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	<title>Selbstadministration</title>
	
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	<description>Das Blog für persönliche Produktivität</description>
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		<title>Coworking einmal anders: Der Aktivtag</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 20:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Teamwork]]></category>
		<category><![CDATA[kooperation]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem habe ich das Buch &#8220;Drive&#8221; zu lesen begonnen, in dem Daniel H. Pink betrachtet, was uns wirklich motiviert und antreibt. Die &#8220;intrinsische Motivation&#8221;, also der Antrieb, der nicht von außen, sondern aus uns selbst heraus entsteht, spielt darin eine wichtige Rolle. Diese antreibende Wirkung haben zum Beispiel die Freude an den eigenen Fortschritten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem habe ich das Buch &#8220;<a href="http://p.geewiz.de/amazon/3902404957">Drive</a>&#8221; zu lesen begonnen, in dem Daniel H. Pink betrachtet, was uns wirklich motiviert und antreibt. Die &#8220;intrinsische Motivation&#8221;, also der Antrieb, der nicht von außen, sondern aus uns selbst heraus entsteht, spielt darin eine wichtige Rolle. Diese antreibende Wirkung haben zum Beispiel die Freude an den eigenen Fortschritten und der positive Wettbewerb innerhalb eines Teams. Dazu passt ein interessanter Kommunikationsansatz, den ich auf <a href="http://gigaom.com/collaboration/use-action-days-to-get-things-done/">GigaOm</a> gefunden habe. Der Artikel bezieht sich auf das Buch &#8220;<a href="http://p.geewiz.de/amazon/0312662610">9 Steps to Work Less and Do More</a>&#8220;. Darin beschreibt &#8220;Get It Done Guy&#8221; Stever Robbins den &#8220;action day&#8221;, was ins Deutsche recht gut mit &#8220;Aktivtag&#8221; zu übersetzen ist. Robbins beschreibt die Besonderheit des Aktivtags mit folgenden Worten:</p>

<blockquote>
  <p>&#8220;Du besorgst dir mit deinen Freunden eine Konferenzleitung. Ihr vereinbart einen stündlichen Termin, zum Beispiel immer zur vollen Stunde. Zu jedem Termin liest eine Person (du?) die Teilnehmerliste vor. Jede genannte Person erklärt, was sie in der vergangenen Stunde getan hat. Dann erklärt sie, was sie in der kommende Stunde erledigen wird. Hat jeder Bericht erstattet, legt ihr wieder auf und geht an die Arbeit!&#8221;</p>
</blockquote>

<p>Es geht also darum, mindestens eine Stunde vorauszudenken und sich gegenüber dem Team auf eine Aufgabe festzulegen. Nach einer Stunde legt man dann Rechenschaft darüber ab, wie das Ganze in der Praxis aussah. Diese Mischung aus Planung, Transparenz und Verbindlichkeit hat mich sofort fasziniert und heute haben wir sie zum ersten Mal in der Firma ausprobiert.</p>

<p>Als virtuelles Internet-Unternehmen kam für uns aber natürlich kein antiquiertes synchrones Medium mit enorm verlustbehafteter Audio-Übertragung in Frage. <img src='http://www.selbstadministration.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Statt dessen nutzten wir eine eigens für den Aktivtag in unserem <a href="http://www.yammer.com">Yammer</a>-Netzwerk eingerichtete Gruppe. Jeweils (mehr oder weniger) zur vollen Stunde informierten wir einander durch kurze Postings, was wir seit der letzten Meldung erledigt hatten. Hier einige Beispiele:</p>

<ul>
<li>&#8220;9:00-10:00 E-Mails und Tickets bearbeitet&#8221;</li>
<li>&#8220;12:00-13:00 sipgate client reparieren und Recherche für Angebot&#8221;</li>
<li>&#8220;14:00 bis 15:00 Kanban-Buch lesen&#8221;</li>
<li>&#8220;14:00-15:30 Pause und Besuch im Reisebüro&#8221;</li>
<li>&#8220;16:00-17:30 weiterer Git-Support&#8221;</li>
</ul>

<p>Es hat wirklich Spaß gemacht, die eigenen Fortschritte mitzuteilen und gleichzeitig zu sehen, an was der Kollege gerade arbeitet. Auch die Transparenz im virtuellen Team wurde auf diese Weise deutlich verbessert. Entsprechend positiv war auch das Feedback: &#8220;Das Konzept Aktivtag gefällt mir! Fühlt sich fast so an, als würden wir in einem Büro zusammensitzen.&#8221;</p>

<p>Zugegeben, der Verbindlichkeitsfaktor kam dieses Mal zu kurz, das werden wir bei den nächsten Malen verbessern.</p>

<p>Ab sofort ist der Mittwoch also unser offizieller Aktivtag. Ich bin aber jetzt schon sicher, dass sich unsere Fortschrittsmeldungen nicht mehr allein auf diesen Wochentag beschränken werden&#8230;</p>
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		<title>Auf Ziele zuarbeiten</title>
		<link>http://www.selbstadministration.de/2010/11/18/auf-ziele-zuarbeiten/</link>
		<comments>http://www.selbstadministration.de/2010/11/18/auf-ziele-zuarbeiten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 12:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lifehacks]]></category>
		<category><![CDATA[kaizen]]></category>
		<category><![CDATA[ziele]]></category>

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		<description><![CDATA[“Kein Wind ist demjenigen günstig, der nicht weiß, wohin er segeln will.” Dieses Zitat von Michel de Montaigne trifft auf alle Aspekte des Lebens zu. Erst wenn wir wissen, wohin die Reise gehen soll, können wir uns auf dieses Ziel ausrichten, den Weg beginnen und unterwegs immer wieder prüfen, ob eine Kurskorrektur notwendig ist. Deshalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Kein Wind ist demjenigen günstig, der nicht weiß, wohin er segeln will.” Dieses Zitat von Michel de Montaigne trifft auf alle Aspekte des Lebens zu. Erst wenn wir wissen, wohin die Reise gehen soll, können wir uns auf dieses Ziel ausrichten, den Weg beginnen und unterwegs immer wieder prüfen, ob eine Kurskorrektur notwendig ist. Deshalb soll es in diesem Eintrag um Ziele gehen.</p>

<p>Für eine Neuorientierung gibt es zwei Ansätze: einen schweren und einen leichten. </p>

<p>Die schwere Variante besteht darin, das Ruder komplett herumzureißen und auf einen Schlag große Umwälzungen in Gang zu setzen. Dieser Ansatz wird oft von Menschen gewählt, die wichtige Veränderungen immer wieder vor sich her geschoben haben und plötzlich, zum Beispiel durch einen Herzinfarkt, deren dringende Notwendigkeit erkennen. Ich will gar nicht lästern, denn ich kenne diese Art der Neuorientierung aus eigener Erfahrung. Zum Beispiel habe ich nach meinem Studium meine Finanzen so lange vernachlässigt, bis mich meine Bank in freundlichem, aber bestimmtem Ton zu einem Gespräch einlud, um mit mir die Ziele meiner Rückzahlungen zu besprechen. </p>

<p>Heute ist mir der leichte Ansatz lieber. Er besteht darin, in kurzen Abständen behutsame Kurskorrekturen vorzunehmen. Die japanische Sprache kennt dafür ein eigenes Wort: “<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaizen">kaizen</a>”. Über die Lean-Manufacturing-Bewegung hielt es auch in die Geschäftswelt Einzug und bezeichnet mittlerweile weltweit das Konzept der kontinuierlichen Verbesserung auf allen Ebenen eines Unternehmens. </p>

<p>Dieses Prinzip der kleinen Schritte hilft, den größten Feind der Veränderung in Schach zu halten: die Angst. Große Umwälzungen rufen sofort bei den Betroffenen Widerstand und Beharrungskräfte auf den Plan. Kleine Korrekturen hier und da hingegen sind einfach zu nehmen, liefern schnelle Ergebnisse und zeigen Alternativen für die nächsten Schritte auf.</p>

<p>Wie schon eingangs erklärt, ist dabei wichtig, definierte Ziele zu haben, auf die alle Korrekturen ausgerichtet sind. Solche Ziele können wir für alle Aspekte des Lebens definieren:</p>

<ul>
<li>Finanzen</li>
<li>Karriere, geschäftliche Ziele</li>
<li>Freizeit, Familie</li>
<li>Gesundheit, Erscheinungsbild</li>
<li>Beziehungen (Geschäftspartner, Freundschaft, Ehe)</li>
<li>Persönliches Wachstum (Weiterbildung, Spiritualität)</li>
<li>Dinge bewegen (Soziales Engagement, Träume verwirklichen)</li>
</ul>

<p>Für jeden dieser Aspekte können wir ein oder mehrere Ziele definieren, indem wir zunächst Inventur halten, was uns im jeweiligen Bereich wichtig ist. Aus diesen Erkenntnissen leiten wir dann klare, messbare Ziele sowie konkrete Maßnahmen ab.</p>

<p>Nehmen wir als Beispiel den ersten Bereich, &#8220;Finanzen&#8221;. Angenommen, mir ist es wichtig, finanziell auf stabilen Beinen zu stehen und kurzfristige Rückschläge gut überstehen zu können. Dann könnte ein messbares Ziel lauten: &#8220;Bis Ende dieses Jahres werde ich einen Notgroschen in Höhe von X Euro zur Seite legen.&#8221; Und die passende Maßnahme: &#8220;Dazu überweise ich jeden Monat Y Euro auf ein Tagesgeldkonto.&#8221; Viele mögen sich auch mit dem Thema &#8220;Gesundheit&#8221; identifizieren: &#8220;Bis Ende des Jahres werde ich mein Gewicht auf 85kg verringern. Dazu werde ich mindestens zwei Mal in der Woche das Fitnessstudio besuchen und Bier nur noch während der Sportschau<a href="#fn:sportschau" id="fnref:sportschau" title="see footnote" class="footnote">1</a> trinken&#8221;. </p>

<p>Und dieses Ziel schreibe ich dann, zusammen mit den Maßnahmen zu seiner Erreichung, auf. Das ist die wichtigste Handlung, um ein Ziel zu erreichen! Aufschreiben: mindestens das Ziel und am besten auch die konkreten Schritte, die mich ihm näher bringen. Schwarz auf weiß (oder grün auf schwarz, falls man dafür lieber WordStar einsetzt) dokumentiert, kann ich mir meine Ziele immer wieder unverfälscht vor Augen führen, wie ich sie ursprünglich definiert hatte. </p>

<p>Noch stärker wird ein Ziel, wenn ich es öffentlich mache. Es muss ja nicht gleich eine Anzeige in der FAZ sein. Es reicht schon, eine Freundin, einen Berater oder Lebenspartner hinzuzuziehen, denen ich mitteile, welches Ziel mir wichtig ist. So gewinne ich Mitstreiter, die mir helfen können, auf Kurs zu bleiben. Außerdem baut sich dabei ein bisschen Druck auf, was manchmal auch ganz gut ist. Auch Social Media kann dafür eine Plattform sein: Für das &#8220;Berichten über die eigene Gewichtsentwicklung im Web&#8221; hat sich schon vor Jahren ein kürzerer Begriff eingebürgert: &#8220;Fatblogging&#8221;.</p>

<p>Wenn ich aus leidhafter Erfahrung befürchten muss, dass ich mich gern an entscheidenden Stellen aus der Affäre ziehe und schnell eine triftige Ausrede für Kursabweichungen zur Hand habe, dann kann ich mich dem Freund, Berater oder Partner gegenüber auch zur Rechenschaft verpflichten. Ich lege nicht nur offen, was ich gern erreichen möchte, sondern auch, welche Maßnahmen ich ergreifen werde, um meinem Ziel Schritt für Schritt näher zu kommen. Wichtig ist dabei, von Anfang an konkret zu sein: Was werde ich tun? Wann werde ich es tun? Wie erhält mein Rechenschafts-Partner Einblick in meine Fortschritte? Dann beginnt ein Kreislauf aus Berichterstattung, Analyse der Fortschritte und daraus abgeleiteten Entscheidungen, der mich schließlich zum Ziel führt. Nicht umsonst ist das die Standardmethode im professionellen Coaching. </p>

<p>Manchmal kann es auch passieren, dass ich mich bewusst entscheide, mein Ziel nicht zu erreichen. Vielleicht haben sich die Umstände geändert, vielleicht hat das Ziel mittlerweile seinen ursprünglichen Sinn für mich verloren. Kein Problem. Es ist besser, schon nach einem Stück des Weges zu erkennen, dass er für mich nicht mehr der richtige ist, als große und vielleicht sogar schmerzhafte Umwälzungen durchzustehen und erst dann zu erkennen, dass sie sinnlos waren.</p>

<p>Zum Schluss fasse ich zusammen, was wichtig ist, wenn wir Veränderungen bewusst und zielsicher herbeiführen wollen:</p>

<ol>
<li>Definiere Ziele. Formuliere sie messbar und konkret, damit du jederzeit erkennen kannst, wie weit sie noch entfernt sind und ob du noch auf dem richtigen Weg bist.</li>
<li>Definiere Maßnahmen. Formuliere sie ebenfalls messbar und konkret: Was ist wann zu tun?</li>
<li>Verpflichte dich anderen gegenüber zur Rechenschaft und ziehe ggf. jemanden hinzu, der dich in der Rolle eines Coachs auf deinem Weg begleitet.</li>
<li>Prüfe regelmäßig, ob deine Ziele für dich immer noch den gleichen Wert haben wie am Anfang. Ersetze sie ggf. durch neue, sinnvollere Ziele.</li>
</ol>

<p>Wie sehen eure Erfahrungen mit Zielen aus? Was hilft euch, den richtigen Kurs zu finden und beizubehalten?</p>

<div class="footnotes">
<hr />
<ol>

<li id="fn:sportschau"><p>Die Sportschau gibt&#8217;s noch, oder? Ich habe schon lange keinen Fernseher mehr…<a href="#fnref:sportschau" title="return to article" class="reversefootnote">&#160;&#8617;</a></p></li>

</ol>
</div>
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		<title>Eine GTD-Webanwendung (ver)heißt Nirvana</title>
		<link>http://www.selbstadministration.de/2010/08/14/eine-gtd-webanwendung-verheist-nirvana/</link>
		<comments>http://www.selbstadministration.de/2010/08/14/eine-gtd-webanwendung-verheist-nirvana/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 23:02:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webanwendungen]]></category>
		<category><![CDATA[GTD]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile gibt es eine Reihe ansprechend gestalteter und effizient zu bedienender Desktop-Anwendungen für mehr Produktivität. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist Things. Leider gibt es die Software nur für Mac-Anwender, und auch für die natürlich nur auf den Rechnern, auf denen sie installiert ist. &#8220;Getting Things Done&#8221;-Anwendungen im Web hingegen kann man von jedem Browser der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile gibt es eine Reihe ansprechend gestalteter und effizient zu bedienender Desktop-Anwendungen für mehr Produktivität. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist <a href="http://culturedcode.com/things/">Things</a>. Leider gibt es die Software nur für Mac-Anwender, und auch für die natürlich nur auf den Rechnern, auf denen sie installiert ist.</p>

<p>&#8220;Getting Things Done&#8221;-Anwendungen im Web hingegen kann man von jedem Browser der Welt aus nutzen. Ihr Design und Bedienungskonzept lässt leider oft zu wünschen übrig. Dass das auch anders geht, zeigt <a href="https://www.nirvanahq.com">Nirvana</a>.</p>

<p><img style="display:block; margin-left:auto; margin-right:auto;" src="http://www.selbstadministration.de/wp-content/uploads/2010/08/nirvana-homepage.jpg" alt="nirvana-homepage.jpg" title="nirvana-homepage.jpg" border="0" width="400" height="213" /></p>

<p>Der Newcomer unter den GTD-Umsetzungen ist momentan im geschlossenen Betatest und deshalb nur mit Einladungscode zugänglich. Er zieht alle Register moderner Webanwendungen, um eine ansprechende und flüssig zu bedienende Benutzerschnittstelle zu schaffen. Platzhirsche wie Remember The Milk, aufgepasst!</p>

<p>Nach dem Login präsentiert sich Nirvana in einem aufgeräumtem Layout, das frappierend an Things erinnert. So findet sich in der linken Seitenleiste außer dem Eingangskorb (&#8220;Inbox&#8221;) und den Sektionen für Projekte, geparkte Aufgaben (&#8220;Waiting&#8221;) und Aufgaben mit bestimmtem (&#8220;Scheduled&#8221;) und unbestimmtem Termin (&#8220;Someday&#8221;) auch die Liste der heute zu erledigenden Aufgaben (&#8220;Today&#8221;). Rechts wird der jeweils aktive Ausschnitt der  Aufgabensammlung dargestellt.</p>

<p><img style="display:block; margin-left:auto; margin-right:auto;" src="http://www.selbstadministration.de/wp-content/uploads/2010/08/nirvana-overview.jpg" alt="nirvana-overview.jpg" title="nirvana-overview.jpg" border="0" width="400" height="190" /></p>

<p>Wer die Handhabung von Mac- und iPhone-Anwendungen gewohnt ist, findet sich in Nirvana sofort zurecht. Ich habe den Eindruck, dass man sich beim kanadischen Hersteller <a href="http://peoplelikeus.ca/">PeopleLikeUs</a> gesagt hat: &#8220;Lieber Gutes kopieren als Schlechtes erfinden.&#8221; Und am Ergebnis gemessen erweist sich das als eine schlaue Taktik. Alle Arbeitsschritte der Aufgabenverwaltung sind hier schnell erledigt — schließlich geht es darum, mit der knappen Zeit möglichst produktiv umzugehen. Schon bei der Erfassung neuer Aufgaben wird das beherzigt, indem sie durch die Eingabe des Aufgabentitels eingeleitet wird. Das anderswo notwendige Klicken eines &#8220;New&#8221;-Buttons bleibt dem Anwender erspart.</p>

<p>Wenig überraschend können Aufgaben in Nirvana neben Titel und Beschreibung noch mit einem Startdatum und einem Endtermin sowie mit Stichworten (&#8220;Tags&#8221;) versehen werden. Über diese Tags erfolgt auch die Zuordnung einer Aufgabe zu denjenigen Kontexten, in denen sie sinnvoll bearbeitet werden kann. Weil das GTD-System auf Prioritäten verzichtet und die nächste anzupackende Aufgabe dynamisch nach gerade passendem Zeit- und Energieaufwand ausgewählt wird, sieht Nirvana auch Angaben für diese beiden Kriterien vor.</p>

<p><img style="display:block; margin-left:auto; margin-right:auto;" src="http://www.selbstadministration.de/wp-content/uploads/2010/08/nirvana-task.jpg" alt="nirvana-task.jpg" title="nirvana-task.jpg" border="0" width="400" height="148" /></p>

<p>So entstehen schnell die dem GTD-System zugrunde liegenden Listen von Aufgaben, die einfach per Ziehen an der gepunkteten &#8220;Greiffläche&#8221; geordnet werden können. Mit einem Mausklick kann eine Aufgabe für den heutigen Tagesplan vorgemerkt und nach ihrer Erledigung abgehakt werden.</p>

<p><img style="display:block; margin-left:auto; margin-right:auto;" src="http://www.selbstadministration.de/wp-content/uploads/2010/08/nirvana-list.jpg" alt="nirvana-list.jpg" title="nirvana-list.jpg" border="0" width="400" height="61" /></p>

<p>Auch wer gern mit der Tastatur arbeitet, kommt bei Nirvana auf seine Kosten. Für die Anwender von Smartphones und Tablets hält Nirvana angepasste Bildschirm-Layouts bereit; die bei Desktop-Anwendungen nötige (und oft lästige) Synchronisation entfällt hier natürlich komplett. Fairerweise muss dabei auch erwähnt werden, dass eine Möglichkeit zum Offline-Arbeiten bislang fehlt.</p>

<p>Alles in allem bin ich beeindruckt, wie effizient das Arbeiten in Nirvana vonstatten geht. Diese Webanwendung hat das Zeug dazu, eine der führenden Anwendungen auf dem GTD-Markt zu werden. Dabei wird natürlich auch die Preisgestaltung eine Rolle spielen, denn Nirvana wird nach dem Ende der Testphase nur in einer Basisvariante kostenlos bleiben.</p>

<p>Zum Schluss frage ich mich lediglich noch, ob es wohl mit ein wenig mehr Kreativität möglich wäre, den schalen Beigeschmack nach Plagiat zu beseitigen, der mich bei meinen Tests beschlichen hat.</p>

<p><strong>Update 2010-08-27:</strong> Eine Offline-Funktion auf Basis von HTML 5 ist bereits <a href="http://blog.nirvanahq.com/2010/08/27/25000-and-a-hockey-stick/">in Arbeit</a>.</p>
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		<title>Das 22-Minuten-Meeting</title>
		<link>http://www.selbstadministration.de/2010/06/28/das-22-minuten-meeting/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 06:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Teamwork]]></category>
		<category><![CDATA[Besprechung]]></category>

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		<description><![CDATA[30 Minuten. Meistens die Standard-Dauer von Besprechungen, die über Outlook organisiert werden. Sie hat zur Folge, dass so manche Besprechung länger dauert als nötig und außerdem danach die Zeit fehlt, pünktlich zur nächsten Besprechung zu erscheinen, weil diese ebenfalls wieder auf einer 30-Minuten-Grenze liegt. Nicole Steinbok hat sich dafür eine Lösung ausgedacht und präsentiert sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>30 Minuten. Meistens die Standard-Dauer von Besprechungen, die über Outlook organisiert werden. Sie hat zur Folge, dass so manche Besprechung länger dauert als nötig und außerdem danach die Zeit fehlt, pünktlich zur nächsten Besprechung zu erscheinen, weil diese ebenfalls wieder auf einer 30-Minuten-Grenze liegt.</p>

<p>Nicole Steinbok hat sich dafür eine Lösung ausgedacht und präsentiert sie in folgendem (englischsprachigen) Video in Form eines iGNiTe-Vortrags:</p>

<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/z6536UbT_QA&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/z6536UbT_QA&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>

<p>Das im Vortrag erwähnte Poster findest du auf <a href="http://www.22minutemeeting.info/22MinuteMeetingPoster.pdf">www.22minutemeeting.info</a>.</p>

<p>Das Format der iGNiTe-Vorträge mit exakt 20 Folien à 15 Sekunden ist übrigens eine weitere Abhilfe für einen weit verbreiteten Zeitfresser: lange, ineffiziente Präsentationen.</p>
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		<title>Meetings verkürzen mit der Besprechungskosten-Uhr</title>
		<link>http://www.selbstadministration.de/2010/05/19/meetings-verkurzen-mit-der-besprechungskosten-uhr/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 17:17:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lifehacks]]></category>
		<category><![CDATA[Teamwork]]></category>
		<category><![CDATA[Besprechung]]></category>
		<category><![CDATA[geld]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon oft habe ich es erlebt, wie Teilnehmer nach einer mehr oder weniger fruchtlosen Besprechung mal kurz überschlugen, was diese Zusammenkunft dem Unternehmen in etwa an Kosten verursachte. Es ist gut, sich diese Gedanken zu machen, denn Zeit ist hier wirklich Geld. Nur ist es im Nachhinein zu spät! Früher setzt die Besprechungskosten-Uhr an, auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon oft habe ich es erlebt, wie Teilnehmer nach einer mehr oder weniger fruchtlosen Besprechung mal kurz überschlugen, was diese Zusammenkunft dem Unternehmen in etwa an Kosten verursachte. Es ist gut, sich diese Gedanken zu machen, denn Zeit ist hier wirklich Geld. Nur ist es im Nachhinein zu spät!</p>

<p>Früher setzt die Besprechungskosten-Uhr an, auf die ich über <a href="http://ghensel.posterous.com/stuff-we-want-the-meeting-cost-calculator-clo">Gerald Hensel</a> gestoßen bin:</p>

<p><img style="display:block; margin-left:auto; margin-right:auto;" src="http://www.selbstadministration.de/wp-content/uploads/2010/05/meeting-cost-calculator-clock.jpg" alt="meeting-cost-calculator-clock.jpg" title="meeting-cost-calculator-clock.jpg" border="0" width="422" height="321" /></p>

<p>Man stellt sie einfach zu Beginn einer Besprechung auf den Tisch und gibt die Anzahl der Teilnehmer sowie deren durchschnittlichen Stundensatz ein. Ein Druck auf den beleuchteten Knopf startet den Kostenzähler. Er erinnert alle Teilnehmer daran, dass es nicht nur Zeit und Nerven spart, sich kurz zu fassen und auf ein konkretes Ergebnis hinzuarbeiten.</p>

<p>Das Gerät trägt den Namen &#8220;Bring TIM!®&#8221;, wobei &#8220;TIM&#8221; für &#8220;Time Is Money&#8221; steht, und ist auf <a href="http://www.bringtim.com/">http://www.bringtim.com/</a> erhältlich.</p>
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		<title>Kurze Video-Tipps zum Zeitmagement</title>
		<link>http://www.selbstadministration.de/2010/02/23/kurze-video-tipps-zum-zeitmagement/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 11:27:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
		<category><![CDATA[zeitmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Coach im Netz bin ich auf eine Serie kurzer Video-Vorträge zum Thema Zeitmanagement gestoßen. Der Schweizer Hans-Peter Zimmermann erklärt darin kurz und in klarer Sprache, auf was man achten sollte, wenn man mit seiner Zeit produktiv umgehen möchte. Im ersten Video erklärt er die lebens-wichtige Unterscheidung zwischen &#8220;wichtig&#8221; und &#8220;dringend&#8221;: Die beste Zeit für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://www.coach-im-netz.de/2010/02/lektionen-zum-zeitmanagement-von-hans-peter-zimmermann/">Coach im Netz</a> bin ich auf eine Serie kurzer Video-Vorträge zum Thema Zeitmanagement gestoßen. Der Schweizer Hans-Peter Zimmermann erklärt darin kurz und in klarer Sprache, auf was man achten sollte, wenn man mit seiner Zeit produktiv umgehen möchte.</p>

<p>Im ersten Video erklärt er die lebens-wichtige Unterscheidung zwischen &#8220;wichtig&#8221; und &#8220;dringend&#8221;:</p>

<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/IuQLwCy-oAw&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b&#038;hl=de_DE&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/IuQLwCy-oAw&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b&#038;hl=de_DE&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object></p>

<p>Die beste Zeit für die Umsetzung der wichtigen Aufgaben behandelt HPZ dann im nachfolgenden Video:</p>

<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/IUgVLBqq5wc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/IUgVLBqq5wc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>

<p>In Lektion 3 geht es schließlich darum, den so genannten Sägeblatt-Effekt zu vermeiden, das heißt, ungestörte Zeitblöcke zu schaffen, in denen Wichtiges erledigt werden kann:</p>

<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/oYGM0nWQiaA&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/oYGM0nWQiaA&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>

<p>Die gesamte Serie findet ihr auf der Homepage von <a href="http://hans-peter-zimmermann.tv/Hans-Peter_Zimmermann_TV/Erfolg_TV.html">Hans-Peter Zimmermann</a>.</p>
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		<title>Effektiv mit Prioritäten arbeiten</title>
		<link>http://www.selbstadministration.de/2010/02/01/effektiv-mit-prioritaten-arbeiten/</link>
		<comments>http://www.selbstadministration.de/2010/02/01/effektiv-mit-prioritaten-arbeiten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 08:08:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgabe]]></category>
		<category><![CDATA[priorität]]></category>

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		<description><![CDATA[Dawn Foster gesteht auf WebWorker Daily ihr &#8220;Dirty Little Task Management Secret&#8220;: Das Vergeben von Prioritäten an ihre Aufgaben klappte hinten und vorne nicht. Das war die Aufteilung ihrer Aufgaben zum Zeitpunkt ihrer Erkenntnis: 95% &#8220;sehr hoch&#8221;, 4% &#8220;hoch&#8221;, 1% &#8220;normal&#8221; Priorität und keine einzige Aufgabe in den Kategorien &#8220;niedrig&#8221; und &#8220;sehr niedrig&#8221;. Ihr Schema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dawn Foster gesteht auf WebWorker Daily ihr &#8220;<a href="http://webworkerdaily.com/2010/01/29/my-dirty-little-task-management-secret/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Webworkerdaily+%28WebWorkerDaily%29">Dirty Little Task Management Secret</a>&#8220;: Das Vergeben von Prioritäten an ihre Aufgaben klappte hinten und vorne nicht. Das war die Aufteilung ihrer Aufgaben zum Zeitpunkt ihrer Erkenntnis: 95% &#8220;sehr hoch&#8221;, 4% &#8220;hoch&#8221;, 1% &#8220;normal&#8221; Priorität und keine einzige Aufgabe in den Kategorien &#8220;niedrig&#8221; und &#8220;sehr niedrig&#8221;.</p>

<p>Ihr Schema zur Vergabe von Prioritäten sah so aus:</p>

<ul>
<li>&#8220;Sehr hoch&#8221;: Alles, wofür Kunden sie bezahlen</li>
<li>&#8220;Hoch&#8221;: Wichtige Aufgaben, die jedoch keinen direkten Umsatz erzeugen (Blogeinträge, Nebenprojekte)</li>
<li>&#8220;Normal&#8221;: Aufgaben, die bei Gelegenheit zu erledigen sind</li>
</ul>

<p>Dawn geriet damit schnell in das Problem, dass sie ständig Aufgaben mit &#8220;sehr hoher&#8221; Priorität auf den nächsten Tag verschieben musste, weil für sie einfach nicht genug Zeit zur Verfügung stand.</p>

<p>Um aus diesem Trott auszubrechen, stellte sie ein neues Schema auf:</p>

<ul>
<li>&#8220;Sehr hoch&#8221;: Alles, das auf jeden Fall im Lauf des Tages erledigt werden muss</li>
<li>&#8220;Hoch&#8221;: Bezahlte Arbeiten und Projekte, bei denen jemand darauf zählt, dass möglichst noch heute ein Ergebnis geliefert wird.</li>
<li>&#8220;Normal&#8221;: Bezahlte Arbeiten und Projekte, bei denen jemand ein Ergebnis erwartet.</li>
<li>&#8220;Niedrig&#8221;: Nicht dringende Ausgaben, die keinen direkten Umsatz erzeugen und die Arbeit anderer nicht berühren (persönliche Blogeinträge, private Projekte)</li>
<li>&#8220;Sehr niedrig&#8221;: Etwas, das bei Gelegenheit erledigt werden kann</li>
</ul>

<p>Mit dieser Aufteilung hofft sie, eine gesündere Aufteilung ihrer Aufgaben zu erzielen und besser mit deren Erledigung voran zu kommen. Ich bin optimistisch, dass ihr das gelingt.</p>

<p>Das offizielle &#8220;Getting Things Done&#8221;-Konzept kennt keine Prioritäten, um so dynamisch wie möglich zu bleiben. Dennoch muss man bei der Entscheidung, welche Aufgaben als nächste dran sind, irgendeine Art der Differenzierung anwenden. Dawns Schema, die unwichtigen von den wichtigen Aufgaben und die wichtigen von den dringenden zu unterscheiden, ist eine Möglichkeit, diese Entscheidung zu treffen.</p>

<p>Ganz ähnlich gehe auch ich vor, wenn ich morgens meine MIT-Liste der &#8220;Most Important Tasks&#8221; aufstelle. Ich benutze <a href="http://www.omnigroup.com/applications/omnifocus/">OmniFocus</a> und setze bei jeder Aufgabe, der ich mich heute auf jeden Fall widmen muss, die Flaggen-Markierung. Den Überblick über meine MIT gibt mir ein entsprechend konfigurierter Filter.</p>

<p>Vergibst du Prioritäten an deine Aufgaben? Schreib einen Kommentar, nach welchem Schema du dabei vorgehst!</p>
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		<title>Wie Sie das Projekt des Grauens meistern</title>
		<link>http://www.selbstadministration.de/2009/08/26/wie-sie-das-projekt-des-grauens-meistern/</link>
		<comments>http://www.selbstadministration.de/2009/08/26/wie-sie-das-projekt-des-grauens-meistern/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 14:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[projekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast jeder von uns kennt das &#8220;Projekt des Grauens&#8221; &#8212; jenen Eintrag in der Aufgabenliste, dessen Termin unmittelbar bevorsteht oder sogar schon lange verstrichen ist, der aber einfach immer zu beängstigend war und ist, um ihn anzupacken. Wir erledigen alles außer dem Projekt des Grauens &#8212; im vollen Bewusstsein, dass es eigentlich momentan am wichtigsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast jeder von uns kennt das &#8220;Projekt des Grauens&#8221; &#8212; jenen Eintrag in der Aufgabenliste, dessen Termin unmittelbar bevorsteht oder sogar schon lange verstrichen ist, der aber einfach immer zu beängstigend war und ist, um ihn anzupacken. Wir erledigen alles außer dem Projekt des Grauens &#8212; im vollen Bewusstsein, dass es eigentlich momentan am wichtigsten ist.</p>

<p>Im Folgenden zeige ich Ihnen einen Weg auf, um Herr über das Projekt des Grauens zu werden. Er umfasst 8 Stufen bis zum Abhaken und Aufatmen. (Bis dann das nächste Projekt des Grauens auftaucht, aber das werden Sie auf die gleiche Weise ad acta legen können.)</p>

<ol>
<li><p><strong>Was ist denn eigentlich los?</strong> Nimm dir 5 Minuten Zeit, über das Projekt des Grauens nachzudenken. Was verunsichert dich, warum willst du es nicht anpacken? Die Gründe für das Aufschieben sind oft unausgesprochen und wir drücken uns davor, uns Gedanken dazu zu machen. Es liegt sichtbar vor uns, aber schon der Gedanke daran widerstrebt uns. Nimm dir jetzt 5 Minuten für diesen Gedanken. Oft ist es gar nicht so schlimm wie es scheint. Und wenn uns das Problem erst einmal klar ist, können wir auch seine Lösung angehen. Also, stelle fest, wo die Hürden liegen und plane einen Weg um sie herum.</p></li>
<li><p><strong>Das Ergebnis vor Augen:</strong> Nimm dir weitere 5 Minuten, um dir den Zustand des Projekts auszumalen, wenn du erst einmal fertig bist. Wie wird es aussehen? Wie wird es riechen? (Okay, letzeres kannst du lassen, wenn es nicht um einen Gegenstand geht.) Schaffe dir ein klares  Bild des fertigen Projekts und schreibe ein, zwei Sätze auf, die es definieren. (&#8220;Ich werde einen Artikel über das Projekt des Grauens schreiben, der den Lesern hilft,  dieses Problem zu lösen.&#8221;) Selbst wenn es dir albern vorkommt, solltest du diesen Schritt tun, weil das Ergebnis sich damit geistig manifestiert. Es ist viel schwerer, ein Ziel zu erreichen, von dem man nicht weiß, wo es liegt. Dieser eine Schritt, der gern übersprungen wird, kann einen großen Unterschied ausmachen. Zudem ist er der Abschluss unserer Projektplanung, du kannst dich danach also erst mal zurücklehnen.</p></li>
<li><p><strong>Reserviere einen halben Tag:</strong> Mache einen halben Tag frei, um dieses Projekt zu erledigen. Auch, wenn nur zwei Stunden gebraucht werden, reserviere wirklich den halben Tag. Und auch, wenn es voraussichtlich zwei Tage braucht, reserviere zunächst nur einen halben Tag &#8212; so kommst du auf jeden Fall gut in Gang und wenn du so weit gekommen bist, kannst du einen weiteren halben Tag reservieren. Meist ist der Vormittag am besten geeignet, weil sich da noch kein Chaos ausgebreitet hat. Sage deine Termine ab oder verschiebe sie und stelle andere Aufgaben zurück. Die einzige Sache, der du dich an diesem halben Tag widmest, ist dein Projekt. (Ab sofort kannst du es von &#8220;Projekt des Grauens&#8221; in &#8220;Projekt, dem ich in den Hintern trete&#8221; umtaufen.)</p></li>
<li><p><strong>Abschalten:</strong> Eliminiere alle Ablenkungen. Zieh den Stecker für Internet und Telefon. Ja, das ist drastisch, aber notwendig. Mobiltelefon aus! Informiere die Leute um dich herum, dass du nicht gestört werden willst. Kein Fernsehen, keine Spiele, kein Smalltalk in der Kaffeeküche. Räume deinen Tisch frei (am einfachsten stapelst du erst einmal einfach alles außerhalb des Sichtfelds). Klinke dich für einen halben Tag einfach aus. Sei versichert, dass die Welt nicht untergeht, wenn du mal für einige Stunden ohne E-Mail, RSS-Feeds, Twitter, IM oder Digg auskommen musst. Ehrlich.
<em>Anmerkung:</em> Wenn du das Internet zur Erledigung des Projekts brauchst, erledige das vor dem halben Tag. Recherchiere alles Nötige und speichere es ab, sodass du offline gehen kannst, wenn die Zeit für die eigentliche Arbeit da ist.</p></li>
<li><p><strong>Konzentriere dich auf einen Schritt:</strong> Jetzt bist du soweit, an die Arbeit zu gehen und brauchst einen ersten Happen zum Kauen. Nimm dir für den Anfang eine kleine Aufgabe heraus, die du in einer Viertelstunde erledigen kannst. Und jetzt fokussiere dich auf diese Aufgabe. Es spielt keine Rolle, was es ist, solange es dich dem vorher definierten Ergebnis aus Schritt 2 näher bringt. Beiß kein zu großes Stück ab, du willst dich erst mal auf eine kleine Aufgabe konzentrieren.</p></li>
<li><p><strong>Singletasking:</strong> Erlaube dir keine Beschäftigung abseits dieser kleinen Aufgabe. Halte den Fokus auf ihre Erledigung. Widerstehe dem Drang, E-Mails zu checken, und anderen Versuchungen. Wenn du merkst, dass du mit etwas anderem beschäftigt bist, hör auf damit und geh wieder auf Kurs. Blende alles aus außer dieser einen Aufgabe und widme dich ihr allein.</p></li>
<li><p><strong>Belohnung:</strong> Wenn du mit dieser kleinen Aufgabe fertig bist, gönne dir ein paar Minuten Pause. Du hast sie verdient &#8212; hey, du hast das Projekt angepackt! Mach ein paar Schritte raus, sag Hallo zu der netten Kollegin zwei Büros weiter, ruf kurz zuhause an. Du checkst jetzt keine E-Mails, zurück an die Arbeit!</p></li>
<li><p><strong>Nächste Schritte:</strong> Okay, Zeit, sich wieder zu konzentrieren. Wähle eine weitere kleine Aufgabe (geschätzter Aufwand: 15-20 Minuten) aus, die dich näher zum Ergebnis bringt. Fokussiere dich erneut voll darauf, bis sie erledigt ist. Auf diese Weise gehst du Schritt für Schritt voran, machst kleine Pausen und so weiter. Sieh zu, dass du im Singletasking bleibst. Mach so weiter, bis entweder das Projekt des Grauens vollendet oder der halbe Tag vorbei ist. Lass nicht zu, dass du dich mit etwas anderem beschäftigst (von den Minipausen abgesehen), bis du fertig bist. Wenn du das Projekt nach einem halben Tag noch nicht geschafft hast, mache entweder weiter, solange du kannst, oder reserviere einen neuen Zeitraum für die Fortsetzung.</p></li>
</ol>

<p>Mit diesem Plan können Sie jedes Projekt, und sei es noch so grauenvoll, in den Griff bekommen: Machen Sie sich bewusst, was Sie hemmt, vor allem aber, was Sie wirklich erreichen wollen. Durch die Salami-Taktik, das Projekt in kleine, handhabbare Aufgaben zu zerlegen, nehmen Sie ihm den Schrecken und schaffen für sich Handlungsspielraum. Arbeiten Sie dann konsequent und konzentriert auf Ihr definiertes Ergebnis zu und es wird sich einstellen &#8212; oft schneller Sie erwartet haben.</p>
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		<title>In eigener Sache: Freistil-Newsletter</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 07:36:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer dieses Blog und meine anderen Internet-Präsenzen verfolgt, dem ist sicher schon aufgefallen, dass ich meine Online-Trainings-Aktivitäten von der Sparflamme genommen und den Herd ein gutes Stück aufgedreht habe. Unterstützen soll meine Aktivitäten jetzt auch ein E-Mail-Newsletter. Nach wie vor ist E-Mail nach dem Telefon das üblichste Medium, dem ich mich nicht verschließen möchte. Inhaltlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer dieses Blog und meine anderen Internet-Präsenzen verfolgt, dem ist sicher schon aufgefallen, dass ich meine Online-Trainings-Aktivitäten von der Sparflamme genommen und den Herd ein gutes Stück aufgedreht habe. Unterstützen soll meine Aktivitäten jetzt auch ein E-Mail-Newsletter. Nach wie vor ist E-Mail nach dem Telefon das üblichste Medium, dem ich mich nicht verschließen möchte.</p>

<p>Inhaltlich wird es im <a href="http://www.freistil-consulting.de/newsletter">Freistil-Newsletter</a> um die Themen gehen, mit denen ich mich den größten Teil meiner wachen (und sogar ein bisschen meiner schlafenden) Zeit über beschäftige: IT-Management und Selbstadministration. Ich werde darin Stellung zu aktuellen Entwicklungen nehmen und auf interessante Artikel verlinken, die aus meiner Feder stammen oder von anderen Autoren geschrieben wurden.</p>

<p>Als Goody werde ich im Freistil-Newsletter exklusive Aktionscodes für die kostenlose Teilnahme an einem meiner Trainings- und Coaching-Angebote veröffentlichen.</p>

<p>Der Freistil-Newsletter soll Qualität besitzen und das braucht Zeit. Deshalb wird zwischen zwei E-Mails auf diesem Kanal immer mindestens eine Woche liegen. Da ja die meisten meiner Leser und Leserinnen ohnehin mehr E-Mails bekommen als ihnen lieb ist, bin ich überzeugt, dass diese Frequenz auch für sie okay ist.</p>

<p>Es sollte selbstverständlich sein, dass die Daten der Teilnehmer streng nach Datenschutzgesetz behandelt werden, aber ich möchte das hier nochmals betonen.</p>

<p>Ich würde mich freuen, viele Abonnenten mit wertvollen Informationen erreichen und  ihnen neue Impulse geben zu können.</p>

<p>Wenn ich Ihr Interesse wecken konnte, dann melden Sie sich doch gleich <a href="http://www.freistil-consulting.de/newsletter">hier</a> an!</p>
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		<title>10 besondere Tipps für produktive Besprechungen</title>
		<link>http://www.selbstadministration.de/2009/08/10/10-besondere-tipps-fur-produktive-besprechungen/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 14:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Gähn &#8212; schon wieder eine Tippsammlung, wie man Meetings gut vorbereitet und durchführt? Wie langweilig!&#8221; Nein, dies soll kein Nullachtfünfzehn-Rat werden. Shira Levine verfolgt einen ganz anderen Ansatz für die produktive Nutzung der Zeit, die wir in Besprechungen verbringen. Auf OpenForum.com hat sie Ihre Liste &#8220;10 produktive Sachen, die man heimlich in Meetings tun kann&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Gähn &#8212; schon wieder eine Tippsammlung, wie man Meetings gut vorbereitet und durchführt? Wie langweilig!&#8221;</p>

<p>Nein, dies soll kein Nullachtfünfzehn-Rat werden. Shira Levine verfolgt einen ganz anderen Ansatz für die produktive Nutzung der Zeit, die wir in Besprechungen verbringen. Auf OpenForum.com hat sie Ihre Liste &#8220;<a href="https://www.openforum.com/idea-hub/topics/money/article/10-productive-things-to-do-on-the-sly-while-attending-a-meeting-or-a-business-conference-shira">10 produktive Sachen, die man heimlich in Meetings tun kann</a>&#8221; veröffentlicht. Jeden Punkt hat sie mit konkreten Beispielen versehen, die ich hier auslasse:</p>

<ol>
<li>ein Unternehmen starten</li>
<li>eine Hollywood-Karriere einleiten</li>
<li>das Adressbuch aufräumen</li>
<li>eine Reise organisieren</li>
<li>einen neuen Job finden</li>
<li>Hausaufgaben erledigen</li>
<li>die nächste Besprechung vorbereiten</li>
<li>Budgets planen</li>
<li>Aufgaben erledigen</li>
<li>echte Arbeit angehen</li>
</ol>

<p>Als Bonuspunkt fügte Shira dann noch &#8220;Körperpflege&#8221; hinzu.</p>

<p>Vielleicht sollte jemand, in dessen Besprechungen sich die Kollegen nur noch mit solchen Beschäftigungen zu helfen wissen, sich selbst mal Vorschlag Nr. 5 zu Herzen nehmen. Am besten außerhalb einer Besprechung.</p>

<p>(via <a href="http://www.toolblog.de/archives/1126">ToolBlog</a>)</p>

<p>PS: Von einem auffälligen Beispiel für wirklich effektive Besprechungsführung berichtet die <a href="http://www.businessweek.com/smallbiz/content/sep2006/sb20060927_259688.htm">BusinessWeek</a>.</p>
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