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	<description>Homophobie ist heilbar!</description>
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		<title>Ein Blog über Jungs und ihre Höschen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 17:29:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
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Es gibt Kleidungsstücke, die kann jeder sehen, und jeder trägt sie zur Schau. Ob es die neuen Jeans sind, oder schicke importierte Treter von der Insel. Aber es gibt auch Kleidungsstücke, die sind zwar unglaublich toll anzusehen, jedoch bekommen sie nur wenige zu sehen – manchmal nur man selbst, der Partner oder hin und wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.someabout.net/wp-content/uploads/2010/06/flippundflo.jpg" alt="flippundflo" title="flippundflo" width="600" height="378" class="alignnone size-full wp-image-6350" /></p>
<p>Es gibt Kleidungsstücke, die kann jeder sehen, und jeder trägt sie zur Schau. Ob es die neuen Jeans sind, oder schicke importierte Treter von der Insel. Aber es gibt auch Kleidungsstücke, die sind zwar unglaublich toll anzusehen, jedoch bekommen sie nur wenige zu sehen – manchmal nur man selbst, der Partner oder hin und wieder die ein oder andere Bettbekanntschaft. Die Rede ist, natürlich, von Unterhosen.</p>
<p>In allen möglichen Formen, Farben, Schnitten und Varianten gibt es sie. Und für viele haben sie eine ganz besondere Anziehungskraft, ja, gar Fetische entwickeln sich in Bezug auf die kleinen Höschen, die leider so selten zum Vorschein zu kommen.</p>
<p>Mit dem wunderschönen Thema der Unterhosen beschäftigt sich auch das Blog <a href="http://boysundies.wordpress.com/" target="_blank">„Boy&#8217;s Undies“</a>, betrieben von den bei Twitter allseits bekannten <a href="http://twitter.com/_flipp" target="_blank">@_flipp</a> und <a href="http://twitter.com/PudelDesTodes" target="_blank">@PudelDesTodes</a>. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen posten dort Jungs zumeist sehr amüsante kleine Geschichten und Erlebnisse, die sie mit oder in Bezug auf Unterhosen schon hatten.</p>
<p>Eine absolute Lese-Empfehlung von mir! Schaut mal rein! <a href="http://boysundies.wordpress.com/" target="_blank">Klick!</a></p>
<p><b>Update:</b><br />
Die Adresse und der Name des Blogs haben sich verändert, die Änderungen wurden im Beitrag übernommen.</p>
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		<title>„Leben, Luft und Liebe“ – ein Konzertbericht</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 18:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
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Der Chor „Sotto Voce“ des WuF-Zentrums in Würzburg bei seinem Konzert „Leben, Luft und Liebe“ &#124; Foto: Henning Bulka
Zugegeben: In der „Szene“ in Würzburg habe ich mich bisher noch nicht wirklich umgesehen. Das liegt sicher zum einen daran, dass ich sowieso nicht das typische Partykind bin, zum anderen aber auch an der Überwindung, die es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.someabout.net/wp-content/uploads/2010/05/IMG_3866_2groß.jpg" target="_blank"><img src="http://www.someabout.net/wp-content/uploads/2010/05/IMG_3866_2klein.jpg" alt="Chor „Sotto Voce“ des WuF-Zentrums in Würzburg" title="Chor „Sotto Voce“ des WuF-Zentrums in Würzburg" width="700" height="361" class="alignnone size-full wp-image-6282" /></a><br />
<span style="font-size:0.8em;">Der Chor „Sotto Voce“ des WuF-Zentrums in Würzburg bei seinem Konzert „Leben, Luft und Liebe“ | Foto: Henning Bulka</span></p>
<p>Zugegeben: In der „Szene“ in Würzburg habe ich mich bisher noch nicht wirklich umgesehen. Das liegt sicher zum einen daran, dass ich sowieso nicht das typische Partykind bin, zum anderen aber auch an der Überwindung, die es dann doch kostet, irgendwo zum ersten Mal hinzugehen. Da kam mir der Hinweis sehr recht, dass der Chor „Sotto Voce“ des WuF-Zentrums, dem örtlichen schwulesbischen Zentrum in Würzburg, ein Konzert gibt. Das fand nun am 8. Mai im Saal der Evangelischen Studentengemeinde (ESG) statt. Für someabout.net habe ich ein paar Eindrücke festgehalten.</p>
<p><span id="more-6280"></span></p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/g21h78ihZpk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/g21h78ihZpk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>An dieser Stelle kann ich mir den Hinweis nicht verkneifen, dass das Video etwas basslastig ist, vom Ton her. Das fiel auch den netten Menschen vom WuF-Zentrum auf, die das Video vorher abgenommen haben: Sorry dafür!</p>
<p>Das Konzert war alles in allem richtig toll. Sicher, hier und da stimmte mal ein Ton nicht, oder es lief nicht immer alles wie geplant, aber das hat so rein gar nichts gemacht, sondern verlieh dem Konzert erst die richtige Stimmung. Es waren ganz viele verschiedene Menschen im Raum, die zusammen Musik gemacht haben, und mit ihrer Freude daran alle anderen ansteckten. Die Jubelstürme am Ende belegen das nur.</p>
<p>Zum Besten gegeben wurden bei „Leben, Luft und Liebe“ nicht nur Liebeslieder, sondern auch ganz eigene Adaptionen bekannter Titel, die dadurch allesamt eine neue, sehr hörenswerte Note bekamen. Ich persönlich war sehr angetan und überlege nun, vielleicht auch selber einmal bei „Sotto Voce“ vorbeizuschauen. Singen kann ich ja, glaube ich zumindest <img src='http://www.someabout.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Doch was ist das WuF-Zentrum überhaupt? Auf der <a href="http://www.wufzentrum.de/" target="_blank">offiziellen Website</a> wird es wie folgt beschrieben:</p>
<blockquote><p>„Das WuF-Zentrum ist Treffpunkt für Schwule, Lesben und Freunde. Neben einem starken Kulturprogramm gibt es im schwulesbischen Zentrum Unterstützung, Infos und Beratung rund ums schwulesbische Leben. Angeboten werden zahlreiche Gruppen wie die Jugendgruppe DéjàWü, die 40-Plus-Gruppe, das Rosa Hilfe Telefon, die Elterngruppe von homosexuellen Kindern, schwulen Väter und viele mehr. For Gay, lesbians and friends.“</p></blockquote>
<p>Mit so einem breiten Angebot in einer vermeintlich so konservativen Stadt wie Würzburg hatte ich am Anfang, als ich hierher kam, gar nicht gerechnet. Doch so viele kreative und überzeugte Menschen machen mir Mut, dass sich wirklich etwas verändern kann in unserer Gesellschaft: hin zu mehr Toleranz und Gleichberechtigung!</p>
<p>Wenn ihr selbst einmal in Würzburg seid, dann <a href="http://www.wufzentrum.de/" target="_blank">schaut doch auch einmal vorbei</a>!</p>
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		<title>So wars in Unterfranken: IDAHO 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 16:37:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich wohne ja nun einmal in Würzburg, und daher wollte ich mich auch an der Aktion hier vor Ort zum International Day Against Homophobia (IDAHO) beteiligen, wenn auch leider ohne meinen Freund. Auf dem Innenhof des Würzburger Rathauses organisierte die Toleranz Fabrik e. V. einen so genannten „Rainbowflash“, bei dem jede_r einen Luftballon mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wohne ja nun einmal in Würzburg, und daher wollte ich mich auch an der Aktion hier vor Ort zum International Day Against Homophobia (IDAHO) beteiligen, wenn auch leider ohne meinen Freund. Auf dem Innenhof des Würzburger Rathauses organisierte die Toleranz Fabrik e. V. einen so genannten „Rainbowflash“, bei dem jede_r einen Luftballon mit einer eigenen kleinen Botschaft gen Himmel senden konnte.</p>
<p><object width="640" height="505"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/rQnOVv328bI&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/rQnOVv328bI&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="505"></embed></object></p>
<p>Tja, und so, wie ihr oben in dem Video sehen könnt, sah der „Rainbowflash“ dann aus. Es kamen wesentlich mehr Menschen, als ich erwartet hatte, vor allem bei dem miesen Wetter. Schön war&#8217;s auf jeden Fall, und wir haben den Tag im verregneten, grauen Würzburg ein wenig bunter gemacht.</p>
<p>Wenn ihr selbst auch Bilder und/oder Videos vom gestrigen Aktionstag gegen Homophobie habt, dann schickt sie uns, und wir veröffentlichen sie hier im Beitrag. Einfach mailen an <a href="mailto:idaho@someabout.net">idaho@someabout.net</a>!</p>
<p>P.S.: Die „taz“ hat sich übrigens in den vergangenen Tagen auch mehrfach dem Thema „Homosexualität“ angenommen. Heute erschien beispielsweise ein <a href="http://taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/ich-gehoere-zum-religioesen-mainstream/" target="_blank">Interview mit einem schwulen Rabbi</a>, das ich Euch sehr empfehlen kann!</p>
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		<title>Hand in Hand – a Beautiful Thing</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 16:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendryk</dc:creator>
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Bild: toettoet &#8211; Flickr.com &#124; Lizenz: CC-BY-SA

Heute ist Montag, der 17. Mai 2010. Heute vor 20 Jahren entschloss sich die Weltgesundheitsorganisation WHO dazu, Homosexualität von der Liste der Krankheiten zu streichen. Auf Initiative von George-Louis Tin, einem französischen Aktivisten für die Gleichberechtigung homo- und transsexueller Menschen, wurde in Anlehnung an dieses Ereignis der International Day [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.someabout.net/wp-content/uploads/2010/05/3954418438_400c38760b.jpg" alt="3954418438_400c38760b" title="3954418438_400c38760b" width="500" height="354" class="alignnone size-full wp-image-6324" /><br />
<span style="font-size:0.8em">Bild:<a href="http://www.flickr.com/photos/27897239@N04/3954418438/" target="_blank"> toettoet</a> &#8211; Flickr.com | Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.en" target="_blank">CC-BY-SA</a><br />
</span></p>
<p>Heute ist Montag, der 17. Mai 2010. Heute vor 20 Jahren entschloss sich die Weltgesundheitsorganisation WHO dazu, Homosexualität von der Liste der Krankheiten zu streichen. Auf Initiative von George-Louis Tin, einem französischen Aktivisten für die Gleichberechtigung homo- und transsexueller Menschen, wurde in Anlehnung an dieses Ereignis der <a href='http://en.wikipedia.org/wiki/International_Day_Against_Homophobia_and_Transphobia' target='_blank'>International Day against Homophobia and Transphobia</a> (IDAHO) ins Leben gerufen &#8211; und der findet heute statt.<br />
Zufälligerweise erinnert der 17.5. durch seine Zahlen an den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C2%A7_175" target="_blank"> Paragraphen 175 des Strafgesetzbuches</a>, der homosexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe gestellt hatte und nach einigen Modifikationen erst 1994 abgeschafft wurde.<br />
Nun werden heute weltweit Aktionen gegen Homophobie stattfinden, ob jetzt „klassische“ <a href="http://gays.com/IDAHO" target="_blank">Kiss-Ins</a>, an denen jede_r teilnehmen kann, <a href="http://www.adayinhand.com/" target="_blank">same-sex hand holdings</a> oder auch so schöne Ideen wie die vom <a href="http://rainbowflash.info" target="_blank">Rainbowflash</a>, bei dem Luftballons steigen gelassen werden sollen.</p>
<p>Zwischen Todesurteilen und einer diskriminierungsfreien Welt, so scheint es mir, spielt sich die Homosexualität weltweit ab – auch wenn „Spiel“ dafür das falsche Wort ist. Auf der einen Seite steht der Tod, der als Strafe auf homosexuelle Handlungen steht, auf der anderen die Utopie eine Gesellschaft, in der jeder nach seiner Façon glücklich werden darf und kann. Doch wenn ich in mein Leben schaue, dann sehe ich etwas anderes, kleinere Dinge.</p>
<p><span id="more-6322"></span></p>
<p>In meiner kleinen Welt sehe ich Menschen, die einfach nur lächeln, wenn sie sehen, dass sich zwei Männer auf offener Straße innig küssen, Menschen, die sich freuen, wenn eine gute Freundin sich ihnen gegenüber offenbart und ihnen endlich sagen kann, dass sie auf Frauen steht, Menschen, denen es im besten Sinne gleich ist, wer wen warum liebt.<br />
Und doch erlebe ich auch Menschen, die mir und meinem Freund „Scheiß Schwuchteln!“ hinterher rufen, weil wir es gewagt haben, Hand in Hand durch die Stadt zu laufen. Ich komme nicht an blöden Kommentaren vorbei, wenn jemand das Gummiregenbogenarmband zu deuten weiß. Klar, links rein, rechts raus, ist da am einfachsten – aber es klappt eben nicht so einfach. Ich erinnere mich ja doch daran. Was ist mit den Kindern? Sie haben uns damals gesehen, jetzt sehen sie nur noch mich im Bus, erkennen mich dennoch wieder, auch ohne meine bessere Hälfte und ich kann ihnen ansehen, dass sie sich noch nie mit dem Thema Schwulsein auseinandergesetzt haben, auseinandersetzen mussten. Schade eigentlich.<br />
Es sind halt doch die kleinen Dinge, die hier, wo es uns eigentlich recht gut geht – manche Kommentatoren sehen uns ja schon längst gleichberechtigt – den Ausschlag geben, den Unterschied machen. Doch diese kleinen Dinge, die Außenstehenden nicht einmal auffielen, weil sie im Vorübergehen gesagt werden, weil es einfach nur Blicke sind, die sind es, die mich nicht ruhen lassen.</p>
<p>Mag sein, dass die Menschen schlecht sind, dass sie unverbesserlich sind, dass sie ablehnen, was sie nicht kennen, dass sie sich nicht mit Dingen auseinandersetzen, mit denen sie nicht so heftig konfrontiert werden, dass ihnen keine andere Wahl bleibt, als sich damit zu befassen, weil auch das Verdrängen nicht mehr klappt. Ich glaube es nicht, da bin ich Optimist und deshalb werde ich meine kleinen Beiträge dazu leisten, ob auf dem CSD oder hier bei <i>someabout.net</i> oder in meinem Freundeskreis oder wo ich sonst auf Menschen treffe. Ich glaube, dass Menschen sich ändern können, dass sie lernen können, dass sie sich öffnen können. Ich habe noch Hoffnung, dass unsere Welt eine bessere werden kann.<br />
Die Welt ist nur so schlecht, wie wir es ihr durchgehen lassen.</p>
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		<title>Nachthappen #44</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 20:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendryk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilder]]></category>

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		<description><![CDATA[
Foto: Wiros &#8211; Flickr.com &#124; Bearbeitung: Hendryk Schäfer &#124; Lizenz: CC-BY-SA
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.someabout.net/wp-content/uploads/2010/05/wiros-flickrCOM-cc-by-sa.jpg"><img src="http://www.someabout.net/wp-content/uploads/2010/05/wiros-flickrCOM-cc-by-sa.jpg" alt="nude" title="nude" width="500" height="917" class="alignnone size-full wp-image-6316" /></a><br />
<span style="font-size:0.8em">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/wiros/4486425237/" target="_blank">Wiros</a> &#8211; Flickr.com | Bearbeitung: Hendryk Schäfer | Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en" target="_blank">CC-BY-SA</a></p>
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		<item>
		<title>DER Artikel. Über meine Homosexualität, Schubladen und TV-Musicals.</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 18:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dipol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Artikel ist episch. Episch, wegen seiner enormen Länge. Episch, weil es endlich an der Zeit war, dass ich diesen Text schreibe. Episch, weil er endlich mal Klartext über das heutige Schwulsein redet.
Ernsthaft, ich habe Glee kennen und lieben gelernt. Glee, das ist die Serie im US-TV, die neben Gesangseinlagen auch eine hohe Minderheitenquote aufweist.
So [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dieser Artikel ist episch. Episch, wegen seiner enormen Länge. Episch, weil es endlich an der Zeit war, dass ich diesen Text schreibe. Episch, weil er endlich mal Klartext über das heutige Schwulsein redet.</strong></p>
<p>Ernsthaft, ich habe <strong>Glee</strong> kennen und lieben gelernt. Glee, das ist <em>die</em> Serie im US-TV, die neben Gesangseinlagen auch eine hohe Minderheitenquote aufweist.</p>
<p>So finden wir, neben dem Jungen im Rollstuhl, der übergewichtigen und stimmgewaltigen <del datetime="2010-05-12T00:08:42+00:00">Schwarzen</del> Afroamerikanerin und der schwangeren Cheerleaderin, auch den modebewussten, sensiblen Schwulen, der auf den singenden Quarterback steht, ohne wirklich auch nur den Hauch einer Chance bei ihm zu haben.</p>
<p><strong>Ernsthaft. <em>Damit</em> soll ich mich identifizieren?</strong></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/05/kurt.jpeg" alt="" /><br />
<strong><span style="font-weight: normal"><span id="more-6298"></span>Es passierte mir während meiner Schulzeit ab und zu, dass einige meiner Verhaltensweisen von meinen Mitschülern als &#8220;schwul&#8221; abgestempelt wurden. Gelegentliches, hysterisches Lachen zum Beispiel (wenn mir das passiert, sitze ich sonst meist unbeobachtet vor dem Computer). </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal">Hey, ich wohne hier auf dem Land, alles, was sich nicht verhält wie ein Bauer wird grundsätzlich misstrauisch beäugt und könnte potenziell als unmännlich gelten.</span></strong></p>
<p>Ab und zu lasse ich deshalb auch mal einen &#8220;typisch schwulen&#8221;, (eigentlich: bissigen) Kommentar vom Stapel, damit die Leute ihre Vorurteile bestätigt sehen und ich sie mit meiner Homosexualität nicht noch mehr fordere als  meine pure, homosexuelle Anwesenheit zu ertragen.</p>
<p>Die Leute lieben Schubladen. Manchmal ist es leichter, aus einer heraus zu schauen, als davor zu stehen und sagen: das ist eine Kommode.</p>
<h3><strong>Ich bin keine Schublade, ich bin eine ganze Kommode! </strong></h3>
<p>Auch das verwirrt die Leute. <strong>Warum rede ich hier von einer Kommode? Na wegen der Schubladen!</strong> Ich denke auch gerne in Schubladen, aber ich weigere mich partout selbst in eine zu stecken. Weder will, noch kann ich mich auf eine &#8220;Rolle&#8221; festlegen. Der Schwule. Der nerdbrillentragende Medienmensch.</p>
<p>Wie sich das äußert? Ich habe je eine Domain / Blog für je ein Interessengebiet und nochmal so viele für geplante Projekte. Dazu zählt der &#8220;normale&#8221; Blog <a href="http://triffy.de/blog/" target="_blank">Triffy.de</a> und der <a href="http://dipol-blog.ch/" target="_blank">Dipol-Blog</a>, der ausschließlich mein schwules Gefühlsleben behandelt. Eine schwule Schublade für Papier mit schwulen Texten. Aha! Schublade. Aber eben nur die eine.</p>
<p>Ja, ich war lange unglücklichst verliebt &#8211; und dank dem Dipol-Blog weiß ich auch, dass ich nicht alleine dastehe mit diesen Gefühlen und Gedanken, von denen ich lange glaubte, ich wäre der einzige, dem es so geht. Ich bin es nicht.</p>
<h3><strong>Such dir (d)eine Rolle aus!</strong></h3>
<p>Ich kenne &#8220;die Szene&#8221;. Ich habe bei dieser Versammlung von schwulen Männern gelernt: die Typen aus &#8220;Das Traumschiff&#8221; aus der Bullyparade, die gib es in echt auch. Die verhalten sich wirklich wie Frauen, oder sind zumindest sehr weiblich. Ich habe auch gemerkt: Ich bin es nicht.</p>
<p>Ja, ich habe mit Schrecken festgestellt: die Szene kann einen verändern. Man passt sich einfach an sein Umfeld an, so auch bei dem kleinen süßen Highschooljungen, dessen Augenbrauen über die Monate zu winzig schmalen schwarzen Streifen verzupft wurden.</p>
<p>Ich werde einen Teufel tun, meine Augenbrauen zu zupfen. Ich habe dicke, buschige &#8211; und selbst dafür habe ich schon Komplimente bekommen! Auch meine fetten Lippen finden Gefallen. Ein Kumpel findet sie &#8220;zu groß&#8221; &#8211; viele anderen nennen sie &#8220;sinnlich&#8221;. Das es sich hier um komplett unterschiedliche Umfelder handelt, dürfte klar sein.</p>
<p><object width="640" height="505"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/J-4EXdPOGsg&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/J-4EXdPOGsg&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="505"></embed></object></p>
<p><em><strong>Kurt beim Football:</strong> Das passiert, wenn zwei Welten aufeinanderprallen</em></p>
<h3><strong>Anpassen? Ich passe!</strong></h3>
<p>Täglich spürbar reiben jedoch Welten aneinander. Was in einer akzeptiert wird, wird in der anderen kritisch beäugt. Man passt sein Verhalten nämlich so an, dass man vom Umfeld möglichst viele positive Rückmeldungen bekommt &#8211; oder zumindest größtmöglich akzeptiert wird. Was abgelehnt wird, hält sich auf Dauer nicht.</p>
<p><strong><span style="font-weight: normal">Jetzt stehe ich zwar auf Jungs, aber wirklich offensichtlich ist das nicht. Ich outete mich damals mit der lächerlichen Hoffnung, dass andere daraufhin das gleiche tun würden. Sie taten es nicht. Was blieb, war das offensichtlich Unsichtbare. Das nicht Vorhandensein von ähnlichen Gleichgesinnten.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal">Warum sich aber outen, wenn es nur Nachteile hat? Warum mir selbst einen Stempel aufdrücken, der mein Bild in den Augen der Mitschüler in die schwule Ecke stellt? Das alles wäre halb so wild gewesen, wäre ich in dieser Ecke nicht so verdammt allein gewesen.</span></strong></p>
<h3><strong>Das Bild des Schwulen</strong></h3>
<p>Ich meine, was geht euch durch den Kopf, wenn ihr dieses Video seht?</p>
<p><object width="640" height="505"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/5wuUEWK42Ow&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/5wuUEWK42Ow&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="505"></embed></object></p>
<p><em>Dieses Bild erwarten wir insgeheim von Homosexuellen</em></p>
<p>Nun muss man natürlich sagen, dass der Charakter des &#8220;Kurt Hummel&#8221; für das amerikanische Fernsehen ein kleiner Tabubruch ist &#8211; er ist modebewusst, sensibel und zugleich höchst arrogant. Er ist der einizige, offensichtlich homosexuelle Charakter in der Serie. Er steht auf den Quarterback, aber den wird er nicht bekommen.</p>
<h3>Die Welt ist weder schwarz, noch weiß, noch pink!</h3>
<p>Im echten Leben wäre es zumindest denkbar, dass &#8220;Puck&#8221;, der böse Junge, bi-neugierig ein paar Experimente mit seinen Teamkollegen unternommen hat. Aber nicht in der heilen, singenden Welt von Glee. Und wenn es nach &#8220;der Gesellschaft&#8221; ginge, am besten auch gar nicht in der echten Welt. Eine bisexuelle Schublade, das hat gerade noch gefehlt. Sich mit so etwas überhaupt auseinander zu setzen ist anstregend und kompliziert. Am Ende müsste man sogar noch sein Weltbild korrigieren.</p>
<p>Oder wie Cheerleading-Coach Sue Silvester es zusammenfasst:</p>
<h2>&#8220;If i can&#8217;t tell who&#8217;s gay, how will i know who to judge?&#8221;</h2>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pFjWRGaV-Fs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/pFjWRGaV-Fs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Wolfsburger Kreis bei „TIMM Today“</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 17:42:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marvin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>
		<category><![CDATA[Videoclips]]></category>
		<category><![CDATA[TIMM]]></category>
		<category><![CDATA[Volkswagen]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfsburger Kreis]]></category>

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Der „Wolfsburger Kreis“ ist die Interessenvertretung homosexueller Mitarbeiter bei Volkswagen und der einzige Treffpunkt in der Region für Schwule und Lesben. Per Zufall bin ich vor zwei Jahren darauf gekommen und habe an einem ersten Treffen teilgenommen. Ich war begeistert! 
Christian „Chrischi“ Hoppe, der Initiator des „Wolfsburger Kreises“, ist ein ganz netter Kerl, der immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float: left; margin-right:20px; margin-bottom:10px;"><img src="http://www.someabout.net/wp-content/plugins/flash-video-player/default_video_player.gif" /></div>
<p>Der „Wolfsburger Kreis“ ist die Interessenvertretung homosexueller Mitarbeiter bei Volkswagen und der einzige Treffpunkt in der Region für Schwule und Lesben. Per Zufall bin ich vor zwei Jahren darauf gekommen und habe an einem ersten Treffen teilgenommen. Ich war begeistert! </p>
<p>Christian „Chrischi“ Hoppe, der Initiator des „Wolfsburger Kreises“, ist ein ganz netter Kerl, der immer zu einem Späßchen aufgelegt ist.</p>
<p>Ende November kam dann eine Anfrage von „TIMM“, ob wir mit einem Beitrag bei „TIMM Today“ einverstanden wären. Was für eine Frage! So fanden wir uns Anfang Dezember zusammen, hatten wieder eine Menge Spaß und einiges zu besprechen, während ein Reporter hin und wieder Fragen stellte und mit der Kamera umher ging.</p>
<p>Nach gut einem Monat wurde der Beitrag ausgestrahlt, den ihr auch oben exklusiv noch einmal anschauen könnt. Wen es interessiert: Ich trage einen grünen Pullover.</p>
<p>Letzten Donnerstag war wieder ein Treffen im „Tannenhof“, zu dem ich meine bisexuelle Freundin mitgenommen habe. Anfangs war sie etwas zurückgezogen, wollte aber schließlich gar nicht mehr weg. Ihr letzter Satz war: „Nächsten Monat nimmst du mich wieder mit!“</p>
<p>Wer aus der Region Wolfsburg kommt und keine Ahnung hat, was er am ersten Donnerstag im Monat ab 19 Uhr machen soll, schaut mal im „Tannenhof“, Kleiststraße 49, vorbei. </p>
<p>Weitere Infos findet ihr auch auf der <a href="http://www.wolfsburger-kreis.de/" target="_blank">offiziellen Homepage</a>.</p>
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		<title>„Sehr witzig!“ – Eine Besprechung zu „I love you, Phillip Morris”</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 18:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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Quelle: Alamode Film
Seit dem 29. April ist der Film „I love you, Phillip Morris“ in den Kinos – ein Film, der eine wahre Geschichte erzählt und viele schwule Klischees aufs Korn nimmt. Doch bei Paul Schulz kam er nicht sonderlich gut an. Im „iWWiT“-Blog hat er drüber geschrieben:
„[…] Machen wir es kurz:  „I love [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.someabout.net/wp-content/uploads/2010/05/D3_01105_klein.jpg"><img src="http://www.someabout.net/wp-content/uploads/2010/05/D3_01105_klein-550x365.jpg" alt="I love you, Phillip Morris" title="I love you, Phillip Morris" width="550" height="365" class="alignnone size-medium wp-image-6273" /></a><br />
<span style="font-size:0.8em;">Quelle: Alamode Film</span></p>
<p>Seit dem 29. April ist der Film „I love you, Phillip Morris“ in den Kinos – ein Film, der eine wahre Geschichte erzählt und viele schwule Klischees aufs Korn nimmt. Doch bei Paul Schulz kam er nicht sonderlich gut an. Im <a href="http://www.iwwit.de/blog/2010/04/sehr-witzig/" target="_blank">„iWWiT“-Blog</a> hat er drüber geschrieben:</p>
<blockquote><p>„[…] Machen wir es kurz:  „I love you, Phillip Morris“ ist ein wirklich lustiger Film – für bestimmte Heteros. Es gab in den letzten Jahren im Kino keine Gelegenheit sich derart hemmungslos über Schwule lustig zu machen wie hier. Und das ist überhaupt nicht komisch.</p>
<p>Die Geschichte: Der konservative Amerikaner Steven Russell (Jim Carrey) stirbt fast bei einem Autounfall und beschließt danach, sich von nun an nicht mehr selbst zu verleugnen. Er verlässt seine tief religiöse Frau und beginnt seine Homosexualität auszuleben. Mit allem, was dazu gehört: teure Klamotten, teurer Schmuck, teure Autos, teure Liebhaber. Da sich das kein normaler Mensch leisten kann, behilft sich „unser“ Held mit Trick- und Kreditkartenbetrügereien, um an das Geld zu kommen, das er offensichtlich braucht, um ein von der Gesellschaft gelittener Schwuler zu sein.</p>
<p>Als Steven deswegen im Kittchen landet, lernt er ausgerechnet dort die Liebe seines Lebens kennen: Phillip Morris (Ewan McGregor), einen zarten Blondschopf. Als der freikommt, hat Steven solche Sehnsucht, dass er ausbricht – das erste von vielen Malen. Bei diesen Ausbrüchen täuscht er alles vor, was man vortäuschen kann: Er nimmt verschiedene Identitäten an, besticht, betrügt und stiehlt, wo und was er kann, um nur so schnell wie möglich zurück in Phillips Arme zu kommen. […]“</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.iwwit.de/blog/2010/04/sehr-witzig/" target="_blank">„iWWiT“-Blog</a></p></blockquote>
<p>Die komplette Rezension von Paul Schulz zu „I love you, Phillip Morris“ findet ihr übrigens im <a href="http://www.iwwit.de/blog/2010/04/sehr-witzig/" target="_blank">offiziellen Blog der „iWWiT“-Kampagne</a>. Dort kann jede_r eigene Texte zusammen mit Bild-, Ton- und Video-Dateien veröffentlichen und mit anderen Leser_innen darüber diskutieren. </p>
<p>Die Kampagne „iWWiT“ (= „Ich Weiß Was Ich Tu“) der Deutschen AIDS-Hilfe wendet sich speziell an Männer, die Sex mit Männern haben, und leistet in diesem Bereich erfolgreich moderne HIV-Präventionsarbeit. Dabei erzählen zum Beispiel die so genannten Rollenmodelle ihre eigenen Lebensgeschichten, vor allem natürlich in Bezug auf das Schwulsein, HIV, Safer Sex, und ihre Erfahrungen damit. Mehr Infos dazu gibt&#8217;s auf der <a href="http://www.iwwit.de/" target="_blank">iWWiT-Kampagnenseite</a>.</p>
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		<title>ZDF-Doku: „Papa liebt einen Mann“</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 17:58:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adoption]]></category>
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Die Themen Eltern werden und Eltern sein sind nicht nur bei heterosexuellen Paaren von Bedeutung. Auch immer mehr schwule Paare machen sich über den Kinderwunsch Gedanken. Derzeit ist es für schwule und lesbische Paare in Deutschland zwar nicht möglich, gemeinsam Kinder zu adoptieren, jedoch kann zum Beispiel über eine Stiefkindadoption das Kind des Partners aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="font-size:0.8em; float:left; margin-right:15px; margin-bottom:5px;"><img src="http://www.someabout.net/wp-content/uploads/2010/04/Papa-liebt-einen-Mann.jpg" alt="Papa liebt einen Mann" title="Papa liebt einen Mann" width="350" height="239" class="alignnone size-full wp-image-6204" /></div>
<p>Die Themen Eltern werden und Eltern sein sind nicht nur bei heterosexuellen Paaren von Bedeutung. Auch immer mehr schwule Paare machen sich über den Kinderwunsch Gedanken. Derzeit ist es für schwule und lesbische Paare in Deutschland zwar nicht möglich, gemeinsam Kinder zu adoptieren, jedoch kann zum Beispiel über eine Stiefkindadoption das Kind des Partners aus einer vorherigen Beziehung adoptiert werden. Zudem ist es möglich, ein Kind als Pflegekind in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung aufzunehmen.</p>
<p>Doch eben weil es um Kinder geht, gibt es viele Bedenken, ob denn ein junger Mensch nicht vielleicht beide Geschlechter als Elternteile braucht. Mit diesen Bedenken und mit dem Alltag in so genannten „Regenbogenfamilien“ beschäftigt sich die Dokumentation „Papa liebt einen Mann – Kinder und ihre homosexuellen Väter“ des ZDF.</p>
<blockquote><p>„Christian (14) wurde von seiner Mutter grob vernachlässigt. Sein schwuler Onkel entführte ihn in einer Nacht-und-Nebel-Aktion und rettete ihn so vor dem drohenden Kinderheim. Damals war er neun. Alles andere als begeistert, verbrachte er die ersten Wochen bei seinem neuen &#8220;Vater&#8221; und dessen Freund. Von seinen Klassenkameraden wurde er gehänselt, weil im Dorf alle wussten, dass Christian nun bei den beiden &#8220;Schwulen&#8221; wohnte. In dem kleinen Ort in der Eifel gibt es kein Verstecken, und Christian musste Farbe bekennen. Das fiel ihm<br />
zunehmend leichter, weil sich seine beiden neuen &#8220;Eltern&#8221; rührend um ihn kümmerten, sodass sogar das zuständige Jugendamt von so viel Fürsorge und elterlicher Kompetenz beeindruckt war. Heute haben sich alle im Dorf schon fast an das etwas andere Familienmodell gewöhnt,<br />
und Christian ist froh, bei seinem Onkel zu sein. […]</p>
<p>Valentin Thurn erzählt, wie Jugendliche damit zurechtkommen, wenn Väter plötzlich ganz anders sind, als man es die ganze Zeit über angenommen hat und als es dem gängigen Rollenbild entspricht. Wie verändert sich die Beziehung zwischen Vater und Kind &#8211; wie verändert man sich selbst?“</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.thurnfilm.de/de_doku_papa_liebt_einen_mann.php" target="_blank">THURNFILM</a></p></blockquote>
<p>Die Doku ist zwar von 2003, doch meiner Meinung nach immer noch hoch aktuell, und sie beleuchtet das Thema ziemlich ausgewogen, wenn auch teilweise etwas altbacken und vielleicht ein Stück weit konservativer, als sie heute erzählt würde. Anschauen könnt ihr sie in drei Teilen auf YouTube:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=v-B4UcokAmI" target="_blank">Teil 1</a> | <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mHyY8RK01MA" target="_blank">Teil 2</a> | <a href="http://www.youtube.com/watch?v=0ZSazYBMvpY" target="_blank">Teil 3</a></p>
<p>Was denkt ihr über solche Familien? Und könntet ihr euch selbst vorstellen, einmal als schwules Paar Kinder zu haben? Schreibt es uns in den Kommentaren!</p>
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		<title>Nachthappen #43</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 20:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Nachthappen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Foto: madabandon &#124; Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.someabout.net/wp-content/uploads/2010/04/650425188_6f14e5092d_o-533x400.jpg" alt="by the pool" title="by the pool" width="533" height="400" class="alignnone size-medium wp-image-6246" /><br />
<span style="font-size:0.8em;">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/madabandon/650425188/" target="_blank">madabandon</a> | Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.de" target="_blank">CC BY-NC-ND 2.0</a></span></p>
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