<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" version="2.0">

<channel>
	<title>SEXWORKER NEWS</title>
	
	<link>http://zeitung.sexworker.at</link>
	<description>Sexarbeiter Zeitung für den deutschsprachigen Raum - Pressespiegel - Informationen für Prostituierte</description>
	<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 23:33:58 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7</generator>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/sexworker/HlBt" /><feedburner:info uri="sexworker/hlbt" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><item>
		<title>Schattenbericht Sexworker Verein an die UNO - Februar 2010</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/sexworker/HlBt/~3/7PopCu1iMPo/</link>
		<comments>http://zeitung.sexworker.at/schattenbericht-sexworker-verein-an-die-uno-februar-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 23:33:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Intern]]></category>
<category /><category /><category /><category /><category /><category /><category /><category />
		<guid isPermaLink="false">http://zeitung.sexworker.at/?p=937</guid>
		<description><![CDATA[Gemäß "Übereinkommen gegen Folter und andere grausame und unmenschliche Behandlung oder Strafe" berichten die Staaten regelmäßig dem Ausschuß gegen Folter über die Umsetzung. Österreich hat 2009 einen Bericht abgeliefert, über den der Ausschuß im April/Mai 2010 beraten wird. Die Vereinten Nationen haben NGOs eingeladen, eigene Stellungnahmen (Schattenberichte) dazu abzugeben.

Der Verein Sexworker Forum (ZVR-Zahl 699583522) hat eine Stellungnahme verfasst. In diesem Schattenbericht wird die erniedrigende Behandlung von Frauen im Sexwork durch staatliche Organe kritisiert.



No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">Bericht des Sexworker Vereines an die UNO - Februar 2010</span></div>
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;"><br />
</span></div>
<div style="text-align: center;"><a title="Schattenbericht - CAT 10" href="http://www.sexworker.at/phpBB2/schattenbericht.php" target="_blank"><img title="Image" src="http://www.sexworker.at/Schattenbericht.jpg" border="0" alt="Image" /></a></div>
<p><span style="font-weight: bold;">Gemäß &#8220;Übereinkommen gegen Folter und andere grausame und unmenschliche Behandlung oder Strafe&#8221; berichten die Staaten regelmäßig dem Ausschuß gegen Folter über die Umsetzung. Österreich hat 2009 einen Bericht abgeliefert, über den der Ausschuß im April/Mai 2010 beraten wird. Die Vereinten Nationen haben NGOs eingeladen, eigene Stellungnahmen (Schattenberichte) dazu abzugeben.<br />
<span id="more-937"></span>Der Verein Sexworker Forum (ZVR-Zahl 699583522) hat eine Stellungnahme verfasst. In diesem Schattenbericht wird die erniedrigende Behandlung von Frauen im Sexwork durch staatliche Organe kritisiert.</p>
<p>1.) Obwohl die Regierung sich schwerpunktmäßig mit Asylfragen auseinandergesetzt hat, ignoriert ihr Bericht die Frage, wie sich asylsuchende Frauen ihren Lebensunterhalt sichern / ihren Lebensstandard verbessern können. Dass ihnen als praktisch einzige Einkommensmöglichkeit die Tätigkeit als registrierte Prostituierte bleibt, stellt eine erniedrigende Behandlung dar, erschwert durch die unten dargelegten Zustände bei der Registrierung.</p>
<p>2.) Frauen mit atypischem Sexualverhalten, also neben Sexworkern und ehemaligen Sexworkern z.B. Frauen aus der Swingerszene, sind das Ziel systematischer verdeckter Ermittlungen zur Ausforschung von Wohnungsprostitution, die auch ohne rechtliche Grundlage durchgeführt werden. Die betroffenen Frauen sind dabei sexuellen Übergriffen durch verdeckte Ermittler ausgesetzt, die zumindest den Schweregrad erniedrigender Behandlung annehmen.</p>
<p>3.) In Wien erreichen die Zustände bei der Zwangsuntersuchung von Sexworkern den Schweregrad erniedrigender Behandlung. Die Untersuchungsstelle fungiert als moderner Pranger, wo Sexworker schon beim Betreten und Verlassen der Öffentlichkeit präsentiert werden! Der (nach dem internationalen Stand der Wissenschaft völlig überflüssige) Zwang zur intimen Untersuchung ist nicht nur an sich schon in psychischer Hinsicht belastend, darüber hinaus wird dabei auch auf eine durchaus mögliche Wahrung der Intimsphäre verzichtet, und es gab auch Beschwerden über schmerzhafte körperliche Beeinträchtigung.</p>
<p>4.) Gegen diese Übergriffe gibt es in Österreich keine wirksame Möglichkeit zur Beschwerde, weswegen diese Missstände bereits seit mehreren Jahren zu beobachten sind. Insbesondere die Unabhängigen Verwaltungssenate haben eine Rechtssprechung entwickelt, bei der Beschwerden von vorne herein aus Formalgründen aussichtslos sind. Es gibt im Verwaltungsrecht auch kein ausdrückliches Verbot der Folter oder der Verwertung von Folterergebnissen.</p>
<p>Darüber hinaus hat die Rechtssprechung zur Sittenwidrigkeit der Prostitution zu einem Klima der Stigmatisierung geführt, in dem Übergriffe gegen Sexworker toleriert werden. Überhaupt wird aus dem Bericht der Regierung offenkundig, dass zuwenig Augenmerk auf Formen der psychologischen Folter gelegt werden. Gerade Frauen sind davon betroffen. </span></p>
<p>Der Schattenbericht CAT10 wurde am 17.02.10 an die UNO weiter geleitet!</p>
<div style="text-align: center;"><span style="font-weight: bold;">Nur Rechte können Unrecht verhindern!</span></div>
<p>Mehr Informationen bzw. den Volltext des Schattenberichtes findet Ihr unter <a href="http://www.sexworker.at/phpBB2/schattenbericht.php" target="_blank">http://www.sexworker.at/phpBB2/schattenbericht.php</a></p>
<p>Den Bericht selbst, könnt Ihr unter <a href="http://www.sexworker.at/phpBB2/dload.php?action=download&amp;file_id=54" target="_blank">http://www.sexworker.at/phpBB2/dloa&#8230;.n=download&amp;file_id=54</a> downloaden!</p>
<a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>

<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeitung.sexworker.at/schattenbericht-sexworker-verein-an-die-uno-februar-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://zeitung.sexworker.at/schattenbericht-sexworker-verein-an-die-uno-februar-2010/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Presseaussendung der Organisationen: LEFÖ, maiz, sexworker.at, SXA-Info und der Aids-Hilfe Salzburg</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/sexworker/HlBt/~3/O0mmL_-gLiw/</link>
		<comments>http://zeitung.sexworker.at/presseaussendung-der-organisationen-lefo-maiz-sexworkerat-sxa-info-und-der-aids-hilfe-salzburg/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 00:25:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Intern]]></category>
<category /><category /><category /><category /><category /><category /><category />
		<guid isPermaLink="false">http://zeitung.sexworker.at/?p=929</guid>
		<description><![CDATA[Presseaussendung der Organisationen: LEFÖ, maiz, sexworker.at, SXA-Info und der Aids-Hilfe Salzburg  zum 17/12/2009
Nur Rechte verhindern Unrecht!
Utl.: Selbstorganisation von SexarbeiterInnen und Beratungsstellen fordern das Ende der Kriminalisierung von SexarbeiterInnen
Der 17. Dezember wird weltweit als Tag gegen Gewalt an SexarbeiterInnen begangen. Anlässlich dieses Aktionstages fordern die Selbstorganisation von SexarbeiterInnen und die Fachberatungsstellen in Österreich ein Ende [...]


No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold;">Presseaussendung der Organisationen: LEFÖ, maiz, sexworker.at, SXA-Info und der Aids-Hilfe Salzburg </span> zum 17/12/2009</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Nur Rechte verhindern Unrecht!<br />
Utl.: Selbstorganisation von SexarbeiterInnen und Beratungsstellen fordern das Ende der Kriminalisierung von SexarbeiterInnen</span></p>
<p>Der 17. Dezember wird weltweit als Tag gegen Gewalt an SexarbeiterInnen begangen. Anlässlich dieses Aktionstages fordern die Selbstorganisation von SexarbeiterInnen und die Fachberatungsstellen in Österreich ein Ende der Diskriminierung und gesellschaftlichen Marginalisierung von SexarbeiterInnen.</p>
<p>Gewalt gegen SexarbeiterInnen äußert sich zwar auf der persönlichen Ebene, wird aber vor allem auch auf der strukturellen Ebene verursacht: durch die stigmatisierenden und diskriminierenden gesetzlichen Regelungen zur Ausübung der Prostitution und durch eine restriktive Migrationspolitik.<br />
Sexarbeit ist in Österreich gesetzlich zwar erlaubt und steuerpflichtig, wird aber nach der gültigen Rechtsprechung als sittenwidrig angesehen. SexarbeiterInnen werden Pflichten aufgebürdet, ihre Rechte werden aber ignoriert und durch die gesetzliche Regelung und ihre Umsetzung ständig verletzt. Dazu gehören das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person (Art. 3, AEMR = Allgemeine Erklärung der Menschenrechte), das Recht auf Arbeit, freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen (Art. 23,  Allgemeine Erklärung der Menschenrechte) und das Recht auf gleichen Schutz durch das Gesetz (Art. 7, (Art. 3,  Allgemeine Erklärung der Menschenrechte).<br />
Diese österreichische Doppelmoral ist Ausdruck einer gesellschaftlichen und politischen Diskriminierung von SexarbeiterInnen, die zu lebensgefährdenden Lebens- und Arbeitsbedingungen führt.<br />
<span id="more-929"></span><br />
Die staatliche Kontrolle, Registrierung und Zwangsuntersuchung von SexarbeiterInnen widerspricht der internationalen Menschenrechtsgesetzgebung und schafft eine diskriminierende und schikanöse Realität für SexarbeiterInnen. Willkürliche Kontrollen, Arbeitsverbote, Abschiebungen, Missachtungen des Datenschutzes, Verletzungen der Privatsphäre und beleidigende und herabwürdigende Behandlungen sind Ausdruck dieser gefährlichen Haltung, die den Schutz der Rechte von SexarbeiterInnen vernachlässigt.<br />
<span style="font-weight: bold;"><br />
Die politische Ignoranz ist inakzeptabel. SexarbeiterInnen sind Frauen, Männer und Transgender Personen, denen uneingeschränkt alle Menschenrechte zustehen.</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Nur Rechte verhindern Unrecht.</span></p>
<p>Unterzeichnet von:</p>
<div style="text-align: center;"><img class="aligncenter" style="border: 0pt none;" title="Image" src="http://www.sexworker.at/phpBB2/userpix/243_presseaussendung5_1.jpg" border="0" alt="Image" width="400" height="138" /></div>
<div style="text-align: center;"></div>
<p><span style="font-weight: bold;">Sexworker.at</span><br />
<span style="font-weight: bold;">LEFÖ</span> - Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen<br />
<span style="font-weight: bold;">Maiz</span><br />
<span style="font-weight: bold;">SXA_Info</span>: Information und Beratung für Sexarbeiterinnen und MultiplikatorInnen in der Steiermark<br />
<span style="font-weight: bold;">Aids-Hilfe Salzburg</span></p>
<a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>

<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeitung.sexworker.at/presseaussendung-der-organisationen-lefo-maiz-sexworkerat-sxa-info-und-der-aids-hilfe-salzburg/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://zeitung.sexworker.at/presseaussendung-der-organisationen-lefo-maiz-sexworkerat-sxa-info-und-der-aids-hilfe-salzburg/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Hypovereinsbank Vorstand diskreditiert SexarbeiterInnen</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/sexworker/HlBt/~3/y4si8ML8BLk/</link>
		<comments>http://zeitung.sexworker.at/hypovereinsbank-vorstand-diskreditiert-sexarbeiterinnen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 19:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Intern]]></category>

		<category><![CDATA[Leserbriefe]]></category>

		<category><![CDATA[Report]]></category>
<category /><category /><category /><category /><category /><category />
		<guid isPermaLink="false">http://zeitung.sexworker.at/?p=926</guid>
		<description><![CDATA[Der Vorstandsvorsitzende der Hypovereinsbank Herr Dr. Weimer glänzte am Rande einer Bankertagung mit einer sehr zweifelhaften Äußerung, die unseres Erachtens nicht unwidersprochen bleiben darf. Wir fänden es gut, wenn mehr SexarbeiterInnen auf Diskriminierung unseres Berufsstandes von Personen die in der Öffentlichkeit stehen und Meinungsführer und Multiplikatoren sind, mit öffentlichen Protesten reagieren würden. 
Auf Grund der [...]


No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span id="postmessage_65423">Der Vorstandsvorsitzende der Hypovereinsbank Herr Dr. Weimer glänzte am Rande einer Bankertagung mit einer sehr zweifelhaften Äußerung, die unseres Erachtens nicht unwidersprochen bleiben darf. Wir fänden es gut, wenn mehr SexarbeiterInnen auf Diskriminierung unseres Berufsstandes von Personen die in der Öffentlichkeit stehen und Meinungsführer und Multiplikatoren sind, mit öffentlichen Protesten reagieren würden. </span></h3>
<p>Auf Grund der verbalen Entgleisung des Vorstandvorsitzenden der <strong>Hypovereinsbank, Herrn Dr. Weimer</strong> hat unsere UserIn Hanna (verifizierte SexarbeiterIn) einen offenen Brief verfasst, den wir, das Sexworker Forum, gerne unterstützen möchten:</p>
<p>Hanna H.<br />
&#8230;<br />
&#8230;. Leipzig</p>
<p>offener Brief an:</p>
<p><strong>Hypovereinsbank</strong></p>
<p><strong>Herrn Dr. Theodor Weimer<br />
- Vorsitzender des Vorstandes -</strong><br />
am Tucherpark 14<br />
80538 München</p>
<p>Leipzig, 12.9.09</p>
<p>Sehr geehrter Herr Dr. Weimer,</p>
<p>in der Süddeutschen Zeitung vom 11.9. auf Seite 26 (Arikel: in der Männergruppe) werden Sie mit folgender Äußerung zitiert:</p>
<p>&#8220;Nur Kriminelle und Prostituierte haben ein schlechteres Image als wir&#8221;.</p>
<p>Sollte diese Äußerung von Ihnen tatsächlich gefallen sein, nehmen Sie bitte zur Kenntnis, daß ich als freie, selbstbestimmte und steuerzahlende Sexarbeiterin mich energisch dagegen verwahre, auf diese Art mit Kriminellen in einen Topf geworfen zu werden. Über die moralischen Qualitäten von Bankvorständen will ich mich hier nicht auslassen, gebe aber zu bedenken, daß der Freieranteil in den von Männern dominierten Vorstandsetagen der Großbanken sicher nicht geringer ist als im Durchschnitt der Bevölkerung, so daß sich obendrein auch noch der Eindruck von Doppelmoral und Heuchelei ergibt.</p>
<p>Leider tragen Sie mit solchen unbedachten und beleidigenden Äußerungen dazu bei, das immer noch in der Gesellschaft vorhandene schlechte Image unseres, übrigens seit 2002 rechtlich anerkannten Berufs unnötig zu zementieren. Als langjährige Kundin der Hypovereinsbank nehmen Sie bitte zur Kenntnis daß ich nicht zuletzt aufgrund dieser Äußerung mein Geschäftskonto zur Konkurrenz verlagern und andere SexarbeiterInnen davon in Kenntnis setzen werde, es sei denn Sie entschuldigen sich oder dementieren diese Äußerung.</p>
<p>mit freundlichen Grüßen</p>
<p>(gez. Hanna H.)</p>
<p>Wir, die Gemeinde von sexworker.at schließen uns vollinhaltlich an die im offenen Brief an den <strong>Vorstand der Hypovereinsbank</strong> zum Ausdruck gebrachte Meinung von Hanna H. an!</p>
<p>Die Diskussion zum Thema: http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=5213</p>
<a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>

<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeitung.sexworker.at/hypovereinsbank-vorstand-diskreditiert-sexarbeiterinnen/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://zeitung.sexworker.at/hypovereinsbank-vorstand-diskreditiert-sexarbeiterinnen/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>bcg2009 - Blogger Conference Germany</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/sexworker/HlBt/~3/xWMyaGi12Rc/</link>
		<comments>http://zeitung.sexworker.at/bcg2009-blogger-conference-germany/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 10:28:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Intern]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichten International]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichten National]]></category>

		<category><![CDATA[Report]]></category>
<category /><category /><category />
		<guid isPermaLink="false">http://zeitung.sexworker.at/?p=924</guid>
		<description><![CDATA[Sexworker dürfen nur eingeschränkt passiv teilnehmen auf der Blogger Conference Germany bcg2009.de in Berlin. Bloggende Sexworker, internetvernetzte Prostituierte und Sexwork-Aktivisten sind auf der Blogger Conference Germany bcg2009.de nicht als sichtbar verlinkter Blog und Website erwünscht. Sie werden gegenüber anderen politischen Internetkommentatoren und Bloggern sonderbehandelt, benachteiligt bzw. wegzensiert.


Die Veranstalter der Bloger Konferenz Berlin bcg2009.de fürchten bei Gleichbehandlung der politisch aktiven Sexworker und Nennung ihrer Internet-Domain vom deutschsprachigen transnationalen Sexworker Forum www.sexworker.at unbekannte Konsequenzen und weigern sich deswegen die Webseite, Blogs und Diskussionsstränge der Sexworker zu nennen auf der Webseite der teilnehmenden Blogs der Berliner Blogger Konferenz. Stattdessen entscheidet man sich eigenmächtig und ohne vorherige Rückfrage hier dazu ganz anders als bei den anderen Bloggs den Namen des Sexarbeiters im Internet zu veröffentlichen.


Im Netzwerk der für Freiheitsrechte und gegen Internetzensur streitenden Blogger werden die internetbasierten Selbstbezeugungen der Sexworker, die mit Hilfe der neuen Technologien für ihre Würde, Menschenrechte und die gleichberechtigte, sichere Berufsausübung eintreten, nicht anerkannt und gleichberechtigt eingebunden. Die politischen Bürgerrechte von SexarbeiterInnen im speziellen, scheinen andere zu sein, als die von Bürgern die allgemein gegen Medien-Zensur, Wirtschaftsmonopolpolitik und Elitenherrschaft anzukämpfen versuchen.


No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span ondblclick="AJAXTitleEdit(63268, 1);"><span id="topiclink_63268"><strong><span style="font-size: medium;">bcg2009 - Blogger Conference Germany</span></strong> - </span></span><span id="postmessage_63268"><span style="font-weight: bold;">Sexworker dürfen nur eingeschränkt passiv teilnehmen auf der Blogger Conference Germany bcg2009.de in Berlin.</p>
<p>Bloggende Sexworker, internetvernetzte Prostituierte und Sexwork-Aktivisten sind auf der Blogger Conference Germany bcg2009.de nicht als sichtbar verlinkter Blog und Website erwünscht. Sie werden gegenüber anderen politischen Internetkommentatoren und Bloggern sonderbehandelt, benachteiligt bzw. wegzensiert.</span></p>
<p>Die Veranstalter der <strong>Blogger Konferenz Berlin bcg2009</strong>.de fürchten bei Gleichbehandlung der politisch aktiven Sexworker und Nennung ihrer Internet-Domain vom deutschsprachigen transnationalen Sexworker Forum <a href="http://www.sexworker.at/" target="_blank">www.sexworker.at</a> unbekannte Konsequenzen und weigern sich deswegen die Webseite, Blogs und Diskussionsstränge der Sexworker zu nennen auf der <a class="postlink" href="http://www.sexworker.at/phpBB2/rlink/rlink.php?url=http://bcg2009.de/teilnehmer.html" target="_blank">Webseite der teilnehmenden Blogs</a> der <strong>Berliner Blogger Konferenz.</strong> Stattdessen entscheidet man sich eigenmächtig und ohne vorherige Rückfrage hier dazu ganz anders als bei den anderen Bloggs den Namen des Sexarbeiters im Internet zu veröffentlichen.</p>
<p>Im Netzwerk der für Freiheitsrechte und gegen Internetzensur streitenden Blogger werden die internetbasierten Selbstbezeugungen der Sexworker, die mit Hilfe der neuen Technologien für ihre Würde, Menschenrechte und die gleichberechtigte, sichere Berufsausübung eintreten, nicht anerkannt und gleichberechtigt eingebunden. Die politischen Bürgerrechte von SexarbeiterInnen im speziellen, scheinen andere zu sein, als die von Bürgern die allgemein gegen Medien-Zensur, Wirtschaftsmonopolpolitik und Elitenherrschaft anzukämpfen versuchen.</p>
<p><span id="more-924"></span><br />
Die Computer-Nerds, Internet-Programmierer und Medien-Aktivisten des digitalen Zeitalters hegen diffuse Berührungsängste zu ihren Schwestern und Brüdern im &#8216;ältesten&#8217; Gewerbe. Ihre Bemühungen sich mit Internet-Anwendungen für die Anerkennung gleicher Bürgerrechte und nichtkriminalisierter Berufsausübung einsetzen und gegen hegemoniale Falschdarstellungen in Öffentlichkeit und Massenmedien, ihre oft tabuisierte, ungehörte eigene Sichtweise mitzuteilen werden vom Veranstalter der Blogger Konferenz Berlin im Vorfeld ersteinmal ausgeblendet.</p>
<p>Der Weg zu einer digitalen Avantgarde scheint noch weit. Bisher scheint man lieber selektiv und distanziert statt gemeinsam für Demokratie und Freiheit einzutreten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;"><br />
</span><a href="http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=2849" target="_blank"></a></span></p>
<p><span id="postmessage_63268"><span style="font-weight: bold;">Medienkongress Blogger Conference Germany bcg 2009 in Berlin</p>
<p>Am 14./15. November tagt die &#8220;Digitale Avantgarde&#8221; in der Hauptstadt und ihr Motto lautet: &#8220;Unabhängige Medien vernetzen und informieren. Gemeinsam für Demokratie und Freiheit&#8221;</span></p>
<p>Nachdem in den letzten Jahren durch die gängigen Medienmonopole in Deutschland schon fast so etwas wie ein Abgesang auf das Internet ausgerufen worden war, brach sich nun in 2009 letztlich auch in der Berliner Republik die Entwicklung des Weltinformationsnetzes mit aller Wucht Bahn. Gesellschaftliche, kulturelle, wirtschaftliche und nicht zuletzt politische Entwicklungen sind gegen das Internet nicht mehr denkbar, ohne das Internet von bemerkenswerter Trägheit und bekommen andererseits mit den verschiedenen Informations-, Kommunikations- und Handelsplattformen des Weltnetzes eine immer stärker werdende Dynamik. Alte Eliten brechen weg, die Karten werden neu verteilt, eine neue Gründerzeit im Cyberspace ist im vollen Gange, Wettbewerbe ohne vorher organisierten Ausgang machen die Wirtschaft spannender denn je und die Menschen haben endlich kostenlosen Zugang zu Information und Bildung.</p>
<p>Demgegenüber steht die Panik der Versager aus den alten Oligarchien des 20.Jahrhunderts. Konzerne, Banken, gelenkte Erfolge gegen jedes Gesetz von Angebot und Nachfrage, künstlich erschaffene Probleme, Krisen und Fantome zur Einschüchterung der Bevölkerung, die Banalisierung des Menschen und der Ausverkauf seiner Würde, Hierarchie und Alltag als Käfig der Gewohnheitsgesellschaft, das alles bleibt zurück in der Alten Welt und ihren Kreisen, während sich eine neue Generation von Informationsnetzwerken, Zeitungen, Portalen und Blogs, Seiten von Musikern und Filmemachern, bis hin zu einer völlig TV- und Radiolandschaft aufstellt.</p>
<p>Befreit vom Zwang zu riesiger Infrastruktur und Sklaverei für &#8220;Manager&#8221;, &#8220;Produzenten&#8221; oder &#8220;Investoren&#8221; können heute Autoren, Journalisten, Blogger, Künstler und Gewerbetreibende ihre Medien selbst erstellen, um mit eigener Arbeit, Produktionen und Kreativität zu informieren, zu inspirieren und nicht zuletzt Handel zu treiben. Zwischenhändler und Wegelagerer, wie die Medien-, Film-, und Musik-&#8221;Industrie&#8221;, werden überflüssig.<br />
Die ehemaligen &#8220;Endverbraucher&#8221; dagegen, die Staatsbürger, sie werden zu aktiven Teilnehmern der Informationsgesellschaft und Wissensdemokratie.</p>
<p>Am 14./15.November nun greift die <strong>bcg Blogger Conference Germany 2009</strong> all diese Entwicklungen auf und bildet eine neue Melange. Autoren und Journalisten, Gewerbetreibende und Wissenschaftler, Programmierer und Bürgerrechtler, Web-Spezialisten und Kunstproletarier, werden sich hier zusammen mit Finanz- und Wirtschaftsexperten, Bloggern und Nerds als Multiplikatoren im gemeinsamen Weltinformationsnetzwerk über Präsenz, Arbeitsflächen und Chancen der neuen Handelszonen im Internet mit dem Produktionsmittel Computer austauschen.</p>
<p>Dabei ist das Ziel die Vernetzung der unabhängigen, nicht Konzern- oder Monopol-gesteuerten Informationswelt zu verbessern, die verfassungsmässigen Rechte der Online-Presse gegen staatlichen Zugriff zu verteidigen, eigene Einflussbereiche und Wirkungsfelder als zunehmend wichtiger Faktor am Gerichtshof der Öffentlichen Meinung auszudehnen, neue Kontakte zu knüpfen und nicht zuletzt Möglichkeiten im boomenden Werbemarktplatz des Internets auszuloten.</p>
<p><a class="postlink" href="http://www.sexworker.at/phpBB2/rlink/rlink.php?url=http://bcg2009.de/referenten.html" target="_blank">Hochkarätige Referenten</a> werden ihre Recherchen, Erfahrungen und Einschätzungen weitergeben. Dazu zählen die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und (finanz-)politischen Krise der &#8220;alten&#8221; Welt im 21. Jahrhundert weltweit und im speziellen in Europa und der Berliner Republik, Umbrüche der Weltwirtschaft und im Geldsystem, Copyright und Urheberrecht, Ethik und Gesellschaft, Zukunft und Struktur des Internets und diesbezüglich nicht zuletzt der von Regierungsbehörden systemisch betriebene Aufbau des &#8220;Digitalen Polizeistaats&#8221; (die us-amerikanischen digitalen Bürgerrechtler &#8220;Crypto Hippie&#8221;) als Massnahmen der Bevölkerungskontrolle in Zeiten eines abzusehenden postindustriellen Niedergangs bisheriger Wirtschaftsstrukturen.</p>
<p>Teilnehmer- und Besucherzahl sind limitiert, bitte frühzeitig anmelden.</p>
<p>Soweit die vollmundige revolutionäre Pressemitteilung der Veranstalter</p>
<p><a href="http://www.bcg2009.de/" target="_blank">www.bcg2009.de</a></span></p>
<p><span id="postmessage_63268"><span style="font-weight: bold;">Themen zum Weiterlesen</span></p>
<p>Sexwork und Menschenrechte:<br />
<a href="http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=3754" target="_blank">http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=3754</a><br />
Medienkompetenz Sexwork:<br />
<a href="http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=943" target="_blank">http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=943</a><br />
Sexwork in Zeiten des Internets:<br />
<a href="http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=780" target="_blank">http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=780</a></p>
<p>Brief an die deutsche Kanzlerin wg fairer Debatte:<br />
<a href="http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=4869" target="_blank">http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=4869</a><br />
Sexworkerprotest gegen EU-Papier war erfolgreich:<br />
<a href="http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=2849" target="_blank">http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=2849</a></span></p>
<a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>

<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeitung.sexworker.at/bcg2009-blogger-conference-germany/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://zeitung.sexworker.at/bcg2009-blogger-conference-germany/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Fellbach ist überall - Diskussion zum PussyClub</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/sexworker/HlBt/~3/17JZGi24hME/</link>
		<comments>http://zeitung.sexworker.at/fellbach-ist-uberall-diskussion-zum-pussyclub/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 13:57:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Intern]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichten Lokal]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichten National]]></category>

		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
<category /><category /><category /><category /><category /><category /><category /><category /><category /><category /><category />
		<guid isPermaLink="false">http://zeitung.sexworker.at/?p=917</guid>
		<description><![CDATA[In der großen Anzeige, die wir von Dona Carmen im Juli zusammen mit Frauen aus den Flatrate-Bordellen in FR und Süddeutsche Zeitung geschaltet haben, haben wir eine öffentliche Podiumsdiskussion zur Auseinandersetzung um Flatrate-Bordelle angekündigt. Trotz der inzwischen erfolgten Ereignisse halten wir an diesem Plan fest. Wegen der Schließung des Pussyclubs in Fellbach, der Inhaftierung der Betreiber/in und der Vertreibung der dort tätigen Frauen ist unser ursprüngliches Konzept, eine öffentliche Podiumsdiskussion in diesem Bordell, jedoch nicht zu verwirklichen. Hinzu kommt, dass alle eingeladenen Flatrate-Gegner den Schwanz eingezogen haben und eine Teilnahme an der Podiumsdiskussion mit Prostituierten rundweg abgelehnt haben. Welch ein Armutszeugnis! Das wird uns aber nicht entmutigen. 


No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="postmessage_64764"><span style="font-weight: bold;"> &#8220;Fellbach ist Überall&#8221;</span></p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
liebe Freundinnen und Mistreiter,</p>
<p>hiermit laden wir Sie / Dich herzlich ein zur Teilnahme an der nachfolgend angekündigten Veranstaltung, die Dona Carmen e.V. am 7. September in Stuttgart organisiert.</p>
<p>In der großen <a class="postlink" href="http://www.sexworker.at/phpBB2/rlink/rlink.php?url=http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=61550#61550" target="_blank">Anzeige</a>, die wir von Dona Carmen im Juli zusammen mit Frauen aus den Flatrate-Bordellen in FR und Süddeutsche Zeitung geschaltet haben, haben wir eine öffentliche Podiumsdiskussion zur Auseinandersetzung um Flatrate-Bordelle angekündigt. Trotz der inzwischen erfolgten Ereignisse halten wir an diesem Plan fest. Wegen der Schließung des Pussyclubs in Fellbach, der Inhaftierung der Betreiber/in und der Vertreibung der dort tätigen Frauen ist unser ursprüngliches Konzept, eine öffentliche Podiumsdiskussion in diesem Bordell, jedoch nicht zu verwirklichen. Hinzu kommt, dass alle eingeladenen <span style="font-weight: bold;">Flatrate-Gegner den Schwanz eingezogen haben und eine Teilnahme an der Podiumsdiskussion mit Prostituierten rundweg abgelehnt haben.</span> Welch ein Armutszeugnis! Das wird uns aber nicht entmutigen.</p>
<p>Die Podiumsdiskussion wird jetzt ersatzweise am Montag, 7. September, 19 Uhr, im DGB-Haus Stuttgart stattfinden Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen und würden uns über eine rege und lebhafte Debatte zu allen mit dem Thema zusammenhängenden Fragen freuen.</p>
<p>Wir bitten Dich/Sie um Unterstützung bei der Bekanntmachung dieser Veranstaltung durch Weitersenden dieser Mail an Interessierte, durch Aufnahme auf Websites etc. Gleichzeitig bitten wir alle um Spenden, da wir mit der Organisation dieser Veranstaltung viele Unkosten auf uns nehmen:</p>
<p>Doña Carmen e.V., Konto 466 166; BLZ 50050201; Frankfurter Sparkasse 1822</p>
<p>Nachfolgend die Ankündigung der Veranstaltung, die in dieser Woche auch in einer Stuttgarter Zeitung erscheinen soll sowie die Pressemitteilung, die wir herausgegeben haben. Bei Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.</p>
<p>Das Team von Dona Carmen</p>
<p><span style="font-weight: bold;">„Fellbach ist überall“</p>
<p>Kritische Zwischenbilanz zum Streit um Flatrate-Bordelle<br />
<span id="more-917"></span><br />
Podiumsdiskussion im DGB-Haus Stuttgart<br />
am Montag, 7. September 2009, 19 Uhr</span></p>
<p>Palm, Rech und Goll wollen nicht kommen. Wir diskutieren trotzdem:</p>
<p>Prof. Monika Frommel, Kriminologisches Institut / Universität Kiel<br />
Juanita Henning, Sprecherin Prostituiertenorganisation Doña Carmen e.V.<br />
Emilija Mitrovic, Prostitutionsexpertin der Gewerkschaft ver.di<br />
Philipp Thiée, Jurist und <a class="postlink" href="http://www.sexworker.at/phpBB2/rlink/rlink.php?url=http://sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=35622#35622" target="_blank">Buchautor zum Thema ‚Kontrolle des Sexmarktes’</a><br />
Moderation: Rüdiger Kamm, ehem. Richter am Bundessozialgericht</p>
<p>Interessierte sind zur Diskussion herzlich eingeladen!</p>
<p>V.i.S.d.P.: Doña Carmen e.V., Elbestraße 41, 60329 Frankfurt - Tel / Fax 069 / 7675 2880; Email: <a href="mailto:donacarmen@t-online.de">donacarmen@t-online.de</a>; Web: <a href="http://www.donacarmen.de/" target="_blank">www.donacarmen.de<img id="snap_com_shot_link_icon" class="snap_preview_icon" style="border: 0pt none; margin: 0pt ! important; padding: 1px 0pt 0pt; max-height: 2000px; max-width: 2000px; min-width: 0px; min-height: 0px; font-style: normal; font-weight: normal; font-family: &quot;trebuchet ms&quot;,arial,helvetica,sans-serif; float: none; position: static; left: auto; top: auto; line-height: normal; background-image: url(http://i.ixnp.com/images/v6.6/theme/linen/palette.gif); background-color: transparent; visibility: visible; width: 14px; height: 12px; background-position: -943px 0pt; background-repeat: no-repeat; text-decoration: none; vertical-align: top; display: inline;" src="http://i.ixnp.com/images/v6.6/t.gif" alt="" /></a><br />
Spenden bitte an: Doña Carmen e.V., Konto 466 166; BLZ 50050201; Frankfurter Sparkasse 1822</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Pressemitteilung</p>
<p>„Fellbach ist überall“</span></p>
<p>Am 21. Juli veröffentlichten die Prostituiertenorganisation Doña Carmen e.V. und Frauen des Flatrate-Bordells Pussyclub in Fellbach eine bundesweit beachtete Anzeige, mit der sie dem schwäbischen Kesseltreiben gegen Prostituierte jener Einrichtungen Einhalt gebieten wollten und die Flatrate-Gegner - darunter OB Christoph Palm (Fellbach), die baden-württembergischen Minister Heribert Rech und Ulrich Goll sowie Vertreter der katholischen Kirche zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion einluden.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Sämtliche eingeladenen Flatrate-Gegner schlugen die Teilnahme an dieser öffentlichen Debatte aus. Diese herablassende Missachtung gegenüber den Frauen in der Prostitution zeigt, wie wenig weit wir mit einer gesellschaftlichen Anerkennung von Prostitution hierzulande gekommen sind. Als wäre dieses Armutszeugnis nicht genug, überzog man am 26. Juli die Flatrate-Etablissements unter fadenscheinigen Vorwänden mit einer bundesweiten Großrazzia. Im Namen der „Menschenwürde“ wurden die Arbeitsplätze der Frauen vernichtet, diese obdachlos gemacht und viele von ihnen aus dem Land vertrieben.</span></p>
<p>Mit der Unterstützung von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble wollen die Kreuzzügler gegen Flatrate-Sex nunmehr gegen weitere 40 bis 50 Etablissements dieser Art in der Bundesrepublik mobil machen: ein Testlauf für die <span style="font-weight: bold;">Unterminierung des Prostitutionsgesetzes durch Ausweitung repressiver Überwachung – fortan geplant im Kontext des <a class="postlink" href="http://www.sexworker.at/phpBB2/rlink/rlink.php?url=http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=4403" target="_blank">Gewerberechts</a>.</span></p>
<p>Der Arroganz der Mächtigen begegnen wir mit der bescheidenen Macht der Argumente. Wir ziehen eine kritische Zwischenbilanz zur Auseinandersetzung um Flatrate-Bordelle, die darin wirkenden Interessen und Ziele der Beteiligten auf beiden Seiten.</p>
<p>Doña Carmen e.V. läd ein zur öffentlichen Podiumsdiskussion „Flatrate-Bordelle und die Folgen“ am 7. September, 19 Uhr, im DGB-Haus Stuttgart mit Prof. Monika Frommel (Kriminologisches Institut / Universität Kiel), Juanita Henning, Sprecherin der Prostituiertenorganisation Doña Carmen e.V., Emilija Mitrovic, Prostitutionsexpertin der Gewerkschaft ver.di, Philipp Thiée, Jurist und Buchautor zum Thema ‚Kontrolle des Sexmarktes’. Die Moderation übernimmt Rüdiger Kamm, ehemaliger Richter am Bundessozialgericht Kassel. </span></p>
<a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>

<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeitung.sexworker.at/fellbach-ist-uberall-diskussion-zum-pussyclub/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://zeitung.sexworker.at/fellbach-ist-uberall-diskussion-zum-pussyclub/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Stoppt die Gewalt gegen Sexarbeiterinnen</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/sexworker/HlBt/~3/QdP5-OWZpHg/</link>
		<comments>http://zeitung.sexworker.at/stoppt-die-gewalt-gegen-sexarbeiterinnen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 13:42:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nachrichten Lokal]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichten National]]></category>

		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeitung.sexworker.at/?p=914</guid>
		<description><![CDATA[4. September 2009,
Kundgebung in Berlin-Schöneberg
Stoppt die Gewalt gegen Sex-Arbeiterinnen
in der Frobenstraße
Wir versammeln uns am
4. September 2009, um 1800 Uhr,
an der Froben-/ Ecke Bülowstraße,
um zu zeigen, dass dem nicht so ist! Die Trans*-Frauen in der Frobenstraße sind unsere Schwestern, Freundinnen, Nachbarinnen oder Kolleginnen ? die Trans*-Frauen in der Frobenstraße sind zum Teil wir selbst!
In der Nacht [...]


No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="postmessage_64760"><span style="font-weight: bold;">4. September 2009,<br />
Kundgebung in Berlin-Schöneberg</span></span></p>
<p>Stoppt die Gewalt gegen Sex-Arbeiterinnen<br />
in der Frobenstraße</p>
<p>Wir versammeln uns am<br />
4. September 2009, um 1800 Uhr,<br />
an der Froben-/ Ecke Bülowstraße,</p>
<p>um zu zeigen, dass dem nicht so ist! Die Trans*-Frauen in der Frobenstraße sind unsere Schwestern, Freundinnen, Nachbarinnen oder Kolleginnen ? die Trans*-Frauen in der Frobenstraße sind zum Teil wir selbst!</p>
<p>In der Nacht vom 5. auf den 6. August 2009, also vor ziemlich genau einem Monat, ist an der Ecke Froben- und Bülowstraße kurz vor Mitternacht <span style="font-weight: bold;">eine Sexarbeiterin durch einen Messer-Angriff so schwer verletzt</span> worden, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Bereits einige Tage zuvor hatte eine zahlenmäßig große Gruppe junger Männer aus der Nachbarschaft begonnen, die Frauen zu beleidigen und mit Eisenstangen, Baseballschlägern, Flaschen und anderen Gegenständen zu bedrohen. Seitdem wurden weitere Menschen leicht, zum Teil aber auch sehr schwer verletzt.</p>
<p>Zum Alltag in der Frobenstraße gehören insbesondere die <span style="font-weight: bold;">Erfahrungen von Trans*-Frauen, die beinahe jede Nacht angepöbelt und körperlich angegangen werden</span>. Einerseits gelten sie Freiern als «exotisch» und so mancher nimmt lange Wege auf sich, um zur Frobenstraße zu gelangen. Andererseits sind sie aber immer auch vermeintlich leichte Opfer, die aufgrund <span style="font-weight: bold;">transphober Gewalt</span> durchaus gesellschaftliche Solidarität erwarten können. Ihre grundlegenden (Menschen-) Rechte, z.B. auf körperliche Unversehrtheit, werden durch solche gewalttätigen Übergriffe und alltägliche Anfeindungen massiv verletzt, häufig haben sie es aufgrund ihrer <span style="text-decoration: underline;">Mehrfachidentität als Sexarbeiterin und Trans*-Frau und gegebenenfalls Migrantin</span> schwerer als andere Sexarbeiterinnen.</p>
<p>So lange es den Straßenstrich rund um die Kurfürstenstraße gibt, so lange gibt es sicher auch schon die Beschwerden der Anwohner und Anwohnerinnen. Sie ärgern sich über benutztes Spritzbesteck und gebrauchte Kondome, die sie tagsüber finden, und über den Lärm und ein überdurchschnittliches Verkehrsaufkommen in der Nacht. Wenn sich aber eine Gruppe junger Männer zusammenschließt und sich bewaffnet über einzelne Frauen hermacht und sie schwer verletzt, hat das mit einem berechtigten Anliegen nichts mehr zu tun! Wir bitten Sie als Anwohnerinnen und Anwohner, mit Verantwortung dafür zu übernehmen, dass im Kiez nicht Selbstjustiz um sich greift.</p>
<p>Wir rufen alle Anwohnerinnen und Anwohner, Aktiven im Kiez und alle engagierten Menschen dazu auf, sich an der Kundgebung zu beteiligen!</p>
<p>Dieser Aufruf wird getragen von:</p>
<p><span id="more-914"></span></p>
<p>GLADT e.V.<br />
<a href="http://www.gladt.de/" target="_blank">www.GLADT.de<img id="snap_com_shot_link_icon" class="snap_preview_icon" style="border: 0pt none; margin: 0pt ! important; padding: 1px 0pt 0pt; max-height: 2000px; max-width: 2000px; min-width: 0px; min-height: 0px; font-style: normal; font-weight: normal; font-family: &quot;trebuchet ms&quot;,arial,helvetica,sans-serif; float: none; position: static; left: auto; top: auto; line-height: normal; background-image: url(http://i.ixnp.com/images/v6.6/theme/linen/palette.gif); background-color: transparent; visibility: visible; width: 14px; height: 12px; background-position: -943px 0pt; background-repeat: no-repeat; text-decoration: none; vertical-align: top; display: inline;" src="http://i.ixnp.com/images/v6.6/t.gif" alt="" /></a></p>
<p>Hydra<br />
<a href="http://www.hydra-ev.org/" target="_blank">www.hydra-ev.org<img id="snap_com_shot_link_icon" class="snap_preview_icon" style="border: 0pt none; margin: 0pt ! important; padding: 1px 0pt 0pt; max-height: 2000px; max-width: 2000px; min-width: 0px; min-height: 0px; font-style: normal; font-weight: normal; font-family: &quot;trebuchet ms&quot;,arial,helvetica,sans-serif; float: none; position: static; left: auto; top: auto; line-height: normal; background-image: url(http://i.ixnp.com/images/v6.6/theme/linen/palette.gif); background-color: transparent; visibility: visible; width: 14px; height: 12px; background-position: -943px 0pt; background-repeat: no-repeat; text-decoration: none; vertical-align: top; display: inline;" src="http://i.ixnp.com/images/v6.6/t.gif" alt="" /></a></p>
<p>Subway<br />
<a href="http://www.subway-berlin.de/" target="_blank">www.Subway-Berlin.de<img id="snap_com_shot_link_icon" class="snap_preview_icon" style="border: 0pt none; margin: 0pt ! important; padding: 1px 0pt 0pt; max-height: 2000px; max-width: 2000px; min-width: 0px; min-height: 0px; font-style: normal; font-weight: normal; font-family: &quot;trebuchet ms&quot;,arial,helvetica,sans-serif; float: none; position: static; left: auto; top: auto; line-height: normal; background-image: url(http://i.ixnp.com/images/v6.6/theme/linen/palette.gif); background-color: transparent; visibility: visible; width: 14px; height: 12px; background-position: -943px 0pt; background-repeat: no-repeat; text-decoration: none; vertical-align: top; display: inline;" src="http://i.ixnp.com/images/v6.6/t.gif" alt="" /></a></p>
<p>Treberhilfe Berlin</p>
<p><span id="postmessage_64760"><a href="http://www.treberhilfe.de/" target="_blank">www.treberhilfe.de<img id="snap_com_shot_link_icon" class="snap_preview_icon" style="border: 0pt none; margin: 0pt ! important; padding: 1px 0pt 0pt; max-height: 2000px; max-width: 2000px; min-width: 0px; min-height: 0px; font-style: normal; font-weight: normal; font-family: &quot;trebuchet ms&quot;,arial,helvetica,sans-serif; float: none; position: static; left: auto; top: auto; line-height: normal; background-image: url(http://i.ixnp.com/images/v6.6/theme/linen/palette.gif); background-color: transparent; visibility: visible; width: 14px; height: 12px; background-position: -943px 0pt; background-repeat: no-repeat; text-decoration: none; vertical-align: top; display: inline;" src="http://i.ixnp.com/images/v6.6/t.gif" alt="" /></a></span></p>
<p>TrIQ e.V.<br />
<a href="http://www.transinterqueer.de/" target="_blank">www.TransInterQueer.de</a></p>
<p>Und unterstützt vom <a title="Forum von und für Profis aus der Sexarbeit" href="http://www.sexworker.at">Sexworker Forum</a></p>
No Tags

<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeitung.sexworker.at/stoppt-die-gewalt-gegen-sexarbeiterinnen/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://zeitung.sexworker.at/stoppt-die-gewalt-gegen-sexarbeiterinnen/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Prostitution - Dienstleistung ohne Rechte</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/sexworker/HlBt/~3/rRv1hLtwiOs/</link>
		<comments>http://zeitung.sexworker.at/prostitution-dienstleistung-ohne-rechte/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 01:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zwerg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Intern]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichten International]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichten Lokal]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichten National]]></category>

		<category><![CDATA[TV - Film]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeitung.sexworker.at/?p=911</guid>
		<description><![CDATA[Prostitution - Dienstleistung ohne Rechte. Beratungsstellen und auch die Plattform für SexarbeiterInnen sexworker.at stellen klar wo die Problematik der Sexarbeit liegt. Prostitution = Viele Pflichten keine Rechte


No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Sexarbeit ist in Österreich so geregelt, dass sich Prostituierte nur entwürdigt vorkommen können, beklagen ExpertInnen - Der Gesetzgeber drückt sich vor Maßnahmen</h2>
<p>In Österreich waren 2007 genau 5150 Prostituierte registriert: Sie scheinen bei der Exekutive als gemeldet auf, zahlen Steuern und gehen einmal pro Woche zur medizinischen Kontrolluntersuchung. Neben jenen Frauen, die den sogenannten &#8220;Deckel&#8221; haben, gibt es aber noch eine Großzahl an illegal als Prostituierte arbeitenden Personen - Schätzungen gehen allein für den Raum Wien von etwa 3.000 aus. Die jüngsten Zahlen stammen aus dem Arbeitsbericht &#8220;Prostitution&#8221;, der vom Frauenministerium in Auftrag gegeben wurde.</p>
<p><strong>Opferdiskurs dominiert</strong></p>
<p>Mit der Tatsache, dass es Sexarbeiterinnen und die dazugehörige Nachfrage in Österreich gibt, scheinen die Gesetzgeber nach wie vor Probleme zu haben. Es dominiert ein &#8220;Opferdiskurs&#8221;, wie es Beratungseinstellungen wie Lefö oder auch &#8220;Sexworker.at&#8221; formulieren, der Mitleid und moralische Empörung mit Solidarität verwechselt. <strong>Für jenen Teil der Prostituierten, die sich als selbstbestimmte Personen begreifen, ist allerdings die gesetzliche Lage eine Zumutung. </strong>Größtes Problem: Das OGH-Urteil über die Sittenwidrigkeit von Prostitution, welches zur Folge hat, dass Sexarbeiterinnen keine arbeitsrechtlichen Verträge abschließen oder etwa gewerkschaftliche Vertretungen aufbauen können.</p>
<p><strong>Kritisiert werden auch die Zwangsuntersuchungen, die derzeit einmal pro Woche für alle registrierten Prostituierten durchzuführen sind. Sexarbeiterinnen verweisen dabei auf Deutschland, wo die als Entmündigung empfundenen Untersuchungen bereits vor fast 10 Jahren abgeschafft wurden. Die &#8220;Volksgesundheit&#8221; habe sich deshalb nicht verschlechtert, zeigen Untersuchungen.</strong></p>
<p><span id="more-911"></span></p>
<p><strong>Deutschland als Vorbild</strong></p>
<p>Insgesamt gilt das deutsche Gesetz durchaus als Vorbild für Österreich: Dort können Prostituierte legale Beschäftigungsverhältnisse eingehen und sind sozial- und steuerrechtlich mit anderen Gewerben weitgehend gleichgestellt. In Österreich ist Prostitution zwar legal, aber nur als Selbständige durchzuführen.</p>
<p>Kritik am deutschen Gesetz kommt vor allem in Bezug auf Migrantinnen, die bei der Regelung überhaupt nicht berücksichtigt wurden, so der Verein Lefö in Wien gegenüber <em>die</em>Standard.at. Für Österreich fordert die Beratungsstelle für Migrantinnen eine Verlängerung der Visa-Dauer für Sexarbeiterinnen aus Drittstaaten. &#8220;Die derzeite Visa-Dauer von drei bis sechs Monaten einmal pro Jahr verhindert, dass sich die Frauen einen Lebensmittelpunkt schaffen können und er bedient den Sexmarkt, der natürlich eine Abwechslung bei den Frauen begrüßt&#8221;, so Renate Blum.</p>
<p><strong>Situation der Migrantinnen</strong></p>
<p>Migrantinnen stellen überhaupt den Großteil der registriert arbeitenden Prostituierten in Österreich. Der Anteil beläuft sich auf 85 bis 90 Prozent, bei den nicht-registrierten ist der Inländerinnen-Anteil nach Schätzungen wesentlich höher. Sie haben, wenn sie bei der illegalen Prostitution erwischt werden, nicht besonders viel zu befürchten. Christian Knappik von der Plattform Sexworker.at spricht deshalb auch von Diskriminierung gegenüber Migrantinnen: &#8220;Migrantinnen kümmern sich darum, dass bei ihnen alles in Ordnung ist, und werden dafür noch bestraft mit degradierenden Zwangsuntersuchungen, Kontrollkartenentzug und dergleichen mehr.&#8221;</p>
<p><strong>Komplexe Materie</strong></p>
<p>Um etwas an dieser Situation zu ändern, bedarf es der Zusammenarbeit zahlreicher Ressorts und auch der Länder, ein Grund, warum die Veränderungen so lange auf sich warten lassen. Neben Justiz- und Gesundheitsministerium sind auch Innen- und Arbeitsministerium mit der Regelung von Prostitution betroffen. Auch das Frauenministerium mischt mit: Es hat einen Arbeitsbericht in Auftrag gegeben, in der die zuständigen Ministerien, VertreterInnen der Länder und NGO-MitarbeiterInnen einen Maßnahmenkatalog entwickelten. Einigkeit scheint es in dem im Frühjahr 2009 im Ministerrat abgesegneten Bericht zumindest darüber zu geben, dass die Sittenwidrigkeit einer selbstbestimmten Ausübung von Sexarbeit im Wege steht. Wann allerdings gesetzliche Schritte folgen, steht in den Sternen. Weder Frauen- noch Justizministerium wollen sich auf einen klaren Zeitplan festlegen.</p>
<p>Bis dahin müssen die Betroffenen weiterhin in &#8220;stigmatisierenden und diskriminierenden Rahmenbedingungen&#8221; ausharren, wie es Knappik ausdrückt. Er ist überzeugt: &#8220;Nicht die Sexarbeit macht krank, sondern der Umgang der Gesellschaft mit den Sexarbeiterinnen.&#8221; (freu, <em>die</em>Standard.at, 12.8.2009)</p>
<p><strong>Links</strong></p>
<p><a href="http://www.lefoe.at/" target="_blank">www.lefoe.at</a></p>
<p><a href="http://www.sexworker.at/" target="_blank">www.sexworker.at </a>- Größte SexarbeiterInnen-Plattform im deutschsprachigen Raum</p>
<p>Dieser Artikel wurde dankenswerter Weise vom <a href="http://diestandard.at/fs/1250003314452/Dienstleistung-ohne-Rechte" target="_blank">dieStandard </a>gebracht</p>
No Tags

<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeitung.sexworker.at/prostitution-dienstleistung-ohne-rechte/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://zeitung.sexworker.at/prostitution-dienstleistung-ohne-rechte/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Prostitution - Sex vom Discounter</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/sexworker/HlBt/~3/0bLDylDmZeA/</link>
		<comments>http://zeitung.sexworker.at/prostitution-sex-vom-discounter/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 01:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zwerg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Intern]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichten International]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichten Lokal]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichten National]]></category>

		<category><![CDATA[Report]]></category>
<category /><category /><category /><category /><category /><category /><category />
		<guid isPermaLink="false">http://zeitung.sexworker.at/?p=908</guid>
		<description><![CDATA[Prostitution - Sex vom Discounter: Bericht vom dieStandard über die Reaktionen der SexarbeiterInnen wegen der Moraldiskussion um ihre eigenen Belange


No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>In Deutschland hat sich eine hitzige Diskussion darüber entsponnen, ob Flatrate-Angebote frauenfeindlich sind. Gegen &#8220;Bevormundung&#8221; machen nun die Sexarbeiterinnen mobil</h3>
<p>&#8220;Herr Bürgermeister, Sie haben keine Ahnung, wie dies Geschäft funktioniert!&#8221; Mit diesen Worten setzten sich Sexarbeiterinnen des Fellbacher &#8220;Pussy Club&#8221; noch im Juni in einem offenen Brief gegen Einmischungen der Politik zur Wehr - mit geringem Erfolg: wenig später wurde ihr Bordell und drei weitere Filialen mit sogenannten &#8220;Flatrate&#8221;-Tarifen von mehreren hundert Polizisten gestürmt.</p>
<p>Gehör finden sollte der Brief natürlich nicht nur beim Fellbacher CDU-Oberbürgermeister Christoph Palm, sondern auch bei anderen Parteien, Fraueneinrichtungen und religiösen Vereinen, die im Vorfeld für ein Verbot der Werbung und des dazugehörigen Angebots mobilisiert hatten, und das, obwohl Prostitution in Deutschland seit 2002 mit anderen Gewerben gleichstellt ist.</p>
<p><strong>Unwürdige Arbeitsbedingungen</strong></p>
<p>Das All-Inclusive-Angebot von 70 bis 100 Euro nährte in Politik und Zivilgesellschaft die Vorstellung, die dort arbeitenden Frauen, in der Mehrheit Migrantinnen, wären den Forderungen der Freier ungeschützt ausgesetzt. Hinzu kam bei Polizei und Staatsanwalt der Verdacht auf Sozialversicherungsbetrug und illegale Beschäftigung: Sie vermuteten Scheinselbstständigkeit bei den Frauen mit Hinweis auf das nicht vorhandene unternehmerische Risiko für die Frauen.</p>
<p>Bei der Razzia Ende Juli stellte die Exekutive fürs erste nur &#8220;hygienische Mängel&#8221; fest, die dann auch zur vorübergehenden Schließung des Clubs führten. Heute ist der Club wieder geöffnet, allerdings ohne das Flatrate-Angebot. Was die Arbeitsverhältnisse betrifft, stellte sich heraus, dass die Sexarbeiterinnen sehr wohl die Möglichkeit hatten, Freier abzuweisen. Ein <a href="../../pussy-club-fellbach-flatrate-mit-den-augen-einer-sexarbeiterin/" target="_blank">veröffentlichter Lokalaugenschein</a> einer Wiener Sexarbeiterin im Fellbacher Club noch vor der Razzia ließ zudem auf eine weitgehend zwanglose Arbeitsatmosphäre schließen, die von den dort arbeitenden Frauen geschätzt wurde.</p>
<p><span id="more-908"></span></p>
<p><strong>Opferbilder dominieren</strong></p>
<p>Das Handeln über die Köpfe der Betroffenen hinweg bezeichnen SexarbeiterInnen-Organisationen als symptomatisch im Umgang mit den Betroffenen. In Medien und Politik dominiert nach wie vor das Bild des Opfers, das es aus der Prostitution zu retten gilt. Förderstrukturen im sozialen Bereich seien zudem auf diese Wahrnehmung abgestimmt, kritisiert etwa Christian Knappik von der SexarbeiterInnen-Plattform sexworker.at. Im Zuge der Diskussion um die Flatrates wurde nun erstmals deutlich, dass sich die Opfer wehren als solche behandelt zu werden.</p>
<p><strong>Solidarität mit dem Pussy Club</strong></p>
<p>Vor und nach der Razzia im Pussy Club protestierten im ganzen deutschsprachigen Raum Betroffene und Einrichtungen, die SexarbeiterInnen betreuen, gegen die Form der Verbotsdebatte, in der die Betroffenen nicht gehört wurden. Der Tenor, der auch der Anzeigenaktion der Frankfurter Beratungsstelle Dona Carmen e.V. (<em>die</em>Standard.at <a href="http://diestandard.at/1246543074656/Deutschland-Grossrazzia-in-deutschen-Flatrate-Bordellen">berichtete</a>) oder dem <a href="../../flatrate-club-offener-brief-an-bundeskanzlerin-und-andere/" target="_blank">offenen Brief </a>von deutschen Beratungseinrichtungen für Sexarbeiterinnen zu entnehmen ist, lautet ähnlich: Sexarbeiterinnen wollen für sich selbst sprechen, sie fordern die Anerkennung ihrer Tätigkeit als Arbeit und die Festschreibung arbeitsrechtlicher Standards.</p>
<p>Mechthild Eickel von der Beratungsstelle Madonna e.V. in Bochum schätzt das Engagement der Branche in diesem Fall als &#8220;einmalig&#8221; ein. &#8220;Ich kann mich nicht erinnern, dass Sexarbeiterinnen in der medialen Debatte schon einmal so präsent waren,&#8221; betont sie gegenüber <em>die</em>Standard.at. Positiv überrascht war die Organisatorin des gemeinsamen offenen Briefes auch davon, dass in den Medien relativ differenziert berichtet wurde. &#8220;Die Unverhältnismäßigkeit der Razzia ist deutlich geworden&#8221;, so Eickel, die kritisiert, dass beim Verdacht auf arbeitsrechtliche Verstöße oder Hygienemängeln in anderen Branchen sicher anders reagiert worden wäre.</p>
<p><strong>Veränderte Situation</strong></p>
<p>Von einem grundsätzlichen Wandel in Medien und Gesellschaft bei der Betrachtung von Sexarbeit kann allerdings nicht gesprochen werden. Bei der Wiener Plattform &#8220;sexworker.at&#8221; und größter SexarbeiterInnen-Plattform im deutschsprachigen Raum ist man davon überzeugt, dass die Gesellschaft mit ihren Vorstellungen den tatsächlichen Entwicklungen in der Branche hinterherhinkt. Die Medien würden weiterhin hauptsächlich über Ausbeutung und Gewalt in der Sexarbeit berichten, Tatsache sei aber: &#8220;Die Sexarbeit hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Früher mussten die Frauen einen Mann haben, der ihnen einen Platz auf der Straße erkämpfte. Heute gibt es Handy und Internet, die Frauen brauchen keinen Zuhälter mehr&#8221;, so Christian Knappik, Sprecher des Vereins und in der Beratung von SexarbeiterInnen aktiv.</p>
<p>In der Gegenwart noch grundsätzlich von Ausbeutung in der Sexarbeit zu sprechen, sei Unfug: &#8220;Die Frauen im Gewerbe sind in den letzten 20 Jahren sehr viel selbstbewusster geworden. Leider werden in der öffentlichen Wahrnehmung und auch von der Politik immer ganz viele Bereiche miteinander vermischt: Drogenstrich, Zwangsprostitution, Kinderprostitution sind nicht zu vergleichen mit Sexarbeit von Frauen, die sich eigenständig dazu entschieden haben.&#8221;</p>
<p><strong>Frauenfeindliche Flatrates</strong></p>
<p>Dass Flatrates per se frauenfeindlich seien, können die SexarbeiterInnen-Einrichtungen nicht unterschreiben. &#8220;Flatrate ist ein Geschäftsmodell wie viele andere auch. Als Bewertung steht für uns die Frage im Zentrum, wie selbstbestimmt eine Frau darin arbeiten kann. Können sie sich die Services, die sie machen, selbst aussuchen, dürfen sie Freier ablehnen und wie werden sie bezahlt&#8221;, so Renate Blum von der Migrantinnen-Beratungseinrichtung Lefö. Die Art der Werbung sei wieder eine andere Frage: &#8220;Sex mit allen Frauen, so lange Du willst, so oft Du willst und wie Du willst&#8221; textete der &#8220;Pussy Club&#8221; auf seinen Werbeflächen. &#8220;Die Art der Darstellung ist fraglich&#8221;, so Blum und auch Knappik hat mit der polarisierenden Vorgehensweise des Bordells wenig Freude.  Problematisiert wird im offenen Brief der SexarbeiterInnen (siehe oben) auch, dass solche Billigangebote den Konkurrenzdruck in der Branche anheizen. Ein Verbot von Flatrate-Modellen hält jedoch niemand für ratsam, weil es über die betroffenen Frauen hinweg entschieden würde.</p>
<p><strong>&#8220;Mein Geschlecht gehört mir&#8221;</strong></p>
<p>Die strittige Frage der Selbstbestimmung in der Sexarbeit dominiert nicht zuletzt das Verhältnis von bestimmten Feministinnen und Sexarbeiterinnen. Frauenrechtlerinnen, denen es darum geht, einen patriarchatsfreien Raum zu erkämpfen, lehnen Prostitution als Ausdruck der Herrschaft von Männern über Frauen grundsätzlich ab. Zudem müsse sich Selbstbestimmung immer auch daran messen lassen, ob es für die Frauen eine reale Alternative zur ausgeführten Tätigkeit gibt, lautet ein weiteres Argument.</p>
<p>Mit diesen gesellschaftlichen Soll-Vorstellungen haben Sexarbeiterinnen wenig am Hut. Sie streben stattdessen eine rechtliche Verbesserung des Ist-Zustandes - nicht mehr, aber auch nicht weniger - an. Hinzu kommt, dass sich viele Sexarbeiterinnen heute selbst als Feministinnen begreifen, indem sie aktiv für ihre eigene rechtliche Besserstellung kämpfen. Verwendet werden dabei auch die Begriffe und Slogans der Frauenbewegung. Hieß es damals noch &#8220;Mein Bauch gehört mir&#8221;, um das selbstbestimmte Recht auf Abtreibung zu verdeutlichen, meinen Sexarbeiterinnen heute &#8220;Mein Geschlecht gehört mir&#8221; und gehen sogar soweit, ihre Tätigkeit als Ausdruck sexueller Selbstbestimmung zu bezeichnen.</p>
<p>Renate Blum will eine &#8220;Dichotomie&#8221; zwischen Feministinnen und Sexarbeiterinnen so nicht gelten lassen: &#8220;Die Allianzen zwischen Feministinnen und SexarbeiterInnen sind da, gerade was die Forderung nach mehr Rechten für Prostituierte betrifft&#8221;. Feministinnen wie Alice Schwarzer, die Prostitution grundsätzlich ablehnen, würde man freilich nicht erreichen können, &#8220;aber der Großteil der Feministinnen will sich wirklich vorurteilsfrei mit der Situation von Sexarbeiterinnen beschäftigen&#8221;. (Ina Freudenschuß, <em>die</em>Standard.at, 12.8.2009)</p>
<p>Dieser Artikel wurde Dankenswerter Weise von <a href="http://diestandard.at/fs/1250003309740/Sex-vom-Discounter" target="_blank">dieStandard </a>gebracht</p>
<p>Die Diskussion zum Thema Pussy Club bzw. zum Bericht der SexarbeiterIn geht es hier: <a href="http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=4900&amp;postdays=0&amp;postorder=asc&amp;start=0" target="_blank">Sexworker Forum</a></p>
<a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>

<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeitung.sexworker.at/prostitution-sex-vom-discounter/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://zeitung.sexworker.at/prostitution-sex-vom-discounter/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Rooms of Magic - Warnung für SexarbeiterInnen</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/sexworker/HlBt/~3/rnpdcmDAck8/</link>
		<comments>http://zeitung.sexworker.at/rooms-of-magic-warnung-fur-sexarbeiterinnen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 21:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Intern]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichten Lokal]]></category>
<category /><category /><category /><category /><category /><category />
		<guid isPermaLink="false">http://zeitung.sexworker.at/?p=921</guid>
		<description><![CDATA[Auf alle Fälle: Ich möchte jede SexarbeiterIn, welche mit dem Gedanken spielt in diesem Etablissement sich einzumieten dringlich ans Herz legen darüber nachzudenken, ob hier nicht die Rechte von SexarbeiterInnen missachtet werden.


No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="postmessage_63009">Leider sehe ich mich (nach Telefonaten und einigen SMS mit der BetreiberIn) keine andere Möglichkeit, als massive Kritik an den Methoden des <span style="font-weight: bold;">ROOMS of MAGIC Wirsingstrasse 4 in Schweinfurt bei Krückel</span> zu äußern.</span></p>
<p>Zur Zeit wird auf dieser Seite eine öffentlich zugängliche Blacklist über SexarbeiterInnen (welche angeblich Mietschulden, oder auch nach Meinung der Geschäftsleitung Alkoholprobleme hätten) öffentlich geführt. Das heißt die Fotos der betreffenden SexarbeiterInnen werden mit herabwürdigenden Texten versehen und gegen den Willen der betroffenen <acronym title="Sexworker">SW</acronym> (und mit wahrscheinlich auch ohne die Rechte auf das verwendete Bildmaterial zu haben) öffentlich (also für Jeden zugänglich) ins Netz gestellt.</p>
<p>Es mag zwar dem Bedürfnis der BetreiberIn entgegenkommen Jemand an den Pranger zu stellen, nur können wir diese Methode keines Falls goutieren.</p>
<p>Die betroffenen <acronym title="Sexworker">SW</acronym> können sich nicht zur Wehr setzen. Auch ich wurde per SMS darauf hingewiesen, dass ich die (angeblichen für mich und auch für sonst keinen Besucher nachvollziehbaren) Schulden bezahlen kann, dann würde die Seite vom Netz genommen.</p>
<p>In einem Fall (es sind etliche Frauen auf diesen Fotos zu sehen) werden sogar strafrechtlich relevante Dinge einer <acronym title="Sexworker">SW</acronym> (Diebstahl) unterstellt. Ich frage mich ernsthaft warum die BetreiberIn des <span style="font-weight: bold;">ROOMS of MAGIC Wirsingstrasse 4 in Schweinfurt bei Krückel</span> nicht den Weg, den alle seriösen Geschäftsleute (Anzeige bei den Behörden) gehen, nimmt. Für mich wirkt persönlich wirkt diese Vorgehensweise ähnlich einer Selbstjustiz, die unter zivilisierten Leuten nicht mehr angewandt wird.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Auf alle Fälle: Ich möchte jede SexarbeiterIn, welche mit dem Gedanken spielt in diesem Etablissement sich einzumieten dringlich ans Herz legen darüber nachzudenken, ob hier nicht die Rechte von SexarbeiterInnen missachtet werden.</span></p>
<p>Für mich persönlich ist es Grund zur Vorsicht zu mahnen! Wir wissen nicht, was in den einzelnen Fällen tatsächlich passiert ist. Wir wissen aber: Wenn Jemand das Gesetz bricht oder seinen Verpflichtungen nicht nachkommt (wie angeblich die geouteten SexarbeiterInnen) gibt es Behörden an die man sich wenden kann. Das Recht auf öffentliches Outing bzw. Diskreditieren von SexarbeiterInnen steht Niemand zu.</p>
<p>Auf der Webseite des <span style="font-weight: bold;">ROOMS of MAGIC Wirsingstrasse 4 in Schweinfurt bei Krückel</span> steht zu lesen: <span style="font-style: italic;">Bei uns stehen die Frauen an erster Stelle. </span>Ich kann diese Behauptung nicht teilen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Von meiner Seite aus: Keine Empfehlung für dieses Haus!</span></p>
<p>Christian Knappik</p>
<a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>, <a href="http://zeitung.sexworker.at/index.php?tag=" rel="tag"></a>

<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeitung.sexworker.at/rooms-of-magic-warnung-fur-sexarbeiterinnen/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://zeitung.sexworker.at/rooms-of-magic-warnung-fur-sexarbeiterinnen/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>RAZZIA im PUSSY CLUB - Justiz und Moral</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/sexworker/HlBt/~3/hfyizfW6-Fw/</link>
		<comments>http://zeitung.sexworker.at/razzia-im-pussy-club-justiz-und-moral/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 10:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zwerg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Intern]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichten Lokal]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichten National]]></category>

		<category><![CDATA[Report]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zeitung.sexworker.at/?p=904</guid>
		<description><![CDATA[Ein Kommentar veröffentlicht in der Stuttgarter Zeitung über den Zusammenhang von Justiz und Moral bzgl. der Razzia im Pussy Club.



No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Kommentar veröffentlicht in der <a title="Stuttrarter Zeitung - Pussy Club Razzia Justiz und Moral" href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2143196_0_9223_-kommentar-justiz-und-moral.html" target="_blank">Stuttgarter Zeitung</a> über den Zusammenhang von Justiz und Moral bzgl. der Razzia im Pussy Club</h3>
<p>Stefan Geiger, veröffentlicht am 28.07.2009</p>
<p>Stuttgart - In allen Gesellschaften der Welt verhalten sich Menschen immer wieder einmal in ganz unterschiedlichen Bereichen schuftig und schäbig - ohne deshalb eine strafrechtliche Sanktion befürchten zu müssen. Denn der Staat hat gelernt, dass er manche Dinge nicht verbieten, zumindest aber mit Verboten nicht verhindern kann. In Deutschland ist es nicht verboten, ein Bordell zu besuchen. Und es ist auch nicht verboten, ein Bordell zu betreiben. Moralisch mag man das verdammen. Die Vernunft spricht dafür, mit dem großen Schwert des Strafrechts nur bei den schlimmsten Fällen zu drohen. Alle Frauen, die in einem Bordell arbeiten, werden auf die eine oder die andere Weise ausgebeutet, aber nicht alle werden in einer strafrechtlich relevanten Weise ausgebeutet.</p>
<p>Stuttgart - In allen Gesellschaften der Welt verhalten sich Menschen immer wieder einmal in ganz unterschiedlichen Bereichen schuftig und schäbig - ohne deshalb eine strafrechtliche Sanktion befürchten zu müssen. Denn der Staat hat gelernt, dass er manche Dinge nicht verbieten, zumindest aber mit Verboten nicht verhindern kann. In Deutschland ist es nicht verboten, ein Bordell zu besuchen. Und es ist auch nicht verboten, ein Bordell zu betreiben. Moralisch mag man das verdammen. Die Vernunft spricht dafür, mit dem großen Schwert des Strafrechts nur bei den schlimmsten Fällen zu drohen. Alle Frauen, die in einem Bordell arbeiten, werden auf die eine oder die andere Weise ausgebeutet, aber nicht alle werden in einer strafrechtlich relevanten Weise ausgebeutet.</p>
<p>Der Gesetzgeber hat sich vor Jahren dazu durchgerungen, die Rechtssituation von Prostituierten zu ändern. Jene Frauen, die behaupten, von keinem anderen Menschen zur Prostitution gezwungen zu werden, sollen ihre Tätigkeit so ausüben können wie jedes andere Gewerbe auch. Dies gilt auch für alle, die mit den Frauen in geschäftliche Beziehungen der einen oder anderen Art treten. Die Regelung hat etliche Probleme gemildert, einige neue geschaffen. Man kann beim besten Willen nicht behaupten, dass das Gesetz Prostituierten zur Freiheit verholfen hätte. Aber wer sich an die Zustände davor erinnert, kann auch nicht sagen, dass die Verhältnisse schlimmer geworden seien.</p>
<p>Wenn ein Gesetzgeber diesen Weg gewählt hat, dann muss er sich aber an die selbst gesetzten Regeln auch halten. Geschlossen worden sind jetzt Bordelle, nachdem sie mit einer beschämenden Form der Bezahlung geworben hatten. Das Menschenverachtende, das jeder Form der Prostitution anhaftet, wird aber nicht größer oder kleiner, weil Männer, die sich in mehrfacher Hinsicht überschätzen, einen Pauschaltarif bezahlen. Die Schließung erfolgte auch nicht wegen der Bezahlung, sondern wegen Hygienemängeln. Die Ermittlungen gegen die Betreiber laufen wegen des Vorwurfs der Hinterziehung von Sozialabgaben. Der Vorwurf der Zwangsprostitution in einem Fall bestätigte sich nicht.</p>
<p><span id="more-904"></span></p>
<p>Bei der Hinterziehung von Sozialabgaben in der vermuteten Größenordnung handelt es sich um eine massive und sozialschädliche Straftat. Aber dieses Vermögensdelikt wie auch der Verstoß gegen Hygienevorschriften begründen für sich alleine die Art und die Form des Polizeieinsatzes nicht. Zum Nachweis der Abgabenhinterziehung benötigt man auch nicht die Adressen aller Bordellbesucher. Die Aktion diente auch dazu - und die Beteiligten bestreiten es nicht -, das Treiben in einem Bordell zu beenden, das nach Rechtslage anders dauerhaft gar nicht geschlossen werden kann. Auch das kann man moralisch begrüßen.</p>
<p>Die Qualität des Rechtsstaates bemisst sich aber nicht an wohlgemeinten moralischen Absichten, sondern an seiner Rechtstreue. Die Aktion hilft den Frauen nur wenig. Wer ihnen ernsthaft helfen wollte, müsste dazu beitragen, Armut und Unrecht in ihrer Heimat zu mildern. Prostitution ist oft und vor allem eine Ausbeutung von Armen.</p>
<p>http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2143196_0_9223_-kommentar-justiz-und-moral.html</p>
<p>Anmerkung: Wir danken der Stuttgarter Zeitung für diesen Bericht!</p>
<p>Hier wurden Vorwände missbraucht um etwas durchzusetzen, was im Gesetz so nicht zu finden ist. Das Gesetz dient sicherlich nicht dazu moralische Vorstellungen Einiger durchzusetzen - schon gar nicht um Wählerstimmen zu lukrieren - und diesen Beigeschmack haben die Razzien in den Pussy Club`s allemal!</p>
<p>Weitere Berichte zum Pussy Club bzw. auch die Diskussion über die Vorfälle finden Sie auf im <a href="http://www.sexworker.at/phpBB2">sexworker Forum</a></p>
No Tags

<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://zeitung.sexworker.at/razzia-im-pussy-club-justiz-und-moral/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://zeitung.sexworker.at/razzia-im-pussy-club-justiz-und-moral/</feedburner:origLink></item>
	</channel>
</rss>

