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	<title>studioPM</title>
	
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
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		<title>Großstadtgeflüster – Musik zum angewöhnen</title>
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		<comments>http://studio-pm.net/2010/03/grosstadtgefluster-musik-zum-angewohnen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 22:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Elektropop]]></category>
		<category><![CDATA[GSGF]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin! Auch wenn das leider nicht für unseren heimischen Verein gilt, so gibt es dennoch einen Grund, die Bundeshauptstadt wenigstens im Geiste aufzusuchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt auch gute Nachrichten aus Berlin. Die Dreierkombo <a href="http://grossstadtgefluester.de/">Gro&szlig;stadtgefl&uuml;ster</a> verk&ouml;rpert urbanes Lebensgef&uuml;hl wie sonst kaum eine zweite, gleicherma&szlig;en unbekannte Band. Damit das mit der Unbekanntheit nicht so bleibt, machen wir hier ein bisschen Werbung f&uuml;r Elektropop aus der Bundeshauptstadt.</p>
<p>
<span id="more-684"></span><br />
Ich gestehe, auch wenn ich etwas Zeit brauchte, um die anarchischen Sounds von Jen, Raphi und Chriz f&uuml;r mich zu entdecken &#8211; es gibt wohl kaum eine Band, dessen CD derzeit &ouml;fter in meiner Anlage rotiert. Mittlerweile rotiert wohl auch meine Nachbarin.</p>
<p>Gro&szlig;stadtgefl&uuml;ster? Das sind die mit</p>
<blockquote>
<p>
Ich muss gar nichts au&szlig;er schlafen trinken, atmen und ficken<br />
Und so p&uuml;nktlich wie es geht meine Steuer abschicken
 </p>
</blockquote>
<p>Diese Zeilen (&uuml;brigens vom ersten Album &#8220;muss laut sein&#8221;) begleitet eine herrlich urige Unangepasstheit, wie der Rezensent vielleicht sagen w&uuml;rde. Aber hier wird nicht rezensiert, hier wird begeistert. Gro&szlig;stadtgefl&uuml;ster sind Chaos, Liebe, Tanz, Sex. Ein Sex, den Jen in der Stimme tr&auml;gt, der in Ihren Worten vergegenst&auml;ndlicht und im Sound verk&ouml;rpert wird. </p>
<p>Denn es ist nicht nur die direkte, intelligente Lyrik, die an GSGF fasziniert. Der Kuriosit&auml;tseffekt eines Tracks wie &#8220;Du meckerst immer&#8221; hat sich sp&auml;testens beim zweiten Durchh&ouml;ren abgenutzt. Und genau an diesem Moment f&auml;ngt die au&szlig;ergew&ouml;hnlich durchdachte Komposition und das Arrangement an, zu wirken. Gute Musik ist, wenn sie mit jedem abspielen ein St&uuml;ckchen interessanter wird.</p>
<p>Die Haltung und Innovation von Gro&szlig;stadtgefl&uuml;ster zieht sich &uuml;brigens durch das gesamte Auftreten: Von der Musik &uuml;ber den <a href="http://www.myspace.com/grossstadtgefluester">myspace-Auftritt</a> bis hin zum Cover- und Bookleetdesign. Bitte kaufen und dann verstehen, was gemeint ist. Es ist einfach zu sch&ouml;n, um erkl&auml;rt zu werden. Empfehlenswert ist auch der Twitter-Account, der mir regelm&auml;&szlig;ig spa&szlig;ige Moment bereitet.</p>
<p>Das dritte Album, an dem GSGF gerade arbeitet, verspricht vieles, wenn man sich die bisherige Entwicklung anschaut. Zwar begeistert das erste Album nicht weniger als das zweite, aber der Qualit&auml;tsanstieg ist deutlich wahrzunehmen. </p>
<p>Wir k&ouml;nnen GSGF nur w&uuml;nschen, nach wie vor unangepasst durch die Musikwelt zu geistern und nicht allzu bekannt zu werden, da sonst erfahrungsgem&auml;&szlig; die managementseitige Profitorientierung  alle guten Absichten &uuml;berdeckt. Nicht wahr, Chris Martin?</p>
<blockquote>
<p>Der Konjunktiv ist nicht gesund. Punkt.<br />
Machn Punkt ausm Komma, Komma komma aufn Punkt.</p>
</blockquote></p>
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		<item>
		<title>Luxuslärm – Musik zum abgewöhnen</title>
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		<comments>http://studio-pm.net/2010/02/luxuslarm-musik-zum-abgewohnen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 14:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgefallen]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Cinnamon]]></category>
		<category><![CDATA[Leb' Deine Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Luxuslärm]]></category>
		<category><![CDATA[Retortenpop]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Band Luxuslärm beweist in bester Silbermond Manier, dass die deutsche Musiklandschaft überseht ist mit schlechter Popmusik und die Konsumenten scheinbar nicht satt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--<br />
<!  		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--></p>
<p>Da habe ich nach langer Zeit mal wieder das Radio eingeschaltet und es sofort wieder bereut. <br />
Auf Eins Live wurden gerade die aktuellen Albumcharts pr&auml;sentiert.  <br />
Mit dabei <strong>Luxusl&auml;rm</strong>, eine Band, die letztes Jahr den Newcomerpreis bei der Eins Live Krone gewannen, von der ich aber sonst fast nicht kannte &#8211; zurecht! <span id="more-668"></span></p>
<p>Es folgte die aktuelle Single der Band &quot;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=k6E4eUKSwNE"><strong>Leb&#8217; Deine Tr&auml;ume</strong></a>&quot;.  Ein Titel, der schon schlimmes bef&uuml;rchten l&auml;sst, doch falsch, es war noch schlimmer.  Langweiligster <strong>Retortenpop</strong> gezeichnet durch <strong>Standard-Akkordfolgen</strong>, die gut und gerne als Aush&auml;ngeschild eines jeden Popsonggenerators fungieren k&ouml;nnten, gepaart mit Floskeln die einen erschaudern lassen.  <br />
Kostprobe des Refrains gef&auml;lligst?</p>
<blockquote>
<p>
Leb&acute; deine Tr&auml;ume dann geh&ouml;rt dir die Welt!  <br />
Du wei&szlig;t ganz alleine was dir gef&auml;llt! <br />
Du musst kein Sieger sein,  <br />
mach dich nie wieder klein!  Leb&acute; deine Tr&auml;ume!&quot;</p>
</blockquote>
<p>
Ein Song, den auch<strong> Silbermond</strong>, oder <strong>Juli</strong>, oder wie sie auch immer hei&szlig;en, h&auml;tte produzieren k&ouml;nnen und keiner h&auml;tts bemerkt.  <br />
Dass die Band aus der hervorragenden Coverband &quot;Blue Cinnamon&quot; hervorgegangen ist, aus sehr guten Musiker besteht und sicher auch bessere Songs schreiben kann ist wahrlich tragisch.  <br />
Leider aber, so lassen es zumindest die Verkaufszahlen interpretieren, scheint das Konzept <strong>mutlosen, langweiligen Pop</strong> zu produzieren voll aufzugehen.</p>
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		<item>
		<title>Grönemeyer, Daisy und RUHR.2010</title>
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		<comments>http://studio-pm.net/2010/01/gronemeyer-daisy-und-ruhr-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 15:04:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Musik im TV]]></category>
		<category><![CDATA[Daisy]]></category>
		<category><![CDATA[Grönemeyer]]></category>
		<category><![CDATA[RUHR.2010]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://studio-pm.net/?p=657</guid>
		<description><![CDATA[Vorzeigedeutschrocker Herbert kommt aus dem Pott. Bei der Eröffnung des Kulturhauptstadtjahrs, in dem 2010 das Ruhrgebiet seine Kulturmuskel spielen lassen darf, hat er sich zu dem hinreißen lassen, was auch schon zur WM 2006 mehr oder weniger gelang: Hymne quäken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorzeigedeutschrocker Herbert kommt aus dem Pott. Bei der Er&ouml;ffnung des Kulturhauptstadtjahrs, in dem 2010 das Ruhrgebiet seine Kulturmuskel spielen lassen darf, hat er sich zu dem hinrei&szlig;en lassen, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8pbl6KmxpTA&amp;">was auch schon zur WM 2006</a> mehr oder weniger gelang: Hymne qu&auml;ken.</p>
<p><span id="more-657"></span>Der letzte Dichter und Denker, dem man anscheinend jedes Schaffen vor &quot;Bochum&quot; und nach &quot;Mensch&quot; zugunsten eines Reputationsgewinns f&uuml;r RUHR.2010 verziehen hat, war diesmal sogar deutlicher zu verstehen als erwartet. Dennoch wurde der Text zur Sicherheit f&uuml;r das eingeschalte und bunt verkuttete Publikum an gro&szlig;e Leinw&auml;nde projeziert. Wer Herbie wegen vielleicht  doch zu viel Gr&ouml;ni nicht verstand, konnte die Poesie wegen lauter Daisy wenigstens auch nicht lesen.</p>
<p>Gr&ouml;nemeyer steht f&uuml;r viele H&ouml;rer/innen vermutlich weniger wegen seiner musikalischen Bedeutung als vielmehr aufgrund seiner au&szlig;ergew&ouml;hnglichen Songlyrik und Gesangsart im Zentrum. Das ist eigentlich ein nicht ganz gerechtes Verh&auml;ltnis, denn der Bochumer beeindruckt &#8211; jedenfalls einschlie&szlig;lich bis zum Album &quot;Mensch&quot; &#8211; in <a href="http://www.youtube.com/watch?v=GSg6Sn2MeAw">beiderlei</a> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=FJt5msBsvCU&amp;">Hinsicht</a>.</p>
<p>Gr&ouml;nemeyer verstand es textlich stets ziemlich gut, fiese Gefahren wie Klischeeriffs und Kitschsandb&auml;nke zu umschiffen. Bei &quot;12&quot; holte er das hingegen alles nach. Vor&uuml;bergehend, wenn &quot;Komm zur Ruhr&quot; eine aktuelle Komposition ist (man wei&szlig; ja nie). Mit der vielleicht schmeichelhaftesten Zeile schwingt wieder Gr&ouml;nedichtung mit, wie sie sein sollte:</p>
<blockquote>
<p>Dass der Rhein sich neu genie&szlig;t, liegt an diesem Gl&uuml;cksgebiet.</p>
</blockquote>
<p>  <object height="340" width="100%"><param value="http://www.youtube.com/v/Y4DdNC0iufo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" name="movie" /><param value="true" name="allowFullScreen" /><param value="always" name="allowscriptaccess" /><embed height="340" width="100%" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/Y4DdNC0iufo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"></embed></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schon ein Gl&uuml;cksfall, dass der Bruder des Dr. Dietrich Gr&ouml;nemeyers nicht nur neurotischer Nummer-Einsler sondern zuf&auml;llig auch Bochumer ist. Wen man wohl genommen h&auml;tte, wenn Gr&ouml;nemeyer nicht von der Ruhr w&auml;re&#8230; Und:&nbsp;w&uuml;rde er kommen?</p>
<p>Habe ich eigentlich schon erw&auml;hnt, dass &quot;Mensch&quot; eine wirklich gute Musikempfehlung ist?</p>
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		<item>
		<title>Video des Monats: Arctic Monkeys – Cornerstone</title>
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		<comments>http://studio-pm.net/2009/12/video-des-monats-arctic-monkeys-%e2%80%93-cornerstone/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 07:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik im TV]]></category>
		<category><![CDATA[Arctic Monkeys]]></category>
		<category><![CDATA[Cornerstone]]></category>
		<category><![CDATA[Video des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[YouTube und Co halten das gute alte Musikvideo über Wasser und bieten auch Low-Budget-Produktionen unbekannter Interpreten eine Bühne. Nicht gewohnt, dafür aber umso schöner und unterhaltsamer, ist man solch kostsparende Videos von Bands großen Kalibers wie den Arctic Monkeys.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die glorreichen Zeiten des Musikfernsehen sind l&auml;ngst vorbei.<br />
Die Anzahl der Sender ist drastisch zur&uuml;ckgegangen, damit einher logischerweise auch die Vielfalt. Was bleibt ist pure Langeweile, wenig Musik, viele Klingelt&ouml;ne und Werbung.<span id="more-641"></span><br />
Ein Mitverantwortlicher dieses Zustandes, das Internet, schafft aber gleichzeitig ungeahnte M&ouml;glichkeiten f&uuml;r alle Musikvideo-Anh&auml;nger. Jeder kann, egal wie professionell produziert oder wie hoch auch das Budget ist, ein Video der Welt pr&auml;sentieren. Danke YouTube!<br />
So weit, so klar!<br />
Eine Band wie die Arctic Monkeys allerdings brauchen sich keine Sorgen um niedrige Video-Budgets ihrer Plattenfirma zu machen, das haben sie in der Vergangenheit oft bewiesen.<br />
Dennoch d&uuml;rfte das Video zur aktuellen Single Cornerstone dem Ausdruck Low Budget nicht gerecht werden. Es ist noch billiger!<br />
Aus diesem Grund und aus dem daraus entstehenden Charme und Witz des Videos hat es Conerstone absolut verdient, unser Video des Monats zu sein.<br />
Viel Spa&szlig;!</p>
<p><object height="340" width="100%"><param value="http://www.youtube.com/v/LIQz6zZi7R0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" name="movie" /><param value="true" name="allowFullScreen" /><param value="always" name="allowscriptaccess" /><embed height="340" width="100%" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/LIQz6zZi7R0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"></embed></object></p>
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		<item>
		<title>Filmmusik in Serie(n)</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/studioPM/~3/LAK3Y3YarUA/</link>
		<comments>http://studio-pm.net/2009/11/filmmusik-in-serien/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 20:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carolin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Musik im TV]]></category>
		<category><![CDATA[Filmmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Soundtracks]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://studio-pm.net/?p=634</guid>
		<description><![CDATA[Wenn Filme oder Serien nachhaltig im Gedächtnis bleiben, liegt das nicht nur an großen Stories oder eindrucksvollen Bildern. Wer bei "Bittersweet Symphony" an ein intrigantes Geschwisterpaar denken muss, kennt diesen Effekt. <strong>Carolin Neumann</strong> über Soundtracks in Film und TV.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den USA gibt es seit einigen Wochen eine neue Serie, &quot;The Vampire Diaries&quot; hei&szlig;t sie, basiert auf einer Buchreihe und ist eine gelungene Mischung aus Vampirdrama und Teenie-Kitsch &ndash; wenn man&rsquo;s denn mag. Was jedoch vollkommen misslungen ist, sind die Songs, allesamt sehr Charts-affin und so mainstreamig wie der schn&ouml;de Kleidungsstil der Hauptfiguren.<span id="more-634"></span> In rund zehn Folgen hat es bislang vielleicht ein St&uuml;ck gegeben, das sich in eine Szene f&uuml;gte und zur Stimmung sowohl bei Charakteren als auch Zuschauern passte. In den meisten F&auml;llen erinnert der Soundtrack jedoch eher an penetrante Radiobedudelung, wie man sie aus RTL -Soaps oder Klamottenl&auml;den wie New Yorker kennt; kein Song, der h&auml;ngen bleibt; kein K&uuml;nstler, auf den man durch diese Serie aufmerksam wird; Kauf-mich-Musik statt durchdachter musikalischer Untermalung.</p>
<p>Wie wichtig diese aber ist, zeigen Serien wie die in Deutschland kaum bekannten &quot;Veronica Mars&quot;, &quot;<a href="http://www.serienjunkies.de/news/chuck-bester-21957.html">Chuck</a>&quot; oder &quot;Friday Night Lights&quot;. Besonders letztere gl&auml;nzt durch St&uuml;cke, die hervorragend auf Setting und Stimmung der Sendung abgestimmt sind, <a href="//www.youtube.com/watch?v=pug2R4iswz0&PHPSESSID=711543cb49909c95ba78db5c5f2d9e93">das instrumentale &quot;Your Hand In Mine&quot; von Explosions in the Sky</a> etwa, Titelsong besagter Serie, sowie gelungene Crossovers zwischen Rock, Country und Pop, die den rauen texanischen Flair der Serie einfangen. Genauso gut: der Soundtrack zur ausgefallenen Krimisoap &quot;Veronica Mars&quot;, deren eing&auml;ngige Popsong &quot;<a href="//www.youtube.com/watch?v=plDNCnCik6c&PHPSESSID=711543cb49909c95ba78db5c5f2d9e93">I Hear The Bells</a>&quot; von Mike Doughty (der sicher nicht zuf&auml;llig auf Dave Matthews&#8217; Label ver&ouml;ffentlicht) oder &quot;<a href="//www.youtube.com/watch?v=_z2XTkAoKlg&PHPSESSID=711543cb49909c95ba78db5c5f2d9e93">I Know I Know I Know</a>&quot; der gro&szlig;artigen Tegan &amp; Sara f&uuml;r Zuschauer untrennbar mit der Serie verbunden sind &ndash; wenn diese Verbindung gelingt, ist auch der eigentlich unh&ouml;rbarste Soundtrack rund.</p>
<p>Noch wichtiger, weil weniger schnell verg&auml;nglich sind die Soundtracks zu Filmen. Einer der am besten musikalisch begleiteten der vergangenen Jahre: &quot;Garden State&quot; aus der Feder des Schauspielers Zach Braff (&quot;Scrubs&quot;), der auch f&uuml;r die Compilation verantwortlich zeichnet, Indie-Klassiker von Coldplay bis The Shins inklusive. Roger Cumbles &quot;Eiskalte Engel&quot; hat einen Soundtrack, der &ndash; best&uuml;ckt unter anderem mit kultigen Songs wie &quot;Coffee and TV&quot; von Blur oder &quot;Bittersweet Symphony&quot; von The Verve &ndash; wohl zu den bestverkauften Soundtracks der Neunziger geh&ouml;ren d&uuml;rfte (wobei das ein pers&ouml;nlicher Eindruck und ohne jeglichen Beweis ist), zumindest aber in jedes gut sortierte CD-Regal.</p>
<p>In Sachen gelungener musikalischer Ausstattung ist vor allem auf Alexandra Patsavas Verlass. Sie hat in den letzten Jahren unter anderem f&uuml;r die Erfolgsserie &quot;Grey&rsquo;s Anatomy&quot; sowie das oben bereits genannte &quot;Chuck&quot; die Musik verantwortet und mit den Soundtracks der Filme &quot;Twilight&quot; und &quot;<a href="//www.serienjunkies.de/news/musikjunkies-der-24027.html?PHPSESSID=711543cb49909c95ba78db5c5f2d9e93">New Moon</a>&quot; zwei absolut stimmige Gesamtwerke geschaffen.</p>
<p>Ganz abgesehen von jedermanns eigener Meinung zu Kitschtiraden wie den &quot;Twilight&quot;-B&uuml;chern und &ndash;Filmen, ist es doch eben das, was einen guten Soundtrack ausmacht: Er passt perfekt zum Gesehenen, versetzt den H&ouml;rer augenblicklich zur&uuml;ck in bestimmte Momente, w&auml;rmt Emotionen auf, weckt Erwartungen &ndash; und ist immer dann am Besten, wenn er auch unabh&auml;ngig von Film oder Serie ein H&ouml;rgenuss f&uuml;r jeden ist. Wenn sich ein rundes Ganzes ergibt, dann finden selbst Ausrei&szlig;er unter den Songs Anklang. Mit einer Ausnahme vielleicht: Carla Bruni muss man nun wirklich nicht singen h&ouml;ren. Nie. Und erst recht nicht auf einer sonst so perfekten Mischung wie dem The-Smiths-lastigen Soundtrack zu &quot;(500) Days of Summer&quot;.</p>
<p>Einen musikalischen Adventskalender mit den erinnerungsw&uuml;rdigsten Songs der j&uuml;ngeren Film- und Fernsehgeschichte gibt es ab dem 1. Dezember auf <a href="//carolin-neumann.de?PHPSESSID=711543cb49909c95ba78db5c5f2d9e93">carolin-neumann.de</a>.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/studioPM/~4/LAK3Y3YarUA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>November Reign: Google, Urheberrecht, mySpace</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/studioPM/~3/PrEOajG2ow4/</link>
		<comments>http://studio-pm.net/2009/11/november-reign-google-urheberrecht-myspace/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 09:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgefallen]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsatzdiskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Linkarrangement]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[mySpace]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Google sucht Musik, das Copyright benötigt dringend eine Revision und mySpace sieht immer noch so aus wie vorgestern: Eine Zusammenstellung mit Regelmäßigkeitspotential.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da uns unsere derzeitigen Studioarbeiten ordentlich in Atem halten, bleibt wenig Zeit f&uuml;r ausschweifende Essays und tiefgr&uuml;ndige Analysen. Hier deshalb eine kommentierte Zusammenstellung einiger Artikel, die in den letzten Wochen interessante Themen anklingen lie&szlig;en.<span id="more-627"></span></p>
<h4>Google sucht jetzt auch Musik</h4>
<p>In den USA sind entsprechende Dienste bei Google angelaufen, die die Suche nach einem Musiktitel automatisch auf verschiedene Partnershops ausdeht. Die Suchergebnisse werden dann &#8211; &auml;hnlich wie bei Gogle Maps &#8211; zusammengefasst als oberster Eintrag dargestellt. <a href="http://www.delamar.de/musikbusiness/musikbusiness-warum-die-google-musiksuche-schlecht-fuer-deine-band-ist-5860/">Carlos von Delamar</a> allerdings sieht darin eine Gefahr f&uuml;r etabliertere K&uuml;nstler, denn schlie&szlig;lich w&uuml;rde das von den eigentlich w&uuml;nschenswerten Suchergebnissen ablenken und zu weniger Besucher auf der eigenen Website f&uuml;hren.</p>
<p>In Anbetracht der Tatsache, dass auch die meisten Bandseiten jetzt schon weniger relevante Informationen enthalten als die entsprechende Amazonproduktseite (oder auch mySpace) , halte ich dagegen und sage:&nbsp;macht erst einmal bessere Websites.</p>
<h4>Urheberrecht gegen die Kultur</h4>
<p>Ganz sauber wird der Begriff &quot;Copyright&quot; durch das hier gebr&auml;uchliche Urheberrecht eigentlich nicht &uuml;bersetzt. Wer von Copyright redet, meint in den meisten F&auml;llen n&auml;mlich nicht die unver&auml;u&szlig;erliche Urheberschaft, sondern das Recht, etwas mit dem Material anzustellen, also das Verwertungs- bzw. Leistungsschutzrecht.</p>
<p><a href="http://www.miraverse.com/">Michael Tiemann</a> vom Music Think Tank stellt <a href="http://www.musicthinktank.com/blog/copyright-v-culture.html">die Auffassung dieses Copyrights zweier verschiedenen Medien</a> gegen&uuml;ber, die verst&ouml;render nicht sein k&ouml;nnte:&nbsp;W&auml;hrend jedes literarische Zitat unter der Berufung auf &quot;Fair Use&quot; in neue Zusammenh&auml;nge gebracht werden darf, gilt das absolut nicht f&uuml;r musikalische Zitate. Die Musikindustrie hat darauf ein Auge &#8211; und einen juristischen Hebel, dessen L&auml;nge ihresgleichen sucht.</p>
<p>Diese Entwicklung des Systems zugunsten von privaten Interessen (Musikindustrie)&nbsp;und zu Ungunsten des &ouml;ffentlichen Interesses (Kultur) steht im paradoxen Verh&auml;ltnis zur Entwicklung der Musikproduzierenden. Tieman zitiert daf&uuml;r <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Glenn_gould">Glenn Gould</a> der schon in den 60ern feststellte, dass fertig produzierte Musik auf Tontr&auml;gern nicht das eigentliche musikalische Erlebnis darstellen, sondern erst beim H&ouml;rer im Kontext Bedeutung erfahren und zum eigentlichen Werk werden. H&ouml;rer entwickelten sich vom passiv-analytischen hin zum assoziativ-teilnehmenden Typ &#8211; das Publikum wird zum K&uuml;nstler und sein Leben zur Kunst. Dass die Musikindustrie hierbei die Kontrolle verliert und jede Gelegenheit nutzt, den Strick enger zu ziehen, liegt dabei auf der Hand.<br />
Ein nicht ganz einfacher, aber hochspannender <a href="http://www.musicthinktank.com/blog/copyright-v-culture.html">Artikel</a> beim Music Think Tank.</p>
<h4>mySpace:&nbsp;Jede verdammte Band dieses Planeten</h4>
<p>Die vielleicht wahrste Aussage und k&uuml;hnste Aufforderung des letzten Montas kommt mal wieder vom Music Think Tank. <a href="http://www.musicthinktank.com/blog/happy-quit-myspace-day.html">Andrew Dubber h&auml;lt mySpace den Spiegel vor </a>und verweist gleichzeitig darauf, dass keine Network-Plattform der Welt so viele Bands vereint wie mySpace. Wie man sich damit immer noch auf dem technischen und gestalterischen Stand von 1995 befinden k&ouml;nnte, bleibt ein R&auml;tsel. Ein Jahr gibt Andrew den Verantwortlichen &#8211; sollte sich bis dahin nichts ge&auml;ndert haben, sollen wir alle unsere mySpace-Accounts nach Walhalla schicken. Hoffen wir, dass das international gen&uuml;gend Druck aus&uuml;bt, um die Dinge zum Guten zu bewegen.</p>
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		<title>Was Sido mit Musik zu tun hat</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 08:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Hörempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Beatsteaks]]></category>
		<category><![CDATA[Hey Du]]></category>
		<category><![CDATA[Linie 1]]></category>
		<category><![CDATA[Sido]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal ein Theater in Berlin, das mit einem Musical die Zerrissenheit einer Nation beschrieb. 23 Jahre später gangstert ein Rapper ohne Maske einen Song daraus und wird von der Nation zerrissen. Naja, wenn nicht, dann wenigstens hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leicht geschockt war ich ja schon: Da gibt es ein sog. Lied von Sido, das ihn tats&auml;chlich in Zusammenhang mit einer musikalischen Erfahrung meiner Kindheit bringt. Ich f&uuml;hle mich, als h&auml;tte jemand meine Helden verraten.<span id="more-620"></span></p>
<p>Die Frage ist nat&uuml;rlich, wer jetzt tiefer gesunken ist:&nbsp;Sido, der sich zu den Grabblern am W&uuml;hltisch &quot;Die besten Melodien der 80er, 90er und das Beste von heute&quot; gesellen kann, oder die Rechteinhaber der Ballade &quot;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=IqYB8Dxyl1g">Hey Du (Marias Lied)</a>&quot; aus dem berliner Musical &quot;Linie 1&quot;, die jenen Song f&uuml;r die Verbratung in bester Oli P.-Manier freigegeben haben.</p>
<p>Nein, ich verlinke hier nicht auf den Track von Sido, der wird noch genug aus verschiedenen Mobiltelefonen der Gro&szlig;stadt nerven &#8211; und trotz des Versuches, eine gut gemeinte Botschaft auf die Stra&szlig;e zu bringen, keinen Unterschied machen.<br />
Dieses Recht beh&auml;lt sich n&auml;mlich das gro&szlig;artigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Linie_1">Grips-Theater</a> vor, das zu einer bewegten Zeit und kurz vor der Wende den Mut hatte, der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=v9i_ZkqLGzA">berliner Urbanit&auml;t den Spiegel vorzuhalten</a>.</p>
<p>Was man mir gerne vorhalten kann ist, dass es an meiner Abneigung zu Sido l&auml;ge oder an meiner Sympathie zu den Beatsteaks, aber wie man so einen Song richtig covert (und gleichzeitig ein wahnsinnig originelles Video schafft), zeigt sich hier:</p>
<p><object width="100%" height="344"><param value="http://www.youtube.com/v/rl_Syfd8ZUg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" name="movie" /><param value="true" name="allowFullScreen" /><param value="always" name="allowscriptaccess" /><embed width="100%" height="344" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/rl_Syfd8ZUg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"></embed></object></p>
<p>Die Jungs benutzen im Gegensatz zu Sidos Produzenten auch die korrekten Harmonien. Um damit die Frage in der &Uuml;berschrift beantwortet zu haben: nichts.</p>
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		<title>Die Rückkehr der Authentizität</title>
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		<comments>http://studio-pm.net/2009/09/die-ruckkehr-der-authentizitat/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 19:28:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundsatzdiskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Lady Gaga]]></category>
		<category><![CDATA[Musikindustrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Was Fielmann und Lady Gaga gemeinsam haben: Echtheit. High-Tech zum anfassen - oder so ähnlich. Auch die Musikindustrie hat erkannt: Namen verkaufen sich deutlich besser mit authentischen Gesichern. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fielmann nervt uns seit gef&uuml;hlten Jahrzehnten mit ein und demselben Einzeiler. Daf&uuml;r sitzt dieser auch wie sonst nur bestimmte Bierwerbungslogans. Doch der Nulltarifler f&auml;llt stellvertretend derzeit positiv auf &#8211; durch Echtheit. Das jedenfalls sollen die derzeitigen Werbespots suggerieren. Zuf&auml;llig ausgew&auml;hlte Interviewpartner mit authentischen Aussagen. Zuf&auml;llig erfolgreiche Bands mit authentischen Inhalten funktionieren nach dem gleichen Prinzip.</p>
<p><span id="more-576"></span>&quot;I&#8217;m in a band&quot; ist wohl als Anmachspruch in jedem zweiten Teeniefilm bereits gefallen. Die Tatsache, Teil einer Band zu sein &#8211; und sei sie noch so unbedeutend &#8211; scheint die Amis immer noch vom Hocker zu hauen. Ein nicht unerheblicher Teil der Musikschaffenden scheinen diese Formel wiederentdeckt zu haben.</p>
<p class="img_caption float_right"><img width="124" height="165" src="http://studio-pm.net/wp-content/uploads/image/ladygaga.jpg" alt="Lady Gaga" /><small>&copy; StephenCarlile<br />
</small></p>
<p>Sind wir mal ehrlich:&nbsp;Lady Gaga h&auml;tte gut und gerne auch eine Stimme ohne Gesicht und einem Interpretentitel wie &quot;Dr. Gutter&quot; sein k&ouml;nnen. Metro Station oder die Jonas Brothers sind zwar teenitinysweet &#8211; h&auml;tten vor ca. 7 Jahren allerdings eher das Format von Backstreet Boys angenomnmen. Doch man entschied sich bewusst daf&uuml;r, der Musik ein Gesicht und den Instrumenten &quot;echte&quot; Musiker zu geben.</p>
<p>Man mag auch medialen Tiefpunkten wie Popstars oder DSDS&nbsp;einiges zu recht nachsagen, aber nicht, dass sie nicht authentisch w&auml;ren. Mehr authentische Disqualifikation l&auml;sst sich im Fernsehen wohl nur schwer erzeugen. Von zweifelhaften Profitipps &uuml;ber verfassungswidrigen Entw&uuml;rdigungen bis zu den Verlierer- und Gewinnertr&auml;nen &#8211; die Emotionen sind  tats&auml;chlich echt. Das Publikum ist dabei, mehr oder weniger live und direkt. Das &#8211; und die Musik als  Merchandising &#8211; l&auml;sst sich verkaufen.</p>
<p>Authentizit&auml;t hei&szlig;t in diesem Zusammenhang allerdings nicht Realit&auml;t. Erfolgsstories sind zwar sch&ouml;n, aber selten. Gef&uuml;hle m&ouml;gen echt sein, bleiben aber forciert und haben mit Branchenalltag wohl kaum etwas zu tun. Die ultraverst&auml;ndliche Aussage &quot;Ich schreibe selbst&quot; f&auml;llt auch jedem authentischen Interpreten aus dem Mund. Dass sich das meistens nicht auf die musikalische Komposition bezieht &#8211; und erst recht nicht auf den einzigartigen Sound &#8211; kommt in der Regel erst durch Nachfragen ans Tageslicht.</p>
<p>Dennoch bleibt das eigene Schreiben eines Songs die K&uuml;r, die einen K&uuml;nstler oder eine&nbsp;K&uuml;nstlerin zum oder zur selbigen erst qualifiziert. Dabei ist in erster Linie von <a href="http://studio-pm.net/2009/06/musik-grosser-text-grosser-musik/">vertexteten Gef&uuml;hlen</a> die Rede, denn auch diese haben bei jedem guten K&uuml;nstler ihren Ursprung in einer schlimmen Kindheit. Oder nicht?</p>
<p>Witziger Weise werden aber sogar jene K&uuml;nstler als &quot;echt&quot; wahrgenommen, die weder Text noch Musik zu ihren Songs beigesteuert haben &#8211; sondern dreist bei <a href="http://www.youtube.com/watch?v=E0Q-BUmEqC8">Gangstern und Ex-Boygroup-Mitgliedern</a> geklaut haben. Man beachte aber:&nbsp;im Gegensatz zu 50 Cent und Timberlake hat Milow im Video das Instrument feuchter Lagerfeuertr&auml;ume auf dem Scho&szlig;. Und sp&auml;ter noch was anderes.</p>
<p>Ich betrachte die neu gewonnene mediale Authentizit&auml;t mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Zwar ist es angenehm, dass selbst Produzenten aus ihrem anonymen Schattendasein heraustreten. Allerdings scheint sich gr&ouml;&szlig;tenteils nur ein neues Marketingkonzept zu etablieren, das passende Gesichter und Performer f&uuml;r B&uuml;hen und TV&nbsp;ebenso castet wie Musiker und S&auml;nger f&uuml;r Studio und Produktion. Nat&uuml;rlich k&uuml;nstlich halt.</p>
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		<title>Oasis ist tot, es lebe Oasis</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 18:10:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgefallen]]></category>
		<category><![CDATA[Hörempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Noel Gallagher]]></category>
		<category><![CDATA[Oasis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://studio-pm.net/?p=579</guid>
		<description><![CDATA[Noel Gallagher steigt bei Oasis aus.
Auch wenn die Möglichkeit besteht, dass er es nächsten Monat wieder zurück nimmt, besteht defintiv Kommentarbedarf meinerseits.
Dazu gratis: Hörempfehlung!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja das wars dann wohl.<br />
Die Helden meiner Jugend sind Geschichte.<br />
Oasis ist tot.<br />
Noel Gallagher verk&uuml;ndet kurz vor dem Ende ihrer diesj&auml;hrigen Tour, <a href="http://www.laut.de/vorlaut/news/2009/08/29/22872/index.htm">dass er aussteigen werde</a>. Drei Konzerte fallen aus, so auch das heutige Gastspiel beim Rock am See. Er k&ouml;nne seinen Bruder Liam nicht mehr ertragen.<br />
Und ohne Noel gibt es kein Oasis!<span id="more-579"></span></p>
<p>Ich sitze hier an diesem sch&ouml;nen Samstag Vormittag, komme gerade aus dem Urlaub zur&uuml;ck und lese es. Doch ich bin mir gar nicht sicher was ich jetzt f&uuml;hlen soll..<br />
Trauer? Erleichterung? Gleichg&uuml;ltigkeit?</p>
<p>Oasis haben mich gepr&auml;gt wie keine andere Band.<br />
W&auml;hrend in meiner Schulzeit der Gro&szlig;teil meiner Mitmenschen herum irrte in den Tiefen der musikalischen Geschmacklosigkeit und/oder  der &bdquo;ich h&ouml;re alles, gerne Charts&ldquo; &#8211; Mafia angeh&ouml;rten, war ich Oasis-Fan und m&auml;chtig stolz drauf!<br />
Oasis, das war England, das war ein bisschen Beatles, dass war vor allem gute Musik und ein Lebensgef&uuml;hl. Nicht dieser neue Techno- Hip Hop- R&#8217;n'B- Kram, der so angesagt war.<br />
Lange vor den langweiligen Killers und Kings of Leon unserer Zeit war ich ein British-Music-Liebhaber.<br />
Von keiner anderen Band habe ich mehr CDs, mehr Vinyl, mehr Plakate, mehr Aufkleber, mehr Bootlegs, mehr Konzerttickets, mehr sch&ouml;ne Momente.<br />
Oasis sind oder waren die beste Band der Welt, das ist unbestritten, vor allem f&uuml;r mich..</p>
<p>Ich schei&szlig; auf diesen ganzen Hyp um Michael Jackson. Mit dem konnte ich noch nie wirklich etwas anfangen. Nat&uuml;rlich, der Junge war definitiv ein Gro&szlig;er, aber auch ein Freak. Und seine Songs hat er auch nicht alle selbst geschrieben. Au&szlig;erdem: Wer spielt schon am Lagerfeuer &bdquo;Earth Song&ldquo;? Wonderwall wird man dort noch in 50 Jahren spielen. Das ist entscheidend! <br />
Oasis ist nun tot, also w&uuml;rdigt gef&auml;lligst diese Band, vergesst mal den Michael und seid zumindest an diesem Tage etwas melancholisch!</p>
<p>Obwohl Oasis diese typische englische Arbeiterband ist, wird sie in Deutschland eher von diesen, na nennen wir sie mal &bdquo;Musik-Intellektuellen-Studenten&ldquo; geh&ouml;rt, auch das macht das Fan-Sein irgendwie sympathisch.<br />
Dass diese Br&uuml;der-R&uuml;pel-Geschichte immer automatisch mit der Band in Verbindung gebracht wird und jeder gottverdammte Journalist dieses ewig uninteressanten Fragen diesbez&uuml;glich gefragt hat, war mir immer egal.<br />
Klar, die Aktion kurz vor Tourende tausende zahlende Fans zu entt&auml;uschend ist mies, aber passt auch irgendwie wieder zu dieser unberechenbaren Truppe.</p>
<p>Nat&uuml;rlich sind Oasis vor allem die 90er. Nach 2000 ging es langsam bergab. Nicht unbedingt mit ihrem Erfolg, schlie&szlig;lich landeten die Alben des aktuellen Jahrzehnts immer noch sehr weit oben, und die Konzerte waren dieses Jahr besser besucht denn je, aber ihre Klasse hat doch irgendwie abgenommen.<br />
Vielleicht liegt es daran, dass Noel seine Mitmusiker auch Songs schreiben lie&szlig;, oder daran, dass man gelernt hat auch mit mittelm&auml;&szlig;igen Songs sehr gro&szlig;en Erfolg zu haben (das Coldplay Ph&auml;nomen), oder doch am Alter, ich wei&szlig; es nicht.<br />
Deshalb muss ich sagen, dass ich nicht wirklich traurig bin. Ich denke es ist ok so. Es war an der Zeit. Die Songs bleiben, die Erinnerungen auch und vielleicht nimmt Noel auch alles wieder in einem Monat zur&uuml;ck. Zuzutrauen w&auml;re es ihm.<br />
Er ist und bleibt jedenfalls mein pers&ouml;nlicher Musik-Gott und ich hoffe inst&auml;ndig, dass das Oasis-Aus endlich seine Solo-Karriere ankurbelt.<br />
Das w&auml;re gro&szlig;artig!</p>
<p>Ob Oasis nun die beste Band war oder nicht, dar&uuml;ber darf gern gestritten werden (nur nicht mit mir!) aber sie sind definitiv die Band mit den gro&szlig;artigsten B-Seiten, die je eine Band produziert hat.<br />
Eine davon ist Half the world away.<br />
H&ouml;rts euch an!</p>
<p><object width="100%" height="344"><param value="http://www.youtube.com/v/vAoJj80l6oU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" name="movie" /><param value="true" name="allowFullScreen" /><param value="always" name="allowscriptaccess" /><embed width="100%" height="344" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/vAoJj80l6oU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"></embed></object></p>
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		<item>
		<title>Immer noch Sommerloch</title>
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		<comments>http://studio-pm.net/2009/08/immer-noch-sommerloch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 10:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Trivia]]></category>

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		<description><![CDATA[Doch nicht verzagen: Fundstücke gibt es immer. Very british und kind of catchy: Harry Potter Puppet Pals. Auch wenn die Aktualität hier zu wünschen übrig lässt: Manche Dinge sind so schön, sie verdienen es einfach, öfter mal wieder gewürdigt zu werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz Wahlkampf und Schweinegrippe:&nbsp;Der Sommer durchl&ouml;chert menschlichen Aktivismus wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emmentaler#Herstellung">Propions&auml;urebakterien Schweizer K&auml;se</a>. Doch zum Gl&uuml;ck unseres Am&uuml;sements ist auf das Internet nach wie vor verlass: Musik von und mit Harry Potter. <span id="more-561"></span>Im Kino l&auml;uft gerade der etwas m&auml;&szlig;ig verfilmte sechste Teil, da singen sich &uuml;berm&auml;&szlig;ig humorvoll Harrys Puppenkollegen um Kopf und Kragen:</p>
<p><object width="100%" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Tx1XIm6q4r4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="100%" height="344" src="http://www.youtube.com/v/Tx1XIm6q4r4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Aus musikalischer Sicht interessant (Herr Lehrer, ich wei&szlig; was): Der scheinbar v&ouml;llig durchgeknallte Potter, der den sch&ouml;nen Rhythmus zu durchbrechen scheint &#8211; in Wirklichkeit aber mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Offbeat">Offbeat</a>-Einlagen gl&auml;nzt. Sommerloch halt.</p>
<p>Nachtrag: Dass Voldi &uuml;brigens <a href="http://www.youtube.com/watch?v=4Oi79iS9jcE">einen so alten Singsang</a> ausgr&auml;bt, ist beeindruckend.</p>
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