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    <title>suedkurier.de - Bermatingen</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 08:40:17 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 08:40:17 +0100</lastBuildDate>

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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 05:08:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Es gibt genügend Plätze für Kita-Kinder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/es-gibt-genuegend-plaetze-fuer-kita-kinder;art372469,12512293 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Hauptamtsleiterin legt Kindergartenbedarfsplan vor</li> <li>Bis 2028 voraussichtlich freie Betreuungsplätze</li> <li>Gemeinde bezuschusst<br /> mit 6000 Euro pro Kind</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Hauptamtsleiterin legt Kindergartenbedarfsplan vor</li> <li>Bis 2028 voraussichtlich freie Betreuungsplätze</li> <li>Gemeinde bezuschusst<br /> mit 6000 Euro pro Kind</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Hauptamtsleiterin legt Kindergartenbedarfsplan vor</li> <li>Bis 2028 voraussichtlich freie Betreuungsplätze</li> <li>Gemeinde bezuschusst<br /> mit 6000 Euro pro Kind</li> </ul>



        <p><strong>Bermatingen</strong> Um den zukünftigen Bedarf an Kindergartenplätzen zu ermitteln, sind die Gemeinden verpflichtet, einen Bedarfsplan aufzustellen. Hier werden Bestand und Entwicklung der Plätze dargestellt.</p> <p>Bermatingens Hauptamtsleiterin Maria Wagner stellte den Plan den Gemeinderäten vor. Die Zahl der Geburten ging rapide zurück. Nach dem ersten Halbjahr 2025 gab es in der Gesamtgemeinde lediglich sieben neue Erdenbürger, drei davon in Ahausen. Ein gravierender Unterschied. Im Vergleich: Seit 2014 waren es durchschnittlich 40 Geburten pro Jahr.</p> <p>Bis einschließlich Juni 2026 werde es ausreichend Plätze für Kinder über drei Jahren geben. Das ist unter anderem dem seit ein paar Jahren praktizierten Verfahren geschuldet, dass Krippenkinder, die drei Jahre alt werden, nur dann in den Kindergarten wechseln, wenn es dort ausreichend Plätze gibt. Das wird auch 2025/26 der Fall sein. 150 Plätze wurden im Kindergartenjahr 2025/26 belegt, 23 Krippenkinder wurden in die Obhut des Kindergartens gegeben. Auch ausreichend Krippenplätze gibt es. Der Bedarf an Ganztags-Krippenplätzen habe in den vergangenen Jahren stetig abgenommen. Nur noch zwei Kinder nehmen sie an zwei Tagen in Anspruch. Maria Wagner verglich mit dem vorangegangenen Jahr: „Da sah es für 2025 nicht so gut aus“, verwies sie auf schwer zu prognostizierende Zahlen. Ein halbes Jahr später könnte alles anders sein.</p> <p>Das Fazit: Bis 2027/28 gibt es, ausgehend vom aktuellen Stand, ausreichend Kindergarten- und Krippenplätze. Danach könnten sich die Geburten- oder Kinderzahlen ändern, wenn man die Erschließung neuer Baugebiete wie „In der Breite“, „Am Nahehard“ und „Fläche ehemaliges Hallenbad“ einbezieht. Für das Wohngebiet „In der Breite“ sind derzeit 28 Wohneinheiten geplant, darunter fünf Drei-Zimmer- und vier Vier-Zimmer-Wohnungen. Hier rechnet die Gemeinde mit dem Einzug von Familien und setzt 13 Kinder zur Berechnung an. Die Planungen für die weiteren Baugebiete seien noch nicht konkret genug, um mögliche Kinderzahlen zu berücksichtigen.</p> <p>Das Angebot an Betreuungsplätzen wird durch Kindertagespflege erweitert. Qualifizierte Personen betreuen, bilden und erziehen die Kinder. In Bermatingen bieten zwei Personen insgesamt vier Plätze für Kinder unter drei Jahren an, zwei davon sind belegt. Auch hier gab es bei den Fachkräften einen starken Rückgang. Es gebe zwar genügend Pflegepersonen, die aber aus persönlichen Gründen keine Kinder aufnehmen möchten. Das Landratsamt bemühe sich um weitere.</p> <p>Finanziert werden die Kindergartenplätze mit einem Zuschuss vom Land. 3408 Euro gibt es für Kinder über drei Jahren ab einer Betreuungszeit von mehr als 44 Stunden pro Woche, sonst entsprechend weniger. Für Kinder unter drei Jahren beträgt der Zuschuss rund 19.700 Euro. Die Gemeinde trägt 90 Prozent des Defizits, die Kirchengemeinde zehn Prozent. Für 28 auswärts betreute Kinder, meist in Betriebskindergarten, hat die Gemeinde 53.000 Euro bis September 2025 bezahlt. Eltern sollen 20 Prozent des Kindergartenplatzes bezahlen. Hier hatte die Hauptamtsleiterin weitere Zahlen für die Gemeinde parat: 2021 waren es rund 14,6 Prozent, 2022 knapp 18 Prozent und 2023 waren es 17,3 Prozent. Der Plan für 2024 wären 16,7 und für 2025 rund 14,5 Prozent.</p> <p>Gemeinderat Karsten Küpfer (LBU) wunderte sich: In zehn Jahren hatte sich der Zuschuss der Gemeinde auch wegen des tollen Angebots der Betreuungsformen verfünffacht und liege jetzt bei rund 1,3 Millionen Euro jährlich. Die Million habe man schon lange durchbrochen, aber man brauche die Plätze als Gesellschaft mit Blick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, so Bürgermeister Martin Rupp. Die Zuschüsse seien zwar auch deutlich angehoben worden, aber der Gemeinde bleibe ein Defizit von 1,2 Millionen Euro. Er erinnerte daran, dass die Gemeinde vor Jahren die ebenfalls wichtige Einrichtung Hallenbad wegen eines jährlichen Zuschussbedarfs von 250.000 bis 300.000 Euro geschlossen hatte. Bei einem Zuschuss von weiteren 13 Kindern mit 6000 Euro Zuschuss pro Kind müsse man sich überlegen, ob man als Gemeinde noch weiter wachsen sollte, so Küpfer. Das liege in der Hand des Gemeinderats, so Wagner. Man müsse das Ganze gesamtheitlich sehen und auch den Rechtsanspruch erfüllen. „Trotz allem wollen und müssen wir uns das weiter leisten“, sagte Rupp. Der Gemeinderat beschloss den Kindergartenbedarfsplan einstimmig.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Der Bedarf</h2> In der Gesamtgemeinde Bermatingen gibt es 178 Kindergarten- und 40 Krippenplätze. Bis Mitte 2028 wird es in der Gesamtgemeinde aller Voraussicht nach freie Plätze geben. In Bermatingen könnten die Plätze für über Dreijährige während einiger Monate 2026 und 2027 knapp werden, wenn angenommen wird, dass Krippenkinder mit drei Jahren regulär in den Kindergarten wechseln. Für Krippenkinder gibt es ausreichend Plätze. Zur Ermittlung des Platzbedarfs stützt sich die Gemeinde als wichtigsten Faktor auf die Geburtenzahlen im Kindergartenjahr. Aber auch eventueller Zuzug nach dem Bezug neuen Wohnraums spielt bei der Ermittlung eine Rolle.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Kindergarten Familienpolitik Kinderbetreuung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bermatingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Es gibt genügend Plätze für Kita-Kinder]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 05:00:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schaurige Wesen im Grusel-Garten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/schaurige-wesen-im-grusel-garten;art372469,12509944 ]]></link>      <description><![CDATA[  Meterhohe Figuren, Monster und schaurige Überraschungseffekte warten auf Grundstück von Roman Papke auf Besucher  ]]></description>
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          Meterhohe Figuren, Monster und schaurige Überraschungseffekte warten auf Grundstück von Roman Papke auf Besucher<br>
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        Meterhohe Figuren, Monster und schaurige Überraschungseffekte warten auf Grundstück von Roman Papke auf Besucher



        <p><strong>Bermatingen</strong> Geister, Hexen und Zombies: In Roman Papkes Garten sind zu Halloween allerlei schaurige Wesen anzutreffen. „Das wird der Hammer“, verspricht der Bermatinger, während im Hintergrund ein über vier Meter hoher Geist schwebt. Am Freitag, 31. Oktober warten an der Adresse Im Bild 9 ab 17 Uhr Horrorgestalten und Überraschungseffekte auf Besucher, die bei einem kostenlosen Rundgang die gruselige Atmosphäre hautnah erleben können.</p> <p>Für die Gestaltung des Gartens hat sich Papke Urlaub genommen, denn der Aufbau ist aufwendig. Lichterketten und Nebelmaschinen müssen installiert werden, hinzu kommt jede Menge Dekoration. Was vor 13 Jahren mit Kürbis und Skelett angefangen hat, steigert sich von Jahr zu Jahr. „Es wird immer besser!“, sagt der Halloween-Fanatiker. Die meterhohen Figuren schafft er aus dem Internet an, mit Animationen sorgen diese für zusätzlichen Schreck. „Dieses Jahr gibt es zum Beispiel eine Hexe, die in die Höhe schießt“, kündigt Papke an. Sprechende Figuren sorgen für die passende Akustik.</p> <p>Lebendige Monster ergänzen den Grusel-Garten. Sein Bekanntenkreis wird sich an Halloween in Kostüme werfen. Papkes Frau Manuela Papke tritt als Horrorbär auf. „Herrlich, es macht richtig Spaß“, freut sie sich. Daher verlangen die beiden auch keinen Eintritt, und das, obwohl ihre Ausgaben im vierstelligen Bereich liegen. „Wir möchten der Dorfgemeinschaft etwas zurückgeben“, sagt Roman Papke. „Es ist genial, wenn ich Halloween feiere, die Leute kommen und Spaß haben“.</p> <p>Dafür ist er sich keinem Superlativ zu schade, mindestens 250 Meter Kabel sind bereits verlegt, 60 Kilogramm Süßigkeiten hat er eingekauft. Rund 400 Menschen kommen jedes Jahr, Papkes Grusel-Areal hat sich herumgesprochen, denn den Bermatingern scheint es zu gefallen. Lustigerweise würden sich die Erwachsenen häufig mehr erschrecken als ihre Kinder. Wer den Grusel-Rundgang bewältigt hat, wird belohnt und kann sich Süßigkeiten und Getränke schmecken lassen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Brauchtum Freizeitpark Fest]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bermatingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schaurige Wesen im Grusel-Garten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 05:04:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von einst wilder Müllkippe zum Biotop  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/von-einst-wilder-muellkippe-zum-biotop;art372469,12508459 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Beweidung des Areals<br /> mit Wasserbüffeln</li> <li>NABU-Vertreter entkräftet Kritik und Bedenken</li> <li>Gemeinde- und Ortschaftsrat stimmen zu</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Beweidung des Areals<br /> mit Wasserbüffeln</li> <li>NABU-Vertreter entkräftet Kritik und Bedenken</li> <li>Gemeinde- und Ortschaftsrat stimmen zu</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Beweidung des Areals<br /> mit Wasserbüffeln</li> <li>NABU-Vertreter entkräftet Kritik und Bedenken</li> <li>Gemeinde- und Ortschaftsrat stimmen zu</li> </ul>



        <p><strong>Bermatingen-Ahausen</strong> Geht es nach dem Landratsamt Bodenseekreis und NABU, sollen künftig drei bis vier Wasserbüffel im Bereich der alten Lehmgrube auf Gemarkung Ahausen und den angrenzenden Flurstücken auf Gemarkung Salem-Mittelstenweiler weiden. Dieses Ansinnen löste im Ortschafts- und Gemeinderat Diskussionen aus.</p> <p>Dem NABU gehören dort rund sieben Hektar. Das Landratsamt fragte beim NABU wegen des Beweidungsprojekts an. Damit würde der Bereich naturschutzfachlich aufgewertet und für Spaziergänger eine spannende Fläche entstehen. Wichtig sind hier die 0,7 Hektar der Gemeinde Bermatingen, denn der Bau eines Zauns entlang des NABU-Grundstücks ist wegen mehrerer Wassergräben kaum möglich. Ortschafts- und Gemeinderat wollen das Grundstück nicht verkaufen. Nach der Vorstellung des Projekts durch Uli Heliosch (NABU) und Andreas Pflug vom Umweltschutzamt sind die Gremien aber nicht abgeneigt, die Fläche zur Verfügung zu stellen.</p> <p>Die Naturschutzbehörde stuft die Beweidung als ökologisch hochwertig ein und unterstützt das Projekt fachlich und finanziell. Die Kosten für Zaun und Bewirtschaftung trägt der Beweider, unterstützt durch das Land. Wie wichtig eine Beweidung für Flora und Fauna ist und warum Wasserbüffel die Pflege übernehmen sollen, betonte Heliosch: Die Tiere verhindern Verbuschung, sie fressen sogar Schilf, halten das Gelände offen, es wird aufgewertet, Arten nehmen qualitativ und quantitativ zu. Schön sei es auch für Spaziergänger, die Tiere zu beobachten.</p> <p>Gemeinderätin Angelika Bernhardt-Welte (CDU) kann zustimmen, wenn der Korridor für Spaziergänger und landwirtschaftliche Maschinen bleibe, wie mitgeteilt. Gemeinderat Fabian Dilger (CDU) fragte, ob es eine artenschutzrechtliche Prüfung hinsichtlich Bodenbrüter gegeben habe; nachweislich seien solche Flächen Brutstätten für Vogelarten. Grundsätzlich sei dies ein gutes Projekt, aber die Gemeinde müsse sich auch der Kosten und der Folgen bewusst sein: „Wir werden dort Tourismus haben, was zu mehr Pflege seitens der Gemeinde führt“, sagte er und denkt an die Instandhaltung von Wegen, Aufstellen von Mülleimern, Haftungspflichten, wenn ein Tier ausbüxt, das Eingreifen extremer Tierschützer; die Kosten von rund 20.000 Euro für den Zaun trage letztlich die Allgemeinheit.</p> <p>„Ich denke, es werden keine Folgekosten auf die Gemeinde zukommen und es wird auch keine Völkerwanderung geben“, entgegnete Bürgermeister Martin Rupp. Uli Heliosch berichtete von vorteilhaften Erfahrungen anderer Beweidungsprojekte, die beispielsweise den gefährdeten Kiebitz fördern. Es führe nicht zu Übertourismus. Wasserbüffel seien sehr ruhige und gutmütige Tiere. Sie würden zudem von der Weidegemeinschaft täglich kontrolliert. Rupp erinnerte an die ungarischen Rinder, die früher von Dilgers gehalten wurden. Die Pflege durch die Tiere sei günstiger als durch Menschen, für letztere sei sie zudem kaum möglich, sagte Heliosch auf die Frage von Anja Kutter (CDU). „Man kann auch auf die Pacht verzichten; man sollte dankbar sein, wenn die Weidegemeinschaft das übernimmt“, so Karsten Küpfer (LBU).</p> <p>Christian Wegis (FW) sorgte sich beispielsweise um Laich von Amphibien, wenn sich die Büffel dort suhlten. Das könne man ausschließen, verwies Heliosch auf die vom ehemaligen NABU-Vorstandsmitglied Gerhard Knötzsch erfassten Arten. Halboffene Bereiche böten das Optimum für Tiere, für zahlenmäßig mehr und unterschiedliche Arten. Wegis wollte, ebenso wie Ortschaftsrat Roland Schellinger (FW) tags zuvor, das „schöne Biotop einfach in Ruhe lassen“. Karsten Küpfer klärte auf, dass man etwas machen müsse; schon jetzt sei alles zugewachsen. Licht dringe kaum mehr ein, dort wüchsen keine Pflanzen mehr, Sauerstoff werde nicht eingebracht. Von einer Win-win-Situation sprach Karl Homburger (CDU), der dem NABU mehr Kompetenz und Wissen zusprach als dem Gemeinderatsgremium; Alexander Gohm (CDU) stimmte seinem Kollegen zu.</p> <p>Mit dem kleinen Anteil von 0,7 Hektar begünstige man die restlichen sieben, ansonsten sei der Bereich nicht einzuzäunen, sagte Karl Hafen. Wenn die Gemeinde einen Beitrag für den Umweltschutz leisten könne, solle man das unterstützen. Deswegen seien er und auch der Ortschaftsrat mehrheitlich für die Bereitstellung. Franz Kutter verwies auf funktionierende Beispiele in der Umgebung. Küpfer erkundigte sich, ob man das Projekt in die Erfüllung gesetzlich geforderter Biotopverbund einbinden könne, was Heliosch bejahte. So beschloss der Gemeinderat die Zustimmung bei einer Gegenstimme.</p> <div class="article-text-explain article-module"> <h2>Der Weg zum Projekt Wasserbüffel</h2> <div class="article-text-explain article-module"> <ul> <li>Der NABU Friedrichshafen-Tettnang hat 1980 die Lehmgrube erworben. Das Feuchtgebiet wurde jahrelang als wilde Müllkippe genutzt. Rund 7500 Kubikmeter Müll wurden erst händisch, dann mit einem Bagger aus dem übel riechenden Wasser gefischt und auf die offizielle Mülldeponie gebracht.</li> <li>1982 legten Mitglieder des NABU einen Ringgraben um das Gebiet an, schütteten einen Wall zu den angrenzenden Grundstücken auf und bepflanzten das Gebiet mit heimischen Gehölzen. Mit weiteren Zukäufen wurde das Gebiet des NABU auf rund sieben Hektar ausgeweitet sowie eine Streuobstwiese mit 140 Apfel- und Birnenhochstämmen angelegt.</li> <li>Zehn Jahre später wurden erste Pflegeeingriffe nötig, um wieder offene Wasserflächen zu schaffen, für optimale Bedingungen für Wasserralle, Zwergtaucher und Krickenten. Inzwischen ist das Feuchtgebiet weitgehend zugewachsen, eine manuelle Pflege wegen Unerreichbarkeit bestimmter Stellen kaum mehr möglich. Das Landratsamt hatte die Idee, mit dem Pächter ein Beweidungsprojekt zu initiieren.</li> <li>Gemeinde- und Ortschaftsrat stimmen dem Projekt zu. Im Sommer 2026 sollen dort bereits Wasserbüffel weiden.</li> </ul> </div> </div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Umweltschutzpolitik Naturschutzgebiet Artenschutz]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bermatingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Von einst wilder Müllkippe zum Biotop]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:07:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Einigung über Finanzierungsmodell: Wie geht es mit der Bodenseegürtelbahn weiter?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/nach-einigung-ueber-finanzierungsmodell-wie-geht-es-mit-der-bodenseeguertelbahn-weiter-26-10-25;art410936,12505836 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.



        <p>Im Mai war der Knoten geplatzt: Nach einem langen Streit ums Geld hatte das Land Baden-Württemberg einen Finanzierungsvorschlag für den Ausbau und die Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn vorgelegt, der die kommunale Ebene entlastet. Im Sommer stimmten der Kreis Konstanz und der Bodenseekreis zu.</p> <p>Zu finanzieren sind die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Das Land wird 135 Millionen Euro am Gesamtprojekt übernehmen. Der Bund ist mit 435 Millionen Euro beteiligt, auf die Landkreise kommen zusammen knapp 80 Millionen Euro zu. Ursprünglich standen für die kommunale Seite zwischen 130 und 140 Millionen Euro im Raum. Die Landkreise hatten sich gegen eine Beteiligung in dieser Höhe gewehrt.</p> <h2>Zukunft der Bodenseegürtelbahn: „Verhandlungen so gut wie abgeschlossen“</h2> <p>Hans-Peter Storz (SPD), Landtagsabgeordneter aus Singen, wollte nun von Verkehrsminister Winfried Hermann wissen, wie es mit der Planung der Bodenseegürtelbahn weitergeht. In der schriftlichen Antwort des Ministeriums heißt es: „Die Verhandlungen für den Planungsvertrag sind so gut wie abgeschlossen.“ Vertragspartner sind das Land, die Deutsche Bahn, der Landkreise Konstanz und der Bodenseekreis.</p> <p>Der Vertrag soll noch in diesem Jahr unterzeichnet werden. „Damit kommt eine lange Verhandlungsrunde zu ihrem guten Abschluss.“ Der Vertrag regelt dem Land zufolge die Finanzierung ab der Entwurfsplanung. Die Deutsche Bahn müsse Leistungen ausschreiben und vorantreiben – „unter enger Begleitung durch das Ministerium für Verkehr, die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg und die Landkreise“, heißt es aus Stuttgart.</p> <p>Für den Landtagsabgeordneten aus Singen ist die bevorstehende Unterschrift eine gute Nachricht, denn sie sichere den Fortschritt. „Doch der Projektzeitplan sei alles andere als ambitioniert“, kritisiert Storz. Das Verkehrsministerium rechne damit, dass erst 2030 alle Unterlagen vorliegen werden. Erst dann könne die Planfeststellung, gewissermaßen die Baugenehmigung, beantragt und ein Förderantrag nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz gestellt werden.</p> <p>„Dies wäre eine erneute Verzögerung um zwei Jahre gegenüber dem bisher veröffentlichten Zeitplan“, erklärt Storz und warnt: Die Baugenehmigung würde dann erst 2032 vorliegen. Damit könne die Bodenseegürtelbahn keinesfalls vom Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität profitieren. Storz spricht von einer „verpassten Chance“.</p> <h2>Planungen für die Bahnlinie am Bodensee: „Das ist keine Kleinigkeit“</h2> <p>Das Ministerium erklärt, dass die Bahn als Vorhabenträgerin für Entwurfs- und Genehmigungsplanung verantwortlich sei. Außerdem hält Stuttgart beim Zeitplan dagegen: „Das klingt zwar lange, aber die Planung für den Ausbau einer solchen rund 60 Kilometer langen Eisenbahnstrecke ist eben auch keine Kleinigkeit.“ Hier werde kein Einfamilienhaus mit Fertiggarage geplant, vergleichbar sei das Projekt eher mit der Planung des Konstanzer Münsters. „Eisenbahnen sind immer Unikate mit unzähligen Besonderheiten an jeder Strecke.“ Auch beim Ministerium wünsche man sich aber, dass so etwas künftig schneller vonstattengeht.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bermatingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach Einigung über Finanzierungsmodell: Wie geht es mit der Bodenseegürtelbahn weiter?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:55:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach fünf Monaten Bauzeit: Am Montag wird die "Müllstraße" wieder freigegeben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/nach-fuenf-monaten-bauzeit-am-montag-wird-die-muellstrasse-wieder-freigegeben-26-10-25;art372484,12505825 ]]></link>      <description><![CDATA[  Einen Monat früher als geplant sind die Bauarbeiten an der Kreisstraße 7742 zwischen Markdorf und Raderach beendet. Der neue Kreisverkehr ist fertig, die Umleitung über Kluftern wird wieder aufgehoben.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Einen Monat früher als geplant sind die Bauarbeiten an der Kreisstraße 7742 zwischen Markdorf und Raderach beendet. Der neue Kreisverkehr ist fertig, die Umleitung über Kluftern wird wieder aufgehoben.<br>
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        Einen Monat früher als geplant sind die Bauarbeiten an der Kreisstraße 7742 zwischen Markdorf und Raderach beendet. Der neue Kreisverkehr ist fertig, die Umleitung über Kluftern wird wieder aufgehoben.



        <p>Noch drei Tage: Ab Montag, 27. Oktober, wird der Verkehr wieder über die K7742, die „Müllstraße“, rollen. Nach fünf Monaten und damit einen Monat früher als ursprünglich geplant, wird das Landratsamt die wichtige Kreisstraße, die die Querspange zwischen Markdorf und Friedrichshafen-Raderach ist, wieder freigeben.</p> <p>Damit sind die <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/autofahrer-aufgepasst-bauarbeiten-zwischen-markdorf-und-friedrichshafen-starten-im-mai;art372484,12345680" target="_blank" title="Bauarbeiten für großen Kreisel bei Riedheim beginnen: „Müllstraße“ wird ab Mai komplett gesperrt">Straßenbauarbeiten an der Großbaustelle bei Markdorf-Riedheim</a> nun zügig und reibungslos beendet worden. Enden wird damit auch die Zeit der Verkehrsumleitung über die L207 durch Kluftern und Efrizweiler. Dort atmen nun die Anwohner wieder auf, nachdem sie statt der ohnehin schon vielen 10.000 Fahrzeuge täglich nun während der Bauphase täglich 15.000 Fahrzeuge und mehr in ihrer Ortsdurchfahrt ertragen mussten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Verkehrsfreigabe</span><span>Mit einer symbolischen Eröffnung der neuen Verkehrsanlagen in Markdorf-Riedheim am Montagnachmittag, 27. Oktober, bei der auch Landrat Luca Prayon und Bürgermeister Georg Riedmann vor Ort sein werden, wird die K7742 wieder für den Verkehr freigegeben. Im Anschluss daran werden noch letzte Arbeiten für den Rückbau der Sperrung erledigt, sodass der Verkehr dann am Montagabend endgültig freigegeben wird.</span></label></div> <p>Doch das ist nicht die einzige gute Nachricht im Häfler Westen: Erst jüngst hatte der Gemeinderat beschlossen, dass im Zuge der Umsetzung der nächsten Stufe des Lärmaktionsplans das während der Umleitungszeit eingeführte durchgängige Tempo-30-Limit bestehen bleibt. Im Ort wird es dann also keine Tempo-50-Bereiche mehr geben. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/muellstrasse-sperrung-sorgt-fuer-unmut-in-kluftern-und-efrizweiler-das-fordern-die-anwohner;art372484,12412022" target="_blank" title="„Müllstraße“-Sperrung sorgt für Unmut in Kluftern und Efrizweiler: Das fordern die Anwohner">Damit hat die dortige Verkehrsinitiative zumindest das wichtigste ihrer Ziele</a>, für das sie sich seit Jahren bereits einsetzt, erreicht.</p> <h2>Straße zwischen Markdorf und Raderach: Eines der größten Bauvorhaben seit Jahren</h2> <p>In Riedheim wiederum haben die beteiligten Baufirmen und planenden Büros gute und vor allem schnelle Arbeit geleistet. Immer wieder hatten die Verantwortlichen im Landratsamt in den vergangenen Monaten betont, dass die von Bürgern und Pendlern vehement geforderte einspurige Umfahrung der Baustelle nicht möglich sei. Die Gründe: Einerseits die Größe, andererseits die höhere Effektivität der Arbeiten bei einer Vollsperrung. Der vorzeitige Abschluss der Straßenbauarbeiten stützt diese Argumentation.</p> <p>In diesen fünf Monaten seit Baubeginn wurde auf Höhe Riedheim ein 34 Meter durchmessender Kreisverkehr gebaut, der künftig auch die Straßenmeisterei des Landkreises, den städtischen Bauhof und das künftige Markdorfer Neubaugebiet Klosteröschle anbinden wird. Außerdem wurde zwischen dem bestehenden Schneider-Kreisel und dem neuen Kreisverkehr ein drei Meter breiter Geh- und Radweg angelegt. Zuletzt gibt es eine neue Radwegunterführung unter der K7742, die doppelt so groß wie bisher sein wird.</p> <p>Die gemeinsame Baustelle von Landkreis und Stadt Markdorf ist eines der größten Straßenbauvorhaben in der Region seit Jahren: <strong>Rund 2,2 Millionen Euro wurden investiert, rund 590.000 Euro Zuschuss gab es dafür vom Land.</strong> Am Montagabend wird die Straße für den Verkehr freigegeben.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bermatingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach fünf Monaten Bauzeit: Am Montag wird die "Müllstraße" wieder freigegeben]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 05:02:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Musik, Markt und Kabarett  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/musik-markt-und-kabarett;art372469,12505522 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Kulturkessel bietet wieder monatliches Programm</li> <li>Kunsthandwerkermarkt<br /> mit großer Vielfalt</li> <li>Ausklang am 29. Dezember mit Rock und Blues</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Kulturkessel bietet wieder monatliches Programm</li> <li>Kunsthandwerkermarkt<br /> mit großer Vielfalt</li> <li>Ausklang am 29. Dezember mit Rock und Blues</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Kulturkessel bietet wieder monatliches Programm</li> <li>Kunsthandwerkermarkt<br /> mit großer Vielfalt</li> <li>Ausklang am 29. Dezember mit Rock und Blues</li> </ul>



        <p><strong>Bermatingen</strong> Die Mischung macht‘s: Nachdem der Kulturkessel kürzlich mit der Elektro-Rockband The Bite aus Überlingen in die zweite Jahreshälfte seines Kulturprogramms gestartet war, sind noch zwei weitere musikalische Auftritte, einmal Kabarett und der Kunsthandwerkermarkt bis zum Ende des Jahres geplant.</p> <p>Kabarettist Philipp Scharrenberg gastiert als Nächster im Kulturkessel. „Kabarett und zärtliche Mindfucks“ hat er sein Programm genannt. „Mindfuck“ heißt Verwirrung mit Methode, so die Ankündigung, und weiter: „Sie geistert durch die sozial schwachen Medien und liegt im grüngewaschenen Supermarktregal. Im Desinformationszeitalter brauchen wir niemanden mehr, um uns zu verwhatsappeln – wir tun es selbst. Hauptsache Netz. Zeit, aus der Irre geführt zu werden!“ Philipp Scharrenberg hält nichts von künstlicher Intelligenz – lieber macht er intelligente Kunst. Zum Mitdenken. Er ist ein Auf-den-Zahn-Fühler, ordnet sich irgendwo zwischen Kindskopf und Aufklärer ein, der immer wieder nachfragt: „Waru-hum?“ Als Zwangsneurotiker weiß er, wie die Gesellschaft tic(k)t und welche Knöpfe er drücken muss, „wenn Wirrnis im Hirn is‘“.</p> <p>Sprachverspielt wie immer, mit Gedichten, Songs, Hörspielen und Stand-up zeigt er auf, wie schwierig es ist, sich der eigenen Meinung heute noch sicher zu sein. Kein Die-da-oben-, sondern Wir-hier-unten-Kabarett, ausgezeichnet mit dem Deutschen Kabarettpreis 2023.</p> <p>Unzählige Auftritte in ausgewählten Clubs und auf Open-Air-Bühnen haben aus Southmade das gemacht, was sie heute ist: Eine aufregende Liveband der Extraklasse, so der Veranstalter, der ein feines Stück Musikgeschichte aus verschiedenen Jahrzehnten verspricht. Die Vorarlberger Musiker wollen mit Songs von Carl Perkins, Gene Vincent, Johnny Cash bis hin zum King of Rock‘n‘Roll, Elvis Presley, sowie einer Vielzahl von Eigenkompositionen begeistern und jedes Konzert zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen – hautnah, live und lebendig. Präsentiert wird das Repertoire mit Gitarre, Bass und Drums. Leidenschaftlicher Rock and Roll, schwungvoll, mitreißend und berührend, und der alles ist, nur nicht verstaubt. Die vier Vollblutmusiker sind Garant dafür, verspricht der Kessel.</p> <p>Ein Meilenstein ist inzwischen der Kunsthandwerkermarkt: Bereits zum 35.¦Mal präsentieren unterschiedliche Künstler und Kunsthandwerker aus der näheren und weiteren Region Selbstgefertigtes beim vorweihnachtlichen Markt im Dorfgemeinschaftshaus. An den liebevoll aufgebauten und dekorierten Ständen können die Besucher nach individuellen Geschenken und Dekorationen Ausschau halten und einigen Anbietern bei ihrer teils filigranen Arbeit über die Schulter schauen. Nach dem Bummel über den Markt bietet sich eine Pause mit hausgemachten Torten, Kuchen und Kaffee an, was immer sehr gern angenommen wird. Der Obolus für den Eintritt von jeweils einem Euro pro Besucher spendiert der Verein einem sozialen Zweck.</p> <p>Die Midnight Screamers sind eine Italo-Blues-Rock-Band aus der Schweiz, gegründet 2017 von Antonio Campitelli. Ihre Musik vereint italienische Leidenschaft mit klassischem Blues- und Rock-Sound. Seit der Gründung hat sich die Band durch eine Kombination aus handgemachtem Rock, tiefgründigen Texten und energiegeladenen Live-Shows einen festen Platz in der Schweizer Musikszene erarbeitet. Ihr Repertoire umfasst Italo-Blues-Rock, ein Mix aus klassischem Blues-Rock der 60er/70er, modernem Rock und mediterranen Einflüssen. Unverkennbar bei ihren Konzerten sind die Einflüsse von Deep Purple, Led Zeppelin, ZZ Top, AC/DC und italienischen Liedermachern. Im deutschen Musiker-Fachmagazin „Gitarre &amp; Bass“ wurde das Debütalbum Bellissima zum „Act des Monats“ gekürt. Eine gute Idee, 2025 auf diesem Weg ausklingen zu lassen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Auftritte</h2> <strong>Montag, 29. Dezember,</strong> 20.30¦Uhr, Klavierzimmer, Midnight Screamer, Italo-Blues-Rock-Band. Hutsammlung.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Zeppelin Rock-Pop Tournee Musikgruppe]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bermatingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Musik, Markt und Kabarett]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 05:08:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tanzbegeisterte schwärmen von Musik und Atmosphäre  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/tanzbegeisterte-schwaermen-von-musik-und-atmosphaere;art372469,12504753 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Über 80 Besucher genießen den Tanz im Herbst</li> <li>Jährliche Veranstaltung des Kulturausschusses</li> <li>Teilnehmer freuen sich schon aufs nächste Jahr</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>Über 80 Besucher genießen den Tanz im Herbst</li> <li>Jährliche Veranstaltung des Kulturausschusses</li> <li>Teilnehmer freuen sich schon aufs nächste Jahr</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/tanzbegeisterte-schwaermen-von-musik-und-atmosphaere;art372469,12504753]]></guid>
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        <ul> <li>Über 80 Besucher genießen den Tanz im Herbst</li> <li>Jährliche Veranstaltung des Kulturausschusses</li> <li>Teilnehmer freuen sich schon aufs nächste Jahr</li> </ul>



        <p><strong>Bermatingen</strong> Dass der Tanz im Herbst etwas schwächer besucht war als sonst, störte die Teilnehmer wenig, im Gegenteil: So gab es noch mehr Platz für ausschweifenden Walzer und Tango, Boogie und Discofox, die Tänzer konnten herumwirbeln, ohne im wahrsten und übertragenen Wortsinn anzuecken. Etwa 80¦zahlende Besucher hatten Christian Wegis und Sohn Conner an der Kasse gezählt.</p> <p>Zur Veranstaltung, die der Kulturausschuss der Gemeinde jährlich ausrichtet, kam nach mehrjähriger, familiär bedingter Pause, Günter Segin aus Markdorf: „Statt im Café zu sitzen, wollten wir hier zuschauen, auch Kaffee trinken und vielleicht mal ein Tänzchen wagen.“ Tatsächlich: Er konnte seine nicht tanzgewohnte Partnerin Marianna Merkle überzeugen, mit ihm ein paar Runden zu drehen.</p> <p>Sie war vom Duo „Nina und Marc“ absolut angetan: „Die haben eine tolle Liedauswahl, beide haben klasse Stimmen, singen extrem gut – und dann auch noch neben deutsch auf Englisch, Italienisch und Französisch! Sind das Profis?“ fragt sie. Könnte man meinen, denn das Duo aus Stockach beherrscht auch noch mehrere Instrumente. Aber nein, die beiden sind ambitionierte Hobbymusiker, die auch Hochzeiten und andere Feste verschönern und sowohl Hobby- als auch fortgeschrittene Tänzer überzeugen. Erstmals dabei sind Claudia und Karl Keller aus Schaffhausen. Sie kamen auf Empfehlung zweier Paare, die sie vom Tanzen in Bad Dürrheim kennen und bestätigen: „Das ist wirklich toll hier. Man trifft selten so große Räumlichkeiten und so einen guten Boden an. Die Musik ist ausgezeichnet, wir haben da einen Vergleich. Nächstes Jahr kommen wir wieder!“ Dann schwärmt Karl Keller überhaupt vom Tanzen, ist kaum zu bremsen: „Anstelle von Fitness-Studio, wo jeder vor sich hinwütet, gehen wir dreimal die Woche tanzen. An einem Nachmittag verbrennen wir 1200¦Kalorien, das sagt mir meine Fitnessuhr.“</p> <p>Dann verweist er noch auf die soziale Komponente. Sie sprächen gerne mit Fremden und Freunden, das sei gut fürs Gedächtnis und Tanzen sei etwas, was man zu zweit, bei jedem Wetter und auch nachmittags machen könne. Durch die regelmäßige Bewegung fehle ihnen weder körperlich noch psychisch etwas, man finde neue Freunde und Bekannte und das Hobby sei auch nicht teuer: „Ein paar Schuhe, das war‘s“. Sagt‘s und springt auf: Boogie!</p> <p>Für die Mitglieder des Kulturausschusses war es nach dem ersten Ansturm auf Kaffee und Kuchen ein enstpanntes Arbeiten und ein fröhliches Miteinander. Karin Poisel war spontan für ihren erkrankten Mann eingesprungen. Gerold Müller sagt: „Die Besucher sind alle nett und beim Schaffen lernt man mal die Gemeinderäte und die Leute vom Kulturausschuss kennen. Beim ersten Mal Bedienen 2024 hatte ich ein bisschen Bedenken, wie es wird. Aber die Leute holen ihre Kuchen selbst und man muss ihnen nicht alle Sorten aufzählen. Das wäre dann Stress.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Veranstaltungen Fest Tanz]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bermatingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Tanzbegeisterte schwärmen von Musik und Atmosphäre]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 14:29:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bauarbeiten beginnen im November: In der Marktstraße ist alles bereit für den neuen Rathausbrunnen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/bauarbeiten-beginnen-im-november-in-der-marktstrasse-ist-alles-bereit-fuer-den-neuen-rathausbrunnen;art372484,12503478 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Technikraum ist fertiggestellt, das Pflaster wieder zu: Die Stadt hat ihre Arbeiten für das große Wasserspiel in der Altstadt abgeschlossen. Nun kann der Metallkünstler David Fuchs kommen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Technikraum ist fertiggestellt, das Pflaster wieder zu: Die Stadt hat ihre Arbeiten für das große Wasserspiel in der Altstadt abgeschlossen. Nun kann der Metallkünstler David Fuchs kommen.<br>
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        Der Technikraum ist fertiggestellt, das Pflaster wieder zu: Die Stadt hat ihre Arbeiten für das große Wasserspiel in der Altstadt abgeschlossen. Nun kann der Metallkünstler David Fuchs kommen.



        <p>Mit der Oberflächenversiegelung für das farbig asphaltierte Mobilitätsband in der Mitte der Straße werden die Pflasterarbeiten in der Marktstraße nun endgültig abgeschlossen. Am Dienstag und am Mittwoch sollen Mitarbeiter der Salemer Firma Dunst diese letzten Arbeiten vornehmen – inklusive einer nochmals nötigen Teilsperrung der Marktstraße.</p> <h2>Dienstag ließen die Gitter noch auf sich warten</h2> <p>Bis Mittwochabend sollen die Sperrungen dann wieder aufgehoben sein, heißt es aus dem Stadtbauamt. Am Dienstag sah es jedoch zunächst nochmal nach einer Verzögerung aus: Bis um die Mittagszeit waren weder Absperrungen aufgestellt noch Bauarbeiter zu sehen – eventuell wegen des leichten Regens am Vormittag.</p> <p>Sind die Sperrgitter schließlich wieder weg und der Asphalt fertig, ist der Weg frei für den oberirdischen Brunnenbau vor dem Rathaus. Der Deggenhausertaler Metallkünstler David Fuchs, der die Brunnenelemente in seinem Atelier zwischenzeitlich nahezu fertiggestellt hat, wird diese dann nach Markdorf transportieren lassen. Voraussichtlich Anfang November, sagt Bauamtsleiterin Monika Gehweiler, werde Fuchs dann die beiden Wasserspeier-Bronzekugeln sowie die anderen Elemente des Bauwerks montieren. So sehe es zumindest der aktuelle Zeitplan im Rathaus vor.</p> <h2>In der Brunnenstube ist alles eingebaut</h2> <p>Seitens der Stadt seien alle Bauarbeiten für den neuen Brunnen am Rathausplatz inzwischen abgeschlossen, sagt Gehweiler. Die Technik in der Brunnenstube sei komplett fertiggestellt. Zuletzt wurden noch die Sanitärinstallationen vorgenommen und der Schaltschrank eingebaut und angeschlossen. Dann müssten nur noch die Programmier- und Einstellarbeiten für die Brunnentechnik vorgenommen werden.</p> <p>Der neue Rathausbrunnen wird etwas weiter abgerückt vom Rathaus, mehr zur Mitte der Marktstraße hin gebaut werden, so dass er auch deutlich wahrnehmbarer im öffentlichen Raum sein wird als der frühere Brunnen. Genügend Platz für den Lieferverkehr und für die Marktstände an den Donnerstagen soll es dennoch geben, ebenso für die Zufahrt von Rettungsfahrzeugen.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:rights><![CDATA[Bauarbeiten beginnen im November: In der Marktstraße ist alles bereit für den neuen Rathausbrunnen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 18 Oct 2025 05:03:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ja zu Kühlhalle trotz Kritik und Diskussionen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/ja-zu-kuehlhalle-trotz-kritik-und-diskussionen;art372469,12501878 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bodenseekelterei darf Silos einhausen. Ortschaftsräte monieren, dass immer wieder Zugeständnisse gefordert werden  ]]></description>
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          Bodenseekelterei darf Silos einhausen. Ortschaftsräte monieren, dass immer wieder Zugeständnisse gefordert werden<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/ja-zu-kuehlhalle-trotz-kritik-und-diskussionen;art372469,12501878]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bodenseekelterei darf Silos einhausen. Ortschaftsräte monieren, dass immer wieder Zugeständnisse gefordert werden



        <p>Bermatingen-Ahausen Der Gemeinde- und Ortschaftsrat stimmte mehrheitlich dem Bau einer Kühlhalle für Saftlagertanks zu, den die Bodenseekelterei Widemann beantragt hatte, wenngleich es im Vorfeld kritische Stimmen dazu gab. Jasmin Homburger vom Ortsbauamt erläuterte das Projekt. Zwei Kühlhallen waren mit einer Überschreitung der Firsthöhe um einen Meter vor Jahren bereits genehmigt worden, nun soll es auf Wunsch des Baurechtsamts eine einzige Halle geben. Wegen der veränderten Höhe und weil der Antrag nach drei Jahren abgelaufen war, hatten die Ortschafts- und Gemeinderäte im Ausschuss für Bauwesen und Umwelt erneut darüber zu beraten.</p> <p>Begründet wurde die Mehrhöhe durch den Einbau einer Kälteanlage und die Aufdachdämmung mit extensiver Dachbegrünung, da das Dach auch bei Starkregen zur Wasserrückhaltung dient. Dadurch ändere sich die statische Konstruktion. Zudem werde eine geringfügige Befreiung von der Grundflächenzahl um 1,82 Prozent erforderlich.</p> <p>Ortsvorsteher Karl Hafen sagte in der tags zuvor abgehaltenen Ortschaftsratssitzung, er habe mit der Höhe kein Problem, da die andere Halle gleich hoch sei. Ihm persönlich sei mehr daran gelegen, dass der vordere Bereich in Richtung Ort mit Grün und einem schönen Gebäude gestaltet werde. Das habe er dem Bauherrn entsprechend kommuniziert und er sei mit ihm im Austausch. Schade sei, dass man immer wieder nachgeben müsse.</p> <p>Ortschaftsrat Christian Sträßle (FW) monierte die steten Zugeständnisse ebenfalls. Er wolle da nicht mitgehen. „Das ist das einzige Dach, das extensiv begrünt wird“, so Karsten Küpfer (LBU). Er wolle lieber bei der bisherigen Vereinbarung bleiben. Jasmin Homburger verwies auf den positiven Aspekt der Regenbewirtschaftung bei Begrünung. Christian Wegis (FW) fand die Einhausung der Tanks ästhetischer als im Freien stehende. Die 50 Zentimeter mehr Höhe sehe man mit bloßem Auge nicht, obwohl er seinen Vorrednern wegen des Prozederes recht gab. Gerold Müller (LBU) hatte sich nach dem Verlauf der Bautätigkeit was, wann und wo begonnen werde, erkundigt, was jedoch nicht beantwortet werden konnte. Sollte das Dach verbindlich begrünt werden, wolle er dafür stimmen. Tobias Welte, CDU, fragte nach dem Zeitpunkt der Umsetzung. „Nicht, dass wir in der nächsten Sitzung wieder um einen Meter mehr diskutieren.“</p> <p>Hafen sicherte zu, dass der Bauherr es mit dem Projekt eilig habe. Mit Ausnahme von Karsten Küpfer und Christian Sträßle stimmte der Ortschaftsrat dem Vorhaben zu.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Städtebau Wohnungsbaupolitik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bermatingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ja zu Kühlhalle trotz Kritik und Diskussionen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 05:06:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auch Hubbel sind große Hindernisse  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/auch-hubbel-sind-grosse-hindernisse;art372469,12501156 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Rollstuhlfahrerin Ursula Sterk initiiert Inspektion</li> <li>Bürgermeister sowie Gemeinderäte nehmen teil</li> <li>Eine Schwachstelle gleich zwei Tage später beseitigt</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>Rollstuhlfahrerin Ursula Sterk initiiert Inspektion</li> <li>Bürgermeister sowie Gemeinderäte nehmen teil</li> <li>Eine Schwachstelle gleich zwei Tage später beseitigt</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/auch-hubbel-sind-grosse-hindernisse;art372469,12501156]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Rollstuhlfahrerin Ursula Sterk initiiert Inspektion</li> <li>Bürgermeister sowie Gemeinderäte nehmen teil</li> <li>Eine Schwachstelle gleich zwei Tage später beseitigt</li> </ul>



        <p><strong>Bermatingen</strong> So viele Anläufe, wie Rollstuhlfahrerin Ursula Sterk manchmal benötigt, um über einen Bordstein oder ein anderes Hindernis zu fahren, brauchte es zwar nicht. Aber ein paar Mal hatte sie die Gemeinderäte schon anschreiben müssen, bis diese ihre Einladung einer „Begehung“ annehmen und ein gemeinsames Treffen vereinbaren konnten. Die 61-Jährige wollte ihnen einige der Stellen im Ort zeigen, die für gehandicapte Menschen sehr schwierig begeh- oder befahrbar sind. Gleichgültig, ob sie schlecht zu Fuß oder auf Hilfsmittel wie Rollatoren oder Rollstühle angewiesen sind. Sogar jene, die einen Kinderwagen schieben, müssen an einigen Stellen mit viel Kraft und Geschick lenken. „Vieles ist auch so unsinnig gemacht, dass ich als Rollifahrer nur den Kopf schütteln kann“, sagt Sterk. Sie ist überzeugt, dass viele Hindernisse ohne großen Aufwand schnell beseitigt werden können.</p> <p>Eine Verbesserung der Situation erhoffte sie sich von einer Runde durch den Ort und brachte einen Rollstuhl mit, damit die Beteiligten selbst testen und erleben konnten, was Benachteiligten und vielen älteren Leuten das Leben unnötig noch schwerer macht. Von der Tour versprach sich Sterk schnelle Einsichten und sicherte vorab zu, mit ihren Erfahrungen bei Änderungen beratend mitzuwirken.</p> <p>Vertreter aller Fraktionen und Bürgermeister Martin Rupp versammelten sich schließlich vor dem Rathaus, begleitet von Jasmin Homburger vom Ortsbauamt und Martin Knoll, Leiter des Bauhofs. Der „Qualitätscheck“, eine Initiative des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg für eine lebendige und verkehrsberuhigte Ortsmitte, kam zum richtigen Zeitpunkt, denn sie richtete sich vornehmlich an Fußgänger und Radfahrer. Ursula Sterk wollte in diesem Rahmen auch auf die Situation Benachteiligter hinweisen.</p> <p>„Oh, das ist anstrengend. Jetzt weiß ich auch, warum Rollstuhlfahrer so starke Oberarme haben“, sagte Martin Rupp schon alleine über das Fahren mit dem Rollstuhl. Auf dem Kopfsteinpflaster wird er durchgeschüttelt. „Das geht ins Kreuz“, weiß Ursula Sterk, die unter einer autoimmunen, chronisch-entzündlichen Erkrankung des zentralen Nervensystems leidet, die Gehirn und Rückenmark betrifft. Nicht überraschend ist die Fahrt mit dem handbetriebenen Rollstuhl für Anja Kutter, sie ist mit dem Kinderwagen unterwegs: „Die Flächen, die sich mit dem Kinderwagen unkomfortabel anfühlen, sind auch mit dem Rolli schwierig zu befahren.“ Da sie das Handling mit dem Rollstuhl und dessen Steuerung nicht gewohnt sei, sei es etwas schwierig, die Situation genau einzuschätzen. „Es besteht aber auf jeden Fall Verbesserungsbedarf“, meint sie nach der Hälfte der Strecke und outet sich als Nichtfan von Pflastersteinbelägen. Karl Hafen rollt sanft über den barrierefreien Eingang der Apotheke und merkt den „wahnsinnigen Unterschied“ zum Pflaster von Gehsteig und Vorplatz beim Verlassen.</p> <p>Ursula Sterk macht auf weitere Szenarien aufmerksam und äußert sich mit dem ihr eigenen trockenen Humor: „Ich habe einen Krüppelbonus: Die Autos bleiben bei mir am Zebrastreifen stehen, viele aber bei Kindern nicht.“ Am Übergang misst Martin Knoll die Unterschiede zwischen Straße und Randstein und überlegt laut: „Da könnte man einen Keil und das Pflaster auch in Mörtel legen.“ Das sei zwar teurer, aber es liege anders im Beton, als im Splitt- oder Sandbett. Auf der Brücke über den Bach drehen die Räder wegen des Kiesbetts durch. Einmal ist Ursula Sterk hier ein Rad abgerissen.</p> <p>Nach dem anstrengenden Anstieg entlang der Salemer Straße Richtung Tankstelle pausiert die Gruppe vor dem Haus, in dem Ursula Sterk nach dreijähriger Suche schließlich eine barrierefreie Wohnung gefunden hat. Sie stellt ihren Vorteil als Fahrerin eines Elektrorollstuhls gegenüber anderen heraus, die bei den Unebenheiten und weiteren Hindernissen noch mehr kämpfen müssten. „Das war sehr beeindruckend. Vieles hatten wir nicht auf dem Schirm“, bedankte sich Bürgermeister Rupp für die aufschlussreiche Tour. Vor der großen Sanierung wolle man die Hinweise auf Hindernisse einbringen.</p> <p>Gedanken hatte sich Ursula Sterk auch über kleine Verbesserungen gemacht, die aber große Erleichterungen brächten. Beispielsweise das Legen eines angeschrägten Bretts an der Türschwelle zum Dorfgemeinschaftshaus, damit auch Menschen mit Rollator einen besseren Zugang haben. Toiletten sind ebenfalls ein Thema. Fürs Weinfest wünscht sie sich ein Dixie-Klo mit breiterer Tür, die es gibt, sowie einen Euroschlüssel. Wünsche. Manche gehen sofort in Erfüllung. Zwei Tage nach dem Ortstermin wurde der Gehweg im Bereich der Brücke im Dorf ausgebessert. „Ich bin gleich drübergefahren – perfekt!“, freut sich Ursula Sterk für sich und andere und schickt Fotos von der Reparatur.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Euroschlüssel</h2> Der Euroschlüssel ermöglicht mehr Selbstständigkeit im öffentlichen Raum und auf Reisen. Er gehört zum einheitlichen Schließsystem für Behindertentoiletten, Aufzüge und Parkplatzschranken. An teilnehmenden Orten können Nutzer sich eigenständig Zugang zu Autobahn- und Bahnhofstoiletten, öffentlichen Toiletten in Fußgängerzonen, Museen oder Behörden verschaffen. Geboren wurde die Idee zum Schließsystem 1986 auf einem Rastplatz.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Behinderte Straße Verkehrssicherheit]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Auch Hubbel sind große Hindernisse]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 17:43:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zum Abschied eine neue CD: Die Gehrenbergspatzen sagen Ade!  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/zum-abschied-eine-neue-cd-die-gehrenbergspatzen-sagen-ade;art372484,12500818 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach 45 Jahren mit mehr als 500 Konzerten, die sie bis in die USA und nach Hongkong führten, verabschieden sich die Markdorfer Volksmusiker von ihren Fans. Manfred Kuks und Hubert Heigle erinnern sich an tolle Zeiten.  ]]></description>
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          Nach 45 Jahren mit mehr als 500 Konzerten, die sie bis in die USA und nach Hongkong führten, verabschieden sich die Markdorfer Volksmusiker von ihren Fans. Manfred Kuks und Hubert Heigle erinnern sich an tolle Zeiten.<br>
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        Nach 45 Jahren mit mehr als 500 Konzerten, die sie bis in die USA und nach Hongkong führten, verabschieden sich die Markdorfer Volksmusiker von ihren Fans. Manfred Kuks und Hubert Heigle erinnern sich an tolle Zeiten.



        <p>Sie füllten Säle und Hallen und sie füllten sogar ganze Stadien. Sie spielten bei Feiern auf und machten sie zu Festen – und sie reisten in die USA und sogar nach China, um dort mit Melodien aus ihrer Heimat zu begeistern: die Markdorfer Gehrenbergspatzen.</p> <p>Vor 45 Jahren hatte Manfred Kuks sie gegründet. Und wenn die Besetzung der Gruppe auch immer wieder mal wechselte, der Volksmusik blieb sie stets treu, mit zeitweiligen Abstechern in die Country-Szene in ihren späteren Jahren. Doch nun sei es Zeit, sich zu verabschieden, erklärt Kuks auf dem Internetauftritt der Gehrenbergspatzen.</p> <p>Es ist ein leiser Abschied, den das Duo Manfred Kuks und Hubert Heigle, die über die Jahrzehnte hinweg der Kern der Gruppe waren, da nimmt. Im Oktober 2005 hatten die Gehrenbergspatzen ihr 25-jähriges Jubiläum gefeiert. „Die Stadthalle wäre dafür zu klein gewesen“, erinnert sich Kuks: „Wir mussten nach Wittenhofen ausweichen.“ Rund 750 Fans aus der gesamten Region pilgerten in die Alfons-Schmidmeister-Halle, um bei dem von Südwestrundfunk-Redakteur Walter Rundel moderierten Galaabend mitzufeiern. Ein Galaabend, bei dem außer den drei „Musikanten mit Herz“, wie Bernd Gerber, der damalige Bürgermeister Markdorfs, die Gehrenbergspatzen nannte, etliche weitere Musiker auftraten: Solisten, Duos, Trios, Bands und ganze Chöre.</p> <h2>Auch ein Hauch Wehmut ist dabei</h2> <p>Und nun, da die Gehrenbergspatzen auf 45 Jahre zurückblicken, gehen sie ohne große Feier von der Bühne – aber dafür mit „großer Dankbarkeit“, sagt Kuks, „und auch mit einem Hauch Wehmut“. Der letzte Auftritt der Volksmusiker war bei der Seniorenfasnet im Februar 2024. Ihren treuen Fans wollen sie aber noch ein Abschiedsgeschenk machen: eine neue CD.</p> <p>„Say Hello“ lautet der Titel der CD, sinnigerweise. Denn er klingt eigentlich weit mehr nach einer Begrüßung, als nach einem Abschied – beinah sogar nach einem Neubeginn. Denn die Gehrenbergspatzen spielten darauf statt Titeln wie „Grüaß euch lieabe Leut“, statt „Dort wo die hohen Berge stehen“ oder „Der Fischerin vom Bodensee“ vor allem Country-Musik ein.</p> <h2>Kulturbotschafter vom Bodensee in den USA</h2> <p>Diese Hinwendung zur US-amerikanischen Volksmusik kommt nicht von ungefähr: Vorangegangen waren seit langen Jahren schon etliche Konzerttourneen durch Wisconsin, Minnesota, Illinois, New Jersey, New Mexico, Florida sowie wiederholte Auftritte bei Festivals wie dem „German Alps Festival“ in Hunter Mountain, dem dortigen Oktoberfest oder dem Oktoberfest von Ruidoso in New Mexico.</p> <p>So nimmt es auch nicht weiter wunder, dass Bernd Gerber die Gehrenbergspatzen außer als „Musikanten mit Herz“ auch noch als „Kulturbotschafter ersten Ranges für unsere Gehrenbergstadt Markdorf und die ganze Bodenseeheimat“ bezeichnet hat.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wie alles anfing</span><span>Als Manfred Kuks 1980 die Gehrenbergspatzen gründete, konnte er schon auf fast drei Jahrzehnte Musizieren zurückblicken. Seine ersten Auftritte hatte er bereits als Zehnjähriger. Sein Instrument: das diatonische Akkordeon. Mit Schulfreunden trat er als 14-Jähriger in einer Immenstaader Brauerei auf. Man spielte Unterhaltungsmusik. Das blieb so, auch mit anderen Bands oder Kapellen. Neue Instrumente kamen hinzu. Kuks lernte am Keyboard und auch auf der Gitarre zu spielen. Zur Urbesetzung der Gehrenbergspatzen gehörte neben Manfred Kuks zunächst Kuno Bitzenhofer, der Partner im Duo „Manfred und Kuno“, das sich bald einen Namen machte – und gerne eingeladen wurde auf Feiern und Feste. Zu den „Gehrenbergspatzen“ wurden Kuks und Bitzenhofer auf den Vorschlag eines Konzertbesuchers hin. Dabei blieb es dann. Allerdings in wechselnden Besetzungen, wie die Liste zeigt, die noch neun weitere Namen nennt. Hubert Heigle ist seit 2001 mit von der Partie, zuvor war er bei den Stehgreiflern. Seit 24 Jahren ist er nun bei den Gehrenbergspatzen.</span></label></div> <h2>Mehr als 500 Auftritte, alle in der Freizeit</h2> <p>„Rote Lippen soll man küssen“, den ursprünglich von Cliff Richard gesungenen Schlager, nennt Manfred Kuks als Beispiel für die stilistische Offenheit der Gehrenbergspatzen. „Man muss reagieren können auf sein Publikum“, sagt er, bei jedem Konzert aufs Neue herausfinden, was sich die Zuhörer wünschen. Und die Zuhörerschaft sei stets sehr unterschiedlich gewesen. Die Senioren bei der Fasnet wünschen sich anderes als der Schwäbische Albverein, die Kolpingfamilie hört dies gerne, die Gäste der Geburtstagsfeier gerne das. Schnittmengen gebe es aber immer.</p> <p>Den Ausschlag oder ob der Abend oder der Nachmittag ankommt, gebe dann immer die Feinabstimmung – das spontane eingehen können aufs Publikum. Dies jedenfalls sei ihre Erfahrung nach mehr als 500 Auftritten. Auftritte, die allesamt in der eigenen Freizeit stattfinden – neben dem Beruf. Bei Kuks war es seine Arbeit als technischer Betriebswirt, bei Heigle die als Werkzeugmacher, die es mit den Konzertterminen in Einklang zu bringen galt. Insbesondere bei mehrwöchigen Tourneen im Ausland.</p> <h2>Mit alpinen Hits in Hongkong</h2> <p>Es sei eine sehr schöne Zeit gewesen, berichtet Kuks auf der Internetseite der Gehrenbergspatzen. Die Erinnerungen an die Begegnungen mit den Fans seien „unvergessen und bleiben lebendig“. Vieles Interessantes und Bewegendes können Kuks und Heigle erzählen: gleich ob von den Auftritten Bermatingen oder in New York. Zum Beispiel, wie überraschend die große Begeisterung ihrer Zuhörer bei einem Konzert in Hongkong für alpenländische Volksmusik war. Oder wie ergriffen die Reaktion desselben Publikums war, als Heigle ein Lied in chinesischer Sprache anstimmte. Sehr berührt habe es ihn dann schließlich selbst, als er zwei Wochen später beim Einchecken vor dem Heimflug nach Deutschland einer Chinesin begegnete, die seine Strophen sang. „Die hat unser Hongkong-Konzert besucht, und sie hat mich wiedererkannt“, sagt er.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Zum Abschied eine neue CD: Die Gehrenbergspatzen sagen Ade!]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 05:06:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Im Sommer soll der Baubeginn erfolgen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/im-sommer-soll-der-baubeginn-erfolgen;art372469,12499695 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Neuer Partner für das<br /> Projekt „In der Breite“</li> <li>Neben Wohngebäuden entstehen auch Praxen</li> <li>Gemeinderat stimmt für den Bebauungsplan</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Neuer Partner für das<br /> Projekt „In der Breite“</li> <li>Neben Wohngebäuden entstehen auch Praxen</li> <li>Gemeinderat stimmt für den Bebauungsplan</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Neuer Partner für das<br /> Projekt „In der Breite“</li> <li>Neben Wohngebäuden entstehen auch Praxen</li> <li>Gemeinderat stimmt für den Bebauungsplan</li> </ul>



        <p><strong>Bermatingen</strong> Nach dem holprigen Start mit der Beendigung des ersten Verfahrens des für die Gemeinde Bermatingen wichtigen Projekts „In der Breite“, geht es jetzt mit dem neuen Partner, Bauträger Kraus Häuser aus Überlingen, zügig voran. Das sehr gute Miteinander und Vorankommen betonte Bürgermeister Martin Rupp jüngst in einer Sitzung des Gemeinderats. Der vorgestellte Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans (VEP) sei ein Meilenstein im Projekt, dessen Baubeginn im Sommer 2026 vorgesehen ist.</p> <p>Bei einem vorhabensbezogenen Bebauungsplan müssen die Pläne beinahe baugesuchsreif sein. In den vergangenen Monaten ist man mit den Planungen und der Abstimmung mit der am Projekt beteiligten Stiftung Liebenau schnell vorangekommen und hat die Bedarfe berücksichtigt, so Martin Rupp. Anhand der baugesuchsreifen Pläne konnte eine Kalkulation erfolgen; im November will der Bauträger die Vermarktung starten.</p> <p>Auch die Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Kienzle Vögele Blasberg GmbH aus Friedrichshafen sei gut und professionell verlaufen; es wurden unter anderem ein Lärmschutz- und ein Baugrundgutachten erstellt und die Details festgelegt. Architekt Udo Kienzle stellte den Entwurf vor. Das beschleunigende Verfahren im VEP könne man ohne Umweltprüfung machen. Aus dem bestehenden Bebauungsplan Sportzentrum stanze man den vorhabenbezogenen Plan heraus. Dies bedeute auch, dass der geltende Plan in diesem Bereich aufgehoben werde. Die zwei angrenzenden Bebauungspläne des Lebensmittel-Markts und des zentralen Feuerwehrgerätehauses seien wichtig für das Lärmschutzgutachten gewesen. Wegen des Flächennutzungsplans, der dort Wohnfläche ausweist, konnte man für den VEP kein allgemeines Wohngebiet ausweisen. „Hier haben wir uns entschieden, über den VEP die Nutzung direkt zu definieren und die Schutzbedürftigkeit festzusetzen.“</p> <p>Gutachten wurden in Auftrag gegeben. Die Umweltanalyse habe ergeben, dass Schutz von Boden und Pflanzen vorhanden sei und dass es keine erhebliche Beeinträchtigung für geschützte Tierarten gebe. Die Emissionen wurden eingehend untersucht, berechnet, wie viel Lärm es gibt oder entstehen könnte. Hier wurden Training und Spielbetrieb des Sportvereins, von Tennisclub, der Gaststätte, der Verkehrslärm von Kreisstraße und Parkplatz sowie Proben und das Ausrücken der Feuerwehr berücksichtigt. Festgestelllt wurde, dass man bei einem Mischgebiet mit passiven Schallschutzmaßnahmen auskomme. Bei einigen Fenstern müsse man aus Schallschutzgründen mit einer Lüftungsanlage arbeiten. Die Baugrunduntersuchung habe eine ausreichende Tragfähigkeit und keine Hinweise auf Bodenverunreinigungen ergeben.</p> <p>Festgesetzt wurde eine Grundflächenzahl von 0,6, eine zweigeschossige Bebauung plus Dachgeschoss, das kein Vollgeschoss sein darf, eine offene Bauweise und begrünte Flachdächer. Minimum 14¦Bäume und eine Hecke sollen gepflanzt, Nistkästen aufgehängt werden und die Erschließung über die bestehenden Straßen erfolgen. Neben den Wohngebäuden sind Räume für soziale und gesundheitliche Zwecke wie für eine Arzt- oder podologische Praxis vorgesehen. Weiterhin seien Verkehrsflächen, Stellplätze, Garagen und Tiefgaragen ausgewiesen. Es gebe nur wenige örtliche Bauvorschriften zur Fassadengestaltung, zur Eindeckung, zu Dachaufbauten, der Gestaltung unbebauter Flächen und der Stellplatzzahl, hieß es in der Sitzung weiter.</p> <p>Die Baunutzungsordnung sehe vor, dass für Stellplätze, Garagen und Zufahrten eine Überschreitung der Hälfte von 50¦Prozent der Grundflächenzahl bis maximal 0,8 möglich sei. Diese Richtlinie habe man übernommen. Die Tiefgarage müsse auch dazugezählt werden, obwohl sie überdeckt und begrünt sei, beantworteten Architekt Udo Kienzle und Bürgermeister Martin Rupp die Nachfrage von Gemeinderat Karsten Küpfer, LBU, bezüglich der von ihm ausgerechneten Überschreitung der Grundflächenzahl. Der Gemeinderat beschloss danach einstimmig den Entwurf und die Offenlegung.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Auf altem Sportplatz</h2> Gebaut wird das Projekt „In der Breite“ mit Wohnen für Jung und Alt auf dem südwestlichen Teil des alten Sportplatzgeländes in Richtung neues Feuerwehrgerätehaus, angrenzend an den Lebensmittelmarkt, die Anlagen zur Sportstätte und an die Parkierungsflächen. Im November dieses Jahres soll der Vorverkauf starten, im Sommer 2026 soll der Bau begonnen werden.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Städtebau Wohnungsbaupolitik Bauwirtschaft]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Im Sommer soll der Baubeginn erfolgen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 05:09:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sie alle lieben die Bewegung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/sie-alle-lieben-die-bewegung;art372469,12499039 ]]></link>      <description><![CDATA[  Neun Workshops und Gruppen: Die Angebote beim Sportnachmittag für Senioren des Turnvereins werden gut angenommen  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Neun Workshops und Gruppen: Die Angebote beim Sportnachmittag für Senioren des Turnvereins werden gut angenommen<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Neun Workshops und Gruppen: Die Angebote beim Sportnachmittag für Senioren des Turnvereins werden gut angenommen



        <p><strong>Bermatingen</strong> Wie wichtig Bewegung im und fürs Alter ist, zeigte sich beim Sportnachmittag für Senioren: Viele Mitglieder über 80, die bereits in den Gruppen turnen, probierten sich in den neun Workshops des Turnvereins aus, aber auch Neulinge testeten, was ihnen gefallen könnte.</p> <p>Darunter Gisela Rössler aus Mittelstenweiler. Während und nach Corona hatte die bewegungsbegeisterte 72-Jährige mit dem Sport pausiert, ging nur noch spazieren. Vorher machte sie Rock´n`Roll, Zumba, Aerobic und Bauchtanz. „Ich hatte nach Corona nicht mehr den Anschluss an den Sport gefunden“, sagte sie. Das soll sich nun ändern. Sie probierte gleich drei Aktivitäten aus und war von allen angetan: Gedächtnistraining mit Bewegungsmustern, mit farbigen Tüchern oder mit Rechts/Links-Bällen, die man jeweils in die richtige Hand des Partners legen musste, was Konzentration und Koordination fordert und fördert. Aroha, das unter anderem Muskeln und Kraft aufbaut, und Line-Dance, ihr Favorit: „Alles, was mit Tanz zusammenhängt, ist meins. Da werde ich wohl hingehen, aber ich möchte auch etwas für meine Kraft machen.“ Nach zwei Stunden war sie „fertig“; gerne hätte sie noch das Theraband ausprobiert. Ihr Resumee: „Ich war froh, dass ich das Angebot des TV wahrgenommen habe.“ Schon seit über 25 Jahren ist Andrea Bartkowiak mit ihrem Mann in der „Rückenfit“-Gruppe, was ihr im Beruf geholfen hat, und sie absolviert regelmäßig das Sportabzeichen. Eigentlich wollte sie beim Sportnachmittag nur leckeren Kuchen holen, dann blieb sie aber am Bewegungsprogramm von Maria Simonis hängen und war froh: „Kraft, Balance und Wohlbefinden braucht man immer und ich bin in einem Alter, in dem die Kraft nachlässt und in dem man etwas dafür tun sollte, dass sie bleibt“, sagt die 62-Jährige. Die Resonanz auf den Seniorentag war gut, alle Gruppen bestens besucht, die neun Workshops ausreichend. Im vergangenen Jahr kamen aber mehr Interessenten aus anderen Gemeinden, fasste Organisatorin Karin Poisel zusammen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Coronavirus Freizeitsport Sportliches Alte]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Sie alle lieben die Bewegung]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 17:31:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgermeisterwahl in Bermatingen: Das sind die Reaktionen vom Wahlabend  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/buergermeisterwahl-in-bermatingen-das-sind-die-reaktionen-vom-wahlabend;art372469,12498644 ]]></link>      <description><![CDATA[  Klarer Wahlsieg bei zwei Mitbewerbern: Neun von zehn Bürgern wählen Amtsinhaber Martin Rupp erneut zum Bürgermeister. Am Sonntagabend war am Rathaus viel los: Unter den Gratulanten waren auch zahlreiche Amtskollegen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Klarer Wahlsieg bei zwei Mitbewerbern: Neun von zehn Bürgern wählen Amtsinhaber Martin Rupp erneut zum Bürgermeister. Am Sonntagabend war am Rathaus viel los: Unter den Gratulanten waren auch zahlreiche Amtskollegen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/buergermeisterwahl-in-bermatingen-das-sind-die-reaktionen-vom-wahlabend;art372469,12498644]]></guid>
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        Klarer Wahlsieg bei zwei Mitbewerbern: Neun von zehn Bürgern wählen Amtsinhaber Martin Rupp erneut zum Bürgermeister. Am Sonntagabend war am Rathaus viel los: Unter den Gratulanten waren auch zahlreiche Amtskollegen.



        <p>„Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, den hat man bestimmt gehört“, sagt der wiedergewählte Bürgermeister Martin Rupp, nachdem Franz Kutter, Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses, das Ergebnis der Wahl am Sonntagabend bekanntgegeben hatte. Gleich darauf umarmen sich Rupp und seine Frau Cordula, beide strahlen, es gibt Blumen. Die Musikvereine Bermatingen und Ahausen spielen gemeinsam mehrere Stücke, darunter das Badnerlied für den gebürtigen Schwaben.</p> <p>In die lange Schlange der Gratulanten reihen sich Bürger und viele Bürgermeister benachbarter Gemeinden: Georg Riedmann, Fabian Meschenmoser, Robert Scherer, Manfred Härle, Daniel Heß, Ralf Meßmer. Zu den Gratulanten gehören auch Landrat Luca Prayon, der Erste Landesbeamte Christoph Keckeisen, MdL Klaus Hoher sowie ehemalige Amtsinhaber wie Rupps Vorgänger Alois Gohm, Reinhold Schnell, Ex-Bürgermeister von Neukirch, und der ehemalige Landrat Lothar Wölfle.</p> <p>Rupp dankt in seiner Ansprache den beiden Mitbewerbern für den fairen Wahlkampf, allen Wählern, Wahlhelfern, den Musikern, er erwähnt die gute Zusammenarbeit mit Gemeinde- und Ortschaftsrat und seine Mitarbeiter im Rathaus: „Einer allein ist nichts. Sie unterstützen mich in meiner Arbeit über die Grenzen Ihrer Belastbarkeit hinaus.“ Er verweist auf die Bedeutung der Ehrenamtlichen und Vereinsvertreter, ohne deren Engagement die Gemeinde nicht so dastünde und hebt die gute Zusammenarbeit mit den politischen Behörden hervor. Last but not least wertschätzt er seine Frau, ohne die er das alles nicht machen könnte, und wendet sich ungewöhnlich emotional an sie und die beiden Söhne Lukas und Benjamin: „Von Euch fühle ich mich getragen, ich habe Euch unendlich lieb“, und lädt dann alle Anwesenden in die Zunftstube zum Feiern ein.</p> <p>Zum Feiern ist den zwei Mitbewerbern wohl eher nicht zumute, doch sie haben nicht wirklich mit einem Sieg gerechnet. Alexander Maul sagt: „Es ist alles gut, ich bin realistisch. Ich habe meine Erfahrungen gemacht und kann mich in den nächsten Jahren weiter fortbilden mit dem Ziel, erneut anzutreten.“ Zunächst wolle er als Gemeinderat kandidieren. Für Patrick Jonischkeit war die Wiederwahl Rupps ebenfalls absehbar: „Ich habe ihm gratuliert und gewünscht, dass es auch in den nächsten Jahren so weiterläuft wie bisher. Er hat mir ein paar Tipps gegeben, wünscht sich von mir ehrenamtliches Engagement und ermutigte mich, mich für den Gemeinderat aufstellen zu lassen.“</p> <p>Über die Wiederwahl von Rupp freut sich Landrat Prayon: „Sein überzeugendes Wahlergebnis und die hohe Wahlbeteiligung zeigen, wie sehr seine Bermatinger ihm vertrauen. Das ist nach 24 Amtsjahren nicht selbstverständlich. Allerdings wundert es mich nicht, denn er ist sehr engagiert und er hat stets die Menschen im Blick.“</p> <p>„Der Kollege hat ein fabelhaftes Ergebnis, mehr als deutlich und mit einer hohen Wahlbeteiligung. Alles, was hier bei 50 Prozent liegt, ist ein sehr gutes Ergebnis“, kommentiert Markdorfs Bürgermeister Georg Riedmann. Er wertschätzt Rupp als „wunderbaren“ Kollegen für seine Gemeinde, den Gemeindeverwaltungsverband und den Landkreis und sagt: „Ich freue mich auf jede Begegnung beruflich und privat mit ihm.“</p> <p>Die ganz persönliche Verbundenheit war auch Grund für Ex-Landrat Lothar Wölfle zum Kommen: „Ich habe unsere Begegnungen immer als sehr loyales und persönliches Miteinander erlebt.“ Das Wahlergebnis stuft er als sensationell ein, besonders mit Blick auf eine vierte Amtsperiode: „Jeder weiß, wenn man als Bürgermeister eine gerade Linie vertritt, tritt man dem einen oder anderen auch auf die Füße.“ Salems Bürgermeister Manfred Härle sagt: „Ich freue mich für ihn. Er ist ein ganz feiner Kollege, und ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm.“</p> <p>Zufrieden mit dem Ausgang ist auch Hubert Zachert: „Alles bleibt, wie es ist, das ist gut für die älteren Bermatinger.“ Werner Ströbele kommentiert: „Ich bin froh, dass die Wahlbeteiligung so hoch war. Ich habe den Ausgang so erhofft und erwartet, aber letztendlich weiß man alles erst zum Schluss.“ Hubert Ziegler hat den Wahlausgang ebenso erwartet, „weil wir einen guten Bürgermeister haben.“ Rupp selbst empfindet die Wahlbeteiligung als großen Vertrauensbeweis für die kommenden Jahre, „wenn man nach 24 Jahren neun von zehn Bürgern hinter sich weiß“. Dann tritt er aus der Zunftstube ins Freie, verabschiedet sich von der Feuerwehr, die mit einem Wagen angerückt war und ruft spontan: „Macht doch mal schnell das Martinshorn an!“</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Das Wahlergebnis</h2> Die Zahlen des vorläufigen amtlichen Endergebnisses: Der bisherige und neu gewählte Bürgermeister Martin Rupp (54) erhielt 1417 Stimmen, was 86,9 Prozent entspricht. Mitbewerber Patrick Jonischkeit (42) kam auf 160 Stimmen/ 9,8 Prozent und Alexander Maul (34) erhielt 46 Stimmen/2,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,9 Prozent.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Bürgermeisterwahl Ehrenamt Karriereschritt thema-gesellschaft-engagement thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-wirtschaft-arbeit]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Bürgermeisterwahl in Bermatingen: Das sind die Reaktionen vom Wahlabend]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 19:46:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Amtsinhaber holt 86,9 Prozent: Martin Rupp bleibt Bürgermeister von Bermatingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/ergebnis-steht-fest-amtsinhaber-martin-rupp-gewinnt-die-buergermeisterwahl;art372469,12498268 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der 54-jährige Rathauschef Martin Rupp kann in der Weinbaugemeinde seine vierte Amtszeit antreten. Bei der Wahl am Sonntag ließ er seinen beiden Herausforderern keine Chance.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der 54-jährige Rathauschef Martin Rupp kann in der Weinbaugemeinde seine vierte Amtszeit antreten. Bei der Wahl am Sonntag ließ er seinen beiden Herausforderern keine Chance.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/ergebnis-steht-fest-amtsinhaber-martin-rupp-gewinnt-die-buergermeisterwahl;art372469,12498268]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der 54-jährige Rathauschef Martin Rupp kann in der Weinbaugemeinde seine vierte Amtszeit antreten. Bei der Wahl am Sonntag ließ er seinen beiden Herausforderern keine Chance.



        <p>Klarer Wahlsieg für den Amtsinhaber: Mit 86,9 Prozent der gültigen abgegebenen Stimmen hat Martin Rupp am Sonntag die Bürgermeisterwahl in Bermatingen für sich entschieden.</p> <h2>Nur knapp die Hälfte der Bermatinger geht wählen</h2> <p>Erstmals hatte der 54-Jährige, der nun seine mittlerweile vierte Amtszeit in der Weinbaugemeinde antreten wird, Mitbewerber um den Chefsessel im Rathaus: Patrick Jonischkeit (42), selbstständiger Unternehmer, kam auf 9,8 Prozent, Alexander Maul (34), Zerspanungsmechaniker und Schichtleiter, auf 2,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,9 Prozent, 1652 der 3311 Wahlberechtigten hatten abgestimmt, 22 Stimmen (1,3 Prozent) waren ungültig. Das Ergebnis war gegen 18.45 Uhr ausgezählt.</p> <p>Zahlreiche Bürger waren am Sonntagabend zum Rathaus gekommen, um der Verkündigung des vorläufigen amtlichen Endergebnisses beizuwohnen. Über das eindeutige Votum der Bermatinger freute sich Rupp gemeinsam mit seiner Ehefrau Cordula und den beiden Söhnen Lukas und Benjamin.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Amtsinhaber holt 86,9 Prozent: Martin Rupp bleibt Bürgermeister von Bermatingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 13:03:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zahlen, Infos, Zeiten: Alles zum Wahlsonntag in Bermatingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/zahlen-infos-zeiten-alles-zum-wahlsonntag-in-bermatingen;art372469,12497127 ]]></link>      <description><![CDATA[  3320 Bürger dürfen am 12. Oktober über ihren neuen Rathauschef abstimmen. Im Hauptamt rechnet man mit einem Ergebnis bis gegen 19 Uhr  ]]></description>
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          3320 Bürger dürfen am 12. Oktober über ihren neuen Rathauschef abstimmen. Im Hauptamt rechnet man mit einem Ergebnis bis gegen 19 Uhr<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        3320 Bürger dürfen am 12. Oktober über ihren neuen Rathauschef abstimmen. Im Hauptamt rechnet man mit einem Ergebnis bis gegen 19 Uhr



        <p>Drei Kandidaten wollen am Sonntag, 12. Oktober, für die nächsten acht Jahre ins Rathaus von Bermatingen einziehen: Amtsinhaber Martin Rupp (54), der sich um eine vierte Amtszeit bewirbt, der selbstständige Unternehmer Patrick Jonischkeit (42), der gemeinsam mit seiner Frau Kerstin in Meersburg einen kleinen Betrieb für Pulverbeschichtungen führt, und der 34-jährige Zerspanungsmechaniker und Schichtleiter Alexander Maul.</p> <p>Die Bermatinger Bürger haben also tatsächlich eine Auswahl, anders als bei den beiden vorangegangenen Bürgermeisterwahlen 2017 und 2009, als Rupp jeweils der einzige Kandidat war.</p> <h2>Wenn keiner gewinnt: Stichwahl wäre am 26. Oktober</h2> <p>Die Wahllokale werden von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet haben. Im Hauptort sind zwei Wahllokale in der Grundschule eingerichtet, in Ahausen eines im Bürgersaal. Außerdem gibt es noch einen Briefwahlbezirk, der im Bermatinger Rathaus angesiedelt ist. Rund 3320 wahlberechtigte Bürger gibt es bei dieser Wahl in der Weinbaugemeinde. Sollte am Sonntag keiner der drei Kandidaten mehr als 50 Prozent der gültigen Stimmen auf sich vereinen können, fände am Sonntag, 26. Oktober, eine Stichwahl statt.</p> <p>In der Hauptverwaltung im Rathaus rechnet Hauptamtsleiterin Maria Wagner mit dem Ende der Auszählung und einem vorläufigen amtlichen Endergebnis bis gegen 19 Uhr. Das Ergebnis soll dann auch vor dem Rathaus verkündet werden, dann vermutlich im Beisein aller drei Kandidaten und ihrer Familien. Wer nicht vor Ort sein kann, aber dennoch informiert sein möchte: Sowohl die Gemeinde als auch der SÜDKURIER werden den Ausgang der Bürgermeisterwahl aktuell noch am Abend vermelden.</p> <h2>Amtsantritt erst im nächsten Jahr</h2> <p>Gleich, welcher der drei Bewerber am Sonntag die Wahl für sich entscheiden wird, sein offizieller Amtsantritt wird erst am Freitag, 2. Januar sein, wie Wagner auf Anfrage der Redaktion mitteilt. Auch der Termin für die festliche, offizielle Amtseinführung steht bereits fest: Das wäre dann der Freitag, 16. Januar. Bis zum 2. Januar wird Amtsinhaber Rupp die aktuelle Wahlperiode noch zu Ende führen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bürgermeisterwahl Kommunalwahl Wahlrecht thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik-lokal-kommunalwahl thema-politik]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Zahlen, Infos, Zeiten: Alles zum Wahlsonntag in Bermatingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 17:03:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von kleinen und großen Wünschen: Was sich die Bermatinger von ihrem künftigen Bürgermeister erhoffen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/von-kleinen-und-grossen-wuenschen-was-sich-die-bermatinger-von-ihrem-kuenftigen-buergermeister-erhoffen;art372469,12496589 ]]></link>      <description><![CDATA[  SÜDKURIER-Umfrage zur Bürgermeisterwahl am Sonntag: Lob, Kritik und Anregungen werden geäußert – und der ein oder andere Tipp, wie das Dorf noch lebenswerter werden könnte.  ]]></description>
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          SÜDKURIER-Umfrage zur Bürgermeisterwahl am Sonntag: Lob, Kritik und Anregungen werden geäußert – und der ein oder andere Tipp, wie das Dorf noch lebenswerter werden könnte.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        SÜDKURIER-Umfrage zur Bürgermeisterwahl am Sonntag: Lob, Kritik und Anregungen werden geäußert – und der ein oder andere Tipp, wie das Dorf noch lebenswerter werden könnte.



        <p>Am Sonntag ist Bürgermeisterwahl in Bermatingen. „Was wünschen Sie sich von einem Rathauschef und was wünschen Sie sich für die Gemeinde?“ fragte der SÜDKURIER Bermatinger Bürger.</p> <p>„Ich denke, dass es wieder der bisherige Bürgermeister werden wird“, sagt Mark Walk, 47, aus Bermatingen. Er wünscht sich mit Blick auf den Kellhof und den „Adler“ von der Gemeinde, dass sie weniger Grundstücke kaufen und mehr investieren sollte, insbesondere in die Jugend. Zudem bemängelt er den Zustand der Straßen in den Siedlungen: „Die sollten gemacht werden, aber da hieß es, es gebe kein Geld“, erhofft er sich mehr Kümmern um die Infrastruktur. Dann fällt ihm noch etwas ein: „Man sollte endlich mal mit Markdorf zusammen die Ortsumfahrung bauen. Die nächsten Jahre muss sich da unbedingt etwas ändern.“ Ansonsten sei er zufrieden mit der Entwicklung in Bermatingen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Bürgermeisterwahl</span><span>Am Sonntag, 12. Oktober, findet in Bermatingen die Bürgermeisterwahl statt. Die Wahllokale sind geöffnet von 8 Uhr bis 18 Uhr. Eine eventuelle Stichwahl fände am 26. Oktober statt. Neben Amtsinhaber Martin Rupp (54) kandidieren auch der selbstständige Unternehmer Patrick Jonischkeit (42) und der Zerspanungsmechaniker und Schichtleiter Alexander Maul (34).</span></label></div> <h2>Sorge um Lokal für Musikverein</h2> <p>Erwin Moser aus Ahausen zeigt sich zufrieden mit Amtsinhaber Martin Rupp, der wieder kandidiert. „Ich wünsche mir keinen anderen und kann mir keinen besseren vorstellen, denn es läuft gut. Wenn ich zufrieden bin, kann ich das auch sagen“, sagt der 56-Jährige und gibt freimütig zu, dass er ihn auch per Briefwahl wählen wird. Nur bei einer Sache sei er sich unsicher: Wenn die Feuerwehr aus dem Ahauser Gerätehaus ausziehe, was geschehe dann mit dem darüber liegenden Probelokal des Musikvereins? Derzeit werde den Musikern der Verbleib zugesichert. „Aber was geschieht in späterer Zukunft?“, fragt er sich. Es wäre schön, wenn man diesbezüglich rechtzeitig etwas erfahren würde. Dabei setzt er auf Rupp: „Er hat was übrig für die Vereine.“</p> <p>„Ich sage es offen und ehrlich: Ich war mit Martin Rupp allgemein immer zufrieden. Alles, was er in die Finger nimmt, funktioniert“, sagt auch Klaus Krüdenscheidt. Angesprochen auf das Projekt „In der Breite“, bei dem es ruckelte, meint der 83-Jährige, darüber könne er hinwegsehen, jetzt laufe es ja. Dass er zur Wahl gehe und persönlich seine Stimme im Wahlraum abgebe, sei für ihn klar, denn: „Jede Stimme zählt!“</p> <h2>Räume für die Igelhilfe</h2> <p>Helga Weißkopf aus Ahausen, vielen bekannt als Igelretterin, wünscht sich Unterstützung von der Gemeinde für die von ihr initiierte Igelhilfe, die zwischen Ravensburg und Stockach die einizige sei. „Wir würden uns über einen Raum mit Strom- und Wasseranschluss riesig freuen, wo wir die vielen Igel unterbringen können“, sagt die 62-Jährige. Zwar hätten sie von der Verwaltung einen Unterschlupf in der „Alten Brennerei“ im Kellhof bekommen, aber hier fehlten eben Strom, Wasser und Licht, um die hilflosen Wesen aufpäppeln und durch den Winter bringen zu können. Für den Kellhof an sich wünscht sie sich eine Begegnungsstätte und die Gemeinde könnte sich in Bermatingen um die Ansiedelung von Geschäften oder Fachleuten wie Anwälten oder Steuerberatern bemühen, wünscht sie sich.</p> <h2>Ein Spielplatz vor allem für Kleinkinder</h2> <p>Seit gut einem Jahr wohnt Samara Schröter in Bermatingen. Eine Weile überlegt die 29-Jährige, die mit ihren kleinen Kindern unterwegs ist. „Das einzige, an das ich immer wieder denke, ist ein Spielplatz.“ Da sie sich immer selbst um ihre Kinder gekümmert habe und der Dreijährige jetzt erst in den Kindergarten komme, fehlte es immer an einer Spielmöglichkeit. Den einzigen Spielplatz an der Schule wollte sie mit Rücksicht auf die Kinder, die in den Räumen mit Sicht auf die Spielfläche säßen, nicht nutzen. „Die würden sonst abgelenkt.“ Und der Spielplatz an sich sei auch eher für Grundschüler geeignet, einen Sandkasten beispielsweise gebe es nicht. So sei sie vormittags nach Markdorf ausgewichen. Ansonsten sei alles „super“, sie sei auch bereits im Turnverein mit den Kindern und alle ihre Wünsche seien erfüllt worden.</p> <p>Etliche Befragte wollten sich allerdings weder öffentlich äußern, noch namentlich in der Zeitung genannt werden. Einer der Befragten, die anonym bleiben wollten, hätte in der Vergangenheit gerne mehr Aktionen für den Umweltschutz gesehen.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Kommunalpolitik Ehrenamt Bürgerinitiative thema-politik-lokal thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Von kleinen und großen Wünschen: Was sich die Bermatinger von ihrem künftigen Bürgermeister erhoffen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 11:57:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Abschied, eine Begrüßung und ein großer Festakt: An der Gretser-Schule wird gefeiert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/ein-abschied-eine-begruessung-und-ein-grosser-festakt-an-der-gretser-schule-wird-gefeiert;art372484,12496238 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die größte Grundschule im Landkreis und ihr Kollegium starten in einen neuen Abschnitt: Die Sanierung ist abgeschlossen und der Rektorenwechsel vollzogen. Zahlreiche Gäste waren zum Festabend gekommen.  ]]></description>
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          Die größte Grundschule im Landkreis und ihr Kollegium starten in einen neuen Abschnitt: Die Sanierung ist abgeschlossen und der Rektorenwechsel vollzogen. Zahlreiche Gäste waren zum Festabend gekommen.<br>
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        Die größte Grundschule im Landkreis und ihr Kollegium starten in einen neuen Abschnitt: Die Sanierung ist abgeschlossen und der Rektorenwechsel vollzogen. Zahlreiche Gäste waren zum Festabend gekommen.



        <p>Drei Feiern an der Jakob-Gretser-Grundschule auf einen Schlag, das helfe Sparen, scherzte Andreas Geiger, dessen Abschied gleichfalls gefeiert wurde – neben dem Einweihungsfestakt für die sanierte Schule und der Amtseinsetzung der neuen Schulleiterin und seiner Nachfolgerin, Carmen Kindler.</p> <p>Nicht gespart hat der frisch pensionierte Rektor dann aber mit Dank: an seine Lehrerkollegen und die Eltern, die ihm ihre Kinder anvertraut hatten – rund 1100 Schüler in zwölf Jahren, so überschlug der Mathe- und Musik-Lehrer. Er dankte auch der Stadt als Schulträgerin, und er wünschte sich für die Zukunft aller Grundschulen, „dass dort künftig etwas mehr Ruhe einzieht und nicht alle Vierteljahr ein neues Projekt aufgelegt wird“.</p> <h2>Größte Bauinvestition in der Geschichte der Stadt</h2> <p>Der Weg zur neuen Sporthalle sowie zur Sanierung und Erweiterung der größten Grundschule im Landkreis war ein schwieriger. Das machte das von Bürgermeister Georg Riedmann gelieferte Resümee von Vorgeschichte und Umsetzung des Vorhabens deutlich. Er erinnerte an die ersten Wünsche nach einer neuen Turnhalle und an das dann entwickelte Konzept für eine vierzügige Grundschule.</p> <p>Riedmann sprach auch den ersten „großartigen“, aber viel zu teuren Entwurf an, der den Gemeinderat dazu bewogen hatte, „die Reißleine zu ziehen“ – und sich für einen dritten Grundschulstandort im Süden zu entscheiden. Und er redete auch vom Geld: von zwölf Millionen Euro, die investiert wurden: „Das ist die bisher größte Hochbauinvestition in Markdorf.“ Doch schon bald werde sie von einer noch höheren Summe übertroffen, nachdem für die Grundschule Süd ganze 21 Millionen veranschlagt sind.</p> <p>Mit einem Lob Gottes hatte der Abend begonnen. Das Junge Kammerorchester der Musikschule Markdorf spielte, von Johannes Eckmann dirigiert, das „Te deum“ des französischen Barockkomponisten Marc-Antoine Charpentier.</p> <h2>Ökumenischer Segen für Schule und Menschen</h2> <p>Tibor Nagy, evangelischer Pfarrer in Markdorf und Religionslehrer an der Grundschule, sprach von einem veritablen „Chaos“ während der Sanierungsphase, meinte damit allerdings das enge Nebeneinander von Umbauarbeiten und Unterrichtsbetrieb – „mit Lärm, Schmutz und Provisorien“.</p> <p>Er und sein katholischer Amtskollege Ulrich Hund waren gekommen, um das sanierte Gebäude wie auch die neue Sporthalle zu segnen. Die beiden Geistlichen baten um himmlischen Beistand, damit die Schüler hier, „lernen, was sie zum Leben brauchen“, so Pfarrer Hund. Damit die Lehrer ihren Dienst mit „Herz, Liebe, Verstand und sehr viel Geduld verrichten“, so Pfarrer Nagy, und „damit alle Gewalt von dieser Schule fern gehalten wird“.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das sagt der Architekt</span><span>Auch Tobias Müller vom Uhldingen-Mühlhofener Büro MMP-Architekten reihte sich in die Rednerliste ein. Er erinnerte an die rund 10.000 Arbeitsstunden, die es brauchte, bis nach Baubeginn im Herbst 2021 die neue Turnhalle stand und das Schulgebäude saniert war. Müller erklärte, dass Bauen im Bestand eine immer wichtiger werdende, weil nachhaltigere Aufgabe für die gesamten Branche werde.</span></label></div> <h2>Bis Herbst 2028 noch ein Provisorium</h2> <p>Das Kollegium begrüßte Carmen Kindler, mit einem gesungenen „Hoch auf Dich“. Kindler, die, wie Schulrätin Christiane von Zahn zuvor ausgeführt hatte, große Expertise beim Thema Ganztagsunterricht besitze, ging ebenfalls auf das Schulgebäude ein. Seien die Räumlichkeiten doch ein überaus wirksamer „dritter Pädagoge“, neben den Lehrern und den Eltern, indem sie als Lern- und Lebensumgebung erheblich zum Lernerfolg beitrügen.</p> <p>Roswitha Heidbreder vom Grundschulförderverein und Nicole Kramer vom Elternbeirat sicherten ihr dafür ihre Unterstützung zu. Konrektor Timo Metzger merkte an, dass sich der Ganztagsbetrieb erst dann richtig entfalten könne, wenn dort die geplante Dreizügigkeit erreicht sei, nachdem rund 100 der derzeit 400 Schüler an die voraussichtlich bis 2028/2029 fertig gestellte Schule Markdorf-Süd überwechseln. „Bis dahin unterrichten wir hier oben in einem Provisorium.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Ein Abschied, eine Begrüßung und ein großer Festakt: An der Gretser-Schule wird gefeiert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 10:31:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgermeisterwahl in Bermatingen: Hof-Gespräche bei Kandidat Jonischkeit  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/buergermeisterwahl-in-bermatingen-hof-gespraeche-bei-kandidat-jonischkeit;art372469,12496186 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wenige Tage vor der Wahl am Sonntag, 12. Oktober, hat nun auch Patrick Jonischkeit noch zu einem öffentlichen Termin eingeladen. Ein halbes Dutzend Interessierter schaute bei dem Kandidaten vorbei.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Wenige Tage vor der Wahl am Sonntag, 12. Oktober, hat nun auch Patrick Jonischkeit noch zu einem öffentlichen Termin eingeladen. Ein halbes Dutzend Interessierter schaute bei dem Kandidaten vorbei.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Wenige Tage vor der Wahl am Sonntag, 12. Oktober, hat nun auch Patrick Jonischkeit noch zu einem öffentlichen Termin eingeladen. Ein halbes Dutzend Interessierter schaute bei dem Kandidaten vorbei.



        <p>Endspurt im Wahlkampf: Nun hat auch Patrick Jonischkeit noch kurzfristig zu zwei Wahlveranstaltungen eingeladen. Am Mittwochabend trafen sich Interessierte in dessen Hof, um sich über seine Ziele zu informieren, sollte er am Sonntag, 12. Oktober zum Bürgermeister von Bermatingen gewählt werden.</p> <p>Die Themen kreisten um Gemeindefinanzen, innerörtliche Tempokontrollen und ums Ehrenamt. Was er als erstes als Bürgermeister in Angriff nehmen würde, lautete eine Frage. „Als erstes die Schule“, sagte Jonischkeit: Er wolle für eine Mittags- und Hausaufgabenbetreuung sorgen. Herbert Grau (rechts) entgegnete, dass es nicht am fehlenden Willen der Gemeinde liege, sondern am Mangel an Ehrenamtlichen.</p> <p>Werde er gewählt, werde er außerdem „offen und aktiv“ auf die Bürger zugehen, ergänzte Jonischkeit. In Verwaltungsthemen werde er sich einarbeiten.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Bürgermeisterwahl Kommunalpolitik Kommunalwahl thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik-lokal thema-politik-lokal-kommunalwahl]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Bürgermeisterwahl in Bermatingen: Hof-Gespräche bei Kandidat Jonischkeit]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 05:01:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Im Endspurt noch eine Wahlveranstaltung: Aber nur ein Bürger fühlt Maul auf den Zahn  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/nur-ein-buerger-fuehlt-maul-auf-den-zahn;art372469,12496086 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bürgermeisterkandidat Alexander Maul trifft bei seiner Wahlveranstaltung in den „Zollerstuben“ auf nur zwei Interessenten. Die Wahl in Bermatingen ist am Sonntag, 12. Oktober.  ]]></description>
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          Bürgermeisterkandidat Alexander Maul trifft bei seiner Wahlveranstaltung in den „Zollerstuben“ auf nur zwei Interessenten. Die Wahl in Bermatingen ist am Sonntag, 12. Oktober.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/nur-ein-buerger-fuehlt-maul-auf-den-zahn;art372469,12496086]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bürgermeisterkandidat Alexander Maul trifft bei seiner Wahlveranstaltung in den „Zollerstuben“ auf nur zwei Interessenten. Die Wahl in Bermatingen ist am Sonntag, 12. Oktober.



        <p>Etliche Bürger hatten sich nach der offiziellen Kandidatenvorstellung noch weitere Wahlveranstaltungen gewünscht: Deshalb lud Alexander Maul nun kurzfristig noch in die „Zollerstuben“ ein. Der Andrang blieb jedoch aus: Nur zwei Interessenten kamen. Zwischen Herbert Grau, ehemaliger langjähriger Gemeinderat, und dem 34-jährigen Kandidaten entspann sich ein Dialog mit vielen Themen.</p> <p>„Viele beschmunzeln mich und sagen, dass ich mit Verwaltung nichts zu tun hätte“, sagt Maul und hält Argumente dagegen, die ihn als Quereinsteiger dennoch zum Bürgermeister befähigten: Fortbildungen, seine beruflichen Erfolge mit Einsparmöglichkeiten als Produktionsmanager, als der er Termine, Budgets, Personalmangel, Bestände und die Machbarkeit einhalten müsse. Der Parteilose möchte den Bürgern mehr Mitspracherecht mit einer digitalen App und Versammlungen einräumen, mit einer Baugenossenschaft bezahlbaren Wohnraum schaffen und Wirtschaft, „mein Fachgebiet“, fördern. Falls nötig, wolle er die Sicherheit mit Freiwilligen aufrechterhalten, wohl wissend, dass dies ein heikles Thema sei. Er sei für die Regulierung von Handynutzung bei Kindern, will wieder für echte Kommunikation und für ein respektvolles, höfliches Miteinander eintreten und outet sich als stolzer, die hiesige Kultur schätzender Deutscher. Sicher ist er, dass er sich bei Daten und Fakten mithilfe von Verwaltung und Gemeinderat gut einarbeiten könne.</p> <p>„Was machen Sie mit dem Mesnerhaus, wenn Sie die Aktivitäten dort im Bahnhof ansiedeln wollen?“, fragte Herbert Grau den Kandidaten und zählt auf, dass es für einen Betrieb Ehrenamtliche und Geld benötige. Die Projekte sollten dort weiterlaufen, meint Alexander Maul. Für den Bahnhof wolle er Ideen von Bürgern aufnehmen und sie abstimmen lassen.</p> <p>Alt-Gemeinderat Grau verweist auf beschränkte Flächen zur Neuansiedlung von Gewerbe, auf Budget, Regeln, Umweltschutz. Maul hält den Umbau von Bestandsgebäuden und Gesprächen mit Landwirten entgegen. „Wenn die Besitzer mitmachen“, erwidert Grau erfahrungsgemäß und meint, dass man Mauls Vergleiche der Arbeit in einem Unternehmen nicht mit der einer Verwaltung gleichsetzen könne. Er verweist auf Pflichtaufgaben wie Feuerwehr und Schule sowie Unwägbarkeiten bei der Prognose von Kinderzahlen, aus denen sich Bedarfe ergeben.</p> <p>Einig sind sich beide bei den sozialen Medien: „Die sind für mich unsozial“, sagt Grau, Maul stimmt ihm zu: „Früher wollten Kinder Tierarzt oder Bürgermeister werden, heute Influencer.“ Er setzt auf seine Art, offen auf Leute zuzugehen und auf Teamarbeit und sagt: „Wenn man das Unmögliche nicht probiert, erfährt man nie, ob es nicht doch möglich ist.“ Sollte er nicht gewinnen, will er sich die nächsten acht Jahre auf eine erneute Bewerbung vorbereiten.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Oberbürgermeister Kommunalpolitik Bürgermeisterwahl "Gesellschaftliches Engagement" thema-politik-lokal thema-gesellschaft-engagement thema-politik-lokal-buergermeisterwahl]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Im Endspurt noch eine Wahlveranstaltung: Aber nur ein Bürger fühlt Maul auf den Zahn]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 09:26:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Drei Fragen, drei Antworten: Das haben sich die Bürgermeister-Kandidaten vorgenommen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/drei-fragen-drei-antworten-das-haben-sich-die-buergermeister-kandidaten-vorgenommen;art372469,12492702 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am 12. Oktober ist Bürgermeisterwahl. Martin Rupp, Patrick Jonischkeit und Alexander Maul wollen für die kommenden acht Jahre Rathauschef werden. Der SÜDKURIER befragte sie zu ihren Plänen nach einem Wahlsieg.  ]]></description>
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          Am 12. Oktober ist Bürgermeisterwahl. Martin Rupp, Patrick Jonischkeit und Alexander Maul wollen für die kommenden acht Jahre Rathauschef werden. Der SÜDKURIER befragte sie zu ihren Plänen nach einem Wahlsieg.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/drei-fragen-drei-antworten-das-haben-sich-die-buergermeister-kandidaten-vorgenommen;art372469,12492702]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am 12. Oktober ist Bürgermeisterwahl. Martin Rupp, Patrick Jonischkeit und Alexander Maul wollen für die kommenden acht Jahre Rathauschef werden. Der SÜDKURIER befragte sie zu ihren Plänen nach einem Wahlsieg.



        <h2>Wenn Sie sich selbst beschreiben würden: Was dürfen die Bürger von Ihnen als Bürgermeister erwarten?</h2> <p><strong>Martin Rupp:</strong> Die Bürgerschaft darf von mir weiterhin professionelles Verwaltungsmanagement mit Sachverstand, Erfahrung und Empathie erwarten. Wer mich kennt, weiß, dass ich mich gerne und aus Überzeugung für andere einsetze. Ich bin gerne mit Menschen zusammen und versuche stets, mein Gegenüber in seiner Situation zu sehen und zu verstehen, andere Meinungen anzuhören und auch in Entscheidungen einzubeziehen. Ich werde mich mit Herz und Verstand dafür einsetzen, dass unsere Gemeinde weiterhin gute Rahmenbedingungen für ein harmonisches und gelingendes Miteinander für alle bietet.</p> <p><strong>Patrick Jonischkeit:</strong> Ich bin ein ehrlicher und direkter Mensch, der offen seine Meinung sagt und dabei respektvoll bleibt. Mir ist wichtig, authentisch zu sein und anderen mit Aufrichtigkeit zu begegnen. Gleichzeitig bin ich hilfsbereit und habe Freude daran, andere zu unterstützen, sei es im Alltag oder bei größeren Herausforderungen. Menschen schätzen an mir besonders meine freundliche Art und meine Gesprächsfreude – ich höre gerne zu, tausche Gedanken aus und sorge für eine positive Atmosphäre im Miteinander.</p> <p><strong>Alexander Maul:</strong> Die Bürger dürfen von mir Tatendrang, Bürgernähe und Verlässlichkeit erwarten. Politik heißt für mich zuhören, verstehen und handeln. Jeder soll spüren, dass seine Anliegen ernst genommen werden. Ich möchte Bermatingen Schritt für Schritt gemeinsam mit dem Gemeinderat weiterentwickeln. Mit Mut und Ausdauer gestalte ich eine starke Zukunft, in der wir uns alle zuhause fühlen.</p> <h2>Welches Vorhaben würden Sie als Bürgermeister als erstes angehen und wie würden Sie das konkret umsetzen wollen?</h2> <p><strong>Martin Rupp:</strong> Das wichtigste Vorhaben neben den bereits begonnenen Projekten Feuerwehrhaus und Grundschule ist für mich die Umsetzung der „Lebensräume für Jung und Alt“ mit der Stiftung Liebenau im Projekt „In der Breite“. Wir kommen mit dem erfahrenen Bauträger Kraus Häuser sehr gut voran: Der Weg ist nun bereitet, der Bebauungsplan mit baugesuchsreifer Planung im Verfahren, die Vermarktung startet im November. Schön wäre es, wenn es noch mit einer Arztpraxis im Projekt klappen würde, dafür setze ich mich ein – unabhängig davon ist aber ein Baubeginn für Sommer 2026 fest eingeplant.</p> <p><strong>Patrick Jonischkeit:</strong> Als zukünftiger Bürgermeister wäre es mir ein besonderes Anliegen, zunächst das Gespräch mit den Schulen und den Busunternehmen zu suchen, um gemeinsam eine tragfähige Lösung für die Einführung einer Ganztagsbetreuung zu entwickeln.</p> <p><strong>Alexander Maul:</strong> Mein erstes Vorhaben ist, die Bürger aktiv einzubinden. Dafür starte ich eine Bürger-App und öffentliche Treffen im Dorfgemeinschaftshaus. So sammeln wir Anliegen und Ideen, die in einer offenen Liste sichtbar bleiben. Jeder kann sehen, was bereits erledigt ist und was noch läuft. Das schafft Vertrauen, macht Entscheidungen nachvollziehbar und zeigt, dass Politik in Bermatingen für alle greifbar ist.</p> <h2>Der Bahnhof und der Kellhof sollen an Investoren veräußert werden. Voraussetzung sei aber ein sinnvolles Nutzungskonzept. Wie stehen Sie dazu?</h2> <p><strong>Martin Rupp:</strong> Ich stehe zum Beschluss im Gemeinderat, sich von diesen beiden Objekten wieder zu trennen. Der Kellhof wurde erworben, um dort „Wohnen im Alter“ zu realisieren, was durch den Denkmalschutz entgegen erster Signale unmöglich wurde. Das wird jetzt im Projekt „In der Breite“ umgesetzt. Im Bahnhof waren Mensa oder Bibliothek zwar grundsätzlich denkbar, beide sind aber im neuen Konzept in der Grundschule besser aufgehoben. Ich bin zuversichtlich, dass uns ein Verkauf ähnlich dem Bahnhof Markdorf mit einem guten Nutzungskonzept gelingt. Erste Interessenten gibt es schon.</p> <p><strong>Patrick Jonischkeit:</strong> Wir wünschen uns sinnvolle Investoren mit einem durchdachten und nachhaltigen Plan, die nicht nur wirtschaftlich, sondern auch im Sinne der Gemeinschaft handeln. Dabei wäre es schön, wenn Gemeinschaftsräume entstehen könnten, die den Austausch und das Miteinander fördern. Besonders wichtig ist uns zudem die aktive Einbindung der Gemeinde sowie der Bürgerinnen und Bürger, sodass diese von Anfang an mitentscheiden und das Projekt gemeinsam gestalten können. So entsteht ein Vorhaben, das im Einklang mit den Menschen vor Ort wächst und einen echten Mehrwert für alle schafft.</p> <p><strong>Alexander Maul:</strong> Wenn wir den Kellhof und den Bahnhof an Investoren geben, dann nur mit einem Konzept, das wirklich unserer Gemeinde dient. Ich stelle mir vor: Der Kellhof soll ein lebendiger Lern- und Erlebnisort werden, als Landschulheim mit Mittelalterdorf, wo Kinder Brot backen, Handwerk ausprobieren und Geschichte hautnah erleben. Besucher und Touristen bringen zusätzlich Leben ins Dorf und stärken unsere Wirtschaft. Der Bahnhof soll zum Herzstück für Jung und Alt werden – mit Jugendtreff, Kultur, Café und Radstation. Wichtig sind mir klare Regeln, Sicherheit und die enge Abstimmung mit dem Gemeinderat.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Gesellschaftliches Engagement" Kommunalpolitik Bürgerinitiative thema-gesellschaft-engagement thema-politik-lokal]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bermatingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Drei Fragen, drei Antworten: Das haben sich die Bürgermeister-Kandidaten vorgenommen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 16:05:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Meßmer startet in zweite Amtszeit: Das sind die Stimmen nach der Bürgermeisterwahl in Oberteuringen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/messmer-startet-in-zweite-amtszeit-das-sind-die-stimmen-nach-der-buergermeisterwahl-in-oberteuringen;art372488,12490755 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit 97,1 Prozent wurde Ralf Meßmer am Sonntag in seinem Amt bestätigt. Als Alleinkandidat mobilisierte er 36,6 Prozent der Bürger. Noch am Abend und auch am Tag danach erhielt er viele Glückwünsche aus der Nachbarschaft.  ]]></description>
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          Mit 97,1 Prozent wurde Ralf Meßmer am Sonntag in seinem Amt bestätigt. Als Alleinkandidat mobilisierte er 36,6 Prozent der Bürger. Noch am Abend und auch am Tag danach erhielt er viele Glückwünsche aus der Nachbarschaft.<br>
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        Mit 97,1 Prozent wurde Ralf Meßmer am Sonntag in seinem Amt bestätigt. Als Alleinkandidat mobilisierte er 36,6 Prozent der Bürger. Noch am Abend und auch am Tag danach erhielt er viele Glückwünsche aus der Nachbarschaft.



        <p>Als Alleinkandidat in eine Wahl zu gehen, ist nie einfach, obwohl es eigentlich genauso scheint: Denn wird man erwartungsgemäß wiedergewählt, heißt es stets: Ja, was denn sonst auch? Und im Fokus steht dann auch mehr die Wahlbeteiligung als das erzielte Ergebnis.</p> <p>So wird es Ralf Meßmer am Sonntagabend ergangen sein, als er um Schlag 19 Uhr seinen Wahlsieg für die angestrebte zweite Amtszeit als Bürgermeister von Oberteuringen verkündet bekam. 97,1 Prozent der gültigen abgegebenen Stimmen hatte er auf sich vereint, bei einer Wahlbeteiligung von 36,6 Prozent. „Auch diese 97 Prozent müssen erst einmal eingefahren werden“, sagte Meßmer. Vor allem freue ihn aber, dass trotz seiner Alleinkandidatur so viele Bürger zur Wahl gegangen seien. Im Vorfeld hatte er angedeutet, mit einer Wahlbeteiligung über 30 Prozent zufrieden zu sein.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Wahl</span><span>Amtsinhaber Ralf Meßmer erhielt laut vorläufigem amtlichen Endergebnis 97,1 Prozent der gültigen Stimmen, die Wahlbeteiligung lag bei 36,6 Prozent. 104 der 1397 abgegebenen Stimmen waren ungültig, das sind 7,4 Prozent. Die freie Zeile auf dem Wahlzettel nutzten 38 Wähler (2,9 Prozent) um einer anderen Person ihre Stimme zu geben. Meßmer wird seine zweite Amtszeit nahtlos an die erste anknüpfen.</span></label></div> <p>Mit dieser Einschätzung liegt der 51-Jährige, der seit 2017 Chef im Oberteuringer Rathaus ist, nicht daneben: Wenn bei vorher schon klarem Ausgang dennoch mehr als ein Drittel der wahlberechtigten Bürger ihr Kreuzchen machen, dann darf man das durchaus auch als Vertrauensbeweis mitnehmen. Nicht selten steht bei Alleinkandidaturen nach der Wahl eine Zwei als erste Ziffer bei der Wahlbeteiligung, und selbst wenn mehrere Bewerber antreten, kommt man nicht selten kaum über 60 Prozent Beteiligung.</p> <h2>Meßmer: „Ich freue mich riesig“</h2> <p>So war Meßmers erste Reaktion auf dem Rathausbalkon, nachdem Bürgermeister-Stellvertreterin Sabine Müller das Ergebnis verkündet hatte, auch sichtbare Erleichterung: „Ich freue mich riesig über das tolle Ergebnis“, rief er zum Rathausplatz herab, auf dem sich rund 150 Bürger und Gäste eingefunden hatten. „Warum es so gut läuft in Oberteuringen, liegt daran, dass wir ein gutes Vertrauensverhältnis mit dem Gemeinderat und auch mit den Bürgern haben“, fügte Meßmer noch an.</p> <p>Neben zahlreichen Bürgern gratulierten ihm auch seine Amtskollegen aus der Nachbarschaft, darunter Fabian Meschenmoser, Martin Rupp, Georg Riedmann, Daniel Enzensperger und Arman Aigner, die alle nach Oberteuringen gekommen waren. Später am Abend stieß dann auch noch Landrat Luca Prayon hinzu, der zuvor bei der Bürgermeisterwahl in Daisendorf war.</p> <h2>Viel Lob von den Amtskollegen</h2> <p>Prayon sprach von einem „grandiosen Ergebnis“: „Das bestätigt Meßmers gute Arbeit vor Ort.“ Aber auch Oberteuringen und seinen Bürgern wolle er einen herzlichen Glückwunsch aussprechen. „Ich gratuliere meinem Kollegen ganz herzlich“, sagte Markdorfs Bürgermeister Georg Riedmann. Meßmer, so Riedmann, habe sich den Erfolg verdient aufgrund der Art und Weise, wie er in den vergangenen acht Jahren gearbeitet habe: „Fleißig, kompetent und in aller Ruhe, aber immer auch bestimmt ist er die Themen seiner Gemeinde angegangen.“ Die Zusammenarbeit aller vier Bürgermeister im Gemeindeverwaltungsverband sei hervorragend, und daran habe auch Meßmer einen großen Anteil, sagte Riedmann.</p> <p>Ähnlich äußerte sich auch Bermatingens Bürgermeister Martin Rupp. „Ich freue mich sehr für meinen geschätzten Kollegen“, sagte er: „Das ist ein tolles Ergebnis bei einer guten Wahlbeteiligung.“ Er sehe dies als „ein Zeichen der Wertschätzung für Ralf Meßmer“. Auf die weitere Zusammenarbeit freue er sich.</p> <p>Darauf hob auch Deggenhausertals Bürgermeister Fabian Meschenmoser ab: „Ich bin überzeugt, dass wir auch künftig eine so gute und zielgerichtete Zusammenarbeit in unserer Nachbarschaft haben werden wie bisher“, sagte er. Es freue ihn, dass Meßmer trotz seiner Alleinkandidatur „ein so schönes Wahlergebnis eingefahren hat“.</p> <p>„Sehr zufrieden“ mit dem Wahlausgang zeigte sich auch FDP-Gemeinderat Alexander Reuter. Im Rat pflege man „ein angenehmes Miteinander und einen wertschätzenden Umgang“, sagte er. Dies sei wesentlich auch ein Verdienst Meßmers.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bermatingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Meßmer startet in zweite Amtszeit: Das sind die Stimmen nach der Bürgermeisterwahl in Oberteuringen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 19:13:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Lebhafter Austausch mit drei Bewerbern: So lief der Abend nach der Kandidatenvorstellung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/lebhafter-austausch-mit-drei-bewerbern-so-lief-der-abend-nach-der-kandidatenvorstellung;art372469,12489000 ]]></link>      <description><![CDATA[  In Bermatingen präsentierten sich die Kandidaten zur Bürgermeisterwahl erstmals öffentlich. Während der Veranstaltung waren Fragen nicht zugelassen, danach im Foyer schon. Das nutzten die Bewerber und die Besucher.  ]]></description>
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          In Bermatingen präsentierten sich die Kandidaten zur Bürgermeisterwahl erstmals öffentlich. Während der Veranstaltung waren Fragen nicht zugelassen, danach im Foyer schon. Das nutzten die Bewerber und die Besucher.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/lebhafter-austausch-mit-drei-bewerbern-so-lief-der-abend-nach-der-kandidatenvorstellung;art372469,12489000]]></guid>
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        In Bermatingen präsentierten sich die Kandidaten zur Bürgermeisterwahl erstmals öffentlich. Während der Veranstaltung waren Fragen nicht zugelassen, danach im Foyer schon. Das nutzten die Bewerber und die Besucher.



        <p>Gelöste Stimmung im Foyer des Dorfgemeinschaftshauses am Mittwochabend: Gerade eben ist die öffentliche Kandidatenvorstellung der Gemeinde zur Bürgermeisterwahl in Bermatingen am 12. Oktober zuende gegangen und die Besucher stehen in Gruppen zusammen und tauschen sich aus. Zu ihnen haben sich die drei Kandidaten gesellt, plauschen und stellen sich den Fragen der Bürger, die in der Vorstellungsrunde nicht erlaubt waren.</p> <p>Gleich, an welchem der Stehtische man sich umhört: Die Bermatinger sind zufrieden mit dem Abend. Die Art und Weise, wie sich die Kandidaten präsentiert hatten, sei aufschlussreich und für eine Entscheidungsfindung auch hilfreich gewesen, heißt es von allen Seiten. Lob bekommen dabei alle drei Kandidaten: <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/wie-buergermeister-martin-rupp-bei-den-bermatingern-um-eine-vierte-amtszeit-wirbt;art372469,12487209" target="_blank" title="„Viel zu früh um aufzuhören“: Wie Martin Rupp bei den Bermatingern um eine vierte Amtszeit wirbt">Amtsinhaber Martin Rupp</a> sei gewohnt sachlich und souverän gewesen, die beiden Mitbewerber <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/buergermeisterwahl-bermatingen-was-patrick-jonischkeit-plant-und-warum-er-keinen-wahlkampf-macht;art372469,12484937" target="_blank" title="60-Stunden-Wochen kenne er schon: Patrick Jonischkeit will Bürgermeister von Bermatingen werden">Patrick Jonischkeit</a> und <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/alexander-maul-will-buergermeister-von-bermatingen-werden-mit-diesen-themen-will-er-punkten;art372469,12486494" target="_blank" title="Wirtschaft, Familie, Sicherheit: Mit diesen Themen möchte Kandidat Alexander Maul punkten">Alexander Maul</a> seien aber auch sympathisch und engagiert rübergekommen, heißt es einhellig.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Bürgermeisterwahl</span><span>Am Sonntag, 12. Oktober, findet in Bermatingen die Bürgermeisterwahl statt. Amtsinhaber Martin Rupp, Patrick Jonischkeit und Alexander Maul sind die drei Kandidaten, die sich zur Wahl stellen. Wahlberechtigt sind rund 3320 Bürger. Sollte keiner der drei Bewerber am 12. Oktober mehr als 50 Prozent der gültigen abgegebenen Stimmen auf sich vereinen, findet am 26. Oktober eine Stichwahl statt.</span></label></div> <h2>„Jetzt haben wir tatsächlich eine Auswahl“</h2> <p>„Maul, der Ehrgeizige, Jonischkeit, der Herzliche und Rupp, der Sachliche“, bringt es Udo Woble auf den Punkt. Und so wie er haben es offenbar auch viele andere empfunden. „Jetzt haben wir tatsächlich eine Auswahl“, freut er sich und seine Frau Brigitte Woble ergänzt: „Es hat sich auf alle Fälle gelohnt, heute hierher zu kommen, ich finde, wir haben gute Einblicke bekommen.“</p> <h2>Saal zu drei Vierteln gefüllt: Mehr als 200 Besucher</h2> <p>Diese Einblicke wollten überraschend viele Bermatinger für sich gewinnen: Für 290 Sitzplätze hatte man den Saal im Dorfgemeinschaftshaus bestuhlt, ziemlich ehrgeizig hätte man meinen können. Doch in den letzten Minuten vor Beginn der Vorstellung füllte sich der Saal zusehends. Deutlich mehr als 200 Interessierte sorgten schließlich für eine würdige Kulisse. Prägnant und unaufgeregt moderiert von Franz Kutter, dem Vorsitzenden des Gemeindewahlausschusses, ging die offizielle Vorstellung der drei Bewerber zügig über die Runden: Rupp schöpfte als einziger seine 20 Minuten Redezeit komplett aus, Jonischkeit und Maul waren mit ihrem Programm in jeweils acht Minuten durch.</p> <p>Dennoch merkte man auch Jonischkeit und Maul an, dass sie sich für den Abend durchaus nochmal intensiver vorbereitet hatten: Beide nannten auch konkrete Themen und Ziele, denen sie sich im Falle ihrer Wahl in ihrer Amtsperiode dann widmen wollten. „Eine sehr informative und interessante Vorstellungsrunde“, kommentiert denn auch CDU-Frau Carola Uhl den Abend: „Es haben sich drei wirklich verschiedene Persönlichkeiten präsentiert und ich finde, die beiden Mitbewerber haben viel Mut an den Tag gelegt.“</p> <h2>Bermatinger freuen sich über demokratischen Wettbewerb</h2> <p>Auch Unternehmer Klaus Widemann fand die Dreier-Runde interessant. „Dass unser Bürgermeister Profi ist, hat man an seinem profunden Detailwissen gemerkt. Den Mut der anderen Kandidaten fand ich respektabel“, sagt er. Es sei gut, dass es diesmal einen demokratischen Wettbewerb gebe und er freue sich natürlich, dass alle drei signalisiert hatten, das Gewerbe unterstützen zu wollen.</p> <p>Monika Barisch, die mit ihrem Mann, dem ehemaligen langjährigen Gemeinderat und Schulleiter Gerhard Barisch gekommen war, hatte sich während der Vorstellung Notizen gemacht. „Die zwei jungen Kandidaten konnten im Gegensatz zum Bürgermeister nicht auf über 20 Jahre Gemeindearbeit zurückgreifen. Aber sie haben sich bemüht, Ausblicke zu geben und Ideen zur Gestaltung vorgetragen. Leider sind sie etwas im Vagen geblieben und wenig auf konkrete Beispiele eingegangen.“ Was sie ärgert: „Dass das Projekt ,In der Breite´ so lange gedauert hat, weil die Gemeinderäte und der Bürgermeister sich vom Investor so lange haben hinhalten lassen. Das hat die Gemeinde viel Zeit und Geld gekostet.“</p> <h2>Bürger gehen auf alle drei Kandidaten zu</h2> <p>Ähnlich sieht es auch LBU-Gemeinderat Karsten Küpfer. Beide Mitbewerber von Rupp habe er zuvor noch nicht gekannt. „Aber ich war positiv überrascht und meinen Respekt haben beide, das haben sie sehr gut gemacht vor über 200 Leuten.“ Anders als Monika Barisch habe er aber durchaus den Eindruck gehabt, dass auch sie ins Konkrete gegangen seien. Als kommunalpolitisch aktiven Bürger habe ihn aber vor allem gefreut, dass die Kandidatenvorstellung so gut besucht gewesen sei.</p> <p>Mit welchen Themen wurden die Kandidaten im Foyer nun konfrontiert? Auf Alexander Maul kamen Mitglieder des Sportvereins zu. Er überlegt sich, eine Sprechstunde anzubieten, in der Interessierte mehr über ihn und seine Schwerpunkte erfahren können. Auch Patrick Jonischkeit spielt mit dem Gedanken, doch noch eine Wahlveranstaltung zu machen. Die bei ihm nachgefragten Themen betrafen vor allem ältere Menschen und Familienbetreuung. Bei Martin Rupp wurde wegen der Breitbandversorgung und Mobilfunk nachgefragt. Hier stellte er fest, dass sich die Interessensschwerpunkte der Bevölkerung verschoben hätten und verwies auch auf die Rolle der privaten Kommunikationsunternehmen, die hier verantwortlich seien.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Lebhafter Austausch mit drei Bewerbern: So lief der Abend nach der Kandidatenvorstellung]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 17:28:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Drei Bewerber, ein Ziel: Bürgermeister in Bermatingen werden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/drei-bewerber-ein-ziel-rupp-jonischkeit-und-maul-wollen-buergermeister-in-bermatingen-werden;art372469,12488739 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei der Kandidatenvorstellung zur Bürgermeisterwahl in Bermatingen hatten Martin Rupp, Patrick Jonischkeit und Alexander Maul die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Nur einer aus dem Trio nutzt die komplette Redezeit.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bei der Kandidatenvorstellung zur Bürgermeisterwahl in Bermatingen hatten Martin Rupp, Patrick Jonischkeit und Alexander Maul die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Nur einer aus dem Trio nutzt die komplette Redezeit.<br>
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        Bei der Kandidatenvorstellung zur Bürgermeisterwahl in Bermatingen hatten Martin Rupp, Patrick Jonischkeit und Alexander Maul die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Nur einer aus dem Trio nutzt die komplette Redezeit.



        <p>Die Regeln sind klar: 20 Minuten hat jeder der drei Bürgermeisterkandidaten, um sich, seine Motivation und die Schwerpunkte künftiger Arbeit vorzustellen, informiert Bürgermeister-Stellvertreter Franz Kutter die Bürger im Dorfgemeinschaftshaus bei der offiziellen Kandidatenvorstellung der Gemeinde zur Wahl am 12. Oktober.</p> <p>Amtsinhaber Martin Rupp darf analog zur Reihenfolge der Bewerbungseingänge beginnen. Fragen aus dem Publikum sind nicht gestattet.</p> <h2>Bürgermeisterwahl in Bermatingen: So präsentieren sich die drei Bewerber</h2> <p><strong>Martin Rupp:</strong> Seriöser Anzug, sein Vortrag sachlich und souverän-ruhig. Der Amtsinhaber setzt auf Fakten, auf 24 Jahre Bürgermeisterarbeit, in denen er viele Ziele mit Leidenschaft, Freude und persönlich hohem Einsatz erreicht habe, wie er sagt, und auf seine langjährige Erfahrung. Er streift die erfolgreichen Projekte, vollendet oder im Werden: Ortskernsanierung, Ganztagsbetreuung Schule, modernisierte Sportstätten.</p> <p>Er verweist auf die Unterstützung von Landwirtschaft und Gewerbetreibenden, um die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde zu sichern, nennt die 17-Millionen-Investition in acht Jahren in Projekte und Maßnahmen, zu über 80 Prozent finanziert mit Eigenmitteln, Zuschüssen und Beiträgen, Schuldenrückführung, Glasfaser- und Breitbandausbau, Feuerwehrgerätehaus, Kindergarten- und Schulerweiterungen.</p> <p>Sein Augenmerk gilt weiter dem sozialen Wohnprojekt „In der Breite“, der Sicherung wohnortnaher Arbeitsplätze. Er will die touristischen Stärken der Gemeinde herausarbeiten, den Klimaschutz vorantreiben, auch künftig die über 30 Vereine und das Ehrenamt unterstützen, das jährliche Defizit von 1,2 Millionen Euro zur Kinderbetreuung, dem Aushängeschild der Gemeinde, weiterhin leisten und die Bürger aktiv mit Workshops und Umfragen in die weitere Gestaltung der Gemeinde einbeziehen.</p> <p>Er wirft seinen Sachverstand, Erfahrung und Beständigkeit in die Waagschale. Punktlandung mit genau 20 Minuten Redezeit. 18 Sekunden Applaus.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das ist Martin Rupp</span><span>Martin Rupp, 54, lebt seit 2002 mit seiner Frau und zwei Söhnen in Bermatingen. Der Diplom-Verwaltungswirt ist seit 2001 Bürgermeister, parteilos, gehört aber den Freien Wählern (FW) an, ist unter anderem Mitglied im Kreistag und im Landesvorstand des Gemeindetags.</span></label></div> <p><strong>Patrick Jonischkeit:</strong> Locker, kariertes Hemd, Jeans: Jonischkeit legt leicht nervös los und gesteht das auch ein. „Bermatingen kann ein bisschen mehr und verdient auch ein bisschen mehr“, sagt er. Er lebe gerne in der Gemeinde mit Menschen, „die ihr Lächeln miteinander teilen“. In seiner beruflichen Selbständigkeit habe er gelernt, Verantwortung zu tragen, Entscheidungen zu treffen und vor allem zuzuhören, denn gute Entscheidungen entstünden im Gespräch mit Menschen, denen er mit Bürgersprechstunden und digitalen Möglichkeiten ein Forum geben möchte.</p> <p>Als Bürgermeister würde er „ehrlich, offen und mutig handeln“. Er wolle eine Gemeinde, „die Familien unterstützt und Tourismus als Chance begreift“. Hier könne man sich mit Kindergärten abstimmen, Elterninitiativen unterstützen und Förderprogramme nutzen.</p> <p>Am Herzen liegen ihm auch die älteren Mitbürger. Hier wolle er Orte der Begegnungen, Gemeinschaftsräume und Mehrgenerationentreffs schaffen, Kooperationen aufbauen, Ehrenamtsnetzwerke fördern. Ein Anliegen sind ihm nachhaltiger Tourismus, der die Landschaft schütze und Arbeitsplätze schaffe.</p> <p>Gemeinsam mit Landwirten und Vereinen würde er eine eigene Regionalmarke gründen. „Ich glaube an Politik auf Augenhöhe und will ein Bürgermeister sein, der zuhört und auch ehrlich sagt, wenn etwas nicht geht.“ Er wolle nicht nur „verwalten, sondern gestalten, nicht regieren, sondern agieren“. Er schließt: „Ich würde mein Bestes geben jeden Tag.“ 12 Sekunden Applaus nach acht Minuten Redezeit.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das ist Patrick Jonischkeit</span><span>Patrick Jonischkeit, 42, gebürtiger Friedrichshafener, und seiner Familie ist Bermatingen nach Wohnorten in Friedrichshafen, Markdorf und Mittelstenweiler seit 2020 zur Heimat geworden. Seit 2017 ist er selbständiger Unternehmer in Meersburg. Er ist parteilos.</span></label></div> <p><strong>Alexander Maul,</strong> im weißen Pulli und schwarzer Hose, erzählt, dass er Klassensprecher war, Streitschlichter, Fußball-C-Trainer. „Als Fußballer war ich Libero, mein Spitzname war ,Die Wand`“, sagt er, das Publikum lacht. Seine beruflichen Erfahrungen in verantwortlichen Positionen hätten ihm gezeigt, wieviel Freude es mache, Verantwortung zu tragen und gemeinsam Ziele zu erreichen.</p> <p>Ebenfalls im Beruf habe er gelernt, wie wichtig Präzision und Teamarbeit, der Blick auf Termine, Budget und Machbarkeit seien. Er folge der Einstellung seiner Oma: Sich für andere einsetzen und Dinge besser zu machen. „Diese Haltung möchte ich in den Dienst unserer Gemeinde stellen und gern Verantwortung für eine gemeinsame Zukunft Bermatingens übernehmen“, sagt er.</p> <p>Mut, Ehrgeiz und Wille zur Verbesserung begleiteten ihn schon sein ganzes Leben, wirbt Maul für sich. Und er betont: „Parteipolitik interessiert mich nicht, mir geht es um Sie!“ Er möchte sich für bezahlbaren Wohnraum, Familien und Sicherheit einsetzen, die Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze sichern, Bürgern einen direkten Prozess der Mitwirkung per App ermöglichen und als Quereinsteiger frischen Wind in die Verwaltung bringen.</p> <p>Seine Devise sei: Nie aufgeben im Leben. Für seinen Auftritt erhält er 12 Sekunden Applaus. Nach nur sieben Minuten beendet er seine Rede.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das ist Alexander Maul</span><span>Alexander Maul, 34, geboren in Kasachstan, zog 1994 nach Deutschland und lebt seit 2015 mit seiner Freundin und demnächst zwei gemeinsamen Kindern in Bermatingen. Der Zerspanungsmechaniker arbeitet als Schichtleiter bei der Firma Ziegler und ist parteilos.</span></label></div>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 13:57:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Dieses Auto habe ich damals selbst gebaut!": Dank SÜDKURIER ein Oldtimer-Wiedersehen nach 54 Jahren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/dieses-auto-habe-ich-damals-selbst-gebaut-ein-unerwartetes-oldtimer-wiedersehen-nach-54-jahren;art372484,12488530 ]]></link>      <description><![CDATA[  In unserer Sommerserie berichteten wir über den seltenen Devin von Patrick Müller. Herbert Stengele aus Bermatingen las den Artikel – und wusste sofort: Den Bausatz hatte er einst selbst zusammengeschraubt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          In unserer Sommerserie berichteten wir über den seltenen Devin von Patrick Müller. Herbert Stengele aus Bermatingen las den Artikel – und wusste sofort: Den Bausatz hatte er einst selbst zusammengeschraubt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        In unserer Sommerserie berichteten wir über den seltenen Devin von Patrick Müller. Herbert Stengele aus Bermatingen las den Artikel – und wusste sofort: Den Bausatz hatte er einst selbst zusammengeschraubt.



        <p>54 Jahre später steht Herbert Stengele wieder vor dem Auto, das er einst gemeinsam mit seinem Bruder Franz gebaut hat – und das in direkter Nachbarschaft. Welch ein Zufall! Oder auch nicht: Stengele liest vor ein paar Wochen im SÜDKURIER einen Artikel aus der Oldtimer-Sommerserie der Lokalredaktion. Und er traut kaum seinen Augen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/zwischen-vw-kaefer-und-sportwagen-das-aussergewoehnliche-auto-der-familie-mueller-aus-markdorf-der-devin-d;art372484,12468588" target="_blank" title="Zwischen VW-Käfer und Sportwagen: Der Devin D von Familie Müller">Der silberfarbene Devin von Patrick Müller ist eindeutig der Flitzer</a>, den er und sein Bruder damals in der heimischen Garage als Bausatz zusammengebaut hatten.</p> <h2>Wieder das gleiche Kennzeichen wie 1968</h2> <p>Der Bermatinger ist sich dabei sofort sicher: Nicht nur, dass es kaum noch eine Handvoll dieser Autos in Deutschland gibt, das Auto trägt auch das Original-Kennzeichen von 1968: „ÜB-M 198“, nur halt eben in der modernen EU-Variante und als H-Kennzeichen. Original prangte die Ziffernfolge natürlich noch auf dem inzwischen abgeschafften DIN-Kennzeichen.</p> <p>„Das ist doch mein Auto gewesen!“, sei der erste Gedanke gewesen, der ihm beim Betrachten des Fotos durch den Kopf geschossen sei, erzählt Stengele. Nur sei das Auto damals noch gelb lackiert gewesen. Er habe zwar gewusst, dass der Devin wohl irgendwo im Raum Markdorf sein musste, aber nicht, wo genau – und ob das Fahrzeug tatsächlich auch heute noch existiert.</p> <p>Ein wahres Abenteuer sei der Zusammenbau seinerzeit gewesen, erinnert sich Stengele. Die „nackte Karosserie“ hätten er und sein inzwischen verstorbener Bruder damals in Aachen abgeholt. „An dem Auto war keine Mechanik und gar nichts“, erzählt er. Zuhause wurde dann das Fahrgestell eines VW Käfer eingeschweißt und ein Käfer-Motor eingebaut.</p> <p>Die Scheinwerfer spendierte ein Fiat 500, die Rückleuchten wiederum ein Käfer. Weil die Karosserie komplett aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) war, sei der Einbau der Elektrik eine Riesenarbeit gewesen. „Nirgendwo im Auto war eine Masse, wir mussten die Verkabelung komplett in Eigenregie improvisieren.“ Zum Glück, sagt Stengele, sei sein Bruder Landmaschinenmechaniker und ein unglaublich begabter Schrauber gewesen.</p> <h2>1971 nach Markdorf verkauft und seither in derselben Familie</h2> <p>Drei Jahre, sagt Stengele, hätten sie den Devin gefahren und dann 1971 weiterverkauft. Gelandet ist er damals bei Patrick Müllers Vater – und seither in der Familie geblieben. „Das war sein erstes Auto, das er sich mit 18 Jahren damals gekauft hatte“, erzählt Müller. Und nun stehen er und Stengele sich gegenüber und fachsimpeln begeistert über das rare Eigenbau-Cabrio.</p> <p>Dass man den Devin wahlweise mit Porsche- oder mit VW-Teilen zusammenbauen konnte, wissen beide. Aber Porsche sei halt auch damals schon eine ganz andere finanzielle Hausnummer gewesen, sagt Stengele. Momentan hat er einen 34-PS-Motor im Heck. Vielleicht bekommt er aber demnächst einen stärkeren Motor spendiert, den Müller noch in petto hat. Klar wäre die Porsche-356-Technik schon toll, sagt Müller und schmunzelt: „Aber auch so geht der Devin gut um die Ecke. Nur geradeaus ist er halt kein Rennwagen.“</p> <p>Inzwischen wird der Devin nur noch ganz gelegentlich für Ausfahrten genutzt. Häufig auf der Straße sieht man ihn daher nicht mehr. Umso mehr freut sich Stengele, dass es mit dem Treffen in Markdorf geklappt hat. Und auch Müller findet das Wiedersehen klasse, dass der SÜDKURIER-Artikel das ermöglicht hat: „Für die Geschichte des Autos ist das jetzt eine schöne Sache!“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA["Dieses Auto habe ich damals selbst gebaut!": Dank SÜDKURIER ein Oldtimer-Wiedersehen nach 54 Jahren]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 12:47:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Verspätungen: Bahntunnel zwischen Radolfzell und Friedrichshafen wieder regulär befahrbar  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/verspaetungen-bei-der-bahn-entlang-des-bodensee-probleme-mit-tunnel-behoben;art410936,12487768 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Brandbühltunnel bei Radolfzell war nach Regenfällen am Dienstag nur eingeschränkt passierbar. Zahlreiche Züge in der Region kamen später, einige fielen aus. Das Problem löste sich nun aber schneller als gedacht.  ]]></description>
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          Der Brandbühltunnel bei Radolfzell war nach Regenfällen am Dienstag nur eingeschränkt passierbar. Zahlreiche Züge in der Region kamen später, einige fielen aus. Das Problem löste sich nun aber schneller als gedacht.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/verspaetungen-bei-der-bahn-entlang-des-bodensee-probleme-mit-tunnel-behoben;art410936,12487768]]></guid>
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        Der Brandbühltunnel bei Radolfzell war nach Regenfällen am Dienstag nur eingeschränkt passierbar. Zahlreiche Züge in der Region kamen später, einige fielen aus. Das Problem löste sich nun aber schneller als gedacht.



        <p>Der Brandbühltunnel zwischen Radolfzell und Stahringen ist wieder mit regulärer Geschwindigkeit durchfahrbar. Das bestätigt die Pressestelle der Deutschen Bahn auf Nachfrage. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/grosse-verspaetungen-bei-zuegen-zwischen-radolfzell-und-friedrichshafen-das-steckt-dahinter;art410936,12487120" target="_blank" title="Große Verspätungen bei Zügen zwischen Radolfzell und Friedrichshafen – das steckt dahinter">Dieser war vorübergehend wegen der starken Regenfälle am Dienstagmorgen nur mit verringerter Geschwindigkeit passierbar.</a> Auf einem eingleisigen und 400 Meter langen Streckenabschnitt waren Triebfahrzeugführer angehalten, wegen Wasser auf dem Gleisbett nur 20 Kilometer pro Stunde zu fahren. Infolgedessen kam es zu größeren Verspätungen.</p> <h2>„Verspätung potenziert sich“</h2> <p>Dass diese teilweise bis zu 25 Minuten betrugen, obwohl nur 400 Meter Strecke mit 20 Kilometern in der Stunde durchfahrbar waren, erklärt der Bahnsprecher mit dem Umlaufverkehr. „Jeder Zug kann unmittelbar Auswirkungen auf einen anderen haben.“ So auch in diesem Fall. Züge müssen an anderer Stelle länger auf einen Gegenzug warten. „Verspätung potenziert sich und kann nicht wieder aufgehoben werden“, erklärt der Bahnsprecher.</p> <h2>Tunnel wieder frei</h2> <p>Inzwischen ist das Wasser offenbar versickert, sodass wieder normales Tempo möglich ist. „Nun kann man den Tunnel wieder mit den regulären 80 Stundenkilometern durchqueren“, bestätigt der Bahnsprecher. Die Unregelmäßigkeiten im Fahrtablauf scheinen sich auch tatsächlich beruhigt zu haben. Die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn listet derzeit keine Verspätungen auf der Strecke.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach Verspätungen: Bahntunnel zwischen Radolfzell und Friedrichshafen wieder regulär befahrbar]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 05:08:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Architekt erklärt die Mehrkosten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/architekt-erklaert-die-mehrkosten;art372469,12487640 ]]></link>      <description><![CDATA[  Neues Feuerwehrgerätehaus in Bermatingen wird etwas teurer. Getrennte Ausschreibung der Gewerke erfolgreich  ]]></description>
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          Neues Feuerwehrgerätehaus in Bermatingen wird etwas teurer. Getrennte Ausschreibung der Gewerke erfolgreich<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/architekt-erklaert-die-mehrkosten;art372469,12487640]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Neues Feuerwehrgerätehaus in Bermatingen wird etwas teurer. Getrennte Ausschreibung der Gewerke erfolgreich



        <p><strong>Bermatingen</strong> Vorankommen will die Gemeinde Bermatingen mit dem Bau des neuen zentralen Feuerwehrgerätehauses. Deshalb hatte sie eine Sondersitzung des Gemeinderats in der sonst sitzungsfreien Zeit während der Sommerferien anberaumt. Das war notwendig, nachdem vor der Sommerpause keine Angebote vorlagen. Den Grund dafür machte man im Angebot aus: „Wir haben herausgefunden, dass Dachabdichtungsarbeiten von Zimmerer- und Holzbauunternehmen nicht gern geleistet werden“, so Bürgermeister Martin Rupp. Aus Haftungsgründen sei das für den Bauherrn sicherlich gut, weil man nur einen Ansprechpartner habe. Doch nun habe man die Verzeichnisse getrennt ausgeschrieben und entsprechende Vergabevorschläge: vier Angebote für Zimmerer- und Holz-, sechs für die Dachabdichtungsarbeiten. Bei den Kosten gebe es Verschiebungen in den beiden Gewerken.</p> <p>Architekt Rainer Streule von „Drei Architekten“ in Stuttgart empfahl den günstigsten Bieter, die Staiger &amp; Schneider GmbH mit 1,251 Millionen Euro nach Prüfung der Eignungsnachweise. Nach der Budget-Aufteilung zwischen Holzbau- (1.325.549 Millionen Euro) und Dachabdichtungsarbeiten (437.291 Euro) ergebe das Rückstellungen in dem Gewerk von rund 74.000 Euro. „Das ist ein Vergabeerfolg, der wird aber wieder ein bisschen von den Dachdichtungsarbeiten aufgefressen.“ Das liege an massiven Preissteigerungen. Die Produktion von Bitumen und Dämmungen sei sehr energieintensiv; das habe man in jedem Projekt gemerkt. Ein Wechsel der Dämmung sei nicht möglich; für das Holzdach benötige man eine relativ leichte Dämmung.</p> <p>Hinzu komme, dass die Landesbauordnung eine PV-Anlage sowie ein Gründach vorschreibe. Dafür benötige man zeitig eine im Vorfeld abgestimmte PV-Unterkonstruktion, die man mit ausgeschrieben habe. Deshalb sei die Vergabesumme etwas höher als die eigentliche Gewerkesumme. Der günstigste Anbieter war die „sehr erfahrene, gute“ Firma Refa Dachbau mit rund 617.000 Euro inklusive PV-Anlagen-Unterkonstruktion (rund 71.000 Euro). Damit könne man nicht ganz eine Punktlandung erreichen, so Streule.</p> <p>Die Gesamtvergabesumme inklusive PV-Unterkonstruktion betrage rund 1,869 Millionen Euro. Bezogen auf den Gewerkeumbruch liege man rund 35.000 Euro oder zwei Prozent über dem Plan. Dagegen stünde eine Baupreissteigerung von 2,53 Prozent seit Kostenberechnung am 4. November. „Das hört sich nicht viel an, aber monitär ist es was. Das muss das Projekt auch immer wieder aushalten“, erklärte Streule. Bezogen auf die hohe Summe sei es insgesamt aber eine Punktlandung. Die zwei Gewerke machten rund 29 Prozent der Gesamtsumme aus und mit den Rohbauarbeiten liege man bei 45 Prozent. Wenn man das dritte von fünf Vergabepaketen vergeben habe, habe man Kostensicherheit; die restlichen zwei seien nur kleinere Einheiten.</p> <p>Gemeinderat Franz Kutter, FW, erkundigte sich, ob die Außenschalungen alternativ ausgeschrieben worden seien. Das lasse eine öffentliche Vergabe nicht zu, so der Architekt. Kutter befand den Preis für die Unterkonstruktion zu hoch, das entspreche ja einer riesigen 50 KW-PV-Anlage, rechnete er vor. Verglichen mit den Paneelen koste sie relativ viel, so Streule. Er bot aber an, sich bei der Firma nach einer günstigeren Alternative zu erkundigen und sei auch offen dafür, wenn die Gemeinde die PV-Anlage/Unterkonstruktion selbst erbringen wolle und das zeitlich passe.</p> <p>Alexander Gohm, CDU, ließ sich eine Übersicht über die Gesamtkosten zeigen, um zu sehen, wo man momentan finanziell liege. Franz Kutter erinnerte an seine letzthin getroffene Aussage, man müsse die Kostensteigerungen hinnehmen. Bei allen Paketen müsse man jetzt schauen, wo sich Kosten reduzieren ließen, so Bürgermeister Martin Rupp, manches könne man jedoch nicht beeinflussen. Auch die Verwendung einer anderen Holzart für die Außenschalung, wie von Franz Kutter vorgeschlagen, bringe laut Streule keine Einsparungen. Karl Hafen, FW, erkundigte sich nach dem Zeitplan.</p> <p>Der Bermatinger Gemeinderat vergab schließlich – mit einer Gegenstimme – die Holz- und Dachabdichtungsarbeiten laut genannter Vergabeempfehlung an die günstigsten Bieter.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zeitplan FFW-Gerätehaus</h2> Architekt Rainer Streule nannte den Zeitplan: Am 22. September soll der Betonbau beginnen, der zweieinhalb bis drei Monate für die Bodenplatte und den Turm in Anspruch nehme. Der Holzbauer benötigt Vorlauf für seine Werk- und Montageplanung sowie die Produktion. Bei zügigem Verlauf dauere das drei bis vier Monate. Im Frühjahr 2026 könne man damit beginnen, den Holzbau zu stellen; das ginge dann sehr schnell, innerhalb weniger Wochen.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Architekt erklärt die Mehrkosten]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 16:14:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Viel zu früh um aufzuhören“: Wie Martin Rupp bei den Bermatingern um eine vierte Amtszeit wirbt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/wie-buergermeister-martin-rupp-bei-den-bermatingern-um-eine-vierte-amtszeit-wirbt;art372469,12487209 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am 12. Oktober findet in der Weinbaugemeinde die Bürgermeisterwahl statt. Nach 24 Jahren im Amt kandidiert der 54-Jährige erneut. Doch diesmal muss er sich einer neuen Situation stellen.  ]]></description>
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          Am 12. Oktober findet in der Weinbaugemeinde die Bürgermeisterwahl statt. Nach 24 Jahren im Amt kandidiert der 54-Jährige erneut. Doch diesmal muss er sich einer neuen Situation stellen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am 12. Oktober findet in der Weinbaugemeinde die Bürgermeisterwahl statt. Nach 24 Jahren im Amt kandidiert der 54-Jährige erneut. Doch diesmal muss er sich einer neuen Situation stellen.



        <p>Seit 24 Jahren lenkt er die Geschicke seiner Gemeinde – und von Amtsmüdigkeit ist keine Spur. Im Gegenteil: „Ich bin mit Leib und Seele Bürgermeister und liebe meinen Beruf nach wie vor“, sagt Martin Rupp an diesem strahlenden Spätsommervormittag auf dem Bänkchen am Bermatinger Bouleplatz. Am Sonntag, 12. Oktober, kandidiert er erneut, dann für eine vierte Amtszeit.</p> <h2>Er sieht das Amt auch als Verpflichtung</h2> <p>Wenn der 54-Jährige von seinem „Traumberuf“ spricht, dann glaubt man ihm das. Er tut dies in der ihm eigenen ruhigen Art, nicht enthusiastisch, sondern sehr besonnen und reflektierend. Er wisse sehr wohl, sagt er, dass dieser Beruf ein „Wahlamt“ sei, verliehen auf acht Jahre vom Bürger. Dieser Verantwortung und auch der damit einhergehenden Verpflichtung sei er sich von jeher bewusst gewesen und sei dies auch heute noch. Befragt nach seiner Motivation, nimmt er sich einige Sekunden Zeit. „Ich bin gerne für andere da“, sagt er dann, „und ich stelle mich gerne in den Dienst an der Allgemeinheit“.</p> <p>24 Jahre sind eine lange Zeit, etwa ein Drittel eines Menschenlebens. Mit seinem knappen Vierteljahrhundert im Amt ist Rupp inzwischen auch der dienstälteste Bürgermeister im Bodenseekreis. Darauf verweist er durchaus selbstbewusst: „Diese Erfahrung biete ich an, ebenso wie mein großes Netzwerk in vielen Gremien auf Gemeinde- und Kreisebene.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Martin Rupp (54) ist im Landkreis Heilbronn aufgewachsen. An der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl hat er als Diplom-Verwaltungswirt die Laufbahn im gehobenen Verwaltungsdienst abgeschlossen. Anschließend war er für mehrere Jahre Kämmerer in Kirchheim am Neckar, bevor er 2001 zum Bürgermeister von Bermatingen gewählt wurde. Rupp ist für die Freien Wähler seit 2014 Mitglied des Kreistags. Außerdem ist er Mitglied des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben und im Landesvorstand des Gemeindetages. Er ist verheiratet und hat mit seiner Frau Cordula zwei erwachsene Söhne. 2009 und 2017 wurde er als Alleinkandidat wiedergewählt. Seine Hobbys sind Skifahren, Fahrrad fahren und Wandern. Infos und Termine: martin-rupp-bermatingen.de.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Bürgermeisterwahl</span><span>Am Sonntag, 12. Oktober, findet in Bermatingen die Bürgermeisterwahl statt. Amtsinhaber Martin Rupp, Patrick Jonischkeit und Alexander Maul sind die drei Kandidaten. Eine eventuelle Stichwahl findet am 26. Oktober statt. Am Mittwoch, 24. September, ist im Dorfgemeinschaftshaus die öffentliche Kandidatenvorstellung, Beginn ist um 19 Uhr.</span></label></div> <h2>Zum ersten Mal hat Rupp Mitbewerber</h2> <p>Eines ist diesmal jedoch neu für ihn gegenüber seinen vergangenen beiden Wiederwahlen 2009 und 2017: Diesmal hat er mit Patrick Jonischkeit und Alexander Maul zwei Mitbewerber. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/Buergermeisterwahl-in-Bermatingen-98-4-Prozent-fuer-Martin-Rupp;art372469,9444563" target="_blank" title="Bürgermeisterwahl in Bermatingen: 98,4 Prozent für Martin Rupp">2009 und 2017 war er jeweils der einzige Kandidat und hatte beide Wahlen mit 95 respektive 98 Prozent der gültigen abgegebenen Stimmen</a> ungefährdet für sich entschieden. Für seinen Wahlkampf, sagt er, mache dies aber keinen Unterschied. Er wolle einen fairen Wahlkampf, zu seinen Mitbewerbern (“Ich mag den Begriff Gegenkandidaten nicht“) werde er sich nicht äußern: „Ich werbe bei meinen Veranstaltungen nur für mich selbst und mit meinen Leistungen in den vergangenen 24 Jahren.“ Grundsätzlich finde er es gut, dass es diesmal Mitbewerber gebe. „Damit haben die Bürger nun eine echte Auswahl im Sinne der Demokratie.“</p> <p>Auch in den kommenden acht Jahren wolle er die „vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Gemeinde- und Ortschaftsräten und mit den Vereinsvorständen fortführen, zum Wohl von Bermatingen und auf der Grundlage einer soliden Finanzpolitik“. Daher laute sein Slogan auch: „Bermatingen gemeinsam erfolgreich weiterentwickeln.“</p> <h2>Das sind seine wichtigsten Ziele</h2> <p>Doch welche Ziele setzt er sich konkret für seine dann vierte Amtszeit? Fünf Themen und Projekte seien ihm besonders wichtig, wobei er betont, dass „eine Gemeinde nie fertig“ sei. Ganz oben stehe für ihn das Wohnprojekt In der Breite. „Dieses Projekt möchte ich zum Erfolg führen“, sagt er. Mit dem neuen Partner befinde man sich auf einem guten Weg, es lägen so gut wie baugesuchsreife Pläne vor und er hoffe auf einen Baubeginn im nächsten Sommer.</p> <p>Ein weiteres wichtiges „Zukunftsthema“ sei für ihn der Neubau des Feuerwehrgerätehauses. Dort wolle er auch eine Art Führungs- und Lagezentrum einrichten, um in Krisenfällen wie etwa einem Starkregenereignis rasch reagieren zu können. Familien- und Kinderbetreuungsthemen lägen ihm außerdem immer am Herzen. Mit den Betreuungsangeboten habe man in Bermatingen schon früh begonnen. Dieses Angebot zu bewahren und weiterzuentwickeln, auch mit der Kirche, sei ein weiteres Ziel.</p> <p>Weiterhin müssten für Rathaus und Verwaltung mehr Räume geschaffen werden. „Rathausräume im ‚Adler‘ wären für mich nach wie vor wünschenswert“, nennt Rupp einen möglichen Lösungsansatz. Sein fünftes wichtiges Ziel, das er sich auf seine Agenda für die nächste Amtszeit gesetzt hat, sei der Gemeindeentwicklungsplan, der aktuell bis 2025 ausformuliert ist. „Den möchte ich gleich nächstes Jahr fortschreiben bis 2040.“ Dafür wolle er auch nochmals einen breiten Bürgerbeteiligungsprozess aufsetzen.</p> <h2>Schwierige Zeiten im Wirtschaftsleben</h2> <p>Mit Sorge sieht Rupp die zuletzt heiklen wirtschaftlichen Entwicklungen in der Gemeinde, beispielsweise die Insolvenz der Maschinenfabrik und die Entscheidung des Markgrafen, 20 Hektar seiner Weinbaufläche roden zu lassen. Er empfinde sich selbst schon als „oberen Wirtschaftsförderer der Gemeinde“ und stehe daher in engem Austausch mit allen Beteiligten.</p> <p>15 Hektar Weinbaufläche hat die Gemeinde noch, bewirtschaftet von Winzer Mathias Dilger. Insofern hätten die Rodungen durchaus Außenwirkung gehabt auf das Image von Bermatingen als Weinbaugemeinde. „Ich habe selbst lange für den Erhalt der Rebflächen gekämpft“, betont Rupp. Am Ende sei es aber eine wirtschaftliche Entscheidung des Markgrafen gewesen.</p> <h2>Rupp: „Es ist für mich noch viel zu früh, um aufzuhören“</h2> <p>Was er sich für den Wahltag wünsche? Vor allem eine möglichst hohe Wahlbeteiligung – und natürlich eine kräftige Unterstützung für ihn selbst. „Denn eine hohe Wahlbeteiligung ist ja immer auch eine Legitimation und eine Wertschätzung für die geleistete Arbeit“, sagt Rupp. Bis zum 12. Oktober wolle er noch intensiv für sich und seine Arbeit werben.</p> <p>Den Bürgern wolle er versichern: „Es ist für mich noch viel zu früh, aufzuhören.“ Werde er wiedergewählt, werde er selbstverständlich auch wieder die komplette Amtsperiode absolvieren. Dann wäre er 62 und somit durchaus noch nicht im Pensionsalter.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 13:13:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Große Verspätungen bei Zügen zwischen Radolfzell und Friedrichshafen – das steckt dahinter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/grosse-verspaetungen-bei-zuegen-zwischen-radolfzell-und-friedrichshafen-das-steckt-dahinter;art410936,12487120 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwischen Radolfzell und Ludwigshafen liegt der Brandbühltunnel. Züge können ihn aktuell und in den kommenden Tagen nur mit geringer Geschwindigkeit passieren. Warum, erklärt ein Sprecher der Bahn.  ]]></description>
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          Zwischen Radolfzell und Ludwigshafen liegt der Brandbühltunnel. Züge können ihn aktuell und in den kommenden Tagen nur mit geringer Geschwindigkeit passieren. Warum, erklärt ein Sprecher der Bahn.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Zwischen Radolfzell und Ludwigshafen liegt der Brandbühltunnel. Züge können ihn aktuell und in den kommenden Tagen nur mit geringer Geschwindigkeit passieren. Warum, erklärt ein Sprecher der Bahn.



        <p>Auf der Strecke der Bodenseegürtelbahn zwischen Radolfzell und Ludwigshafen kommt es in Folge von Regenfällen seit Betriebsstart am Dienstag zu größeren Verzögerungen. Laut Online-Fahrplanauskunft kam es mehrfach zu Verspätungen von teils über 25 Minuten, vereinzelte Züge fielen aus. Grund dafür ist nach Informationen der Bahn Wasser im Brandbühltunnel, wie ein Sprecher der Bahn-Pressestelle in Stuttgart auf Anfrage mitteilt. Das scheint sich in absehbarer Zeit auch nicht zu ändern.</p> <h2>Wasser dringt durch Portal ein</h2> <p>„Aufgrund des Regens ist Wasser in den Brandbühltunnel gelaufen“, sagt der Bahn-Sprecher. Die Regenmenge am Dienstagmorgen war offenbar so groß, dass das Wasser durch den Tunneleingang hineinfloss und Teile des Gleisbetts unter Wasser setzte. Eine Strecke von etwa 400 Metern lasse sich daher derzeit nur mit rund 20 Stundenkilometern durchfahren. Der 260 Meter lange Tunnel zwischen Radolfzell und Stahringen ist Teil der Bodenseegürtelbahnstrecke. Daher ist laut Bahnsprecher derzeit jeder Zug, der zwischen Radolfzell und Friedrichshafen verkehrt, betroffen. Ein Ende sei erst in Sicht, wenn das Wasser versickert ist.</p> <p>Grundsätzlich kann es passieren, dass Gleisbereiche durch Starkregenereignisse betroffen sind, erläutert der Pressesprecher. Das Wasser sei durch die Tunnelöffnung eingedrungen und halte den Bereich noch immer nass. „Deshalb kann man auch keine Prognose abgeben, wann der Tunnel wieder mit regulärer Geschwindigkeit passiert werden kann. Jeder Treibfahrzeugführer schaut, ob das Wasser zurückgeht.“ Aufgrund des laufenden Bahnbetriebs seien auch keine Techniker im Einsatz.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Große Verspätungen bei Zügen zwischen Radolfzell und Friedrichshafen – das steckt dahinter]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 17:01:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Feinkost Haus Karle" eröffnet: Die Altstadt hat wieder einen Bio-Supermarkt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/neuer-bio-supermarkt-in-markdorf-eroeffnet-feinkost-haus-karle-belebt-die-altstadt;art372484,12486571 ]]></link>      <description><![CDATA[  Um 10 Uhr am Montagvormittag treten die ersten Kunden ein: Harjinder Dhillon bietet in der Marktstraße frische regionale Produkte und Waren in Bioqualität an. Damit bekommt die Altstadt einen neuen Frequenzbringer.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Um 10 Uhr am Montagvormittag treten die ersten Kunden ein: Harjinder Dhillon bietet in der Marktstraße frische regionale Produkte und Waren in Bioqualität an. Damit bekommt die Altstadt einen neuen Frequenzbringer.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
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        Um 10 Uhr am Montagvormittag treten die ersten Kunden ein: Harjinder Dhillon bietet in der Marktstraße frische regionale Produkte und Waren in Bioqualität an. Damit bekommt die Altstadt einen neuen Frequenzbringer.



        <p>Schlag 10 Uhr schwingt die gläserne Ladentüre zur Seite und gibt den Blick frei auf reihenweise mit Bio- und anderen Produkten gefüllte Regale. Harjinder Dhillon steht im Kassenbereich und freut sich sichtlich: „Es ist alles fertig geworden, wir sind bereit und ich freue mich auf die Kunden“, sagt der neue Mieter im Haus Karle in der Marktstraße.</p> <h2>Hinten wird noch nass gewischt, vorne treten die ersten Kunden ein</h2> <p>Am anderen Ende des großen Raumes werden noch letzte Waren eingeräumt. Vor der Frischetheke wischen Dhillons Helfer noch kurz nass durch, während zum Eingang bereits die ersten Kunden hereinkommen. Im früheren Knusperhäusle ist wieder Leben eingekehrt, der ehemalige Biosupermarkt hat neu eröffnet. Mitten im Laden steht auch die Marketing-Chefin der Stadt, Barbara Bücken. Sie bläst mit einer Akku-Handpumpe noch bunte Luftballons auf, mehrere Trauben davon schmücken bereits die Gänge.</p> <p>Im abgetrennten klimatisierten Nebenraum, der Frische-Box fürs Gemüse und Obst, unterhalten sich zwei Kundinnen. „Schön, wie frisch das alles ist“, sagt die eine zu ihrer Begleitung. Frische Ware ist ein Teil des Sortiments des „Feinkost Haus Karle“ in der Altstadt.</p> <h2>Sortiment hat in der Innenstadt gefehlt</h2> <p>Der andere Teil sind Bioprodukte der gängigen Marken und Demeter-Ware: Es gibt etwa auch Brotbackmischungen und Mehl, Körner und Hülsenfrüchte in allen denkbaren Varianten. Seit dem Aus des Knusperhäusle vor ungefähr einem Jahr hat eben dieses Sortiment in der Innenstadt gefehlt. Früher hatte es im Einkaufszentrum Proma in der benachbarten Hauptstraße noch einen kleinen Bioladen gegeben. Doch der ist auch schon lange ausgezogen.</p> <p>Dhillon bietet im „Feinkost Haus Karle“ auch einen kleinen Mittagstisch an, meist auch mit Gerichten aus seiner indischen Heimat – ebenso wie Gewürze des familieneigenen Großhandels. Am Nachmittag schaut noch Bürgermeister Georg Riedmann vorbei. Auch er freut sich über den überwundenen Leerstand und den Neustart – und lässt wissen: „Ich koche gerne indisch!“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bermatingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Feinkost Haus Karle" eröffnet: Die Altstadt hat wieder einen Bio-Supermarkt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 15:28:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wirtschaft, Familie, Sicherheit: Mit diesen Themen möchte Kandidat Alexander Maul punkten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/alexander-maul-will-buergermeister-von-bermatingen-werden-mit-diesen-themen-will-er-punkten;art372469,12486494 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am 12. Oktober tritt der 34-Jährige bei der Wahl in Bermatingen gegen Amtsinhaber Martin Rupp und Kandidat Patrick Jonischkeit an. Warum der Schichtleiter Bürgermeister werden will und wo er seine Stärken sieht.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Am 12. Oktober tritt der 34-Jährige bei der Wahl in Bermatingen gegen Amtsinhaber Martin Rupp und Kandidat Patrick Jonischkeit an. Warum der Schichtleiter Bürgermeister werden will und wo er seine Stärken sieht.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am 12. Oktober tritt der 34-Jährige bei der Wahl in Bermatingen gegen Amtsinhaber Martin Rupp und Kandidat Patrick Jonischkeit an. Warum der Schichtleiter Bürgermeister werden will und wo er seine Stärken sieht.



        <p>Eigentlich sei es eher eine spontane Idee gewesen, sagt Alexander Maul über seine Bewerbung um das Bürgermeisteramt in Bermatingen. Er sei mit Freunden unterwegs gewesen und die hätten ihm geraten, sich aufstellen zu lassen. „Das ist natürlich eine große Verantwortung“, so Maul. Aber je länger der 34-Jährige darüber nachdenkt, desto mehr reift der Entschluss, es einfach zu versuchen. „Wer nichts riskiert, der trinkt auch nie Champagner“, sagt Maul im Gespräch mit dem SÜDKURIER.</p> <h2>Alexander Maul sieht seine Chancen ganz realistisch</h2> <p>Dass er keinerlei politische oder verwaltungswissenschaftliche Erfahrung hat, weiß Maul, der als Schichtleiter im Bereich Fräsen bei der Firma Ziegler in Ahausen arbeitet. Er sieht seine Chancen ganz realistisch. „Herr Rupp macht einen guten Job und ich möchte ihn nicht vom Thron stoßen. Aber ich denke, dass etwas Konkurrenz nicht schadet.“ Alexander Maul sieht seine Stärken und sein Wissen im Wirtschaftsbereich.</p> <p>„Ich bin ein Mensch, der viele Ideen hat, der sich immer fragt, was man besser machen kann“, so Maul. Daher sei er auch in seinem Unternehmen gefördert worden. Und er sei ein Mensch, der auch unangenehme Dinge anspreche. In seinem Job gehe es darum, Prozesse zu optimieren, Ressourcen effektiver und kostengünstiger einzusetzen sowie Mitarbeiter zu führen, zu motivieren und ihnen Wertschätzung entgegenzubringen.</p> <h2>Bislang eher wenig Interesse an der Kommunalpolitik</h2> <p>Diese Erfahrungen könnten ihm im Amt des Bürgermeisters sehr hilfreich sein, sagt Alexander Maul. Bislang habe er sich für Politik eher weniger interessiert, eine Gemeinderatssitzung hat er noch nie besucht, möchte dies aber in den kommenden Wochen nachholen, wenn sich das mit seiner Arbeit vereinbaren lässt. Alexander Maul arbeitet im Schichtbetrieb. Dass er sich in Sachen BWL oder Verwaltung eher weniger auskennt, sieht er nicht zwingend als Nachteil an. „Man wächst ja auch in eine Rolle hinein. Und ich hätte dann acht Jahre Zeit, um zu lernen und mein Wissen zu erweitern.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Alexander Maul, 34 Jahre, geboren in Kasachstan. 1994 kommt er mit seiner Familie nach Deutschland und wächst in Altshausen auf. Er macht seinen Hauptschulabschluss, geht auf die Berufsschule Ravensburg und macht eine Ausbildung als Zerspanungsmechaniker bei der Firma Drebo in Altshausen. Anschließend wechselt er zur Firma EA Lang nach Ravensburg, wo er bis 2015 arbeitet. Über eine Leihfirma kommt er nach Markdorf zur Firma Ziegler und wechselt dann nach Ahausen. Im Februar 2024 beginnt er eine Fortbildung als Produktionsmanager, seit August 2025 ist er bei Ziegler Schichtleiter im Bereich Fräsen. Seit 2015 wohnt er auch in Bermatingen. Er ist seit 13 Jahren liiert, mit seiner Lebensgefährtin hat er den einjährigen Sohn Lennox, ein zweiter Sohn kommt im Januar 2026 zur Welt. In seiner Jugend hat er Fußball gespielt und war später noch kurze Zeit als Co-Trainer beim FV Altshausen tätig.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Bürgermeisterwahl</span><span>Am Sonntag, 12. Oktober, findet in Bermatingen die Bürgermeisterwahl statt. Amtsinhaber Martin Rupp, Patrick Jonischkeit und Alexander Maul sind die drei Kandidaten. Eine eventuelle Stichwahl findet am 26. Oktober statt. Am Mittwoch, 24. September, ist im Dorfgemeinschaftshaus die öffentliche Kandidatenvorstellung, Beginn ist um 19 Uhr.</span></label></div> <h2>34-Jähriger wächst in Altshausen auf</h2> <p>In Bermatingen sei er eher unbekannt, räumt er ein. „Vielleicht kennt mich ein kleiner Kreis, meine Familie, Freunde, Kollegen“, sagt Alexander Maul. Ehrenamtlich sei er nicht aktiv, in seiner Jugend hat er Fußball gespielt, bis er mit 14 Jahren aufgrund einer Knieverletzung aufhören musste. „Ich habe damals Libero gespielt“, erinnert er sich. Sein Vater habe ihm mit großem Nachdruck beigebracht, welch wichtige Funktion er als letzter Mann auf dem Platz habe. In seiner Schulzeit war er als Klassensprecher, Schulsprecher und Streitschlichter aktiv.</p> <p>Zu seiner Familie, die rund um Aulendorf lebt, habe er einen guten Kontakt, besonders zu seiner Oma, die er mit seiner Kandidatur an ihrem Geburtstag am 10. Oktober überraschen möchte. „Sie wird sagen – wow – und wäre sehr stolz auf mich“, sagt Maul, der früh in seinem Leben gelernt habe, dass einem nichts geschenkt wird.</p> <h2>Fokus auf das Wohl junger Familien</h2> <p>Familie ist auch eines von drei Themen, die ihm bei seiner Kandidatur sehr wichtig sind. Da er selbst ein junger Familienvater ist, kenne er die Bedürfnisse – das reiche von der Realisierung eines Eigenheims bis zur Betreuung in Kindergarten und Schule. „Junge Familien sollen sich hier wohlfühlen können“, so Maul. Und sich Wohnraum leisten können. Dass dies für junge Familien schwierig sei – auch dieses Problem kennt er aus eigener Erfahrung.</p> <p>Des Weiteren möchte er die Wirtschaft stärken und für Sicherheit in der Gemeinde sorgen. „Bermatingen ist nicht Friedrichshafen und relativ sicher. Das soll auch so bleiben.“ Bei Nachfragen zur genauen Umsetzung spricht er von Wohnbauförderung, Erschließung neuer Industriezweige und der Gründung einer Bürgerwehr. Bürgerentscheide, Digitalisierung, Infrastruktur, Bauvorhaben, Tourismus sind weitere Schlagwörter, die er ins Gespräch einfließen lässt.</p> <h2>Kein aktiver Wahlkampf</h2> <p>Einen aktiven Wahlkampf wird er nicht führen, dafür fehlen ihm die zeitlichen und finanziellen Mittel. Seine freie Zeit verbringt er mit seiner Lebensgefährtin und dem einjährigen Sohn Lennox. Im Januar 2026 kommt das zweite Kind zur Welt. Seine Lebensgefährtin unterstützt ihn bei seinen Plänen, habe aber klargemacht, dass die Familie nicht zu kurz kommen dürfe, so Maul.</p> <p>Freunde würden über ihn sagen, dass er ein Helfersyndrom habe. „Ich helfe einfach gern Menschen und kümmere mich.“ Auch wenn er seine Chancen gegen Amtsinhaber Martin Rupp als sehr gering einschätzt – „das ist wie beim Boxen. Amateur gegen Profi“ –, so nimmt er seine Kandidatur durchaus ernst: „Die einen mögen mich belächeln, aber ich möchte meine Erfahrungen sammeln und mir einen Namen machen.“ Nur indem man Sachen ausprobiere, könne man sich weiterentwickeln, sagt er.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Karriereschritt Umsteiger Ehrenamt thema-wirtschaft-arbeit thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Wirtschaft, Familie, Sicherheit: Mit diesen Themen möchte Kandidat Alexander Maul punkten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 09:37:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das sind die neuen Erstklässler der Grundschulen in Bermatingen, Leimbach und Kluftern  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/das-sind-die-neuen-gesichter-der-grundschule-bermatingen-willkommen-erstklaessler-22-09-25;art372484,12486298 ]]></link>      <description><![CDATA[  Hier sammeln wir für Sie die Bilder der Erstklässler der Grundschulen in Markdorf, Bermatingen und Kluftern für das Schuljahr 2025/2026. Der SÜDKURIER wünscht allen Schülerinnen und Schülern einen tollen Start!  ]]></description>
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          Hier sammeln wir für Sie die Bilder der Erstklässler der Grundschulen in Markdorf, Bermatingen und Kluftern für das Schuljahr 2025/2026. Der SÜDKURIER wünscht allen Schülerinnen und Schülern einen tollen Start!<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Hier sammeln wir für Sie die Bilder der Erstklässler der Grundschulen in Markdorf, Bermatingen und Kluftern für das Schuljahr 2025/2026. Der SÜDKURIER wünscht allen Schülerinnen und Schülern einen tollen Start!



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      <dc:rights><![CDATA[Das sind die neuen Erstklässler der Grundschulen in Bermatingen, Leimbach und Kluftern]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 10:43:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[60-Stunden-Wochen kenne er schon: Patrick Jonischkeit will Bürgermeister von Bermatingen werden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/buergermeisterwahl-bermatingen-was-patrick-jonischkeit-plant-und-warum-er-keinen-wahlkampf-macht;art372469,12484937 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am 12. Oktober tritt er gegen Amtsinhaber Martin Rupp und den dritten Kandidaten Alexander Maul an: Wie der 42-jährige Familienvater von sich überzeugen möchte und warum Politik eigentlich nicht so sein Thema ist.  ]]></description>
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          Am 12. Oktober tritt er gegen Amtsinhaber Martin Rupp und den dritten Kandidaten Alexander Maul an: Wie der 42-jährige Familienvater von sich überzeugen möchte und warum Politik eigentlich nicht so sein Thema ist.<br>
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        Am 12. Oktober tritt er gegen Amtsinhaber Martin Rupp und den dritten Kandidaten Alexander Maul an: Wie der 42-jährige Familienvater von sich überzeugen möchte und warum Politik eigentlich nicht so sein Thema ist.



        <p>Er möchte ein „Rathaus der offenen Türen“ und er möchte auf die Bürger zugehen, ihre Wünsche erfahren und sie in die Entwicklung der Gemeinde eng einbinden: Patrick Jonischkeit will Bürgermeister von Bermatingen werden. Am 12. Oktober tritt er gegen Amtsinhaber Martin Rupp und den dritten Kandidaten Alexander Maul an.</p> <p>Entspannt sitzt der 42-Jährige zuhause am Esszimmertisch. Nebenan im Wohnzimmer melden sich die drei Schäferhunde zu Wort, die den unbekannten Gast zuerst noch skeptisch beäugen. „Kaninchen, Hühner, was man halt so hat“, antwortet Jonischkeit lachend auf die Frage, ob die Familie noch mehr Haustiere besitze. Außerdem bewirtschaftet er noch ein dreiviertel Hektar Apfelbäume auf seinem weitläufigen Grundstück, wie sich später herausstellt, als es zum Foto am mit Obstkisten vollbeladenen Hänger vorbeigeht. Landwirt ist Jonischkeit jedoch nicht.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Patrick Jonischkeit (42) ist Inhaber eines Betriebes für Pulverbeschichtungen in Meersburg, wohnt in Bermatingen, ist verheiratet und hat mit seiner Frau Kerstin (37) zwei Töchter im Schulalter. Geboren in Friedrichshafen, ist Jonischkeit in Bermatingen und Markdorf aufgewachsen und am Bildungszentrum Salem zur Schule gegangen. Er ist politisch nicht engagiert und gehört keiner Partei an. Er ist Mitglied im Narrenverein Illmensee und im Schützenverein Deggenhausertal, bei der Bärenzunft Bermatingen stehe er auf der Bewerberliste. In seiner Freizeit geht er gerne campen und schraubt und restauriert an seinen Autos.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Bürgermeisterwahl</span><span>Am Sonntag, 12. Oktober, findet in Bermatingen die Bürgermeisterwahl statt. Amtsinhaber Martin Rupp, Patrick Jonischkeit und Alexander Maul sind die drei Kandidaten. Eine eventuelle Stichwahl findet am 26. Oktober statt. Am Mittwoch, 24. September, ist im Dorfgemeinschaftshaus die öffentliche Kandidatenvorstellung, Beginn ist um 19 Uhr.</span></label></div> <p>Gemeinsam mit seiner Frau Kerstin hat er einen eigenen kleinen Betrieb für Pulverbeschichtungen in Meersburg. Er führt die Geschäfte, seine Frau managt das Sekretariat, einen weiteren festangestellten Mitarbeiter haben sie noch. Die Firma hätten sie 2017 von seinem damaligen Arbeitgeber übernommen. Er selbst sei Kaufmann im Einzelhandel, habe aber auch Maler und Lackierer gelernt. „Eigentlich habe ich schon viele verschiedene Berufe gehabt“, sagt er.</p> <h2>„Bin ein ehrlicher und direkter Mensch“</h2> <p>Nun will er sich also umorientieren und etwas ganz anderes machen. Spontan? Eigentlich nicht, sagt er. „Gegrübelt“, ob er sich bewerben solle, habe er schon seit mehreren Monaten, seine Bewerbung aber dann doch erst recht spät abgegeben. „Ich bin ein sehr ehrlicher und direkter Mensch und sage gerne klar meine Meinung“, antwortet Jonischkeit auf die Frage nach seiner Motivation. Vielleicht hätten ihn deshalb auch mehrere Personen in seinem Bekanntenkreis darauf angesprochen, dass sie sich ihn als Bürgermeister vorstellen könnten. Das habe ihm auch noch einen Ruck gegeben.</p> <h2>Seine Prioritäten: Straßen, Infrastruktur, Vereine</h2> <p>„Wenn man mit offenen Augen durch den Ort geht, sieht man schon einige Dinge, die angegangen werden müssten“, sagt Jonischkeit. Dafür bräuchte es einen, der anpackt, und solch eine Person sei er. Er zählt die schlechten Straßenzustände, die Infrastruktur allgemein, mehr Möglichkeiten für Vereine auf. So müssten etwa Jugendliche im Turnverein im Winter in Ahausen trainieren, weil in Bermatingen zu diesen Zeiten die Sporthalle belegt sei. Das dürfe nicht sein, meint er. Oder der große Parkplatz an den Sportanlagen: Dort könnte man einen Wohnmobilstellplatz anlegen, verkehrsgünstig am Ortsrand. „Das würde zum Beispiel den Tourismus fördern.“</p> <p>Anpacken können ist jedoch nur eine Eigenschaft, die ein Bürgermeister mitbringen sollte. In Sachen Verwaltung würde er sich dann weiterbilden, Seminare belegen, Kurse besuchen, sagt Jonischkeit. Und mit dem Gemeinderat würde er eng zusammenarbeiten wollen. Auch das immense Arbeitspensum mit vielen Abend- und Wochenendterminen schrecke ihn nicht. „Ich bin selbstständig und habe eine 60-Stunden-Woche“, sagt er. „Außerdem können solche Termine ja auch Spaß machen, zumal ich mich ja sehr gerne mit anderen Menschen austausche.“</p> <h2>Politik? „Nicht so sehr mein Thema“</h2> <p>Politisch engagiert sei er bislang nicht gewesen. Vor Wahlen informiere er sich aus den Parteiprogrammen. „Aber eigentlich ist Politik nicht so sehr mein Thema“, sagt er. Deshalb sei es für ihn auch nie die Frage gewesen, ob er sich einer Partei anschließe. Die eine Partei habe das, was ihn anspreche, die andere jenes. Festlegen könne und wolle er sich da nicht. Aber das mache ihn ja auch wieder unabhängig, sagt er. Einen aktiven Wahlkampf werde er nicht führen, sagt er. Zu viel Aufwand und Kosten. Aber er werde auf die Bürger zugehen und jeder, der wolle, könne sich auch bei ihm melden oder ihn auch auf der Straße ansprechen.</p> <h2>Campen und Autos sind seine Hobbys</h2> <p>Unabhängig ist er auch gerne in seiner Freizeit: Campen mit dem eigenen Wohnwagen oder im VW Bus sei eine große Leidenschaft. Im Sommer gehe es immer nach Italien. „Aber wir haben auch schon Offroad-Touren durch den Balkan gemacht“, sagt er und zeigt auf einen knallgrünen Dodge-Pickup mit Wohnkabine auf dem Hof.</p> <p>Der wiederum gehört zu seiner anderen Leidenschaft: dem Schrauben an seinen Autos. VW Käfer, Golf 1 Cabrio und ein paar VW-Busse zählt Jonischkeit auf. Und hinten, am Ende des Grundstücks, steht ein riesiger Magirus-Deutz aus den Siebzigern. Der habe Allrad, erzählt er. Dem roten Lkw würde er gerne noch eine selbst ausgebaute Kabine draufsetzen, dann könnte es damit auch in die Wüste gehen. Doch erst einmal möchte er Bürgermeister werden, die Leitung seines Betriebes würde er dann an seine Frau übertragen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Ehrenamt Bürgermeisterwahl Kommunalpolitik thema-gesellschaft-engagement thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik-lokal]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[60-Stunden-Wochen kenne er schon: Patrick Jonischkeit will Bürgermeister von Bermatingen werden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 10:03:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Trinkwasser in Bermatingen muss nicht mehr abgekocht werden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/trinkwasser-in-bermatingen-muss-weiterhin-abgekocht-werden;art372469,12484206 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Abkoch-Gebot für Trinkwasser für den Ortsteil Bermatingen ist mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Das teilt die Gemeinde am Freitagvormittag mit.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Abkoch-Gebot für Trinkwasser für den Ortsteil Bermatingen ist mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Das teilt die Gemeinde am Freitagvormittag mit.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das Abkoch-Gebot für Trinkwasser für den Ortsteil Bermatingen ist mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Das teilt die Gemeinde am Freitagvormittag mit.



        <p>In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Bodenseekreises wird das Abkoch-Gebot für Trinkwasser mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Die Ergebnisse aller im Netz verteilten Proben sind unauffällig und halten alle Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein, wie die Gemeinde am Freitagvormittag mitteilt.</p> <h2>So war der Stand am Donnerstag, 18. September</h2> <p>Auf Anordnung des Gesundheitsamtes bleibt das Abkoch-Gebot im Ortsteil Bermatingen vorsorglich bis mindestens Freitagnachmittag, 19. September bestehen. Die erneuten Wasserproben zeigen weiterhin eine mikrobiologische Verunreinigung an einer amtlichen Probenahmestelle im Trinkwassernetz an der Sporthalle. Das lässt sich laut Pressemitteilung der Gemeinde mit Stagnation in der Hausanschlussleitung nach sechs Wochen Sommerferien erklären.</p> <h2>Auswertung der neuen Proben dauert erneut zwei Tage</h2> <p>Die Ergebnisse aller anderen fünf im Netz verteilten Proben inklusive beider Hochbehälter sind wie schon am Sonntag, 14. September, unauffällig und halten alle Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ein. Weitere Nachproben an mehreren Stellen im Bermatinger Trinkwassernetz wurden am Mittwoch, 17. September, in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt gezogen, heißt es weiter. Die Auswertung dauere in der Regel zwei Tage, daher ist frühestens am Freitag mit weiteren Informationen zu rechnen.</p> <p>Das Abkoch-Gebot gilt seit Sonntag, 14. September. Hier war bei Untersuchungen eine mikrobiologische Verunreinigung im Trinkwasser festgestellt worden. Das Gebot gilt nur für den Ortsteil Bermatingen. Der Ortsteil Ahausen sowie die Weiler Autenweiler, Weppach und Wiggenweiler sind nicht betroffen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Umweltgift Wasserverschmutzung Katastrophenschutz thema-natur-umwelt thema-leben-grundversorgung thema-sicherheit-blaulicht-katastrophe]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bermatingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Trinkwasser in Bermatingen muss nicht mehr abgekocht werden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 16:12:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mit gutem Gespür für Mitarbeiter und Gäste  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/zwischen-kueche-hotel-und-gaesten-wie-natalie-kraus-litzki-die-zollerstuben-in-bermatingen-praegt;art372469,12483737 ]]></link>      <description><![CDATA[  Streifzug durch die Gastronomie: Natalie Kraus-Litzki managt das Gasthaus Zollerstuben in Bermatingen und ist für Küche und das Hotel zuständig. Wichtig ist ihr ein guter Draht zu den Mitarbeitern.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Streifzug durch die Gastronomie: Natalie Kraus-Litzki managt das Gasthaus Zollerstuben in Bermatingen und ist für Küche und das Hotel zuständig. Wichtig ist ihr ein guter Draht zu den Mitarbeitern.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/zwischen-kueche-hotel-und-gaesten-wie-natalie-kraus-litzki-die-zollerstuben-in-bermatingen-praegt;art372469,12483737]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Streifzug durch die Gastronomie: Natalie Kraus-Litzki managt das Gasthaus Zollerstuben in Bermatingen und ist für Küche und das Hotel zuständig. Wichtig ist ihr ein guter Draht zu den Mitarbeitern.



        <p>Der Name ist Programm und er hält, was man sich von ihm verspricht: Das Bermatinger Landgasthaus Zollerstuben, eingebettet in einer ländlichen Region, setzt auf Tradition. Die Verknüpfung moderner Aspekte, ein frischer Auftritt, Flexibilität, Kompetenz und die Erweiterung des Angebots hält die Stammgäste – und zieht neue Besucher an. Das ist wohl das Erfolgsgeheimnis für 65 Jahre Bestand in einer Zeit, in der viele Gaststätten, hauptsächlich wegen Personalmangels, schließen müssen.</p> <p>Hier hat Inhaberin Natalie Kraus-Litzki, die das Gasthaus 2018 von ihrem Vater Kurt Kraus übernommen und ihre eigene Handschrift beim Umbau und Design eingebracht hat, ein besonderes Händchen. Viele junge Mitarbeiter heuern bei ihr an. Die meisten bleiben und profitieren. Nicht nur vom Lohn, sondern auch durch Persönlichkeitsbildung: Sie überwinden Schüchternheit, lernen Kommunikation mit dem Gast, Koordination von Abläufen, kleine Gerichte zuzubereiten und mehr.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Geschichte und Zeiten</span><span>Die Öffnungszeiten: Täglich ab 17 Uhr, sonntags ab 11 Uhr, Mittwoch und Donnerstag sind Ruhetage, an Feiertagen meistens offen. Die Küchenzeiten sind von 17.30 bis 20.30 Uhr, sonntags zusätzlich von 11 bis 14 Uhr. Reservierungen werden telefonisch unter 07544/2110 oder per WhatsApp unter +4975442110 entgegengenommen. Parkplätze und eine E-Ladestation für Autos sind ausreichend vor dem Haus oder nahe vorhanden. Zwei Kegelbahnen können angemietet werden. Weitere Infos unter <a href="http://www.zollerstuben.de" target="_blank" title="" rel="noopener">www.zollerstuben.de</a></span></label><label><input type="checkbox" /><span>Geschichte und Zeiten</span><span>Die Öffnungszeiten: Täglich ab 17 Uhr, sonntags ab 11 Uhr, Mittwoch und Donnerstag sind Ruhetage, an Feiertagen meistens offen. Die Küchenzeiten sind von 17.30 bis 20.30 Uhr, sonntags zusätzlich von 11 bis 14 Uhr. Reservierungen werden telefonisch unter 07544/2110 oder per WhatsApp unter +4975442110 entgegengenommen. Parkplätze und eine E-Ladestation für Autos sind ausreichend vor dem Haus oder nahe vorhanden. Zwei Kegelbahnen können angemietet werden. Weitere Infos unter <a href="http://www.zollerstuben.de" target="_blank" title="" rel="noopener">www.zollerstuben.de</a></span></label></div> <h2>Umgang mit jungen Menschen macht Spaß</h2> <p>Das bedeutet aber auch ständiges Einarbeiten, denn, so Natalie Kraus-Litzki: „Nach dem Abi sind die meisten weg.“ Drei Schüler beschäftigt sie derzeit in Küche, an der Theke und im Service. „Ich zahle vernünftig, aber ich fordere auch. Und Schule hat Vorrang, das wissen die Eltern“, sagt die 47-Jährige, die einen sehr direkten Umgang pflegt und auch mal sagt: „Wenn Ihr keine Lust mehr habt, sagt es mir.“</p> <p>Doch die meisten mögen die Arbeit und die oft lockere und lustige Atmosphäre. Dass die Stimmung stimmt, zeigt sich auch an den Ausflügen und Feiern, an denen kaum einer der Mitarbeiter fehlt. Der Umgang mit jungen Menschen macht ihr Spaß.</p> <p>Dennoch braucht es Fachkräfte und Stammpersonal, denn die Aushilfen sind fachlich und zeitlich nur eingeschränkt einsetzbar. „Wenn man niemanden hat, geht es an die Substanz“, so die Wirtin. So war sie froh, dass sie in Zeiten heftigen Mitarbeitermangels die Essenslieferung zunächst für den Kindergarten mit dem Träger Kirche problemlos aufgeben und auch für die Schule eine einvernehmliche Lösung mit der Gemeindeverwaltung gefunden werden konnte.</p> <h2>Feste Mitarbeiter sorgen mit für den reibungslosen Ablauf</h2> <p>Glücklich ist sie über ihre festen Mitarbeiter. Zwei übernahm sie vom „Hecht“ in Ahausen nach dessen Schließung. Enia Pallentin, über 70 Jahre alt, und Attila Benyi-Czeller, 40 Jahre, ihr längster Mitarbeiter, der neben seinem Hauptjob montags und am Wochenende im „Kraus“ kellnert. „Ich möchte meinen Jungs etwas bieten und in Rumänien habe ich auch im Hotelgewerbe gearbeitet. Ich mag den Kontakt mit den Gästen und meine Chefin ist gut und nett“, sagt er.</p> <p>Dass der Betrieb reibungslos läuft, ist auch Natalie Kraus-Litzkis Flexibilität und der Familie zu verdanken. Nachdem ihre Mutter ihr altersbedingt den Herd überlassen hatte, musste sie nach 20 Jahren im Service in Ermangelung eines Kochs selbst zum Kochlöffel greifen: „Ich wollte nie in die Küche, sonst hätte ich Köchin gelernt und nicht Hotelfachfrau. Aber inzwischen macht es mir echt Spaß, obwohl es teilweise mega anstrengend ist.“</p> <p>Ihr Mann Werner, der hauptberuflich bei TeleData arbeitet, unterstützt in Technik und Buchhaltung, Sohn Sebastian, 15 Jahre, springt ein, wenn Not am Mann ist. Zur Zusammenarbeit mit seiner Mutter sagt er: „Man sollte Respekt vor ihr haben, sonst wird es nichts, aber sie hat auch ihre süßen Seiten und sie lobt.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Serie</span><span>In der Sommerserie „Streifzug durch die Gastronomie“ stellt der SÜDKURIER einige Gastronomien in der Region vor, in denen es sich im Sommer schön in einem Außenbereich oder Biergarten verweilen lässt. Wer sind die Gastronomen, welches Konzept bieten sie an und was sagen die Gäste? Die Serienteile erscheinen in loser Reihenfolge und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit des gastronomischen Angebotes</span></label></div> <h2>Viel Lob gibt es von den Gästen</h2> <p>Lob bekommt sie selbst von den Gästen, die gern ins „Kraus“ kommen, im Gastraum, den drei Nebenräumen, im 2021 neu gestalteten, überdachten, mit, wegen des Schallschutzes versehenen Gabionen und Zypressen eingefassten Biergarten feiern oder Versammlungen abhalten. Herbert und Gerda Okle aus Oberuhldingen schwärmen. „Wir sind langjährige Stammgäste und schätzen die familiäre Atmosphäre und die bodenständigen und sehr guten Speisen zu sehr fairen Preisen.“</p> <p>Roswitha und Horst Häfner aus Ahausen halten seit rund 50 Jahren dem Gasthaus und seiner Kegelbahn die Treue, heben das abwechslungsreiche Essen und die herzliche Atmosphäre hervor. Anette und Willi Haag aus Stetten kommen seit 30 Jahren. „Wir mögen den Familienanschluss, das gute Essen und Bier, die netten Leute und es ist drinnen wie draußen gemütlich zu essen.“ Jeweils eine Runde Kippenhausener, Immenstaader, Bermatinger und Ahauser trifft sich regelmäßig am Stammtisch; viele lassen die Kugel in der Kegelbahn rollen.</p> <h2>Übernachtungsmöglichkeiten unabdingbar</h2> <p>Unabdingbar für den Bestand des einzigen Restaurants im herkömmlichen Sinn in Bermatingen sind Übernachtungsmöglichkeiten. Haupt- und neues Gästehaus bieten 22 Zimmer. Die Gäste schätzen, dass ein Restaurant vorhanden ist, weil sie nach dem Essen nicht mehr fahren wollen, das Kümmern der Wirtin bei unterschiedlichen Anliegen und ihre Zimmervermittlung, wenn sie ausgebucht ist. So sind Gäste wie Inhaber froh, mit den Zimmern eine ausgewogene Mischung gefunden zu haben, die das Restaurant am und für den Ort hält.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Nachtleben Berufe "Hotel und Gaststätten" thema-wirtschaft-branchen-tourismus thema-wirtschaft-arbeit thema-leben-freizeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bermatingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mit gutem Gespür für Mitarbeiter und Gäste]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 14:46:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gemeinderat gibt grünes Licht: Stadt kann Bischofschloss verkaufen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/gemeinderat-gibt-gruenes-licht-stadt-kann-bischofschloss-verkaufen;art372484,12483658 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Projekt Wohnen im Schloss wird konkret. Einstimmig beauftragten die Fraktionen die Verwaltung mit Verhandlungen. Der Überlinger Investor stellte die Pläne detailliert vor. Im nächsten Sommer könnte der Baustart sein.  ]]></description>
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          Das Projekt Wohnen im Schloss wird konkret. Einstimmig beauftragten die Fraktionen die Verwaltung mit Verhandlungen. Der Überlinger Investor stellte die Pläne detailliert vor. Im nächsten Sommer könnte der Baustart sein.<br>
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        Das Projekt Wohnen im Schloss wird konkret. Einstimmig beauftragten die Fraktionen die Verwaltung mit Verhandlungen. Der Überlinger Investor stellte die Pläne detailliert vor. Im nächsten Sommer könnte der Baustart sein.



        <p>Das Ende des achtjährigen Dornröschenschlafes des Bischofschlosses rückt näher, die geplante Wohnnutzung wird konkret: Einstimmig hat der Gemeinderat am Dienstagabend die Verwaltung beauftragt, mit der Firma Wohnwert Denkmal Verkaufsverhandlungen aufzunehmen. Auch bei der ersten öffentlichen Behandlung des Themas im Rat wurden noch keine Angaben zum angestrebten Verkaufspreis gemacht. Wenn die Verträge unterschrieben seien, werde man den Preis nennen, sagte Bürgermeister Georg Riedmann.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Verhandlungen und Zeitplan</span><span>Mit dem Beschluss des Gemeinderates kann die Stadt nun die Verkaufsverhandlungen mit der Wohnwert Denkmal GmbH aufnehmen. Dem Zeitplan der Investoren zufolge könnten im Februar 2026 die Kaufverträge geschlossen werden. Im August sei dann der Baustart geplant, die Fertigstellung im Juni 2028.</span></label></div> <h2>33 bis 38 Wohnungen geplant</h2> <p>Bernd Schatz, Björn Hergesell und Christian Schwär als Vertreter der Überlinger Investorengruppe hatten vor dem Beschluss die Detailplanung vorgestellt. Demnach sind 33 bis 38 Wohneinheiten zu Größen von 55 bis 75 Quadratmetern geplant, die die Wohnwert Denkmal in den freien Verkauf bringen möchte. Erfahrungsgemäß würden bei solchen Vorhaben rund 80 Prozent der Wohnungen dann als Kapitalanlage erworben und weitervermietet, sagte Hergesell, Prokurist und Immobilienentwickler bei Wohnwert Denkmal. Daher wolle er auch nicht von Eigentumswohnungen sprechen. „Der größte Teil der Wohnungen wird dem freien Wohnungsmarkt zur Verfügung gestellt werden“, sagte er.</p> <p>In der Schlossscheuer, die ebenfalls saniert werden soll, soll die Gastronomie einziehen. Geplant ist eine Außenbewirtung sowohl auf dem Schlosshof als auch auf der Rückseite am Schlosshang. Der Schlosshof selbst bleibt frei zugänglich. Diese beiden Punkte waren auch die einzigen bindenden Vorgaben der Stadt.</p> <h2>Parkgarage-Verlust soll mit Kaufpreis verrechnet werden</h2> <p>Auch die Parkgarage des Schlosses gehört mit zum Verkaufspaket. Hier präsentierte Hergesell eine Detailrechnung, nach der die Investoren am Ende einen Verlust von 1,3 Millionen Euro verbuchen würden, wenn man Kaufpreis und Sanierung mit dem Verkaufserlös der Stellplätze gegenrechne. Dieser Verlust, so deutete er an, müsse dann wieder in den Gesamtkaufpreis des Schlosses eingerechnet werden.</p> <h2>Verweis auf finanzkräftige Kapitalpartner</h2> <p>Ausführlich legte Hergesell dar, weshalb Stadt und Rat mit der Wohnwert Denkmal auf das richtige Pferd setzen würden. Er präsentierte Referenzen anderer bereits realisierter Denkmalsanierungen, unter anderem auch den Weingartener Hof in der Talstraße, ging eingehend auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Firma ein und verwies auf finanzkräftige Kapitalpartner im Hintergrund. Seine 15-minütige Präsentation in sieben Worte gefasst: Wir können das. Wir haben das Geld.</p> <p>Bernd Schatz, Geschäftsführer der Wohnwert Denkmal, stellte kurz die Finanzkanzlei am See vor, die für die Firma das Kapital generiert und verwaltet: Rund 60 Mitarbeiter, 180 Millionen Euro, die man für Kunden betreue. Für die Planerseite informierte Architekt Schwär, dass in der Niederlassung in Schallstadt 38 Planer und Architekten die Sanierungsprojekte umsetzen würden.</p> <h2>Luxuswohnungen? „Blödsinn“</h2> <p>Grundsätzlich wurde Hergesell nochmal, als es um das Thema Luxus oder nicht ging. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/40-luxuswohnungen-im-bischofschloss-stadt-hat-einen-investor-gefunden;art372484,12480303" target="_blank" title="40 Luxuswohnungen im Bischofschloss? Stadt hat einen Investor gefunden">Die Überschrift ‚40 Luxuswohnungen im Schloss?‘ im Vorbericht des SÜDKURIER habe ihm nicht gepasst</a>, sagte er. „Das ist, sorry für die ehrlichen Worte, Blödsinn.“ Bei einem angestrebten Quadratmeterpreis von 6000 bis 7000 Euro würden sich auch Normalbürger die Wohnungen leisten können, „auch ein Lehrer-Paar zum Beispiel“. Er widersprach auch FW-Rat Jens Neumann, der angemerkt hatte, dass dies dann doch teurer Wohnraum wäre. „Da haben Sie nicht recht, unsere Preise sind marktgerecht und liegen sogar häufig unter denen von Neubauten.“ Generell gebe der Markt die Preise vor, andernfalls könne man den Wohnraum ja auch nicht verkaufen.</p> <h2>Fraktionen überzeugt von den Plänen</h2> <p>Die Pläne stießen bei den Fraktionen auf einhellige Zustimmung. Er wünsche den Investoren „eine glückliche Hand“, sagte FW-Chef Dietmar Bitzenhofer. Auch CDU-Chefin Kerstin Mock sprach von einer am Ende „guten Lösung“: „Damit bleibt der Stadt der finanzielle Handlungsspielraum erhalten.“ Uwe Achilles, Fraktionschef SPD/Grüne, bezeichnete Vorstellung und Konzept als „nachvollziehbar und umsetzbar“. Zudem seien Wohnungen auch eine Art öffentlicher Nutzung. „Wir freuen uns, dass wir Investoren haben, die gute Referenzen haben und unterstützen das Vorhaben“, sagte UWG-Chef Joachim Mutschler. Für die FDP betonte Rolf Haas: „Wir müssen im Interesse der Stadt und des Objektes entscheiden.“</p> <h2>Debatte über Ferienwohnungen und Airbnb</h2> <p>Zuvor hatte es noch eine Debatte darüber gegeben, ob es wünschenswert sei oder nicht, falls viele der Wohnungen als Ferienwohnungen oder Airbnb-Appartements genutzt werden würden. Wolle man dies nicht, müsse man dies in einen Durchführungsvertrag aufnehmen, sagte Hergesell. Eine Nutzungsuntersagung für Ferienwohnungen könne jedoch nur die Stadt verfügen. „Unser Ziel ist: keine Airbnb-Wohnungen, denn das wollen wir auch nicht“, sagte Hergesell.</p> <p>Die überwiegende Mehrheit im Gremium sah indessen kein Problem. Haas wies darauf hin, dass das Schloss früher ja auch schon ein Hotel gewesen sei. Achilles sagte, er habe im innerstädtischen Bereich überhaupt kein Problem mit Ferienwohnungen, im „Adler“ seien ja schließlich auch Appartements eingerichtet worden. Auch Mock und Mutschler gaben sich nicht gänzlich abgeneigt. Hintergrund der Debatte war auch der Umstand, dass es im von Wohnwert Denkmal vermarkteten Weingartener Hof offenbar Ärger mit Nachbarn gibt, weil einige der Wohneinheiten über Ferienwohnungsportale angeboten würden und es immer wieder zu Unannehmlichkeiten und Ruhestörungen käme. Nach einstündiger Vorstellung und Aussprache gab der Rat grünes Licht für einen Verkauf des Schlosses.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Gemeinderat gibt grünes Licht: Stadt kann Bischofschloss verkaufen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 14:44:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Angebot, das man kaum ausschlagen kann: Weshalb ein Verkauf des Bischofschlosses nötig ist  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/ein-angebot-das-man-kaum-ausschlagen-kann-weshalb-ein-verkauf-des-bischofschlosses-noetig-ist;art372484,12483654 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Stadt wird nun mit der Überlinger Firma Wohnwert Denkmal Verhandlungen zum Verkauf des Schlosses aufnehmen. Der Investor plant eine Wohnnutzung. Das muss nicht schlecht für die Stadt sein.  ]]></description>
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          Die Stadt wird nun mit der Überlinger Firma Wohnwert Denkmal Verhandlungen zum Verkauf des Schlosses aufnehmen. Der Investor plant eine Wohnnutzung. Das muss nicht schlecht für die Stadt sein.<br>
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        Die Stadt wird nun mit der Überlinger Firma Wohnwert Denkmal Verhandlungen zum Verkauf des Schlosses aufnehmen. Der Investor plant eine Wohnnutzung. Das muss nicht schlecht für die Stadt sein.



        <p>Das Bischofschloss, das Wahrzeichen Markdorfs seit Jahrhunderten, bald ein Domizil nur noch für Kapitalanleger und solvente Mieter? 33 bis 38 Wohnungen und dann nur noch das Restaurant und der Rittersaal im Turm frei zugänglich? Was sicherlich nicht jedem alteingesessenen Markdorfer schmecken wird, ist aber ein Akt der Notwendigkeit und davon abgesehen auch kein Weltuntergang – im Gegenteil.</p> <p>Seit dem Bürgerentscheid, der im Dezember 2018 mit hauchdünner Mehrheit den geplanten Umzug des Rathauses ins Schloss gekippt hatte, sucht die Stadt händeringend nach einer Zukunft für das denkmalgeschützte und stark sanierungsbedürftige Ensemble. Rund 100.000 Euro kostet inzwischen der jährliche Unterhalt und sanieren kann die Stadt es nicht, weil dafür kein Geld da ist. Vor zwei Jahren wurde dann der Investorenwettbewerb gestartet. Ohne Ergebnis.</p> <h2>In diesen Zeiten durchaus ein Wagnis</h2> <p>Daran hatte vor allem die allgemeine wirtschaftliche Lage ihren Anteil: Wer tut sich in diesen extrem unsicheren Zeiten, in denen man heute nicht weiß, welche Hiobsbotschaften morgen auf dem Parkett aufschlagen – Zölle, neue Kriegsschauplätze, geopolitische Verwerfungen, die die Märkte in eine Abwärtsspirale stoßen –, ein solches Wagnis an? Zuerst einen deutlichen zweistelligen Millionenbetrag für die Sanierung aufbringen, dann nochmals eine ähnliche Summe für den Umbau für eine neue Nutzung, die wiederum die Investitionen zeitnah refinanzieren muss. Überraschend war es keineswegs, dass so lange kein ernsthafter Interessent im Rathaus vorstellig wurde.</p> <h2>Ohne Verkauf kein Leben im Schloss</h2> <p>Das nun vorliegende Angebot ist eines, das Verwaltung und Gemeinderat nun zu Recht in konkrete Verhandlungen überführt haben. Auch wenn das Schloss sicherlich für einen eher symbolischen Betrag verkauft werden wird, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/Die-Stadt-Markdorf-hat-das-Bischofschloss-nun-gekauft;art372484,8781496" target="_blank" title="Die Stadt Markdorf hat das Bischofschloss nun gekauft">fern der 3,85 Millionen Euro, die die Stadt 2016 an den damaligen Schlossbesitzer Albert Weber gezahlt hatte.</a> Der Investor Wohnwert Denkmal ist seriös, er hat Erfahrung in der Sanierung und Vermarktung denkmalgeschützter Immobilien und er kommt zudem noch direkt aus der Nachbarschaft.</p> <p>Eine wohnwirtschaftliche Nutzung ist objektiv betrachtet wohl die sinnvollste, weil es als die erfolgversprechendste Option erscheint. Und: Sollten viele Wohnungen als Ferienwohnungen vermietet werden, was schadet das der Stadt? Auch Feriengäste sorgen für Frequenz in Handel und Gastronomie. Rathaus und Investor ist zu wünschen, dass sie zusammenfinden. Andernfalls wird im Schloss noch in Jahren kein Leben wieder einkehren.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Ein Angebot, das man kaum ausschlagen kann: Weshalb ein Verkauf des Bischofschlosses nötig ist]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 16:44:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bagger kehren in die Marktstraße zurück: Altstadt wird ab Donnerstag wieder zur Baustelle  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/bagger-kehren-in-die-marktstrasse-zurueck-altstadt-wird-ab-donnerstag-wieder-zur-baustelle;art372484,12483092 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Woche lang müssen Händler und Kunden nochmals Geduld aufbringen. Das Pflaster ist zwar saniert, doch nun wird das Asphaltband für Rollstuhlfahrer fertiggestellt. Für einen Tag wird das Untertor nochmals gesperrt.  ]]></description>
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          Eine Woche lang müssen Händler und Kunden nochmals Geduld aufbringen. Das Pflaster ist zwar saniert, doch nun wird das Asphaltband für Rollstuhlfahrer fertiggestellt. Für einen Tag wird das Untertor nochmals gesperrt.<br>
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        Eine Woche lang müssen Händler und Kunden nochmals Geduld aufbringen. Das Pflaster ist zwar saniert, doch nun wird das Asphaltband für Rollstuhlfahrer fertiggestellt. Für einen Tag wird das Untertor nochmals gesperrt.



        <p>Die Baustelle in der Marktstraße kehrt zurück, für etwas mehr als eine Woche: Ab Donnerstag, 18. September, wird es wieder Sperrungen und Fußgängerbrücken geben müssen – und der Einzelhandel muss nochmals die Zähne zusammenbeißen.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/endspurt-bei-den-altstadt-bauarbeiten-in-marktdorf-das-ist-der-aktuelle-stand-der-pflastersanierung;art372484,12393830" target="_blank" title="Endspurt bei den Altstadt-Bauarbeiten: Das ist der aktuelle Stand der Pflastersanierung">Nachdem die Pflastersanierung inzwischen weitestgehend abgeschlossen ist</a>, ist nun das sogenannte Mobilitätsband an der Reihe. Das ist die rund einen Meter breite Furt in der Mitte der Straße, die vom Untertor bis zum Rathaus Rollstuhlfahrern und Menschen mit Rollator das Passieren der Altstadt erleichtern soll. Dieses Mobilitätsband, das bereits ins Pflaster der Marktstraße eingelassen ist, muss nun noch fertig asphaltiert werden. Aktuell laufen dafür bereits die vorbereitenden Arbeiten, bei denen wieder Mitarbeiter der Salemer Firma Dunst, aber auch des städtischen Bauhofes zugange sind.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Flohmarkt muss ausweichen</span><span>Eigentlich hätte der große Flohmarkt am Sonntag, 21. September, in der gesamten Innenstadt stattfinden sollen, auch in der Marktstraße. Wegen der Bauarbeiten wird er nun rund um die Hauptstraße stattfinden. Für Verkäufer ist keine Anmeldung erforderlich, die Kosten betragen 10 Euro pro 1 Meter Stand. Der Flohmarkt wird von Rudi Breböck ausgerichtet. Er und sein Team weisen morgens die Standplätze zu und sind an den gelben Westen zu erkennen. Einlass ist um 8 Uhr, der Aufbau beginnt ab 9 Uhr und der Verkauf ab 11 Uhr. Der Flohmarkt endet um 17 Uhr.</span></label></div> <h2>Parallel wird am Rathausbrunnen gearbeitet</h2> <p>Gleichzeitig gehen am oberen Ende der Marktstraße auch die <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/bauarbeiten-in-markdorf-starten-und-bringen-altes-mauerwerk-ueberraschend-ans-licht;art372484,12430473" target="_blank" title="Die nächste Baustelle in der Marktstraße: Jetzt geht es an den Brunnenbau">Arbeiten am neuen Rathausbrunnen</a> weiter, informiert Bauamtsleiterin Monika Gehweiler. Metallkünstler David Fuchs aus dem Deggenhausertal regulierte in den vergangenen Tagen den geplanten Standort der beiden kugelförmigen Brunnenspeier. Außerdem wird derzeit die Rinne für das Wasserspiel gesetzt und die Randeinfassungen für den Brunnen ausgefugt.</p> <p>Beim Mobilitätsband wiederum muss nun die provisorische Füllung mit dem Mörtel wieder raus. Sie wird durch einen Farbasphalt ersetzt. Zudem müssen im Zuge dieser Arbeiten auch die Schächte eingepasst werden. All dies macht es nötig, dass die Läden in der Marktstraße ab Donnerstag erst einmal wieder nur über Fußgängerbrücken erreichbar sein werden. Der Farbasphalt soll dann als letzter Arbeitsgang am 25. oder am 26. September aufgebracht werden – sofern das Wetter mitspielt. Sollte es an diesen Tagen stark regnen, wird man auf den Montag, 29. September, ausweichen müssen, sagt Gehweiler.</p> <h2>Untertor nochmals für einen Tag gesperrt</h2> <p>Der Zugang durch das Untertor in die Altstadt wird während der gesamten Dauer der Arbeiten geöffnet bleiben, bis auf den Tag der Asphaltierung. Am 25. oder am 26., eventuell erst am 29. September, wird das Untertor also nochmals gesperrt werden müssen.</p> <p>Für die Anlieferung der Geschäfte bleibe laut Gehweiler auch die Ulrichstraße noch eine Alternative. Die wird bis zur Einmündung in die Marktstraße befahrbar bleiben. Das wird vor allem für <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/das-haus-karle-in-der-markdorfer-altstadt-oeffnet-amm-22-september-wieder;art372484,12481496" title="Feinkost, Bio-Waren und exotische Gewürze: Das „Haus Karle“ in der Altstadt öffnet wieder">Harjinder Dhillon, den neuen Mieter im Haus Karle</a>, wichtig sein: Dessen Feinkostladen, der am nächsten Montag, 22. September, eröffnet, wird ab Mitte dieser Woche mit den Waren beliefert.</p> <h2>Radfahrer müssen absteigen</h2> <p>Ein Hinweis liegt Gehweiler am Herzen: „Während der Bauarbeiten ist das Befahren der Marktstraße mit dem Fahrrad verboten“, sagt sie. Danach ist dann wieder freie Fahrt, auch am Untertor, wo nach dem Ende der Bauarbeiten die Poller endgültig entfernt werden.</p> <p>Die Sanierung der Marktstraße wird dann über Fördermittel aus dem ZIZ-Programm des Bundes (“Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“) abgerechnet werden. Ist das alles abgeschlossen, kündigt sich am ferneren Horizont eventuell bereits die nächste große Baustelle an: Die Sanierung des Marktplatzes. Bis das soweit ist, wird es vermutlich aber noch eine Weile dauern. Die Sanierung muss erst noch ausgiebig geplant, beraten und dann vom Gemeinderat noch beschlossen werden.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Bagger kehren in die Marktstraße zurück: Altstadt wird ab Donnerstag wieder zur Baustelle]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 11:21:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Verunreinigung festgestellt: Trinkwasser in Bermatingen muss weiterhin abgekocht werden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/verunreinigung-festgestellt-trinkwasser-in-bermatingen-muss-weiterhin-abgekocht-werden;art372469,12482915 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei Untersuchungen war am Sonntag eine mikrobiologische Verunreinigung im Trinkwasser festgestellt worden. Aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes gilt noch bis mindestens Mittwochnachmittag ein Abkoch-Gebot.  ]]></description>
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          Bei Untersuchungen war am Sonntag eine mikrobiologische Verunreinigung im Trinkwasser festgestellt worden. Aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes gilt noch bis mindestens Mittwochnachmittag ein Abkoch-Gebot.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/verunreinigung-festgestellt-trinkwasser-in-bermatingen-muss-weiterhin-abgekocht-werden;art372469,12482915]]></guid>
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        Bei Untersuchungen war am Sonntag eine mikrobiologische Verunreinigung im Trinkwasser festgestellt worden. Aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes gilt noch bis mindestens Mittwochnachmittag ein Abkoch-Gebot.



        <p>Wie die Gemeinde Bermatingen mitteilt, gilt das Abkoch-Gebot für den Ortsteil Bermatingen bis auf Widerruf durch das Landratsamt Bodenseekreis. Für eine Aufhebung müssen grundsätzlich mehrere Trinkwasserproben hintereinander unbedenklich sein. Weitere Nachproben an mehreren Stellen im Bermatinger Trinkwassernetz wurden am Montag, 15. September, in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt gezogen. Die Auswertung dauert in der Regel zwei Tage. Daher sei frühestens am Mittwoch, 17. September, nachmittags mit weiteren Informationen zu rechnen.</p> <h2>Abkochgebot gilt nur für den Ortsteil Bermatingen</h2> <p>Im Rahmen der regelmäßigen Trinkwasseruntersuchungen war am Sonntag, 14. September, eine mikrobiologische Verunreinigung festgestellt worden. Das Gesundheitsamt des Bodenseekreises hat deshalb aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes ein Abkoch-Gebot für das Trinkwasser erlassen. Abgekocht werden muss das Trinkwasser aber nur im Ortsteil Bermatingen. Der Ortsteil Ahausen sowie die Weiler Autenweiler, Weppach und Wiggenweiler sind nicht betroffen.</p> <p>Beim Abkochen muss das Wasser einmal sprudelnd aufgekocht und danach mindestens zehn Minuten abgekühlt werden. Für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zu medizinischen Zwecken soll ausschließlich abgekochtes Leitungswasser verwendet werden. Für Körperpflege (Waschen, Duschen, Baden), Toilettenspülung, Pflanzen Gießen und ähnliche Zwecke kann das Leitungswasser genutzt werden.</p> <h2>Kein gesundheitliches Risiko</h2> <p>Laut Gemeinde wurden sogenannte Kolonien bildende Einheiten und keine krankheitserregenden Bakterien festgestellt. Für Menschen mit gesundem Immunsystem bestehe kein akutes Risiko. Bei Symptomen wie Durchfall soll man sich bitte an den Hausarzt wenden.</p> <h2>Feuerwehr informiert Bürger</h2> <p>Alle Haushalte und Unternehmen im Ortsteil Bermatingen wurden über einen Wurfzettel informiert. Die Feuerwehr war im Ort unterwegs und informierte die Bürger. Von einer Warnung über die Nina-App wurde laut Gemeinde abgesehen, da diese nur für einen gesamten Postleitzahlenbereich, das heißt nur für die gesamte Gemeinde Bermatingen einschließlich aller Ortsteile und Weiler möglich war. Damit bei der Bevölkerung in den nicht betroffenen Gebieten keine Verunsicherung entsteht, wurde von einer Warnung über die Nina-App abgesehen.</p> <p>Das Stadtwerk am See arbeitet mit Hochdruck daran, die gewohnte Wasserqualität wiederherzustellen und steht in regelmäßigem Austausch mit der Gemeinde. Informationen zum aktuellen Stand <a href="http://www.bermatingen.de" target="_blank" title="" rel="noopener">gibt es auf der Homepage</a>.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:rights><![CDATA[Verunreinigung festgestellt: Trinkwasser in Bermatingen muss weiterhin abgekocht werden]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sat, 13 Sep 2025 12:30:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Feinkost, Bio-Waren und exotische Gewürze: Das "Haus Karle" in der Altstadt öffnet wieder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/das-haus-karle-in-der-markdorfer-altstadt-oeffnet-amm-22-september-wieder;art372484,12481496 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mehr als ein Jahr Leerstand gehen am 22. September zu Ende: Wie Harjinder Dhillon das ehemalige "Knusperhäusle" in der Marktstraße wieder zu einem Frequenzbringer machen möchte.  ]]></description>
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          Mehr als ein Jahr Leerstand gehen am 22. September zu Ende: Wie Harjinder Dhillon das ehemalige "Knusperhäusle" in der Marktstraße wieder zu einem Frequenzbringer machen möchte.<br>
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        Mehr als ein Jahr Leerstand gehen am 22. September zu Ende: Wie Harjinder Dhillon das ehemalige "Knusperhäusle" in der Marktstraße wieder zu einem Frequenzbringer machen möchte.



        <p>Frische Lebensmittel, Gemüse und Obst aus der Region, teils in Bioqualität, außerdem Bioprodukte von Marken wie Rapunzel und, ganz neu, exotische Gewürze, importiert aus Indien: Das ist das Konzept für das neue Ladengeschäft im „Haus Karle“ in der Marktstraße. Harjinder Dhillon heißt der neue Mieter im ehemaligen „Knusperhäusle“ – und er möchte die großen Ladenräume wieder mit Leben füllen und mithelfen, wieder mehr Frequenz in die Altstadt zu bringen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Feinkost Haus Karle</span><span>So nennt sich der neue Laden im historischen „Haus Karle“ in der Marktstraße 5, schräg gegenüber der Kirche. Der neue Mieter Harjinder Dhillon möchte dort frische und regionale Lebensmittel, Bioprodukte und Gewürze anbieten. Eröffnung ist am Montag, 22. September, um 10 Uhr.</span></label></div> <h2>Ein Jahr Leerstand geht zuende</h2> <p>Mehr als ein Jahr Leerstand werden nun am Montag, 22. September, überwunden sein – endlich.</p> <p>Froh, dass es nun weitergeht, sind jedoch nicht nur die Markdorfer, sondern auch <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/nachmieter-fuer-naturkostladen-gesucht;art372484,12221018" target="_blank" title="Nachmieter für „Knusperhäusle“ in der Marktstraße gesucht">Hauseigentümerin Susanne Draenert</a>. Auch sie war überrascht worden von der plötzlichen Kündigung der Mieter. „Nach den unerfreulichen Erfahrungen mit den ehemaligen Mietern, die die Mieträume inklusive aller Lebensmittel zurückgelassen haben, freuen wir uns sehr, dass mit dem neuen Lebensmittelgeschäft wieder frischer Schwung in die Räume einzieht“, zeigt sich Draenert erleichtert gegenüber der Redaktion. Nun sei sie auch wieder zuversichtlich, sagt sie: „Wir blicken optimistisch in die Zukunft und wünschen dem neuen Mieter viel Erfolg mit seinem vielversprechenden Konzept.“</p> <h2>2016 aus Indien nach Deutschland gekommen</h2> <p>Dieses Konzept erklärt Dhillon noch zwischen leeren Regalen, Werkzeug und gestapeltem Inventar – aber gutgelaunt und voller Tatendrang. Gerade mal zwei Wochen sind es noch bis zum Eröffnungstag. Da drängt ein bisschen die Zeit und es muss noch kräftig gewirbelt werden. Zeit nimmt sich der 28-Jährige dennoch und erzählt erst einmal ein wenig über sich selbst.</p> <p>Seinen Lebensmittelpunkt habe er derzeit noch in Villingen-Schwenningen, angestellt sei er beim Messtechnik-Spezialisten Testo in Tittisee-Neustadt. 2016 sei er aus Indien nach Deutschland gezogen, habe Deutsch gelernt und später dann Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Furtwangen studiert. Zuhause habe er einen familiären Hintergrund mit einem Obst-, Gemüse- und Gewürzgroßhandel.</p> <p>„Ich habe eigentlich schon sehr lange nach einem Laden gesucht“, berichtet Dhillon. Das „Haus Karle“ habe dann sofort einen sehr guten Eindruck bei ihm hinterlassen. Der habe sich dann bald schon verfestigt: hilfsbereite, freundliche Vermieter, nette Nachbarn. Die Entscheidung für Markdorf sei ihm dann leicht gefallen.</p> <h2>Pflaster-Baustelle erschwert den Start</h2> <p>So arbeitsintensiv, wie sich der Laden mit üppigen 265 Quadratmetern Verkaufsfläche innen dem Augenschein nach noch präsentiert, Dhillon bleibt gelassen: „Mit der Einrichtung sind wir schon fast fertig“, sagt er, „das bekommen wir hin“. Ein Wermutstropfen sei die Pflaster-Baustelle in der Marktstraße, die vom 18. September bis zum 26. September nochmals aufgemacht werden wird. Dann soll das asphaltierte Mobilitätsband für Rollstuhlfahrer und Rollator-Besitzer endgültig fertiggestellt werden.</p> <p>Und das wird die Einzelhändler in der Marktstraße wieder belasten. Für ihn kommen die Bauarbeiten denkbar ungünstig. Denn ab Mitte nächster Woche sollen die Waren angeliefert werden. „Das ist dann natürlich keine große Hilfe“, bedauert er.</p> <h2>Viel Hilfe auch von der Stadt</h2> <p>Hilfsbereit hingegen seien in den vergangenen Tagen vor allem Stadtmarketing-Chefin Barbara Bücken und auch seine Ansprechpartner im Rathaus gewesen, allen voran Bürgermeister Georg Riedmann. Auch das gebe ihm ein gutes Gefühl zum Start. Von der Verwaltung habe er „ein gutes Feedback“ bekommen, sagt Dhillon, den nach eigener Aussage wegen seines komplizierten Vornamens alle nur „Harry“ nennen. „Alle freuen sich, dass wir aufmachen, das hilft mir natürlich und gibt auch viel Motivation.“</p> <h2>Kleine Eröffnungsfeier um 10 Uhr</h2> <p>Am 22. September soll es soweit sein, dass im neuen Laden „Feinkost Haus Karle“ die Kundschaft wieder ein- und aus gehen kann. Auch Riedmann und Bücken hätten sich zur Eröffnung um 10 Uhr angekündigt. Nachhaltige Produkte wolle er dann anbieten, „am liebsten aus der Region“. Ein großer Teil werde vom Naturkost-Großhandel Bodan in Überlingen kommen, aber Vieles auch von anderen kleineren Anbietern aus der Region. Hinzu kämen Bio-Produkte der größeren Eigenmarken. Die Gewürze werden vom familieneigenen Betrieb Dhillon Manjot Singh in Rehlingen-Siersburg direkt aus Indien importiert, unter dem Namen „Himalaya-Gewürz“.</p> <h2>Dhillons Motto: „Meine Kunden sollen Freude haben“</h2> <p>Worauf er sich besonders freut? „Das liebste ist mir, wenn meine Kunden Freude haben und gerne kommen“, sagt Dhillon. Die werden mit Anja Meinhard auch wieder ein bekanntes Gesicht antreffen. Meinhard hatte bereits im „Knusperhäusle“ gearbeitet und ist nun wieder mit an Bord. Darüber freue er sich sehr, nachdem sie den Laden zunächst einmal zu zweit betreiben werden und er auf eine erfahrene Mitarbeiterin bauen kann. Die wiederum soll von seinem zweiten Motto profitieren: „Die Arbeit soll Spaß machen und abends soll man stolz nach Hause gehen.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Feinkost, Bio-Waren und exotische Gewürze: Das "Haus Karle" in der Altstadt öffnet wieder]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 13 Sep 2025 05:04:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ja zu „Lebensräume für Jung und Alt“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/ja-zu-lebensraeume-fuer-jung-und-alt;art372469,12481459 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Stiftung Liebenau stellt Konzept im Rat vor</li> <li>Suche nach weiteren<br /> Partnern ist schwierig</li> <li>Beschluss des Bebauungsplans im Dezember</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Stiftung Liebenau stellt Konzept im Rat vor</li> <li>Suche nach weiteren<br /> Partnern ist schwierig</li> <li>Beschluss des Bebauungsplans im Dezember</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Stiftung Liebenau stellt Konzept im Rat vor</li> <li>Suche nach weiteren<br /> Partnern ist schwierig</li> <li>Beschluss des Bebauungsplans im Dezember</li> </ul>



        <p><strong>Bermatingen</strong> Das Projekt „In der Breite“ in Bermatingen wird konkreter. In den vergangenen Monaten gab es mehrere Gespräche mit dem potenziellen Projektpartner Stiftung Liebenau bezüglich des Vorhabens „Lebensräume für Jung und Alt“, informierte Bürgermeister Martin Rupp kürzlich. Bei der Suche nach weiteren Projektpartnern wie Ärzten oder Podologen, in einem generell schwierigen Umfeld, habe es bisher keinen Durchbruch gegeben. Nach wie vor sei ein grundsätzliches Interesse der Kinderärztin und einer Allgemeinärztin sowie medizinischer Fußpfleger vorhanden. „Bei allen kommt es auf die Größe der Praxen, den Kaufpreis und die Rahmenbedingungen an.“</p> <p>Die Verwaltung habe alle sozialen Dienste in der Region angeschrieben. Hier erfolgten Absagen wegen Kapazitätsmangel oder zu großer Entfernung. Eine Tagesbetreuung der Sozialstation sei wirtschaftlich nicht vertretbar, hieß es mit dem Verweis auf die nahen Betreuungsstützpunkte in Salem und Markdorf; ein Wunsch, der aus den Reihen des Gemeinderats kam. Vorstellbar sei jedoch, sich mit verschiedenen Bausteinen oder Beratungsangeboten einzubringen, beginnend mit einer kleinen Betreuungsgruppe einmal wöchentlich, was pflegende Angehörige entlaste, und pflegerischer Versorgung.</p> <h2>Rupp will schnell vorankommen</h2> <p>Zum Verfahren: Der vorhabensbezogene Bebauungsplan ist gestartet, aktuell laufen Immissions- und Baugrundgutachten. Nach Untersuchung aller Materialien und dem Schadstoffgutachten werde der Abbruch des Vereinsheims freigegeben. In der nächsten Gemeinderatssitzung soll der Beschluss zum Bebauungsplan gefasst werden, dann die Offenlage des Entwurfs erfolgen und im Idealfall der Satzungsbeschluss im Dezember erfolgen. Gäbe es Verzögerungen bei den Rückmeldungen bezüglich der Belegung des Erdgeschosses, wäre es möglich, den Raum für Praxen oder für Wohnungen freizuhalten und später zu entscheiden. Rupp: „Da werden wir nicht warten, denn wir wollen vorankommen.“</p> <p>Ihre Vorstellungen für die Beteiligung am Projekt stellte die Stiftung Liebenau, vertreten durch Thomas Scherrieb, den Leiter des Bereichs Lebensräume/Quartiersarbeit, seine Nachfolgerin Saskia Keck und Sozialarbeiterin Hannah Hengge vor. Hengge ist Gemeinwesenarbeiterin in den „Lebensräumen“ Immenstaad und erläuterte Konzept und Grundpfeiler. Die Wohnanlage biete eine lebendige, generationenübergreifende Wohnform mit aktiver Selbst- und Nachbarschaftshilfe. Sie ist vor allem für Senioren, aber auch alleinstehende Paare und alleinerziehende junge Familien und Menschen mit Behinderung gedacht und keine 24-Stunden-Rundumbetreuung. „Das Motto ist, niemand muss alleine sein, aber man kann sich jederzeit in seine eigenen, barrierefreien vier Wände zurückziehen“, so Hengge, die darüber hinaus viele weitere Besonderheiten erwähnte. Total wichtig sei, dass sich die Bewohner überlegten, was sie für andere tun könnten. „Das hilft auch die eigene Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern.“</p> <p>Saskia Keck ergänzte, dass die Wohnform von einer Fachkraft begleitet wird. Rund 30 Wohnungen sollen gemeinsam mit der Gemeinde mit dem Bauträger Kraus Häuser GmbH und Kraus Architekten erstellt werden, mit dem Ziel, soziale Infrastruktur zu fördern, hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass Menschen so lang wie möglich selbstbestimmt leben können. Die Belegung sei wichtig: Erfahrungsgemäß werde die Wohnanlage mit zwei Drittel Senioren und einem Drittel jüngeren Personen belegt. Bermatinger sollten beim Verkauf der Wohnungen und der Vermietung bevorzugt werden. Die Gemeinwesen- und Quartiersarbeiterinnen seien durch die Liebenau angestellt, würden aber von den Gemeinden finanziert. In Bermatingen sei ein Stellenumfang von etwa 30 Prozent, inklusive der öffentlichen Quartiersarbeit „Mesnerhaus“, angedacht. Hinzu komme eine „Overheadumlage“, die Verteilung von Gemeinkosten auf verschiedene Produkte, Dienstleistungen oder Projekte, die unter anderem Finanzen, Buchhaltung, Personalwesen und Controlling beinhaltet. Angedacht ist auch ein öffentlicher Quartierstreff, der durch den öffentlichen Haushalt finanziert wird. Um Kontinuität sicherzustellen, sei an eine Vereinbarung der Gemeinde und der Stiftung über mindestens zehn Jahre gedacht. Pflegerische Angebote sollen in Absprache mit der Sozialstation oder anderen Anbietern sichergestellt werden.</p> <p>„Mich überzeugt das Modell nach wie vor“, sagte Rupp und eröffnete die Fragerunde. Gemeinderat Alexander Gohm, CDU, erkundigte sich nach der definitiven finanziellen Belastung. Abhängig von der Qualifikation nannte Rupp eine Summe von rund 1200 Euro monatlich, bezogen auf 30 Prozent Gemeinwesenarbeit. Ähnlich wäre die Summe der Overhead-Umlage; im gesamten also zwischen 25.000 und 30.000 Euro pro Jahr. Beim Gemeinschaftsraum müsse man einen neuen Weg finden und ihn ins Eigentum der Gemeinde nehmen.</p> <p>Privatleute können sich im zweiten oder dritten Bauabschnitt investierend einkaufen, oder sich im ersten Bauabschnitt, mit Blick auf einen Einzug ab 60 Jahren, so Rupp auf die Frage von Fabian Dilger. Er und Anja Kutter, SPD, befürworteten das gemeinsame Konzept. Karsten Küpfer, LBU, wollte wissen, ab welchem Pflegegrad das Konzept nicht mehr passe. „Man kann dort richtig alt werden. Unsere älteste Bewohnerin ist mit 103 ausgezogen, weil es ihr an der Sehkraft gefehlt hat“, sagte Hannah Hengge. Es sei möglich, sich so ein Setting aufzubauen, dass ein Pflegeheim überflüssig werde, wenn die Menschen nicht dement würden.</p> <p>Er nehme die positive Grundstimmung für eine Kooperation mit der Stiftung Liebenau auf, so Rupp. Der Rat sprach sich einstimmig dafür aus.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Konzept Lebensräume</h2> Die „Lebensräume für Jung und Alt“ setzen nicht auf eine Rundum-Versorgung durch Fachkräfte, sondern auf eine aktive Nachbarschaft, die durch Achtsamkeit, Respekt, Toleranz und Fürsorge geprägt ist. Neben der gegenseitigen Unterstützung, die für mehr Lebensqualität sorgt, organisieren die Bewohner selbst Angebote und Projekte. Aktiv einbringen können sich die Bewohner auch über den Bewohnerbeirat und -versammlungen. Die Fachkraft für Gemeinwesenarbeit berät, unterstützt und vermittelt Hilfen. Sie ist Lotsin, moderiert, vernetzt und gibt Impulse, gewinnt Ehrenamtliche, wirkt bei der Wohnungsvermietung im Sinne der Belegung mit, kümmert sich um bedarfsgerechte Angebote und Verwaltungsangelegenheiten.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Pflege Wohnungsbaupolitik Alte]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bermatingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ja zu „Lebensräume für Jung und Alt“]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 10:06:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[NS-Zwangsarbeiter in Friedrichshafen: Neuer Pfad erinnert an ihr Schicksal  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/ns-zwangsarbeiter-in-friedrichshafen-neuer-pfad-erinnert-an-ihr-schicksal;art372474,12480846 ]]></link>      <description><![CDATA[  Einst Nazi-Raketentestgelände, heute Kreis-Entsorgungszentrum: 80 Jahre nach Kriegsende hält ein Erinnerungspfad "Gegen das Vergessen" an das V2-Werk und das dort geschehene Unrecht wach. Eröffnung ist am Sonntag.  ]]></description>
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          Einst Nazi-Raketentestgelände, heute Kreis-Entsorgungszentrum: 80 Jahre nach Kriegsende hält ein Erinnerungspfad "Gegen das Vergessen" an das V2-Werk und das dort geschehene Unrecht wach. Eröffnung ist am Sonntag.<br>
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        Einst Nazi-Raketentestgelände, heute Kreis-Entsorgungszentrum: 80 Jahre nach Kriegsende hält ein Erinnerungspfad "Gegen das Vergessen" an das V2-Werk und das dort geschehene Unrecht wach. Eröffnung ist am Sonntag.



        <p>Wer heutzutage zum Entsorgungszentrum Weiherberg fährt, um Altmetall, Kartons, Bauschutt oder Heckenschnitt loszuwerden, ahnt kaum, dass hier und in der näheren Umgebung während der Nazi-Diktatur etwas ganz anderes geschah. 80 Jahre nach Kriegsende soll sich das ändern: Große Banner im Zufahrtsbereich werden künftig auf den neuen Rundweg „Gegen das Vergessen“ hinweisen, Gedenktafeln erinnern an die Schicksale der Zwangs- und Fremdarbeiter, die dort beim Bau der Raketentestanlage eingesetzt waren.</p> <h2>Alte Fundamente und Mauern noch da</h2> <p>Mitten im Zweiten Weltkrieg hatte das Heereswaffenamt zwischen Kluftern und Raderach die militärische Anlage errichten lassen. Zwangs- und Fremdarbeiter schufteten dort unter unmenschlichen Bedingungen. Noch heute zeugen, oft mitten im Wald gelegen, alte Betonfundamente, Mauerreste und Gräben von dem Testgelände für die V2, von der Propaganda einst als „Wunderwaffe“ bezeichnet.</p> <p>Die Idee für den Erinnerungspfad sei beim Denkmaltag vor zwei Jahren am Denkmal „Gegen das Vergessen“ der Friedrichshafener Künstlerin Waltraud Späth entstanden, sagt Gunar Seitz. Zusammen mit Bernd Caesar und Ragnhild Becker leitet er das Projekt des Arbeitskreises Heimatgeschichte Kluftern. Viele Akteure helfen mit. „Insgesamt stecken 2000 Arbeitsstunden in dem Projekt“, sagt Seitz.</p> <p>In den letzten Tagen waren Helfer beschäftigt, die insgesamt 19 neuen Tafeln entlang des Erinnerungspfads aufzustellen. Die Rahmen dazu wurden von Helfern des Häfler Vereins Bürgerwerkstätten gefertigt. Thomas Kliebenschedel, exzellenter Kenner der NS-Historie und Betreiber der Online-Gedenkstätte KZ Friedrichshafen, kümmerte sich um die geschichtliche Recherche. Eine Tafel steht am Rand der Kleingartenanlage in Raderach – genau dort, wo sich einst das Arbeitslager und daneben das KZ-Lager befanden.</p> <p>Der Erinnerungspfad hat eine Länge von 3,8 Kilometern und führt rund um das Entsorgungszentrum Weiherberg. Einstiege mit Übersichtstafeln gibt es in Raderach (Entsorgungszentrum und bei der Kleingartenanlage an der Torfstraße) sowie in Efrizweiler (Kunstwerk „Gegen das Vergessen“). Schilder weisen die Richtung. Der Weg ist in das bestehende bodenseekreisweite Wanderwegenetz eingebunden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zwangsarbeit in Friedrichshafen</span><span>Als Außenlager des Konzentrationslagers (KZ) Dachau bestand in Friedrichshafen ein KZ vom 30. Juni 1943 bis 25. September 1944. Rund 1200 Häftlinge wurden in der Rüstungsproduktion eingesetzt. Sie mussten Raketenteile des Aggregats 4 produzieren, auch als „V2“ bekannt. Neben dem KZ gab es auch ein Arbeitslager in Raderach. Ab Mai 1942 wurden Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter gezwungen, zwischen Efrizweiler und Raderach einen Abnahmeplatz zur Prüfung von Raketenmotoren zu bauen. Es entstanden mehrere Gebäude und Anlagen sowie eine Wasserleitung nach Immenstaad.</span></label></div> <h2>Gegen das Vergessen</h2> <p>Nicht in Vergessenheit geraten sollen die damaligen Gebäude wie die drei großen Raketenprüfstände, das Sauerstoffwerk oder das Wohn- und KZ-Lager und die Funktionen der Anlagenteile, bei deren Bau<br /> hunderte Zwangs- und Fremdarbeiter eingesetzt wurden. Hingewiesen wird auf die Schicksale der namentlich bekannten 417 am Bau beteiligten Zwangs- und Fremdarbeiter. Nach getaner Arbeit wurden sie alle in „Schutzhaft“ genommen. Dadurch verloren sie ihren Arbeiterstatus und wurden zu KZ-Häftlingen. Die meisten wurden im KZ Dora umgebracht. Der Erinnerungspfad soll dazu beitragen, „dass so etwas nie mehr wieder geschieht“, heißt es seitens des Arbeitskreises.</p> <p>Die Tafeln werden zukünftig kontrolliert vom Arbeitskreis Heimatgeschichte Kluftern und den für dieses Gebiet zuständigen Wegewarten der Stadt Friedrichshafen, Heinz Wocher, Ragnhild Becker und Gunar Seitz.</p> <h2>Feierliche Eröffnung am Sonntag</h2> <p>Im Rahmen des Tags des offenen Denkmals findet am Sonntag, 14. September, um 13.30 Uhr am Entsorgungszentrum Weiherberg die Auftaktveranstaltung zum neuen Rundweg statt. Oberbürgermeister Simon Blümcke wird die Bedeutung des Erinnerungspfads aus städtischer Sicht beleuchten. Bernd Caesar, Vorsitzender des Arbeitskreises Heimatgeschichte Kluftern, wird erzählen, warum so ein Pfad wichtig ist.</p> <h2>Tagsüber gibt es Führungen</h2> <p>Die Musiker Alain und Philippe Wozniak interpretieren Musikstücke aus den Herkunftsländern der ehemaligen Zwangsarbeiter. Gunar Seitz stellt kurz die zukünftigen Ideen zum Erinnerungspfad vor. Zusätzlich werden von Thomas Kliebenschedel Führungen um 11, 15 und 16.30 Uhr angeboten. Der Infostand ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet.</p> <p></p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 15:48:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[40 Luxuswohnungen im Bischofschloss? Stadt hat einen Investor gefunden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/40-luxuswohnungen-im-bischofschloss-stadt-hat-einen-investor-gefunden;art372484,12480303 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Stadt liegt ein konkretes Kaufangebot für die Immobilie vor. Nun soll der Rat grünes Licht für den Vertrag geben. Das Konzept sieht neben Wohnraum auch Gastronomie vor. Der Interessent ist aus der Nachbarschaft.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Stadt liegt ein konkretes Kaufangebot für die Immobilie vor. Nun soll der Rat grünes Licht für den Vertrag geben. Das Konzept sieht neben Wohnraum auch Gastronomie vor. Der Interessent ist aus der Nachbarschaft.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Der Stadt liegt ein konkretes Kaufangebot für die Immobilie vor. Nun soll der Rat grünes Licht für den Vertrag geben. Das Konzept sieht neben Wohnraum auch Gastronomie vor. Der Interessent ist aus der Nachbarschaft.



        <p>Am Dienstag könnte der Tag der Entscheidung sein: Steht die Stadt nach zwei Jahren vergeblicher Investorensuche nun endlich vor dem Durchbruch beim Bischofschloss? Liest man die Vorlage für die nächste Sitzung des Gemeinderates am 16. September, stehen die Vorzeichen gut. Denn dem Schriftstück zufolge liegt der Stadt nun ein konkretes Angebot vor. Die Stadträte sollen am Dienstag die Verwaltung zur Aufnahme der Verkaufsverhandlungen für das Schloss beauftragen.</p> <h2>Drei Interessenten hatte es zuletzt gegeben</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/wer-moechte-ein-schloss-kaufen-das-rathaus-wirbt-auf-allen-kanaelen-um-einen-investor;art372484,11606088" target="_blank" title="Wer möchte ein Schloss kaufen? Das Rathaus wirbt auf allen Kanälen um einen Investor">Seit Mitte 2023, als der Investorenwettbewerb gestartet wurde,</a> war man im Rathaus bemüht, über alle erdenklichen Kanäle Interessenten für das denkmalgeschützte und sanierungsbedürftige Wahrzeichen der Stadt zu gewinnen. Bislang erfolglos: Nachdem sich lange kaum etwas getan hatte, waren schließlich doch noch drei Interessenten auf den Plan getreten, die der Verwaltung ihre Konzepte vorlegten – <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/bischofschloss-ein-moeglicher-investor-wagt-sich-aus-der-deckung;art372484,12311060" target="_blank" title="„Adler“-Investor Manuel Klaus interessiert sich auch fürs Bischofschloss">darunter auch der ‚Adler‘-Investor Manuel Klaus, der zwischenzeitlich aber wieder abgesprungen ist.</a></p> <p>Bundesweit hatte man im Rathaus potenzielle Interessenten kontaktiert, nun könnte der Schloss-Käufer aus der direkten Nachbarschaft kommen: Es handelt sich um die Firma Wohnwert Denkmal mit Sitzen in Überlingen und bei Freiburg.</p> <p>Wie sehen deren Pläne aus? Wohnwert Denkmal strebt – abgesehen von der gesetzten Gastronomie – eine komplett wohnwirtschaftliche Nutzung an. 30 bis 40 Wohneinheiten als hochwertige Eigentumswohnungen sieht das Konzept vor. Kleinere Flächen seien noch als gewerbliche Nutzungen angedacht. Darunter fällt aber vor allem die Gastronomie, die eine Vorgabe im Wettbewerb der Stadt war.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Firma Wohnwert Denkmal</span><span>Die Wohnwert Denkmal GmbH (Überlingen/Schallstadt) kauft, saniert und vermarktet denkmalgeschützte Immobilien als Kapitalanlage, nach eigenen Angaben in Baden-Württemberg und Bayern. Dafür kooperiert sie mit Partnern aus den Bereichen Finanzwesen, Architektur und Bauingenieurwesen, wie etwa der Überlinger Finanzkanzlei am See oder dem Architekturbüro Studio-SH aus Freiburg, das im Auftrag einer Tochterfirma der Finanzkanzlei am See bereits den historischen Weingartener Hof in der Markdorfer Talstraße saniert und zu einem Haus mit Luxuswohnungen umgebaut hat. Geschäftsführer sind Bernd Schatz und Benjamin Semet.</span></label></div> <h2>Sommerkonzerte sollen auch künftig möglich sein</h2> <p>Diesem Wunsch entspreche der Anbieter, ebenso wie der Anforderung der öffentlichen Zugänglichkeit des Schlosshofes, auf dem auch künftig Veranstaltungen wie die Sommerkonzerte stattfinden sollen.</p> <p>Im Rathaus, aber auch in den Reihen des Gemeinderates wird man froh sein um die Aussicht, zwei Jahre nach Beginn des Feilbietens das Schloss möglicherweise bald schon aus dem Besitz der Stadt herausgeben zu können – und ihm damit die dringend nötige Sanierung und vor allem eine wieder belebte Zukunft zu ermöglichen. Denn in der Vorlage wird nicht verhehlt, dass man feststellen musste, dass auf der Grundlage der Ausschreibung von 2023 die Vorgaben für etwaige Investoren wohl zu eng gefasst waren. Jedenfalls habe man unter diesen Konzeptvergaben keine Interessenten finden können.</p> <h2>Gemeinderat kennt das Konzept schon seit Anfang 2024</h2> <p>Dabei ist es keineswegs so, dass die Wohnwert Denkmal GmbH jetzt erst plötzlich aus der Kiste sprang: Die Überlinger hatten bereits vor einem Jahr ein konkretes Angebot fürs Schloss samt Schlossscheuer und Tiefgarage abgegeben, das sie schon im Februar 2024 nichtöffentlich im Rat vorgestellt hatten. Dieses Angebot haben sie nun erneuert. Parallel dazu hätten sich laut Stadt die Gespräche mit weiteren Interessenten nicht konkretisieren lassen.</p> <p>Das heißt: Die Stadträte sind seit langem schon umfänglich über die Pläne informiert, zumal sie auch das bislang noch unter Verschluss gehaltene Detailkonzept der Wohnwert Denkmal haben, das deren Vertreter am Dienstag öffentlich präsentieren wollen. Endlose Debatten oder überraschte Gesichter werden im Sitzungssaal also nicht zu erwarten sein.</p> <h2>Bürgermeister Riedmann: „Das sind Partner, die können Denkmal“</h2> <p>Bürgermeister Georg Riedmann jedenfalls ist überzeugt, dass ein Verkauf des Schlosses unter diesen Vorzeichen eine gute Sache für Markdorf wäre. „Der formelle Wettbewerb hat kein Ergebnis gebracht, und mit diesem Konzept werden alle unsere Vorgaben erfüllt“, sagt er. Überzeugt ist er auch von der Überlinger Firma: „Das sind Partner, die können Denkmal.“</p> <h2>Zum Verkauf gibt es keine Alternative</h2> <p>Für die Stadt, sagt er, sei der Verkauf der einzige Weg, den Erhalt des Bischofschlosses auch für die Zukunft zu sichern. Denn die Kosten für den Unterhalt – rund 80.000 Euro im Jahr – seien hoch und die zwingend nötigen Sanierungsmaßnahmen wegen der schwierigen finanziellen Lage der Stadt nur rudimentär zu leisten. Der angestrebte Verkaufspreis für das Schloss wird zurzeit noch nicht kommuniziert, die Ratssitzung am Dienstag ist öffentlich und beginnt um 18 Uhr.</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 16:50:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Verkehr und Tempo 30: Efrizweiler fühlen sich von der Stadt zu wenig gehört  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/verkehr-und-tempo-30-efrizweiler-fuehlen-sich-von-der-stadt-zu-wenig-gehoert;art372484,12478826 ]]></link>      <description><![CDATA[  Baustellen-Umleitung belastet Anwohner: Sie fordern Unterstützung, durch mehr Kontrollen und Hilfen für Fußgänger. Dafür sieht man bei der Stadt jedoch keinen dringlichen Bedarf. Die Zahlen gäben es nicht her, heißt es.  ]]></description>
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          Baustellen-Umleitung belastet Anwohner: Sie fordern Unterstützung, durch mehr Kontrollen und Hilfen für Fußgänger. Dafür sieht man bei der Stadt jedoch keinen dringlichen Bedarf. Die Zahlen gäben es nicht her, heißt es.<br>
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        Baustellen-Umleitung belastet Anwohner: Sie fordern Unterstützung, durch mehr Kontrollen und Hilfen für Fußgänger. Dafür sieht man bei der Stadt jedoch keinen dringlichen Bedarf. Die Zahlen gäben es nicht her, heißt es.



        <p>Seit langem schon fordern die Efrizweiler in ihrer Ortsdurchfahrt generell ein Tempo-30-Limit – nicht erst, seit die Strecke zwischen Kluftern und Raderach wegen der Vollsperrung der K7742, der „Müllstraße“, vom Landratsamt zur offiziellen Umleitung umgewidmet wurde. Seither, seit Mitte Mai, gilt dort bis zum voraussichtlichen Ende der Sperrung der K7742 im November ein 30er-Limit. Das dürfte aber vermutlich mit der Freigabe der „Müllstraße“ wieder aufgehoben werden.</p> <p>Den Anwohnern, die sich in der „Initiative für Efrizweiler“ formiert haben, passt diese Vorstellung überhaupt nicht. Denn eigentlich sieht die nächste Stufe des Lärmaktionsplans (LAP) der Stadt Friedrichshafen, die nächstes Jahr in Kraft treten soll, vor, dass dann ganz Kluftern und Efrizweiler ohnehin 30er-Zone werden – ganz regulär.</p> <h2>Bleibt Tempo 30 bestehen? Aussagen bleiben vage</h2> <p>Doch noch ist der nächste Schritt beim LAP ein ungelegtes Ei, beschlossen ist noch nichts, es gibt lediglich einen Rahmenplan und unverbindliche Absichtserklärungen der politischen Akteure. Bei der Stadt gibt man sich daher auch eher vage: „Der finale Beschluss des LAP und damit auch für Tempo 30 aus Lärmschutzgründen für die Ortsdurchfahrt wird dem Gemeinderat im Oktober zur Entscheidung vorgelegt“, heißt es auf Anfrage aus der Pressestelle des Häfler Rathauses.</p> <p>Das wisse man bereits, sagt Thomas Arbogast, der Sprecher der Efrizweiler Initiative, dazu: „Die Frage ist, ob Tempo 30 so bleibt, wie im LAP vorgeschlagen oder ob man von Seiten der Stadt davon abweichen will.“ Eine solche Aussage, so Arbogast, wäre „eine sachgerechte Antwort“ gewesen, nachdem sich die Initiative seit nunmehr zehn Jahren mit diesem Thema „herumschlägt“.</p> <h2>Statt Querungshilfe wenigstens Zebrastreifen</h2> <p>Enttäuscht ist man in Efrizweiler auch darüber, dass aus der von Anwohnern der Klufterner Straße gewünschten Querungshilfe zwischen Ortseingang und Kurve am Schloss wohl nichts wird. Diesem Wunsch erteilt die Stadtverwaltung indirekt eine Absage, verweist dabei aber auf übergeordnete Vorgaben. In diesem Bereich gebe es „bislang keine Überlegungen für eine Querungshilfe“, heißt es. Die Platzverhältnisse dort seien nicht ausreichend, da die Fahrbahn eine Breite von 6,50 Metern habe. Für eine Querungshilfe würde man jedoch eine Breite von neun Metern benötigen.</p> <p>In Efrizweiler hingegen wäre man froh um jeden „lösungsorientierten“ Ansatz, sagt Arbogast. So habe man in mehreren Gesprächen mit Vertretern der Stadt Fußgängerüberwege thematisiert. Auch dies wäre eine Option. Für ihn sei dies ein Zeichen, dass die Stadt Bürgeranliegen nicht ernst nehme. Für den nächsten LAP-Schritt fordere man mit Nachdruck eine Beschlusslage zugunsten der Fußgänger. „Zumal insbesondere in der Kurve am Schloss die Bushaltestelle liegt“, betont Arbogast. Er sehe täglich Fußgänger, darunter auch Jugendliche, in der Kurve über die Straße gehen. Seit Einrichtung der Umleitung wird die Klufterner Straße täglich von rund 15.000 Fahrzeugen befahren.</p> <p>Sollte die Stadt hier nicht einlenken, werde man sich an übergeordnete Behörden wenden, kündigt der Initiative-Sprecher an: „Beispiele, dass solche Schritte mit Erfolg möglich sind, gibt es auch im Bodenseekreis.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Reaktionen auf die Umleitung</span><span>Vor allem in den ersten Wochen der Umleitung seien „mehrere Anrufe, Mails und persönliche Vorsprachen“ bei der Ortsverwaltung Kluftern eingegangen, ebenso im Rathaus in Friedrichshafen, heißt es seitens der städtischen Pressestelle auf Anfrage der Redaktion. Die Beschwerden hätten sich in erster Linie auf die Missachtung des 30er-Limits bezogen. Daraufhin habe das Rechtsamt Radarkontrollen vorgenommen.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Radarkontrollen</span><span>An folgenden Messstellen hat die Stadtverwaltung Friedrichshafen laut eigenen Angaben Geschwindigkeitskontrollen vorgenommen, in Klammern die Prozentzahl der Verstöße: Tannenburgstraße (18,42 Prozent), Kluftern Eisenbahnbrücke (0,05), Markdorfer Straße (0,16) und L207 Gasthaus Alpenblick (7,65).</span></label></div> <h2>Streit ums Thema Tempokontrollen</h2> <p>Bei der Stadt verweist man auf Radarkontrollen, die insgesamt belegen würden, dass die Ortsdurchfahrten von Kluftern und Efrizweiler seit Einrichtung der Umleitung keine Gefahrenbereiche seien. Ab Mai, so teilt die Pressestelle mit, habe man an mehreren Messstellen das Tempo kontrolliert. Bei der Analyse der Daten hätten sich „unauffällige, normale Verstoßquoten“ ergeben.</p> <p>Die Anwohner-Initiative quittiert dies mit Unverständnis. Die Messungen seien teils „völlig weltfremd“. So ergebe eine Messung an der einspurigen Engstelle der Bahnunterführung überhaupt keinen Sinn, da Autos dort ohnehin abbremsen müssten und es auch einen Fußgängerüberweg zu beachten gebe. Die Verstoßquote von 0,05 Prozent sei daher nicht verwunderlich.</p> <h2>Stadt und Initiative liegen weit auseinander</h2> <p>Ihnen gehe es vor allem darum, dass von der neuen <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> von Spaltenstein her häufig zu schnell in den Ort hineingefahren werde. Außerdem würden viele Fahrer dann direkt nach der Kurve auf der Gefällstrecke Richtung Eisenbahnbrücke wieder Gas geben. Hier, so Arbogast, wären Messungen sinnvoll. Zudem gebe es auf dem freien Grundstück an der Ecke Klufterner Straße/Im Winkel einen idealen Aufstellort für eine mobile Radaranlage. „Ich bin mir sicher, dass hier dann andere, erhöhte Werte zustande kommen“, sagt er. Mehrfach bereits habe die Initiative der Stadt potenzielle Standorte für Tempomessungen mitgeteilt.</p> <p>Dort hingegen sieht man generell keinen dringlichen Handlungsbedarf: Durch die Sperrung der „Müllstraße“ habe der Verkehr und damit die Belastung der Anwohner zwar „deutlich zugenommen“. Insgesamt seien aber die befürchteten großen Staus bislang ausgeblieben. Zudem sei in den vergangenen Wochen auch die Anzahl der Beschwerden über zu schnelles Fahren deutlich zurückgegangen, teilt die Pressestelle der Stadt mit.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bermatingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Verkehr und Tempo 30: Efrizweiler fühlen sich von der Stadt zu wenig gehört]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 05:06:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sonne am Himmel und im Glas  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/sonne-am-himmel-und-im-glas;art372469,12478572 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Hunderte Besucher<br /> genießen das Weinfest</li> <li>Vereine verwöhnen<br /> erneut mit Spezialitäten</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Hunderte Besucher<br /> genießen das Weinfest</li> <li>Vereine verwöhnen<br /> erneut mit Spezialitäten</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Hunderte Besucher<br /> genießen das Weinfest</li> <li>Vereine verwöhnen<br /> erneut mit Spezialitäten</li> </ul>



        <p><strong>Bermatingen</strong> „Es könnte keinen schöneren Abschluss geben als in Bermatingen“, sagte Bürgermeister Martin Rupp bei der offiziellen Eröffnung des 52. Weinfests und wandte sich damit an Lena Frank aus Kippenhausen. Diese hatte nämlich ihren letzten großen Auftritt als Bodenseeweinprinzessin und machte mit ihrem Strahlen der Sonne Konkurrenz.</p> <p>Nach der Fahrt zum Festplatz im Oldtimer von und mit Matthias Mutter, ein Alleinstellungsmerkmal des Bermatinger Weinfests, erbat sich Rupp einen warmen Applaus für alle Beteiligten und diejenigen, die den Festplatz zur Verfügung gestellt hatten. Er dankte den Eheleuten Nolle/Eisele für den Jägerhauskeller, dem Haus von Baden und Jakob Krimmel für den Platz sowie den Bands und Musikvereinen. Denn das Wichtigste an einem Fest sei, dass man gute Musik habe.</p> <p>Die guten Tropfen, Leckereien unterschiedlichster Art, das heimelige Ambiente und die schöne Atmosphäre machten auch Eindruck auf die Weinprinzessin: „Respekt, liebe Bermatinger, euer Weinfest zählt zu den schönsten in der Region!“ Sie lobte unter anderem den fruchtigen Müller-Thurgau, den spritzigen Secco und den filigranen Weißburgunder und verwies auf die Bermatinger Winzer, die diese Weine erst ermöglichten. „Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, bleibt ein Narr sein Leben lang“, zitierte sie das Martin Luther zugeordnete Zitat und stieß imaginär mit den Besuchern an.</p> <p>Narren suchte man vergeblich auf dem Weinfest, das für glückliche Mienen auf Besucher- und Veranstalterseite sorgte. Wie auch beim Ehepaar Waltl aus Manching bei Ingolstadt. 2024 waren sie Gäste in Markdorf und besuchten das Bermatinger Weinfest – gleich an zwei Tagen, denn auf einem anderen Fest waren ihnen zu viele Touristen. „Das hat uns hier sehr gut gefallen, weil wir gleich mit den Einheimischen ins Gespräch gekommen sind“, berichtet Erika Waltl. Den Freunden hatte der Bericht so gut gefallen, dass sie dieses Jahr mit Fokus auf das Weinfest an den Bodensee gefahren sind und unter den Weinen unterschiedliche Favoriten gefunden haben.</p> <p>Hannes Waltl bevorzugt den Rosé, sie mag den Weißherbst, Dieter Rogalski den Riesling und Ehefrau Doris den Weißwein. Den genießen sie wegen des kühlen Abends später in der Laube des Tennisclubs, an dem Erika Waltl nochmals auf die Reporterin zukommt: „Wir dachten erst, der Platz sieht so anders aus. Dann haben wir festgestellt, die Reben sind weg!“, war sie etwas enttäuscht. Auch die Bauzäune mit den Fotos des Weinbergs, eine witzige Idee, konnten über den Verlust der vom Markgrafen direkt nach der Ankündigung entfernten Rebstöcke nicht hinwegtrösten.</p> <p>Untröstlich war auch Gerold Witulski aus Bermatingen. Der ambitionierte Hobbytänzer bedauerte, dass immer noch auf Kies getanzt werden musste, eine mühsame Angelegenheit: „Die Bühne wäre groß genug für die drei Musiker und die Tanzenden“, meinte er. Seine Partnerin Konny Baglieri schlug vor: „Wenn sie nicht stabil genug ist, könnte man sie doch auf den Boden stellen.“ Trotz des Mankos genossen sie Fest und Musik.</p> <p>Und anderen gefiel es ebenfalls, darunter Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr aus Neuhausen ob Eck und ein Narrenverein. Außerdem die Repräsentanten, die bei allen Vereinen deren Spezialitäten kosteten, am Sonntag den ökumenischen Gottesdienst besuchten, sich mit den Familien bei Kaffee und Kuchen trafen oder ihre Geschicklichkeit am Stand des Schützenvereins Daisendorf testeten. Schön war‘s wieder!</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Titel Info</h2> Aufzaehlung_Info_Symbol</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Oberbürgermeister Fest Veranstaltungen Tradition]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bermatingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sonne am Himmel und im Glas]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 05:05:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Beim Weinfest packen viele mit an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/beim-weinfest-packen-viele-mit-an;art372469,12478571 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim Empfang im Rathaus Bermatingen werden verdiente Vereinsvorsitzende und andere ehrenamtlich Mitwirkende gewürdigt  ]]></description>
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          Beim Empfang im Rathaus Bermatingen werden verdiente Vereinsvorsitzende und andere ehrenamtlich Mitwirkende gewürdigt<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Beim Empfang im Rathaus Bermatingen werden verdiente Vereinsvorsitzende und andere ehrenamtlich Mitwirkende gewürdigt



        <p><strong>Bermatingen</strong> Es ist gute Tradition, die Mitwirkenden des Weinfests sowie die Bodenseeweinprinzessin im Rathaus vor der offiziellen Eröffnung des Weinfests zu empfangen. Bürgermeister Martin Rupp und Andreas Schäfer, neuer Gesamtleiter der das Fest veranstaltenden Vereine, würdigten in diesem Rahmen die Verdienste aktiver und ausgeschiedener Mitglieder.</p> <p>Zu ihnen gehörte Klaus Gommeringer, der nach dem langjährigen MV-Manager Harald Hilpert die Gesamtorganisation übernommen und die Vereine in eine GbR überführt hatte. „Schade, dass man so jemanden verliert, es war alles topp“, sagte sein Nachfolger Andreas Schäfer, der Spaß an seiner neuen Aufgabe mit „dem toll eingespielten Team“ hat, was Gommeringer rückblickend als „phänomenal“ bezeichnete. Er erinnerte an Kerstin Schellinger, die damals und aktuell Ehrenamtliche für die unterschiedlichen Ämter motivieren konnte. Am Neuanfang war auch Robert „Flepp“ Müller beteiligt, der nach der Abgabe seines Amts als Bermatinger Zunftmeister ebenfalls verabschiedet wurde. Auch er lobte das „super Team“ und die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und freute sich mit Bürgermeister Martin Rupp über Winzermeister Mathias Dilger, der nach und nach die markgräflichen Weine mit seinen Tropfen ersetzen wird. Die Vertreter des Hauses von Baden konnten wegen Urlaubs nicht teilnehmen.</p> <p>Über das ehrenamtliche Engagement von Steuerberater Werner Müller nach dem holprigen Start bei der Gründung der GbR freute sich Andreas Schäfer genauso wie über das von Manfred Homburger, der als ehemaliger Vorsitzender des NZ-Fördervereins bereits 2024 verabschiedet wurde. Alle Gewürdigten sicherten ihre Hilfe nach wie vor zu.</p> <p>Diese leistet auch die Firma Volz, vertreten durch Markus Volz, die unentgeltlich dafür sorgt, dass Lichter und Kochplatten funktionieren, Rupps Assistentin Jana Finsterwald, die für den kulinarischen und Weingenuss beim Empfang sorgte, sowie Mathias Mutter, der die Weinprinzessinnen mit seinem Oldtimer aufs Festgelände fährt.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Verein Auszeichnungen Ehrenamt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bermatingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Beim Weinfest packen viele mit an]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 17:27:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hunderte Besucher genossen das 52. Bermatinger Weinfest  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/hunderte-besucher-genossen-das-52-bermatinger-weinfest;art372469,12478214 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Empfang der Bodenseeweinprinzessin Lena Frank aus Kippenhausen krönte das Fest. Die Lauben des Weinfestes dekorierten die Vereine. Bei Leckereien, guten Tropfen und Gesprächen wurde fröhlich gefeiert.  ]]></description>
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          Der Empfang der Bodenseeweinprinzessin Lena Frank aus Kippenhausen krönte das Fest. Die Lauben des Weinfestes dekorierten die Vereine. Bei Leckereien, guten Tropfen und Gesprächen wurde fröhlich gefeiert.<br>
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        Der Empfang der Bodenseeweinprinzessin Lena Frank aus Kippenhausen krönte das Fest. Die Lauben des Weinfestes dekorierten die Vereine. Bei Leckereien, guten Tropfen und Gesprächen wurde fröhlich gefeiert.



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      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Fest Veranstaltungen Feiern]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bermatingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hunderte Besucher genossen das 52. Bermatinger Weinfest]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 13:48:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stadtwerk am See übernimmt kommunale Wärmeplanung für drei Gemeinden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/stadtwerk-am-see-uebernimmt-kommunale-waermeplanung-fuer-drei-gemeinden;art410936,12478024 ]]></link>      <description><![CDATA[  Oberteuringen, Bermatingen und Owingen haben sich für die Wärmeplanung zusammengeschlossen. Die Gemeinde Oberteuringen koordiniert das Vorhaben, das Häfler Versorgungsunternehmen wird es umsetzen.  ]]></description>
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          Oberteuringen, Bermatingen und Owingen haben sich für die Wärmeplanung zusammengeschlossen. Die Gemeinde Oberteuringen koordiniert das Vorhaben, das Häfler Versorgungsunternehmen wird es umsetzen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/stadtwerk-am-see-uebernimmt-kommunale-waermeplanung-fuer-drei-gemeinden;art410936,12478024]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Oberteuringen, Bermatingen und Owingen haben sich für die Wärmeplanung zusammengeschlossen. Die Gemeinde Oberteuringen koordiniert das Vorhaben, das Häfler Versorgungsunternehmen wird es umsetzen.



        <p>Die Gemeinden Oberteuringen, Bermatingen und Owingen haben den Startschuss für ihre gemeinsame kommunale Wärmeplanung gegeben. Dies teilt das Stadtwerk am See mit. Oberteuringen betreut das Projekt federführend, die Umsetzung übernimmt das Stadtwerk am See. Das Projekt wird durch Fördermittel des Landes Baden-Württemberg unterstützt. Bis spätestens Februar 2026 will das Stadtwerk die ersten Ergebnisse vorlegen. Anschließend werden diese in den Gemeinderäten der drei Kommunen beraten.</p> <h2>Zu Beginn geht es um eine Bestandsaufnahme</h2> <p>Die kommunale Wärmeplanung (KWP) sei ein zentrales Instrument der Energiezukunft, heißt es in der Pressemitteilung. Sie umfasst eine Bestandsaufnahme der aktuellen Wärmeversorgung, eine Potenzialanalyse und die Entwicklung eines Zielszenarios für eine klimaneutrale Wärmeversorgung. Die KWP bildet die Grundlage, um später gezielt Maßnahmen zu entwickeln und aufeinander abzustimmen. Sie unterstützt Gebäudebesitzer und Kommunen dabei, die künftige Wärmeversorgung zu planen. Sie ist jedoch keine konkrete Investitionsplanung und auch keine Entscheidung über einzelne Projekte.</p> <h2>Potenziale für Wärmenetze werden analysiert</h2> <p>Das Stadtwerk am See wolle sofort mit den Arbeiten starten. In den kommenden Monaten werden die bestehenden Wärmestrukturen – Gebäudebestand, Heizenergien, künftige Potenziale etwa für Wärmenetze – in allen drei Gemeinden erhoben und bewertet. Auf dieser Basis entstehe dann eine fundierte Datenlage, die zu einem ersten Ergebnisbericht zusammengeführt wird. Dieser dient als Grundlage für die politische Diskussion und Abstimmung in den Gemeinderäten.</p> <p>„Die kommunale Wärmeplanung ist für uns ein wichtiges Fundament, um die Energieversorgung der Zukunft strategisch anzugehen“, wird Oberteuringens Bürgermeister Ralf Meßmer zitiert: „Gemeinsam mit Bermatingen und Owingen wollen wir klären, welche Potenziale wir haben und wie wir diese bestmöglich nutzen können. Damit schaffen wir die Voraussetzung, unsere Gemeinden fit für eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu machen.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Stadtwerk am See übernimmt kommunale Wärmeplanung für drei Gemeinden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 12:54:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schönes Wetter begünstigte auch den Besuch des Weinfestes in Bermatingen am dritten Tag  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/dritter-tag-vom-weinfest-in-bermatingen-auch-am-sonntag-waren-zahlreiche-besucher-vor-ort;art372469,12478000 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach dem ökumenischen Gottesdienst, Frühschoppen, Kaffee und Kuchen, alles begleitet von viel Musik, klang der Sonntag für viele Einheimische und Gäste gemütlich auf dem Festplatz aus.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nach dem ökumenischen Gottesdienst, Frühschoppen, Kaffee und Kuchen, alles begleitet von viel Musik, klang der Sonntag für viele Einheimische und Gäste gemütlich auf dem Festplatz aus.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/dritter-tag-vom-weinfest-in-bermatingen-auch-am-sonntag-waren-zahlreiche-besucher-vor-ort;art372469,12478000]]></guid>
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        Nach dem ökumenischen Gottesdienst, Frühschoppen, Kaffee und Kuchen, alles begleitet von viel Musik, klang der Sonntag für viele Einheimische und Gäste gemütlich auf dem Festplatz aus.



        ]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Fest Veranstaltungen Sehenswürdigkeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Bermatingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schönes Wetter begünstigte auch den Besuch des Weinfestes in Bermatingen am dritten Tag]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 10:56:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nur noch wenige Sirenen im Bodenseekreis – doch das soll sich ändern  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundesweiter-warntag-so-laut-wird-es-im-bodenseekreis-am-11-september;art410936,12477910 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am 11. September ist der Bundesweite Warntag. Dabei setzen die Behörden vor allem auf Benachrichtigungen über das Handy – doch auch Sirenen gewinnen wieder an Bedeutung.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Am 11. September ist der Bundesweite Warntag. Dabei setzen die Behörden vor allem auf Benachrichtigungen über das Handy – doch auch Sirenen gewinnen wieder an Bedeutung.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundesweiter-warntag-so-laut-wird-es-im-bodenseekreis-am-11-september;art410936,12477910]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am 11. September ist der Bundesweite Warntag. Dabei setzen die Behörden vor allem auf Benachrichtigungen über das Handy – doch auch Sirenen gewinnen wieder an Bedeutung.



        <p>Am 11. September ist wieder Bundesweiter Warntag: Im ganzen Land werden dann für den Katastrophenfall die Warnsysteme geprüft. Um 11 Uhr wird an dem Donnerstag daher eine Probewarnung versendet, über das sogenannte Modulare Warnsystem (MoWaS) des Bundes unter anderem über den Rundfunk, über Handys und Apps. Auch einige Sirenen sollen auslösen – die gibt es allerdings nicht mehr flächendeckend. Wir werfen einen Blick auf die Warninfrastruktur im Kreis.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Erst Rückbau, jetzt Ausbau</span><span>Nach Ende des Kalten Krieges wurde das vom Bund betriebene Sirenennetz Anfang der 1990er-Jahre den Kommunen zur Übernahme angeboten, heißt es auf der Internetseite des baden-württembergischen Innenministeriums. Manche Kommunen übernahmen die Sirenen, andere lehnten die Übernahme ab, wodurch es zu einem Rückbau des Netzes kam. Mittlerweile wird das Netz wieder ausgebaut, auch dank Förderprogrammen des Bundes.</span></label></div> <h2>Wo gibt es Sirenen?</h2> <p>Am einen Ende des Landkreises gibt es seit diesem Jahr ganz neue Anlagen. Sechs Sirenen hat die Gemeinde Kressbronn installiert, unter anderem am Rathaus und am Feuerwehrhaus. Rund 120.000 Euro hat die Gemeinde dafür investiert, so die Angaben der Gemeinde. Im Notfall schrillen sie und machen die Einwohner auf die anstehende Gefahr aufmerksam, beispielsweise Großbrände, Hochwasser oder Starkregen. Die Sirenen dienen allerdings nicht zur Alarmierung der Feuerwehr, diese erfolgt als „stille Alarmierung“ über Funkmeldeempfänger.</p> <p>Am anderen Ende, in Sipplingen, gibt es noch eine pilzförmige Sirene auf dem Dach des Schulgebäudes. Dabei handelt es sich um ein älteres Modell, eine elektromechanische Sirene, die aber weiterhin funktionstüchtig ist. Am Warntag wird sie allerdings nicht zu hören sein, da sie noch nicht über das Modulare Warnsystem auslösbar ist, wie die Gemeinde auf Anfrage mitteilt. Sie kommt aktuell beispielsweise bei unklaren Gebäudebränden zum Einsatz.</p> <p>Vom Landratsamt heißt es auf Anfrage, dass man dort keinen kompletten Überblick über das Sirenennetz im Kreis habe, da das in der Verantwortung der Gemeinden und Städte liege. Nach Kenntnis von Landratsamts-Sprecher Robert Schwarz gibt es neben Kressbronn und Sipplingen aktuell Sirenen in Uhldingen-Mühlhofen, Bermatingen und Meersburg.</p> <p>Laut dem Regierungspräsidium Tübingen, über das Fördergelder für den Sirenenausbau beantragt werden können, hat zudem die Gemeinde Stetten einen Bewilligungsbescheid erhalten. Für das aktuell laufende Förderprogramm seien zudem bereits fünf weitere Anträge aus dem Bodenseekreis eingegangen.</p> <h2>Warum braucht es noch Sirenen?</h2> <p>Von den vergangenen Warntagen kennen es viele bereits: Die Warnung erreicht die meisten Menschen heutzutage über das Handy. So kann entweder über die Warn-Apps Nina oder Katwarn oder das sogenannte Cell Broadcasting informiert werden. Für letzteres braucht es keine App: Solange das Betriebssystem des Mobiltelefons aktuell genug ist, kann es Warnungen über Cell Broadcast empfangen.</p> <p>Dennoch könne die Sirene eine gute Ergänzung zu diesen Handywarnungen und Informationen über die Medien sein. „Denn damit ist ein schneller und für alle gleichzeitig wahrnehmbarer ‚Weckruf‘ möglich“, so Landratsamt-Sprecher Robert Schwarz. Die genaueren Informationen lieferten dann andere Kanäle. Von einer Sprecherin des Regierungspräsidiums Tübingen wird ebenfalls die Bedeutung des sogenannten „Warnmixes“ betont.</p> <p>Dass der Bund den Ausbau des Sirenennetzes fördert, wird mit „einschneidenden Ereignissen“ wie der Flut im Ahrtal, Waldbränden und dem russischen Angriffskrieg <a href="https://www.innenministerkonferenz.de/IMK/DE/termine/to-beschluesse/2023-12-08-06/anlage-zu-top-56.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2" target="_blank" title="" rel="noopener">begründet</a>, die „den Bevölkerungsschutz vor neue Herausforderungen“ stellen würden.</p> <h2>Ist der Bodenseekreis gut aufgestellt?</h2> <p>Aus Sicht des Landratsamts biete die heutige Technologie den Behörden gute Möglichkeiten, „schnell und qualitativ hochwertig zu warnen.“ Allerdings gehöre auf Seiten der Bevölkerung auch Eigenverantwortung und Medienkompetenz dazu. „Einerseits über die vorhandenen offiziellen Kanäle erreichbar zu sein, andererseits aber auch ein gesundes Misstrauen gegenüber Fake News und Gerüchten zu behalten“, so Schwarz.</p> <h2>Worauf müssen Einwohner außerdem achten?</h2> <p>Die Stadt Friedrichshafen strebt ebenfalls eine Förderung für neue stationäre Sirenen an, heißt es von Andrea Kreuzer aus der Verwaltung. Denn wenn Menschen ihre Handys am Abend und über Nacht in den Flugmodus schalten, erreichen sie Warnungen darüber nicht. „Um sicherzustellen, dass die Warnung wirklich den größtmöglichen Personenkreis erreicht, halten wir den Einsatz von Sirenenanlagen weiterhin für notwendig“, so Kreuzer.</p> <p>Neben dem Flugmodus ist es durch die Nähe zur Schweiz zudem möglich, dass Nutzer versehentlich in ein Mobilfunknetz des Nachbarlands rutschen und sie dann ebenfalls keine Warnungen auf dem Handy erhalten. „Dem einzelnen Nutzer kann nur empfohlen werden, regelmäßig zu prüfen, in welchem Netz er sich befindet“, heißt es aus der Pressestelle der Stadt Friedrichshafen.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Bermatingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nur noch wenige Sirenen im Bodenseekreis – doch das soll sich ändern]]></dc:rights>
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