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	<title>schweizweit.net</title>
	
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	<description>Unterwegs zuhause mit deinem Pendlerblog!</description>
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		<title>Wie sicher sind die Pendler heute Abend vor den Fussballfans?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/schweizweit/~3/XNZStjp7yRo/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2012/05/16/cupfinal-fcb-basel-fcl-luzern-stade-de-suisse-bern-sbb/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 06:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[SBB]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Abend müssen Pendler nach ihrem Feierabend einen grossen Umweg in Kauf nehmen. Schuld daran sind Fussballfans.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/05/16/cupfinal-fcb-basel-fcl-luzern-stade-de-suisse-bern-sbb/" title="Permanent link to Wie sicher sind die Pendler heute Abend vor den Fussballfans?"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/05/Cupfinal-FCB-Basel-FCL-Luzern-Stade-de-Suisse-Bern-SBB-190x103.jpg" width="190" height="103" alt="Post image for Wie sicher sind die Pendler heute Abend vor den Fussballfans?" /></a>
</p><p><em>Heute findet im Stade de Suisse in Bern der Fussball-Cupfinal zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern statt. Und weil da ein paar Jungs an einem Mittwochnachmittag und -abend nichts Besseres zu tun haben, müssen tausende Pendler zur Hauptverkehrszeit längere Umwege in Kauf nehmen.</em></p>
<p>Es wird dabei je einen Extrazug aus Luzern und einen aus Basel geben, der in den Berner Hauptbahnhof fährt. Die restlichen Extrazüge fahren direkt nach Bern Wankdorf und Ostermundigen.</p>
<p>Während die Anreise der Luzerner voraussichtlich problemlos verlaufen wird, schaut es bei den Baslern &#8211; wieder einmal &#8211; ein bisschen anders aus.</p>
<p><center><br />
<blockquote class="twitter-tweet tw-align-center" lang="de">
<p>&#8220;Wegen der Fussballfans werden Teile des Bahnhofs geschlossen. Die Kunden gelangen derweil via Welle zu den Zügen.&#8221; <a href="http://t.co/W0TJbryk" title="http://j.mp/Jf5IU0">j.mp/Jf5IU0</a></p>
<p>&mdash; Andreas Hobi (@andreashobi) <a href="https://twitter.com/andreashobi/status/200172711346057217" data-datetime="2012-05-09T10:37:48+00:00">Mai 9, 2012</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></center></p>
<p>In ihrer Medienmitteilung zum Cupfinal schreibt dazu die SBB:</p>
<blockquote><p>Der eine Extrazug aus Luzern trifft in Bern kurz nach 15 Uhr ein. Die rund 1&#8217;000 FCL-Supporter verlassen den Bahnhof über die &#8220;Welle&#8221; und begeben sich anschliessend auf die mit der Kantonspolizei vereinbarte Marschroute. Die Regel-Reisenden dürften davon kaum tangiert werden.</p>
<p>Die beiden Extrazüge des FC Basel treffen zwischen 18 und 18.15 Uhr im Hauptbahnhof ein. Die rund 2&#8217;000 FCB-Fans werden durch die Personenunterführung und einen Teil der Haupthalle Richtung Neuengasse und offizielle Marschroute gelenkt.</p>
<p>Ab dem Abgang der Gleise 1/2 bleiben die Unterführung sowie ein Teil der Haupthalle bis zum Abzug der Fans gesperrt. Als Umsteigeachsen dienen den Reisenden die &#8220;Welle&#8221; sowie der nicht abgesperrte Bereich der Personenunterführung (von Gleise 3/4 bis Gleise 12/13). Zwischen 18.00 und ca. 18.30 Uhr sind die Züge von der Bahnhof-Haupthalle her nicht erreichbar. Der Zugang zu den Zügen des RBS erfolgt vom Bollwerk her auf der Höhe Aarbergergasse (Zugang ist signalisiert).</p>
<p>Die SBB bittet die Passagiere im Raum Bern, heute ab Mitte Nachmittag bis zum späten Abend mehr Zeit für ihre Reisen einzurechnen. Sie bittet die Reisenden um Verständnis und entschuldigt sich für die Umstände.</p></blockquote>
<p>Für den Cupfinal stehen auf Seiten der SBB rund 100 Transportpolizistinnen und -polizisten bereit. Ausserdem auch noch Kundenlenkerinnen und -lenker sowie andere Mitarbeitende. Total werden es um die 150 Mitarbeiter sein.</p>
<p>Diese Mitarbeiter reisen aus der ganzen Schweiz an, da der Berner Bahnhof alleine natürlich nicht so viele Leute stellen kann.</p>
<p>Gehen wir pro Mitarbeiter von (sehr konservativ) geschätzten Personalkosten in der Höhe von CHF 300.- aus, wird alleine der heutige Tag mindestens 45&#8217;000 Franken an Personalkosten generieren.</p>
<p>Wer bezahlt diese Kosten? <strong>Nun, die Fussballfans reisen mit vergünstigten Billetten, bis zu 60% gegenüber dem Normalpreis reduziert.</strong> In erster Linie kommst also du als GA-Besitzer, Pendler oder Freizeitreisender für diese Kosten auf. (Und als Berner Steuerzahler finanzierst du den gigantischen Aufwand, den die Kantonspolizei Bern betreiben muss.) Denke also dran, wann das nächste Mal von Preisanpassungen die Rede ist, dass die SBB immer mal wieder beschädigte Fussballextrazüge teuer reparieren und für Fussballspiele einen gewaltigen Personalaufwand auf die Beine stellen muss (siehe oben). Auch das hat einen gewissen Einfluss auf die Billettpreise, nebst anderen Faktoren.</p>
<p><center><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/kzZkzw86sCI?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center></p>
<p>So gab es zum Beispiel einmal den Vorfall, wo YB-Fans einen Zug mit Thun-Anhängern mit Steinen bewarfen. Auf der einen Seite bin ich natürlich froh, dass es keine unschuldigen Regelreisenden traf und es eine Sache zwischen Fussballfans war, die Geschichte sich also &#8220;in der Familie&#8221; abspielte. Auf der anderen Seite finde ich es bedauerlich, dass so wieder ein Zug beschädigt wurde, der teuer auf Kosten der treuen SBB-Kundschaft repariert und instand gesetzt werden muss.</p>
<p>Wie die SBB früher schon einmal meldete, belaufen sich die <strong>Schäden und ungedeckten Kosten der Fan-Züge pro Saison auf rund drei Millionen Franken</strong>. Und die SF-Sendung &#8220;10vor10&#8243; legte letztes Jahr eine Liste vor, die aufzeigt, dass immer mehr unbeteiligte Bahnreisende Opfer von Gewalt durch Fussball-Randalierer werden. So standen zum Beispiel Privatpersonen am Perron, wurden von Petarden oder Flaschen getroffen und mussten verarztet werden. Auch am letzten Cupfinal vor einem Jahr (<a href="http://www.20min.ch/schweiz/news/story/22487347">Quelle</a>). <strong>Heute ist wieder Cupfinal.</strong></p>
<div class='ta-box ta-gray'>
					<div class='ta-box-content'>Deshalb: Liebe Fussballfans, beweist doch bitte heute, dass ihr euch wenigstens einmal richtig benehmen könnt wie erwachsene Leute! Beweist mit eurem Verhalten heute Abend, dass ihr euch vor, während und nach dem Spiel anständig aufführen könnt und dass ich falsch liege mit der Behauptung, ihr würdet Personen gefährden, in der Öffentlichkeit mit Pyros und Petarden hantieren, Dinge zerstören und euch mit der Polizei anlegen.</div></div>
<h2>Und jährlich grüsst das Murmeltier…</h2>
<p>Eine erpresste SBB; Regelreisende, die in Bern Umwege in Kauf nehmen müssen; hohe Sicherheitskosten, die durch die Allgemeinheit bezahlt werden. Hatten wir das nicht schon einmal?</p>
<p>Ja genau! Vor ziemlich genau einem Jahr lief es ebenso ab.</p>
<p>Bereits damals wurde die SBB durch die Fussballfans erpresst: <strong>&#8220;Wenn ihr uns nicht in Bern aussteigen lässt, nehmen wir eure regulären Züge auseinander!&#8221;</strong></p>
<p>Der SBB blieb damals wie heute nichts anderes übrig, als klein beizugeben, die Fussballsfans im Berner Hauptbahnhof aussteigen zu lassen und die Regelreisenden sowie Pendler auf grössere Umwege zu schicken, so dass sie &#8211; wenn auch mit Verspätung &#8211; doch noch irgendwie auf verschlungenen Pfaden zu ihren Zügen und mit etwas Glück sogar pünktlich vom Feierabend nach Hause zur Familie kamen.</p>
<p>Auszüge aus der <a href="http://www.bernerzeitung.ch/region/gemeinde/Nause-Fussballverband-soll-die-Partie-YB--Basel-absagen/story/11304394">Berichterstattung der Berner Zeitung</a> vor einem Jahr:</p>
<blockquote><p>«Es kann doch nicht sein, dass Fussballfans die Regeln der SBB bestimmen», sagt der kantonale Sicherheitsdirektor Hans-Jürg Käser (FDP). Die Station Wankdorf sei extra für die Ankunft von Fangruppen eingerichtet worden. «Es ist das kleinere Übel, wenns dort zu Zwischenfällen kommt als mitten in der Stadt.»</p>
<p>Die Polizei bereitet sich auf einen brisanten Sonntag vor: «Es gibt starke Einschränkungen für Passanten beim Bahnhof und in der Innenstadt», sagt Manuel Willi, Chef der Regionalpolizei Bern. Eine Trennung der rivalisierenden Fangruppen sei in der Innenstadt schwierig.</p>
<p>Berns Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) hat Verständnis für das Einlenken der SBB. «Sie wurden Opfer der Fans», sagt Nause und fordert vom Schweizerischen Fussballverband «ein starkes Zeichen». Jetzt sei der Moment dazu. «Sonst macht ein Teil der Fans weiterhin, was er will.» Nauses Vorschlag: «Die Swiss Football League sollte die Partie YB &#8211; Basel absagen und YB das Spiel forfait gewinnen.»</p></blockquote>
<p>Reto Nause hat Recht behalten. Nachdem der Schweizerische Fussballverband letztes Jahr kein starkes Zeichen setzte, wussten die Fussballfans, dass die SBB auch dieses Jahr wieder erpressbar ist. Und sie wird es vermutlich auch nächstes Jahr sein, wenn es so weitergeht.</p>
<p>Heute Abend wird der FCB-Extrazug also wieder an der Station Wankdorf vorbei (!) fahren, nur damit die Fans dann auf dem Weg vom Berner Hauptbahnhof zum Wankdorf zurück ein bisschen Radau machen können.</p>
<h2>Die Bevölkerung steht nicht hinter den Fussballsfans</h2>
<p>Laut einer <a href="http://www.20min.ch/sport/weitere/story/22305045">Umfrage von 20min.ch</a> vertreten nur 17% der Leser die Meinung, das Verhalten, welches alljährlich an den Tag gelegt werde, gehöre zum Sport dazu. Dem gegenüber stehen 83%, die der Meinung sind, dass dies nicht in Ordnung ist.</p>
<p>Verständlich. Denn <strong>schliesslich hat niemand Interesse daran, im Berner Hauptbahnhof grosse Umwege auf sich zu nehmen, nur weil wieder einmal ein Fussballspiel stattfindet</strong>. Und niemand freut sich darüber, beim Arzt eine Platzwunde behandeln zu lassen, weil man eine Flasche an den Kopf bekommen hat. Alles schon passiert.</p>
<p>Man kann jetzt in den Kommentaren zu diesem Artikel lang und breit darüber debattieren, ob ich die Sache nun ein bisschen übertrieben sehe oder ob meine Sicht der Dinge der Realität entspricht. Doch im Grunde genommen können wir uns diese Diskussion sparen, denn:</p>
<div class='ta-box ta-gray'>
					<div class='ta-box-content'>Die Fussballfans heute Nachmittag und heute Abend werden zeigen, ob ich Recht behalte. Entweder benehmen sie sich und beweisen damit, dass ich im Unrecht bin, oder sie führen sich daneben auf, laufen mit Pyros durch die Bundesstadt, sorgen für Ärger und ich behalte &#8211; wieder einmal &#8211; Recht.</div></div>
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		<item>
		<title>Lesenswert: Die 15 besten ÖV-Artikel des Monats Mai</title>
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		<comments>http://schweizweit.net/2012/05/08/lesenswert-die-15-besten-ov-artikel-des-monats-mai/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 May 2012 10:55:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kondukteur]]></category>
		<category><![CDATA[ÖV]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizweit]]></category>

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		<description><![CDATA[Über 1'400 Artikel wurden auf schweizweit.net bereits geschrieben. 15 der besten davon werden heute präsentiert!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/05/08/lesenswert-die-15-besten-ov-artikel-des-monats-mai/" title="Permanent link to Lesenswert: Die 15 besten ÖV-Artikel des Monats Mai"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/05/6982122430_66b9a5749a_o-190x134.jpg" width="190" height="134" alt="Post image for Lesenswert: Die 15 besten ÖV-Artikel des Monats Mai" /></a>
</p><p>Woche für Woche erscheinen hier auf schweizweit.net neue Artikel. Neu hinzugekommene Leser wissen vielleicht gar nicht, welche interessanten Artikel sie in der Vergangenheit verpasst haben. Deshalb habe ich diesen Rückblick erstellt. <strong>Werfen wir heute also einen Blick auf die interessantesten Mai-Artikel aus den Jahren 2007, 2008, 2009, 2010 und 2011.</strong></p>
<p>Auch für treue Leser meines Blogs dürfte dies sehr interessant sein!</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Reisende von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/7128208405/"><img class="aligncenter" src="http://farm8.staticflickr.com/7249/7128208405_537c4c1939_z.jpg" alt="Reisende" width="640" height="453" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><em><span style="font-size: xx-small;">(Fotos: SBB)</span></em></p>
<h2>Mai 2007</h2>
<p><a href="http://schweizweit.net/2007/05/04/wer-sorgt-fur-sichere-zuge/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Wer sorgt für sichere Züge?</a><br />
Eine Bloggerin stellt fest, dass sie die öffentlichen Verkehrsmittel völlig selbstverständlich benutzt, ohne jeglichen Gedanken an diejenigen Menschen, die ihr die Fahrt ermöglichen. Das nahm ich zum Anlass, einmal verschiedene Berufe aufzuzählen, welche an einer Bahnfahrt beteiligt sind.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2007/05/03/heidi-geissenpeter-gehen-online/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Heidi &amp; Geissenpeter gehen online</a><br />
Bereits im Jahr 2007 gehörte die Heidi-Website von Graubünden Tourismus zu den besten Tourismus-Websites der Schweiz. (Zumindest, wenn man mich fragt.) Und auch heute noch lohnt es sich, dort vorbei zu schauen und dem Bündnerland einen Besuch abzustatten. ;-)</p>
<h2>Mai 2008</h2>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/05/28/schwarzfahren-endet-im-desaster/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Schwarzfahren endet im Desaster</a><br />
Ein Schwarzfahrer wird erwischt und gibt falsche Personalien an. Was er nicht weiss: Auf die Person, für die er sich ausgibt, ist ein Haftbefehl ausgestellt! Köstlich! ;-)</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/05/22/ubergriff-oder-belastigung-im-zug-wie-verhalt-man-sich-richtig/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Übergriff oder Belästigung im Zug: Wie verhält man sich richtig?</a><br />
Ein Übergriff im öffentlichen Verkehr ist zwar sehr unwahrscheinlich (für den einzelnen Reisenden), jedoch nicht ganz unmöglich. Umso wichtiger ist es, dass man für den Ernstfall die wichtigsten Verhaltensregeln kennt.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/05/19/moritz-leuenberger-teil-privatisierung-boersen-gang-sbb-schweizer-bahn/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Teilprivatisierung der SBB: Mehr Geld für den Ausbau des Eisenbahnnetzes</a><br />
Vor einigen Jahren dachte der damalige Verkehrsminister Leuenberger noch über eine Teilprivatisierung der SBB nach. Inzwischen scheint dieses Thema vom Tisch zu sein.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/05/08/unfreundliches-zugpersonal/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Unfreundliches Zugpersonal?</a><br />
Eine Touristin fährt (offenbar irrtümlicherweise) mit einem Zweitklass-Billett in der Ersten Klasse. Als sie dann kontrolliert wird, ist sie nicht begeistert. Es folgt ein Brief des Kundendienstes der SBB.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/05/07/weshalb-fahren-so-viele-touristen-in-schweizer-taxis/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Weshalb fahren so viele Touristen in Schweizer Taxis?</a><br />
Ich staune immer wieder, wie viele Touristen &#8211; trotz des hervorragenden öffentlichen Verkehrs der Schweiz &#8211; ein Taxi benutzen. Über die Gründe dafür kann ich nur spekulieren.</p>
<h2>Mai 2009</h2>
<p><a href="http://schweizweit.net/2009/05/29/skandal-bahnler-fahren-bahn/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Skandal: Bähnler fahren Bahn!</a><br />
Offenbar hatte ein Tagesanzeiger-Journalist gerade eine Schreibblockade und auf der Suche nach einem interessanten Thema stiess er auf Bähnler, die Bahn fahren. &#8220;Skandal!&#8221;, meinte er und veröffentlichte einen blödsinnigen Artikel.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2009/05/14/swiss-cargotube-die-swissmetro-fur-guter/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Swiss CargoTube: Die Swissmetro für Güter</a><br />
Heute werden Güter in erster Linie auf Strasse, Schiene, Wasser oder Luft transportiert. Zukünftig soll dies auch unter der Erde möglich sein. Zumindest wenn es nach der Idee hinter der Swiss CargoTube geht.</p>
<h2>Mai 2010</h2>
<p><a href="http://schweizweit.net/2010/05/25/wer-findet-die-fehler/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Wer findet die Fehler?</a><br />
Im Mai 2010 hatte ich für euch einen ganz besonderen Artikel online gestellt. Zusammen mit rillz.com erstellte ich ein Fehlersuchbild. Findest du die 5 Fehler?</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2010/05/20/verwaltungsrat_verheiratet_sucht/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Verwaltungsrat, verheiratet, sucht…</a><br />
Mich erstaunt es, dass jemand Zeit hat für 13 Verwaltungsrats-Mandate. Und dass man für jedes einzelne Mandat mehr verdient als andere für einen 100%-Job. Aber gewisse Dinge muss man ja nicht verstehen…</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2010/05/11/schwarzfahrer-sticht-mit-kuli-auf-kondukteur-ein-will-geisel-nehmen-und%E2%80%A6-wird-freigesprochen/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Schwarzfahrer sticht mit Kuli auf Kondukteur ein, will Geisel nehmen und… wird freigesprochen!</a><br />
Es gibt aber auch abseits von Verwaltungsräten Dinge, die ich wohl einfach nie verstehen werde. Zum Beispiel: Je besoffener und bekiffter du bist, desto mehr wird das Strafmass vor Gericht heruntergesetzt. Mehr dazu in diesem Artikel.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2010/05/06/klassenwechsel_sbb_ueberfuellte_zweite_klasse/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Fragen rund um den Klassenwechsel</a><br />
Darf man sich bei überfüllter 2. Klasse in die Erste Klasse setzen? Wird man gebüsst, wenn man durch die Erste Klasse läuft? Kann man im Zug noch einen Klassenwechsel lösen?</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2010/05/04/die-weltweit-beste-reportage-uber-den-gotthard-basistunnel/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Die weltweit beste Reportage über den Gotthard-Basistunnel!</a><br />
Die Bauarbeiten am Gotthard-Basistunnel sind auf gutem Weg. Wer sich über dieses Projekt informieren möchte, dem empfehle ich wärmstens die Videos in diesem Artikel! Besser kann man nicht beschreiben, um was es bei diesem gigantischen Bauvorhaben geht.</p>
<h2>Mai 2011</h2>
<p><a href="http://schweizweit.net/2011/05/31/selbsternannte-usability-expertin-kritisiert-sbb/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Selbsternannte Usability-Expertin kritisiert SBB</a><br />
Vor ziemlich genau einem Jahr ging das neue Design von www.sbb.ch online. Den Mitarbeitern und Kunden gefiel es! Einer selbsternannten Usability-Expertin hingegen nicht. Obwohl ihre eigene Website noch (vom Aussehen her) aus dem Jahre 1995 stammte, hielt sie sich für kompetent genug, die SBB zu kritisieren. Logisch, dass ich dies nicht auf mir sitzen lassen konnte! ;-)</p>
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<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=bok2z23Th6A:n_6jWHmczEA:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=bok2z23Th6A:n_6jWHmczEA:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?i=bok2z23Th6A:n_6jWHmczEA:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=bok2z23Th6A:n_6jWHmczEA:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=bok2z23Th6A:n_6jWHmczEA:YwkR-u9nhCs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=YwkR-u9nhCs" border="0"></img></a>
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		<title>Warnung: Pendlerzeitungen gefährden deine Gesundheit!</title>
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		<comments>http://schweizweit.net/2012/05/01/gefaehrliche-news-aus-der-schweiz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 May 2012 12:33:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Pendlerzeitungen: Der Newskonsum gefährdet deine Gesundheit. Und in diesem Artikel erfährst du, warum.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/05/01/gefaehrliche-news-aus-der-schweiz/" title="Permanent link to Warnung: Pendlerzeitungen gefährden deine Gesundheit!"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/05/news-aus-der-schweiz-190x118.jpg" width="190" height="118" alt="Post image for Warnung: Pendlerzeitungen gefährden deine Gesundheit!" /></a>
</p><p><em><strong>Ein provokativer Titel, ich gebe es zu. Doch nach dem Lesen dieses Artikels werdet ihr verstehen, warum es besser sein könnte, weniger Tages- und Pendlerzeitungen zu lesen, weniger Nachrichtensendungen zu schauen und sich mehr mit Hintergrundwissen zu befassen. Ausserdem werdet ihr erfahren, was diese Zeitungen mit dem Stresshormon Cortisol zu tun haben und weshalb der tägliche News-Konsum das Immunsystem schwächt.</p>
<p>Ja, der Newskonsum gefährdet deine Gesundheit. Und in diesem Artikel erfährst du, warum.</strong></em></p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/05/01/gefaehrliche-news-aus-der-schweiz/blick-am-abend/" rel="attachment wp-att-9667"><img class="aligncenter size-full wp-image-9667" title="Blick am Abend" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/Blick-am-Abend-500x397.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Vor ein paar Wochen war ich <a href="http://schweizweit.net/2012/03/20/royal-caribbean-freedom-of-the-seas-kreuzfahrt-karibik/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb">auf einer Kreuzfahrt</a>. Dort habe ich mich ganz bewusst dafür entschieden, möglichst wenig Kontakt zu meinem Alltag in der Schweiz herzustellen. Das bedeutete auch: Keine Emails, keine Nutzung meines Smartphones, kein Facebook und kein Twitter. Einfach im Hier und Jetzt leben und nicht an Zuhause denken.</p>
<p>Nach meiner Rückkehr <a href="http://schweizweit.net/2012/03/20/royal-caribbean-freedom-of-the-seas-kreuzfahrt-karibik/#comment-45864">wurde ich gefragt</a>, ob dies denn wirklich eine so gute Idee gewesen sei. Es hätten ja wichtige Emails eintreffen können.</p>
<p>Nun, ich bezweifelte bereits im Voraus, dass Nachrichten eintreffen würden, die so wichtig sind, dass sie nicht auch im April noch hätten beantwortet werden können. Und so war es dann auch.</p>
<p>Ich war also zurück in der Schweiz und die Dinge gingen wieder ihren normalen Lauf. Mitte April war ich dann wieder einmal mit dem Zug (privat) unterwegs, las ein gutes Buch (<a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/typhoonartikel/ID17635644.html)">&#8220;Yes!&#8221; von Robert B. Cialdini</a>) und rief dann irgendwann unterwegs über mein iPhone die Emails ab.</p>
<p>Im Posteingang fand ich ein Email, welches eine Antwort erforderte. Das Mail war nicht dringend, aber wichtig. Ich musste es zwar beantworten, jedoch nicht sofort. Und ich wusste, dass die Antwort nicht kurz ausfallen wird.</p>
<p>Das iPhone eignet sich hervorragend, um unterwegs kurze Nachrichten zu schreiben. Weniger gut eignet es sich, um längere Antworten auf Emails zu verfassen. Jetzt auf dem iPhone die oben erwähnten Email-Nachricht zu beantworten, war also keine gute Idee.</p>
<p>Und trotzdem liess mich der Inhalt nicht in Ruhe. Obwohl ich genau wusste, dass ich die Nachricht erst am Abend zu Hause beantworten würde. Die Email beschäftigte mich und lenkte mich ab. Nicht ganz so toll an einem freien Tag.</p>
<p>Daraufhin überlegte ich, wie oft es denn schon vorgekommen ist, dass ich unterwegs die Emails abgerufen und auch gleich beantwortet habe. Sehr selten, musste ich feststellen. Und auch in diesen sehr seltenen Fällen wäre es vermutlich nicht nötig gewesen, auch da hätte es gereicht, wenn ich zu Hause erst retour geschrieben hätte.</p>
<p>Wieviel Sinn macht es also &#8211; fragte ich mich &#8211; die Emails unterwegs abzurufen? Wenn ich privat im Zug unterwegs bin? Oder bei der Arbeit in einer Pause? Meine Antwort: Keinen. Es macht effektiv keinen Sinn.</p>
<p>Im Gegenteil: Wie wir oben sahen, läuft man nur Gefahr, sich den Tag über zu ärgern. Das muss nicht sein.</p>
<p>Seither rufe ich meine Emails fast nur noch zu Hause am stationären iMac ab und nicht mehr unterwegs. Und damit lebe ich inzwischen ganz gut! ;-)</p>
<p>Einen hervorragenden Artikel zu genau diesem Thema habe ich übrigens kürzlich im Blog-Netzwerk der Harvard Business Review gelesen: <a href="http://blogs.hbr.org/bregman/2012/04/coping-with-email-overload.html">Coping with Email Overload</a></p>
<p>Dass man nicht &#8220;always on&#8221; sein muss, diese Meinung vertritt auch Philipp, wie er <a href="https://www.facebook.com/schweizweit.net/posts/10150729192097885?comment_id=23241484">in einem Kommentar auf facebook.com/schweizweit.net</a> schreibt.</p>
<p>Bei dieser Gelegenheit kam mir eine Geschichte in den Sinn, welche ich euch nicht vorenthalten möchte:</p>
<blockquote><p>Es heisst, dass der alte Apostel Johannes gern mit seinem zahmen Rebhuhn spielte.</p>
<p>Nun kam eines Tages ein Jäger zu ihm. Verwundert sah er, dass ein so angesehener Mann wie Johannes einfach spielte. Konnte der Apostel seine Zeit nicht mit viel Wichtigerem als mit einem Rebhuhn verbringen?</p>
<p>So frage er Johannes: “Warum vertust du deine Zeit mit Spielen? Warum wendest du deine Aufmerksamkeit einem nutzlosen Tier zu?”</p>
<p>Verwundert blickte Johannes auf. Er konnte gar nicht verstehen, warum er nicht mit dem Rebhuhn spielen sollte.</p>
<p>Und so sprach er: “Weshalb ist der Bogen in deiner Hand nicht gespannt?”</p>
<p>Der Jäger antwortete: “Das darf nicht sein. Ein Bogen verliert seine Spannkraft, wenn er immer gespannt wäre. Er hätte dann, wenn ich einen Pfeil abschiessen wollte, keine Kraft mehr. Und so würde ich natürlich das anvisierte Ziel nicht treffen können.”</p>
<p>Johannes sagte daraufhin: “Siehst du, so wie du deinen Bogen immer wieder entspannst, so müssen wir alle uns immer wieder entspannen und erholen. Wenn ich mich nicht entspannen würde, indem ich z.B. einfach ein wenig mit diesem – scheinbar so nutzlosen – Tier spiele, dann hätte ich bald keine Kraft mehr, all das zu tun, was notwendig ist. Nur so kann ich meine Ziele erreichen und das tun, was wirklich wichtig ist.”</p></blockquote>
<p>Es ist vermutlich tatsächlich nicht so verkehrt, einmal in den Ferien einfach nur abzuschalten, keine Mails zu lesen und Abstand vom Leben daheim zu nehmen. Nur so kann man danach wieder mit frischer Energie in den normalen Alltag zurückkehren. Und dieses Abschalten bringt einem nicht nur in den Ferien etwas, sondern eben auch zu Hause.</p>
<h2>Weg mit den Tageszeitungen!</h2>
<p>Diese kleine Verhaltensänderungen in Sachen Emails führte bereits zu einem entspannteren Alltag. Doch lange bevor ich entschied, nicht mehr stündlich meine Mails abzurufen, fasste ich einen anderen Entschluss:</p>
<blockquote class="twitter-tweet tw-align-center" lang="de"><p>Nun schon seit über einem Monat ohne 20 Minuten, Blick am Abend &#038; Co. Es lebt sich viel besser so, glaubt mir! ;-)</p>
<p>&mdash; Andreas Hobi (@andreashobi) <a href="https://twitter.com/andreashobi/status/171647565757034496" data-datetime="2012-02-20T17:29:03+00:00">Februar 20, 2012</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Seit dem Januar 2012 lese ich grundsätzlich keine Tageszeitungen mehr. Keine 20 Minuten am Morgen, keinen Blick am Abend, keine Tagesanzeiger oder Zürcher Zeitungen zwischendurch. Auch die Basler, Berner und anderen Zeitungen müssen nicht sein.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-9674" title="Uriella" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/Uriella-500x454.jpg" alt="" width="500" height="454" /></p>
<p>Früher gehörte ich zu den Leuten, die tatsächlich das Gefühl hatten, nur wer regelmässig eine Zeitung liest, ist intelligent und hat ein hohes Allgemeinwissen. Mitarbeiter können bestätigen: In den Pausen sah man mich meistens mit einer Zeitung. Inzwischen weiss ich: Das ist Quatsch! Absoluter Blödsinn.</p>
<p>Ich behaupte heute sogar: Wer Zeitung liest, lässt sich viel zu leicht beeinflussen, ohne dass er dies bewusst merkt. Wer mir das nicht glaubt, soll sich mal diese beiden Beiträge anschauen, die exemplarisch zeigen, wie Ringier &#8220;seinen&#8221; Star <em>Göla</em> vermarktet:</p>
<p><center><object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/874c7ac6-42c1-4c1f-a083-acc0aecb636c" type="application/x-shockwave-flash" style="width:640px;height:386px"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/874c7ac6-42c1-4c1f-a083-acc0aecb636c"/><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=874c7ac6-42c1-4c1f-a083-acc0aecb636c" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens">10vor10 vom 18.04.2012</a></object></center></p>
<p><center><object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/ddd84893-3272-46e9-8801-24048c5ac660" type="application/x-shockwave-flash" style="width:640px;height:386px"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/ddd84893-3272-46e9-8801-24048c5ac660"/><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=ddd84893-3272-46e9-8801-24048c5ac660" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens">Giacobbo / Müller vom 29.04.2012</a></object></center></p>
<p>(Eigentlich schräg, dass ich den Beitrag aus einer Nachrichtensendung nutze, um darzulegen, dass der Konsum von News wenig Sinn macht&#8230;)</p>
<p>Wie die Beiträge zeigen: Medien wollen uns beeinflussen. Und wirklich viel lernt man dabei nicht, von den Schlagzeilen bleibt kaum etwas hängen. In den letzten 12 Monaten hast du vermutlich um die 10&#8217;000 Nachrichten verschlungen, das sind etwa 30 Meldungen pro Tag. Jetzt mal ganz ehrlich: Nenne mir eine Nachricht, die es dir ermöglicht hat, eine bessere Entscheidung (für dein Leben oder deine Karriere) zu treffen, als wenn du diese News nicht gehabt hättest.</p>
<p>Wenn es hoch kommt, kannst du vielleicht zwei Nachrichten nennen. Zwei aus 10&#8217;000. Das sind 0.02%.</p>
<p>Das heisst:</p>
<blockquote><p>News sind für das, was in unserem Leben wirklich zählt, im Grunde genommen absolut irrelevant. (<a href="http://clicktotweet.com/91MA_">Dieses Zitat tweeten!</a>)</p></blockquote>
<p>Vielleicht sind die News noch unterhaltsam und man kann mit ihnen die Zeit totschlagen. Aber ansonsten bleiben sie nutzlos. Wir müssen sehr viel Schrott konsumieren, um zu diesen beiden Nachrichten zu gelangen, welche uns im Leben weiterbringen.</p>
<p>Eine andere Frage: Welches sind die wichtigsten zehn Newsmeldungen des letzten Monats (die heute nicht mehr in den News sind)? Die meisten Menschen können hier maximal vier aufzählen. Das ist eine Nachricht pro Woche. Warum also konsumierst du etwas, das nichts zu deinem Wissen beiträgt?</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-9672" title="Samenspender" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/Samenspender-500x706.jpg" alt="" width="500" height="706" /></p>
<p>Wie klug ist es, eine Tageszeitung zu lesen oder die Tagesschau einzuschalten? Nehmen wir das <strong>Busunglück im Wallis</strong>: Vermutlich brachte der Blick in Zusammenhang mit der Berichterstattung gleich eine Auflistung der <strong>schlimmsten Carunglücke seit 1852</strong>. Ausserdem schrieb er vermutlich, dass das Busunglück <strong>&#8220;überaus tragisch&#8221;</strong> sei. (Als ob ein Unglück mit so vielen Toten auch einmal nicht tragisch sein könnte.) Und bestimmt schrieben die Journalisten auch, dass <strong>im Moment noch alles völlig unklar</strong> sei. Klüger werde ich dadurch definitiv nicht.</p>
<p>Am nächsten Tag erfährt man dann in der NZZ, dass jetzt <strong>eine Untersuchung läuft</strong>. Damit kann man natürlich gar nicht rechnen, nach so einem Carunglück; dass jemand auf die glorreiche Idee kommt, die Sache untersuchen zu lassen. Da braucht natürlich die Tageszeitungen, die uns über so etwas informieren.</p>
<p>Zwei Tage nach dem Unglück schreibt der Tagesanzeiger vermutlich, dass die <strong>Eltern und Grosseltern sehr leiden</strong> und die <strong>Rettungsteams betroffen</strong> sind. Was bringt mir das? Was hilft mir das? Damit wird doch nur der Voyeurismus der Leser befriedigt.</p>
<p>Noch einen Tag später weiss man immer noch nicht mehr, aber das hindert die Tageszeitung deines Vertrauens nicht daran, wieder darüber zu schreiben. <strong>Man schreibt einfach, dass man noch nichts weiss.</strong> Und um die Seite zu füllen, schreibt man noch, wer wann wo eingetroffen ist, wer wann wo etwas zum Unglück sagte und in der Tagesschau erzählt der Live-Reporter in der Schaltung, dass gerade wieder ein Fahrzeug der Untersuchungsbehörden in das Tunnelportal gefahren sei.</p>
<blockquote><p><strong>17.07: in wenigen Minuten sollte die Medienkonferenz beginnen.</strong><br />
<strong> 17.13: der Beginn der Medienkonferenz verzögert sich.</strong><br />
<strong> 17.35: nun scheint die Konferenz bald loszugehen.</strong><br />
<strong> 17.49: bald geht die Medienkonferenz los.</strong><br />
<em>(Auszug aus dem Online-Newsticker einer Schweizer Pendlerzeitung)</em></p></blockquote>
<h2>Geben die Jungen wirklich kein Geld für Artikel mehr aus?</h2>
<p>Der jungen Generation wird immer wieder unterstellt, für nichts bezahlen und alles gratis haben zu wollen. Ist das wirklich so? Oder sind wir einfach die erste Generation, die erkennt, dass gewisse Nachrichten einfach keinen Wert haben?</p>
<p>Ich tippe auf Letzteres. Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis so umsehe, gibt es da sehr viele junge Leute, die sehr wohl Geld für (Print-)Medien ausgeben. Aber es handelt sich dabei nicht um Tageszeitungen und dergleichen, sondern um Special Interest-Magazine, Wochenzeitungen, Wissenschaftszeitungen, Themenhefte, Sachbücher und solche Erzeugnisse.</p>
<p>Wir Jungen müssen nicht erfahren, ob <a href="http://wemaflo.net/2008/10/in-china-ist-ein-sack-reis-umgefallen/">in China ein Sack Reis umgefallen</a> ist. Oder ob <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/wild-wide-web/Rammstein-von-Kindern/story/30508466">kleine Kinder die brachialen Rocker von Rammstein &#8220;technisch einwandfrei&#8221; covern</a> können. Solches Zeugs interessiert uns einfach nicht!</p>
<p>Als ich beschloss, ab sofort keine Tageszeitungen mehr zu lesen, war ich selber noch ein wenig verunsichert. &#8220;Ist das wirklich eine gute Idee?&#8221; &#8220;Schade ich mir dabei nicht selber?&#8221; &#8220;Kann ich mich dann vielleicht bei Gesprächen mit anderen Menschen nicht mehr beteiligen, weil ich den Gesprächen nicht mehr folgen kann?&#8221;</p>
<p>Doch der Gedanke, der mir am meisten im Kopf herumschwirrte, war:</p>
<p><strong>&#8220;Aber die Nachrichten in der Tageszeitung sind für unseren Alltag doch sehr wichtig!&#8221;</strong></p>
<p>Sind sie das? Nun wollte ich meine Entscheidung nicht überstürzt fällen und einfach von heute auf morgen keine Zeitung mehr lesen. Ich machte eine ganz kleine, absolut nicht wissenschaftliche und erst recht nicht repräsentative &#8220;Studie&#8221;:</p>
<p>Eine Woche lang las ich noch Tageszeitungen. Bei jedem einzelnen Artikel, den ich las, stellte ich mir drei Fragen:</p>
<ol>
<li>Kann ich das, was in diesem Artikel behandelt wird, <strong>irgendwie beeinflussen</strong>, kann ich etwas daran verändern?</li>
<li>Werde ich in 4 Wochen froh sein darüber, dass ich diesen Artikel gelesen habe, <strong>hätte ich etwas verpasst</strong>, wenn ich ihn nicht gelesen hätte?</li>
<li>Hilft mir dieser Artikel, eine <strong>bessere Entscheidung</strong> (für mein Leben oder meine Karriere) zu treffen?</li>
</ol>
<p>Die Antworten zu diesen Fragen waren erschreckend: Es schien so, als sei Zeitunglesen eine reine Zeitverschwendung.</p>
<div id="attachment_9673" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px">
	<img class="size-large wp-image-9673" title="Stefan Büsser Date" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/Stefan-Büsser-Date-500x341.jpg" alt="" width="500" height="341" />
	<p class="wp-caption-text">Weder kann ich an Stefan Büssers Date irgendwas beeinflussen, noch werde ich in 4 Wochen froh sein, diesen Artikel gelesen zu haben. Und eine bessere Entscheidung für mein Leben resultierte aus diesem Artikel auch nicht; ausser vielleicht, in Zukunft keine Gratiszeitungen mehr zu lesen.</p>
</div>
<p>Der Entschluss, keine Zeitung mehr zu lesen, fiel mir dann auch entsprechend leicht.</p>
<p><strong>Mir wurde bewusst, dass ich früher ein News-Junkie war.</strong> Fand ich im Aufenthaltsraum eine Zeitung, las ich sie. Landete ich im Internet auf einer News-Seite, klickte ich mich durch den News-Ticker. News hier, News da, News überall. (News-)Tag für (News-)Tag.</p>
<p>Ich war ein Idiot. Diese unzähligen Stunden hätte ich besser dafür benutzt, mir noch mehr Allgemeinwissen anzueignen, Sachbücher zu lesen und etwas für mein Leben oder meine Karriere zu tun.</p>
<h2>Newskonsum führt nicht zwingend zu Allgemeinwissen</h2>
<p>Seit meiner Primar- und Oberstufenschulzeit wurde ich oft für mein Allgemeinwissen gelobt. Ich dachte immer, dies hinge damit zusammen, dass ich seit meiner Kindergartenzeit lesen kann (was ich mir selber beibrachte) und relativ früh dann auch mit dem Zeitungslesen begann.</p>
<p>Heute wird mir klar, dass es wohl weniger mit den Zeitungen zu tun hatte, sondern wohl eher mit den vielen Büchern, Magazinen und Lexika, die ich immer wieder las oder zumindest (bei den Lexika) häufig einen Blick hineinwarf.</p>
<p>Wenn ich also Sachbücher lese, anstelle von Tageszeitungen; wenn ich im Fernsehen Dokumentationen schaue anstatt die Tagesschau, dann tue ich etwas für mein Allgemeinwissen. Davon bin ich inzwischen überzeugt.</p>
<p>Ich habe zu Hause eine ganze Menge Bücher, die noch darauf warten, gelesen zu werden. Auch noch solche, die ich bereits letztes Jahr kaufte:</p>
<blockquote class="twitter-tweet tw-align-center" lang="de"><p>Lesestoff für die nächste Zeit eingekauft. 13 Bücher. 227.30 Franken. Bei meinem Lieblingsbuchhändler @<a href="https://twitter.com/exlibris_ch">exlibris_ch</a> natürlich. ;-) <a href="https://twitter.com/search/%2523ilike">#ilike</a></p>
<p>&mdash; Andreas Hobi (@andreashobi) <a href="https://twitter.com/andreashobi/status/116325554449432576" data-datetime="2011-09-21T01:39:08+00:00">September 21, 2011</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Ausserdem habe ich ein paar Printprodukte abonniert, die ich regelmässig lese.</p>
<p><a href="http://bilanz.ch"><strong>BILANZ</strong></a><br />
Seit dem KV abonniert, bietet mir dieses Heft hervorragende Hintergrundberichterstattung zu Wirtschaftsthemen und interessante Interviews mit Persönlichkeiten.</p>
<p><a href="http://www.pm-magazin.de/m/pm-fragen-antworten/"><strong>P.M. FRAGEN &amp; ANTWORTEN</strong></a><br />
Welches sind die wichtigsten Entdeckungen der letzten zehn Jahre? Wie kommt es, dass Schildkrötenbabys zur gleichen Zeit schlüpfen? Warum sagen wir &#8220;Bagatelle&#8221;? Wieso stossen Fische nicht zusammen? Was würde passieren, wenn sich die Erde plötzlich schneller drehte? Warum verdienen freundliche Angestellte weniger Geld? Solche Fragen werden in diesem Heft beantwortet.</p>
<p><a href="http://weltderwunder.de.msn.com/"><strong>WELT DER WUNDER</strong></a><br />
Nicht nur wurde ich bereits einmal <a href="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/weltderwunder.jpg">auf der Welt der Wunder-Website verlinkt</a>, ich habe auch das entsprechende Magazin abonniert. Während mir die WDW-Sendung auf RTL II weniger entspricht, tut es das Heft dafür umso mehr. Ein paar pseudowissenschaftliche Texte schleichen sich zwar manchmal schon ein, im Grossen und Ganzen jedoch bietet dieses Produkt einen echten Mehrwert!</p>
<p><a href="http://dasmagazin.ch/dasMagazin/index.html"><strong>DAS MAGAZIN</strong></a> / <a href="http://www.weltwoche.ch/"><strong>WELTWOCHE</strong></a><br />
Das Magazin lade ich mir jeweils auf das iPad herunter, die Weltwoche habe ich abonniert. Das eine Heft sehr linkslastig, das andere eher rechtslastig, bieten diese beiden Magazine oft eine hervorragende Lektüre mit interessanten Themen und Artikeln.</p>
<p><a href="http://reportagen.com/"><strong>REPORTAGEN</strong></a><br />
Seit kurzem habe ich auch das zweimonatlich erscheinende Reportagen abonniert. Um hier ein Fazit zu ziehen, ist es jedoch noch zu früh.</p>
<p><a href="http://www.sonntagszeitung.ch/"><strong>SONNTAGSZEITUNG</strong></a><br />
Den Schluss der Printprodukte macht die SonntagsZeitung, welche ich nicht wegen den News, sondern wegen den längeren Hintergrundberichten und Interviews abonniert habe. Ein Highlight in jeder SZ-Ausgabe ist dann jeweils die Kolumne von Rolf Dobelli, auf den wir später in diesem Artikel noch zu sprechen kommen.</p>
<p>Aber auch das Fernsehen hat einige gute Sendungen zu bieten:</p>
<p><a href="http://www.sendungen.sf.tv/reporter/Sendungen/Reporter"><strong>REPORTER</strong></a><br />
Spannende, grundsätzlich halbstündige Reportagen aus der Schweiz. Nicht jede Ausgabe ist so interessant, dass ich sie schaue, doch regelmässig sind tolle Themen dabei.</p>
<p><a href="http://www.sendungen.sf.tv/dok/Nachrichten/Uebersicht"><strong>DOK</strong></a><br />
Immer wieder bringt das Schweizer Fernsehen in seiner Dok-Reihe interessante Themen auf den Bildschirm.</p>
<p><a href="http://www.sendungen.sf.tv/rundschau/Sendungen/Rundschau"><strong>RUNDSCHAU</strong></a><br />
In rund 40 Minuten werden hier meistens 3-4 Themen behandelt, in einer Ausführlichkeit, wie man es in keiner tagesaktuellen Nachrichtensendung tun kann.</p>
<p><a href="http://www.rtl.de/cms/sendungen/wer-wird-millionaer.html"><strong>WER WIRD MILLIONÄR</strong></a><br />
Zur Entspannung schaue ich auch gerne mal diese Sendung. Fragen aus allen Wissensgebieten und immer wieder Erstaunliches, mit einem sehr sympathischen Moderator.</p>
<p><a href="http://www.sendungen.sf.tv/eco/Nachrichten/Uebersicht"><strong>ECO</strong></a><br />
Drei Themen aus der Wirtschaftswelt spannend und kurzweilig aufbereitet. Was Reto Lipp und sein Team hier leisten, ist phänomenal.</p>
<p><a href="http://www.planetopia.de/magazin.html"><strong>PLANETOPIA</strong></a><br />
In diesem Sat.1-Magazin werden wöchentlich interessante Themen aus Wissenschaft, Technik, Biologie und vielen anderen Bereichen auf informative und unterhaltsame Art und Weise präsentiert.</p>
<p><a href="http://www.arte.tv/"><strong>ARTE</strong></a><br />
Fast täglich finden sich auf dem deutsch/französischen Sender Arte interessante Dokumentationen zu unterschiedlichsten Themen.</p>
<p>Nach Print und TV kommen wir nun noch zu Online. Wer mir auf <a href="http://twitter.com/andreashobi">Twitter</a> oder <a href="http://www.facebook.com/schweizweit.net">Facebook</a> folgt, weiss, dass ich oft Links zu ÖV-relevanten Themen online stelle. Es ist mir wichtig, über <strong>News und Trends in meiner Branche</strong> auf dem Laufenden zu sein. Deshalb habe ich mir ein paar <a href="https://support.google.com/alerts/bin/answer.py?hl=de&#038;answer=175925">Google Alerts</a> abonniert und werde auch von der SBB-Medienstelle laufend mit Infos aus dem Medienverteiler versorgt. Die Links, auf die ich so stosse, teile ich dann mit euch. Wenn also eine (Online-)Zeitung wie 20min.ch oder tageswoche.ch über ein ÖV-relevantes Thema schreibt, erfahre ich nach wie vor vom jeweiligen Artikel und teile diesen dann auch oft in den Sozialen Netzwerken.</p>
<p>Ausserdem habe ich über den <a href="http://www.google.com/reader">Google Reader</a> ein paar Blogs und RSS-Feed abonniert, die mich zu bestimmten Themen auf dem Laufenden halten. (Womit wir wieder beim Thema <em>Special Interest Media</em> wären.)</p>
<h2>Junge informieren sich anders</h2>
<p>Es folgt nun ein Ausschnitt aus dem Artikel des polnischen Dichters, Autors, Musiker und Ex-Blogger <a href="https://twitter.com/#!/piotrczerski">Piotr Czerski</a>, Jahrgang 1981. Der Artikel ist unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de">CC BY-SA 3.0-Lizenz</a> erschienen, weshalb ich ihn euch in dieser Länge präsentieren kann. Die polnische Originalfassung findet ihr <a href="http://pokazywarka.pl/pm1pgl/">hier</a>.</p>
<p>Wir sind mit dem Internet und im Internet aufgewachsen. Darum sind wir anders; das ist der entscheidende, aus unserer Sicht allerdings überraschende Unterschied: Wir &#8220;surfen&#8221; nicht im Internet und das Internet ist für uns kein &#8220;Ort&#8221; und kein &#8220;virtueller Raum&#8221;. Für uns ist das Internet keine externe Erweiterung unserer Wirklichkeit, sondern ein Teil von ihr: eine unsichtbare, aber jederzeit präsente Schicht, die mit der körperlichen Umgebung verflochten ist.</p>
<p>Wir benutzen das Internet nicht, wir leben darin und damit.</p>
<p>Wir sind im Internet aufgewachsen, deshalb denken wir anders. Die Fähigkeit, Informationen zu finden, ist für uns so selbstverständlich wie für euch die Fähigkeit, einen Bahnhof oder ein Postamt in einer unbekannten Stadt zu finden. Wenn wir etwas wissen wollen – die ersten Symptome von Windpocken, die Gründe für den Untergang der Estonia, oder warum unsere Wasserrechnung so verdächtig hoch erscheint – ergreifen wir Massnahmen mit der Sicherheit eines Autofahrers, der über ein Navigationsgerät verfügt.</p>
<p>Wir wissen, dass wir die benötigten Informationen an vielen Stellen finden werden, wir wissen, wie wir an diese Stellen gelangen und wir können ihre Glaubwürdigkeit beurteilen. Wir haben gelernt zu akzeptieren, dass wir statt einer Antwort viele verschiedene Antworten finden, und aus diesen abstrahieren wir die wahrscheinlichste Version und ignorieren die unglaubwürdigen. Wir selektieren, wir filtern, wir erinnern – und wir sind bereit, Gelerntes auszutauschen gegen etwas neues, besseres, wenn wir darauf stossen.</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>Wir müssen auch keine Experten in allem sein, denn wir wissen, wie wir Menschen finden, die sich auf das spezialisiert haben, was wir nicht wissen, und denen wir vertrauen können. Menschen, die ihre Expertise nicht für Geld mit uns teilen, sondern wegen unserer gemeinsamen Überzeugung, dass Informationen ständig in Bewegung sind und frei sein wollen, dass wir alle vom Informationsaustausch profitieren. Und zwar jeden Tag: Im Studium, bei der Arbeit, beim Lösen alltäglicher Probleme und wenn wir unseren Interessen nachgehen. Wir wissen, wie Wettbewerb funktioniert und wir mögen ihn. Aber unser Wettbewerb, unser Wunsch, anders zu sein, basiert auf Wissen, auf der Fähigkeit, Informationen zu interpretieren und zu verarbeiten – nicht darauf, sie zu monopolisieren.</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>Es bedeutet nicht, dass wir Zugang zu allen kulturellen Gütern verlangen, ohne dafür zahlen zu müssen – obwohl wir das, was wir selbst schaffen, meistens einfach nur in Umlauf bringen. Wir verstehen, dass Kreativität – trotz der zunehmenden Verbreitung von Technologien, mit denen jeder Mensch Film- oder Musikdateien in einer Qualität erstellen kann, die früher Profis vorbehalten war – immer noch Anstrengungen und Investitionen erfordert. Wir sind bereit zu zahlen, aber die gigantischen Aufschläge der Zwischenhändler erscheinen uns ganz einfach als unangemessen. Warum sollten wir für die Verbreitung von Informationen zahlen, die schnell und perfekt kopiert werden können, ohne den Wert des Originals auch nur um ein Jota zu verringern? Wenn wir nur die reine Information bekommen, verlangen wir einen angemessenen Preis. Wir sind bereit, mehr zu zahlen, aber dann erwarten wir auch mehr: eine interessante Verpackung, ein Gadget, höhere Qualität, die Option, es hier und jetzt anzuschauen, ohne warten zu müssen, bis die Datei heruntergeladen ist. Wir können durchaus Dankbarkeit zeigen und wir wollen den Künstler belohnen (seit Geld nicht mehr aus Papier besteht, sondern aus eine Reihe von Zahlen auf einem Bildschirm, ist das Bezahlen zu einem eher symbolischen Akt geworden, von dem eigentlich beide Seiten profitieren sollen), aber die Verkaufsziele irgendwelcher Konzerne interessieren uns kein bisschen. Es ist nicht unsere Schuld, dass ihr Geschäft in seiner traditionellen Form nicht mehr sinnvoll ist und dass sie, anstatt die Herausforderung zu akzeptieren und zu versuchen, uns mit etwas zu erreichen, das uns mehr bietet als wir umsonst haben können, entschieden haben, ihre veralteten Lösungen zu verteidigen.</p>
<p>(…)</p>
<p>Unser Verständnis von sozialen Strukturen ist anders als eures: Die Gesellschaft ist ein Netzwerk, keine Hierarchie. Wir sind es gewohnt, das Gespräch mit fast jedem suchen zu dürfen, sei er Journalist, Bürgermeister, Universitätsprofessor oder Popstar, und wir brauchen keine besonderen Qualifikationen, die mit unserem sozialen Status zusammenhängen. Der Erfolg der Interaktion hängt einzig davon ab, ob der Inhalt unserer Botschaft als wichtig und einer Antwort würdig angesehen wird. Und da wir, dank Zusammenarbeit, ständigem Streit und dem Verteidigen unserer Argumente gegen Kritik das Gefühl haben, dass unsere Meinungen einfach die besseren sind, warum sollten wir dann keinen ernsthaften Dialog mit der Regierung erwarten dürfen?</p>
<p>(…)</p>
<p><em>Zitatende</em>.</p>
<p>Auch wenn Piotr stellenweise ein wenig von jenem Thema abschweifte, welches ich hier in meinem Artikel behandle, so ist für mich eine der zentralen Aussagen: Wir informieren uns anders, wir wissen das Internet (offenbar) besser zu nutzen.</p>
<p><strong>Wenn ich etwas genauer wissen möchte, kann ich mich im Internet darüber informieren. Ich muss nicht jeden Tag die Zeitung lesen, um nichts zu verpassen</strong>: Die grossen Nachrichten erreichen mich auch so (zum Beispiel durch die oben erwähnten Magazine und TV-Sendungen) und alles, was mich nicht erreicht, ist weder wichtig noch für mich relevant.</p>
<p>In seinem Artikel spricht Piotr am Rande auch die sinkende Hierarchie- und Autoritätsgläubigkeit an. Tatsächlich mache ich die Feststellung, dass wir Jungen je länger je mehr mit einem skeptischen Blick auf &#8220;Autoritätspersonen&#8221; schauen. Seien dies nun Ärzte, Anwälte, Politiker, Vorgesetzte, Nachrichtensprecher oder eben Journalisten. In die gleiche Kerbe schlägt auch der US-amerikanische <em>Copyblogger</em> im Artikel <a href="http://www.copyblogger.com/true-authority/"><em>The Most Effective (And Fun) Foundation for Your Business</em></a>.</p>
<h2>Müssen wir uns ärgern, aufregen, nerven?</h2>
<p>Durch den Konsum von Zeitungen glaubte ich früher zu wissen, was in der Welt passiert.</p>
<p>Ich erfuhr, dass wir in einer äusserst widerwärtigen Welt leben. Ich erfuhr, zu welchen Grausamkeiten die Menschen fähig sind. Bomben im Gazastreifen, islamische Hassprediger, zwangsverheiratete dreizehnjährige Muslimin, Neues vom Bundesrat, und irgendein Mist läuft in den USA sicher auch immer.</p>
<p>Wenn wir heute den Fernseher einschalten, sehen wir in den Nachrichten hauptsächlich Kriege, Kämpfe, Morde, Krawalle und Katastrophen. Von zehn Meldungen handeln mindestens sieben von Selbstmordanschlägen, Naturkatastrophen, Wirtschaftskrisen und innen- wie aussenpolitischen Konflikten.</p>
<p>Gibt es da draussen in der weiten Welt auch noch vernünftige Menschen? Laut der Tagesschau nicht. Nur in meinem Bekanntenkreis scheinen die Leute normal zu sein. Nur meine Verwandten steinigen keine Frauen. Nur meine Nachbarn massakrieren ihren Untermieter nicht mit der Machete. Dieses Bild vermittelt mir die Tageszeitung.</p>
<p>Zu was hat das geführt? Wenn ich sehe, wie sich jemand mit einem Blatt Papier in den Finger schneidet, zucke ich zusammen. Aber wenn die Tagesschau in einem Beitrag Leichenhaufen zeigte oder wenn in einem Spielfilm gleich mehrere Leute geköpft wurden, zeigte ich damals &#8211; als ich die Nachrichten noch schaute &#8211; keine Regung. Wie krank ist das denn?</p>
<p>Müssen wir dieses Zeugs wirklich schauen, darüber lesen? Oder macht es uns einfach immer nur wütender und liefert super Stoff für den Smalltalk mit Mitarbeitern? <strong>Wir können die Welt nicht retten. Der Welt sind wir egal.</strong> Durch das Lesen solcher Zeitungsartikel verbessert sich die Situation kein bisschen.</p>
<p>Anders könnte es ausschauen, wenn man sich mit den Hintergründen dieser Konflikte beschäftigt.</p>
<p>Es ist gut zu wissen, dass ein <a href="http://www.blick.ch/people-tv/international/ich-gehe-schon-auf-die-damen-toilette-id1854826.html">androgynes Model sowohl auf Männer- als auch auf Frauentoiletten</a> gehen kann. Doch was hilft mir dieses Wissen? Es ist brillant zu erfahren, dass sich <a href="http://www.blick.ch/people-tv/royals/spanischer-koenigs-enkel-schiesst-sich-in-den-fuss-id1840051.html">der älteste Enkel von Spaniens König Juan Carlos bei &#8220;einem kleinen Unfall&#8221; mit dem Gewehr in den Fuss geschossen hat</a>, doch was kann ich dagegen tun?</p>
<p>Wenn ich mir so überlege, gegen was ich &#8211; gemäss den Medien &#8211; alles sein muss oder könnte, wie viele Länder, die ich retten muss, unsere Arbeitsplätze sind auch nicht mehr sicher, die Miete steigt, der Goldfisch von Madonna ist krank.</p>
<p>Kein Wunder, sind viele überfordert damit, das eigene Leben in den Griff zu bekommen, wenn sie doch dauernd damit beschäftigt sind, über die Medien zu erfahren, wie es im Leben anderer Menschen steht.</p>
<p>Und wenn man dann das Gefühl hat, es gehe einem richtig mies, dann schaut man einfach ein paar Folgen <em>Familien im Brennpunkt</em>, <em>Die Super Nanny</em> oder eine andere Pseudo-Doku, Hauptsache <a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/scripted-reality-fast-ein-klassisches-drama-1.1012620">Scripted Reality</a> (&#8220;Doku&#8221; nach Drehbuch), und man sieht: So schlecht geht es einem gar nicht.</p>
<p>(Ich finde es übrigens erschreckend, <a href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,803049,00.html">wie viele Leute solche Sendungen für real halten</a>.)</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-9671" title="Rache" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/Rache-500x550.png" alt="" width="500" height="550" /></p>
<p>Was mir auch aufgefallen ist: In vielen Medien wird das Bild vermittelt <strong>&#8220;Den anderen geht es noch schlechter, wir sind die Ausbeuter&#8221;</strong>. Und deshalb sei es unsere Pflicht, möglichst viele dieser armen Leute in die Schweiz zu lassen.</p>
<p>Nun mag vielleicht jemand mir gegenüber argumentieren: &#8220;Aber das Lesen von Zeitungen macht uns bewusst, welche Fehler die Menschheit früher gemacht hat. Zum Beispiel in der Nazizeit, als Hitler an die Macht kam.&#8221;</p>
<p>Ganz ehrlich, denkst du das wirklich?! <strong>Durch unser Land springen Nazis und der Antisemitismus ist so hoch wie noch nie. Über 70 Jahre Zeitung lesen haben uns nicht weitergebracht.</strong></p>
<p>Konnten wir durch das Lesen einer Zeitung verhindern, dass Nordkorea einen Raketentest startete? Und was hat Otto Normalverbraucher davon, dass er weiss, dass Nordkorea diesen Test machte?</p>
<p>Das Lesen solcher Artikel nützt nichts. Das Lesen vieler Zeitungsartikel macht uns nur zorniger, wütender, ärgerlicher. Geschürt durch all die richtigen und teilweise auch falschen Informationen, die wir täglich konsumieren, um uns davon abzulenken, dass wir nicht einmal unser eigenes Leben nach unserem Willen formen können.</p>
<h2>Rolf Dobelli: &#8220;Vergessen Sie die News!&#8221;</h2>
<p>Letzte Woche habe ich <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/suchartikel/die_kunst_des_klaren_denkens/rolf_dobelli/ISBN3-446-42682-5/ID28846671.html)"><em>Die Kunst des klaren Denkens &#8211; 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen</em></a> von <a href="http://dobelli.com/?page_id=80">Rolf Dobelli</a> gelesen. Dobelli hat an der Universität St. Gallen promoviert, ist Gründer diverser Unternehmen und Schriftsteller beim Diogenes-Verlag.</p>
<p>In seinem Buch stellt er Denkfehler vor, in welche wir immer wieder hineintappen. Ein Kapitel nennt sich <em>The Story Bias &#8211; Warum selbst die wahren Geschichten lügen</em>.</p>
<p>In diesem Kapitel geht es darum, wie wir die Geschichten verdrehen und die Wirklichkeit vereinfachen. Das ist menschlich und eigentlich auch nicht schlimm. Solange man kein Journalist ist. Aber leider unterliegen oft auch Journalisten dem <em>Story Bias</em>. Und das ist dann nicht so gut.</p>
<p>Dobelli bringt ein Beispiel:</p>
<blockquote><p>Ein Auto fährt über eine Brücke. Plötzlich kracht die Brücke zusammen. Was werden wir in den Zeitungen am nächsten Tag lesen? Wir werden die Geschichte des Pechvogels hören, der im Auto sass, von wo er kam und wohin er fahren wollte. Wir werden seine Biografie erfahren: geboren in Soundso, aufgewachsen in Soundso, Beruf soundso. Wir werden, falls er überlebt hat und Interviews geben kann, genau hören, wie es sich anfühlte, als die Brücke zusammenkrachte.</p>
<p>Das Absurde: Keine einzige dieser Geschichten ist relevant. Relevant ist nämlich nicht der Pechvogel, sondern die Brückenkonstruktion: Wo genau lag der Schwachpunkt? War es Materialermüdung und falls ja, wo? Falls nein, war die Brücke beschädigt? Falls ja, durch was? Oder wurde gar ein grundsätzlich untaugliches Konstruktionsprinzip angewandt? Das Problem bei all diesen relevanten Fragen: Sie lassen sich nicht in eine Geschichte packen.</p></blockquote>
<p>Ein paar Kapitel weiter kommt Dobelli auf den <em>Rückschaufehler</em> zu sprechen.</p>
<p>Weisst du noch, wie die Wirtschaftsprognosen im Jahr 2007 lauteten? Die Aussichten auf die Jahre 2008 bis 2010 wurden damals sehr positiv dargestellt. Doch nur schon ein Jahr später, also 2008, implodierte der Finanzmarkt. Nach den Gründen dieser Krise befragt, antworteten die (gleichen!) Experten mit einer stringenten Geschichte: Ausweitung der Geldmenge unter Greenspan, lockere Vergabe von Hypotheken, korrupte Ratingagenturen, legere Eigenkapitalvorschriften und so weiter. Alles erscheint logisch und nachvollziehbar. Und doch hat kein einziger dieser Ökonomen, kein einziger &#8220;Experte&#8221;, kein Journalist, den Verlauf der Krise oder gar die Krise selbst vorausgesagt. Obwohl die Hypotheken vorher schon locker vergeben und die Eigenkapitalvorschriften schon seit Jahren leger waren.</p>
<p>Wegen dem <em>Rückschaufehler</em> schreiben heute auch viele Journalisten, dass die Dominanz von Google unabwendbar gewesen sei &#8211; doch jeder von ihnen hätte damals gelächelt, wenn dem Start-Up im Jahr 1998 eine solche Zukunft prognostiziert worden wäre.</p>
<p>Bist du einverstanden mit der Behauptung, dass der Internetbrowser (über welchen du übrigens genau jetzt in diesem Moment meinen Artikel liest) zu den bedeutendsten Erfindungen des 20. Jahrhunderts gehört?</p>
<p>Einverstanden? Ja?</p>
<p>Gut. Als der erste Internetbrowser 1993 auf den Markt kam, schaffte er es nicht in die Schlagzeilen. Er war für die Journalisten und Tageszeitungen nicht relevant. Keine Schlagzeile wert.</p>
<blockquote><p>Für die Medien ist nur relevant, was sich gut verkaufen lässt. <strong>Paris Hilton ist relevant. Und Justin Bieber.</strong> (<a href="http://clicktotweet.com/8p2Gc">Dieses Zitat tweeten!</a>)</p></blockquote>
<p>Und auch der Weltrekord mit 78 verschlungenen Cheeseburgern in einer Stunde ist relevant. Aber nicht eine der wichtigsten und erfolgreichsten Erfindungen des 20. Jahrhunderts.</p>
<p>Die Liste könnte man noch beliebig fortführen.</p>
<div id="attachment_9668" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px">
	<img class="size-full wp-image-9668" title="exhibition" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/exhibition-500x403.jpg" alt="" width="500" height="403" />
	<p class="wp-caption-text">Diese &quot;Nachricht&quot; gehörte doch tatsächlich zu den Top 5-News im Blick am Abend!</p>
</div>
<p>Die Zeitungen haben weder den ersten Weltkrieg vorausgesagt, noch die Grosse Depression oder die sexuelle Revolution. Den Zusammenbruch der Sowjetunion schon gar nicht, die Resistenz gegen Antibiotika auch nicht und noch weniger die Unruhen in Tunesien.</p>
<p>Aber dass sich Heidi Klum von Seal trennte. Das war relevant.</p>
<blockquote><p><strong>Wir sind so gut informiert und wissen doch so wenig.</strong><br />
<em>(Rolf Dobelli) (<a href="http://clicktotweet.com/2Zh7c">Dieses Zitat tweeten!</a>)<br />
</em></p>
<p><strong>News sind appetitlich, leicht verdaulich und gleichzeitig höchst schädlich. Die Medien füttern uns mit kleinen Häppchen trivialer Geschichten, mit Leckerbissen, die unseren Hunger nach Wissen nicht wirklich stillen. Anders als bei Büchern und guten Magazinartikeln stellt sich beim Newskonsum keine Sättigung ein. Wir können unbegrenzte Mengen von Nachrichten verschlingen, sie bleiben billige Zuckerbonbons für den Geist. Die Nebenwirkungen kommen &#8211; wie beim Rauchen und bei Fast Food &#8211; erst später zum Vorschein.</strong><br />
<em>(Rolf Dobelli) (<a href="http://clicktotweet.com/bENZa">Auszug tweeten!</a>)<br />
</em></p></blockquote>
<p>Dobelli lebt seit zwei Jahren ganz ohne News. Die Folgen nach eigenen Angaben: Klareres Denken, wertvollere Einsichten, bessere Entscheidungen und mehr Zeit. Dies führt er auf verschiedene Ursachen zurück:</p>
<p>Wir reagieren sehr stark auf Skandale, auf Aufsehen erregende News, auf schockierende, personenbezogene, plakative Reize. Das nutzen die Medien aus. Packende Geschichten und dramatische Bilder sind die Folge. Damit erreicht man eine hohe Auflage und mit einer hohen Auflage kann man die Werbung teurer verkaufen und macht mehr Umsatz. So funktioniert das Geschäft. Komplexe Geschichten und Hintergrundstories haben hier keinen Platz.</p>
<div id="attachment_9669" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px">
	<img class="size-full wp-image-9669" title="Fish Chicks" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/Fish-Chicks-500x400.jpg" alt="" width="500" height="400" />
	<p class="wp-caption-text">Nachrichtenwert gleich null</p>
</div>
<p>In den Wochen, bevor ich auf meine Kreuzfahrt ging, wurde ich immer wieder auf das Unglück der <em>Costa Concordia</em> angesprochen. &#8220;Willst du nach diesem Ereignis wirklich noch auf eine Kreuzfahrt?&#8221; &#8220;Ist das nicht gefährlich?&#8221; &#8220;Und wenn dir etwas zustösst?&#8221; Solche Fragen sind genau die Folge unseres Newskonsums. Ich bin überzeugt: Die Leute, welche mir solche Fragen stellten, haben durch die Medien einen grösseren Schaden genommen, als ich auf einem Kreuzfahrtschiff je erhalten werde.</p>
<blockquote><p><strong>Nachrichtenorganisationen wollen Sie glauben machen, dass sie Ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Viele fallen darauf herein. In Wirklichkeit ist der Newskonsum kein Wettbewerbsvorteil, sondern ein Wettbewerbsnachteil. Falls Newskonsum Sie tatsächlich weiterbringen würde, stünden die Journalisten an der Spitze der Einkommenspyramide. Tun sie aber nicht.</strong><br />
<em>(Rolf Dobelli in <a href="http://dobelli.com/wp-content/uploads/2011/06/Dobelli_Vergessen_Sie_die_News.pdf">Vergessen Sie die News</a>)<br />
</em></p></blockquote>
<p>Wer auf Tageszeitungen, Tagesschau und andere Newslieferanten verzichtet, muss keine Angst haben, etwas Wichtiges zu verpassen. Der soziale Filter (Familie, Freunde und Kollegen) informiert zuverlässiger als SDA und Co. (Ich spreche da aus Erfahrung.) Ausserdem erfahre ich über die Sozialen Netzwerke deutlich relevantere Dinge, als ich es früher über die Mainstream-Medien je tat. Und wie es scheint, finden auch andere Gefallen an den Nachrichten derer, denen sie folgen:</p>
<blockquote class="twitter-tweet tw-align-center" lang="de"><p>muss schon sagen, @<a href="https://twitter.com/andreashobi">andreashobi</a> und <a href="http://t.co/jNdRbJ0F" title="http://schweizweit.net">schweizweit.net</a> macht mich immer wieder auf interessante dinge aufmerksam! followen lohnt sich!</p>
<p>&mdash; vinschger (@vinschger) <a href="https://twitter.com/vinschger/status/196271289470693376" data-datetime="2012-04-28T16:14:56+00:00">April 28, 2012</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Weitere wirklich relevante Ereignisse erfährt man durch die oben erwähnten Special Interest-Magazine, durch gute TV-Sendungen, durch aktuelle Bücher und in meinem Fall auch durch einen Dienst namens <em><a href="http://beta.strawberryj.am/">Strawberry Jam</a></em>.</p>
<p>News sind aber nicht nur einfach Zeitverschwendung, sondern können sogar deine Gesundheit gefährden, wenn es nach Dobelli geht. So schreibt er in seinem Artikel <em><a href="http://dobelli.com/wp-content/uploads/2011/06/Dobelli_Vergessen_Sie_die_News.pdf">Vergessen Sie die News!</a></em>, dass jede beunruhigende Story zur Ausschüttung kleiner Mengen des Stresshormons <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cortisol">Cortisol</a> führt. Dieses Hormon gelangt in die Blutbahn und schwächt dein Immunsystem.</p>
<p>Wenn du erfahren möchtest, weshalb Dobelli die Meinung vertritt, wir neigen infolge des News-Konsums zu Selbstüberschätzung, gehen idiotische Risiken ein und verpassen gute Gelegenheiten, dann solltest du <a href="http://dobelli.com/wp-content/uploads/2011/06/Dobelli_Vergessen_Sie_die_News.pdf">jetzt seinen Artikel <em>Vergessen Sie die News!</em> lesen</a> und danach wieder hier zu meinem Artikel zurückkehren.</p>
<p>Hast du den Artikel gelesen?</p>
<p>Nicht? Dann mach das jetzt! <a href="http://dobelli.com/wp-content/uploads/2011/06/Dobelli_Vergessen_Sie_die_News.pdf">Hier!</a></p>
<p>Gut. Als nächstes empfehle ich dir, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/suchartikel/die_kunst_des_klaren_denkens/rolf_dobelli/ISBN3-446-42682-5/ID28846671.html)">das bereits erwähnte Buch mit den 52 Denkfehlern anzuschauen</a>. Du kannst die ersten paar Seiten gratis <a href="http://www.amazon.de/Die-Kunst-klaren-Denkens-Denkfehler/dp/3446426825/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;qid=1335574350&#038;sr=8-1#reader_3446426825">drüben bei Amazon</a> lesen und, falls dir die Lektüre gefällt, das Buch (auch als <a href="http://www.amazon.de/Die-Kunst-klaren-Denkens-ebook/dp/B005MPFALW/ref=dp_kinw_strp_1?ie=UTF8&amp;m=A3EJF8MAPUGXER">Kindle Edition</a> oder <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/suchartikel/die_kunst_des_klaren_denkens/rolf_dobelli/ISBN3-446-43040-7/ID29863897.html?jumpId=5270405)">Ebook</a>) kaufen. Nur schon <strong>einer</strong> der Tipps, die Dobelli in seinem Buch gibt, ist den Kaufpreis wert!</p>
<blockquote><p><strong>Die PR-Industrie ist so gross wie die News-Industrie &#8211; der beste Beweis dafür, dass Journalisten und Konsumenten manipuliert, beeinflusst oder für eine Sache eingenommen werden können. Unternehmen, Interessengruppen und andere Organisationen würden nicht solche Summen für Öffentlichkeitsarbeit ausgeben, wenn sie keinen Erfolg hätten. Wenn PR-Berater sogar Journalisten manipulieren können &#8211; die meist eine berufsbedingte Skepsis gegenüber mächtigen Organisationen haben -, warum glauben Sie dann, dass Sie ihrer geschickten Einflussnahme entgehen können?</strong><br />
<em>(Rolf Dobelli in <a href="http://dobelli.com/wp-content/uploads/2011/06/Dobelli_Vergessen_Sie_die_News.pdf">Vergessen Sie die News</a>)</em></p></blockquote>
<h2>Ist computergenerierter Journalismus die Lösung?</h2>
<p>Zwei US-Startups haben es sich zum Ziel gesetzt, den Journalismus zu revolutionieren. <a href="http://www.narrativescience.com/">Narrative Science</a> und <a href="http://automatedinsights.com/">Automated Insights</a> arbeiten daran, dass einfache Artikel wie zum Beispiel Sportergebnisse, Fussballspielberichte, Wetter- oder Börsenberichte durch Computer geschrieben werden. Also genau jene Artikel, die ich als <em>News</em> bezeichne und nicht mehr konsumiere.</p>
<p>Die Journalisten, welche dadurch von repetitiven Aufgaben entlastet werden, könnten sich dann auf umfangreichere, komplexere Hintergrundstories und Recherchen konzentrieren. Sie würden also nicht mehr an den <em>News</em> arbeiten, den täglichen Infohäppchen mit einer extrem geringen Halbwertszeit, sondern an den grossen Geschichten.</p>
<p>Mehr über diese beiden US-Startups gibt es in einem aktuellen Artikel von netzwertig.com: <em><a href="http://netzwertig.com/2012/04/26/computergenerierter-journalismus-maschine-fordert-mensch-heraus/">Computergenerierter Journalismus &#8211; Maschine fordert Mensch heraus</a></em></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Für mich macht es keinen mehr, Zeitungen zu lesen. Viel lieber beschäftige ich mich mit &#8220;dem grossen Ganzen&#8221;, mit den Hintergründen, mit spannenden Büchern zu Themen rund um Psychologie, Wirtschaft oder &#8211; wie oben erwähnt &#8211; Denkfehlern.</p>
<p>Wer es mir gleichtun will, dem empfehle ich zum Beispiel die Bücher von <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/robert_b_cialdini.html)">Robert B. Cialdini</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/rolf_dobelli.html)">Rolf Dobelli</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/joe_navarro.html)">Joe Navarro</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/tim_harford.html)">Tim Harford</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/charles_darwin.html)">Charles Darwin</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/suchartikel/autobiographie_beck_reihe_band_1510/benjamin_franklin/ISBN3-406-60289-4/ID18989367.html)">Benjamin Franklin</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/steven_d_levitt.html)">Steven D. Levitt</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/malcolm_gladwell.html)">Malcolm Gladwell</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/paul_ekman.html)">Paul Ekman</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/jan_becker.html)">Jan Becker</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/jack_nasher.html)">Jack Nasher</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/manuel_horeth.html)">Manuel Horeth</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/richard_wiseman.html)">Richard Wiseman</a> und vielen anderen.</p>
<p>Wenn es in den Pendlerzeitungen keine Rolle mehr spielt, ob eine Autorin nun aus Österreich oder Deutschland kommt und ein Blattmacher angeblich sagt, Halbwissen sei heutzutage am wichtigsten und man könne nicht immer alle Fakten überprüfen (siehe: <a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/003839.html"><em>Gefährliches Blaablaa</em></a>), ja, wieso soll ich denn überhaupt noch Zeitung lesen, wenn ich doch nicht weiss, was nun stimmt und was nicht, welcher Artikel durch die PR-Industrie beeinflusst oder gar geschrieben wurde und wo ich unterbewusst beeinflusst werden soll?</p>
<p>Mein Tag hat leider auch nur 24 Stunden; und die gilt es so gut wie nur möglich zu nutzen. Wenn ich sehe, <a href="http://netzwertig.com/2012/04/23/echtzeitweb-lasst-die-finger-von-den-eilmeldungen/">was bei gewissen Medien als &#8220;Eilmeldung&#8221; gilt</a>, dann habe ich das Gefühl, nicht wirklich viel zu verpassen, wenn ich keine News konsumiere:</p>
<blockquote class="twitter-tweet tw-align-center" lang="de"><p>Schlechte Einschaltquoten: ARD setzt Gottschalk ab&#8230; <a href="http://t.co/gHBH0tx9" title="http://spon.de/adDEC">spon.de/adDEC</a></p>
<p>&mdash; SPIEGEL Eilmeldungen (@SPIEGEL_EIL) <a href="https://twitter.com/SPIEGEL_EIL/status/192620065240264704" data-datetime="2012-04-18T14:26:16+00:00">April 18, 2012</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Ich stelle fest, dass immer mehr Menschen gleich denken wie ich. Es ist heute enorm wichtig, dass man sich mit der Welt beschäftigt, dass man ein grosses Allgemeinwissen hat und die Zusammenhänge versteht. Aus diesem Grund habe ich keine Zeit mehr, mich mit unwichtigen News zu beschäftigen.</p>
<p><strong>Pendlerzeitungen. Tausende meiner Kundinnen und Kunden lesen sie. 5&#8217;730 Tonnen Altpapier werden jedes Jahr in den Zügen der SBB liegen gelassen. Kaum ein Zug, in welchem nicht jemand eine Zeitung liest. Oder auf dem Smartphone die Nachrichten checkt. Dabei &#8211; so bin ich inzwischen der Überzeugung &#8211; würde es mehr Sinn machen, ein Sachbuch zu lesen oder ein interessantes Magazin.</strong></p>
<p>An dieser Stelle möchte ich dir danken, dass du den Artikel bis hierhin gelesen hast! Ich weiss, es ist ein sehr langer Artikel geworden und umso mehr schätze ich es, dass du dir die Zeit genommen hast. Abschliessend würde es mich sehr freuen, wenn du den Artikel auf Twitter weiterverbreiten würdest. <a href="http://clicktotweet.com/WTd9v">Klicke dafür einfach auf diesen Link.</a> Vielen lieben Dank!</p>
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		<title>Ab Mai in Luzern: Die Luxusyacht für 25 Franken</title>
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		<comments>http://schweizweit.net/2012/04/22/panorama-yacht-luzern-vierwaldstaettersee-rundfahrt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 10:59:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Slide]]></category>

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		<description><![CDATA[Lust auf eine Fahrt auf einer Luxus-Yacht? Das kannst du haben! Ab Mai 2012 auf dem Vierwaldstättersee bei Luzern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/04/22/panorama-yacht-luzern-vierwaldstaettersee-rundfahrt/" title="Permanent link to Ab Mai in Luzern: Die Luxusyacht für 25 Franken"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/yacht-vierwaldstaettersee-luzern-04-190x123.jpg" width="190" height="123" alt="Post image for Ab Mai in Luzern: Die Luxusyacht für 25 Franken" /></a>
</p><p>Auf einer 625 PS starken Panorama-Yacht über einen Schweizer See fahren, dabei gemütlich ein Glas Wein trinken, vom Alltag abschalten, die Seele baumeln lassen und einfach nur den Sonnenuntergang geniessen&#8230; Das können sich nur Millionäre leisten, denkst du?</p>
<p>Quatsch! Bald schon kann das jeder von uns!</p>
<p>Nein, ich erzähle dir kein Märchen; es ist wirklich so. Die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) bietet ab dem 6. Mai 2012 in ihrer Flotte eine &#8220;Super-Yacht&#8221; an, welche wie andere Schiffe auch, nach einem eigenen Fahrplan verkehren wird.</p>
<p>Kosten wird eine Rundfahrt ohne Ermässigungskarte gerade einmal 25 Franken. Mit dem Halbtax reduziert sich der Preis auf 15 Franken, mit dem GA bezahlt man sogar bloss noch CHF 12.50 für diese einstündige Rundfahrt!</p>
<h2>Millionärs-Feeling auf dem Vierwaldstättersee</h2>
<p>Ein Millionär muss sich für teures Geld eine Yacht kaufen, mit der er dann an den Küsten der Côte d&#8217;Azur oder in der Karibik den Sonnenuntergang geniessen kann. GA-Besitzer können dies auf dem Vierwaldstättersee auch haben. Fast gratis. Vor einer beeindruckenden Naturkulisse mit Blick auf die nahen Berge, wie auf diesem Bild:</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/04/22/panorama-yacht-luzern-vierwaldstaettersee-rundfahrt/yacht-vierwaldstaettersee-luzern-03/" rel="attachment wp-att-9641"><img class="aligncenter size-large wp-image-9641" title="yacht vierwaldstaettersee luzern 03" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/yacht-vierwaldstaettersee-luzern-03-500x266.jpg" alt="" width="500" height="266" /></a></p>
<p>Wenn du &#8211; wie ich &#8211; auch schon einmal davon geträumt hast, einmal im stilvollen Ambiente einer Yacht die wundervolle Aussicht auf den Sonnenuntergang zu geniessen, dann könnte die Vierwaldstättersee-Superyacht (die heute noch keinen Namen hat) tatsächlich etwas für dich sein. Zwar hat man die Yacht nicht für sich alleine, sondern man reist &#8211; je nach Auslastung &#8211; mit bis zu 300 Mitreisenden, aber das soll der Tatsache keinen Abbruch tun, dass man so luxuriös wohl kaum auf einem anderen Schweizer See reisen kann.</p>
<p>Diese Luxusyacht verfügt über unterschiedliche Sitzlandschaften und ein verstellbares Dach, welches je nach Witterung geöffnet oder geschlossen werden kann. Wie das genau ausschaut siehst du auf den Bildern und im Video weiter unten in diesem Artikel.</p>
<h2>Schwebend auf dem See: Die Wasserterasse</h2>
<p>Vom Hauptdeck führen Stufen zu einem tiefergelegenen Sitzbereich hinunter, der direkt über dem Wasser des Vierwaldstättersees schwebt. So nah am Wasser ist man sonst auf keinem Schiff auf den Schweizer Seen!</p>
<h2>Klassentrennung? Nicht auf diesem Schiff!</h2>
<p>Wenn du dir das Video (weiter unten) anschaust, fällt dir vielleicht auf, dass das Oberdeck noch ein bisschen luxuriöser und &#8220;gediegener&#8221; ist, als das Unterdeck. Die Sitzlandschaft wirkt noch einladender und gemütlicher und die Aussicht ist schlichtweg grandios!</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/04/22/panorama-yacht-luzern-vierwaldstaettersee-rundfahrt/yacht-vierwaldstaettersee-luzern-02/" rel="attachment wp-att-9640"><img class="aligncenter size-large wp-image-9640" title="yacht vierwaldstaettersee luzern 02" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/yacht-vierwaldstaettersee-luzern-02-500x310.jpg" alt="" width="500" height="310" /></a></p>
<p>Wer nun denkt, das Oberdeck sei den Passagieren der 1. Klasse vorbehalten, der täuscht sich. Auf diesem Schiff gibt es keine Klassentrennung; sämtliche Bereiche können von allen Fahrgästen genutzt werden.</p>
<h2>Design</h2>
<p>Die Superyacht wurde zwischen Dezember 2010 und heute bei SHIPTEC LUCERNE hergestellt, einem Tochterunternehmen der SGV. Beim Bau dieses Schiffes hielten die Ingenieure nicht an dem bekannten Passagierschiffdesign fest, sondern haben ein Schiff im Stil einer extravaganten Yacht entwickelt. Zukünftige Fahrgäste erhalten so einen Einblick in die Welt der Superyachten.</p>
<p><center><iframe width="500" height="339" src="http://www.youtube.com/embed/Lr2leXIRyNk?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center></p>
<p>Damit will die SHIPTEC LUCERNE auf ihr Angebot aufmerksam machen und hofft, auf diese Weise neue Kunden zu gewinnen. Denn wer eine Yacht möchte, kann sich diese in Luzern bauen oder durch die Luzerner vermitteln lassen, wer bereits eine besitzt, kann sie dort unterhalten, reparieren oder umbauen.</p>
<h2>…und dann noch ein bisschen Software</h2>
<p>Bisher habe ich nur über die &#8220;Hardware&#8221; gesprochen, über die Yacht selber. Bei diesem Prunkstück wurde jedoch noch eine weitere Neuerung eingeführt: Ein Audio-Guide informiert die Gäste in 11 verschiedenen Sprachen über die Höhepunkte der Umgebung.</p>
<h2>Facts &amp; Figures</h2>
<p>Wie schon erwähnt, wurde seit Dezember 2010 an diesem Juwel gebaut. Die erste fahrplanmässige Fahrt wird am 6. Mai 2012 stattfinden, Schnupper-Rundfahrten werden am 5. Mai angeboten und die Jungfernfahrt mit Taufe findet am 3. Mai statt. Dann wird auch bekannt, auf welchen Namen das Schiff getauft wird. Taufpatin wird die amtierende Miss Schweiz, Alina Buchschacher sein.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/04/22/panorama-yacht-luzern-vierwaldstaettersee-rundfahrt/yacht-vierwaldstaettersee-luzern-01/" rel="attachment wp-att-9639"><img class="aligncenter size-large wp-image-9639" title="yacht vierwaldstaettersee luzern 01" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/yacht-vierwaldstaettersee-luzern-01-500x312.jpg" alt="" width="500" height="312" /></a></p>
<p>Die Luzerner Luxusyacht ist 49 Meter lang, 8.3 Meter breit, hat einen Tiefgang von 1.09 Metern und eine Seitenhöhe von 2.35 Metern. Unterwegs sein wird die Yacht mit maximal 28 km/h, angetrieben wird sie von einem Diesel- und einem Elektromotor und Platz hat sie für 300 Gäste. Die Kosten dieser Yacht belaufen sich auf 5.5 Millionen Franken.</p>
<h2>Schnupper-Rundfahrten am 5. Mai 2012</h2>
<p>Am Samstag, 5. Mai 2012, hast du die Möglichkeit, die Panorama-Yacht auf einer 45-minütigen Rundfahrt auf Herz und Nieren zu testen. Bestaune die Wasserterasse und das Cabriolet-Dach und geniesse den exklusiven Fahrkomfort auf dem Vierwaldstättersee.</p>
<p>Die Rundfahrten starten jeweils um 10:00, 11:00, 13:00, 14:00, 15:00 und 16:00 Uhr und kosten pro Person bloss 5 Franken. Kinder bis 16 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen fahren gratis. Die Billette sind vor Ort an der Brücke 3 erhältlich, Reservationen sind nicht möglich, GA und Halbtax sind auf diesen Schnupper-Rundfahrten nicht gültig. Die Fahrten starten und enden in Luzern (Brücke 3, vor dem KKL), ohne Zwischenhalte.</p>
<h2>Noch Fragen?</h2>
<ul>
<li><a href="http://www.lakelucerne.ch/fileadmin/lakelucerne/redakteur/Internet_PDF/Neue_Panorama-Yacht/2012_PP_Neue_Panorama_Yacht.pdf">Info-Flyer zur Panorama-Yacht auf dem Vierwaldstättersee (mit Fahrplan)</a></li>
<li><a href="http://www.lakelucerne.ch/de/ueber-uns/fotogalerie/neue-panorama-yacht.html">Videos</a></li>
<li><a href="http://www.lakelucerne.ch/de/angebote/panorama-yacht.html">Offizielle Website</a></li>
<li><a href="http://www.shiptec.ch/">Shiptec Lucerne</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Nie mehr Probleme mit dem Cisalpino? Was der Nachfolger des Pendolino können muss.</title>
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		<comments>http://schweizweit.net/2012/04/17/cisalpino-pendolino-probleme-sbb-der-nachfolger/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 10:22:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[SBB]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=9614</guid>
		<description><![CDATA[Die SBB hat eine Bestellung für die Nachfolge des Cisalpino ausgeschrieben. Hier erfahrt ihr, was der alles können muss.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/04/17/cisalpino-pendolino-probleme-sbb-der-nachfolger/" title="Permanent link to Nie mehr Probleme mit dem Cisalpino? Was der Nachfolger des Pendolino können muss."><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/cisalpino-sbb-190x142.jpg" width="190" height="142" alt="Post image for Nie mehr Probleme mit dem Cisalpino? Was der Nachfolger des Pendolino können muss." /></a>
</p><p>Gestern informierte die SBB die Medien über die bereits angekündigte Ausschreibung von 29 neuen Zügen. Diese sollen im Nord-Süd-Verkehr eingesetzt werden und gelten als Nachfolger des Cisalpino (oder <em>Pendolino</em>, wie manche ihn nennen). Für die 29 neuen Triebfahrzeuge will die SBB rund 800 Millionen Franken ausgeben, pro Zug also etwa 27.5 Millionen.</p>
<p>Ab Ende 2017, also in etwas mehr als fünfeinhalb Jahren, sollen die ersten dieser Züge eingesetzt werden. Mit ihrer internationalen Zulassung können die Züge auch in die Zentren unserer Nachbarländer rollen.</p>
<p>Dank diesen Zügen soll es in Zukunft auch auf der Nord-Süd-Strecke mehr <a href="http://www.youtube.com/user/unterwegszuhause2012/videos">&#8220;unterwegs zuhause&#8221;-Momente</a> geben. An dieser Stelle möchte ich gerne kurz den Hinweis auf die sehr hörenswerte &#8220;Spezial Morgeshow SBB&#8221; von Radio Zürisee geben: <a href="http://www.radio.ch/de/programm/spezialmorgeshowsbb/">Die Aufzeichnung findet ihr hier.</a></p>
<div class='ta-box ta-info'>
					<div class='ta-box-content'>Grundsätzliche Infos zur erwähnten Ausschreibung habt ihr gestern bereits in den Medien gefunden. Ich habe mir die Ausschreibung nun genau angeschaut und möchte euch heute erzählen, was die Züge so alles können müssen, beziehungsweise was in der Ausschreibung verlangt wird.</div></div>
<h2>International mit hoher Geschwindigkeit unterwegs</h2>
<p>Gemäss Ausschreibung sollen die Züge nicht nur in der Schweiz, in Italien und in Deutschland verkehren können, wie man gestern schon in den Medien lesen konnte, sondern auch in Österreich.</p>
<p>Die 200 Meter langen Züge soll es in zwei Varianten geben. Einmal mit einem Restaurant-Wagen (Type 1), und einmal ohne Restaurant, dafür mit einem zusätzlichen Zweitklass-Wagen (Type 2). Zwei Züge (vermutlich je ein Type 1 und ein Type 2) sollen zu einer Gesamtlänge von 400 Metern zusammengekuppelt werden können. Total wird es 19 Züge vom Type 1 geben, 10 Züge sollen mit der Variante Type 2 hergestellt werden.</p>
<p>Die Höchstgeschwindigkeit der Züge muss mindestens 249 km/h betragen.</p>
<h2>Hoher SBB-Standart soll beibehalten werden</h2>
<p>In ihrer Ausschreibung verlangt die SBB, dass die Züge die gewohnten SBB-Standarts bezüglich Sicherheit, Kundenbedürfnisse und für Reisende mit einer Behinderung erfüllen.</p>
<p>Die Züge müssen in der Lage sein, schnell zu beschleunigen und auch wieder rasch bremsen zu können. Das hilft der SBB, den Fahrplan einzuhalten und den Kundinnen und Kunden einen attraktiven Fahrplan anbieten zu können.</p>
<p>Die Türen der einzelnen Waggons sollen so designt werden, dass ein hoher und rascher Passagierfluss gewährleistet ist. Es sollen also möglichst rasch, möglichst viele Reisende ein- und aussteigen können.</p>
<p>Wie oben schon erwähnt, gibt es die Möglichkeit, zwei Einheiten von je 200 Metern Länge zu einem Zug von total 400 Metern Länge zusammenzufügen. Dieses An- und Abkuppeln benötigt immer auch Zeit. In der Ausschreibung verlangt die SBB, dass dieser Vorgang maximal 2 Minuten dauert.</p>
<p>Hinzu kommen Ausstattungen, welche heute bei den Kundinnen und Kunden als selbstverständlich gelten:</p>
<ul>
<li>Klimaanlage</li>
<li>Attraktives Innendesign</li>
<li>Eine attraktive 1. Klasse, welche sich deutlich von der 2. Klasse unterscheidet</li>
</ul>
<p>Ausserdem konnte man schon gestern in den Medien lesen, dass die Züge über eine Auslastungsanzeige innen und aussen sowie eine elektronische Sitzplatzreservierung verfügen.</p>
<p>Die Züge sollen in zwei Varianten offeriert werden.</p>
<p>Bei der Variante 1 ist das Boarding-Konzept, beziehungsweise die Höhe des Einstiegs, frei wählbar. Es muss einfach analog dem Gleichstellungsgesetz gewährleistet sein, dass es auch für Fahrgäste mit einer Behinderung die Möglichkeit gibt, mitzureisen.</p>
<p>In der Variante 2 sind alle Wagen so gestaltet, dass Reisende mit einer Behinderung selbständig ein- und aussteigen können, der Einstieg befindet sich also auf Perronhöhe.</p>
<p>Die Mindest-&#8221;Lebensdauer&#8221; dieser neuen Züge soll 25 Jahre betragen; das Fahrgestell und die Grundstruktur soll sogar 40 Jahre halten.</p>
<h2>Unterhalt beim Hersteller</h2>
<p>Die Bieter sollen auch gleich eine Option offerieren, bei welcher die SBB ihnen den Unterhalt der Züge überlassen kann. Und dies für den Zeitraum von 15 Jahren, beginnend ab der Auslieferung des letzten Fahrzeuges, mit der Möglichkeit einer Verlängerung des Zeitraumes.</p>
<p>Dabei soll der Unterhalt auf einem Grundstück und durch Mitarbeiter der Herstellerfirma gewährleistet sein, wobei der Hersteller selber entscheiden kann, wo dies ist. (Es muss also nicht zwingend in der Schweiz sein.)</p>
<p>Interessant wird es dann, wenn es um die Bezahloptionen geht. Der Preis soll in einer der folgenden Währungen genannt werden:</p>
<ul>
<li>CHF (Schweizer Franken)</li>
<li>EUR (Euro)</li>
<li>USD (US-Dollar)</li>
<li>GBP (Britisches Pfund)</li>
<li>YEN (Japanischer Yen)</li>
</ul>
<p>&#8220;Japanischer Yen?&#8221;, mag man sich nun vielleicht fragen. Ja. Es ist nicht ausgeschlossen, dass zum Beispiel <a href="http://www.hitachi-rail.com/">Hitachi Rail</a> zu den Bietern gehört. Im Vorfeld der Ausschreibung hat die SBB nämlich nicht nur mit den Japanern, sondern auch mit diesen Unternehmen Gespräche geführt: <a href="http://www.ansaldobreda.it/">AnsaldoBreda</a> (Italien), <a href="http://www.alstom.com/">Alstom</a> (Frankreich), <a href="http://www.bombardier.com/">Bombardier</a> (Kanada), <a href="http://www.caf.es/caste/home/index.php">CAF</a> (Spanien), <a href="http://www.siemens.com/entry/de/de/">Siemens</a> (Deutschland), <a href="http://www.stadlerrail.com/">Stadler</a> (Schweiz), <a href="http://www.talgo.com/index.php/es/home.php">Talgo</a> (Spanien).</p>
<h2>Letzter Zug: 2020</h2>
<p>Wie schon erwähnt, könnten die ersten dieser Züge ab Ende 2017 verkehren. Die Abnahme aller 29 Züge soll spätestens im ersten Quartal 2020 abgeschlossen sein.</p>
<h2>Die Kriterien für die Ausschreibung</h2>
<p>Für die Bieter besonders interessant zu wissen ist es, nach welchen Kriterien die Offerten geprüft werden. Vielleicht interessiert das auch euch.</p>
<p><strong>1. Kriterium: Das Kosten-Nutzen-Verhältnis (Gewichtung 40%)</strong></p>
<p>Dieses Kriterium ist in vier Untersegmente aufgeteilt. Da wären zum einen die Investitionskosten, welche 50% zum Kriterium und somit 20% zum Gesamtauftrag beitragen.</p>
<p>Als nächstes werden die Energiekosten und Trassengebühren über 25 Jahre genannt. Diese fallen beim Kriterium mit 20% ins Gewicht, was für den Gesamtauftrag 8% bedeutet.</p>
<p>Der dritte Punkt betrifft die Wartungskosten über die Lebensdauer von 25 Jahren. Diese fallen mit 17.5 (Kriterium 1), beziehungsweise 7% (Gesamtauftrag) ins Gewicht.</p>
<p>Und als letzter Punkt für das erste Kriterium werden die externen Wartungskosten mit 12.5% beziehungsweise 5% genannt.</p>
<p><strong>2. Kriterium: Innovation (Gewichtung: 25%)</strong></p>
<p>Bei der Innovation gibt es neun Unterkriterien, die betreffend Kriterium und Gesamtauftrag folgendermassen gewichtet werden:</p>
<ol>
<li>Designkonzept (35% / 8.75%)</li>
<li>Technische Innovation (20% / 7%)</li>
<li>Unterhalts-Konditionen(10% / 3.5%)</li>
<li>PRM-Konzept (für Personen mit Behinderung) (10% / 3.5%)</li>
<li>Kommunikations-Konzept (5% / 1.75%)</li>
<li>Sicherheit(5% / 1.75%)</li>
<li>Implementierung (5% / 1.75%)</li>
<li>Handgepäck-Konzept (5% / 1.75%)</li>
<li>Passagier-Fluss &#8211; Konzept (5% / 1.75%)</li>
</ol>
<p><strong>3. Kriterium: Technik (Gewichtung 20%)</strong></p>
<p>Hier werden folgende Punkte bewertet:</p>
<ul>
<li>Technisches Design</li>
<li>Dokumentation</li>
<li>Tests und Inspektionen</li>
<li>Training</li>
<li>Andere nicht-funktionale Anforderungen</li>
<li>Fahrgestell</li>
<li>Drehgestell</li>
<li>Stromversorgung</li>
<li>Traktion</li>
<li>Bremssystem</li>
<li>Hilfs- und Nebenleistungen</li>
<li>Innenraum (inklusive Maschinenraum, Frachtraum, Führerstand)</li>
<li>Zentrale Kontroll- und Kommunikationssysteme auf den Wagen und Zügen</li>
<li>Leittechnik und Kommunikation mit dem Gesamtsystem</li>
</ul>
<p><strong>4. Kriterium: Vertragserfüllung, Setup, und behördliche Zulassung (Gewichtung 15%)</strong></p>
<p>Diese 15% verteilen sich auf 7 Unterkriterien:</p>
<ol>
<li>Projekt-Setup (25% / 3.75%)</li>
<li>Behördliche Zulassung (25% / 3.75%)</li>
<li>Kommerzielle Konditionen (20% / 3%)</li>
<li>Prozesse (10% / 1.5%)</li>
<li>Dienstleistungen, Garantien (10% / 1.5%)</li>
<li>Rechte an geistigem Eigentum (5% / 0.75%)</li>
<li>Andere rechtliche Angelegenheiten (5% / 0.75%)</li>
</ol>
<h2>Arbeitnehmer-Schutz</h2>
<p>Die SBB erteilt öffentliche Aufträge nur an Unternehmen, welche &#8211; sofern die Arbeit oder Dienstleistungen in der Schweiz erfolgen &#8211; garantieren können, dass sie die arbeitsrechtlichen Konditionen einhalten und Männer sowie Frauen auch hinsichtlich der Entlöhnung gleich behandeln.</p>
<p>Wird der Auftrag ausserhalb der Schweiz ausgeführt müssen die Unternehmen garantieren, dass sie sich an die grundsätzlichen Arbeiter-Standards der International Labour Organisation und die Schweizer <a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/1/172.056.11.de.pdf">Verordnung über das öffentliche Beschaffungswesen (VöB)</a> halten, wo Punkt 7 regelt:</p>
<blockquote><p>Als Arbeitsbedingungen gelten die Gesamtarbeitsverträge und die Normalarbeitsverträge und, wo diese fehlen, die tatsächlichen orts- und berufsüblichen Arbeitsbedingungen.</p>
<p>Wird die Leistung im Ausland erbracht, so hat die Anbieterin oder der Anbieter zumindest die Einhaltung der Kernübereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation nach Anhang 2a zu gewährleisten.</p></blockquote>
<h2>Die Ausschreibung in voller Länge</h2>
<p>Wer Interesse hat und <a href="https://www.simap.ch/shabforms/COMMON/search/searchresultDetail.jsf">die Ausschreibung in voller Länge lesen</a> möchte, kann dies auf der Website simap.ch gerne tun.</p>
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<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=r6t9p9RUNQo:FslYaHNqJjA:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=r6t9p9RUNQo:FslYaHNqJjA:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?i=r6t9p9RUNQo:FslYaHNqJjA:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=r6t9p9RUNQo:FslYaHNqJjA:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=r6t9p9RUNQo:FslYaHNqJjA:YwkR-u9nhCs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=YwkR-u9nhCs" border="0"></img></a>
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		<title>Alles neu, macht der… April</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/schweizweit/~3/uoWJMaDhSGU/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2012/04/13/alles-neu-macht-der-april/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 09:32:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin wieder zurück aus den Ferien und starte mit neuer Energie wieder in den Alltag! Für schweizweit.net gibt es dabei ein paar positive Veränderungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/04/13/alles-neu-macht-der-april/" title="Permanent link to Alles neu, macht der… April"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/155969722_0bfbad140e_m-190x118.jpg" width="190" height="118" alt="Post image for Alles neu, macht der… April" /></a>
</p><p>Es ist nun schon einige Zeit her, seit ich das letzte Mal einen Artikel für schweizweit.net geschrieben habe. Um genau zu sein war das irgendwann um den 12. März dieses Jahres. Da habe ich &#8220;<a href="http://schweizweit.net/2012/04/05/erste-zuege-ohne-lokfuehrer-ab-2014-australien/">Erste Züge ohne Lokführer ab 2014</a>&#8221; geschrieben und auf den 5. April programmiert. Danach ging ich über den grossen Teich nach Florida und genoss dort ein paar schöne Tage.</p>
<p>Inzwischen bin ich zurück, habe mich im Alltag eingelebt und ab heute bin ich wieder mit dem Zug unterwegs.</p>
<p>Als ich drüben in Florida und auf Kreuzfahrt war, habe ich bewusst auf jeglichen Kontakt nach Hause verzichtet. Keine Emails, keine News, nichts. Kein Internet, die ganzen zwei Wochen lang. Ich habe es genossen! ;-) Auch wenn manche es vielleicht nicht so ganz verstehen können:</p>
<blockquote><p>Und ich könnte durchaus auch 2 Wochen offline verbringen. Aber ehrlich gesagt, wenn ich die Möglichkeit hätte, dann würde ich wahrscheinlich trotzdem zumindest alle 2 Tage kurz reinschauen. Ob irgendwelche wichtigen E-Mails da sind.<br />
<em>Daniel, <a href="http://schweizweit.net/2012/03/20/royal-caribbean-freedom-of-the-seas-kreuzfahrt-karibik/#comment-45873">in einem Kommentar</a> auf schweizweit.net</em></p></blockquote>
<p>Nun, wenn ich jetzt behaupten würde, es seien in diesen zwei Wochen keine wichtigen Emails reingekommen, würde ich einige von euch Leserinnen und Lesern vor den Kopf stossen. Aber ich sage es mal so: Es sind keine Mails reingekommen, die nicht auch im April noch beantwortet werden konnten.</p>
<p>Und wie es nun einmal so ist, wenn man gewissen Dinge mit ein wenig Abstand betrachten kann: Man macht sich Gedanken über dies und jenes.</p>
<p>Auf der Rückreise überlegte ich mir dann auch, wie es mit schweizweit.net weitergehen soll. Bin ich auf dem richtigen Weg? Müssen einige Dinge geändert werden?</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/tastatur.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>Ich kam zum Schluss, dass ich einige Dinge falsch gemacht habe. Und das will ich nun korrigieren. Inhaltlich war es zum Beispiel nicht immer klug, was ich brachte. Da wird es ein paar Änderungen in der inhaltlichen Ausrichtung geben.</p>
<p>Auch nicht ideal ist es, dass ich grundsätzlich stur jede Woche jeweils am Dienstag und Donnerstag einen Artikel online stelle. Das kann dann dazu führen (und tat es genug oft auch), dass ich in letzter Sekunde noch irgendeinen Artikel schreibe, nur damit ich &#8220;pünktlich&#8221; auf den Donnerstag etwas online stellen kann. Das war quatsch! Von nun an schreibe ich, wenn es etwas zu schreiben gibt und ich auch wirklich Zeit dafür habe, ansonsten halte ich die Klappe.</p>
<p>Ich fragte mich auch, wie ich überhaupt je auf den Gedanken kommen konnte, immer &#8220;pünktlich&#8221; am Dienstag und Donnerstag einen Artikel schreiben zu &#8220;müssen&#8221;. Wahrscheinlich dachte ich einfach, das machen die Medien so, das sollte ich auch so machen. Die haben eine Deadline, zu welcher das Produkt erscheint und zu welcher eine bestimmte Anzahl (Zeitungs-)Seiten gefüllt sein muss. Und so dachte ich vermutlich, ich müsste auch zu einem bestimmten Zeitpunkt mein Produkt (= Artikel) veröffentlichen.</p>
<p>Diese Denkweise war natürlich Blödsinn und führte zu Qualitätseinbussen. Die neuen Medien, die Blogs erlauben es einem ja gerade, neue Wege zu beschreiten, nicht alles den bisherigen Medien nachmachen zu müssen.</p>
<p>Bisher war es also so, dass ich pro Woche zwei Artikel (+ einen Wochenrückblick) online stellte. In Zukunft kann es sein, dass ich mal zwei, drei oder mehr Artikel online stelle, in anderen Wochen dann aber vielleicht auch mal nur einen oder gar keinen, wenn gerade nichts läuft oder ich kaum Zeit finde. Im Schnitt dürfte es sich wohl auf irgendwas zwischen einem und zwei Artikeln pro Woche einpendeln. Dafür habe ich nun die Möglichkeit, dem einzelnen Artikel mehr Zeit zu widmen. Und ich stehe nicht mehr unter (selber verursachtem) Zeitdruck. Das hat für euch den Vorteil, dass die Qualität der Artikel mit Sicherheit steigen wird. :)</p>
<p>Damit komme ich auch jenen Stimmen entgegen, welche in der Vergangenheit beanstandeten, ich schriebe zu viele Artikel. Vorallem, seit ich <a href="http://schweizweit.net/2007/08/06/immer-auf-dem-neusten-stand-sein-bei-schweizweitnet/">den Newsletter</a> anbiete, wurde ich immer wieder mit diesem Vorwurf konfrontiert.</p>
<h2>Der Wochenrückblick</h2>
<p>Bei einigen Lesern sehr beliebt waren jeweils die Links im Wochenrückblick. Soweit ich weiss gibt es nirgends sonst auf so engem Raum eine so konzentrierte Ansammlung von Links über den Schweizer ÖV. Deshalb möchte ich euch auch in Zukunft gerne weiterhin mit solchen Links versorgen.</p>
<p>Ab sofort geschieht dies noch zeitnaher als bisher. In der Vergangenheit musstet ihr jeweils bis zum nächsten Montag warten, um den Wochenrückblick lesen und die Links anklicken zu können. Neu gibt es den Wochenrückblick in der bisherigen Form nicht mehr, denn die Links werden über meine Kanäle auf <a href="http://twitter.com/andreashobi">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/schweizweit.net">Facebook</a> noch rascher als je zuvor zu euch gebracht!</p>
<p>Darum: Folgt mir jetzt auf <a href="http://twitter.com/andreashobi">Twitter</a> und auch auf <a href="http://www.facebook.com/schweizweit.net">Facebook</a>, um in Zukunft nichts zu verpassen! Und noch wichtiger: <a href="http://schweizweit.net/2007/08/06/immer-auf-dem-neusten-stand-sein-bei-schweizweitnet/">Abonniert den Newsletter!</a></p>
<p><strong>Ich bin gespannt, wie euch schweizweit.net in Zukunft gefallen wird und freue mich über sämtliche Rückmeldungen, Vorschläge und Feedbacks!</strong></p>
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<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=uoWJMaDhSGU:E_tyQt8FltQ:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=uoWJMaDhSGU:E_tyQt8FltQ:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?i=uoWJMaDhSGU:E_tyQt8FltQ:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=uoWJMaDhSGU:E_tyQt8FltQ:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=uoWJMaDhSGU:E_tyQt8FltQ:YwkR-u9nhCs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=YwkR-u9nhCs" border="0"></img></a>
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		<title>Wochenrückblick 14|12</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/schweizweit/~3/rZxflojExX8/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2012/04/09/wochenruckblick-1412/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 08:49:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter anderem im heutigen Wochenrückblick: Werben um Gefühle, garantierte Sitzplätze und ein Zug mit zwei Gesichtern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/04/09/wochenruckblick-1412/" title="Permanent link to Wochenrückblick 14|12"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/SBB-ETR-610-014-P1090582-NET-190x126.jpg" width="190" height="126" alt="Post image for Wochenrückblick 14|12" /></a>
</p><p>Mit frischer Energie aus den Ferien zurück präsentiere ich euch heute den neuen Wochenrückblick.</p>
<p>Auch heute dürfte es wieder für jeden etwas dabei haben! ;-)</p>
<p>Unter anderem im heutigen Wochenrückblick: Werben um Gefühle, garantierte Sitzplätze und ein Zug mit zwei Gesichtern.</p>
<p><center><script src="http://widgets.paper.li/javascripts/init.js" type="text/javascript"></script><br />
<script>
  Paperli.PaperWidget.Show({
    pid: 'andreashobi/1307910467',
    width: 500,
    background: '#000000'
  })
</script></center></p>
<h3>Meldungen aus dem öffentlichen Verkehr</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.michaelschilliger.ch/2012/03/platz-ist-geld/">Platz ist Geld</a></li>
<li><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Werben-um-Gefuehle/story/23507610">Werben um Gefühle</a></li>
<li><a href="http://www.fr-online.de/wirtschaft/luxus-mobilitaet-hohe-fahrkosten-belasten-beziehungen,1472780,11955746.html">Hohe Mobilitätskosten belasten Beziehungen</a></li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/einsteigen-umsteigen-und-ankommen_1.16251461.html">Einsteigen, umsteigen und ankommen</a></li>
<li><a href="http://www.20min.ch/schweiz/dossier/oevau/story/16833583">&#8220;Wir garantieren keinen Sitzplatz&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.obwaldnerzeitung.ch/nachrichten/politik/schweiz/Der-Stehplatz-im-Zug-wird-salonfaehig;art331,167702">Der Stehplatz im Zug wird salonfähig</a></li>
<li><a href="http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/pilotprojekt-der-sbb-in-aarau-passagiere-sollen-sich-auf-perron-verteilen-123221573">Pilotprojekt: Passagiere sollen sich auf Perron verteilen</a></li>
<li><a href="http://www.bahnonline.ch/wp/45199/bvb-wagenfuehrerin-mit-laserpointer-geblendet.htm">Laserpointer: Täter festgenommen</a></li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/magazin/mobil/ein_zug_zwei_gesichter_1.16138853.html">Ein Zug, zwei Gesichter</a></li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/stadt_und_region/freispruch_fuer_zwei_securitrans-angestellte_1.15917349.html">Freispruch für zwei Securitrans-Angestellte</a></li>
<li><a href="http://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/kantone/zug/Raubueberfall-aufgeklaert-es-waren-Asylbewerber;art93,166207">Raubüberfall beim Bahnhof Steinhausen aufgeklärt</a></li>
<li><a href="http://www.bahnonline.ch/wp/45107/zuerich-hb-mutmasslicher-skimming-taeter-verhaftet.htm">Mutmasslichen Skimming-Täter im Zürcher HB verhaftet</a></li>
<li><a href="http://www.grenchnertagblatt.ch/solothurn/bei-schwarzfahrern-sind-justitia-die-haende-gebunden-122872161">Ab diesem Frühling kann Schwarzfahren wieder zu einer Strafanzeige führen</a></li>
<li><a href="http://blog.bazonline.ch/unserekleinestadt/index.php/751/die-taxi-revolution/">Basel: Die Taxi-Revolution</a></li>
<li><a href="http://www.brelson.com/2011/10/sit-down-on-overground-prepare-for-war/">Wie man in der Londoner U-Bahn einen Sitzplatz ergattern kann</a></li>
</ul>
<h3>Schweizweit</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/die-schweiz-als-zitrone_1.16237248.html">Die Schweiz als Zitrone</a></li>
<li><a href="http://www.tageswoche.ch/de/2012_12/international/409322/Die-Gesellschaft-hat-auf-%C2%ABlive%C2%BB-umgeschaltet.htm">Die Gesellschaft hat auf &#8220;live&#8221; umgeschaltet</a></li>
<li><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Die-Schweiz-bekommt-mehr-GratisInternet/story/28202699">Die Schweiz bekommt mehr Gratis-Internet</a></li>
</ul>
<h3>Weltweit</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/silicon-demokratie/roboterjournalismus-texte-in-null-komma-nichts-11705776.html">Texte in null Komma nichts</a></li>
<li><a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=27289">Zeitungsverlage sind die Verlierer der letzten fünf Jahre</a></li>
</ul>
<div class="feedflare">
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		<title>Erste Züge ohne Lokführer ab 2014!</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/schweizweit/~3/KBxwYikvC2U/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2012/04/05/erste-zuege-ohne-lokfuehrer-ab-2014-australien/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 08:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Australien plant ab 2014 führerlose Züge einzuführen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/04/05/erste-zuege-ohne-lokfuehrer-ab-2014-australien/" title="Permanent link to Erste Züge ohne Lokführer ab 2014!"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/australien-190x126.jpg" width="190" height="126" alt="Post image for Erste Züge ohne Lokführer ab 2014!" /></a>
</p><p>Mit meinen 27 Jahren stehe ich noch ziemlich am Beginn meines Berufslebens und habe noch einiges vor mir. Zahlreiche Veränderungen werden bis zu meiner Pension irgendwann so zwischen den Jahren 2050 und 2055 auf mich zukommen; einige Veränderungen wähle ich selber &#8211; zum Beispiel, indem ich den Job aus eigener Initiative wechsle &#8211; zu anderen Veränderungen werde ich gezwungen &#8211; zum Beispiel, wenn (m)ein Job von der Bildfläche verschwindet.</p>
<p>Ich denke nicht, dass es den Job des Zugbegleiters &#8211; so wie wir ihn heute kennen &#8211; in 10 bis 15 Jahren noch exakt so existieren wird. <a href="http://schweizweit.net/2010/07/01/fasttrack-siemens-sbb-rfid-chip-handy/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Chipkarten</a> &amp; Co. lassen grüssen. Eine Entwicklung, die (mit etwas sachlicher Distanz betrachtet) zu begrüssen ist, denn schliesslich muss sich ein Unternehmen weiterentwickeln und mit der Zeit gehen, um auch weiterhin bestehen zu können.</p>
<p>Sprich: Ich halte die Augen offen und beobachte sehr genau, was sich in der Schweiz, aber auch im Ausland so tut und welche Veränderungen auf uns zukommen.</p>
<p>Und so fiel dann mein Blick auch auf Australien. Dort gibt es eine Veränderung, die weniger uns Zugbegleiter, sondern eher die Lokführer betrifft.</p>
<p>Bereits ab 2014 sollen in Australien erste führerlose Züge verkehren.</p>
<p>Ja, ihr habt richtig gelesen: Züge, die ohne Lokführer von A nach B fahren.</p>
<p>Wer schon einmal in Paris oder Lausanne mit der Metro fuhr, kennt etwas ähnliches vielleicht. Auch dort gibt es Züge, die ohne Lokführer verkehren.</p>
<p>Was die Australier vorhaben, ist aber noch viel gigantischer. Ein privater Bergbaukonzern besitzt dort rund 1&#8217;500 Kilometer Eisenbahnlinien, 148 Lokomotiven und 9&#8217;400 Eisenbahnwaggons.</p>
<p>Für 518 Millionen US-Dollar (ca. 480 Mio CHF) soll nun in dieses Schienennetz und das Rollmaterial investiert werden, so dass die Züge dann ohne Lokführer verkehren können.</p>
<p>Bei diesen Zügen handelt es sich nicht um Personen-, sondern um Güterzüge mit rund 2.4 Kilometern Länge und im Schnitt 31&#8217;000 Tonnen Gewicht. (Zum Vergleich: Ein SBB-Doppelstockzug mit acht Wagen wiegt 480 Tonnen, die dazugehörende Lok 84 Tonnen.)</p>
<p>Erste Tests werden im Jahr 2014 gemacht. Ich bin gespannt, wie sich dieses Experiment entwickelt und werde die Geschichte auf jeden Fall im Auge behalten.</p>
<p>Wer mehr über diese führerlosen Güterzüge erfahren möchte, findet zusätzliche Informationen <a href="http://www.zukunft-mobilitaet.net/8377/zukunft/rio-tinto-autohaul-autonomer-gueterzug/" target="_blank">drüben bei zukunft-mobilitaet.net</a>.</p>
<h2>Nachtrag:</h2>
<p>Auch London plant, innert zwei Jahren führerlose U-Bahn-Züge einzuführen. Laut Bürgermeister Boris Johnson geschieht dies unter anderem auch wegen den Gewerkschaften und den Streiks der Fahrer.</p>
<p>Mehr dazu auf der Website des &#8220;Telegraph&#8221;: <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/politics/london-mayor-election/mayor-of-london/9109481/Boris-Johnson-pledges-to-introduce-driverless-tube-trains-within-two-years.html">Boris Johnson pledges to introduce driverless tube trains within two years</a></p>
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=KBxwYikvC2U:8nf_mIkSFgQ:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=KBxwYikvC2U:8nf_mIkSFgQ:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?i=KBxwYikvC2U:8nf_mIkSFgQ:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=KBxwYikvC2U:8nf_mIkSFgQ:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=KBxwYikvC2U:8nf_mIkSFgQ:YwkR-u9nhCs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=YwkR-u9nhCs" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/schweizweit/~4/KBxwYikvC2U" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Es ist unmöglich, alles zu wissen | Nec scire fas est omnia</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/schweizweit/~3/gj2sKmXXhTM/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2012/04/03/nec-scire-fas-est-omnia-uebersetzung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 07:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kondukteur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=9565</guid>
		<description><![CDATA[Ein Zugbegleiter, der Lateinisch spricht; damit hat der Kunde wohl nicht gerechnet...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/04/03/nec-scire-fas-est-omnia-uebersetzung/" title="Permanent link to Es ist unmöglich, alles zu wissen | Nec scire fas est omnia"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/Nec-scire-fas-est-omnia-190x106.jpg" width="190" height="106" alt="Post image for Es ist unmöglich, alles zu wissen | Nec scire fas est omnia" /></a>
</p><p><strong>Ich liebe meine beiden Jobs! Als Zugbegleiter unterwegs in den Fernverkehrszügen der SBB, aber viel mehr noch als Aufsicht Personenverkehr in Chur, beides macht sehr viel Spass. Unter anderem auch wegen dem sehr engen Kundenkontakt. Ich mag es, mit und unter Menschen zu arbeiten.</strong></p>
<p>Dass da unter tausenden Personen, mit denen ich es wöchentlich zu tun habe, auch mal einer dabei ist, der ein bisschen lästig ist, lässt sich nicht vermeiden.</p>
<p>Kürzlich hatte ich einen Fahrgast aus einem an die Schweiz angrenzenden Nachbarland. Perfektes Deutsch sprechend hatte er es offenbar darauf angelegt, mich ein wenig auf die Probe zu stellen, wenn nicht sogar provozieren zu wollen.</p>
<p>Zuerst kamen die üblichen, meinen Beruf abwertende Äusserungen. Weshalb ich nicht etwas Gescheites gelernt hätte, ob ich nichts besseres könne, etc.</p>
<p>Aus Erfahrung weiss ich, dass es nicht viel bringt, hier mit Argumenten zu kommen. Am besten nimmt man dem Gegenüber einfach den Wind aus den Segeln mit Antworten wie &#8220;Offenbar nicht&#8221; oder &#8220;Sonst stünde ich ja nicht vor Ihnen&#8221;. So ist das Gespräch am raschesten vorbei, weil der andere selten weiss, wie er darauf reagieren soll. Schliesslich rechnet er ja damit, dass ich ihm widerspreche.</p>
<p>Der bereits erwähnte Fahrgast hingegen liess nicht so schnell locker. Ziemlich am Anfang fragte er mich, wie ich denn heisse. Ich verwies auf mein Namensschild (&#8220;A. Hobi&#8221;), woraufhin der kluge Mann meinte: &#8220;A.? Ihr Vorname ist doch wohl nicht einfach nur A.? Ein Name, der nur aus einem Buchstaben besteht? A.? Was ist das denn für ein Name?&#8221;</p>
<p>&#8220;Genau so heisse ich.&#8221;, entgegnete ich ihm. &#8220;Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.&#8221;</p>
<p>Doch er hatte noch nicht genug und lief mir nach. <em>(Etwas dass ich sehr hasse! Ich mag es nicht, wenn Leute mir nachlaufen.)</em></p>
<p>&#8220;Wie lange dauert die Ausbildung zum Schaffner in der Schweiz?&#8221;, wollte er nun wissen. &#8220;Zwei Tage? Oder eher eine Woche?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich denke, das bewegt sich in etwa im gleichen Rahmen wie die Ausbildung Ihrer Schaffner in Deutschland.&#8221;, antwortete ich. &#8220;Mit 8-12 Monaten müssen sie schon rechnen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wissen Ihre Freunde und Ihre Familie denn, was sie beruflich tun? Oder verschweigen Sie es Ihnen aus Scham? Es ist doch sicher nicht leicht, einzugestehen, dass man bloss ein Schaffner ist, oder?&#8221;, fragte er nun in gespielter Freundlichkeit.</p>
<p>Ist das nun ein Mystery Shopper der SBB, der meine Grenzen ausloten möchte? Oder hat der es ernsthaft auf Provokation angelegt?</p>
<p>Ohne auf seine letzte Frage zu antworten bedankte ich mich für das nette Gespräch und sagte, dass ich nun meine Arbeit tun müsse und mich gerne ein anderes Mal wieder mit ihm unterhalten werde.</p>
<p>Doch so schnell liess der Herr nicht locker. &#8220;Ist es denn nicht genau Ihre Arbeit, den Kunden Ihre Fragen zu beantworten? Sie dürfen mir doch nicht einfach davon laufen, das ist sehr unhöflich. Sie wollen doch nicht etwa, dass ich Ihrem Arbeitgeber schreibe, dass Sie sich nicht um mich gekümmert und einen schlechten Kundenservice geboten haben.&#8221;</p>
<p>&#8220;Welche Frage in Zusammenhang mit Ihrer Reise darf ich Ihnen denn beantworten?&#8221; Ich versuchte nun, das Gespräch wieder in sachlichere Bahnen zu lenken.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px">
	<a title="Languages von KEXINO bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/kexino/5142774552/"><img src="http://farm2.staticflickr.com/1381/5142774552_8262c3d703.jpg" alt="Languages" width="500" height="281" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Sprachen: In meinen Beruf unerlässlich</p>
</div>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) <a href="http://kexino.com/">Kexino</a> (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>&#8220;Acht bis zwölf Monate, soso.&#8221;, meinte er nun. &#8220;In dieser langen Zeit gäbe es ja noch genug Möglichkeiten, Sprachen zu lernen. Oder? Aber Latein haben Sie bestimmt nicht gelernt. Nein, das ist nur etwas für die Intellektuellen. Ein Schaffner braucht das nicht. Könnte er auch gar nicht. Verstehe ich auch, ist ja nicht unbedingt die einfachste Sprache. Ich hingegen habe damals noch Latein gelernt, wissen Sie. Aber ich habe natürlich auch etwas Gescheites gelernt.&#8221;</p>
<p>Nun hatte ich die Möglichkeit, das Gespräch auf ihn und damit von mir weg zu lenken. In gespieltem Interesse fragte ich nun: &#8220;Was haben Sie denn gelernt, wenn ich fragen darf?&#8221;</p>
<p><strong>&#8220;Ich bin Journalist, wissen Sie.&#8221;</strong></p>
<p>An dieser Stelle musste ich mich sehr unter Kontrolle halten, um nicht gleich laut lachen zu müssen. &#8220;Journalist&#8221;, dachte ich mir. &#8220;Passt ja. Und der möchte mir unterstellen, nichts Gescheites gelernt zu haben&#8230;&#8221;</p>
<p>Nun kam er nochmals auf sein Latein zu sprechen: &#8220;Wissen Sie, Latein hätte Ihnen bestimmt auch nichts geschadet.&#8221;</p>
<p>Ich versuchte nun, ein wenig Rapport zu schaffen, indem ich sein &#8220;Wissen Sie&#8221;, welches er im Gespräch immer wieder einbaute, gleich miteinbezog und antwortete:</p>
<p><strong>&#8220;Wissen Sie; nec scire fas est omnia.&#8221;  </strong>*</p>
<p>Damit hätte er nun wirklich nicht gerechnet. :) Und dabei dachte ich immer, meine zwei Jahre Latein als Freifach in der Oberstufe seien für die Katz gewesen. ;-)</p>
<p>Auch wenn meine lateinische Antwort ein Widerspruch in sich ist, wenn ich auf lateinisch sage, dass man nicht alles können kann, so hat es doch seine Wirkung nicht verfehlt. Den Typen war ich nun los.</p>
<p>Was mein Gegenüber an dieser Stelle nicht wusste: Wirklich viel geblieben von meinen Lateinlektionen ist mir nicht. Ein paar Zitate von Horaz &amp; Co., damit hat es sich dann aber auch schon bald. Gottseidank setzte er das Gespräch nun nicht auf Latein fort.</p>
<p>Wobei ich fast vermute: So wirklich hat er meine Aussage gar nicht verstanden. Dass er es nun plötzlich so eilig hatte, hing wohl viel eher damit zusammen, dass er gar kein Latein spricht&#8230; ;-)</p>
<p><em>* Übersetzung: Es ist nicht möglich, alles zu wissen.</em></p>
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		<title>Jobs: Lokführer werden bei der SBB (Video)</title>
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		<comments>http://schweizweit.net/2012/03/29/jobs-fuer-bahnbegeisterte-lokfuehrer-werden-bei-der-sbb/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 08:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[SBB]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Video erfahrt ihr sehr viel über den Beruf des Lokführers bei der SBB.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/03/29/jobs-fuer-bahnbegeisterte-lokfuehrer-werden-bei-der-sbb/" title="Permanent link to Jobs: Lokführer werden bei der SBB (Video)"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/Lokfuehrer-werden-beider-SBB-Jobs-190x149.jpg" width="190" height="149" alt="Post image for Jobs: Lokführer werden bei der SBB (Video)" /></a>
</p><p>Die SBB experimentiert zur Zeit ein bisschen mit den Sozialen Medien. Unter anderem auf <a href="https://twitter.com/#!/sbbnews">Twitter</a>, <a href="https://www.facebook.com/sparbillette">Facebook</a> oder <a href="http://www.youtube.com/user/skamerad72?feature=watch">Youtube</a>.</p>
<p>Und das finde ich auch gut so. Auf diese Weise erreichen wir Leute, die wir ansonsten nur schwer erreichen können. Zum Beispiel geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für den Lokführer-Beruf. Diese sollen zum Beispiel mit diesem Video angesprochen werden:</p>
<p><center><iframe width="500" height="254" src="http://www.youtube.com/embed/UC5yDCt0Wwk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center></p>
<p>Wenn du schon immer einmal mit dem Gedanken gespielt hast, deinen Job zu wechseln, oder vielleicht sogar schon ganz konkret weisst, dass du gerne Lokführerin oder Lokführer werden möchtest, dann dürfte dich dieser Film interessieren.</p>
<p>In rund zwölfeinhalb Minuten erfährst du zwar nicht alles, aber doch schon recht viel über die Aufgaben eines Lokführers. Dieser sehr spannende Job bietet einem viel Abwechslung, viel Eigenständigkeit und mit der SBB als Arbeitgeberin einen guten Lohn mit attraktiven Leistungen.</p>
<p>Alle freien Stellen bei der SBB gibt es auf <a href="http://www.sbb.ch/jobs">www.sbb.ch/jobs</a></p>
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=2JUQeZo3LYw:qXsz2bjU2q0:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=2JUQeZo3LYw:qXsz2bjU2q0:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?i=2JUQeZo3LYw:qXsz2bjU2q0:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=2JUQeZo3LYw:qXsz2bjU2q0:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=2JUQeZo3LYw:qXsz2bjU2q0:YwkR-u9nhCs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=YwkR-u9nhCs" border="0"></img></a>
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		<item>
		<title>Warren Buffett: “Jetzt in die Eisenbahn investieren!”</title>
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		<comments>http://schweizweit.net/2012/03/27/warren-buffett-jetzt-in-die-eisenbahn-investieren/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 08:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Slide]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Investment-Guru Warren Buffett bezeichnet die Eisenbahn als Zukunftstechnologie und investierte 26 Milliarden Franken. Auch du kannst in die Branche investieren!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/03/27/warren-buffett-jetzt-in-die-eisenbahn-investieren/" title="Permanent link to Warren Buffett: &#8220;Jetzt in die Eisenbahn investieren!&#8221;"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/Warren-Buffett-Bild-190x190.jpg" width="190" height="190" alt="Post image for Warren Buffett: &#8220;Jetzt in die Eisenbahn investieren!&#8221;" /></a>
</p><p>In meinem Bekannten- und Verwandtenkreis gibt es sehr viele Menschen, die einige Aktien besitzen. Auch ich bin da keine Ausnahme. Kurzfristig gibt es bei diesen Wertpapieren zwar immer wieder Höhen- und Tiefflüge, doch langfristig gesehen sind sie meistens eine geniale Investition.</p>
<p>Ich sehe das nur schon in meinem Portfolio. So habe ich zum Beispiel <a href="http://www.swissquote.ch/sq_mi/market/Detail.action?s=AAPL,1&amp;frame=true">Apple-Aktien</a> gekauft, als viele die Firma noch gar nicht kannten und der Preis bei knapp über USD 100 pro Aktie war. Ich habe die Aktien heute noch. Eine solche Rendite hätte mir kein Sparkonto der Welt bieten können. ;-)</p>
<p>Ok, dafür habe ich dann mit den Aktien von <a href="http://www.swissquote.ch/sq_mi/market/Detail.action?s=CCL,1&amp;frame=true">Carnival Cruises</a> ein bisschen ins Klo gegriffen… Zu dieser Gesellschaft gehör(t)en auch die beiden Kreuzfahrtschiffe <em>Costa Concordia</em> und <em>Costa Allegra</em>. Mit diesen Aktien bin ich momentan 26.5% im Minus, was auch nicht weiter verwunderlich ist.</p>
<p>Nachdem die Marke nun <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/costa_crociere_unglueck_image_1.15334203.html">am Boden liegt</a>, bleibt mir noch die Hoffnung, dass Costa eventuell von einem Mitbewerber aufgekauft wird. Dieser könnte dann die Marke beerdigen, die Schiffe &#8220;umspritzen&#8221; und dann mit einem besseren Management und unter einer besseren Führung neu zum Leben erwecken.</p>
<p>Ein solcher Mitbewerber wäre zum Beispiel <a href="http://www.swissquote.ch/sq_mi/market/Detail.action?s=royal%20caribbean,1&amp;frame=true">Royal Caribbean</a>. Momentan cruise ich <a href="http://schweizweit.net/2012/03/20/royal-caribbean-freedom-of-the-seas-kreuzfahrt-karibik/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb">mit einem der RCL-Schiffe durch die Karibik</a> und ja, auch an diesem Unternehmen bin ich beteiligt. :)</p>
<p>Es hört sich immer toll an, wenn man sagen kann, man sei Miteigentümer mehrerer Luxus-Kreuzfahrtschiffe. ;-) Auch wenn mir schlussendlich vielleicht gerade einmal ein paar Schrauben und Muttern gehören&#8230;</p>
<h2>Warren Buffett und sein Investment-Tipp</h2>
<p>Im Herbst 2011 hörte ich zum ersten Mal davon, dass der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Warren_Buffett">Investment-Guru Warren Buffett</a> die Eisenbahn als Zukunftstechnologie betrachtet.</p>
<p>Vor zwei Jahren investierte er sogar 26 Milliarden Dollar in die amerikanische Gesellschaft <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BNSF_Railway">BNSF</a>.</p>
<p>Ich begann dann zu recherchieren und fand heraus, dass die <a href="http://www.rbs.co.uk/">Royal Bank of Scotland</a> ein Zertifikat auf den <a href="http://markets.rbsbank.ch/MediaLibrary/Document/PDF/ProductDocuments/CH0109501426/CH0109501426_DE_Factsheet.pdf">Global Railroads Total Return Index</a> anbietet, der sich aus rund 20 weltweit tätigen Bahnunternehmen zusammensetzt. Dieses Zertifikat fand ich dann ganz interessant.</p>
<p>Ich fing also an, mich mit diesem Index zu beschäftigen und prüfte, ob ich ein bisschen etwas in ihn investieren möchte. Nur schon, bis ich mir mal alle die Unternehmen (und die Medienberichte über diese Unternehmen) ein bisschen genauer angeschaut habe, dauerte es mehrere Wochen:</p>
<p><strong>Brasilien:</strong></p>
<ul>
<li>All America Latina Logistica</li>
</ul>
<p><strong>Australien:</strong></p>
<ul>
<li>Asciano Group</li>
<li>QR National</li>
</ul>
<p><strong>USA:</strong></p>
<ul>
<li>CSX</li>
<li>Kansas City Southern</li>
<li>Norfolk Southern</li>
<li>Union Pacific</li>
</ul>
<p><strong>Kanada:</strong></p>
<ul>
<li>Canadian National Railways</li>
<li>Canadian Pacific Railway</li>
</ul>
<p><strong>Japan:</strong></p>
<ul>
<li>Central Japan Railway</li>
<li>East Japan Railway</li>
<li>Keikyu</li>
<li>Keio</li>
<li>Keisei Electric Railway</li>
<li>Kinetetsu</li>
<li>Odakyu Electric Railway</li>
<li>Tobu Railway</li>
<li>Tokyu</li>
<li>West Japan Railway</li>
</ul>
<p><strong>Hong Kong:</strong></p>
<ul>
<li>MTR</li>
</ul>
<p>Die Emittentin wirbt damit, dass der Waren- und Personentransport auf der Schiene immer mehr wächst. In der Schweiz können wir ein Liedchen davon singen. Die weltweit wachsende Bevölkerung sowie die steigende Lebensqualität machen bevorstehende Optimierungen und Innovationen im Transportsystem notwendig. Zudem führen die hohen Erdölpreise zur Verteuerung der Transporte auf dem Luft-, Wasser- und Strassenweg. Davon kann der Schienenverkehr als günstige Alternative profitieren.</p>
<p>Gut möglich also, dass die oben aufgeführten Unternehmen von diesen Veränderungen profitieren und ausgezeichnet performen werden.</p>
<p>Falls auch du Interesse hast an der Eisenbahnbranche und ein bisschen Erfahrung mit Aktien, dann könnte dich dieser Index (<a href="http://www.swissquote.ch/sq_mi/market/Detail.action?s=CH0109501426,1&amp;frame=true">CH0109501426</a>) vielleicht interessieren. (Falls denn welche auf dem Markt angeboten werden.)</p>
<p><a href="http://markets.rbsbank.ch/MediaLibrary/Document/PDF/ProductDocuments/CH0109501426/CH0109501426_DE_Factsheet.pdf">Mehr Informationen dazu gibt es im Factsheet&#8230;</a></p>
<div class='ta-box ta-important'>
					<div class='ta-box-content'>Dieser Artikel soll keine Aktienempfehlung sein. Wer Aktien eines der aufgeführten Unternehmen kauft, handelt auf eigenes Risiko. Ich lehne jegliche Haftung ab!</div></div>
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		<title>Zug um Zug | Ticket to Ride | Auch für iPad &amp; iPhone</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/schweizweit/~3/Z11Yw3e6kY0/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2012/03/22/zug-um-zug-ticket-to-ride-auch-fur-ipad-iphone/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 08:11:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Review]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=9456</guid>
		<description><![CDATA[Für das iPad gibt es zahlreiche tolle Spiele. Eines der besten ist "Ticket to Ride", welches ich euch heute vorstelle.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/03/22/zug-um-zug-ticket-to-ride-auch-fur-ipad-iphone/" title="Permanent link to Zug um Zug | Ticket to Ride | Auch für iPad &#038; iPhone"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/Foto-1-190x142.jpg" width="190" height="142" alt="Post image for Zug um Zug | Ticket to Ride | Auch für iPad &#038; iPhone" /></a>
</p><p>Meine Freundin und ich arbeiten beide unregelmässig. Das hat Vor- und Nachteile. Verglichen mit Paaren, die beide zu Geschäftsöffnungszeiten arbeiten, sehen wir uns vergleichsweise wenig. Wenn ich uns aber mit Paaren vergleiche, bei denen ein Partner unregelmässig und der andere regelmässig arbeitet, sehen wir uns vergleichsweise eher öfters, weil wir uns immer ein bisschen absprechen können. Was ich damit sagen möchte: Wir sehen uns zwar nicht wahnsinnig oft, aber beklagen können wir uns auch nicht.</p>
<p>Wenn wir dann aber mal die Möglichkeit haben, ein wenig Zeit miteinander zu verbringen, dann wollen wir natürlich nicht einfach bloss nur stundenlang vor der TV-Kiste hocken. Wir unternehmen lieber etwas!</p>
<p>Wenn das Wetter mitspielt, sind wir oft draussen. In der kalten Jahreszeit sind es die <a href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/sets/72157629294506159/detail/">Winterwanderungen</a>, in den warmen Monaten dann ausgedehntere Wanderungen in den Kantonen Graubünden und St. Gallen. Und natürlich stehen auch immer wieder <a href="http://www.railaway.ch/">Railaway-Angebote</a> bei uns auf dem Programm.</p>
<p>Und wenn wir nur wenige Stunden zu unserer Verfügung haben, machen wir sehr oft Spiele. In der Woche kommen so gut und gerne 3 &#8211; 8 Stunden zusammen. Und wenn wir dann mal Kinder haben, wird es vermutlich noch mehr sein.</p>
<p>Am meisten angetan hat es uns das Spiel <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(51740)a(1409578)g(16827362)url(http://www.weltbild.ch/3/13755985-1/spielwaren/ravensburger-verflixxt-gesellschaftsspiel.html)">&#8220;Verflixxt!&#8221;</a> aus dem Hause Ravensburger. Dieses Spiel gefällt uns so gut, dass wir inzwischen auch schon die Erweiterungen <strong>&#8220;Verflixxt nochmal!&#8221;</strong> und <strong>&#8220;Verflixxt hoch 2&#8243;</strong> gekauft und zigmal durchgespielt haben. Sehr empfehlenswert! <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(51740)a(1409578)g(16827362)url(http://www.weltbild.ch/3/13755985-1/spielwaren/ravensburger-verflixxt-gesellschaftsspiel.html)">Schaut es euch an!</a></p>
<p>Weitere Spiele, die wir regelmässig spielen und euch empfehlen können sind:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.ciao.de/Hotel_MB_Spiele__1194998">Hotel</a></li>
<li><a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(51740)a(1409578)g(16827362)url(http://www.weltbild.ch/3/16762225-1/spielwaren/casa-grande-spiel.html)">Casa Grande</a></li>
<li><a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(51740)a(1409578)g(16827362)url(http://www.weltbild.ch/3/16448030-1/spielwaren/schmidt-spiele-qwirkle-spiel-des-jahres-2011.html)">Qwirkle</a> (Spiel des Jahres 2011)</li>
<li><a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(51740)a(1409578)g(16827362)url(http://www.weltbild.ch/3/13814429-1/spielwaren/mb-spiel-des-lebens.html)">Spiel des Lebens</a></li>
</ul>
<p>Doch wir sitzen nicht nur oft vor diesen Brettspielen, sondern immer mal wieder auch vor dem iPad. Denn auch für die Apfel-Schiefertafel gibt es zahlreiche tolle Spiele-Apps!</p>
<p>Eines, welches uns besonders gut gefällt, ist <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p=24372&amp;a=1409578&amp;url=http%3A%2F%2Fitunes.apple.com%2Fch%2Fapp%2Fticket-to-ride%2Fid432504470%3Fmt%3D8%26uo%3D4%26partnerId%3D2003">&#8220;Ticket to Ride&#8221;</a>, als Brettspiel bekannt unter dem Namen &#8220;Zug um Zug&#8221;. Diese Spiele-App gibt es sowohl <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p=24372&amp;a=1409578&amp;url=http%3A%2F%2Fitunes.apple.com%2Fch%2Fapp%2Fticket-to-ride%2Fid432504470%3Fmt%3D8%26uo%3D4%26partnerId%3D2003">für das iPad</a>, als auch <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p=24372&amp;a=1409578&amp;url=http%3A%2F%2Fitunes.apple.com%2Fch%2Fapp%2Fticket-to-ride-pocket%2Fid471857988%3Fmt%3D8%26uo%3D4%26partnerId%3D2003">für das iPhone</a> und kann alleine, im lokalen oder im Online-Mehrspielermodus zusammen mit Freunden gespielt werden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://schweizweit.net/2012/03/22/zug-um-zug-ticket-to-ride-auch-fur-ipad-iphone/foto-1-2/" rel="attachment wp-att-9460"><img class="aligncenter size-large wp-image-9460" title="Foto 1" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/Foto-1-500x375.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Meistens spielen wir beide auf dem iPad und machen abwechslungsweise unsere Züge. Theoretisch könnte aber auch jemand von uns auf dem iPhone und der andere auf dem iPad gegen den jeweils anderen spielen.</p>
<p>Die Regeln sind dabei ganz einfach. Dieses 5-minütige Video erklärt es euch (auf englisch):</p>
<p><center><iframe src="http://www.youtube.com/embed/6PW70KVHlcQ?rel=0" frameborder="0" width="500" height="339"></iframe></center><br />
Dieses Video gibt es zwar nur in englisch, das Spiel selber aber kann auch auf deutsch umgeschaltet werden.</p>
<p><strong>Kurz zusammengefasst:</strong></p>
<p>Wenn du an der Reihe bist, hast du verschiedene Möglichkeiten. Entweder ziehst du zwei Karten ODER du spielst Karten, welche in deinem Besitz sind, aus um damit eine Strecke für dich in Anspruch zu nehmen ODER du wählst neue Destination Tickets.</p>
<p>Am Beginn des Spiels erhältst du unter anderem 45 Waggons. Diese musst du nun so rasch wie möglich los werden, indem du Strecken für dich in Anspruch nimmst. Die Strecken auf dem Spielplan haben verschiedene Farben. Für eine Strecke mit fünf orangen Teilstücken brauchst du fünf orange Karten. Sobald du diese Karten hast, kannst du die Strecke beanspruchen und von deinen 45 Waggons werden 5 Waggons auf ebendiese Strecke gesetzt.</p>
<p>Für jede Strecke gibt es Punkte; wer am Schluss am meisten Punkte hat, hat gewonnen.</p>
<p>Hört sich vielleicht kompliziert an, aber sobald man einmal zu spielen beginnt, ist es ganz einfach. ;-)</p>
<p>Nachdem man das Spiel aus dem Appstore heruntergeladen hat, kann man auf der USA-Karte spielen. Uns hat das Spiel so gut gefallen, dass wir dann auch die Europa-Karte und, als besonderes Highlight, die Schweiz-Karte heruntergeladen haben:</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/03/22/zug-um-zug-ticket-to-ride-auch-fur-ipad-iphone/foto-5/" rel="attachment wp-att-9463"><img class="aligncenter size-large wp-image-9463" title="Foto 5" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/Foto-5-500x375.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/03/22/zug-um-zug-ticket-to-ride-auch-fur-ipad-iphone/foto-4/" rel="attachment wp-att-9462"><img class="aligncenter size-large wp-image-9462" title="Foto 4" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/Foto-4-500x375.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/03/22/zug-um-zug-ticket-to-ride-auch-fur-ipad-iphone/foto-3/" rel="attachment wp-att-9461"><img class="aligncenter size-large wp-image-9461" title="Foto 3" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/Foto-3-500x375.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Wenn du also auch jemand bist, der gerne spielt, dann können wir dir dieses Spiel definitiv empfehlen! (<a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p=24372&amp;a=1409578&amp;url=http%3A%2F%2Fitunes.apple.com%2Fch%2Fapp%2Fticket-to-ride%2Fid432504470%3Fmt%3D8%26uo%3D4%26partnerId%3D2003">Jetzt herunterladen…</a>) Dass die Linienführung nicht immer ganz der Realität entspricht, tut dem Spielvergnügen keinen Abbruch. :)</p>
<p>Und wenn wir gerade dabei sind; diese iPad-Spiele stehen bei uns ebenfalls oft auf dem Programm:</p>
<ul>
<li><a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p=24372&amp;a=1409578&amp;url=http%3A%2F%2Fitunes.apple.com%2Fch%2Fapp%2Flets-golf!-3%2Fid433120443%3Fmt%3D8%26uo%3D4%26partnerId%3D2003">Let&#8217;s golf!</a></li>
<li><a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p=24372&amp;a=1409578&amp;url=http%3A%2F%2Fitunes.apple.com%2Fch%2Fapp%2Funo-hd%2Fid364368518%3Fmt%3D8%26uo%3D4%26partnerId%3D2003">Uno</a></li>
<li><a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p=24372&amp;a=1409578&amp;url=http%3A%2F%2Fitunes.apple.com%2Fch%2Fapp%2Fyahtzee-hd%2Fid389187301%3Fmt%3D8%26uo%3D4%26partnerId%3D2003">Yahtzee</a></li>
<li><a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p=24372&amp;a=1409578&amp;url=http%3A%2F%2Fitunes.apple.com%2Fch%2Fapp%2Fmonopoly-for-ipad%2Fid405634168%3Fmt%3D8%26uo%3D4%26partnerId%3D2003">Monopoly</a></li>
<li><a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p=24372&amp;a=1409578&amp;url=http%3A%2F%2Fitunes.apple.com%2Fch%2Fapp%2Fcatan-hd%2Fid390422167%3Fmt%3D8%26uo%3D4%26partnerId%3D2003">Catan HD</a></li>
</ul>
<p>Welche Spiele nutzt du oft? Was kannst du uns empfehlen?</p>
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<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=Z11Yw3e6kY0:l70PsnoD1OQ:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=Z11Yw3e6kY0:l70PsnoD1OQ:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?i=Z11Yw3e6kY0:l70PsnoD1OQ:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=Z11Yw3e6kY0:l70PsnoD1OQ:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=Z11Yw3e6kY0:l70PsnoD1OQ:YwkR-u9nhCs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=YwkR-u9nhCs" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/schweizweit/~4/Z11Yw3e6kY0" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Ich bin dann mal weg…</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/schweizweit/~3/I16Ppr-5s-Y/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2012/03/20/royal-caribbean-freedom-of-the-seas-kreuzfahrt-karibik/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 08:11:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=9396</guid>
		<description><![CDATA[Tschüss, bye bye, auf Wiedersehen! Ich verabschiede mich für einige Zeit und reise in die warme Karibik. Auf Artikel müsst ihr deswegen aber nicht verzichten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/03/20/royal-caribbean-freedom-of-the-seas-kreuzfahrt-karibik/" title="Permanent link to Ich bin dann mal weg…"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/freedom-tubs-190x134.jpg" width="190" height="134" alt="Post image for Ich bin dann mal weg…" /></a>
</p><p>So, meine lieben Leserinnen und Leser; seit letztem Freitagabend läuft dieser Blog auf &#8220;Auto-Pilot&#8221;. Der Grund: Am Samstag flogen wir nach Miami, am Sonntag gingen wir auf ein Kreuzfahrtschiff und vor rund einer Stunde sind wir auf der <a href="https://www.google.ch/search?q=labadee&amp;hl=de&amp;safe=off&amp;biw=1916&amp;bih=963&amp;prmd=imvns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=2_1RT_mgM8_KswaAo8SCDA&amp;ved=0CEAQsAQ">Halbinsel Labadee (Haiti)</a> eingetroffen.</p>
<p>Morgen steht <a href="https://www.google.ch/search?q=labadee&amp;hl=de&amp;safe=off&amp;biw=1916&amp;bih=963&amp;prmd=imvns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=2_1RT_mgM8_KswaAo8SCDA&amp;ved=0CEAQsAQ#hl=de&amp;safe=off&amp;tbm=isch&amp;sa=1&amp;q=jamaica&amp;pbx=1&amp;oq=jamaica&amp;aq=f&amp;aqi=g10&amp;aql=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=105479l107683l0l107761l13l12l0l0l0l3l216l863l4.3.1l9l0&amp;gs_l=img.3..0l10.105479l107683l0l107761l13l12l0l0l0l3l216l863l4j3j1l9l0&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.r_qf.,cf.osb&amp;fp=64177ed6a4e35dfb&amp;biw=1916&amp;bih=963">Jamaica</a> auf dem Plan, am Donnerstag werden wir auf den <a href="https://www.google.ch/search?q=labadee&amp;hl=de&amp;safe=off&amp;biw=1916&amp;bih=963&amp;prmd=imvns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=2_1RT_mgM8_KswaAo8SCDA&amp;ved=0CEAQsAQ#hl=de&amp;safe=off&amp;tbm=isch&amp;sa=1&amp;q=Cayman+Islands&amp;pbx=1&amp;oq=Cayman+Islands&amp;aq=f&amp;aqi=g10&amp;aql=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=22807l22807l2l23096l1l1l0l0l0l0l66l66l1l1l0&amp;gs_l=img.3..0l10.22807l22807l2l23096l1l1l0l0l0l0l66l66l1l1l0&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.r_qf.,cf.osb&amp;fp=64177ed6a4e35dfb&amp;biw=1916&amp;bih=963">Cayman Islands</a> sein, bevor dann am Freitag noch <a href="https://www.google.ch/search?q=labadee&amp;hl=de&amp;safe=off&amp;biw=1916&amp;bih=963&amp;prmd=imvns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=2_1RT_mgM8_KswaAo8SCDA&amp;ved=0CEAQsAQ#hl=de&amp;safe=off&amp;tbm=isch&amp;sa=1&amp;q=cozumel&amp;pbx=1&amp;oq=cozumel&amp;aq=f&amp;aqi=g1g-s1g8&amp;aql=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=24282l25102l4l25315l7l7l0l3l3l0l202l445l2.1.1l4l0&amp;gs_l=img.3..0j0i10j0l8.24282l25102l4l25315l7l7l0l3l3l0l202l445l2j1j1l4l0&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.r_qf.,cf.osb&amp;fp=64177ed6a4e35dfb&amp;biw=1916&amp;bih=963">Cozumel (Mexiko)</a> besucht wird. Und am Sonntag erreichen wir wieder <a href="https://www.google.ch/search?q=labadee&amp;hl=de&amp;safe=off&amp;biw=1916&amp;bih=963&amp;prmd=imvns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=2_1RT_mgM8_KswaAo8SCDA&amp;ved=0CEAQsAQ#hl=de&amp;safe=off&amp;tbm=isch&amp;q=florida+beach&amp;revid=443527010&amp;sa=X&amp;ei=v_5RT6HzBsfVsgau9I2BDA&amp;ved=0CGEQgxY&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.r_qf.,cf.osb&amp;fp=64177ed6a4e35dfb&amp;biw=1916&amp;bih=963">Florida</a>, den Ausgangspunkt unserer Reise, wo wir dann noch bis zu meinem Geburtstag ein paar Tage in der <a href="https://www.google.ch/search?q=labadee&amp;hl=de&amp;safe=off&amp;biw=1916&amp;bih=963&amp;prmd=imvns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=2_1RT_mgM8_KswaAo8SCDA&amp;ved=0CEAQsAQ#hl=de&amp;safe=off&amp;tbm=isch&amp;sa=1&amp;q=Walt+Disney+World+in+Orlando&amp;pbx=1&amp;oq=Walt+Disney+World+in+Orlando&amp;aq=f&amp;aqi=g-L1&amp;aql=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=23027l23027l11l23305l1l1l0l0l0l0l69l69l1l1l0&amp;gs_l=img.3..0i19.23027l23027l11l23305l1l1l0l0l0l0l69l69l1l1l0&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.r_qf.,cf.osb&amp;fp=64177ed6a4e35dfb&amp;biw=1916&amp;bih=963">Walt Disney World in Orlando</a> verbringen werden. Ja, ich bin wieder einmal auf Kreuzfahrt in der Karibik. ;-)</p>
<p>Unterwegs sind wir diesmal mit der Freedom of the Seas:</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Royal-Caribbean-Freedom-of-the-Seas von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://farm8.staticflickr.com/7048/6948679781_7011a6d248_o.jpg"><img class="aligncenter" src="http://farm8.staticflickr.com/7048/6948679781_8a429bb8ce.jpg" alt="Royal-Caribbean-Freedom-of-the-Seas" width="500" height="289" /></a></p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/03/20/royal-caribbean-freedom-of-the-seas-kreuzfahrt-karibik/route-freedom-of-the-seas-karibik/" rel="attachment wp-att-9405"><img class="aligncenter size-full wp-image-9405" title="Route Freedom of the Seas Karibik" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/Route-Freedom-of-the-Seas-Karibik.jpg" alt="" width="309" height="222" /></a></p>
<p>Das heisst nun aber nicht, dass ihr in den nächsten Tagen hier nicht mehr vorbei schauen sollt!</p>
<p>Der modernen Technik sei Dank habe ich weiterhin für jeden Dienstag und Donnerstag einen Artikel im Voraus programmiert. (So wie auch diesen Artikel hier.) Einzig auf die Wochenrückblicke, welche jeweils montags erscheinen, müsst ihr nun für eine Weile verzichten. Die kommen dann im April wieder.</p>
<p>Ich will euch hier jetzt nicht mit langen Zahlenreihen rund um dieses gigantische Kreuzfahrtschiff belästigen. (Auch wenn die Zahlen wirklich eindrücklich sind! Immerhin ist es <a href="http://www.auf-kreuzfahrt.de/artikel/die-10-grosten-kreuzfahrtschiffe-der-welt/">das zweitgrösste Kreuzfahrtschiff der Welt</a>.) Wer sich dafür interessiert, kann gerne mal der <a href="http://www.royalcaribbean.com/findacruise/ships/class/ship/home.do?shipCode=FR">offiziellen Website der Freedom of the Seas</a> einen Besuch abstatten.</p>
<p>Doch einen kleinen Grössenvergleich will ich euch nicht vorenthalten. Die Freedom ist <strong>338.75 Meter lang</strong>. Würde man dieses Schiff nun in den Vierwaldstättersee <strong>vor den Bahnhof Luzern und das KKL</strong> setzen, sähe das massstabsgetreu so aus:</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Freedom of the Seas in Luzern von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://farm8.staticflickr.com/7046/6948674505_40ebc62404_o.jpg"><img class="aligncenter" src="http://farm8.staticflickr.com/7046/6948674505_7b820463eb.jpg" alt="Freedom of the Seas in Luzern" width="500" height="308" /></a></p>
<p>Gigantisch! Mit ihrer Höhe von 63.7 Metern überragt die Freedom sogar das KKL, welches immerhin 21 Meter hoch ist. Im Hintergrund kann man gerade noch die Seitenflügel des Bahnhofes und das Gleisfeld erkennen. (Zum Vergrössern einfach auf das Bild klicken.)</p>
<p>So, und nach den Ereignissen der letzten Monate hoffe ich, dass der Kapitän keine Neigetechnik ausprobiert und wir nicht geschleppt fahren. Das kenne ich schon beides aus meinem Arbeitsalltag; in den Ferien kann ich getrost darauf verzichten. ;-)</p>
<p>Und nun noch ein kleiner Ausblick auf das, was euch während meiner Abwesenheit erwartet, falls ihr einen Blick auf schweizweit.net werft:</p>
<ul>
<li>Ein Spiel für iPhone und iPad, in welchem es um Züge geht</li>
<li>Ein ÖV-Aktientipp von Warren Buffett</li>
<li>Ein Video aus dem Arbeitsalltag der Lokführer</li>
<li>Fahrerlose Güterzüge, die ab 2014 verkehren</li>
<li>Eine Latein-Lektion</li>
</ul>
<p>Ich sende euch warme Grüsse aus der heissen Karibik und springe nun zur Abkühlung in den Whirlpool! :)</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/03/20/royal-caribbean-freedom-of-the-seas-kreuzfahrt-karibik/freedom-tubs/" rel="attachment wp-att-9399"><img class="aligncenter size-large wp-image-9399" title="freedom-tubs" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/freedom-tubs-500x353.jpg" alt="" width="500" height="353" /></a></p>
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<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=I16Ppr-5s-Y:J023nRyix80:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=I16Ppr-5s-Y:J023nRyix80:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?i=I16Ppr-5s-Y:J023nRyix80:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=I16Ppr-5s-Y:J023nRyix80:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=I16Ppr-5s-Y:J023nRyix80:YwkR-u9nhCs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=YwkR-u9nhCs" border="0"></img></a>
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		<title>Mobiler Fastfood auf Rädern: Das Bustaurant</title>
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		<comments>http://schweizweit.net/2012/03/15/bustaurant/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 08:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein ehemaliger Linienbus erhält ein zweites Leben: Als Bustaurant]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/03/15/bustaurant/" title="Permanent link to Mobiler Fastfood auf Rädern: Das Bustaurant"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/bustaurant-worldfare-190x126.jpg" width="190" height="126" alt="Post image for Mobiler Fastfood auf Rädern: Das Bustaurant" /></a>
</p><p>In der Schweiz ist das amerikanische Kaffeehaus <a href="http://schweizweit.net/2012/03/06/weltneuheit-das-starbucks-coffeehouse-in-sbb-zugen/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Starbucks bald auf Schienen</a> unterwegs. In dessen Heimatgefilden hingegen gibt es noch ganz andere Sachen.</p>
<p><a href="https://www.google.ch/search?tbm=isch&amp;hl=de&amp;source=hp&amp;biw=1916&amp;bih=963&amp;q=food+trucks&amp;gbv=2&amp;oq=food+trucks&amp;aq=f&amp;aqi=g2g-S4&amp;aql=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=1263l2995l0l3163l11l11l0l2l2l0l98l722l9l9l0&amp;gs_l=img.3..0l2j0i24l4.1263l2995l0l3163l11l11l0l2l2l0l98l722l9l9l0">Food Trucks</a> sind dort schon sehr lange ein Begriff und in grossen Städten &#8211; vorallem in L.A. &#8211; findet man sie an allen Ecken. Ein Phänomen, wie wir es in der Schweiz in diesem Ausmass nicht kennen.</p>
<p>Einen Schritt weiter gegangen sind in Los Angeles nun die Unternehmer Travis Schmidt und Jason Freeman. Sie kauften einen Doppeldecker-Bus, bauten ihn um und machten daraus Amerikas erstes <a href="http://worldfare.com/about/">BUStaurant</a>; ein Restaurant auf vier Rädern.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/03/15/bustaurant/bustaurant-worldfare-los-angeles/" rel="attachment wp-att-9519"><img class="aligncenter size-large wp-image-9519" title="bustaurant worldfare los angeles" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/bustaurant-worldfare-los-angeles-500x375.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Im ersten Stock befindet sich die Küche und die Take-Away-Theke, im oberen Stock findet man dann das eigentliche Restaurant mit Sitzgelegenheiten.</p>
<p>Der Bus fährt auf einer fixen Route durch L.A. und macht an vordefinierten Punkten Halt.</p>
<p>Eine sehr interessante Sache! ;-)</p>
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<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=9ur-Rnu1QTI:aBrSesdhXLY:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=9ur-Rnu1QTI:aBrSesdhXLY:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?i=9ur-Rnu1QTI:aBrSesdhXLY:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=9ur-Rnu1QTI:aBrSesdhXLY:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=9ur-Rnu1QTI:aBrSesdhXLY:YwkR-u9nhCs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=YwkR-u9nhCs" border="0"></img></a>
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		<title>WLAN im Zug: Wer soll es bezahlen?</title>
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		<comments>http://schweizweit.net/2012/03/13/wlan-wifi-internet-sbb-hotspot-gratis/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 08:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[SBB]]></category>

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		<description><![CDATA[Soll ein WLAN im Zug gratis sein oder etwas kosten? Die Meinungen dazu gehen auseinander!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/03/13/wlan-wifi-internet-sbb-hotspot-gratis/" title="Permanent link to WLAN im Zug: Wer soll es bezahlen?"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2011/12/iphone-150x150.jpg" width="150" height="150" alt="Post image for WLAN im Zug: Wer soll es bezahlen?" /></a>
</p><p>Wie ich schon im Artikel <a href="http://schweizweit.net/2012/02/28/was-nichts-kostet-ist-nichts-wert/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb">&#8220;Was nichts kostet, ist nichts wert&#8221;</a> schrieb, werden die Züge der SBB laufend verbessert.</p>
<p>Immer mehr Wagen verfügen über Steckdosen und in einigen Wagen gibt es bereits schon heute WLAN, über welches man sich ins Internet begeben kann. In den neuen Doppelstock-Fernverkehrszügen wird es dies sogar in allen Wagen geben. Und auch in den grossen Bahnhöfen gibt es <a href="http://www.sbb.ch/bahnhof-services/am-bahnhof/dienstleistungen-am-bahnhof/hotspots.html">PWLAN-Hotspots</a>.</p>
<p>Scheinbar entsprechen diese Hotspots einem Bedürfnis und immer mehr Reisende verlangen danach.</p>
<p>Nachdem es in der Schweiz nun <a href="http://www.basellandschaftlichezeitung.ch/basel/blt-kommt-der-bvb-zuvor-und-bietet-ab-freitag-gratis-w-lan-im-tram-120484619">Tram-</a> und <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Postauto-ruestet-Flotte-mit-WLAN-aus/story/29027967">PostAuto-Netze</a> gibt, auf welchen man <strong>gratis WLAN</strong> empfangen kann, gibt es Reisende, die ähnliches auch bei der SBB verlangen.</p>
<p>Gratis-WLAN bei der SBB? Im ersten Moment tönt das natürlich verlockend. So wie alles verlockend tönt, was kostenlos ist.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/03/13/wlan-wifi-internet-sbb-hotspot-gratis/gratis-wlan-wifi-internet-sbb/" rel="attachment wp-att-9512"><img class="aligncenter size-full wp-image-9512" title="gratis-wlan-wifi-internet-sbb" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/gratis-wlan-wifi-internet-sbb.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) dongga BS (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Dabei muss man bedenken: Ein Wi-Fi (oder eben WLAN)-Netz mag vielleicht für den Konsumenten gratis sein, also für die Person, welche das Netz benutzt. Für den Anbieter ist es alles andere als kostenlos.</p>
<p>Will heissen: Der SBB entstehen durch die Bereitstellung eines WLAN-Netzes in den Zügen Kosten. Und diese müssen irgendwie finanziert werden.</p>
<p>Nun stellt sich die Frage: Wie?</p>
<p>Im Grunde genommen gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder spart die SBB an einem anderen Ort (gibt also weniger Geld aus), oder sie nimmt mehr Geld ein.</p>
<p><strong>Variante &#8220;Weniger Geld ausgeben&#8221;</strong><br />
Die SBB könnte zum Beispiel Geld für die WLAN-Infrastruktur und dessen Betrieb ausgeben, welches ursprünglich für andere Ausgaben vorgesehen war. Zum Beispiel könnte das Unternehmen die Beschaffung neuer, moderner Züge hinausschieben. Oder die SBB könnte Schalter-Personal abbauen. Nicht, dass ich dies möchte, ganz und gar nicht, aber es wäre eine Möglichkeit, das WLAN-Netz zu finanzieren.</p>
<p><strong>Variante &#8220;Mehr Geld einnehmen&#8221;</strong><br />
Ich fände es nicht gut, wenn die SBB Personal einspare oder wichtige Investitionen hinausschöbe. Als Alternative gibt es die Option, mehr Geld einzunehmen. Dies kann auf verschiedene Arten geschehen. Höhere Mieteinnahmen in den Bahnhofsgeschäften, Anpassung der Billettpreise, oder andere Ideen. Schlussendlich würden aber alle Zusatzeinnahmen darauf hinauslaufen, dass der Kunde mehr bezahlt; ob in den Ladengeschäften oder am Billettschalter. Auch das ist nicht ideal.</p>
<h2>Allgemeinheit oder Verursacherprinzip?</h2>
<p>Im Endeffekt läuft es auf eine Frage hinaus: Soll der Benutzer des WLAN-Netzes die Kosten selber bezahlen (kostenpflichtiges WLAN nach dem Verursacherprinzip) oder soll die Allgemeinheit die Kosten bezahlen (gratis WLAN)?</p>
<p>Dazu gibt es die verschiedensten Meinungen. So meint zum Beispiel schweizweit.net-Leser Florian Spisla <a href="https://www.facebook.com/schweizweit.net/posts/10150566814852885?comment_id=22245548">auf Facebook</a>:</p>
<blockquote><p>Bitte gratis&#8230; WLAN gehört heute für mich zum Service dazu, wenn man sich ein Billet gekauft hat.</p></blockquote>
<p>Er plädiert also dafür, dass alle Kunden gemeinsam die Kosten für das drahtlose Internet im Zug bezahlen.</p>
<p>Ganz anderer Meinung ist da <a href="https://www.facebook.com/schweizweit.net/posts/10150566814852885?comment_id=22245797">Marco Kränzlin</a>:</p>
<blockquote><p>hmm, kaufst dir ja ein beförderungsrecht und kein wlan nutzungsrecht mit dem ticket. wenn ich ein handy kaufe ist die nutzung auch nicht gratis. immer soll alles gratis sein, aber wer zahlt das schlussendlich?! ich bin nicht bereit mehr fürs ticket zu bezahlen, nur damit manche meinen, sie müssten 24h online sein und das noch &#8220;gratis&#8221;. bleibt doch einfach mal in der realen welt und entspannt euch.</p></blockquote>
<p>Die Wogen gehen also hoch auf der <a href="https://www.facebook.com/schweizweit.net/">Facebook-Page von schweizweit.net</a>.</p>
<p>Zum gleichen Thema meldete sich vor eineinhalb Jahren auch &#8220;Brummbaer&#8221; zu Wort. Ich zitiere aus <a href="http://schweizweit.net/2010/12/09/sbb-unterhaltungssystem-in-den-zuegen-wird-geprueft/comment-page-1/#comment-29983">seinem damaligen Kommentar</a>:</p>
<blockquote><p>Von mir aus brauchts diesen Quatsch im Zug gar nicht. Weil die meisten haben einen Stick dabei oder einen Simslot im Laptop. Für mich gehört das definitv nicht zum Service Public der Bahn. Von der Strahlung für das Personal und die Reisenden mal abgesehen. Ein Info Panel der einem die nächsten Anschlüsse anzeigt, reicht meiner Meinung. Für die Unterhaltung sollen die Reisenden selber verantwortlich sein. Traurig das in der heutigen Gesellschaft nur noch konsumiert wird. (kosten darf es natürlich nix)</p></blockquote>
<p>Die Fronten sind verhärtet.</p>
<p>Auch wenn ich selber ein Gegner des kostenlosen WLAN im Zug bin, hätte ich einen Vorschlag, einen typisch schweizerischen Kompromiss:</p>
<p>Wie wäre es, wenn pro Billett (ab einem bestimmten Betrag) ein paar Gigabyte inbegriffen wären und alles, was darüber hinaus geht, bezahlt werden muss? Das Gleiche beim GA: Eine bestimmte Datenmenge pro Monat ist inbegriffen, der Rest muss bezahlt werden.</p>
<div class='ta-box ta-important'>
					<div class='ta-box-content'>Was haltet ihr davon? Seit ihr für kostenloses WLAN oder dagegen? Würdet ihr das drahtlose Internet im Zug überhaupt nutzen oder surft ihr sowieso über das Handynetz?</div></div>
<div class="feedflare">
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		<title>Wochenrückblick 11|12</title>
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		<comments>http://schweizweit.net/2012/03/12/wochenruckblick-1112/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 08:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Fitnesscenter-Wagen bei der SBB? Ein Butler bei SBB Cargo? Ein Albtraum bei Sunrise? Dies und noch viel mehr gibt es im Wochenrückblick!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/03/12/wochenruckblick-1112/" title="Permanent link to Wochenrückblick 11|12"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/butler-sbb-cargo-190x126.jpg" width="190" height="126" alt="Post image for Wochenrückblick 11|12" /></a>
</p><h3>Meldungen aus dem öffentlichen Verkehr</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.kieser-training.de/de/blog/2012/feb/29/kieser-training-und-sbb-ein-perfektes-team/">Leute wünschen sich Fitnesscenter-Wagen</a></li>
<li><a href="http://www.bahnonline.ch/wp/44519/sprayer-bahnhof-zuerich-wollishofen-verhaftet.htm">Sprayer am Bahnhof Zürich Wollishofen verhaftet</a></li>
<li><a href="http://derstandard.at/1330390653710/Rollendes-Cafe-Schweizer-Bahn-nimmt-Starbucks-an-Bord">Schweizer Bahn nimmt Starbucks an Bord</a></li>
<li><a href="http://www.20min.ch/news/dossier/oevau/story/25960648">Preisüberwacher redet weiter mit bei SBB-Tickets</a></li>
<li><a href="http://www.cargo-blog.com/2966/eem-923-%E2%80%93-unsere-erste-hybridlok-versetzt-hausberge/">Eem 923 &#8211; Unsere erste Hybridlok versetzt Hausberge</a></li>
<li><a href="http://www.cargo-blog.com/2861/eem-923-%E2%80%93-der-film-ist-da-teil-8/">Eem 923 &#8211; Der Film</a></li>
<li><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/technik/Der-Butler-aus-dem-Hause-Stadler/story/22573936">Der &#8220;Butler&#8221; aus dem Hause Stadler</a></li>
<li><a href="http://www.bahnonline.ch/wp/44413/peter-spuhler-kauft-capvis-beteiligung-zurueck.htm">Peter Spuhler kauft die Beteiligung von Capvis zurück</a></li>
<li><a href="http://www.onlinepc.ch/index.cfm?CFID=153257013&amp;CFTOKEN=96064654&amp;page=104029&amp;artikel_id=32732">Opendata: Besser Mobilität dank offener Daten?</a></li>
<li><a href="http://www.zukunft-mobilitaet.net/8614/eisenbahn/alstom-deconstruccio-designstudie-dodero-oya/">Hübsches Design, gefällt mir! | Alstom Deconstruccio: Modular aufgebautes Zugkonzept für Katalanien (Designstudie</a></li>
</ul>
<h3>Schweizweit</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Ein-Sieg-fuer-Konsumenten-und-Buchhaendler/story/19307330">&#8220;Ein Sieg für Konsumenten und Buchhändler&#8221;</a></li>
<li><a href="http://insideparadeplatz.ch/2012/03/08/raiffeisen-it-unfaehig-zu-nationalen-abfragen/">Raiffeisen-IT unfähig zu nationalen Abfragen</a></li>
<li><a href="http://albtraum-sunrise.com/">Albtraum Sunrise</a></li>
</ul>
<h3>Weltweit</h3>
<ul>
<li><a href="http://praegnanz.de/weblog/verlage-verspielen-verlinkungswuerdigkeit">Verlage verspielen Verlinkungswürdigkeit</a></li>
<li><a href="http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=100679">Apple: Preisabsprachen mit Verlagen?</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<div class="feedflare">
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</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/schweizweit/~4/8KIMbNQhirY" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Neuheit: Ein Navi für den ÖV</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/schweizweit/~3/ULAIYOK8ojU/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2012/03/08/smart-way-navigation-fuer-oepnv-bahn-und-bus/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 08:11:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=9384</guid>
		<description><![CDATA[Eine Weltneuheit steht in den Startlöchern! Der Navi für den öffentlichen Verkehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/03/08/smart-way-navigation-fuer-oepnv-bahn-und-bus/" title="Permanent link to Neuheit: Ein Navi für den ÖV"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/Smart-Way.jpg" width="99" height="98" alt="Post image for Neuheit: Ein Navi für den ÖV" /></a>
</p><p>Wer heute mit dem öffentlichen Verkehr fährt, tut das vielleicht mit Hilfe der <a href="http://www.sbb.ch/abos-billette/e-tickets/mobileticket.html">SBB iPhone-App</a>. Startort eingeben (oder per GPS bestimmen lassen), Zieldestination eingeben und schon erhält man den Fahrplan für die Reise mit Bahn, Bus und Schiff.</p>
<p>Diese Art zu reisen stammt noch von früher her und ist im Grunde genommen &#8220;bloss&#8221; eine Weiterentwicklung des Kursbuches. Damals suchte man sich zu Hause aus dem Kursbuch die verschiedenen Teilstrecken und dazugehörigen Zeiten heraus, notierte sie und ging auf die Reise. Oder man liess sich diese Infos am Bahnschalter geben.</p>
<p>Die iPhone-App macht heute nicht viel mehr, als wir damals selber machten. Sie sucht die einzelnen Teilstrecken heraus, basierend auf der eingegebenen Abfahrtszeit und der Anfangs- und Endstation und liefert dann ein zusammengefasstes Ergebnis. Durch eine erneute Abfrage kann man sich dann einen späteren oder früheren Reiseplan erstellen lassen.</p>
<p><strong>Geht das nicht auch anders? Offenbar schon!</strong></p>
<p>Zumindest arbeitet man in Deutschland an der Weiterentwicklung der Navigation im öffentlichen Verkehr. Und dabei orientiert man sich weniger an der Art und Weise, wie wir bisher unsere Reisepläne machten, sondern man hat beim Individualverkehr ein bisschen was abgeschaut.</p>
<p>Vorbild war der Navi der Autofahrer. Und die Idee ist gar nicht mal so übel!</p>
<p>Dieses Video zeigt, wie es funktionieren soll:</p>
<p><center><iframe width="500" height="254" src="http://www.youtube.com/embed/BM1S2AfvQR8?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center></p>
<p>Wer diesen &#8220;<a href="http://www.smart-way.mobi/">ÖV-Navi</a>&#8221; benutzt, gibt zuerst das Ziel ein. Danach erhält man sofort mögliche Verbindungen. Bis zu diesem Punkt kennen wir es schon von den bestehenden Smartphone-Apps.</p>
<p>Nun wählt man eine Verbindung aus und sieht dann eine Karte, ähnlich wie bei den Auto-Navis, mit einer schwarz/weissen Fahne am Zielort.</p>
<p>Während der Reise zu diesem Zielort kann man auf der Karte &#8211; GPS sei dank &#8211; immer schauen, wo man sich gerade befindet und in welche Richtung die Reise weitergeht. Auch hier: Genau wie bei den Auto-Navis.</p>
<p>Der ÖV-Navi signalisiert dir, wenn du aus- oder umsteigen musst. Auch wenn du dich in einer Stadt absolut nicht auskennst, kannst du so nie deine Haltestelle verpassen.</p>
<p>Wie wir es schon von den Auto-Navis her kennen heisst es zum Schluss: <em>&#8220;Sie haben Ihr Ziel erreicht.&#8221;</em></p>
<p>Eine super Sache, finde ich! Doch was genau unterscheidet nun diesen &#8220;ÖV-Navi&#8221; mit dem Namen Smart-Way von den bisherigen ÖV-Apps wie wir sie von SBB, ZVV &amp; Co. kennen?</p>
<ul>
<li>Zugriff auf Echtzeitdaten während der Fahrt mit Veränderung des Routenverlaufs bei Problemen</li>
<li>Echtzeit-Lokalisierung des derzeitigen Aufenthaltsortes sowie der Fahrzeuge</li>
<li>Bei Umstieg oder Ausstieg gibt es einen Vibrationsalarm kurz vor der Haltestelle</li>
<li>Navigation zum nächsten Verkehrsmittel beim Umsteigen</li>
<li><strong>Bei Unterbrechung der Fahrt</strong> (aus welchen Gründen auch immer; Einkäufe, Verpflegung, Mittagspause, Sightseeing, verpasster Anschluss) <strong>wird die Route automatisch neu berechnet und angepasst</strong>, so wie wir es auch von den Auto-Navis kennen</li>
<li>Bei einer Betriebsstörung wird der Kunde automatisch umgeleitet und muss nicht selber entscheiden, wie er nun reisen soll</li>
</ul>
<p>Bereits heute gibt es &#8211; wie schon erwähnt &#8211; ÖV-Apps, die in der Lage sind, Echtzeitinfos zu liefern oder den momentanen Standort anzuzeigen. Teilweise wurden auch bereits schon weitere Zusatzinformationen zur Route integriert. Trotzdem sind dies (noch) keine wirklichen Navigationsanwendungen, wie wir sie aus dem Auto kennen.</p>
<p><a href="http://www.smart-way.mobi/">Smart-Way</a> geht da schon einen Schritt weiter. Kunden werden automatisch umgeleitet, zufällig sich ergebende Anschlüsse werden in den Reiseplan integriert, der Kunde wird vor dem Umsteigen mit einem Vibrationsalarm darauf aufmerksam gemacht, und noch vieles mehr. Das geht in eine sehr interessante Richtung!</p>
<p><strong>Ein Killer-Feature ist auf jeden Fall die automatische Neuberechnung der Reise!</strong> Ich könnte mir vorstellen, dass so etwas bei zukünftigen ÖV-Apps als selbstverständlich gilt.</p>
<p>Diese ÖV-Navigation ist inzwischen keine Vision mehr. Sie wird nach eigenen Angaben noch 2012 in den ersten deutschen Städten eingeführt. Ob und wann es so etwas auch in der Schweiz geben wird, steht aber noch in den Sternen.</p>
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		<item>
		<title>Weltneuheit: Das Starbucks Coffeehouse in SBB-Zügen</title>
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		<comments>http://schweizweit.net/2012/03/06/weltneuheit-das-starbucks-coffeehouse-in-sbb-zugen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 10:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[SBB]]></category>

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		<description><![CDATA[Weltneuheit: Ab 2013 ist Starbucks in der Schweiz auch mit der SBB unterwegs; in umgebauten Speisewagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/03/06/weltneuheit-das-starbucks-coffeehouse-in-sbb-zugen/" title="Permanent link to Weltneuheit: Das Starbucks Coffeehouse in SBB-Zügen"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/Starbucks-SBB-Schweiz-190x190.jpg" width="190" height="190" alt="Post image for Weltneuheit: Das Starbucks Coffeehouse in SBB-Zügen" /></a>
</p><p>Starbucks geht auf die Schweizer Schienen &#8211; Als ich das heute morgen las, freute ich mich sehr!</p>
<p>Ob in <a href="http://www.panoramio.com/photo/19158296">Wien</a>, <a href="http://maps.google.ch/maps?q=starbucks+paris&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;ll=48.858024,2.354819&amp;spn=0.002919,0.008234&amp;sll=46.362093,9.036255&amp;sspn=6.542857,16.864014&amp;hq=starbucks&amp;hnear=Paris,+%C3%8Ele-de-France,+Frankreich&amp;t=h&amp;fll=48.858136,2.355575&amp;fspn=0.002919,0.008234&amp;z=18&amp;layer=c&amp;cbll=48.858024,2.354819&amp;panoid=17dPoJhYmYXT6M9lrDQfDw&amp;cbp=12,320.93,,0,2.29">Paris</a>, <a href="http://maps.google.ch/maps?q=starbucks+london&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;ll=51.500443,-0.162451&amp;spn=0.002762,0.008234&amp;sll=51.512909,-0.127544&amp;sspn=0.044175,0.13175&amp;hq=starbucks&amp;hnear=London,+Vereinigtes+K%C3%B6nigreich&amp;t=h&amp;fll=51.500141,-0.164795&amp;fspn=0.002762,0.008234&amp;z=18&amp;layer=c&amp;cbll=51.500443,-0.162451&amp;panoid=LSuA3Nmc9OhDgjuA79kRQg&amp;cbp=12,287.75,,0,-8.27">London</a> oder ganz einfach <a href="http://maps.google.ch/maps?q=starbucks+bern&amp;hl=de&amp;ll=46.947054,7.437766&amp;spn=0.012114,0.032938&amp;sll=51.500443,-0.162451&amp;sspn=0.002775,0.008234&amp;hq=starbucks&amp;hnear=Bern&amp;t=h&amp;z=16&amp;layer=c&amp;cbll=46.947052,7.437755&amp;panoid=pyqVNNdR89cQbc0bFdhnPg&amp;cbp=12,247.27,,0,-11.07">Bern</a>: Wenn ich mit meiner Freundin unterwegs bin, trifft man uns oft in einem Starbucks Coffeehouse. Und so werden wir auch am übernächsten Samstag, wenige Stunden nach der Landung in MIA, den Starbucks in Miami Beach aufsuchen.</p>
<p><center><iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.ch/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=starbucks+miami+beach&amp;aq=&amp;sll=46.362093,9.036255&amp;sspn=6.542857,16.864014&amp;ie=UTF8&amp;hq=starbucks&amp;hnear=Miami+Beach,+Miami-Dade+County,+FL,+Vereinigte+Staaten&amp;t=h&amp;fll=25.784706,-80.124407&amp;fspn=0.008337,0.016469&amp;st=100665454343595368520&amp;rq=1&amp;ev=zi&amp;split=1&amp;ll=25.78078,-80.135225&amp;spn=0.008337,0.016469&amp;layer=c&amp;cbll=25.786708,-80.12952&amp;panoid=fSYCnzFUQtMhj1KUCHzVsQ&amp;cbp=12,80.22,,0,-12.31&amp;output=svembed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.ch/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=starbucks+miami+beach&amp;aq=&amp;sll=46.362093,9.036255&amp;sspn=6.542857,16.864014&amp;ie=UTF8&amp;hq=starbucks&amp;hnear=Miami+Beach,+Miami-Dade+County,+FL,+Vereinigte+Staaten&amp;t=h&amp;fll=25.784706,-80.124407&amp;fspn=0.008337,0.016469&amp;st=100665454343595368520&amp;rq=1&amp;ev=zi&amp;split=1&amp;ll=25.78078,-80.135225&amp;spn=0.008337,0.016469&amp;layer=c&amp;cbll=25.786708,-80.12952&amp;panoid=fSYCnzFUQtMhj1KUCHzVsQ&amp;cbp=12,80.22,,0,-12.31" style="color:#0000FF;text-align:left">Größere Kartenansicht</a></small></center></p>
<p>Man merkt: Ich bin ein grosser Starbucks-Fan. ;-)</p>
<p>Und deshalb finde ich es grossartig, dass die Kaffeehaus-Kette nun mit der SBB unterwegs ist. Weltweit zum ersten Mal betreibt Starbucks damit ein rollendes Coffeehouse. Vorerst zwar nur auf der Strecke Genf &#8211; St. Gallen und auch dort nur in zwei Kompositionen, aber das ist immerhin ein Anfang. :)</p>
<p>Die Schweiz ist das erste Land, in dem Starbucks mit einem solchen Angebot auf der Schiene präsent ist. <em>&#8220;Starbucks ergänzt unser Angebot perfekt. Wir wollen damit speziell auch jüngere Gäste und Geschäftsreisende ansprechen.&#8221;</em>, sagt Jeaninne Pilloud, Leiterin SBB Personenverkehr, heute morgen in Zürich.</p>
<p>Starbucks ist zwar ein amerikanisches Unternehmen, doch seit jeher sehr stark mit der Schweiz verbunden. In Zürich stand das <a href="http://www.starbucks.ch/de-ch/_About+Starbucks/Starbucks+in+der+Schweiz.htm">erste Coffeehouse in Westeuropa</a>, sämtliche Kaffeebohnen für alle weltweit 15&#8217;500 Filialen werden <a href="http://www.starbucks.ch/de-ch/_Social+Responsibility/_Social+Responsibilities/Die+Starbucks+Coffee+Trading+Company+in+Lausanne.htm">von Lausanne aus </a>eingekauft und auch die Kaffeemaschinen stammen von einem Schweizer Familienbetrieb, der <a href="http://www.bilanz.ch/unternehmen/thermoplan-starbucks-energiespender">Thermoplan in Weggis</a>. Dieses Familienunternehmen wurde gestern Abend in der Sendung &#8220;Eco&#8221; des Schweizer Fernsehens vorgestellt:</p>
<p><center><object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/f50deac8-d274-4d3c-b7e0-f73f535b6a61" type="application/x-shockwave-flash" style="width:500px;height:302px"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/f50deac8-d274-4d3c-b7e0-f73f535b6a61"/><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=f50deac8-d274-4d3c-b7e0-f73f535b6a61" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens">ECO vom 05.03.2012</a></object></center></p>
<p>Nun bin ich gespannt, wie das Starbucks Coffeehouse in den SBB-Zügen aussehen wird. Sobald die Bilder vorliegen, werde ich sie hier auf schweizweit.net selbstverständlich präsentieren.</p>
<p>Wenn du zum ersten Mal hier auf schweizweit.net bist, kannst du dich oben rechts in den Newsletter eintragen; so wirst du direkt benachrichtigt, wenn erste Bilder veröffentlicht werden!</p>
<p><strong>Wie denkst du über die neuen Starbucks Kaffeehäuser auf Schienen?</strong></p>
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=Q17o5PSK4ME:LTWe4gkNA9s:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=Q17o5PSK4ME:LTWe4gkNA9s:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?i=Q17o5PSK4ME:LTWe4gkNA9s:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=Q17o5PSK4ME:LTWe4gkNA9s:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=Q17o5PSK4ME:LTWe4gkNA9s:YwkR-u9nhCs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=YwkR-u9nhCs" border="0"></img></a>
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		<title>Buchpreisbindung: Wie ein Schweizer Verlag, eine Schweizer Buchhändlerin und ich darüber denken</title>
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		<comments>http://schweizweit.net/2012/03/06/abstimmung-buchpreisbindung-schweiz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 08:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie denken ein Schweizer Verlag, eine Schweizer Buchhändlerin und ich über die Buchpreisbindung?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/03/06/abstimmung-buchpreisbindung-schweiz/" title="Permanent link to Buchpreisbindung: Wie ein Schweizer Verlag, eine Schweizer Buchhändlerin und ich darüber denken"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/barts-190x142.jpg" width="190" height="142" alt="Post image for Buchpreisbindung: Wie ein Schweizer Verlag, eine Schweizer Buchhändlerin und ich darüber denken" /></a>
</p><p>Aus aktuellem Anlass und weil es mir um ein Thema geht, welches mir sehr am Herzen liegt, folgt heute ein Artikel, der kaum etwas mit dem öffentlichen Verkehr zu tun hat. Und zu Beginn auch gleich eine &#8220;Warnung&#8221;: Dieser Artikel spiegelt meine persönliche Meinung wider; wer einen ausgewogenen Text sucht, in welchem alle Meinungen zu gleichen Teilen zu Wort kommen, muss sich woanders umschauen. :)</p>
<p><strong>Am 11. März 2012 stimmen wir über die Wiedereinführung der Buchpreisbindung ab.</strong></p>
<p>Heute kann jede Buchhandlung selber entscheiden, zu welchem Preis sie ihre Bücher verkaufen möchte. Das war nicht immer so; früher hatten wir bereits eine Art Buchpreisbindung, in welcher die Verleger in der Deutschschweiz eine Verabredung hatten und untereinander ausmachten, wie viel die Schweizer Leseratten für die Bücher zu bezahlen haben. Egal welchen Preis sie für ein bestimmtes Buch festlegten: Die Leser mussten ziemlich exakt diesen Preis bezahlen.</p>
<p>Die Wettbewerbskommission aber fand dies nicht in Ordnung und schaffte dieses System 2007 zu Recht ab. Ein System, welches man durchaus als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftskartell">Wirtschaftskartell</a> bezeichnen konnte. Seither bezahlen wir für unsere Bücher im Schnitt deutlich weniger. (Ein Beispiel folgt weiter unten in diesem Artikel.)</p>
<p>Obwohl der Bund die Buchbranche jährlich mit 203 Millionen Franken unterstützt (Zahlen: 2008), wollen die Verleger nun noch mehr Geld sehen und ihre Preise wieder selber festlegen können. Der Wettbewerb soll ausgeschaltet werden, ein bestimmtes Buch soll in jedem Buchladen gleich viel kosten.</p>
<p>80 Prozent aller in der Schweiz verkauften Bücher werden heute aus dem Ausland importiert. Es sind also in erster Linie ausländische Grossverlage, welche von einer Buchpreisbindung in der Schweiz profitieren und hohe Gewinne abschöpfen.</p>
<p>Ich wiederhole es nochmals: Diese ausländischen Grosskonzerne wollen, dass der Schweizer Buchmarkt vom Wettbewerbsprinzip ausgenommen wird und sie ihre Bücher zu selber festgelegten Preisen verkaufen können.</p>
<h2>Was meint eine Schweizer Buchhändlerin dazu?</h2>
<p>Deshalb ist es auch nicht erstaunlich, dass sich mit Yvonne Peyer eine <strong>Schweizer</strong> Buchhändlerin GEGEN die Buchpreisbindung stark macht. In einer Stellungnahme <a href="http://www.tageswoche.ch/de/2012_04/debatte/360646/?stage=1#contra">auf tageswoche.ch</a> schreibt sie:</p>
<blockquote><p>Wir haben den Spielraum bei der Preisgestaltung schätzen gelernt – und unserer Buchhandlung geht es heute gut mit den freien Preisen für Bücher!</p>
<p>(…)</p>
<p>Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es enorm wichtig, dass wir einen gewissen Handlungsspielraum haben und nicht durch feste Ladenpreise und strenge Rabattregeln gebunden sind.</p>
<p>(…)</p>
<p>Sind Bücher mit oder ohne Preisbindung billiger zu haben? Ich bin überzeugt davon, dass jeder preisbewusste Konsument ohne Preisbindung günstiger fährt, dass die Leser nur ohne festen Preis von der grossen Vielfalt der ­Publikationen profitieren können und dass der Kulturförderung ohne Preisbindung besser gedient ist.</p>
<p><em>Yvonne Peyer</em><br />
<em> Geschäftsführerin Buchhandlung Olymp &amp; Hades</em><br />
<em> Basel</em></p></blockquote>
<p>Laut Peyer weist die Buchpreisbindung einige schwerwiegende Mängel auf. So werden zum Beispiel kleinere Bibliotheken nach der neuen Regelung deutlich schlechter gestellt. Das Gleiche gilt für Studenten und Schulen. Ausserdem würde die Buchpreisbindung dazu führen, dass die Kunden ins Ausland abwandern und damit dem gesamten Schweizer Buchhandel schaden.</p>
<p><a href="http://www.tageswoche.ch/de/2012_04/debatte/360646/?stage=1#contra">Den ganzen Artikel von Yvonne Peyer findest du hier…</a></p>
<h2>Was meint ein Schweizer Verlag dazu?</h2>
<p>Dass die ausländischen Grossverlage gerne die Preise in der Schweiz diktieren würden, habe ich schon erwähnt. Doch wie denkt ein <strong>Schweizer Verlag</strong> darüber? Einer, der laut Befürwortern definitiv von der Buchpreisbindung profitieren würde? In einem sehr ausführlichen Artikel meldet sich der <a href="http://www.schweizermonat.ch/artikel/das-buch-ist-eine-ware">Echtzeit-Verlag auf schweizermonat.ch</a> zu Wort. Hier ein paar Ausschnitte:</p>
<blockquote><p>Alle diese Händler wollen auf ihre Rechnung kommen. Und das schaffen sie alle am leichtesten, wenn der Wettbewerb nicht allzu schweisstreibend wird. Genauso hätten es Buchhändler gern, die mit diesem Wunsch seltsamerweise von den meisten Verlegern unterstützt werden. Sie möchten die Preise mehr oder weniger fixieren. Abkarten. Im gegenseitigen Einvernehmen. Also ein Kartell bilden.</p>
<p>Zurzeit spielt (noch) ein richtig freier Markt. (…) Es herrscht Wettbewerb. Konkurrenz.</p>
<p>(…)</p>
<p>Wir vom Echtzeit-Verlag sehen das nicht so eng. Wir haben nichts dagegen, wenn unsere Bücher mal hier, mal dort etwas teurer oder billiger feilgeboten werden. Im Gegenteil: wir halten uns selber nicht an den von uns empfohlenen Preis. Auf unserer Internetseite und via Facebook offerieren wir die Ochsenbein-Biographie unseren vielen Freunden für 44 Franken, liefern das Buch portofrei mit der A-Post in einer eleganten schwarzen Verpackung, die dem Empfänger hoffentlich Freude bereitet.</p>
<p>Und was hat dieser Preiskampf für den Autor zu bedeuten? Nichts. (…) Rolf Holenstein erhält für seine Ochsenbein-Biographie – wie alle unsere Autoren – zehn Prozent des Ladenpreises, den wir vom Echtzeit-Verlag dem Schweizer Buchhandel empfehlen. Pro verkauftes Buch ergibt das 4.80 Franken. Und zwar unabhängig davon, über welchen Kanal das Buch verkauft wird. Ob bei Ex Libris, via Amazon, im Laden von Marianne Sax oder direkt bei uns – Rolf Holenstein verdient überall gleich viel. Oder um es deutsch und deutlich zu sagen: Rolf Holenstein verdient überall gleich wenig: 4.80 Franken pro verkauftes Buch.</p>
<p>(…)</p>
<p>Aber man rechne: 3000mal 4.80 Franken sind 14 400 Franken Lohn für eine fünfjährige Leistung des Autors. Schuld an diesem miesen Gehalt ist aber nicht etwa der freie Buchpreis. Im Gegenteil. Gelingt es Ex Libris, dank den günstigsten Preisen in der Schweiz mehr Ochsenbein-Biographien zu verkaufen, profitiert davon nicht zuletzt sogar der Autor.</p>
<p>Und wie präsentiert sich die Rechnung aus Sicht des Echtzeit-Verlags? Genau gleich. Für uns gilt dieselbe Devise wie für unsern Autor Rolf Holenstein: das Buch muss verkauft werden, je öfter, desto besser. Unsere Marge nämlich ist überall gleich hoch. Oder um es deutsch und deutlich zu sagen: überall gleich tief.</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>Aber wir vom Echtzeit-Verlag wollen nicht jammern. Wir möchten einfach glaubhaft machen, dass es eine «kritische Menge» gibt, die wir verkaufen müssen. Das schaffen wir nur, wenn Discounter dafür sorgen, dass sie mit günstigeren Preisen grössere Mengen absetzen als zum Beispiel die Buchhändlerin Marianne Sax in Frauenfeld. (…) Aber uns ist eben auch ein Billigversandhaus wie Ex Libris willkommen. Das ist doch gleichzeitig der einzige Sinn und Zweck der Kulturförderung: dass so viele Waren wie möglich den Weg zum Publikum finden.</p>
<p><em>Echtzeit-Verlag</em></p></blockquote>
<p>Soweit die Meinung eines Schweizer Verlags. Ich rate dir unbedingt, jetzt gleich <a href="http://www.schweizermonat.ch/artikel/das-buch-ist-eine-ware">den ganzen Artikel</a> des Verlags zu lesen. Wer übrigens die im Artikel erwähnte Ochsenbein-Biografie von Rolf Holenstein kaufen möchte, kann dies <a href="http://www.echtzeit.ch/buecher.php?id=62">hier direkt beim Verlag</a> tun.</p>
<h2>Die Argumente der Befürworter</h2>
<p>Die Befürworter der Buchpreisbindung bringen zum Beispiel das Argument ins Spiel, dass ohne vorgeschriebene Preise der eine oder andere Buchladen untergehen wird.</p>
<p>Dazu kann ich nur sagen: &#8220;Ja, und?&#8221; Das ist das Leben! Natürlich ist es für die Betroffenen schmerzhaft, das ist immer so, wenn ein Unternehmen nicht genügend wirtschaftlich gearbeitet hat und schliessen muss. Doch dieser Realität sind alle Teilnehmer eines funktionierenden Marktes ausgesetzt. Ob es nun ein Maurer ist, der keine Aufträge mehr bekommt, ein Taxiunternehmen oder ein Metzger. Sie alle müssen ums Überleben kämpfen.</p>
<p>Und nur weil vielleicht einmal ein Buchladen untergeht, heisst da ja nicht, dass deshalb weniger Bücher gekauft werden. Die Kunden kaufen einfach woanders. Wenn mein Zahnarzt seine Praxis schliesst, heisst da ja nicht, dass ich von nun an nie mehr in eine Zahnarztpraxis gehen werde; ich gehe dann einfach zu einem anderen Arzt.</p>
<p>Im übrigen: Bis 2007 hatten wir eine Buchpreisbindung. Bis 2007 mussten jährlich im Schnitt rund 10 Buchhandlungen aufgeben (Quelle: SonntagsZeitung vom 4. März 2012). Man sieht: Auch mit Buchpreisbindung gibt es Läden, die nicht überleben können, weil sie vielleicht nicht mit der Zeit gehen, nicht wirtschaftlich arbeiten oder aus anderen Gründen zuwenige Kunden haben. (Wie man es eben auch machen könnte, zeigt das Beispiel <a href="https://twitter.com/#!/nasobem">Nasobem</a> in Basel.)</p>
<p>Ein anderes Argument, das von den Befürwortern auch immer wieder vorgetragen wird: Die aktuelle Situation führe dazu, dass nur noch Beststeller verkauft werden und Bücher mit kleineren Auflagen untergehen. Ziel der Buchpreisbindung solle es deshalb sein, Bestseller teurer zu machen, so dass man via Quersubventionierung dann die Bücher mit geringerer Auflage vergünstigen kann.</p>
<p>Aha. Soso. Bücher mit geringerer Auflage sind heute also zu teuer, Bestseller zu günstig, und mit der Buchpreisbindung würden die Bücher mit geringerer Auflage günstiger werden. Ein aktuelles Beispiel zeigt, das dem garantiert nicht so sein wird:</p>
<p>Letzte Woche kaufte ich wieder ein paar Bücher ein. Insgesamt für CHF 329.-. Darunter auch das Buch <em>&#8220;Der unsichtbare Gorilla&#8221;</em> von Christopher Chabris, Daniel Simons und Dagmar Mallett. Dieses Buch wird in der Schweiz kaum verkauft und findet sich mit Sicherheit in keiner Buchhandlung auf dem Regal. Nur im Internet findet man es. Es ist definitiv <strong>kein Bestseller</strong>.</p>
<p>Ich hatte einen Rabattbon von bol.ch erhalten, den wollte ich nun einlösen. 20% Rabatt würde ich damit auf den gesamten Warenkorb erhalten. Toll!</p>
<p>Also ging ich auf bol.ch und suchte das Buch. Dort wird es für <strong>CHF 32.00</strong> angeboten. Dies ist offenbar der empfohlene Verkaufspreis des Piper-Verlages. (Ein ausländischer Verlag notabene.)</p>
<p>Mit meinem Rabattbon hätte ich das Buch nun um CHF 6.40 vergünstigt erhalten und gerade noch 25.60 bezahlt. Aus lauter Neugier ging ich nun aber hinüber zu exlibris.ch, wo ich normalerweise meine Bücher kaufe. Und dabei machte ich grosse Augen: Hier bezahlte ich für genau das gleiche Buch gerade einmal noch <strong>CHF 23.10</strong>! Gegenüber bol.ch entspricht dies einem Rabatt von 28 Prozent!</p>
<p>Da ich noch einige andere Bücher kaufen wollte, verglich ich auch deren Preise. Und am Schluss staunte ich nicht schlecht. Bei bol.ch hätte mich der ganze Einkauf ohne Rabattbon CHF 434.- gekostet, bei Ex Libris bezahlte ich CHF 329.-. <strong>Ich sparte also CHF 105.-</strong>!</p>
<p>Und in meinem Einkaufskorb befand sich kein einziger sogenannter &#8220;Bestselller&#8221;, den man draussen in den Buchhandlungen findet.</p>
<p>Nun meine Frage: Mal angenommen, die Buchpreisbindung kommt durch; an welchen Preisen würden sich die Grossverlage denn in Zukunft eher orientieren? An jenen, die man heute auf bol.ch findet, oder an jenen, welche ich bei Ex Libris fand?</p>
<p>Nächste Frage: Wenn der Preisunterschied bei Büchern mit geringer Auflage &#8211; wie ich sie kaufte &#8211; bereits so gross ist; wie gross wird denn der zukünftige Preis von Bestsellern sein, sollte die Buchpreisbindung angenommen werden?</p>
<p>Nach diesem Preisvergleich kommen wir wieder zurück zu den Argumenten der Befürworter. Diese sagen zum Beispiel auch, dass das Buch ein Kulturgut sei. Das bestreite ich nicht. Definitiv ist das Buch ein Kulturgut. Aber dies ist noch lange kein Grund, den Preiswettbewerb einfach zu beseitigen! Wenn man so argumentieren würde, wie es die Befürworter tun, dann müssen wir jetzt aber unbedingt auch noch eine Preisbindung einführen für die Bäcker und Metzger mit ihren lebenswichtigen Produkten!</p>
<p>Nachdem wir oben bereits hörten, was eine Schweizer Buchhändlerin und ein Schweizer Verlag zur Buchpreisbindung meinen, kommen wir nun noch zu einem Volkswirtschaftsprofessor.</p>
<h2>Was meint ein Volkswirtschaftprofessor dazu?</h2>
<p>Der Tagesanzeiger brachte hierzu einen interessanten Artikel über den Volkswirtschafter Reiner Eichenberger. Auszüge aus dem Artikel:</p>
<blockquote><p>Mit einer Preisbindung könne eine Branche höhere Preise verlangen, als ihr die Konsumenten zugestehen würden.</p>
<p>(…)</p>
<p>Der Anreiz, die Preisbindung zu umgehen, ist laut Eichenberger gross. «Es wäre naiv, zu meinen, dass Konsumenten bei Büchern nicht auf den Preis achteten», erläutert er.</p>
<p><em>Reiner Eichenberger</em></p></blockquote>
<h2>Zu was die Buchpreisbindung führen kann</h2>
<p>Werfen wir doch einen Blick über die Grenze nach Deutschland. Auch dort gibt es eine Buchpreisbindung. Und es gibt den kleinen, innovativen <a href="http://www.berlinstory-verlag.de/">Berlin Story Verlag</a>.</p>
<p>Dieser Verlag hatte die wunderbare Idee, ein Buch als Ebook zu einem nicht definierten Preis anzubieten. Das heisst: Jeder Käufer dieses Buches konnte selber entscheiden, wie viel er dafür bezahlen möchte. Tja, wer sich in einem hart umkämpften Markt behaupten möchte, muss sich etwas einfallen lassen.</p>
<p>Doch es kam, wie es kommen musste. Den alten, etablierten Grossverlagen passte diese Geschichte natürlich ganz und gar nicht. Hier gab es einen kleinen Verlag, der seine Leser die Preise selber festlegen liess und das abgekartete Spiel nicht mitmachte, bei den Kundinnen und Kunden einfach 40 Euro pro Buch zu heuschen.</p>
<p>Die Grossverlage meldeten sich nicht selber beim Berlin Story Verlag. Dazu waren sie dann doch zu feige. Nein, sie hetzten dem kleinen Verlag einfach mal die Anwälte an den Hals. So dass &#8220;der Kleine&#8221; ein für allemal Ruhe gibt und nicht mehr aufmuckt.</p>
<p>Ruhe gab der Berliner Verlag dann aber nicht ganz; er schrieb einen Artikel über die Sache: <a href="http://www.berlinstory-verlag.de/blog/anwaltsschreiben-stoppt-unser-fair-pay-ebook/288">Anwaltschreiben stoppt unser fair-pay eBook</a></p>
<p>Darin heisst es:</p>
<blockquote><p>Dass man das Produkt “Buch” weiterdenken muss, ist keine Frage. (…) Aber die Großen der Branche harren auf veralteten Geschäftsmodellen aus und verteidigen diese.</p>
<p>(…)</p>
<p>Der Autor, Klaus Behling, meldete sich inzwischen bei mir mit einigen Zeilen. Er erlaubte mir auch, sein Schreiben zu veröffentlichen. Ich finde es fast ironisch, dass der Mensch um dessen Interessenschutz es ja eigentlich geht, selbst kein Verständnis für dieses Vorgehen hat.</p>
<p><em>Berlin Story Verlag</em></p></blockquote>
<p>Auch hier sehen wir wieder: Weder der Verlag noch der Autor hat Verständnis für das ganze Theater rund um die Buchpreisbindung. Und trotzdem müssen sie sich daran halten, ansonsten kommen die Anwälte.</p>
<p>Das kann&#8217;s doch nicht sein!</p>
<p>Wir leben in einer freien Welt! Jeder soll doch selber entscheiden können, zu welchem Preis er seine Produkte verkaufen möchte, ob er günstiger oder teurer sein möchte als seine Mitbewerber, ob er das Geschäft lieber mit der Masse (viele Bücher zu tiefen Preisen) oder mit einer ausserordentlich guten und aufwendigen Beratung (wenige Bücher zu höheren Preisen) machen möchte.</p>
<blockquote><p>Ich hätte es nicht möglich gehalten, in meinem Leben noch einmal zu den Autoren zu gehören, deren Bücher verboten werden. Nun ist es geschehen. Eigentlich könnte ich es mir als Ehre anrechnen, denn die Liste jener‚ denen ähnliches widerfuhr, ist ja durchaus ehrenwert.</p>
<p><em>Klaus Behling, Autor</em></p></blockquote>
<h2>Zu welchem Preis sollen Bücher nun verkauft werden?</h2>
<p>Bin ich nun für möglichst tiefe Preise? Für einen möglichst guten Service? Für möglichst viele Buchläden?</p>
<p>Nun, wenn ich weiss, was ich brauche, dann benötige ich keine aufwändige, wahnsinnig gute Beratung, sondern mache meine Bestellung bequem über das Internet und zwei, drei Tage später sind die von Ex Libris versandten Bücher bei mir. (Selten dauert es länger.)</p>
<p>Wenn ich jedoch ein Buch zu einem bestimmten Themenbereich kaufen möchte, aber nicht sicher weiss, welches Buch am geeignetsten für mich ist, dann suche ich eine gute Buchhandlung auf. In einem solchen Fall zahle ich dann auch gerne mehr und meistens finde ich dann noch andere Bücher, die mich auch gleich interessieren und kaufe die dann auch gleich vor Ort. (Obwohl ich mir ja auch einfach die Titel notieren und sie zu Hause über das Internet bestellen könnte.) Ich denke, es ist fair, wenn ich dann die Bücher auch gleich dort kaufe, wo ich die Beratung genossen habe und nicht dort, wo die Bücher am günstigsten sind.</p>
<p>Was könnte mich auch noch dazu bewegen, in einen Buchladen zu gehen, mal ganz abgesehen von der Beratung? Zum Beispiel die Ausstattung des Ladens! Wenn ich beim Betreten des Buchladens das Gefühl habe, in eine andere Welt einzutauchen, dann sieht man mich dort bestimmt öfters! Und nicht nur mich, sondern auch meine Freundin, die mindestens so viel liest wie ich.</p>
<p>So ein &#8220;Traum-Buchladen&#8221; könnte zum Beispiel so aussehen:</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/03/06/abstimmung-buchpreisbindung-schweiz/shakes/" rel="attachment wp-att-9363"><img class="aligncenter size-large wp-image-9363" title="shakes" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/shakes-500x746.jpg" alt="" width="500" height="746" /></a></p>
<p>Aber auch diese Läden finde ich ganz faszinierend:</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/03/06/abstimmung-buchpreisbindung-schweiz/church/" rel="attachment wp-att-9360"><img class="aligncenter size-large wp-image-9360" title="church" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/church-500x926.jpg" alt="" width="500" height="926" /></a></p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/03/06/abstimmung-buchpreisbindung-schweiz/mexico/" rel="attachment wp-att-9361"><img class="aligncenter size-large wp-image-9361" title="mexico" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/mexico-500x645.jpg" alt="" width="500" height="645" /></a></p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/03/06/abstimmung-buchpreisbindung-schweiz/portugal-2011-168/" rel="attachment wp-att-9362"><img class="aligncenter size-large wp-image-9362" title="Portugal-2011-168" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/Portugal-2011-168-500x375.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/03/06/abstimmung-buchpreisbindung-schweiz/barts/" rel="attachment wp-att-9359"><img class="aligncenter size-large wp-image-9359" title="barts" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/barts-500x375.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Buchläden müssen nun einmal innovativ sein, sich etwas einfallen lassen, eine gute Beratung bieten. Dann kommen auch die Kunden und sind eher bereit, mehr für die Leistung zu bezahlen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Mit der Buchpreisbindung geht es um nichts anderes als um <strong>Gewinnmaximierung auf dem Buckel der Konsumentinnen und Konsumenten</strong>, die mit der Buchpreisbindung zu hohe Preise bezahlen sollen. Das Geld fliesst dann aber zu 80% ins Ausland, wo die meisten Verlage sitzen, welche Bücher in der Schweiz verkaufen.</p>
<p>Ich habe in meinem Artikel das Beispiel des Schweizer Echtzeit-Verlages gebracht. <strong>Dieses Beispiel zeigte, dass es den Verlagen und auch den Autoren durchaus recht sein kann, wenn die Preise sinken, weil sie ein grosses Interesse daran haben, hohe Stückzahlen abzusetzen.</strong></p>
<p>Und weil es sich bei meinem Blog eigentlich um einen ÖV-Blog handelt, zum Abschluss noch ein Zitat von Ex-SBB-Chef Benedikt Weibel, heute selber Buchautor und Professor an der Universität Bern:</p>
<p><em>&#8220;Die wirkliche Bedrohung für das Buch ist das digitale Buch. Die Buchpreisbindung schwächt den Buchhandel in diesem Kampf.&#8221;</em></p>
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		<title>Wochenrückblick 10|12</title>
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		<comments>http://schweizweit.net/2012/03/05/wochenruckblick-1012/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 08:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute unter anderem im Wochenrückblick: Herrenlose Frachtcontainer, verspätete Züge und gegroundete Spuhler-Züge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/03/05/wochenruckblick-1012/" title="Permanent link to Wochenrückblick 10|12"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/02/FV_Dosto_2nd_Oberdeck_Internet-190x134.jpg" width="190" height="134" alt="Post image for Wochenrückblick 10|12" /></a>
</p><h3>Meldungen aus dem öffentlichen Verkehr</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.bernerzeitung.ch/region/emmental/Ohne-die--35-Lokfuehrer-geht-gar-nichts--/story/23991195">Ohne die 35 Lokführer geht gar nichts</a></li>
<li><a href="http://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/grenchen/verkehrsunternehmen-arbeiten-im-kampf-gegen-schwarzfahrer-zusammen-121733824">Verkehrsunternehmen arbeiten im Kampf gegen Schwarzfahrer zusammen</a></li>
<li><a href="http://www.inside-channels.ch/articles/28104">Lob für SBB Aqua &#8211; Kritik für Swisscom IT</a></li>
<li><a href="http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/aargau-solothurn/326346.herrenloser-frachtcontainer-in-kaiseraugst.html">Herrenloser Frachtcontainer in Kaiseraugst</a></li>
<li><a href="http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/artikel-121970678">Neue SBB-Züge: Schon vier Monate in Verzug</a></li>
<li><a href="http://www.bahnonline.ch/wp/44309/mann-bahnhof-bern-von-zug-erfasst.htm">Mann im Bahnhof Bern von Zug erfasst</a></li>
<li><a href="http://www.bahnonline.ch/wp/44369/zuerich-hb-mutmassliche-dealer-verhaftet-heroin-sichergestellt.htm">Mutmasslicher Dealer in Zürich HB verhaftet und Heroin sichergestellt</a></li>
<li><a href="http://www.bahnonline.ch/wp/44371/winterthur-hb-mutmassliche-taschendiebinnen-festgenommen.htm">Mutmassliche Taschendiebinnen im Winterthurer Bahnhof festgenommen</a></li>
<li><a href="http://blog24.jimdo.com/2012/02/20/stadler-rail-in-bussnang-baut-eine-mega-lok-f%C3%BCr-brasilien/">Stadler Rail baut in Bussnang eine Mega-Lok für Brasilien</a></li>
<li><a href="http://www.20min.ch/news/dossier/oevau/story/Finnen-grounden-Spuhler-Zuege-21980786">Finnen grounden Spuhler-Züge</a></li>
<li><a href="http://bazonline.ch/wirtschaft/agenturen-ticker/Bombardier-macht-weniger-Gewinn--Umsatz-mit-Zuegen-geht-zurueck/story/22123729">Bombardier: Umsatz mit Zügen geht zurück</a></li>
<li><a href="http://www.20min.ch/news/zuerich/story/Billettverkauf-im-Bus-sorgt-fuer--rger-29478893">Billettverkauf im Bus sorgt für Ärger</a></li>
<li><a href="http://www.bahnonline.ch/wp/44222/weichenstellung-zukunft-pionierinnen-der-sbb-erzaehlen.htm">Weichenstellung Zukunft: Pionierinnen der SBB erzählen</a></li>
</ul>
<h3>Schweizweit</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/stadtstgallen/tb-ag/Anzahl-der-Wegweisungen-hat-sich-fast-verdoppelt;art197,2884630">Anzahl der Wegweisungen hat sich fast verdoppelt</a></li>
</ul>
<h3>Weltweit</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.zeit.de/auto/2012-02/ramsauer-flensburg-autoverkehr/komplettansicht">Warum Autofahrer so gerne rasen</a></li>
<li><a href="http://www.googlewatchblog.de/2012/03/us-aussenministerium-steigt-auf-chrome-um/">US-Aussenministerium steigt auf Chrome um</a></li>
</ul>
<h3>Leser-Blogs</h3>
<ul>
<li><a href="http://webwirksam.ch/google-vs-facebook--1403/">Google+ vs. Facebook?</a></li>
</ul>
<p><center><script src="http://widgets.paper.li/javascripts/init.js" type="text/javascript"></script><br />
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		<title>Ess- und Trinkverbot im ÖV? Nein danke!</title>
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		<comments>http://schweizweit.net/2012/03/01/ess-und-trinkverbot-im-ov-nein-danke/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 08:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kondukteur]]></category>
		<category><![CDATA[ÖV]]></category>
		<category><![CDATA[SBB]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder fordern Leute ein Ess- und Trinkverbot im ÖV. Einige städtische Verkehrsbetriebe haben dies sogar schon umgesetzt. Hier erfahrt ihr, was ich davon halte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/03/01/ess-und-trinkverbot-im-ov-nein-danke/" title="Permanent link to Ess- und Trinkverbot im ÖV? Nein danke!"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/essverbot-190x190.jpg" width="190" height="190" alt="Post image for Ess- und Trinkverbot im ÖV? Nein danke!" /></a>
</p><p>Kürzlich hat die SBB eine <a href="http://www.sbb.ch/entsorgen/">Anti-Littering-Kampagne</a> gestartet. Ziel soll es sein, dass die Fahrgäste ihre Hinterlassenschaften richtig entsorgen. Will heissen: Zeitungen auf die Gepäck- und Hutablagen, kleinere Abfälle in den Abfalleimer im Zug und grosse Abfälle aus dem Zug in den Abfalleimer auf dem Perron oder im Bahnhof. Und selbstverständlich: Keine Abfälle auf den Boden werfen, keine Abfälle einfach auf den Sitzen liegen lassen.</p>
<p>Schade, dass es dafür extra eine Kampagne zum Vorbeugen von Littering braucht. Ein bisschen gesunder Menschenverstand hätte es auch getan. Aber <a href="http://www.ariella-kaeslin.ch/Home.aspx">Ariella Kaeslin</a>, <a href="http://www.djantoine.com/">DJ Antoine</a> und <a href="http://www.chri.info/">Christa Rigozzi</a> werden sich bestimmt über den kleinen Nebenverdienst freuen. ;-)</p>
<p>Eine Frage, die in Zusammenhang mit Littering &#8211; also dem achtlosen Wegwerfen und Liegenlassen von Abfall auf öffentlichem Grund &#8211; immer wieder auftaucht, ist: Wohin mit den Fastfood-Abfällen?</p>
<p><a href="http://www.mcdonalds.ch/de">Mc Donalds</a>, <a href="http://www.burger-king.ch/">Burger King</a>, <a href="http://www.nordsee.com/ch/">Nordsee</a>, <a href="http://www.brezelkoenig.ch/">Brezelkönig</a> und die <a href="http://www.myvideo.ch/watch/7888586">Dönerbude um die Ecke</a>; bei ihnen allen erhält man Ess- und Trinkwaren zum Mitnehmen. Leider landet der Müll dieser Fastfood-Ketten immer wieder in den Zügen der SBB. Dies ist kein Problem, solange er im Abfalleimer liegt. Nicht selten aber wird er achtlos auf den Boden oder die Sitze geworfen, wenn jemand den Zug verlässt. Oder einfach auf den kleinen Tischen liegen gelassen.</p>
<p>So erstaunt es mich dann auch nicht, dass es immer wieder Leute gibt, <a href="http://www.zuonline.ch/artikel_39847.html">die ein Ess- und Trinkverbot in den Zügen der SBB fordern</a>. So, wie es <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wer--im-Tram-Glace--lutscht-wird-gebuesst/story/14950335">einzelne städtische Verkehrsunternehmen</a> &#8211; zu meinem Bedauern &#8211; schon umgesetzt haben.</p>
<p>Vorallem ältere Leute, die mit Fastfood sowieso nichts anfangen können und ihre Mahlzeiten immer noch pünktlich um 7:30, 12:00 und 18:00 Uhr zu Hause zu sich nehmen (oder im Altersheim zu diesen Zeiten gefüttert werden), regen sich über &#8220;diese neue Mode&#8221; auf. Öfters schon wurde ich gefragt, wenn denn die SBB endlich mal ein Verbot &#8220;für dieses Zeugs&#8221; einführe.</p>
<p><strong>Ich persönlich bin ein vehementer Gegner eines Ess- und Trinkverbots in den Zügen der SBB und allgemein im öffentlichen Verkehr!</strong> Wenn ich mit dem Zug unterwegs bin, möchte ich auch etwas essen dürfen. Wenn ich mit dem PostAuto von Chur nach Bellinzona reise, möchte ich auch etwas trinken dürfen.</p>
<p>Und auch die SBB denkt offenbar nicht daran, ein Ess- oder Trinkverbot einzuführen; nur schon alleine dem Tochterunternehmen Elvetino zuliebe.</p>
<p>Der öffentliche Verkehr hat gegenüber dem Individualverkehr ein paar grosse Vorteile: Man kann während der Fahrt arbeiten, schlafen, lesen oder sich mit anderen unterhalten, und <a href="http://schweizweit.net/2012/02/28/was-nichts-kostet-ist-nichts-wert/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb">spart dabei erst noch Geld</a>! Und ein weiterer grosser Vorteil: Man kann jederzeit etwas essen und trinken. Sei es nun etwas selber mitgebrachtes oder etwas vom Steward der Elvetino/SBB-Minibar.</p>
<p>Deshalb finde ich es sehr schade, dass einige städtische Verkehrsunternehmen ein solches Verbot einführten und hoffe, dass SBB &amp; Co. dem Druck einiger weniger Kreise nicht nachgeben und uns weiterhin erlauben, in den Verkehrsmitteln zu essen und zu trinken. ;-)</p>
<p><center><script src="http://twtpoll.com/js/ibadge.js" type="text/javascript"></script><br />
<iframe src="http://twtpoll.com/badge/if/?twt=fg5qon&#038;b=1" width="100%" height="400" frameborder="0" scrolling="no" name="twpw_if" id="twpw_if" onLoad="TwtpwFm.registerFrame(this);">Your browser doesn&#8217;t support iFrames :( Vote for this poll <a href="http://twtpoll.com/fg5qon"  title="here" target="_blank">here</a>.</iframe></center></p>
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		<item>
		<title>Wochenrückblick 09|12</title>
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		<comments>http://schweizweit.net/2012/02/29/wochenruckblick-0912/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 08:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=9308</guid>
		<description><![CDATA[Eine Umfrage und viele interessante Links aus der Welt des öffentlichen Verkehrs.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/02/29/wochenruckblick-0912/" title="Permanent link to Wochenrückblick 09|12"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/01/sbb-kondukteur-zugbegleiter-190x190.jpg" width="190" height="190" alt="Post image for Wochenrückblick 09|12" /></a>
</p><p>Im heutigen Wochenrückblick findet ihr wieder interessante Links über Abfallberge, neue Gleis-Nummern im Hauptbahnhof, den SMS-Alarm der SBB und die Rolle der Taxis im öffentlichen Verkehr.</p>
<p>Ausserdem gibt es eine kleine Umfrage rund um das Essen und Trinken im öffentlichen Verkehr.</p>
<p>Und natürlich dürfen auch Geschichten aus der Welt der sozialen Medien nicht fehlen.</p>
<p><center><script src="http://widgets.paper.li/javascripts/init.js" type="text/javascript"></script><br />
<script>
  Paperli.PaperWidget.Show({
    pid: 'andreashobi/1307910467',
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  })
</script></center></p>
<h3>Umfrage der Woche</h3>
<p><script src="http://twtpoll.com/js/ibadge.js" type="text/javascript"></script><br />
<iframe src="http://twtpoll.com/badge/if/?twt=fg5qon&#038;b=1" width="100%" height="400" frameborder="0" scrolling="no" name="twpw_if" id="twpw_if" onLoad="TwtpwFm.registerFrame(this);">Your browser doesn&#8217;t support iFrames :( Vote for this poll <a href="http://twtpoll.com/fg5qon"  title="here" target="_blank">here</a>.</iframe></p>
<h3>Meldungen aus dem öffentlichen Verkehr</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.zuonline.ch/artikel_39847.html">Abfallberge ärgern die Reisenden</a></li>
<li><a href="http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/ostschweiz/tb-os/art120094,2877556">Das grosse Y im Osten</a></li>
<li><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Die-neuen-GleisNummern-im-HB/story/30166660">Die neuen Gleis-Nummern im HB</a></li>
<li><a href="http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/thurgau/tz-ku/art123838,2872731">Hüter der Pünktlichkeit</a></li>
<li><a href="http://www.20min.ch/digital/webpage/story/Kennen-Sie-den-SMS-Alarm-der-SBB--29724582">Kennen Sie den SMS-Alarm der SBB?</a></li>
<li><a href="http://www.bahnonline.ch/wp/44046/durchschlag-auf-dem-jungfraujoch-vor-100-jahren.htm">Durchschlag auf dem Jungfraujoch vor 100 Jahren</a></li>
<li><a href="http://www.werbewoche.ch/pitch-von-sbblogin-gewonnen">Hofer Kommunikation: Pitch von SBB/Login gewonnen</a></li>
<li><a href="http://www.bahnonline.ch/wp/44142/illegal-anwesende-tunesier-raub-bahnhof-illnau-verhaftet.htm">Nach Raub am Bahnhof Illnau verhaftet</a></li>
<li><a href="http://www.bahnonline.ch/wp/44104/pensionskasse-sbb-verbessert-deckungsgrad.htm">Pensionskasse SBB mit verbessertem Deckungsgrad</a></li>
<li><a href="http://www.bahnonline.ch/wp/44130/rhb-lok-berguen-entgleist-albulastrecke.htm">Zug der RhB kollidierte mit Schneerutsch</a></li>
<li><a href="http://www.20min.ch/news/ostschweiz/story/Busbetriebe-befuerchten-Fahrermangel-25903661">Busbetriebe befürchten Fahrermangel</a></li>
<li><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/mobil/ZVVBusse-werden-mit-WiFi-ausgeruestet/story/18667989">PostAutos werden mit Wifi ausgerüstet</a></li>
<li><a href="http://www.zukunft-mobilitaet.net/8243/analyse/welche-rolle-spielen-taxis-fuer-den-oepnv/">Welche Rolle spielen Taxis für den ÖPNV?</a></li>
</ul>
<h3>Schweizweit</h3>
<ul>
<li><a href="http://bazonline.ch/schweiz/standard/Ist-unsere-Asylpolitik-gescheitert-/story/26404522">Die humanitäre Schweiz</a></li>
<li><a href="http://www.uvek.admin.ch/dokumentation/00474/00492/index.html?lang=de&amp;msg-id=43535">Stichprobenkontrolle bei Mobilfunkanlagen</a></li>
</ul>
<h3>Weltweit</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.golem.de/news/geheimprotokoll-zu-acta-eu-kommission-erzuernt-ueber-acta-verweigerer-1202-89802.html">Acta-Verweigerer erzürnen EU-Kommission</a></li>
<li><a href="http://www.googlewatchblog.de/2012/02/google-beantragt-tv-lizenz-in-kansas/">Google beantragt TV-Lizenz in Kansas</a></li>
<li><a href="http://www.googlewatchblog.de/2012/02/goggles-die-google-brille-koennte-noch-2012-kommen/">Die Google-Brille könnte noch 2012 kommen</a></li>
<li><a href="http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=100293">Social Media: Bewahren alte Sprachen</a></li>
<li><a href="http://blog.xeit.ch/2012/02/infografik-maslowsche-bedurfnispyramide-und-social-media/">Maslowsche Bedürfnispyramide und Social Media</a></li>
</ul>
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<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=YOWvhz2jkI0:7C_SOyyv_SU:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=YOWvhz2jkI0:7C_SOyyv_SU:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?i=YOWvhz2jkI0:7C_SOyyv_SU:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=YOWvhz2jkI0:7C_SOyyv_SU:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?a=YOWvhz2jkI0:7C_SOyyv_SU:YwkR-u9nhCs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/schweizweit?d=YwkR-u9nhCs" border="0"></img></a>
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		<title>Was nichts kostet, ist nichts wert!</title>
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		<comments>http://schweizweit.net/2012/02/28/was-nichts-kostet-ist-nichts-wert/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 08:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[SBB]]></category>
		<category><![CDATA[Slide]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Artikel über die Preise der SBB, die Leistungs- und Produktivitätssteigerungen der SBB und die Rolle der Medien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/02/28/was-nichts-kostet-ist-nichts-wert/" title="Permanent link to Was nichts kostet, ist nichts wert!"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/02/FV_Dosto_2nd_Oberdeck_Internet-190x134.jpg" width="190" height="134" alt="Post image for Was nichts kostet, ist nichts wert!" /></a>
</p><p>Die Zeiten sind längst vorbei, in welchen man in der Nähe des eigenen Arbeitsplatzes wohnte. Ich gehöre noch zu den wenigen übrig gebliebenen &#8220;Altmodischen&#8221;, die in der Nähe des Arbeitsplatzes wohnen und nach einem Fussmarsch von gerade einmal 4 Minuten zu Hause sind.</p>
<p>Heute scheint es Mode geworden zu sein, zwar in der Stadt zu arbeiten und dort auch einen Teil seiner Freizeit zu verbringen, zum wohnen dann aber doch aufs Land zu gehen. Und so kommt es, dass die <a href="http://schweizweit.net/2011/07/12/video-die-schweiz-ein-land-von-pendlern/#utm_source=schweizweit&#038;utm_medium=blog&#038;utm_campaign=bbb">Schweiz eine Pendlernation</a> ist.</p>
<p>Dazu trägt sicher auch der veränderte Arbeitsmarkt einen Teil dazu bei. Kaum jemand arbeitet heute noch Jahrzehnte lang am gleichen Ort und auch wenn man den Job behält, so heisst das noch lange nicht, dass der Arbeitsplatz immer am gleichen Ort sein wird. Meine Kollegen von <a href="http://www.cargo-blog.com/">SBB Cargo</a> wissen da zum Beispiel <a href="http://www.tagblatt.ch/loeschen/politik/schweiz/schweiz/SBB-Cargo-Umzug-nach-Basel-ist-perfekt;art622,280157">eine Menge zu erzählen</a>…</p>
<p>Und wer pendelt, der zahlt.</p>
<p>Für grössere Distanzen gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten, zu pendeln: Entweder nimmt man das Auto (die schlechtere Möglichkeit) oder man nimmt den Zug (die bessere Möglichkeit).</p>
<p>Beides kostet. Und das je länger je mehr.</p>
<p>Während der Benzinpreis irgendwann einmal <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/benzinpreis_erdoel_preisanstieg_steuern_abgaben_1.743023.html">auf 3 oder sogar 5 Franken pro Liter steigen wird</a>, ohne dass man dafür eine signifikante Leistungssteigerung erwarten darf, ist das beim öffentlichen Verkehr ein wenig anders. Auch hier steigen die Preise zwar, aber man bekommt auch entsprechend mehr geboten. Früher reiste man noch so wie auf diesem Bild, und fand dies ganz komfortabel:</p>
<p style="text-align: center;"><a title="3. Klasse (Holzklasse) von Eichental bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/photo64/3392439446/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.staticflickr.com/3244/3392439446_55e4c5a8ca.jpg" alt="3. Klasse (Holzklasse)" width="500" height="375" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Eichental (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Heute erwartet man vom öffentlichen Verkehr hingegen deutlich mehr. Und der öffentliche Verkehr, allen voran die SBB, versucht, diesen Erwartungen zu entsprechen. Deshalb sehen die Züge, die heute für die SBB gebaut werden, zum Beispiel so aus:</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/FV_Dosto_2nd_Oberdeck_Internet.jpg" alt="" width="469" height="332" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/FV_Dosto_Station_montage_Internet.jpg" alt="" width="469" height="311" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/FV_Dosto_1st_Kundeninformationssyst.jpg" alt="" width="470" height="332" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/FV_Dosto_1st_Unterdeck_Internet.jpg" alt="" width="469" height="332" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/FV_Dosto_Restaurant_Internet.jpg" alt="" width="469" height="332" /></p>
<p><center><object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/28595ee0-3c8c-4538-8f02-2888acdaa283" type="application/x-shockwave-flash" style="width:500px;height:302px"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/28595ee0-3c8c-4538-8f02-2888acdaa283"/><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=28595ee0-3c8c-4538-8f02-2888acdaa283" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens">Tagesschau  vom 12.05.2010</a></object></center></p>
<p>Doch nicht nur die Innenausstattung hat sich deutlich verbessert, auch das &#8220;Drumherum&#8221; wird laufend den Wünschen und Bedürfnissen der Reisenden angepasst: Eine <strong>Reisegeschwindigkeit von 160 km/h</strong>, zukünftig sogar mal 250 km/h (und mit der Swissmetro noch viel mehr), davon konnte man vor ein paar Jahren bloss träumen. (Früher glaubten ein Dr. Dionysius Larder und andere sogar, dass Fahrten mit so hoher Geschwindigkeit für Menschen unmöglich wären. Die Passagiere könnten, so argumentierte man, bei diesen hohen Geschwindigkeiten nicht mehr atmen und müssten ersticken. Heute weiss man zum Glück, dass dem nicht so ist.)</p>
<p><strong>Billette</strong> erhält man heute nicht mehr nur am Bahnhofschalter, sondern auch am Billettautomaten oder sogar <strong>online</strong> auf www.sbb.ch und <strong>über das Smartphone</strong>.</p>
<p>Und auch das mobile Internet ist immer wieder ein Thema. <strong>WLAN</strong> gibt es bereits in einigen Wagen, ausserdem haben die Züge der SBB sogenannte &#8220;<strong>Repeater</strong>&#8221; eingebaut, welche die Handysignale verstärken und somit für einen besseren Empfang sorgen. Mit den kürzlich vom Bund versteigerten Frequenzen dürften die Handynetze ausserdem ebenfalls gleich noch ein bisschen schneller und zuverlässiger werden.</p>
<p>Und wer sich mal in einem Bahnhof ein bisschen umschaut, stellt fest, dass man überall <strong>Info-Monitore</strong> findet. Die gab es früher nicht in dieser grossen Zahl! Davon konnte man damals bloss träumen. Auch hier wurde &#8211; zum Glück &#8211; einiges verbessert und heute wollen wir diese Monitore nicht mehr missen.</p>
<p>Auch personell hat sich einiges verändert. Einige Stellen wurden zwar &#8211; leider &#8211; gestrichen, aber dafür wurden auch neue Stellen geschaffen. So zum Beispiel in der neuen Organisation namens &#8220;<a href="http://www.sbb.ch/sbb-konzern/medien/medienmitteilungen.newsdetail.2011-8-0208_45_03.html"><strong>Aufsicht Personenverkehr</strong></a>&#8220;. (Disclaimer: Ich selber arbeite zu 30% in diesem Bereich.) Motivierte Leute in der ganzen Schweiz sorgen dort dafür, dass die Reisenden in den grossen Bahnhöfen ihre Züge finden, zu ihren Anschlüssen kommmen, helfen Gruppen mit dem Umsteigen, helfen dem Zugpersonal bei der Zugvorbereitung und haben schlussendlich ein grosses Ziel: <strong>Die SBB soll die Reisenden pünktlich an ihr Ziel bringen, die Züge sollen pünktlich verkehren.</strong></p>
<p>Doch um diese (und noch viel mehr) Verbesserungen geht es kaum, wenn man momentan die Medienberichterstattung rund um die SBB verfolgt. Dort ist nur eine Veränderung ein Thema: Die Billettpreise der SBB.</p>
<p>Kluge Leute haben längst herausgefunden, dass das Pendeln mit dem ÖV unter dem Strich bequemer und meist auch günstiger ist, als das Pendeln mit dem eigenen Auto. Die SBB realisiert mit dem GA im Schnitt gerade einmal noch einen Ertrag von <strong>10 Rappen pro Kilometer</strong> (Quelle: <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/oeffentlicher_verkehr_voev_sbb_bahnen_billette_preise_erhoehung_1.7084607.html">NZZ</a>), für das Auto zahlt man pro Kilometer im Schnitt <strong>75 Rappen</strong> (Quelle: <a href="http://www.tcs.ch/main/de/home/auto_moto/kosten/kilometer/musterauto.html">TCS</a>).</p>
<p>Die (meisten) Menschen fahren nicht aus Spass mit der SBB, sondern weil es schlicht und ergreifend rentiert. <strong>Es lohnt sich, mit der SBB zur Arbeit zu fahren!</strong> Man kann während der Fahrt arbeiten, schlafen, lesen oder sich mit anderen unterhalten, und spart dabei erst noch Geld!</p>
<p>Und wenn das Halbtax nun 15 Franken teurer wird… Ein Ärgernis ist es definitiv, aber es ist auch verkraftbar. Mit dem Auto käme man damit laut TCS &#8211; über das ganze Jahr gesehen &#8211; am Tag gerade einmal 54 Meter weit.</p>
<p>Ich habe das Gefühl, den Medien, welche schlecht über die SBB schreiben, geht es in erster Linie bloss um eines: Die Anbiederung an den Leser. Die Medien, welche mit allen möglichen Mitteln ihre Pfründe verteidigen wollen, weil sie je länger je mehr realisieren, <a href="http://www.zeit.de/wissen/2012-02/geboren-2012-brief-jeff-jarvis/komplettansicht">dass ihre Geschäftsmodelle veraltet sind</a>, diese Medien kämpfen nun mit allen Mitteln um jeden Leser.</p>
<p>Den Ringier-Leuten (um einfach mal ein Beispiel zu nennen) ist es dabei weniger wichtig, dass der <em>Blick</em> vor einigen Jahren noch einen Stutz kostete, heute jedoch stolze 2 Franken verlangt (eine Steigerung um sagenhafte 100%!). Wenn die SBB ihre Preise aber um 5% erhöht, ist dies der Aufhänger des Tages. Denn damit gewinnt und hält man Leser. Und die teilen dann in den Kommentaren ihre Meinung mit (Achtung: Satire!):</p>
<p><center><iframe width="480" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/HKtZTnr5dHo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center></p>
<p>Den Lesern wird suggeriert, sie könnten den Fünfer und das Weggli bekommen. Schnellere Verbindungen, besseres Rollmaterial und mehr Züge bei sinkenden Preisen.</p>
<p>Natürlich versucht die SBB <a href="http://www.sbb.ch/sbb-konzern/ueber-die-sbb/projekte/betriebszentralen.html">durch eigene Produktivitätssteigerungen</a> die Preise möglichst tief zu halten. Trotzdem kommen wir nicht drum herum, die Preise halt einfach auch mal anzupassen. Wenn der Bund die Trassenpreise erhöht, können wir das nicht alleine mit Produktivitätssteigerungen auffangen, wir müssen einen Teil auch auf die Billette umwälzen.</p>
<p>Und wenn wir realisieren, dass wir beim GA pro gefahrenem Kilometer weniger einnehmen als uns dieser Personenkilometer kostet, dann können wir nicht wegsehen und müssen handeln.</p>
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		<title>Der atemberaubende Kundendienst der SBB</title>
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		<comments>http://schweizweit.net/2012/02/23/der-atemberaubende-kundendienst-der-sbb/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 08:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[SBB]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die SBB einen Journalisten aus dem Ausland verblüffte. Durch etwas, was viele Schweizer offenbar als selbstverständlich anschauen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/02/23/der-atemberaubende-kundendienst-der-sbb/" title="Permanent link to Der atemberaubende Kundendienst der SBB"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2011/02/4811261381_620238e164-150x150.jpg" width="150" height="150" alt="Post image for Der atemberaubende Kundendienst der SBB" /></a>
</p><blockquote><p>&#8220;It is rare for customer service to be so good as to take one’s breath away but Swiss Federal Railways achieved it on Sunday.&#8221;</p></blockquote>
<p>So beginnt <a href="http://blogs.ft.com/businessblog/2012/01/swiss-railways-and-the-art-of-personal-service/#axzz1lpVipsxa">ein Artikel von John Gapper</a> über seine Erfahrungen mit der SBB.</p>
<p>&#8220;Da muss ja etwas richtig grossartiges geschehen sein!&#8221;, dachte ich mir, bevor ich weiterlas. Etwas, das noch kein anderer Fahrgast vor ihm erlebte, etwas, das einmalig ist.</p>
<p>Und dann las ich weiter und bemerkte: Es ging &#8220;nur&#8221; um einen Extrahalt. Der Fahrgast sass im falschen Zug, statt nach Zürich Flughafen fuhr er in Richtung Bündnerland.</p>
<p>Das kommt vor. Im Hauptbahnhof Zürich hat es viele Gleise, viele Leute, viele Züge, viele Informationen, alles wild durcheinander. Dass da einmal jemand im Trubel in den falschen Zug einsteigt, das kann es geben. Er war nicht der erste, und er wird auch nicht der letzte gewesen sein.</p>
<p>Im Normalfall ist das auch kein grosses Problem. Viele Züge halten nach einigen Minuten wieder und der Fahrgast hat die Möglichkeit, dort auszusteigen und zurück zu fahren.</p>
<p>Anders beim IC nach Sargans, Landquart und Chur. Der hält erst nach rund 50 Minuten in Sargans wieder. Und in genau diesem Zug sass Gapper.</p>
<p>Auch ich hatte schon Fahrgäste in einem solchen Intercity, die eigentlich zum Flughafen wollten. Grundsätzlich müssen diese Gäste dann bis Sargans fahren und dort auf den Interregio umsteigen, welcher jeweils zur Minute 39 abfährt.</p>
<p>Die für den Fahrgast bequemste und rascheste Lösung hingegen ist ein Extrahalt. So muss er nicht bis Sargans fahren, sondern kann den Zug bereits früher verlassen und ist dementsprechend schneller im Flughafen.</p>
<p>Erstaunt war ich dann, als ich hörte, dass viele Leute denken, so etwas würde die SBB auch nur für einen WEF-Journalisten aus dem Ausland machen. So zum Beispiel schweizweit.net-Leserin Martina <a href="https://www.facebook.com/schweizweit.net/posts/10150566570027885">auf Facebook</a>:</p>
<blockquote><p>Das würde man bestimmt nie machen für einen &#8220;ganz normalen&#8221; Passagier :-o</p></blockquote>
<p>Stimmt gar nicht; ob wir das so machen oder nicht hängt weder von Status noch Nationalität ab. Meistens sind es Schweizer, die eine Irrfahrt machen. Und für die halten wir genau so.</p>
<p>Leider aber ist ein Halt nicht immer möglich. Es kann durchaus vorkommen, dass wir aufgrund der Betriebslage oder aus anderen diversen Gründen einfach unmöglich vor dem nächsten fahrplanmässigen Halt stoppen können.</p>
<p>Deshalb: Wenn du einen sehr wichtigen Termin hast (Flug, internationale Zugreise, etc.) und im falschen Zug sitztst, könnte es sich lohnen, mal beim Zugpersonal nachzufragen, welche Möglichkeiten es gibt. Eine Garantie gibt es nie und meistens ist es aufgrund der Betriebslage auch gar nicht möglich, einen ausserordentlichen Halt einzulegen.</p>
<p>Aber vielleicht hast du ja Glück und die SBB legt auch für dich einen Extrahalt ein. ;-)</p>
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		<title>SBB und ÖBB im Vergleich: Ist die SBB wirklich besser?</title>
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		<comments>http://schweizweit.net/2012/02/21/vergleich-sbb-oebb-video/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 08:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Es heisst immer, die SBB sei besser als die ÖBB. Doch stimmt das wirklich? Das überraschende Fazit in diesem Video!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/02/21/vergleich-sbb-oebb-video/" title="Permanent link to SBB und ÖBB im Vergleich: Ist die SBB wirklich besser?"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/02/oebb-obb-zug-oesterreich-190x112.jpg" width="190" height="112" alt="Post image for SBB und ÖBB im Vergleich: Ist die SBB wirklich besser?" /></a>
</p><p>Kritisieren die Österreicher ihre ÖBB, kommt ein Argument wie das Amen im Gebet: Die Schweizer Bahn, heisst es dann, funktioniere ja schliesslich auch. Und zwar in jeder Hinsicht; von der Pünktlichkeit bis zur entpolitisierten Führung.</p>
<p><strong>Ob das wirklich alles so stimmt?</strong></p>
<p>Das österreichische Fernsehen ORF hat eine Korrespondentin gebeten, die SBB einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und zu prüfen, ob die SBB den ÖBB wirklich als Vorbild dienen könnte.</p>
<p>Ihre &#8211; für manchen Schweizer überraschende &#8211; Analyse gibt es nun in diesem Beitrag:</p>
<p><center><iframe width="500" height="254" src="http://www.youtube.com/embed/pUD_-esX71k?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center></p>
<div class="feedflare">
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		<item>
		<title>Wochenrückblick 08|12</title>
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		<comments>http://schweizweit.net/2012/02/20/wochenruckblick-0812/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 14:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Spiel der Woche und interessante Links rund um die neue ÖV-Karte, Wartezeit-Typologien und SBB-Saubermänner warten auf dich!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/02/20/wochenruckblick-0812/" title="Permanent link to Wochenrückblick 08|12"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/02/Ariella-Kaeslin-SBB.jpg" width="162" height="130" alt="Post image for Wochenrückblick 08|12" /></a>
</p><p>Der heutige Wochenrückblick ist wieder einmal ein bisschen umfangreicher als auch schon.</p>
<p>So gibt es zum Beispiel zur Abwechslung mal ein &#8220;Spiel der Woche&#8221;.</p>
<p>Ausserdem findet ihr Links zur neuen ÖV-Karte, Wartezeit-Typologien, SBB-Saubermännern, die Swissmetro, überforderte Behörden und Effizienzdemonstrationen.</p>
<p>Viel Spass beim Lesen! ;-)</p>
<p><center><script src="http://widgets.paper.li/javascripts/init.js" type="text/javascript"></script><br />
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</script></center></p>
<h3>Spiel der Woche</h3>
<p><a href="http://www.sbb.ch/sbb-konzern/littering/trashbusters-das-spiel.html"><img class="aligncenter size-large wp-image-9299" title="Trash Busters SBB Online Game" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/02/Trash-Busters-SBB-Online-Game-500x199.jpg" alt="" width="500" height="199" /></a></p>
<h3>Meldungen aus dem öffentlichen Verkehr</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/kantone/zug/SBB-stationiert-Betriebswehr-in-Rotkreuz;art93,156492">SBB stationiert Betriebswehr in Rotkreuz</a></li>
<li><a href="http://campus.blog.nzz.ch/2012/02/18/wartezeit-eine-typologie/">Wartezeit &#8211; Eine Typologie</a></li>
<li><a href="http://www.sbb.ch/sbb-konzern/littering.html">Littering betrifft alle</a></li>
<li><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Aperto-lassen-Angebote-kalt/story/22846794">Aperto lassen Angebote kalt</a></li>
<li><a href="http://1815.ch/wallis/aktuell/die-sbb-saubermaenner-haben-alle-haende-voll-zu-tun-54681.html">Die SBB-Saubermänner haben alle Hände voll zu tun</a></li>
<li><a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/bahnschranke-spaltet-lastwagen-id1768690.html">Bahnschranke &#8220;spaltet&#8221; Lastwagen</a></li>
<li><a href="http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Zwoelf-Jahre-alt-und-schon-SBBChef/story/31295722">Zwölf Jahre alt und schon SBB-Chef</a></li>
<li><a href="http://www.tagblatt.ch/nachrichten/politik/schweiz/tb-in/art120101,2868630">ÖV-Karte soll Billett ersetzen</a></li>
<li><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Neuer-Anlauf-fuer-die-Swissmetro/story/31835463">Neuer Anlauf für die Swissmetro</a></li>
<li><a href="http://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/stadtbus-chur-hat-neu-elektro-und-hybridbusse">Stadtbus Chur hat neu Elektro- und Hybridbusse</a></li>
</ul>
<h3>Schweizweit</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.20min.ch/news/basel/story/-Sieben-Nordafrikaner-pro-Tag-verhaftet--15730936">&#8220;Sieben Leute pro Tag verhaftet&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.20min.ch/wissen/news/story/14389594">Ist das die Autobahn der Zukunft?</a></li>
<li><a href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/18435441">Überforderderte Behörden</a></li>
<li><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Wer-sind-die-wahren-Kultursuender/story/28712298">Wer sind die wahren Kultursünder?</a></li>
<li><a href="http://medienkritik-schweiz.ch/2012/02/trial-error-sorry/">Trial &amp; Error &amp; Sorry</a></li>
<li><a href="http://www.20min.ch/news/zuerich/story/22003492">Urteil bestätigt</a></li>
<li><a href="http://www.pctipp.ch/news/webtipps/60534/hd_panorama_vom_jungfraujoch.html">HD-Panorama vom Jungfraujoch</a></li>
<li><a href="http://blog.xeit.ch/2012/02/schweizer-unternehmen-auf-google/">Schweizer Unternehmen auf Google+</a></li>
<li><a href="http://www.20min.ch/news/ostschweiz/story/27495768">Spannungen in der Ostschweiz nehmen zu</a></li>
<li><a href="http://imgriff.com/2012/02/13/warum-arbeitsuberlastung-aus-angst-vor-bedeutungslosigkeit-entsteht-im-hamsterrad-des-eigenen-egos/">Im Hamsterrad des eigenen Egos</a></li>
</ul>
<h3>Weltweit</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.flugschreiber.ch/2012/02/effizienzdemonstration.html">Effizienzdemonstration</a></li>
<li><a href="http://www.flugschreiber.ch/2012/02/happy-valentine.html">Männer und Frauen</a></li>
<li><a href="http://bernetblog.ch/2012/02/14/was-ist-eigentlich-pinterest/">Was ist eigentlich: Pinterest?</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/02/14/urheberrecht-was-pinterest-fur-onlinetexte-bedeutet/">Was Pinterest für Onlinetexte bedeutet</a></li>
<li><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/02/13/gebt-dem-mann-eine-eigene-talkshow/">Gebt dem Mann eine eigene Talkshow!</a></li>
</ul>
<h3>Leser-Blogs</h3>
<ul>
<li><a href="http://tkkg.ch/blog/swiss-ruckflug-fotos/">Swiss Rückflug (Fotos)</a></li>
</ul>
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		<title>Und der Schwarze Peter wird einfach weitergeschoben…</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 08:11:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schweiz hat ein Problem. Doch leider will es die Politik noch nicht einsehen. Und während die Politik schläft, passieren da draussen schlimme Dinge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/02/16/was-laeuft-schief-in-der-schweiz/" title="Permanent link to Und der Schwarze Peter wird einfach weitergeschoben&#8230;"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/02/flagge_schweiz-190x190.jpg" width="190" height="190" alt="Post image for Und der Schwarze Peter wird einfach weitergeschoben&#8230;" /></a>
</p><p>&#8220;Soll ich? Oder soll ich nicht?&#8221;</p>
<p>Diese Frage habe ich mir in den letzten Tagen mehrmals gestellt. Soll ich wirklich darüber schreiben? Oder soll ich es einfach sein lassen? Hat die Öffentlichkeit ein Recht darauf, zu erfahren, was wirklich läuft? Oder ist es besser, sie darüber im Unklaren zu lassen? Weiss sie es vielleicht sogar? Und will sie es einfach nicht wahrhaben?</p>
<p>Ich hatte nach dem Ereignis drei Tage frei. Drei Tage im Kreis meiner wichtigsten Personen, der Familie und Freunden. Drei Tage, in denen ich Gelegenheit hatte, über das Erlebte nachzudenken, es zu verarbeiten, so gut es eben ging.</p>
<p>Auf langen Wanderungen in den Bündner Bergen und im Toggenburg, weit weg vom Alltag, wurden die Gedanken nach und nach klarer.</p>
<p>Zuerst musste ich mir klar werden, was da überhaupt geschehen ist am letzten Samstagabend. Ich musste die einzelnen Sequenzen im Kopf chronologisch ordnen. Nur so kann man ein Erlebnis verarbeiten, welches so nie hätte geschehen dürfen. Ein Erlebnis, welches ich nicht einmal meinem ärgsten Feind wünsche. <em>Nicht einmal ihm.</em></p>
<p>Nach diesem Erlebnis fragte ich mich, was eigentlich schief läuft in unserem Land. Es soll einmal eine Zeit gegeben haben, da konnten wir noch stolz sein auf die Schweiz. Auf unsere Demokratie. Auf unser Parlament. Auf den Bundesrat. Sind diese Zeiten nun endgültig vorbei?</p>
<p>Leben die Bundesräte nicht mehr in der Realität sondern in einer ganz anderen, uns fremden Welt?</p>
<p>Doch nein. Halt, Andreas. So darfst du nicht denken. Du darfst nicht wegen einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Simonetta_Sommaruga">Sommaruga</a> gleich auf die ganze Regierung schliessen. Nur weil sie den Laden nicht im Griff hat, heisst das noch lange nicht, dass es in den anderen Departementen auch so schief läuft.</p>
<p>Fakt ist: Wir haben eine <strong>Ankündigungsministerin</strong>. Spricht viel, macht aber nichts. Ihr Job wäre es, das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement zu führen. Wäre es. Macht sie aber nicht. Ihr Laden ist ein einziger Saustall. Ein einziges Chaos. <em>Vo z&#8217;unterscht bis z&#8217;oberscht.</em></p>
<p>Sie erzählt viel, steht viel vor den Medien, präsentiert sich gerne, verspricht uns das Blaue vom Himmel herunter. Doch nichts von dem, was sie ankündigt, setzt sie auch um. Nichts.</p>
<p>Es scheint, als sei sie nicht in der Lage, ihren Job zu machen, ihre Aufgaben wahrzunehmen.</p>
<p>Und genau weil wir eine Frau als Bundesrätin haben, die ihren Laden nicht im Griff hat, kam es zu jenem Ereignis.</p>
<p>Wenn diese Frau noch lange Bundesrätin bleibt, wird sich das Worst Case Scenario ereignen, das schlimmste anzunehmende Ereignis:</p>
<p>Es wird der Tag kommen, an welchem meine Freundin am Abend nicht mehr mich an der Tür erwarten darf, sondern eine 1.82 Meter lange Holzkiste.</p>
<p>Was ist genau geschehen?</p>
<p>Wie schon erwähnt, habe ich lange darüber nachgedacht, ob diese Geschichte tatsächlich an die Öffentlichkeit gestellt werden soll. Ich habe Pro- und Kontraargumente gegeneinander abgewogen. Bis ich merkte, dass ich mir diese Frage gar nicht stellen muss. <strong>Das Ereignis hat sich in der Öffentlichkeit zugetragen. Die Geschichte hat sich in der Öffentlichkeit abgespielt. Sie ist schon öffentlich!</strong> Mit oder ohne mein Zutun. Dutzende Reisende haben es gesehen, miterlebt, einige wurden bei diesem Ereignis sogar verletzt. Es spielt also keine Rolle mehr, ob ich darüber schreibe oder nicht. Die Geschichte ist bereits an der Öffentlichkeit.</p>
<p>Ich hatte Dienst, am letzten Samstag. Unter anderem durfte ich auch von Chur nach St. Gallen und wieder zurück fahren. Intern wird diese Strecke auch <strong>&#8220;Das Tal des Schreckens&#8221;</strong> genannt. Niemand fährt gerne dort hin. Niemand fährt gerne durch das St. Galler Rheintal. Denn dort regieren die Altstätter.</p>
<p>Bereits auf dem Hinweg (also von Chur nach St. Gallen) hatte ich einige Altstätter ohne gültige Billette. Ich machte meinen Job, schrieb sie auf, Sache erledigt. So wie es von mir verlangt wird. Für das werde ich von der SBB bezahlt.</p>
<p>Ärgere ich mich, wenn ich einen Altstätter im Zug habe? Nein. Ich mache einfach meinen Job (sprich: schreibe die Jungs auf) und ziehe dann meines Weges. <em>Business as usual.</em></p>
<p>Klar, ich bin mir schon bewusst, dass die Altstätter ihre SBB-Bussen nie bezahlen. Denn offiziell haben sie ja kein Geld. <del>Stattdessen geben sie die Briefe, welche sie regelmässig von der SBB erhalten, bei der Leitung ab und diese bezahlt die Rechnungen dann aus dem Budget. Das Budget wiederum wird finanziert durch unsere Steuern. Du als Leser dieses Blogs bezahlst durch deine Steuern die Bussen der Altstätter. Das ist so. Als ich es zum ersten Mal hörte, konnte ich es kaum glauben. Bis mir jemand die Beweise dafür zeigte. Das wird so gemacht, um die SBB ruhig zu stellen; damit die SBB keine Konsequenzen zieht.</del> Inzwischen müssten die Jungs ihre Bussen selber bezahlen, <a href="http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/sbb-tausende-unbezahlte-bussen-wegen-schwarzfahrender-asylbewerbern-122022697">sie tun es aber nicht</a>.</p>
<p>Aber wie gesagt, ich ärgere mich darüber nicht mehr. Die Politik, insbesonders die Sommaruga, hat entschieden, dass es so zu funktionieren hat und dass es so in Ordnung ist.</p>
<p>Auf dem Weg nach St. Gallen &#8220;verschleuderte&#8221; ich so also wieder einmal ein paar hundert Franken an Steuergeldern. Merci an dieser Stelle an den Leser dieses Artikels für das pünktliche Bezahlen der Steuerrechnung. Schliesslich sieht es die SBB gerne, wenn die Bussen pünktlich bezahlt werden. Ob die Bussen dabei von den Schwarzfahrern bezahlt werden oder von den Schweizer Steuerpflichtigen, das ist zweitrangig. Hauptsache, das Geld kommt rein.</p>
<p><em>An dieser Stelle ein kurzer Einschub: Ein Bekannter von mir arbeitete vor einiger Zeit in Altstätten. Er betreute die Altstätter. Von ihm habe ich die Infos darüber, wer denn schlussendlich deren Bussen bezahlt. Er hat mir auch aufgezeigt, was wir sonst noch so alles für die Altstätter finanzieren mit unseren Steuergeldern. Glaubt mir: Die Bussen sind so ziemlich der kleinste Budgetposten.</em></p>
<p>Ich war dann irgendwann einmal in St. Gallen. Nichts Böses ahnend. Bisher verlief der Tag, wie jeder andere auch.</p>
<p>Auch auf dem Rückweg hatte ich wieder ein paar Altstätter im Zug. Unter anderem auch den Altstätter B. Ich hätte ihn auch &#8220;C&#8221; oder &#8220;D&#8221; nennen können, das &#8220;B&#8221; hat nichts mit seinem Namen zu tun.</p>
<p>Auch B. hatte kein Billett. Und kein Geld. Und keinen Ausweis. Angeblich. Aber er wollte Zug fahren.</p>
<p>Also schrieb ich ihn auf. Das klappte auch ganz gut. Die Sache wäre fast schon erledigt gewesen, nur noch seine Unterschrift fehlte auf dem Beleg.</p>
<p>Manchmal wollen die Altstätter nicht unterschreiben. Aber das ist nicht weiter schlimm. Die Bussen haben auch ohne Unterschrift ihre Gültigkeit und so ist es mir eigentlich relativ egal, ob sie unterschreiben oder nicht.</p>
<p>Ich hätte also durchaus mitgespielt, wenn B. einfach gesagt hätte, er verzichte auf die Unterschrift. Ich hätte dann das Formular zu den anderen bereits geschriebenen Formularen gelegt und wäre meines Weges gegangen. Wir wären beide glücklich gewesen damit. Eine klassische Win-Win-Situation.</p>
<p>Doch B. hatte etwas anderes vor. Und dann geschah, was nie hätte passieren dürfen.</p>
<p>Der Altstätter B. griff mich mehrfach (!) tätlich an. Auf brutalste Art und Weise. In meinen 11 Jahren bei der SBB, seit ich im August 2001 bei der Bahn anfing, habe ich so etwas noch nie erlebt.</p>
<p>Von einer Sekunde auf die andere. Wie aus dem Nichts. Es geschah zu schnell, als dass ich noch gross hätte fliehen können.</p>
<p>Der Zufall wollte es, dass wir just in diesem Moment im Bahnhof Heerbrugg zum Stehen kamen.</p>
<p>Andere Reisende mischten sich ein. Diese Ablenkung nutzte ich umgehend, um Distanz zu schaffen, die Sache unter Kontrolle zu kriegen. Irgendwie.</p>
<p>Aus der Distanz wählte B. dann die nächstbeste Angriffstaktik: Er fing an zu spucken. Und wie er spuckte! Reisende, ich, die Inneneinrichtung; nichts war mehr vor ihm sicher. Er drehte regelrecht durch.</p>
<p>An ein solches Ereignis kann man sich im Nachhinein nur bruchstückhaft erinnern.</p>
<p>Ich erinnere mich an ein Mädchen. Muss so um die 16 Jahre alt sein. Sie flog auf dem Perron durch die Luft, als er ihr die Faust ins Gesicht schlug. Dabei wollte sie sich bloss an ihm vorbeidrängen, um in den Zug zu steigen. Einer anderen Jugendlichen schlug er das Handy aus der Hand; offenbar filmte sie die Szenerie. Weitere Reisende wurden tätlich angegangen, als sie sich einmischten.</p>
<p>Ich hoffe und bete, dass es diesen Reisenden heute wieder besser geht und dass sie sich so rasch als möglich bei der SBB melden.</p>
<p>Ich erinnere mich auch daran, dass B. versuchte, mir das <a href="http://schweizweit.net/2011/01/25/kondukteure-rote-taschen-zugpersonalgerat-zpg-sbb/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb">ZPG</a> aus der Hand zu reissen. Das wäre äusserst lukratives Diebesgut! Schliesslich kann man damit nicht nur Billette à discrétion ausdrucken, sondern auch noch viele andere Dinge anstellen.</p>
<p>Ich erinnere mich an Reisende, die in Heerbrugg aussteigen wollten und ihn anschrien, was das solle. Und ich erinnere mich an einen dieser Reisenden, der eine gehörige Ladung Spucke ins Gesicht bekommen hat. Sah unappetitlich aus.</p>
<p>B. befand sich inzwischen draussen auf dem Perron, ich war noch im Zug. Mein Ziel war es nun, irgendwie den Zug abzufertigen, weiterzufahren, einerseits um weg zu kommen von diesem Altstätter, aber natürlich auch um den Reisenden im Zug eine pünktliche Weiterfahrt zu gewährleisten. Und klar, in meiner Verantwortung lag es auch, die Reisenden im Zug von der Gefahr zu schützen, die ihnen drohte.</p>
<p>Gerne hätte ich ich auch um die verletzten Reisenden auf dem Perron gekümmert. Aber das war schlichtweg nicht möglich. Sobald B. mich erblickte, ging das Theater von vorne los. Ich hoffe einfach und bete zu Gott, dass sich keiner der Reisenden auf dem Perron so schwer verletzte, wie es teilweise aussah. Ich hoffe, dass es einfach schlimmer aussah, als es schlussendlich war.</p>
<p>Um den Zug nun endlich abfertigen zu können, beschloss ich, innerhalb des Zuges drei, vier Wagen weiter zu gehen und dann beim Abfertigungskasten die Weiterfahrt in die Wege zu leiten.</p>
<p>Doch dabei habe ich die Rechnung ohne den Altstätter gemacht. Er lief mir auf dem Perron nach und schlug wild gegen die Scheiben. Fahrgäste gerieten in Angst. Darunter auch Kinder.</p>
<p>Dann kam er wieder in den Wagen. Weil ich auf Distanz ging, spuckte er wieder. Inmitten der Fahrgäste. Inmitten der Kinder. Eine noch gefüllte Pet-Flasche, die er im Abteil einer Familie fand, flog durch die Luft. An mir vorbei. Ob er jemanden hinter mir traf? Ehrlich gesagt, ich weiss es nicht.</p>
<p>Ich bereute schon, dass ich mein Testament noch nicht geschrieben habe, als eine Gruppe stämmiger Mannen &#8220;einschritt&#8221; und das &#8220;Problem löste&#8221;. Ohne hier ins Detail zu gehen: Kurz darauf fuhren wir dann weiter.</p>
<p>Nun ging es darum, die Fahrgäste zu informieren. Unser Zug hatte eine Verspätung, und die musste nun kommuniziert werden.</p>
<p>Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, wurden die Informationen der SBB an die Reisenden hin und wieder kritisiert.</p>
<p>Ich gebe mir grundsätzlich Mühe, meine Fahrgäste so genau und ehrlich wie möglich zu informieren. Doch sollte ich dies auch heute tun? Sollte ich wirklich ehrlich kommunizieren? Sollte ich den Reisenden wirklich sagen, was Sache ist? Meine Antwort lautete nach reiflichem Überlegen: Ja, das ist meine Pflicht. Und so tat ich es dann auch.</p>
<p>Diesen Artikel schreibe ich an einem Dienstag-Abend. Am Samstag kam es zu diesem Ereignis, seither hatte ich frei. (Diese drei arbeitsfreien Tage wurden bereits Anfang Januar so eingeteilt und haben nichts mit dem Zwischenfall zu tun.) Wenn ich nun morgen wieder zur Arbeit erscheine, wird die SBB wohl ziemlich bald mit der Frage an mich herantreten, wie und ob man rechtlich vorgehen solle. Klar, es ist ein Offizialdelikt. Aber eine Anzeige führt nicht unbedingt zu einer Verurteilung.</p>
<p>Und eines muss ich mir immer bewusst sein: Diese Leute erhalten vom Bund einen Anwalt bezahlt, wenn es sein muss, sogar mehrere. Da sie ein Anwalt nichts kostet, können sie jahrelang prozessieren. Ich bezahle mit meinen Steuergeldern den Anwalt, welchen sie über Jahre gegen mich einsetzen können.</p>
<p>Ich hingegen muss meinen Anwalt selber bezahlen. Da muss ich mich schon fragen: Will ich das wirklich?</p>
<p>Wie oben schon erwähnt, führt eine Anzeige nicht automatisch zu einer Verurteilung. Wenn ich nun vor Gericht auftrete, gibt es eigentlich nur zwei Versionen, wie die Geschichte ausgehen könnte: Entweder wird er freigesprochen, oder er erhält eine bedingte Strafe. Doch auch letzteres ist de facto ein Freispruch, denn eine bedingte Strafe ist in meinen Augen keine Strafe. Denn dann bleibt er auf freien Fuss. Wie bei einem Freispruch. Und bezahlen muss er auch nichts. Aber: Er weiss nun, dass ich ihn angezeigt habe, was bei einer zukünftigen Begegnung (&#8220;man sieht sich immer zweimal im Leben&#8221;) böse enden kann.</p>
<p><strong>Ich frage mich: Was läuft schief in unserem Land? Leben wir wirklich in einem Rechtsstaat, wenn jemand zwar eine kriminelle Tat verüben kann, dann aber doch weder eine Freiheitsstrafe noch eine Geldstrafe erhält, die er antreten muss?</strong></p>
<p>Ist es wirklich möglich, dass man jemanden mehrfach tätlich angreifen kann und doch nichts zu befürchten hat? In was für einem Land leben wir?</p>
<p>Und warum wird nicht endlich einmal aufgeräumt? Wo bleiben die Massnahmen, welche Sommaruga seit Jahren ankündigt?</p>
<p>Ich meine, schau, da haben wir ein Asylbewerberheim. Ein <a href="http://www.bfm.admin.ch/bfm/de/home/themen/asyl/asylverfahren/empfang/uebersicht_empfangs-.html">EVZ</a> oder irgendwas in der Art. In <a href="http://www.20min.ch/news/ostschweiz/story/17075172">Altstätten</a>, in <a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/tessin/betrunkene-asylbewerber-machen-stadt-unsicher-id77063.html">Chiasso</a>, in <a href="http://www.polizeibericht.ch/ger_details_14311/Kreuzlingen_TG_Schlaegerei_beim_Bahnhof.html">Kreuzlingen</a>, <a href="http://www.news.ch/Gemeindeparlament+von+Vallorbe+will+Asyl+Empfangsstelle+schliessen/193980/detail.htm">Vallorbe</a>, <a href="http://bazonline.ch/basel/stadt/Ein-Mann-wollte-22Jaehrige-vergewaltigen/story/29585765">Basel</a> oder sonstwo, unter Umständen auch mal in <a href="http://www.20min.ch/news/ostschweiz/story/27203640">Ziegelbrücke</a>, <a href="http://www.bahnonline.ch/wp/43573/junge-frau-rupperswil-s29-bedroht.htm">Rupperswil</a>, <a href="http://www.bahnonline.ch/wp/43661/s7-meilen-zwei-mutmassliche-taschendiebe-verhaftet.htm">Meilen</a> und <a href="http://www.bahnonline.ch/wp/43571/am-bahnhof-aarau-mit-diebesgut-aufgegriffen.htm">Aarau</a>. Wer hier hin kommt, ist im Normalfall schutzbedürftig. Das können politische Aktivisten sein. Dissidenten. Intellektuelle, die verfolgt wurden und vor politisch motivierten Haftstrafen aus ihren Heimatländern fliehen mussten.</p>
<p>Und auf plus/minus 90 Prozent der Asylbewerber trifft das auch tatsächlich zu. <strong>Diese Leute brauchen unseren Schutz; wir müssen sie unterstützen und ihnen ein menschenwürdiges Leben bieten. Wir müssen ihnen helfen. Mit sämtlichen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen.</strong></p>
<p>Doch auf plus/minus 10 Prozent der Asylbewerber trifft das eben nicht zu. Die kommen nicht in die Schweiz, weil sie Schutz suchen. Sondern aus anderen Gründen. Mögliche Gründe hat <a href="http://freidenkertv.blogspot.com/2011/06/schweiz-wach-auf.html">Kazem El Ghazzali in einem Artikel</a> aufgeführt.</p>
<p>Diese Leute sollten wir nicht unterstützen. Im Gegenteil! Wir sollten sie am Kragen packen und im hohen Bogen über unsere Landesgrenzen schmeissen. Dorthin, wo sie hergekommen sind. Wer sich hier nicht benimmt, hat hier nichts verloren. Nach der Ausschaffung dürfen sich die Betroffenen gerne dagegen wehren, Rekurs einlegen, mit Anwälten prozessieren. Aber bitteschön von zu Hause aus. Von ihrem Land aus.</p>
<p>Keinesfalls sollten wir diesen Leuten aus unseren Steuergeldern noch einen Anwalt zahlen. Wenn die das Gefühl haben, einen Anwalt zu brauchen, müssen sie das Geld schon selber irgendwie zusammenbringen. So wie ich es auch tue. Oder einer Rechtsschutzversicherung beitreten. Dürfte in ihrem Fall die günstigste Lösung sein, da sie vermutlich öfters mal einen Anwalt benötigen.</p>
<p>90% der Asylbewerber in der Schweiz benehmen sich.</p>
<p>10% der Asylbewerber in der Schweiz halten sich nicht an die Regeln.</p>
<p>Und wir Schweizer sind nicht in der Lage, diese 10% aus dem Land zu schmeissen? Dann haben wir definitiv etwas falsch gemacht und in den Asylgesetzen ist der Wurm drin.</p>
<p>Stellt euch vor, wir wären eines Tages in der Lage, klar zu trennen zwischen jenen, die sich benehmen und jenen, die dies nicht tun. Was wären die Folgen?</p>
<ul>
<li>Die Asylbewerber hätten einen guten Ruf.</li>
<li>Die Schweizerinnen und Schweizer würden die Asylbewerber unterstützen, wo sie nur können.</li>
<li>Es gäbe keinen Fall Bettwil mehr.</li>
<li>Ein paar Anwälte wären arbeitslos.</li>
</ul>
<p>Im Gegensatz zu der heutigen Situation:</p>
<ul>
<li>Die Asylbewerber haben einen schlechten Ruf.</li>
<li>Die Schweizerinnen und Schweizer unterstützen die Asylbewerber nur widerwillig durch ihre Steuern.</li>
<li>Immer mehr Leute wehren sich gegen Asylbewerberunterkünfte in ihrer Nähe.</li>
</ul>
<p><strong>Ich bin der Meinung, wir sollten bei jedem Asylbewerber, der in unser Land kommt, davon ausgehen, dass er schutzbedürftig ist, unsere Hilfe braucht und sich benimmt.</strong></p>
<p>Wir sollen jedem Asylbewerber, der in unser Land kommt, alles bieten, was er zum Leben braucht. Ein Dach über dem Kopf. Eine abwechslungsreiche, ausgewogene und gesunde Ernährung. Medizinische Hilfe. Alles.</p>
<p><strong>Sollte sich ein Asylbewerber jedoch daneben benehmen oder sein Asylantrag abgelehnt werden, hat er hier nichts mehr zu suchen.</strong> Dann hat er das Land innert 24 Stunden zu verlassen. Ohne Diskussion. Er darf es aber gerne in zwei Jahren nochmals versuchen, falls er sich dann benimmt. Nach zwei Jahren darf er gerne ein Wiedererwägungsgesuch stellen. Die Zeit bis dann muss er aber &#8220;zu Hause&#8221; verbringen. Von dort aus muss er auch das Wiedererwägungsgesuch stellen. Mit Anwälten aus seinem Land, die er bezahlt.</p>
<p>Es darf nicht sein, dass er &#8211; trotz abgelehntem Entscheid &#8211; noch jahrelang in der Schweiz bleibt.</p>
<p>Und es darf nicht sein, dass er &#8211; trotz kriminellen Taten &#8211; noch in der Schweiz bleibt.</p>
<p>Wenn sich ein Jugendlicher im Ausgang in einem Club daneben benimmt, wird er vom Türsteher rausgeschmissen.</p>
<p>Wenn sich ein Asylbewerber in der Schweiz strafbar macht, wird er von der Sommaruga und ihren Konsorten hofiert.</p>
<p><strong>Das. Darf. Nicht. Sein.</strong></p>
<p>Damit machen wir uns nur lächerlich. Dies erklärte uns ein Iraker, welcher den SBB-Weiterbildungskurs &#8220;Interkulturelle Kommunikation&#8221; leitete. Gemäss ihm müssten wir viel autoritärer auftreten, bestimmter und härter. So seien sie es sich von zu Hause her gewöhnt, nur diese Sprache verstünden sie.</p>
<p>Ein Arbeitskollege von mir hat einmal von einem Asylbewerber eine Bierdose über den Kopf geleert bekommen. Für den Asylbewerber hatte dies keine Folgen.</p>
<p>Hätte mein Arbeitskollege dem Asylbewerber daraufhin ebenfalls Bier über den Kopf geleert, wäre er mit Sicherheit seinen Job los.</p>
<p>WTF?</p>
<p>Mein Erlebnis ist nur eines unter vielen, die sich Jahr für Jahr bei der SBB ereignen. Immer wieder werden Zugbegleiter tätlich angegriffen. Passiert ist wenig.</p>
<p>Wenn ich meinen Vorgesetzten darauf anspreche, heisst es lapidar, das sei Sache der Politik.</p>
<p>Aber dass man uns vielleicht einmal eine Securitas-Patrouille zur Verfügung stellen könnte zwischen Buchs SG und St. Gallen, darauf kommt natürlich niemand. Dabei wären die Leute vorhanden und ausgebildet, sie begleiten unter anderem ein paar vereinzelte, genau definierte Züge an den Wochenenden. Und in den Zürcher S-Bahnen klappt es ja auch.</p>
<p>Bezahlt werden sollen diese Securitas natürlich nicht von den ehrlichen Bahnfahrern, sondern nach dem Verursacherprinzip. Wer durch sein Verhalten dafür sorgt, dass Sicherheitskräfte notwendig sind, der soll es auch bezahlen.</p>
<p>Muss denn wirklich immer zuerst etwas Schlimmeres passieren, bis die Politik handelt?</p>
<p>Und muss denn wirklich immer zuerst etwas Schlimmeres passieren, bis die SBB handelt?</p>
<p>Irgendwie schiebt einfach jeder den Schwarzen Peter dem Nächsten zu und niemand fühlt sich wirklich verantwortlich.</p>
<p>Und während der Schwarze Peter stetig weitergeschoben wird, kommen immer mehr von diesen Leuten in unser Land. Die Medien <a href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/01/19/Schweiz/Zahl-der-Asylgesuche-2011-massiv-angestiegen">melden Rekordzahlen</a>. Die meisten von ihnen haben unseren Schutz auch tatsächlich nötig. Bei anderen werden wir noch bereuen, dass wir sie überhaupt über die Grenzen gelassen haben.</p>
<p>Demnächst sollen <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/asylunterkuenfte_ebnat-kappel_1.15018836.html">in Ebnat-Kappel 50 Personen neu einquartiert werden</a>. Ich bin fast wöchentlich in Ebnat-Kappel, vorallem dann, wenn ich mal zwei oder drei Tage am Stück frei habe verbringe ich die Tage dort. Aktuell zum Beispiel genau die letzten beiden Tage, als ich frei hatte.</p>
<p>Ich kenne dort ein paar Menschen. Einige von ihnen sind mit den Vorbereitungen betraut. Die Jungs sind noch gar nicht dort, doch die Forderungen sind bereits bekannt. Alkohol auf Staatskosten (sic!), ein kostenloses ÖV-Abo (schon eher verständlich) für jeden Bewohner. Und das sind erst die harmlosen Forderungen. Forderungen, die sie im aktuellen Zuhause stellen, als sie hörten, dass sie umquartiert werden. Die &#8220;richtigen&#8221; Forderungen kommen dann, wenn sie hier sind. Es wird den Steuerzahler eine Menge kosten! <strong>Geld, das wir sonst für die Bildung hätten verwenden können, zum Beispiel. Für den Strassenbau oder den öffentlichen Verkehr. Für die Instandhaltung der Infrastruktur.</strong></p>
<p>Wir müssen endlich klarer trennen! Zwischen jenen, die sich benehmen, und jenen, die sich nicht an die Regeln halten! Die einen sollen bleiben dürfen, die anderen nicht. Für die einen sollen wir sorgen, für die anderen nicht.</p>
<p>Sehr geehrte Frau Sommaruga, räumen Sie den Saustall bitte endlich auf! Damit wir ein Asylwesen haben, auf das wir wieder stolz sein können. Damit wir ein Asylwesen haben, welches <a href="http://www.bfm.admin.ch/content/bfm/de/home/themen/asyl/humanitaere_tradition.html">unserer humanitären Tradition</a> entspricht. Damit wir keine Lachnummer mehr sind. Damit wir mit unseren Steuergeldern keine Kriminiellen mehr finanzieren.</p>
<p>Dass es auch anders ginge, das zeigt zum Beispiel Holland. <a href="http://bazonline.ch/schweiz/standard/In-Holland-dauern-Asylverfahren-nur-acht-Tage/story/27523546">Die schliessen ihre Asylverfahren in nur 8 Tagen ab.</a> <strong>Es ist also möglich!</strong> Und dabei müsste die Sommaruga nicht einmal gross neue Konzepte auf die Beine stellen. Die kann das Beispiel Holland mehr oder weniger 1 zu 1 übernehmen und so rasch als möglich einsetzen. <strong>Man muss nur wollen.</strong></p>
<p>Das bedingt aber, dass wir endlich aufhören, am bestehenden Asylsystem herumzuschrauben, sondern das ganze System von A bis Z in den Papierkorb werfen. Weg mit den Prozessen. Weg mit den Unterlagen. Weg mit allem, was wir bisher auf die Beine gestellt haben. Dann holen wir uns das holländische System als Vorlage und passen es an die Schweizer Verhältnisse an. So dass auch wir unsere Verfahren in 8 Tagen abschliessen können.</p>
<p>Ich betone nochmals: 90% benehmen sich. 10% leider nicht. Die 90% sollen bleiben dürfen. Aber nicht die 10%. Die haben hier nichts, aber auch rein gar nichts, verloren.</p>
<p>Diese 10% sollten wir nach 8 Tagen wieder nach Hause schicken können. Ohne schlechtes Gewissen.</p>
<p>Ich will nicht, dass in der Schweiz noch mehr unschuldige Menschen überfallen, beraubt, zusammengeschlagen oder vergewaltigt werden. Um das geht es mir in diesem Artikel. Nur ein ganz kleiner Anteil der Asylbewerber ist kriminell und verübt diese Taten. Doch diese wenigen gehören weg. Die haben hier nichts verloren.</p>
<p>Was ich erleben musste, darf sich nicht wiederholen! Nicht einmal meinem ärgsten Feind wünsche ich so ein Erlebnis.</p>
<p>Ich hoffe, dass nun endlich etwas geschieht. Es ist genug Wasser das Rheintal hinunter geflossen. Im St. Galler Rheintal herrscht Krieg. Und in den Krieg sollte man nicht ohne Waffen ziehen. Wenn die Politik und die SBB nicht handeln, müssen wir gezwungenermassen zur Selbstjustiz greifen. Und ich hoffe wirklich, wirklich, wirklich stark, dass es nie, aber auch gar nie so weit kommt!</p>
<p>Pfefferspray und ähnliche Dinge sind uns Zugbegleitern nicht erlaubt. Daran halte ich mich. Zumindest so lange, bis wieder etwas geschieht, irgendwo in der Schweiz, und ich feststellen muss, dass immer noch nichts unternommen wurde, um das Problem zu lösen.</p>
<p>Genug Zugbegleiter haben ihren Vorgesetzten gemeldet, dass hier ein riesiges Problem besteht. Es konnte bis zum heutigen Tag nicht gelöst werden. Das ist gefährlich. Irgendwann explodiert das Pulverfass. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Zugpersonalverband zu Massnahmen und Aktionen aufruft. Wollen wir wirklich einen Streik der Zugbegleiter?</p>
<p><strong>Fast</strong> zum Schluss noch eine grosse Bitte: Keinesfalls, AUF GAR KEINEN FALL, darf dieser Artikel von jemandem dazu verwendet werden, irgendwelche extremen Ideologien zu untermauern oder zu bestärken. Dieser Artikel soll nicht Vorlage bieten zu irgendwelchen Auslegungen, die ich so nie unterstützen würde! Davon distanziere ich mich!</p>
<p>Das einzige, was ich hiermit erreichen möchte: Dass gewisse Leute endlich mal die Augen öffnen und kapieren, dass nicht alle, die in der Schweiz Asyl beantragen, mit ehrlichen Absichten in unser Land kommen. Einige davon sind kriminell, nicht wirklich verfolgt und in ihren Augen ist unser Asylsystem eine Lachnummer. Solche Leute haben hier nichts zu suchen. Basta.</p>
<p>Ganz zum Schluss noch ein Artikel eines Asylbewerbers in der Schweiz. Hier erfahrt ihr, wie er die Situation erlebte: <a href="http://freidenkertv.blogspot.com/2011/06/schweiz-wach-auf.html">Blogeintrag von Kazem El Ghazzali</a>; sehr lesenswert für alle jene, welche sich für die Situation der Asylbewerber interessieren.</p>
<p><center><object style="width: 500px; height: 302px;" width="320" height="240" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/1d903671-fdc3-403f-b66f-a82002e63ebd" /><embed style="width: 500px; height: 302px;" width="320" height="240" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/1d903671-fdc3-403f-b66f-a82002e63ebd" quality="high" allowFullScreen="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=1d903671-fdc3-403f-b66f-a82002e63ebd">10vor10 vom 26.01.2012</a></object></center></p>
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		<title>Warnung: Wie Banknoten deine Gesundheit gefährden!</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 08:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kondukteur]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wieder einmal Grippe-Saison. Hast du gewusst, dass in dieser Hinsicht eine grosse Gefahr von Banknoten ausgeht? Alle Hintergrundinfos und Verhaltenstipps in diesem Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/02/14/fieber-grippe-mit-husten-erkaeltung-und-schnupfen-auf-banknoten/" title="Permanent link to Warnung: Wie Banknoten deine Gesundheit gefährden!"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/02/fieber-grippe-mit-husten.jpg" width="240" height="240" alt="Post image for Warnung: Wie Banknoten deine Gesundheit gefährden!" /></a>
</p><p><strong>Es ist mal wieder Grippe-Saison!</strong></p>
<p>Nein, mich selber hat es nicht erwischt, aber viele Leute in meinem Umfeld plagen sich momentan mit Husten, Erkältung und Schnupfen herum. Oder eben mit der Grippe.</p>
<p>Dass sich die Grippe durch Viren verbreitet, weiss inzwischen jedes Kind. Doch auf welchem Weg wandern diese Viren von Mensch zu Mensch? Bekanntlich geschieht dies unter anderem durch Niesen. Doch es gibt noch einen anderen Weg, an welchen wir nicht immer gleich sofort denken:</p>
<p><strong>Unter anderem gehen Viren auf Schweizer Banknoten auf Wanderschaft!</strong></p>
<p>Und wie genau dies vonstatten geht, erfahrt ihr im heutigen Artikel.</p>
<h2>Risikoberufe</h2>
<p>Nahezu jeder Beruf trägt irgendwo auch ein bestimmtes Risiko mit sich. Das ist bei mir als Zugbegleiter nicht anders. So sehr ich den direkten Kundenkontakt mag, während einer Grippesaison ist dies einfach immer auch gleich mit einem erhöhten Krankheitsrisiko verbunden.</p>
<p>Die Gefahr, mich mit etwas zu infizieren, steigt mit der Anzahl Menschen, mit denen ich es zu tun habe.</p>
<p>Als Kondukteur hat man auch viel mit Geld zu tun. Zum Beispiel mit Banknoten. Welche Gefahr von diesen Noten ausgeht, hat ein Forschungsteam in Genf näher untersucht.</p>
<h2>Banknoten und Viren arbeiten zusammen</h2>
<p><a href="http://ch.linkedin.com/pub/yves-thomas/20/262/253">Yves Thomas</a> und seine Forschungskollegen im <a href="http://www.hug-ge.ch/">Universitätsspital Genf</a> tröpfelten verschiedene Grippeviren auf <a href="http://www.snb.ch/de/iabout/cash/history/id/cash_history_serie8">Schweizer Banknoten</a> und liessen dann diese Noten bei Zimmertemperatur für unterschiedliche Zeiträume liegen, bevor sie diese auf überlebende Viruszellen untersuchten.</p>
<p>Milliarden von Grippeviren werden täglich unter Menschen ausgetauscht, sagte Thomas. Umso wichtiger sei es nun, zu untersuchen, wie lange die Viren auf Banknoten überleben können.</p>
<p>Geld wird so häufig zwischen Menschen ausgetauscht, dass dessen Bewegung studiert wurde, um ein Model für die Verbreitung von Infektionen zu erstellen.</p>
<p>Thomas fand heraus, dass manche Virusstämme bloss zwei Stunden auf Banknoten überlebten. Der am häufigsten vorkommende Virus hingegen, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Influenzavirus#A.2FH3N2">H3N2</a>, überlebte bis zu 72 Stunden (= 3 Tage).</p>
<p>Grundsätzlich stellte das Forschungsteam fest, dass sämtliche Virusstämme länger überlebten, wenn sie zusammen mit Nasenschleim auf die Noten getröpfelt wurden. Auf diese Weise überlebten manche Viren sogar bis zu 17 Tage.</p>
<p>&#8220;Mich überrascht es, dass der Virus so lange überleben konnte.&#8221;, sagte <a href="http://virologyhistory.wustl.edu/Laver.htm">Graeme Laver</a>, ein Experte für die Verbreitung der Vogelgrippe, ehemaliger Professor an der <a href="http://www.anu.edu.au/">Australian National University</a> in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Canberra">Canberra</a>. Aber der Grippevirus mag nun einmal feuchte Umgebung, und Schleim ist ideal, weil er sehr gut Wasser speichern kann.</p>
<p>Experimente haben gezeigt, dass Viren verbreitet werden, indem eine infizierte Person eine Oberfläche berührt, welche kurz danach von einer anderen Person ebenfalls berührt wird.</p>
<p>Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass der Umgang mit Banknoten innerhalb der Lebensdauer von Viren die Verbreitung der Grippe fördert.</p>
<h2>Was kann man dagegen tun?</h2>
<p>Die Pharmalobby <a href="http://www.arztpraxis-hittnau.ch/Gesundheits-Tipps/Grippeimpfung/grippeimpfung.html">rät zu einer vorbeugenden Grippeimpfung</a>. Davon bin ich selber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grippeimpfung#Unerw.C3.BCnschte_Wirkungen">gar nicht begeistert</a>. Klar, die wollen einen möglichst grossen Umsatz machen und Geld verdienen. So gesehen verstehe ich deren Empfehlung. Nur bin ich persönlich der Überzeugung, dass man die Impfung nur machen sollte, wenn man zu einer Risikogruppe gehört. Ansonsten übersteigt das Risiko einer Nebenwirkung den Nutzen aus der Impfung.</p>
<p>Das ist aber meine ganz persönliche Meinung und ich bin ja kein studierter Mediziner. Deshalb: Wenn euer Hausarzt empfiehlt, eine Impfung zu machen, dann tut es am besten einfach. (Aber wundert euch dann nicht über steigende Krankenkassenprämien&#8230;)</p>
<p>Nun folgen aber noch ein paar <strong>Tipps, die wirklich Sinn machen</strong>.</p>
<p><strong>HÄNDE REGELMÄSSIG WASCHEN</strong><br />
Der Klassiker. Die Hände gründlich waschen, wenn möglich mit Seife und warmem Wasser und auch in den Zwischenräumen der Finger. Danach die Hände abtrocknen, jedoch nicht mit bereits von anderen benutzten Handtüchern.</p>
<p><strong>HANDSCHUHE TRAGEN</strong><br />
Wer unterwegs und im öffentlichen Verkehr Handschuhe trägt und sich damit nicht ins Gesicht fasst, reduziert sein Ansteckungsrisiko. Die meisten Krankheiten werden über die Hände übertragen und wer zum Beispiel mit blossen Händen in der S-Bahn an die Haltegriffe fasst und sich danach im Gesicht berührt, ist schon so gut wie krank. Denn von dort aus haben es die Viren nicht mehr weit bis zu den Schleimhäuten.</p>
<p><strong>ABSTAND HALTEN</strong><br />
Wenn die Grippewelle durchs Land rollt, sollte man sich von grösseren Menschenansammlungen fernhalten. Nicht immer ganz einfach, ich weiss. Und wenn man unglücklicherweise in der Nähe eines niesenden Menschen ist, kann es ratsam sein, durch die Nase zu atmen statt durch den Mund. Denn die Flimmerhärchen in der Nase fangen einige Viren ab.</p>
<p><strong>Ich garantiere euch, dass diese Verhaltenstipps garantiert keine Nebenwirkungen haben und sich ausschliesslich positiv auf eure Gesundheit auswirken! ;-)</strong></p>
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		<title>Wochenrückblick 07|12</title>
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		<comments>http://schweizweit.net/2012/02/13/wochenruckblick-0712/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 11:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Preisanpassungen bei der SBB, gesprengte Zug-WCs und ein Video, wie die SBB ihre Züge enteist. Das und mehr im heutigen Wochenrückblick!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/02/13/wochenruckblick-0712/" title="Permanent link to Wochenrückblick 07|12"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/02/6848165597_35fe294994_m-190x117.jpg" width="190" height="117" alt="Post image for Wochenrückblick 07|12" /></a>
</p><p>Preisanpassungen bei der SBB, gesprengte Zug-WCs und ein Video, wie die SBB ihre Züge enteist. Das und mehr im heutigen Wochenrückblick!</p>
<p><center><script src="http://widgets.paper.li/javascripts/init.js" type="text/javascript"></script><br />
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<h3>Bild der Woche</h3>
<p style="text-align: center;"><a title="Voralpenexpress im Winterwunderland von Kabelleger bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/74331437@N05/6848165597/"><img class="aligncenter" src="http://farm8.staticflickr.com/7181/6848165597_35fe294994.jpg" alt="Voralpenexpress im Winterwunderland" width="500" height="309" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Kabelleger (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<h3>Meldungen aus dem öffentlichen Verkehr</h3>
<ul>
<li><a href="http://senfwurst.blogspot.com/2012/02/preiserhohung-schuld-ist-die-bose-sbb.html">Preiserhöhung: Schuld ist die böse SBB</a></li>
<li><a href="http://blogs.ft.com/businessblog/2012/01/swiss-railways-and-the-art-of-personal-service/#axzz1lpVipsxa">Swiss Railways and the art of personal service</a></li>
<li><a href="http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Ohne-hoehere-Preise-koennen-wir-uns-den-OeV-nicht-mehr-leisten/story/11392557">&#8220;Ohne höhere Preise können wir uns den ÖV nicht mehr leisten&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.20min.ch/news/dossier/oevau/story/Wenn-die-Kaelte-die-WC-Tanks-sprengt-10468322">Wenn die Kälte die WC-Tanks sprengt</a></li>
<li><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/SBB-ruesten-2-Klasse-mit-WLAN-auf/story/26137613">SBB rüstet 2. Klasse mit WLAN auf</a></li>
<li><a href="http://www.htr.ch/meinung/immer-haeufiger-kombiniert-31147.html">Jeaninne Pilloud: &#8220;Immer häufiger kombiniert&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.urnerzeitung.ch/nachrichten/politik/schweiz/Wie-die-SBB-die-Zuege-enteisen;art331,155252">Video: Wie die SBB die Züge enteist</a></li>
<li><a href="http://www.bahnonline.ch/wp/43379/mutmassliches-diebestrio-zuercher-hb-verhaftet.htm">Mutmassliches Diebestrio im Zürcher HB verhaftet</a></li>
<li><a href="http://www.bahnonline.ch/wp/43381/sachbeschadigungen-bahnhof-wallisellen-geklaert.htm">Sachbeschädigungen am Bahnhof Wallisellen geklärt</a></li>
<li><a href="http://www.suedostschweiz.ch/politik/neat-basistunnel-soll-zur-touristenattraktion-werden">Neat-Basistunnel soll zur Touristenattraktion werden</a></li>
<li><a href="http://www.suedostschweiz.ch/vermischtes/menschen-am-vereina-der-arbeitsplatz-autoverlad">Menschen am Vereina: Der Arbeitsplatz Autoverlad</a></li>
</ul>
<h3>Schweizweit</h3>
<ul>
<li><a href="http://binz-krisenblog.blogspot.com/2012/02/gute-krisenkommunikation-muss.html">Gute Krisenkommunikation muss menschliche Reflexe überwinden</a></li>
<li><a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/003397.html">Neiningern</a></li>
</ul>
<h3>Weltweit</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-02/macht-verblendung/komplettansicht">Warum Macht Führungskräfte verblendet</a></li>
<li><a href="http://hogenkamp.com/2012/02/11/anruf-aus-indien-dein-windows-ist-verseucht-wir-helfen-dir/">Anruf aus Indien: &#8220;Dein Windows ist verseucht.&#8221;</a></li>
</ul>
<h3>Leser-Blogs</h3>
<ul>
<li><a href="http://tkkg.ch/blog/grounding-bei-airline-was-muss-ich-tun/">Grounding bei Airline: Was muss ich tun?</a></li>
<li><a href="http://tkkg.ch/blog/swiss-erstflug-nach-peking-bericht-bilder/">Swiss Erstflug nach Peking (Bericht und Bilder)</a></li>
<li><a href="http://caboruivo.ch/?p=2269&amp;utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=erdbeben-ruttelt-die-schweiz-durch">Erdbeben rüttelt die Schweiz durch</a></li>
</ul>
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		<title>4 Geschenkideen zum Valentinstag</title>
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		<comments>http://schweizweit.net/2012/02/09/geschenkideen-zum-valentinstag/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 08:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Bist du noch auf der Suche nach einen Geschenk zum Valentinstag? Der ist ja schon bald, am nächsten Dienstag. Und deshalb möchte ich dir heute ein paar Geschenkideen vorstellen, die bestimmt gut ankommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/02/09/geschenkideen-zum-valentinstag/" title="Permanent link to 4 Geschenkideen zum Valentinstag"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/02/Geschenkidee-zum-Valentinstag-190x190.jpg" width="190" height="190" alt="Post image for 4 Geschenkideen zum Valentinstag" /></a>
</p><p>Bist du noch auf der Suche nach einen <strong>Geschenk zum Valentinstag</strong>? Der ist ja schon bald, am nächsten Dienstag. Und deshalb möchte ich dir heute ein paar Geschenkideen vorstellen, die bestimmt gut ankommen.</p>
<p>Da schweizweit.net ein Blog rund um den öffentlichen Verkehr der Schweiz ist, kommen natürlich alle diese Ideen aus der ÖV-Ecke. ;-)</p>
<p><em>Wie wäre es nun mit einem Wellnesstag, einem romantischen Winterausflug, einem Musicalbesuch oder einem genussvollen Valentinsmenü auf Schienen?</em></p>
<h2>Wellnesstag im Bernaqua</h2>
<p>Das Bernaqua im Westside bei Bern bezeichnet sich selber als grösste Wellnessdestination der Schweiz.</p>
<p>Dort befindet sich das römisch-irische Dampfbad, eine Kombination aus römischen Dampfbädern der Antike und den trockenen irischen Heissluftbädern.</p>
<p>Die Saunalandschaft ist sehr vielfältig und bietet unter anderem Salzkristalle, glühende Kohlen oder tropischen Regen. Hitzeglut und eisige Kälte liegen also eng beieinander.</p>
<p><a href="http://www.sbb.ch/freizeit-ferien/tagesausfluege/sport-erholung.angebotdetail.tagesausfluege-sport_45_und_45_erholung-wellness-bernaqua_45_winter.html">Zum Angebot…</a></p>
<h2>Ausflug ins Papiliorama Kerzers</h2>
<p>Bleiben wir doch kurz noch in der Region Bern. Nicht weit entfernt vom Bernaqua befindet sich das Papiliorama Kerzers. Eine wunderschöne und faszinierende Welt, die ich selber schon viele Male besucht habe.</p>
<p>Schmetterlinge, exotische Tiere und Pflanzen, die man bei uns sonst nicht findet warten hier.</p>
<p>Man spaziert durch Tropenwälder, vorbei an Mangroven und Weihern und erlebt das bunte Ballett der exotischen Schmetterlinge, die frei herumfliegen.</p>
<p>Im Preis inbegriffen ist auch der Besuch des Nocturama, wo man nachtaktive Tiere in einer der Vollmondnacht nachempfundenen Szenerie beobachten kann, das Arthropodarium mit seinen Insekten, den Streichelzoo, die Naturzone mit heimischen Schmetterlingen und vieles mehr.</p>
<p>Es wartet eine spannende Entdeckungsreise auf dich!</p>
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<h2>Musical &#8220;Ewigi Liebi&#8221;</h2>
<p>Keine Schweizer Inszenierung konnte in so kurzer Zeit so viele Leute begeistern. Grosse Schweizer Hits wie &#8220;Alperose&#8221; sind in eine Geschichte rund um Liebe, Verrat und Missverständnisse verpackt.</p>
<p>Durch schicksalhafte Umstände treffen Dänu und Heidi, die in ihrer Jugend ein Liebespaar waren, wieder aufeinander.</p>
<p>Sie versinken in ihre Erinnerungen, die plötzlich zu leben beginnen. Es wird gelacht, aber auch geweint, denn das dauerhafte Glück blieb Dänu und Heidi verwehrt. Sie würden das Rad der Zeit am liebsten zurückdrehen.</p>
<p>Doch was einmal war, lässt sich nicht mehr ändern. Oder doch?</p>
<p>Ein sonderbarer Mann bietet Dänu die Möglichkeit, in die Vergangenheit zurückzureisen. Wird es Dänu gelingen, die Liebe zu retten?</p>
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<h2>Eine Valentinsfahrt auf Schienen (inkl. Menü)</h2>
<p>Die bisher vorgestellten Geschenkideen zum Valentinstag kann man im Grunde genommen während dem ganzen Jahr geniessen. Als Abschluss folgt nun aber eine Geschenkidee, die man so nur am kommenden Valentinstag erleben kann: Ein Ausflug auf Schienen.</p>
<p>Geniesse am Dienstag, 14. Februar 2012, ein romantisches Rendezvous auf Schienen von Zürich nach Chur und wieder zurück.</p>
<p>Weil Liebe bekanntlich durch den Magen geht, ist der Valentinstag ideal, um gemeinsam eine romantische Gourmetfahrt zu unternehmen: Ein liebevoll zubereitetes Menu und dazu passender Wein in der gediegenen Atmosphäre des Salonwagens von Prestige Continental Express.</p>
<p>Geniesse während der gemütlichen Fahrt einen einmaligen Abend mit deinem Herzblatt. Und feiere den Valentinstag so auf eine ganz besondere Art.</p>
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<h2>Weitere Ideen zum Valentinstag</h2>
<p>Auf einer eigenen, <a href="http://www.sbb.ch/freizeit-ferien/tagesausfluege/valentinstag.html">dem Valentinstag gewidmeten Seite</a>, bietet Railaway noch weitere Vorschläge an.</p>
<p>Ebenfalls zahlreiche tolle Ideen gibt es auch drüben bei <a href="http://www.geschenkidee.ch/anlass/valentinstag.html">geschenkidee.ch</a>, wo ich dieses Jahr fündig wurde und auf ein tolles Valentinstagsgeschenk stiess. (Welches, das sei an dieser Stelle nicht verraten, da man ja nie weiss, wer noch so alles mitliest… ;-)</p>
<p><strong>Ich wünsche dir einen schönen Valentinstag!</strong></p>
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