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    <title>suedkurier.de - Deggenhausertal </title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:16 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:16 +0100</lastBuildDate>

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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 15:13:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Entscheiden die falschen Zahlen, wo die Mietpreisbremse gilt?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/wohnen-in-der-bodenseeregion-entscheiden-die-falschen-zahlen-wo-die-mietpreisbremse-gilt;art410936,12511825 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Mietmarkt ist im Bodenseekreis traditionell überlastet. Ab 2026 greift die Mietpreisbremse auch in Gemeinden aus der zweiten Reihe. Dort stellt sich die Frage, ob die Kriterien überhaupt richtig errechnet wurden.  ]]></description>
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          Der Mietmarkt ist im Bodenseekreis traditionell überlastet. Ab 2026 greift die Mietpreisbremse auch in Gemeinden aus der zweiten Reihe. Dort stellt sich die Frage, ob die Kriterien überhaupt richtig errechnet wurden.<br>
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        Der Mietmarkt ist im Bodenseekreis traditionell überlastet. Ab 2026 greift die Mietpreisbremse auch in Gemeinden aus der zweiten Reihe. Dort stellt sich die Frage, ob die Kriterien überhaupt richtig errechnet wurden.



        <p>Die zweite Reihe rückt in den Vordergrund. Die neue Gebietskulisse, also der Geltungsbereich der Mietpreisbremse, umfasst im Bodenseekreis mit Frickingen, Heiligenberg, Deggenhausertal und Meckenbeuren vier neue Gemeinden. Doch ebenso verwundert, dass Überlingen nun herausfällt, sind die Neuzugänge darüber, die Kriterien zu erfüllen. Doch die entscheidenden Zahlen sorgen für Kritik.</p> <h2>Bruchteile entscheiden</h2> <p>Die vier neuen Kommunen erfüllen mindestens vier von fünf Kriterien des Gutachtens, das über den Geltungsbereich der Mietpreisbremse entscheidet. Im Gespräch mit Denis Lehmann, Bürgermeister von Heiligenberg, Jürgen Stukle, Bürgermeister von Frickingen, und Fabian Meschenmoser, Bürgermeister der Gemeinde Deggenhausertal, wird schnell klar, die Datengrundlage hat ihre Schwächen.</p> <p>In Heiligenberg stehen laut Gutachten, das auf die Daten des Marktforschungsinstituts GfK zurückgreift, 1311 Haushalte. Die Gemeinde selbst zählt über das Melderegister jedoch lediglich 950 Haushalte. In Deggenhausertal verzeichnet das Marktforschungsinstitut 1959 Haushalte. Nach Auskunft von Bürgermeister Meschenmoser sind es jedoch 1785.</p> <h2>Generalkritik vom Mieterbund</h2> <p>Im Gutachten selbst heißt es dazu, man rechne mit diesen Zahlen, „da keine Haushaltszahlen vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg mehr bereitgestellt oder berechnet werden. Die Haushaltszahlen der GfK basieren auf der Mikrozensuserhebung“.</p> <p>Laut Statistischem Bundesamt wird dabei rund ein Prozent der Bevölkerung stellvertretend zu seinen Lebensbedingungen befragt. Das führt nun offenbar zu Verzerrungen. In Anbetracht dieser Ausgangslage kommentiert Heiligenbergs Bürgermeister Denis Lehmann: „Es ist die Frage, ob es dann repräsentativ ist.“</p> <p>Sowohl in Heiligenberg als auch Deggenhausertal ist die Diskrepanz keine unerhebliche Größe. Winfried Kropp, Vorsitzender des Deutschen Mieterbunds Bodensee, argumentiert: „Nimmt man die Haushaltsdaten der Gemeinde, so ergäbe sich für Heiligenberg ein Angebotsüberhang an Wohnraum. Damit würde Heiligenberg nur noch drei von fünf Kriterien erfüllen und nach der gewählten Methoden nicht mehr in der Gebietskulisse.“ Dasselbe in Deggenhausertal.</p> <p>Mieterschützer Kropp holt daher zur Generalkritik aus: „Die Beispiele aus den Kreisen Konstanz und dem Bodenseekreis haben die Methode der Gutachter zur Bestimmung der Gebietskulisse falsifiziert.“ In Konstanz seien beispielsweise 6000 Haushalte zu wenig errechnet worden.</p> <p>Er kommt daher zu dem Schluss: „Wenn also eine Messmethode dazu führt, dass Gemeinden ohne nennenswerten Mietwohnungsmarkt mit mietrechtlichen Instrumenten geschützt werden sollen, während Städte mit nachweislichen Problemen in diesem Bereich nicht mehr geschützt werden, zeigt ebenfalls die Problematik des Gutachtens auf.“</p> <h2>Verwendete Zahlen verzerren</h2> <p>Neben der Genauigkeit der Zahlen trifft auch das Alter auf Kritik. Beispielsweise bei der Wohnungsbestandsentwicklung gilt der Stand von 2022. Demnach ist die Gemeinde Deggenhausertal etwa lediglich 0,1 Punkte davon entfernt, den entscheidenden Durchschnittswert von Eins zu erreichen, also eine Wohnung je Nachfrage bieten zu können. Allerdings seien etwa 30 Wohnungen im Gutachten nicht berücksichtigt, die seit dem Erhebungszeitraum entstanden sind, gibt Bürgermeister Meschenmoser an. Wären die eingerechnet, würde der Indikator nicht greifen und Deggenhausertal nicht Teil der Gebietskulisse.</p> <p>In Frickingen entscheidet hier das sprichwörtliche Zünglein an der Waage in die andere Richtung: Bei der Versorgung der Neubürger liegt die Gemeinde bei 1,01 und damit 0,1 Punkte über dem Schwellenwert. Das Gleiche bei der durchschnittlichen Bruttowarmmiete. Die pendelt sich im Mittel bei 20,8 Prozent ein, Frickingen liegt bei 20,9 Prozent.</p> <h2>Wie steht es um Wohnraum im Bodensee-Hinterland?</h2> <p>Dass die zweite Reihe nun überhaupt die Kriterien eines angespannten Wohnungsmarkts erfüllt, kommentiert Frickingens Bürgermeister Jürgen Stukle so: „Aufgrund unserer hohen Qualität in der Nahversorgung, der familienfreundlichen Strukturen sowie der Attraktivität der Region haben auch wir in Frickingen einen besonderen Druck auf den Wohnungsmarkt, auch im Bereich der Mietwohnungen.“</p> <p>Auch in seiner Gemeinde seien die Mietpreise gestiegen. Zudem lägen zwar Genehmigungen für den Bau weiterer Wohnungen vor, die allerdings aufgrund der gestiegenen Baukosten, der Auflagen und der Zinsentwicklung bisher noch nicht oder nicht immer alle umgesetzt wurden, so der Bürgermeister. Zudem setze das Seniorenzentrum Frickingen derzeit 31 weitere seniorengerechte Wohnungen um. Davon verspricht sich Stukle weitere Entlastung.</p> <p>Trotz aller Kritik ist auch für Winfried Kropp nachvollziehbar, dass die Mietpreisbremse nun auch in der zweiten Reihe greift: „Wenn die Zentren den Wohnraum nicht mehr haben, kann man ja nicht anders, als ins Hinterland ausweichen.“ Ein weiterer Aspekt sei die Möglichkeit, von Zuhause zu arbeiten und nicht täglich ins Büro zu fahren. Dann akzeptieren Menschen längere Anfahrtswege und könnten zudem von den günstigeren Preisen auf dem Land profitieren.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Lösung Leerstand?</span><span>Seeferne Gemeinden im Bodenseekreis haben laut Winfried Kropp keine relevanten Mietwohnungsmärkte, sondern seien laut Kropp durch Wohnungseigentum geprägt, ergänzt er. Ein zwingenderes Mittel, um den Wohnraum auf dem Land zu verbessern, sieht Heiligenbergs Bürgermeister daher Denis Lehmann im Leerstand. Gerade Zweifamilienhäuser oder Scheunen können in Wohneinheiten umgenutzt werden, sagt er. Kropp erläutert dazu: „In kleinen Gemeinden ist der Wohnungsleerstand wesentlich größer als in den Städten. Dies liege zu einem nicht unerheblichen Anteil an den Zweifamilienhäusern. Seien diese abgezahlt, wollen viele Eigentümer nicht mehr vermieten, weil sie das Geld nicht mehr benötigen oder den notwendigen Aufwand der Bewirtschaftung, beispielsweise aus Altersgründen, scheuen. Leerstand und ehemals landwirtschaftlich genutzte Gebäude seien daher wesentliche Potenziale für verbesserte Wohnungsangebote im ländlichen Raum.</span></label></div> <h2>Auswirkungen fragwürdig</h2> <p>Die generelle Wirksamkeit der Mietpreisbremse in seiner Gemeinde steht für Fabian Meschenmoser zur Debatte: „Eine Stabilisierung der Mieten wird dadurch zwar erreicht, aber es könnten auch geplante Renovierungs- oder Sanierungsmaßnahmen geschoben werden. Somit können die positiven und negativen Auswirkungen der Mietpreisbremse noch nicht bewertet werden“, sagt er. Aus der Bürgerschaft seien diesbezüglich noch keine Anfragen gestellt worden.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Entscheiden die falschen Zahlen, wo die Mietpreisbremse gilt?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 01 Nov 2025 05:01:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Petition soll Bogenparcours Magetsweiler retten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/petition-soll-bogenparcours-magetsweiler-retten;art372471,12510307 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Zukunft der Freizeitsportanlage ist ungewiss</li> <li>Baubehörde Markdorf<br /> fordert Bebauungsplan</li> <li>Betreiberfamilie hofft auf unbürokratische Lösung</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Zukunft der Freizeitsportanlage ist ungewiss</li> <li>Baubehörde Markdorf<br /> fordert Bebauungsplan</li> <li>Betreiberfamilie hofft auf unbürokratische Lösung</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Zukunft der Freizeitsportanlage ist ungewiss</li> <li>Baubehörde Markdorf<br /> fordert Bebauungsplan</li> <li>Betreiberfamilie hofft auf unbürokratische Lösung</li> </ul>



        <p>Deggenhausertal Seit 16 Jahren betreibt die Familie Allgaier im Deggenhausertal den beliebten Bogenparcours, der sich zu einem Treffpunkt für Sportbegeisterte, Familien und therapeutische Einrichtungen entwickelt hat. Nun steht der Fortbestand der Anlage auf der Kippe – wegen einer behördlichen Auflage, die nach Ansicht der Betreiber unverhältnismäßig ist. Die Allgaiers haben nun eine Petition angestoßen und benötigen bis zum 2. Dezember 10.000 Unterschriften, um eine öffentliche Anhörung beim Petitionsausschuss zu erreichen. „Wir wollen keine Fronten schaffen, sondern im friedlichen Dialog gemeinsam einen guten Weg finden“, erklärt Albert Allgaier.</p> <h2>Gemeinde unterstützt Petition</h2> <p>Auf Nachfrage sagt Fabian Meschenmoser, der Bürgermeister von Deggenhausertal: „Der Bogenparcours in Magetsweiler ist sowohl für Einheimische als auch Gäste aus nah und fern ein willkommenes Freizeitvergnügen. Deshalb unterstützt die Gemeinde Deggenhausertal die Petition der Familie Allgaier, und wir hoffen, dass der Parcours auch in Zukunft erhalten bleiben kann. Diesbezüglich sind wir bereits im Gespräch mit den Behörden und hoffen auf eine sinnvolle Lösung.“</p> <p>Die Baubehörde in Markdorf hatte mitgeteilt, dass für den Weiterbetrieb des Bogenparcours ein Bebauungsplan erforderlich sei. „Diese Entscheidung geht auf eine Anweisung des Regierungspräsidiums Tübingen (RP) zurück“, erklärt Albert Allgaier. Da es keine verbindlichen Vorschriften für Bogenparcours gibt, würden fälschlicherweise Richtlinien für Schießplätze herangezogen. Dabei ist der Bogensport laut Bundesregierung eine individuelle Natursportart, und Bögen sind keine Schusswaffen. Ein Bogenparcours benötigt keine Gebäude, Wälle oder Zäune, die Ziele – Tierfiguren – sind tragbar und jederzeit entfernbar. Trotzdem würde die Gesamtheit dieser Ziele nun als „Bauwerk“ bezeichnet. Diese Einschätzung nennt Allgaier absurd. Der Parcours könne innerhalb weniger Stunden abgebaut werden, ohne die Natur zu beeinträchtigen.</p> <p>Dass eine einfache Genehmigung möglich ist, zeigt der Schwarzwald-Parcours in Mühlenbach im Kinzigtal, der mit EU-Mitteln gefördert und für nachhaltigen Tourismus ausgezeichnet wurde. Er liegt in einem Vogelschutzgebiet – ohne negative Auswirkungen auf die Natur. Der Parcours Magetsweiler steht stellvertretend für viele kleine, naturverträgliche Freizeitangebote, die durch überbordende Bürokratie gefährdet sind. Eine Schließung wäre nicht nur ein schwerer Schlag für die Familie Allgaier, sondern auch für die Region. Gastronomie, Hofladen und lokale Betriebe profitieren vom Besucheraufkommen. Zudem hat der Parcours eine soziale und pädagogische Bedeutung – Schulen, Kliniken und soziale Einrichtungen nutzen das Bogenschießen für Konzentrationstraining, Therapie und Teambildung.</p> <h2>Existenzfrage für den Betrieb</h2> <p>Familie Allgaier appelliert an Politik und Verwaltung, eine unbürokratische Lösung zu finden. Der Fortbestand des Bogenparcours Magetsweiler sei nicht nur eine Existenzfrage für den Betrieb, sondern auch ein Symbol für den Umgang mit nachhaltigen Freizeitprojekten in Deutschland. „Wir möchten zeigen, dass Naturschutz und traditioneller Bogensport Hand in Hand gehen können“, so Familie Allgaier, „eine Schließung wegen Verwaltungsformalitäten wäre ein Verlust für Mensch, Natur und Region gleichermaßen.“</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Vorgeschichte und Petition</h2> <strong>Online-Petition:</strong> Die Petition „Betrieb des Bogenparcours Lellwangen/Magetsweiler“ ist im Internet unter https://petitionen.landtag-bw.de/Petitionen/Mitzeichnung zu finden. Einfach in der Suche „Bogenparcours“ eingeben.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bürgerinitiative Bürokratie Kommunalpolitik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Deggenhausertal]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Petition soll Bogenparcours Magetsweiler retten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 16:22:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wie der 18-jährige Aziz aus Afghanistan im Deggenhausertal ein neues Zuhause fand  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/wie-der-18-jaehrige-aziz-aus-afghanistan-im-deggenhausertal-ein-neues-zuhause-fand;art372471,12510207 ]]></link>      <description><![CDATA[  Er kam im Frühjahr 2023 als junger Geflüchteter nach Deutschland. Seit eineinhalb Jahren lebt er bei seinen Pflegeeltern Cornelia und Hans-Peter Gerdes in Obersiggingen und ist Teil der Familie.  ]]></description>
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          Er kam im Frühjahr 2023 als junger Geflüchteter nach Deutschland. Seit eineinhalb Jahren lebt er bei seinen Pflegeeltern Cornelia und Hans-Peter Gerdes in Obersiggingen und ist Teil der Familie.<br>
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        Er kam im Frühjahr 2023 als junger Geflüchteter nach Deutschland. Seit eineinhalb Jahren lebt er bei seinen Pflegeeltern Cornelia und Hans-Peter Gerdes in Obersiggingen und ist Teil der Familie.



        <p>Im Esszimmer der Familie Gerdes sitzt Aziz zwischen seinen Pflegeeltern Cornelia und Hans-Peter, die er Mama und Papa nennt. Bei ihnen lebt der 18-jährige Afghane seit eineinhalb Jahren. Zur Familie gehören drei weitere Jungs zwischen zwölf und 16 Jahren, auch sie sind Pflegekinder.</p> <p>Im Gegensatz zu ihnen befindet sich Aziz nicht nur in einem neuen familiären Umfeld, sondern muss auch noch die deutsche Sprache lernen und sich in einem ganz anderen Kulturkreis zurechtfinden. Hinzu kommen seine traumatischen Fluchterfahrungen, zu denen ein dreimonatiger Gefängnisaufenthalt in der Türkei wegen fehlender Papiere und Pushbacks (Anmerkung der Redaktion: das illegale Zurückdrängen von Flüchtlingen) an der bulgarischen Grenze gehören.</p> <p>„Meine Mutter ist gestorben, als ich acht oder neun Jahre alt war. Zu meiner Schwester habe ich noch Kontakt“, erzählt der junge Mann. Eine Schule habe er in Afghanistan nie besucht. Zu seinem Vater habe er keinen Kontakt mehr. „Er wollte mich zu den Taliban geben und jetzt bin ich für ihn gestorben, da ich bei Christen lebe.“ Wenige Sätze machen deutlich, was für ein schweres Paket dieser junge Mann zu tragen hat. „Wir wollten nicht nur jammern, sondern auch helfen“, sagt Cornelia Gerdes zu ihrer Motivation, sich als Pflegemutter zu engagieren.</p> <h2>In der Familie gelingt Integration deutlich besser</h2> <p>Für unbegleitete Minderjährige seien Pflegefamilien besonders wichtig, betont Werner Nuber, stellvertretender Geschäftsführer des Vereins Arkade in Ravensburg, der junge Menschen in Gastfamilien begleitet. Im Bereich Jungen Menschen in Gastfamilien zählt die Arkade in der Region Ravensburg, Tuttlingen, Ulm und Esslingen aktuell insgesamt 140 Pflegefamilien, in denen rund 200 Jugendliche leben.</p> <p>„Im familiären Umfeld können die Jugendlichen besser ankommen und integriert werden“, weiß Nuber. „Hier lernen sie Sprache und Mentalität am schnellsten.“ <strong>Nach zehn Jahren „Wir schaffen das!“ könne man sagen, dass Integration im Vergleich zu anderen Wohnformen in Familien deutlich besser gelinge.</strong></p> <p>Zum Konzept der Arkade gehört, die Pflegefamilien fachlich zu begleiten. Regelmäßig besucht Daniela Hänle-Kroh die Familie Gerdes und Aziz, um zu unterstützen, wenn es mal schwierig wird und dabei zu helfen, sich gegenseitig besser zu verstehen. „In diesem Fall ist die Passung aber besonders gut. Man spürt richtig, wie Vertrauen und Zugehörigkeit gewachsen sind“, berichtet Hänle-Kroh.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unbegleiteter, minderjähriger Ausländer</span><span>Wenn unbegleitete minderjährige Ausländer in Deutschland ankommen, haben sie Anspruch auf Jugendhilfe. Seit August 2015 vermittelt JuMeGa®, angesiedelt beim Verein Arkade, für das Jugendamt unbegleitete, minderjährige Ausländer (umA) in Gastfamilien. Die jungen Menschen fliehen aus Krisengebieten, sind in der Regel männlich und zwischen 14 und 18 Jahre alt. Die Fluchtgründe sind verschieden: Krieg, Verfolgung, Gewalt, traumatische Erlebnisse – aber auch Hoffnung auf ein besseres Leben. In einer Gastfamilie können sie ankommen, Ruhe und Sicherheit finden. Sie erfahren täglich wie in Deutschland gelebt wird und erlernen schnell die deutsche Sprache. Die fachliche Begleitung findet analog zum Angebot Junge Menschen in Gastfamilien statt. Kontakt Arkade: JuMeGa® Ravensburg, Eisenbahnstraße 30/1, 88212 Ravensburg, Telefon 0751/36655-90, E-Mail info-jumega@arkade-ev.de, Informationen im Internet: <a href="https://www.arkade-ev.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.arkade-ev.de.</a></span></label></div> <p>Aziz benötige viel Zuwendung, auch, um ihm Ängste hinsichtlich seiner Zukunft zu nehmen, sagt Hans-Peter Gerdes. Trotz seiner 18 Jahre sei an einen Auszug aktuell nicht zu denken. „Aziz bleibt bei uns, solange er uns braucht und selbst fliegen kann“, sagt sein Pflegevater.</p> <h2>Mit Ausbildung in der Gastronomie begonnen</h2> <p>Im schlicht eingerichteten Zimmer von Aziz hängt ein großes Bild, das das Panjshir-Tal in seinem Heimatland zeigt. „Hier ist die Schule, da das Krankenhaus“, sagt er un zeigt auf einzelne Gebäude in der bergigen Landschaft. Seine Augen leuchten. In Deutschland angekommen, wollte Aziz eigentlich sofort arbeiten. „Aber ich sollte erstmal Deutsch lernen“, erzählt er.</p> <p>Im September hat er im Gasthaus zum Sternen in Obersiggingen eine zweijährige Ausbildung zur Fachkraft Küche begonnen. Klappt es mit der Sprache, kann er das dritte Ausbildungsjahr für die abgeschlossene Kochlehre beantragen. Den Hauptschulabschluss würde er beim erfolgreichen Abschluss dazu bekommen. Auch den Führerschein hat der 18-Jährige in Angriff genommen.</p> <h2>Das Asylverfahren läuft immer noch</h2> <p>Trotz Fachkräftemangel schwebt über Aziz das Damoklesschwert einer möglichen Abschiebung. „Er ist noch im laufenden Asylverfahren und ihm fehlen wichtige Papiere wie eine Geburtsurkunde“, erklärt Hänle-Kroh. Gegen die erste Ablehnung im Sommer sei Klage eingereicht worden. „Jetzt ist Aziz wieder im laufenden Verfahren“, schildert sie. Aktuell werde das Thema in der Familie ausgeblendet, da man sowieso nichts machen könne, so Hans-Peter Gerdes. „Aber du gibst jeden Tag dein Bestes. Das ist das, was du machen kannst“, so Hänle-Kroh an die Adresse von Aziz.</p> <h2>Standards werden nach zehn Jahren abgesenkt</h2> <p>Katerina Peros-Selim, Referentin für Migration beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg, bemängelt, dass zehn Jahre nach „Wir schaffen das!“ Strukturen zurück gebaut und Standards abgesenkt werden. „Auch in der Kinder- und Jugendhilfe fehlen Fachkräfte.“</p> <p>Besonders besorgniserregend sei die Entscheidung der Bundesregierung, den Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte erneut auszusetzen. „Das widerspricht dem Recht auf Familienzusammenführung gemäß Artikel 10 der UN-Kinderrechtskonvention“, so Peros-Selim. Gerade junge Geflüchtete würden diese politische Abweisung als tiefe Erfahrung von Verlassenheit, Perspektivlosigkeit und Ohnmacht erleben.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wie der 18-jährige Aziz aus Afghanistan im Deggenhausertal ein neues Zuhause fand]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 05:00:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[PV-Anlage auf rund 21 Hektar geplant  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/pv-anlage-auf-rund-21-hektar-geplant;art372471,12509943 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>E.ON will Solarpark<br /> Harresheim realisieren</li> <li>Projektleiter informiert<br /> in Gemeinderatssitzung</li> <li>Für Vorhaben ist keine<br /> Baugenehmigung nötig</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>E.ON will Solarpark<br /> Harresheim realisieren</li> <li>Projektleiter informiert<br /> in Gemeinderatssitzung</li> <li>Für Vorhaben ist keine<br /> Baugenehmigung nötig</li> </ul><br>
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        <ul> <li>E.ON will Solarpark<br /> Harresheim realisieren</li> <li>Projektleiter informiert<br /> in Gemeinderatssitzung</li> <li>Für Vorhaben ist keine<br /> Baugenehmigung nötig</li> </ul>



        <p><strong>Deggenhausertal</strong> Das Unternehmen E.ON Energie Deutschland plant im Ortsteil Harresheim den Bau eines Solarparks mit einer Gesamtfläche von rund 21 Hektar. Im Kenntnisgabeverfahren stellte der Projektentwickler Solar Tim Meyer von E.ON Solar Solutions das geplante Vorhaben in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats vor.</p> <p>Mit einer geplanten Nennleistung von etwa 24 Megawatt peak (MWp) soll die Anlage jährlich rund 28 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom erzeugen – genug, um rechnerisch mehr als 8000 Haushalte mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Der Solarpark Harresheim soll einen wichtigen Beitrag zur regionalen Energiewende leisten und die nachhaltige Energieversorgung in der Bodenseeregion stärken. Zum Planungs- und Genehmigungsstand: Das Vorhaben ist sowohl mit dem aktuellen Regionalplan als auch mit dem künftigen Teilregionalplan Energie vereinbar. Die Änderung des Flächennutzungsplans für den betroffenen Teilbereich wurde bereits vollzogen.</p> <p>Nach einem transparenten Auswahlverfahren, das auf einem eigens erstellten Kriterienkatalog basierte, hat der Gemeinderat im Februar 2024 das Projekt für ein Bauleitplanverfahren 2025 ausgewählt. Im Februar 2025 stimmte der Gemeinderat zudem dem Vorhabenträgerwechsel auf E.ON zu. Seit 28. Juni 2025 sind Solarparks in Baden-Württemberg verfahrensfrei, sodass für das Projekt keine gesonderte Baugenehmigung erforderlich ist. Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung: E.ON legt Wert auf eine umweltverträgliche Umsetzung des Projekts.</p> <p>Bei der Planung des Solarparks Harresheim werde auf den Erhalt und die ökologische Aufwertung der Fläche geachtet, heißt es. So seien begleitende Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität vorgesehen, etwa durch Blühstreifen und extensiv bewirtschaftete Grünflächen. Darüber hinaus sollen regionale Unternehmen – wo es möglich ist – in Bau und Betrieb eingebunden werden. Es wird davon ausgegangen, dass auf der Fläche Schafhaltung möglich sein wird. Die Gemeinde kann Gewerbe- und Grundsteuer kassieren, wobei von Grundsteuer A auf B gewechselt würde. Weiterhin erhält die Gemeinde 0,2 Cent je produzierter Kilowattstunde, womit theoretisch bis zu 50.000 Euro in die Gemeindekasse fließen könnten.</p> <p>Gemeinderätin Stefanie Moog (CDU) monierte, dass ursprünglich von einer Agri-PV-Anlage die Rede war und jetzt eine konventionelle Freiflächenanlage geplant sei. Meyer stellte die Vorteile einer konventionellen Anlage in den Mittelpunkt und sagte: „Agri-PV eignet sich eher für kleine Anlagen, die in der Nähe von landwirtschaftlichen Höfen angesiedelt und überwiegend von den Landwirten selbst genutzt werden.“ Mehrere Ratsmitglieder meinten, dass bei der Erstellung des Kriterienkatalogs für PV-Anlagen im Deggenhausertal Agri-PV-Anlagen besser eingestuft worden seien, als konventionelle Freiflächenanlagen. Bürgermeister Fabian Meschenmoser stellte klar, dass beide Anlagentypen auch gleich in die Bewertung eingeflossen seien.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Verfahrensschritte</h2> Der zuständige Netzbetreiber Netze BW hat das Umspannwerk in Markdorf als Netzverknüpfungspunkt benannt; die Entfernung beträgt etwa vier Kilometer Luftlinie. Die Phasen eines Solarparkprojekts: In der Frühphase geht es um die Sicherung geeigneter Flächen, Netzanschlusspunkt und politische Willensbildung sowie das Bauleitplanverfahren, Bauantrag und parallel dazu um die Sicherung und Genehmigung der Einspeisetrasse. Es folgen der Bau und die Inbetriebnahme des Solarparks und der Einspeisetrasse. Der Betrieb des Solarparks durch eine Betreibergesellschaft läuft mindestens 25 Jahre.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Alternative Energie" Windenergie Solarenergie]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[PV-Anlage auf rund 21 Hektar geplant]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sat, 25 Oct 2025 05:06:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hilfsbereitschaft hat Tradition  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/hilfsbereitschaft-hat-tradition;art372471,12506334 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mitarbeiter und Leiter im Untersigginger D-Tal Markt stehen Kunden mit Rat und Tat zur Seite – das ist eine Selbstverständlichkeit  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mitarbeiter und Leiter im Untersigginger D-Tal Markt stehen Kunden mit Rat und Tat zur Seite – das ist eine Selbstverständlichkeit<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/hilfsbereitschaft-hat-tradition;art372471,12506334]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mitarbeiter und Leiter im Untersigginger D-Tal Markt stehen Kunden mit Rat und Tat zur Seite – das ist eine Selbstverständlichkeit



        <p><strong>Deggenhausertal</strong> „Seit es den D-Tal Markt gibt, kaufe ich hier ein – aktuell drei- bis viermal die Woche“, erzählt der 81-jährige Witwer Ernst Bochtler, Untersiggingen. Mit seinem Minicar, das maximal 25 km/h fährt, kommt er regelmäßig in den Markt. Bochtler versorgt sich weitgehend selbst, frische Lebensmittel kauft er im D-Tal Markt. Nur alle drei bis vier Wochen ergänzen Lieferungen von Eismann seinen Vorrat an Tiefkühlkost. Gerade für ältere Menschen wie ihn bietet der D-Tal Markt einen besonderen Service. „Wir helfen den Kunden beim Suchen ihrer Waren, wiegen Obst ab und unterstützen beim Einladen der Einkäufe ins Auto“, berichtet die Mitarbeiterin Christine Fugel, die seit 2010 im Markt tätig ist. Auch den Kindern aus Nachbarschaftsfamilien mit Migrationshintergrund stehe man zur Seite – beispielsweise bei der Auswahl von Produkten oder beim Geldzählen.</p> <p>Im Büro des Einkaufsmarkts verweist Andrea Rößler auf die lange Tradition dieses Engagements: „Den Service für ältere und hilfsbedürftige Menschen hat schon der ehemalige Geschäftsführer Karl Huber angeboten. Er war 35 Jahre lang Marktleiter und hat allen geholfen, wo nötig, und er war sich für nichts zu schade. Diesen Dienst führen wir bis heute fort.“ So sei es selbstverständlich, dass Mitarbeiter auch größere Gebinde – etwa Hühnerfutter oder Getränkekisten – bis zum Auto tragen und verstauen.</p> <p>Auch der aktuelle Geschäftsführer Berthold Kolb sieht darin eine zentrale Aufgabe: „Es war schon immer so, dass wir geholfen haben. Wir haben viele ältere Kunden, die regelmäßig zu uns kommen – und genau für sie sind wir da.“ Der Markt sei für manche zudem „ein kleiner Kummerkasten“, wo man seine Sorgen loswerden könne. „Wenn es sein muss, fahre ich auch mal zu Leuten nach Hause und helfe, wenn ein Problem im Haushalt besteht“, erzählt Kolb. Damit unterstreiche der Markt seine Rolle als Nahversorger, Nachbar und Helfer – und zeige, dass Einkaufen hier mehr bedeutet als einfach Waren in den Korb oder Wagen zu legen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Alte Einzelhandel Dienstleistungen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Deggenhausertal]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hilfsbereitschaft hat Tradition]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:55:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach fünf Monaten Bauzeit: Am Montag wird die "Müllstraße" wieder freigegeben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/nach-fuenf-monaten-bauzeit-am-montag-wird-die-muellstrasse-wieder-freigegeben-26-10-25;art372484,12505825 ]]></link>      <description><![CDATA[  Einen Monat früher als geplant sind die Bauarbeiten an der Kreisstraße 7742 zwischen Markdorf und Raderach beendet. Der neue Kreisverkehr ist fertig, die Umleitung über Kluftern wird wieder aufgehoben.  ]]></description>
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          Einen Monat früher als geplant sind die Bauarbeiten an der Kreisstraße 7742 zwischen Markdorf und Raderach beendet. Der neue Kreisverkehr ist fertig, die Umleitung über Kluftern wird wieder aufgehoben.<br>
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        Einen Monat früher als geplant sind die Bauarbeiten an der Kreisstraße 7742 zwischen Markdorf und Raderach beendet. Der neue Kreisverkehr ist fertig, die Umleitung über Kluftern wird wieder aufgehoben.



        <p>Noch drei Tage: Ab Montag, 27. Oktober, wird der Verkehr wieder über die K7742, die „Müllstraße“, rollen. Nach fünf Monaten und damit einen Monat früher als ursprünglich geplant, wird das Landratsamt die wichtige Kreisstraße, die die Querspange zwischen Markdorf und Friedrichshafen-Raderach ist, wieder freigeben.</p> <p>Damit sind die <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/autofahrer-aufgepasst-bauarbeiten-zwischen-markdorf-und-friedrichshafen-starten-im-mai;art372484,12345680" target="_blank" title="Bauarbeiten für großen Kreisel bei Riedheim beginnen: „Müllstraße“ wird ab Mai komplett gesperrt">Straßenbauarbeiten an der Großbaustelle bei Markdorf-Riedheim</a> nun zügig und reibungslos beendet worden. Enden wird damit auch die Zeit der Verkehrsumleitung über die L207 durch Kluftern und Efrizweiler. Dort atmen nun die Anwohner wieder auf, nachdem sie statt der ohnehin schon vielen 10.000 Fahrzeuge täglich nun während der Bauphase täglich 15.000 Fahrzeuge und mehr in ihrer Ortsdurchfahrt ertragen mussten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Verkehrsfreigabe</span><span>Mit einer symbolischen Eröffnung der neuen Verkehrsanlagen in Markdorf-Riedheim am Montagnachmittag, 27. Oktober, bei der auch Landrat Luca Prayon und Bürgermeister Georg Riedmann vor Ort sein werden, wird die K7742 wieder für den Verkehr freigegeben. Im Anschluss daran werden noch letzte Arbeiten für den Rückbau der Sperrung erledigt, sodass der Verkehr dann am Montagabend endgültig freigegeben wird.</span></label></div> <p>Doch das ist nicht die einzige gute Nachricht im Häfler Westen: Erst jüngst hatte der Gemeinderat beschlossen, dass im Zuge der Umsetzung der nächsten Stufe des Lärmaktionsplans das während der Umleitungszeit eingeführte durchgängige Tempo-30-Limit bestehen bleibt. Im Ort wird es dann also keine Tempo-50-Bereiche mehr geben. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/muellstrasse-sperrung-sorgt-fuer-unmut-in-kluftern-und-efrizweiler-das-fordern-die-anwohner;art372484,12412022" target="_blank" title="„Müllstraße“-Sperrung sorgt für Unmut in Kluftern und Efrizweiler: Das fordern die Anwohner">Damit hat die dortige Verkehrsinitiative zumindest das wichtigste ihrer Ziele</a>, für das sie sich seit Jahren bereits einsetzt, erreicht.</p> <h2>Straße zwischen Markdorf und Raderach: Eines der größten Bauvorhaben seit Jahren</h2> <p>In Riedheim wiederum haben die beteiligten Baufirmen und planenden Büros gute und vor allem schnelle Arbeit geleistet. Immer wieder hatten die Verantwortlichen im Landratsamt in den vergangenen Monaten betont, dass die von Bürgern und Pendlern vehement geforderte einspurige Umfahrung der Baustelle nicht möglich sei. Die Gründe: Einerseits die Größe, andererseits die höhere Effektivität der Arbeiten bei einer Vollsperrung. Der vorzeitige Abschluss der Straßenbauarbeiten stützt diese Argumentation.</p> <p>In diesen fünf Monaten seit Baubeginn wurde auf Höhe Riedheim ein 34 Meter durchmessender Kreisverkehr gebaut, der künftig auch die Straßenmeisterei des Landkreises, den städtischen Bauhof und das künftige Markdorfer Neubaugebiet Klosteröschle anbinden wird. Außerdem wurde zwischen dem bestehenden Schneider-Kreisel und dem neuen Kreisverkehr ein drei Meter breiter Geh- und Radweg angelegt. Zuletzt gibt es eine neue Radwegunterführung unter der K7742, die doppelt so groß wie bisher sein wird.</p> <p>Die gemeinsame Baustelle von Landkreis und Stadt Markdorf ist eines der größten Straßenbauvorhaben in der Region seit Jahren: <strong>Rund 2,2 Millionen Euro wurden investiert, rund 590.000 Euro Zuschuss gab es dafür vom Land.</strong> Am Montagabend wird die Straße für den Verkehr freigegeben.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Deggenhausertal]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach fünf Monaten Bauzeit: Am Montag wird die "Müllstraße" wieder freigegeben]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 13:02:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kommunen klagen über klamme Kassen – woran liegt das eigentlich?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/viele-kommunen-klagen-ueber-klamme-kassen-woran-liegt-das-eigentlich;art410936,12505727 ]]></link>      <description><![CDATA[  Städte und Gemeinden verpflichten sich zum Sparen. Was über die Kernaufgaben hinaus finanziert wird, steht mancherorts auf der Kippe – beispielsweise Schwimmbäder. Was sind die Gründe?  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Städte und Gemeinden verpflichten sich zum Sparen. Was über die Kernaufgaben hinaus finanziert wird, steht mancherorts auf der Kippe – beispielsweise Schwimmbäder. Was sind die Gründe?<br>
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        Städte und Gemeinden verpflichten sich zum Sparen. Was über die Kernaufgaben hinaus finanziert wird, steht mancherorts auf der Kippe – beispielsweise Schwimmbäder. Was sind die Gründe?



        <p>Schwimmbäder, Kultur, Klimaschutz jenseits der Vorgaben – wenn wie derzeit das Geld in den Kassen von Städten und Gemeinden knapp wird, wird der Spielraum für Freiwilligkeitsleistungen kleiner. Der Ernst der Finanzsituation veranlasste vor Kurzem Steffen Jäger, den Präsidenten des Gemeindetags Baden-Württemberg, einen Brief an alle Bürgerinnen und Bürger im Land zu adressieren. Die Handlungsfähigkeit der Kommunen sei gefährdet – und damit letztlich auch der gesellschaftliche Zusammenhalt.</p> <p>Im Bodenseekreis ist Fabian Meschenmoser Vorsitzender des hiesigen Verbands des Gemeindetags. Der Bürgermeister der Gemeinde Deggenhausertal unterstützt den Brief. 80 Prozent der Kommunen rechnen laut ihm in diesem Jahr mit einem unausgeglichenen Ergebnishaushalt. „Es sind viele Aspekte, die zu dieser Situation geführt haben“, sagt er im Gespräch mit dem SÜDKURIER.</p> <h2>Welche Rolle spielt die wirtschaftliche Lage?</h2> <p>Einer der Gründe ist laut Meschenmoser die globale Wirtschaftslage. „Man sieht das ja überregional, am Stellenabbau oder an Investitionszurückhaltung“, so der Bürgermeister. Dadurch gibt es bei den Gemeinden weniger Gewerbeeinnahmen und eben die Inflation. Neben der Pandemie erwähnt Meschenmoser den Ukrainekrieg und die Energiekrise als Ursache.</p> <p>Das bestätigt Steffen Eckhard. Er ist Professor für Public Administration und Public Policy an der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen. „Die unmittelbaren Auswirkungen der gestiegenen Energiepreise sind sehr schnell offensichtlich geworden“, sagt Eckhard. Die Folgen – also die Lohn- und Preissteigerungen – haben aber erst in der Zeit darauf ihre volle Blüte entwickelt. Steigende Energiepreise betreffen dabei Kommunen aufgrund der vielen Liegenschaften besonders, so Eckhard. Viele seien oft auch energetisch nicht auf dem allerbesten Stand.</p> <h2>Welche Auswirkungen hat die Finanzsituation auf die Bürger?</h2> <p>„Wir sind in Deutschland noch sehr verwöhnt“, sagt Eckhard allerdings auch. Was die Infrastruktur angeht, sei man hier noch auf sehr hohem Niveau. „Wir müssen aber Sorge haben, dass wir so ein bisschen von diesem hohen Ross runterfallen.“ Denn wenn das Geld knapp ist, wird sich bei Investitionen auf das Nötigste beschränkt.</p> <p>Bürgermeister Meschenmoser nennt ein Beispiel: „Wir haben hier ein Hallenbad bei uns.“ Ein Zuschussbetrieb, zu dem die Gemeinde niemand verpflichtet. „Das ist natürlich eine freiwillige Aufgabe, aber letzten Endes ist es für die Kinder essenziell, dass sie schwimmen können.“ Auch Nachbargemeinden nutzen das Bad für Schwimmunterricht, Deggenhausertal trage damit also eine gewisse Verantwortung in der Region. Über solche Leistungen werde aber bei klammen Kassen diskutiert, ebenso über Nutzungsgebühren oder Vereinsförderungen.</p> <p>Nur meint Steffen Eckhard: „Wenn es zu viele schlechte Nachrichten gibt, wenn überall gespart werden muss, das Geld reicht nicht und es werden öffentliche Einrichtungen geschlossen, dann hat das einen negativen moralischen Effekt.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was sind die Pflichtaufgaben einer Gemeinde?</span><span>„Pflichtaufgaben sind beispielsweise die Kinderbetreuung oder die Feuerwehr“, sagt Fabian Meschenmoser. Steffen Eckhard nennt auch die Kernverwaltungsgebäude, die betrieben werden müssen. Im Grunde zählt zu den Pflichtaufgaben also die Infrastruktur, die Bund oder Land vorschreiben. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg listet unter anderem noch Gemeindewahlen, Abwasserbeseitigung, Verkehrseinrichtungen, Schulen und Friedhöfe unter den Pflichtaufgaben.</span></label></div> <h2>Was kritisieren Kommunen an Land und Bund?</h2> <p>Schuld an den Nöten ist aber nicht nur die wirtschaftliche Lage, sondern auch die Aufgabenübertragung von oben, so Fabian Meschenmoser. „Die kommunale Ebene ist das Fundament des Staates.“ Hier werde die Politik gemacht, die für die Bürger am unmittelbarsten spürbar ist. Sein Eindruck ist allerdings, dass Bund und Land „das Ohr nicht mehr so stark an der Bürgerschaft haben“. Was in Berlin oder Stuttgart beschlossen wird, nimmt den Kommunen so immer mehr finanziellen Spielraum.</p> <p>Steffen Eckhard erwähnt in diesem Kontext etwa den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, den die Kommunen ab 2026 gewährleisten müssen. Bei solchen Beschlüssen auf Bundesebene werde aber oft das Geld für den entstehenden Verwaltungsaufwand nicht bereitgestellt, so Eckhard.</p> <h2>Gibt es Aussicht auf Besserung?</h2> <p>Bürgermeister Meschenmoser dämpft die Hoffnung, dass von dem auf Bundesebene beschlossenen Sondervermögen viel Geld bei den Kommunen landet. Pro Einwohner blieben da etwa 40 bis 50 Euro übrig. Das helfe zwar, aber es löse die Not der Kommunen nicht nachhaltig. Von der neuen Bundesregierung geweckte Hoffnungen seien daher noch nicht erfüllt worden.</p> <p>Aus Sicht des Gemeindetags wäre eine „Aufgaben- und Standardkritik“ angebracht, so schrieb es Steffen Jäger in seinem Brief. „Wir brauchen die Bereitschaft, neu zu fragen: Was kann und muss der Staat leisten – und was kann er nicht mehr leisten, ohne sich selbst zu überfordern?“ Die Herausforderungen der nächsten Jahre werden demnach allen etwas abverlangen. Fabian Meschenmoser wünscht sich dabei etwas mehr Vertrauen in die Kommunen. Fördermittel sollten demnach nicht immer nur zu einem gewissen Zweck bewilligt werden, sondern von den Gemeinden dort eingesetzt werden, wo es gerade brennt.</p> <p>Doch die Lage bleibt ebenso von der Gesamtwirtschaft abhängig – und zu den dortigen Entwicklungen ließen sich nur schwer Vorhersagen machen. Steffen Eckhard sieht aber durchaus Chancen in Deutschland, auch an der Zeppelin-Universität. „Ich sehe junge Leute, die sich mit Spirit und Pioniergeist auf den Weg machen.“ Junge Menschen also, die sich nach dem Studium den Weg in Start-ups zutrauen und Lust auf Innovationen haben. Wer weiß – vielleicht spülen sie über erfolgreiche Start-ups schon bald massig Geld in die Kassen der Kommunen.</p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Deggenhausertal]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kommunen klagen über klamme Kassen – woran liegt das eigentlich?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 09:17:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Cent kann entscheiden: Wo die Mietpreisbremse im Bodenseekreis weiter greift – und wo nicht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/ein-cent-entscheidet-wo-die-mietpreisbremse-im-bodenseekreis-bleibt-uund-wo-nicht-23-10-25;art410936,12504786 ]]></link>      <description><![CDATA[  Überlingen und Friedrichshafen waren bislang die einzigen Gemeinden im Bodenseekreis mit Mietpreisbremse. Das ändert sich nun. Mitunter entscheiden Kleinstbeträge, wo das Regulierungswerkzeug greift und wo nicht.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Überlingen und Friedrichshafen waren bislang die einzigen Gemeinden im Bodenseekreis mit Mietpreisbremse. Das ändert sich nun. Mitunter entscheiden Kleinstbeträge, wo das Regulierungswerkzeug greift und wo nicht.<br>
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        Überlingen und Friedrichshafen waren bislang die einzigen Gemeinden im Bodenseekreis mit Mietpreisbremse. Das ändert sich nun. Mitunter entscheiden Kleinstbeträge, wo das Regulierungswerkzeug greift und wo nicht.



        <p>Die Mietpreisbremse wird verlängert. Nur am Bodenseekreis fällt der neue Geltungsbereich, die sogenannte Gebietskulisse, nicht so aus, wie von vielen erwartet. Manche irritiert das Ergebnis des Gutachtens gar. Der traditionell angespannte Wohnungsmarkt in Überlingen soll sich auf Durchschnittsniveau eingefunden haben? Er soll sich sehr entspannt haben?</p> <p>So sieht es zumindest das neue, vom Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen in Auftrag gegebene Gutachten. Auf dessen Grundlage hat das Land die Mietpreisbremse nun bis 2029 verlängert. Während sie in Friedrichshafen bestehen bleibt, greift sie in Überlingen nicht mehr. Zudem kommen im Bodenseekreis vier neue Kommunen dazu: Frickingen, Heiligenberg, Deggenhausertal und Meckenbeuren.</p> <h2>Entspannter Wohnungsmarkt in Überlingen?</h2> <p>Fünf Kriterien entscheiden über den Geltungsbereich. Treffen vier von fünf Kriterien zu, soll die Mietpreisbremse greifen können. In Überlingen war das bisher der Fall. Nach den neuen Ergebnissen nicht mehr. Der Wohnungsversorgungsgrad, also das Verhältnis von Wohnungsnachfrage zu Wohnungsangebot, beträgt in Überlingen 111 Prozent. Das heißt, das Wohnungsangebot der Stadt liegt rechnerisch 11 Prozentpunkte über der Nachfrage. Im bestehenden Gutachten waren es bislang noch 107 Prozent. Demnach steht in Überlingen sogar mehr Wohnraum zur Verfügung als beim ersten Gutachten.</p> <p>Der Schwellenwert liegt bei 100 Prozent. Dabei würde je Nachfrage ein Haushalt zur Verfügung stehen. Zum Vergleich: In Friedrichshafen liegt das Verhältnis von Angebot und Nachfrage bei 95 Prozent. Die Nachfrage kann also nicht vollständig gedeckt werden. Das zweite Kriterium, weshalb Überlingen nun aus der Mietpreisbremse fällt, ist die Preisentwicklung der Angebotsmieten. Der Schwellenwert liegt hier bei leicht über 20 Prozent. Die Steigerung in Überlingen pendelt sich nach Angaben des Gutachtens bei 18,1 Prozent ein. In Friedrichshafen stehen dem 24,1 Prozent gegenüber.</p> <h2>Zu geringe Differenz zwischen bestehenden und neuen Mietverträgen</h2> <p>Der andere Indikator, weshalb Überlingen aus dem Geltungsbereich fällt, ist die Differenz zwischen den Preisen bestehender Mietverträge zu Neuverträgen. Für Wohnungen zwischen 45 und 75 Quadratmeter Wohnfläche liegt hier die Nettokaltmiete bei Wohnungsangeboten mit 12,40 Euro pro Quadratmeter um 3,19 Euro höher als die ortsübliche Vergleichsmiete.</p> <p>Mit 3,19 Euro pendelt sich Überlingen exakt auf den Landesdurchschnitt ein. Damit schrammt der Ort buchstäblich um einen Cent daran vorbei, in den Geltungsbereich der Mietpreisbremse zu fallen. Friedrichshafen liegt indes mit 3,22 Euro leicht darüber. Die Zeppelinstadt erfüllt damit vier der fünf Kriterien, Überlingen nur drei. Markdorf liegt ebenfalls außerhalb der Gebietskulisse. Auch hier greifen nur drei von fünf Kriterien.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was ist die Mietpreisbremse?</span><span>Die Mietpreisbremse wurde im Jahr 2015 eingeführt. Die Idee dahinter war, den Anstieg der Mietkosten durch knappen Wohnraum abzumildern. Die Bundesregierung eröffnete den Bundeländern im September, diese Regelung bis Ende 2029 fortzusetzen. Wo die Mietpreisbremse gilt, dürfen neu abgeschlossene Mieten maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. In Baden-Württemberg gilt die Mietpreisbremse ab 2026 in 130 Städten und Gemeinden. Aktuell sind es 89 Städte und Gemeinden. Das heißt, 84 Städte und Gemeinden werden neu aufgenommen, 46 Städte und Gemeinden bleiben in der Gebietskulisse, 43 Städte und Gemeinden fallen demnach heraus.</span></label></div> <h2>Scharfe Kritik vom Mieterbund</h2> <p>Winfried Kropp, Vorsitzender des Mieterschutzbundes, übt dazu im Gespräch mit dem SÜDKURIER scharfe Kritik: „Am Bodensee erleben wir seit vielen Jahren, dass die Wohnungssituation angespannt ist und was das Angebot angeht, wahnsinnig knapp. Menschen mit weniger Geld werden aus den Städten in die Peripherie rausgedrängt.“ Seiner Ansicht nach widerlegt die Situation am Bodensee das Gutachten. „In den betroffenen Städten und Gemeinden ist ‚angespannt‘ noch ein Euphemismus“, sagt Kropp.</p> <p>Er schildert: „Es gibt Familien, die verschieben ihren Kinderwunsch, weil sie sie viert oder fünft nicht in einer Dreizimmerwohnung wohnen können. Geschiedene Paare leben weiter unter einem Dach, weil der Wohnungsmarkt nichts anderes zulässt.“ Deshalb stellt er infrage, ob die Gutachter die Ergebnisse auf Plausibilität überprüft haben. Es sei erst die zweite Studie dieser Art und daher noch kein „Goldstandard“. „Es ist unlogisch, das ein Hotspot wie Überlingen rausfallen soll, während gleichzeitig Deggenhausertal reinkommt – dort sind nicht viele Mietwohnungen“, so der Mietrechtler.</p> <h2>Wohnungsmarkt auf Grenzen angewiesen</h2> <p>In Überlingen steigt derweil die Sorge über die Auswirkungen der Neueinstufung: „Die Folgen spüren zuerst die Mieterinnen und Mieter“, schreibt Oberbürgermeister Jan Zeitler in einer Pressemitteilung zum Thema. Dieser Schritt „gefährdet die gesamte Balance auf dem Wohnungsmarkt“. Die Nachfrage sei deutlich höher, „die Wartelisten wachsen, während die Baukosten und Zinsen immer weiter steigen.“</p> <p>Der Zensus bescheinigt Überlingen bis 2040 um etwa 1000 Einwohner zu wachsen. Den sich daraus ergebenden Wohnungsbedarf sieht Zeitler nun ignoriert. Maßnahmen um selbst gegen Wohnungsknappheit vorzugehen wie die Zweckentfremdungssatzung und das Wohnbaulandmodell 2030 könnten „ohne flankierende Maßnahmen des Landes nur begrenzt wirken“, schreibt Zeitler.</p> <p>In Friedrichshafen ist man indes froh, weiterhin Gewissheit über die Mietregularien zu haben: „Die Stadt Friedrichshafen begrüßt die Beibehaltung der Mietpreisbremse auf der Grundlage des für Friedrichshafen geltenden qualifizierten Mietspiegels aufgrund ihrer preisdämpfenden Wirkung“, schreibt die Stadtverwaltung auf Anfrage.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Ein Cent kann entscheiden: Wo die Mietpreisbremse im Bodenseekreis weiter greift – und wo nicht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 14:29:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bauarbeiten beginnen im November: In der Marktstraße ist alles bereit für den neuen Rathausbrunnen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/bauarbeiten-beginnen-im-november-in-der-marktstrasse-ist-alles-bereit-fuer-den-neuen-rathausbrunnen;art372484,12503478 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Technikraum ist fertiggestellt, das Pflaster wieder zu: Die Stadt hat ihre Arbeiten für das große Wasserspiel in der Altstadt abgeschlossen. Nun kann der Metallkünstler David Fuchs kommen.  ]]></description>
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          Der Technikraum ist fertiggestellt, das Pflaster wieder zu: Die Stadt hat ihre Arbeiten für das große Wasserspiel in der Altstadt abgeschlossen. Nun kann der Metallkünstler David Fuchs kommen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Technikraum ist fertiggestellt, das Pflaster wieder zu: Die Stadt hat ihre Arbeiten für das große Wasserspiel in der Altstadt abgeschlossen. Nun kann der Metallkünstler David Fuchs kommen.



        <p>Mit der Oberflächenversiegelung für das farbig asphaltierte Mobilitätsband in der Mitte der Straße werden die Pflasterarbeiten in der Marktstraße nun endgültig abgeschlossen. Am Dienstag und am Mittwoch sollen Mitarbeiter der Salemer Firma Dunst diese letzten Arbeiten vornehmen – inklusive einer nochmals nötigen Teilsperrung der Marktstraße.</p> <h2>Dienstag ließen die Gitter noch auf sich warten</h2> <p>Bis Mittwochabend sollen die Sperrungen dann wieder aufgehoben sein, heißt es aus dem Stadtbauamt. Am Dienstag sah es jedoch zunächst nochmal nach einer Verzögerung aus: Bis um die Mittagszeit waren weder Absperrungen aufgestellt noch Bauarbeiter zu sehen – eventuell wegen des leichten Regens am Vormittag.</p> <p>Sind die Sperrgitter schließlich wieder weg und der Asphalt fertig, ist der Weg frei für den oberirdischen Brunnenbau vor dem Rathaus. Der Deggenhausertaler Metallkünstler David Fuchs, der die Brunnenelemente in seinem Atelier zwischenzeitlich nahezu fertiggestellt hat, wird diese dann nach Markdorf transportieren lassen. Voraussichtlich Anfang November, sagt Bauamtsleiterin Monika Gehweiler, werde Fuchs dann die beiden Wasserspeier-Bronzekugeln sowie die anderen Elemente des Bauwerks montieren. So sehe es zumindest der aktuelle Zeitplan im Rathaus vor.</p> <h2>In der Brunnenstube ist alles eingebaut</h2> <p>Seitens der Stadt seien alle Bauarbeiten für den neuen Brunnen am Rathausplatz inzwischen abgeschlossen, sagt Gehweiler. Die Technik in der Brunnenstube sei komplett fertiggestellt. Zuletzt wurden noch die Sanitärinstallationen vorgenommen und der Schaltschrank eingebaut und angeschlossen. Dann müssten nur noch die Programmier- und Einstellarbeiten für die Brunnentechnik vorgenommen werden.</p> <p>Der neue Rathausbrunnen wird etwas weiter abgerückt vom Rathaus, mehr zur Mitte der Marktstraße hin gebaut werden, so dass er auch deutlich wahrnehmbarer im öffentlichen Raum sein wird als der frühere Brunnen. Genügend Platz für den Lieferverkehr und für die Marktstände an den Donnerstagen soll es dennoch geben, ebenso für die Zufahrt von Rettungsfahrzeugen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Bauarbeiten beginnen im November: In der Marktstraße ist alles bereit für den neuen Rathausbrunnen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 05:05:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gemeinde startet digitale Nachbarschaftshilfe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/gemeinde-startet-digitale-nachbarschaftshilfe;art372471,12501155 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die neue Hilver-App soll es ermöglichen, im Deggenhausertal unkompliziert Hilfe anzubieten oder um Unterstützung zu bitten  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die neue Hilver-App soll es ermöglichen, im Deggenhausertal unkompliziert Hilfe anzubieten oder um Unterstützung zu bitten<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/gemeinde-startet-digitale-nachbarschaftshilfe;art372471,12501155]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Die neue Hilver-App soll es ermöglichen, im Deggenhausertal unkompliziert Hilfe anzubieten oder um Unterstützung zu bitten



        <p><strong>Deggenhausertal</strong> Die Gemeinde Deggenhausertal hat im Rathaus in Wittenhofen ein neues, digitales System zur Förderung der Nachbarschaftshilfe vorgestellt: die Hilver-App. Mit ihr können Bürgerinnen und Bürger künftig unkompliziert Hilfe anbieten oder anfordern – ganz im Sinne eines aktiven, solidarischen Miteinanders. Bürgermeister Fabian Meschenmoser erklärte: „Hilver ist eine Hilfevermittlung, bei der ehrenamtliche Helfer, die sich persönlich im Rathaus vorgestellt haben, kleine Hilfen für ältere und bedürftige Menschen im Alltag übernehmen.“ Die App ergänzt die bereits bestehenden sozialen Strukturen in der Gemeinde um ein digitales Werkzeug. Ziel ist es, Unterstützung dort anzubieten, wo sie gebraucht wird, und gleichzeitig das freiwillige Engagement zu fördern. „Wir freuen uns, wenn sich viele angesprochen fühlen – Jung und Alt, Menschen, die Hilfe benötigen, und solche, die flexibel und individuell ihre Zeit und ihr Können schenken wollen. Ebenso hoffen wir, dass Vereine und Institutionen diese Idee weitertragen und multiplizieren“, so Meschenmoser. Die Hilver-App bringt Menschen zusammen, die im Alltag Unterstützung brauchen, und solche, die helfen möchten. Sie vermittelt ehrenamtliche Hilfen – etwa beim Einkaufen, bei Fahrten zum Arzt, bei Gartenarbeiten oder als kurze Alltagshilfe zwischendurch. Interessierte registrieren sich über die App und stellen sich im Rathaus vor. Nach einer kurzen Prüfung werden sie freigeschaltet und können Anfragen in ihrer Umgebung sehen und annehmen. Für Hilfesuchende ist die Nutzung ebenfalls einfach: Sie können ihre Anfrage über die App, online oder telefonisch erfassen lassen. Alle Einsätze sind ehrenamtlich, unentgeltlich und versichert. Voraussichtlich ab 20. Oktober können Helfer die App herunterladen und kommen über die Postleitzahl von Deggenhausertal auf die Seite, auf der sie sich anmelden können. Für Hilfesuchende wird die App Mitte November aktiv geschaltet. Die Kosten werden im ersten Jahr von der Bosch-Stiftung getragen. In den Folgejahren muss die Gemeinde zwischen 4000 und 5000 Euro zahlen. Koordiniert wird das Angebot von Gemeinwesenarbeiterin Manuela Redlich.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Gesellschaftliches Engagement" Arbeitsvermittlung Alte]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Gemeinde startet digitale Nachbarschaftshilfe]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 17:43:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zum Abschied eine neue CD: Die Gehrenbergspatzen sagen Ade!  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/zum-abschied-eine-neue-cd-die-gehrenbergspatzen-sagen-ade;art372484,12500818 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach 45 Jahren mit mehr als 500 Konzerten, die sie bis in die USA und nach Hongkong führten, verabschieden sich die Markdorfer Volksmusiker von ihren Fans. Manfred Kuks und Hubert Heigle erinnern sich an tolle Zeiten.  ]]></description>
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          Nach 45 Jahren mit mehr als 500 Konzerten, die sie bis in die USA und nach Hongkong führten, verabschieden sich die Markdorfer Volksmusiker von ihren Fans. Manfred Kuks und Hubert Heigle erinnern sich an tolle Zeiten.<br>
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        Nach 45 Jahren mit mehr als 500 Konzerten, die sie bis in die USA und nach Hongkong führten, verabschieden sich die Markdorfer Volksmusiker von ihren Fans. Manfred Kuks und Hubert Heigle erinnern sich an tolle Zeiten.



        <p>Sie füllten Säle und Hallen und sie füllten sogar ganze Stadien. Sie spielten bei Feiern auf und machten sie zu Festen – und sie reisten in die USA und sogar nach China, um dort mit Melodien aus ihrer Heimat zu begeistern: die Markdorfer Gehrenbergspatzen.</p> <p>Vor 45 Jahren hatte Manfred Kuks sie gegründet. Und wenn die Besetzung der Gruppe auch immer wieder mal wechselte, der Volksmusik blieb sie stets treu, mit zeitweiligen Abstechern in die Country-Szene in ihren späteren Jahren. Doch nun sei es Zeit, sich zu verabschieden, erklärt Kuks auf dem Internetauftritt der Gehrenbergspatzen.</p> <p>Es ist ein leiser Abschied, den das Duo Manfred Kuks und Hubert Heigle, die über die Jahrzehnte hinweg der Kern der Gruppe waren, da nimmt. Im Oktober 2005 hatten die Gehrenbergspatzen ihr 25-jähriges Jubiläum gefeiert. „Die Stadthalle wäre dafür zu klein gewesen“, erinnert sich Kuks: „Wir mussten nach Wittenhofen ausweichen.“ Rund 750 Fans aus der gesamten Region pilgerten in die Alfons-Schmidmeister-Halle, um bei dem von Südwestrundfunk-Redakteur Walter Rundel moderierten Galaabend mitzufeiern. Ein Galaabend, bei dem außer den drei „Musikanten mit Herz“, wie Bernd Gerber, der damalige Bürgermeister Markdorfs, die Gehrenbergspatzen nannte, etliche weitere Musiker auftraten: Solisten, Duos, Trios, Bands und ganze Chöre.</p> <h2>Auch ein Hauch Wehmut ist dabei</h2> <p>Und nun, da die Gehrenbergspatzen auf 45 Jahre zurückblicken, gehen sie ohne große Feier von der Bühne – aber dafür mit „großer Dankbarkeit“, sagt Kuks, „und auch mit einem Hauch Wehmut“. Der letzte Auftritt der Volksmusiker war bei der Seniorenfasnet im Februar 2024. Ihren treuen Fans wollen sie aber noch ein Abschiedsgeschenk machen: eine neue CD.</p> <p>„Say Hello“ lautet der Titel der CD, sinnigerweise. Denn er klingt eigentlich weit mehr nach einer Begrüßung, als nach einem Abschied – beinah sogar nach einem Neubeginn. Denn die Gehrenbergspatzen spielten darauf statt Titeln wie „Grüaß euch lieabe Leut“, statt „Dort wo die hohen Berge stehen“ oder „Der Fischerin vom Bodensee“ vor allem Country-Musik ein.</p> <h2>Kulturbotschafter vom Bodensee in den USA</h2> <p>Diese Hinwendung zur US-amerikanischen Volksmusik kommt nicht von ungefähr: Vorangegangen waren seit langen Jahren schon etliche Konzerttourneen durch Wisconsin, Minnesota, Illinois, New Jersey, New Mexico, Florida sowie wiederholte Auftritte bei Festivals wie dem „German Alps Festival“ in Hunter Mountain, dem dortigen Oktoberfest oder dem Oktoberfest von Ruidoso in New Mexico.</p> <p>So nimmt es auch nicht weiter wunder, dass Bernd Gerber die Gehrenbergspatzen außer als „Musikanten mit Herz“ auch noch als „Kulturbotschafter ersten Ranges für unsere Gehrenbergstadt Markdorf und die ganze Bodenseeheimat“ bezeichnet hat.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wie alles anfing</span><span>Als Manfred Kuks 1980 die Gehrenbergspatzen gründete, konnte er schon auf fast drei Jahrzehnte Musizieren zurückblicken. Seine ersten Auftritte hatte er bereits als Zehnjähriger. Sein Instrument: das diatonische Akkordeon. Mit Schulfreunden trat er als 14-Jähriger in einer Immenstaader Brauerei auf. Man spielte Unterhaltungsmusik. Das blieb so, auch mit anderen Bands oder Kapellen. Neue Instrumente kamen hinzu. Kuks lernte am Keyboard und auch auf der Gitarre zu spielen. Zur Urbesetzung der Gehrenbergspatzen gehörte neben Manfred Kuks zunächst Kuno Bitzenhofer, der Partner im Duo „Manfred und Kuno“, das sich bald einen Namen machte – und gerne eingeladen wurde auf Feiern und Feste. Zu den „Gehrenbergspatzen“ wurden Kuks und Bitzenhofer auf den Vorschlag eines Konzertbesuchers hin. Dabei blieb es dann. Allerdings in wechselnden Besetzungen, wie die Liste zeigt, die noch neun weitere Namen nennt. Hubert Heigle ist seit 2001 mit von der Partie, zuvor war er bei den Stehgreiflern. Seit 24 Jahren ist er nun bei den Gehrenbergspatzen.</span></label></div> <h2>Mehr als 500 Auftritte, alle in der Freizeit</h2> <p>„Rote Lippen soll man küssen“, den ursprünglich von Cliff Richard gesungenen Schlager, nennt Manfred Kuks als Beispiel für die stilistische Offenheit der Gehrenbergspatzen. „Man muss reagieren können auf sein Publikum“, sagt er, bei jedem Konzert aufs Neue herausfinden, was sich die Zuhörer wünschen. Und die Zuhörerschaft sei stets sehr unterschiedlich gewesen. Die Senioren bei der Fasnet wünschen sich anderes als der Schwäbische Albverein, die Kolpingfamilie hört dies gerne, die Gäste der Geburtstagsfeier gerne das. Schnittmengen gebe es aber immer.</p> <p>Den Ausschlag oder ob der Abend oder der Nachmittag ankommt, gebe dann immer die Feinabstimmung – das spontane eingehen können aufs Publikum. Dies jedenfalls sei ihre Erfahrung nach mehr als 500 Auftritten. Auftritte, die allesamt in der eigenen Freizeit stattfinden – neben dem Beruf. Bei Kuks war es seine Arbeit als technischer Betriebswirt, bei Heigle die als Werkzeugmacher, die es mit den Konzertterminen in Einklang zu bringen galt. Insbesondere bei mehrwöchigen Tourneen im Ausland.</p> <h2>Mit alpinen Hits in Hongkong</h2> <p>Es sei eine sehr schöne Zeit gewesen, berichtet Kuks auf der Internetseite der Gehrenbergspatzen. Die Erinnerungen an die Begegnungen mit den Fans seien „unvergessen und bleiben lebendig“. Vieles Interessantes und Bewegendes können Kuks und Heigle erzählen: gleich ob von den Auftritten Bermatingen oder in New York. Zum Beispiel, wie überraschend die große Begeisterung ihrer Zuhörer bei einem Konzert in Hongkong für alpenländische Volksmusik war. Oder wie ergriffen die Reaktion desselben Publikums war, als Heigle ein Lied in chinesischer Sprache anstimmte. Sehr berührt habe es ihn dann schließlich selbst, als er zwei Wochen später beim Einchecken vor dem Heimflug nach Deutschland einer Chinesin begegnete, die seine Strophen sang. „Die hat unser Hongkong-Konzert besucht, und sie hat mich wiedererkannt“, sagt er.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Zum Abschied eine neue CD: Die Gehrenbergspatzen sagen Ade!]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 19:46:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Amtsinhaber holt 86,9 Prozent: Martin Rupp bleibt Bürgermeister von Bermatingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/ergebnis-steht-fest-amtsinhaber-martin-rupp-gewinnt-die-buergermeisterwahl;art372469,12498268 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der 54-jährige Rathauschef Martin Rupp kann in der Weinbaugemeinde seine vierte Amtszeit antreten. Bei der Wahl am Sonntag ließ er seinen beiden Herausforderern keine Chance.  ]]></description>
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          Der 54-jährige Rathauschef Martin Rupp kann in der Weinbaugemeinde seine vierte Amtszeit antreten. Bei der Wahl am Sonntag ließ er seinen beiden Herausforderern keine Chance.<br>
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        Der 54-jährige Rathauschef Martin Rupp kann in der Weinbaugemeinde seine vierte Amtszeit antreten. Bei der Wahl am Sonntag ließ er seinen beiden Herausforderern keine Chance.



        <p>Klarer Wahlsieg für den Amtsinhaber: Mit 86,9 Prozent der gültigen abgegebenen Stimmen hat Martin Rupp am Sonntag die Bürgermeisterwahl in Bermatingen für sich entschieden.</p> <h2>Nur knapp die Hälfte der Bermatinger geht wählen</h2> <p>Erstmals hatte der 54-Jährige, der nun seine mittlerweile vierte Amtszeit in der Weinbaugemeinde antreten wird, Mitbewerber um den Chefsessel im Rathaus: Patrick Jonischkeit (42), selbstständiger Unternehmer, kam auf 9,8 Prozent, Alexander Maul (34), Zerspanungsmechaniker und Schichtleiter, auf 2,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,9 Prozent, 1652 der 3311 Wahlberechtigten hatten abgestimmt, 22 Stimmen (1,3 Prozent) waren ungültig. Das Ergebnis war gegen 18.45 Uhr ausgezählt.</p> <p>Zahlreiche Bürger waren am Sonntagabend zum Rathaus gekommen, um der Verkündigung des vorläufigen amtlichen Endergebnisses beizuwohnen. Über das eindeutige Votum der Bermatinger freute sich Rupp gemeinsam mit seiner Ehefrau Cordula und den beiden Söhnen Lukas und Benjamin.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 13:03:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zahlen, Infos, Zeiten: Alles zum Wahlsonntag in Bermatingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/zahlen-infos-zeiten-alles-zum-wahlsonntag-in-bermatingen;art372469,12497127 ]]></link>      <description><![CDATA[  3320 Bürger dürfen am 12. Oktober über ihren neuen Rathauschef abstimmen. Im Hauptamt rechnet man mit einem Ergebnis bis gegen 19 Uhr  ]]></description>
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          3320 Bürger dürfen am 12. Oktober über ihren neuen Rathauschef abstimmen. Im Hauptamt rechnet man mit einem Ergebnis bis gegen 19 Uhr<br>
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        3320 Bürger dürfen am 12. Oktober über ihren neuen Rathauschef abstimmen. Im Hauptamt rechnet man mit einem Ergebnis bis gegen 19 Uhr



        <p>Drei Kandidaten wollen am Sonntag, 12. Oktober, für die nächsten acht Jahre ins Rathaus von Bermatingen einziehen: Amtsinhaber Martin Rupp (54), der sich um eine vierte Amtszeit bewirbt, der selbstständige Unternehmer Patrick Jonischkeit (42), der gemeinsam mit seiner Frau Kerstin in Meersburg einen kleinen Betrieb für Pulverbeschichtungen führt, und der 34-jährige Zerspanungsmechaniker und Schichtleiter Alexander Maul.</p> <p>Die Bermatinger Bürger haben also tatsächlich eine Auswahl, anders als bei den beiden vorangegangenen Bürgermeisterwahlen 2017 und 2009, als Rupp jeweils der einzige Kandidat war.</p> <h2>Wenn keiner gewinnt: Stichwahl wäre am 26. Oktober</h2> <p>Die Wahllokale werden von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet haben. Im Hauptort sind zwei Wahllokale in der Grundschule eingerichtet, in Ahausen eines im Bürgersaal. Außerdem gibt es noch einen Briefwahlbezirk, der im Bermatinger Rathaus angesiedelt ist. Rund 3320 wahlberechtigte Bürger gibt es bei dieser Wahl in der Weinbaugemeinde. Sollte am Sonntag keiner der drei Kandidaten mehr als 50 Prozent der gültigen Stimmen auf sich vereinen können, fände am Sonntag, 26. Oktober, eine Stichwahl statt.</p> <p>In der Hauptverwaltung im Rathaus rechnet Hauptamtsleiterin Maria Wagner mit dem Ende der Auszählung und einem vorläufigen amtlichen Endergebnis bis gegen 19 Uhr. Das Ergebnis soll dann auch vor dem Rathaus verkündet werden, dann vermutlich im Beisein aller drei Kandidaten und ihrer Familien. Wer nicht vor Ort sein kann, aber dennoch informiert sein möchte: Sowohl die Gemeinde als auch der SÜDKURIER werden den Ausgang der Bürgermeisterwahl aktuell noch am Abend vermelden.</p> <h2>Amtsantritt erst im nächsten Jahr</h2> <p>Gleich, welcher der drei Bewerber am Sonntag die Wahl für sich entscheiden wird, sein offizieller Amtsantritt wird erst am Freitag, 2. Januar sein, wie Wagner auf Anfrage der Redaktion mitteilt. Auch der Termin für die festliche, offizielle Amtseinführung steht bereits fest: Das wäre dann der Freitag, 16. Januar. Bis zum 2. Januar wird Amtsinhaber Rupp die aktuelle Wahlperiode noch zu Ende führen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Zahlen, Infos, Zeiten: Alles zum Wahlsonntag in Bermatingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 11:57:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Abschied, eine Begrüßung und ein großer Festakt: An der Gretser-Schule wird gefeiert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/ein-abschied-eine-begruessung-und-ein-grosser-festakt-an-der-gretser-schule-wird-gefeiert;art372484,12496238 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die größte Grundschule im Landkreis und ihr Kollegium starten in einen neuen Abschnitt: Die Sanierung ist abgeschlossen und der Rektorenwechsel vollzogen. Zahlreiche Gäste waren zum Festabend gekommen.  ]]></description>
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          Die größte Grundschule im Landkreis und ihr Kollegium starten in einen neuen Abschnitt: Die Sanierung ist abgeschlossen und der Rektorenwechsel vollzogen. Zahlreiche Gäste waren zum Festabend gekommen.<br>
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        Die größte Grundschule im Landkreis und ihr Kollegium starten in einen neuen Abschnitt: Die Sanierung ist abgeschlossen und der Rektorenwechsel vollzogen. Zahlreiche Gäste waren zum Festabend gekommen.



        <p>Drei Feiern an der Jakob-Gretser-Grundschule auf einen Schlag, das helfe Sparen, scherzte Andreas Geiger, dessen Abschied gleichfalls gefeiert wurde – neben dem Einweihungsfestakt für die sanierte Schule und der Amtseinsetzung der neuen Schulleiterin und seiner Nachfolgerin, Carmen Kindler.</p> <p>Nicht gespart hat der frisch pensionierte Rektor dann aber mit Dank: an seine Lehrerkollegen und die Eltern, die ihm ihre Kinder anvertraut hatten – rund 1100 Schüler in zwölf Jahren, so überschlug der Mathe- und Musik-Lehrer. Er dankte auch der Stadt als Schulträgerin, und er wünschte sich für die Zukunft aller Grundschulen, „dass dort künftig etwas mehr Ruhe einzieht und nicht alle Vierteljahr ein neues Projekt aufgelegt wird“.</p> <h2>Größte Bauinvestition in der Geschichte der Stadt</h2> <p>Der Weg zur neuen Sporthalle sowie zur Sanierung und Erweiterung der größten Grundschule im Landkreis war ein schwieriger. Das machte das von Bürgermeister Georg Riedmann gelieferte Resümee von Vorgeschichte und Umsetzung des Vorhabens deutlich. Er erinnerte an die ersten Wünsche nach einer neuen Turnhalle und an das dann entwickelte Konzept für eine vierzügige Grundschule.</p> <p>Riedmann sprach auch den ersten „großartigen“, aber viel zu teuren Entwurf an, der den Gemeinderat dazu bewogen hatte, „die Reißleine zu ziehen“ – und sich für einen dritten Grundschulstandort im Süden zu entscheiden. Und er redete auch vom Geld: von zwölf Millionen Euro, die investiert wurden: „Das ist die bisher größte Hochbauinvestition in Markdorf.“ Doch schon bald werde sie von einer noch höheren Summe übertroffen, nachdem für die Grundschule Süd ganze 21 Millionen veranschlagt sind.</p> <p>Mit einem Lob Gottes hatte der Abend begonnen. Das Junge Kammerorchester der Musikschule Markdorf spielte, von Johannes Eckmann dirigiert, das „Te deum“ des französischen Barockkomponisten Marc-Antoine Charpentier.</p> <h2>Ökumenischer Segen für Schule und Menschen</h2> <p>Tibor Nagy, evangelischer Pfarrer in Markdorf und Religionslehrer an der Grundschule, sprach von einem veritablen „Chaos“ während der Sanierungsphase, meinte damit allerdings das enge Nebeneinander von Umbauarbeiten und Unterrichtsbetrieb – „mit Lärm, Schmutz und Provisorien“.</p> <p>Er und sein katholischer Amtskollege Ulrich Hund waren gekommen, um das sanierte Gebäude wie auch die neue Sporthalle zu segnen. Die beiden Geistlichen baten um himmlischen Beistand, damit die Schüler hier, „lernen, was sie zum Leben brauchen“, so Pfarrer Hund. Damit die Lehrer ihren Dienst mit „Herz, Liebe, Verstand und sehr viel Geduld verrichten“, so Pfarrer Nagy, und „damit alle Gewalt von dieser Schule fern gehalten wird“.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das sagt der Architekt</span><span>Auch Tobias Müller vom Uhldingen-Mühlhofener Büro MMP-Architekten reihte sich in die Rednerliste ein. Er erinnerte an die rund 10.000 Arbeitsstunden, die es brauchte, bis nach Baubeginn im Herbst 2021 die neue Turnhalle stand und das Schulgebäude saniert war. Müller erklärte, dass Bauen im Bestand eine immer wichtiger werdende, weil nachhaltigere Aufgabe für die gesamten Branche werde.</span></label></div> <h2>Bis Herbst 2028 noch ein Provisorium</h2> <p>Das Kollegium begrüßte Carmen Kindler, mit einem gesungenen „Hoch auf Dich“. Kindler, die, wie Schulrätin Christiane von Zahn zuvor ausgeführt hatte, große Expertise beim Thema Ganztagsunterricht besitze, ging ebenfalls auf das Schulgebäude ein. Seien die Räumlichkeiten doch ein überaus wirksamer „dritter Pädagoge“, neben den Lehrern und den Eltern, indem sie als Lern- und Lebensumgebung erheblich zum Lernerfolg beitrügen.</p> <p>Roswitha Heidbreder vom Grundschulförderverein und Nicole Kramer vom Elternbeirat sicherten ihr dafür ihre Unterstützung zu. Konrektor Timo Metzger merkte an, dass sich der Ganztagsbetrieb erst dann richtig entfalten könne, wenn dort die geplante Dreizügigkeit erreicht sei, nachdem rund 100 der derzeit 400 Schüler an die voraussichtlich bis 2028/2029 fertig gestellte Schule Markdorf-Süd überwechseln. „Bis dahin unterrichten wir hier oben in einem Provisorium.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Deggenhausertal]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein Abschied, eine Begrüßung und ein großer Festakt: An der Gretser-Schule wird gefeiert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 05:05:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Appell an die Politik und an die Bürger im Landkreis  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/appell-an-die-politik-und-an-die-buerger-im-landkreis;art372471,12495483 ]]></link>      <description><![CDATA[  Fabian Meschenmoser greift Bürgerbrief des Präsidenten des Gemeindetages auf: Mehr Verantwortung, mehr Ehrlichkeit  ]]></description>
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          Fabian Meschenmoser greift Bürgerbrief des Präsidenten des Gemeindetages auf: Mehr Verantwortung, mehr Ehrlichkeit<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/appell-an-die-politik-und-an-die-buerger-im-landkreis;art372471,12495483]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Fabian Meschenmoser greift Bürgerbrief des Präsidenten des Gemeindetages auf: Mehr Verantwortung, mehr Ehrlichkeit



        <p>Eine ungewöhnliche Aktion, die von großer Sorge um die Finanzen der Kommunen im Land getragen ist: Mit einem offenen Bürgerbrief hatte sich Steffen Jäger, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, der 1065 Städte und Gemeinden vertritt, zum Tag der deutschen Einheit an die Bürgerschaft gewendet.</p> <p>Der Appell: Jeder Bürger müsse im Rahmen seiner Möglichkeiten mithelfen, dass das Zusammenleben auch in einer Zukunft voller Krisen – Rezession, Zölle, Standortverlagerungen von Unternehmen und die Kriege in der Ukraine und in Gaza – gelinge. Die „Lage sei ernst“, so Jäger, und: „Das spüren die Städte und Gemeinden. Das spüren Sie. Das spüren wir alle.“ In den Städten und Gemeinden lebe die Demokratie, dort werde „die Grundlage für das Gelingen unseres Staates gelegt“, schreibt Jäger. Der Bürgerbrief ist auf dem Internet-Auftritt des Gemeindetages eingestellt, unter: gemeindetag-bw.de/content/brief-die-bürgerinnen-und-bürger-zum-tag-der-deutschen-einheit.</p> <p>Deggenhausertals Bürgermeister Fabian Meschenmoser greift als Vorsitzender des Kreisverbandes des Gemeindetages den Appell Jägers auf. Der Kreisverband, so Meschenmoser, unterstütze „ausdrücklich“ den offenen Bürgerbrief. Die kommunalen Haushalte und auch die 23 Städte und Gemeinden im Bodenseekreis würden zunehmend unter Druck geraten, während staatliche Leistungsversprechen immer weiter steigen würden.</p> <p>Die Folgen seien in allen Kreisgemeinden und im Landkreis zu spüren: Die meisten Kommunen würden ihre Pflichtaufgaben wie Kinderbetreuung oder Klima-Maßnahmen, aber auch Investitionen in die Infrastruktur kaum noch aus eigener Kraft schaffen, so Meschenmoser: „Die Herausforderungen, die Präsident Jäger beschreibt, sind im ganzen Landkreis spürbar, wir dürfen die kommunale Ebene nicht weiter überfordern.“ Es bedürfe daher eines „politischen Kulturwandels“, weniger „Ankündigungen in Form von ungedeckten Schecks und mehr Umsetzungsfähigkeit“ – dies mit realistischen Standards, auskömmlicher Finanzierung und „echtem Vertrauen in die kommunale Verantwortung“.</p> <p>Mit der Unterstützung des offenen Bürgerbriefs wolle man auch im Landkreis „geschlossen den Bürgerinnen und Bürgern reinen Wein einschenken“. Gerade im Bodenseekreis, so Meschenmoser, hätten die Kommunen in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie erfolgreich sein können. Nun brauche es Mut, Kraft und Willen, diese Erfolge auch in der Zukunft fortzuschreiben. „Wir alle müssen bereit sein, unseren Teil dazu beizutragen“, appelliert Meschenmoser auch an die Bürgerschaft im Landkreis: „Der Bürgerbrief spricht uns aus dem Herzen. Er benennt, worum es geht: um Ehrlichkeit, um Verantwortung, um die Zukunftsfähigkeit unseres Staates.“</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Strukturpolitik Kommunalpolitik Finanzhaushalt thema-leben-grundversorgung thema-politik-lokal thema-wirtschaft-finanzmarkt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Deggenhausertal]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Appell an die Politik und an die Bürger im Landkreis]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 03 Oct 2025 11:22:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein letztes Heimspiel für das Sturm-Duo des SV Deggenhausertal  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/regionalsport-bodensee-west/ein-letztes-heimspiel-fuer-das-sturm-duo-des-sv-deggenhausertal;art2783,12493113 ]]></link>      <description><![CDATA[  In der Verbandsliga bilden die beiden 18-jährigen Casey Maier und Amelie Oelkers eine Doppelspitze. Gegen Freiburg-Zähringen spielt nun auch etwas Wehmut mit.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          In der Verbandsliga bilden die beiden 18-jährigen Casey Maier und Amelie Oelkers eine Doppelspitze. Gegen Freiburg-Zähringen spielt nun auch etwas Wehmut mit.<br>
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        In der Verbandsliga bilden die beiden 18-jährigen Casey Maier und Amelie Oelkers eine Doppelspitze. Gegen Freiburg-Zähringen spielt nun auch etwas Wehmut mit.



        <p><strong>Fußball, Verbandsliga, Frauen:</strong> Ein Spiel noch, vielleicht auch zwei. Dann trennen sich die Wege von Casey Maier und Amelie Oelkers. Zumindest vorerst. Gemeinsam spielen sie für den SV Deggenhausertal als Doppelspitze in der Verbandsliga. Obwohl sie gut miteinander harmonieren, wird die Partie am Samstag gegen den TSV Alemannia Freiburg-Zähringen das letzte gemeinsame Heimspiel werden. Etwas Wehmut kickt also mit, wenn es gegen den Tabellenzweiten geht.</p> <h2>Deggenhausers Doppelspitze trifft</h2> <p>Casey Maier spielt erst seit dem vergangenen Jahr beim SV Deggenhausertal und hat sich gut eingelebt. Sie fühlt sich richtig dazugehörig, weil die Gruppe sie direkt integriert hat. Zuvor schnürte die 18-Jährige ihre Kickschuhe unter anderem für den Hegauer FV. Amelie Oelkers hingegen spielt schon seitdem sie ein kleines Kind ist beim SV Deggenhausertal.</p> <p>Seit einiger Zeit sind Amelie Oelkers und Casey Maier fest als Doppelspitze eingeplant. Beide haben in dieser Saison schon getroffen. Amelie Oelkers netzte beim 3:1-Sieg gegen die SG Hausen-Nollingen ein. Auch Casey Maier traf bei diesem Spiel. Ebenso ging der Treffer der 1:3-Niederlage gegen den SC Sand III auf ihr Torkonto.</p> <h2>Sie ergänzen sich gut</h2> <p>Am liebsten spielen sie sowieso gemeinsam. „Ich kann mich immer auf Casey verlassen“, so Amelie Oelkers. Casey Maier stimmt dem zu: „Unsere Stärken ergänzen sich sehr gut. Amelie hat zum Beispiel einen guten Abschluss und ich bin schnell. Wenn ich einen Weg laufe, dann weiß ich, dass Amelie mir den Rücken frei hält.“</p> <p>Doch die beiden verbindet mehr als der Fußball. Erst in diesem Sommer hat das Sturmduo gemeinsam Abitur gemacht. Zwar waren die beiden nicht an der gleichen Schule, doch die Abiturprüfung und die Lernphase im Fach Sport haben sie gemeinsam erfolgreich durchgestanden.</p> <h2>Getrennte Wege</h2> <p>Nun werden sich ihre Wege für einige Zeit trennen. Während Casey Maier ein duales Studium beginnt, zieht es Amelie Oelkers für zwei Monate nach Costa Rica. Dort wird sie in einem Kindergarten arbeiten und dem grauen Wetter in Deutschland entfliehen.</p> <p>Ihre Freundin Casey Maier freut sich für sie über die tolle Erfahrung. Trotzdem ist diese auch ein wenig traurig: „Ich werde Amelie vermissen. Sie hinterlässt eine Lücke, sowohl auf als auch neben dem Platz.“ Sie wird dann wohl mit einer anderen Sturmpartnerin spielen. Gegen Freiburg-Zähring wollen sie aber nochmal gemeinsam angreifen.</p> <h2>Schwieriges Duell gegen Freiburg-Zähringen</h2> <p>Schließlich erwarten die beiden 18-Jährigen am vierten Spieltag ein herausforderndes Spiel: „Freiburg-Zähring ist aus der Oberliga abgestiegen und sehr stark. Aber auch wir sind ein gutes Team“, so Maier. Oelkers ergänzt: „Wir müssen ruhig spielen und zusammenhalten, dann ist vieles möglich.“</p> <p>Die beiden jungen Spielerinnen sind sich einig, dass nach den ersten Spieltagen noch Luft nach oben sei. Der SV Deggenhausertal ist mit einem Sieg und zwei Niederlagen in die Verbandsliga gestartet. Casey Maier weiß, was noch verbessert werden muss: „Wir müssen uns mehr zutrauen. Zuletzt war das Problem, dass wir uns den Mut haben nehmen lassen.“</p> <h2>Fußball ist mehr als ein Hobby</h2> <p>Für beide ist Fußball mehr als nur ein Hobby. Sie können dem Alltag entfliehen und ihre Sorgen vergessen, wenn die Stürmerinnen mit ihren Teamkameradinnen auf dem Fußballplatz stehen. Das liegt vor allem an der guten Stimmung, schließlich verbringt die Mannschaft auch privat viel Zeit miteinander.</p> <p>Das Schönste für das Duo ist es, die Siege mit ihren Mitspielerinnen zu feiern. „Ab und an auch mal mit einem Aperol Spritz“, erzählt Casey Maier – und muss lachen.</p> <p>Vielleicht kann das Team des SV Deggenhausertal auch am Wochenende wieder auf einen Sieg anstoßen. Mit einer Doppelspitze, ein letztes Heimspiel eben mit Casey Maier und Amelie Oelkers.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Ein letztes Heimspiel für das Sturm-Duo des SV Deggenhausertal]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 13:08:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Heiligenberg trauert um Friseurlegende Helmut Frings  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/heiligenberg-trauert-um-friseurlegende-helmut-frings;art372476,12492107 ]]></link>      <description><![CDATA[  Friseur und Fastnachter: Im Alter von 80 Jahren ist der Ur-Heiligenberger gestorben. Vor zwei Wochen noch stand er mit Kittelschürze in seinem Salon. Ein Nachruf auf ein Original.  ]]></description>
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          Friseur und Fastnachter: Im Alter von 80 Jahren ist der Ur-Heiligenberger gestorben. Vor zwei Wochen noch stand er mit Kittelschürze in seinem Salon. Ein Nachruf auf ein Original.<br>
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        Friseur und Fastnachter: Im Alter von 80 Jahren ist der Ur-Heiligenberger gestorben. Vor zwei Wochen noch stand er mit Kittelschürze in seinem Salon. Ein Nachruf auf ein Original.



        <p>Die Gemeinde Heiligenberg verabschiedet sich von einem ihrer bekanntesten Bürger: Helmut Frings, der am 7. August seinen 80. Geburtstag gefeiert hat, ist am vergangenen Sonntag überraschend verstorben. Frings, dessen Leben untrennbar mit seinem Friseurberuf verbunden war, prägte über Jahrzehnte das Ortsbild und das Dorfleben – sowohl durch seine Arbeit als auch durch sein Engagement in Vereinen und Hilfsorganisationen.</p> <p>Geboren 1945 im damals noch existierenden Spital Heiligenberg, machte er nach einer Friseurlehre im elterlichen Betrieb die Meisterausbildung und übernahm 1987 den Salon. „Ohne Arbeit? Das wäre für ihn nicht gegangen“, erinnert sich Angelika Müller, Tochter seiner Lebensgefährtin. „Er war immer im Salon, nie im Urlaub. Immer!“</p> <h2>Sein Friseursalon war wie ein kleines Museum</h2> <p>Tatsächlich wirkte Frings‘ Geschäft wie ein kleines Museum. Die Ausstattung des Salons, so wie sie heute noch erhalten ist, stammt größtenteils aus den 1960er-Jahren. Für Frings war das so gewollt: Ein moderner Umbau kam für ihn nicht infrage, sein Salon war für ihn ein vertrauter Ort, berichtet Müller. Für die Generationen von Heiligenbergern, die dort ihre Haare schneiden ließen, war Frings eine feste Größe – wahrscheinlich hat er irgendwann einmal den Kopf jedes Heiligenbergers in Händen gehabt, dabei gewaschen, geschnitten oder frisiert.</p> <p>Er lebte für seinen Beruf. Zwei Wochen vor seinem Tod war er noch im Salon tätig, bis er zu einer geplanten Herzoperation ins Krankenhaus kam, so Müller. Sein Tod kam überraschend. Er hinterlässt eine große Lücke in Heiligenberg, im Geschäftsleben – und natürlich für seine treuen und langjährigen Kunden.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/so-lebt-es-sich-in-heiligenberg-hier-zieht-wieder-mehr-leben-ein;art372476,11669031" title="So lebt es sich in Heiligenberg: Hier zieht wieder mehr Leben ein">In einem SÜDKURIER-Interview im Sommer 2023 drückte Helmut Frings</a> sein Bedauern darüber aus, dass in den letzten Jahren immer mehr Läden und Betriebe aus dem Ort verschwunden sind. „Das war zwar ein schleichender Prozess, aber immer wieder war ich doch erschrocken, wenn direkte Nachbarn aufgaben. Manchmal wirkt das Dorf wie ausgestorben auf mich. Aber ich sehe auch, dass Leute hinzuziehen, dass das Dorf wächst. Und das Vereinsleben, die Fasnet, der Sport sind lebendig. Auch für die Kultur wird immer wieder viel getan.“</p> <h2>Nachruf des Bürgermeisters</h2> <p>Frings selbst war, über die reine Berufstätigkeit hinaus, im gesellschaftlichen Leben von Heiligenberg engagiert. Er war Mitbegründer des örtlichen Sportvereins und lange aktiv im Roten Kreuz und beim Narrenverein Wolkenschieber. Bürgermeister Denis Lehmann würdigte ihn im Gespräch mit unserer Redaktion: „Ich war anlässlich seines 80. Geburtstags noch bei Helmut Frings in seinem Friseurladen und habe einen Menschen voller Lebensfreude getroffen.</p> <p>Er war für Heiligenberg eine prägende Persönlichkeit und sein Friseurladen eine gesetzte Institution. Herr Frings lebte für unser Dorf, sein Handwerk, die Vereinsarbeit. Er war besonders im Narrenverein Wolkenschieber aktiv und befasste sich mit unserer Ortsgeschichte. Er hat die Gemeinschaft immer unterstützt. Dass so ein Mensch von einem Moment auf den anderen nicht mehr da ist, berührt uns alle tief.“</p> <h2>Nachruf des Narrenpräsidenten</h2> <p>Für den Narrenverein Wolkenschieber sind dies traurige Tage. Vereinspräsident Markus Leppert berichtet darüber, dass am vergangenen Wochenende gleich zwei Ehrenmitglieder gestorben sind. Zum einen Helmut Frings. Zum anderen Gerda Kast. Kast war lange Jahre Häs-Näherin im Verein. Sie sei am Samstag gestorben, so Leppert. Frings, Mitglied im Verein seit 1979, war Vereinsfriseur, Maskenbildner und aktiver Hästräger. Leppert würdigt ihn mit den Worten: „Helmut hat bei jedem Bunten Abend die Akteure frisiert und geschminkt. So lange ich denken kann, hat er das schon gemacht. Und nun hat er uns sein komplettes Equipment dafür hinterlassen. Er ist bei jedem Umzug an der Fasnet mitgelaufen, zur Not mit Krücken.“ Der Narrenverein habe Gerda Kast schon früher, Helmut Frings erst in der letzten Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt. „Wir sind beiden zu großem Dank verpflichtet.“</p> <h2>Keine Nachfolge für den Salon</h2> <p>Helmut Frings hinterlässt drei Nichten und Neffen. Sie leben in der Ferne; eine direkte familiäre Nachfolge für das Geschäft gebe es nicht, wie Angelika Müller sagt. Der Verstorbene hatte zwei Brüder und eine Schwester. Sie war ebenfalls Friseurin.</p> <p>Helmut Frings hat ein Stück Heiligenberger Geschichte geschrieben. Er war ein Mann, der die Menschen durch sein Tun in Verbindung brachte und so die Gemeinschaft prägte. Im Interview des Sommers 2023 sagte er auf die Frage, was ihn zu einem Umzug in einen anderen Ort bewegen könne: „Es gibt keinen Grund für mich, Heiligenberg zu verlassen. Das ist unvorstellbar, und das wird so bleiben.“</p> <p><em>Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 16. Oktober 2025, 14.30 Uhr in der Kirche in Röhrenbach statt. Die Beisetzung findet im Anschluss auf dem Friedhof in Heiligenberg statt.</em></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Heiligenberg trauert um Friseurlegende Helmut Frings]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 16:05:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Meßmer startet in zweite Amtszeit: Das sind die Stimmen nach der Bürgermeisterwahl in Oberteuringen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/messmer-startet-in-zweite-amtszeit-das-sind-die-stimmen-nach-der-buergermeisterwahl-in-oberteuringen;art372488,12490755 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit 97,1 Prozent wurde Ralf Meßmer am Sonntag in seinem Amt bestätigt. Als Alleinkandidat mobilisierte er 36,6 Prozent der Bürger. Noch am Abend und auch am Tag danach erhielt er viele Glückwünsche aus der Nachbarschaft.  ]]></description>
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          Mit 97,1 Prozent wurde Ralf Meßmer am Sonntag in seinem Amt bestätigt. Als Alleinkandidat mobilisierte er 36,6 Prozent der Bürger. Noch am Abend und auch am Tag danach erhielt er viele Glückwünsche aus der Nachbarschaft.<br>
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        Mit 97,1 Prozent wurde Ralf Meßmer am Sonntag in seinem Amt bestätigt. Als Alleinkandidat mobilisierte er 36,6 Prozent der Bürger. Noch am Abend und auch am Tag danach erhielt er viele Glückwünsche aus der Nachbarschaft.



        <p>Als Alleinkandidat in eine Wahl zu gehen, ist nie einfach, obwohl es eigentlich genauso scheint: Denn wird man erwartungsgemäß wiedergewählt, heißt es stets: Ja, was denn sonst auch? Und im Fokus steht dann auch mehr die Wahlbeteiligung als das erzielte Ergebnis.</p> <p>So wird es Ralf Meßmer am Sonntagabend ergangen sein, als er um Schlag 19 Uhr seinen Wahlsieg für die angestrebte zweite Amtszeit als Bürgermeister von Oberteuringen verkündet bekam. 97,1 Prozent der gültigen abgegebenen Stimmen hatte er auf sich vereint, bei einer Wahlbeteiligung von 36,6 Prozent. „Auch diese 97 Prozent müssen erst einmal eingefahren werden“, sagte Meßmer. Vor allem freue ihn aber, dass trotz seiner Alleinkandidatur so viele Bürger zur Wahl gegangen seien. Im Vorfeld hatte er angedeutet, mit einer Wahlbeteiligung über 30 Prozent zufrieden zu sein.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Wahl</span><span>Amtsinhaber Ralf Meßmer erhielt laut vorläufigem amtlichen Endergebnis 97,1 Prozent der gültigen Stimmen, die Wahlbeteiligung lag bei 36,6 Prozent. 104 der 1397 abgegebenen Stimmen waren ungültig, das sind 7,4 Prozent. Die freie Zeile auf dem Wahlzettel nutzten 38 Wähler (2,9 Prozent) um einer anderen Person ihre Stimme zu geben. Meßmer wird seine zweite Amtszeit nahtlos an die erste anknüpfen.</span></label></div> <p>Mit dieser Einschätzung liegt der 51-Jährige, der seit 2017 Chef im Oberteuringer Rathaus ist, nicht daneben: Wenn bei vorher schon klarem Ausgang dennoch mehr als ein Drittel der wahlberechtigten Bürger ihr Kreuzchen machen, dann darf man das durchaus auch als Vertrauensbeweis mitnehmen. Nicht selten steht bei Alleinkandidaturen nach der Wahl eine Zwei als erste Ziffer bei der Wahlbeteiligung, und selbst wenn mehrere Bewerber antreten, kommt man nicht selten kaum über 60 Prozent Beteiligung.</p> <h2>Meßmer: „Ich freue mich riesig“</h2> <p>So war Meßmers erste Reaktion auf dem Rathausbalkon, nachdem Bürgermeister-Stellvertreterin Sabine Müller das Ergebnis verkündet hatte, auch sichtbare Erleichterung: „Ich freue mich riesig über das tolle Ergebnis“, rief er zum Rathausplatz herab, auf dem sich rund 150 Bürger und Gäste eingefunden hatten. „Warum es so gut läuft in Oberteuringen, liegt daran, dass wir ein gutes Vertrauensverhältnis mit dem Gemeinderat und auch mit den Bürgern haben“, fügte Meßmer noch an.</p> <p>Neben zahlreichen Bürgern gratulierten ihm auch seine Amtskollegen aus der Nachbarschaft, darunter Fabian Meschenmoser, Martin Rupp, Georg Riedmann, Daniel Enzensperger und Arman Aigner, die alle nach Oberteuringen gekommen waren. Später am Abend stieß dann auch noch Landrat Luca Prayon hinzu, der zuvor bei der Bürgermeisterwahl in Daisendorf war.</p> <h2>Viel Lob von den Amtskollegen</h2> <p>Prayon sprach von einem „grandiosen Ergebnis“: „Das bestätigt Meßmers gute Arbeit vor Ort.“ Aber auch Oberteuringen und seinen Bürgern wolle er einen herzlichen Glückwunsch aussprechen. „Ich gratuliere meinem Kollegen ganz herzlich“, sagte Markdorfs Bürgermeister Georg Riedmann. Meßmer, so Riedmann, habe sich den Erfolg verdient aufgrund der Art und Weise, wie er in den vergangenen acht Jahren gearbeitet habe: „Fleißig, kompetent und in aller Ruhe, aber immer auch bestimmt ist er die Themen seiner Gemeinde angegangen.“ Die Zusammenarbeit aller vier Bürgermeister im Gemeindeverwaltungsverband sei hervorragend, und daran habe auch Meßmer einen großen Anteil, sagte Riedmann.</p> <p>Ähnlich äußerte sich auch Bermatingens Bürgermeister Martin Rupp. „Ich freue mich sehr für meinen geschätzten Kollegen“, sagte er: „Das ist ein tolles Ergebnis bei einer guten Wahlbeteiligung.“ Er sehe dies als „ein Zeichen der Wertschätzung für Ralf Meßmer“. Auf die weitere Zusammenarbeit freue er sich.</p> <p>Darauf hob auch Deggenhausertals Bürgermeister Fabian Meschenmoser ab: „Ich bin überzeugt, dass wir auch künftig eine so gute und zielgerichtete Zusammenarbeit in unserer Nachbarschaft haben werden wie bisher“, sagte er. Es freue ihn, dass Meßmer trotz seiner Alleinkandidatur „ein so schönes Wahlergebnis eingefahren hat“.</p> <p>„Sehr zufrieden“ mit dem Wahlausgang zeigte sich auch FDP-Gemeinderat Alexander Reuter. Im Rat pflege man „ein angenehmes Miteinander und einen wertschätzenden Umgang“, sagte er. Dies sei wesentlich auch ein Verdienst Meßmers.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Meßmer startet in zweite Amtszeit: Das sind die Stimmen nach der Bürgermeisterwahl in Oberteuringen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 27 Sep 2025 05:05:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zukunftskommune statt EEA  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/zukunftskommune-statt-eea;art372471,12489848 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Teilnahme an European Energy Award beendet</li> <li>Gemeinde setzt nun auf regionales Programm</li> <li>Dieses ist praxistauglich und unkompliziert</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Teilnahme an European Energy Award beendet</li> <li>Gemeinde setzt nun auf regionales Programm</li> <li>Dieses ist praxistauglich und unkompliziert</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Teilnahme an European Energy Award beendet</li> <li>Gemeinde setzt nun auf regionales Programm</li> <li>Dieses ist praxistauglich und unkompliziert</li> </ul>



        <p>Deggenhausertal Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung dem Ausstieg aus dem European Energy Award (EEA) zugestimmt. Unabhängig von dieser Entscheidung wurde in der Sitzung bekannt gegeben, dass die EEA-Region-Bodensee-Oberschwaben zum Januar 2025 eingestellt werden. Im gleichen Tagesordnungspunkt entschied der Rat im Gegenzug die Teilnahme der Gemeinde am Programm „Zukunftskommune“ der Energieagentur Oberschwaben gGmbH und beauftragte die Verwaltung damit, die notwendigen Schritte zu veranlassen.</p> <p>Die Kosten für die Kommune liegen bei 2996 Euro pro Jahr. Es ist davon auszugehen, dass sich der jährliche Betrag noch reduziert. Die CO<sub>2</sub>-Bilanzierung wird derzeit vom Land Baden-Württemberg mit 75 Prozent gefördert, sodass der Eigenanteil bei 1200 Euro alle vier Jahre liegt. Die EEA-Gesamtkosten lagen jährlich bei etwa 5000 Euro.</p> <h2>EEA wird deutlich komplizierter</h2> <p>Im Jahr 2019 war die Gemeinde Deggenhausertal dem EEA-Programm beigetreten. 2022 wurde die Gemeinde mit dem EEA-Label erfolgreich zertifiziert. Die nächste EEA-Re-Zertifizierung hätte im Jahr 2026 anstehen sollen. Ab 2025 greift die überarbeitete Version des European Energy Award verbindlich für alle teilnehmenden Kommunen und Landkreise. Die Neuausrichtung wurde auf europäischer Ebene beschlossen und bringt eine deutlich erweiterte und komplexe Systematik mit sich. Dadurch steigt der Aufwand für Planung, Umsetzung und Dokumentation erheblich. Im Bodenseekreis und in den benachbarten Kreisen bestand deshalb der Wunsch nach einem praxistauglichen, wirksamen und unkomplizierten Modell zur Umsetzung und zum Monitoring kommunaler Klimaziele – insbesondere auch im Hinblick auf die Förderfähigkeit. Dazu wurde im April 2025 beim Landratsamt Bodenseekreis eine Stelle zur Klimaschutzkoordination eingerichtet. Diese wurde im Rahmen eines Förderprogramms geschaffen, das die kreisangehörigen Städte und Gemeinden bei der Umsetzung und Weiterentwicklung ihrer Klimaschutzaktivitäten unterstützt. Auch die Gemeinde Deggenhausertal hat sich durch Abgabe einer Teilnahmeerklärung diesem Programm angeschlossen. Die Energieagentur Oberschwaben gGmbH hat ein Modell unter dem Titel „Zukunftskommune“ entwickelt. Es basiert auf gesetzlichen Anforderungen sowie von der Energieagentur erstellten praxisorientierten Energie-und Klimaschutzkonzepten. Die Zukunftskommune der Energieagentur Oberschwaben gGmbH verknüpft regionales Fachwissen mit konkreter Umsetzungskompetenz und richtet sich gezielt an Kommunen. Das Modell „Zukunftskommune“ bietet insgesamt eine regionale, praxistaugliche und finanziell vorteilhafte Alternative zum EEA – maßgeschneidert auf die Anforderungen, die gesetzlich an die Gemeinden gestellt werden.</p> <h2>Programm ist nur für Kommunen</h2> <p>Walter Göppel, der Geschäftsführer der Energieagentur Oberschwaben, erklärt: „Wichtig ist für uns kein Papieraufwand, sondern die Definition von Maßnahmen zur Umsetzung.“ Und Bürgermeister Fabian Meschenmoser stellte fest: „Wir haben jetzt ein Zukunftsmodell, das auf die Praxis zugeschnitten ist.“ Gemeinderat Martin Störk (CDU) fragte nach: „Gilt die Zukunftskommune auch für Privatbürger?“ Göppel erklärte, dass die Zukunftskommune nur für Kommunen gelte, dass aber Privatbürger von der Energieagentur beraten würden. Jochen Jehle (FW) warf ein, dass wir in der Gemeinde doch alle Daten hätten und es auch selbst machen könnten; „warum brauchen wir da noch externe Beratung?“ Der Bürgermeister sagte, man wüsste durchaus, welche Gebäude der Gemeinde gut und welche schlecht in der Klimabilanz wären, aber die Daten seien nicht verifiziert. Jetzt gebe es eine Vernetzung und es kämen viele Informationen von außen. Göppel schloss: „Bei den Teamsitzungen lernen die Beteiligten gegenseitig und der Erfahrungsaustausch ist sehr wichtig.“</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Vorteile</h2> </div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Umweltschutzpolitik Kommunalpolitik Subventionen]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Zukunftskommune statt EEA]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 19:43:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bilder vom Festakt zu 60 Jahre Camphill Dorfgemeinschaft Deggenhausertal  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/bilder-vom-festakt-zu-60-jahre-camphill-dorfgemeinschaft-deggenhausertal;art372471,12489776 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Tyche-de-Brahe-Saal auf dem Lehenhof bei Deggenhausen im Deggenhausertal ging es um Vergangenheit, Heute und Zukunft.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im Tyche-de-Brahe-Saal auf dem Lehenhof bei Deggenhausen im Deggenhausertal ging es um Vergangenheit, Heute und Zukunft.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/bilder-vom-festakt-zu-60-jahre-camphill-dorfgemeinschaft-deggenhausertal;art372471,12489776]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im Tyche-de-Brahe-Saal auf dem Lehenhof bei Deggenhausen im Deggenhausertal ging es um Vergangenheit, Heute und Zukunft.



        ]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Museum Ehrung Verein]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Deggenhausertal]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bilder vom Festakt zu 60 Jahre Camphill Dorfgemeinschaft Deggenhausertal]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 08:02:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Drei Bewerber, ein Ziel: Bürgermeister in Bermatingen werden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/drei-bewerber-ein-ziel-rupp-jonischkeit-und-maul-wollen-buergermeister-in-bermatingen-werden;art372469,12488739 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei der Kandidatenvorstellung zur Bürgermeisterwahl in Bermatingen hatten Martin Rupp, Patrick Jonischkeit und Alexander Maul die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Nur einer aus dem Trio nutzt die komplette Redezeit.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bei der Kandidatenvorstellung zur Bürgermeisterwahl in Bermatingen hatten Martin Rupp, Patrick Jonischkeit und Alexander Maul die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Nur einer aus dem Trio nutzt die komplette Redezeit.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/drei-bewerber-ein-ziel-rupp-jonischkeit-und-maul-wollen-buergermeister-in-bermatingen-werden;art372469,12488739]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bei der Kandidatenvorstellung zur Bürgermeisterwahl in Bermatingen hatten Martin Rupp, Patrick Jonischkeit und Alexander Maul die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Nur einer aus dem Trio nutzt die komplette Redezeit.



        <p>Die Regeln sind klar: 20 Minuten hat jeder der drei Bürgermeisterkandidaten, um sich, seine Motivation und die Schwerpunkte künftiger Arbeit vorzustellen, informiert Bürgermeister-Stellvertreter Franz Kutter die Bürger im Dorfgemeinschaftshaus bei der offiziellen Kandidatenvorstellung der Gemeinde zur Wahl am 12. Oktober.</p> <p>Amtsinhaber Martin Rupp darf analog zur Reihenfolge der Bewerbungseingänge beginnen. Fragen aus dem Publikum sind nicht gestattet.</p> <h2>Bürgermeisterwahl in Bermatingen: So präsentieren sich die drei Bewerber</h2> <p><strong>Martin Rupp:</strong> Seriöser Anzug, sein Vortrag sachlich und souverän-ruhig. Der Amtsinhaber setzt auf Fakten, auf 24 Jahre Bürgermeisterarbeit, in denen er viele Ziele mit Leidenschaft, Freude und persönlich hohem Einsatz erreicht habe, wie er sagt, und auf seine langjährige Erfahrung. Er streift die erfolgreichen Projekte, vollendet oder im Werden: Ortskernsanierung, Ganztagsbetreuung Schule, modernisierte Sportstätten.</p> <p>Er verweist auf die Unterstützung von Landwirtschaft und Gewerbetreibenden, um die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde zu sichern, nennt die 17-Millionen-Investition in acht Jahren in Projekte und Maßnahmen, zu über 80 Prozent finanziert mit Eigenmitteln, Zuschüssen und Beiträgen, Schuldenrückführung, Glasfaser- und Breitbandausbau, Feuerwehrgerätehaus, Kindergarten- und Schulerweiterungen.</p> <p>Sein Augenmerk gilt weiter dem sozialen Wohnprojekt „In der Breite“, der Sicherung wohnortnaher Arbeitsplätze. Er will die touristischen Stärken der Gemeinde herausarbeiten, den Klimaschutz vorantreiben, auch künftig die über 30 Vereine und das Ehrenamt unterstützen, das jährliche Defizit von 1,2 Millionen Euro zur Kinderbetreuung, dem Aushängeschild der Gemeinde, weiterhin leisten und die Bürger aktiv mit Workshops und Umfragen in die weitere Gestaltung der Gemeinde einbeziehen.</p> <p>Er wirft seinen Sachverstand, Erfahrung und Beständigkeit in die Waagschale. Punktlandung mit genau 20 Minuten Redezeit. 18 Sekunden Applaus.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das ist Martin Rupp</span><span>Martin Rupp, 54, lebt seit 2002 mit seiner Frau und zwei Söhnen in Bermatingen. Der Diplom-Verwaltungswirt ist seit 2001 Bürgermeister, parteilos, gehört aber den Freien Wählern (FW) an, ist unter anderem Mitglied im Kreistag und im Landesvorstand des Gemeindetags.</span></label></div> <p><strong>Patrick Jonischkeit:</strong> Locker, kariertes Hemd, Jeans: Jonischkeit legt leicht nervös los und gesteht das auch ein. „Bermatingen kann ein bisschen mehr und verdient auch ein bisschen mehr“, sagt er. Er lebe gerne in der Gemeinde mit Menschen, „die ihr Lächeln miteinander teilen“. In seiner beruflichen Selbständigkeit habe er gelernt, Verantwortung zu tragen, Entscheidungen zu treffen und vor allem zuzuhören, denn gute Entscheidungen entstünden im Gespräch mit Menschen, denen er mit Bürgersprechstunden und digitalen Möglichkeiten ein Forum geben möchte.</p> <p>Als Bürgermeister würde er „ehrlich, offen und mutig handeln“. Er wolle eine Gemeinde, „die Familien unterstützt und Tourismus als Chance begreift“. Hier könne man sich mit Kindergärten abstimmen, Elterninitiativen unterstützen und Förderprogramme nutzen.</p> <p>Am Herzen liegen ihm auch die älteren Mitbürger. Hier wolle er Orte der Begegnungen, Gemeinschaftsräume und Mehrgenerationentreffs schaffen, Kooperationen aufbauen, Ehrenamtsnetzwerke fördern. Ein Anliegen sind ihm nachhaltiger Tourismus, der die Landschaft schütze und Arbeitsplätze schaffe.</p> <p>Gemeinsam mit Landwirten und Vereinen würde er eine eigene Regionalmarke gründen. „Ich glaube an Politik auf Augenhöhe und will ein Bürgermeister sein, der zuhört und auch ehrlich sagt, wenn etwas nicht geht.“ Er wolle nicht nur „verwalten, sondern gestalten, nicht regieren, sondern agieren“. Er schließt: „Ich würde mein Bestes geben jeden Tag.“ 12 Sekunden Applaus nach acht Minuten Redezeit.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das ist Patrick Jonischkeit</span><span>Patrick Jonischkeit, 42, gebürtiger Friedrichshafener, und seiner Familie ist Bermatingen nach Wohnorten in Friedrichshafen, Markdorf und Mittelstenweiler seit 2020 zur Heimat geworden. Seit 2017 ist er selbständiger Unternehmer in Meersburg. Er ist parteilos.</span></label></div> <p><strong>Alexander Maul,</strong> im weißen Pulli und schwarzer Hose, erzählt, dass er Klassensprecher war, Streitschlichter, Fußball-C-Trainer. „Als Fußballer war ich Libero, mein Spitzname war ,Die Wand`“, sagt er, das Publikum lacht. Seine beruflichen Erfahrungen in verantwortlichen Positionen hätten ihm gezeigt, wieviel Freude es mache, Verantwortung zu tragen und gemeinsam Ziele zu erreichen.</p> <p>Ebenfalls im Beruf habe er gelernt, wie wichtig Präzision und Teamarbeit, der Blick auf Termine, Budget und Machbarkeit seien. Er folge der Einstellung seiner Oma: Sich für andere einsetzen und Dinge besser zu machen. „Diese Haltung möchte ich in den Dienst unserer Gemeinde stellen und gern Verantwortung für eine gemeinsame Zukunft Bermatingens übernehmen“, sagt er.</p> <p>Mut, Ehrgeiz und Wille zur Verbesserung begleiteten ihn schon sein ganzes Leben, wirbt Maul für sich. Und er betont: „Parteipolitik interessiert mich nicht, mir geht es um Sie!“ Er möchte sich für bezahlbaren Wohnraum, Familien und Sicherheit einsetzen, die Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze sichern, Bürgern einen direkten Prozess der Mitwirkung per App ermöglichen und als Quereinsteiger frischen Wind in die Verwaltung bringen.</p> <p>Seine Devise sei: Nie aufgeben im Leben. Für seinen Auftritt erhält er 12 Sekunden Applaus. Nach nur sieben Minuten beendet er seine Rede.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das ist Alexander Maul</span><span>Alexander Maul, 34, geboren in Kasachstan, zog 1994 nach Deutschland und lebt seit 2015 mit seiner Freundin und demnächst zwei gemeinsamen Kindern in Bermatingen. Der Zerspanungsmechaniker arbeitet als Schichtleiter bei der Firma Ziegler und ist parteilos.</span></label></div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Deggenhausertal]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Drei Bewerber, ein Ziel: Bürgermeister in Bermatingen werden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 19:13:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Lebhafter Austausch mit drei Bewerbern: So lief der Abend nach der Kandidatenvorstellung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/lebhafter-austausch-mit-drei-bewerbern-so-lief-der-abend-nach-der-kandidatenvorstellung;art372469,12489000 ]]></link>      <description><![CDATA[  In Bermatingen präsentierten sich die Kandidaten zur Bürgermeisterwahl erstmals öffentlich. Während der Veranstaltung waren Fragen nicht zugelassen, danach im Foyer schon. Das nutzten die Bewerber und die Besucher.  ]]></description>
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          In Bermatingen präsentierten sich die Kandidaten zur Bürgermeisterwahl erstmals öffentlich. Während der Veranstaltung waren Fragen nicht zugelassen, danach im Foyer schon. Das nutzten die Bewerber und die Besucher.<br>
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        In Bermatingen präsentierten sich die Kandidaten zur Bürgermeisterwahl erstmals öffentlich. Während der Veranstaltung waren Fragen nicht zugelassen, danach im Foyer schon. Das nutzten die Bewerber und die Besucher.



        <p>Gelöste Stimmung im Foyer des Dorfgemeinschaftshauses am Mittwochabend: Gerade eben ist die öffentliche Kandidatenvorstellung der Gemeinde zur Bürgermeisterwahl in Bermatingen am 12. Oktober zuende gegangen und die Besucher stehen in Gruppen zusammen und tauschen sich aus. Zu ihnen haben sich die drei Kandidaten gesellt, plauschen und stellen sich den Fragen der Bürger, die in der Vorstellungsrunde nicht erlaubt waren.</p> <p>Gleich, an welchem der Stehtische man sich umhört: Die Bermatinger sind zufrieden mit dem Abend. Die Art und Weise, wie sich die Kandidaten präsentiert hatten, sei aufschlussreich und für eine Entscheidungsfindung auch hilfreich gewesen, heißt es von allen Seiten. Lob bekommen dabei alle drei Kandidaten: <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/wie-buergermeister-martin-rupp-bei-den-bermatingern-um-eine-vierte-amtszeit-wirbt;art372469,12487209" target="_blank" title="„Viel zu früh um aufzuhören“: Wie Martin Rupp bei den Bermatingern um eine vierte Amtszeit wirbt">Amtsinhaber Martin Rupp</a> sei gewohnt sachlich und souverän gewesen, die beiden Mitbewerber <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/buergermeisterwahl-bermatingen-was-patrick-jonischkeit-plant-und-warum-er-keinen-wahlkampf-macht;art372469,12484937" target="_blank" title="60-Stunden-Wochen kenne er schon: Patrick Jonischkeit will Bürgermeister von Bermatingen werden">Patrick Jonischkeit</a> und <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/alexander-maul-will-buergermeister-von-bermatingen-werden-mit-diesen-themen-will-er-punkten;art372469,12486494" target="_blank" title="Wirtschaft, Familie, Sicherheit: Mit diesen Themen möchte Kandidat Alexander Maul punkten">Alexander Maul</a> seien aber auch sympathisch und engagiert rübergekommen, heißt es einhellig.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Bürgermeisterwahl</span><span>Am Sonntag, 12. Oktober, findet in Bermatingen die Bürgermeisterwahl statt. Amtsinhaber Martin Rupp, Patrick Jonischkeit und Alexander Maul sind die drei Kandidaten, die sich zur Wahl stellen. Wahlberechtigt sind rund 3320 Bürger. Sollte keiner der drei Bewerber am 12. Oktober mehr als 50 Prozent der gültigen abgegebenen Stimmen auf sich vereinen, findet am 26. Oktober eine Stichwahl statt.</span></label></div> <h2>„Jetzt haben wir tatsächlich eine Auswahl“</h2> <p>„Maul, der Ehrgeizige, Jonischkeit, der Herzliche und Rupp, der Sachliche“, bringt es Udo Woble auf den Punkt. Und so wie er haben es offenbar auch viele andere empfunden. „Jetzt haben wir tatsächlich eine Auswahl“, freut er sich und seine Frau Brigitte Woble ergänzt: „Es hat sich auf alle Fälle gelohnt, heute hierher zu kommen, ich finde, wir haben gute Einblicke bekommen.“</p> <h2>Saal zu drei Vierteln gefüllt: Mehr als 200 Besucher</h2> <p>Diese Einblicke wollten überraschend viele Bermatinger für sich gewinnen: Für 290 Sitzplätze hatte man den Saal im Dorfgemeinschaftshaus bestuhlt, ziemlich ehrgeizig hätte man meinen können. Doch in den letzten Minuten vor Beginn der Vorstellung füllte sich der Saal zusehends. Deutlich mehr als 200 Interessierte sorgten schließlich für eine würdige Kulisse. Prägnant und unaufgeregt moderiert von Franz Kutter, dem Vorsitzenden des Gemeindewahlausschusses, ging die offizielle Vorstellung der drei Bewerber zügig über die Runden: Rupp schöpfte als einziger seine 20 Minuten Redezeit komplett aus, Jonischkeit und Maul waren mit ihrem Programm in jeweils acht Minuten durch.</p> <p>Dennoch merkte man auch Jonischkeit und Maul an, dass sie sich für den Abend durchaus nochmal intensiver vorbereitet hatten: Beide nannten auch konkrete Themen und Ziele, denen sie sich im Falle ihrer Wahl in ihrer Amtsperiode dann widmen wollten. „Eine sehr informative und interessante Vorstellungsrunde“, kommentiert denn auch CDU-Frau Carola Uhl den Abend: „Es haben sich drei wirklich verschiedene Persönlichkeiten präsentiert und ich finde, die beiden Mitbewerber haben viel Mut an den Tag gelegt.“</p> <h2>Bermatinger freuen sich über demokratischen Wettbewerb</h2> <p>Auch Unternehmer Klaus Widemann fand die Dreier-Runde interessant. „Dass unser Bürgermeister Profi ist, hat man an seinem profunden Detailwissen gemerkt. Den Mut der anderen Kandidaten fand ich respektabel“, sagt er. Es sei gut, dass es diesmal einen demokratischen Wettbewerb gebe und er freue sich natürlich, dass alle drei signalisiert hatten, das Gewerbe unterstützen zu wollen.</p> <p>Monika Barisch, die mit ihrem Mann, dem ehemaligen langjährigen Gemeinderat und Schulleiter Gerhard Barisch gekommen war, hatte sich während der Vorstellung Notizen gemacht. „Die zwei jungen Kandidaten konnten im Gegensatz zum Bürgermeister nicht auf über 20 Jahre Gemeindearbeit zurückgreifen. Aber sie haben sich bemüht, Ausblicke zu geben und Ideen zur Gestaltung vorgetragen. Leider sind sie etwas im Vagen geblieben und wenig auf konkrete Beispiele eingegangen.“ Was sie ärgert: „Dass das Projekt ,In der Breite´ so lange gedauert hat, weil die Gemeinderäte und der Bürgermeister sich vom Investor so lange haben hinhalten lassen. Das hat die Gemeinde viel Zeit und Geld gekostet.“</p> <h2>Bürger gehen auf alle drei Kandidaten zu</h2> <p>Ähnlich sieht es auch LBU-Gemeinderat Karsten Küpfer. Beide Mitbewerber von Rupp habe er zuvor noch nicht gekannt. „Aber ich war positiv überrascht und meinen Respekt haben beide, das haben sie sehr gut gemacht vor über 200 Leuten.“ Anders als Monika Barisch habe er aber durchaus den Eindruck gehabt, dass auch sie ins Konkrete gegangen seien. Als kommunalpolitisch aktiven Bürger habe ihn aber vor allem gefreut, dass die Kandidatenvorstellung so gut besucht gewesen sei.</p> <p>Mit welchen Themen wurden die Kandidaten im Foyer nun konfrontiert? Auf Alexander Maul kamen Mitglieder des Sportvereins zu. Er überlegt sich, eine Sprechstunde anzubieten, in der Interessierte mehr über ihn und seine Schwerpunkte erfahren können. Auch Patrick Jonischkeit spielt mit dem Gedanken, doch noch eine Wahlveranstaltung zu machen. Die bei ihm nachgefragten Themen betrafen vor allem ältere Menschen und Familienbetreuung. Bei Martin Rupp wurde wegen der Breitbandversorgung und Mobilfunk nachgefragt. Hier stellte er fest, dass sich die Interessensschwerpunkte der Bevölkerung verschoben hätten und verwies auch auf die Rolle der privaten Kommunikationsunternehmen, die hier verantwortlich seien.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Lebhafter Austausch mit drei Bewerbern: So lief der Abend nach der Kandidatenvorstellung]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 13:57:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Dieses Auto habe ich damals selbst gebaut!": Dank SÜDKURIER ein Oldtimer-Wiedersehen nach 54 Jahren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/dieses-auto-habe-ich-damals-selbst-gebaut-ein-unerwartetes-oldtimer-wiedersehen-nach-54-jahren;art372484,12488530 ]]></link>      <description><![CDATA[  In unserer Sommerserie berichteten wir über den seltenen Devin von Patrick Müller. Herbert Stengele aus Bermatingen las den Artikel – und wusste sofort: Den Bausatz hatte er einst selbst zusammengeschraubt.  ]]></description>
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          In unserer Sommerserie berichteten wir über den seltenen Devin von Patrick Müller. Herbert Stengele aus Bermatingen las den Artikel – und wusste sofort: Den Bausatz hatte er einst selbst zusammengeschraubt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/dieses-auto-habe-ich-damals-selbst-gebaut-ein-unerwartetes-oldtimer-wiedersehen-nach-54-jahren;art372484,12488530]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        In unserer Sommerserie berichteten wir über den seltenen Devin von Patrick Müller. Herbert Stengele aus Bermatingen las den Artikel – und wusste sofort: Den Bausatz hatte er einst selbst zusammengeschraubt.



        <p>54 Jahre später steht Herbert Stengele wieder vor dem Auto, das er einst gemeinsam mit seinem Bruder Franz gebaut hat – und das in direkter Nachbarschaft. Welch ein Zufall! Oder auch nicht: Stengele liest vor ein paar Wochen im SÜDKURIER einen Artikel aus der Oldtimer-Sommerserie der Lokalredaktion. Und er traut kaum seinen Augen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/zwischen-vw-kaefer-und-sportwagen-das-aussergewoehnliche-auto-der-familie-mueller-aus-markdorf-der-devin-d;art372484,12468588" target="_blank" title="Zwischen VW-Käfer und Sportwagen: Der Devin D von Familie Müller">Der silberfarbene Devin von Patrick Müller ist eindeutig der Flitzer</a>, den er und sein Bruder damals in der heimischen Garage als Bausatz zusammengebaut hatten.</p> <h2>Wieder das gleiche Kennzeichen wie 1968</h2> <p>Der Bermatinger ist sich dabei sofort sicher: Nicht nur, dass es kaum noch eine Handvoll dieser Autos in Deutschland gibt, das Auto trägt auch das Original-Kennzeichen von 1968: „ÜB-M 198“, nur halt eben in der modernen EU-Variante und als H-Kennzeichen. Original prangte die Ziffernfolge natürlich noch auf dem inzwischen abgeschafften DIN-Kennzeichen.</p> <p>„Das ist doch mein Auto gewesen!“, sei der erste Gedanke gewesen, der ihm beim Betrachten des Fotos durch den Kopf geschossen sei, erzählt Stengele. Nur sei das Auto damals noch gelb lackiert gewesen. Er habe zwar gewusst, dass der Devin wohl irgendwo im Raum Markdorf sein musste, aber nicht, wo genau – und ob das Fahrzeug tatsächlich auch heute noch existiert.</p> <p>Ein wahres Abenteuer sei der Zusammenbau seinerzeit gewesen, erinnert sich Stengele. Die „nackte Karosserie“ hätten er und sein inzwischen verstorbener Bruder damals in Aachen abgeholt. „An dem Auto war keine Mechanik und gar nichts“, erzählt er. Zuhause wurde dann das Fahrgestell eines VW Käfer eingeschweißt und ein Käfer-Motor eingebaut.</p> <p>Die Scheinwerfer spendierte ein Fiat 500, die Rückleuchten wiederum ein Käfer. Weil die Karosserie komplett aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) war, sei der Einbau der Elektrik eine Riesenarbeit gewesen. „Nirgendwo im Auto war eine Masse, wir mussten die Verkabelung komplett in Eigenregie improvisieren.“ Zum Glück, sagt Stengele, sei sein Bruder Landmaschinenmechaniker und ein unglaublich begabter Schrauber gewesen.</p> <h2>1971 nach Markdorf verkauft und seither in derselben Familie</h2> <p>Drei Jahre, sagt Stengele, hätten sie den Devin gefahren und dann 1971 weiterverkauft. Gelandet ist er damals bei Patrick Müllers Vater – und seither in der Familie geblieben. „Das war sein erstes Auto, das er sich mit 18 Jahren damals gekauft hatte“, erzählt Müller. Und nun stehen er und Stengele sich gegenüber und fachsimpeln begeistert über das rare Eigenbau-Cabrio.</p> <p>Dass man den Devin wahlweise mit Porsche- oder mit VW-Teilen zusammenbauen konnte, wissen beide. Aber Porsche sei halt auch damals schon eine ganz andere finanzielle Hausnummer gewesen, sagt Stengele. Momentan hat er einen 34-PS-Motor im Heck. Vielleicht bekommt er aber demnächst einen stärkeren Motor spendiert, den Müller noch in petto hat. Klar wäre die Porsche-356-Technik schon toll, sagt Müller und schmunzelt: „Aber auch so geht der Devin gut um die Ecke. Nur geradeaus ist er halt kein Rennwagen.“</p> <p>Inzwischen wird der Devin nur noch ganz gelegentlich für Ausfahrten genutzt. Häufig auf der Straße sieht man ihn daher nicht mehr. Umso mehr freut sich Stengele, dass es mit dem Treffen in Markdorf geklappt hat. Und auch Müller findet das Wiedersehen klasse, dass der SÜDKURIER-Artikel das ermöglicht hat: „Für die Geschichte des Autos ist das jetzt eine schöne Sache!“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA["Dieses Auto habe ich damals selbst gebaut!": Dank SÜDKURIER ein Oldtimer-Wiedersehen nach 54 Jahren]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 16:14:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Viel zu früh um aufzuhören": Wie Martin Rupp bei den Bermatingern um eine vierte Amtszeit wirbt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/wie-buergermeister-martin-rupp-bei-den-bermatingern-um-eine-vierte-amtszeit-wirbt;art372469,12487209 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am 12. Oktober findet in der Weinbaugemeinde die Bürgermeisterwahl statt. Nach 24 Jahren im Amt kandidiert der 54-Jährige erneut. Doch diesmal muss er sich einer neuen Situation stellen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Am 12. Oktober findet in der Weinbaugemeinde die Bürgermeisterwahl statt. Nach 24 Jahren im Amt kandidiert der 54-Jährige erneut. Doch diesmal muss er sich einer neuen Situation stellen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/wie-buergermeister-martin-rupp-bei-den-bermatingern-um-eine-vierte-amtszeit-wirbt;art372469,12487209]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am 12. Oktober findet in der Weinbaugemeinde die Bürgermeisterwahl statt. Nach 24 Jahren im Amt kandidiert der 54-Jährige erneut. Doch diesmal muss er sich einer neuen Situation stellen.



        <p>Seit 24 Jahren lenkt er die Geschicke seiner Gemeinde – und von Amtsmüdigkeit ist keine Spur. Im Gegenteil: „Ich bin mit Leib und Seele Bürgermeister und liebe meinen Beruf nach wie vor“, sagt Martin Rupp an diesem strahlenden Spätsommervormittag auf dem Bänkchen am Bermatinger Bouleplatz. Am Sonntag, 12. Oktober, kandidiert er erneut, dann für eine vierte Amtszeit.</p> <h2>Er sieht das Amt auch als Verpflichtung</h2> <p>Wenn der 54-Jährige von seinem „Traumberuf“ spricht, dann glaubt man ihm das. Er tut dies in der ihm eigenen ruhigen Art, nicht enthusiastisch, sondern sehr besonnen und reflektierend. Er wisse sehr wohl, sagt er, dass dieser Beruf ein „Wahlamt“ sei, verliehen auf acht Jahre vom Bürger. Dieser Verantwortung und auch der damit einhergehenden Verpflichtung sei er sich von jeher bewusst gewesen und sei dies auch heute noch. Befragt nach seiner Motivation, nimmt er sich einige Sekunden Zeit. „Ich bin gerne für andere da“, sagt er dann, „und ich stelle mich gerne in den Dienst an der Allgemeinheit“.</p> <p>24 Jahre sind eine lange Zeit, etwa ein Drittel eines Menschenlebens. Mit seinem knappen Vierteljahrhundert im Amt ist Rupp inzwischen auch der dienstälteste Bürgermeister im Bodenseekreis. Darauf verweist er durchaus selbstbewusst: „Diese Erfahrung biete ich an, ebenso wie mein großes Netzwerk in vielen Gremien auf Gemeinde- und Kreisebene.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Martin Rupp (54) ist im Landkreis Heilbronn aufgewachsen. An der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl hat er als Diplom-Verwaltungswirt die Laufbahn im gehobenen Verwaltungsdienst abgeschlossen. Anschließend war er für mehrere Jahre Kämmerer in Kirchheim am Neckar, bevor er 2001 zum Bürgermeister von Bermatingen gewählt wurde. Rupp ist für die Freien Wähler seit 2014 Mitglied des Kreistags. Außerdem ist er Mitglied des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben und im Landesvorstand des Gemeindetages. Er ist verheiratet und hat mit seiner Frau Cordula zwei erwachsene Söhne. 2009 und 2017 wurde er als Alleinkandidat wiedergewählt. Seine Hobbys sind Skifahren, Fahrrad fahren und Wandern. Infos und Termine: martin-rupp-bermatingen.de.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Bürgermeisterwahl</span><span>Am Sonntag, 12. Oktober, findet in Bermatingen die Bürgermeisterwahl statt. Amtsinhaber Martin Rupp, Patrick Jonischkeit und Alexander Maul sind die drei Kandidaten. Eine eventuelle Stichwahl findet am 26. Oktober statt. Am Mittwoch, 24. September, ist im Dorfgemeinschaftshaus die öffentliche Kandidatenvorstellung, Beginn ist um 19 Uhr.</span></label></div> <h2>Zum ersten Mal hat Rupp Mitbewerber</h2> <p>Eines ist diesmal jedoch neu für ihn gegenüber seinen vergangenen beiden Wiederwahlen 2009 und 2017: Diesmal hat er mit Patrick Jonischkeit und Alexander Maul zwei Mitbewerber. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/Buergermeisterwahl-in-Bermatingen-98-4-Prozent-fuer-Martin-Rupp;art372469,9444563" target="_blank" title="Bürgermeisterwahl in Bermatingen: 98,4 Prozent für Martin Rupp">2009 und 2017 war er jeweils der einzige Kandidat und hatte beide Wahlen mit 95 respektive 98 Prozent der gültigen abgegebenen Stimmen</a> ungefährdet für sich entschieden. Für seinen Wahlkampf, sagt er, mache dies aber keinen Unterschied. Er wolle einen fairen Wahlkampf, zu seinen Mitbewerbern (“Ich mag den Begriff Gegenkandidaten nicht“) werde er sich nicht äußern: „Ich werbe bei meinen Veranstaltungen nur für mich selbst und mit meinen Leistungen in den vergangenen 24 Jahren.“ Grundsätzlich finde er es gut, dass es diesmal Mitbewerber gebe. „Damit haben die Bürger nun eine echte Auswahl im Sinne der Demokratie.“</p> <p>Auch in den kommenden acht Jahren wolle er die „vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Gemeinde- und Ortschaftsräten und mit den Vereinsvorständen fortführen, zum Wohl von Bermatingen und auf der Grundlage einer soliden Finanzpolitik“. Daher laute sein Slogan auch: „Bermatingen gemeinsam erfolgreich weiterentwickeln.“</p> <h2>Das sind seine wichtigsten Ziele</h2> <p>Doch welche Ziele setzt er sich konkret für seine dann vierte Amtszeit? Fünf Themen und Projekte seien ihm besonders wichtig, wobei er betont, dass „eine Gemeinde nie fertig“ sei. Ganz oben stehe für ihn das Wohnprojekt In der Breite. „Dieses Projekt möchte ich zum Erfolg führen“, sagt er. Mit dem neuen Partner befinde man sich auf einem guten Weg, es lägen so gut wie baugesuchsreife Pläne vor und er hoffe auf einen Baubeginn im nächsten Sommer.</p> <p>Ein weiteres wichtiges „Zukunftsthema“ sei für ihn der Neubau des Feuerwehrgerätehauses. Dort wolle er auch eine Art Führungs- und Lagezentrum einrichten, um in Krisenfällen wie etwa einem Starkregenereignis rasch reagieren zu können. Familien- und Kinderbetreuungsthemen lägen ihm außerdem immer am Herzen. Mit den Betreuungsangeboten habe man in Bermatingen schon früh begonnen. Dieses Angebot zu bewahren und weiterzuentwickeln, auch mit der Kirche, sei ein weiteres Ziel.</p> <p>Weiterhin müssten für Rathaus und Verwaltung mehr Räume geschaffen werden. „Rathausräume im ‚Adler‘ wären für mich nach wie vor wünschenswert“, nennt Rupp einen möglichen Lösungsansatz. Sein fünftes wichtiges Ziel, das er sich auf seine Agenda für die nächste Amtszeit gesetzt hat, sei der Gemeindeentwicklungsplan, der aktuell bis 2025 ausformuliert ist. „Den möchte ich gleich nächstes Jahr fortschreiben bis 2040.“ Dafür wolle er auch nochmals einen breiten Bürgerbeteiligungsprozess aufsetzen.</p> <h2>Schwierige Zeiten im Wirtschaftsleben</h2> <p>Mit Sorge sieht Rupp die zuletzt heiklen wirtschaftlichen Entwicklungen in der Gemeinde, beispielsweise die Insolvenz der Maschinenfabrik und die Entscheidung des Markgrafen, 20 Hektar seiner Weinbaufläche roden zu lassen. Er empfinde sich selbst schon als „oberen Wirtschaftsförderer der Gemeinde“ und stehe daher in engem Austausch mit allen Beteiligten.</p> <p>15 Hektar Weinbaufläche hat die Gemeinde noch, bewirtschaftet von Winzer Mathias Dilger. Insofern hätten die Rodungen durchaus Außenwirkung gehabt auf das Image von Bermatingen als Weinbaugemeinde. „Ich habe selbst lange für den Erhalt der Rebflächen gekämpft“, betont Rupp. Am Ende sei es aber eine wirtschaftliche Entscheidung des Markgrafen gewesen.</p> <h2>Rupp: „Es ist für mich noch viel zu früh, um aufzuhören“</h2> <p>Was er sich für den Wahltag wünsche? Vor allem eine möglichst hohe Wahlbeteiligung – und natürlich eine kräftige Unterstützung für ihn selbst. „Denn eine hohe Wahlbeteiligung ist ja immer auch eine Legitimation und eine Wertschätzung für die geleistete Arbeit“, sagt Rupp. Bis zum 12. Oktober wolle er noch intensiv für sich und seine Arbeit werben.</p> <p>Den Bürgern wolle er versichern: „Es ist für mich noch viel zu früh, aufzuhören.“ Werde er wiedergewählt, werde er selbstverständlich auch wieder die komplette Amtsperiode absolvieren. Dann wäre er 62 und somit durchaus noch nicht im Pensionsalter.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 05:05:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Anspruchsvolle Übung gemeistert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/anspruchsvolle-uebung-gemeistert;art372471,12486942 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Freiwillige Feuerwehr<br /> übt für den Ernstfall</li> <li>Rauch und Vermisste im Kindergarten simuliert</li> <li>Kreisbrandmeister lobt<br /> die Arbeit der Wehr</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>Freiwillige Feuerwehr<br /> übt für den Ernstfall</li> <li>Rauch und Vermisste im Kindergarten simuliert</li> <li>Kreisbrandmeister lobt<br /> die Arbeit der Wehr</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/anspruchsvolle-uebung-gemeistert;art372471,12486942]]></guid>
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        <ul> <li>Freiwillige Feuerwehr<br /> übt für den Ernstfall</li> <li>Rauch und Vermisste im Kindergarten simuliert</li> <li>Kreisbrandmeister lobt<br /> die Arbeit der Wehr</li> </ul>



        <p>Deggenhausertal Ein zunächst recht ruhiger Spätnachmittag in Untersiggingen. Auffällig viele Bürger, darunter zahlreiche Kinder, haben sich vor dem Kindergarten versammelt. Als plötzlich die näher kommenden Sirenen der Feuerwehren ertönen, wenden sich alle Blicke Richtung Wittenhofen, wo sogleich das erste Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Deggenhausertal um die Kurve schießt und auf das Kinderhaus zufährt. Doch Grund zur Sorge gab es nicht: Die Feuerwehr ist für ihre routinemäßige Jahreshauptübung ausgerückt, um ihren Ausbildungsstand zu überprüfen und ihre Leistungsfähigkeit zugleich der Bevölkerung vorzuführen. Die Frauen und Männer der Wehr absolvieren ehrenamtlich das ganze Jahr über Aus- und Fortbildungen sowie verschiedene Übungen in ihrer Freizeit, um für mögliche Einsätze zu jeder Tages- und Nachtzeit gewappnet zu sein.</p> <h2>Szenario im Kindergarten</h2> <p>Mit Kindergarten und Krippe hatte sich die Wehrführung ein ebenso wichtiges, wie anspruchsvolles Objekt für die Übung ausgesucht. Zur Übungsannahme: Bei Wartungsarbeiten an der Gasheizung im Untergeschoss des Gebäudekomplexes kam es zu einer Verpuffung mit starker Rauchentwicklung. Hierdurch war der erste Rettungsweg im Treppenraum nicht nutzbar. Zum Zeitpunkt der Verpuffung befand sich ein Mitarbeiter der Wartungsfirma bei der Heizung im Untergeschoss des Gebäudes und galt als vermisst. Eine weitere Person war im ersten Obergeschoss eingeschlossen und machte sich am Fenster bemerkbar. Die Kinder und ihre Betreuer befanden sich in den jeweiligen Gruppenräumen. Eine Gruppe hielt sich im Sportraum im Untergeschoss auf. Die Kindergartenleitung hatte über den Notruf 112 die Feuerwehr alarmiert. Anhand der Informationen löste die Leitstelle B3Y, Brand Stufe 3 mit Menschenleben in Gefahr, für die Feuerwehr Deggenhausertal aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr war die Evakuierung der Gruppen über die zweiten Rettungswege bereits angelaufen. Zu der unmittelbaren Umgebung: Rechts neben dem Kindergarten Untersiggingen befindet sich in Massivbauweise das Pfarramt Untersiggingen. Direkt vor dem Kindergarten, dicht angrenzend ist das Vereinsheim der Narrenzunft Untersigginger Füchse. Gegenüberliegend befinden sich der Waldorfkindergarten und das alte Schulhaus. Im Einzugsbereich gibt es noch den Lehenhof-Bioladen.</p> <p>Die Feuerwehr Deggenhausertal war mit fünf Fahrzeugen vor Ort und als externe Kräfte waren ein Löschfahrzeug aus Salem und die Drehleiter aus Salem im Einsatz. Neben dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Deggenhausertal war die DRK-Schnelleinsatzgruppe (SEG) aus Salem in Untersiggingen beteiligt. Die Löschwasserversorgung wurde über Überflurhydranten und aus dem öffentlichen Gewässer Deggenhauser Aach sichergestellt. Oberste Priorität hatte die Menschenrettung sowohl im Untergeschoss, als auch im Obergeschoss und die Feststellung der Vollzähligkeit der Kinder und Betreuerinnen, die in den Sportraum der alten Schule evakuiert wurden. Hinter dem Dorfgemeinschaftshaus an der Aach war Hauptfeuerwehrmann Berthold Kolb für eine Pumpe verantwortlich, die Wasser aus dem Flüsschen für die Drehleiter fördert: „Die Übung unter Ernstfallbedingungen ist sehr wichtig für die Feuerwehr, die Kameraden und die Menschen in Deggenhausertal und wir nehmen die Übung sehr ernst.“</p> <h2>Lob für die Feuerwehr</h2> <p>Der stellvertretende Kreisbrandmeister Felix Engesser zieht noch vor Ort ein erstes Fazit zur Übung: „Es ist ein sehr anspruchsvolles Objekt und Übungsziel, das sich die Feuerwehr Deggenhausertal gesetzt hat.“ Und er betont, dass es eine ehrliche Einschätzung sei, wenn er sagt, dass die Feuerwehr hervorragend gehandelt habe. Die Übungsschritte seien auf hohem Niveau abgearbeitet worden und sowohl bei der Führungsstruktur als auch an der Basis war gutes Handwerk erkennbar. Bürgermeister Fabian Meschenmoser zeigte sich erfreut über das Übungsobjekt als kommunales Gebäude, bei dem es vor allem um die Rettung der Kinder ging. „Wir können sehr stolz auf die Kameradinnen und Kameraden unserer Feuerwehr sein“, sagte Meschenmoser. Im Rahmen der Übungsnachbesprechung nutzte Kommandant Claudius Mecking die Gelegenheit, Roland Asprion zum Ehrenmitglied der Wehr zu ernennen. Asprion war im Feuerwehrausschuss, als Schriftführer, Zugführer und Atemschutzträger und 28 Jahre im Feuerwehrdienst aktiv.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Über die Feuerwehr</h2> Das Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Deggenhausertal erstreckt sich auf über 62 km² und hat einen Höhenunterschied von bis zu 367 Meter. Insgesamt befinden sich auf dem Einsatzgebiet rund 120 Kilometer Landes-, Kreis- und Gemeindeverbindungsstraßen. Die Feuerwehr verfügt über die Fahrzeuge Mannschaftstransportwagen mit Führungsausstattung, Löschgruppenfahrzeug 10, Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 10/6, Löschgruppenfahrzeug 8/6, Gerätewagen Transport und Mannschaftstransportwagen. Der Mannschaftsstand betrug zum 1. Januar 2025 78 aktive Kameraden, 29 Kameraden in der Altersabteilung und 15 Jugendfeuerwehrmitglieder. Dies ergibt einen Mannschaftsstand von insgesamt 122 Kameraden.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Rettungswesen Unfall Katastrophenschutz]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Deggenhausertal]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Anspruchsvolle Übung gemeistert]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 17:01:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Feinkost Haus Karle" eröffnet: Die Altstadt hat wieder einen Bio-Supermarkt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/neuer-bio-supermarkt-in-markdorf-eroeffnet-feinkost-haus-karle-belebt-die-altstadt;art372484,12486571 ]]></link>      <description><![CDATA[  Um 10 Uhr am Montagvormittag treten die ersten Kunden ein: Harjinder Dhillon bietet in der Marktstraße frische regionale Produkte und Waren in Bioqualität an. Damit bekommt die Altstadt einen neuen Frequenzbringer.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Um 10 Uhr am Montagvormittag treten die ersten Kunden ein: Harjinder Dhillon bietet in der Marktstraße frische regionale Produkte und Waren in Bioqualität an. Damit bekommt die Altstadt einen neuen Frequenzbringer.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Um 10 Uhr am Montagvormittag treten die ersten Kunden ein: Harjinder Dhillon bietet in der Marktstraße frische regionale Produkte und Waren in Bioqualität an. Damit bekommt die Altstadt einen neuen Frequenzbringer.



        <p>Schlag 10 Uhr schwingt die gläserne Ladentüre zur Seite und gibt den Blick frei auf reihenweise mit Bio- und anderen Produkten gefüllte Regale. Harjinder Dhillon steht im Kassenbereich und freut sich sichtlich: „Es ist alles fertig geworden, wir sind bereit und ich freue mich auf die Kunden“, sagt der neue Mieter im Haus Karle in der Marktstraße.</p> <h2>Hinten wird noch nass gewischt, vorne treten die ersten Kunden ein</h2> <p>Am anderen Ende des großen Raumes werden noch letzte Waren eingeräumt. Vor der Frischetheke wischen Dhillons Helfer noch kurz nass durch, während zum Eingang bereits die ersten Kunden hereinkommen. Im früheren Knusperhäusle ist wieder Leben eingekehrt, der ehemalige Biosupermarkt hat neu eröffnet. Mitten im Laden steht auch die Marketing-Chefin der Stadt, Barbara Bücken. Sie bläst mit einer Akku-Handpumpe noch bunte Luftballons auf, mehrere Trauben davon schmücken bereits die Gänge.</p> <p>Im abgetrennten klimatisierten Nebenraum, der Frische-Box fürs Gemüse und Obst, unterhalten sich zwei Kundinnen. „Schön, wie frisch das alles ist“, sagt die eine zu ihrer Begleitung. Frische Ware ist ein Teil des Sortiments des „Feinkost Haus Karle“ in der Altstadt.</p> <h2>Sortiment hat in der Innenstadt gefehlt</h2> <p>Der andere Teil sind Bioprodukte der gängigen Marken und Demeter-Ware: Es gibt etwa auch Brotbackmischungen und Mehl, Körner und Hülsenfrüchte in allen denkbaren Varianten. Seit dem Aus des Knusperhäusle vor ungefähr einem Jahr hat eben dieses Sortiment in der Innenstadt gefehlt. Früher hatte es im Einkaufszentrum Proma in der benachbarten Hauptstraße noch einen kleinen Bioladen gegeben. Doch der ist auch schon lange ausgezogen.</p> <p>Dhillon bietet im „Feinkost Haus Karle“ auch einen kleinen Mittagstisch an, meist auch mit Gerichten aus seiner indischen Heimat – ebenso wie Gewürze des familieneigenen Großhandels. Am Nachmittag schaut noch Bürgermeister Georg Riedmann vorbei. Auch er freut sich über den überwundenen Leerstand und den Neustart – und lässt wissen: „Ich koche gerne indisch!“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA["Feinkost Haus Karle" eröffnet: Die Altstadt hat wieder einen Bio-Supermarkt]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 20:26:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bilder von der Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Deggenhausertal  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/bilder-von-der-jahreshauptuebung-der-freiwilligen-feuerwehr-deggenhausertal;art372471,12485494 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim Übungsobjekt, dem Kindergarten in Untersiggingen waren gut 150 Bewohner von den Leistungen der Feuerwehr begeistert. Wir waren dabei und haben die besten Bilder für Sie.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Beim Übungsobjekt, dem Kindergarten in Untersiggingen waren gut 150 Bewohner von den Leistungen der Feuerwehr begeistert. Wir waren dabei und haben die besten Bilder für Sie.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/bilder-von-der-jahreshauptuebung-der-freiwilligen-feuerwehr-deggenhausertal;art372471,12485494]]></guid>
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        Beim Übungsobjekt, dem Kindergarten in Untersiggingen waren gut 150 Bewohner von den Leistungen der Feuerwehr begeistert. Wir waren dabei und haben die besten Bilder für Sie.



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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Rettungswesen Unfall Hilfsaktion]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Deggenhausertal]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bilder von der Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Deggenhausertal]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 10:43:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[60-Stunden-Wochen kenne er schon: Patrick Jonischkeit will Bürgermeister von Bermatingen werden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/buergermeisterwahl-bermatingen-was-patrick-jonischkeit-plant-und-warum-er-keinen-wahlkampf-macht;art372469,12484937 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am 12. Oktober tritt er gegen Amtsinhaber Martin Rupp und den dritten Kandidaten Alexander Maul an: Wie der 42-jährige Familienvater von sich überzeugen möchte und warum Politik eigentlich nicht so sein Thema ist.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Am 12. Oktober tritt er gegen Amtsinhaber Martin Rupp und den dritten Kandidaten Alexander Maul an: Wie der 42-jährige Familienvater von sich überzeugen möchte und warum Politik eigentlich nicht so sein Thema ist.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/buergermeisterwahl-bermatingen-was-patrick-jonischkeit-plant-und-warum-er-keinen-wahlkampf-macht;art372469,12484937]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am 12. Oktober tritt er gegen Amtsinhaber Martin Rupp und den dritten Kandidaten Alexander Maul an: Wie der 42-jährige Familienvater von sich überzeugen möchte und warum Politik eigentlich nicht so sein Thema ist.



        <p>Er möchte ein „Rathaus der offenen Türen“ und er möchte auf die Bürger zugehen, ihre Wünsche erfahren und sie in die Entwicklung der Gemeinde eng einbinden: Patrick Jonischkeit will Bürgermeister von Bermatingen werden. Am 12. Oktober tritt er gegen Amtsinhaber Martin Rupp und den dritten Kandidaten Alexander Maul an.</p> <p>Entspannt sitzt der 42-Jährige zuhause am Esszimmertisch. Nebenan im Wohnzimmer melden sich die drei Schäferhunde zu Wort, die den unbekannten Gast zuerst noch skeptisch beäugen. „Kaninchen, Hühner, was man halt so hat“, antwortet Jonischkeit lachend auf die Frage, ob die Familie noch mehr Haustiere besitze. Außerdem bewirtschaftet er noch ein dreiviertel Hektar Apfelbäume auf seinem weitläufigen Grundstück, wie sich später herausstellt, als es zum Foto am mit Obstkisten vollbeladenen Hänger vorbeigeht. Landwirt ist Jonischkeit jedoch nicht.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Patrick Jonischkeit (42) ist Inhaber eines Betriebes für Pulverbeschichtungen in Meersburg, wohnt in Bermatingen, ist verheiratet und hat mit seiner Frau Kerstin (37) zwei Töchter im Schulalter. Geboren in Friedrichshafen, ist Jonischkeit in Bermatingen und Markdorf aufgewachsen und am Bildungszentrum Salem zur Schule gegangen. Er ist politisch nicht engagiert und gehört keiner Partei an. Er ist Mitglied im Narrenverein Illmensee und im Schützenverein Deggenhausertal, bei der Bärenzunft Bermatingen stehe er auf der Bewerberliste. In seiner Freizeit geht er gerne campen und schraubt und restauriert an seinen Autos.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Bürgermeisterwahl</span><span>Am Sonntag, 12. Oktober, findet in Bermatingen die Bürgermeisterwahl statt. Amtsinhaber Martin Rupp, Patrick Jonischkeit und Alexander Maul sind die drei Kandidaten. Eine eventuelle Stichwahl findet am 26. Oktober statt. Am Mittwoch, 24. September, ist im Dorfgemeinschaftshaus die öffentliche Kandidatenvorstellung, Beginn ist um 19 Uhr.</span></label></div> <p>Gemeinsam mit seiner Frau Kerstin hat er einen eigenen kleinen Betrieb für Pulverbeschichtungen in Meersburg. Er führt die Geschäfte, seine Frau managt das Sekretariat, einen weiteren festangestellten Mitarbeiter haben sie noch. Die Firma hätten sie 2017 von seinem damaligen Arbeitgeber übernommen. Er selbst sei Kaufmann im Einzelhandel, habe aber auch Maler und Lackierer gelernt. „Eigentlich habe ich schon viele verschiedene Berufe gehabt“, sagt er.</p> <h2>„Bin ein ehrlicher und direkter Mensch“</h2> <p>Nun will er sich also umorientieren und etwas ganz anderes machen. Spontan? Eigentlich nicht, sagt er. „Gegrübelt“, ob er sich bewerben solle, habe er schon seit mehreren Monaten, seine Bewerbung aber dann doch erst recht spät abgegeben. „Ich bin ein sehr ehrlicher und direkter Mensch und sage gerne klar meine Meinung“, antwortet Jonischkeit auf die Frage nach seiner Motivation. Vielleicht hätten ihn deshalb auch mehrere Personen in seinem Bekanntenkreis darauf angesprochen, dass sie sich ihn als Bürgermeister vorstellen könnten. Das habe ihm auch noch einen Ruck gegeben.</p> <h2>Seine Prioritäten: Straßen, Infrastruktur, Vereine</h2> <p>„Wenn man mit offenen Augen durch den Ort geht, sieht man schon einige Dinge, die angegangen werden müssten“, sagt Jonischkeit. Dafür bräuchte es einen, der anpackt, und solch eine Person sei er. Er zählt die schlechten Straßenzustände, die Infrastruktur allgemein, mehr Möglichkeiten für Vereine auf. So müssten etwa Jugendliche im Turnverein im Winter in Ahausen trainieren, weil in Bermatingen zu diesen Zeiten die Sporthalle belegt sei. Das dürfe nicht sein, meint er. Oder der große Parkplatz an den Sportanlagen: Dort könnte man einen Wohnmobilstellplatz anlegen, verkehrsgünstig am Ortsrand. „Das würde zum Beispiel den Tourismus fördern.“</p> <p>Anpacken können ist jedoch nur eine Eigenschaft, die ein Bürgermeister mitbringen sollte. In Sachen Verwaltung würde er sich dann weiterbilden, Seminare belegen, Kurse besuchen, sagt Jonischkeit. Und mit dem Gemeinderat würde er eng zusammenarbeiten wollen. Auch das immense Arbeitspensum mit vielen Abend- und Wochenendterminen schrecke ihn nicht. „Ich bin selbstständig und habe eine 60-Stunden-Woche“, sagt er. „Außerdem können solche Termine ja auch Spaß machen, zumal ich mich ja sehr gerne mit anderen Menschen austausche.“</p> <h2>Politik? „Nicht so sehr mein Thema“</h2> <p>Politisch engagiert sei er bislang nicht gewesen. Vor Wahlen informiere er sich aus den Parteiprogrammen. „Aber eigentlich ist Politik nicht so sehr mein Thema“, sagt er. Deshalb sei es für ihn auch nie die Frage gewesen, ob er sich einer Partei anschließe. Die eine Partei habe das, was ihn anspreche, die andere jenes. Festlegen könne und wolle er sich da nicht. Aber das mache ihn ja auch wieder unabhängig, sagt er. Einen aktiven Wahlkampf werde er nicht führen, sagt er. Zu viel Aufwand und Kosten. Aber er werde auf die Bürger zugehen und jeder, der wolle, könne sich auch bei ihm melden oder ihn auch auf der Straße ansprechen.</p> <h2>Campen und Autos sind seine Hobbys</h2> <p>Unabhängig ist er auch gerne in seiner Freizeit: Campen mit dem eigenen Wohnwagen oder im VW Bus sei eine große Leidenschaft. Im Sommer gehe es immer nach Italien. „Aber wir haben auch schon Offroad-Touren durch den Balkan gemacht“, sagt er und zeigt auf einen knallgrünen Dodge-Pickup mit Wohnkabine auf dem Hof.</p> <p>Der wiederum gehört zu seiner anderen Leidenschaft: dem Schrauben an seinen Autos. VW Käfer, Golf 1 Cabrio und ein paar VW-Busse zählt Jonischkeit auf. Und hinten, am Ende des Grundstücks, steht ein riesiger Magirus-Deutz aus den Siebzigern. Der habe Allrad, erzählt er. Dem roten Lkw würde er gerne noch eine selbst ausgebaute Kabine draufsetzen, dann könnte es damit auch in die Wüste gehen. Doch erst einmal möchte er Bürgermeister werden, die Leitung seines Betriebes würde er dann an seine Frau übertragen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Deggenhausertal]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[60-Stunden-Wochen kenne er schon: Patrick Jonischkeit will Bürgermeister von Bermatingen werden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 14:46:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gemeinderat gibt grünes Licht: Stadt kann Bischofschloss verkaufen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/gemeinderat-gibt-gruenes-licht-stadt-kann-bischofschloss-verkaufen;art372484,12483658 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Projekt Wohnen im Schloss wird konkret. Einstimmig beauftragten die Fraktionen die Verwaltung mit Verhandlungen. Der Überlinger Investor stellte die Pläne detailliert vor. Im nächsten Sommer könnte der Baustart sein.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Projekt Wohnen im Schloss wird konkret. Einstimmig beauftragten die Fraktionen die Verwaltung mit Verhandlungen. Der Überlinger Investor stellte die Pläne detailliert vor. Im nächsten Sommer könnte der Baustart sein.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/gemeinderat-gibt-gruenes-licht-stadt-kann-bischofschloss-verkaufen;art372484,12483658]]></guid>
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        Das Projekt Wohnen im Schloss wird konkret. Einstimmig beauftragten die Fraktionen die Verwaltung mit Verhandlungen. Der Überlinger Investor stellte die Pläne detailliert vor. Im nächsten Sommer könnte der Baustart sein.



        <p>Das Ende des achtjährigen Dornröschenschlafes des Bischofschlosses rückt näher, die geplante Wohnnutzung wird konkret: Einstimmig hat der Gemeinderat am Dienstagabend die Verwaltung beauftragt, mit der Firma Wohnwert Denkmal Verkaufsverhandlungen aufzunehmen. Auch bei der ersten öffentlichen Behandlung des Themas im Rat wurden noch keine Angaben zum angestrebten Verkaufspreis gemacht. Wenn die Verträge unterschrieben seien, werde man den Preis nennen, sagte Bürgermeister Georg Riedmann.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Verhandlungen und Zeitplan</span><span>Mit dem Beschluss des Gemeinderates kann die Stadt nun die Verkaufsverhandlungen mit der Wohnwert Denkmal GmbH aufnehmen. Dem Zeitplan der Investoren zufolge könnten im Februar 2026 die Kaufverträge geschlossen werden. Im August sei dann der Baustart geplant, die Fertigstellung im Juni 2028.</span></label></div> <h2>33 bis 38 Wohnungen geplant</h2> <p>Bernd Schatz, Björn Hergesell und Christian Schwär als Vertreter der Überlinger Investorengruppe hatten vor dem Beschluss die Detailplanung vorgestellt. Demnach sind 33 bis 38 Wohneinheiten zu Größen von 55 bis 75 Quadratmetern geplant, die die Wohnwert Denkmal in den freien Verkauf bringen möchte. Erfahrungsgemäß würden bei solchen Vorhaben rund 80 Prozent der Wohnungen dann als Kapitalanlage erworben und weitervermietet, sagte Hergesell, Prokurist und Immobilienentwickler bei Wohnwert Denkmal. Daher wolle er auch nicht von Eigentumswohnungen sprechen. „Der größte Teil der Wohnungen wird dem freien Wohnungsmarkt zur Verfügung gestellt werden“, sagte er.</p> <p>In der Schlossscheuer, die ebenfalls saniert werden soll, soll die Gastronomie einziehen. Geplant ist eine Außenbewirtung sowohl auf dem Schlosshof als auch auf der Rückseite am Schlosshang. Der Schlosshof selbst bleibt frei zugänglich. Diese beiden Punkte waren auch die einzigen bindenden Vorgaben der Stadt.</p> <h2>Parkgarage-Verlust soll mit Kaufpreis verrechnet werden</h2> <p>Auch die Parkgarage des Schlosses gehört mit zum Verkaufspaket. Hier präsentierte Hergesell eine Detailrechnung, nach der die Investoren am Ende einen Verlust von 1,3 Millionen Euro verbuchen würden, wenn man Kaufpreis und Sanierung mit dem Verkaufserlös der Stellplätze gegenrechne. Dieser Verlust, so deutete er an, müsse dann wieder in den Gesamtkaufpreis des Schlosses eingerechnet werden.</p> <h2>Verweis auf finanzkräftige Kapitalpartner</h2> <p>Ausführlich legte Hergesell dar, weshalb Stadt und Rat mit der Wohnwert Denkmal auf das richtige Pferd setzen würden. Er präsentierte Referenzen anderer bereits realisierter Denkmalsanierungen, unter anderem auch den Weingartener Hof in der Talstraße, ging eingehend auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Firma ein und verwies auf finanzkräftige Kapitalpartner im Hintergrund. Seine 15-minütige Präsentation in sieben Worte gefasst: Wir können das. Wir haben das Geld.</p> <p>Bernd Schatz, Geschäftsführer der Wohnwert Denkmal, stellte kurz die Finanzkanzlei am See vor, die für die Firma das Kapital generiert und verwaltet: Rund 60 Mitarbeiter, 180 Millionen Euro, die man für Kunden betreue. Für die Planerseite informierte Architekt Schwär, dass in der Niederlassung in Schallstadt 38 Planer und Architekten die Sanierungsprojekte umsetzen würden.</p> <h2>Luxuswohnungen? „Blödsinn“</h2> <p>Grundsätzlich wurde Hergesell nochmal, als es um das Thema Luxus oder nicht ging. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/40-luxuswohnungen-im-bischofschloss-stadt-hat-einen-investor-gefunden;art372484,12480303" target="_blank" title="40 Luxuswohnungen im Bischofschloss? Stadt hat einen Investor gefunden">Die Überschrift ‚40 Luxuswohnungen im Schloss?‘ im Vorbericht des SÜDKURIER habe ihm nicht gepasst</a>, sagte er. „Das ist, sorry für die ehrlichen Worte, Blödsinn.“ Bei einem angestrebten Quadratmeterpreis von 6000 bis 7000 Euro würden sich auch Normalbürger die Wohnungen leisten können, „auch ein Lehrer-Paar zum Beispiel“. Er widersprach auch FW-Rat Jens Neumann, der angemerkt hatte, dass dies dann doch teurer Wohnraum wäre. „Da haben Sie nicht recht, unsere Preise sind marktgerecht und liegen sogar häufig unter denen von Neubauten.“ Generell gebe der Markt die Preise vor, andernfalls könne man den Wohnraum ja auch nicht verkaufen.</p> <h2>Fraktionen überzeugt von den Plänen</h2> <p>Die Pläne stießen bei den Fraktionen auf einhellige Zustimmung. Er wünsche den Investoren „eine glückliche Hand“, sagte FW-Chef Dietmar Bitzenhofer. Auch CDU-Chefin Kerstin Mock sprach von einer am Ende „guten Lösung“: „Damit bleibt der Stadt der finanzielle Handlungsspielraum erhalten.“ Uwe Achilles, Fraktionschef SPD/Grüne, bezeichnete Vorstellung und Konzept als „nachvollziehbar und umsetzbar“. Zudem seien Wohnungen auch eine Art öffentlicher Nutzung. „Wir freuen uns, dass wir Investoren haben, die gute Referenzen haben und unterstützen das Vorhaben“, sagte UWG-Chef Joachim Mutschler. Für die FDP betonte Rolf Haas: „Wir müssen im Interesse der Stadt und des Objektes entscheiden.“</p> <h2>Debatte über Ferienwohnungen und Airbnb</h2> <p>Zuvor hatte es noch eine Debatte darüber gegeben, ob es wünschenswert sei oder nicht, falls viele der Wohnungen als Ferienwohnungen oder Airbnb-Appartements genutzt werden würden. Wolle man dies nicht, müsse man dies in einen Durchführungsvertrag aufnehmen, sagte Hergesell. Eine Nutzungsuntersagung für Ferienwohnungen könne jedoch nur die Stadt verfügen. „Unser Ziel ist: keine Airbnb-Wohnungen, denn das wollen wir auch nicht“, sagte Hergesell.</p> <p>Die überwiegende Mehrheit im Gremium sah indessen kein Problem. Haas wies darauf hin, dass das Schloss früher ja auch schon ein Hotel gewesen sei. Achilles sagte, er habe im innerstädtischen Bereich überhaupt kein Problem mit Ferienwohnungen, im „Adler“ seien ja schließlich auch Appartements eingerichtet worden. Auch Mock und Mutschler gaben sich nicht gänzlich abgeneigt. Hintergrund der Debatte war auch der Umstand, dass es im von Wohnwert Denkmal vermarkteten Weingartener Hof offenbar Ärger mit Nachbarn gibt, weil einige der Wohneinheiten über Ferienwohnungsportale angeboten würden und es immer wieder zu Unannehmlichkeiten und Ruhestörungen käme. Nach einstündiger Vorstellung und Aussprache gab der Rat grünes Licht für einen Verkauf des Schlosses.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Deggenhausertal]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gemeinderat gibt grünes Licht: Stadt kann Bischofschloss verkaufen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 14:44:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Angebot, das man kaum ausschlagen kann: Weshalb ein Verkauf des Bischofschlosses nötig ist  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/ein-angebot-das-man-kaum-ausschlagen-kann-weshalb-ein-verkauf-des-bischofschlosses-noetig-ist;art372484,12483654 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Stadt wird nun mit der Überlinger Firma Wohnwert Denkmal Verhandlungen zum Verkauf des Schlosses aufnehmen. Der Investor plant eine Wohnnutzung. Das muss nicht schlecht für die Stadt sein.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Stadt wird nun mit der Überlinger Firma Wohnwert Denkmal Verhandlungen zum Verkauf des Schlosses aufnehmen. Der Investor plant eine Wohnnutzung. Das muss nicht schlecht für die Stadt sein.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/ein-angebot-das-man-kaum-ausschlagen-kann-weshalb-ein-verkauf-des-bischofschlosses-noetig-ist;art372484,12483654]]></guid>
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        Die Stadt wird nun mit der Überlinger Firma Wohnwert Denkmal Verhandlungen zum Verkauf des Schlosses aufnehmen. Der Investor plant eine Wohnnutzung. Das muss nicht schlecht für die Stadt sein.



        <p>Das Bischofschloss, das Wahrzeichen Markdorfs seit Jahrhunderten, bald ein Domizil nur noch für Kapitalanleger und solvente Mieter? 33 bis 38 Wohnungen und dann nur noch das Restaurant und der Rittersaal im Turm frei zugänglich? Was sicherlich nicht jedem alteingesessenen Markdorfer schmecken wird, ist aber ein Akt der Notwendigkeit und davon abgesehen auch kein Weltuntergang – im Gegenteil.</p> <p>Seit dem Bürgerentscheid, der im Dezember 2018 mit hauchdünner Mehrheit den geplanten Umzug des Rathauses ins Schloss gekippt hatte, sucht die Stadt händeringend nach einer Zukunft für das denkmalgeschützte und stark sanierungsbedürftige Ensemble. Rund 100.000 Euro kostet inzwischen der jährliche Unterhalt und sanieren kann die Stadt es nicht, weil dafür kein Geld da ist. Vor zwei Jahren wurde dann der Investorenwettbewerb gestartet. Ohne Ergebnis.</p> <h2>In diesen Zeiten durchaus ein Wagnis</h2> <p>Daran hatte vor allem die allgemeine wirtschaftliche Lage ihren Anteil: Wer tut sich in diesen extrem unsicheren Zeiten, in denen man heute nicht weiß, welche Hiobsbotschaften morgen auf dem Parkett aufschlagen – Zölle, neue Kriegsschauplätze, geopolitische Verwerfungen, die die Märkte in eine Abwärtsspirale stoßen –, ein solches Wagnis an? Zuerst einen deutlichen zweistelligen Millionenbetrag für die Sanierung aufbringen, dann nochmals eine ähnliche Summe für den Umbau für eine neue Nutzung, die wiederum die Investitionen zeitnah refinanzieren muss. Überraschend war es keineswegs, dass so lange kein ernsthafter Interessent im Rathaus vorstellig wurde.</p> <h2>Ohne Verkauf kein Leben im Schloss</h2> <p>Das nun vorliegende Angebot ist eines, das Verwaltung und Gemeinderat nun zu Recht in konkrete Verhandlungen überführt haben. Auch wenn das Schloss sicherlich für einen eher symbolischen Betrag verkauft werden wird, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/Die-Stadt-Markdorf-hat-das-Bischofschloss-nun-gekauft;art372484,8781496" target="_blank" title="Die Stadt Markdorf hat das Bischofschloss nun gekauft">fern der 3,85 Millionen Euro, die die Stadt 2016 an den damaligen Schlossbesitzer Albert Weber gezahlt hatte.</a> Der Investor Wohnwert Denkmal ist seriös, er hat Erfahrung in der Sanierung und Vermarktung denkmalgeschützter Immobilien und er kommt zudem noch direkt aus der Nachbarschaft.</p> <p>Eine wohnwirtschaftliche Nutzung ist objektiv betrachtet wohl die sinnvollste, weil es als die erfolgversprechendste Option erscheint. Und: Sollten viele Wohnungen als Ferienwohnungen vermietet werden, was schadet das der Stadt? Auch Feriengäste sorgen für Frequenz in Handel und Gastronomie. Rathaus und Investor ist zu wünschen, dass sie zusammenfinden. Andernfalls wird im Schloss noch in Jahren kein Leben wieder einkehren.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Deggenhausertal]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein Angebot, das man kaum ausschlagen kann: Weshalb ein Verkauf des Bischofschlosses nötig ist]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 10:49:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Junges Rennfahrtalent aus dem Deggenhausertal gibt Vollgas  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/junges-rennfahrtalent-aus-dem-deggenhausertal-gibt-vollgas;art372471,12483528 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der 19-jährige Oskar Müller möchte nach und nach in der Rennsport-Szene Fuß fassen. Jüngst hat er beim NATC Youngster Cup in Oschersleben teilgenommen und auf der Strecke jede Menge Erfahrung gesammelt.  ]]></description>
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          Der 19-jährige Oskar Müller möchte nach und nach in der Rennsport-Szene Fuß fassen. Jüngst hat er beim NATC Youngster Cup in Oschersleben teilgenommen und auf der Strecke jede Menge Erfahrung gesammelt.<br>
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        Der 19-jährige Oskar Müller möchte nach und nach in der Rennsport-Szene Fuß fassen. Jüngst hat er beim NATC Youngster Cup in Oschersleben teilgenommen und auf der Strecke jede Menge Erfahrung gesammelt.



        <p>Oskar Müller ist endlich auf der Rennstrecke. Nachdem der 19-Jährige aus dem Deggenhausertal im vergangenen Jahr seinen Bruder Felix Müller bei den Rennen unterstützt hat, möchte er nun selbst aktiver seine Rennkarriere vorantreiben. Bisher war das nicht möglich gewesen, da die Priorität auf dem Schulabschluss gelegen hat. Nun hat Oskar Müller sein Abitur in der Tasche und eine Ausbildung zum Mechatroniker begonnen. Wenn es zeitlich möglich ist, möchte er nun einzelne Rennen fahren und hat dafür in der Rennserie Norddeutsche ADAC Börde Tourenwagen Cup (NATC) eine Möglichkeit gefunden.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/rennfahrer-aus-der-region-wird-in-seiner-ersten-saison-vize-meister;art372471,12221799" target="_blank" title="Glückwunsch! Rennfahrer aus dem Deggenhausertal wird in seiner ersten Saison Vize-Meister">Nachdem Felix Müller im vergangenen Jahr in seiner ersten Rennsaison in der Pfister-Racing-Tourenwagen-Challenge (PRTC) als Vizemeister abschlossen hat</a>, ist es um die zwei Brüder ruhiger geworden. Der 23-Jährige ist in dieser Saison auch nicht angetreten, da er sich auf andere Sachen in seinem Leben konzentriert habe, erzählt Oskar Müller, schließlich sei die Teilnahme an Rennen sehr zeit- und kostenintensiv.</p> <h2>Teilnahme an Testtag am Hockenheimring</h2> <p>Doch immer wieder ergibt sich die Möglichkeit, an einzelnen Testtagen teilzunehmen und Rennen zu fahren. Das macht Oskar Müller beispielsweise im November 2024, als er für das Racing-Team Markgraf am Hockenheimring in einem BMW 318ti Cup Gas gibt. „Ich saß ja sehr lang nicht mehr in einem Rennauto“, sagt der 19-Jährige, der aber dennoch sein Ziel nicht aus den Augen verloren hat.</p> <p>Von Teamchef Tobi Markgraf, mit dem er auch einige Runden drehen durfte, habe er viele gute Tipps erhalten und auch die Bestätigung, dass er Talent habe, berichtet Oskar Müller. „Ich bin dann immer schneller gefahren und die Zeiten waren gar nicht so schlecht“, sagt Müller. „Aber finanziell konnte ich mir die Serie nicht leisten und habe es dann erstmal wieder sein lassen.“ Daher ist es umso wichtiger, über Testtage Rennpraxis zu erhalten, gute Ergebnisse einzufahren und diese zukünftigen Sponsoren präsentieren zu können.</p> <h2>19-Jähriger wird auf Rennserie NATC aufmerksam</h2> <p>Seitdem ist fast ein Jahr vergangen. Oskar hat sein Abitur gemacht, ist umgezogen und hat eine Ausbildung begonnen. „Da musste der Rennsport etwas in den Hintergrund rücken.“ Über Social Media wird er schließlich auf die Rennserie NATC aufmerksam, die auf der Rennstrecke Oschersleben (nahe Magdeburg) stattfindet und es Hobbypiloten ermöglicht, zu überschaubaren Kosten in einem professionellen Rahmen Motorsport betreiben zu können. „Das ist eine kleinere und günstigere Rennserie mit unterschiedlichen Fahrzeugen in den gleichen Klassen“, berichtet Oskar Müller. Es gibt auch speziell einen Youngster Cup, in dem immer mal wieder freie Fahrerplätze vergeben werden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>NATC</span><span>Der Norddeutsche ADAC Börde Tourenwagen Cup (NATC) ist laut NATC-Homepage die bekannteste Breitensportserie, die ihren Ursprung in der Motorsport Arena Oschersleben hat. Dort heißt es, dass sich die NATC vor allem an Auf- und Einsteiger in den Automobilsport sowie an ambitionierte Hobbypiloten richtet, die zu überschaubaren Kosten in einem professionellen Rahmen Motorsport betreiben möchten. Die Mischung aus Sportwagen, GT-Fahrzeugen, Tourenwagen und Klassikern verspricht spannende Rennen. Im NATC Youngster Cup wird der Nachwuchs ausgebildet. Informationen im Internet: <a href="http://www.natc.online" target="_blank" title="" rel="noopener">www.natc.online</a></span></label></div> <h2>So läuft der Renn-Samstag in Oschersleben</h2> <p>Und so nutzt Oskar Müller seine Chance und nimmt im August an einem Rennwochenende teil. Am Samstag stehen zwei Rennen an, dazu jeweils Training und Qualifying. „Mir ist es einfach wichtig, gute Ergebnisse zu erzielen und so auf mich aufmerksam zu machen.“ Im ersten Rennen gelingt das nicht ganz so wie geplant.</p> <p>Zwar erwischt Oskar Müller trotz Nervosität, wie er selber einräumt, einen guten Start, doch dann macht er in der zweiten Runde einen Fahrfehler und landet im Kiesbett. Aus diesem kann er sich nicht selber wieder freifahren und muss von einem Radlader rausgezogen werden. Am Ende wird er Vorletzter. „Das hat mich sehr genervt und mich etwas zurückgeworfen.“</p> <p>Doch viel Zeit zum Ärgern und Analysieren bleibt nicht, da direkt das zweite Rennen ansteht. Hier läuft es besser und der 19-Jährige landet auf dem vierten Platz. Es wäre sogar mehr drin gewesen, doch kurz vor Ende des Rennens gibt es einen „Code 60“, der eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h für alle Fahrzeuge und ein Überholverbot bedeutet. Doch es reicht sogar für einen Pokal und Bruder Felix Müller sowie weitere Familienmitglieder freuen sich vor Ort mit ihm.</p> <h2>Weiter Erfahrung sammeln und dranbleiben</h2> <p>Als Fazit nimmt er mit, dass er Erfahrung sammeln konnte. Die Serie findet nur auf der Strecke Oschersleben statt und andere Fahrer kennen die technisch sehr anspruchsvolle Strecke laut Oskar Müller „in- und auswendig“. Auch wenn Oskar Müller nun weiter im Motorsport Vollgas geben möchte, steht die Ausbildung an erster Stelle. „Alles weitere wird sich dann in den kommenden Jahren ergeben“, ist der 19-Jährige zuversichtlich.</p> <p>Er will weiter trainieren und psychisch und körperlich fit bleiben. Auch wenn ein Rennen nur so etwa 20 Minuten dauert, braucht es dazu Energie und Kraft. Und dies wird Oskar Müller brauchen, wenn er ab Frühjahr 2026 wieder an einzelnen Tagen an den Start gehen möchte. Vielleicht dann auch in einem gemeinsamen Rennen mit seinem Bruder.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Formel-1-Rennsport Weltmeisterschaften Sportler thema-sport-formel1 thema-sport thema-sport-mensch]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Deggenhausertal]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Junges Rennfahrtalent aus dem Deggenhausertal gibt Vollgas]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 16:44:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bagger kehren in die Marktstraße zurück: Altstadt wird ab Donnerstag wieder zur Baustelle  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/bagger-kehren-in-die-marktstrasse-zurueck-altstadt-wird-ab-donnerstag-wieder-zur-baustelle;art372484,12483092 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Woche lang müssen Händler und Kunden nochmals Geduld aufbringen. Das Pflaster ist zwar saniert, doch nun wird das Asphaltband für Rollstuhlfahrer fertiggestellt. Für einen Tag wird das Untertor nochmals gesperrt.  ]]></description>
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          Eine Woche lang müssen Händler und Kunden nochmals Geduld aufbringen. Das Pflaster ist zwar saniert, doch nun wird das Asphaltband für Rollstuhlfahrer fertiggestellt. Für einen Tag wird das Untertor nochmals gesperrt.<br>
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        Eine Woche lang müssen Händler und Kunden nochmals Geduld aufbringen. Das Pflaster ist zwar saniert, doch nun wird das Asphaltband für Rollstuhlfahrer fertiggestellt. Für einen Tag wird das Untertor nochmals gesperrt.



        <p>Die Baustelle in der Marktstraße kehrt zurück, für etwas mehr als eine Woche: Ab Donnerstag, 18. September, wird es wieder Sperrungen und Fußgängerbrücken geben müssen – und der Einzelhandel muss nochmals die Zähne zusammenbeißen.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/endspurt-bei-den-altstadt-bauarbeiten-in-marktdorf-das-ist-der-aktuelle-stand-der-pflastersanierung;art372484,12393830" target="_blank" title="Endspurt bei den Altstadt-Bauarbeiten: Das ist der aktuelle Stand der Pflastersanierung">Nachdem die Pflastersanierung inzwischen weitestgehend abgeschlossen ist</a>, ist nun das sogenannte Mobilitätsband an der Reihe. Das ist die rund einen Meter breite Furt in der Mitte der Straße, die vom Untertor bis zum Rathaus Rollstuhlfahrern und Menschen mit Rollator das Passieren der Altstadt erleichtern soll. Dieses Mobilitätsband, das bereits ins Pflaster der Marktstraße eingelassen ist, muss nun noch fertig asphaltiert werden. Aktuell laufen dafür bereits die vorbereitenden Arbeiten, bei denen wieder Mitarbeiter der Salemer Firma Dunst, aber auch des städtischen Bauhofes zugange sind.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Flohmarkt muss ausweichen</span><span>Eigentlich hätte der große Flohmarkt am Sonntag, 21. September, in der gesamten Innenstadt stattfinden sollen, auch in der Marktstraße. Wegen der Bauarbeiten wird er nun rund um die Hauptstraße stattfinden. Für Verkäufer ist keine Anmeldung erforderlich, die Kosten betragen 10 Euro pro 1 Meter Stand. Der Flohmarkt wird von Rudi Breböck ausgerichtet. Er und sein Team weisen morgens die Standplätze zu und sind an den gelben Westen zu erkennen. Einlass ist um 8 Uhr, der Aufbau beginnt ab 9 Uhr und der Verkauf ab 11 Uhr. Der Flohmarkt endet um 17 Uhr.</span></label></div> <h2>Parallel wird am Rathausbrunnen gearbeitet</h2> <p>Gleichzeitig gehen am oberen Ende der Marktstraße auch die <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/bauarbeiten-in-markdorf-starten-und-bringen-altes-mauerwerk-ueberraschend-ans-licht;art372484,12430473" target="_blank" title="Die nächste Baustelle in der Marktstraße: Jetzt geht es an den Brunnenbau">Arbeiten am neuen Rathausbrunnen</a> weiter, informiert Bauamtsleiterin Monika Gehweiler. Metallkünstler David Fuchs aus dem Deggenhausertal regulierte in den vergangenen Tagen den geplanten Standort der beiden kugelförmigen Brunnenspeier. Außerdem wird derzeit die Rinne für das Wasserspiel gesetzt und die Randeinfassungen für den Brunnen ausgefugt.</p> <p>Beim Mobilitätsband wiederum muss nun die provisorische Füllung mit dem Mörtel wieder raus. Sie wird durch einen Farbasphalt ersetzt. Zudem müssen im Zuge dieser Arbeiten auch die Schächte eingepasst werden. All dies macht es nötig, dass die Läden in der Marktstraße ab Donnerstag erst einmal wieder nur über Fußgängerbrücken erreichbar sein werden. Der Farbasphalt soll dann als letzter Arbeitsgang am 25. oder am 26. September aufgebracht werden – sofern das Wetter mitspielt. Sollte es an diesen Tagen stark regnen, wird man auf den Montag, 29. September, ausweichen müssen, sagt Gehweiler.</p> <h2>Untertor nochmals für einen Tag gesperrt</h2> <p>Der Zugang durch das Untertor in die Altstadt wird während der gesamten Dauer der Arbeiten geöffnet bleiben, bis auf den Tag der Asphaltierung. Am 25. oder am 26., eventuell erst am 29. September, wird das Untertor also nochmals gesperrt werden müssen.</p> <p>Für die Anlieferung der Geschäfte bleibe laut Gehweiler auch die Ulrichstraße noch eine Alternative. Die wird bis zur Einmündung in die Marktstraße befahrbar bleiben. Das wird vor allem für <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/das-haus-karle-in-der-markdorfer-altstadt-oeffnet-amm-22-september-wieder;art372484,12481496" title="Feinkost, Bio-Waren und exotische Gewürze: Das „Haus Karle“ in der Altstadt öffnet wieder">Harjinder Dhillon, den neuen Mieter im Haus Karle</a>, wichtig sein: Dessen Feinkostladen, der am nächsten Montag, 22. September, eröffnet, wird ab Mitte dieser Woche mit den Waren beliefert.</p> <h2>Radfahrer müssen absteigen</h2> <p>Ein Hinweis liegt Gehweiler am Herzen: „Während der Bauarbeiten ist das Befahren der Marktstraße mit dem Fahrrad verboten“, sagt sie. Danach ist dann wieder freie Fahrt, auch am Untertor, wo nach dem Ende der Bauarbeiten die Poller endgültig entfernt werden.</p> <p>Die Sanierung der Marktstraße wird dann über Fördermittel aus dem ZIZ-Programm des Bundes (“Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“) abgerechnet werden. Ist das alles abgeschlossen, kündigt sich am ferneren Horizont eventuell bereits die nächste große Baustelle an: Die Sanierung des Marktplatzes. Bis das soweit ist, wird es vermutlich aber noch eine Weile dauern. Die Sanierung muss erst noch ausgiebig geplant, beraten und dann vom Gemeinderat noch beschlossen werden.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Deggenhausertal]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bagger kehren in die Marktstraße zurück: Altstadt wird ab Donnerstag wieder zur Baustelle]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 13 Sep 2025 12:30:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Feinkost, Bio-Waren und exotische Gewürze: Das "Haus Karle" in der Altstadt öffnet wieder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/das-haus-karle-in-der-markdorfer-altstadt-oeffnet-amm-22-september-wieder;art372484,12481496 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mehr als ein Jahr Leerstand gehen am 22. September zu Ende: Wie Harjinder Dhillon das ehemalige "Knusperhäusle" in der Marktstraße wieder zu einem Frequenzbringer machen möchte.  ]]></description>
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          Mehr als ein Jahr Leerstand gehen am 22. September zu Ende: Wie Harjinder Dhillon das ehemalige "Knusperhäusle" in der Marktstraße wieder zu einem Frequenzbringer machen möchte.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mehr als ein Jahr Leerstand gehen am 22. September zu Ende: Wie Harjinder Dhillon das ehemalige "Knusperhäusle" in der Marktstraße wieder zu einem Frequenzbringer machen möchte.



        <p>Frische Lebensmittel, Gemüse und Obst aus der Region, teils in Bioqualität, außerdem Bioprodukte von Marken wie Rapunzel und, ganz neu, exotische Gewürze, importiert aus Indien: Das ist das Konzept für das neue Ladengeschäft im „Haus Karle“ in der Marktstraße. Harjinder Dhillon heißt der neue Mieter im ehemaligen „Knusperhäusle“ – und er möchte die großen Ladenräume wieder mit Leben füllen und mithelfen, wieder mehr Frequenz in die Altstadt zu bringen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Feinkost Haus Karle</span><span>So nennt sich der neue Laden im historischen „Haus Karle“ in der Marktstraße 5, schräg gegenüber der Kirche. Der neue Mieter Harjinder Dhillon möchte dort frische und regionale Lebensmittel, Bioprodukte und Gewürze anbieten. Eröffnung ist am Montag, 22. September, um 10 Uhr.</span></label></div> <h2>Ein Jahr Leerstand geht zuende</h2> <p>Mehr als ein Jahr Leerstand werden nun am Montag, 22. September, überwunden sein – endlich.</p> <p>Froh, dass es nun weitergeht, sind jedoch nicht nur die Markdorfer, sondern auch <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/nachmieter-fuer-naturkostladen-gesucht;art372484,12221018" target="_blank" title="Nachmieter für „Knusperhäusle“ in der Marktstraße gesucht">Hauseigentümerin Susanne Draenert</a>. Auch sie war überrascht worden von der plötzlichen Kündigung der Mieter. „Nach den unerfreulichen Erfahrungen mit den ehemaligen Mietern, die die Mieträume inklusive aller Lebensmittel zurückgelassen haben, freuen wir uns sehr, dass mit dem neuen Lebensmittelgeschäft wieder frischer Schwung in die Räume einzieht“, zeigt sich Draenert erleichtert gegenüber der Redaktion. Nun sei sie auch wieder zuversichtlich, sagt sie: „Wir blicken optimistisch in die Zukunft und wünschen dem neuen Mieter viel Erfolg mit seinem vielversprechenden Konzept.“</p> <h2>2016 aus Indien nach Deutschland gekommen</h2> <p>Dieses Konzept erklärt Dhillon noch zwischen leeren Regalen, Werkzeug und gestapeltem Inventar – aber gutgelaunt und voller Tatendrang. Gerade mal zwei Wochen sind es noch bis zum Eröffnungstag. Da drängt ein bisschen die Zeit und es muss noch kräftig gewirbelt werden. Zeit nimmt sich der 28-Jährige dennoch und erzählt erst einmal ein wenig über sich selbst.</p> <p>Seinen Lebensmittelpunkt habe er derzeit noch in Villingen-Schwenningen, angestellt sei er beim Messtechnik-Spezialisten Testo in Tittisee-Neustadt. 2016 sei er aus Indien nach Deutschland gezogen, habe Deutsch gelernt und später dann Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Furtwangen studiert. Zuhause habe er einen familiären Hintergrund mit einem Obst-, Gemüse- und Gewürzgroßhandel.</p> <p>„Ich habe eigentlich schon sehr lange nach einem Laden gesucht“, berichtet Dhillon. Das „Haus Karle“ habe dann sofort einen sehr guten Eindruck bei ihm hinterlassen. Der habe sich dann bald schon verfestigt: hilfsbereite, freundliche Vermieter, nette Nachbarn. Die Entscheidung für Markdorf sei ihm dann leicht gefallen.</p> <h2>Pflaster-Baustelle erschwert den Start</h2> <p>So arbeitsintensiv, wie sich der Laden mit üppigen 265 Quadratmetern Verkaufsfläche innen dem Augenschein nach noch präsentiert, Dhillon bleibt gelassen: „Mit der Einrichtung sind wir schon fast fertig“, sagt er, „das bekommen wir hin“. Ein Wermutstropfen sei die Pflaster-Baustelle in der Marktstraße, die vom 18. September bis zum 26. September nochmals aufgemacht werden wird. Dann soll das asphaltierte Mobilitätsband für Rollstuhlfahrer und Rollator-Besitzer endgültig fertiggestellt werden.</p> <p>Und das wird die Einzelhändler in der Marktstraße wieder belasten. Für ihn kommen die Bauarbeiten denkbar ungünstig. Denn ab Mitte nächster Woche sollen die Waren angeliefert werden. „Das ist dann natürlich keine große Hilfe“, bedauert er.</p> <h2>Viel Hilfe auch von der Stadt</h2> <p>Hilfsbereit hingegen seien in den vergangenen Tagen vor allem Stadtmarketing-Chefin Barbara Bücken und auch seine Ansprechpartner im Rathaus gewesen, allen voran Bürgermeister Georg Riedmann. Auch das gebe ihm ein gutes Gefühl zum Start. Von der Verwaltung habe er „ein gutes Feedback“ bekommen, sagt Dhillon, den nach eigener Aussage wegen seines komplizierten Vornamens alle nur „Harry“ nennen. „Alle freuen sich, dass wir aufmachen, das hilft mir natürlich und gibt auch viel Motivation.“</p> <h2>Kleine Eröffnungsfeier um 10 Uhr</h2> <p>Am 22. September soll es soweit sein, dass im neuen Laden „Feinkost Haus Karle“ die Kundschaft wieder ein- und aus gehen kann. Auch Riedmann und Bücken hätten sich zur Eröffnung um 10 Uhr angekündigt. Nachhaltige Produkte wolle er dann anbieten, „am liebsten aus der Region“. Ein großer Teil werde vom Naturkost-Großhandel Bodan in Überlingen kommen, aber Vieles auch von anderen kleineren Anbietern aus der Region. Hinzu kämen Bio-Produkte der größeren Eigenmarken. Die Gewürze werden vom familieneigenen Betrieb Dhillon Manjot Singh in Rehlingen-Siersburg direkt aus Indien importiert, unter dem Namen „Himalaya-Gewürz“.</p> <h2>Dhillons Motto: „Meine Kunden sollen Freude haben“</h2> <p>Worauf er sich besonders freut? „Das liebste ist mir, wenn meine Kunden Freude haben und gerne kommen“, sagt Dhillon. Die werden mit Anja Meinhard auch wieder ein bekanntes Gesicht antreffen. Meinhard hatte bereits im „Knusperhäusle“ gearbeitet und ist nun wieder mit an Bord. Darüber freue er sich sehr, nachdem sie den Laden zunächst einmal zu zweit betreiben werden und er auf eine erfahrene Mitarbeiterin bauen kann. Die wiederum soll von seinem zweiten Motto profitieren: „Die Arbeit soll Spaß machen und abends soll man stolz nach Hause gehen.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Feinkost, Bio-Waren und exotische Gewürze: Das "Haus Karle" in der Altstadt öffnet wieder]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 15:48:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[40 Luxuswohnungen im Bischofschloss? Stadt hat einen Investor gefunden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/40-luxuswohnungen-im-bischofschloss-stadt-hat-einen-investor-gefunden;art372484,12480303 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Stadt liegt ein konkretes Kaufangebot für die Immobilie vor. Nun soll der Rat grünes Licht für den Vertrag geben. Das Konzept sieht neben Wohnraum auch Gastronomie vor. Der Interessent ist aus der Nachbarschaft.  ]]></description>
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          Der Stadt liegt ein konkretes Kaufangebot für die Immobilie vor. Nun soll der Rat grünes Licht für den Vertrag geben. Das Konzept sieht neben Wohnraum auch Gastronomie vor. Der Interessent ist aus der Nachbarschaft.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/40-luxuswohnungen-im-bischofschloss-stadt-hat-einen-investor-gefunden;art372484,12480303]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Stadt liegt ein konkretes Kaufangebot für die Immobilie vor. Nun soll der Rat grünes Licht für den Vertrag geben. Das Konzept sieht neben Wohnraum auch Gastronomie vor. Der Interessent ist aus der Nachbarschaft.



        <p>Am Dienstag könnte der Tag der Entscheidung sein: Steht die Stadt nach zwei Jahren vergeblicher Investorensuche nun endlich vor dem Durchbruch beim Bischofschloss? Liest man die Vorlage für die nächste Sitzung des Gemeinderates am 16. September, stehen die Vorzeichen gut. Denn dem Schriftstück zufolge liegt der Stadt nun ein konkretes Angebot vor. Die Stadträte sollen am Dienstag die Verwaltung zur Aufnahme der Verkaufsverhandlungen für das Schloss beauftragen.</p> <h2>Drei Interessenten hatte es zuletzt gegeben</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/wer-moechte-ein-schloss-kaufen-das-rathaus-wirbt-auf-allen-kanaelen-um-einen-investor;art372484,11606088" target="_blank" title="Wer möchte ein Schloss kaufen? Das Rathaus wirbt auf allen Kanälen um einen Investor">Seit Mitte 2023, als der Investorenwettbewerb gestartet wurde,</a> war man im Rathaus bemüht, über alle erdenklichen Kanäle Interessenten für das denkmalgeschützte und sanierungsbedürftige Wahrzeichen der Stadt zu gewinnen. Bislang erfolglos: Nachdem sich lange kaum etwas getan hatte, waren schließlich doch noch drei Interessenten auf den Plan getreten, die der Verwaltung ihre Konzepte vorlegten – <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/bischofschloss-ein-moeglicher-investor-wagt-sich-aus-der-deckung;art372484,12311060" target="_blank" title="„Adler“-Investor Manuel Klaus interessiert sich auch fürs Bischofschloss">darunter auch der ‚Adler‘-Investor Manuel Klaus, der zwischenzeitlich aber wieder abgesprungen ist.</a></p> <p>Bundesweit hatte man im Rathaus potenzielle Interessenten kontaktiert, nun könnte der Schloss-Käufer aus der direkten Nachbarschaft kommen: Es handelt sich um die Firma Wohnwert Denkmal mit Sitzen in Überlingen und bei Freiburg.</p> <p>Wie sehen deren Pläne aus? Wohnwert Denkmal strebt – abgesehen von der gesetzten Gastronomie – eine komplett wohnwirtschaftliche Nutzung an. 30 bis 40 Wohneinheiten als hochwertige Eigentumswohnungen sieht das Konzept vor. Kleinere Flächen seien noch als gewerbliche Nutzungen angedacht. Darunter fällt aber vor allem die Gastronomie, die eine Vorgabe im Wettbewerb der Stadt war.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Firma Wohnwert Denkmal</span><span>Die Wohnwert Denkmal GmbH (Überlingen/Schallstadt) kauft, saniert und vermarktet denkmalgeschützte Immobilien als Kapitalanlage, nach eigenen Angaben in Baden-Württemberg und Bayern. Dafür kooperiert sie mit Partnern aus den Bereichen Finanzwesen, Architektur und Bauingenieurwesen, wie etwa der Überlinger Finanzkanzlei am See oder dem Architekturbüro Studio-SH aus Freiburg, das im Auftrag einer Tochterfirma der Finanzkanzlei am See bereits den historischen Weingartener Hof in der Markdorfer Talstraße saniert und zu einem Haus mit Luxuswohnungen umgebaut hat. Geschäftsführer sind Bernd Schatz und Benjamin Semet.</span></label></div> <h2>Sommerkonzerte sollen auch künftig möglich sein</h2> <p>Diesem Wunsch entspreche der Anbieter, ebenso wie der Anforderung der öffentlichen Zugänglichkeit des Schlosshofes, auf dem auch künftig Veranstaltungen wie die Sommerkonzerte stattfinden sollen.</p> <p>Im Rathaus, aber auch in den Reihen des Gemeinderates wird man froh sein um die Aussicht, zwei Jahre nach Beginn des Feilbietens das Schloss möglicherweise bald schon aus dem Besitz der Stadt herausgeben zu können – und ihm damit die dringend nötige Sanierung und vor allem eine wieder belebte Zukunft zu ermöglichen. Denn in der Vorlage wird nicht verhehlt, dass man feststellen musste, dass auf der Grundlage der Ausschreibung von 2023 die Vorgaben für etwaige Investoren wohl zu eng gefasst waren. Jedenfalls habe man unter diesen Konzeptvergaben keine Interessenten finden können.</p> <h2>Gemeinderat kennt das Konzept schon seit Anfang 2024</h2> <p>Dabei ist es keineswegs so, dass die Wohnwert Denkmal GmbH jetzt erst plötzlich aus der Kiste sprang: Die Überlinger hatten bereits vor einem Jahr ein konkretes Angebot fürs Schloss samt Schlossscheuer und Tiefgarage abgegeben, das sie schon im Februar 2024 nichtöffentlich im Rat vorgestellt hatten. Dieses Angebot haben sie nun erneuert. Parallel dazu hätten sich laut Stadt die Gespräche mit weiteren Interessenten nicht konkretisieren lassen.</p> <p>Das heißt: Die Stadträte sind seit langem schon umfänglich über die Pläne informiert, zumal sie auch das bislang noch unter Verschluss gehaltene Detailkonzept der Wohnwert Denkmal haben, das deren Vertreter am Dienstag öffentlich präsentieren wollen. Endlose Debatten oder überraschte Gesichter werden im Sitzungssaal also nicht zu erwarten sein.</p> <h2>Bürgermeister Riedmann: „Das sind Partner, die können Denkmal“</h2> <p>Bürgermeister Georg Riedmann jedenfalls ist überzeugt, dass ein Verkauf des Schlosses unter diesen Vorzeichen eine gute Sache für Markdorf wäre. „Der formelle Wettbewerb hat kein Ergebnis gebracht, und mit diesem Konzept werden alle unsere Vorgaben erfüllt“, sagt er. Überzeugt ist er auch von der Überlinger Firma: „Das sind Partner, die können Denkmal.“</p> <h2>Zum Verkauf gibt es keine Alternative</h2> <p>Für die Stadt, sagt er, sei der Verkauf der einzige Weg, den Erhalt des Bischofschlosses auch für die Zukunft zu sichern. Denn die Kosten für den Unterhalt – rund 80.000 Euro im Jahr – seien hoch und die zwingend nötigen Sanierungsmaßnahmen wegen der schwierigen finanziellen Lage der Stadt nur rudimentär zu leisten. Der angestrebte Verkaufspreis für das Schloss wird zurzeit noch nicht kommuniziert, die Ratssitzung am Dienstag ist öffentlich und beginnt um 18 Uhr.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Deggenhausertal]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[40 Luxuswohnungen im Bischofschloss? Stadt hat einen Investor gefunden]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 05:07:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fußballfest zur Saisoneröffnung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/fussballfest-zur-saisoneroeffnung;art372471,12479203 ]]></link>      <description><![CDATA[  Viel Action im HSM-Stadion in Obersiggingen  ]]></description>
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          Viel Action im HSM-Stadion in Obersiggingen<br>
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        Viel Action im HSM-Stadion in Obersiggingen



        <p><strong>Deggenhausertal</strong> Bereits zum dritten Mal lädt der Sportverein Deggenhausertal (SVD) zur Saisoneröffnung ein – in diesem Jahr am Sonntag, 14. September im HSM-Stadion in Obersiggingen. „Als wir das Bockbierfest nicht mehr angeboten haben, haben Georg Keller und ich überlegt, was wir als Alternative bieten können und gleichzeitig als Fototermin für unsere Mannschaften“, erklärt Johannes Jöchle, Abteilungsvorsitzender Jugend. Die Organisation der Saisoneröffnung, die jeweils am letzten Wochenende in den Ferien stattfindet, liegt in Händen des Fördervereins. Und Jöchle betont, der SVD sei der größte Sportverein im Tal und möchte für die Gemeinde etwas bieten, denn nicht nur an Fußball Interessierte, sondern alle sind herzlich eingeladen und man freue sich über viele Besucher. Auch alle Sponsoren sind eingeladen.</p> <p>Gleichwohl einige Mannschaften bereits Spiele in der neuen Saison absolviert haben, will der SVD dennoch eine Eröffnung der Saison feiern. Diese beginnt mit einem zünftigen Frühschoppen um 11 Uhr, der durch einen Fassanstich markiert wird, und mit musikalischer Unterhaltung durch die D-Tal Wirtshausmusi. Diese besteht aus einer siebenköpfigen Blasmusikbesetzung, die traditionelle und moderne Blasmusik bieten. Für Bewirtung ist auch gesorgt und für die kleinen Gäste wird es eine Hüpfburg geben.</p> <h2>Einige Spiele am Sonntag</h2> <p>Aber auch für Fußballfans wird am Nachmittag noch einiges geboten. Ab 14 Uhr wird die zweite Herrenmannschaft in der Kreisliga A gegen FV Walbertsweiler-Rengetsweiler antreten. Und ab 16 Uhr gibt es ein mit Sicherheit spannendes Derby in der Bezirksliga der ersten Herrenmannschaft des SVD gegen den benachbarten SV Bermatingen. Diese Begegnung dürfte selbst für nicht so Fußballaffine von besonderem Interesse sein und somit ein passender Abschluss eines ereignisreichen Festes auf dem Fußballplatz.</p> <p>Zwei Mannschaften spielen ebenfalls an diesem Tag, nur nicht daheim: Die erste Damenmannschaft hat ein Auswärtsspiel in der Verbandsliga bei der SGE SV/PSV Freiburg. Und die Herren 3 spielen auswärts in der Kreisliga C um 13 Uhr in Ittendorf. Die Jugendmannschaften starten erst nach Ende der Sommerferien in die neue Saison.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Verein Sporteinrichtung "Deutsche Meisterschaften"]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Fußballfest zur Saisoneröffnung]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 14:56:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Christine Reichle vom SV Deggenhausertal II: Führungsspielerin in der Fußball-Landesliga  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/regionalsport-bodensee-west/christine-reichle-vom-sv-deggenhausertal-ii-fuehrungsspielerin-in-der-fussball-landesliga;art2783,12478760 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die 25-Jährige des Landesligisten SV Deggenhausertal II verrät, wie sie die Ziele mit ihrer Mannschaft umsetzen will und wie sie Verantwortung übernehmen möchte.  ]]></description>
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          Die 25-Jährige des Landesligisten SV Deggenhausertal II verrät, wie sie die Ziele mit ihrer Mannschaft umsetzen will und wie sie Verantwortung übernehmen möchte.<br>
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        Die 25-Jährige des Landesligisten SV Deggenhausertal II verrät, wie sie die Ziele mit ihrer Mannschaft umsetzen will und wie sie Verantwortung übernehmen möchte.



        <p>Fußball, Landesliga Frauen: Christine Reichle ist erst 25 Jahre jung und trotzdem bereits Führungsspielerin beim SV Deggenhausertal II. Für die zweite Saison in der Landesliga hat die Innenverteidigerin klare Ziele: mehr Verantwortung übernehmen. Seit der D-Jugend spielt Reichle für die Linzgauer und hat in dieser Zeit einiges erlebt.</p> <h2>Saisonauftakt gegen alte Bekannte</h2> <p>Nach dem Aufstieg aus der Bezirksliga spielte der SVD eine gute Saison und beendete die Spielzeit auf dem fünften Tabellenplatz. „Wir wollen uns auf jeden Fall weiterentwickeln. Zudem müssen wir daran arbeiten, defensiv besser zu stehen und weniger Gegentore zu kassieren“, blickt Reichle auf die Premieren-Saison der zweiten Mannschaft in der Landesliga zurück.</p> <p>Auf die neue Spielzeit bereiten sich die Spielerinnen seit Ende Juli intensiv vor. Anpfiff für das erste Spiel ist am Samstag, 13. September, gegen den SC Konstanz-Wollmatingen– einen alten Bekannten. „Die Vorfreude ist natürlich groß – zum einen, dass die Saison endlich losgeht, und zum anderen auf die Konstanzerinnen als Aufsteiger, gegen die wir schon in der Bezirksliga gespielt haben“, sagt Reichle. „Das wird ein spannender Gradmesser zum Start.“</p> <h2>Ausgedünnte Vorbereitung</h2> <p>Dann wird sich zeigen, ob sich die Mühen der Vorbereitung der Mannschaft von Trainer Thomas Walter gelohnt haben. Mit den Trainingseinheiten ist Reichle zwar zufrieden, die Beteiligung fiel wegen Ausfällen und Urlauben zum Teil aber eher mager aus. Sorgen macht sich die Defensivspielerin für den Saisonbeginn aber nicht, da der SV Deggenhausertal gleich vier aktive Frauenmannschaften stellt. Die dritte und vierte Mannschaft spielt in der Kreisliga A. Ebenfalls positiv stimmt sie, dass der Kern der erfolgreichen Mannschaft aus der vergangenen Saison geblieben ist, sodass sie die Stabilität ihrer Mannschaft weiter gewährleistet sieht.</p> <h2>Reichle will Verantwortung übernehmen</h2> <p>Auch persönlich hat Christine Reichle große Ziele für die neue Spielzeit. „Als eine der älteren Spielerinnen möchte ich noch mehr in die Führungsrolle reinwachsen und mehr Verantwortung übernehmen“, sagt die 25 Jahre alte Reichle. Denn der SVD setzt auf die Entwicklung junger Spielerinnen und möchte den Frauenfußball langfristig stärken. Gerade in dieser jungen Mannschaft sieht sie viel Potenzial – aber auch Herausforderungen. „Die Jüngeren bringen eine große Neugier mit, wollen dazulernen und sorgen für frischen Schwung“, sagt sie.</p> <p>Die erfahrenen Spielerinnen unterstützen diesen Prozess und geben nicht nur fußballerisches Wissen, sondern auch die gelebte Vereins- und Mannschaftskultur weiter. „Diese Leichtigkeit und jugendliche Dynamik tun uns als Team richtig gut.“ Gleichzeitig weiß Reichle, dass „in schwierigen Phasen, wie nach deutlich verlorenen Spielen, die Abgeklärtheit noch wachsen muss. Auch wenn noch viel Arbeit vor uns liegt, bringt die Mischung aus Erfahrung und jugendlicher Energie viel Potenzial mit sich.“</p> <p>Christine Reichle ist bereit, dieses Potenzial als Führungsspielerin auszubauen – auf und neben dem Platz.</p> <p></p>]]>
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      <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 11:50:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Fußballerinnen des SV Deggenhausertal starten die Saison mit neuem Trainer und viel Elan  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/regionalsport-bodensee-west/die-fussballerinnen-des-sv-deggenhausertal-starten-die-saison-mit-neuem-trainer-und-viel-elan;art2783,12478680 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Vorfreude beim SV Deggenhausertal auf den Saisonstart in der Verbandsliga ist groß. Klaus Buck folgt als Trainer auf Willi Prosen. Erster Gegner am Sonntag ist die SG ESV/PSV Freiburg.  ]]></description>
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          Die Vorfreude beim SV Deggenhausertal auf den Saisonstart in der Verbandsliga ist groß. Klaus Buck folgt als Trainer auf Willi Prosen. Erster Gegner am Sonntag ist die SG ESV/PSV Freiburg.<br>
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        Die Vorfreude beim SV Deggenhausertal auf den Saisonstart in der Verbandsliga ist groß. Klaus Buck folgt als Trainer auf Willi Prosen. Erster Gegner am Sonntag ist die SG ESV/PSV Freiburg.



        <p><strong>Fußball, Verbandsliga, Frauen:</strong> SG ESV/PSV Freiburg – SV Deggenhausertal (Sonntag, 15 Uhr). – Zum Auftakt gleich ein Top-Duell: Wenn am ersten Spieltag in der Verbandsliga die Fußballerinnen des SV Deggenhausertal bei der SG ESV/PSV Freiburg gastieren, trifft der Tabellen-Zweite der Vorsaison auf den Dritten.</p> <p>„Das wird direkt ein Gradmesser. Die Freiburgerinnen hatten in den letzten Jahren immer wieder einen kleineren Umbruch, daher wissen wir nicht wirklich, was auf uns zukommt. Aber das wird in jedem Fall sehr schwierig“, sagt Klaus Buck.</p> <p>Der 47-Jährige ist der neue Trainer der Elf und folgt damit auf Willi Prosen, der viele Jahre auf der Trainerbank des SVD gesessen und das Team gemeinsam mit Markus Mecking zwischenzeitlich sogar eine Spielzeit lang in die Oberliga geführt hatte.</p> <p>Buck kommt aus dem württembergischen Fußball, trainierte unter anderem die Herren-Mannschaften des FC Ostrach II und des SV Hochberg II. Nun freut er sich auf die neue Herausforderung – mit einem Frauen-Team im südbadischen Oberhaus: „Ich habe, als die Anfrage kam, zwei bis drei Wochen überlegt. Dann habe ich Sportvorstand Andreas Schneider aber mit gutem Gefühl zugesagt“, erzählt der Coach, der zufrieden ist mit der Vorbereitung.</p> <h2>Teresa Prosen und Alexandra Rößler verletzt</h2> <p>„Der Eifer in den Trainingseinheiten ist top, die Mädels geben Gas. Ich kann mich nicht beschweren“, sagt Buck, der zudem von einer guten Trainingsbeteiligung spricht. In jeder Einheit seien aus dem etwa 17-köpfigen Kader trotz Urlaubszeit immer mindestens zehn Spielerinnen da gewesen. Und das, obwohl Leistungsträgerinnen gefehlt haben. Teresa Prosen wird nach einem erneuten Kreuzbandriss lange ausfallen, auch Alexandra Rößler verpasste aufgrund einer Knieverletzung die Testspielphase.</p> <p>Aufgehört im Sommer hat Janina Hanser, die im zentralen Mittelfeld über Jahre hinweg die Fäden gezogen hatte. Neu im Kader sind beim SVD nun aber talentierte Spielerinnen wie Marla Moser oder Lisa Roth. Vom SV Litzelstetten, der in der vergangenen Saison noch in der Landesliga spielte, die Mannschaft aber nach der Runde zurückzog, kam Jule Wagner zum SV Deggenhausertal.</p> <h2>Durch die Tochter zum SV Deggenhausertal</h2> <p>Aber wie kam der in Bolstern lebende Klaus Buck, der etwa eine halbe Auto-Stunde ins Deggenhausertal braucht, überhaupt dazu, beim SVD anzuheuern? Durch Tochter Laura, die in der dritten Mannschaft des Clubs spielt! In Sachen Saisonziel ist der Coach etwas zurückhaltender als seine Spielerinnen, wie er selbst erzählt.</p> <p>„Die Mädels haben in der vergangenen Saison ja schon gesagt, dass sie es unter die ersten drei Teams schaffen wollen. Und das ist wieder Fall. Ich persönlich bin etwas vorsichtiger und peile die Top-Fünf an“, sagt Buck, der von der Qualität seiner Mannschaft überzeugt ist, aber auch betont, dass die Lücke von Leistungsträgerinnen geschlossen werden muss. Zudem ist die Verbandsliga wieder einmal stark aufgestellt.</p> <h2>Anspruchsvolle Liga</h2> <p>Aus der Oberliga ist Alemannia Freiburg-Zähringen abgestiegen. Ein Team, welches Buck zu den Meisterschaftsfavoriten zählt. Aber eben auch den ersten Gegner, die SG ESV/PSV Freiburg. Und dann gibt es noch den Aufsteiger SC Sand III. „Das ist für mich die große Unbekannte. Du weißt nie, wie die erste und zweite Mannschaft aufgestellt sind und welche Spielerinnen letztlich in der Dritten auflaufen“, meint Buck, der seinem Team aber gar keinen großen Druck machen möchte. „Wir wollen zu unserem Spiel finden, Spaß haben und eine gute Saison absolvieren“, betont der 47-Jährige. Wichtig wäre dafür wäre freilich ein guter Auftakt – am Sonntag beim Gradmesser im Breisgau gegen den Vizemeister der Vorsaison.</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 16:34:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auf dem Höchsten lässt sich die Aussicht genießen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/auf-dem-hoechsten-laesst-sich-die-aussicht-geniessen;art372471,12478126 ]]></link>      <description><![CDATA[  Streifzug durch die Gastronomie: Vom Biergarten auf der Terrasse des Berggasthofes Höchsten bietet sich ein traumhafter Blick bis hin zu den Alpen – aber das ist nicht alles, was die Gäste und Mitarbeiter schätzen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Streifzug durch die Gastronomie: Vom Biergarten auf der Terrasse des Berggasthofes Höchsten bietet sich ein traumhafter Blick bis hin zu den Alpen – aber das ist nicht alles, was die Gäste und Mitarbeiter schätzen.<br>
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        Streifzug durch die Gastronomie: Vom Biergarten auf der Terrasse des Berggasthofes Höchsten bietet sich ein traumhafter Blick bis hin zu den Alpen – aber das ist nicht alles, was die Gäste und Mitarbeiter schätzen.



        <p>Das Natur-Erlebnis-Hotel Berggasthof Höchsten liegt auf dem höchsten Berg am Nordufer des Bodensees. Oder genauer gesagt 433 Meter über dem Bodensee und 833 Meter über dem Meer und das nur 17 Kilometer vom Bodensee entfernt. Mit einem fantastischem Panorama ist er zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Ausflugsziel.</p> <p>Bei strahlendem Sonnenschein, einer leichten Briese und so um die 22 Grad Celsius sitzen Christiane Pfundt aus Leipzig mit ihrer Schwester Maria Pfeifer aus Deggenhausen und deren drei Kinder Moritz, Wenzel und Arthur entspannt auf der Terrasse und genießen den ruhigen, schönen Tag. „Ich besuche meine Schwester öfter und dann sind wir auch meist einmal auf dem Höchsten“, sagt Christiane Pfundt, für die das hier oben ein ganz besonderer Platz ist.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Berggasthof Höchsten</span><span>Das der Höchsten ein ganz besonderer ist, haben die „Heiligen zu Limpach“ schon vor über 350 Jahren erkannt und 1650 hier dieses Haus errichtet. Und es wurde seit 1724 die Gastwirtschaft betrieben. Vor etwa 160 Jahren kam dann die Familie Kleemann ins Spiel: Ignaz Kleemann kaufte den Hof mit Gaststätte und begründete den traditionsreichen Familienbetrieb. Regina und Hans Peter Kleemann, die heutige Betreiber stehen in dieser Tradition. Mit Erfahrung und stetiger Entwicklung dem Gast das Beste zu bieten. Zur heutigen Ausstattung: Sitzplätze: 200 Sitzplätze (innen), 200 Sitzplätze (außen) und zwei Tagungsräume mit insgesamt 90 Sitzplätzen. Angebote für Familien und Kinder es gibt einen Kinderspielplatz am Haus, eine Spielecke/Spielzimmer, Wickeltisch und Kinderhochstühle. Das Restaurant ist täglich von sieben bis 23 Uhr geöffnet. Warme Speisen gibt es von 11.30 bis 14.30 Uhr und von 17 bis 21 Uhr. Und Samstag, Sonntag und Feiertag durchgehend von 11.30 bis 21 Uhr. Dinnete gibt es immer donnerstags ab 17.30 bis 20 Uhr, auf Wunsch auch to go. Kontaktdaten: Naturerlebnis – Hotel – Berggasthof Höchsten, Höchsten 1, 88636 Illmensee-Höchsten, Telefon 07555/92100, Internet: www.hoechsten.de</span></label></div> <h2>Spielplatz und Spielzimmer für die kleinen Gäste</h2> <p>Die Aussicht über die Wiesen und Wälder, über das Tal bis hin zum Bodensee und die Alpen sei einfach einmalig. Der Gasthof bietet eine gute regionale Küche mit schwäbischer Hausmannskost. Und Maria Pfeifer, die in der Käserei des Lehenhof arbeitet, ergänzt: „Es ist auch sehr angenehm mit den Kindern hier, weil es einen Spielplatz und ein Spielzimmer gibt“</p> <p>Kellner Simon Feldheim aus Leibertingen kommt am Tisch vorbei. Er arbeitet seit sechs Jahren auf dem Höchsten, hat hier seine Ausbildung zum Hotelfachmann gemacht und arbeitet derzeit im Service. Er arbeitet in der Gastronomie, weil ihm der Kontakt zu den Gästen Spaß macht und er sich freut, die Leute glücklich zu machen. Außerdem gebe es auf dem Höchsten ein sehr gutes, junges Team und es herrsche ein angenehmes Arbeitsklima. „Ich mach die vielen schönen Erlebnisse mit den Gästen und an jedem Tag passiert etwas anderes und besonderes“, so Simon Feldheim.</p> <h2>Team unternimmt gemeinsam Ausflüge</h2> <p>Küchenchef Roman Rößler, Sohn von Chefin Regina Kleemann, hat im Seehof in Immenstaad Koch gelernt und ist jetzt seit fünf Jahren auf dem Höchsten. „Die Gastronomie ist meine Passion und ich bin durch meine Familie hierher gekommen.“ Rößler findet es wichtig und interessant, Menschen zusammen zu bringen. „Wir sind auf dem Höchsten ein tolles Team. Auch hier in der Küche. Wir grillen zusammen und wir waren gemeinsam schon einige Male auf Mallorca“, sagt Rößler. Das fördere den Zusammenhalt und es werde familiär, kollegial und auf Augenhöhe gearbeitet.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Serie</span><span>In der Sommerserie „Streifzug durch die Gastronomie“ stellt der SÜDKURIER einige Gastronomien in der Region vor, in denen es sich im Sommer schön in einem Außenbereich oder Biergarten verweilen lässt. Wer sind die Gastronomen, welches Konzept bieten sie an und was sagen die Gäste? Die Serienteile erscheinen in loser Reihenfolge und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit des gastronomischen Angebotes.</span></label></div> <h2>Viele Gäste und Einheimische genießen hier ihren Urlaub</h2> <p>Höchstenchef Hans-Peter Kleemann betont: „Das Restaurantgeschäft ist Großteils wetterabhängig. Und deshalb ist die Terrasse ein ganz wichtiges Standbein. Die Gäste holen sich hier ein Stück weit Urlaub während des Aufenthalts.“ Es gebe Einheimische, aber auch Gäste aus Überlingen und Ravensburg, die ihren Urlaub auf dem Höchsten verbringen.</p> <p>Die Arbeitsbelastung im Restaurant sei recht unterschiedlich und von der Wetterlage abhängig, sagt Kleemann. Wenn an einem Sonntag die Sonne scheint und es nicht zu heiß ist, komme das Team schon an die Grenzen der Belastbarkeit. Die Wochenenden im Frühjahr und im Herbst seien die besten. Personalprobleme gebe es auf dem Höchsten nicht, zumal es geregelte Arbeitszeiten gibt und keine Teilschichten. Auch werde über Tarif bezahlt. „Obgleich wir mehr als 80 Mitarbeiter haben, legen wir auf ein gutes Arbeitsklima wert und pflegen eine familiäre Atmosphäre“, erklärt Kleemann.</p> <h2>Mehrwertsteuer muss wieder fallen</h2> <p>Personalleiterin Anja Kissner kümmert sich um die Belange der Mitarbeiter und der zehn Auszubildenden. Es gibt 12 Personalwohnungen, was ein großer Vorteil ob des abgelegenen Gasthofs sei. Zur geplanten Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent ab Januar kommenden Jahres hat Kleemann eine klare Meinung: „Das vergangene Jahr war wirtschaftlich schwierig. 2025 sind wir froh, wenn wir mit einer schwarzen Null abschließen.“</p> <p>Der Umsatz geht zurück und die Kosten für Energie, Lebensmittel und Löhne steigen. Wenn die Mehrwertsteuersenkung nicht kommt, werden laut Kleemann weitere Gastrobetriebe aufgeben müssen.</p> <div class="article-text-info article-module"></div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister "Hotel und Gaststätten" Urlaub Winterreise thema-wirtschaft-branchen-tourismus thema-leben-freizeit]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Auf dem Höchsten lässt sich die Aussicht genießen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 06 Sep 2025 05:05:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgermeister will nicht nur schimpfen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/buergermeister-will-nicht-nur-schimpfen;art372471,12477199 ]]></link>      <description><![CDATA[  <span class="“bold“">Kommunalpolitisches Sommerinterview (3):</span> Rathauschef Fabian Meschenmoser blickt trotz schwieriger Zeiten positiv in die Zukunft des Deggenhausertals  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <span class="“bold“">Kommunalpolitisches Sommerinterview (3):</span> Rathauschef Fabian Meschenmoser blickt trotz schwieriger Zeiten positiv in die Zukunft des Deggenhausertals<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/buergermeister-will-nicht-nur-schimpfen;art372471,12477199]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <span class="“bold“">Kommunalpolitisches Sommerinterview (3):</span> Rathauschef Fabian Meschenmoser blickt trotz schwieriger Zeiten positiv in die Zukunft des Deggenhausertals



        <p><strong>Herr Meschenmoser, landauf und landab und selbst bundesweit klagen die Gemeinden über eine katastrophale Finanzlage. Woran liegt das und wie ist die Situation in Deggenhausertal aktuell und in der näheren Zukunft?</strong></p> <p><em>Fabian Meschenmoser:</em> Die finanzielle Situation der Gemeinden und Städte hat sich drastisch verschlechtert. Auch am Deggenhausertal geht diese Entwicklung nicht spurlos vorbei. Wir sind zwar bemüht, unseren Haushalt vorausschauend, ehrlich und solide zu planen. Aber die eingetretenen Entwicklungen sowie deren Folgen sind teilweise nicht vorhersehbar. Nehmen wir beispielsweise das Unwetter im vergangenen Jahr. Hier sind im kommunalen Bereich Schäden im sechsstelligen Bereich entstanden; hinzu kommen herbe Einbrüche bei der Gewerbesteuer – ebenfalls im sechsstelligen Bereich. Diese können nur bedingt kompensiert werden. Weitere Punkte, die zu dieser landesweit unzufriedenen Situation geführt haben, sind Aufgabenzuwächse, die von Bund und Land beschlossen werden und wir Kommunen umsetzen müssen. Knackpunkt dabei ist, dass wir nicht die hierfür notwendige finanzielle Ausstattung erhalten. Folglich steigen die Ausgaben der Kommunen drastisch an und können durch die stagnierenden Einnahmen nicht aufgefangen werden. Ich möchte aber nicht nur schimpfen, sondern mich auch an die eigene Nase fassen. Denn die in der Bevölkerung entstandenen Ansprüche und Erwartungen an die von kommunaler Seite bereitgestellten Dienstleistungen sind deutlich über dem, was notwendig ist. Solange ausreichend Geld da ist, kann man sich das ja leisten. Aber gewiss müssen bei gleichbleibender Entwicklung eine Aufgabenkritik und Standarddiskussion entstehen.</p> <p><strong>Wie ist der Stand der Dinge beim flächendeckenden Breitbandausbau?</strong></p> <p><em>Fabian Meschenmoser:</em> Der Breitbandausbau, genauer gesagt der Ausbau im Rahmen des Graue-Flecken-Programmes, alles unter 100 MBit/s, schreitet zügig und ohne große Probleme voran. Es ist schon gigantisch, wie viel Kilometer Leerrohre und Kabel verlegt werden. Aber schnelles Internet ist ein zukunftsorientiertes Projekt, welches teilweise heute, aber spätestens in ein paar Jahren bei allen so selbstverständlich sein wird wie das Wasser aus dem Wasserhahn. Mit unseren Partnern SWSee und TeleData können wir dabei auf leistungsfähige, regionale Firmen zurückgreifen. Ebenso zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang Manfred Ströhle, der sich um das Projekt intensiv und mit Herzblut kümmert. Aktuell haben wir etwa 65 Prozent der Baumaßnahmen abgeschlossen, und in den nächsten Monaten soll intensiv weitergearbeitet werden.</p> <p><strong>Der Breitbandausbau kostet 18 Millionen Euro. Vom Bund sollen 50 und vom Land 40 Prozent übernommen werden. Wie steht es um Förderzusagen?</strong></p> <p><em>Fabian Meschenmoser:</em> Wir hatten ja bisher immer nur eine vorläufige Förderzusage. Da die Kostenberechnung zunächst bei 8 Millionen lag, war die Förderzusage auch nur anteilig über diesen Betrag ausgestellt. Die Ausschreibung und Vergabe lag jedoch dann mit 18 Millionen Euro deutlich darüber. Erfreulicherweise ist der konkretisierte Förderbescheid des Bundes nun in den Pfingstferien und der des Landes Anfang Juli bei uns eingetroffen. Somit ist es nun amtlich, dass wir die Finanzmittel von Bund und Land bekommen werden. Das freut uns natürlich sehr, und es war danach bei allen Beteiligten eine deutliche Erleichterung zu spüren.</p> <p><strong>Die bei der Gemeinde verbleibenden 1,8 Millionen Euro sind auch kein Pappenstiel. Wie wird dieser Betrag finanziert?</strong></p> <p><em>Fabian Meschenmoser:</em> Sie sagen es; zehn Prozent der Kosten, also zirka 1,8 Millionen Euro, muss die Gemeinde selbst tragen. Dieser Betrag ist eine stolze Summe. Aber wenn man sieht, was die Bürgerinnen und Bürger dadurch für eine zukunftsorientierte Infrastruktur bekommen, ist es auch sinnvoll investiertes Geld. Finanziert wird diese Summe über mehrere Haushaltsjahre und das erfreulicherweise ohne Kreditaufnahmen.</p> <p><strong>Erst vor kurzem ist der Feuerwehrbedarfsplan im Gemeinderat vorgestellt worden. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus kurz- und mittelfristig und welche Kosten werden entstehen?</strong></p> <p><em>Fabian Meschenmoser:</em> Der Feuerwehrbedarfsplan muss ja in regelmäßigen Abständen fortgeschrieben werden. Dies ist eine gesetzliche Verpflichtung. Wir können mit dem Ergebnis aus meiner Sicht sehr zufrieden sein, denn er ist sehr positiv ausgefallen. Natürlich stehen auch Punkte drin, die wir, Verwaltung und Feuerwehr, anpacken müssen. Aber das ist ja Sinn und Zweck dieses Planes. Zwei Kernpunkte sind meines Erachtens essentiell: Zum einen ist die Gewinnung von weiteren Kameradinnen und Kameraden notwendig. Durch die bestehende Altersstruktur werden uns nämlich in ein paar Jahren einige Feuerwehrleute wegfallen. Um eine Lücke zu vermeiden, muss in die Mitgliederwerbung investiert werden. Dies gilt auch für die Tagesverfügbarkeit. Zum anderen ist es die technische Ausrüstung. Wir stehen zwar gut da, aber es werden kurz- und mittelfristig Fahrzeuge beschafft werden müssen. Wenn man die Kostenentwicklungen bei den Feuerwehrfahrzeugen in den vergangenen Jahren betrachtet, sind es schon beträchtliche Summen, die hier gesetzt werden müssen. Allerdings ist im Schadensfall eine gute und zeitgerechte Ausstattung unabdingbar. Daneben sind auch weitere Beschaffungen, beispielsweise Einsatzkleidung, vorgesehen. Kurzum, die Feuerwehr wird uns auch in Zukunft Geld kosten. Aber, und das sage ich voller Überzeugung, dieses Geld ist bestens investiert.</p> <p><strong>2026 kommt der Rechtsanspruch auf Ganztagsschule. Wie ist die Situation bei der Grundschule Deggenhausertal, welche Maßnahmen sind nötig?</strong></p> <p><em>Fabian Meschenmoser:</em> Die Grundschule Deggenhausertal läuft aktuell als Ganztagesgrundschule nach Alt-Erlass. Zudem wird eine kommunale Betreuung angeboten. Da jedoch insgesamt das Konzept der Grundschulen mit der Einführung einer Ganztagesgrundschule überarbeitet werden soll, stehen auch bei uns Veränderungen an. Wie diese aussehen werden, muss diskutiert werden. Verwaltung und Schulleitung haben hierzu bereits Vorgespräche geführt, und nach den Sommerferien soll eine Art „Runder Tisch“ stattfinden, an dem Elternvertreter, Lehrer, Verwaltung, Gemeinderat sowie auch das Schulamt teilnehmen werden. Erfreulich ist, dass wir aktuell davon ausgehen, dass keine weiteren großen baulichen Maßnahmen notwendig sind.</p> <p><strong>Im Juni 2024 gab es in Deggenhausertal ein Unwetter mit großen Schäden. Wie sieht es beim Starkregenrisikomanagement aus, das schon vor dem Unwetter in Angriff genommen worden war?</strong></p> <p><em>Fabian Meschenmoser:</em> Für viele von uns ist dieser Tag immer noch präsent. Fast unglaublich, was innerhalb so kurzer Zeit alles passiert ist. Wir müssen auch gestehen, dass teilweise bis heute noch nicht alle Schäden behoben werden konnten. Für die Erstellung des Starkregenrisikomanagements ist dieses Ereignis jedoch wiederum positiv. Denn somit können tatsächliche Daten, Bilder, Videos verwertet werden. Das beauftragte Ingenieurbüro hat schon einen ersten Aufschlag bei der Verwaltung gemacht. Nun geht es an die detaillierte Erstellung, welche dann dem Gemeinderat und der Bevölkerung vorgestellt werden soll. Als Zeithorizont ist das Frühjahr 2026 angedacht. Da es sich jedoch um enorme Datenmengen handelt, dauert es länger als gedacht.</p> <p><strong>Liegt der Förderbescheid für die kommunale Wärmeplanung vor, und wie wird das Thema jetzt angegangen?</strong></p> <p><em>Fabian Meschenmoser:</em> Der Förderbescheid für die kommunale Wärmeplanung liegt vor, und es gab schon die ersten Austausche auf Verwaltungsebene. Vermutlich können wir im Herbst den Gemeinderat über den Stand berichten und spätestens 2026 auch die Bevölkerung informieren beziehungsweise mit einbinden. Ich bin gespannt, was für Vorschläge herauskommen und was für Empfehlungen ausgesprochen werden. Wichtig ist mir, in dem Zusammenhang nochmals zu betonen, dass es sich um eine Erhebung des Ist-Standes handelt mit Darstellung des Entwicklungspotentials. Es handelt sich aber nicht um eine Planung, wie ein Wärmenetz aussehen kann. Leider ist die Begrifflichkeit etwas irreführend.</p> <p><strong>Wie weit sind die Planungen für ein Heizungskonzept und Photovoltaik für das Schulareal?</strong></p> <p><em>Fabian Meschenmoser:</em> Es gab bereits weitere Untersuchungen hierzu, die wir aufarbeiten und dem Gemeinderat entsprechend präsentieren werden. Als erster Punkt steht jedoch das Thema PV im Vordergrund, da wir beim Heizungskonzept auch auf die Erkenntnisse der kommunalen Wärmeplanung zurückgreifen möchten. Insgesamt wird der Bereich Energie und Nachhaltigkeit aber auch in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Bodensee-Oberschwaben neu aufgegleist – orientiert am Machbaren und an der Praxis.</p> <p><strong>Es war angedacht, ein Konzept für die städtebauliche Entwicklung in den Ortsteilen zu erarbeiten. Gibt es hier schon erste Erkenntnisse?</strong></p> <p><em>Fabian Meschenmoser:</em> Wir haben dieses Thema ausführlich und intensiv mit dem Gemeinderat diskutiert und beraten. Schlussendlich sind wir einen deutlichen Schritt weitergekommen. Natürlich werden dadurch nicht alle Wünsche erfüllt werden können. Aber es gibt einen Rahmen, in dem sich die städtebauliche Entwicklung in den Ortsteilen darstellen lässt und Möglichkeiten zum Bauen geschaffen werden. Dem Grunde nach würden wir uns ja wünschen, dass ohne große bauleitplanerische Tätigkeiten gebaut werden kann. Aber das wird, auch mit Änderung der LBO und Baubooster, in Zukunft immer schwieriger werden.</p> <p><strong>Eine „Never ending story“ ist die Sanierung der L 207 zwischen Deggenhausen und Echbeck. Das ist sicherlich ein Thema des Regierungspräsidiums. Dennoch: Ist Ihnen bekannt, wann und wie es dort weitergehen soll und bis wann ein Ende absehbar ist?</strong></p> <p><em>Fabian Meschenmoser:</em> Tatsächlich haben wir hierzu so gut wie keine aktuellen Informationen. Wir wissen, dass der Zeitplan für die Maßnahme teilweise ausgesetzt oder verschoben wurde. Denn die verfügbaren Mittel wurden zur Beseitigung der landesweiten Schäden durch die Starkregenereignisse im vergangenen Jahr benötigt. Das Land hält aber meines Wissens an der Sanierung fest und will diese auch in den kommenden Jahren umsetzen.</p> <strong>FRAGEN: WOLF-DIETER GUIP</strong> <p><em><strong>Die Serie:</strong> In der Reihe „Kommunalpolitisches Sommerinterview“ sprachen wir mit Fraktionschefs der Freien Wähler, der CDU sowie mit Bürgermeister Fabian Meschenmoser über Aktuelles, anstehende Vorhaben und Ziele. Dies ist der letzte Teil der Serie.</em></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zur Person</h2> <strong>Fabian Meschenmoser</strong> wurde am 18. September 1983 in Friedrichshafen geboren. Er ist verheiratet mit Bianca Meschenmoser und Vater von zwei Kindern; Hannes, neun Jahre alt, und Laura, drei Jahre. Meschenmoser hat an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl studiert und als Diplom-Verwaltungswirt (FH) abgeschlossen. Danach war er stellvertretender Kämmerer der Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen, Bodenseekreis und danach Kämmerer der Gemeinde Berg, Landkreis Ravensburg. Seit November 2016 ist er Bürgermeister der Gemeinde Deggenhausertal, Bodenseekreis. Seine Freizeit verbringt er mit der Familie, Wandern und Fahrrad fahren. Meschenmoser ist aktives Mitglied im Musikverein „Harmonie“ Lippertsreute, im Sunny-Boy-Club und hat passive Mitgliedschaften in mehreren Vereinen. Ehrenamtlich ist er kraft Amtes Vorsitzender des DRK-Ortsverbands Deggenhausertal. Er ist Mitglied des Kreistags seit 2019 sowie in weiteren Ausschüssen und Verbänden, außerdem Verwaltungsratsmitglied bei der Sparkasse Salem-Heiligenberg.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Finanzhaushalt Strukturpolitik Kommunalpolitik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Deggenhausertal]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bürgermeister will nicht nur schimpfen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 05:06:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gewerbeverein gestaltet Zukunft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/gewerbeverein-gestaltet-zukunft;art372471,12476465 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach drei Jahren gibt es wieder eine Leistungsschau der Teuringer Wirtschaft am 14. September rund um den Gasthof Die Post  ]]></description>
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          Nach drei Jahren gibt es wieder eine Leistungsschau der Teuringer Wirtschaft am 14. September rund um den Gasthof Die Post<br>
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        Nach drei Jahren gibt es wieder eine Leistungsschau der Teuringer Wirtschaft am 14. September rund um den Gasthof Die Post



        <p><strong>Oberteuringen</strong> „Wir gestalten Zukunft“ lautet das Motto des Gewerbevereins Teuringer Wirtschaft für seine Leistungsschau am Sonntag, 14. September. Zwischen 10 und 17 Uhr lädt der Verein in den Saal des Gasthauses „Die Post“ und auf das Freigelände rundherum ein. Angemeldet haben sich 22 Betriebe sowie 19 Vereine und Institutionen, um ihr Angebot zu präsentieren. „Hier in Oberteuringen sind die Firmen sehr vielfältig aufgestellt und bunt gemischt“, sagt Gabriele Etzel vom Organisationsteam der Leistungsschau, die alle drei Jahre stattfindet. Zu sehen ist sowohl Bewährtes als auch Neues, wie Wärmepumpen bei Keller Sanitär oder ein Lastwagen der neuesten Generation des Unternehmens Etzel. Bei Hausi‘s Rollerladen gibt es die Gelegenheit zu einer Probefahrt mit der E-Vespa und bei Wielath Tore Türen Fenster kann man sich im Zuge des Hochwasserschutzes über wasserdichte Fenster und Garagentore informieren.</p> <p>Wer auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist, ist bei der Leistungsschau des Gewerbevereins ebenfalls richtig und kann sich am Stand der Teuringer Wirtschaft informieren. „17 Firmen bieten insgesamt 23 Ausbildungsberufe“, informiert Sven Meyer, Vorsitzender der Teuringer Wirtschaft. Interessant ist auch das Rahmenprogramm mit Vorträgen im Gasthof Die Post. Dabei reicht das Spektrum von Pflege im Alter über Gefahren durch Feinstaub in der Wohnung bis hin zum Agri-Photovoltaik-Projekt in Oberteuringen-Behweiler. Auf dem St.-Martin-Platz gibt es Vorführungen der örtlichen Feuerwehr, und Kinder dürften sich beim bunten Programm auf der Pfarrwiese wohlfühlen.</p> <p>Selbstverständlich ist an jenem Tag auch für das leibliche Wohl gesorgt. Am Stand der Teuringer Johle gibt es Spanferkel und heiße Seelen. Die Narrenzunft Bitzenhofen wirft im Biergarten des Gasthofs Die Post den Grill an, die Kindergärten versorgen mit Saitenwürstle und Popcorn. Kaffee und Kuchen gibt es bei den Landfrauen. Für musikalische Unterhaltung sorgen die Original Stehgreifler und die EMUs.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Messen Veranstaltungen Fest]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Deggenhausertal]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gewerbeverein gestaltet Zukunft]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 05:03:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[In Gemeinschaft fürs Leben lernen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/in-gemeinschaft-fuers-leben-lernen;art372471,12474878 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Ferienfreizeiten fördern<br /> soziales Miteinander</li> <li>Ministerin auf Visite<br /> im Zeltlager Benistobel</li> <li>Theresa Schopper lobt<br /> ehrenamtlich Engagierte</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Ferienfreizeiten fördern<br /> soziales Miteinander</li> <li>Ministerin auf Visite<br /> im Zeltlager Benistobel</li> <li>Theresa Schopper lobt<br /> ehrenamtlich Engagierte</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Ferienfreizeiten fördern<br /> soziales Miteinander</li> <li>Ministerin auf Visite<br /> im Zeltlager Benistobel</li> <li>Theresa Schopper lobt<br /> ehrenamtlich Engagierte</li> </ul>



        <p><strong>Deggenhausertal</strong> Unter dem Motto „So schmeckt der Sommer“ findet im Zeltlager in Benistobel bei Urnau derzeit eine zwölftägige Freizeit für Kinder von neun bis 13 Jahren statt. Organisiert wird die Freizeit vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Ferienwelt der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Ein besonderes Ereignis im Lagerleben war wohl der Besuch der Kultus-, Jugend- und Sportministerin des Landes Baden-Württemberg, Theresa Schopper, die anlässlich ihrer Sommertour auch das Zeltlager in Benistobel besucht hat. „Es ist sehr wichtig, dass es solche Institutionen gibt, wo es qualifizierte Angebote gibt. Für die Kinder ist es ein Erlebnis, und die Eltern wissen, wo ihre Kinder verräumt sind“, sagte die Ministerin.</p> <p>Zeltlager gebe es schon lange, aber sie würden immer wichtiger für die Kinder, so Schopper. Die Angebote seien für die Kinder eine neue Welt, und sie müssten sich auch einbringen bei der Zubereitung der Speisen, beim Spülen, bei der Betreuung der Tiere und vielem mehr. Sie selbst sei nie in einem Zeltlager gewesen, das habe es seinerzeit im Allgäu nicht gegeben, berichtete die Ministerin. Nici Schmid aus Ravensburg ist Teamerin und das 21. Mal im Lager Benistobel dabei: „Ich verspreche mir vom Besuch der Ministerin Aufmerksamkeit für die ehrenamtliche Arbeit, die wir hier leisten und finde es gut, dass die Politik vorbeikommt und sich ein Bild macht.“</p> <h2>Neue Freundschaften schließen</h2> <p>Es mache ihr immer wieder Spaß, sich im Zeltlager zu engagieren, so Nici Schmid, weil man Leute wieder trifft, die man sonst das ganze Jahr nicht sieht. Und es bereite Freude, dass Kinder, die wiederholt ins Lager kommen, sie herzlich begrüßen. „Hier begründen sich Freundschaften fürs Leben“, sagte Schmid. „Ich habe mit den Politikern hier nicht viel zu tun und nehme an, dass sie wissen möchten, was hier so läuft“, sagte die 13-jährige Teilnehmerin Martha aus Riedlingen, die das fünfte Mal in Benistobel ist. Martha ergänzt, dass sie nicht möchte, dass sich im Lager etwas verändert, weil es so wie es ist, einfach schön ist. Die 13-jährige Malon aus Ravensburg, das sechste Mal in Benistobel, glaubt, dass die Ministerin wohl sehen will, wie sich die Teamer verhalten, wenn es mal Kinder gibt, die etwas schwieriger sind.</p> <p>Das erste Mal ist Lotta Thalhammer aus Berlin-Kreuzberg als Betreuerin im Zeltlager in Benistobel dabei: „Ich war schon als Teilnehmerin zwei Mal hier. Das liegt daran, dass es mir hier gefällt und mein Papa hier früher mal Teamer und auch Lagerleiter war und ich Verwandtschaft in der Gegend habe.“ Ministerin Theresa Schopper, die vom Landtagsabgeordneten Martin Hahn (Grüne) begleitet wurde, ließ sich durch das ganze Lager, in dem aktuell 75 Kinder sind, führen und sprach auch mit den Kindern. Und sie beobachtete das Spiel Dominoday, bei dem die Kinder im ganzen Lager Dinge suchen und dergestalt aufstellen mussten, dass sie zum Schluss nacheinander umfallen.</p> <p>Fidelis Stehle, Diözesanleiter BDKJ, sagte: „Das Zeltlager Benistobel steht exemplarisch für die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit. Diese stellt Kinder in den Mittelpunkt, begleitet pädagogisch, ist inklusiv gestaltet und getragen von großem ehrenamtlichem Engagement. Gerade in den Jahren der Pandemie und danach ist deutlich geworden, wie wichtig gemeinnützige Freiräume wie Zeltlager für die psychosoziale Entwicklung junger Menschen und für die Lebensqualität in der Region und darüber hinaus sind.“ Zeltlager, Jugendbildungsstätten und andere gemeinnützige Freizeit- und Übernachtungsstätten seien nicht nur zentrale Orte der Jugendarbeit in Deutschland, sondern auch unverzichtbar für eine demokratische Gesellschaft. Stehle befand, es müssten von politischer Seite sowohl mehr Anerkennung für die Leistung und Potenziale außerschulischer und ehrenamtlich getragener Lernräume wie Zeltlager als auch ein deutliches Bekenntnis zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit und öffentlichen Finanzierung folgen.</p> <p>Im Zeltlager Benistobel ist für jeden was dabei. Es gibt beispielsweise actionreiche Spiele im Wald, Bachwanderungen und sportliche Höhepunkte wie den Menschenkicker, ein Spiel, das dem Tischkicker nachempfunden ist. Natürlich gibt es auch viel Zeit zum Basteln, Werkeln oder einfach nichts machen. Und wenn das alles noch nicht genügt, dann können eigene Programmpunkte gestaltet und im Lagerparlament entschieden werden. Die Freizeitleiter sind für alle Ideen offen und freuen sich über jeden Beitrag.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Mit Erlebnispädagogik</h2> Im Zeltlager der BDKJ-Ferienwelt in Benistobel im Deggenhausertal finden seit mehr als 50 Jahren während der Sommerferien Freizeiten für Kinder und Jugendliche statt. Es gibt immer ein auf die jeweiligen Altersgruppen abgestimmtes Programm, das auch mit den Teilnehmern im Lagerparlament abgestimmt wird. Sehr beliebt sind die Wandertage mit der Möglichkeit zum Schwimmen oder Baden und Open-Air-Kino. Zum Konzept gehört auch, nachhaltig mit Naturmaterialien zu arbeiten und zu leben. Zudem werden Tierpatenschaften vergeben für Schweine, Hühner, Lämmer, Ziegen und eine Entenfamilie, um die sich gekümmert werden muss. Die Kinder arbeiten in allen Bereichen mit. Die Erlebnispädagogik zielt darauf ab, die Selbständigkeit zu stärken.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Gesellschaftliches Engagement" Jugendliche Schüler]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[In Gemeinschaft fürs Leben lernen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 01 Sep 2025 14:42:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Amtsinhaber Martin Rupp bekommt Konkurrenz: Es gibt einen zweiten Kandidaten für Bürgermeisterwahl  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/buergermeisterwahl-bermatingen-amtsinhaber-rupp-bekommt-jetzt-konkurrenz;art372469,12473680 ]]></link>      <description><![CDATA[  In Bermatingen wird am 12. Oktober der Bürgermeister gewählt. Der Rathauschef hatte seine vierte Kandidatur lange vor Beginn der Frist öffentlich gemacht. Nun hat ein zweiter Bewerber seinen Hut in den Ring geworfen.  ]]></description>
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          In Bermatingen wird am 12. Oktober der Bürgermeister gewählt. Der Rathauschef hatte seine vierte Kandidatur lange vor Beginn der Frist öffentlich gemacht. Nun hat ein zweiter Bewerber seinen Hut in den Ring geworfen.<br>
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        In Bermatingen wird am 12. Oktober der Bürgermeister gewählt. Der Rathauschef hatte seine vierte Kandidatur lange vor Beginn der Frist öffentlich gemacht. Nun hat ein zweiter Bewerber seinen Hut in den Ring geworfen.



        <p>Die Bürgermeisterwahl in <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/" target="_blank" title="Bermatingen">Bermatingen</a> am 12. Oktober wird keine Ein-Mann-Veranstaltung: Knapp zwei Monate nach Beginn der Bewerbungsfrist hat ein zweiter Kandidat seine Bewerbung im Rathaus abgegeben. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/amtsinhaber-martin-rupp-kandidiert-zum-vierten-mal-als-buergermeister-in-bermatingen;art372469,12448548" target="_blank" title="Amtsinhaber Martin Rupp kandidiert zum vierten Mal als Bürgermeister in Bermatingen">Rupp selbst hatte seine nun vierte Kandidatur direkt mit dem Beginn der Frist</a> am 12. Juli offiziell gemacht, angekündigt hatte er dies bereits zu Beginn des Jahres.</p> <h2>41-jähriger Unternehmer aus Bermatingen</h2> <p>Patrick Jonischkeit heißt der zweite Bewerber. Er ist 41 Jahre alt und eigenen Angaben zufolge selbstständiger Unternehmer in Meersburg, lebt mit seiner Familie aber in Bermatingen. Im Impressum der Firma Pulverhome wird er als Geschäftsführer angeführt. Auf Anfrage der Redaktion gibt Jonischkeit Auskunft zu seiner Person. Er sei seit 2011 verheiratet und sei Vater zweier gemeinsamer Töchter.</p> <p>Über seinen Werdegang teilt er mit, dass er gelernter Kaufmann und Verfahrensmechaniker in der Kunststofftechnik sei. 2017 hätten er und seine Frau den Betrieb seines damaligen Arbeitgebers übernommen und würden diesen seither gemeinsam führen.</p> <h2>Überraschender Gegenkandidat</h2> <p>Dass in Bermatingen nun doch noch ein weiterer Kandidat neben dem langjährigen Amtsinhaber auf den Plan tritt, ist durchaus ein wenig überraschend, wenn man sich die vergangenen Bürgermeisterwahlen in der Region anschaut. Trat dort ein Amtsinhaber oder eine Amtsinhaberin erneut an, hatten anschließend meist keine weiteren Bewerber ihren Hut in den Ring geworfen. Rupp selbst genießt bei den Bürgern und in der Kommunalpolitik in Bermatingen dem öffentlichen Eindruck nach durchaus Wertschätzung, externe Oppositionen gegenüber der Rathauspolitik gibt es nach außen hin jedenfalls keine.</p> <h2>„Den Tourismus in den Vordergrund holen“</h2> <p>Was hat Patrick Jonischkeit nun dazu bewogen, sich um das Amt des Rathauschefs zu bewerben? „Meine Motivation ist es, Bermatingen zu einem Ort der Begegnung für Jung und Alt zu machen“, teilt er mit, zu einem „Ort des Zusammenkommens“. Außerdem wolle er „versuchen, den Tourismus etwas mehr in den Vordergrund zu holen, um auch den Touristen zu zeigen, was Bermatingen schönes zu bieten hat“.</p> <h2>Frist endet am 15. September</h2> <p>Jonischkeit weilt seiner Rückmeldung zufolge aktuell noch mit der Familie im Sommerurlaub. Nach seiner Rückkehr wolle er der Redaktion für ein ausführlicheres persönliches Gespräch zur Verfügung stehen. Die Bewerbungsfrist in Bermatingen läuft noch bis zum 15. September. Rupp hatte bereits angekündigt, dass er direkt anschließend in seinen Wahlkampf starten wolle.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:rights><![CDATA[Amtsinhaber Martin Rupp bekommt Konkurrenz: Es gibt einen zweiten Kandidaten für Bürgermeisterwahl]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 31 Aug 2025 18:16:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gute Ideen und Bürgerengagement sind gefragt, heißt es bei SPD und Grünen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/gute-ideen-und-buergerengagement-sind-gefragt-heisst-es-bei-spd-und-gruenen;art372484,12473292 ]]></link>      <description><![CDATA[  "Kommunalpolitisches Sommergespräch": Sabine Gebhardt (Grüne) und Uwe Achilles (SPD) von der Fraktionsgemeinschaft möchten Bürgerkompetenz nutzen und Sozialverträglichkeit beachtet wissen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          "Kommunalpolitisches Sommergespräch": Sabine Gebhardt (Grüne) und Uwe Achilles (SPD) von der Fraktionsgemeinschaft möchten Bürgerkompetenz nutzen und Sozialverträglichkeit beachtet wissen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/gute-ideen-und-buergerengagement-sind-gefragt-heisst-es-bei-spd-und-gruenen;art372484,12473292]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        "Kommunalpolitisches Sommergespräch": Sabine Gebhardt (Grüne) und Uwe Achilles (SPD) von der Fraktionsgemeinschaft möchten Bürgerkompetenz nutzen und Sozialverträglichkeit beachtet wissen.



        <p>Bis 2035, schmunzelt Uwe Achilles, „sind unsere ewigen Baustellen in der Innenstadt beendet, auf dem Rathausplatz steht ein alle erfreuender Brunnen und auch der Marktplatz ist schön und ansprechend gestaltet“. Das ist die Antwort des SPD/Grüne-Fraktionschefs auf die obligatorische Eingangsfrage nach den Wünschen für die Stadt.</p> <p>Eine gute Lösung habe sich bis dahin auch fürs Bischofschloss ergeben, ist sich Grüne-Rätin Sabine Gebhardt gewiss. Und Achilles setzt noch einen drauf: „Eine Lösung, bei der Einvernehmen herrscht zwischen dem Investor, der das Schloss gekauft haben wird, und den Markdorfer Bürgern, die den Innenhof des Bischofschlosses weiterhin nutzen dürfen.“</p> <p>Dass solche positiven Vorstellungen nicht bloß Wunschträume bleiben müssen, beweise doch der Adler, der aus seiner Sicht „auch mit seinem aufgesetzten Stockwerk sehr ansprechend wirkt“, findet Achilles. Ihm gefalle übrigens auch das renovierte Rathaus. Innen wie außen habe sich der 60er-Jahre-Bau in ein zeitgemäßes Verwaltungsgebäude verwandelt. Sehr zuversichtlich blickt er auch auf den Hexenturm sowie auf die demnächst gleichfalls zu restaurierende Touristinfo.</p> <h2>Langer Atem ist gefragt</h2> <p>Bei allen Veränderungen „braucht es allerdings einen langen Atem, gerade mit Rücksicht auf die finanzielle Situation der Stadt“, betont der SPD-Stadtrat. Er erinnert an die so notwendigen wie teuren Projekte der Vergangenheit: das neue Feuerwehrhaus, die neuen Kindergärten, die zu sanierende Grundschule samt neuer Sporthalle. „Und für die neue Grundschule Markdorf-Süd bin ich zuversichtlich, die wird bis 2035 längst fertig und mit Leben gefüllt sein.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Serie</span><span>Auch in diesem Jahr hat die SÜDKURIER-Lokalredaktion die Reihe der kommunalpolitischen Gespräche im August und September wieder aufgenommen. Politiker aus den im Gemeinderat vertretenen Parteien und Gruppierungen äußern sich zu Themen, die für das zukünftige Markdorf wichtig sind.</span></label></div> <h2>Wärmeplanung sozialverträglich fortschreiben</h2> <p>„Und gute Ideen, wohin es in Zukunft gehen soll in Markdorf, brauchen wir auch“, erklärt Gebhardt. „Auf gar keinen Fall dürfen wir unser angestrebtes Ziel der Klimaneutralität aus den Augen verlieren. Wir brauchen den Umstieg auf eine nachhaltige Wärmeerzeugung.“ Die aktuell auf den Weg gebrachte Wärmeplanung sei fortzuschreiben. „Sie muss aber auch sozialverträglich gestaltet werden“, fordert die Grüne-Stadträtin.</p> <p>Hier sieht Achilles noch manches dicke Brett zu bohren. „Die Wärmeplanung ist ein Thema für die gesamte Stadtgesellschaft, für Hauseigentümer wie für Mieter, sie alle müssen ins Boot geholt werden.“ Je transparenter die Notwendigkeiten gemacht werden, je klarer sie im Raum stehen, desto höher seien die Erfolgschancen, erklärt Gebhardt. „Bei der Wärmeplanung lässt sich sicher auch die Bürgerkompetenz aktivieren, denn da sehe ich sehr viel Hintergrundwissen in unserer Stadt schlummern“, spricht sie den hohen Anteil an Ingenieuren und Handwerkern unter Markdorfs Bürgern an.</p> <h2>Stadt soll unter schwierigen Bedingungen lebenswert bleiben</h2> <p>Einen ähnlichen Kreativitätsschub erhofft sich Achilles für das in Anbetracht des offensichtlichen Klimawandels erforderliche Klimamanagement in der Innenstadt. „Das Beispiel des Mannheimer Hitzeaktionsplans zeigt doch, wohin die Reise gehen muss.“ Dort achte die Freiraumplanung auf Kaltluftschneisen und Frischluftventilation. Dort seien auch das Schwammstadtprinzip, öffentliche Trinkwasserbrunnen, Dach- wie Fassadenbegrünung, Entsiegelung und die Begrünung öffentlicher Bereiche wichtige Maßnahmen.</p> <p>Erste Schritte würden indes auch in Markdorf unternommen, freut sich Sabine Gebhardt mit Verweis auf die Bürgerbäume. Ihr ist wichtig, dass gerade von den Bürgern viel unternommen werden kann. „Da ist es hilfreich, wenn erklärt wird, was ohne allzu großen finanziellen Aufwand möglich ist – und wofür es unter Umständen noch Fördermittel gibt.“ Dass das Leben künftig schwieriger wird – nicht nur mit Blick aufs sich wandelnde Klima, sondern auch auf die wirtschaftspolitische Großwetterlage – darin zeigen sich beide einig. „Es kommt aber darauf an, das Leben unter den schwieriger werdenden Bedingungen lebenswert zu gestalten“, so Sabine Gebhardt, die der festen Überzeugung ist, dass die Kommunen dazu einen wichtigen Beitrag liefern können.</p> <h2>Sozialer Wohnungsbau im Fokus</h2> <p>„In den neu geplanten Wohngebieten kann die Gemeinde ihre Duftmarken setzen, damit dort nachhaltig und sozialverträglich gebaut wird“, ist Gebhardt überzeugt. „Ein Nebeneinander von großen und kleineren Wohnungen und insbesondere der Verzicht auf luxuriöse Ausstattungen, die die Mietpreise in die Höhe treiben, könnten helfen.“ Und Uwe Achilles schlägt vor, die städtische Wohnbaugesellschaft zu aktivieren – „auch um den Trend zu immer mehr Ferienwohnungen zu stoppen“.</p> <h2>„Auf AfD-Wähler zugehen“</h2> <p>Noch herrsche ja Einigkeit im Gemeinderat. „Wir entscheiden pragmatisch“, betont Uwe Achilles. Es werde diskutiert, mitunter auch gestritten, für Ideologie sei aber kein Platz im Gremium. „Die letzte Kommunalwahl hat gezeigt: Wir leben hier in einer vergleichsweise heilen Welt“, ergänzt Sabine Gebhardt. Sie wünscht sich „mehr Zugehen auf AfD-Wähler, um mit ihnen über ihre Enttäuschungen und ihre Wut zu sprechen“. Auch hier sei die kommunalpolitische Ebene gefordert.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zu den Personen</span><span>Sabine Gebhardt, 1968 in Ravensburg geboren, ist in Markdorf aufgewachsen. Sie hat hier Grundschule und Gymnasium besucht, anschließend Chemie studiert. Heute arbeitet sie als selbständige Achtsamkeitstrainerin und in der Lehrerfortbildung. Seit 2024 ist die verheiratete Mutter zweier Kinder für die Grünen im Gemeinderat.<br /> <br /> Uwe Achilles, 1962 in Nagold geboren, seit 1999 Mitglied des Gemeinderats, dort seit 2024 Sprecher der Fraktionsgemeinschaft SPD/Grüne. Er ist gelernter Goldschmiedemeister und Verwaltungswirt und ist im Landratsamt als freigestellter Personalrat tätig.</span></label></div> <p>Im starken Engagement der Markdorfer in ihren Vereinen, „gleich, ob in den Sport-, in den Musikvereinen oder in der Freiwilligen Feuerwehr“, sieht Sabine Gebhardt den Nährboden für eine gesunde Stadtgesellschaft. Uwe Achilles sieht den Rat gefordert, „unsere Jugend mehr als bisher abzuholen“. Seien junge Menschen doch die zukünftigen Stützen der Stadtgesellschaft.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Deggenhausertal]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gute Ideen und Bürgerengagement sind gefragt, heißt es bei SPD und Grünen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 30 Aug 2025 05:05:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Damit junge Familien gern bleiben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/damit-junge-familien-gern-bleiben;art372471,12472827 ]]></link>      <description><![CDATA[  <span class="“bold“">Kommunalpolitisches Sommerinterview (2):</span> Für Elfriede von Ow-Haag, CDU-Fraktion, ist der Leitsatz „Bauen ermöglichen, nicht verhindern“ von Bedeutung  ]]></description>
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          <span class="“bold“">Kommunalpolitisches Sommerinterview (2):</span> Für Elfriede von Ow-Haag, CDU-Fraktion, ist der Leitsatz „Bauen ermöglichen, nicht verhindern“ von Bedeutung<br>
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        <span class="“bold“">Kommunalpolitisches Sommerinterview (2):</span> Für Elfriede von Ow-Haag, CDU-Fraktion, ist der Leitsatz „Bauen ermöglichen, nicht verhindern“ von Bedeutung



        <p><strong>Frau von Ow-Haag, Sie gehören zu den dienstältesten Gemeinderäten im Deggenhausertal. Seit wann sind Sie im Rat und was motiviert Sie, sich immer wieder zur Wahl zu stellen?</strong></p> <p><em>Elfriede von Ow-Haag:</em> Ich bin nun seit 25 Jahren im Gemeinderat tätig. Viele Entscheidungen durfte ich mittragen und auch aktiv mitentscheiden. Für mich steht der Bürger immer an erster Stelle und es ist mir immer wieder ein Anliegen, hier das Bestmögliche erreichen zu können. Besonders wichtig waren mir immer schon unsere Kindergärten und unsere Schule, hier habe ich ein besonderes Augenmerk drauf und bin immer noch sehr gerne Ansprechpartner, wenn es Probleme gibt.</p> <p><strong>Wie läuft eigentlich die Arbeit innerhalb der Fraktion? Trifft man sich zur Diskussion und/oder Abstimmung der aktuellen Themen?</strong></p> <p><em>Elfriede von Ow-Haag:</em> Jeder von der CDU entscheidet für sich. Es gibt bei uns keine internen Sitzungen zur Abstimmung untereinander. In meiner ganzen Laufbahn kann ich mich nur an ein Thema erinnern, wo wir uns vorher zusammengesetzt haben, das war damals, als es um den Konzessionsvertrag der Seegemeinden ging.</p> <p><strong>Beim Wahlkampf zum Gemeinderat im vergangenen Jahr war die bauliche Entwicklung auch im Außenbereich für Sie ein wichtiges Thema. Warum? Wurden hier konkrete Fortschritte erzielt?</strong></p> <p><em>Elfriede von Ow-Haag:</em> Der Gemeinderat arbeitet aktiv daran und hat nun in mehreren Sitzungen hierzu auch schon einen Punktekatalog erarbeitet. Die Gemeinde will sich nun mit dem Planer an die Vorbereitung der einzelnen Innenbereiche machen. Danach soll mit den Bürgern, die ein Bauvorhaben in den Außenbereichen anstreben, gesprochen werden. Dieses Thema hätte ich für diejenigen Bürger, die Interesse haben zu bauen, gerne schneller und unbürokratischer vorangebracht.</p> <p><strong>Ein anderer Bereich war die Erhaltung der Infrastruktur sowie der medizinischen Versorgung. Sind hier Maßnahmen eingeleitet oder abgeschlossen worden?</strong></p> <p><em>Elfriede von Ow-Haag:</em> Auch zu diesem Thema haben wir gesprochen und man ist in Kontakt mit den Ärzten vor Ort. Eine Rettungswache wird nicht zustande kommen und wir müssen hoffen, dass unsere ärztliche Versorgung in der Art, wie sie jetzt ist, erhalten bleibt. Wir haben vier niedergelassene Ärzte, eine Apotheke und zwei Physiopraxen, davon träumen die meisten ländlichen Gemeinden nur.</p> <p><strong>Der Ausbau und die Instandhaltung in der Aufnahme von geflüchteten Menschen im Hinblick darauf, dass es für Deggenhausertal machbar ist, war ein weiteres Anliegen. Was können Sie hierzu berichten?</strong></p> <p><em>Elfriede von Ow-Haag:</em> Um die Unterbringung der geflüchteten Menschen ist es sehr ruhig geworden. So empfinde ich es im Moment. Ich denke, wir sind hier gut ausgestattet und wir hätten im Notfall noch Kapazitäten frei.</p> <p><strong>Gute Rahmenbedingungen für die Vielfalt der Vereine zu schaffen und das Ehrenamt zu stärken, hatten Sie sich auf die Fahnen geschrieben. Was hat sich hier getan?</strong></p> <p><em>Elfriede von Ow-Haag:</em> Das ist ein Punkt, der sehr wichtig ist. Eine ländlich strukturierte Gemeinde lebt von den Vereinen und deren Aktionen. Wir müssen hier verstärkt auf die Vereinsförderung achten und die Vereine in ihrer Arbeit unterstützen. Eine sehr schöne Aktion finde ich in diesem Jahr die Rathauskonzerte, wo immer zwei Vereine zusammen am Abend aktiv sind. Wichtig ist auch die Vernetzung der Vereine untereinander, die Jugendförderung wird immer schwieriger. Das sehe ich selbst aus meinen Vereinstätigkeiten.</p> <p><strong>Die CDU will sich für eine ethisch und sozialverantwortliche Energiewende, von der alle Einwohner profitieren, einsetzen. Welche Maßnahmen zählen Sie dazu?</strong></p> <p><em>Elfriede von Ow-Haag:</em> Das ist ein schwieriger Punkt, wie wir hier wirklich sozialverantwortlich agieren können. Wichtig ist, eine nachhaltige und gerechte Energiezukunft zu gestalten, die sowohl die Umwelt schützt als auch soziale Ungleichheiten mindert. Beispiele hierfür könnten sein: Programme, die die Bürger über die Vorteile und Notwendigkeiten der Energiewende informieren und aufzeigen, wie ich mich energieeffizient verhalten kann. Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs gehört ebenso dazu. Wir haben in Wittenhofen das Car-Sharing ermöglicht, wir haben E-Ladesäulen in Wittenhofen und es soll nun auch noch eine Ladesäule beim Bioladen in Untersiggingen installiert werden. Die Förderung und Genehmigung von PV-Anlagen natürlich immer im verträglichen Rahmen mit der Natur.</p> <p><strong>Wo sehen Sie die Schwerpunkte der CDU bei der Gemeinderatsarbeit bis zum Jahresende?</strong></p> <p><em>Elfriede von Ow-Haag:</em> Für mich ist die bauliche Entwicklung immer noch ein Hauptthema, um das wir uns intensiv kümmern müssen. Ein Leitsatz für mich ist hier: Bauen ermöglichen, nicht verhindern. Besonders in unseren kleinen Orten und Weilern müssen wir schauen, dass junge Menschen vor Ort bauen wollen. Stärkung und Unterstützung von jungen Familien, damit sie gerne im Deggenhausertal bleiben. Unsere Kinderbetreuung muss attraktiv bleiben. Wir müssen hier um eine gute Ausstattung unserer Kindergärten und Schulen schauen. Die Erhaltung der Infrastruktur, die Erhaltung unserer Gebäude, vor allem der Dorfgemeinschaftshäuser. Eine Stärkung des Ehrenamtes und Förderung der Vereinsarbeit sowie die weitere Bearbeitung der Punkte, um klimaneutral zu werden.</p> <strong>Fragen: Wolf-Dieter Guip</strong> <p><em><strong>Die Serie:</strong> In der Reihe „Kommunalpolitisches Sommerinterview“ sprechen wir mit den Fraktionschefs der Freien Wähler und der CDU sowie mit Bürgermeister Fabian Meschenmoser über aktuelle Themen und über anstehende Vorhaben und Ziele.</em></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zur Person</h2> <strong>Elfriede von Ow-Haag</strong> wurde am 1. April 1966 geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sie ist als Management-Assistentin tätig. Ow-Haag hat viele Ehrenämter inne, dazu zahlen 25 Jahre Gemeinderätin, Schöffin beim Amtsgericht in Konstanz, Schriftführerin Untersigginger Füchse, Kassiererin Gospelchor Deggenhausertal, Katechetin bei der Seelsorgeeinheit Deggenhausertal. Zu ihren Hobbys zählen Schlager hören, gemeinsame Ausflüge mit der Familie nach Österreich und singen im Gospelchor.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik "Gesellschaftliches Engagement" Bürgerinitiative]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Damit junge Familien gern bleiben]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 29 Aug 2025 17:15:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Obstbauern am Bodensee erwarten eine gute Apfelsaison  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/obstbauern-am-bodensee-erwarten-eine-gute-apfelsaison;art410936,12472461 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit dem Regen Anfang August war Aufatmen angesagt: Die Obstbauern am Bodensee starten optimistisch in die Apfelsaison. Beim offiziellen Auftakt werden auch Wünsche an Politik und Verbraucher geäußert.  ]]></description>
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          Mit dem Regen Anfang August war Aufatmen angesagt: Die Obstbauern am Bodensee starten optimistisch in die Apfelsaison. Beim offiziellen Auftakt werden auch Wünsche an Politik und Verbraucher geäußert.<br>
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        Mit dem Regen Anfang August war Aufatmen angesagt: Die Obstbauern am Bodensee starten optimistisch in die Apfelsaison. Beim offiziellen Auftakt werden auch Wünsche an Politik und Verbraucher geäußert.



        <p>Am Bodensee hat die Apfelernte begonnen. Auf dem Obsthof der Familie Steffelin in Markdorf-Ittendorf gaben Vertreter von Obstbauverbänden und aus der Politik den offiziellen Startschuss für die Saison. Die Obstbauern erwarten eine Erntemenge von rund 227.000 Tonnen Äpfeln, was einem leichten Rückgang zum Vorjahr, jedoch noch rund 9000 Tonnen mehr als im Jahr 2023 entspricht. „Die Obsterzeuger haben eine hervorragende Arbeit unter nicht einfachen klimatischen Bedingungen geleistet“, dankte Jürgen Nüssle, Geschäftsführer der Württembergischen Obstgenossenschaft Raiffeisen.</p> <p>Als Folge des Mindestlohns habe sich die Anbaufläche in Deutschland um zehn Prozent verringert. Auch der Apfelkonsum sei von jährlich 16 auf 14 Kilogramm pro Kopf zurückgegangen. „Trotzdem werden in Deutschland immer noch mehr Äpfel konsumiert als produziert“, berichtete Nüssle. Komme doch beim Discounter jeder zweite Apfel aus dem Ausland.</p> <h2>Jeder vierte Apfel kommt vom Bodensee</h2> <p>Jeder vierte in Deutschland geerntete Apfel stammt von der rund 6500 Hektar großen Anbaufläche der Bodenseeregion. Erich Röhrenbach, Vorsitzender des Vereins Obstregion Bodensee, zeigte sich mit Blick auf die diesjährige Ernte optimistisch und berichtete von einem relativ milden Winter mit wenig Niederschlägen. „Frühling und Sommer waren im Gegensatz zum vergangenen Jahr relativ trocken“, erinnerte er. Es habe immer gerade noch genug Niederschläge gegeben. „Wir waren aber an der Grenze dessen, was unsere Äpfel aushalten.“ Zum Glück habe es Anfang August ausreichend geregnet und die Obstbauern hätten aufatmen können.</p> <h2>Mindestlohn ist Obstbauern ein Dorn im Auge</h2> <p>Die Herausforderungen würden jedoch nicht verschwinden. „Was machen wir mit einer Politik, vor allem des Bundes, die völlig konträr zu unseren Interessen läuft“, fragte Röhrenbach. Ein Dorn im Auge seien ihm vor allem die Tarifpolitik und der Mindestlohn. „Wir waren vor Ort in Berlin, aber wir werden einfach nicht gehört.“ Mit der Landespolitik seien die Obstbauern jedoch größtenteils zufrieden, sagte er in Richtung der anwesenden Landtagsabgeordneten.</p> <p>Die Initiative „Fairdi“ mit Testanlagen für neue, resistente Sorten sieht er positiv. „Nach vier Jahren konnten wir die Sorte Mammut in den Läden etablieren.“ Aber ein wirtschaftlicher Obstbau und der Erhalt der Familienbetriebe bräuchten entsprechende Rahmenbedingungen. „Wir brauchen eine Politik, die nicht ständig bremst, sondern Mut macht“, forderte Röhrenbach.</p> <h2>Staatssekretärin will Obstbauern Mut machen</h2> <p>Staatssekretärin Sabine Kurtz vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg bezeichnete den Apfel als Teil von Tradition und Kulturgeschichte. „Lassen Sie sich bitte nicht entmutigen“, appellierte sie an die Obstbauern. Beim Thema Mindestlohn habe sich Landwirtschaftsminister Peter Hauk ins Zeug gelegt und das Thema sei in Stuttgart sehr wohl bekannt.</p> <p>Auch Kurtz lobte das Projekt „Fairdi“, das Fairness für Umwelt, Erzeuger und Gesellschaft verspricht. „Hier werden alle drei Säulen der Nachhaltigkeit berücksichtigt.“ Ziel der Landespolitik sei, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass sie für die Obstbauern auskömmlich seien. „Wir wollen aber auch nicht zu stark in den Markt eingreifen“, schränkte Kurtz ein.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Obstregion Bodensee</h2> <label><input type="checkbox" /><span>Der Verein</span><span>Der Verein Obstregion Bodensee ist der Fachverband der Obstbauern am Bodensee und vertritt rund 1000 Obstbaubetriebe mit etwa 9000 Hektar Gesamtanbaufläche. Davon entfallen rund 6500 Hektar auf den Apfelanbau. Das Anbaugebiet Bodensee mit der typischen Bewirtschaftungsform des bäuerlichen Familienbetriebs erstreckt sich über die Landkreise Konstanz, Bodenseekreis, Ravensburg und Lindau. Der Auftritt der Obstregion und die Vermarktung der Produkte erfolgen unter der Marke „Obst vom Bodensee“.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Kontakt</span><span>Obst vom Bodensee Marketing GmbH, Merkurstraße 7, 88046 Friedrichshafen, Telefon 07541/40282-0, E-Mail marketing@obstvombodensee.de, Informationen im Internet unter <a href="http://www.obstvombodensee.de" title="http://www.obstvombodensee.de" rel="noopener">http://www.obstvombodensee.de</a></span></label></div> <h2>Bedeutung resistenter Apfelsorten wächst</h2> <p>Ulrich Mayr vom Kompetenzzentrum Obstbau in Bavendorf unterstrich die Bedeutung resistenter Apfelsorten wie Topaz, Magic Star und Mammut. „Ihr Anteil steigt stetig und liegt inzwischen bei jedem zweiten Apfel“, berichtete Mayr. Seien die neuen Sorten anfangs eher resistent gegen den Verzehr gewesen, würden sie heute ebenso gut schmecken wie herkömmliche Sorten und bräuchten dabei deutlich weniger Pflanzenschutzmittel. Unterm Strich senkten die resistenten Sorten nicht nur die Anbaukosten, sondern entsprechen auch dem Wunsch der Verbraucher.</p> <p>Als persönlichen Wunsch äußerte Jürgen Nüssle, dass Handel und Verbraucher die Wertigkeit eines in Deutschland regional und sicher produzierten Lebensmittels wieder mehr zu schätzen wissen und entsprechend würdigen. Die Obstbauern erwarten Unterstützung aus der Politik. „Erzeugerpreise wie in der vergangenen Saison bei gleichzeitig steigenden Kosten für Energie und Personal sowie höhere Auflagen werden den Obstbau in unserer Region und auch in Deutschland zerstören“, prophezeite Nüssle.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 29 Aug 2025 16:25:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Urteil am Landgericht: Dreieinhalb Jahre Haft für Überfall auf offener Straße  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/urteil-am-landgericht-dreieinhalb-jahre-haft-fuer-ueberfall-am-bodensee;art372484,12472386 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Prozess um eine eskalierte Drogen-Aussprache ist zu Ende: Während der Haupttäter in Haft muss, kommt der Fahrer des Fluchtautos mit einer Bewährung davon. Doch er muss auch 4000 Euro an die Markdorfer Tafel zahlen.  ]]></description>
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          Der Prozess um eine eskalierte Drogen-Aussprache ist zu Ende: Während der Haupttäter in Haft muss, kommt der Fahrer des Fluchtautos mit einer Bewährung davon. Doch er muss auch 4000 Euro an die Markdorfer Tafel zahlen.<br>
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        Der Prozess um eine eskalierte Drogen-Aussprache ist zu Ende: Während der Haupttäter in Haft muss, kommt der Fahrer des Fluchtautos mit einer Bewährung davon. Doch er muss auch 4000 Euro an die Markdorfer Tafel zahlen.



        <p>Bereits eine halbe Stunde nach Verhandlungsbeginn verkündet der Vorsitzende Richter Joachim Dospil das Urteil: Der 31-jährige Haupttäter muss für drei Jahre und sechs Monate in Haft, sein 25-jähriger Mittäter kommt mit einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten davon.</p> <p>Der zweite und letzte Verhandlungstag im <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/faustschlaege-und-flucht-in-den-wald-filmreifer-ueberfall-landet-vor-dem-landgericht;art372484,12470722" title="Faustschläge und Flucht in den Wald: Filmreifer Überfall landet vor dem Landgericht">Prozess am Landgericht Konstanz um einen Überfall auf offener Straße in Markdorf</a> ist vor allem deswegen so rasch zu Ende, weil Anklage und Verteidigung ihre Plädoyers noch am Ende des ersten Verhandlungstages am Dienstag gehalten hatten. So ging es am Freitag nun nur noch um die Urteilsverkündung und die Begründung der Strafmaße durch das Gericht.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Strafkammern</span><span>Der vorliegende Fall wurde an der dritten Strafkammer des Landgerichts verhandelt. In erster Instanz sind die großen Strafkammern für besonders schwere Delikte und für Straftaten zuständig, bei denen eine höhere Strafe als vier Jahre Freiheitsstrafe oder bestimmte Maßregeln (z.B. Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus, Sicherungsverwahrung) zu erwarten ist. Die große Strafkammer ist mit zwei oder drei Berufsrichtern und zwei Schöffen besetzt. (Quelle: Landgericht Konstanz)</span></label></div> <h2>Gericht setzt Tatvorwürfe deutlich herab</h2> <p>Besser weg als in der Anklageschrift gefordert kommen beide Angeklagten. Bei dem Haupttäter, der mit einem nach wie vor flüchtigen, zur Tatzeit maskierten Unbekannten einen 28-jährigen Markdorfer am Abend des 2. September 2024 auf der dortigen Ravensburger Straße wegen unbeglichener Schulden abgepasst und mit Schlägen und Pfefferspray traktiert hat, wurde die Anklage des besonders schweren Raubes fallengelassen. Verurteilt wurde er nun wegen versuchter besonders schwerer räuberischer Erpressung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.</p> <p>Dafür, so erläuterte Dospil, sehe der Strafrahmen eine Freiheitsstrafe von fünf bis 15 Jahren vor. Weshalb das Gericht im unteren Bereich blieb, erklärte er ebenfalls. Obwohl vieles, vor allem die zwölf Vorstrafen, dagegen gesprochen hätten, sei das Gericht schließlich von einem minder schweren Fall ausgegangen. Dazu bewogen habe die Entschuldigung des Täters gegenüber dem Opfer und seine Zahlung von 3500 Euro in einem Täter-Opfer-Ausgleich an den Geschädigten. Für den Angeklagten habe zudem gesprochen, dass er geständig gewesen sei, in geordneten Verhältnissen lebe und der Geschädigte nur leicht verletzt wurde. „Mit einem bisschen guten Willen kommt man da zu einem minder schweren Fall“, sagte Dospil. Andernfalls hätte dem 31-Jährigen eine Haftstrafe von mindestens sieben Jahren gedroht.</p> <h2>Bewährung verspielt: Täter weigert sich, den Mittäter preiszugeben</h2> <p>Dennoch hat der 31-Jährige aus freiem Willen leichtfertig sogar eine Bewährungsstrafe verspielt. Darauf wies Dospil auch an diesem zweiten Tag nochmals eindringlich hin: Wenn er die Identität des flüchtigen Mittäters preisgegeben hätte, wäre das Urteil ganz anders ausgefallen. „Hätten wir von Ihnen noch Aufklärungshilfe bekommen, wäre es eventuell nur zu einer Bewährungsstrafe gekommen“, stellte der Richter klar. Dass er seinen Kumpel bis zuletzt nicht verpfeifen wollte, bringt den jungen Mann nun hinter Gitter.</p> <p>Dass die Anklage von Raub auf Erpressung herabgestuft wurde, lag daran, dass dem 31-Jährigen der in der Anklage angeführte Diebstahl des Handys und Geldbeutels des Tatopfers nicht nachgewiesen werden konnte. Der Geldbeutel war kurz nach der Tat in der Wohnung des Geschädigten wieder aufgetaucht, das Handy hatte der Täter während der Flucht auf der Fahrt von Markdorf nach Raderach aus dem Autofenster geworfen. An sich genommen habe er es nur, um zu verhindern, dass das Opfer nach den Schlägen die Polizei anrief, hatte er am ersten Verhandlungstag gesagt.</p> <h2>Der Preis: Er wird seinen kleinen Sohn lange nicht mehr sehen</h2> <p>Dospil versäumte es dennoch nicht, dem Mann nochmals gründlich ins Gewissen zu reden. Der Überfall auf offener Straße sei ein „Akt der Demonstration der Gewalt“ gewesen, die dreieinhalb Jahre daher das „absolute Minimum“ an Strafmaß: „Damit sind Sie aus unserer Sicht sehr gut weggekommen“, betonte der Richter. Es sei eine „total überflüssige, unnötige Tat“ gewesen von jemandem, der in geordneten Verhältnissen lebe und in Arbeit stehe. „Dass Sie nun Ihren einjährigen Sohn im Kindergartenalter nicht in Freiheit aufwachsen sehen, haben Sie sich selbst zuzuschreiben.“</p> <p>Um eine Haftstrafe herumgekommen ist hingegen der 25-jährige Fahrer des Fluchtautos. Er wurde lediglich wegen Strafvereitelung verurteilt. Die Anklage wegen Beihilfe zu der Tat wurde fallengelassen, weil das Gericht ihm nicht zweifelsfrei habe nachweisen können, dass er in das geplante Treffen mit dem 28-Jährigen eingeweiht gewesen war. Die sechs Monate wurden auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Zudem muss er eine Geldstrafe von 4000 Euro an die Markdorfer Tafel zahlen. „Sie haben aus unserer Sicht noch nicht wirklich über die Sache nachgedacht“, wandte sich Dospil an den 25-Jährigen. „Ich hoffe, dass Sie jetzt aufwachen.“ Die Bewährungsstrafe solle er als letzten Warnschuss verstehen.</p> <h2>Verurteilte verlassen Gericht freien Fußes</h2> <p>Beide Verteidigungen haben nun eine Woche Zeit, zu entscheiden, ob sie gegen die Urteile in Revision gehen wollen. Und beide Verurteilten konnten das Gericht am Freitag auf freiem Fuß verlassen. Auch der Haupttäter durfte unter strengen gerichtlichen Auflagen wieder nach Hause zu seiner Familie. Damit hat er nun erst noch einmal eine Schonfrist, bevor sich die Gefängnistüren hinter ihm schließen werden.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Urteil am Landgericht: Dreieinhalb Jahre Haft für Überfall auf offener Straße]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 29 Aug 2025 15:12:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eine Rarität soll wieder auf die Straße: Rainer Schall und sein NSU Wankel-Spider  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/seltene-raritaet-am-bodensee-rainer-schall-und-sein-legendaerer-nsu-wankel-spider;art372484,12472334 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mein Oldtimer und ich: Das seltene Cabrio in der Garage des Markdorfers ist nicht mehr fahrbereit. Der 75-Jährige würde es aber gern restaurieren lassen. In den 70ern ist er mit dem Spider auch Rennen gefahren.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mein Oldtimer und ich: Das seltene Cabrio in der Garage des Markdorfers ist nicht mehr fahrbereit. Der 75-Jährige würde es aber gern restaurieren lassen. In den 70ern ist er mit dem Spider auch Rennen gefahren.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/seltene-raritaet-am-bodensee-rainer-schall-und-sein-legendaerer-nsu-wankel-spider;art372484,12472334]]></guid>
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        Mein Oldtimer und ich: Das seltene Cabrio in der Garage des Markdorfers ist nicht mehr fahrbereit. Der 75-Jährige würde es aber gern restaurieren lassen. In den 70ern ist er mit dem Spider auch Rennen gefahren.



        <p>Zwei Jahre ist er nur damit gefahren und seit bald 50 Jahren gar nicht mehr: Hinter dem Garagentor von Rainer Schall verbirgt sich eine ganz besondere Rarität – und er träumt noch immer davon, sie eines Tages wieder auf die Straße zu bringen.</p> <p>Der rote Lack ist zwar stumpf, doch die Form des Blechs ein Hingucker: Ein bisschen wie ein VW Karmann mit Ecken und Kanten. Das rare Stück ist ein NSU Wankel-Spider, Baujahr 1967. Die Neckarsulmer waren seinerzeit und bis sie von VW aufgekauft wurden, Vorreiter der von Felix Wankel entwickelten Motorentechnologie. Anders als bei herkömmlichen Hubkolbenmotoren – also allen heutigen Diesel und Benziner – sorgt im Heck des kleinen Cabrios ein Rotationskolbenmotor für Vortrieb. Laufruhe und Durchzugskraft waren damals legendär, technische Probleme und ein hoher Verbrauch sorgten dafür, dass der Wankel jedoch wieder in der Versenkung verschwand.</p> <p>Den 50-PS-Originalmotor hat der 75-jährige Markdorfer nicht mehr in seinem Auto, stattdessen eine 30-PS-Maschine aus einem NSU Prinz. Heute nochmal an eine Originalmaschine kommen? Äußerst schwierig, und wenn es doch klappen sollte, sehr kostspielig.</p> <p>Dennoch träumt Schall davon, das Auto eines Tages noch zu restaurieren. Auch, weil der schnittige Spider eine Historie hat. „Mein Vater war befreundet mit Wilhelm Hofmann, Testfahrer und Rennfahrer bei NSU, der später dann den Fuhrpark der Versuchsabteilung geleitet hat, und den Spider habe ich aus dem Versuch bekommen“, erzählt Schall. Damals hatte er quasi um die Ecke in Heilbronn Maschinenbau studiert. Bei NSU hatte er zuvor eine Lehre als Werkzeugbauer absolviert, so kamen die Kontakte zustande.</p> <p>Auf die Rennvergangenheit der Marke ist er besonders stolz. Kein Wunder, sei doch sein Vater in den 50ern oft am Hockenheimring oder an der Solitude gewesen und selbst auch Rennen gefahren. Er durfte dabei öfter mit – und infizierte sich dort ebenfalls mit dem Rennvirus.</p> <p>Selbst sei er auch Slalomrennen gefahren, merkt Schall dann noch bescheiden an, als ihn seine Frau Heidrun beim Sichten der alten Fotoalben am Terrassentisch zwinkernd anstupst. Die Begeisterung merkt man ihm heute noch an. „Den Wankel-Spider konnte man im ersten Gang bis 60 fahren“, erzählt er.</p> <p>Als das Cabrio 1963 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt wurde, sei das damals fast eine kleine Sensation gewesen. „Das war das erste Serienautomobil der Welt mit Rotationskolbenmotor.“ Gerade mal 700 Kilo Leergewicht, aber 50 PS bei 6000 Umdrehungen und eine Spitze von über 150 km/h. Das war Anfang der 60er ein richtig starkes Wort. Schneller waren nur Sportwagen vom Schlage eines Porsche 356 oder die brandneue Giulia von Alfa Romeo.</p> <p>Sein Schwiegersohn sei Kfz-Mechaniker, sagt Schall. „Da hat man dann schon noch ein wenig Hoffnung.“ Nur noch rund 400 Wankel-Spider sind in Deutschland registriert. Da wäre es doch schön, würde ein weiterer eines Tages auch durch Markdorf schnurren.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Eine Rarität soll wieder auf die Straße: Rainer Schall und sein NSU Wankel-Spider]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 29 Aug 2025 12:36:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kameras und Fremde in der Wohnung? So fühlt es sich an, beim „Perfekten Dinner“ mitzumachen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/perfektes-dinner-am-bodensee-so-laeuft-das-tv-erlebnis-wirklich-ab-insider-berichten;art372432,12472177 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Koch-Sendung sucht erneut Kandidaten am Bodensee. Zwei frühere Teilnehmer erzählen, wie es bei den Dreharbeiten zugeht und wie Freunde und Bekannte reagieren, wenn man im TV zu sehen ist.  ]]></description>
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          Die Koch-Sendung sucht erneut Kandidaten am Bodensee. Zwei frühere Teilnehmer erzählen, wie es bei den Dreharbeiten zugeht und wie Freunde und Bekannte reagieren, wenn man im TV zu sehen ist.<br>
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        Die Koch-Sendung sucht erneut Kandidaten am Bodensee. Zwei frühere Teilnehmer erzählen, wie es bei den Dreharbeiten zugeht und wie Freunde und Bekannte reagieren, wenn man im TV zu sehen ist.



        <p>Noch einmal würde er es nicht machen. Zumindest nicht genauso. Trotzdem spricht Johannes Wolf von einer tollen Erfahrung, wenn er an seine Teilnahme an der Fernsehsendung „Das perfekte Dinner“ zurückdenkt. Im Januar 2024 strahlte der Privatsender VOX die Sendung aus, in der Wolf in seiner Küche auf der Reichenau für seine vier Konkurrenten kochte. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/lust-auf-tv-kueche-bodensee-hobbykoeche-koennen-beim-perfekten-dinner-mitkochen;art372432,12466627" target="_blank" title="Töpfe raus und Schürze an! Fernsehsender sucht am Bodensee nach Kandidaten für eine Kochshow">Aktuell werden für die Sendung wieder Kandidaten am Bodensee gesucht.</a></p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Wie-kocht-man-fuer-vier-wildfremde-Menschen-Konstanzer-Denny-Stolz-nimmt-bei-TV-Sendung-Das-perfekte-Dinner-teil;art372448,10402974" target="_blank" title="Wie kocht man für vier wildfremde Menschen? Konstanzer Denny Stolz nimmt bei TV-Sendung &amp;bdquo;Das perfekte Dinner&amp;ldquo; teil">Denny Stolz war im Februar 2020 in der Sendung zu sehen.</a> Beworben hatte er sich schon Jahre vorher. Lange habe er nichts gehört, die Bewerbung schon vergessen, dann sei eine Nachricht zu einem Casting eingegangen. Später dann kam der Anruf mit der Zusage.</p> <p>Auf das Format aufmerksam wurde Wolf erst durch eine Bekannte, die um seine Leidenschaft fürs Kochen wusste. „Ich kannte die Sendung gar nicht“, er schaue nicht viel im Fernsehen, sagt er im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Beworben hat er sich dennoch.</p> <p>„Es ging nicht ums Gewinnen“, sagt er. Wichtig sei ihm gewesen, Werbung für die Reichenau machen. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/das-perfekte-dinner-am-bodensee-2024-so-lief-der-vierte-tag;art417930,11859233" target="_blank" title="&amp;bdquo;Das perfekte Dinner&amp;ldquo; am Bodensee: Bei Johannes auf der Reichenau wird es deftig">Das zeigt sich auch an dem Menü, das er in der Sendung zubereitet hat</a>: Dort verwendete Wolf nur Produkte aus der Region, beziehungsweise von der Reichenau – außer dem Rindfleisch, das gibt es eben nicht von der Insel.</p> <h2>Wie läuft der Dreh bei „Das perfekte Dinner“ ab?</h2> <p>Denny Stolz war der erste Gastgeber der Woche, kannte also auch noch keinen der anderen Kandidaten. Punkt neun Uhr sei ein sechsköpfiges Team vor seiner Tür gestanden. „Sobald die Tür aufging, wurde aufgenommen“, bis etwa 16 Uhr sei gefilmt worden. Nach einer Pause ging es am Abend weiter: Zunächst zwei Kamerateams, dann noch die vier anderen Kandidaten: Plötzlich seien 16 Leute in der Wohnung gewesen. Im Fernsehen sei davon nichts zu erkennen.</p> <p>„Wenn du kochst, bemerkst du die Kamera irgendwann nicht mehr“, sagt Stolz. Das Team habe ihn einfach machen lassen, zwischendurch Fragen gestellt oder kurze Anweisungen gegeben, wenn etwas nicht gut gefilmt werden kann. „Es gibt kein Drehbuch“, man bereite das Essen vor, der Rest passiere einfach.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Sendung auf Kandidatensuche</span><span>Bei „Das perfekte Dinner“ laden sich fünf Hobbyköche aus der gleichen Stadt oder Region gegenseitig zum Abendessen bei sich zu Hause ein. Am Ende des Abends wird der Gastgeber von den übrigen vier Kandidaten bewertet. Wer die höchste Punktzahl erhält, wird am Ende der Woche zum Sieger gekürt und erhält ein Preisgeld von 3000 Euro. Aktuell werden für die Bodensee-Ausgabe im Oktober Kandidaten gesucht. Wer interessiert ist, kann sich noch bis zum 5. September telefonisch unter 0221 492048240 oder im Netz unter <a href="https://www.itvstudios.de/dinner" target="_blank" title="" rel="noopener">www.itvstudios.de/dinner</a> bewerben.</span></label></div> <p>Stolz entschied sich gegen das Drei-Gänge-Menü und servierte stattdessen eine Auswahl an spanischen Tapas. Er lebte viele Jahre in Spanien und Mexiko, kennt sich mit der Küche aus. Bei den anderen Kandidaten sei das gut angekommen: „Da war nichts mehr übrig“, erinnert er sich.</p> <p>Es war eine tolle Erfahrung, sagt Wolf, aber auch anstrengend. Fünf Tage, fünf Abendessen. Die ganze Woche sei man unterwegs. Schon mittags zu Interviews, die als Einspieler verwendet werden, müssten die Teilnehmer vor Ort sein. Abends geht es dann zum Essen. Erst spätabends geht es wieder nach Hause. Wolfs Konkurrenten kamen aus Espasingen, Steißlingen, Überlingen und Friedrichshafen.</p> <p>Noch länger ist der Tag, an dem selbst gekocht wird: „Die klingeln um 9 Uhr und dann geht‘s los“, sagt Wolf. Ein Kamerateam sei dann während der Vorbereitungen auf das Drei-Gänge-Menü vor Ort. Später, wenn die anderen Teilnehmer zum Essen da sind, sind zwei Kamerateams dabei. Der Tag dauert lang, irgendwann verlassen alle Leute die Wohnung wieder. „Und dann stehst du vor einem Berg Geschirr“, sagt Wolf mit einem Lachen.</p> <h2>„Wir sehen das auch erst im Fernsehen“</h2> <p>Was von dem vielen Filmmaterial letztendlich ausgestrahlt wird, wissen die Teilnehmer weder vorher noch haben sie Einfluss darauf, welche Szenen gezeigt werden. „Wir sehen das auch erst im Fernsehen“, sagt Wolf. Wie fielen die Reaktionen auf seinen Auftritt aus? Bis heute werde er auf der Reichenau ab und an darauf angesprochen. Für die Insel sei es etwas Besonderes gewesen, vermutet er. In seinem Bekanntenkreis habe es positive Reaktionen gegeben, „die fanden das super“.</p> <p>Zu den Begleiterscheinungen der Sendung gehören auch Nachrichten von Fremden, die den Reichenauer erreichten. Unmittelbar nach Ausstrahlung sei seine Geschäftswebseite tausendfach aufgerufen worden. Unter den Nachrichten sei „viel beliebiges Zeug“, so habe etwa jemand kritisiert, dass seine Schüsseln zu klein seien.</p> <h2>Rampenlicht bringt auch Unschönes mit sich</h2> <p>Zwischen Dreh und Ausstrahlung lagen etwa zwei Monate, da vergesse man schon fast, dass man überhaupt dabei war, sagt Stolz. Mit der Ausstrahlung steht man plötzlich in der Öffentlichkeit – und spürt auch deren negativen Seiten.</p> <p>Was ihn erstaunt hat, waren die Reaktionen auf die Sendung, was Kommentare und Nachrichten im Netz angeht. „Das habe ich unterschätzt“, da brauche man ein dickes Fell. Denn neben Belanglosigkeiten waren auch heftige Beleidigungen und sogar persönliche Drohungen dabei. Das sei der Punkt, aus dem er möglichen Kandidaten abraten würde, sich im Fernsehen zu zeigen.</p> <h2>„Unglaublich, wie viele Leute das gucken“</h2> <p>Persönliche Reaktionen, wenn er erkannt und auf die Sendung angesprochen wurde, seien dagegen positiv gewesen – und wohl mehr, als er erwartet hatte. „Unglaublich, wie viele Leute das gucken.“ Das habe aber schnell wieder abgenommen, nach drei Monaten wisse das keiner mehr, sagt Stolz. Kontakt zu den anderen Teilnehmern ihrer jeweiligen Ausgaben haben die beiden Kandidaten heute nicht mehr.</p> <p>Auf die Zeit blickt Johannes Wolf gerne zurück. „Das hat richtig Spaß gemacht“, sagt er. Obwohl er keiner sei, der immer im Vordergrund stehen müsse, sagt Wolf von sich selbst. Durch die Sendung komme man aus seiner Komfortzone heraus, man gebe einiges von sich preis: Viele fremde Menschen in der eigenen Wohnung, im Schlafzimmer werden Interviews gefilmt.</p> <p>„Das ist schon ein komisches Gefühl“, auch wenn die Kulisse im Fernsehen dann nicht so zu erkennen sei. Beide der früheren Kandidaten betonen, dass die Kamerateams darauf achten, dass keine allzu privaten Einblicke in die Wohnungen und Leben der Teilnehmer gewährt werden.</p> <p>„Für mich war es nicht wichtig, zu gewinnen“, sagt Stolz. Darauf komme es in dem Format gar nicht an, allzu großer Ehrgeiz wäre fehl am Platz. Wer gerne kocht und Lust darauf hat, zu erfahren, wie Fernsehen gemacht wird, der solle sich bewerben. Die Erfahrung war es wert. Allerdings sei die Woche eben auch anstrengend. „Du musst überzeugt sein von dem, was du tust, dann hast du eine gute Zeit.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Kameras und Fremde in der Wohnung? So fühlt es sich an, beim „Perfekten Dinner“ mitzumachen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 16:11:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[SÜDKURIER öffnet Türen: Gewinnen Sie exklusive Einblicke und einen Abend beim Circus Krone  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/gewinnen-sie-karten-fuer-den-circus-krone-am-bodensee-exklusiv-fuer-suedkurier-abonnenten;art372448,12470737 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach neunjähriger Pause ist der Zirkus zurück am Bodensee. SÜDKURIER-Abonnenten haben am Donnerstag, 4. September, die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen und dürfen anschließend die Show besuchen.  ]]></description>
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          Nach neunjähriger Pause ist der Zirkus zurück am Bodensee. SÜDKURIER-Abonnenten haben am Donnerstag, 4. September, die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen und dürfen anschließend die Show besuchen.<br>
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        Nach neunjähriger Pause ist der Zirkus zurück am Bodensee. SÜDKURIER-Abonnenten haben am Donnerstag, 4. September, die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen und dürfen anschließend die Show besuchen.



        <p>Der größte Zirkus Europas, der Circus Krone, gastiert in diesem Jahr von Donnerstag, 28. August, bis zum Sonntag, 7. September, auf dem Konstanzer Areal Klein Venedig. Im Jahr 2016 fand die letzte Spielzeit direkt am Bodensee in der Konzilstadt statt. In diesem Jahr dürfen sich aber nicht nur reguläre Besucher über eine schillernde Show freuen, sondern auch fünf SÜDKURIER-Abonnenten nebst Begleitpersonen über ein ganz besonderes Erlebnis.</p> <p><a href="https://msk-events.suedkurier.de/der-suedkurier-oeffnet-tueren-beim-circus-krone/" target="_blank" title="" rel="noopener">Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ verlost das Medienhaus Karten für die Show am Donnerstag, 4. September.</a> Abonnentinnen und Abonnenten dürfen an diesem Tag die ganze Magie des Zirkus erleben. „Die Gewinner der Backstagetour plus Show kommen am 4. September um 18.30 Uhr, dann gibt es die Führung und dann die Show um 19.30 Uhr“, teilt Kerstin Graf vom Circus Krone mit. „Die Gewinner erhalten einen Einblick hinter die Kulissen und können unsere Tiere besuchen.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So können Sie an der Verlosung teilnehmen</span><span><strong>Was:</strong> Zirkus- und Backstageführung sowie Vorstellungsbesuch beim Circus Krone auf dem Konstanzer Areal Klein Venedig. Wir verlosen 5×2 Tickets an Abonnenten.<br /> <strong>Wann:</strong> Donnerstag, 4. September, um 18.30 Uhr.<br /> <strong>Wo:</strong> Treffpunkt ist im Bereich des Eingangs vom Circus Krone auf Klein Venedig.<br /> <strong>Wer:</strong> Abonnenten des SÜDKURIER, die sich rechtzeitig anmelden.<br /> <strong>Wie:</strong> Mit den SÜDKURIER-Zugangsdaten anmelden und <a href="http://www.meinSK.de/krone" target="_blank" title="" rel="noopener">Formular am Ende der Internetseite www.meinSK.de/krone ausfüllen.</a><br /> <strong>Anmeldeschluss:</strong> Sonntag, 31. August.</span></label></div> <p>Die Tournee des Betriebs steht in diesem Jahr unter dem Motto „Farbenspiel – Gold Edition“. Was ist dabei 2025 das Besondere an dem Programm? „Ein klassisches Circusprogramm mit Artistik, Clowns und Tieren gepaart mit modernen Elementen“, so Graf. „Zudem ist das neue Zelt schon ein Highlight für sich.“</p> <h2>Vom Allgäu über den See nach Konstanz</h2> <p>Auf dem Programm steht eine zweieinhalbstündige Show mit preisgekrönten Artisten. Darunter Gewinner des renommierten Zirkusfestivals von Monte-Carlo, wie das Clown-Duo Fumagalli &amp; Daris, die 2015 in Monaco den goldenen Clown, den Oscar der Circuswelt, gewannen. Neben einer neuen Lichtershow treten auch altbewährte Publikumslieblinge des Circus Krone auf – darunter auch einige Wildtiere.</p> <p>Der Zirkus war längere Zeit nicht in Konstanz vor Ort. Nun fühle es sich laut den Verantwortlichen gut „an, wieder hier zu sein, da die Konstanzer immer ein ganz besonderes Publikum sind und wir uns hier sehr willkommen fühlen“. Angereist war der Zirkus am Montagmittag, 25. August, unter anderem auch mit der Fähre Konstanz-Meersburg. Mit dutzenden Lastern, Fahrzeugen, Anhängern und Wohnwagen kamen die Mitarbeiter und Artisten über den See. Zuvor gastierte der Zirkus seit dem 21. August in Kempten im Allgäu.</p> <h2>Die Vorstellungen</h2> <p>In Konstanz gibt es Vorstellungen bis zum Sonntag, 7. September. Festliche Abendpremiere feiert der Zirkus in der Manege am Donnerstag, 28. August, um 19.30 Uhr. Weitere Vorstellungen finden werktags um 15.30 Uhr sowie um 19.30 Uhr statt, sonntags dagegen um 10.30 Uhr und die zweite Runde um 14.30 Uhr.</p> <p>Im Zelt finden 2000 Zuschauer Platz. Die Eintrittspreise unterteilen sich in sechs Kategorien, Karten gibt es ab ungefähr 20 Euro bis zu knapp 60 Euro. Kinder von drei bis elf Jahren und Rentner bekommen die Eintrittskarten in jeder Kategorie für einen ermäßigten Preis.</p> <p>Doch den Gewinnern von „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ kann das egal sein, sie erleben einen ganz besonderen Einblick mitsamt Showbesuch komplett kostenlos. Weitere Informationen zur Verlosung finden Interessierte auf der Internetseite <a href="http://www.meinSK.de/krone" target="_blank" title="" rel="noopener">www.meinSK.de/krone.</a> Dort können Abonnenten (gedruckte oder digitale Zeitung oder Online-Abo) dann auch teilnehmen, die Gewinner werden gelost und ab Montag, 1. September, benachrichtigt und sollten sich Donnerstagabend, 4. September, freihalten.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 16:02:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Faustschläge und Flucht in den Wald: Filmreifer Überfall landet vor dem Landgericht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/faustschlaege-und-flucht-in-den-wald-filmreifer-ueberfall-landet-vor-dem-landgericht;art372484,12470722 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Drogen-Aussprache im September 2024 endet in Gewalt und Festnahmen. Zwei junge Männer hoffen in dem Prozess noch auf Bewährung. Doch der Hauptangeklagte deckt einen noch immer flüchtigen Mittäter.  ]]></description>
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          Eine Drogen-Aussprache im September 2024 endet in Gewalt und Festnahmen. Zwei junge Männer hoffen in dem Prozess noch auf Bewährung. Doch der Hauptangeklagte deckt einen noch immer flüchtigen Mittäter.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Eine Drogen-Aussprache im September 2024 endet in Gewalt und Festnahmen. Zwei junge Männer hoffen in dem Prozess noch auf Bewährung. Doch der Hauptangeklagte deckt einen noch immer flüchtigen Mittäter.



        <p>Wer ist der ominöse dritte Mann? Vermutlich werden Gericht und Polizei den zweiten, damals maskierten Haupttäter nicht mehr aufspüren, nachdem der erste Haupttäter sich standhaft weigert, dessen Identität preiszugeben. Damit verdüstert der 31-Jährige allerdings seine Urteilsprognose erheblich.</p> <p>Am <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/raubueberfall-auf-offener-strasse-zwei-junge-maenner-kommen-nun-vor-gericht;art372484,12434588" title="Raubüberfall auf offener Straße: Zwei junge Männer kommen nun vor Gericht">Landgericht Konstanz wird derzeit der handfeste Streit zweier Männer mit einem 28-Jährigen verhandelt</a>, den die Staatsanwaltschaft als schweren Raubüberfall wertet. So lautet auch die Anklage auf besonders schweren Raub in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.</p> <h2>Zahlreiche mutige Zeugen</h2> <p>Der reine Tathergang ist aufgeklärt, auch dank zahlreicher Zeugen, die die Auseinandersetzung am 2. September vergangenen Jahres gegen 20.15 Uhr auf offener Straße an der B-33-Ortsdurchfahrt von Markdorf mitbekommen hatten: Drei Männer waren aus Friedrichshafen nach Markdorf gefahren, um dort den 28-Jährigen wegen unbeglichener Schulden offenbar aus Drogengeschäften zur Rede zu stellen. Sie parkten ihr Auto in der benachbarten Marienstraße, der 31-Jährige und der maskierte Unbekannte stiegen aus und passten den 28-Jährigen an der Straße ab. Ein dritter Mann, ein 25-Jähriger, der am ersten Verhandlungstag ebenfalls auf der Anklagebank sitzt, war der Fahrer, er blieb im Auto zurück.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Prozessbeteiligten</span><span>Am ersten Prozesstag am Landgericht wurden sechs Zeugen gehört. Darunter der Kriminalbeamte, der direkt nach der Tat am Tatort eingetroffen war und die Kriminaloberkommissarin, die die Angeklagten am Tag nach der Tat vernommen hatte. Den Prozess leiten der Vorsitzende Richter Joachim Dospil und die Vorsitzende Richterin Karoline Krüger. Die Anklage wird von Staatsanwalt Lukas Mitsch vertreten. Der Friedrichshafener Rechtsanwalt Gerd Pokrop verteidigt den Hauptangeklagten, der Konstanzer Rechtsanwalt Henning Stutz den mitangeklagten Fahrer des Fluchtautos. Am Freitag soll das Urteil gefällt werden.</span></label></div> <p>Wie mehrere Zeugen am Dienstag im Schwurgerichtssaal des Landgerichts aussagten, sei der Streit auf dem Gehweg rasch eskaliert. Der 28-Jährige habe sich mehrfach lautstark entschuldigt, die beiden Männer hätten dann auf ihn eingeschlagen, einer der beiden ihm Pfefferspray ins Gesicht gesprüht. Möglich, dass die mutigen Zeugen noch Schlimmeres verhindert hatten: Ein 44-Jähriger rannte auf das Trio zu, die beiden Männer flüchteten dann zum wartenden Auto, der Angegriffene blieb auf dem Gehweg sitzen, er wurde später notärztlich behandelt.</p> <h2>Die Flucht endet im Wald</h2> <p>Die beiden Angreifer warfen sich ins Auto, der Fahrer wendete und fuhr über den Schießstattweg davon. Eine Zeugin fotografierte das Auto, bei eingeschalteter Innenbeleuchtung waren der Fahrer und der 31-Jährige gut zu erkennen, das Kennzeichen gab sie sofort an die Polizei weiter. Eine andere Zeugin verfolgte das Fluchtfahrzeug bis kurz vor Raderach, wo es in einen Waldweg abbog. Sie hätten bemerkt, dass sie verfolgt wurden, sagte der 31-Jährige.</p> <p>Das folgende Geschehen ist fast filmreif: Der 31-Jährige und der maskierte Mittäter stiegen aus, der Fahrer fuhr weiter nach Friedrichshafen zur Adresse des 31-Jährigen. Dort wechselte er in das Auto der Verlobten des 31-Jährigen, für das er die Fahrzeugschlüssel von diesem bekommen hatte, und fuhr zurück nach Raderach. Dort wurde er jedoch von der Polizei, die unverzüglich die Fahndung eingeleitet hatte, gefasst, noch bevor er den Waldweg, wo seine Kompagnons auf ihn warteten, erreicht hatte.</p> <p>Der 31-Jährige wurde am Folgetag an seinem Arbeitsplatz in Friedrichshafen vorläufig festgenommen. Von dem maskierten Mittäter hingegen fehlt heute noch jede Spur. So klar der Tathergang auch ermittelt ist, so unklar bleiben am ersten Verhandlungstag die Hintergründe. Das liegt vor allem daran, dass sich die beiden Angeklagten nicht sonderlich mitteilsam zeigten und das Opfer sich wiederum in Widersprüche verhedderte und sich bei zentralen Fragen des Gerichts auf sein fehlendes Erinnerungsvermögen berief: Er sei am Tatabend unter Drogen gestanden und nach der Tat habe er Panikattacken gehabt, sagte er.</p> <h2>Tatvorwurf des besonders schweren Raubes wackelt</h2> <p>Aus diesem Puzzle muss das Gericht unter dem Vorsitz der beiden Richter Joachim Dospil und Karoline Krüger nun vor allem zwei elementare Fragen beantworten: War der Einsatz von Gewalt bei der Tat geplant und wurde der Fahrer zuvor eingeweiht und war es tatsächlich ein Fall von schwerem Raub?</p> <p>Der 25-jährige Fahrer sagte, assistiert von seinem Verteidiger Henning Stutz, aus, er sei von dem 31-Jährigen lediglich gefragt worden, ob er ihn nach Markdorf fahren könne. Er habe dort „etwas zu erledigen“, habe ihm sein Kumpel gesagt. Der 31-Jährige hatte seinen Führerschein bereits vor Jahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss verloren. Diese Version bestätigte auch der 31-Jährige im Zuge seiner Aussage. Staatsanwalt Lukas Mitsch hingegen zeigte sich auch am Ende des ersten Verhandlungstages überzeugt davon, dass der 25-Jährige eingeweiht war.</p> <p>Dospil und Krüger müssen nun bis zur Urteilsverkündung am Freitag bewerten, welche der beiden Versionen glaubwürdiger ist. Gehen Sie davon aus, dass der Fahrer nicht wusste, was geplant war, dürfte er mit einer Bewährungsstrafe davonkommen, eventuell nur für eine Beihilfe zu gefährlicher Körperverletzung. Eng würde es für ihn hingegen, sollte das Gericht überzeugt sein, dass er eingeweiht war.</p> <p>Noch enger wird es für den 31-jährigen Haupttatverdächtigen. Und das entscheidet sich auch an der Frage danach, ob an jenem Septemberabend tatsächlich ein besonders schwerer Raubüberfall geschehen war. Denn in der Anklageschrift hieß es, die beiden Angreifer hätten dem Geschädigten bei dem Streit auch das Smartphone und den Geldbeutel entwendet, was wegen des Einsatzes von Gewalt als schwerer Raub gelten würde. Von dieser polizeilichen Aussage am Tag nach der Tat wollte der 28-Jährige vor Gericht jedoch plötzlich nichts mehr wissen.</p> <p>Zwar hätten ihm danach zwei 50-Euro-Scheine gefehlt, die er in der Hosentasche gehabt habe, den Geldbeutel habe er aber später zu Hause wieder gefunden. Die Scheine könnten ihm auch aus der Tasche gefallen sein. Tatsächlich konnte die Mutter des Tatopfers das Handy am Tag danach orten – irgendwo zwischen Markdorf und Raderach. Diesen Umstand klärte der 31-jährige Hauptangeklagte auf: Er habe das Handy an sich genommen, nicht, weil er es stehlen wollte, sondern um zu verhindern, dass der Geschädigte damit die Polizei anrufen würde. Das Handy habe er auf halbem Wege zwischen Markdorf und Raderach aus dem offenen Autofenster geworfen. Gefunden wurde es nicht mehr.</p> <p>„Das ist nie und nimmer ein Raub“, betonte sein Verteidiger Gerd Pokrop in seinem Schlussplädoyer. Damit bliebe nur noch die gefährliche Körperverletzung übrig und damit auch nur eine Bewährungsstrafe für seinen Mandanten. Sein Mandant habe zudem eine günstige Sozialprognose, er habe Familie und eine Arbeit. Maximal zwei Jahre plädierte Pokrop in Richtung Gericht.</p> <h2>Richter Dospil macht Druck: Wer war der vermummte Mittäter?</h2> <p>Richter Dospil, der schon zuvor in der Verhandlung mehrfach ungehalten wegen der Aussagen des Hauptangeklagten war, quittierte dies mit hochgezogener Augenbraue. „Bei Ihren zwölf Vorstrafen sehe ich da schwarz, da müssen Sie schon was liefern“, wandte er sich an den 31-Jährigen. Was er wohl meinte: Gibt der Angeklagte die Identität des vermummten und flüchtigen Mittäters nicht preis, werde es kaum etwas werden mit der Bewährung.</p> <p>Die wiederum sieht Anwalt Pokrop auch dann nicht aus der Welt. Denn sein Mandant habe in einem Täter-Opfer-Ausgleich dem Geschädigten 3500 Euro überwiesen und sich mehrfach entschuldigt. Tatsächlich war das Geld am Tag vor Prozessbeginn auf dem Konto des Tatopfers eingegangen. „Eher wenig überzeugend“, wie Dospil fand.</p> <p>Das Tatopfer hingegen hatte dem 31-Jährigen dafür noch den roten Teppich ausgerollt: Das Geld und die Entschuldigungen seien „ehrenwert“, sein Kontrahent stelle sich seiner Verantwortung. Er habe sogar seinen Vater und ihn unter Tränen zum Essen eingeladen. „Für mich ist das damit erledigt“, sagte er. Er wünsche dem Angeklagten alles Gute. Der wiederum hatte das Schlusswort: Er bereue die Tat zutiefst. „Und, ja, ich habe Angst, dass ich meinen kleinen Sohn lange nicht mehr sehen werde.“ Am Freitag wird das Urteil verkündet.</p>]]>
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