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	<title>Sebastian Kienle - Triathlet</title>
	
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	<description>Ein weiterer WordPress-Blog</description>
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		<title>Der Grund warum ich diesen Sport liebe!</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 17:44:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sind solche Tage wie diese. Nicht die, an denen man ein Rennen mit 4 Minuten Vorsprung gewinnt. Sondern solche wie am Sonntag, an denen man alles aus sich raus quetschen muss und sich dabei fühlt als will man einen Sandstein &#8230; <a href="http://www.sebastiankienle.de/wp/2012/04/02/der-grund-warum-ich-diesen-sport-liebe-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="float: left; margin: 5px;" src="http://www.sebastiankienle.de/wp/wp-content/uploads/2012/04/Lauf-Texas.jpg" alt="" width="230" height="130" />Sind solche Tage wie diese. Nicht die, an denen man ein Rennen mit 4 Minuten Vorsprung gewinnt. Sondern solche wie am Sonntag, an denen man alles aus sich raus quetschen muss und sich dabei fühlt als will man einen Sandstein auspressen.</p>
<p>An denen man 101% gibt und verliert.</p>
<p><span id="more-915"></span><br />
Nicht dass ich gerne Zweiter werde, aber auch wenn es sich sonderbar anhört, oft befriedigt mich der Kampf mehr als der Sieg und nur deswegen kann ich solche Rennen auch für mich entscheiden. Leider konnte ich es dieses Mal nicht.</p>
<p>Und auch wenn ich eigentlich zufrieden bin, vor allem, weil sich meine Form in den letzten vier Wochen extrem gesteigert hat und mein Körper jede harte Einheit richtig „absorbiert“ hat, so fragt man sich nach so einem Rennen vor allem eins: wo wäre das letzte % gewesen?</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Vor dem Rennen</span>: Für mich war die unmittelbare Vorbereitung hier fast perfekt. Ich konnte mich ein paar mal unter die Schwimmer der Texas A&amp;M Uni schmuggeln, so dass ich auch die Woche vor dem Rennen jeden Tag im Wasser war, was für mich extrem wichtig ist. Letztes Jahr sind Daniel Schmoll und ich eine Woche vor dem Rennen angereist. Das war vielleicht etwas zu früh. Man kommt dann immer etwas aus dem Gleichgewicht. Im Hotelzimmer kann man nicht richtig kochen, die Nervosität entlädt sich bei mir dann auch öfters in zu hartem „Antesten“ vor dem Rennen. Nur um sich selber noch ein bisschen Selbstvertrauen einzuhämmern&#8230;</p>
<p>Dieses Mal bin ich fünf Tage vor dem Rennen da gewesen und ich muss sagen sechs wären wahrscheinlich optimal gewesen. Auch wenn es in Deutschland ja sehr gutes Wetter hatte, so habe ich gerade bei einer Mitteldistanz oft große Probleme, wenn es so warm und schwül ist wie hier. Da muss ich auf jeden Fall dran arbeiten. Bei der Doping-Kontrolle bin ich fast erschrocken, ob der Farbe der Flüssigkeit&#8230; Und dabei hatte ich im Ziel schon ca. 3 Liter getrunken.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Schwimme</span><span style="text-decoration: underline;">n</span>: Eigentlich bin ich es schon leid, weil ich hier immer Copy&amp;Paste aus dem letzten Rennbericht machen könnte. Davor super gefühlt, im Becken „Top“ Zeiten (für mich&#8230;), im Rennen wieder nichts. Manchmal muss man die Sache aber auch positiv sehen und positiv war dass ich es zum Auftakt nicht gleich ganz verkackt habe. Letztes Jahr war das Schwimmen hier selbst für meine Ansprüche eine totale Katastrophe. Dieses Mal konnte ich zumindest die Gruppe bis ca.500m halten. Leider natürlich ganz hinten und so hatte ich keine Chance zu reagieren als die Jungs vor mir reißen lassen mussten. Als ich gesehen habe, dass sich da ein ca. 10m Loch aufgetan hat, wollte ich vorbei schwimmen, aber da war nichts zu machen. Weiter als bis auf gleiche Höhe zum Vordermann hat das Talent nicht gereicht. Nach diesem 10-sekündigen Aufbäumen gegen mein Schicksal hab ich mich dann gefügt und bin hinterher gehoschert&#8230;. Auch hier alles wie immer, hinten fühlt es sich an wie Ausschwimmen, sobald ich probier vorbeizuschwimmen blinken alle Lämpchen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rad</span>: Die erste und letzte Info, die es auf der Radstrecke gab war „3min zur Spitze“ als ich aufgesattelt habe. Am meisten macht mich nicht meine Radzeit stolz, sondern eher dass ich es geschafft habe dem großen Drang zu widerstehen mich selber zu zerstören. Wie ich schon vor dem Rennen gesagt habe ist die Radstrecke extrem hart, man kann keinen einzigen Tritt auslassen. 90km nur treten und auf keinen Fall aus der Aeroposition gehen. Die Bedingungen waren gefühlt deutlich härter als im letzten Jahr, weil der Wind nicht wie gewohnt von der Seite sondern schräg von vorne kam. Und später auch gedreht hat (vielleicht hat es sich aber auch nur so angefühlt&#8230;;)</p>
<p>Häppchenweise hab ich dann angefangen die etwas Schwimmbegabteren aufzugabeln. Da ist die Strecke natürlich toll, weil man ca. 10km weit schauen kann. Oder auch nicht so toll, weil man sieht,dass die Spitze in Mitten einer 40 Wagen starken Kolone unterwegs ist. Jedes mal, wenn ein Auto links an mir vorbeigefahren ist konnte ich zwei Gänge hochschalten&#8230; Dann weiß man, dass die Jungs vorne gerade 30 Watt weniger fahren müssen. Nur um das klar zu stellen, ich will da niemand beschuldigen. Da wurde von den Athleten sehr sehr sauber gefahren. Den Vorteil hat man vorne eben (leider) und speziell dann, wenn man etwas bekannter ist. Auf dem Rückweg hat das dann aber keine Rolle mehr gespielt weil der Wind dann von rechts gekommen ist.</p>
<p>Sehr, sehr schade war, dass Michael Raelert so ein Pech hatte. Erst der Stress vor dem Rennen (Rad nicht da, Erkältung) und dann Platten. Er hat direkt vor mir das Laufrad gewechselt, muss davor aber noch einen ganze Zeit auf der Felge gefahren sein.</p>
<p>Leider bin ich ein bisschen zu spät für die Attacken von Lance und Poulat gekommen. Nach kurzem Gedankensammeln in der Gruppe um O‘Donnell war mir klar, dass ich zumindest mal noch für 15min den Nachbrenner einschalten sollte um alle Chancen zu wahren. TO stand für mich schon vor dem Rennen ganz oben auf der Liste (siehe auch Blog vom letzten Jahr&#8230;)<br />
Von Ronnie wusste ich, dass er ganz sicher nach Schweizer Art vorgehen würde und nachdem es letzten Jahr mit Krawall nicht geklappt hat dieses Jahr mehr Geduld zeigen würde. Raelert dufte, darf man auch im angeschlagenen Zustand nie unterschätzen. Aber nur wegen eines im wahrsten Sinne des Wortes „Knalleffekt“ wollte ich auch nicht die letzten 30sek zu den beiden vorne zufahren. Geknallt hätte es dann nämlich ziemlich bald, bei mir auf der Laufstrecke.</p>
<p>Und auch, wenn es sich vielleicht etwas arrogant anhören mag, aber ich weiß, dass ich beim Radfahren noch ein ganzes Stück von meinen 100% weg bin. Was unter anderem daran liegt dass ich in den letzten vier Monaten nie länger als 1:30 auf dem Zeitfahrrad gefahren bin. Jetzt wird der Leser vielleicht fragen WARUM? Ich kann nicht locker fahren auf dem Zeitfahrrad und letztes Jahr war ich einfach deutlich zu früh in sehr, sehr guter Form. Deshalb habe ich in diesem Jahr deutlich später mit Intervallen auf dem Zeitfahrrad angefangen. Bei einer Strecke, wo man 99% in Position fahren muss macht sich das schon bemerkbar.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Lauf</span>: Sorgen machte mir nach dem Wechsel eher der Vorsprung, den ich auf O‘Donnell hatte als der Rückstand den ich auf Poulat und Armstrong hatte. Ich bin zwar schon in sehr guter Laufform, aber Laufen im Triathlon ist eben was anderes, zumal in dieser Waschküche. Ich war also auf einen möglichst gleichmäßigen Durchschnitt bemüht, wobei ich schon probieren wollte O‘Donnell so wenig Anlass zur Hoffnung wie möglich zu geben. Das größte Problem war wirklich die Hitze. Im Nachhinein war der 10km Lauf eine Woche vorher vielleicht auch zu nah. Zumindest hatte ich die ganze Woche noch leichten Muskelkater in den Waden. In der letzten Runde war dann ziemlich klar, dass es sehr eng werden würde. Ich habe probiert Kräfte zu sammeln und mich mental auf einen Infight einzustellen.</p>
<p>Natürlich hatte TO den Vorteil auf seiner Seite, wenn man von hinten kommt, vor Heimpublikum gegen einen „Kraut“. Außerdem hat TO noch den Kurzdistanz-Speed in den Beinen. Überrascht war ich als er nicht direkt mit vollem Schwung vorbei ist. Eigentlich war meine Taktik mitzugehen, nicht in den Wind und dann einen kurzen Sprint. Aber als ich gemerkt habe, dass er auch total am Limit ist, wollte ich ihm keine Zeit lassen sich zu erholen. Ich bin die 800m davor ja etwas lockerer gelaufen. Also hab ich gleich attackiert. Auf den letzten 800m war starker Wind und ich wollte probieren gleich einen Lücke zu reißen. Tja, wie die Attacke lief kann man am besten mit dem Gefühl beschreiben, dass sich wohl einstellt, wenn man probiert gegen ein Bungee-Seil zu rennen. Am Anfang geht es noch leicht, dann rennt man gegen einen übermächtigen Widerstand um schließlich mit voller Kraft zurückgeschleudert zu werden. Da TO aber stark beschleunigt hatte und ich so auch in die Führung gedrängt war, wollte ich seinem Körper kurz Zeit geben den Schmerz ans Gehirn zu melden und hab es dann noch einmal probiert. Da war mir aber sehr schnell klar, dass ich mir damit mehr Schmerzen mache wie ihm. Er hat die Attacke dann auch schnell gekontert. In dem Moment, wo man merkt – das war’s wird es ganz schwierig überhaupt noch weiterzulaufen. Auf einmal trifft einen die Erschöpfung mit voller Wucht. So war ich wirklich sehr froh, dass es im Ziel Teppichboden gab :-)</p>
<p>Große Glückwünsche an TO: So sollte man Rennen gewinnen; Ronnie: einfach extrem geil gerannt; Michael: an solchen Tagen wächst man!</p>
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		<title>Frankfurter Sparkasse Ironman European Championship</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 09:16:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Andreas Raelert]]></category>
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		<description><![CDATA[Vom &#8220;Duell&#8221; des letzten Jahres mit Andreas Raelert wird es eine Wiederholung geben und zwar in Frankfurt. Ich war schon öfters als Zuschauer beim Ironman Frankfurt und war vor allem von der sensationellen Stimmung an der Laufstrecke begeistert. Als ich 2009 bei Timos Sieg &#8230; <a href="http://www.sebastiankienle.de/wp/2012/03/06/frankfurter-sparkasse-ironman-european-championship/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom &#8220;Duell&#8221; des letzten Jahres mit Andreas Raelert wird es eine Wiederholung geben und zwar in Frankfurt. Ich war schon öfters als Zuschauer beim Ironman Frankfurt und war vor allem von der sensationellen Stimmung an der Laufstrecke begeistert. Als ich 2009 bei Timos Sieg beim Zieleinlauf dabei war, hatte ich nicht nur Gänsehaut, sondern hab mir vorgenommen da auch mal ganz vorne mit dabei zu sein. 2012 ist es also soweit. Frankfurt ist mein absoluter Hauptwettkampf in diesem Jahr. Auch wenn ich in Oktober auf Hawaii starten will, gilt meine Vorbereitung vor allem dem 8. Juli.</p>
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		<title>NEWS – NEWS – NEWS</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 13:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich freue mich bekannt geben zu können, dass ich mit New Balance einen neuen Partner in Sachen Laufschuhe gefunden habe. Ich bin schon bei meinem Debüt über die Langdistanz den RC760 gelaufen und auch bei meiner letzten Langdistanz hat er mir hervorragende Dienste &#8230; <a href="http://www.sebastiankienle.de/wp/2012/03/01/news-news-news/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich freue mich bekannt geben zu können, dass ich mit <a title="New Balance" href="http://www.newbalance.de/home.php">New Balance</a> einen neuen Partner in Sachen Laufschuhe gefunden habe. Ich bin schon bei meinem Debüt über die Langdistanz den RC760 gelaufen und auch bei meiner letzten Langdistanz hat er mir hervorragende Dienste geleistet.</p>
<p><a title="Magic Sportfood" href="http://magic-sportfood.de/">Magic Sportfood</a> hatte ich schon 2010 und 2011 als Partner, jetzt werde bin ich offiziell Teil des neuen Team Magic. Das Tolle ist, jeder kann mit in meinem Team starten. Einfach mal unter <a title="Team Magic" href="http://team-magic.org/">team-magic.org</a> vorbeischauen.</p>
<p>Nachdem ich gerade aus meinem fünfwöchigen Trainingslager auf Fuerteventura zurückgekommen bin und die Form und Rennfieberkurve steil nach oben gehen, will ich meinen ersten Start 2012 bekannt geben: <a title="70.3 Ironman Texas" href="http://ironmanlonestar.com/">70.3 Texas</a> am 1.4. Dort habe ich nach den Problemen im letzten Jahr noch eine Rechnung offen&#8230;</p>
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		<title>Bonusmeilen</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 13:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Meilensammeln der Saison 2012 hat nun offiziell und im vollen Umfang begonnen. Gestern bin ich von meinem fünfwöchigen Trainingslager auf Fuerteventura zurückgekommen. Fünf Wochen auf der Insel, die aussieht als ob sie ein Teil des Mondes wäre. Wobei man &#8230; <a href="http://www.sebastiankienle.de/wp/2012/03/01/bonusmeilen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sebastiankienle.de/wp/wp-content/uploads/2012/03/422174_308036182579055_140488889333786_795483_1732197260_n2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-856" title="422174_308036182579055_140488889333786_795483_1732197260_n" src="http://www.sebastiankienle.de/wp/wp-content/uploads/2012/03/422174_308036182579055_140488889333786_795483_1732197260_n2-229x300.jpg" alt="" width="206" height="270" /></a>Das Meilensammeln der Saison 2012 hat nun offiziell und im vollen Umfang begonnen. Gestern bin ich von meinem fünfwöchigen Trainingslager auf Fuerteventura zurückgekommen.<span id="more-872"></span></p>
<p>Fünf Wochen auf der Insel, die aussieht als ob sie ein Teil des Mondes wäre. Wobei man sich tatsächlich vorkommt wie in einem Paralleluniversum. Mit den bis zu 45h Training pro Woche bleibt wenig Zeit für andere Dinge und natürlich muss man ständig die gleichen Fragen beantworten (und fragt die anderen auch ständig das gleiche&#8230;): Wie lange bleibst du? Bist du fit? Was für Rennen startest du dieses Jahr.</p>
<p>Das hört sich jetzt etwas ermüdend an und ist es nach fünf Wochen auch. Aber ich liebe auch diese extreme Phase der Saison. Hier wird das Fundament gelegt. Und Fuerte ist dafür der optimale Platz. So konnte ich nicht nur den lebensfeindlichen Temperaturen in Deutschland entfliehen sondern hatte mit<a title="HHT" href="http://www.hannes-hawaii-tours.de/"> HannesHawaii Tours</a>, <a title="Scott Sports" href="http://www.scott-sports.com/global/de/">Scott</a>, <a title="team magic" href="http://team-magic.org/">MagicSportfood</a> und meinem Trainer <a title="Lubos Bilek" href="http://lb-training.com/">Lubos Bilek</a>, der ein Camp für HannesHawaii Tours betreut hat meine ganze Crew vor Ort. So fällt es einem nicht schwer sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die schlechte Internetverbindung tat Ihr übriges ;-)</p>
<p>Während in der ersten Hälfte noch die eine oder andere harte Einheit auf dem Programm stand, ging es in den letzten zwei Wochen nur um Meter. Eigentlich entspricht das gar nicht meiner Trainingsphilosophie und auch nicht der meines Trainers.</p>
<p>Zeitweise gab es in der Vivenda Nr.41 mit Filip Ospaly, Andi Böcherer und mir eine verdammt schnelle WG. Wobei sich die Anzahl der „Trainingsrennen“ in einem sehr überschaubaren Rahmen gehalten hat J</p>
<p>Aber aus der Saison 2011 lernen, heißt auch zu erkennen, dass ich zu früh auf einem zu hohen Level war. Vor den wirklich wichtigen Rennen ging es nur noch darum die Form zu halten. Das ist auch mental eine Belastung. Wie heißt es? The trend is your friend&#8230;.</p>
<p>Dieses Jahr sieht es anders aus. Ich bin noch lange nicht so angespitzt wie letztes Jahr um diese Zeit. Und da ich noch ein gutes Stück von einer guten Wettkampf -Form entfernt bin, macht es auch nicht so viel Spaß in jeder Trainingseinheit ein Rennen zu veranstalten&#8230;. Auch wenn es mir schwer fällt die Beine still zu halten, so muss ich wohl nicht nur im Rennen sondern eben auch in der Vorbereitung etwas mehr Geduld an den Tag legen.</p>
<p>Nach dem langen Grundlagen-Block steht jetzt das Schwimmen und etwas mehr Intensität auf dem Plan. So werde ich mir im März bei ein oder zwei 10km Rennen ein Laktat-Vollbad gönnen ;-) Auch auf die ersten schnellen Kilometer auf meinem Plasma3 freue ich mich.</p>
<p>Ende März geht es dann wieder in die USA. Dort werde ich am 1.April mit dem 70.3 Texas in die Saison starten. Nach den technischen Problemen im letzten Jahr habe ich dort noch eine Rechnung offen. Ich werde dann gleich weiter nach Arizona fliegen um dort dann den April über zu trainieren. Die ersten zwei Wochen in Tucson bei der Trainingsgruppe von Cliff English. Ich freue mich, dass ich bei dieser starken Gruppe ein paar Schnupperstunden nehmen darf J</p>
<p>Danach statte ich meinem Homestay vom Ironman Arizona einen Besuch ab. Die Reiserei hält sich so für mich in sehr überschaubaren Rahmen und ich kann in einer Umgebung trainieren, die ich bereits kenne.</p>
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		<title>Start der Saison 2012</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 11:56:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sechs oder sieben Jahre war ich mit Freunden und Trainingskollegen in Palamos/CostaBrava/Spanien über Neujahr im Trainingslager. Letztes Jahr wollte ich dann ins T3 nach Teneriffa. In Palamos war alles immer etwas &#8220;unprofessionell&#8221;. Aber ich hab schnell gemerkt, dass &#8220;unprofessionell&#8221; manchmal &#8230; <a href="http://www.sebastiankienle.de/wp/2012/01/08/start-der-saison-2012-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sebastiankienle.de/wp/wp-content/uploads/2012/01/S50014523.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-856" title="Relax" src="http://www.sebastiankienle.de/wp/wp-content/uploads/2012/01/S50014523-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Sechs oder sieben Jahre war ich mit Freunden und Trainingskollegen in Palamos/CostaBrava/Spanien über Neujahr im Trainingslager. Letztes Jahr wollte ich dann ins T3 nach Teneriffa. In Palamos war alles immer etwas &#8220;unprofessionell&#8221;. Aber ich hab schnell gemerkt, dass &#8220;unprofessionell&#8221; manchmal einfach mehr Spaß macht.<span id="more-855"></span> Leider konnte Felix Schumann in diesem Jahr nicht mitkommen, so dass ich keinen Partner für die super tollen MTB Touren hatte. Dafür hatte ich mit Daniel Wienbreier einen Physiotherapeuten dabei. Der sich in dieser Phase aber eher darum kümmerte Schmerzen zu machen als welche zu lindern. Manchmal ist es besser, wenn einen jemand seine Schwächen fühlen lässt. Dann kommt man schnell selbst drauf, dass man da noch was tun muss. Leider hat dann am Ende ein Magen-Darm-Virus unsere kleine Trainingsgruppe dahin gerafft. Aber, wenn man so halb krank halb gesund ist, muss man aus der Not eben eine Tugend machen und so werde ich mich auch die nächsten Tage darum kümmern meine Schwächen in Sachen Rumpfmuskulatur zu bearbeiten und damit im wahrsten Sinne des Wortes ein stabiles Fundament für die kommenden paar Tausend KM zu Wasser auf dem Rad und zu Fuß zu legen. Dazu fliege ich dann am 27.1 nach Fuerteventura. Dort gibt&#8217;s dann ne verdammt schnelle WG mit Andi Böcherer. Da mein Trainer Lubos Bilek das Scott Camp von Hannes Hawaii Tours betreut ist für beste Bedingungen gesorgt.</p>
<p>Ich wünsch euch allen einen guten Start in die Saison 2012.</p>
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		<title>Weihnachtsansprache zur neuen Homepage</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 18:34:58 +0000</pubDate>
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		<title>6. Platz Ironman Arizona ein Ergebnis mit zwei Gesichtern</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 13:26:19 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ironman Arizona]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meisten Facebooker kennen schon den &#8220;Kurz&#8221;-Bericht. Hier noch einmal in ganzer Länge und weil es ja erstmal so schnell keinen neuen mehr gibt, der Ironman Arizona Rennbericht. Wenn man das Rennen streng nach dem Ergebnis beurteilt, muss man sagen: &#8230; <a href="http://www.sebastiankienle.de/wp/2011/12/05/6-platz-ironman-arizona-ein-ergebnis-mit-zwei-gesichtern/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sebastiankienle.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/Challenge_Roth_2010_1121_1_-®kw.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-622" title="Challenge_Roth_2010_1121_1_-®kw" src="http://www.sebastiankienle.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/Challenge_Roth_2010_1121_1_-®kw-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die meisten Facebooker kennen schon den &#8220;Kurz&#8221;-Bericht. Hier noch einmal in ganzer Länge und weil es ja erstmal so schnell keinen neuen mehr gibt, der Ironman Arizona Rennbericht.<br />
Wenn man das Rennen streng nach dem Ergebnis beurteilt, muss man sagen: schlecht, der Junge hat gesagt er will gewinnen, jetzt ist er 6. geworden. Tja und ganz falsch ist das nicht. Der Platten hat mich keine 20 Minuten gekostet und auch wenn man das schlechtere Hinterrad dazu zählt würde ich damit max. 3-4min abziehen. Dazu muss man sagen, dass die Siegerin Leanda Cave sowie der Dritte bei den Männern ebenfalls einen Platten hatten.<span id="more-605"></span><br />
Ich war aber noch nie jemand, der seine Rennen nur nach dem Platz beurteilt hat. Das mache ich nicht, wenn ich gewinne und auch nicht wenn ich 6. werde. Ich hab schon immer auch Rennen gehabt, wo ich gewonnen habe und trotzdem nicht zufrieden war. Dafür ist es jetzt so, dass ich zumindest nicht unzufrieden bin.</p>
<p>Und das liegt daran wie das Resultat zustande kommt:<br />
Das Schwimmen wird in Zukunft weiter zwischen mir und dem Erfolg stehen, wenn es sich nicht bessert. Das ist klar. Ich kann aber keinen Grund finden, warum ich immer wieder so viel Zeit auf die Spitze verliere (außer, dass ich kein Talent habe, aber das alleine ist es sicher nicht). Vom Gefühl her bin ich die meiste Zeit so schnell geschwommen wie es eben ging. Die erste Gruppe hatte ich schon nach 50m abgeschrieben. Zumindest gab es in der zweiten Gruppe jemand, der mit mir das Tempo gemacht hat. Wobei ich leider das Tempo während meiner Führungen wohl eher verschleppt habe. Als ich zum Schluss nicht mehr Führen konnte, hat der Typ dann natürlich auch probiert mich loszuwerden. Zum Glück hab ich zumindest noch so viel Biss gehabt bei der letzten &#8220;Tempoverschärfung&#8221; mitzugehen. Die hat nämlich dann auch dafür gesorgt, dass Michi Weiss aus der Gruppe geflogen ist und ich zumindest mal 20 sek vor ihm auf&#8217;s Rad gestiegen bin.<br />
Bitter ist dann immer der Moment, an dem man den ersten Zeitabstand auf die Spitze durchgesagt bekommt: 6min :-( Aber da so was ja nicht ganz unerwartet kommt, setzt man sich schon vor dem Rennen mit so was auseinander. Im Ironman heißt das Ruhe bewahren, es kommen noch mehr als 7 Stunden Wettkampf.<br />
Und das hab ich dann auch probiert. Meine Beine haben sich locker angefühlt, ich hab gegessen und getrunken. Bald schon hab ich die ersten Athleten überholt. Nach 30km kommt der erste Wendepunkt und von da an geht es immer leicht bergab. Ein sehr großes Problem auf der Strecke ist der Verkehr. Durch die drei Radrunden wird die 2. Runde extrem gefährlich zu fahren, da so viele Athleten auf der Strecke sind. Als ich nach dem Wendepunkt gesehen habe, dass die Führungsgruppe nur noch ca. 2-3min vor mir ist, habe ich deshalb beschlossen etwas mehr zu investieren um dann die Möglichkeit zu haben hinter dem Führungsfahrzeug durch den Verkehr zu fahren. Ich konnte das Loch dann auch relativ schnell schließen. Gerade auf leichten Bergabpassagen fällt die Leistung bei vielen Athleten extrem ab. Außerdem hat sich da auch das top Material bezahlt gemacht.<br />
Auch hier erzählt die Ergebnisliste eine andere Geschichte: 1:21:38 für die ersten 60,6km :-) das wäre ein 4:04 Endzeit oder ein 45er Schnitt&#8230; Der erfahrene Athlet denkt: wie naiv, der Kleine, hat er gedacht er wäre Superman? Tja, vielleicht hab ich das gedacht, aber ich mach den Sport seit 16 Jahren und ich weiß wie es sich anfühlt wenn ich zu schnell fahre. Ich wusste zwar, dass ich das so nicht durchfahren kann, aber ich war mir sicher, dass ich da nicht groß langsamer machen muss. Nachdem ich die Gruppe hatte, wollte ich mich dann auch erstmal etwas entspannen. Also hab ich fleißig Picknick gemacht und ein bisschen gestrecht. Aber in der Gruppe wollte natürlich auch niemand vorne fahren, erst recht nicht als es auf die zweite Runde ging und die Strecke auf einmal komplett voll war. Da zu dem Zeitpunkt weder Llanos, O&#8217;Donnell oder Amey in der Gruppe waren, wollte ich schauen, dass sich die Gruppe teilt. Ich war mir sicher, dass Martin Jensen, der schon in Las Vegas bei der ITU-WM sehr stark auf dem Rad war mit mir kommen würde. Also zog ich nach ca.65km das Tempo wieder etwas an. Durch die vielen Athleten war es aber schwierig sich umzusehen und wenn konnte ich nicht sehen, ob die Jungs aus der Gruppe reagierten. Ich wollte bis zum deutlich breiteren Beeline Highway Druck machen, um dann zu sehen wie die Situation ist. Kurz bevor es wieder auf den Beeline ging, kam das Motorrad und gab mit 40sek Vorsprung auf die Gruppe durch. Da war ich schon etwas verwundert. Also fing ich an mir Gedanken zu machen, ob ich alleine fahren wollte oder das Tempo wieder etwas drosseln.</p>
<p>Dann ging leider die Scheiße los. Es hat einmal kurz pffffffft gemacht. Ein Geräusch, schlimmer als jeder Zahnarztbohrer. Ich war echt überrascht wie ruhig ich geblieben bin. Normalerweise brennen mir bei so was die Synapsen durch und ich verliere komplett die Kontrolle&#8230; Wahrscheinlich war es ein schlechtes Omen, dass ich zwei Tage vor dem Rennen einmal geübt habe einen Schlauch im Renn-Tempo zu wechseln. Zumindest ging alles recht fix. Als der Schlauch drin war, suchte ich nach dem Loch im Reifen, weil ich verhindern wollte, dass eine Scherbe etc. den neuen Schlauch gleich auch noch zerstört. Leider war der Riss im Reifen ca. 3cm groß. Es war klar das der Schlauch sich durch das Loch drücken und gleich wieder platzen würde. Aber in dem Moment kam auch schon ein Motorrad mit Ersatz-Laufrädern. Der Mechaniker war zwar nicht auf Pro Tour Niveau jedoch auch nicht langsam und so hatte ich recht schnell das neue Hinterrad drin.<br />
Wer sich tagelang mit der Auswahl von Reifen und Laufrad beschäftigt, bekommt schon leichte Depressionen, wenn er dann auf einmal ein nicht mehr sein Formel 1 Material zur Verfügung hat. Mir ist es echt nicht leicht gefallen das auszublenden. Obwohl es vom Gefühl her alles recht schnell ging, muss es wohl doch mehr als zwei Minuten gedauert haben. Zumindest war die Gruppe wieder fast zwei Minuten vor mir.<br />
Einige werden schon wissen wie die Geschichte weitergeht: ich hab die Nerven verloren und das Loch in kürzester Zeit wieder zugestampft. Tja, stimmt so nicht. Ich hab mir relativ lange überlegt was ich machen soll und bin zu dem Schluss gekommen, dass es am besten ist die Lücke zu schließen und dann gar nur noch in der Gruppe mitzufahren. Auch mental ist das deutlich einfacher wie nach dem Platten alleine sein Rennen machen zu müssen. Doch das Problem ist, dass zweimal 40min mit Nachbrenner fliegen einfach zu viel Sprit frisst. Ich hab das schon gemerkt als ich wieder an der Gruppe dran war. Ich hab mich gezwungen so viel zu essen wie ich konnte. Ich hab aber schon deutlich mehr zu mir genommen als geplant und so ist mir auch immer wieder leicht schlecht geworden.<br />
Ich hab schon den einen oder anderen Hungerast gehabt. So was hab ich aber noch nie erlebt. Die Energie, die ich oben rein geschüttet habe, hat einfach nicht ausgereicht um das auszugleichen, was ich unten verbrannt habe. Das letzte mal Einfahrt auf die Beeline. Das Tempo war davor schon sehr langsam. Trotzdem hab ich gemerkt wie es immer schwerer wurde die Kurbel rum zu bekommen. Dann ging die Post ab, wahrscheinlich gar nicht so krass, nur das bei mir im selben Moment der Tank komplett leer war. Erst hat der Motor noch ein bisschen gestottert und dann ist er komplett abgestorben. Auf den 20km hab ich direkt mal 5min kassiert. Einfach unbeschreiblich. Ich bin Schlangenlinien gefahren als hätte ich die ganze Zeit Wodka gesoffen. An der Verpflegungsstelle nach dem Wendepunkt wollte ich aussteigen. Ich hab angehalten. Dann war aber klar, dass es eh keinen Sinn macht da zu warten. Es würde Stunden dauern bis mich jemand abholt. Also hab ich noch was gegessen und bin dann weitergefahren. Nach dem ich den PowerBar Peanutbutter gefuttert hatte und zwanzig Minuten sehr locker gefahren bin, kam so langsam wieder Zucker in die Beine und zum Glück auch ins Hirn. Eigentlich wollte ich nur noch zur Wechselzone zurück und dann aussteigen. Aber Aussteigen das ist das Heroin im Langdistanz-Triathlon. In dem Moment wünscht sich der Körper nichts sehnlicher als aufzugeben, einen Tag später ist dann aber alles Scheiße und wer es einmal macht, wird es wieder tun. Zum Glück hab ich mir dann die Schuhe angezogen und bin losgestolpert. Zu meiner großen Überraschung ging es sogar gar nicht so schlecht. Also hab ich mir neue Ziele gesetzt. Auch wenn es extrem schwierig war die negativen Gedanken zu unterdrücken. Vor allem als man die Führenden an den Brücken sehen konnte. Ich hatte mich so auf ein Kopf-an-Kopf-Duell mit den Jungs gefreut. Bis zum Halbmarathon ging es ganz gut, dann bin ich immer müder geworden. Ganz anders wie bei meinen Rennen in Roth, wo mir einfach die Beine weh getan haben. Trotzdem konnte ich noch O&#8217;Donnell überholen, dem es noch schlechter ging. Hart für die Birne waren die Momente in denen Viktor und Abel an mir vorbei geflogen sind. Da war einfach keine Kraft da das irgendwie mitzugehen.<br />
Hier erzählt die Ergebnisliste auch eine andere Geschichte. 2:55 ist keine schlechte Laufzeit. Vor allem, nachdem ich beim Radfahren so explodiert bin. Vom Gefühl her bin ich die letzten 10km in 2 Stunden gewandert. Und die Laufzeit hätte ich im Ziel auf 3:30 getippt oder langsamer.</p>
<p>Jetzt muss ich aus einer ganz anderen Perspektive jedem Langdistanz-Finisher noch mal ganz herzlich gratulieren!<br />
Aus dem Rennen nehme ich viel mit in die Pause und die anschließende lange Trainingsphase.</p>
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		<title>Ironman Arizona Vorbericht</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 16:58:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[16 Jahre Triathlon und erst jetzt der erste Ironman. Ich will euch mal mit dem Geschwätz vom am besten besetzten Rennen nach Hawaii verschonen, aber auf der Startliste kennt man schon den einen oder anderen Namen :-) Meine Vorbereitung auf &#8230; <a href="http://www.sebastiankienle.de/wp/2011/11/15/ironman-arizona-vorbericht/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>16 Jahre Triathlon und erst jetzt der erste Ironman. Ich will euch mal mit dem Geschwätz vom am besten besetzten Rennen nach Hawaii verschonen, aber auf der Startliste kennt man schon den einen oder anderen Namen :-) Meine Vorbereitung auf das Rennen hebt sich deutlich von der für die beiden Langdistanzstarts in Roth ab. Erstens ist es immer etwas anderes, wenn man nicht daheim trainieren kann, wo man alles kennt und die Unterstützung von Trainer, Familie etc. hat. Zweitens war das Rennen in Miami zwar nicht das Hauptrennen, aber natürlich auch nicht ganz unwichtig. Anderseits konnte ich so dem deutschen Herbst ausweichen, was auch mental nicht unwichtig ist. Schließlich nimmt die Motivation im Herbst oft proportional zur Sonnenscheindauer ab. </p>
<p><span id="more-599"></span></p>
<p>Nach dem 70.3 sind wir noch 10 Tage in Miami geblieben. Zum Radfahren war es dort alles andere als optimal. Aber manchmal muss man aus der Not eben eine Tugend machen und so haben wir in Miami noch einmal einen Schwerpunkt im Laufen gelegt. </p>
<p>Da ich aber die Radform nicht total verkümmern lassen wollte, hab ich mir im lokalen Radladen eine Rolle gekauft. Eigentlich hasse ich Rolle-Fahren und ich kann mir kaum etwas peinlicheres vorstellen als an einem Samstagmittag die Rolle in ein Stadion zu stellen, wo die örtliche Fußballmannschaft spielt. In Miami gab es aber nicht viele andere Möglichkeiten und die Amis reagieren eher mit Be- statt mit Verwunderung auf so ne Aktion. Also hab ich ein paar ganz &#8220;interessante&#8221; Koppel-Einheiten auf der Bahn und der Rolle abgezogen. </p>
<p>Hier in Phoenix sind die Bedinungen auch zum Radfahren sehr gut und ich habe einen super Homestay, der zufälligerweise der Managager vom größten Triathlon Store in Arizona ist (Tribe Multisport). Also perfekte Bedingungen.</p>
<p>Außerdem hab ich natürlich auch einen kleinen Vorteil gegenüber anderen Jungs, die in Arizona am Start sind. Schließlich sind das überwiegend Leute, die auf Hawaii ausgestiegen sind. Ich hab dagegen einen sehr guten Aufbau für das Rennen machen können. </p>
<p>Die Strecke ist nicht ganz so leicht, wie ich sie mir vorgestellt habe. Bei den drei Runden auf dem Rad geht es auf der ersten Hälfte immer konstant bergauf. Und zumindest diese Woche hatte man auf dem Hinweg immer Gegenwind. Für mich wäre das sicher nicht schlecht, das kann einem mental ziemlich den Zahn ziehen. Auf der breiten Straße hat man dann selbst mit 40km/h das Gefühl zu stehen. Bergab ist es dann umgekehrt, da reichen selbst die 55/11 nicht mehr aus um unter 100U/min treten zu können. </p>
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		<title>Miami Heat</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 11:55:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Wobei Heat vielleicht nicht ganz stimmt schließlich ist hier grade Land unter und es hat am Renntag ordentlich geschifft (Im Fernsehen kommt grad noch ne Flutwarnung). Dazu noch ein Schwimmen ohne Neo (ja richtig ich schwimm ohne Neo verhältnismäßig eigentlich &#8230; <a href="http://www.sebastiankienle.de/wp/2011/11/02/miami-heat/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sebastiankienle.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-02-um-12.56.58.jpg"><img src="http://www.sebastiankienle.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-02-um-12.56.58-150x150.jpg" alt="" title="Bildschirmfoto 2011-12-02 um 12.56.58" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-597" /></a>Wobei Heat vielleicht nicht ganz stimmt schließlich ist hier grade Land unter und es hat am Renntag ordentlich geschifft (Im Fernsehen kommt grad noch ne Flutwarnung). Dazu noch ein Schwimmen ohne Neo (ja richtig ich schwimm ohne Neo verhältnismäßig eigentlich besser als mit, eines der Schwimm-Paradoxen, die ich wahrscheinlich nie verstehen werde) sowie ordentlich Wind auf der komplett flachen Radstrecke. Die perfekten Bedingungen für mich.</p>
<p><span id="more-596"></span></p>
<p>Erst einmal wurde der Start immer wieder verschoben, weil es wegen der Regenwolken leider nicht richtig hell werden wollte. So zog sich die &#8220;Aufwärmphase&#8221; auf ca. 1h30min hin um dann doch kalt ins Wasser zu hüpfen. </p>
<p>Eigentlich war es genau das, was ich mir erhofft hatte. Ein Schwimmen ohne Neo, ruhiges Wasser, großes Pro Feld. Meine Schwimmleistungen im Becken waren im Vorfeld so gut, das ich gehofft hatte mit vielleicht 1:30 &#8211; 2min Rückstand auf&#8217;s Rad steigen zu können. Leider wieder nichts als leere Worte, Theorie gut (oder zumindest befriedigend), Praxis einmal mehr ungenügend. </p>
<p>Um mich nicht noch einmal auf&#8217;s Maul zu legen, bin ich die 5 Kurven, die es auf den ersten 8km gibt gaaaaanz langsam gefahren. Vielleicht sollte ich den etwas ruhigeren Angang auch bei weiteren Rennen in Betracht ziehen ;) </p>
<p>Sonst geht&#8217;s auf dem Radkurs eigentlich nur geradeaus. Aber so einfach mal nur ballern kann ja auch ganz lustig sein. Vor allem, wenn man richtig ballern kann. Die Beine waren top und die schöne Sache am schlechten Schwimmen ist ja, dass man danach noch ein paar Jungs auffahren kann&#8230; </p>
<p>Als ich nach gut 40km schließlich zur Gruppe mit Michael Raelert, Matt Reed und allen anderen Tops aufschloß, gab das natürlich schon einen extra Schub. Als ich am Wendepunkt sah, dass noch Richard Allen vor mir war, wollte ich ihn als Relais nutzen um einen Vorsprung heraus zu fahren. Er erwies sich aber als deutlich stärker als erwartet. Zwar konnte ich meinen Rückstand schnell aufdampfen, dann konnte ich mich aber nicht mehr von ihm lösen und verlor am Ende sogar wieder etwas Zeit. Wobei mir auch klar war, dass ein 1:16 Halbmarathon unter keinen Umständen gegen Michael reichen würde. Ich hab es jetzt oft genug mit alles oder nichts auf dem Rad probiert und es hat genau einmal funktioniert. Also hab ich lieber noch ein paar Körner gespart. Ich war mir nicht so ganz sicher was meine Form angeht, weil ich hier in Miami auch einen kleinen Laufblock für Arizona eingelegt habe. Offensichtlich hab ich dabei nicht überzogen, denn es war sicher einer meiner besten Lauf-Leistungen im Triathlon. Zumal es wirklich nicht ganz leicht war mit Raelert im Nacken und dem Wind im Gesicht. </p>
<p>Also alles in allem bin ich auf dem richtigen Weg für Arizona. Und damit auch für Hawaii 2012. </p>
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		<title>Was geht</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 11:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Während meiner Schaffenspause nach Wiesbaden und der Absage der 70.3 WM (letzter Blog) habe ich lange hin und her überlegt, was ich machen soll. Die Saison einfach so abbrechen wollte ich dann doch nicht. Ich habe nach Roth ein paar &#8230; <a href="http://www.sebastiankienle.de/wp/2011/10/23/was-geht-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sebastiankienle.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/Sebastian-Kienle-Triathlet.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-590" title="Sebastian-Kienle-Triathlet" src="http://www.sebastiankienle.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/Sebastian-Kienle-Triathlet-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Während meiner Schaffenspause nach Wiesbaden und der Absage der 70.3 WM (letzter Blog) habe ich lange hin und her überlegt, was ich machen soll. Die Saison einfach so abbrechen wollte ich dann doch nicht. Ich habe nach Roth ein paar Fehler gemacht, weshalb ich nach Wiesbaden dann auch leider in ein Loch gefallen bin. Das Gefühl von Erfolg kaschiert Müdigkeit sehr gut, das Gefühl vom Verlieren verstärkt es.</p>
<p><span id="more-589"></span><br />
Eigentlich wollte ich noch einen zweiten Versuch bei der Xterra WM starten, im Schwimmtraining hat mich dann Thomas Hellriegel gefragt, ob ich nicht Lust hätte mit nach Lanzarote zum Trainieren zu kommen. Sozusagen das letzte Puzzlestück zum Plan B. Der möglichst frühen Hawaii-Quali für 2012. 70.3 Miami und Ironman Arizona.</p>
<p>Das Trainingslager war perfekt und die Form will sich wohl noch nicht in die Winterpause verabschieden. Auch das Rennen, das wir am vorletzten Tag noch durchgezogen haben, lief trotz knapp 40h Training in der Woche vorher recht gut. Und brachte neben dicken Beinen auch jede Menge Spaß. Der Ocean Lava ist definitiv eine Empfehlung für Leute die keine Lust auf oder keinen Slot für Hawaii haben. Nicht nur die extrem harte Radstrecke sondern auch eine wirklich gute Party machen das Rennen schon nach der zweiten Austragung zum Klassiker.</p>
<p>Ich hoffe, ich bin nach den Rennen in Arizona und Miami in der Lage frei entscheiden zu können, ob ich mich nächstes Jahr schon voll auf Hawaii konzentrieren oder vorher doch noch eine Langdistanz in Deutschland starten will. Schließlich kann man aus Hawaii in diesem Jahr die Lehre ziehen das, dass Rennen eben nicht nur an einem Tag entscheiden wird, sondern auch in den Rennen vor dem Rennen.</p>
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