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	<title>Severin Mayr</title>
	
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		<title>Veranstaltungstipp: ACTA ad Acta / 2. Mai, 19:00 Uhr, Linz</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 20:38:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Während tausende Menschen auf die Straße gehen, um gegen ACTA zu demonstrieren, geht es auch auf europäischer Ebene heiß her. Abstimmungen über ACTA werden angesetzt, dann doch wieder verschoben, es werden Prüfungen beauftragt &#8211; oder eben auch nicht. Verwirrend genug, &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2012/04/veranstaltungstipp-acta-ad-acta-2-mai-1900-uhr-linz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1736" style="border: 0 !important;" title="ACTA" src="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2012/04/acta_linz.jpg" alt="ACTA ad Acta" width="640" height="237" /></p>
<p>Während tausende Menschen auf die Straße gehen, um gegen ACTA zu demonstrieren, geht es auch auf europäischer Ebene heiß her. Abstimmungen über ACTA werden angesetzt, dann doch wieder verschoben, es werden Prüfungen beauftragt &#8211; oder eben auch nicht. Verwirrend genug, um sich nicht nur mit ACTA an sich, sondern auch mit dem europäischen Gesetzgebungsprozess auseinanderzusetzen und ihn transparent zu machen.</p>
<p>Ich freue mich besonders, dass uns <a title="Marco Schreuder" href="http://marco-schreuder.at/">Marco Schreuder</a> (Bundesrat) und <a title="Eva Lichtenberger" href="http://www.eva-lichtenberger.eu/">Eva Lichtenberger</a> (Mitglied des Europäischen Parlaments) in Linz besuchen um gemeinsam mit netzpolitischen AktivistInnen und Interessierten unter anderem diese Fragestellungen zu diskutieren:</p>
<p>Was genau ist eigentlich ACTA? Worum geht es und worin liegt das Problem? Warum sind Meinungsfreiheit, Datenschutz und Privatsphäre durch ACTA gefährdet? Wann soll ACTA in Kraft treten und was sind die Alternativen?</p>
<p>Ich darf euch alle zu dieser Veranstaltung recht herzlich einladen!</p>
<p><strong>Datum: 02. Mai 2012, 19:00 Uhr<br />
</strong><strong>Ort: Altes Rathaus, Hauptplatz, Linz</strong></p>
<p>Weitere Infos zu ACTA:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.gruene.at/acta">www.gruene.at/acta</a></li>
</ul>
<p>Veranstaltung auf Facebook:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.facebook.com/events/294380047307617/">https://www.facebook.com/events/294380047307617/</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Verfassungsklage gegen die Vorratsdatenspeicherung</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 12:16:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassungsklage]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist auch in Österreich die Vorratsdatenspeicherung in Kraft getreten. Das Gesetz basiert auf einer EU-Richtlinie, die am 14. Dezember 2005 im Europäischen Parlament verabschiedet wurde (das Stimmverhalten der ParlamentarierInnen kann auf votewatch.eu abgerufen werden), diese Richtlinie führte schließlich zu &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2012/04/verfassungsklage-gegen-die-vorratsdatenspeicherung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist auch in Österreich die Vorratsdatenspeicherung in Kraft getreten. Das Gesetz basiert auf einer EU-Richtlinie, die am 14. Dezember 2005 im Europäischen Parlament verabschiedet wurde (das Stimmverhalten der ParlamentarierInnen kann auf <a title="Vorratsdatenspeicherung: Abstimmungsergebnis im Europäischen Parlament" href="http://www.votewatch.eu/cx_vote_details.php?id_act=1239&amp;euro_vot_valoare=&amp;euro_vot_rol_euro_grup=&amp;euro_vot_rol_euro_tara=&amp;vers=1&amp;order_by=euro_tara_nume_en&amp;order=ASC&amp;last_order_by=euro_tara_nume_en&amp;limit=0&amp;offset=0&amp;nextorder=ASC&amp;euro_tara_id=23&amp;euro_grup_id=&amp;euro_vot_valoare=&amp;euro_vot_rol_euro_grup=">votewatch.eu</a> abgerufen werden), diese Richtlinie führte schließlich zu einer Novelle des Telekommunikationsgesetzes, die am 28. April 2011 mit Stimmen <a title="Vorratsdatenspeicherung: Beschluss im Nationalrat" href="http://help.orf.at/stories/1682085/">von SPÖ und ÖVP im Nationalrat beschlossen</a> wurde (vgl. <a href="http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/BNR/BNR_00360/index.shtml">parlinkom.gv.at</a>).<span id="more-1714"></span></p>
<p>Für insgesamt sechs Monate wird grundsätzlich* gespeichert</p>
<ul>
<li>wann jemand mit welcher IP-Adresse im Internet unterwegs ist</li>
<li>wer mit wem wann telefoniert</li>
<li>wer mit wem wann SMS-Kontakt hat</li>
<li>an wen wer wann E-Mails schreibt</li>
</ul>
<p>Nicht gespeichert werden dürfen die Inhalte der Kommunikation, also zum Beispiel der Text von Mails; eine gute Zusammenfassung dazu gibt es bei der <a href="http://www.argedaten.at/php/cms_monitor.php?q=PUB-TEXT-ARGEDATEN&amp;s=37431eph" target="_blank">ARGE Daten</a> (via <a href="http://twitter.com/#!/ArminWolf/status/186407315770056704" target="_blank">@ArminWolf</a>). Diese Einschränkungen machen das Gesetz aber auch nicht erträglicher, immerhin werden die Daten aller Menschen gespeichert, ganz egal, ob gegen sie irgendein Verdacht besteht oder nicht. Das bedeutet, dass pauschal alle BürgerInnen unter Verdacht gestellt werden, etwas Böses im Schilde zu führen und gleichzeitig niemand einen Missbrauch der gespeicherten Daten ausschließen kann.</p>
<p><strong>Klagen wir gemeinsam beim Verfassungsgerichtshof!</strong></p>
<div id="attachment_1717" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="https://www.verfassungsklage.at/"><img class="size-thumbnail wp-image-1717  " style="margin-bottom: 15px; margin-right: 15px;" title="verfassungsklage.at" src="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2012/04/verfassungsklage_screenshot-150x150.jpg" alt="Verfassungsklage" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Verfassungsklage</p></div>
<p>Mittlerweile wurde vom <a href="http://akvorrat.at/">AK Vorrat</a> und dem Grünen Justizsprecher <a href="http://albertsteinhauser.at/">Albert Steinhauser</a> die Möglichkeit geschaffen, sich an einer Verfassungsklage gegen die Vorratsdatenspeicherung zu beteiligen. Das geht ganz einfach: Das Online-Formular auf <a title="Verfassungsklage gegen die Vorratsdatenspeicherung" href="https://www.verfassungsklage.at/">verfassungsklage.at</a> ausfüllen, das danach per Mail zugesandte Formular ausdrucken, unterschreiben und an den AK Vorrat schicken (wer sich die 62 Cent fürs Porto sparen will, kann das Formular auch einfach im <a title="Die Grünen Linz auf Google Maps" href="http://maps.google.com/maps/place?q=Die+Gr%C3%BCnen+Linz,+Altstadt,+Linz,+%C3%96sterreich&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;cid=6366152213572672235" target="_blank">Büro der Grünen Linz</a> vorbeibringen oder in unseren Postkasten werfen, wir leiten die gesammelten Formulare gerne weiter). Mitmachen können all jene, die von der Vorratsdatenspeicherung betroffen sind, also ein angemeldetes (Mobil-)Telefon besitzen oder einen Internetvertrag haben, der auf ihren Namen läuft. Man kann und sollte natürlich das &#8220;Kleingedruckte&#8221; lesen: In den <a href="http://www.verfassungsklage.at/index/faq">FAQs</a> steht beschrieben, wie die Verfassungsklage abläuft und was die Unterschrift auf der Vollmacht genau bedeutet.</p>
<p><strong>Wichtig:</strong> Die unterschrieben Formulare müssen bis 18. Mai beim AK Vorrat eingelangt sein!</p>
<p>Warum die Vorratsdatenspeicherung so gefährlich ist, zeigt übrigens der Selbstversuch des deutschen Bundestagsabgeordneten Malte Spitz, der seine Vorratsdaten der ZEIT ONLINE zur Verfügung gestellt hat. Daraus ist eine <a href="http://www.zeit.de/datenschutz/malte-spitz-vorratsdaten">interaktive Karte</a> entstanden, die sechs Monate aus dem Leben von Malte Spitz zeigen.</p>
<p>* Ausnahmen gibt es unter anderem, wenn man einen Internetvertrag bei einem &#8220;kleinen&#8221; Provider hat.</p>
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		<title>“Missverständnisse”</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 16:59:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[“Was würde der Gesellschaft ohne freie Initiativen fehlen?” Daniel Friesenecker ruft angesichts der momentan – wieder einmal – laufenden Diskussion rund um die Finanzierung der Freie Szene zu einer Blogparade auf. Als Aufhänger dient unter anderem ein offenen Brief mit &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2011/12/missverstaendnisse/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Was würde der Gesellschaft ohne freie Initiativen fehlen?” Daniel Friesenecker ruft angesichts der momentan – wieder einmal – laufenden Diskussion rund um die Finanzierung der Freie Szene zu einer <a href="http://theangryteddy.com/2011/11/blogparade-was-wurde-der-gesellschaft-ohne-freie-initativen-fehlen/">Blogparade</a> auf. Als Aufhänger dient unter anderem ein offenen Brief mit dem Titel <a href="http://www.kupf.at/positionen/kulturpolitik/gemeindekultur/offener-brief-linz-verendet-ohne-freie-kultur">„Linz verendet – ohne freie Kultur“</a>, mit dem sich VertreterInnen der Freien Szene an den Kulturreferenten der Stadt Linz wenden und damit die prekäre finanzielle Lage thematisieren. Gleichzeitig läuft die <a href="http://kep.public1.linz.at/">Neufassung des Kulturentwicklungsplans</a> (KEP), ein Prozess, an den ich persönlich hohe Erwartungen stelle (die ersten Workshops und die parallel anlaufenden Diskussionen haben mich noch einmal darin bestärkt, dass es die richtige Entscheidung war, die KEP-Anträge im Gemeinderat <a title="Kulturentwicklungsplan Linz: Der partizipative Prozess startet" href="http://severinmayr.at/2011/10/kulturentwicklungsplan-linz-der-partizipative-prozess-startet/">immer und immer wieder</a> zu stellen).<span id="more-1674"></span></p>
<p>Ich erlaube mir, nicht direkt auf die Fragestellung der Blogparade einzugehen (Thomas Philipp hat dazu schon <a href="http://theangryteddy.com/2011/11/blogparade-was-wurde-der-gesellschaft-ohne-freie-initativen-fehlen/#comment-807">etliche Punkte</a> angeführt), sondern einen kurzen Blick auf die monetären Rahmenbedingungen zu werfen. Hier haben wir vor allem eines, und zwar ein Verteilungsproblem. Das betrifft einerseits die Steuerpolitik selbst, andererseits aber auch die Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel. Der zweite Punkt betrifft den Handlungsspielraum der Stadt Linz.</p>
<p>Und genau hier muss sich endlich etwas ändern: Mir reicht es mittlerweile damit, dass sich die Stadtpolitik in die Schlacht wirft, wenn es darum geht, den Weihnachtsengel auf der Nibelungenbrücke zu retten, mir fehlt jegliches Verständnis dafür, wenn in der letzten Gemeinderatssitzung locker flockig über 30 Millionen Euro für die Mit(!)finanzierung des Westrings beschlossen werden (was ein ökologischer, ökonomischer und verkehrspolitischer Fehler ist) und ich halte es nicht nur für einen Skandal, sondern für ein Zeichen der Provokation, wenn genug Geld dafür da ist, ein Sicherheitsplacebo namens Stadtwache nicht nur einzurichten sondern sogar noch aufzustocken. Das Problem ist also nicht das fehlende Geld, das Problem ist der fehlende politische Wille, die Situation zu ändern.</p>
<p>Groß war die Aufregung, als letzte Woche bekannt wurde, dass <a href="http://www.pangea.at/">Pangea</a> keine Förderung mehr von der Stadt erhalten sollte. Groß war die Erleichterung, als sich das als „Missverständnis“ herausgestellt hat. Aber eines zeigt auch dieses Beispiel relativ klar: Es hat sich ein Klima entwickelt, dass es überhaupt erst zulässt, zuallererst von einer tatsächlichen Streichung der Förderung auszugehen, bevor man überhaupt auf die Idee kommen könnte, dass es sich um ein „Missverständnis“ handelt. Aber vielleicht handelt es sich ja auch nur um Missverständnisse, dass die Förderung für <a href="http://social-impact.at/">Social Impact</a> um mehr als 50% gekürzt wurde, dass Initiativen wie <a href="http://junq.at">junQ.at</a> mit rund 1.000 Euro im Jahr auskommen sollen, dass Medien wie <a href="http://www.servus.at/spotsz/">spotsZ</a> oder das <a href="http://www.kapu.or.at/kapuzines">KAPUzine</a> eingestellt werden müssen?</p>
<p>Das Missverständnis liegt aber vermutlich ganz wo anders. Das ist nämlich dort zu finden, wo Kulturvereine die ersten sind, die „in Zeiten der Krise“ solidarisch und verständnisvoll sein müssen, weil doch überall gespart werden muss. Kulturvereine eignen sich offensichtlich am allerbesten als Testpilot für eine Schuldenbremse. Sie leuchten ja auch nicht immer so freundlich wie das Engerl auf der Nibelungenbrücke.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sinkende Zustimmung zur Stadtwache</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 11:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[BürgerInnenbefragung]]></category>
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		<description><![CDATA[Noch bis Ende November läuft die BürgerInnenbefragung der Stadt Linz, der Schwerpunkt liegt diesmal auf dem Bereich der sogenannten &#8220;öffentlichen Sicherheit&#8221; und der Stadtwache dem Ordnungsdienst. Warum auch nicht, man soll sich ja nicht all zu sehr auf den Lorbeeren ausruhen &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2011/11/sinkende-zustimmung-zur-stadtwache/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch bis Ende November läuft die <a href="http://www.linz.at/presse/2011/201109_58927.asp">BürgerInnenbefragung</a> der Stadt Linz, der Schwerpunkt liegt diesmal auf dem Bereich der sogenannten &#8220;öffentlichen Sicherheit&#8221; und <del>der Stadtwache</del> dem Ordnungsdienst. Warum auch nicht, man soll sich ja nicht all zu sehr auf den Lorbeeren ausruhen die &#8220;sicherste Landeshauptstadt Österreichs&#8221; (Zitat <a href="http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/art66,231274">Maria Fekter</a>) zu sein. Nicht zu verwechseln ist der Sicherheitsbegriff in diesem Zusammenhang mit einer &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Sicherheit">sozialen Sicherheit</a>&#8220;, es geht vielmehr nur um den Bereich der Kriminalität.<span id="more-1654"></span></p>
<p>Mit Ergebnissen der BürgerInnenbefragung ist im Frühjahr 2012 zu rechnen. Aber schon jetzt wird regelmäßig abgefragt, wie denn die Linzerinnen und Linzer zu einer Stadtwache stehen. FPÖ und ÖVP investieren viel Geld in Meinungsumfragen, die dabei helfen sollen, die (vermeintliche) Zustimmung zum Ordnungsdienst festzustellen. Drei Meinungsumfragen wurden seit dem Jahr 2009 in Auftrag gegeben (zur Erinnerung: das war das Jahr, in dem auch die SPÖ noch gegen die Stadtwache war), diese zeigen vor allem eines recht deutlich: Die Zustimmung zur Stadtwache sinkt. Gefragt war bei den Umfragen jeweils, inwieweit die Einführung einer Stadtwache bzw. eines Ordnungsdienstes eine gute Idee sei (Quellen: Umfragen von market 2009 sowie IMAS 2010 und 2011).</p>
<p><img class="size-full wp-image-1657 alignnone" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Umfrage Ordnungsdienst" src="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2011/11/umfrage_ordnungsdienst.png" alt="" width="560" height="322" /><br />
Seit dem Jahr 2009 hat sich die Zahl derer, die die Einführung einer Stadtwache für eine sehr gute Idee halten, mehr als halbiert (von 36% auf 17%). Auch die Summe derer, die von der Einrichtung der Stadtwache überwiegend positiv denken, sinkt. Waren es vor der Wahl 2009 noch 70% der LinzerInnen, so sehen das mittlerweile nur mehr 55% der Befragten so. Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich der Trend weiter entwickelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kulturentwicklungsplan Linz: Der partizipative Prozess startet</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 11:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturentwicklungsplan]]></category>

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		<description><![CDATA[Zugegeben: Es gibt Begriffe, die sich aufregender anhören als &#8220;Kulturentwicklungsplan&#8221;. Hinter diesem technisch anmutenden Wort verbirgt sich aber eine ganze Menge. Im Linzer Kulturentwicklungsplan (KEP), der im Jahr 2000 im Gemeinderat beschlossen wurde, geht es um nicht weniger als die &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2011/10/kulturentwicklungsplan-linz-der-partizipative-prozess-startet/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben: Es gibt Begriffe, die sich aufregender anhören als &#8220;Kulturentwicklungsplan&#8221;. Hinter diesem technisch anmutenden Wort verbirgt sich aber eine ganze Menge. Im Linzer <a href="http://www.linz.at/kultur/2299.asp">Kulturentwicklungsplan</a> (KEP), der im Jahr 2000 im Gemeinderat beschlossen wurde, geht es um nicht weniger als die Leitlinien, Prioritäten und Rahmenbedingungen der Kulturpolitik. Der KEP versteht sich darüber hinaus als &#8220;work in progress&#8221;, soll also laufend evaluiert und weiterentwickelt werden.</p>
<p>Im Jahr 2007 habe ich einen ersten Antrag gestellt, den KEP zu evaluieren und anschließend eine Neufassung vorzunehmen. Wie ich <a title="Kulturentwicklungsplan: Bitte warten…" href="http://severinmayr.at/2009/03/kulturentwicklungsplan-bitte-warten/">schon damals berichtet</a> habe, verschwand mein Antrag im Kulturausschuss, auch <a title="50. Gemeinderatssitzung – Ein Rückblick" href="http://severinmayr.at/2009/03/50-gemeinderatssitzung-ein-rueckblick/">ein zweiter Versuch im Jahr 2009</a> brachte ähnlich wenig Erfolg. Aber alle guten Dinge sind &#8211; bekanntermaßen und offensichtlich &#8211; drei: Mein <a href="http://linz.gruene.at/themen/kultur/kultur-details/news/kulturentwicklungsplan-jahrelanger-stillstand-von-spoe-und-oevp-in-kulturpolitik-muss-ein-ende-habe/">Antrag im Jahr 2010</a> hat dann dazu geführt, dass begonnen wurde, an einer Neufassung des KEP zu arbeiten.<span id="more-1621"></span></p>
<div id="attachment_1622" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2011/10/kep-e1317988259767.png" rel="lightbox[1621]"><img class="size-thumbnail wp-image-1622" title="Kulturentwicklungsplan NEU" src="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2011/10/kep-150x150.png" alt="Kulturentwicklungsplan NEU" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Kulturentwicklungsplan NEU</p></div>
<p>Nach vielen Vorarbeiten und Erhebungen startet jetzt der partizipative Teil, wohl das Kernstück des gesamten Prozesses. Mittlerweile ist auch die <a title="Kulturentwicklungsplan Linz" href="http://kep.public1.linz.at/">Website zum Kulturentwicklungsplan</a> online gegangen, die unter anderem ein erstes &#8211; durchaus lesenswertes! &#8211; Grundlagenpapier bietet und darüber hinaus den weiteren Weg skizziert: Noch im Oktober starten die monatlich stattfindenden Workshops zu den verschiedensten Bereichen (eine <a href="http://diesenreiter.at/in-34-einfachen-schritten-zum-neuen-kulturentwicklungsplan">schöne Terminübersicht</a> findet sich auch auf dem Blog von Thomas Diesenreiter aus dem Vorsitzteam des <a href="http://www.linz.at/kultur/stadtkulturbeiratlinz.asp">Stadtkulturbeirates</a>). Vor jedem Workshop finden im Kepler Salon Vorträge statt, beim ersten <a href="http://kep.public1.linz.at/vortrag-kepler-salon-montag-17-oktober-2011/">Termin am 17. Oktober</a> referiert Kulturdirektor Dr. Julius Stieber zum Thema &#8220;Wie viel Wirtschaft verträgt Kultur? Kunst und Kultur zwischen Demokratisierung und Ökonomisierung&#8221;.</p>
<p>Am Ende des Prozesses im Herbst 2012 soll ein neuer Kulturentwicklungsplan stehen, der Zielsetzungen und Maßnahmen definiert und die weitere kulturelle Entwicklung der Stadt Linz skizziert. Funktionieren wird der partizipative Prozess natürlich nur, wenn es eine rege Beteiligung bei den Workshops gibt. Würde mich freuen, wenn ich viele von euch beim einen oder anderen Workshop sehe!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Livestream aus dem Gemeinderat: Unzufriedenstellende Minimallösung</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 13:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Die Grünen]]></category>
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		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Über 1.200 Personen haben sich letztes Jahr den Livestream von der Budget-Gemeinderatssitzung angeschaut &#8211; trotzdem werden in Zukunft nicht alle Sitzungen im Internet übertragen. Ein diesbezüglicher Antrag der ÖVP, der gestern im zuständigen Ausschuss beraten wurde, hat &#8211; obwohl wir &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2011/10/livestream-aus-dem-gemeinderat-unzufriedenstellende-minimalloesung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über 1.200 Personen haben sich letztes Jahr den <a href="http://www.linz.at/politik/grsitzungen/webcam.asp">Livestream von der Budget-Gemeinderatssitzung</a> angeschaut &#8211; trotzdem werden in Zukunft nicht alle Sitzungen im Internet übertragen. Ein diesbezüglicher Antrag der ÖVP, der gestern im zuständigen Ausschuss beraten wurde, hat &#8211; obwohl wir natürlich zugestimmt haben &#8211; die notwendige Mehrheit nicht bekommen. Herausgekommen ist ein Kompromiss, der vorsieht, dass auch weiterhin nur die Sitzungen, in denen über das Budget abgestimmt wird, gestreamt werden. Das bedeutet, dass von neun jährlichen Sitzungen nur eine online mitverfolgt werden kann.</p>
<p>Wir haben im Zuge der Diskussion über die Übertragung von Gemeinderatssitzungen immer betont, dass wir allen Maßnahmen, die Politik transparent machen und den BürgerInnen die Möglichkeiten der Teilhabe und Information bieten, grundsätzlich positiv gegenüberstehen. Daher war es für uns auch klar, dass alle Sitzungen übertragen werden sollten. Dass der Antrag nun keine Mehrheit bekommen hat, überrascht. Dass die SPÖ nicht unbedingt begeistert von der Idee war, ist nicht neu, dass aber die FPÖ, die ja sonst angeblich auch für Transparenz eintritt, den Livestream verhindert, ist zumindest verwunderlich.</p>
<p>Die endgültige Entscheidung wird in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen fallen, es ist aber nicht davon auszugehen, dass die Fraktionen, die jetzt gegen die regelmäßige Live-Übertragung gestimmt haben, bis dahin ihre Meinung ändern. So bleibt <a href="https://twitter.com/michaelsvoboda">@michaelsvoboda</a> und <a href="https://twitter.com/severinmayr">mir</a> wohl nichts anderes übrig, als auch in Zukunft die Handytastaturen zu strapazieren, um die Vorgänge im Gemeinderat zumindest halbwegs transparent zu machen.</p>
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		<title>Freie Lizenzen: Sonderförderung in Linz</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 13:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Anfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Lizenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturförderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem Jahr 2009 werden von der Stadt Linz digitale bzw. digitalisierbare Veröffentlichungen, die zu nichtkommerziellen Zwecken der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden, durch eine Sonderförderung unterstützt. Kunst- und Kulturprojekte, die unter einer freien Lizenz veröffentlicht werden, erfahren eine zusätzliche &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2011/09/freie-lizenzen-sonderfoerderung-in-linz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Jahr 2009 werden von der Stadt Linz digitale bzw. digitalisierbare Veröffentlichungen, die zu nichtkommerziellen Zwecken der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden, durch eine Sonderförderung unterstützt. Kunst- und Kulturprojekte, die unter einer freien Lizenz veröffentlicht werden, erfahren eine zusätzliche Förderung durch einen Pauschalaufschlag von 10% über dem von <a href="http://www.linz.at/kultur/2096.asp">Linz Kultur</a> erarbeiteten Vorschlag.</p>
<p>Um herauszufinden, ob diese Förderung auch in der Praxis funktioniert, habe ich im Gemeinderat eine Anfrage an den zuständigen Kulturreferenten Dr. Erich Watzl (ÖVP) gestellt, die er mir in der heutigen Sitzung beantwortet hat. Das Positive zuerst: Alle Anträge auf Sonderförderung wurden genehmigt. Die Einschränkung: Es gab bislang laut Anfragebeantwortung erst 8 Ansuchen (2009: 2; 2010: 0;2011: 6). Insgesamt wurden seit 2009 ganze 660 Euro an zusätzlicher Förderung für unter eine Freien Lizenz veröffentlichte Kunst- und Kulturprojekte ausgeschüttet. <em>UPDATE (16.09.11): </em>2009 wurden 200 Euro ausbezahlt, 2011 waren es 460 Euro.</p>
<p>Diese Zahlen, die nicht unbedingt darauf hinweisen, dass die Förderung schon wirklich funktioniert, lassen für mich ein paar mögliche Schlüsse zu. Die aus meiner Sicht wahrscheinlichste Variante: Die zusätzliche Förderung für unter einer Freien Lizenz veröffentlichte Werke ist bei den FörderwerberInnen noch nicht bekannt. Das würde bedeuten, dass eine intensivere Bewerbung dieser durchaus sinnvollen Maßnahme notwendig ist. Ebenfalls möglich ist natürlich, dass grundsätzlich nur eine sehr geringe Anzahl an Kunst- und Kulturprojekten gefördert werden, wodurch Sonderförderungen gar nicht möglich sind.</p>
<p>Sollte es unter meinen geschätzten Blog-BesucherInnen welche geben, die Erfahrungen mit der Sonderförderung haben, bin ich natürlich auf Berichte sehr gespannt.</p>
<p>Weiterführende Informationen:</p>
<ul>
<li><a href="http://portal.linz.gv.at/Serviceguide/viewChapter.html?chapterid=122699">Förderungsrichtlinien der Stadt Linz</a></li>
<li><a href="http://portal.linz.gv.at/ServiceResource/booklet/20081106-1145-6261866470.pdf">Creative Commons – eine Sonderfördermaßnahme</a> für Veröffentlichungen im Internet (Infos als PDF)</li>
</ul>
<p><em>Update (27.09.2011): Andrea Mayer-Edoloeyi berichtet <a href="http://andreame.at/content/vorschläge-und-ideen-für-die-freie-lizenzen-förderung-der-stadt-linz-gesucht">auf ihrem Blog</a>, dass das Thema auch im <a href="http://www.linz.at/kultur/stadtkulturbeiratlinz.asp">Linzer Stadtkulturbeirat</a> behandelt wurde und dass bereits erste Schritte in Planung sind, um die (Förder-)Situation zu verbessern.</em></p>
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		<title>Vorschau auf die 18. Gemeinderatssitzung</title>
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		<comments>http://severinmayr.at/2011/09/vorschau-auf-die-18-gemeinderatssitzung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 12:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Spekulation]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtwache]]></category>
		<category><![CDATA[Swap]]></category>

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		<description><![CDATA[Während im Kontrollausschuss die Aufklärung der fatalen Swap-Geschäfte der Stadt Linz läuft, kommt der Gemeinderat am 15. September zu seiner ersten Sitzung nach dem Sommer zusammen. In aller Kürze ein Blick auf die aus meiner Sicht spannendsten Diskussionspunkte: Die Tagesordnung &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2011/09/vorschau-auf-die-18-gemeinderatssitzung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während im Kontrollausschuss die Aufklärung der fatalen <a href="http://linz.gruene.at/aktuelles/swap-debakel/">Swap-Geschäfte der Stadt Linz</a> läuft, kommt der Gemeinderat am 15. September zu seiner ersten Sitzung nach dem Sommer zusammen. In aller Kürze ein Blick auf die aus meiner Sicht spannendsten Diskussionspunkte: Die <a href="http://www.linz.at/Politik/GrSitzungen/index.asp?S_ID=73">Tagesordnung</a> beinhaltet zwei Anträge zum Finanzdesaster. Einerseits geht es um die Einbringung der Klage gegen die BAWAG, wozu weitere Beauftragung von RechtsanwältInnen sowie eine Erhöhung der Rechts- und Beratungskosten beschlossen werden soll (TOP D.5), andererseits wird auch die Richtigkeit des Rechnungsabschlusses 2010 thematisiert (TOP I.). Ungleich intensiver wird dann aber die Oktober-Sitzung des Gemeinderates, wenn die Entscheidung über weitere Zahlungen an die BAWAG auf der Tagesordnung stehen soll.</p>
<p><span id="more-1571"></span></p>
<p>Auf Antrag der Grünen wird unter anderem die Verbreiterung der Nibelungenbrücke thematisiert, um endlich eine brauchbare Donauquerung für FußgängerInnen und RadfahrerInnen zu ermöglichen. Außerdem fordern wir eine Novellierung des Mineralrohstoffgesetzes. Die geplante Schottergrube beim Pichlingersee macht deutlich, welche Defizite &#8211; vor allem im Bereich des AnrainerInnenschutzes &#8211; im aktuell gültigen Gesetz bestehen. Wäre im MinroG vorgsehen, dass auf AnrainerInnen Rücksicht zu nehmen ist, wäre der geplante Schotterabbau in Pichling wohl von vornherein unmöglich gewesen.</p>
<p>Ein Jahr nach Einführung des <a href="http://www.stadtwachelinz.at/">Ordnungsdienstes</a> (aka Stadtwache) beantragen wir, diesen wieder aufzulösen. Die 1,5 Millionen Euro, die der Ordnungsdienst jährlich kostet, können aus unserer Sicht sinnvoller eingesetzt werden &#8211; zum Beispiel für Streetwork und Stadtteilarbeit. Wir sind überzeugt davon, dass Investitionen in den Sozialbereich deutlich mehr zu einer &#8220;sicheren&#8221; Stadt beiträgt, als eine sündteure, unverhältnismäßige und unnötige Kontrollinstanz. Statt auf 30 MitarbeiterInnen aufgestockt zu werden, soll die Stadtwache ihren Platz in den <a href="http://www.linz.at/archiv/bestand/archiv_uebersicht_details.asp?b_id=2;52;237">Geschichtsbüchern</a> finden. Die dadurch frei werdenden Steuergelder sollen für Maßnahmen zur tatsächlichen Steigerung der Lebensqualität in Linz verwendet werden. Der Antrag auf Auflösung &#8211; das kann man schon heute sagen &#8211; wird übrigens keine Mehrheit bekommen. Die SPÖ hat bereits angekündigt der Abschaffung der Stadtwache nicht zuzustimmen.</p>
<p>Sollte es seitens der geschätzten LeserInnen weiteren Informationsbedarf die nächste Sitzung betreffend geben, stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.</p>
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		<title>Kurzmeldungen II</title>
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		<comments>http://severinmayr.at/2011/05/kurzmeldungen-ii/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 May 2011 06:33:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[GRAS]]></category>
		<category><![CDATA[JKU Linz]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Spekulation]]></category>
		<category><![CDATA[Swap]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Verteilungsgerechtigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurzmeldungen zu den Themenbereichen SWAP-Geschäfte der Stadt Linz, erfreulichen Umfragewerten für die Grünen Linz, Verteilungsgerechtigkeit und Adolf Hitler als Ehrenbürger. <a href="http://severinmayr.at/2011/05/kurzmeldungen-ii/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Finanzdesaster:</strong> Verluste in noch nicht vorhersehbarer Höhe (kolportiert werden 264 Millionen Euro) können durch ein SWAP-Geschäft entstehen, das die Stadt Linz im Jahr 2007 mit der BAWAG abgeschlossen hat. Bislang sind Kosten von rund 24 Millionen Euro angefallen, der aktuelle <a href="http://www.ecb.int/stats/exchange/eurofxref/html/eurofxref-graph-chf.en.html">Kurs des Schweizer Franken</a>, der ua. zur Berechnung der zu leistenden Zahlungen herbeigezogen wird, macht die Situation nicht besser. In erster Linie muss es aus unserer Sicht jetzt darum gehen, den finanziellen Schaden abzuwenden, daher unterstützen wir auch die <a href="http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/wirtschaftsraumooe/art467,627599">Klage der Stadt Linz gegen die BAWAG</a>. In einem zweiten Schritt muss lückenlos aufzuklären, wie es überhaupt zu diesem Desaster hat kommen können, darüber hinaus muss verhindert werden, dass Spekulationen mit Steuergeldern überhaupt möglich sind. Warum jedoch die FPÖVP-Forderung nach einem Untersuchungsausschuss populistisch ist und warum die lückenlose Aufklärung der Finanzgeschäfte der Stadt Linz nur durch den Kontrollausschuss garantiert wird, haben wir im Rahmen einer <a href="http://linz.gruene.at/themen/gruene-kommunalpolitik/gruene-kommunalpolitik-details/news/finanzspekulation-wirkliche-aufklaerung-statt-vp-fp-scheingefechte/">Pressekonferenz</a> zusammengefasst.</p>
<p><strong>Umfrage:</strong> Die öffentliche Bewertung von Umfragen laufen in der Politik normalerweise folgendermaßen ab: Sind die Umfragewerte für eine Partei gut, wird darin eine Bestätigung der eigenen Arbeit gesehen. Zeigt die Linie jedoch nach unten, wird davon gesprochen, dass Umfragen nicht überbewerten werden dürften und das einzig und alleine das Wahlergebnis zählt. Eine von der FPÖ bei IMAS in Auftrag gegebene Untersuchung für Linz (n=602) löst bei mir also erstgenannte Schlussfolgerung aus (abgesehen davon, dass auch die FPÖ zulegt): Demnach kommt die SP auf 34-36% (2009: 41,0), die ÖVP auf 21-23% (2009: 27,7), die FPÖ auf 19-21% (2009: 14,8), die Grünen liegen aktuell bei 18-20% (2009: 12,3). Quelle: <a href="http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/art66,632885">OÖ. Nachrichten</a></p>
<p><strong>Verteilungsgerechtigkeit:</strong> Laut <a href="http://twitter.com/#%21/InjusticeFacts/status/71889177804947456">@InjusticeFacts</a> ist das Einkommen der reichsten 225 Personen gleich hoch wie das der 4 Milliarden ärmsten. Passend dazu hat die Zeit eine <a href="http://twitpic.com/510w22">Grafik</a> veröffentlicht, in der ersichtlich wird, wie niedrig österreichische Vermögen im internationalen Vergleich besteuert werden (via <a href="http://twitter.com/#%21/medienpirat/status/72257720031514625">@medienpirat</a>).</p>
<p><strong>Ehrenbürger:</strong> Adolf Hitler war bis vorgestern Ehrenbürger in Amstetten. Bei einem Antrag auf Aberkennung des Titels hat die <a href="http://derstandard.at/1304552748038/Hitler-als-Ehrenbuerger-FPOe-enthielt-sich-bei-Abstimmung-im-Gemeinderat">FPÖ übrigens nicht (!) zugestimmt</a>. <a href="http://derstandard.at/1304552788294/Hitler-als-Ehrenbuerger-Luege-an-die-Oeffentlichkeit-gebracht">Begründung</a>: Im Jahr 1946 hätte der Alliierte Kontrollrat die Ehrenbürgerschaft überall aberkannt. Blöd nur, dass der Alliierte Kontrollrat seine <a href="http://www.stopptdierechten.at/2011/05/25/amstettenno-alle-gegen-ehrenburger-hitler-%E2%80%93-fpo-nicht/">Beschlüsse nur für Deutschland</a> fällte. Interessant aber auch die <a href="http://www.noen.at/lokales/noe-uebersicht/amstetten/aktuell/Ehrenbuergerschaft-fuer-Hitler-widerrufen;art2314,62021">SPÖ-Wortmeldung zur Causa</a>, die den Grünen Gemeinderat kritisiert, der das Thema aufgebracht hat: „Er hat wegen einer populistischen schnellen Botschaft in den Zeitungen großen Schaden für Amstetten angerichtet.“</p>
<p><strong>Gratulation:</strong> Bei den gestern zu Ende gegangenen ÖH-Wahlen hat die <a href="http://www.gras-linz.at/">GRAS</a> an der JKU Linz ein <span class="removed_link" title="http://131.130.199.36/oeh-wahl2011/index.php?uni=20">Plus von 3,5%</span> erreicht &#8211; ich gratuliere!</p>
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		<title>Ein alter, neuer Jugendausschuss</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 11:40:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendausschuss]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendbeirat]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendgemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Mitbesteimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>

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		<description><![CDATA[Verbesserte Mitbestimmungsmöglichkeiten für Jugendliche waren schön öfter Thema im Linzer Gemeinderat. Im Jahr 2008 habe ich einen Antrag auf Neukonzeption des Jugendbeirats gestellt, der an der Stimmenthaltung der SPÖ und den Gegenstimmen der FPÖ gescheitert ist. Der Jugendbeirat ist aktuell &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2011/04/ein-alter-neuer-jugendausschuss/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Verbesserte Mitbestimmungsmöglichkeiten für Jugendliche waren schön öfter Thema im Linzer Gemeinderat. Im Jahr 2008 habe ich einen <a href="http://linz.gruene.at/infobox/antraege-anfragen/anfragen-einzelansicht/news/neukonzeption-des-linzer-jugendbeirates/" target="_blank">Antrag auf Neukonzeption des Jugendbeirats</a> gestellt, der an der Stimmenthaltung der SPÖ und den Gegenstimmen der FPÖ gescheitert ist. Der <a href="http://www.linz.at/soziales/5533.asp" target="_blank">Jugendbeirat</a> ist aktuell nur mit Personen aus den vier größten parteipolitischen   Jugendorganisationen besetzt und kann also nicht wirklich als breite   Jugendvertretung bezeichnet werden (ganz abgesehen von fehlenden   Kompetenzen).<span id="more-1467"></span></p>
<p>Das Thema hat jetzt auch die FPÖ entdeckt und beantragte deswegen, dass ein eigener Jugendausschuss eingerichtet wird, der sich aus acht GemeinderätInnen (4 SPÖ, 2 ÖVP, 1 FPÖ, 1 Grüne) zusammensetzen soll. Eine nette Idee, nur leider nicht nur nicht durchdacht, sondern auch noch völlig kontraproduktiv: Das Durchschnittsalter der <a title="Liste der Linzer GemeinderätInnen" href="http://www.linz.at/politik_verwaltung/6298.asp" target="_blank">Linzer GemeinderätInnen</a> beträgt gut 47 Jahre, erreicht also nicht mehr wirklich einen Wert, der als jugendlich bezeichnet werden kann. Selbst wenn die vier Fraktionen ihre jeweils jüngsten MandatarInnen in diesen Ausschuss schicken würden, wäre der Ausschuss mit einen Durchschnittsalter von knapp 32 Jahren auch keine altersgerechte Vertretung der 14 bis 18jährigen.*)</p>
<p>Das Problem mit diesem beantragten Jugendausschuss wäre aber nicht nur die Altersstruktur: Vielmehr würde keine Einbindung Jugendlicher erfolgen, die nicht in politischen Organisationen oder in Vereinen organisiert sind, darüber hinaus hätten Jugendliche kein Stimm- oder Antragsrecht. Ein eigener Jugendausschuss würde keine Verbesserungen im Vergleich zum jetzigen Zustand mit sich bringen (weil Jugendangelegenheiten ohnehin bereits in einem Ausschuss behandelt werden).</p>
<p>Wenn man Mitbestimmung Jugendlicher ernsthaft ausbauen will, dann braucht es abseits der Optimierung von Gremien wie dem Jugendbeirat auch ganz andere Instrumente, zum Beispiel Einbeziehung (via Internet), Transparenz und auch die Ernsthaftigkeit, Anliegen Jugendlicher auch anzunehmen und Engagement zu fördern.</p>
<p>Die FPÖ hat meinem Abänderungsantrag, dass im Sozialausschuss ein wirksames Instrument entwickelt werden sollte, um wirkliche Mitbestimmung junger Menschen zu ermöglichen, nicht zugestimmt. Eine wenig kluge Trotzreaktion der Freiheitlichen, die somit das Thema Mitbestimmung für Jugendliche wieder ins Tal der politischen Unbedeutsamkeit katapultiert hat.</p>
<p><em>*) Anmerkung: Es gibt recht <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jugend#Definitionen_der_.E2.80.9EJugend.E2.80.9C" target="_blank">unterschiedliche Definitionen</a> des Alters von Jugendlichen: Die UNO spricht im Gegensatz zur von mir verwendeten Altersgruppe zum Beispiel von einer Zeitspanne zwischen dem 12. und dem 25. Lebensjahr, unterscheidet aber zwischen den Teenagern (13 bis 19) und den jungen Erwachsenen (20-24).</em></p>
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