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    <title>suedkurier.de - Emmingen-Liptingen</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 09:35:04 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 09:35:04 +0100</lastBuildDate>

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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 16:04:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schwerer Unfall auf der Bundestraße 14: Motorradfahrer prallt gegen Auto und verletzt sich schwer  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/emmingen-liptingen/schwerer-unfall-auf-der-bundestrasse-14-motorradfahrer-prallt-gegen-auto-und-verletzt-sich-schwer;art372437,12502801 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei Emmingen-Liptingen wurde ein Motorradfahrer bei einem Frontalzusammenstoß schwer verletzt. Die Autoinsassen kamen mit leichten Verletzungen davon. Die Unfallstelle war mehrere Stunden gesperrt.  ]]></description>
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          Bei Emmingen-Liptingen wurde ein Motorradfahrer bei einem Frontalzusammenstoß schwer verletzt. Die Autoinsassen kamen mit leichten Verletzungen davon. Die Unfallstelle war mehrere Stunden gesperrt.<br>
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        Bei Emmingen-Liptingen wurde ein Motorradfahrer bei einem Frontalzusammenstoß schwer verletzt. Die Autoinsassen kamen mit leichten Verletzungen davon. Die Unfallstelle war mehrere Stunden gesperrt.



        <p>Auf der Bundesstraße 14 hat sich am Sonntagnachmittag, 19. Oktober, bei Emmingen-Liptingen ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.</p> <p>Laut einer Mitteilung der Polizei wollte ein 56-jähriger Motorradfahrer gegen 14 Uhr von der Landesstraße 440 nach links auf die B14 in Richtung Tuttlingen abbiegen. Dabei habe er offenbar einen bevorrechtigten BMW übersehen, der auf der Bundesstraße unterwegs war. Es kam zum Frontalzusammenstoß im Einmündungsbereich, berichtet das Polizeipräsidium Konstanz.</p> <p>Der Motorradfahrer erlitt bei dem Frontalzusammenstoß im Einmündungsbereich schwere Verletzungen und kam nach notärztlicher Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus, schreibt die Polizei weiter. Der 28-jährige BMW-Fahrer und seine 26-jährige Beifahrerin hätten leichte Verletzungen erlitten.</p> <p>An beiden Fahrzeugen sei ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 30.000 Euro entstanden. Laut Pressemitteilung war die Bundesstraße für die Unfallaufnahme bis etwa 18.30 Uhr vollständig gesperrt.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Unfall B14 Verkehrsunfall Klinik Verkehrsunglücke Verkehrsdelikte Autobus thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-kriminalitaet thema-verkehr-oepv]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 14 Apr 2025 14:23:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vom Schwarzwald an den Bodensee: Wo sich Radler und Fuchs ein Wettrennen liefern  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/vom-schwarzwald-an-den-bodensee-wo-sich-radler-und-fuchs-ein-wettrennen-liefern;art372432,12157865 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wer sich aufs Rad im Schwarzwald schwingt, weiß: Das kann fordernd, aber lohnend sein. Auf der Tour von Immendingen über Tuttlingen und den Hegau nach Konstanz wird der Radfahrer zum Naturburschen. Mit tierischem Video!  ]]></description>
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          Wer sich aufs Rad im Schwarzwald schwingt, weiß: Das kann fordernd, aber lohnend sein. Auf der Tour von Immendingen über Tuttlingen und den Hegau nach Konstanz wird der Radfahrer zum Naturburschen. Mit tierischem Video!<br>
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        Wer sich aufs Rad im Schwarzwald schwingt, weiß: Das kann fordernd, aber lohnend sein. Auf der Tour von Immendingen über Tuttlingen und den Hegau nach Konstanz wird der Radfahrer zum Naturburschen. Mit tierischem Video!



        <p>Es muss nicht gleich immer die Tour de France, der Giro d‘Italia oder Vuelta a España sein. Wer sportliche Herausforderungen sucht, aber vielleicht doch nicht ganz so fit ist wie die Großen des Rennradsports, der sollte in den Schwarzwald gehen.</p> <p>Eine Radtour von Immendingen an der Donau entlang nach Tuttlingen, über den Hegau bis an den Bodensee bietet auf knapp 68,5 Kilometern vieles, was die Radler-Herzen höher schlagen lässt – vor allem aber auch den Puls hochtreiben kann.</p> <p>Eine Strecke von A nach B hat natürlich einen entscheidenden Nachteil gegenüber einem Rundweg: Der Startpunkt ist nie gleichzeitig das Ziel. Deshalb beginnt die Tour nicht auf zwei Rädern, sondern auf Schienen. Mit der Schwarzwaldbahn geht es von Konstanz nach Immendingen.</p> <p>Am Bahnhof von Immendingen wartet schon die erste schweißtreibende Herausforderung. Der Bahnhof ist nicht barrierefrei. Es gibt keinen Fahrstuhl oder Rampe. Wer ein leichtes Rennrad aus Carbon hat, schultert es locker. Die Treppenstufen vom Bahnsteig runter und auf der gegenüberliegenden Seite wieder hoch, sind kein Problem. Anstrengender wird das schon mit einem normalen Fahrrad oder Pedelec.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Eine Alternative für sportlich Ambitionierte</span><span>Die Strecke von Immendingen nach Konstanz ist durchaus anspruchsvoll. Es gibt Strecken, die sehr starke Steigungen beinhalten. Wer diese Herausforderungen liebt, sollte nach Tuttlingen die Witthohsteig wählen: Diese schmale, schon im 18. Jahrhundert angelegte Straße hat am Anfang einen steilen Aufstieg von bis zu 14 Prozent. Sie führt direkt zur Aussichtplattform Witthoh, die auf 862 Meter Höhe liegt. Der Witthohsteig darf nur werktags und im Sommer von Autos befahren werden.</span></label></div> <p>Doch wer diese Hürde überwunden hat, steigt einfach auf und biegt am Bahnhof auf die Hauptstraße rechts ab. Es dauert nicht lange, da hört der Radler ein Rauschen. Es ist die Donau, denn der Weg führt erstmal auf dem Donauradweg entlang. Zunächst passiert der Pedalritter eine wunderschöne gedeckte Holzbrücke und kann den Blick auf das Donau-Wehr genießen. Aber nur kurz, immerhin waren das erst knappe 500 Meter auf dem Rad.</p> <h2>Ein Stückchen den Donauradweg entlang</h2> <p>Zunächst geht es jetzt auf verschlungenen Pfaden durch Felder und Wälder, vorbei an der Donauversickerung. Schließlich passiert der Radler den kleinen Ort Möhringen. Erster Stopp ist nach 12,7 Kilometern dann die Stadt Tuttlingen. Die Innenstadt ist in Quadrate aufgeteilt, ein Springbrunnen am Marktplatz vor dem Rathaus zieht die Blicke auf sich. In der Fußgängerzone reihen sich Geschäfte und Cafés aneinander. Eine kurze Rast zum Kräfte sammeln lohnt sich. Sobald der Radler Tuttlingen verlässt, geht es teilweise steil bergauf.</p> <p>Es geht mitten durch den Schwarzwald. Immer mehr Tannen reihen sich aneinander, die Straße führt schier unendlich noch oben. Die Muskeln fangen an zu schmerzen, der Kopf wird röter und nach jeder Biegung und kleinen Anhöhe geht es noch ein bisschen weiter bergauf. Dafür kann man die Strecke bis Emmingen-Liptingen fast ganz alleine genießen. Aber eben nur fast.</p> <p>Der Radler wird hier zum Naturburschen. Die Schatten größerer Greifvögel kreuzen den Weg, Rehe glotzen den Radler vom Waldesrand an und sogar ein Fuchs liefert sich mit dem Drahtesel-Fahrer ein kurzes Wettrennen – und gewinnt ganz knapp.</p> <p>Wer noch einen Abstecher zur Witthoh macht, kann auf einer Höhe von 862 Metern bei guter Sicht einen genialen Weitblick genießen – sogar bis zum Bodensee – unserem Ziel.</p> <h2>Vorbei am Golfclub und Schloss Langenstein</h2> <p>Das Gute nun: Es ging lange bergauf, jetzt geht viel bergab. Bis nach Emmingen-Liptingen sind es 8,6 Kilometer, wo man größtenteils das Rad rollen lassen kann. Der Radler bekommt richtig Geschwindigkeit. Das ist wahrlich nichts über Angsthasen.</p> <p>Nach Emmingen-Liptingen geht es wieder zurück in die Natur. Die Muskeln werden immer wieder gefordert. Denn die Wege sind zwar gut ausgebaut, aber dennoch immer wieder mit kleinen Anstiegen gespickt. Wir befinden uns mittlerweile im Hegau. Das nächste Ziel ist nach 13,1 Kilometer Eigeltingen. Der kleine Ort besticht durch seine Dorfstruktur. Alte Fachwerkhäuser, wie das Rathaus oder die Mauritius Apotheker, bilden eine schöne Kulisse.</p> <p>Weiter geht es jetzt nach Radolfzell. Die Wege werden immer flacher, die Kulisse wechselt zu mehr Feldern und dem Country Club Schloss Langenstein mit dem dazugehörigen Golfclub. Zur Linken taucht kurz darauf das<a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/orsingen-nenzingen/richtfest-beim-fasnachtsmuseum-langenstein-grosse-freude-ueber-den-meilenstein-beim-neubau;art372454,11755747" target="_blank" title="Richtfest beim Fasnachtsmuseum Langenstein! Große Freude über den Meilenstein beim Neubau"> Schloss Langenstein</a> auf. Weiter geht es wieder durch Wälder, über Steißlingen nach Radolfzell.</p> <p>Nach 14,9 Kilometern ist der Bodensee in Radolfzell endlich erreicht. Jetzt folgt nur noch eine 19,2 Kilometer lange Etappe bis nach Konstanz. Teilweise führt der gut ausgebaute Bodensee-Radweg, auf den es nun geht, direkt an den Bahngleisen entlang. Vielleicht können sich Radler hier noch ein letztes Wettrennen liefern – diesmal mit dem Seehas oder der Schwarzwaldbahn.</p> <p><em>Dieser Artikel erschien erstmals im August 2024.</em></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Vom Schwarzwald an den Bodensee: Wo sich Radler und Fuchs ein Wettrennen liefern]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 12 Feb 2025 13:46:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Ausflugsziel im Hegau erfindet sich neu: Was sich im Schenkenberger Hof nun ändert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/essen-trinken/ausflugsziel-im-hegau-der-schenkenberger-hof-erfindet-sich-neu;art1367817,12308806 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bisher eher ein Haus für die gut betuchte Gesellschaft möchte der Schenkenberger Hof fortan eine Adresse für jeden Gast sein. Pächterin Michaela Merz und Küchenchef Rabeea Klaus erläutern das kulinarische Konzept.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bisher eher ein Haus für die gut betuchte Gesellschaft möchte der Schenkenberger Hof fortan eine Adresse für jeden Gast sein. Pächterin Michaela Merz und Küchenchef Rabeea Klaus erläutern das kulinarische Konzept.<br>
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        Bisher eher ein Haus für die gut betuchte Gesellschaft möchte der Schenkenberger Hof fortan eine Adresse für jeden Gast sein. Pächterin Michaela Merz und Küchenchef Rabeea Klaus erläutern das kulinarische Konzept.



        <p>Der Schenkenberger Hof am Rande der Gemeinde Emmingen-Liptingen im Landkreis Tuttlingen ist seit vielen Jahren ein ganz besonderes Refugium. Wer zum Beispiel an einem Sonntag Erholung und Entspannung sucht, wird hier fündig.</p> <p>Wenn man von Stockach oder Engen kommend bei Eckartsbrunn auf die Serpentine abbiegt hinauf zu dem rund 750 Meter hoch gelegenen Hof, taucht man ein in eine andere Welt. Ambiente und Umgebung mit den Hügeln, Wäldern und Feldern erinnern ein wenig an Allgäu oder an die Schwäbische Alb – nur der Weitblick fehlt. Die Zeit scheint hier oben stehen geblieben zu sein. Doch bisher fand nicht jeder den Weg hier hinauf.</p> <p>Empfangen werden die Gäste von der Schenkenbergkapelle aus dem Jahr 1720. An selber Stelle stand bereits 1275 eine kleine Kirche: die Wallfahrtskirche „Maria Opferung“ zu Schenkenberg. Der Ort Schenkenberg wurde im 15. Jahrhundert zerstört und nicht wieder aufgebaut. Nur der Schenkenberger Hof sowie die Kapelle erinnern noch daran.</p> <h2>Ein 21-Jähriger wird Küchenchef im Schenkenberger Hof</h2> <p>Die Kapelle steht nur wenige Meter neben der einstigen Burg Schenkenberg, hier befand sich einst der Sitz der Herren von Schenkenberg. Heute ist das Anwesen Restaurant, Event-Location und Hofladen in einem – und steht seit dem 1. Februar unter neuer, alter Führung.</p> <p>Michaela Merz war in den vergangenen fünf Jahren bereits in leitender Funktion, nun ist sie Pächterin und Geschäftsführerin in Personalunion. Küchenchef Rabeea Klaus, der seine Ausbildung unter anderem im Schenkenberger Hof absolvierte und aus dem nur wenige Hundert Meter entfernten Emmingen-Liptingen stammt, ist verantwortlich für das kulinarische Angebot.</p> <p>Der 21-Jährige hat für sein junges Alter bereits sehr viel Erfahrung gesammelt in diversen Gourmet-Häusern unter anderem in Ehingen, Stuttgart und auf Sylt oder auch bei Chocolatier Kevin Kugel in Sindelfingen.</p> <p>Das Haus hatte in den vergangenen Jahren zwar den Ruf einer feinen Adresse – allerdings auch eher eine für besser Betuchte. Ranghohe Politiker oder Wirtschaftsbosse gaben sich hier bei Jagdgesellschaften ihr Stelldichein. Otto Normalverbraucher war zwar ebenso willkommen, fand jedoch eher seltener den Weg zum Schenkenberger Hof.</p> <h2>Künftig soll es im Schenkenberger Hof auch eine günstigere Speisekarte geben</h2> <p>Und auch wenn sie es explizit so nicht ansprechen: Genau dieses Image möchten Michaela Merz und Rabeea Klaus ablegen und sich einer breiteren Gesellschaft öffnen. „Natürlich arbeiten wir mit dem bestehenden kulinarischen ein Stück weit weiter“, erzählt Michaela Merz, „doch wir wollen, dass ein ordentlicher frischer Wind durch das Haus weht.“</p> <p>Was genau das bedeutet? „Wir gehen noch mehr auf die Bedürfnisse der Menschen unserer Region ein. Einerseits bieten wir höherpreisige Menüs für Geschäftsleute, die mit Businesspartnern mittags zum Geschäftsessen kommen. Andererseits möchten wir eine günstigere Karte anbieten, damit auch Gäste aus dem umliegenden Dörfern und Regionen kommen. So oder so geht es um hohe saisonale Qualität. Unsere Produkte kommen, wann immer möglich, aus der Region.“</p> <p>Explizit bedeutet das: Auf der einen Seite bereitet Rabeea Klaus mit seinem dreiköpfigen Küchenteam Vier- oder Fünf-Gänge-Menüs für 48 bis 75 Euro zu. Auf der anderen Seite gibt es auf der Karte hausgemachte Kässpätzle für 17 Euro, geschmorte Wildschwein-Keule aus der Bittelbrunner Jagd mit Morchelrahmsoße, hausgemachten Spätzle und feinem Wurzelgemüse für 26 Euro oder gebratene Maultaschen vom Hegauer Schwein mit warmem Kartoffel-Radieschen-Salat und einer Senfvinaigrette für 18 Euro.</p> <p>Neben regionalen Klassikern werden ab sofort preisgünstige Cordon Bleu- oder Rouladen-, Haxen- und Hähnchen-Tage angeboten, sonntägliche Buffets und spezielle Gourmet-Tage mit Köchen aus Sternehäusern oder hauseigene Events mit Vorträgen, Seminaren oder Kochkursen runden das Angebot ab.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Regionale Produkte auch im eigenen Hofladen</span><span>Wild aus der den Hof umgebenden Bittelbrunner Jagd der Eigentümerfamilie Mangold ist ein Schwerpunkt der Speisekarte. Eier, Gemüse oder Rind- und Schweinefleisch sowie Forellen werden von benachbarten Höfen bezogen. Der eigene Kräutergarten und Streuobstbäume tragen zur Selbstversorgung bei. Rabeea Klaus legt viel Wert auf Handarbeit und backt zum Beispiel Brot im eigenen Steinofen im Hof. Hausgemachte Kuchen gibt es auch künftig im Hofgarten oder auf der Terrasse mit Blick auf die Schenkenbergkapelle. Im angrenzenden Hofladen werden über 50 hausgemachte Produkte angeboten: von Pesto über Chutneys, Wurst im Glas und Marmeladen bis zu Salatsoßen und eigener Jus.</span></label></div> <h2>Sternekoch Dominic Jeske kommt für ein dreitägiges Gastspiel in den Hegau</h2> <p>Im hinteren Bereich des Anwesens befinden sich Räumlichkeiten für Veranstaltungen wie Hochzeiten, Familien- oder Firmenfeiern, der neu errichtete Anbau dient als Erweiterung der Küche. Erster Höhepunkt und gleichzeitig Startschuss für die Neuausrichtung des Schenkenberger Hofs wird das dreitägige Gastspiel des Kölner Sternekochs Dominic Jeske am kommenden Wochenende sein.</p> <p>Vom 14. bis 16. Februar werden er und Küchenchef Rabeea Klaus unter dem Motto „Kochen mit Herzle &amp; Sternle“ gemeinsam am Herd stehen und am 14. Februar ein Valentinsmenü anbieten. Samstags lädt Gastgeberin Michaela Merz zum exklusiven Galadinner in die Scheune ein und sonntags werden neue Kreationen aus der Gasthofküche den Gästen gereicht.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein Ausflugsziel im Hegau erfindet sich neu: Was sich im Schenkenberger Hof nun ändert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Jan 2025 14:03:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Industrie gegen Tourismus: Wirkt sich die Wirtschaftsstruktur auf die Arbeitslosigkeit aus?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/industrie-gegen-tourismus-wie-steht-es-um-die-arbeitslosigkeit-am-bodensee;art372432,12296102 ]]></link>      <description><![CDATA[  In den Landkreisen Ravensburg, Konstanz und Bodenseekreis ist die Arbeitslosenquote recht gering. Der Kreis Ravensburg steht deutlich aber besser da als der Kreis Konstanz. Hat der Tourismus Auswirkungen auf die Quote?  ]]></description>
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          In den Landkreisen Ravensburg, Konstanz und Bodenseekreis ist die Arbeitslosenquote recht gering. Der Kreis Ravensburg steht deutlich aber besser da als der Kreis Konstanz. Hat der Tourismus Auswirkungen auf die Quote?<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/industrie-gegen-tourismus-wie-steht-es-um-die-arbeitslosigkeit-am-bodensee;art372432,12296102]]></guid>
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        In den Landkreisen Ravensburg, Konstanz und Bodenseekreis ist die Arbeitslosenquote recht gering. Der Kreis Ravensburg steht deutlich aber besser da als der Kreis Konstanz. Hat der Tourismus Auswirkungen auf die Quote?



        <p>Es klingt paradox: Die Arbeitslosigkeit in den Landkreisen Konstanz, Ravensburg und Bodenseekreis steigt, gleichzeitig gibt es einen Anstieg bei den Beschäftigungen. „Das beißt sich nicht“, sagt Mathias Auch, Vorsitzender der Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg, beim Jahrespressegespräch für das Jahr 2024. Aber wie kann das sein?</p> <p>Mathias Auch stockt kurz bei dieser Frage. Tatsächlich muss er erst etwas überlegen. Die Zahlen, mit denen er täglich hantiert, sind für ihn logisch. Wie kann er also dieses kleine Mysterium aufklären? „Die Zahlen hängen nicht unbedingt zusammen“, setzt er an. Zum Beispiel können mehr Fachkräfte in der Pflege anfangen, gleichzeitig aber in der Industrie anhören.</p> <p>Pressesprecherin Eva Schmidt versucht es zu veranschaulichen: „Es ist tatsächlich beides möglich, denn es können auch Menschen eine Beschäftigung aufnehmen, die zuvor nicht arbeitslos gemeldet und somit nicht in der Statistik waren.“ Sie nennt ein Beispiel: Es können Fachkräfte aus dem Ausland kommen und einen Job annehmen. Dann steigen die Beschäftigungszahlen. Gleichzeitig kann ein Industriebetrieb eine Abteilung schließen. Diese Menschen tauchen dann dafür in der Arbeitslosenstatistik auf.</p> <h2>Was zeigt der Blick in die Daten?</h2> <p>Statistiken und Zahlen. Für die meisten Menschen sind das langweilige Daten. In der Agentur für Arbeit steht hinter jeder Zahl ein Mensch und dessen Schicksal. Deshalb ist es Mathias Auch und seinem Team wichtig, dass sie sich die Zahlen genau schauen. „Wir können deutlich sehen: Geringqualifiziert zu sein, erhöht das Risiko, arbeitslos zu werden und zu bleiben. Die beste Investition in die Zukunft ist es daher, sich zu qualifizieren“, sagt Auch.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Entwicklung des Arbeitsmarktes 2024</h2> <label><input type="checkbox" /><span>Beschäftigung</span><span>Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten steigt zwar, aber nicht mehr so stark wie früher. 2024 sind im Bezirk der Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg 333.156 Menschen gelistet. 2023 waren es noch 331.450 Personen.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Arbeitslosigkeit</span><span>Der Jahresdurchschnitt der Arbeitslosenquote liegt in Baden-Württemberg 2024 bei 4,2 Prozent. Im Bereich der Landkreise Konstanz, Ravensburg und Bodenseekreis liegt die Quote bei 3,5. Der Kreis Ravensburg schneidet dabei mit 3,0 Prozent am besten ab. Im Bodenseekreis liegt sie bei 3,5 Prozent und im Kreis Konstanz bei 4,1 Prozent.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Kurzarbeit</span><span>Auch die Kurzarbeit steigt wieder an. Im August 2024 waren 3500 Arbeitnehmer in Kurzarbeit beschäftigt. Im Vorjahr waren es im Vergleich nur 450 Menschen. <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/kurzarbeit-bei-fondium-in-singen-das-sind-die-gruende;art416,12253901" target="_blank" title="Bei Fondium in Singen sind Mitarbeiter in Kurzarbeit">Beispielsweise arbeiten beim Unternehmen </a><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/kurzarbeit-bei-fondium-in-singen-das-sind-die-gruende;art416,12253901" target="_blank" title="Bei Fondium in Singen sind Mitarbeiter in Kurzarbeit">Fondium in Singen</a><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/kurzarbeit-bei-fondium-in-singen-das-sind-die-gruende;art416,12253901" target="_blank" title="Bei Fondium in Singen sind Mitarbeiter in Kurzarbeit"> wieder mehr Mitarbeiter in Kurzarbeit.</a> Allerdings sei das kein Vergleich zum Coronajahr 2020. Damals waren nach Angaben der Agentur für Arbeit 60.000 Menschen in Kurzarbeit beschäftigt gewesen.</span></label></div> <p>Das sei aber nicht nur ein Appell an die Arbeitnehmer, sondern auch an Arbeitgeber. Denn auch der Fachkräftemangel zeichne sich besonders in den Tabellen der Agentur ab. „Schaut man sich die Arbeitskräftenachfrage an, wird deutlich, dass vor allem Fachkräfte gesucht werden“, sagt er und deute auf ein Balkendiagramm.</p> <p>Der Balken ist in vier Rottöne eingefärbt. Der dickste Bereich ist hellrot. Das sind die Fachkräfte – also Menschen mit einer Ausbildung und einen Berufsabschluss. Die Stellengesuche der Unternehmen für Hilfskräfte, im Balkendiagramm Blassrot, fällt wesentlich geringer aus. „Das sind die sogenannten Nicht- oder Geringqualifizierten. Also Menschen, die entweder keinen Abschluss haben oder in einem Beruf arbeiten, den sie nicht erlernt haben“, erklärt er.</p> <h2>Kreis Ravensburg hat weniger Arbeitslose</h2> <p>Eine gute Nachricht hat Mathias Auch dennoch: Die Arbeitslosenquote im Bezirk liegt bei 3,5 Prozent für das Jahr 2024. „Das ist die zweitniedrigste in ganz Baden-Württemberg“, sagt er mit etwas Stolz in der Stimme. Im Kreis Ravensburg ist die Arbeitslosenquote für das Jahr 2024 am geringsten. Dort liegt sie bei 3 Prozent, im Bodenseekreis bei 3,5 und im Landkreis Konstanz bei 4,1 Prozent.</p> <p>Wie kommt es zu diesen regionalen Unterschieden? Auch muss bei dieser Frage kurz innehalten. „Die Landkreise sind sehr unterschiedlich“, sagt er. In Ravensburg gebe es eine sehr diverse Gewerbestruktur. „Die Ökonomie des Landkreises Ravensburg ist sehr mittelständisch und exportorientiert geprägt. In diesem Bereich gibt es traditionell eine gute Beschäftigung“, sagt Mathias Auch. Im Bodenseekreis gibt es schon deutlich mehr Industriebetriebe, und der Landkreis Konstanz teile sich mit Konstanz und Singen in Dienstleistung, Verwaltung und Industrie auf.</p> <p>Bedeutet das, dass Landkreise mit mittelständischen Unternehmen oder viel Industrie eher weniger Arbeitslose verzeichnen? Wie wirkt sich der Tourismus negativ auf die Quote aus? Mathias Auch überlegt. „Nein, das würde ich so nicht sagen“, widerspricht er. „In absoluten Zahlen sehen wir, dass knapp 100.000 Menschen im verarbeitenden Gewerbe tätig sind.“ Damit meint er, dass fast ein Drittel der Beschäftigten in einem Industrie- oder Produktionsbetrieb arbeiten.</p> <p>„Hotellerie, Gastgewerbe und Tourismus sind wichtige Säulen und unverzichtbar. Aber in der Relation sind die Beschäftigtenzahlen in der Industrie deutlich höher“, sagt der Chef der Arbeitsagentur. Was außerdem noch zu beachten sei: je städtischer ein Landkreis, desto größer in der Regel die Arbeitslosenquote. Und der Landkreis Ravensburg sei ländlicher geprägt als der Kreis Konstanz.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Industrie gegen Tourismus: Wirkt sich die Wirtschaftsstruktur auf die Arbeitslosigkeit aus?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Jan 2025 13:42:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der bislang einzige Termin in Baden-Württemberg: Friedrich Merz kommt zum Wahlkampf nach Singen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/der-bislang-einzige-termin-in-baden-wuerttemberg-friedrich-merz-kommt-zum-wahlkampf-nach-singen;art372458,12281013 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der CDU-Chef und Herausforderer von Kanzler Olaf Scholz (SPD) im Rennen ums Kanzleramt wird am Mittwoch, 5. Februar, in der Singener Stadthalle zu Gast sein. Eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der CDU-Chef und Herausforderer von Kanzler Olaf Scholz (SPD) im Rennen ums Kanzleramt wird am Mittwoch, 5. Februar, in der Singener Stadthalle zu Gast sein. Eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/der-bislang-einzige-termin-in-baden-wuerttemberg-friedrich-merz-kommt-zum-wahlkampf-nach-singen;art372458,12281013]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der CDU-Chef und Herausforderer von Kanzler Olaf Scholz (SPD) im Rennen ums Kanzleramt wird am Mittwoch, 5. Februar, in der Singener Stadthalle zu Gast sein. Eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich.



        <p>Flensburg, Neuhof bei Fulda, Dresden, Erfurt, Bonn – die Orte lesen sich, als stünden sie auf dem Tourplan einer Band. Doch diese Orte sind die Stationen, an denen der CDU-Bundesvorsitzende Friedrich Merz auf seiner Wahlkampftour Auftritte plant. Merz will Deutschlands nächster Bundeskanzler werden, er fordert Amtsinhaber Olaf Scholz (SPD) heraus. Und nach dem derzeitigen Stand der Umfragen sieht es mit dem Projekt Kanzlerschaft für Merz bei der Bundestagswahl am Sonntag, 23. Februar, auch sehr gut aus.</p> <h2>Einziger Ort in Baden-Württemberg auf Merz‘ Wahlkampftour</h2> <p>Bis zum Wahlsonntag geht der CDU-Chef noch auf eine groß angelegte Wahlkampftour – und kommt dabei auch in der Region vorbei. Nach der früheren Bundeshauptstadt Bonn steht nämlich Singen auf der Liste der Orte, ehe es nach Sankt Ingbert im Saarland weitergeht. Singen ist bislang der einzige Ort in Baden-Württemberg, an dem das Wahlkampfteam nach bisherigem Stand der veröffentlichten Termine eine Veranstaltung mit Merz eingeplant hat.</p> <p>Der Spitzenkandidat ist Anfang Februar damit im Wahlkreis Konstanz zu Gast, in dem Andreas Jung schon seit 2005 das Direktmandat für die CDU hält. Und Merz ist nicht der erste hochkarätige CDU-Politiker, der im Wahlkampf in der Region Station macht. Im Jahr 2021 kam unter anderem <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wolfgang-schaeuble-zu-gast-im-hegau-ein-cdu-urgestein-macht-wahlkampf;art372458,10915884" target="_blank" title="Wolfgang Schäuble zu Gast im Hegau: Ein CDU-Urgestein macht Wahlkampf">Wolfgang Schäuble</a>, damals Bundestagspräsident, vor der Bundestagswahl im September in die Curana-Halle nach Beuren an der Aach.</p> <h2>Anmeldepflicht aus Sicherheitsgründen</h2> <p>Merz wird nun am Mittwoch, 5. Februar, in der Singener Stadthalle zu Gast sein. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, der Einlass wird vom CDU-Bundesverband mit 18 Uhr angegeben. Ende der Veranstaltung ist demnach gegen 21 Uhr. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur mit Anmeldung möglich – aus Sicherheitsgründen, wie es auf der <a href="https://www.wahlkampf-veranstaltungen.cdu.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">Termin-Webseite des Spitzenkandidaten</a> heißt. Dort wird auch darauf hingewiesen, dass es Taschenkontrollen und Garderobenpflicht geben wird.</p> <p>Welche politischen Botschaften sind bei der Veranstaltung zu erwarten? Aus der Präsentation auf der Wahlkampfwebseite des Spitzenkandidaten geht hervor, dass Merz die Unzufriedenen im Land anspricht. Da ist von lahmender Wirtschaft, Ungerechtigkeiten im Sozialsystem und sinkendem Vertrauen in die Demokratie die Rede. Die CDU wolle hingegen für „begründete Zuversicht“ arbeiten und dafür sorgen, dass das Vertrauen wieder wachse. Mehr dazu gibt es live Anfang Februar.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Der bislang einzige Termin in Baden-Württemberg: Friedrich Merz kommt zum Wahlkampf nach Singen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Jan 2025 12:36:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Emmingen-Liptingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/emmingen-liptingen/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-emmingen-liptingen-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372437,12277816 ]]></link>      <description><![CDATA[  Welche Partei hat die meisten Stimmen erhalten? Welche Kandidaten haben sich durchgesetzt? Hier erfahren Sie nach der Wahl am 23. Februar, wie die Bürgerinnen und Bürger von Emmingen-Liptingen gewählt haben!  ]]></description>
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          Welche Partei hat die meisten Stimmen erhalten? Welche Kandidaten haben sich durchgesetzt? Hier erfahren Sie nach der Wahl am 23. Februar, wie die Bürgerinnen und Bürger von Emmingen-Liptingen gewählt haben!<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Welche Partei hat die meisten Stimmen erhalten? Welche Kandidaten haben sich durchgesetzt? Hier erfahren Sie nach der Wahl am 23. Februar, wie die Bürgerinnen und Bürger von Emmingen-Liptingen gewählt haben!



        <p>Welche Parteien haben die meisten Wähler verloren und für welche Kandidaten gab es den größten Zuspruch? Hier finden Sie nach der Bundestagswahl 2025 das Ergebnis der Erststimmen, mit denen die Direktkandidaten ins Parlament gewählt werden. Außerdem zeigen wir Ihnen die Verteilung der Zweitstimmen, mit denen die Parteien gewählt werden – diese Zahl entscheidet über die Mehrheiten im Bundestag.</p> <h2>Bundestagswahl 2025: So hat Emmingen-Liptingen gewählt</h2> <p>In den Grafiken werden die Verteilung der Erst- und Zweitstimmen sowie die Parteien dargestellt, die in Emmingen-Liptingen den größten Zuspruch von den Wählerinnen und Wählern erhalten haben.</p> <p><em>Hier finden Sie das Ergebnis der Auszählung:</em></p> <p></p> <div class="embed-2click" data-fcms-method="embed_2click" data-fcms-embed-content="&lt;div class="article-infographic-datawrapper article-module"&gt; &lt;iframe aria-label="chart" id="datawrapper-chart-Lv1tv" src="https://datawrapper.dwcdn.net/Lv1tv/" scrolling="no" frameborder="0" style="width:0; min-width:100%!important; border:none;" height="400"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;script&gt;!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(a){if(void 0!==a.data["datawrapper-height"])for(var e in a.data["datawrapper-height"]){var t=document.getElementById("datawrapper-chart-"+e)||document.querySelector("iframe[src*='"+e+"']");t&amp;&amp;(t.style.height=a.data["datawrapper-height"][e]+"px")}}))}(); &lt;/script&gt; &lt;/div&gt;" data-fcms-embed-type="datawrapper" data-fcms-embed-mode="provider" data-fcms-embed-storage="local"> <aside class="embed-consent" style="display:none;" data-fcms-embed-container="activate"><span>Wir benötigen ihre Einwilligung, um Datawrapper anzuzeigen</span> Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. 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Hier finden Sie alle wichtigen Informationen, um eine fundierte Wahlentscheidung zu treffen. <strong><a href="https://www.sk.de/doc7ypzjr5yfpv1myrsfdj5" target="_blank" title="" rel="noopener">Ein kompakter Überblick</a></strong>.</p> <p></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Wahlrecht Parlamentswahl Kommunalwahl thema-politik thema-politik-land-landtagswahl thema-politik-lokal-kommunalwahl audience-digitalteam]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Emmingen-Liptingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 13 Dec 2024 16:39:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wo kommen all die Lkw-Orangen her? Das steckt hinter der Direktvermarktung der Früchte aus Sizilien  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/das-steckt-hinter-der-direktvermarktung-von-orangen-aus-sizilien;art416,12261241 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ob in einer Holzbude am Straßenrand oder im Kofferraum eines Autos: Kurz vor Weihnachten werden nicht nur in Supermärkten Orangen verkauft. Was hinter dem Direktverkauf steckt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ob in einer Holzbude am Straßenrand oder im Kofferraum eines Autos: Kurz vor Weihnachten werden nicht nur in Supermärkten Orangen verkauft. Was hinter dem Direktverkauf steckt.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ob in einer Holzbude am Straßenrand oder im Kofferraum eines Autos: Kurz vor Weihnachten werden nicht nur in Supermärkten Orangen verkauft. Was hinter dem Direktverkauf steckt.



        <p>Mal ist es nur ein Campingtisch, mal der Kofferraum eines Autos, mal eine kleine Holzbude am Straßenrand, mal der Laderaum eines LKW. Doch die leuchtend orange Farbe verrät weithin sichtbar: Hier werden Orangen verkauft. „Hingen vor zwei Tagen noch am Baum“, wie die Verkäufer versichern. „Beste Qualität und natürlich unbehandelt.“</p> <p>Von Erdbeeren, Kirschen, Kartoffeln, Äpfeln, Zwetschgen – kurz von allem, was regional wächst und gerade Saison hat, kennen die Kunden die Direktvermarktung am Straßenrand, auf dem Wochenmarkt, über Verkaufsautomaten oder Hofläden. Sie hat in den vergangenen Jahren überall zugenommen. Weil die Landwirte so oft mehr Geld verdienen können. Und die Kunden die frische Ware schätzen. Kurz vor Weihnachten haben Orangen Hochkonjunktur. Sie kommen vor allem aus Italien.</p> <p>Da Südfrüchte in Deutschland allerdings nicht heimisch sind, werden sie auch nicht direkt von den heimischen Landwirten verkauft. Sondern von Menschen wie Sören Wild. Bereits in der zweiten Generation beliefert er mit der Firma Wild-Früchte im Landkreis Konstanz private Haushalte und Restaurants mit Zitrusfrüchten und hat zudem einen Verkaufsstand in Rielasingen.</p> <p>„Mit den Jahren sind immer mehr Kunden dazu gekommen, weil sich einfach herumspricht, wie gut Orangen schmecken, wenn sie nicht vorher monatelang gelagert wurden wie die Supermarktfrüchte“, sagt Wild.</p> <p>Einmal die Woche kommt ein Sattelzug aus Sizilien, der Wild und andere Verkäufer in Baden-Württemberg mit Orangen beliefert, die zwei Tage zuvor noch am Baum hingen. „Wir bekommen etwa zwei bis drei Tonnen in der Woche“, sagt Wild. Die italienischen Landwirte, von denen die Orangen kommen, kennt er persönlich: „In Sizilien wachsen die Bäume auf fruchtbarer Vulkanerde, das Klima ist ideal, daher kommt der gute Geschmack.“</p> <p>Auch Adriano Scroppo bezieht seit vielen Jahren Zitrusfrüchte direkt aus Sizilien. „Irgendwann haben mich Arbeitskollegen darauf angesprochen, warum man in Deutschland eigentlich keine guten Orangen kaufen kann“, erzählt der Italiener. Also machte er sich während eines Urlaubs in seiner sizilianischen Heimat auf die Suche nach einem Bauern, der ihm Früchte verkaufen würde.</p> <p>Anfangs waren es 90 Kisten. Die Nachfrage wuchs stetig und allein durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Scroppo gründete das kleine Familienunternehmen Italgenuss mit Sitz in Emmingen-Liptingen im Landkreis Tuttlingen. Inzwischen verkauft er jährlich rund 5000 Kisten Orangen weiter. Bis 2023 hat er bis in Richtung Konstanz, Sigmaringen und Reutlingen ausgeliefert, inzwischen beschränkt er sich auf den Kreis Tuttlingen. „Es ist einfach zu viel geworden“, sagt Scroppo.</p> <p>Orangen können eigentlich bis zu 14 Monate lang reif am Baum hängen und nach Bedarf geerntet werden. Herkömmliche Lieferketten aber sehen vor, dass alle Früchte in Kühlhäusern warten, bis die Supermärkte sie abholen. Das kostet viel Energie und damit Geld.</p> <p>Damit die Orangen in dieser Zeit nicht anfangen zu schimmeln, werden sie mit Fungiziden behandelt. Diese jedoch zerstören die natürliche Wachsschicht der Orangen, weshalb die Früchte dann künstlich nachgewachst werden müssen. Denn das Wachs schützt die Orangen vor dem Austrocknen.</p> <p>All das bedeutet mehr Aufwand für die Landwirte – und weniger Einkommen. Hinzu kommt, dass Supermärkte in der Regel nur die Orangen abnehmen, die der Norm entsprechen – kleine Früchte oder solche mit Schrunden auf der Schale gehören nicht dazu. Weshalb etwa ein Drittel der Orangenernte oft einfach entsorgt werden muss. Den Landwirten bleiben in diesem Handelssystem etwa 20 Prozent des Verbraucherpreises.</p> <h2>Crowdfarming: Direkt beim Bauern bestellen</h2> <p>„Das kann es nicht sein“, dachten sich im Jahr 2017 auch die Brüder Gabriel und Gonzalo Úrculo, denen in Spanien bei Valencia Orangenplantagen gehören. Ihre Idee: Crowdfarming. Die Kunden in Deutschland oder anderen nicht südeuropäischen Ländern bestellen ihre Orangen oder andere Südfrüchte online direkt beim Bauern. Dieser erntet nach Bestellung, die Ware wird dann direkt zugestellt. Und da sich die Landwirte über die Plattform zusammentun, lässt sich auch die Logistik günstiger und nachhaltiger organisieren.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Obst aus aller Welt</span><span>„Warum kostet ein Kilo Bananen weniger als ein Kilo Schweizer Äpfel?“, fragte sich bereits im Jahr 1973 eine Gruppe von Frauen im schweizerischen Frauenfeld. Um den Missstand zu beheben, begannen sie, als Bananenfrauen selbst Bananen aus Nicaragua einzuführen und ebneten damit den Weg für fairen Handel in der Schweiz. Bis heute lebt die Idee in Form des Unternehmens gebana (Arbeitsgemeinschaft gerechter Bananenhandel) fort. Über den Online-Shop können inzwischen auch Mangos, Ananas, Avocados, Granatäpfel und sehr viel mehr Obst und Gemüse bestellt werden.</span></label></div> <p>Bei diesem Geschäftsmodell bleiben den Landwirten Crowdfarming zufolge 50 Prozent des Verbraucherpreises. Etwa 25 Prozent verschlingt der Transport, der Rest geht an Crowdfarming für die Vermittlung von Kunden und die Hilfe bei der Logistik. Die Zahl der mitmachenden Landwirte ist mittlerweile auf über 300 gewachsenen.</p> <p>„Der Direktvertrieb von Obst und Gemüse über das Internet nimmt zu“, sagt auch Henning Kleinespel vom Deutschen Fruchthandelsverband. Er gibt allerdings zu bedenken, dass die engmaschigen staatlichen Kontrollen und die privatwirtschaftlichen Audits, welche für eine hohe Sicherheit der Lebensmittel sorgen und auch vor Verbrauchertäuschung schützen, nur für die üblichen Vertriebswege über Händler und Einzelhändler gelten. „Dieser Schutz ist bei Straßenverkaufsstellen oder bei einer Postsendung natürlich nicht im gleichen Maße gegeben.“</p> <p>Zudem stellt Kleinespel die Nachhaltigkeit infrage, wenn insbesondere kleine Liefermengen angefordert werden. Dazu gibt es mehrere Untersuchungen, unter anderem von der spanischen Universität in Salamanca oder dem deutschen Ökoinstitut.</p> <p>Ihr Ergebnis: Bei den Supermarkt-Orangen wird die CO2-Bilanz vor allem durch die lange Lagerung in den Kühlhäusern negativ belastet. Wenn die Logistik über den Onlinehandel gut organisiert ist, sprich volle LKWs eine möglichst große Menge zu den Kunden bringen, kann das durchaus nachhaltiger sein als der Einkauf im Supermarkt. In beiden Fällen ist der Transport für mehr als die Hälfte der Gesamtemissionen verantwortlich.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 17 Sep 2024 11:09:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Paradoxe Erkenntnis: In Konstanz stehen zu wenige Wohnungen leer  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/freie-wohnungen-in-konstanz-zu-wenig-leerstand;art372448,12180349 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Kreis Konstanz stehen tausende Wohnungen leer, viele davon in der Stadt Konstanz. Klingt schlimm, aber trotz Wohnungsnot sagen selbst Mietervertreter: Es gibt zu wenig Leerstand.  ]]></description>
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          Im Kreis Konstanz stehen tausende Wohnungen leer, viele davon in der Stadt Konstanz. Klingt schlimm, aber trotz Wohnungsnot sagen selbst Mietervertreter: Es gibt zu wenig Leerstand.<br>
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        Im Kreis Konstanz stehen tausende Wohnungen leer, viele davon in der Stadt Konstanz. Klingt schlimm, aber trotz Wohnungsnot sagen selbst Mietervertreter: Es gibt zu wenig Leerstand.



        <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/muss-das-leer-stehen-tausende-wohnungen-im-landkreis-konstanz-sind-unbewohnt;art372432,12170288" target="_blank" title="Muss das leer stehen? Tausende Wohnungen im Landkreis Konstanz sind unbewohnt">Fast 5000 </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/muss-das-leer-stehen-tausende-wohnungen-im-landkreis-konstanz-sind-unbewohnt;art372432,12170288" target="_blank" title="Muss das leer stehen? Tausende Wohnungen im Landkreis Konstanz sind unbewohnt">leerstehende</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/muss-das-leer-stehen-tausende-wohnungen-im-landkreis-konstanz-sind-unbewohnt;art372432,12170288" target="_blank" title="Muss das leer stehen? Tausende Wohnungen im Landkreis Konstanz sind unbewohnt"> Wohnungen im Kreis, davon mehr als 1000 in der Stadt Konstanz</a> — das ist das Ergebnis des Zensus 2022. Bei der sogenannten „Gebäude- und Wohnungszählung“ mussten alle Vermieter der Republik Auskunft zum Status ihrer Wohnungen geben.</p> <p>Stichtag der Erhebnung ist der 15. Mai 2022. Das ist mehr als zwei Jahre her. Laut Experten wie Winfried Kropp, Vorsitzender des Mieterschutzbundes Bodensee, hat sich die Lage seither aber nicht wesentlich verändert. Dabei ist der Leerstand in der Stadt Konstanz noch vergleichsweise klein. Eigentlich sogar zu klein.</p> <div id="___mapscroller"></div> <h2>Hat Konstanz wirklich ein Problem mit Leerstand?</h2> <p>2,3 Prozent — in ganz Baden-Württemberg gibt es nur neun Gemeinden, in denen im Vergleich weniger Wohnungen leerstehen als in Konstanz. Diese Orte hören auf Namen wie Wittau, Reute oder Mahlberg und haben meist weniger als 2000 Einwohner. Wo ist also das Problem, dass in der Konzilstadt jede 43. Wohnung leersteht?</p> <p>Die niedrige Quote sei ein Indikator, „wie katatstrophal die Wohnungssituation in unserer Stadt ist“, sagt Winfried Kropp. Als Vorsitzender des Mieterschutzbundes vertritt er die Interessen der Mieter. Es klingt paradox, aber Städte wie <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/weit-mehr-als-20-euro-wo-der-mietwahnsinn-in-konstanz-besonders-zuschlaegt;art372448,12143863" target="_blank" title="Weit mehr als 20 Euro: Wo der Mietwahnsinn in Konstanz besonders zuschlägt">Konstanz mit ihrer Wohnungsnot und damit einhergehenden überteuerten</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/weit-mehr-als-20-euro-wo-der-mietwahnsinn-in-konstanz-besonders-zuschlaegt;art372448,12143863" target="_blank" title="Weit mehr als 20 Euro: Wo der Mietwahnsinn in Konstanz besonders zuschlägt"> Mietpreisen</a> brauchen eigentlich mehr Leerstand als sie haben. Kropp nennt das „Fluktuationsreserve“. Gemeint sind damit vor allem Wohnungen, die kurzzeitig leerstehen und bezugsbereit sind.</p> <h2>Es stehen nicht genug Wohnungen leer</h2> <p>Dahinter steckt der Umstand, dass Menschen umziehen. Solche Wohnungswechsel sind die beste Gelegenheit, um Schönheitsreparaturen zu erledigen oder Instandhaltungs- oder Modernisierungsmaßnahmen durchzuführen. Stehen zu wenige Wohnungen frei, stoße ein lückenloser Übergang von einer Wohnung in die nächste „auf erhebliche praktische Schwierigkeiten“, sagt Kropp.</p> <p>In Konstanz sind solche Probleme an der Tagesordnung: Menschen wollen umziehen, weil sich ihre Lebenssituation ändert. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mieten-im-landkreis-konstanz-ein-umzug-wird-unbezahlbar;art372432,12111515" target="_blank" title="Mietwahnsinn im Landkreis Konstanz: Ein Umzug wird unbezahlbar">Sie können aber nicht, weil sie entweder überhaupt keine Wohnung finden oder nur </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mieten-im-landkreis-konstanz-ein-umzug-wird-unbezahlbar;art372432,12111515" target="_blank" title="Mietwahnsinn im Landkreis Konstanz: Ein Umzug wird unbezahlbar">solche</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mieten-im-landkreis-konstanz-ein-umzug-wird-unbezahlbar;art372432,12111515" target="_blank" title="Mietwahnsinn im Landkreis Konstanz: Ein Umzug wird unbezahlbar">, die sie sich nicht leisten können</a>.</p> <p>Matthias Günther, Vorsitzender des Pestel-Instituts, das sich der Wohnungsmarktanalyse verschrieben hat, stimmt zu: „Rund drei Prozent aller Wohnungen, in die sofort jemand einziehen kann, sollten frei sein. Schon allein, um einen Puffer zu haben, damit Umzüge reibungslos laufen können.“</p> <h2>Es stehen die falschen Wohnungen leer</h2> <p>Auf den Kreis bezogen liegt die Leerstandsquote bei 3,2 Prozent und damit über der notwendigen Fluktuationsreserve. Allerdings schwankt sie stark von Gemeinde zu Gemeinde. In der Exklave Büsingen steht jede 15. Wohnung frei. In Aach oder Gailingen jede Zwanzigste.</p> <div id="___barchart"></div> <p>In diesen Gemeinden ist „die Wohnungsnachfrage vergleichsweise geringer ist als in Konstanz oder Singen“, sagt Winfried Kropp: „Das heißt: Es stehen viele Wohnungen leer, aber nicht in den Orten, in denen sie gebraucht werden.“</p> <h2>Neubau ist nötig</h2> <p>Die Wohnungsnot in Konstanz ist akut. Insofern sieht Kropp trotz nötiger Fluktuationsreserve keine andere Möglichkeit, als weiter gegen den Leerstand vorzugehen: „Jede leerstehende Wohnung, in die neues Leben einzieht, lindert die Wohnungsnot im Kreis, vor allem in den Brennpunkten.“</p> <p>Selbst wenn alle Wohnungen der Stadt bewohnt wären, wären die Probleme aber nicht gelöst. Insbesondere Menschen mit mittleren und niedrigeren Einkommen bräuchten Neubauten, meint Kropp: „Kommunales Engeagement für sozialen Wohnungsbau bleibt daher unersetzlich.“ Und könnte vielleicht auch die Fluktuationsreserve auf drei Prozent heben.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Paradoxe Erkenntnis: In Konstanz stehen zu wenige Wohnungen leer]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 24 Jun 2024 17:39:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgermeister mit 40: Wie Florian Kienzler sich seinen Traum erfüllt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/florian-kienzler-wird-mit-40-buergermeister;art372502,12094530 ]]></link>      <description><![CDATA[  Große Freude herrscht beim Königsfelder Hauptamtsleiter nach seinem Wahlerfolg in Emmingen-Liptingen. Warum Königsfeld für ihn nur eine Zwischenstation gewesen ist und was den Erfolg trübt.  ]]></description>
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          Große Freude herrscht beim Königsfelder Hauptamtsleiter nach seinem Wahlerfolg in Emmingen-Liptingen. Warum Königsfeld für ihn nur eine Zwischenstation gewesen ist und was den Erfolg trübt.<br>
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        Große Freude herrscht beim Königsfelder Hauptamtsleiter nach seinem Wahlerfolg in Emmingen-Liptingen. Warum Königsfeld für ihn nur eine Zwischenstation gewesen ist und was den Erfolg trübt.



        <p>Glücklich und zufrieden schaut Florian Kienzler, der Hauptamtsleiter von Königsfeld, auf den vergangenen Sonntag, 23. Juni, zurück. Er hat, wie kurz berichtet, die Bürgermeisterwahl in Emmingen-Liptingen (Kreis Tuttlingen) <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/koenigsfeld/florian-kienzler-wird-buergermeister-von-emmingen-liptingen;art372523,12092338" title="Traumergebnis für Florian Kienzler: 40-Jähriger ist neuer Bürgermeister von Emmingen-Liptingen">mit fulminanten 88,47 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang gegen zwei heimische Mitbewerber gewonnen.</a></p> <p>„Ich hatte gehofft, dass es im ersten Wahlgang klappt“, sagt der 40-jährige Kienzler am Montag danach. An diesem 24. Juni verrichtet er wie gewohnt seinen Dienst im Königsfelder Rathaus.</p> <h2>Besseres Ergebnis als erhofft</h2> <p>Die positiven Rückmeldungen nach den Kandidaten-Vorstellungen in der 5000 Einwohner zählenden Doppelgemeinde an der Hegaualb, so schildert er, hätten ihn zuversichtlich gestimmt, das Rennen im ersten Wahlgang für sich entscheiden zu können. „Doch dass ich fast 90 Prozent der Stimmen bekommen habe, ist schon cool“, sagt Kienzler voller Freude.</p> <p>Einziger kleiner Wermutstropfen: „Die Wahlbeteiligung hätte etwas höher sein können“, findet er. Sie lag bei 54 Prozent.</p> <h2>Bürgermeister Fritz Link gratuliert</h2> <p>Zu den ersten Gratulanten gehörte bereits Kienzlers Chef, der Königsfelder Bürgermeister Fritz Link. Mit diesem wird Kienzler demnächst besprechen, wie es mit seiner Arbeit in Königsfeld weitergeht.</p> <p>Zunächst wird Kienzler wie gewohnt im Hauptamt weiter tätig sein. Verschiedene Projekte müssen noch erledigt werden. Seine Amtszeit in Emmingen-Liptingen beginnt am 15. September.</p> <p>Für Florian Kienzler war von vornherein klar, dass er mit seiner Frau und den beiden Kindern im Falle eines Wahlsieges in seine neue Wirkungsstätte umziehen wird. Nach drei Jahren wird er also Königsfeld bald verlassen. Die Suche nach einem neuen Heim für die Familie „beginnt für mich heute“, sagt er.</p> <h2>Karriereziel: Bürgermeister werden</h2> <p>Königsfeld werde er in guter Erinnerung behalten. Für ihn sei aber von vornherein klar gewesen, dass Königsfeld nur eine „Zwischenstation“ sein werde, berichtet Kienzler.</p> <p>Er sei bereits in sein Studium an der Verwaltungshochschule in Kehl mit dem klaren Ziel gegangen, „später einmal Bürgermeister zu werden“. Dieses Ziel hat er nun mit 40 erreicht.</p> <p>Von seinem derzeitigen Chef Fritz Link, so berichtet Kienzler, habe er sich in drei Jahren Königsfeld schon vieles abschauen können. „Ich freue mich sehr auf die Arbeit in Emmingen-Liptingen“, betonte der frisch gewählte Bürgermeister.</p> <h2>Was die Hauptaufgabe im neuen Ort ist</h2> <p>Dort warten viele Aufgaben auf den neuen Rathauschef. Im Zuge der Gemeindereform wurden die beiden selbständigen Gemeinden 1975 „zwangsverheiratet“. Auch in dieser Hinsicht, der Förderung einer gemeinschaftlichen Entwicklung, sieht Kienzler noch viel Arbeit zu leisten.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Bürgermeister mit 40: Wie Florian Kienzler sich seinen Traum erfüllt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 06 May 2024 17:28:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kinder, Kinder: Was macht eigentlich eine Pflegefamilie?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/was-macht-eigentlich-eine-pflegefamilie-alle-fragen-und-antworten;art372432,12012657 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Kreis Konstanz werden Pflegefamilien gesucht. Was ist das und welchen Anforderungen werden sie gerecht? Wann entscheidet das Jugendamt, dass ein Kind nicht bei den leiblichen Eltern aufwächst? Wir haben nachgefragt.  ]]></description>
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          Im Kreis Konstanz werden Pflegefamilien gesucht. Was ist das und welchen Anforderungen werden sie gerecht? Wann entscheidet das Jugendamt, dass ein Kind nicht bei den leiblichen Eltern aufwächst? Wir haben nachgefragt.<br>
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        Im Kreis Konstanz werden Pflegefamilien gesucht. Was ist das und welchen Anforderungen werden sie gerecht? Wann entscheidet das Jugendamt, dass ein Kind nicht bei den leiblichen Eltern aufwächst? Wir haben nachgefragt.



        <p>Für ein Kind sorgen, das nicht das eigene ist? Nicht jeder kann sich das vorstellen. Dennoch leben mehr als 100 Kinder im Kreis Konstanz nicht mit ihren leiblichen Eltern, erleben aber ein reges Familienleben. So funktioniert das Konzept der Pflegefamilie.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Wie viele Pflegefamilien gibt es im Kreis Konstanz und in der Stadt Konstanz?</strong> Im Moment gibt es im Kreis Konstanz 135 Pflegefamilien, schreibt Marlene Pellhammer, Sprecherin des Landratsamts, auf Anfrage. 156 Kinder und Jugendliche seien in Vollzeit in Pflegefamilien untergebracht, weitere elf Kinder in Bereitschaftspflege. Es handle sich um Kinder und Jugendliche vom Säuglingsalter bis 20 Jahre. In der Stadt Konstanz, die ein eigenes Jugendamt hat, sind im Moment 58 Pflegefamilien gemeldet und ebenso viele Pflegekinder. 17 davon zählen zu den Verwandtenpflegen.</li> <li><strong>In welcher Situation braucht es Pflegefamilien?</strong> Eine Pflegefamilie wird dann für ein Kind gesucht, wenn keine Möglichkeit mehr besteht, es bei seinen Eltern zu lassen. Zuvor jedoch werde versucht, jede Option auszuschöpfen, damit das Kind in seiner Familie bleiben kann, wie Matthias Cermak, Leiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes und des Pflegekinderdienstes in Konstanz, im Gespräch erläutert.<br /> „Bei Säuglingen arbeiten wir mit Familienhebammen zusammen, die eine Familie unterstützen. Oder eine jugendliche Mutter geht in eine Mutter-Kind-Einrichtung und erarbeitet dort eine Perspektive für sich und das Kind.“ Allerdings seien diese Modelle nicht immer erfolgreich. Wenn sich die leiblichen Eltern nicht vorstellen können, das Kind zu erziehen oder trotz Hilfestellungen das Kindeswohl gefährdet ist, übernimmt der Pflegekinderdienst die Suche nach einer Pflegefamilie.</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Wann ist das Kindeswohl gefährdet?</strong> Eine pauschale Antwort dazu gibt es nicht und das Jugendamt will auch keine geben. „Grundsätzlich läuft die Grenze bei Gewalt, Misshandlung und Verwahrlosung“, erläutert Markus Schubert, Leiter der Sozialen Dienste im Jugendamt Konstanz. In diesen Fällen könne das Kind nicht in seiner Ursprungsfamilie bleiben. „Wenn wir feststellen, dass es in der leiblichen Familie nicht geht, müssen wir das Kind herausnehmen. Diese Entscheidung muss danach gerichtlich überprüft werden.“</li> <li><strong>Welche Voraussetzungen müssen Pflegefamilien mitbringen?</strong> Um ein Pflegekind aufzunehmen, braucht es keine pädagogische Berufsausbildung, schreibt Marlene Pellhammer für das Kreisjugendamt. Es gebe aber einige erleichternde Faktoren wie die Freude am Zusammenleben mit Kindern, Geduld und Einfühlungsvermögen sowie Gelassenheit und Humor. „Es ist wichtig, dass eine Pflegefamilie Platz für das Kind hat“, erläutert Judith Becirovic, Mitarbeiterin des Pflegekinderdienstes in Konstanz.<br /> Zudem muss sie finanziell abgesichert sein. Die finanzielle Unterstützung durch das Jugendamt darf kein Anreiz für die Aufnahme sein. Es sollten keine lebensbedrohlichen Krankheiten vorliegen. In Frage kommen alle Familien- und Lebensformen, Paare können Kinder ebenso aufnehmen wie Alleinstehende, Verheiratete sind so willkommen wie Unverheiratete und gleichgeschlechtliche Paare.</li> </ul> </div> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Qualifizierung von Pflegefamilien</span><span>Pflegeeltern haben einen Rechtsanspruch auf Beratung und Unterstützung durch das Jugendamt vor Aufnahme eines Pflegekinds und während der Pflegschaft, schreibt Marlene Pellhammer für das Kreisjugendamt. Bei Seminarabenden würden rechtliche, institutionelle, pädagogische und psychologische sowie bindungsspezifische Kenntnisse theoretisch vermittelt. Auch beim Konstanzer Jugendamt stehen Informationsgespräche im Zentrum, wie Judith Becirovic erläutert. Zudem sind drei Qualifizierungsabende im Vorfeld verpflichtend. „Wir freuen uns über jeden, der anfragt“, sagt sie. Kontakt: <a href="mailto:judith.becirovic@konstanz.de" target="_blank" title="">judith.becirovic@konstanz.de</a>; <a href="mailto:christine.fischer@konstanz.de" target="_blank" title="">christine.fischer@konstanz.de</a> und über die <a href="https://www.konstanz.de/leben+in+konstanz/sozialleistungen+_+hilfen/pflegefamilien" target="_blank" title="" rel="noopener">Homepage der Stadt Konstanz</a>. Auch auf der <a href="https://www.lrakn.de/service-und-verwaltung/aemter/kinder_+jugend+und+familie/pflegekinder_adoption" target="_blank" title="" rel="noopener">Homepage des Landkreises</a> gibt es weitere Informationen.</span></label></div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Wie ist es, ein Pflegekind bei sich aufzunehmen?</strong> „Wir hatten keine Vorstellung davon, wie sich der Alltag mit einem Pflegekind gestalten würde“, sagt Kordula Huentz, Mutter dreier eigener und eines sechsjährigen Pflegekinds. „Wir dachten, das Kind läuft so mit, wie bei einer großen Familie üblich.“ Ganz so einfach wurde es nicht. Der kleine Junge kam mit vier Monaten zu Familie Huentz. Zehn Tage und Nächte lang habe er nur geschrien und die Nahrung verweigert. „Ich habe ihm die Milch auf dem Löffel angereicht, irgendwann ging es“, erinnert sich die Kinderkrankenschwester.<br /> Dann kamen die Umgänge hinzu, die leiblichen Eltern des Pflegesohns kommen regelmäßig an einen neutralen Ort, um ihr Kind zu sehen. Anfangs fanden die Kontakte wöchentlich statt, später einmal im Monat. „Anfangs hatte ich das Gefühl, ich nehme ihnen das Kind weg“, sagt die Pflegemutter. Inzwischen habe sich das gelegt. Anstrengend bleiben die Umgangstermine jedoch weiterhin.</li> <li><strong>Wie entwickelt sich ein Pflegekind?</strong> Wie ein Kind, das in eine Pflegefamilie kommt, sich weiterentwickelt, ist nie absehbar. Das kann Risiko und Anreiz einer solchen Aufgabe zugleich sein. Beim Pflegesohn von Kordula Huentz wurde im Alter von etwa einem Jahr klar, dass eine größere Entwicklungsverzögerung vorliegt. Inzwischen ist klar: Der Sechsjährige hat eine emotionale und geistige Behinderung. Er könne schwer Kontakt zu gleichaltrigen Kindern aufbauen, spiele kaum und habe häufig Wutanfälle. „Das sind die belastenden Momente“, sagt Kordula Huentz.<br /> Eine Bereicherung für ihre Familie sei der Junge aber ebenfalls: „Er bringt Entschleunigung und die Notwendigkeit für Humor in unsere Familie“, sagt die Pflegemutter. Über die Jahre sei auch die Bindung zu dem Jungen gewachsen. Für die Geschwister sei es eine wichtige Erfahrung, sich auf ihren Bruder zu konzentrieren und innezuhalten. „Das ist für uns alle ein Anlass, bewusster da zu sein, für ihn und für uns. Insofern: Ja, ich würde ihn wieder aufnehmen, wenn ich es heute neu zu entscheiden hätte.“</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Wie gestaltet sich der Umgang des Kindes mit seinen leiblichen Eltern?</strong> Auch darauf gibt es keine pauschale Antwort. Alle Eltern haben ein Recht auf Umgang mit ihren Kindern – und umgekehrt. „Nur das Kindeswohl kann dieses Recht brechen“, erläutert Judith Becirovic. Wenn also der Kontakt zur leiblichen Mutter oder zum Vater dem Kind schadet, müsse man ihn zurückschrauben. Beim Hilfeplangespräch verhandeln die leiblichen Eltern, die Pflegeeltern unter der Regie der Pflegekinderabteilung des Jugendamts die Details der Umgänge. Meist finden sie alle drei oder vier Wochen für mehrere Stunden statt. In manchen Fällen sind begleitete Umgänge mit einer pädagogischen Fachkraft notwendig.</li> <li><strong>Wie dringend werden Pflegefamilien gesucht?</strong> „Es gibt immer zu wenige Pflegefamilien“, sagt Judith Becirovic vom Konstanzer Jugendamt. Deutschlandweit fehlten etwa 4000 Pflegefamilien. In Konstanz sei die Lage momentan entspannt, „wir haben sogar Familien, die wir gerade nicht belegen können“. Für das Jugendamt Konstanz eine luxuriöse Lage: Es sei gewünscht, dass es eine gewisse Auswahl an Familien gebe. Kreisweit werden auch derzeit wieder Pflegefamilien gesucht.</li> </ul> </div> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kinder, Kinder: Was macht eigentlich eine Pflegefamilie?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 16 Apr 2024 14:30:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Löst Telemedizin Probleme der Zukunft im Gesundheitswesen? Bilanz eines Projekts im Kreis Konstanz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/loest-telemedizin-probleme-der-zukunft-im-gesundheitswesen-bilanz-eines-projekts-im-kreis-konstanz;art372432,11980647 ]]></link>      <description><![CDATA[  Patienten lassen mit einem digitalen Messgerät und einer App ihren Blutdruck ärztlich überwachen. Das ist zukunftsweisend und kann ein Weg sein, mit dem Ärztemangel der Zukunft umzugehen.  ]]></description>
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          Patienten lassen mit einem digitalen Messgerät und einer App ihren Blutdruck ärztlich überwachen. Das ist zukunftsweisend und kann ein Weg sein, mit dem Ärztemangel der Zukunft umzugehen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Patienten lassen mit einem digitalen Messgerät und einer App ihren Blutdruck ärztlich überwachen. Das ist zukunftsweisend und kann ein Weg sein, mit dem Ärztemangel der Zukunft umzugehen.



        <p>Ingo Hagenau hat jahrelang Probleme mit seinem Blutdruck gehabt. Dabei ist er eigentlich zu jung für ein Dauerthema mit hohem Blutdruck. „Ich habe einen Weißkittel-Blutdruck, das heißt, dass er in der Arztpraxis deutlich höher gemessen wird als sonst“, erläutert er. Doch auch darüber hinaus stimmte manches nicht. Hagenau bekam Medikamente, doch der Blutdruck reagierte nicht darauf.</p> <p>Heute hat Hagenau den Blutdruck im Griff. Das liegt auch an dem Telemonitoring-Projekt des Netzwerks Biolago und der Arztpraxis Korsakas, an dem er teilnahm. Und einem beruflichen Zusammentreffen: er ist gleichzeitig der IT-Leiter des Projekts und da er gleichzeitig Blutdruckpatient ist, nahm der Arzt Jonas Korsakas ihn in das Projekt mit auf.</p> <h2>Was unternimmt man gegen den Ärztemangel?</h2> <p>Doch was hat der Blutdruck des IT-Spezialisten mit der Zukunft der Medizin zu tun? So manches. Ärzten und Gesundheitspolitikern ist seit Längerem klar, dass immer weniger Hausärzte nicht immer mehr Patienten versorgen können. Im ländlichen Raum fehlt es zunehmend an Medizinern, bei Arzthelferinnen herrscht schon seit Langem Mangel. Diese Lücke wird künftig nicht so einfach zu füllen sein – es braucht also neue Ideen und Konzepte, wie man die ärztliche Versorgung auch bei einer geringeren Zahl an Medizinern sicher stellt.</p> <p>An dieser Stelle setzt das Biolago-Projekt an. Dabei ließ der Internist Jonas Korsakas, Inhaber mehrerer Hausarztpraxen im Kreis Konstanz, 71 Patienten ihren Blutdruck über den Zeitraum eines halben Jahres überwachen und dokumentieren. Das hieß konkret: Die teilnehmenden Patienten erhielten ein Blutdruckmessgerät mit zugehöriger App ausgehändigt. Sie wurden aufgefordert, ihren Blutdruck täglich zu messen, die zugehörigen Messergebnisse liefen über den Server direkt in der Praxis Korsakas ein.</p> <p>„Die App funktioniert nach dem Ampelsystem“, sagt der Arzt. Ist der Blutdruck im Normbereich, zeigt sie grün an, bei Abweichung gelb und sobald der Blutdruck alarmierend hoch ist, rot. Alle Daten laufen über den Server der Praxis, Arzthelferinnen beobachten die Werte. „Bei Rot haben wir den jeweiligen Patienten angerufen“, berichtet Korsakas. „In den meisten Fällen wartet man ab, ob man eingreifen muss.“ Mittelfristig könne es aber nötig sein, etwa das blutdrucksenkende Medikament zu wechseln.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zu Biolago und dem Projekt</span><span>Biolago ist ein im Jahr 2007 gegründetes Netzwerk von in der Gesundheitswirtschaft tätigen Unternehmen und Ärzten, das in der Bodenseeregion aktiv ist. Es pflegt Kontakte zum Beispiel zu Unternehmen der Medizintechnik, Bioinformatik, Pharma. Projekte haben meist einen Themenschwerpunkt bei der Zukunft der Medizin, in vielen geht es um Aspekte der Digitalisierung. Das beschriebene Telemonitoring-Projekt der Arztpraxen Korsakas und von Biolago wurde mit 175.000 Euro vom Landkreis Konstanz gefördert.</span></label></div> <p>Das Projekt zielt dabei in zwei Richtungen: Zum einen werden Patienten durch das regelmäßige Blutdruckmessen daran gewöhnt, ihre Gesundheit in diesem Bereich selbstständig zu überwachen. Die App zeigt ihnen auf einfache Art an, ob Handlungsbedarf besteht. Zum anderen laufen ihre Daten in einer Arztpraxis ein. Ohne dass der Patient selbst anwesend sein muss, hat der Arzt einen Überblick über dessen Gesundheitszustand. Sollte dieser sich verschlechtern, kann der Arzt schnell reagieren. In Zukunft könnten Modelle wie dieses immer relevanter werden. Denn gerade im ländlichen Raum wird es weniger Ärzte geben, die immer mehr Patienten versorgen.</p> <p>Einen „Zufallsfund“ habe es bei dem Projekt ebenfalls gegeben, berichtet Arzt Jonas Korsakas. Auf Anfrage einer Angehörigen sei ein sehr junger Patient, ein 14-Jähriger, in das Projekt aufgenommen worden. Er hatte einen für einen Jugendlichen extrem hohen Blutdruck, die Ursache war für die Ärzte bis dahin unklar geblieben. „Durch die Blutdruckmessungen haben wir beobachtet, dass die Werte beständig hoch blieben“, sagt Korsakas. Der Arzt entschied, dass eine Gefäßuntersuchung Klarheit bringen sollte. Tatsächlich: Der Junge hatte ein verengtes Nierengefäß auf einer Seite. Den Schaden konnte man beheben – und letztlich rettete das Projekt dem Jungen so das Leben.</p> <p>„Es gab natürlich auch Probleme bei dem Projekt“, räumt Carlos Lange-Prollius, Leiter des Telemonitorung-Projekts auf der Seite von Biolago, ein. Eine Schwierigkeit seien die veralteten Handys gewesen, die viele der teilnehmenden Senioren in Gebrauch hatten. Bei manchen habe die App deshalb nicht gut funktioniert, die Technik sei störanfällig gewesen. „Wünschenswert wäre bei einem solchen Projekt, dass alle mit denselben Bedingungen starten.“</p> <p>Die teilnehmenden Patienten haben Verlauf und Ergebnisse in überwiegend positiver Erinnerung: „Wenn ich mich nicht gut fühle, messe ich meinen Blutdruck weiterhin mit dem Gerät“, erklärt Gisela Niedermann, 74 Jahre. Durch die digitale Überwachung habe sie sich sicherer gefühlt. Auch Ingo Hagenau spricht von Sicherheit. „Für mich wurde es bald zu einer Art Wettbewerb. Das heißt, ich ärgere mich, wenn die App nicht grün zeigt. Meist ist der Blutdruck jetzt okay, ich bin gut eingestellt.“</p> <h2>Wie sieht die Zukunft aus?</h2> <p>Und was bedeutet das Projekt nun für die Zukunft der Medizin? Es gibt mehrere Anwendungen, in die Erfahrungen des Projekts einfließen. So seien zum Beispiel Videosprechstunden, die über eine digitale Plattform angeboten werden, für künftige Arztbesuche denkbar, erläutern Lange-Prollius und Korsakas. Das gilt natürlich nur für einen Arzttermin, bei dem eine gründliche körperliche Untersuchung nicht notwendig ist. Lange-Prollius erwähnt eine weitere Anwendung. Es gebe inzwischen „Wearables“, smarte Uhren oder Schmuckanhänger, die Vitalfunktionen messen und weiterleiten können. „Diese können einen Alarmknopf umfassen, der die Angehörigen informiert, sobald sich Vitalfunktionen zu einem lebensbedrohlichen Zustand verändern.“ Auch diese Form des Telemonitorings könne Leben retten.</p> <p>Noch ist es nicht so weit. Die Standardform, einen Arzt aufzusuchen, bleibt der Weg des Patienten in die Praxis. Doch die Teilnehmer des Projekts sind sich einig: In Zukunft wird es Möglichkeiten geben müssen, die die niedergelassenen Ärzte zu entlasten. Es wird viel zu wenige Landärzte geben, die froh sein werden, wenn einige gesundheitliche Probleme in Einzelfällen auch ohne physische Präsenz gelöst werden können. Jonas Korsakas fasst es knapp zusammen: „Es hat uns entlastet, dass diese teilnehmenden Blutdruckpatienten nicht in die Praxis kommen mussten.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Löst Telemedizin Probleme der Zukunft im Gesundheitswesen? Bilanz eines Projekts im Kreis Konstanz]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 20 Mar 2024 10:27:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hauptamtsleiter aus Königsfeld will Bürgermeister in Emmingen-Liptingen werden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/koenigsfeld/koenigsfeld-hauptamtsleiter-will-buergermeister-in-emmingen-liptingen-werden;art372523,11942586 ]]></link>      <description><![CDATA[  Florian Kienzler bewirbt sich um das Amt des Bürgermeisters in Emmingen-Liptingen. Die Wahl findet am 23. Juni statt.  ]]></description>
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          Florian Kienzler bewirbt sich um das Amt des Bürgermeisters in Emmingen-Liptingen. Die Wahl findet am 23. Juni statt.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Florian Kienzler bewirbt sich um das Amt des Bürgermeisters in Emmingen-Liptingen. Die Wahl findet am 23. Juni statt.



        <p>Florian Kienzler bewirbt sich bei der Wahl am 23. Juni als Bürgermeister für Emmingen-Liptingen. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Der 40-Jährige ist aktuell Hauptamtsleiter in Königsfeld.</p> <p>Im Falle einer Wahl wolle er mit seiner Familie – Kienzler hat zwei Kinder im Alter von drei und einem Jahr – auch in die Gemeinde ziehen, heißt es in der Pressemitteilung.</p> <p>Kienzler hat Public Management an der Hochschule für Verwaltung in Kehl studiert. Zuvor hatte er zunächst auf Lehramt studiert, sich dann aber in Richtung Verwaltung umorientiert. Seit 2021 ist er als Hauptamtsleiter der Gemeinde Königsfeld tätig. Neben dieser Tätigkeit unterrichtet Kienzler nebenberuflich als Lehrbeauftragter an der Hochschule Kehl und an der Badischen Gemeindeverwaltungsschule Villingen.</p> <p>Der gebürtige Emmendinger hat lange Zeit in Gütenbach gelebt und war dort eine Amtszeit als Gemeinderat in der CDU-Fraktion aktiv. Er sei allerdings kein Parteimitglied und verstehe auch seine Bewerbung in Emmendingen-Liptingen als parteiübergreifendes Angebot, sagt Kienzler.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Hauptamtsleiter aus Königsfeld will Bürgermeister in Emmingen-Liptingen werden]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 15 Feb 2024 17:59:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Weg vom lauten Protest, hin zum Dialog? Was die Landwirte jetzt planen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/weg-vom-lauten-protest-hin-zu-inhalten-was-die-landwirte-jetzt-planen;art416,11899754 ]]></link>      <description><![CDATA[  Was kommt nach den Bauernprotesten? Darüber diskutieren CDU-Politiker und Landwirte. Nach Biberach ist allen klar: So kann es nicht weitergehen. Ein Landwirt sieht eine gefährliche AfD-Nähe bei einigen Kollegen.  ]]></description>
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          Was kommt nach den Bauernprotesten? Darüber diskutieren CDU-Politiker und Landwirte. Nach Biberach ist allen klar: So kann es nicht weitergehen. Ein Landwirt sieht eine gefährliche AfD-Nähe bei einigen Kollegen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/weg-vom-lauten-protest-hin-zu-inhalten-was-die-landwirte-jetzt-planen;art416,11899754]]></guid>
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        Was kommt nach den Bauernprotesten? Darüber diskutieren CDU-Politiker und Landwirte. Nach Biberach ist allen klar: So kann es nicht weitergehen. Ein Landwirt sieht eine gefährliche AfD-Nähe bei einigen Kollegen.



        <p>Nach den Protestaktionen gegen die Politik der Bundesregierung war es zuletzt etwas ruhiger geworden um die Bauern. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/biberach-gruene-sagen-politischen-aschermittwoch-in-biberach-ab;art417930,11897750" title="Abgesagter Grünen-Aschermittwoch: Strobl nennt Verhalten von Bauern inakzeptabel">Mit der Absage des politischen Aschermittwochs der Grünen in Biberach hat sich das schlagartig geändert</a>. Grund für die Absage waren Sicherheitsbedenken aufgrund einer unangemeldeten Protestaktion von Landwirten. Der Protest bleibt also weiterhin laut – oder?</p> <h2>„Viele Berufskollegen tendieren zur AfD“</h2> <p>Nur wenige Stunden nach der Veranstaltung in Biberach findet in Emmingen ein Gespräch zwischen dem Arbeitskreis Agrar des CDU-Kreisverbands Tuttlingen, Vertretern aus der Landwirtschaft und den CDU-Politikern Maria-Lena Weiss, Andreas Jung und Guido Wolf.</p> <p>Hier herrscht ein deutlich gemäßigterer Ton: Man müsse raus aus den lauten Protesten auf der Straße und rein ins Inhaltliche, ist die einheitliche Meinung von beiden Seiten. Dementsprechend nehmen an diesem Nachmittag Diskussionen über die Forderungen der Bauern den Großteil der Zeit in Anspruch.</p> <p>Warum es trotzdem zu einer Situation wie in Biberach kommt und warum er zum Gespräch mit den CDU-Vertretern gebeten hat, erklärt direkt zu Beginn Frank Hofer, Landwirt aus Tuttlingen und stellvertretender Vorsitzender im Arbeitskreis Agrar. Die im Dezember verkündete geplante Erhebung von Steuern für Agrardiesel und die Einführung der KfZ-Steuer für Landwirtschaftsfahrzeuge hätten das Fass zum Überlaufen gebracht. „Ein Fass kann aber auch bersten“, mahnt Hofer.</p> <p>Die Vorkommnisse in Biberach würden zeigen, dass es einen gewissen Prozentteil von Landwirten gäbe, die bereit seien weiter zu gehen, als es jedem lieb sei: „Da ist teilweise Gewaltbereitschaft da – auch unter den Landwirten. Viele Berufskollegen tendieren zur AfD, das ist aber der falsche Weg. Hier muss die CDU wieder auf Fang der Landwirte gehen.“ Wie das gehen soll? Landwirte bräuchten verlässliche Politik, die einen fachlichen Hintergrund hat und nicht völlig praxisfremd ist. Dazu brauche es Dialog mit den Landwirten.</p> <h2>Die Landwirtschaft braucht Verlässlichkeit</h2> <p>Was genau die Bauern von der Politik, neben der Rücknahme der im Dezember beschlossenen Steuermaßnahmen fordern, darauf geht Andreas Deyer vom Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband (BLHV) ein. Er sieht die Politik in der Pflicht, hohe Rahmenbedingungen zu schaffen, von denen die Bauern leben können. Denn die hohen Standards würden nur auf dem Acker und im Stall gelten – nicht aber im Regal, da mache der Handel den Großteil seines Umsatzes mit Billigprodukten.</p> <p>Dieses Problem kennt auch Ulrich Diener, ehemaliger Geschäftsführer des Maschinenrings Tuttlingen Stockach: „Produkte aus dem Ausland haben nicht unseren Standard, dürften teilweise hier so gar nicht produziert werden, aber werden am Ende dann trotzdem hier verkauft.“ Darunter leide die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Bauern enorm.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Hauptforderungen der Bauern</span><span>Der Deutsche Bauernverband sowie der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband fordern, dass der schrittweise Abbau der Steuersubventionen auf Agrardiesel komplett zurückgenommen wird. Bislang erhielten Landwirte von den 47 Cent Steuern pro Liter Diesel rund 21 Cent zurück. Außerdem sollen strengere Regeln für importierte landwirtschaftliche Produkte gelten. (mdn)</span></label></div> <p>Andreas Jung weiß um die Sorgen und Nöte der Bauern. „Unsere Bauern brauchen eine verlässliche Perspektive“, stellt der stellvertretende CDU-Vorsitzende klar. Deshalb fordere die Union unter anderem die Rücknahme der Steuern auf Agrardiesel. Ebenso müsse die Politik eine Antwort darauf geben, dass der Verbraucher immer hohe Standards fordere, aber an der Kasse dann nicht bereit sei, dafür zu zahlen.</p> <p>Seine CDU-Kollegin Maria-Lena Weiss stimmt ihm zu – sorgt sich aber darum, wie man es schafft, wieder konstruktiv miteinander zu arbeiten, auch mit Blick auf mögliche Protestwähler bei den Bauern. Manchmal habe sie das Gefühl, dass der Pessimismus schon überhand genommen habe.</p> <h2>Von den Protesten zum Diskurs</h2> <p>Als positives Zeichen für ein zukünftiges Miteinander wertet Frank Hofer das Eingeständnis von Guido Wolf, dem dritten CDU-Politiker am Tisch. Dieser hatte eingeräumt, dass es auch von CDU-Seite Versäumnisse gegenüber der Landwirtschaft gegeben habe, schon vor der Ampel-Regierung.</p> <p>Guido Wolf fordert, „aus dem lauten Protest sollte eine konstruktive Bewegung erwachsen“. Darum geht es auch Andreas Deyer. „Wir sind alle gefordert, wir müssen mehr aufeinander zugehen und weniger polarisieren.“</p> <p>Manchem mögen diese Worte wie ein frommer Wunsch erscheinen, gerade mit Blick auf die Ereignisse in Biberach. Immerhin: Alle Beteiligten sind sich einig, dass das Gespräch ein guter erster Schritt gewesen sei, um, wie Guido Wolf es formuliert, der Landwirtschaft zu zeigen „wir wollen und wir brauchen euch“.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Weg vom lauten Protest, hin zum Dialog? Was die Landwirte jetzt planen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 01 Sep 2023 12:22:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von Mr. Russland zum Solarinvestor: Die Geschichte hinter der Groß-PV-Anlage bei Emmingen-Liptingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/die-geschichte-hinter-dem-solarpark-emmingen-liptingen;art416,11702849 ]]></link>      <description><![CDATA[  Einst wirkte Klaus Mangold im Vorstand von Daimler-Chrysler. Heute treibt er mit Sohn Christoph Mangold den Ausbau erneuerbarer Energien voran. Dazu haben sie mit der EnBW ein Geschäftsmodell entworfen.  ]]></description>
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          Einst wirkte Klaus Mangold im Vorstand von Daimler-Chrysler. Heute treibt er mit Sohn Christoph Mangold den Ausbau erneuerbarer Energien voran. Dazu haben sie mit der EnBW ein Geschäftsmodell entworfen.<br>
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        Einst wirkte Klaus Mangold im Vorstand von Daimler-Chrysler. Heute treibt er mit Sohn Christoph Mangold den Ausbau erneuerbarer Energien voran. Dazu haben sie mit der EnBW ein Geschäftsmodell entworfen.



        <p>Der Landstrich ist reich an Sonnenstunden, womit die Basis für das Geschäftsmodell gegeben ist. An durchschnittlich 2500 Stunden im Jahr, so die Wetteraufzeichnung, hat die Sonne intensiv auf die Gemeinde Emmingen-Liptingen im Landkreis Tuttlingen gestrahlt. Da fühlt sich Rest-Deutschland mit nur 1600 Sonnenstunden im Jahresdurchschnitt quasi in den Schatten gestellt. Der scheinbare Überfluss an Sonnenschein hat auch die zwei Investoren, den früheren Daimler-Chrysler-Vorstand Klaus Mangold und seinen Sohn Christoph Mangold, überzeugt.</p> <p>Gemeinsam initiierten Vater und Sohn auf den Flächen des familieneigenen Forstbetriebs in Emmingen-Liptingen den Bau eines der größten Solarparks Baden-Württembergs. Dazu sind die Grundstückseigentümer eine Kooperation mit dem hiesigen Energielieferanten eingegangen – der Energie Baden-Württemberg AG. Die EnBW errichtete auf einem knapp 20 Hektar großen Areal, in unmittelbarer Nähe zum Schenkenberger Hof, mehr als 32.000 Solarmodule. Anfang Juli ist die Anlage in Betrieb genommen worden.</p> <p>Es ist eine raumgreifende Installation auf einer zuvor landwirtschaftlich genutzten Fläche. Die Photovoltaik-Anlage soll bis zu 20 Millionen Kilowattstunden Energie liefern, sagt der 80 Jahre alte Klaus Mangold. Das entspräche dem Bedarf von rund 5800 Haushalten. Die Anlage soll somit mehr grünen Strom produzieren als die knapp 4800 Einwohner der Gemeinde selber benötigen.</p> <p>Die Familie hält dort Landeigentum in der Größe von rund 1000 Hektar. Davon seien 920 Hektar Wald, der mit einem eigenen Förster betrieben werde, und 80 Hektar landwirtschaftliche Flächen, die überwiegend verpachtet seien, sagt Sohn Christoph Mangold.</p> <p>Der 46-jährige promovierte Jurist führt seit 2007 zusammen mit seinem Bruder Stephan Mangold, der als ebenso promovierter Anwalt in Frankfurt arbeitet, die Geschäfte des Familienunternehmens „Mangold Land &amp; Forst“. Zudem hat er 2012 die Geschäftsführung der Mangold Consulting GmbH übernommen, die zuvor vom Vater gegründet worden war und in der Klaus Mangold immer noch aktiv ist.</p> <h2>Neue Wege für Mr. Russland</h2> <p>Vater Klaus Mangold wandelt mit dem Solarpark-Projekt durchaus auf neuen energetischen Pfaden. Immerhin hat der Ex-Manager, der exzellente wirtschaftliche und politische Kontakte nach Russland pflegte, mit seinem Wirken in Wladimir Putins Reich auch deutsch-russische Geschäfte und die damit einhergegangene Abhängigkeit von russischen Gasvorkommen den Weg mit bereitet.</p> <p>Für den 80-jährigen, der für Baden-Württemberg Honorarkonsul der Russischen Föderation war, der dem Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft vorstand, der wegen seiner Kontakte auch „Mr. Russland“ genannt wurde und der sich aber nach Beginn des Ukraine-Kriegs von Russland öffentlich distanzierte, ist das Solarpark-Engagement insofern eine Kehrtwende.</p> <p>Die privatwirtschaftliche Kooperation zwischen den Mangolds und der EnBW kann als Blaupause für andere Solarpark-Projekte dienen. „Die Initiative für die Zusammenarbeit kam von uns“, sagt Christoph Mangold.</p> <p>„Es finden sich viele Generalunternehmer, die ihnen einen solchen Solarpark schlüsselfertig hinstellen. Wir wollten aber nie alleiniger Betreiber sein“, betont Christoph Mangold. „Die EnBW ist für uns ein idealer Partner für das Projekt.“ Das Unternehmen verfüge über das Fachwissen, die Einkaufskanäle und Einkaufskraft für einen Solarpark dieser Größe.</p> <p>Drei Grundstücke seien der EnBW offeriert und von dieser bewertet worden. Von der Ausrichtung her, sei aber nur der Standort in Emmingen-Liptingen in Frage gekommen. Daraufhin habe man das Gespräch mit dem Gemeinderat gesucht.</p> <p>Die EnBW habe der Gemeinde die technischen Rahmenbedingungen vorgestellt. „Wir erläuterten wiederum, warum wir unsere Fläche dafür hergeben wollten“, berichtet Sohn Christoph. Die Reaktionen seien gemischt gewesen. Vor allem sei diskutiert worden, warum eine landwirtschaftliche Nutzfläche verwendet werde. Bedenken hätten aber ausgeräumt werden können.</p> <p>Dazu seien Referenzprojekte besichtigt worden – also Solarparks, auf deren Fläche zugleich eine Schafsbeweidung stattfindet, so wie sie auch in Emmingen-Liptingen vorgesehen ist. Die Fläche zwischen und unter den Modulen werde mit heimischen Saatgut als extensive Grünfläche angelegt.</p> <p>In erneuerbare Energien zu investieren, sehe man als Verpflichtung, bekräftigt Vater Klaus Mangold. Der Solarpark diene auch der ökonomischen Diversifizierung des Forst- und Landwirtschaftsbetriebs der Familie, um den Herausforderungen durch Klimawandel, Trockenheit, Waldumbau und Borkenkäfer gerecht zu werden.</p> <h2>Naturschützer sind keine Gegner</h2> <p>„Wir sehen Naturschützer nicht als Gegner, sondern als Partner“, sagt Klaus Mangold. Das Gemeinderatsverfahren für den Solarpark sei denn auch einstimmig beschlossen worden. Für die in der Bauleitplanung vorgesehene ökologische Ausgleichsfläche sei eine ein Hektar große Streuobstwiese angelegt worden.</p> <p>Dass das Projekt von Naturschützern durchaus kritisch begleitet wurde, sagt Heidi Mattheß, die Naturschutzbeauftragte des Landkreises Tuttlingen. „Sie sei persönlich bei solchen Solarparks hin- und hergerissen“, so Mattheß, die auch dem Tuttlinger Gemeinderat als Vertreterin der Liste Bürgerbeteiligung und Umweltschutz (LBU) angehört sowie stellvertretende Vorsitzende des örtlichen Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist. Es sollten besser Gebäudeflächen und versiegelte Areale für Solaranlagen genutzt werden als Landwirtschaftsflächen.</p> <h2>Landwirte haben das Nachsehen</h2> <p>Diese Entwicklung stelle die Landwirtschaft vor großen Schwierigkeiten. Dies auch, weil EnBW und andere Solarparkbetreiber für die benötigten Flächen einen vielfach höheren und obendrein für viele Jahre garantierten Pachtzins zahlten, anders als es Landwirten möglich sei, wendet Mattheß ein. Für Eigentümer ausreichend großer Flächen, also für Städte, Gemeinden, Kirchen oder private Großgrundeigentümer sei das ökonomisch durchaus lukrativ. Die Landwirte hätten dabei das Nachsehen.</p> <p>Die andere Sichtweise kann Mattheß aber auch verstehen. Trost sei hier, dass der Naturschutzwert einer unter Solarpanels angelegten Wiese höher einzustufen sei, als das etwa bei einem dort zuvor angelegten Maisacker der Fall sei.</p> <p>Insgesamt seien 13 Millionen Euro in den Solarpark investiert worden. EnBW hat den Solarpark errichtet und in die Betreibergesellschaft eingebracht. Die Familie Mangold sei zu 30 Prozent Mitgesellschafter und zu diesem Anteil an den Anschaffungskosten beteiligt; EnBW halte 70 Prozent der Anteile, sagt Sohn Christoph. Fördergelder, die für solche Projekte angeboten würden, seien nicht beansprucht worden.</p> <h2>„Ein gutes Investment“</h2> <p>Das Engagement könnte sich noch in diesem Jahrzehnt auszahlen. Es sei ein „gutes Investment“, bestätigt Vater Mangold. Wenn die Strompreise hoch bleiben, werde sich die Investition bald amortisieren, sagt er.</p> <p>Für die Familie wäre ein weiteres Engagements dieser Art vorstellbar, jedoch besitze man keine weitere dafür geeignete Fläche. Bei solchen Projekten sei die Größe ein wichtiger, aber auch „limitierender Faktor“, weil Areale von ausreichender Größe meist von einer Vielzahl von Eigentümern gehalten würden, sagt Klaus Mangold.</p> <p>EnBW entwickle Solarparks in der Regel erst ab einer Größe von zehn Hektar, bestätigt EnBW-Sprecherin Ramona Sallein. Die zumeist kleinteiligen Bodeneigentumsverhältnisse stellten hier schon ein Hindernis dar. Derzeit würden von EnBW in Baden-Württemberg 37 weitere Solarprojekte sondiert. Dabei werde von EnBW immer eine externe Beteiligung von Gemeinden, Bürgern oder Unternehmen an Solarparks geprüft.</p> <p>Die EnBW-Sprecherin betont, dass eine Beteiligung an einem Solarpark mit Verantwortung und Pflichten einhergehe. Denen nachzukommen müsse man in der Lage sein. Eine „individuelle Lösung aus einer Hand“, wie mit der Familie Mangold, sei schon eine Besonderheit, bestätigt die Sprecherin.</p> <h2>Solarprojekte einfacher als Windkraft</h2> <p>Es würden sicher schnell andere Investoren auf das Geschäftsmodell aufmerksam, meint Klaus Mangold. Dies auch, weil mit Blick auf Eingriffe in Natur und Landschaft Solaranlagen gegenüber Windkraftanlagen die leichtere und verträglichere Variante von erneuerbaren Energien darstellten. Die herausragende Sichtbarkeit von Windrädern sei eben ein wesentlicher Nachteil gegenüber Solarparks.</p> <p>„Grundsätzlich sind die Eintrittsbarrieren, die bei der Windkraft bestehen, bei Solarprojekten deutlich geringer“, bekräftigt Sohn Christoph. Ein auf Investorenseite nicht zu vernachlässigendes Argument sei zudem der Zeitfaktor. Erfahrungsgemäß vergingen bis zu sieben Jahre bis eine Windkraftanlage geplant, genehmigt und errichtet sei. Bei Solarparks seien durchschnittlich dreieinhalb Jahre zu veranschlagen.</p> <p>Dass das Projekt in zwei Jahren habe realisiert werden können, sei rekordverdächtig, meint Sohn Christoph und führt dafür auch die „gute lokale Vernetzung der Familie“ an und „dass wir diejenigen, die skeptisch waren, frühzeitig mit ihren Sorgen abgeholt haben.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Von Mr. Russland zum Solarinvestor: Die Geschichte hinter der Groß-PV-Anlage bei Emmingen-Liptingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 14 Jul 2023 13:49:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wohnen in Kreis Konstanz: Kaufen wird günstiger – und was ist mit den Mieten?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mieten-in-konstanz-das-kosten-wohnungen-am-bodensee;art372432,11643337 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Landkreis am westlichen Bodenseeufer sinken die Kaufpreise für Wohnungen. Ob die Mieter davon auch etwas haben, zeigt unsere exklusive Datenauswertung.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im Landkreis am westlichen Bodenseeufer sinken die Kaufpreise für Wohnungen. Ob die Mieter davon auch etwas haben, zeigt unsere exklusive Datenauswertung.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im Landkreis am westlichen Bodenseeufer sinken die Kaufpreise für Wohnungen. Ob die Mieter davon auch etwas haben, zeigt unsere exklusive Datenauswertung.



        <p>Wer schon einmal in die Verlegenheit kam, im Landkreis Konstanz eine Wohnung zu suchen, lernt die Probleme schnell kennen: wenig Wohnraum, extrem hohe Preise. Das war jahrelang die Devise auf dem Wohnungsmarkt zwischen Hegau und Bodensee. Inzwischen kommt etwas Bewegung in den Markt — aber nur für Käufer.</p> <h2>Die Mieten sind überall stark gestiegen</h2> <p>Mieter müssen trotz aller Krisen und Inflation immer tiefer in die Tasche greifen. Das zeigen Daten von immobilienscout24.de, die der SÜDKURIER exklusiv für die Region ausgewertet hat.</p> <p>Demnach sind die Mieten in den vergangenen fünf Jahren überall im Landkreis um mehr als 20 Prozent gestiegen. Ein Ende ist nicht in Sicht, der Trend zeigt weiterhin nach oben.</p> <p>Am stärksten sind die Preise in Singen (+24 Prozent) gestiegen, am wenigsten in Konstanz (+21 Prozent). Trotzdem bleibt die größte Stadt am See auch die teuerste. An die 13,08 Euro, die ein Neumieter durchschnittlich für den Quadratmeter bezahlen muss, reicht nur die Reichenau heran.</p> <p>Wählen Sie einen Ort aus, um die Entwicklung zu sehen.</p> <div id="___chart_mieten"></div> <p>Die teuersten Orte für Mieter liegen allesamt am See — bis auf die Exklave Büsingen, die – von der Schweiz umgeben – die viertteuerste Gemeinde im Landkreis ist.</p> <div id="___map_mieten"></div> <p>Experten wie Konstantin Kholodilin, Wohnungsbau-Experte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin gehen davon aus, <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/mieten-oder-kaufen-preisentwicklung-am-bodensee-und-im-schwarzwald;art416,11556400" target="_blank" title="Die Kaufpreise sinken, die Mieten steigen: Lohnt es sich, jetzt eine Wohnung zu kaufen?">dass die Mietpreise weiterhin </a><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/mieten-oder-kaufen-preisentwicklung-am-bodensee-und-im-schwarzwald;art416,11556400" target="_blank" title="Die Kaufpreise sinken, die Mieten steigen: Lohnt es sich, jetzt eine Wohnung zu kaufen?">steigen werden</a> — obwohl die Kaufpreise sinken. Die Bodenseeregion sei zu beliebt, die Bevölkerung wachse. Dadurch bleibt das Angebot knapp.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Daher stammen die Daten</span><span>Die Zahlen stammen vom Immobilienatlas der Wohnplattform immobilienscout24.de. Der Anbieter greift nach eigener Aussage auf eine Datenbank zurück, in der mehrere Millionen Kauf- und Mietpreise sowie detaillierte Angaben zu Immobilien gespeichert sind. Insgesamt umfasst die Datengrundlage über sechs Milliarden Objektinformationen.</span></label></div> <h2>Kaufpreise für Wohnungen gehen nach unten</h2> <p>Die Zeiten, in denen der Quadratmeterpreis von Wohnungen immer weiter gestiegen sind, scheinen erst einmal vorbei zu sein. Zwar sind die Preise in allen Gemeinden im Landkreis deutlich höher als noch vor fünf Jahren, aber Trend zeigt nach unten — vor allem in der Stadt Konstanz.</p> <p>Wählen Sie einen Ort aus, um die Entwicklung zu sehen.</p> <div id="___chart_kauf"></div> <p>„Der Markt wird vom Verkäufer- zum Käufermarkt“, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/immobilienpreise-in-konstanz-sinken-deutlich-lohnt-sich-der-kauf-nun;art372432,11596369" target="_blank" title="Schaffe, schaffe, Häusle kaufe &amp;ndash; Jetzt sinken die Preise für Immobilien im Landkreis deutlich">jubelt Immobilienmakler Stefan </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/immobilienpreise-in-konstanz-sinken-deutlich-lohnt-sich-der-kauf-nun;art372432,11596369" target="_blank" title="Schaffe, schaffe, Häusle kaufe &amp;ndash; Jetzt sinken die Preise für Immobilien im Landkreis deutlich">Pfaff</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/immobilienpreise-in-konstanz-sinken-deutlich-lohnt-sich-der-kauf-nun;art372432,11596369" target="_blank" title="Schaffe, schaffe, Häusle kaufe &amp;ndash; Jetzt sinken die Preise für Immobilien im Landkreis deutlich"> aus Rielasingen-Worblingen</a>. Das hilft aber nicht jedem. Wer kaufen will, braucht genug Eigenkapital, um sich wegen der steigenden Zinsen nicht zu überheben. „Wenn man das Eigenkapital nicht hat, sollte man sich nicht auf das Wagnis einlassen“, meint Winfried Kropp vom Deutschen Mieterbund in Konstanz.</p> <div id="___map_kauf"></div> <p></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wohnen in Kreis Konstanz: Kaufen wird günstiger – und was ist mit den Mieten?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 12 Jul 2023 14:28:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wie ist es, auf Drogen zu sein? "Das ist, wie wenn ein ICE durch deinen Kopf fährt"  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/wie-ist-es-auf-drogen-zu-sein-das-ist-wie-wenn-ein-ice-durch-deinen-kopf-faehrt;art372448,11640491 ]]></link>      <description><![CDATA[  Luis ist polytox: Er ist abhängig von mehreren Stoffen. "Heroin, Fentanyl und Kokain. Jede Pore in meinem Körper ist süchtig", erzählt er, als wir ihn im ZfP Reichenau treffen. Protokoll eines beklemmenden Gesprächs.  ]]></description>
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          Luis ist polytox: Er ist abhängig von mehreren Stoffen. "Heroin, Fentanyl und Kokain. Jede Pore in meinem Körper ist süchtig", erzählt er, als wir ihn im ZfP Reichenau treffen. Protokoll eines beklemmenden Gesprächs.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/wie-ist-es-auf-drogen-zu-sein-das-ist-wie-wenn-ein-ice-durch-deinen-kopf-faehrt;art372448,11640491]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Luis ist polytox: Er ist abhängig von mehreren Stoffen. "Heroin, Fentanyl und Kokain. Jede Pore in meinem Körper ist süchtig", erzählt er, als wir ihn im ZfP Reichenau treffen. Protokoll eines beklemmenden Gesprächs.



        <p><em>Luis*</em> <em>[</em><em>*Name</em> <em>von der Redaktion geändert] ist 22 Jahre alt und suchtkrank. Deshalb wird er im Reichenauer Zentrum für</em> <em>Psychiatrie</em> <em>behandelt. Bei Kaffee und Kippe</em> <em>erzählt er</em><em>, wie</em> <em>es soweit kam</em> <em>und was die Sucht mit ihm macht.</em></p> <h2>Luis erzählt...</h2> <p>Als Kind habe ich die Älteren angeguckt und mich gefragt, wie es sein wird, wenn ich 18 bin. Da war mir nicht klar, dass ich mit 18 das erste Mal im Knast sein werde und voll auf Schore, also <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/was-sind-benzos-crystal-und-co-alles-ueber-drogen-ihre-wirkung-und-deren-folgen;art372448,11634876" target="_blank" title="Was sind Benzos, Crystal und Co.? Alles über Drogen, ihre Wirkung und deren Folgen">Heroin</a>. Seit ich 16 bin, bin ich drauf. Ich habe auf Raves damit angefangen, mit älteren Freunden, die auch drauf waren. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/was-sind-benzos-crystal-und-co-alles-ueber-drogen-ihre-wirkung-und-deren-folgen;art372448,11634876" target="_blank" title="Was sind Benzos, Crystal und Co.? Alles über Drogen, ihre Wirkung und deren Folgen">Koks</a> zum Techno, Schore zum Runterkommen. Ich wusste nicht, was ich mir damit antue. Aber mit 18 war mir dann klar, dass ich abhängig bin.</p> <p>Ich bin polytox, abhängig von mehreren Stoffen. Heroin, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/was-sind-benzos-crystal-und-co-alles-ueber-drogen-ihre-wirkung-und-deren-folgen;art372448,11634876" target="_blank" title="Was sind Benzos, Crystal und Co.? Alles über Drogen, ihre Wirkung und deren Folgen">Fentanyl</a> und Kokain. Jede Pore in meinem Körper ist süchtig. Und ich hatte lange nicht den Wunsch aufzuhören. Wenn ich konsumiere, dann geht‘s ja. Wenn ich Material habe, dann ist ja alles in Ordnung. Das Gefühl von Heroin ist einzigartig. Das kommt von unten wie eine Welle durch deinen Körper, es wird warm, und alles ist gut.</p> <p>Ich komme aus einer Suchtfamilie, mein Vater und mein Bruder sind auch auf Schore. Ich habe bei meiner Mama gewohnt und mit 16 hat sie mich rausgeschmissen. Sie wusste, dass sie nicht viel machen kann. Ich habe noch zwei jüngere Geschwister, und mit einem Süchtigen im Haushalt, das ist schlimm.</p> <p>Ich bin dann von Sofa zu Sofa und mit 17 das erste Mal in‘ Bau – wegen Einbruchs. Drauf sein ist ein Vollzeitjob. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, gibt es nichts anderes außer Geld machen und konsumieren. Mit 19 bin ich dann auf Nadel gekommen, also ich fixe. Seit ich das erste Mal gedrückt habe, geht alles nur noch durch die Pumpe. Auch wenn ich nicht weiß, was es ist, ich habe eigentlich alles durch.</p> <div class="article-text-quote article-module"> <blockquote>„Das ist wie, wenn ein ICE durch deinen Kopf fährt, du denkst, du stirbst gleich.“</blockquote> <span>Luis* (22)</span></div> <p>Aber es gibt nichts Geileres als Koks-Knaller. Also <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/was-sind-benzos-crystal-und-co-alles-ueber-drogen-ihre-wirkung-und-deren-folgen;art372448,11634876" target="_blank" title="Was sind Benzos, Crystal und Co.? Alles über Drogen, ihre Wirkung und deren Folgen">Koks</a> spritzen. Das ist, wie wenn ein ICE durch deinen Kopf fährt, du denkst, du stirbst gleich. Ich muss immer kurz vorm Abkratzen sein. Bis es nicht mehr geht. Ich hatte zweimal eine Überdosis.</p> <p>Ich habe mir noch in die Akutstation Koks bringen lassen und mir direkt den nächsten Knaller gesetzt. Mit der Kanüle, die noch drin war von der Infusion. Ich Vollidiot, ich war gerade fast daran verreckt. Und direkt den nächsten Schuss.</p> <p>Ich habe Menschen sterben sehen. Auf Entzug habe ich wen kennengelernt, es kam Geld rein und wir haben gesagt: „Komm wir gehen.“ Bock zu Konsumieren. Ich hatte drei Pflaster Fentanyl. Ich hab den gefragt, ob er schonmal Fentanyl gefixt hat. Dann sind wir in meine Wohnung und haben die Streifen vom Pflaster geschnitten und gekocht.</p> <p>Ich hab mir meinen Druck gemacht und irgendwann habe ich geguckt und gesehen, der hängt da auf dem Sofa und ist schon blau. Ich hab versucht, ihn in die stabile Seitenlage zu bringen, aber ich war selber so dicht, dass ich nur noch den Krankenwagen rufen konnte. Als ich vom Revier gehen durfte, habe ich mir den nächsten Schuss gesetzt. Ich war 19. Die Sucht macht kaputt und kalt. Wenn ich nicht aufhöre, sterbe ich. Früher oder später.</p> <div class="article-text-quote article-module"> <blockquote>„Ein Leben ohne Konsum ist schwer vorstellbar. Ich kenne kein anderes Leben.“</blockquote> <span>Luis (22)</span></div> <p>Ich will aufhören, aber ein Leben ohne Konsum ist schwer vorstellbar. Ich kenne kein anderes Leben. Als ich die Freundinnen meiner Ex-Freundin kennengelernt habe, saßen wir im Park. Die tranken ihre Club Mate und ich saß da und dachte: „Ich hab voll Bock zu knallen, ich will Drogen nehmen.“ Ich passe da nicht rein. Es wäre geil im Park zu sitzen und einfach nur Club Mate zu trinken, aber das ist noch weit entfernt.</p> <p>Ich war oft in der Psychiatrie, aber habe oft abgebrochen. Das war nur zur Haftvermeidung oder Überbrückung bis Geld kam. Aber ich hab‘s immer wieder probiert und nie in der Psychiatrie konsumiert. Wenn ich konsumieren wollte, dann bin ich gegangen. Aber jetzt fühlt es sich das erste Mal richtig an. Ich werde bald entlassen, habe mich um einen Wohnplatz gekümmert und geh einmal am Tag in die Tagesklinik. Dort bekomme ich Methadon. So weit habe ich es noch nie geschafft.</p> <p>Ich habe wieder Kontakt zu meiner Jugendliebe Laura*. An der finde ich alles toll. Ich guck‘ dass ich‘s irgendwie geschaukelt krieg. Wäre scheiße, wenn das verrutscht. Aber noch bin ich voll im Sucht-Denken. Ich bin egoistisch und ich-fokussiert. Ich kann dir erzählen, was du hören willst, damit ich von dir bekomme, was ich will.</p> <p>Wenn du eine Wohnung hast, weiß ich, was ich sagen muss, damit du sagst: „Hey Alter, komm zu mir.“ Und dann nehme ich deinen Fernseher mit. Die Sucht macht, dass man alles tut, um an Stoff zu kommen. Aber ich will Laura nicht verletzen. Ich will Menschen, die mir wichtig sind, nicht kaputt machen. Ich suche Liebe und Zuneigung. Aber das ist ja auch ein Grund, warum ich angefangen habe.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Chillen, Party, Sucht – die Serie</h2> </div> <p>Dieser Text ist Teil von „Chillen, Party, Sucht: Vom Erwachsenwerden mit Drogen“, einem Themenschwerpunkt des SÜDKURIER. In der nächsten Folge lesen Sie auf SÜDKURIER Online ein weiteres Protokoll einer Suchtkranken: <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/wie-ist-es-suechtig-nach-alkohol-zu-sein-ich-war-pegeltrinkerin-ich-bin-nie-auf-null-promille-runter;art372448,11640508" target="_blank" title="Wie ist es, süchtig nach Alkohol zu sein? &amp;bdquo;Zwei Promille werde ich wohl durchgehend gehabt haben&amp;ldquo;">Die junge Frau war alkoholkrank, aber sie überwindet ihre Sucht – mit einigen Rückfällen</a>.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wie ist es, auf Drogen zu sein? "Das ist, wie wenn ein ICE durch deinen Kopf fährt"]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 20 Jun 2023 18:02:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zum längsten Tag des Jahres: Wo Sie die Sommersonnenwende besonders schön ansehen können  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/zum-laengsten-tag-des-jahres-wo-sie-die-sommersonnenwende-besonders-schoen-ansehen-koennen;art372458,11613664 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wenn die Tage lang sind, werden die Nächte kurz. Die kürzeste Nacht steht zur Sommersonnenwende am 21. Juni an. SÜDKURIER-Mitarbeiter Helmut Groß war unterwegs und zeigt schöne Orte, um den Sonnenuntergang zu beobachten.  ]]></description>
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          Wenn die Tage lang sind, werden die Nächte kurz. Die kürzeste Nacht steht zur Sommersonnenwende am 21. Juni an. SÜDKURIER-Mitarbeiter Helmut Groß war unterwegs und zeigt schöne Orte, um den Sonnenuntergang zu beobachten.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Wenn die Tage lang sind, werden die Nächte kurz. Die kürzeste Nacht steht zur Sommersonnenwende am 21. Juni an. SÜDKURIER-Mitarbeiter Helmut Groß war unterwegs und zeigt schöne Orte, um den Sonnenuntergang zu beobachten.



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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 15 Jun 2023 11:33:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zu teuer im Unterhalt: Diese Kreisstraße soll verschwinden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/zurueck-zur-natur-fuer-ueber-eine-millionen-euro-diese-kreisstrasse-soll-verschwinden;art372432,11606867 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Sanierung sei zu teuer und Straßenausbau ohnehin nicht zeitgemäß. Die Kreisverwaltung schlägt aus diesem Grund vor, die K6113 zwischen Raithaslach und Stockach zurückzubauen. Was sagen die Räte dazu?  ]]></description>
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          Eine Sanierung sei zu teuer und Straßenausbau ohnehin nicht zeitgemäß. Die Kreisverwaltung schlägt aus diesem Grund vor, die K6113 zwischen Raithaslach und Stockach zurückzubauen. Was sagen die Räte dazu?<br>
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        Eine Sanierung sei zu teuer und Straßenausbau ohnehin nicht zeitgemäß. Die Kreisverwaltung schlägt aus diesem Grund vor, die K6113 zwischen Raithaslach und Stockach zurückzubauen. Was sagen die Räte dazu?



        <p>Es ist ein ungewöhnlicher Vorschlag: In aller Regel diskutiert der Kreistag über den Um- und Ausbau von Straßen oder auch, da dies regelmäßig notwendig wird, über deren Sanierung. Schließlich ist der Kreis für die Straßen, die in seine Verantwortung fallen, unterhaltspflichtig. Nun aber tritt die Kreisverwaltung mit einem ganz anderen Vorschlag vor die Mitglieder des Technischen und Umweltausschusses: Sie möchte die K6113 abbauen lassen. Ersatzlos.</p> <p>Warum das denn? Die Kreisstraße 6113 zwischen Raithaslach und Heudorf sei in einem sehr schlechten Zustand, heißt es in der Sitzungsvorlage. Die Ränder der schmalen Straße seien ausgebrochen und die Deckschicht von Rissen durchzogen.</p> <p>Durch die Lage im moorigem Gebiet sei der Untergrund schlecht tragfähig, der Fahrbahnasphalt sei inzwischen wellig. Wegen des mangelhaften Zustands ist das hier zu fahrende Tempo auf 50 Stundenkilometer beschränkt. Etwa 320 Fahrzeuge nutzen die Straße täglich, das schätzt die Bauverwaltung als eine geringe Befahrung ein.</p> <p>Das Ansinnen der Verwaltung ist es, die geteerte Straße zurückzubauen und anschließend zu renaturieren. Der Rückbau der teerhaltigen Schichten sei mit etwa 1,1 Millionen Euro zwar teuer. Dafür könne man dafür aber Ökopunkte im Wert von 200.000 Euro generieren, die wiederum für den Ausbau der Radwege im Kreis einsetzbar seien und dringend benötigt würden.</p> <h2>Im Ausschuss gibt es dafür Lob – aber auch Bedenken</h2> <p>In der Ausschuss-Sitzung gibt es lebhafte Reaktionen auf den Vorschlag der Verwaltung: Hans-Peter Storz (SPD) und Saskia Frank (Grüne) sprechen sich für den Vorschlag aus, auch gerade wegen der zu gewinnenden Öko-Punkte. Sie loben den Vorschlag des Rückbaus einer Straße als „mutig“ und treten für eine Renaturierung ein.</p> <p>Aus der CDU-Fraktion kommen Bedenken: Manfred Jüppner (CDU) stellt Aufwand und Ertrag in Relation und äußert Zweifel: „Die eine Million Euro, die der Rückbau der teerhaltigen Schichten kostet, könnte man anders sinnvoller nutzen. Soll man die Straße nicht abstufen zu einem nicht-öffentlichen Weg?“. Der Plan: Die Kreisstraße dann sich selbst zu überlassen.</p> <p>Bernhard Volk (FW) stimmt zwar zu, dass die Straße nicht zwingend für die Verkehrsführung notwendig sei, wandte aber ein, dass bei einer Umfahrung doch einige zusätzliche Kilometer pro Fahrzeug gefahren würden – zulasten der Umwelt. Auch er warnt vor den sehr hohen Rückbaukosten und verweist darauf, dass die zusätzlichen Kilometer für die bisherigen Nutzer der Straße eine Belastung darstellen könnten.</p> <h2>CDU und Linke äußern einen Kompromissvorschlag</h2> <p>Manfred Jüppner bringt schließlich einen Kompromiss ein. Seine Idee: Man möge die K6113 für den Autoverkehr sperren und entwidmen, aber gleichzeitig auf den Rückbau verzichten. Das dabei gesparte Geld könne man – statt der Ökopunkte – in den Radwegeausbau stecken. Simon Pschorr (Linke) ergänzte den CDU-Antrag mit dem Zusatz, dass sich die Ausschussmitglieder, sollte eine Entwidmung ohne Rückbau rechtlich nicht möglich sein, für den Beschlussvorschlag der Verwaltung aussprächen.</p> <p>Eine Mehrheit von zehn zu sieben Ausschussmitgliedern stimmt schließlich für den Kompromissantrag von CDU- und Linken-Fraktion. Für die Bewohner von Raithaslach und Heudorf bedeutet das: Von der kurzen Verbindung zwischen den Dörfern werden sie sich in absehbarer Zeit verabschieden müssen.</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 22 Sep 2022 11:42:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Top informiert bleiben zu allen wichtigen Themen aus dem Kreis Konstanz– mit den kostenlosen Morgen-Mails unserer Redaktionen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/newsletter/Auch-ohne-Abo-informiert-bleiben-mit-den-kostenlosen-Morgen-Mails-unserer-Lokalredaktionen;art1367493,10203861 ]]></link>      <description><![CDATA[  Unverbindlich, kostenlos und auch ohne Abo verfügbar: Sie möchten über die wichtigsten Themen im Kreis Konstanz informiert werden? Dann sollten Sie die Morgen-Mail der Redaktion unserer Kreisstadt oder der Lokalredaktion Singen/Hegau testen.  ]]></description>
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          Unverbindlich, kostenlos und auch ohne Abo verfügbar: Sie möchten über die wichtigsten Themen im Kreis Konstanz informiert werden? Dann sollten Sie die Morgen-Mail der Redaktion unserer Kreisstadt oder der Lokalredaktion Singen/Hegau testen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/newsletter/Auch-ohne-Abo-informiert-bleiben-mit-den-kostenlosen-Morgen-Mails-unserer-Lokalredaktionen;art1367493,10203861]]></guid>
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      <pubDate>Thu, 08 Sep 2022 16:07:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Honstetter Dorfrand wird am Herbstfest wieder zur Festmeile  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/eigeltingen/der-honstetter-dorfrand-wird-am-herbstfest-wieder-zur-festmeile;art372436,11281255 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Wochenende wird in Honstetten wieder gefeiert: Das Herbstfest findet nach zweijähriger Zwangspause wieder statt. Vier Tage lang will der Musikverein mit Gästen  ]]></description>
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          Am Wochenende wird in Honstetten wieder gefeiert: Das Herbstfest findet nach zweijähriger Zwangspause wieder statt. Vier Tage lang will der Musikverein mit Gästen<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am Wochenende wird in Honstetten wieder gefeiert: Das Herbstfest findet nach zweijähriger Zwangspause wieder statt. Vier Tage lang will der Musikverein mit Gästen



        <p>Am kommenden Wochenende ist es endlich soweit. Das von vielen Besuchern, aber auch von vielen Musikanten vermisste Herbstfest am Dorfrand von Honstetten wird nach zweijähriger Zwangspause wieder gefeiert.</p> <p>Wer schon einmal Gast beim Honstetter Herbstfest war, weiß genau, was der erste Vorsitzende des veranstaltenden Musikvereins Honstetten meint, wenn er sagt: „Wir tun alles, dass sich die Besucher bei uns wohl fühlen.“ Es sind die gut organisierten Strukturen, welche sich in 48 Jahren entwickelt haben und an denen Jahr für Jahr erneut gefeilt wird.</p> <h2>Traditionen leben wieder auf</h2> <p>So dürfen sich die Besucher auf dieselben kulinarischen Spezialitäten auf ihren Tellern freuen wie in der Vergangenheit, während die Liebhaber der Weinlaube auf einige Neuerungen gespannt sein können. Traditionen, welche über Jahrzehnte zum Dorfleben und Leben vieler Menschen gehören, leben auch nach den Einschränkungen der Pandemie wieder auf. Oftmals wird vergessen, wieviel Vorbereitung in solchen Veranstaltungen steckt, wenn man sie besucht.</p> <p>Alle Helfer, gleich, ob etwa beim Zeltaufbau oder bei dessen Innenausbau, arbeiten ehrenamtlich und machen sich für den Verein, das Dorf und die Festbesucher abends auf in das Festzelt am Dorfrand, um aus einem beladenen Anhänger mit Aluminiumträgern, Planensäcken und bunten Volants einen heimeligen Ort für ein viertägiges Fest für viele Ziel- und Altersgruppen zu schaffen.</p> <h2>Partynacht und Blasmusikabend</h2> <p>Der Freitagabend des Festes war in den Anfängen eine Rocknacht. Mittlerweile hat er sich zu einer Partynacht verändert. Dort sieht man alle Generationen gemeinsam am Weizenstand im Zelt oder in der Bar, ganz gleich, ob mit Dirndl und Lederhose oder aber in T-Shirt und Sneakers. Alles kann, nichts muss, steht hier als Motto über einem Abend mit Musik der Partyformation The Jam‘son.</p> <p>Am Samstag wird der Schwerpunkt des Besucherkreises etwas spezieller. Der Blasmusikabend im Zelt bietet mit gleich zwei hochkarätigen Besetzungen sicherlich manch musikalischen Hochgenuss. Michael Maier und seine Blasmusikfreunde sowie die Kapelle Keine Stille Stunde unter der Leitung von Christoph Gleichauf wollen mit ihren Klängen die Besucher bestens unterhalten, zudem gibt es an dem Abend kulinarische Spezialitäten.</p> <h2>Viel Blasmusik</h2> <p>Auch am Sonntag gibt es viel Blasmusik. Der Frühschoppen startet um 11 Uhr mit dem Musikverein Hergensweiler, um 14.30 Uhr übernimmt der Musikverein Renquishausen die Bühne. Ab 17.30 Uhr gibt es das jährliche Geschenk des Musikvereins Honstetten an die Fans guter Blasmusik: Bei freiem Eintritt kommen sie nochmals in den Genuss von hochkarätiger Blasmusik. Viele Fans kommen aus großer Entfernung, um diesen Abend zu erleben.</p> <p>Das Fest endet auch diesmal wie viele Jahre zuvor am Montag mit dem Kinderfest und Feierabendhock, welcher um 16 Uhr startet mit viel Blasmusik und guter Laune. Diese wird zuerst die Alte Garde aus Liptingen verbreiten. Danach der Musikverein Mahlstetten und zum Abschluss des Feierabendhocks die Stadtkapelle Aach.</p> <p>Derweil brüten viele Back-Begeisterte über den besten Rezepten aus ihrem Fundus, denn die Kuchen für die Kaffeestube werden hier wie auch die frischen Schlachtspezialitäten nicht nur irgendwo eingekauft, sondern im Dorf frisch produziert.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Das Programm</h2> <ul> <li><strong>Freitag, 9. September:</strong> Partynacht mit The Jam‘son; Einlass ab 19.30 Uhr, Eintritt 8 Euro</li> <li><strong>Samstag, 10. September:</strong> Blasmusikabend, ab 20 Uhr mit Michael Maier und seinen Blasmusikfreunden, ab 22.30 Uhr mit Christoph Gleichauf und seiner Blaskapelle Keine Stille Stunde. Bereits ab 18.30 Uhr Festbetrieb mit Schlachtspezialitäten. Kartenvorverkauf unter www.mv-honstetten.de (Rubrik Herbstfest) oder via WhatsApp (01 51-67 55 56 60). Eintritt 11 Euro. Bei Reservierung eines ganzen Tisches mit 8 Karten gibt es für jeden Gast ein Freibier (auch alkoholfrei) dazu.</li> <li><strong>Sonntag, 11. September:</strong> Frühschoppen ab 11 Uhr mit dem MV Hergensweiler, ab 14 Uhr mit dem MV Renquishausen. Blasmusikabend ab 17.30 Uhr mit der Bauernkapelle Mindersdorf (Eintritt frei)</li> <li><strong>Montag, 12. September:</strong> ab 16 Uhr Kinderfest und Feierabendhock mit der Alten Garde Liptingen; Bierabend: 18.15 Uhr mit MV Mahlstetten und Stadtkapelle Aach</li> </ul> </div>]]>
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      <pubDate>Tue, 16 Aug 2022 18:12:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Größter Solarpark Baden-Württembergs entsteht in Emmingen-Liptingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/groesster-solarpark-baden-wuerttembergs-entsteht-in-emmingen-liptingen;art416,11253032 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die EnBW geht mit mehreren Fotovoltaik-Großrojekten im Südwesten an den Start. Im Kreis Tuttlingen wird nun eine Anlage gebaut – doch im Kreis Sigmaringen ist eine noch viel größere geplant.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die EnBW geht mit mehreren Fotovoltaik-Großrojekten im Südwesten an den Start. Im Kreis Tuttlingen wird nun eine Anlage gebaut – doch im Kreis Sigmaringen ist eine noch viel größere geplant.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/groesster-solarpark-baden-wuerttembergs-entsteht-in-emmingen-liptingen;art416,11253032]]></guid>
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        Die EnBW geht mit mehreren Fotovoltaik-Großrojekten im Südwesten an den Start. Im Kreis Tuttlingen wird nun eine Anlage gebaut – doch im Kreis Sigmaringen ist eine noch viel größere geplant.



        <p>Deutschlands drittgrößter Energieversorger EnBW steigert seine Solar-Aktivitäten im südlichen Baden-Württemberg. Am Dienstag gab das Unternehmen den Startschuss zum Bau des bislang größten Solarparks im Südwesten im Landkreis Tuttlingen bekannt. Die Anlage mit gut 17 Megawatt Leistung auf einer Fläche von 15 Hektar soll ab Ende des Jahres in Emmingen-Liptingen eine Strommenge erzeugen, die rechnerisch den Bedarf von etwa 5800 Haushalten deckt.</p> <h2>Bei Fotovoltaik liegen bislang die Flächenländer Bayern und NRW vorne</h2> <p>Laut EnBW sollen so Treibhausgasemissionen von rund 12.750 Tonnen Kohlendioxid vermieden werden. In Langenenslingen nahe Sigmaringen plant die EnBW zudem den Bau einer Anlage mit rund 70 Megawatt Leistung. Nach Angaben einer EnBW-Sprecherin befindet sich dieses Projekt aktuell im Bauleitverfahren. Die Grundsatzentscheidung der Gemeinde, das Projekt anzugehen, liegt also vor.</p> <p>Mit den geplanten EnBW-Freiflächen-Solaranlagen steigt somit das Tempo des Solar-Ausbaus im Südwesten. Beim Neubau von Solar-Kraftwerken liegt das Bundesland nach Branchenangaben bislang hinter den Solar-Spitzenreitern Bayern und Nordrhein-Westfalen zurück.</p> <p>Die EnBW hat ihre größten Fotovoltaik-Projekte im Inland bislang in Brandenburg errichtet. Der Karlsruher Staatskonzern betreibt dort drei große Solarfelder mit einer Gesamtleistung von knapp 500 Megawatt. Würde die Sonne das ganze Jahr über scheinen, könnte dort also ungefähr so viel Energie erzeugt werden wie in einem Gas- oder kleineren Kohlekraftwerk.</p> <h2>Bau von Solaranlagen im Land bislang durch schleppende Genehmigungen ausgebremst</h2> <p>„Nach Jahren, in denen sich in Sachen Fotovoltaik-Neubau in Baden-Württemberg zu wenig getan hat, gehen jetzt immer mehr neue Projekte an den Start, insbesondere Freiflächenanlagen“, sagte Franz Pöter, Geschäftsführer der Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg dem SÜDKURIER. Das Land sei dabei, den Rückstand zu Solar-Spitzenreitern wie Bayern zu verkleinern. „Klar ist aber, dass noch mehr geschehen muss“, sagte Pöter.</p> <p>Investoren für Fotovoltaik-Projekte stünden in Baden-Württemberg schon lange in den Startlöchern, sagte Pöter. Es habe aber bislang an einer zügigen Genehmigung gehapert. Anders bei der EnBW: Bei aller Komplexität zeige sich, dass wenn Vorhabenträger, Eigentümer, Kommune und Landratsamt an einem Strang ziehen, die Projekte schnell vorankommen könnten, hieß es von dem Konzern.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Größter Solarpark Baden-Württembergs entsteht in Emmingen-Liptingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 07 Aug 2022 12:04:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Scheitert der Klimaschutz am Denkmalschutz? Energiekonzept für Engener Kloster zeigt Probleme auf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/scheitert-der-klimaschutz-am-denkmalschutz-energiekonzept-fuer-engener-kloster-zeigt-probleme-auf;art372438,11240889 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das historische Gebäude Kloster St. Wolfgang und das AWO-Gebäude brauchen eine neue Heizung. Nachhaltige Technik und Denkmalschutz stehen sich aber deutlich im Weg. Wie die Stadt Engen das Problem lösen will.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das historische Gebäude Kloster St. Wolfgang und das AWO-Gebäude brauchen eine neue Heizung. Nachhaltige Technik und Denkmalschutz stehen sich aber deutlich im Weg. Wie die Stadt Engen das Problem lösen will.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das historische Gebäude Kloster St. Wolfgang und das AWO-Gebäude brauchen eine neue Heizung. Nachhaltige Technik und Denkmalschutz stehen sich aber deutlich im Weg. Wie die Stadt Engen das Problem lösen will.



        <p>Energieversorgung ist das Thema der Stunde. Und das nicht erst seit der Energiekrise, die der Krieg in der Ukraine mit sich brachte. Der Engener Energiebericht, der Ende letzten Jahres vorgestellt wurde, sprach eine deutliche Sprache. Für die Wärmeerzeugung in den städtischen Gebäuden kommen überwiegend Gas und Heizöl zum Einsatz.</p> <p>Außerdem sind die meisten Heizungsanlagen in die Jahre gekommen. Das größte Potential zur Senkung der CO2-Emissionen schrieb die Umweltbeauftragte Michaela Schramm deshalb den Investitionen in neue, im besten Fall CO2-neutrale Heizungssysteme zu.</p> <p>Im Kloster St. Wolfgang und dem angrenzenden AWO-Gebäude braucht es dringend eine neue Heizung. Dafür mussten laut dem Erneuerbare-Wärme-Gesetz zunächst eine energetische Untersuchung vorgenommen werden und Einsparpotentiale ermittelt werden.</p> <p>Grundsätzlich müssen beim Austausch von Heizungsanlagen zumindest teilweise regenerative Energien zum Einsatz kommen, so die Gesetzgebung. Eine Ausnahme bilden dabei aber wiederum denkmalgeschützte Gebäude. Stadtbaumeister Matthias Distler stellte sein 180 Seiten starkes Konzept für das Kloster St. Wolfgang jüngst im Ausschuss für Technik und Umwelt vor.</p> <h2>Energetische Sanierung? Kein leichtes Unterfangen</h2> <p>In beiden Gebäuden sorgen Gasheizungen für Wärme. Der gesamte Komplex, also Kloster und AWO, ist als Einzeldenkmal eingetragen. Und hier wird es schwierig. Denn aufgrund der historischen Substanz, so der Stadtbaumeister, sei eine energetische Sanierung äußerst kritisch zu betrachten und in vielen Bereichen schlicht nicht möglich.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Stadt besitzt viele historische Gebäude</span><span>Das Kloster St. Wolfgang ist nur eines von vielen historischen Gebäuden in städtischem Besitz. Die Heizungen müssen Stück für Stück in allen diesen Gebäuden ersetzt werden, da sie nahezu gleich alt sind. Für den Austausch sollen alle Möglichkeiten durchdacht werden und auf ihre Machbarkeit überprüft werden, gab der Stadtbaumeister zu verstehen.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Photovoltaikanlagen für die Altstadt</span><span>Die CDU-Fraktion reichte jüngst einen Antrag zur Änderung der Altstadtsatzung in Engen ein. Diese untersagt derzeit das Anbringen und Aufstellen von Photovoltaikanlagen in der Altstadt. Zur Begründung gibt CDU-Sprecher Jürgen Waldschütz an: „In Anbetracht der bestehenden Klimaerwärmung und der derzeitigen Energiekrise ist es nicht mehr vertretbar, irgendwelche bebauten Flächen von der Möglichkeit auszunehmen, regenerative Energiegewinnung zu erschließen.“ Durch die Änderung der Altstadtsatzung bekämen die Anwohner der Altstadt die Möglichkeit, mit dem Denkmalamt eine Lösung für den Einzelfall zu finden. Der Antrag soll in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen nach der Sommerpause auf die Tagesordnung kommen.</span></label></div> <p>Im Rahmen des Konzepts versuchte Distler aber dennoch Möglichkeiten zu finden, um mit dem Heizungsaustausch Energie einzusparen. Dafür sei der Einbau einer Pellet-Heizung geprüft worden. „Das ist aber nicht einfach“, so das Ergebnis des Stadtbaumeisters.</p> <h2>Mögliche Maßnahmen scheitern an den Auflagen</h2> <p>Um Energie einzusparen, können auch konstruktive Maßnahmen unternommen werden. Zum Beispiel die Dämmung der Fassade oder der Einbau neuer Fenster. Beide Maßnahmen, so Distler, scheitern aber grundsätzlich an den Auflagen des Denkmalschutzes. Auch ohne Denkmalschutz hätte er dabei starke Bedenken wegen Feuchtigkeit und Schimmelbildung. Ein Gebäude aus den 1950er-Jahren könne man gut dämmen, aber ein mittelalterliches Gebäude eben nicht.</p> <p>Schon alleine der Einbau neuer, dichter Fenster, müsste vom Einbau einer Belüftungsanlage gefolgt werden, um Feuchtigkeit im Gebäude zu vermeiden. Eine Maßnahme, die sich Distler in seinem Konzept jedoch vorstellen könnte, wäre die Dämmung der obersten Geschossdecke, damit weniger Wärme über das Dachgeschoss entweichen könnte. „Das muss aber noch nachgerechnet werden“, so Distler mit Blick auf den Nutzen einer solchen Geschossdämmung.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Scheitert der Klimaschutz am Denkmalschutz? Energiekonzept für Engener Kloster zeigt Probleme auf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 15 Jul 2022 13:44:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mit dem SÜDKURIER zum Konzert und hinter die Bühne von Flogging Molly, Lea und Lotte, Bausa  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/mit-dem-suedkurier-zum-konzert-und-hinter-die-buehne-von-flogging-molly-lea-und-lotte-bausa;art372458,11214223 ]]></link>      <description><![CDATA[  Endlich wieder Live-Musik auf dem Hohentwiel! Ab dem 21. Juli steigt das Festival auf dem Singener Hausberg. Hier können Sie Karten sowie exklusive Backstage-Führungen gewinnen. Dabei gilt: schnell sein!  ]]></description>
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          Endlich wieder Live-Musik auf dem Hohentwiel! Ab dem 21. Juli steigt das Festival auf dem Singener Hausberg. Hier können Sie Karten sowie exklusive Backstage-Führungen gewinnen. Dabei gilt: schnell sein!<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/mit-dem-suedkurier-zum-konzert-und-hinter-die-buehne-von-flogging-molly-lea-und-lotte-bausa;art372458,11214223]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Endlich wieder Live-Musik auf dem Hohentwiel! Ab dem 21. Juli steigt das Festival auf dem Singener Hausberg. Hier können Sie Karten sowie exklusive Backstage-Führungen gewinnen. Dabei gilt: schnell sein!



        <p>Der Hohentwiel ist ein besonderer Ort für ein Konzert – und zwar für Publikum, Musiker und Veranstalter. Umso größer ist die Vorfreude auf das Hohentwiel-Festival ab dem 21. Juli. Zweimal ist das Festival nun wegen Corona ausgefallen, im Jahr davor, 2019, fand es wegen eines Felssturzes auf dem Rathausplatz statt. Nun ist es endlich wieder soweit, dass Publikum, Musiker und Bühnentechniker wieder auf den Berg gehen können.</p> <p>Mit etwas Glück können SÜDKURIER-Leser eine exklusive Führung samt Konzerttickets gewinnen. Denn der SÜDKURIER öffnet Türen zu diesem besonderen Konzertort – und zwar hinter und auf der Bühne. <a href="https://erlebnisse.suedkurier.de/erlebnis/hohentwiel22/" target="_blank" title="" rel="noopener">Hier können Sie direkt an der Verlosung teilnehmen.</a> Das ist besonders spannend, denn die Karlsbastion auf dem Hohentwiel ist alles andere als geräumig: „Es ist sehr eng da oben, das ist das Knifflige“, sagt Dieter Bös vom Konzertveranstalter Kokon Entertainment.</p> <p>Wie in den beengten Verhältnissen die Technik untergebracht wird, wo sich die Musiker hinter der Bühne aufhalten können und wie die Wege der Dienstleister laufen, all das können die Gewinner erleben. Das SÜDKURIER-Medienhaus und der Partner Kokon Entertainment legen auch ein Getränk obendrauf. Und das gibt es zu gewinnen:</p> <h2>Flogging Molly mit Support Acoustical South</h2> <p>Im Angebot sind drei ganz besondere Erlebnisse. Am Donnerstag, 21. Juli, dürfen die Gewinner hinter die Bühne schauen, auf der später die Gruppe Flogging Molly mit ihrem Mix aus Punk und irischem Folk rocken wird. Als Support ist die Band Acoustical South mit von der Partie. Die Singener Band spielt praktisch auf ihrem eigenen Hausberg.</p> <h2>Lea und Lotte singen auf der Karlsbastion</h2> <p>Am Freitag, 22. Juli, gehört die Karlsbastion zwei der Top-Künstlerinnen der jungen deutschen Pop-Generation: Lea und Lotte sind zu Gast und geben ein Doppelkonzert. Mit dabei haben sie neue Songs – und Tanzbares. Der Abend ist laut Dieter Bös von Kokon Entertainment eigentlich schon ausverkauft, für das SÜDKURIER-Gewinnspiel sind trotzdem noch Karten verfügbar.</p> <h2>Bausa rappt auf dem Vulkan</h2> <p>Den krönenden Abschluss bildet am Samstag, 23. Juli, der Rapper Bausa. Spätestens seit „Was Du Liebe nennst“ hat er seinen festen Ort auf der musikalischen Landkarte – und das gilt für den Künstler, der aus Bietigheim-Bissingen stammt, auch im Ausland.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Festival</span><span>Das Hohentwiel-Festival ist eines der ältesten Freiluft-Festivals in der Region. Veranstalter ist seit 2020 Kokon Entertainment, doch seitdem wurde das Festival immer wieder wegen der Corona-Pandemie verschoben. Das Unternehmen mit den beiden Geschäftsführern Dieter Bös und Xhavit Hyseni hat seinen Sitz in Konstanz. Es veranstaltet auch die Konstanzer Sommerkonzerte sowie Open-Air-Konzerte im Konstanzer Bodenseestadion. Beim Vorgespräch zählt Bös auch auf, welche großen Namen bereits beim Festival rund um Singens Hausberg zu Gast waren: unter anderem Miles Davis, Al Jarreau, die Scorpions, Crosby Stills and Nash oder, erst vor ein paar Jahren, Zaz. Zum Hohentwiel-Festival gehört auch das Burgfest mit reichlich Musik und Kleinkunst. Das Burgfest wird von Kultur und Tagung Singen (KTS) organisiert. Dieses Jahr findet es am Sonntag, 16. Juli, von 10 bis 21 Uhr statt.</span></label></div> <p>Die glücklichen Gewinner treffen sich am Donnerstag und am Samstag jeweils um 16.30 Uhr. Am Freitag beginnt die Veranstaltung schon um 16 Uhr, das ist jeweils eine halbe Stunde vor dem regulären Besuchereinlass. Treffpunkt ist am Einlass oben am Berg, bitte der Beschilderung Gästeliste folgen, dort sind die Namen hinterlegt.</p> <p>Es folgt eine Führung in den Bereich hinter der Bühne mit vielen Einblicken und Anekdoten. Die Gewinner können dann gleich auf dem Singener Hausberg bleiben, denn zum Paket gehört auch der Eintritt zum Konzert. Beginn der Konzerte ist jeweils um 20 Uhr für Flogging Molly am Donnerstag und für Bausa am Samstag. Am Freitag beginnt der Auftritt von Lotte um 18.30 Uhr, der von Lea um 20.30 Uhr. Gewinnen können pro Abend fünf Leserinnen und Leser, die noch jeweils eine Begleitperson mitbringen dürfen.</p> <p>Bei der Aktion „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ können alle registrierten Nutzer von SÜDKURIER Online teilnehmen. Bei Abonnenten der gedruckten Zeitung ist der Online-Zugang im Abonnement inbegriffen (gegebenenfalls Abo-Nummer dem Kontoauszug entnehmen). Teilnahmeschluss ist am Montag, 18. Juli, um 14 Uhr.</p> <p>Und wer bei der Verlosung kein Glück hat, hat die Chance, vergünstigte Tickets für zahlreiche Konzerte in der Region beim SÜDKURIER zu kaufen. Schauen Sie dafür einfach <a href="https://erlebnisse.suedkurier.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">hier</a> vorbei. Auch das Hohentwiel-Festival ist dort noch vertreten.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mit dem SÜDKURIER zum Konzert und hinter die Bühne von Flogging Molly, Lea und Lotte, Bausa]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 04 Jul 2022 17:51:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jetzt kann gebaut werden: Narren feiern ersten Spatenstich für neues Fasnachtsmuseum  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/orsingen-nenzingen/jetzt-kann-gebaut-werden-narren-feiern-ersten-spatenstich-fuer-neues-fasnachtsmuseum;art372454,11201215 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit fast fünf Jahren läuft die Planung für das Mammutprojekt, dass Tradition mit neuester digitaler Technik verbinden soll. Das bedeutet die Baukostenexplosion für den Neubau und so wird das Museum aussehen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Seit fast fünf Jahren läuft die Planung für das Mammutprojekt, dass Tradition mit neuester digitaler Technik verbinden soll. Das bedeutet die Baukostenexplosion für den Neubau und so wird das Museum aussehen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/orsingen-nenzingen/jetzt-kann-gebaut-werden-narren-feiern-ersten-spatenstich-fuer-neues-fasnachtsmuseum;art372454,11201215]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Seit fast fünf Jahren läuft die Planung für das Mammutprojekt, dass Tradition mit neuester digitaler Technik verbinden soll. Das bedeutet die Baukostenexplosion für den Neubau und so wird das Museum aussehen.



        <p>Nun können die Bagger Rollen: Nach fast fünfjähriger Planungsphase starten die Bauarbeiten für das neue Fasnachtsmuseum auf dem Gelände von Schloss Langenstein. Am Montagnachmittag wurde der erste Spatenstich für das Projekt vollzogen, das den Närrinnen und Narren der ganzen Region bald eine neue Heimat bieten soll.</p> <p>Für viele ein freudiger Anlass, das war den Gästen bei strahlendem Sonnenschein anzumerken, doch die dunklen Wolken am Horizont waren nicht zu übersehen, weder bei der Spatenstich-Zeremonie noch beim Projekt selbst, denn die Kostenexplosion im Baubereich trifft auch den Museumsneubau.</p> <p>Wie Museumspräsident Michael Fuchs im Gespräch mit dem SÜDKURIER am Rande der Veranstaltung berichtet, gehe man aktuell von rund 200.000 Euro Mehrkosten aus, die allein durch die Preissteigerungen entstanden seien. „Inklusive dem Anteil für museum4punkt0 liegen wir momentan bei rund vier Millionen Euro, die das Projekt voraussichtlich kosten wird“, so Fuchs.</p> <h2>Hoffen auf weitere Spenden</h2> <p>Die Finanzierung sei aber trotz der Kostensteigerungen gesichert, betont Fuchs. „Die Banken stehen da gut hinter uns, aber wir hoffen natürlich, dass wir die 200.000 Euro in den kommenden zwei Jahren durch Spenden wieder reinholen.“</p> <p>Im vergangenen Jahr hatte eine Spendenkampagne unter dem Motto „Wir brauchen ein Dach über dem Kopf“ knapp über 150.000 Euro für den Museumsneubau eingebracht. Damals, im Februar 2021 hatte Michael Fuchs noch einen Spatenstich in drei Monaten angekündigt. Am Ende ist nun mehr als ein Jahr ins Land gezogen, bis der Startschuss für den Bau fallen konnte.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Gebäude</span><span>Der Entwurf für das Gebäude des neuen Fasnachtsmuseum orientiert sich in Dimension und Gestalt am regionaltypischen Eindachhofs: längsrechteckiger Grundriss mit Krüppelwalmdach und Dachüberstand, heißt es in der Projektbeschreibung. Der oberirdische Bereich des Bauwerks sei in Ingenieur-Holzbauweise geplant. Der Ausstellungsraum solle aus museographischen Gründen stützenfrei sein. Daher wurde das primäre Tragwerk als Skelett entwickelt: schottenartige Stützen erzeugen im Verbund mit dem Unterzug eine Rahmenwirkung, so die Beschreibung weiter. Die Geschoßdecke über EG besteht aus großformatigen Holzwerkstoffplatten, welche als schubsteife Deckenscheibe ausgebildet ist. Die Dachkonstruktion lagert in der Art eines Stuhlbunds auf den Stützen auf. „Das Museum ist ein ganz wunderschönes Projekt für diese Region, freut sich Architekt Peter Cheret im Gespräch mit dem SÜDKURIER.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Förderung</span><span>Das Fasnachtsmuseum ist seit 2017 bemüht, die Finanzierung des neuen Museums zu realisieren, heißt es auf der Internetseite des Projekts. Als Unterstützer werden die Bundes- und Landesregierung, die Europäische Union, der Kreis Konstanz sowie die Städte und Gemeinden genannt. Spenden kamen von vielen Privatpersonen, Unternehmen und Vereinen. Außerdem unterstützt die Baden-Württemberg-Stiftung das Museum mit 125.000 Euro, wie die Landtagsabgeordnete Nese Erikli, die auch Mitglied im Aufsichtsrat der Stiftung ist, im Gespräch mit dem SÜDKURIER berichtet.</span></label></div> <p>Zwei weitere Jahre werden voraussichtlich vergehen, bis die ersten Besucher im neuen Museum willkommen geheißen werden können, verrät Fuchs. Das wäre dann gerade pünktlich zum 55. Jubiläum des Museums, das 1969 gegründet und seither mit viel ehrenamtlichen Aufwand der Mitglieder der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee am Leben gehalten wurde.</p> <h2>Was Mondlandung und Fasnachtsmuseum gemeinsam haben</h2> <p>„Im Jahr 1969 fanden gleich zwei Weltereignisse statt. Die Mondlandung und die Gründung des Fasnachtsmuseums. Und ich bin mir sicher, das Fasnachtsmuseum hat den Menschen hier in der Region in den vergangenen 50 Jahren mehr Freude bereitet als die Mondlandung, von daher ist es für uns hier sicher das bedeutendere Ereignis“, scherzte Leopold Graf Douglas in seiner Ansprache. Er stellt das Grundstück für den Museumsneubau zur Verfügung.</p> <p>Eigens zum Spatenstich aus Stuttgart angereist war Peter Hauk, Landesminister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. „Eigentlich sind wir kein Bauministerium“, betonte Hauk, jedoch unterstütze man das Fasnachtsmuseum gerne mit Mitteln aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, da es sich hier um ein Projekt bürgerschaftlichen Engagements handle.</p> <h2>Preisgekrönte Architektur</h2> <p>„Fasnacht gehört hier zum Leben und es ist notwendig, diese Tradition zu erhalten und zu pflegen. Dazu ist der Rückblick in die Geschichte wichtig, den dieses Museum bieten wird“, so der Minister. Ein großes Lob gab es von ihm für die geplante Holzbauweise des Museums, die sogar mit dem Holz Innovativpreis im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ausgezeichnet wurde.</p> <p>Doch auch Hauk sprach die schwierige Finanzierung an. Vom Land sei kein Zuschlag für den Ausgleich der Inflation bei den Baukosten zu erwarten. „Angesichts der Aktuellen Lage müssten wir sogar eher noch Abschläge machen, bei den Zuschüssen. Aber es bleibt zumindest bei den zugesicherten Summen“, so Hauk.</p> <h2>Fasnachtsmuseum als Muster in Sachen Digitalisierung</h2> <p>Laut Johann Herzberg, Gesamtprojektleiter museum4punkt0, ist das neue Fasnachtsmuseum eines von 27 in ganz Deutschland, die ausgewählt sind, besondere digitale Formate für die Zukunft der Museumspädagogik zu entwickeln. „Viele davon wird sich auch hier im Museum wiederfinden“, betonte er.</p> <p>Rainer Hespeler, der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee (NVHB) freut sich indes vor allem darauf, dass das neue Museum eine kulturelle Klammer um die Fasnacht in der Bodenseeregion sein wird und deshalb mit Fug und Recht als Leuchtturmprojekt bezeichnet werden könne.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Jetzt kann gebaut werden: Narren feiern ersten Spatenstich für neues Fasnachtsmuseum]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 04 Jul 2022 11:56:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Urlaub ist aktuell nicht günstig" – Warum die Reisepreise so angestiegen sind  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/urlaub-ist-aktuell-nicht-guenstig-warum-die-reisepreise-so-angestiegen-sind;art372455,11199752 ]]></link>      <description><![CDATA[  Viele Menschen wollen derzeit in den Urlaub fahren. Doch Reisen sind teuer, ein Radolfzeller Reiseveranstalter berichtet von einer Preissteigerung von 32 Prozent. Woran das liegt und wie es sich doch noch sparen lässt. <p></p>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Viele Menschen wollen derzeit in den Urlaub fahren. Doch Reisen sind teuer, ein Radolfzeller Reiseveranstalter berichtet von einer Preissteigerung von 32 Prozent. Woran das liegt und wie es sich doch noch sparen lässt. <p></p><br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/urlaub-ist-aktuell-nicht-guenstig-warum-die-reisepreise-so-angestiegen-sind;art372455,11199752]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Viele Menschen wollen derzeit in den Urlaub fahren. Doch Reisen sind teuer, ein Radolfzeller Reiseveranstalter berichtet von einer Preissteigerung von 32 Prozent. Woran das liegt und wie es sich doch noch sparen lässt. <p></p>



        <p>Strahlender Sonnenschein, große Hitze – das Wetter stimmte zuletzt bereits auf die Urlaubszeit ein. Viele Menschen sind schon an den Strand, in die Berge oder in ferne Städte gereist, mit den bevorstehenden Schulferien werden es noch viel mehr werden.</p> <p>Nachdem durch die Pandemie lange nicht sorgenfrei und ohne Einschränkungen gereist werden konnte, ist das nun problemlos wieder möglich. Und das wird auch rege genutzt, wie Radolfzeller Reiseveranstalter berichten. Eine Entwicklung trübt jedoch das Reiseglück: „Urlaub ist aktuell nicht günstig“, bringt es Matthäus Kögel, Geschäftsführer des Reiseveranstalters Kögel Touristik, auf den Punkt.</p> <h2>Vielfältige Gründe</h2> <p>Diese Beobachtung machen auch Christian Lobert vom Tui-Reisecenter in Radolfzell und Rainer Schey, Geschäftsführer vom Best-Reisecenter. „Man merkt auf jeden Fall eine allgemeine Preissteigerung“, berichtet Lobert. Sowohl Flugreisen, als auch bei Pauschalreisen. „Im Schnitt ist der Preis um 32 Prozent nach oben gegangen.“</p> <p>Die Gründe sind vielfältig. „Das liegt nicht daran, dass sich ein Reiseveranstalter bereichern will“, versichert Christian Lobert. Stattdessen sei unter anderem die allgemeine Preissteigerung Schuld: Nicht nur Benzin, sondern auch Kerosin ist teurer geworden. Im Frühjahr berichtete der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Peter Gerber, den Zeitungen der Funke Mediengruppe zudem von gestiegenen Infrastrukturkosten, weil zum Beispiel die Flugsicherungen höhere Kosten weitergeben würden.</p> <h2>Weniger Flüge, weniger Hotels</h2> <p>Rainer Schey nennt noch weitere Gründe: So hätte die Zahl der Flüge abgenommen, weil die Nachfrage in der Pandemie nachgelassen habe. Geschäftsreisen zum Beispiel seien stark zurückgegangen „und werden auch langfristig nicht das Ausmaß haben wie 2019“, so Schey – denn Unternehmen hätten Videokonferenzen für sich entdeckt, es ist nicht mehr nötig, überall vor Ort zu sein.</p> <p>Auch würden viele Reisewillige Urlaub in Deutschland und Zielen in umliegenden Ländern machen, die mit dem Auto erreicht werden können – „einfach aus Sicherheitsgründen“. Niemand wisse, wie die Pandemie-Situation sich entwickelt, wer selbst fährt, ist schlichtweg flexibler.</p> <p>Und auch bei den Hotels seien die Preise gestiegen, weil es weniger Angebote gebe. „Es sind einfach weniger Unterkünfte auf dem Markt“, sagt Schey. „Viele Hotels haben die Pandemie nicht überlebt.“ Angebot und Nachfrage treibe den Preis daher nach oben.</p> <h2>Bei Kögel Touristik sieht es etwas anders aus</h2> <p>Ein wenig anders ist die Situation bei Kögel Touristik. Die Spritpreise machen sich zwar auch bei den Busreisen bemerkbar. Schon im April hatte Matthäus Kögel berichtet, zum Teil bleibe das Unternehmen auf den gestiegenen Kosten sitzen, zum Teil könnten sie aber auch an die Kunden weitergegeben werden.</p> <p>Weil in einem Reisebus aber viele Menschen sitzen, verteile sich die Kraftstofferhöhung auf viele Kunden, für die Kunden gebe es daher lediglich eine kleine Preiserhöhung von etwa drei Euro pro Tag, wofür sie auch Verständnis hätten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Beliebte Reiseziele</span><span>Laut Christian Lobert, Rainer Schey und Matthäus Kögel werden in den aktuell südliche Reiseziele wie Griechenland, Italien und Spanien gerne bereist. „Die Ziele rund um das Mittelmeer sind sehr beliebt“, so Lobert. Fernreisen seien typischerweise Reiseziele im Herbst und Winter. Bei Kögel Touristik werden aber auch Nordlandreisen und Schottlandreisen gut gebucht.</span></label></div> <p>Bei den Angeboten am Reiseziel aber, also etwa Führungen oder Unterkünften, habe sich aber an den Preisen kaum etwas verändert. „Die sind schon länger vereinbart mit den Leistungsträgern“, erklärt Matthäus Kögel. „Das wurde schon früh gebucht, dadurch schlägt das nicht so zu Buche.“ Dennoch sagt er deutlich: „Günstig ist aktuell nichts.“</p> <h2>Die Reiselust ist groß</h2> <p>Trotz der gestiegenen Preise berichten Schey, Lobert und Kögel aber übereinstimmend von einer großen Reiselust. „Es gibt schon Leute, die sagen, es sei ihnen zu teuer“, sagt zwar Rainer Schey. Und auf dem Niveau vor Corona ist die Nachfrage nach Reisen laut den drei Reiseveranstaltern auch noch nicht. Aber ein Großteil akzeptiere die höheren Preise, so Schey. Und auch Christian Lobert und Matthäus Kögel erzählen, die Nachfrage sei stark angestiegen.</p> <p>Damit zusammenhängend bemerket Lobert noch eine andere Entwicklung: „Die Leute sind auch bereit, mehr Geld auszugeben, sie haben jetzt ja zwei Jahre lang gespart“, schildert er. So würden etwa höhere Zimmerklassen oder längere Urlaube gebucht werden.</p> <h2>Je flexibler, desto besser</h2> <p>Aber gibt es vielleicht doch Möglichkeiten zu sparen? Laut Rainer Schey sind für die Türkei und Tunesien recht günstige Angebote verfügbar. „Aber das ist so eine zweischneidige Sache“, sagt er. Denn viele Menschen seien mit der dortigen politischen Situation nicht einverstanden, die beiden Länder würden daher kaum besucht. Christian Lobert nennt einen typischen Spartipp: Wer nicht in der Hauptsaison, also in den Schulferien in den Urlaub fahren muss, zahle weniger.</p> <p>Grundsätzlich gelte aber auch: Wer flexibel ist, kann sparen – nicht nur, was den Zeitpunkt der Reise angeht, sondern auch, was Flughafen und Hotellage betrifft. Wem es also egal ist, ob er in Zürich, Stuttgart, Friedrichshafen oder einem anderen Ort in den Urlaub aufbricht und wer nicht zwingend auf ein Hotel in direkter Strandlage besteht, der bekommt umso mehr – und dann auch unter Umständen günstigere – Angebote. Und Lobert hat noch einen weiteren Hinweis: „Am besten zeitig die Planung in Angriff nehmen.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Urlaub ist aktuell nicht günstig" – Warum die Reisepreise so angestiegen sind]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 30 Apr 2022 17:39:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Großer Wechsel im Vorstand des Maschinenrings  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/emmingen-liptingen/grosser-wechsel-im-vorstand-des-maschinenrings;art372437,11127048 ]]></link>      <description><![CDATA[  Umfangreiche Neuwahlen stehen bei der Hauptversammlung des Maschinenrings Tuttlingen-Stockach auf dem Programm.  ]]></description>
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          Umfangreiche Neuwahlen stehen bei der Hauptversammlung des Maschinenrings Tuttlingen-Stockach auf dem Programm.<br>
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        Umfangreiche Neuwahlen stehen bei der Hauptversammlung des Maschinenrings Tuttlingen-Stockach auf dem Programm.



        <p>Das neue „Baurehäusle“, welches seit Mitte Februar geöffnet hat, wurde besonders bei der Hauptversammlung des Maschinenrings Tuttlingen-Stockach erwähnt. In der Witthohhalle in Emmingen-Liptingen begrüßten der Vorsitzende Peter Mühlbach und Geschäftsführer Volker Diener die Gäste und berichteten aus dem Geschäftsjahr. Das Verkaufshäusle, mit bisher zwei Verkaufsautomaten, böte den Landwirten die Möglichkeit, ihre selbst erzeugten Produkte 24 Stunden dem Endverbraucher anzubieten, heißt es in einer Mitteilung des Maschinenrings.</p> <h2>Gesamtumsatz ist gestiegen</h2> <p>Im Geschäftsbericht konnte Diener einen Anstieg im Gesamtumsatz (e.V. und GmbH) um 19 Prozent auf 10.293.933,93 Euro vermerken. Dieses Ergebnis konnte durch die verschiedenen Geschäftsbereiche wie Werkstatt mit Schlosserei, Biogas- und Milchviehberatung, Tankstelle/Gas, Winterdienst, Grün- und Graupflege, Betriebs- und Haushaltshilfe sowie das Baurehäusle erzielt werden.</p> <p>Ein wichtiger Punkt während der Versammlung waren die anstehenden Wahlen. Peter Mühlbach verwaltete das Amt des ersten Vorsitzenden über 18 Jahre und war bei vielen wichtigen Entscheidungen, die den Maschinenring weiter voranbrachten, eine treibende Kraft. Willi Holzenthaler spielte ebenfalls eine wichtige Rolle und begleitete den Maschinenring als Beirat über 30 Jahre.</p> <h2>Dank für langjährige Vorstandsarbeit</h2> <p>Elisabeth Bader, die die letzten drei Jahre als stellvertretender Vorstand tätig war, unterstütze den Maschinenring ebenso mit einer insgesamt neunjährigen Amtszeit – drei Jahre als stellvertretender Vorstand und sechs Jahre als Beirat. Alle scheiden auf eigenen Wunsch aus. Als Dank übergaben Bernd Moll, neu gewählter Vorsitzender, sowie Volker Diener Geschenke sowie Ehrenurkunden des Landesverbandes der Maschinenringe und bedankten sich nochmals für die gute und langjährige Zusammenarbeit.</p> <p>Neben dem Vorsitzenden Bernd Moll wurden außerdem gewählt: Christian Hübschle und Martin Marquardt als stellvertretende Vorstände. In den Beirat wurden gewählt: Birgit Kiess, Thomas Gamb, Stefan Mayer, Heiko Mink, Lucas Moriz sowie Thomas Holzenthaler, Andreas Deyer und Jan Schöndienst als neue Beiräte. Als Kassenprüfer stellt Bernhard Scheppe sein Amt nach zehn Jahren zur Verfügung. Hier wurde Markus Traber gewählt, der nun mit Bernd Schaz die Kasse prüfen wird.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Aufsichtsrat Vorstand Unternehmensform thema-wirtschaft-unternehmen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Großer Wechsel im Vorstand des Maschinenrings]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 18 Jan 2022 16:25:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Grenzpendler aufgepasst! Spätestens am 1. Februar müssen Sie die neue Vignette angebracht haben, sonst droht ein Bußgeld  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/grenzpendler-aufgepasst-spaetestens-am-1-februar-muessen-sie-die-neue-vignette-angebracht-haben-sonst-droht-ein-bussgeld;art1371848,11019405 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nur noch bis zum 31. Januar darf die Schweizer Autobahn mit der Vignette von 2021 befahren werden. Danach gilt für alle Pendler aus der Grenzregion, Urlauber und Skifahrer nur noch der neue Aufkleber für 2022. Die wichtigen Fragen und Antworten zur neuen Schweizer Vignette lesen Sie hier.  ]]></description>
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          Nur noch bis zum 31. Januar darf die Schweizer Autobahn mit der Vignette von 2021 befahren werden. Danach gilt für alle Pendler aus der Grenzregion, Urlauber und Skifahrer nur noch der neue Aufkleber für 2022. Die wichtigen Fragen und Antworten zur neuen Schweizer Vignette lesen Sie hier.<br>
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        Nur noch bis zum 31. Januar darf die Schweizer Autobahn mit der Vignette von 2021 befahren werden. Danach gilt für alle Pendler aus der Grenzregion, Urlauber und Skifahrer nur noch der neue Aufkleber für 2022. Die wichtigen Fragen und Antworten zur neuen Schweizer Vignette lesen Sie hier.



        <p>Die Schweizer Skigebiete sind dieser Tage sehr beliebt, Wintersportler aus der Grenzregion strömen mit ihren Fahrzeugen über die Grenzen. Doch Vorsicht: Für die Nutzung von Nationalstraßen wird jenseits der Grenze eine Vignette fällig – und die ändert sich ab dem 1. Februar 2022 verpflichtend.</p> <p>Denn die alte, grüne Vignette für das Jahr 2021 gilt nur noch bis zum 31. Januar und muss dann durch die neue, welche bereits seit dem 1. Dezember 2021 bezogen werden kann, ersetzt werden.</p> <h2>Wie viel kostet die Plakette und wo kann man sie kaufen?</h2> <p>Die neue Vignette trägt nun die Grundfarbe „Violett Metallic“, die Jahreszahl auf der Klebeseite ist hellblau, die auf der Vorderseite weiß. „Die Vignette kostet weiterhin 40 Franken, also knapp 38 Euro, und kann im Inland und an einer offiziellen Verkaufsstelle (zum Beispiel Post, Tankstellen) oder an den besetzten Grenzübergängen der Schweiz bezogen werden“, gibt Tabea Rüdin, Mediensprecherin des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG), ehemals Eidgenössische Zollverwaltung (EZV), auf SÜDKURIER-Nachfrage an. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit den Aufkleber bei den Straßenverkehrsämtern zu erwerben.</p> <h2>Wo benötige ich eine Vignette?</h2> <p>Egal ob bei der Fahrt in ein Schweizer Skigebiet in die Alpen oder beim täglichen Pendelweg zur Arbeit: Deutsche Autofahrer benötigen in der Schweiz die Vignette. Befährt man ab dem 1. Februar also eine der Schweizer Autobahnen oder eine der Autostraßen (mautpflichtige Nationalstraßen 1. und 2. Klasse) in der Schweiz, braucht man den entsprechenden aktuellen violetten Aufkleber am Fahrzeug.</p> <h2>Wie muss die Vignette befestigt werden?</h2> <p>Für die Befestigung gibt es im Nachbarland ganz bestimmte Vorgaben. „Damit die Vignette gültig ist, muss sie direkt und ohne Verwendung anderer Materialien an der vorgeschriebenen Stelle auf das Fahrzeug geklebt werden: bei Personenwagen auf die Innenseite der Windschutzscheibe, bei Anhängern und Motorrädern an ein leicht zugängliches und nicht auswechselbares Fahrzeugbestandteil“, so die Angaben der BAZG.</p> <p>Darüber hinaus fordert die Behörde Autofahrer dazu auf, bereits verfallene Vignetten von den Scheiben zu entfernen, um mögliche Sichtbehinderungen zu vermeiden. Um die alte Vignette besonders einfach entfernen zu können, kann der Aufkleber laut dem ADAC beispielsweise mit Glasreiniger oder Bremsenreiniger eingerieben werden. Danach lässt er sich einfach abziehen. Alternativ gibt es auch spezielle Vignettenschaber an Tankstellen und Raststätten.</p> <h2>Was blüht bei einem Verstoß?</h2> <p>Wer keine aktuelle Vignette bei der Fahrt durch die Schweiz vorweisen kann, muss mit einer Strafe rechnen. Laut der BAZG riskiert der Fahrer dabei eine Geldbuße von bis zu 200 Franken, also knapp 190 Euro (Stand: 18. Januar). Die BAZG macht außerdem darauf aufmerksam, dass die Vignette nur für das Fahrzeug gültig ist, auf das sie geklebt wurde. Jegliches Entfernen und Wiederanbringen am gleichen oder auch an einem anderen Fahrzeug ist verboten und bringt wiederum bei Verstoß eine Strafe mit sich.</p> <h2>Wie oft werden Fahrer mit falscher oder ganz ohne Vignette erwischt?</h2> <p>Den Beamten des Nachbarlandes gehen jedes Jahr massenhaft Fahrer ins Netz, die ganz ohne, oder mit einer falschen Vignette unterwegs sind. Laut Tabea Rüdin stellten die Polizeikorps der Kantone und das BAZG im Jahr 2020 knapp 17.000 Bußen aus. In diesem Jahr war die Grenze zum Nachbarland über zwei Monate lang geschlossen und auch sonst war der Grenzverkehr im Vergleich zu den Vorjahren stark eingeschränkt. Für das Jahr 2021 liegen die Angaben dahingehend noch nicht vor, auch wird nicht erfasst, zu welchen Nationalitäten die 17.000 Regelbrecher gehören.</p> <h2>Wann kommt die E-Vignette?</h2> <p>Die Schweiz plant schon längere Zeit die Einführung einer elektronischen Vignette. Diese sei laut den Angaben des BAZG nun für den Verlauf des kommenden Jahres 2023 geplant. Die alte, herkömmliche Klebevignette bleibe allerdings weiterhin erhalten und wird durch die freiwillige E-Vignette lediglich ergänzt. Es werden weiterhin beide Varianten parallel angeboten. Hintergrund: Das Schweizer Parlament hat in der Wintersession 2020 die Revision des Nationalstraßenabgabegesetzes für die Einführung der freiwilligen E-Vignette verabschiedet. Während Autofahrer in der Schweiz noch auf die E-Vignette warten müssen, gibt es die digitale Vignette in Österreich bereits seit 2017.</p> <h2>Wie funktioniert das genau?</h2> <p>Die E-Vignette in der Schweiz funktioniert ein klein wenig anders, als der bisherige, herkömmliche Aufkleber. Neu ist dabei, dass die E-Vignette an das Nummernschild und nicht mehr an das Fahrzeug gebunden ist. Laut des BAZG habe das den Vorteil, dass bei Fahrzeugwechsel oder Wechselnummern keine zusätzliche Vignette gekauft werden müsse. Der neue Nachweis soll voraussichtlich über einen Internetshop bezogen werden können.</p> <h2>Wie lange ist aktuelle Vignette dann gültig?</h2> <p>Die Vignette ist seit dem 1. Dezember 2021 verfügbar und gilt bis zum 31. Januar 2023. Ab dem 1. Dezember 2022 gilt dann die Übergangsfrist, in der die neue Vignette bereits verfügbar ist, die alte aber noch weiterhin gilt. Ab dem 1. Februar 2023 verfällt der diesjährige Aufkleber in der Farbe „Violett Metallic“ und es gibt eine neue Farbe.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Grenzpendler aufgepasst! Spätestens am 1. Februar müssen Sie die neue Vignette angebracht haben, sonst droht ein Bußgeld]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 17 Jan 2022 14:15:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Inzidenz von 500 an zwei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten. Was bedeutet das für die Regeln im Kreis Konstanz?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/inzidenz-von-500-an-zwei-aufeinanderfolgenden-tagen-ueberschritten;art372432,11017927 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Sieben-Tages-Inzidenz von 500 ist an zwei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten worden. Damit gilt ab sofort für Nicht-Geimpfte nachts eine Art Ausgangssperre. Das gibt das Landratsamt bekannt.  ]]></description>
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          Die Sieben-Tages-Inzidenz von 500 ist an zwei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten worden. Damit gilt ab sofort für Nicht-Geimpfte nachts eine Art Ausgangssperre. Das gibt das Landratsamt bekannt.<br>
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        Die Sieben-Tages-Inzidenz von 500 ist an zwei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten worden. Damit gilt ab sofort für Nicht-Geimpfte nachts eine Art Ausgangssperre. Das gibt das Landratsamt bekannt.



        <p>Laut Mitteilung des Landratsamts lag die Inzidenz am 15. Januar bei 508, am 16. Januar bei 525. Da somit die Sieben-Tages-Inzidenz von 500 an zwei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde, tritt ab Montag, 17. Januar, eine neue Regelung in Kraft. Konkret bedeutet es, dass Ungeimpfte ihre Wohnungen von 21 Uhr bis 5 Uhr morgens nur noch aus triftigen Gründen verlassen dürfen.</p> <p>Zu diesen Gründen zählen etwa der Besuch von Versammlungen gemäß der Corona-Verordnung, die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit zu diesen Uhrzeiten, der Besuch von Gottesdiensten, der Besuch eines Ehepartners oder Partners. Auch wenn man ein Kind begleitet oder betreut oder ein Umgangsrecht wahrnimmt, liege ein triftiger Grund vor. Ebenso ist es möglich, einen Arzt oder Therapeuten aufzusuchen oder Tiere zu versorgen oder sie tierärztlich versorgen zu lassen.</p> <p>Personen, die geimpft oder von Covid-19 genesen sind, sind von der Regelung ausgenommen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Inzidenz von 500 an zwei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten. Was bedeutet das für die Regeln im Kreis Konstanz?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 20 Dec 2021 16:52:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Noch vor Weihnachten impfen oder boostern lassen? Im Landkreis Konstanz sind aktuell Impftermine frei  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/noch-vor-weihnachten-impfen-oder-boostern-lassen-im-landkreis-konstanz-sind-aktuell-impftermine-frei;art372432,10999300 ]]></link>      <description><![CDATA[  Für die Tage vor dem Weihnachtsfest sind im Landkreis Konstanz noch Impftermine zu vergeben. Aber Achtung: An den Impfstandorten gelten ab sofort neue Regeln. Darüber informiert das Landratsamt in einer Pressemitteilung.  ]]></description>
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          Für die Tage vor dem Weihnachtsfest sind im Landkreis Konstanz noch Impftermine zu vergeben. Aber Achtung: An den Impfstandorten gelten ab sofort neue Regeln. Darüber informiert das Landratsamt in einer Pressemitteilung.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Für die Tage vor dem Weihnachtsfest sind im Landkreis Konstanz noch Impftermine zu vergeben. Aber Achtung: An den Impfstandorten gelten ab sofort neue Regeln. Darüber informiert das Landratsamt in einer Pressemitteilung.



        <p>Wie das Landratsamt schreibt, stehen für diese Woche noch einige freie Impf­termine an den Standorten Konstanz, Radolfzell und Singen zur Verfügung. Es werden Erst-, Zweit- und Drittimpfungen (Booster-Impfungen) angeboten. Grundsätzlich wird an allen Standorten mit den Impfstoffen von Moderna (Personen ab 30 Jahren) und mit Bion­Tech (Personen unter 30 Jahren) geimpft.</p> <p>Mitzubringen sind der Personal­ausweis und der Impfpass, falls vorhanden. Booster-Impfungen werden in den Impfstützpunkten übrigens schon 5 Monate nach der letzten Impfung verabreicht. Einzige Voraussetzung ist der Wohnsitz oder eine Krankenversicherung in Deutschland. Eine Anmeldung unter <a href="https://www.etermin.net/impfen-kn" target="_blank" title="" rel="noopener">www.etermin.net/impfen-kn</a> ist erforderlich.</p> <h2>In den Impfstandorten gilt ab sofort 3G</h2> <p>Außerdem informiert das Landratsamt darüber, dass seit Montag, 20. Dezember, vor Ort geänderte Hygieneregeln gelten. In allen Impfzentren gilt die 3G-Regelung. Das bedeutet, es ist ein negativer Schnelltest (maximal 24 Stunden alt) oder ein negativer PCR-Test (maximal 48 Stunden alt) mitzu­bringen, wenn man noch keine vollständige Grundimmunisierung erhalten hat oder die Genesung länger als sechs Monate her ist.</p> <p>Die Stadt Konstanz hat – durch eine zusätzliche Lieferung von Impfstoff – die Möglichkeit, in dieser Woche weitere Impfangebote zu machen, für die keine Terminbuchung erforderlich ist. Darüber informiert die Stadt in einer eigenen Pressemitteilung.</p> <p>„Einfach mit Ausweis, Krankenversicherungskarte und gegebenenfalls Impfpass vorbeikommen und sich impfen lassen. Wer PC und Drucker hat, sollte seine unterschriebene Einwilligungserklärung direkt mitbringen“, heißt es vonseiten der Stadtverwaltung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Hier wird in Konstanz diese Woche geimpft</h2> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Dienstag &amp; Donnerstag (10 bis 16 Uhr)</strong> sowie <strong>Mittwoch (10 bis 17 Uhr)</strong>: Impfungen durch pensionierte Konstanzer Ärzte im Bodenseeforum</li> <li><strong>Dienstag &amp; Donnerstag (18.30 bis 21.30 Uhr)</strong>: Impfungen durch das Deutsche Rote Kreuz im Bodenseeforum</li> <li><strong>Montag &amp; Mittwoch (17 bis 21 Uhr)</strong>: Impfungen durch die Malteser im Bürgersaal am Stephansplatz</li> </ul> </div> <p>Weitere Informationen und die Einwilligungserklärung zum Herunterladen gibt es unter <a href="https://www.konstanz.de/buergerimpfungen" target="_blank" title="" rel="noopener">www.</a><a href="https://www.konstanz.de/buergerimpfungen" target="_blank" title="" rel="noopener">konstanz</a><a href="https://www.konstanz.de/buergerimpfungen" target="_blank" title="" rel="noopener">.de/buergerimpfungen</a>.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Noch vor Weihnachten impfen oder boostern lassen? Im Landkreis Konstanz sind aktuell Impftermine frei]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 28 Oct 2021 15:25:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tanken im Landkreis Konstanz: Hier finden Sie die aktuellen Preise aller Tankstellen für den Liter Diesel, E5 oder E10  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/aktuelle-benzinpreise-landkreis-konstanz;art372432,10954045 ]]></link>      <description><![CDATA[  Was kostet der Sprit gerade an der nächsten Tankstelle im Landkreis? Wo ist das Tanken gerade am billigsten? Wo am teuersten? Und lohnt es sich auf eine andere auszuweichen? Das zeigt diese interaktive Karte mit den Preisen aller Tankstellen im Kreis Konstanz, die in Echtzeit aktualisiert wird.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Was kostet der Sprit gerade an der nächsten Tankstelle im Landkreis? Wo ist das Tanken gerade am billigsten? Wo am teuersten? Und lohnt es sich auf eine andere auszuweichen? Das zeigt diese interaktive Karte mit den Preisen aller Tankstellen im Kreis Konstanz, die in Echtzeit aktualisiert wird.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Was kostet der Sprit gerade an der nächsten Tankstelle im Landkreis? Wo ist das Tanken gerade am billigsten? Wo am teuersten? Und lohnt es sich auf eine andere auszuweichen? Das zeigt diese interaktive Karte mit den Preisen aller Tankstellen im Kreis Konstanz, die in Echtzeit aktualisiert wird.



        <div id="___knoepfe" class="___knopf_chart" data-embed-vendor="MapTiler AG"> </div> <div id="___map_chart" data-embed-vendor="MapTiler AG"> </div> <p id="unter_map1"> </p> <p id="unter_map2"> </p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Woher stammen unsere Daten?</span><span>Für Tankstellen in Deutschland gibt es seit August 2013 eine Meldepflicht für Änderungen der Benzinpreise. Preise für E5, Super E10 und Diesel werden „in Echtzeit“ an die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe weitergereicht. Diese gibt die eingehenden Preisdaten an Anbieter von Verbraucher-Informationsdiensten zum Zwecke der Verbraucherinformation weiter. Wir beziehen die Daten über den Informationsdienst <a href="https://www.tankerkoenig.de/" title="" target="_blank" rel="noopener">tankerkoenig.de</a>.</span></label> <label><input type="checkbox" /><span>Warum keine Schweizer Preise?</span><span>Da in der benachbarten Schweiz – im Gegensatz zu Deutschland – keine Meldepflicht für Änderungen der Spritpreise besteht, können diese auch nicht digital an den Verbraucher weitergeleitet werden. Es gibt zwar Datenquellen, die allerdings keine aktuellen Preise oder unzuverlässige Angaben liefern. Aus diesem Grund besteht derzeit keine Möglichkeit, die aktuellen Preise jenseits der Grenze abzubilden und somit an unsere Nutzer weiterzugeben. Sobald die Schweizer Preise aktuell und zuverlässig verfügbar sind, werden wir sie ebenfalls abbilden und an unsere Nutzer weitergeben.</span></label></div> <p id="unter_map3"> </p> <p>Es lohnt sich allerdings nicht immer, zum Tanken zu einer billigeren Tankstelle zu fahren. Auch die Fahrt zu der Tankstelle kostet Sprit und dazu kommt der zeitliche Aufwand.</p> <p> </p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Tanken im Landkreis Konstanz: Hier finden Sie die aktuellen Preise aller Tankstellen für den Liter Diesel, E5 oder E10]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Sep 2021 21:10:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ergebnisse Bundestagswahl: So hat Emmingen-Liptingen gewählt - CDU trotz Verlusten vorn  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/emmingen-liptingen/ergebnisse-bundestagswahl-so-hat-emmingen-liptingen-gewaehlt-cdu-trotz-verlusten-vorn;art372437,10924741 ]]></link>      <description><![CDATA[  Alle Wahlzettel sind ausgezählt. Wie haben die Parteien in Emmingen-Liptingen abgeschnitten? Wer sind die Gewinner und Verlierer? Hier erfahren Sie alle Ergebnisse der Bundestagswahl in Emmingen-Liptingen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Alle Wahlzettel sind ausgezählt. Wie haben die Parteien in Emmingen-Liptingen abgeschnitten? Wer sind die Gewinner und Verlierer? Hier erfahren Sie alle Ergebnisse der Bundestagswahl in Emmingen-Liptingen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/emmingen-liptingen/ergebnisse-bundestagswahl-so-hat-emmingen-liptingen-gewaehlt-cdu-trotz-verlusten-vorn;art372437,10924741]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Alle Wahlzettel sind ausgezählt. Wie haben die Parteien in Emmingen-Liptingen abgeschnitten? Wer sind die Gewinner und Verlierer? Hier erfahren Sie alle Ergebnisse der Bundestagswahl in Emmingen-Liptingen.



        <p>Das sind die Ergebnisse und wichtigsten Fakten zur Bundestagswahl aus Emmingen-Liptingen, gesamt.</p> <p>Die <strong>Wahlbeteiligung</strong> lag bei dieser Wahl bei 79,3 %. Dabei haben 2.808 von 3.541 Wahlberechtigten abgestimmt.</p> <p>Die <strong>stärkste Partei</strong> war die CDU mit 26,0 % aller Stimmen.</p> <p>Am <strong>stärksten zugelegt</strong> hat die FDP mit einem Zuwachs von 4,6 %.</p> <p>Am <strong>meisten verloren</strong> hat die CDU bei einem Minus von -9,5 %.</p> <p>Hier sehen Sie, wie die einzelnen Parteien bei der Bundestagswahl in Emmingen-Liptingen abgeschnitten haben (Quelle: Kommunale Wahlleiter via Votemanager).</p> <h2>Erststimmen</h2> <table class="article-wahl-stimmen"> <thead> <tr> <th>Partei</th> <th>%</th> <th>Stimmen</th> </tr> </thead> <tbody> <tr> <td class="article-wahl-cdu"><span class="article-wahl-cdu">CDU</span></td> <td>29,5 %</td> <td>821</td> </tr> <tr> <td class="article-wahl-spd"><span class="article-wahl-spd">SPD</span></td> <td>15,3 %</td> <td>425</td> </tr> <tr> <td class="article-wahl-gruene"><span class="article-wahl-gruene">Grüne</span></td> <td>11,4 %</td> <td>317</td> </tr> <tr> <td class="article-wahl-fdp"><span class="article-wahl-fdp">FDP</span></td> <td>18,8 %</td> <td>522</td> </tr> <tr> <td class="article-wahl-afd"><span class="article-wahl-afd">AfD</span></td> <td>17,1 %</td> <td>477</td> </tr> <tr> <td class="article-wahl-linke"><span class="article-wahl-linke">Linke</span></td> <td>1,8 %</td> <td>50</td> </tr> <tr> <td class="article-wahl-sonstige"><span class="article-wahl-sonstige">Sonstige</span></td> <td>6,2 %</td> <td>172</td> </tr> </tbody> </table> <h2>Zweitstimmen</h2> <table class="article-wahl-stimmen"> <thead> <tr> <th>Partei</th> <th>%</th> <th>Stimmen</th> </tr> </thead> <tbody> <tr> <td class="article-wahl-cdu"><span class="article-wahl-cdu">CDU</span></td> <td>26,0 %</td> <td>722</td> </tr> <tr> <td class="article-wahl-spd"><span class="article-wahl-spd">SPD</span></td> <td>17,9 %</td> <td>497</td> </tr> <tr> <td class="article-wahl-gruene"><span class="article-wahl-gruene">Grüne</span></td> <td>9,6 %</td> <td>266</td> </tr> <tr> <td class="article-wahl-fdp"><span class="article-wahl-fdp">FDP</span></td> <td>19,4 %</td> <td>538</td> </tr> <tr> <td class="article-wahl-afd"><span class="article-wahl-afd">AfD</span></td> <td>15,7 %</td> <td>436</td> </tr> <tr> <td class="article-wahl-linke"><span class="article-wahl-linke">Linke</span></td> <td>2,1 %</td> <td>57</td> </tr> <tr> <td class="article-wahl-sonstige"><span class="article-wahl-sonstige">Sonstige</span></td> <td>9,5 %</td> <td>263</td> </tr> </tbody> </table> <h2>Gewinne und Verluste</h2> <div class="article-module"><img src="https://www.suedkurier.de/pics/wahl/svg/ONL_1_Emmingen_Liptingen_Emmingen_Liptingen_gesamt_result_online_20210926_210001.svg" alt="Ergebnisgrafik Emmingen-Liptingen" /></div> <div class="article-module"><img src="https://www.suedkurier.de/pics/wahl/svg/ONL_1_Emmingen_Liptingen_Emmingen_Liptingen_gesamt_comparison_online_20210926_210001.svg" alt="Vergleichsgrafik Emmingen-Liptingen" /></div> <h2>Die einzelnen Stimmbezirke</h2> <p>Hier sehen Sie, wie die einzelnen Parteien in den Stimmbezirken und Wahllokalen abgeschnitten haben.</p> <div class="article-module"><img src="https://www.suedkurier.de/pics/wahl/svg/ONL_1_Emmingen_Liptingen_01001_Emmingen_result_online_20210926_210001.svg" alt="Ergebnisgrafik 01001 Emmingen" /></div> <div class="article-module"><img src="https://www.suedkurier.de/pics/wahl/svg/ONL_1_Emmingen_Liptingen_02001_Liptingen_result_online_20210926_210001.svg" alt="Ergebnisgrafik 02001 Liptingen" /></div> <div class="article-module"><img src="https://www.suedkurier.de/pics/wahl/svg/ONL_1_Emmingen_Liptingen_90001_Briefwahl_result_online_20210926_210001.svg" alt="Ergebnisgrafik 90001 Briefwahl" /></div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Wahlportal-Export Landtagswahl Kommunalwahl Parlamentswahl]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ergebnisse Bundestagswahl: So hat Emmingen-Liptingen gewählt - CDU trotz Verlusten vorn]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 15 Sep 2021 16:09:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fahrgastverband übt heftig Kritik in Sachen Gäubahn <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/fahrgastverband-uebt-heftig-kritik-in-sachen-gaeubahn;art372458,10914576 ]]></link>      <description><![CDATA[  Pro Bahn sieht vor allem durch Baustellen und mangelhafte Ersatzverkehre eklatante Schwächen bei der Zugverbindung zwischen Singen und Stuttgart. Dafür macht der Verband besonders das Verkehrsministerium verantwortlich. Er fordert eine schnelle Nachbesserung, auch bei der Bereitstellung von Zügen. <p></p>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Pro Bahn sieht vor allem durch Baustellen und mangelhafte Ersatzverkehre eklatante Schwächen bei der Zugverbindung zwischen Singen und Stuttgart. Dafür macht der Verband besonders das Verkehrsministerium verantwortlich. Er fordert eine schnelle Nachbesserung, auch bei der Bereitstellung von Zügen. <p></p><br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/fahrgastverband-uebt-heftig-kritik-in-sachen-gaeubahn;art372458,10914576]]></guid>
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        Pro Bahn sieht vor allem durch Baustellen und mangelhafte Ersatzverkehre eklatante Schwächen bei der Zugverbindung zwischen Singen und Stuttgart. Dafür macht der Verband besonders das Verkehrsministerium verantwortlich. Er fordert eine schnelle Nachbesserung, auch bei der Bereitstellung von Zügen. <p></p>



        <p>Der Fahrgastverband Pro Bahn übt scharfe Kritik an der Gäubahn. Dies betrifft vor allem die durch Bauarbeiten erfolgten Teilsperrungen der Bahnlinie zwischen Singen und Stuttgart. „Wie mittlerweile leider üblich, sind in den Ferienzeiten unzählige Strecken baubedingt gesperrt. Ganz besonders massiv betroffen durch vier verschiedene Bausperrungen ist die Gäubahn. Was dort als Ersatzverkehr angeboten beziehungsweise nicht angeboten wird, ist aus Sicht der Fahrgäste nicht mehr akzeptabel“, erklärt Stefan Buhl aus Radolfzell, Landesvorsitzender von Pro Bahn Baden-Württemberg. Dies schrieb er auch wie nachfolgend gegenüber dem SÜDKURIER getätigten Ausführungen an den baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Herrmann und Volker M. Heepen, Geschäftsführer der Nahverkehrsgesellschaft des Landes. Antworten gibt es laut Buhl bisher nicht. Dabei sieht er bei der ausreichenden Bestellung von Zügen und Ersatzverkehren das Land gemeinsam mit den anderen Beteiligten, wie Nahverkehrsgesellschaft und Bahn, in der Pflicht.</p> <h2>Lange Fahrt zwischen Singen und Stuttgart</h2> <p>„Sonntags ist die früheste Ankunft in Stuttgart aus dem Landkreis Konstanz um 11.24 Uhr. Und tagsüber gibt es einen völlig unzureichenden Zwei-Stunden-Takt“, so Buhl. In der Gegenrichtung gebe es am Wochenende einen morgendlichen Drei-Stunden-Takt mit Abfahrten in Stuttgart um 5.37 Uhr oder 8.37 Uhr mit Ankunft Singen pünktlich zum Mittagessen erst um 11.25 Uhr. Tagesausflüge am Wochenende seien damit unmöglich – und das in den Sommerferien. Das passe weder zur propagierten Verkehrswende mit Verdoppelung der Fahrgastzahlen in sehr kurzer Zeit noch zur angeblichen Bedeutung der Gäubahn.</p> <p>„Dass auf der Gäubahn formal eigenwirtschaftlicher Fernverkehr stattfindet und damit das Land keinen unmittelbaren Einfluss auf das Angebot hat, ist hier bestens bekannt. Wenn das Land aber auf bestellte Verkehre verzichtet, muss zwingend auf die Einhaltung von gewissen Mindeststandards geachtet werden“, betont Buhl. Pro Bahn bitte also dringlichst darum, unverzüglich nachzusteuern und für ein Angebot Sorge zu tragen, das wenigstens halbwegs den eigenen Ansprüchen des Ministers entspreche.</p> <p>„In diesen Sommerferien findet momentan auf der Gäubahn ein wechselnder Notverkehr statt, mit dem die Pendler vergrault werden“, erklärt auch Andreas Heide aus Radolfzell, Vorstandsmitglied von Pro Bahn. Auch für die Sommerferien 2022 und 2023 sei ähnliches geplant. „Wir vom Fahrgastverband Pro Bahn protestieren gegen die stümperhaften Ersatzverkehre während der Ferien-Baustellen auf der Gäubahn. Tagesausflüge werden dadurch in vielen Relationen unmöglich, eine Verdopplung der Fahrgastzahlen – offizielles Ziel der Landesregierung – erst recht“, so Heide.</p> <p>Öffentlicher Verkehr müsse an 365 Tagen im Jahr ganztägig und am besten auch nachts funktionieren. „Es ist keine Errungenschaft, wenn man den Fahrgästen antrainiert hat, vor jeder Fahrt eine Online-Auskunft einzuholen. Bei dieser Schlechtleistung von DB Fernverkehr wird die Singener Kurve in ferner Zukunft nur noch die wenigen verbliebenen Fahrgäste betreffen.“ Die Singener Kurve steht in einer hitzigen Diskussion, weil durch einen Bahn-Hauptumstieg an der Haltestelle Landesgartenschau die Fahrzeit zwischen Zürich – Singen und Stuttgart verkürzt werden soll.</p> <p>Die Deutsche Bahn, Niederlassung Stuttgart, wirbt in ihrer Pressemitteilung um Verständnis. „Wir wissen, dass Baustellen für unsere Bahnkunden zum Teil eine große Belastung sind. Dennoch sind sie notwendig, um unsere Infrastruktur instand zu halten und zu modernisieren“, schreibt die Bahn. Durch die Arbeiten schaffe die Deutsche Bahn die Voraussetzungen für einen stabilen Bahnbetrieb und für Kapazitätserweiterungen. So werde die klimafreundliche Schiene zu einem leistungsstarken Verkehrsträger.</p> <p>„Die Deutsche Bahn versucht, die Einschränkungen für ihre Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. Dazu bündeln wir Maßnahmen und arbeiten parallel“, heißt es in der Pressemitteilung. Die Bahn führe die Bauarbeiten vorrangig während Schulferien aus. In diesen länger zusammenhängenden Zeiträumen wirke sich ein reduziertes Angebot nicht auf den Schülerverkehr und auf den Pendlerverkehr nur deutlich eingeschränkt aus. Zu alledem gebe es bei der Deutschen Bahn langfristige Planungen. Bei der Gäubahn lasse sich wegen des Umfangs notwendiger Maßnahmen und der dadurch erforderliche Zeitaufwand, und auch wegen der Finanzierung, eine Aufteilung der Bautätigkeiten auf mehrere Jahre leider nicht vermeiden.</p> <h2>Mehrere Streckenteile mussten gesperrt werden</h2> <p>„In diesem Sommer haben im Bereich der Gäubahn zwischen Stuttgart und Singen mehrere Arbeiten stattgefunden. Davon betroffen waren auch angrenzende Bereiche.“ Die Deutsche Bahn habe unter anderem zwischen Aldingen und Spaichingen das Gleis erneuert. In Herrenberg, Bondorf und Eutingen im Gäu seien insgesamt 19 alte Weichen gegen neue getauscht worden. Während der Arbeiten habe es notwendige Abschnitts- und zeitweise Streckensperrungen oder andere Einschränkungen im Zugverkehr gegeben. Für Bahnkunden stünden Echtzeit-Informationen für Reiseverbindungen zur Verfügung. Aktuelle Auskünfte könnten auf m.bahn.de, in der DB Navigator-App sowie auf www.bahn.de/Reiseauskunft abgerufen werden.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Landesverband Pro Bahn</h2> Der Landesverband Pro Bahn Baden-Württemberg e.V. wurde im Herbst 1989 in Horb gegründet. Damals trafen sich acht Mitglieder am Rande der Horber Schienentage und bildeten einen ersten Landesvorstand. Zwischenzeitlich ist die Mitgliederzahl auf nahezu 600 angewachsen. Praktisch flächendeckend für Baden-Württemberg konnten Regionalverbände und weitere lokale Gruppen gegründet werden, die sich um die Probleme des öffentlichen Verkehrs vor Ort kümmern. Eine wichtige Arbeit auf allen Ebenen von Pro Bahn ist die konstruktive Beteiligung an der Fortentwicklung des Fahrplanangebotes. Wo immer möglich, beteiligen sich die Aktiven von Pro Bahn an den regionalen Fahrplankonferenzen, um so die Interessen der Fahrgäste optimal vertreten zu können. Ebenfalls vertreten ist Pro Bahn seit mehreren Jahren als ordentliches Mitglied in der Landesfahrplankonferenz. Dies ermöglicht die frühzeitige Beteiligung an Planungen im Bereich des Schienenfernverkehrs.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Fahrgastverband übt heftig Kritik in Sachen Gäubahn <p></p>]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 22 Aug 2021 18:07:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Top informiert bleiben zu allen wichtigen Themen aus dem Kreis Konstanz– mit den kostenlosen Morgen-Mails unserer Redaktionen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/newsletter/Auch-ohne-Abo-informiert-bleiben-mit-den-kostenlosen-Morgen-Mails-unserer-Lokalredaktionen;art1367493,10203861 ]]></link>      <description><![CDATA[  Unverbindlich, kostenlos und auch ohne Abo verfügbar: Sie möchten über die wichtigsten Themen im Kreis Konstanz informiert werden? Dann sollten Sie die Morgen-Mail der Redaktion unserer Kreisstadt oder der Lokalredaktion Singen/Hegau testen.  ]]></description>
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      <dc:rights><![CDATA[Top informiert bleiben zu allen wichtigen Themen aus dem Kreis Konstanz– mit den kostenlosen Morgen-Mails unserer Redaktionen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 04 Jun 2021 17:29:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Und plötzlich war der Saft weg: Stromausfall legt Mühlhausen-Ehingen lahm  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/muehlhausen-ehingen/und-ploetzlich-war-der-saft-weg-stromausfall-legt-muehlhausen-ehingen-lahm;art372451,10824685 ]]></link>      <description><![CDATA[  Rund 60 Minuten waren am Freitag einige Haushalte und Betriebe ohne Strom. Die Versorgung ist aber wieder hergestellt  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Rund 60 Minuten waren am Freitag einige Haushalte und Betriebe ohne Strom. Die Versorgung ist aber wieder hergestellt<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Rund 60 Minuten waren am Freitag einige Haushalte und Betriebe ohne Strom. Die Versorgung ist aber wieder hergestellt



        <p>Und plötzlich war der Saft weg: Am Freitag gegen 15 Uhr kam es in Mühlhausen-Ehingen zu einem flächendeckenden Stromausfall. Auch im Rathaus der Doppel-Gemeinde war plötzlich alles finster, wie Bürgermeister Patrick Stärk auf SÜDKURIER-Nachfrage bestätigte. Für ihn war es erst der dritte Arbeitstag. „Das geht ja gut los“, sagte er. Wie der neue Rathauschef berichtete, seien beide Ortsteile von dem Stromausfall betroffen. „Das muss etwas Größeres sein“, sagte er. Denn in Gesprächen mit dem Energiedienst Baden-Württemberg sei ihm mitgeteilt worden, dass auch Emmingen von dem Stromausfall betroffen sei. Stärk lobte aber das schnelle Eingreifen des Anbieters, der sich umgehend um die Behebung des Schadens gekümmert habe.</p> <h2>Doppelter Erdschluss mit Folgen</h2> <p>Auf Nachfrage beim Energiedienst Baden-Württemberg bestätigte man den Stromausfall in der Doppel-Gemeinde. Laut Alexander Lennemann, Pressesprecher des Energiedienstes Baden-Württemberg, sei ein sogenannter doppelter Erdschluss der Grund für den Stromausfall. Dabei handele es sich um mehrere defekte Kabel. Eines davon befinde sich in Mühlhausen-Ehingen, das zweite in Emmingen. Oder einfach formuliert: Ein Kabel habe laut Lennemann drei Phasen und eine davon wurde beschädigt. „Als dann an zweiter Stelle das gleiche passiert ist, kam es zu dem Stromausfall“, sagte er. Wie genau es zu dem Kabelschaden kam, ist derzeit noch unklar. Wahrscheinlich sei aber eine Beschädigung aufgrund der Witterung oder bei Bauarbeiten. Lennemann kündigte nun an, dass sich ein Kabelmesswagen Anfang kommender Woche auf die Suche nach der Schadenstelle begeben werde.</p> <p>Besonders kurios: In den Sozialen Netzwerken berichteten schon kurz nach dem Vorfall am Freitagmittag mehrere Nutzer, dass es während des Stromausfalls zu langen Warteschlangen im Drogeriemarkt und im Discounter im Industriegebiet in Mühlhausen kam. Denn ohne Strom hätten die Kassensysteme nicht funktioniert.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Und plötzlich war der Saft weg: Stromausfall legt Mühlhausen-Ehingen lahm]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 19 Apr 2021 12:10:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neuer Vorsitzender des Zweckverbands "Heuberg-Wasserversorgung rechts der Donau" ist Meßkirchs Bürgermeister Arne Zwick  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/neuer-vorsitzender-des-zweckverbands-heuberg-wasserversorgung-rechts-der-donau-ist-messkirchs-buergermeister-arne-zwick;art372566,10788156 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei der Verbandsversammlung schied Armin Reitze nach 16,5 Jahren aus dem Amt. Er wird ihm als Geschäftsführer allerdings erhalten bleiben. Viele Aufgaben warten auf den Zweckverband "Heuberg-Wasserversorgung rechts der Donau", denn die Anlagen sind teilweise veraltet und die Kapazität muss erweitert werden. <p></p>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bei der Verbandsversammlung schied Armin Reitze nach 16,5 Jahren aus dem Amt. Er wird ihm als Geschäftsführer allerdings erhalten bleiben. Viele Aufgaben warten auf den Zweckverband "Heuberg-Wasserversorgung rechts der Donau", denn die Anlagen sind teilweise veraltet und die Kapazität muss erweitert werden. <p></p><br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/neuer-vorsitzender-des-zweckverbands-heuberg-wasserversorgung-rechts-der-donau-ist-messkirchs-buergermeister-arne-zwick;art372566,10788156]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bei der Verbandsversammlung schied Armin Reitze nach 16,5 Jahren aus dem Amt. Er wird ihm als Geschäftsführer allerdings erhalten bleiben. Viele Aufgaben warten auf den Zweckverband "Heuberg-Wasserversorgung rechts der Donau", denn die Anlagen sind teilweise veraltet und die Kapazität muss erweitert werden. <p></p>



        <p>Bei der Versammlung des Zweckverbands „Heuberg-Wasserversorgung rechts der Donau“ ist mit Meßkirchs Bürgermeister Arne Zwick ein neuer Vorsitzender gewählt worden. Er folgt damit Leibertingens aus dem Bürgermeisteramt scheidenden Armin Reitze nach, der auch das Amt beim Zweckverband als Verbandsvorsitzender und Mitglied des Verwaltungsrats nach 16,5 Jahren abgibt. Auch dessen Stellvertreter Hans-Jürgen Osswald, Bürgermeister a. D. von Neuhausen ob Eck, ist nicht mehr zur Wahl angetreten. Dieses Amt und die damit verbundene Mitgliedschaft im Verwaltungsrat hat seine Nachfolgerin auf dem Rathaussessel, Marina Jung, folgerichtig übernommen. Auch Leibertingens kürzlich neu gewählter Bürgermeister Stephan Frickinger haben die Anwesenden der jüngsten Verbandsversammlung zum 1. Mai, dem Tag seines Amtsantritts, in den Verwaltungsrat des Zweckverbandes gewählt.</p> <p>Obwohl in den Jahren von Reitzes Vorsitz viel getan worden ist, um die Wasserinfrastruktur der sieben Mitgliedskommunen Buchheim, Emmingen, Inzigkofen, Leibertingen, Meßkirch, Neuhausen und Sigmaringens Ortsteil Gutenstein in Schuss zu halten, beziehungsweise zu erneuern, steht vor dem Verband und den Gemeinden ein Berg von Aufgaben. Das machte Matthias Dreher, Geschäftsführer der Ingenieurgesellschaft Dreher und Stetter aus Empfingen, deutlich.</p> <h2>Verbesserungsbedarf der Anlagen</h2> <p>Er stellte das Ergebnis des Strukturgutachtens über die Anlagen des Verbands und die Sicherstellung der gemeinsamen Trinkwasserversorgung in der Region vor. Das Gutachten listete die Wasserbilanzierung und die Bestandsaufnahme der Anlagen auf, stellte Bedarfsprognosen und untersuchte die Versorgungsstruktur. Mit welchen Maßnahmen die Strukturen verbessert werden können und welche Auswirkungen dies auf die Investitions- und Betriebskosten hat, ließ sicher bei manchem der Bürgermeister die Ohren klingeln. Denn zum Zweckverband gehören neben drei Eigenwasservorkommen 14 Hochbehälter, ein Hochbehälter mit Pumpwerk sowie ein Wasserwerk, eine Verteilstation und diverse Druckminderschächte. Die Bestandsaufnahme der Eigenwasservorkommen ergab beispielsweise, dass beim Tiefbrunnen Vilsingen die Elektrotechnik der Erneuerung bedarf, ebenso die Hydraulik. Auch der Objektschutz müsse optimiert werden.</p> <h2>Einige Hochbehälter über 100 Jahre alt</h2> <p>Etliche der zum Zweckverband gehörende Hochbehälter haben ein Alter von Teils über 100 Jahren. Entsprechend offenbarte das Gutachten Handlungsbedarf. Einige, wie die in Liptingen und Heudorf, verfügen nicht einmal über einen Stromanschluss, andere, wie der Behälter in Gutenstein (Baujahr ab 1907), haben noch alte Wasserkammern. Auch zeigte das Gutachten in manchen Bereichen, wie beim Hochbehälter Vilsingen, zu geringe Speichervolumen auf, die die Versorgungssicherheit in Spitzenbedarfszeiten gefährden könnten.</p> <p>Neben Speicherdefiziten deckte der Bericht in bestimmten Bereichen zu wenig Netzdruck auf sowie unvollständige Datenerfassung und Überwachung. Weitere sinnvolle Maßnahmen seien die Zusammenlegung der Eigenwasservorkommen mit dem Ziel der gegenseitigen Ersatzversorgung und die Verbindung der Grundwasservorkommen im Donautal und Meßkirch-Vilsingen-Pault. Dazu wäre eine zentrale Enthärtungsanlage wünschenswert, die nicht nur die Wasserqualität verbessere, sondern auch den Nitratgehalt reduziere, so der Fachmann. Ebenso sinnvoll sei die Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Hohenberg-Wasserversorgung. Viel Arbeit also für das neue Vorstandsteam des Zweckverbands.</p> <p>Mit dem Ausscheiden von Armin Reitze als Verbandsvorsitzender endet allerdings die „Reitze-Ära“ nicht. Arne Zwick freute sich, den Scheidenden weiterhin als „Teilzeit-Geschäftsführer“ des Zweckverbandes gewonnen zu haben. Der hatte zuvor die Jahresergebnisse der Wirtschaftspläne 2019 und 2020 der Verbandsversammlung vorgestellt, die diese einstimmig feststellten. Zusammengefasst betrug im Jahr 2020 die Bilanzsumme 6,06 Millionen Euro bei einem Eigenkapital von 3,64 Millionen Euro. Mit 880 000 Euro waren die Erträge und Aufwendungen ausgeglichen, da der Zweckverband keine Gewinnerzielungsabsicht hat. Der mittlere Wasserabgabepreis an die Verbandsgemeinden lag mit 1,18 und 1,23 Euro pro Kubikmeter auf dem Niveau der vergangenen Jahre, obwohl über die deutliche Steigerung des Wasserpfennigs“ (der zwischenzeitlich knapp 10 Cent pro Kubikmeter ausmacht) und die gestiegenen Energie- und Personalkosten eine steigende Tendenz des Wasserpreises zu erwarten wäre. Merkliche Rückgänge bei den Zinszahlungen und den Abschreibungen konnten diese steigende Tendenz im wesentlichen Ausgleichen und auch die Verkaufsmengen sind mit rund 677 000 bzw. 682 000 Kubikmetern in den beiden Jahren weiterhin auf einem deutlich höheren Niveau als in den Jahren bis 2014. Aufgrund der geringen Wasserstände in der Donau fiel insbesondere im Jahr 2020 der Beitrag der selbst erzeugten Energiemenge für die Wasserförderung um über ein Drittel niedriger aus, als im Durchschnitt der Vorjahre, führte Reizte in seinem Bericht aus. Das seien immerhin mehr als 100 000 Kilowattstunden weniger gewesen als normal.</p> <p>Zwick überreichte Reitze Abschiedsgeschenk in Form eines Zuschusses für dessen „Ruhestandsurlaub“. Reitze, der 1991 als Leiberinger Kämmerer erste Kontakte zum Zweckverband knüpfte, war von Mai 1999 bis Oktober 2004 stellvertretender Verbandsvorsitzender. Reitze hatte bekannt, dass er die Arbeit im Wasserversorgungsverband sehr gerne macht und sich deshalb freue, weiterhin darin tätig sein zu dürfen. Mit einer Wasserflasche in der Hand machte er Werbung für „das beste Wasser aus dem Hahn. Es gibt keinen Grund, Wasser in Flaschen zu kaufen!“</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die „Reitze-Ära“</h2> Ab Oktober 2004 leitete Armin Reitze den Zweckverband „Heuberg-Wasserversorgung rechts der Donau“ 16,5 Jahre lang bis zu seinem Ausscheiden in den Ruhestand im April 2021. In der Zeit seines Wirkens sind bei einem Kostenvolumen von rund 6,1 Millionen Euro etliche Vorhaben auf den Weg gebracht worden. Darunter der Reinwasserbehälter beim Wasserwerk Langenbrunn, die Aufgabe des Hochbehälters (HB) Rohrdorf und die Anschlüsse der Hochzone an den Hochbehälter Langenhart sowie die Niederzone an den Hochbehälter Meßkirch. Auch der Neubau des erweiterten HB Worndorf mit dem Wegfall der HB Ober- und Unterschwandorf fielen in seine Ägide sowie die Sanierung der Wehranlage mitsamt der neuen Filteranlage und den Reinwasserförderpumpen am Wasserwerk Langenbrunn. In den Jahren 2014 bis 2018 sind die Hauptwasserleitungen vor Neuhausen ob Eck und jene zum HB Obere Kreuter bis Buchheim aufdimensioniert und dem Bedarf angepasst worden. Dazu wurde und wird die Fernwirktechnik laufend angepasst oder neu eingerichtet. Eine weitere Langzeitbaustelle ist die Fischdurchgängigkeit des Wehrs bei Langenbrunn, dazu laufen Überlegungen zur Erweiterung des HB Obere Kreuter.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Neuer Vorsitzender des Zweckverbands "Heuberg-Wasserversorgung rechts der Donau" ist Meßkirchs Bürgermeister Arne Zwick]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 17 Feb 2021 12:16:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Witthoh war einst Schauplatz schrecklicher Verbrechen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/der-witthoh-war-einst-schauplatz-schrecklicher-verbrechen;art372522,10738705 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vom Witthoh hat man einen weiten Blick bis zu den Alpen. Spaziergänger, welche vom Hattinger Hausberg aus die Landschaft bewundern, können sich nicht vorstellen, welche Verbrechen sich früher dort ereignet haben.  ]]></description>
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          Vom Witthoh hat man einen weiten Blick bis zu den Alpen. Spaziergänger, welche vom Hattinger Hausberg aus die Landschaft bewundern, können sich nicht vorstellen, welche Verbrechen sich früher dort ereignet haben.<br>
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        Vom Witthoh hat man einen weiten Blick bis zu den Alpen. Spaziergänger, welche vom Hattinger Hausberg aus die Landschaft bewundern, können sich nicht vorstellen, welche Verbrechen sich früher dort ereignet haben.



        <p>Der “lachende Stein“, einst Grenzpunkt der Grafschaften Hohenberg, Fürstenberg und Nellenburg, markiert heute die Gemarkungsgrenzen von Tuttlingen, Emmingen, Möhringen und Hattingen. Daneben erinnert ein Gedenkstein an den an dieser Stelle am 26. April 1794 beraubten und tödlich verletzten Müller Andreas Storz aus Rosenfeld bei Balingen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Woher der Witthoh seinen Namen hat</span><span>Nach dem Schwäbischen Wörterbuch von Fischer steht der Name Witthoh für einen Jungwald, in dem die Gemeinde Emmingen alljährlich ihr Holz schlagen durfte.“Wit“ bedeutet „Wald“, „Hoh“ meint „Holz“. Der Witthoh gehört zu Emmigen-Liptingen. Der örtliche Skiklub hat eine Hütte an dem kleinen Berg und unterhält bei ausreichender Schneelage eine Loipe. Der Lift und die angegliederte Skihütte befinden sich in Privatbesitz. Weithin sichtbarer Orientierungspunkt ist der Fernsehsender des SWR. (wf/bub)</span></label></div> <p>In den Heimatkundlichen Blättern von Balingen wird in der März-Ausgabe 1994 berichtet, dass Andreas Storz von einer Geschäftsreise in die Schweiz zurückkehrte und 400 Gulden bei sich trug. Zwischen Biesendorf und Tuttlingen gesellten sich zwei übel aussehende Männer zu ihm, die ihn kannten und auch ihre Namen Schönle und Koßmann, in Tuttlingen wohnhaft, nannten. Die Beiden sollen sich von der angenehmen Seite gezeigt haben, hätten jedoch in der Heimat keinen guten Leumund gehabt, was Storz nicht wusste.</p> <p>Auf der Anhöhe schlug der eine Storz mit einem Stein von hinten nieder und beide brachten ihm durch Messerstiche so schwere Wunden bei, dass sie ihn für tot hielten. Sie raubten ihn aus und ließen ihn liegen. Trotz gewaltiger Blutverluste schleppte sich Storz nach Tuttlingen. Doch er starb am 5. Mai. Die Mörder wurden noch am Abend der Tat festgenommen und in Tuttlingen hingerichtet.</p> <h2>Gruppe von Wanderarbeitern ermordet jungen Italiener</h2> <p>Wie in den Tuttlinger Heimatblättern zu lesen ist, ereignete sich am 8. Dezember 1861 eine weitere schreckliche Bluttat am Italienerplatz. In diesem von Einheimischen so bezeichneten Waldstück an der Witthohstraße fand der Tuttlinger Kaufmann und Waldbesitzer Gustav Friedrich Megenhart im Frühjahr 1862 eine schon in Verwesung übergegangene Leiche eines jungen Mannes. Ein Landjäger namens Strecker sicherte am Fundort Beweismittel, die zur Identifizierung des Toten und der Mörder führten.</p> <p>Bei dem Toten handelte es sich um Eugenio Chiogna, ein Wanderarbeiter aus Trentino. Die Ermittlungen ergaben, dass er auf dem Weg von Heilbronn nach Schaffhausen eine Gruppe anderer Arbeiter aus seiner Heimat traf, alles arme Schlucker, während er als fleißiger und sparsamer Arbeiter über gewisse Ersparnisse verfügte. Einem aus der Gruppe gab er ein kleines Darlehen gegen Schuldschein. So mutmaßten die Landsleute, dass er noch mehr Geld besitze und beschlossen, sich dessen zu bemächtigen.</p> <h2>Die Haupttäter büßen mit ihrem Leben</h2> <p>Nach einer Übernachtung im „Hecht“ in Tuttlingen zog die Gruppe am 8. Dezember 1861 weiter südwärts. Am Witthoh schlug ein Reiseteilnehmer Chiogna mit einem Handbeil nieder, die Gruppe raubte ihn aus, warf ihn in ein Gebüsch und ging weiter nach Schaffhausen. Bei der Leiche fand der Landjäger unter anderem den Schuldschein und die Einträge von der Übernachtung im „Hecht“. Die Haupttäter wurden durch das Geschworenengericht Rottweil zum Tode durch Enthauptung und die Mittäter zu langen Zuchthausstrafen verurteilt.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Der Witthoh war einst Schauplatz schrecklicher Verbrechen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sat, 15 Aug 2020 20:23:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Radfahrer bei Unfall tödlich verletzt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/emmingen-liptingen/radfahrer-bei-unfall-toedlich-verletzt;art372437,10589582 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Landkreis Tuttlingen wurde ein Radfahrer angefahren und tödlich verletzt.  ]]></description>
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          Im Landkreis Tuttlingen wurde ein Radfahrer angefahren und tödlich verletzt.<br>
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        Im Landkreis Tuttlingen wurde ein Radfahrer angefahren und tödlich verletzt.



        <p>Ein 23 Jahre alter Autofahrer hat im Landkreis Tuttlingen einen Radfahrer angefahren und tödlich verletzt. „Um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren, wurde ein Gutachter an die Unfallstelle bestellt“, teilte die Polizei mit.</p> <p>Bisherigen Erkenntnissen zufolge wollte der 39 Jahre alte Radfahrer auf dem Weg von Engen Richtung Emmingen nach links abbiegen, als er erfasst wurde. Beide waren zuvor auf der Bundesstraße 491 unterwegs.</p> <p>Der Radfahrer war mit einem Mountainbike unterwegs und trug keinen Schutzhelm. Der Autofahrer wurde leicht verletzt. Während der Unfallaufnahme war die B491 für mehrere Stunden gesperrt.</p> <p><em>(dpa)</em></p> <div id="graph"></div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Unfall Unfallhergang Unfallstelle]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Radfahrer bei Unfall tödlich verletzt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 25 Jun 2020 11:15:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wer ist bei Rohrbrüchen zuständig? Der Wasserzweckverband "Unteres Aitrachtal" will gemeinsam mit Kommunen nach einer Antwort suchen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/wer-ist-bei-rohrbruechen-zustaendig-der-wasserzweckverband-unteres-aitrachtal-will-gemeinsam-mit-kommunen-nach-einer-antwort-suchen;art372522,10547107 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach einem Wasserrohrbruch in Möhringen stellt sich die Frage, wo die Zuständigkeit des Zweckverbands endet. Es bedarf einer Regelung und Kostenlösung.  ]]></description>
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          Nach einem Wasserrohrbruch in Möhringen stellt sich die Frage, wo die Zuständigkeit des Zweckverbands endet. Es bedarf einer Regelung und Kostenlösung.<br>
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        Nach einem Wasserrohrbruch in Möhringen stellt sich die Frage, wo die Zuständigkeit des Zweckverbands endet. Es bedarf einer Regelung und Kostenlösung.



        <p>Wer ist im Gebiet des Zweckverbands Wasserversorgung „Unteres Aitrachtal„ für welche Wasserleitung zuständig? Diese Frage stellte der Verbandsvorsitzende, Geisingens Bürgermeister Martin Numberger, bei der jüngsten Sitzung der Verbandssitzung. Erläuterungen von Wassermeister Andreas Schellhammer zufolge war das Thema aktuell wieder bei einem Wasserrohrbruch in Möhringen aufgekommen. Übergabepunkte vom Verband an die Kommunen müssten geklärt werden, hieß es. Neben Immendingen und Geisingen sind auch Tuttlingen mit Möhringen, Emmingen-Liptingen mit Emmingen und Engen mit Biesendorf Verbandsmitglieder.</p> <h2>Wer ist verantwortlich?</h2> <p>„Frage ist, wo endet die Zuständigkeit des Zweckverbands?“, so Andreas Schellhammer. Im Fall des Rohrbruchs in Möhringen hatten die Tuttlinger Stadtwerke dem Verband eine Rechnung gestellt. In der Vergangenheit habe es immer mal wieder auch Hausanschlüsse an Verbandsleitungen gegeben, erklärte der Wassermeister weiter. Nun müsse festgestellt werden, bei wem in den einzelnen Fällen die Verantwortung liegt, wenn Schäden auftreten. Schellhammer: „Wir brauchen eine Handhabe, wie es gemacht wird und es muss eine einheitliche Lösung für das gesamte Verbandsgebiet sein.“</p> <p>Stadtwerke-Geschäftsführerin Branka Rogulic konnte zu der Thematik im Fall Möhringen noch nichts sagen. Verbandschef Numberger bat sie, die Angelegenheit bei den Stadtwerken zu prüfen. Auch Bürgermeister Joachim Löffler aus Emmingen-Liptingen sah es als nicht einfach an, für das Problem eine Lösung zu finden. Man müsse klären, welche Richtlinien es für solche Fälle es gebe, so Bürgermeister Numberger: „Wo ist der Verband zuständig und wo sind es die Kommunen, die zum Verband gehören?“ Wasserwerk-Planer Dominik Bordt betonte, im Regelfall gebe es Pläne, an welchen Stellen sich die Übergabepunkte zwischen Verband und Kommunen befinden. „In solchen Plänen ist genau definiert, wo die Ortsnetze beginnen und damit fährt man erfahrungsgemäß am besten“, so Bordt. Vor einem Beschluss der Verbandsversammlung soll das Thema nun im Detail geklärt werden.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wer ist bei Rohrbrüchen zuständig? Der Wasserzweckverband "Unteres Aitrachtal" will gemeinsam mit Kommunen nach einer Antwort suchen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 13 Dec 2019 10:03:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wie viele Drogendelikte gibt es in Ihrem Heimatort? Reinklicken und vergleichen!  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/Wie-viele-Drogendelikte-gibt-es-in-Ihrem-Heimatort-Reinklicken-und-vergleichen;art417930,10347773 ]]></link>      <description><![CDATA[  Drogen sind im ganzen Bundesland weit verbreitet. Ein Ort sticht dabei besonders hervor. Auch die Bodenseeregion fällt beim Blick auf die Statistik auf.  ]]></description>
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          Drogen sind im ganzen Bundesland weit verbreitet. Ein Ort sticht dabei besonders hervor. Auch die Bodenseeregion fällt beim Blick auf die Statistik auf.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/Wie-viele-Drogendelikte-gibt-es-in-Ihrem-Heimatort-Reinklicken-und-vergleichen;art417930,10347773]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Drogen sind im ganzen Bundesland weit verbreitet. Ein Ort sticht dabei besonders hervor. Auch die Bodenseeregion fällt beim Blick auf die Statistik auf.



        <p>Die folgende Grafik ist kein Witz. Rust ist mit großem Abstand Baden-Württembergs Drogenhauptstadt Nummer eins.</p> <h2>Drogendelikte pro 1.000 Einwohner</h2> <div id="g-drogenkriminalitaet-box" class="article-picture-big ai2html ai2html-box-v5"> <div id="g-drogenkriminalitaet-Desktop" class="g-artboard g-show-medium g-show-large g-show-xlarge g-show-xxlarge" style="width:645px; height:500px;" data-aspect-ratio="1.29" data-min-width="645"><img id="g-drogenkriminalitaet-Desktop-img" class="g-aiImg g-aiAbs" alt="" src="https://projekte.suedkurier.de/scripts/pks/drogen/drogenkriminalitaet-Desktop.jpg" /> <div id="g-ai0-1" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:4.8708%;margin-top:-9.4px;left:33.7456%;width:29px;"> <p class="g-pstyle0">0</p> </div> <div id="g-ai0-2" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:4.8708%;margin-top:-9.4px;left:52.3503%;width:44px;"> <p class="g-pstyle0">279</p> </div> <div id="g-ai0-3" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:14.2196%;margin-top:-12.1px;left:7.8541%;width:109px;"> <p class="g-pstyle1">Mannheim</p> </div> <div id="g-ai0-4" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:35.6196%;margin-top:-12.1px;left:9.2412%;width:100px;"> <p class="g-pstyle1">Karlsruhe</p> </div> <div id="g-ai0-5" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:46.2196%;margin-top:-12.1px;left:88.1047%;width:94px;"> <p class="g-pstyle1">Stuttgart</p> </div> <div id="g-ai0-6" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:67.2196%;margin-top:-12.1px;left:5.5451%;width:58px;"> <p class="g-pstyle1">Rust</p> </div> <div id="g-ai0-7" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:78.4196%;margin-top:-12.1px;left:0.6391%;width:90px;"> <p class="g-pstyle1">Freiburg</p> </div> <div id="g-ai0-8" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:88.8196%;margin-top:-12.1px;left:2.6456%;width:77px;"> <p class="g-pstyle1">Singen</p> </div> <div id="g-ai0-9" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:97.2196%;margin-top:-12.1px;left:80.661%;width:96px;"> <p class="g-pstyle1">Konstanz</p> </div> </div> <div id="g-drogenkriminalitaet-Mobil" class="g-artboard g-show-smallplus g-show-submedium" style="width:320px; height:361px;" data-aspect-ratio="0.886" data-min-width="320" data-max-width="644"><img id="g-drogenkriminalitaet-Mobil-img" class="g-aiImg g-aiAbs" alt="" src="https://projekte.suedkurier.de/scripts/pks/drogen/drogenkriminalitaet-Mobil.jpg" /> <div id="g-ai1-1" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:7.128%;margin-top:-0.7px;left:53.0801%;width:38px;"> <p class="g-pstyle0">279</p> </div> <div id="g-ai1-2" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:7.128%;margin-top:-0.7px;left:28.956%;width:28px;"> <p class="g-pstyle0">0</p> </div> <div id="g-ai1-3" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:15.9922%;margin-top:-7.7px;left:0.7178%;width:80px;"> <p class="g-pstyle1">Mannheim</p> </div> <div id="g-ai1-4" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:35.1058%;margin-top:-8.7px;left:0.7178%;width:74px;"> <p class="g-pstyle2">Karlsruhe</p> </div> <div id="g-ai1-5" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:60.0365%;margin-top:-8.7px;left:84.6001%;width:70px;"> <p class="g-pstyle2">Stuttgart</p> </div> <div id="g-ai1-6" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:60.0365%;margin-top:-8.7px;left:0.7178%;width:46px;"> <p class="g-pstyle2">Rust</p> </div> <div id="g-ai1-7" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:97.9867%;margin-top:-8.7px;left:6.9678%;width:67px;"> <p class="g-pstyle2">Freiburg</p> </div> <div id="g-ai1-8" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:97.9867%;margin-top:-7.7px;left:38.1593%;width:59px;"> <p class="g-pstyle1">Singen</p> </div> <div id="g-ai1-9" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:97.9867%;margin-top:-7.7px;left:53.1009%;width:72px;"> <p class="g-pstyle1">Konstanz</p> </div> </div> </div> <p>In der Regel sind solche Karten farbig und zeigen Abstufungen zwischen den Gemeinden. In diesem Fall aber gab es in Rust auf 1.000 Einwohner berechnet so viele Rauschgiftdelikte mehr als andernorts, dass die restlichen Kommunen bei der Farbgebung verblassen. Das geht zumindest auf den ersten Blick aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) hervor, die dem SÜDKURIER exklusiv auf Ortsebene für ganz Baden-Württemberg vorliegt. Der Grund dafür ist schnell gefunden: Der Europa-Park ist schuld.</p> <p>Die Polizei spricht im Zusammenhang mit Drogendelikten von sogenannter Holkriminalität. Gemeint sind Straftaten, deren Anzahl durch Polizeiliche Maßnahmen steigen. Oder anders ausgedrückt: Wenn die Polizei danach sucht, findet sie auch Drogen, egal wo. Vor diesem Hintergrund ist auch Rust zu betrachten. 2018 hat der Europa Park die Einlasskontrollen verschärft.</p> <p>Ignoriert man Rust, sieht das Bild ganz anders aus. Dann wird deutlich, dass Probleme mit Rauschgiftkriminalität keineswegs ein Problem von Städten sind. Auch auf dem Land sind Drogen verbreitet, wie schon der Spitzenreiter zeigt. Ohne Rust führt Gottmadingen im Landkreis Konstanz mit 19 Fällen pro 1.000 Einwohner die Rangliste an.</p> <h2>Drogendelikte pro 1.000 Einwohner ohne Rust</h2> <div id="g-drogenkriminalitaet_ohne_rust-box" class="article-picture-big ai2html ai2html-box-v5"> <div id="g-drogenkriminalitaet_ohne_rust-Desktop" class="g-artboard g-show-medium g-show-large g-show-xlarge g-show-xxlarge" style="width:645px; height:500px;" data-aspect-ratio="1.29" data-min-width="645"><img id="g-drogenkriminalitaet_ohne_rust-Desktop-img" class="g-aiImg g-aiAbs" alt="" src="https://projekte.suedkurier.de/scripts/pks/drogen/drogenkriminalitaet_ohne_rust-Desktop.jpg" /> <div id="g-ai0-1" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:4.8708%;margin-top:-9.4px;left:33.7456%;width:29px;"> <p class="g-pstyle0">0</p> </div> <div id="g-ai0-2" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:4.8708%;margin-top:-9.4px;left:52.3503%;width:37px;"> <p class="g-pstyle0">19</p> </div> <div id="g-ai0-3" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:14.2196%;margin-top:-12.1px;left:7.8541%;width:109px;"> <p class="g-pstyle1">Mannheim</p> </div> <div id="g-ai0-4" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:35.6196%;margin-top:-12.1px;left:9.2412%;width:100px;"> <p class="g-pstyle1">Karlsruhe</p> </div> <div id="g-ai0-5" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:46.2196%;margin-top:-12.1px;left:88.1047%;width:94px;"> <p class="g-pstyle1">Stuttgart</p> </div> <div id="g-ai0-6" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:78.4196%;margin-top:-12.1px;left:0.6391%;width:90px;"> <p class="g-pstyle1">Freiburg</p> </div> <div id="g-ai0-7" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:96.2196%;margin-top:-12.1px;left:0.6391%;width:137px;"> <p class="g-pstyle1">Gottmadingen</p> </div> <div id="g-ai0-8" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:97.2196%;margin-top:-12.1px;left:80.661%;width:96px;"> <p class="g-pstyle1">Konstanz</p> </div> </div> <div id="g-drogenkriminalitaet_ohne_rust-Mobil" class="g-artboard g-show-smallplus g-show-submedium" style="width:320px; height:361px;" data-aspect-ratio="0.886" data-min-width="320" data-max-width="644"><img id="g-drogenkriminalitaet_ohne_rust-Mobil-img" class="g-aiImg g-aiAbs" alt="" src="https://projekte.suedkurier.de/scripts/pks/drogen/drogenkriminalitaet_ohne_rust-Mobil.jpg" /> <div id="g-ai1-1" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:7.128%;margin-top:-0.7px;left:53.0801%;width:33px;"> <p class="g-pstyle0">19</p> </div> <div id="g-ai1-2" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:7.128%;margin-top:-0.7px;left:28.956%;width:28px;"> <p class="g-pstyle0">0</p> </div> <div id="g-ai1-3" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:15.9922%;margin-top:-7.7px;left:0.7178%;width:80px;"> <p class="g-pstyle1">Mannheim</p> </div> <div id="g-ai1-4" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:35.1058%;margin-top:-8.7px;left:0.7178%;width:74px;"> <p class="g-pstyle2">Karlsruhe</p> </div> <div id="g-ai1-5" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:48.1252%;margin-top:-8.7px;left:0.4053%;width:67px;"> <p class="g-pstyle2">Freiburg</p> </div> <div id="g-ai1-6" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:60.0365%;margin-top:-8.7px;left:84.6001%;width:70px;"> <p class="g-pstyle2">Stuttgart</p> </div> <div id="g-ai1-7" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:97.9867%;margin-top:-7.7px;left:23.1009%;width:99px;"> <p class="g-pstyle1">Gottmadingen</p> </div> <div id="g-ai1-8" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:97.9867%;margin-top:-7.7px;left:53.1009%;width:72px;"> <p class="g-pstyle1">Konstanz</p> </div> </div> </div> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das steckt hinter der PKS</span><span>In der Polizeilichen Kriminalstatistik vermerkt die Polizei alle Delikte, die ihr gemeldet werden oder auf die sie durch Kontrollen gestoßen ist. Sie umfasst eine Vielzahl von Straftaten von Mord über Computerkriminalität bis Cannabis-Besitz.<br /> <br /> Bei vielen dürfte die Dunkelziffer ungleich höher sein als die in der PKS vermerkte Anzahl der Fälle. Opfer häuslicher Gewalt etwa zeigen ihren Peiniger selten an. Organisierte Kriminalität geschieht meist im Verborgenen und findet ebenfalls keinen Widerhall in der PKS.<br /> <br /> Das bedeutet, dass sie PKS die Realität nicht eins zu eins widerspiegelt. Sie gibt aber einen Hinweis, mit welchen Delikten sich die Polizei vermehrt beschäftigt.<br /> <br /></span></label></div> <p>Das Polizeipräsidium Konstanz bringt die hohe Fallzahl mit der Grenznähe zur Schweiz und den damit verbundenen verstärkten Kontrollen des Zolls, der Bundes- und der Landespolizei in Verbindung. So zählen zum Beispiel Autofahrer, die unter Drogeneinfluss kontrolliert werden, in die Statistik.</p> <p>Allerdings geben die Zahlen keine Auskunft über den tatsächlichen Konsum von Drogen. Weil dieser nicht strafbar ist, findet er keine Berücksichtigung in der Kriminalitätsstatistik. Erfasst wird nur, wer Drogen besitzt oder damit handelt.</p> <p>Wie es in Ihrem Heimatort aussieht, können Sie im Folgenden selbst erkunden. In den beiden Menüs können Sie ihre Heimatgemeinde oder natürlich jede andere, für die Sie sich interessieren, auswählen. Um sie schneller zu finden, können Sie die Gemeinden zunächst nach Landkreisen filtern.</p> <h2>Rauschgiftkriminalität in Ihrem Heimatort</h2> <div id="graph"></div> <div class="article-text-explain article-module"> <h2>Daher stammen die Daten</h2> <p>Das Landeskriminalamt gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik jährlich heraus. In die Öffentlichkeit gelangen die Daten aber nur in zusammengefasster Form. Die Interpretation obliegt den Polizeipräsidien und Sicherheitspolitikern, die ihrerseits Schwerpunkte setzen, die sie bekannt machen wollen. Die Rohdaten gelangen nicht nach außen.</p> <p>Der SÜDKURIER wollte sich damit nicht zufriedengeben. Wir haben die Daten über das Informationsfreiheitsgesetz des Landes Baden-Württemberg eingefordert, nachdem die Behörden sämtliche Presseanfragen des SÜDKURIER blockiert haben. Über eine Reihe von Artikeln machen wir die Daten unseren Lesern bekannt.</p> </div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wie viele Drogendelikte gibt es in Ihrem Heimatort? Reinklicken und vergleichen!]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 11 Dec 2019 19:54:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So viel Gewalt gibt es in Ihrem Heimatort  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/So-viel-Gewalt-gibt-es-in-Ihrem-Heimatort;art417930,10354197 ]]></link>      <description><![CDATA[  Von wegen auf dem Land lebt man sicherer als in der Stadt: Die drei Kommunen in Baden-Württemberg mit den höchsten Gewaltkriminalitätsraten haben zusammen nicht einmal 6000 Einwohner. Wir zeigen Ihnen, wie es in Ihrem Ort aussieht.  ]]></description>
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          Von wegen auf dem Land lebt man sicherer als in der Stadt: Die drei Kommunen in Baden-Württemberg mit den höchsten Gewaltkriminalitätsraten haben zusammen nicht einmal 6000 Einwohner. Wir zeigen Ihnen, wie es in Ihrem Ort aussieht.<br>
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        Von wegen auf dem Land lebt man sicherer als in der Stadt: Die drei Kommunen in Baden-Württemberg mit den höchsten Gewaltkriminalitätsraten haben zusammen nicht einmal 6000 Einwohner. Wir zeigen Ihnen, wie es in Ihrem Ort aussieht.



        <p>Seekirch, Adelsheim und Breitingen heißen drei der gefährlichsten Orte in Baden-Württemberg. Falls Sie von diesen Orten noch nie gehört haben: Macht nichts, denn das ist ohnehin nur die halbe Wahrheit.</p> <p>Aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) geht zwar hervor, dass die Rate im Bereich der Gewaltkriminalität in diesen drei Orten am höchsten ist, dort wohnt aber auch kaum jemand. So reichen in Seekirch mit seinen 289 Einwohnern zwei Delikte im Jahr 2018 aus, um die Rate auf fast sieben Delikte pro 1.000 Einwohner zu heben.</p> <p>Das sind die Tücken der PKS, die dem SÜDKURIER exklusiv auf Ortsebene vorliegt. In der Regel gibt das Landeskriminalamt nur zusammengefasste Daten für größere Gebiete wie etwa Landkreise heraus.</p> <p>Gewaltkriminalität umfasst Straftaten wie schwere Körperverletzung, Raub und Vergewaltigung, aber auch Mord, Totschlag, Körperverletzung mit Todesfolge und Geiselnahme. Alles in allem ist Baden-Württemberg sicher, das Niveau ist niedrig. Die Polizeipräsidien landauf, landab warnen jedoch vor einem Anstieg der Gewaltkriminalität in den letzten Jahren.</p> <p>Die folgende Grafik zeigt alle 1.101 Kommunen im Bundesland. Je dunkler die Färbung, desto höher die Kriminalitätsrate im Bereich der Gewaltkriminalität.</p> <h2>Gewaltkriminalität pro 1.000 Einwohner</h2> <div id="g-gewaltkriminalitaet-box" class="ai2html ai2html-box-v5 article-picture-big"> <div id="g-gewaltkriminalitaet-Desktop" class="g-artboard g-show-medium g-show-large g-show-xlarge g-show-xxlarge" style="width:645px; height:500px;" data-aspect-ratio="1.29" data-min-width="645"><img id="g-gewaltkriminalitaet-Desktop-img" class="g-aiImg g-aiAbs" alt="" src="https://projekte.suedkurier.de/scripts/pks/gewalt/gewaltkriminalitaet-Desktop.jpg" /> <div id="g-ai0-1" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:4.8708%;margin-top:-9.4px;left:33.7456%;width:29px;"> <p class="g-pstyle0">0</p> </div> <div id="g-ai0-2" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:4.8708%;margin-top:-9.4px;left:52.3503%;width:29px;"> <p class="g-pstyle0">7</p> </div> <div id="g-ai0-3" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:14.2196%;margin-top:-12.1px;left:7.8541%;width:109px;"> <p class="g-pstyle1">Mannheim</p> </div> <div id="g-ai0-4" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:19.0196%;margin-top:-12.1px;left:86.0925%;width:107px;"> <p class="g-pstyle1">Adelsheim</p> </div> <div id="g-ai0-5" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:35.6196%;margin-top:-12.1px;left:9.2412%;width:100px;"> <p class="g-pstyle1">Karlsruhe</p> </div> <div id="g-ai0-6" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:46.2196%;margin-top:-12.1px;left:88.1047%;width:94px;"> <p class="g-pstyle1">Stuttgart</p> </div> <div id="g-ai0-7" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:70.0196%;margin-top:-12.1px;left:4.8113%;width:90px;"> <p class="g-pstyle1">Freiburg</p> </div> <div id="g-ai0-8" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:74.2196%;margin-top:-12.1px;left:88.6963%;width:90px;"> <p class="g-pstyle1">Seekirch</p> </div> <div id="g-ai0-9" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:88.8196%;margin-top:-12.1px;left:1.8656%;width:77px;"> <p class="g-pstyle1">Singen</p> </div> <div id="g-ai0-10" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:97.2196%;margin-top:-12.1px;left:80.661%;width:96px;"> <p class="g-pstyle1">Konstanz</p> </div> </div> <div id="g-gewaltkriminalitaet-Mobil" class="g-artboard g-show-smallplus g-show-submedium" style="width:320px; height:361px;" data-aspect-ratio="0.886" data-min-width="320" data-max-width="644"><img id="g-gewaltkriminalitaet-Mobil-img" class="g-aiImg g-aiAbs" alt="" src="https://projekte.suedkurier.de/scripts/pks/gewalt/gewaltkriminalitaet-Mobil.jpg" /> <div id="g-ai1-1" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:7.128%;margin-top:-0.7px;left:28.956%;width:28px;"> <p class="g-pstyle0">0</p> </div> <div id="g-ai1-2" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:7.128%;margin-top:-0.7px;left:52.706%;width:28px;"> <p class="g-pstyle0">7</p> </div> <div id="g-ai1-3" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:10.1751%;margin-top:-8.7px;left:81.8962%;width:79px;"> <p class="g-pstyle1">Adelsheim</p> </div> <div id="g-ai1-4" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:15.9922%;margin-top:-7.7px;left:0.7178%;width:80px;"> <p class="g-pstyle2">Mannheim</p> </div> <div id="g-ai1-5" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:35.1058%;margin-top:-8.7px;left:0.7178%;width:74px;"> <p class="g-pstyle1">Karlsruhe</p> </div> <div id="g-ai1-6" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:60.0365%;margin-top:-8.7px;left:84.6001%;width:70px;"> <p class="g-pstyle1">Stuttgart</p> </div> <div id="g-ai1-7" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:66.4077%;margin-top:-8.7px;left:85.3949%;width:68px;"> <p class="g-pstyle1">Seekirch</p> </div> <div id="g-ai1-8" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:97.9867%;margin-top:-8.7px;left:6.9678%;width:67px;"> <p class="g-pstyle1">Freiburg</p> </div> <div id="g-ai1-9" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:97.9867%;margin-top:-7.7px;left:38.1593%;width:59px;"> <p class="g-pstyle2">Singen</p> </div> <div id="g-ai1-10" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:97.9867%;margin-top:-7.7px;left:53.1009%;width:72px;"> <p class="g-pstyle2">Konstanz</p> </div> </div> </div> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das steckt hinter der PKS</span><span>In der Polizeilichen Kriminalstatistik vermerkt die Polizei alle Delikte, die ihr gemeldet werden oder auf die sie durch Kontrollen gestoßen ist. Sie umfasst eine Vielzahl von Straftaten von Mord über Computerkriminalität bis Cannabis-Besitz.<br /> <br /> Bei vielen Delikten dürfte die Dunkelziffer ungleich höher sein als die in der PKS vermerkte Anzahl der Fälle. Opfer häuslicher Gewalt etwa zeigen ihren Peiniger selten an. Organisierte Kriminalität geschieht meist im Verborgenen und findet ebenfalls kaum Widerhall in der PKS.<br /> <br /> Das bedeutet, dass die PKS die Realität nicht eins zu eins widerspiegelt. Sie gibt aber einen Hinweis, mit welchen Delikten sich die Polizei vermehrt beschäftigt.</span></label> <label><input type="checkbox" /> <span>Daher stammen die Daten</span> <span>Das Landeskriminalamt gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik jährlich heraus. An die Öffentlichkeit gelangen die Daten aber nur in zusammengefasster Form. Die Interpretation obliegt den Polizeipräsidien und Sicherheitspolitikern, die ihrerseits Schwerpunkte setzen, die sie bekannt machen wollen. Die Rohdaten gelangen nicht nach außen.<br /> <br /> Der SÜDKURIER hat sich damit nicht zufriedengegeben. Wir haben die Daten über das Informationsfreiheitsgesetz des Landes Baden-Württemberg eingefordert, nachdem die Behörden sämtliche Presseanfragen des SÜDKURIER blockiert haben. Über eine Reihe von Artikeln machen wir die Daten unseren Lesern bekannt.<br /> <br /> Quelle der Bevölkerungstatistik ist das Statistische Landesamt Baden-Württemberg.</span></label></div> <p>Interessanter wird es auf den Plätzen hinter den drei Örtchen an der Spitze. Auf Platz vier folgt Sigmaringen, dahinter die größeren Städte im Land wie Stuttgart, Mannheim und Freiburg. Im kleinen Aach haben sieben Fälle gereicht, um auf Rang 18 zu landen, Singen liegt auf Platz 20.</p> <p>Wenn Sie es genauer wissen wollen, erkunden Sie im Folgenden selbst, wie viel Gewaltkriminalität es in den Kommunen Baden-Württembergs gab. Wählen Sie in den beiden Menüs Ihre Heimatgemeinde oder jede andere, für die Sie sich interessieren, aus. Um sie schneller zu finden, können Sie die Gemeinden zunächst nach Landkreisen filtern.</p> <h2>Gewaltkriminalität in Ihrem Heimatort</h2> <div id="graph"></div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[So viel Gewalt gibt es in Ihrem Heimatort]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 10 Dec 2019 19:16:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So kriminell geht es auf den Straßen Ihres Heimatortes zu  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/So-kriminell-geht-es-auf-den-Strassen-Ihres-Heimatortes-zu;art417930,10354174 ]]></link>      <description><![CDATA[  Fahrraddiebstahl, sexuelle Belästigung, Landfriedensbruch: All das und noch mehr fasst die Polizei unter dem Oberbegriff "Straßenkriminalität" zusammen. Wir haben die Daten für Ihren Heimatort ausgewertet.  ]]></description>
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          Fahrraddiebstahl, sexuelle Belästigung, Landfriedensbruch: All das und noch mehr fasst die Polizei unter dem Oberbegriff "Straßenkriminalität" zusammen. Wir haben die Daten für Ihren Heimatort ausgewertet.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Fahrraddiebstahl, sexuelle Belästigung, Landfriedensbruch: All das und noch mehr fasst die Polizei unter dem Oberbegriff "Straßenkriminalität" zusammen. Wir haben die Daten für Ihren Heimatort ausgewertet.



        <p>Dieses mulmige Gefühl nachts auf dem Heimweg. Diese merkwürdige Gestalt, die schon fast den ganzen Weg mit ein paar Metern Abstand hinterherläuft. Diese Betrunkenen, die da vorne aggressiv grölend aus der Kneipe fallen. Lieber ein bisschen schneller laufen. Lieber Abstand halten.</p> <p>Wer nachts in größeren Orten unterwegs ist, kennt diese Situationen. Meistens passiert nichts, die wenigsten von uns sind schon Opfer von sogenannter Straßenkriminalität geworden. Meinen wir jedenfalls.</p> <p>Die Realität sieht anders aus. Per Definition umfasst Straßenkriminalität nicht nur betrunkene Schläger und Schwerenöter, sondern alle Straftaten, die auf der Straße passieren. Dazu zählen Taschendiebstahl und Exhibitionismus ebenso wie Sachbeschädigung und Fahrraddiebstahl. Womit die Zahl der Opfer erheblich steigt.</p> <p>Die Mannheimer können ein Lied davon singen, die Straßen ihrer Stadt sind die kriminellsten in ganz Baden-Württemberg. Das besagt jedenfalls die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS), die dem SÜDKURIER exklusiv auf Gemeindeebene vorliegt. Wenig überraschend, Kriminalität ist schließlich ein Problem von Großstädten. Sollte man denken.</p> <p>Denn tatsächlich haben auch Orte mit bedeutend weniger Einwohnern als die drittgrößte Stadt des Landes Probleme. Allen voran Kehl und Offenburg.</p> <p>Die folgende Karte zeigt alle 1.101 Kommunen im Bundesland. Je dunkler die Färbung desto mehr Fälle pro 1.000 Einwohner</p> <h2>Straßenkriminalität pro Kommune und 1.000 Einwohner</h2> <div class="ai2html ai2html-box-v5 article-picture-big" id="g-strassenkriminalit_t_bw-box"> <div class="g-artboard g-show-medium g-show-large g-show-xlarge g-show-xxlarge" data-aspect-ratio="1.29" data-min-width="645" id="g-strassenkriminalit_t_bw-Desktop" style="width:645px; height:500px;"><img alt="" class="g-aiImg g-aiAbs" id="g-strassenkriminalit_t_bw-Desktop-img" src="https://projekte.suedkurier.de/scripts/pks/strassenkriminalitaet/strassenkriminalit_t_bw-Desktop.jpg" /> <div class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" id="g-ai0-1" style="top:4.8708%;margin-top:-9.4px;left:33.7456%;width:29px;"> <p class="g-pstyle0">0</p> </div> <div class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" id="g-ai0-2" style="top:4.8708%;margin-top:-9.4px;left:52.3503%;width:37px;"> <p class="g-pstyle0">22</p> </div> <div class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" id="g-ai0-3" style="top:14.2196%;margin-top:-12.1px;left:7.8541%;width:109px;"> <p class="g-pstyle1">Mannheim</p> </div> <div class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" id="g-ai0-4" style="top:35.6196%;margin-top:-12.1px;left:9.2412%;width:100px;"> <p class="g-pstyle1">Karlsruhe</p> </div> <div class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" id="g-ai0-5" style="top:46.2196%;margin-top:-12.1px;left:87.798%;width:94px;"> <p class="g-pstyle1">Stuttgart</p> </div> <div class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" id="g-ai0-6" style="top:53.6196%;margin-top:-12.1px;left:10.7012%;width:58px;"> <p class="g-pstyle1">Kehl</p> </div> <div class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" id="g-ai0-7" style="top:58.2196%;margin-top:-12.1px;left:3.571%;width:104px;"> <p class="g-pstyle1">Offenburg</p> </div> <div class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" id="g-ai0-8" style="top:70.0196%;margin-top:-12.1px;left:4.8113%;width:90px;"> <p class="g-pstyle1">Freiburg</p> </div> <div class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" id="g-ai0-9" style="top:88.8196%;margin-top:-12.1px;left:1.8656%;width:77px;"> <p class="g-pstyle1">Singen</p> </div> <div class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" id="g-ai0-10" style="top:97.2196%;margin-top:-12.1px;left:80.661%;width:96px;"> <p class="g-pstyle1">Konstanz</p> </div> </div> <div class="g-artboard g-show-smallplus g-show-submedium" data-aspect-ratio="0.886" data-max-width="644" data-min-width="320" id="g-strassenkriminalit_t_bw-Mobil" style="width:320px; height:361px;"><img alt="" class="g-aiImg g-aiAbs" id="g-strassenkriminalit_t_bw-Mobil-img" src="https://projekte.suedkurier.de/scripts/pks/strassenkriminalitaet/strassenkriminalit_t_bw-Mobil.jpg" /> <div class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" id="g-ai1-1" style="top:7.128%;margin-top:-0.7px;left:28.956%;width:28px;"> <p class="g-pstyle0">0</p> </div> <div class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" id="g-ai1-2" style="top:7.128%;margin-top:-0.7px;left:52.706%;width:35px;"> <p class="g-pstyle0">22</p> </div> <div class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" id="g-ai1-3" style="top:15.9922%;margin-top:-7.7px;left:0.7178%;width:80px;"> <p class="g-pstyle1">Mannheim</p> </div> <div class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" id="g-ai1-4" style="top:35.1058%;margin-top:-8.7px;left:0.7178%;width:74px;"> <p class="g-pstyle2">Karlsruhe</p> </div> <div class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" id="g-ai1-5" style="top:45.6321%;margin-top:-7.7px;left:0.7178%;width:46px;"> <p class="g-pstyle1">Kehl</p> </div> <div class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" id="g-ai1-6" style="top:60.0365%;margin-top:-8.7px;left:84.4574%;width:70px;"> <p class="g-pstyle2">Stuttgart</p> </div> <div class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" id="g-ai1-7" style="top:97.9867%;margin-top:-8.7px;left:6.9678%;width:67px;"> <p class="g-pstyle2">Freiburg</p> </div> <div class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" id="g-ai1-8" style="top:97.9867%;margin-top:-7.7px;left:38.1593%;width:59px;"> <p class="g-pstyle1">Singen</p> </div> <div class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" id="g-ai1-9" style="top:97.9867%;margin-top:-7.7px;left:53.1009%;width:72px;"> <p class="g-pstyle1">Konstanz</p> </div> </div> </div> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das steckt hinter der PKS</span><span>In der Polizeilichen Kriminalstatistik vermerkt die Polizei alle Delikte, die ihr gemeldet werden oder auf die sie durch Kontrollen gestoßen ist. Sie umfasst eine Vielzahl von Straftaten von Mord über Computerkriminalität bis Cannabis-Besitz.<br /> <br /> Bei vielen Delikten dürfte die Dunkelziffer ungleich höher sein als die in der PKS vermerkte Anzahl der Fälle. Opfer häuslicher Gewalt etwa zeigen ihren Peiniger selten an. Organisierte Kriminalität geschieht meist im Verborgenen und findet ebenfalls kaum Widerhall in der PKS.<br /> <br /> Das bedeutet, dass sie PKS die Realität nicht eins zu eins widerspiegelt. Sie gibt aber einen Hinweis, mit welchen Delikten sich die Polizei vermehrt beschäftigt.</span></label></div> <p>Die Polizei bringt die hohe Kriminalitätsrate in Kehl und Offenburg mit der Nähe zur französischen Grenze in Verbindung. Die Landeshauptstadt Stuttgart hingegen liegt im Ranking nur auf Platz 55.</p> <p>Trotzdem gilt bei der Straßenkriminalität wie bei vielen anderen Straftaten auch: Wo sich viele Menschen aufhalten oder auf der Durchreise sind, sind viele Kriminelle unterwegs. Dazu reicht der Blick nach Überlingen und Konstanz, die auf der Karte dunkel eingefärbt sind. Es sind aber zwei touristisch attraktive Orte, die neben vielen Besuchern von außerhalb offenbar auch Kriminelle anlocken.</p> <p>Ein Grund zur Sorge um die eigene Gesundheit ist das aber nicht. Das Gros der Statistik füttert sich aus gestohlenen Fahrrädern, Sachbeschädigung oder Wertsachen, die aus einem Auto gestohlen werden.</p> <p>Wenn Sie es genauer wissen wollen, erkunden Sie im Folgenden selbst, wie viel Kriminalität es auf den Straßen der Kommunen Baden-Württembergs gibt. Wählen Sie in den beiden Menüs Ihre Heimatgemeinde oder jede andere, für die Sie sich interessieren, aus. Um sie schneller zu finden, können Sie die Gemeinden zunächst nach Landkreisen filtern.</p> <h2>So viel Kriminalität gibt es auf Ihren Straßen</h2> <div id="graph"></div> <div class="article-text-explain article-module"> <h2>Daher stammen die Daten</h2> <p>Das Landeskriminalamt gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik jährlich heraus. In die Öffentlichkeit gelangen die Daten aber nur in zusammengefasster Form. Die Interpretation obliegt den Polizeipräsidien und Sicherheitspolitikern, die ihrerseits Schwerpunkte setzen, die sie bekannt machen wollen. Die Rohdaten gelangen nicht nach außen.</p> <p>Der SÜDKURIER hat sich damit nicht zufriedengegeben. Wir haben die Daten über das Informationsfreiheitsgesetz des Landes Baden-Württemberg eingefordert, nachdem die Behörden sämtliche Presseanfragen des SÜDKURIER blockiert haben. Über eine Reihe von Artikeln machen wir die Daten unseren Lesern bekannt.</p> <p>Quelle der Bevölkerungstatistik ist das Statistische Landesamt Baden-Württemberg.</p> </div>]]>
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      <pubDate>Mon, 09 Dec 2019 21:26:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So viel wird in Ihrem Heimatort gestohlen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/So-viel-wird-in-Ihrem-Heimatort-gestohlen;art417930,10354123 ]]></link>      <description><![CDATA[  Plötzlich ist das Handy weg oder die teure Sonnenbrille liegt nicht mehr im Auto. Geschichten wie diese passieren oft in Baden-Württemberg, die Zahl der Diebstähle ist nach wie vor hoch. Hier erfahren Sie, wie viel in Ihrem Heimatort gestohlen wurde.  ]]></description>
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          Plötzlich ist das Handy weg oder die teure Sonnenbrille liegt nicht mehr im Auto. Geschichten wie diese passieren oft in Baden-Württemberg, die Zahl der Diebstähle ist nach wie vor hoch. Hier erfahren Sie, wie viel in Ihrem Heimatort gestohlen wurde.<br>
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        Plötzlich ist das Handy weg oder die teure Sonnenbrille liegt nicht mehr im Auto. Geschichten wie diese passieren oft in Baden-Württemberg, die Zahl der Diebstähle ist nach wie vor hoch. Hier erfahren Sie, wie viel in Ihrem Heimatort gestohlen wurde.



        <p>Es hätte so ein schöner Abend werden können. Die Begleitung ist nett, der Weihnachtsmarkt voll, aber nicht zu voll, die Stimmung gut. Und der Glühwein schmeckt. Oder besser gesagt: Er hätte geschmeckt, wenn diese Geldbörse noch da wäre, wo sie sein sollte.</p> <p>Die Rechnung ist einfach: Wo viele Menschen sind, sind viele Wertsachen. Und wo viele Wertsachen sind, sind viele Diebe, die es genau darauf abgesehen haben. Statt eines gemütlichen Abends stehen jetzt Behördengänge an. Karten müssen gesperrt, Ausweise neu ausgestellt und der Diebstahl bei der Polizei gemeldet werden. Das alles kostet Geld und Nerven. Wut kommt auf, weil man sich plötzlich so klein und angreifbar fühlt.</p> <p>Diebstahl ist alltäglich, solche oder ähnliche Szenen spielen sich in Baden-Württemberg jeden Tag unzählige Male ab. Um es in konkrete Zahlen zu fassen: 170.000 Diebstähle hat die Polizei nur im Jahr 2018 registriert. Das waren rund 466 pro Tag. Mal waren sie kleiner, mal größer, aber immer ärgerlich und meistens teuer für das Opfer.</p> <p>Der SÜDKURIER hat sich die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) genauer angesehen. Unsere traurige Erkenntnis: Diebstahl ist ein Flächenphänomen. Baden-Württemberg besteht aus 1.101 Kommunen. In nur 20 davon haben Diebe im vergangenen Jahr nicht ihr Unwesen getrieben. Die folgende Karte fasst das gut zusammen.</p> <h2>Diebstähle pro 1.000 Einwohner</h2> <div id="g-diebstahl-box" class="ai2html ai2html-box-v5 article-picture-big"> <div id="g-diebstahl-Desktop" class="g-artboard g-show-medium g-show-large g-show-xlarge g-show-xxlarge" style="width:645px; height:500px;" data-aspect-ratio="1.29" data-min-width="645"><img id="g-diebstahl-Desktop-img" class="g-aiImg g-aiAbs" alt="" src="https://projekte.suedkurier.de/scripts/pks/diebstahl/diebstahl-Desktop.jpg" /> <div id="g-ai0-1" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:4.8708%;margin-top:-9.4px;left:33.7456%;width:29px;"> <p class="g-pstyle0">0</p> </div> <div id="g-ai0-2" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:4.8708%;margin-top:-9.4px;left:52.3503%;width:37px;"> <p class="g-pstyle0">51</p> </div> <div id="g-ai0-3" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:14.2196%;margin-top:-12.1px;left:7.8541%;width:109px;"> <p class="g-pstyle1">Mannheim</p> </div> <div id="g-ai0-4" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:35.6196%;margin-top:-12.1px;left:9.2412%;width:100px;"> <p class="g-pstyle1">Karlsruhe</p> </div> <div id="g-ai0-5" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:46.2196%;margin-top:-12.1px;left:87.798%;width:94px;"> <p class="g-pstyle1">Stuttgart</p> </div> <div id="g-ai0-6" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:53.6196%;margin-top:-12.1px;left:10.7012%;width:58px;"> <p class="g-pstyle1">Kehl</p> </div> <div id="g-ai0-7" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:70.0196%;margin-top:-12.1px;left:4.8113%;width:90px;"> <p class="g-pstyle1">Freiburg</p> </div> <div id="g-ai0-8" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:88.8196%;margin-top:-12.1px;left:1.8656%;width:77px;"> <p class="g-pstyle1">Singen</p> </div> <div id="g-ai0-9" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:97.2196%;margin-top:-12.1px;left:80.661%;width:96px;"> <p class="g-pstyle1">Konstanz</p> </div> </div> <div id="g-diebstahl-Mobil" class="g-artboard g-show-smallplus g-show-submedium" style="width:320px; height:361px;" data-aspect-ratio="0.886" data-min-width="320" data-max-width="644"><img id="g-diebstahl-Mobil-img" class="g-aiImg g-aiAbs" alt="" src="https://projekte.suedkurier.de/scripts/pks/diebstahl/diebstahl-Mobil.jpg" /> <div id="g-ai1-1" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:7.128%;margin-top:-0.7px;left:28.956%;width:28px;"> <p class="g-pstyle0">0</p> </div> <div id="g-ai1-2" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:7.128%;margin-top:-0.7px;left:52.706%;width:35px;"> <p class="g-pstyle0">51</p> </div> <div id="g-ai1-3" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:15.9922%;margin-top:-7.7px;left:0.7178%;width:80px;"> <p class="g-pstyle1">Mannheim</p> </div> <div id="g-ai1-4" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:35.1058%;margin-top:-8.7px;left:0.7178%;width:74px;"> <p class="g-pstyle2">Karlsruhe</p> </div> <div id="g-ai1-5" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:45.6321%;margin-top:-7.7px;left:0.7178%;width:46px;"> <p class="g-pstyle1">Kehl</p> </div> <div id="g-ai1-6" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:60.0365%;margin-top:-8.7px;left:84.4574%;width:70px;"> <p class="g-pstyle2">Stuttgart</p> </div> <div id="g-ai1-7" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:97.9867%;margin-top:-8.7px;left:6.9678%;width:67px;"> <p class="g-pstyle2">Freiburg</p> </div> <div id="g-ai1-8" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:97.9867%;margin-top:-7.7px;left:38.1593%;width:59px;"> <p class="g-pstyle1">Singen</p> </div> <div id="g-ai1-9" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:97.9867%;margin-top:-7.7px;left:53.1009%;width:72px;"> <p class="g-pstyle1">Konstanz</p> </div> </div> </div> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das steckt hinter der PKS</span><span>In der Polizeilichen Kriminalstatistik vermerkt die Polizei alle Delikte, die ihr gemeldet werden oder auf die sie durch Kontrollen gestoßen ist. Sie umfasst eine Vielzahl von Straftaten von Mord über Computerkriminalität bis Cannabis-Besitz.<br /> <br /> Bei vielen Delikten dürfte die Dunkelziffer ungleich höher sein als die in der PKS vermerkte Anzahl der Fälle. Opfer häuslicher Gewalt etwa zeigen ihren Peiniger selten an. Organisierte Kriminalität geschieht meist im Verborgenen und findet ebenfalls kaum Widerhall in der PKS.<br /> <br /> Das bedeutet, dass sie PKS die Realität nicht eins zu eins widerspiegelt. Sie gibt aber einen Hinweis, mit welchen Delikten sich die Polizei vermehrt beschäftigt.</span></label></div> <p>Die diebfreien Orte sind klein, ihr größter heißt Hofstetten, hat knapp 1.800 Einwohner und liegt im Ortenaukreis im Mittleren Schwarzwald. Dort also, wo nicht viel los ist, womit man den Hofstettenern wohl nicht mal zu nahe tritt.</p> <p>Nur 50 Kilometer entfernt, unmittelbar an der französischen Grenze in direkter Nachbarschaft zu Straßburg, sieht das anders aus. Dort liegt Kehl, die Stadt mit der höchsten Diebstahlrate im Land, in der laut Statistik besonders viele Ladendiebstähle begangen werden.</p> <p>Kehl und Hofstetten sind eine Blaupause, die sich auch auf Konstanz übertragen lässt: Überall dort, wo mehr Menschen unterwegs sind, wittern Diebe ein Geschäft. So ist auch die größte Stadt am Bodensee als Touristen-Hotspot dunkler eingefärbt als ihr Umland. Wenngleich am Bodensee ebenso wie am Hochrhein in den letzten Jahren immer weniger gestohlen wird.</p> <p>Wie viele Diebstähle in Ihrem Ort begangen wurden, können Sie im Folgenden selbst erkunden. Wählen Sie in den beiden Menüs Ihre Heimatgemeinde oder jede andere, für die Sie sich interessieren, aus. Um sie schneller zu finden, können Sie die Gemeinden zunächst nach Landkreisen filtern.</p> <h2>So oft wurde in Ihrem Heimatort gestohlen</h2> <div id="graph"></div> <div class="article-text-explain article-module"> <h2>Daher stammen die Daten</h2> <p>Das Landeskriminalamt gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik jährlich heraus. In die Öffentlichkeit gelangen die Daten aber nur in zusammengefasster Form. Die Interpretation obliegt den Polizeipräsidien und Sicherheitspolitikern, die ihrerseits Schwerpunkte setzen, die sie bekannt machen wollen. Die Rohdaten gelangen nicht nach außen.</p> <p>Der SÜDKURIER hat sich damit nicht zufriedengeben. Wir haben die Daten über das Informationsfreiheitsgesetz des Landes Baden-Württemberg eingefordert, nachdem die Behörden sämtliche Presseanfragen des SÜDKURIER blockiert haben. Über eine Reihe von Artikeln machen wir die Daten unseren Lesern bekannt.</p> <p>Quelle der Einwohnerzahlen pro Kommune ist das Statistische Landesamt Baden-Württemberg.</p> </div>]]>
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      <pubDate>Mon, 09 Dec 2019 09:40:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So oft wurde in Ihrem Heimatort eingebrochen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/So-oft-wurde-in-Ihrem-Heimatort-eingebrochen;art417930,10354045 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Wohnungseinbruch ist ein perfides Verbrechen, das neben dem finanziellen Schaden oftmals auf die Psyche der Opfer schlägt. Schließlich ist jemand in das Allerheiligste, die eigenen vier Wände eingedrungen. Wie oft das in Ihrem Ort passiert ist, erfahren Sie hier.  ]]></description>
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          Ein Wohnungseinbruch ist ein perfides Verbrechen, das neben dem finanziellen Schaden oftmals auf die Psyche der Opfer schlägt. Schließlich ist jemand in das Allerheiligste, die eigenen vier Wände eingedrungen. Wie oft das in Ihrem Ort passiert ist, erfahren Sie hier.<br>
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        Ein Wohnungseinbruch ist ein perfides Verbrechen, das neben dem finanziellen Schaden oftmals auf die Psyche der Opfer schlägt. Schließlich ist jemand in das Allerheiligste, die eigenen vier Wände eingedrungen. Wie oft das in Ihrem Ort passiert ist, erfahren Sie hier.



        <p>Landesweit hat die Polizei 7.125 Einbrüche im Jahr 2018 registriert. Dies geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) von Baden-Württemberg hervor, die dem SÜDKURIER exklusiv auf Ortsebene vorliegt. In der Regel gibt das Landeskriminalamt nur zusammengefasste Daten für größere Gebiete wie etwa Landkreise heraus.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das steckt hinter der PKS</span><span>In der Polizeilichen Kriminalstatistik vermerkt die Polizei alle Delikte, die ihr gemeldet werden oder auf die sie durch Kontrollen gestoßen ist. Sie umfasst eine Vielzahl von Straftaten von Mord über Computerkriminalität bis Cannabis-Besitz.<br /> <br /> Bei vielen dürfte die Dunkelziffer ungleich höher sein als die in der PKS vermerkte Anzahl der Fälle. Opfer häuslicher Gewalt etwa zeigen ihren Peiniger selten an. Organisierte Kriminalität geschieht meist im Verborgenen und findet ebenfalls keinen Widerhall in der PKS.<br /> <br /> Das bedeutet, dass sie PKS die Realität nicht eins zu eins widerspiegelt. Sie gibt aber einen Hinweis, mit welchen Delikten sich die Polizei vermehrt beschäftigt.</span></label></div> <p>Dabei wird schnell klar: Die dunkle Jahreszeit ist die Hauptsaison für Einbrecher. Ab Oktober schnellten die Einbruchszahlen nach oben mit einer Spitze um den Jahreswechsel. Doch nicht nur zeitlich, auch geografisch lassen sich Muster erkennen, wie die folgende Karte von Baden-Württemberg zeigt.</p> <p>Die Grafik zeigt alle 1.101 Kommunen im Bundesland. Je dunkler die Färbung desto höher die Einbruchsrate. Die blauen Linien sind die Autobahnen, die durch Baden-Württemberg führen.</p> <h2>Einbrüche pro 1.000 Wohnungen in Baden-Württemberg</h2> <div id="g-einbrueche_bw_bermatingen-box" class="ai2html ai2html-box-v5 article-picture-big"> <div id="g-einbrueche_bw_bermatingen-Desktop" class="g-artboard g-show-medium g-show-large g-show-xlarge g-show-xxlarge" style="width:645px; height:500px;" data-aspect-ratio="1.29" data-min-width="645"><img id="g-einbrueche_bw_bermatingen-Desktop-img" class="g-aiImg g-aiAbs" alt="" src="https://projekte.suedkurier.de/scripts/pks/einbrueche/einbrueche_bw_bermatingen-Desktop.jpg" /> <div id="g-ai0-1" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:5.4708%;margin-top:-9.4px;left:37.504%;width:29px;"> <p class="g-pstyle0">0</p> </div> <div id="g-ai0-2" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:5.4708%;margin-top:-9.4px;left:51.2394%;width:37px;"> <p class="g-pstyle0">15</p> </div> <div id="g-ai0-3" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:14.4196%;margin-top:-12.1px;left:7.234%;width:109px;"> <p class="g-pstyle1">Mannheim</p> </div> <div id="g-ai0-4" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:34.8196%;margin-top:-12.1px;left:8.621%;width:100px;"> <p class="g-pstyle1">Karlsruhe</p> </div> <div id="g-ai0-5" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:46.2196%;margin-top:-12.1px;left:87.798%;width:94px;"> <p class="g-pstyle1">Stuttgart</p> </div> <div id="g-ai0-6" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:78.4196%;margin-top:-12.1px;left:0.9354%;width:90px;"> <p class="g-pstyle1">Freiburg</p> </div> <div id="g-ai0-7" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:89.8196%;margin-top:-12.1px;left:80.661%;width:126px;"> <p class="g-pstyle1">Bermatingen</p> </div> <div id="g-ai0-8" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:92.1796%;margin-top:-22.9px;left:2.4858%;width:87px;"> <p class="g-pstyle1">Weil am</p> <p class="g-pstyle1">Rhein</p> </div> <div id="g-ai0-9" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:97.0196%;margin-top:-12.1px;left:43.5284%;width:44px;"> <p class="g-pstyle1">VS</p> </div> <div id="g-ai0-10" class="g-desktop g-aiAbs g-aiPointText" style="top:97.2196%;margin-top:-12.1px;left:80.661%;width:96px;"> <p class="g-pstyle1">Konstanz</p> </div> </div> <div id="g-einbrueche_bw_bermatingen-Mobil" class="g-artboard g-show-smallplus g-show-submedium" style="width:320px; height:361px;" data-aspect-ratio="0.886" data-min-width="320" data-max-width="644"><img id="g-einbrueche_bw_bermatingen-Mobil-img" class="g-aiImg g-aiAbs" alt="" src="https://projekte.suedkurier.de/scripts/pks/einbrueche/einbrueche_bw_bermatingen-Mobil.jpg" /> <div id="g-ai1-1" class="g-mobil g-aiAbs g-aiPointText" style="top:6.5739%;margin-top:-7.7px;left:51.7244%;width:35px;"> <p class="g-pstyle0">15</p> </div> <div id="g-ai1-2" class="g-mobil g-aiAbs g-aiPointText" style="top:6.851%;margin-top:-7.7px;left:33.9589%;width:28px;"> <p class="g-pstyle0">0</p> </div> <div id="g-ai1-3" class="g-mobil g-aiAbs g-aiPointText" style="top:14.8842%;margin-top:-3.7px;left:0.6711%;width:80px;"> <p class="g-pstyle1">Mannheim</p> </div> <div id="g-ai1-4" class="g-mobil g-aiAbs g-aiPointText" style="top:33.7208%;margin-top:-3.7px;left:2.5351%;width:74px;"> <p class="g-pstyle1">Karlsruhe</p> </div> <div id="g-ai1-5" class="g-mobil g-aiAbs g-aiPointText" style="top:43.139%;margin-top:-3.7px;left:3.6938%;width:70px;"> <p class="g-pstyle1">Stuttgart</p> </div> <div id="g-ai1-6" class="g-mobil g-aiAbs g-aiPointText" style="top:97.7097%;margin-top:-7.7px;left:1.433%;width:71px;"> <p class="g-pstyle0">Weil a. R.</p> </div> <div id="g-ai1-7" class="g-mobil g-aiAbs g-aiPointText" style="top:97.7097%;margin-top:-7.7px;left:32.3242%;width:37px;"> <p class="g-pstyle0">VS</p> </div> <div id="g-ai1-8" class="g-mobil g-aiAbs g-aiPointText" style="top:97.7097%;margin-top:-7.7px;left:42.3242%;width:72px;"> <p class="g-pstyle0">Konstanz</p> </div> <div id="g-ai1-9" class="g-mobil g-aiAbs g-aiPointText" style="top:97.7097%;margin-top:-7.7px;left:65.7617%;width:91px;"> <p class="g-pstyle0">Bermatingen</p> </div> </div> </div> <p>Ganz klar zu erkennen ist das Muster entlang der A5 an der französischen Grenze. Die Schnellstraßen sind für Einbrecher der perfekte Fluchtweg.</p> <p>Ganz oben in der Rangliste der Orte mit den höchsten Einbruchsraten liegen kleine Kommunen wie Drackenstein im Landkreis Göppingen oder Fischingen im Landkreis Lörrach. Die nächste größere Stadt ist Weil am Rhein, wo 2018 in rund 7 von 1.000 Wohnungen eingebrochen wurde.</p> <p>In Südbaden ist es im Landesvergleich weitgehend ruhig. Rund um den Bodensee ist nur das Städtchen Bermatingen im Bodenseekreis auffällig, wo es 2018 sieben Einbrüche gegeben hat. Das entspricht einer Rate von rund 3,9 Einbrüchen pro 1.000 Wohnungen.</p> <p>Wie es bei Ihnen aussieht, können Sie im Folgenden selbst erkunden. In den beiden Menüs können Sie ihre Heimatgemeinde oder natürlich jede andere, für die Sie sich interessieren, auswählen. Um sie schneller zu finden, können Sie die Gemeinden zunächst nach Landkreisen filtern.</p> <h2>So oft wurde in Ihrem Heimatort eingebrochen</h2> <div id="graph"></div> <p> </p> <div class="article-text-explain article-module"> <h2>Daher stammen die Daten</h2> <p>Das Landeskriminalamt gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik jährlich heraus. In die Öffentlichkeit gelangen die Daten aber nur in zusammengefasster Form. Die Interpretation obliegt den Polizeipräsidien und Sicherheitspolitikern, die ihrerseits Schwerpunkte setzen, die sie bekannt machen wollen. Die Rohdaten gelangen in der Regel nicht nach außen.</p> <p>Der SÜDKURIER wollte sich damit nicht zufriedengeben. Wir haben die Daten über das Informationsfreiheitsgesetz des Landes Baden-Württemberg eingefordert, nachdem die Behörden sämtliche Presseanfragen des SÜDKURIER blockiert haben. Über eine Reihe von Artikeln machen wir die Daten unseren Lesern bekannt.</p> <p>Die Anzahl der Wohnungen stammt vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg.</p> </div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[So oft wurde in Ihrem Heimatort eingebrochen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 May 2019 12:02:01 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auffahrunfall an B 14-Einmündung bei Liptingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/emmingen-liptingen/Auffahrunfall-an-B-14-Einmuendung-bei-Liptingen;art372437,10142474 ]]></link>      <description><![CDATA[  Rund 8000 Euro Schaden sind bei einem Unfall an der Einmündung der Stockacher Straße bei Liptingen zur Bundesstraße 14 entstanden.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Rund 8000 Euro Schaden sind bei einem Unfall an der Einmündung der Stockacher Straße bei Liptingen zur Bundesstraße 14 entstanden.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/emmingen-liptingen/Auffahrunfall-an-B-14-Einmuendung-bei-Liptingen;art372437,10142474]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Rund 8000 Euro Schaden sind bei einem Unfall an der Einmündung der Stockacher Straße bei Liptingen zur Bundesstraße 14 entstanden.



        <p>Laut einer Mitteilung der Polizei schaute eine 21-Jährige, die mit ihrem Audi auf der Stockacher Straße zur Einmündung zur B 14 fuhr auf den Verkehr auf der Bundesstraße und bemerkte zu spät, dass der Skoda vor ihr bremste. Der Audi prallte auf den Skoda. Dabei entstanden am Audi rund 5000 Euro Schaden, am Skoda 3000 Euro.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Auffahrunfall Einmündung Unfall B14]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Auffahrunfall an B 14-Einmündung bei Liptingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 03 May 2019 15:49:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Polizei sucht Zeugen: Unfall wegen Überholmanöver zwischen Emmingen und Liptingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/emmingen-liptingen/Polizei-sucht-Zeugen-Unfall-wegen-UEberholmanoever-zwischen-Emmingen-und-Liptingen;art372437,10135997 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach einem gefährlichem Überholmanöver am Donnerstag gegen 9 Uhr auf der Kreisstraße 5931 zwischen Liptingen und Emmingen sucht die Polizei Tuttlingen Zeugen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Nach einem gefährlichem Überholmanöver am Donnerstag gegen 9 Uhr auf der Kreisstraße 5931 zwischen Liptingen und Emmingen sucht die Polizei Tuttlingen Zeugen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/emmingen-liptingen/Polizei-sucht-Zeugen-Unfall-wegen-UEberholmanoever-zwischen-Emmingen-und-Liptingen;art372437,10135997]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nach einem gefährlichem Überholmanöver am Donnerstag gegen 9 Uhr auf der Kreisstraße 5931 zwischen Liptingen und Emmingen sucht die Polizei Tuttlingen Zeugen.



        <p>Laut einer Mitteilung der Polizei fuhr ein Mann mit seinem Renault Clio auf der Kreisstraße in Richtung Emmingen, als ihm im Bereich einer Senke ein roter Wagen auf seiner Fahrspur entgegen kam, der gerade ein schwarzes Auto überholte.</p> <p>Der Clio-Fahrer konnte einen Zusammenstoß vermeiden, indem er nach rechts auf das Bankett auswich. Bei diesem Ausweichmanöver streifte das Fahrzeug an der Leitplanke entlang und wurde beschädigt. Die Fahrer des roten und des schwarzen Autos fuhren in Fahrtrichtung Liptingen weiter.</p> <p>Die Polizei sucht nach beiden und bittet Zeugen, sich unter (0 74 61) 941-0 beim Polizeirevier Tuttlingen zu melden.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Überholmanöver Unfall auto]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Polizei sucht Zeugen: Unfall wegen Überholmanöver zwischen Emmingen und Liptingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 28 Mar 2019 19:44:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Marlies Kießling zeigt Ausstellung mit Egli-Figuren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/emmingen-liptingen/Marlies-Kiessling-zeigt-Ausstellung-mit-Egli-Figuren;art372437,10098742 ]]></link>      <description><![CDATA[  In der frisch restaurierten, und mit neuen Stühlen ausgestatteten Liptinger Martins Kapelle ist derzeit eine Egli-Figuren-Ausstellung zu sehen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          In der frisch restaurierten, und mit neuen Stühlen ausgestatteten Liptinger Martins Kapelle ist derzeit eine Egli-Figuren-Ausstellung zu sehen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/emmingen-liptingen/Marlies-Kiessling-zeigt-Ausstellung-mit-Egli-Figuren;art372437,10098742]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        In der frisch restaurierten, und mit neuen Stühlen ausgestatteten Liptinger Martins Kapelle ist derzeit eine Egli-Figuren-Ausstellung zu sehen.



        <p>Diese Figuren zeigen die einzelnen Stationen aus dem Leben von Jesus zu sehen. Marlies Kießling aus Heudorf hat in verschiedenen Kursen diese Figuren selbst hergestellt. Dabei waren für zwei Figuren schon bis zu zwei Tage Zeitaufwand erforderlich. Einige Figuren hat sie auch von Kolleginnen aus Konstanz, Volkertshausen und von Pfarrer Ewald Billharz ausgeliehen. Die Kurse zur Fertigung der Egli Figuren waren überwiegend im Kreis Konstanz und in Heiligenberg.</p> <p>Was wollen die Figuren ausdrücken? Die biblischen Erzählfiguren stellen einzelne Geschichten aus dem Leben Jesu in Szenen dar. Die Hintergrundkulissen hat Hans Antweiler aus Worndorf in exakter Kleinstarbeit hergestellt. Eine Egli-Erzählfigur kann auf sehr vielfältige Weise eingesetzt werden. Heute werden die Figuren auch zur Erwachsenenbildung, in der Psychotherapie, sowie in der Senioren- und Hospizarbeit eingesetzt. In Emmingen-Liptingen kommen die Figuren auch im Religionsunterricht zur Erzählung der biblischen Geschichten zum Einsatz. So vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten einer original Egli-Figur sind auch ihr Aussehen, ihre Herstellungsweise, ihre Farben oder ihr Ausdruck.</p> <p><em><strong>Die Öffnungszeiten</strong> auf Anfrage bei Marlies Kießling unter (0 74 65) 927 37 20, oder per E-Mail an marlies.kiessling@seegg.de</em></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Heudorf]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Marlies Kießling zeigt Ausstellung mit Egli-Figuren]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 22 Mar 2019 16:33:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bundesstraße 311: Heftiger Auffahrunfall am Kreisverkehr  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/emmingen-liptingen/Bundesstrasse-311-Heftiger-Auffahrunfall-am-Kreisverkehr;art372437,10091540 ]]></link>      <description><![CDATA[  Drei Leichtverletzte und mindestens 8500 Euro Schaden sind die Bilanz eines Auffahrunfalls am Kreisverkehr der B¦311 in Fahrtrichtung Emmingen-Liptingen.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Drei Leichtverletzte und mindestens 8500 Euro Schaden sind die Bilanz eines Auffahrunfalls am Kreisverkehr der B¦311 in Fahrtrichtung Emmingen-Liptingen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/emmingen-liptingen/Bundesstrasse-311-Heftiger-Auffahrunfall-am-Kreisverkehr;art372437,10091540]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Drei Leichtverletzte und mindestens 8500 Euro Schaden sind die Bilanz eines Auffahrunfalls am Kreisverkehr der B¦311 in Fahrtrichtung Emmingen-Liptingen.



        <p>Ein 37-Jähriger fuhr laut einer Mitteilung der Polizei mit seinem Skoda aus Richtung Neuhausen auf den Kreisel zu und musste verkehrsbedingt stark abbremsen. Eine 26-Jährige, die am Steuer des VWs dahinter saß, bemerkte dies zu spät und die Fahrzeuge stießen zusammen.</p> <p>Durch den Aufprall wurden beide Fahrer sowie eine Fünfjährige, die im Kindersitz auf dem Rücksitz des Skodas saß, leicht verletzt. Alle drei kamen mit Rettungswagen in das Krankenhaus nach Tuttlingen. Der VW-Golf war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Kreisverkehr Auffahrunfall B311]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bundesstraße 311: Heftiger Auffahrunfall am Kreisverkehr]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 21 Jan 2019 18:15:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Welche Themen interessieren Sie? Machen Sie mit bei unserer großen Umfrage  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/Welche-Themen-interessieren-Sie-Machen-Sie-mit-bei-unserer-grossen-Umfrage;art372432,10025356 ]]></link>      <description><![CDATA[  Für Sie möchten wir noch besser werden und uns noch mehr um Ihre Sorgen und Anliegen kümmern. Deshalb starten wir eine große Umfrage mit den brennenden Fragen aus der Region. Nutzen Sie die Chance und bestimmen Sie mit, über welche Themen wir 2019 verstärkt berichten werden!  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Für Sie möchten wir noch besser werden und uns noch mehr um Ihre Sorgen und Anliegen kümmern. Deshalb starten wir eine große Umfrage mit den brennenden Fragen aus der Region. Nutzen Sie die Chance und bestimmen Sie mit, über welche Themen wir 2019 verstärkt berichten werden!<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/Welche-Themen-interessieren-Sie-Machen-Sie-mit-bei-unserer-grossen-Umfrage;art372432,10025356]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Für Sie möchten wir noch besser werden und uns noch mehr um Ihre Sorgen und Anliegen kümmern. Deshalb starten wir eine große Umfrage mit den brennenden Fragen aus der Region. Nutzen Sie die Chance und bestimmen Sie mit, über welche Themen wir 2019 verstärkt berichten werden!



        <p>Mit einer breit angelegten Umfrage untersucht das SÜDKURIER Medienhaus in den kommenden Tagen, welche Themen den Menschen in der Region besonders unter den Nägeln brennen.</p> <p>Mitmachen lohnt sich, denn die Ergebnisse werden dazu dienen, die Informationsangebote noch besser auf die Leserwünsche abzustimmen. Zudem werden unter allen Teilnehmern attraktive Preise verlost. Hier können Sie bequem online bei der Umfrage mitmachen: <a href="https://umfragen.suedkurier.de/845584" target="_blank" title="https://umfragen.suedkurier.de/845584" rel="noopener">www.suedkurier.de/mitreden</a>.</p> <p>Die Redaktion freut sich über eine rege Beteiligung und bittet die Leser, auch Bekannte und Freunde zur Teilnahme zu motivieren, die derzeit kein SÜDKURIER-Abonnement haben.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Welche Themen interessieren Sie? Machen Sie mit bei unserer großen Umfrage]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Feb 2017 11:34:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[21-Jährige zündelt in der Wittohhalle in Emmingen mit Papiertüchern  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/emmingen-liptingen/21-Jaehrige-zuendelt-in-der-Wittohhalle-in-Emmingen-mit-Papiertuechern;art372437,9150317 ]]></link>      <description><![CDATA[  Während einer Veranstaltung in Emmingen hat eine Frau zweimal versucht, ein Feuer zu legen. Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Während einer Veranstaltung in Emmingen hat eine Frau zweimal versucht, ein Feuer zu legen. Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/emmingen-liptingen/21-Jaehrige-zuendelt-in-der-Wittohhalle-in-Emmingen-mit-Papiertuechern;art372437,9150317]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Während einer Veranstaltung in Emmingen hat eine Frau zweimal versucht, ein Feuer zu legen. Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt.



        <p>Laut Pressemitteilung der Polizei hat eine 21-jährige Frau in den frühen Morgenstunden des Sonntag während einer Veranstaltung in zwei Umkleidekabinen der Witthohalle in Emmingen mehrere Papiertücher angezündet. Gegen 2.50 Uhr wurden Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr durch die starke Rauchentwicklung auf das Feuer aufmerksam. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte aber Schlimmeres verhindert werden.<br /> <br /> In der Zwischenzeit begab sich die 21-Jährige auf die Bühne der Festhalle und entfachte in einem Schirmständer ein weiteres Feuer mit Papiertüchern. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes konnte den brennenden Schirmständer mit Wasser löschen und die 21-Jährige bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch rund 150 Gäste in der Halle. Es wurden keine Personen verletzt. Die Hintergründe der Tat sind laut Polizei bislang nicht bekannt. Das Kriminalkommissariat Tuttlingen hat die Ermittlungen übernommen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Papiertuch Pressemitteilung Morgenstund Umkleidekabine]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Emmingen-Liptingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[21-Jährige zündelt in der Wittohhalle in Emmingen mit Papiertüchern]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 05 May 2016 15:24:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Südwestdeutsche Narrenverbände suchen Zusammenarbeit  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/emmingen-liptingen/Suedwestdeutsche-Narrenverbaende-suchen-Zusammenarbeit;art372437,8695981 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zur Verbandstagung in Renquishausen wird auch das Thema Fasnacht als Kulturerbe diskutiert  ]]></description>
      <content:encoded>
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          Zur Verbandstagung in Renquishausen wird auch das Thema Fasnacht als Kulturerbe diskutiert<br>
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        Zur Verbandstagung in Renquishausen wird auch das Thema Fasnacht als Kulturerbe diskutiert



        <p>Einen glamourösen Ausklang fand die 46. Arbeitstagung der 13 Narrenvereinigungen und -verbände in Renquishausen. Minnegesang der Glasbläserzunft Glashütte, ein Trio der Narrenzunft Reichenbach, die Männertanzgruppe der Narrenzunft Bubsheim und später aus Mahlstetten, so wie Markus Schad und Joise Laible von der Narrenzunft Kolbingen sorgten für Unterhaltung, bevor die Gugge Hitta Kracher aus Glashütte Stimmung in die Halle brachten. Krönender Schluss war die Showtanzgruppe aus Renquishausen.</p> <p>Zuvor tagten die Vertreter der südwestdeutschen Narren im Renquishauser Bürgerhaus. Ringpräsident Reinhold Hafen stellte seine 15 Narrenzünfte vor und als dienstältester Präsident konnte Roland Wehrle von der Vereinigung schwäbisch-alemanischer Narrenzünfte Präsident Karl-Heinz Schach vom Närrischen Freundschaftsring Neckar Gäu mit dem Narrenspiegel nebst Ehrenurkunde auszeichnen. Schach, der bis 1993 bereits als Zunftmeister in Felldorf fungierte, begann seine närrische Zeit im Närrischen Freundschaftsring Neckar Gäu 1996 als Brauchtumer. 2003 wählte man den aktiven Narren zum Ringpräsident, jetzt wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt. Mit launigen Worten umschrieb Wehrle das Wirken des närrischen Verbandsbosses, der nicht nur für die Fasnet ein offenes Ohr hatte, sondern auch als Dirigent bei den Blechquälern mit Kuhglocken Musik machte. Auch als Zitherspieler war er bekannt. Aus diesem Grunde ließ Roland Wehrle auch die Wassermusik von Händel bei seiner Begrüßung laufen, denn Karl-Heinz Schach war auch für seine Heimatgemeinde als Wassermeister tätig. In seinen Dankesworten gab er der Freude Ausdruck, dass er in Zukunft beim Partnerprogramm bei den Arbeitstagungen teilnehmen darf.</p> <p>Wichtiger Punkt war auch das Thema „Fasnacht als Kulturerbe-Codex“. Brauchtumsprofessor Werner Mezger hat den Narren seine Codex-Formulierungen vorgelegt. Diese sollen im kommenden Jahr durch die Verbände geprüft werden. Eine Verabschiedung des Codes stand noch nicht an. Zur nächsten Arbeitstagung ab dem 29. April im kommenden Jahr soll das Thema in Leutkirch aber wieder auf die Tagesordnung kommen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Südwestdeutsche Narrenverbände suchen Zusammenarbeit]]></dc:rights>
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