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	<title>Worterfinder</title>
	
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	<description>Die Zukunft der Vergangenheit</description>
	<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 20:15:18 +0000</pubDate>
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		<title>Westerwelle tuckt aus</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 20:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>worterfinder</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[An diesem Hang zur exessiven Faulheit ist auch garnichts auszusetzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>!ping! Nat&#252;rlich w&#252;rden die meisten arbeitsf&#228;higen Menschen lieber wochenlang an irgendeinem Traumstrand dieser Welt herumliegen und sich bedienen lassen, als morgens in der stinkigen S-Bahn ins B&#252;ro zu fahren. W&#228;re etwas falsch an dieser Behauptung, br&#228;uchten wir keine Urlaubs- und Freizeitindustrie. An diesem Hang zur exessiven Faulheit ist auch garnichts auszusetzen. Wer ein Haustier hat, wei&#223;, da&#223; Genosse Hund oder Freundin Muschi nur durch die Gabe von Leckerlis dazu bewegt werden k&#246;nnen, sich von ihren kuscheligen Schlafpl&#228;tzen zu erheben. Lebewesen sind nun eben mal faul, das dient der Energieersparnis. Die Evolution hinkt in diesem Fall der Weltsicht eines Guido Westerwelle und der seiner Geistesgenossen hinterher. Deren neuerliche &#220;berzeugung, dass der Mensch durch &#228;u&#223;ere Einfl&#252;sse zur Arbeitsleistung gezwungen werden mu&#223;, ist bekanntlich nicht neu. Jahrtausende mussten Sklaven, Kleinbauern und Angeh&#246;rige niederer St&#228;nde unter miserablen Bedingungen die Lebensqualit&#228;t der jeweiligen Herrscherdynastie erhalten und erh&#246;hen. Die Hinwendung zum Humanismus, zur Einsicht, da&#223; einfaches Anlocken unter Zuhilfenahme ad&#228;quater Belohnungsangebote auch funktioniert, dauerte bis ins 19.Jahrhundert. Leider ignoriert unser verehrter Vizekanzler dieses mittlerweile bew&#228;hrte Belohnungssystem nicht nur vollkommen, er stellt es sogar auf den Kopf. Einerseits soll sich seiner Aussage nach Leistung wieder lohnen, andrerseits kann Herr Westerwelle nichts Falsches an Stundenl&#246;hnen von zwei oder drei Euro finden. Selbstverst&#228;ndlich tut es mancher Bed&#252;rftige da lieber  seinem pelzigen Hausgenossen gleich, und bleibt in seinem K&#246;rbchen liegen. Was Herr Westerwelle n&#228;mlich nicht sagt, ist, f&#252;r wen genau sich die erbrachte Leistung schlu&#223;endlich wieder lohnen soll. Vermutlich ahnen die Betroffenen, das sie es nicht sind. Die wirklich Bestraften aber, w&#228;ren bei einer Verwirklichung von Westerwelles Ideen nat&#252;rlich die Kinder der Bed&#252;rftigen. Wer eigene Nachkommen hat, wei&#223;, da&#223; man Kinder nicht dauernd mit billigem Zuckerzeug, Schwermetallspielzeug aus China und Formschinkenpizza vom Discounter bei Laune halten kann. Auch eine Entwicklung innerhalb unserer Evolution. Eltern wollen ihren Nachwuchs so gut wie m&#246;glich gro&#223; werden sehen. Zu diesem Gro&#223;werden geh&#246;ren eine gesunde Ern&#228;hrung, die bestm&#246;gliche Sozialisation und f&#252;r alle gleiche Bildungschancen. Ob sich das mit zwangsverordnetem Schneer&#228;umen bewerkstelligen l&#228;&#223;t, bleibt dahingestellt. Das Einschlagen auf den vermeintlich schw&#228;chsten Gegner macht dem Aggressor keine Ehre, und hat nebenbei auch noch eine sehr unr&#252;hmliche Vergangenheit. Ein Kinofilm in Berlin, der die Geschichte der Entstehung des Propagandafilms &#8220;Jud S&#252;&#223;&#8221; als Thema hat, kann dazu weiterf&#252;hrende Informationen liefern. Selbstverst&#228;ndlich hat Herr Westerwelle nichts mit den damaligen Machthabern gemein. Aber dummdreiste Hetzreden helfen niemandem weiter, sie bewirken h&#246;chstens das, wozu sie gehalten werden - sie sch&#252;ren Sozialhass !\ping!</p>
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		<title>Maxi und seine Eltern 2.0</title>
		<link>http://sjs-stoecklein.de/blog/2010/02/10/maxi-und-seine-eltern-20/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 10:43:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Pr&#228;natale Erziehung, also Wissenstransfer vor der Geburt ....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Century;">Pr&#228;natale Erziehung</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Century;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Century;">!ping! Der Intellekt des werdenden Kindes sollte m&#246;glichst fr&#252;h aus seiner Fruchtblasentranigkeit befreit werden. Pr&#228;natale Erziehung, also Wissenstransfer vor der Geburt, ist somit eines der hei&#223;eren Themata unter werdenden Eltern in<span> </span>Geburtsvorbereitungsgruppen. Vorerst aber sind die Mitglieder der m&#228;nnlichen Eltergruppe viel zu sehr damit besch&#228;ftigt, zu lernen, wie man ganz locker einen entspannten<span> </span>Beckenboden hinkriegt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Century;">„ Kai-Uwe, Jens und du auch Julian, h&#228;ngen lassen, ganz locker durchh&#228;ngen lassen .. wenn eure Eier knapp den Boden ber&#252;hren, dann seid ihr kurz davor ..<span> </span>ja, gut so, und jetzt wieder hochziehen, jetzt kommt schon , strengt euch an, w&#228;hrend der Geburt k&#246;nnt ihr auch nicht sagen, ich kann nicht mehr,“<span> </span>h&#246;rte ich k&#252;rzlich eine zugegeben etwas herbe Hebamme rumschmalzen. W&#228;hrend also die m&#228;nnliche Eltergruppe damit besch&#228;ftigt ist, ihren B&#228;llchenboden zu trainieren, und der eine oder andere vor lauter Entspannung ein Ei auf den Fu&#223;boden legt, denkt die weibliche Eltergruppe mit locker schwingendem Beckenboden bereits &#252;ber geeignete Ma&#223;nahmen zur pr&#228;natalen Erziehung des Nachwuchses nach. Basic Brain Workout durch Musik spielt da zum Beispiel immer noch ganz vorne mit. Keinesfalls soll der wertvolle Nachwuchs dadurch hinterbauchs zu einem Dasein als Musiker fr&#252;hgepr&#228;gt werden. Vielmehr haben manche Hirnforscher viel Geld damit verdient, zu behaupten, dass die Zuf&#252;hrung von Musik zur vermehrten Bildung von Synapsen beitr&#228;gt. Synapsen bezeichnen im eigentlichen Sinne den Spalt zwischen Dentritenforts&#228;tzen und Axonen verschiedener Nervenzellen, also eine gewisse Leere. Jedenfalls, Musik, vor allem die von Mozart kann ja nicht schaden. Selbst das K&#228;rntner Fleckvieh gibt mit den Harmonien vom Wolferl mehr Milch - hat mir der Almwirt erz&#228;hlt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Century;">Damit also der Nachwuchs bestens ausger&#252;stet ins Leben schl&#252;pfen kann und in der angestrebten Position als Professor f&#252;r innere Medizin, Wirtschaftsingenieurin, Aktienh&#228;ndler, Vorstandsvorsitzende oder, wenn’s ganz schlecht l&#228;uft, als selbstverliebter Inverstmentb&#228;nker re&#252;ssiert, wird der ungeborene Kindskopf konsequent pr&#228;natal mit Musikdarbietungen zur Bildung von Synapsen aufgefordert. Das ist, grob erkl&#228;rt, der Basic Brain Workout durch Musik. Moderne Eltern sind daher schon lange davon abgekommen, zu warten bis das Kleine 2 Jahre alt ist, um es dann an Weihnachten mit einer winzigen Ein-Drittelgeige zu &#252;berraschen.<span> Ach so, </span>Sie wissen nicht, was eine Ein-Drittelgeige ist ? Eine Ein-Drittelgeige ist ein winziges Saiteninstrument, welches erfunden wurde, um Mietstreitigkeiten auf<span> </span>k&#252;rzestem Weg zu l&#246;sen. Da werdende Eltern sich sowieso irgendwie pr&#228;natal einbringen, und keinem Streit aus dem Weg gehen, passiert folgendes. Die eine oder andere Mutter beginnt w&#228;hrend der Schwangerschaft selbst ein Musikinstrument zu erlernen. Das Instrument der Wahl f&#252;r werdende M&#252;tter sollte die Trompete sein. Trompetenspielen st&#228;rkt das Zwerchfell sowie die Bauchmuskulatur, ist deutlich zu h&#246;ren, und sorgt<span> </span>zudem f&#252;r neue Nachbarschaftskontakte. Denn auch die Nachbarn sollen ja fr&#252;h genug wissen, dass es bald Zeit wird, aktuelle Mietangebote mit der derzeitigen Wohnsituation zu vergleichen. Zur&#252;ck zu den Eltern.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Century;">F&#252;r den werdenden Papa w&#252;rde sich vielleicht das Erlernen des Cellos anbieten. Damit provozieren die Eltern dann ganz bewusst eine Konfrontation, damit das Kleine schon pr&#228;natal lernt, wie man in einer F&#252;hrungsposition mit<span> </span>ungew&#246;hnlichen Ausgangssituationen fertig wird.<span> </span>Schlie&#223;lich ist ein Duett von Trompete und Cello durchaus eine Herausforderung f&#252;r die Zuh&#246;rer. Ob die Wahl der Instrumente richtig oder falsch war, l&#228;sst sich meistens gut am Ultraschall kontrollieren. Wenn ihr Gyn&#228;kologe im 7. Monat feststellt, dass die Gr&#246;&#223;e der Ohren nicht proportional zum Rest passt, wird es h&#246;chste Zeit das Instrument zu wechseln. Probieren sie z.B. einfach mal eine Klarinette. Vielleicht hat das Kleine ja einen weichen Kern. Und der werdende Papa probiert´s mit einem Schlagholz. Vielleicht neigt das Kleine ja zu bodenst&#228;ndigeren Kommunikationstechniken? Wenn nicht, hat der Papa in den schlaflosen N&#228;chten wenigstens was zum draufbeissen. Suchen Sie sich bitte<span> </span>aus der Musikliteratur was mit Pep aus, keinesfalls aber zahnloses Wiegenlieder– und Esoterikgejammere . Oder wollen sie, dass ihr Kleines sp&#228;ter auf der Karriereleiter anderen Leuten die T&#252;r aufh&#228;lt? Denken sie immer daran, pr&#228;natal vermittelte Eindr&#252;cke halten ein Leben lang. Also rauf mit Lady Gaga und Bushido auf´s Notenpult.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Century;">Sollten sie finanziell allerdings nicht ganz so beweglich sein, wie man das an sich von modernen Eltern erwarten k&#246;nnte, bleibt Ihnen immer noch die Entscheidung hin zur preisg&#252;nstigen Blockfl&#246;tenvariante. Allerdings sollten sie dabei eines bedenken:  wenn ihr Kleines , aufgrund ihrer pr&#228;natalen Bem&#252;hungen,<span> </span>sp&#228;ter selbst Blockfl&#246;tespielen lernen will, mu&#223; das<span> </span>nicht zwingend ein Vorteil sein.  Stellen Sie sich nur vor, wie das aussieht, wenn, sagen wir mal, ihr Sohn 30 Jahre sp&#228;ter als Diplom-Wirtschaftsingenieur auf der Geburtstagsparty seiner zuk&#252;nftigen Frau seine Blockfl&#246;te rauszieht um ihr ein St&#228;ndchen zu spielen, und seine Zuk&#252;nftige vor lauter R&#252;hrung den Schrank aufreisst und mit ihrer Trompete in den Vortrag einf&#228;llt. Das schaut doch dann bl&#246;d aus.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Century;">Man mu&#223; sich einfach fr&#252;h genug &#252;berlegen, was man mit wem macht, und zu was das f&#252;hren kann. Pr&#228;natal, meine ich. !\ping!</span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<item>
		<title>Dem Banker sein Vorderhirn</title>
		<link>http://sjs-stoecklein.de/blog/2010/02/04/dem-banker-sein-vorderhirn/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 13:10:32 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Die schnelle Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[.... bei deren unvermeidlichen Kollegen in den Vorstandsetagen, ihren Freunden, den Lobbyisten, und nat&#252;rlich bei den Ausnahmetalenten und -Innen aus dem Investmentbereich schon von einem Totalverlust des zentralen Steuerorgans ausgehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>!ping! Es gibt kein spezielles Areal im Gehirn, dass sich ausschlie&#223;lich mit Fragen der Moral und Ethik auseinander setzt, habe ich mir sagen lassen. Genauso wenig gibt es einen Bezirk in unserem Steuerorgan, dem Antworten auf Fragen der Gleichheit und Gerechtigkeit vorbehalten bleiben, habe ich mir auch sagen lassen. Andrerseits habe ich aber gelernt, dass der pr&#228;frontale Cortex und der orbito-frontale Cortex, also z.B. das Vorderhirn viel, und hier nenne ich nur einige Leistungsbereiche,  mit Verhaltenskontrolle, Emotionskontrolle, Kognition, Bildung von Urteilskraft etc. zu tun haben.</p>
<p>Nun l&#228;&#223;t heute der Vertreter einer Schweizer Bank, welche direkt von der aktuellen Steuerhinterzieherschmierenkom&#246;die bel&#228;stigt wird, verlauten, dass Schweizer Bankinstitute durchaus nicht verpflichtet sind und sich auch gar nicht in der Pflicht sehen, zu &#252;berpr&#252;fen, wo das liebe Geld schlu&#223;endlich herkommt. Kann das etwa so gedeutet werden, dass ausnahmslos jeder Geldkoffer, egal ob sich darin hinterzogene Banknotenb&#252;ndel, Diebesgut oder Blutgeld befindet, dankend angenommen wird? Die Evolution des Homo sapiens, hat, jedenfalls habe ich langsam den Verdacht, im Falle von Bankbesch&#228;ftigten einen g&#228;nzlich neuen Weg eingeschlagen. Nun aber wieder ernsthaft. W&#228;hrend wir bei den Schweizer Privatkundenbetreuern L&#228;sionen oder krankhafte Ver&#228;nderungen des Vorderhirns vermuten, m&#252;ssen wir bei deren unvermeidlichen Kollegen in den Vorstandsetagen, ihren Freunden, den Lobbyisten, und nat&#252;rlich bei den Ausnahmetalenten und -Innen aus dem Investmentbereich schon von einem Totalverlust des zentralen Steuerorgans ausgehen. !\ping!</p>
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fsjs-stoecklein.de%2Fblog%2F2010%2F02%2F04%2Fdem-banker-sein-vorderhirn%2F&amp;linkname=Dem%20Banker%20sein%20Vorderhirn"><img src="http://sjs-stoecklein.de/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich könnte mich auch besaufen, aber schreiben ist billiger</title>
		<link>http://sjs-stoecklein.de/blog/2010/01/29/ich-koennte-mich-auch-besaufen-aber-schreiben-ist-billiger/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 13:07:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>worterfinder</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Organisation des b&#252;rgerlichen Rausches besch&#228;ftigen sich heute ganze Wirtschaftszweige. Pausenlos sind junge kreative Menschen in den Werbeagenturen des Landes damit besch&#228;ftigt, sich neue geile Rituale des Saufens auszudenken. Im Ergebnis ist Komasaufen mit Kr&#228;uterschnaps aber eben kein Ritual, sondern nichts anderes als Komasaufen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>!ping!<br />
Ich k&#246;nnte ruhig mal aufstehen und mir eine Tasse Kaffee machen. Dieser aufdringliche Gedanke in meinem Gehirn vernebelt mir zusehends die Sicht. Ich wei&#223;, ich sollte diese Unterlagen da vor mir auf dem Schreibtisch alsbald bei meinem Chef abliefern, aber was soll&#8217;s, die paar Schritte bis zur Kaffeek&#252;che, jeder Mensch braucht ab und zu eine Pause. W&#228;hrend ich also dem Gedanken nachgebe und rasch den Flur hin&#252;ber zur Kaffeek&#252;che eile, bekommt der erste Gedanke Gesellschaft. Mit dem Aufzug w&#252;rde ich es noch in die Kantine im Erdgescho&#223; schaffen, bevor sie f&#252;r heute schlie&#223;t. Es ist Nachmittag, ein St&#252;ck Kuchen gegen den Unterzucker w&#252;rde meiner Arbeitskraft nur gut tun. Wenn ich aber schon mal unten bin, kann ich auch genauso gut schnell noch eine wegpaffen, vor der T&#252;r.<br />
In meinem Kopf herrscht mittlerweile ein gro&#223;es Gesummse. Das Hintergrundrauschen meiner Gro&#223;hirnrinde hat Orchesterlautst&#228;rke erreicht. Der Kaffee- und Kuchengedanke vermischt sich mit wolkig unscharfen Bildern aus meinem Ged&#228;chtnis, von gegen&#252;ber, meine ich, schweben Hypothesen &#252;ber das bevorstehende Wochenende heran. Ich befinde mich wieder einmal mittendrin im Meteoritenschwarm meiner Unentschlossenheit. Unz&#228;hlige Neuronengruppen in meinem Hirn versuchen, den Kampf um die Bewu&#223;tsheitsetage f&#252;r sich zu entscheiden. Gerade jetzt denke ich an meine Frau und mit ihr verbundene zuk&#252;nftige Freuden.<br />
Einige, bestimmt und klar an mich gerichtete, Worte lenken meine Aufmerksamkeit wieder auf das Geschehen au&#223;erhalb meiner K&#246;rpergrenzen. Herr &#8230;, unser aller Abteilungsleiter, hat mich auf dem Flur entdeckt. Er erinnert sich bestens an die Unterlagen auf meinem Schreibtisch, und gibt seiner Hoffnung nachdr&#252;cklich Ausdruck, da&#223; er die Benannten in K&#252;rze auf seinem eigenen Schreibtisch finde werde, und zwar erledigt. Ich kann seinen Argumenten nicht widerstehen, und kehre zur&#252;ck an meinen Arbeitsplatz. Schon zehn Minuten sp&#228;ter f&#252;hle ich mich pudelwohl, w&#228;hrend ich Tabellen und Formulare vergleiche, konzentriert Ergebnisse pr&#252;fe. Das Gesummse in meinem Kopf ist verschwunden, meine Bewu&#223;theit ist neu fokussiert.</p>
<p>Aufmerksamkeit ist &#252;berlebenswichtig. Jedes gesunde Neugeborene zeigt uns das. Gehirne brauchen Input. Nur wie mit all dem abgespeicherten Zeug ein Leben lang umgehen? Worauf richte ich meine Aufmerksamkeit, was denke ich zuerst, und was am Besten garnicht? Zum Gl&#252;ck macht unser Steuerorgan vieles ohne unser Zutun. M&#252;&#223;ten wir die komplizierten Abl&#228;ufe, die es kontrolliert w&#228;hrend wir aufrecht vorw&#228;rts gehen, bewu&#223;t steuern, wir w&#252;rden wahrscheinlich auf die Nase fallen. Dennoch bleibt noch genug Aktivit&#228;t &#252;brig, um verwirrt zu sein. Unsere F&#228;higkeit zur Bewu&#223;theit hat n&#228;mlich auch Nachteile. Die F&#228;higkeit, sich die Erfahrungen der letzten Jagd bewu&#223;t zu machen, um somit den n&#228;chsten Beutezug besser planen zu k&#246;nnen, half einerseits unseren Vorfahren zu &#252;berleben. Andrerseits, wie &#252;berlebt ein durchschnittlicher heutiger Mann den samst&#228;glichen Einkaufsbummel an der Seite seiner Frau? Wohin mit dem ganzen Angebot, mit den unz&#228;hligen, unsortierten Eingangsreizen? Es ist nicht verwunderlich, dass wir Menschen uns dauernd nach einem Moment der Eindimensionalit&#228;t, also einem Augenblick der Begrenzung unserer Gedanken sehnen. Aus Sicht der Evolution ist Bewu&#223;theit eine einigerma&#223;en erfolgreiche Zusatzfunktion, der Homo sapiens ist sozusagen der Beta-Tester.<br />
Bedacht mit dieser gewaltigen B&#252;rde der Bewu&#223;theit lernten Menschen schon fr&#252;hzeitig die wohltuende Wirkung von Drogen aller Art zu sch&#228;tzen. Die gezielte Bewu&#223;theitstr&#252;bung wurde ein Ort der Zuflucht, der Stille bei sich selbst, aber auch des vermeintlichen Heraustretens aus sich selbst. Um die teilweise verheerenden Folgen des Drogenkonsums f&#252;r die Stammesgesellschaften zu begrenzen, wurde der Gebrauch der Droge in kultische Handlungen und Rituale eingebaut. Unsere Ahnen waren klug genug, um zu erkennen, da&#223; die ungerichtete, unkontrollierte Beeintr&#228;chtigung der Bewu&#223;theit ihr Lebenswelt zerst&#246;ren kann. Der Gebrauch und die Wirkung von Drogen wurde deshalb stark mit ritueller und religi&#246;ser Bedeutung verbunden, und so vom Lebensalltag einigerma&#223;en ferngehalten. Aber nicht alle mu&#223;ten sich mit Drogen vorgl&#252;hen.<br />
Abendl&#228;ndische Mystiker berichten von zweiten, dritten, gar vierten Gesichtern, von Reisen zu phantastischen Welten und Begeg-nungen mit Wesen unbekanntester Art, alles erlebt im Zustand tiefster religi&#246;ser Meditation. Meditation, die zweite klassische Begrenzung der Gedanken. Rausch oder Meditation, b&#252;rgerliche Entspannung versus fern&#246;stliches »An die Wand starren.«</p>
<p>Mit der Organisation des b&#252;rgerlichen Rausches besch&#228;ftigen sich heute ganze Wirtschaftszweige. Pausenlos sind junge kreative Menschen in den Werbeagenturen des Landes damit besch&#228;ftigt, sich neue geile Rituale des Saufens auszudenken. Im Ergebnis ist Komasaufen mit Kr&#228;uterschnaps aber eben kein Ritual, sondern nichts anderes als Komasaufen. Die Hirschgeweihtr&#228;ger f&#246;rdern allenfalls den Umsatz des Herstellers, aber keinesfalls die Festigung der Gesellschaft, in dem Sinne, wie es die genau choreographierten Rituale unserer Vorfahren vermochten.<br />
Trotzdem kann und will ich die Rauschkugeln dieser Welt nicht verurteilen. In einer Welt, in der die allgemeine Angstquote einerseits durch radikalen Arbeitspl&#228;tzeabbau, andrerseits durch konsequente Versch&#228;rfung der Leistungsanforderung best&#228;ndig erh&#246;ht wird, mu&#223; der einzelne Mensch zwingend die M&#246;glichkeit haben, Ruhe zu finden.<br />
Besserverdienende finden diese innere Stille mittlerweile in gro&#223;z&#252;gig in die Landschaft geschlagenen Wellness Tempeln, bei Wasserspielen und gepflegtem Rotweinsaufen, weniger Erfolgreiche m&#252;ssen sich derweil mit f&#252;nf B&#252;chsen Bier und Korn vom Billigmarkt begn&#252;gen.<br />
In diesem Sinne - Prost und !/ping!</p>
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		<title>Ego Internet</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 15:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>worterfinder</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dasein im Internet]]></category>

		<category><![CDATA[Lebensraum]]></category>

		<category><![CDATA[menschliches Verhalten]]></category>

		<category><![CDATA[Netzdemokratie]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine These lautet: das worldwideweb ist ein zutiefst totalit&#228;rer und undemokratischer Ort.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>!ping! Dies ist nicht mein erster Blog. Ich hatte unter anderem im Netz publiziert. Ich schreibe Texte, weil es meiner geistigen Gesundheit gut tut, auch wenn manche Leser vielleicht anderer Meinung sind. Meine These lautet: das worldwideweb ist ein zutiefst totalit&#228;rer und undemokratischer Ort. Der menschlichste, der je erfunden wurde. Nirgendwo sonst k&#246;nnen sich die Teilnehmer derart hemmungslos ichbezogen geb&#228;rden. Die Antithese, das Netz w&#228;re demokratisch, f&#246;rdere soziales Verhalten und die Ausbildung einer Gruppenintelligenz, halte ich f&#252;r gesch&#228;ftsm&#228;&#223;ig verbreiteten Bl&#246;dsinn. Hier wird Toleranz allzu schnell mit relativer Gleichg&#252;ltigkeit auf eine Stufe gestellt. Es gibt gerade im Netz kein social networking ohne den Anspruch auf gr&#246;&#223;tm&#246;glichen pers&#246;nlichen Vorteil. Das worldwideweb gleicht vielmehr einem neuen Kontinent, der nach den unmi&#223;verst&#228;ndlichen Regeln der Conquistatores erobert wird und wurde. Hier herrschen ebenso simple wie elementare Regeln. St&#228;rke zeigen, Gegner einsch&#252;chtern, integrieren oder besiegen. In der Folge Ressourcen ausbeuten, und langfristig die alten Regeln umformulieren oder durch die eigenen ersetzen.<br />
Das Netz als digitaler Lebensraum ist kein Ponyhof. 24 Stunden t&#228;glich finden dort weltweit Scharm&#252;tzel und Eroberungskriege statt. Beinahe t&#228;glich wechseln Leader und Follower ihre Pl&#228;tze.<br />
Hierzu fiel mir das folgende Beispiel ein. Ein Teilnehmer meldet sich bei einem der hinl&#228;nglich bekannten sozialen Netzwerke an. Hat der Novize das Aufnahmeritual, also die feierliche Vergabe einen neuen Namens, vulgo Username, die Schl&#252;ssel&#252;bergabe, vulgo Passwort, hinter sich, liegt es an ihm selbst, die Gemeinschaft vom Grad seiner Wichtigkeit und Wertigkeit zu &#252;berzeugen.  Er mu&#223; also eine akzeptable Leistung erbringen. Diese notwendige Leistung mu&#223; dieser Teilnehmer mithilfe einer ebenso alten wie wirkungsvollen Kommunikationstechnik, dem sogenannten  »Wie du mir, so ich dir« erbringen. Nur scheinbar entsteht dadurch ein soziales Netzwerk, in Wirklichkeit aber, dient das fortw&#228;hrende »Tit for Tat« dem Gleichgewicht der Kr&#228;fte innerhalb der jeweiligen Gruppe von Teilnehmern. Das h&#246;here Handlungsziel der Beteiligten aber, bleibt immer, die eigene Sichtbarkeit, und damit einhergehend, die eigene Rangstellung zu erh&#246;hen. Um das h&#246;here Handlungsziel zu erreichen, mu&#223; der kommende Leader allerdings andere Teilnehmer geschickt manipulieren. Daran gibt es erstmal nichts auszusetzen. Zweckgebundenes Handeln wohnt jedem Lebewesen auf diesem Planeten inne. Andernfalls k&#246;nnte ich hier nicht sitzen und Texte schreiben. Ich k&#252;rze hier ab. Konnte also der Leader die Gemeinschaft von seiner hohen Wichtigkeit und Wertigkeit &#252;berzeugen, wird er zufrieden sein. Aber auch die Follower sind zufrieden, f&#228;llt ihnen doch auch ein Teil der Wichtigkeit und Wertigkeit ihres Leaders zu. Also, alles in allem ein guter Handel.<br />
Wo aber wird hier aktiv durch das worldwideweb irgend etwas demokratisiert, oder soziales Handeln erzeugt? Handle ich als Subjekt etwa sozialer, intelligenter oder demokratischer, nur weil ich in einer Bibliothek herumstehe? Ver&#228;ndert sich diesbez&#252;glich mein Handeln, wenn mit mir weitere zehntausend Leser in der Bibliothek herumstehen? Ich behaupte nein! Solange mein realer K&#246;rper den Bezugspunkt zu meiner realen Welt darstellt, und mein reales Gehirn einzig und allein dadurch zuverl&#228;ssig mit realem Sauerstoff und Glucose versorgt wird, kann ich auch nur in einer realen Welt demokratisch und sozial handeln. Das worldwideweb erzeugt garnichts. Es ist nur die genialste Erfindung seit der Entdeckung des Penicillins durch Alexander Fleming (Quelle: Google)<br />
!/ping! </p>
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		<item>
		<title>EPA, ELENA und die Volkszählung 1987</title>
		<link>http://sjs-stoecklein.de/blog/2010/01/26/elena/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 17:47:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>worterfinder</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die schnelle Welt]]></category>

		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>

		<category><![CDATA[Datensammlung]]></category>

		<category><![CDATA[digitaler Naive]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[EPA, ELENA, die Volksz&#228;hlung 1987 und die Emsigkeit, Datenprofile zu sammeln]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>!ping! Die beiden Schwestern EPA und ELENA werden einigen von uns noch viel Freude bereiten, besonders wenn sie sich bald gemeinsam um unsere digitale Identit&#228;t k&#252;mmern.<br />
EPA, eigentlich ein ER - Elektronischer Personalausweis - wird f&#252;r jedermann/frau in Zukunft zum elektronischen Identit&#228;tsnachweis. Selbstverst&#228;ndlich tr&#228;gt er auch eine frei verwendbare, digitale Unterschrift des Inhabers, ein elektronischer Fingerabdruck ginge auch. Kurz, biometrische Daten des Inhabermenschen stellen kein gro&#223;es Problem f&#252;r EPA dar. Sch&#246;n und praktisch finde ich vor allem, dass EPA sich mit seiner Schwester ELENA austauschen kann. Leider verbirgt sich aber auch hinter ELENA nur eine fade m&#228;nnliche Beschreibung eines Verwaltungsvorgangs. Im Langformat steht ELENA n&#228;mlich f&#252;r den »Elektronischen Entgeltnachweis«. Die m&#228;nnliche Schwester von EPA ist &#252;brigens seit 01. Januar 2010 dienstbereit, und jeder Unternehmer, der sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer besch&#228;ftigt, mu&#223; alle relevanten Arbeitnehmerdaten an die zust&#228;ndigen Ministerien &#252;bermitteln, und zwar jeden Monat. Sp&#228;ter, wenn Bruder EPA ebenfalls in Dienst genommen ist, kann jeder Arbeitnehmer mit Hilfe seines elektronischen Personalausweises einwilligen, da&#223; Arbeitgeber, Vermittler oder die Arbeitsagentur gro&#223;z&#252;gig Einsicht nehmen, in sein bisheriges Arbeitsleben. Das klingt zun&#228;chst nicht besonders aufregend, nimmt man aber die Krankenkassendaten hinzu, und die wird ELENA auch sammeln, wird es schon interessanter. Aber das kann sich jeder selbst ausmalen.<br />
Was waren das dagegen f&#252;r Zeiten, 1987. Quer durch die Bev&#246;lkerungsschichten krawallten die Proteste gegen die Volksz&#228;hlung.<br />
Interviewer zogen damals von T&#252;r zu T&#252;r, man stelle sich das bitte mal vor, um vergleichsweise harmlose Fragen beantwortet zu kriegen. Ja, das war ein gro&#223;es Thema, damals. Aber damals waren auch Mittelstreckenraketen, Atomkraftwerke und Nena ein gro&#223;es Thema.<br />
Im Grunde machen wir uns alle nackig, mit EPA, mit ELENA, mit Facebook, und nat&#252;rlich mit der dauernden Intimrasur - aber das ist eine andere Geschichte. !/ping!</p>
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		<title>Axolotl roadkill</title>
		<link>http://sjs-stoecklein.de/blog/2010/01/25/axolotl-roadkill/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 10:36:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>worterfinder</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lebensraum]]></category>

		<category><![CDATA[Axolotl roadkill]]></category>

		<category><![CDATA[Helene Hegemann]]></category>

		<category><![CDATA[junge Literatur]]></category>

		<category><![CDATA[Tag hinzufügen]]></category>

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		<description><![CDATA[!ping! Helene Hegemann hat ihr erstes Buch ver&#246;ffentlicht ! Noch nie von ihr geh&#246;rt?
Die Hegemann hat im Alter von drei Jahren nachgewiesen, da&#223; Gott in Gestalt eines Erdh&#246;rnchens die Geschicke der Welt lenkt, mit Vollendung des siebten Lebensjahres hatte sie alle wichtigen Schriftsteller(innen) gelesen, schlie&#223;lich mit vierzehn ihren ersten Film gedreht, und nun, mit knapp [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>!ping! Helene Hegemann hat ihr erstes Buch ver&#246;ffentlicht ! Noch nie von ihr geh&#246;rt?<br />
Die Hegemann hat im Alter von drei Jahren nachgewiesen, da&#223; Gott in Gestalt eines Erdh&#246;rnchens die Geschicke der Welt lenkt, mit Vollendung des siebten Lebensjahres hatte sie alle wichtigen Schriftsteller(innen) gelesen, schlie&#223;lich mit vierzehn ihren ersten Film gedreht, und nun, mit knapp achtzehn Jahren ihren ersten Roman ver&#246;ffentlicht. Ok, bei den Punkten eins und zwei bin ich mir nicht ganz sicher. Egal, das deutsche Feuilleton lobt sie geradezu reflexartig in die h&#246;chsten H&#246;hen hinauf. Damit w&#228;re dann auch schon die zuk&#252;nftige Fallh&#246;he festgelegt. Warum f&#228;llt mir da spontan der Stuckrad-Barre ein?<br />
Wut, Selbsthass, Hass auf die Drangsale der Erwachsenenwelt - bekannte und bew&#228;hrte Themen eben.<br />
Als h&#228;tten die Rezensenten jahrelang auf die eine erl&#246;sende, w&#252;tende Stimme gewartet, tragen sie Helene Hegemann nun umgehend die Rolle des Sprachrohrs einer ganzen Generation an. Aber will die Generation »Speckbauch« &#252;berhaupt von einer Stimme vertreten werden? Nein, will sie nicht und braucht sie nicht.<br />
Wer mit den Feuchtgebieten durch ist, kann ja mal reinlesen.<br />
Helene Hegemann, Axolotl Roadkill, Ullstein-Verlag !/ping!</p>
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		<title>Okkultismus am Flughafen Mue-FJS</title>
		<link>http://sjs-stoecklein.de/blog/2010/01/22/okkultismus-am-flughafen-mue-fjs/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 14:04:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>worterfinder</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lebensraum]]></category>

		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>

		<category><![CDATA[Entschleunigung]]></category>

		<category><![CDATA[Tag hinzufügen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vermisster Fluggast am  Mue-Airport]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weiterhin bleibt der besagte mysteri&#246;se Fluggast ebenso wie sein nicht zu Ende untersuchter Laptop verschwunden. Weder l&#228;&#223;t er sich &#252;ber checkin Daten ermitteln, noch gibt es Aufnahmen von &#220;berwachungskameras von der seltsamen Erscheinung. Handelte er gar im Auftrag dunkler M&#228;chte?<br />
Wie es aussieht, werden wir in Zukunft alle nur noch in leichter Unterw&#228;sche und besohlt mit Flip-Flops ein Flugzeug besteigen k&#246;nnen. Selbstverst&#228;ndlich ohne jegliches Gep&#228;ck. Das wird in Zukunft bei Inlandsfl&#252;gen per Bahn oder LKW speditiert, bei Transkontinentalfl&#252;gen mit der Queen Elizabeth (Dampfer). Ein sch&#246;ne Entwicklung hin zur Entschleunigung des eigenen Lebens. Und manche menschliche Beziehung k&#246;nnte sich daraus auch ergeben.</p>
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fsjs-stoecklein.de%2Fblog%2F2010%2F01%2F22%2Fokkultismus-am-flughafen-mue-fjs%2F&amp;linkname=Okkultismus%20am%20Flughafen%20Mue-FJS"><img src="http://sjs-stoecklein.de/blog/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a>]]></content:encoded>
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