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	<title>Stefan Hänsch</title>
	
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	<description>inspirieren - prägen - bewegen</description>
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		<title>Feedback</title>
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		<pubDate>Mon, 27 May 2013 09:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Haensch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein weiteres Video in unserem Basiskurs widmen wir dem Thema &#8220;Feedback&#8221;. Mich hat dieser Clip enorm herausgefordert meine Verantwortung als Leiter wahrzunehmen Menschen zu helfen durch angemessenes Feedback mehr und mehr in ihre Berufung zu finden. &#160; Feedback mit Johanna Teubert from ICF Berlin on Vimeo. Related posts: Selbst- und Zeitmanagement Feedback verletzt oder verändert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein weiteres Video in unserem Basiskurs widmen wir dem Thema &#8220;Feedback&#8221;. Mich hat dieser Clip enorm herausgefordert meine Verantwortung als Leiter wahrzunehmen Menschen zu helfen durch angemessenes Feedback mehr und mehr in ihre Berufung zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/61694517" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/61694517">Feedback mit Johanna Teubert</a> from <a href="http://vimeo.com/icfberlin">ICF Berlin</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Selbst- und Zeitmanagement</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 10:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Haensch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Kurzem haben wir begonnen für unsere ehrenamtlichen Leiter Videos zu produzieren, um ihnen Hilfestellungen an die Hand zu geben, wie sie ihren Job innerhalb der Kirche noch besser machen können. Das erste davon möchte ich euch hier vorstellen. Ich finde ein sehr motivierendes und herausforderndes Thema, hervorragend auf den Punkt gebracht. Danke ND. Selbst- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Kurzem haben wir begonnen für unsere ehrenamtlichen Leiter Videos zu produzieren, um ihnen Hilfestellungen an die Hand zu geben, wie sie ihren Job innerhalb der Kirche noch besser machen können. Das erste davon möchte ich euch hier vorstellen. Ich finde ein sehr motivierendes und herausforderndes Thema, hervorragend auf den Punkt gebracht. Danke ND.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/63956595" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/63956595">Selbst- und Zeitmanagement mit ND Strupler</a> from <a href="http://vimeo.com/icfberlin">ICF Berlin</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>mundwerk</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 09:23:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Haensch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit habe ich neben diesem Blog eine neue Seite ins Leben gerufen mit dem einfachen Titel &#8220;mundwerk&#8221; . Ziel dieser Seite ist es Kommunikatoren, seien es Prediger, Moderatoren, Führungskräfte oder Musiker, Handwerkszeug zu liefern, damit sie gewinnend kommunizieren können. Ob es die kurze Motivationsrede vor einem Auftritt, die ausgefeilte Rede zum Jahresabschluss vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><a href="http://www.stefanhaensch.de/wp-content/uploads/photo_58822_20110927-1.jpg"></a><a href="http://www.stefanhaensch.de/wp-content/uploads/photo_58822_20110927-1.jpg"><img class="size-full wp-image-2592 alignnone" title="photo_58822_20110927-1" src="http://www.stefanhaensch.de/wp-content/uploads/photo_58822_20110927-1.jpg" alt="" width="473" height="247" /></a></div>
<div>Vor einiger Zeit habe ich neben diesem Blog eine neue Seite ins Leben gerufen mit dem einfachen Titel &#8220;mundwerk&#8221; . Ziel dieser Seite ist es Kommunikatoren, seien es Prediger, Moderatoren, Führungskräfte oder Musiker, Handwerkszeug zu liefern, damit sie gewinnend kommunizieren können. Ob es die kurze Motivationsrede vor einem Auftritt, die ausgefeilte Rede zum Jahresabschluss vor dem Betriebsrat ist oder ihr vor der Herausforderung steht, regelmäßig durch Reden Menschen zu inspirieren und zu prägen. Um Dinge deutlich zu machen, die gut funktionieren werde ich verstärkt mit Videomaterial arbeiten und kurze Ausschnitte bewegender Reden analysieren, warum gerade diese Menschen in Bewegung gesetzt haben.</div>
<div>Dabei möchte ich nicht alleiniger Autor dieser Seite sein. Wenn du Inhalte hast, von denen du denkst: &#8220;Das habe ich angewandt und es hat sich bewährt&#8221;, schreib einen Artikel, lass ihn mir zukommen und ich werde ihn auf dieser Seite veröffentlichen und ein paar Sätze zu deiner Person sagen.</div>
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<div>Viel Spaß beim Stöbern und vor allem bei der Umsetzung der Inhalte, wenn du das nächste mal mit deinem Mundwerk arbeitest.</div>
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		<title>Wie große Führungspersönlichkeiten zum Handeln inspirieren.</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 07:25:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Haensch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation & Motivation]]></category>
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		<description><![CDATA[Simon Sinek hat ein einfaches, aber kraftvolles Modell für inspirierende Führungspersönlichkeiten, das mit einem goldenen Kreis und der Frage &#8220;Warum?&#8221; startet. Seine Beispiele beinhalten Apple, Martin Luther King, die Brüder Wright &#8212; und als Gegenbeispiel Tivo, die (bis zu einem kürzlichen Erfolg vor Gericht, welcher den Aktienpreis verdreifachte) scheinbar Probleme hatten. Es lohnt sich bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Simon Sinek hat ein einfaches, aber kraftvolles Modell für inspirierende Führungspersönlichkeiten, das mit einem goldenen Kreis und der Frage &#8220;Warum?&#8221; startet. Seine Beispiele beinhalten Apple, Martin Luther King, die Brüder Wright &#8212; und als Gegenbeispiel Tivo, die (bis zu einem kürzlichen Erfolg vor Gericht, welcher den Aktienpreis verdreifachte) scheinbar Probleme hatten. Es lohnt sich bei dieser schon etwas älteren Rede von September 2009 genau hinzuhören. Ich konnte jede Menge lernen und um das Thema &#8220;Vision Sharing&#8221; &#8211; Wie kommuniziere ich eine Vision als Leiter und gewinne Menschen für diese Vision zu leben?</p>
<p><object width="526" height="374"><param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talk/stream/2009X/Blank/SimonSinek_2009X-320k.mp4&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/SimonSinek-2009X.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=512&amp;vh=288&amp;ap=0&amp;ti=848&amp;lang=ger&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=simon_sinek_how_great_leaders_inspire_action;year=2009;theme=not_business_as_usual;theme=unconventional_explanations;event=TEDxPuget+Sound+;tag=Business;tag=bullseye;tag=entrepreneur;tag=leadership;tag=sales;tag=selling;tag=success;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="526" height="374" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talk/stream/2009X/Blank/SimonSinek_2009X-320k.mp4&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/SimonSinek-2009X.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=512&amp;vh=288&amp;ap=0&amp;ti=848&amp;lang=ger&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=simon_sinek_how_great_leaders_inspire_action;year=2009;theme=not_business_as_usual;theme=unconventional_explanations;event=TEDxPuget+Sound+;tag=Business;tag=bullseye;tag=entrepreneur;tag=leadership;tag=sales;tag=selling;tag=success;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" pluginspace="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></object></p>
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		<item>
		<title>Erfolg = 1% Inspiration + 99% Transpiration</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 09:35:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Haensch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Disney, das ist ein Name, den wohl jeder von uns kennt. Der Konzern gehört zu den Riese der modernen Unterhaltungsindustrie. Die Figuren, Filme und Attraktionen, die unter dem Disney-Label laufen, sind aus unserer Alltagswelt kaum noch weg zu denken. Der Werdegang des House of Mous ist quasi eine amerikanische Legende. Der bescheidene Beginn dieser Legende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stefanhaensch.de/wp-content/uploads/photo_11148_20100104.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-411" title="photo_11148_20100104" src="http://www.stefanhaensch.de/wp-content/uploads/photo_11148_20100104-300x300.jpg" alt="" width="274" height="274" /></a><em>Disney</em>, das ist ein Name, den wohl jeder von uns kennt. Der Konzern gehört zu den Riese der modernen Unterhaltungsindustrie.</p>
<p>Die Figuren, Filme und Attraktionen, die unter dem <em>Disney</em>-Label laufen, sind aus unserer Alltagswelt kaum noch weg zu denken. Der Werdegang des <em>House of Mous</em> ist quasi eine amerikanische Legende.</p>
<p>Der bescheidene Beginn dieser Legende gerät allerdings schnell in Vergessenheit. Am Anfang stand nichts weiter, als der irrationaleTraum eines kreativen jungen Mannes.</p>
<p><span id="more-405"></span></p>
<h3>Der Anfang einer Erfolgsgeschichte</h3>
<p>Als Walt Disney nach vielen Jahren in Armut mit seinen Zeichentrickfilmen erste echte Erfolge feierte, hätte er die Chance auf ein sorgenfreies Leben gehabt. Stattdessen entschloss er sich, einen Traum zu leben: Er hatte den verrückten Plan, einen gigantischen Freizeitpark für Familien zu bauen.</p>
<p>Die geplanten Kosten für dieses Projekt überstiegen jedoch nicht nur sein Kapitel, sondern jedes bisher dagewesene Ausmaß. Sogar Walts Bruder, der bis dahin sein Partner gewesen war, erklärte ihn für verrückt, ließ sich ausbezahlen und und verließ die Firma. Walt Disney ging derweil von einer Bank zur anderen, um dort für sein Projekt um einen Kredit zu bitten. Er bekam jedes Mal eine Absage.</p>
<p>Über <em>300 Mal</em> erklärte man ihn mehr oder minder höflich für übergeschnappt. <em>300 Mal</em> musste er sich sagen lassen, dass keine Bank der Welt für dieses Projekt einen Kredit bewilligen würde . Die dreihundertzweite Bank gab ihm schließlich den Kredit für den Bau seines Parks; &#8212; das erste <em>Disneyland</em> in Anaheim, Kalifornien.</p>
<p>Bei der wievielten Bank hättest <em>Du</em> aufgegeben?</p>
<p>Der normale Mensch wohl bei der dritten und vierten. Ein ganz Wagemutiger vielleicht nach der zehnten oder zwölften. Aber wer von uns hätte allen Ernstes bei hundert Banken angefragt, geschweige denn bei über dreihundert? Walt Disney tat es. Er war unglaublich beharrlich, wenn es um die Erreichung seiner Ziele ging; &#8212; nicht zuletzt deshalb ist er auch zu einem der ganz Großen des letzten Jahrhunderts geworden.</p>
<h3>2 Fehler auf dem Weg zum Erfolg</h3>
<p>Ich weiß nicht, wie Dein Traum aussieht und was Dein Ziel ist. Ich weiß aber, dass Du auf dem Weg dahin nur zwei echte Fehler machen kannst:</p>
<ol>
<li>Du fängst gar nicht erst an.</li>
<li>Du gibst zu früh auf.</li>
</ol>
<p>Je höher der Stern hängt, nachdem du greifst, umso länger wird es dauern, bis Du ihn in den Händen hältst. Angesichts der Entfernung wirst Du manchmal das Gefühl haben, Dich nur um Zentimeter vorwärts zu bewegen. Aber daran führt kein Weg vorbei.</p>
<p>Wenn es darum geht, ein Ziel zu erreichen, brauchst Du neben der richtigen Strategie vor allem Geduld, Ausdauer und ein hohes Maß an Frustrationstoleranz.</p>
<p>Paulus, der von dem großen Ziel inspiriert war, von Jerusalem ausgehend über Asien bis nach Europa Gemeinden zu gründen, stieß des Öfteren auf massiven Widerstand. Ich glaube, dass er so manchmal bei einigen der von ihm beschriebenen Situationen ins Schwitzen kam:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich habe härter für Christus gearbeitet. Ich bin öfter im Gefängnis gewesen, öfter geschlagen worden. Häufig war ich in Todesgefahr. Fünfmal habe ich von den Juden die neununddreißig Schläge bekommen. Dreimal wurde ich von den Römern mit Stöcken geprügelt, einmal wurde ich gesteinigt. Ich habe drei Schiffbrüche erlebt; das eine Mal trieb ich eine Nacht und einen Tag auf dem Meer. Auf meinen vielen Reisen haben mich Hochwasser und Räuber bedroht. Juden und Nichtjuden haben mir nachgestellt. Es gab Gefahren in Städten und in Einöden, Gefahren auf hoher See und Gefahren bei falschen Brüdern. Ich hatte Mühe und Not und oftmals schlaflose Nächte. Ich war hungrig und durstig, oft hatte ich tagelang nichts zu essen. Ich fror und hatte nichts Warmes anzuziehen. Ich könnte noch vieles aufzählen; aber ich will nur noch eins nennen: die Sorge um alle Gemeinden, die mir täglich zu schaffen macht.&#8221;<br />
- 2. Korinther, 11:24-28</p></blockquote>
<p>Paulus litt auf dem Weg ans Ziel. Aber er wusste, was er wollte, und er war nicht bereit, aufzugeben. Wie sieht es mit Dir aus?</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gönne dich dir selbst</title>
		<link>http://www.stefanhaensch.de/?p=1620</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 08:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Haensch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstführung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor gut einem Jahr spielte mir ein Freund folgenden Artikel zu. Es ist ein Brief den Bernhard von Clairvaux ca. 1140 an seinen früheren Mönch Papst Eugen III. schickte. Es hätte damals keinen günstigeren Moment für mich geben können diesen Brief zu lesen und ernst zu nehmen. Ich war gerade dabei meinen freien Tag zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stefanhaensch.de/wp-content/uploads/photo_19457_20100803.jpg"><img class="size-medium wp-image-1624 alignleft" title="photo_19457_20100803" src="http://www.stefanhaensch.de/wp-content/uploads/photo_19457_20100803-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Vor gut einem Jahr spielte mir ein Freund folgenden Artikel zu. Es ist ein Brief den Bernhard von Clairvaux ca. 1140 an seinen früheren Mönch Papst Eugen III. schickte. Es hätte damals keinen günstigeren Moment für mich geben können diesen Brief zu lesen und ernst zu nehmen. Ich war gerade dabei meinen freien Tag zu verplanen &#8211; mit längst überfälligen Gesprächen von denen ich glaubte, dass sie meinem Nächsten gut tun würden. Heute, ein Jahr später lese ich in meinem eigenen Blog diesen Brief noch einmal, reflektiere dabei die Zwischenzeit und stelle fest, dass es an manchen Stellen gut gelungen ist, Zeiten der persönlichen Regeneration einzuplanen, und das ganz ohne schlechtes Gewissen, man sei nicht effektiv. Gönn dir die Zeit diesen Brief einmal so zu lesen, als sei er  ganz persönlich an dich adressiert.</p>
<h3 style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><strong>Gönne dich dir selbst. </strong></span></h3>
<p>„Wo soll ich anfangen? Am besten bei deinen zahlreichen Beschäftigungen, denn ihretwegen habe ich am meisten Mitleid mit dir. Ich fürchte, dass du, eingekeilt in deine zahlreichen Beschäftigungen, keinen Ausweg mehr siehst und deshalb deine Stirn verhärtest; dass du dich nach und nach des Gespürs für einen durchaus richtigen und heilsamen Schmerz entledigst. Es ist viel klüger, du entziehst dich von Zeit zu Zeit deinen Beschäftigungen, als dass sie dich ziehen und dich nach und nach an einen Punkt führen, an dem du nicht landen willst. Du fragst, an welchen Punkt?<br />
An den Punkt, wo das Herz hart wird.</p>
<p><strong>Frage nicht weiter, was damit gemeint sei; wenn du jetzt nicht erschrickst, ist dein Herz schon so weit.</strong><span id="more-1620"></span><br />
Das harte Herz ist allein; es ist sich selbst nicht zuwider, weil es sich selbst nicht spürt. Was fragst du mich? Keiner mit hartem Herzen hat jemals das Heil erlangt, es sei denn, Gott habe sich seiner erbarmt und ihm, wie der Prophet sagt, sein Herz aus Stein weggenommen und ihm ein Herz aus Fleisch gegeben (Es. 36,26).<br />
Wenn du dein ganzes Leben und Erleben völlig ins Tätigsein verlegst und keinen Raum mehr für die Besinnung vorsiehst, soll ich dich da loben? Darin lob ich dich nicht. Ich glaube, niemand wird dich loben, der das Wort Salomons kennt:</p>
<p><em>“Wer seine Tätigkeit einschränkt, erlangt Weisheit“ (Sir 38,25)</em>.<br />
Und bestimmt ist es der Tätigkeit selbst nicht förderlich, wenn ihr nicht die Besinnung vorausgeht.<br />
Wenn du ganz und gar für alle da sein willst, nach dem Beispiel dessen, der allen alles geworden ist (1. Kor.9,22) lob ich deine Menschlichkeit – aber nur, wenn sie voll und echt ist. Wie kannst du aber voll und echt Mensch sein, wenn du dich selbst verloren hast? Auch du bist ein Mensch. Damit deine Menschlichkeit allumfassend und vollkommen sein kann, musst du also nicht nur für alle anderen, sondern auch für dich selbst ein aufmerksames Herz haben. Denn was würde es dir sonst nützen, wenn du – nach dem Wort des Herrn (Mt. 16,26) – alle gewinnen, aber als einzigen dich selbst verlieren würdest? <strong> </strong></p>
<p><strong>Wenn also alle Menschen ein Recht auf dich haben, dann auch du selbst Mensch, der ein Recht auf sich selbst hat.</strong> Warum solltest einzig du selbst nichts von dir haben? Wie lange bist du noch ein Geist, der auszieht und nie wieder heimkehrt (Ps. 78,39)? Wie lange schenkst du allen anderen deine Aufmerksamkeit, nur nicht dir selber?<br />
Ja, wer mit sich selbst schlecht umgeht, wem kann der gut sein? Denk also daran: Gönne dich dir selbst. Ich sage nicht: tu das immer, ich sage nicht: tu das oft, aber ich sage: tu es immer wieder einmal.<br />
Sei wie für alle anderen auch für dich selbst da, oder jedenfalls sei es nach allen anderen.“</p>
<p><a href="http://www.freedigitalphotos.net/images/view_photog.php?photogid=1408">Image: Boaz Yiftach / FreeDigitalPhotos.net</a></p>
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		<title>Feedback verletzt oder verändert</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 07:42:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Haensch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe schon öfter Artikel zum Thema Feedback verfasst, saß aber neulich selbst in einer Schulung zu diesem Thema. Johanna Teubert, die Leiterin unseres Musikbereiches motivierte unsere Leiter indem sie mehr die Hintergründe als die Techniken von gesundem Feedback schilderte. Ich glaube, dass ihre Aussagen deshalb solche Kraft hatten, da es wohl kaum etwas herausfordernderes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stefanhaensch.de/wp-content/uploads/40244bmbdzp8cq9.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2551" title="40244bmbdzp8cq9" src="http://www.stefanhaensch.de/wp-content/uploads/40244bmbdzp8cq9-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Ich habe schon öfter Artikel zum Thema Feedback verfasst, saß aber neulich selbst in einer Schulung zu diesem Thema. Johanna Teubert, die Leiterin unseres Musikbereiches motivierte unsere Leiter indem sie mehr die Hintergründe als die Techniken von gesundem Feedback schilderte. Ich glaube, dass ihre Aussagen deshalb solche Kraft hatten, da es wohl kaum etwas herausfordernderes gibt als Musiker bzw. Künstler zu feedbacken. Jemand, der auf einer Bühne steht, singt, schauspielert oder predigt offenbart soviel von seiner Persönlichkeit und ist in dem Moment, wenn er die Bühne verlässt enorm verletzlich. Deshalb gilt es, sich in diesem Moment bewusst zu werden wozu Feedback gedacht ist und wie wir es sinnvoll einsetzen können.</p>
<p>Hier ein erster Einblick in ihre Gedanken:</p>
<p>Ich glaube, dass Feedback ein wesentlicher Schlüssel zu motivierter Mitarbeit ist. Es zeigt deinen Leuten, dass du noch mehr in ihnen siehst. Es zeigt ihnen, dass du an sie glaubst und davon überzeugt bist, dass sie es noch besser machen können!</p>
<p>Nicht zu feedbacken bedeutet und signalisiert, dass es dir egal, oder den Aufwand nicht wert ist. Sich dagegen die Zeit dafür zu nehmen jemanden ehrlich zu feedbacken ist etwas Wertschätzendes.</p>
<p>Gib dich nicht mit dem Status quo deiner Mitarbeiter zufrieden, sondern du kannst mit ihnen gemeinsam nach mehr streben. Nimm dir Zeit, bete für deine Leute, sieh sie durch Gottes Augen, entdecke was noch in ihnen steckt…und dann feedbacke ihnen ihr Verhalten und male ihnen vor Augen was du noch in ihnen siehst. Begleite deine Leute in dem Prozess mehr der Mensch zu werden, den Gott in ihnen sieht und reflektiere sie von außen. Du kannst durch dein Feedback bei ihnen zum Vorschein bringen, was bisher noch nicht da gewesen ist. Du kannst deine Leute durch Feedback zu Höchstleistung motivieren.</p>
<p>Johann Wolfgang von Goethe hat mal gesagt:</p>
<blockquote><p>„Nimmst du jemanden, wie er ist wird er bleiben wie er ist. Aber gehst du mit ihm um, als wäre er, was er sein könnte, wird er zu dem werden, was er sein könnte.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nichts anderes hat Jesus gemacht. Im Lukasevangelium z.B. wird von einer Begebenheit berichtet, in der Jesus seine Jünger feedbacked. Jesus hatte sie ausgesandt in die umliegenden Städte, um in seinem Namen Wunder zu wirken und von Gott zu erzählen. Und als sie zurückkehren sind sie völlig begeistert davon, dass sie sogar die Macht hatten Dämonen auszutreiben. Jesus sagt ihnen aber (Lukas 10,20 NGÜ):</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>„Doch nicht darüber sollt ihr euch freuen, dass euch die Geister gehorchen. Freut euch vielmehr, dass eure Namen im Himmel aufgeschrieben sind.“</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jesus feedbacked sie, korrigiert ihren Fokus und begleitet sie darin mehr so zu werden, wie Gott sich das vorgestellt hat. Jesus lässt sich nicht von ihrem TUN beeindrucken sondern fokussiert sein Feedback auf ihr SEIN.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Genauso sollten auch wir es machen. Lasst uns unsere Mitarbeiter durch Feedback herausfordern und fördern. Es ist Teil <strong>unserer Verantwortung</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Paulus &#8211; hat es genauso gemacht. Das Neue Testament ist voll von Briefen in denen er verschiedene Gemeinden feedbacked &#8211; sie ermutigt, wenn sie etwas richtig machen und sie ermahnt, wenn sie etwas an ihrem Verhalten ändern sollen.</p>
<p>Und damit geht er sogar einen Schritt über die <strong>Persönlichkeitsentwicklung eines Einzelnen</strong> durch Feedback hinaus. Er hat, wenn er einen Brief geschrieben hat, meistens die ganze Gemeinde im Blick gehabt – Paulus setzt auf die <strong>Teamentwicklung</strong> durch Feedback!</p>
<p>Nehmen wir z.B. den 1. Korintherbrief.</p>
<p>Leute aus der Gemeinde in Korinth, oder auch seine Mitarbeiter Timotheus und Titus, haben sich an Paulus gewandt, weil in der Gemeinde offensichtlich ganz schön viel aus dem Ruder gelaufen ist. Und Paulus reagiert auf diese Nachrichten, indem er den 1. Korintherbrief verfasst. Darin setzt er sich nach und nach mit den einzelnen Problemen auseinander, hat dabei aber auch immer die Entwicklung der ganzen Gemeinde im Blick.</p>
<p>In 1. Kor 11, 17-34 z.B. geht es darum, dass einige Leute das Abendmahl eher als Festmahl angesehen haben und sich daran satt gegessen haben, auch wenn dann für die anderen am Ende nichts mehr übrig war. Und Paulus stutzt sie ordentlich zurecht, erinnert sie daran, dass das Abendmahl zum Gedenken an Jesus gefeiert werden soll, nicht zum satt essen, und ruft sie dazu auf aufeinander Rücksicht zu nehmen und gemeinsam das Abendmahl zu feiern.</p>
<p>Paulus Feedback bezieht sich hier zwar klar auch das Verhalten einiger Einzelner aus der Gemeinde, aber er hat auch die Entwicklung der ganzen Kirche im Blick! Sein Feedback zielt nicht nur auf die Persönlichkeitsentwicklung eines Einzelnen, sondern auch auf die gesamte Teamentwicklung!</p>
<p>Und ich denke, das sollten auch wir im Blick im haben, wenn wir Leute aus unserem Team feedbacken. Ein Feedback soll den Einzelnen voranbringen und fördern, aber wenn er sein Verhalten ändert, kann und wird das auch das ganze Team prägen! D.h. mit jedem Feedback prägst du sowohl den einzelnen Menschen, als auch sein Umfeld!</p>
<p>Zusammengefasst: Feedback ist…</p>
<ol>
<li>ein Teil unserer Verantwortung füreinander</li>
<li>wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung des Einzelnen</li>
<li>dient der gesamten Teamentwicklung</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.freedigitalphotos.net/images/view_photog.php?photogid=2365">Image: Grant Cochrane / FreeDigitalPhotos.net</a></p>
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		<title>Bloß nicht abnehmen!</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 08:44:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Haensch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Leiter steht man in der Gefahr die Menschen mit denen man eng zusammenarbeitet vor Problemen zu beschützen, ihnen Schwierigkeiten abzunehmen. Ich komme mir manchmal schlecht vor, wenn ich mich in solchen Momenten auf das konzentriere was meine eigentliche Aufgabe als Leiter ist &#8211; nämlich Menschen zu motivieren, sie an ihre Vision zu erinnern, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stefanhaensch.de/wp-content/uploads/5816ystgh21ui1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2539" title="5816ystgh21ui1" src="http://www.stefanhaensch.de/wp-content/uploads/5816ystgh21ui1-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Als Leiter steht man in der Gefahr die Menschen mit denen man eng zusammenarbeitet vor Problemen zu beschützen, ihnen Schwierigkeiten abzunehmen. Ich komme mir manchmal schlecht vor, wenn ich mich in solchen Momenten auf das konzentriere was meine eigentliche Aufgabe als Leiter ist &#8211; nämlich Menschen zu motivieren, sie an ihre Vision zu erinnern, die Hoffnung in ihnen wach zu halten und ihren Glauben zu stärken, sie durch ihre Kämpfe hindurch zu begleiten und nicht ihre Probleme zu lösen.  Ich würde so gern helfen, ich würde ihnen manche Dinge so gern abnehmen &#8211; aber das wäre zu kurz gedacht und würde ihnen langfristig nur schaden. Diese Lektion kann man als Leiter an folgendem Beispiel der Entwicklung eines Schmetterlings gut lernen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bevor sich eine Raupe verpuppt, muss sie sich sehr langsam und voller Mühe von einem Ort zum nächsten bewegen: entweder am Boden, auf einem Blatt oder auf einem Zweig. Doch dann spinnt sie einen Kokon und verkriecht sich für eine Weile. Wenn sie aus diesem Kokon schlüpft, hat sie sich völlig verändert. Sie ist zum Schmetterling geworden, eines der freiesten Geschöpfe Gottes. Er kann mit seinen wunderschönen Flügeln die Lüfte erobern. Doch der Ausbruch aus dem Kokon ist ein Kampf, der aber für die Verwandlung und die Entwicklung des Schmetterlings notwendig ist.</p>
<p>Einmal las ich von einem Mann, der zusah, wie sich ein Schmetterling abmühte, aus seinem Kokon zu schlüpfen. Aus falschem Mitleid wollte der Mann dieser armen Kreatur dabei helfen, öffnete den Kokon und zog den sich entwickelnden Schmetterling heraus. Innerhalb weniger Minuten rollte sich das geschwächte Wesen zusammen und starb.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn wir uns durch bestimmte Dinge nicht hindurch kämpfen müssten, würden wir nie die Stärke und Widerstandskraft entwickeln, die wir brauchen, um in dieser Welt zu überleben. Unsere Gott gegebene Persönlichkeit würde sich nie  zu der vollen Freiheit und Schönheit entfalten können wie es von Anfang an gedacht war.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich müsst jetzt für eine kurze Zeit leiden. Aber Gott hat euch in seiner große Gnade dazu berufen, in Gemeinschaft mit Jesus Christus für immer in seiner Herrlichkeit zu leben. Er wird euch Kraft geben, sodass euer Glaube stark und fest bleibt und ihr nicht zu Fall kommt.&#8221; 1. Petrus 5,10</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.freedigitalphotos.net/images/view_photog.php?photogid=256">Image: Christian Meyn / FreeDigitalPhotos.net</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mal so, mal so.</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 06:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Haensch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Anspruch der oft an Leiter gestellt wird, ist der der Konstanz. Man kennt Sprüche wie: &#8221;Bei einem Leiter sollte man wissen woran man bei ihm ist.&#8221; Du solltest möglichst immer gleich sein, gleich entscheiden, mit jeder Person auf ein und dieselbe Art umgehen. Ich habe bei mir festgestellt, dass ich dass intuitiv noch nie wirklich so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stefanhaensch.de/wp-content/uploads/18864o0748j9ck1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2530" title="18864o0748j9ck1" src="http://www.stefanhaensch.de/wp-content/uploads/18864o0748j9ck1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Ein Anspruch der oft an Leiter gestellt wird, ist der der Konstanz. Man kennt Sprüche wie: &#8221;Bei einem Leiter sollte man wissen woran man bei ihm ist.&#8221; Du solltest möglichst immer gleich sein, gleich entscheiden, mit jeder Person auf ein und dieselbe Art umgehen. Ich habe bei mir festgestellt, dass ich dass intuitiv noch nie wirklich so gemacht habe. Manchmal gab es zwar den Vorwurf: &#8220;Die Menschen mit denen du gut kannst, denen vertraust du mehr an, ihnen gibst du eine Sonderbehandlung.&#8221;</p>
<p>Mir kam dazu das Modell der &#8220;situativen Führung&#8221; in den Sinn.</p>
<p>Ken Blanchard charakterisiert Mitarbeiter, wie sie ihren Weg von der abhängigen zur unabhängigen Erledigung von Aufgaben durchlaufen.</p>
<p>Diese Stufen lassen sich kurz so umreißen.</p>
<h3>1. Der begeisterte Anfänger.</h3>
<p>Er ist hoch motiviert, will gute Leistungen bringen, verfügt aber über wenig Wissen.</p>
<h3>2. Der desillusionierte Fortgeschrittene.</h3>
<p>Er hat bereits seine Erfahrungen gemacht, merkt aber dass seine Aufgabe schwieriger ist als anfangs gedacht.</p>
<h3>3. Der zögernde Mitstreiter.</h3>
<p>Er weiß wie man die Sachen macht, hat aber wenig Zutrauen zu sich selbst.</p>
<h3>4. Der erfahrene Mitarbeiter.</h3>
<p>Er ist voller Selbstvertrauen, motiviert und hat alle nötigen Fähigkeiten die an ihn gestellten Anforderungen zu erledigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jahrelang wurde &#8220;partizipatives&#8221; Management als bester Führungsstil betrachtet. Das bedeutete: Höre deinen Mitarbeitern zu und beziehe sie in die Entscheidungsfindung mit ein. Ein &#8220;autokratischer&#8221; Führungsstil dagegen, nämlich die Kontrolle zu übernehmen und den Mitarbeitern zu sagen, was sie tun sollen, galt als schlecht.</p>
<p>Wenn man von unerfahrenen Teammitgliedern verlangt sich an der Entscheidungsfindung zu beteiligen kann es passieren, dass sie aufgrund ihrer mangelnden Kenntnis Fehlentscheidungen treffen. Manche Mitarbeiter brauchen einen &#8220;dirigierenden&#8221; Führungsstil bis ihr Wissen und ihre Fähigkeiten ausgereift sind. Welcher Führungsstil der beste ist, hängt also immer von der Entwicklungsstufe des entsprechenden Mitarbeiters ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dazu kommt, dass ein und derselbe Mitarbeiter bei unterschiedlichen Aufgaben auf unterschiedlichen Stufen stehen kann. Wenn ich Material für einen Vortrag recherchiere bin ich ein erfahrener, hochmotivierter Mitarbeiter. Ich weiß was zu tun ist und gehe eigeninitiativ an die Arbeit. Dagegen Strategien und Pläne für die Entwicklung einer Organisation zu erarbeiten lässt mich in den Modus &#8220;desillusionierter Fortgeschrittener&#8221; fallen. Ich weiß sehr wohl was zu tun ist, weiß aber auch was für Arbeit damit verbunden ist und was auf mich zukommt.</p>
<p>Daher kann ein bestimmter Mitarbeiter bei verschiedenen Aufgaben unterschiedliche Führungsstile gebrauchen.</p>
<p>Eine vornehmliche Aufgabe von uns Führungskräften besteht darin ein Auge dafür zu entwickeln, wo die Leute in meinem Team stehen und sie entsprechend ihrer Situation zu führen um gemeinsam mit ihnen die jeweils nächste Entwicklungsstufe zu erreichen.</p>
<p>Ein Blatt Papier und ein Stift, die Namen deiner Mitarbeiter und die vier Kategorien können dabei ein riesengroße Hilfe sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.freedigitalphotos.net/images/view_photog.php?photogid=809">Image: Idea go / FreeDigitalPhotos.net</a></p>
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		<title>andersartig = nervig?</title>
		<link>http://www.stefanhaensch.de/?p=2515</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 08:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Haensch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Charakter & Charisma]]></category>
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		<category><![CDATA[Führungsqualitäten]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Unterschiedlichkeit von Menschen kann einen schon mal an die Grenzen seiner &#8220;Nächstenliebe&#8221; bringen. Konflikte zwischen Menschen entstehen oft durch unterschiedliche Prägung und Wahrnehmung ein und derselben Sache. &#160; Dazu drei kleine Beispiele. &#160; Wenn dir ein Japaner in Berliner begegnet kann es sein, dass er dir die Frage stellt: &#8220;Wie ist der Name von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stefanhaensch.de/wp-content/uploads/116580uhvlwglbc.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2518" title="116580uhvlwglbc" src="http://www.stefanhaensch.de/wp-content/uploads/116580uhvlwglbc-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Die Unterschiedlichkeit von Menschen kann einen schon mal an die Grenzen seiner &#8220;Nächstenliebe&#8221; bringen. Konflikte zwischen Menschen entstehen oft durch unterschiedliche Prägung und Wahrnehmung ein und derselben Sache.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dazu drei kleine Beispiele.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn dir ein Japaner in Berliner begegnet kann es sein, dass er dir die Frage stellt: &#8220;Wie ist der Name von dem Häuserblock vor dem wir gerade stehen?&#8221; Als Berliner denkst du: &#8220;Was für eine komische Frage&#8221; und du antwortest: &#8220;Dieser Häuserblock hat keinen Namen. Dieses Haus steht in der Friedrichstraße an der Ecke Unter den Linden.&#8221;  Straßen haben Namen und die Häuserblocks dazwischen sind die leeren, unbenannten Flächen zwischen den Straßen und haben Hausnummern.</p>
<p>Kommt ein Deutscher nach Tokio und erkundigt sich bei einem Japaner: &#8220;Entschuldigen sie bitte, wie heißt diese Straße?&#8221; Möglicherweise antwortet der Japaner verdutzt und sagt: &#8220;Das ist Block 14 und hier gegenüber befindet sich Block 15.&#8221; Häuserblocks haben Namen und die Straßen sind die leeren, unbenannten Flächen zwischen den Häusern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Deutschland funktioniert unser Krankenkassensystem so, dass der Arzt dann bezahlt wird, wenn du seine Leistung in Anspruch nimmst.</p>
<p>Wenn du in China lebst dann zahlst du einen Arzt wenn du gesund bist und stornierst deine Zahlungen, wenn du krank wirst. Denn die Überzeugung chinesischer Ärzte ist es, dass es ihr Job ist dich gesund zu halten. Wenn du krank wirst haben sie einen schlechten Job gemacht.</p>
<p>Deutsche Ärzte werden reich, wenn Menschen krank sind, chinesischen Ärzte dagegen geht es gut, wenn die Bevölkerung gesund bleibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der Musik sind wir es gewohnt, dass wir im Vier &#8211; Viertel Takt immer mit der Eins zu zählen beginnen. Eins, Zwei, Drei, Vier. In der westafrikanischen Musik beendet die Eins gewöhnlich eine musikalische Phrase und die Musiker zählen: Zwei, Drei Vier, Eins. Und man kann westafrikanischen Musikern wohl kaum ihr Rhythmusgefühl absprechen auch wenn wir es gewohnt sind in deutschen Bierzelten auf Eins und Drei zu klatschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn du heute einer Person begegnest, die dir gegenüber kein Verständnis aufbringt überlege einmal, ob sie möglicherweise kulturell anders geprägt sein könnte als du es bist. Möglicherweise wurden sie anders erzogen als du.</p>
<p>Wenn du von einer Sache zu 100% überzeugt bist und diese vehement in aller Öffentlichkeit bereit bist zu vertreten, dann lass einmal den Gedanken zu, dass es Menschen unter deinen Zuhörern gibt, für die genau das Gegenteil der Wahrheit entspricht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.freedigitalphotos.net/images/view_photog.php?photogid=1023">Image: Suvro Datta / FreeDigitalPhotos.net</a></p>
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