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      <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 10:21:53 +0100</pubDate>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:40:33 +0100</pubDate>
         <title> Anlieger engagieren sich für Wanderweg</title>
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         <description><![CDATA[  Es soll ein Fest werden, die offizielle Er&#246;ffnung des Bermatinger Premium-Wanderwegs "WaldWiesen" am Sonntag, 23. September. Dazu werden die vielen Ideen beitragen, die die Teilnehmer bei der j&#252;ngsten Sitzung des Touristischen Arbeitskreises pr&#228;sentierten, die sich einzig diesem Punkt widmete.  ]]></description>
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		Es soll ein Fest werden, die offizielle Er&#246;ffnung des Bermatinger Premium-Wanderwegs "WaldWiesen" am Sonntag, 23. September. Dazu werden die vielen Ideen beitragen, die die Teilnehmer bei der j&#252;ngsten Sitzung des Touristischen Arbeitskreises pr&#228;sentierten, die sich einzig diesem Punkt widmete.<br>
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Es soll ein Fest werden, die offizielle Eröffnung des Bermatinger Premium-Wanderwegs "WaldWiesen" am Sonntag, 23. September. Dazu werden die vielen Ideen beitragen, die die Teilnehmer bei der jüngsten Sitzung des Touristischen Arbeitskreises präsentierten, die sich einzig diesem Punkt widmete.


   
Sarah Berenbold, in der Gemeinde für Tourismus zuständig, hatte speziell die Anlieger eingeladen, um ihnen vorrangig die Möglichkeit zu geben, sich an dem Tag einzubringen und war, genau wie Hauptamtsleiter Matthias Kienle, überrascht von Resonanz und Vorschlägen, die beim Brainstorming weiter entwickelt wurden. Zwei Möglichkeiten wird es geben, den Weg zu erkunden: auf eigene Faust oder in der Gruppe mit Bürgermeister Martin Rupp. Unterwegs werden Informationen zur Entstehung und Entwicklung des Premiumwegs gegeben, dazwischen verschiedene Stopps, an denen sich die Wanderer stärken und ihren Durst löschen können. So will die Familie Merkel am Reitstall Wiggenweiler von etwa 10 bis 17 Uhr Kulinarisches, Musik und Ponyreiten anbieten, damit die Wanderung auch einen Anreiz für Kinder bietet. Von etwa 11 bis 17 Uhr können sich die Wanderer im Kloster Weppach im wahrsten Wortsinn ein Bild vom Premiumwanderweg machen: Dort sind Fotos über die Entstehung aller drei Wanderwege - zwei weitere befinden sich in Deggenhausertal und Markdorf - ausgestellt. Der Musikverein Bermatingen wird spielen, Familie Mayer überlegt sich eine Schnapsbrenn-Vorführung und es wird Kaffee und Kuchen geben. Gegen 17 Uhr wird die große Gruppe zurück in Bermatingen sein, wo sie im Gasthaus Adler ein "toller Abschluss" erwartet. An allen drei Stationen soll es eine Stempelmöglichkeit geben: Wer alle Stempel vorweisen kann, erhält eine kleine Belohnung. Und was wäre Bermatingen ohne Wein? Die zwei Weingüter werden den Rebensaft ausschenken. Den markgräflichen Wein wird man auf dem Wiggenweiler Hof verkosten können, den Dilger-Wein eventuell am Kloster Weppach. Nicht nur Wanderer sollen in den Genuss der Eröffnung kommen, auch Bürger, die nicht gut zu Fuß sind. Sie erreichen die Stationen via Shuttle: Entweder mit einer Pferdekutsche oder eventuell mit einem Traktor und Hänger. "Jedem ist es unbenommen, auch nur Teilstrecken zu gehen", so Sarah Berenbold, die sich freut, an dem Tag eine ganz andere Einweihungsfeier bieten zu können als die Nachbargemeinden. Details wollen die Teilnehmer, darunter auch Vermieter, am Donnerstag, 26. Juli, besprechen. Treffpunkt ist wieder im Rathaussaal um 19 Uhr. Sollte der Tag gelingen, will man das Event jährlich anbieten. Dass der Weg sich bereits steigender Beliebtheit erfreut, ist an Zahlen abzulesen: Beim traditionellen Wandern am 1. Mai hatten sich über 300 Bürger auf die 9,3 Kilometer lange Strecke gemacht. ]]>
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         <pubDate>Thu, 31 May 2012 01:38:57 +0100</pubDate>
         <title> Mörderische Gedanken aus Liebe zu einem Hund</title>
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         <description><![CDATA[  Eine reizende Art, jemanden umbringen zu wollen: Marie setzt ihrem ohnehin schon stark &#252;bergewichtigen Ehemann Franz deftigen Schweinsbraten und Kn&#246;del vor die Nase, isst selbst die fettarme Rinderlende und gibt sich gleichzeitig ein moralisches Alibi, indem sie gesunde Ern&#228;hrung predigt. Pharis&#228;isch so was, aber verzeihbar - jedenfalls f&#252;r alle, die sich solidarisch mit der potenziellen M&#246;rderin erkl&#228;ren und Verst&#228;ndnis zeigen - und das tut man, wenn man die ersten Seiten von Ulla Neumanns Krimi "Eiskalt" gelesen hat.  ]]></description>
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		Eine reizende Art, jemanden umbringen zu wollen: Marie setzt ihrem ohnehin schon stark &#252;bergewichtigen Ehemann Franz deftigen Schweinsbraten und Kn&#246;del vor die Nase, isst selbst die fettarme Rinderlende und gibt sich gleichzeitig ein moralisches Alibi, indem sie gesunde Ern&#228;hrung predigt. Pharis&#228;isch so was, aber verzeihbar - jedenfalls f&#252;r alle, die sich solidarisch mit der potenziellen M&#246;rderin erkl&#228;ren und Verst&#228;ndnis zeigen - und das tut man, wenn man die ersten Seiten von Ulla Neumanns Krimi "Eiskalt" gelesen hat.<br>
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Eine reizende Art, jemanden umbringen zu wollen: Marie setzt ihrem ohnehin schon stark übergewichtigen Ehemann Franz deftigen Schweinsbraten und Knödel vor die Nase, isst selbst die fettarme Rinderlende und gibt sich gleichzeitig ein moralisches Alibi, indem sie gesunde Ernährung predigt. Pharisäisch so was, aber verzeihbar - jedenfalls für alle, die sich solidarisch mit der potenziellen Mörderin erklären und Verständnis zeigen - und das tut man, wenn man die ersten Seiten von Ulla Neumanns Krimi "Eiskalt" gelesen hat.


   
Der Autorin gelingt es gleich, die Sympathien für Marie zu wecken, die ihr Traumland Afrika bereisen will und ihren Hund lieber hat als ihren Gatten, weshalb sich dieser entschließt, den Vierbeiner erschießen zu lassen und Stolperdrähte zu spannen. Erfolgreich. Leider. Aber so verstärkt sich beim Leser der Wunsch, den Mann möglichst bald dort zu wähnen, wo er die Gänseblümchen von unten ansehen kann. Und auch ihren ehemaligen Liebhaber Anton hat Marie auf der Liste - ihn, der sie so schmählich im Stich gelassen und nun auch noch Franz geholfen hat. Besonders Hundeliebhaber hoffen aufs Gelingen des teuflischen Plans. Ob er aufgeht? Die Autorin überrascht mit einer unerwarteten Wendung. Doch alsbald geht es weiter mit fesselnder Handlung, atmosphärischer Schilderung der (Nicht)Beziehungen, die einen das Buch nicht weglegen lassen. Es ist witzig und mit leichter Feder geschrieben, mit zügigen Handlungssträngen, ohne Firlefanz und - nur soviel sei verraten - einem ungewöhnlichen Ende. Was hat Ulla Neumann bewegt, statt Violet, ihr blaues Huhn, in ihren Kinderbüchern weiter gackern zu lassen ins Krimi-Genre zu wechseln? Es war ein Film über einen Tierpräparator und eine ausgestopfte Katze. Dazu das Wissen um Frauen, die ihre Tiere lieber mögen als ihren Mann. Darum spann sie eine logische Geschichte, flocht menschliche Vorlagen ein und siedelte das Ganze in ihrer ursprünglichen Heimat im Kreis Sigmaringen an, die sie durch die Betreuung ihrer demenzkranken Tante wiederentdeckte: Nach rund zwei Jahren war der Donautal-Krimi fertig, in dem sie eigene Erfahrungen sowie Adelsgerüchte mit einfließen ließ und der hauptsächlich in ihren Urlauben in Südfrankreich wuchs. "Ich wollte nicht mit Gewalt ein Buch schreiben, das hat sich halt so ergeben", lächelt die 68-Jährige. Doch viele Jahre hatte der Stoff in ihrem Kopf gespukt: Während der Teilnahme an Drehbuchcamps in Freiburg und Wiesbaden hatte sie die Geschichte ausgearbeitet und in Kurzfassung gebracht. Phantasie hat sie, Schwätzen liegt ihr. "Ich bin eine Verzählerin", sagt sie über sich, und Schreiben, nun, das konnte man sicher lernen. Sie hat es sich weitgehend selbst beigebracht, Lehrbücher gekauft und sich hineinvertieft. Zwei Reihen voller Anleitungen fürs Schreiben füllen ihr Bücherregal und das merkt man dem Aufbau und den Dialogen an. Eigentlich wollte sie immer nur Kinderbücher schreiben, aber nun liegt noch ein sozialkritisches Jugendbuch fertig in der Schublade, für den sich ein norddeutscher Verlag interessiert, das SWR-Fernsehen schaute kürzlich bei ihr vorbei und kaum ist ihr Krimi-Erstling bekannt, ist sie bereits am zweiten. "Der wird noch besser", meint sie. ]]>
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         <pubDate>Wed, 30 May 2012 16:43:22 +0100</pubDate>
         <title> Auto fängt während der Fahrt Feuer</title>
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         <description><![CDATA[  Ein Totalschaden von rund 12 000 Euro ist an einem Alfa Romeo entstanden, nachdem dieser am Mittwoch gegen 9 Uhr w&#228;hrend der Fahrt auf der K 77982 zwischen Ahausen und Ittendorf Feuer gefangen hatte. Der 42-j&#228;hrige Fahrer blieb unverletzt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Ein Totalschaden von rund 12 000 Euro ist an einem Alfa Romeo entstanden, nachdem dieser am Mittwoch gegen 9 Uhr w&#228;hrend der Fahrt auf der K 77982 zwischen Ahausen und Ittendorf Feuer gefangen hatte. Der 42-j&#228;hrige Fahrer blieb unverletzt.<br>
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Ein Totalschaden von rund 12 000 Euro ist an einem Alfa Romeo entstanden, nachdem dieser am Mittwoch gegen 9 Uhr während der Fahrt auf der K 77982 zwischen Ahausen und Ittendorf Feuer gefangen hatte. Der 42-jährige Fahrer blieb unverletzt.


   
Wie in Erfahrung gebracht werden konnte, hatte das Feuer seinen Ausgang im Motorraum genommen, der trotz des raschen Einsatzes der Freiwilligen Feuerwehren aus Ahausen und Bermatingen vollständig ausbrannte. Auch die Fahrgastzelle wurde durch die Flammen erheblich in Mitleidenschaft gezogen. ]]>
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      <item>
         <pubDate>Tue, 29 May 2012 14:34:46 +0100</pubDate>
         <title> Radfahrer stürzt bei Kollision</title>
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         <description><![CDATA[  Ein 50-j&#228;hriger Rennradfahrer musste am Pfingstmontag nach einem Unfall in Bermatingen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Ein 50-j&#228;hriger Rennradfahrer musste am Pfingstmontag nach einem Unfall in Bermatingen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.<br>
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<![CDATA[
Ein 50-jähriger Rennradfahrer musste am Pfingstmontag nach einem Unfall in Bermatingen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.


   
Der Verkehrsunfall ereignete sich gegen 16 Uhr in der Ziegeleistraße. Ein 31-jähriger Fahrer eines Mercedes war rückwärts aus einem Grundstück in die Ziegeleistraße eingefahren, weshalb eine 46-jährige Rennradlerin, die zusammen mit ihrem Begleiter auf dem Radweg unterwegs war, zur Verhinderung einer Kollision ausweichen musste. In dessen Folge verhakten sich die beiden Rennräder ineinander, woraufhin der Mann stürzte. Das berichtet die Polizei. Er erlitt beim Sturz eine Rippenfraktur sowie Schürfungen und Prellungen. Der Autofahrer war anschließend weitergefahren, kehrte später jedoch wieder an die Unfallstelle zurück. Dort verweigerte er gegenüber den anderen Beteiligten die Nennung seiner Personalien, weshalb die Polizei hinzugezogen wurde. ]]>
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         <pubDate>Tue, 29 May 2012 01:45:45 +0100</pubDate>
         <title> Besitzer präsentieren ihre Windhunde</title>
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         <description><![CDATA[  Unterschiedliche Auspr&#228;gungen bei den Vierbeinern machen den Doppelwettbewerb um den Bermatinger B&#228;r interessant  ]]></description>
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		Unterschiedliche Auspr&#228;gungen bei den Vierbeinern machen den Doppelwettbewerb um den Bermatinger B&#228;r interessant<br>
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Unterschiedliche Ausprägungen bei den Vierbeinern machen den Doppelwettbewerb um den Bermatinger Bär interessant


   
Auf der Rennbahn des Windhundrennclubs Bodenseekreis bei Riedern zwischen Bermatingen und Markdorf fand die traditionelle "Doppelveranstaltung" mit Landessiegerausstellung und Windhundrennen am Pfingstwochenende statt. Bei den Windhunden gibt es zahlreiche unterschiedliche Rassen. Von der "Handvoll" - dem italienischen Windspiel - bis zum 75 Kilogramm schweren Irish Wolfhound, wie es Doris Laubis aus Alpirsbach beschrieb, war alles dabei, was die verschiedenen Ausprägungen der Windhunde ausmacht. Es waren 15 Rassen mit 159 Hunden zur Landesausstellung Baden-Württemberg zur Ermittlung der Landessieger gemeldet, sagte Marion Staps von der Geschäftsstelle. "Die Preisrichter beurteilten die Hunde nach Höhen- und Längenverhältnis, die Zähne, der Hund muss sich anfassen lassen und der Hund muss einen seiner Rasse entsprechenden Gang zeigen", erklärte Gerda Lippenberger aus Gunzenhausen in Mittelfranken. Sie war mit "Aggi", einem Azawakh Rüden, einer Rasse, die aus der Sahel-Zone stammt, am Start und ihr Hund konnte einen Landesiegertitel erreichen. Nicht die erste Auszeichnung, denn "Aggi" ist schon mit 17 Titeln dekoriert. Zu den Preisrichtern gehörte auch der 84-jährige Frans Gerritsen aus den Niederlanden, der selbst seit fast 30 Jahren Züchter ist. Von 10 Uhr morgens bis am Nachmittag nach 17 Uhr stand er auf dem Platz: "Das viele Stehen macht mir gar nichts aus. Das Richten macht mir Spaß und ich spreche viel mit den Frauchen und Herrchen der Tiere". Es sei sehr wichtig, gerade mit den Unterlegenen zu sprechen, um Verbesserungen anzuregen. Denn die positive Beeinflussung der Rasse sei sehr wichtig, betonte er, der selbst mit seinen Greyhound-Rassezüchtungen nationale und internationale Preise abgeräumt hat. Nach der Landessiegerausstellung, die von Marion Staps geleitet wurde und dem Rennen unter Rennleitung von Erika Ringler erfolgte die Auszeichnung mit den Bermatinger Bären, einer Kombination der Punkte aus Zuchtschau und Rennen. ]]>
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         <pubDate>Tue, 29 May 2012 01:45:45 +0100</pubDate>
         <title> "Zu lang ausruhen ist nichts für mich"</title>
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         <description><![CDATA[  Auf einen Kaffee mit&#133; Fabio Renz, einem talentierten und erfolgreichen Skifahrer aus Bermatingen. Der 20-J&#228;hrige strebt einen Platz im Weltcup an.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Auf einen Kaffee mit&#133; Fabio Renz, einem talentierten und erfolgreichen Skifahrer aus Bermatingen. Der 20-J&#228;hrige strebt einen Platz im Weltcup an.<br>
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Auf einen Kaffee mit Fabio Renz, einem talentierten und erfolgreichen Skifahrer aus Bermatingen. Der 20-Jährige strebt einen Platz im Weltcup an.


   
Herr Renz, erstmal herzlichen Glückwunsch zum Deutschen Vizejuniorenmeister und zum Deutschen Vizemeister im Super-G. Schmerzt es, dass Sie nur 12/100stel langsamer waren als der Erstplatzierte? Ach, das hat mich gar nicht so gestresst, denn bei mir geht es eher darum, FIS-Punkte zu erfahren. Die sind wichtig fürs Kader, für die Startnummern und die Weltrangliste. In diesem Fall waren die Punkte so gut, dass ich nicht enttäuscht war. Wo stehen Sie da? Der Weltcupsieger hat null FIS-Punkte, ich habe bei der Deutschen Meisterschaft mit 12 Punkten mein bestes Super-G-Ergebnis erzielt und stehe jetzt an 123. Stelle weltweit. Welche Disziplinen sind Ihre liebsten? Super-G und Riesenslalom - weil ich da am besten bin. Die anderen Disziplinen mache ich auch gern, aber die Abfahrt hatte ich etwas zurückgestellt. Bei meinem ersten Abfahrtsrennen hatte ich mir mein Bein gebrochen. Deshalb haben mich meine Eltern bis ich 18 Jahre war nicht wieder an die Abfahrt gelassen. Der Vorfall war danach mit dem Negativerlebnis verknüpft. Erst jetzt habe ich das wieder in den Griff bekommen, das Verletzungsthema ist aus dem Kopf. Hohe Anforderungen, extreme Pisten: Begleitet einen da nicht die Angst? Das wäre schlecht. Man hat Respekt. Ich denke, wenn man zum Beispiel die "Streif" zum ersten Mal fährt, hat man sicher Muffensausen. Das ist die be-kannteste und eine der anspruchsvollsten Pisten. Da zerlegt sich leider öfters einer. Wie wurden Sie zum leidenschaftlichen Skifahrer? Mein großer Bruder hatte mit Skifahren begonnen. Da durfte ich auch mal mit und bin schon als Sechsjähriger bei den Achtjährigen mitgefahren. Wir hatten einen ziemlich guten Trainer "Kiki" Kaltenbach vom SC Schnetzenhausen, ein lässiger Hund. Er hat viel dazu beigetragen, dass mein Bruder, meine Schwester und ich zur rennbegeisterten Familie wurden. Im Jahr 2001 haben wir dann im Skiurlaub einen ehemaligen ÖSV-Athleten als Skitrainer bekommen, der quasi schon den Weg gegangen war, den ich jetzt gehe. Er setzte mir den Floh ins Ohr, ich wäre ein "Rohdiamant", der noch geschliffen werden müsse. Als er kurz darauf bei der Gletscherbahn-Katastrophe in Kaprun ums Leben kam, hat sein Vater, mittlerweile einer unserer besten Freunde, mich weiter unterstützt und den Anstoß gegeben, ins Skiinternat nach Schruns zu gehen. Mit der Zuwendung zum ambitionierten Sport gingen auch Verzichte einher. Was vermiss(t)en Sie? Anfangs hatte ich extremes Heimweh nach meiner Familie, zumal ich als einziger Deutscher unter Österreichern gemobbt wurde aus Sorge, dass ich denen einen Kaderplatz wegnehmen könnte. Ich bin auch nie in den Förder-kader aufgenommen worden, obwohl ich mit meinen Ergebnissen die Voraussetzungen dafür erfüllte. Zwei Wochen mal am Stück in den Urlaub fahren geht auch nicht, maximal eine Woche Trainingsunterbrechung ist drin. Man muss konditionsmäßig immer dranbleiben. Aber zu lange ausruhen wäre sowieso nichts für mich - ich werde sonst hibbelig und bekomme dann zum Beispiel Kopfschmerzen. Wie sieht Ihr Alltag aus? Der Tag beginnt um 9 Uhr mit Training. Je nach Wochentag mache ich speziell Krafttraining für die Beine, Ausdauereinheiten oder Koordinationstraining. Die zweite Einheit findet um 16 Uhr statt. Alles geschieht im Wechsel und jeder ist für sein Training selbstverantwortlich. Wo fühlen Sie sich zuhause? Da bin ich etwas im Zwiespalt. Im Allgäu habe ich jetzt meinen Freundes-kreis und fühle mich in der eigenen Wohnung wohl, genauso wie in Bermatingen. Dort ist meine "Homebase". Wie sieht die Zukunft aus? Ich fahre wohl noch eine Zeit in der Europacup-Mannschaft. Für den Welt-cup ist es noch zu früh. Das ist wie erste und zweite Bundesliga. Die meisten Skifahrer der National-mannschaft sind Bayern, für wen starten Sie? Für den Skiclub Fischen. Die Bayern haben mich gefördert und mein Potenzial gesehen. Deshalb starte ich für die Bayern. Was benötigt man für den Profisport außer natürlich Talent und Disziplin? Ja man muss auch mal hart zu sich selbst sein, auch wenn man mal keine Lust hat, zu trainieren. Aber, wie gesagt, ich habe einen gewissen Bewegungsdrang, deswegen tut mir Training quasi gut. Ihr Ziel? Im Weltcupteam zu landen. Das ist das Fernziel. Das Nahziel ist, Europacup-punkte zu sammeln, damit ich in der Gesamtwertung unter die ersten 30 komme. Gibt es andere berufliche Ziele? Vielleicht Medizinstudium. Andererseits würde ich auch gerne Pilot werden. Eine Ausbildung bei der Lufthansa wäre eine tolle Sache. Was macht die Faszination Skirennen aus? Die Geschwindigkeit und die extremen Kräfte wenn man einen Schwung fährt. Wenn man krasse Schräglagen fahren kann oder ein Sprung 30 bis 40 Meter weit geht. Das macht Gaudi. Und die Genugtuung, wenn man besser war als die anderen, ist das Sahnehäubchen. Als Profisportler ist man steten Belas-tungen und der Gefahr von Verletzungen ausgesetzt. Fährt die Gefahr immer mit? Wir Skifahrer sind wie ein "Invaliden-verein". Gefeit ist man vor Verletzungen nie. Aber ich habe einen guten Mental-Coach, dadurch gehe ich viel gelassener an die Sache. Das hilft mir dann auch im ganz normalen Alltag. Fragen: CHRISTIANE KEUTNER ]]>
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         <pubDate>Sat, 26 May 2012 01:47:13 +0100</pubDate>
         <title> Grünes Licht für Verkehrskonzept</title>
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         <description><![CDATA[  Das Planungsb&#252;ro "RappTrans" hat den Auftrag erhalten, ein Verkehrskonzept f&#252;r die Gesamtgemeinde Bermatingen zu erstellen. Das beschloss der Gemeinderat in seiner j&#252;ngsten Sitzung.  ]]></description>
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		Das Planungsb&#252;ro "RappTrans" hat den Auftrag erhalten, ein Verkehrskonzept f&#252;r die Gesamtgemeinde Bermatingen zu erstellen. Das beschloss der Gemeinderat in seiner j&#252;ngsten Sitzung.<br>
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Das Planungsbüro "RappTrans" hat den Auftrag erhalten, ein Verkehrskonzept für die Gesamtgemeinde Bermatingen zu erstellen. Das beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.


   
Das Gutachten soll der Gemeinde als Grundlage für die Planung verkehrsberuhigender Maßnahmen an der Ortsdurchfahrt dienen. Bereits in der vorangegangenen Sitzung hatten drei Planungsbüros sich und ihre unterschiedlichen Vorgehensweisen vorgestellt. Beim Vergleich überzeugte das Büro "RappTrans" mit seinem Konzept, das Diplomingenieur Wolfgang Wahl vorgestellt hatte. Ein weiterer Pluspunkt war, dass das Büro in mehreren Nachbargemeinden tätig ist und sich in der Region auskennt. Auch der Preis überzeugte die Räte: 17 500 Euro netto sind veranschlagt, für die erste Verkehrszählung werden 600 Euro erhoben, für jede weitere 450 Euro. Verglichen mit den anderen Büros, liege man bei Inanspruchnahme der Verkehrszählungen relativ gleich, bemerkte Bürgermeister Martin Rupp. Starten könnte das Projekt kurzfristig, noch vor der Sommerpause, beantworte Wolfgang Wahl die Frage von Gemeinderätin Carola Uhl (CDU). Sie bevorzugte die Gewichtung von "RappTrans": "Sie beachtet auch die politischen Aspekte eher als das andere Büro, und wir sehen ja, wie wichtig das ist." Carola Mahler (LBU) schloss sich dieser Meinung an. Sie regte des weiteren an, die geschätzten Zahlen des Büros Modus Consult und die von Bob Jürgensmeyer gezählten Fahrzeuge sowie die Radarmessung hinzuzunehmen. Das Konzept werde ein halbes Jahr Planung benötigen, die gesamte Erstellung des Verkehrskonzepts ein Jahr, erklärte Wahl. Eine Verkehrssimulation, wie von einem Büro vorgeschlagen, sei verzichtbar, waren sich die Räte einig. Weil er den Gegenwert nicht genau kenne, werde er der Vergabe der Planung nicht zustimmen, meinte Karl Volz (CDU). Vergeben wurde in der Sitzung auch das Zusatzmodul für den Lärmaktionsplan in Höhe von 15 000 Euro. ]]>
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      <item>
         <pubDate>Sat, 26 May 2012 01:47:13 +0100</pubDate>
         <title> "Wir lieben uns nach wie vor"</title>
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         <description><![CDATA[  Wer seit 65 Jahren verheiratet ist, feiert zwar eiserne Hochzeit. Doch an ein eisernes Durchhalten ist beim neu zugezogenen Ehepaar Lang nicht zu denken: "Wir lieben uns nach wie vor", sagen Otto (88) und Edeltraud (85) Lang, die seit Februar in der M&#252;hlbachstra&#223;e in Ahausen leben.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Wer seit 65 Jahren verheiratet ist, feiert zwar eiserne Hochzeit. Doch an ein eisernes Durchhalten ist beim neu zugezogenen Ehepaar Lang nicht zu denken: "Wir lieben uns nach wie vor", sagen Otto (88) und Edeltraud (85) Lang, die seit Februar in der M&#252;hlbachstra&#223;e in Ahausen leben.<br>
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Wer seit 65 Jahren verheiratet ist, feiert zwar eiserne Hochzeit. Doch an ein eisernes Durchhalten ist beim neu zugezogenen Ehepaar Lang nicht zu denken: "Wir lieben uns nach wie vor", sagen Otto (88) und Edeltraud (85) Lang, die seit Februar in der Mühlbachstraße in Ahausen leben.


   
Einer ihrer Zwillingssöhne hatte vor vier Jahren vorsorglich für die Eltern mitgebaut, damit sie jetzt ebenerdig ein "unfallfreies" Leben führen und sich noch besser umsorgt fühlen können. Bürgermeister Martin Rupp und Ortsvorsteher Hubert Sträßle überbrachten dem Ehepaar die Glückwünsche des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, überreichten namens der Gemeinde einen Geschenkkorb und gratulierten zu dem "ganz seltenen Jubiläum". Bis 1963 lebte das Paar im Zollhaus in Ludwigshafen, wo es sich auch kennen- und lieben lernte. Mit 18 Jahren wurde Otto Lang in den Krieg eingezogen. Er kämpfte ein Jahr in Russland, wurde durch einem Lungendurchschuss schwer verwundet und musste auf der Flucht vor den Russen zehn Mal das Lazarett wechseln. War es Zufall oder Schicksal? Seine Wunschvorstellung, einmal eine Kinder liebende Kindergärtnerin zu heiraten, erfüllte sich: Zurück aus dem Krieg, versorgte seine spätere Frau, eine gelernte Kindergärtnerin aus Stockach, den auf 49 Kilo abgemagerten Mann jeden Morgen mit einem Vesper. "Aus Mitleid", sagt sie, und hier wird man sich des Ursprungs des Wortes wieder bewusst. Während ihrer Arbeit in der Uhrenfabrik in Ludwigshafen wohnte sie bei einer Freundin, die eine kleine Landwirtschaft hatte: "Da hatten wir ein bisschen mehr zum Essen." Am 24. Mai 1947 heirateten die beiden, 1953 gebar Edeltraud Lang die Zwillinge, die wiederum sieben Kinder haben. Otto Lang wurde Steuerbeamter und erster Amtsinspektor. Zuerst arbeitete er als Lohnsteuer-Sachbearbeiter beim Finanzamt Stockach, später in Überlingen. 1963 zog das Paar in sein Haus nach Überlingen, und auch hier waren sie fleißig, bauten noch eine Ferienwohnung und verdienten sich nebenher etwas Geld mit Heimarbeit. Beide sind geistig äußerst klar und trotz gesundheitlicher Beeinträchtigungen körperlicher sehr beweglich. Die Sportlichkeit früherer Zeiten macht sich heute noch bemerkbar, demonstriert Otto Lang, bückt sich und reicht mit den Händen an den Boden. Auch sein Humor blitzt durch. Als er auf seine Verwundung zeigt, auf sein jämmerliches Gewicht im und nach dem Krieg verweist, antwortet er auf die Frage seiner Frau "und was ist aus dir geworden": "Ein Mordskerle." Sozial eingestellt ist das Paar. Otto Lang gründete die Ortsgruppe Ludwigshafen des Sozialverbands VdK, beide sind Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes, und sie leben als Zeugen Jehovas ihren Glauben. Von diesem Glauben sind sie unter dem Eindruck des Krieges überzeugt worden: "Ich habe so viele Tote gesehen mitten in der Front. Der Glauben wurde zwar gepredigt, aber anders gehandelt", begründet er die Hinwendung zur Religionsgemeinschaft. Nach schweren Operationen kann Otto Lang nachts nicht schlafen. Die Zeit nutzt er, indem er Grußkarten bemalt, obwohl er stark sehbehindert ist. Er verschenkt sie an Vereine für deren Zwecke weiter. Kreativ ist er mittlerweile auf größerem Format, früher hat Otto Lang zierliche Puppenmöbel gebastelt und bemalt. "In 65 Jahren haben wir kein einziges böses Wort gewechselt", beschwört der Jubilar. Seine Frau fügt hinzu: "Wir haben uns die Meinung gesagt, waren aufrichtig, und es gab Höhen und Tiefen wie in jeder Ehe, aber vor dem Schlafen haben wir dem anderen gesagt, dass es nicht so gemeint war. Das können wir nur jedem empfehlen." Obwohl es erst kurz in Ahausen lebt, fühlt sich das Jubelpaar hier gut aufgehoben. "Die Leute sind sehr freundlich." Am heutigen Samstag wird die eiserne Hochzeit im Kreis von rund 40 Verwandten und Freunden gefeiert. ]]>
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      <item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:50:36 +0100</pubDate>
         <title> Rat stimmt Erhöhung zu</title>
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         <description><![CDATA[  Geb&#252;hr f&#252;r Niederschlagswasser steigt von 15 auf 28 Cent  ]]></description>
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		Geb&#252;hr f&#252;r Niederschlagswasser steigt von 15 auf 28 Cent<br>
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Gebühr für Niederschlagswasser steigt von 15 auf 28 Cent


   
Die Gebühren für Niederschlagswasser müssen erhöht werden, um kostendeckend zu sein. Rechnungsamtsleiter Stefan Krause begründete dies in der Gemeinderatssitzung mit Zahlen. Demnach müssen für einen Kubikmeter Fläche pro Jahr 28 Cent gezahlt werden; bisher waren es 15 Cent. Die niedrige Summe war durch Überschüsse der vergangenen Jahre möglich. Für die Kalkulation der Jahre 2010 und 2011 wurde ein Großteil des Überschusses aufgebraucht. Zudem schlagen sich große Investitionen nieder, wie das Regenüberlaufbecken an der Seefelder Aach. Die Erhöhung war bereits angekündigt worden. Der Gemeinderat beschloss Erhöhung und Satzungsänderung einstimmig. Sie tritt rückwirkend zum 1. Januar in Kraft. Die Schmutzwassergebühr bleibt unverändert. ]]>
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      <item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:50:35 +0100</pubDate>
         <title> Kinder freuen sich über neues Rondell</title>
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         <description><![CDATA[  Als "tolle Leistung" hat B&#252;rgermeister Martin Rupp in der j&#252;ngsten Gemeinderatsitzung die Leistung des Bauhofs der Gemeinde gelobt. Die Mitarbeiter hatten das Rondell, die Sitzstufen im Garten der Grundschule, wieder hergerichtet.  ]]></description>
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		Als "tolle Leistung" hat B&#252;rgermeister Martin Rupp in der j&#252;ngsten Gemeinderatsitzung die Leistung des Bauhofs der Gemeinde gelobt. Die Mitarbeiter hatten das Rondell, die Sitzstufen im Garten der Grundschule, wieder hergerichtet.<br>
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Als "tolle Leistung" hat Bürgermeister Martin Rupp in der jüngsten Gemeinderatsitzung die Leistung des Bauhofs der Gemeinde gelobt. Die Mitarbeiter hatten das Rondell, die Sitzstufen im Garten der Grundschule, wieder hergerichtet.


   
Sie waren, da ständig der Witterung ausgesetzt, teilweise zerbrochen. Durch die Eigenleistung des Bauhofs wurde "richtig Geld gespart", lobte Rupp. Er bezifferte die Summe mit rund 1000 Euro. Das Rondell sei sehr schön geworden. Dem Team des Bauhofs unter der Leitung von Martin Knoll habe die Arbeit richtig Spaß gemacht, da es abseits der Routinearbeiten mal wieder ein "richtiges" Projekt gewesen sei, gab Rupp an die Gemeinderäte weiter. Sie honorierte die Leistung mit Beifall. In Besitz nehmen, und das im wörtli-chen Sinn, können die Schüler der Grundschule die Sitzstufen aber noch nicht. Die Kinder müssen warten, bis der neu eingesäte Rasen wieder einigermaßen stabil und begehbar ist. Das soll etwa in drei Wochen der Fall sein. ]]>
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     <![CDATA[Kinder freuen sich über neues Rondell]]>
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      <item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:50:37 +0100</pubDate>
         <title> Hunde laufen um Bermatinger Bär</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-bermatingen/~3/rLsWOFmL3vg/5523073</link>
         <description><![CDATA[  Die Doppelveranstaltung Landessieger-Ausstellung und nationales Windhund-Rennen um den Bermatinger B&#228;r, eine wertvolle B&#228;ren-Statue, findet am Pfingstwochenende in Bermatingen-Riedern statt. Am Samstag, 26. Mai, werden die Windhunde von drei Richtern bewertet - vom kleinsten, dem Italienischen Windspiel, &#252;ber Azawakh, Sloughi, Afghanen, Saluki, Wippet, Greyhound, Galgo Espanol, Magyar Agar bis zum gr&#246;&#223;ten, dem Irish Wolfhound.Die Richter achten bei ihrer Bewertung besonders auf den standardgerechten Typus des Hundes, im Stand und in der Bewegung.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Die Doppelveranstaltung Landessieger-Ausstellung und nationales Windhund-Rennen um den Bermatinger B&#228;r, eine wertvolle B&#228;ren-Statue, findet am Pfingstwochenende in Bermatingen-Riedern statt. Am Samstag, 26. Mai, werden die Windhunde von drei Richtern bewertet - vom kleinsten, dem Italienischen Windspiel, &#252;ber Azawakh, Sloughi, Afghanen, Saluki, Wippet, Greyhound, Galgo Espanol, Magyar Agar bis zum gr&#246;&#223;ten, dem Irish Wolfhound.Die Richter achten bei ihrer Bewertung besonders auf den standardgerechten Typus des Hundes, im Stand und in der Bewegung.<br>
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Die Doppelveranstaltung Landessieger-Ausstellung und nationales Windhund-Rennen um den Bermatinger Bär, eine wertvolle Bären-Statue, findet am Pfingstwochenende in Bermatingen-Riedern statt. Am Samstag, 26. Mai, werden die Windhunde von drei Richtern bewertet - vom kleinsten, dem Italienischen Windspiel, über Azawakh, Sloughi, Afghanen, Saluki, Wippet, Greyhound, Galgo Espanol, Magyar Agar bis zum größten, dem Irish Wolfhound.Die Richter achten bei ihrer Bewertung besonders auf den standardgerechten Typus des Hundes, im Stand und in der Bewegung.


   
Die "Schönsten der Schönen" stechen dann am Ende der Veranstaltung um den "Schönsten Hund des Tages". Beginn des Richtens ist um 10 Uhr; Stechen ab etwa 16 Uhr. Am Sonntag, 27. Mai, messen sich die Windhunde in ihrer Schnelligkeit. Es werden interessante Läufe vieler Windhundrassen erwartet. Um am Rennen teilnehmen zu können, müssen die Windhunde zuvor eine Rennlizenz erworben haben. Für die nicht lizenzierten Hunde ist ein Solo-Rennen eingerichtet. Rennbeginn ist ab 10 Uhr; Finalläufe ab etwa 14 Uhr. Für die Sieger aus Ausstellung und Rennen gibt es einen Kombinationspreis - den Bermatinger Bär, 1989 ins Leben gerufen und eine begehrte Trophäe. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. ]]>
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         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:50:36 +0100</pubDate>
         <title> Spaß für Musiker und Zuhörer</title>
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		Bl&#228;serklasse tritt in der Schulaula auf und bereitet sich auf Abschlusskonzert vor<br>
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Bläserklasse tritt in der Schulaula auf und bereitet sich auf Abschlusskonzert vor


   
Man wusste nicht, wer mit größerer Begeisterung dabei war: Die Bläserklasse bei ihrem zweiten Konzert in der Aula der Grundschule oder ihre Mitschüler, die jungen Zuhörer. Letztere erklatschten sich eine Zugabe, den "Power Rock", in die sie selbst eingebunden wurden. Dem Stück waren die "Ode an die Freude", "Four Harmonists" und "Cadet on Parade" sowie Soli auf Flöte, Saxophon, Klavier, Trompete und Klarinette vorausgegangen. War das Konzert als Motivation gedacht, so darf man die Zielsetzung als erreicht bezeichnen. Seit zwei Jahren gibt es die Bläserklasse, die nun mit dem laufenden Schuljahr endet und sich noch auf ihr Abschlusskonzert im Juni für die Eltern und Sponsoren vorbereitet. Danach sollen wieder neue Schüler für das Spielen eines Instruments in der Gruppe begeistert werden. Von der Bläserklasse versprechen sich Dirigent und Ausbilder Jens Hacker und der Musikverein Bermatingen auch Nachwuchs in den eigenen Reihen. Einige Kinder wollen weitermachen und sich im Kleinen Orchester "The Young Generation" spielerisch betätigen, einmal die Woche bei Proben und bei drei, vier Auftritten jährlich bei Altennachmittagen oder Weihnachtsveranstaltungen. Die nächste Stufe ist die Jugendkapelle. Eine Ausbildung können die jungen Musiker beim Musikverein oder in der Musikschule Markdorf machen. Die neunjährige Chiara durfte ihr Wunschinstrument erlernen, das Es-/Alt-Saxophon. "Ich hab es gewählt, weil es sich so schön anhört", berichtet sie. "Das Lernen war nicht anstrengend, und jetzt nehme ich Einzelunterricht bei Herrn Hacker", freut sie sich. Dieser schmunzelt und fügt hinzu: "In der Bläserklasse gehen wir alles ganz locker an." ]]>
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         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:50:35 +0100</pubDate>
         <title> Dank für 25 Jahre Spaß und Aktionen</title>
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         <description><![CDATA[  25 Jahre Ferienspiele in der Gemeinde Bermatingen: Das war f&#252;r B&#252;rgermeister Martin Rupp und die Gemeindeverwaltung Anlass, Danke zu sagen. Deshalb hatten sie Vertreter der beteiligten Vereine und etliche private Engagierte eingeladen, die seit Jahren Kinder, die w&#228;hrend der Sommerferien zuhause sind, unterhalten und ihnen vergn&#252;gliche Tage bieten.Das Dankesch&#246;n erfolgte in Form eines Grillfestes: Tische und B&#228;nke wurden im Hof des Mesnerhauses aufgestellt, der Grill angeworfen, W&#252;rstchen, Spie&#223;e und Steaks aufgelegt.  ]]></description>
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		25 Jahre Ferienspiele in der Gemeinde Bermatingen: Das war f&#252;r B&#252;rgermeister Martin Rupp und die Gemeindeverwaltung Anlass, Danke zu sagen. Deshalb hatten sie Vertreter der beteiligten Vereine und etliche private Engagierte eingeladen, die seit Jahren Kinder, die w&#228;hrend der Sommerferien zuhause sind, unterhalten und ihnen vergn&#252;gliche Tage bieten.Das Dankesch&#246;n erfolgte in Form eines Grillfestes: Tische und B&#228;nke wurden im Hof des Mesnerhauses aufgestellt, der Grill angeworfen, W&#252;rstchen, Spie&#223;e und Steaks aufgelegt.<br>
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25 Jahre Ferienspiele in der Gemeinde Bermatingen: Das war für Bürgermeister Martin Rupp und die Gemeindeverwaltung Anlass, Danke zu sagen. Deshalb hatten sie Vertreter der beteiligten Vereine und etliche private Engagierte eingeladen, die seit Jahren Kinder, die während der Sommerferien zuhause sind, unterhalten und ihnen vergnügliche Tage bieten.Das Dankeschön erfolgte in Form eines Grillfestes: Tische und Bänke wurden im Hof des Mesnerhauses aufgestellt, der Grill angeworfen, Würstchen, Spieße und Steaks aufgelegt.


   
Hauptamtsleiter Matthias Kienle, seine Frau Jutta und Bürgermeister Martin Rupp wechselten sich als Grillmeister ab, schlüpften in die Rolle des Mundschenks und schauten, dass es den Gästen an nichts fehlte. Viele der Eingeladenen waren gekommen, um bei lauem Frühsommerwetter teils bis fast Mitternacht zu feiern. Rupp nahm die Gelegenheit wahr, den Anwesenden zu danken. Er freute sich über die rege Resonanz: "Sie erhalten die Ferienspiele am Leben, teils schon über 25 Jahre lang. Das ist eine Leistung, die wir mit einem Festle anerkennen wollen." Ohne das Verdienst derjenigen schmälern zu wollen, die seit einigen Jahren dabei sind, wollte er einige der Gäste besonders erwähnen. Sie hatten Marathonqualitäten bewiesen und sich unverdrossen über zwei Jahrzehnte hinweg engagiert. Dazu zählt der Turnverein Bermatingen; er ist seit 22 Jahren dabei, und Vorsitzende Ingeborg Heberle freute sich angesichts des Baus der Gymnastikhalle besonders über den Umschlag mit "kleiner Spende", den Rupp an alle hervorgehobenen Anbieter überreichte. Seit 23 Jahren machen der Tennisclub und der Musikverein Bermatingen mit, bei der Feier vertreten durch Ines Frei und den neuen Vorsitzenden der Musiker, Alexander Gnoss. Noch ein Jahr länger Teilnahmen an den Ferienspielen bieten der Sportverein, vertreten durch Jugendleiter Ralf Wiesen, sowie die Feuerwehr Bermatingen, die Hubert Zachert repräsentierte, Spaß und Spannung für Kinder an. Einen Geschenkkorb überreichte Rupp an das Ehepaar Jolanda und Robert Müller, die als Privatleute Kinder und Jugendliche mit Spielen, Basteln, Honigbroten und Informationen für Bienen begeistern. "Sicher bekommen Sie auch einiges von den Kindern als Anerkennung zurück", mutmaßte der Bürgermeister. Er bat alle weiterzumachen, um den daheimgebliebenen Kindern weiterhin die Sommerferien zu verkürzen. ]]>
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         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:50:35 +0100</pubDate>
         <title> Unter Druck wegen Wasserdruck</title>
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         <description><![CDATA[  Eine interkommunale Zusammenarbeit strebt die Gemeinde Bermatingen im Bereich der Wasserversorgung an. Bei einem Notfall soll die M&#246;glichkeit bestehen, von benachbarten Gemeinden Wasser zu beziehen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Eine interkommunale Zusammenarbeit strebt die Gemeinde Bermatingen im Bereich der Wasserversorgung an. Bei einem Notfall soll die M&#246;glichkeit bestehen, von benachbarten Gemeinden Wasser zu beziehen.<br>
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Eine interkommunale Zusammenarbeit strebt die Gemeinde Bermatingen im Bereich der Wasserversorgung an. Bei einem Notfall soll die Möglichkeit bestehen, von benachbarten Gemeinden Wasser zu beziehen.


   
Das war beispielsweise Ende 2010 der Fall, als es Probleme mit der Verkeimung des Tiefbrunnens gab und Bermatingen über die Leitung Autenweiler Trinkwasser aus Deggenhausertal bezogen hatte. Zudem soll das Problem des stark schwankenden Wasserdrucks in Ahausen beseitigt werden. Auch die Gemeinden Salem, Deggenhausertal und die Stadt Markdorf sind an einer Kooperation interessiert. Gespräche fanden zusammen mit dem Regierungspräsidium statt und es bestehen bereits einige technische Verbindungen, wie Ortsbaumeister Anton Gaiser erläuterte. Einig waren sich die Kommunen, dass ein Strukturgutachten für die Wasserversorgungen erstellt werden müsse, um die Möglichkeit der Zusammenarbeit für Notfälle zu klären. Das Gutachten beinhaltet eine Bestandsaufnahme und -analyse, technische Empfehlungen und eine betriebswirtschaftliche Berechnung. Diese Gutachten sind zuschussfähig. In Bermatingen besteht weiterer Untersuchungsbedarf, denn in einigen Bereichen in Ahausen gibt es öfter massive Probleme mit dem Wasserdruck; Beschwerden werden in fast jeder Ortschaftsratsitzung vorgebracht. Von der Überlegung, das Problem über Druckerhöhungsanlagen zu beseitigen, hatte ein Ingenieurbüro abgeraten, meinte Bürgermeister Martin Rupp in der Gemeinderatsitzung. Unter anderem sei dies nicht energieeffizient. Auch der große, teils schwankende Bedarf des örtlichen Fruchtsaftherstellers stelle Mitarbeiter und Einrichtung vor große Herausforderungen. Ein tiefer gehendes Strukturgutachten mit Überprüfung von Hochbehälter, Steuerung, Technik und Energieeffizienz soll helfen, die Wasserversorgung zukunftssicher zu machen. Es soll aussagen, welcher Aufwand betrieben werden muss und was machbar ist. Als Teil des interkommunalen Strukturgutachtens ist dieses Gutachten ebenfalls mit 50 Prozent zuschussfähig. Bermatingen zahlt für das Gutachten 12 000 Euro, für das Gutachten zum gemeinsamen Projekt runde 3000 bis 4000 Euro. "Nicht schon wieder ein Gutachten", erklärte Gemeinderätin Carola Mahler (LBU), doch sah sie die Notwendigkeit der Wassersicherung: "Wir haben das beste Wasser ringsum." Sie wolle dies nicht durch Wasser aus dem Bodensee verwässert wissen, um den Druck zu erhöhen. Es gehe vorrangig um die Sicherstellung der Wasserversorgung, meinte Rupp. Für den Tag X müsse man Vorsorge treffen und nach Verbundmöglichkeiten schauen, dies im Hinblick auf mögliche Verkeimungen oder die Siedlungsentwicklung. An der Eigenwasserversorgung solle nicht gerüttelt werden. Gemeinderat Gerhard Barisch (LBU) will die Bodenseekelterei an den Kosten beteiligen, da sie hauptverantwortlich für den schlechten Wasserdruck sei; sie bezieht über 50 Prozent des Wassers. Dies sei auch im Interesse der Standortsicherung des Betriebs. Martin Rupp versicherte, dass sie bereits in Kontakt seien; es müsse aber noch über etliche Details und eine mögliche Eigenversorgung gesprochen werden. Karl Volz (CDU) bezeichnete die Ingenieurleistung als unnötig und wollte lieber eine Firma beauftragt wissen. Überhaupt habe man in jüngster Zeit über 200 000 Euro für Gutachten ausgegeben, "für Dinge, die ich eh schon weiß." Rupp verwies auf die neutrale Rolle der Ingenieure, die im Gegensatz zu Firmen kein Produkt verkaufen wollten, sondern das Problem umfassend betrachteten und dazu eine Lösung finden. "Ich möchte nicht klein-klein handeln, sondern das Problem im Gesamten anpacken." Der Auftrag in Höhe von 23 750 Euro wurde an das Büro Fassnacht, unter Vorbehalt der Förderung, bei zwei Gegenstimmen (Karl Volz und Carola Uhl) und einer Enthaltung (Carola Mahler) erteilt. ]]>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:49:35 +0100</pubDate>
         <title> Neuer Chef für den Musikverein</title>
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         <description><![CDATA[  Alexander Gnoss ist wie erwartet bei der au&#223;erordentlichen Hauptversammlung des Musikvereins Bermatingen mit &#252;berw&#228;ltigender Mehrheit zum neuen Vorsitzenden gew&#228;hlt worden. Zudem gab's lang anhaltenden Applaus.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Alexander Gnoss ist wie erwartet bei der au&#223;erordentlichen Hauptversammlung des Musikvereins Bermatingen mit &#252;berw&#228;ltigender Mehrheit zum neuen Vorsitzenden gew&#228;hlt worden. Zudem gab's lang anhaltenden Applaus.<br>
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Alexander Gnoss ist wie erwartet bei der außerordentlichen Hauptversammlung des Musikvereins Bermatingen mit überwältigender Mehrheit zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Zudem gab's lang anhaltenden Applaus.


   
Kaum hatten er und Lebensgefährtin Manuela Haas an dem Abend vom Ausschuss für Bauen und Umwelt den positiven Bescheid für den Bau ihres Hauses signalisiert bekommen, wurde der 25-Jährige zum Nachfolger von Harald Hilpert bestimmt. "Es war eine äußerst positive große Überraschung", sagte der stellvertretende Vorsitzende Markus Meschenmoser zur spontanen Bereitschaft von Alexander Gnoss, das anspruchsvolle Amt zu übernehmen. Er selbst tritt damit nach zwei Monaten, in denen er nach dem Ausscheiden Hilperts die Geschicke des Vereins leitete, wieder ins zweite Glied. "Genau das war mein Wunsch", sagte der Vize, der sich eher als Macher im Hintergrund sieht und in dieser Funktion den Verein bei der Organisation der Feste und Aktivitäten führt. Alexander Gnoss, der selbst kein Instrument spielt, meinte: "Ich freue mich auf diese Herausforderung. Der Musikverein Bermatingen ist ein traditionsreicher und aktiver Verein. Seine Mitglieder sind engagiert. Kurzum: Eine tolle Truppe!" Sein Insider-Wissen hat Gnoss einer privaten Begegnung zu verdanken, die sich auch für den Musikverein nun als Glücksfall erweist: Seine Lebensgefährtin Manuela Haas spielt im Musikverein Saxophon. Der neue Vorsitzende ist zwar "jung an Jahren", kann dies aber durch seine Erfahrung in repräsentativen wie organisatorischen Angelegenheiten wieder wettmachen. Als jahrelanger Vorsitzender der Jugendvertretung der ZF in Friedrichshafen ist er es bereits gewohnt vor größerem Publikum zu sprechen und sich für andere einzusetzen. Ebenso engagiert er sich in der Öffentlichkeitsarbeit beim Seehasenfest in Friedrichshafen. Und diese Talente haben die Macher des Vereins und die Mitglieder gleichermaßen überzeugt. "Genau der Richtige für uns" lautete das einhellige Urteil - dementsprechend war die Wahl reine Formsache. Alexander Gnoss will nun die bestehenden Strukturen besser kennenlernen und mit Blick auf die Zukunft "die Kernkompetenzen, wie zum Beispiel die hervorragende Jugendarbeit, gezielt ausbauen". Dabei gelte: "Never change a winning team." Das Musikteam freut's und Vorgänger Hilpert ist sich sicher: "Alexander wird seine Sache hervorragend machen. Ich werde ihm dabei natürlich mit Know-how und meinen Kontakten unterstützen." ]]>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:49:35 +0100</pubDate>
         <title> Waage schließt, Häusle bleibt</title>
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         <description><![CDATA[  Diese Entscheidung fiel sowohl im Ortschafts- als auch im Gemeinderat leicht: Die Waage in Ahausen, auf der Gro&#223;vieh gewogen wurde, wird geschlossen. In der vergangenen Zeit wurde sie nur noch &#228;u&#223;erst selten genutzt: durchschnittlich ein- bis zweimal im Jahr und in den vergangenen zwei Jahren kein einziges Mal, berichtete Hauptamtsleiter Matthias Kienle in der Sitzung des Gemeinderates.Vom Regierungspr&#228;sidium T&#252;bingen war die Verwaltung gebeten worden, den Bediener der Waage zu benennen und den erforderlichen Sachkundenachweis vorzulegen, denn die Bedienung muss durch eine fachlich geschulte Person erfolgen.  ]]></description>
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		Diese Entscheidung fiel sowohl im Ortschafts- als auch im Gemeinderat leicht: Die Waage in Ahausen, auf der Gro&#223;vieh gewogen wurde, wird geschlossen. In der vergangenen Zeit wurde sie nur noch &#228;u&#223;erst selten genutzt: durchschnittlich ein- bis zweimal im Jahr und in den vergangenen zwei Jahren kein einziges Mal, berichtete Hauptamtsleiter Matthias Kienle in der Sitzung des Gemeinderates.Vom Regierungspr&#228;sidium T&#252;bingen war die Verwaltung gebeten worden, den Bediener der Waage zu benennen und den erforderlichen Sachkundenachweis vorzulegen, denn die Bedienung muss durch eine fachlich geschulte Person erfolgen.<br>
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Diese Entscheidung fiel sowohl im Ortschafts- als auch im Gemeinderat leicht: Die Waage in Ahausen, auf der Großvieh gewogen wurde, wird geschlossen. In der vergangenen Zeit wurde sie nur noch äußerst selten genutzt: durchschnittlich ein- bis zweimal im Jahr und in den vergangenen zwei Jahren kein einziges Mal, berichtete Hauptamtsleiter Matthias Kienle in der Sitzung des Gemeinderates.Vom Regierungspräsidium Tübingen war die Verwaltung gebeten worden, den Bediener der Waage zu benennen und den erforderlichen Sachkundenachweis vorzulegen, denn die Bedienung muss durch eine fachlich geschulte Person erfolgen.


   
Sie war durch Anton Strobel erfolgt; er hatte sich ehrenamtlich darum gekümmert, ist aber kürzlich verstorben. Nachdem die Waage nun nicht mehr genutzt wird, dennoch aber jährliche Eichkosten in Höhe von rund 200 Euro anfallen, für jedes Wiegen einer Kuh aber nur 2 Euro verlangt wurden, stellte die Verwaltung die Schließung zur Diskussion. Sie empfahl, die öffentliche Einrichtung zu schließen und die Satzung über die Erhebung von Wiegegebühren aufzuheben, was auch so geschah. So ist der Weg frei für ein Nachnutzungskonzept. "Da könnte man eine Pilgertoilette einrichten", witzelte Gemeinderat Gerhard Barisch (LBU), denn das Waaghäusle steht direkt neben der Jakobuskapelle. Bürgermeister Martin Rupp teilte mit, dass sich der Ortschaftsrat Gedanken über eine Nachnutzung machen will, denn das Häusle soll erhalten bleiben. Ideen sind bereits vorhanden. So überlegte Sophie Schellinger kürzlich, dort eine Art Backhäusle einzurichten, in dem regelmäßig Brote oder Dinnele gebacken werden könnten. Das könnte mittels Elektroöfen erfolgen, was die Arbeit vereinfache. ]]>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 01:49:34 +0100</pubDate>
         <title> Chancen auf 30er-Zone schwinden</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-bermatingen/~3/p_q5vaJA_lc/5521040</link>
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		L&#228;rmaktionsplan als letzte M&#246;glichkeit f&#252;r eine Geschwindigkeitsreduzierung<br>
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Lärmaktionsplan als letzte Möglichkeit für eine Geschwindigkeitsreduzierung


   
Schlechte Nachrichten für Bermatingen: Das Landratsamt Bodenseekreis muss aus rechtlichen Gründen den Antrag für Tempo 30 im Ortskern von Bermatingen ablehnen. Auch ein neuer Fußgängerüberweg zwischen dem "Gasthaus Adler" und Sparkasse kann nicht genehmigt werden. Bürgermeister Martin Rupp hatte Frank Decker, Sachbearbeiter beim Verkehrsamt, in die Gemeinderatsitzung eingeladen, die Gründe der Ablehnung zu erläutern. Die 30er-Zone sollte nach dem Kurorte-Erlass genehmigt werden, doch es fehlt an kurörtlichen Einrichtungen entlang der Ortsdurchfahrt und es gibt auf einer Länge von 100 Metern keine konzessionierten Übernachtungsbetriebe mit mehr als acht Betten. "Allein die Prädikatisierung Erholungsort bis Luftkurort genügt nicht", so Decker. Die letzte Möglichkeit für eine Geschwindigkeitsreduzierung ist der Weg über den Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm und Abgasen, sprich: Es muss ein Lärmaktionsplan erstellt werden. Er ist ohnehin Pflicht, da jährlich 3,9 Millionen Fahrzeuge pro Jahr durch den Ort fahren. Abhängig vom Ergebnis wird die Verkehrsbehörde dann nochmals prüfen müssen, ob die Voraussetzung für eine Geschwindigkeitsbeschränkung vorliegt. "Warum ist Tempo 30 in Kluftern möglich, das ist eine Landesstraße wie bei uns? Beides liegt im Bodenseekreis und ich möchte das gleiche Recht!", echauffierte sich Gemeinderat Herbert Grau (SPD) und schlug mit der Faust auf den Tisch. Carola Uhl (CDU) pflichtete ihm bei und bat darum, die Argumente für Tempo 30 zu erfragen, um Spekulationen zu vermeiden. "Das ist Rechtsbeugung!" kommentierte Elisabeth Gutemann (SPD) wegen des Ungleichgewichts in der Auslegung, wobei Rupp abwiegelte. Sie verwies auf die Notwendigkeit von Tempo 30, mit dem auch die Chance auf einen Fußgängerüberweg verbunden sei. Kluftern gehöre in den Zuständigkeitsbereich der Verkehrsbehörde Friedrichshafen, nicht Bodenseekreis, erklärte Deckert. Es sei guter Stil, nicht die Entscheidungen anderen Verkehrsbehörden zu kommentieren - er könne das auch nicht, weil er die Gründe nicht kenne. "Das war ein Kuhhandel", entfuhr es Gemeinderat Gerhard Barisch (LBU). Die nächste Stufe ist nun die Erstellung des Lärmaktionsplans, eine Kartierung, die man selbst wolle, so Rupp. Auf Grundlage dessen muss das Landratsamt eine neue Entscheidung treffen, die, so Decker, von unterschiedlichen Faktoren abhängig ist. Die Idee einer Engstelle mit der Verbreiterung von Gehwegen und Hinweisschild auf Tempo 20 oder 30 zur automatischen Beruhigung des Verkehrs schlug Gerhard Barisch (LBU) vor, das wurde aber von Decker als nicht realisierbar verworfen. Er widersprach Barischs Eindruck, die Behörde sehe mehr oder weniger den durchlaufenden Verkehr als oberstes Gebot und weniger den Schutz der Fußgänger und Anlieger und verwies auf drei sichere Überquerungen - zwei Ampelanlagen und einen Zebrastreifen - auf nicht mal einem Kilometer Strecke: "Dem Recht des Fußgängers ist hier Genüge getan." Den Fußgängerüberweg habe das Landratsamt aus zwei Gründen ablehnen müssen: Er müsse bei Tempo 50 aus 100 Metern Entfernung erkennbar sein und bei Tempo 30 aus 50 Metern. Zudem sei ein Überweg von der Rathausseite nicht erkennbar; es fehle eine Sichtbeziehung zwischen Fußgängern und Kraftfahrern. Hinzu komme, dass am Rathaus oft hektisch nach Parkplätzen gesucht werde - eine zusätzliche Unfallgefahr. Würde man den Zebrastreifen ein paar Meter weiter anlegen und sei er bei Tempo 30 dann 50 Meter zuvor erkennbar, scheitere er an verkehrlichen Voraussetzungen: Ab 750 Fahrzeugen pro Stunde sei eine Ampel erforderlich. Dann müsse der nächste Zebrastreifen mindestens 200 Meter entfernt sein - der nächste ist rund 100 Meter weiter. Ansonsten drohten Aufmerksamkeitsdefizite und damit Gefahrenquellen sowie mehr Lärm durch ständiges Bremsen und Anfahren. "Was muss denn geschehen, damit die Menschen hier wieder schlafen und sicher über die Straße können?" fragte Carola Mahler (LBU) energisch nach. Man könne nicht noch zehn Jahre bis zur Ortsumfahrung warten. Hier empfahl Decker eine optische Einengung mit Bepflanzung und Herausnahme des Mittelstreifens, was den Verkehr verlangsame. Ob eine Abstufung zur Gemeindestraße möglich ist und dann Tempo 30, wie von Heiner Bühler (LBU) vorgeschlagen, soll abgeklärt werden. ]]>
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         <pubDate>Wed, 23 May 2012 01:46:57 +0100</pubDate>
         <title> Sie machen sich für Wasserkraft stark</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-bermatingen/~3/9oI-ebHxVfw/5519236</link>
         <description><![CDATA[  Auch wenn sie im Vergleich zu anderer Energieerzeugung nur wenig rentabel ist, soll die Wasserkraft im Bodenseekreis gef&#246;rdert werden. Abh&#228;ngig von der Technologie steht sie nicht im Widerspruch zur Natur.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Auch wenn sie im Vergleich zu anderer Energieerzeugung nur wenig rentabel ist, soll die Wasserkraft im Bodenseekreis gef&#246;rdert werden. Abh&#228;ngig von der Technologie steht sie nicht im Widerspruch zur Natur.<br>
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Auch wenn sie im Vergleich zu anderer Energieerzeugung nur wenig rentabel ist, soll die Wasserkraft im Bodenseekreis gefördert werden. Abhängig von der Technologie steht sie nicht im Widerspruch zur Natur.


   
Das ist das Resümee des "Internationales Forum Kleine Wasserkraft", das der CDU-Ortsverband Bermatingen-Ahausen mit dem Arbeitskreis Energie und Umwelt im Bürgersaal Ahausen vor dem Hintergrund der geforderten Energiewende veranstaltet hat. Mit welcher Technik Energie erzeugt werden kann, zeigten acht Aussteller aus Österreich, der Schweiz und Deutschland. Einige erläuterten ihre Produkte in Impulsreferaten einem äußerst interessierten, zum Teil weit angereisten Publikum. Im Podiumsgespräch nahmen die Referenten zu den Themen Kommunale Energiepolitik und Kleinanlagen, Ökologie, Wirtschaftlichkeit und Genehmigung Stellung und beantworten Fragen. "Die Mühle klappert Tag und Nacht" ging der CSU-Bundestagsabgeordnete Georg Nüßlein, stellvertretender Vorsitzender des Energiekoordinationskreises, auf die kontinuierliche Möglichkeit der Energieerzeugung mit Wasser ein. Er kritisierte ein "falsches" Verständnis von Ökologie und provozierte mit Beispielen, wie Fische nach der Renaturierung eines Flusses verschwanden, statt sich anzusiedeln. Schlimmer als Wasserkrafttechnik seien Einträge ins Gewässer. Wie sieht es aus mit dem Potential im Bodenseekreis, wollte CDU-Ortsverbandsvorsitzende und Moderatorin Carola Uhl wissen. "Wenn wir die Energiewende wollen, müssen wir alles ausnutzen, was an erneuerbaren Energien machbar ist - aber bis dahin auch mit der Hälfte des Stroms auskommen", sprach sich Landrat Lothar Wölfle für Wasserkraft aus, obwohl diese im Kreis kaum nennenswerte Leistung verspricht. Dabei müsse man Aufwand, Ökonomie und Ökologie in Einklang bringen. Über die EEG-Vergütung sei das kaum möglich, eventuell über Investitionszuschüsse, die vom Betreiber wieder reinvestiert werden sollen. Mit einer Genossenschaft kann ein Wasserkraftwerk realisiert und betrieben werden. Den Weg dorthin und wirtschaftliche Aspekte zeigte Siegfried Weber von der Bürger-Energiegenossenschaft Rotach/Schussen/Argen auf. 300 Bürger haben Anteile gezeichnet und stehen hinter dem Projekt, das mit Werbung steht und fällt. Wolfgang Strasser vom Ingenieurbüro Alwin Epper empfahl vor dem Kraft-werksbau eine unabhängige technisch-wirtschaftliche Analyse und Planung. Dass Marketing sehr wichtig ist, betonte auch Andreas Steinmann, Präsident der Schweizer Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke, Bürgerbeteiligung, Ökologie, die bei ihrem Projekt drei Aspekte gleichberechtigt berücksichtigt: Es ist sozial, ökologisch verträglich und ökonomisch. "Nehmt das System Genossenschaft, es ist sehr einfach", empfahl er die Vorgehensweise und Investitionen in die Wasserkraft auch als Altersvorsorge. Fragen hatten die Besucher zur Einspeisevergütung - 7,29 Prozent ohne und 11,67 Prozent bei ökologischer Durchgängigkeit. Etliche monierten jahrelanges Warten auf Behördenbewilligungen zum Wasserrecht in anderen Landkreisen - der Bodenseekreis ist hiervon ausgenommen - sowie Behördenwillkür und forderten einheitliche Maßstäbe zur Genehmigung von Kraftwerken. ]]>
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      <item>
         <pubDate>Wed, 23 May 2012 01:46:55 +0100</pubDate>
         <title> Mehr Platz zum Arbeiten und Verkaufen</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-bermatingen/~3/7MjOKyQuh4g/5519171</link>
         <description><![CDATA[  Zu eng, zu verschachtelt, zu unstrukturiert - die Sprungbrett-Werkst&#228;tte in Bermatingen war laut Aussage von Werkstattleiter Martin Hahn dringend sanierungsbed&#252;rftig. "Wir hatten hier am Ende ganz sch&#246;n beengte Verh&#228;ltnisse", so Hahn.  ]]></description>
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		Zu eng, zu verschachtelt, zu unstrukturiert - die Sprungbrett-Werkst&#228;tte in Bermatingen war laut Aussage von Werkstattleiter Martin Hahn dringend sanierungsbed&#252;rftig. "Wir hatten hier am Ende ganz sch&#246;n beengte Verh&#228;ltnisse", so Hahn.<br>
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Zu eng, zu verschachtelt, zu unstrukturiert - die Sprungbrett-Werkstätte in Bermatingen war laut Aussage von Werkstattleiter Martin Hahn dringend sanierungsbedürftig. "Wir hatten hier am Ende ganz schön beengte Verhältnisse", so Hahn.


   
Um diese in den Griff zu bekommen, wurden die Umbau- und Anbaumaßnahmen erforderlich. Die Kosten schätzt Hahn auf bis zu 400 000 Euro. In der Werkstatt sind derzeit 55 psychisch kranke Menschen beschäftigt, die meisten von ihnen leben in der nahegelegenen Pauline 13. Zwar hat man Räume in Markdorf dazu gewonnen, um Bermatingen zu entlasten, doch in der Ziegeleistraße sollen die Arbeitsbedingungen optimiert werden und der Standort gewahrt bleiben. Um den Umbau so kostengünstig wie möglich zu halten, werden Kooperationen mit anderen Trägern eingegangen. Die Weissenauer Werkstätten haben mit "Rebuy" eine ausgelagerte Betriebsstätte, die die Entrümpelung übernimmt, in der Sprungbrett-Werkstätte in Kißlegg gibt es eine Schreinerei, die bei der Fertigung von neuen Möbeln hilft. "Das ist toll, dass wir uns bei den Arbeiten unterstützen können", so Hahn. Seit einigen Wochen wird nun im Erdgeschoss der Sprungbrett-Werkstätte kräftig gearbeitet, allerdings weniger in der Keramikwerkstatt und in der Weberei, sondern auf der Baustelle. Wo früher die Keramikwerkstatt war, sind nun der Sanitärbereich und die Umkleideräume der Frauen zu finden. "Hier sind die Arbeiten abgeschlossen", erzählt Hahn bei einem Rundgang. Die Keramikwerkstatt, derzeit übergangsweise im zweiten Stock angesiedelt, kommt dann dorthin, wo noch die Weberei ist. Diese zieht dann in einen Bereich um, in dem Sanitärraume und Ruheraum untergebracht waren. Dort ist Elektriker Georg Unfug mit dem Abriss der Decke beschäftigt - auch die kompletten Wände werden rausgerissen. Zwischen Weberei und Keramikwerkstatt kommt dann der neue Werkstattladen, der sehr offen gestaltet wird. "Die Kunden sollen einen Einblick in den Arbeitsbereich erhalten und sehen, wie unsere Produkte entstehen", so Hahn. Momentan ist der Verkaufsbereich sehr eingeschränkt, die Mitarbeiter versuchen aber, den Ladenbetrieb aufrechtzuerhalten. Bei Anfragen stehen im Lager Produkte zur Verfügung, Aufträge werden weiterhin angenommen, allerdings bittet Hahn bei der Ausführung um Geduld. Auch der Raum der Metallverarbeitung wird vergrößert und die Büroräume optimiert. Ein Anbau im kommenden Jahr sorgt dann noch für bessere Lagermöglichkeiten. Für die Menschen, die in der Sprungbrett-Werkstätte arbeiten, sind die Baumaßnahmen auch eine Herausforderung - schließlich geht der Betrieb weiter. Lärm und Schmutz machen das Arbeiten nicht immer einfach. Neben der Kernsanierung des Erdgeschosses wird die Fassade neu gestaltet und um 1,50 Meter zur Straße hin ausgebaut sowie die Eingänge verlegt. Martin Hahn hofft, dass diese Arbeiten bis September abgeschlossen sind und die Verkaufsfläche sowie die Weberei und Keramikwerkstätten wieder zur vollen Verfügung stehen. Bis dahin muss aber noch einiges getan und entschieden werden - vom Bodenbelag bis zur Wandfarbe. "Alles wird freundlicher und heller", freut sich Hahn auf die neuen Räumlichkeiten.  ]]>
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         <pubDate>Tue, 22 May 2012 01:46:06 +0100</pubDate>
         <title> Brandspuren schon beseitigt</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-bermatingen/~3/JfDTsgmMk_c/5517686</link>
         <description><![CDATA[  Einsicht hat jetzt ein junger Mann gezeigt, der zusammen mit Freunden auf einem Picknicktisch am Bermatinger Premiumweg gegrillt hatte und dabei Brandspuren hinterlie&#223;. Nach einem entsprechendem Aufruf im Mitteilungsblatt meldete sich der Mann und teilte mit, dass dies im &#220;berschwang eines Festes geschehen war. Er selbst habe den Schaden zun&#228;chst gar nicht festgestellt, erst durch das Foto will er darauf aufmerksam geworden sein.  ]]></description>
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		Einsicht hat jetzt ein junger Mann gezeigt, der zusammen mit Freunden auf einem Picknicktisch am Bermatinger Premiumweg gegrillt hatte und dabei Brandspuren hinterlie&#223;. Nach einem entsprechendem Aufruf im Mitteilungsblatt meldete sich der Mann und teilte mit, dass dies im &#220;berschwang eines Festes geschehen war. Er selbst habe den Schaden zun&#228;chst gar nicht festgestellt, erst durch das Foto will er darauf aufmerksam geworden sein.<br>
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Einsicht hat jetzt ein junger Mann gezeigt, der zusammen mit Freunden auf einem Picknicktisch am Bermatinger Premiumweg gegrillt hatte und dabei Brandspuren hinterließ. Nach einem entsprechendem Aufruf im Mitteilungsblatt meldete sich der Mann und teilte mit, dass dies im Überschwang eines Festes geschehen war. Er selbst habe den Schaden zunächst gar nicht festgestellt, erst durch das Foto will er darauf aufmerksam geworden sein.


   
Der Mann entschuldigte sich und vereinbarte mit Hauptamtsleiter Matthias Kienle eine Wiedergutmachung. Zwei Tage nach dem Vorfall sind die Holzlatten von der Gemeinde bereits wieder ausgetauscht worden: "Wenn erst einmal ein Schaden da ist, kommt gleich ein zweiter oder dritter hinzu", weiß Kienle aus Erfahrungen. Er hofft, dass künftig achtsam mit der Möblierung umgegangen und auch auf den ausgeschriebenen Wegen geblieben werde, denn das Ganze stehe und falle mit dem Einverständnis der Grundstückseigentümer. ]]>
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         <pubDate>Tue, 22 May 2012 01:46:05 +0100</pubDate>
         <title> Endspurt bei der Gymnastikhalle</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-bermatingen/~3/D4RZrMHltDA/5517270</link>
         <description><![CDATA[  Der Gipser ist fertig, gestern wurden die T&#252;ren geliefert, nun kann wieder Eigenleistung erbracht werden. Ingeborg Heberle, Vorsitzende des Turnvereins Bermatingen, sowie Manfred Mayer und Siegfried H&#228;ring begutachten die Arbeiten und freuen sich &#252;ber den Baufortschritt der Gymnastikhalle und besonders &#252;ber die Helligkeit der R&#228;ume, sowohl in der "unterirdischen" Halle, in der von drei Seiten Licht scheint, als auch des ebenerdigen Seminar- und Besprechungsraums.Gleichzeitig hoffen sie auf viele R&#252;ckmeldungen und flei&#223;ige H&#228;nde, die Fliesen setzen, B&#246;den - Laminat und PVC - verlegen, W&#228;nde streichen und sauber machen.  ]]></description>
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		Der Gipser ist fertig, gestern wurden die T&#252;ren geliefert, nun kann wieder Eigenleistung erbracht werden. Ingeborg Heberle, Vorsitzende des Turnvereins Bermatingen, sowie Manfred Mayer und Siegfried H&#228;ring begutachten die Arbeiten und freuen sich &#252;ber den Baufortschritt der Gymnastikhalle und besonders &#252;ber die Helligkeit der R&#228;ume, sowohl in der "unterirdischen" Halle, in der von drei Seiten Licht scheint, als auch des ebenerdigen Seminar- und Besprechungsraums.Gleichzeitig hoffen sie auf viele R&#252;ckmeldungen und flei&#223;ige H&#228;nde, die Fliesen setzen, B&#246;den - Laminat und PVC - verlegen, W&#228;nde streichen und sauber machen.<br>
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Der Gipser ist fertig, gestern wurden die Türen geliefert, nun kann wieder Eigenleistung erbracht werden. Ingeborg Heberle, Vorsitzende des Turnvereins Bermatingen, sowie Manfred Mayer und Siegfried Häring begutachten die Arbeiten und freuen sich über den Baufortschritt der Gymnastikhalle und besonders über die Helligkeit der Räume, sowohl in der "unterirdischen" Halle, in der von drei Seiten Licht scheint, als auch des ebenerdigen Seminar- und Besprechungsraums.Gleichzeitig hoffen sie auf viele Rückmeldungen und fleißige Hände, die Fliesen setzen, Böden - Laminat und PVC - verlegen, Wände streichen und sauber machen.


   
Parallel dazu können je nach Wetter die Außenanlagen in Angriff genommen werden. Dort muss Humus aufgefüllt, die Wege verbreitert, der Boden planiert und gefräst und Rasen eingesät werden. Auch Jugendliche können sich hier betätigen. Jeder kann sich einbringen, Vorkenntnisse sind nicht immer erforderlich, wissen die drei aufgrund ihrer Erfahrungen. Helfer werden gebeten, sich mit Vorstandsmitglied Rita Rothmund, Telefon 0 75 44/13 12 (nach 14 Uhr), in Verbindung zu setzen; sie organisiert die Helfer. Ansonsten können sie auch spontan auf die Baustelle neben der Turnhalle kommen. Bis jetzt war das Trio mit der Hilfe weitgehend zufrieden, wobei sie ein Altersgefälle ausmachen. Siegfried Häring: "Viele Helfer waren über 70, grundsätzlich fehlen Eltern der Kinder." Und Ingeborg Heberle fügt hinzu: "Eigentlich baut man die Halle ja auch für die Kinder", hofft sie hier auf mehr Engagement und freut sich beim Rückblick über die Hilfe einiger Riegen. Die Einsätze sollen so erfolgen, wie sich Leute bereit finden. "Das kann von morgens acht bis abends 22 Uhr sein, wir sind flexibel", meint Siegfried Häring. Er und Manfred Mayer seien immer als Ansprechpartner vor Ort. Ende des Monats wird die Spiegelwand erwartet, dann werden von der Holzbaufirma noch die Sockelleisten verlegt "und dann könnte man zur Einweihung schreiten", so Ingeborg Heberle. Sie denkt an einen Zeitpunkt Ende Juni oder Anfang Juli. Danach will der Turnverein sofort mit den Kursen loslegen. Zwischenzeitlich hat nicht nur die Halle Gestalt angenommen, auch der Spendentopf wurde gefüllt: Aktuell flossen dem Turnverein Spenden von drei Betrieben innerhalb kurzer Zeit zu, jetzt, wo sie sehen, da gehe was und in Würdigung des Engagements, vermutet Heberle. Sie ist über jede, auch noch so kleine Zuwendung dankbar. Insgesamt 29 000 Euro sind zusammengekommen, 40 000 müssen es sein. Mit der erforderlichen Eigenleistung liege man dagegen bei den Vorgaben.  ]]>
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         <pubDate>Mon, 21 May 2012 01:51:44 +0100</pubDate>
         <title> Hier wird Häusern ein Denkmal gesetzt</title>
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         <description><![CDATA[  Fotoausstellung und Buchpr&#228;sentation begleitet Fr&#252;hlingsfest des Narrenvereins Moschtobst  ]]></description>
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		Fotoausstellung und Buchpr&#228;sentation begleitet Fr&#252;hlingsfest des Narrenvereins Moschtobst<br>
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Fotoausstellung und Buchpräsentation begleitet Frühlingsfest des Narrenvereins Moschtobst


   
Sommerliche Gefühle vermittelte das Frühlingsfest des Narrenvereins Moschtobst am und im Alten Schulhaus: Bei Sonnenschein pur ließen sich die Besucher unter Schatten spendenden Sonnenschirmen von den Helfern mit selbst gemachten pikanten und süßen Leckereien verwöhnen. Sie genossen zum Frühschoppen die Musik der "Schimmelbühler" aus Daisendorf und nachmittags Unterhaltung durch Ralf Ehninger vom Party-Duo Popcorn. Hervorragenden Zulauf erfuhr auch die parallele Foto-Ausstellung im "Blauen Salon" anlässlich der Buchvorstellung "Ahauser Häuserbuch". Der Heimatkreis zeigte alte Fotos von Höfen und Häusern und bot seine Broschüren und Bücher an, die er in den vergangenen Jahren erarbeitet hatte. "Einige Bilder haben Seltenheitswert. Sie zeigen Landwirtschaftstechnik, die man heute gar nicht mehr kennt", sagte Walter Hutter und blätterte in dem gebundenen Buch. Je ein Exemplar überreichte er in einem offiziellen Akt an Bürgermeister Martin Rupp und Ortsvorsteher Hubert Sträßle. Es sei von Interesse für alle, deren Häuser vor 1960 gebaut wurden; insbesondere die Luftaufnahmen von 1959 seien bemerkenswert. Gegen ein geringes Entgelt können die Interessenten Kopien der Infos ihrer Liegenschaften erstehen. Das Buch widmete der Heimatkreis seinen verstorbenen Mitgliedern Hubert Ehinger, Eugen Schmid und Eberhard Geng. Hutter dankte allen Ahausers, die ihre Photogaphien zur Verfügung gestellt hatten, und dem Narrenverein für die Möglichkeit der Präsentation. Die "aufopfernde, ehrenamtliche Arbeit" des Heimatkreises würdigten Sträßle und Rupp. Letzterer über-raschte mit der Zusage, dass jedes Mitglied ein gebundenes Buch erhalte; zudem überreichte er einen Umschlag für einen Treff in einer örtlichen Gaststätte. Als einziges noch lebendes Ahauser Mitglied des "Heimatkreis" bedankte sich Fridolin Müller bei seinen Mitstreitern. Wie wichtig das Festhalten der Geschichte ist, machte Zunftmeister Michael Poisel deutlich: Die vor sechs Jahren geschaffene Narrenfigur des "Schinder" geht auf die frühere Abdeckerei am Annenberg zurück. ]]>
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         <pubDate>Sat, 19 May 2012 01:50:38 +0100</pubDate>
         <title> Blasmusik und Gegrilltes neben dem Kapellchen</title>
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         <description><![CDATA[  Open-Air-Konzert des Musikvereins am Vatertag  ]]></description>
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		Open-Air-Konzert des Musikvereins am Vatertag<br>
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Open-Air-Konzert des Musikvereins am Vatertag


   
Eine traumhafte Premiere erlebten Veranstalter wie Besucher an Christi Himmelfahrt: Bei nicht zu heißem Sonnenwetter genossen sie ein Open-Air-Konzert des Musikvereins Bermatingen auf der Anhöhe beim Kapellchen der Familie Obser. Eingeladen hatten der Kulturausschuss und die Musiker. Sie griffen die Idee des ehemaligen Musikvereins-Vorsitzenden Harald Hilpert auf. "Er hat uns gefragt, ob wir das ausrichten können", sagte Walter Obser. Und sie konnten, packten Grill und Fritteuse ein, bestellten Würstchen, Pommes und Getränke, stellten Tische und Bänke auf und brutzelten zusammen mit freiwilligen Helfern des Musikvereins. Viele Gäste kamen. Die Besucher unternahmen einen Spaziergang zur Anhöhe oder radelten zum Platz. Wie Herbert Guffarth und Roland Fritz. "Wir sind wegen der Musik und der schönen Lage gekommen. Das ist doch eine herrliche Aussicht", schwärmt Guffarth und deutet in die offene Landschaft, während im Hintergrund abwechslungsreiche Musik mit Polka, Märschen, Walzer und Popsongs von Udo Jürgens bis Abba ertönt. Der Erlös des Frühschoppenkonzerts kommt dem Musikverein und der Familie Obser für die Instandhaltung der kleinen Kapelle zugute. Sie wird regelmäßig mit Blumen bestückt, muss hin und wieder gestrichen werden. Zudem hält die Familie dort die viel belegten Ruhebänke instand.  ]]>
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     <![CDATA[Blasmusik und Gegrilltes neben dem Kapellchen]]>
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         <pubDate>Sat, 19 May 2012 01:50:38 +0100</pubDate>
         <title> Kinder packt das Lesefieber</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-bermatingen/~3/hmEY_hV7Mzc/5514002</link>
         <description><![CDATA[  90 Neuerwerbungen liegen in Grundschul-B&#252;cherei bereit, bereits 2200 Ausleihen wurden seit Schuljahresbeginn registriert.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		90 Neuerwerbungen liegen in Grundschul-B&#252;cherei bereit, bereits 2200 Ausleihen wurden seit Schuljahresbeginn registriert.<br>
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90 Neuerwerbungen liegen in Grundschul-Bücherei bereit, bereits 2200 Ausleihen wurden seit Schuljahresbeginn registriert.


   
Schade, die neuen Bücher durften noch nicht ausgeliehen werden. Die Kinder, die am Mittwoch in der Bücherei der Grundschule begierig auf die neuen Titel linsten, mussten sich noch etwas gedulden, denn erst gestern durften sie sie mit nach Hause nehmen, nachdem alle Schüler die Chancen hatten, die Neuheiten zu entdecken. Etwa 90 neue Bücher hat Bibliothekarin Sabine Weeber von Januar bis Mai für alle vier Klassen erworben. Gab es im vorangegangenen Jahr sehr viel Lektüre für die Erst- und Zweitklässler, hat sie dieses Jahr mehr Lesenswertes für die Dritt- und Viertklässler vom Spendengeld und dem Etat, den die Gemeinde zur Verfügung stellt, erworben. Sie hat auf Flohmärkten gestöbert, sich auf der IBO umgesehen und rund 500 Euro angelegt. "Den kleinen Ritter finde ich cool. Der kommt immer mal wieder im Fernsehen. Demnächst gibt es zwei neue Folgen, da freue ich mich schon drauf", meinte Joana (8) und blättert im Buch. Warum die siebenjährige Sophie "Auf dem Bauernhof" lesen möchte? "Weil ich Tiere toll finde!" Luisa (7) hat einen anderen Schwerpunkt: "Alles Familie" lautet der Titel. "Ich glaub, ich leih mir das aus, weil da Familien sind und ich finde es schön, wenn es solche Bücher gibt, weil ich mich für Familie interessiere. Ich finde es schön, wenn alle so zusammenleben." Schön findet Sabine Weeber, dass die Leselust dieses Jahr besonders ausgeprägt ist. 2200 Ausleihen, 300 mehr als im Vorjahreszeitraum, hat sie seit Beginn des Schuljahres registriert. Zu den Rennern der ersten Klasse zählt die Reihe "Der kleine Drache Kokosnuss". Von 17 Bänden sind 16 ausgeliehen. Autor Ingo Siegner liest übrigens am heutigen Samstag um 15 Uhr in der Buchhandlung Wälischmiller in Markdorf. Zweitklässler stürzen sich bevorzugt auf die Reihe "Das magische Baumhaus", davon gibt es 43 Bände. Die Mädchen der dritten Klasse lieben die Millie-Reihe und "Meine Freundin Conni", während die Jungens Fußballbücher wie "Die wilden Fußballkerle" am liebsten in die Hand nehmen. Eine Fußballbuchausstellung anlässlich der Europameisterschaft plant Sabine Weeber übrigens nach den Pfingstferien. In der vierten Klasse ändert sich das Lese-Verhalten: Jungens wollen hier ihre Nase überwiegend in Sachbücher wie in die Reihe "Sehen, staunen, wissen" oder "Was ist was" stecken, während die Mädchen "Alle lieben Emma" oder die "Freche Mädchen"-Reihe mögen. "Es gibt so wunderschöne Bücher", schwärmt die Bibliothekarin. Sie engagiert sich auch bei der Hausaufgabenbetreuung und merkt, wer viel liest und wer nicht: "Erstere können sich einfach viel besser ausdrücken und haben mehr Phantasie." ]]>
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     <![CDATA[Kinder packt das Lesefieber]]>
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      <item>
         <pubDate>Fri, 18 May 2012 01:49:54 +0100</pubDate>
         <title> Historisches Puzzle ist komplett</title>
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         <description><![CDATA[  "Es war wie ein m&#252;hsames Puzzle", sagt Heiner B&#252;hler vom Heimatkreis Bermatingen. Nun ist es fertig.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		"Es war wie ein m&#252;hsames Puzzle", sagt Heiner B&#252;hler vom Heimatkreis Bermatingen. Nun ist es fertig.<br>
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"Es war wie ein mühsames Puzzle", sagt Heiner Bühler vom Heimatkreis Bermatingen. Nun ist es fertig.


   
Über einen Zeitraum von fünf Jahren haben die Mitglieder bei ihren monatlichen Treffs und privat Stück für Stück Informationen über alte Höfe und Gebäude in Ahausen zusammengetragen, so dass nun ein komplettes Bild beziehungsweise Buch vorliegt. Es soll beim Frühlingsfest des Narrenvereins Moschtobst am Sonntag, 20. Mai, vorgestellt werden, begleitet von einer Fotoausstellung im Blauen Salon des alten Schulhauses. Feuerversicherungsbücher lieferten die Grundlage. Mit Aufkommen des Staates Baden wurde eine Feuerversicherung Pflicht. Die Bücher darüber sind in den Gemeinden geführt worden. "Über diese konnten wir alle Veränderungen an den Häusern nachvollziehen", so Bühler: Brand, Wiederaufbau, Besitzerwechsel, Baustoffe und Baustile. Steinziegel lösten Holz als Baumaterial ab, dem folgte der klassische Bau mit Ziegeln und um 1900 ging es mit Beton los. Baugenehmigungen brauchte es nicht. Auch Architekten fehlten. "Faszinierend, wie die Häuser von Maurermeistern oder Zimmermännern entworfen wurden", begeistert sich Christtraude Horvath. "Und erstaunlich, wie schnell ein Wiederaufbau oftmals erfolgt ist", fügt Walter Hutter an. Viele Leute arbeiteten zusammen, das deute auf eine Solidargemeinschaft hin. So ist aus den Feuerversicherungsbüchern weit mehr herauszulesen; man erfährt viel über das damalige Leben und Schicksale, einiges bleibt rätselhaft. So wechselten viele Häuser ihre Besitzer, manchmal dreimal in zehn Jahren. "Von wegen, dass ein Hof über Jahrhunderte in der Hand einer Familie war. Und oft wurden Häuser und Höfe getauscht", wundert sich Horvath. Ab 1850 treten Banken und Immobilienhändler auf den Plan. So sind unter anderem eine Schweizer Bank und die Meersburger Sparkasse aufgeführt. Und es gab offensichtlich ein hohes Risiko der so genannten Vergantung, des Bankrotts. Oft war Alkoholabhängigkeit der Grund dafür, dass jemand Bankrott ging. Schon damals gab es sehr viel Zuzug aus Württemberg und Hohenzollern. Die Zugezogenen scheuten sich nicht, die badische Staatsangehörigkeit anzunehmen - Pflicht, wenn man hier Besitz erwerben und leben wollte. Wie aufwändig die Arbeit zum Buch war, schildert Bühler: "Wir mussten neun verschieden alte Bücher zu Rate ziehen, um die Vita eines Hauses nachzuvollziehen." Erschwert wurde das durch unterschiedliche Schriften - persönliche Schriften, Kanzlei- und Sütterlinschriften, jeder hatte andere Abkürzungen, verbindliche Rechtschreibregeln gab es nicht. Da stießen einige an ihre Grenzen. Geändert hat sich auch das Aussehen der Gebäude. Zu fast jedem gibt es ein Foto, meist ein altes, oder eine Kartenskizze. "Bei manchen haben wir schwer geknobelt, wer das sein könnte. Und Ahausen war früher unheimlich grün!", begeistert sich Christtraude Horvath. Etliche Einwohner hatten ihnen alte Fotos gebracht, wussten aber meist nicht, aus welchem Jahr sie datierten. Hier leistete der Heimatkreis Detektivarbeit. "Es ist auffällig, wie schnell und stark sich ein Dorf verändert", so Hutter. Das Buch umfasst knapp 400 Seiten. Es ist mehr ein Verzeichnis mit Anleitung, wie es zu lesen ist. Es gibt nur zwei Exemplare, eines für das Archiv und ein Ringbuch, in dem die Interessenten blättern und die Seiten kopieren dürfen, die für sie interessant sind. Alles andere mache keinen Sinn, so Walter Hutter. Wer mehr über seinen Hof erfahren wolle, müsse in den Grundbüchern stöbern oder sich an den Heimatkreis wenden und ihm dafür eine Vollmacht erteilen. Bei der Ausstellung können sich die Besucher an einem Lageplan von 1850 orientieren; zu jedem dort verzeichneten Gebäude gibt es ein altes Foto, dazu Luftaufnahmen von 1959. Zwischen 50 und 60 Bilder werden zu sehen sein, andere als im Buch. Bei schlechtem Wetter wird das Frühlingsfest samt Ausstellung in den Bürgersaal verlegt.  ]]>
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         <pubDate>Mon, 14 May 2012 01:43:45 +0100</pubDate>
         <title> Bissige Rededuelle statt Zärtlichkeiten</title>
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         <description><![CDATA[  Bernd Wengert und Ana Schlaegel treten im Dorfgemeinschaftshaus Bermatingen auf  ]]></description>
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		Bernd Wengert und Ana Schlaegel treten im Dorfgemeinschaftshaus Bermatingen auf<br>
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Bernd Wengert und Ana Schlaegel treten im Dorfgemeinschaftshaus Bermatingen auf


   
Früher, ja früher hatte sie mit ihm über Gott und die Welt und Fußball geredet - heute denkt sie bei Asamoah nur noch an indischen Tee und spricht nur noch das Notwendigste mit ihm. "Bringst du bitte den Müll runter!", tönt es aufs Stichwort aus dem Hintergrund und Kurt (Bernd Wengert) zieht eine Grimasse. Er tauscht mit seiner Hannelore (Ana Schlaegel) statt Zärtlichkeiten nur noch bissige Rededuelle um vermeintliche Nichtigkeiten aus. Die rund 70 Besucher im Foyer des Dorfgemeinschaftshauses haben ihren Spaß daran, kommt ihnen doch Einiges bekannt vor! "Auf immer und ewig" heißt das Programm der beiden Schauspieler, die ihre in die Jahre und in den Alltag ge- und verkommene Ehebeziehung köstlich inszenieren und einen erquickenden Lacher nach dem anderen auslösen. Vor einer originellen Minimalkulisse, in der Fotos an einer Wäscheleine die materiellen Zugewinne den seelischen und körperlichen Verlusten gegenüberhängen, werden verbale Wortgefechte ausgetragen und die Abgründe in den "Szenen einer öden Ehe" mit überwältigender Gestik und Mimik sicht- und hörbar. Er hat ausgerechnet: Dreieinhalb Woche im Jahr verbringt sie mit dem Wischen von Arbeitsflächen. Das Geschenk Spülmaschine zerredet sie mit Fragen über Marken, Farbe, Drehzahl, anstatt sich über vier Stunden wöchentlich gewonnen Freizeit zu freuen. Auch sie hat viel zu meckern: Seine Leidenschaft entflamme nur noch vor dem Fernseher und er ist so langweilig! "Wenn eine Fliege zwei Stunden mit Kurt in einem Raum ist, kommt sie angeflogen und bettelt förmlich darum, erschlagen zu werden", versichert sie dem lachenden Publikum und gibt sich in Gedanken an aufregende Männer hin: "Piloten. Die sind so sexy - und oft nicht zuhause." Dazwischen gibt es lustige, charakteroffenbarende Szenen vom achten Urlaub auf Rügen, und zuweilen blitzt ein Hauch früherer Romantik auf, jedoch jäh zerstört wie durchs Fußnägelschneiden vor der Glotze. Schlussendlich wird aber doch Schluss gemacht und die beiden sind froh darüber, dass der gemeinsame Goldfisch Hannibal ihre Trennung nicht mitbekommt, weil er zuvor das Zeitliche gesegnet hat. Ein Jahr nach der Trennung hat sie sich geändert, lebt zeitweise mit Erwin ein abwechslungsreicheres Leben. Und er? "Ich war im Urlaub auf Hiddensee." Darauf sie: "Na, du traust dich was!" Ihr zu Gefallen feiern sie mit ihren Eltern goldene Hochzeit. Sie endet innig mit ihrem zukünftigen Ex, aber nach einer tödlichen Autofahrt landen die beiden im Himmel, wo sie das harmonische Paar par excellence mimen und überzeugt wollen: Das mit Kurt und Hannelore, das war die ganz große Liebe! ]]>
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         <pubDate>Mon, 14 May 2012 01:43:45 +0100</pubDate>
         <title> Zuschuss für Kirchenfenster</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-bermatingen/~3/ADxd8Fo4SsQ/5506072</link>
         <description><![CDATA[  Freude beim Bauf&#246;rderverein St. Georg in Bermatingen: Er erh&#228;lt von der Denkmalstiftung Baden-W&#252;rttemberg 28 000 Euro f&#252;r die Sanierung der seltenen Kirchenfenster in der Pfarrkirche.  ]]></description>
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		Freude beim Bauf&#246;rderverein St. Georg in Bermatingen: Er erh&#228;lt von der Denkmalstiftung Baden-W&#252;rttemberg 28 000 Euro f&#252;r die Sanierung der seltenen Kirchenfenster in der Pfarrkirche.<br>
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Freude beim Bauförderverein St. Georg in Bermatingen: Er erhält von der Denkmalstiftung Baden-Württemberg 28 000 Euro für die Sanierung der seltenen Kirchenfenster in der Pfarrkirche.


   
Ein willkommener Geldsegen, denn so können auch die übrigen Fenster zur Renovierung bald in Auftrag gegeben werden. Zwei Fenster sind bereits gerichtet und wieder eingesetzt. Werner Ströbele, Vorsitzender des Baufördervereins: "Die ersten beiden sind sehr wertvoll, aber die zwei Evangelistenfenster sind noch weitaus wertvoller." Sie und das sogenannte Krippenfenster sollen im zweiten Bauabschnitt überholt werden. Die gesamte Maßnahme wird hier mit zirka 105 000 Euro veranschlagt. "Wir sind sehr dankbar über den verhältnismäßig hohen Kostenzuschuss", freut sich Ströbele über den Bescheid zum Antrag, den das Erzbischöfliche Bauamt Konstanz gestellt hatte. Man habe zwar davon ausgehen können, dass man berücksichtigt werde, doch nicht in dieser Höhe. Der Bauförderverein kann sich bei der Finanzierung außerdem auf einen Zuschuss aus Bundesmitteln stützen (der SÜDKURIER berichtete). Die Finanzierung ist gesplittet. Das Erzbistum trägt seinen Anteil bei - rund ein Drittel der Kosten -, und das Denkmalamt bezuschusst in der gesetzlich vorgeschriebenen Höhe. Ein Drittel hat die Pfarrgemeinde zu tragen. Der Bauförderverein hat 5000 Euro schon sicher zugesagt; je nachdem wie die Abrechnung aussieht, könnte sein Zuschuss auch etwas höher ausfallen. Der Zeitpunkt der Renovierung steht noch nicht fest. Die Erhebungen seien so weit gediehen, dass es demnächst zur Ausschreibung der Arbeiten komme. ]]>
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         <pubDate>Mon, 14 May 2012 01:43:46 +0100</pubDate>
         <title> An Kleinigkeiten lässt sich noch feilen</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-bermatingen/~3/RIc-M_XRL2o/5505931</link>
         <description><![CDATA[  "Hallo J&#252;rgen, hallo, hallo", rufen die Kinder und winken, als Feuerwehr-Gesamtkommandant J&#252;rgen Gutemann vor dem Haus von Harald Bauer in der Heiligenbergstra&#223;e erscheint, der sein Anwesen f&#252;r die Jahres&#252;bung der Feuerwehr Bermatingen zur Verf&#252;gung gestellt hat. "Wann geht`s denn los?", fragen die Jungen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		"Hallo J&#252;rgen, hallo, hallo", rufen die Kinder und winken, als Feuerwehr-Gesamtkommandant J&#252;rgen Gutemann vor dem Haus von Harald Bauer in der Heiligenbergstra&#223;e erscheint, der sein Anwesen f&#252;r die Jahres&#252;bung der Feuerwehr Bermatingen zur Verf&#252;gung gestellt hat. "Wann geht`s denn los?", fragen die Jungen.<br>
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"Hallo Jürgen, hallo, hallo", rufen die Kinder und winken, als Feuerwehr-Gesamtkommandant Jürgen Gutemann vor dem Haus von Harald Bauer in der Heiligenbergstraße erscheint, der sein Anwesen für die Jahresübung der Feuerwehr Bermatingen zur Verfügung gestellt hat. "Wann geht`s denn los?", fragen die Jungen.


   
"Wenn der Bürgermeister da ist", sagt Gutemann und setzt kurz darauf einen Funkspruch ab, als dieser in Sichtweite ist. Schnell braust das LF 10 vom Feuerwehrgerätehaus los und schließt vor Ort den Schlauch bei der Bodenseekelterei Widemann an. Die Männer schultern die schwere Atemschutzausrüstung und spurten in den Schuppen des Anwesens, aus dem es tüchtig qualmt. Die Annahme: Wegen eines technischen Defekts wurde dort ein Brand ausgelöst. Acht Kinder, die dort gespielt haben, werden vermisst, erläutert Heike Rölle, Leiterin der Führungsgruppe. Fast gleichzeitig hat sich die Bermatinger Truppe mit ihrem LF16 in der Straße "Im Heimgarten" platziert, sie rückt zur Menschenrettung aus und schirmt die benachbarten Häuser und Stallungen gegen möglicherweise übergreifende Flammen ab. Erstmals dabei ist die Meersburger Wehr, nachdem vor wenigen Wochen eine Kooperation mit den Ahausern beschlossen worden war. Sie bringen die Drehleiter mit. Mit einer Leitung vom rund 300 Meter entfernten Mühlbach gespeist, wird das "Feuer" von oben bekämpft; 2800 Liter pro Minute fließen hier durch. Zügig werden die vermeintlich verletzten Kinder gefunden und zur Schnellen Einsatztruppe des DRK Markdorf im Hof Widemann transportiert. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr spielen ihre Rolle vorbildlich, rufen um Hilfe, jammern über angenommene Verletzungen. Der Gruppenführer schickt die Mitglieder des Atemtrupps zu Elisabeth Eckert von Landenberg. Sie überprüft die Vitalfunktionen, misst den Blutdruck und erkundigt sich nach ausreichender Flüssigkeitsaufnahme, um einen Kreislaufkollaps zu vermeiden. Maximal 20 Minuten dürfen die Atemschutzträger im Gebäude sein, damit sie noch genügend Sauerstoff für den Rückweg haben. Die Ausrüstung wiegt annähernd 20 Kilo, ein Einsatz unter Extrembedingungen, klatschnass sind die Männer unter ihren Anzügen. "Wir sind zufrieden", resümiert Abteilungskommandant Jens Bühler und denkt besonders an die lange Leitung vom Mühlbach bis zur Drehleiter. War 2011 eine Pumpe ausgefallen, so hat diesmal "alles einwandfrei funktioniert". Davon hatten sich auch Timo Keirath, stellvertretender Kreisbrandmeister, Rainer Fischer, stellvertretender Kommandant in Markdorf, Ralf Reutemann, Kommandant Meersburg, Norbert Walser von der Feuerwehr Salem, Bermatingens Ehrenkommandant Bruno Endres, Bürgermeister Martin Rupp und Ortsvorsteher Hubert Sträßle überzeugt. Auch Keirath ist zufrieden mit der Einbeziehung der Bermatinger und Meersburger Wehr und des DRK Markdorf. Jürgen Gutemann kommentiert: "Soweit ist alles gut verlaufen, an Kleinigkeiten kann man feilen. So könnte das Schlauchmanagement besser sein", sprich die Reserve.  ]]>
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         <pubDate>Sat, 12 May 2012 01:51:26 +0100</pubDate>
         <title> Schreibmotivation Martin Walsers</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-bermatingen/~3/ny1BADI5WEQ/5504505</link>
         <description><![CDATA[  Literatur im Mesnerhaus setzt seine Martin-Walser-Reihe fort. Am Montag, 14. Mai, findet um 19.30 Uhr eine Lesung im Literaturzimmer im Mesnerhaus statt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Literatur im Mesnerhaus setzt seine Martin-Walser-Reihe fort. Am Montag, 14. Mai, findet um 19.30 Uhr eine Lesung im Literaturzimmer im Mesnerhaus statt.<br>
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<![CDATA[
Literatur im Mesnerhaus setzt seine Martin-Walser-Reihe fort. Am Montag, 14. Mai, findet um 19.30 Uhr eine Lesung im Literaturzimmer im Mesnerhaus statt.


   
Wurde im ersten Teil Walser als "Heimatdichter" (Martin Walser und der See) vorgestellt, geht es nun um die Frage: Was macht das Besondere an den Texten Walsers aus, was ist seine Schreibmotivation? Aussagen dazu werden die Vorleser anhand von Texten Walsers zu belegen versuchen. Dabei werden auch einige Romane Walsers kurz vorgestellt. ]]>
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         <pubDate>Fri, 11 May 2012 01:48:31 +0100</pubDate>
         <title> Keine einheitliche Berhördennummer</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-bermatingen/~3/fqVVkmECJaI/5502591</link>
         <description><![CDATA[  In Bermatingen wird es auch k&#252;nftig keine Beh&#246;rdennummer geben. Das teilte B&#252;rgermeister Martin Rupp in der Gemeinderatsitzung am Dienstag mit.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		In Bermatingen wird es auch k&#252;nftig keine Beh&#246;rdennummer geben. Das teilte B&#252;rgermeister Martin Rupp in der Gemeinderatsitzung am Dienstag mit.<br>
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In Bermatingen wird es auch künftig keine Behördennummer geben. Das teilte Bürgermeister Martin Rupp in der Gemeinderatsitzung am Dienstag mit.


   
Über die einheitliche Behördennummer 115, auch Bürgerhotline genannt, erhält man in Deutschland einen direkten Zugang zu Auskünften über Leistungen der öffentlichen Verwaltung. Vor allem kleinere Kommunen nehmen an dem Projekt nicht teil, so Rupp. Der Service würde die Gemeinde Bermatingen zwischen 5000 bis 10 000 Euro kosten - ein Grund für die Verwaltung, sich hier nicht einzuklinken, "zumal wir für die Bürger leicht erreichbar sind, die Zentrale und Frau Schley über alles Bescheid wissen", sagte Martin Rupp, "das Geld können wir uns sparen". In der Region sind momentan Friedrichshafen, Überlingen, Markdorf, Meersburg, Uhldingen-Mühlhofen, Kressbronn und Langenargen an dem Projekt beteiligt. ]]>
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         <pubDate>Fri, 11 May 2012 01:48:31 +0100</pubDate>
         <title> Untersuchung öffentlicher Kanäle</title>
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         <description><![CDATA[  Eine Pflichtaufgabe ist die Untersuchung der &#246;ffentlichen Kan&#228;le - rund 31 Kilometer - gem&#228;&#223; der so genannten Eigenkontrollverordnung. Daf&#252;r sind Vorarbeiten notwendig, mit denen der Gemeinderat das Ingenieurb&#252;ro Fassnacht beauftragte.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Eine Pflichtaufgabe ist die Untersuchung der &#246;ffentlichen Kan&#228;le - rund 31 Kilometer - gem&#228;&#223; der so genannten Eigenkontrollverordnung. Daf&#252;r sind Vorarbeiten notwendig, mit denen der Gemeinderat das Ingenieurb&#252;ro Fassnacht beauftragte.<br>
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Eine Pflichtaufgabe ist die Untersuchung der öffentlichen Kanäle - rund 31 Kilometer - gemäß der so genannten Eigenkontrollverordnung. Dafür sind Vorarbeiten notwendig, mit denen der Gemeinderat das Ingenieurbüro Fassnacht beauftragte.


   
Es nimmt die Ausschreibung für die Kamerabefahrung in die Hand, beobachtet diese, beurteilt die Daten am Bildschirm und stuft sie in fünf Schadensklassen ein, nach denen die Sanierung erfolgt. Die Untersuchung erfordert inklusive Vorabreinigung Kosten in Höhe von rund 180 000 Euro. Sie werden haushaltsmäßig über 2012 und 2013 verteilt. Die Kosten der späteren Sanierung schätzte Gemeinderat Jakob Krimmel auf "locker eine halbe Million Euro", Erfahrungswerte gibt es aber nicht, wie viel zu zahlen sein wird ist auch davon abhängig, ob eine Sanierung mittels Roboter oder offen erfolgt. Während die älteren unterirdischen Leitungen Regen- und Schmutzwasser in einem abführen, sind die Kanäle in den Neubaugebieten doppelt verlegt, das Wasser wird getrennt weitergeleitet. Letzteres macht in Bermatingen jedoch nur einen kleinen Teil der Kanalisation aus. Ingenieur Roland Sorg riet wegen des Kostenfaktors davon ab, die Arbeiten alle auf einen Rutsch zu beauftragen und schlug zunächst die Untersuchung der Kanäle im Ortskern Bermatingen mit rund vier Kilometern und die Verteilung der Arbeiten auf mehrere Jahre vor. Doch Bürgermeister Martin Rupp sprach sich dafür aus, die Maßnahme nicht zu splitten, sondern sie innerhalb von höchstens zwei Jahren zu erledigen, auch vor dem Hintergrund einer baldigen Straßensanierung. Beginnen würde man mit der Gehrenbergstraße in Ahausen, da deren Belag vom Kreis saniert wird. Gemeinderat Gerhard Barisch (LBU) befürwortete eine zügige Vorgangsweise: "Billiger wird es auch nicht und wenn man alles aufs Mal vergibt, reduziert sich der Preis." Die Kosten werden später auf die Gebühren umgelegt - allerdings auf einen Zeitraum von voraussichtlich fünf Jahren. "Damit sind wir im Bereich der Wasserversorgung immer noch sehr günstig", bemerkte Rupp. Gemeinderat Wolfram Frei (CDU) erkundigte sich nach einer Handlungsverpflichtung bezüglich der Sanierung - Schadensklasse vier und fünf sollten unverzüglich erfolgen - und fragte, ob nicht Stichproben genügten, anstatt das gesamte Netz abzufahren, was jedoch verneint wurde. Ausgenommen von der Untersuchung sind die Neubaugebiete Leopoldsberg, Hohrain, Nahehard und Hofäcker. Nach dem praktischen Nutzen und der Notwendigkeit der hydraulischen Untersuchung, die ja schon vor der Verlegung erfolgt sei, erkundigte sich Heiner Bühler (LBU). Sie bringe Zahlen auf den Tisch und zeige die Auslastung, antwortete Sorg. Ortsbaumeister Anton Gaiser wies auf Verlängerungen der Netze an bestehende Kanäle hin, die das notwendig machten. Carola Mahler (LBU) trug zum Ende der Diskussion mit dem Hinweis bei, dass man ja um eine Überprüfung aufgrund der Verpflichtung nicht herum komme. ]]>
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         <pubDate>Thu, 10 May 2012 01:46:35 +0100</pubDate>
         <title> Spatenstich für Edeka Ende Mai</title>
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         <description><![CDATA[  Neues Altes in Sachen Edeka: Im Mai sollen die Arbeiten zum Bau des Supermarktes auf dem Gel&#228;nde der ehemaligen G&#228;rtnerei an der Ahauser Stra&#223;e beginnen, informierte B&#252;rgermeister Martin Rupp den Rat. Zun&#228;chst erfolgt ein Bodenaustausch wegen der Tragf&#228;higkeit des Grundes.  ]]></description>
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		Neues Altes in Sachen Edeka: Im Mai sollen die Arbeiten zum Bau des Supermarktes auf dem Gel&#228;nde der ehemaligen G&#228;rtnerei an der Ahauser Stra&#223;e beginnen, informierte B&#252;rgermeister Martin Rupp den Rat. Zun&#228;chst erfolgt ein Bodenaustausch wegen der Tragf&#228;higkeit des Grundes.<br>
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Neues Altes in Sachen Edeka: Im Mai sollen die Arbeiten zum Bau des Supermarktes auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei an der Ahauser Straße beginnen, informierte Bürgermeister Martin Rupp den Rat. Zunächst erfolgt ein Bodenaustausch wegen der Tragfähigkeit des Grundes.


   
Ende Mai/Anfang Juni soll dann der Spatenstich sein. Ausschreibungen seien im Gange. Dass die Baufirmen gut beschäftigt seien, sehe man daran, dass von 17 angeschriebenen Firmen erst drei ihr Angebot abgegeben hatten. ]]>
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         <pubDate>Thu, 10 May 2012 01:46:33 +0100</pubDate>
         <title> Geld für Feldwege</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-bermatingen/~3/7sEur4W_hyI/5500531</link>
         <description><![CDATA[  Gemeinderat l&#228;sst Stra&#223;en mit den st&#228;rksten Sch&#228;den sanieren  ]]></description>
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		Gemeinderat l&#228;sst Stra&#223;en mit den st&#228;rksten Sch&#228;den sanieren<br>
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Gemeinderat lässt Straßen mit den stärksten Schäden sanieren


   
Die Feldstraßen mit den meisten Schlaglöchern und jene, die am stärksten von Landwirten und Radfahrern frequentiert werden, werden saniert. Das haben die Gemeinderäte einstimmig in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. Vorarbeit hatten Ortsbaumeister Anton Gaiser und die Landwirte Karl Homburger für Bermatingen und Hubert Sträßle für Ahausen geleistet, deren Engagement der Ortsbaumeister in der Gemeinderatssitzung hervorhob. Die drei hatten in Anlehnung an die Zustandsklassifizierung der Gemeindestraßen einen Feldwegeplan erstellt, eine Prioritätenliste ausgearbeitet und fünf Feldwege ausgesucht, die sie zur Sanierung vorschlugen, nachdem es immer wieder Beschwerden wegen teils großer Schlaglöcher gegeben hatte und gibt. Drei der Wege sollen dieses Jahr, die übrigen zwei sowie eventuell weitere im kommenden Jahr ausgebessert werden. Ein besseres Fahren soll 2012 auf dem 2,2 Kilometer langen Feldweg, der durch den Annenberg führt, bald möglich sein. Er wird auch touristisch stark genutzt und ist Verbindungsweg zum Friedhof. Hier sind Kosten von rund 11 000 Euro veranschlagt. Etwa 1600 Euro teuer wird die Sanierung des kleinen Stücks Weg sein, der in den Bermatinger Oberwald führt und um dessen Schlaglöcher auch häufig Jogger kurven müssen. Der Feldweg nach Grasbeuren südlich der Aach hat ebenfalls Priorität. Auch hier sind knapp 11 000 Euro zu investieren. Zunächst zurückgestellt wurde der 1600 Meter lange Feldweg südlich des Tiefbrunnens - hier sind Kosten von rund 8000 Euro fällig -, sowie der Weg südlich der Aach nach Ittendorf für 13 600 Euro. Die Kosten für die Renovierung der fünf Feldwege in der Prioritätenliste betragen etwa 53 000 Euro. Im Haushalt sind 25 000 Euro eingestellt, davon für die Inanspruchnahme des Bauhofs 10 000 Euro. "Wenn Sie beim Ansatz bleiben wollen, dann können wir nicht alles ausführen", sagte Gaiser. Die Sanierung im Allgemeinen befür-worteten alle. Gemeinderat Franz Kutter (FW) sah den Nutzen für Landwirtschaft und Tourismus, Elisabeth Gutemann griff in diesem Zusammenhang den Hinweis von Carola Mahler auf und bat zum Schutz von Kindern darum, einem Lastwagenfahrer nahezulegen, die Fahrt auf dem Feldweg südlich der Aach nach Grasbeuren zu unterlassen; Hubert Sträßle (FW) will das Gespräch mit dem Anlieger suchen. Sträßle war darüber hinaus in Sachen Wege tätig geworden und hatte schon öfters mal Löcher mit Kies auf anderen Feldwegen in Ahausen ausgebessert. ]]>
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         <pubDate>Thu, 10 May 2012 01:46:29 +0100</pubDate>
         <title> Kinder werden länger betreut</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-bermatingen/~3/cX7r0mNPfgs/5500322</link>
         <description><![CDATA[  Es gibt weitere Verbesserungen bei der Betreuung von Grundsch&#252;lern in Bermatingen. Sie wird montags bis donnerstags nachmittags um eine Viertelstunde bis 16.30 Uhr und freitags um eine halbe Stunde bis 13.30 Uhr verl&#228;ngert und an den Freitagen auch ein Mittagessen angeboten.  ]]></description>
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		Es gibt weitere Verbesserungen bei der Betreuung von Grundsch&#252;lern in Bermatingen. Sie wird montags bis donnerstags nachmittags um eine Viertelstunde bis 16.30 Uhr und freitags um eine halbe Stunde bis 13.30 Uhr verl&#228;ngert und an den Freitagen auch ein Mittagessen angeboten.<br>
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Es gibt weitere Verbesserungen bei der Betreuung von Grundschülern in Bermatingen. Sie wird montags bis donnerstags nachmittags um eine Viertelstunde bis 16.30 Uhr und freitags um eine halbe Stunde bis 13.30 Uhr verlängert und an den Freitagen auch ein Mittagessen angeboten.


   
Das sowie eine kleine Gebührenanpassung entsprechend der Verlängerungszeit beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung. Grund für die Änderungen war eine Anfrage des Elternbeirats, die Abholzeiten von Kindergarten und benachbarter Grundschule zu vereinheitlichen. Die Kosten für die Angleichung des Angebots liegen bei rund 3000 Euro, informierte Hauptamtsleiter Matthias Kienle, der die Änderungsvorschläge vorstellte. Die Hälfte der Mehrkosten würden durch die Gebühreneinnahmen aufgefangen werden - abhängig davon, wie stark dieses Angebot in Anspruch genommen werde. Um kein Wagnis einzugehen, hatte die Verwaltung zuvor bei den Eltern mittels Fragebogen den Bedarf ermittelt, gleichzeitig auf Mehrkosten verwiesen und darauf, dass eine Umsetzung nur dann möglich sei, wenn mindestens fünf Kinder an den erweiterten Betreuungszeiten teilnehmen. Das Ergebnis: 14 Familien wollten eine Verlängerung an bestimmten Tagen, mindestens fünf befürworteten dies an jedem Tag. So sollen die neuen Zeiten nach dem Ratsbeschluss mit Beginn des kommenden Schuljahres gelten. Trotz dieser Erweiterung soll das Defizit weiter im Auge behalten werden und nach Möglichkeit die 10 000-Euro-Grenze nicht überschreiten. Eine Senkung um 1500 Euro wäre mit der Anhebung des derzeitigen Stundensatzes von 1,50 Euro um 10 Cent möglich, was aber diesmal nicht zur Diskussion stand. Die Kostenentwicklung für die Eltern hielt sich ansonsten im Rahmen: Nach 2004 wurde eine Gebührenerhöhung erstmals nach fünf Jahren erhoben, nachdem das Defizit 2009 einen Höchststand von 18 000 Euro erreicht hatte. Bei der Einführung der Nachmittags-Betreuung an der Grundschule war sich der Gemeinderat seinerzeit darin einig, das Angebot für den Haushalt der Gemeinde so kostenneutral wie möglich zu halten. Gemeinderätin Carola Uhl (CDU) lobte die gute Vorbereitung durch den engagierten Hauptamtsleiter, hieß die Neuregelung angesichts des sehr gut angenommenen Betreuungsangebots für notwendig und auch dass man mit der "ganz moderaten Gebührenanpassung" den Abmangel im Auge behalte. "Wer A sagt, muss auch B sagen und der Elternbeirat hat sich die Sache gut überlegt, bevor er die Bitte formuliert hat", befürwortete auch Heiner Bühler (LBU) die Vorschläge. Auch wenn das Angebot um maximal 2 Euro pro Tag steige, sei die Betreuung preislich sehr interessant, bemerkte Bürgermeister Martin Rupp, der der anwesenden Elternbeiratsvorsitzenden Angelique Lerner für die immer gute Zusammenarbeit, ihre Kompetenz und Engagement dankte. ]]>
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         <pubDate>Tue, 08 May 2012 01:46:42 +0100</pubDate>
         <title> Kein Stellvertreter für Bären-Chef</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-bermatingen/~3/cl4_9TB77gE/5496937</link>
         <description><![CDATA[  Die B&#228;renzunft hat vorerst keinen stellvertretenden Vorsitzenden: Bei der Hauptversammlung im Gasthof "Adler" konnte kein Nachfolger f&#252;r Claus Homburger gefunden werden, der bereits im Vorfeld seinen R&#252;cktritt aus beruflichen Gr&#252;nden angek&#252;ndigt hatte. "Ich danke Claus f&#252;r die lange Zeit der guten Zusammenarbeit", lobte Zunftmeister Alfons M&#252;ller seinen scheidenden Stellvertreter, der an der Sitzung nicht teilnehmen konnte.  ]]></description>
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		Die B&#228;renzunft hat vorerst keinen stellvertretenden Vorsitzenden: Bei der Hauptversammlung im Gasthof "Adler" konnte kein Nachfolger f&#252;r Claus Homburger gefunden werden, der bereits im Vorfeld seinen R&#252;cktritt aus beruflichen Gr&#252;nden angek&#252;ndigt hatte. "Ich danke Claus f&#252;r die lange Zeit der guten Zusammenarbeit", lobte Zunftmeister Alfons M&#252;ller seinen scheidenden Stellvertreter, der an der Sitzung nicht teilnehmen konnte.<br>
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Die Bärenzunft hat vorerst keinen stellvertretenden Vorsitzenden: Bei der Hauptversammlung im Gasthof "Adler" konnte kein Nachfolger für Claus Homburger gefunden werden, der bereits im Vorfeld seinen Rücktritt aus beruflichen Gründen angekündigt hatte. "Ich danke Claus für die lange Zeit der guten Zusammenarbeit", lobte Zunftmeister Alfons Müller seinen scheidenden Stellvertreter, der an der Sitzung nicht teilnehmen konnte.


   
"Er hatte stets seine eigene Meinung und hat alle Aufgaben bestens erfüllt; seine Entscheidung tut mir sehr leid, aber ich akzeptiere, dass er beruflich viel um die Ohren hat." Vor der Hauptversammlung hatte Alfons Müller mit zwei möglichen Nachfolgern gesprochen. Einer hatte wegen Überlastung abgewinkt, der anderer, der großes Interesse bekundet hatte, geht jedoch zunächst für ein Jahr ins Ausland. Zur Überbrückung suchte Müller unter den Mitgliedern in der Hauptversammlung vergeblich nach einem kommissarischen Stellvertreter für ein Jahr. Die Mitglieder stimmten darüber ab, dass der Vorstand für ein Jahr ohne Stellvertreter arbeiten soll. Ein weiterer Rückzug sorgte für Bedauern: Die Narreneltern "Adolfo" (Hildegard Kläsle) und "Rudine" (Rudi Schwarz) legten ihre Ämter nieder. Der Zunftmeister danke beiden für ihren langjährigen Einsatz und gab bekannt, sie bei einem besonderen Anlass zu verabschieden. Wie Kassenführer Huber Fritz auf Nachfrage des SÜDKURIER vermutete, sei wohl eine außerordentliche Sitzung erforderlich, um neue Narreneltern zu bestimmen. Zum Kassenbericht, der im vergangenen Jahr ein minimales Plus ausweist und die finanzielle Lage des Vereins nur wenig besser darstellt, sagte Zunftmeister Müller: "Der Eröffnungsball, früher eine bedeutende Einnahmequelle, ist etwas weggebrochen." Man müsse sich für 2013 etwas einfallen lassen. Es werde keine Cover-Band wie "Freibier" mehr engagiert, zumal die Band kommendes Jahr keine Zeit gehabt hätte. Zur Leitfigur der Zunft, dem Bären, der vormals beim Schulhaus am Bahnhof stand, erklärte Müller, dass dieser noch beim Restaurator stehe. Derzeit werde ein Angebot für einen Sockel ausgearbeitet, um den restaurierten Bären Ende Juni bis Mitte Juli beim Zunfthaus aufzustellen. Es sei geplant, ein Einweihungsfest zu gestalten. Auch die eigentliche Aufgabe der Zunft, die Gestaltung der Fastnacht, war Thema des Abends. Höhepunkt waren die Narrentage. Vorbereitung und Durchführung seien eine tolle Leistung gewesen. Sowohl die Narrenvereinigung als auch der im Fernsehen berichtende SWR seien voll des Lobes gewesen. Vor allem die Kälte habe für schwierige Bedingungen gesorgt. Deshalb waren verschiedene Zünfte nicht in voller Stärke erschienen und der SWR musste den Zug teilweise stoppen, um die Sendezeit zu füllen. "Trotzdem ist alles bestens gelungen", bedankte sich Alfons Müller bei allen Beteiligten. ]]>
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