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	<title>SHIFTHAPPENS</title>
	
	<link>http://shifthappens.de</link>
	<description>Veränderung. Organisation. Gesellschaft.</description>
	<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 19:08:40 +0000</pubDate>
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		<title>AI in einer Bäckerei: Der Summit</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 18:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marcussplitt</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Hier nun, zum Jahresende, der letzte Teil des AI-Prozesses in einer B&#228;ckerei.
Der Summit war vorbereitet: Jetzt konnte es losgehen!
Es ist Samstag ca. 15.00h. Manche B&#228;cker haben nur ein paar Stunden geschlafen, nachdem sie aus der Schicht gekommen waren. Einige Verk&#228;uferinnen kommen direkt vom Laden.
Noch etwas sch&#252;chtern und verhalten sammeln sich gut 70% der Belegschaft in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier nun, zum Jahresende, der letzte Teil des <a href="http://shifthappens.de/2009/11/23/ai-in-einer-baeckerei-der-sprint-bis-zum-summit/">AI-Prozesses in einer B&#228;ckerei</a>.</p>
<p>Der Summit war <a href="http://shifthappens.de/2009/11/23/ai-in-einer-baeckerei-der-sprint-bis-zum-summit/" target="_self">vorbereitet</a>: Jetzt konnte es losgehen!</p>
<p>Es ist Samstag ca. 15.00h. Manche B&#228;cker haben nur ein paar Stunden geschlafen, nachdem sie aus der Schicht gekommen waren. Einige Verk&#228;uferinnen kommen direkt vom Laden.</p>
<p>Noch etwas sch&#252;chtern und verhalten sammeln sich gut 70% der Belegschaft in der Produktionshalle, die f&#252;r diesen Anlass etwas anders aussieht als sonst. Ein gro&#223;er Stuhlkreis, viele Flipcharts, viele Plakate mit den Kernthemen und den Spielregeln f&#252;r den Summit. Langsam werden die Pl&#228;tze eingenommen, Begr&#252;&#223;ungen und Austausch nehmen zu. Entspannen sich die Leute? frage ich mich, als ich durch die Halle gehe. Ich hoffe es, denn mit Verkrampfung l&#228;sst es sich schlecht entwickeln.</p>
<p>Sichtlich nerv&#246;s aber begeistert er&#246;ffnet einer der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer die Veranstaltung: &#8220;Danke, dass sie gekommen sind. Danke, dass sie einen Teil ihrer Freizeit investieren, um gemeinsam an diesem Unternehmen zu arbeiten&#8230; ich sch&#228;tze das sehr&#8230;&#8221;.</p>
<p>Die Atmosph&#228;re l&#246;st sich als ich die Teilnehmer bitte, sich in 2er Gruppen einzufinden, und noch mal die guten Geschichten revue passieren zu lassen, die zu den Kernthemen gef&#252;hrt haben. Dabei sollten die Gespr&#228;chspartner noch mal besonders auf die belebenden Faktoren achten. Der Raum f&#252;llte sich mit einer fr&#246;hlich- nachdenklichen Atmosph&#228;re. Hier war ich das erste Mal erleichtert. Der Summit hat begonnen!</p>
<p>Es folgte ein Austausch in 6er Gruppen. Die besten 3 Gesichten wurden ausgew&#228;hlt und pr&#228;sentiert. Die W&#228;nde f&#252;llen sich mit bunten Charts. Eine &#8220;Ausstellung des Guten&#8221; w&#228;chst.</p>
<p>Tr&#228;umen. Das ist manchmal gar nicht so einfach. Loslassen - Fantasie zulassen - nicht gleich bewerten. Das war die n&#228;chste Aufgabe der Teilnehmer. Wie sieht die Firma in x Jahren aus? Auch hier werden die Ergebnisse aus den Gruppen pr&#228;sentiert, und zur &#8220;Ausstellung&#8221; hinzugef&#252;gt.</p>
<p>Auf dieser Grundlage wurden nun im Design-Schritt Prototypen entwickelt und vorgestellt, aus denen sich wiederum ca. 15 konkrete Ma&#223;nahmenprojekte ergaben. Am Ende der Veranstaltung bekam jeder Teilnehmer sein Projekthandbuch mit nach Hause.</p>
<p>Die Freude &#252;ber das Ergebnis war gro&#223;, aber auch die Bef&#252;rchtung, ob das alles so klappt, war sp&#252;rbar. Nach dem Summit kam die Sommerpause und im Herbst wurde die Ergebnissicherung aufgenommen.</p>
<p>In den Bereichen Qualit&#228;t, Verantwortung f&#252;r Ger&#228;te und Maschinen, sowie beim Thema Veranstaltungen, konnten Ergebnisse aus dem AI-Summit sofort umgesetzt werden. Ein wichtiger weiterer Schritt.</p>
<p>Bis zum Fr&#252;hjahr 2010, wird die neu entstandene Entwicklungsgruppe darin unterst&#252;tzt, die entwickelten Ma&#223;nahmen um zu setzen. Im Fr&#252;hjahr 2010 wird eine Ergebniskonferenz zeigen, wie nachhaltig die Umsetzung war. Dann n&#228;mlich werden die geplanten Ma&#223;nahmen mit der Realit&#228;t verglichen. Ich bin gespannt!</p>
<p><span style="font-family: mceinline, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif;">marcussplitt</span></p>
<p><span style="font-family: mceinline, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif;"><br />
</span></p>
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		<title>Leidenschaft ist attraktiv</title>
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		<comments>http://shifthappens.de/2009/11/30/leidenschaft-ist-attraktiv/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 14:39:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marcussplitt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>

		<category><![CDATA[gesundes Unternehmen]]></category>

		<category><![CDATA[Leidenschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>

		<category><![CDATA[Motivation]]></category>

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		<description><![CDATA[Hamburg. Hauptbahnhof. Umsteigen. M&#252;de. Hunger! Wenn ich beim Umsteigen etwas Zeit habe, dann g&#246;nne ich mir manchmal ein leckeres Baguette von von LeCroBag (Ist das jetzt Schleichwerbung? Keine Ahnung! Ich mag die Dinger einfach).
Und an jenem LeCroBag-Laden in der N&#228;he von Gleis 5, habe ich etwas sehr sch&#246;nes erlebt:
Der Mann hinter dem Tresen l&#228;chelt mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg. Hauptbahnhof. Umsteigen. M&#252;de. Hunger! Wenn ich beim Umsteigen etwas Zeit habe, dann g&#246;nne ich mir manchmal ein leckeres Baguette von von <a href="http://lecrobag.de/" target="_blank">LeCroBag</a> (Ist das jetzt Schleichwerbung? Keine Ahnung! Ich mag die Dinger einfach).</p>
<p>Und an jenem LeCroBag-Laden in der N&#228;he von Gleis 5, habe ich etwas sehr sch&#246;nes erlebt:</p>
<p>Der Mann hinter dem Tresen l&#228;chelt mich an, und fragt mich in breitestem Bayrisch was ich denn gern h&#228;tte. Eins von den K&#228;se Baguette, sage ich, und eine Cola. Darf es noch etwas sein, werde ich gefragt&#8230;. ich z&#246;gere kurz. Mein Blick gleitet &#252;ber das Angebot und bleibt an einem lecker aussehenden s&#252;&#223;en Br&#246;tchen h&#228;ngen. Ahhh, sagt der Verk&#228;ufer, da haben sie noch was gefunden. Das Br&#246;tchen ist wirklich lecker, eine gute Wahl&#8230;</p>
<p>Ich bin &#252;berrascht! Normalerweise machen die Verk&#228;ufer einfach ihren Job, mehr oder weniger freundlich, und mehr oder weniger motiviert! Hart genug ist er ja, wie ich <a href="http://shifthappens.de/2009/04/23/brot-und-juwelen-ai-in-einer-baeckerei/" target="_blank">inzwischen</a> selbst wei&#223;. Aber dieser Mensch liebt seinen Job. Er ist freundlich, dem Kunden zugewandt, interessiert, ganz bei der Sache. Er sp&#252;rt, ob der Kunde sich nicht vielleicht doch noch zu etwas S&#252;&#223;em verf&#252;hren l&#228;sst. Dabei ist er nicht aufdringlich oder sonst wie nervend. Er plaudert mit mir, w&#252;nscht mir noch eine gute Reise und alles Gute. Der Mann lebt! Er hat Energie, Leidenschaft. Ich bedanke mich f&#252;r die freundliche Bedienung und frage ihn, ob ich ihn fotografieren darf. Ich w&#252;rde sein Bild und ein paar Zeilen eventuell im Internet ver&#246;ffentlichen. Als gutes Beispiel f&#252;r Leidenschaft und Energie am Arbeitsplatz. Da war er ganz aus dem H&#228;uschen.</p>
<p>Ich entferne mich ein paar Meter und beobachte noch, wie er einige andere Kunden auf die gleiche liebensw&#252;rdige Art und Weise bedient. Sein Arbeitgeber kann dankbar sein ihn zu haben, denke ich. Ob seinem Chef bewusst ist, was f&#252;r einen wertvollen Mitarbeiter er hier hat?</p>
<p>Einige Monate sp&#228;ter:</p>
<p>Ich habe wieder etwas Zeit und denke mir, dass es vielleicht eine gute Idee w&#228;re, mal wieder bei &#8220;meinem&#8221; LeCroBag-Laden vorbei zu gehen, und nach dem netten Mitarbeiter Ausschau zu halten. Tats&#228;chlich ist er da, erkennt mich aber nicht. Auf die gleiche freundliche, offene und leidenschaftliche Art und Weise macht er seinen Job. Keine Eintagsfliege also! Nach dem bezahlen gebe ich mich zu erkennen, der Typ zu sein, der ihn vor ein paar Monaten abgelichtet hat. Jetzt erkennt er mich auch wieder und ist begeistert und bedankt sich f&#252;r mein Feedback.</p>
<p>
<img src="http://shifthappens.de/up/lecrobag.jpg" width="228" height="304" alt="LeCroBag.jpg" /></p>
<p>Unternehmen suchen motivierte Mitarbeiter. Menschen die &#8220;alles&#8221; f&#252;r die Firma geben, sich reinh&#228;ngen usw. Da wird dann auf &#8220;dem Markt&#8221; nach diesen 1A Mitarbeitern gesucht. Sie werden gesucht wie Sch&#228;tze, umworben, gelockt, denn sie sollen ja den Wettbewerbsvorteil sichern.</p>
<p>Ich frage mich zunehmend, ob Unternehmen das Potenzial der Mitarbeiter auf dem Schirm haben, die schon bei ihnen besch&#228;ftigt sind. Was k&#246;nnen Unternehmen von solchen Mitarbeitern, wie dem Verk&#228;ufer, lernen? Ich denke hier ist noch viel Luft zur Entwicklung.</p>
<p>Ach ja: Das n&#228;chste Mal wenn ich in Hamburg umsteigen muss, werde ich sicher zu LeCroBag gehen. Sicher nicht nur, wegen der Baguette!</p>
<p>marcussplitt</p>
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		<title>AI in einer Bäckerei: Der Sprint bis zum Summit</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 15:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marcussplitt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Firma]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine ganze Weile ist es her, dass ich &#252;ber den Appreciative Inquiry-Prozess (Wertsch&#228;tzende Erkundung) in der B&#228;ckerei geschrieben habe.
Was bisher geschah, kann hier gelesen werden:

Brot und Juwelen - AI in einer B&#228;ckerei
AI in einer B&#228;ckerei: Das erste Treffen
Brot so backen, dass es lacht!

Bei AI geht es darum, die Elemente in einer Organisation zu finden die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine ganze Weile ist es her, dass ich &#252;ber den Appreciative Inquiry-Prozess (Wertsch&#228;tzende Erkundung) in der B&#228;ckerei geschrieben habe.</p>
<p>Was bisher geschah, kann hier gelesen werden:</p>
<ul>
<li><a href="http://shifthappens.de/2009/04/23/brot-und-juwelen-ai-in-einer-baeckerei/">Brot und Juwelen - AI in einer B&#228;ckerei</a></li>
<li><a href="http://shifthappens.de/2009/04/24/ai-in-einer-baeckerei-das-erste-treffen/">AI in einer B&#228;ckerei: Das erste Treffen</a></li>
<li><a href="http://shifthappens.de/2009/04/27/brot-so-backen-dass-es-lacht/">Brot so backen, dass es lacht!</a></li>
</ul>
<p>Bei AI geht es darum, die Elemente in einer Organisation zu finden die gut sind. Diese belebenden Elemente bilden die Grundlage f&#252;r die Entwicklung von L&#246;sungen, Konzepten und Handlungsweisen f&#252;r die jeweilige Situation. AI arbeitet dabei partizipativ. D.h. m&#246;glichst viele Menschen aus dem System sollen beteiligt sein.</p>
<p>W&#228;hrend eines Meetings mit meinem Kunden stellt sich heraus, dass dieser sehr schnell viele weitere Treffen mit einer zuvor gebildeten Planungsgruppe vereinbaren will, und m&#246;glichst &#8220;n&#228;chste Woche&#8221; den AI-Summit veranstalten will. Dann ging alles sehr schnell und intensiv zur Sache:</p>
<p>Die Planungsgruppe entwickelte aus den bereits gef&#252;hrten und ausgewerteten Interviews f&#252;nf Kernthemen.</p>
<p>Kernthemen sind diejenigen Themen oder Fragen, die zu diesem Zeitpunkt in der Organisation vorherrschend sind. Zeitgleich wurde die gesamte Belegschaft durch die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung mit einem Brief eingeladen, am AI-Summit teilzunehmen.</p>
<p>Der Summit ist eine Veranstaltung, die &#252;ber 1,5-3 Tage gehen kann. Hier werden die Kernthemen nach der AI Methode bearbeitet. Konkret bedeutet das: Es wird zun&#228;chst in Gruppen ausgetauscht, was von den Kernthemen schon ganz gut l&#228;uft in der Organisation. Es folgt eine Phase des Tr&#228;umens: Was w&#228;re wenn&#8230;, wo sehe ich dieses Thema in x Jahren? Hieraus ergibt sich die Frage nach Entw&#252;rfen. Auf der Grundlage dessen, was es schon gibt und was wir uns w&#252;nschen, werden Vorschl&#228;ge, Entw&#252;rfe und Prototypen zu den Kernthemen entwickelt und im Plenum pr&#228;sentiert. Schlie&#223;lich ergeben sich hieraus konkrete Vereinbarungen zur Umsetzung. Damit ist der AI-Circle abgeschlossen: Discover, Dream, Design und Destiny greifen ineinander und ergeben ein Bild von der angestrebten Zukunft der Organisation, inklusive konkreter Ma&#223;nahmen zur Umsetzung.</p>
<p>Soweit der kleine Exkurs.</p>
<p>Nachdem die Kernthemen klar waren, der AI-Summit terminiert und die Belegschaft eingeladen, stieg die Spannung mit Blick auf den Summit.</p>
<p>Die Planungsgruppe bestehend aus B&#228;ckern, Verk&#228;uferinnen und Gesch&#228;ftsf&#252;hrung bew&#228;ltigten diese Aufgabe mit nur drei Treffen. Respekt! Der Summit soll an einem an einem Wochenende von Samstag 15.00h bis Sonntag 18.00h stattfinden. Noch am Donnerstag vor dem Summit sitze ich mit der Planungsgruppe zusammen, um die letzten Vorbereitungen abzuschlie&#223;en. Zur Spannung mischt sich Vorfreude: HappyScared eben.</p>
<p>Es best&#228;tigt sich die Formel, dass die Bereitschaft zu tiefgreifender Ver&#228;nderung meist nur dann vorhanden ist, wenn der Leidensdruck hoch ist.</p>
<p>marcussplitt</p>
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		<item>
		<title>Kessels &amp; Smit @ Betahaus</title>
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		<comments>http://shifthappens.de/2009/09/11/kessels-smit-betahaus/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 10:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marcussplitt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Betahaus]]></category>

		<category><![CDATA[Kessels & Smit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Start nach dem Sommer in das restliche Jahr 2009 hat mit einer sehr guten Entscheidung begonnen: Seit September arbeite ich im Betahaus in Berlin. Das Betahaus ist ein Coworking space f&#252;r Kreative und Wissensarbeiter. Interessierte finden hier ein inspirierendes und gleicherma&#223;en entspanntes Umfeld, in dem es sich gut arbeiten und interessante Menschen kennen lernen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Start nach dem Sommer in das restliche Jahr 2009 hat mit einer sehr guten Entscheidung begonnen: Seit September arbeite ich im <a href="http://betahaus.de" target="_self">Betahaus</a> in Berlin. Das Betahaus ist ein Coworking space f&#252;r Kreative und Wissensarbeiter. Interessierte finden hier ein inspirierendes und gleicherma&#223;en entspanntes Umfeld, in dem es sich gut arbeiten und interessante Menschen kennen lernen l&#228;sst. Sehr zu empfehlen.</p>
<p>marcussplitt</p>
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		<title>Brot so backen, dass es lacht!</title>
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		<comments>http://shifthappens.de/2009/04/27/brot-so-backen-dass-es-lacht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 08:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marcussplitt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Firma]]></category>

		<category><![CDATA[AI]]></category>

		<category><![CDATA[Appreciative Inquiry]]></category>

		<category><![CDATA[Organisationsentwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[Veränderungsprozess]]></category>

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		<description><![CDATA[AI in einer B&#228;ckerei. Die n&#228;chste Episode. Das erste Treffen mit der Planungsgruppe steht auf dem Programm.
Ich betrete den Raum. Der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer ist noch nicht anwesend. Sofort werde ich in Beschlag genommen.
&#8220;Also wirklich, Herr Splitt. Ich muss schon sagen. Ich habe mir das beim letzten Mal schon etwas anders vorgestellt&#8221;, beginnt eine Verk&#228;uferin. &#8220;Ich dachte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://shifthappens.de/2009/03/03/auf-der-suche-nach-juwelen-im-unternehmen-die-methode-appreciative-inquiry-ai/">AI</a> in einer <a href="http://shifthappens.de/2009/03/04/appreciative-inquiry-in-einer-baeckerei/">B&#228;ckerei</a>. Die n&#228;chste Episode. Das erste Treffen mit der Planungsgruppe steht auf dem Programm.</p>
<p>Ich betrete den Raum. Der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer ist noch nicht anwesend. Sofort werde ich in Beschlag genommen.</p>
<p>&#8220;Also wirklich, Herr Splitt. Ich muss schon sagen. Ich habe mir das beim letzten Mal schon etwas anders vorgestellt&#8221;, beginnt eine Verk&#228;uferin. &#8220;Ich dachte, wir reden jetzt mal ehrlich, woran <em>es</em> denn liegt&#8230;&#8221;.&#8221; Ja, genau!&#8221;, kommt es aus dem Raum zu mir her&#252;ber. &#8220;O je&#8221;, denke ich und frage mich, wie das Treffen wohl werden wird. Inzwischen ist der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer auch anwesend.</p>
<p>Kaum beginne ich mit der Moderation, prasselt ein Platzregen aus Vorschl&#228;gen, Fragen, Hinweisen und Meinungen auf mich nieder. Als es sich ausgeregnet hat, erkl&#228;re ich noch mal den Prozess und dass die Fragen, &#196;ngste und Bed&#252;rfnisse ganz sicher Geh&#246;r finden werden.</p>
<p>Eine erregte Debatte dar&#252;ber entsteht, wie die B&#228;cker gef&#228;lligst das Brot zu backen haben. &#8220;N&#228;mlich so,&#8221;, sagt eine Verk&#228;uferin, &#8220;dass es lacht&#8221;. Aha!</p>
<p>Ich lasse die Dynamik zu und beobachte eine Weile das Geschehen. Schlie&#223;lich stehe ich auf. Alle schauen zu mir her&#252;ber. Ich sage: &#8220;Ich werde jetzt gehen. Wenn Sie soweit sind, finden sie mich im B&#252;ro. Sie brauchen wahrscheinlich noch etwas Zeit, bis sie ihre Anliegen ausgetauscht haben.&#8221;</p>
<p>Schweigen.</p>
<p>&#8220;Nein bleiben Sie gleich da. Unsere Zeit ist ja begrenzt.&#8221; Eine gute Einsicht, wie ich finde. Nun kann ich noch mal erkl&#228;ren, dass dies der Prozess der Mitarbeiter ist. Dass es gro&#223;artig ist, dass die Planungsgruppe sich die Zeit nimmt und bereit ist, Kraft zu investieren. Ich lege erneut meine Rolle als Moderator dar und frage, wie die Gruppe nun weitergehen will. Ein B&#228;cker ergreift das Wort und wirbt daf&#252;r, sich auf den Prozess einzulassen und erstmal zu schauen, was in dem Treffen so alles zur Sprache kommt. Eine Verk&#228;uferin pflichtet ihm bei. Langsam kehrt Ruhe ein. Ich schmunzel und versichere den Anwesenden, dass ich ihr Engagement und ihre Energie sehr sch&#228;tze.</p>
<p>Es passiert oft, dass Missst&#228;nde und Anliegen mit &#8220;es&#8221; beschrieben werden. Warum geht &#8220;es&#8221; denn nicht weiter, warum bekommen wir &#8220;es&#8221; nicht hin&#8230;. Jetzt muss mal ehrlich alles auf den Tisch&#8230; usw. Durch das Externalisieren wird deutlich: Hier passiert etwas, was ich nicht ganz greifen kann. Vielleicht hat es auch mit mir zu tun. Das k&#246;nnte eventuell unangenehm f&#252;r mich werden. Am besten ist es, wenn &#8220;es&#8221; schuld ist. Auf der anderen Seite der Appell, dass jetzt &#8220;mal ehrlich alles auf den Tisch muss.&#8221; Auch hier letztlich das Bed&#252;rfnis, den Schuldigen oder das Schuldige zu finden. Dann hat man, im besten Fall, einen gemeinsamen Feind, gegen den man vorgehen kann.</p>
<p>Es ist scheinbar leichter, alle defizit&#228;ren Punkte zu sammeln. Dann wei&#223; man, was alles nicht l&#228;uft und kann, so die Vorstellung, alles der Reihe nach abarbeiten bzw. dagegen k&#228;mpfen. Diese Dynamik wollte sich auch hier erneut einschleichen. Immer wieder ist es daher notwendig, die Haltung und die Sichtweise von AI zu erkl&#228;ren und an der realen Situation zu verdeutlichen.</p>
<p>Schlie&#223;lich habe ich das Gef&#252;hl, dass die Haltung von AI, bewusst auf die belebenden Faktoren zu schauen, nun eine Verstehensbene tiefer gerutscht ist. Nun geht es darum, die Interviews auszuwerten und sowohl die belebenden Faktoren, wie auch die W&#252;nsche (die positive Formulierung von Bed&#252;rfnissen, Defiziten und Missst&#228;nden) heraus zu filtern und zu sortieren. Schnell bilden sich zwei Gruppen und die Arbeit beginnt.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-480" title="Auswertung der Basisinterviews durch die Planungsgruppe" src="http://shifthappens.de/up/img_2859-225x300.jpg" alt="Auswertung der Basisinterviews durch die Planungsgruppe" width="225" height="300" /></p>
<p>Auswertung der Basisinterviews durch die Planungsgruppe.</p>
<p>Die belebenden Faktoren werden sortiert. Ebenso die W&#252;nsche. Bei der Arbeit an den W&#252;nschen kann ich nicht mehr teilnehmen. Ich muss auf meinen Zug. &#8220;H&#228;tten wir doch gleich zugeh&#246;rt&#8230;&#8221;, f&#228;ngt eine Verk&#228;uferin an. &#8220;Wie schon gesagt, dies ist Ihr Prozess. Ich begleite Sie darin. Den letzten Teil schaffen sie bestimmt sehr gut ohne meine Anwesenheit. Sie wissen ja jetzt ,wie es geht.&#8221;, gebe ich zur Antwort. &#8220;Stimmt schon,&#8221; sagt eine B&#228;ckerin. Wir vereinbaren noch das weitere Vorgehen. Damit verabschiede ich mich und eile zu meinem Zug.</p>
<p>Wenn aus Betroffenen Beteiligte geworden sind, ist es wichtig, dass diese auch sp&#252;ren, dass sie realen Einfluss auf den Prozess haben. Im positiven wie im negativen. Anhand des oben beschriebenen, l&#228;sst sich diese Dynamik gut darstellen. Wachsendes Bewusstsein &#252;ber die realen M&#246;glichkeiten der Gestaltung f&#246;rdert das Verst&#228;ndnis von (Selbst)Verantwortung und diese soll ja gef&#246;rdert werden. In diesem Fall geht es darum zu verstehen, dass die eigenen Interessen der einzelnen Beteiligten nicht in einem Kampf gegeneinander stehen, sondern die den Interessen innewohnende Energie zur Entwicklung des Unternehmens genutzt werden k&#246;nnen. Das geschieht, wenn ein Weg gefunden wird, wie jeder seine Interessen einbringen kann. Es geht also um Dialog, Lernen, H&#246;ren und gemeinsames gestalten. Der AI-Prozess liefert daf&#252;r den Rahmen.</p>
<p>marcussplitt</p>
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		<item>
		<title>AI in einer Bäckerei: Das erste Treffen</title>
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		<comments>http://shifthappens.de/2009/04/24/ai-in-einer-baeckerei-das-erste-treffen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 07:42:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marcussplitt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Firma]]></category>

		<category><![CDATA[AI]]></category>

		<category><![CDATA[Appreciative Inquiry]]></category>

		<category><![CDATA[Organisationsentwicklung]]></category>

		<category><![CDATA[Veränderungsprozess]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich glaub&#8217; nicht, dass das funktioniert&#8221;, so der Kommentar eines Mitgliedes der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung. Das war vor dem Treffen.
&#8220;Das h&#228;tte ich nie gedacht. Die haben ja wirklich mitgemacht!&#8221; Das war der Kommentar derselben Person nach dem Treffen.
Manchmal weicht Skepsis nur durch positive Erfahrung. Darum geht es ja eben. Die Erfahrung, dass es Gutes gibt, was sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich glaub&#8217; nicht, dass das funktioniert&#8221;, so der Kommentar eines Mitgliedes der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung. Das war <em>vor</em> dem Treffen.</p>
<p>&#8220;Das h&#228;tte ich nie gedacht. Die haben ja wirklich mitgemacht!&#8221; Das war der Kommentar derselben Person <em>nach</em> dem Treffen.</p>
<p>Manchmal weicht Skepsis nur durch positive Erfahrung. Darum geht es ja eben. Die Erfahrung, dass es Gutes gibt, was sich vergr&#246;&#223;ern und st&#228;rken l&#228;sst. Hierauf l&#228;sst sich mit Energie und Freude aufbauen. Das ist das Anliegen von <a href="http://shifthappens.de/2009/03/03/auf-der-suche-nach-juwelen-im-unternehmen-die-methode-appreciative-inquiry-ai/">Appreciative Inquiry (AI)</a>. (wertsch&#228;tzende Erkundung)</p>
<p>Per Brief luden die Eigent&#252;mer der Firma zu dem ersten Treffen ein. Knapp 80 Prozent der Mitarbeiter folgten. Nach einer kurzen Begr&#252;&#223;ung durch einen Gesch&#228;ftsf&#252;hrer stellte ich die AI-Methode vor. Die Verk&#228;uferinnen, die ich <a href="http://shifthappens.de/2009/04/23/brot-und-juwelen-ai-in-einer-baeckerei/">bereits interviewt</a> hatte, nickten wissend. Auf den Gesichtern der anderen las ich Neugier, Zweifel und Fragen. Also weiter!</p>
<p>&#8220;Dies ist Ihr Prozess. Sie haben die M&#246;glichkeit zu gestalten!&#8221; Fragende Blicke - erstaunen.</p>
<p>&#8220;Gleich werden Sie sich gegenseitig interviewen. Sie werden viel Gutes und Sch&#228;tzenswertes entdecken&#8230;&#8221; Hmm.</p>
<p>&#8220;In dieser Truppe steckt das Potenzial f&#252;r die Ziele, welche sie im Laufe des Prozesses entwickeln werden&#8221;. Fragender Blick zum Gesch&#228;ftsf&#252;hrer.</p>
<p>&#8220;Die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung ist dabei, aber es geht um Sie. Sie k&#246;nnen das!&#8221; Langsam aber sicher siegt die Neugier. Ich atme auf.</p>
<p>Zur Demonstration interviewe ich einen Gesch&#228;ftsf&#252;hrer mit demselben Interviewleitfaden, den die Anwesenden gleich selbst benutzen werden. Es herrscht aufmerksame Stille.</p>
<p>&#8220;Jetzt sind sie dran. Finden Sie sich in zweier Gruppen und legen Sie einfach los&#8230;&#8221;. Noch etwas Z&#246;gern, dann geht es los. Erneut atme ich auf. Aus Betroffenen sind Beteiligte geworden.</p>
<p>Es ist immer wieder erstaunlich, wie tiefverwurzelt die Defizitorientierung ist. Das Gute zu sehen und darauf aufzubauen f&#252;hlt sich &#8220;falsch&#8221; an. Hier ist ein Kulturwandel n&#246;tig. Genau das, soll mit AI in diesem Fall eingeleitet werden.</p>
<p>Zwei Einblicke in das erste Treffen:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-468" title="Warm-up AI B&#228;ckerei" src="http://shifthappens.de/up/img_2819.jpg" alt="Warm-up AI B&#228;ckerei" width="410" height="307" /></p>
<p>Die Mitarbeiter lernen sich kennen: &#8220;Speed-Sparing&#8221;. Manche reden zum ersten Mal miteinander.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-469" title="Mitarbeiter beim AI-Basisinterview" src="http://shifthappens.de/up/img_2821-300x225.jpg" alt="Mitarbeiter beim AI-Basisinterview" width="300" height="225" /></p>
<p>Mitarbeiter beim Basisinterview.</p>
<p>Am Ende des Treffens finden sich die Verk&#228;uferinnen und B&#228;cker in ihren Gruppen und w&#228;hlen Leute aus, die sie in die Planungsgruppe entsenden. Eine Planungsgruppe aus zehn Personen entsteht. Alle Bereiche des Unternehmens sind vertreten. Die Planungsgruppe ist nun f&#252;r den AI-Prozess verantwortlich. Ich als externer Berater wirke als Moderator.</p>
<p>marcussplitt</p>
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		<title>Schon mal was von Susan Boyle gehört?</title>
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		<comments>http://shifthappens.de/2009/04/23/schon-mal-was-von-susan-boyle-gehoert/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 17:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marcussplitt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>

		<category><![CDATA[Talente]]></category>

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		<description><![CDATA[So lautete die Betreffzeile einer E-Mail, die ich k&#252;rzlich erhalten habe. Eine Freundin schickte mir den Link zu einem Video, in dem Susan Boyle (47 Jahre und arbeitslos) bei einem britischen Talentwettbewerb auftritt. Die Jury ist skeptisch und zynisch gegen&#252;ber Susan eingestellt, wie einige der Jury nach der Pr&#228;sentation zugeben.
Was lehrt dieses Video? Talente erscheinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So lautete die Betreffzeile einer E-Mail, die ich k&#252;rzlich erhalten habe. Eine Freundin schickte mir den Link zu einem Video, in dem Susan Boyle (47 Jahre und arbeitslos) bei einem britischen Talentwettbewerb auftritt. Die Jury ist skeptisch und zynisch gegen&#252;ber Susan eingestellt, wie einige der Jury nach der Pr&#228;sentation zugeben.</p>
<p>Was lehrt dieses Video? Talente erscheinen uns nicht immer so, wie wir es gewohnt sind. Oft sind wir durch &#196;u&#223;erlichkeiten verblendet oder erkennen den wahren Schatz nicht, bis sich ein Talent zeigen darf.</p>
<p>Soviel zum Thema Vorurteile und selektive Wahrnehmung.</p>
<p>Hier die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RxPZh4AnWyk&amp;NR=1">Pr&#228;sentation von Susan Boyle</a>.</p>
<p>Leider erlaubt der Hersteller des Videos das Einbinden nicht. Daher nur der Link.</p>
<p>marcussplitt</p>
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		<title>Brot und Juwelen - AI in einer Bäckerei</title>
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		<comments>http://shifthappens.de/2009/04/23/brot-und-juwelen-ai-in-einer-baeckerei/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 09:48:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marcussplitt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Firma]]></category>

		<category><![CDATA[AI]]></category>

		<category><![CDATA[Positiv denken]]></category>

		<category><![CDATA[Veränderungsprozess]]></category>

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		<description><![CDATA[Prolog: Endlich ist es soweit und ich kann meine angesammelten Posts zum AI Prozess online stellen. Hat ja nun auch lange genug gedauert. Hier nun der zweite Teil. Die n&#228;chsten folgen. Kurzfristig!
Ein paar Wochen ist es nun her, dass der AI Prozess in der B&#228;ckerei begonnen hat. Um 7.00 Uhr startete ich mein erstes Basisinterview [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prolog: Endlich ist es soweit und ich kann meine angesammelten Posts zum <a href="http://shifthappens.de/2009/03/03/auf-der-suche-nach-juwelen-im-unternehmen-die-methode-appreciative-inquiry-ai/">AI Prozess</a> online stellen. Hat ja nun auch lange genug gedauert. Hier nun der zweite Teil. Die n&#228;chsten folgen. Kurzfristig!</p>
<p>Ein paar Wochen ist es nun her, dass der <a href="http://shifthappens.de/2009/03/04/appreciative-inquiry-in-einer-baeckerei/">AI Prozess in der B&#228;ckerei</a> begonnen hat. Um 7.00 Uhr startete ich mein erstes Basisinterview mit den B&#228;ckerei-Fachverk&#228;uferinnen. Ziel war es herauszufinden, in welchen Momenten sie sich in der Organisation gro&#223;artig und lebendig f&#252;hlten, und sich in die Gestaltung ihrer Organisation einbringen konnten. Gleichzeitig war ich neugierig zu h&#246;ren, wann in der Organisation etwas richtig gut gemacht wurde.</p>
<div id="attachment_320" class="wp-caption alignleft" style="width: 324px"><img class="size-full wp-image-320" title="img_2795" src="http://shifthappens.de/up/img_2795.jpg" alt="Interview B&#228;ckerei" width="314" height="235" /><p class="wp-caption-text">&quot;Das Brot muss mich an lachen...&quot; Die Verk&#228;uferinnen auch</p></div>
<p>- Wie war Ihr Einstieg in das Unternehmen?</p>
<p>- Was hat Sie am Anfang am Unternehmen begeistert? Was war ihr erster Eindruck?</p>
<p>- Was sch&#228;tzen Sie an Ihrer Arbeit, an sich selbst und an Ihrem Laden?</p>
<p>- Was waren H&#246;hepunkte in Ihrer Arbeit? Situationen, in denen Sie sich wirklich wohlgef&#252;hlt haben. Situationen, in denen Sie wahrgenommen haben, dass Sie Wesentliches zum Unternehmen beitragen?</p>
<p>Diese Art der Fragen war f&#252;r die Verk&#228;uferinnen neu.</p>
<p>&#8220;So was hat mich noch niemand gefragt&#8230;&#8221;, &#8220;Sie stellen Fragen&#8230; Moment die Br&#246;tchen&#8230; Ja bitte, was darf es sein&#8230; Wie war noch mal die Frage&#8230;?&#8221;</p>
<p>Interviews w&#228;hrend des normalen Arbeitsablaufes zu machen, erwies sich als Herausforderung.</p>
<p>Die Verk&#228;uferinnen reagierten durchweg positiv auf die Interviews. Alle haben sich bedankt und signalisiert, dass sie zu weiterer Mitarbeit bereit sind. &#8220;Machen Sie was draus, Herr Splitt. Die Firma braucht das.&#8221; Meine Gegenfrage war: &#8220;Machen Sie mit? Die Firma braucht Menschen wie Sie!&#8221; Nachdenklichkeit, Freude und auch ein wenig Skepsis zeigten sich daraufhin auf den Gesichtern. Ein Anfang war gemacht.</p>
<p>Es war faszinierend, dabei zuzusehen, wie meine Interviewpartnerinnen Schritt f&#252;r Schritt ihre skeptische Haltung aufgaben und sich eingelassen haben, &#252;ber das Gute (die Juwelen) von sich und ihrer Firma zu sprechen. Sie waren selbst erstaunt, wie viel es da zu berichten gab.</p>
<p>Gelernt habe ich dabei mindestens dreierlei:</p>
<p>1. Ermutigung hebt das Gem&#252;t und erhellt die Stimmung.</p>
<p>2. Viele Menschen sind es nicht gewohnt, so pers&#246;nlich und positiv-neugierig befragt zu werden.</p>
<p>3. Der Job einer Fachverk&#228;uferin f&#252;r Backwaren ist komplex. Mein Respekt gegen&#252;ber diesem Job ist gewaltig gestiegen.</p>
<p>Im April geht es nun weiter. Gespr&#228;che mit dem Management, mit Mitarbeitern aus der Produktion, sowie ein gemeinsames Treffen der Mitarbeiter aus Verkauf und Produktion stehen auf dem Programm. Hierdurch sollen die Betroffenen zu Beteiligten gemacht werden. Eine Planungsgruppe wird entstehen, welche die Kernthemen formuliert und die weiteren Schritte des Ver&#228;nderungsprozesses plant.</p>
<p>Fortsetzung folgt. </p>
<p>marcussplitt</p>
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		<item>
		<title>re:publica09 - der 2. Tag</title>
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		<comments>http://shifthappens.de/2009/04/03/republica09-der-2-tag/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 12:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marcussplitt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktionen]]></category>

		<category><![CDATA[#rp09]]></category>

		<category><![CDATA[shifthappens]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tag heute war schon eher nach unserem Geschmack. Das lag vor allem an zwei Veranstaltungen:

Die Pr&#228;sentation der  Privacy Open Space Leute war interessant und inspirierend. Sie traten als Team auf und brachten jeder aus seiner Perspektive interessante Aspekte zum Thema &#8220;Netiquette for Social Networks&#8221; ein. Kurze Einf&#252;hrung in das Thema, Vergleich von Social [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tag heute war schon eher nach unserem Geschmack. Das lag vor allem an zwei Veranstaltungen:</p>
<ul>
<li>Die Pr&#228;sentation der  <a href="https://www.privacyos.eu/">Privacy Open Space</a> Leute war interessant und inspirierend. Sie traten als Team auf und brachten jeder aus seiner Perspektive interessante Aspekte zum Thema &#8220;Netiquette for Social Networks&#8221; ein. Kurze Einf&#252;hrung in das Thema, Vergleich von Social Networks mit Regierungsformen und Vorstellung von &#8220;<a href="http://www.golem.de/0904/66287.html">Hello World</a>&#8221; als Alternative zu Facebook. Prima!</li>
<li>Die andere kleine, aber  sehr feine Veranstaltung (&#8221;In 60 Minuten die Welt ver&#228;ndern&#8221;) von den <a href="http://sozialhelden.de/">Sozialhelden</a> dauerte, wie der Titel schon sagt, nur 60 Minuten. Das Experiment: Wieviel positive Ver&#228;nderung kann man in einer Stunde bewerkstelligen, wenn man sich erg&#228;nzt und auf eine Aufgabe fokussiert? Die Aufgabe: 5.000 englischsprachige B&#252;cher f&#252;r eine Bibliothek in der Mongolei organisieren. Das Projekt wird von der <a href="http://b&#252;cherbr&#252;cke.org/buecherbruecke/Start/Start.html">www.b&#252;cherbr&#252;cke.org</a> gemanagt. Der Ablauf: Kurze gegenseitige Vorstellung in den Gruppen, spontane Verteilung von Aufgaben (Telefonanrufe, Adressen Research, Dokumentation, etc.). Nach kurzer Zeit gab es bereits einige Zusagen f&#252;r B&#252;cher. Kontakte wurden gekn&#252;pft. Die Sozialhelden k&#246;nnen hierauf weiter aufbauen. Die Kommunikation via Facebook und Twittertag wurden veranlasst (Tag: #buecherbruecke). Uns hat die Aktion sehr viel Spa&#223; gemacht. Sie hat gezeigt, wieviel man in kurzer Zeit bewegen kann. Der Lerneffekt war durch die eigene aktive Beteiligung sehr hoch.</li>
</ul>
<p>Etwas vers&#246;hnter mit der Konferenz schreiben wir diesen Post von zu Hause aus.</p>
<p>marcussplitt, Bert Smits</p>
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		<item>
		<title>Langeweile auf der re:publica09</title>
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		<comments>http://shifthappens.de/2009/04/01/langeweile-auf-der-republica09/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 16:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marcussplitt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktionen]]></category>

		<category><![CDATA[#rp09]]></category>

		<category><![CDATA[shifthappens]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ja. Wir unterstellen den Veranstaltern der diesj&#228;hrigen re:publica sehr gute Intentionen.  Schlie&#223;lich ist das Motto „Shift happens“ und Johnny H&#228;usler hat hierzu einen exzellenten Key Note abgeliefert. Heute Vormittag im Berliner Friedrichstadtpalast. Er hat Lust gemacht, weiter zu denken und diesen kreativen Ansatz weiter zu entwickeln. Stattdessen?
Mit Verlaub. Wir sind entt&#228;uscht und gelangweilt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ja. Wir unterstellen den Veranstaltern der diesj&#228;hrigen <a href="http://re-publica.de">re:publica</a> sehr gute Intentionen.  Schlie&#223;lich ist das Motto „Shift happens“ und Johnny H&#228;usler hat hierzu einen exzellenten Key Note abgeliefert. Heute Vormittag im Berliner Friedrichstadtpalast. Er hat Lust gemacht, weiter zu denken und diesen kreativen Ansatz weiter zu entwickeln. Stattdessen?</p>
<p>Mit Verlaub. Wir sind entt&#228;uscht und gelangweilt. Denn was so gut anfing, verlor rasant an Fahrt.</p>
<p>Unsere Perspektive:<br />
•	Web 2.0 hei&#223;t Dialog. Das Format zahlt aus unserer Sicht bisher nicht darauf ein. Panels und Pr&#228;sentationen sind konventionell. Wir w&#252;nschen uns Open Space- und Barcamp-Elemente als Rahmengebung. Das Miteinander-Arbeiten muss deutlich mehr Raum bekommen. Unser belgische Kollege und Au&#223;enstehende haben Schwierigkeiten, sich zu vernetzen, weil das Format das Kontakten erschwert.<br />
•	Der Friedrichstadtpalast ist gro&#223; und stockdunkel. Die Atmosph&#228;re ist eher erdr&#252;ckend als inspirierend. Kein Wunder, dass viele drau&#223;en in der Sonne stehen und Kaffee trinken.<br />
•	Die &#246;konomischen Interessen und die unauthentische Eigenpr&#228;sentation von IBM sind nicht attraktiv. Hier spricht die „alte“ Welt. Top-Down und „High-Level“ anstatt Kooperation, Interaktion, Co-Kreation und Kreativit&#228;t.</p>
<p>Kreativit&#228;t entsteht an den R&#228;ndern. Dort, wo zwischen Themen und Disziplinen Grenzen &#252;berschritten werden, m&#252;ssen Freir&#228;ume f&#252;r den Dialog geschaffen werden. Davon w&#252;nschen wir uns mehr.<br />
Wir sind uns bewusst, dass dies der erste Tag der Konferenz war. Allerdings setzt der erste Tag den Akzent. Bisher haben wir noch keinen Shift gesehen.</p>
<p>Maren Hessler, Bert Smits, <em>marcussplitt</em></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/shifthappens/MGDW/~4/669pqMcFoJg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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	</channel>
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