<?xml version="1.0" encoding='UTF-8'?>

<!-- extended: vh 2010-01-20 v5a -->

<rss version="2.0" 
	xmlns:media="https://search.yahoo.com/mrss" 
	xmlns:dc="https://purl.org/dc/elements/1.1/" 
	xmlns:content="https://purl.org/rss/1.0/modules/content/">

  <channel>
    <title>suedkurier.de - Allgäu</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:23 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:23 +0100</lastBuildDate>

    <image>
      <title>suedkurier.de</title>
      <width>120</width>
      <height>38</height>
      <link>https://www.suedkurier.de</link>
      <url>/pics/logi/suedkurier_150.gif</url>
    </image><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 16:56:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Junggesellenabschied im Allgäu endet im Bergwacht-Einsatz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/junggesellenabschied-im-allgaeu-endet-im-bergwacht-einsatz;art378131,12500750 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei Oberstdorf gerät ein Junggesellenabschied aus den Fugen. Die Folge: Ein Notarzt, zwei Bergwachtler und zwei Polizisten schlagen sich die Nacht um die Ohren.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Bei Oberstdorf gerät ein Junggesellenabschied aus den Fugen. Die Folge: Ein Notarzt, zwei Bergwachtler und zwei Polizisten schlagen sich die Nacht um die Ohren.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/junggesellenabschied-im-allgaeu-endet-im-bergwacht-einsatz;art378131,12500750]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Bei Oberstdorf gerät ein Junggesellenabschied aus den Fugen. Die Folge: Ein Notarzt, zwei Bergwachtler und zwei Polizisten schlagen sich die Nacht um die Ohren.



        <p>Ein enthemmter Junggesellenabschied auf einer Berghütte bei Oberstdorf im Allgäu hat zu einem aufwendigen Einsatz der Bergwacht geführt. Die Retter wurden nach eigenen Angaben kurz vor Mitternacht zur Versorgung einer stark alkoholisierten Person mit einer Kopfplatzwunde gerufen, zudem war demnach ein zweiter Partygast ebenfalls stark betrunken und unkooperativ. Weil ein Heli-Flug nicht möglich war, begann ein sechsstündiger Einsatz, an dem drei Bergwachtler – darunter ein Notarzt – und zwei Polizisten beteiligt waren. Über den Einsatz hatten mehrere Medien berichtet.</p> <p>Zwar können die Oberstdorfer Bergretter grundsätzlich auf einen nachtflugtauglichen Hubschrauber zurückgreifen, doch der konnte bei dem Einsatz am vergangenen Samstag wegen Nebels nicht starten. Deshalb griffen die Einsatzkräfte auf eine Materialseilbahn zurück. An der auf 1.804 Metern liegenden Hütte angekommen, stellte sich laut Bergwacht heraus: „Junggesellenabschied, nahezu alle Gäste stark alkoholisiert, aggressive Person bereits bewusstlos“.</p> <p>Der Bewusstlose wurde versorgt und per Bahn abtransportiert. Dabei erbrach sich der Betrunkene stark, was eine aufwendige Reinigung von Bahn und Bergesack notwendig machte. „In der Klinik gegen 04.00 Uhr wurde immer noch ein beeindruckend hoher Promillewert gemessen“, schilderte die Bergwacht. Der zweite betroffene Mensch wollte demnach weiterfeiern, wurde aber überzeugt, mit ins Tal zu fahren.</p> <p>Ein Sprecher des deutschen Alpenvereins teilte mit, dass solche Ereignisse nach ihrem Kenntnisstand Einzelfälle seien. (dpa)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Klinik Unfall Rettungswesen Verkehrsunglücke thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-unfall]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Junggesellenabschied im Allgäu endet im Bergwacht-Einsatz]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 14:54:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Das erlebt man nirgends sonst": Bernadette Heerwagen lebt im Allgäu ihren Traum  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/menschen/das-erlebt-man-nirgends-sonst-bernadette-heerwagen-lebt-im-allgaeu-ihren-traum-03-11-25;art1015351,12500625 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vor mehr als zehn Jahren ist sie in Deutschlands Süden gezogen und lebt nun mit ihrer Familie auf einem alten Hof zwischen Westallgäu und Bodensee. Arbeit gibt's dort für den Star aus "München Mord" mehr als genug.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Vor mehr als zehn Jahren ist sie in Deutschlands Süden gezogen und lebt nun mit ihrer Familie auf einem alten Hof zwischen Westallgäu und Bodensee. Arbeit gibt's dort für den Star aus "München Mord" mehr als genug.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/menschen/das-erlebt-man-nirgends-sonst-bernadette-heerwagen-lebt-im-allgaeu-ihren-traum-03-11-25;art1015351,12500625]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Vor mehr als zehn Jahren ist sie in Deutschlands Süden gezogen und lebt nun mit ihrer Familie auf einem alten Hof zwischen Westallgäu und Bodensee. Arbeit gibt's dort für den Star aus "München Mord" mehr als genug.



        <p>Zu Risiken und Nebenwirkungen, heißt es so schön, solle man den Arzt oder Apotheker fragen. Hier, zwischen Westallgäu und Bodensee und abseits von Hektik und Trubel, sind weder Arzt noch Apotheker greifbar. Hier verlässt man sich auf die Gesetze der Natur und auf selbst hergestellte Mittelchen, die der Gesunderhaltung dienen sollen. Zum Beispiel auf ein Kräuterkonzentrat namens Oxymel. Bernadette Heerwagen hat es in einem hohen Einweckglas angesetzt, in dem Kräuter in einer Flüssigkeit schwimmen, die sich zuvorderst aus süßem Honig und saurem Essig zusammensetzt.</p> <p>Man solle es probieren, fordert die 48-Jährige auf, es stärke das Immunsystem, begünstige sogar den Schlaf. Ob das Fräulein Flierl aus „München Mord“ damit den Gast in einen langen Schlaf versetzen will? Andererseits ist sie in besagter ZDF-Krimireihe die Kommissarin, also eine Person des Vertrauens. Deshalb einfach runter damit. Man überlebt es nicht nur, sondern fühlt sich, das leere Glas vor sich, auch ein bisschen munterer. Oder ist es womöglich Einbildung?</p> <h2>„München Mord“-Star Bernadette Heerwagen: Aus Berlin ab in den Süden</h2> <p>Diese Geschichte ist geeignet dafür, die Vorzüge einer Region rund um den Bodensee aufzuzeigen. Eine Geschichte auch, die vor über zehn Jahren mit einem harten Bruch und großen Gegensätzen beginnt: Koffer und Möbelwagen packen in Berlin und ab in den Süden düsen. Das sind locker über 700 Kilometer. Ein Lebensentwurf weg von Hektik und Trubel, ein bisschen näher zur inneren Einkehr.</p> <p>Bernadette Heerwagen und Ole Puppe, der unter anderem in „WaPo Bodensee“ mitspielte, siedelten also 2012 um – von einer 60-Quadratmeter-Wohnung auf einen alten Hof, den sie zuvor erst einmal entkernen mussten. Ein Jahr lang. „Danach weiß man, was man geleistet hat“, sagt die gebürtige Bonnerin, die in Bayern aufgewachsen ist.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Bernadette Heerwagen wurde 1977 in Bonn geboren und ging in Unterhaching, südlich von München, zur Schule. Seit 2014 spielt sie in der ZDF-Krimireihe „München Mord“ (verfügbar in der Mediathek) die Kriminaloberkommissarin Angelika Flierl. Sie ist regelmäßig in TV-Filmen, -Reihen und -Serien zu sehen, beispielsweise in „Die Toten vom Bodensee“ oder „Die Chefin“. Heerwagen ist mit dem Schauspieler Ole Puppe verheiratet, mit dem sie zwei Töchter hat. Die Familie lebt im Allgäu.</span></label></div> <p>Wobei ein Danach, also ein Fertigsein mit der Arbeit, bei einem einen Hektar großen Anwesen mit vielen Obstbäumen, Beerensträuchern, mit selbst angebautem Gemüse, mit Hühnern, Enten (die Junge bekommen haben) und Katze, mit einer Wasserquelle und wildem Wuchs im Sommer und reichlich Schnee im Winter nie vorkommt. „Es gibt immer irgendetwas zu tun, ich bin aber auch ein Typ, dem nie langweilig ist“, sagt die Schauspielerin.</p> <div class="embed-2click" data-fcms-method="embed_2click" data-fcms-embed-content="&lt;div class="article-social-instagram article-module"&gt; &lt;blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/DKNfcRrMivX/" data-instgrm-version="8" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:658px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"&gt; &lt;div style="padding:8px;"&gt; &lt;div style="background:#F8F8F8; line-height:0; margin-top:40px; padding:50.0% 0; text-align:center; width:100%;"&gt; &lt;div style="background:url(data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAACwAAAAsCAMAAAApWqozAAAABGdBTUEAALGPC/xhBQAAAAFzUkdCAK7OHOkAAAAMUExURczMzPf399fX1+bm5mzY9AMAAADiSURBVDjLvZXbEsMgCES5/P8/t9FuRVCRmU73JWlzosgSIIZURCjo/ad+EQJJB4Hv8BFt+IDpQoCx1wjOSBFhh2XssxEIYn3ulI/6MNReE07UIWJEv8UEOWDS88LY97kqyTliJKKtuYBbruAyVh5wOHiXmpi5we58Ek028czwyuQdLKPG1Bkb4NnM+VeAnfHqn1k4+GPT6uGQcvu2h2OVuIf/gWUFyy8OWEpdyZSa3aVCqpVoVvzZZ2VTnn2wU8qzVjDDetO90GSy9mVLqtgYSy231MxrY6I2gGqjrTY0L8fxCxfCBbhWrsYYAAAAAElFTkSuQmCC); display:block; height:44px; margin:0 auto -44px; position:relative; top:-22px; width:44px;"&gt;&lt;/div&gt; &lt;/div&gt; &lt;p style="margin:8px 0 0 0; padding:0 4px;"&gt; &lt;a href="https://www.instagram.com/p/DKNfcRrMivX/" style=" color:#000; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none; word-wrap:break-word;" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"&gt;&lt;/p&gt; &lt;/div&gt; &lt;/blockquote&gt; &lt;/div&gt; &lt;script async defer src="//www.instagram.com/embed.js"&gt;&lt;/script&gt;" data-fcms-embed-type="instagram" data-fcms-embed-mode="provider" data-fcms-embed-storage="local"> <aside class="embed-consent" style="display:none;" data-fcms-embed-container="activate"><span>Wir benötigen ihre Einwilligung, um Instagram anzuzeigen</span> Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann Instagram Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten, auch in Staaten außerhalb der EU mit einem niedrigeren Datenschutz-Niveau, worin Sie ausdrücklich einwilligen. Die Einwilligung gilt for Ihren aktuellen Seitenbesuch, kann aber bereitswährenddessen von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden. <div class="embed-toggle"><label><input type="checkbox" data-fcms-embed-action="click" /> Akzeptieren und anzeigen</label> <a href="https://www.suedkurier.de/datenschutz" title="Datenschutzerklärung"></a></div> </aside> <aside class="embed-consent" style="display:none;" data-fcms-embed-container="consentDenied"><span>Wir benötigen ihre Einwilligung, um Instagram anzuzeigen</span> Hier kann mit Ihrer Zustimmung ein externer Inhalt geladen werden, der den Inhalt ergänzt. Mit Ihrer Zustimmung kann Instagram Ihre personenbezogene Daten erheben und auch in Staaten außerhalb der EU mit einem niedrigeren Datenschutz-Niveau verarbeiten. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit widerrufen, indem Sie auf den Privatsphäre-Link am Seitenende klicken. <div class="embed-toggle"><label><input type="checkbox" data-pid="SyUQ54odobQ" onclick="UC_UI.acceptService(this.dataset.pid);window.fcmsRefreshEmbedState();" /> Akzeptieren und anzeigen</label> <a href="#" onclick="UC_UI.showSecondLayer();return false;" title="Mehr Informationen"></a></div> </aside> <div class="embed-content"> <div style="display:none;" data-fcms-embed-container="embed"></div> <aside class="embed-toggle" style="display:none;" data-fcms-embed-container="deactivate"><label><input type="checkbox" data-fcms-embed-action="click" /> Einwilligung entziehen</label></aside> </div> </div> <p>Nun muss man sich das Leben von Bernadette Heerwagen und Ole Puppe (56) in früheren Jahren so vorstellen: oft auf Achse, von einem Dreh mit kurzer Pause zum nächsten. Wohnort München, Wohnort Berlin, einige Jahre auch im Ausland. Dann kamen die Kinder, und mitunter haben sich die beiden Schauspieler die Klinke in die Hand gegeben, wenn sie vom Dreh kam und er zum Dreh musste.</p> <p>Es hat sich einiges geändert im Leben von Bernadette Heerwagen. Noch nie zuvor ist die Schauspielerin so lange an einem Ort gewesen wie hier auf dem Land, mit Wiesen, Weiden, Wald und gleichzeitig dem See in Griffweite. Weshalb sie auf die Frage nach der Heimat antwortet: „Das ist ganz klar hier.“ Es folgt schon beinahe eine Liebeserklärung. Wenn alles grün, gelb und blau sei, Pflanzen und Blumen sprießen, alles wachse, dann könne sie sich kaum satt sehen daran, eine wahre Naturexplosion sei das, sie liebe diese Welt, diese Gegend und glaubt: „Das erlebt man nirgends sonst.“</p> <p>Sie leben am Rande des Sees zu viert. Die beiden Kinder (neun und elf Jahre) sind dort geboren, sogar im Haus, also echte Eingeborene, wie Bernadette Heerwagen mit einem gewissen Stolz betont. Vielleicht ist die Familie seit 2020 oder 2021 noch mehr mit diesem Flecken Erde verbunden als zuvor. Denn da hielt Corona nicht nur die Nation in Atem, sondern legte das Leben nahezu lahm, polarisierte und sorgte bei den Schauspielern für massive Existenzängste. Filmdrehs wurden abgesagt, weder Heerwagen noch Puppe bekamen Corona-Hilfe (weil sie nicht als Solo-Selbstständige gelten), Arbeitslosengeld Fehlanzeige und gleichzeitig die Angst, dass das mit der Pandemie womöglich niemals enden wird.</p> <p>„Ich habe es als Chance gesehen“, erinnert sich die Schauspielerin. „Dann bauen wir eben in größerem Stil an“, schlug sie vor, „und versorgen uns selbst.“ Ein Aufbruch nennt sie das heute, die Chance, den Traum von einer kleinen eigenen Farm zu verwirklichen, auf der sich die Kinder prima frei bewegen können. Ein Beitrag für sich selbst, die Kinder, die Unabhängigkeit und Selbstwirksamkeit und eben auch ein Beitrag für die Umwelt.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Das erlebt man nirgends sonst": Bernadette Heerwagen lebt im Allgäu ihren Traum]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 28 Aug 2025 21:19:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Unterallgäu: Suche nach vermisster Frau – Leiche gefunden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/leiche-im-allgaeu-suche-nach-vermisster-frau-aus-lauben-leiche-gefunden;art378131,12471971 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Frau verschwindet spurlos. Bei der Suche nach der Vermissten findet die Polizei eine Leiche. Ihr Lebensgefährte steht nun unter Verdacht.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Eine Frau verschwindet spurlos. Bei der Suche nach der Vermissten findet die Polizei eine Leiche. Ihr Lebensgefährte steht nun unter Verdacht.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/leiche-im-allgaeu-suche-nach-vermisster-frau-aus-lauben-leiche-gefunden;art378131,12471971]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Eine Frau verschwindet spurlos. Bei der Suche nach der Vermissten findet die Polizei eine Leiche. Ihr Lebensgefährte steht nun unter Verdacht.



        <p>Bei der Suche nach einer vermissten 36-Jährigen aus dem Landkreis Unterallgäu hat die Polizei eine Leiche gefunden. Ob es sich dabei um die Gesuchte handele, müssten die weiteren Ermittlungen ergeben, sagte eine Polizeisprecherin. Der Lebensgefährte der Frau sei vorläufig festgenommen worden. Gegen ihn werde wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts ermittelt.</p> <p>Zuvor hatten zahlreiche Polizeikräfte das Wohnhaus des Paares in Lauben, einen landwirtschaftlichen Betrieb und unter anderem ein Waldstück nördlich der Gemeinde durchsucht. Dabei waren auch Suchhunde im Einsatz. Am Nachmittag wurde schließlich die Leiche entdeckt. Zuvor hatte die „Allgäuer Zeitung“ berichtet.</p> <h2>Sie verschwand nach einem Streit</h2> <p>Die 36-Jährige galt seit dem 5. August als vermisst. Nach einem Streit soll sie von Zuhause zu ihrem Freizeitgrundstück mit Pferdekoppel gefahren sein. Dort fand die Polizei den Angaben nach später ihr Auto. Eine umfangreiche Suche mit Hilfe von Polizeihunden blieb zunächst erfolglos. Von der Frau fehlte seitdem jede Spur.</p> <p>Den letzten bekannten Kontakt hatte sie den Ermittlungen zufolge zu ihrem Partner gehabt. Über das Handy habe sie sich noch am späten Abend des 5. August bei Angehörigen gemeldet. Mit wem die Frau am Tag ihres Verschwindens gestritten habe, sei bislang unklar.</p> <h2>Noch sind viele Fragen offen</h2> <p>Die Ermittlungen hätten den dringenden Tatverdacht auf den 38-jährigen Lebensgefährten gelenkt, hieß es von der Polizei. „Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen, insbesondere zur genauen Tatbegehung und zu den Hintergründen der Tat, dauern weiterhin an.“</p> <p>Auch wenn noch nicht bestätigt ist, dass die Vermisste tatsächlich gewaltsam ums Leben kam, in dem 1400 Einwohner zählenden Ort ist das Entsetzen groß: „Mir fehlen die Worte“, sagte Bürgermeister Reiner Rößle der „Allgäuer Zeitung“. „Ich bin fassungslos, so geht es allen hier im Dorf.“ (dpa)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Oberbürgermeister Vermißte Fahndung Festnahme thema-sicherheit-blaulicht-vermisste thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Unterallgäu: Suche nach vermisster Frau – Leiche gefunden]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 26 Aug 2024 16:03:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Königspython in schwäbischem Wald eingefangen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/allgaeumindelheim-koenigspython-in-schwaebischem-wald-eingefangen;art378131,12160829 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Mann entdeckt in einem Wald im Allgäu eine Schlange. Feuerwehr und Polizei fangen das Reptil schließlich ein. Jetzt läuft die Suche nach dem Besitzer.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Ein Mann entdeckt in einem Wald im Allgäu eine Schlange. Feuerwehr und Polizei fangen das Reptil schließlich ein. Jetzt läuft die Suche nach dem Besitzer.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/allgaeumindelheim-koenigspython-in-schwaebischem-wald-eingefangen;art378131,12160829]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Mann entdeckt in einem Wald im Allgäu eine Schlange. Feuerwehr und Polizei fangen das Reptil schließlich ein. Jetzt läuft die Suche nach dem Besitzer.



        <p>In einem Wald im Allgäu haben Polizei und Feuerwehr eine etwa 1,20 Meter lange Königspython gefangen. Polizisten brachten das Tier am Samstag nach eigenen Angaben in einen Reptilienzoo in Füssen (Landkreis Ostallgäu).</p> <h2>Zeuge entdeckte die Schlange</h2> <p>Ein Zeuge hatte das Tier demnach schon am Freitagabend entdeckt und laut einer Polizeisprecherin dabei Fotos gemacht. Am nächsten Morgen habe er dann die Polizei verständigt. Tatsächlich fanden die Beamten in dem Wald eine Schlange, die eine Fachstelle anhand der Fotos als Königspython identifizierte.</p> <h2>Polizei sucht unbekannten Besitzer</h2> <p>Mithilfe der Feuerwehr sei die Schlange schließlich gefangen worden. Die Polizei sucht nun nach dem bislang unbekannten Besitzer der eigentlich in West- und Zentralafrika beheimateten Würgeschlange. (dpa)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Feuerwehr Fahndung "Angriff auf Menschen" Vermißte thema-natur-tiere thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht-vermisste]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Königspython in schwäbischem Wald eingefangen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 05 Aug 2024 07:25:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Messerangriff auf Mädchen in Wangen: Antrag auf Sicherungsverfahren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/messerangriff-auf-maedchen-antrag-auf-sicherungsverfahren;art378131,12141709 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im April wird eine Vierjährige in einem Supermarkt mit einem Messer attackiert. Der mutmaßliche Täter soll wegen versuchten Mordes vor Gericht.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Im April wird eine Vierjährige in einem Supermarkt mit einem Messer attackiert. Der mutmaßliche Täter soll wegen versuchten Mordes vor Gericht.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/messerangriff-auf-maedchen-antrag-auf-sicherungsverfahren;art378131,12141709]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Im April wird eine Vierjährige in einem Supermarkt mit einem Messer attackiert. Der mutmaßliche Täter soll wegen versuchten Mordes vor Gericht.



        <p>Gut vier Monate nach dem Messerangriff auf eine Vierjährige in Wangen im Allgäu soll der Tatverdächtige nach dem Willen der Staatsanwaltschaft dauerhaft in eine Psychiatrie. Die Anklagebehörde wirft dem heute 35 Jahre alten mutmaßlichen Täter versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung vor, wie sie mitteilte. Die Staatsanwaltschaft habe einen Antrag auf ein sogenanntes Sicherungsverfahren gestellt.</p> <p>Der gebürtige Syrer mit niederländischem Pass steht unter Verdacht, die Vierjährige im April mit einem Messer attackiert und schwer verletzt zu haben. Laut Polizei war der Messerangriff unvermittelt. Täter und Opfer kannten sich den Ermittlungen nach nicht. Das Mädchen musste operiert werden. Die Vierjährige war mit ihrer Mutter in dem Supermarkt gewesen.</p> <p></p> <h2>Mutmaßlicher Täter war polizeibekannt</h2> <p>Nach einem Unterbringungsbefehl war der Mann in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Auch ein psychiatrisches Gutachten wurde veranlasst. Das Motiv war unklar. Ob es schon einen Prozesstermin am Landgericht Ravensburg gibt, war zunächst nicht bekannt. Der Fall hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Der Mann war den Ermittlern nach polizeibekannt.</p> <p>Bei einem Antrag auf Sicherungsverfahren kommt es trotz möglicher Schuldunfähigkeit zu einem Verfahren. Der Antrag tritt an die Stelle einer Anklageschrift. (dpa)</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Klinik Polizei Tötungsdelikte Körperverletzung Festnahme thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Messerangriff auf Mädchen in Wangen: Antrag auf Sicherungsverfahren]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 04 Apr 2024 13:53:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mutmaßlicher IS-Kämpfer im Allgäu festgenommen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/mutmasslicher-is-kaempfer-im-allgaeu-festgenommen;art417930,11962924 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im beschaulichen Allgäu ist ein Mann festgenommen worden, der jahrelang für die Terrormiliz Islamischer Staat gekämpft haben soll. Seit mehr als einem Jahr hatte er dort gelebt.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Im beschaulichen Allgäu ist ein Mann festgenommen worden, der jahrelang für die Terrormiliz Islamischer Staat gekämpft haben soll. Seit mehr als einem Jahr hatte er dort gelebt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/mutmasslicher-is-kaempfer-im-allgaeu-festgenommen;art417930,11962924]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Im beschaulichen Allgäu ist ein Mann festgenommen worden, der jahrelang für die Terrormiliz Islamischer Staat gekämpft haben soll. Seit mehr als einem Jahr hatte er dort gelebt.



        <p>Erneut ist in Baden-Württemberg ein mutmaßliches Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gefasst worden. Der Syrer soll zwischen Mitte 2012 und Mitte 2015 in seiner Heimat als Teil der radikal-islamistischen Vereinigung gekämpft und eng mit den örtlichen IS-Führern zusammengearbeitet haben, wie die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart am Donnerstag mitteilte. Auch für die ebenfalls radikal-islamistisch orientierte Terrororganisation Katibat Abu Bakr al-Siddik habe sich der 35-Jährige eingesetzt.</p> <p>Der Mann sei am Dienstag in Isny im Allgäu aufgrund eines Haftbefehls des Oberlandesgerichts Stuttgart festgenommen worden und sitzt in Untersuchungshaft. Zuvor hatte der Generalbundesanwalt das Verfahren an die Stuttgarter abgegeben.</p> <h2>Syrer soll über Türkei und Griechenland nach Deutschland geflohen sein</h2> <p>Der Syrer soll laut Generalstaatsanwaltschaft an mindestens vier Gefechten während der dreijährigen Belagerung des Militärflughafens der Stadt Dair as-Saur teilgenommen haben. Außerdem soll er die „rechte Hand“ des Anführers der Katibat Abu Bakr al-Siddik gewesen sein. Die deutsche Justiz wirft ihm zudem vor, für die Freilassung eines IS-Gefangenen ein Lösegeld gefordert und Brennstoff an die Menschen in der Region verkauft zu haben, um die Terrormiliz zu finanzieren. Von Mitte 2015 an habe der Syrer schließlich in der Gegend von Aleppo gekämpft und Kriegsbeute verteilt.</p> <p>Ende 2016 sei der heute 35-Jährige über die Türkei und Griechenland nach Deutschland geflohen. Es gebe aber keine Hinweise auf die Planung von Straftaten in Deutschland durch den Mann.</p> <p>Die IS-Miliz hatte auf ihrem Höhepunkt zwischen 2014 und 2015 große Gebiete des vom Bürgerkrieg zerrissenen Syriens und des benachbarten Iraks unter Kontrolle und ihr eigenes Kalifat ausgerufen. Mittlerweile haben die Extremisten ihr Herrschaftsgebiet wieder verloren. IS-Zellen sind weiter aktiv. (dpa)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mutmaßlicher IS-Kämpfer im Allgäu festgenommen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 04 Apr 2024 07:10:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Messerangriff in Supermarkt: Vierjährige "über den Berg"  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/mann-sticht-in-supermarkt-mit-messer-auf-vierjaehrige-ein;art378131,11962632 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Vierjährige wird mit einem Messer in einem Supermarkt schwer verletzt. Der mutmaßliche Angreifer kommt in ein psychiatrisches Krankenhaus. Die Suche nach dem Motiv geht weiter.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Eine Vierjährige wird mit einem Messer in einem Supermarkt schwer verletzt. Der mutmaßliche Angreifer kommt in ein psychiatrisches Krankenhaus. Die Suche nach dem Motiv geht weiter.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/mann-sticht-in-supermarkt-mit-messer-auf-vierjaehrige-ein;art378131,11962632]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Eine Vierjährige wird mit einem Messer in einem Supermarkt schwer verletzt. Der mutmaßliche Angreifer kommt in ein psychiatrisches Krankenhaus. Die Suche nach dem Motiv geht weiter.



        <p>Nach der Messerattacke auf ein Mädchen in einem Supermarkt in Wangen im Allgäu ist die Vierjährige auf dem Weg der Besserung. Sie sei über dem Berg, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. Die Tatwaffe sei ein Küchenmesser gewesen, das nach dem Angriff sichergestellt worden sei.</p> <p>Der 34 Jahre alte Tatverdächtige sei wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Ein Haftrichter am Amtsgericht Ravensburg habe einen Unterbringungshaftbefehl erlassen. Der mutmaßliche Täter hatte sich widerstandslos festnehmen lassen. Sein Bezug zu Wangen sei noch Gegenstand der Ermittlungen.</p> <h2>Kunde im Supermarkt greift ein</h2> <p>Der Mann, der die syrische und die niederländische Staatsbürgerschaft besitzt, steht unter Verdacht, das Mädchen in dem Supermarkt mit einem Messer attackiert und schwer verletzt zu haben. Laut Polizei war es ein unvermittelter Angriff. Das Kind war den Ermittlern zufolge nach der Messerattacke schwer verletzt in eine Klinik gebracht und operiert worden. Die Verletzungen waren laut Polizei nicht lebensgefährlich.</p> <p>Der mutmaßliche Täter und das Opfer kannten sich einer Sprecherin zufolge nicht. Hinweise für eine Vorbeziehung gebe es nicht. Die Vierjährige sei am Mittwochnachmittag mit ihrer Mutter in dem Discounter unterwegs gewesen.</p> <p>Den Angaben zufolge hatte ein Kunde im Supermarkt das Geschehen bemerkt, dem Angreifer das Messer abgenommen und die Beamten verständigt. Der 52-Jährige sei nicht verletzt worden. „Der Zeuge hat die Polizei gerufen und uns durchgegeben, wo der Mann sich befindet. So konnten meine Kollegen ihn festnehmen“, sagte die Polizeisprecherin am Donnerstag.</p> <h2>Wangens OB Lang: Großartige Reaktion des Helfers</h2> <p>Wangens Oberbürgermeister Michael Lang (parteilos) hatte die Reaktion des Helfers als großartig bezeichnet. Er verdiene irgendwann eine Auszeichnung dafür, sagte Lang. Die Stadt hatte sich bestürzt über den Vorfall gezeigt.</p> <p>Laut Polizei wird in dem Fall nun weiter ermittelt. Zeugen sollen befragt und Spuren ausgewertet werden. Das Motiv und die Hintergründe der Tat sind nach wie vor nicht bekannt. Der Tatverdächtige hatte sich zu den Vorwürfen zunächst nicht geäußert. (dpa)</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Klinik Oberbürgermeister Körperverletzung Festnahme Tötungsdelikte thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach Messerangriff in Supermarkt: Vierjährige "über den Berg"]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 03 Apr 2024 11:14:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Naturspektakel im Allgäu: See färbt sich lila - das steckt dahinter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/allgaeu-see-faerbt-sich-lila;art378131,11960764 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein seltenes Naturschauspiel ist derzeit im Allgäu zu beobachten. Ein See bei Füssen hat sich lila verfärbt. Was ist der Grund?  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Ein seltenes Naturschauspiel ist derzeit im Allgäu zu beobachten. Ein See bei Füssen hat sich lila verfärbt. Was ist der Grund?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/allgaeu-see-faerbt-sich-lila;art378131,11960764]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Ein seltenes Naturschauspiel ist derzeit im Allgäu zu beobachten. Ein See bei Füssen hat sich lila verfärbt. Was ist der Grund?



        <p>Es sind Bilder, die aus dem Hollywood-Thriller „Die Purpurnen Flüsse“ stammen könnten. Denn im Allgäu hat sich jetzt wieder ein Gewässer auf spektakuläre Weise verfärbt.</p> <p>Der Gipsbruchweiher im Faulenbacher Tal bei Füssen (Kreis Ostallgäu) schimmert seit wenigen Tagen in intensivem Lila. Dieses Naturschauspiel ist nur selten und unter ganz bestimmten Voraussetzungen zu beobachten.</p> <h2>Besonderes Naturschauspiel: Purpurner See im Allgäu</h2> <p>Grund dafür sind vereinfach gesagt Purpurbakterien, die nur dann zur vollen Blüte kommen, wenn Faktoren wie Schwefelkonzentration und Lichtintensität perfekt zusammenspielen.</p> <p>Dass sich das Wasser dann so färbt, kommt in unregelmäßigen Abständen immer wieder vor, es hält jedoch nie sehr lange an. Zuletzt war das Schauspiel im Februar 2020 zu beobachten.</p> <h2>Stadt Füssen: Harmlose Bakterien</h2> <p>Wie die Stadt Füssen 2020 mitteilte, sind die Bakterien im Gipsbruchweiher harmlos und nicht gesundheitsgefährdend.</p> <p>Seinen Namen hat das Faulenbacher Tal übrigens einst wegen des dort vorherrschenden Schwefelgeruches bekommen. Nicht zu unrecht, wie sich jetzt wieder herausstellt.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Naturbeobachtung Wetter Landschaft thema-natur-umwelt thema-natur-wetter]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Naturspektakel im Allgäu: See färbt sich lila - das steckt dahinter]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 11 Jan 2024 18:38:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Corona-Betrug: Fünfeinhalb Jahre Haft für CSU-Bürgermeister  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/corona-betrug-fuenfeinhalb-jahre-gefaengnis-fuer-csu-buergermeister;art378131,11859358 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Lokalpolitiker aus Seeg im Allgäu muss hinter Gitter. Das Gericht verurteilte Markus Berktold wegen Betrug und Untreue im Zusammenhang mit Corona-Hilfen zu mehreren Jahren Haft.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Ein Lokalpolitiker aus Seeg im Allgäu muss hinter Gitter. Das Gericht verurteilte Markus Berktold wegen Betrug und Untreue im Zusammenhang mit Corona-Hilfen zu mehreren Jahren Haft.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/corona-betrug-fuenfeinhalb-jahre-gefaengnis-fuer-csu-buergermeister;art378131,11859358]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Lokalpolitiker aus Seeg im Allgäu muss hinter Gitter. Das Gericht verurteilte Markus Berktold wegen Betrug und Untreue im Zusammenhang mit Corona-Hilfen zu mehreren Jahren Haft.



        <p>Wegen Betrugs im Zusammenhang mit Corona-Geldern muss der CSU-Bürgermeister der Gemeinde Seeg im Ostallgäu, Markus Berktold, für fünfeinhalb Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Nürnberg-Fürth sprach Berktold am Donnerstag wegen gemeinschaftlichen Betrugs, Untreue und einem Verstoß gegen das Waffengesetz schuldig, sagte eine Gerichtssprecherin. Ein mitangeklagter Pflegedienstleiter muss für drei Jahre und elf Monate ins Gefängnis.</p> <p>Der Unterschied bei der Strafe der beiden Angeklagten erklärt sich der Gerichtssprecherin zufolge dadurch, dass der Pflegedienstleiter von Anfang an geständig war, der Bürgermeister aber die Betrugsvorwürfe gegen sich bestritt. Diese habe das Gericht aber durch die Beweisaufnahme als bewiesen angesehen. Die Generalstaatsanwaltschaft hatte für Berktold sechs Jahre Haft gefordert, die Verteidigung höchstens zweieinhalb Jahre.</p> <h2>Rund zwei Millionen Euro an Corona-Hilfen falsch abgerechnet</h2> <p>Berktold hat nach Überzeugung des Gerichts zusammen mit dem Pflegedienstleiter im Zeitraum 2020 bis 2022 zur Beseitigung von Liquiditätsengpässen seiner Unternehmen Leistungen in Höhe von insgesamt rund 2,1 Millionen Euro aus dem Pflegerettungsschirm unrechtmäßig abgerechnet. Dabei soll er teilweise Scheinrechnungen erstellt haben.</p> <p>Außerdem überwies er als Liquidator eines Vereins insgesamt 825.000 Euro auf sein Privatkonto. Bei einer Razzia waren bei Berktold außerdem ein Gewehr, eine Pistole und Munition gefunden worden, ohne dass er dafür die nötigen Erlaubnisse hatte.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Dienstvergehen Anklageerhebung Verurteilung thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Corona-Betrug: Fünfeinhalb Jahre Haft für CSU-Bürgermeister]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Fri, 08 Sep 2023 07:48:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mann stößt auf Rodelbahn im Allgäu mit Kuh zusammen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/mann-stoesst-auf-rodelbahn-im-allgaeu-mit-kuh-zusammen;art378131,11711025 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Allgäu ist ein Mann auf einer Sommerrodelbahn mit einer Kuh zusammengestoßen. Die Bergwacht musste den Mann retten.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Im Allgäu ist ein Mann auf einer Sommerrodelbahn mit einer Kuh zusammengestoßen. Die Bergwacht musste den Mann retten.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/mann-stoesst-auf-rodelbahn-im-allgaeu-mit-kuh-zusammen;art378131,11711025]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Im Allgäu ist ein Mann auf einer Sommerrodelbahn mit einer Kuh zusammengestoßen. Die Bergwacht musste den Mann retten.



        <p><br /> Auf einer Sommerrodelbahn im Allgäu ist ein Mann mit einer Kuh zusammengestoßen. Der 39-Jährige habe am Mittwochabend im bayerischen Immenstadt eine Abfahrt gemacht und sei in einer Kehre mit der ausgebrochenen Kuh zusammengeprallt, teilte die Polizei in Kempten am Donnerstag mit. Die Bergwacht musste den Mann retten, er kam mit Verdacht auf einen Schlüsselbeinbruch ins Krankenhaus.</p> <p>Wie das Rind auf die Sommerrodelbahn kommen konnte, war unklar. Die Weidezäune seien vor Inbetriebnahme der Rodelbahn vom Betreiber geprüft worden. Unklar war auch, mit welchem der Tiere der 39-Jährige zusammenprallte. Alle Tiere der benachbarten Weiden seien unverletzt. (dpa)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mann stößt auf Rodelbahn im Allgäu mit Kuh zusammen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Tue, 30 May 2023 10:56:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erfolgreicher Bergsteiger aus dem Allgäu tot im Himalaya gefunden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/erfolgreicher-bergsteiger-aus-dem-allgaeu-im-himalaya-vermisst;art378131,11587244 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der vermisste Bergsteiger Luis Stitzinger aus dem Allgäu wurde tot im Himalaya gefunden.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Der vermisste Bergsteiger Luis Stitzinger aus dem Allgäu wurde tot im Himalaya gefunden.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/erfolgreicher-bergsteiger-aus-dem-allgaeu-im-himalaya-vermisst;art378131,11587244]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Der vermisste Bergsteiger Luis Stitzinger aus dem Allgäu wurde tot im Himalaya gefunden.



        <p>Der bekannte Bergsteiger Luis Stitzinger aus dem Allgäu ist tot. Seine Leiche sei auf dem dritthöchsten Berg der Welt, dem Achttausender Kangchendzönga im Himalaya, gefunden worden, sagte der nepalesische Behördenmitarbeiter Khimlal Gautam, der für die Bergsteigersaison zuständig ist, der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Der erfahrene Berg- und Skiführer Stitzinger wurde seit vergangenem Donnerstag vermisst. Zuvor war der 54-Jährige aus Füssen alleine auf dem 8586-Meter-hohen Berg an der Grenze zwischen Indien und Nepal unterwegs gewesen.</p> <h2>Stitzinger war ohne künstlichen Sauerstoff unterwegs</h2> <p>Stitzingers Leiche sei auf einer Höhe von 8400 Metern gefunden worden und würde von fünf Sherpas heruntergebracht, sagte Mingma Sherpa, der Chef der Expeditionsfirma Seven Summit Treks, die Stitzingers Expedition organisiert hatte, laut der örtlichen „Himalayan Times“. Demnach sei Stitzinger ohne künstlichen Sauerstoff unterwegs gewesen.</p> <h2>Stitzinger war ein bekannter „Big-Mountain-Skifahrer“</h2> <p>Stitzinger gilt insbesondere als bekannter „Big-Mountain-Skifahrer“. Nach eigenen Angaben war der Extremsportler bereits auf sieben Achttausendern mit seinen Skiern unterwegs. Bei seinen Touren wurde er mitunter auch von seiner Frau Alix von Melle, die ebenfalls Bergsteigerin ist, begleitet. Zusammen veröffentlichten sie das Buch „Leidenschaft fürs Leben: Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt“. In der Beschreibung zum Buch heißt es: „Luis war schon als Kind in den Bergen zu Hause; der erfahrene Bergführer und Expeditionsleiter krönt Besteigungen mit spektakulären Skiabfahrten. Oft stellt die Sorge umeinander die Beziehung auf die Probe.“ (dpa)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Extremsportarten Abenteuer Sportliches thema-sport-sportarten thema-leben-freizeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Erfolgreicher Bergsteiger aus dem Allgäu tot im Himalaya gefunden]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Fri, 28 Apr 2023 08:52:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Rathäuser an der Belastungsgrenze: Wer will da überhaupt noch Bürgermeister werden?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/rathaeuser-an-der-belastungsgrenze-wer-will-da-ueberhaupt-noch-buergermeister-werden;art417930,11552459 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei einer Podiumsdiskussion an der Zeppelin-Universität fällt das Resümee von fünf jungen Rathaus-Chefs ernüchternd aus: In den Kommunen gibt es die größte Gestaltungsmacht, doch sie werden zunehmend überfordert.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Bei einer Podiumsdiskussion an der Zeppelin-Universität fällt das Resümee von fünf jungen Rathaus-Chefs ernüchternd aus: In den Kommunen gibt es die größte Gestaltungsmacht, doch sie werden zunehmend überfordert.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/rathaeuser-an-der-belastungsgrenze-wer-will-da-ueberhaupt-noch-buergermeister-werden;art417930,11552459]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Bei einer Podiumsdiskussion an der Zeppelin-Universität fällt das Resümee von fünf jungen Rathaus-Chefs ernüchternd aus: In den Kommunen gibt es die größte Gestaltungsmacht, doch sie werden zunehmend überfordert.



        <p>Felix Cramer von Clausbruch ist frisch gewählter Bürgermeister von Rietheim-Weilheim, einer knapp 3000 Einwohner zählenden Gemeinde im Landkreis Tuttlingen. Mit einem Bachelor in Politik- und Verwaltungswissenschaften und einer Menge Lebenserfahrung auch in anderen Jobs gilt der 39-Jährige als gut ausgebildeter Rathaus-Chef. Doch die sind inzwischen Mangelware in Deutschland. Woran liegt das? Und: Was muss sich ändern, damit genügend gute Leute in die Kommunalpolitik gehen?</p> <h2>Neue Generation von Rathaus-Chefs wird laut</h2> <p>Mit dieser Fragestellung hatte die Zeppelin-Universität (ZU) in Friedrichshafen fünf Stadtoberhäupter zu einer Podiumsdiskussion eingeladen – keiner älter als 40 Jahre. Sie stehen für eine neue Generation von Rathaus-Chefs, die ihre Sorgen und Nöte auch laut formulieren. Allen voran Michael Salomo (SPD), seit 2021 Oberbürgermeister von Heidenheim, der Bundesvorsitzender und Sprecher des „Netzwerks junger Bürgermeister:innen“ ist.</p> <p>Mit ihm saßen zwei weitere Oberbürgermeister (OB) aus dem Nachbarland Bayern auf dem Podium: Dr. Claudia Alfons (parteilos) war bei ihrem Amtsantritt in Lindau 2020 mit 37 Jahren Deutschlands jüngste Oberbürgermeisterin. Aktuell ist es Jan Rothenbacher (SPD), der seit wenigen Wochen OB in Memmingen ist. Die Runde komplettierte Wolfram Bernhardt (parteilos), seit 2019 Bürgermeister von Adelsheim (Neckar-Odenwald-Kreis), der wie Felix Cramer von Clausbruch (FDP) Alumnus der Zeppelin-Universität ist.</p> <div class="article-text-quote article-module"> <blockquote>„Die Belastungsgrenze in den Rathäusern ist erreicht.“</blockquote> <span>Aus einem Positionspapier des Gemeindetags</span></div> <p>Was aus seiner Sicht schief läuft, brachte Wolfram Bernhardt am eindrücklichsten auf den Punkt. Er zitierte aus dem Positionspapier, das der Gemeindetag Baden-Württemberg im September 2022 unter dem Titel „Kein Weiter-so“ verabschiedet hat. „Die Belastungsgrenze in den Rathäusern ist erreicht.“ Die Kommunen befänden sich im Dauerkrisenmodus. Allein den Ist-Zustand zu sichern, sei ein Kraftakt. Geltende Rechtsansprüche seien nicht mehr erfüllbar. Man brauche eine „ernsthafte Aufgaben- und Standardkritik“, forderte der Gemeindetag, und dies „beherzt und schnell“. Besser habe man das nicht formulieren können, so Bernhardt.</p> <p>Während die Politik in Berlin Großprojekte wälze, die oft „Selbstbeschäftigung ohne Ergebnis“ sei, werde es in den Kommunen konkret, erklärte Jan Rothenbacher, der unter anderem vier Jahre lang Inhouse-Berater im Bundesverteidigungsministerium war. „Da werden von der Bundespolitik Erwartungen geweckt, und die Kommunen sollen es machen.“ Nirgends sei die Gestaltungsmacht so groß wie in den Städten und Gemeinden. Doch Berlin versuche, über Fördertöpfe die Kommunen zu lenken. „Wir wissen selber, wo wir das Geld brauchen“, so der OB von Memmingen.</p> <div class="article-text-quote article-module"> <blockquote>„Wir müssen aufpassen, dass wir nicht durch die Hintertür zum Zentralstaat werden.“</blockquote> <span>Michael Salomo, OB von Heidenheim</span></div> <p>In die gleiche Kerbe schlug Michael Salomo. Immer öfter greife die Bundespolitik in Aufgaben ein, für die die Kommunen zuständig sind. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht durch die Hintertür zum Zentralstaat werden“, sagte der OB von Heidenheim. Genau genommen brauche es im Bundesrat eine dritte Kammer, die die kommunalen Interessen vertrete.</p> <p>Die Rathäuser hätten bereits mit immensen Herausforderungen zu kämpfen. „Im Großen und Ganzen läuft es. Die Frage ist nur, wie lange noch“, so Salomo. So treibt die Digitalisierung die Verwaltungen vor sich her. Entscheidungswege würden immer länger, was auch am Drang zur Bürgerbeteiligung liegt, die „Projekte oft bremst statt schärft“. Offene Stellen lassen sich immer schwieriger besetzen, immer weniger Menschen fürs Ehrenamt gewinnen, was gerade in den Kommunen unverzichtbar sei.</p> <p>Kein Wunder für ihn: Die Ansprüche der Bürger haben sich ebenso geändert wie die Streitkultur. „Oft wird die sachliche mit der politischen Ebene vermischt“, so Salomo. Wer im Licht der Öffentlichkeit steht, müsse auch damit fertig werden, dass er angespuckt wird oder die Reifen an seinem Auto zerstochen werden. Politik fürs Gemeinwohl sei eben „mehr als die Summe von Einzelinteressen“.</p> <h2>Trotzdem „das Beste, was man machen kann“</h2> <p>Und trotzdem machen die fünf Rathaus-Chefs ihren Job gern, werben bei den ZU-Studenten darum, sich selbst auf dieses „Spielfeld vor Ort“ zu begeben. „Hier geht es direkt an den Ball, hier wird es konkret“, sagt Claudia Alfons. Genau deshalb sollte jeder Berufspolitiker in spe „erst einmal auf den Bolzplatz und sich hier dreckig machen“, schlug Felix Cramer von Clausbruch vor. Der Adelsheimer Bürgermeister hat eine ganz eigene Antwort darauf gefunden, warum er sich den Job als Bürgermeister antut. „Weil es das Beste ist, was man machen kann, und ich jeden Tag mit dem Anspruch aufstehe, die Welt zu retten.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Rathäuser an der Belastungsgrenze: Wer will da überhaupt noch Bürgermeister werden?]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Mar 2023 19:47:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wer war Philipp F.? So lebte der Amokläufer von Hamburg im Allgäu  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/so-lebte-der-amoklaeufer-von-hamburg-im-allgaeu;art409965,11496607 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Mann, der in einer Kirche der Zeugen Jehovas in Hamburg sieben Menschen und sich selbst tötete, stammte aus dem Allgäu. Ein Mitschüler beschreibt ihn als beliebt. Doch ein Verwandter machte sich zuletzt Sorgen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Der Mann, der in einer Kirche der Zeugen Jehovas in Hamburg sieben Menschen und sich selbst tötete, stammte aus dem Allgäu. Ein Mitschüler beschreibt ihn als beliebt. Doch ein Verwandter machte sich zuletzt Sorgen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/so-lebte-der-amoklaeufer-von-hamburg-im-allgaeu;art409965,11496607]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Der Mann, der in einer Kirche der Zeugen Jehovas in Hamburg sieben Menschen und sich selbst tötete, stammte aus dem Allgäu. Ein Mitschüler beschreibt ihn als beliebt. Doch ein Verwandter machte sich zuletzt Sorgen.



        <p>Als er die Nachrichten vom Amoklauf in Hamburg las, beschlich Heinrich O. (Name von der Redaktion geändert) ein ungutes Gefühl. „Ich hatte sofort die Befürchtung, dass er es ist“, sagt O. gegenüber unserer Redaktion.</p> <p>Er ist mit jenem Mann verwandt, der am Donnerstagabend in einem Gemeinderaum der Zeugen Jehovas mutmaßlich sieben Personen und dann sich selbst getötet hat. Amokläufer Philipp F. (35) stammte aus dem Allgäu: Er wuchs in Kempten auf und soll in dieser Zeit Mitglied der Zeugen Jehovas gewesen sein.</p> <h2>In Hamburg soll Philipp F. „in kompletten Wahn verfallen“ sein</h2> <p>Er habe gewusst, dass F. psychisch „sehr angeschlagen“ gewesen sei, vieles habe auf eine Psychose hingedeutet, sagt O. Er selbst, aber auch seine Familie hätten ihn immer wieder vergeblich darum gebeten, dass er sich Hilfe suchen solle.</p> <p>Philipp F. wuchs laut dem Verwandten in einer Familie auf, die zur Gemeinde der Zeugen Jehovas in Kempten gehöre. Er habe F. als „sehr sensibles Kind“ in Erinnerung.</p> <p>Seit mehreren Jahren lebte F. in Hamburg. Dort soll er laut dem Verwandten 2020 erneut mit Zeugen Jehovas in Kontakt gekommen sein – und ließ sich offenbar überzeugen, sich der dortigen Gemeinde anzuschließen.</p> <p>Nach eineinhalb Jahren sei er wieder ausgetreten – „und dann in kompletten Wahn verfallen“. Ermittler in Hamburg berichteten am Freitag, es habe einen anonymen Hinweis darauf gegeben, dass F. „eine besondere Wut auf religiöse Anhänger und einen ehemaligen Arbeitgeber“ geäußert habe und möglicherweise psychisch krank sei.</p> <h2>Banklehre in Kempten</h2> <p>Darauf deutete in früheren Jahren zunächst offenbar nichts hin. Ab 2006 machte er eine Banklehre in Kempten. Ein ehemaliger Mitschüler sagt, der mutmaßliche Täter sei auf der Berufsschule „ein richtig guter Typ gewesen“, beliebt in der Klasse und angesehen. F. sei ehrgeizig gewesen: „Der hat sich reingehängt und wollte alles gut machen.“</p> <p>Philipp F. hat sich auch für Sport interessiert, unter anderem ein Jahr lang beim SV Cambodunum Kempten Fußball gespielt.</p> <p>„Er war absolut unauffällig und hat sich gut in unser harmonisches Team integriert“, erinnert sich Vereinsvorsitzender Thomas Wilhelm.</p> <h2>Todesschütze von Hamburg war im Fußball-Fanclub aktiv</h2> <p>F. war ab 2007 auch etwa zwei Jahre lang im FC-Liverpool-Fanclub in Kempten aktiv. „Er war ein introvertierter Typ. Aber wenn er sich sicher fühlte in einer Gruppe, taute er richtig auf, machte Party und ließ sich mitreißen. Er war ein Typ, den man leicht manipulieren konnte“, erinnert sich ein Weggefährte.</p> <p>Der Fanclub, der sich damals in einem Pub traf, sei für F. eine zweite Heimat geworden. Hier hatte er Anschluss an eine Clique von Altersgenossen.</p> <p>Ein Foto von damals zeigt ihn lachend nach einem Stadion-Besuch in Liverpool mit seinen Kumpels. Doch mit einem Schlag habe er sich aus dem vertrauten Umfeld gelöst: „Er blieb auf einmal weg, hat sich selbst bei seinem besten Freund nicht mehr gemeldet.“</p> <p>Zu dieser Zeit begann F., an der Hochschule Kempten Betriebswirtschaft zu studieren. Einen Abschluss machte er laut Rektor Professor Wolfgang Hauke jedoch nicht.</p> <p>„Vermutlich hat er bei mir Mathematik- oder Statistik-Vorlesungen besucht. Wenn etwas Auffälliges gewesen wäre, würde mir das einfallen“, sagt er auf Anfrage unserer Redaktion.</p> <h2>Zeugen Jehovas zeigen sich schockiert</h2> <p>Laut Hauke wurde Philipp F. zum 30. September 2012 aus der Studenten-Liste gestrichen. Laut den Angaben auf seiner Homepage studierte er später in München.</p> <p>Philipp F. soll nach Informationen unserer Redaktion auch Gemeindemitglied der Zeugen Jehovas gewesen sein. „Wir sind schockiert, wollen uns aber momentan nicht weiter äußern“, sagt eine Sprecherin der Zeugen Jehovas.</p> <p>Ab April 2014 sind im Lebenslauf von Philipp F. verschiedene berufliche Stationen in Hamburg aufgeführt, zum Beispiel als Controller, Berater und Projektmanager. Auch ein Sabbatical über eineinhalb Jahre führt F. auf, das letzte Angestelltenverhältnis dauerte demnach drei Monate. Seit Juni 2022 war F. laut Lebenslauf selbstständig in Hamburg.</p> <p>Auf seiner Homepage stellt der Kemptener sich als erfolgreichen Berater in Bereichen von Controlling bis Theologie dar. Sein Mindesthonorar liege bei 250.000 Euro plus Mehrwertsteuer – diese außergewöhnlich hohe Summe begründet er damit, dass seine Tätigkeit „mindestens 2,5 Millionen Euro“ für Kunden generiere.</p> <p>Wenige Stunden vor dem Amoklauf in Hamburg lobte F. sich auf der Internet-Plattform LinkedIn selbst: Sein zwei Monate zuvor veröffentlichter Text „Die Wahrheit über Gott, Jesus Christus und den Satan“ habe „eine Zufriedenheitsrate von 100 Prozent“.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wer war Philipp F.? So lebte der Amokläufer von Hamburg im Allgäu]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Fri, 07 Oct 2022 15:45:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mann muss mit mehr als fünf Promille auf die Intensivstation <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/mann-muss-mit-mehr-als-fuenf-promille-auf-die-intensivstation;art410936,11315480 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwei Promille bringen einen 54-Jährigen in Wangen im Allgäu in die Gewahrsamszelle. Als er wieder auf freiem Fuß ist, trinkt er aber weiter.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Zwei Promille bringen einen 54-Jährigen in Wangen im Allgäu in die Gewahrsamszelle. Als er wieder auf freiem Fuß ist, trinkt er aber weiter.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/mann-muss-mit-mehr-als-fuenf-promille-auf-die-intensivstation;art410936,11315480]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Zwei Promille bringen einen 54-Jährigen in Wangen im Allgäu in die Gewahrsamszelle. Als er wieder auf freiem Fuß ist, trinkt er aber weiter.



        <p>Zu großen Durst hatte am Donnerstag ein 54-jähriger Mann, sodass er gleich zweimal die Polizei auf den Plan rief. Gegen 15.30 Uhr lag der volltrunkene Mann vor dem Polizeirevier in Wangen im Allgäu. Da er nicht mehr verkehrsfähig war und eine Atemalkoholmessung knapp zwei Promille ergab, nahmen ihn die Polizisten zur Ausnüchterung bis in den späten Abend in Gewahrsam, heißt es dazu in einem Pressetext.</p> <p>Am Freitagmorgen gegen 0.45 Uhr lag er dann schließlich noch deutlich betrunkener im Bereich einer Tankstelle in der Ravensburger Straße. Da das Atemalkoholmessgerät weit über fünf Promille anzeigte, wurde der Mann von Rettungsdienst in eine Klinik gebracht.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mann muss mit mehr als fünf Promille auf die Intensivstation <p></p>]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Jun 2022 12:25:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das steckt hinter der Vision eines Ringzugs zwischen Bodensee, Oberschwaben und dem Allgäu  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/das-steckt-hinter-der-vision-eines-ringzugs-zwischen-bodensee-oberschwaben-und-dem-allgaeu;art410936,11185894 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Land, die betroffenen Landkreise, Kommunen und der Regionalverband haben eine Absichtserklärung für eine bessere Verbindung zwischen dem Bodensee, Oberschwaben und dem Allgäu unterzeichnet. Doch was bedeutet das?  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Das Land, die betroffenen Landkreise, Kommunen und der Regionalverband haben eine Absichtserklärung für eine bessere Verbindung zwischen dem Bodensee, Oberschwaben und dem Allgäu unterzeichnet. Doch was bedeutet das?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/das-steckt-hinter-der-vision-eines-ringzugs-zwischen-bodensee-oberschwaben-und-dem-allgaeu;art410936,11185894]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Das Land, die betroffenen Landkreise, Kommunen und der Regionalverband haben eine Absichtserklärung für eine bessere Verbindung zwischen dem Bodensee, Oberschwaben und dem Allgäu unterzeichnet. Doch was bedeutet das?



        <p>Die Initiative kommt erneut aus der Region. Bereits bei der Südbahn waren Kommunen und Landkreise in Vorleistung gegangen, auch in die Planung für Ausbau und Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn investiert die Region, jetzt will sie die Idee eines Ringzugs zwischen Allgäu, Oberschwaben und dem <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/die-pfingstferien-sind-vorbei-wie-viel-ist-jetzt-noch-mit-dem-neun-euro-ticket-bei-der-bahn-los;art372458,11185040" target="_blank" title="Die Pfingstferien sind vorbei. Wie viel ist jetzt noch mit dem Neun-Euro-Ticket bei der Bahn los?">Bodensee</a> weiter vorantreiben.</p> <h2>Region gründet Interessenverband Bodo-Ringzug</h2> <p>Die Vision eines solchen Bodo-Ringzugs gibt es schon länger. Die Landkreise Ravensburg, Lindau und der Bodenseekreis hatten 2020 gemeinsam ein Gutachten dafür in Auftrag gegeben, im Februar 2022 wurde ein Interessenverband nach dem Vorbild der Südbahn- und Bodenseegürtelbahn-Initiativen gegründet, am Montag gemeinsam mit dem baden-württembergischen <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/naturschuetzer-und-fahrgastverband-werfen-bahn-im-gaeubahn-streit-verstoss-gegen-betriebspflicht-vor;art417930,11185065" target="_blank" title="Naturschützer und Fahrgastverband werfen Bahn im Gäubahn-Streit Verstoß gegen Betriebspflicht vor">Verkehrsminister Winfried Hermann</a> eine Absichtserklärung unterzeichnet.</p> <p>Ziel ist der Aufbau eines S-Bahn-ähnlichen Nahverkehrssystems auf dem Gebiet des Verkehrsverbundes Bodensee-Oberschwaben (Bodo) – inklusive der Elektrifizierung der Strecke Aulendorf-Kißlegg als zentrales Infrastrukturprojekt. Konkret geht es bei der Idee vom Bodo-Ringzug um die Bahnverbindung zwischen Friedrichshafen, Aulendorf, Leutkirch, Wangen, Lindau und von dort wieder nach Friedrichshafen.</p> <p>Wer momentan mit dem Zug von Wangen oder Leutkirch in Richtung Ravensburg und weiter nach Friedrichshafen unterwegs ist, muss in Aulendorf umsteigen. Der Interessenverband macht sich für eine durchgehende Verbindung ohne Umstiege zwischen dem Allgäu, dem Schussental und dem Bodenseeufer stark. Ein Problem dabei: Das Teilstück zwischen Aulendorf und Kißlegg ist anders als die Südbahn und Allgäubahn bislang nicht elektrifiziert. Das wäre Voraussetzung für eine durchgehende Verbindung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"></div> <h2>Machbarkeitsstudie in Auftrag geben</h2> <p>In der gemeinsamen Absichtserklärung wurden nun vereinbart, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Darin soll einzelne Projekte beschrieben, verschiedene Variante, eine erste grobe Nutzen-Kosten-Untersuchung sowie ein Zeitplan erstellt werden. In 18 Monaten sollen die Ergebnisse der Untersuchung vorliegen, das Land beteiligt sich mit 50 Prozent an den Kosten für die Studie, die andere Hälfte kommt aus der Region. „Auch bei der Südbahn ist die Region mit eigenem Geld eingestiegen“, sagte Harald Sievers, Landrat im Kreis Ravensburg und Vorsitzender des Interessenverbands Ringzug, „das war damals das Erfolgsrezept.“</p> <p>Entscheidend sei für den Interessenverband, dass das Land mit der Absichtserklärung den Willen bekunde, den Weg gemeinsam zu gehen. Ein solches Projekt sei kein Sprint, sondern ein Marathon. Daher sei es akzeptabel, dass sich die Region zu Beginn nicht nur mit Wünschen, sondern auch mit Geld für die Studie einbringt. Klar machte er aber auch, wenn es dann an die Umsetzung gehe, müssten die Kosten andere übernehmen, denn „wir können als Region natürlich keine Infrastrukturprojekte im großen Stil umsetzen“.</p> <p>Noch steht das Projekt allerdings ganz am Anfang. Völlig offen ist aktuell beispielsweise, ob für eine Elektrifizierung des Streckenabschnitts zwischen Kißlegg und Aulendorf Oberleitungen gebaut würden, oder batterieelektrische Züge eingesetzt werden könnten, sagte Hermann mit Verweis auf ein Modellprojekt in der Ortenau. Auch das sei Teil der Machbarkeitsstudie. Zum weiteren Zeitplan sagte er: „Wir wollen das Projekt nicht ins nächste Jahrzehnt schieben, sondern Verbesserungen noch in diesem Jahrzehnt anpacken.“</p> <p>Laut Wolfgang Heine, Direktor des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben, müssen dafür jetzt die Grundlagen ermittelt werden, bis zur Realisierung seien dann noch viele Schritte nötig. Harald Sievers hofft mit der Absichtserklärung und der Machbarkeitsstudie „jetzt auf Schub“.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Das steckt hinter der Vision eines Ringzugs zwischen Bodensee, Oberschwaben und dem Allgäu]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 06 Dec 2021 17:37:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Start in die Skisaison: Frust in Bayern und im Schwarzwald, lockerere Regeln in der Schweiz und Österreich  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/start-in-die-skisaison-frust-in-bayern-und-im-schwarzwald-lockerere-regeln-in-der-schweiz-und-oesterreich;art416,10987424 ]]></link>      <description><![CDATA[  Viele Skigebiete in Bayern fürchten um ihre Existenz, denn die Corona-Regeln sind viel strenger als in Österreich oder der Schweiz. Auch auf dem Feldberg litt man unter dem Regel-Chaos im Land, nun müssen weniger Nachweise als in Bayern erbracht werden, um Skifahren zu dürfen. Am dem höchsten Berg im Südwesten hat ein peinlicher Vorfall dennoch den Saisonstart verhagelt – schuld daran will niemand sein.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Viele Skigebiete in Bayern fürchten um ihre Existenz, denn die Corona-Regeln sind viel strenger als in Österreich oder der Schweiz. Auch auf dem Feldberg litt man unter dem Regel-Chaos im Land, nun müssen weniger Nachweise als in Bayern erbracht werden, um Skifahren zu dürfen. Am dem höchsten Berg im Südwesten hat ein peinlicher Vorfall dennoch den Saisonstart verhagelt – schuld daran will niemand sein.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/start-in-die-skisaison-frust-in-bayern-und-im-schwarzwald-lockerere-regeln-in-der-schweiz-und-oesterreich;art416,10987424]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Viele Skigebiete in Bayern fürchten um ihre Existenz, denn die Corona-Regeln sind viel strenger als in Österreich oder der Schweiz. Auch auf dem Feldberg litt man unter dem Regel-Chaos im Land, nun müssen weniger Nachweise als in Bayern erbracht werden, um Skifahren zu dürfen. Am dem höchsten Berg im Südwesten hat ein peinlicher Vorfall dennoch den Saisonstart verhagelt – schuld daran will niemand sein.



        <p>Vergleichsweise harte Anti-Corona-Regeln, ausbleibende Gäste und technische Pannen: Die deutschen Skigebiete legen einen Stolperstart in die nun schon dritte, von den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägte, Skisaison hin. Besonders in Bayern ist die Stimmung mies, aber auch in Baden-Württemberg läuft es nicht rund.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Bayerns Ski-Fiasko</span><span>Bei den bayerischen Seilbahnen schrumpfte in der vergangenen Saison die Zahl der zahlenden Gäste im regulären Betrieb auf null, da der Lockdown erst im Frühjahr 2021 endete. Die Bahnen fuhren mancherorts lediglich für einige Skirennen. Da die Dauer der Betriebsschließungen zu Beginn des vergangenen Winters nicht absehbar war, wurden in Garmisch-Partenkirchen und anderswo die Pisten fleißig präpariert, die Gondeln und Lifte betriebsbereit gehalten. Doch genutzt wurden die Pisten nahezu ausschließlich von den nichtzahlenden Skitourengehern, die die Berge in Scharen mit Muskelkraft erstiegen. Die zahlungskräftige Kundschaft blieb fern oder wich nach Österreich aus. (dpa/wro)</span></label></div> <p>Bayerns Winterurlaubsorte starten mit großem Handicap in den Pandemie-Winter: Die strengsten Corona-Vorschriften im deutschsprachigen Alpenraum lassen die Seilbahnbetreiber von Berchtesgaden bis Oberstdorf um ihre Existenz fürchten. Die bayerische Staatsregierung hat „2G-Plus“ vorgeschrieben: Wer Gondel oder Lift fahren will, muss nicht nur geimpft und/oder genesen sein, sondern auch einen Corona-Test vorlegen. Der Verband deutscher Seilbahnen beklagte bereits einen drohenden „Todesstoß“.</p> <h2>Hü-Hott-Politik bringt Skilifte in Baden-Württemberg in Nöte</h2> <p>Baden-Württembergs Liftbetreiber sind um derlei harte Regeln gerade noch einmal herumgekommen. Wenige Stunden nach Saisonstart auf dem Feldberg am vergangenen Freitag, hatte die Stuttgarter Landesregierung per Verordnung außer für geboosterte Skifreunde 2G-Plus auch für Skigebiete im Südwesten angekündigt und damit die bis dato gültige 2G-Regel deutlich verschärft. Im Verlauf des Wochenendes kam aber dann die Kehrtwende und es galt wiederum 2G – zumindest für alle, deren zweite Impfung nicht länger als ein halbes Jahr zurücklag.</p> <p>Das administrative Chaos blieb auch über Tausend Meter Meereshöhe nicht ohne Folgen. Am vergangenen Wochenende bildeten sich etwa am Feldberg vor den Kassenhäuschen lange Schlangen. „Die mehrfachen Anpassungen der Corona-Verordnung“ habe in der Kürze der Zeit nicht technisch reibungslos umgesetzt werden können, sagte der Chef des Feldberg-Liftverbunds Adrian Probst und entschuldigte sich bei Hunderten Kunden, die in Warteschlangen feststeckten.</p> <p>Erst zum Wochenende hin habe man von IT-Dienstleistern, über die die zwingenden Online-Buchungen hätten abgewickelt werden sollen, grünes Licht erhalten. „Verschiedene technische Probleme“ seien die Folge gewesen.</p> <h2>Skidata und Starjack weisen Schuld an Warteschlangen-Chaos von sich</h2> <p>Die beiden österreichischen Dienstleister sehen den schwarzen Peter indes nicht bei sich. „Ich habe bei uns keine roten Alarmlampen angehen sehen“, sagte ein Sprecher des in Gröding bei Salzburg ansässigen Skispezialisten Skidata. Dutzende Skigebiete im Alpenraum und in Mittelgebirgen hätten am Wochenende auf die gemeinsame Reservierung-Plattform zugegriffen – ohne Probleme. Eine Sprecherin des Vorarlberger Online-Dienstleisters Starjack äußerte sich gegenüber dem SÜDKURIER ähnlich.</p> <h2>Österreich und Schweiz profitieren</h2> <p>In Österreichs Skigebieten ist aktuell nur 2G vorgeschrieben, ein zusätzlicher Test wie in Bayern ist nicht notwendig. Im Vorteil sind die Schweizer Skiorte. Dort gelten für die Seilbahnen ähnliche Regeln wie für Bus und Bahn: Maskenpflicht lediglich in geschlossenen Räumen inklusive Gondeln, 3G (geimpft, genesen oder getestet) oder 2G sind nicht notwendig. Sessel- und Schlepplifte dürfen ohne Maske benutzt werden.</p> <p>Das bedeutet nicht, dass in der Schweiz Optimismus ausgebrochen wäre. „Wir können leider keine Prognosen abgeben, da auch die neue Situation mit dem Omikron-Virus noch nicht abschätzbar ist“, sagte eine Sprecherin von Schweiz Tourismus. Seit Freitag hat Deutschland wegen steigender Infektionszahlen auch die Eidgenossenschaft als Hochrisikogebiet eingestuft, wie zuvor bereits Österreich.</p> <p>Schon den ersten Corona-Winter 2020/2021 hatten jedoch die Schweizer Wintersportorte mit den geringsten Einbußen überstanden. Derzeit deutet vieles darauf, dass sich dies in ähnlicher Form wiederholen könnte.</p> <p>In Österreich fehlten in der vergangenen Saison die ausländischen Gäste weitestgehend, die den Großteil der Winterurlauber stellen. Vor der Pandemie zählten die österreichischen Seilbahnen über 50 Millionen „Skifahrertage“ pro Saison. 2020/21 waren es nach Daten der Wirtschaftskammer Österreich noch 9,2 Millionen. So gingen ähnlich wie in den bayerischen Wintersportorten die Gästezahlen im Hochwinter um über 90 Prozent zurück. Ähnlich düster sah es für die Tourismusbranche auch in Südtirol aus.</p> <h2>Schweiz freut sich auf Auslandsgäste</h2> <p>Die Schweizer Hotellerie hingegen meldete für die Wintersaison 2020/2021 immerhin noch 9,4 Millionen Übernachtungen, ein für Corona-Verhältnisse vergleichsweise kleines Minus von 26,4 Prozent.</p> <p>In Österreich und in Südtirol können Skigebiete hoffen, dass diese Saison besser wird als die vergangene. Allerdings erwartet niemand die Rückkehr gewohnter Gästezahlen. Demgegenüber herrscht in Bayern Verzweiflung bei den Skigebietsbetreibern. „Mit diesen Beschlüssen stirbt jede Hoffnung auf Erholung der Wintersportbranche“, kommentierte Seilbahnverbandschef Matthias Stauch die 2G-Plus-Regel.</p> <h2>Warum Masken für den Schlepplift?</h2> <p>Die deutschen Skigebiete leiden ohnehin unter einem natürlichen Wettbewerbsnachteil: Die Skigebiete sind kleiner und die Saison kürzer. Viele befördern ihre Gäste ausschließlich mit Sessel- und Schleppliften. Ein Beispiel ist der Spitzingsee. Dort gibt es im Skigebiet keine Gondel. Skifahrer und Langläufer sind gleichermaßen an der frischen Luft. Doch für die Gäste werden nach jetzigem Stand strengere Vorschriften als für die Münchner S-Bahn gelten.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Start in die Skisaison: Frust in Bayern und im Schwarzwald, lockerere Regeln in der Schweiz und Österreich]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Fri, 03 Dec 2021 11:07:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sie sollen zahlreiche Ausländer nach Deutschland gebracht haben: Empfindliche Strafen in Prozess gegen neunköpfige Schleuserbande  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/sie-sollen-zahlreiche-auslaender-nach-deutschland-gebracht-haben-empfindliche-strafen-in-prozess-gegen-neunkoepfige-schleuserbande;art417930,10985038 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Frau und acht Männer mussten sich sechs Wochen lang wegen bandenmäßigen Schleusens von Geflüchteten vor dem Landgericht Kempten verantworten. Eine erdrückende Beweislage und eine Verständigung über das Strafmaß mit vollumfänglichen Geständnissen brachten den Schleusern nun zum Teil lange Gefängnisstrafen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Eine Frau und acht Männer mussten sich sechs Wochen lang wegen bandenmäßigen Schleusens von Geflüchteten vor dem Landgericht Kempten verantworten. Eine erdrückende Beweislage und eine Verständigung über das Strafmaß mit vollumfänglichen Geständnissen brachten den Schleusern nun zum Teil lange Gefängnisstrafen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/sie-sollen-zahlreiche-auslaender-nach-deutschland-gebracht-haben-empfindliche-strafen-in-prozess-gegen-neunkoepfige-schleuserbande;art417930,10985038]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Eine Frau und acht Männer mussten sich sechs Wochen lang wegen bandenmäßigen Schleusens von Geflüchteten vor dem Landgericht Kempten verantworten. Eine erdrückende Beweislage und eine Verständigung über das Strafmaß mit vollumfänglichen Geständnissen brachten den Schleusern nun zum Teil lange Gefängnisstrafen.



        <p>Die Szenerie, welche sich den Beteiligten und Zuschauern bei dem Prozess bot, war alles andere als alltäglich: Nachdem keiner der herkömmlichen Gerichtssäle für die Dimension dieses Strafverfahrens ausreichend Platz bot, hat das Landgericht Kempten kurzerhand den großen Fürstensaal in der Kemptener Residenz zu einem Gerichtssaal umfunktioniert.</p> <p>Die neun Angeklagten im Alter von 22 bis 36 Jahren, darunter auch eine Frau, nahmen mit ihren jeweils bis zu drei Verteidigern in mehreren Reihen Platz, ihnen gegenüber die Staatsanwaltschaft, am Kopf des Saals erhöht die Richter. Allein dieser Anblick vermittelte eindrücklich das Ausmaß der durch die Schleuserbande begangenen Straftaten. Den überwiegend syrischen Staatsbürgern wurde das „gewerbs- und bandenmäßiges Einschleusen von Ausländern“ zur Last gelegt – <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/mammut-prozess-gegen-europaweit-agierende-schleuserbande-anfuehrer-floh-mit-180-kmh-und-dann-zu-fuss-vor-der-polizei;art417930,10939824" target="_blank" title="Mammut-Prozess gegen europaweit agierende Schleuserbande: Anführer floh mit 180 km/h und dann zu Fuß vor der Polizei">der SÜDKURIER berichtete</a>.</p> <h2>Großeinsatz der Polizei</h2> <p>In unterschiedlicher Besetzung sollen die Beschuldigten seit Frühjahr 2019 zahlreiche Geflüchtete nach Deutschland und Österreich gebracht haben. Die gesamte Verhandlung wurde für die zumeist Arabisch sprechenden Schleuser simultan durch drei Dolmetscher aus eigens eingerichteten, schallisolierten Dolmetscherkabinen übersetzt.</p> <p>Bereits im Januar hatte die Polizei die Angeklagten nach umfangreichen verdeckten Maßnahmen bei einem Großeinsatz festgenommen. Dabei arbeitete die Spezialabteilung der Staatsanwaltschaft Kempten zur Bekämpfung der internationalen Schleuserkriminalität eng mit der Münchner Bundespolizeiinspektion für Kriminalitätsbekämpfung zusammen.</p> <h2>Erdrückende Beweislage</h2> <p>Der 30-jährige Bandenchef war bereits im Dezember 2020 in Österreich auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Eisenstadt auf frischer Tat bei der Durchführung einer Schleusungsfahrt ertappt und festgenommen worden. Im Februar wurde er aufgrund eines Europäischen Haftbefehls nach Deutschland ausgeliefert. Gegen den „Patron“ war im September 2020 eine zweite Anklage erhoben worden, nachdem ihm die internationalen Ermittlungen der ungarischen Staatsanwaltschaft Bacs-Kiskun weitere Schleusungsfälle nachweisen konnten.</p> <p>Nach Abschluss der Ermittlungen und Anklageerhebung im Juli startete am 12. Oktober der Mammut-Prozess mit 20 von der Staatsanwaltschaft Kempten angeklagten Schleusungen. Aufgrund der erdrückenden Beweislage gaben die Verteidiger der Angeklagten schon zu Verhandlungsbeginn zu verstehen, dass ihre Mandanten grundsätzlich zu vollumfänglichen Geständnissen bereit wären. Nach mehreren Verständigungsgesprächen kam es zu einer Absprache, bei welcher sich das Gericht mit allen Betroffenen über das zu erwartende Strafmaß für den Fall eines Geständnisses einigte.</p> <h2>Haft für Patron und Kernbande</h2> <p>Bereits am vierten Prozesstag, einige Tage früher als geplant, verkündete der Vorsitzende nun das Urteil der Strafkammer. Der von Zeugen als „Patron“ beschriebene Kopf der Bande muss für sieben Jahre und drei Monate hinter Gitter. Für zwei weitere Täter aus der bestehenden Kernbande lautete das Strafmaß zwei Jahre und neun Monate beziehungsweise vier Jahre Freiheitsstrafe.</p> <p>Aufgrund der vom Gericht berücksichtigten positiven Auswirkung des Geständnisses auf das Strafmaß und der langen Untersuchungshaft von zehn Monaten erhielten vier Angeklagte, die jeweils nur bei wenigen Schleusungen beteiligt waren, Freiheitsstrafen von einem Jahr und drei Monaten bis zu einem Jahr und neun Monaten, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurde. Das Urteil ist rechtskräftig.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sie sollen zahlreiche Ausländer nach Deutschland gebracht haben: Empfindliche Strafen in Prozess gegen neunköpfige Schleuserbande]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 15 Nov 2021 19:01:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jugendliche tot - 15-Jährige und 25-Jähriger im Allgäu unter Verdacht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/jugendliche-tot-15-jaehrige-und-25-jaehriger-im-allgaeu-unter-verdacht;art378131,10969125 ]]></link>      <description><![CDATA[  In der Nähe eines Flughafens wird die Leiche einer 16-Jährigen gefunden. Die Polizei kommt rasch zu ersten Ermittlungserfolgen. Der schreckliche Verdacht: Eine Täterin könnte noch jünger sein als das jugendliche Opfer.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          In der Nähe eines Flughafens wird die Leiche einer 16-Jährigen gefunden. Die Polizei kommt rasch zu ersten Ermittlungserfolgen. Der schreckliche Verdacht: Eine Täterin könnte noch jünger sein als das jugendliche Opfer.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/jugendliche-tot-15-jaehrige-und-25-jaehriger-im-allgaeu-unter-verdacht;art378131,10969125]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        In der Nähe eines Flughafens wird die Leiche einer 16-Jährigen gefunden. Die Polizei kommt rasch zu ersten Ermittlungserfolgen. Der schreckliche Verdacht: Eine Täterin könnte noch jünger sein als das jugendliche Opfer.



        <p>Eine 16-Jährige ist im Allgäu wahrscheinlich umgebracht worden. Die Jugendliche sei an massiver äußerer Gewalteinwirkung gestorben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit. Ein polizeibekannter 25-Jähriger und eine 15-Jährige wurden als tatverdächtig festgenommen. „Wie die Tatbeteiligungen im Einzelnen sind, ist noch Gegenstand der Ermittlungen“, sagte ein Polizeisprecher.</p> <p>Die Leiche der 16-Jährigen war am Montagvormittag in der Nähe des Geländes des Memminger Flughafens gefunden worden. Man gehe davon aus, dass die Jugendliche bereits am Sonntagabend getötet worden war, sagte ein Polizeisprecher.</p> <h2>Polizisten durchkämmen Waldstück und suchen nach Spuren</h2> <p>„Sie haben sich gekannt“, sagte er über die beiden deutschen Verdächtigen und die Getötete. Die Ermittler machten aber zunächst keine Angaben, in welchem Beziehungsverhältnis sie genau standen. „Umfeldermittlungen“ hätten die Polizisten so schnell zu den beiden Tatverdächtigen geführt, sagte der Sprecher. Weswegen der Mann „polizeibekannt“ ist, sagten die Ermittler zunächst nicht. Auch nähere Angaben zu Tathergang und Motiv machten die Ermittler zunächst nicht.</p> <p>Ob die 16-Jährige an dem „Auffindeort“ nahe des Flughafens auch getötet worden sei, könne man noch nicht sagen. Am Montagabend durchkämmten Polizisten mit Taschenlampen ein Waldstück in der Nähe des Fundortes und suchten nach Spuren.</p> <p>Die Eltern des Mädchens hatten am Montag die Polizei informiert, dass ihre Tochter seit Sonntagabend nicht mehr zu erreichen sei. Die Tatverdächtigen sollen am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt werden. (dpa)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Oberbürgermeister Fahndung Festnahme Vermißte]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Jugendliche tot - 15-Jährige und 25-Jähriger im Allgäu unter Verdacht]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 13 Oct 2021 10:38:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mammut-Prozess gegen europaweit agierende Schleuserbande: Anführer floh mit 180 km/h und dann zu Fuß vor der Polizei  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/mammut-prozess-gegen-europaweit-agierende-schleuserbande-anfuehrer-floh-mit-180-kmh-und-dann-zu-fuss-vor-der-polizei;art417930,10939824 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Frau und acht Männer müssen sich seit Dienstag wegen gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von hunderten Menschen nach Österreich und Deutschland vor dem Kemptener Landgericht verantworten. Der Prozess gibt seltene Einblicke in das Geschäft und die Organisation der Schleuserbanden.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Eine Frau und acht Männer müssen sich seit Dienstag wegen gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von hunderten Menschen nach Österreich und Deutschland vor dem Kemptener Landgericht verantworten. Der Prozess gibt seltene Einblicke in das Geschäft und die Organisation der Schleuserbanden.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/mammut-prozess-gegen-europaweit-agierende-schleuserbande-anfuehrer-floh-mit-180-kmh-und-dann-zu-fuss-vor-der-polizei;art417930,10939824]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Eine Frau und acht Männer müssen sich seit Dienstag wegen gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von hunderten Menschen nach Österreich und Deutschland vor dem Kemptener Landgericht verantworten. Der Prozess gibt seltene Einblicke in das Geschäft und die Organisation der Schleuserbanden.



        <p>Es war der 29. August 2019, gegen 3.20 Uhr, als Polizisten am A7-Grenztunnel in Füssen im Allgäu einen Kleinbus bei der Einreise nach Deutschland stoppten, in dem vier Syrer als Fahrgäste saßen. Alle hatten keine gültigen Einreise-Papiere.</p> <p>Schon bald nach jenem Aufgriff im August 2019 wurde den Ermittlern klar, dass es sich nicht um einen Einzelfall, sondern offensichtlich um ein komplexes Geflecht einer europaweit agierenden Schleuserbande handelte. Die Täter sollen gut organisiert gewesen sein. Vor dem jeweiligen Schleuserwagen fuhr meist ein sogenanntes Scout-Auto voraus, um vor möglichen Kontrollen zu warnen. Im Prozess geht es um 13 Fahrten über verschiedene europäische Grenzen: Darunter Vorfälle auf der sogenannten Balkanroute über Ungarn durch Österreich und ein Fall an der deutsch-dänischen Grenze. Bei einigen mutmaßlichen Schleusungen sollen die Angeklagten wissentlich das Leben der Geflüchteten riskiert haben, die teilweise zu zehnt eingepfercht in Kleinbussen versteckt wurden.</p> <h2>Anklageschrift mit 42 Seiten</h2> <p>Der organisatorische Aufwand für die Justiz ist enorm: Um jetzt neun Angeklagte und 16 Verteidiger unterzubringen, wurde eigens der Fürstensaal der Kemptener Residenz zum Gerichtssaal umfunktioniert. Aus zwei Dolmetscher-Kabinen wird simultan übersetzt. Die Angeklagten – bis auf zwei sind sie syrische Staatsbürger – verfolgen über Kopfhörer das Prozessgeschehen in ihrer Landessprache.</p> <p>Kopf der Bande soll ein 30 Jahre alter Syrer sein, der Ende 2020 in Österreich festgenommen wurde. Laut Staatsanwaltschaft versuchte er zu fliehen und raste mit seinem Wagen der Polizei davon – mit mehr als 180 km/h. Die Beamten gaben zwei Warnschüsse ab. Nachdem es den Polizisten gelungen war, den Mann zu stoppen, floh der 30-Jährige zu Fuß. Dennoch wurde er wenig später festgenommen – genauso wie neun geschleuste Insassen eines Kleinbusses. Über eine Stunde dauerte es am Dienstag, bis der Staatsanwalt die 42 Seiten umfassende Anklageschrift verlesen hatte, die dem SÜDKURIER vorliegt.</p> <h2>Bis zu zehn Jahre Haft drohen</h2> <p>Pro geschleustem Menschen kassierten die Angeklagten laut Staatsanwaltschaft meist um die 5.000 Euro. Abgerechnet wurde über dubiose, sogenannte Hawala-Büros. Deren Praktiken sind in Deutschland verboten, da sie nicht der Finanzaufsicht unterliegen und vor allem der Geldwäsche aus illegalen Geschäften dienen sollen.</p> <p>Zu den ihnen zur Last gelegten Taten machten alle neun Angeklagten zunächst keine Angaben. Für den Fall von Geständnissen stellte das Gericht ihnen einen voraussichtlichen Strafrahmen in Aussicht. Demnach müsste der Bandenchef bei einem vollständigen Geständnis mit einer Freiheitsstrafe von etwa siebeneinhalb Jahren rechnen – das Strafmaß beträgt bis zu zehn Jahre. Vier Angeklagte könnten mit einer Bewährungsstrafe davonkommen. Die anderen bekämen bis zu viereinhalb Jahre Haft.</p> <p>Das Urteil ist für 2. Dezember geplant. Gelingt jedoch eine Verständigung zwischen Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung, könnte sich die Verfahrensdauer deutlich verkürzen. Für jeden Verhandlungstermin müssen die neun Beschuldigten aus teils weit entfernt gelegenen Gefängnissen gebracht werden – unter anderem aus Nürnberg und Mühldorf am Inn. Für alle Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung solange, bis sie rechtskräftig verurteilt sind.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mammut-Prozess gegen europaweit agierende Schleuserbande: Anführer floh mit 180 km/h und dann zu Fuß vor der Polizei]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 14 Jun 2021 18:16:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kranke leidende Kühe: Nach dem Allgäuer Tierschutz-Skandal steht nun der erste Prozess bevor  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/kranke-leidende-kuehe-nach-dem-allgaeuer-tierschutz-skandal-steht-nun-der-erste-prozess-bevor;art417930,10833332 ]]></link>      <description><![CDATA[  Fälle von misshandelten Rindern erschüttern 2019 das Allgäu. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Wann sich die Verantwortlichen den Gerichten stellen müssen, ist aber noch offen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Fälle von misshandelten Rindern erschüttern 2019 das Allgäu. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Wann sich die Verantwortlichen den Gerichten stellen müssen, ist aber noch offen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/kranke-leidende-kuehe-nach-dem-allgaeuer-tierschutz-skandal-steht-nun-der-erste-prozess-bevor;art417930,10833332]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Fälle von misshandelten Rindern erschüttern 2019 das Allgäu. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Wann sich die Verantwortlichen den Gerichten stellen müssen, ist aber noch offen.



        <p>Der Tierskandal hat das Allgäu erschüttert: Zwischen Juli 2019 und Januar 2020 sind insgesamt fünf Betriebe aus dem Unter- und Oberallgäu wegen teils massiver Tierschutzverstöße in die Schlagzeilen geraten. Im Herbst soll es nun zu einer ersten Prozess gegen zwei Landwirte kommen.</p> <p>Jürgen Brinkmann, Vizepräsident des Memminger Landgerichts, bestätigte auf Nachfrage unserer Redaktion, dass derzeit nach einem passenden Termin für die Verhandlung gesucht werde, dieser stehe allerdings noch nicht fest. Die Staatsanwaltschaft Memmingen hatte im August vergangenen Jahres gegen einen 66-jährigen Landwirt und seinen 23-jährigen Sohn Anklage erhoben, die 2019 drei Hofstellen im Unter- und Oberallgäu sowie in Kempten betrieben.</p> <h2>54 betroffene Rinder</h2> <p>Den beiden werden Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vorgeworfen, insgesamt 54 Rinder sollen betroffen gewesen sein. Insbesondere wird den Männern zur Last gelegt, nicht dafür gesorgt zu haben, dass erkrankte Tiere in den Ställen nicht rechtzeitig medizinisch behandelt wurden.</p> <p>Im November 2020 hatte die Staatsanwaltschaft Memmingen zudem Anklage gegen zwei weitere Männer, ebenfalls Vater und dessen Sohn, sowie vier ihrer leitenden Mitarbeiter erhoben. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, 2019 in einem großen Milchviehbetrieb in Bad Grönenbach im Unterallgäu Rinder misshandelt und gequält zu haben.</p> <p>Die Tiere sollen beispielsweise beim Transport „erhebliche Schmerzen“ erlitten haben. Wann und inwiefern es in diesem Fall zu einem Verfahren kommen wird, ist laut Brinkmann noch nicht entschieden.</p> <h2>Entscheidung steht noch aus</h2> <p>Ebenfalls Anklage erhoben hat die Staatsanwaltschaft Kempten nun gegen drei Landwirte aus dem Oberallgäu. Hier geht es um insgesamt 107 betroffene Rinder. Ein Ehepaar und dessen Sohn soll erkrankte Tiere nicht von einem Arzt behandeln lassen haben, zudem seien die Rinder nicht ordnungsgemäß gehalten worden. In diesem Fall entscheidet das Landgericht Kempten, ob und wann es zu einer Verhandlung kommt.</p> <p>Das Landratsamt in Sonthofen hatte den drei Landwirten zunächst verboten, selbst weiter Tiere zu halten oder zu betreuen, nachdem Kontrolleure auf dem Betrieb „dramatische Zustände“ vorgefunden hatten. Viele der 480 Milchkühe und 100 Kälber seien krank oder unterernährt gewesen, etwa jedes zweite Tier hatte demnach wegen mangelhafter Haltung Klauenprobleme.</p> <p>Insgesamt herrschten den Angaben der Behörde zufolge „unhaltbare hygienische Umstände“. Die drei Landwirte hatten daraufhin gegen das Tierhaltungsverbot am Verwaltungsgericht Augsburg geklagt. Letztlich einigten sie sich mit dem Landratsamt darauf, dass sie vorerst selbst keine Tiere mehr halten, aber auf anderen Höfen arbeiten dürfen. Den eigenen Rinderbestand hat die Familie inzwischen verkauft.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kranke leidende Kühe: Nach dem Allgäuer Tierschutz-Skandal steht nun der erste Prozess bevor]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 10 Mar 2021 12:24:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Gesegnet und Verflucht“: Nino de Angelo über sein neues Album und darüber, warum er trotz vieler Rückschläge nichts im Leben bereut  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/menschen/gesegnet-und-verflucht-nino-de-angelo-ueber-sein-neues-album-und-darueber-warum-er-trotz-vieler-rueckschlaege-nichts-im-leben-bereut;art1015351,10756636 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Sänger spricht im Interview über sein Leben in einem Luftkurort im Allgäu, verrät, warum er trotz der Lungenkrankheit COPD immer noch raucht und wieso er sein neues Album als sein Meisterwerk betrachtet.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Der Sänger spricht im Interview über sein Leben in einem Luftkurort im Allgäu, verrät, warum er trotz der Lungenkrankheit COPD immer noch raucht und wieso er sein neues Album als sein Meisterwerk betrachtet.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/menschen/gesegnet-und-verflucht-nino-de-angelo-ueber-sein-neues-album-und-darueber-warum-er-trotz-vieler-rueckschlaege-nichts-im-leben-bereut;art1015351,10756636]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Der Sänger spricht im Interview über sein Leben in einem Luftkurort im Allgäu, verrät, warum er trotz der Lungenkrankheit COPD immer noch raucht und wieso er sein neues Album als sein Meisterwerk betrachtet.



        <p><strong>Herr de Angelo, in Ihrem neuen Lied „Equilibrium“ singen Sie, dass Sie auf der Suche nach der passenden Medizin oft bei Whiskey und Kokain gelandet seien. Ist das heute noch so?</strong></p> <p>Nein, so war das früher. Mit dem Kokain bin ich durch. In dem Song geht es um das Gefühl, dass ich so oft in meinem Leben hatte: Ich dachte, ich wäre am Ziel und sei endlich angekommen – und dann ist doch wieder alles Scheiße. Wie oft ich geglaubt hatte, es würde endlich Ruhe einkehren! Von wegen. Meistens passierte dann genau das Gegenteil und mir blieb als Möglichkeit, damit umzugehen, nur die Flucht. Meistens, indem ich mich einsperrte und abschoss.</p> <p><strong>An welchem Punkt Ihres Lebens sind Sie denn jetzt gerade?</strong></p> <p>An einem sehr guten. Ich habe vor drei Jahren unerwartet eine neue Liebe gefunden. Simone gibt mir Halt und Kraft. Sie ist mein Fels in der Brandung. Jetzt will ich auch beruflich wieder richtig Gast geben. Ich habe immer daran geglaubt, dass ich mit der Musik noch einmal die Kurve kriege. „Gesegnet und Verflucht“ ist ein ganz wichtiges Album für mich. Es ist das Dokument meines Aufbäumens. Und künstlerisch ein absoluter Neuanfang.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span><strong>Nino de Angelo</strong> (57, eigentlich: Domenico Gerhard Gorgoglione) wurde 1983 mit dem Lied „Jenseits von Eden“ bekannt. Der gebürtige Karlsruher hatte seine größten Erfolge auch danach als Schlagersänger. In den Schlagzeilen war de Angelo aber auch durch seine Drogensucht, Privatinsolvenz, Krebserkrankung oder die Teilnahme an der TV-Show „Promi Big Brother“. Sein neues Album „Gesegnet und Verflucht“, das erste seit 2017, schaffte es mit Rock-Songs auf Platz zwei der Charts. De Angelo, der drei Kinder hat und viermal verheiratet, war, lebt mit seiner Verlobten im Allgäu.</span></label></div> <p><strong>Auch geografisch haben Sie sich neu orientiert. Sie leben jetzt im Allgäu. Wegen der guten Luft?</strong></p> <p>Wegen Simone, meiner Verlobten. Mein Mädchen kommt aus der Nähe von Ulm und hat vor Jahren im Allgäu ihre Heimat gefunden. Jetzt lebe ich seit fast drei Jahren in einem Luftkurort. Meine Lunge profitiert sehr davon.</p> <p><strong>Sie haben die Lungenkrankheit COPD. Wie geht es Ihnen damit?</strong></p> <p>Erstaunlicherweise ist die COPD in den vier Jahren seit der Diagnose nicht sonderlich weit fortgeschritten. Meine Gesundheit ist mir alles andere als egal. Ich höre auf meinen Körper, und wenn ich spüre, dass etwas nicht stimmt, gehe ich natürlich zum Arzt. Nur der Vorsorge-Typ, der bin ich nicht. Wir leben wirklich in der freien Natur, inmitten von Wäldern. Ich gehe gern spazieren, und manchmal stelle ich mich einfach zehn Minuten auf den Balkon und atme. So hat die Liebe auch etwas Positives für meine Gesundheit bewirkt.</p> <p><strong>Sind Sie zur Ruhe gekommen?</strong></p> <p>Ja. Ich hasse Stress und lasse es gemütlich angehen. Wegen der Bypässe, die mir 2016 gelegt wurden, würde ich mich sowieso nicht für den Marathon anmelden. Aber Power Walking, das geht.</p> <p><strong>Leben Sie gesund?</strong></p> <p>Ich lebe relativ gesund. Gut, ich rauche noch, und viele Menschen verurteilen mich sehr, weil ich COPD habe und rauche, aber das tut mir einfach gut. Rauchen entspannt mich. Grundsätzlich ist es so: Wenn man exzessiver ist als andere Menschen, ist die Gefahr, dass man über die Strenge schlägt, sehr groß. Ich versuche, mir nicht selber weh zu tun.</p> <p><strong>Das heißt, abends ein Gläschen Wein anstatt drei Flaschen?</strong></p> <p><em>(lacht)</em> Da ist ja noch ein weites Feld dazwischen. Eine halbe Flasche Wein hat noch keinen umgebracht. Aber nicht jeden Abend.</p> <p><strong>Ihr Album „Gesegnet und Verflucht“ hat mit Schlager nichts zu tun. Wollen Sie jetzt die Lücke schließen, die der Graf von Unheilig hinterlassen hat?</strong></p> <p>Als ich damals „Geboren um zu leben“ hörte, dachte ich: „Scheiße, das wäre mein Hit gewesen.“ Mit diesem Album wollte ich vor allem nicht so weitermachen wie bisher. Auf noch so ein komisches Pop-Schlager-Album, das sowieso keinem den Hering vom Teller zieht, hatte ich keinen Bock. Ich wollte etwas machen, das authentisch ist und mich als Nino de Angelo nach 40 Jahren im Showbusiness widerspiegelt, einen Mann mit Ecken und Kanten. In dieses Album hat mir keiner reingequatscht, ich habe es so gemacht, wie ich wollte. Ich denke, es ist mein Meisterwerk.</p> <p><strong>Viele Ihrer Songs handeln von der Liebe zu sich selbst.</strong></p> <p>Das ist so. Wenn du dich selbst nicht liebst, bist du auch nicht imstande, andere zu lieben. Wenn du dich selbst betrügst, wirst du auch andere betrügen.</p> <p><strong>Wie haben Sie gelernt, sich so zu akzeptieren und zu lieben, wie Sie sind?</strong></p> <p>Das war ein langer Prozess. Ich habe mich ja selber mit meinen Exzessen misshandelt. Ich musste lernen, mir zu verzeihen. Für mich geht es darum, Frieden in mein Leben zu bringen, mich nicht aus der Bahn werfen zu lassen.</p> <p><strong>Mit 19 hatten Sie einen Nummer-eins-Hit mit „Jenseits von Eden“, das in einer neuen Version auch auf „Gesegnet und Verflucht“ enthalten ist.</strong></p> <p>Da schließt sich der Kreis. Ich war mit 19 Jahren Millionär. Das war viel zu früh. Auf der anderen Seite sollte es so sein, und ich bereue keine Sekunde. Danach gab es auch viel Misserfolg, ich war in den Köpfen der Leute der gefallene Engel, aber ich blieb auch interessant, weil ich nicht liegen blieb, sondern immer wieder aufstand. Rückblickend würde ich sagen: Ich habe vieles falsch gemacht, aber auch vieles richtig.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Gesegnet und Verflucht“: Nino de Angelo über sein neues Album und darüber, warum er trotz vieler Rückschläge nichts im Leben bereut]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 21 Dec 2020 14:34:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Verzweifelte Suche in der Region hat ein Ende: Vermisster Emmanuel Jonathan Biendarra (2) aus England wiedergefunden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/10696205 ]]></link>      <description><![CDATA[  Über ein Jahr soll die Mutter mit ihrem Sohn in Deutschland, Österreich und der Schweiz abgetaucht sein – obwohl sie kein Sorgerecht hatte. Doch jetzt greift die Polizei zu.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Über ein Jahr soll die Mutter mit ihrem Sohn in Deutschland, Österreich und der Schweiz abgetaucht sein – obwohl sie kein Sorgerecht hatte. Doch jetzt greift die Polizei zu.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/10696205]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Über ein Jahr soll die Mutter mit ihrem Sohn in Deutschland, Österreich und der Schweiz abgetaucht sein – obwohl sie kein Sorgerecht hatte. Doch jetzt greift die Polizei zu.



        <p>Dass die Suche nach dem zweijährigen Emmanuel Johnathan Biendarra gerade in Leipzig ein Ende nimmt, konnte keiner ahnen. Eigentlich suchte die Staatsanwaltschaft Kempten gemeinsam mit der Polizei am Bodensee, im Schwarzwald, im Allgäu sowie in Österreich und in der Schweiz seit über einem Jahr händeringend nach dem Kleinkind und seiner Mutter. Sie soll den Zweijährigen am 30. November 2019 aus England mitgenommen und nie zurückgebracht haben – ohne Sorgerecht.</p> <p>Die Staatsanwaltschaft bestätigt auf Nachfrage, dass Mutter und Kind am vergangenen Montag, 14. Dezember, in der sächsischen Großstadt gefunden wurden. Beiden ging es beim Zugriff von zwei in zivil gekleideten Polizisten den Umständen entsprechend gut. Das Ermittlungsverfahren gegen die Mutter, die aus dem südlichen Schwarzwald-Baar-Kreis stammt, werde wegen Kindesentziehung jetzt fortgeführt. In Untersuchungshaft säße sie jedoch nicht.</p> <h2>Keine Untersuchungshaft für flüchtige Mutter</h2> <p>Wie kann das sein? „Ja, es besteht ein dringender Tatverdacht und Fluchtgefahr auch, aber Untersuchungshaft muss immer im Verhältnis stehen“, so Sprecher der Staatsanwaltschaft Kempten, Sebastian Murer. Er meint damit die vorsorgliche Inhaftierung und das zu erwartende Strafmaß. Letzteres bewegt sich, sollte ein Gericht die Mutter schuldig sprechen, zwischen einer Geld- und einer Haftstrafe bis zu fünf Jahren.</p> <p>Der Hinweis auf den Aufenthaltsort in Leipzig sei „durch einen vom Vater beauftragten Privatdetektiv erfolgt“, so Murer. Er meint Sven Lungershausen, Geschäftsführer und zertifizierter Sachverständiger von LB Detektive in Esslingen.</p> <h2>Detektiv schildert Suche nach vermisstem Emmanuel</h2> <p>„Wir haben über sieben Monate ermittelt, einen riesigen Aufwand betrieben. Dass wir diesen Erfolg jetzt erzielen konnten, freut mich und mein Team sehr“, sagt Lungershausen im Telefongespräch mit dem SÜDKURIER. Auch er war von der plötzlichen Wendung im Vermisstenfall Emmanuel überrascht. Denn „wir hatten vorher überhaupt keine Hinweise auf Leipzig„, gibt Lungershausen zu. Aber gerade in der Vorweihnachtszeit machen Menschen, die untertauchen, laut dem erfahrenen Detektiv, gerne Fehler.</p> <p>„Wir haben also bei der Observierung die Kapazitäten erhöht. Und dann ging es am 12. Dezember nach Leipzig. Da wusste ich – jetzt haben wir sie“, sagt Lungershausen. Die Detektive beobachten die Mutter und Emmanuel vor Ort, lassen sie nicht mehr aus den Augen, verständigen die Polizei. Zwei Tage später folgt der Zugriff.</p> <p>Diese Version des Privatdetektivs wird im Detail von der Staatsanwaltschaft Kempten weder dementiert noch bestätigt. Aber: „Wir werden jetzt zusätzlich untersuchen, ob sich andere Personen möglicherweise in dieser Sache als Helfer strafbar gemacht haben“, sagt Sebastian Murer. Sven Lungershausen und Kollegen werden dann als Zeugen fungieren. Bis dahin gilt für die Mutter und alle weiteren möglichen Beteiligten die Unschuldsvermutung.</p> <h2>Der Hilferuf eines verzweifelten Vaters</h2> <p>Aufmerksam auf diesen Vermisstenfall wurde der SÜDKURIER Ende November. Damals erreichte die Redaktion ein Hilferuf von Benjamin Biendarra, Vater des kleinen Emmanuel und Ex-Partner der dringend tatverdächtigten leiblichen Mutter. „Jeder Hinweis kann helfen, dass mein kleiner Emmi gefunden wird und wieder nach Hause kommen kann“, so der vor einigen Jahren aus dem Allgäu in die englische Grafschaft Kent ausgewanderte, Vater.</p> <h2>Keine Kindeswohlgefährdung, keine öffentliche Fahndung</h2> <p>Die Staatsanwaltschaft verzichtete bis zum Zugriff in Leipzig vor einigen Tagen auf eine öffentliche Fahndung. Warum? Das Wohl des Kindes war laut Auffassung der Staatsanwaltschaft nicht gefährdet. Die Mutter hatte sich während ihrer Flucht immer wieder mit dem Jugendamt in Lindau per Post in Verbindung gesetzt. Sie hatte mit Fotos bestätigt, dass es ihr und dem Sohn gut gehe.</p> <p>Für den Vater Benajmin Biendarra ist das alles unbedeutend geworden. „Hier in England reden alle nur noch vom ‚true Christmas miracle‘“, also dem echten Weihnachtswunder, schreibt er in einer Mail an den SÜDKURIER. „Ich möchte mich für die Unterstützung Ihrer Leser bei der Suche bedanken. Meinem Sohn geht es sehr gut und Familie, Freunde und Bekannte sind überglücklich, dass er wieder sicher und gesund zurück Zuhause ist.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Verzweifelte Suche in der Region hat ein Ende: Vermisster Emmanuel Jonathan Biendarra (2) aus England wiedergefunden]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 25 Nov 2020 16:38:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wo ist der vermisste Emmanuel Jonathan Biendarra?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/10675090 ]]></link>      <description><![CDATA[  Dass das eigene Kind plötzlich verschwindet, ist die wohl schlimmste Vorstellung von Eltern. Benjamin Biendarra ist das passiert. Seine Ex-Partnerin und Mutter des gemeinsamen Sohnes soll Ende November 2019 mit dem kleinen Emmanuel Jonathan Biendarra untergetaucht sein. Die Spur der beiden führt an den Bodensee, in den Schwarzwald-Baar-Kreis und ins Allgäu.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Dass das eigene Kind plötzlich verschwindet, ist die wohl schlimmste Vorstellung von Eltern. Benjamin Biendarra ist das passiert. Seine Ex-Partnerin und Mutter des gemeinsamen Sohnes soll Ende November 2019 mit dem kleinen Emmanuel Jonathan Biendarra untergetaucht sein. Die Spur der beiden führt an den Bodensee, in den Schwarzwald-Baar-Kreis und ins Allgäu.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/10675090]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Dass das eigene Kind plötzlich verschwindet, ist die wohl schlimmste Vorstellung von Eltern. Benjamin Biendarra ist das passiert. Seine Ex-Partnerin und Mutter des gemeinsamen Sohnes soll Ende November 2019 mit dem kleinen Emmanuel Jonathan Biendarra untergetaucht sein. Die Spur der beiden führt an den Bodensee, in den Schwarzwald-Baar-Kreis und ins Allgäu.



        <p>„Jeder Hinweis kann helfen, dass mein kleiner Emmi gefunden wird und wieder nach Hause kommen kann.“ Mit diesen verzweifelten Worten bittet Benjamin Biendarra aus der Grafschaft Kent in England den SÜDKURIER um Hilfe.</p> <p>Seine Ex-Partnerin, die Mutter des zweijährigen Emmanuel Jonathan Biendarra, soll den Jungen mit blonden Löckchen und grünen Augen bei einem Besuch in England am 30. November 2019 mitgenommen und nie zurückgebracht haben. Die Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass die beiden sich in der Bodensee-Region aufhalten könnten. „Sie wurden dort gesehen. Die Polizei war immer nah dran, sie zu fassen. Aber bisher hat es leider nicht geklappt“, sagt der Vater des vermissten Kindes dem SÜDKURIER.</p> <p>Die missglückten Einsätze haben einen Grund. Die Mutter des Zweijährigen soll sich laut dem besorgten Vater mit ihrem Sohn immer nur kurz an einem Ort aufhalten. Sie pendelten von Ferienwohnung zu Ferienwohnung, von Hostel zu Hostel. Ein Katz-und Maus-Spiel.</p> <h2>Mutter und Vater kommen aus der Region</h2> <p>Das Allgäu und der Bodensee seien beliebte Ziele, weil Benjamin Biendarra ursprünglich aus Wangen in der Nähe von Ravensburg stammt. Teile seiner Familie leben immer noch dort. Er wanderte vor zwei Jahren nach England aus – sein großer Traum. Kurze Zeit später wird die daheimgebliebene Ex-Freundin schwanger. Sie und ihre Familie leben laut Vater im Schwarzwald-Baar-Kreis.</p> <p>Die Wahrscheinlichkeit sei groß, dass die 34-Jährige und der kleine Emmanuel immer wieder in ihrer alten Heimat auftauchten. Auch in Weiler und Lindenberg im Allgäu, in Scheidegg, Bregenz und den Schweizer Orten Latsch und Sevgein gebe es Spuren.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wer hat Emmanuel Jonathan Biendarra gesehen?</span><span>Wer den Zweijährigen gesehen hat oder Hinweise zum Verbleib des Jungen geben kann, kann sich an jede beliebige Polizeidienststelle wenden.</span></label></div> <p>Die in diesem Fall zuständige Staatsanwaltschaft Kempten bestätigt auf Nachfrage, dass Ermittlungen wegen Kindesentziehung seit knapp einem Jahr laufen. Denn: Die Mutter habe kein Sorgerecht. Dass die Mutter das Kind also auf unbestimmte Zeit zu sich nimmt, sich vor der Polizei versteckt und den Sohn nicht wieder zum Vater zurückbringt, sei laut Staatsanwaltschaft verboten.</p> <h2>Kindeswohlgefährdung für Staatsanwaltschaft nicht ersichtlich</h2> <p>Man sei der Mutter und dem Zweijährigen auf der Spur – bislang jedoch erfolglos. Sogar bei der Familie der Mutter und dem engeren Umfeld habe die Staatsanwaltschaft bereits ermittelt. Aber: „Es gibt keine Hinweise, dass die Verwandten in diesen Fall involviert sind“, sagt der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Sebastian Murer.</p> <h2>Auf öffentliche Fahndung verzichtet</h2> <p>Mutter und Kind werden von der Kriminalpolizei zwar gesucht – eine öffentliche Fahndung sei jedoch nicht ausgeschrieben. „Die Voraussetzungen für diesen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte ist sehr groß. Wir haben uns dagegen entschieden“, so Murer.</p> <p>Warum? Man habe von einer Fahndung mit Namen und Bildern unter anderem deshalb abgesehen, weil sich die Mutter mit dem Jugendamt in Lindau per Post in Verbindung setzte und dort angab, dass es ihr und dem Sohn gut gehe. Auf mitgeschickten Bildern sei eine „akute Kindeswohlgefährdung“ nicht ersichtlich.</p> <p>Es gebe auch keine anderen Hinweise, die darauf hindeuten, dass die Mutter ihrem Sohn Gewalt antue, so der Staatsanwalt. Aber: Man prüfe immer wieder aufs Neue, ob es doch gerechtfertigt sein könnte, öffentlich zu fahnden. Wenn es in Zukunft also doch konkrete Hinweise auf Kindeswohlgefährung geben sollte, hätte das möglicherweise Einfluss auf die Bewertung der bislang abgelehnten öffentlichen Fahndung.</p> <h2>Vater glaubt an Kindeswohlgefährdung</h2> <p>Für Vater Benjamin Biendarra gehen die Maßnahmen nicht weit genug. Er glaubt, dass das Wohl seines Sohnes sehr wohl gefährdet ist. Gerade wenn seine ehemalige Lebensgefährtin sich in die Enge gedrängt fühle, sei sie unberechenbar. Die Anspannung ist dem Vater am Telefon deutlich anzumerken.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wo ist der vermisste Emmanuel Jonathan Biendarra?]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Tue, 15 Sep 2020 15:22:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[ChrisTine Urspruch wird heute 50 Jahre alt. Sei feiert im Allgäu – und hat noch viel vor  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/menschen/christinespan-urspruchspan-wird-heute-50-jahre-alt-sei-feiert-im-allgaeu-und-hat-noch-viel-vorspan;art1015351,10614321 ]]></link>      <description><![CDATA[  ChrisTine Urspruch ist als kleinwüchsige Pathologin seit vielen Jahren fester Bestandteil des Tatorts aus Münster. Doch auch abseits des Fernsehens ist die im Allgäu lebende Schauspielerin umtriebig.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          ChrisTine Urspruch ist als kleinwüchsige Pathologin seit vielen Jahren fester Bestandteil des Tatorts aus Münster. Doch auch abseits des Fernsehens ist die im Allgäu lebende Schauspielerin umtriebig.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/menschen/christinespan-urspruchspan-wird-heute-50-jahre-alt-sei-feiert-im-allgaeu-und-hat-noch-viel-vorspan;art1015351,10614321]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        ChrisTine Urspruch ist als kleinwüchsige Pathologin seit vielen Jahren fester Bestandteil des Tatorts aus Münster. Doch auch abseits des Fernsehens ist die im Allgäu lebende Schauspielerin umtriebig.



        <p>Wenn man ChrisTine Urspruch auf ihren 50. Geburtstag anspricht, leuchten ihre Augen. „Ich freue mich sehr auf die kommenden Jahre“, sagt die Schauspielerin. „Diese runden Geburtstage sind ja wie so eine Brücke und ich glaube, das wird auch für mich ein neuer Lebensabschnitt werden.“</p> <p>Sie habe bereits seit einiger Zeit Ideen im Kopf, etwas Neues auszuprobieren. „Also etwas, das im weitesten Sinne schon auch mit meinem Beruf zu tun hat. Mein Traum ist es, einen eigenen Raum zu haben, wo ich zum Beispiel Schauspielkurse geben kann oder etwas mit Meditation.“</p> <p>Die Feier zu ihrem Geburtstag muss aufgrund der <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/coronavirus/" title="Coronavirus">Corona-Krise</a> allerdings ein wenig anders ausfallen als geplant. „Ich wollte eigentlich eine Riesenparty machen“, sagt Urspruch, die unter anderem für ihre Rolle als kleinwüchsige Pathologin Alberich im Münsteraner Tatort bekannt ist. Stattdessen gebe es jetzt in ihrer Wahlheimat Wangen im Allgäu an mehreren Tagen kleinere Feiern mit dem engsten Familien- und Freundeskreis.</p> <p>Generell habe das Coronavirus auch bei ihr einiges durcheinander gewirbelt. „Die ersten Wochen habe ich wahnsinnig viel geschlafen. Das hat mir auch ganz gut getan“, sagt sie. Irgendwann habe sie jedoch Familie und Freunde sehr vermisst – und danach auch die Arbeit. „Ich habe richtig danach gelechzt.“</p> <p>Es sei aber auch eine Zeit der Unsicherheit gewesen. „Im Grunde auch jetzt noch. Ich habe natürlich schon wieder Anfragen“, sagt Urspruch. „Aber man hat immer im Hinterkopf die kleine Schranke: Könnte ja auch sein, dass alles wieder verschoben wird oder nicht stattfinden kann.“ Die Perspektivlosigkeit empfände sie als schwierig. „Weil ich es schon gewohnt bin hinzuschauen: Was kommt als nächstes?“</p> <p>Denn normalerweise ist die in Remscheid in Nordrhein-Westfalen geborene Schauspielerin gefragt: Neben dem Tatort drehte sie in den vergangenen Jahren unter anderem die Sams-Filme, die Serie „Dr. Klein“, sie war in verschiedenen Soko-Folgen und im „Großstadtrevier“ zu sehen. Seit den 90er-Jahren steht Urspruch zudem regelmäßig auf Theaterbühnen, hinzu kommen Aufträge als Moderatorin und Lesungen.</p> <p>Doch keine Rolle begleitet sie so lange wie die der Pathologin Alberich im Münster-Tatort – seit 2002 ist sie dabei. Beim Publikum kommen vor allem die witzigen Dialoge mit dem Rechtsmediziner Professor Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) und Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl) gut an. 2013 erhielten Urspruch und das Tatort-Team dafür auch den Medienpreis „Bobby“ der Lebenshilfe. Der Preis ehre den humorvollen und tabulosen Umgang mit dem Anderssein, hieß es damals in der Begründung.</p> <p>„Das ist wirklich ein Geschenk, eine Rolle über so viele Jahre spielen zu dürfen, und ich hoffe, dass wir das noch einige Jahre machen“, sagt Urspruch, die aus ihrer Ehe mit Theaterregisseur Tobias Materna eine 16-jährige Tochter hat. „Ich habe das Gefühl, ich bin auch mit meiner Rolle reifer und selbstbestimmter geworden. Ich weiß, was ich da tue, es ist mehr auch von mir, was da reinkommt, von meinem Können und meiner Lust und Liebe zu der Rolle.“</p> <p>Begonnen hat Urspruch ihre Karriere als Schauspielerin mit Anfang 20 beim Theater. Ihr erstes Engagement startete 1993 am Schauspiel Bonn. Auch in Basel, Bregenz, Wien, Berlin und in München trat sie auf. Gab es zu Beginn auch mal Vorbehalte wegen ihrer Größe von 1,32 Metern? Eigentlich sei es eher ein Türöffner gewesen, sagt Urspruch. „Sonst hätte ich zum Beispiel Sams nicht spielen können. Ich war sogar fast ein paar Zentimeter zu groß dafür.“</p> <p>Auf der anderen Seite sei es aber auch eine gewisse Einschränkung. „In manchen Köpfen der Besetzer oder Redaktionen komme ich nicht vor“, sagt Urspruch. „Das war sehr lange so, weil man immer noch in der Rolle erklären muss, warum sie so klein ist. Das wurde nicht immer selbstverständlich genommen und das ist natürlich ein Handicap bei der Besetzung. Ich hoffe aber, dass sich das ändern wird im generellen Bewusstsein, auch für andere Menschen mit anderem Aussehen.“</p> <p>In ihrem Alltag spiele ihre Größe dagegen kaum keine Rolle. „Ich vergesse es selber oft – und es fällt mir erst wieder ein, wenn ich darauf angesprochen werde“, sagt die Schauspielerin. Allerdings gebe es auch etwas unangenehme Situationen. „Ich werde tatsächlich manchmal zur Seite geschoben – wenn mich jemand nur von hinten sieht, an der Bäcker-Theke oder so. Vielleicht nehmen sie mich als Kind wahr – aber selbst Kinder sollte man nicht einfach zur Seite schieben. Das sind manchmal so Punkte, die mich dann ein bisschen beschäftigen. Aber das sind eher die Ausnahmen.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[ChrisTine Urspruch wird heute 50 Jahre alt. Sei feiert im Allgäu – und hat noch viel vor]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Sun, 15 Dec 2019 18:12:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tödlicher Unfall in den Allgäuer Alpen: Mann von Lawine verschüttet  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/Toedlicher-Unfall-in-den-Allgaeuer-Alpen-Mann-von-Lawine-verschuettet;art378131,10382196 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 60 Jahre alter Mann ist am Sonntag in den Alpen von einer Lawine verschüttet worden. Er überlebte das Unglück nicht.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Ein 60 Jahre alter Mann ist am Sonntag in den Alpen von einer Lawine verschüttet worden. Er überlebte das Unglück nicht.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/Toedlicher-Unfall-in-den-Allgaeuer-Alpen-Mann-von-Lawine-verschuettet;art378131,10382196]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Ein 60 Jahre alter Mann ist am Sonntag in den Alpen von einer Lawine verschüttet worden. Er überlebte das Unglück nicht.



        <p>Bei einer Abfahrt der Ifenmulde im österreichischen Kleinwalsertal ist ein 60-Jähriger von einer Lawine verschüttet worden und gestorben. Der 60-Jährige und seine Ehefrau, die beide aus dem Allgäu stammen, waren am Sonntag auf einen Berg im Kleinwalsertal gestiegen. </p> <p>Bei der Abfahrt habe der 60-Jährige die Lawine ausgelöst und sei von dieser erfasst und verschüttet worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Rettungskräfte orteten den Mann etwa eine Stunde später mittels einer Sonde in drei Metern Tiefe und bargen ihn. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Seine Ehefrau blieb unverletzt. (dpa)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Unfall Lawine]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Tödlicher Unfall in den Allgäuer Alpen: Mann von Lawine verschüttet]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 08 May 2019 14:10:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Autofahrerin (85) durchbricht Hauswand und landet in Wohnzimmer von Familie  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/Autofahrerin-85-durchbricht-Hauswand-und-landet-in-Wohnzimmer-von-Familie;art378131,10141336 ]]></link>      <description><![CDATA[  Dieser Unfall hätte auch viel schlimmer ausgehen können. Eine 85-jährige durchbrach am Mittwochmorgen mit ihrem Fahrzeug die Wand einer Doppelhaushälfte und kam in einem Wohnzimmer zum Stehen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Dieser Unfall hätte auch viel schlimmer ausgehen können. Eine 85-jährige durchbrach am Mittwochmorgen mit ihrem Fahrzeug die Wand einer Doppelhaushälfte und kam in einem Wohnzimmer zum Stehen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/Autofahrerin-85-durchbricht-Hauswand-und-landet-in-Wohnzimmer-von-Familie;art378131,10141336]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Dieser Unfall hätte auch viel schlimmer ausgehen können. Eine 85-jährige durchbrach am Mittwochmorgen mit ihrem Fahrzeug die Wand einer Doppelhaushälfte und kam in einem Wohnzimmer zum Stehen.



        <p>Eine leicht verletzte Person und Sachschaden von mindestens 50.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall am Mittwoch gegen 8 Uhr am Kreisverkehr Ottmannshofer Straße / Schlotterbachgasse. Eine 85-jährige Frau wollte in ihrem Pkw von der Straße " Am Repsweiher" kommend den Kreisverkehr durchfahren und beschleunigte plötzlich aus unbekannten Gründen ihr Automatikfahrzeug stark, wie die Polizei berichtet.</p> <p>Sie schanzte ungebremst geradeaus über die Mittelinsel des Kreisverkehrs und durchbrach die angrenzende Hecke eines Grundstückes. Anschließend durchfuhr sie den Garten, durchbrach die Wand einer Doppelhaushälfte und kam im Wohnzimmer des Hauses zum Stehen.</p> <h2>Fünfköpfige Familie war zum Glück nicht zu Hause</h2> <p>Glücklicherweise waren die Bewohner, eine fünfköpfige Familie, zum Zeitpunkt des Unfalls nicht anwesend. Ebenso großes Glück hatten zwei Gemeindearbeiter, die zum Zeitpunkt des Unfalls auf dem Kreisverkehr Arbeiten verrichteten und an denen das Fahrzeug knapp vorbeifuhr. Die Pkw-Lenkerin erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde von der Staatsanwaltschaft Ravensburg ein Sachverständiger angefordert.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Autofahrerin (85) durchbricht Hauswand und landet in Wohnzimmer von Familie]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Sat, 18 Aug 2018 11:22:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schwerer Motorradunfall zwischen Wangen und Kißlegg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/Schwerer-Motorradunfall-zwischen-Wangen-und-Kisslegg;art378131,9860689 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Samstagmorgen kam es auf der K 8007 zwischen Wangen und Kißlegg in Höhe Beutelsau zu einem schweren Verkehrsunfall.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Am Samstagmorgen kam es auf der K 8007 zwischen Wangen und Kißlegg in Höhe Beutelsau zu einem schweren Verkehrsunfall.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/Schwerer-Motorradunfall-zwischen-Wangen-und-Kisslegg;art378131,9860689]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Am Samstagmorgen kam es auf der K 8007 zwischen Wangen und Kißlegg in Höhe Beutelsau zu einem schweren Verkehrsunfall.



        <p>Am Samstag gegen 10:55 Uhr ereignete sich auf der Kreisstraße 8007 zwischen Wangen und Kißlegg ein schwerer Verkehrsunfall, bei welchem ein Motorradfahrer tödlich verunglückte. Der 24-Jährige fuhr in Begleitung eines weiteren Motorradfahrers von Kißlegg in Fahrtrichtung Wangen.</p> <p>In einer langgezogenen Kurve auf Höhe Beutelsau kam das Motorrad aus unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte dort frontal mit einem Baum. Der 24-Jährige Motorradfahrer erlag trotz getragener Schutzkleidung noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die K8007 war im Bereich der Unfallstelle bis etwa 12:30 Uhr voll gesperrt.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Motorradunfall Polizeimeldung Verkehrsunfall]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schwerer Motorradunfall zwischen Wangen und Kißlegg]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Aug 2018 20:35:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Im Allgäu wächst die Angst vor dem Wolf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/Im-Allgaeu-waechst-die-Angst-vor-dem-Wolf;art378131,9856369 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Bauern sorgen sich nach dem Tod von Kälbchen</li> <li>Wie gefährlich ist der Wolf für die Landwirtschaft?</li> <li>Ein Biologe hält die Aufregung für übertrieben</li> </ul>  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          <ul> <li>Bauern sorgen sich nach dem Tod von Kälbchen</li> <li>Wie gefährlich ist der Wolf für die Landwirtschaft?</li> <li>Ein Biologe hält die Aufregung für übertrieben</li> </ul><br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/Im-Allgaeu-waechst-die-Angst-vor-dem-Wolf;art378131,9856369]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Bauern sorgen sich nach dem Tod von Kälbchen</li> <li>Wie gefährlich ist der Wolf für die Landwirtschaft?</li> <li>Ein Biologe hält die Aufregung für übertrieben</li> </ul>



        <p>Der Wolf hat im Schwarzwald schon viele Spuren hinterlassen. Unter anderem tötete ein solches Tier in Bad Wildbad 40 Schafe. Jetzt scheint er auch im Allgäu heimisch zu werden. Der Landrat des zu Bayern gehörenden Kreises Oberallgäu spricht von einem Dutzend Wolfsichtungen. So steht auch Konrad Müller im kniehohen Wiesengras und schaut auf den Kalbskopf, der neben ihm auf dem Boden liegt.</p> <p>Ein warmer Wind lässt die blassgrünen Halme zittern, Mücken surren durch die Sommerschwüle, man hört das Gebimmel von Kuhglocken. Müller fährt sich mit der Hand durch seine grauen Haare, blickt noch immer fassungslos auf das, was von dem Kälbchen übrig ist, und sagt: „So etwas habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt.“</p> <h2>Fünf tote Kälbchen: War es ein Wolf?</h2> <p>Müller ist Landwirt in Wertach im Landkreis Oberallgäu. Ein großer, kräftiger Mann, den so schnell eigentlich nichts erschüttern kann. Seit vergangenem Dienstag ist das anders. Müller war im Morgengrauen zu seiner Weide am Grünten gefahren, um nach seinen Tieren zu sehen. Mehrere Kühe waren trächtig, der Bauer hatte eigentlich gedacht, ein neugeborenes Kälbchen im hohen Gras zu finden.</p> <p>Stattdessen entdeckte er einen Kopf. Und zwei Beine. Ein paar Rippen waren auch noch übrig. Wenige Meter entfernt lag ein zweites totes Kalb mit Bissverletzungen. Eine seiner Kühe hatte in der Nacht Zwillinge geboren. Für Müller steht fest, wer die Tiere so zugerichtet hat: „Das war zu 100 Prozent ein Wolf.“</p> <p>Der Wolf – der ist im Allgäu, ähnlich wie auch im Schwarzwald, gerade ein heikles Thema. Eines, das hochemotional diskutiert wird. Und eines, das spaltet. Da sind die Menschen, die sich freuen, dass das einst in Deutschland ausgestorbene Tier wieder da ist. Und da sind die, die es am liebsten einfach abschießen würden. Der Grund für all den Zwist in der beschaulichen Alpen-Idylle sind fünf tote Kälbchen, die innerhalb weniger Tage im Oberallgäu entdeckt wurden. Unter den Bauern geht seither die Angst um, viele holen ihre Rinder von der Weide und stellen sie in den Stall. Und das, obwohl bislang nicht geklärt ist, ob es ein Wolf war.</p> <h2>Seit 2006 gibt es wieder Wölfe in Bayern</h2> <p>Wie die Tiere genau gestorben sind, klären derzeit Experten. Eine erste Bewertung des Bayerischen Landesamtes für Umwelt gibt es schon: Bei zwei Kälbchen sei nicht auszuschließen, dass sie von einem Wolf gerissen wurden. Bei den beiden Tieren von Konrad Müller käme auch eine Totgeburt infrage – die Kälber könnten danach von einem Fuchs angefressen worden sein. Bei einem Tier steht ein Zwischenergebnis aus. „Die bisher vorliegenden Indizien lassen noch keine endgültige Bewertung zu und deuten auch nicht zwingend auf einen Wolf hin. Insbesondere fehlen noch die Ergebnisse der genetischen Analytik, die in der Regel 14 Tage in Anspruch nimmt“, so das Landesamt.</p> <p>Seit 2006 gibt es wieder Wölfe in Bayern, nachdem sie mehr als ein Jahrhundert lang verschwunden waren. Abgeschossen. Ausgerottet. Mit den Tieren, so scheint es, wenn man mit den Bauern im Allgäu spricht, ist auch die Angst wieder da. Für den Wolfsexperten Andreas von Lindeiner wäre es eine Katastrophe, wenn der Schutzstatus infrage gestellt würde. Denn in Deutschland sei die Population noch in keinem „günstigen Erhaltungszustand“.</p> <p>Von Lindeiner ist Biologe, Artenschutzreferent beim Bayerischen Landesbund für Vogelschutz und Mitglied in der Arbeitsgruppe „Große Beutegreifer“, die zu Zeiten von Problembär Bruno gegründet wurde. Mit Spannung hat er beobachtet, wie sich der Wolf wieder in Deutschland angesiedelt hat. „Es ist eine gewisse Faszination da, wenn man sieht, wie sich eine Art langsam wieder ihren Raum zurückerobert.“</p> <h2>Im Allgäu ist die Stimmung längst am Brodeln</h2> <p>Wie gefährlich der Wolf für die Landwirtschaft ist? Von Lindeiner sagt: „Es ist nachvollziehbar, dass kein Weidetierhalter gerne den Anblick eines halb angefressenen Schafes oder Kalbes haben möchte.“ Aber der wirtschaftliche Schaden durch die wenigen Wölfe, die derzeit Bayern bevölkern, sei im Verhältnis verschwindend gering. Damit meint er, dass Tiere in den Bergen abstürzen, tot geboren werden oder wegen Krankheiten oder Verletzungen geschlachtet werden. Dass sich der wirtschaftliche Schaden in Grenzen halte, zeige sich auch daran, dass die Zahl der Entschädigungsfälle äußerst gering sei. „Ich verstehe nicht, warum die Panik so groß ist.“</p> <p>Von Lindeiner glaubt, dass es die Landwirte am meisten stört, dass sie ihre Haltungsbedingungen umstellen müssen. Wie wichtig der richtige Schutz ist, zeige die <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/Wie-soll-das-gehen-mit-dem-Wolf-im-Schwarzwald-Ein-Besuch-in-Bad-Wildbad-zeigt-Es-gibt-keine-schnellen-Loesungen;art417930,9724315" title="Wie soll das gehen mit dem Wolf im Schwarzwald? Ein Besuch in Bad Wildbad zeigt: Es gibt keine schnellen Lösungen">Wolfsattacke aus dem Schwarzwald vom Frühjahr</a>. „Das lag auch am Dilettantismus des Schafhalters. Die Herde war nicht richtig umzäunt.“ Die bayerische Staatsregierung sollte jedenfalls keine Maßnahmen verkünden, bevor es einen festgezurrten Plan gebe, wie man mit dem Wolf umgehen will.</p> <p>Im Allgäu ist die Stimmung längst am Brodeln. Die Bauern wünschen sich schleunigst Entscheidungen von der Politik – allerdings andere als die Naturschützer. „Wir können uns nur darauf verlassen, dass der Staat das in die Hand nimmt und die Wölfe zum Abschuss freigibt“, sagt Alfred Enderle, Schwabens Bauernpräsident.</p> <p>Er steht auf einer schmalen Straße, am Fuße von Konrad Müllers Bergwiese. Er hält kurz inne, dann sagt er: „Wir wollen den Wolf aber nicht ausrotten.“ Man brauche seiner Ansicht nach allerdings Regionen, in denen der Wolf seinen begrenzten Lebensraum habe.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Wenn der Wolf kommt</h2> <p>Was tun, wenn man einem Wolf begegnet? Das Tier reagiert auf Menschen vorsichtig, aber es ergreift nicht immer sofort die Flucht. Das Landesamt für Umwelt hat Tipps, wie man sich bei einer Begegnung mit dem Wolf verhalten sollte:</p> <ul> <li>Laufen Sie nicht weg, wenn Sie einem Tier begegnen. Ziehen Sie sich langsam zurück.</li> <li>Laufen Sie nicht dem Wolf hinterher.</li> <li>Falls Sie einen Hund dabei haben, dann sollte dieser auf jeden Fall angeleint werden und nah bei Ihnen bleiben.</li> <li>Kommt der Wolf doch zu nahe, machen Sie auf sich aufmerksam, sprechen Sie laut, gestikulieren Sie.</li> <li>Füttern Sie nie Wölfe, sonst verbinden die Tiere die Anwesenheit des Menschen mit Futter und suchen daraufhin aktiv die Nähe von Menschen. (sast)</li> </ul> </div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Wolfsichtung Kälbchen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Im Allgäu wächst die Angst vor dem Wolf]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Sun, 17 Jun 2018 10:14:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[32-Jähriger stirbt im Allgäu beim Klettern  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/32-Jaehriger-stirbt-im-Allgaeu-beim-Klettern;art378131,9779691 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Allgäu ist ein 32-jähriger Mann beim Klettern tödlich verunglückt. Er stürzte am Samstagnachmittag am Oberjoch etwa 70 Meter in die Tiefe, wie die Polizei in Kempten mitteilte.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Im Allgäu ist ein 32-jähriger Mann beim Klettern tödlich verunglückt. Er stürzte am Samstagnachmittag am Oberjoch etwa 70 Meter in die Tiefe, wie die Polizei in Kempten mitteilte.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/nachbarschaft/allgaeu/32-Jaehriger-stirbt-im-Allgaeu-beim-Klettern;art378131,9779691]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Im Allgäu ist ein 32-jähriger Mann beim Klettern tödlich verunglückt. Er stürzte am Samstagnachmittag am Oberjoch etwa 70 Meter in die Tiefe, wie die Polizei in Kempten mitteilte.



        <p>Er erlitt demnach tödliche Kopfverletzungen. Der 32-Jährige aus Baden-Württemberg war den Angaben zufolge mit seinem Bruder auf dem Salewa-Klettersteig unterwegs.</p> <p>Dabei stolperte er und stürzte ab. Er wurde mit einem Polizeihubschrauber aus dem steilen Felsgelände geborgen.</p> <p></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Kopfverletzung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Allgäu]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[32-Jähriger stirbt im Allgäu beim Klettern]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item></channel>
</rss>