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	<title>sexdrugsblognroll.com - fetter ansatz. trockene spitzen. </title>
	
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	<description>In einer Welt voller Newsticker, Web 2.0 und Social Networking sind wir dazu gezwungen, Tag für Tag die Wertigkeit von Informationen zu beurteilen. Deshalb sehen wir in einer von Copy-and-Paste-Journalismus, virtueller Müllberge und totaler Vernetzung geprägten virtuellen Realität unsere Aufgabe darin, Stars, Styles, Sounds und Stories zu bündeln und eine alternative Sicht auf die Dinge zu bieten - gerne auch mit Schleifchen. Wir betrachten jede Nachricht als Geschenk: Die Kunst besteht darin, es richtig zu verpacken. Und wir sind dein Geschenkpapier.</description>
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		<title>Lizzy Plapinger von MS MR im Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 20:11:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin schüchtern und der Gedanke, mit mir völlig fremden Leuten ein Gespräch zu führen, schubst meinen Magen in Loopings. Ich werde rot, fasse mir zu viel ins Gesicht und fülle in Gedanken zehn Awkward Situations-Tumblr. Wenn es sich bei den Gesprächspartnern auch noch um Menschen handelt, die dir mit einem Song tausend Tage vertonen und einen Starschnitt haben sollten, ist es eigentlich vorbei. Und dann beginnt das Interview erst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin schüchtern und der Gedanke, mit mir völlig fremden Leuten ein Gespräch zu führen, schubst meinen Magen in Loopings. Ich werde rot, fasse mir zu viel ins Gesicht und fülle in Gedanken zehn Awkward Situations-Tumblr. Wenn es sich bei den Gesprächspartnern auch noch um Menschen handelt, die dir mit einem Song tausend Tage vertonen und einen Starschnitt haben sollten, ist es eigentlich vorbei. Und dann beginnt das Interview erst.</p>
<div class="two_third bbcol">
<p>Musiker-Gespräche sind kleine Dates mit den Verursachern deines Herzklopfens. Dementsprechend fühlst du dich. Dein Magen. Alles. Eigentlich helfen dagegen nur Schnittchen (check!) und wenn jemand genauso viel Herzchen in den Augen hat wie du. So wie Lizzy Plapinger von <a href="http://secondhandcaptures.msmrsounds.com/" target="_blank">MS MR</a>, die mir kurz das Gefühl gab, für das <a href="http://www.flair-magazin.de/kultur/artikel/secondhand-rapture-interview-mit-der-band-ms-mr.html" target="_blank">FLAIR Magazin</a> mit der coolsten großen Schwester der Welt zu reden. Sie erzählt von 90ies-Traumschuhen, Prom-Kleidern und wie es sich anfühlt, auf einmal gegen das Rampenlicht anblinzeln zu müssen. </p>
<p>Zum Interview geht&#8217;s <a href="http://www.flair-magazin.de/kultur/artikel/secondhand-rapture-interview-mit-der-band-ms-mr.html" target="_blank">hier</a> entlang (und was mache ich da eigentlich mit meinen Armen?).</p>
<p><img src="http://www.flair-magazin.de/uploads/pics/msmr_instagram.jpg" width="580" ></p>
<p></div> <div class="one_third column-last bbcol">
<p>&nbsp;
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<p> </div><div class="clear"></div>
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		<title>Wie ich Hien Le zum ersten Mal traf und seitdem an das Gute der Berlin Fashion Week glaube</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2013 18:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia</dc:creator>
				<category><![CDATA[specials]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Berlin Fashion Week ist scheiße und ihr wünscht euch heimlich, dass sich die überprivilegierten Teenager im Zelt auf ihren Jeffrey Campbells die Beine brechen. Und überhaupt wärt ihr eigentlich lieber in Paris. Ja. Das ist okay. Es wurde viel gesagt über die Berlin Fashion Week. Zu viel. Eigentlich alles, sodass wir jetzt einfach die Augen zumachen, wie ich, und uns in den Juni zurückdenken, vor etwa zwei Sommern, als ich bei fünftausend Grad am Prinzenbad vorbeiging und mir der <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2013/01/28/wie-ich-hien-le-zum-ersten-mal-traf-und-seitdem-an-das-gute-der-berlin-fashion-week-glaube/"> […]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Berlin Fashion Week ist scheiße und ihr wünscht euch heimlich, dass sich die überprivilegierten Teenager im Zelt auf ihren Jeffrey Campbells die Beine brechen. Und überhaupt wärt ihr eigentlich lieber in Paris. Ja. Das ist okay. Es wurde viel gesagt über die Berlin Fashion Week. Zu viel. Eigentlich alles, sodass wir jetzt einfach die Augen zumachen, wie ich, und uns in den Juni zurückdenken, vor etwa zwei Sommern, als ich bei fünftausend Grad am Prinzenbad vorbeiging und mir der Schweiß in den geliehenen American Apparel-Chiffon-Rock lief. </p>
<div class="two_third bbcol">
<p>Ich arbeitete in einem Jungdesigner-Start-Up, damals. Kurz vor der Modewoche betraute man mich mit der verantwortungsvollen Aufgabe, Designern Schokoladentüten vorbeizubringen. Zur Stärkung. Subtiles Endorphin-Marketing. Ich betrat Ateliers. In Mitte, im Prenzlberg, im Nirgendwo. Ateliers, aus denen ich rückwärts wieder rausgehen wollte. Ateliers, in denen man mir mitteilte, dass man keine scheiß Schokolade esse, verdammt und ich betrat das Atelier von Hien Le. Die Tür stand offen. Überhaupt war er meine einzige Adresse in Kreuzberg. Stoffstücke pflasterten den Boden, die Wände vollgeklatscht mit Inspiration. Ich folgte der Spur auf Zehenspitzen. Zwei Wimpernschläge später stand ich vor einem Typen an der Nähmaschine, mit dieser matschigen Schokolade in der Tüte aus dem Bastelladen und brachte keinen Ton raus. Aber irgendwann musste ich ja was sagen.</p>
<p><img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/hienle_2.jpg"></p>
<p><strong><br />
- Hi.<br />
- Hi.<br />
- Ich komme von diesem Start-Up und wollte dir zur Stärkung eine Schokotüte vorbeibringen, mit lieben Grüßen von allen.</strong></p>
<p>Ich weiß nicht mehr genau, was er erwidert hat. Er fand es gut, ja. Hoffentlich. Ich stand jedenfalls schon wieder draußen. Es war gar nichts passiert, außer eine Form von Feierabend-Euphorie und dass sich jemand ehrlich über matschige Schokolade gefreut hat. Und deswegen war ich fast schon bescheuert aufgeregt darüber, Millionen Minuten später in einer Show von Hien Le zu sitzen, peinlich begeistert von Seidenblusen mit Farbverläufen und dem Soundtrack. Es lief nämlich Michael Jackson, das tat gut, vor allem am Vormittag. Ich mag, dass Hien Les &#8220;We see what we want&#8221; nicht nur Spitze auf Spitze ist und sich zwischen Wolle und Seide ein Material wie Alcantara behauptet. Dass Pullis in 90ies-Shapes auch mal überdimensionale Häkeleinsätze besitzen dürfen und das letzte Kleid geometrisch statt romantisch ist, während die Smashing Pumpkins laufen. Hien Les Arbeit ist unaufdringlich, aber vor allem ehrlich und hey, er mag offensichtlich Schokolade. Er muss einer von den Guten sein.</p>
<p></div> <div class="one_third column-last bbcol">
<p>&nbsp;
</p>
<p> </div><div class="clear"></div>
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		<title>Nicolas Ghesquière twittert nerdy</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2013 17:03:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia</dc:creator>
				<category><![CDATA[specials]]></category>

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		<description><![CDATA[Über Nicolas Ghesquière wusste ich lange Zeit nur, dass er eine seltsame Vorliebe für Kristen Stewart hat. Und ziemlich gute Nerven, schließlich war er mal der persönliche Assistent von Jean Paul Gaultier. Es folgten fünfzehn Jahre Balenciaga. Ein Job, den er mit gerade mal Mitte Zwanzig antrat, um einer lahmenden Marke wieder Feuer in die Lookbooks zu pusten. Es klappte. Balenciaga und Ghesquière wurden eine Textil-Symbiose. Wer nochmal genau was mitgebracht hat? Egal. Ghesquière zog dem verstaubten Couture-Flair Chucks an <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2013/01/28/nicolas-ghesquiere-twittert-nerdy/"> […]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über Nicolas Ghesquière wusste ich lange Zeit nur, dass er eine seltsame Vorliebe für Kristen Stewart hat. Und ziemlich gute Nerven, schließlich war er mal der persönliche Assistent von Jean Paul Gaultier. Es folgten fünfzehn Jahre Balenciaga. Ein Job, den er mit gerade mal Mitte Zwanzig antrat, um einer lahmenden Marke wieder Feuer in die Lookbooks zu pusten. Es klappte. Balenciaga und Ghesquière wurden eine Textil-Symbiose. Wer nochmal genau was mitgebracht hat? Egal. Ghesquière zog dem verstaubten Couture-Flair Chucks an und schickte die traditionellen Cuts mit Warp-Geschwindigkeit in eine wirre Cyber-Stil-Welt. </p>
<p>Seit dem lautstark beweinten Abgang im November diskutierten wir uns die Köpfe wund. Ein eigenes Label? Gespräche mit LVMH? Oder doch die Schiaparelli-Frischzellenkur? Nichts da. Der Herr setzt sich wie jeder ordentliche Kreative mit Schaffenspäuschen-Anspruch vor den Rechner, um endlich mit Twitter anzufangen und den Rest der mit einem gepflegten Star Wars-Marathon totzuschlagen. Vermuten wir. &#8220;Thank you to all of you for such a fantastic welcome!&#8221; steht da nämlich, über einem <a href="https://twitter.com/TWNGhesquiere" target="_blank">Twitpic</a> von einem Stormtrooper-Helm. Natürlich könnte das Ganze seine Rolle im High Fashion-Konzern-Imperium symbolisieren, aber wisst ihr was? Vergessen wir das. Wahrscheinlich schreibt seine Tweets nämlich sowieso ein Prinzessin Leia-Shirt-tragender Supernerd ins Internet, während Ghesquière längst wieder nach der perfekten Silhouette sucht.</p>
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		<title>Strategische Klamotten: Polka Dots</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 21:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Accessoires sind mein Kryptonit. Ketten verwandeln mich in Sekundenschnelle in liegengebliebene Weihnachtsdeko, vernichtend. Armbänder klimpern, Ohrringe drücken, wenn man spontan einschläft, nach Ringen suche ich alle zwei Tage. Oder alle zwei Stunden. Dafür mag ich mein Mobiltelefon. So sehr, dass ich es eigentlich nie in meine Tasche stecke und mindestens einmal täglich panisch “Hat jemand ein USB-Kabel?” in die Runde frage. Man verdreht die Augen, skeptisch, wenn ich 3G-einfangend auf dem Land neben der Steintreppe vor dem Haus sitze und <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2013/01/14/strategische-klamotten-polka-dots/"> […]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Accessoires sind mein Kryptonit. Ketten verwandeln mich in Sekundenschnelle in liegengebliebene Weihnachtsdeko, vernichtend. Armbänder klimpern, Ohrringe drücken, wenn man spontan einschläft, nach Ringen suche ich alle zwei Tage. Oder alle zwei Stunden. Dafür mag ich mein Mobiltelefon. So sehr, dass ich es eigentlich nie in meine Tasche stecke und mindestens einmal täglich panisch “Hat jemand ein USB-Kabel?” in die Runde frage. Man verdreht die Augen, skeptisch, wenn ich 3G-einfangend auf dem Land neben der Steintreppe vor dem Haus sitze und handelt Norden, den Ort mit den Internetkabeln, als potentielles Flitterwochenziel. </p>
<div class="two_third bbcol">
<p>Wir fassen zusammen: Man hält mich für einen verdammten Nerd. Außer, wenn ich ein Polka Dots-Kleid trage, das zufällig genau zu meiner Mobiltelefonhülle passt. So geschehen am vergangenen Wochenende auf einer Sixties-Party. Und auf einmal bin ich Accessoire-Superman, weil zusammenpassende Muster viel alltagstauglicher sind als offen zelebrierte Internetliebe. Ich lächle, winke und lese meine Timeline.</p>
<p> </div> <div class="one_third column-last bbcol">
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<p> </div><div class="clear"></div>
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		<title>2012 trifft 2013: Future starts slow</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2012 16:19:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin mir sicher, dass hier schon mal Nachwuchs gezeugt wurde, denke ich, als ich an dem Tisch mit der karierten Decke Platz nehme. Wie nennt man ein Kind, das in einer Bar mit seltsamen Burgernamen entsteht? Ich weiß es nicht. Aber ich bin mir sicher, dass jeder Independent Rock’n Roll-Göre neun Monate nach dem ersten Besuch hier unweigerlich “Massive Chili Cheese Monster Power” in den Sinn kommt, wenn sie versucht, den Riesenkopf ihres Indiebabes aus ihrer Vagina zu pressen <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2012/12/31/future-starts-slow/"> […]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin mir sicher, dass hier schon mal Nachwuchs gezeugt wurde, denke ich, als ich an dem Tisch mit der karierten Decke Platz nehme. Wie nennt man ein Kind, das in einer Bar mit seltsamen Burgernamen entsteht? Ich weiß es nicht. Aber ich bin mir sicher, dass jeder Independent Rock’n Roll-Göre neun Monate nach dem ersten Besuch hier unweigerlich “Massive Chili Cheese Monster Power” in den Sinn kommt, wenn sie versucht, den Riesenkopf ihres Indiebabes aus ihrer Vagina zu pressen und muss ein bisschen grinsen (allerdings nicht wegen Chili, sondern wegen Vagina). </p>
<div class="two_third bbcol">
<p>Ist das nicht dieser Tourischuppen?, nölt man, kurz bevor ich aufbreche und ich sage, ganz Berlin ist ein Tourischuppen und ich wohne jetzt auch noch hier. Man wird das kommentieren, klar, egal ob Berlin oder Apple, man darf nicht einfach dort sein oder es haben, man wird zum Besitzer, als würde dir sofort ein Jutebeutel anwachsen, begleitet von der Verachtung der Locals und Geeks und man hat das Gefühl, sich rechtfertigen zu müssen, seht ihr, ich rechtfertige mich seit über drei Zeilen, obwohl ich eigentlich nicht über Berlin sprechen wollte, sondern über Frauen. Denn ich habe Angst. Vor Atomkriegen, Eierstockkrebs und dem neuen Album von Pink, aber noch mehr Angst habe ich vor Frauen. Richtig coolen Frauen. Die Alison Mossharts dieser Welt oder Frauen mit langen Wimpern oder Frauen, bei denen sich Skinny Jeans nicht an den Knien ausbeulen (ehrlich, wie macht ihr das?).<br />
<strong><br />
Zwei Frauen sind Gott, jeder will zwei Frauen</strong></p>
<p>Mit so einer sitze ich jetzt am Tisch, mit dieser karierten Decke. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal mit einer Frau ausgegangen bin und noch weniger weiß ich, wann zwei Frauen im Spiel waren. Zwei Frauen sind Gott, jeder will zwei Frauen, sogar 2 Girls 1 Cup hat zwei Frauen. Nur ich sitze ich hier und bekomme keinen Ton raus.</p>
<p>Das ist doch das von The Blood Arm, sagt Laura und lässt sich einen undefinierbaren Songtitel auf der Zunge zu gehen. Laura ist eine dieser Frauen, die kein Shazam braucht, weil sie alle B-Seiten der Welt auswendig mitsingen kann. Julia sitzt neben ihr und ist die Frau, die all diese B-Seiten benennen und dir sagen kann, wo dieser Remix aufgelegt wird und ob sich der letzte DJ gerne vergammelte Tücher ins Gesicht zieht oder seltsame Videos auf YouTube dreht, um auf sich aufmerksam zu machen. Ich glaube übrigens, dass das der Moment ist, in dem ich mich in sie verliebt habe, aber sicher bin ich mir nicht.<br />
<strong><br />
Taschentücher, Arschtritte, Katzenbilder<br />
</strong><br />
Das ist 365 Tage her. Mindestens. Ich habe 2012 überdurchschnittlich viel geheult, weil ich müde war, der Traum sich gar nicht traumhaft anfühlte und die Fotze aus dem Erdgeschoss eine Fotze ist. Es waren zwei Frauen, die mir Taschentücher reichten, Arschtritte verteilten, Katzenbilder schickten und oder einfach die Kills laut aufdrehten. Wir starten Hand in Hand ins neue Jahr, heute, glitzernd und ich habe mindestens so viel Herzklopfen wie damals, als ich an dem Tisch mit der karierten Decke Platz nahm. Drückt eure Lieblingsmenschen, sie haben es verdient — und habt einen wunderbaren Abend. Happy New Year, ihr Lieben <3</p>
<p> </div> <div class="one_third column-last bbcol">
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</p>
<p> </div><div class="clear"></div>
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		<title>Weihnachtsgeschenke, die wir viel lieber bekommen hätten: Neulant van Exels Floppytable</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Dec 2012 14:45:18 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[neulant van exel]]></category>

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		<description><![CDATA[Weihnachtsgeschenke sind meistens anstrengend und manchmal ein bisschen Nervenachterbahn. Außer die, die wir bekommen. Und plötzlich ist es beinahe egal, ob uns unsere Lieblingsmenschen einen Schokonikolaus, den Lego Star Wars Todesstern oder Ryan Gosling mit einer Modebloggerlichterkette überreichen. Ich bin trotzdem kein Last-Minute-Planungsmädchen, sondern entwickle beim Schenken einen ungesunden Ehrgeiz, der mich durch das Internet treibt und meinem Zeigefinger endlosen Klickmuskelkater verpasst. Ich finde sie, die großen Penisse der Konsumkultur, bereit, jedes andere Präsent in den Schatten zu stellen. Wäre <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2012/12/26/floppytable/"> […]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weihnachtsgeschenke sind meistens anstrengend und manchmal ein bisschen Nervenachterbahn. Außer die, die wir bekommen. Und plötzlich ist es beinahe egal, ob uns unsere Lieblingsmenschen einen Schokonikolaus, den Lego Star Wars Todesstern oder Ryan Gosling mit einer Modebloggerlichterkette überreichen. Ich bin trotzdem kein Last-Minute-Planungsmädchen, sondern entwickle beim Schenken einen ungesunden Ehrgeiz, der mich durch das Internet treibt und meinem Zeigefinger endlosen Klickmuskelkater verpasst. Ich finde sie, die großen Penisse der Konsumkultur, bereit, jedes andere Präsent in den Schatten zu stellen. Wäre da nicht mein Kontostand. Der <a href="http://floppytable.com" target="_blank">Floppytable</a> aus dem Hause <a href="http://www.neulantvanexel.de/" target="_blank">Neulant van Exel</a> wanderte trotz des weihnachtlichen 720 Euro-Angebots nicht mal nebenbei unter die Tanne, klar. Aber er sollte es. Das Berliner Kollektiv bewegt sich im Spannungsfeld zwischen arty Geek-Architektur und feuchter Nerdtraum-Feinarbeit, hantiert mit Stahlplatten und Fingerspitzengefühl, bis Kunstwerke entstehen, die man auch noch benutzen kann. Ich war sofort verliebt, aber so schüchtern, dass ich John vorschickte, um mit Diplom Skulptor Marian über Brutkästen, Laser und die Revolution der Toasterkultur zu sprechen. </p>
<div class="wpcol-one-half" style="width:550px; margin-left:50px; margin-right:30px;">
<p><strong>Hatte einer von euch alleine die geniale Idee zum Diskettentisch und kann es dem anderen jetzt immer vorhalten?</strong></p>
<p>Nöö, wir machen alle Sachen zusammen, unsere Köpfe sind an einer geheimen Stelle zusammengewachsen, einzelne Entscheidungen oder auch Ideen sind uns leider nicht möglich.</p>
<p><strong>Jeder hat ja so seine ganz persönlichen Momente der Inspiration &#8211; irgendwo zwischen Badewanne, Parkbank und Bettdecke. Wann lauft ihr zur Kreativ-Hochform auf?</strong></p>
<p>Meistens ganz unerwartet. Wir legen uns einen Katalog mit Rohideen an und der kommt dann in unseren &#8220;Brutkasten&#8221; im Kopf. Wir versuchen, möglichst nicht mehr dran zu denken, aber verknüpfen alles, was wir sehen, mit dem Katalog und irgendwann, frag mich nicht, wie das funktioniert, kommt dann so eine Idee wie der Floppytable aus den Wolken auf den Tisch gepurzelt, <em>bamm (!)</em> und dann haben wir den Salat und müssen es bauen.<br />
<strong><br />
Jeder Tisch wird &#8220;on demand&#8221; gefertigt und bekommt per Laser eine Nummer verpasst.  Wie funktioniert das überhaupt?</strong></p>
<p>Der Tisch wird aus Stahlplatten, zwischen 3-5 Millimeter dick, ausgelasert, das ist so eine Maschine, die ist ungefähr so groß wie ein Viertel einer Doppelhaushäfte. So ein Strahl ist 0,1 Millimeter dick, der frisst sich dann in unglaublicher Geschwindigkeit durch das Blech und macht haargenau das, was man ihm vorher eingetrichtert hat, eben auf 0,1 Millimeter genau (deshalb können wir die Schuld, wenn&#8217;s nicht passt, nicht auf den Roboter schieben, <em>damn</em>). Dann wird das von einer ähnlich großen Machine verbogen, also &#8220;abgekantet&#8221; und per Hand von fleißigen Helfern zusammengeschweißt — möglichst unsichtbar, was ein bisschen tricky ist, weil sich das Blech bei Hitze verfärbt, also alle Schweißpunkte versteckt werden müssen. Als Letztes wird der Slider montiert, der von einer Gasdruckfeder betrieben wird.
</p>
</div>
<div class="wpcol-one-half wpcol-last" style="font-size:12.5px; line-height:140%; width:270px; margin-right:0px;"><img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/neulant_small.jpg" width="269" title="Weihnachtsgeschenke, die wir viel lieber bekommen hätten: Neulant van Exels Floppytable"><br />
Der Floppytable wird in liebevoller Handarbeit von Axel van Exel und Marian Neulant (mit Lasermaschinen! LASER!) gefertigt, ist 70 Zentimeter breit und <a href="http://floppytable.com/floppytable-specifications.html" target="_blank">hier</a> bestellbar.<br />
</div><div class="wpcol-divider"></div>
<p style="margin-left:32px;"><img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/neulant_1.jpg"  title="Weihnachtsgeschenke, die wir viel lieber bekommen hätten: Neulant van Exels Floppytable " ></p>
<div class="wpcol-one-half" style="width:550px; margin-left:50px; margin-right:30px;">
<p><strong><br />
Schon eine neue Inspiration, die Einrichtungs-Nerds glücklich machen wird?</strong></p>
<p>Wenige Dutzend sind schon im Brutkasten gelandet. Noch ist nicht klar, welche davon der nächste Coup werden wird, denkbar ist ein Toaster in Floppy-Laufwerkoptik, der den Toasts eine Diskettenoptik aufbrennt. Da müssen wir vielleicht mal bei Kickstarter klingeln nächstes Jahr, ihr werdet sehen, was kommt!<br />
<strong><br />
Wir freuen uns, ihr Lieben!</strong>
</p>
</div>
<div class="wpcol-one-half wpcol-last" style="font-size:12.5px; line-height:140%; width:270px; margin-right:0px;">&nbsp;<br />
</div><div class="wpcol-divider"></div>
<p style="margin-left:32px;"><img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/neulant_2.jpg"  title="Weihnachtsgeschenke, die wir viel lieber bekommen hätten: Neulant van Exels Floppytable" ><br />
<img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/neulant_3.jpg"  title="Weihnachtsgeschenke, die wir viel lieber bekommen hätten: Neulant van Exels Floppytable" ><br />
<br/><br/></p>
<div class="feedflare">
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		<title>Entdeckt und ein bisschen verliebt: GIRLS als Tumblr</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Dec 2012 08:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia</dc:creator>
				<category><![CDATA[specials]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn GIRLS-Über-Boho-Wunderkind Lena Dunham und GIFs eins gemeinsam haben, dann, dass sie irgendwie Zukunft und verdammt cool sind, aber keiner so wirklich weiß, was er damit anfangen soll. Immerhin können wir damit schon mal ordentlich Zeit verbringen. Wir scrollen und gucken, auf jeden Fall, auch wenn sich Hannah vor dem Kühlschrank bei ihren Eltern kalte Spaghetti in den Mund stopft, fäusteweise, oder Jessa Dinge sagt wie: &#8220;You know what the weirdest part about having a job is? You have to <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2012/12/18/entdeckt-und-ein-bisschen-verliebt-girls-als-tumblr/"> […]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn GIRLS-Über-Boho-Wunderkind Lena Dunham und GIFs eins gemeinsam haben, dann, dass sie irgendwie Zukunft und verdammt cool sind, aber keiner so wirklich weiß, was er damit anfangen soll. Immerhin können wir damit schon mal ordentlich Zeit verbringen. Wir scrollen und gucken, auf jeden Fall, auch wenn sich Hannah vor dem Kühlschrank bei ihren Eltern kalte Spaghetti in den Mund stopft, fäusteweise, oder Jessa Dinge sagt wie: &#8220;You know what the weirdest part about having a job is? You have to be there everyday, even on the days you don&#8217;t feel like it.&#8221;</p>
<div class="wpcol-one-half" style="width:550px; margin-left:50px; margin-right:30px;">
<p>GIRLS ist kein neues Sex And The City, sondern eher das Bewegtbild-Tagebuch von Carries kleiner, seltsamer Schwester mit dem so viel besseren Musikgeschmack. Neben der doch ziemlich attraktiven Tatsache, dass der Schauplatz der Serie in Brooklyn beheimatet ist, gibt es erstmal wenig Augenschmeichelndes (okay, die Klamotten von Jessa vielleicht). </p>
<p>Sex sieht bei GIRLS genauso seltsam aus wie die Boys, mit dem man ihn hat, es gibt nervige Küchenmomente, falsch verschickte Penisfotos, zu wenig Geld, Praktika bei Durchgeknallten und Parties, die spontan zu Hochzeiten werden. Vor allem aber unendlich viel Liebe zwischen Lieblingsmädchen, mit Peinlichkeitswürfeln und einer Prise Ironie, die Lena Dunham in perfekten Dosen zwischen den Szenen verstreut — als Hauptdarstellerin, Drehbuchautorin und Regisseurin. Echter Körpereinsatz, der weh tut. Ich sehe GIRLS und muss gleichzeitig die Luft anhalten, aufatmen und mein Gesicht abwechselnd zu einer &#8220;Oh ja&#8221;- oder wahlweise einer &#8220;Oh fuck&#8221;-Grimasse verziehen. Das soll Lena Dunham erstmal jemand nachmachen.</p>
<p><strong>&#8220;I&#8217;m a lady, she&#8217;s a lady, you&#8217;re a lady, we&#8217;re the ladies.&#8221;</strong>
</p>
</div>
<div class="wpcol-one-half wpcol-last" style="font-size:12.5px; line-height:140%; width:270px; margin-right:0px;"><object width="276" height="155"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-Xva4_3rSuc?version=3&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/-Xva4_3rSuc?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="276" height="155" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
Ein neuer Schwung GIRLS-Folgen erwartet uns am 13. Januar. Und das wird großartig. Die erste GIRLS-Staffel läuft hierzulande seit dem 17. Oktober auf glitz* und glitz*HD.<br />
</div><div class="wpcol-divider"></div>
<p style="margin-left:32px;"><img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/girls1.jpg"  title="Entdeckt und ein bisschen verliebt: GIRLS" ><br />
<img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/girls2.jpg"  title="Entdeckt und ein bisschen verliebt: GIRLS" ><br />
<img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/girls4.jpg"  title="Entdeckt und ein bisschen verliebt: GIRLS" ></p>
<div class="wpcol-one-half" style="width:550px; margin-left:50px; margin-right:30px;">
<p>
Für den unwahrscheinlichen Fall, dass ihr GIRLS nicht kennen solltet, empfehle ich euch wirklich wärmstes, das Ganze anzugucken. Vielleicht über die Feiertage? Am besten alle vergangenen Episoden und den von Santigold vertonten Trailer für die neue Staffel &#8211; oder mindestens den <a href="http://whatshouldwecallgirls.tumblr.com/" target="_blank">Tumblr</a>, den HBO höchstpersönlich kredenzt hat, um den <a href="http://whatshouldwecallgirls.tumblr.com/" target="_blank">GIRLS-GIFs</a> ein offizielles <a href="http://whatshouldwecallgirls.tumblr.com/" target="_blank">Zuhause</a> zu geben. </p>
<p>Er steckt noch in den Kinderschuhen, bringt uns aber trotzdem dazu, gleich erstmal ein bisschen Zeit ins Scrollen zu investieren. Und dabei heimlich davon zu träumen, bald Jessas Kleiderschrank zu besitzen.</p>
</div>
<div class="wpcol-one-half wpcol-last" style="font-size:12.5px; line-height:140%; width:270px; margin-right:0px;">&nbsp;<br />
</div><div class="wpcol-divider"></div>
<p style="margin-left:32px;"><img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/girls3.jpg"  title="Entdeckt und ein bisschen verliebt: GIRLS" ><br />
<img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/girls6.jpg"  title="Entdeckt und ein bisschen verliebt: GIRLS" ><br />
<img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/girls5.jpg"  title="Entdeckt und ein bisschen verliebt: GIRLS" ></p>
<p><br/><br/></p>
<div class="feedflare">
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		<title>Gwen Stefani ist die einzige Frau, die in den Neunzigern genauso gut aussah wie jetzt – und macht bald Fred Perry hübsch</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 17:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia</dc:creator>
				<category><![CDATA[specials]]></category>
		<category><![CDATA[styles]]></category>
		<category><![CDATA[fred perry]]></category>
		<category><![CDATA[gwen stefani]]></category>
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		<description><![CDATA[Während ich gegen Hüftjeans kämpfte und mir Buffalos herbeisehnte, war Gwen Stefani bereits die schillerne Ikone der rotzigen Stilsicherheit. Die Fuckyeahredlips-Königin kombinierte im Jahrzehnt der Spice Girls Bindis und platinblonde Haarknödel gekonnt mit ihren eindrucksvollen Bauchmuskeln. Oder dunkelrotes Leder zu dunkelroten Lippen, gepaart mit goldenem Bling. Hach Gwen, ehrlich: Ich war neidisch und verliebt zugleich. Inspiriert von Pop-Mutterschiff Madonna und ihren auf Hochglanz polierten Ska-Wurzeln schnappte sich die No Doubt-Frontlady in den frühen Nullerjahren die Neptunes und Linda Perry, um <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2012/12/11/gwen-stefani-no-doubt-x-fred-perry/"> […]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während ich gegen Hüftjeans kämpfte und mir Buffalos herbeisehnte, war Gwen Stefani bereits die schillerne Ikone der rotzigen Stilsicherheit. Die Fuckyeahredlips-Königin kombinierte im Jahrzehnt der Spice Girls Bindis und platinblonde Haarknödel gekonnt mit ihren eindrucksvollen Bauchmuskeln. Oder dunkelrotes Leder zu dunkelroten Lippen, gepaart mit goldenem Bling. Hach Gwen, ehrlich: Ich war neidisch und verliebt zugleich. Inspiriert von Pop-Mutterschiff Madonna und ihren auf Hochglanz polierten Ska-Wurzeln schnappte sich die No Doubt-Frontlady in den frühen Nullerjahren die Neptunes und Linda Perry, um mit<em> Love, Angel, Music, Baby</em> ihre Solokarriere einzuläuten &#8211; und beinahe gleichzeitig Klamotten unter die Leute zu bringen. Erst <a href="http://www.l-a-m-b.com/" target="_blank">L.A.M.B.</a>, dann <a href="http://www.hlfragrance.com/" target="_blank">Harajuku Lovers</a>: Gwens modische Ausflüge wirken, als würden Sporty Spice und ein paar süße Streetstylemädchen aus Tokio gemeinsam einen Chai Latte schlürfen. Das ist okay, aber nicht unbedingt das Textil-Nirvana. </p>
<div class="wpcol-one-half" style="width:550px; margin-left:50px; margin-right:30px;">
<p><strong>Auf den Spuren von Amy: No Doubt X Fred Perry</strong></p>
<p>Für <a href="http://www.fredperry.com" target="_blank">Fred Perry</a> begibt sich Gwen jetzt zusammen mit den No Doubt-Kollegen zurück in die Zukunft &#8211; und das lässt hoffen: Man beruft sich auf das Ska-Flair der Sound-Anfangstage und will gemeinsam mit dem Label-Designteam für die nächste Rockstar-Kollektion sorgen. Damit tritt man immerhin in die Fußstapfen von Amy Winehouse, deren Look schon beinahe verboten gut mit den typischen Silhouetten der britischen Brand harmoniert hat. </p>
<p>Und was bieten uns die frisch vereinen Herrschaften von No Doubt? Im Januar wird laut <a href="http://www.wwd.com/fashion-news/fashion-scoops/no-doubt-about-it-6529486?module=fashion-news--page-1" target="_blank">WWD</a> ein streng limitiertes Slim Fit-Unisex-Shirt zum Vorboten, das detailverliebt die Reggae-Farben aufgreift. Die <em>Anarchy in the UK</em>-Attitude verirrt sich in Form von breiten Karomustern auf einen V-Neck-Pullover, während uns eine Bomberjacke in die Fünfziger zurückversetzen will. Das allerdings erst im Frühling (<a href="http://www.fredperry.us/prereg-nodoubt/" target="_blank">hier</a> darf man schon mal Mäuschen spielen). Zeit genug also, die richtige Farbe (und gerne auch die Bindis. Ernsthaft. Warum trägt eigentlich niemand mehr Bindis?) rauszukramen, um gemeinsam mit Gwen die Wurzeln guter Musik und der Rotlippigkeit zu zelebrieren.
</p>
</div>
<div class="wpcol-one-half wpcol-last" style="font-size:12.5px; line-height:140%; width:270px; margin-right:0px;"><img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/hearts.jpg"><br />
</div><div class="wpcol-divider"></div>
<div class="feedflare">
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		<title>Buchtipp und Bekenntnis in einem: Cool Aussehen</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Dec 2012 13:12:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia</dc:creator>
				<category><![CDATA[stories]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[cool aussehen]]></category>
		<category><![CDATA[mode]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich vierzehn war, ließ sich das Universum ganz einfach in gut, besser und mhm? einteilen: Gut war, wer einen Ärzte-Song auswendig mitsang. Besser alle, die wussten, was WIZO bedeutete. Und mhm? der Rest. Diese Einstellung drückte ich mit einem unfassbar authentischen Parka von New Yorker, Directions und Dreads aus. An einem Ort, der sich so eng anfühlte wie eine Ein-Zimmer-Wohnung, war es leicht, die anwesenden Kühe, Wälder und eine Handvoll Lehrer zu schockieren. Ich trug punkige Klamotten, fühlte mich <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2012/12/04/buchtipp-und-bekenntnis-in-einem-cool-aussehen/"> […]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich vierzehn war, ließ sich das Universum ganz einfach in gut, besser und mhm? einteilen: Gut war, wer einen Ärzte-Song auswendig mitsang. Besser alle, die wussten, was WIZO bedeutete. Und mhm? der Rest. Diese Einstellung drückte ich mit einem unfassbar authentischen Parka <strike>von New Yorker</strike>, Directions und Dreads aus. An einem Ort, der sich so eng anfühlte wie eine Ein-Zimmer-Wohnung, war es leicht, die anwesenden Kühe, Wälder und eine Handvoll Lehrer zu schockieren. Ich trug punkige Klamotten, fühlte mich aber nie echt genug, um wirklich dazuzugehören. Die Coolen, das waren die anderen. Wenn ich mich heute durch alte Fotos klicke, denke ich trotzdem nostalgisch-verliebt an die Kompromisslosigkeit, mit der ich jeden Morgen in den Matheunterricht stolperte. Wahrscheinlich habe ich noch nie so selbstverständlich an meinen Stil geglaubt wie in den Jahren zwischen vierzehn und neunzehn.</p>
<div class="wpcol-one-half" style="width:550px; margin-left:50px; margin-right:30px;">
<p>Dieses Gefühl hat sich Diana Weis geschnappt, um daraus mit einer fabulösen Crew an Autoren und dem <a href="http://shop.jugendkulturen.de/292-cool-aussehen.html" target="_blank">Archiv für Jugendkulturen</a> ein Buch zu machen. Ein Gutes. &#8220;Ich bin anders! Wir sind viele!&#8221;, ist einer der ersten Sätze, der uns auf der <a href="http://www.startnext.de/coolaussehen" target="_blank">Projekt-Seite</a> bei Startnext ins Auge sticht. 2818 Euro wurden vorzeigedigital via Crowdfunding gesammelt, um den Druck und das Layout des Gesamtwerks zu realisieren. <a href="http://shop.jugendkulturen.de/292-cool-aussehen.html">“Cool Aussehen”</a> ist eine Hommage an die stilbildende Kraft der Subkulturen und eine Erfüllung für alle Dorfkids, die immer Teil einer Jugendbewegung (oder wenigstens Kleinstadtmädchen) sein wollten. </p>
<p>“Kind, wie siehst du nur aus?”, prangt da zum Beispiel gleich über dem ersten Kapitel. Danach serviert man uns portionsweise modische Lieblingsthemen, die Look-Statements nicht nur beleuchten, sondern liebevoll auseinandernehmen und zu einem verständlichen Puzzle zusammensetzen möchten. Von der Herausgeberin höchstpersönlich interviewt wurde David von <a href="http://dandydiary.de/" target="_blank">Dandy Diary</a>, der sich zur radikalen Stilkritik äußert. <a href="http://modekoerper.de/" target="_blank">Modekoerper</a>-Autorin Mahret Kupka schreibt über <i>Die Skinny-Jeans als Uniform des Mageren</i> und <a href="http://coolaussehen.de/die-autorinnen-und-autoren/interviews-mit-autorinnen/" target="_blank">verrät</a> auf der <a href="http://coolaussehen.de/die-autorinnen-und-autoren/interviews-mit-autorinnen/" target="_blank">Buch-Website</a>, dass sie selbst früher “eine Mischung aus Skatepunk, Girly und Grunge” verkörpert hat.
</p>
</div>
<div class="wpcol-one-half wpcol-last" style="font-size:12.5px; line-height:140%; width:270px; margin-right:0px;"><object width="269" height="181"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vPO3frIucGU?version=3&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/vPO3frIucGU?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="269" height="181" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<a href="http://shop.jugendkulturen.de/292-cool-aussehen.html" target="_blank">“Cool Aussehen”</a> kostet 36 Euro und ist online<br />
<a href="http://shop.jugendkulturen.de/292-cool-aussehen.html" target="_blank">an dieser Stelle</a> zu haben.</p>
</div><div class="wpcol-divider"></div>
<p><img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/coolaussehen_hair.jpg" title="Buchtipp und Bekenntnis in einem: Cool Aussehen"></p>
<div class="wpcol-one-half" style="width:550px; margin-left:50px; margin-right:30px;">
<p>Mein heimliches Bonbon liefert allerdings <a href="http://www.byte.fm/">ByteFM</a>-Radiomacher Christian Tjaben, der sich Dr. Martens, Fred Perry und Ben Sherman schnappt, um die “narrative Aufladung” von Marken zu beleuchten. Ob sich die Modemädchen-Bestellknopf-Klickfinger im <a href="http://www.kenzo.com/en/" target="_blank">KENZO</a>-Onlineshop also eigentlich nur nach Zärtlichkeit sehnen, finden wir dann wohl beim Lesen heraus &#8211; mit Musik von früher und einer Vorfreude, die wir sonst nur erleben, wenn wir nachts bei <a href="http://www.arte.tv/de" target="_blank">ARTE</a> auf einer guten Stil-Doku hängenbleiben.
</p>
</div>
<div class="wpcol-one-half wpcol-last" style="font-size:12.5px; line-height:140%; width:270px; margin-right:0px;">&nbsp;<br />
</div><div class="wpcol-divider"></div>
<p><br/><br/></p>
<div class="feedflare">
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		<itunes:explicit>no</itunes:explicit><itunes:subtitle>Als ich vierzehn war, ließ sich das Universum ganz einfach in gut, besser und mhm? einteilen: Gut war, wer einen Ärzte-Song auswendig mitsang. Besser alle, die wussten, was WIZO bedeutete. Und mhm? der Rest. Diese Einstellung drückte ich mit einem unfassb</itunes:subtitle><itunes:summary>Als ich vierzehn war, ließ sich das Universum ganz einfach in gut, besser und mhm? einteilen: Gut war, wer einen Ärzte-Song auswendig mitsang. Besser alle, die wussten, was WIZO bedeutete. Und mhm? der Rest. Diese Einstellung drückte ich mit einem unfassbar authentischen Parka von New Yorker, Directions und Dreads aus. An einem Ort, der sich so eng anfühlte wie eine Ein-Zimmer-Wohnung, war es leicht, die anwesenden Kühe, Wälder und eine Handvoll Lehrer zu schockieren. Ich trug punkige Klamotten, fühlte mich […]</itunes:summary><itunes:keywords>stories, buch, cool aussehen, mode</itunes:keywords><feedburner:origLink>http://sexdrugsblognroll.com/2012/12/04/buchtipp-und-bekenntnis-in-einem-cool-aussehen/</feedburner:origLink><enclosure url="http://feedproxy.google.com/~r/sexdrugsblognrollohyeah/~5/PDgiXlczj2k/vPO3frIucGU" length="4323" type="application/x-shockwave-flash" /><feedburner:origEnclosureLink>http://www.youtube.com/v/vPO3frIucGU?version=3&amp;amp;hl=de_DE</feedburner:origEnclosureLink></item>
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		<title>Es ist Montag und wir müssen mehr über Jake Gyllenhaal reden</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2012 11:32:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn der erste Schnee mit dem ersten Advent und einem Hauch Zimtplätzchenduft kollidiert, steigt die Nachfrage nach den verdammten Schmetterlingen im Bauch. Der Dezember hat uns falsche Vorstellungen von Liebe vermittelt. Damit können wir allerdings leben, so lange uns mehr von Jake Gyllenhaal erzählt wird. Ich habe mir durch unzählige wache Seriennächte eine Traummann-Idee gebastelt, die sich irgendwie aus Captain Kirk, auf jeden Fall Harvey Specter und tatsächlich auch ein bisschen Sheldon zusammensetzt. Bei Jake Gyllenhaal bin ich allerdings bereit, <a href="http://sexdrugsblognroll.com/2012/12/03/jake-gyllenhaal/"> […]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn der erste Schnee mit dem ersten Advent und einem Hauch Zimtplätzchenduft kollidiert, steigt die Nachfrage nach den verdammten Schmetterlingen im Bauch. Der Dezember hat uns falsche Vorstellungen von Liebe vermittelt. Damit können wir allerdings leben, so lange uns mehr von Jake Gyllenhaal erzählt wird. Ich habe mir durch unzählige wache Seriennächte eine Traummann-Idee gebastelt, die sich irgendwie aus Captain Kirk, auf jeden Fall Harvey Specter und tatsächlich auch ein bisschen Sheldon zusammensetzt. Bei Jake Gyllenhaal bin ich allerdings bereit, über diese fehlenden Eigenschaften hinwegzusehen. Immerhin reden wir hier von Donnie Darko. Und er trägt auch noch Vollbart, im Moment so etwas wie die Queen Mum unter den Gesichtsbehaarungen. </p>
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<p> Mit dem im Gepäck marschierte er am letzten Freitag in die Londoner BBC Studios und erklärte, dass er eigentlich Koch geworden wäre &#8211; hätte ihn das Universum nicht vor die Kamera geschickt. Aber ohne Maggi, bitteschön. Lieber zieht er romantisch über den Markt, um mit den Zutaten der Saison etwas zu zaubern.</p>
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<p><img src="http://sexdrugsblognroll.com/wordpress/wp-content/uploads/jake-gyllenhaal_2.jpg"  title="Es ist Montag und wir müssen mehr über Jake Gyllenhaal reden" alt="sexdrugsblognroll, jake gyllenhaal, beard, gossip, celebs, men"></p>
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<p> &#8220;I like to go back to the old school, Beastie Boys style with my cooking.&#8221;, führt Jake laut <a href="http://www.justjared.com/2012/12/01/jake-gyllenhaal-if-i-wasnt-acting-id-be-a-cook/" target="_blank">Just Jared</a> aus und katapultiert mich damit direkt in ein Paralleluniversum, in dem wir über einen gentrifizierten Weihnachtsmarkt schlendern, Bio-Zimtstangen kaufen und in unserer gemeinsamen Wohnung eine Art vorweihnachtliches Plätzchen-Adventidyll zelebrieren. Fragt nicht. Muss am Bart liegen.
</p>
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<div class="wpcol-one-half wpcol-last" style="font-size:12.5px; line-height:140%; width:270px; margin-right:0px;">&nbsp;<br />
</div><div class="wpcol-divider"></div>
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