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	<title>Speybridge</title>
	
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		<title>Studium neben der Schule</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 10:32:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>speybridge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>

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		<description><![CDATA[Über eine gute Idee wird berichtet auf der Plattform Die Rheinpfalz:    Studieneinstieg für begabte Schüler &#8211; Hochschulen in der Region öffnen Jugendlichen ihre Hörsäle    ”Viele Schülerinnen und Schüler sitzen im Unterricht und langweilen sich. Nicht, weil sie faul sind oder keine Lust haben. Sie sind schlicht unterfordert. Um ihnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über eine gute Idee wird berichtet auf der Plattform <em>Die Rheinpfalz</em>:    <br /><strong><a href="http://www.rheinpfalz.de/cgi-bin/cms2/cms.pl?cmd=showMsg&amp;tpl=rhpMsg_thickbox.html&amp;path=/rhp/ratg/lehre&amp;id=RON_128176801392" target="_blank">Studieneinstieg für begabte Schüler</a> &#8211; </strong>Hochschulen in der Region öffnen Jugendlichen ihre Hörsäle    <br />”Viele Schülerinnen und Schüler sitzen im Unterricht und langweilen sich. Nicht, weil sie faul sind oder keine Lust haben. Sie sind schlicht unterfordert. Um ihnen die Motivation zurückzugeben und sie auf ein späteres Studium vorzubereiten, machen viele Universitäten Hochbegabten spezielle Angebote in Form eines Früh- oder Juniorstudiums.”</p>
<p>Wunderbare Idee, die sich auch schon vielfältig bewährt hat. Es gibt aber einen Pferdefuß bei der Angelegenheit:   <br />”Die wichtigste Voraussetzung zur Aufnahme eines Frühstudiums ist: Die Schule muss nach wie vor Priorität haben, die Leistungen dürfen nicht unter dem Besuch der Universität leiden. Deswegen müssen die Teilnehmer am Programm &quot;FiPS&quot; der Technischen Universität (TU) Kaiserslautern vor der Einschreibung eine schriftliche Befürwortung ihres Fachlehrers und das „Okay&quot; ihres Tutors oder Klassenlehrers vorlegen. Erst dann können sie beginnen, sich mit Experimentalphysik oder Mathematik für Physiker auf universitärem Niveau zu befassen.”</p>
<p>“Ja klar, muss so sein”, wird sich mancher (Lehrer) denken – aber das greift leider zu kurz. Gerade Underachiever, die durch chronische Unterforderung über Jahre nur noch schlechte Leistungen abliefern, könnten von diesem Projekt profitieren. Genau die wird aber der “normale” Lehrer nicht dahin schicken, sondern jedem von ihnen sagen: “Schreib’ Du erst mal gute Noten hier, dann sehen wir weiter!” Gut gemeint, aber damit wird die Spiralbewegung nach unten teufelskreismäßig nur beschleunigt. Der Underachiever bräuchte erst einmal genau den Anreiz, sich mit hochkarätigen Inhalten auseinandersetzen zu können, um dann auch wieder in der unterforderdernden Schulsituation funktionieren zu können. Das gilt auch für Empfehlungen, eine Klasse zu überspringen trotz schlechter Noten, eine Sommerakademie besuchen zu dürfen etc.</p>
<p>Ich wünschte mir, dass mehr Lehrer lernten, “paradox” zu denken, wie ich das nenne: Sehr gut oder gar hochbegabte Schüler, die schlechte Leistungen erbringen, brauchen meist kein Üben, keine Nachhilfe, sondern Herausforderung, damit Lernmotivation neu erwachen kann.</p>
<p>Bitte, liebe Lehrer: Mehr Mut zum paradoxen Handeln bei solchen Kids!</p>
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		<title>Sommerrätsel – nicht nur für Hochbegabte</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 07:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>speybridge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;  
Na, was will uns dieses Hinweisschild sagen?
Gefunden in Görlitz auf unserem Weg nach Süd-Polen, wo wir im Juni/Juli drei äußerst schöne und interessante Ferienwochen verbracht haben – und zwar in Oppeln, Zakopane, Krakau und Breslau. Sehr empfehlenswert! 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; <a href="http://www.speybridge.de/wp-content/uploads/2010/08/goerlitz.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="goerlitz" border="0" alt="goerlitz" src="http://www.speybridge.de/wp-content/uploads/2010/08/goerlitz_thumb.jpg" width="429" height="326" /></a> </p>
<p>Na, was will uns dieses Hinweisschild sagen?</p>
<p>Gefunden in Görlitz auf unserem Weg nach Süd-Polen, wo wir im Juni/Juli drei äußerst schöne und interessante Ferienwochen verbracht haben – und zwar in Oppeln, Zakopane, Krakau und Breslau. Sehr empfehlenswert! </p>
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		<title>Lob der Langeweile</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 07:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>speybridge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bemerkenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Langeweile als Ausgangspunkt, zu den Quellen der eigenen Kreativität zu kommen. In dem Sinne gibt es im immer empfehlenswerten MAMA-Blog des Schweizer Tages-Anzeigers ein Plädoyer für genau diese, die Langeweile, auch – und besonders – für Kinder:
Warum Kinder sich langweilen sollten
Sollten sie, definitiv!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Langeweile als Ausgangspunkt, zu den Quellen der eigenen Kreativität zu kommen. In dem Sinne gibt es im immer empfehlenswerten MAMA-Blog des Schweizer Tages-Anzeigers ein Plädoyer für genau diese, die Langeweile, auch – und besonders – für Kinder:</p>
<p><strong><a href="http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/11780/warum-kinder-sich-langweilen-sollten/" target="_blank">Warum Kinder sich langweilen sollten</a></strong></p>
<p>Sollten sie, definitiv!</p>
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		<item>
		<title>Hochbegabung – Mehr als ein “Entwicklungsvorsprung”</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 07:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>speybridge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt sie durchaus, die sinnvollen Überschriften über Zeitungsbeiträgen zum Thema der Hochbegabung bei Kindern. Interessanterweise ist eine heute zu finden in der Münsterländischen Volkszeitung, die auch schon das Thema zum letzten Blogbeitrag lieferte.
Es kommt nicht nur der Kopf in die Schule titelt also diese Zeitung – und da kann man ja nun nur zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt sie durchaus, die sinnvollen Überschriften über Zeitungsbeiträgen zum Thema der Hochbegabung bei Kindern. Interessanterweise ist eine heute zu finden in der Münsterländischen Volkszeitung, die auch schon das Thema zum letzten Blogbeitrag lieferte.</p>
<p><strong><a href="http://www.mv-online.de/lokales/kreis_steinfurt/westerkappeln/1366231_Es_kommt_nicht_nur_der_Kopf_in_die_Schule.html" target="_blank">Es kommt nicht nur der Kopf in die Schule</a></strong> titelt also diese Zeitung – und da kann man ja nun nur zu 100 % zustimmen.</p>
<p>Der Artikel selbst irritiert dann schon wieder – nein, nicht der Artikel an sich, sondern die Aussage der Leiterin der Grundschule Handarpe, die eigentlich in der Praxis einen sehr vernünftigen Umgang mit hochbegabten Kindern zu haben scheint:</p>
<p>“Woran erkennen Lehrer Kinder mit einer Hochbegabung? ‘Dazu muss man sicher erst einmal die Definition anschauen’, sagt Bärbel Münzberg-Schimpf, Leiterin der Grundschule Handarpe. Und diese sei nicht eindeutig, weshalb die erfahrene Pädagogin &#8211; wie einige in der Wissenschaft &#8211; lieber von Entwicklungsvorsprüngen spricht.”</p>
<p>Nun ist das mit der Definition der Hochbegabung tatsächlich eine nicht ganz einfache Sache, aber “Entwicklungsvorsprung” halte ich nicht für angemessen. Natürlich gibt es Kinder – und zwar im gesamten IQ-Spektrum –, die zeitweise irgendwo einen “Entwicklungsvorsprung” haben, den andere Kinder mehr oder weniger schnell wieder einholen (können). Ein Entwicklungsvorsprung bzw. -rückstand ist etwas Alltägliches und kommt immer und überall vor: Mein Sohn hat z. B. eher fließend reden als richtig laufen können, hat dann natürlich auch das Laufen gelernt so wie die anderen Kinder – halt später – das richtige Sprechen.</p>
<p>Sorry, aber “Entwicklungsvorspünge” haben nichts mit dem Wesen von Hochbegabung zu tun. Ich vermute hinter dieser “Definition” eher wieder eine Beruhigung, Abwiegelung und die Hoffnung, dass letztlich alle Menschen doch irgendwie wieder gleich ausgestattet sind.    <br />Das aber ist nicht der Fall, das mag man bedauern oder nicht.     <br />Man käme bei einem minderbegabten Kind ja auch nicht auf die Idee, dass es nur einen Entwicklungsrückstand hat, den es schnell wieder einholen könnte… Wie ungerecht wäre das dem Kind gegenüber, das vielleicht sein Bestes gibt, aber niemals an die “normalbegabten” anderen herankommen kann.     <br />Bei einem “Fußballgott” würde man auch nicht auf die Idee kommen, dass seine “Genialität” – nur etwas verspätet – auch von allen anderen erreicht werden könnte. Auch bei Picasso, Goethe oder Steven Spielberg und Madonna würde man niemals sagen, dass sie lediglich einen “Entwicklungsvorsprung” haben, den einzuholen allen möglich sei.</p>
<p>Hochbegabte haben weder nur einen “Entwicklungsvorsprung” noch besteht die Hochbegabung darin, dass diese Menschen diejenigen sind, die lediglich schneller auswendig lernen, super rechnen und bessere Aufsätze schreiben können als andere.</p>
<p>Nein! Das ist es nicht, was Hochbegabung ausmacht! Selbst, wenn es tatsächlich AUCH so sein KANN, dass diese Kinder zusätzlich einen Entwicklungsvorsprung haben, schneller auswendig lernen und besser rechnen können.</p>
<p>Es geht bei Hochbegabten schlicht um eine andere Qualität – mehr noch: um eine Art “Quantensprung” des Denkens.    <br />Vielleicht – der Vergleich hinkt total und ist auch gemein, aber recht anschaulich – stelle man sich den Unterschied zwischen einer 2-Liter-Box Lambrusco vom Discounter, einem soliden Qualitätswein aus dem Supermarkt und einem Superduper-Bordeaux aus einem Jahrhundert-Jahrgang vor.     <br />Bei allen handelt es sich um Rotwein …</p>
<p>Hochbegabte sind z. B. in der Lage, vorhandene Denk-Konstrukte zu sprengen, weil sie Systeme schnell durchschauen, sofort zum Kern vorstoßen – und dann innovativ weitergehen können. Das ist ja auch der Grund, warum der Routine-Unterricht in der Schule so tödlich ist für sie, warum sie abschalten und innerlich verzweifeln, wenn sie z. B. durchschaut haben, wie ein Rechenweg funktioniert, die anderen Schüler aber noch Wochen brauchen, um zu verstehen, worum es überhaupt geht.</p>
<p>Einstein ist nicht der revolutionäre Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts geworden, weil er ein bisschen besser rechnen und ein wenig schneller auswendig lernen konnte als andere.    <br />Es geht bei Hochbegabung nicht nur um ein “bisschen Besser”.     <br />Es geht um eine andere Dimensionierung von Denken.     <br />Einstein hat Denk-Grenzen gesprengt und überschritten, alte Prinzipien über Bord geworfen, feste Überzeugungen, ja alte Weltbilder, zu Ende gedacht und verworfen, bisher bewährte Hypothesen und Denk-Systeme auseinandergenommen und kreativ ganz Neues gefunden und formuliert …</p>
<p>Was man bei Einstein genial findet, schätzt man allerdings bei einem 12-Jährigen überhaupt und noch lange nicht, wenn er dem Lehrer nach 5 Minuten Unterricht schon das ganze Ziel seiner kompletten Unterrichtseinheit von acht Stunden in drei Sätzen zusammengefasst vor die Füße wirft….    <br />Oder wenn ein 7-jähriger Grundschüler bestimmte vorgegebene Rechenregeln partout nicht akzeptieren will, weil sie völlig unökonomisch seien…(“Frollein Meier, nun kuck doch mal: So wie ich das gemacht habe, geht das doch viel schneller und einfacher!”)</p>
<p>Zurück zum Artikel:    <br />Wie auch immer und ganz ehrlich – ich bin nun mal letztlich ein extrem pragmatischer Mensch: Mir ist eine Grundschullehrerin wie Frau Münzberg-Schimpf, die zwar fragwürdig definiert, aber in der Praxis sehr gut mit der Hochbegabung von Kindern umgehen kann, hunderttausende Male lieber als ein exakt und wissenschaftlich korrekt dozierender Hochbegabten-Guru, der im “richtigen Leben” nix wirklich für die Hochbegabten zustande bringt.     <br />Namen gibt’s hier nicht – und alle denken an denselben <img src='http://www.speybridge.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Das muss doch echt mal gesagt werden!</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 09:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>speybridge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, es ist nicht selbstverständlich, man muss es wohl immer wieder sagen, singen, tanzen – und es muss ganz ganz ganz besonders betont werden – am besten in einer dicken Überschrift wie über diesem Artikel der Münsterländischen Volkszeitung:
Hochbegabt und doch normal!
Arrgh!
Was gäbe es für einen Aufschrei bei Überschriften wie:   -&#160;&#160; Leistungssportler und doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, es ist nicht selbstverständlich, man muss es wohl immer wieder sagen, singen, tanzen – und es muss ganz ganz ganz besonders betont werden – am besten in einer dicken Überschrift wie über diesem Artikel der Münsterländischen Volkszeitung:</p>
<p><strong><a href="http://www.mv-online.de/lokales/kreis_warendorf/kreis_warendorf/1361978_Hochbegabt_und_doch_normal.html" target="_blank">Hochbegabt und doch normal</a>!</strong></p>
<p>Arrgh!</p>
<p>Was gäbe es für einen Aufschrei bei Überschriften wie:   <br />-&#160;&#160; Leistungssportler und doch normal!    <br />-&#160;&#160; Kreativ erfolgreich und doch normal!    <br />oder gar:    <br />-&#160;&#160; Hörbehindert und doch normal!    <br />-&#160;&#160; Rollstuhlfahrer und doch normal!    <br />oder so…</p>
<p>Aber:   <br />Hochbegabt und doch normal – das ist etwas echt Besonderes!!!    <br />Und trotzdem glaubt das ja eh’ doch kaum jemand.</p>
<p>Diskriminierung der besonderen Art!</p>
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		<title>Seufzer …</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 07:03:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>speybridge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung und Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>

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		<description><![CDATA[… eines wissenschaftlichen Mitarbeiters, der an einer deutschen Uni halt u.a. auch lehrt und Studenten betreut &#8211; und im Moment einen 17-tägigen Ferienkurs bei der Deutschen Schülerakademie (DSA) für besonders begabte Oberstufenschüler leitet:
”Hier ist es wie erwartet: Anstrengend, aber verdammt gut. Wär’ doch nur die Hälfte meiner Studis so fit wie die Kids hier&#8230;”
No comment!
Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… eines wissenschaftlichen Mitarbeiters, der an einer deutschen Uni halt u.a. auch lehrt und Studenten betreut &#8211; und im Moment einen 17-tägigen Ferienkurs bei der <strong><a href="http://www.deutsche-schuelerakademie.de/" target="_blank">Deutschen Schülerakademie (DSA)</a></strong> für besonders begabte Oberstufenschüler leitet:</p>
<p>”Hier ist es wie erwartet: Anstrengend, aber verdammt gut. Wär’ doch nur die Hälfte meiner Studis so fit wie die Kids hier&#8230;”</p>
<p>No comment!</p>
<p>Doch ein Kommentar per Email – der einer Studentin: </p>
<p>“Er hat vollkommen Recht: An der Uni … ist Schweigen in Seminaren Volkssport. Bin sogar schon von Kommilitonen blöde angemacht worden, wenn ich mich ‘übermäßig’ beteiligt habe.”</p>
<p>So etwas hört wohl nie auf …</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Psychiatrisierung der Hochbegabung (?)</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 07:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>speybridge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;
Nachdenkenswertes auf der Seite newsclick.de: In dem Artikel mit dem Titel &#34;Wir sind also tatsächlich so weit, dass Hochbegabung psychiatrisiert wird&#34;, in dem es um die Psychiatrieversorgung für Kinder und Jugendliche im Raum Peine geht, wird die Frage aufgeworfen, welche Arten von Krankheiten denn überhaupt psychiatrisch behandelt werden (müssen):
“’Die typischen psychiatrischen Krankheiten, mit denen Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#160;</p>
<p>Nachdenkenswertes auf der Seite newsclick.de: In dem Artikel mit dem Titel <strong><a href="http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2162/artid/12629007" target="_blank">&quot;Wir sind also tatsächlich so weit, dass Hochbegabung psychiatrisiert wird&quot;</a></strong>, in dem es um die Psychiatrieversorgung für Kinder und Jugendliche im Raum Peine geht, wird die Frage aufgeworfen, welche Arten von Krankheiten denn überhaupt psychiatrisch behandelt werden (müssen):</p>
<p>“’Die typischen psychiatrischen Krankheiten, mit denen Menschen früher in den Landeskrankenhäusern behandelt wurden, waren Schizophrenie, Depression und Suchterkrankungen. Was heute dagegen zunimmt und auch als psychische Erkrankung behandelt wird, sind Stress-Reaktionen, insbesondere sensibler Menschen, auf gesellschaftliche Veränderungen.’    <br />Nachdenklich stimmt Piel auch der dramatische Zuwachs von Psychopharmaka-Verschreibungen an Kinder und Jugendliche, ohne dass die Langzeitfolgen bisher genau geklärt sind. Einige Jahre lang war die führende Diagnose das ADHS-Syndrom – das Aufmerksamkeitsdefizite und Hyperaktivität erfasst –, in jüngerer Zeit kursiert immer öfter der Begriff Asperger Syndrom – eine leichte Form des Autismus. <strong>Aber ein weiterer Begriff tauchte als Diagnose auf, der Piel noch nachdenklicher stimmte: Hochbegabung. ‘Wir sind also tatsächlich so weit, dass sogar Hochbegabung als Verhaltensauffälligkeit beschrieben und als solche psychiatrisiert wird.’      <br /></strong>Piel stellt daher kritisch zur Diskussion: ‘Besteht wirklich immer Behandlungsbedarf beim einzelnen Menschen – oder eher Handlungsbedarf in unserer Leistungsgesellschaft?’ Und: ‘Helfen nicht manchmal Sinn und Perspektive im Leben weit mehr als eine Therapie?’     <br />Sogar im Psychiatrieplan des Landkreises Peine ist dieses Grundproblem bereits formuliert. Dort steht: ‘Die Erwartungen an den Erfolg psychiatrischer Therapiekonzepte müssen enttäuscht werden, wenn gesellschaftliche Probleme dauerhaft in den Bereich der Medizin ausgelagert werden. Selbst die beste Therapie werde mangelnde Solidarität und Verbundenheit als unersetzliche Bindeglieder zwischen den ,Erkrankten‘ und den ,Gesunden‘ nicht ersetzen können.’&quot;&#160; -</p>
<p>Vor etlichen Jahren ist mein Sohn, damals kurz vor dem Abitur, einmal eingeladen worden, auf einem Ärztekongress einen Vortrag zu halten und das “Phänomen” Hochbegabung aus seiner Erfahrungswelt heraus zu schildern. Der Ärztekongress stand unter dem Thema “Autismus, Asperger Syndrom und Hochbegabung”. Ich habe meinen Sohn damals – und tue es heute immer noch – für seine Souveränität bewundert, die er mit seinen 17 Jahren hatte: Er stellte sich auf das Podium vor das Mikrofon und sagte in den Raum voller “Kapazitäten” hinein, dass er sich wundern würde, Hochbegabung hier im Zusammenhang mit zwei Störungen, die der Therapie bedürften, diskutiert zu sehen. Er würde nun gerne wissen, welches Ziel denn eine Therapie bei ihm als Hochbegabtem bzw. bei Hochbegabung allgemein haben könnte.</p>
<p>Eine Heranführung an “Normalität”?    <br />Eine Angleichung an Normalität”?     <br />Eine Reduzierung auf “Normalität”?     <br />“Normalität?”    <br />Welche?    <br />Die Normalität der Kindergärtnerin, die zu dem hochbegabten Fünfjährigen sagt: “Jetzt vergiss mal wieder alles, versuche, wieder Kind zu sein, geh mit den anderen spielen und überlasse das Denken den Erwachsenen?”</p>
<p>Diskussionen erwünscht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Cool, woll?</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 08:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>speybridge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil’s so schön ist, hier noch einige weitere Beispiele für T-Shirt-Aufdrucke – von hochbegabten Schülern selbst gewählt: 
&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 
Besonders dieser Spruch hier ist grausam, aber leider zu oft zu wahr: 

&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 
Immerhin fangen heute in NRW die Ferien an – und es ist, wie ich heute in einem Kommentar der WAZ&#160;las …:
”Höchste Zeit, die Schule [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil’s so schön ist, hier noch einige weitere Beispiele für T-Shirt-Aufdrucke – von hochbegabten Schülern selbst gewählt: </p>
<p>&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; <a href="http://www.speybridge.de/wp-content/uploads/2010/07/kongress1.jpg"><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="kongress1" border="0" alt="kongress1" src="http://www.speybridge.de/wp-content/uploads/2010/07/kongress1_thumb.jpg" width="346" height="460" /></a></p>
<p>Besonders dieser Spruch hier ist grausam, aber leider zu oft zu wahr: </p>
<p></p>
<p>&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; <a href="http://www.speybridge.de/wp-content/uploads/2010/07/kongress2.jpg"><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="kongress2" border="0" alt="kongress2" src="http://www.speybridge.de/wp-content/uploads/2010/07/kongress2_thumb.jpg" width="311" height="196" /></a></p>
<p>Immerhin fangen heute in NRW die Ferien an – und es ist, wie ich heute in einem Kommentar der <strong><a href="http://www.derwesten.de/" target="_blank">WAZ</a>&#160;</strong>las …:</p>
<p><strong>”Höchste Zeit, die Schule nicht länger mit dem Leben zu verwechseln” </strong></p>
<p>Allen viel Spaß in den Ferien!</p>
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		<title>Glühlampe an – Glühlampe aus</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 20:15:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>speybridge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>

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		<description><![CDATA[Abhängig von der Schalterstellung …
Ist das nicht ein wunderbarer T-Shirt-Aufdruck? Natürlich gefunden auf der Brust eines Hochbegabten.
Keine Garantie auf Dauerbetrieb:

&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; 
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Abhängig von der Schalterstellung …</p>
<p>Ist das nicht ein wunderbarer T-Shirt-Aufdruck? Natürlich gefunden auf der Brust eines Hochbegabten.</p>
<p>Keine Garantie auf Dauerbetrieb:</p>
<p></p>
<p>&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; <a href="http://www.speybridge.de/wp-content/uploads/2010/07/anaus.jpg"><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="an-aus" border="0" alt="an-aus" src="http://www.speybridge.de/wp-content/uploads/2010/07/anaus_thumb.jpg" width="430" height="323" /></a></p>
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		<title>Streitfrage Bildungsgerechtigkeit</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 12:45:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>speybridge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung und Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>

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		<description><![CDATA[Lesen, Meinung bilden, Kommentare schreiben zum Artikel auf Welt Online – bitte:
Chancengleichheit in der Bildung ist Illusion
Auszüge:
“Eine Studie des Züricher Erziehungswissenschaftlers Helmut Fend, die vor Kurzem veröffentlicht wurde, weist nach, dass Gesamtschulen nicht mehr Bildungsgerechtigkeit schaffen als die Schulen im gegliederten Bildungssystem. 23 Jahre lang wurden hessische Jugendliche in ihrem schulischen Werdegang wissenschaftlich begleitet. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lesen, Meinung bilden, Kommentare schreiben zum Artikel auf Welt Online – bitte:</strong></p>
<h3><a href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article8333132/Chancengleichheit-in-der-Bildung-ist-Illusion.html" target="_blank">Chancengleichheit in der Bildung ist Illusion</a></h3>
<p>Auszüge:</p>
<p>“Eine Studie des Züricher Erziehungswissenschaftlers Helmut Fend, die vor Kurzem veröffentlicht wurde, weist nach, dass Gesamtschulen nicht mehr Bildungsgerechtigkeit schaffen als die Schulen im gegliederten Bildungssystem. 23 Jahre lang wurden hessische Jugendliche in ihrem schulischen Werdegang wissenschaftlich begleitet. Der Befund ist eindeutig: Ob ein Jugendlicher eine Lehre macht oder studiert, hängt stark vom sozialen Status der Eltern ab. Welche Schulart er besucht hat, spielt dabei kaum eine Rolle.    <br />Warum dann der hartnäckige Kampf um die Einheitsschule, der wie ein Glaubenskrieg ausgefochten wird? Warum sind deren Befürworter immun gegen alle empirischen Befunde, die die Heilserwartungen der Einheitsschule als Schimäre ausweisen? Man kann vermuten, dass die Vehemenz der Forderung Ausdruck einer tief sitzenden Kränkung ist. Einer Kränkung darüber, dass es junge Menschen gibt, denen – unverdient – alles zufliegt, weil sie das Glück haben, in bildungsbeflissenen Elternhäusern heranzuwachsen, während andere – unverschuldet – in Milieus hineingeboren werden, die sie von Anfang an in ihrer Sozialisation benachteiligen. Letztlich ist für die Vertreter der Einheitsschule Bildungspolitik eine verkappte Form von Sozialpolitik.Die Benachteiligungen von Kindern beginnen, wie man heute weiß, sehr früh. Wenn eine schwangere Frau häufig klassische Musik hört, entwickelt das Neugeborene schon früh ein Rhythmusgefühl, die Vorstufe von Musikalität. Wenn kleinen Kindern regelmäßig vorgelesen wird, bilden sie ein differenziertes Sprachvermögen aus und schreiben schon in der Grundschule verblüffend gute Texte. Wenn ein Kind im Elternhaus erlebt, dass die Eltern elaboriert reden und diskutieren, überträgt sich dieses sprachliche Vermögen auf das Kind. Es wird zum verbal geschickten, selbstbewussten Streiter in eigener Sache.     <br />Wenn ein Kind Lob und Zuspruch erfährt, wenn es die Welt im Spiel entdeckt, wird es später auch im schulischen Lernen Neugier und Ehrgeiz entwickeln. Wenn man sich von all diesen stimulierenden Anreizen das Gegenteil denkt, kann man ermessen, wie tiefgründig und wie nachhaltig die Handicaps und Defizite sind, mit denen die Kinder zu kämpfen haben, die in bildungsfernen Elternhäusern heranwachsen müssen. Schon in der Grundschule sitzen sie im hintersten Waggon des Geleitzuges.”</p>
<p>“Was noch zu wenig geschieht, ist die Förderung der Hochbegabten unter den Schülern. Diese Aufgabe aus ideologischen Gründen zu unterlassen wäre genauso unmenschlich, als wenn man die schwachen Schüler ihrem Schicksal überließe. Schon aus volkswirtschaftlichen Gründen können wir es uns nicht leisten, diese Kinder zu vernachlässigen. Sie sind die Garanten von Innovation und Erfindungsgabe, dem wichtigsten „Rohstoff“ in einem rohstoffarmen Land.”</p>
<p>”Das Motto müsste lauten: Vom Kampf um das beste Schulsystem zum Kampf um den besten Unterricht. Meine langjährigen Erfahrungen als Lehrer an unterschiedlichen Schulen haben mich nämlich gelehrt: Es gibt keine gute oder schlechte Schulform, es gibt nur guten und schlechten Unterricht, und zwar mitunter nebeneinander in derselben Schule, Wand an Wand. Hier liegt die wahre Quelle von Ungleichheit. Könnte man diese Unterschiede in der Unterrichtsqualität ausgleichen, und zwar bundesweit, hätte man für die Kinder mehr gewonnen als durch den Kampf um das richtige System.”</p>
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