title="Charlotte" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_0145b_1.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a>Und Charlotte liebt Fliegenpilze.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_0156b_1.jpg"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-1540" title="Fliegenpilze zum Essen" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_0156b_1.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a>Deshalb war es die Aufgabe für meine Konditorin beides unter einen Hut, ober besser gesagt auf eine Torte zu bekommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_0173b_1.jpg"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-1542" title="Fliegenpilz" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_0173b_1.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a>Und ich finde, das ist ihr wirklich wunderbar gelungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_0116b_1.jpg"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-1543" title="Fliegenpilztorte" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_0116b_1.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a>Deshalb hier noch einmal alles Gute zum Geburtstag liebe Charlotte und einen schönen Sonntag an alle anderen.</p>
<p>Ihr Konditormeister Martin Schönleben</p>
<p>PS: Da heute Sonntag ist nehme ich auch am Kochrezepte Basar vom <a title="Kochrezepte Basar am Wochenende" href="http://www.tobiaskocht.com/blogevent/rezepte-basar/kochrezepte-basar-am-wochenende-25.html" target="_blank">Tobias</a> teil.</p>
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		<title>Bärlauch – die Letzte</title>
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		<comments>http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/?p=1526#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 May 2012 15:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schönleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bärlauch]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>

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		<description><![CDATA[
<div class="twitterbutton" style="float: right; padding-left: 5px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/?p=1526&amp;text=Bärlauch &#8211; die Letzte&amp;via=&amp;related=DolcePixel"><img align="right" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/plugins//easy-twitter-button/i/buttons/en/tweetn.png" style="border: none;" alt="" /></a></div>
Der Bärlauch fängt zu blühen an. Unsere Bärlauchtage gehen langsam einem Ende entgegen. Deshalb wird es auch Zeit, dass ich dem Bärlauch adieu sage für dieses Jahr und mich dann wieder anderen Themen widmen kann. Zum Abschluss der Bärlauchsaison habe ich noch ein kleines Bärlauchheftchen gebastelt. Wer will kann sich Das Bärlauchheft 2012 herunterladen. Und ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="right" style="float: right; padding: 0px 0px 5px 5px;"><a name="fb_share" type="button_count" share_url="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/?p=1526"></a></div>
<div class="twitterbutton" style="float: right; padding-left: 5px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/?p=1526&amp;text=Bärlauch &#8211; die Letzte&amp;via=&amp;related=DolcePixel"><img align="right" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/plugins//easy-twitter-button/i/buttons/en/tweetn.png" style="border: none;" alt="" /></a></div>
<p>Der Bärlauch fängt zu blühen an. Unsere Bärlauchtage gehen langsam einem Ende entgegen. <a href="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/Bild-035b_1.jpg"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-1527" title="Bärlauchblüte" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/Bild-035b_1.jpg" alt="" width="614" height="800" /></a>Deshalb wird es auch Zeit, dass ich dem Bärlauch adieu sage für dieses Jahr und mich dann wieder anderen Themen widmen kann. Zum Abschluss der Bärlauchsaison habe ich noch ein kleines Bärlauchheftchen gebastelt. <span id="more-1526"></span>Wer will kann sich <a href="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/Das-Bärlauchheft-2012.pdf">Das Bärlauchheft 2012</a> herunterladen. Und ich kann nur noch hoffen, dass es euch gefällt.</p>
<p>In diesem Sinne mit bärlauchigen Grüßen</p>
<p>Ihr Konditormeister Martin Schönleben</p>
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		<item>
		<title>Bärlauchpesto mit Giersch</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/schoenesleben/~3/JvstdhBYkrw/</link>
		<comments>http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/?p=1505#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 09:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schönleben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bärlauch]]></category>
		<category><![CDATA[Grillen]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>

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<div class="twitterbutton" style="float: right; padding-left: 5px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/?p=1505&amp;text=Bärlauchpesto mit Giersch&amp;via=&amp;related=DolcePixel"><img align="right" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/plugins//easy-twitter-button/i/buttons/en/tweetn.png" style="border: none;" alt="" /></a></div>
Giersch wächst in fast jedem Garten, vor allem bei mir im Garten gibt es ihn im Überfluss. Alle Kräuterexperten erklären uns, dass dieses Unkraut, aber eigentlich sagt man ja jetzt Wildkraut, so wahnsinnig gesund ist. Wobei für Giersch der Name Unkraut eigentlich genau richtig ist. Denn wenn man dieses Kraut einmal im Garten hat, dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="right" style="float: right; padding: 0px 0px 5px 5px;"><a name="fb_share" type="button_count" share_url="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/?p=1505"></a></div>
<div class="twitterbutton" style="float: right; padding-left: 5px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/?p=1505&amp;text=Bärlauchpesto mit Giersch&amp;via=&amp;related=DolcePixel"><img align="right" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/plugins//easy-twitter-button/i/buttons/en/tweetn.png" style="border: none;" alt="" /></a></div>
<p><a href="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/Bild-035b_1k.jpg"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-1507" title="Bärlauchblüten" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/Bild-035b_1k.jpg" alt="" width="614" height="800" /></a><br clear="ALL" /> Giersch wächst in fast jedem Garten, vor allem bei mir im Garten gibt es ihn im Überfluss. Alle Kräuterexperten erklären uns, dass dieses Unkraut, aber eigentlich sagt man ja jetzt Wildkraut, so wahnsinnig gesund ist. Wobei für Giersch der Name Unkraut eigentlich genau richtig ist.<span id="more-1505"></span></p>
<div id="attachment_1520" class="wp-caption aligncenter" style="width: 810px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_6474_1.jpg"><img class="size-full wp-image-1520" title="Giersch" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/IMG_6474_1.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Giersch</p></div>
<p>Denn wenn man dieses Kraut einmal im Garten hat, dann wird man es nicht mehr los. Fast jede Bodenbeschaffenheit kommt ihm zugute, egal ob trocken oder feucht, der Giersch liebt beides. Nicht einmal das Wurzeln ausgraben, kann ihn ausrotten. Denn bleibt nur ein kleines winziges Stückchen seiner weißen Wurzeln im Boden, dann treibt er wieder aus. Mein Vater hat ihn deshalb sehr trefflich Weißwurzel genannt.</p>
<p><a href="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/Bärlauch-2008b-010b_1.jpg"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-1508" title="Bärlauch" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/Bärlauch-2008b-010b_1.jpg" alt="" width="800" height="544" /></a></p>
<p>Da man dem Giersch mit gärtnerischen Mitteln nicht her werden kann, ist es am besten man erntet ihn regelmäßig und kocht sich dann etwas Leckeres. Als besonders gesund wird er wegen seines hohen Vitamin C Gehaltes eingestuft. Früher wurden seine zerquetschten Blätter bei Rheuma eingesetzt um die Schmerzen zu lindern. Auch bei anderen Zipperlein wurde es gerne aufgetragen und so bekam es seinen Namen Zipperlekraut.</p>
<p><a href="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/Bärlauch-2008b-027b_1.jpg"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-1509" title="Bärlauch" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/Bärlauch-2008b-027b_1.jpg" alt="" width="800" height="656" /></a></p>
<p>Also warum nicht ein bisschen Gesundheit essen. Sehr gut kann man aus Giersch einen Spinat kochen. Man bereitet ihn einfach wie normalen Spinat zu. Wichtig ist, dass man nur die jungen, hellgrünen Blätter verwendet, ansonsten war die Mühe umsonst. Oder einfach ein paar hellgrüne Gierschblätter unter den Salat mischen. Geschmacklich lassen sich die Blätter dieses Wildkrautes so zwischen gelbe Rüben (Möhrchen) und Petersilie einordnen.</p>
<p><a href="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/Bärlauch2008-2-007_1.jpg"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-1511" title="Bärlauch" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/Bärlauch2008-2-007_1.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a></p>
<p>Wunderbar schmeckt auch der junge Giersch im Bärlauchpesto. Die zwei Wildkräuter ergänzen sich einfach prima.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rezept:</span></p>
<p>30 g Giersch</p>
<p>30 g grob gehackter Bärlauch</p>
<p>70 g kaltgepresstes Olivenöl</p>
<p>40 g geschälte Mandeln</p>
<p>40 g Parmesan</p>
<p>Salz, Pfeffer</p>
<p><a href="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/Bärlauch2008-2-025b_1.jpg"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-1512" title="Bärlauch" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/Bärlauch2008-2-025b_1.jpg" alt="" width="800" height="636" /></a></p>
<p>Einfach Bärlauch und Giersch waschen und trocken tupfen. Alle Zutaten pürieren, bis sich eine glatte Creme bildet. Wenn es zu fest ist, noch etwas Öl zufügen. Dann mit Salz und Pfeffer nach Wunsch abschmecken. Zum Aufbewahren in kleine Gläser füllen und oben etwas Olivenöl aufgießen. Bleibt so ein paar Wochen im Kühlschrank haltbar. Aber am Besten schmeckt es natürlich frisch gemacht. Nudeln „al dente“ kochen und das Pesto unter die heiße Pasta heben. Dann noch ein bisschen vom Kochwasser dazugeben. Schön umrühren und gleichmäßig verteilen.</p>
<p><a href="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/Bärlauch-Blüte2_12.jpg"><img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-1513" title="Bärlauch - Blüte 2_1" src="http://www.cafeschoenleben.de/schoenesleben/wp-content/uploads/Bärlauch-Blüte2_12.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a></p>
<p>Viel Spaß beim Nachkochen wünscht Ihnen Ihr Konditormeister</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Martin Schönleben</p>
<p>PS: Dieses Rezept passt natürlich wunderbar zum Geburtstagsblogevent <a title="Shermins magischer Kessel" href="http://www.magischer-kessel.de/" target="_blank">Shermins Magischer Kessel:</a> Aus der <a title="Aus der hexenküche" href="http://www.magischer-kessel.de/2012/04/geburtstagsblogevent-aus-der-hexenkuche/" target="_blank">Hexenküche</a>! Ich bin dabei!</p>
<p>Aber auch Melanie von <a href="http://touche--a--tout.blogspot.de/" target="_blank">touche-à-tout</a> hat sich das gleiche Thema gewählt und deshalb auch hier mein Rezept ab in die <a title="Hexenküche" href="http://touche--a--tout.blogspot.de/2012/04/blog-event-hexenkuche.html" target="_blank">Hexenküche.</a></p>
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