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    <title>suedkurier.de - Eggingen</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 09:35:43 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 09:35:43 +0100</lastBuildDate>

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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 05:01:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Egginger Rat streitet über 30er-Zonen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/egginger-rat-streitet-ueber-30er-zonen;art372593,12512258 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Gemeinderatssitzung<br /> verläuft wenig harmonisch</li> <li>Laute Zwischenrufe bei<br /> Diskussion um 30er-Zone</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Gemeinderatssitzung<br /> verläuft wenig harmonisch</li> <li>Laute Zwischenrufe bei<br /> Diskussion um 30er-Zone</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Gemeinderatssitzung<br /> verläuft wenig harmonisch</li> <li>Laute Zwischenrufe bei<br /> Diskussion um 30er-Zone</li> </ul>



        <p><strong><strong>Eggingen</strong></strong> Emotional ging es in Teilen der jüngsten Gemeinderatssitzung in Eggingen zu, Bürgermeister Karlheinz Gantert musste mehrfach um Ruhe bitten. Die Themen der Sitzung lockten zahlreiche Besucher in den Pfarrsaal.</p> <p>Auf Antrag von Gemeinderat Holger Kostenbader wurde über die Möglichkeit von baulichen Maßnahmen zur Lärmreduzierung bei der Stühlinger und Waldshuter Straße diskutiert. Laut Kostenbader ist es erforderlich, das Wohnen im Altdorf attraktiver zu machen, damit dieses nicht ausblutet. Daher forderte Kostenbader eine Reduzierung der Lärmbelastung im Altdorf durch eine weitere 30er-Zone und zudem bauliche Maßnahmen, wie geschwindigkeitsbrechende Schwellen und eine Beschränkung des Lastwagenverkehrs auf maximal fünf Tonnen. Dies kommentierten Bürger mit Lachen, aber auch mit deutlichen Widerworten. Auch die Idee, „einfach mal einem Lkw zu folgen, der sich nicht an die Zone hält und diesen anzuzeigen“, wurde nicht mit Begeisterung aufgenommen.</p> <p>Gantert hat auf diesen Antrag hin bereits Zählungen durchführen lassen. Ein Verbot von Lastkraftwagen in der Stühlinger und Waldshuter Straße würde die Bahnhofstraße, die aktuell fast das Vierfache des Verkehrsaufkommens der Stühlinger Straße hat, noch weiter belasten als ohnehin schon. „Sind wir weniger wert als die Bewohner der Stühlinger oder Waldshuter Straße?“, fragten zwei Anwohner der Bahnhofstraße. Das Argument von Kostenbader, dass es ja weit weniger Betroffene in der Bahnhofsstraße gäbe, brachte die Stimmung weiter zum Kippen. „Irgendwann muss es ja auch mal reichen, das ganze Dorf als 30er-Zone, es ist doch irgendwann mal gut mit Beschränkungen“, forderte ein Bürger und erhielt dafür Szenenapplaus. Dennoch, räumte der Bürgermeister ein, gebe es auch ortsansässige Firmen, die das Verbot, Eggingen durch die Westzufahrt zu befahren, ignorieren. Er kündigte an, die betreffenden Firmen anzuschreiben.</p> <p>Kostenbader stellte zwei Anträge: In der Stühlinger Straße, der Waldshuter Straße und der Hallauerstraße gelte durch die 30er-Zone bereits rechts vor links. Dies soll durch Fahrbahnmarkierungen verdeutlicht werden. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. Abgelehnt wurde hingegen der Antrag, die Stühlinger Straße für Lastkraftwagen über sieben Tonnen zu sperren und ausschließlich zu einer Anlieger-frei-Zone zu erklären und die Kreuzung Bonndorfer Straße auch mit entsprechenden Schildern zu versehen.</p> <p>Außerdem beschäftigte sich der Gemeinderat mit den Niederschlagswassergebühren. Diplom-Ingenieur Joachim Baumeister von der Firma Tillig Geomatics Dogern erklärte den Sachverhalt. Ein Urteil von 2010 besagt, dass es nicht länger erlaubt sei, die Abwassergebühren nur durch den Verbrauch von Frischwasser zu berechnen, sondern dass auch die tatsächlichen Niederschlagsmengen berücksichtigt werden müssen. Was bisher die Gemeinde von der Anwendung der gesplitteten Abwassergebühren-Berechnung bewahrte, war, dass die Gemeinde die „Erheblichkeitsschwelle“, die als Basis der Berechnung gilt, nur knapp überschritt. In den vergangenen Jahren wurde diese Schwelle aber deutlich übertroffen. Die Kommunalaufsicht hat in der Finanzprüfung nun angemahnt, dass die Aufteilung der Abwassergebühren zwingend erforderlich ist. Baumeister erklärte: Alle Grundstückseigentümer müssen an der Berechnung der Niederschlagsmengen mitwirken. Es gehe hier um die Belastung der öffentlichen Wasserversorgung durch Regenwasser.</p> <p>Über Luftaufnahmen werden sämtliche Grundstücke ausgemessen und versiegelte Flächen, Dächer und Parkplätze berechnet, um die Abwassergebühren neu festzulegen. Für den normalen Grundstücksbesitzer werde sich nicht viel ändern, für Gewerbetreibende könne es möglicherweise teurer werden. In der Summe ändere sich nichts, da ohnehin nicht mehr als 100 Prozent der Abwassergebühren von der Gemeinde erhoben werden können. Das Landesamt für Geoinformation plant für 2027 einen Überflug, bei dem die benötigten Aufnahmen gemacht werden sollen. Jeder Grundstückseigentümer erhält dann einen Rückauskunftsbogen, um die Situation vor Ort darzustellen. Die Ergebnisse seien frühestens im 1. Quartal 2028 zu erwarten. Der Gemeinderat beschloss bei einer Enthaltung die Einführung der gesplitteten Abwassergebühr.</p> <p>Im nächsten Tagesordnungspunkt ging es um neue Jagdpachtbezirke. Die Jagdgenossenschaft Eggingen besteht aus vier Jagdbezirken, die jeweils zu sechs Jahren befristet verpachtet sind. Diese Pachtverträge laufen im April 2026 aus. Die Gemeinderäte stimmten dem Fortschreiben des Jagdkatasters mit Aktualisierung sowie einer möglicherweise neuen Verpachtung der bejagbaren Flächen zu.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Lärm Verwaltungsrecht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Egginger Rat streitet über 30er-Zonen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 18:25:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wer hat es in den Pfarreirat der künftigen Kirchengemeinde "An der Wutach" geschafft?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/dieser-lauchringer-ist-der-stimmenkoenig-bei-der-pfarreiratswahl-der-kirchengemeinde-an-der-wutach;art372623,12503044 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Gläubigen haben erstmals den Pfarreirat der künftigen Kirchengemeinde "An der Wutach" gewählt. 30 Kandidaten aus acht Stimmbezirken stellten sich zur Wahl gestellt, 19 wurden in den Pfarreirat gewählt.  ]]></description>
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          Die Gläubigen haben erstmals den Pfarreirat der künftigen Kirchengemeinde "An der Wutach" gewählt. 30 Kandidaten aus acht Stimmbezirken stellten sich zur Wahl gestellt, 19 wurden in den Pfarreirat gewählt.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Gläubigen haben erstmals den Pfarreirat der künftigen Kirchengemeinde "An der Wutach" gewählt. 30 Kandidaten aus acht Stimmbezirken stellten sich zur Wahl gestellt, 19 wurden in den Pfarreirat gewählt.



        <p>Mit großer Spannung warteten Kandidaten und Besucher am Sonntagabend im Gemeindezentrum Waldshut auf das Ergebnis der Pfarreiratswahlen. „Auf geht´s!“, so lautete zwar die drängende Aufforderung der Erzdiözese Freiburg für die Wahl, aber viel Geduld bei den Wartenden war gefragt, denn erst gegen 21 Uhr konnte der Vorsitzende des Wahlausschusses Wolfgang Duttlinger das vorläufige Wahlergebnis kundgeben.</p> <h2>Wie war die Wahlbeteiligung?</h2> <p>33.058 Wahlberechtigte in der künftigen Kirchengemeinde „An der Wutach“ waren zum ersten Mal aufgerufen, den Pfarreirat zu wählen. Dem Aufruf folgten nur 4064 Gläubige, die Wahlbeteiligung bei nur 11,3 Prozent. 2343 haben ihre Stimme online abgegeben, 461 per Briefwahl und 1260 per Präsenzwahl im Wahllokal. 2024 der Stimmzettel waren gültig, 43 ungültig.</p> <p>Insgesamt hatten sich 30 Kandidaten aus den acht Stimmbezirken zur Wahl gestellt. 19 von ihnen wurden in den Pfarreirat gewählt. Die Wahlberechtigte hatten so viele Stimmen, wie in ihrer Seelsorgeeinheit Mitglieder für den Pfarreirat zu wählen sind, das waren in den einzelnen Seelsorgeeinheiten zwei bis vier. Allerdings durfte jedem Kandidaten nur eine Stimme gegeben werden.</p> <h2>Wer sind die 19 Gewählten?</h2> <p>Aus der Seelsorgeeinheit <strong>Mittlerer Hochrhein</strong> wurden Thomas Schäuble (552), <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/lukas-schlegel-aus-dogern-ist-17-und-tritt-als-pfarreirat-an-er-will-glauben-ueber-tiktok-und-instagram-vermitteln-16-10-25;art372623,12497563" target="_blank" title="Lukas Schlegel (17) will Glauben über Tiktok und Instagram vermitteln">Lukas Schlegel (541),</a> Klaus Bachmann (489) und Johannes Fleig (471) gewählt.</p> <p>Bernhard Bergmann (461) und Petra Schweizer (423) aus der <strong><strong>Seelsorgeeinheit Maria Bronnen</strong></strong> sitzen künftig im Pfarreirat.</p> <p>Für die <strong><strong>Seelsorgeeinheit Klettgau-Wutöschinge</strong></strong>n wurden Birgit Schulmeister (331), Meinrad Tröndle (298) und Carmen Würth (288) gewählt.</p> <p>Die <strong><strong>Seelsorgeeinheit Eggingen Stühlingen</strong></strong> vertreten Norbert Scherble (321 ) und Sandra Zyska (268) im Pfarreirat.</p> <p>Aus der <strong><strong>Seelsorgeeinheit Bonndorf-Wutach</strong></strong> entscheiden künftig Ingeborg Götz (305), Thomas Troll (292) mit.</p> <p>Clemens Winterhalter (288) und Angela Enderle (286) vertreten die <strong><strong>Seelsorgeeinheit Oberes Schlüchttal</strong></strong>.</p> <p>Aus der <strong><strong>Seelsorgeeinheit Küssaberg-Hohentengen</strong></strong>haben es Agnes Schnurr (237) und Volker Bögi (235) in den Pfarreirat geschafft.</p> <p>Ingo Altenburger (206) und Gabriela Steinbeißer (182) repräsentieren die <strong><strong>Seelsorgeeinheit Jestetten</strong></strong>.</p> <h2>Wie fallen die Reaktionen aus?</h2> <p>Der Wahlvorstandsvorsitzende Wolfgang Duttlinger und die Referentin Helga Bing dankten den Kandidaten für die Bereitschaft, sich im künftigen Pfarreirat zu engagieren und dankten auch den acht Mitgliedern des Wahlausschusses, den vier Verwaltungskräften der Verrechnungsstelle für katholische Gemeinden in Stühlingen und den acht mithelfenden Pfarrsekretärinnen der Stimmbezirke.</p> <p>Mit einem kurzen Grußwort wandte sich der neue leitende Pfarrer Hannes Rümmele an die Versammelten, lobte den dienenden Einsatz der vielen Mithelfer der Pfarreiratswahl und würdigte besonders den Einsatz von Tanja Osek (Assistenz Leitung Verrechnungsstelle) für ihren professionellen Dienst zur Bewältigung der Pfarreiratswahl.</p> <p>Pfarrer Rümmele gratulierte den künftigen Pfarreiräten und sagte auch ein „Vergelt‘s Gott an alle, die sich aufgestellt haben“.</p> <h2>Was ist der Pfarreirat?</h2> <p>Durch Zusammenlegung der bisherigen acht Seelsorgeeinheiten wird die neue Pfarrei eine beträchtliche Größe haben, in der ein einziger Pfarreirat mitbestimmt und mitgestaltet. Er ersetzt die bisherigen Pfarrgemeinderäte der Seelsorgeeinheiten. Der Pfarreirat legt die wichtigsten Aufgaben fest und vertritt die Kirche in der Öffentlichkeit. Das Gremium berät den Personaleinsatz der Pastoral und legt die Kriterien für den Haushaltsplan fest.</p> <h2>Welche Bedeutung hat die Pfarreiratswahl?</h2> <p>Mit dieser Wahl sei jetzt ein wichtiger Schritt für die neue Kirchengemeinde getan. Mit Blick in die Zukunft deutete Rümmele an, dass es „nicht so weiter geht wie immer“. Er fügte hinzu: „Wir müssen jetzt mit neuem Wasser kochen, wir müssen Kirche neu denken, wir können nicht mit der alten Denkweise auf das Neue zugehen.“</p> <p>Mit den Worten „Ich hoffe auf ein gutes Miteinander“ entließ Pfarrer Hannes Rümmele, ab 2026 Leiter der neu entstehenden Großpfarrei Mariä Himmelfahrt/An der Wutach, die Versammelten in den restlichen Sonntagabend.</p> <h2>Und wie sieht es in der Pfarrei St. Fridolin aus?</h2> <p>Im Westen des Landkreises wurden 19 Pfarreiräte aus den sechs bisherigen Seelsorgeeinheiten gewählt.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wer hat es in den Pfarreirat der künftigen Kirchengemeinde "An der Wutach" geschafft?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 06:09:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gewürze statt Garn? Was auf dem Areal der früheren Zwirnerei Untereggingen mittlerweile passiert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/exotische-gewuerze-in-der-alten-zwirnerei-in-eggingen-was-im-inneren-der-alten-fabrik-passiert;art372593,12501168 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wo in Eggingen früher Garne hergestellt wurden, ist die Firma Pronatec mit Hauptsitz in Winterthur jetzt aktiv. Wir haben uns umgeschaut, was hier gelagert wird.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Wo in Eggingen früher Garne hergestellt wurden, ist die Firma Pronatec mit Hauptsitz in Winterthur jetzt aktiv. Wir haben uns umgeschaut, was hier gelagert wird.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Wo in Eggingen früher Garne hergestellt wurden, ist die Firma Pronatec mit Hauptsitz in Winterthur jetzt aktiv. Wir haben uns umgeschaut, was hier gelagert wird.



        <p>Es ist rund drei Jahre her. <a href="http://www.sk.de/11065525" target="_blank" title="" rel="noopener">Ende 2022 musste die Zwirnerei Untereggingen (ZUE) ihr Werk in der Industriestraße schließen.</a> Fehlende Aufträge sowie die stark gestiegene Energiekosten durch die Corona-Pandemie waren die Gründe. 40 Mitarbeiter waren dort zuletzt noch beschäftigt. Jetzt ist wieder Leben auf dem Areal. Was hier passiert, wird bei einem Besuch vor Ort klar.</p> <h2>Heute: Ein Hauch von Vanille liegt in der Luft</h2> <p>Nach der Schließung kehrte schnell neues Leben auf dem Areal ein. Während das Verwaltungsgebäude der Zwirnerei auch heute noch leersteht, werden in den Lagerhallen exotische Rohstoffe gelagert – Kakaobohnen und Vanille.</p> <p>Die Firma Pronatec mit Hauptsitz in Winterthur betreibt hier ein großes Lager für Bio-Kakaobohnen und Bio-Vanille. Schon beim Betreten der Räume kommt dem Besucher der charakteristische, angenehme und würzig-süße Duft der Vanille-Schoten entgegen.</p> <p>In den Lagerhallen in Eggingen werden auf insgesamt rund 4000 Quadratmetern Fläche Kakao und Vanille sowie deren Halbfabrikate gelagert. „Diese Bio-Vanilleschoten stammen aus Madagaskar. Sie haben schon eine lange Reise hinter sich. Die Herstellung echter Vanille erfordert Feingefühl und Erfahrung. Jede Blüte wird von Hand bestäubt, bevor nach neun Monaten die Schoten geerntet werden. Erst durch Fermentation, schonende Trocknung und strenge Qualitätsprüfungen entwickelt sich das typische, intensive Vanillearoma“, erklärt Yvonne Vasquez, Leitung Abteilung Vanille und Gewürze.</p> <p>Die Weiterverarbeitung der Kakaobohnen geschieht im Produktionsstandort in Beringen (Kanton Schaffhausen). Der Standort in Eggingen – dort, wo früher Garne produziert wurden – ist also Zwischenlager. Hier werden die Naturprodukte angeliefert, stichprobenartig kontrolliert und dann nach Beringen weitertransportiert. Auch die fertig produzierten Halbfabrikate werden in Eggingen gelagert.</p> <p>Den größten Posten bei der Lagerung in Eggingen nimmt die Kakaobohne ein. „Rund 5000 Tonnen waren es im vergangenen Jahr 2024, die über Eggingen gingen“, so Salvatore Di Nuzzo, Projektleiter Logistik bei Pronatec. „Bei den Vanilleschoten waren es etwa 20 Tonnen.“</p> <p>Derzeit arbeiten insgesamt fünf Mitarbeiter am Lager in Eggingen, erklärt Salvatore Di Nuzzo im Gespräch. Rund 65 Mitarbeiter sind am Hauptstandort in Winterthur lokalisiert, 35 weitere am Produktionsstandort in Beringen im Kanton Schaffhausen.</p> <h2>Kooperation mit Kleinbauern vor Ort</h2> <p>Laut Firmenporträt versorgt Pronatec als einer der Pioniere der weltweiten Bio- und Fair-Trade-Bewegung internationale Kunden mit zertifizierten Rohstoffen wie Kakaoprodukte, Zucker, Vanille und Gewürze. Das Schweizer Familienunternehmen wurde 1976 gegründet und pflegt Partnerschaften mit Kooperativen in den Ursprungsländern. Als eines der wichtigsten Ziele sieht das Unternehmen die Verbesserung der Lebensbedingungen der Kleinbauernfamilien vor Ort.</p> <p>Seit 2022 verarbeitet Pronatec Kakaobohnen zu Kakaomasse, Kakaobutter, Kakaopulver und Kakaonibs in Bio-Qualität. Das Schweizer Unternehmen hat Kooperationspartner in drei Erdteilen und bezieht seine Rohstoffe aus knapp 20 Ländern. Kakao werde größtenteils aus Südamerika, aber auch aus Afrika importiert; Madagaskar sei der wichtigste Zulieferer bei Naturvanille.</p> <h2>Rückblick: Von der Firmengründung bis zur Schließung</h2> <p>1878 wurde die ZUE von zwei Schweizer Fabrikanten gegründet und war danach mehr als 100 Jahre im Besitz der Schweizer Familie Treichler. 1999 wurde die ZUE durch die Schweizer Brüder Edwin und Laurin Faeh aus Basel übernommen. Mehr als zehn Millionen Euro wurden danach in Gebäude und Maschinen investiert. Nach 144¦Jahren war dann Ende 2022 ein weiteres Unternehmen der regionalen Textilbranche Geschichte.</p> <p>Einer der Gründe für die Schließung war der starke Rückgang an Aufträgen. Besonders der Diesel-Skandal in der Automobilbranche brachte das Unternehmen ins Straucheln. Denn: Die Zwirnerei Untereggingen stellte Garne her, die unter anderem für die Fertigung von Keilriemen verwendet wurden. Durch die Corona-Pandemie ging auch die Auftragslage aus der Modeindustrie zurück. Die Produktion von Alltagsmasken hatte zunächst etwas geholfen, konnte aber die Verluste auch nicht kompensieren. Die Vorschrift zur Verwendung von medizinischen Masken brachte dann auch diesen Markt komplett zum Erliegen.</p> <p>Zuletzt hatten auch stark gestiegene Stromkosten dazu geführt, dass die Zwirnerei schließen musste. „Jeder Euro Umsatz enthält aktuell 25 Cent Strom“, ließ damals die ZUE in einer Pressemitteilung verlauten. Auch der Preisdruck durch die Produktion von Garnen in Billiglohnländern stieg stetig.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Markenartikel Produktion "Textil- und Lederindustrie" thema-wirtschaft-branchen-mode thema-wirtschaft-verbraucher thema-wirtschaft-unternehmen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gewürze statt Garn? Was auf dem Areal der früheren Zwirnerei Untereggingen mittlerweile passiert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 09:15:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Herzlich willkommen! Die Narrenvereinigung Kleggau ist um einen weiteren Narrenverein reicher  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/die-fasnacht-2026-kann-kommendie-narrenvereinigung-kleggau-ist-um-einen-weiteren-narrenverein-reicher;art372627,12499071 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim Herbstkonvent in Horheim blicken die Mitgliedsvereine auf das 44. Kleggau-Narrentreffen am 31. Januar und 1. Februar in Küssaberg und heißen ein neues Mitglied willkommen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Beim Herbstkonvent in Horheim blicken die Mitgliedsvereine auf das 44. Kleggau-Narrentreffen am 31. Januar und 1. Februar in Küssaberg und heißen ein neues Mitglied willkommen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/die-fasnacht-2026-kann-kommendie-narrenvereinigung-kleggau-ist-um-einen-weiteren-narrenverein-reicher;art372627,12499071]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Beim Herbstkonvent in Horheim blicken die Mitgliedsvereine auf das 44. Kleggau-Narrentreffen am 31. Januar und 1. Februar in Küssaberg und heißen ein neues Mitglied willkommen.



        <p>Ehrungen, eine Verabschiedung und die Abstimmung über eine Neuaufnahme standen im Mittelpunkt des 49. Herbstkonvents der Narrenvereinigung Kleggau.</p> <p>27 Zünfte waren auf Einladung der Horheimer Chropfli in die Wutachhalle Horheim gekommen. „Mit euch bekommt die Fasnacht einen würdigen Stempel“, begrüßte Gerold Metzler, Vorsitzender der Chropfli, das Präsidium.</p> <h2>2025 war eine tolle Fasnacht</h2> <p>Präsident Hans-Peter Weber blickte auf das vergangene Jahr mit Zunftabenden, Bunte Abende sowie Veranstaltungen befreundeter Vereine. <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/kleggau-narrentreffen-geissenzunft-schwaermt-von-froehlichem-fest-die-bilanz;art372620,12295873" target="_blank" title="„Narrentreffen hätte besser nicht laufen können“: Geissenzunft schwärmt von fröhlichem Fest">Sehr gefreut habe ihn, dass es beim Narrentreffen in Weizen zum ersten Mal auch einen Kinderumzug gegeben hat.</a> Das Narrentreffen, organisiert von den Wiizemer Geißen, sei insgesamt ein „echtes Highlight“ gewesen und die Stimmung großartig.</p> <p>Weber wies darauf hin, dass die Schwäbisch-Alemannische Fastnacht zum immateriellen Kulturerbe gehört. Zünfte, acht hätten das schon gemacht, könnten sich für das Logo „Immateriellles Kulturerbe, Wissen, Können, Weitergeben“ bewerben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was macht die Narrenvereinigung?</span><span>Die Narrenvereinigung Kleggau wurde 1978 gegründet. Bei der Gründung wurden folgende Ziele gesetzt: Die Förderung und Pflege des heimatlichen Fastnachtsbrauchtums. Beratung der Mitglieder bei der Entwicklung und Einführung neuer Bräuche, die der landschafts- und ortsgebundenen Fastnacht nicht zuwiderlaufen. Förderung des Kontakts und Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern sowie die Organisation von Narrentreffen. Präsident der Narrenvereinigung Kleggau ist Hans-Peter Weber.</span></label></div> <p>Grußworte für die Gemeinde Wutöschingen sprach Gemeinderat Stefan Ruppaner: „Ich freue mich sehr, hier zu sein. Die Narren sind die, die das Kulturgut hochhalten.“</p> <h2>Narrentreffen in Küssaberg</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kuessaberg/schon-fleissig-fuer-das-kleggau-narrentreffen-2026;art372609,12351765" target="_blank" title="Schon fleißig für das Kleggau-Narrentreffen 2026">Das 44. Kleggau-Narrentreffen findet am 31. Januar und 1. Februar 2026 in Küssaberg statt.</a> Stephan Hirt , Vorsitzender der Küssaberger Rebesäck, gab einen Einblick in das Programm. Beginn ist am Samstagabend mit einem ökumenischen Gottesdienst. Um 19 Uhr wird die Festmeile eröffnet, im Anschluss startet der Nachtumzug durch Rheinheim. An den verschiedenen Stellen sind mehrere Stände und Angebote geplant.</p> <p>Der Sonntag beginnt mit dem Zunftmeisterempfang, um 14 Uhr beginnt der Umzug, zu dem 3400 Hästräger erwartet werden. „Alle Vereine aus Küssaberg sind am Start“, so Hirt.</p> <h2>Dank an verdiente Narren</h2> <p>In der Versammlung wurde außerdem das närrische Wirken von fünf Frauen und Männern gewürdigt. Den großen Verdienstorden in Gold der Narrenvereinigung Kleggau erhielten Axel Schmidt (Narrenzunft Birkendorf), Christian Schelble (Geissenzunft Weizen), Robert Binkert (Narrenzunft Altenburg) sowie Rosmarie Stegerer und Bruno Zehnder (Räuberzunft Gündelwangen).</p> <p>Die langjährige Beisitzerin Waltraud Meier, wurde in Abwesenheit verabschiedet.</p> <h2>Ein neues Mitglied in der Vereinigung</h2> <p>Einstimmig wurden die Wellendinger Frösche in die Narrenvereinigung Kleggau aufgenommen. Mit einem launigen Theaterstück, in dem eine Prinzessin in eine Froschkönigin verwandelt worden war, stellten sie ihren Verein vor.</p> <p>Die Wurzeln der Frösche reichen bis ins Jahr 1866 zurück, seit 2000 sind sie ein eingetragener Verein. Das Häs bestehe aus einer handgeschnitzten Holzmaske, einer Froschklapper, gelben handgestrickten Handschuhen und Stulpen und der Wellendinger „Hochwasserhose“.</p> <p>An den Konvent schloss sich dann der inoffizielle Teil mit Musik und Aufführungen an.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/kleggau-narrentreffen-tausende-narren-begeistert-vom-umzug-bilder;art372620,12294955" target="_blank" title="Tausende Narren im Glück! Das sind die schönsten Bilder vom Umzug des Kleggau-Narrentreffens (1)">So schön war das Kellgau-Narrentreffen 2025 in Weizen</a></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Herzlich willkommen! Die Narrenvereinigung Kleggau ist um einen weiteren Narrenverein reicher]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 19:35:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Lukas Schlegel (17) will Glauben über Tiktok und Instagram vermitteln  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/lukas-schlegel-aus-dogern-ist-17-und-tritt-als-pfarreirat-an-er-will-glauben-ueber-tiktok-und-instagram-vermitteln-16-10-25;art372623,12497563 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der 17-Jährige aus Dogern ist jüngster Kandidat bei den Pfarreiratswahlen in der künftigen Großpfarrei "An der Wutach". Im Interview verrät er, warum er antritt und wofür er sich bei einer Wahl einsetzen will.  ]]></description>
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          Der 17-Jährige aus Dogern ist jüngster Kandidat bei den Pfarreiratswahlen in der künftigen Großpfarrei "An der Wutach". Im Interview verrät er, warum er antritt und wofür er sich bei einer Wahl einsetzen will.<br>
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        Der 17-Jährige aus Dogern ist jüngster Kandidat bei den Pfarreiratswahlen in der künftigen Großpfarrei "An der Wutach". Im Interview verrät er, warum er antritt und wofür er sich bei einer Wahl einsetzen will.



        <p><strong>Herr Schlegel, was hat einen 17-jährigen Schüler zur Kandidatur für den Pfarreirat bewogen?</strong></p> <p><em>Lukas Schlegel:</em> Ich bin schon seit neun Jahren Ministrant und seit vier Jahren Oberministrant bei der Dogerner St. Clemens Kirche und dadurch dem Glauben und der Katholischen Kirche immer nähergekommen. Außerdem habe ich viel von meinen Großeltern mitbekommen.</p> <p>Als kleiner Junge war ich oft mit dem Opa in der Kirche, habe zu den Ministranten hochgeschaut und mir gewünscht, eines Tages auch einer zu sein. Ich bin allgemein der Kirche verbunden, sie liegt mir am Herzen und daher will ich auch, dass sie attraktiv und zukunftsfähig bleibt und in der Zeit bestehen kann.</p> <p><strong>Und ich habe gehört, sie sind auch Mesner, richtig?</strong></p> <p><em>Schlegel:</em> Ja, ich wurde vergangenes Jahr gefragt, ob ich einer der Mesner in Dogern werden möchte. Ich habe nicht lange überlegt, weil ich dieses Amt nicht als Pflicht ansehe, sondern eher als eine Art Hobby, das ich gern und mit großer Leidenschaft verfolge. Und ich bin auch nicht allein, wir sind ein Mesner-Team, sodass wir uns bei der Vorbereitung der Heiligen Messe in der Dogerner St. Clemens Kirche abwechseln können.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wer ist Lukas Schlegel?</span><span>Lukas Schlegel (17) ist in Bad Säckingen geboren, aufgewachsen in Strittmatt, wohnt in Dogern und besucht das Hochrhein-Gymnasium Waldshut. Er ist Mitglied der Jungen Union, Kreisverband Waldshut, und Vorstandsmitglied im JU-Bezirksverband Südbaden. Kirchlich ist er ebenfalls sehr engagiert: Als Ministrant und Mesner der katholischen St. Clemens-Kirche in Dogern. In seiner Freizeit geht Lukas Schlegel gern ins Fitnessstudio und er kocht und reist gerne.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Wann findet die Wahl statt?</span><span>Er ist der jüngste Kandidat, der sich bei den kommenden Pfarreiratswahlen am 19. Oktober im Stimmbezirk Mittler Hochrhein St. Verena zur Wahl stellt. Am 1. Januar 2026 nimmt die neue große Kirchengemeinde „An der Wutach – Mariä Himmelfahrt Waldshut-Tiengen“ ihre Arbeit auf mit dem Pfarreirat als Vertretungsorgan der Gläubigen.</span></label></div> <p><strong>Was sagt Ihr Freundeskreis zu Ihrer Kandidatur?</strong></p> <p><em>Schlegel:</em> Die Ministranten finden es natürlich alle gut. Aber ich habe auch Freunde, die nicht viel mit Kirche zu tun haben, die finden das aber auch ganz in Ordnung. Etwas Abwertendes habe ich noch nicht von jemandem gehört. Ich habe auch das Gefühl, dass das Interesse für Kirche und Glaubensfragen auch bei jungen Leuten wieder gestiegen ist und für einige Glauben genauso wichtig ist wie für Ältere.</p> <p><strong>Woran machen Sie das fest?</strong></p> <p><em>Schlegel:</em> Ich war letztes Jahr mit vielen anderen Ministranten in Rom. Über 50.000 Ministranten sind nach Rom gepilgert. Dort fand unter anderem auch eine Audienz mit unserem verstorbenen Papst Franziskus statt. Zu sehen, wie auf dem Petersplatz voller junger Menschen zusammen gebetet, gesungen und dem Papst „Papa Francesco“ zugejubelt wird, war für mich ein Highlight der Wallfahrt.</p> <p>Ebenfalls haben sich Anfang August im Rahmen des aktuellen Heiligen Jahrs über 1,4 Millionen Jugendliche als „Pilger der Hoffnung“ nach Rom aufgemacht. All dies zu sehen und auch der Austausch mit Bekannten zeigt mir, dass Glaube und auch die katholische Kirche für viele junge Menschen immer noch attraktiv sind.</p> <p><strong>Was ist Ihnen wichtig, sollten Sie gewählt werden? Was möchten Sie erreichen?</strong></p> <p><em>Schlegel:</em> Mir ist wichtig, dass sich jede und jeder Gläubige vertreten fühlt. Die neue Großpfarrei und die Verwaltung sollen nicht unerreichbar sein. Jeder von Dogern über Bonndorf bis nach Jestetten soll das Gefühl haben, ein Teil dieser Kirche zu sein. Ich will dazu beitragen, neue Leute für die Kirche zu finden, auch Ministranten, und will die Menschen für den Glauben begeistern, besonders auch jüngere.</p> <p><strong>Was kann einem Ihrer Ansicht nach der Glaube geben?</strong></p> <p><em>Schlegel:</em> Man kann viel Hoffnung aus dem Glauben schöpfen. Er ist ein Anker, an dem man sich gerade in diesen schwierigen Zeiten festhalten kann. Kirche kann weiterhelfen, wenn die richtigen Leute dahinterstehen. Ich kenne als Ministrant schon viele gute Leute, die in der kommenden Großpfarrei „An der Wutach“ tätig sein werden und mit denen man vertrauensvoll zusammenarbeiten kann.</p> <p><strong>Wer zum Beispiel?</strong></p> <p><em>Schlegel:</em> Ich durfte bereits viel mit dem aktuellen Seelsorgeteam zusammenarbeiten: <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/in-guten-netzwerken-besteht-eine-grosse-chance-helga-bing-spricht-ueber-ihre-herausforderungen;art372586,12290684" target="_blank" title="„In guten Netzwerken besteht eine große Chance“: Helga Bing spricht über ihre Herausforderungen">Mit Helga Bing, der leitenden Referentin,</a> Kevin Schäfer, unserem Pastoralreferenten und auch mit Pfarrer Hannes Rümmele, dem Leiter der neuen Großpfarrei „An der Wutach“. Ich bin überzeugt, wir werden eine gute Zeit mit allen Teams haben und gemeinsam die Herausforderungen meistern.</p> <p>Die Hauptamtlichen werden viel leisten müssen und ich hoffe, dass die Gläubigen hinter ihnen stehen und aktiv werden. Es braucht das ehrenamtliche Engagement vor Ort. Es wäre schön, wenn Gläubige bereit wären, auch mal in den Nachbarort zu Gottesdiensten zu fahren. Etwas vollere Kirchen sind für alle, für uns Ministranten, die Lektoren und die Priester, wesentlich schöner als halbleere.</p> <p><strong>Sie vertreten aktuell auch die neue Großpfarrei über Social Media, was hat Sie hierzu bewogen?</strong></p> <p><em>Schlegel:</em> Wie schon gesagt, mir ist es wichtig, dass die Kirche zukunftsfähig und für alle Altersklassen offen bleibt und sich nicht vor dem digitalen Zeitalter versteckt. Über die sozialen Medien wie Instagram oder Tiktok kann man innerhalb kürzester Zeit unglaublich viele Menschen erreichen und Kirche in die Welt tragen.</p> <p>Ich kann dazu beitragen, unsere Pfarrei auf den sozialen Medien zu präsentieren und zu repräsentieren. Zum Beispiel können Gottesdienste oder Teile davon nach Hause zu Älteren und Kranken oder auch zu jungen Menschen vermittelt werden. Ich will helfen, auch über Social Media den Glauben zu vermitteln.</p> <p><strong>Schule, Oberministrant, Mesner, Social-Media-Vertreter und möglicherweise Pfarreirat – haben Sie keine Angst, dass es Ihnen zu viel werden könnte?</strong></p> <p><em>Schlegel:</em> Ich warte jetzt einfach mal ab, was passiert und bin bereit, Zeit zu investieren, wenn ich gewählt werde. Ich bin zuversichtlich, dass ich alles hinkriege. Mein Amt als Oberministrant würde ich aber im Falle einer Wahl vielleicht abgeben.</p> <p><strong>Sie sind ja auch politisch aktiv, wie bringen Sie kirchliches und politisches Engagement zusammen?</strong></p> <p><em>Schlegel:</em> In der Kirche will man sich auch auf der Basis des Glaubens für das Richtige einsetzen, macht aber keine Parteipolitik. Ich denke, Kirche muss für alle da sein, eine gewisse Neutralität wahren und nicht ideologisch in eine Richtung gehen. Manchmal sollte die Kirche, insbesondere beim Klimaschutz oder internationalen Konflikten, aber schon klar Position beziehen, das fehlt mir ab und zu etwas.</p> <p><strong>Sie waren vor Kurzem in Stuttgart bei der CDU-Landtagsabgeordneten Sabine Hartmann-Müller, wie war es?</strong></p> <p><em>Schlegel:</em> Ich war schon vergangenes Jahr als Praktikant bei ihr und dieses Jahr mit einer Gruppe. Parlamentarismus ist eine Sache für sich, die viel Arbeit und Respekt fordert. Einen Einblick in die politischen Prozesse unseres Landes zu bekommen, war sehr interessant und aufschlussreich und hat mir gezeigt, dass Politik bei den Menschen vor Ort beginnt und tatsächlich meistens auch im Land- oder Bundestag ankommt.</p> <p><strong>Was sind Ihre Pläne für die Zeit nach dem Abitur? Was wünschen Sie sich für die Zukunft?</strong></p> <p><em>Schlegel:</em> Nach dem Abitur möchte ich studieren. Wahrscheinlich in die Richtung der Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen. Ich hoffe und wünsche mir, dass bei den kommenden Pfarreiratswahlen möglichst viele wählen gehen. Wer will, dass sich was bewegt und Kirche anfassbar bleibt, sollte seine Stimme abgeben und sich möglicherweise auch in der neuen großen Pfarrei engagieren. Es ist schade, wenn man sich beklagt, aber selbst nichts tut. Und natürlich freue ich mich, wenn die Leute mir ihr Vertrauen schenken und mich wählen.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/am-18-oktober-stehen-die-pfarreiratswahlen-an-was-wird-gewaehlt-und-welche-kandidaten-treten-an;art372586,12495054" target="_blank" title="Die Pfarreiratswahlen stehen an: Was wird gewählt und wer stellt sich zur Wahl?">Wann wird gewählt und wer stellt sich noch zur Wahl? Antworten bekommen Sie hier. </a></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Lukas Schlegel (17) will Glauben über Tiktok und Instagram vermitteln]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 05:03:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Einige Egginger surfen bereits schnell  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/einige-egginger-surfen-bereits-schnell;art372593,12496095 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die ersten 60 Glasfaser-Hausanschlüsse sind betriebsbereit. Bauarbeiten sollen bis Anfang 2026 fertig sein. Infotag am 15.¦Oktober  ]]></description>
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          Die ersten 60 Glasfaser-Hausanschlüsse sind betriebsbereit. Bauarbeiten sollen bis Anfang 2026 fertig sein. Infotag am 15.¦Oktober<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die ersten 60 Glasfaser-Hausanschlüsse sind betriebsbereit. Bauarbeiten sollen bis Anfang 2026 fertig sein. Infotag am 15.¦Oktober



        <p><strong>Eggingen</strong> Knapp acht Monate nach Beginn des Glasfaserausbaus in Eggingen sind die ersten 60¦Hausanschlüsse am Netz. Etwa 70¦Prozent der Hauseigentümer in Eggingen haben sich laut Auskunft des Internetanbieters Stiegeler für einen Glasfaser-Hausanschluss entschieden. Am Dienstag wurde das Netz von den Stiegeler Netzbauleitern Moritz Lutz und Darko Paliz, Stiegeler Senior Marketing Manager Christof Joos, Bürgermeister Karlheinz Gantert und der ausführenden Baufirma Kaiser feierlich in Betrieb genommen. Mit jährlich steigenden Datenmengen wird eine leistungsstarke digitale Infrastruktur unabdingbar. Um frühzeitig die Weichen für die Zukunft zu stellen, hat der Schönauer Internetanbieter rund 1,7 Millionen Euro in den Bau des Egginger Glasfasernetzes investiert, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Seit Februar laufen die Tiefbauarbeiten. Knapp acht Monate später seien nun die ersten 60 von rund 340 beauftragten Hausanschlüssen betriebsbereit. Dieser Meilenstein wurde mit Bürgermeister Karlheinz Gantert und Geschäftsführer Daniel Kaiser von der ausführenden Baufirma Kaiser gefeiert. „Wir freuen uns sehr, dass sich rund 70¦Prozent der Hauseigentümerinnen und -eigentümer in Eggingen für einen zukunftsfähigen Glasfaseranschluss entschieden haben und wir jetzt bereits die ersten Kundinnen und Kunden mit schnellem Internet über Glasfaser versorgen dürfen“, wird Stiegeler Senior Marketing Manager Christof Joos in der Mitteilung zitiert. Voraussichtlich werden die Bauarbeiten bis Anfang des Jahres 2026 weitestgehend abgeschlossen sein. Die ersten Kunden seien bereits online. In den nächsten Tagen werden laufend weitere Anschlüsse freigeschaltet.</p> <p>Um über Glasfaser surfen zu können, ist ein fertiggestellter Hausanschluss immer der erste Schritt. Zusätzlich muss die nötige Hausverkabelung vorbereitet werden. Dies liegt in der Verantwortung des Hauseigentümers.<br /> Der Internetanbieter Stiegeler informiert am Mittwoch, 15.¦Oktober, von 13 bis 18¦Uhr, bei einem Beratungstag im Egginger Rathaus über den Umstieg von DSL zu Glasfaser. (pm/kol)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Investition Telekommunikation Netze]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Einige Egginger surfen bereits schnell]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 16:03:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Pfarreiratswahlen stehen an: Was wird gewählt und wer stellt sich zur Wahl?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/am-18-oktober-stehen-die-pfarreiratswahlen-an-was-wird-gewaehlt-und-welche-kandidaten-treten-an;art372586,12495054 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am 18. und 19. Oktober finden die Pfarreiratswahlen für die Großgemeinden Mariä Himmelfahrt Waldshut-Tiengen und Hochrhein-Südschwarzwald statt. Es sind 19 Plätze (An der Wutach) und 18 (St. Fridolin) zu vergeben  ]]></description>
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          Am 18. und 19. Oktober finden die Pfarreiratswahlen für die Großgemeinden Mariä Himmelfahrt Waldshut-Tiengen und Hochrhein-Südschwarzwald statt. Es sind 19 Plätze (An der Wutach) und 18 (St. Fridolin) zu vergeben<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/am-18-oktober-stehen-die-pfarreiratswahlen-an-was-wird-gewaehlt-und-welche-kandidaten-treten-an;art372586,12495054]]></guid>
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        Am 18. und 19. Oktober finden die Pfarreiratswahlen für die Großgemeinden Mariä Himmelfahrt Waldshut-Tiengen und Hochrhein-Südschwarzwald statt. Es sind 19 Plätze (An der Wutach) und 18 (St. Fridolin) zu vergeben



        <p>„Auf geht‘s“ – mit diesem Motto geht es in die Wahlen für den Pfarreirat der kommenden Großpfarrei „Mariä Himmelfahrt“ Waldshut-Tiengen/Kirchengemeinde „An der Wutach“. Gewählt wird am 19. Oktober, in zwei Wahllokalen schon am 18. Oktober. Ab dem 1. Januar 2026 wird „Mariä Himmelfahrt“ eine von insgesamt 36 Großpfarreien in der Erzdiözese Freiburg sein. Im Landkreis Waldshut gibt es dann außerdem noch die Kirchengemeinde Hochrhein-Südschwarzwald/Pfarrei St. Fridolin, hier treten 24 Kandidaten für 18 Sitze an.</p> <h2>1. Was ist der Pfarreirat?</h2> <p>Durch Zusammenlegung der bisherigen acht Seelsorgeeinheiten wird die neue Pfarrei eine beträchtliche Größe haben, in der ein einziger Pfarreirat mitbestimmt und mitgestaltet. <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/katholische-kirche-wird-komplett-umgekrempelt-dabei-sollen-auch-die-gemeinden-helfen;art372586,12360083" target="_blank" title="Katholische Kirche im Landkreis wird komplett umgekrempelt – dabei sollen auch die Gemeinden helfen">Er ersetzt die bisherigen Pfarrgemeinderäte der Seelsorgeeinheiten.</a></p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Hintergrund</span><span>Allgemein bekannte gesellschaftliche Veränderungen machen nicht nur in der katholischen Kirche Umstrukturierungen nötig. Für Pfarrer Hannes Rümmele, den zukünftigen Leiter der Pfarrei „Mariä Himmelfahrt“, kann bei allen Herausforderungen, die neue Pfarrei auch mit frischem Wind verbunden sein: „Wenn wir nicht wieder mit alten Schuhen den neuen Weg gehen, kann es ein Aufbruch werden“, sagt er.</span></label></div> <h2>2. Welche Aufgaben hat der Pfarreirat?</h2> <p>Der Pfarreirat legt die wichtigsten Aufgaben fest und vertritt die Kirche in der Öffentlichkeit. Das Gremium berät den Personaleinsatz der Pastoral und legt die Kriterien für den Haushaltsplan fest.</p> <h2>3. Warum sollten die Gläubigen ihre Stimme nutzen?</h2> <p>Die Leitende Referentin Helga Bing begleitet seit über zwei Jahren den Prozess zur neuen Großpfarrei. Eine gute Wahlbeteiligung bei den kommenden Wahlen sehen sie und Pfarrer Hannes Rümmele, zukünftiger Leiter der Pfarrei „Mariä Himmelfahrt“, als ersten wichtigen gemeinsamen Schritt in die neue Pfarrei an.</p> <p>„Wer wählt, setzt auch ein Zeichen der Solidarität und zeigt, dass man hinter den Kandidaten steht und sich freut, dass sie diese Aufgabe übernehmen“, ist Helga Bing überzeugt. 30 Bewerber gibt es für den Pfarreirat, 19 Plätze sind zu vergeben.</p> <h2>4. Wer stellt sich zur Wahl?</h2> <p>In den acht Stimmbezirken (Seelsorgeeinheiten) bewerben sich:</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong><strong>Bonndorf-Wutach:</strong></strong> Ingeborg Götz, Thomas Troll.</li> <li><strong><strong>Jestetten:</strong></strong> Ingo Altenburger, Gabriela Steinbeißer.</li> <li><strong><strong>Klettgau-Wutöschingen:</strong></strong> Patrick Hehs, Andreas Klormann, Marc Puskaric, Claudia Reim, Birgit Schulmeister, Meinrad Tröndle, Carmen Würth.</li> <li><strong><strong>Küssaberg-Hohentengen:</strong></strong> Wolfgang Ebel, Sandra Guse, Volker Bögi, Agnes Schnurr.</li> <li><strong><strong>Maria Bronnen:</strong></strong> Bernhard Bergmann, Thomas Hepp, Petra Schweizer.</li> <li><strong>Oberes Schlüchttal:</strong> Angela Enderle, Heinrich Schnitzer, Marco van Zalden, Clemens Winterhalter.</li> <li><strong><strong>Eggingen-Stühlingen:</strong></strong>Norbert Scherble, Gebhardt Wührl, Sandra Zyska.</li> <li><strong><strong>Mittlerer Hochrhein St. Verena:</strong></strong>Klaus Bachmann, Johannes Fleig, Bernd Giebels, Thomas Schäuble, Lukas Schlegel.</li> </ul> </div> <p>Das Altersspektrum reicht von 17 Jahren bis ins vorgerückte Alter, die Bandbreite bei den Berufen ist groß.</p> <h2>5. Wie viele Stimmen haben die Wahlberechtigten?</h2> <p>Wahlberechtigte haben so viele Stimmen, wie in ihrer Seelsorgeeinheit Mitglieder für den Pfarreirat zu wählen sind, das sind in den einzelnen Seelsorgeeinheiten zwei bis vier. Jeder kandidierenden Person darf nur eine Stimme gegeben werden.</p> <h2>6. Wie und wo kann ich wählen?</h2> <p>Mit den bereits von der Erzdiözese zugestellten Wahlbenachrichtigungen kann in Wahllokalen (oft in Verbindung mit Gottesdiensten) in Unter- und Oberlauchringen, Dogern, Tiengen, Eschbach und Waldshut gewählt werden. Für die Online-Abstimmung steht der Zugangscode auf der Wahlbenachrichtigung, und Unterlagen für die Briefwahl können noch bis zum 12. Oktober unter der E-Mail-Adresse info@st-verena.de angefordert werden.</p> <h2>7. Wann steht das Ergebnis fest?</h2> <p>Nach Schließung der Wahllokale am 19. Oktober um 18 Uhr werden die Stimmzettel im katholischen Gemeindehaus gesammelt und ausgezählt. Die Kandidaten sind dazu ebenso eingeladen wie die interessierte Öffentlichkeit. Das Ergebnis wird mit einem kleinen Umtrunk gefeiert.</p> <h2>8. Wo finde ich alle Informationen?</h2> <p>Auf der Homepage der Seelsorgeeinheit Mittlerer Hochrhein (www.st-verena.de) und ebenso auf den Internetseiten der anderen Seelsorgeeinheiten wird umfassend informiert. In den Schaukästen vor den einzelnen Kirchen sind in der Regel „Steckbriefe“ der Bewerber ausgehängt.</p> <h2>9. Und wie sieht es in der Kirchengemeinde Hochrhein-Südschwarzwald/Pfarrei St. Fridolin aus?</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/so-will-sich-die-roemisch-katholische-kirche-neu-aufstellt;art372586,11599474" target="_blank" title="So will sich die römisch-katholische Kirche neu aufstellen">In der Kirchengemeinde Hochrhein-Südschwarzwald/Pfarrei St. Fridolin</a> gibt es sechs Stimmbezirke mit jeweils drei Pfarreiräten: Bad Säckingen-Murg, Wehr, Laufenburg-Albbruck, Hotzenwald St. Wendelinus, St. Blasien sowie Todtmoos-Bernau.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong><strong>Bad-Säckingen-Murg:</strong></strong> Alexander Wunderle (Bad Säckingen), Eva Hikisch (Murg), Raul Schwestka (Bad Säckingen)</li> <li><strong><strong>Wehr:</strong></strong> Michael Donner (Wehr), Michael Thater (Wehr), Caroline Weismann (Wehr)</li> <li><strong><strong>Laufenburg-Albbruck:</strong></strong> Mark Asal (Albbruck), Pirmin Böhler (Laufenburg), Bernhard Gantner (Albbruck), Daniel Kaptein (Laufenburg), Peter Meister (Laufenburg), Martin Straubhaar (Albbruck), Mario Wagner (Laufenburg).</li> <li><strong><strong>Hotzenwald St. Wendelinus:</strong></strong> Barbara Dannenberger (Herrischried), Anke Deutschmann (Wehr), Raphael Maise (Görwihl), Peter Keck (Görwihl), Yvonne Rottmann (Görwihl).</li> <li><strong><strong>St. Blasien:</strong></strong> Gerhard Mutter (Ibach), Christian Faller (St. Blasien), Peter Neumann (Höchenschwand), Michael Pollmeier (Dachsberg).</li> <li><strong><strong>Todtmoos-Bernau:</strong></strong> Michael Bauer (Bernau), Klaus Spitz (Bernau)</li> </ul> </div> <p>Das Altersspektrum reicht von 17 bis 82 Jahren.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Die Pfarreiratswahlen stehen an: Was wird gewählt und wer stellt sich zur Wahl?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 08:08:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das gab es 58 Jahre nicht mehr: Regionalbahn fährt von Waldshut bis nach Blumberg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/das-gab-es-58-jahre-nicht-mehr-regionalbahn-faehrt-von-waldshut-bis-nach-blumberg-25-09-25;art372586,12486967 ]]></link>      <description><![CDATA[  Regionalbahn verkehrt als besonderes Angebot am Gratis-Tag des WTV von Waldshut bis nach Blumberg-Zollhaus und wieder zurück.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Regionalbahn verkehrt als besonderes Angebot am Gratis-Tag des WTV von Waldshut bis nach Blumberg-Zollhaus und wieder zurück.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/das-gab-es-58-jahre-nicht-mehr-regionalbahn-faehrt-von-waldshut-bis-nach-blumberg-25-09-25;art372586,12486967]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Regionalbahn verkehrt als besonderes Angebot am Gratis-Tag des WTV von Waldshut bis nach Blumberg-Zollhaus und wieder zurück.



        <p>Nach 58 Jahren hat es am Samstag erstmals wieder eine öffentliche Zugverbindung von Waldshut über Lauchringen, Stühlingen und Weizen bis nach Blumberg-Zollhaus gegeben. Der Landkreis nahm mit einem Gratis-Tag im gesamten Gebiet des Waldshuter Tarifverbunds (WTV) an der Europäischen Mobilitätswoche teil.</p> <p>Die Regionalbahn von Waldshut bis Blumberg war dabei ein besonderes Angebot. Mit dem Triebwagen 641 040 der DB gingen viele Reisende unter der Fahrplannummer RB G auf die Strecke. Der Triebwagenführer sagte alle Stationen mit Ausstiegsseite an.</p> <p>Am Bahnhof Blumberg-Zollhaus gab es beim etwas mehr als halbstündigen Aufenthalt Begegnungen mit dem Museumszug der Wutachtalbahn (“Sauschwänzlebahn“) und der fahrplanmäßig von Schwenningen über Rottweil, Tuttlingen und Immendingen kommenden Regionalbahn RB 43 der SWEG.</p> <p>Mit Letzterem kam Landesverkehrsminister Winfried Hermann mit einer kleinen Delegation. Er fuhr nach einem Umsteigeaufenthalt mit der Regionalbahn nach Waldshut, <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/endlich-elektrifizierung-und-ausbau-der-hochrheinbahn-koennen-starten-22-09-25;art372586,12485654" target="_blank" title="Die Region zieht an einem Strang: Elektrifizierung und Ausbau der Hochrheinbahn können starten">wo er zur Grundsteinlegung des Baubeginns für die Elektrifizierung der Hochrheinstrecke erwartet wurde.</a></p> <p>Am frühen Nachmittag ging es weiter <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/wutachtalbahn-ab-2027-im-stundentakt-neuer-kreuzungsbahnhof-in-ofteringen-macht-es-moeglich-22-09-25;art372586,12486304" target="_blank" title="In Ofteringen rücken bald die Bagger an – der Stundentakt für die Wutachtalbahn ist „aufgegleist“">zum ersten Spatenstich für den Kreuzungsbahnhof der Unteren Wutachtalbahn in Wutöschingen-Ofteringen.</a> Die Fahrt von Waldshut nach Blumberg-Zollhaus war ein gern genutztes Angebot.</p> <p>An vielen Stationen stiegen Reisende zu oder aus und vor allem auf der Rückfahrt war der Triebwagen überaus gut gefüllt.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Das gab es 58 Jahre nicht mehr: Regionalbahn fährt von Waldshut bis nach Blumberg]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 13:28:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mario Kurth, was ist denn beim SV Eggingen los?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/regionalsport-hochrhein/mario-kurth-was-ist-denn-beim-sv-eggingen-los;art3111,12486400 ]]></link>      <description><![CDATA[  Fußball-Kreisliga B-4: Für den 31-jährige Trainer gab es mit dem Absteiger zum Saisonauftakt eine 1:4-Niederlage beim SV Rheintal II. Gegen die "Zweite" des FC Erzingen gab es am Donnerstag einen spektakulären 7:6-Sieg  ]]></description>
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          Fußball-Kreisliga B-4: Für den 31-jährige Trainer gab es mit dem Absteiger zum Saisonauftakt eine 1:4-Niederlage beim SV Rheintal II. Gegen die "Zweite" des FC Erzingen gab es am Donnerstag einen spektakulären 7:6-Sieg<br>
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        Fußball-Kreisliga B-4: Für den 31-jährige Trainer gab es mit dem Absteiger zum Saisonauftakt eine 1:4-Niederlage beim SV Rheintal II. Gegen die "Zweite" des FC Erzingen gab es am Donnerstag einen spektakulären 7:6-Sieg



        <p>Mario Kurth (31) trat vor einem Jahr beim SV Eggingen seine erste Station als Trainer an. Zuvor war er jahrelang Aktivspieler beim TuS Bonndorf und beim SV Grafenhausen. In der vergangenen Saison stieg er mit seinem neuen Verein durch die verlorene Relegation gegen die „Zweite“ des TuS Lörrach-Stetten in die Kreisliga B ab und startete dort dann mit spektakulären Ergebnissen.</p> <p><strong>Mario Kurth, was ist denn bei euch los? Gegen den FC Erzingen II gab es ein 7:6. Wie kommt so ein Ergebnis zustande?</strong></p> <p>Kurth: Das war ein Wahnsinns-Spiel. Wir führten nach 14 Minuten mit 4:0. Es lief alles und jede Chance war drin.</p> <p><strong>Und dann seit ihr doch noch ins Wackeln gekommen?</strong></p> <p>Kurth: Ja, plötzlich hatten wir Mühe. Wir wollten jeden Ball nach vorn spielen und dachten, dass wir Wunderdinge machen können. Wir waren nicht mehr Sattelfest und lagen plötzlich mit 5:6 zurück. Zum Glück konnten wir das Spiel dann nochmals drehen.</p> <p><strong>Für die Zuschauer war es sicher ein Spektakel. Die Trainer haben jedoch solche Ergebnisse nicht so gerne.</strong></p> <p>Kurth: Mir wäre ein 1:0 tatsächlich lieber gewesen. Es war sehr nervenaufreibend. Nach der 4:0-Führung hatte ich nicht das Gefühl, dass es schief geht.</p> <p><strong>Zum Auftakt gab es eine 1:4-Niederlage beim SV Rheintal II. Was war da los?</strong></p> <p>Kurth: Es war ein guter Gegner, gegen den man verlieren kann. Nach dem 1:2 haben wir hinten aufgemacht und noch zwei Gegentreffer kassiert.</p> <p><strong>Wo soll es nach dem turbulenten Start hingehen? Zurück in die Kreisliga A?</strong></p> <p>Kurth: Der direkte Wiederaufstieg ist für uns kein Thema. In der vergangenen Saison waren standen permanent unter Druck. Jetzt wollen wir uns erst einmal spielerisch weiterentwickeln und die jungen Spieler heranführen. Wir wollen lange unter den Top-Fünf mitspielen, machen uns aber keinen Druck.</p> <p><strong>Der VfR Horheim-Schwerzen kommt am Mittwoch, 1. Oktober, zum Derby nach Eggingen. Das könnte doch gleich das nächste Spektakel geben.</strong></p> <p>Kurth: Unsere Nachbarn sind mit zwei Siegen in die Saison gestartet. Es wird ein heißes Spiel und anders als die Begegnungen in der vergangenen Saison. Dort spielten wir im Hinspiel 0:0 und gewannen das Rückspiel mit 4:1. Wir werden uns nicht verstecken und wollen etwas Zählbares mitnehmen.</p> <strong>Fragen: Jan Zipfel</strong>]]>
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      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 09:50:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[In Ofteringen rücken bald die Bagger an – der Stundentakt für die Wutachtalbahn ist „aufgegleist“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/wutachtalbahn-ab-2027-im-stundentakt-neuer-kreuzungsbahnhof-in-ofteringen-macht-es-moeglich-22-09-25;art372586,12486304 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit einem Spatenstich wurde jetzt der Bau eines Kreuzungsbahnhofs auf Höhe des Wutöschinger Ortsteils eröffnet. Damit wird die Strecke leistungsfähig genug für die bis Ende 2027 angestrebte völlige Reaktivierung.  ]]></description>
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          Mit einem Spatenstich wurde jetzt der Bau eines Kreuzungsbahnhofs auf Höhe des Wutöschinger Ortsteils eröffnet. Damit wird die Strecke leistungsfähig genug für die bis Ende 2027 angestrebte völlige Reaktivierung.<br>
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        Mit einem Spatenstich wurde jetzt der Bau eines Kreuzungsbahnhofs auf Höhe des Wutöschinger Ortsteils eröffnet. Damit wird die Strecke leistungsfähig genug für die bis Ende 2027 angestrebte völlige Reaktivierung.



        <p>Etwas im Schatten des <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/endlich-elektrifizierung-und-ausbau-der-hochrheinbahn-koennen-starten-22-09-25;art372586,12485654" target="_blank" title="Die Region zieht an einem Strang: Elektrifizierung und Ausbau der Hochrheinbahn können starten">Startschusses für das Großprojekt Elektrifizierung und Ausbau der Hochrheinbahn</a> stand am Wochenende ein zweiter Spatenstich in Sachen Schienenverkehr, ebenso mit Winfried Hermann, grüner Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg. Hermann, Landrat Martin Kistler, Vertreter der Bahnbetriebe Blumberg, Land- und Bundestagsabgeordnete sowie Bürgermeister und Ortsvorsteher der Anliegerkommunen griffen in Ofteringen gemeinsam zum Spaten. Sie läuteten damit den Bau eines Kreuzungsbahnhofs für die Wutachtalbahn auf Höhe des Wutöschinger Ortsteils ein.</p> <p>Damit, so hieß es, sei ein entscheidender Schritt zur Vollreaktivierung der Wutachtalbahn für den Personenverkehr gemacht. Bis Ende 2027 sollen in einem verdichteten Fahrplan auf diesem Abschnitt mehr Personenzüge rollen und von Montag bis Freitag während der Hauptverkehrszeiten der Stundentakt zwischen Waldshut und Stühlingen-Weizen Wirklichkeit werden. Dazu braucht es diese Querungsmöglichkeit auf der nur eingleisigen Strecke.</p> <p>Hermann und weitere Vertreterinnen und Vertreter von Politik und Bahn fuhren zum Ofteringer Anlass mit einem Sonderzug via Waldshut. Dieser hielt auf freier Strecke auf Höhe von Ofteringen an, wo zum Festakt der Musikverein Degernau spielte und der RSV Ofteringen bei sommerlichen Temperaturen Erfrischungen bereithielt.</p> <p>Höhepunkt war neben dem Spatenstich die Unterzeichnung eines „Letter of Intent“, der sich zur vollumfänglichen Reaktivierung der Wutachtalbahn bis Ende 2027 bekennt. Geschlossen wurde die Absichtserklärung zwischen dem Landesverkehrsministerium, dem Landkreis Waldshut und den Bahnbetrieben Blumberg, dem Betreiberunternehmen der Strecke. Hermann, Kistler und Christian Brinkmann, Geschäftsführer der Bahnbetriebe Blumberg, setzten ihre Unterschriften darunter. <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/zukunft-auf-schienen-warum-die-wutachtalbahn-dank-batterie-technik-bald-elektrisch-faehrt;art372586,12380035" target="_blank" title="Wutachtalbahn: Dank Batterie-Technik kann auch hier die Zukunft der Bahn elektrisch sein">In der Vereinbarung ist auch enthalten, dass der Betrieb der Wutachtalbahn mit batterieelektrischen Fahrzeugen „angestrebt“ werden soll, „ab dem Jahr 2032.“</a></p> <h2>Alternative zur stark befahrenen B 314</h2> <p>Kistler nannte die Reaktivierung der Wutachtalbahn Musterbeispiel dafür, dass etwas gelingen kann, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen. „Mit dem neuen Kreuzungsbahnhof in Ofteringen kommen wir dem Ziel, das Wutachtal im Stundentakt mit Waldshut-Tiengen zu verbinden, einen entscheidenden Schritt näher“, betonte der Landrat. Das sei ein „weiterer Baustein zu funktionierender und nachhaltiger Mobilität“ im Landkreis und vor Ort eine Alternative zur stark befahrenen B 314.</p> <p>Die Wutachtalbahn sei beispielhaft dafür, welches Potenzial in stillgelegten Bahnstrecken schlummert, sagte Hermann. Bahnstrecken zu reaktivieren, nicht stillzulegen, sei das Ziel des Landes. Der Minister sprach von einem „steigenden Bewusstsein für mehr Schiene“ und das nicht nur am Hochrhein, sondern in vielen Regionen in Baden-Württemberg. Klar sei aber auch: Das Land fördere die Reaktivierung von Bahnlinien nur, wenn die Projekte von den jeweiligen Regionen getragen würden, was ja im Kreis Waldshut der Fall sei. Schon die aktuellen Nutzerzahlen der Wutachtalbahn belegten dies.</p> <h2>Georg Eble, Ex-Bürgermeister von Wutöschingen, blickte zurück</h2> <p>Georg Eble, von 1999 bis 2023 Bürgermeister der Gemeinde Wutöschingen, blickte in seinem Grußwort auf eine „mehr als 25-jährige Vorgeschichte“ zurück. Ein „Schattendasein“ habe die Wutachtalbahn seit den 1970er-Jahren geführt, lediglich noch befahren von wenigen Güterzügen und bald ganz ohne Betrieb. Die Stilllegung drohte. Doch für Bemühungen um den Erhalt, so Eble, habe anfangs seitens der weiteren Streckengemeinden wie auch des Landkreises die Unterstützung gefehlt. Wenigstens für eine Verschnaufpause habe die Entscheidung der Bahnbetriebe Blumberg gesorgt, während der Saison die Strecke als Zubringer für die Sauschwänzlebahn zu nutzen.</p> <p>Dennoch hat laut Eble das Damoklesschwert der Stilllegung auch danach noch über den Köpfen geschwebt. Zudem seien die Bestrebungen der Gemeinde Wutöschingen, die Strecke in Eigenregie und auf eigene Kosten zu verbessern, behördlicherseits auch noch ausgebremst worden. Aber mit dem zunehmenden Schülerverkehr und der wachsenden Unterstützung für das Projekt aus der Region sei das Umdenken gekommen und der Durchbruch gelungen. „Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen und sich auf die Vollendung unserer Träume zu freuen“, betonte Eble.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[In Ofteringen rücken bald die Bagger an – der Stundentakt für die Wutachtalbahn ist „aufgegleist“]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 13:25:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[In den Weinbergen rund um Oberhallau kämpfen Rennfahrer um begehrte Punkte für die Meisterschaft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/in-den-weinbergen-rund-um-oberhallau-kaempfen-rennfahrer-am-30-und-31-august-um-begehrte-punkte-fuer-die-meisterschaft;art372593,12469131 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Bergrennen in Oberhallau lockt Autoliebhaber aus der ganzen Region, aber auch Familien wird neben dem Rennsport einiges geboten. So gibt es lokale Köstlichkeiten oder auch einen Helikopterrundflug.  ]]></description>
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          Das Bergrennen in Oberhallau lockt Autoliebhaber aus der ganzen Region, aber auch Familien wird neben dem Rennsport einiges geboten. So gibt es lokale Köstlichkeiten oder auch einen Helikopterrundflug.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/in-den-weinbergen-rund-um-oberhallau-kaempfen-rennfahrer-am-30-und-31-august-um-begehrte-punkte-fuer-die-meisterschaft;art372593,12469131]]></guid>
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        Das Bergrennen in Oberhallau lockt Autoliebhaber aus der ganzen Region, aber auch Familien wird neben dem Rennsport einiges geboten. So gibt es lokale Köstlichkeiten oder auch einen Helikopterrundflug.



        <p>Wenn am Wochenende vom 30. und 31. August in Oberhallau wieder die Motoren schnurren, findet wieder das Rennen satt und die heiße Phase der Schweizer Bergmeisterschaft beginnt. Insgesamt sind laut Veranstalter 250 Fahrer für das Autorennen durch die Klettgauer Weinberge angemeldet. Darunter die Topfavoriten auf die Meisterschaft und 50 Fahrer aus Deutschland.</p> <h2>Viertletztes Rennen</h2> <p>Das Rennen in Oberhallau stellt das viertletzte Rennen des Kalenders dar und bedeutet, dass es für die Führenden um die letzten Punkte der Saison geht. In beiden Kategorien (Rennsportwagen und Tourenwagen) stehen die Meisterschaftsführenden und Titelanwärter auf den Anmeldelisten und kämpfen in den letzten Rennen um den Gewinn der Meisterschaft.</p> <p>Das Starterfeld runden die rund 50 deutschen Fahrer des KW Berg Cup ab, der ebenfalls in Oberhallau einen offiziellen Saisonlauf fährt. Unter allen 250 Teilnehmern befinden sich insgesamt acht Frauen.</p> <h2>Vielfältiges Programm</h2> <p>Das Bergrennen in Oberhallau bietet neben den Autorennen der verschiedenen Fahrzeugkategorien zudem Unterhaltung für die ganze Familie. In den Pausen der Rennen, können die Besucher durch das Dorf spazieren und den Fahrern zusehen, wie diese ihre Autos auf den nächsten Lauf vorbereiten. Die meisten Fahrer erklären auch gerne den Besuchern ihre Autos, heißt es in der Ankündigung weiter. Die Strecke ist aus Sicherheitsgründen abgesperrt.</p> <p>Zudem gibt es zahlreiche Stände mit einheimischen Köstlichkeiten und lokalem Wein. Für Kinder ist eine Hüpfburg aufgebaut und es gibt die Möglichkeit, mit einem Helikopterrundflug den Klettgau von oben zu betrachten.</p> <p>Die Gemeinde Oberhallau freut sich über zahlreiche Besucher. Tickets gibt es online (<a href="http://dcx-prod.suedkurier.de/dcx/bergrennen-oberhallau.ch" target="_blank" title="" rel="noopener">bergrennen-oberhallau.ch</a>) sowie an der Tageskasse. Kinder bis 15 Jahre bezahlen keinen Eintritt. Ab 16 Jahren kostet ein Ticket am Samstag online 15 Schweizer Franken, vor Ort 20 Schweizer Franken.</p> <p>Am Sonntag kostet ein Ticket online 25 Schweizer Franken und vor Ort 30 Schweizer Franken. Ein Kombiticket für beide Tage kostet online 35 Schweizer Franken und an der Tageskasse 40 Schweizer Franken.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Autorennen Messen Winterreise Sporteinrichtung thema-sport thema-wirtschaft-messe thema-wirtschaft-branchen-tourismus thema-leben-freizeit]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[In den Weinbergen rund um Oberhallau kämpfen Rennfahrer um begehrte Punkte für die Meisterschaft]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 23 Aug 2025 05:02:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mannschaftsbus der Bayern fährt als Zugpferd vor  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/mannschaftsbus-der-bayern-faehrt-als-zugpferd-vor;art372593,12468368 ]]></link>      <description><![CDATA[  Dorfgemeinschaft Eggingen lädt auf Sonntag, 7. September, zu einer großen Fahrzeugschau rund um die Gemeindehalle ein  ]]></description>
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          Dorfgemeinschaft Eggingen lädt auf Sonntag, 7. September, zu einer großen Fahrzeugschau rund um die Gemeindehalle ein<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Dorfgemeinschaft Eggingen lädt auf Sonntag, 7. September, zu einer großen Fahrzeugschau rund um die Gemeindehalle ein



        <p><strong>Eggingen</strong> Die Dorffreunde Eggingen laden auf 7.¦September zur Fahrzeug-Ausstellung auf den Dorfplatz und an die Gemeindehalle Eggingen ein. Die beiden Sprecher der Interessengemeinschaft Dorffreunde Eggingen, Rita Güntert und Dietmar Güntert, geben einen Einblick in die Idee, die dahintersteht.</p> <p>„Grundgedanke ist die Begegnung, dass man miteinander ins Gespräch kommt. Wir wollen das Dorf zusammen bringen“, erklärt Dietmar Güntert. „Dorffreunde, da sollen alle Generationen einbezogen werden“, ergänzt Rita Güntert. Seit 2022 ist die Gruppe aktiv, zum Jahresende werden die Ideen für das kommende Jahr zusammengetragen. „Es ist alles größer geworden. Das Fenster war mal der Anfang, dann sind Dorfführungen dazu gekommen, so sprudeln die Ideen“, erinnert sich Dietmar Güntert.</p> <p>Überrascht habe Rita Güntert die große Resonanz auf ihre Aktionen. Dabei legen sie großen Wert darauf, immer wieder andere Altersgruppen anzusprechen. Mit der Ausstellung des Mannschaftsbusses des FC Bayern soll nun vor allem die Jugend zum Zug kommen. Hilfe hatten die Dorffreunde Eggingen dabei vom ehemaligen Sportvereins-Vorsitzenden Herbert Streuff, der nicht nur einen anonymen Spender, sondern auch Autogrammkarten der aktiven Mannschaft des FC Bayern organisiert hatte. Um die Youngtimer, die neueren Fahrzeuge, kümmert sich Max Pittelkow und die Oldtimer-Fahrzeuge organisiert Dietmar Güntert: „Bei der Schule fangen wir an mit den Oldtimer-Traktoren, es kommen auch zwei ganz neue Fahrzeuge mit 400¦PS, dann geht es langsam zurück bis zu Lanz.“</p> <p>Das Dorf-Rund wird mit alten sowie neuen Motorrädern, Mopeds und Mofas gefüllt. Weiter geht es mit Oldtimern sowie einem Mix aus alt und neu: „Der alte 500er Fiat, der neue. Ein alter Opel, ein neuer.“ Auf den kleinen Parkplatz werden Käfer gefahren. Daneben stehen neue und alte Lastwagen, darunter der neue MAN-Sattelzug von Kienzle und ein alter MAN-Mercedes von Schultheiss. Der Hallenparkplatz ist für die Youngtimer reserviert, darunter ein Audi Quattro aus den 1970er Jahren. Dazu Porsche, VW, Maserati und andere bekannte Automarken, jeweils in Gruppen. Die Eigentümer stehen bei ihren Fahrzeugen und beantworten gerne die Fragen der Zuschauer.</p> <p>Im Egginer Pfarrsaal lädt die Gymnastikgruppe Eggingen zur kleinen Pause mit einer gut bestückten Kaffeetafel ein. Bei größerem Hunger sorgt die Landjugend Eggingen für das leibliche Wohl der Gäste mit Angeboten vom Grillstand. Bereits für den Stühlinger Herbst im Jahr 2023 hatte Dietmar Güntert, damals zusammen mit den Stühlingern Udo Lasarzick und Daniel Harrer, eine Oldtimer-Ausstellung angeboten. Diese zog seinerzeit zahlreiche Besucher in ihren Bann.</p> <p><em><strong>Die Ausstellung</strong> der Dorffreunde Eggingen „Fahrzeuge von damals und heute“ findet am 7.¦September von 11 bis 17¦Uhr rund um die Gemeindehalle statt. Autogramme der aktiven Spieler des FC Bayern werden zwischen 12 und 14¦Uhr verteilt, solange es hat.</em></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Mannschaftsbus der Bayern fährt als Zugpferd vor]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 21 Aug 2025 14:06:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eggingen kauft Grundstück für zwei Millionen: Welche Pläne hat die Gemeinde mit dem Schanz-Areal?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/eggingen-kauft-grundstueck-fuer-zwei-millionen-die-gemeinde-hat-grosse-plaene-mit-dem-schanz-areal;art372593,12467256 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bauhof und Feuerwehrgerätehaus: Eggingen hat für knapp zwei Millionen Euro das Karl-Schanz-Areal erworben. Welche Pläne hat die Gemeinde sonst noch mit dem Grundstück? Hier die fünf wichtigsten Antworten.  ]]></description>
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          Bauhof und Feuerwehrgerätehaus: Eggingen hat für knapp zwei Millionen Euro das Karl-Schanz-Areal erworben. Welche Pläne hat die Gemeinde sonst noch mit dem Grundstück? Hier die fünf wichtigsten Antworten.<br>
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        Bauhof und Feuerwehrgerätehaus: Eggingen hat für knapp zwei Millionen Euro das Karl-Schanz-Areal erworben. Welche Pläne hat die Gemeinde sonst noch mit dem Grundstück? Hier die fünf wichtigsten Antworten.



        <p>Die Gemeinde Eggingen hat kürzlich für knapp zwei Millionen Euro das Karl-Schanz-Areal gekauft und große Pläne damit. Angedacht ist unter anderem der dringende Neubau eines Feuerwehrgerätehauses mit Bauhof. Welche Pläne hat die Gemeinde sonst noch mit dem Erwerb des Grundstücks? Und wie sieht es mit möglichen Förderungen aus? Bürgermeister Karlheinz Gantert hat die Fragen rund um den Erwerb des Grundstücks beantwortet.</p> <h2><strong>1. Um was für ein Areal handelt es sich bei dem erworbenen Grundstück?</strong></h2> <p>Bei dem Schanz-Areal handelt es sich laut Ausführungen von Bürgermeister Karlheinz Gantert um das Gelände der ehemaligen Firma Karl Schanz, welcher dort bis Ende 2022 einen Gewerbebetrieb „Baufirma für Erd-, Beton-, Kanal-, Maurer- und Betonsägearbeiten“ führte. Es liegt im ehemaligen, früheren Ortsteil von Untereggingen, direkt im Kurvenbereich der Landstraße L 158.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Geschichte des Baugeschäfts Schanz</span><span>Das Baugeschäft Schanz wurde im Jahr 1924 von Theodor Schanz gegründet. Nach dem Tod von Theodor Schanz ist der Betrieb schließlich von seinem Sohn Fritz übernommen worden. „1995 übernahm Karl Schanz das Baugeschäft von seinem Vater Fritz und führte es in dritter Generation bis Ende 2022“, erläutert der Bürgermeister die Geschichte des Betriebs. „Nach 98 Jahren Firmentradition in Eggingen verlegte Karl Schanz seinen Betriebsstandort von Eggingen nach Stühlingen. Seither stand das gesamte Areal aus Gewerbehallen, Unterstellhallen, Garagen und einem Wohnhaus leer.“</span></label></div> <h2><strong>2. Wie kam es zum Erwerb des Areals?</strong></h2> <p>„Im Februar dieses Jahres haben wir vonseiten der Gemeinde Eggingen mitbekommen, dass das gesamte Schanz-Areal – es umfasst insgesamt drei einzelne, zusammenhängende Grundstücke mit einer Gesamtfläche von rund 8600 Quadratmetern Größe – über eine Immobilien-Firma zum Verkauf angeboten wird“, so Bürgermeister Gantert. „Nach Bekanntwerden der Verkaufsabsichten wurde von unserer Seite sofort Interesse am Erwerb des Schanz-Areals bekundet, da wir diese einmalige Gelegenheit zum Erwerb dieser zentralen und für uns äußerst wichtigen Fläche innerhalb des Ortsetters nutzen wollten.“</p> <p>Nach mehreren Vorberatungen innerhalb des Gemeinderats habe der Gemeinderat Ende April 2025 einstimmig beschlossen, das Schanz-Areal zum Kaufpreis von 1,985 Millionen Euro zu erwerben; der Kaufvertrag wurde Anfang Juli unterzeichnet und in wenigen Tagen steht der Eigentumswechsel an die Gemeinde bevor. Zwischen dem Bekanntwerden des Verkaufs bis zum Notartermin seien „lediglich fünf Monate vergangen“, betont Karlheinz Gantert.</p> <h2><strong>3. Warum ist der Kauf des Grundstücks für die Gemeinde so wichtig?</strong></h2> <p>In den letzten Jahren wurde das Thema „Neubau eines Feuerwehrgerätehauses mit Bauhof“ immer wieder diskutiert. Die Verwaltung und der Gemeinderat, aber auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Eggingen hätten sich schon über viele Jahre Gedanken darüber gemacht. „Zumal die derzeitigen beengten und eingeschränkten Räumlichkeiten sowohl für Feuerwehr und Bauhof langfristig nicht mehr tragbar sind“, betont Gantert. „Unsere Feuerwehr umfasst zurzeit über 50 aktive Kameraden, drei Feuerwehr-Fahrzeuge und diverses Equipment. Sie ist seit 1978 im Gemeindezentrum untergebracht und platzt aus allen Nähten.“</p> <p>Der Rathauschef gibt außerdem zu bedenken, dass auch der kommunale Bauhof unmittelbar neben der Feuerwehr im Gemeindezentrum untergebracht ist. Maschinen, Material und Lager des Bauhofs sind damit auf mehrere Standorte innerhalb der Gemeinde verteilt und könnten zukünftig zentral im Schanz-Areal gelagert und untergebracht werden. Das heißt, „mit dem Erwerb des Schanz-Areals können wir in der Zukunft alle zuvor erwähnten Fragestellungen und die damit einhergehenden Standort-Probleme für unsere Feuerwehr und unseren Bauhof auf einmal lösen – Feuerwehr und Bauhof können aus dem bisherigen Gemeindezentrum zukünftig in das Schanz-Areal umgesiedelt werden.“</p> <p>Allerdings tun sich auch noch ganz andere Möglichkeiten mit dem Erwerb der Fläche auf, ist Karlheinz Gantert überzeugt. So könnten etwa die frei werdenden Räumlichkeiten im Gemeindezentrum für Vereine oder andere Einrichtungen genutzt werden. Ein Teil des Areals könnte auch als Kulturscheune genutzt werden, meint der Bürgermeister. Das Wohnhaus sei zukünftig zudem mit mindestens vier Wohneinheiten als Mietwohnungsbau nutzbar.</p> <h2><strong>4. Kürzlich fand ein Planungsworkshop mit Bürgern statt. Welche Vorschläge wurden dort eingebracht und wie geht es nun weiter?</strong></h2> <p>„Die oben aufgeführten Punkte wurden bei der <a href="http://www.sk.de/12456646%20" target="_blank" title="" rel="noopener">mit etwa 40 Mitbürgern durchgeführten Planungswerkstatt</a> im Anschluss an den von der Gemeinde organisierten und moderierten Ortsspaziergang als mögliche Wünsche von den Bürgern genannt und aufgelistet“, erläutert Karlheinz Gantert. Konkrete Pläne für die Umnutzung des Areals gäbe es aber noch keine. Diese würden ab Mitte 2026 – je nachdem, ob eine Förderung möglich ist – mit Verwaltung, Gemeinderat, Feuerwehr, Bauhof und den Vereinen erarbeitet.</p> <h2><strong>5. Ist für eine Förderung durch das Land ein fertiges Konzept notwendig?</strong></h2> <p>Für die Antragstellung zur Städtebauförderung BW bis Anfang Oktober 2025 sei für das Schanz-Areal kein eigenes Konzept notwendig, da ein einzelnes Vorhaben nicht förderfähig sei, heißt es aus dem Rathaus. „Förderfähig sind nur zusammenhängende Gebiete aus mehreren Grundstücken. Für ein solches Gebiet müssen wir beim Regierungspräsidium Freiburg als zuständige Landesbehörde bis 6. Oktober ein Gesamtkonzept vorlegen. Das Schanz-Areal ist Teil dieses zusammenhängenden Gebiets.“ Bei einer Aufnahme in das Städtebauförderprogramm BW 2026 könnte alleine schon der Erwerb des Areals mit 60 Prozent der Kaufsumme – diese betrug laut Gantert zwei Millionen Euro – bezuschusst werden.</p> <p>Auch private Eigentümer von Liegenschaften könnten vom Städtebauförderprogramm BW profitieren. Das Städtebauförderprogramm habe eine Laufzeit von acht bis zehn Jahren. Innerhalb dieser Zeit könnten über die Städtebauförderung diverse Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen, Umnutzungen, aber auch energetische Sanierungsmaßnahmen gefördert und bezuschusst werden, heißt es aus dem Rathaus abschließend.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Oberbürgermeister Wohnungsbaupolitik Kommunalpolitik Städtebau thema-leben-wohnen thema-politik-lokal thema-heimat-stadtentwicklung thema-wirtschaft]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Eggingen kauft Grundstück für zwei Millionen: Welche Pläne hat die Gemeinde mit dem Schanz-Areal?]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Fri, 08 Aug 2025 05:04:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Lärmbelastung auf der Spur  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/der-laermbelastung-auf-der-spur;art372593,12459237 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Gemeinderat diskutiert über den Aktionsplan</li> <li>Ingenieurbüro stellt Untersuchungsergebnisse vor</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>Gemeinderat diskutiert über den Aktionsplan</li> <li>Ingenieurbüro stellt Untersuchungsergebnisse vor</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/der-laermbelastung-auf-der-spur;art372593,12459237]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Gemeinderat diskutiert über den Aktionsplan</li> <li>Ingenieurbüro stellt Untersuchungsergebnisse vor</li> </ul>



        <p>Eggingen Der Gemeinderat Eggingen beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem Lärmaktionsplan. Zunächst stellte Wolfgang Wahl vom Ingenieursbüro Rapp Freiburg die laut Paragraf 47d des Bundesimmissionsschutzgesetzes durchgeführte Untersuchung zum Thema Lärmreduktion vor. Lärm zählt zu den größten Umweltproblemen und kann krank machen, so Wahl. Es lohne sich also, diesen Bereich genauer zu untersuchen.</p> <p>Straßenverkehrslärm wird laut Wahl berechnet und nicht gemessen. In die Berechnung fließen der durchschnittliche tägliche Verkehr, Tag-Nacht-Anteile, die zulässige Geschwindigkeit, Fahrbahnoberflächen, Kreisverkehre und Lichtsignalanlagen, Steigungen und Gefälle, Abstände, Reflexion und Abschirmungen ein.</p> <p>Pflichtkartierungsstrecke ist bei Eggingen die B314. Diese führt zu einer Belastung von 10.000 bis 15.000 Autos und einen Schwerverkehrsanteil von zwölf Prozent. Das hohe Lkw-Aufkommen bringe auch sehr viel Lärm. Die bereits vorhandene Lärmschutzwand hilft, aber diese werde unter Umständen nicht ausreichen. Die Erhöhung oder Verlängerung der Lärmschutzbauwerke (Lärmschutzwand) müssen nicht von der Gemeinde getragen werden, sondern vom Bauträger, aber hier müsse gut argumentiert werden.</p> <p>Um straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen einzuleiten, muss eine durch Lärm verursachte Gefahrenlage bestehen. Bei Werten ab 65/55 dB(A) Tag/Nacht sind erste Schritte gefordert, ab 70 dB(A) müsse gehandelt werden. Wenn die Werte überschritten werden, haben die Lärmbetroffenen einen Anspruch auf eine ermessensfehlerfreie Entscheidung über eine verkehrsmindernde Situation, so Wahl.</p> <p>Eggingen wurde in einen nördlichen und einen südlichen Bereich unterteilt und dann die Lärmeinwirkung berechnet. Tagsüber sind es 37 vom Lärm betroffene Einwohner, nachts 130 betroffene Personen. Eggingen Nord sei wenig auffällig, aber der südliche Teil sei relativ stark betroffen. Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken, sind Lärmminderungsmaßnahmen, wie lärmmindernde Fahrbahndeckschicht, Rückbau und Verkehrsberuhigung, verbessernde Fahrbahnbeläge oder Pegelminderung durch Abstand. Weitere mögliche Maßnahmen sind laut Experte die Reduzierung der Geschwindigkeit, Lkw-Durchfahrverbote, Lkw-Nachtfahrverbot, Lärmschutzwände und am direkten Lärmort Lärmschutzfenster.</p> <p>Ein Bürger schilderte die Situation in der Bahnhofstraße in Eggingen, die gleich drei Lärmfaktoren hat: Die B314, die Bahn, aber auch die höhere Frequentierung der Bahnhofsstraße, nachdem die Stühlingerstraße in eine 30er-Zone verwandelt wurde und nun viele auf die Bahnhofsstraße ausweichen. Die Anwohner dort bekämen hier aus drei Richtungen Lärmbelastungen ab. Hier verwies Wolfgang Wahl auf die Notwendigkeit, erst einmal Daten zu sammeln, um dann vielleicht Maßnahmen definieren zu können.</p> <p>Ein anderer Bürger meinte, dass er in einem Bereich wohne, wo der Straßenlärm vom rückwärtigen Wald reflektiert und die Lärmschutzwand, die schon besteht, kurz vor seinem Haus endet. So habe er auch nachts Straßenlärm. Zudem würden sich die Verkehrsteilnehmer oft nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Der Lärm fange bereits kurz nach 5 Uhr an. Die bereits vorhandene 70er-Zone auf der B314 bei Eggingen könnte auf den gesamten Bereich Eggingen Süd bis zum Bereich Höhe Sportplatz/Schwimmbad ausgedehnt werden. Eine Geschwindigkeitsreduzierung sei laut Wahl die schnellste und auch rechtlich leicht mögliche Maßnahme.</p> <p>Über das weitere Vorgehen in puncto Lärmreduzierung entscheidet der Gemeinderat. Zunächst beschloss das Gremium einstimmig, eine Wirkungsanalyse durchzuführen. Hier geht es um die Bewertung der möglichen Auswirkungen, wie Erhöhung der Verkehrssicherheit, Auswirkung auf den ÖPNV, Aufenthaltsqualität, Verlagerungen oder Fahrzeitverlängerungen, mit dem Ziel, eine Lärmreduzierung für die Betroffenen zu erreichen. Ob dann eine Verlängerung der Lärmschutzwand angedacht wird oder andere Schritte, werde dann nach der Wirkungsanalyse entschieden.</p> <p>Des Weiteren entschied der Gemeinderat in der Sitzung über einen Änderungsantrag zu einer bestehenden Baugenehmigung in der Bergstraße. Es soll hier die Lage des Baukörpers verändert werden. Bei dem Bauantrag geht es um den Bau einer neuen Maschinenhalle, bei der die Baugenehmigung bereits erteilt wurde. Aus wirtschaftlichen Gründen soll die Halle nun etwas verlagert werden. Der Änderungsantrag wurde einstimmig angenommen.</p> <p>Weiterer Tagesordnungspunkt war die Aufnahme eines Kommunaldarlehens, um das Schanz-Areal in Eggingen zu übernehmen. Der Nachtragshaushalt wurde bereits beschlossen, nun wurde abgestimmt, welcher Kreditgeber ausgewählt werden soll. Es geht hier um eine Kreditermächtigung von einer Million Euro. Bei sieben Banken wurde angefragt, aber letztlich kamen nur vier in die nähere Auswahl. Es wurde beschlossen, das Gelände und die vorhandene PV-Anlage separat zu berechnen und separate Kredite für diese zu beantragen, da hier unterschiedliche Abschreibungszeiten bestehen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Das Schanz-Areal</h2> Die Gemeinde will das 8000 Quadratmeter große Schanz-Areal für zwei Millionen Euro kaufen. Die Gebäude auf dem Areal eignen sich laut Bürgermeister Karlheinz Gantert für die Feuerwehr und den Bauhof. Ebenso könnten dort Vereinsräume und Mietwohnungen entstehen, erläuterte der Bürgermeister vor Kurzem bei einem Dorfspaziergang. Für die Realisierung des Vorhabens will man sich um das Städtebauförderprogramm der Landesregierung bewerben.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Lärm Verkehrspolitik Straßenverkehr]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Der Lärmbelastung auf der Spur]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 04 Aug 2025 16:24:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wie soll Eggingen in Zukunft aussehen? Diese Frage dürfen auch die Bürger beantworten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/die-gemeinde-eggingen-plant-ihre-zukunft-und-setzt-auf-die-ideen-und-anregungen-der-buerger;art372593,12456646 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eggingen will sich für das Städtebauförderprogramm bewerben. Für den Antrag sammelt die Verwaltung bei einem Spaziergang und einer Planungswerkstatt Ideen und Anregungen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Eggingen will sich für das Städtebauförderprogramm bewerben. Für den Antrag sammelt die Verwaltung bei einem Spaziergang und einer Planungswerkstatt Ideen und Anregungen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/die-gemeinde-eggingen-plant-ihre-zukunft-und-setzt-auf-die-ideen-und-anregungen-der-buerger;art372593,12456646]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Eggingen will sich für das Städtebauförderprogramm bewerben. Für den Antrag sammelt die Verwaltung bei einem Spaziergang und einer Planungswerkstatt Ideen und Anregungen.



        <p>Wie sieht die Zukunft von Eggingen aus? Um das herauszufinden, lud Bürgermeister Karlheinz Gantert die Bevölkerung zu einem Ortsspaziergang in (Unter)Eggingen mit anschließender Planungswerkstatt ein. Paulina Steiert und Thomas Geissler von der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH (KE) begleiteten den Spaziergang, dem sich gut 40 Bürgerinnen und Bürger angeschlossen hatten.</p> <h2>Darum geht es</h2> <p>Die Gemeinde will sich für das Städtebauförderprogramm der Landesregierung bewerben. Das Programm bietet Hilfe bei der Bewältigung aktueller städtebaulicher Probleme. Konkret geht es darum, wie sich eine Gemeinde weiterentwickeln will, wo Bestände besser genutzt werden können und wo Leerstände sind, die dauerhaft behoben werden können.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Kommunalentwicklung</span><span>Die LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH, die in Eggingen aktiv ist, ist das Kompetenzzentrum für Dienstleistungen im Bereich Stadtentwicklung, städtebauliche Erneuerung, Konversion, Bauland- und Grundstücksentwicklung. Als kommunaler Dienstleister stehen sie für strategische Beratung und kompetentes Projektmanagement. Zu ihren Geschäftsfeldern gehören die Planung von Stadt- und Dorferneuerung, Bauland- und Grundstücksentwicklung, Konversion und Infrastrukturentwicklung.</span></label></div> <p>Der Antrag für die Teilnahme muss bis 6. Oktober 2025 abgegeben werden, bis dorthin muss ein Programm stehen, was im Ort alles gefördert werden soll. Laut Bürgermeister Gantert rücken die Themen Klimaschutz, Klimaanpassung, bauliche Entwicklung und zukünftige Gestaltung in den Fokus. Dem Bürgermeister ist es wichtig, zu wissen, wo Eggingen in den nächsten zehn bis 20 Jahren stehen soll. In den Genuss des Förderprogramms soll aber nicht nur die Kommune kommen, sondern auch Bürger, die zum Beispiel Sanierungsbedarf haben.</p> <p>Bei dem Spaziergang zeigte der Karlheinz Gantert den Bürgern das 8000 Quadratmeter große Schanz-Areal, das die Gemeinde für zwei Millionen Euro erstehen wird. Die Gebäude auf dem Areal würden sich perfekt für die Freiwillige Feuerwehr und den Bauhof eignen, so Gantert. Außerdem ließen sich dort Vereinsräume und auch Mietwohnungen einrichten. Hinter den Gebäuden befindet sich auch eine riesige Grünfläche, über die man reden müsse. Bis zu 60 Prozent Förderung könnte die Gemeinde für das Areal bekommen.</p> <p>Thomas Geissler von der Kommunalentwicklung GmbH wies darauf hin, dass nur der Bereich Untereggingen derzeit im Förderbereich liegt. Auch Umnutzungen oder Neunutzungen von privaten Geschäftsbesitzern können in die Förderung aufgenommen werden, ebenso Auslagerungen von Betrieben. Die Prozessförderung ist auf acht Jahre ausgelegt, kann aber auch verlängert und örtlich erweitert werden. Berücksichtigt werden muss allerdings bei der Planung, dass viele Grünflächen Überschwemmungsgebiet des Mauchenbachs und auch von immer häufiger stattfindenden Starkregenereignissen sind.</p> <p>Bei der anschließenden Planungswerkstatt im Pfarrsaal machten Paulina Steiert und Thomas Geissler von der KE klar, dass Eggingen damit rechnen muss, dass es nicht gleich zu den ersten Kommunen gehören wird, die gefördert werden. 500 Kommunen können Mittel aus diesem Förderprogramm beantragen. Im Pfarrheim wurden von den Bürgerinnen und Bürgern Wünsche gesammelt, was im vorgesehenen Planungsbereich verbessert werden sollte.</p> <h2>Was wünschen sich die Bürger?</h2> <p>In zwei Gruppen kamen viele Verbesserungsvorschläge zu verschiedenen Themen zusammen: Kindergarten, Freiwillige Feuerwehr, Bauhof, Mensa, Leerstand des ehemaligen Schlecker-Marktes, Jugendraum, Vereinsgebäude oder fehlende Zebrastreifen. Auf die Frage, wie es nun weitergehen würde, äußerte Thomas Geissler, dass alles Material verarbeitet und aufgenommen wird.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Kommunalpolitik Wohnungsbaupolitik Städtebau thema-leben-wohnen thema-politik-lokal thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wie soll Eggingen in Zukunft aussehen? Diese Frage dürfen auch die Bürger beantworten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 01 Aug 2025 12:14:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Diebe bauen mit geklautem Auto einen Unfall in der Schweiz – zwei Deutsche stehen unter Verdacht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/sie-klauen-in-der-schweiz-ein-auto-und-bauen-damit-einen-unfall-zwei-maenner-aus-deutschland-verdaechtig;art1371848,12455159 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das beschädigte Fahrzeug wird im Wald zwischen Wunderklingen und Hallau entdeckt, nahe der deutsch-schweizerischen Grenze. Die Polizei sucht nach zwei Verdächtigen aus Obermettingen (Gemeinde Ühlingen-Birkendorf).  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das beschädigte Fahrzeug wird im Wald zwischen Wunderklingen und Hallau entdeckt, nahe der deutsch-schweizerischen Grenze. Die Polizei sucht nach zwei Verdächtigen aus Obermettingen (Gemeinde Ühlingen-Birkendorf).<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/sie-klauen-in-der-schweiz-ein-auto-und-bauen-damit-einen-unfall-zwei-maenner-aus-deutschland-verdaechtig;art1371848,12455159]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das beschädigte Fahrzeug wird im Wald zwischen Wunderklingen und Hallau entdeckt, nahe der deutsch-schweizerischen Grenze. Die Polizei sucht nach zwei Verdächtigen aus Obermettingen (Gemeinde Ühlingen-Birkendorf).



        <p>Autodiebe haben am Donnerstag, 31. Juli, zwischen Wunderklingen und Hallau im Kanton Schaffhausen mit einem gestohlenen Wagen einen Unfall gebaut. Der Ort liegt nahe der deutsch-schweizerischen Grenze. Die Schaffhauser Polizei berichtet, dass zwei deutsche Männer, aus Obermettingen (Gemeinde Ühlingen-Birkendorf), unter Verdacht stehen.</p> <h2>Das geklaute Auto steht beschädigt und verlassen im Wald</h2> <p>Bei der Schaffhauser Polizei ging laut eigenen Angaben kurz vor 13 Uhr eine Meldung ein: Ein verunfalltes Auto steht im Wald zwischen Wunderklingen und Hallau. Kurze Zeit später meldete jemand: Er habe zwei unbekannte, ortsunkundige Männer aus Obermettingen zum Zollamt Wunderklingen gefahren.</p> <p>Erst zu Hause habe er bemerkt, dass die beiden eine Flasche in seinem Auto vergessen hätten. Als er sie zurückbringen wollte, habe er nur noch gesehen, dass die Männer in einem Auto Richtung Hallau davongefahren seien. Dies sei ihm komisch vorgekommen, so der Polizeibericht.</p> <h2>Wurden die Diebe geschnappt?</h2> <p>Nach dem Stand der Ermittlungen geht die Schaffhauser Polizei davon aus, dass die beiden Männer in Wunderklingen ein Auto gestohlen hatten, damit Richtung Hallau fuhren, auf der Strecke einen Unfall fabrizierten, dann in unbekannte Richtung flüchteten. Die umfangreiche Fahndung der Polizei blieb bislang erfolglos.</p> <h2>Wer kann Hinweise zu den beiden Männern liefern?</h2> <p>Die Schaffhauser Polizei und das Schweizer Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) fahndeten bisher ohne Erfolg nach den Autodieben. Wer Hinweise zu den beiden Männern liefern kann, wird gebeten, sich bei der Einsatzzentrale (+41-52/6242424) zu melden.</p> <p>Die Verdächtigen werden wie folgt beschrieben: beide etwa 30-jährig, dunkel gekleidet, jeder hatte einen großen Rucksack (einer in Schwarz, einer in Blau) dabei, einer der Männer soll eine Glatze haben, der andere sei stark tätowiert.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Diebe bauen mit geklautem Auto einen Unfall in der Schweiz – zwei Deutsche stehen unter Verdacht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 30 Jul 2025 10:21:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auf dem Roten Teppich schlendern die Stühlinger Realschüler in einen neuen Lebensabschnitt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/geschafft-realschule-stuehlingen-verabschiedet-49-neun-und-zehntklaessler-zwei-mit-der-note-10;art372620,12453501 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Realschule Stühlingen verabschiedet 49 Neun- und Zehntklässler. Saskia Aschwanden und Anna Zeller erhalten den Schulpreis für ihren Notendurchschnitt von 1,0.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Realschule Stühlingen verabschiedet 49 Neun- und Zehntklässler. Saskia Aschwanden und Anna Zeller erhalten den Schulpreis für ihren Notendurchschnitt von 1,0.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Realschule Stühlingen verabschiedet 49 Neun- und Zehntklässler. Saskia Aschwanden und Anna Zeller erhalten den Schulpreis für ihren Notendurchschnitt von 1,0.



        <p>Mit Applaus sind die Klassen 9a, 10a und 10b der Realschule Stühlingen bei ihrer Abschlussfeier auf dem roten Teppich in der Ehrenbachhalle Weizen von ihren Familien, Lehrern und Ehrengästen empfangen worden.</p> <p>Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Schulorchester unter der Leitung von Stefanie Maier und der Schulband, die von Tobias Gihr geleitet wird. Schulleiter Manfred Schmider gratulierte zum erfolgreichen Schulabschluss. Er betonte, dass nicht nur Schulwissen im Fokus stand, sondern auch Problemlösung, der richtige Umgang miteinander und Durchhaltevermögen.</p> <h2>KI bringt Positives, aber auch Gefahren</h2> <p>Er sprach von der heutigen Welt im Wandel, in der Künstliche Intelligenz unsere Arbeitswelt und unser Leben tiefgreifend verändern werde. Den positiven Auswirkungen, wie kreatives Arbeiten, effizienteres Lernen und Unterstützung beim Sprachenlernen, stellte er die Gefahren gegenüber: falsche Informationen, Beeinflussung des Denkens und Verstehen durch Kopieren zu ersetzen.</p> <p>Er ermutigte seine Schüler, nicht nur zu konsumieren, sondern zu reflektieren, Verantwortung zu übernehmen. „Es ist Euer Denken, Eure Kreativität, Eure Entscheidungskraft, die Euch als Menschen auszeichnet. Geht mutig voran, mit Neugier, Herz und Verstand. Nutzt Eure Chancen, die Euch das Leben und die neue Technik bieten – aber bleibt kritisch, wach und vor allem menschlich.“</p> <h2>Schülersprecher schwelgen in Erinnerungen</h2> <p>Die Schülersprecher Sophia Mazzarella und Mathieu Hermans erinnerten sich an die erste ängstliche Annäherung an die neue Schule, gemeinsames Lernen, Lachen, Streiten, Freundschaften, Teamarbeit, Verantwortung und Durchhaltevermögen. Besonders in Erinnerungen geblieben sind Erlebnisse außerhalb des Unterrichts, wie Schullandheim, Abschlussfahrt und Ausflüge.</p> <p>„Wir haben nicht nur Schulstoff mitgenommen, sondern auch Erfahrungen, die uns als Menschen wachsen ließen.“ Ihr Dank galt den Eltern, Familien und Lehrern. „Ohne Euch wären wir heute nicht hier, Ihr habt uns motiviert, an uns geglaubt und manchmal auch in die richtige Richtung geschubst, wenn wir es gebraucht haben.“</p> <h2>Bürgermeister wünscht Neugier, Mut und Humor</h2> <p>Bürgermeister Joachim Burger überbrachte die Glückwünsche der Kommunen Stühlingen und Eggingen. Er erinnerte an Matheaufgabe, Aufsätze, Gruppenarbeiten, Prüfungen, aber auch an Freundschaften, Schulhofgespräche und Klassenchats. Das sei der Stoff, aus dem persönliche Entwicklung entstehe, die Welt da draußen sei nicht immer einfach.</p> <p>Er gab den Schülern mit auf den Weg: „Ganz egal, welchen Pfad Ihr nun einschlägt: Nehmt Eure Neugier, Euren Mut und Euren Humor mit, denn diese drei helfen in fast allen Lebenslagen. Eure Zukunft ist kein fertiges Drehbuch – ihr schreibt es selbst.“ Für den Elternbeirat sprach Natalie Arngold Grußworte. Sie bestätigte den Absolventen, dass sie viel geleistet haben und stolz darauf sein können. Mut, Neugier und Vertrauen auf sich selbst sah sie als Garanten für ein gelungenes weiteres Leben an.</p> <p>Die Prüfungszeugnisse übergaben die Klassenlehrer – für die 9a Stefanie Maier, für die 10a Christine Hirschbeck, für die 10b Tobias Gihr. Neben Lob und Preis für besondere schulische Leistungen wurden weitere Preise überreicht.</p> <h2>Preise für Engagement und Fleiß</h2> <p>Den Sozialpreis für vorbildliches soziales Engagement des Rotary-Clubs überreichte Thomas Laubis an Alina Alimi und Mathieu Hermans. Über den Mathematikpreis, den Fürstabt-Gerbert-Preis, freuen sich Saskia Aschwanden und Anna Zeller.</p> <p>Den besten Schülern in Französisch überreichte Angela Böhrer für das Partnerschaftskomitee Stühlingen-Bellême einen Preis. Den Schulpreis überreichte Bürgermeister Burger an Saskia Aschwanden und Anna Zeller für den Notendurchschnitt 1,0.</p> <h2>Die Lob- und Preisträger</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong><strong>Preis:</strong></strong> Saskia Aschwanden (Schulpreis), Mathieu Hermans, Lorenz Weiß und Anna Zeller (Schulpreis).</li> <li><strong><strong>Klassenpreise:</strong></strong> 9a Julia Lamirowska, Anastasia Poch; 10a Thea Leingruber; 10b Saskia Aschwanden und Anna Zeller.</li> <li><strong>Lob:</strong> Thea Leingruber, Marleen Nägele, Ida Löhle, Janosch Kaiser, Elias Mahler und Joyce Nlaba.</li> </ul> </div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Auf dem Roten Teppich schlendern die Stühlinger Realschüler in einen neuen Lebensabschnitt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 26 Jul 2025 17:12:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[U19 des SC Freiburg gewinnt Test in Eggingen gegen den SV Schaffhausen mit 4:1 – wir haben Fotos!  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/regionalsport-hochrhein/u19-des-sc-freiburg-gewinnt-test-in-eggingen-gegen-den-sv-schaffhausen-mit-41-wir-haben-fotos;art3111,12450653 ]]></link>      <description><![CDATA[  Fußball: Unser Fotograf Jan Zipfel war mit der Kamera dabei! Achtung! SÜDKURIER-Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Jegliche Nutzung erfordert die Zustimmung unserer Fotografen und des Verlags!  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Fußball: Unser Fotograf Jan Zipfel war mit der Kamera dabei! Achtung! SÜDKURIER-Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Jegliche Nutzung erfordert die Zustimmung unserer Fotografen und des Verlags!<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/regionalsport-hochrhein/u19-des-sc-freiburg-gewinnt-test-in-eggingen-gegen-den-sv-schaffhausen-mit-41-wir-haben-fotos;art3111,12450653]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Fußball: Unser Fotograf Jan Zipfel war mit der Kamera dabei! Achtung! SÜDKURIER-Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Jegliche Nutzung erfordert die Zustimmung unserer Fotografen und des Verlags!



        ]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[U19 des SC Freiburg gewinnt Test in Eggingen gegen den SV Schaffhausen mit 4:1 – wir haben Fotos!]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 24 Jul 2025 15:23:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bubble Soccer, Blitzturnier und Besuch des SC Freiburg: SV Eggingen feiert 50-jähriges Bestehen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/bubble-soccer-blitzturnier-und-besuch-des-sc-freiburg-der-sv-eggingen-feiert-50-jaehriges-bestehen;art372593,12448583 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vom 25. bis 27. Juli geht es auf dem Sportplatz in Eggingen rund. Das 50-jährige Jubiläum wird mit einem bunten Rahmenprogramm gefeiert. Wir blicken in die Vergangenheit und auf das kommende Wochenende.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Vom 25. bis 27. Juli geht es auf dem Sportplatz in Eggingen rund. Das 50-jährige Jubiläum wird mit einem bunten Rahmenprogramm gefeiert. Wir blicken in die Vergangenheit und auf das kommende Wochenende.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Vom 25. bis 27. Juli geht es auf dem Sportplatz in Eggingen rund. Das 50-jährige Jubiläum wird mit einem bunten Rahmenprogramm gefeiert. Wir blicken in die Vergangenheit und auf das kommende Wochenende.



        <p>Seit 50 Jahren jagen die Sportler des SV Eggingen dem Fußball hinterher. Anlässlich dieses Jubiläums lädt der Sportverein Eggingen vom 25. bis 27. Juli zu Aktivitäten für Groß und Klein ein. Neben dem Rückblick in die Vergangenheit und dem Besuch der U19-Mannschaft des SC Freiburg, gibt es ein Bubble-Soccer Turnier und eine After-Match-Party.</p> <h2>Der Blick ins Programm</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li>Freitag, 25. Juli: ab 17 Uhr Festauftakt mit dem Musikverein Eggingen und Festzeltgaudi</li> <li>Samstag, 26. Juli: 10 Uhr Empfang der Aufstiegshelden mit anschließendem Elfmeterturnier um 11.30 Uhr, 14 Uhr Einlagespiel des SC Freiburg U19, 16 Uhr Bubble-Soccer Turnier mit anschließender After-Match-Party</li> </ul> </div> <h2>Erste Anfänge und Höhepunkte der Vereinsgeschichte</h2> <p>Nach fünfjähriger Unterbrechung wurde am 10. Mai 1975 in Eggingen wieder ein Fußballverein gegründet. Die Hauptverantwortlichen waren Karl-Heinz Amann, Hans Rohr und Franz Brenninger. Amann und Rohr wurden zum Vorstand. Es gab zu Beginn eine Alte-Herren Mannschaft, die gelegentlich Freundschaftsspiele absolvierte.</p> <p>Im Laufe der Jahre gab es so einige Höhepunkte der Vereinsgeschichte wie Manuel Streuff, der Vorsitzende des SV Eggingen erklärt: „Sportlich gesehen war die Vizemeisterschaft in der Bezirksliga 2007 mit dem Aufstiegsspiel vor über 1.500 Zuschauern, das leider verloren ging, ein großer Höhepunkt.“ Des Weiteren seien die Meisterschaften 2004 in der Kreisliga A und 2023 in der Kreisliga weitere besondere Momente gewesen. „Und die gewonnenen Aufstiegsspiele 1992 und 1995.“</p> <p>Streuff spielt seit über knapp 30 Jahren beim SV Eggingen Fußball und ist seit 15 Jahren in verschiedenen Funktionen als Jugendtrainer, Jugendleiter und Vorstand aktiv. „Ich bin quasi in den Verein geboren worden. Meine Eltern waren in der Vorstandschaft, sodass ich gleich immer mit auf dem Sportplatz mit dabei war und seit ich laufen kann, dort Fußball spiele“, sagt Streuff und ergänzt: „Da trägt man den Verein schon im Herzen.“</p> <p>Neben den sportlichen Erfolgen gab es für den Verein weitere wichtige Momente, wie die Einweihung des Sportzentrums 1984 und die Einweihung des Kunstrasenplatzes 2018, wie Streuff erklärt.</p> <h2>Vereinsentwicklung und Bedeutung</h2> <p>Der Verein sei stetig gewachsen, wie Streuff sagt: „Der Verein hat immer sehr viel Aufwand in die Jugend investiert und ist stolz auf mittlerweile 380 Kinder, davon über 100 Kinder und Jugendliche“. Außerdem sind rund 20 ehrenamtliche Trainer im Einsatz.</p> <p>Eine Frauenmannschaft gibt es seit 2022 wieder. 1997 wurde die erste Frauenmannschaft gegründet, welche zu einer Fahrstuhlmannschaft wurde und zwischen der Bezirks- und der Landesliga auf- und abstieg. 2014 wurde die Damen-Mannschaft aufgrund einem Mangel an Spielerinnen vom Spielbetrieb abgemeldet und feierte 2022 ihre Rückkehr.</p> <p>Der SV Eggingen spiele auch im Ort eine große Rolle: „Der Verein ist ein wichtiger Treffpunkt für alle Generationen. Gesellschaftlich, sozial und sportlich.“ Der Verein bringe sich gemeinsam mit anderen Vereinen in das Dorfleben ein. „Wir sind sehr stolz auf unsere Arbeit im Jugendbereich, die zu den aufwändigsten in der ganzen Gemeinde zählt.“</p> <p>Am Wochenende soll es „ein Zusammentreffen von jung bis alt sein“, freut sich Streuff. „Der Sportverein ist ein Ort, der Generationen verbindet und für eine tolle Gemeinschaft steht.“</p> <p>Das Programm für das Wochenende biete für alle Zielgruppen etwas. Von spannender Historie, ausgelassener Festzeltstimmung, hochklassigem Fußball, spaßigem Bubble-Soccer und einem tollen Programm für Kinder, sei alles dabei.</p> <p>„Wir würdigen die Vergangenheit, feiern die Gegenwart und blicken freudig in die Zukunft“, so Streuff. Für Verpflegung ist auch gesorgt. „Ein Höhepunkt wird sicherlich unser Rückblick mit unseren Aufstiegsmannschaften am Samstagvormittag, gefolgt vom Einlagespiel des SC Freiburg U19 gegen den SV Schaffhausen“, verspricht der Vorsitzende.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Bubble Soccer, Blitzturnier und Besuch des SC Freiburg: SV Eggingen feiert 50-jähriges Bestehen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 24 Jul 2025 05:30:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[50 Jahre Sportverein Eggingen : Sport und Unterhaltung auf dem Fußballplatz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/50-jahre-sportverein-eggingen-sport-und-unterhaltung-auf-dem-fussballplatz;art372593,12448132 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eggingen Einen schönen Grund zum feiern hat der SV Eggingen an diesem Wochenende. Vom 25 bis 27 Juli feiert der Verein sein 50-jähriges Bestehen.  ]]></description>
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          Eggingen Einen schönen Grund zum feiern hat der SV Eggingen an diesem Wochenende. Vom 25 bis 27 Juli feiert der Verein sein 50-jähriges Bestehen.<br>
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        Eggingen Einen schönen Grund zum feiern hat der SV Eggingen an diesem Wochenende. Vom 25 bis 27 Juli feiert der Verein sein 50-jähriges Bestehen.



        <div class="koll"><p>Eggingen Einen schönen Grund zum feiern hat der SV Eggingen an diesem Wochenende. Vom 25. bis 27. Juli feiert der Verein sein 50-jähriges Bestehen. Die Gäste erwartet unter anderem ein zünftiger Gaudiabend im Festzelt, ein Jugendturnier oder das Spiel der Meistermannschaften. Spaß für alle Fußballer und Nicht-Fußballer verspricht das Bubble-Soccer Turner am Samstag auf dem Sportplatz.</p><h2_interline>Wie alles begann</h2_interline><p>35 Gründungsmitglieder legten 1975 den Grundstein für den SV Eggingen, obwohl schon seit den 60er Jahren im Ort Fußball gespielt wurde. </p><p>Karl-Heinz Amann, selbst Initiator und Gründungsmitglied, berichtete von den Anfängen. Zwischen Eggingen und Ofteringen befand sich der erste Fußballplatz. Die Tore wurden aus Metallteilen zusammengeschweißt, die beim Hämmerle in Lauchringen organisiert worden waren und das Netz knüpfte der Seiler aus Untermettingen für wenig Geld. Schon in der Saison 1976/77 nahm die erste Mannschaft an Rundenspielen teil und belegte in Staffel IX den beachtlichen sechsten Platz. 1983 meldete der Verein eine zweite Mannschaft und 1996 wurde erstmalig eine Frauenmannschaft gegründet. Karl-Heinz Amann wurde an der Gründungsversammlung mit 24 Jahren zum allerersten Vorsitzenden gewählt und hatte von Tuten und Blasen keine Ahnung. Eine Woche vor dem ersten offiziellen Spiel kamen die dringend benötigten Spielerpässe, für deren Beschaffung damals Anton Hilpert, Bundestagsabgeordneter a.D. sehr geholfen hatte. </p><p>Schon 1981 erhielt der Verein das jetzige Gelände und baute innerhalb von drei Jahren einen modernen Fußballplatz. Parallel dazu erbauten die fleißigen Mitglieder das heutige Sportheim. Das Material stellte die Gemeinde zur Verfügung und die Arbeit übernahmen die Mitglieder. Vorsitzender Manuel Streuff ist sich sicher, dass die Sportanlage auf diese Weise auch von allen Mitgliedern Wert geschätzt wurde und noch heute wird.</p><h2_interline>Jugendarbeit wichtig</h2_interline><p>Die Vorstandschaft setzt im Verein auf die eigene Jugend, denn fast alle aktiven Spieler und Spielerinnen stammen aus der Egginger Jugend. Streuff sagt, „bei allem sportlichen Ehrgeiz hat für uns die Kameradschaft und ein gutes Miteinander eine hohe Priorität. Der Erfolg kommt dann automatisch.“ Die etwa <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />20 Jugendtrainer sind alle ehrenamtlich tätig, worüber die Vorstandschaft sehr stolz ist, meint Streuff. „Ein Dorfverein wie wir kann ohne dieses Engagement nicht überleben.“ Die Jugendlichen des SV Eggingen belegen in ihren Klassen durchweg gute Plätze und der Verein bietet ihnen mit Jugendcamps, oft auf der eigenen Anlage, abwechslungsreiche und spielerische Trainingsmöglichkeiten.</p><h2_interline>Kunstrasenplatz</h2_interline><p>In 3.500 Stunden Eigenleistung wurde 2018 mit Unterstützung der Gemeinde und verschiedener Sponsoren der Hartplatz durch einen Kunstrasenplatz ersetzt. Auch hier tat sich der Ehrenvorsitzende Karl-Heinz Amann als Projektleiter hervor, wofür ihm der Verein Spalier stand und er den ersten Pass auf dem neuen Platz spielen durfte.</p><h2>Programm</h2><p><ul><li><strong>Freitag, 25. Juli:</strong> ab 17 Uhr Fassanstich mit Handwerkervesper, Ehrungen, MV Eggingen musiziert zur Festzelt-Gaudi.</li><li><strong>Samstag, 26. Juli:</strong> ab 10 Uhr werden die Aufstiegshelden des SV Eggingen empfangen, die um 11.30 Uhr ein Elfmeterturnier spielen. Um 14 Uhr findet ein Einlagespiel des SC Freiburg U19 gegen den SV Schaffhausen statt und um 16 Uhr geht es rund bei einem spektakulären Bubble-Soccer-Turnier und einer After-Match-Party.</li><li><strong>Sonntag, 27. Juli:</strong> Um 10 Uhr findet ein Jugendturnier mit den 120 Fußballer und Fußballerinnen aus dem Jugendbereich statt und um 15 Uhr bieten die Vereine aus Bettmaringen/Mauchen, Wutöschingen und Eggingen ein Kreisliga-Blitzturnier.</li></ul></p></div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[50 Jahre Sportverein Eggingen : Sport und Unterhaltung auf dem Fußballplatz]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 23 Jul 2025 19:01:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hochrhein-Talente testen mit dem SC Freiburg in der Heimat  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/regionalsport-hochrhein/hochrhein-talente-testen-mit-dem-sc-freiburg-in-der-heimat;art3111,12447916 ]]></link>      <description><![CDATA[  U15 und U16 testen am Samstag mit Max Benz, Levin Ruess und Linus Erlemann bei der Sportwoche in Jestetten gegen den SSV Ulm. Jakob Benz trifft mit der U19 in Eggingen auf den SV Schaffhausen  ]]></description>
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          U15 und U16 testen am Samstag mit Max Benz, Levin Ruess und Linus Erlemann bei der Sportwoche in Jestetten gegen den SSV Ulm. Jakob Benz trifft mit der U19 in Eggingen auf den SV Schaffhausen<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        U15 und U16 testen am Samstag mit Max Benz, Levin Ruess und Linus Erlemann bei der Sportwoche in Jestetten gegen den SSV Ulm. Jakob Benz trifft mit der U19 in Eggingen auf den SV Schaffhausen



        <p><strong>Jugendfußball</strong> Es ist Ende Mai 2021, die E-Junioren des SV Jestetten gewinnen zum Saisonabschluss mit 10:9 gegen ihre Alterskollegen vom FC Schaffhausen. Tore satt, die Fans sehen ein spannendes Spiel – und es ist zugleich auch der Abschied einiger Jestetter Spieler. Max Benz wechselt in die U12 vom SC Freiburg, Levin Ruess und Linus Erlemann zieht es zum Grasshopper Club Zürich.</p> <p>Doch bekanntlich trifft man sich immer zwei Mal im Leben. Das Trio spielt inzwischen gemeinsam beim SC Freiburg – und kehrt an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Am Samstag spielen Levin Ruess, Max Benz und Linus Erlemann mit dem Bundesliganachwuchs Einlagespiele bei der Sportwoche des SV Jestetten. „Mit fünf Jahren stand ich hier das erste Mal auf dem Platz„, erinnert sich Linus Erlemann: „Ich hatte eine tolle Zeit im Verein, die Rückkehr jetzt im SC-Trikot ist schon etwas Besonderes für mich.“</p> <p>Vom SV Eggingen wechselte Max Benz zum SV Jestetten. Levin Ruess kam vom SV Altenburg. So erinnert er sich „an coole Spiele und einige Highlights. Wir waren viel unterwegs und haben oft auch gegen Schweizer Profiteams gespielt. Und meistens gewonnen“, sagt er mit einem freudigen Augenzwinkern.</p> <p>Am Samstag tritt zunächst die U15 mit dem früheren Jestetter Jugendspieler Levin Ruess, um 12 Uhr, gegen die U15 des SSV Ulm an. Linus Erlemann und Max Benz sind um 15 Uhr mit der U16 an der Reihe. Gegner ist dann die U16 des SSV Ulm. „Wir sind voll motiviert und wollen in Jestetten ein starkes Spiel abliefern“, fiebert Linus Erlemann dem Heimspiel entgegen.</p> <p>Neben den Einlagespielen des Bundesliganachwuchs ist beim SV Jestetten noch mehr geboten. Am Donnerstag werden Schülerturniere der Grundschulen in Altenburg und Jestetten ausgetragen. Das Turnier der Alten Herren steht am Freitag auf dem Programm. Neben den Einlagespielen gibt es am Samstag Juniorenturniere. Für den Sonntag ist ein Grümpelturnier geplant.</p> <h2>U19 testet in Eggingen</h2> <p>Parallel zu den Spielen in Jestetten tragen die A-Junioren des SC Freiburg im Rahmen des 50. Geburtstags des SV Eggingen um 14 Uhr ein Testspiel gegen den SV Schaffhausen aus. Auch hier gibt es einen „Heimkehrer“. Jakob Benz, der ältere Bruder des U16-Spielers Max Benz, ist im Mittelfeld der Freiburger U19 unterwegs.</p> <p>Im weiteren Programm an den drei Festtagen von Freitag bis Sonntag ist ein Elfmeterturnier der SVE-Aufstiegshelden, ein Bubble-Soccer-Turnier sowie am Sonntag, ab 15 Uhr, ein Blitzturnier mit der SG Bettmaringen/Mauchen, der Spvgg Wutöschingen und dem Gastgeber.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Hochrhein-Talente testen mit dem SC Freiburg in der Heimat]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 22 Jul 2025 21:27:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ihre Stimme wird der Region fehlen: Trauer um Sängerin und Chorleiterin Karin Brogle  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/ihre-stimme-wird-fehlen-saengerin-und-chorleiterin-karin-brogle-aus-eggingen-stirbt-mit-71-jahren;art372593,12447143 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Eggingerin stirbt im Alter von 71 Jahren. Sie leitete zahlreiche Chöre im östlichen Landkreis und gab zahlreichen Kindern ihre Liebe zum Gesang weiter. Ihr Anliegen war es, Menschen in Harmonie zusammenzuführen.  ]]></description>
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          Die Eggingerin stirbt im Alter von 71 Jahren. Sie leitete zahlreiche Chöre im östlichen Landkreis und gab zahlreichen Kindern ihre Liebe zum Gesang weiter. Ihr Anliegen war es, Menschen in Harmonie zusammenzuführen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/ihre-stimme-wird-fehlen-saengerin-und-chorleiterin-karin-brogle-aus-eggingen-stirbt-mit-71-jahren;art372593,12447143]]></guid>
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        Die Eggingerin stirbt im Alter von 71 Jahren. Sie leitete zahlreiche Chöre im östlichen Landkreis und gab zahlreichen Kindern ihre Liebe zum Gesang weiter. Ihr Anliegen war es, Menschen in Harmonie zusammenzuführen.



        <p>Karin Brogle aus Eggingen ist am 10. Juni nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 71 Jahren verstorben. Neben ihrer Familie trauern auch Sängerinnen und Sänger am Hochrhein um eine besonders engagierte Künstlerin.</p> <p>Für ihr Engagement wurde sie mit der Stauffermedaille, der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg und der Kreismedaille in Silber des Landkreises Waldshut ausgezeichnet.</p> <h2>Viele Trauernde nehmen Abschied</h2> <p>Während eines Trauergottesdienstes in der Kirche Sankt Gallus Eggingen mit Pastoralreferent i.R. Konrad Sieber wurde die Möglichkeit, Abschied zu nehmen, rege genutzt, viele Trauernde mussten stehen. Sowohl der Singkreis Eggingen als auch der Gesangverein Erzingen waren beim Trauergottesdienst in großer Zahl anwesend und trauerten um ihre Chorleiterin Karin Brogle.</p> <p>Es sprachen Vertreter des Singkreises Eggingen, der Grundschule Eggingen und des Badischen Chorverbands gemeinsam mit dem Chorverband Hochrhein. Die Urnenbeisetzung fand später im Familienkreis auf dem Friedhof Eggingen statt. Zur Familie gehören Ehemann Josef, Sohn Michael und Alexandra mit Selina, Timo, Rebekka, Eleanor und Lenja, Sohn Markus und Marion mit Jakob, Johannes und Maria Rosa.</p> <p>Nachdem sie ihre Mutter und ihre Schwester bis zu deren Tod gepflegt hatte, begann Karin Brogle das Malen als neues Hobby und auch als Erinnerung an ihre Schwester. Sie nahm an Ausstellungen teil, auch konnte man ihre Kunst in ihrem ehemaligen Elternhaus anschauen.</p> <h2>Gründungsmitglied des Singkreises Eggingen</h2> <p>Karin Brogle war zusammen mit ihrem Mann Josef Brogle und Rektor Hans-Wolf Kaczmarczyk Gründungsmitglied des Singkreises Eggingen im Jahr 1977. Sie wurde in zwei Lehrgängen 1987 und 1988 Vizechorleiterin, leitete den Frauenchor des Singkreises und übernahm das Chorleiteramt 2002 von ihrem Vorgänger Hans-Wolf Kaczmarczyk. Sie kümmerte sich um den Gesangsnachwuchs in der Grundschule Eggingen und gründete und leitete den Schulchor. 2002 wurde sie Ehrenmitglied des Singkreis Eggingen nach 25 aktiven Jahren.</p> <p>Sie engagierte sich seit 1988 bis zu ihrem Tod sehr für Chöre, die aufgrund fehlender Sängerinnen und Sänger oder fehlender Chorleitungen vor der Auflösung standen und stellte sich auch mehrfach als Chorleiterin zur Verfügung, sowohl für Kinder-, Jugend-, als auch Erwachsenen-Chöre. Das von ihr gestaltete 14-tägige Singen mit Senioren in Erzingen mit gelegentlichen kleinen Ausflügen in die nähere Umgebung war für die Senioren und besonders auch für demenzkranke Personen eine emotionale Bereicherung.</p> <h2>Großes Engagement im Chorverband</h2> <p>Im Chorverband Hochrhein wurde sie 1994 zur Frauen- und Pressereferentin gewählt, ihr Mann Josef Brogle war dort Präsident. Sie erstellte 1995 halbjährlich die Sängerzeitung „Hochrheinklang“. Seit 1997 betreute sie die Geschäftsstelle des Chorverband Hochrhein (damals Hochrhein-Sängerbund), war für die Ehrungen zuständig, schrieb Reden für diverse Anlässe und versorgte die örtliche Presse sowie die damalige Badische Sängerzeitung, heute „Baden Vokal“ mit Artikeln. Sie organisierte und betreute Gala-Konzerte, Abend-Sing-Wochen, das Festival der jungen Chöre, Kirchenkonzerte, Chorgruppenkonzerte, Kritiksingen und Probenwochenenden.</p> <p>„Der Badische Chorverband verliert mit Karin nicht nur sein Ehrenmitglied, sondern auch einen Menschen, der seinen Dienst dem Chorverband stets zur Verfügung gestellt hat, und zwar in einem solch großen Maße und mit so viel Engagement, das nicht selbstverständlich ist“, erinnerte Vizepräsident Wolfgang Denecke vom Badischen Chorverband an die Eckpunkte des sozialen Engagements von Karin Brogle.</p> <p>Bereits 1994 vertrat sie den damaligen Hochrhein-Sängerbund (heute Chorverband Hochrhein) in den Gremien des Badischen Chorverbands als Frauenbeauftragte und Pressereferentin, später wurde sie zur Frauenbeauftragten gewählt.</p> <h2>In Seminaren gibt sie ihr Wissen weiter</h2> <p>Sie wurde beliebt durch Seminare und Workshops, darunter „Reden im Verein“, „Aufgaben einer Chorsprecherin“ und dem aktuell noch immer relevanten Thema der Sängerinnenwerbung. Bis 2012 leitete sie vier überregionale Frauen-Chor-Festivals in Wutöschingen, Ötigheim, Ladenburg und Graben-Neudorf.</p> <p>Sie organisierte und leitete jährlich Tagungen der Frauenreferentinnen in Baden mit Fachvorträgen sowie Spiel und Tanz. „In diesen Tagungen erarbeitete sie mit den Teilnehmerinnen diverse Handreichungen, Anleitungen und Exposés, die noch heute auf der Homepage des Badischen Chorverbandes zu finden sind und erarbeitete Vorschläge für das Präsidium des Badischen Chorverbandes wie die Initiative für die verbandliche Veranstalterhaftpflicht-Versicherung und die Freistellung für Kinder und Jugendliche von den GEMA-Gebühren“, so Wolfgang Denecke.</p> <p>Er trat im Schwarzwald-Baar-Chorverband als Frauenreferent bei, auf ihr Betreiben wurde der Begriff Frauenreferentin in Gleichstellungsbeauftragte geändert und in der Satzung des Badischen Chorverbands verankert. 2016 schied sie aus dieser langen und erfolgreichen Zusammenarbeit als Ehrenmitglied aus dem Präsidium des Badischen Chorverbandes aus.</p> <h2>Ihre Veranstaltungen waren immer professionell organisiert</h2> <p>„Legendär war ihre professionelle Organisation von Veranstaltungen jeglicher Art. Auch im gastronomischen Bereich war alles genau geplant und durchgetaktet. Egal, wie voll die Halle war, jeder bekam seinen Platz und Essen und Getränke wurden im Handumdrehen serviert“, lobte Wolfgang Denecke.</p> <p>Als Beauftragte für die Felix-Auszeichnung für das Singen in Kindergärten veranstaltete sie Seminare für die Aus- und Weiterbildung von Erzieherinnen und verlieh Kindergärten die Felix-Auszeichnung des Deutschen Chorverbands.</p> <p>Ihre eigene Philosophie beschrieb Karin Brogle einst in einem Interview mit dem SÜDKURIER (2018): „Mein Anliegen ist, Menschen in Harmonie zusammenzuführen, wobei Singen für mich zu 50 Prozent aus Gesang und zu 50 Prozent aus aktiver Gemeinschaft besteht. Erfolgreiche Konzerte geschehen ohne Mammut-Proben, wenn das Klima im Verein stimmt.“ Diese Worte spiegeln ihren Umgang mit Musik wider – als Ausdruck von Menschlichkeit, Harmonie und Verbundenheit.</p> <p>Ihr plötzlicher Tod hinterlässt eine schmerzhafte Lücke in der Musikwelt und in den Herzen jener, die das Glück hatten, ihr zu begegnen. Doch ihr Erbe – die unzähligen Stimmen, die sie zum Klingen brachte, die Gemeinschaften, die sie vereinte, und die Musik, die sie mit Freude erfüllte – wird noch lange weiterleben.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Verein "Gesellschaftliches Engagement" Auszeichnungen thema-heimat-verein thema-gesellschaft-engagement thema-heimat-mensch-nachruf]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Ihre Stimme wird der Region fehlen: Trauer um Sängerin und Chorleiterin Karin Brogle]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 13 Jul 2025 13:33:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[In acht Stunden um die Welt reisen? In Lauchringen ist das kein Problem  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/lauchringen/in-acht-stunden-um-die-welt-reisen-in-lauchringen-ist-das-kein-problem;art372610,12438480 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Nacht der Kulturen bringt 16 Nationen zusammen. Die zahlreichen Besucher genießen die tolle Stimmung, exotische Kulinarik und landestypische Auftritte. Der Handels- und Gewerbekreis zieht zufrieden Bilanz.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Nacht der Kulturen bringt 16 Nationen zusammen. Die zahlreichen Besucher genießen die tolle Stimmung, exotische Kulinarik und landestypische Auftritte. Der Handels- und Gewerbekreis zieht zufrieden Bilanz.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/lauchringen/in-acht-stunden-um-die-welt-reisen-in-lauchringen-ist-das-kein-problem;art372610,12438480]]></guid>
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        Die Nacht der Kulturen bringt 16 Nationen zusammen. Die zahlreichen Besucher genießen die tolle Stimmung, exotische Kulinarik und landestypische Auftritte. Der Handels- und Gewerbekreis zieht zufrieden Bilanz.



        <p>Wie bereichernd das Miteinander verschiedener Nationalitäten sein kann und wie bunt und fröhlich es sich gemeinsam feiern lässt, zeigte sich am Freitag von 17 bis 1 Uhr bei der Nacht der Kulturen in Lauchringen. 16 Länder waren mit dabei.</p> <p>Engagierte Lauchringer mit Wurzeln in oder besonderen Verbindungen zu diesen Ländern, boten an 19 Ständen landestypische Gerichte an. Es gab peruanische Empanadas, indonesische Sate-Spieße, türkischen Adan Kebap, kroatische Cevapcici, schweizerisches Raclette und Burger am USA-Stand, um nur einige von unzähligen Angeboten zu nennen.</p> <p>Die Stände waren landestypisch dekoriert, bei keinem fehlte die Landesflagge und natürlich war auch die Deutschlandflagge samt Schwarzwälder Bollenhut zu finden. Wienerle mit Kartoffelsalat war eines der Gerichte am Deutschland-Stand.</p> <p>Jeder Standbetreiber hatte für sein Land eine Darbietung organisiert, die im Wechsel auf drei Bühnen gezeigt wurde. Das Publikum wurde mit Volks- und modernen Tänzen, mit Gesang und Live-Musik unterhalten.</p> <p>Zu den Darbietungen gehörte eine mitreißende, brasilianische Samba-Show und amerikanische Girls, die mit moderner Tanzkunst begeisterten und eine Gruppe aus der Schweiz, die mit fröhlichen, polnischen Volkstänzen die Blicke auf sich zog.</p> <p>Für Italien stand der Liedermacher Rocco Costa auf der Bühne, Deutschland repräsentierten unter anderem die Garde Hohentengen und die Band Zweifel.</p> <h2>Viele Hände machen Fest möglich</h2> <p>Die Resonanz auf die fünfte Nacht der Kulturen war überwältigend. Die Festmeile in der Hauptstraße von der Bäckerei Roters bis zum Ärztehaus war zeitweise ein einziger Menschenteppich. Gut gelaunte Menschen aller Altersgruppen und eine insgesamt sehr entspannte, vergnügte Stimmung waren Markenzeichen der Nacht der Kulturen.</p> <p>So leichtfüßig das Fest daherkam, so umfassend waren die Vorbereitungen wie Stephanie Lovisi erzählt. Sie ist Vorsitzende des Lauchringer Handels- und Gewerbekreises, bei dem alle Fäden zusammenliefen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Sie stecken hinter der Nacht der Kulturen</span><span>Der Lauchringer Handels- und Gewerbekreis wurde 1997 auf Initiative von Dorothea Schreiner gegründet. Sein Ziel ist es, mit der Organisation von Aktionen und Veranstaltungen die Attraktivität Lauchringens zu fördern. Der Verein hat aktuell rund 90 Mitglieder aus den Bereichen Handwerk, Handel, Dienstleistung, Gastronomie und Industrie.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>So ist das Fest entstanden</span><span>Die Lauchringer Nacht der Kulturen fand erstmals 2013 statt und geht auf eine Anregung von Lauchringens Bürgermeister Thomas Schäuble zurück. Weitere Informationen im Internet unter www.lauchringen.com.</span></label></div> <p>Ein Kraftakt steht nach ihrer Aussage hinter der Nacht der Kulturen, die nur durch großzügige Sponsoren und den tatkräftigen Einsatz von so vielen möglich gewesen wäre. „Es war super und ein megaschönes Fest, die Menschen mögen die Nacht der Kulturen, wir haben nationenübergreifendes Feiern, ein friedliches Miteinander und Zusammenhalt erlebbar gemacht“, zieht sie das Fazit.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Noch mehr Bilder von der Nacht der Kulturen</h2> </div> <p><em><a href="http://www.sk.de/12438010" target="_blank" title="" rel="noopener">Besucher genießen den Schmelztigel der Kulturen.</a></em></p> <p><em><a href="http://dcx-prod.suedkurier.de/dcx/und%20www.sk.de/12438013" target="_blank" title="" rel="noopener">So schön war die Nacht der Kulturen. </a><br /> <br /></em></p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[In acht Stunden um die Welt reisen? In Lauchringen ist das kein Problem]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 10 Jul 2025 16:34:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hereinspaziert in den Zirkus Knallbunt: Hier werden Schüler zu Clowns, Artisten und Trapezkünstlern  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/hereinspaziert-in-den-zirkus-knallbunt-hier-werden-schueler-zu-clowns-artisten-und-trapezkuenstlern;art372593,12436452 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die 90 Kinder der Grundschule Eggingen haben ihre Schule im Rahmen der Projektwoche in einen Zirkus verwandelt. Die beiden Vorstellungen finden am Freitag, 11. Juli, 15 und 18.30 Uhr in der Gemeindehalle statt.  ]]></description>
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          Die 90 Kinder der Grundschule Eggingen haben ihre Schule im Rahmen der Projektwoche in einen Zirkus verwandelt. Die beiden Vorstellungen finden am Freitag, 11. Juli, 15 und 18.30 Uhr in der Gemeindehalle statt.<br>
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        Die 90 Kinder der Grundschule Eggingen haben ihre Schule im Rahmen der Projektwoche in einen Zirkus verwandelt. Die beiden Vorstellungen finden am Freitag, 11. Juli, 15 und 18.30 Uhr in der Gemeindehalle statt.



        <p>Lange Tücher hängen von der Hallendecke, Kinder turnen akrobatisch auf Leitern und manche springen sogar über brennende Hindernisse. Die Grundschule Eggingen hat sich diese Woche in eine Zirkusschule verwandelt. Was die 90 Grundschüler von ihren Lehrerinnen und den beiden Zirkuspädagogen aus Freiburg gelernt haben, präsentieren die jungen Artisten am Freitag, 11. Juli, im Rahmen des Schulfestes.</p> <h2>Die Zirkuswoche</h2> <p>Für ihren Zirkus Knallbunt, wie die Grundschüler ihren Zirkus benannt haben, wurde fleißig das ganze Schulhaus bunt geschmückt. In den fünf Tagen der Zirkusprojektwoche lernen die Kinder acht verschiedene Zirkuskünste. Alles, was man dafür braucht, wie Requisiten, Kostüme und Expertenwissen, bringen die beiden Zirkuspädagogen Manuel Sand und Christoph Eichler vom Artistiktheater Mixtura Unica aus Freiburg mit.</p> <h2>Das sagen die Kinder</h2> <p>Zur Auswahl gibt es die Gruppen: Clown, Zaubern, Balance, Fakir, Trampolin und Akrobatik am Tuch, Trapez oder auf Leitern. Welche Disziplin davon die Kinder erlernen möchten, haben sie selbst entschieden.</p> <p>Samuel Kirchmayer hat die Gruppe „Clown“ gewählt und erklärt: „Ich finde Clown ist etwas Persönliches, weil man Gefühle spielen können muss.“ Julia Bächle ergänzt: „Das ist manchmal ein bisschen schwierig, weil man so tut, als wäre etwas ganz schwer, aber in echt ist es ganz leicht.“</p> <p>Auch die Leiter-Akrobatik ist nicht so einfach, wie die Kinder es aussehen lassen. Um die Formation „Zelt“ zu halten, braucht es Balance und Vertrauen, erklären die Kinder. „Manchmal hab ich ein bisschen Angst, weil es wackelt, aber das wird besser, weil ich Vertrauen habe und alle kenne“, berichtet Lena Bächle.</p> <p>Beim Turnen hingegen kommt es vor allem auf Kraft an. Davon braucht man nämlich ganz schön viel, um am Trapez oder den Tüchern hochzuklettern, erzählen Leni Gäng und Nora Ebi. Oben angekommen führen die Kinder einen Handstand vor oder hängen mit gestreckten Armen und Beinen am Trapez.</p> <p>Hoch hinaus geht es auch beim Trampolinspringen. Das muss sogar sein, weil die Kinder unter anderem über ein brennendes Hindernis hüpfen. „Ich hab ein bisschen Angst vor dem Feuer, weil die Flammen manchmal sehr hoch gehen“, beichtet Gülten Ercikdi. „Aber ich vertraue unserer Lehrerin, weil sie würde es ja nicht machen, wenn es nicht sicher wäre“, ergänzt sie.</p> <h2>Sportlichkeit und Teamgeist</h2> <p>Ob Trapez, Fakir oder Zaubern – ein paar Fähigkeiten werden überall gebraucht: Vertrauen, Teamarbeit und eine Prise Mut. „Zirkus bringt den Kindern auf ganz vielen Ebenen etwas bei“, erklärt Zirkuspädagoge Christoph Eichler.</p> <p>„Sie trainieren ihre Sportlichkeit, Koordination und Kraft sowie ihre Sozialkompetenzen. Die Kinder lernen im Team zusammenzuarbeiten und sich selbst und Gefahren besser einzuschätzen“, führt er weiter aus. Und auch Schulleiterin Birgit Malcha weiß: „Die Kinder erleben sich in einem ganz neuen Umfeld und entdecken neue Talente, die sie dann auf der Bühne zeigen dürfen.“</p> <h2>Manege frei beim großen Schulfest</h2> <p>Am Freitag, 11. Juli, während des Schulfestes heißt es dann gleich zweimal Manege frei für die jungen Artisten.</p> <p>Die beiden Vorstellungen des Zirkus‘ Knallbunt finden um 15 und um 18.30 Uhr in der Gemeindehalle Eggingen statt. Die Schülerinnen und Schüler dürfen sich auf ein großes Publikum freuen, denn bisher seien schon rund 300 Karten pro Vorstellungen verkauft worden, sagt Schulleiterin Birgit Malcha.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kleinkunst Erziehung Schüler thema-kultur-theater thema-gesellschaft-bildung-schule thema-gesellschaft-familie]]></dc:relation>
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      <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 17:28:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der kleine Verein Kletterfreunde Eggingen will hoch hinaus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/der-kleine-verein-kletterfreunde-eggingen-will-hoch-hinaus;art372593,12422128 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit April gibt es den Verein Kletterfreunde Eggingen. Der Vorsitzende Andreas Gehrmann berichtet, was das Besondere am Klettern ist und wie er trotz Krebserkrankung Kraft aus seinem Hobby und dem Ehrenamt schöpft.  ]]></description>
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          Seit April gibt es den Verein Kletterfreunde Eggingen. Der Vorsitzende Andreas Gehrmann berichtet, was das Besondere am Klettern ist und wie er trotz Krebserkrankung Kraft aus seinem Hobby und dem Ehrenamt schöpft.<br>
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        Seit April gibt es den Verein Kletterfreunde Eggingen. Der Vorsitzende Andreas Gehrmann berichtet, was das Besondere am Klettern ist und wie er trotz Krebserkrankung Kraft aus seinem Hobby und dem Ehrenamt schöpft.



        <p>Die Kletterfreunde Eggingen sind ein noch sehr junger Verein. Und das nicht nur, weil es ihn erst seit etwa drei Monaten gibt. Das Durchschnittsalter der Mitglieder dürfte ein gutes Stück unter 18 Jahren liegen. „Derzeit haben wir fünf aktive Kinder, die so gut wie jeden Kurstag mitnehmen – auch das Wochenendangebot. Kurse biete ich ab sieben bis 18 Jahren an“, erklärt der Vorsitzende Andreas Gehrmann. Derzeit hat der noch sehr kleine Verein insgesamt zwölf Mitglieder, „aber grundsätzlich freuen wir uns über jeden neuen Zugang.“</p> <p>Hinter der Idee zur Gründung des Vereins steckt eine sehr emotionale Geschichte. „Ich habe mit meiner Tochter Nele seit fünf Jahren das Hobby Bouldern und Klettern. Sie hat mich dazu gebracht. Wir bouldern gerne im Hotzenblock in Tiengen, wo ich auch ehrenamtlich gerne helfe.“ Die Tochter habe im Laufe der Zeit einige ihrer Freunde mobilisiert. Als dann vier Kinder – alle in vierten Klassen aus unterschiedlichen Schulen – zusammenkamen, sei der Wunsch aufgekommen, einen Club zu gründen. „Aus dieser Idee heraus entstand dann der Verein“, erklärt Gehrmann. „Der Startschuss war der 5. April und knapp zehn Tage später gab es die Anerkennung der Gemeinnützigkeit.“</p> <p>Das Klettern bedeutet Andreas Gehrmann sehr viel, wie er betont. „Mir persönlich war es wichtig, da ich gesundheitlich seit 2022 an Krebs erkrankt bin und ich diese Arbeit liebe. Kinder geben so viel zurück, was mir ungemein guttut“, erklärt er gegenüber dem SÜDKURIER. Faszinierend sei es etwa, wenn man erlebt, wie ein Kind, das eigentlich an Höhenangst leidet, nach wenigen Minuten in der Gruppe diese Angst überwindet und über eine 20 Meter lange Seilbrücke geht.</p> <h2>Mathe und Deutsch lernen an der Kletterwand</h2> <p>Andreas Gehrmann organisiert an der Grundschule Eggingen seit einiger Zeit ein ungewöhnliches Lernkonzept, das er als „Bewegten Lern-Tag“ bezeichnet. Zweimal im Jahr bietet er diese Aktion auf eigene Kosten an. Dabei geht es darum, Mathematik und Deutsch mit Klettern zu verbinden. „Klettern und dabei Matheaufgaben zu lösen, hat vielen Kindern die Mathematik leichter gemacht.“ Bei einer anderen Aufgabenstellung dürfen die Kinder im Team während dem Klettern ein Bild aus Stichpunkten malen. Dazu wird eine Geschichte ausgedacht, die mindestens fünf Minuten geht und einleitend ein Reim erzählt.</p> <p>„Das kommt sehr gut an und der Verein bietet das nun diversen Schulen in der Region an. Ich freue mich, wenn unser Angebot ‚Bewegtes Lernen‘ noch weiter ausgebaut wird. Denn das Projekt hat alleine an der Grundschule Eggingen Erfolge mit sich gebracht. Unterricht beim und mit Klettern – das ist schon etwas besonders!“</p> <h2>Die Gemeinschaft steht im Vordergrund</h2> <p>„Das Besondere der Kletterfreunde ist die Gemeinschaft. Bouldern und Klettern sind von sich aus schon mehr als nur ein Sport. Es verbindet. Es stärkt und vereint. Denn es gibt keinen Leistungsdruck wie bei anderen Sportarten. Nur als Team und mit gegenseitigem Vertrauen kann man einen Berg besteigen“, ist der 46-Jährige überzeugt. Weiter sei es besonders wichtig, Kindern und Jugendlichen Zeit und Bewegung zu schenken. Der Verein ermöglicht es den Kindern darüber hinaus auch, neue Freunde zu finden.</p> <h2>Auf der Suche nach Sponsoren</h2> <p>Aber: Bouldern und Klettern sind nicht kostenlos, gibt Andreas Gehrmann zu bedenken. „Wir wollen durch Spenden und Sponsoren jedem Kind diese Möglichkeiten bieten. Als Team und als Freunde.“ Und die Suche nach Sponsoren sei noch ein Problem. Das Finanzielle stelle den jungen Verein überhaupt vor einige Herausforderungen.</p> <p>Da ist etwa die Beförderung der Kinder: „Wir mieten uns derzeit den Gemeindebus aus Lauchringen, der uns etwa 100 Euro kostet. Mit meinem Auto kann ich nur vier Personen fahren.“ Daher kann der Verein auf die Schnelle nicht noch mehr Kindern dieses Angebot geben. Aktuell hätten sechs Kinder Interesse an einer Mitgliedschaft, „aber die Eltern können die Kinder nicht fahren.“ Der Vereinsvorsitzende hofft hier auf Unterstützung – etwa durch Fördermittel – denn er möchte, dass die Kletterfreunde noch weiter wachsen.</p> <h2>So sieht das Training in der Boulderhalle aus</h2> <p>Zweimal in der Woche bietet Andreas Gehrmann – abhängig von seiner Chemo-Therapie – Training in der Boulderhalle „Hotzenblock“ in Tiengen an. Gestartet wird gegen 18 Uhr mit dem Aufwärmen und Kraftübungen. „Dann geht es an die Wand mit den Aufgaben.“ Dabei werden dann mal feste Routen geklettert, manchmal auch bunt durcheinander. Manchmal geht es im Team mit verbundenen Augen durch die Wand. Natürlich stets gesichert. „Hier muss das Kind dem anderen wortwörtlich blind vertrauen, um den Endpunkt der Route in zwei bis drei Metern Höhe zu erreichen.“ Technik und Selbstvertrauen seien hier die Schlüsselworte. Und die Erfolge lassen sich sehen: Viele der jungen Teilnehmer konnten anfangs nicht einmal einen Meter hoch klettern. „Inzwischen kommen die mit an den Klettersteig und klettern locker 150 Meter gerade hoch“, sagt Gehrmann stolz.</p> <h2>Aktivitäten schweißen zusammen</h2> <p>„Wir sind jedes Wochenende mit tollen Aktivitäten unterwegs. Aktuell planen wir den nächsten Ausflug in die Schweiz zum Indianer-Klettersteig. Hier suchen wir noch Spender. Das Ziel sei es, den Ausflug acht Kindern anbieten zu können.“ Auch für die Sommerferien sei ein Programm geplant, „auch hier suchen wir noch Helfer“, so der 46-Jährige.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Schüler "Gesellschaftliches Engagement" Freizeitsport thema-gesellschaft-bildung-schule thema-sport thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Der kleine Verein Kletterfreunde Eggingen will hoch hinaus]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 16:53:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: Mann wird am Bahnhof Titisee von Zug erfasst und überlebt leicht verletzt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/mann-wird-am-bahnhof-titisee-von-zug-erfasst-und-ueberlebt-leicht-verletzt;art372586,12421078 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zu einem Unfall mit einem Zug kam es am Samstag am Bahnhof von Titisee, als ein Mann eine Abkürzung über die Gleise nehmen wollte. In Waldshut-Tiengen wird ein Kind in der Fußgängerzone angefahren.  ]]></description>
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          Zu einem Unfall mit einem Zug kam es am Samstag am Bahnhof von Titisee, als ein Mann eine Abkürzung über die Gleise nehmen wollte. In Waldshut-Tiengen wird ein Kind in der Fußgängerzone angefahren.<br>
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        Zu einem Unfall mit einem Zug kam es am Samstag am Bahnhof von Titisee, als ein Mann eine Abkürzung über die Gleise nehmen wollte. In Waldshut-Tiengen wird ein Kind in der Fußgängerzone angefahren.



        <p>Zu einem Unfall mit einem Zug kam es am Samstag am Bahnhof von Titisee, als ein Mann eine Abkürzung über die Gleise nehmen wollte. Der Mann hatte Glück im Unglück und wurde nur leicht verletzt. Viele weitere Unfälle und Fälle von Körperverletzung beschäftigten die Polizei die vergangenen Tage am Hochrhein.</p> <h2>Titisee-Neustadt: Mann wird beim Überqueren der Gleise von Zug erfasst</h2> <p>Glück im Unglück hatte ein 27-Jähriger bei einem Zusammenprall mit einem Regionalzug am Bahnhof Titisee. Der Unfall ereignete sich laut Polizeiangaben am Samstag, 21. Juni, gegen 23.30 Uhr. Eine von Freiburg kommende S10 war kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof mit dem 27-Jährigen kollidiert.</p> <p>Der Triebfahrzeugführer konnte die Kollision mit dem im Gleis sitzenden Mann trotz Schnellbremsung nicht mehr verhindern. Durch den Zusammenprall mit dem Zug wurde der 27-jährige deutsche Staatsangehörige verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden.</p> <p>Der Mann, der einen Blutalkoholwert von 1,8 Promille hatte, wurde nicht lebensgefährlich verletzt. Nach eigenen Angaben war der Mann auf dem Heimweg und wollte den Weg über die Gleise als Abkürzung benutzen. Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren gegen den 27-Jährigen eingeleitet. Die Reisenden im Zug wurden nicht verletzt.</p> <h2>Albbruck: Alkoholisierter Fahrer kollidierte mit Felswand</h2> <p>Laut Polizei verunfallte ein 45-jähriger Passat-Fahrer am Freitag, 20. Juni, gegen 22 Uhr auf der L154 zwischen Albbruck und der Abzweigung Buch. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der 45-Jährige von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Felswand.</p> <p>Dabei wurde das Fahrzeug erheblich beschädigt, war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Laut Polizei entstand Schaden von mehreren Tausend Euro. Der Passat-Fahrer wurde durch den Unfall leicht verletzt und vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt.</p> <p>Im Rahmen der Unfallaufnahme konnte beim Unfallverursacher Atemalkoholgeruch wahrgenommen werden, woraufhin ein Alkoholtest vor Ort einen Wert von über 1,5 Promille ergab. Der Führerschein wurde einbehalten und eine Blutentnahme in einem Krankenhaus durchgeführt.</p> <h2>Bad Säckingen: Polizei sucht Zeugen zu Auseinandersetzung</h2> <p>Zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten soll es laut Polizei am Freitag, 20. Juni, gegen 21.45 Uhr in der Straße „Unteren Flüh“ in Bad Säckingen gekommen sein. Ein 24-Jähriger soll dort zunächst von einem bislang unbekannten Täter angepöbelt und festgehalten worden sein. Anschließend soll der Täter mit seinem Handy Unterstützung organisiert haben. In diesem Zusammenhang soll ein grauer Mercedes ML mit mehreren Personen vorgefahren sein.</p> <p>Ein bislang unbekannter Passant soll die Parteien getrennt haben, woraufhin sich die Beteiligten in verschiedene Richtungen entfernt haben sollen, schreibt die Polizei. Der genaue Ablauf und die Hintergründe seien bislang noch unklar. Das Polizeirevier Bad Säckingen (07761 934 -0) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zum grauen Mercedes ML und den Insassen geben können oder die diese Auseinandersetzung beobachtet haben. Auch der Passant, der die Parteien getrennt haben soll, wird gebeten, sich zu melden.</p> <h2>Waldshut-Tiengen: Kind wird in der Fußgängerzone angefahren</h2> <p>Ein 34-jähriger soll am Samstagnachmittag, 21. Juni, kurz vor 14 Uhr mit seinem E-Scooter in der Fußgängerzone in der Waldshuter Kaiserstraße eine vierjährige Fußgängerin touchiert haben, die daraufhin zu Fall kam und sich leicht verletzte.</p> <p>Laut Angaben der Polizei entfernte sich der E-Scooter-Fahrer, ohne sich um das verletzte Kind zu kümmern. Einem Zeugen war es möglich, den Beschuldigten zu fotografieren, woraufhin dieser durch eine Streife des Polizeireviers Waldshut im Rahmen einer Fahndung vorläufig festgenommen werden konnte. Eine Anzeige gegen den 34-Jährigen wird an die Staatsanwaltschaft vorgelegt.</p> <h2>Eggingen: Radfahrer nach Sturz schwer verletzt – Rettungshubschrauber im Einsatz</h2> <p>Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Sonntag, 22. Juni, gegen 12.30 Uhr in Eggingen. Ein 71-jähriger Pedelec-Fahrer befuhr laut Polizei den Buchenlohweg bergab und kam aus bislang ungeklärter Ursache alleinbeteiligt zu Fall. Hierbei verletzte er sich so schwer, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Den Schaden am Fahrrad beziffert die Polizei auf ungefähr 600 Euro.</p> <h2>Laufenburg: Unfall mutmaßlich unter Alkoholeinwirkung</h2> <p>In der Nacht von Sonntag auf Montag, 23. Juni, gegen 0.20 Uhr beschädigte ein 19-jähriger Skoda-Fahrer einen Gartenzaun beim Rangieren in der Rotzler Straße.</p> <p>Der Unfall konnte durch einen Zeugen beobachtet werden, welcher die Polizei verständigte. Bei der Überprüfung der Wohnanschrift des Verursachers konnte bei diesem ein nicht geringer Alkoholwert festgestellt werden. Eine Blutentnahme und die Sicherstellung des Führerscheins waren die Folge. Am Gartenzaun und am Auto entstanden geringe Schäden von wenigen Hundert Euro.</p> <h2>Rheinfelden: Widerstand und Angriff auf Polizeibeamte bei City-Kirmes</h2> <p>Ein 45-jähriger Mann steht im Verdacht, am Sonntag, 22. Juni, gegen 20.45 Uhr, Polizeibeamte angegriffen zu haben. Der Sicherheitsdienst meldete der Polizei einen mutmaßlich alkoholisierten Mann bei der City-Kirmes, welcher trotz mehrfacher Aufforderung den Friedrichplatz nicht verlassen wollte.</p> <p>Auch dem durch die Polizei ausgesprochenen Platzverweis kam der 45-jährige Mann nicht nach. Schlussendlich musste der 45-Jährige zu Boden gebracht und mit Handschellen gesichert werden. Hierbei leistete der 45-Jährige Widerstand. Der 45-Jährige wehrte sich heftig und trat nach den Polizisten, wodurch eine Polizeibeamtin leicht verletzt wurde. Zudem beleidigte der 45-Jährige während des Transportes mehrere Polizisten. Schlussendlich durfte der 45-Jährige bei einer Polizeidienststelle übernachten.</p> <h2>Weil am Rhein: Einreiseversuch mit gestohlenem Dokument</h2> <p>Mit einem 2014 gestohlenen Dokument versuchte ein 22-Jähriger nach Deutschland einzureisen. Bei der Kontrolle durch die Bundespolizei fiel der Täuschungsversuch auf und der Mann wurde in die Schweiz zurückgewiesen, schreibt die Polizei in ihrem Bericht.</p> <p>Einsatzkräfte der Bundespolizei kontrollierten den türkischen Staatsangehörigen am Freitagmittag als Reisenden in einem Fernbus bei der Einreise am Grenzübergang Weil am Rhein – Autobahn.</p> <p>Der 22-Jährige legte zur Kontrolle seinen türkischen Reisepass und eine deutsche Fiktionsbescheinigung vor. Bei der Überprüfung der Dokumente stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Fiktionsbescheinigung im Jahr 2014 bei einem Einbruchdiebstahl in den Räumlichkeiten einer Ausländerbehörde gestohlen worden war und deshalb ausgeschrieben ist.</p> <p>Einen legalen Aufenthaltstitel konnte der 22-Jährige laut Angaben nicht nachweisen und auch die Überprüfung der Bundespolizei ergab keinen legalen Aufenthaltsstatus für die Person. Durch die Bundespolizei wurde ein Strafverfahren eingeleitet, die Fiktionsbescheinigung sichergestellt und eine Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro erhoben. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann in die Schweiz zurückgewiesen.</p> <h2>Weil am Rhein: Mann wird von mehreren Personen niedergeschlagen</h2> <p>Zeugen meldeten der Polizei am Freitag, 20. Juni, gegen 21.20 Uhr, dass mehrere Männer, auf einen Mann in der Humboldtstraße in Weil am Rhein einschlagen und eintreten würden. Durch herbeieilende Zeugen entfernte sich die Personengruppe, schreibt die Polizei. Im Rahmen der Fahndung konnten vier Tatverdächtige im Alter zwischen 18 und 19 Jahren vorläufig festgenommen werden.</p> <p>Der durch Schläge und Tritte verletzte 43-jährige Geschädigte wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Nach Beendigung der strafprozessualen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß entlassen. Die Ermittlungen dauern an.</p> <h2>Weil am Rhein: Körperverletzung im Freibad – zwei Tatverdächtige ermittelt</h2> <p>Eine Schlägerei zwischen mehreren Personen meldete der Sicherheitsdienst eines Freibades in der Straße „Am Wasserwerk“ in Weil am Rhein am Sonntag, 22. Juni, kurz nach 16 Uhr.</p> <p>Beim Eintreffen der Polizeistreifen konnte nur noch der 17-jährige Geschädigte im Freibad angetroffen werden. Der Geschädigte sei von einem jungen Mann unter einem Vorwand zu sich gerufen worden. Ein zweiter junger Mann sei ebenfalls dazu gekommen und schlug dem Geschädigten unvermittelt mit einem Schlagstock auf den Kopf. Der Geschädigte flüchtete und mehrere Personen verfolgten ihn. Der Sicherheitsdienst wurde auf die Situation aufmerksam, und die beiden jungen Männer verließen das Freibad über einen Zaun.</p> <p>Mit einer Kopfplatzwunde wurde der Geschädigte vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Im weiteren Verlauf konnten zwei Tatverdächtige, ein 19-jähriger Mann und 20-jähriger Mann, ermittelt werden. Die Hintergründe der Tat sind noch gänzlich unbekannt und Gegenstand der weiteren Ermittlungen.</p> <h2>Lörrach: Motorradfahrer stürzt beim Auffahren auf die Autobahn</h2> <p>Beim Auffahren auf die Autobahn A 98 stürzte am Sonntag, 22. Juni, gegen 13.50 Uhr, ein 28-jähriger Motorradfahrer und verletzte sich.</p> <p>Der Motorradfahrer befuhr laut Angaben der Polizei die Anschlussstelle Lörrach-Mitte in Richtung Rheinfelden und verlor beim Auffahren auf die Autobahn die Kontrolle über das Krad. Er stürzte und kam nach etwa zehn Metern auf der rechten Fahrspur zum Liegen. Mit dem Verdacht einer Handgelenksfraktur brachte der Rettungsdienst den 28-Jährigen in ein Krankenhaus.</p> <h2>Lörrach: Frontalkollision auf Autobahnanschlussstelle Lörrach-Mitte</h2> <p>Zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos kam es laut Polizei am Samstag, 21. Juni, kurz nach 22 Uhr, an der Autobahnanschlussstelle Lörrach-Mitte. Insgesamt wurden sechs Personen verletzt.</p> <p>Ein 85-jähriger Autofahrer befuhr die Anschlussstelle von der Kreuzung „Hasenloch“ kommend in Richtung Rheinfelden. In der Kurve zur Auffahrt auf die Autobahn A 98 kam der 85-Jährige auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden 45-jährigen Autofahrer, welcher die Autobahn A 98 von Weil am Rhein kommend an der Anschlussstelle verlassen wollte.</p> <p>Mit schwersten Verletzungen wurde der 85-Jährige mit einem Rettungshubschrauber ins Uni-Spital nach Basel geflogen. Der 45-Jährige und seine mitfahrende Ehefrau sowie drei mitfahrende Kinder wurden ebenfalls verletzt. Die Ehefrau wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die drei Kinder wurden zusammen mit ihrem 45-jährigen Vater in ein Kinderkrankenhaus gebracht.</p> <p>Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der gesamte Schaden wird von der Polizei auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme war der betreffenden Streckenabschnitt der Anschlussstelle komplett gesperrt, heißt es im Polizeibericht.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Blaulichtreport: Mann wird am Bahnhof Titisee von Zug erfasst und überlebt leicht verletzt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 06 Jun 2025 05:02:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Weiterer Schritt für einen Solarpark  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/weiterer-schritt-fuer-einen-solarpark;art372593,12407311 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Flächen befinden sich<br /> im Wasserschutzgebiet</li> <li>Gemeinderat schafft<br /> rechtliche Grundlagen</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>Flächen befinden sich<br /> im Wasserschutzgebiet</li> <li>Gemeinderat schafft<br /> rechtliche Grundlagen</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/weiterer-schritt-fuer-einen-solarpark;art372593,12407311]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Flächen befinden sich<br /> im Wasserschutzgebiet</li> <li>Gemeinderat schafft<br /> rechtliche Grundlagen</li> </ul>



        <p><strong>Eggingen</strong> Der Gemeinderat hat sich in jüngster Sitzung mit dem geplanten Solarpark beschäftigt. Hierzu muss der Flächennutzungsplan der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft VVG Wutöschingen-Eggingen geändert werden. Auf der Gemarkung Eggingen sollen zwei Solarfelder entstehen: Solarfeld 1 und 2 oder genauer Süd und Eggingen Nord. Das Vorhaben ist noch nicht in trockenen Tüchern, auch wenn dies in der Gemeinderatssitzung freigegeben wird. Es geht noch durch ein weiteres Gremium – die Änderung von Bebauungsplan und Flächennutzungsplan. Man hat mit der frühzeitigen Beteiligung und Offenlage der Planung das Projekt bekannt gemacht.</p> <p>Grundsätzlich wären weitere Solarfelder vorgesehen, aber es sind noch keine Feinplanungen gemacht worden. Hierbei gibt es Herausforderungen. Das eine geplante Solarfeld ist in der Wasserschutzzone 2, das Solarfeld Süd grenzt an ein Wasserschutzgebiet, noch dazu grenzt es an die Ofteringer Wasserquelle. Solarfeld 1 war bislang reine Grünfläche. Solarfeld 2, die Sommerhalde. Auch hier könnte Grundwasser betroffen sein. Allerdings soll durch Ringschluss ein Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung an die Gemeinde Wutöschingen dieses Risiko ausgeschlossen werden. Auch für besonders geschützte Pflanzen im Gebiet kann man durch Umwandlung anderer Flächen Ausgleich schaffen. Beschlussfassung: Der Gemeinderat schafft die rechtlichen Grundlagen, mit dem vorgeschlagenen Bebauungsplan die Solarfelder zu genehmigen. Allerdings hat das Landratsamt die finale Entscheidung über den Bebauungsplan.</p> <p>Es sind drei Kilometer Leitung von den Solarfeldern in das Umspannwerk Wutöschingen zu legen, der Energiekonzern Enviria übernimmt diese Kosten. Laut Gesetz stehen der Gemeinde 0,02 Cent pro Kw/h zu. Davon könnte auch die Bevölkerung Eggingens profitieren.</p> <p>Es gab Einwände. Im Gemeinderat wurde oft über Wasserschutzzonen gesprochen – jetzt soll gerade in den Wasserschutzzonen eine Fotovoltaikanlage errichtet werden. „Wir riskieren hier noch mehr Belastung, als wir ohnehin schon in der Nähe der Landstraße haben“ war ein Einwand. Der Beschlussvorschlag wurde nicht einstimmig angenommen. Die Forcierung von Solarfeld 1 und 2, Eggingen Süd und Nord, wurde bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen angenommen.</p> <p>Der Punkt vier auf der Agenda drehte sich um die Wasserversorgung. Hierbei ging es um das Jahresergebnis 2024. Um den Gewinn als Rücklage zu nutzen, benötigt man einen gemeinsamen Beschluss des Gemeinderates. Der war einstimmig. Beim fünften Punkt auf der Agenda ging es um den Nachtragshaushalt, der notwendig wurde durch den Kauf des Karl-Schanz-Areals. Dieser war ungeplant. Man hat den Haushalt bereits im Januar geplant, da war die Option, dieses Areal zu erwerben, noch nicht in der Planung. Allerdings sind auch Investitionen in Bauhof oder Feuerwehr minimiert, da dieses Areal vielfältig nutzbar ist. Es ist eine komplizierte Kalkulation, weil Gewerbesteuererwartungen reduziert werden müssen. Klarheit verschaffte Renate Baumgartner, Leiterin des Rechnungsamts. Die Sanierung der Feuerwehr kann nun eingespart werden, da das Areal Schanz gute Bedingungen bietet. Ferner kann sich auch der Bauhof kostengünstig aufstellen. Der Kauf des Areals und die Kreditaufnahme muss durch den Gemeinderat legitimiert werden. Vorab wurde dieses Projekt auch mit dem Landratsamt besprochen, mit einer mittelfristigen Planung von 2026 bis 2028. Die Investition wurde vom Gemeinderat nach Beratung einstimmig beschlossen. Die nächste Gemeinderatssitzung ist am 26. Juni angesetzt.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Bekanntgaben</h2> Aus vorangegangener nicht öffentlicher Gemeinderatssitzung gab Bürgermeister Karlheinz Gantert bekannt, dass zwei Erzieherinnen für die Kita Regenbogen neu eingestellt wurden. Die Grundschule hat eine neue Reinigungskraft. Zudem wurde der Kauf des ehemaligen Grundstücks des Bauhofareals von Karl Schanz beschlossen.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Kommunalpolitik Verwaltungsrecht Wohnungsbaupolitik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Weiterer Schritt für einen Solarpark]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 27 May 2025 16:49:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[In den kommenden Jahren werden viele Überlandleitungen modernisiert: Das sind die Pläne  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/im-kreis-waldshut-werden-viele-ueberlandleitungen-modernisiert-das-sind-die-plaene-fuer-die-stromtrassen;art372586,12399132 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit der Elektrifizierung der Hochrheinbahn und dem Ausbau der erneuerbaren Energien wird der Strombedarf in der Region stark steigen. Unternehmen wie Amprion oder TransnetBW wollen dafür die Stromtrassen modernisieren.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mit der Elektrifizierung der Hochrheinbahn und dem Ausbau der erneuerbaren Energien wird der Strombedarf in der Region stark steigen. Unternehmen wie Amprion oder TransnetBW wollen dafür die Stromtrassen modernisieren.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mit der Elektrifizierung der Hochrheinbahn und dem Ausbau der erneuerbaren Energien wird der Strombedarf in der Region stark steigen. Unternehmen wie Amprion oder TransnetBW wollen dafür die Stromtrassen modernisieren.



        <p>Der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW rechnet mit einer Verdoppelung des Strombedarfs in Deutschland bis 2045. Damit geht ein großflächiger Umbau des Stromnetzes einher. Gründe für diesen notwendigen Ausbau sind unter anderem die eher dezentrale Stromerzeugung durch erneuerbare Energien, aber auch der erhöhte Bedarf aufgrund der immer stärker ausgeprägten Digitalisierung. Auch der immer häufigere Einsatz von KI in vielen Bereichen benötigt Unmengen an Strom.</p> <p>Auch im Landkreis Waldshut werden nach den Plänen von TransnetBW etwa ab 2029 zahlreiche Freileitungen neu gebaut. Wie das umgesetzt werden soll und was bis dahin noch planerisch ansteht, erklärten Vertreter des Übertragungsnetzbetreibers bei einem Bürgerinfomarkt im Gemeindezentrum in Eggingen.</p> <h2>Um welche Stromtrasse geht es?</h2> <p>Tanja Ulmer, Projektsprecherin bei TransnetBW, erklärte die Trassenführung, um die es vorrangig geht und die den östlichen Landkreis Waldshut betrifft.</p> <p>Ausgehend vom Umspannwerk in Herbertingen (Kreis Sigmaringen) verlaufen die Freileitungen über die Landkreise Konstanz, Schwarzwald-Baar, entlang des Wutachtals bis zur Umspannanlage in Gurtweil (Waldshut-Tiengen).</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zwei Phasen: Von der Korridorplanung zum Maststandort</span><span>Die Planung der Leitungstrasse, die sogenannte Trassierung, ist laut TransnetBW in zwei Phasen unterteilt: Grob- und Detailtrassierung. Durch verschiedene Untersuchungen sollen so die Anforderungen einer umwelt- und ressourcenschonenden Trassenplanung einbezogen werden. Laut dem Unternehmen sollen diese beiden Planungsphasen Ende 2026 abgeschlossen sein, wonach es dann in die Planfeststellung geht. Mit dem Baubeginn wird etwa ab 2029 gerechnet.<br /> <br /> <strong>Die Grobtrassierung:</strong> Im Rahmen der Grobtrassierung wird eine grobe Trassenachse erarbeitet. Grundlage hierfür sind die Raumwiderstandsanalyse in der Raumverträglichkeitsprüfung sowie Trassierungsleit- und -grundsätze.<br /> <br /> <strong>Die Deteiltrassierung:</strong> Im Rahmen der Detailtrassierung werden die endgültige Trassenachse und Maststandorte mit Bauflächen und Zuwegen genau festgelegt. Planungsgrundlage dafür sind die Vorgaben zur Leitungsplanung, wie Mastform, Spannfeldlänge, Seildurchhang und ähnliches. Auch Gutachten, beispielsweise aus dem Umwelt- und Immissionsschutz, spielen hier eine Rolle.</span></label></div> <h2>Was genau wird gemacht?</h2> <p>Um die Stromversorgung mittel- und langfristig zu gewährleisten und sie auch robuster gegen Ausfälle zu machen, werden Stromtrassen in den kommenden Jahren von Unternehmen wie Amprion oder TransnetBW ausgebaut. Mit dem geplanten Ausbau sollen unter anderem stromintensive Unternehmen am Hochrhein auf ein stabileres Stromnetz zurückgreifen können. Die allgemeine Sicherheit der Stromversorgung ist hier ein wesentlicher Aspekt.</p> <p>„Wir haben in Deutschland allgemein ein sehr stabiles Stromnetz“, versichert Otto Kettmann, Großprojektleiter bei TransnetBW. Durch den Ausbau der Stromtrassen soll auch die Leistungsfähigkeit verbessert werden: „Das ist der entscheidende Wert, den wir bringen können. Die Übertragungskapazität wird deutlich erhöht, etwa um den Faktor sieben.“ Es wird bei der Stromübertragung auch von 220 Kilovolt Spannung (ein Kilovolt entspricht 1000 Volt) auf 380 Kilovolt umgestellt. „380 kV wird der neue Standard beim Transportieren von Strom über weitere Strecken“, so Kettmann im Pressegespräch.</p> <p>Allgemein wird in der Zukunft immer mehr Strom verbraucht, unter anderem in produzierenden Großunternehmen, erläutert der Projektleiter von TransnetBW. „Das ist nun mal der Preis, den man für eine moderne Industrie zahlt.“</p> <p>Computer seien dabei Verbraucher, die immer mehr Strom benötigen. Aber auch die E-Mobilität wird dazu beitragen, dass die komplette Stromversorgung umgebaut werden muss. „Auch die Umstellung auf Wärmepumpen im Hausbau ist ein wichtiger Punkt. Man rechnet damit, dass mittel- bis langfristig Wärmeerzeugung größtenteils über Strom realisiert wird.“</p> <p>Mit dem Umbau der Stromtrassen müssen auch die Knotenpunkte, die Umspannwerke, modernisiert werden. So wird zum Beispiel in Pfullendorf im Landkreis Sigmaringen ein komplett neues Umspannwerk gebaut. Größere Umbauarbeiten stehen in den kommenden Jahren auch <a href="http://www.sk.de/12248006%20" target="_blank" title="" rel="noopener">in der Umspannanlage zwischen Tiengen und Gurtweil</a> an. Hier wird auch der Anschluss für die geplante elektrifizierte Hochrheinbahn über einen Erdanschluss realisiert.</p> <p>„Bei den Umspannwerken werden die verschiedenen Umbaumaßnahmen dafür realisiert. Jedes Umspannwerk muss dafür aufgerüstet werden“, erklärt Otto Kettmann.</p> <h2>Was geschieht im westlichen Kreis Waldshut</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/bad-saeckingen/bei-bad-saeckingen-werden-157-neue-strommasten-errichtet;art372588,12360899" target="_blank" title="157 neue Strommasten für die Energiewende">Welche Maßnahmen und Erneuerungen im westlichen Landkreis Waldshut anstehen, haben wir hier für Sie zusammengefasst.</a></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[In den kommenden Jahren werden viele Überlandleitungen modernisiert: Das sind die Pläne]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 16 May 2025 14:19:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Arbeiten am Bahnhof Lauchringen sind kurz vor dem Abschluss – ab 19. Mai ist die Strecke wieder frei  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/lauchringen/arbeiten-am-bahnhof-lauchringen-sind-kurz-vor-dem-abschluss-ab-19-mai-ist-die-strecke-wieder-frei;art372610,12389566 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Gleisbauarbeiten am Lauchringer Bahnhof liegen gut im Zeitplan. Die Bahnhofsgleise 1 und 2 samt Schotter werden von der Wutach-Eisenbahnbrücke und dem Bahnübergang Riedstraße komplett erneuert.  ]]></description>
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          Die Gleisbauarbeiten am Lauchringer Bahnhof liegen gut im Zeitplan. Die Bahnhofsgleise 1 und 2 samt Schotter werden von der Wutach-Eisenbahnbrücke und dem Bahnübergang Riedstraße komplett erneuert.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/lauchringen/arbeiten-am-bahnhof-lauchringen-sind-kurz-vor-dem-abschluss-ab-19-mai-ist-die-strecke-wieder-frei;art372610,12389566]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Gleisbauarbeiten am Lauchringer Bahnhof liegen gut im Zeitplan. Die Bahnhofsgleise 1 und 2 samt Schotter werden von der Wutach-Eisenbahnbrücke und dem Bahnübergang Riedstraße komplett erneuert.



        <p>Die seit fast zwei Wochen andauernden Gleiserneuerungsarbeiten im Bereich des Bahnhof Lauchringen kommen gut voran. Die Bahnhofsgleise 1 und 2 samt Schotter sind zwischenzeitlich bereits auf der gesamten Länge zwischen der Wutach-Eisenbahnbrücke und dem Bahnübergang Riedstraße komplett erneuert worden.</p> <h2>Was wurde bisher gemacht?</h2> <p>Für diesen zusammen fast 2000 Meter langen Schienenabschnitt wurden rund 7000 Tonnen Altschotter ausgebaggert und durch 4000 Tonnen neuen Grundschotter sowie durch 3200 Tonnen neuen Verfüllschotter ersetzt. <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/lauchringen/hochrheinstrecke-sperrung-zwischen-waldshut-und-erzingen-ueber-zwei-wochen;art372610,12382012" target="_blank" title="Teil der Hochrheinstrecke gesperrt: So laufen die Gleisbauarbeiten im Bahnhof Lauchringen">Dabei wurden auch 3340 neue Schwellen verbaut.</a> Alle Abstellgleise im Lauchringer Bahnhof wurden und werden während der Bauarbeiten seit Jahrzehnten erstmals wieder für die zahlreichen Spezialwaggons, Gleisbaumaschienen und Lokomotiven genutzt.</p> <h2>Welche Arbeiten stehen noch an?</h2> <p>Aktuell sind gerade mehrere Zweiwegebagger, eine Gleisstopfmaschine und ein Schotterpflug im Einsatz.</p> <h2>Wann ist die Strecke wieder frei?</h2> <p>Die Bauarbeiten sollen laut Planung zum 18. Mai abgeschlossen sein. Ab 19. Mai verkehren die Züge laut DB Navigator wieder wie geplant.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Arbeiten am Bahnhof Lauchringen sind kurz vor dem Abschluss – ab 19. Mai ist die Strecke wieder frei]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 16 May 2025 05:02:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Füchse ernennen Tobias Beil zu ihrem Ehrenmitglied  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/fuechse-ernennen-tobias-beil-zu-ihrem-ehrenmitglied;art372593,12389200 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Egginger Narrenverein würdigt Vorsitzenden</li> <li>Rückblick auf bewegtes Jahr mit vielen Aktivitäten</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>Egginger Narrenverein würdigt Vorsitzenden</li> <li>Rückblick auf bewegtes Jahr mit vielen Aktivitäten</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/fuechse-ernennen-tobias-beil-zu-ihrem-ehrenmitglied;art372593,12389200]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Egginger Narrenverein würdigt Vorsitzenden</li> <li>Rückblick auf bewegtes Jahr mit vielen Aktivitäten</li> </ul>



        <p><strong>Eggingen</strong> Eine besondere Ehrung, Wahlen und der Rückblick auf ein bewegtes Jahr standen im Mittelpunkt der Hauptversammlung des Narrenvereins Eggingen im Restaurant Olymp. Schriftführerin Britta Morath rief die Aktivitäten der Füchse im vergangenen Jahres kurz, humorvoll und mit einem kaum versteckten Wortwitz in Erinnerung. Die Egginger Füchse sind nicht nur an Fasnacht aktiv, sondern haben das ganze Jahr über Programm. Zu ihrem Ganzjahresprogramm gehören ein Preisjass, das Zeltlager der Jungfüchse, die Pflege der Blumen an der Kirche, ein Beitrag für das Kinderferienprogramm, die Teilnahme an der Bauernolympiade, der Jahresausflug sowie der jährliche Christbaumverkauf.</p> <p>Kassierer Matthias Gäng berichtete von einem erfreulichen Kassenstand. Obwohl durch Busse, die Häspflege und die Anschaffung von Garde-Kostümen hohe Aufwendungen nötig waren, fällt das Ergebnis insgesamt positiv aus. Lob gab es von den Kassenprüfern für die perfekt geführte Buchhaltung. Die Entlastung des Kassenprüfers erfolgte ebenso einstimmig, wie die Entlastung des gesamten Vorstands der Füchse.</p> <p>Bei den anschließenden Wahlen standen alle Posten zur Wahl, mit Ausnahme des des Vorsitzenden. Außer zwei Beisitzern stellten sich alle Vorstandsmitglieder zur Wiederwahl. Im Amt bestätigt wurden der stellvertretende Vorsitzende Ingmar Rudolf, Schriftführerin Britta Morath, Kassierer Matthias Gäng, Häswart Nico Beil sowie die Beisitzer Kathrin Schmutz, Christian Hotz, Patrick Rossmann und Peter Mick. Neue Beisitzer sind Ramona Bächle und Eva Hindenberger. Auch die Kassenprüfer Gerhard Hotz und Tamara Büche wurden ebenfalls bestätigt.</p> <p>Der einjährige Fuchsorden für ein Jahr Mitgliedschaft oder wenn ein Mitglied das 16.¦Lebensjahr erreicht hat, wurde an mehrere Jungfüchse vergeben. Für langjährige Mitgliedschaft wurden weitere Orden verteilt: Seit zehn Jahren sind Peter Mick, Nicole Büche und Thorsten Hupfer bei den Füchsen. Für 25-Jährige Mitgliedschaft wurden Martina Hupfer, Angela Rohr, Cornelia Hotz und Michael Blum geehrt. Christian Hotz engagiert sich seit zehn Jahren im Vorstand des Narrenvereins.</p> <p>Ein Mitglied der Füchse wurde besonders geehrt: Tobias Beil. Er ist seit 28¦Jahren im Verein aktiv, er arbeitet seit 20¦Jahren im Vorstand mit und er ist seit fünf Jahren Vorsitzender des aktiven Vereins. Mit großem Respekt und Anerkennung wurde Tobias Beil zum Ehrenmitglied ernannt. Beil erhielt als Zeichen der Anerkennung eine Urkunde und einen Orden. Er bedankte sich sichtlich gerührt für die Ehrung: „Es macht wahnsinnig Spaß einen solchen tollen Verein zu führen. Es ist sensationell, wie die Leute zusammenarbeiten.“</p> <p>Im Anschluss wählten die Mitglieder noch das Fasnachtsmotto. Dabei standen zwei Optionen zur Auswahl. „So ein Zirkus!“ oder „Völllig losgelöst nicht von dieser Welt“. Gewählt wurde letztlich das Motto „So ein Zirkus!“. Zudem blickte der Vorstand auf die kommenden Aktivitäten: Neben dem Fasnachtsprogramm stehen der Preisjass, das Zeltlager, das Kinderferienprogramm mit Mountainbike-Tour und die Umgestaltung des Fuchswagens an.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>88 Aktive Mitglieder</h2> Den Egginger Füchsen gehören derzeit 88 aktive und 56 passive Mitglieder an. Seit fünf Jahren ist der neue Ehrenvorsitzende, Tobias Beil, Chef der Narrenclique. Die Fasnachtssaison 2025/2026 wird unter dem Motto „So ein Zirkus“ stehen. Der nächster Termin der Füchse ist bereits am Samstag, 31.¦Mai, wenn um 19¦Uhr der Preisjass im Pfarrsaal in Eggingen beginnt.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Auszeichnungen Verein Ehrenamt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Füchse ernennen Tobias Beil zu ihrem Ehrenmitglied]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 15 May 2025 08:48:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Leben anno 1900: Wie sah der Alltag in Stühlingen aus und was ist bis heute bekannt?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/leben-anno-1900-so-lebten-die-menschen-damals-in-stuehlingen;art372620,12388238 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Auftrag des Großherzogtums musste Lehrer Josef Ehren einen Fragebogen ausfüllen. Warum die Einwohner stets als hungrig galten? Darauf gibt es eine Antwort.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im Auftrag des Großherzogtums musste Lehrer Josef Ehren einen Fragebogen ausfüllen. Warum die Einwohner stets als hungrig galten? Darauf gibt es eine Antwort.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/leben-anno-1900-so-lebten-die-menschen-damals-in-stuehlingen;art372620,12388238]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im Auftrag des Großherzogtums musste Lehrer Josef Ehren einen Fragebogen ausfüllen. Warum die Einwohner stets als hungrig galten? Darauf gibt es eine Antwort.



        <p>Wie sind die örtlichen Gepflogenheiten, welche Bräuche gibt es? Das hat den Badischen Staat vor 130¦Jahren, 1894/95, interessiert. Also hat er eine Umfrage an 1500 Schulorten im Großherzogtum gestartet. Antworten sollten Volksschullehrer finden; im Fall von Stühlingen der dort 1895 und 1896 tätige Hauptlehrer Josef Ehren. Was er auf acht Seiten festhielt, gewährt Einblick in eine Welt, die heute teils kaum mehr vorstellbar ist.</p> <h2>Wie kommt Stühlingen zum Namen?</h2> <p>Zunächst gibt Ehren zwei Varianten des Ortnamens Stühlingen wieder – entweder komme es vom Wort Stuhl (für den Sitz eines Stuhlgerichts) oder vom alten Volksstamm der Thulinger. Zur politischen Zugehörigkeit schreibt er, dass Stühlingen früher den Grafen von Stühlingen gehörte, die ihren Sitz auf Schloss Stühlingen hatten.</p> <p>Später ging es durch Erbschaft an die Grafen von Lupfen und von Papenheim über und durch Heirat an die Fürsten von Fürstenberg, ehe es 1805 badisch wurde. Kirchlich gesehen bildet Stühlingen eine eigene Pfarrgemeinde mit dem Filialort Eberfingen. An Märkten zählt Ehren für Stühlingen fünf Krämer- und Viehmärkte sowie sieben reine Viehmärkte auf.</p> <h2>Welche Gewanne, Gewässer und Geschlechter gibt es?</h2> <p>Es folgen 14 Flurnamen, deren Herkunft (sofern bekannt) angegeben ist, unter anderem Geißbühl als frühere Ziegenweide, Richtbrunnen in der Nähe des einstigen Richtplatzes und Zinngärten unter der zinnenbewehrten Mauer der ehemaligen Stadtbefestigung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Elternumfrage</span><span>1894/95 erhielten 1500¦Schulorte im Großherzogtum Baden Fragebögen zur Sammlung von Volksüberlieferungen. Konzipiert wurden sie von den Freiburger Universitätsprofessoren Elard Hugo Meyer, Friedrich Kluge und Friedrich Pfaff. Die Volksschullehrer waren verpflichtet, in einer Elternbefragung die Bögen zu beantworten. Folgendes wurde abgefragt: Ort, Flurnamen, Familien- und Taufnamen, Hausbau, Hausmarken oder Hofwappen, Volkstracht, Nahrung, Gewerbe, Volkslieder, Kinderreime, Volksschauspiele, Sprichwörter, Schwänke und Schnurren, Ortsneckereien, Nachreden auf Gewerbe, Dorfsprüche, Rätsel, Märchen, Sagen, Sitten und Gebräuche. Nicht immer kann Josef Ehren die Fragen beantworten, so beim Thema Hausmarken und Hofwappen. Sie waren zur Zeit der Erhebung in Stühlingen nicht im Brauch, und ob sie es ehemals waren, war unbekannt.</span></label></div> <p>Sofern vorhanden, gibt Hauptlehrer J. Ehren zusätzlich auch die Dialektversion an, ebenso bei den drei Gewässern Gerbereibächlein, Mühlbächlein und Wutach, wobei „Huata“ für letztere am meisten hervorsticht. Die beiden Höfe Schlosshof und Weilerhof nannte die Bevölkerung schlicht Schloss und Weiler.</p> <p>Von den 22 Familiennamen belegen die Geschlechter Würth, Stadler, Schüle, Grüninger und Büche die ersten fünf Plätze. Insgesamt elf weibliche und männliche Taufnamen (in einem unbestimmten Zeitraum) sind genannt, dazu vier Doppelnamen: „Franzsepp, Hansjörg, Seppetoni, Hannsmarti“.</p> <h2>Wie sieht die Struktur des Ortes aus?</h2> <p>Was die Anlage des Orts betrifft, wird unterschieden zwischen der Stadt unterhalb des Schlossbergs und dem Dorf im Wutachtal, welches erst im Lauf des 19. Jahrhunderts entstand und durch den Stadtweg mit der Stadt verbunden ist. Die alten Häuser der Stadt, die früher von einer Ringmauer umgeben waren, zeigen mit ihren Fronten zur Straße, sind in der Mehrheit zwei- oder dreistöckig, aber hatten oft nur ein oder zwei Fenster pro Geschoss.</p> <p>Die Bemalung der Patrizierhäuser war 1895 bereits übertüncht, Hoftore waren nicht im Gebrauch. Wohnhaus, Scheuer und Stall waren meistens unter einem Dach, außerdem gelangte man in der Regel vom Flur zunächst in die Küche und von dieser in die Stube.</p> <h2>Was hat es mit dem Richterspruch am Baum auf sich?</h2> <p>Mitten im damaligen Dorf, beim Johannisbrunnen, stand einst die Dorflinde, aber selbst die ältesten Einwohner konnten sich vor 130 Jahren nicht mehr daran erinnern. Doch war sie laut Chroniken schon im frühesten Mittelalter bekannt und diente als Ort der Gaugerichte und später für Gemeindeversammlungen.</p> <p>Unweit von ihr stand die „Drille“ für leichte Justizvergehen, wie Geschwätz, welches oft Frauen angedichtet wurde.</p> <h2>Was waren Modetrends bei Männern und Frauen?</h2> <p>Bei der Kleidung unterteilt J. Ehren in drei Perioden. Zunächst bemerkt er, dass sich die Mode bei den jungen Leuten größtenteils modernisiert hat, ohne näher darauf einzugehen. Zweitens trugen aktuell die älteren Leute noch die Wälderkappe mit gesticktem Boden und eine Jüppe (Jacken) nebst Fürtuch (Schürze).</p> <p>Und drittens war es in früheren Zeiten üblich, dass wohlhabende Frauen Schnellhauben (Radhauben) trugen, bei den Reichen mit Goldfäden, bei den weniger Reichen mit Samtfäden durchzogen. Dazu breite seidene Schärpen, feine Spitzenkrägen oder von älteren Frauen bunte seidene Halstücher, feine durchbrochene Strümpfe und Handschuhe sowie kurze, mit goldenen oder silbernen Schnallen versehene Schuhe. Um den Hals goldene Ketten mit ebensolchen Kreuzen; das letztere auch nur bei wohlhabenden Frauen.</p> <p>In den Händen trugen sie ein fein gesticktes Taschentuch, in welches ein Rosmarinstäußchen gesteckt wurde. Die Männer hatten „Säcken“ an, also Röcke mit kurzen Taillen und langen Schößen, Lederhosen, weiße Strümpfe und Schnallenschuhe; auf dem Kopf trugen sie Kappen mit langen Schildern, die Vornehmen dagegen schon damals zu festlichen Anlässen „Cylinderhüte“.</p> <h2>Wie sieht es mit den Mahlzeiten aus?</h2> <p>Was die Ernährung betrifft, kannte man fünf Mahlzeiten, neben den drei Haupt- zwei Zwischenmahlzeiten am Vormittag und am Nachmittag. Grundnahrungsmittel waren Mehlspeisen und Gemüse, hauptsächlich Knöpfle, Nudeln, Pfannenblätz genannte Pfannkuchen oder Kratzete (zerrissene Pfannkuchen).</p> <p>Grüner Salat wurde mit Buttermilch oder gestockter Milch angemacht. Während in „besseren Häusern“ sonntags, dienstags und donnerstags Fleisch oder Speck gegessen wurde, kam in ärmeren Häusern außer an den vier Hauptfeiertagen das ganze Jahr kein Fleisch auf den Tisch.</p> <p>Teller gab es in den gewöhnlichen Häusern nicht, alle aßen aus einer Schüssel. An Gewerbe gab es nur noch Schuhmacher, während die einst florierenden Rot- und Weißgerber und Färber nicht mehr aktiv waren; die meisten Menschen lebten von der Landwirtschaft.</p> <h2>Was wurde gesungen und gespielt?</h2> <p>Bei den Volksliedern aus älterer Zeit nennt Hauptlehrer Ehren sechs Stück, darunter „Freund, ich bin zufrieden, geh es wie es will“ und bemerkt, dass mittlerweile die Schullieder als Volkslieder verwendet werden. Neben einem Wiegenlied gab es als Kinderreim den Ringeltanz „Wir wollen nach Maria Einsiedeln gehen, gebt acht, gebt acht, die Räuber kommen“ als Spiel zwischen Knaben und Mädchen.</p> <h2>Warum Hungrige Stühlinger?</h2> <p>Unter Volksschauspiele wird das Eierlesen genannt; Sprichwörter, sowie Schwänke und Schnurren waren keine bekannt, wohl aber Ortsneckereien, teils aus Stühlinger Sicht gegen die Orte der Umgebung, teils gegen Stühlingen selbst, dessen Einwohner im ganzen Bezirk als „Hungerige Stühlinger“ betitelt wurden.</p> <p>Wegen der Behauptung, die hungrigen Stühlinger würden lieber nach einem Wecken als nach einer Zigarre greifen, nannte man die Buttergipfel auch „Stühlinger Cigarren“.</p> <h2>Wie sieht es mit Sagen aus?</h2> <p>Rätsel und Märchen sind ebenfalls nicht überliefert, dafür zwei Sagen: Im Ruckwald (Schlosswald) sollte wohl die Gräfin Mathilde von Lupfen als Ruckwieble und damit als Verursacherin des Bauernkriegs umhergehen, bis die legendären sieben Keller unter dem Schloss gefunden werden. Die Franzosensage erzählt vom Gespenst eines großen kopflosen Mannes, der im Stellewald, in welchem er früher viele Franzosen umgebracht hatte, sein Unwesen treiben soll.</p> <p>Ausführlich gibt Hauptlehrer Josef Ehren Sitten und Bräuche wieder, welche von der Geburt bis zum Tod reichen und Alltag sowie Festzeiten abdecken.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Leben anno 1900: Wie sah der Alltag in Stühlingen aus und was ist bis heute bekannt?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 08 May 2025 12:59:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Teil der Hochrheinstrecke gesperrt: So laufen die Gleisbauarbeiten im Bahnhof Lauchringen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/lauchringen/hochrheinstrecke-sperrung-zwischen-waldshut-und-erzingen-ueber-zwei-wochen;art372610,12382012 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwei Gleise im Lauchringen Bahnhof werden komplett erneuert. Dafür ist die Bahnstrecke zwischen Waldshut und Stühlingen sowie Erzingen für zweieinhalb Wochen gesperrt.  ]]></description>
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          Zwei Gleise im Lauchringen Bahnhof werden komplett erneuert. Dafür ist die Bahnstrecke zwischen Waldshut und Stühlingen sowie Erzingen für zweieinhalb Wochen gesperrt.<br>
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        Zwei Gleise im Lauchringen Bahnhof werden komplett erneuert. Dafür ist die Bahnstrecke zwischen Waldshut und Stühlingen sowie Erzingen für zweieinhalb Wochen gesperrt.



        <p>Seit Montag, 5. Mai, sind im Bereich des Lauchringer Bahnhofs die von der Deutschen Bahn angekündigten Gleiserneuerungsarbeiten in vollem Gang. Diese dringend erforderlichen Sanierungsmaßnahmen erfolgen, so heißt es in einem Schreiben der Deutschen Bahn an alle Oberlauchringer Haushalte, um die nachhaltige Verfügbarkeit von Gleisinfrastruktur sicherzustellen.</p> <h2>Was passiert bei den Arbeiten?</h2> <p>Bei diesen Sanierungsmaßnahmen werden die Bahnhofsgleise 1 und 2 samt Schotter auf der gesamten Länge zwischen der Wutach-Eisenbahnbrücke und dem Bahnübergang Riedstraße komplett erneuert.</p> <p>Für diesen zusammen fast 2000 Meter langen Schienenabschnitt werden rund 7000 Tonnen Altschotter ausgebaggert, entsorgt und durch 4000 Tonnen neuen Grundschotter sowie 3200 Tonnen neuen Verfüllschotter ersetzt, erklärt die Deutsche Bahn die Arbeiten.</p> <h2>Wie laufen die Arbeiten ab?</h2> <p>Fast 4000 Meter Einzelschienen und 3340 Schwellen werden, so Thomas Schneider, Polier bei der von der Deutschen Bahn mit den Sanierungsmaßnahmen beauftragten Firma Monti, komplett neu verlegt. Zum Einsatz kommen vor allem Betonschwellen und in einzelnen besonders belasteten Abschnitten auch FFU-Schwellen (Fiber rein-forced Foamed Urethane), einem Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoff.</p> <p>Diese aus Japan stammenden Schwellen sind besonders langlebig, hoch beanspruchbar und resistent gegen Flüssigkeiten. In Japan kommen diese Schwellen unter anderem im Hochgeschwindigkeitsverkehr zum Einsatz.</p> <h2>Wie lange dauern die Arbeiten?</h2> <p>Für die Bauarbeiten sind neben Straßenbaustellenfahrzeugen und diversen Kleingeräten auch Zweiwegebagger, Eisenbahnschotter- und Eisenbahnkippwagen, eine Diesellok der Baureihe 218 sowie zeitweise eine Gleisstopfmaschine im Einsatz. Bis zum 21. Mai sollen die Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen sein und die Bahnstrecke dann wieder für den Planverkehr freigegeben werden.</p> <h2>Was bedeuten die Arbeiten für die Pendler?</h2> <p>Während der Arbeiten ist die Strecke Waldshut/Erzingen und Waldshut/Stühlingen gesperrt. Die Bahn setzt Ersatzbusse ein. <a href="http://www.sk.de/12376857" target="_blank" title="" rel="noopener">Die Hintergründe lesen Sie hier.</a></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Teil der Hochrheinstrecke gesperrt: So laufen die Gleisbauarbeiten im Bahnhof Lauchringen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 07 May 2025 05:05:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schatten für den Sitzbereich  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/schatten-fuer-den-sitzbereich;art372593,12380645 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Gemeinde kauft Sonnensegel für 11.560 Euro</li> <li>Rat gibt grünes Licht<br /> für zwei Bauvorhaben</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Gemeinde kauft Sonnensegel für 11.560 Euro</li> <li>Rat gibt grünes Licht<br /> für zwei Bauvorhaben</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Gemeinde kauft Sonnensegel für 11.560 Euro</li> <li>Rat gibt grünes Licht<br /> für zwei Bauvorhaben</li> </ul>



        <p><strong><strong>Eggingen</strong></strong> Der Spielplatz „Ortsmitte“ unterhalb des Egginger Rathauses ist bei der Bevölkerung überaus beliebt und wird stark genutzt. Der einzige Nachteil auf dem Platz sind fehlende Schattenspender. Die Bäume sind noch zu klein, um die Sonne großflächig abzuhalten. Pirmin Wiethaler, Forstrevierleiter und Gemeinderat, hat kürzlich noch weitere Bäume im Bereich der Sitzbänke gepflanzt, merkte Bürgermeister Karlheinz Gantert in der jüngsten Gemeinderatssitzung an. Aber auch diese benötigen noch Zeit zum Wachsen.</p> <p>Schon im Juni 2024 war das Thema Gegenstand der Sitzung des Gemeinderats, und bei den Haushaltsberatungen im Dezember stimmte der Gemeinderat zu, 10.000 Euro für die Anschaffung eines Sonnensegels bereitzustellen. Damals hatte die Verwaltung ein Angebot für zwei Sonnensegel in Rechteckform eingeholt, die neben dem Kleinspielfeld in Richtung Dorf vorgesehen waren. Das Angebot der Firma Lang aus Bonndorf lag allerdings bei 17.749 Euro, was damals im Gemeinderat Diskussionen auslöste. Die einen Ratsmitglieder wollten die Spielgeräte beschattet sehen, andere die Sitzbänke. Der Fachmann der Firma Lang gab zu bedenken, dass bei der Spielgeräte-Variante sechs Meter hohe Pfosten benötigt würden, was die Windlast erhöhen würde. Man einigte sich schließlich darauf, vorerst nur ein Sonnensegel aufstellen zu lassen, das die Sitzbänke bei den Spielgeräten beschatten soll.</p> <p>In der jüngsten Gemeinderatssitzung gab Holger Kostenbader zu bedenken, dass die Kinder nicht auf der Wiese spielen würden, wo das Sonnensegel inzwischen vorgesehen ist. Jan Waldkirchen findet die Anschaffung sehr teuer und Anna Bölle wiederum machte klar, dass sie es gut findet, wenn sich Mütter mit kleinen Kindern auch an einem schattigen Plätzchen treffen können. Die Abstimmung ergab sieben Stimmen dafür und vier dagegen. So kann nun der Auftrag zur Anschaffung eines Sonnensegels für brutto 11.560 Euro an die Firma Lang vergeben werden.</p> <p>Weiteres Thema in der Gemeinderatssitzung war ein Bauantrag in der Bestandshalle¦9 der ehemaligen Zwirnerei Untereggingen (ZUE). Im Lagerbereich der Bestandshalle soll eine Abtrennung gebaut werden, die Roh- und Fertigware voneinander trennt. Hierbei geht es unter anderen um das Zwischenlager von Kaffeebohnen und Vanilleschoten zur Schokoladenherstellung in der Schweiz. Bei einer Begehung wurde klar, dass eine Brandschutzwand notwendig ist. Das Flurstück-Nummer 45 in der Industriestraße 1 liegt im sogenannten nichtüberplanten Innenbereich, was bedeutet, dass sich das Bauvorhaben nach Art und Maß der baulichen Nutzung seiner Umgebungsbebauung anpassen muss. Der Gemeinderat sprach sich einstimmig für das Vorhaben aus.</p> <p>Einem weiteren Bauantrag zum Umbau eines Zweifamilienwohnhauses mit Balkonanbau und dem Einbau einer Dachgaube hat der Gemeinderat ebenfalls geschlossen zugestimmt. Die nächste Gemeinderatssitzung in Eggingen wurde für den 28. Mai um 19 Uhr anberaumt.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Bauwerk Bürgerinitiative]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schatten für den Sitzbereich]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 30 Apr 2025 09:28:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das Fenster zur Dorfgemeinschaft: Hier erfährt jeder, wer in Eggingen lebt und was ihn auszeichnet  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/das-fenster-zur-dorfgemeinschaft-hier-erfaehrt-jeder-wer-in-eggingen-lebt-und-was-ihn-auszeichnet;art372593,12375089 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Dorffreunde machen die Menschen in Eggingen miteinander über Alter, Herkunft und Beruf hinweg miteinander bekannt. Im Dorffenster kann jeder sich und seine Interessen präsentieren. Zudem gibt es regelmäßige Aktionen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Dorffreunde machen die Menschen in Eggingen miteinander über Alter, Herkunft und Beruf hinweg miteinander bekannt. Im Dorffenster kann jeder sich und seine Interessen präsentieren. Zudem gibt es regelmäßige Aktionen.<br>
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        Die Dorffreunde machen die Menschen in Eggingen miteinander über Alter, Herkunft und Beruf hinweg miteinander bekannt. Im Dorffenster kann jeder sich und seine Interessen präsentieren. Zudem gibt es regelmäßige Aktionen.



        <p>Wer wohnt eigentlich in unserem Dorf? Die Dorffreunde Eggingen gehen mit ihrem Engagement der Frage auf den Grund und stellen die Egginger einander vor. Ob jung oder alt, neu zugezogen oder seit Jahrzehnten im Dorf, bei den vielfältigen Aktionen der Dorffreunde kommen die Menschen miteinander ins Gespräch.</p> <h2>Die Egginger miteinander bekannt machen</h2> <p>Begonnen habe alles 2019 in einem Gespräch mit Engeltje van Kreuningen, erinnert sich Dietmar Güntert. Die Rentnerin arbeitet in den Gemeindearchiven in Stühlingen und Wutöschingen und kennt sich gut mit der Geschichte der Gemeinden aus. Auch über Eggingen hatte Engeltje van Kreuningen einige geschichtliche Gegenstände, die sie aber gerne abgeben wollte, erzählt sie. „Dann habe ich mir Gedanken gemacht, denn es macht keinen Sinn, dass ich mir die Sachen auf den Speicher lege. Eigentlich müsste man die Sachen ausstellen“, erinnert sich Dietmar Güntert.</p> <p>Zu der Grundidee, die Geschichte Eggingens auszustellen, kam 2020 durch die Corona-Pandemie noch ein weiteres Anliegen dazu. „Während Corona haben sich die Leute zurückgezogen. Wir haben so viele neue Leute und Junge, die man gar nicht kennt“, berichtet Dietmar Güntert. „Dabei ist die Gemeinschaft das Wichtigste im Dorf“, fügt der 55-Jährige hinzu.</p> <h2>Ins Fenster kommt alles, was in Eggingen läuft</h2> <p>Auf der Suche nach Gleichgesinnten, die Lust haben, die Kultur, Geschichte, Alltägliches und Gemeinschaft in Eggingen zu fördern, haben sich die Dorffreunde Eggingen 2022 zum ersten Mal zusammengefunden. Die gemeinsame Motivation fasst Dietmar Güntert so zusammen: „Alles, was in Eggingen läuft, ins Fenster bringen, damit wir uns besser kennenlernen.“</p> <p>Mit Fenster meint er das sogenannte Dorffenster. Das ist ein Schaufenster, in dem Menschen aus Eggingen – von Kunst über das Vereinsleben bis hin geschichtlichen Gegenständen – alles ausstellen können. Auf der Suche nach einem passenden Standort habe Stefanie Gleichauf, ebenfalls Teil der Dorffreunde Eggingen, das Schaufenster der früheren Bäckerei an der Stühlinger Straße angeboten, erzählt Dietmar Güntert.</p> <p>Um das Fenster mit Ausstellungen zu füllen, wenden sich die Dorffreunde an die Menschen in Eggingen. „Wir bringen die Ideen, gehen auf die Menschen zu und die Leute machen“, erklärt Dietmar Güntert. „Anfangs waren die Leute noch verhalten, aber mittlerweile läuft‘s“, fügt Rita Güntert hinzu.</p> <h2>Jung und Alt ins Gespräch bringen</h2> <p>Parallel zum Dorffenster initiieren die Dorffreunde seit 2023 auch verschiedene Aktionen. Der Grundgedanke ist auch hier wieder, die Menschen in Eggingen miteinander ins Gespräch zu bringen, erklärt Rita Güntert. „Früher hatte jeder eine Bank vor dem Haus und man hat sich über die Straße miteinander unterhalten. Heute gibt es das gar nicht mehr“, bedauert sie sich.</p> <p>Bei den Aktionen wie Kräuterwanderungen, geologische und historische Wanderungen, dem Tag der offenen Gärten oder Bilderstammtische, an denen alte Bilder ausgetauscht werden, würden die unterschiedlichsten Menschen zusammenfinden, berichten die Dorffreunde. „Ich engagiere mich viel in der Gemeinde und in Vereinen. Durch die große Bandbreite an Angeboten kommt man aber mit noch viel mehr Menschen zusammen“, meint Julia Vogelbacher begeistert. Auch Rita Güntert zieht eine positive Bilanz: „Man kommt auch mit jungen Menschen und deren Interessen in Kontakt, mit denen man sonst nie etwas zu tun gehabt hätte.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Interessensgemeinschaft</span><span>Die Interessensgemeinschaft „Dorffreunde Eggingen“ ist seit 2022 in Eggingen aktiv. Sie besteht aus den Mitgliedern Dietmar Güntert, Rita Güntert, Julia Vogelbacher, Manfred Vogelbacher, Engeltje Van Kreuningen, Ramona Bächle, Ralf Pittlekow, Lukas Schmid, Stefanie Gleichauf, Edel Beil und Cedric Beil. Getagt wird ungefähr viermal im Jahr im Wilden Mann in Eggingen. Wer im Dorffenster ausstellen möchte oder Ideen für Aktionen hat, darf sich bei den Mitgliedern der Dorffreunde melden. Die Kontaktdaten hängen im Dorffenster aus.</span></label></div> <h2>Die Angebote</h2> <p>Ausstellungen im Dorffenster gibt es immer zu bestaunen. Alle sechs Wochen zieht eine neue Ausstellung ein. Ob Verein wie Narrenzunft, Taubenzüchter, Guggenmusik oder Handwerker, Künstler, Grundschule oder Privatperson – jeder, der der Dorfgemeinschaft etwas vorstellen möchte, kann das Dorffenster als Plattform nutzen. Die Gestaltung übernehmen die Aussteller selbst.</p> <p>Die verschiedenen Veranstaltungen finden über das Jahr verteilt statt. 2025 sind es insgesamt sechs Veranstaltungen. Ende April haben sich die Brieftaubenzüchter aus Eggingen vorgestellt. Am 25. Mai können die verschiedenen Egginger Gärten im Rahmen der Gartentage bewundert werden.</p> <p>Über ihre aktuellen Projekte und Aktionen informieren die Dorffreunde Eggingen über das Gemeindeblatt und den Veranstaltungskalender.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Coronavirus "Gesellschaftliches Engagement" Verein Veranstaltungen thema-gesellschaft-engagement thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-heimat-verein]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Das Fenster zur Dorfgemeinschaft: Hier erfährt jeder, wer in Eggingen lebt und was ihn auszeichnet]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 24 Apr 2025 05:06:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gemeinsam wollen die Mitglieder hoch hinaus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/gemeinsam-wollen-die-mitglieder-hoch-hinaus;art372593,12369860 ]]></link>      <description><![CDATA[  Neu gegründeter Verein Kletterfreunde Eggingen will Gemeinschaft pflegen und Menschen körperlich, mental und sozial stärken  ]]></description>
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          Neu gegründeter Verein Kletterfreunde Eggingen will Gemeinschaft pflegen und Menschen körperlich, mental und sozial stärken<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Neu gegründeter Verein Kletterfreunde Eggingen will Gemeinschaft pflegen und Menschen körperlich, mental und sozial stärken



        <p><strong><strong>Eggingen</strong></strong> In Eggingen gibt es seit 4. April einen neuen gemeinnützigen Verein für alle, die sich für das Bouldern und Klettern begeistern – egal ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener. Bei den Kletterfreunden Eggingen sind laut Mitteilung sowohl Einsteiger als auch erfahrene Kletterfans willkommen. „Was uns verbindet, ist die Freude an Bewegung, die Lust auf neue Herausforderungen – und ein starker Teamgeist“, berichtet der Verein in der Mitteilung.</p> <p>Gemeinsames Training, persönliche Entwicklung und echte Gemeinschaft stehen bei den Kletterfreunden demnach im Mittelpunkt. Ziel sei es, Menschen durch den Klettersport zu stärken – körperlich, mental und sozial. Bei den Kletterfreunden geht es laut eigenen Angaben nicht nur ums Klettern, sondern auch um Freundschaft, Vertrauen und Miteinander. Zweimal pro Woche trainieren die Kletterfreunde in der Kletterhalle Hotzenblock in Tiengen. Dabei geht es nicht nur um Kraft und Technik, sondern auch darum, eigene Lösungen zu finden, sich gegenseitig zu unterstützen und Spaß zu haben.</p> <p>Am Wochenende wird es abwechslungsreich: Der Verein besucht Kletter- und Boulderhallen in der Region, um neue Routen auszuprobieren und voneinander zu lernen. Wenn das Wetter mitspielt, zieht es die Mitglieder hinaus in die Natur – zu Klettersteigen im Schwarzwald oder auch in die Schweizer Alpen. „Diese gemeinsamen Erlebnisse schweißen zusammen und machen unser Vereinsleben besonders“, heißt es in der Mitteilung.</p> <p>Gegründet wurde der Verein von Andreas Gehrmann, der sich seit drei Jahren ehrenamtlich im „Hotzenblock“ engagiert. Dort hat er vielen Kindern aus der Grundschule Eggingen das Klettern nähergebracht – mit Erfolg: Einige von ihnen trainieren inzwischen dreimal pro Woche und hätten eine feste, enge Freundschaft aufgebaut. Der Verein startete seine Aktivitäten direkt mit einem Ferienprogramm. Elf Kinder aus Eggingen, Mauchen und Stühlingen hatten gemeinsam viel Spaß im Technorama in Winterthur, beim Schwarzlicht-Minigolf und Kletter-Aktionen. Weitere Informationen zum Verein gibt es im Internet unter www.kletterfreunde-eggingen.de. (pm/mvö)</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Freizeitsport Extremsportarten Verein]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gemeinsam wollen die Mitglieder hoch hinaus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 22 Apr 2025 14:37:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mit einigen Neurungen wartet der Stühlinger Frühling am 26. und 27. April auf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/das-gibt-es-neues-beim-stuehlinger-fruehling;art372620,12368407 ]]></link>      <description><![CDATA[  Erstmals gibt es bei der Veranstaltung des HGV Stühlingen einen Flohmarkt entlang des Kirchwegs. Die Stadtbibliothek ist ebenfalls dabei und bietet eine Ruheinsel an. Was sonst noch geboten ist, erfahren Sie hier.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Erstmals gibt es bei der Veranstaltung des HGV Stühlingen einen Flohmarkt entlang des Kirchwegs. Die Stadtbibliothek ist ebenfalls dabei und bietet eine Ruheinsel an. Was sonst noch geboten ist, erfahren Sie hier.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/das-gibt-es-neues-beim-stuehlinger-fruehling;art372620,12368407]]></guid>
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        Erstmals gibt es bei der Veranstaltung des HGV Stühlingen einen Flohmarkt entlang des Kirchwegs. Die Stadtbibliothek ist ebenfalls dabei und bietet eine Ruheinsel an. Was sonst noch geboten ist, erfahren Sie hier.



        <p>Zum 35. Stühlinger Frühling mit verkaufsoffenem Sonntag laden Stadt und HGV Stühlingen am 26. und 27. April ein. Offen ist der Stühlinger Frühling am Samstag von 13 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr.</p> <h2>Was ist geboten?</h2> <p>Entlang der Hauptstraße und des Kirchwegs bieten zusätzlich zu den teilnehmenden Geschäften Vereine und Private ihr Handwerk und jede Menge Kulinarisches dar.</p> <h2>Was ist neu beim 35. Stühlinger Frühling?</h2> <p>Neu ist ein Flohmarkt entlang des Kirchwegs. Zur Neueröffnung präsentieren sich sowohl der Blumenladen als auch die Kreativ Kiste mit Popcorn und Tombola in der Hauptstraße. Das Autohaus Amann stellt erstmals auch ein Polizeiauto zum Erkunden für Kinder aus, am Sonntag präsentiert sich dort die Polizei.</p> <p>Neu ist auch die Stadtbibliothek mit einer Ruhe-Oase dabei. Nach dem Motto „Mach mal eine Kaffee-Pause“ können sich Besucher dort bequem hinsetzen und unterhalten, einen Kaffee trinken oder auch ein Buch ausleihen. Die Ausleihe ist während der beiden Aktionstage geöffnet.</p> <h2>Wie ist im Konradsaal geboten?</h2> <p>Die Handwerker-Ausstellung im Konradsaal hatte sich in den Vorjahren bereits bewährt. 2025 stellen sich im Konradsaal sechs Firmen und ein Verein vor: Der Portas-Fachbetrieb der Gebrüder Dobler aus Häusern, Familie Bernhart mit Holz &amp; Harmonie aus Bonndorf, Landimmobilien Südschwarzwald aus Stühlingen, Geng Küchenmontagen aus Birkendorf, Theo Diem aus Stühlingen, Di Design aus Bonndorf sowie der Ja-Verein Attraktives Dorfleben aus Mauchen.</p> <h2>Wie sieht das Rahmenprogramm aus?</h2> <p>Das Rahmenprogramm wurde ausgebaut. Am Samstag spielt die Hohenlupfen-Combo ab 16 Uhr bei den Schwimmfreunden auf dem Kroneplatz, am Sonntag unterhält die Musikkooperation Stühlingen-Schwaningen ab 11 Uhr zum Frühschoppenkonzert und ab 15 Uhr spielen die Wirtshausperlen.</p> <p>Das Jugendorchester Notenfuxxer tritt am Sonntagmittag im Kirchgarten auf, im Anschluss gehört die Bühne den Mühlbach Musikanten. Die Jungvättere Grafhuse spielen am Sonntag bei Sonnenschutz Beil. Bei der Sparkasse gibt es ein Glücksrad.</p> <h2>Was ist für die Kinder geboten?</h2> <p>Für Kinder gibt es gleich an mehreren Orten Spiel- und Ruheoasen. Die Schwimmfreunde bauen einen Maltisch auf am Samstag und bieten ein Kinderprogramm am Sonntag von 13 bis 17 Uhr auf dem Kroneplatz. Bei der Jugendfeuerwehr am Zebrastreifen ist eine Kinder-Spielstation aufgebaut.</p> <p>Kinderschminken bieten die Holzmanufaktur Miller am Samstag sowie die Stühlinger Bachhäxe am Sonntag. Nicht fehlen darf die beliebte Villinger Puppenbühne und Zaubershow mit Dieter Sirringhaus vor der Sparkasse. Eine Hüpfburg plant der HGV für den Kirchgarten ein. Das Klangzwergenreich mit Sabine Beil bietet Märchenstunden am Sonntag um 14 Uhr und um 16 Uhr. Ein Karussell wird für Kinder aufgebaut, auch steht Heinz Cipa mit den bunten Ballons bereit.</p> <h2>Wer sind die Teilnehmer des Stühlinger Frühlings?</h2> <p><strong><strong>Vereine:</strong></strong> Von den Vereinen sind die Schwimmfreunde Stühlingen, die Jugendfeuerwehr, die Stühlinger Bachhäxe, der Tennisclub Blauweiß Stühlingen und der JA-Verein Attraktives Dorfleben aus Mauchen am Stühlinger Frühling vertreten.</p> <p><strong><strong>Teilnehmer aus Einzelhandel und Standbetreiber:</strong></strong>Metzger Alois Blattert, Sparkasse, Kultur Genuss Manufactum Sabrina Kopetzki, Kreativ Kiste, Autohaus Amann, Holzmarkt Löffler, Lizureck, Annett Wabersich, Tanja Eichin, Margrita „Einfach ich“, Herbert Blaszczyk, Würths Dorfladen, Holzmanufaktur Miller, MeiLikör, LOG Group GmbH, Bunte Ballons, Carola Boll, Reiner Held, Schmid/Gassmann, Weinstand, Pippos Speisewagen, Claudia Hogg, Metzgerei Gut;</p> <p><strong><strong>Offene Geschäfte entlang der Hauptstraße:</strong></strong> Euronics Scherzinger, Stadtbibliothek Stühlingen, Blumenladen (neu), Würth Haus und Werkstatt, Stern Imbiss, Textilien Haid mit Sonderverkauf, Ofenbau Kramer, Zapfhahn/Einstein, C&amp;L Café und Lebensmittel, Il Faro und Keklik.</p> <h2>Wie sieht es mit der kulinarischen Seite aus?</h2> <p>Verpflegung beim 35. Stühlinger Frühling: Pommes, Fischknusperle, Steak, Salat an beiden Tagen sowie am Sonntag Kaffee und Kuchen (Schwimmfreunde); Crepes (Bachhäxe); Bratwurst mit Bauernbrot (Alois Blattert); Kaffeespezialitäten, Baar Roaster (Sabrina Kopetzki); Kaffeebar und Kaltgetränke (Tennisclub); Süßwaren (Lizureck); Getränke, Rindfleischburger, Zanderknusperle, Salat, Pommes, Grill- und Currywurst (Würths Dorfladen); Liköre und Fruchtaufstriche, schwarze Walnüsse (MeiLikör); Marmelade, Salz, Linzer, Essig, Liköre (Reiner Held); Wein (bei Sonnenschutz Beil); Porchetta, Pulled Pork, Currywurst, Pommes, Getränke, Bier, Weinschorle (Pippos Speisewagen); Grill-, Brat-, Currywurst, Gyros, Pommes, Nudelpfanne sowie am Sonntag Schnitzel mit Pommes, Salat und Getränke (Metzgerei Gut).</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mit einigen Neurungen wartet der Stühlinger Frühling am 26. und 27. April auf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 11:18:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auf der Wutachtalbahn geht’s flott voran: Haltestelle bei Sto in Weizen ist im Juni betriebsbereit  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/auf-der-wutachtalbahn-gehts-flott-voran-haltestelle-bei-sto-in-weizen-ist-im-juni-betriebsbereit;art372620,12365629 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wann die ersten Züge von Stühlingen bis nach Weizen fahren können, ist allerdings noch unklar. An Ostern stehen Arbeiten an den Gleisen in Stühlingen an, dafür muss die Hauptstraße gesperrt werden.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Wann die ersten Züge von Stühlingen bis nach Weizen fahren können, ist allerdings noch unklar. An Ostern stehen Arbeiten an den Gleisen in Stühlingen an, dafür muss die Hauptstraße gesperrt werden.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/auf-der-wutachtalbahn-gehts-flott-voran-haltestelle-bei-sto-in-weizen-ist-im-juni-betriebsbereit;art372620,12365629]]></guid>
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        Wann die ersten Züge von Stühlingen bis nach Weizen fahren können, ist allerdings noch unklar. An Ostern stehen Arbeiten an den Gleisen in Stühlingen an, dafür muss die Hauptstraße gesperrt werden.



        <p>Bis 2027 soll die Wutachtalbahn voll ausgebaut und mit den Busverbindungen abgestimmt sein. Die Arbeiten hierfür laufen auf Hochtouren, wie Christian Brinkmann im Gespräch mit dem SÜDKURIER mitteilte. Er ist Geschäftsführer der Bahnbetriebe Blumberg, dem Betreiber der Wutachtal- und Sauschwänzlebahn.</p> <h2>Sperrung an Ostern für Gleisarbeiten</h2> <p>Derzeit ist die Hauptstraße in Stühlingen über die Osterferien voll gesperrt. Grund hierfür ist der Neubau des dortigen Bahnübergangs und der Sicherungsanlage.</p> <p>„Die Plangenehmigung ist erteilt, wir haben mit dem Bau des Kreuzungsstücks zwischen Straße und Schiene begonnen. Hier glätten wir den sehr engen Gleisbogen, um hier zukünftig mit 80 Stundenkilometer fahren zu können und weniger Quietschgeräusche erzeugen“, informiert Brinkmann.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Bahnbetriebe Blumberg</span><span>Die Bahnbetriebe Blumberg betreiben die Infrastruktur der Bahnstrecke Lauchringen-Hilschingen. Die Sauschwänzlebahn ist ihr touristisches Aushängeschild. Die Teilstrecke von Lauchringen bis Weizen haben die Bahnbetriebe von der Deutschen Bahn gepachtet und betreiben seit September 2018 einen Teilverkehr von Waldshut bis Stühlingen.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Die Reaktivierung der Wutachtalbahn</span><span>Seit 2024 fahren Züge auf diesem Abschnitt im Zweistundentakt. Ziel ist, Ende 2027 in einem verdichteten Fahrplan auf einen Stundentakt anzubieten. Das Land fördert den Ausbau der Wutachtalbahn zwischen Lauchringen und dem Stühlinger Ortsteil Weizen mit 413.000 Euro. Das Geld fließt in den Bau von neuen Haltepunkten.</span></label></div> <h2>Bahnsteig im Juni fertig, Einweihung noch unklar</h2> <p>Große Fortschritte meldet er zudem beim Bau der Haltestelle in Weizen. Beim Bahnsteig vor dem Werkseingang der Firma Sto rechnet er mit der Fertigstellung bereits im Juni dieses Jahres.</p> <p>„Hier gibt es zwischen Land und DB Regio noch Abstimmungsbedarf, wann die ersten Züge von Stühlingen bis nach Weizen fahren können“, erklärt der Geschäftsführer der Bahnbetriebe Blumberg. Ist die Genehmigung erteilt, sind täglich zwei Zugpaare für diesen Haltepunkt vorgesehen.</p> <h2>Diese weiteren Arbeiten stehen noch an</h2> <p>Der Bahnübergang Stühlingen Bahnhofstraße erhält eine Sicherungsanlage, die Plangenehmigung ist den Bahnbetrieben am Montag zugegangen. „Die Vorplanung für den Bahnhof Stühlingen ist so weit abgeschlossen, dass wir nun an die Erstellung der Genehmigungsunterlagen und die Finanzierung gehen“, sagt Christian Brinkmann.</p> <h2>Einige Genehmigungen sind schon da</h2> <p>Die Genehmigungen für den Bau des Haltepunkts in Horheim (Wutachhalle) sowie die Bahnsteigverlängerung in Wutöschingen lägen ebenfalls vor. Die Baumaßnahmen werden im Zuge der Vollsperrung der Strecke im Sommer 2026 gebaut, so Brinkmann.</p> <p>Für den Kreuzungsbahnhof im Wutöschinger Ortsteil Ofteringen laufe derzeit das Plangenehmigungsverfahren. Der Spatenstich für dieses wichtige Projekt für die Einführung des Stundentakts soll im September dieses Jahres erfolgen. Auch hier werde der wesentliche Teil der Bauarbeiten im Sommer 2026 erfolgen.</p> <h2>Umlaufsperre in Lauchringen nach Beschwerden der Anwohner</h2> <p>In Oberlauchringen ist der Bahnübergang „Auf Obermark“ bei den Anwohnern ein Reizthema. Sie beklagen das Hupen der Züge, die ins Wutachtal fahren. Hier soll eine sogenannte Umlaufsperre für Fußgänger und Radfahrer installiert werden.</p> <p>Eine Schranke soll nach den Plänen künftig dafür sorgen, dass dieser Bahnübergang für den Autoverkehr gesperrt ist. „Nach einem positiven Gemeinderatsbeschluss für die technische Sicherung mit Umlaufsperre, läuft derzeit das Plangenehmigungsverfahren“, erklärt Christian Brinkmann.</p> <h2>Die Geschichte der Wutachtalbahn</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>2003</strong> wurde ein Zubringerdienst zur Sauschwänzlebahn eingeführt.</li> <li><strong><strong>2013</strong></strong> errichtete die Gemeinde Wutöschingen einen neuen Bahnsteig, der die Verlängerung eines Schülerzugs ermöglichte.</li> <li><strong><strong>2014</strong></strong> wurde der Zugverkehr bis Eggingen erweitert.</li> <li><strong><strong>2017</strong></strong> wurde entschieden, den Eisenbahnbetrieb fortzusetzen.</li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/Der-Betreiber-der-Sauschwaenzlebahn-moechte-mehr-Zuege-durch-das-Wutachtal-schicken-zur-Freude-von-Pendern-Touristen-und-Schuelern;art372627,9961189" target="_blank" title="Der Betreiber der Sauschwänzlebahn möchte mehr Züge durch das Wutachtal schicken – zur Freude von Pendern, Touristen und Schülern">2018 wurden Landesmittel zur Sanierung und Ausweitung des Verkehrs auf der Bahnstrecke bereitgestellt.</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/Ab-16-Dezember-fahren-acht-Zuege-von-Waldshut-nach-Stuehlingen-und-zurueck;art372620,10307293" target="_blank" title="Ab 16. Dezember fahren acht Züge von Waldshut nach Stühlingen und zurück">2019 wurde der Zugverkehr bis Stühlingen erweitert und die maximale Geschwindigkeit auf 80 Kilometer pro Stunde erhöht.</a></li> <li><strong><strong>2021</strong></strong> wurde das Zugangebot weiter ausgeweitet.</li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/fahren-die-zuege-im-wutachtal-bald-von-morgens-bis-abends-im-stundentakt-landratsamt-gemeinden-und-streckenbetreiber-sehen-durchaus-chancen;art372620,10659949" target="_blank" title="Fahren die Züge im Wutachtal bald von morgens bis abends im Stundentakt? Landratsamt, Gemeinden und Streckenbetreiber sehen durchaus Chancen">2022 wurde die Wutachtalbahn als Potenzialstrecke für eine Vollreaktivierung aufgenommen und es wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.</a></li> <li><a href="https://suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/bis-ende-2023-sollen-zuege-alle-zwei-stunden-fahren-das-sind-die-plaene-fuer-die-wutachtalbahn;art372586,11492824" target="_blank" title="" rel="noopener">2023 wird die Wiederaufnahme des Güterverkehrs geplant, gefolgt von einer Ausweitung des Zugangebots im Jahr 2024.</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/wutachtalbahn-faehrt-ab-januar-im-zwei-stunden-takt;art372586,11810388" target="_blank" title="Wutachtalbahn fährt ab Januar im Zwei-Stunden-Takt">2024 wurde der sogenannte „Vorlaufbetrieb“ mit einem Zwei-Stunden-Takt eingeführt.</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/von-stuehlingen-mit-dem-zug-direkt-nach-basel-das-ist-ab-16-dezember-fuer-fruehaufsteher-moeglich;art372623,12261324" target="_blank" title="Von Stühlingen mit dem Zug direkt nach Basel – das ist ab 16. Dezember für Frühaufsteher möglich">Ende 2024 wurde der Bahnhalt Eberfingen in Betrieb genommen</a></li> </ul> </div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Auf der Wutachtalbahn geht’s flott voran: Haltestelle bei Sto in Weizen ist im Juni betriebsbereit]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 16 Apr 2025 14:56:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bis ein Küken schlüpft, muss ganz schön viel passieren: Das lernen Kinder vor Ostern spielerisch  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/was-muss-passieren-bis-ein-kueken-schluepft-was-kinder-vor-ostern-spielerisch-lernen;art372627,12364749 ]]></link>      <description><![CDATA[  Christina Burkard lässt Kinder auf dem Lindenhof die Tiere mit allen Sinnen erleben. Mit ihrer Bauernhofpädagogik will sie auf spielerische Weise mehr Wissen und Erfahrungen über die Lebensmittelproduktion vermitteln.  ]]></description>
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          Christina Burkard lässt Kinder auf dem Lindenhof die Tiere mit allen Sinnen erleben. Mit ihrer Bauernhofpädagogik will sie auf spielerische Weise mehr Wissen und Erfahrungen über die Lebensmittelproduktion vermitteln.<br>
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        Christina Burkard lässt Kinder auf dem Lindenhof die Tiere mit allen Sinnen erleben. Mit ihrer Bauernhofpädagogik will sie auf spielerische Weise mehr Wissen und Erfahrungen über die Lebensmittelproduktion vermitteln.



        <p>Was gibt es Schöneres als der Blick in strahlende Kindergesichter? Beim Ferienprogramm auf dem Lindenhof gab es 25 leuchtende Augenpaare zu sehen. So viele Kinder waren neugierig, was Christina Burkard auf ihrem Hof zu erzählen und vor allem zu zeigen hat. „Vom Ei zum Huhn – Küken schlüpfen“, hieß es vielversprechend in der Ankündigung für diesen Tag – und sie wurden nicht enttäuscht.</p> <h2>Ohne den Hahn läuft nichts</h2> <p>Anfangs sind die Kleinen noch etwas schüchtern, hören genau zu, was Christina Burkard zu erzählen hat. Und sie lernen schnell, was alles passieren muss, bis aus einem Ei ein Küken wird – oder eben eins, das beispielsweise als Frühstücksei auf den Tisch kommt.</p> <p>„Ohne Hahn läuft nichts“, erzählt die Bauernhofpädagogin. Beschließt eine Henne, Mama zu werden, macht sie es sich auf dem Ei gemütlich. Nach 21 Tagen ist es dann so weit – ein Küken durchbricht mit dem Eizahn die Schale.</p> <p>An diesem Hoftag wimmelte es unter der Rotlichtlampe. „Bitte nicht fallen lassen“, mahnte die erfahrene Bäuerin, ehe einige Küken in die Runde gebracht wurden. Die ersten Berührungen sind noch vorsichtig, schließlich gewöhnen sich Mensch und Tier aneinander. „Das macht ihr sehr gut“, lobte Christina Burkard die Kinder für ihren behutsamen Umgang mit den Küken.</p> <h2>Kücken, Zicklein und Esel</h2> <p>Beim Hofrundgang durfte sogar ein Zicklein gestreichelt und die Esel mit Futter und Streu versorgt werden. „Es ist schön, wenn man eine kleine Ziege oder ein Küken in die Hand nehmen darf“, erzählt Tharin.</p> <p>Selbst die erst vier Jahre alte Laura verliert an der Hand von Linda, die auf dem Hof tatkräftig mithilft, und Noah, dem Sohn von Christina Burkard, bald ihre Scheu. Klar, dass alle beim Herrichten des Futters für die Küken, Hühner, Esel und Hasen gerne mit anpackten.</p> <p>„Viele Kinder kommen immer wieder, der Bedarf an unseren Angeboten ist groß“, erzählt Christina Burkard, die selbst vier Kinder hat. „Hier können sie mit allen Sinnen und ohne Druck einfach sein. Hier haben sie Zeit und saugen das Erlebte regelrecht auf“, verrät die Bauernhofpädagogin ihr Erfolgsrezept. Sie wünscht sich, dass sich mehr Höfe für solche Initiativen öffnen.</p> <h2>Bauernhof als Lernort für Kinder</h2> <p>Die Agraringenieurin war schon früh überzeugt, dass sich ihre Zusatzausbildung zur Bauernhofpädagogin lohnen wird. Ein Bauernhof als Lernort für Kinder, das komme gut an. Im Mittelpunkt stehen bei ihr die Jahreskurse, wobei Kinder und Jugendliche den zeitlichen Ablauf eines Kalenderjahres auf einem Bauernhof in der Praxis kennenlernen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Lernort Lindenhof</span><span>Bauernhofpädagogin und Agraringenieurin Christina Burkard biete auf dem Lindenhof in Wutöschingen Angebote für Kinder und Jugendliche. Auf spielerische Weise will sie mehr Wissen und Erfahrungen über die Lebensmittelproduktion vermitteln. Sie bietet Jahreskurse, Ferienprogramme, Besuch von Schulklassen und Kindergärten im Rahmen des Landesprogramms „Lernort Bauernhof“ an. Mehr Informationen https://derlindenhof.com</span></label></div> <p>So wie jetzt im Kleinen, als Christina Burkard Kindern den Ablauf vom Ei zum Huhn erklärte und die Küken zu ihrer Freude rechtzeitig vor dem Aktionstag geschlüpft waren. Auf diese Weise konnten die Kinder den Lindenhof wieder einmal mit allen Sinnen erleben – was kann es vor Ostern Schöneres geben?</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Bis ein Küken schlüpft, muss ganz schön viel passieren: Das lernen Kinder vor Ostern spielerisch]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 16 Apr 2025 14:54:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schneller als jedes Postauto: Brieftauben fliegen Hunderte Kilometer weit und sind rasant unterwegs  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/brieftauben-sind-schneller-als-jedes-postauto-und-fliegen-hunderte-kilometer-weit;art372627,12364745 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gerth Schreiter und Wolfgang Lampert züchten seit Jahrzehnten Brieftauben. Sie geben Einblick in ihre Arbeiten und wollen mit Vorurteilen aufräumen. Am 26. April steht der Stall in Eggingen für Besucher offen.  ]]></description>
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          Gerth Schreiter und Wolfgang Lampert züchten seit Jahrzehnten Brieftauben. Sie geben Einblick in ihre Arbeiten und wollen mit Vorurteilen aufräumen. Am 26. April steht der Stall in Eggingen für Besucher offen.<br>
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        Gerth Schreiter und Wolfgang Lampert züchten seit Jahrzehnten Brieftauben. Sie geben Einblick in ihre Arbeiten und wollen mit Vorurteilen aufräumen. Am 26. April steht der Stall in Eggingen für Besucher offen.



        <p>In zwei Stunden von München nach Schwerzen – die Brieftauben des Brieftaubenzuchtvereins Wutöschingen sind, wenn der Wind gut steht, schneller als jedes Postauto. Doch längst geht es bei der Taubenzucht nicht mehr darum, Nachrichten zu übermitteln. Wolfgang Lampert und Gerth Schreiter züchten in ihrem Verein Tauben auf Schnelligkeit und Orientierungssinn. Am 26. April öffnet der Verein seine Türen für Interessierte, um das Hobby und den Taubennachwuchs kennenzulernen.</p> <h2>Ein Hobby mit Suchtpotenzial</h2> <p>„Es ist wie eine kleine Droge. Wenn man einmal angefangen hat, hört man nicht mehr auf“, meint Gerth Schreiter, stellvertretender Vorsitzender des Brieftaubenzuchtvereins Wutöschingen, scherzhaft. Er und der Vorsitzende Wolfgang Lampert sind seit ihrer Kindheit begeistert von den Brieftauben. „Es hat mich wahnsinnig interessiert, wie die Tauben immer wieder heimkommen“, erinnert sich Wolfgang Lampert. Und so kommt es, dass die beiden seit Jahrzehnten begeistert Brieftauben züchten und fliegen lassen.</p> <p>Mit ihrer Faszination sind die beiden nicht allein. Der Verband Deutscher Brieftaubenzüchter hatte im Jahr 2023 laut eigenen Angaben rund 30.000 Mitglieder. Zur Hochzeit in den 1960er-Jahren waren es sogar 102.000 Mitglieder. Seit 1961 gibt es auch den Brieftaubenzuchtverein Wutöschingen.</p> <h2>Schnelligkeit zählt</h2> <p>Seit 2022 gilt das Brieftaubenwesen sogar als immaterielles Weltkulturerbe. Doch Briefe und Nachrichten überbringen die Tauben nur noch selten. Im Zeitalter der digitalen Kommunikation geht es bei der Brieftaubenzucht darum, die Tauben auf Schnelligkeit zu züchten und ihren Orientierungssinn zu trainieren.</p> <p>Beide Fähigkeiten werden anschließend auf Distanzflügen bei Wettbewerben unter Beweis gestellt.</p> <p>Dafür werden die Brieftauben bis zu mehrere Hundert Kilometer von ihrem Heimatort entfernt fliegen gelassen. Anschließend kehren die Vögel binnen wenigen Stunden in ihren heimischen Schlag zurück. Ein kleiner elektronischer Ring am Fuß der Taube erfasst auf die Sekunde genau, wann die Taube die Schwelle zum Stall übertritt. Die schnellste Taube gewinnt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Verein</span><span>Den Brieftaubenzuchtverein Wutöschingen wurde 1961 mit sieben Mitgliedern gegründet. Heute hat der Verein 20 Mitglieder. Die Züchter aus Waldshut, Schwerzen, Horheim, Wutöschingen und Eggingen kommen zusammen auf rund 500 Brieftauben. Wolfgang Lampert ist seit 1980, mit einem Jahr Unterbrechung, Vorsitzender. Das Vereinsheim befindet sich im Keller des alten Rathauses in Schwerzen. Der Verein freut sich über neue Mitglieder, Kontakt: Telefon 07746/5784 oder E-Mail an (wolfgang.lampert@online.de).</span></label></div> <h2>Das Training</h2> <p>Damit diese Leistung der Tiere gelingt, brauche es eine gute Zucht, gut umsorgte Tiere und regelmäßiges Training ab Anfang März, wenn die Saison beginnt, erklärt Wolfgang Lampert. Im Winter müssten die Tauben in den Volieren der Ställe bleiben, da die Gefahr von Greifvögeln einfach zu groß sei.</p> <p>Beim Training würden die Tauben stückweise immer weiter vom Stall entfernt fliegen gelassen werden, erklärt Wolfgang Lampert weiter. Distanzflüge von mehr als 100 Kilometern würden die Tauben aber nur etwa zwölfmal in der Saison fliegen. Jungtauben fliegen gut sechsmal. Bei Windstille erreichten die Tauben eine Geschwindigkeit von bis zu 75 Kilometern pro Stunde, erklärt Wolfgang Lampert.</p> <h2>Gefahr durch Greifvögel</h2> <p>„Wir versorgen die Tiere mit Leidenschaft. Sie bekommen alles und sind versorgt wie Leistungssportler. Die Strecken von hunderten Kilometern können die Tauben ohne Problem bewältigen“, sagt Wolfgang Lampert. Wenn ein Tier verletzt oder gar nicht zurückkomme, sei das auf einen Angriff eines Greifvogels zurückzuführen. Dieser würde bei Angriffen den Taubenschwarm in Panik versetzen, sodass diese bis zur Erschöpfung fliegen, mit Ästen kollidieren oder von ihrem Weg abkommen, erklärt Wolfgang Lampert weiter.</p> <h2>Taube ist nicht gleich Taube</h2> <p>Den beiden Vorsitzenden ist es wichtig, zu betonen, dass es wesentliche Unterschiede zwischen den bekannten Stadttauben und den Brieftauben gebe. „Der Orientierungssinn der Stadttauben geht im Vergleich gegen null“, sagt Gerth Schreiter. Während sie sich in einem Umkreis von zehn bis zwölf Kilometern zurechtfinden, würden Brieftauben über Hunderte Kilometer ihren Schlag wiederfinden, erklärt Wolfgang Lampert. Der Rekord für die weiteste Strecke einer Brieftaube liege derzeit bei rund 3200 Kilometern.</p> <p>„Das Problem ist, dass manche nicht zwischen Brieftauben und Wildtauben unterscheiden“, sagt Wolfgang Lampert. Dadurch würde viel Unmut und Kritik, der eigentlich der Stadttaube gilt, auch auf die gezüchteten Brieftauben zurückfallen.</p> <p>So beispielsweise die Kritik, dass Hochzeitstauben nach dem Fliegenlassen nicht zurückfinden würden. Ist das der Fall, dann habe ein unseriöser Züchter weiße Stadttauben ohne guten Orientierungssinn vermietet. Für weiße Brieftauben hingegen sei die Heimkehr keine Herausforderung, meint Wolfgang Lampert.</p> <p>Darüber hinaus würden die Zuchttauben im Gegensatz zu den Stadttauben eine Rundum-Pflege bekommen, erläutert Gerth Schreiter. Abgestimmtes Körnerfutter, Impfungen, Tierarztbesuche und eine kontrollierte Vermehrung seien alles Maßnahmen, um die Gesundheit der Tiere zu sicherzustellen. Die Sorge, dass Brieftauben die Umgebung verschmutzen würden oder durch ihren Kot Krankheiten übertragen, sei laut den Beiden deswegen vollkommen unbegründet.</p> <h2>Mit Klischees aufräumen</h2> <p>Am 26. April 2025 öffnet die Familie Schreiter, die Teil des Briefzuchtvereins Wutöschingen ist, im Rahmen einer Aktion der Dorffreunde Eggingen die Türen zu ihren Taubenställen. Interessierte können hier das Hobby Brieftaubenzucht kennenlernen und den Nachwuchs bestaunen.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 16 Apr 2025 05:06:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sänger nehmen Zuhörer mit auf musikalische Frühlingsreise  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/saenger-nehmen-zuhoerer-mit-auf-musikalische-fruehlingsreise;art372593,12364386 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gut vorbereitete Chöre unterhalten ein erwartungsvolles Publikum in der Gemeindehalle in Eggingen. Überwältigende Besucherzahl  ]]></description>
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          Gut vorbereitete Chöre unterhalten ein erwartungsvolles Publikum in der Gemeindehalle in Eggingen. Überwältigende Besucherzahl<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Gut vorbereitete Chöre unterhalten ein erwartungsvolles Publikum in der Gemeindehalle in Eggingen. Überwältigende Besucherzahl



        <p><strong><strong>Eggingen</strong></strong> Die frühlingshaft geschmückte Egginger Gemeindehalle bot das entsprechende Ambiente für ein Konzert, auf das sich alle teilnehmenden Chöre hervorragend vorbereitet hatten. Vorsitzender Josef Brogle begrüßte die Gäste und freute sich über den überwältigenden Besuch, berichtet der Singkreis in einer Mitteilung.</p> <p>Mit dem kleinen Musical „Endlich Ferien“ eröffnete der Grundschulchor Eggingen unter Leitung von Karin Brogle den musikalischen Reigen. Die unterschiedliche Vorstellung von Ferienplanung wurde von Vater, Mutter, Tochter und Sohn schauspielerisch hervorragend dargestellt, immer begleitet vom empörten Kommentar der Oma. Zu den in Frage kommenden Reisezielen wurde jeweils ein passendes Lied in verschiedenen Sprachen vorgetragen.</p> <p>Der Gemischte Chor Buch unter Leitung von Heidi Jehle eröffnete den musikalischen Reigen mit dem Lied „Leuchtet der Morgen“. Die Frauen schick im Dirndl und die passende Kleidung bei den Männern, brachte der Chor einen tollen Farbtupfer in die Halle und gab musikalisch den Rat „Nimm die Stunden, wie sie kommen“.</p> <p>Vor der Pause erfreute der Männergesangverein Grießen unter Leitung von Markus Süß die Gäste passend zur Jahreszeit mit „Frühlingserwachen“ und dem schwungvollen Lied „Ich ging einmal spazieren“. Nach der Pause erfreute der Gemischte Chor Buch die Gäste mit den gern gehörten Titel „Blue Bayou“ und „Que Sera“. Beim Ohrwurm „Lass die Sonne wieder scheinen“ ließ sich das erwartungsvolle Publikum nicht lange bitten mitzusingen und verlangte natürlich eine Zugabe.</p> <p>Im Zentrum des zweiten Auftritts vom Männergesangverein Grießen standen die bekannten Titel der Comedien Harmonists, „Veronika, der Lenz ist da“ und „Ein Freund, ein guter Freund“, begleitet am Klavier von Achim Haberland. Gerne gewährten die Männer aus dem Klettgau die geforderte Zugabe.</p> <p>Den Abschluss des erfolgreichen Konzertes gestaltete der Singkreis Eggingen unter Leitung von Michael Brogle. „Meine Heimat ist mein Zuhaus‘“ erklang gekonnt zum Auftakt. Mit den Liedern „Die Wunder dieser Welt“ und „Süß‘ Liebe liebt den Mai“ widmete sich der Singkreis ebenfalls der Frühlingszeit. „Denke daran, du bist wertvoll und gut und auf dieser Welt nicht allein“ hieß es im letzten Lied. Der zum Nachdenken anregende Text mahnte dazu, das Leben zu genießen. Gerne erfüllte der Singkreis Eggingen den Zugabewunsch, nachdem sich Josef Brogle bei allen Chören und Gästen für ihr Kommen bedankt hatte. (pm/vkg)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Volksmusik Auftritt Sänger]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sänger nehmen Zuhörer mit auf musikalische Frühlingsreise]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 14:12:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Frauenarzt ist bereit und die Praxis ausgebaut: Warum darf er nicht praktizieren?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/klettgau/der-frauenarzt-ist-bereit-aber-er-darf-in-klettgau-nicht-praktizieren-das-sind-die-gruende;art372608,12363745 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das MVZ Grießen erhält nicht den angestrebten Sitz der Kassenärztlichen Vereinigung. Bürgermeister Ozan Topcuogullari ärgert sich über die "realitätsferne Zulassungspraxis" der KV.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das MVZ Grießen erhält nicht den angestrebten Sitz der Kassenärztlichen Vereinigung. Bürgermeister Ozan Topcuogullari ärgert sich über die "realitätsferne Zulassungspraxis" der KV.<br>
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        Das MVZ Grießen erhält nicht den angestrebten Sitz der Kassenärztlichen Vereinigung. Bürgermeister Ozan Topcuogullari ärgert sich über die "realitätsferne Zulassungspraxis" der KV.



        <p>Die große Erleichterung sowie die Freude über die Nachricht, dass zum 1. April 2025 ein Frauenarzt im MVZ Klettgau praktizieren wird, fand ein jähes Ende. <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/klettgau/das-mvz-griessen-in-klettgau-bekommt-doch-keinen-frauenarzt;art372608,12360834" target="_blank" title="Schlechte Nachricht für Frauen: Das MVZ Grießen erhält doch keinen Frauenarzt">Die Absage des Zulassungsausschusses der Kassenärztlichen Vereinigung für den langersehnten Gynäkologen in Klettgau</a> löste nicht nur bei der weiblichen Bevölkerung Frustration und Enttäuschung aus. Besonders in dem Wissen, dass sich an den langen Wartezeiten und den mitunter weiten, umständlichen Wegen im ländlichen Raum für Frauen nichts ändern wird.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das MVZ Grießen</span><span>Seit 1. Januar 2024 ist das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in Klettgau-Grießen in Betrieb. Vier Mediziner, zwei Internisten und zwei Fachärzte für Allgemeinmedizin, gewährleisten die medizinische Versorgung der Bevölkerung. Der Umbau des alten Grießener Rathauses hat die Gemeinde 600.000 Euro gekostet. Seit dem Start hat die Zahl der Patienten eine rasante Entwicklung genommen. Im April dieses Jahres wurden bereits 5300 Patienten behandelt. Das MVZ Klettgau hat die Rechtsform einer GmbH mit der Gemeinde Klettgau als alleinige Gesellschafterin. Die Geschäftsführung liegt in den Händen der Dostal &amp; Partner GmbH.</span></label></div> <p>Dabei hat die Gemeinde alle Bemühungen unternommen und mit Glück und Anstrengungen einen Facharzt gefunden, die Räumlichkeiten für den Bedarf einer Frauenarztpraxis umgebaut sowie für die notwendige Ausstattung gesorgt.</p> <h2>Bürgermeister kann Entscheidung nicht nachvollziehen</h2> <p>Darüber findet der Klettgauer Bürgermeister Ozan Topcuogullari klare Worte: „Es ist bedauerlich, dass die Zulassung durch die Kassenärztliche Vereinigung nicht erteilt wird und dadurch eine Verbesserung der medizinischen Versorgung im Ländlichen Raum mit einem Facharzt für Frauenheilkunde verhindert wird.“</p> <p>Er spricht von unzumutbaren Wartezeiten von mehreren Monaten für Vorsorgeuntersuchungen oder Behandlungen. Schwangeren würden lange Wartezeiten aufgedrückt. <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/klettgau/das-mvz-klettgau-in-griessen-schliesst-ab-april-eine-luecke-in-der-frauenaerztlichen-versorgung;art372608,12311526" target="_blank" title="Das MVZ Klettgau in Grießen schließt ab April eine Lücke in der frauenärztlichen Versorgung">‚Wir haben unter größten Anstrengungen eine Einigung mit einem Frauenarzt erzielt, der bereit ist, aus der Schweiz zurück nach Deutschland in unser MVZ zu kommen‘,</a> berichtet der Bürgermeister und fügt hinzu: „Eigentlich müsste uns die Kassenärztliche Vereinigung dafür loben.“ Diese Absage sei für ihn absolut unverständlich. An der „realitätsfernen Zulassungspraxis“ müsse unbedingt etwas geändert werden, betont der Bürgermeister.</p> <h2>Warum gibt es keine Zulassung für den Gynäkologen?</h2> <p>Auf Nachfrage des SÜDKURIER bei der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) teilt deren Sprecher Kai Sonntag mit: „Zuständig für die Zulassungen und damit auch die Vergabe von Arztsitzen ist nicht die KV. Zuständig ist der Zulassungsausschuss. Dieser ist ein rechtlich selbstständiges Gremium, das zu gleichen Teilen aus Vertretern der Ärzteschaft und der Krankenkassen besteht.“ Nicht die KV lege fest, wie viele Ärzte sich niederlassen dürfen, sondern das sei bundesweit festgelegt.</p> <p>Der Gesetzgeber habe vor Jahren festgelegt, dass die Zahl der ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte begrenzt werden soll, führt der KV-Sprecher aus. Daraus sei eine bundesweit gültige Systematik entstanden, die festlege, wie viele Ärzte einer Fachgruppe in einem bestimmten Bereich tätig sein dürfen. Die Systematik ergibt sich aus einem Arzt-Einwohnerschlüssel. Bei den Frauenärzten wird nur die weibliche Bevölkerung gezählt.</p> <h2>Ein Frauenarzt auf 6580 Patientinnen</h2> <p>„Diese Verhältniszahl liegt im Landkreis Waldshut bei 6580“, so Kai Sonntag. Demnach sei ein Versorgungsgrad von 100 Prozent erreicht, wenn auf 6580 weibliche Einwohner ein Frauenarzt in Vollzeit käme. Ein Versorgungsgrad sei bis zu 110 Prozent möglich, das ergäbe einen Saldo von zwei Frauenärzten in Vollzeit.</p> <h2>Wie viele Frauenärzte gibt es derzeit?</h2> <p>Nach der jüngsten Berechnung im Februar lag der Versorgungsgrad im Landkreis Waldshut bei 95,3 Prozent. Aktuell seien 20 Frauenärztinnen und -ärzte im Landkreis tätig. Hinzu kommen noch zwei ermächtigte Ärzte. Die KV betont explizit, dass es sich um eine Kopfzahl handelt. „Damit wird noch nicht ausgedrückt, in welchem Umfang sie tätig sind. Das können auch Ärztinnen und Ärzte in Teilzeit sein.“</p> <p>Ist noch ein Arztsitz im jeweiligen Landkreis frei, könne sich laut Kai Sonntag jeder darauf bewerben. Das gehe dann im Wesentlichen nach der Reihenfolge. In welchen Teil des Landkreises die verbliebene Frauenarzt-Stelle vor Kurzem vergeben wurde, wollte der KV-Sprecher auf Anfrage mit Verweis auf die nicht-öffentliche Sitzung des Zulassungsausschusses nicht mitteilen.</p> <h2>Wie geht es jetzt im MVZ weiter?</h2> <p>Die Gemeinde Klettgau wolle laut Bürgermeister Ozan Topcuogullari nicht aufgeben und werde alle Hebel in Bewegung setzen, um einen Sitz für einen Frauenarzt in Klettgau zu bekommen.</p> <p>So lange ändert sich für Klettgauerinnen und viele Frauen in der Umgebung nichts zum Besseren. Stellvertretend für sie alle konstatiert Marie-Christine Spitznagel aus Klettgau-Bühl: „Die Absage ist eine absolute Katastrophe für uns. Wo sollen wir uns denn hinwenden?“</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Der Frauenarzt ist bereit und die Praxis ausgebaut: Warum darf er nicht praktizieren?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 03 Apr 2025 17:00:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Den Schulweg schaffen sie ganz alleine: Das wollen die Egginger Grundschüler derzeit beweisen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/ohne-eltern-taxi-zur-schule-so-werden-egginger-kinder-selbststaendiger-und-fitter;art372593,12353533 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Grundschule Eggingen macht zum drittem Mal beim „SpoSpiTo – Bewegungspass“ mit. Das Projekt soll das Verkehrschaos vor Schulen verringern und Kinder selbstständiger sowie fitter machen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Grundschule Eggingen macht zum drittem Mal beim „SpoSpiTo – Bewegungspass“ mit. Das Projekt soll das Verkehrschaos vor Schulen verringern und Kinder selbstständiger sowie fitter machen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Grundschule Eggingen macht zum drittem Mal beim „SpoSpiTo – Bewegungspass“ mit. Das Projekt soll das Verkehrschaos vor Schulen verringern und Kinder selbstständiger sowie fitter machen.



        <p>Gesundheit, Umweltschutz und Selbstständigkeit – wenn Kindern ihren Schulweg selbstständig zurücklegen, hat das viele Vorteile. Mit der Aktion SpoSpiTo-Bewegungspass will die Grundschule Eggingen Eltern ermutigen, ihren Kindern den eigenständigen Weg zur Schule zuzutrauen und so auch das Verkehrschaos von Elterntaxis zu reduzieren.</p> <h2>20 Mal zu Fuß zur Schule</h2> <p>Am Montag, 31. März, startete die Grundschule Eggingen in das Projekt SpoSpiTo-Bewegungspass. In einem Zeitraum von sechs Wochen sollen die Grundschüler mindestens 20 Mal den Hin- und Rückweg zur Schule zu Fuß, mit dem Tretroller oder mit dem Fahrrad zurücklegen. Wohnt ein Kind in der Nachbargemeinde, so gibt es den Kompromiss, dass mindestens 500 Meter des Schulwegs zu Fuß oder mit Roller oder Fahrrad bestritten werden.</p> <p>Auch wenn das Projekt die Selbstständigkeit der Kinder fördern soll, dürfen Eltern natürlich mitmachen und ihre Kinder auf dem Schulweg begleiten. Das Auto muss jedoch stehen bleiben. Jeder geschaffter Tag wird im A5-großen Bewegungspass festgehalten.</p> <p>Am Ende der Aktion werden im Juni die Bewegungspässe zu einer Verlosung eingeschickt, bei der es beispielsweise Tretroller oder Kinderrucksäcke zu gewinnen gibt. Für jedes Kind, das erfolgreich teilgenommen hat, gibt es am Ende eine Urkunde, einen Turnbeutel und ein Springseil. Die Kosten der Aktion übernimmt die Gemeinde Eggingen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das ist der SpoSpiTo-Bewegungspass</span><span>Der „SpoSpiTo“- Bewegungspass ist eine bundesweite Aktion, an der Grundschulen in ganz Deutschland teilnehmen. Die Abkürzung „SpoSpiTo“ steht für Sporteln, Spielen und Toben. Die Motivation des Veranstalters SpoSpiTo ist es laut eigener Angabe, Kinder zu mehr Bewegung an der frischen Luft zu animieren. Durch den Bewegungspass soll zudem die Eigenständigkeit der Kinder im Verkehrsalltag gefördert werden.</span></label></div> <h2>Weniger Elterntaxis für mehr Sicherheit</h2> <p>„Die Elterntaxis waren schon der Auslöser für mich“, sagt Birgit Malcha, Schulleiterin der Grundschule in Eggingen. Denn obwohl fast alle der 92 Schülerinnen und Schüler aus der Gemeinde kommen, würden rund die Hälfte mit dem Auto zur Schule gefahren werden. Bei schlechtem Wetter seien es nach Schätzungen der Schulleiterin sogar 70 Prozent der Schüler. Das Problem daran: Das dadurch entstehende Verkehrsaufkommen bedeutet nicht nur Stress für die Eltern, sondern auch eine Gefahr für alle Kinder, die zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule kommen.</p> <p>In der Vergangenheit sei es laut Birgit Malcha bereits zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Kind gekommen, das beim Ausparken übersehen wurde. Auch wenn glücklicherweise alle Beteiligten unverletzt geblieben seien, wolle man künftig solche Gefahren vermeiden.</p> <h2>Eigenständigkeit zutrauen</h2> <p>Auch wenn Eltern ihre Kinder auf dem Schulweg begleiten dürfen, traut Schulleiterin Birgit Malcha ihren Schülern zu, dass sie den Schulweg selbstständig bestreiten können.</p> <p>„Ich kann verstehen, dass Eltern Respekt haben. Aber die Kinder müssen auf das Leben vorbereitet werden. Wenn sie auf die weiterführenden Schulen kommen, müssen sie es auch alleine hinbekommen“, betont Birgit Malcha. Die Grundschule sei der richtige Ort, um die Selbstständigkeit im Straßenverkehr unter Beobachtung und Anleitung zu üben.</p> <h2>Mit Freude wieder dabei</h2> <p>Eltern, Lehrer und Schüler hätten bisher mit Freude teilgenommen, wie Birgit Malcha verrät. Die Grundschule nimmt nun zum dritten Mal an dem Projekt teil. Die positiven Auswirkungen zeigen sich auch im Klassenzimmer.</p> <p>Die Kinder würden durch die morgendliche Bewegung an der frischen Luft wacher und frischer in der Schule ankommen. Viele Kinder würden zudem auch nach dem Projekt den Sommer über eigenständig zur Schule kommen, sagt Birgit Malcha. Mit Beginn der kalten Jahreszeit würden die Elterntaxis allerdings wieder zunehmen. „Je kälter es wird und je schlechter, desto eher wird wieder gefahren“, so die Beobachtung von Birgit Malcha.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Schüler Kinderbetreuung Vorbeugung thema-gesellschaft-bildung-schule thema-gesellschaft-familie-kinderbetreuung thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Den Schulweg schaffen sie ganz alleine: Das wollen die Egginger Grundschüler derzeit beweisen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 20 Mar 2025 08:22:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Landratsamt schaut in die Tonne: Welche Erkenntnisse der Hausmüll liefern soll  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/muell-tonne-als-datenschatz-waldshut-untersucht-hausmuell-in-ausgewaehlten-haushalten;art372586,12340530 ]]></link>      <description><![CDATA[  In zwei Phasen wird der Müll in ausgewählten Haushalten analysiert. Dabei interessiert den Eigenbetrieb Abfallwirtschaft, wie sich die Zusammensetzung des Mülls und der Anteil des Biomülls verändert hat.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          In zwei Phasen wird der Müll in ausgewählten Haushalten analysiert. Dabei interessiert den Eigenbetrieb Abfallwirtschaft, wie sich die Zusammensetzung des Mülls und der Anteil des Biomülls verändert hat.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/muell-tonne-als-datenschatz-waldshut-untersucht-hausmuell-in-ausgewaehlten-haushalten;art372586,12340530]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        In zwei Phasen wird der Müll in ausgewählten Haushalten analysiert. Dabei interessiert den Eigenbetrieb Abfallwirtschaft, wie sich die Zusammensetzung des Mülls und der Anteil des Biomülls verändert hat.



        <p>Wie hat sich der Inhalt in den Mülltonnen im Landkreis Waldshut verändert? Das will der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft mit der Hausmüllanalyse 2025 wissen. Besonders relevant ist dabei laut Mitteilung des Landratsamts der Anteil an Biomüll im Hausmüll. Zuletzt wurde die Zusammensetzung des Mülls 2021 analysiert.</p> <h2>Wann wird kontrolliert?</h2> <p>Die erste Phase der Kontrolle findet von 17. bis 21. März 2025 statt. Dabei wird der Hausmüll von ausgewählten Haushalte in Eggingen, Ühlingen-Birkendorf und Waldshut-Tiengen analysiert.</p> <h2>Wie läuft die Analyse ab?</h2> <p>Am Leerungstag zwischen 6 und 10 Uhr werden die ausgewählten Hausmülltonnen von dem mit der Analyse beauftragten Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH entleert.</p> <p>Nach der Leerung durch das Institut erhalten die betroffenen Haushalte einen Hinweiszettel mit der Bitte, die Tonnen bis zur Registrierung der Leerung durch den Entsorger am Straßenrand stehenzulassen. Sie erfolgt am selben Tag zwischen 10 und 17 Uhr.</p> <p>Für die Registrierung werden die Müllbehälter in die Schüttung der Müllfahrzeuge eingehängt und elektronisch erfasst. Danach wird das Hinweisblatt entfernt und der Behälter kann von den Haushalten wieder zurückgestellt werden.</p> <p>Auch größere 1,1-Kubikmeter-Container werden stichprobenartig geprüft. Dafür werden die vorhandenen Container von Mitarbeitern der Kompostierungsanlage Küssaberg-Ettikon abgeholt, entleert und anschließend wieder an den Ursprungsort zurückgestellt.</p> <p>Alle Daten werden laut Landratsamt anonymisiert erhoben und nach den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung verarbeitet.</p> <h2>Wie geht es weiter?</h2> <p>Die zweite Phase der Hausmüll-Analyse ist für den Sommer 2025 (Juni/Juli) geplant. Dann wird der Hausmüll erneut in den gleichen ausgewählten Haushalten der Eggingen, Ühlingen-Birkendorf und Waldshut-Tiengen analysiert.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Landratsamt schaut in die Tonne: Welche Erkenntnisse der Hausmüll liefern soll]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 02 Mar 2025 18:52:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tolle Show vom Anfang bis Ende  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/tolle-show-vom-anfang-bis-ende;art372593,12324938 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gute Unterhaltung beim Bunten Abend in Eggingen. Narrenverein holt sich den Wanderpokal.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Gute Unterhaltung beim Bunten Abend in Eggingen. Narrenverein holt sich den Wanderpokal.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/tolle-show-vom-anfang-bis-ende;art372593,12324938]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Gute Unterhaltung beim Bunten Abend in Eggingen. Narrenverein holt sich den Wanderpokal.



        <p>Die Egginger Füchse sind bei ihrem Bunten Abend in die Unterwasserwelt abgetaucht und haben ihr Publikum bestens unterhalten. Narrenvater Tobi VII., freute sich bei der Begrüßung über die zahlreiche Unterstützung der Egginger Vereine und versprach einen spannenden Abend mit vielen unterschiedlichen Darbietungen. Damit hatte er nicht zu viel versprochen, wie sich im Laufe des Abends zeigte.</p> <p>Die Moderatorinnen Angie (Angela Rohr) und Ramona (Ramona Bächle) amüsierten die Besucher immer zwischen den verschiedenen Darbietungen mit amüsanten Dorfgeschichten rund um Eggingen und auch so manchen Witz über die holden Männer – die man eben so nehmen muss, wie sie sind.</p> <p>Robine Strauch – die Gewinnerin des Wanderpokals 2024, gab diesen zurück. Nicht ohne darauf hinzuweisen, dass sie sich durchaus vorstellen könnte, den Pokal auch weiter zu behalten. Für ihre sehr gelungene Rede erhielt sie viel Applaus.</p> <p>Der Musikverein in Eggingen ist auf der Suche nach einem neuen Dirigenten und auf der Bühne wurde ein „Kampf der Dirigenten“ ausgeführt. Silvana Waldkircher, Narrenvater Tobias Beil und Markus Bächle von der Feuerwehr bewarben sich um diesen ehrenvollen Posten. Mit mehreren Spielen, aber auch einer Kostprobe als tatsächlicher Dirigent, wurde dann Narrenvater Tobi VII. als Gewinner ermittelt.</p> <h2>Gute Unterhaltung</h2> <p>Die Landjugend unterhielt mit der neuen Leistungssportart „Hobby Horsing“. Bei diesem Wettkampf mit Steckenpferd, der auch tatsächlich als Weltmeisterschaft ausgetragen wird, waren die Beteiligten bemüht, Figuren und Sprünge zu meistern. Gerhard Rosssmann begeisterte mit seiner Parodie auf Heinz Becker die Besucher – bissiger Witz, vermischt mit konservativer Weltsicht und einem kleinen Schritt zu Unsagbarem.</p> <p>Natürlich darf auch die Guggenmusik bei einem solchen Abend nicht fehlen. Die Mühlbach Bazis aus Eggingen liefen schon sehr beeindruckend mit „Warriors of the World“ und spielten 30 Minuten mit voller Begeisterung vor den Zuschauern, die es nicht mehr auf den Sitzen hielt. Beeindruckend auch der Narrenverein mit seiner Knicklicht-Show, die ein Höhepunkt der Veranstaltung war. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass der Verein sich mit diesem Auftritt den Wanderpokal holte.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Auftritt Kleinkunst Feiern thema-heimat-fasnacht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Tolle Show vom Anfang bis Ende]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 27 Feb 2025 16:25:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nicht jeder gibt den Schlüssel gern her  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/den-rathausschluessel-gibts-nicht-so-einfach;art372593,12322494 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Narren nehmen das Rathaus ein und befreien die Grundschüler. Gemeinsam wird der bunte Narrenbaum aufgestellt.  ]]></description>
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          Die Narren nehmen das Rathaus ein und befreien die Grundschüler. Gemeinsam wird der bunte Narrenbaum aufgestellt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/den-rathausschluessel-gibts-nicht-so-einfach;art372593,12322494]]></guid>
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        Die Narren nehmen das Rathaus ein und befreien die Grundschüler. Gemeinsam wird der bunte Narrenbaum aufgestellt.



        <p>Ein Dorf versinkt im närrischen Treiben: Gemäß der Tradition haben die Egginger Narren am Schmutzige Dunschdig das Rathaus übernommen. Bürgermeister Karlheinz Gantert gab den Rathausschlüssel „ohne Zank und Streiterei und ganz friedlich“, wie er beteuerte, an Narren-Vater Tobias Beil ab. „Ich bin tiefenentspannt, hab‘ ich doch Flower-Power als neue Regierungsform erkannt“, sagte Gantert in Schlaghose und Blumenmuster.</p> <p>Dem neuen Mantra des Rathauses von „Spaß allein“ folgten die Egginger Narren und zogen in musikalischer Begleitung der Guggenmusik los, um die Grundschüler von ihren schulischen Lasten zu befreien und den Schulschlüssel zu ergattern. Mit Sehnsucht erwartet, begrüßten die Schülerinnen und Schüler ihre Befreier mit dem Lied „Wenn im Dorf die Bratkartoffeln blüh‘n“. Doch den Schulschlüssel wollten die Kinder nicht einfach abgeben und forderten die Narren zum Duell heraus: Wer schafft es, die höhere Menschenpyramide zu bauen?</p> <p>Am Ende konnten die Narren mit den Kindern mithalten und bekamen den Schlüssel überreicht. Ihren Sieg belohnten die Narren den Kindern mit Süßigkeiten und Konfetti. Gemeinsam zogen alle weiter vor das Rathaus, wo die Grundschüler den Narrenbaum festlich schmückten. Nachdem auch der Bög sicher an der Spitze des Baumes befestigt war, wurde dieser unter scharfer Beobachtung der Kinder aufgestellt. So setzten die Egginger Narren ihren Befreiungszug Richtung Kindergarten fort.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Brauchtum Fest Tradition thema-heimat-fasnacht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nicht jeder gibt den Schlüssel gern her]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 27 Feb 2025 16:23:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schmutziger Donnerstag in Eggingen – das sind die Bilder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/schmutziger-donnerstag-in-eggingen-das-sind-die-bilder;art372593,12322479 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Narren sind in Eggingen los und es wird ausgelassen gefeiert.  ]]></description>
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          Die Narren sind in Eggingen los und es wird ausgelassen gefeiert.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/schmutziger-donnerstag-in-eggingen-das-sind-die-bilder;art372593,12322479]]></guid>
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        Die Narren sind in Eggingen los und es wird ausgelassen gefeiert.



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      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Fest Brauchtum Fernsehsendung thema-heimat-fasnacht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schmutziger Donnerstag in Eggingen – das sind die Bilder]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 05:04:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Spatenstich für das Glasfasernetz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/spatenstich-fuer-das-glasfasernetz;art372593,12313570 ]]></link>      <description><![CDATA[  Regionaler Internetanbieter Stiegeler investiert rund 1, 7 Millionen Euro in den Breitbandausbau in der Gemeinde Eggingen  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Regionaler Internetanbieter Stiegeler investiert rund 1, 7 Millionen Euro in den Breitbandausbau in der Gemeinde Eggingen<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/spatenstich-fuer-das-glasfasernetz;art372593,12313570]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Regionaler Internetanbieter Stiegeler investiert rund 1, 7 Millionen Euro in den Breitbandausbau in der Gemeinde Eggingen



        <p>Eggingen – Es ist ein wichtiger Schritt für die Internetversorgung der Gemeinde: Mit dem Ausbau eines Glasfasernetzes wird die digitale Infrastruktur in Eggingen für die großen Datenmengen der Zukunft gerüstet. Seit 2019 versorgt der Schönauer Internetanbieter Stiegeler Eggingen mit DSL-Internet über Kupferkabel. Nun wird das Egginger Netz durch Glasfasertechnologie optimiert. Jahr für Jahr wachsen die Datenmengen, die im Netz übertragen werden, erklärte Felix Stiegler, Geschäftsführer von Stiegeler. „Daher überbauen wir das DSL-Netz in Eggingen mit einem zukunftsfähigen Glasfasernetz.“ Dafür investiert das Unternehmen knapp 1, 7 Millionen Euro.</p> <p>Der Ausbau erfolgt nahezu flächendeckend im Bereich nordwestlich der Bahnlinie. In einigen Gebieten gibt es bereits Glasfaseranschlüsse. Durch den Ausbau erhalten weitere rund 480 Haushalte die Chance auf einen leistungsstarken Glasfaseranschluss. Bürgermeister Karlheinz Gantert begrüßt den Ausbau. Mit Felix Stiegeler und Dominik Flum von der Baufirma Kaiser Tief- und Pflasterbau aus Klettgau führte er am vergangenen Freitag den ersten Spatenstich aus.</p> <p>Los geht es mit dem Bau der Hausanschlüsse im Bereich der Anton-Hilbert-Straße und des Stöcklewegs. Es sind etwa 16 Monate Bauzeit veranschlagt. „Mit unseren Ausbauprojekten wollen wir zur Stärkung unserer schönen Region beitragen“, betonte Stiegler. „Daher freuen wir uns ganz besonders, dass wir für die Arbeiten in Eggingen eine Firma aus der Region gewinnen konnten.“</p> <p>Über die Hälfte der Hauseigentümer im Ausbaugebiet habe sich während der Vorvermarktung für einen Glasfaser-Hausanschluss entschieden. Bis 31. März kostet dieser bei Abschluss eines Signal-Liefervertrags für Internet über Glasfaser den Aktionspreis von 750 Euro bis zehn Meter Anschlusslänge. Die Glasfasertechnologie bringt deutliche Verbesserungen gegenüber DSL-Netzen. Neben höheren Geschwindigkeiten zeichnet sich Glasfaser durch größere Zuverlässigkeit und bessere Energieeffizienz aus.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Telekommunikation Investition Netze]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Eggingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Spatenstich für das Glasfasernetz]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 12 Feb 2025 15:41:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[SPD will die Unfallgefahr an zwei Kreuzungen entschärfen und mehr Sicherheit beim Überqueren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/wutoeschingen/hier-krachts-oefter-mal-zwei-kreuzungen-sollen-entschaerft-werden;art372627,12308943 ]]></link>      <description><![CDATA[  Weil es an der "Penny-Kreuzung" in Degernau und an der Ausfahrt Horheim zur B314 öfters kracht, startet der SPD-Ortsverein Unteres Wutachtal eine Unterschriftenaktion. Mehr als 100 Bürger unterstützen das Vorhaben.  ]]></description>
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          Weil es an der "Penny-Kreuzung" in Degernau und an der Ausfahrt Horheim zur B314 öfters kracht, startet der SPD-Ortsverein Unteres Wutachtal eine Unterschriftenaktion. Mehr als 100 Bürger unterstützen das Vorhaben.<br>
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        Weil es an der "Penny-Kreuzung" in Degernau und an der Ausfahrt Horheim zur B314 öfters kracht, startet der SPD-Ortsverein Unteres Wutachtal eine Unterschriftenaktion. Mehr als 100 Bürger unterstützen das Vorhaben.



        <p>Es kracht öfter mal an der sogenannten „Penny-Kreuzung“ in Degernau. Auch die Ausfahrt in Horheim zur Bundesstraße 314 ist nach Angaben der Polizei Waldshut ein Unfallschwerpunkt. Die SPD Unteres Wutachtal hat nun eine Unterschriftenaktion für mehr Sicherheit beim Überqueren des Knotens in Degernau gestartet. Mehr als 100 Bürger haben sich bereits in die Liste eingetragen, wie der Ortsvorsitzende Mirko Maier gegenüber dieser Zeitung erklärte: „Wir wollen die Initiative aber fortführen!“ Der SÜDKURIER holte zu diesem Thema auch Stellungnahmen von Bürgermeister Rainer Stoll, der Polizei Waldshut-Tiengen und beim Landratsamt Waldshut ein.</p> <p>Die Initialzündung für die Unterschriftenaktion waren für den stellvertretenden SPD-Ortsvorsitzenden René Marr zwei Unfälle im vergangenen Jahr innerhalb kurzer Zeit am Kontenpunkt Degernau/Wutöschingen. Von seiner Wohnung aus hat er einen Blick auf diese Kreuzung. „Wir möchten mit unserer Initiative niemand einen Vorwurf machen, im Gegenteil, wir wollen die Gemeinde unterstützen.“ betont Mirko Maier. Es gehe darum, einen gefühlten Unfallschwerpunkt zu entschärfen. „In drei Stunden haben wir über 100 Unterschriften gesammelt, der Bedarf etwas zu tun ist offenbar da.“ Einige Bürger hätten in persönlichen Gesprächen bei der Aktion vor dem „Nefis Imbiss“ diesen Kreuzungsbereich sogar als „brandgefährlich“ eingestuft.</p> <p>Aus Maiers Erfahrung werden Fahrzeuge beim Einfahren in die Landstraße zu spät erkannt, weil Lastwagen, welche die Ein- und Ausfahrt zum Aluminiumwerk nutzen, die Sicht einschränken. „Einheimische kennen diese Situation, auswärtige Autofahrer aber nicht.“ Dann komme es zu kritischen Situationen oder gar Unfällen. Nach seinen Informationen seien von 2021 bis 2023 sieben Unfälle passiert, vier mit verletzten Personen „Es ist ein Wunder, dass hier nicht mehr passiert.“ Als Lösungsansätze sieht er eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der L163 auf 70 Stundenkilometer oder eine Ampelanlage. Am besten sei aber ein Kreisverkehr. Für die Einfahrt zur B314 in Horheim sei „eine Ampelregelung die einzig logische Lösung“, glaubt Mirko Maier.</p> <h2>Das sagt die Polizei</h2> <p>Polizeisprecher Thorsten Stauch erklärt nach Rücksprache mit der Verkehrspolizei, dass die Einmündung B314/L163a (beim Edeka-Markt) als Unfallhäufungsstelle eingestuft wurde, die Kreuzung in Degernau L163a/K6567 („Penny-Kreuzung“) war in den vergangenen Jahren immer wieder eine sogenannte Unfallhäufungsstelle. „Unfallursache war hauptsächlich Nichtbeachten der Vorfahrt“, erklärt Stauch. Exakte Zahlen lägen nicht vor, da Unfälle zentral für ganz Baden-Württemberg erfasst würden.</p> <h2>So bewertet das Landratsamt die Lage</h2> <p>Das Landratsamt Waldshut bewertet das Unfallrisiko sowohl für die Einmündung in Horheim zur B314 und die Kreuzung in Degernau „nicht höher als für andere Einmündungs- und Kreuzungsbereiche im Landkreis Waldshut“. Die Ausfahrt in Horheim wurde vonseiten des Polizeipräsidiums Freiburg nicht als Unfallhäufungsstelle eingestuft. Pressesprecherin Susanna Heim betont, dass das Landratsamt „gerne die Einschätzung der Bürger als Impuls dafür nehme, beide Örtlichkeiten mit den betroffenen Fachstellen zeitnah erneut zu besprechen“.</p> <h2>Das ist die Sicht der Gemeinde</h2> <p>Eine sehr ausführliche Stellungnahme gibt Bürgermeister Rainer Stoll ab. Über die Kreuzung von Degernau nach Wutöschingen „fahre ich seit 30 Jahren mehrmals täglich“. Er hält sie durchaus für übersichtlich. Als Ursache für Unfälle sieht der Bürgermeister sowohl an der Kreuzung der beiden Ortsteile als auch bei der Ausfahrt in Horheim „häufig mangelnde Vorsicht“. Ein Ansatz zu einer Entschärfung in Degernau war eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h. Bei Messungen wurde festgestellt, dass „dort kaum ein Fahrer schneller als mit 70 Stundenkilometern unterwegs war“, sagt der Rathauschef.</p> <p>Die Kommune liege „den Entscheidungsträgern seit vielen Jahren nachhaltig mit dem Wunsch nach einem Kreisverkehr in den Ohren“. Selbst ein Vorstoß beim Landes-Verkehrsminister hatte nicht den gewünschten Erfolg. „Wir werden nicht aufhören, die Sinnhaftigkeit eines Kreisverkehrs an dieser Stelle zur Verbesserung der Verkehrssicherheit deutlich zu machen“, betont Stoll gegenüber dem SÜDKURIER.</p> <h2>So sehen die Zahlen aus</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong><strong>Verkehrsstatistik:</strong></strong>Das Verkehrsaufkommen auf der Bundesstraße 314 bei Wutöschingen-Horheim wird von Landratsamt Waldshut auf täglich 15.000 Fahrzeuge geschätzt. Der Schwerverkehrsanteil wird von der Behörde mit 15 bis 20 Prozent angegeben. Auf der Kreisstraße 6566 in Wutöschingen werden etwa 1200 Fahrzeuge täglich gezählt, der Schwerverkehrsanteil betrage auf dieser Strecke etwa fünf Prozent. Besonderheiten für die beiden Knotenpunkte ergäben sich laut Landratsamt Waldshut nicht.</li> <li><strong><strong>Unfallstatistik:</strong></strong>Im Landkreis Waldshut wurden 2023 laut Statistik des Polizeipräsidiums Freiburg 1741 Unfälle aufgenommen, davon 554 mit Personenschaden. Davon waren 183 schwer verletzt, acht kamen ums Leben. An 1431 Unfällen waren Personenwagen beteiligt, an 199 Lastwagen, 154 mit Motorrädern.</li> </ul> </div>]]>
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      <pubDate>Mon, 27 Jan 2025 13:36:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[In der Schweiz heulen die Sirenen, aber keine Sorge: Es ist nur ein Test!  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/sirenen-test-in-der-schweiz-was-passiert-da;art1371848,11887761 ]]></link>      <description><![CDATA[  Heute, am 5. Februar 2025 gibt es entlang der Schweizer Grenze was auf die Ohren. An diesem Tag testet das Nachbarland seine Sirenen. Auch in den Landkreisen Konstanz, Waldshut und Lörrach wird der Heulton zu hören sein.  ]]></description>
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          Heute, am 5. Februar 2025 gibt es entlang der Schweizer Grenze was auf die Ohren. An diesem Tag testet das Nachbarland seine Sirenen. Auch in den Landkreisen Konstanz, Waldshut und Lörrach wird der Heulton zu hören sein.<br>
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        Heute, am 5. Februar 2025 gibt es entlang der Schweizer Grenze was auf die Ohren. An diesem Tag testet das Nachbarland seine Sirenen. Auch in den Landkreisen Konstanz, Waldshut und Lörrach wird der Heulton zu hören sein.



        <p>Was ist denn das? Ein schriller aufsteigender Ton zerreißt die Mittagsruhe entlang der Schweizer Grenze. Sirenen heulen. Der Heulton hält etwa eine Minute an. Dann wird es wieder still. Doch woher stammt dieses Geräusch? Es kommt aus der Schweiz. Denn dort werden die Sirenen am Mittwoch, 5. Februar, auf ihre Funktionsfähigkeit getestet.</p> <p>Jedes Jahr am ersten Mittwoch im Februar testet die Schweiz ihre stationären Bevölkerungsschutz-Sirenen. 2025 findet das eben am 5. Februar zwischen 13.30 und 14.15 Uhr beziehungsweise bis 16 Uhr statt. Insgesamt werden rund 7200 stationäre und mobile Sirenen geprüft. Es könnte also laut werden. Und das kann auch in den Gemeinden entlang der Schweizer Grenze zu hören sein – beispielsweise in den Orten der Landkreise Konstanz, Waldshut und Lörrach.</p> <p>Die Menschen jenseits der Grenze sind auf den traditionellen Warntag schon mittels Radio- und TV-Spots sowie Medienmitteilungen im Vorfeld aufmerksam gemacht worden, um Irritationen oder gar Panik zu vermeiden. Wer also um diese Zeit Sirenen hört, soll ruhig bleiben und einfach nichts tun.</p> <h2>Welche Sirenen werden getestet?</h2> <p>Konkret gibt es zwei verschiedene Sirenen: den „Allgemeinen Alarm“, der im ganzen Land flächendeckend ausgelöst wird, und den „Wasseralarm“, der nur in bestimmten Gebieten getestet wird. Zuerst werde der Allgemeine Alarm ab 13.30 Uhr zu hören sein. Hierbei handelt es sich um einen ansteigenden Heulton. Darüber informiert die <a href="https://www.alert.swiss/" target="_blank" title="" rel="noopener">Webseite </a><a href="https://www.alert.swiss/" target="_blank" title="" rel="noopener">Alertswiss</a>.</p> <p>Ab 14 Uhr bis maximal 16.30 Uhr erfolgt dann der Wasseralarm. Aber nur in gefährdeten Gebieten unterhalb von Stauanlagen. Der Alarm besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden.</p> <h2>Was sollen Bürger tun, wenn ein echter Alarm ertönt?</h2> <p>Schrillen die Alarmsirenen außerhalb der Testphase, bedeutet dies, dass eine Gefährdung möglich ist. In diesem Fall soll die Bevölkerung das Radio einschalten und den Anweisungen der Behörden folgen. Der Wasseralarm bedeutet, dass man das gefährdete Gebiet sofort verlassen soll. Weitere Hinweise und Verhaltensregeln finden Bürger auf der Homepage von Alertswiss.</p> <p>Ergänzend zum Alarmierungs- und Informationssystem mittels Sirenen und Radio alarmieren und informieren die Behörden die Bevölkerung bei Ereignissen auch via Alertswiss. Die Bevölkerung ist daher aufgefordert, die neuen Alarmierungs- und Informationskanäle zu nutzen und insbesondere die Alertswiss-App auf ihren täglich genutzten Smartphones zu installieren.</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 27 Jan 2025 09:24:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tausende feiern beim Kleggau-Narrentreffen in Weizen: Die schönsten Bilder vom Festtrubel  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/stuehlingen/tausende-feiern-beim-kleggau-narrentreffen-in-weizen-die-schoensten-bilder-vom-festtrubel;art372620,12294782 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die ausrichtende Geissenzunft Weizen bot den Gästen auf der Festmeile beste Verpflegung. Für die Sicherheit sorgten Polizei, Feuerwehr und das DRK.  ]]></description>
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          Die ausrichtende Geissenzunft Weizen bot den Gästen auf der Festmeile beste Verpflegung. Für die Sicherheit sorgten Polizei, Feuerwehr und das DRK.<br>
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        Die ausrichtende Geissenzunft Weizen bot den Gästen auf der Festmeile beste Verpflegung. Für die Sicherheit sorgten Polizei, Feuerwehr und das DRK.



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