<?xml version="1.0" encoding='UTF-8'?>

<!-- extended: vh 2010-01-20 v5a -->

<rss version="2.0" 
	xmlns:media="https://search.yahoo.com/mrss" 
	xmlns:dc="https://purl.org/dc/elements/1.1/" 
	xmlns:content="https://purl.org/rss/1.0/modules/content/">

  <channel>
    <title>suedkurier.de - Daisendorf</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:16 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:16 +0100</lastBuildDate>

    <image>
      <title>suedkurier.de</title>
      <width>120</width>
      <height>38</height>
      <link>https://www.suedkurier.de</link>
      <url>/pics/logi/suedkurier_150.gif</url>
    </image><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 13:19:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hochbehältersanierung sichert Trinkwasserversorgung in drei Kommunen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/hochbehaeltersanierung-sichert-trinkwasserversorgung-in-drei-kommunen;art372486,12507213 ]]></link>      <description><![CDATA[  Alle 40 bis 50 Jahre muss ein Hochbehälter saniert werden. Die Anlage am Trielberg war teils in üblem Zustand. Projektleiter und Bürgermeister erklären, wie Behälter und Co. im laufenden Betrieb modernisiert wurden.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Alle 40 bis 50 Jahre muss ein Hochbehälter saniert werden. Die Anlage am Trielberg war teils in üblem Zustand. Projektleiter und Bürgermeister erklären, wie Behälter und Co. im laufenden Betrieb modernisiert wurden.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/hochbehaeltersanierung-sichert-trinkwasserversorgung-in-drei-kommunen;art372486,12507213]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Alle 40 bis 50 Jahre muss ein Hochbehälter saniert werden. Die Anlage am Trielberg war teils in üblem Zustand. Projektleiter und Bürgermeister erklären, wie Behälter und Co. im laufenden Betrieb modernisiert wurden.



        <p>Vor rund vier Jahren begann die große Sanierung und Erweiterung des Hochbehälters am Trielberg. Nun ist die Maßnahme bis auf ein paar kleine Schönheitsreparaturen und die Installation der Fotovoltaikanlage abgeschlossen. Bei einem Rundgang durch die Anlage informierten Thomas Müller, Projektleiter des Stadtwerks am See, und Bürgermeister Robert Scherer über die erfolgten Arbeiten.</p> <p>„Alle 40 bis 50 Jahre muss ein Hochbehälter saniert werden“, erklärte Müller. Die alten Rohrleitungen am Trielberg seien rund 50 Jahre alt gewesen. Teile der Anlage seien in einem üblen Zustand gewesen. „Es bestand dringender Handlungsbedarf“, sagte er. Die alten Rohre seien noch relativ gut gewesen, die alten Schieber aber nicht mehr. „Die neuen Installationen sind alle aus Edelstahl“, erläuterte der Projektleiter. Aus Edelstahl seien auch die neuen Tanks.</p> <h2>Umbau im laufenden Betrieb geleistet</h2> <p>Da im laufenden Betrieb umgebaut wurde, die Wasserversorgung für Meersburg und die Nachbarkommunen Daisendorf und Stetten also aufrechterhalten werden musste, wurde zuerst die 1926 gebaute Kammer abgebaut und dort ein neuer 750 Kubikmeter fassender Tank gebaut. „Das war besonders spannend“, berichtete Müller, „denn das alte Bedienhaus steht unter Denkmalschutz.“ Nachdem diese Arbeiten abgeschlossen gewesen seien und die Wasserversorgung gesichert gewesen sei, habe anschließend der 1966 gebaute runde Wasserspeicher saniert werden können. Dieser habe eine Kautschukbeschichtung gehabt, die heute nicht mehr zulässig sei, erklärte der Fachmann.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Frühere Arbeiten am Hochbehälter Trielberg</span><span>Der Hochbehälter Trielberg wurde 1926 mit zwei Wasserbehältern à 250 Kubikmetern gebaut. 1966 wurde eine runde Wasserkammer dazu gebaut, die 750 Kubikmeter fasst. Diese wurde umfassend saniert, während die Speicher von 1926 durch eine neue L-förmige 750 Kubikmeter fassende Kammer ersetzt wurden. Die anstehende Sanierung war dem Gemeinderat seit 2017 bekannt. Haushaltsmittel wurden ab 2018 bereitgestellt. 2020 wurden die Arbeiten an das Stadtwerk am See als Generalunternehmer vergeben. 2022 war der neue Behälter fertig und die Sanierung des alten konnte beginnen. Die Kosten von rund zwei Millionen Euro tragen die wasserbeziehenden Kommunen Meersburg, Daisendorf und Stetten anteilig.</span></label></div> <p>Durch Neubau und Sanierung sei das Gesamtvolumen auf 1500 Kubikmeter Wasser erweitert worden. Zuvor waren es 1250 Kubikmeter. Bei einem jährlichen Trinkwasserbedarf von rund 700.000 Kubikmetern biete die zusätzliche Speicherkapazität mehr Sicherheit. Zudem müssten die Pumpen weniger oft laufen. „Es ist effizienter“, sagte Müller. Beide Speicher sind durch Rohrleitungen verbunden. Die Behälter würden im Normalbetrieb ausgeglichen aufgefüllt. „Für Reinigungsarbeiten können sie einzeln abgeschaltet werden.“ Die Füllstände überwache die Leitstelle in Friedrichshafen. „Die sehen alles auf dem Rechner, denn die Anlage ist elektronisch gesteuert“, erklärte er.</p> <p>Jetzt seien alle drei städtischen Hochbehälter saniert, legte der Projektleiter weiter dar. Der Hochbehälter am Wetterkreuz sei vor etwa 15 Jahren saniert worden, der am Wattenberg vor rund zehn Jahren. Vom Wasserwerk am See zwischen Meersburg und Hagnau werde das Wasser erst zum Wetterkreuz über den Trielberg bis zum Wattenberg gepumpt, schilderte er den Weg des Wassers. Von den einzelnen Hochdruckbehältern aus würden dann die entsprechend in der Höhe gelegenen Stadtteile und Nachbarkommunen versorgt.</p> <h2>Bürgermeister: „Wasser ist das neue Gold“</h2> <p>Bürgermeister Robert Scherer sagte, dass das Stadtwerk am See bei diesem Projekt als Generalunternehmer aufgetreten sei und alle Gewerke gemeinsam angeboten habe. „Das Stadtwerk ist schon bald seit 20 Jahren unser Partner bei der Trinkwasserversorgung und kennt die Verhältnisse in Meersburg bestens“, meinte er. „Durch die Umsetzung aus einer Hand konnten wir die Gesamtkosten für die Maßnahmen bei unter zwei Millionen Euro halten.“ Alle drei Kommunen hätten viel investiert, aber man sei sich der Verantwortung für die Trinkwasserversorgung bewusst. „Wasser ist das neue Gold“, sagte er mit Blick auf klimatische Veränderungen und die Notwendigkeit für die hiesige Kulturlandschaft.</p> <h2>„Tag des Wassers“ im kommenden Jahr</h2> <p>Nach den umfassenden Erdbewegungen während der Bauphase ist der ursprüngliche Zustand um das denkmalgeschützte Bedienhaus wieder hergestellt. Alles, was viel Geld gekostet habe, sei nun wieder unter der Erde, bedauerte Scherer. Deshalb kündigte er nach kurzer Absprache mit Projektleiter Müller und Mark Kreuscher, Geschäftsbereichsleiter Netze des Stadtwerks am See, an, im nächsten Jahr einen „Tag des Wassers“, wie sie den Arbeitstitel vorerst fassten, anzubieten. Für diesen Tag der offenen Tür, der vermutlich im Spätsommer, nach Installation der Fotovoltaikanlage stattfinden könnte, sei eine Öffnung aller drei Hochbehälter für die Bevölkerung angedacht.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hochbehältersanierung sichert Trinkwasserversorgung in drei Kommunen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 12:25:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Umzug und Einarbeiten im Rathaus: Der neue Bürgermeister Manuel Strasser spricht über seine Pläne  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterwahl-in-daisendorf-der-neue-rathaus-chef-spricht-ueber-seine-plaene;art372470,12502674 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der neue Bürgermeister Manuel Strasser möchte mit seiner Familie zeitnah umziehen – eine Wohnung hat er bereits in Aussicht. Und von Stellvertreter Andreas Theiss will er sich in die Amtsgeschäfte einarbeiten lassen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Der neue Bürgermeister Manuel Strasser möchte mit seiner Familie zeitnah umziehen – eine Wohnung hat er bereits in Aussicht. Und von Stellvertreter Andreas Theiss will er sich in die Amtsgeschäfte einarbeiten lassen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterwahl-in-daisendorf-der-neue-rathaus-chef-spricht-ueber-seine-plaene;art372470,12502674]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Der neue Bürgermeister Manuel Strasser möchte mit seiner Familie zeitnah umziehen – eine Wohnung hat er bereits in Aussicht. Und von Stellvertreter Andreas Theiss will er sich in die Amtsgeschäfte einarbeiten lassen.



        <p>Mehr als ein Jahr lang hat Manuel Strasser Wahlkampf in Daisendorf betrieben. „Im Sommer 2024 habe ich hier die ersten Gespräche geführt.“ Der Einsatz habe sich gelohnt, freut sich <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/stichwahl-in-daisendorf-der-neue-buergermeister-steht-fest;art372470,12502378" title="Stichwahl in Daisendorf: Manuel Strasser zum Bürgermeister gewählt">der frisch gekürte Bürgermeister</a> bei einem Oktoberfestbier im Narrenstüble im Untergeschoss des Rathauses. Immer wieder kommen an diesem Sonntagabend Daisendorfer vorbei und gratulieren. Manuel Strasser setzte sich in der Stichwahl mit 53 Prozent der abgegebenen Stimmen gegen seinen Mitbewerber Andreas Lipp durch. Er erhielt 47 Prozent der Stimmen.</p> <h2>Eine Wohnung hat Strasser bereits in Aussicht</h2> <p>Manuel Strasser verrät, die Familie habe sich auch schon eine Wohnung in Daisendorf angeschaut. „Eine Vier-Zimmer-Wohnung mit kleinem Garten mitten im Ort.“ Die wäre ideal, sagt er, gleich nach der erfolgreichen Wahl werde er nun die Vermieterin kontaktieren. Er sei jedenfalls fest entschlossen, mit seiner Familie so schnell wie möglich nach Daisendorf zu ziehen.</p> <p>Das wurde offenbar auch von seinen Wählern geschätzt. „Er hat im Wahlkampf so viel Einsatz gezeigt und immer wieder betont, dass er als Bürgermeister nach Daisendorf ziehen wird“, sagt etwa Susanne Walter-Jaep, „ich freue mich sehr für ihn.“</p> <p>Strasser ist bewusst, dass nun etliche Aufgaben auf ihn warten. Er habe durchaus Respekt vor dem Amt, gesteht er, aber es überwiege deutlich die Freude und die Motivation, die wichtigen Dinge schnell anzupacken. Bis zur Amtseinsetzung werde er schon mal einen Tag die Woche im Rathaus verbringen, um Bürgermeister-Stellvertreter Andreas Theiss über die Schulter zu schauen, sagt Strasser. Und sobald er im Amt sei, wolle er eine monatliche Bürgersprechstunde einführen: „Ich bin mir sicher, dass in der ersten Zeit viele auf mich zukommen werden, die bislang kein Gehör gefunden haben.“</p> <h2>Amtseinführung am 15. November geplant</h2> <p>Unterdessen dürfte der Termin der geplanten Amtseinführung der 15. November bleiben. Mit seinem Arbeitgeber sei dies bereits abgeklärt, sagt Strasser. Zuvor würde er gern noch ein paar Tage Urlaub machen. Die Vereidigung des neuen Bürgermeisters wird in der ersten Gemeinderatssitzung im Dezember stattfinden, die dieser dann auch leiten wird. Aktuell ist hierfür der 16. Dezember geplant.</p> <p>Bereits am 8. Dezember werden die Bürgermeister des Gemeindeverwaltungsverbands (GVV) ihren neuen Kollegen zur ersten gemeinsamen Verbandsversammlung begrüßen. Auch hier stehen gleich große Themen an. Für den geplanten „neuen“ GVV, der von der Meersburger Verwaltung ausgelagert werden soll, wird derzeit ein Satzungsentwurf erarbeitet.</p> <h2>Bei aller Freude auch skeptische Stimmen</h2> <p>Bei aller Freude darüber, dass der neue Bürgermeister nun endlich gewählt ist, waren unter den geschätzt 150 Besuchern durchaus auch skeptische Stimmen zu hören. „Ein neuer, unerfahrener Gemeinderat und nun ein unerfahrener Bürgermeister“, sagt ein älterer Herr, „da mache ich mir schon etwas Sorgen.“</p> <p>Ein 25-köpfiger Unterstützerkreis für Andreas Lipp, zu dem etwa die früheren Gemeinderäte Heinrich Straub und Christian Hack gehören, hatte noch zwei Tage vor der Wahl Briefe an alle Einwohner geschickt und dafür geworben, doch den erfahreneren Kandidaten zum Bürgermeister zu wählen.</p> <h2>Spürbare Enttäuschung bei Andreas Lipp</h2> <p>Andreas Lipp nimmt die Entscheidung nach außen sportlich: „Knapp vorbei ist auch daneben.“ Doch die Enttäuschung ist spürbar. „Es waren nur 47 Stimmen Unterschied“, sagt er mehrmals. „Hätten nur 24 Daisendorfer anders gewählt, hätte es gereicht.“ Es seien anstrengende Tage und Wochen gewesen, zieht Lipp Bilanz, doch die Zeit in Daisendorf „hat auch Spaß gemacht“. Und so bleibt er am Abend noch eine Weile, um sich von dem einen oder anderen zu verabschieden.</p> <p>„Er hätte einfach früher kommen müssen“, sagt einer von Andreas Lipps Unterstützern aus der Feuerwehr, „oder zumindest besser vermitteln müssen, warum er so spät in den Wahlkampf gestartet ist.“</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Kommunalpolitik Bürgermeisterwahl Karriereschritt thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-wirtschaft-arbeit thema-politik-lokal]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Umzug und Einarbeiten im Rathaus: Der neue Bürgermeister Manuel Strasser spricht über seine Pläne]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 12:22:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgermeisterwahl: Die Daisendorfer hoffen auf Kontinuität  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/kommentar-zur-daisendorfer-buergermeisterwahl-die-buerger-hoffen-auf-kontinuitaet;art372470,12502672 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit Manuel Strasser haben die Daisendorfer einen jungen, dynamischen Kandidaten gewählt. Jetzt liegt es an dem 37-Jährigen, sich zügig einzuarbeiten und im Rathaus anzukommen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Mit Manuel Strasser haben die Daisendorfer einen jungen, dynamischen Kandidaten gewählt. Jetzt liegt es an dem 37-Jährigen, sich zügig einzuarbeiten und im Rathaus anzukommen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/kommentar-zur-daisendorfer-buergermeisterwahl-die-buerger-hoffen-auf-kontinuitaet;art372470,12502672]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Mit Manuel Strasser haben die Daisendorfer einen jungen, dynamischen Kandidaten gewählt. Jetzt liegt es an dem 37-Jährigen, sich zügig einzuarbeiten und im Rathaus anzukommen.



        <p>Es war ein Novum für Daisendorf: Erstmals bei einer Bürgermeisterwahl hingen Kandidatenplakate an zig Privathäusern, organisierten Privatleute Wahlveranstaltungen und bauten ein ganzes Jahr lang einen treuen Unterstützerkreis für den von ihnen favorisierten Kandidaten auf. Auch wenn das primäre Ziel dahinter die Abwahl von Bürgermeisterin Jacqueline Alberti gewesen sein dürfte, hat dieses Engagement den 37-jährigen Manuel Strasser nun zum neuen Bürgermeister befördert.</p> <h2>Nicht mit geordneter Amtsübergabe zu rechnen</h2> <p>Damit hat sich Daisendorf in einem herausfordernden Moment, in dem man nicht mehr mit einer geordneten Amtsübergabe durch die bisherige Bürgermeisterin rechnet, zwar für einen jungen, dynamischen Kandidaten mit Berufserfahrung im Landratsamt entschieden. Aber gleichzeitig auch gegen die Erfahrung eines Andreas Lipp, der bereits in vielen Rathäusern der Region tätig war.</p> <p>Lipp hatte zwar ebenfalls einflussreiche Unterstützer im Ort – die ihn übrigens überhaupt erst zur Kandidatur ermuntert hatten. Doch blieben diese Unterstützer bis kurz vor Torschluss im Gegensatz zum „Strasser-Lager“ auffallend unsichtbar.</p> <p>Warum kam Andreas Lipps Kandidatur so spät, wird er wirklich zu uns ziehen, wird er wirklich länger als eine Amtszeit bleiben? Auf diese Fragen hätte der Kandidat überzeugendere Antworten finden müssen, um gewählt zu werden. Manuel Strasser kommunizierte hier seinen Willen glasklar.</p> <h2>Reicher Erfahrungsschatz gegen unbedingten Erfolgswillen</h2> <p>Festzuhalten bleibt: Daisendorf hatte eine echte Wahl, zwischen einem fast schon väterlichen Kandidaten mit reichem Erfahrungsschatz, einem jungen Aspiranten mit unbedingtem Erfolgswillen, der im Idealfall nicht nur eine oder zwei, sondern vielleicht drei Amtsperioden leisten kann – und damit die Hoffnung auf Kontinuität verkörpert.</p> <p>Nun liegt es an Manuel Strasser, der bei seinem bisherigen Arbeitgeber im Landratsamt Bodenseekreis durchaus bereits Lorbeeren gesammelt hat, sich zügig einzuarbeiten und im Rathaus anzukommen. Man darf ihm dabei viel Erfolg und eine glückliche Hand wünschen – für Daisendorf.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Präsidentenwahl Kandidatenaufstellung Bürgermeisterwahl thema-politik thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik-bund]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bürgermeisterwahl: Die Daisendorfer hoffen auf Kontinuität]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 08:23:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fünf Bürgermeisterwahlen in der Region: Alle Ergebnisse und Entwicklungen im Überblick  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/fuenf-buergermeisterwahlen-im-suedwesten-alle-ergebnisse-und-entwicklungen-im-ueberblick-20-10-25;art417930,12502499 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Hegau, der Bodenseekreis und der Schwarzwald im Wahlfieber: An gleich fünf Orten unserer Region wurden am Sonntag (19. Oktober) neue Bürgermeister gewählt. Wir haben die Ergebnisse für Sie zusammengefasst.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Der Hegau, der Bodenseekreis und der Schwarzwald im Wahlfieber: An gleich fünf Orten unserer Region wurden am Sonntag (19. Oktober) neue Bürgermeister gewählt. Wir haben die Ergebnisse für Sie zusammengefasst.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/fuenf-buergermeisterwahlen-im-suedwesten-alle-ergebnisse-und-entwicklungen-im-ueberblick-20-10-25;art417930,12502499]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Der Hegau, der Bodenseekreis und der Schwarzwald im Wahlfieber: An gleich fünf Orten unserer Region wurden am Sonntag (19. Oktober) neue Bürgermeister gewählt. Wir haben die Ergebnisse für Sie zusammengefasst.



        <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Im Landkreis Konstanz, im Bodenseekreis und im Schwarzwald-Baar-Kreis fanden am 19. Oktober insgesamt fünf Bürgermeisterwahlen statt.</li> <li>In Volkertshausen wurde zum ersten Mal eine Frau ins Bürgermeisteramt gewählt.</li> <li>In Furtwangen muss eine Stichwahl entscheiden.</li> <li>Markus Keller feiert bei der Wahl in Blumberg einen klaren Sieg.</li> <li>Johannes Henne darf sich auf eine weitere Amtszeit als Bürgermeister von Immenstaad freuen.</li> <li>In Daisendorf kommt es in der Stichwahl zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen.</li> </ul> </div> <h2>Judith Joy Klotz gewinnt die Bürgermeisterwahl in Volkertshausen</h2> <p>Eindeutig verlief die Bürgermeisterwahl in Volkertshausen (Landkreis Konstanz): <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/erdrutsch-sieg-in-volkertshausen-judith-joy-klotz-gewinnt-die-buergermeisterwahl;art372463,12502443" target="_blank" title="Erdrutsch-Sieg in Volkertshausen: Judith Joy Klotz gewinnt die Bürgermeisterwahl">Knapp 70 Prozent der Bürger wählten Judith Joy Klotz</a>. Die 31-Jährige ist die erste Frau, die in der Hegau-Gemeinde zum Rathausoberhaupt gewählt wird.</p> <p>In der Alten Kirche in Volkertshausen herrschte bei der Bekanntgabe des Wahlergebnisses großes Gedränge – der Sieg von Judith Joy Klotz wurde mit reichlich Applaus bedacht.</p> <h2>Stichwahl muss das Bürgermeister-Rennen in Furtwangen entscheiden</h2> <p>In Furtwangen muss die Stichwahl entscheiden über das Amt des neuen Bürgermeisters entscheiden. Zwar konnte Florian Merz mit 46 Prozent der Stimmen klar das beste Ergebnis erzielen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/buergermeisterwahl-furtwangen-noch-kein-sieger-zwei-kandidaten-gehen-in-die-stichwahl;art372502,12502466" target="_blank" title="Bürgermeisterwahl Furtwangen: Noch kein Sieger – zwei Kandidaten gehen in die Stichwahl">jedoch verfehlte er die nötige absolute Mehrheit</a>.</p> <p>In drei Wochen tritt Merz in der Stichwahl gegen Isolde Grieshaber an, die mit gut 26 Prozent die zweitmeisten Stimmen erhielt. Gewählt wird am 9. November – danach steht fest, wer künftig im Rathaus in Furtwangen das Sagen hat.</p> <h2>Spitzenergebnis für Amtsinhaber Keller, aber niedrige Wahlbeteiligung in Blumberg</h2> <p>Blumberg (Schwarzwald-Baar-Kreis) setzt auf Beständigkeit: Amtsinhaber Markus Keller konnte sich bei der Bürgermeisterwahl durchsetzen und tritt seine dritte Amtszeit an. <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/blumberg/die-blumberger-haben-gewaehlt-markus-keller-startet-in-seine-dritte-amtszeit;art372508,12502349" target="_blank" title="Die Blumberger haben gewählt: Markus Keller startet in seine dritte Amtszeit">Er wurde mit sensationellen 98 Prozent der Stimmen wiedergewählt</a>.</p> <p>Weniger sensationell war die Wahlbeteiligung: Nur knapp 30 Prozent der Blumberger gingen zur Urne. Die Agenda für seine nächste Amtszeit hat Keller aber schon klar abgesteckt: „Wir investieren weiter konsequent in unsere Infrastruktur – Straßen, Wege, Breitband, Wasser und Abwasser.“</p> <h2>Johannes Henne bleibt Bürgermeister in Immenstaad</h2> <p>In Immenstaad (Bodenseekreis) ist der bisherige Bürgermeister auch der neue: <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/buergermeisterwahl-in-immenstaad-johannes-henne-wiedergewaehlt;art372478,12502386" target="_blank" title="Bürgermeisterwahl in Immenstaad: Johannes Henne wiedergewählt">Johannes Henne wurde mit gut 70 Prozent der Stimmen für eine weitere Amtszeit wiedergewählt</a>.</p> <p>Damit setzte sich der 38-Jährige klar gegen seinen einzigen Gegenkandidaten Stephan Lederle durch, der auf rund 23 Prozent Stimmanteil kam. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 50 Prozent.</p> <h2>Stichwahl in Daisendorf: Manuel Strasser macht das Rennen</h2> <p>Manuel Strasser gegen Andreas Lipp hieß es bei der Stichwahl in Daisendorf (Bodenseekreis). Die beiden Kandidaten lieferten sich ein enges, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/stichwahl-in-daisendorf-der-neue-buergermeister-steht-fest;art372470,12502378" target="_blank" title="Stichwahl in Daisendorf: Manuel Strasser zum Bürgermeister gewählt">am Ende hatte Strasser mit 53 Prozent der Stimmen knapp die Nase vorn</a>. Die Wahlbeteiligung lag bei über 60 Prozent und damit erfreulich hoch.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Fünf Bürgermeisterwahlen in der Region: Alle Ergebnisse und Entwicklungen im Überblick]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 19:21:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stichwahl in Daisendorf: Manuel Strasser zum Bürgermeister gewählt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/stichwahl-in-daisendorf-der-neue-buergermeister-steht-fest;art372470,12502378 ]]></link>      <description><![CDATA[  Manuel Strasser wurde zum Rathaus-Chef von Daisendorf gewählt, 53 Prozent der Stimmen konnte er auf sich versammeln. Die Wahlbeteiligung liegt bei fast 60 Prozent.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Manuel Strasser wurde zum Rathaus-Chef von Daisendorf gewählt, 53 Prozent der Stimmen konnte er auf sich versammeln. Die Wahlbeteiligung liegt bei fast 60 Prozent.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/stichwahl-in-daisendorf-der-neue-buergermeister-steht-fest;art372470,12502378]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Manuel Strasser wurde zum Rathaus-Chef von Daisendorf gewählt, 53 Prozent der Stimmen konnte er auf sich versammeln. Die Wahlbeteiligung liegt bei fast 60 Prozent.



        <p>Manuel Strasser hat die Bürgermeisterwahl in Daisendorf gewonnen. Er setzte sich in der Stichwahl am Sonntag, 19. Oktober, gegen Andreas Lipp durch. Auf Strasser entfielen laut dem vorläufigen Ergebnis 411 der abgegebenen Stimmen, das entspricht 53 Prozent. Lipp erzielte 364 Stimmen, beziehungsweise 47 Prozent.</p> <p>Insgesamt gaben 780 Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme ab, fünf waren ungültig. Die Wahlbeteiligung lag damit bei fast 59,95 Prozent. Das sind rund fünf Prozentpunkte weniger als beim ersten Wahlgang zwei Wochen zuvor, als noch vier Bewerber zur Auswahl standen, darunter Amtsinhaberin Jacqueline Alberti, die sich nach acht Jahren für eine zweite Amtszeit beworben hatte.</p> <p>Der ehrenamtliche Bürgermeister-Stellvertreter Andreas Theiss verkündete um kurz vor 19 Uhr das Wahlergebnis und gratulierte dem künftigen Rathaus-Chef. Der Musikverein Daisendorf-Stetten spielte ein Ständchen, bevor Gratulanten, darunter die Bürgermeister benachbarter Gemeinden, dem Nachfolger von Jacqueline Alberti Glück fürs neue Amt wünschten.</p> <h2>Amtsinhaberin Jacqueline Alberti bei erstem Wahlgang ausgeschieden</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/nach-abwahl-der-amtsinhaberin-in-daisendorf-das-sind-die-stimmen-nach-dem-wahlabend-30-09-25;art372470,12490707" title="Nach Abwahl der Amtsinhaberin: Das sind die Stimmen nach dem Wahlabend">Alberti war im ersten Wahlgang gescheitert, als sie </a> nur 11,9 der Stimmen erhielt. Strasser und Andreas Lipp hatten sich mit 42 und 35 Prozent beim ersten Wahlgang die Stichwahl gesichert. Strasser, bislang als Beamter im Landratsamt beschäftigt, versprach am Wahlabend, seine volle Kraft zum Wohl der Gemeinde einzusetzen. Theiss überreichte Strasser und seiner Frau, Birgit Strasser, Blumen. Mit ihrem erst wenige Monate alten Töchterchen stellten sie sich für das Siegerfoto vor das Rathaus.</p> <p>Um 18 Uhr haben die Wahllokale geschlossen. Noch bevor Andreas Theiss das Wahlergebnis um kurz vor 19 Uhr auf dem Platz vor dem Rathaus mitteilte, stand es im Wahlportal der Gemeinde im Internet. Das machte auf dem Platz natürlich schnell die Runde, was dazu führte, dass viele Anwesende ihr Handy zückten und sich selbst von den Zahlen überzeugen wollten. Wie, um die Nerven der Anwesenden zu beruhigen, spielte die Musikkapelle Daisendorf-Stetten den Marsch Castaldo.</p> <p>Erst dann ergriff Andreas Theiss das Wort. Es brandete Beifall und Jubel auf, als der Wahlsieger feststand und dann auch offiziell von Theiss beim Namen genannt wurde. Die Musikkapelle Daisendorf-Stetten unter der Leitung von Michael Mensinger umrahmte diesen für die Gemeinde wichtigen Moment mit der heimlichen Hymne „Hoch Badnerland“, als sich die Spannung in Feststimmung gewandelt hatte.</p> <p>Nach einem Küsschen von Ehefrau Birgit Strasser, die Tränen der Freude in den Augen hatte, zählte der unterlegene Mitbewerber Andreas Lipp zu den allerersten Gratulanten. Er nahm seine Niederlage demokratisch fair entgegen und wünschte dem künftigen Bürgermeister von Daisendorf gutes Gelingen für seine neue Aufgabe. Dem SÜDKURIER gegenüber sagte Lipp, dass ihm die Ailinger einen Wahlsieg gegönnt hätten, ihm aber auch bedeuteten, dass es ihnen lieber wäre, wenn er als Ortsvorsteher bliebe. Das tröste ihn nun und gebe ihm Energie fürs Weitermachen im Ailinger Rathaus.</p> <p>Am Wahlsonntag waren beide Kandidaten verständlicherweise von Nervosität geplagt. Strasser ließ sich von seinem Töchterchen auf andere Gedanken bringen, Lipp unternahm einen Spaziergang im Eistobel in Isny. Auf einer Skala von 1 bis 10, wie hoch war da ihre Nervosität, wollte der SÜDKURIER von den beiden Männern vor Bekanntgabe des Ergebnisses wissen. Strasser verortete sich bei neun, Lipp „bei 24“.</p> <h2>Gemeinderätin sieht ein gutes Omen für die Amtszeit Manuel Strasser</h2> <p>Monika Bernhard, Stimmenkönigin in der Gemeinderatswahl, sagte am Wahlabend auf die Frage, ob sie eine Prognose für das Ergebnis abgeben könne, vorausschauend: „Knapp wird‘s.“ Tatsächlich lag der Unterschied bei nur 47 Stimmen. Für Daisendorf sei es gut, dass der Wahlkampf nun zu Ende ist und wieder etwas mehr Ruhe in die Gemeinde einkehrt. Im Wahlkampf seien die beiden verbliebenen Kandidaten omnipräsent gewesen. Für die Amtszeit des neuen Bürgermeisters sei das ein gutes Omen, sagte sie scherzhaft. „Wenn das so bleibt, soll‘s recht sein.“</p> <p>Strasser, der von einer breiten Bürgerschaft im Wahlkampf unterstützt und gefördert wurde, war bislang als Beamter im Landratsamt beschäftigt. Gegenüber dem SÜDKURIER sagte er, dass er und seine Frau in Daisendorf schon eine Wohnung angeschaut hätten, um möglichst rasch in die Gemeinde ziehen zu können. „Ich bin glücklich“, betonte er. Bis zu seinem Amtsantritt im November <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterin-alberti-abwesend-dieser-stellvertreter-leitet-seit-der-wahl-die-gemeinde;art372470,12500589" title="Bürgermeisterin Alberti abwesend – dieser Stellvertreter leitet seit der Wahl die Gemeinde">führt Andreas Theiss das Geschäft ehrenamtlich und stellvertretend für Jacqueline Alberti.</a></p> <p></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Bürgermeisterwahl Kandidatenaufstellung Kommunalwahl thema-politik-lokal-kommunalwahl thema-politik thema-politik-bund thema-politik-lokal-buergermeisterwahl]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Stichwahl in Daisendorf: Manuel Strasser zum Bürgermeister gewählt]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 13:52:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgermeisterin Alberti abwesend – dieser Stellvertreter leitet seit der Wahl die Gemeinde  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterin-alberti-abwesend-dieser-stellvertreter-leitet-seit-der-wahl-die-gemeinde;art372470,12500589 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Rathaus-Chefin ist aktuell nicht im Dienst. Ihre Aufgaben hat Andreas Theiss vorübergehend übernommen. So funktioniert die Übergangslösung.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Die Rathaus-Chefin ist aktuell nicht im Dienst. Ihre Aufgaben hat Andreas Theiss vorübergehend übernommen. So funktioniert die Übergangslösung.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterin-alberti-abwesend-dieser-stellvertreter-leitet-seit-der-wahl-die-gemeinde;art372470,12500589]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Die Rathaus-Chefin ist aktuell nicht im Dienst. Ihre Aufgaben hat Andreas Theiss vorübergehend übernommen. So funktioniert die Übergangslösung.



        <p>Stellvertreter Andreas Theiss nimmt derzeit die Amtsgeschäfte der Bürgermeisterin im Daisendorfer Rathaus wahr. Unmittelbar am Dienstag nach der <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/nach-abwahl-der-amtsinhaberin-in-daisendorf-das-sind-die-stimmen-nach-dem-wahlabend-30-09-25;art372470,12490707" target="_blank" title="Nach Abwahl der Amtsinhaberin: Das sind die Stimmen nach dem Wahlabend">Wahl</a> begann nach eigenen Angaben sein Einsatz. „Der Vorteil ist, dass ich selbst Beamter bin. Das heißt, ich werde freundlicherweise von meinem Dienstherrn freigestellt“, erklärt Theiss auf SÜDKURIER-Nachfrage. Als nützlich beschreibt er auch, „mit Rechtsanwendungen vertraut zu sein“. Gemeint sind Entscheidungsprozesse innerhalb des öffentlichen Diensts auf Grundlage geltender Rechtsvorschriften.</p> <h2>Verwaltung zu Geschäftszeiten erreichbar</h2> <p>Theiss ist als Zollbeamter im Ermittlungsbereich des Hauptzollamts Singen tätig. Seinen Dienstherrn beschreibt er als sehr flexibel darin, „dieses Ehrenamt wahrzunehmen“. Seit der Kommunalwahl 2024 sitzt er im Daisendorfer Gemeinderat. Seine erste E-Mail an die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung drehte sich nun darum, „die Erreichbarkeit während der Geschäftszeiten sicherzustellen“. Das bedeutet, die Bürgerinnen und Bürger können die Dienste im Rathaus ohne Einschränkungen zu den üblichen Öffnungszeiten in Anspruch nehmen.</p> <p>Laut eigener Aussage ist Theiss an anderthalb Tagen die Woche im Rathaus tätig. Er benötigt Zugang zu den Kommunalnetzen. „Den Rest mache ich von zuhause aus“, berichtet der Zollbeamte. Die Zusammenarbeit im Gemeindeverwaltungsverband Meersburg und mit dem Landratsamt erlebt er als „sehr kooperativ und hilfsbereit“. Spannend findet er, „mit viel mehr Leuten in der Gemeinde in den Kontakt zu kommen als sonst“. Mit die größte Aufgabe ist die Stichwahl am Sonntag zwischen den Kandidaten Manuel Strasser und Andreas Lipp. „Vom Aufwand her ist es dasselbe wie beim ersten Wahlgang. Statt vier stehen jetzt zwei Namen auf dem Wahlzettel“, sagt Theiss. Zum ersten Wahlgang habe Bürgermeisterin Jacqueline Alberti noch viel unterstützt. Diesmal ist das Team auf sich gestellt.</p> <h2>Ratssitzung vor Amtsantritt in Planung</h2> <p>Die für den 14. Oktober angesetzte Ratssitzung musste ausfallen. „Ich habe es nicht geschafft, den Ratsmitgliedern innerhalb der Frist die Unterlagen zukommen zu lassen“, berichtet Theiss. Ebenso muss ein Sitzungstermin der Öffentlichkeit fristgerecht bekanntgegeben werden. Aber: „Es wird definitiv noch eine Ratssitzung vor Amtsantritt des neuen Bürgermeisters geben“, kündigt der Stellvertreter an. Nicht dringende Angelegenheiten bleiben derzeit teils liegen. Etwa repräsentative Aufgaben. „An Veranstaltungen, die nicht unsere Feuerwehr oder Gemeinde betreffen, nehme ich nicht teil“, nennt Theiss ein Beispiel.</p> <h2>Warum ist sie nicht im Dienst?</h2> <p>Bei Abwesenheit eines Bürgermeisters oder einer Bürgermeisterin übernimmt grundsätzlich ein gewählter Stellvertreter. Gründe können Krankheit oder Urlaub sein. Die Hintergründe sind in diesem Falle unklar. Die Bürgermeisterin war für eine Stellungnahme gegenüber dem SÜDKURIER per E-Mail nicht erreichbar. Ob Jacqueline Alberti den Dienst nochmals aufnehmen wird, kommentiert Theiss nicht. „Es ist eine Personalsache. Momentan ist sie abwesend.“ Ihre Amtszeit endet im kommenden November.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Oberbürgermeister Bürgermeisterwahl Kommunalpolitik Bürokratie thema-politik-lokal thema-politik thema-politik-lokal-buergermeisterwahl]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bürgermeisterin Alberti abwesend – dieser Stellvertreter leitet seit der Wahl die Gemeinde]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 17:57:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Plötzlich geht wirklich der Alarm los: Hauptübung unter besonderen Bedingungen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/ploetzlich-geht-wirklich-der-alarm-los-hauptuebung-unter-besonderen-bedingungen;art372470,12498718 ]]></link>      <description><![CDATA[  Während der Jahreshauptübung geht ein Notruf bei der Feuerwehr ein. Was ist passiert und welche Auswirkungen hat das auf die Übung? <p></p>  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Während der Jahreshauptübung geht ein Notruf bei der Feuerwehr ein. Was ist passiert und welche Auswirkungen hat das auf die Übung? <p></p><br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/ploetzlich-geht-wirklich-der-alarm-los-hauptuebung-unter-besonderen-bedingungen;art372470,12498718]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Während der Jahreshauptübung geht ein Notruf bei der Feuerwehr ein. Was ist passiert und welche Auswirkungen hat das auf die Übung? <p></p>



        <p>Für die Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Daisendorf standen alle geplanten Teilnehmer bereit, als bei den Mitgliedern der Meersburger Feuerwehr der echte Alarm ertönte. Im Laufschritt verließen sie daraufhin den Übungsort im Oberriederweg, um zum eigenen Feuerwehrhaus zu fahren – einschließlich des Fahrzeugs mit der großen Drehleiter. Auch wenn sich der Notfall im Nachhinein als Fehlalarm der Brandmeldeanlage der Therme entpuppte, wirkte sich das natürlich auf die geplante Fahrzeugaufstellung des Übungsszenarios aus.</p> <h2>Drei Fahrzeuge weniger</h2> <p>Kommandant Thomas Ritsche, der die Übung als Einsatzleiter organisierte, musste schnelle Entscheidungen treffen. Der ehemalige Kommandant der Immenstaader Feuerwehr, Martin Stett, moderierte die Übung. Er informierte die zahlreichen Zuschauer darüber, dass aufgrund des Einsatzes nun drei Fahrzeuge weniger zur Übung kommen würden. Zudem sei auch das Löschfahrzeug aus Stetten für den echten Einsatz alarmiert worden.</p> <p>Schon vor Beginn der Übung musste die Drehleiter bei der Rettung eines Menschen als Unterstützung für den medizinischen Notfalldienst aushelfen, wie der Meersburger Kommandant Jan Junker erklärte. Dieser Einsatz konnte jedoch noch vor Übungsbeginn abgeschlossen werden. Und nachdem sich der Einsatz für die Einsatzkräfte der Meersburger Wehr als Fehlalarm herausgestellt hatte, kam sie mit ihren Fahrzeugen zurück und nahmen doch noch am Übungseinsatz teil.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Lob für den Nachwuchs</span><span>Vor der Jahreshauptübung der aktiven Wehr zeigte die Jugendfeuerwehr eine technische Hilfeleistung. Aus einem vermeintlich brennenden Auto musste eine verletzte Person gerettet werden. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Dagobert Heß verfolgte die Übung unter Jugendeinsatzleiter Max Löchle genauestens. Sie hätten das Szenario gut und ruhig gelöst, attestierte Heß. Der Einsatz von Schere und Spreizer durch die größeren und kräftigen Mitglieder und der Einsatz der Kleineren für die leichteren Tätigkeiten sei gut verteilt gewesen. Ebenso wie die Menschenrettung mit dem Spineboard, dem Rettungsbrett, aus dem Auto. „Die Ausbildung funktioniert gut“, lobte Dagobert Heß die 14 Mitglieder der Jugendfeuerwehr.</span></label></div> <h2>Herausfordernde Umbauten</h2> <p>Angenommen wurde ein Dachstuhlbrand im ehemaligen markgräflichen Forsthaus, das sich seit 1995 im Privatbesitz befindet. In der ehemaligen Scheune sei neben Ferienwohnungen eine Schnapsbrennerei untergebracht. „Wenn alte Gebäude umgebaut werden, ist das immer eine Besonderheit für Feuerwehrleute“, erklärte Stett. Dann müssten die neu geschaffenen Räumlichkeiten besonders geprüft werden, ob sich noch Menschen darin befinden.</p> <p>Die für die Übung vorgesehenen drei zu rettenden Personen waren drei Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus Meersburg. Da diese aber aufgrund des Realeinsatzes zuerst nicht als von den Flammen Eingeschlossene dienen konnten, erklärte Moderator Stett sie als „erfolgreich gerettet“. „Das ist eben eine Eigendynamik“, meinte er.</p> <h2>Löschfahrzeuge können nicht überall fahren</h2> <p>Nachdem die drei Jugendlichen später dann doch angekommen waren, wurden sie gleich der Schnelleinsatzgruppe (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) übergeben und wie auch die Atemschutzträger medizinisch versorgt. Das Übungsszenario sah vor, dass der Dachstuhlbrand schon vor dem Eintreffen der Feuerwehr relativ weit fortgeschritten ist und die Flammen breit lodern. „Wir sprechen dann von Anfahrt auf Sicht, weil das Feuer gut erkennbar ist“, erklärte Stett. Ein Szenario, das leider häufig vorkäme, erzählte er. Im Speicher befinde sich viel Holz, welches schnell brenne und große Hitze entwickele.</p> <p>Ebendarum wurde laut Übungsszenario die hintere Straße Unterösch nicht von den Löschfahrzeugen angefahren. Die Straße ist nur wenige Meter breit, die Hitze wäre dort zu groß. Deshalb müssten die benachbarten Häuser mit gekühlt werden. Einsatzleiter Ritsche erklärte bei der anschließenden Begehung, dass der installierte Hydrant wegen der enormen Hitzeentwicklung im Ernstfall nicht genutzt werden könnte. „Die enge Straße ist eine gefährliche Nummer“, sagte er. Die gegenüberliegenden Häuser müssten davor geschützt werden, „regelrecht wegzuschmelzen“.</p> <p>Weiterhin müssten die Fahrzeuge in dem engen Gebiet genau angeordnet werden. „Wenn einer falsch hereinfährt, geht gar nichts mehr“, verdeutlichte der Kommandant. Auf Nachfrage, wie er sich nach der Übung wegen des veränderten Ablaufs fühle, antwortete Thomas Ritsche gelassen: „Gut, das bin ich gewohnt. Man muss ruhig bleiben und umdisponieren.“</p> <h2>Feuerwehr muss flexibel sein</h2> <p>Der stellvertretende Kreisbrandmeister Dagobert Heß, der die Übung beobachtete, bescheinigte ebenfalls einen ruhigen, geordneten Ablauf. „Die Feuerwehrleute müssen flexibel sein und in dynamischen Lagen agieren.“ Da bei Übungen immer Erkenntnisse für Realeinsätze gewonnen werden, bat der stellvertretende Kreisbrandmeister aber anschließend darum, die Drehleiter doch an den zuvor vorgesehenen Platz auf der Mühlhofer Straße zu fahren, um die Reichweite bis zum Brandobjekt zu überprüfen. Thomas Ritsche sei der dienstälteste Kommandant im Kreis. „Ich habe seine Routine und Erfahrung gespürt“, lobte Heß. Ritsche würde so schnell nichts aus der Fassung bringen, meinte er. Die Zusammenarbeit aller Wehrleute habe gut funktioniert und die später anrückenden Kräfte seien gut integriert worden.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Plötzlich geht wirklich der Alarm los: Hauptübung unter besonderen Bedingungen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 17:57:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Plötzlich geht wirklich der Alarm los: Hauptübung unter besonderen Bedingungen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/ploetzlich-geht-wirklich-der-alarm-los-hauptuebung-unter-besonderen-bedingungen;art372470,12498718 ]]></link>      <description><![CDATA[  Während der Jahreshauptübung geht ein Notruf bei der Feuerwehr ein. Was ist passiert und welche Auswirkungen hat das auf die Übung?  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Während der Jahreshauptübung geht ein Notruf bei der Feuerwehr ein. Was ist passiert und welche Auswirkungen hat das auf die Übung?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/ploetzlich-geht-wirklich-der-alarm-los-hauptuebung-unter-besonderen-bedingungen;art372470,12498718]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Während der Jahreshauptübung geht ein Notruf bei der Feuerwehr ein. Was ist passiert und welche Auswirkungen hat das auf die Übung?



        <p>Für die Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Daisendorf standen alle geplanten Teilnehmer bereit, als bei den Mitgliedern der Meersburger Feuerwehr der echte Alarm ertönte. Im Laufschritt verließen sie daraufhin den Übungsort im Oberriederweg, um zum eigenen Feuerwehrhaus zu fahren – einschließlich des Fahrzeugs mit der großen Drehleiter. Auch wenn sich der Notfall im Nachhinein als Fehlalarm der Brandmeldeanlage der Therme entpuppte, wirkte sich das natürlich auf die geplante Fahrzeugaufstellung des Übungsszenarios aus.</p> <h2>Drei Fahrzeuge weniger</h2> <p>Kommandant Thomas Ritsche, der die Übung als Einsatzleiter organisierte, musste schnelle Entscheidungen treffen. Der ehemalige Kommandant der Immenstaader Feuerwehr, Martin Stett, moderierte die Übung. Er informierte die zahlreichen Zuschauer darüber, dass aufgrund des Einsatzes nun drei Fahrzeuge weniger zur Übung kommen würden. Zudem sei auch das Löschfahrzeug aus Stetten für den echten Einsatz alarmiert worden.</p> <p>Schon vor Beginn der Übung musste die Drehleiter bei der Rettung eines Menschen als Unterstützung für den medizinischen Notfalldienst aushelfen, wie der Meersburger Kommandant Jan Junker erklärte. Dieser Einsatz konnte jedoch noch vor Übungsbeginn abgeschlossen werden. Und nachdem sich der Einsatz für die Einsatzkräfte der Meersburger Wehr als Fehlalarm herausgestellt hatte, kam sie mit ihren Fahrzeugen zurück und nahmen doch noch am Übungseinsatz teil.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Lob für den Nachwuchs</span><span>Vor der Jahreshauptübung der aktiven Wehr zeigte die Jugendfeuerwehr eine technische Hilfeleistung. Aus einem vermeintlich brennenden Auto musste eine verletzte Person gerettet werden. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Dagobert Heß verfolgte die Übung unter Jugendeinsatzleiter Max Löchle genauestens. Sie hätten das Szenario gut und ruhig gelöst, attestierte Heß. Der Einsatz von Schere und Spreizer durch die größeren und kräftigen Mitglieder und der Einsatz der Kleineren für die leichteren Tätigkeiten sei gut verteilt gewesen. Ebenso wie die Menschenrettung mit dem Spineboard, dem Rettungsbrett, aus dem Auto. „Die Ausbildung funktioniert gut“, lobte Dagobert Heß die 14 Mitglieder der Jugendfeuerwehr.</span></label></div> <h2>Herausfordernde Umbauten</h2> <p>Angenommen wurde ein Dachstuhlbrand im ehemaligen markgräflichen Forsthaus, das sich seit 1995 im Privatbesitz befindet. In der ehemaligen Scheune sei neben Ferienwohnungen eine Schnapsbrennerei untergebracht. „Wenn alte Gebäude umgebaut werden, ist das immer eine Besonderheit für Feuerwehrleute“, erklärte Stett. Dann müssten die neu geschaffenen Räumlichkeiten besonders geprüft werden, ob sich noch Menschen darin befinden.</p> <p>Die für die Übung vorgesehenen drei zu rettenden Personen waren drei Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus Meersburg. Da diese aber aufgrund des Realeinsatzes zuerst nicht als von den Flammen Eingeschlossene dienen konnten, erklärte Moderator Stett sie als „erfolgreich gerettet“. „Das ist eben eine Eigendynamik“, meinte er.</p> <h2>Löschfahrzeuge können nicht überall fahren</h2> <p>Nachdem die drei Jugendlichen später dann doch angekommen waren, wurden sie gleich der Schnelleinsatzgruppe (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) übergeben und wie auch die Atemschutzträger medizinisch versorgt. Das Übungsszenario sah vor, dass der Dachstuhlbrand schon vor dem Eintreffen der Feuerwehr relativ weit fortgeschritten ist und die Flammen breit lodern. „Wir sprechen dann von Anfahrt auf Sicht, weil das Feuer gut erkennbar ist“, erklärte Stett. Ein Szenario, das leider häufig vorkäme, erzählte er. Im Speicher befinde sich viel Holz, welches schnell brenne und große Hitze entwickele.</p> <p>Ebendarum wurde laut Übungsszenario die hintere Straße Unterösch nicht von den Löschfahrzeugen angefahren. Die Straße ist nur wenige Meter breit, die Hitze wäre dort zu groß. Deshalb müssten die benachbarten Häuser mit gekühlt werden. Einsatzleiter Ritsche erklärte bei der anschließenden Begehung, dass der installierte Hydrant wegen der enormen Hitzeentwicklung im Ernstfall nicht genutzt werden könnte. „Die enge Straße ist eine gefährliche Nummer“, sagte er. Die gegenüberliegenden Häuser müssten davor geschützt werden, „regelrecht wegzuschmelzen“.</p> <p>Weiterhin müssten die Fahrzeuge in dem engen Gebiet genau angeordnet werden. „Wenn einer falsch hereinfährt, geht gar nichts mehr“, verdeutlichte der Kommandant. Auf Nachfrage, wie er sich nach der Übung wegen des veränderten Ablaufs fühle, antwortete Thomas Ritsche gelassen: „Gut, das bin ich gewohnt. Man muss ruhig bleiben und umdisponieren.“</p> <h2>Feuerwehr muss flexibel sein</h2> <p>Der stellvertretende Kreisbrandmeister Dagobert Heß, der die Übung beobachtete, bescheinigte ebenfalls einen ruhigen, geordneten Ablauf. „Die Feuerwehrleute müssen flexibel sein und in dynamischen Lagen agieren.“ Da bei Übungen immer Erkenntnisse für Realeinsätze gewonnen werden, bat der stellvertretende Kreisbrandmeister aber anschließend darum, die Drehleiter doch an den zuvor vorgesehenen Platz auf der Mühlhofer Straße zu fahren, um die Reichweite bis zum Brandobjekt zu überprüfen. Thomas Ritsche sei der dienstälteste Kommandant im Kreis. „Ich habe seine Routine und Erfahrung gespürt“, lobte Heß. Ritsche würde so schnell nichts aus der Fassung bringen, meinte er. Die Zusammenarbeit aller Wehrleute habe gut funktioniert und die später anrückenden Kräfte seien gut integriert worden.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Oberbürgermeister Unfall Katastrophenschutz Rettungswesen thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-blaulicht-katastrophe thema-sicherheit-blaulicht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Plötzlich geht wirklich der Alarm los: Hauptübung unter besonderen Bedingungen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 15:22:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Finanzen, Feuerwehr, Wochenmarkt: Bürgermeisterkandidat Andreas Lipp kommentiert sieben Thesen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterwahl-in-daisendorf-kandidat-andreas-lipp-kommentiert-sieben-thesen;art372470,12498535 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im ersten Wahlgang haben sich zwei von vier Kandidaten durchgesetzt. Zweitplatzierter wurde Andreas Lipp. Wir konfrontieren ihn mit sieben Thesen über die Zukunft des Ortes. Im Interview nimmt er Stellung dazu.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Im ersten Wahlgang haben sich zwei von vier Kandidaten durchgesetzt. Zweitplatzierter wurde Andreas Lipp. Wir konfrontieren ihn mit sieben Thesen über die Zukunft des Ortes. Im Interview nimmt er Stellung dazu.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterwahl-in-daisendorf-kandidat-andreas-lipp-kommentiert-sieben-thesen;art372470,12498535]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Im ersten Wahlgang haben sich zwei von vier Kandidaten durchgesetzt. Zweitplatzierter wurde Andreas Lipp. Wir konfrontieren ihn mit sieben Thesen über die Zukunft des Ortes. Im Interview nimmt er Stellung dazu.



        <p>Im ersten Wahlgang setzten sich Manuel Strasser und Andreas Lipp gegen Amtsinhaberin Jacqueline Alberti und Mitbewerber Christoph Huber durch. Am 19. Oktober kommt es nun zur Stichwahl zwischen den zwei verbleibenden Kandidaten. Im Vorfeld haben sie im Gespräch sieben Thesen rund um Daisendorf kommentiert.</p> <p><strong>In zwei Jahren wird der Daisendorfer Wochenmarkt mindestens fünf Beschicker haben.</strong></p> <p>Das wäre schön und wünschenswert. Es hängt aber auch davon ab, dass die Daisendorfer den Wochenmarkt nutzen und bei den vorhandenen Ständen einkaufen. Der Markt liegt mir am Herzen, weil er nicht nur eine Nahversorgungsfunktion erfüllt, sondern auch eine wichtige Kommunikationsplattform ist, vor allem für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger.</p> <p><strong>In meiner ersten Amtszeit wird in Daisendorf ein kleines Gewerbegebiet aufgebaut.</strong></p> <p>Bevor ein Gewerbegebiet entsteht, muss zunächst der Bedarf bei den örtlichen Gewerbetreibenden ermittelt werden. Wenn sich ein Bedarf ergibt, muss gut überlegt werden, ob es ein Mischgebiet mit zusätzlicher Wohnnutzung sein kann. Dazu sind natürlich Gespräche mit den entsprechenden Grundstückseigentümern notwendig.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Treffpunkt</span><span>Andreas Lipp konnte den Treffpunkt selbst wählen. Die Bedingung war, es solle ein für ihn repräsentativer Ort sein. Er wählte den Aussichtspunkt am Gärtlesberg und begründet: „Weil er einen wunderschönen Blick über Daisendorf bietet. Und die Daisendorfer sind auch froh, wenn das neue Geländer dran ist und sie den Platz wieder in Anspruch nehmen dürfen. Bisher konnten sie ja nicht drüberschauen.“</span></label></div> <p><strong>Das Bebauungsplanverfahren Dorfmitte ist so eine verfahrene Kiste: Wir gehen zurück auf Los und starten komplett neu.</strong></p> <p>Nein. Bevor wir zurück auf Los gehen würden, muss die Ist-Situation analysiert werden. Welchen Auftrag hat der Städteplaner überhaupt erhalten? Mit dem Gemeinderat kann dann entschieden werden, wie das Verfahren weitergeht.</p> <p><strong>Die Aufgabenfülle für eine Minigemeinde wie Daisendorf ist so groß, dass wir uns mit den Nachbargemeinden stärker vernetzen und Synergieeffekte besser nutzen müssen.</strong></p> <p>Ja, richtig. Daisendorf ist nur mit einem Gemeindeverwaltungsverband lebensfähig. Es muss fortwährend geprüft werden, welche Aufgaben gemeinsam besser erledigt werden können. Stetten ist gerade mit der Verlagerung von Bauhofarbeiten nach Meersburg einen Schritt in die richtige Richtung gegangen.</p> <p><strong>Wenn ich Bürgermeister werde, bekommt die Feuerwehr endlich ein Haus, das einsatzbereit ist – ohne Kompromisse.</strong></p> <p>Gemeinsam mit Feuerwehr und Gemeinderat muss ein Weg gefunden werden, die Feuerwehr angemessen unterzubringen. Das wird jedoch ein längerer und ergebnisoffener Prozess sein, der unter anderem von den Gemeindefinanzen und der Grundstücksfrage abhängt.</p> <p><strong>Zusätzlich zur Pension Deifel wird es spätestens in zwei Jahren eine weitere Gastwirtschaft geben.</strong></p> <p>Das wäre sehr positiv für Daisendorf. Die Möglichkeiten einer Kommune, hier zu helfen, sind jedoch sehr begrenzt. Die Gastronomie steckt bundesweit in einer Krisensituation, zum Beispiel durch Personalmangel.</p> <p><strong>Wenn ich die Wahl verliere, geht die Welt nicht unter, weil ich schon einen tollen Job habe.</strong></p> <p>Selbstverständlich bin ich angetreten, um Bürgermeister von Daisendorf zu werden. Sollte ich die Wahl nicht gewinnen, bin ich gerne auch weiterhin in meinem verantwortungsvollen und ausfüllenden Beruf des Ortsvorstehers von Ailingen tätig.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Oberbürgermeister Kommunalpolitik Städtebau Bürgermeisterwahl thema-politik-lokal thema-heimat-stadtentwicklung thema-politik-lokal-buergermeisterwahl]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Finanzen, Feuerwehr, Wochenmarkt: Bürgermeisterkandidat Andreas Lipp kommentiert sieben Thesen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 14:47:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Finanzen, Feuerwehr, Wochenmarkt: Bürgermeisterkandidat Manuel Strasser kommentiert sieben Thesen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterwahl-in-daisendorf-kandidat-manuel-strasser-kommentiert-sieben-thesen;art372470,12498520 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im ersten Wahlgang haben sich zwei von vier Kandidaten durchgesetzt. Stimmenkönig wurde Manuel Strasser. Wir konfrontieren ihn mit sieben Thesen über die Zukunft des Ortes. Im Interview nimmt er Stellung dazu.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Im ersten Wahlgang haben sich zwei von vier Kandidaten durchgesetzt. Stimmenkönig wurde Manuel Strasser. Wir konfrontieren ihn mit sieben Thesen über die Zukunft des Ortes. Im Interview nimmt er Stellung dazu.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterwahl-in-daisendorf-kandidat-manuel-strasser-kommentiert-sieben-thesen;art372470,12498520]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Im ersten Wahlgang haben sich zwei von vier Kandidaten durchgesetzt. Stimmenkönig wurde Manuel Strasser. Wir konfrontieren ihn mit sieben Thesen über die Zukunft des Ortes. Im Interview nimmt er Stellung dazu.



        <p>Im ersten Wahlgang setzten sich Manuel Strasser und Andreas Lipp gegen Amtsinhaberin Jacqueline Alberti und Mitbewerber Christoph Huber durch. Am 19. Oktober kommt es nun zur Stichwahl zwischen den zwei verbleibenden Kandidaten. Im Vorfeld haben sie im Gespräch sieben Thesen rund um Daisendorf kommentiert.</p> <p><strong>In zwei Jahren hat der Daisendorfer Wochenmarkt mindestens fünf Beschicker.</strong></p> <p>Das wäre wünschenswert. Ein paar mehr als drei dürfen schon sein. Unter fünf Beschickern stelle ich mir mindestens einen Obst- und Gemüsestand und einen, der frisches Brot anbietet. Ich denke, das ist auch das, was den Daisendorfern fehlt, auf dem Wochenmarkt. Auf dieses Ziel würde ich gern hinarbeiten. Die Hürden sind die Betreiber selbst. Die kommen nur dann, wenn der Umsatz stimmt. Das heißt, die Daisendorfer müssen es auch annehmen, wenn das Angebot da ist. Alle müssen dort einkaufen gehen, damit die Beschicker auch bleiben.</p> <p><strong>In meiner ersten Amtszeit wird in Daisendorf ein kleines Gewerbegebiet aufgebaut.</strong></p> <p>Das habe ich stark vor. Ein kleines Gewerbegebiet würde einerseits die Gemeindefinanzen enorm unterstützen. Andererseits ist es für die Daisendorfer Bürger vorteilhaft, wenn man beispielsweise die Handwerker im Dorf hat. Und ein kleines Gewerbegebiet bedeutet für mich gerade, dass es die Handwerksbetriebe sind, die sich dort niederlassen. Von Interessenten weiß ich noch nichts. Eher im Gegenteil, Gewerbetreibende, die jetzt abgewandert sind, weil sie keinen Bauplatz hatten. Meine Priorität liegt erstmal darin, zu eruieren, wo das Gewerbegebiet infrage kommen könnte.</p> <p><strong>Das Bebauungsplanverfahren Dorfmitte ist so eine verfahrene Kiste: Wir gehen zurück auf Los und starten komplett neu.</strong></p> <p>Das aktuelle Verfahren muss unbedingt auf den Prüfstand gestellt werden. Denn zum jetzigen Stand könnte ich es als Bürgermeister nicht mittragen. Es sind zu viele Einschnitte für die Eigentümer vorhanden. Ob man das Verfahren jetzt nochmal komplett prüft und unter Einbeziehung der Bürger zu Ende bringt oder das Verfahren komplett neu aufrollt, will sorgfältig geprüft und vom Gemeinderat entschieden werden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Treffpunkt</span><span>Manuel Strasser konnte den Treffpunkt selbst wählen. Die Bedingung war, es solle ein für ihn repräsentativer Ort sein. Den Aussichtspunkt am Höhenweg begründet der Bürgermeister-Kandidat so: „So möchte ich auch das Amt des Bürgermeisters bekleiden: mit Blick auf Daisendorf und seine Bürger.“ Die direkte und indirekte Nähe zum See mache Daisendorf für ihn so charmant, sagt er: „Einen Steinwurf entfernt kann man hier den Ausblick genießen.“ Und beide Stichpunkte, der Blick auf Daisendorf und der Blick auf den See, vereinen sich dort.</span></label></div> <p><strong>Die Aufgabenfülle für eine Minigemeinde wie Daisendorf ist so groß, dass wir uns mit den Nachbargemeinden stärker vernetzen und Synergieeffekte stärker nutzen müssen.</strong></p> <p>Unbedingt! Sofort. Daisendorf kann von den Gemeinden und vom GVV wahnsinnig profitieren. Das Verhältnis zu den Nachbargemeinden muss deshalb gestärkt werden und Projekte vorantreiben. Das spart Ressourcen und bringt Projekte voran. Etwa die Seewärme von Meersburg oder der Radweg nach Uhldingen Mühlhofen – das kann Daisendorf nur in Zusammenarbeit mit dem GVV realisieren.</p> <p><strong>Wenn ich Bürgermeister werde, dann bekommt die Feuerwehr endlich ein Haus, das einsatzbereit ist – ohne Kompromisse.</strong></p> <p>Sie haben nicht „neues“ gesagt (lacht). Es ist klar, dass die Feuerwehr ein Haus braucht. Ob es ein neues Feuerwehrhaus ist oder das bestehende saniert wird, muss sorgfältig geprüft werden. Es ist eine faktenbasierte Entscheidung zusammen mit dem Gemeinderat. Ich verspüre aber auch keinen Druck vonseiten der Feuerwehr. Niemand von der Feuerwehr ist auf mich zugekommen, wegen der Geschichte. Im Gegenteil ist bei der Feuerwehr durchaus bewusst, dass es eine faktenbasierte Entscheidung wird.</p> <p><strong>Zusätzlich zur Pension Deifel gibt es spätestens in zwei Jahren eine weitere Gastwirtschaft.</strong></p> <p>Würde ich mich stark dafür einsetzen. Eine lebendige Gastronomie vereint die Bürger. Es ist für eine Gemeinde wie Daisendorf viel wert. Sonst gibt es kaum Möglichkeiten. Pension Deifel ist nur halbjährig geöffnet, es fehlt etwas Ganzjähriges. Natürlich ist mir klar, dass das kein einfaches Unterfangen wird. Und man es als Gemeinde auch nicht eigenständig aus dem Boden stampfen kann, aber man kann entsprechende Gastronomen oder Genossenschaftsprojekte als Gemeinde mit offenen Armen empfangen. Das würde ich tun. Als attraktivster Standort bleibt für mich dafür nur das Schützenhaus übrig. Dort habe ich dahingehend schon viele Gespräche geführt. Die wären offen für einen Pächter. Aber man müsste investieren. Die Küche muss komplett neu gebaut werden. Da müssten wir als Gemeinde überlegen, ob wir da unterstützen, wenn der Wunsch groß genug ist, wir ein entsprechendes Genossenschaftsprojekt antreiben. Etwa in Salem-Mittelstenweiler im „Rössle“ funktioniert das sehr gut.</p> <p><strong>Wenn ich die Wahl verliere, geht die Welt nicht unter, weil ich schon einen tollen Job habe.</strong></p> <p>Einhundert Prozent. Selbstverständlich tritt man so eine Wahl an, um zu gewinnen. Ich habe auch den unbedingten Willen, Daisendorf die nächsten acht, 16, 24 Jahre zu begleiten. Aber Sie haben recht, die Fallhöhe ist für mich relativ gering. Ich habe einen tollen Job mit tollen Kollegen, der mir Spaß macht.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Finanzen, Feuerwehr, Wochenmarkt: Bürgermeisterkandidat Manuel Strasser kommentiert sieben Thesen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 14:47:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Finanzen, Feuerwehr, Wochenmarkt: Bürgermeisterkandidat Manuel Strasser kommentiert sieben Thesen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterwahl-in-daisendorf-kandidat-manuel-strasser-kommentiert-sieben-thesen;art372470,12498520 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im ersten Wahlgang haben sich zwei von vier Kandidaten durchgesetzt. Stimmenkönig wurde Manuel Strasser. Wir konfrontieren ihn mit sieben Thesen über die Zukunft des Ortes. Im Interview nimmt er Stellung dazu.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Im ersten Wahlgang haben sich zwei von vier Kandidaten durchgesetzt. Stimmenkönig wurde Manuel Strasser. Wir konfrontieren ihn mit sieben Thesen über die Zukunft des Ortes. Im Interview nimmt er Stellung dazu.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterwahl-in-daisendorf-kandidat-manuel-strasser-kommentiert-sieben-thesen;art372470,12498520]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Im ersten Wahlgang haben sich zwei von vier Kandidaten durchgesetzt. Stimmenkönig wurde Manuel Strasser. Wir konfrontieren ihn mit sieben Thesen über die Zukunft des Ortes. Im Interview nimmt er Stellung dazu.



        <p>Im ersten Wahlgang setzten sich Manuel Strasser und Andreas Lipp gegen Amtsinhaberin Jacqueline Alberti und Mitbewerber Christoph Huber durch. Am 19. Oktober kommt es nun zur Stichwahl zwischen den zwei verbleibenden Kandidaten. Im Vorfeld haben sie im Gespräch sieben Thesen rund um Daisendorf kommentiert.</p> <p><strong>In zwei Jahren hat der Daisendorfer Wochenmarkt mindestens fünf Beschicker.</strong></p> <p>Das wäre wünschenswert. Ein paar mehr als drei dürfen schon sein. Unter fünf Beschickern stelle ich mir mindestens einen Obst- und Gemüsestand und einen, der frisches Brot anbietet. Ich denke, das ist auch das, was den Daisendorfern fehlt, auf dem Wochenmarkt. Auf dieses Ziel würde ich gern hinarbeiten. Die Hürden sind die Betreiber selbst. Die kommen nur dann, wenn der Umsatz stimmt. Das heißt, die Daisendorfer müssen es auch annehmen, wenn das Angebot da ist. Alle müssen dort einkaufen gehen, damit die Beschicker auch bleiben.</p> <p><strong>In meiner ersten Amtszeit wird in Daisendorf ein kleines Gewerbegebiet aufgebaut.</strong></p> <p>Das habe ich stark vor. Ein kleines Gewerbegebiet würde einerseits die Gemeindefinanzen enorm unterstützen. Andererseits ist es für die Daisendorfer Bürger vorteilhaft, wenn man beispielsweise die Handwerker im Dorf hat. Und ein kleines Gewerbegebiet bedeutet für mich gerade, dass es die Handwerksbetriebe sind, die sich dort niederlassen. Von Interessenten weiß ich noch nichts. Eher im Gegenteil, Gewerbetreibende, die jetzt abgewandert sind, weil sie keinen Bauplatz hatten. Meine Priorität liegt erstmal darin, zu eruieren, wo das Gewerbegebiet infrage kommen könnte.</p> <p><strong>Das Bebauungsplanverfahren Dorfmitte ist so eine verfahrene Kiste: Wir gehen zurück auf Los und starten komplett neu.</strong></p> <p>Das aktuelle Verfahren muss unbedingt auf den Prüfstand gestellt werden. Denn zum jetzigen Stand könnte ich es als Bürgermeister nicht mittragen. Es sind zu viele Einschnitte für die Eigentümer vorhanden. Ob man das Verfahren jetzt nochmal komplett prüft und unter Einbeziehung der Bürger zu Ende bringt oder das Verfahren komplett neu aufrollt, will sorgfältig geprüft und vom Gemeinderat entschieden werden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Treffpunkt</span><span>Manuel Strasser konnte den Treffpunkt selbst wählen. Die Bedingung war, es solle ein für ihn repräsentativer Ort sein. Den Aussichtspunkt am Höhenweg begründet der Bürgermeister-Kandidat so: „So möchte ich auch das Amt des Bürgermeisters bekleiden: mit Blick auf Daisendorf und seine Bürger.“ Die direkte und indirekte Nähe zum See mache Daisendorf für ihn so charmant, sagt er: „Einen Steinwurf entfernt kann man hier den Ausblick genießen.“ Und beide Stichpunkte, der Blick auf Daisendorf und der Blick auf den See, vereinen sich dort.</span></label></div> <p><strong>Die Aufgabenfülle für eine Minigemeinde wie Daisendorf ist so groß, dass wir uns mit den Nachbargemeinden stärker vernetzen und Synergieeffekte stärker nutzen müssen.</strong></p> <p>Unbedingt! Sofort. Daisendorf kann von den Gemeinden und vom GVV wahnsinnig profitieren. Das Verhältnis zu den Nachbargemeinden muss deshalb gestärkt werden und Projekte vorantreiben. Das spart Ressourcen und bringt Projekte voran. Etwa die Seewärme von Meersburg oder der Radweg nach Uhldingen Mühlhofen – das kann Daisendorf nur in Zusammenarbeit mit dem GVV realisieren.</p> <p><strong>Wenn ich Bürgermeister werde, dann bekommt die Feuerwehr endlich ein Haus, das einsatzbereit ist – ohne Kompromisse.</strong></p> <p>Sie haben nicht „neues“ gesagt (lacht). Es ist klar, dass die Feuerwehr ein Haus braucht. Ob es ein neues Feuerwehrhaus ist oder das bestehende saniert wird, muss sorgfältig geprüft werden. Es ist eine faktenbasierte Entscheidung zusammen mit dem Gemeinderat. Ich verspüre aber auch keinen Druck vonseiten der Feuerwehr. Niemand von der Feuerwehr ist auf mich zugekommen, wegen der Geschichte. Im Gegenteil ist bei der Feuerwehr durchaus bewusst, dass es eine faktenbasierte Entscheidung wird.</p> <p><strong>Zusätzlich zur Pension Deifel gibt es spätestens in zwei Jahren eine weitere Gastwirtschaft.</strong></p> <p>Würde ich mich stark dafür einsetzen. Eine lebendige Gastronomie vereint die Bürger. Es ist für eine Gemeinde wie Daisendorf viel wert. Sonst gibt es kaum Möglichkeiten. Pension Deifel ist nur halbjährig geöffnet, es fehlt etwas Ganzjähriges. Natürlich ist mir klar, dass das kein einfaches Unterfangen wird. Und man es als Gemeinde auch nicht eigenständig aus dem Boden stampfen kann, aber man kann entsprechende Gastronomen oder Genossenschaftsprojekte als Gemeinde mit offenen Armen empfangen. Das würde ich tun. Als attraktivster Standort bleibt für mich dafür nur das Schützenhaus übrig. Dort habe ich dahingehend schon viele Gespräche geführt. Die wären offen für einen Pächter. Aber man müsste investieren. Die Küche muss komplett neu gebaut werden. Da müssten wir als Gemeinde überlegen, ob wir da unterstützen, wenn der Wunsch groß genug ist, wir ein entsprechendes Genossenschaftsprojekt antreiben. Etwa in Salem-Mittelstenweiler im „Rössle“ funktioniert das sehr gut.</p> <p><strong>Wenn ich die Wahl verliere, geht die Welt nicht unter, weil ich schon einen tollen Job habe.</strong></p> <p>Einhundert Prozent. Selbstverständlich tritt man so eine Wahl an, um zu gewinnen. Ich habe auch den unbedingten Willen, Daisendorf die nächsten acht, 16, 24 Jahre zu begleiten. Aber Sie haben recht, die Fallhöhe ist für mich relativ gering. Ich habe einen tollen Job mit tollen Kollegen, der mir Spaß macht.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Oberbürgermeister Kommunalpolitik Ehrenamt Bürgerinitiative thema-gesellschaft-engagement thema-politik-lokal thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Finanzen, Feuerwehr, Wochenmarkt: Bürgermeisterkandidat Manuel Strasser kommentiert sieben Thesen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 17:50:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Endspurt im Wahlkampf: Beide Bürgermeister-Kandidaten wollen die Wähler mobilisieren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/endspurt-im-wahlkampf-beide-buergermeister-kandidaten-wollen-die-waehler-mobilisieren;art372470,12498063 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei der Stichwahl am 19. Oktober entscheidet sich, wer neuer Bürgermeister wird. Andreas Lipp und Manuel Strasser wollen die Wähler jeweils für sich gewinnen – unter anderem zur Marktzeit. Wie läuft der Endspurt?  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Bei der Stichwahl am 19. Oktober entscheidet sich, wer neuer Bürgermeister wird. Andreas Lipp und Manuel Strasser wollen die Wähler jeweils für sich gewinnen – unter anderem zur Marktzeit. Wie läuft der Endspurt?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/endspurt-im-wahlkampf-beide-buergermeister-kandidaten-wollen-die-waehler-mobilisieren;art372470,12498063]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Bei der Stichwahl am 19. Oktober entscheidet sich, wer neuer Bürgermeister wird. Andreas Lipp und Manuel Strasser wollen die Wähler jeweils für sich gewinnen – unter anderem zur Marktzeit. Wie läuft der Endspurt?



        <p>Es wirkt fast einträchtig, wie Manuel Strasser und Andreas Lipp nahezu zeitgleich vor dem Rathaus zur Marktzeit ihre Stehtische aufbauen – der von Lipp aus Holz, der von Strasser aus Kunststoff. Wie schon in der Vorwoche und auch am 16. Oktober wieder stehen die beiden verbliebenen Kandidaten um das Bürgermeisteramt zur Marktzeit auf dem Rathausplatz – natürlich in gebührendem Abstand.</p> <h2>Kugelschreiber und süße Werbemittel</h2> <p>Bei Manuel Strasser gibt es personalisierte Kugelschreiber, Flaschenöffner und Gummibärchentüten, bei Andreas Lipp Kaubonbons und ein buntes Sortiment an Minischokoriegeln. Beide haben ein Glas Sekt spendiert bekommen – von der donnerstäglichen „Sektrunde“, bestehend aus älteren Damen, die sich parallel zum Markt im Rathausfoyer auf ein Gläschen bei selbstgemachtem Gebäck treffen.</p> <h2>Büro von Jacqueline Alberti ist aktuell verwaist</h2> <p>Kurz vor Marktbeginn kommen auch die Mitarbeiterinnen im Rathaus zurück ins Büro. Sie waren in der Mittagspause im Ort unterwegs, um die Briefwahlunterlagen zu verteilen. Rund 350 von 1300 Wahlberechtigten haben Briefwahl beantragt. Die Angestellten arbeiten gerade ohne ihre Chefin. Jacqueline Alberti sei momentan nicht da. Mehr will niemand sagen. Alberti hatte am 28. September im ersten Wahlgang um das Bürgermeisteramt 11,9 Prozent der Stimmen erhalten. Zur Stichwahl am 19. Oktober sind nur die beiden Bewerber mit den meisten Stimmen im ersten Wahlgang zugelassen, das sind Manuel Strasser und Andreas Lipp.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die letzten Wahlkampftermine der Kandidaten</span><span>Willi Franz aus Manuel Strassers Unterstützerkreis lädt Interessierte am 15. Oktober zum „Garagengespräch“ mit dem Kandidaten bei sich zu Hause im Höhenweg 26 ein. Beginn ist um 17 Uhr, Strasser wird erst etwas später anwesend sein. Andreas Lipp lädt am 17. Oktober ab 19 Uhr in die Ort-Galerie von Hans Kunz in der Ortsstraße zu „Politik im Atelier“. Und am 16. Oktober kann man beide Kandidaten wieder auf dem Markt treffen.</span></label></div> <h2>Stellvertreter Andreas Theiss erledigt anfallende Aufgaben</h2> <p>Aktuell erledigt Albertis ehrenamtlicher Stellvertreter Andreas Theiss neben seiner eigentlichen Arbeit zwei Mal in der Woche die wichtigsten Amtsgeschäfte im Rathaus. Die für 14. Oktober geplante Gemeinderatssitzung findet nicht statt. Auch die für 11. November geplante Sitzung könnte verschoben werden, ist zu hören. Dann voraussichtlich auf einen Termin nach dem 15. November, wenn der neuen Bürgermeister sein Amt antritt.</p> <h2>Viele Besucher haben offenbar keinen Gesprächsbedarf mehr</h2> <p>Unterdessen kommen Andreas Lipp und Manuel Strasser mit einzelnen Marktbesuchern ins Gespräch, von denen sie viele bereits zu kennen scheinen. Viele laufen aber auch an den beiden Kandidaten vorbei, direkt zum Käse- oder Metzgerstand. Er habe seine Entscheidung ohnehin schon getroffen, sagt ein älterer Herr. Lipp ist überzeugt: „Die Leute wollen jetzt einfach nur noch wählen.“ Dennoch stellen ihm Besucher noch die eine oder andere Fachfrage, die er aus seiner langjährigen Erfahrung heraus beantwortet.</p> <p>Um Strassers Stand haben sich Mitglieder seines Unterstützerkreises versammelt. „Man muss den Jungen eine Chance geben“, findet eine ältere Dame aus der Runde. Der frühere Bürgermeister Helmut Keser, der immerhin 24 Jahre lang das Rathaus führte, sei bei seinem Amtsantritt genauso jung gewesen wie Manuel Strasser, sagt sie. Und er sei „wirklich ein guter Bürgermeister“ gewesen, ohne den „wir vermutlich nicht das neue Rathaus bekommen hätten“.</p> <h2>„Auf jeden Fall wird das eine ganz enge Wahl“</h2> <p>Ein anderer Marktbesucher tendierte eher zu Andreas Lipp. Auch um ihn, der erst spät als Bewerber aus der Deckung kam, hat sich ein kleiner Unterstützerkreis gebildet. „Auf jeden Fall wird das eine ganz enge Wahl“, ist ein Besucher überzeugt.</p> <p>Derweil versuchen beide Kandidaten, noch jene zu erreichen, mit denen sie bei ihren Haustürbesuchen und sonstigen Veranstaltungen bislang keinen Kontakt hatten. Manuel Strasser hat sich für die Zeit bis zur Wahl am 19. Oktober von seiner Arbeit im Landratsamt Bodenseekreis freistellen lassen. Er klingelt nochmals an allen Haustüren, wo er bislang niemanden angetroffen hatte. „Mein Ziel ist es, allen Bürgerinnen und Bürgern zumindest einmal persönlich begegnet zu sein.“</p> <p>Andreas Lipp führt vormittags seine Amtsgeschäfte als Ortsvorsteher in Ailingen – „da habe ich ja auch einiges zu tun“ – und ist nachmittags in Daisendorf unterwegs. An diesem Donnerstag habe er noch „eine wichtige Ortschaftsratssitzung“ und muss daher seinen Stand gegen 16 Uhr wieder abbauen. Um kommunale Wärmeplanung und Gewerbeansiedlung gehe es da – „Themen, die auch für Daisendorf relevant sind“.</p> <h2>Bewerbern ist wichtig, dass die Daisendorfer zum Wählen gehen</h2> <p>Jedenfalls wollen beide Kandidaten noch einmal ihr Bestes geben, um möglichst viele Daisendorfer für sich zu gewinnen. Wobei beide immer wieder betonen, wie wichtig es sei, „dass Sie überhaupt wählen gehen“, wie Strasser einer Besucherin sagt.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Kommunalwahl Wahlkampf Bürgermeisterwahl thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik-lokal thema-politik-lokal-kommunalwahl thema-politik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Endspurt im Wahlkampf: Beide Bürgermeister-Kandidaten wollen die Wähler mobilisieren]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 12:18:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gaukler, Spielleute und Handwerk: Beim Historischen Stadtfest lebt das Mittelalter wieder auf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/gaukler-spielleute-und-handwerk-beim-historischen-stadtfest-lebt-das-mittelalter-wieder-auf;art372486,12497888 ]]></link>      <description><![CDATA[  Einen Eindruck vom Leben im Mittelalter soll das Historische Stadtfest vermitteln – aber auch der Belustigung dienen. Die Besucher genießen das bunte Spektakel auf dem Schlossplatz, das sich bis in die Burg fortsetzt.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Einen Eindruck vom Leben im Mittelalter soll das Historische Stadtfest vermitteln – aber auch der Belustigung dienen. Die Besucher genießen das bunte Spektakel auf dem Schlossplatz, das sich bis in die Burg fortsetzt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/gaukler-spielleute-und-handwerk-beim-historischen-stadtfest-lebt-das-mittelalter-wieder-auf;art372486,12497888]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Einen Eindruck vom Leben im Mittelalter soll das Historische Stadtfest vermitteln – aber auch der Belustigung dienen. Die Besucher genießen das bunte Spektakel auf dem Schlossplatz, das sich bis in die Burg fortsetzt.



        <p>Gaukler, Feuerspucker, Wikinger und Musikanten: Von 10. bis 12. Oktober verwandelt sich der Schlossplatz von Meersburg für das Historische Stadtfest in einen mittelalterlichen Markt. Schon am frühen Freitagnachmittag zur Eröffnung mit Bürgermeisterstellvertreterin Julia Naeßl-Doms und Tourismuschef Daniel Müller hängt der Geruch von über dem Holzfeuer Gebratenem in der Luft. Die Besucher können sich an Entenkeule, Ochsenfetzen, Spanferkel oder Flammlachs laben und die „Speys“ zum Beispiel mit selbst gebrautem Bier aus Tontöpfen oder Met in verschiedenen Geschmacksrichtungen hinunterspülen.</p> <h2>Spektakel soll auch Wissen vermitteln</h2> <p>Doch das von Südevent organisierte Spektakel soll zwar auch, aber nicht nur der Belustigung dienen. Veranstalterin Simone Keil legt Wert auf Authentizität und auf Wissensvermittlung. Zahlreiche Handwerker zeigen vor Ort, wie vor vielen hundert Jahren gearbeitet wird. So steht ein Schmied am glühenden Kohlefeuer und Meister Friedrich drechselt Zierkorken aus Holz für Flaschen aller Art.</p> <h2>Zierkorken statt Essgeschirr und Musikinstrumente</h2> <p>Meister Friedrich, der im bürgerlichen Leben Fritz Hirsch heißt, erklärt: „Drechseln heißt rund machen.“ Um die perfekte Rundung hinzubekommen, bedient er sich einer einfachen, aber zweckmäßigen Konstruktion aus Holz und Schnüren, angetrieben per Fußwippe, ähnlich einer alten Nähmaschine. Wibbogen- oder Wippbogen-Drechselbank heißt das Gerät im Fachjargon.</p> <p>„Es gibt noch Abbildungen dieser Konstruktion, daher weiß man das“, erklärt er. Früher diente die Maschine hauptsächlich dazu, Essgeschirr und Musikinstrumente herzustellen, erzählt der Meister. Über die Herstellung von Musikinstrumenten, nämlich Drehleiern, sei auch er zu seiner Passion gekommen. Aber Instrumente könne er nur in der heimischen Werkstatt herstellen. Da er aber gern auf Märkte gehe, drechsle er vor Ort eben die kleinen Zierkorken.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Historisches Stadtfest</span><span>Das Historische Stadtfest gibt es in der aktuellen Form seit 2022. Zuvor fand in Meersburg ein Mittelaltermarkt unter Regie eines anderen Veranstalters statt. Doch auch beim Historischen Stadtfest gibt es immer wieder Neues. 2023 zog die Reenactment-Messe, also die Nachstellung historischer Dinge und Szenen, vom Neuen Schloss in den Reithof. Neben den Handwerkerzelten findet hier der Großteil der Kinderbelustigung statt. Ritterturniere, Kettenkarussell und Drachenschießen mit Pfeil und Bogen gehören dazu. Fester Bestandteil sind nun auch Auftritte der Cavalieri di Santa Fina aus der italienischen Partnerstadt von Meersburg, San Gimignano, sowie das Spektakel Belebte Burg auf der Meersburg als Erweiterung zum Treiben auf dem Schlossplatz. Auch die um mehr als 70 Prozent vergünstigen Eintrittspreise für Bürger mit nachgewiesen Wohnsitz in der Stadt sind eine Neuerung.</span></label></div> <h2>Bemaltes Geschirr schon im 14. oder 15. Jahrhundert</h2> <p>Auch Anna Axtmann demonstriert ihre Handwerkskunst live. An ihrer Töpferscheibe zeigt die Hafnerin die Entstehung von Schüsseln oder Krügen. „Hafnerin ist das süddeutsche Wort für Töpferin“, erklärt sie. Es gebe je nach Region noch viele weitere Bezeichnungen für das Gewerk – Euler oder Kannenbäcker fielen ihr spontan ein.</p> <p>Auffällig an ihrem Stand sind neben den einfachen braunen Tongefäßen die bemalten Teller und Schüsseln. „Ja, das ist authentisch“, bestätigt Axtmann auf Nachfrage. Bemaltes Geschirr habe es schon früh in Persien gegeben. In Europa sei dies seit dem 14. oder 15. Jahrhundert bekannt, vornehmlich aus Spanien, Frankreich oder Italien. Die verwendeten Muster seien je nach Werkstatt unterschiedlich, oft wurden Blumenmuster aufgemalt, vielfach auch das religiöse Symbol „IHS“ für Iesus Hominum Salvator (Jesus, der Retter der Menschen). Töpferin Axtmann kopiert diese Symbole nach Funden aus Museen oder nach Abbildungen auf Gemälden. „Da die bemalten Keramiken teurer waren als normale, war es eine Prestigesache, diese auch auf Gemälden in den Vordergrund zu rücken“, erklärt sie.</p> <h2>Der Narrenkai hält den Besuchern den Narrenspiegel vor</h2> <p>Nicht ganz so authentisch ist der Narrenkai beim Stadtfest. Im Stil der alten Hofnarren hält er den Besuchern den Narrenspiegel vor und verwandelt seine „Marotte“, das Narrenzepter, kurzerhand auch mal in ein Handy, um zu zeigen, dass moderne Narren ebenfalls ihre Marotten, also Angewohnheiten oder Ticks hätten. Seine Jonglagen erfreuen besonders die kleinen Besucher.</p> <h2>Lernprojekt für Kinder aus Schule und Kindergarten</h2> <p>Darunter waren am Freitag auch 16 Kinder des Horts, der Nachmittagsschulbetreuung. Diese waren auf Betreiben des neuen Tourismusleiters Daniel Müller in Zusammenarbeit mit Veranstalterin Simone Keil eingeladen, das Stadtfest zu besuchen. Am Vormittag vor der eigentlichen Eröffnung hatten sich Handwerker und Marktbeschicker die Zeit genommen, Kindergarten- und Schulkindern ihr Tun im Rahmen eines Lernprojekts ungestört vorzuführen.</p> <p>Extra für die Kinder spielten auch Corvus Corax, die Könige der Spielleute, das Lied der Meerjungfrau. Diese heiße im Dänischen nicht Arielle, wie die Kinder nach dem bekannten Zeichentrickfilm vermuteten, sondern Havfru. Eigentlich sei das Lied für das abendliche Programm mit „Sauf- und Wikingerliedern“ geplant gewesen, wie der Sänger erklärte. Den Schülern war es egal, sie tanzten ausgelassen und sangen den Refrain „Havfru tanzt so gern“ in Dänisch schnell mit.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gaukler, Spielleute und Handwerk: Beim Historischen Stadtfest lebt das Mittelalter wieder auf]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 14:31:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Abwahl der Amtsinhaberin: Das sind die Stimmen nach dem Wahlabend  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/nach-abwahl-der-amtsinhaberin-in-daisendorf-das-sind-die-stimmen-nach-dem-wahlabend-30-09-25;art372470,12490707 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es war der Tag der Entscheidung. Die Wartezeit auf Resultate fällt wegen eines Softwareproblems lang aus. Das wirkte sich sogar auf die Wahlergebnisse aus. Wie geht es nach der Wahl für Gewinner und Verlierer weiter?  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Es war der Tag der Entscheidung. Die Wartezeit auf Resultate fällt wegen eines Softwareproblems lang aus. Das wirkte sich sogar auf die Wahlergebnisse aus. Wie geht es nach der Wahl für Gewinner und Verlierer weiter?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/nach-abwahl-der-amtsinhaberin-in-daisendorf-das-sind-die-stimmen-nach-dem-wahlabend-30-09-25;art372470,12490707]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Es war der Tag der Entscheidung. Die Wartezeit auf Resultate fällt wegen eines Softwareproblems lang aus. Das wirkte sich sogar auf die Wahlergebnisse aus. Wie geht es nach der Wahl für Gewinner und Verlierer weiter?



        <p>Die Sonne senkt sich über dem Rathaus von Daisendorf. Die Stimmung am Wahlabend ist nervös und angespannt. Sie lässt sich mit dem redensartlichen Messer schneiden. Irgendetwas stimmt nicht. Die Wahlzettel der 850 Wählerinnen und Wähler sind längst ausgezählt. Seit über einer Stunde hat das Wahllokal geschlossen, doch es gibt noch immer kein Ergebnis.</p> <h2>Warten wegen Softwareproblem</h2> <p>„Jetzt spannen sie uns schon sehr auf die Folter“, sagt Andreas Lipp zu Christoph Huber. Beide bewerben sich um das Amt des Bürgermeisters. „Gerade sollte ich nicht Blutspenden gehen“, fügt Lipp hinzu. Aufgrund eines Softwareproblems mit dem Portal Komm.One werde das vorläufige Ergebnis bislang nicht verkündet.</p> <p>Das Rathausfoyer ist voll. Hinter der Absperrung warten Bürger, Angehörige der Kandidaten, die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden und natürlich die Kandidaten selbst. Die Wartezeit dehnt sich wie die Schatten in der untergehenden Sonne.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Ergebnisse</span><span>Gegenüber der Verkündung auf dem Rathausplatz haben sich die Ergebnisse hinterm Komma verändert. Grund dafür war laut Wahlleiter Andreas Theiss, dass er fälschlicherweise die neun ungültigen Stimmen in den Gesamtanteil eingerechnet habe. „Asche auf mein Haupt“, sagt er und begründet, dass es seine erste Wahl als Wahlleiter sei. Obendrein gab es offenbar Probleme mit der Plattform Komm.One, wo die offiziellen Wahlergebnisse eingetragen werden und Ergebnisse am Wahlabend auch mit entsprechenden Diagrammen visualisiert werden können. Theiss erklärt: „Wir hatten einen Kandidaten mit vier Stimmen eingegeben, obwohl er nur zwei Stimmen erhalten hatte.“ Nur habe er die Eingabe nicht selbst löschen können. Erst am Montagmorgen konnte es über den Support behoben werden, berichtet Theiss. „Wir mussten es ganz klassisch mit Dreisatz ausrechnen“, schildert Theiss. Um 19.30 Uhr standen die vorläufigen Ergebnisse dann fest. Ohne die zuvor eingerechneten ungültigen Stimmen sind die Ergebnisse wie folgt: 9,6 Prozent der Stimmen erhielt Christoph Huber. Amtsinhaberin Jacqueline Alberti erhielt exakt 100 Stimmen. Sie wählten damit 11,9 Prozent der Daisendorfer. Stimmenkönig des Abends wurde Manuel Strasser mit 42,7 Prozent. Andreas Lipp erhielt 35,5 Prozent. Über die freie Zeile erhielt auch Martin Schulte 0,2 Prozent. Damit wird es am Sonntag, 19. Oktober, eine Stichwahl zwischen Strasser und Lipp geben. Mit 850 abgegebenen Stimmen bei 1301 Wahlberechtigten liegt die Wahlbeteiligung bei 65,33 Prozent. 311 davon wählten per Brief.</span></label></div> <h2>Euphorie weicht Enttäuschung</h2> <p>Schließlich ist es so weit. Der Augenblick der Wahrheit. Aufgrund des immensen Andrangs verfügt Wahlleiter Andreas Theiss, die Verkündung vor das Rathaus zu verlegen. Doch Christoph Hubers Euphorie vor der Auszählung ist längst in Enttäuschung umgeschlagen. Als Vorboten lagen die ausgezählten Wahlzettel aus den Urnen für alle sichtbar auf einem Tisch im Foyer. Es gibt zwei hohe und zwei niedrige Stapel. Der Kleinste ist seiner.</p> <p>Ein bisschen aufgeregt sei er schon, erklärte Huber vor der Auszählung, „Ich gehe davon aus, bei den Stimmen weit vorn zu liegen“, sagte er mit einem Lachen. Nun ist er enttäuscht. „Natürlich“, sagt er, „ich habe drei Monate Wahlkampf gemacht.“ Nun wolle er noch die Briefwahlergebnisse abwarten. Ob er nun an einem anderen Ort kandidieren werde, wisse er nicht. „Ich hoffe, in Sipplingen sind sie froh, wenn ich bleibe“, sagt er als Hauptamtsleiter der Gemeinde.</p> <h2>„Das hat sie nicht verdient“</h2> <p>Albertis schlechtes Abschneiden sorgte auf dem gut gefüllten Rathausplatz für Erstaunen: „Das hat sie nicht verdient“, ist eine ältere Dame zu vernehmen. „Sie hat ja keine schlechte Arbeit gemacht“, sagt ein früherer Gemeinderat, „das Problem war einfach nur die Kommunikation.“</p> <p>Jacqueline Alberti stand nach der Verkündung nicht für ein Gespräch mit dem SÜDKURIER zur Verfügung. Noch zuvor hatte sie betont, es sei schön, dass es so viele Bewerber gebe. Nun geht ihr das ernüchternde Ergebnis von 11,9 Prozent sichtlich nahe. Sie verabschiedet sich von den anwesenden Bürgermeisterkollegen und ihren Mitarbeiterinnen. Eine Erklärung für ihr Abschneiden findet Gemeinderat und stellvertretender Wahlleiter Hasan Ögütcü: „Das hat sie nicht verdient“, sagt er.</p> <p>„Ich habe damit gerechnet, dass sie nicht zur Stichwahl kommt. Sie hat gute Arbeit gemacht, hat es aber nicht geschafft bei Vereinen und einzelnen Bürgern anzukommen.“ Sie habe viel Zeit geopfert und auch die Arbeit mit dem Gemeinderat sei in den vergangenen Monaten besser geworden. Er dankt ihr und wünscht viel Erfolg. In Anbetracht der nun bevorstehenden Stichwahl zwischen Ailingens Ortvorsteher Andreas Lipp und dem Landratsamtsbeamten Manuel Strasser ist er gespannt: „Gehen wir mit jemand Neuem oder mit mehr Erfahrung?“</p> <h2>Sieger machen weiter Wahlkampf</h2> <p>Bei den Gewinnern des Abends ist die Stimmung gelöst. „Bei vier qualifizierten Kandidaten ist es eine Ehre, in die Stichwahl zu kommen“, kommentiert Stimmenkönig Manuel Strasser. Von 359 Personen erhielt er Zustimmung, 42,7 Prozent. „Ich habe darauf hingearbeitet“, sagt Manuel Strasser.</p> <p>„Man ersehnt den Tag und will wissen, wo steht man wirklich“, erläutert er. Für den Fall, dass es anders ausgeht, habe er allerdings auch eine Stellungnahme vorbereitet. Dann hätte er gesagt, dass er an den Erfahrungen des Wahlkampfs enorm wachsen konnte. Flyer mit Terminen habe er bereits gedruckt und werde sie ab Montag verteilen. In den nächsten drei Wochen will er ebenso wie Andreas Lipp wieder auf dem Markt stehen und auf Veranstaltungen für Bürger ansprechbar sein.</p> <p>Lipp ist auch alles andere als unglücklich über sein Ergebnis. Das sei „schon in Ordnung“, sagt der Zweitplatzierte. Auch für ihn geht der Wahlkampf nun gleich weiter. Zwar würden die Daisendorfer – in Anspielung auf Mitbewerber Strasser – „nicht gleich morgen schon wieder Flyer von mir im Briefkasten finden“. Doch werde er in den verbleibenden drei Wochen erneut an den Haustüren klingeln, auf dem Wochenmarkt stehen und versuchen, mit den Wählerinnen und Wählern ins Gespräch zu kommen. Auch eine „Überraschung“ plane er.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Landtagswahl Parlamentswahl Kommunalwahl thema-politik-lokal-kommunalwahl thema-politik-land-landtagswahl thema-politik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach Abwahl der Amtsinhaberin: Das sind die Stimmen nach dem Wahlabend]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Sun, 28 Sep 2025 19:57:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Daisendorf entscheidet sich gegen Amtsinhaberin: Das sind die Ergebnisse  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterwahl-in-daisendorf-das-sind-die-ergebnisse;art372470,12490435 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vier Kandidaten haben sich um das Amt des Rathauschefs beworben. Es gibt zwei eindeutige Gewinner und zwei eindeutige Verlierer. Nun kommt es zur Stichwahl.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Vier Kandidaten haben sich um das Amt des Rathauschefs beworben. Es gibt zwei eindeutige Gewinner und zwei eindeutige Verlierer. Nun kommt es zur Stichwahl.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterwahl-in-daisendorf-das-sind-die-ergebnisse;art372470,12490435]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Vier Kandidaten haben sich um das Amt des Rathauschefs beworben. Es gibt zwei eindeutige Gewinner und zwei eindeutige Verlierer. Nun kommt es zur Stichwahl.



        <p>Vier Kandidaten standen in Daisendorf zur Wahl. Nun haben die Bürger entschieden. Manuel Strasser, Christoph Huber, Andreas Lipp und Amtsinhaberin Jacqueline Alberti fanden sich auf dem Wahlzettel. Die Stimmenverteilung fällt eindeutig aus. 850 von 1301 Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. Damit liegt die Wahlbeteiligung bei 65,33 Prozent. Davon entfielen 9,5 Prozent auf Christoph Huber. Jacqueline Alberti erhielt den Zuspruch von 11,8 Prozent der Wähler.</p> <p>Stimmenkönig des Abends ist Manuel Strasser mit 42,2 Prozent. Andreas Lipp erhielt 35,17 Prozent. Damit wird es am Sonntag, 19. Oktober, eine Stichwahl zwischen Strasser und Lipp geben. Amtsinhaberin Alberti ist damit als Rathauschefin abgewählt. Erster Arbeitstag ihres Nachfolgers wird der 15. November sein.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Daisendorf entscheidet sich gegen Amtsinhaberin: Das sind die Ergebnisse]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Sun, 28 Sep 2025 19:57:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Daisendorf entscheidet sich gegen Amtsinhaberin: Das sind die Ergebnisse  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterwahl-in-daisendorf-das-sind-die-ergebnisse;art372470,12490435 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vier Kandidaten haben sich um das Amt des Rathauschefs beworben. Es gibt zwei eindeutige Gewinner und zwei eindeutige Verlierer. Nun kommt es zur Stichwahl.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Vier Kandidaten haben sich um das Amt des Rathauschefs beworben. Es gibt zwei eindeutige Gewinner und zwei eindeutige Verlierer. Nun kommt es zur Stichwahl.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterwahl-in-daisendorf-das-sind-die-ergebnisse;art372470,12490435]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Vier Kandidaten haben sich um das Amt des Rathauschefs beworben. Es gibt zwei eindeutige Gewinner und zwei eindeutige Verlierer. Nun kommt es zur Stichwahl.



        <p>Vier Kandidaten standen in Daisendorf zur Wahl. Nun haben die Bürger entschieden. Manuel Strasser, Christoph Huber, Andreas Lipp und Amtsinhaberin Jacqueline Alberti fanden sich auf dem Wahlzettel. Die Stimmenverteilung fällt eindeutig aus. 850 von 1301 Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. Damit liegt die Wahlbeteiligung bei 65,33 Prozent. Davon entfielen 9,5 Prozent auf Christoph Huber. Jacqueline Alberti erhielt den Zuspruch von 11,8 Prozent der Wähler.</p> <p>Stimmenkönig des Abends ist Manuel Strasser mit 42,2 Prozent. Andreas Lipp erhielt 35,17 Prozent. Damit wird es am Sonntag, 19. Oktober, eine Stichwahl zwischen Strasser und Lipp geben. Amtsinhaberin Alberti ist damit als Rathauschefin abgewählt. Erster Arbeitstag ihres Nachfolgers wird der 15. November sein.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Bürgermeisterwahl Kommunalwahl Parlamentswahl thema-politik-lokal-kommunalwahl thema-politik thema-politik-lokal-buergermeisterwahl]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Daisendorf entscheidet sich gegen Amtsinhaberin: Das sind die Ergebnisse]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 17:43:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hochherrschaftliche Räume und Taglöhner-Wohnungen: Traumhafte Blicke aus barocken Kleinoden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/hochherrschaftliche-raeume-und-tagloehner-wohnungen-traumhafte-blicke-aus-barocken-kleinoden;art372486,12486670 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zimmermeister und Restaurator Sebastian Schmäh führt durch zwei barocke Altstadthäuser, die er denkmalgerecht und energetisch saniert. Vom einen schaut man auf die Zugbrücke der Burg, vom anderen über See und Altstadt.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Zimmermeister und Restaurator Sebastian Schmäh führt durch zwei barocke Altstadthäuser, die er denkmalgerecht und energetisch saniert. Vom einen schaut man auf die Zugbrücke der Burg, vom anderen über See und Altstadt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/hochherrschaftliche-raeume-und-tagloehner-wohnungen-traumhafte-blicke-aus-barocken-kleinoden;art372486,12486670]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Zimmermeister und Restaurator Sebastian Schmäh führt durch zwei barocke Altstadthäuser, die er denkmalgerecht und energetisch saniert. Vom einen schaut man auf die Zugbrücke der Burg, vom anderen über See und Altstadt.



        <p>Seeblick? Den haben viele Häuser am Bodensee. Dieses Panorama ist viel mehr: Zusätzlich zum Wasser eröffnet sich die romantische Dächerlandschaft der Meersburger Altstadt. „Das ist für mich das Highlight heute, der Blick aus dieser obersten Dachwohnung – ein Megatraum!“ So stimmt Zimmerermeister und Restaurator Sebastian Schmäh am Tag des offenen Denkmals rund 40 Interessierte auf den Gang durch das schmale Fachwerkhaus in der Winzergasse 20 ein.</p> <p>Hier entstehen auf rund 220 Quadratmetern vier Wohnungen, die allesamt fest vermietet werden – Ferienwohnungen sind nicht vorgesehen. Eine Meersburger Familie, die in Bayern als Unternehmer erfolgreich sei und in ihrer Heimatstadt investiere, habe es gekauft. Das Haus wird komplett denkmalgerecht und energetisch saniert und soll ein Paradebeispiel für modernen Komfort in historischer Bausubstanz werden, hatte Schmäh angekündigt.</p> <p>Die Winzergasse 20 ist Teil jener Bebauung, die in Meersburg bereits 1954 zum ersten Gesamtensembleschutz in Baden-Württemberg führte – und an den man sich laut Schmäh wieder konsequenter halten sollte. Das Fachwerkhaus entstand im 18. Jahrhundert auf den alten Wehranlagen, die damals, im Barock, nicht mehr nötig waren. Sie wurden als Fundamente genutzt, was man auch im Haus sehen kann. Dort erinnert eine meterdicke Wand an die alte Schutzwehr.</p> <p>Mit Ausnahme eines Steingebäudes, das Schmäh auf 1550 bis 1600 datiert, entstand die ganze Häuserzeile in der Winzergasse um 1740 bis 1780, als das Barock in Blüte stand. „Aber hier, in diesen engen Räumen, wohnten ganz arme Leute.“</p> <p>Sowohl in der Winzergasse 20 als auch beim Haus gegenüber in der Steigstraße 15, durch das Schmäh später führte, arbeitet er ohne Architekt. „Es braucht ja keine neue Planung, die Räume sind da, wir lösen das im Zusammenspiel vieler Meersburger Handwerker.“</p> <h2>Überraschung hinter Heraklitplatten</h2> <p>Welche herausfordernden Überraschungen ein Baudenkmal bereithalten kann, illustrierte Schmäh anhand einer Decke im ersten Obergeschoss des Fachwerkbaus. „Das ist ein ganz besonderer Raum und das war uns so nicht bewusst.“ Bei der Entfernung der alten Verkleidungen kam eine barocke Kassettendecke zum Vorschein. „Das hat eine Rückbaukolonne gemacht und da war ich zum Glück im richtigen Moment da, gerade als sie die abgehängte Decke aus Heraklitplatten heraussägten.“ Der Restaurator konnte gerade noch verhindern, dass der barocke Schatz darunter mit zerstückelt wird.</p> <p>Für einen Auftrag wie diese Decke berechne ein akademischen Restaurator schnell mal 30.000 Euro. In solchen Fällen kann Schmäh auf einen Posten für Unvorhergesehenes zurückgreifen, den er bei der Restaurierung von Holzkonstruktionen von vornherein einplane.</p> <p>Ein Schaden, der zu Beginn des Rückbaus entstand, ist ebenso leicht zu beheben wie kaputte Leisten oder der Ersatz der fehlenden eineinhalb Kassettenstücke. Das größte Problem war die Fassung mit Kreidefarbe, die in Absprache mit einem Restaurator entsteht. Zwei junge Leute, die in Schmähs Zimmerei ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Denkmalschutz absolvieren, „können so etwas sehr einfach machen und das ist dann kosteninteressant“.</p> <p>Die Farbe entstand aus massenweise Tafelkreide: „Unsere Azubis haben da einen ganz tollen Job gemacht. Wir erhalten eine alte Technik und finden für den Kunden eine tragbare Lösung.“ Es sei ja kein Geheimnis: „Es gibt genügend Investoren, wenn die so eine Decke sehen, dann wird sie in einer Nacht- und Nebelaktion in den Ofen geschoben.“</p> <p>Bei solchem Aufwand wird klar, dass man bei einem Denkmal nicht im Oktober mit dem Bauen anfangen und vor Ostern fertig sein kann. Solche Gebäude bräuchten acht bis zwölf Monate Umbauzeit, sagte Schmäh bewusst in Richtung Öffentlichkeit.</p> <h2>Eines der hochwertigsten Denkmale in der Stadt</h2> <p>Das zweite historische Haus, durch das Schmäh an diesem Tag führte, liegt in der Steigstraße 15, keine 100 Meter von der Winzergasse 20 entfernt. Das barocke Wohn- und Geschäftsgebäude ist für Schmäh „eines der hochwertigsten Denkmale“ überhaupt in der Stadt und wird originalgetreu instandgesetzt. Auch an diesem Holderbach-Haus arbeitet er zusammen mit einheimischen Handwerkern ohne Architekt.</p> <p>Bei beiden Gebäuden geht es insbesondere um den Erhalt der Dachlandschaft. In den Sichtachsen sind beide mit „alten Denkmalbibern“ eingedeckt, „die von Erlus sehr aufwändig für uns hergestellt werden“. Die historischen Biberschwanz-Ziegel der Firma aus Neufahrn/Niederbayern liegen auch auf dem Dach der Meersburger Pfarrkirche. Während ein Standard-Industrieziegel bei 12 Euro pro Quadratmeter liege, koste der „Erlus Sinterbiber Bodenseebund“ über 50 Euro. Das Besondere ist der changierende Brand, der für ein lebendiges Farbenspiel sorge.</p> <h2>Exponierte Lage an der Handelsstraße</h2> <p>Die Zimmer im Haus sind laut Schmäh herrschaftliche, barocke Verwaltungszimmer von hoher Qualität. „Ein besonderes Haus in zentraler Lage an der Handelsstraße nach Ulm.“ Denn in der Unterstadt zwischen „Wilder Mann“ und „Schiff“ lag früher der Handelshafen, dort wurde die Fracht aus den Lädinen in Fuhrwerke umgeladen, die dann durch die Steigstraße fuhren.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Prominenter Blick</span><span>Durch den „tollen Fensterbestand mit dem alten Schlierenglas“ in der Steigstraße 15 übrigens konnte man nicht nur 2003 die Dreharbeiten zum Film „Schwabenkinder“ beobachen, der die seit dem 19. Jahrhundert fast unveränderte Kulisse nutzte. Durch diese damals schon über 100 Jahre alten Fenster blickte auch einer der größten deutschen Schauspieler des 20. Jahrhunderts auf die Stadt. Heinz Rühmann wohnte während der Dreharbeiten zum Film „Briefträger Müller“ 1953 im Holderbach-Haus. In den 1950er Jahren nutzte man die im Krieg unzerstört gebliebene Stadt am See gern als Drehort.</span></label></div> <p>Die historischen Fensterrahmen mit Schlierenglas sind zum größten Teil erhalten. Wo Ergänzung nötig war, wurden – wie gegenüber in der Winzergasse 20 – Fenster verwendet, die die Zimmerei Schmäh zusammen mit der österreichischen Firma Gaulhofer entwickelt hat. „Es ist kein Unterschied zu den historischen erkennbar“, betont Schmäh.</p> <p>Schmäh, auch CDU-Stadtrat, dankte dem anwesenden Bauherrn Kochendorfer auch für das Nutzungskonzept: Mehrere Wohnungen werden fest vermietet, eine oder zwei sollen zu Ferienwohnungen werden und unten, im ehemaligen Malergeschäft, ist eine Gewerbeeinheit vorgesehen. „Man hat sich sehr viel Gedanken gemacht über die Nutzung, hat auch Gespräche mit dem Bürgermeister geführt.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hochherrschaftliche Räume und Taglöhner-Wohnungen: Traumhafte Blicke aus barocken Kleinoden]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 12:55:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Rathaus-Aspiranten im Endspurt: So lief die offizielle Kandidatenvorstellung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/rathaus-aspiranten-im-endspurt-so-lief-die-offizielle-kandidatenvorstellung;art372470,12485007 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei der offiziellen Kandidatenvorstellung hatten Bürgermeisterin Jacqueline Alberti und ihre drei Herausforderer 20 Minuten, um die Daisendorfer von sich zu überzeugen. Wer hat sich wie geschlagen?  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Bei der offiziellen Kandidatenvorstellung hatten Bürgermeisterin Jacqueline Alberti und ihre drei Herausforderer 20 Minuten, um die Daisendorfer von sich zu überzeugen. Wer hat sich wie geschlagen?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/rathaus-aspiranten-im-endspurt-so-lief-die-offizielle-kandidatenvorstellung;art372470,12485007]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Bei der offiziellen Kandidatenvorstellung hatten Bürgermeisterin Jacqueline Alberti und ihre drei Herausforderer 20 Minuten, um die Daisendorfer von sich zu überzeugen. Wer hat sich wie geschlagen?



        <p>„Wenn die Glocke ertönt, noch eine Minute“, sagt Andreas Theiss, Vorsitzender des Daisendorfer Gemeindewahlausschusses. Dieser hatte zuvor die Spielregeln an diesem Abend festgelegt: exakt 20 Minuten Redezeit für jeden. Während einer spricht, bleiben die anderen im Besprechungszimmer im Erdgeschoss, damit niemand einen Vorteil aus der Rede des anderen ziehen kann. Wer wollte, konnte während seiner Redezeit Fragen aus dem Publikum zulassen.</p> <h2>Wahlprogramm aus Gesprächen entstanden</h2> <p>Der Rathaussaal war zwar nicht ganz so voll wie beim SÜDKURIER-Podium zwei Tage zuvor, das Interesse dennoch sehr groß. Den Anfang machte – analog zur Reihenfolge auf dem Wahlschein – Christoph Huber. Der 36-jährige Sipplinger Hauptamtsleiter betont erneut seine Verwurzelung – „hier aufgewachsen“ – und seine Erfahrung: Studium Public Management, Führungskraft, IT-Kompetenz. Seine Motivation: Statt interner Verwaltung wolle er mehr gestalten – „gemeinsam mit Ihnen“.</p> <p>Zu seiner „Vision 2040“ gehöre der Aufbau einer Marke: „Daisendorf als Freizeit- und Energiedorf“, trägt er vor. Weiteres Ziel: Bürgerinnen und Bürger stärker in Entscheidungen einbinden, „etwa durch Online-Umfragen“. Mehr Wohnraum und Gewerbeflächen seien möglich, wenn es eine „Win-Win-Win-Lösung“ gebe, für Eigentümer, Gemeinde und künftige Nutzer. Sein Wahlprogramm sei nicht „im stillen Kämmerlein“ entstanden, sondern aus den Gesprächen vor Ort.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die letzten Termine der Kandidaten</span><span>Am heutigen Samstag, 20.9., lädt Manuel Strasser ab 11 Uhr zum Grillen beim Schützenverein. Kurz darauf, um 14 Uhr, startet Andreas Lipp vom Rathaus zur „Dorfführung umgedreht“. Am 24. ist er im Schützenhaus. Jacqueline Alberti steht Samstag schon um 6:30 Uhr vor der Bäckerei Mayer, lädt Sonntag zu Deifels, Montag zur Freizeitanlage, Mittwoch ins Narrenstüble, Freitag zum Aussichtspunkt Höhenweg. Christoph Huber lädt noch einmal zum Sonntagsspaziergang (21.9., 10 Uhr) und steht wie Lipp kommenden Donnerstag wieder auf dem Markt. Alle Termine auf den Websites: Christoph-huber.info, Jacqueline-alberti.de, Manuel-strasser.de, Gemeinsam-daisendorf.de.</span></label></div> <p>Huber, eher ein Schnellsprecher, war bereits nach 16 Minuten fertig – wovon er selbst etwas überrascht schien. Neun Sekunden Applaus. „Dann kann ich noch Fragen zulassen.“ Eine Besucherin fragte nach bezahlbarem Wohnraum. Hubers Antwort: „Es gibt nichts Schlimmeres als Leerstand.“ Man müsse hier „ungemütlich nachfragen“. Nochmal zehn Sekunden Applaus.</p> <h2>Rückblick bei der Amtsinhaberin</h2> <p>Huber ging nach unten, Bürgermeisterin Alberti kam hoch in den Saal. Zunächst ein Rückblick auf 2017 und ihre damalige Motivation, ihre Arbeit als Schuldnerberaterin beim Landratsamt gegen das Bürgermeisteramt einzutauschen: „Wenn die sich alle nur streiten, dann kandidiere ich.“ Anschließend ein Rückblick auf Projekte der vergangenen acht Jahre. Etwa die Orts-App, „das spontanste Projekt“, die Sanierung der Schulstraße, „das teuerste“. Oder auch das umfangreichste: Aufbau des Marketingkonzepts „Sonnenterrasse am Bodensee“ inklusive Zertifizierung als Erholungsort und Erneuerung der Freizeitanlage. Wer wollte, konnte am Stehtisch Albertis „Daisendorfer Alphabet“ mitnehmen, eine 50-seitige Übersicht aller erfolgreichen Projekte.</p> <p>Breiten Raum nahm die konfliktreiche Geschichte mit dem früheren Gemeinderat ein. Ein Bürger habe sie gefragt, ob sie aus dieser Zeit etwas gelernt habe. „Ich kann bis heute nicht sagen, was ich hätte anders machen sollen.“ Ihre Stimme wurde brüchig. Sie sei auch nicht bürgerfern, wie mancher ihr vorwerfe, so die 47-jährige Volljuristin. „Meine Familie wohnt mit drei Generationen hier.“ Ein Scherz im Schlusswort: „Wählen Sie die Beste für Daisendorf.“ Alberti verzichtete auf die Glocke und schaffte ziemlich genau 19:30 Minuten und erhält etwa elf Sekunden Applaus.</p> <h2>Radweg und Seewärme</h2> <p>Der 37-jährige Verwaltungsfachwirt Manuel Strasser startete mit dem Persönlichen: Hochzeit, Geburt seiner ersten Tochter, Bürgermeisterkandidatur – „ein Jahr großer Veränderungen“. Es folgte ein strukturierter Vortrag in sieben Punkten, von der persönlichen Vorstellung über die Motivation – „hier muss ein Bürgermeister selbst mit anpacken, das macht mir Spaß“ – über seine Ziele bis zur Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden und den Finanzen.</p> <p>Er beschäftige sich „seit über einem Jahr intensiv mit der Gemeinde“, wolle eine regelmäßige Sprechstunde einführen, lobt unter anderem die Amphibiengruppe und hat konkrete Ideen: „Radweg nach Mühlhofen“, „Seewärme aus Meersburg“, „Fußweg zum Friedhof asphaltieren“ oder die Anbindung des Linzgau Shuttle an den Bodo-Rufbus Emma.</p> <p>Als Vater habe er auch einen Blick auf die Spielplätze. „Details entscheiden, ob diese Treffpunkte werden oder leer bleiben.“ Einen „Ideenwettbewerb“ für die Jugend könne er sich vorstellen. Ein „kleines Gewerbegebiet“ oder neues Baugebiet könnten wichtige Einnahmen generieren. In Gesprächen sei ihm „grundsätzliche Bereitschaft“ von Grundstückseigentümern signalisiert worden. Strasser füllte die 20 Minuten fast auf die Sekunde. Das Publikum klatscht etwa 16 Sekunden.</p> <h2>Lebenserfahrung als Argument</h2> <p>Als letzter Kandidat warf der 53-jährige Andreas Lipp auf der Bühne seine ganze Berufs- und Lebenserfahrung in die Waagschale: Diplom-Verwaltungswirt, 20 Jahre bei der Stadt Ravensburg, Hauptamtsleiter in Baienfurt, aktuell Ortsvorsteher in Ailingen. „Mit mir bekommen Sie einen Bürgermeister, der vom ersten Tag an handlungsfähig ist.“</p> <p>Lipp skizzierte auch Zusammenhänge. Etwa dass der Übergang des Friedrichshafener Medizin Campus an den Bodenseekreis zu einem Anstieg der Kreisumlage führt, der auch Daisendorfs Finanzen treffen wird. Umgekehrt könnte man aber auch den Friedrichshafenern danken, die die Millionenverluste des Krankenhauses bislang getragen hätten. So wolle er es auch im Amt halten, „die Dinge aus verschiedenen Perspektiven beleuchten“, und so zu Entscheidungen kommen, die breit akzeptiert würden.</p> <h2>Zeit für eine kleine Fragerunde</h2> <p>Von vielen sei er auf seine späte Bewerbung angesprochen worden. Es sei „vom Gesetz so vorgesehen“, dass der Wahlkampf erst nach Ende der Bewerbungsfrist beginne. Der sei letztlich auch „eine Arbeitsprobe für den Kandidaten“. Schaffe er es, innerhalb der gesetzten Frist zu überzeugen? Auch Lipp war fast drei Minuten vor der Zeit fertig. Applaus: 14 Sekunden. „Gibt es Fragen?“ Flugs schnappte er sich ein zweites Mikro und spurtete ins Publikum. Ob er denn mit kommunaler Wärmeplanung Erfahrung habe, wollte ein Zuhörer wissen. „In Ailingen sind wir gerade dabei.“ Ein „schwieriger Prozess“, aber auch Pflichtaufgabe für die Gemeinden. Ein Dank für die „kurze Fragerunde“, nochmal 13 Sekunden Applaus.</p> <p>Nach der Veranstaltung kamen alle Kandidaten erneut auf die Bühne, schüttelten sich die Hände. „Ein wirklich fairer Wahlkampf“, sagt jemand im Publikum, „so wie es einer Demokratie würdig ist.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Rathaus-Aspiranten im Endspurt: So lief die offizielle Kandidatenvorstellung]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 12:55:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Rathaus-Aspiranten im Endspurt: So lief die offizielle Kandidatenvorstellung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/rathaus-aspiranten-im-endspurt-so-lief-die-offizielle-kandidatenvorstellung;art372470,12485007 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei der offiziellen Kandidatenvorstellung hatten Bürgermeisterin Jacqueline Alberti und ihre drei Herausforderer 20 Minuten, um die Daisendorfer von sich zu überzeugen. Wer hat sich wie geschlagen?  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Bei der offiziellen Kandidatenvorstellung hatten Bürgermeisterin Jacqueline Alberti und ihre drei Herausforderer 20 Minuten, um die Daisendorfer von sich zu überzeugen. Wer hat sich wie geschlagen?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/rathaus-aspiranten-im-endspurt-so-lief-die-offizielle-kandidatenvorstellung;art372470,12485007]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Bei der offiziellen Kandidatenvorstellung hatten Bürgermeisterin Jacqueline Alberti und ihre drei Herausforderer 20 Minuten, um die Daisendorfer von sich zu überzeugen. Wer hat sich wie geschlagen?



        <p>„Wenn die Glocke ertönt, noch eine Minute“, sagt Andreas Theiss, Vorsitzender des Daisendorfer Gemeindewahlausschusses. Dieser hatte zuvor die Spielregeln an diesem Abend festgelegt: exakt 20 Minuten Redezeit für jeden. Während einer spricht, bleiben die anderen im Besprechungszimmer im Erdgeschoss, damit niemand einen Vorteil aus der Rede des anderen ziehen kann. Wer wollte, konnte während seiner Redezeit Fragen aus dem Publikum zulassen.</p> <h2>Wahlprogramm aus Gesprächen entstanden</h2> <p>Der Rathaussaal war zwar nicht ganz so voll wie beim SÜDKURIER-Podium zwei Tage zuvor, das Interesse dennoch sehr groß. Den Anfang machte – analog zur Reihenfolge auf dem Wahlschein – Christoph Huber. Der 36-jährige Sipplinger Hauptamtsleiter betont erneut seine Verwurzelung – „hier aufgewachsen“ – und seine Erfahrung: Studium Public Management, Führungskraft, IT-Kompetenz. Seine Motivation: Statt interner Verwaltung wolle er mehr gestalten – „gemeinsam mit Ihnen“.</p> <p>Zu seiner „Vision 2040“ gehöre der Aufbau einer Marke: „Daisendorf als Freizeit- und Energiedorf“, trägt er vor. Weiteres Ziel: Bürgerinnen und Bürger stärker in Entscheidungen einbinden, „etwa durch Online-Umfragen“. Mehr Wohnraum und Gewerbeflächen seien möglich, wenn es eine „Win-Win-Win-Lösung“ gebe, für Eigentümer, Gemeinde und künftige Nutzer. Sein Wahlprogramm sei nicht „im stillen Kämmerlein“ entstanden, sondern aus den Gesprächen vor Ort.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die letzten Termine der Kandidaten</span><span>Am heutigen Samstag, 20.9., lädt Manuel Strasser ab 11 Uhr zum Grillen beim Schützenverein. Kurz darauf, um 14 Uhr, startet Andreas Lipp vom Rathaus zur „Dorfführung umgedreht“. Am 24. ist er im Schützenhaus. Jacqueline Alberti steht Samstag schon um 6:30 Uhr vor der Bäckerei Mayer, lädt Sonntag zu Deifels, Montag zur Freizeitanlage, Mittwoch ins Narrenstüble, Freitag zum Aussichtspunkt Höhenweg. Christoph Huber lädt noch einmal zum Sonntagsspaziergang (21.9., 10 Uhr) und steht wie Lipp kommenden Donnerstag wieder auf dem Markt. Alle Termine auf den Websites: Christoph-huber.info, Jacqueline-alberti.de, Manuel-strasser.de, Gemeinsam-daisendorf.de.</span></label></div> <p>Huber, eher ein Schnellsprecher, war bereits nach 16 Minuten fertig – wovon er selbst etwas überrascht schien. Neun Sekunden Applaus. „Dann kann ich noch Fragen zulassen.“ Eine Besucherin fragte nach bezahlbarem Wohnraum. Hubers Antwort: „Es gibt nichts Schlimmeres als Leerstand.“ Man müsse hier „ungemütlich nachfragen“. Nochmal zehn Sekunden Applaus.</p> <h2>Rückblick bei der Amtsinhaberin</h2> <p>Huber ging nach unten, Bürgermeisterin Alberti kam hoch in den Saal. Zunächst ein Rückblick auf 2017 und ihre damalige Motivation, ihre Arbeit als Schuldnerberaterin beim Landratsamt gegen das Bürgermeisteramt einzutauschen: „Wenn die sich alle nur streiten, dann kandidiere ich.“ Anschließend ein Rückblick auf Projekte der vergangenen acht Jahre. Etwa die Orts-App, „das spontanste Projekt“, die Sanierung der Schulstraße, „das teuerste“. Oder auch das umfangreichste: Aufbau des Marketingkonzepts „Sonnenterrasse am Bodensee“ inklusive Zertifizierung als Erholungsort und Erneuerung der Freizeitanlage. Wer wollte, konnte am Stehtisch Albertis „Daisendorfer Alphabet“ mitnehmen, eine 50-seitige Übersicht aller erfolgreichen Projekte.</p> <p>Breiten Raum nahm die konfliktreiche Geschichte mit dem früheren Gemeinderat ein. Ein Bürger habe sie gefragt, ob sie aus dieser Zeit etwas gelernt habe. „Ich kann bis heute nicht sagen, was ich hätte anders machen sollen.“ Ihre Stimme wurde brüchig. Sie sei auch nicht bürgerfern, wie mancher ihr vorwerfe, so die 47-jährige Volljuristin. „Meine Familie wohnt mit drei Generationen hier.“ Ein Scherz im Schlusswort: „Wählen Sie die Beste für Daisendorf.“ Alberti verzichtete auf die Glocke und schaffte ziemlich genau 19:30 Minuten und erhält etwa elf Sekunden Applaus.</p> <h2>Radweg und Seewärme</h2> <p>Der 37-jährige Verwaltungsfachwirt Manuel Strasser startete mit dem Persönlichen: Hochzeit, Geburt seiner ersten Tochter, Bürgermeisterkandidatur – „ein Jahr großer Veränderungen“. Es folgte ein strukturierter Vortrag in sieben Punkten, von der persönlichen Vorstellung über die Motivation – „hier muss ein Bürgermeister selbst mit anpacken, das macht mir Spaß“ – über seine Ziele bis zur Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden und den Finanzen.</p> <p>Er beschäftige sich „seit über einem Jahr intensiv mit der Gemeinde“, wolle eine regelmäßige Sprechstunde einführen, lobt unter anderem die Amphibiengruppe und hat konkrete Ideen: „Radweg nach Mühlhofen“, „Seewärme aus Meersburg“, „Fußweg zum Friedhof asphaltieren“ oder die Anbindung des Linzgau Shuttle an den Bodo-Rufbus Emma.</p> <p>Als Vater habe er auch einen Blick auf die Spielplätze. „Details entscheiden, ob diese Treffpunkte werden oder leer bleiben.“ Einen „Ideenwettbewerb“ für die Jugend könne er sich vorstellen. Ein „kleines Gewerbegebiet“ oder neues Baugebiet könnten wichtige Einnahmen generieren. In Gesprächen sei ihm „grundsätzliche Bereitschaft“ von Grundstückseigentümern signalisiert worden. Strasser füllte die 20 Minuten fast auf die Sekunde. Das Publikum klatscht etwa 16 Sekunden.</p> <h2>Lebenserfahrung als Argument</h2> <p>Als letzter Kandidat warf der 53-jährige Andreas Lipp auf der Bühne seine ganze Berufs- und Lebenserfahrung in die Waagschale: Diplom-Verwaltungswirt, 20 Jahre bei der Stadt Ravensburg, Hauptamtsleiter in Baienfurt, aktuell Ortsvorsteher in Ailingen. „Mit mir bekommen Sie einen Bürgermeister, der vom ersten Tag an handlungsfähig ist.“</p> <p>Lipp skizzierte auch Zusammenhänge. Etwa dass der Übergang des Friedrichshafener Medizin Campus an den Bodenseekreis zu einem Anstieg der Kreisumlage führt, der auch Daisendorfs Finanzen treffen wird. Umgekehrt könnte man aber auch den Friedrichshafenern danken, die die Millionenverluste des Krankenhauses bislang getragen hätten. So wolle er es auch im Amt halten, „die Dinge aus verschiedenen Perspektiven beleuchten“, und so zu Entscheidungen kommen, die breit akzeptiert würden.</p> <h2>Zeit für eine kleine Fragerunde</h2> <p>Von vielen sei er auf seine späte Bewerbung angesprochen worden. Es sei „vom Gesetz so vorgesehen“, dass der Wahlkampf erst nach Ende der Bewerbungsfrist beginne. Der sei letztlich auch „eine Arbeitsprobe für den Kandidaten“. Schaffe er es, innerhalb der gesetzten Frist zu überzeugen? Auch Lipp war fast drei Minuten vor der Zeit fertig. Applaus: 14 Sekunden. „Gibt es Fragen?“ Flugs schnappte er sich ein zweites Mikro und spurtete ins Publikum. Ob er denn mit kommunaler Wärmeplanung Erfahrung habe, wollte ein Zuhörer wissen. „In Ailingen sind wir gerade dabei.“ Ein „schwieriger Prozess“, aber auch Pflichtaufgabe für die Gemeinden. Ein Dank für die „kurze Fragerunde“, nochmal 13 Sekunden Applaus.</p> <p>Nach der Veranstaltung kamen alle Kandidaten erneut auf die Bühne, schüttelten sich die Hände. „Ein wirklich fairer Wahlkampf“, sagt jemand im Publikum, „so wie es einer Demokratie würdig ist.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Ehrenamt Kommunalpolitik Bürgermeisterwahl thema-gesellschaft-engagement thema-politik-lokal thema-politik-lokal-buergermeisterwahl]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Rathaus-Aspiranten im Endspurt: So lief die offizielle Kandidatenvorstellung]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 16:27:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gemeinderat überfordert? Wolfgang Walter verlässt Freie Wähler  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/gemeinderat-ueberfordert-wolfgang-walter-verlaesst-freie-waehler;art372470,12484447 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Daisendorfer Ratsmitglied sieht sich in seiner Liste nicht mehr gut aufgehoben und kritisiert die Gemeinderatsarbeit. Seine Kollegen sehen das anders.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Das Daisendorfer Ratsmitglied sieht sich in seiner Liste nicht mehr gut aufgehoben und kritisiert die Gemeinderatsarbeit. Seine Kollegen sehen das anders.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/gemeinderat-ueberfordert-wolfgang-walter-verlaesst-freie-waehler;art372470,12484447]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Das Daisendorfer Ratsmitglied sieht sich in seiner Liste nicht mehr gut aufgehoben und kritisiert die Gemeinderatsarbeit. Seine Kollegen sehen das anders.



        <p>Der Gemeinderat Wolfgang Walter hat die Liste der Freien Wähler verlassen und nimmt sein Mandat künftig als „unabhängiger Gemeinderat“ wahr, wie er sagt. Walter begründet seinen Schritt wie folgt: Die bei der Kommunalwahl 2024 neu konstituierte Liste sei „in den aller seltensten Fällen ihrem gesetzlichen Auftrag als Kontrollorgan gegenüber der Bürgermeisterin nachgekommen“ und habe auch nicht von ihrem Initiativrecht Gebrauch gemacht. Vorbereitende Treffen und Aussprachen zu aktuellen Themen habe es nicht gegeben.</p> <h2>Mandat besser unabhängig</h2> <p>Auch generell spart Walter nicht mit Kritik: Er spricht von einem „überforderten Gemeinderat“, der die von der Verwaltung ausgehenden Initiativen „allzu oft abnicke“. Daher sei er zu dem Schluss gekommen, als unabhängiger Kandidat seinem Mandat besser gerecht werden zu können. Im zehnköpfigen Daisendorfer Rat zählt die Liste der Freien Wähler somit noch fünf statt sechs Mitglieder, die kurz vor der letztjährigen Wahl aus der Taufe gehobene Energiegruppe vier.</p> <p>Monika Bernhard, die zur Wahl 2024 mit viel persönlichem Einsatz die Freie-Wähler-Liste mit Kandidaten gefüllt hatte, will sich dazu nicht äußern. Sie sei zudem nicht deren Vorsitzende. Lediglich Andreas Theiss, erster stellvertretender Bürgermeister, nimmt Stellung. Man habe ja damals lose zusammengefunden. „Die meisten kannten sich vorher nicht“, so Theiss. Zudem sei man keine Fraktion. „Ich spreche für mich“, stellt er klar. „Und ich hinterfrage vieles.“ Das könne man allein an den Abstimmungsergebnissen sehen.</p> <h2>Fehlende öffentliche Diskussion bemängelt</h2> <p>Hasan Ögütcü, damals Stimmenführer der neu gegründeten Energiegruppe, sieht dies ähnlich. Durchaus habe der Gemeinderat der Verwaltung immer wieder die Grenzen aufgezeigt. Ögütcü selbst hatte sich beharrlich für mehr Transparenz beim laufenden Bebauungsplanverfahren zur Ortsmitte eingesetzt, so dass die Einwendungen der betroffenen Anwohner schließlich öffentlich diskutiert wurden. Auch bei der Erstellung des Haushalts bemängelte Ögütcü die fehlende öffentliche Diskussion – und hatte sogar das Kommunalamt eingeschaltet.</p> <p>Zur Energiegruppe sagt er: „Wir haben uns innerhalb nur eines Tages gegründet.“ Da sei wenig Zeit gewesen, zusammenzufinden. Allerdings habe man damals auch ein gemeinsames Wahlprogramm erstellt. Und auch wenn man bei einzelnen Themen verschiedener Meinung sei und unterschiedlich abstimme – „den Inhalten unseres Wahlprogramms sind wir stets verpflichtet“.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gemeinderat überfordert? Wolfgang Walter verlässt Freie Wähler]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 16:27:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gemeinderat überfordert? Wolfgang Walter verlässt Freie Wähler  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/gemeinderat-ueberfordert-wolfgang-walter-verlaesst-freie-waehler;art372470,12484447 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Daisendorfer Ratsmitglied sieht sich in seiner Liste nicht mehr gut aufgehoben und kritisiert die Gemeinderatsarbeit. Seine Kollegen sehen das anders.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Das Daisendorfer Ratsmitglied sieht sich in seiner Liste nicht mehr gut aufgehoben und kritisiert die Gemeinderatsarbeit. Seine Kollegen sehen das anders.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/gemeinderat-ueberfordert-wolfgang-walter-verlaesst-freie-waehler;art372470,12484447]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Das Daisendorfer Ratsmitglied sieht sich in seiner Liste nicht mehr gut aufgehoben und kritisiert die Gemeinderatsarbeit. Seine Kollegen sehen das anders.



        <p>Der Gemeinderat Wolfgang Walter hat die Liste der Freien Wähler verlassen und nimmt sein Mandat künftig als „unabhängiger Gemeinderat“ wahr, wie er sagt. Walter begründet seinen Schritt wie folgt: Die bei der Kommunalwahl 2024 neu konstituierte Liste sei „in den aller seltensten Fällen ihrem gesetzlichen Auftrag als Kontrollorgan gegenüber der Bürgermeisterin nachgekommen“ und habe auch nicht von ihrem Initiativrecht Gebrauch gemacht. Vorbereitende Treffen und Aussprachen zu aktuellen Themen habe es nicht gegeben.</p> <h2>Mandat besser unabhängig</h2> <p>Auch generell spart Walter nicht mit Kritik: Er spricht von einem „überforderten Gemeinderat“, der die von der Verwaltung ausgehenden Initiativen „allzu oft abnicke“. Daher sei er zu dem Schluss gekommen, als unabhängiger Kandidat seinem Mandat besser gerecht werden zu können. Im zehnköpfigen Daisendorfer Rat zählt die Liste der Freien Wähler somit noch fünf statt sechs Mitglieder, die kurz vor der letztjährigen Wahl aus der Taufe gehobene Energiegruppe vier.</p> <p>Monika Bernhard, die zur Wahl 2024 mit viel persönlichem Einsatz die Freie-Wähler-Liste mit Kandidaten gefüllt hatte, will sich dazu nicht äußern. Sie sei zudem nicht deren Vorsitzende. Lediglich Andreas Theiss, erster stellvertretender Bürgermeister, nimmt Stellung. Man habe ja damals lose zusammengefunden. „Die meisten kannten sich vorher nicht“, so Theiss. Zudem sei man keine Fraktion. „Ich spreche für mich“, stellt er klar. „Und ich hinterfrage vieles.“ Das könne man allein an den Abstimmungsergebnissen sehen.</p> <h2>Fehlende öffentliche Diskussion bemängelt</h2> <p>Hasan Ögütcü, damals Stimmenführer der neu gegründeten Energiegruppe, sieht dies ähnlich. Durchaus habe der Gemeinderat der Verwaltung immer wieder die Grenzen aufgezeigt. Ögütcü selbst hatte sich beharrlich für mehr Transparenz beim laufenden Bebauungsplanverfahren zur Ortsmitte eingesetzt, so dass die Einwendungen der betroffenen Anwohner schließlich öffentlich diskutiert wurden. Auch bei der Erstellung des Haushalts bemängelte Ögütcü die fehlende öffentliche Diskussion – und hatte sogar das Kommunalamt eingeschaltet.</p> <p>Zur Energiegruppe sagt er: „Wir haben uns innerhalb nur eines Tages gegründet.“ Da sei wenig Zeit gewesen, zusammenzufinden. Allerdings habe man damals auch ein gemeinsames Wahlprogramm erstellt. Und auch wenn man bei einzelnen Themen verschiedener Meinung sei und unterschiedlich abstimme – „den Inhalten unseres Wahlprogramms sind wir stets verpflichtet“.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[SPD Kommunalpolitik Kommunalwahl thema-politik-lokal-kommunalwahl thema-politik-parteien thema-politik-lokal]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gemeinderat überfordert? Wolfgang Walter verlässt Freie Wähler]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 15:33:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Unboxing" der Wahlplakate? Wie die Kandidaten Online-Wahlkampf machen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/wie-die-buergermeisterkandidaten-online-wahlkampf-machen;art372470,12484418 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auf der Suche nach Wählerstimmen, klopfen die Bürgermeisterkandidaten nicht nur an Türen. Ihre Kampagne setzt sich virtuell fort. In den Sozialen Medien geben sie auch private Einblicke. Wir prüfen ihre Profile.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Auf der Suche nach Wählerstimmen, klopfen die Bürgermeisterkandidaten nicht nur an Türen. Ihre Kampagne setzt sich virtuell fort. In den Sozialen Medien geben sie auch private Einblicke. Wir prüfen ihre Profile.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/wie-die-buergermeisterkandidaten-online-wahlkampf-machen;art372470,12484418]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Auf der Suche nach Wählerstimmen, klopfen die Bürgermeisterkandidaten nicht nur an Türen. Ihre Kampagne setzt sich virtuell fort. In den Sozialen Medien geben sie auch private Einblicke. Wir prüfen ihre Profile.



        <p>So ziemlich jeder Daisendorfer dürfte in den vergangenen Tagen Besuch bekommen haben – von Bürgermeisterin Jacqueline Alberti ebenso wie von ihren drei Herausforderern. Im persönlichen Gespräch versuchen alle, die Bürgerinnen und Bürger von ihren Qualitäten als Rathauschef zu überzeugen. Doch der Wahlkampf findet nicht nur an der Haustür statt.</p> <h2>Einfach anrufen</h2> <p>Auch online und in den Sozialen Medien sind die Kandidaten aktiv. Selbstverständlich haben alle eine eigene Wahlwebsite aufgebaut. Deren Struktur ähnelt sich jeweils und reicht von der Vorstellung der Person über die Visionen für Daisendorf bis zu Terminen und Kontaktmöglichkeiten. Alle hinterlassen dort eine Handynummer. Die Botschaft: Wer Fragen hat, kann einfach anrufen.</p> <h2>Von Pop-Art-Design bis zu Grill-Bildern</h2> <p>Bürgermeisterin Alberti lässt die Online-Besucher gleich zu Beginn wissen, warum sie sich zur Wiederwahl stellt: „Weil ich meine Arbeit liebe.“ Es folgt ihr „12-Punkte-Plan für ein starkes Daisendorf“. Und natürlich – anders als bei den Herausforderern – ein Rückblick auf das bislang Erreichte. Wer Lust zum Lesen hat, findet hier reichlich Text. Optisch bietet ihre Website – außer einem knalligen Pop-Art-Design und Profifotos der Bürgermeisterin – aber eher wenig.</p> <p>Die Internet-Auftritte von Manuel Strasser und Christoph Huber sind da deutlich bildreicher. Strasser präsentiert auf seiner dezent blau, braun und grau gehaltenen Seite jede Menge Bilder und Videos aus seinem Wahlkampf – inklusive Links zu Facebook und Instagram. Bereits auf der Startseite stechen die Social-Media-Links ins Auge. Strasser kann hier auf kompetente Unterstützung bauen. Ein Freund, der hauptberuflich als Kommunikationsmanager arbeitet, dreht Videos und pflegt die Onlinepräsenz.</p> <p>Auch Christoph Huber zeigt im Netz, wie er im Wahlkampf unterwegs ist, ob beim Weinfest, beim Plakate aufhängen oder beim Grillen. Seine Website hat er selbst gestaltet und ins Netz gestellt, die Videos selbst geschnitten. „Das macht mir Spaß“, sagt er. „Gemeinsam in eine starke Zukunft“ heißt es auf seiner Startseite, die ihn mit gestrecktem Daumen zeigt – eine Geste, die einem auf der Homepage und seinen Fotos noch öfter begegnet.</p> <h2>Familie und Gemeinschaft</h2> <p>Am schlichtesten wirkt die Website von Andreas Lipp. Vor Daisendorfs Kulisse zeigt er sich mit dem Slogan: „Mit beiden Beinen im Leben“. Bei der Gestaltung hat er selbst Hand angelegt. Als einziger verwendet er nicht seinen Namen für die Domain. Sie lautet stattdessen Gemeinsam-Daisendorf.de.</p> <p>Den Titel habe er bewusst gewählt – denn „darum geht es ja im Grunde“, sagt er. Was für ihn gemeinsam mit Bürgern, Gemeinderat oder Vereinen bedeutet, können Online-Besucher im Folgenden lesen, begleitet von Fotos aus Lipps aktueller Tätigkeit als Ortsvorsteher in Ailingen.</p> <p>Eine Rolle spielen im Online-Wahlkampf auch die Familien: Jacqueline Alberti zeigt sich auf Ihrer Website mit Ehemann und dem jüngeren ihrer beiden Söhne. Christoph Huber setzt auf seine Frau und die beiden kleinen Kinder. Strasser präsentiert sich prominent als stolzer Papa mit seiner knapp vier Monate alten Tochter und seiner Frau. Nur Lipp „steht für sich“, wie er es ausdrückt.</p> <h2>„Unboxing“ der Wahlplakate</h2> <p>Deutlich lebendiger als auf den Websites geht es unterdessen in Social Media zu. Vor allem Instagram hat sich zum Videokanal der Kandidaten entwickelt. Jaqueline Alberti erläutert in zahlreichen Videos beim Rundgang durch den Ort ihre Arbeit und die anstehenden Projekte, Manuel Strasser zeigt sich beim Grillen, im Gespräch mit Bürgern oder auch beim „Unboxing“ seiner Wahlplakate. Auch Christoph Huber filmt sich auf dem Markt oder beim Plakate-Aufhängen.</p> <p>Auf Social Media gibt es abseits des Wahlkampfes auch den einen oder anderen privaten Einblick. Alberti etwa postet von ihrer Radtour über die Alpen, Huber vom Ausflug mit seinem Sohn zum Neuweiher oder seiner Arbeit als Standesbeamter. Seine Instagram- und Facebook-Präsenzen hat Huber eigens für die Bürgermeister-Kandidatur aufgebaut. Auf Instagram hat er es seit Juli von null auf 95 Follower geschafft, auf Facebook allerdings nur auf zwei. „Irgendwie scheint in Daisendorf niemand auf Facebook zu sein.“ Die Inhalte auf beiden Plattformen sind identisch.</p> <h2>Öffentliche und private Accounts</h2> <p>Strasser hatte da einen besseren Start. Im Juni hatte er seinen privaten Instagram-Account auf „bm_kandidat_daisendorf“ umgemünzt und es seither von anfangs 173 auf 388 Follower geschafft. Seinem privaten Facebook-Account hat er eine eigene Bürgermeisterwahlseite angehängt. Hier zählt er knapp 90 Follower. Jacqueline Alberti, die ebenfalls auf beiden Plattformen präsent ist, kommt auf rund 130 Instagram- und 70 Facebook-Follower.</p> <p>Keine eigenen Social-Media-Accounts für die Bürgermeisterwahl hat Andreas Lipp angelegt. Er sei „eher ein Freund der persönlichen Begegnung“. Dennoch will er im Social-Media-Wahlkampf nicht ganz blank dastehen und hat daher auf seiner Website seine privaten Instagram- und Facebook-Profile verlinkt. Dort sieht man ihn vor allem bei seiner Arbeit in Ailingen oder etwa beim Blutspenden – „demnächst zum 250. Mal“.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Unboxing" der Wahlplakate? Wie die Kandidaten Online-Wahlkampf machen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 15:33:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Unboxing“ der Wahlplakate? Wie die Kandidaten Online-Wahlkampf machen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/wie-die-buergermeisterkandidaten-online-wahlkampf-machen;art372470,12484418 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auf der Suche nach Wählerstimmen, klopfen die Bürgermeisterkandidaten nicht nur an Türen. Ihre Kampagne setzt sich virtuell fort. In den Sozialen Medien geben sie auch private Einblicke. Wir prüfen ihre Profile.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Auf der Suche nach Wählerstimmen, klopfen die Bürgermeisterkandidaten nicht nur an Türen. Ihre Kampagne setzt sich virtuell fort. In den Sozialen Medien geben sie auch private Einblicke. Wir prüfen ihre Profile.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/wie-die-buergermeisterkandidaten-online-wahlkampf-machen;art372470,12484418]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Auf der Suche nach Wählerstimmen, klopfen die Bürgermeisterkandidaten nicht nur an Türen. Ihre Kampagne setzt sich virtuell fort. In den Sozialen Medien geben sie auch private Einblicke. Wir prüfen ihre Profile.



        <p>So ziemlich jeder Daisendorfer dürfte in den vergangenen Tagen Besuch bekommen haben – von Bürgermeisterin Jacqueline Alberti ebenso wie von ihren drei Herausforderern. Im persönlichen Gespräch versuchen alle, die Bürgerinnen und Bürger von ihren Qualitäten als Rathauschef zu überzeugen. Doch der Wahlkampf findet nicht nur an der Haustür statt.</p> <h2>Einfach anrufen</h2> <p>Auch online und in den Sozialen Medien sind die Kandidaten aktiv. Selbstverständlich haben alle eine eigene Wahlwebsite aufgebaut. Deren Struktur ähnelt sich jeweils und reicht von der Vorstellung der Person über die Visionen für Daisendorf bis zu Terminen und Kontaktmöglichkeiten. Alle hinterlassen dort eine Handynummer. Die Botschaft: Wer Fragen hat, kann einfach anrufen.</p> <h2>Von Pop-Art-Design bis zu Grill-Bildern</h2> <p>Bürgermeisterin Alberti lässt die Online-Besucher gleich zu Beginn wissen, warum sie sich zur Wiederwahl stellt: „Weil ich meine Arbeit liebe.“ Es folgt ihr „12-Punkte-Plan für ein starkes Daisendorf“. Und natürlich – anders als bei den Herausforderern – ein Rückblick auf das bislang Erreichte. Wer Lust zum Lesen hat, findet hier reichlich Text. Optisch bietet ihre Website – außer einem knalligen Pop-Art-Design und Profifotos der Bürgermeisterin – aber eher wenig.</p> <p>Die Internet-Auftritte von Manuel Strasser und Christoph Huber sind da deutlich bildreicher. Strasser präsentiert auf seiner dezent blau, braun und grau gehaltenen Seite jede Menge Bilder und Videos aus seinem Wahlkampf – inklusive Links zu Facebook und Instagram. Bereits auf der Startseite stechen die Social-Media-Links ins Auge. Strasser kann hier auf kompetente Unterstützung bauen. Ein Freund, der hauptberuflich als Kommunikationsmanager arbeitet, dreht Videos und pflegt die Onlinepräsenz.</p> <p>Auch Christoph Huber zeigt im Netz, wie er im Wahlkampf unterwegs ist, ob beim Weinfest, beim Plakate aufhängen oder beim Grillen. Seine Website hat er selbst gestaltet und ins Netz gestellt, die Videos selbst geschnitten. „Das macht mir Spaß“, sagt er. „Gemeinsam in eine starke Zukunft“ heißt es auf seiner Startseite, die ihn mit gestrecktem Daumen zeigt – eine Geste, die einem auf der Homepage und seinen Fotos noch öfter begegnet.</p> <h2>Familie und Gemeinschaft</h2> <p>Am schlichtesten wirkt die Website von Andreas Lipp. Vor Daisendorfs Kulisse zeigt er sich mit dem Slogan: „Mit beiden Beinen im Leben“. Bei der Gestaltung hat er selbst Hand angelegt. Als einziger verwendet er nicht seinen Namen für die Domain. Sie lautet stattdessen Gemeinsam-Daisendorf.de.</p> <p>Den Titel habe er bewusst gewählt – denn „darum geht es ja im Grunde“, sagt er. Was für ihn gemeinsam mit Bürgern, Gemeinderat oder Vereinen bedeutet, können Online-Besucher im Folgenden lesen, begleitet von Fotos aus Lipps aktueller Tätigkeit als Ortsvorsteher in Ailingen.</p> <p>Eine Rolle spielen im Online-Wahlkampf auch die Familien: Jacqueline Alberti zeigt sich auf Ihrer Website mit Ehemann und dem jüngeren ihrer beiden Söhne. Christoph Huber setzt auf seine Frau und die beiden kleinen Kinder. Strasser präsentiert sich prominent als stolzer Papa mit seiner knapp vier Monate alten Tochter und seiner Frau. Nur Lipp „steht für sich“, wie er es ausdrückt.</p> <h2>„Unboxing“ der Wahlplakate</h2> <p>Deutlich lebendiger als auf den Websites geht es unterdessen in Social Media zu. Vor allem Instagram hat sich zum Videokanal der Kandidaten entwickelt. Jaqueline Alberti erläutert in zahlreichen Videos beim Rundgang durch den Ort ihre Arbeit und die anstehenden Projekte, Manuel Strasser zeigt sich beim Grillen, im Gespräch mit Bürgern oder auch beim „Unboxing“ seiner Wahlplakate. Auch Christoph Huber filmt sich auf dem Markt oder beim Plakate-Aufhängen.</p> <p>Auf Social Media gibt es abseits des Wahlkampfes auch den einen oder anderen privaten Einblick. Alberti etwa postet von ihrer Radtour über die Alpen, Huber vom Ausflug mit seinem Sohn zum Neuweiher oder seiner Arbeit als Standesbeamter. Seine Instagram- und Facebook-Präsenzen hat Huber eigens für die Bürgermeister-Kandidatur aufgebaut. Auf Instagram hat er es seit Juli von null auf 95 Follower geschafft, auf Facebook allerdings nur auf zwei. „Irgendwie scheint in Daisendorf niemand auf Facebook zu sein.“ Die Inhalte auf beiden Plattformen sind identisch.</p> <h2>Öffentliche und private Accounts</h2> <p>Strasser hatte da einen besseren Start. Im Juni hatte er seinen privaten Instagram-Account auf „bm_kandidat_daisendorf“ umgemünzt und es seither von anfangs 173 auf 388 Follower geschafft. Seinem privaten Facebook-Account hat er eine eigene Bürgermeisterwahlseite angehängt. Hier zählt er knapp 90 Follower. Jacqueline Alberti, die ebenfalls auf beiden Plattformen präsent ist, kommt auf rund 130 Instagram- und 70 Facebook-Follower.</p> <p>Keine eigenen Social-Media-Accounts für die Bürgermeisterwahl hat Andreas Lipp angelegt. Er sei „eher ein Freund der persönlichen Begegnung“. Dennoch will er im Social-Media-Wahlkampf nicht ganz blank dastehen und hat daher auf seiner Website seine privaten Instagram- und Facebook-Profile verlinkt. Dort sieht man ihn vor allem bei seiner Arbeit in Ailingen oder etwa beim Blutspenden – „demnächst zum 250. Mal“.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Internet Online-Dienst Marketing thema-wissen-digital thema-wirtschaft-verbraucher]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Unboxing“ der Wahlplakate? Wie die Kandidaten Online-Wahlkampf machen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 14:21:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgermeisterwahl in Daisendorf: Wer übernimmt das Rathaus? <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterwahl-in-daisendorf-wer-uebernimmt-das-rathaus;art372470,12483625 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Vorfeld der Bürgermeisterwahl stellen sich Amtsinhaberin und Herausforderer den Fragen beim SÜDKURIER-Podium. Womit punkten sie im voll besetzten Rathaussaal?  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Im Vorfeld der Bürgermeisterwahl stellen sich Amtsinhaberin und Herausforderer den Fragen beim SÜDKURIER-Podium. Womit punkten sie im voll besetzten Rathaussaal?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterwahl-in-daisendorf-wer-uebernimmt-das-rathaus;art372470,12483625]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Im Vorfeld der Bürgermeisterwahl stellen sich Amtsinhaberin und Herausforderer den Fragen beim SÜDKURIER-Podium. Womit punkten sie im voll besetzten Rathaussaal?



        <p>In der Reihenfolge des Wahlzettels ruft Redaktionsleiter Stefan Hilser die vier Kandidatinnen und Kandidaten beim SÜDKURIER-Podium zur Daisendorfer Bürgermeisterwahl auf die Bühne: Zunächst Christoph Huber, dann Amtsinhabern Jacqueline Alberti, Manuel Strasser und schließlich Andreas Lipp, der sich zuletzt beworben hatte.</p> <h2>Wer nicht schon dort wohnt, will dort hin</h2> <p>Zunächst erfahren die 225 Gäste im voll besetzten Rathaussaal Privates: Der Sipplinger Hauptamtsleiter Huber zieht die Heimkarte. Er wohnt in Riedetsweiler, seine Frau kommt aus Daisendorf. „Schon als Jugendlicher habe ich auf der Freizeitanlage Fußball gespielt.“ Alberti lebt seit über 30 Jahren im Ort. Das habe Vorteile, „man kennt die Strukturen“, sagt sie.</p> <p>Wie er denn wohne, will Moderator Hilser von Strasser wissen. „In einer Drei-Zimmer-Wohnung mit kleinem Garten in Markdorf.“ Als Bürgermeister würde er aber sofort nach Daisendorf ziehen. Auch der vierte Kandidat, Andreas Lipp aus Vogt, seit 2022 Ortsvorsteher von Ailingen, will nicht auf Dauer „eine Stunde pendeln“.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kandidaten im Check</span><span>Neben dem SÜDKURIER-Podium können Wähler die Kandidaten auch bei der offiziellen Vorstellung im Rathaussaal am Donnerstag, 18. September, um 18 Uhr kennenlernen. Hier präsentieren sich Christoph Huber, Jacqueline Alberti, Manuel Strasser und Andreas Lipp ebenfalls in der Reihenfolge des Einwurfs ihrer Bewerbung. Jeder hat exakt 20 Minuten Redezeit und kann auch Fragen aus dem Publikum zulassen. Die Bürgermeisterwahl findet am 28. September statt.</span></label></div> <h2>Konfliktlösung ohne Waffen</h2> <p>Kandidat Strasser sorgt für den ersten Lacher im Saal: Wie denn Daisendorf von seinem jetzigen Job profitieren könne? Er erteilt und entzieht beim Landratsamt Waffenberechtigungen. Durch sein Konfliktlösungsvermögen, antwortet er, „ohne Waffe natürlich“.</p> <p>Lipp macht gleich zu Beginn ein „Kompliment“ an Daisendorf: „Sie können hier zwischen vier Kandidaten wählen.“ Das sei nicht überall so. Anschließend geht es um die Sachthemen: Für Alberti gibt es keinen Plan B zum neuen Feuerwehrhaus, Strasser will die Instandsetzung zumindest abwägen und sagt: „Am Ende entscheidet der Gemeinderat.“ Lipps Weg wäre eine Kommission aus Gemeinderat und Feuerwehr. „Das Thema ist nicht profan.“</p> <h2>Unterstützung für Vereine</h2> <p>Weiter zu den Vereinen, die „mehr Wertschätzung“ verdienten, wie alle Kandidaten betonen. Huber denkt in diesem Zusammenhang an einen „Ehrenamtstag“, um auch Neubürger zu gewinnen. Strasser spricht von „mehr Pragmatismus“, einer Förderung, ohne erst Formulare ausfüllen zu müssen. Vereine – „die aus einem Schlafort eine Heimat machen“ – würden von Bürokratie erstickt, pflichtet Lipp bei.</p> <p>Deshalb müsse man es ihnen so einfach wie möglich machen. Unterstützung ja, sagt Alberti, doch „die Vereine müssen es auch schaffen, selbst zurechtzukommen“. Zum Ehrenamt gehören für sie nicht nur Vereine, sondern auch informelle Gruppen wie etwa die Walkinggruppe und die Beachvolleyballer, die ebenfalls „ein soziales Gefüge unterstützen“.</p> <h2>Was passiert mit dem Dorfkrug?</h2> <p>Stichwort „soziales Gefüge“: Welchen Einfluss könnte der Bürgermeister auf die „schmerzlich vermisste“ Gastronomie nehmen? Dass der Dorfkrug wiederkomme, bezweifelt Strasser. Doch Interessenten würde er etwa bei Gewerbesteuer, Pacht oder Mitarbeiterwohnen unterstützen. Die neue Freizeitanlage könnte helfen, die Gastronomie im Schützenhaus wiederzubeleben, glaubt Huber: „Langsam anfangen, vielleicht mit Grillabenden.“</p> <p>Die Gemeinde könnte auch pachten und weiterverpachten. Der Schützenverein „möchte die Räume momentan für sich“, entgegnet Alberti. Da könne auch ein Bürgermeister nichts machen. Zunächst müsse dort „die Erkenntnis reifen, dass Pachteinnahmen fehlen“. Aus Lipps Erfahrung ist das Thema Gastronomie vor allem wegen des Personals schwierig. Doch „wir sollten hier nicht über, sondern mit dem Schützenverein reden“, entgegnet der Ailinger Ortsvorsteher und erntet Applaus.</p> <p>Belebung braucht auch der Wochenmarkt – bei Ständen wie Kunden. Ein Automat als Ergänzung könnte ihn für Standbetreiber attraktiver machen, glaubt Strasser. „Ein Henne-Ei-Problem“, sieht Lipp. Alberti erinnert daran, dass es schon mal mehr Stände gab. Doch „wenn die Bürger nicht kaufen, macht es keinen Sinn.“ Sie lasse dort jeden Donnerstag „40 oder 50 Euro liegen“. Man dürfe auch die Funktion des Marktes als Treffpunkt nicht vergessen, ergänzt Lipp: „Meine Mutter geht jede Woche zum Markt. Sie kauft zwar nichts, aber weiß nachher alles.“</p> <h2>Lohnt Daisendorfs Selbstständigkeit?</h2> <p>Und dann die provokante Frage des Moderators: „Was hat Daisendorf eigentlich davon, weiter selbstständig zu sein?“ Das größere Nußdorf beispielsweise sei schon lange Ortsteil von Überlingen. Leichtes Raunen im Saal. „Dann wären wir Bittsteller“, entgegnet Alberti. „Welches Schlagloch würde dann eher repariert, das an der Meersburger Promenade oder am Gärtlesberg?“ „Wir haben ja schon einen Verbund“, entgegnet Lipp, „den Gemeindeverwaltungsverband.“ Diesen zu nutzen und zu gestalten, sei bei enger werdenden Finanzen „das Gebot der Stunde“. Davon profitierten dann alle Gemeinden.</p> <p>Und ein Gewerbegebiet für höhere kommunale Einnahmen? Habe man schon probiert, aber keines gefunden, sagt Alberti, man könne Eigentümer nicht zum Verkauf zwingen. Strasser „hätte da eine Idee – für fünf bis zehn Handwerksbetriebe. Und vielleicht auch noch Wohnmobilstellplätze.“ Mit zehn Euro pro Quadratmeter könne man niemanden locken, sagt Huber. In Sipplingen arbeite man mit Nachzahlungsverpflichtungen, „damit alle profitieren“, wie er als bisheriger Hauptamtsleiter der Gemeinde weiß. Aus dem Publikum dann die Frage nach dem Bebauungsplan für die Ortsmitte. „Ein gutes Instrument zur Gestaltung“, so Strasser. Doch den aktuellen Prozess würden Albertis Mitbewerber alle erst einmal anhalten. „Statt immer wieder Einwendungen abzuwägen, lieber im Vorfeld sprechen“, findet Lipp.</p> <h2>Mit dem Gemeinderat in Klausur</h2> <p>Im Daisendorfer Rathaussaal sieht man am Dienstagabend übrigens nicht nur Daisendorfer. Auch die Bürgermeister von Uhldingen-Mühlhofen und Stetten, Dominik Männle und Daniel Hess, sind gekommen. Ebenfalls im Saal: Albertis Vorgänger Frank Lemke. Im Wahlkampf vor acht Jahren hatte sie eine „Entfremdung“ zwischen ihm und dem Gemeinderat festgestellt und kritisiert. Sie wolle es besser machen, sagte sie damals. „Haben Sie es besser gemacht?“, will der Moderator wissen. Kurze Erheiterung im Saal. „Das muss jeder selbst entscheiden“, entgegnet Alberti, die sagte, dass ihr Gruß auf der Straße von Bürgern im Dorf teils nicht erwidert werde. Das mache sie betroffen. Ein Besucher im Publikum rief spontan, dass es acht Jahre lang umgekehrt gewesen sei.</p> <p>So kommt das Thema auf „gute Kommunikation“, insbesondere mit dem Gemeinderat. Für Lipp hat die „verständlich und transparent“ zu sein, „Grabenkämpfe“ seien „traurig“. Alle drei Mitbewerber würden mit dem Rat gerne in Klausur gehen – „um sich kennenzulernen und auf Augenhöhe zu sein“, wie Strasser sagt.</p> <p><em>Anmerkung der Redaktion: Nach einer ersten Veröffentlichung dieses Artikels schrieb Alberti unserer Redaktion, dass es „nicht richtig“ sei, dass sie Lemke vor acht Jahren „stark kritisiert“ habe. Alberti, sowohl auf der Bühne als auch in einer Stellungnahme gegenüber dem SÜDKURIER: „Mich hat damals die Situation in der Gemeinde mit den bestehenden Konflikten gestört und zu meiner Kandidatur bewegt.“</em></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bürgermeisterwahl in Daisendorf: Wer übernimmt das Rathaus? <p></p>]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 14:21:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgermeisterwahl in Daisendorf: Wer übernimmt das Rathaus?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterwahl-in-daisendorf-wer-uebernimmt-das-rathaus;art372470,12483625 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Vorfeld der Bürgermeisterwahl stellen sich Amtsinhaberin und Herausforderer den Fragen beim SÜDKURIER-Podium. Womit punkten sie im voll besetzten Rathaussaal?  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Im Vorfeld der Bürgermeisterwahl stellen sich Amtsinhaberin und Herausforderer den Fragen beim SÜDKURIER-Podium. Womit punkten sie im voll besetzten Rathaussaal?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterwahl-in-daisendorf-wer-uebernimmt-das-rathaus;art372470,12483625]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Im Vorfeld der Bürgermeisterwahl stellen sich Amtsinhaberin und Herausforderer den Fragen beim SÜDKURIER-Podium. Womit punkten sie im voll besetzten Rathaussaal?



        <p>In der Reihenfolge des Wahlzettels ruft Redaktionsleiter Stefan Hilser die vier Kandidatinnen und Kandidaten beim SÜDKURIER-Podium zur Daisendorfer Bürgermeisterwahl auf die Bühne: Zunächst Christoph Huber, dann Amtsinhabern Jacqueline Alberti, Manuel Strasser und schließlich Andreas Lipp, der sich zuletzt beworben hatte.</p> <h2>Wer nicht schon dort wohnt, will dort hin</h2> <p>Zunächst erfahren die 225 Gäste im voll besetzten Rathaussaal Privates: Der Sipplinger Hauptamtsleiter Huber zieht die Heimkarte. Er wohnt in Riedetsweiler, seine Frau kommt aus Daisendorf. „Schon als Jugendlicher habe ich auf der Freizeitanlage Fußball gespielt.“ Alberti lebt seit über 30 Jahren im Ort. Das habe Vorteile, „man kennt die Strukturen“, sagt sie.</p> <p>Wie er denn wohne, will Moderator Hilser von Strasser wissen. „In einer Drei-Zimmer-Wohnung mit kleinem Garten in Markdorf.“ Als Bürgermeister würde er aber sofort nach Daisendorf ziehen. Auch der vierte Kandidat, Andreas Lipp aus Vogt, seit 2022 Ortsvorsteher von Ailingen, will nicht auf Dauer „eine Stunde pendeln“.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kandidaten im Check</span><span>Neben dem SÜDKURIER-Podium können Wähler die Kandidaten auch bei der offiziellen Vorstellung im Rathaussaal am Donnerstag, 18. September, um 18 Uhr kennenlernen. Hier präsentieren sich Christoph Huber, Jacqueline Alberti, Manuel Strasser und Andreas Lipp ebenfalls in der Reihenfolge des Einwurfs ihrer Bewerbung. Jeder hat exakt 20 Minuten Redezeit und kann auch Fragen aus dem Publikum zulassen. Die Bürgermeisterwahl findet am 28. September statt.</span></label></div> <h2>Konfliktlösung ohne Waffen</h2> <p>Kandidat Strasser sorgt für den ersten Lacher im Saal: Wie denn Daisendorf von seinem jetzigen Job profitieren könne? Er erteilt und entzieht beim Landratsamt Waffenberechtigungen. Durch sein Konfliktlösungsvermögen, antwortet er, „ohne Waffe natürlich“.</p> <p>Lipp macht gleich zu Beginn ein „Kompliment“ an Daisendorf: „Sie können hier zwischen vier Kandidaten wählen.“ Das sei nicht überall so. Anschließend geht es um die Sachthemen: Für Alberti gibt es keinen Plan B zum neuen Feuerwehrhaus, Strasser will die Instandsetzung zumindest abwägen und sagt: „Am Ende entscheidet der Gemeinderat.“ Lipps Weg wäre eine Kommission aus Gemeinderat und Feuerwehr. „Das Thema ist nicht profan.“</p> <h2>Unterstützung für Vereine</h2> <p>Weiter zu den Vereinen, die „mehr Wertschätzung“ verdienten, wie alle Kandidaten betonen. Huber denkt in diesem Zusammenhang an einen „Ehrenamtstag“, um auch Neubürger zu gewinnen. Strasser spricht von „mehr Pragmatismus“, einer Förderung, ohne erst Formulare ausfüllen zu müssen. Vereine – „die aus einem Schlafort eine Heimat machen“ – würden von Bürokratie erstickt, pflichtet Lipp bei.</p> <p>Deshalb müsse man es ihnen so einfach wie möglich machen. Unterstützung ja, sagt Alberti, doch „die Vereine müssen es auch schaffen, selbst zurechtzukommen“. Zum Ehrenamt gehören für sie nicht nur Vereine, sondern auch informelle Gruppen wie etwa die Walkinggruppe und die Beachvolleyballer, die ebenfalls „ein soziales Gefüge unterstützen“.</p> <h2>Was passiert mit dem Dorfkrug?</h2> <p>Stichwort „soziales Gefüge“: Welchen Einfluss könnte der Bürgermeister auf die „schmerzlich vermisste“ Gastronomie nehmen? Dass der Dorfkrug wiederkomme, bezweifelt Strasser. Doch Interessenten würde er etwa bei Gewerbesteuer, Pacht oder Mitarbeiterwohnen unterstützen. Die neue Freizeitanlage könnte helfen, die Gastronomie im Schützenhaus wiederzubeleben, glaubt Huber: „Langsam anfangen, vielleicht mit Grillabenden.“</p> <p>Die Gemeinde könnte auch pachten und weiterverpachten. Der Schützenverein „möchte die Räume momentan für sich“, entgegnet Alberti. Da könne auch ein Bürgermeister nichts machen. Zunächst müsse dort „die Erkenntnis reifen, dass Pachteinnahmen fehlen“. Aus Lipps Erfahrung ist das Thema Gastronomie vor allem wegen des Personals schwierig. Doch „wir sollten hier nicht über, sondern mit dem Schützenverein reden“, entgegnet der Ailinger Ortsvorsteher und erntet Applaus.</p> <p>Belebung braucht auch der Wochenmarkt – bei Ständen wie Kunden. Ein Automat als Ergänzung könnte ihn für Standbetreiber attraktiver machen, glaubt Strasser. „Ein Henne-Ei-Problem“, sieht Lipp. Alberti erinnert daran, dass es schon mal mehr Stände gab. Doch „wenn die Bürger nicht kaufen, macht es keinen Sinn.“ Sie lasse dort jeden Donnerstag „40 oder 50 Euro liegen“. Man dürfe auch die Funktion des Marktes als Treffpunkt nicht vergessen, ergänzt Lipp: „Meine Mutter geht jede Woche zum Markt. Sie kauft zwar nichts, aber weiß nachher alles.“</p> <h2>Lohnt Daisendorfs Selbstständigkeit?</h2> <p>Und dann die provokante Frage des Moderators: „Was hat Daisendorf eigentlich davon, weiter selbstständig zu sein?“ Das größere Nußdorf beispielsweise sei schon lange Ortsteil von Überlingen. Leichtes Raunen im Saal. „Dann wären wir Bittsteller“, entgegnet Alberti. „Welches Schlagloch würde dann eher repariert, das an der Meersburger Promenade oder am Gärtlesberg?“ „Wir haben ja schon einen Verbund“, entgegnet Lipp, „den Gemeindeverwaltungsverband.“ Diesen zu nutzen und zu gestalten, sei bei enger werdenden Finanzen „das Gebot der Stunde“. Davon profitierten dann alle Gemeinden.</p> <p>Und ein Gewerbegebiet für höhere kommunale Einnahmen? Habe man schon probiert, aber keines gefunden, sagt Alberti, man könne Eigentümer nicht zum Verkauf zwingen. Strasser „hätte da eine Idee – für fünf bis zehn Handwerksbetriebe. Und vielleicht auch noch Wohnmobilstellplätze.“ Mit zehn Euro pro Quadratmeter könne man niemanden locken, sagt Huber. In Sipplingen arbeite man mit Nachzahlungsverpflichtungen, „damit alle profitieren“, wie er als bisheriger Hauptamtsleiter der Gemeinde weiß. Aus dem Publikum dann die Frage nach dem Bebauungsplan für die Ortsmitte. „Ein gutes Instrument zur Gestaltung“, so Strasser. Doch den aktuellen Prozess würden Albertis Mitbewerber alle erst einmal anhalten. „Statt immer wieder Einwendungen abzuwägen, lieber im Vorfeld sprechen“, findet Lipp.</p> <h2>Mit dem Gemeinderat in Klausur</h2> <p>Im Daisendorfer Rathaussaal sieht man am Dienstagabend übrigens nicht nur Daisendorfer. Auch die Bürgermeister von Uhldingen-Mühlhofen und Stetten, Dominik Männle und Daniel Hess, sind gekommen. Ebenfalls im Saal: Albertis Vorgänger Frank Lemke. Im Wahlkampf vor acht Jahren hatte sie eine „Entfremdung“ zwischen ihm und dem Gemeinderat festgestellt und kritisiert. Sie wolle es besser machen, sagte sie damals. „Haben Sie es besser gemacht?“, will der Moderator wissen. Kurze Erheiterung im Saal. „Das muss jeder selbst entscheiden“, entgegnet Alberti, die sagte, dass ihr Gruß auf der Straße von Bürgern im Dorf teils nicht erwidert werde. Das mache sie betroffen. Ein Besucher im Publikum rief spontan, dass es acht Jahre lang umgekehrt gewesen sei.</p> <p>So kommt das Thema auf „gute Kommunikation“, insbesondere mit dem Gemeinderat. Für Lipp hat die „verständlich und transparent“ zu sein, „Grabenkämpfe“ seien „traurig“. Alle drei Mitbewerber würden mit dem Rat gerne in Klausur gehen – „um sich kennenzulernen und auf Augenhöhe zu sein“, wie Strasser sagt.</p> <p><em>Anmerkung der Redaktion: Nach einer ersten Veröffentlichung dieses Artikels schrieb Alberti unserer Redaktion, dass es „nicht richtig“ sei, dass sie Lemke vor acht Jahren „stark kritisiert“ habe. Alberti, sowohl auf der Bühne als auch in einer Stellungnahme gegenüber dem SÜDKURIER: „Mich hat damals die Situation in der Gemeinde mit den bestehenden Konflikten gestört und zu meiner Kandidatur bewegt.“</em></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Bürgerinitiative Kommunalpolitik Ehrenamt thema-politik-lokal thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bürgermeisterwahl in Daisendorf: Wer übernimmt das Rathaus?]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 14:07:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Im Daisendorfer Rathaus verfolgten 225 Bürger die Vorstellungen der Bürgermeisterkandidaten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/alle-bilder-der-veranstaltung-und-den-kandidatinnen-der-sk-podiumsdiskussion-in-daisendorf;art372470,12483618 ]]></link>      <description><![CDATA[  Schlagabtausch war angesagt: Amtsinhaberin Jacqueline Alberti und die Herausforderer Christoph Huber, Andreas Lipp und Manuel Strasser stellten sich den Fragen von SÜDKURIER-Lokalchef Stefan Hilser und des Publikums.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Schlagabtausch war angesagt: Amtsinhaberin Jacqueline Alberti und die Herausforderer Christoph Huber, Andreas Lipp und Manuel Strasser stellten sich den Fragen von SÜDKURIER-Lokalchef Stefan Hilser und des Publikums.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/alle-bilder-der-veranstaltung-und-den-kandidatinnen-der-sk-podiumsdiskussion-in-daisendorf;art372470,12483618]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Schlagabtausch war angesagt: Amtsinhaberin Jacqueline Alberti und die Herausforderer Christoph Huber, Andreas Lipp und Manuel Strasser stellten sich den Fragen von SÜDKURIER-Lokalchef Stefan Hilser und des Publikums.



        ]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Karriereschritt Wahlkampf Kandidatenaufstellung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Im Daisendorfer Rathaus verfolgten 225 Bürger die Vorstellungen der Bürgermeisterkandidaten]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 14:07:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Was wünschen sich die Bürger für Daisendorf?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/parkplaetze-wirtschaft-wochenmarkt-diese-themen-bewegen-die-daisendorfer;art372470,12479415 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am 28. September ist Wahltag. Im Vorfeld dazu hat sich der SÜDKURIER umgehört, was den Bewohnern in ihrer Gemeinde fehlt. Es kommt einiges zusammen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Am 28. September ist Wahltag. Im Vorfeld dazu hat sich der SÜDKURIER umgehört, was den Bewohnern in ihrer Gemeinde fehlt. Es kommt einiges zusammen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/parkplaetze-wirtschaft-wochenmarkt-diese-themen-bewegen-die-daisendorfer;art372470,12479415]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Am 28. September ist Wahltag. Im Vorfeld dazu hat sich der SÜDKURIER umgehört, was den Bewohnern in ihrer Gemeinde fehlt. Es kommt einiges zusammen.



        <p>In Daisendorf steht die Bürgermeisterwahl an. Das gibt Anlass, zu fragen: Was bewegt die Bürger? Viele finden, dass im Ort viel angepackt werden muss. Vereinzelt sind sie aber auch einfach zufrieden mit der Gemeinde.</p> <h2>Baugebiete, um Familien zu halten</h2> <p>Jutta van Rensen lebt seit 40 Jahren in Daisendorf. Sie hat viele Ideen, doch vor allem wünscht sie sich „konstruktive und produktive Zusammenarbeit des Bürgermeisters mit dem Gemeinderat zum Wohl der Gemeinde“. Außerdem sagt sie: „Baugebiete müssen ausgewiesen werden, damit junge Familien auch Möglichkeiten haben, hier zu bauen und nicht wegziehen.“ Zudem hält sie weitere Haltestellen sowie Spazierwege für sinnvoll.</p> <h2>Bebauungsplan überdenken</h2> <p>Gisela Link wohnt unweit des Rathausplatzes. Sie findet es gut, dass vier wählbare Kandidaten zur Auswahl stehen. Wem sie ihre Stimme schenkt, hat sie allerdings noch nicht entschieden. Generell gebe es nicht viel, das geändert werden müsste. „Schön wäre, wenn der Bebauungsplan Ortsmitte in geordnete Bahnen gelenkt werden würde. So darf man es nicht umsetzen“, sagt die 65-Jährige. Der umfasst bislang ein etwa 8,2 Hektar großes Areal hauptsächlich rund um die Ortsstraße.</p> <p>Harald Brunner sind indes andere Themen wichtig. Er nennt vor allem zwei Dinge: „Eine Vision für den Ort zu haben wäre wichtig und ein kleines Gewerbegebiet auszuweisen.“</p> <h2>Wieder eine Gaststätte für den Ort</h2> <p>Weiteres Verbesserungspotenzial sieht Petra Felsche. Die Verkehrsinseln etwa seien verwahrlost, ebenso müsse der Friedhof besser gepflegt werden. Außerdem: „Wir brauchen eine Wirtschaft, um den Bürgeraustausch zu fördern.“ Der Dorfkrug soll unter Veränderungssperre stehen und steht deshalb schon viele Jahre leer, sagt sie.</p> <p>Andreas Schönenberger wünscht sich einen größeren Markt. Er steht beim Metzger an. An diesem Tag ist der einer von zwei Ständen. Ein Käsestand sei üblicherweise noch da, ein Bäcker wäre laut Schönenberger noch notwendig. „Es ist schade, wenn niemand mehr zum Markt geht, denn irgendwann kommt keiner mehr“, fasst er zusammen.</p> <p>Juliane Faußer wünscht sich mehr Parkplätze. „Am Ortsrand gibt es keine und am Silberberg schon gar nicht“, findet die Daisendorferin. Ansonsten könne sie nicht viel meckern, sagt sie.</p> <p><em>Fälschlicherweise wurde in der ursprünglichen Fassung geschrieben, der Dorfkrug stehe unter Denkmalschutz. Das ist falsch. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.</em></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Bürgerinitiative Städtebau thema-heimat-stadtentwicklung thema-politik-lokal thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Was wünschen sich die Bürger für Daisendorf?]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 15:49:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Alle vier Bewerber zur Bürgermeisterwahl im Schlagabtausch  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/alle-vier-bewerber-zur-buergermeisterwahl-im-schlagabtausch;art372470,12478790 ]]></link>      <description><![CDATA[  SÜDKURIER-Podiumsdiskussion: Die Amtsinhaberin und ihre Herausforderer stellen sich einer Debatte im Dorf. Das müssen Sie als Besucher wissen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          SÜDKURIER-Podiumsdiskussion: Die Amtsinhaberin und ihre Herausforderer stellen sich einer Debatte im Dorf. Das müssen Sie als Besucher wissen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/alle-vier-bewerber-zur-buergermeisterwahl-im-schlagabtausch;art372470,12478790]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        SÜDKURIER-Podiumsdiskussion: Die Amtsinhaberin und ihre Herausforderer stellen sich einer Debatte im Dorf. Das müssen Sie als Besucher wissen.



        <p>Am 28. September sind die Daisendorfer zur Bürgermeisterwahl aufgerufen. In der nun heißen Phase des Wahlkampfs organisiert der SÜDKURIER am Dienstag, 16. September, eine Podiumsdiskussion. Ihre Teilnahme haben alle vier Bewerberinnen und Bewerber zugesagt. Dies sind Amtsinhaberin Jacqueline Alberti, die sich für eine Wiederwahl bewirbt, sowie ihre Herausforderer Manuel Strasser, Christoph Huber und Andreas Lipp. Als Moderator führt SÜDKURIER-Redakteur Stefan Hilser, Leiter der Lokalredaktion Überlingen, durch die Veranstaltung.</p> <h2>Zahl der Sitzplätze begrenzt</h2> <p>Die Podiumsdiskussion findet im Bürgersaal im Rathaus der Gemeinde statt. Der Eintritt ist frei. Die Zahl der Sitzplätze liegt bei rund 250. Aus Sicherheitsgründen, die die Feuerwehr überwacht, besteht bei größerem Interesse die Notwendigkeit, Besucher abzuweisen. Dies ist zu respektieren. Vorsorglich weisen wir deshalb darauf hin, dass auf suedkurier.de ausführlich über die Podiumsdiskussion berichtet wird.</p> <h2>Saalöffnung um 18.30 Uhr</h2> <p>Beginn der Veranstaltung ist am 16. September um 19 Uhr, die Saalöffnung erfolgt um 18.30 Uhr. Zu Beginn werden die Kandidaten einzeln interviewt, bevor kleine Diskussionsrunden zu Infrastruktur und Dorfgemeinschaft geführt werden. Dabei erhalten die Bewerberin und die Bewerber die Möglichkeit, ihr Profil weiter zu schärfen und in den gegenseitigen Austausch zu gehen. Zum Abschluss sind Publikumsfragen möglich. Der offizielle Teil endet um 20.30 Uhr. Die Narrenzunft der Sumpfgeister bewirtet, so dass Gelegenheit zum Verweilen und zu weiteren Gesprächen im kleinen Kreis besteht.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Veranstaltungen Kommunalpolitik Wahlkampf thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-politik-lokal thema-politik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Alle vier Bewerber zur Bürgermeisterwahl im Schlagabtausch]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 14:07:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wahlkampf in Daisendorf: Kandidat Andreas Lipp setzt auf Rosen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/wahlkampf-in-daisendorf-kandidat-andreas-lipp-setzt-auf-rosen;art372470,12478032 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der 53-jährige Bewerber will die Bürger mehr in die Pläne der Ortsverwaltung einbinden und für sie erreichbar sein. Beim Marktgespräch bleibt der Andrang aus – doch das hat andere Gründe.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Der 53-jährige Bewerber will die Bürger mehr in die Pläne der Ortsverwaltung einbinden und für sie erreichbar sein. Beim Marktgespräch bleibt der Andrang aus – doch das hat andere Gründe.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/wahlkampf-in-daisendorf-kandidat-andreas-lipp-setzt-auf-rosen;art372470,12478032]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Der 53-jährige Bewerber will die Bürger mehr in die Pläne der Ortsverwaltung einbinden und für sie erreichbar sein. Beim Marktgespräch bleibt der Andrang aus – doch das hat andere Gründe.



        <p>Der Daisendorfer Wochenmarkt auf dem Rathausplatz fällt an diesem Tag klein aus. Zum Start um 14 Uhr stehen eine Metzgerei und ein Stand mit Nudeln und Eiern dort. Gegenüber werben Andreas Lipp und Christoph Huber um die Gunst der Wähler.</p> <p>Beide kandidieren als Bürgermeister des Dorfs. Doch viele Daisendorfer kommen nicht. Etwa 20 Rosen stehen im Eimer vor Andreas Lipp. Die Blumen sind weiß. „Beim letzten Termin hatte ich noch rote und weiße“, erzählt der Ortsvorsteher von Friedrichshafen-Ailingen. „Die Weißen kamen einfach besser an.“ Bis 16 Uhr hat er zwei vergeben.</p> <h2>Bebauungsplan sorgt für Diskussion</h2> <p>Eine Rose erhält Petra Felsche. Die Architektin wohnt seit 1982 in Daisendorf, sagt sie. Sie hat viele Rathaus-Oberhäupter kommen und gehen sehen. Ins Gespräch kommt sie mit dem Kandidaten über das Thema Friedhof. Der sei ungepflegt, obendrein müsse die Aussegnungshalle selbst geputzt werden, obwohl doch sogar Miete gezahlt werde. „Ich will mir bei einer Beerdigung doch nicht noch Gedanken ums Putzen machen“, sagt Felsche.</p> <p>Zwei weitere Bürgerinnen kamen dazu. Zu viert diskutieren sie etwa eine Stunde. Es geht vor allem um die Bebauung des Ortskerns. Felsche wohne auf dem einzigen verbleibenden Hof im Ort, sagt sie. Der Bebauungsplan habe vorgesehen, dass der weichen soll. Für dessen Bewohnerin vollkommen unverständlich.</p> <p>Schließlich ergreift Lipp das Wort: „Ein gutes Beispiel, wo man die Bürger nicht gehört hat“, sagt er. Er will sich für mehr Bürgerbeteiligung einsetzen. „Wertschätzung ist das wichtigste Mittel gegen Politikverdrossenheit“, sagt er und erhält zustimmendes Nicken. Das Gespräch schwenkt über zu den hohen Geländern am Aussichtspunkt „Gärtlesberg“. Viel zu hoch seien die. „Wie im Knast“, sagt eine der Frauen. „Man nimmt die Bürger nicht mit“, sagt Lipp.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Weitere Termine von Andreas Lipp</span><span>Für das nächste Marktplatzgespräch steht Lipp am Donnerstag, 11. September, ab 14 Uhr wieder vor dem Rathaus bereit. Am Samstag, 13. September, folgt die umgedrehte Dorfführung ab 14 Uhr, wo die Bürger ihr Daisendorf zeigen sollen. Treffpunkt ist vor dem Rathaus. Am selben Tag lädt Lipp ab 18 Uhr zum Bürgerdialog in der Laube der Pension Deifel. Am Dienstag, 16. September, stellt er sich der SÜDKURIER-Podiumsdiskussion im Dorfgemeinschaftshaus. Tags darauf ist er im Narrenstüble ab 19 Uhr zum Bürgerdialog. Am Donnerstag, den 18. ist die offizielle Kandidatenvorstellung der Gemeinde um 18 Uhr. Am Samstag, 20. September, gibt es ab 14 Uhr nochmals die Möglichkeit der umgedrehten Dorfführung. Am Mittwoch, 24 September, lädt Lipp ab 19 Uhr zum Bürgerdialog ins Schützenhaus. Am Donnerstag, 25. September, steht er ab 14 Uhr wieder am Marktplatz.</span></label></div> <h2>Der Käsewagen fehlt</h2> <p>Doch vor dem Gespräch kam lange niemand. Auch zu Kandidat Christoph Huber nicht, dessen Stand nur wenige Meter daneben steht. Ernüchternd findet Lipp das nicht: „Das gehört dazu“, sagt er.</p> <p>Der Käsewagen fehle, begründet er. Der habe eine große Stammkundschaft, die bleibe nun natürlich zu Hause. Außerdem gehe es ja nicht nur um die Quantität der Gespräche, sondern auch um die Qualität. Und die sei bei den drei Damen gegeben. Bevor die ihr Gespräch an seinem Stand beginnen, spricht er mit dem SÜDKURIER, was er in Daisendorf anpacken will. Die Kommunikation mit den Bürgern muss besser werden. Dafür will er die Präsenz des Wahlkampfes mit ins Rathaus bringen und viel „zu Fuß unterwegs sein“, wie er sagt.</p> <p>Die Vereine will er stärken, das Ehrenamt ankurbeln. „Sie sind es, die aus einem Schlafort eine Heimat machen“, sagt er. Sie sorgen sich um ihren Ort, die Verbundenheit mache ihn zu mehr als nur einem Platz, wo man übernachtet, erklärt er. Und wenn er sich so umsehe, die Reaktivierung des Wochenmarktes liege ihm auch am Herzen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Bürgerinitiative Bürgermeisterwahl thema-politik-lokal thema-gesellschaft-engagement thema-politik-lokal-buergermeisterwahl]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wahlkampf in Daisendorf: Kandidat Andreas Lipp setzt auf Rosen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 12:28:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kandidatin Jacqueline Alberti lädt zu einer Dorfwette mit hohem Körpereinsatz ein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterin-jacqueline-alberti-setzt-auf-tattoo-wette-100-ideen-fuer-ein-schoeneres-daisendorf;art372470,12477983 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Amtsinhaberin bewirbt sich für eine Wiederwahl als Bürgermeisterin. In Daisendorf bietet sie nun an: Ein Tattoo gegen 100 Ideen zur Dorfverschönerung. Mit Alberti auf Wahlkampftour.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Die Amtsinhaberin bewirbt sich für eine Wiederwahl als Bürgermeisterin. In Daisendorf bietet sie nun an: Ein Tattoo gegen 100 Ideen zur Dorfverschönerung. Mit Alberti auf Wahlkampftour.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterin-jacqueline-alberti-setzt-auf-tattoo-wette-100-ideen-fuer-ein-schoeneres-daisendorf;art372470,12477983]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Die Amtsinhaberin bewirbt sich für eine Wiederwahl als Bürgermeisterin. In Daisendorf bietet sie nun an: Ein Tattoo gegen 100 Ideen zur Dorfverschönerung. Mit Alberti auf Wahlkampftour.



        <p>Es ist zwar nicht wirklich eine Wahlkampftour, die Jacqueline Alberti am Montag Vormittag absolviert, doch es sei für sie „eine gute Gelegenheit, aus meiner Bubble im Rathaus herauszukommen“, wie Daisendorfs Bürgermeisterin sagt. Einmal im Monat fährt sie den Linzgau Shuttle, bringt ältere Menschen etwa zum Arzt oder zur Physiotherapie. Und wird oft auch gleich erkannt: „Oh, die Bürgermeisterin persönlich“, sagt ein älterer Herr, den sie zum Orthopäden nach Meersburg fährt.</p> <h2>Feedback bei Haustürbesuchen</h2> <p>Aus ihrer Bubble (Themenblase) herauszukommen, das ist auch Albertis Ziel im laufenden Wahlkampf. Mittlerweile hat sie fast alle Haushalte in Daisendorf persönlich besucht. „Das hat mir richtig gut getan“, sagt die 47-jährige Volljuristin. Denn sie habe viel mehr positives Feedback bekommen als erwartet. Den Daisendorfern ist natürlich nicht entgangen, dass ihre Bürgermeisterin in jüngster Zeit einiger Kritik ausgesetzt war, ob im Gemeinderat oder von Vereinen. „Da bekommt man manchmal das Gefühl, alles falsch zu machen.“</p> <p>Und so hat sie sich über die vergangenen Monate sukzessive ihr eigenes, mittlerweile 60-seitiges „Daisendorfer Alphabet“ angelegt – mit allem, was sie in den letzten Jahren erreicht hat. Das beginnt mit kleinen Dingen wie den ersten Fahrradständern im Ort und endet bei teuren Straßensanierungen oder der Anschaffung von Feuerwehr- und Bauhoffahrzeug. „Und das alles ohne Schulden“, wie Alberti betont.</p> <p>Fast alle Satzungen seien in ihrer Zeit überarbeitet und die Verwaltung digitalisiert worden – inklusive Orts-App. Und auch das kleine Fasnets-Schauspiel bei der Schlüsselübergabe an die Narren habe sie eingeführt. Sie schreibt es selbst.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wahlkampftermine von Jacqueline Alberti</span><span>Albertis erster offizieller Wahlkampftermin sind „Pizzagespräche“, zu denen sie am 14. September ab 18 Uhr in die Pizzeria Capri lädt. Zum Sonnenuntergang am Aussichtspunkt Höhenweg lädt sie am 17. und 26. September, 19.30 Uhr. Die Neugestaltung der Freizeitanlage präsentiert sie am 22. September um 18 Uhr vor Ort. Weitere Treffen gibt es am 19. September, 18 Uhr, im Schützenhaus, am 21. bei Deifels (17 Uhr) und am 24. (18:30 Uhr) im Narrenstüble des Narrenvereins. Weitere Termine und <a href="http://dcx-prod.suedkurier.de/dcx/Jacqueline-Alberti.de" target="" title="" rel="noopener">Informationen gibt es auf Albertis Internetseite</a>.</span></label></div> <p>Als wichtigen Punkt nennt Alberti die von ihr angestoßene Zertifizierung Daisendorfs als staatlich anerkannter Erholungsort 2022. Dadurch habe sich die Gemeinde nicht nur touristisch positionieren, sondern auch eine deutlich höhere Förderung für die Modernisierung der Freizeitanlage sichern können – ein zentrales Projekt, mit dem sie 2017 zur Wahl angetreten war.</p> <p>Und wie sehen Albertis Pläne für eine weitere achtjährige Amtszeit aus? Das neue Feuerwehrhaus, zu dem sie keine Alternative sieht, solide zu finanzieren, durch maximale Fördermittel oder auch die Erschließung von Bauland in Erbpacht. „Nicht gelungen ist es bislang, ein Gewerbegebiet zu erschließen“, sagt sie. Da die Gemeinde jedoch Gewerbesteuereinnahmen brauche, würde sie stärker auf „nichtstörendes Gewerbe“ in den Wohngebäuden setzen. Und um den Altersdruck aufzufangen, „muss das lange geplante betreute Wohnen gebaut werden“. Auch die vom Gemeinderat initiierte „Nachbarschaftshilfe“ will sie unterstützen.</p> <h2>Kandidatin lädt zur Dorfwette ein</h2> <p>Unterdessen zeigt Alberti im Wahlkampf einen außerordentlich persönlichen Einsatz: Vor wenigen Tagen sind in den Briefkästen des Ortes Einladungen zur „Wette des Jahres“ gelandet. Wenn die Bürger es schafften, „hundert neue Ideen für Daisendorf“ zu sammeln, ob klein, groß oder verrückt, und sie wiedergewählt werde, lasse sie sich das Daisendorfer Logo der „Sonnenterrasse am Bodensee“ tätowieren – „für immer und ewig“.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Feuerwehr Kommunalpolitik Stadt Bürgerinitiative thema-politik-lokal thema-gesellschaft-engagement thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kandidatin Jacqueline Alberti lädt zu einer Dorfwette mit hohem Körpereinsatz ein]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 05:48:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgermeisterkandidat Manuel Strasser möchte Politik auf Augenhöhe und zukunftsfähige Konzepte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterkandidat-manuel-strasser-will-politik-auf-augenhoehe-und-zukunftsfaehige-konzepte;art372470,12476480 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei einem „GehSpräch“ konnten die Daisendorfer Bürgermeisterkandidat Manuel Strasser kennenlernen. In beschäftigen der niedrige Personalstand im Rathaus, die Situation in Bauhof und Feuerwehrhaus und vieles mehr.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Bei einem „GehSpräch“ konnten die Daisendorfer Bürgermeisterkandidat Manuel Strasser kennenlernen. In beschäftigen der niedrige Personalstand im Rathaus, die Situation in Bauhof und Feuerwehrhaus und vieles mehr.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterkandidat-manuel-strasser-will-politik-auf-augenhoehe-und-zukunftsfaehige-konzepte;art372470,12476480]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Bei einem „GehSpräch“ konnten die Daisendorfer Bürgermeisterkandidat Manuel Strasser kennenlernen. In beschäftigen der niedrige Personalstand im Rathaus, die Situation in Bauhof und Feuerwehrhaus und vieles mehr.



        <p>20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat Manuel Strasser für sein erstes „GehSpräch“ durch Daisendorf versammeln können. Vom Rathaus aus führte der aus Markdorf stammende Bürgermeisterkandidat, der sich bereits seit Frühjahr im Ort bekannt macht, die Interessierten über Bauhof, Kapelle und Friedhof bis zum Kindergarten und Feuerwehrhaus. Es war sein erster offizieller Wahlkampftermin, ein weiteres „GehSpräch“ folgt am 11. September.</p> <p>Unterwegs nutzte Strasser die Gelegenheit, den Ideen der Bürger zu lauschen, und stellte seine Visionen für Daisendorf vor. Seine vielleicht wichtigste Botschaft: Sollte er Bürgermeister werden, werde es in Daisendorf eine „Politik auf Augenhöhe“ geben, mit allen Bürgern und Akteuren im Ort. Denn letztlich sei das Rathaus ja „Dienstleister der Gemeinde“.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Weitere Termine von Manuel Strasser</span><span>Zu einem weiteren „GehSpräch“ lädt Manuel Strasser am 11. September um 19 Uhr ein. Treffpunkt ist vor dem Rathaus. Am Nachmittag ab 13.30 Uhr ist er mit einem Stand auf dem Wochenmarkt vertreten. Am 6. September ab 12 Uhr sind die Daisendorfer zu „Bratwurst &amp; Begegnung“ auf die Freizeitanlage eingeladen. Am 20. September wird abermals gegrillt, von 11 bis 14 Uhr beim benachbarten Schützenverein.</span></label></div> <h2>Wie künftig mit Personalstand zurechtkommen?</h2> <p>Zeigen müsse sich, wie man künftig mit dem engen Personalstand zurecht komme. Drei Teilzeitkräfte sind derzeit im Rathaus beschäftigt, die Hauptamtsleiterstelle ist unbesetzt. So wie es Bürgermeisterin Jacqueline Alberti aktuell mache, die Gemeinderatssitzungen alleine vorzubereiten, zu leiten und zu protokollieren, kann er sich nicht vorstellen. Darunter würden Inhalte leiden, ist Strasser überzeugt. „Was ich anpacke, das will ich zu 100 Prozent machen.“</p> <p>Geschafft hat er dies bereits bei den Hausbesuchen, die aktuell alle vier Kandidaten absolvieren. An allen rund 700 Daisendorfer Türen habe er bereits geklingelt, berichtet Strasser. Wer nicht zu Hause war, wird nochmal besucht.</p> <h2>Bauhof möglichweise nach Meersburg auslagern</h2> <p>Zum Bauhof, den die Gruppe als erste Station ansteuert, kann sich Strasser verschiedene Szenarien vorstellen. Kurzfristig jedenfalls brauche der einzig verbliebene Mitarbeiter dringend Unterstützung. Auf dem Spielplatz im Höhenweg oder dem Bolzplatz der Freizeitanlage stehe das Gras so hoch, dass „da keiner mehr spielen kann“. Auch sonst leide die Grünpflege. Perspektivisch müsse man über eine engere Zusammenarbeit mit Meersburg sprechen, glaubt Strasser. Und möglicherweise den Bauhof auch dorthin auslagern.</p> <h2>Instandsetzung des Feuerwehrhauses prüfen</h2> <p>Die Daisendorfer Fläche könne dann anderweitig genutzt werden, um daraus wiederum einen möglichen Feuerwehrhausneubau zu finanzieren. Auch wenn bei der Feuerwehr viel für einen Neubau spreche, sollte die Alternative, die Instandsetzung des bisherigen Gebäudes, sorgfältig abgewogen werden, bevor man sich festlege. Denn das Ganze sei durchaus eine „Jahrzehnteinvestition“.</p> <p>Zum Zustand von Kapelle und altem Friedhof hätten ihn viele angesprochen, sagt Strasser. „Das ist ein ehrwürdiger Platz, der ein Mindestmaß an Pflege braucht.“ Das Geld dazu müsse man in die Hand nehmen. Vorbei am Rewe – „als Vollsortimenter eine super Sache für Daisendorf“ – ging es zu Kinderhaus und Feuerwehr.</p> <h2>Radweg nach Mühlhofen, Seewärme mit nutzen</h2> <p>Ideen habe er noch viel mehr, so Strasser. Etwa die Zusammenarbeit mit dem Gemeindeverwaltungsverband zu stärken, beim Glasfaserausbau, einem Radweg nach Mühlhofen oder Meersburger Seewärme für Daisendorf. „Technisch ist das möglich.“ In Sachen Mobilität könnte der Rufbus Emma des Bodo auch Daisendorf ansteuern. Und auch „ein Café im Ort wäre schön“. Das könne die Gemeinde zwar nicht initiieren, doch Interessenten bestmöglich unterstützen, etwa bei der Gewerbesteuer oder Mitarbeiterwohnen.</p> <p>Als Bürgermeister würde er gerne regelmäßig das Gemeindegebiet ablaufen, Straßen, Spielplätze, Aussichtspunkte. Auch gemeinsam mit dem Gemeinderat. „Dabei fallen einem am ehesten Dinge auf und man entwickelt Ideen.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Kommunalpolitik Bürgerinitiative Städtebau thema-politik-lokal thema-gesellschaft-engagement thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bürgermeisterkandidat Manuel Strasser möchte Politik auf Augenhöhe und zukunftsfähige Konzepte]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 05:24:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgermeisterkandidat Christoph Huber will den Gemeinsinn fördern und eine Vision 2040 entwerfen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterkandidat-christoph-huber-will-den-gemeinsinn-foerdern-und-eine-vision-2040-entwerfen;art372470,12476468 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim Grillen kamen die Daisendorfer mit Bürgermeisterkandidat Christoph Huber ins Gespräch. Er möchte für den kleinen Ort eine langfristige Vision entwickeln. Gemeinderat, Vereine und Bürger will er dabei mitnehmen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Beim Grillen kamen die Daisendorfer mit Bürgermeisterkandidat Christoph Huber ins Gespräch. Er möchte für den kleinen Ort eine langfristige Vision entwickeln. Gemeinderat, Vereine und Bürger will er dabei mitnehmen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterkandidat-christoph-huber-will-den-gemeinsinn-foerdern-und-eine-vision-2040-entwerfen;art372470,12476468]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Beim Grillen kamen die Daisendorfer mit Bürgermeisterkandidat Christoph Huber ins Gespräch. Er möchte für den kleinen Ort eine langfristige Vision entwickeln. Gemeinderat, Vereine und Bürger will er dabei mitnehmen.



        <p>Ein breites Themenspektrum konnten die Daisendorfer mit Christoph Huber auf der Freizeitanlage des Ortes diskutieren. Der aus dem benachbarten Riedetsweiler stammende Bürgermeisterkandidat hatte zum Grillen sowie zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Einige Spaziergänger schauten vorbei oder auch Sportler vom benachbarten Beachvolleyballfeld.</p> <h2>Rathausplatz als zentraler Treffpunkt</h2> <p>Ein Ehepaar wollte „den jungen Mann gerne mal kennenlernen“. Eine ältere Dame, die erst kürzlich ihren Mann verloren hatte, sagte Huber, dass sie sich mehr Anschluss und Gesellschaft wünsche. Und traf damit gleich ein Thema, das ihm offenbar am Herzen liegt. „Mein Anliegen ist es, die Menschen im Ort stärker zusammenzubringen“, sagt der 36-Jährige, der seit 2022 Hauptamtsleiter in Sipplingen ist. Dazu stellt er sich zum Beispiel regelmäßige Feierabendhocks auf dem Rathausplatz vor, etwa gemeinsam mit den Vereinen, oder den Ausbau der Seniorentreffen. Überhaupt könnte man den Rathausplatz als zentralen Treffpunkt mit Blumen oder Bänken aufwerten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Weitere Termine von Christoph Huber</span><span>Am 25. September können die Daisendorfer Christoph Huber ab 14.15 Uhr auf dem Wochenmarkt vor dem Rathaus treffen. Hier wird er mit einem Stand vertreten sein. Am Sonntag, 7. September, lädt Huber zu Kaffee und Kuchen unter dem Vordach der Pension Deifel. Am 11. September ab 18 Uhr lädt Huber zu Gesprächen am Aussichtspunkt Gärtlesberg bei einem kühlen Getränk ein, und am 21. September um 10 Uhr zu einem Sonntagsspaziergang durch Daisendorf. Treffpunkt ist vor dem Rathaus.</span></label></div> <p>Viel Potenzial für die Gemeinschaft sieht Huber auch im Ehrenamt. „Viele würden sich gerne engagieren“, ist er überzeugt, es fehle nur die Vernetzung. Als Beispiel nennt er die laufende Sanierung der alten Turn- und Festhalle in Sipplingen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/teure-sanierung-sipplinger-packen-deshalb-bei-der-sanierung-der-turn-und-festhalle-mit-an;art372492,12455868" target="_blank" title="Ärmel hoch! Sipplinger packen bei der Sanierung der Turn- und Festhalle mit an">Hier übernähmen Ehrenamtliche die Abrissarbeiten und sparten der Gemeinde so Zehntausende von Euro.</a></p> <h2>Bezahlbarer Wohnraum eine Priorität</h2> <p>Wohnraum, insbesondere bezahlbarer, gehört für den Vater zweier kleiner Kinder ebenfalls zu den Prioritäten. „Als ich durch den Ort gelaufen bin, sind mir fünf leerstehende Häuser aufgefallen.“ Warum nicht einmal das Gespräch suchen und „sich mit den Besitzern darüber austauschen, was sie möglicherweise mit ihren Immobilien vorhaben“? Auch mit dem Eigentümer des seit Jahren leerstehenden Dorfkrugs würde Huber als Bürgermeister gerne sprechen. „Trotz unterschiedlicher Vorstellungen lohnt es sich, nach Gemeinsamkeiten zu suchen.“</p> <h2>Bürgerwünsche über Umfragen ermitteln</h2> <p>Bürger hätten ihn darauf angesprochen, dass der neue Friedhof so schlecht erreichbar sei. Hier könne man etwa einen Bushalt prüfen. Überhaupt könne man die Bedürfnisse und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger recht einfach mit niederschwelligen Online-Umfragen in Erfahrung bringen. Derlei Dinge fallen für ihn unter kurzfristige Maßnahmen.</p> <h2>Begrenzte Mittel erfordern solide Planung</h2> <p>Gleichzeitig würde er eine langfristige Vision für Daisendorf entwickeln – „Daisendorf 2040“ nennt er diese. Natürlich gemeinsam mit Gemeinderat, Vereinen und Bürgern. „Was soll längerfristig umgesetzt werden“, fragt Huber, „etwa Straßensanierungen oder das Feuerwehrhaus.“ Und vor allem, wie lässt sich dies mit begrenzten Mitteln gegenfinanzieren? „Da braucht es eine solide Planung.“</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/bebauungsplan-wackelt-wird-das-beschauliche-daisendorf-bald-aussehen-wie-ein-vorort-von-frankfurt;art372470,12363197" target="_blank" title="Sieht das kleine Daisendorf irgendwann aus wie „ein Vorort von Frankfurt“?">Zum Bebauungsplan für die Ortsmitte</a> hat Huber eine klare Meinung: Die Gemeinde müsse einen Bebauungsplan erlassen, ist er überzeugt, „es ist ihre einzige Möglichkeit, gestaltend tätig zu werden“. Doch der jetzige strikte Entwurf sei „nicht tragbar“. Er müsse deutlich überarbeitet werden.</p> <p>Während Huber seine Ideen für Daisendorf skizziert, grillt sein Schwiegervater Würstchen, seine Frau serviert Zwetschgendatschi, sein Schwager sorgt für Getränke. Es scheint, die halbe Großfamilie, die gemeinsam in Riedetsweiler lebt, ist involviert.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Bürgerinitiative Kommunalpolitik Städtebau thema-politik-lokal thema-gesellschaft-engagement thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bürgermeisterkandidat Christoph Huber will den Gemeinsinn fördern und eine Vision 2040 entwerfen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 16:34:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgerinitiative hofft auf mehr Kommunikation und setzt auf Kandidat Manuel Strasser  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergerinitiative-hofft-auf-mehr-kommunikation-und-setzt-auf-kandidat-manuel-strasser;art372470,12475221 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ungewöhnlich für eine kleine Gemeinde: Eine Unterstützergruppe lädt für ihren bevorzugten Bewerber auf ein freies Grundstück ein. Was steckt hinter dieser Aktion im Bürgermeister-Wahlkampf?  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Ungewöhnlich für eine kleine Gemeinde: Eine Unterstützergruppe lädt für ihren bevorzugten Bewerber auf ein freies Grundstück ein. Was steckt hinter dieser Aktion im Bürgermeister-Wahlkampf?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergerinitiative-hofft-auf-mehr-kommunikation-und-setzt-auf-kandidat-manuel-strasser;art372470,12475221]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Ungewöhnlich für eine kleine Gemeinde: Eine Unterstützergruppe lädt für ihren bevorzugten Bewerber auf ein freies Grundstück ein. Was steckt hinter dieser Aktion im Bürgermeister-Wahlkampf?



        <p>Else Franz hat für diesen Anlass Käsefüße gebacken. Sie ist eine von vielen Initiatoren einer Unterstützergruppe für Bürgermeisterkandidat Manuel Strasser. Die Gruppe hat an diesem Abend zum „Wiesen-Treffen“ eingeladen. Die „Wiese“ ist das Grundstück neben Andreas Illich und seiner Familie. Es steht leer, es ist sozusagen der erweiterte Garten. Illich hat wie etwa ein Dutzend anderer Daisendorfer ein Plakat von Strasser auf seinem Grundstück aufgestellt. Mit dem Treffen auf der Wiese nebenan, will Illich so viel Zuspruch für seinen Kandidaten wie möglich sammeln, sagt er.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wahlplakate in Daisendorf</span><span>Amtsinhaberin Jacqueline Alberti erklärt: „Es dürfen acht Plakate an vier verschiedenen Standorten aufgehängt werden.“ Nur zwei Plakate sind an der Kreisstraße erlaubt. „Das machen wir bei allen Wahlen so“, sagt die Bürgermeisterin. Von den Kandidaten Huber und Strasser sind Plakate zu finden. Amtsinhaberin Alberti und Kandidat Andreas Lipp nicht. Alberti erklärt: „Ich plakatiere nicht, ich mache was anderes, aber ich sage noch nicht was.“ Sie begründet: „Ich finde vom Umweltaspekt her nicht gut, soweit ich weiß, sind sie Sondermüll.“ Kandidat Lipp sagt auf Nachfrage, Plakate sollen noch kommen und würden spätestens nächste Woche hängen.</span></label></div> <h2>Snacks für die Unterstützer</h2> <p>Auf der freien Wiese am Waldweg sind nun ein paar Stehtische aufgestellt, Snacks stehen darauf und Getränke stehen bereit – ausgegeben von Kandidat Strasser. Grob überschlagen habe er gute 80 Euro dafür ausgegeben. Nur das Blech mit den Käsefüßen kommt nicht von ihm. Es ist Plauderstimmung. Immer wieder kommen und gehen einzelne, es sind zwischen 18 Uhr und 19.30 Uhr immer etwa 35 Personen da. Zwischen einem Drittel und einem Viertel der Besucher kennt Strasser noch nicht, schätzt er.</p> <h2>Entschieden und unentschieden</h2> <p>Manche wissen schon, wen sie wählen werden, andere sind zur Orientierung gekommen. Carina Mensinger etwa. Sie ist Vorsitzende des Elternbeirats, sie wohnt auch in der Straße und nutzt die Gelegenheit, den Kandidaten kennenzulernen. Im Gespräch mit den Bürgern geht es um Kinderbetreuung, das Feuerwehrhaus und vor allem eines: Kommunikation.</p> <p>Else Franz ist bei ihrer Wahl schon entschieden. „Die Bürgermeisterin ist distanziert“, sagt sie, „ich vermisse das persönliche Gespräch.“ Bei Jutta van Rensen ist der Ton rauer. Sie kritisiert bei der Amtsinhaberin die Kommunikation zu den Bürgern. Im Juli habe sich dann die Unterstützergruppe gegründet, sagt sie.</p> <h2>Auf die Alteingesessenen zugehen</h2> <p>Dass das Treffen überhaupt zustande gekommen ist, geht laut Strasser auf den Anfang seiner Kandidatur zurück. Damals sei er vor allem auf die alteingesessenen Familien Daisendorf zugegangen, dazu zählten eben die van Rensens oder Familie Franz.</p> <p>Eben die, die nun auch hinter der Initiative für Strasser stehen. „Offenbar habe ich sie überzeugen können“, sagt Strasser. Er ist „überwältigt“ von der Anzahl der Gäste. Er will die Daisendorfer auf persönlicher Ebene erreichen, sagt Strasser im Gespräch mit den Bürgern. „Das sei vielleicht sogar ein My wichtiger als das Fachliche“, fügt er hinzu.</p> <h2>Stichwahl wahrscheinlich</h2> <p>Im Vorfeld warfen Marlene Bücher und andere Initiatoren Einladungen in die Briefkästen. Für sie ist der Wiesen-Treff sei auch eine tolle Gelegenheit, um mit den Nachbarn und anderen Bürgern ins Gespräch zu kommen, sagt sie. Auf der Wiese am Waldweg plaudern sie miteinander und mit ihrem Kandidaten. Wie er seine Gewinnchancen in Anbetracht des durch Anwesenheit bekundeten Interesses einschätzt? „Man tritt an, um zu gewinnen“, sagt Strasser, „und so ein Fest kann einen Domino-Effekt auslösen.“ Dennoch sei bei vier Kandidaten die Wahrscheinlichkeit einer Stichwahl sehr hoch. Und eine weitere Veranstaltung hat seine Unterstützergruppe bereits geplant.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Bürgerinitiative Wahlkampf Kommunalpolitik thema-gesellschaft-engagement thema-politik thema-politik-lokal]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bürgerinitiative hofft auf mehr Kommunikation und setzt auf Kandidat Manuel Strasser]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 11:25:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Im Sommerrätsel ist die Woche der besonderen Turmspitzen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/im-sommerraetsel-ist-die-woche-der-besonderen-turmspitzen;art372476,12474980 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Heiligenberg, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Heiligenberg, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/im-sommerraetsel-ist-die-woche-der-besonderen-turmspitzen;art372476,12474980]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Heiligenberg, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.



        <p>Im fünften Teil des SÜDKURIER-Sommerrätsels dreht sich alles um besondere Turmspitzen. Nach den doch abwechslungsreichen Bildern aus der vergangenen Woche haben die drei Bilder dieses Mal recht große Gemeinsamkeiten. Bevor es aber darum geht, gibt es die Auflösung der drei Bauwerke aus der zurückliegenden Woche.</p> <h2>Wallfahrtskirche an exponierter Stelle</h2> <p>Das erste Bild gehört zur <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/nach-fast-einem-jahr-sanierung-wieder-gottesdienste-in-der-kapelle-baitenhausen;art372486,11059415" target="_blank" title="Nach fast einem Jahr Sanierung wieder Gottesdienste in der Kapelle Baitenhausen">Wallfahrtskirche Maria zum Berg Karmel</a> im Meersburger Ortsteil Baitenhausen. Sie ist zwar nicht besonders groß, steht aber exponiert über dem Ortskern da und bietet von den Kirchenmauern aus einen beeindruckenden Blick über das Salemertal. Die römisch-katholische Wallfahrtskirche liegt direkt an der Oberschwäbischen Barockstraße und trägt das Patrozinium Maria zum Berge Karmel. Dies ist ein Ehrentitel der Gottesmutter als Schutzpatronin des Ordens der Karmeliten. Die Kirche ist im Barockstil gebaut und soll ein Geschenk von Fürstbischof Marquard Rudolf von Rodt sein, mit dem er sich für seine Rettung aus Seenot bedanken wollte. Über der Eingangstür sind sein Wappen zu sehen und das Erbauungsjahr 1702.</p> <h2>Auf dem höchsten Punkt der Ortsmitte</h2> <p>Das zweite Bild führt in den Überlinger Ortsteil Lippertsreute. Dort steht die römisch-katholische Pfarrkirche Unsere Liebe Frau. Sie steht auf dem höchsten Punkt der Ortsmitte und der Kirchturm ist von weit her gut sichtbar. Das ursprüngliche Gebäude wurde bereits 1275 erwähnt und 1282 dem heiligen Silvester geweiht. Seit 1435 ist das Patrozinium Unsere Liebe Frau geweiht. Der Kirchturm erhielt aber erst 1460 seine Gestalt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war die Kirche sehr heruntergekommen. Es dauerte allerdings bis 1881, ehe sie wieder hergerichtet wurde.</p> <h2>Storchennest auf Fabrik-Schornstein</h2> <p>Das dritte Bild im Bunde zeigt ein Storchennest. Hier ist die Perspektive das Besondere. Denn dadurch ist nicht zu erkennen, dass es sich um einen der höchstgelegenen Horste der Region handelt: auf dem Schornstein der Spek‘schen Fabrik in Mühlhofen. Der Komplex wurde 1858 von Fabrikant und Kommerzienrat Johannes Spek gebaut, ist eine ehemalige Weberei und heute denkmalgeschützt. Bis 1963 wurde dort noch produziert. Heute befinden sich in der Alten Fabrik eine Kleinkunstbühne und Gewerbeflächen. Seit vielen Jahren brütet jedes Jahr ein Storchenpaar auf dem mehr als 30 Meter hohen Schornstein.</p> <h2>Sommerrätsel geht in die fünfte Runde</h2> <p>Die drei neuen Bilder sehen von oben aus betrachtet sehr ähnlich aus. Allerdings sind die Bauwerke doch sehr unterschiedlich. Natürlich gibt es auch hier den Hinweis, wo sie sich befinden. Sie sind auf den Gemarkungen Heiligenberg, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel des SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder denkt, dass er weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 9. September, mit dem Betreff „Sommerrätsel“ senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. In der E-Mail sollten die Kontaktdaten des Absenders stehen. Die Auflösung des Rätsels kommt im nächsten Teil der Serie, bis dahin heißt es weiterrätseln!</span></label></div> <p>Nun sind Sie, liebe SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser, an der Reihe: Wir sind schon jetzt gespannt, wie viele von Ihnen die Bilder erkennen. Wer die Lösung weiß, kann der SÜDKURIER-Lokalredaktion eine E-Mail schicken und die drei Bauwerke benennen. Mit etwas Glück gibt es eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Im Sommerrätsel ist die Woche der besonderen Turmspitzen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Tue, 02 Sep 2025 15:47:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bewerbungsfrist um Bürgermeisterposten in Daisendorf geendet – bleibt es bei vier Kandidaten?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/bewerbungsfrist-um-buergermeisterposten-in-daisendorf-geendet-bleibt-es-bei-vier-kandidaten;art372470,12474484 ]]></link>      <description><![CDATA[  Amtsinhaberin Jacqueline Alberti, Manuel Strasser, Christoph Huber und Andreas Lipp stellen sich am Sonntag, 28. September, zur Wahl. Am Montag, 1. September, endete nun die Bewerbungsfrist.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Amtsinhaberin Jacqueline Alberti, Manuel Strasser, Christoph Huber und Andreas Lipp stellen sich am Sonntag, 28. September, zur Wahl. Am Montag, 1. September, endete nun die Bewerbungsfrist.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/bewerbungsfrist-um-buergermeisterposten-in-daisendorf-geendet-bleibt-es-bei-vier-kandidaten;art372470,12474484]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Amtsinhaberin Jacqueline Alberti, Manuel Strasser, Christoph Huber und Andreas Lipp stellen sich am Sonntag, 28. September, zur Wahl. Am Montag, 1. September, endete nun die Bewerbungsfrist.



        <p>Es bleibt bei einer Bewerberin und drei Bewerbern um den Bürgermeisterposten in Daisendorf: <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterin-jacqueline-alberti-im-jahresgespraech;art372470,12269667" target="_blank" title="Bürgermeisterin Jacqueline Alberti im Jahresgespräch: Sie will Wahlversprechen final einlösen">Jacqueline Alberti</a>, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/dieser-mann-will-buergermeister-von-daisendorf-werden;art372470,12381937" target="_blank" title="Dieser Mann will Bürgermeister von Daisendorf werden">Manuel Strasser</a>, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/hauptamtsleiter-aus-sipplingen-kandidiert-als-buergermeister-in-daisendorf;art372470,12429098" target="_blank" title="Sipplinger Hauptamtsleiter will Bürgermeister in Daisendorf werden">Christoph Huber</a> und <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/noch-ein-buergermeister-kandidat-fuer-daisendorf-andreas-lipp-gibt-bewerbung-ab;art372470,12468610" target="_blank" title="Noch ein Kandidat für Daisendorf: Andreas Lipp gibt Bewerbung ab">Andreas Lipp</a>. Bis zum Ende der Frist am Montag, 1. September, um 18 Uhr gingen keine weiteren Bewerbungen im Rathaus ein, wie die Gemeindeverwaltung am Dienstag telefonisch auf SÜDKURIER-Nachfrage bestätigte.</p> <h2>Das sind die Kandidaten</h2> <p><strong>Jacqueline Alberti</strong> ist die Amtsinhaberin. Sie ist seit 2017 Bürgermeisterin der kleinen Gemeinde und gab ihre erneute Kandidatur schon im vergangenen Jahr bekannt. <strong>Manuel Strasser</strong> lebt in Markdorf und arbeitet im Rechts- und Ordnungsamt des Landratsamtes Bodenseekreis. <strong>Christoph Huber</strong> wohnt in Meersburg-Riedetsweiler und ist Hauptamtsleiter in der Gemeinde Sipplingen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/der-wahlkampf-ist-eroeffnet-kandidaten-geben-ihre-bewerbungsunterlagen-ab;art372470,12440146" target="_blank" title="Der Wahlkampf ist eröffnet: Kandidaten geben ihre Bewerbungsunterlagen ab">Strasser und Huber warfen ihre Bewerbungen zum Start der Frist um Mitternacht am Rathaus in den Briefkasten, dokumentiert von Vertretern des Gemeindewahlausschusses. Jacqueline Alberti übergab ihre Unterlagen am darauffolgenden Morgen am Rathaus.</a></p> <p><strong>Andreas Lipp</strong> kam als letzter Bewerber aus der Deckung. Er ist in Vogt bei Ravensburg zu Hause und Ortsvorsteher von Friedrichshafen-Ailingen. Zur Wahl sind die Daisendorfer am Sonntag, 28. September, aufgerufen. Der Termin einer eventuell notwendigen Stichwahl wurde auf Sonntag, 19. Oktober, festgelegt. Bis dahin haben die Bürger noch viel Gelegenheit, der Kandidatin und den Kandidaten bei deren Wahlkampfterminen auf den Zahn zu fühlen.</p> <h2>Kandidaten im Vergleich erleben</h2> <p>Im Vergleich erleben können die Bürger Jacqueline Alberti, Manuel Strasser, Christoph Huber und Andreas Lipp bei der Kandidatenvorstellung der Gemeinde am Donnerstag, 18. September. Außerdem veranstaltet der SÜDKURIER bereits am Dienstag, 16. September, eine Podiumsdiskussion. Stefan Hilser, Leiter der SÜDKURIER-Lokalredaktion in Überlingen, wird die Veranstaltung moderieren. Details zu beiden Terminen werden noch bekannt gegeben.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Bürgermeisterwahl Kommunalwahl Kommunalpolitik thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik-lokal-kommunalwahl thema-politik-lokal]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bewerbungsfrist um Bürgermeisterposten in Daisendorf geendet – bleibt es bei vier Kandidaten?]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Fri, 29 Aug 2025 12:36:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kameras und Fremde in der Wohnung? So fühlt es sich an, beim „Perfekten Dinner“ mitzumachen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/perfektes-dinner-am-bodensee-so-laeuft-das-tv-erlebnis-wirklich-ab-insider-berichten;art372432,12472177 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Koch-Sendung sucht erneut Kandidaten am Bodensee. Zwei frühere Teilnehmer erzählen, wie es bei den Dreharbeiten zugeht und wie Freunde und Bekannte reagieren, wenn man im TV zu sehen ist.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Die Koch-Sendung sucht erneut Kandidaten am Bodensee. Zwei frühere Teilnehmer erzählen, wie es bei den Dreharbeiten zugeht und wie Freunde und Bekannte reagieren, wenn man im TV zu sehen ist.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/perfektes-dinner-am-bodensee-so-laeuft-das-tv-erlebnis-wirklich-ab-insider-berichten;art372432,12472177]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Die Koch-Sendung sucht erneut Kandidaten am Bodensee. Zwei frühere Teilnehmer erzählen, wie es bei den Dreharbeiten zugeht und wie Freunde und Bekannte reagieren, wenn man im TV zu sehen ist.



        <p>Noch einmal würde er es nicht machen. Zumindest nicht genauso. Trotzdem spricht Johannes Wolf von einer tollen Erfahrung, wenn er an seine Teilnahme an der Fernsehsendung „Das perfekte Dinner“ zurückdenkt. Im Januar 2024 strahlte der Privatsender VOX die Sendung aus, in der Wolf in seiner Küche auf der Reichenau für seine vier Konkurrenten kochte. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/lust-auf-tv-kueche-bodensee-hobbykoeche-koennen-beim-perfekten-dinner-mitkochen;art372432,12466627" target="_blank" title="Töpfe raus und Schürze an! Fernsehsender sucht am Bodensee nach Kandidaten für eine Kochshow">Aktuell werden für die Sendung wieder Kandidaten am Bodensee gesucht.</a></p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Wie-kocht-man-fuer-vier-wildfremde-Menschen-Konstanzer-Denny-Stolz-nimmt-bei-TV-Sendung-Das-perfekte-Dinner-teil;art372448,10402974" target="_blank" title="Wie kocht man für vier wildfremde Menschen? Konstanzer Denny Stolz nimmt bei TV-Sendung &amp;bdquo;Das perfekte Dinner&amp;ldquo; teil">Denny Stolz war im Februar 2020 in der Sendung zu sehen.</a> Beworben hatte er sich schon Jahre vorher. Lange habe er nichts gehört, die Bewerbung schon vergessen, dann sei eine Nachricht zu einem Casting eingegangen. Später dann kam der Anruf mit der Zusage.</p> <p>Auf das Format aufmerksam wurde Wolf erst durch eine Bekannte, die um seine Leidenschaft fürs Kochen wusste. „Ich kannte die Sendung gar nicht“, er schaue nicht viel im Fernsehen, sagt er im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Beworben hat er sich dennoch.</p> <p>„Es ging nicht ums Gewinnen“, sagt er. Wichtig sei ihm gewesen, Werbung für die Reichenau machen. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/das-perfekte-dinner-am-bodensee-2024-so-lief-der-vierte-tag;art417930,11859233" target="_blank" title="&amp;bdquo;Das perfekte Dinner&amp;ldquo; am Bodensee: Bei Johannes auf der Reichenau wird es deftig">Das zeigt sich auch an dem Menü, das er in der Sendung zubereitet hat</a>: Dort verwendete Wolf nur Produkte aus der Region, beziehungsweise von der Reichenau – außer dem Rindfleisch, das gibt es eben nicht von der Insel.</p> <h2>Wie läuft der Dreh bei „Das perfekte Dinner“ ab?</h2> <p>Denny Stolz war der erste Gastgeber der Woche, kannte also auch noch keinen der anderen Kandidaten. Punkt neun Uhr sei ein sechsköpfiges Team vor seiner Tür gestanden. „Sobald die Tür aufging, wurde aufgenommen“, bis etwa 16 Uhr sei gefilmt worden. Nach einer Pause ging es am Abend weiter: Zunächst zwei Kamerateams, dann noch die vier anderen Kandidaten: Plötzlich seien 16 Leute in der Wohnung gewesen. Im Fernsehen sei davon nichts zu erkennen.</p> <p>„Wenn du kochst, bemerkst du die Kamera irgendwann nicht mehr“, sagt Stolz. Das Team habe ihn einfach machen lassen, zwischendurch Fragen gestellt oder kurze Anweisungen gegeben, wenn etwas nicht gut gefilmt werden kann. „Es gibt kein Drehbuch“, man bereite das Essen vor, der Rest passiere einfach.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Sendung auf Kandidatensuche</span><span>Bei „Das perfekte Dinner“ laden sich fünf Hobbyköche aus der gleichen Stadt oder Region gegenseitig zum Abendessen bei sich zu Hause ein. Am Ende des Abends wird der Gastgeber von den übrigen vier Kandidaten bewertet. Wer die höchste Punktzahl erhält, wird am Ende der Woche zum Sieger gekürt und erhält ein Preisgeld von 3000 Euro. Aktuell werden für die Bodensee-Ausgabe im Oktober Kandidaten gesucht. Wer interessiert ist, kann sich noch bis zum 5. September telefonisch unter 0221 492048240 oder im Netz unter <a href="https://www.itvstudios.de/dinner" target="_blank" title="" rel="noopener">www.itvstudios.de/dinner</a> bewerben.</span></label></div> <p>Stolz entschied sich gegen das Drei-Gänge-Menü und servierte stattdessen eine Auswahl an spanischen Tapas. Er lebte viele Jahre in Spanien und Mexiko, kennt sich mit der Küche aus. Bei den anderen Kandidaten sei das gut angekommen: „Da war nichts mehr übrig“, erinnert er sich.</p> <p>Es war eine tolle Erfahrung, sagt Wolf, aber auch anstrengend. Fünf Tage, fünf Abendessen. Die ganze Woche sei man unterwegs. Schon mittags zu Interviews, die als Einspieler verwendet werden, müssten die Teilnehmer vor Ort sein. Abends geht es dann zum Essen. Erst spätabends geht es wieder nach Hause. Wolfs Konkurrenten kamen aus Espasingen, Steißlingen, Überlingen und Friedrichshafen.</p> <p>Noch länger ist der Tag, an dem selbst gekocht wird: „Die klingeln um 9 Uhr und dann geht‘s los“, sagt Wolf. Ein Kamerateam sei dann während der Vorbereitungen auf das Drei-Gänge-Menü vor Ort. Später, wenn die anderen Teilnehmer zum Essen da sind, sind zwei Kamerateams dabei. Der Tag dauert lang, irgendwann verlassen alle Leute die Wohnung wieder. „Und dann stehst du vor einem Berg Geschirr“, sagt Wolf mit einem Lachen.</p> <h2>„Wir sehen das auch erst im Fernsehen“</h2> <p>Was von dem vielen Filmmaterial letztendlich ausgestrahlt wird, wissen die Teilnehmer weder vorher noch haben sie Einfluss darauf, welche Szenen gezeigt werden. „Wir sehen das auch erst im Fernsehen“, sagt Wolf. Wie fielen die Reaktionen auf seinen Auftritt aus? Bis heute werde er auf der Reichenau ab und an darauf angesprochen. Für die Insel sei es etwas Besonderes gewesen, vermutet er. In seinem Bekanntenkreis habe es positive Reaktionen gegeben, „die fanden das super“.</p> <p>Zu den Begleiterscheinungen der Sendung gehören auch Nachrichten von Fremden, die den Reichenauer erreichten. Unmittelbar nach Ausstrahlung sei seine Geschäftswebseite tausendfach aufgerufen worden. Unter den Nachrichten sei „viel beliebiges Zeug“, so habe etwa jemand kritisiert, dass seine Schüsseln zu klein seien.</p> <h2>Rampenlicht bringt auch Unschönes mit sich</h2> <p>Zwischen Dreh und Ausstrahlung lagen etwa zwei Monate, da vergesse man schon fast, dass man überhaupt dabei war, sagt Stolz. Mit der Ausstrahlung steht man plötzlich in der Öffentlichkeit – und spürt auch deren negativen Seiten.</p> <p>Was ihn erstaunt hat, waren die Reaktionen auf die Sendung, was Kommentare und Nachrichten im Netz angeht. „Das habe ich unterschätzt“, da brauche man ein dickes Fell. Denn neben Belanglosigkeiten waren auch heftige Beleidigungen und sogar persönliche Drohungen dabei. Das sei der Punkt, aus dem er möglichen Kandidaten abraten würde, sich im Fernsehen zu zeigen.</p> <h2>„Unglaublich, wie viele Leute das gucken“</h2> <p>Persönliche Reaktionen, wenn er erkannt und auf die Sendung angesprochen wurde, seien dagegen positiv gewesen – und wohl mehr, als er erwartet hatte. „Unglaublich, wie viele Leute das gucken.“ Das habe aber schnell wieder abgenommen, nach drei Monaten wisse das keiner mehr, sagt Stolz. Kontakt zu den anderen Teilnehmern ihrer jeweiligen Ausgaben haben die beiden Kandidaten heute nicht mehr.</p> <p>Auf die Zeit blickt Johannes Wolf gerne zurück. „Das hat richtig Spaß gemacht“, sagt er. Obwohl er keiner sei, der immer im Vordergrund stehen müsse, sagt Wolf von sich selbst. Durch die Sendung komme man aus seiner Komfortzone heraus, man gebe einiges von sich preis: Viele fremde Menschen in der eigenen Wohnung, im Schlafzimmer werden Interviews gefilmt.</p> <p>„Das ist schon ein komisches Gefühl“, auch wenn die Kulisse im Fernsehen dann nicht so zu erkennen sei. Beide der früheren Kandidaten betonen, dass die Kamerateams darauf achten, dass keine allzu privaten Einblicke in die Wohnungen und Leben der Teilnehmer gewährt werden.</p> <p>„Für mich war es nicht wichtig, zu gewinnen“, sagt Stolz. Darauf komme es in dem Format gar nicht an, allzu großer Ehrgeiz wäre fehl am Platz. Wer gerne kocht und Lust darauf hat, zu erfahren, wie Fernsehen gemacht wird, der solle sich bewerben. Die Erfahrung war es wert. Allerdings sei die Woche eben auch anstrengend. „Du musst überzeugt sein von dem, was du tust, dann hast du eine gute Zeit.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kameras und Fremde in der Wohnung? So fühlt es sich an, beim „Perfekten Dinner“ mitzumachen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 28 Aug 2025 05:05:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So wird die öffentliche Toilette aussehen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/so-wird-die-oeffentliche-toilette-aussehen;art372470,12471243 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>WC-Häuschen an der<br /> Freizeitanlage geplant</li> <li>Statt 170.000 Euro nun<br /> ein Bruchteil der Kosten</li> </ul>  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          <ul> <li>WC-Häuschen an der<br /> Freizeitanlage geplant</li> <li>Statt 170.000 Euro nun<br /> ein Bruchteil der Kosten</li> </ul><br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/so-wird-die-oeffentliche-toilette-aussehen;art372470,12471243]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>WC-Häuschen an der<br /> Freizeitanlage geplant</li> <li>Statt 170.000 Euro nun<br /> ein Bruchteil der Kosten</li> </ul>



        <p><strong>Daisendorf</strong> Das Toilettenhäuschen an der Freizeitanlage kann gebaut werden. Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, den Architekten Thomas Hirthe zu beauftragen, den Bauantrag zu stellen und die Bauarbeiten auszuschreiben. Denn eine solche Anlage ist genehmigungspflichtig.</p> <p>Entstehen wird eine WC-Anlage mit außergewöhnlicher Architektur. Das gut fünf Meter lange und etwas mehr als zwei Meter breite Häuschen in Holzbauweise wird ein hohes, spitzes Dach von insgesamt neun Metern Länge erhalten. Es wird vor den gegenüberliegenden Eingängen für Männer und Frauen jeweils zwei Meter überstehen, um Schutz beispielsweise bei Regen zu bieten. Das komplette Gebäude, Dach ebenso die Wände, wird mit Holzschindeln verkleidet sein. Die Stirnseiten sollen für Frauen rot, für Männer blau werden. Das Gebäude wird zwar nicht formal behindertengerecht, aber dennoch per Rollstuhl zugänglich sein.</p> <p>Dem nun verabschiedeten Entwurf des Architekten Thomas Hirthe war eine eingehende Diskussion vorausgegangen. Die Ideen reichten von der einfachen Komposttoilette ohne Anschluss an die Kanalisation bis zur voll automatisierten Autobahntoilette – dies mit kalkulierten Kosten von rund 170.000 Euro. Der Gemeinderat hatte ein Limit von 60.000 Euro vorgegeben. Der jetzige Entwurf wird mit 75.000 Euro veranschlagt, von denen rund 39.000 Euro auf das Bauwerk, knapp 20.000 Euro auf die technischen Anlagen und gut 17.000 Euro auf die Ingenieurleistung, vor allem auf die des Architekten, entfallen. Thomas Hirthe sagte, er hoffe, dass sich Unternehmen für die Arbeiten finden lassen. „Das ist bei so einem Projekt nicht selbstverständlich.“</p> <p>Für die gesamte Freizeitanlage sind bislang Arbeiten zu Kosten von gut 180.000 Euro vergeben worden. Die Arbeiten für die Toilette sollen Anfang September beginnen – zunächst die Holzarbeiten, etwa zwei Wochen später die Landschaftsarbeiten. Das Ganze soll laut Bürgermeisterin Jacqueline Alberti rund zwei Monate dauern. Umgebaut werde der Bereich vom Tennisplatz bis einschließlich der Seilbahn. Die Grillstelle und das umgebende Areal seien jedoch – „nach jetzigem Sachstand“ – weiter nutzbar. Die Holzarbeiten übernimmt das Überlinger Unternehmen Kreaholz, die Landschaftsarbeiten der Garten- und Landschaftsbauer Ingo Kooß aus Friedrichshafen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Das Projekt</h2> Die Freizeitanlage beim Schützenhaus soll attraktiver werden, hat der Gemeinderat im Herbst 2024 beschlossen. Im Frühjahr dieses Jahres fand dann eine Sondersitzung zum Thema statt. Entstehen sollen unter anderem Spielgeräte wie Klettertürme, Vogelnestschaukel und Seilbahn, Picknickbereiche sowie die öffentliche Toilette, wie Bürgermeisterin Jacqueline Alberti erläuterte. Für das WC-Häuschen war zunächst ein Großteil des Budgets veranschlagt. Doch das Gremium entschied zugunsten einer konventionellen Lösung. Der Gemeinde liegt bereits eine Förderzusage in Höhe von 60 Prozent der Gesamtkosten vor.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Bauwerk Architektur Städtebau]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[So wird die öffentliche Toilette aussehen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 16:11:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[SÜDKURIER öffnet Türen: Gewinnen Sie exklusive Einblicke und einen Abend beim Circus Krone  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/gewinnen-sie-karten-fuer-den-circus-krone-am-bodensee-exklusiv-fuer-suedkurier-abonnenten;art372448,12470737 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach neunjähriger Pause ist der Zirkus zurück am Bodensee. SÜDKURIER-Abonnenten haben am Donnerstag, 4. September, die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen und dürfen anschließend die Show besuchen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Nach neunjähriger Pause ist der Zirkus zurück am Bodensee. SÜDKURIER-Abonnenten haben am Donnerstag, 4. September, die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen und dürfen anschließend die Show besuchen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/gewinnen-sie-karten-fuer-den-circus-krone-am-bodensee-exklusiv-fuer-suedkurier-abonnenten;art372448,12470737]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Nach neunjähriger Pause ist der Zirkus zurück am Bodensee. SÜDKURIER-Abonnenten haben am Donnerstag, 4. September, die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen und dürfen anschließend die Show besuchen.



        <p>Der größte Zirkus Europas, der Circus Krone, gastiert in diesem Jahr von Donnerstag, 28. August, bis zum Sonntag, 7. September, auf dem Konstanzer Areal Klein Venedig. Im Jahr 2016 fand die letzte Spielzeit direkt am Bodensee in der Konzilstadt statt. In diesem Jahr dürfen sich aber nicht nur reguläre Besucher über eine schillernde Show freuen, sondern auch fünf SÜDKURIER-Abonnenten nebst Begleitpersonen über ein ganz besonderes Erlebnis.</p> <p><a href="https://msk-events.suedkurier.de/der-suedkurier-oeffnet-tueren-beim-circus-krone/" target="_blank" title="" rel="noopener">Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ verlost das Medienhaus Karten für die Show am Donnerstag, 4. September.</a> Abonnentinnen und Abonnenten dürfen an diesem Tag die ganze Magie des Zirkus erleben. „Die Gewinner der Backstagetour plus Show kommen am 4. September um 18.30 Uhr, dann gibt es die Führung und dann die Show um 19.30 Uhr“, teilt Kerstin Graf vom Circus Krone mit. „Die Gewinner erhalten einen Einblick hinter die Kulissen und können unsere Tiere besuchen.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So können Sie an der Verlosung teilnehmen</span><span><strong>Was:</strong> Zirkus- und Backstageführung sowie Vorstellungsbesuch beim Circus Krone auf dem Konstanzer Areal Klein Venedig. Wir verlosen 5×2 Tickets an Abonnenten.<br /> <strong>Wann:</strong> Donnerstag, 4. September, um 18.30 Uhr.<br /> <strong>Wo:</strong> Treffpunkt ist im Bereich des Eingangs vom Circus Krone auf Klein Venedig.<br /> <strong>Wer:</strong> Abonnenten des SÜDKURIER, die sich rechtzeitig anmelden.<br /> <strong>Wie:</strong> Mit den SÜDKURIER-Zugangsdaten anmelden und <a href="http://www.meinSK.de/krone" target="_blank" title="" rel="noopener">Formular am Ende der Internetseite www.meinSK.de/krone ausfüllen.</a><br /> <strong>Anmeldeschluss:</strong> Sonntag, 31. August.</span></label></div> <p>Die Tournee des Betriebs steht in diesem Jahr unter dem Motto „Farbenspiel – Gold Edition“. Was ist dabei 2025 das Besondere an dem Programm? „Ein klassisches Circusprogramm mit Artistik, Clowns und Tieren gepaart mit modernen Elementen“, so Graf. „Zudem ist das neue Zelt schon ein Highlight für sich.“</p> <h2>Vom Allgäu über den See nach Konstanz</h2> <p>Auf dem Programm steht eine zweieinhalbstündige Show mit preisgekrönten Artisten. Darunter Gewinner des renommierten Zirkusfestivals von Monte-Carlo, wie das Clown-Duo Fumagalli &amp; Daris, die 2015 in Monaco den goldenen Clown, den Oscar der Circuswelt, gewannen. Neben einer neuen Lichtershow treten auch altbewährte Publikumslieblinge des Circus Krone auf – darunter auch einige Wildtiere.</p> <p>Der Zirkus war längere Zeit nicht in Konstanz vor Ort. Nun fühle es sich laut den Verantwortlichen gut „an, wieder hier zu sein, da die Konstanzer immer ein ganz besonderes Publikum sind und wir uns hier sehr willkommen fühlen“. Angereist war der Zirkus am Montagmittag, 25. August, unter anderem auch mit der Fähre Konstanz-Meersburg. Mit dutzenden Lastern, Fahrzeugen, Anhängern und Wohnwagen kamen die Mitarbeiter und Artisten über den See. Zuvor gastierte der Zirkus seit dem 21. August in Kempten im Allgäu.</p> <h2>Die Vorstellungen</h2> <p>In Konstanz gibt es Vorstellungen bis zum Sonntag, 7. September. Festliche Abendpremiere feiert der Zirkus in der Manege am Donnerstag, 28. August, um 19.30 Uhr. Weitere Vorstellungen finden werktags um 15.30 Uhr sowie um 19.30 Uhr statt, sonntags dagegen um 10.30 Uhr und die zweite Runde um 14.30 Uhr.</p> <p>Im Zelt finden 2000 Zuschauer Platz. Die Eintrittspreise unterteilen sich in sechs Kategorien, Karten gibt es ab ungefähr 20 Euro bis zu knapp 60 Euro. Kinder von drei bis elf Jahren und Rentner bekommen die Eintrittskarten in jeder Kategorie für einen ermäßigten Preis.</p> <p>Doch den Gewinnern von „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ kann das egal sein, sie erleben einen ganz besonderen Einblick mitsamt Showbesuch komplett kostenlos. Weitere Informationen zur Verlosung finden Interessierte auf der Internetseite <a href="http://www.meinSK.de/krone" target="_blank" title="" rel="noopener">www.meinSK.de/krone.</a> Dort können Abonnenten (gedruckte oder digitale Zeitung oder Online-Abo) dann auch teilnehmen, die Gewinner werden gelost und ab Montag, 1. September, benachrichtigt und sollten sich Donnerstagabend, 4. September, freihalten.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[SÜDKURIER öffnet Türen: Gewinnen Sie exklusive Einblicke und einen Abend beim Circus Krone]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 17:06:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wer erkennt diese Bauten auch aus der Vogelperspektive?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-erkennt-diese-bauten-auch-aus-der-vogelperspektive;art372495,12469340 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-erkennt-diese-bauten-auch-aus-der-vogelperspektive;art372495,12469340]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.



        <p>Alles Gute kommt von oben, aber auch die Perspektive? In unserem Sommerrätsel geht es dieses Mal darum, Gebäude zu erkennen, die direkt von oben fotografiert wurden. Teilweise eine große Herausforderung, weil die Bauwerke doch ganz anders aussehen, man die Fassade, die doch von unten gesehen sehr charakteristisch ist, von oben gar nicht sieht.</p> <h2>Eine der ältesten Kirchen im Linzgau</h2> <p>Aber zunächst ein Blick zurück. In der vergangenen Woche ging es um drei Dächer. Das erste befindet sich mitten in Frickingen und gehört zur Kirche St. Martin. Sie ist eine der ältesten Kirchen im gesamten Linzgau. Erstmals erwähnt wurde sie bereits im 12. Jahrhundert. Das besondere an dem Haus: Es ist eine romanisch-gotische Kirche, die eine barocke Innenausstattung hat. Der Kirchturm hat einen romanischen Ursprung. Da sie von einer Mauer umgeben ist, gibt es Vermutungen, dass es sich bei der Kirche um eine Wehrkirche handeln könnte. Eines steht aber fest: Die Kirche verfügt über sechs Glocken.</p> <h2>Wuchtiger Turm ist Wahrzeichen</h2> <p>Das zweite Bild gehört zur Kirche St. Johann Baptist in Hagnau. Bemerkenswert ist, dass das Dach gleich zwei Kreuze besitzt. Die Kirche wurde zum ersten Mal 1225 erwähnt, als der Ort von den Johannitern gekauft wurde. Zur Pfarrkirche wurde sie aber erst 1564. Das Gotteshaus in Hagnau ist dem Täufer Johannes gewidmet. Der wuchtige, nicht verputzte Turm ist mittlerweile ein Wahrzeichen der Gemeinde. Er ist 48 Meter hoch und beherbergt noch heute das originale Geläut mit zwei Glocken von 1400 und 1780.</p> <h2>Kein zweites Hausdach sieht so aus</h2> <p>Als drittes war wieder ein Bild aus Überlingen dabei. Dieses Mal war es nicht allzu schwer, denn so ein Hausdach gibt es kein zweites Mal in der gesamten Region. Es gehört der Überlinger Waldorfschule. Die Formen für den Bau gehen auf den Künstler Wilfried Ogilvie zurück. Realisiert wurde das Gebäude vom Architekturbüro Bockemühl &amp; Partner. Charakteristisch sind vor allem die schwingenden Dachformen. Der erste Grundstein wurde 1976 gelegt. Heute besuchen rund 900 Schüler täglich das architektonisch außergewöhnliche Schulgebäude und die Waldorfschule bietet 140 Personen einen Arbeitsplatz.</p> <h2>Der vierte Teil des Sommerrätsels</h2> <p>Im vierten Teil geht es natürlich auch mit drei Bildern weiter. Wer miträtseln möchte, dem sei als Tipp gegeben, dass sich die Bauwerke auf den Gemarkungen Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg befinden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel des SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder denkt, dass er weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 2. September, mit dem Betreff „Sommerrätsel“ senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. In der E-Mail sollten die Kontaktdaten des Absenders stehen. Die Auflösung des Rätsels kommt im nächsten Teil der Serie. Bis dahin heißt es weiterrätseln!</span></label></div> <p>Nun sind Sie, liebe SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser, an der Reihe: Wir sind schon jetzt gespannt, wie viele die Bilder erkennen. Wer die Lösung weiß, kann der SÜDKURIER-Lokalredaktion eine E-Mail schicken und die drei Bauwerke benennen. Mit etwas Glück gibt es eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wer erkennt diese Bauten auch aus der Vogelperspektive?]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Sun, 24 Aug 2025 13:38:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Noch ein Kandidat für Daisendorf: Andreas Lipp gibt Bewerbung ab  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/noch-ein-buergermeister-kandidat-fuer-daisendorf-andreas-lipp-gibt-bewerbung-ab;art372470,12468610 ]]></link>      <description><![CDATA[  Andreas Lipp will Bürgermeister werden. Er ist derzeit Ortsvorsteher in Ailingen. Am 28. September treten bislang vier Bewerber an. Der 53-Jährige möchte in Daisendorf viel in Bewegung setzen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Andreas Lipp will Bürgermeister werden. Er ist derzeit Ortsvorsteher in Ailingen. Am 28. September treten bislang vier Bewerber an. Der 53-Jährige möchte in Daisendorf viel in Bewegung setzen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/noch-ein-buergermeister-kandidat-fuer-daisendorf-andreas-lipp-gibt-bewerbung-ab;art372470,12468610]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Andreas Lipp will Bürgermeister werden. Er ist derzeit Ortsvorsteher in Ailingen. Am 28. September treten bislang vier Bewerber an. Der 53-Jährige möchte in Daisendorf viel in Bewegung setzen.



        <p>Er kommt recht spät aus der Deckung: Nachdem die Kandidaten <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/dieser-mann-will-buergermeister-von-daisendorf-werden;art372470,12381937" target="_blank" title="Dieser Mann will Bürgermeister von Daisendorf werden">Manuel Strasser</a> und <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/hauptamtsleiter-aus-sipplingen-kandidiert-als-buergermeister-in-daisendorf;art372470,12429098" target="_blank" title="Sipplinger Hauptamtsleiter will Bürgermeister in Daisendorf werden">Christoph Huber</a> bereits seit Wochen in Daisendorf unterwegs sind und die Kandidatur von Amtsinhaberin <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/buergermeisterin-jacqueline-alberti-im-jahresgespraech;art372470,12269667" target="_blank" title="Bürgermeisterin Jacqueline Alberti im Jahresgespräch: Sie will Wahlversprechen final einlösen">Jacqueline Alberti</a> lange bekannt ist, wirft nun auch Andreas Lipp seinen Hut in den Ring. Am Donnerstagnachmittag hat der 53-Jährige, aktuell Ortsvorsteher von Ailingen, seine Bewerbungsunterlagen im Daisendorfer Rathaus abgegeben. Er ist damit der vierte Bewerber um das Bürgermeisteramt.</p> <p>Bereits am Samstag haben Freunde und Unterstützer Lipps Flyer in den Daisendorfer Briefkästen verteilt. Ab Montag wird er im Ort unterwegs sein und das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern suchen. Gerne hätte er auch schon auf dem Daisendorfer Weinfest Präsenz gezeigt, sagt Lipp, doch „der lange gebuchte Urlaub stand dem entgegen“. Dafür will er jetzt ordentlich durchstarten. Donnerstags ab 14 Uhr werde er auf dem Wochenmarkt Flagge zeigen und auch „hier und dort, wo die Menschen zusammenkommen“.</p> <h2>Möglichst jedem Bürger persönlich begegnen</h2> <p>Bis zur Wahl wolle er „möglichst jeder Bürgerin und jedem Bürger einmal persönlich begegnet sein“, sagt Lipp – und diesen “vor allem zuhören“. Die Bürger möchte er denn auch ermuntern, “mir ihr Daisendorf zu zeigen“. Deshalb lädt er zur “Dorfführung umgedreht“ ein, an den Samstagen, 13. und 20. September, jeweils um 14 Uhr. Treffpunkt ist vor dem Rathaus. Weitere Termine sollen folgen. Versprechen wolle er im Wahlkampf keine abgeben, sagt Lipp, nur dieses: “Dass ich den Bürgern zuhören und meine ganze Kraft dem Wohl der Gemeinde widmen werde.“</p> <p>Erfahrung bringt der Diplom-Verwaltungswirt reichlich mit. Rund 20 Jahre war er in der Stadtverwaltung in Ravensburg tätig, vom Baudezernat bis zur Finanzabteilung. Beim Umbau der Oberschwabenhalle leitete er das Projektmanagement. Anschließend war er gut vier Jahre als Hauptamtsleiter in Baienfurt unter anderem für fünf Kindergärten, Schule, Ordnungsamt und einiges mehr zuständig. Seit 2022 ist Lipp nun Ortsvorsteher in Ailingen, des mit 8300 Einwohnern größten Ortsteils Friedrichshafens mit zwei Kindergärten, Bauhof, Standesamt und 60 Mitarbeitern. Nebenbei hat er viele Jahre an der Ravensburger Berufsschule kommunales Finanzwesen unterrichtet.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Stationen von Andreas Lipp</span><span>Andreas Lipp ist seit Oktober 2022 Ortsvorsteher in Ailingen, wo er im Juli 2024 wiedergewählt wurde. In Baienfurt war er von 2018 bis 2022 Leiter der Hauptverwaltung, während seiner 20-jährigen Dienstzeit in Ravensburg unter anderem stellvertretender Abteilungsleiter in der Stadtkämmerei, Controller im Baudezernat oder stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung Heilig-Geist-Spital. Lipp hat drei Kinder im Alter von 19, 18 und 13 Jahren. Seine Hobbys sind Wandern, Kochen und Schwimmen.</span></label></div> <p>Und was reizt einen gestandenen Verwaltungsprofi an einer Gemeinde wie Daisendorf? “Ailingen ist zwar größer“, sagt Lipp, doch in einer kleinen Gemeinde wie Daisendorf lasse sich, gemeinsam mit Gemeinderat und Bürgern, viel mehr in Bewegung setzen. Als Ailingens Ortsvorsteher sei er immer noch Friedrichshafens Oberbürgermeister unterstellt.</p> <p>Zu seinem Selbstverständnis sagt Lipp: Auch wenn der Bürgermeister wichtige Impulse gebe und den Vorsitz des Gemeinderats innehabe, bleibe Letzterer das oberste Beschlussorgan. “Das muss einem Bürgermeister stets bewusst sein.“ Er sehe sich auch nicht als “Dorfoberhaupt“, sondern möchte “Teil der Lebensgemeinschaft“ des Ortes werden. Dazu gehöre auch, “jederzeit ansprechbar zu sein“. Etwa in der Mittagspause, die er für Spaziergänge durch die Gemeinde nutzen will, so wie er es auch schon in Ailingen macht.</p> <p>Lipp, der drei großteils erwachsene Kinder hat und geschieden ist, kommt aus Weingarten und lebt heute in Vogt, östlich von Ravensburg. „Natürlich kann ich von dort nicht auf Dauer nach Daisendorf pendeln“, sagt er. Perspektivisch wolle er daher Richtung Bodensee ziehen. Seine Internetseite hat Lipp gerade erst freigeschaltet. Sie lautet <a href="https://gemeinsam-daisendorf.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">Gemeinsam-Daisendorf.de</a>. Dort finden Bürgerinnen und Bürger auch seine Handynummer. „Jeder kann mich gerne anrufen“, sagt er.</p> <p>Unterdessen scheint der Job als Ortsvorsteher von Ailingen geradezu ein Sprungbrett für das Bürgermeisteramt zu sein. Lipps Vorgänger Georg Schellinger ist heute Bürgermeister von Meckenbeuren. Dessen Vorgängerin Sandra Flucht ist 2017 Bürgermeisterin von Wilhelmsdorf geworden. Der frühere Ortsvorsteher Rainer Kapellen war zuletzt Oberbürgermeister von Laupheim. „Daran haben sich die Ailinger fast schon gewöhnt“, scherzt Lipp.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Wanderung Bürgermeisterwahl Kommunalpolitik Ehrenamt thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik-lokal thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Noch ein Kandidat für Daisendorf: Andreas Lipp gibt Bewerbung ab]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 20 Aug 2025 13:37:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wer kennt die Region von oben? Nach Kugeln sind Dächer zu erraten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-kennt-die-region-von-oben-nach-kugeln-sind-daecher-zu-erraten;art372495,12466477 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Frickingen und Hagnau. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Frickingen und Hagnau. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-kennt-die-region-von-oben-nach-kugeln-sind-daecher-zu-erraten;art372495,12466477]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Frickingen und Hagnau. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.



        <p>Nach den Türmen kommen die Dächer. So könnte das Motto des dritten Teils unseres Sommerrätsels lauten. In der vergangenen Woche haben wir nach drei Gebäuden gefragt, von denen die Türme klar zu erkennen waren. Dieses Mal geht es wieder um drei Bilder, auf denen die Dächer dominieren. Im zweiten Teil gab es den Tipp, dass die Bilder in Owingen, Salem und Überlingen entstanden sind. Auch hier war es wieder für einige Leserinnen und Leser ganz offensichtlich kein großes Problem, die Gebäude zu identifizieren.</p> <h2>Kirchturm aus dem 13. Jahrhundert</h2> <p>Das auffällig türkise Dach gehört natürlich zum Turm der römisch-katholischen Pfarrkirche St. Peter und Paul in Owingen. Vom ursprünglichen Bau aus dem 13. Jahrhundert sind immer noch der gotische Kirchturm und der Chor erhalten. Das Langhaus wurde 1498 neu errichtet und im 18. Jahrhundert barockisiert. 1911 wurde der Turm bei einem Erdbeben beschädigt. Diese Schäden wurden aber erst 1936 beseitigt. Der Turm sieht immer noch hochglänzend aus. Das liegt daran, weil er zuletzt 2014 renoviert wurde.</p> <h2>Bedeutendes Bauwerk der Zisterzienser</h2> <p>Das Salemer Bild haben ebenfalls viele erkannt, denn der Turm des Münsters mit dem grauen Dach und der goldenen Kugel mit Kreuz ist weit sichtbar. Vor allem die vier Seitenschiffe in alle Richtungen sollten den letzten Hinweis gegeben haben. Das Gebäude hat eine lange Geschichte, denn das Salemer Münster war die Abteikirche der ehemaligen Reichsabtei Salem. Heute ist es die römisch-katholische Pfarrkirche in Salem. Gebaut wurde das gotische Münster zwischen 1285 und 1420 und gehört zu den bedeutendsten hochgotischen Bauwerken der Zisterzienser im deutschen Sprachraum.</p> <p>Das dritte Bild muss also aus Überlingen stammen. Dieses zeigt ebenso eine Kirche. Die evangelische Auferstehungskirche, die von oben ganz anders aussieht als von der Straße aus. Von dort aus dominiert die Farbe Weiß. Die Kirche ist eine der ältesten evangelischen Kirchen im Kirchenbezirk Überlingen-Stockach. Das neugotische Kirchengebäude wurde 1867 auf dem Gelände des früheren Franziskanerinnenklosters erbaut. Von oben sind die zahlreichen Anbauten zu erkennen, die es immer wieder gab. Zuletzt wurde die Kirche 2018 umfassend renoviert und erweitert.</p> <h2>Der dritte Teil des Sommerrätsels</h2> <p>In dieser Woche geht das Bilderrätsel mit drei weiteren Luftbildern weiter. Unschwer zu erkennen ist, dass dieses Mal die Dächer dominieren. Wer miträtseln möchte, dem sei als Tipp gegeben, dass sich die Bauwerke auf den Gemarkungen Überlingen, Frickingen und Hagnau befinden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel des SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder denkt, dass er weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 26. August, mit dem Betreff „Sommerrätsel“ senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. In der E-Mail sollten die Kontaktdaten des Einsenders stehen. Die Auflösung des Rätsels kommt im nächsten Teil der Serie.</span></label></div> <p>Nun sind Sie, liebe SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser an der Reihe: Einige werden die Bilder sicher sofort erkannt haben. Wer die Lösung weiß, kann der SÜDKURIER-Lokalredaktion eine E-Mail schicken und die drei Bauwerke benennen. Mit etwas Glück gibt es eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wer kennt die Region von oben? Nach Kugeln sind Dächer zu erraten]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 05:00:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auf dem Weinfest wird es politisch  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/auf-dem-weinfest-wird-es-politisch;art372470,12464895 ]]></link>      <description><![CDATA[  Viele Gespräche drehen sich um die Bürgermeisterwahl. Die Bewerber feiern mit. Es soll sogar ein Vierter in den Startlöchern stehen  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Viele Gespräche drehen sich um die Bürgermeisterwahl. Die Bewerber feiern mit. Es soll sogar ein Vierter in den Startlöchern stehen<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/auf-dem-weinfest-wird-es-politisch;art372470,12464895]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Viele Gespräche drehen sich um die Bürgermeisterwahl. Die Bewerber feiern mit. Es soll sogar ein Vierter in den Startlöchern stehen



        <p><strong>Daisendorf</strong> Zum vermutlich 23. oder 24. Mal hat die örtliche Feuerwehr am Wochenende das Daisendorfer Weinfest in der Fruchtscheune des Weingutes Bernhard ausgerichtet. So genau konnte es am Abend auch Feuerwehrkommandant Thomas Ritsche nicht sagen. Er war wie seine Kameradinnen und Kameraden den ganzen Abend beschäftigt. „Ein Höhepunkt des Jahres“ sei für ihn das Fest, das aus der Erinnerung im Jahr 2000 gemeinsam mit Winzer Ulrich Bernhard ins Leben gerufen wurde – als dieser erfolgreich begann, Wein auszubauen.</p> <p>Der Andrang war dieses Mal besonders groß. „Es sind auch viele Stettener da“, freute sich Helmut Menner, der gemeinsam mit seinem Bruder Martin, dem langjährigen Narrenpolizisten des Ortes, am Eingang die eigens produzierten Weingläser ausgab. Denn nachdem das Daisendorfer Fest mehrere Jahre lang zeitgleich, mit dem des Nachbarortes Stetten stattgefunden hatte, hatte man es dieses Mal geschafft, die Termine auseinanderzulegen. „Nächstes Wochenende werden wir uns dann in Stetten verwöhnen lassen“, schmunzelt Menner.</p> <p>Wie jedes Jahr gab es auf dem Weinfest zwar auch Currywurst und Pommes. Doch zu den kulinarischen Höhepunkten zählten eher Rinderzunge, Schweinelenden und Zander, welche die Feuerwehrfrauen zubereiteten, während die Mitglieder der Jugendfeuerwehr servierten und abspülten. „An diesem Wochenende ist wirklich jeder aus den Feuerwehrfamilien im Einsatz“, lobt Ritsche.</p> <p>Unter die Gäste mischte sich am Abend nicht nur Bürgermeisterin Jacqueline Alberti, sondern auch die Kandidaten Manuel Strasser und Christoph Huber. Und so wurde an vielen Tischen auch über die anstehende Bürgermeisterwahl am 28. September diskutiert – von der fachlichen Eignung der Bewerber bis zu prognostizierten Stimmenanteilen. Man spürt: Die Wahl bewegt den Ort. Einige Besucher kündigten an, dass sich in den kommenden Tagen sogar ein vierter Bürgermeisterkandidat vorstellen werde.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Auszeichnungen Fest Veranstaltungen thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Auf dem Weinfest wird es politisch]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 13:06:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kommt ein Bürgerbegehren? Massive Kritik an geplanter Baumfällung für das Baugebiet Ölgarten II  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/kommt-ein-buergerbegehren-massive-kritik-an-geplanter-baumfaellung-fuer-das-baugebiet-oelgarten-ii;art372496,12462997 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wird der Bebauungsplan für das Baugebiet Ölgarten II umgesetzt, müssen dort alle Bäume gefällt werden. Das stößt auf viel Kritik. Der BUND kündigt ein Bürgerbegehren an. Die Gemeinde klärt aktuell das weitere Vorgehen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Wird der Bebauungsplan für das Baugebiet Ölgarten II umgesetzt, müssen dort alle Bäume gefällt werden. Das stößt auf viel Kritik. Der BUND kündigt ein Bürgerbegehren an. Die Gemeinde klärt aktuell das weitere Vorgehen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/kommt-ein-buergerbegehren-massive-kritik-an-geplanter-baumfaellung-fuer-das-baugebiet-oelgarten-ii;art372496,12462997]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Wird der Bebauungsplan für das Baugebiet Ölgarten II umgesetzt, müssen dort alle Bäume gefällt werden. Das stößt auf viel Kritik. Der BUND kündigt ein Bürgerbegehren an. Die Gemeinde klärt aktuell das weitere Vorgehen.



        <p>Die Pläne für das neue Baugebiet Ölgarten II in Oberuhldingen nahe der Bundesstraße 31 bleiben nicht ohne Widerspruch. Im Juni hat der Gemeinderat den Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans verabschiedet – bei vier Gegenstimmen. Hauptkritikpunkt an der Planung: Sämtliche Bäume in dem Gebiet sollen gefällt werden, um die Wohnbebauung zu realisieren.</p> <p>Das stößt auf vehemente Kritik in der Bevölkerung. Laut einer Mitteilung der Ortsgruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) steht ein Bürgerbegehren in den Startlöchern, falls es zu einer zweiten Offenlegung kommt und der Plan dann nach wie vor vorsieht, dass die Bäume gefällt werden sollen.</p> <h2>Gemeinde stellt Stellungnahmen aus erster Offenlage zusammen</h2> <p>Die erste Offenlage des Bebauungsplans ist inzwischen ausgelaufen. Derzeit prüft die Gemeindeverwaltung die Unterlagen und stellt die Stellungnahmen zusammen, die zu dem Projekt eingingen. „Dabei wurden unter anderem der Erhalt sowohl der Grünflächen als auch des Baumbestandes in Stellungnahmen eingebracht“, teilte Ortsbaumeister Fabian Stephan mit. Man stimme sich aktuell mit dem Vorhabenträger ab, um das weitere Vorgehen zu klären und eine für alle Beteiligten vertretbare Lösung zu erarbeiten.</p> <h2>17 Reihenhäuser in verdichteter Bauweise</h2> <p>Im Gebiet Ölgarten I stehen zweigeschossige Reihenhäuser. Diese Siedlungsstruktur soll auch im Gebiet Ölgarten II mit 17 Häusern umgesetzt werden. Aufgrund der angestrebten verdichteten Bauweise können die Bäume nicht erhalten, sondern müssen alle gefällt werden. Zum Ausgleich sollen 24 Bäume entlang der Verkehrsflächen, auf der privaten Grünfläche und teilweise auf den Bauflächen gepflanzt werden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das geplante Bauvorhaben</span><span>Das rund 0,76 Hektar große Plangebiet liegt an der Aachstraße und grenzt an das vollständig bebaute Wohnquartier Ölgarten an, das ebenfalls als vorhabenbezogener Bebauungsplan entwickelt wurde. Kleinere Teilflächen werden derzeit als Gartenland genutzt. Ziel ist laut Vorhabenträger eine Bebauung mit Reihenhäusern und zwei Doppelhaushälften in zweigeschossiger Bauweise. Dazu müssen die Bäume gefällt werden. Die Planung soll wie im Ölgarten I Familien das Wohnen im Eigenheim ermöglichen, für die das klassische frei stehende Einfamilienhaus nicht erschwinglich ist.</span></label></div> <h2>Arbeitskreis-Mitglieder messen Temperaturen im Gebiet</h2> <p>Ein Leserbriefschreiber hat das Vorhaben mit „Wohnen in Schuhschachteln“ verglichen, dem der Geist der 1960er Jahre innewohne. Durch die eng zusammenstehenden Einfamilienhäuser, die üppige Versiegelung und das Fällen der Bäume werde sich ein enormer Hitzestau im Ölgarten entwickeln. Der Arbeitskreis Energie und Umwelt der Gemeinde hatte im Juli den Einfluss des Baumbestands auf die Temperaturen in diesem Gebiet untersucht. Dabei stellten die Mitglieder fest, dass die Bäume die Temperatur deutlich senken, mit einer Differenz von knapp 10 Grad Celsius zum Boden und Zaunbereich und über 10 Grad zur Straße.</p> <h2>BUND: Bäume teils schon 100 Jahre alt</h2> <p>Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Uhldingen-Mühlhofen lehnte mittlerweile in einer Stellungnahme an die Gemeinde den Bebauungsplan ab. „Dabei haben wir Argumente aus den Bereichen Klimaresilienz und Naturschutz aufgeführt“, teilte der BUND auf Anfrage mit. In dem Schreiben heißt es, dass die mehr als 20 hohen, teilweise 100 Jahre alten Bäumen unterschiedlicher Arten „von ihrer Lebenserwartung her die Jugend gerade erst verlassen haben“. Linden wie in Oberuhldingen würden einige hundert Jahre alt. Gerade innerorts seien in Zeiten der Klimaerwärmung Bäume von unschätzbarem Wert. „Einmal abgeholzt, sind solche Bäume unwiederbringlich verloren“, so der BUND.</p> <h2>„Ersatzbepflanzung marginal und inadäquat“</h2> <p>Pflanze man als Kompensation an anderer Stelle Bäume an, bräuchten diese Jahrzehnte, um ähnliche Effekte zu erzielen. „Konkret ist die Ersatzbepflanzung der vorliegenden Planung marginal und inadäquat“, urteilt der BUND. Deren Potenzial für Beschattung und Kühlung reiche „nicht im Entferntesten an die Wirksamkeit des heutigen Bestands heran, gar nicht zu reden von der deutlichen Verzögerung der Effekte um mehrere Jahrzehnte“. Der BUND macht darauf aufmerksam, dass alle Bäume gesund und vital seien und noch eine hohe Lebenserwartung hätten. Dies habe ein artenschutzrechtliches Gutachten des Lindauer Unternehmens Sieber Consult ergeben.</p> <h2>Planungsbüro: Entscheidung für Bäume oder für Bebauung</h2> <p>Die städtebauliche Konzeption war vom Vorhabenträger Werner Wohnbau aus Niedereschach erarbeitet worden. Das Überlinger Büro Helmut Hornstein hatte die Konzeption in einen Bebauungsplan umgesetzt. In der Gemeinderatssitzung im Juni hatte Hannah Deierling vom Planungsbüro gesagt, man müsse sich für die Bäume oder für die geplante Bebauung entscheiden. Helmut Hornstein teilt mit, dies habe sich ausdrücklich auf die aktuell vorliegende Planung bezogen. Er verwies auf die Zusammenfassung des artenschutzrechtlichen Gutachtens, demzufolge die Rodung des Baumbestands möglich sei. Aus ökologischer Sicht sei eine Erhaltung und Integration von Bäumen in die Planung wünschenswert. Dies könne jedoch nicht zwingend gefordert werden. „Diese Aussage können wir aus der Sicht der Ökologie und des Klimaschutzes voll unterstützen“, so Hornstein. „Der Erhalt der Bäume wurde jedoch vom Vorhabenträger in dessen Planung nicht berücksichtigt.“</p> <h2>Massiver Efeubewuchs für Tiere interessant</h2> <p>Der massive Efeubewuchs der Bäume bis in die Kronen sei aus ökologischer Sicht interessant, sagte Hornstein. Dies seien Brut- und Nahrungshabitate für Insekten, Vögel und Fledermäuse. Andererseits weise der Efeubewuchs darauf hin, „dass die Bäume ihren Zenit deutlich überschritten und nur noch eine begrenzte Lebenserwartung haben“. Er widerspricht damit der Einschätzung des BUND. Hornstein erklärt, er habe der Gemeinde vorgeschlagen, ein detailliertes Baumgutachten zu beauftragen, „falls die vorliegende Planung nicht mehr weiterverfolgt beziehungsweise ein anderes Plankonzept für das Areal erstellt werden soll“.</p> <h2>Aktuell keine Stellungnahme vom Vorhabenträger</h2> <p>Muss das Vorhaben so umgesetzt werden, wie es der Gemeinderat verabschiedet hat, oder könnten kleinere Teilgrundstücke unbebaut bleiben, um einige der Bäume zu erhalten? Alexander Michel vom Vorhabenträger Werner Wohnbau erklärte auf Anfrage, er könne zu dieser Frage aktuell keine Stellung nehmen. Derzeit stünden noch Abstimmungsgespräche zwischen Werner Wohnbau und der Gemeinde aus. „Unser Ziel ist weiterhin, bezahlbaren Wohnraum für die Bevölkerung von Uhldingen herzustellen.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kommt ein Bürgerbegehren? Massive Kritik an geplanter Baumfällung für das Baugebiet Ölgarten II]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 05:05:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bauhof kann zur Unterkunft für Geflüchtete werden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/bauhof-kann-zur-unterkunft-fuer-gefluechtete-werden;art372470,12462807 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwölf Menschen sollen im Obergeschoss unterkommen. Gemeinde unter Druck, ihrer Verpflichtung zur Unterbringung nachzukommen  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Zwölf Menschen sollen im Obergeschoss unterkommen. Gemeinde unter Druck, ihrer Verpflichtung zur Unterbringung nachzukommen<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/bauhof-kann-zur-unterkunft-fuer-gefluechtete-werden;art372470,12462807]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Zwölf Menschen sollen im Obergeschoss unterkommen. Gemeinde unter Druck, ihrer Verpflichtung zur Unterbringung nachzukommen



        <p><strong>Daisendorf</strong> Bereits im November hat Daisendorfs Bürgermeisterin Jacqueline Alberti einen Bauantrag beim Landratsamt gestellt, um das rund 160 Quadratmeter große Obergeschoss des Daisendorfer Bauhofs großteils zu Wohnraum für Geflüchtete umbauen lassen zu können. Insgesamt zwölf Menschen sollen hier künftig unterkommen können. Dafür ist ein Umbau der bisherigen Gewerberäume nötig.</p> <p>Nach acht Monaten, in denen immer wieder Dokumente nachgereicht werden mussten, konnte der Gemeinderat nun darüber entscheiden. Einstimmig wurde das Einvernehmen zum Baugesuch erteilt – und gleichzeitig eine Ausnahme von der Veränderungssperre für den Bebauungsplan „Alter Ortskern“. Denn der Bauhof liegt in der Ortsmitte, für die aktuell ein Bebauungsplanverfahren läuft. „Es ist natürlich kein gutes Vorbild, sich selbst eine Ausnahme zu erteilen“, sagt dazu Alberti. Doch man stehe unter dem Druck, aktuell noch 30 Geflüchtete unterbringen zu müssen.</p> <p>Im Vorjahr hatte Alberti vom Landratsamt eine offizielle Verfügung kassiert, weil die Gemeinde ihrer Verpflichtung zur Anschlussunterbringung von Geflüchteten nicht ausreichend nachkam. Es war das erste Mal, dass im Bodenseekreis ein solch formales Verfahren lief. In einem solchen Fall setzt der Kreis der Gemeinde eine Frist und kann „Ersatzvornahmen“ durchführen, also selbst Unterkünfte anmieten und der Gemeinde in Rechnung stellen.</p> <p>Wann im Bauhof die ersten Geflüchteten einziehen, ist noch offen. Sobald die Baugenehmigung vorliege, werde man Handwerker anfragen, die Leichtbauwände, eine kleine Küche und Türen einbauen sollen, sagt Alberti. Sie hatte im Frühjahr Kontakt zu Handwerkern aufgenommen, da habe eine Summe von 5000 Euro im Raum gestanden.</p> <p>Im Rat gab es Diskussionen um die Eignung der Räume. „Bei nur einem Bad und zwei Toiletten sind Konflikte programmiert“, meinte Gemeinderat Wolfgang Walter. Offiziell seien für die Unterbringung sieben Quadratmeter pro Person vorgeschrieben, sagt Alberti. Auf zwölf habe man die Zahl der Bewohner begrenzt, da andernfalls schärfere Brandschutzvorschriften gelten würden. Bei der Unterbringung Geflüchteter tut sich die Gemeinde offenbar nicht leicht. Von aktuell drei angemieteten Wohnungen ist eine vom Vermieter gekündigt worden. Man habe vor Gericht einen Vergleich schließen müssen, berichtete Alberti, „bis März 2026 müssen die Mieter raus.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Mieter Wohnungsbaupolitik Behördenwillkür]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bauhof kann zur Unterkunft für Geflüchtete werden]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Wed, 13 Aug 2025 11:55:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wer kennt die Region von oben? SÜDKURIER-Sommerrätsel geht in die zweite Runde  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-kennt-die-region-von-oben-suedkurier-sommerraetsel-geht-in-die-zweite-runde;art372495,12462189 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Owingen und Salem. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Owingen und Salem. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-kennt-die-region-von-oben-suedkurier-sommerraetsel-geht-in-die-zweite-runde;art372495,12462189]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Owingen und Salem. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.



        <p>In der vergangenen Woche starteten wir unser Sommerrätsel mit den Luftbildern. Wir haben nach drei Bauwerken gefragt, die in einer ungewöhnlichen Perspektive abgelichtet wurden. Als einzigen Hinweis gab es, dass die Bilder in den Gemeinden Sipplingen, Uhldingen-Mühlhofen und Überlingen entstanden sind. Nicht wenige Leser haben erraten, um welche ortsprägenden Bauten es sich handelt.</p> <h2>Dach aus Distanz prägnanter als Kugel</h2> <p>Das Bild mit der auffällig goldenen Kugel ist aus Sipplingen. Allerdings ist die Kugel aus der Distanz nicht so prägnant wie das grüne Dach der Kirche St. Martin und Georg. Die römisch-katholische Pfarrkirche steht unweit vom Bodensee und steht unter Denkmalschutz. Entstanden ist sie wohl im 15. oder 16. Jahrhundert. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Saalkirche im barocken Stil umgebaut und 1904 neugotisch überarbeitet. Dieser Umbau wurde 1974 wieder reduziert. Im Turm gibt es insgesamt fünf Glocken.</p> <h2>Mehr als 14 Millionen Euro für Neubau</h2> <p>Das zweite Bild stammt aus Uhldingen-Mühlhofen. Das Gebäude soll einem umgedrehten Einbaum ähneln. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/neubau-des-pfahlbaumuseums-eroeffnet-alle-infos;art372496,12089873" target="_blank" title="Staatsministerin Claudia Roth eröffnet Neubau des Pfahlbaumuseums">Es handelt sich um das neue Museumsgebäude des Pfahlbaumuseums, das im Juni 2024 eröffnet wurde.</a> Das Gebäude gehört zu den mächtigsten in ganz Unteruhldingen mit etwa 13 Metern Höhe und knapp 1300 Quadratmetern Nutzfläche. Nicht zu sehen aus der Luft ist der offene Dachstuhl mit einer expressiven unterspannten Rahmenkonstruktion. Mehr als 14 Millionen Euro hat der Neubau des Pfahlbaumuseums gekostet und soll ein Meilenstein in Sachen Zukunftssicherung sein.</p> <p>Deutlich älter ist das dritte Gebäude, bei dem wieder ein Türmchen klar zu erkennen ist. Direkt darunter führt eine Straße hindurch. Da das dritte Bild in Überlingen verortet ist, ist nicht allzu schwer zu erkennen, dass es sich um das Franziskanertor handelt. Das 1494 erbaute Stadttor ist das einzige in Überlingen, an dem man noch heute den baulichen und funktionalen Zusammenhang von Tor und Brücke über den davor liegenden Graben der staufischen Stadtbefestigung ablesen kann. Der Torturm mit seiner spitzbogigen Durchfahrt prägt das Stadtbild und wird von einem Satteldach und Treppengiebeln bekrönt. Auf dem Dachreiter sind mehr als 500 Jahre alte gotische Biberschwanzziegel erhalten geblieben.</p> <h2>Frische Bilder für das Sommerrätsel</h2> <p>In dieser Woche geht das Bilderrätsel natürlich weiter. Auch dieses Mal gibt es wieder drei Luftmotive, die es zu erkennen gilt. Unschwer zu erkennen ist, dass es dieses Mal um gleich um drei Bilder mit Türmen geht. Wer miträtseln möchte, dem sei als Tipp gegeben, dass sich die Bauwerke auf den Gemarkungen Überlingen, Owingen und Salem befinden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel des SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder denkt, dass er weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 19. August, mit dem Betreff „Sommerrätsel“ senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. In der E-Mail sollten die Kontaktdaten des Absenders stehen. Die Auflösung des Rätsels kommt im nächsten Teil der Serie. Bis dahin heißt es weiterrätseln!</span></label></div> <p>Nun sind Sie, liebe SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser an der Reihe: Einige werden die Bilder sicher sofort erkannt haben. Wer die Lösung weiß, kann der SÜDKURIER-Lokalredaktion eine E-Mail schicken und die drei Bauwerke benennen. Mit etwas Glück gibt es eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wer kennt die Region von oben? SÜDKURIER-Sommerrätsel geht in die zweite Runde]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Tue, 12 Aug 2025 17:38:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Es roch nach Feuer“: Wie der achtjährige Elias einen Großbrand verhinderte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/es-roch-nach-feuer-wie-der-achtjaehrige-elias-einen-grossbrand-verhinderte;art372470,12461762 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit seinem Vater und einem Nachbarn löscht er einen brennenden Carport, bevor die Flammen auf das angrenzende Wohnhaus übergreifen. Großes Lob gibt es anschließend von der Feuerwehr und der Bürgermeisterin.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Mit seinem Vater und einem Nachbarn löscht er einen brennenden Carport, bevor die Flammen auf das angrenzende Wohnhaus übergreifen. Großes Lob gibt es anschließend von der Feuerwehr und der Bürgermeisterin.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/es-roch-nach-feuer-wie-der-achtjaehrige-elias-einen-grossbrand-verhinderte;art372470,12461762]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Mit seinem Vater und einem Nachbarn löscht er einen brennenden Carport, bevor die Flammen auf das angrenzende Wohnhaus übergreifen. Großes Lob gibt es anschließend von der Feuerwehr und der Bürgermeisterin.



        <p>Wäre nicht der Fußball in die Hecke gerollt. Hätte es im Juli nicht so viel geregnet. Hätte der Papa nicht im Homeoffice gesessen. Aber vor allem: Wäre nicht Elias Willibald so ein aufgeweckter Junge – der Brand in einem Carport in Daisendorf am Montagmorgen hätte zu einer Katastrophe geführt. Der gute Riecher und die schnelle, besonnene Reaktion des Achtjährigen haben einen Großbrand verhindert.</p> <h2>Ihm fällt ein verdächtiger Geruch auf</h2> <p>Die Geschichte beginnt am Montag gegen 9.30 Uhr im elterlichen Garten. Was Elias dort macht? Fußballspielen natürlich, die Leidenschaft des Nachwuchskickers, der im Verein für die E-Jugend des FC Uhldingen aufläuft – noch. In einigen Jahren will er in München für den FC Bayern auf der großen Fußballbühne im Rampenlicht stehen.</p> <p>Aus der an der Straße gelegenen Hecke will Elias seinen Fußball klauben. Und nimmt einen verdächtigen Geruch wahr. „Es roch nach Feuer“, sagt er.</p> <h2>Die Bewohner ahnen nichts</h2> <p>Ein Blick über die Hecke offenbart ihm, was er da riecht. Aus dem Carport des schräg gegenüber liegenden Holzhauses, keine 50 Meter entfernt, kommen Rauchschwaden. Die Bewohner ahnen nichts, sie sind bei der Arbeit.</p> <p>Elias läuft sogleich ins Haus und ruft seinen Vater Sebastian, der an diesem Montag daheim arbeitet. Noch ein Glücksfall: Löschwasser steht schon bereit. An der fast fertigen Einfahrt ihres neuen Heims verrichten Willibalds letzte Bauarbeiten, sodass dort einige Eimer stehen. Und in denen hat sich während des regnerischen Julis ordentlich Wasser gesammelt.</p> <p>Von seinem Sohn alarmiert, ruft Sebastian Willibald die Feuerwehr, greift sich dann den erstbesten Wassereimer und rennt zum Brandort. Einige Stunden später im Gespräch mit dem SÜDKURIER hebt der 1,90-Meter-Mann die Hand auf Bauchhöhe und sagt: „So hoch schlugen die Flammen schon.“</p> <p>Am Carport stößt Nachbar Heiko Krenmayer dazu, ein Mann vom Fach, gelernter Rettungssanitäter und einst Feuerwehrmann in Kreuzlingen. Er stellt sicher, dass die beiden Männer dem giftigen Rauch möglichst fernbleiben und doch nahe genug herankommen, um Wasser auf die Flammen zu schütten.</p> <h2>Zu dritt besiegen sie die Flammen</h2> <p>Sohn, Vater und Nachbar bekämpfen die Flammen zu dritt. Elias stellt sicher, dass den beiden Männern nicht das Löschwasser ausgeht. Er schnappt sich den Gartenschlauch und füllt die leeren Wassereimer, die sein Vater und Krenmayer von gegenüber bringen.</p> <p>Zu dritt besiegen sie die Flammen, gerade rechtzeitig. Die verkohlte Holzwand des Carports zeigt, was beinahe passiert wäre. Von dort hätten die Flammen leicht aufs Wohnhaus nebenan übergreifen können, auch das aus Holz gebaut.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Sicherheit beim Grillen</span><span>Um Brände beim Grillen zu verhindern, sollte der Grill nach Empfehlungen des Deutschen Feuerwehrverbands windgeschützt auf einer ebenen, stabilen Fläche mit einigen Metern Abstand zu brennbaren Materialien stehen. Nie unter Pavillons oder Sonnenschirmen. Der Grill sollte nicht unbeaufsichtigt bleiben, Kinder sollten Abstand halten. Löschmittel wie Löschsand, Feuerlöscher oder Löschdecke sollten griffbereit sein. Erst wenn nach dem Grillen die Glut erloschen und der Grill ausgekühlt ist, darf er unbeaufsichtigt bleiben. Auch Einweggrills müssen nach Gebrauch mit Wasser gelöscht und abgekühlt werden.</span></label></div> <p>„Wären wir zehn Minuten später gekommen“, deutet Sebastian Willibald an und mag gar nicht aussprechen, vor welchem Inferno die drei Retter gestanden hätten, hätte nicht Elias so gut reagiert. Krenmayer formuliert es in aller Deutlichkeit: „Fünf Minuten später, und das Haus wäre in Vollbrand gestanden, mit einem riesigen Schaden.“ Dagegen hätten die drei mit ihren Wassereimern nichts ausrichten können.</p> <h2>„Stolz auf solch aufmerksame Menschen in unserer Gemeinde“</h2> <p>So wie es kommt, muss die bald angerückte Daisendorfer Feuerwehr nur noch ein wenig nachlöschen, damit ganz sicher jedes Glutnest erkaltet. Feuerwehrmann Andreas Peukert beglückwünscht den aufmerksamen Elias. Peukert, schmunzelnd: „Ich bin mir sicher, dass wir hier ein neues und motiviertes Mitglied für unsere Jugendfeuerwehr gewonnen haben.“</p> <p>Dem allgemeinen Lob schließt sich Bürgermeisterin Jacqueline Alberti an: „Mit Hilfe von Elias konnte ein Übergreifen des Feuers auf das gesamte Carport und das Wohngebäude verhindert werden. Wir können stolz auf solch aufmerksame junge Menschen in unserer Gemeinde sein.“</p> <h2>Brandursache ist unklar</h2> <p>Am Abend zuvor haben die Nachbarn gegrillt. Möglicherweise könnte das Feuer am Morgen eine Folge davon gewesen sein. Eine genaue Ursache ist aber unklar.</p> <p>Elias hat jetzt noch einige Ferienwochen vor sich, bevor er im September erstmals als Drittklässler in die Schule geht. Wenn dann die Kinder einander die aufregendsten Feriengeschichten erzählen, die aufregendste wird Elias erzählen können, erlebt in Daisendorf im heimischen Garten.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Es roch nach Feuer“: Wie der achtjährige Elias einen Großbrand verhinderte]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Tue, 12 Aug 2025 17:37:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Es roch nach Feuer“: Wie der achtjährige Elias einen Großbrand verhinderte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/es-roch-nach-feuer-wie-der-achtjaehrige-elias-einen-grossbrand-verhinderte;art372470,12461762 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit seinem Vater und einem Nachbarn löscht er einen brennenden Carport, bevor die Flammen auf das angrenzende Wohnhaus übergreifen. Großes Lob gibt es anschließend von der Feuerwehr und der Bürgermeisterin.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Mit seinem Vater und einem Nachbarn löscht er einen brennenden Carport, bevor die Flammen auf das angrenzende Wohnhaus übergreifen. Großes Lob gibt es anschließend von der Feuerwehr und der Bürgermeisterin.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/es-roch-nach-feuer-wie-der-achtjaehrige-elias-einen-grossbrand-verhinderte;art372470,12461762]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Mit seinem Vater und einem Nachbarn löscht er einen brennenden Carport, bevor die Flammen auf das angrenzende Wohnhaus übergreifen. Großes Lob gibt es anschließend von der Feuerwehr und der Bürgermeisterin.



        <p>Wäre nicht der Fußball in die Hecke gerollt. Hätte es im Juli nicht so viel geregnet. Hätte der Papa nicht im Homeoffice gesessen. Aber vor allem: Wäre nicht Elias Willibald so ein aufgeweckter Junge – der Brand in einem Carport in Daisendorf am Montagmorgen hätte zu einer Katastrophe geführt. Der gute Riecher und die schnelle, besonnene Reaktion des Achtjährigen haben einen Großbrand verhindert.</p> <h2>Ihm fällt ein verdächtiger Geruch auf</h2> <p>Die Geschichte beginnt am Montag gegen 9.30 Uhr im elterlichen Garten. Was Elias dort macht? Fußballspielen natürlich, die Leidenschaft des Nachwuchskickers, der im Verein für die E-Jugend des FC Uhldingen aufläuft – noch. In einigen Jahren will er in München für den FC Bayern auf der großen Fußballbühne im Rampenlicht stehen.</p> <p>Aus der an der Straße gelegenen Hecke will Elias seinen Fußball klauben. Und nimmt einen verdächtigen Geruch wahr. „Es roch nach Feuer“, sagt er.</p> <h2>Die Bewohner ahnen nichts</h2> <p>Ein Blick über die Hecke offenbart ihm, was er da riecht. Aus dem Carport des schräg gegenüber liegenden Holzhauses, keine 50 Meter entfernt, kommen Rauchschwaden. Die Bewohner ahnen nichts, sie sind bei der Arbeit.</p> <p>Elias läuft sogleich ins Haus und ruft seinen Vater Sebastian, der an diesem Montag daheim arbeitet. Noch ein Glücksfall: Löschwasser steht schon bereit. An der fast fertigen Einfahrt ihres neuen Heims verrichten Willibalds letzte Bauarbeiten, sodass dort einige Eimer stehen. Und in denen hat sich während des regnerischen Julis ordentlich Wasser gesammelt.</p> <p>Von seinem Sohn alarmiert, ruft Sebastian Willibald die Feuerwehr, greift sich dann den erstbesten Wassereimer und rennt zum Brandort. Einige Stunden später im Gespräch mit dem SÜDKURIER hebt der 1,90-Meter-Mann die Hand auf Bauchhöhe und sagt: „So hoch schlugen die Flammen schon.“</p> <p>Am Carport stößt Nachbar Heiko Krenmayer dazu, ein Mann vom Fach, gelernter Rettungssanitäter und einst Feuerwehrmann in Kreuzlingen. Er stellt sicher, dass die beiden Männer dem giftigen Rauch möglichst fernbleiben und doch nahe genug herankommen, um Wasser auf die Flammen zu schütten.</p> <h2>Zu dritt besiegen sie die Flammen</h2> <p>Sohn, Vater und Nachbar bekämpfen die Flammen zu dritt. Elias stellt sicher, dass den beiden Männern nicht das Löschwasser ausgeht. Er schnappt sich den Gartenschlauch und füllt die leeren Wassereimer, die sein Vater und Krenmayer von gegenüber bringen.</p> <p>Zu dritt besiegen sie die Flammen, gerade rechtzeitig. Die verkohlte Holzwand des Carports zeigt, was beinahe passiert wäre. Von dort hätten die Flammen leicht aufs Wohnhaus nebenan übergreifen können, auch das aus Holz gebaut.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Sicherheit beim Grillen</span><span>Um Brände beim Grillen zu verhindern, sollte der Grill nach Empfehlungen des Deutschen Feuerwehrverbands windgeschützt auf einer ebenen, stabilen Fläche mit einigen Metern Abstand zu brennbaren Materialien stehen. Nie unter Pavillons oder Sonnenschirmen. Der Grill sollte nicht unbeaufsichtigt bleiben, Kinder sollten Abstand halten. Löschmittel wie Löschsand, Feuerlöscher oder Löschdecke sollten griffbereit sein. Erst wenn nach dem Grillen die Glut erloschen und der Grill ausgekühlt ist, darf er unbeaufsichtigt bleiben. Auch Einweggrills müssen nach Gebrauch mit Wasser gelöscht und abgekühlt werden.</span></label></div> <p>„Wären wir zehn Minuten später gekommen“, deutet Sebastian Willibald an und mag gar nicht aussprechen, vor welchem Inferno die drei Retter gestanden hätten, hätte nicht Elias so gut reagiert. Krenmayer formuliert es in aller Deutlichkeit: „Fünf Minuten später, und das Haus wäre in Vollbrand gestanden, mit einem riesigen Schaden.“ Dagegen hätten die drei mit ihren Wassereimern nichts ausrichten können.</p> <h2>„Stolz auf solch aufmerksame Menschen in unserer Gemeinde“</h2> <p>So wie es kommt, muss die bald angerückte Daisendorfer Feuerwehr nur noch ein wenig nachlöschen, damit ganz sicher jedes Glutnest erkaltet. Feuerwehrmann Andreas Peukert beglückwünscht den aufmerksamen Elias. Peukert, schmunzelnd: „Ich bin mir sicher, dass wir hier ein neues und motiviertes Mitglied für unsere Jugendfeuerwehr gewonnen haben.“</p> <p>Dem allgemeinen Lob schließt sich Bürgermeisterin Jacqueline Alberti an: „Mit Hilfe von Elias konnte ein Übergreifen des Feuers auf das gesamte Carport und das Wohngebäude verhindert werden. Wir können stolz auf solch aufmerksame junge Menschen in unserer Gemeinde sein.“</p> <h2>Brandursache ist unklar</h2> <p>Am Abend zuvor haben die Nachbarn gegrillt. Möglicherweise könnte das Feuer am Morgen eine Folge davon gewesen sein. Eine genaue Ursache ist aber unklar.</p> <p>Elias hat jetzt noch einige Ferienwochen vor sich, bevor er im September erstmals als Drittklässler in die Schule geht. Wenn dann die Kinder einander die aufregendsten Feriengeschichten erzählen, die aufregendste wird Elias erzählen können, erlebt in Daisendorf im heimischen Garten.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Nachbarn Rettungswesen Unfall thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-gesellschaft-zusammenleben]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Es roch nach Feuer“: Wie der achtjährige Elias einen Großbrand verhinderte]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 11 Aug 2025 15:24:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Technischer Defekt? Sportwagen brennt auf der B31 komplett aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/technischer-defekt-sportwagen-brennt-auf-der-b31-komplett-aus;art372470,12460798 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Audi R8 Spyder ist am späten Sonntagabend auf der Bundesstraße 31 bei Daisendorf ausgebrannt. Der Fahrer konnte rechtzeitig aussteigen und blieb unverletzt.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Ein Audi R8 Spyder ist am späten Sonntagabend auf der Bundesstraße 31 bei Daisendorf ausgebrannt. Der Fahrer konnte rechtzeitig aussteigen und blieb unverletzt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/technischer-defekt-sportwagen-brennt-auf-der-b31-komplett-aus;art372470,12460798]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Audi R8 Spyder ist am späten Sonntagabend auf der Bundesstraße 31 bei Daisendorf ausgebrannt. Der Fahrer konnte rechtzeitig aussteigen und blieb unverletzt.



        <p>Rund 80.000 Euro Schaden sind beim Brand eines Sportwagens am späten Sonntagabend auf der Bundesstraße 31 bei Daisendorf entstanden. Mutmaßlich aufgrund eines technischen Defekts fing der Audi R8 Spyder um kurz nach 23 Uhr während der Fahrt Feuer. Das berichtet die Polizei. Der Fahrer konnte den Wagen rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt.</p> <h2>Ermittlungen zur Brandursache dauern an</h2> <p>Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Sportwagen bereits in Vollbrand und wurde von der Feuerwehr gelöscht. Der Schaden am Audi beläuft sich den ersten Schätzungen zufolge auf rund 80.000 Euro. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern noch an.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[B31 Feuerwehr Polizei Rettungswesen Verkehrsunglücke Unfall thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-blaulicht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Technischer Defekt? Sportwagen brennt auf der B31 komplett aus]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Tue, 05 Aug 2025 09:37:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wer kennt die Region von oben? Gewinnen Sie beim SÜDKURIER-Sommerrätsel  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-kennt-die-region-von-oben-gewinnen-sie-beim-suedkurier-sommerraetsel;art372495,12457191 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie denken, Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Das Miträtseln kann sich lohnen, denn wir verlosen spannende Bücher-Überraschungspakete.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Sie denken, Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Das Miträtseln kann sich lohnen, denn wir verlosen spannende Bücher-Überraschungspakete.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-kennt-die-region-von-oben-gewinnen-sie-beim-suedkurier-sommerraetsel;art372495,12457191]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Sie denken, Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Das Miträtseln kann sich lohnen, denn wir verlosen spannende Bücher-Überraschungspakete.



        <p>Sommerzeit ist Rätselzeit – und genau deshalb ist auch in diesen Sommerferien unser beliebtes Sommerrätsel wieder zurück. Dieses Mal haben wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht, denn wir verändern mal die Perspektive. Wir zeigen jede Woche drei Bilder von oben – und zwar meistens direkt von oben. Dabei geht es um Bauwerke in der Region zwischen Sipplingen und Hagnau.</p> <p>Wir werden in den kommenden Wochen sechs Teile unseres Sommerrätsels veröffentlichen. Jedes Mal geht es um drei Motive. Dabei haben alle Motive gemeinsam, dass es sich zum einen um Bauwerke handelt und zum anderen alle direkt von oben fotografiert wurden. Als Bauwerke sind Kirchen, Häuser, andere Gebäude und Türme zu verstehen.</p> <h2>Einen Tipp gibt es</h2> <p>Um das Rätseln ein bisschen zu vereinfachen, werden wir jeweils verraten, in welcher Gemeinde oder auf welcher Gemarkung die drei Bilder aufgenommen worden sind. Allerdings werden wir nicht verraten, welches Bild zu welchem Ort gehört. Die Bauwerke sollten in der Regel bekannt und prägnant sein, aber durch die Perspektive sehen sie eben doch teilweise ganz anders aus. Durch die Tipps sollte man aber durch das Ausschlussverfahren durchaus die Orte den Bildern zuordnen können.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel vom SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 12. August, mit dem Betreff „Sommerrätsel“ senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. Die Auflösung des Rätsels kommt stets im nächsten Teil der Serie.</span></label></div> <p>Zum Auftakt waren wir in den Gemeinden Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Sipplingen. Aber wo sind die Bilder entstanden?</p> <p>Nun sind die SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser an der Reihe: Einige werden die Bilder sicher sofort erkannt haben. Wer die Lösung hat, kann sie der SÜDKURIER-Lokalredaktion Überlingen gern per E-Mail schicken und mit etwas Glück eine spannende Bücher-Überraschung gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wer kennt die Region von oben? Gewinnen Sie beim SÜDKURIER-Sommerrätsel]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 24 Jul 2025 11:48:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Rolle rückwärts: Die Stadt führt die Echt Bodensee Card wieder ein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/rolle-rueckwaerts-am-bodensee-stadt-fuehrt-die-echt-bodensee-card-wieder-ein;art372486,12448378 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beschwerden von Gästen, Kritik von Gastgebern, sinkende Übernachtungszahlen: Die Stadt zieht die Notbremse und führt ein Jahr nach dem Austritt die Echt Bodensee Card wieder ein. Dafür steigt die Kurtaxe auf 4,50 Euro.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Beschwerden von Gästen, Kritik von Gastgebern, sinkende Übernachtungszahlen: Die Stadt zieht die Notbremse und führt ein Jahr nach dem Austritt die Echt Bodensee Card wieder ein. Dafür steigt die Kurtaxe auf 4,50 Euro.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/rolle-rueckwaerts-am-bodensee-stadt-fuehrt-die-echt-bodensee-card-wieder-ein;art372486,12448378]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Beschwerden von Gästen, Kritik von Gastgebern, sinkende Übernachtungszahlen: Die Stadt zieht die Notbremse und führt ein Jahr nach dem Austritt die Echt Bodensee Card wieder ein. Dafür steigt die Kurtaxe auf 4,50 Euro.



        <p>Die Stadt führt die Echt Bodensee Card (EBC) 2026 wieder ein, das hat der Gemeinderat am Dienstagabend beschlossen. Die Kurtaxe wird im Zuge dessen auf 4,50 Euro erhöht. Kaum dass der Austritt aus dem EBC-Verbund im Oktober 2024 im Gemeinderat beschlossen worden war, war schon Kritik von den ersten Gastgebern gekommen. Jetzt lag das Thema Wiedereintritt im Gemeinderat zur Entscheidung vor.</p> <p>Welche Folgen die Entscheidung für den Tourismus in den vergangenen sechs Monaten hatte, legte Tourismusleiter Daniel Müller dem Gemeinderat detailliert vor. „Signifikante 500 konkrete Beschwerden sind bei uns eingegangen“, sagte er. Zudem hätten sich Gäste auch bei anderen Tourismusinformationen in der Region über die fehlende Gästekarte in Meersburg beschwert. Kritikpunkte seien vorwiegend die fehlende kostenfreie Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und der geringe Wert der städtischen Meersburg Card bei hoher Kurtaxe von 3,20 Euro gewesen, erklärte Müller.</p> <h2>Zahl der Übernachtungen geht um 22 Prozent zurück</h2> <p>Der Tourismusleiter berichtete zudem von einem besorgniserregenden Rückgang der Übernachtungszahlen um 22 Prozent im Zeitraum von Januar bis Mai. Zwar seien die Übernachtungszahlen in anderen EBC-Gemeinden ebenfalls rückläufig, doch zumeist im niedrigen einstelligem Bereich, selten höher, wie mit 16 Prozent in Sipplingen – doch nirgends so hoch wie in Meersburg. Die Schließzeit der Therme könne sich natürlich ebenfalls auf die Übernachtungszahl ausgewirkt haben, führte Müller an. Doch ein Vergleich mit der Nachbarschaft im Zusammenhang mit den Gästebeschwerden lasse den Schluss zu, dass die EBC einen stabilisierenden Effekt auf die Übernachtungszahlen habe. „Die negative Entwicklung der Zahlen bei uns muss gestoppt werden“, plädierte der Tourismusleiter für die Wiedereinführung der EBC.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Echt Bodensee Card Home für Einheimische</span><span>Die EBC Home kann auch jetzt schon von Meersburgern genutzt werden, erklärte Ute Stegmann, Geschäftsführerin der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH. Die Karte kann von allen Einwohnern der Region erworben werden, unabhängig davon, ob sie in einer Gemeinde leben, die an der EBC teilnimmt. Wie bei der EBC für kurtaxepflichtige Gäste erhalten Einheimische mit der Karte unter anderem Ermäßigungen bei über 200 Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Der öffentliche Nahverkehr im Bodo-Verbund ist mit der EBC Home allerdings nicht gratis, sondern um 30 Prozent rabattiert. Die Karte kostet 7 Euro jährlich plus einmalig 5 Euro für die Bodo-E-card. Informationen unter www.echt-bodensee.de</span></label></div> <h2>67 Prozent der Vermieter wollen EBC wieder haben</h2> <p>Zudem habe eine unabhängige Marktforschungsstudie belegt, dass 32 Prozent der Gäste bei der Wahl ihres Urlaubsortes von der Gästekarte beeinflusst würden. Weiter machte der Tourismuschef auf eine Umfrage unter den Gastgebern aufmerksam, die 142 Betriebe beantwortet hätten. 67 Prozent der Vermieter hätten sich für die Wiedereinführung der EBC ausgesprochen. Durch den Beitritt zur EBC verpflichte die Stadt sich zur Zahlung eines Solidarbeitrags von 1,25 pro kurtaxefähiger Übernachtung. Die Verwaltung schlage daher vor, die Kurtaxe auf 4,30 Euro anzuheben, um die Kosten für die EBC zumindest zu 73 Prozent abdecken zu können.</p> <h2>Holzherr-Tausenfreund fordert Kurztaxe von 4,80 Euro</h2> <p>Sabine Holzherr-Tausendfreund (FDP) war der Kostendeckungsgrad nicht hoch genug: „Es kann nicht sein, dass die Bürger den Abmangel übernehmen müssen.“ Deshalb stellte sie den Antrag, die Kurtaxe auf 4,80 Euro zu erhöhen und den Bürgern 50 Prozent Rabatt auf den Eintritt zu touristischen Attraktionen zu gewähren. Bürgermeister Robert Scherer entgegnete, dass er sich bezüglich der 50 Prozent nicht über geltendes Beihilferecht hinwegsetzen werde.</p> <p>Außerdem könne die Gemeinderätin als alleinige Vertreterin ihrer Partei keinen Antrag stellen. Diese Aussage führte zu einer kurzen Diskussion zwischen Holzherr-Tausendfreund und Mitgliedern der Verwaltung. Hauptamtsleiter Maximilian Fetzer sagte zu, die entsprechende Regelung der Gemeindeordnung zu einem späteren Zeitpunkt schriftlich an alle Gemeinderäte zu versenden. Da der Antrag von Holzherr-Tausendfreund Unterstützung von anderen Ratsmitgliedern erhielt, war dies für die fortlaufende Sitzung unproblematisch.</p> <h2>Auch weitere Räte plädieren für höhere Gästeabgabe</h2> <p>Markus Waibel (FWV) sprach sich ebenfalls für eine Erhöhung der Kurtaxe auf 4,80 Euro aus. „Es kann nicht sein, dass alles bei der Allgemeinheit hängen bleibt“, befand auch er. Er erinnerte auch an die Oktobersitzung 2024. „Wenn wir letztes Mal erhöht hätten, hätten wir über einen Austritt nicht reden müssen“, sagte Waibel. Boris Mattes (SPD) führte weitergehend aus, dass damals erst eine Sitzung zuvor die Haushaltssperre aufgehoben worden war. „Ohne eine Erhöhung der Kurtaxe konnte dem Verbleib in der EBC nicht zugestimmt werden“, sagt er.</p> <p>Mit Blick auf den Kostendeckungsgrad stellte auch er einen Antrag auf Abstimmung über 4,80 oder 4,50 Euro. Zu Bedenken einiger Ratskollegen, dass Meersburg dann wieder die höchste Kurtaxe der Region hätte, meinte er: „Andere Gemeinden werden sukzessive nachziehen.“ Christian Herter (Umbo) und Nils Schweikhardt (SPD) hatten Bedenken gegen eine solche Erhöhung und wollten dem Verwaltungsvorschlag von 4,30 Euro folgen.</p> <h2>Rabatt bei Übernachtungen in Riedetsweiler</h2> <p>Georg Dreher (CDU) wehrte sich dagegen, dass die Gäste in Riedetsweiler dieselbe Kurtaxe zahlen müssten wie in der Kernstadt. Da der Ortsteil nicht an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen sei, würden die Gäste von der EBC nicht unmittelbar profitieren. Außerdem gab er zu bedenken, dass der Rückgang der Übernachtungszahlen auch auf den Rückgang der Ferienwohnung zurückzuführen sei. Allein in Riedetsweiler gebe es sieben Ferienwohnungen weniger. „Wenn wir jede Ferienwohnung ablehnen, ist es klar, dass die Übernachtungszahlen rückläufig sind“, mahnte er.</p> <p>Der Gemeinderat beschloss auf Vorschlag von Bürgermeister Robert Scherer, zukünftig für Gäste in Riedetsweiler die Kurtaxe zu ermäßigen, analog zu den Sätzen in den Ortsteilen Baitenhausen und Schiggendorf. Nachdem eine Erhöhung auf 4,80 Euro wegen eines Stimmenpatts abgelehnt wurde, wurde mehrheitlich eine Kurtaxe von 4,50 Euro beschlossen. Dem Wiederbeitritt zur EBC stimmten die Gemeinderäte bei einer Enthaltung ebenfalls zu.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Daisendorf]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Rolle rückwärts: Die Stadt führt die Echt Bodensee Card wieder ein]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item></channel>
</rss>