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	<title>Schriftsteller-werden</title>
	
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	<description>Kreatives-Schreiben lernen</description>
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		<title>Die Macht der Gedanken</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 07:36:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivation & Organisation]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.schriftsteller-werden.de/motivation-und-organisation/die-macht-der-gedanken/"><img align="left" hspace="5" width="110" height="110" src="http://www.schriftsteller-werden.de/wp-content/plugins/thumbnail-for-excerpts/tfe_no_thumb.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" /></a>Manche Schreibblockaden sitzen tief, trotzdem gibt es Menschen, die sie überwinden. Ein Gastbeitrag von David Trojer zeigt, wie du alleine durch die Macht deiner Gedanken deinen Zustand verändern kannst. Hey – Erstmal ein Dankeschön an die Herrin des Hauses für ihren Blog und dafür, dass ich diesen Beitrag hier veröffentlichen kann. Jacky, ich kann mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><script type="text/javascript"><!--
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</script></p><p><em>Manche Schreibblockaden sitzen tief, trotzdem gibt es Menschen, die sie überwinden. Ein Gastbeitrag von David Trojer zeigt, wie du alleine durch die Macht deiner Gedanken deinen Zustand verändern kannst.</em></p>
<hr />Hey – Erstmal ein <strong>Dankeschön</strong> an die Herrin des Hauses für ihren Blog und dafür, dass ich diesen Beitrag hier veröffentlichen kann. Jacky, ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass du mir das Schreiben beigebracht hast.</p>
<p><strong>Psychologie.</strong> Klickt mich nicht weg, ich weiß, das Wort hat einen unangenehmen Beigeschmack. Klingt nach Tränen, Pillen und Kindheitstraumata. Aber das Arbeitsfeld eines Psychologen geht weit darüber hinaus.</p>
<p>Wenn du das liest, nehme ich an, dass du schreibst. Und da du das tust, kennst du den zermürbenden Kram, mit dem jeder von uns früher oder später konfrontiert wird: <strong>Schreibblockade, Faulheit, Unlust</strong>; kurz gesagt alles, was uns am Schreiben hindert.</p>
<p>Die gute Nachricht: Es gibt Tricks, mit denen man da Abhilfe schaffen kann Einen davon möchte ich hier vorstellen. <strong>Gedanken und Gefühle lösen </strong>die<strong> Probleme aus</strong>, die man als Schriftsteller hat, das ist ein alter Hut. Ich stelle eine <strong>andere Art</strong> vor<strong>, sie zu verstehen und zu verändern.</strong></p>
<h3>Innere Bilder</h3>
<p>Das Angenehme an der Arbeit mit Motivationsproblemen: Selbst der faulste Mensch der Welt hat Erfolgserlebnisse. <strong>Jeder hat schon mal einen Text zu Papier gebracht</strong>. Und wenn&#8217;s nur ein Schulaufsatz war.</p>
<p>Damit ist eigentlich alles bewiesen. Du kannst es. Wenn du es schaffst, eine kleine Geschichte fertig zu stellen, schaffst du es auch, einen <strong>Roman zu Ende zu schreiben</strong> – der einzige Unterschied ist die Anzahl der Wörter. (Vorausgesetzt, du hast deine Hausaufgaben gemacht und dich mit Planung, Plot, Strukturierung und deinen Charakteren auseinandergesetzt.)</p>
<p>Soviel zur Theorie. In der <strong>Praxis</strong> sieht das anders aus. Wir gehen an einen Roman anders heran als an einen Schulaufsatz. Wir haben eine andere Einstellung. Und die sieht meistens so aus: Oh Gott, oh Gott, ein Roman, das ist die Königsdisziplin, der muss gut werden, aber das ist so schwierig … <strong>Blendet man das aus</strong>, fallen all die Ängste (und es sind fast immer Ängste, die uns am Schreiben hindern) weg.</p>
<p>Im Prinzip ist es ganz leicht: Sag dir, dass <strong>dein Roman</strong> im Grunde<strong> nur eine lange Geschichte ist.</strong> So eine, wie du sie schon oft geschrieben hast.</p>
<p>Das hast du sicher schon probiert. Und <strong>meistens klappt es nicht.</strong> Das erklärt vielleicht, warum ein Großteil der Bevölkerung für „positives Denken“ nur ein müdes Lächeln übrig hat.</p>
<p>Der Grund dafür, dass das nicht funktioniert, ist der Folgende: <strong>Gedanken bestehen nicht nur aus Worten, sondern auch aus Bildern.</strong></p>
<p>Romeo denkt nicht nur daran, wie sehr er Julia liebt, sondern stellt sich gleichzeitig auch vor, wie sie am Balkon steht und ihn anlächelt. Was er auch sieht, die <strong>Botschaft</strong> ist immer: Julia ist toll und wundervoll und überhaupt die Beste und Schönste auf dieser Welt.</p>
<p>Klingt simpel. Ist es auch. Nur neigen Menschen dazu, diese Tatsache nicht zu beachten. Sie beten ihr Mantra vor sich hin (Es ist nicht schwer, es ist nicht schwer, es ist nicht schwer.) und <strong>stellen sich dabei vor</strong>, wie sie vor dem Computer sitzen, während ihnen der Schweiß von der Stirn rinnt und die Finger quälend langsam über die Tasten gleiten. Und dann fällt ihnen plötzlich ein Grund ein, um sich vor der Arbeit zu drücken.</p>
<p>Das ist so, als würde Romeo denken: „Julia, ich liebe dich, du bist <strong>wunderschön</strong>.“ und das Bild nicht aus dem Kopf bekommen, wie sie vor einem Jahr aussah, als sie noch überall <strong>Pickel </strong>hatte und sich dann wundern, warum er keine Lust mehr hat, Gift für sie zu nehmen.</p>
<h3>Gott spielen</h3>
<p>Die logische Schlussfolgerung ist – du hast es sicher schon erraten – diesen <strong>Bilderfluss</strong>, der einen ständig begleitet, zu <strong>verändern</strong>. Und das geht. Es klingt schwierig, weil wir uns dieser Bilder nicht immer bewusst sind, aber es ist möglich.</p>
<p>Fangen wir mit einer <strong>Erinnerung</strong> an. Wann warst du das letzte Mal im Schwimmbad? (Wenn dir das nicht passt, verwende etwas anderes. Was du siehst, ist egal. Hauptsache, die Erinnerung ist deutlich.) Ruf dir das Bild so klar wie möglich vor Augen. Spür` den frischen Wind und die Wassertropfen auf deiner Haut, denk an grünes Grass und die Sommersonne.</p>
<p>Hast du&#8217;s? Wenn nicht, ist das kein Problem. Für manche Menschen ist&#8217;s nicht leicht. Das kann man trainieren. <strong>Deine Vorstellungskraft ist</strong> wie <strong>ein Muskel.</strong> Bleib am Ball.</p>
<p>Im Schwimmbad: Wenn du alles scharf vor dir hast, versuch dir <strong>vorzustellen, etwas wäre anders gewesen</strong>. Hast du das letzte Mal eine alte Freundin (nennen wir sie Zoe) begleitet? Gut. Radiere sie aus und stell dir vor, du wärst mit deinem Bruder dagewesen. Siehst du ihn schon auf dem Sprungturm?</p>
<p>Das geht erstaunlich leicht, nicht? Natürlich weißt du, dass du mit Zoe da warst, aber du kannst so tun, als wärst du mit deinem Bruder dagewesen – <strong>du kannst die Bilder verändern.</strong></p>
<p>Lass deine Erinnerung jetzt schwarzweiß werden: Das Gras, den Himmel, dich selbst, das nervige Kind, das dich mit seiner Wasserpistole bespritzt. Du kannst das. <strong>In deiner Fantasie bist du Gott.</strong></p>
<p>Mach das Bild <strong>heller</strong> oder <strong>dunkler</strong>. Du wirst feststellen, dass  du das Bild auch größer oder kleiner machen kannst, ihm einen Rahmen  geben kannst, es von dir wegschieben kannst, etc., etc.</p>
<h3>Submodalitäten</h3>
<div>
<div>
<p>Okay.   Jeder Gedanke wird von einem Bild begleitet, und diese Bilder haben  einerseits einen <strong>Inhalt</strong> (Das Schwimmbad, Zoe, das Wasser, die Sonne),  andererseits auch gewisse <strong>Eigenschaften</strong>, die angeben, wie du dieses Bild  siehst. (Helligkeit, Größe, Schärfe, oft auch Gefühle wie Wärme …)<br />
Diese Eigenschaften nennt man <strong>Submodalitäten.</strong></p>
<p>Durch  sie <strong>sortier</strong>t dein Gehirn deine Erinnerungen und Gedanken. An ihnen  erkennt es, ob etwas für dich wichtig ist, ob du daran glaubst und was  dir etwas bedeutet: Für viele Menschen sind beispielsweise schöne  Erinnerungen sehr groß und hell, traurige dunkel und weit entfernt. Je  nach dem, wie wir uns ein Bild vorstellen, hat es eine andere Bedeutung  für uns.</p>
<p>Hier eine <strong>Liste der visuellen Submodalitäten</strong>. Fühlt dich frei, damit zu experimentieren.</p>
<ul>
<li><strong>Helligkeit </strong></li>
<li><strong>Farbigkeit</strong> – Sind die Farben intensiv? Überwiegt eine Farbe? Ist das Bild ganz in Schwarzweiß?</li>
<li><strong>Kontrast </strong></li>
<li><strong>Schärfe </strong></li>
<li><strong>Fokus</strong> – Sind Einzelheiten hervorgehoben?</li>
<li><strong>Proportionen</strong> – Sind Dinge/Körperteile/Personen größer oder kleiner als sie sein sollten?</li>
<li><strong>Größe </strong></li>
<li><strong>Entfernung </strong></li>
<li><strong>Form</strong> – Ist das Bild rund? Eckig? Quadratisch?</li>
<li><strong>Begrenzung</strong> – Hat das Bild einen Rahmen, sind die Ränder verschwommen oder glatt?</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Ausrichtung</strong> – Ist das Bild geneigt oder gekippt?</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Dimension</strong> – Ist das Bild flach oder dreidimensional?</li>
<li><strong>Position</strong> – Wo in deinem Gesichtsfeld siehst du das Bild? ( Rechts oben, links unten, in der Mitte – oder sogar hinter dir? )</li>
<li><strong>Bewegung</strong> – Ist es ein Standbild? Bewegt es sich? Ist es ein Film?</li>
<li><strong>Anzahl</strong> – Ist es ein Bild oder sind es mehrere?</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Identifikation</strong> – Siehst du  das Bild so, wie du&#8217;s damals gesehen hast (also mit deinen eigenen  Augen), oder ziehst du alles z.B. aus Vogelperspektive? Kannst du dich  selber sehen?</li>
</ul>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Submodalit%E4t" target="_blank">Mehr Submodalitäten.</a></p>
<h3>Übungsanweisungen</h3>
<p>Es geht  also darum, genau zu <strong>wissen, was in dir vorgeht</strong>, was du denkst, fühlst  und siehst. Dabei hatte ich am Anfang große Probleme: Ich hab&#8217;s  nicht  geschafft, bei der Sache zu bleiben. Dafür braucht man viel <strong> Konzentration</strong>, wenn man keine Hilfsmittel verwendet. Mehrere Kniffe  können Abhilfe schaffen.</p>
<p>Am  leichtesten ist es, sich von einem Partner <strong>Fragen stellen zu lassen</strong>.  (Wovor hast du eigentlich Angst? Was siehst du, wenn du daran denkst?  Ist das Bild hell?) und sie ihm zu beantworten. Das ist effektiv und  kann Spaß machen. Aber es ist schwierig, Leute dafür zu finden. – Paul  hält das ganze für Unsinn, deine Schwester ist im Ausland und Tante Ute  tut nichts lieber, als andere zu blamieren.<br />
Falls dir niemand einfällt, <strong>schreib auf oder zeichne</strong>,  was in dir vorgeht. Beschreibe das Bild und notiere stichpunktartig die  Submodalitäten. (Groß, hell, viele Grüntöne, Standbild …)</p>
<p>Übrigens  werd&#8217; ich versuchen, überall <strong>Beispiele</strong> anzuführen. Lass dich von denen  nicht ablenken – wichtig ist, dass du <strong>deine eigenen Bilder</strong> findest.</p>
<p>Jedes  Mal, wenn wir uns an etwas erinnern, wird diese Erinnerung <strong>neu  gespeichert</strong>. (Deshalb beginnen gute Lügner oft, an ihre eigenen Lügen zu  glauben.) Für uns bedeutet das, dass die Bilder, die wir verändern,  auch verändert sein werden, wenn sie das nächste Mal auftauchen. So  kannst du <strong>dauerhaft</strong> bestimmen, welche Bedeutung ein Gedanke, eine  Erinnerung oder eine Vorstellung für dich hat. Deshalb reicht es  meistens, eine Übung einmal durchzuführen. Wenn du merkst, dass die  Wirkung nachlässt, wiederhole sie einfach.</p>
<h3>Motivation &#8211; ein Selbstversuch</h3>
</div>
</div>
<p>Wir erledigen die meisten Dinge, die wir uns vorgenommen haben, nicht. Du kennst das: Du würdest gerne dein Buch zu Ende bringen, aber tausend Ablenkungen sind verlockender als dein Computer: Der Fernseher, das Bier im Kühlschrank und / oder die Yogamatte … Am Ende hast du den freien Abend <strong>vertrödelt</strong>. Mal wieder.</p>
<p>Du willst heute noch zehn Seiten schreiben, aber das Bild, das dabei entsteht, wird in deinem Kopf in der <strong>Kategorie &#8216;unwichtiger Gedanke&#8217;</strong> abgespeichert – gleich neben „Schwiegertante Ute zum Geburtstag gratulieren“, „den Müll raus bringen“ und „mein Testament schreiben“.  Um damit klar zu kommen, ändern wir den Gedanken: „Heute noch zehn Seiten schreiben“, so, das er das Wichtigste ist, was durch deinen Kopf geistert.</p>
<p><em><strong>1. Finde heraus, was dich motiviert</strong></em></p>
<p>Denk an etwas, das du unbedingt <strong>haben willst.</strong></p>
<p>Machst du Überstunden, um einen Urlaub bezahlen zu können? Denk an den <strong>Urlaub.</strong> Wenn du studierst und jeden Tag lernst, um eine gute Note zu bekommen, denk an die <strong>Eins</strong>, die bald unter deinem Test stehen wird. Du hast etwas? Klasse.</p>
<p>Achte darauf, <strong>welche Bilder</strong> vor deinem Inneren Auge vorbeiziehen. Siehst du den Strand und die Palmen? Perfekt. Sollte gar nichts kommen benütz&#8217; deine Phantasie. Erfinde ein Bild, dass dein Ziel darstellt.<br />
Wenn du es vor dir siehst, untersuche es auf die Submodalitäten: Ist es hell? Ist es dunkel? Hörst du das Meer rauschen? Die Liste kann dir da helfen.</p>
<p><em><strong>2. Finde heraus, was dich in Zukunft motivieren soll</strong></em></p>
<p>Denk daran, wie&#8217;s sein wird, wenn dein Buch fertig ist. Stell dir vor, wie dein Buch im Regal steht, wie du die<strong> positive Rückmeldung vom Verlag</strong> bekommst – irgendetwas. Was du siehst ist egal, nimm am Besten, das erste, das dir einfällt.</p>
<p>Untersuche das Bild auf die Submodalitäten.</p>
<p><em><strong>3. Veränderung</strong></em></p>
<p>Okay. Du hast jetzt die beiden Bilder, und du kennst ihre Submodalitäten. Die werden sich <strong>unterscheiden</strong>: Vielleicht ist eins farbig, das andere schwarzweiß, eins dunkel und eins hell. Die Unterschiede können natürlich auch kleiner sein, aber du wirst sie bemerken.</p>
<p>Das ist nur logisch. Das erste Bild (das vom Urlaub, für den du Überstunden machst) <strong>motiviert dich</strong>. Das Zweite (das von deinem Buch) tut das nicht. Dein Unbewusstes hält es also für &#8216;unerreichbar&#8217; vielleicht auch für &#8216;unwichtig&#8217; oder &#8216;nicht lohnend&#8217;.</p>
<p>Das führt uns zum letzten Schritt:</p>
<p>Nimm das zweite Bild (das von deinem Buch) und <strong>gib ihm</strong> in deiner Phantasie <strong>die Eigenschaften</strong>, die das erste, (das vom Strand) hat. So wird die Art, wie deine Psyche mit dem Bild umgeht verändert &#8211; und das war&#8217;s auch schon. Viel Spaß beim Schreiben.</p>
<h3>Schreibblockaden lösen &#8211; ein Selbstversuch</h3>
<p>Aber was, wenn das nicht unser Problem ist? Viele Leute <strong>wollen</strong> schreiben und wissen auch, was sie schreiben wollen, <strong>können aber nicht.</strong></p>
<p>Das erste, was du tun musst, wenn du deine Schreibblockade loswerden willst, ist: Dir <strong>klar werden, warum du nichts zu Papier bringst.</strong> Das ist ein Schritt, den du alleine tun musst. Meistens ist Angst der Grund. Angst, die Idee zu ruinieren. Angst, nicht bereit zu sein. Angst, nicht gut genug zu sein. Vor all diesen Dingen haben wir Angst, weil ein Teil von uns davon überzeugt ist.</p>
<p>Daran müssen wir arbeiten: An dieser Überzeugung. (Ich bin nicht gut genug) Die setzt dich unter Druck und blockiert dich. Also musst du<strong> diese Gedanken abschwächen und eine neue Überzeugung annehmen</strong>: Wenn du glaubst, dass du dich nur anstrengen musst, um dein Ziel zu erreichen &#8211; wenn du das wirklich glaubst -, gibt’s keine Schreibblockade mehr.<br />
<strong><br />
<em>1. Das Übel finden</em></strong></p>
<p>Was hindert dich am Schreiben? <strong>Wovor hast du Angst?</strong> Was hindert dich daran, dich zu konzentrieren? Achte auf deine Gedanken, während du versuchst, zu schreiben und sei ehrlich zu dir selbst, um das herauszufinden.<br />
Wenn du weißt, wo das Problem liegt, stell dir eine Szene vor, in der deine Überzeugung stimmt. Angenommen, du befürchtest, dass du nie den Durchbruch schaffst und vergeblich arbeitest: Mal dir beispielsweise aus, wie du als 92-Jährige/r schon wieder von einem Verlag abgelehnt wirst.</p>
<p>Untersuche das Bild auf seine Submodalitäten.</p>
<p><em><strong>2. Zweifel finden</strong></em></p>
<p>Denk an<strong> etwas, an das du nicht glaubst</strong>, womit du nicht rechnest, woran du zweifelst. Bist du dir nicht sicher, ob es Aliens gibt (möglich wär&#8217;s ja, aber doch eher unwahrscheinlich)? Stell dir grüne Männchen vor und untersuche das Bild auf seine Submodalitäten.</p>
<p><em><strong>3. Eine neue Überzeugung finden</strong></em></p>
<p>Such einen Satz, <strong>an den du lieber glauben würdest.</strong> Der Klassiker wäre: „Ich bleibe am Ball und werde veröffentlicht.“</p>
<p>Dieser Satz sollte möglichst <strong>konkret</strong> sein, das Wort „Ich“ sollte am Satzanfang stehen und der Satz sollte positiv formuliert sein.</p>
<p>Such ein Bild, das deine neue Überzeugung für dich repräsentiert: Zum Beispiel wie du die <strong>positive Rückmeldung</strong> vom Verlag bekommst. Untersuche das Bild auf die Submodalitäten.</p>
<p><em><strong>4. Veränderung</strong></em></p>
<p><strong>Ändere die Submodalitäten</strong> der alten, unpraktischen Überzeugung (&#8216;Ich werde es nie schaffen&#8217; – du als alter Mann/alte Frau, der noch immer nichts veröffentlicht hat) so, dass sie denen des Zweifels (&#8216;Ich weiß nicht, ob es Aliens gibt&#8217;) entsprechen.</p>
<p>Ändere die Submodalitäten der neuen Überzeugung (&#8216;Ich werde es schaffen&#8217;) so, dass sie denen der alten, negativen (&#8216;Ich habe keine Chance&#8217;) entsprechen.<br />
Jetzt erscheint dir <strong>dein Erfolg glaubwürdiger</strong>, während die Angst, die dich vorher am Schreiben gehindert hat in den Hintergrund tritt.</p>
<h3>Etwas Literatur</h3>
<p>Du weißt vermutlich schon, ob das, was ich dir hier gezeigt habe, dich genug interessiert, um dich weiter damit zu beschäftigen. Falls ja:<strong> Das war erst die Spitze des Eisbergs</strong>. Das sogenannte &#8216;Neurolinguistische Programmieren&#8217; (&#8216;NLP&#8217; ist geläufiger und zumindest im Ansatz erträglich) ist so vielseitig wie die, die damit arbeiten. Was ich noch loswerden will: Diese Disziplin ist durchaus umstritten. Ihr wird oft Unwissenschaftlichkeit vorgeworfen &#8211; damit wird aber auch die Psychologie als Ganzes immer wieder konfrontiert.</p>
<p>Für Einsteiger optimal, wenn auch etwas oberflächlich sind das<strong> „<a title="Übungsbuch NLP für Dummies - Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3527705341/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schreibwerkstatt.de-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3527705341">Übungsbuch NLP für Dummies</a>“</strong> (Praxisnah.) beziehungsweise <strong>„<a title="Neurolinguistisches Programmieren für Dummies - Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3527707077/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schreibwerkstatt.de-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3527707077">Neurolinguistisches Programmieren für Dummies</a>“</strong> (Eher theorielastig.). <strong>„<a title="Der Zauberlehrling - Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3873877708/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schreibwerkstatt.de-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3873877708">Der Zauberlehrling</a>“ / „Der große Zauberlehrling“</strong> von Alexa Mohl ist umfangreicher, aber trockener und trotz des peinlichen Titels seriös, Sachbücher und ganz- und gar nicht esoterisch.</p>
<p>Das war&#8217;s von meiner Seite – ich wünsche dir viel Glück bei allem, was du noch anpackst</p>
<h3>Diskussion</h3>
<p>Hast du vorher schon einmal von NLP gehört? Was hältst davon?<a title="Diskussion: Die Macht der Gedanken" href="http://www.schreibwerkstatt.de/die-macht-der-gedanken-t37060.html"> Haben die Übungen bei dir funktioniert?</a> Welche Erfahrungen hast du dabei gemacht? Ist es dir eher leicht oder schwer gefallen?</p>

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		<title>Charaktere – Schau mir in die Augen Kleines</title>
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		<comments>http://www.schriftsteller-werden.de/charakterentwicklung/charaktere-schau-mir-in-die-augen-kleines/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 06:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jacky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Charakterentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.schriftsteller-werden.de/charakterentwicklung/charaktere-schau-mir-in-die-augen-kleines/"><img align="left" hspace="5" width="110" height="110" src="http://www.schriftsteller-werden.de/wp-content/plugins/thumbnail-for-excerpts/tfe_no_thumb.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" /></a>DarkDiamond hatte vor einer Weile eine Frage zum Charakterbogen: Also ich liebe diesen Charakterbogen *.* Find ihn toll und benutze ihn immer, seit ich ihn gefunden habe &#8211; also danke dafür Aber ich habe eine Frage. Bei der Erläuterung zum Chara-Bogen schreibst du, Jacky: &#8220;Augenfarbe: Die Farbe halt &#8230; du darfst auch gerne die Musterung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="DarkDiamond - Schreibwerkstatt.de" href="http://www.schreibwerkstatt.de/profil/DarkDiamond">DarkDiamond</a> hatte vor einer Weile <a title="Schriftstellerforum - Frage" href="www.schreibwerkstatt.de/charakterbogen-t6456-30.html#p327994">eine Frage</a> zum <a title="Charakere erschaffen - Charakterbogen" href="http://www.schriftsteller-werden.de/charakterentwicklung/charakterbogen/">Charakterbogen</a>:<br />
<cite>Also ich liebe diesen Charakterbogen *.* Find ihn toll und benutze ihn immer, seit ich ihn gefunden habe &#8211; also danke dafür <img src='http://www.schriftsteller-werden.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Aber ich habe eine Frage. Bei der Erläuterung zum Chara-Bogen schreibst du, Jacky:<br />
<strong> &#8220;Augenfarbe: Die Farbe halt &#8230; du darfst auch gerne die Musterung aufschreiben, aber nur, wenn du die NIEMALS gegenüber deinem Leser erwähnst.&#8221;</strong><br />
Wieso nicht? Ist es nicht besser, wenn man die Musterung mit beschreibt oder was ist daran so schlimm? ^^</cite></p>
<p>Die Frage wurde nicht zum ersten Mal gestellt und in der Schreibwerkstatt habe ich auch schon einmal in kurz geantwortet. Aber als ich dann letztens über die Frage stolperte, konnte ich mich einfach nicht zurückhalten und musste das noch einmal etwas <strong>detaillierter erklären</strong>. Dann hab ich den Entwurf wieder vergessen, jetzt hab ich ihn wiedergefunden und überarbeitet, in jedem Fall: viel Spaß beim Lesen <img src='http://www.schriftsteller-werden.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Wer ist bitte wer?</h3>
<p>Der Punkt ist der:</p>
<p>Es hat sich eingebürgert (<em>zumindest in [meiner Meinung nach] relativ flacher &#8220;Literatur&#8221;</em>)  Charaktere durch die Kombination &#8220;<em>Haarfarbe + Augenfarbe</em>&#8221; vorzustellen. Das hatte schon häufig zur Folge, dass ich entweder  überhaupt keine <strong>Vorstellung</strong> von den Charakteren bekommen habe, oder aber mir <strong> nicht merken konnte</strong>, welche Kombination zu wem gehört (<em>was eigentlich nicht schlimm ist [wenn das das Einzige ist, was die  Charaktere unterscheidet, hat jemand den Charakterbogen nicht benutzt <img src='http://www.schriftsteller-werden.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' />  ] aber dennoch nervig</em>).</p>
<h4>Ein erfundenes Beispiel:</h4>
<p>Bitte <strong>nur <em>einmal </em>lesen</strong>, so, wie du auch ein normales Buch lesen würdest.</p>
<blockquote>
<div>Am  Tisch saßen fünf Personen. Anja hatte blaue Augen und braunes Haar, sie  saß gleich gegenüber von Tina, die mit ihren grünen Augen und schwarzen  Haaren immer ein Hingucker war, Bonnie saß gleich links neben Anja sie  hatte braune Augen und braune Haare und viel selten auf. Sonja saß  rechts neben Anja und hatte graue Augen und blonde Haare. Petra saß  zwischen Tina und Bonnie, sie strich sich gerade ihre schwarzen Haare aus  den blauen Augen.</div>
</blockquote>
<p>Abgesehen davon, dass ich so ungefähr jede Schreibregel verletzt habe, die es gibt:</p>
<p>Wer von den Damen hatte jetzt blaue Augen? Und <strong>wer war blond</strong>?</p>
<p><strong>Häh</strong>? Keine Ahnung?</p>
<p>Ich auch nicht. <em>(Eine ähnliche Vorstellung habe ich tatsächlich einmal in einem Buch gelesen, nicht ganz so krass aber in der Essenz doch dasselbe.</em>)</p>
<h3>Zeig mir, wer du bist, nicht wie du aussiehst</h3>
<p>Für  mich heißen solche Beschreibungen, dass sich der Autor keine Gedanken  darüber gemacht hat, was seine Charaktere wirklich ausmacht und <strong>was sie  unterscheidet</strong>. Denn hätte er das, würden ihm wesentlich wichtigere Dinge einfallen, die es vorzustellen gibt.</p>
<p>Viel einfacher werden solche Vorstellungen nämlich,  wenn man sich bei jedem auf<strong> ein besonderes Merkmal</strong> konzentriert und  denjenigen auch mit diesem Merkmal wieder auftauchen lässt (<em>zumindest solange bis man Zeit hat, ihn in kleinerer Runde [am besten alleine] vernünftig vorzustellen</em>).</p>
<p>Das Beispiel von oben mal ein bisschen <strong>verständlicher </strong>umgeschrieben:</p>
<blockquote>
<div>Anja  lugte über ihre Spielkarten hinweg und versuchte ihre Augen hinter  ihrem <strong>Pony </strong>zu verstecken. Die kurzsichtige Tina hatte nämlich ausnahmsweiße ihre Brille  auf und saß Anja gleich gegenüber. Tina konnte schon immer in Anjas Augen  lesen. Zum Glück verbot ihr die Eitelkeit, ständig ihre Brille zu  tragen. Aber bei den Pokerrunden saß das ungetümliche Gestell natürlich stets auf Tinas spitzen Nase.<br />
Links neben Anja saß Bonnie und  schmatzte unablässig auf ihrem Kaugummi herum. Anja hätte sie gerne zum  Schweigen gebracht, um sich besser konzentrieren zu können, aber so  still und unscheinbar Bonnie auch war, sie konnte ganz schön biestig  werden, wenn es um ihren Kaugummi ging. Also schluckte Anja ihren Unmut  herunter und wagte einen Blick durch ihre braunen <strong>Ponyfransen </strong>hindurch nach  rechts, Sonja sah mit ihren blonden Haaren und grauen Augen immer ein  bisschen kränklich aus, aber davon durfte man sich nicht täuschen  lassen, unter dem Baseballcap steckte eine echte Sportskanone. Zwischen  der Brillentina und Kaugummibonnie saß Petra und nagte  gerade an ihrem Lippenpiercing, das war ein gutes Zeichen, es hieß gewöhnlich, dass sie sich ganz und gar nicht wohl fühlte.</div>
</blockquote>
<p>Du kannst mir jetzt zwar auch nicht sagen, wer welche Haar- und Augenfarbe hatte (<em>bei vielen hab ich es gar nicht erwähnt</em>), vielleicht weißt du immer noch nicht, wer wo sitzt. Aber wenn die Geschichte jetzt weitergeht, dann hast du zumindest eine ganz gute Idee wen ich meine, wenn ich von <strong>Kaugummibonnie </strong>oder  Piercingpetra sprechen würde.</p>
<p>Zugegeben ist auch das keine ideale Vorstellung (<em>zu viele Leute, zu geringe unterschiede, kaum Identifikation</em>),  aber es ist um Kilometer besser als das, was ich dir zuerst vorgesetzt habe. Und vor allen Dingen hast du nicht nur eine vage Vorstellung von  den Äußerlichkeiten der Personen, sondern auch von ihren <strong>Charaktereigenschaften</strong>.</p>
<p>Die Spitznamen (<em>Kaugummibonnie etc.</em>) die ich vergeben habe sind übrigens meiner Meinung nach unterste Schublade. Du darfst sie also sehr gerne weglassen/vermeiden.  Das eigentlich Wichtige ist, dass jede Figur mit einem besonderen Merkmal verknüpft  wurde, mit etwas, das heraussticht. Diese Dinge fungieren dann als eine Art <strong>Ankerpunkt</strong>. Das heißt, wenn ab jetzt der Kaugummi erwähnt wird, weiß der Leser (<em>im besten Fall</em>) wieder, wer gemeint ist. Bekommt Kaugummibonnie (<em>ohne <strong>so </strong>genannt worden zu sein</em>) dann eine weitere Eigenschaft, kann der Leser sie auf die &#8220;<em>Kaugummiliste</em>&#8221; setzen, die im Verlauf der Geschichte immer weiter ausgebaut wird, bis sich der Leser dann irgendwann auch den Namen merken kann und der Name den Kaugummi als Ankerpunkt ersetzt.</p>
<p>Haar-/Augenfarbe bilden <em>keinen </em>guten Ankerpunkt, weil jede mögliche Kombination so alltäglich ist, dass unser Gehirn sie gleich wieder vergisst. Warum? <strong>Das Gehirn filtert</strong> unsere Umgebung (<em>ohne das würden wir verrückt werden</em>) und lässt uns nur (<em>oder in erster Linie</em>) Auffälligkeiten und Unterschiede erkennen. Ein grüner Ball inmitten von grünen Bällen geht unter, aber ein grüner Ball in einem Meer aus roten Bällen springt sofort ins Auge.</p>
<p>Daher also meine <strong>Aversion </strong>gegen Haarfarbe-Augenfarbe-Vorstellungen.</p>
<h3>Augen &#8211; Extrem</h3>
<div id=":uf">
<p>Du bist immer noch nicht überzeugt? Eine Steigerung des ersten Beispiels wäre es, wenn nicht nur die Augenfarbe, sondern auch die Musterung beschrieben würde:</p>
<blockquote>
<div>Am  Tisch saßen fünf Personen. Anja hatte braunes Haar und ihre Augen  wahren fast schon türkis, mit einem  blaugrauen Ring ganz am Rand und  einem schwarzblauen Stern in der Mitte, sie saß gleich gegenüber von  Tina, deren schwarzes Haar im Kontrast stand zu ihren schimmernden  grünen Augen mit den bernsteinfarbenen Sprenkeln, sodass sie immer ein  Hingucker war, Bonnie saß gleich links neben Anja sie hatte braune Haare  und ihre Augen waren so braun wie der Waldboden, mit einem honigfarbenen  Rand und einem fast schwarzen Ring in der Mitte, sie viel selten auf.  Sonja saß rechts neben Anja und hatte blondes Haar, ihre grauen Augen  waren gemustert wie ein stürmischer Himmel über dem Ozean. Petra saß  zwischen Tina und Bonnie, sie strich sich gerade ihre schwarzen Haare aus  den Augen, die so blau waren wie ein wolkenloser Sommerhimmel, mit  kleinen weißen Sprenkeln und einem schmalen grünen Rand.</div>
</blockquote>
<p>Wer hatte blaue Augen? <strong>Wer war blond?</strong></p>
<p>Genau, keine Ahnung (<em>es sei denn, dir hat Kaugummibonnie beim Merken geholfen</em> <img src='http://www.schriftsteller-werden.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' />  ).</p>
<p>Dieser Textabschnitt enthält kein einziges Iota mehr <strong>Information </strong>als das allererste Beispiel und ist sogar noch verwirrender.</p>
<p>Was  hat dir die Beschreibung der Musterung gebracht? Bzw. <em>dir </em>hat es  wahrscheinlich Spaß gemacht und du warst Stolz ein Detail anbringen zu  können. Aber was hat es <strong>dem Leser</strong> gebracht?</p>
<p>Genau: gar <strong>nichts</strong>.</p>
<h3>Auge um Auge</h3>
<p>Wenn du dir deinen Charakter anschaust, sind die Haarfarbe und die <strong>Augenfarbe </strong>dann <em>wirklich </em>wichtig?</p>
<p><strong>Nein</strong>.</p>
<p>Ich  weiß, ich weiß, du wehrst dich jetzt wahrscheinlich &#8220;<em>natürlich ist die  Augenfarbe wichtig, denn &#8230;</em>&#8221; aber es ist ganz gleich was du jetzt für  Gründe anführst, denn wenn du wirklich <strong>ganz ehrlich</strong> bist, dann <em>musst </em>du  mir zustimmen.</p>
<p>Natürlich ist das Aussehen einer Figur wichtig. Aber es  ist in der Hauptsache wichtig ob sie hübsch ist bzw. wie sie auf andere  wirkt. Ob sie dabei grüne oder blaue Augen hat, mit Tupfen oder mit  Sternchen, das spielt nur dann eine Rolle, wenn es einen <strong>Einfluss auf die  Geschichte</strong> hat.</p>
<p>Wenn die Augenfarbe &#8220;normal&#8221; ist, also in der Welt  deiner Figur <em>nicht </em>nur <strong>ein einziges Mal</strong> vorkommt, dann ist sie genauso  egal wie die Farbe ihrer Unterhose. Hast du deinem Leser jemals die  Farbe der Unterhose deines Charakters verraten? (<em>hoffentlich nicht</em> ^^)</p>
<p>Ja, ja, ich weiß,  die Unterhose sieht man nicht direkt, die Augen schon, aber mal ganz  ehrlich, <strong>welche Augenfarbe hat Angela Merkel</strong> (<em>respektive unser aktueller Bundeskanzler</em>)?  Und nein, nicht schummeln und gucken gehen. Wenn du die Antwort weißt,  dann hab ich (<em>vielleicht</em>) nichts gesagt, aber wenn du sie <em>nicht </em>weißt,  dann solltest du zumindest zugeben können, dass die Augenfarbe nicht so  wichtig sein kann, wie du immer gedacht hast <img src='http://www.schriftsteller-werden.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Schau mir in die Augen Kleines</h3>
<p>Und jetzt zur <strong>Ausnahme</strong>:</p>
<p>Wenn die Anordnung der Tupfen in den purpur farbenen Augen deiner Charaktere den Grad ihrer <strong>Magiebegabung </strong>preisgeben (<em>oder ähnlich wichtig sind</em>) dann &#8211; und nur dann &#8211; darfst du sie bei einer ersten Begegnung beschreiben.</p>
<p>Wenn sich zwei Charaktere &#8211; aus welchen Gründen auch immer &#8211; körperlich sehr nah sind und mehr als <strong>10 Sekunden in die Augen starren</strong>, auch dann darfst du ein oder zwei Wörter über die Augenfarbe und meinetwegen auch über die Musterung verlieren.</p>
<p>Aber in jedem anderen Fall gehört die Augenfarbe bzw. Musterung <strong>nicht in die Geschichte</strong>, bzw. zu aller mindest nicht als Hauptpunkt in die Vorstellung.</p>
<p>Wenn du eine Situation findest, die sich nicht in eine der beiden oben genannten Situationen eingliedern lässt und ich trotzdem zugeben muss, dass du recht hast und eine Augenbeschreibung unumgänglich ist, gibt&#8217;s 99 Gummipunkte*. Bei exakt 100 Gummipunkten gibt&#8217;s eine Baggerfahrt durch die Eifel.</p>
<p><small>* Gummipunkten wohnt die unumstößliche Eigenschaft inne, dass es per Definition unmöglich ist, genau 100 Punkte zu bekommen.</small></p>
<h3>Diskussion</h3>
<p>Wie wichtig ist die Augenfarbe/Haarfarbe? Wann erwähnst du Augenfarbe/Haarfarbe deiner Charaktere? Bei welchen Charakteren machst du das überhaupt? <a title="Diskussion: Charaktere - Schau mir in die Augen Kleines" href="http://www.schreibwerkstatt.de/charaktere-schau-mir-die-augen-kleines-t36692.html">Wie sehr gehst du ins Detail?</a></p>
</div>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/_TAPwAEayQRxGc9pkQG7AsaWPBE/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/_TAPwAEayQRxGc9pkQG7AsaWPBE/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/_TAPwAEayQRxGc9pkQG7AsaWPBE/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/_TAPwAEayQRxGc9pkQG7AsaWPBE/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schriftsteller-werden?a=FFP_z2Nfa-Y:0CiKLNHHfbk:7Q72WNTAKBA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schriftsteller-werden?d=7Q72WNTAKBA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schriftsteller-werden?a=FFP_z2Nfa-Y:0CiKLNHHfbk:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schriftsteller-werden?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a>
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		<item>
		<title>DKZV</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/schriftsteller-werden/~3/5LL6lmZ8Kpk/</link>
		<comments>http://www.schriftsteller-werden.de/veroeffentlichung/dkzv/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 18:22:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jacky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veröffentlichung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schriftsteller-werden.de/?p=1187</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.schriftsteller-werden.de/veroeffentlichung/dkzv/"><img align="left" hspace="5" width="110" height="110" src="http://www.schriftsteller-werden.de/wp-content/plugins/thumbnail-for-excerpts/tfe_no_thumb.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" /></a>Ein Artikel zu diesem Thema steht schon lange an. Ich habe mich bisher darum gedrückt, weil ich zwar eine eindeutige Meinung dazu habe, aber bis jetzt keinerlei handfeste Beweise. Unbegründete Behauptungen in den Raum zu werfen, hilft schließlich niemandem etwas. Das hat sich dank Stadthexe (Quelle), Vega (Quelle), Nigromantia (Quelle), Henningway (Quelle) und SabrinaQ (Quelle) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Artikel zu diesem Thema steht schon lange an. Ich  habe mich bisher darum gedrückt, weil ich zwar eine eindeutige  Meinung dazu habe, aber bis jetzt keinerlei <strong>handfeste Beweise</strong>. Unbegründete Behauptungen in den Raum zu werfen, hilft schließlich niemandem etwas. Das hat sich dank <a title="Stadthexe - Schreibwerkstatt.de" href="http://www.schreibwerkstatt.de/profil/Stadthexe/">Stadthexe</a> (<a title="Schriftstellerforum" href="www.schreibwerkstatt.de/dkzv-und-t12835.html">Quelle</a>), <a title="Vega- Schreibwerkstatt" href="http://www.schreibwerkstatt.de/profil/Vega">Vega</a> (<a href="www.schreibwerkstatt.de/schlosser-verlagshaus-t12584.html">Quelle</a>), <a title="Nigromantia - Schreibwerkstatt.de" href="http://www.schreibwerkstatt.de/profil/Nigromantia /">Nigromantia</a> (<a href="www.schreibwerkstatt.de/ein-verlag-hat-mein-buch-genommen-was-meint-ihr-dazu-t14164-15.html">Quelle</a>), <a title="Henningway - Schreibwerkstatt" href="http://www.schreibwerkstatt.de/profil/Henningway ">Henningway (</a><a href="www.schreibwerkstatt.de/wurdet-ihr-bei-diesem-verlag-etwas-veroffentlichen-t27249-15.html">Quelle</a>) und <a title="SabrinaQ - Schreibwerkstatt" href="http://www.schreibwerkstatt.de/profil/SabrinaQ">SabrinaQ</a> (<a href="http://www.schreibwerkstatt.de/ein-verlag-hat-mein-buch-genommen-was-meint-ihr-dazu-t14164-240.html#p312039">Quelle</a>) geändert .</p>
<h3>Was ist DKZV?</h3>
<p>DKZV ist die <strong>Abkürzung </strong>für</p>
<p style="text-align: center;"><strong>D</strong>ruck<span style="color: #ff00ff;"><strong>K</strong>osten</span><span style="color: #ff0000;"><strong>Z</strong>uschuss</span><strong>V</strong>erlag</p>
<p>Wie der Name sagt, will der &#8220;Verlag&#8221; einen Zuschuss zu den <strong>Druckkosten</strong>, um dein Buch zu veröffentlichen. Wobei das &#8220;V&#8221; also der &#8220;Verlag&#8221; im Wort nur irreführend ist und dem Sinn nach <strong>falsch </strong>verwendet wird. Denn es ist ja gerade der Verlag, der sich normalerweise um alles (<em>außer dem Schreiben der Geschichte</em>) kümmert. Der Autor tut, was Autoren tun: er schreibt (und korrigiert) &#8211; nicht mehr und nicht weniger. Der echte Verlag lektoriert, druckt, macht Werbung und noch einiges mehr.</p>
<h3>DKZV drucken alles, wenn der Preis stimmt</h3>
<p>Wer wissen möchte, wie DKZV auf <strong>Schmonsenstexte </strong>reagieren, kann sich ihre Lobeshymnen und &#8220;<em>günstigen Angebote</em>&#8221; (<em>2.000-30.000€</em>) in diesem <a title="DKZV unter der Lupe" href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,645279,00.html" target="_blank">Spiegelartikel</a> durchlesen. Für diesen Artikel haben sich nämlich ein paar veröffentlichte Autoren hingesetzt und absichtlich &#8220;<em>Mist</em>&#8221; verzapft, aufgefüllt mit den Kopien einiger gemeinfreier Texte und versucht das Ganze an den Mann bzw. DKZV zu bringen.</p>
<p>Das Resultat in kurz: <strong>Die DKZV waren begeistert.</strong></p>
<p>Das ist der <strong>Beweis </strong>für die allgegenwärtige Behauptung, dass DKZV auf die &#8220;<em>dunkle Seite der Macht</em>&#8221; gehören.</p>
<h3>Verlag VS DKZV</h3>
<p>Ein <strong>Verlag </strong>ist eine Firma, die dem Autor Geld dafür <strong>bezahlt</strong>, dass er eine <strong>Geschichte </strong>zur Verfügung stellt und <em>der Verlag </em> tut sein Möglichstes, damit das fertige Buch von vielen Menschen gelesen wird.</p>
<p>Ein <strong>DKZV </strong>ist eine Firma, die vom Autor Geld dafür <strong>bezahlt bekommt</strong>, dass sie ihn mit <strong>Lob </strong>überschüttet und der sein Möglichstes tut, damit er nie wieder etwas von dem Autor lesen muss.</p>
<p>Ein echter Verlag ist schwer zu finden. Eine Veröffentlichungsplattform und Feedback dagegen bekommt man an <a title="Schreibwerkstatt" href="http://www.schreibwerkstatt.de">anderer Stelle</a> durchaus <strong>kostenfrei </strong>und dann sogar mit ernst gemeinten Kommentaren. Die sind zwar nicht in jedem Fall positiv, dafür aber konstruktiv und ausführlich.</p>
<p>Um meine Meinung auf den Punkt zu bringen: Ein Verlag, der in irgendeiner Form Geld dafür verlangt, eine Geschichte veröffentlichen zu dürfen, ist kein Verlag. <strong>Punkt</strong>.</p>
<h3>Ist DKZV denn legal?</h3>
<p>Hier möchte ich ein Zitat anbringen, dem ich übrigens aus vollem Herzen zustimme:<br />
<cite>Legal ist es dadurch, weil die Leute leichtfertig und blauäugig   zustimmen, ohne ihre Denkmaschine einzuschalten, die die Natur ihnen   mitgegeben hat.<br />
Legal ist es deswegen, weil diese &#8220;Pseudo-Autoren&#8221;,  die in  &#8220;Pseudo-Verlagen&#8221; veröffentlichen, freiwillig ihr Geld für eine   &#8220;Pseudo-Veröffentlichung&#8221; ausgeben, die fernab des normalen, realen   Buchmarktes in einer Zwischenwelt, einem &#8220;Pseudo-Buchmarkt&#8221; ohne echte   Kunden vor sich hin vegetiert.<br />
Legal ist es, weil die  Vertragsunterzeichner Kunden (und nicht etwa  Autoren, auch wenn sie sich  das einbilden) &#8211; und die Firma ihren Kunden  genau das gibt, was  vertraglich zugesichert ist &#8211; und kein Fitzelchen  mehr.<br />
(<em><a title="Schreibwerkstatt" href="http://www.schreibwerkstatt.de/ein-verlag-hat-mein-buch-genommen-was-meint-ihr-dazu-t14164-240.html#p312082">Quelle</a>: <a title="treogen - Schreibwerkstatt" href="http://www.schreibwerkstatt.de/profil/treogen">treogen</a> der mit <a title="Verlag Torsten Low" href="http://verlag-torsten-low.nr1-shop.net/">Verlag Torsten Low</a> übrigens einen <strong>echten </strong>Verlag betreibt</em>)</cite></p>
<h3>Wie erkenne ich einen DKVZ?</h3>
<p>Es ist nicht immer einfach, herauszufinden, ob ein Verlag ein DKZV ist oder nicht (<em>manche sind sehr gut darin, das zu verstecken</em>). Eine kleine Hilfe bietet da <a title="Literaturverlage" href="http://www.literatur-verlage.de/">Literatur-Verlage.de</a> wo ausschließlich<strong> echte Verlage</strong> überhaupt aufgenommen werden (<em>sollte dir jemals ein Verlag aus dieser Liste suspekt vorkommen, schick bitte unbedingt eine Mail an mich</em>).</p>
<p>Wenn du auf das Kleingedruckte achtest, wirst du aber auch selbst die dicken Dollarzeichen (<em>respektive Euro</em>) schon irgendwo finden. Insbesondere, wenn ein Verlag &#8220;<em>Autoren gesucht</em>&#8221; auf seine Fahnen schreibt, sollte jeder Schriftsteller hellhörig werden. Denn richtige Verlage suchen keine Autoren, <strong>die Autoren kommen freiwillig</strong> zu ihnen und meistens in so großer Zahl, dass sich der Verlag vor Einsendungen kaum noch retten kann.</p>
<p>Wie genau du <strong>DKZV enttarnen</strong> kannst findest du auch hier: <a title="DKZV unter der Lupe" href="http://www.schreibwerkstatt.de/verlage-bezahlen-den-autor-nicht-umgekehrt-t35820.html">Verlage bezahlen Autoren, nicht umgekehrt!</a></p>
<p><strong>Anmerkung</strong>: Zu allem Überfluss haben DKZV auch noch so einen schlechten Ruf, dass du dir mit einer Veröffentlichung bei ihnen eigentlich nur selbst ins Knie schießt.</p>
<p><strong>Anmerkung BoD</strong>: BoD (<em>BookOnDemand</em>) sind von dieser Betrachtung im Übrigen <strong>ausgeschlossen</strong>. Die tun nämlich nicht so, als wären sie ein Verlag, sondern sagen ganz offenkundig: &#8220;Wir drucken, du machst den Rest.&#8221;</p>
<h3>Diskussion</h3>
<p><a title="Diskussion: Verlage bezahlen Autoren, nicht umgekehrt" href="http://www.schreibwerkstatt.de/diskussion-verlage-bezahlen-den-autor-nicht-umgekehrt-t35819.html">Was hältst du von DKZV</a>? Hast du schon Erfahrungen mit mit einem DKZV gemacht? Was würdest du jemandem raten, der in Erwägung zieht, bei einem DKZV zu veröffentlichen? (Lies bitte vorher <a title="Wie erkenne ich einen DKZV?" href="http://www.schreibwerkstatt.de/verlage-bezahlen-den-autor-nicht-umgekehrt-t35820.html">diesen</a> Artikel)</p>

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		<title>Wettbewerb: Die Schreibwerkstatt wird 5 Jahre alt!</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 17:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jacky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenblitz]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.schriftsteller-werden.de/gedankenblitz/wettbewerb-die-schreibwerkstatt-wird-5-jahre-alt/"><img align="left" hspace="5" width="110" src="http://www.schreibwerkstatt.de/download/file.php?id=683" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="nuanceDNS11-5.png" title="" /></a>Die Schreibwerkstatt wird fünf Jahre alt und wir feiern mit einem Wettbewerb und fantastischen Gewinnen. 1. Preis: Der erste Platz gewinnt das sagenhafte Spracherkennungsprogramm &#8220;Dragon Naturally Speaking Version 11.5&#8243; im Wert von knapp 150,-€. Kreativer arbeiten und den Gedanken freien Lauf lassen mit Dragon NaturallySpeaking 11.5 von Nuance! Den eigenen Gedanken freien Lauf lassen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schreibwerkstatt wird fünf Jahre alt und wir feiern mit einem Wettbewerb und fantastischen Gewinnen.</p>
<h3>1. Preis:</h3>
<p>Der  erste Platz gewinnt das sagenhafte Spracherkennungsprogramm &#8220;Dragon  Naturally Speaking Version 11.5&#8243; im Wert von knapp 150,-€.<br />
<img class="alignright" src="http://www.schreibwerkstatt.de/download/file.php?id=683" alt="nuanceDNS11-5.png" /><br />
<cite><strong>Kreativer arbeiten und den Gedanken freien Lauf lassen mit Dragon NaturallySpeaking 11.5 von Nuance!</strong><br />
Den eigenen Gedanken freien Lauf lassen und diese direkt aufs Papier bringen: Das gelingt mit der Spracherkennungssoftware <a rel="nofollow" href="http://www.nuance.de/for-individuals/by-product/dragon-for-pc/index.htm" target="_blank">Dragon NaturallySpeaking</a> von Nuance &#8211; im Handumdrehen!<br />
Mit  Dragon arbeitet man bis zu dreimal schneller und steigert so seine  Produktivität. Man spart nicht nur Zeit, beim kreativen Arbeiten ist man  ab sofort nicht mehr an den Schreibtisch gefesselt. Mit einem  Diktiergerät ist der Anwender beim Diktieren noch flexibler und kann  seine Gedanken auch unterwegs festhalten! Ab Version 11.5 ist es auch  möglich ein iPhone, iPod Touch oder ein iPad als drahtloses Mikrofon  einzusetzen.<br />
Die Software lernt bei jedem Einsatz neue Vokabel  dazu und speichert diese in einem persönlichen Sprachprofil. Dragon  stellt sich dabei auch auf die individuelle Aussprache und  Sprechgeschwindigkeit des Anwenders ein. Neben dem Erstellen von Texten,  E-Mails, Blogbeiträgen oder Dokumenten, lässt sich der PC auch direkt  und einfach mittels Sprachbefehlen steuern. Eine enorme  Arbeitserleichterung für alle Vielschreiber und Querdenker! (Quelle: Nuance)<br />
</cite></p>
<p>An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich bei unseren Sponsoren, der Firma <a rel="nofollow" href="http://www.nuance.de/" target="_blank">Nuance</a></p>
<h3>2. Preis:</h3>
<p>Ein <a rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/B001MJAJ9K/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schreibwerkstatt.de-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B001MJAJ9K" target="_blank">handgemachtes Notizbuch</a> mit braunem Ledereinband (9x13cm) mit Seiten aus 100% Baumwolle</p>
<p>Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.</p>
<p>Weitere Sponsoren wenden sich gerne bis zum 27.2.12 per E-Mail an <a title="Kontakt" href="http://www.schriftsteller-werden.de/kontakt/">mich</a>.</p>
<h3>Was du tun musst, um zu gewinnen</h3>
<p>Wähle ein (Schreibwerkstatt-) Gefühl aus, schreib eine Kurzgeschichte mit maximal 1.000 Wörtern, in der die Schreibwerkstatt selbst aber nicht vorkommen darf.</p>
<p><strong>Als kleiner Zusatz müssen folgende Wörter darin vorkommen:</strong><br />
Wollsocke, Zimmerpalme, Kreuzfahrtschiff, Energiesparlampe, Tankstelle</p>
<p><strong>Und diese Wörter dürfen nicht vorkommen:</strong><br />
Geburtstag, Schreibwerkstatt, Kerzen, Kuchen, Geburtstagskuchen, Hund</p>
<p>Stell deine Kurzgeschichte in der Schreibwerkstatt als Werk ein und verlinke sie in <a title="Schriftstellerforum" href="http://www.schreibwerkstatt.de/die-schreibwerkstatt-wird-wettbewerbsbeitrage-t35148.html">diesem Thread</a>.</p>
<p>Einsendeschluss ist der 28.02.2012, 23:59 Uhr, gültig ist Datum und Uhrzeit, das vom Forum über deinem Werk angezeigt wird. Jedes Werk, darf bis zum Einsendeschluss verändert werden, während die Abstimmung läuft, nicht mehr. Auch hier gilt das Datum der letzten Änderung, das vom Forum ausgewiesen wird.</p>
<p>Mitmachen kann jeder, auch Mitglieder des Schreibwerkstatt-Teams.</p>
<h3>Ermittlung der Gewinner:</h3>
<p>Am Ende der Schreibzeit, die in der Nacht vom 28.02, um 23:59 endet, wird uns eine &#8220;offene&#8221; Abstimmungen, innerhalb sieben Tagen, das Ergebnis verkünden, wer uns seine Schreibwerkstatt Gefühle am besten <a rel="nofollow" href="../kreatives-schreiben/zeigen-nicht-beschreiben-mit-gefuehl/" target="_blank">gezeigt</a> hat.</p>
<h3>Das Ende der Abstimmung:</h3>
<p>Am 6.03.2012 um 23:59, steht der Gewinner fest.</p>
<p>Mehr Details findest du <a title="Schreibwettbewerb" href="http://www.schreibwerkstatt.de/die-schreibwerkstatt-wird-und-der-wettbewerb-dazu-t35149.html">hier</a>.</p>
<p>Wir hoffen auf zahlreiche Teilnahme</p>
<p>lg</p>
<p>Jacky <img src='http://www.schriftsteller-werden.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>

<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/mFgUl4VSJfm0lBWIG_bOmp5W47Q/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/mFgUl4VSJfm0lBWIG_bOmp5W47Q/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
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		<item>
		<title>Das Exposé – Inhaltsangabe und Form (Teil 2)</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/schriftsteller-werden/~3/BPfDspAh78M/</link>
		<comments>http://www.schriftsteller-werden.de/veroeffentlichung/das-expose-inhaltsangabe-und-form/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 15:47:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jacky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veröffentlichung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schriftsteller-werden.de/?p=996</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.schriftsteller-werden.de/veroeffentlichung/das-expose-inhaltsangabe-und-form/"><img align="left" hspace="5" width="110" src="http://www.schriftsteller-werden.de/bilder/verlag_anschreiben/focus.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="Exposé" title="" /></a>Dies ist der zweite Teil von &#8220;Das Exposé &#8211; Sinn, Definition und Inhalt&#8221; und damit der siebte Teil meiner Serie: “Wie veröffentliche ich mein Manuskript?” Es geht um das  Exposé, um genauer zu sein um die Inhaltsangabe und die insgesamte Form. Wenn das Exposé die allererste Unterhaltung ist, dann wissen wir alle, dass die ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.schriftsteller-werden.de/bilder/verlag_anschreiben/focus.jpg" alt="Exposé" /><br />
<em>Dies ist der zweite Teil von &#8220;<a title="Das Exposé - Definition, Sinn und Inhalt (Teil 1)" href="http://www.schriftsteller-werden.de/veroeffentlichung/das-expose-definition-und-inhalt/">Das Exposé &#8211; Sinn, Definition und Inhalt</a>&#8221; und damit der siebte Teil meiner Serie: “<a title="Permanent Link to Wie veröffentliche ich mein Manuskript?" rel="bookmark" href="../veroeffentlichung/veroeffentlichung/wie-veroeffentliche-ich-mein-manuskript/">Wie veröffentliche ich mein Manuskript?</a>” Es geht um das  Exposé, um genauer zu sein um die Inhaltsangabe und die insgesamte Form.</em></p>
<p>Wenn das Exposé die allererste Unterhaltung ist, dann wissen wir alle, dass die  ersten 10 Sekunden darüber entscheiden, ob du jemanden leiden  kannst, oder eben auch nicht. Und diese ersten 10 Sekunden, das ist das Aussehen deines Manuskripts. Aber dazu kommen wir am Ende dieses zweiten Teils. Zuerst beschäftigen wir uns weiter mit dem Inhalt, dem was du sagen möchtest, dem Fleisch deiner Geschichte.</p>
<h3>Inhaltsangabe</h3>
<p>Endlich zum wichtigsten Teil deines Exposés. Die Inhaltsangabe  ist das Kernstück. Hier sollst du erzählen, was in deiner Geschichte  passiert, und zwar <strong><em>alles</em>, was passiert</strong>. Sämtliche Knackpunkte und auch die  Auflösung(<em>en</em>) soll(<em>en</em>) enthalten sein. Schließlich möchte der Lektor  wissen, ob deine Geschichte schlüssig ist und er will wissen, ob das  Ende funktioniert.</p>
<p>Das ist der Punkt, an dem die meisten Erst-Exposé-Schreiber stutzen: „<em>Soll  ich dem Lektor wirklich alles verraten? Aber dann ist doch die ganze Spannung  weg!</em>“ Ja, du sollst wirklich <em>alles </em>verraten, denn – wie im ersten Teil über das <a title="Das Exposé - Definition, Sinn und Inhalt (Teil 1)" href="http://www.schriftsteller-werden.de/veroeffentlichung/das-expose-definition-und-inhalt/">Exposé</a> bereits  angemerkt – der Lektor ist <strong>kein normaler Leser</strong>. Er liest deine  Geschichte nicht zum Spaß (<em>hoffentlich schon, aber eben nicht in erster  Linie</em>), sondern weil es sein Job ist.</p>
<p>Und <em>dein </em>Job beim <strong>Exposé schreiben</strong> ist es, dem Lektor <em>seinen </em>Job so  einfach  wie möglich zu machen, um ihn dazu zu bringen, dein  Manuskript vertreten zu <em>wollen</em>.</p>
<h3>Was eine Inhaltsangabe ist</h3>
<h4>Zusammenfassung</h4>
<p>Wenn ein Leser/Lektor, der nichts von deinem Roman weiß, die  Inhaltsangabe gelesen hat, dann sollte er die gesamte Geschichte (<em>oder zumindest die  Grundzüge</em>) wiedergeben können. Er muss wissen, worum es geht und was  passiert, ohne je einen Blick in das Manuskript geworfen zu haben. Denn deine Inhaltsangabe gibt den <strong>kompletten Inhalt</strong> des Romans wieder.</p>
<h4>Werbetext</h4>
<p>Die Inhaltsangabe ist der <strong>Werbetext</strong>, der den Lektor (<em>der sich in  einen Leser hineinversetzt</em>) überzeugen muss. Aber <em>nicht </em>nach dem Motto  „<em>Wenn du es genauer wissen willst, lies das Buc</em>h“. Diese Art von Werbung  kommt erst später, wenn die Geschichte verlegt wurde, und nennt sich Klappentext <img src='http://www.schriftsteller-werden.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<h4>Entscheidungshilfe</h4>
<p>Sie dient als <strong>Entscheidungsgrundlage</strong>:</p>
<ul>
<li>Passt das Manuskript ins <strong>Verlagsprogramm</strong>?</li>
<li>Wird ein annehmbar großes <strong>Zielpublikum </strong>erreicht?</li>
<li>Hat die Geschichte einen Anfang, eine Mitte und ein (<em>befriedigendes</em>) <strong>Ende</strong>?</li>
<li>Ist die Idee spannend/<strong>unterhaltsam</strong>?</li>
<li>Hält sich der Arbeitsaufwand, um etwas Lesbares daraus zu machen in einem annehmbaren Rahmen (<em>Logik, Spannungsbogen, Rechtschreibung, Grammatik, Stil</em>)?</li>
</ul>
<p>Diese Fragen kann der Lektor nur  beantworten, wenn er die <strong>ganze Geschichte</strong> samt Spannungsbogen und  Auflösung kennt. Zugegeben, zumindest für die letzte Frage (<em>Rechtschreibung, Grammatik, Stil</em>) wird er auf jeden Fall einen Blick in dein Manuskript werfen müssen. Aber Form, Ausdruck und Inhalt deines Exposés geben ihm schon erste Anhaltspunkte.</p>
<h4>Unterhaltsam</h4>
<p>Mit am wichtigsten: Eine Inhaltsangabe ist auf jeden Fall <strong>spannend  und unterhaltsam</strong>. Sie ist keine wissenschaftliche Abhandlung (<em>wir reden  hier schließlich nicht von Sachbüchern</em>) sondern sie ist eine Gelegenheit,  um dem Lektor zu beweisen, dass du schreiben kannst: Tu es!</p>
<h4>Kurz aber prägnant</h4>
<p>Der Umfang sollte <strong>so kurz wie möglich</strong> sein (<em>am besten nicht  länger als eine Normseite</em>), aber <strong>so lang wie nötig</strong><em>.</em> Du bist sicher gut  beraten, wenn du drei Normseiten nicht überschreitest. Denk daran,  dass auch noch andere Dinge zum Exposé gehören, als die Inhaltsangabe.</p>
<p>Wichtig ist, dass es für alles, was in der Inhaltsangabe vorkommt, nachvollziehbare Gründe gibt.</p>
<blockquote><p>Anna sucht ihre Schwester. Anna versucht, sich selbst umzubringen. Ben hält sie auf.</p></blockquote>
<p>Warum versucht Anna, Selbstmord zu begehen?</p>
<blockquote><p>Anna sucht ihre Schwester Birgit. Sie findet heraus, dass Birgit ihretwegen zur Adoption freigegeben wurde. Aus lauter Schuldgefühl versucht sie, aus dem Fenster zu springen.</p></blockquote>
<p>Besser. Es müsste noch geklärt werden, warum Anna ein Grund ist, dass ihre Schwester weggeben wird, aber es sieht auf jeden Fall schon nicht mehr so sehr &#8220;aus heiterem Himmel&#8221; aus. Und genau hier beginnt die <strong>Gratwanderung</strong>. Was musst du unbedingt erklären, damit die Handlung motiviert und nicht willkürlich aussieht? Was kannst du weglassen, um die Inhaltsangabe abzuspecken? Diese Fragen lassen sich nur für jede Geschichte ganz individuell beantworten.</p>
<h4>Logikprüfung</h4>
<p>Zu guter Letzt ist eine Inhaltsangabe bzw. das gesamte Exposé eine  gute Gelegenheit für dich selbst, um deine Geschichte zu überprüfen.  Durch das Eindampfen auf wenige Seiten werden Logiklücken leicht  ersichtlich, unnötige Längen zeigen sich genauso, wie Auslassungen.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Gerade deshalb rate ich dir, <strong>vor dem eigentlichen Schreiben</strong> ein  Exposé anzufertigen. Natürlich kann da noch nicht alles drin sein, weil du  ja noch gar nicht zu 100% weißt, was passiert. Aber das ist auch gerade  der Vorteil.</p>
<p>Wenn du die Geschichte gerade geschrieben hast, dann  bist du noch so vollgefüllt mit den Details und der Liebe zu jeder <strong>Winzigkeit</strong>, dass es dir wesentlich schwerer fallen wird, etwas wegzulassen, als  wenn du noch gar nicht weißt, dass es diese Kleinigkeiten überhaupt geben wird.</p>
<p>Natürlich  musst du das Ganze noch einmal <strong>überarbeiten</strong>, wenn das Manuskript fertig  ist, aber es wird dir im Stadium der Detail-Euphorie eine große Hilfe sein, um zu festzustellen, was genau  du weglassen kannst.</p>
<h4>Vorgabengetreu</h4>
<p>Die Inhaltsangabe befolgt <strong>bis ins kleinste Detail</strong> alle (<em>und ich meine  wirklich alle</em>) individuellen <strong>Vorgaben des jeweiligen Verlags</strong> zum Thema  Exposé/Inhaltsangabe (<em>die Begrifflichkeiten sind – wie schon angemerkt –  ein wenig verschwommen</em>).  Wenn der Verlag das Exposé gerne in blauer  Schrift auf pinkem Grund  mit bunten Blümchenstickern hätte, dann musst  du dich daran halten. Und  wenn er „<em>höchstens drei Normseiten</em>“ will, dann  dürfen es weder  sieben, noch vier, noch drei einhalb Normseiten sein,  dann darf die  Schrift nicht ComicSans oder grün sein.</p>
<p>Die Verlage machen  ihre Vorschriften aus einem (<em>für sie wichtigen</em>) Grund. Eine falsche  Form <em>kann</em> verursachen, dass dein Exposé ungelesen im Mülleimer landet.</p>
<h3>Was eine Inhaltsangabe <em>nicht</em> ist</h3>
<h4>Alles im Detail</h4>
<p>Viele Erst-Exposé-Schreiber haben das Bedürfnis, ihre komplette  Geschichte, also wirklich <em>alles</em>, jeden noch so kleinen Nebenplot in die  Inhaltsangabe einzubringen. Und dann stehen sie da und raufen sich die  Haare, weil die vorgegebene Länge einfach nicht ausreicht, um &#8220;<em>die ganze</em>&#8221; Geschichte aufzuschreiben. Selbst wenn  sie es schaffen, ist das <a title="Drei Seiten für ein Exposé" href="http://www.schriftsteller-werden.de/buchbesprechung/drei-seiten-fuer-ein-expose-hans-peter-roentgen/">Ergebnis häufig</a> eine sehr sprunghafte und  zerstückelte Angelegenheit, aus der es nicht leicht ist überhaupt Rückschlüsse auf die Geschichte zu ziehen (<em>jaaa, so etwas hab ich  auch schon verbrochen </em> <img src='http://www.schriftsteller-werden.de/wp-includes/images/smilies/icon_redface.gif' alt=':oops:' class='wp-smiley' />  ).</p>
<p>Der Grund ist simpel. Man kann nicht <em>alles</em>, was man gerade in 50.000 Wörtern &#8211; oder mehr &#8211; zu Papier gebracht hat, auf ein oder zwei Seiten quetschen. Die Lösung ist, alles, was nicht zur Entwicklung der Hauptgeschichte beiträgt, wegzulassen. Eine Möglichkeit das zu schaffen ist, wie  gerade beschrieben, ein Rohexposé im Voraus zu verfassen oder ein rabiater <a title="Probeleser anschreiben" href="../korrektur/probeleser-anschreiben-e-mail-vorlage/">Probeleser</a>.</p>
<h4>Spaß</h4>
<p>Der Lektor soll <em>nicht </em>in erster Linie unterhalten, sondern informiert werden. Es ist gut, wenn du es schaffst, deine Inhaltsangabe unterhaltend zu formulieren. Aber in erster Linie geht es einzig und allein um den Inhalt.</p>
<h4>Langweilig</h4>
<p>Sie ist <em>nicht </em>dröge und langweilig. Wenn der Inhalt erst einmal stimmt, dann darfst du mit allen Mitteln der Kunst versuchen, den Lektor zu überzeugen, dass du auch bei so etwas &#8220;Langweiligem&#8221; wie einer Inhaltsangabe spannend <em>schreiben </em>kannst.</p>
<h4>Klappentext</h4>
<p>Sie ist <em>kein </em>bloßer Klappentext, hat <em>keinen </em>Cliffhanger am Ende (<em>aber ich wiederhole mich</em> <img src='http://www.schriftsteller-werden.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' />  ).</p>
<h4>Zitat</h4>
<p>Sie enthält <em>keine </em>Dialoge, Wetterbeschreibungen, Kleiderschrankauflistungen oder mathematische Formeln.</p>
<h3>Hintergrund</h3>
<p>Ein weiterer Punkt des Exposés, neben der Inhaltsangabe, ist der &#8220;Hintergrund&#8221;. Dieser Punkt ist wieder optional. Hier kannst du die <strong> Vergangenheit </strong>deiner Protagonisten, die Fantasywelt und/oder alles  beschreiben, was die Geschichte bereichert, bzw. begründet. Wichtig ist,  dass es nur Dinge sind, die zur Geschichte beitragen.</p>
<p>Ob dein Protagonist der Bruder des Onkels des zweiten Neffen der  Tante der Schwägerin des Königs von England ist, interessiert im  Endeffekt niemanden, wenn das die Geschichte nicht beeinflusst. Ist das  allerdings der Grund, warum er am Ende doch in die königliche Familie  einheiraten und seine Liebste zur Frau nehmen kann, dann ist das an  dieser Stelle eine Erwähnung wert (<em>wenn auch nicht in so vielen Worten</em> <img src='http://www.schriftsteller-werden.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ).</p>
<p>Auch wie oder ob die Schnarchnasenexen durch die Nase atmen ist wahrscheinlich Nebensache. Es sei denn, diese Fähigkeit des Protagonisten hilft ihm am Ende, die Welt zu retten.</p>
<h3>Der Umfang</h3>
<p>Jetzt wissen wir also, was alles in ein Exposé hineingehört. Aber wie lang darf das Exposé eigentlich sein?</p>
<p>Bei meiner Recherche bin ich auf folgenden Antworten gestoßen, allerdings meistens ohne genauere Angaben dazu, ob nur die Inhaltsangabe oder das  gesamte Exposé gemeint ist.</p>
<ul>
<li>&#8220;2 Seiten&#8221; (Quelle: www.verloreren-werke.de; Originallink funktioniert nicht mehr)</li>
<li>&#8220;2-5 Seiten Inhaltsangabe&#8221; (Quelle: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3593379325/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schreibwerkstatt.de-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3593379325">So finden Sie einen Verlag für Ihr Manuskript</a> von Sylvia Englert)</li>
<li>&#8220;1 Seite&#8221; (Quelle: <a href="http://www.literaturcafe.de/expose-schreiben-text-manufaktur-leipzig/">www.literaturcafe.de/expose-schreiben-text-manufaktur-leipzig</a>)</li>
<li>&#8220;1-4 Seiten&#8221; (Quelle: <a href="http://www.movie-college.de/filmschule/drehbuch/expose.htm">www.movie-college.de/filmschule/drehbuch/expose.htm</a></li>
<li>&#8220;2 Normseiten, oder noch einmal: So kurz wie möglich aber so lang wie nötig&#8221; (Quelle: <a href="http://www.ratschlag24.com/index.php/das-expose-zu-einem-roman-schreiben">www.ratschlag24.com/index.php/das-expose-zu-einem-roman-schreiben/</a>)</li>
<li>&#8220;2 Seiten mit Zeilenabstand 1,5. Nicht weniger als 1 Seite, nicht mehr als 3 Seiten&#8221; (Quelle: <a href="http://www.nikola-hahn.com/expose.htm">www.nikola-hahn.com/expose.htm</a>)</li>
<li>&#8220;2 Normseiten&#8221; (Quelle: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3932522141/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schreibwerkstatt.de-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3932522141">Handbuch für Autoren</a> S. 418, von Sandra Uschtrin)</li>
<li>&#8220;Ein Exposé, das [...] ausführlich das Projekt vorstellt, aber nicht  in unwichtige Details abschweift, ordentlich gegliedert ist und Sinn und  Zweck des Buches genau definiert, wird auf alle Fälle den Lektor  begeistern und dies ist bekanntlich der erste Schritt zum  Verlagsvertrag. Eine Seite Inhaltsangabe, Komplett: 5-8 seiten&#8221; (Quelle:  Belinda Rodik)</li>
</ul>
<p>Das heißt, bei den Längenangaben ist eigentlich von allem was dabei <img src='http://www.schriftsteller-werden.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich habe für mich beschlossen, wenn der Verlag keine gegenteiligen Anforderungen stellt, dann mache ich mein Exposé maximal (<em>wirklich absolute Obergrenze</em>) drei Seiten lang und davon höchstens <strong>eine Seite Inhaltsangabe</strong>.</p>
<h3>Die Form</h3>
<p>Wie genau sollte ein Exposé nun aussehen? Vorausgesetzt, alle Punkte sollen rein, würde ich das in etwa so handhaben:<br />
<cite><br />
<em>Kopfzeile: Vorname Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse</em><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong>Exposé</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Arbeitstitel: Die Nonne und der Playboy<br />
Autor: Jacqueline Vellguth<br />
Genre: Romanze<br />
Umfang: 472 Normseiten, ~790.000 Zeichen<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Die Renovierung eines Klosters führt die Nonne in die Arme des Architekten und Playboys. Erst ist sie nur ein Ärgernis für ihn, dann eine Herausforderung. Aber das ändert sich, als die Nonne beschließt, ihm eine Lehre zu erteilen. Er verliebt sich, aber wird sie ihre Berufung aufgeben?<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong>Personen</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong>Georg Sandmann</strong>, 32 Jahre alt, er ist ein erfahrener Geschäftsmann und herrscht mit strenger Hand über seine Abteilung. Er ist immer pünktlich. Frauen sind für ihn Lustobjekt. Er mag es schlicht, aber funktional,  teuer, aber nicht protzig.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
&#8230;<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong>Inhalt</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Das Kloster muss repariert werden &#8230;<br />
&#8230; endlich das Ja-Wort geben können.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong>Hintergrund</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Die Verbindung zwischen der Mutter Oberin und der Nonne beginnt &#8230;<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Alle Handlungsstränge werden am Ende der Geschichte aufgelöst. Trotzdem bietet das Manuskript viele Möglichkeiten zur Fortsetzung. Z.B. die Verbindung zwischen der Mutter Oberin &#8230;<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<em>Fußzeile: Arbeitstitel, Seite x von y</em></cite><br />
Ich rate dringend davon ab, Formulierungen 1 zu 1 aus diesem Beispiel zu übernehmen. Denn kopieren geht einfach, deshalb machen es viele. Dadurch merken Lektoren schnell, was für Vorlagen im Netz kursieren. Nutze deine eigenen Formulierungen, um dich von der Masse abzuheben.</p>
<h3>Moment &#8211; Was ist das?</h3>
<p>Im obigen <strong>Beispiel </strong>findest du folgenden Absatz:</p>
<blockquote><p>Die Renovierung eines Klosters führt die Nonne in die Arme des  Architekten und Playboys. Erst ist sie nur ein Ärgernis für ihn, dann  eine Herausforderung. Aber das ändert sich, als die Nonne beschließt, ihm  eine Lehre zu erteilen. Er verliebt sich, aber wird sie ihre Berufung  aufgeben?</p></blockquote>
<p>Bisher habe ich so etwas nicht erwähnt. Das ist eine <strong>Kurz-Inhaltsangabe</strong>. Sie ist absolut optional und dem Umstand geschuldet, dass man sich eben entscheiden muss: Fängst du mit den Personen an, oder mit dem Inhalt?</p>
<p>Mit den <strong>Personen </strong>anfangen ist langweilig, aber der <strong>Inhalt </strong>ohne Personenangaben ist wahrscheinlich verwirrend.</p>
<p>Durch diese Kurz-Inhaltsangabe kannst du noch einmal ein bisschen genauer auf den Inhalt eingehen, als das im <a title="Pitch" href="http://www.schriftsteller-werden.de/veroeffentlichung/was-gehort-alles-in-ein-verlagsanschreiben/">Einsatz-Pitch</a> aus dem Anschreiben möglich ist und an dieser Stelle darfst du auch (<em>tadaaa</em>) einen <strong>Cliffhanger</strong> verwenden (<em>wenn du möchtest</em>). So ist der Lektor (<em>hoffentlich</em>) neugierig auf die ganze Geschichte und erträgt die (<em>kurzen</em>) Personenbeschreibungen in der Hoffnung auf noch mehr Spannung.</p>
<h3>Inhalt geht über Form</h3>
<p>Es kursiert das Gerücht, dass das Exposé in Normseiten geschrieben  werden muss, allerdings würde mir der Sinn dahinter völlig verborgen bleiben. Schließlich geht es ja nur darum, etwas kurz und gut lesbar an den  Lektor zu bringen. Das Exposé wird ja niemals gedruckt oder anderweitig  verwendet, wo die Normseitenlänge eine Rolle spielen könnte.</p>
<p>Das Exposé ist eine Kurzdarstellung und sollte den Romaninhalt möglichst gut wiedergeben. Das heißt, eine Normseite ist (<em>aus meiner Sicht</em>) <strong>nicht zwingend notwendig</strong>, erhöht höchstens die Lesbarkeit.</p>
<p>Andersherum gilt aber auch: Eine superschön verschnörkelte  Schrift, die deine Persönlichkeit perfekt widerspiegelt … geht gar nicht. Es  geht um den Inhalt und den muss der Lektor <strong>gut lesen  können</strong>. Punkt.</p>
<h3>Mein Fazit</h3>
<p>Falls der Verlag keine anderen Angaben macht, würde ich versuchen,  die Inhaltsangabe möglichst auf eine, maximal zwei Seiten zu  beschränken, so dass das gesamte Konzept nicht länger als <strong>drei Seiten</strong> wird. Zusammen mit Anschreiben und eventuell Kurzvita, kommst du dann  nämlich schon auf fünf Seiten. Das ist sicher mehr als genug, um einem  Lektor Stoff zum Nachdenken zu geben.</p>
<p>Trotz meiner obigen Ausführungen habe ich für mein Exposé <strong>Normseiten </strong>verwendet. Einfach, um auf Nummer sicher zu gehen. Aber wenn es gar nicht anders geht, kannst du auch  normales DIN-A4 verwenden. Mit Schriftgröße 12 einer gut leserlichen,  unverschnörkelten Schriftart, und einfachem oder 1,5fachem  Zeilenabstand, kannst du sicher nicht viel falsch machen.</p>
<p><strong>Ganz wichtig</strong>: Du solltest <em>nicht</em> in winzig kleiner Schrift, mit  halbem Zeilenabstand schreiben, nur um dich an die vorgegebene Seitenanzahl zu  halten. Dein Text muss <strong>sauber strukturiert und leicht lesbar sein</strong>.  Unterteile ihn mit Absätzen und Leerzeilen. Sonst hast du dir die ganze Arbeit umsonst gemacht, weil der kurzsichtige und völlig überarbeitete  Lektor dein Exposé einfach nicht lesen konnte.</p>
<p>Das bedeutet für dich, du musst <strong>den Inhalt kürzen</strong> und nicht das  Format ändern. Frag dich einfach bei jedem einzelnen Satz: „<em>Muss der  Lektor das wirklich für die Gesamthandlung der Geschichte wissen?</em>“</p>
<h3>Exposé-Schreib-Tipp</h3>
<p>Zur Übung kannst du versuchen, von deinen Lieblingsbüchern eine  Inhaltsangabe bzw. ein komplettes Exposé zu erstellen. Das habe ich aus  Zeitmangel noch nicht ausprobiert. Deshalb würden mich deine Ergebnisse sehr interessieren (<em>nicht die ausformulierten  Inhaltsangaben, das nimmt den Spaß am Lesen und Selbermachen, aber wie  es geklappt hat, wo die Probleme lagen, wie und ob es dir geholfen hat</em>).</p>
<h3>Diskussion</h3>
<p>Hast du schon mal ein Exposé geschrieben? <a title="Diskussion: Das Exposé - Inhaltsangabe und Form (Teil 2)" href="http://www.schreibwerkstatt.de/das-expose-inhaltsangabe-und-form-teil-t33472.html">Wie hast du das gemacht?</a> In  was für einer Form? Was kam inhaltlich darin vor? Was würdest du  jemandem raten, der zum ersten Mal ein Exposé schreibt?</p>

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