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src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2012/05/Bildschirmfoto-2012-05-31-um-10.53.37.png" alt="" title="Bildschirmfoto 2012-05-31 um 10.53.37" class="alignleft size-full wp-image-52556" /></p><p><strong>UPDATE: Mist. Es ist – wer hätte das gedacht – dann doch alles mal wieder nicht ganz so simpel, wie es auf den ersten Blick erscheint, und ich habe offenbar nicht genügend Zeit mit der Recherche verbracht, wofür ich um Entschuldigung bitte. Bitte lest auch <a
href="http://www.spreeblick.com/2012/05/31/geh-ma-gema/comment-page-1/#comment-804555">den Kommentar von Matthias Hornschuh</a>, der einige Ergänzungen und Richtigstellungen zu diesem Artikel hat, ich habe ihn auch an das Ende des ursprünglichen Artikels kopiert.</strong></p><p>Blödes Wortspiel im Titel, ich weiß, aber ach, GEMA, du nervst. Seit Jahren muss ich mir blöd dabei vorkommen, dich zu verteidigen, Verständnis für dich einzufordern und dich zu erklären, während du dich um genau drei Millimeter aus deinem starren Verwaltungssessel bewegst. Also gar nicht. In 20 Jahren.</p><p>Und statt dich beliebt zu machen, vielleicht sogar als Heldin in Sachen Online-Urheberrechtsvergütungen dazustehen, indem du dich mal als mögliche Umsetzerin einer Kulturpauschale ins Gespräch bringst, tust du jetzt was? Du erhöhst an allen Ecken und Enden die Gebühren in Vertretung für andere Rechteinhaber oder Verwertungsgesellschaften wie der ZPÜ, der VG Wort, der VG Bild und anderen.</p><p>Was denken denn du und die ganzen anderen Vereine, wer <a
href="http://openpetition.de/petition/online/gegen-die-tarifreform-2013-gema-verliert-augenmass">die neue Tarifstruktur im Veranstaltungsbereich</a> bezahlen wird, GEMA? In erster Linie doch wohl die jungen Clubgänger, denn die einzige Möglichkeit für Veranstalter, das Geld wieder reinzuholen, dürften gepfefferte Preiserhöhungen beim Eintritt und den Getränken sein. Und ganz nebenbei wird dann auch an anderen Stellen zugelangt, siehe Screenshot der Rundmail eines Werbemittel-Händlers oben.</p><p>Bekommt ja keiner mit? Denkste.</p><p>Hier geht&#8217;s zur Petition gegen <a
href="http://openpetition.de/petition/online/gegen-die-tarifreform-2013-gema-verliert-augenmass">die neuen Tarife für Veranstaltungen</a>.</p><p><strong>UPDATE</strong> <a
href="http://www.spreeblick.com/2012/05/31/geh-ma-gema/#comment-804555">Matthias Hornschuh</a> sagt hierzu:</p><blockquote><p>Johnny, bisher warst Du einer der wenigen, die es verstanden, in diesem erbärmlichen Spiel zu differenzieren und keine moralinsauren Schnellschüsse rauszuhauen. Daher bist Du ja vielleicht auch der Letzte, dem beide Seite zuhören. Aber das hier ist leider wirklich der Sündenfall. Die GEMA ist nicht verantwortlich für die Existenz einer Pauschalabgabe, das ist der Gesetzgeber. Diese hat zwar entschieden, DASS Abgaben zu leisten sind, nicht aber in welcher Höhe: Damit hat er absehbar den schwarzen Peter auf die VGs geschoben, die nämlich kaum einen großen Popularitätszugewinn erreichen werden, wenn sie Geld haben wollen für irgendetwas – wobei genau das ihr Zweck ist. Die ZPÜ ist mit der Erhebung der Abgaben und somit auch mit der Tarifierung betraut; eines ihrer Mitglieder übernimmt das Inkasso: Wo ist der Skandal? Den erklärst Du ja noch nicht einmal, Du behauptest ihn bloß. Was die Clubtarife anbelangt gilt leider das Gleiche, aber das ist ja allenthalben schon erklärt worden, es will nur keiner wissen. Es passt so schlecht ins Bild einer bösen, raffgierigen VG: Dass die Veröffentlichung des Tarifs im Bundesanzeiger Voraussetzung ist, um ein sog. Schlichtungsverfahren anzustoßen (was die GEMA umgehend getan hat), dass insofern der veröffentlichte Tarif vom ersten Moment an für jeden, der es hätte wissen wollen, als Verhandlungsbasis der GEMA für die Tarifierung vor der Schiedsstelle des Dt. Patent- und Markenamtes dient (was zugleich bedeutet, dass er in dieser Form nicht zur Anwendung kommen wird). Dass die Petition von einem Großveranstalter auf den Weg gebracht wurde unter Verwendung eines Textes der DeHoGa – also des Tarifpartners der GEMA, der hier in geradezu infamer Weise die öffentliche Anti-GEMA-Haltung ausnutzt, ohne dabei klarzustellen, dass es über ein Jahr nicht gelungen ist, in den Tarifverhandlungen zu einem Ergebnis zu kommen. Usw. und so fort. Es ist so billig, in dieses Volkszorn-Horn zu stoßen. Vielleicht hilfst Du uns in deiner Weisheit kurz aus der Scheiße: Was hätte die GEMA denn tun sollen: Keinen Tarif veröffentlichen? Das wäre in der Tat eine interessante Forderung von jemandem, der ihr gerade den Vorwurf macht sich nicht zu bewegen.</p></blockquote> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/2012/05/31/geh-ma-gema/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>20</slash:comments> </item> <item><title>Scissor Sisters ft. Josh Homme</title><link>http://www.spreeblick.com/2012/05/24/scissor-sisters-ft-josh-homme/</link> <comments>http://www.spreeblick.com/2012/05/24/scissor-sisters-ft-josh-homme/#comments</comments> <pubDate>Thu, 24 May 2012 08:04:32 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <guid isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=52551</guid> <description><![CDATA[<p><iframe
width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/aw60b-wk9MA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p><p>Der Chef der Queens of the Stone Age, Josh Homme, hat Talente, die mir bisher nicht bekannt waren. Und ihm vielleicht auch nicht. Die Idee, das neue Album der Scissor Sisters – &#8222;Magic Hour&#8220; – im TV-Home-Shopping-Kanal-Stil zu bewerben, ist zwar erst einmal keine sonderlich kreative, doch die Umsetzung ist in diesem Fall wirklich grandios geworden.</p><p>Scissor Sitters. Hehe.</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/2012/05/24/scissor-sisters-ft-josh-homme/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>11</slash:comments> </item> <item><title>Podcast 324: Summertime!</title><link>http://www.spreeblick.com/2012/05/23/podcast-324-summertime/</link> <comments>http://www.spreeblick.com/2012/05/23/podcast-324-summertime/#comments</comments> <pubDate>Wed, 23 May 2012 08:07:28 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <guid isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=52543</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2012/05/donna-summer.jpg" alt="" title="donna-summer" class="alignleft size-full wp-image-52544" /></p><p>Eine neue Ausgabe des Spreeblick-Podcasts ist da, ab jetzt gibt es auch wieder regelmäßige(re) Folgen. Ihr könnt unseren Podcast <a
href="http://www.spreeblick.com/category/kategorien/positionen/podcast/feed/rss2">per RSS</a> abonnieren oder auch <a
href="http://phobos.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewPodcast?id=80157878&#038;s=143443">in iTunes</a>. Und auch via <a
href="http://vemedio.de/products/instacast">Instacast</a> auf iOS sind wir natürlich zu finden.</p><p>Inhaltsangabe und die neue Folge: Nach dem Klick.</p><p><strong>Inhalt Folge 324</strong></p><p>Sommerzeit. Urheber bekommen nichts mit. Klamotten in anderen Ländern kaufen. Käselaibe für 4.000 Euro? Versicherte Italiener. Eine nette Polizistin. Johnny muss seinen Frisör noch bezahlen, weil er Probleme mit Autoritäten hat. Vielleicht mal ein Podcast mit Beckmann. Tenpole Tudor und Jarvis Cocker bei Harry Potter. Splodgenessabounds. Donna Summer und KC and the Sunshine Band. Blues tanzen. Eine Geschichte, die Johnny erst in drei Jahren wieder erzählen wird. Eine Nachricht an 28-jährige, die an sich selbst zweifeln und echt mal den Arsch hoch bekommen sollten. Diese Disko-Piuh!-Dinger und wie Mick Jones mal einem Roadie voll auf die Finger piuhte. Zapfanlagen und Kaffeemaschinen. Regeln und wer sie aufstellt und warum. Will das Steuerrecht einfach nur Gerechtigkeit? Wie Tanjas Auto einmal ohne ihr Zutun von der zweiten Reihe in einen korrekten Parkplatz gelang.</p><p><a
href="http://spreeblick.com/podcast/spreeblick324.mp3">MP3, 01:07:58, 97,9 MB</a></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/2012/05/23/podcast-324-summertime/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>27</slash:comments> <enclosure url="http://spreeblick.com/podcast/spreeblick324.mp3" length="97884370" type="audio/mpeg" /> </item> <item><title>Analoge Twitterwall #rp12</title><link>http://www.spreeblick.com/2012/05/23/analoge-twitterwall-rp12/</link> <comments>http://www.spreeblick.com/2012/05/23/analoge-twitterwall-rp12/#comments</comments> <pubDate>Wed, 23 May 2012 06:44:05 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <guid isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=52540</guid> <description><![CDATA[<p><iframe
src="http://player.vimeo.com/video/42575490" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p><p>Schick!</p><p><small>File under: Blog like it&#8217;s Twitter.</small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/2012/05/23/analoge-twitterwall-rp12/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>11</slash:comments> </item> <item><title>Kurz vor Glockenschlag (auch: eBook-Lesung, weitere Plan B Konzerte)</title><link>http://www.spreeblick.com/2012/05/15/kurz-vor-glockenschlag-auch-ebook-lesung-weitere-plan-b-konzerte/</link> <comments>http://www.spreeblick.com/2012/05/15/kurz-vor-glockenschlag-auch-ebook-lesung-weitere-plan-b-konzerte/#comments</comments> <pubDate>Tue, 15 May 2012 11:56:11 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <guid isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=52532</guid> <description><![CDATA[<p><iframe
width="500" height="339" src="http://www.youtube.com/embed/YAFa2dpseGU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br
/> <small>Auszug aus einer Internet-Debatte zum Urheberrecht.</small></p><p>Das Meisterwerk &#8222;Leben des Brian&#8220;, fiel mir neulich auf, ist in vorausschauender Weisheit an vielen Stellen auch eine prima Persiflage auf das Internet. Ersetze &#8222;Jehova&#8220; durch &#8222;Urheberrecht&#8220; und alle drehen durch. Vielleicht hilft ja wirklich nur noch <a
href="http://www.spiralteppich.de/?p=385">bitterböser Sarkasmus</a>, oder, wie immer: Weitermachen. <a
href="http://www.spreeblick.com/2012/04/14/ich-heb-dann-mal-ur/">Urheben</a>, auch. Und wegen Internet: Immer sich selbst promoten, sonst machen&#8217;s andere!</p><p>Wer mich lesen oder brüllen hören will, der findet nach dem Klick ein paar Möglichkeiten dafür.</p><p><big>LESUNG</big></p><p>Am 23. Mai 2012 lese ich aus meinem <a
href="http://www.spreeblick.com/2011/12/16/i-live-by-the-river-15-geschichten/">eBook &#8222;I live by the river!&#8220;</a> vor, rede dazwischen vermutlich wieder viel anderes Zeug und ihr könnt euch nicht beschweren, denn der Eintritt ist frei. Wenn ich fertig gelesen habe, macht ein DJ Musik.</p><p><strong>Datum/Zeit:</strong> 23. Mai 2012, 20:30 Uhr<br
/> <strong>Ort:</strong> <a
href="http://www.mein-haus-am-see.blogspot.de/">Mein Haus am See, Brunnenstr. 197-198 (Rosenthaler Platz)</a></p><p><big>PLAN B (KONZERTE)</big></p><p>Bisher bestätigte Gigs mit <a
href="http://www.spreeblick.com/2012/04/19/plan-b-coming-back-for-more/">Plan B</a>:</p><p><strong>24. Mai 2012</strong> <a
href="http://raysguesthouse.de/">Ray&#8217;s Guesthouse</a>, Berlin, Postbahnhof (zwei Songs unplugged), <a
href="http://www.suedpolshop.de/index.php?page=product&#038;info=1283">Tickets gibt es hier</a>.</p><p><strong>6. Juni 2012</strong>, 21:00 Uhr, Hamburg, Molotow (<a
href="http://www.eventim.de/plan-b-berlin-coming-back-for-more-tickets-hamburg.html?affiliate=EVE&#038;doc=artistPages%2Ftickets&#038;fun=artist&#038;action=tickets&#038;key=757888%242088715&#038;jumpIn=yTix&#038;kuid=469548&#038;from=erdetaila">Tickets</a>)<br
/> <strong>7. Juni 2012</strong>, 21:00 Uhr, Berlin, Lido (<a
href="http://www.eventim.de/plan-b-berlin-coming-back-for-more-tickets-berlin.html?affiliate=EVE&#038;doc=artistPages%2Ftickets&#038;fun=artist&#038;action=tickets&#038;key=757888%242085277&#038;jumpIn=yTix&#038;kuid=469548&#038;from=erdetaila">Tickets</a>)</p><p><strong>6. Juli 2012</strong>, <a
href="http://www.bochum-total.de/">Bochum Total</a> (Eintritt frei)<br
/> <strong>7. Juli 2012</strong>, <a
href="http://www.gauklerfest.com/2012/05/02/plan-b/">Attendorn Open Air</a> (<a
href="http://www.gauklerfest.com/eintritt/">Eintritt 5 Euro</a>)</p><p>Weitere Termine folgen.</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/2012/05/15/kurz-vor-glockenschlag-auch-ebook-lesung-weitere-plan-b-konzerte/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>15</slash:comments> </item> <item><title>Podcast 323: re:publica 2012</title><link>http://www.spreeblick.com/2012/05/07/podcast-323-republica-2012/</link> <comments>http://www.spreeblick.com/2012/05/07/podcast-323-republica-2012/#comments</comments> <pubDate>Mon, 07 May 2012 07:55:03 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <guid isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=52525</guid> <description><![CDATA[<p><iframe
width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/embed/inlpWKME_oc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p><p>… und dann haben wir also doch noch gesungen, schließlich hatte die GEMA ja abgesagt.</p><p>Die <a
href="http://re-publica.de/12/">re:publica 2012</a> ist vorbei und wir hatten eine tolle Zeit! Im Lauf der kommenden Tage werden rund 100 Stunden Videomaterial online gehen, denn viele Vorträge und Panels wurden aufgezeichnet – vorher gibt es jedoch diesen kleinen Podcast, in dem Tanja und ich ein wenig Revue passieren lassen und auch den Unterschied zwischen Schweinekapitalisten und Kapitalistenschweinen erklären.</p><p><a
href="http://spreeblick.com/podcast/spreeblick323.mp3">MP3, 01:17:21, 111 MB.</a></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/2012/05/07/podcast-323-republica-2012/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>23</slash:comments> <enclosure url="http://spreeblick.com/podcast/spreeblick323.mp3" length="111401170" type="audio/mpeg" /> </item> <item><title>Adam Yauch (1964 – 2012)</title><link>http://www.spreeblick.com/2012/05/05/adam-yauch-1964-2012/</link> <comments>http://www.spreeblick.com/2012/05/05/adam-yauch-1964-2012/#comments</comments> <pubDate>Sat, 05 May 2012 11:23:36 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <guid isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=52521</guid> <description><![CDATA[<p><div
class="labeledImage alignleft"><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2012/05/mca.jpg" /><p><a
class="license-cc" href="http://www.flickr.com/photos/bakameh/564163143/"><span
class="text">Michael Morel</span></a></p></div></p><p>Die traurige Nachricht erreichte uns am Abend des 4. Mai 2012: <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adam_Yauch">Adam Yauch</a> alias MCA und bekannt als Mitglied der Beastie Boys, ist im Alter von 47 Jahren an Krebs gestorben. Unser Beileid geht an seine Familie und seine Freunde.</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/2012/05/05/adam-yauch-1964-2012/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>4</slash:comments> </item> <item><title>liebes_tagebuch_hd_S11E03.txt</title><link>http://www.spreeblick.com/2012/04/30/liebes_tagebuch_hd_s11e03-txt/</link> <comments>http://www.spreeblick.com/2012/04/30/liebes_tagebuch_hd_s11e03-txt/#comments</comments> <pubDate>Mon, 30 Apr 2012 12:49:14 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <guid isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=52492</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2012/04/curtain.jpg" alt="" title="curtain" class="alignleft size-full wp-image-52504" /></p><p>Eher zufällig fiel uns im <a
href="http://wir.muessenreden.de/2012/04/25/wmr40-urgesteinheberei/">&#8222;Wir müssen reden&#8220;-Podcast</a> ja auf, dass Spreeblick am 6. April 2012, also vor wenigen Tagen, zehn Jahre alt geworden ist. Irgendwie schade, dass wir das nicht gefeiert haben mit einer kleinen Party, aber so ist das ja oft: Man feiert zu wenig. Ich habe zwar immer mal wieder den Eindruck, dass andere Leute zu viel feiern (&#8222;Anke und Georg sind jetzt seit fast dreieinhalb Wochen zusammen, kommt alle!&#8220;) und finde das dann doof, aber zu wenig feiern ist auch nicht gut.</p><p>Nun ja. Wer Lust hat, stößt einfach während der re:publica mit uns an. Ich stehe der Nutzung von Alkohol, ganz besonders gegen Ende der Veranstaltung, grundsätzlich offen gegenüber und sage bei verstärkter solcher auch manchmal seltsame Dinge, es kann also lustig werden oder zu Schlägereien kommen, je nachdem.</p><p>Nee, keine Schlägereien, ich bin ein friedliebender Mensch. Und außerdem untrainiert.</p><p>Ich mache stattdessen mal ein bisschen auf Post-Privacy, okay?</p><p>Die im Vorverkauf <a
href="http://re-publica.de/12/2012/04/30/vorverkauf-vorbei-sold-out/">ausverkaufte</a> <a
href="http://re-publica.de">re:publica 2012</a> ist der reine Wahnsinn. Die Hallen sind unfassbar groß und vor allen in ihrer Grundausstattung: leer. Bei den bisherigen Ausgaben der Veranstaltung, in der Kalkscheune und auch im Friedrichstadtpalast also, hatten wir Räume gemietet, die grundsätzlich in der Basis ausgestattet waren. Steckdosen waren vorhanden, im Friedrichstadtpalast gab es eine große Bühne mit Bestuhlung und einer Licht- und Tonanlage, in der Kalkscheune mussten Podeste aufgebaut, ein paar hundert Stühle und eine Tonanlage gemietet werden. Dazu Projektoren usw. … das war auch &#8216;ne Menge Arbeit, aber im Vergleich eine überschaubare.</p><p>Die Station jedoch ist erstmal leer. Riesige, tolle Hallen: leer. Irgendwo steht ein Stromverteiler, aber die Steckdosen müssen gelegt werden. Bühnen, Stände, Licht, Ton, Verpflegung für – ich weiß nicht, ob diese Zahl bereits irgendwo kommuniziert wurde – über 4.000 Menschen mussten geplant, organisiert, kalkuliert, umgeplant, umorganisiert, umkalkuliert, bestellt, vorfinanziert und nun installiert werden. Seit dem Wochenende vor der eigentlichen Veranstaltung sind Dutzende von Menschen damit beschäftigt, genau dies zu tun.</p><p>Und seit Monaten, genauer gesagt seit dem Spätsommer 2011, sitzt ein Kern-Team von rund 30 Leuten plus verschiedener Dienstleister (Gestalter, Architekten, Designer, Techniker) daran, den ganzen Irrsinn zu planen, zu organisieren, zu kommunizieren und auch mit Hilfe von Ticketverkäufen, Förderern und Sponsoren zu finanzieren. Dabei wurde endlos diskutiert, nachgedacht, geplant, verworfen, gestritten, geschrien, umarmt, neu nachgedacht, neu geplant, kalkuliert, gezittert, neu kalkuliert, weiter gezittert, weiter gearbeitet. Einige Leute in diesem Kernteam sind schon länger dabei, einige kannte ich bisher nicht. Doch ich schätze sie alle, weil ich weiß, was sie auf die Beine gestellt haben.</p><p>Ich musste lernen, Bereiche abzugeben, um die ich mich vorher mehr selbst gekümmert hatte, musste lernen, dass das bei der Größe, welche die re:publica erreicht hat, nötig und vor allem unumgänglich ist, und auch, dass es manchmal besser so ist und manchmal auch nicht.</p><p>Ich finde das alles großartig und bin stolz darauf. Die Kombination der re:publica-Gründerin und -Gründer (Markus Beckedahl und Andreas Gebhard für <a
href="http://netzpolitik.org">netzpolitik.org</a> respektive <a
href="http://newthinking.de/">newthinking</a>, Tanja und ich für Spreeblick) ist so kompliziert wie richtig, glaube ich. Denn wir vier sind keineswegs dauernd einer Meinung und bekommen uns oft genug in die Haare, aber uns eint der gegenseitige Respekt vor den anderen und die bisherigen Erfahrungen mit den vorangegangenen Ausgaben der re:publica. Zumal wir alle ganz unterschiedliche Kompetenzen haben, die sich ergänzen. Ohne das Team von newthinking, ohne Andreas wäre das Ding ganz definitiv nicht zu stemmen, ohne Markus auch nicht, und ich denke, dass Tanja und ich ebenfalls unseren Input haben und die re:publica ohne uns nicht die wäre, die sie ist.</p><p>Und ganz ehrlich: ich mag die Gigantomanie. Auch wenn mir klar ist, dass Größe kein Qualitätsmerkmal ist, mussten wir irgendwann entscheiden, ob wir die re:publica bewusst &#8222;klein&#8220; halten (eine durchaus machbare, wenn auch nicht unproblematische Option, Stichwort: &#8222;elitär&#8220;), oder ob wir sie so wachsen lassen, wie es die Nachfrage zulässt. Wir haben uns im vollen Bewusstsein der Risiken bewusst für letzteres entschieden. Und jetzt haben wir den Salat, selber schuld.</p><p>Es wird vielleicht noch nicht alles völlig rund laufen bei der diesjährigen, sechsten re:publica, und sie wird in gewisser Hinsicht eine andere werden, als sie es bisher war. Aber ihr könnt ruhigen Gewissens davon ausgehen, dass sich mehrere Dutzend Leute den Arsch abgearbeitet haben, um die #rp12 auf die Beine zu stellen, dass jede und jeder Einzelne davon nichts anderes als eine großartige Konferenz im Sinn hatte und dass alle dieser Menschen seit vielen Monaten darauf hin arbeiten, dass es drei tolle Tage für alle Beteiligten werden (und, das soll nicht unerwähnt bleiben, wir nicht daran pleite gehen).</p><p>Wir haben großartige Rednerinnen und Redner, Themen und Ideen durch den Call For Papers, wir haben internationale Gäste, die uns den Blick über den Tellerrand servieren, wir haben rund 150 freiwillige Helferinnen und Helfer, ohne die das Ganze auch nicht zu machen wäre, wir haben eines der, wie ich finde, besten Konferenz-Designs, und wir haben ganz sicher mit euch neugierige, nette und spannende Gäste, auf die wir uns sehr freuen, denn es geht nun endlich los!</p><p>Aber die re:publica ist ja nicht das Einzige, was hier gerade passiert. Tanja und ich schreiben ja auch noch <a
href="http://www.amazon.de/gp/product/3442157439/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=spreeblick-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3442157439">ein Buch</a><img
src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=spreeblick-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3442157439" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />. Und verdammte Scheiße, ich wusste nicht, wie schwer das ist. Unsere Lektorin ist noch verreist, wir sind also unter uns: Es ist immer noch nicht fertig.</p><p>Das liegt nicht daran, dass wir nicht schreiben würden, natürlich nicht, wir tippen uns im Gegenteil seit Monaten die Finger wund. Und dabei kommt auch viel Gutes heraus. Aber die grundsätzlichen Fragen stellen wir uns immer wieder, nämlich die nach dem, was das Buch leisten kann und will. Es wird ein Buch für Eltern, es soll Internet-ferneren Eltern die Kultur (im Gegensatz zur Technik) des Netzes nahe bringen, soll Sorgen in Relation setzen, soll tatsächliche Probleme aber auch nicht verschweigen. Es ist außerdem ein Manifest <em>für</em> Kinder und Jugendliche, die sich unserer Meinung nach zu oft für ihre digitale Kultur diffamieren lassen müssen. Aber in der Praxis schreibt man sich dann schnell mal in eine Sackgasse – ich habe in den letzten Tagen zum Beispiel knapp 30 Seiten zum Thema Internet und Jugendschutz getippt, und dann dachte ich: Alles Bullshit. Ich schreibe keinen Ratgeber, ich mache keine Internet-Anleitung. Wenn Menschen nicht einmal den Hilfebereich von Facebook lesen und selbst herausfinden können, wie sie ein Foto löschen können, dann werden sie das auch in unserem Buch nicht lesen und ich kann und will den Leserinnen und Lesern auch nicht vorschreiben, wie sie ihre Kinder erziehen sollen.</p><p>Gleichzeitig wurde mir aber auch bewusst, wie scheiße das Internet in vielen Bereichen ist und wie scheinheilig an viel zu vielen Stellen die Diskussion geführt wird, ich habe Studien gelesen und Statistiken analysiert und ich habe ihre verschiedenen Interpretationen verglichen und dabei festgestellt, dass so gut wie jeder die Zahlen nur so wiedergibt, wie sie seiner Sache, seinen Zielen, seinem Anliegen am meisten nützen. Und das nervt enorm, denn es führt in Sackgassen und ist am Ende immer wieder nur: Politik und Strategie. Und das soll nicht das Ziel unseres Buches sein.</p><p>Naja. Wird schon werden, wir bekommen das fertig, na klar. Und es wird toll werden und hoffentlich niemanden nach dem Maul reden. Aber es ist verdammt schwierig.</p><p>Und sonst?</p><p>Die <a
href="http://www.spreeblick.com/2012/04/19/plan-b-coming-back-for-more/">Band</a> klingt grandios. Wir proben uns den Arsch ab, wir werden die Bläser-Sektion für ein paar tolle Songs dabei haben, wir freuen uns wie blöde darauf, endlich wieder Krach vor Publikum machen zu können und wir sind auf dem besten Weg, <a
href="http://www.eventim.de/plan-b-berlin-tickets.html?affiliate=FBA&#038;doc=artistPages/tickets&#038;fun=artist&#038;action=tickets&#038;erid=757888&#038;lid=LastSeenTeaser_1_Konturen-757888&#038;lpos=Link">sowohl das Molotow in Hamburg als auch das Lido in Berlin</a> auszuverkaufen. Parallel dazu sind wir dabei, die Rechte an unseren alten Aufnahmen zurück zu bekommen, um sie endlich auf iTunes und Spotify etc. packen zu können, erhalten Anfragen für weitere Gigs, entwerfen die Shirts, sind vertraglich so frei wie nie, bauen unseren eigenen Übungsraum aus und sind nervös und freudig aufgeregt wie kleine Jungs.</p><p>Diese Woche wird ganz im Zeichen der re:publica 2012 stehen, danach geht es weiter mit dem Buch und der Band.</p><p>Life&#8217;s a beat. Indeed.</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/2012/04/30/liebes_tagebuch_hd_s11e03-txt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>28</slash:comments> </item> <item><title>Wir müssen reden. Und schauen.</title><link>http://www.spreeblick.com/2012/04/25/wir-mussen-reden-und-schauen/</link> <comments>http://www.spreeblick.com/2012/04/25/wir-mussen-reden-und-schauen/#comments</comments> <pubDate>Wed, 25 Apr 2012 18:30:37 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <guid isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=52489</guid> <description><![CDATA[<p><a
href="http://re-publica.de">re:publica, re:publica, re:publica</a> … nächste Woche geht&#8217;s los!</p><p>Aber vorher habe ich noch einige Menschen getroffen und mich mit Ihnen unterhalten, gestern Abend zum Beispiel war ich sehr gerne der netten Einladung von <a
href="https://twitter.com/#!/mspro">@mspro</a> und <a
href="https://twitter.com/#!/343max">@343max</a> gefolgt und habe sie in ihrem Podcast-Studio besucht. Dreieinhalb Stunden <a
href="http://wir.muessenreden.de/2012/04/25/wmr40-urgesteinheberei/">&#8222;Wir müssen reden&#8220;</a> sind dabei herausgekommen, <a
href="http://wir.muessenreden.de/2012/04/25/wmr40-urgesteinheberei/">die Themenübersicht und den Mitschnitt findet ihr hier</a>. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, den Zuhörerinnen und Zuhörern ging oder geht es ähnlich. Man muss das ja nicht am Stück hören, das geht auch in Teilabschnitten.</p><p>Und zum Anschauen gibt es auch etwas, nämlich <a
href="http://www.elektrischer-reporter.de/phase3/video/272/">die neueste Ausgabe vom Elektrischen Reporter</a>, in der es bei den Themen eBooks und Selbstpublizieren auch um <a
href="http://www.spreeblick.com/2011/12/16/i-live-by-the-river-15-geschichten/">&#8222;I live by the river!&#8220;</a> geht.</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/2012/04/25/wir-mussen-reden-und-schauen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>14</slash:comments> </item> <item><title>Plan B: Coming back for more! (Update: Weitere Gigs)</title><link>http://www.spreeblick.com/2012/04/19/plan-b-coming-back-for-more/</link> <comments>http://www.spreeblick.com/2012/04/19/plan-b-coming-back-for-more/#comments</comments> <pubDate>Thu, 19 Apr 2012 07:40:13 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <guid isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=52479</guid> <description><![CDATA[<p><iframe
width="500" height="254" src="http://www.youtube.com/embed/V9C7j4MbLVQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p><p><strong>UPDATE</strong> <a
href="http://www.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.eventim.de%2Fplan-b-berlin-tickets.html%3Faffiliate%3DEVE%26doc%3DartistPages%252Ftickets%26fun%3Dartist%26action%3Dtickets%26erid%3D757888%26xtcr%3D1%26xtmc%3Dplan%2Bb&#038;h=LAQH983rg">Der Vorverkauf hat offiziell begonnen! Hier klicken.</a></p><p>So, jetzt mal Schluss mit der Theorie und ab in die Praxis!<br
/> Meine Band <strong>Plan B</strong> startet nach sechs Monaten Vorbereitung und beinahe zwei Jahrzehnten Pause wieder durch, erste Gigs sind gebucht und wie man oben sehen und hören kann, gibt es auch neue Aufnahmen.</p><p>Ich bin gespannt, wie das so ist als Band im Jahr 2012 – wer <a
href="http://www.spreeblick.com/2004/10/05/alphabet-soup/">diesen Artikel</a> gelesen hat und <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=mhtv7daoA2M">diesen Film</a> kennt, der weiß, dass wir noch eine Rechnung offen haben und wir werden nun am eigenen Leib erfahren können, ob uns das Internet umbringt oder reich und berühmt macht. Oder ob alles irgendwie dazwischen stattfindet.</p><p>Als ersten Song gibt es die neue Version des Plan-B-Klassikers &#8222;Grab it!&#8220; als kostenfreien Download, aufgenommen vor ca. drei Wochen in den Kreuzberger Trixx-Studios. Der Song wird später auch noch auf iTunes, Spotify usw. erscheinen. Neues Material werden wir im Herbst aufnehmen, vorher erscheinen die alten Aufnahmen erstmalig in digitaler Form. Und Anfang Juni wird es ernst, denn die ersten Konzert-Termine stehen fest:</p><p>6. Juni 2012, 21:00 Uhr, Hamburg, Molotow (<a
href="http://www.eventim.de/plan-b-berlin-coming-back-for-more-tickets-hamburg.html?affiliate=EVE&#038;doc=artistPages%2Ftickets&#038;fun=artist&#038;action=tickets&#038;key=757888%242088715&#038;jumpIn=yTix&#038;kuid=469548&#038;from=erdetaila">Tickets</a>)<br
/> 7. Juni 2012, 21:00 Uhr, Berlin, Lido (<a
href="http://www.eventim.de/plan-b-berlin-coming-back-for-more-tickets-berlin.html?affiliate=EVE&#038;doc=artistPages%2Ftickets&#038;fun=artist&#038;action=tickets&#038;key=757888%242085277&#038;jumpIn=yTix&#038;kuid=469548&#038;from=erdetaila">Tickets</a>)</p><p>6. Juli 2012, <a
href="http://www.bochum-total.de/">Bochum Total</a> (Eintritt frei)<br
/> 7. Juli 2012, <a
href="http://www.gauklerfest.com/2012/05/02/plan-b/">Attendorn Open Air</a> (<a
href="http://www.gauklerfest.com/eintritt/">Eintritt 5 Euro</a>)<br
/> Und jetzt ihr: Grab it!</p> <object
height="81" width="100%"><param
name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F43248911&amp;g=1&amp;auto_play=&amp;show_comments=&amp;color=&amp;theme_color="></param><param
name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed
allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F43248911&amp;g=1&amp;auto_play=&amp;show_comments=&amp;color=&amp;theme_color=" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"> </embed></object><p><a
href="http://facebook.com/planb.berlin">Plan B bei Facebook.</a><br
/> <a
href="http://twitter.com/#!/_plan_b_">Plan B bei Twitter.</a><br
/> <a
href="http://planb-berlin.com/">Plan B under construction.</a></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/2012/04/19/plan-b-coming-back-for-more/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>100</slash:comments> </item> <item><title>Ich heb dann mal ur</title><link>http://www.spreeblick.com/2012/04/14/ich-heb-dann-mal-ur/</link> <comments>http://www.spreeblick.com/2012/04/14/ich-heb-dann-mal-ur/#comments</comments> <pubDate>Sat, 14 Apr 2012 16:27:03 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <guid isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=52453</guid> <description><![CDATA[<p>Es ist offenbar nicht mehr möglich, PRO Urheberrecht zu sein (was ich bin), ohne sich mit Artikeln gemein zu machen, die entweder pure <a
href="http://www.abendblatt.de/hamburg/article2246696/Qualitaet-kostet.html">Propaganda</a> oder <a
href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/urheberrecht-hundert-kreative-provozieren-die-netzpiraten/6482104.html">Panikmache</a> vor einer Partei sind. <a
href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/04/handelsblatt-oliver-stock-sven-prange/">Oder beides</a>.</p><p>Ich schüttle selbst oft genug den Kopf ob einiger Aussagen der Piratenpartei und teile viele der von dort wiedergegebenen Statements zum Thema genau: gar nicht. Doch selten war ich so erschüttert von der Qualität angeblicher Journalismus-Profis, wie in diesen Zeiten der Debatten ums Urheberrecht.</p><p><a
href="http://www.abendblatt.de/hamburg/article2246696/Qualitaet-kostet.html">&#8222;Was nichts kostet, kann auch nichts wert sein&#8220;?</a></p><p>Aha.</p><p>Wikipedia: Nichts wert? Nachbarschaftshilfe: Nichts wert? Gemeinnützige Arbeit: Nichts wert? Meine Texte, die ich seit 10 Jahren ins Netz stelle: Nichts wert? Instagram, hihi: <a
href="http://t3n.de/news/facebook-kauft-instagram-381242/">Nichts wert</a>??</p><p>Wie furchtbar eindimensional ist eigentlich so ein Leben, in dem man Werte nur anhand ihres Handelspreises misst?</p><p>Aus dem gleichen Artikel: &#8222;Wenn es mit Produkten, für die das Urheberrecht erdacht ist, nichts mehr zu verdienen gibt, werden sie einfach irgendwann verschwinden.&#8220;</p><p>Gähn. Die Gefahr besteht wohl kaum, denn auch der ökonomische Mensch ist kreativ, erfindet immer neue Arten, Geld zu verdienen und tut das auch fleißig, fragen sie mal dieses US-amerikanische Unternehmen, das diese Dinger herstellt, mit denen jetzt jeder rumläuft, hier, dieses … Apple!</p><p>Zudem: Es gibt trotz 20 Jahren Internet und der inzwischen Jahrzehnte andauernden Panikmache seitens der diversen Medienunternehmen immer noch Künstler von Mainstream bis Underground, von Lady Gaga bis Ja, Panik!, es gibt Bestseller unter den Buch-Autoren und kommerziell wahnsinnig erfolgreiche TV-Serien, mit deren Produktionsbudget man Griechenland kaufen könnte.</p><p>Meine Familie und Millionen anderer Menschen auf diesem Planeten geben mehr Geld denn je aus für &#8222;Produkte, für die das Urheberrecht erdacht ist&#8220;, wir bezahlen zwei Highspeed-Internet-Anschlüsse (Büro und privat), zahlen dreimal GEZ (Auto, Büro, Privat), insgesamt fünf Mobilfunkverträge (ich habe peinlicherweise zwei), und zusammen sicher rund 50 Euro im Monat für Musik, Filme, Bücher und Apps, wir haben Spotify und den BBC iPlayer im kostenpflichtigen Abo und seit neuestem sogar dieses Entertain-Dingens. Wir geben jeden einzelnen Tag Geld für Unterhaltungsinhalte aus und ich bin es verdammt noch mal leid, mir dauernd vorwerfen zu lassen, ich würde Urheber nicht respektieren, während ich selbst einer bin. Nur eben einer, der nicht rumheult wegen des Internet, sondern anders Geld mit seiner Arbeit verdient als vor 20 Jahren. Insert Bob Dylan quote here.</p><p>Und kommt mir jetzt nicht wieder mit &#8222;Ja, Johnny, bei DIR ist das ja was anderes, du bist ja eine Ausnahme, aber die ganzen bösen Piraten-Kinder!&#8220; … Ich sag euch was: Wenn mein Sohn einen Song kauft, nachdem er zuvor alle YouTube-Videos des betreffenden Künstlers auswendig gelernt hat (und das tut er sehr regelmäßig), dann helfe ich ihm dabei, dass sein Bruder den Song auch aufs Handy bekommt, denn ich werde dafür nicht zweimal bezahlen, nur weil ich zwei Söhne habe. Ich habe schließlich bisher auch nicht zwei CDs kaufen müssen. Cro lief in unserem Haushalt in der kostenfreien Version schon lange hoch und runter, bis es die EP dann bei den üblichen Musikportalen gab, und dann haben wir den Kram trotzdem noch mal gekauft, weil er einfach großartig ist und von mir aus sowohl der Künstler als auch alle anderen Beteiligten bis zur PR-Abteilung daran verdienen sollen – und wir waren nicht die einzigen, die so dachten, sonst wäre der Song nicht auf Nummer Zwei in die Charts gegangen. Und wenn ich eine englischsprachige TV-Serie oder einen Film wegen bekloppter und überholter Regionsabkommen nicht legal bekomme, dann dauert es trotzdem keine halbe Stunde, bis ich ihn habe, und DAS, liebe Industrie und liebe Leistungsschutzrecht-Journalisten, ist nichts anderes als völlig grandios und daraus wäre ein so unfassbar großes Geschäft zu machen, denn nicht nur ich würde dafür bezahlen (und tue das an den Stellen, an denen es möglich ist bereits), wenn ich diese dämlichen Halb-Porno- und Abzocker-Werbungen auf bestimmten Suchportalen nicht mehr ertragen müsste. Ich WILL den Urhebern und Produzenten der Inhalte, die ich mag, mein Geld geben, denn sie haben es verdient.</p><p>Urheberrechtsabschaffungspiraten und Medien-Panik-Journalisten gleichermaßen: Macht eure Hausaufgaben, lernt von der anderen Seite, hört ihr zu und nehmt die Argumente an den richtigen Stellen ernst, damit wir hier mal langsam vorwärts kommen. Reformiert die planlose GEMA, die mit ihrer aktuellen, völlig am Thema vorbei agierenden <a
href="http://www.musikmarkt.de/Aktuell/News/News/GEMA-startet-Image-Kampagne-Musik-ist-uns-was-wert">Image-Kampagne</a> erneut beweist, dass sie nicht einmal den Ansatz eines Schimmers hat, worum es in ihrem irre schlechten Ansehen in der Bevölkerung wirklich geht; setzt euch mit den Googles und Facebooks dieser Welt, die keineswegs so harmlos und weltrettend sind, wie es einige Anti-Urheberrechtsmeinungen zu glauben scheinen, sowie mit den Geräteherstellern und Zugangsprovidern an einen Tisch; und verhandelt zusätzlich zu den vorhandenen und kommenden Verwertungsarten von iTunes bis Spotify fair zu verteilende Pauschalen an den vielen anderen Stellen, an denen tonnenweise Geld mit dem Zugang zu Inhalten gemacht wird.</p><p>Aber lasst mich um Johnny Cashs Willen in Ruhe mit eurer lächerlichen Kulturpanik auf der einen und der Zensur- und Wissenszugang-Paranoia auf der anderen Seite. Es gibt so viele Themen, über die es sich zu reden lohnt. Dass vielleicht unterschiedliche Schöpfungsbereiche auch unterschiedliche Urheberrechte brauchen; dass wir Lösungen für den privaten Produktions- und Konsumbereich nötig haben; dass Komponieren eben doch etwas anderes ist als Programmieren; dass es ohne Urheberrecht auch kein Creative Commons geben kann; und noch so vieles mehr.</p><p>Doch darüber redet ihr nicht. Stattdessen sehe ich polemischen Lobby-Müll auf vielen Seiten und starrköpfige Ich-erkläre-euch-die-Welt-Positionen zwischen romantisch verklärter Sozial- und Wirtschaftsutopie sowie kulturellem Weltuntergangspopulismus mit politischen Zielen.</p><p>Das ist so unglaublich langweilig.<br
/> Und vor allem, damit sind wir wieder beim Thema: unkreativ.</p><p>In der Debatte gibt es für mich im Moment nur zwei unumstößliche Fakten:</p><p>1) Das Urheberrecht wird nicht abgeschafft werden, selbst wenn ganz viele Piraten ganz doll mit dem Fuß aufstampfen.</p><p>2) Private Kopien von digitalen Dateien lassen sich nicht unterbinden, selbst wenn sich die Vereinten Nationen einschalten.</p><p>Es gilt daher meiner Meinung nach</p><p>1) in einer Realitätsüberprüfung festzustellen (<a
href="http://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/0/07/UrhG_Arguments_FassungBPT2011-2.pdf">manche Piraten tun übrigens genau das</a>), an welchen Stellen das Urheberrecht in digitalen Zeiten Anpassungen (zur Verbesserung, auch für die Urheber!) gebrauchen kann, um nicht zu einer gesellschaftlichen Plage zu werden und Ungerechtigkeiten zu unterstützen, statt Rechte zu sichern, und</p><p>2) diese Tatsache einfach zu akzeptieren oder gar zu ignorieren, und stattdessen Einnahmen für Urheber an anderen, im Zusammenhang mit Inhalten kommerziell agierenden Stellen zu generieren, sowie den Erfolg illegaler Portale, der keineswegs allein auf der Tatsache basiert, dass sie kostenlos sind, in legale Modelle zu übertragen.</p><p>Ich schreibe übrigens ein <a
href="http://www.spreeblick.com/2012/02/14/netzgemuse/">Buch</a> (mit), das hoffentlich toll und irgendwann mal ganz oft gekauft wird, und ich mache auch wieder <a
href="https://www.facebook.com/planb.berlin">Musik</a>, und zwar keineswegs nur als Hobby, und freue mich wahnsinnig über und auf beides.</p><p>Trotz Internet.</p><p><strong>UPDATE</strong> Die Piratenpartei hat am 15.4.2012 den Artikel <a
href="http://www.piratenpartei.de/2012/04/15/vorstellung-der-urheberrechtspositionen-der-piratenpartei-und-aufklarung-von-mythen/">&#8222;Vorstellung der Urheberrechtspositionen der Piratenpartei und Aufklärung von Mythen&#8220;</a> veröffentlicht.</p><p><strong>UPDATE</strong> Lesenswert: <a
href="http://www.britcoms.de/2012/04/15/det-fiel-ma-uff-was-ich-zur-urheberrechtsdebatte-zu-sagen-habe/">Oliver Nagel</a>.</p><p><strong>UPDATE</strong> <a
href="http://www.golem.de/news/imho-ich-heb-dann-mal-ur-1204-91175.html">Golem</a> hat diesen Artikel mit meiner Zustimmung übernommen.</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/2012/04/14/ich-heb-dann-mal-ur/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>249</slash:comments> </item> <item><title>re:publica 2012: Wir sind soweit!</title><link>http://www.spreeblick.com/2012/04/13/republica-2012-wir-sind-soweit/</link> <comments>http://www.spreeblick.com/2012/04/13/republica-2012-wir-sind-soweit/#comments</comments> <pubDate>Fri, 13 Apr 2012 08:42:06 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <guid isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=52433</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2012/04/rp12_logo.png" alt="rp12" title="rp12" class="alignleft size-full wp-image-52434" /></p><p>Die Nervosität und die Vorfreude nehmen zu, drei Wochen vor der sechsten und bisher größten <a
href="http://re-publica.de/12/">re:publica</a>.</p><p>Die Konferenz, die 2007 von <a
href="http://newthinking.de/">newthinking</a> und Spreeblick ins Leben gerufen wurde und mit jedem neuen Veranstaltungsjahr mehr Menschen nach Berlin lockt, findet in diesem Jahr zum ersten Mal in der <a
href="http://re-publica.de/12/info/location/">Station</a> statt, was eine außerordentliche Herausforderung für das gesamte Team war – das dafür natürlich ebenfalls spürbar vergrößert wurde und sich dieser Herausforderung bravourös gestellt hat. Dieses Team arbeitet seit vielen Monaten daran, dass auch die re:publica 2012 trotz der neuen Dimension die bekannte und beliebte Mixtur aus Klassentreffen, professioneller Konferenz und inspirierendem Forum bleibt.</p><p>Etwa 200 Sprecherinnen und Sprecher werden euch dafür informieren, unterhalten und natürlich auch mit euch diskutieren, und rund ein Drittel dieser Menschen reist diesmal aus dem Ausland an, um uns den Blick über den deutschen Tellerrand zu gewähren. Bei 160 Stunden Programm sollte dann auch für jede und jeden etwas dabei sein: <a
href="http://re-publica.de/12/schedule/">Den aktuellen Stand des Programms findet ihr hier</a>.</p><p>Die Vorteile der neuen Location liegen dabei jetzt schon auf der Hand, wir haben mehr Bühnen, mehr Raum und mehr Platz, so dass es in diesem Jahr – anders als in den Jahren zuvor – <a
href="http://re-publica.de/12/tickets/">auch drei Wochen vor der Veranstaltung noch Tickets gibt</a> und wir mit einem weiteren Anstieg der Gesamtbesucherzahlen rechnen.</p><p>Klingt alles super, aber damit es sich auch toll anfühlt, müssen wir die neuen Hallen mit Leben füllen, und das geht natürlich nur mit euch. Wir freuen uns sehr darauf, die Tore endlich öffnen zu können, denn … wir sind soweit!</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/2012/04/13/republica-2012-wir-sind-soweit/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>4</slash:comments> </item> <item><title>Vreitagsvers, der neunundvierzigste</title><link>http://www.spreeblick.com/2012/04/13/vreitagsvers-der-neunundvierzigste/</link> <comments>http://www.spreeblick.com/2012/04/13/vreitagsvers-der-neunundvierzigste/#comments</comments> <pubDate>Fri, 13 Apr 2012 08:40:41 +0000</pubDate> <dc:creator>Ingo Neumayer</dc:creator> <guid isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=52443</guid> <description><![CDATA[<p><div
class="labeledImage "><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2012/04/greenlight.jpg" /><p><a
class="license-cc" href="http://www.flickr.com/photos/howardlake/4727110626/"><span
class="text">HowardLake</span></a></p></div><br
/> <strong>eine eigene ampel</strong></p><p>sie sieht mich schon von weitem kommen<br
/> sie zögert kurz, dann wird sie rot<br
/> die bremsen quietschen unbenommen<br
/> ich habe zeit. ich schlag sie tot</p><p>die straße ist mein wartezimmer<br
/> wann wird sie grün? ich wär bereit<br
/> doch nichts. sie ignoriert mich immer<br
/> vernichtet sinnlos lebenszeit</p><p>geduld ist eine schöne tugend<br
/> für auftragskiller, renter, hacker<br
/> mein motto: vorwärts wie die jugend?<br
/> wird ausgebremst vom rotlichtmacker</p><p>ich könnt acht jahre älter sein<br
/> mit restlos abgehakten plänen<br
/> die ampel will das nicht, sagt nein<br
/> die wut spritzt nun schon in fontänen</p><p>drum ist jetzt schluss mit dem gehampel<br
/> zu lange litt ich stumm und still<br
/> ich bau mir eine eigne ampel<br
/> dann kann ich fahren, wann ich will</p><p
style="margin-top:60px"><small>Zuhause, auf <a
href="http://www.zwoelfzeilen.com/">Zwölf Zeilen zur Zeit</a>, zockt Ingo Neumayer tagtäglich so lange mit der deutschen Sprache, bis sie ihm einen sinnigen Reim spendiert.<br
/> <a
href="http://www.spreeblick.com/category/vreitagsverse/">Vreitags gibt er auf Spreeblick einen aus.</a> </small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/2012/04/13/vreitagsvers-der-neunundvierzigste/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Sing me an app</title><link>http://www.spreeblick.com/2012/04/11/sing-me-an-app/</link> <comments>http://www.spreeblick.com/2012/04/11/sing-me-an-app/#comments</comments> <pubDate>Wed, 11 Apr 2012 12:48:17 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <guid isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=52382</guid> <description><![CDATA[<p>Internet-Firmen, Startups, Social Networks – Software-Hersteller also – produzieren längst mehr als technische Leistungen. Startups sind die neuen Bands, und Apps sind ihre Songs. Und die Popkultur des Netzes ist emotional so umstritten wie sonst nur die Musiklandschaft.</p><p><a
href="http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE83900320120410">Facebook kauft Instagram</a> (<a
href="http://www.spreeblick.com/2010/11/26/iphone-fotografie-mit-instagram-und-anderen-inkl-foto-app-empfehlungen/">dass dies passieren könnte, vermutete man übrigens schon Ende 2010</a>, also quasi beim Instagram-Start), sogar die <a
href="http://tagesschau.de/multimedia/video/sendungsbeitrag166650.html">Tagesschau berichtet</a> darüber, und viele Instagram-Nutzer sind nicht besonders erfreut über den Deal, denn das Facebook Böses mit unseren Daten anstellt, weiß jeder STERN-Leser.</p><p>Dabei man die Sache auch emotionslos betrachten: Wenn jemand eine Idee hat (dies gilt nicht ausschließlich, aber ganz besonders für den digitalen Lebens- und Handelsraum), steht oft genug tatsächlich eben jene Idee im Vordergrund, ein Umstand, mit dem sich einige Ökonomen zwar schwer tun. Denn der gängige und akzeptierte Prozess im Wirtschaftswesen ist: &#8222;Ich entwickle eine Idee, um damit Geld zu verdienen&#8220;. Ein seltenerer, bisher eher in der Kultur, seit Jahren aber auch verstärkt bei Dienstleistungen und anderen Waren im Netz vorhandener ist: &#8222;Ich habe eine tolle Idee, die nicht zum Geldverdienen gemacht ist, und brauche nun einen Plan, wie ich an Geld komme, um die Idee umsetzen und am Leben halten zu können&#8220;. So funktionierte bisher – mit sehr unterschiedlichem Erfolg – eher Kunst, so funktionieren manche kulturelle Aktivitäten. So funktionieren aber seit Jahren auch viele Ideen &#8222;im Internet&#8220;.</p><p>Allerspätestens seit Google YouTube gekauft hat, gehört zu den legitimen Überlegungen der Refinanzierung einer jungen Idee das Ziel, den eigenen Laden irgendwann an einen Giganten zu verkaufen und bis dahin von Investoren-Geld zu leben, das später vergoldet wird. Soll sich dann halt der neue Besitzer den Kopf zerbrechen, wie man den Kram finanziert.</p><p>Das klappt natürlich selten, denn auf ein Instagram kommen tausende kleinerer Buden, die nach einigen mittelmäßigen bis erfolglosen Jahren baden gehen, aber auch hier gibt es die Parallele zur Musik: Die Chance auf einen Hit ist klein, doch sie ist vorhanden.</p><p>Ebenso wie der Zwang zum Geldverdienen. Man kann ein Blog, eine Band oder andere Ein-bis-zwei-Mann-Selbstausbeutungsunternehmungen eine begrenzte Zeit lang als Hobby ohne Finanzpläne führen, wer aber bei einem Dienst wie Instagram wirklich geglaubt hat, die Macher dahinter hätten den magischen Trick entdeckt, wie man ein Dutzend Angestellter und sicher beachtliche Serverkosten bezahlt, ohne von den Nutzern Geld dafür zu kassieren, Werbung einzublenden oder die gesammelten Daten auszuwerten und sie zu monetarisieren, dem sei der Auszug aus dem Hotel Mama ans Herz gelegt. Man musste sich doch zwangsläufig fragen, wie Instagram die vielen Millionen zurückzahlen will, die Dritte bisher in den Dienst investiert haben, und ein Verkauf war eine logische Antwort, denn direkte Werbung innerhalb der Instagram-App wäre mindestens schwer integrierbar gewesen. Twitter versucht es abgesehen von den Investoren (noch) ohne Facebook oder Google und will anscheinend lieber selbst Gigant sein (ich bezweifle, dass das funktionieren wird), und solange nicht &#8222;Apple&#8220; oder ein anderer bekannter Name drauf steht, interessiert ja auch kaum jemanden, <a
href="http://www.bloomberg.com/news/2011-12-19/prince-alwaleed-kingdom-pay-300-million-for-strategic-stake-in-twitter.html">in wessen Tasche er twittert</a>.</p><p>Auch um die Herkunft und Ziele der bisherigen Instagram-Investoren hatten sich Nutzerinnen und Nutzer eher wenig gekümmert, auch nicht um die Frage, was Instagram mit den Geo- und Bilddaten anstellt, welche die 30 Millionen Nutzer liefern. Nun aber, da Facebook eine Milliarde Dollar für Instagram auf den Tisch gelegt hat, wird Interesse am Finanzmodell und dem Datenschutz der Foto-App angemeldet, einige Nutzer kündigen den Dienst und löschen ihre Bilder in der Hoffnung, dass diese dann tatsächlich aus den Datenbanken verschwunden sind.</p><p>Was zeigt: Instagram-Nutzer sind Fans. Und Apps sind Popkultur. Ebenso, wie wir es früher der geliebten Indie-Band übel genommen haben, als sie den Major-Deal unterzeichnet hat, sind Nutzerinnen und Nutzer von bestimmten Apps oder Online-Diensten heute sauer, wenn ein weiteres &#8222;cooles&#8220; Unternehmen in den Klauen von Facebook, Google, Apple oder Amazon landet und das Spiel nur noch Sold-cial Media heißt.</p><p>Dass sich in der Gesamtmenge der Fans von Instagram mit dem Kauf durch Facebook tatsächlich etwas ins Negative bewegen wird, darf dabei bezweifelt werden, denn die meisten Nutzer werden sicher abwarten, was jetzt passiert. Erst kürzlich öffnete sich Instagram für Android-Nutzer und sorgte damit für einen neuen Schwung an Nutzern. Auch zum weiteren Aufstieg von YouTube nach dem Kauf durch Google muss man nicht viel tippen, und New Model Army sind auch nicht erfolgloser geworden, nachdem sie zu EMI gegangen sind – was wiederum gar nichts über die tatsächliche spätere Qualität von Bands oder Online-Diensten aussagt, denn Erfolg hat eher selten etwas mit Qualität zu tun (womit ich gleichzeitig nicht sagen will, dass New Model Army später schlecht waren). Dennoch ist der Vergleich von Software mit der Popkultur auf der Fan-Ebene in vielen Punkten spannend:</p><p>Der angebliche Einbruch in den Umsätzen der Musikbranche hat – das ist keine ganz neue Vermutung – wohl mehr mit einer Verlagerung zu tun als mit einem tatsächlichen Rückgang. Während die Jugend meiner Generation ihr Taschengeld in Sachen Unterhaltung und Kultur in erster Linie in Musik und Literatur investierte, sind heute eben noch Apps, Handy-Verträge und natürlich Videogames hinzu gekommen.</p><p>Und vielleicht gibt es beim Fan-Dasein der Nutzer von Online-Diensten auch noch einen anderen Aspekt, nämlich den der Unwägbarkeit ihres Verhaltens bzw. der hohen Abhängigkeit desselben von der Art, wie sie behandelt werden. Da schwingt jetzt ein bisschen Hoffnung in meinen Zeilen mit, aber vielleicht ist die Tatsache, dass Unternehmen wie Instagram, aber auch Facebook, Apple und Google, eher Fans denn reine Konsumenten haben, am Ende des Tages die bessere Kontrollinstanz. Denn wer es sich mit den Fans versaut, der steht eben auch ganz schnell wieder ohne sie da. Es gibt ja genügend andere Bands, und täglich werden es mehr.</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/2012/04/11/sing-me-an-app/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>10</slash:comments> </item> <item><title>Verlosung: Der König tanzt</title><link>http://www.spreeblick.com/2012/04/11/verlosung-der-konig-tanzt/</link> <comments>http://www.spreeblick.com/2012/04/11/verlosung-der-konig-tanzt/#comments</comments> <pubDate>Wed, 11 Apr 2012 12:47:00 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <guid isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=52405</guid> <description><![CDATA[<p><iframe
width="500" height="254" src="http://www.youtube.com/embed/Qa5kCyezDEk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p><p>Ich kann mir gut vorstellen, dass der ein oder andere Fan von Fettes Brot es nicht ganz so leicht hat mit dem Solo-Album von König Boris: <a
href="http://www.derkoenigtanzt.com/">Der König tanzt</a>. Denn das ist ganz definitiv kein Brote-Aufguss, was der Herr da präsentiert.</p><p>Dennoch sind einige Konzerte der Tour bereits ausverkauft und so kann ich mir ebenso gut vorstellen, dass der ein oder andere Fan von Der König tanzt noch ein Ticket sucht. Nach dem Klick könnt ihr daher für jede Stadt der Tour je zwei Gästelisten-Plätze ergattern.</p><p><strong>UPDATE</strong><br
/> Die Tourdaten mit den Gewinnernamen (Kommentarnummer in Klammern):</p><p>16.04.12 Berlin – Postbahnhof<br
/> Miel (05)</p><p>17.04.12 Köln – Luxor<br
/> Marco (90)</p><p>18.04.12 (CH) Zürich – Plaza<br
/> Chiara (213)</p><p>19.04.12 München – 59:1<br
/> Cocktaildrinks (121)</p><p>21.04.12 Münster – Gleis 22<br
/> Karlotta (56)</p><p>23.04.12 Stuttgart – Universum<br
/> King Kojote (161)</p><p>24.04.12 Wiesbaden – Schlachthof<br
/> Björn (03)</p><p>25.04.12 Leipzig – Werk II, Halle D<br
/> Josie (46)</p><p>26.04.12 Erlangen – E-Werk<br
/> Lena (95)</p><p>29.04.12 Hamburg – Uebel &#038; Gefährlich<br
/> Sammy (100)</p><p>Wenn ihr dabei sein wollt, müsst ihr nur ins Kommentarfeld tippen, für welche Stadt ihr euch im Falle des Gewinns entscheidet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, bitte achtet auf eine korrekte Mailadresse, sonst können wir euch nicht kontaktieren.</p><p>Wir losen die Gewinnerinnen und/oder Gewinner am kommenden Freitag, den 13. April aus, geben sie hier bekannt und melden uns bei euch! Viel Glück!</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/2012/04/11/verlosung-der-konig-tanzt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>293</slash:comments> </item> <item><title>Computerfieber – Die neue Lust im deutschen Familienalltag (NDR 1984)</title><link>http://www.spreeblick.com/2012/04/11/computerfieber-die-neue-lust-im-deutschen-familienalltag-ndr-1984/</link> <comments>http://www.spreeblick.com/2012/04/11/computerfieber-die-neue-lust-im-deutschen-familienalltag-ndr-1984/#comments</comments> <pubDate>Wed, 11 Apr 2012 09:26:11 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <guid isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=52378</guid> <description><![CDATA[<p><iframe
width="500" height="339" src="http://www.youtube.com/embed/EBOPoPQMBps" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p><p>Immer wieder gern gesehen: Ältere TV-Sendungen über Heimcomputer. Denn schon 1984 wusste man im deutschen Haushalt, wie man den Biorhythmus von Sabine installisiert, obwohl Frauen ein Organ für Computer fehlt.</p><p><a
href="http://www.youtube.com/watch?v=uP3acXTmcLI">Teil 1</a>, <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=q66ObWpMkT8">Teil 2</a>, <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=BhN88QzRGEU">Teil 3</a>, <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=EBOPoPQMBps">Teil 4</a>, <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=mZCcnJlnI7c">Teil 5</a>.</p><p><small>[<a
href="https://www.facebook.com/meike.richter">via</a>]</small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/2012/04/11/computerfieber-die-neue-lust-im-deutschen-familienalltag-ndr-1984/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>12</slash:comments> </item> <item><title>Echt krass: Game of thrones</title><link>http://www.spreeblick.com/2012/04/02/echt-krass-game-of-thrones/</link> <comments>http://www.spreeblick.com/2012/04/02/echt-krass-game-of-thrones/#comments</comments> <pubDate>Mon, 02 Apr 2012 15:38:46 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <guid isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=52336</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-02-um-17.17.11.png" alt="game of thrones" title="game of thrones" class="alignleft size-full wp-image-52343" /></p><p>Ich bin gerade bei der fünften Folge der ersten Staffel der Erfolgsserie <a
href="http://www.imdb.de/title/tt0944947/">&#8222;Game of thrones&#8220;</a> angelangt, einer dieser enorm aufwändigen und teuren TV-Produktionen, die es eigentlich schon gar nicht mehr geben dürfte (weil wegen Interraubkopiernet macht alles kapott).</p><p>Die Serie, welche ein mittelalterliches Fantasieland und den Kampf um die Herrschaft darüber zum Thema hat – gewinnt Macht, Geld, Terror, Gerechtigkeit oder Liebe? – beeindruckt nicht nur durch die Produktion, sondern vor allem durch großartige Dialoge und Darsteller. Und durch die schonungslose Darstellung von Gewalt.</p><p>Schon bei späteren Staffeln der Serie <a
href="http://www.spreeblick.com/2009/07/28/i-wanna-do-bad-things-with-you-true-blood/">True Blood</a>, die mir ab dem Moment keinen Spaß mehr machte, ab dem ich den Eindruck hatte, dass die überzogene Darstellung von Eingeweiden und dem, was man damit anstellen kann, nur noch dem Schock-Effekt dient, habe ich mich gefragt: Muss das eigentlich so sein, damit eine Serie erfolgreich ist? Und wenn ja: Warum?</p><p>Bei Game of thrones und der darin dargestellten Gewalt geht es natürlich darum, das Klischee der romantischen Mittelalter-Saga zu meiden und die Gnadenlosigkeit der Zeit zu zeigen, die Serie ist nichts für die ganze Familie, sondern zielt auf ein erwachsenes Publikum. Die Nachricht ist angekommen. Aber wäre die Serie weniger erfolgreich, wenn die durchgeschnittenen Kehlen und die nach außen gekehrten Innereien des Feindes nicht derart detailliert zu sehen wären?</p><p>In einer Szene bei Game of thrones zerschmettert Tyrion Lannister (gespielt vom großartigen <a
href="http://www.imdb.de/name/nm0227759/">Peter Dinklage</a>) das Gesicht eines am Boden liegenden Angreifers mit der Unterkante eines Schildes – und zwar immer weiter und immer weiter. Und als wäre der Akt als solcher nicht schon erschreckend und grauenerregend genug, als würden wir als Zuschauer nicht verstehen, dass dieser Akt die Skrupellosigkeit der Figur in drastischer Weise belegt, werden uns auch die wiederholten Einschläge des Schildes auf das entstellte und zu einem Brei aus Fleisch und Blut verkommene Antlitz des Opfers präsentiert.</p><p>Horror soll Horror sein. Schon klar. Doch je mehr ich davon in einer TV-Serie sehe, desto weniger Empathie empfinde ich für die Opfer. Denn ich gewöhne mich an den Horror, etwas anderes bleibt mir auch kaum übrig.</p><p>Nun kann man darüber diskutieren, ob das alles inhaltlich nötig ist, doch ich kann nicht ganz glauben, dass es bei dieser Form der Gewaltdarstellung (die wir zwar im Film von Scorsese bis Tarantino kennen, die aber meines Erachtens in jüngeren Produktionen eine neue – man verzeihe mir das Wort an dieser Stelle – Qualität erreicht) nur um die künstlerische Freiheit geht. Sondern ich vermute, dass sie tatsächlich kommerzielle Hintergründe hat, dass also ein Film, der als &#8222;echt krass&#8220; gilt, mehr Zuschauer bekommt. Und wenn dem so ist:</p><p>Wieso?</p><p><small>Letzten Sonntag war ich auf einem Flohmarkt. An einem T-Shirt-Stand hing ein Shirt, auf dem in Schattenfiguren-Darstellung ein am Boden liegender Mensch zu sehen war, über ihm standen drei andere, die mit Fußtritten und einer Baseball-Keule oder einer Stange auf ihn einschlugen und -traten. Über den Figuren stand: <a
href="http://www.planetarybargains.com/PBPictures/Tee%20Shirts/X-T-Z/Teamwork-Shirt-Light-Blue-Front-Closeup.jpg">&#8222;Teamwork&#8220;</a>. Was genau will man ausdrücken, wenn man dieses T-Shirt trägt?</small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/2012/04/02/echt-krass-game-of-thrones/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>82</slash:comments> </item> <item><title>Verlosung: Billy Bragg Tour-Tickets</title><link>http://www.spreeblick.com/2012/04/02/verlosung-billy-bragg-tour-tickets/</link> <comments>http://www.spreeblick.com/2012/04/02/verlosung-billy-bragg-tour-tickets/#comments</comments> <pubDate>Mon, 02 Apr 2012 15:37:56 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <guid isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=52347</guid> <description><![CDATA[<p><iframe
width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/embed/y4b7cbI_MVI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p><p>Es gibt nur wenige Künstler, die ich <a
href="http://www.spreeblick.com/?s=billy+bragg">ähnlich schätze</a> wie <a
href="http://billybragg.com/">Billy Bragg</a>, und wenn der Mann auf Tour durch Deutschland kommt, dann freue ich mich wochenlang darauf. Und damit ihr euch mitfreuen könnt, haben wir Freikarten für die gesamte Tour besorgt …</p><p>Genauer gesagt gibt es hier jeweils zwei Tickets pro Konzert zu gewinnen, für den Berliner Gig sogar zweimal zwei. Um mit eurem Namen in den Verlosungstopf zu gelangen, braucht ihr in den Kommentaren nur die Stadt eurer Wahl anzugeben und bis zum 16. April zu warten, denn dann geben wir im Lauf des Tages die Gewinnerinnen und/oder Gewinner bekannt.</p><p>Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, ich auch, und die Tour-Termine (<strong>UPDATE</strong> mit Gewinnernamen und Kommentarnummer in Klammern dahinter) von Billy Bragg sind folgende:</p><p>17.05.2012 Berlin, Heimathafen Neukölln<br
/> Logopaede (132)<br
/> Dagger (03)</p><p>18.05.2012 Hamburg, Fabrik<br
/> Gloeck (43)</p><p>19.05.2012 Hannover, Faust<br
/> Ariane (65)</p><p>20.05.2012 Wiesbaden, Ringkirche<br
/> Der Elton (88)</p><p>22.05.2012 Bochum, Zeche<br
/> Miss James (13)</p><p>27.05.2012 Schorndorf, Manufaktur<br
/> Markus B. (25)</p><p>28.05.2012 München, Backstage Halle<br
/> mars (69)</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/2012/04/02/verlosung-billy-bragg-tour-tickets/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>143</slash:comments> </item> <item><title>Google Maps 8-bit</title><link>http://www.spreeblick.com/2012/03/31/google-maps-8-bit/</link> <comments>http://www.spreeblick.com/2012/03/31/google-maps-8-bit/#comments</comments> <pubDate>Sat, 31 Mar 2012 17:55:15 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <guid isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=52333</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-31-um-19.50.13.png" alt="Google Maps 8-bit" title="Google Maps 8-bit" class="alignleft size-full wp-image-52334" /></p><p><a
href="http://goo.gl/i4onu">Google Maps als 8-bit-Version</a> – das Promo-Video gibt es bei <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=rznYifPHxDg">YouTube</a>.</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/2012/03/31/google-maps-8-bit/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>16</slash:comments> </item> <item><title>Vreitagsvers, der achtundvierzigste</title><link>http://www.spreeblick.com/2012/03/30/vreitagsvers-der-achtundvierzigste/</link> <comments>http://www.spreeblick.com/2012/03/30/vreitagsvers-der-achtundvierzigste/#comments</comments> <pubDate>Fri, 30 Mar 2012 08:00:55 +0000</pubDate> <dc:creator>Ingo Neumayer</dc:creator> <guid isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=52288</guid> <description><![CDATA[<p><div
class="labeledImage "><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2012/03/617476130_e682d969e6_z1.jpg" /><p><a
class="license-cc" href="http://www.flickr.com/photos/swanksalot/617476130/"><span
class="text">swanksalot</span></a></p></div></p><p><strong>das würde des menschen ist unantastbar</strong></p><p>ich will ein bessrer mensch gern sein<br
/> was gäb ich, wenn ichs würde<br
/> moralisch, klug, sensibel, fein<br
/> doch da ist eine hürde</p><p>zwölf meter hoch ragt sie empor<br
/> ich springe doll und doller<br
/> doch ich bin, sieht mein schicksal vor<br
/> kein seiner, nur ein woller</p><p>trotz scheitern bleibt die zuversicht<br
/> der vorsatz ist ein hehrer<br
/> ich schwöre dir, ich ende nicht<br
/> als hättekönntewärer</p><p
style="margin-top:60px"><small>Zuhause, auf <a
href="http://www.zwoelfzeilen.com/">Zwölf Zeilen zur Zeit</a>, zockt Ingo Neumayer tagtäglich so lange mit der deutschen Sprache, bis sie ihm einen sinnigen Reim spendiert.<br
/> <a
href="http://www.spreeblick.com/category/vreitagsverse/">Vreitags gibt er auf Spreeblick einen aus.</a> </small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/2012/03/30/vreitagsvers-der-achtundvierzigste/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>4</slash:comments> </item> </channel> </rss><!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

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