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	<title>Social Media Schmiede</title>
	
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	<description>Social Media Marketing mit Geschmack</description>
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		<title>foursquare + QR-Code = foursQR</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 09:21:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Viel mehr, als der Titel dieses Blogposts lässt sich eigentlich kaum zu der neuen App für iPhone und iPod touch sagen. foursQR ist eine iPhone App, die das regelmäßige Einchecken in foursquare Venues stark beschleunigt. Wer foursquare häufiger nutzt, wird den zeitraubenden Prozess kennen: iPhone aus der Tasche holen, foursquare-App starten, &#8220;Einchecken&#8221;-Button drücken, geolocation abfragen,<a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/2012/01/foursquare-qr-code-foursqr/"> <em>mehr...</em></a>

<li>keine ähnlichen Artikel</li>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://itunes.apple.com/de/app/foursqr/id488512089?mt=8"><img class="alignleft" title="Available on iPhone Appstore" src="http://foursqr.net/img/appstore.png" alt="" width="150" height="50" /></a><strong>Viel mehr, als der Titel dieses Blogposts lässt sich eigentlich kaum zu der neuen App für iPhone und iPod touch sagen. <a href="http://foursqr.net">foursQR</a> ist eine iPhone App, die das regelmäßige Einchecken in foursquare Venues stark beschleunigt.</strong></p>
<p>Wer <a href="http://foursquare.com">foursquare</a> häufiger nutzt, wird den zeitraubenden Prozess kennen: iPhone aus der Tasche holen, foursquare-App starten, &#8220;Einchecken&#8221;-Button drücken, geolocation abfragen, Liste laden, Venue auswählen, &#8220;einchecken&#8221; auswählen, Kommentar hinzufügen, erneut absenden, warten ob alles funktioniert hat, App schließen. Dieser Prozess dauert mitunter einige Minuten, was nervig und sozial gesehen auch nicht besonders höflich ist.</p>
<div id="attachment_1563" class="wp-caption alignleft" style="width: 153px"><a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2012/01/foursqr_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-1563" title="foursQR" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2012/01/foursqr_1-153x300.jpg" alt="" width="153" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">der foursQR Screen nach erfolgreichem Checkin</p></div>
<p>Bei frischr haben wir nun eine Lösung entwickelt, die den einckeck-Vorgang um Lichtjahre beschleunigt: App starten, QR-Code scannen, fertig. Hierfür lädt man sich die App <a href="http://itunes.apple.com/de/app/foursqr/id488512089?mt=8">foursQR aus dem iPhone Appstore</a> und fotografiert mit dieser einen speziellen QR-Code ab, der zuvor in den jeweiligen Venues angebracht werden muss. Dieser QR-Code enthält die foursquare-Venue-ID. Die App selbst startet ohne Umwege den Checkin-Prozess für dieses Venue und meldet anschließend zurück ob der Checkin erfolgreich war, wie viele Punkte es für den Checkin gab und wer Mayor dieses Venues ist.</p>
<h2>QR-Code mit drei Klicks selbst erstellen</h2>
<p>Einen passenden QR-Code kann man über die Website <a href="http://foursQR.net">foursQR</a> selbst erstellen. Hierzu kopiert man in das dafür vorgesehene Feld die ID des Venues (bekommt man über die Suche auf <a href="http://foursquare.com/search">foursquare</a>) und klickt auf &#8220;QR-Code erstellen&#8221;. Man erhält ein PDF-Dokument in Form einer kleinen Etikette, die man schnell ausdrucken und z.B. am Eingang des Venues anbringen kann.</p>


<li>keine ähnlichen Artikel</li><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/socialmediaschmiede/~4/M1M4HZo82fE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Das Radio von morgen: DAB+, Crowdsourcing und weitere Themen – ein Podcast Tipp</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/socialmediaschmiede/~3/QwkXqIEcutQ/</link>
		<comments>http://socialmediaschmiede.frischr.com/2012/01/das-radio-von-morgen-dab-crowdsourcing-und-weitere-themen-ein-podcast-tipp/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 21:21:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdsourcing]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Radio]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich des zweiten Geburtstags von detektor.fm im Dezember letzten Jahres veranstaltete der Radiosender eine Podiumsdiskussion, in der einige sehr interessante Aussagen über die Zukunft des Radios in Deutschland getroffen wurden. An der Diskussion beteiligten sich Robert Skuppin &#8211; neuer Programmchef von radioeins (rbb), Stefan Fischer &#8211; Autor der Medienredaktion der Süddeutschen Zeitung, Mercedes Bunz &#8211;<a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/2012/01/das-radio-von-morgen-dab-crowdsourcing-und-weitere-themen-ein-podcast-tipp/"> <em>mehr...</em></a>


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<li><a href='http://socialmediaschmiede.frischr.com/2010/03/wie-radiosender-durch-crossmedia-ihr-profil-scharfen-konnen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Missverständnis über Crossmedia im Radio'>Das Missverständnis über Crossmedia im Radio</a></li>
<li><a href='http://socialmediaschmiede.frischr.com/2009/11/tchibo-ideas-so-funktioniert-crowdsourcing/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Tchibo ideas: so funktioniert Crowdsourcing'>Tchibo ideas: so funktioniert Crowdsourcing</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anlässlich des zweiten Geburtstags von <a href="http://detektor.fm/">detektor.fm</a> im Dezember letzten Jahres veranstaltete der Radiosender eine <a href="http://frischr.fourdegrees.de/Social_Media_Schmiede/CrowdRadio/Meinungen_und_Marktanalysen">Podiumsdiskussion</a>, in der einige sehr interessante Aussagen über die Zukunft des Radios in Deutschland getroffen wurden.</strong> An der Diskussion beteiligten sich</p>
<ul>
<li>Robert Skuppin &#8211; neuer Programmchef von radioeins (rbb),</li>
<li>Stefan Fischer &#8211; Autor der Medienredaktion der Süddeutschen Zeitung,</li>
<li>Mercedes Bunz &#8211; Publizistin und Expertin für digitale Medien, Mitautorin des Internet-Manifests und</li>
<li>Boris Lochthofen &#8211; Leiter Kommunikation und Politik Radioholding Regiocast.</li>
</ul>
<p>Der Mitschnitt der Diskussion steht <a href="http://detektor.fm/kultur/radio-ist-konkurrenzlos-weil-wir-auf-die-ohren-gehen-diskussion-zur-zukunft/">bei detektor.fm zum Download</a> zur Verfügung.</p>
<p>Aus meiner Sicht wurden ein paar sehr treffende Aussagen zu den Themen DAB+ sowie Crowdsourcing im Radio getroffen, die ich an dieser Stelle gerne zitieren möchte:</p>
<blockquote><p>Die große Chance von DAB+ ist es, nationales Radio abseits von Deutschlandradio, Deutschlandfunk, Klassikradio, die sich das auf UKW zusammengestückelt haben, nationales Radio zu machen. Wir sind das einzige europäische Land, in dem es keine privat finanzierten nationalen Kanäle auf UKW gibt. DAB ist dafür ein Instrument nicht mehr. <em>(Boris Lochthofen, Regiocast)</em></p></blockquote>
<p>Dieser Aspekt ist außerordentlich spannend. Denn durch die Einführung von digitalem Radio und somit der Beseitigung der Frequenzknappheit bei UKW-Radio schafft. Das hat wiederum zur Folge, dass Radiosender durch Verteilung der Frequenzen nicht dazu gezwungen werden regionale Inhalte zu liefern und somit zur Refinanzierung auf Reichweite setzen zu <strong>müssen</strong>. Dieser Zwang hatte bisher die Folge, dass vor allem regionale Programme sich inhaltlich dem Mainstream anpassen mussten. Durch die Einführung von DAB+ entfällt diese technische regionale  Schranke, was plötzlich auch für Spartenprogramme die notwendige Reichweite mit sich bringt, um einen Sender über Werbung zu refinanzieren.</p>
<p>Gegen Ende der Diskussion stellt eine Dame aus dem Publikum die Frage, ob Crowdsourcing dazu geeignet ist interessante und neue Inhalte für das Radio zu generieren, woraufhin folgende Antwort gegeben wird:</p>
<blockquote><p>Also man muss sagen, in england gibt es die Tradidition des Crowdsourcing schon vor dem Internets. Die Nähe zum Hörer/User ist in dem Medium Radio traditionell sehr stark. Das kann man für bestimmte Geschichten nutzen, im Regionalen ist das auch immer schon sehr stark gewesen. Je regionaler ein Medium ist, desto mehr fragt es auch die User ab, um darüber Stimmen einzufangen &#8211; die Leute hören sich ja gerne sprechen. Das ist gar nicht so neu, wie wir oft tun. Man kann sich überlegen, wie man das professioneller einsetzen kann und neue Formate machen. Das ist die Richtung, in die das geht. Da ist man in Deutschland grad am Tasten <strong><em>(Mercedes Bunz)</em></strong></p>
<p>Wir haben das diskutiert bei radioeins, als wir die Programmreform gemacht haben, gerade weil es Kritik an der einen oder anderen Stelle gab, gabs den Vorschlag &#8211; den ich auch ganz spannend fand &#8211; zu sagen, dass in den nächsten Schritten vielleicht Facebook dazu zu nutzen, um bestimmten Hörern, also einer kleineren Community, mal ein Format vorzustellen, was wir planen umzusetzen und von den praktisch ein Feedback vorab zu bekommen, als Gelegenheits oder auch Stammhörer, um sich damit beschäftigen zu können. Das hätte dann mehrere Funktionen, die da erfüllt werden: Die sind eingebunden an der Stelle, für uns ist es spannend, was sie dazu sagen und können es sogar möglicherweise mit begleiten oder sogar auch Vorschläge machen wie man, wie man das auch anders entwickeln könnte. Also das haben wir zumindest diskutiert. Das Problem ist ein bisschen &#8211; das ist bei der Diskussion auch herausgekommen &#8211; dass man bei der Diskussion auch immer nur einen bestimmten Hörertypus auch findet. Man hat immer das Gefühl, es wird super demokratisch an der Stelle aber natürlich sind auch bei Facebook nur einen sehr, sehr kleinen Teil, der sich aktiv bei der Diskussion beteiligt &#8211; und es sind auch immer wieder die gleichen. <strong><em>(Robert Skuppin)</em></strong></p>
<p>Das ist interessant, weil hier die Medien von der Politik was lernen können. Wenn man sich Obamas Wahlkampf ansieht, der ja ganz stark graswurzelartig betrieben wird, dann ist da ein Bewusstsein zu erkennen, dass man den Wähler aktivieren muss. Man muss die Politik oder die politische Tätigkeit herstellen. Und das ist ein Problem im Medienbereich, wo man denkt, wir aktivieren die Hörer lieber nicht, weil man diese lauten Leserbriefverschreier oder diese aufgeregten Menschen gewohnt ist, die da ins Mikrofon schreien oder in den Telefonhörer brüllen, von denen man jetzt nicht schon wieder was hören will. Man muss sich überlegen: Wie aktiviere ich eigentlich die schweigende Mehrheit? Wir gehen, glaube ich, mit diesen neuen Medien ein bisschen in die Richtung von repräsentativer Demokratie auf partizipative Demokratie. Dann ist wirklich die Frage, wie kriegt man diese &#8220;silent Majority&#8221; zum Sprechen und auch zum mitmachen? Das Schöne für die Medienmacher ist ja, wenn die erstmal mitmachen, dann hören die da auch wieder rein &#8211; das ist ja ihr Medium geworden. Von daher gibts da auch ein ganz brutal marketintechnisches Interesse an Crowdsourcing. <strong><em>(Mercedes Bunz)</em></strong></p></blockquote>
<p>Insbesondere der letzte Teil der Antwort von Mercedes Bunz ist interessant. Die schweigende Mehrheit ist es, die aktiviert werden muss, um Hörerbeteiligung interessant zu machen. Es ist ein Fehler, die Telefonschreier zu scheuen und deshalb die Hörerbeteiligung unnötig einzuschränken.</p>
<p>Die Podiumsdiskussion brachte insgesamt einige sehr interessante Themen und Meinungen auf den Tisch. Es bleibt zu hoffen, dass die Fürsprecher der durch digitales Radio geschaffenen Inhalte gehört werden und die Entwicklung dementsprechend voran schreitet.</p>


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		<title>Frankfurter Hörfunkgespräche: Facebook ist nicht der Heiland des Social Webs</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/socialmediaschmiede/~3/2o23QT-mm2w/</link>
		<comments>http://socialmediaschmiede.frischr.com/2011/12/frankfurter-horfunkgesprache-facebook-ist-nicht-der-heiland-des-social-webs/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 08:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am diesjährigen Nikolaustag fanden in Frankfurt/Main zum wiederholten Mal die Hörfunkgespräche statt, veranstaltet vom Evangelischen Gemeinschaftswerk Publizistik und dem Grimme Institut. Ich veröffentliche an dieser Stelle meine Keynote, die ich halten durfte, um die Podiumsdiskussion zum Thema Hörerbindung 2-3.0 &#8211; Nutzerbindung durch Social Media einzuleiten. Im Mai dieses Jahres veröffentlichte radio.de erstmalig seine Hörerreichweiten. Laut<a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/2011/12/frankfurter-horfunkgesprache-facebook-ist-nicht-der-heiland-des-social-webs/"> <em>mehr...</em></a>


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<li><a href='http://socialmediaschmiede.frischr.com/2010/03/wie-radiosender-durch-crossmedia-ihr-profil-scharfen-konnen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Missverständnis über Crossmedia im Radio'>Das Missverständnis über Crossmedia im Radio</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am diesjährigen Nikolaustag fanden in Frankfurt/Main zum wiederholten Mal die <a href="http://rundfunk.evangelisch.de/veranstaltungen/frankfurter-hoerfunkgespraeche">Hörfunkgespräche</a> statt, veranstaltet vom Evangelischen Gemeinschaftswerk Publizistik und dem Grimme Institut. Ich veröffentliche an dieser Stelle meine Keynote, die ich halten durfte, um die Podiumsdiskussion zum Thema <em>Hörerbindung 2-3.0 &#8211; Nutzerbindung durch Social Media</em> einzuleiten.</strong></p>
<p><a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/12/fhg11_01.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1542" title="Frankfurter Hörfunkgespräche 2011 Flyer" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/12/fhg11_01-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im Mai dieses Jahres veröffentlichte <a href="http://www.radio.de/" target="_blank">radio.de</a> erstmalig seine <a href="http://corporate.radio.de/380/presse/radio-de-veroeffentlicht-erstmals-umfassend-seine-hoererreichweiten.html" target="_blank">Hörerreichweiten</a>. Laut eigener Aussage schalteten 2010 über 77 Millionen Hörer einen Radiosender über radio.de ein, davon kamen rund die Hälfte über eine mobile App. Das sind durchaus beachtliche Zahlen! Zum einen bedeutet dies nämlich, dass eine nicht zu unterschätzende Zahl von Rezipienten als Medium den digitalen Kanal wählten. Diese Zahl bedeutet jedoch vor allem, dass 77 Millionen mal ein potentieller Rückkanal vom Hörer zum Radiosender existierte aber ungenutzt blieb. Okay, nun ist radio.de ein reiner Aggregationsdienst, der sich inhaltlich vollkommen zurück nimmt. Interessant aber ist die Tatsache, dass Radiohörer durchaus bereit sind, das Radioprogramm über das Internet bzw. Smartphones zu konsumieren.</p>
<p>Das Mediennutzungsverhalten in der Zielgruppe der bis-49-jährigen hat sich in den letzten Jahren verändert, da erzähle ich nichts Neues. Die klassischen Medien, vor allem das  Fernsehen wandeln sich zunehmend zu einem Nebenbeimedium. Radio ist es ja bereits. Aber Nebenbeimedium zu was? Autofahren und Hausarbeit? Ja, auch. Nur ist eine wichtige Nebenbeschäftigung hinzugekommen: Die soziale Interaktion über digitale Netzwerke.</p>
<p>Zu diesem Schluss kam die Gesellschaft für Innovative Marktforschung in einer bereits 2007 durchgeführten <a href="http://www.media-perspektiven.de/261.html?&amp;tx_mppublications_pi1%5BshowUid%5D=1643&amp;cHash=d11a66b09e" target="_blank">Studie</a>, welche allerdings erst Mitte dieses Jahres in der Fachzeitschrift Media Perspektiven veröffentlicht wurde: Dort wurde untersucht, welche künftigen gesellschaftlichen Trends für das Radio bedeutsam werden. In der Studie kommt man unter anderem zu dem Schluss, dass es der Hörer zunehmend gewöhnt ist, während der Nutzung klassischer Medien mehr oder weniger medial aktiv zu sein &#8211; in der Medienwissenschaft spricht man hierbei von der Lean-Forward-Haltung, also beispielsweise am Computer sitzend und aufmerksam sein. Hiermit ändern sich sukzessive auch die Bedürfnisse und Anforderungen an Medieninhalte:</p>
<p>Zum einen erwartet der Hörer heute, dass alle Inhalte vorrätig gehalten werden und er diese flexibel abrufen kann. In den vergangenen Monaten konnten Sie viele Innovationen beobachten, die dem Hörer die Zusammenstellung seines Lieblings-Musikprogramms ermöglichen. Manch Programmdirektor und Redakteur schlägt schon die Hände über dem Kopf zusammen, weil er die Relevanz seines Jobs dahinschwinden sieht. Hier kann ich Sie beruhigen, die genannte Studie &#8211; und im Übrigen nicht nur die &#8211; kommt auch zu dem Schluss, dass der Hörer in Bezug auf das Programm tendenziell bequem ist. Klar sucht er sich das für ihn inhaltlich relevanteste Programm heraus. Aber er wird sich das Programm niemals in einem Umfang zusammenstellen, dass die Redaktion des Senders überflüssig wird.</p>
<p>Hier kommen wir zu dem nächsten wichtigen Punkt: <strong>Die Relevanz des Radioprogramms.</strong></p>
<div id="attachment_1549" class="wp-caption alignright" style="width: 224px"><a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/12/fhg11_02b.jpg"><img class="size-medium wp-image-1549" title="Lesesaal des Literaturhaus Frankfurt" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/12/fhg11_02b-224x300.jpg" alt="Lesesaal des Literaturhaus Frankfurt" width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Lesesaal des Literaturhaus Frankfurt</p></div>
<p>Wenn uns das Social Web eines gelehrt hat, dann ist es, dass sich die Nutzer dort aufhalten, wo sie Inhalte vorfinden, die ihnen von Freunden empfohlen wurden oder wo sie sich inhaltlich selbst wieder finden. Das heißt, dort, wo Inhalte von einem selbst oder seines gleichen erstellt wurden. YouTube, flickr, MySpace, Soundcloud, Wikipedia, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Alle Beispiele leben von dem so genannten <strong>User Generated Content</strong>.</p>
<p>Ich komme nun langsam dazu, warum der Rückkanal so bedeutsam ist für die Medien- bzw. Radionutzung. Er macht ein Medium für uns interessant! Inhalte, die von Personen aus meinem Freundes- oder Interessenkreis erstellt wurden, haben eine ungleich höhere Relevanz für mich, als anonyme, allenfalls journalistische Inhalte.</p>
<p>Sie kennen sicherlich die von Jakob Nielsen aufgestellte <a href="http://www.useit.com/alertbox/participation_inequality.html" target="_blank">90-9-1-Regel</a>. Sie besagt, dass 90% der Nutzer nur lesen und zuschauen, 9% sich von Zeit zu Zeit beteiligen, vor allem in Form von Kommentaren und 1% aktiv Inhalt beisteuern. &#8211; Also nur 10% der Nutzer beteiligen sich inhaltlich und dafür sollen wir jetzt Aufwand betreiben und mühevoll mit den Hörern „interagieren“?</p>
<p>Ich sage: ja, natürlich! &#8211; Denn fragen Sie sich doch selbst einmal: Wie viele Videos haben Sie sich schon auf YouTube angeschaut? Und wie viele Videos haben Sie davon selbst produziert? &#8211; Was würden Sie sagen, wenn YouTube nun seine Pforten schließt mit der Begründung, „1% der Nutzer erstellt Videos und nur 9% kommentieren gelegentlich, das ist uns zu wenig“ &#8211; völlig abwegig, brauche ich eigentlich nicht zu erwähnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ähnlich verhält es sich mit dem Konsum des Radioprogramms. Auf der Suche nach der inhaltlichen Relevanz für die moderne Mediengesellschaft <strong>müssen</strong> sich die Sender auf Augenhöhe mit der Community begeben und alle verfügbaren Rückkanäle öffnen. Damit dies erfolgreich wird, sind allerdings noch ein paar wichtige Hürden aus dem Weg zu räumen, womit ich zu meinen angekündigten fünf Thesen komme.</p>
<h2><strong>These 1: Crossmedia und Werbung &#8211; zwei Worte die man trennen sollte</strong></h2>
<p>Das Wort „Crossmedia“ findet immer wieder starke Beachtung, wenn es um die multimediale Ausrichtung von klassischen Medien geht. Wenn man beispielsweise auf der Website der <a href="http://www.radiozentrale.de" target="_blank">Radiozentrale</a> stöbert, findet sich zu Crossmedia folgende <a href="http://www.radiozentrale.de/site/511.0.html" target="_blank">Definition</a>:</p>
<p>„Crossmedia (umfasst) alle <strong>Vermarktungskonzepte</strong> eines Unternehmens, die sich auf mindestens zwei Medienformen beziehen. Crossmedia ist die Vernetzung unterschiedlicher Medienkänale mit dem Ziel, einen maximalen werblichen Erfolg zu realisieren und hier einen potenziellen Rückkanal zu schaffen“</p>
<p>Was fällt uns hierbei auf? Die Definition bezieht sich in erster Linie auf den maximalen <strong>werblichen Erfolg</strong> und den hieraus resultierenden Rückkanal. Die Radiozentrale verweist auf einige Fallstudien, die Konzepte zur Verbindung von Hörfunk und Internet beschreiben. Man stellt jedoch fest, dass all diese Konzepte <strong>einen Kampagnencharakter</strong> besitzen. Die Konzepte sind zeitlich begrenzt.</p>
<p>Social Media Plattformen, also die Medien, die bereits erfolgreich waren in Sachen Rückkanal, sind hingegen dauerhaft bidirektional. Das schließt einen Kampagnencharakter nahezu aus! Es dürfen nicht nur die Werbekunden über diesen Kanal mit Hörerfeedback bedient werden. Vielmehr müssen Konzepte her, die den Hörer an der Programmgestaltung <strong>beteiligen</strong>.</p>
<p>Im Übrigen ist damit zu rechnen, dass die Werberelevanz eines Senders steigt, wenn die inhaltliche Relevanz für die Hörer sich erhöht.</p>
<p>Um diesen Rückkanal dauerhaft zu öffnen, müssen allerdings Strukturen verändert werden, womit wir zu 2. These kommen:</p>
<h2><strong>These 2: Redaktionen sind gar nicht darauf vorbereitet, um an der Dynamik des Social Webs teilzunehmen</strong></h2>
<p>Was in Verlagshäusern der Printbranche mittlerweile Standard ist, ist den meisten Radiosendern noch fremd: Ein Media Newsroom, also ein redaktioneller Ort, an dem Inhalte zentral und systematisch abgelegt werden.</p>
<p>Der Einbau von Hörerfeedback in lineare und durchgeplante Programmschemen ist ziemlich unpraktisch. Das Programm ist viel zu eng gestrickt. Wir brauchen Sendungsformate, die von vorn herein darauf vorbereitet sind, Nutzerinhalte wiederzugeben. Außerdem müssen in der Redaktion Strukturen geschaffen werden, Nutzerinhalte in Empfang zu nehmen.</p>
<p><strong>Ganz wichtig</strong>: Alle reden vom Echtzeitweb und alles muss jetzt und sofort geschehen. Das ist quatsch! Hörerredaktionen können auch Tage und Wochen <strong>vor</strong> der Ausstrahlung einer Sendung dazu genutzt werden, um der Redaktion sinnvoll unter die Arme zu greifen. Ein lebendiges Beispiel hierfür ist die Diskussionssendung BlueMoon, die bei einem Jugendsender des rbb läuft. Hier tragen die Hörer in einem Wiki Themenvorschläge zusammen und ergänzen diese durch relevante Inhalte und tragen beispielsweise Namen interessanter Personen zusammen, die zu einem Thema interviewt werden könnten. Hier wissen tausende Hörer einfach mehr, als ein oder zwei Redakteure. Aber keine Angst, auch hier wird der Redakteur noch immer gebraucht. Denn es muss jemanden geben, der die Inhalte sichtet und aussortiert. Außerdem braucht es ja die Moderatoren, die erstmal dazu aufrufen aktiv zu werden, womit wir bei der dritten These wären:</p>
<h2><strong>These 3: Moderatoren müssen lernen, Hörer zu motivieren</strong></h2>
<p>Man stelle sich vor, ein Moderator ruft seine Hörer dazu auf, dessen viel gefragte „Meinung“ zu einem lokalpolitischen Thema abzugeben. Nehmen wir als Beispiel „Stuttgart 21“. Also, ein Hörer rafft sich auf, bildet sich eine Meinung, formuliert daraus einen Kommentar und postet diesen an die Facebook-Pinnwand des Radiosenders. Der Kommentar ist lang geworden, in der Moderation hat niemand Zeit, den Kommentar zu kürzen, er wird schlussendlich nicht weiterverwendet und verschwindet unbeachtet im Nirwana. Was glauben Sie, wie oft wird sich dieser Nutzer noch die Zeit nehmen und Inhalte für den Sender erstellen? Das war‘s! Dieser Hörer ist erfolgreich <strong>demotiviert</strong> worden.</p>
<p>Nein, es muss anders laufen. Das heißt: Moderatoren müssen in der Lage sein, Hörer zu motivieren, überhaupt aktiv zu werden. Außerdem muss ihnen mitgeteilt werden, was mit den Inhalten geschieht und wo diese in der Sendungsstruktur des Radioprogramms wiedergefunden werden &#8211; eben gerne auch <strong>crossmedial!</strong></p>
<p>Wie jedoch bekommt man Hörer bzw. Social Web User motiviert? Auch das ist keine Hexerei. man muss nur planvoll vorgehen. Im Wesentlichen unterscheidet man hier drei Methoden:</p>
<ol>
<li>Die <strong>extrinsische</strong> Motivation: Hierbei wird der Hörer durch einen „Vorteil“ motiviert, den er hat, wenn er sich beteiligt. Dieser Vorteil muss nicht im direkten Zusammenhang mit dem eingereichten Inhalt stehen. In der Regel werden hierfür Gewinnspiele veranstaltet oder die Nutzer wird direkt entlohnt (zum Beispiel durch Rabattcoupons oder er bekommt eine Eintrittskarte für ein Konzert geschenkt).</li>
<li>Die <strong>intrinsische</strong> Motivation: Im Erfolgsfall ist dies die schönste Form der Motivation. Der Hörer ist nämlich motiviert, weil er sich einen persönlichen Vorteil durch sein Feedback verspricht. Dies kann zum Beispiel die öffentliche Anbringung seiner Meinung oder eine Frage an jemand prominentes sein.</li>
<li>Motivation durch<strong> Gamification</strong>: Gamification ist ein noch recht neuer Trend aus den Reihen des Social Webs. Dabei werden die Nutzer über die Spielemechanismen motiviert. In der Regel sammelt ein Teilnehmer durch seine Aktivität Punkte und steht im direkten Wettbewerb zu anderen Teilnehmern. Es gibt auch zahlreiche Beispiele, wo Nutzer virtuelle Trophäen sammeln können.</li>
</ol>
<p>Um aber überhaupt brauchbares Feedback zu bekommen, darf man den Hörer auch nicht überfordern. Der Anspruch an die vereinte Hörerschaft muss angemessen sein, womit ich zu meiner vierten These komme:</p>
<h2><strong>These 4: Den Hörer nicht überfordern aber auch nicht langweilen.</strong></h2>
<p>Wie viele von Ihnen wüsste spontan, was sie oder er antworten würde, wenn ich Sie frage: „Sagen Sie uns Ihre Meinung zu Stuttgart 21!“ Vermutlich nur sehr wenige. Und wenn, dann auch nur Personen, die sich schon auf eine gefestigte Meinung berufen können. Wie viele können von Ihnen sich hingegen ihre Meinung äußern, wenn ich Sie frage „Stuttgart 21 wurde per Volksabstimmung entschieden. Würden Sie sich lokalpolitisch mehr engagieren, wenn mehr Volksabstimmungen durchgeführt würden? Welche Themen sind es, die Sie hier bewegen?“ Nach einer kurzen Überlegung könnten Sie mir in zwei, drei Sätzen vermutlich eine brauchbare Antwort formulieren.</p>
<p>Es muss ja nicht politisch sein. „Was ist Eure Mode beim Besuch der Sputnik Spring Break? Schreibt es uns auf oder schickt doch mal ein Foto“. Wow! Ein Moderatgeber für alle Festivalbesucher! Und das nicht mal mühselig durch unsere Außenreporter recherchiert, sondern Lieferung frei Haus.</p>
<p>Es gibt also auch tatsächlich Ansprüche an User Generated Content, die dem Niveau und Nachrichtenwerts des Blitzerreporters entfliehen und trotzdem keine Debatte auf politischem Niveau sein müssen. Hier ist Kreativität gefragt!</p>
<h2><strong>These 5: Die technische Basis muss angepasst werden</strong></h2>
<p>Liebes Publikum. <strong>Facebook ist nicht der Heiland des Social Webs</strong> und vor allem für die inhaltliche Einbindung von Hörern in das Programm gänzlich ungeeignet.</p>
<p>Facebook ist nämlich keine Contentplattform, sondern eine Vernetzungsplattform. Es bietet Reichweite aber keine Tiefe. Wer schon mal versucht hat, ein Video herunterzuladen, welches ein anderer Nutzer erstellt hat, weiß wovon ich spreche. Gleiches gilt für Fotos, Texte und, ääh, was ist mit audio? Radio ist doch Audio!? Wo ist bei Facebook die Taste für den Hörerkommentar per Audio? Darüber hinaus überträgt man mit dem Hochladen von Inhalten <strong>sämtliche uneingeschränkte</strong> Nutzungsrechte an Facebook &#8211; und im Übrigen nicht an den Radiosender.</p>
<p>Die technische Lösung ist eine <strong>individuelle</strong> Plattform, die dem Programmplaner und Moderator eine Möglichkeit bietet, sendungsspezifisch Schnittstellen zum Einsenden von Inhalten zu öffnen. Hierbei sollte der Redakteur entscheiden können, was für Inhalte gewünscht sind, ob z.B. Textbeiträge oder Fotos gewünscht sind oder ob der Nutzer lediglich über etwas abstimmen soll. Diese inhaltliche Varianz böte von vorn herein mehr Möglichkeiten zur Strukturierung und Verarbeitung von User Generated Content. Hierbei sollte bewusst ein Schwerpunkt auf mobile Nutzung gelegt werden. Mein eingangs erwähntes Beispiel von radio.de zeigt, dass Smartphones in Zukunft eine wesentliche Rolle beim Konsum von Radioprogramm spielen werden.</p>
<p>Viele Sender lassen momentan im Eilverfahren iPhone-Apps entwickeln. Und ich sage Ihnen, sie werden sie in wenigen Monaten erneut entwickeln müssen, weil keine App dabei ist, die in systematisch organisierter Weise den Rückkanal vom Hörer zum Moderator öffnet.</p>
<p>Die App der Zukunft lässt dem Hörer seine Inhalte einer Sendung zuordnen und der Moderator oder Redakteur kann diese Inhalte mit wenigen Mausklicks in das laufende on-Air-Programm oder auf die Website des Radiosenders übertragen.</p>
<p>Glauben Sie mir, ein Hörer, der sich über seine selbst erstellten Kommentare bzw. die seines Freundeskreises in einem Radiosender selbst wieder erkennt, wird diesem Sender treu bleiben. Und nicht nur das. Er wird aller Wahrscheinlichkeit nach auf einer der vielen verfügbaren Plattformen den Like-Button klicken und dieses Programm seinen Freunden empfehlen.</p>


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		<title>Save the date: Frankfurter Hörfunkgespräche am 6.12.2011</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 16:47:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit über siebzehn Jahre finden schon die Frankfurter Hörfunkgespräche statt. Weil das Thema Social Radio und Hörerbindung für Radiomacher besonders wichtig geworden ist, wurden wir für eine Keynote eingeladen. Wir freuen uns drauf und freuen uns natürlich auch über viel Publikum. Termin:6. Dez. 2012 &#160;11:00-17:30 Uhr Location:Literaturhaus Frankfurt &#160;Schöne Aussicht 2 &#160;60331 Frankfurt am Main<a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/2011/11/save-the-date-frankfurter-horfunkgesprache-am-6-12-2011/"> <em>mehr...</em></a>


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit über siebzehn Jahre finden schon die <a href="http://rundfunk.evangelisch.de/veranstaltungen/frankfurter-hoerfunkgespraeche">Frankfurter Hörfunkgespräche</a> statt. Weil das Thema Social Radio und Hörerbindung für Radiomacher besonders wichtig geworden ist, wurden wir für eine Keynote eingeladen. Wir freuen uns drauf und freuen uns natürlich auch über viel Publikum.</p>
<p><span class="prefix">Termin:</span>6. Dez. 2012<br />
<span class="prefix">&nbsp;</span>11:00-17:30 Uhr<br />
<span class="prefix">Location:</span>Literaturhaus Frankfurt<br />
<span class="prefix">&nbsp;</span>Schöne Aussicht 2<br />
<span class="prefix">&nbsp;</span>60331 Frankfurt am Main<br />
<span class="prefix">Tagungspreis:</span>70€ (inkl. Imbiss u. Getränken)<br />
<span class="prefix">Thema:</span>Hörer binden, User fesseln<br />
<span class="prefix">Teilnehmer:</span>Anmeldung <a href="http://rundfunk.evangelisch.de/veranstaltungen/frankfurter-h%C3%B6rfunkgespr%C3%A4che/2011-12-06">hier</a></p>
<p>&#8220;Die Frankfurter Hörfunkgespräche sind ein renommierter Branchentreff für Hörfunkfachleute und Journalisten. Sie befassen sich ausgiebig mit dem Programm, mit den Entwicklungsmöglichkeiten und Strukturveränderungen des Hörfunks.</p>
<p>Die Frankfurter Hörfunkgespräche sind eine Kooperationsveranstaltung des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik und des Adolf Grimme Instituts. Finanziell unterstützt wird die Veranstaltung von den Landesmedienanstalten LPR Hessen, LMK Rheinland Pfalz, und LFK Baden-Württemberg.&#8221; (Quelle: <a href="http://rundfunk.evangelisch.de/veranstaltungen/frankfurter-hoerfunkgespraeche">rundfunk.evangelisch.de</a>)</p>


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		<title>O Prily? Wie man ein „PR-Desaster“ überlebt</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 14:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Kühn</dc:creator>
				<category><![CDATA[digital society]]></category>
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		<category><![CDATA[Shitstorm]]></category>
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		<description><![CDATA[Unternehmen fallen wieder und wieder durch unbedachte und unvorbereitete Online Kommunikation negativ auf. Schlimmstenfalls droht der Shitstorm. Die Probleme sind oft hausgemacht. Mit strategischen Vorgehen ließe sich dies oft vermeiden, auch wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Wie es gehen kann, das zeigt dieser Tage die Marke Pril. Es ist kein halbes Jahr<a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/2011/10/o-prily-wie-man-ein-pr-desaster-uberlebt/"> <em>mehr...</em></a>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unternehmen fallen wieder und wieder durch unbedachte und unvorbereitete Online Kommunikation negativ auf. Schlimmstenfalls droht der <a title="Definition Shitstorm" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shitstorm" target="_blank">Shitstorm</a>. Die Probleme sind oft hausgemacht. Mit strategischen Vorgehen ließe sich dies oft vermeiden, auch wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Wie es gehen kann, das zeigt dieser Tage die Marke Pril.</strong></p>
<div id="attachment_1480" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><img class="size-thumbnail wp-image-1480 " title="Pril Sonderedition &quot;Priiiiiiil&quot;" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/10/pril-flasche-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Für Facebook Fans wurde die Sonderaktion &quot;Priiiiiiil&quot; in Anlehnung an ein Kultmotiv der Onlinegemeinschaft 4Chan gewählt.</p></div>
<p>Es ist kein halbes Jahr her, da vermeldete Pril die Gewinner der Online Aktion „<a href="http://mein.pril.de">Mein Pril, mein Stil</a>“. Aufgerufen wurde einen eigenen Design Vorschlag als Etikettenmotiv in einem speziellen Online Konfigurator anzufertigen und einzusenden. Über die Motivgewinner sollte klassisch mittels Abstimmung die Community entscheiden. Am Ende gewonnen haben zwei Varianten, die nach Auszählung der Stimmen nicht einmal die Top10 erreicht haben.</p>
<p>Die Entrüstung im Netz war groß, die <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,756532,00.html" target="_blank">Presse</a> <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-05/pril-facebook-pr" target="_blank">berichtete</a>. Formal hatte Pril nichts falsch gemacht. In den Wettbewerbsrichtlinien behielt sich Pril vor, ggf. die eingereichten Inhalte von einer Jury erneut bewerten zu lassen. Diese teilte die Meinung der Netzgemeinschaft nur indirekt. Gewonnen haben zwei Motive die innerhalb er Abstimmung in den Top 20 platziert sind. Das es trotzdem zum beschriebenen „<em>PR-Desaster</em>“ gekommen ist mag u.a. am subjektiven Gefühl des ewigen Verlierers seitens der Community liegen. Pril hat hier ganz eindeutig die Humoristik (<strong>Art</strong>) und Schnelligkeit (<strong>Weise</strong>) der Online Kommunikation falsch eingeschätzt.</p>
<div id="attachment_1488" class="wp-caption alignright" style="width: 150px"><img class="size-thumbnail wp-image-1488" title="pril-fanpage" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/10/pril-fanpage-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Die zum Wettbewerb &quot;gewonnenen&quot; Kritiker sind vollen Lobes über die &quot;Priiiiiiil&quot; Edition</p></div>
<p>Nach Ende der Aktion hatte Pril eingelenkt und versprochen, dass bei der Aktion zweitplatzierte Logoetikett „<strong>Priiiiiiil</strong>“ der Community verfügbar zu machen. Einige Zeit verging ins Land, das Ausmaß der Aktion kann man heute nur noch bei Google nachvollziehen. Aber Pril hielt Wort und veröffentlichte eine Sonderedition seines Produktes mit eben jenem Logo, dass seinen Ursprung in der Netzgemeinschaft <a title="Definition 4Chan" href="http://de.wikipedia.org/wiki/4chan" target="_blank">4Chan</a> besitzt und welche bis heute durch ihr geschlossenes Auftreten für einigen gesellschaftlichen Wirbel gesorgt hat.</p>
<div id="attachment_1483" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><img class="size-thumbnail wp-image-1483" title="pril-ebay" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/10/pril-ebay-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Die Community Edition wurde ausschließlich über Ebay verkauft</p></div>
<p>Der Verkauf der Sonderedition erfolgte über <a title="Ebay Angebot der Sonderedition &quot;Priiiiiiil&quot;" href="http://www.ebay.de/itm/Original-Priiiiiiil-limitierte-Sonderedition-Priiiiiiil-Flasche-/300612705733?pt=DE_Haus_Garten_Haushaltswaren_Reiniger&amp;hash=item45fde9ddc5#ht_882wt_1398" target="_blank">Ebay</a>. Mit riesigen Erfolg. Innerhalb weniger Stunden waren alle Produkte vergriffen, obwohl eine lange zeitliche Distanz zwischen Wettbewerb und der Sonderedition liegt sowie nahezu überhaupt keine aktive Bewerbung stattgefunden hat. Einzig über Facebook kommunizierte man Verkauf und verloste zusätzlich weitere 111 Stück. An eben jene Nutzer, die ein gutes halbes Jahr vorher über Facebook mit Pril Kontakt aufgenommen haben um ihren Unmut kund zu tun.</p>
<div id="attachment_1485" class="wp-caption alignright" style="width: 150px"><img class="size-thumbnail wp-image-1485" title="pril_fb-dialog" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/10/pril_fb-dialog-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Pril spricht die Kritiker in ihrer Netzsprache. Klarer Fall von: Win!</p></div>
<p>Die Kritiker sind verstummt, die Aktion (fast) vergessen und Pril wird zum Sammlerstück der Netzgemeinschaft. Mit Sicherheit spülen fortan mehr (junge) Menschen mit Pril. O Prily!</p>
<p><br style="clear: both;" /></p>


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		<title>WWF-Vorwürfe: Wie eine Diskussion vom TV ins Social Web wechselt</title>
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		<comments>http://socialmediaschmiede.frischr.com/2011/06/wwf-vorwurfe-wie-eine-diskussion-vom-tv-ins-social-web-wechselt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 17:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<category><![CDATA[WWF]]></category>

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		<description><![CDATA[Am späten Abend des 22. Juni sendete die ARD eine Dokumentation mit dem Titel &#8220;Der Pakt mit dem Panda &#8211; Was uns der WWF verschweigt&#8221; (Beitrag in der ARD Mediathek). In der Dokumentation wird dem WWF vorgeworfen, die Organisation unterstütze durch ihr Verhalten den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen, wäre unter Umständen käuflich sowie toleriere die<a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/2011/06/wwf-vorwurfe-wie-eine-diskussion-vom-tv-ins-social-web-wechselt/"> <em>mehr...</em></a>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="WWF Panda" src="http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/banner/panda.jpg" alt="" width="130" height="80" />Am späten Abend des 22. Juni sendete die ARD eine Dokumentation mit dem Titel &#8220;Der Pakt mit dem Panda &#8211; Was uns der WWF verschweigt&#8221; (<a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7495082" target="_blank">Beitrag in der ARD Mediathek</a>). In der Dokumentation wird dem WWF vorgeworfen, die Organisation unterstütze durch ihr Verhalten den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen, wäre unter Umständen käuflich sowie toleriere die Zerstörung der Regenwälder für Agrarflächen und ließe sich auf Milchmädchenrechnungen ein. Im Laufe der Dokumentation kommt eine Sprecherin des WWF zu Wort, die sich einigen Fragen des Journalisten stellt und nach wenigen Momenten völlig entwaffnet und unglaubwürdig wirkt. Die Vorwürfe sind verheerend, trotz teilweise etwas einseitig wirkender Berichterstattung scheinen die Fakten glaubwürdig.</p>
<p>Doch was passierte nun an dem Abend der Ausstrahlung im Social Web? Gegen 0:00 Uhr tauchten die ersten kritischen Kommentare von Fernsehzuschauern auf der Pinnwand der <a href="http://www.facebook.com/wwfde?sk=wall&amp;filter=1" target="_blank">WWF-Deutschland-Facebookseite</a> auf. Die Rede war von Empörung und der Aufforderung zur Stellungnahme. Um 0:15, nach Sendungsende, wurde es turbulent. Im Minutentakt erschienen kritische Kommentare und Beschimpfungen. Auch die Twitteraccounts <a href="https://twitter.com/#!/wwf_deutschland" target="_blank">@wwf_deutschland</a> sowie <a href="https://twitter.com/#!/wwf_antwortet" target="_blank">@wwf_antwortet</a> wurden mit Zuschauerfeedback bombardiert. Am kommenden Morgen, gegen 8 Uhr, waren über 70 Kommentare auf Facebook eingegangen und ein Vielfaches davon auf Twitter.</p>
<p>Was hier geschah wird in Social Media Kreisen gerne „Shitstorm“ genannt, die massenhafte Beschimpfung eines großen „Gegenspielers“. In der Regel sind Konzerne die Adressaten dieser Beschimpfungen. Der Abend des 22.6. war somit in doppelter Hinsicht interessant, zum Einen weil sich die Beschimpfung gegen eine NGO richtete &#8211; häufig sind NGOs die Organisatoren von Shitstorms gegen Konzerne (Stichwort Greenpeace/Nestle). Zum anderen aber, weil ein Thema durch seine Brisanz binnen weniger Minuten den einseitigen Kommunikationskanal „Fernsehen“ verließ und auf den zweiseitigen Kanal „Internet“ wechselte. Der Vorwurf, das Fernsehen sei „Nebenbeimedium“ und „lean-back-Medium“ ohne Nutzerinteraktion schien nicht mehr zu gelten. Vielmehr riefen sich eine signifikanten Anzahl von Zuschauern sofort die Möglichkeit eines Feedbackkanals ins Gedächtnis und gaben Ihrer Empörung ein Ventil.</p>
<div id="attachment_1430" class="wp-caption aligncenter" style="width: 429px"><a href="http://www.wwf.de/themen/huismann-kritik-pakt-mit-dem-panda-faktencheck/"><img class="size-medium wp-image-1430" title="WWF Website" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/06/Bildschirmfoto-2011-06-29-um-17.07.56-429x300.png" alt="" width="429" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die Stellungnahme des WWF</p></div>
<p>Der WWF reagierte prompt und lies über die Facebook Pinnwand und durch Antworten auf Twitter verlauten, dass man an einer Gegendarstellung arbeite und alle Vorwürfe widerlegen könne. Und in der Tat setze man sich noch des Nachts an <a href="http://www.wwf.de/themen/huismann-kritik-pakt-mit-dem-panda-faktencheck/" target="_blank">eine Stellungnahme und veröffentlichte diese am Morgen auf wwf.de</a>.</p>
<p>Hier muss man dem WWF, besonders Paula Hannemann, Social Media Managerin beim WWF Deutschland, ein Kompliment aussprechen. Weder wurden Kommentare gelöscht, noch hüllte man sich in Schweigen. Das Feedback wurde ernst genommen und Fragen beantwortet. Auch, dass zu so später Stunde überhaupt noch jemand den nahenden „Shitstorm“ bemerkte, spricht für das Social Media Management.</p>
<p>Weniger unproblematisch scheint mir hingegen die Stellungnahme an sich. Der WWF weist im „Faktencheck“ alle Vorwürfe von sich und unterstellt dem WDR sinnentstellende Zusammenschnitte von Interviews und O-Tönen. Dieses Verhalten macht den WWF nicht unbedingt glaubwürdiger. Die Vorwürfe aus der Dokumentation klangen zum Teil sehr plausibel. Auf dessen Fakten ging der WWF im „Faktencheck“ hingegen nicht ein. Durch das rigorose Abstreiten aller Vorwürfe hat die Organisation nun der Community Tür und Tor geöffnet, um gegen sie zu recherchieren. Im zeitlichen Verlauf verspielte sich die Umweltorganisation. Lieber <strong>Fakten prüfen</strong> statt diese im selben Atemzug <strong>abzustreiten </strong>hätte einen Zeitgewinn und Steigerung der <strong>Glaubwürdigkeit </strong>gegenüber der Community bedeutet. Vermutlich hat der WWF durch seine Reaktion die Umstände schlimmer werden lassen, als sie möglicherweise sind.</p>
<p>Angenommen, einige Vorwürfe stimmen nun doch, ist der Schaden für die NGO womöglich groß. Die Glättung dieser Wogen wird sehr viel schwieriger, als die über Social Media öffentliche Aufarbeitung der Vorwürfe und Dokumentation der Gegenmaßnahmen. Die Organisation ist auf den guten Willen ihrer Spender angewiesen. Es gilt zu beobachten, ob die ARD mit der Ausstrahlung einer kritischen Dokumentation einen Stein ins Rollen gebracht hat, der dem WWF nachhaltig schaden hinzufügt.</p>


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		<item>
		<title>quo vadis Social Radio? Eine Analyse.</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 14:36:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Insgesamt hinterließ das RadioCamp 2011 bei uns den Eindruck, dass weder die Radiosender selbst noch die Dienstleister im Orbit der Radiobranche eine Antwort auf die rückgängigen Hörerzahlen haben. Alle wissen, das Internet und Social Web wird in der Lösung eine wichtige Rolle spielen, jedoch scheinen weder die Probleme konkret bekannt (oder zumindest nicht benannt) zu<a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/2011/05/quo-vadis-social-radio-eine-analyse/"> <em>mehr...</em></a>


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<li><a href='http://socialmediaschmiede.frischr.com/2012/01/das-radio-von-morgen-dab-crowdsourcing-und-weitere-themen-ein-podcast-tipp/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Radio von morgen: DAB+, Crowdsourcing und weitere Themen &#8211; ein Podcast Tipp'>Das Radio von morgen: DAB+, Crowdsourcing und weitere Themen &#8211; ein Podcast Tipp</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Insgesamt hinterließ das <a href="http://www.radiocamp2011.de/" target="_blank">RadioCamp 2011</a> bei uns den Eindruck, dass weder die Radiosender selbst noch die Dienstleister im Orbit der Radiobranche eine Antwort auf die rückgängigen Hörerzahlen haben. Alle wissen, das Internet und Social Web wird in der Lösung eine wichtige Rolle spielen, jedoch scheinen weder die Probleme konkret bekannt (oder zumindest nicht benannt) zu sein, noch ist wirkliche Kreativität bei der Konzeption einer Lösung zu erkennen. Wir wagen uns an eine Erklärung und finden vier strukturelle Probleme auf dem Weg zur sinnvollen Verwendung von User Generated Content.</strong></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1407" title="onair" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/05/onair.jpg" alt="" width="240" height="180" />Wenige Tage vor dem RadioCamp <a href="http://corporate.radio.de/380/radiostreams/radio-de-veroeffentlicht-erstmals-umfassend-seine-hoererreichweiten.html" target="_blank">veröffentlichte Deutschlands größter Webradio-Aggregator radio.de erstmalig seine Hörerreichweiten</a>. Laut eigener Aussage schalteten im Jahr 2010 insgesamt über 77 Mio. Hörer einen Radiosender über radio.de ein, davon kamen rund die Hälfte über eine mobile App. Das sind beachtliche Zahlen. Zum einen bedeutet dies, dass eine nicht zu unterschätzende Zahl von Rezipienten als Medium den digitalen Kanal wählt, diese Zahl bedeutet aber vor allem, <strong>dass 77 Mio. mal ein potentieller Rückkanal zur Einholung von Hörerfeedback ungenutzt blieb</strong>. Laut Michael Bruns, Marketingmanager von radio.de, ist derzeit auch keine Ausweitung des Angebots von radio.de auf einen Rückkanal geplant, weil sich der Anbieter als reiner Aggregator versteht. Da fragen wir uns, warum an dieser Stelle nicht auch der Rückkanal vom Hörer zum Sender aggregiert werden kann?</p>
<p>Die Höreranalyse der ag.ma, die zweimal jährlich die Reichweite der deutschen Radiosender erhebt, hat in den vergangen Jahren mehrfach die Erhebungsmethoden verändert und die Grundgesamtheit erweitert. Da liegt der Verdacht nahe, dass hier den Zahlen etwas Kosmetik verpasst wird, um den Radiomarkt trotz rückläufiger Zahlen nicht zu schlecht dastehen zu lassen. <strong>Die Notwendigkeit von Änderungen in Format und Struktur des Radios ist deshalb naheliegend</strong>. Daran zweifelt auch niemand, wenn man Teilnehmer des RadioCamps befragt.</p>
<h2>Notwendigkeit von Veränderungen unumstritten</h2>
<p>Wenige Tage vor dem RadioCamp befragten wir die 50 Teilnehmer eines Social Media Workshops in Stuttgart nach deren Einschätzung von User Generated Content (UGC) in Bezug auf das Medium Radio. Alle Teilnehmer waren im Umfeld von privaten Radiosendern tätig. Die Ergebnisse waren erkenntnisreich, wenngleich wenig überraschend. Fast alle Befragten <strong>wünschen sich mehr Hörerbeteiligung im laufenden Radioprogramm</strong> und können sich dies sowohl über Audiobeiträge, Text, Bild und Video vorstellen. Auch unsere Frage nach Erfahrungen mit UGC wurde überwiegend mit „positiv“ beantwortet, soweit Erfahrung vorhanden war. Auch wenn die Umfrage nur einen kleinen Einblick in die Radiowelt darstellt, ist die Grundstimmung gegenüber UGC durchaus positiv und offenbar <strong>eine erwünschte Lösung zu mehr Qualität und Relevanz</strong> des Radioprogramms.</p>
<p>Bei genauerer Betrachtung lassen sich vier Säulen erkennen, an denen gearbeitet werden muss, um UGC für Radiosender realistischer zu gestalten.</p>
<h2>1. Ausbau der technischen Basis</h2>
<p>Eine nahliegende Veränderung muss in der technischen Basis stattfinden. <strong>Facebook ist eine denkbar ungeeignete Plattform für den Empfang von UGC</strong>. Texte sind auf 420 Zeichen beschränkt, Fotos und Videos werden komprimiert und letztere können nicht mal heruntergeladen werden. Außerdem überträgt man mit dem Einsenden von Inhalten die vollumfänglichen Nutzungsrechte an Facebook.</p>
<p>Eine technische Lösung wäre eine Plattform, die dem Programmplaner bzw. Moderator eine Möglichkeit bietet <strong>sendungsspezifisch Schnittstellen zum Einsenden von Inhalten</strong> zu öffnen. Hierbei sollte der Redakteur entscheiden können, was für Inhalte gewünscht sind, ob z.B. Textbeiträge oder Fotos gewünscht sind oder ob der Nutzer lediglich über etwas abstimmen soll. Diese Einschränkung böte von vorn herein mehr Möglichkeiten zur Strukturierung und Verarbeitung von UGC.</p>
<p>Bestehende mobile Apps, beispielsweise die <a href="http://itunes.apple.com/de/app/radio-regenbogen-app/id424008316" target="_blank">Radio Regenbogen iPhone-App</a>, bieten dem Nutzer bereits die Möglichkeit zum Einsenden von Inhalten. Allerdings existieren weder eine Sendungszuordnung noch eine Struktur zur crossmedialen Veröffentlichung. Die Verarbeitung in der Redaktion wird hierdurch nur unnötig erschwert, was in der ohnehin auf Effizienz optimierten Programmstruktur nur dazu führt, dass die Inhalte nicht verwertet werden &#8211; und der Hörer letztendlich demotiviert wird.</p>
<h2>2. Redaktionelle Restrukturierung</h2>
<p>Was in Verlagshäusern der Printbranche mittlerweile Standard ist, ist den meisten Radiosendern noch fremd: Ein (Social) Media Newsroom, also ein Ort, an dem Inhalte zentral und systematisch abgelegt werden. Der Einbau von UGC in konventionelle Programmschemen ist unpraktikabel. Zu eng ist das Programm gestrickt, zu geplant sind die Abläufe. Die Sendungsformate müssen auf Nutzerinhalte vorbereitet sein und es müssen in der Redaktion Strukturen geschaffen werden, Nutzerinhalte in Empfang zu nehmen. Das muss nicht mal unbedingt in Echtzeit geschehen. Hörerredaktionen können auch Tage und Wochen vor der Ausstrahlung einer Sendung dazu genutzt werden, um Inhalte zusammenzutragen und der Redaktion sinnvoll unter die Arme zu greifen. Ein lebendes Beispiel hierfür ist die Diskussionssendung „<a href="http://www.fritz.de/programm/sendungen/33/1102/110224_blue_moon_1329.html" target="_blank">Chaosradio</a>“, die einmal monatlich auf <a href="http://www.fritz.de/" target="_blank">Radio Fritz</a> (rbb) läuft. Hier tragen die Hörer <a href="https://wiki.chaosradio.ccc.de/" target="_blank">in einem Wiki</a> Themenvorschläge zusammen und ergänzen diese durch relevante Inhalte und Verlinkungen zu Fremdinhalten.</p>
<h2>3. Anspruch an Nutzerbeiträge variieren</h2>
<p>Verständlicherweise hört man oft die Kritik, dass Nutzerinhalte den Qualitätsansprüchen der Redaktion nicht gerecht werden. Dabei lässt sich unterscheiden in inhaltliche und technische Qualität. Ersteres lässt sich relativ einfach lösen, in dem man die <strong>Varianz der Inhalte einschränkt</strong>. Fordert der Moderator den Hörer auf, durch die Fußgängerzone zu laufen und Passanten nach ihren Modegeschmack zu interviewen ist es naheliegend, dass die Qualität der Inhalte stark variiert. Hinzu kommt, dass viel Zeit aufgewendet werden muss, um die Beiträge zu prüfen und zu schneiden. Wird die Aufforderung zum Einsenden von Inhalten enger formuliert, ist mit deutlich weniger „Makulatur“ zu rechnen. Der Moderator könnte beispielsweise fragen, ob die Hörer ein bestimmtes Modeaccessoire gesichtet hätte und was die gesichtete Person dazu getragen hätte.</p>
<h2>4. Methoden zur Hörermotivation entwickeln</h2>
<p>Neben der technischen und inhaltlichen Komponente spielt natürlich der Hörer eine wesentliche Rolle bei UGC. Um mit Feedback rechnen zu können, müssen die Moderatoren in der Lage sein, die Hörer zu motivieren. Neben den rhetorischen Fähigkeiten lassen sich folgende Ansätze zur Motivation nennen:</p>
<ul>
<li><strong>Intrinsische Motivation</strong>: Der Hörer ist motiviert, weil er sich einen persönlichen Vorteil von dem Einsenden von Inhalten verspricht. Dies kann zum Beispiel die öffentliche Anbringung seiner Meinung sein oder eine Frage an jemand prominentes. Für diese Art von Motivation müssen die Sendungsinhalte qualitativ hochwertig sein. Besonders wichtig ist hierbei auch, dass der Hörer sich ernst genommen fühlt und erkennbar ist, was mit den Inhalten geschieht. Wenn nicht optimaler Weise sämtliche eingesandte Inhalte verwertet werden (z.B. als Download auf der Website) muss zumindest die Wahrscheinlichkeit der Verwertung ausreichend hoch sein, um den Hörer zu motivieren.</li>
<li><strong>Extrinsische Motivation</strong>: Der Hörer wird durch eine Gratifikation motiviert, die nicht im direkten Zusammenhang mit dem eingereichten Inhalt steht. In der Regel werden hierfür Gewinnspiele veranstaltet oder die Nutzer direkt entlohnt (Rabattcoupons, Eintrittskarten etc.).</li>
<li><strong>Motivation durch Gamification</strong>: Ein neuer Trend im Social Web nennt sich <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gamification" target="_blank">Gamification</a>. Dabei werden die Nutzer über die Mechanismen von Spielen motiviert. In der Regel sammelt ein Teilnehmer durch seine Interaktion Punkte und steht im direkten Wettbewerb zu anderen Teilnehmern. Es gibt auch zahlreiche Beispiele, wo den Nutzern nach einer gewissen Anzahl von Interaktionen „Urkunden“ ausgestellt werden (Medaillen, „Batches“), die wie Trophäen gesammelt werden können. Onlinedienste wie <a href="http://www.foursquare.com" target="_blank">foursquare</a> oder <a href="http://www.qype.com" target="_blank">Qype</a> nutzen Gamification seit langer Zeit sehr erfolgreich.</li>
</ul>
<h2>Fazit: Probleme sind nicht unlösbar</h2>
<p>Noch ist es ein kleiner Weg bis zum Hörfunk mit systematischer Nutzereinbindung. Sowohl das RadioCamp als auch der Workshop in Stuttgart zeigten, dass viele private Radios in Facebook die Lösung suchen und sogar eigene mühevoll aufgebaute Communities wieder einstampfen. Hiervor lässt sich nur warnen. Facebook ist nicht der Heiland des Social Webs und vor allem für die Einbindung von wirklich nützlichem Hörerfeedback ungeeignet. Dennoch ist unserer Ansicht nach die sinnvolle Verwendung von User Generated Content und somit der Weg zu mehr Relevanz des Radios zum Greifen nahe. Die Redaktionen sollten die Initiative ergreifen und nicht erst auf den äußeren Druck warten, der die Printmedien in letzter Zeit zum handeln zwang. Technische Lösungen wird es bald geben und die Probleme in den Redaktionen sind nicht unlösbar. Mit der Verbreitung von Smartphones wird die Nutzung von Anbietern wie radio.de weiter steigen &#8211; der entsprechende Rückkanal ist somit vorhanden und muss nur noch genutzt werden.</p>
<p style="text-align: right;">Foto: flickr/<a href="http://www.flickr.com/photos/williamli1983/258402966" target="_blank">williamli1983</a>, CC-Lizenz</p>


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		<title>Social Media Redaktion organisieren mit Podio</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 07:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<category><![CDATA[Redaktionsorganisation]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem man eine Kommunikationsstrategie für Social Networks erarbeitet hat, geht es ans Eingemachte. Nun müssen die gewünschten Netzwerke konkret &#8220;bespielt&#8221; werden. Idealerweise sind mehr als eine Person mit der Kommunikation beauftragt. Im Social Media Alltag ist es deshalb wichtig, sich mit einem Redaktionsleitfaden zu organisieren und auf Strukturen zu einigen, wie in Netzwerken mit den<a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/2011/04/social-media-redaktion-organisieren-mit-podio/"> <em>mehr...</em></a>


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachdem man eine Kommunikationsstrategie für Social Networks erarbeitet hat, geht es ans Eingemachte. Nun müssen die gewünschten Netzwerke konkret &#8220;bespielt&#8221; werden. Idealerweise sind mehr als eine Person mit der Kommunikation beauftragt. Im Social Media Alltag ist es deshalb wichtig, sich mit einem Redaktionsleitfaden zu organisieren und auf Strukturen zu einigen, wie in Netzwerken mit den Nutzern gesprochen wird. Wir wollen zeigen, wie so ein Leitfaden aufgebaut ist und wie man mit Hilfe des <a href="https://podio.com" target="_blank">Kollaborationstools Podio</a> diesen Leitfaden auch umsetzen kann.</strong></p>
<p>Zunächst sollte klar gestellt werden, dass der Redaktionsleitfaden eine Onlinekommunikationsstrategie <strong>nicht</strong> ersetzt. Vielmehr ist er ein Teil dieser Strategie, konkret der Teil, der den alltäglichen operativen Umgang der Social Media Akteure in einem Unternehmen <em>anleitet</em>. Der Leitfaden sollte einem Redakteur der neu ins Team kommt Fragen dazu beantworten, was, wie, wie oft, wie schnell, in welchem Umfang und mit welchen Konsequenzen im Social Web veröffentlicht wird. In &#8220;contentarmen&#8221; Zeiten gibt der Leitfaden Input für neue Themen. Last but not least wird geregelt, wie auf Nutzerfeedback reagiert wird.</p>
<h2>Was wird wie, wie oft, wie schnell, in welchem Umfang und mit welchen Konsequenzen veröffentlicht?</h2>
<p>Nehmen wir ein mal an, dass unser Unternehmen ein Fernsehsender ist, der über die Social Networks Facebook, Twitter und YouTube im sozialen Medienkontakt mit seinen Zuschauern steht.</p>
<p>Um ein einheitliches Auftreten der Redaktion zu gewährleisten, ist im Leitfaden hierfür festgehalten, wie beispielsweise Inhalte auf Facebook veröffentlicht werden. Wenig hilfreich sind hierfür seitenlange Dokumente in umständlichen Juristendeutsch. Vielmehr sollte der Leitfaden so formuliert werden, dass der/die Redakteur(in) <em>versteht</em>, wie mit den Zuschauern gesprochen wird. Des Weiteren ist die Entstehung eines Leitfadens ein dynamischer Prozess, weshalb sich hierfür ein Wiki-System eignet, welches von allen Beteiligten geändert und ergänzt werden kann.</p>
<blockquote><p><em>Beispiel: <strong></strong></em></p>
<p><strong>Wording</strong></p>
<p>Wir duzen unsere Freunde auf Facebook. Außerdem distanzieren wir uns nicht künstlich durch eine hochtrabende Ausdrucksweise. Dennoch vermeiden wir ordinäre Ausdrücke. Die Verwendung von bekanntem &#8220;Internetsprech&#8221;, also Abkürzungen und Smileys, sind in Ordnung, wenn sie im Rahmen bleiben.</p>
<p>Korrekte Rechtschreibung ist uns genau so wichtig, wie eine kurze und prägnante Ausdrucksweise. Unnötig komplizierte Sätze schrecken nur ab und werden ohnehin nicht gelesen.</p></blockquote>
<p>Zu Beginn sind Formulierungen wie diese ausreichend. Sie geben dem Redakteur eine Richtlinie vor, wie er zu kommunizieren hat. Im Laufe der Zeit können Erweiterungen oder Reduzierungen vorgenommen werden, die auf Erfahrungswerten des Teams basieren.</p>
<p>An dieser Stelle kommt <a href="https://podio.com" target="_blank">Podio</a> zum Einsatz. Podio ist ein Webservice, der &#8211; ähnlich wie Google Wave &#8211; vielen Nutzern das gemeinschaftliche Arbeiten an einzelnen Inhaltssträngen ermöglicht. Im Unterschied zu Wave bietet Podio jedoch nicht nur eine einzige Inhaltsform, den Fließtext oder Richtext. Vielmehr können Administratoren eines sogenannten Spaces, also der Redaktionsumgebung, Apps erstellen, welche den reinen Fließtext mit weiteren Inhalten ergänzen, z.B. Auswahlfelder, Votingtool, Medienupload, Tags, Datum, Aufgaben.</p>
<div id="attachment_1379" class="wp-caption aligncenter" style="width: 491px"><a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/04/podio_spaces.jpg"><img class="size-medium wp-image-1379 " title="Podio Spaces" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/04/podio_spaces-491x300.jpg" alt="Die Übersicht eines &quot;Spaces&quot; in Podio" width="491" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die Übersicht eines &quot;Spaces&quot; in Podio</p></div>
<p>Es gibt bereits hunderte solcher Mini-Apps, die jede für sich kleine spezielle Aufgabe übernehmen. Um in unserem Beispiel, gemeinschaftlich einen Redaktionsleitfaden zu erarbeiten, ist die <strong>Wiki-App</strong> für das Erstellen von Fließtexten eine gute Wahl.</p>
<div id="attachment_1381" class="wp-caption aligncenter" style="width: 492px"><a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/04/podio_wiki.jpg"><img class="size-medium wp-image-1381" title="Podio Wiki" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/04/podio_wiki-492x300.jpg" alt="Der Facebook Leitfaden im Podio Wiki" width="492" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der Facebook Leitfaden im Podio Wiki</p></div>
<p>Die Wiki App besteht aus einem Fließtext-Editor sowie der Verschlagwortung von Artikeln. In der Übersicht aller Artikel kann schnell nach bestimmten Stichworten gesucht werden und Artikel mit einem 5-Sternesystem bewertet werden. Dazu ist es möglich, Kommentare und Dateien zu einem Wikiartikel hinzuzufügen.</p>
<h3>Review Prozess für Social Media Posts organisieren</h3>
<p>Die eigentliche Leistungsfähigkeit des Tools wird jedoch erst sichtbar, wenn man Apps für speziellere Aufgaben verwendet. Hat man sich in der Redaktion auf einen <strong>Review-Prozess</strong> geeinigt, das heißt vor Veröffentlichung eines Postings wird dieses von einer anderen Person gegengelesen, kann man sich schnell eine App für diesen Workflow bauen. Die <strong>Social Media Posts App</strong> bietet hierfür neben einem Feld für den Posting-Text vor allem noch folgende Felder:</p>
<ul>
<li>Ein <strong>Auswahlmenü</strong> für die zu verwendende Plattform (z.B. Facebook, Twitter, YouTube, Blog),</li>
<li>ein Feld zum Ergänzen von <strong>Medieninhalten</strong> (z.B. Verlinkung auf ein YouTube Video),</li>
<li>ein Auswahlmenü, welches über den <strong>Status des Reviewprozesses</strong> informiert (z.B. Entwurf, abgelehnt, freigegeben, zurückgestellt),</li>
<li>eine <strong>Datumauswahl</strong> für das geplante Veröffentlichungsdatum des Postings,</li>
<li>eine <strong>Aufgabenfunktion</strong>, mit der man die Bearbeitung des Postings als Aufgabe einem anderen Nutzer zuweisen kann.</li>
</ul>
<p>Der Vorteil gegenüber einer reinen Fließtext-App (wie z.B. bei Google Wave) liegt auf der Hand: Der Redakteur kann sich schnell einen Überblick über die Postings machen und z.B. schnell alle noch zum Review ausstehenden Postings anzeigen lassen. Die entsprechenden Filterfunktionen liefert Podio automatisch mit.</p>
<div id="attachment_1382" class="wp-caption aligncenter" style="width: 492px"><a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/04/podio_someposts.jpg"><img class="size-medium wp-image-1382" title="Podio Social Media Posts" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/04/podio_someposts-492x300.jpg" alt="Eine Social Media Posts App in Podio. Hier ein geplantes Blogposting, welches noch zum Review aussteht" width="492" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Social Media Posts App in Podio. Hier ein geplantes Blogposting, welches noch zum Review aussteht</p></div>
<p>Durch die Möglichkeit ohne Programmierkenntnisse Apps zu erstellen und anzupassen sind der umfassenden Organisation der Redaktion kaum Grenzen gesetzt. Auch Feedback der User kann über das System systematisiert werden. Hierfür steht beispielsweise bereits eine &#8220;Sales Q&amp;A&#8221; App zur Verfügung, welche häufige Fragen von Nutzern und die darauf zu gebene unternehmenseinheitliche Antwort katalogisiert. Die Verschlagwortung jedes Elements vereinfacht das Wiederfinden von Inhalten.</p>
<p>Viele weitere Anwendungsfälle sind denkbar. So könnten über eine <strong>CRM-App Kontakte zu potentiellen Interviewpartnern</strong> für Blogposts gepflegt und über die <strong>Link Library-App ein social Bookmarking-Tool</strong> für interne Zwecke entstehen. Man sieht, dass <strong>neben der Erstellung vor allem die Einhaltung des Leitfadens</strong> durch ein Onlinetool gewährleistet werden kann. In unseren Augen ist besonders dieser Aspekt ein Argument für die Verwendung von Tools wie Podio.</p>
<p>Podio haben wir auf <a href="http://re-publica.de/10/" target="_blank">re:publica 2010</a> kennengelernt, damals noch unter dem Namen Hoist. Das Tool ist das Produkt eines dänischen Startups, das zunächst damit zu kämpfen hatte, das komplexe System inhaltlich und optisch verständlich zu optimieren. Hier ist auch unser wesentlicher Kritikpunkt zu nennen: Das System neigt dazu sehr unübersichtlich zu werden. Die einerseits sehr nützliche ähnliche Appstruktur macht es häufig schwierig, aktivierte Apps voneinander abzugrenzen. Startet man mit der Verwendung von Podio ist es deshalb sinnvoll zunächst mit einem Minimum an Apps zu beginnen und je nach Bedarf später weitere Apps hinzuzufügen. Auch wenn die Verlockung groß ist aufgrund der schier unendlichen Auswahl für jeden erdenklichen Fall eine App zu aktivieren.</p>
<p>Podio ist für bis zu 10 Nutzer eines Spaces kostenlos. Möchte man alle Premiumfunktionen nutzen, werden monatlich 90 Dollar fällig, jeder weitere User kostet 4 Dollar monatlich. Wir denken, ein angemessener Preis unter der Berücksichtigung, dass durch das System erstmals eine wirklich effiziente Redaktionsorganisation möglich ist. Wer weitere Infos über das Tool sucht, dem sei noch <a href="http://mashable.com/2011/03/25/podio/" target="_blank">dieser Artikel auf mashable</a> oder <a href="http://techcrunch.com/2011/03/24/podio-launches-its-workspace-collaboration-platform-app-store-and-app-builder/" target="_blank">dieser auf TechCrunch</a> nahegelegt.</p>


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		<title>Meet us @ re:publica ’11</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 17:35:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Natürlich sind auch wir wieder dabei, auf der re:publica 2011. Zeit für Kaltgetränke und gute Gespräche ist umfangreich eingeplant. Getränkewünsche und Gesprächsthemen an schmiede [at] frischr.com oder @frischr keine ähnlichen Artikel

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Back &#038; Up" href="http://re-publica.de/11/"><img class="alignleft" src="http://re-publica.de/11/wp-content/banner/250b.jpg" alt="re:publica 11" /></a> Natürlich sind auch wir wieder dabei, auf der re:publica 2011.<br />
Zeit für Kaltgetränke und gute Gespräche ist umfangreich eingeplant. Getränkewünsche und Gesprächsthemen an schmiede [at] frischr.com oder <a href="http://twitter.com/frischr">@frischr</a> <img src='http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>


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		<title>Medien &amp; Kaffee – ein Frühstück mit Perspektiven #4</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 13:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Kühn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit den ersten frühlingshaften Tagen soll auch dieses Jahr die erfolgreiche Medien &#38; Kaffee Reihe eine Fortsetzung erfahren. In gemütlicher Atmosphäre kennenlernen, frühstücken und über (Online) Medienthemen diskutieren. Das alles bei einem Frühstück mit Perspektiven. Wir wollen nicht lange zögern. Das erste Frühstück dieses Jahr findet bereits diesen Freitag, am 18.03.2011 um 10 Uhr im<a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/2011/03/medien-kaffee-ein-fruhstuck-mit-perspektiven-4/"> <em>mehr...</em></a>


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit den ersten frühlingshaften Tagen soll auch dieses Jahr die erfolgreiche Medien &amp; Kaffee Reihe eine Fortsetzung erfahren. In gemütlicher Atmosphäre kennenlernen, frühstücken und über (Online) Medienthemen diskutieren. Das alles bei einem Frühstück mit Perspektiven.</strong></p>
<p>Wir wollen nicht lange zögern. Das erste Frühstück dieses Jahr findet bereits diesen <strong>Freitag</strong>, am <strong>18.03.2011 um 10 Uhr</strong> im <strong><a href="http://www.uebersee-erfurt.de/index.htm" target="_blank">Café Übersee</a></strong> in <strong>Erfurt </strong>statt.</p>
<p><a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/03/fruesthueck.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1368" title="fruesthueck" src="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/03/fruesthueck.jpg" alt="" width="500" height="131" /></a></p>
<p><a href="http://socialmediaschmiede.frischr.com/wp-content/uploads/2011/03/fruesthueck.jpg"></a>Eingeladen ist ein jeder der Interesse an Medien pflegt und mit uns gemeinsam über das Social Web, seine technischen und menschlichen Auswirkungen Reden möchte. Damit wir einen Überblick bewahren, bitte wir Euch mit einem <strong>Kommentar unter diesem Beitrag </strong>oder im entsprechenden<strong> <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=178408702205247" target="_blank">Facebook Event</a></strong> eure Teilnahme bekannt zu geben.</p>
<p>Die Teilnahme selbst ist <strong>kostenlos</strong>. Verpflegungskosten müssen selber übernommen werden. Wir freuen uns euch auch dieses Mal wieder zahlreich vertreten zu sehen.</p>


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</ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/socialmediaschmiede/~4/TOstOUepLu0" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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