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    <title>suedkurier.de - Engen</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:30:06 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 10:30:06 +0100</lastBuildDate>

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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 05:05:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sie wollen die Wirtschaftskraft stärken  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/sie-wollen-die-wirtschaftskraft-staerken;art372438,12512282 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der regionale Wirtschaftsförderverein Hegau und die Stadt Engen laden am 15. November gemeinsam zur 13. Tischmesse ein  ]]></description>
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          Der regionale Wirtschaftsförderverein Hegau und die Stadt Engen laden am 15. November gemeinsam zur 13. Tischmesse ein<br>
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        Der regionale Wirtschaftsförderverein Hegau und die Stadt Engen laden am 15. November gemeinsam zur 13. Tischmesse ein



        <p><strong>Engen</strong> Insbesondere im derzeit schwierigen nationalen und internationalen Umfeld sei die regionale Verankerung umso wichtiger, wie Peter Freisleben, der für die Wirtschaftsförderung der Stadt Engen zuständig ist, betont. Mehr als 85 Unternehmen und Institutionen aus der Region werden vor Ort sein, darunter 49 aus Engen und deren Ortsteilen selbst, um ihre Produkte, Dienstleistungen und sonstigen Angebote vorzustellen. Die Tischmesse Engen, die am Samstag, 15.¦November, zwischen 10 und 17¦Uhr in der Stadthalle stattfinden wird, eröffnet Bürgermeister Frank Harsch.</p> <p>Auch die Bevölkerung ist zur Tischmesse eingeladen. Der Eintritt ist frei und für das leibliche Wohl der Besucher ist zudem gesorgt. Neu ist, dass die Aussteller erstmals die Gelegenheit haben werden, ihre aktuellen Ausbildungs- und Stellenangebote zu präsentieren. Hierzu wird im Foyer der Stadthalle eine sogenannte Jobwand aufgestellt. Mit dieser Jobbörse ist die Tischmesse auch für all diejenigen interessant, die sich beruflich neu orientieren wollen oder einen Ausbildungsplatz suchen.</p> <p>Die Palette der Unternehmen, die ihre Teilnahme an der Tischmesse, die 1999 ins Leben gerufen wurde, zugesagt haben, ist eine bunte aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung. Ab 12¦Uhr gibt es im stündlichen Rhythmus je 20¦Minuten dauernde Impulsvorträge zu Themen wie etwa „Fit für die Unternehmensnachfolge“ und „Fachkräfte: Eine Frage der Generation oder der Motivation?“. Das gute Renommee, das sich die Tischmesse Engen erarbeitet hat, zeigt sich auch daran, dass Bürgermeister Frank Harsch Prominenz aus Politik und Wirtschaft begrüßen kann. Dabei handelt es sich um den Bundestagsabgeordneten Andreas Jung (CDU) und um Thomas Conrady, den Präsidenten der IHK Hochrhein-Bodensee.</p> <p>Kennzeichen der Messe ist ihre Beschränkung auf das Wesentliche: Jeder Aussteller hat nur einen Tisch zur Verfügung, um sich zu präsentieren. Traditionell wird der attraktivste und kreativste Ausstellertisch prämiert.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Messen Berufsausbildung Arbeitsmarkt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sie wollen die Wirtschaftskraft stärken]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 05:02:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ihre Fahrzeuge stehen nun trocken und geschützt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/ihre-fahrzeuge-stehen-nun-trocken-und-geschuetzt;art372438,12512263 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Mitarbeiter des Bauhofs, des Forstreviers Engen und der Stadtverwaltung feiern die Fertigstellung der neuen Kaltlagerhalle  ]]></description>
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          Die Mitarbeiter des Bauhofs, des Forstreviers Engen und der Stadtverwaltung feiern die Fertigstellung der neuen Kaltlagerhalle<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Mitarbeiter des Bauhofs, des Forstreviers Engen und der Stadtverwaltung feiern die Fertigstellung der neuen Kaltlagerhalle



        <p>Engen Die provisorischen Lösungen zur Unterbringung der teuren Gerätschaften des Engener Bauhofs und des Forstbetriebs gehören der Vergangenheit an. Bürgermeister Frank Harsch dankte dem Gemeinderat für dessen Zustimmung zum Bau der 560.000 Euro teuren Kaltlagerhalle mit Sandwichdach und lobte das Projekt als architektonisch gelungen. Die neue Halle aus Holz hat eine Grundfläche von 168 Quadratmeter und ist 28 Meter lang. Sie bietet den Gemeindebetrieben insgesamt 1100 Kubikmeter Lagerraum auf zwei Ebenen. Auf dem Dach leistet eine Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) 28 KWh, wobei ein Drittel des Stroms dem Eigenbedarf dient und die anderen zwei Drittel ins Stromnetz eingespeist werden.</p> <p>Stadtbauamtsleiter Matthias Distler dankte den beteiligten Handwerksbetrieben, wobei er besonders die Firma Holzbau Müller aus Blumberg-Fützen hervorhob, die sowohl die Holzkonstruktion als auch das Hallendach aus Trapezblech errichtet hatte. Er dankte auch der Firma Lozzo GmbH aus Hilzingen für die Installation der Photovoltaik-Anlage sowie der Firma Zepf aus Watterdingen, die für die Elektroarbeiten zuständig war. Nicht zuletzt hob er Tobias Schwarz vom Stadtbauamt lobend hervor, der als Bauleiter die Federführung des Projekts innehatte. Distler gab dann einige Einblicke zum Bauverlauf: Der Baubeginn habe sich durch Schadstoffe im Boden, den deshalb notwendigen Erdaushub und dessen fachgerechte Entsorgung verzögert.</p> <p>In der Folge gab es zudem einen Mehraufwand bei der Tragstruktur der Halle, wodurch sich die Baukosten erhöht hätten. Trotzdem könne zufrieden konstatiert werden, so der Engener Stadtbauamtsleiter, dass nach jetzigem Stand der Dinge die Baukosten um rund fünf Prozent unter den prognostizierten lägen, da im Laufe der Arbeiten jede sich bietende Möglichkeit zur Kosteneinsparung genutzt worden sei. Zum Abschluss gab es für alle Beteiligten Kaltgetränke und heiße Würstchen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Bauwerk "Alternative Energie" Bauwirtschaft]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ihre Fahrzeuge stehen nun trocken und geschützt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:51:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist“, sagt eine neue Staatsbürgerin über Deutschland  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/neue-staatsbuergerin-ueber-deutschland-heimat-ist-nicht-nur-wo-du-geboren-bist;art372432,12511740 ]]></link>      <description><![CDATA[  Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?  ]]></description>
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          Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?



        <p>Wenn Adriana Hodaj über ihr Leben in Deutschland spricht, gerät sie ins Schwärmen. Sicher fühle sie sich hier, sagt sie, mit jedem Atemzug. Ihre Einbürgerung ist für sie eine Anerkennung für das, was sie dem Land zurückgibt.</p> <p>Vor fast acht Jahren kam die gebürtige Albanerin nach Deutschland, um als Krankenschwester zu arbeiten. Im Klinikum Konstanz ist sie mittlerweile voll angekommen. Am 21. Oktober erhielt die 52-Jährige <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mit-eid-urkunde-und-nationalhymne-so-feiern-eingebuergerte-ihre-deutsche-staatsbuergerschaft;art372432,12504283" title="Mit Eid, Urkunde und Nationalhymne: So feiern Eingebürgerte ihre deutsche Staatsbürgerschaft">offiziell die deutsche Staatsbürgerschaft.</a></p> <h2>„Wir dachten uns, warum nicht?“</h2> <p>Den medizinischen Bereich wählte Adriana Hodaj schon früh. In Albanien begann sie mit 14 Jahren eine Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme. Nach mehreren Jahren in Griechenland kehrte sie für ein Pharmazie-Studium noch einmal zurück in ihr Geburtsland. Dann aber entstand der Wunsch nach einem besseren und sichereren Leben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Krankenschwester, Hebamme, Apothekerin</span><span>Adriana Hodaj wurde 1973 in Fier in Albanien geboren. Mit 14 Jahren begann sie eine vierjährige Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme, damals ein Doppel-Diplom in ihrem Geburtsland. Fünf Jahre arbeitete sie in einer Frauenklinik, bevor sie mit ihrem Mann und ihrer einjährigen Tochter nach Athen zog. Nach zwölf Jahren in Griechenland ging die Familie wieder zurück nach Albanien, wo Adriana noch einmal fünf Jahre Pharmazie studierte.<br /> 2016 beschließen sie und ihr Mann nach Deutschland auszuwandern. Im Januar 2018 kommt Adriana zunächst allein nach Konstanz. Mittlerweile lebt sie hier seit fast acht Jahren und arbeitet als Krankenschwester auf der Station Gyn Ebenalp (Gynäkologie und Innere Medizin) im Klinikum Konstanz. Deutsch ist nach Albanisch, Griechisch und Englisch ihre vierte Sprache. Ihr Mann ist Busfahrer bei den Stadtwerken. Auch er hat vor, sich einbürgern zu lassen.</span></label></div> <p>Albanien, das als letztes Land in Europa den Kommunismus abschaffte, ist auch heute noch geprägt von politischer Instabilität. Als Adriana hörte, dass in Deutschland Fachkräftemangel herrscht, zögerten sie und ihr Mann nicht lange. „Wir dachten uns, warum nicht? Wir haben zwei gute Berufe, mit viel Erfahrung“, erzählt sie. 2018 kommt sie schließlich nach Konstanz.</p> <h2>Dem Gesundheitssystem viel zu verdanken</h2> <p>An Deutschland schätzt Adriana Hodaj die Sicherheit und Freiheit. Auch das viel kritisierte Gesundheitssystem funktioniere für sie gut. „Wenn du Fortschritte machen möchtest, hast du Unterstützung. Ich habe die Möglichkeit, Weiterbildungen zu machen.“</p> <p>Für die Unterstützung ihrer Kolleginnen und Kollegen im Klinikum, von denen viele aus anderen Kulturen kommen, ist sie besonders dankbar. „Die Beziehungen sind so herzlich. Ich lerne viel und gehe gerne zur Arbeit.“ Bis zur Rente möchte die 52-Jährige weiter auf ihrer Station arbeiten.</p> <h2>In zwei Ländern daheim – auch auf dem Papier</h2> <p>Die Verbindung zu Albanien bleibt aber. Mehrmals im Jahr besucht sie dort ihre Eltern. „Ich bin stolz auf meine Wurzeln“, sagt Adriana. Auch ihre albanische Staatsbürgerschaft hat sie behalten.</p> <p>Wenn sie sagt „Mein Leben ist zwischen zwei Ländern“, meint sie es im positiven Sinne. Zugehörigkeitskonflikte kennt sie nicht. „Wir haben eine Redewendung in Albanien, Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist, sondern wie du fühlst. Ich bestätige das.“</p> <p>In Konstanz fühlt sie sich wegen des Bodensees doppelt zu Hause. Das Binnengewässer erinnere sie an frühere Heimatorte, die alle am Meer lagen, erzählt Adriana. „Dieses Gefühl, nahe am Wasser zu sein, das gibt mir viel. Viele Emotionen“.</p> <h2>Wer eingebürgert werden will, braucht Geduld</h2> <p>Einbürgern lassen wollte sich die 52-Jährige, weil sie sich seit Jahren mit Deutschland verbunden fühlte. Jetzt offiziell Deutsche zu sein, ist für sie ein neuer Lebensabschnitt. „Ich bin jetzt ein Teil der Gesellschaft, zu 100 Prozent und mit allen Rechten. Das macht mich dankbar und stolz.“</p> <p>Über den Einbürgerungsprozess kann sie fast ausschließlich Positives berichten. „Ich wusste, ich muss warten“, sagt sie und lacht. Geduld brauche man auf jeden Fall. Knapp eineinhalb Jahre hat es bei ihr gedauert.</p> <p>Das Landratsamt habe ihr bei Fragen aber immer schnell geholfen, sagt Adriana Hodaj. Nur bei der Sprache hätte sie sich, außerhalb der Arbeit, mehr Unterstützung gewünscht. Kurse ließen sich kaum mit Schichtdiensten vereinen und Deutsch sei eben sehr schwer. Dialekt sowieso.</p> <h2>„Man muss auch etwas zurückgeben“</h2> <p>Trotzdem beweise die Einbürgerung ihre gute Integration, findet Adriana. Den deutschen Pass zu erhalten, sei gar nicht so leicht. „Wir arbeiten hier täglich und geben viel für diese Gesellschaft. Man muss auch was zurückgeben. Und man muss es wollen.“<br /> <br /> Rückblickend ist sie deshalb froh über die Entscheidung, nach Deutschland zu kommen. „Es war mutig von meinem Mann und mir. Wir haben Ängste überwunden, im Alter vor allem. Jetzt fühlen wir uns beide jung.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist“, sagt eine neue Staatsbürgerin über Deutschland]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 15:40:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Endlich wieder freie Fahrt! Nach fast zwei Jahren ist die Hohenkrähenstraße fertig  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/endlich-wieder-freie-fahrt-nach-fast-zwei-jahren-ist-die-hohenkraehenstrasse-fertig;art372458,12511148 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie ist eine der Hauptverkehrsadern der Stadt – und war für fast zwei Jahre dicht. Die Stadt hat in die Sanierung der Hohenkrähenstraße 4,8 Millionen Euro investiert. Seit 1. November rollt der Verkehr wieder  ]]></description>
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          Sie ist eine der Hauptverkehrsadern der Stadt – und war für fast zwei Jahre dicht. Die Stadt hat in die Sanierung der Hohenkrähenstraße 4,8 Millionen Euro investiert. Seit 1. November rollt der Verkehr wieder<br>
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        Sie ist eine der Hauptverkehrsadern der Stadt – und war für fast zwei Jahre dicht. Die Stadt hat in die Sanierung der Hohenkrähenstraße 4,8 Millionen Euro investiert. Seit 1. November rollt der Verkehr wieder



        <p>Auf die Freigabe dieser Straße haben die Singener lange warten müssen: Die Bauarbeiten in der Hohenkrähenstraße sind abgeschlossen. Der Verkehr rollt endlich wieder ungehindert. Die Straße ist zum 31. Oktober für den Verkehr wieder in beiden Richtungen befahrbar. Fast genau zwei Jahre – von Oktober 2023 bis Oktober 2025 – dauerte die Sanierung einer der wichtigsten Einfahrtstraßen in die Stadt.</p> <p>Auf die Stadt ist in dieser Zeit ein Millionenprojekt zugekommen, das zudem viel Geduld von Autofahrern und Anwohnern gefordert hat. „Es ging leider nicht kürzer“, sagte Oberbürgermeister Bernd Häusler bei der Baustellenfeier. Der schlechte Zustand der Straße der vergangenen Jahre ist damit endlich Geschichte.</p> <p>Planmäßig konnte der Vollausbau der 1,3 Kilometer langen Hauptverkehrsstrecke abgeschlossen werden. Oberbürgermeister Bernd Häusler und Bauleiter Markus Klotz bedankten sich bei den Anwohnern für ihre Geduld während der nicht ganz einfachen Bauzeit. Viel Applaus gab es von den zahlreichen Interessierten, die der Einladung zur Einweihung gefolgt waren.</p> <p>An der Sanierung der Hohenkrähenstraße – beziehungsweise an der jahrelangen nur stadteinwärts befahrbaren Straße – gab es während der Bauphase immer wieder Kritik. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/bald-geht-hier-nichts-mehr-vollsperrung-in-der-hohenkraehenstrasse-hat-folgen-fuer-autos-und-geschaefte;art372458,12492398" target="_blank" title="Bald geht hier nichts mehr: Vollsperrung in der Hohenkrähenstraße hat Folgen für Autos und Geschäfte">Vor allem einige Betriebe entlang der Hohenkrähenstraße hatten gegenüber dem SÜDKURIER ihren Frust geschildert</a>. Fehlender Umsatz und fehlende Parkplätze waren für die Unternehmen in der Bauphase eine Herausforderung.</p> <h2>Sperrung war ärgerlich, aber unumgänglich</h2> <p>Ein Umstand, der auch bei der Stadt bekannt ist. Aber wie OB Häusler bei der Freigabe der Hohenkrähenstraße betonte, habe die Stadt ein komplettes Abschneiden der ansässigen Betriebe vermeiden wollen. Stattdessen habe man sich bewusst – auch mit Blick auf die Geschäfte an der Straße – für einen Ausbau unter Verkehr entschieden, erklärte Häusler. Einige habe die Teilsperrung dennoch schmerzlich getroffen, so der OB weiter. Was Häusler damit sagen wollte: Bei der Teilsperrung war die Einfahrt nach Singen jederzeit möglich gewesen. Nur die Fahrbahn stadtauswärts in Richtung Engen und Autobahn wurde umgeleitet.</p> <p>Laut dem OB hätte eine Komplettsperrung die Bauzeit vielleicht um sechs Monate verkürzt – aber eben die ansässigen Betriebe komplett vom Kundenverkehr isoliert. „Viele Arbeiten konnten jeweils immer zur Hälfte ausgeführt werden“, so Häusler weiter. Er dankte dem Tiefbauunternehmen Behringer aus Hüfingen, den städtischen Mitarbeitern und bei denen, die die Baustelle die letzten zwei Jahre ertragen hätten.</p> <h2>Das hat sich in der Hohenkrähenstraße getan</h2> <p>Mit Blick auf die Baukosten sei die Hohenkrähenstraße eine Punktlandung gewesen. Die Stadt habe die Kostenberechnung laut OB Häusler einhalten können. Für den Vollausbau der Straße einschließlich der Wasserleitung, 50 Haus- und 40 Kanalanschlüsse, einer neuen Beleuchtung sowie vier barrierefreier Bushaltestellen seien 4,8 Millionen Euro Gesamtkosten entstanden, wovon 600.000 Euro das Regierungspräsidium für das Teilstück von der Aachbrücke bis zum Hummelweg übernommen habe, so Häusler weiter.</p> <p>Stadtauswärts stehe jetzt ein getrennter Fuß- und Radweg zur Verfügung, stadteinwärts ein Fußweg mit Radfahren frei (alternativ kann man hier auch den Weg an der Aach entlang nehmen). Natürlich wurde auch an die Verlegung von Glasfaser gedacht. So seien laut dem Singener Rathauschef etwa 12.000 Kubikmeter Erde bewegt und 1.300 Meter neue Hauptleitungen verlegt worden. Die älteste getauschte Leitung stammte aus dem Jahr 1906.</p> <p>Lob gab es für die Baufirma Behringer Tiefbau aus Hüfingen, die Bauleiter Klotz mit den Worten beschrieb, „die wollen schaffen“. Neben 11.000 Quadratmetern für Straße und Radweg sowie 3.000 Quadratmeter Asphaltarbeiten für den Gehweg mussten 80.000 Pflastersteine mit einem Gesamtgewicht von 600 Tonnen per Hand verlegt werden. Auch sei ihre freundliche und hilfsbereite Art bei den Anwohnern gut angekommen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Sache mit dem Kreisverkehr</span><span>Im Vorfeld der Planung hatte die SPD im Juni 2023 mit einem Antrag eine Untersuchung angeregt, ob ein Kreisverkehr am Knotenpunkt an der Friedenslinde gebaut werden könne. Hierzu sei Anfang des Jahres ganztags eine Verkehrszählung erhoben und später von einem Ingenieurbüro ausgewertet worden. Wie Bernd Häusler damals im Ausschuss erklärte, zeige die Analyse, dass gerade in den Abendstunden zu viel Verkehr stadteinwärts fließe, sodass ein Kreisverkehr der Belastung nicht standhalten würde. „Die Auswertung zeigt, dass ein Kreisverkehr an dieser Stelle nicht funktioniert.“</span></label></div> <p>Auch Bauleiter Markus Klotz bedankte sich bei den Anwohnern, die mit der Baustelle gelebt haben und Umwege und Behinderungen in Kauf nehmen mussten. „Während wir die Baustelle täglich wieder verlassen haben, haben die Anwohner zwei Jahre auf der Baustelle gelebt“, sagte er. Die Anwohner hätten zudem mit dem Baulärm leben müssen. Aber das Ziel sei nun erreicht. „Vielen Dank für Ihre Geduld und Ihre Mithilfe“, so Klotz weiter.</p> <p>Und auch den Arbeitern vor Ort dankte der Bauleiter. „Ich bin immer gern auf die Baustelle gekommen“, sagte er. Denn hier habe das gesprochene Wort gegolten, ohne großen Schriftverkehr. „Ihr wart hier bei Wind und Wetter.“</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Endlich wieder freie Fahrt! Nach fast zwei Jahren ist die Hohenkrähenstraße fertig]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 13:13:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wohin mit dem Strom, wenn zu viel produziert wird? Engen erweitert die Kapazitäten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/wohin-mit-dem-strom-wenn-zu-viel-produziert-wird-engen-erweitert-die-kapazitaeten;art372438,12511089 ]]></link>      <description><![CDATA[  Neue Schaltstation soll das Netz mit der Region verbinden. Engener Stadtwerke produzieren bereits Energie für 55 Prozent des städtischen Bedarfs.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Neue Schaltstation soll das Netz mit der Region verbinden. Engener Stadtwerke produzieren bereits Energie für 55 Prozent des städtischen Bedarfs.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Neue Schaltstation soll das Netz mit der Region verbinden. Engener Stadtwerke produzieren bereits Energie für 55 Prozent des städtischen Bedarfs.



        <p>Die Stadt Engen stellt sich auf die Anforderungen des Klimawandels und die damit verbundene Stromversorgung ein. Am Ortseingang Neuhausen und in der Schützenstraße wurden je eine neue Schaltstation gebaut, die über zirka neun Kilometer Kabel in die gewachsenen Strukturen eingebunden sind. Die Schaltstation vor Neuhausen dient der Umstrukturierung vom 20.000 Volt-Mittelspannungsnetz, um die Übertragungskapazität des Netzes zu erhöhen. Durch eingespeisten Photovoltaikstrom (PV-Strom) wird mehr Strom produziert, als gebraucht wird. „Ziel ist es, den in Engen erzeugten PV-Strom an den vorgelagerten Netzbetreiber übertragen zu können“, erklärt Thomas Freund, Geschäftsführer der Stadtwerke.</p> <p>Die nicht genutzten Kapazitäten können an das Umspannwerk am Autobahnkreuz in Beuren abgeleitet und von da aus an andere Abnehmer weiterverteilt werden. „Wenn dort zu viel ankommt, geht der Strom in die Region. Dorthin, wo er gebraucht wird“, erläutert Freund. Je nach Wetterlage sollen die Schaltstationen im Frühjahr 2026 komplett betriebsbereit sein. Ab Sommer 2026 könne das Netz dann mehr PV-Strom aufnehmen, so Freund. Von der Schaltstation Lindenstraße Neuhausen werden parallel dazu Glasfaserrohre in den Ort verlegt. Bürgermeister Frank Harsch bezeichnete die neuen Schaltstationen als einen Meilenstein: „Erst müssen die Netze da sein, dann kann die Energiewende gelingen“, so Harsch.</p> <p>Laut Stadtwerken beträgt die Stromerzeugung vor Ort zirka 18 Millionen Kilowattstunden im Jahr, das entspricht rund 55 Prozent der in Engen verbrauchten Energie. Die Erzeugungsanlagen haben in Summe eine Leistung von 18 Megawatt. Die 2025 geplanten Investitionen für das Stromnetz, die Wasserversorgung, das Glasfasernetz und die Wärmeversorgung summieren sich auf gesamt über 5,5 Millionen Euro. Wobei zirka vier Millionen Euro für das Stromnetz anfallen. Im Vergleich zum Jahr 2024 habe sich die Investitionssumme um 2,58 Millionen Euro verdoppelt, so Freund.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA["Alternative Energie" Energiewirtschaft Windenergie thema-wirtschaft-energie-alternativ thema-wirtschaft-energie]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wohin mit dem Strom, wenn zu viel produziert wird? Engen erweitert die Kapazitäten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 08:45:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehrere Verletzte! Bus kracht in der Jahnstraße gegen einen Baum  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/linienbus-kracht-gegen-baum-mehrere-verletzte;art372438,12511008 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Tag nach den Herbstferien beginnt mit einem Schreck: Am Montag, 3. November, rammt ein Schulbus in Engen einen Baum. Wenige Minuten später wäre er voll mit Schulkindern gewesen. Jetzt ermittelt die Polizei.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Tag nach den Herbstferien beginnt mit einem Schreck: Am Montag, 3. November, rammt ein Schulbus in Engen einen Baum. Wenige Minuten später wäre er voll mit Schulkindern gewesen. Jetzt ermittelt die Polizei.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/linienbus-kracht-gegen-baum-mehrere-verletzte;art372438,12511008]]></guid>
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        Der Tag nach den Herbstferien beginnt mit einem Schreck: Am Montag, 3. November, rammt ein Schulbus in Engen einen Baum. Wenige Minuten später wäre er voll mit Schulkindern gewesen. Jetzt ermittelt die Polizei.



        <p>Der erste Schultag nach den Herbstferien ist mit einem Schreckmoment in Engen gestartet: Ein Linienbus, in dem wenige Minuten später etliche Kinder auf dem Weg zur Schule gewesen wären, ist am frühen Montagmorgen, 3. November, in einen Baum gekracht. Fünf Fahrgäste sind bei dem Unfall in der Jahnstraße verletzt worden, wie die Polizei auf SÜDKURIER-Nachfrage bestätigt. Der Busfahrer sei bei der Kollision unverletzt geblieben.</p> <p>Entgegen den ersten Meldungen in den sozialen Medien befanden sich keine Schülerinnen oder Schüler im Bus. Dies bestätigt auch die Polizei. Immer wieder bleiben am Montagmorgen Kinder und Eltern auf dem Weg zur Schule vor dem Wrack des Linienbusses stehen. Viele von ihnen schlagen die Hände vor den Mund.</p> <p>Ein Kind fragt einen Feuerwehrmann, ob Kinder in dem Bus gewesen wären. Ihnen zeigt sich ein Bild, das Schlimmes vermuten lässt. Der fordere Teil des großen Gelenkbusses ist aufgerissen, von der Tür direkt neben dem Fahrerbereich ist nicht mehr viel übrig. Die Frontscheibe ist komplett demoliert.</p> <p>Kurz vor Schulbeginn am Montag nach den Herbstferien ist der Bereich rund um das Engener Schulzentrum weiträumig gesperrt. Der Grund ist ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Linienbus, zu dem es gegen 6 Uhr in der Jahnstraße kam. Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei sind mit einem Großaufgebot im Einsatz.</p> <p>Die Bergungsarbeiten sorgen für ein Verkehrschaos rund um das Schulzentrum. „Etwas später am Tag wäre der Bus komplett mit Kindern voll gewesen. Wer weiß, was dann passiert wäre“, schildert Einsatzleiter Benjamin Bach von der Engener Feuerwehr dem SÜDKURIER vor Ort.</p> <p>Auch Schulleiter Thomas Umbscheiden teilt diese Meinung: „Wenn das Ganze wenig später passiert wäre mit vielen Kindern an Bord, dann wäre es anders ausgegangen“, sagt er wenige Stunden nach dem Unfall am Telefon. Der Rektor des Engener Gymnasiums lobt den Umgang von Rettungskräften, Schülern und Eltern mit der Situation. „Alle haben sich vorbildlich verhalten“, so Umbscheiden. Gegen 7 Uhr – kurz nach Bekanntwerden des verunglückten Linienbusses – habe die Schule die Eltern darüber informiert, den Unfallbereich zu umfahren. Weitere Schulbusse seien auf Höhe des Viehmarktes umgeleitet worden. „Wir hatten nur vereinzelte Kinder, die zu spät zum Unterricht erschienen sind“, so Umbscheiden weiter.</p> <h2>Was ist am Montagmorgen in der Jahnstraße passiert?</h2> <p>Wie die Polizei informiert, sei der Linienbus gegen 6 Uhr auf Höhe der Sporthalle nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Mehrere Besatzungen des Rettungsdienstes hätten daraufhin die Erstversorgung und anschließenden Transport ins Krankenhaus übernommen.</p> <p>Aufgrund der andauernden Unfallaufnahme sei die Jahnstraße voll gesperrt. Wie es zu dem Unfall gekommen ist, sei derzeit vollkommen unklar. Laut Polizeisprecherin Katrin Rosenthal habe die Verkehrspolizei die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Ursache übernommen.</p> <p>Ein Polizist vor Ort schildert dem SÜDKURIER aber, dass der Busfahrer wohl nicht zu schnell unterwegs gewesen sei. „Gott sei Dank waren keine Schulkinder im Fahrzeug“, sagt er.</p> <p>Auch Feuerwehr-Einsatzleiter Benjamin Bach verweist auf die Ermittlungen der Polizei. Er bestätigt, dass der Linienbus auf gerader Straße von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen den Baum geprallt. Im Anschluss sei es zu einem riesigen Verkehrschaos durch den Berufs- und Schulverkehr zu Beginn der Unfallaufnahme gekommen.</p> <p>Die Feuerwehr habe den Verkehr sicher umleiten können. „Wir haben alles kontrolliert und den Rettungsdienst mit den Verletzten unterstützt. Sechs Verletzte wurden mit fünf Rettungswägen ins Krankenhaus gebracht“, so Einsatzleiter Bach. Kurz danach revidiert die Polizei die Anzahl an verletzten Personen. Die Polizei spricht offiziell von fünf Verletzten.</p> <p>Im Nachgang hätten die Einsatzkräfte der Feuerwehr dann das Heizöl der Standheizung aus dem verunfallten Linienbus abgepumpt. „Weil der Tank durch den Aufprall beschädigt worden war“, so Bach weiter. Die Feuerwehr war mit 25 Einsatzkräften der Engener Feuerwehr und mit fünf Fahrzeugen vor Ort.</p> <p>Das Abschleppunternehmen Moll aus Stockach hat sich um den Abtransport des verunglückten Busses gekümmert. Laut Benjamin Kunz von der Abschleppfirma werde die Bergung des Busses mehrere Stunden in Anspruch nehmen.</p> <p>Dass es sich bei dem Unfallfahrzeug um einen Gelenkbus handle, erschwere die Arbeit. „Außerdem sind die Gegebenheiten vor Ort schwierig und verengt, aufgrund der Bäume“, so Kunz. Ein Problem mit dem Gewicht des Busses habe es nicht gegeben. „Bergungen von Lastwagen sind aufgrund des Gewichtes komplizierter“, so Kunz weiter.</p> <p>Um den Unfallhergang zu ermitteln, bittet die Polizei Zeugen, sich unter der Telefonnummer 07733 99600 bei der Verkehrspolizei in Mühlhausen-Ehingen zu melden.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Unfall Klinik Polizei Feuerwehr Verkehrsunfall Oberbürgermeister Autobus Verkehrsunglücke thema-verkehr-oepv thema-sicherheit-blaulicht-unfall]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mehrere Verletzte! Bus kracht in der Jahnstraße gegen einen Baum]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 12:39:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Streit mit Ex-Freundin eskaliert im Seehas: Unbekannter wirft Angreifer aus dem Zug  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/streit-mit-ex-freundin-eskaliert-im-seehas-unbekannter-wirft-angreifer-aus-dem-zug;art372432,12510077 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwischen Feierabendpendlern der Verbindung zwischen Engen und Konstanz kommt es am Donnerstag, 30. Oktober, zu einer Prügelei. Die Bundespolizei sucht nach dem Mann, der handgreiflich wurde, um die Frau zu schützen.  ]]></description>
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          Zwischen Feierabendpendlern der Verbindung zwischen Engen und Konstanz kommt es am Donnerstag, 30. Oktober, zu einer Prügelei. Die Bundespolizei sucht nach dem Mann, der handgreiflich wurde, um die Frau zu schützen.<br>
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        Zwischen Feierabendpendlern der Verbindung zwischen Engen und Konstanz kommt es am Donnerstag, 30. Oktober, zu einer Prügelei. Die Bundespolizei sucht nach dem Mann, der handgreiflich wurde, um die Frau zu schützen.



        <p>Erst streitet sich ein alkoholisierter Mann im Seehas zwischen Engen und Konstanz mit seiner ehemaligen Lebensgefährtin. Als ein Unbekannter dazwischengeht, eskaliert die Lage. Das geht aus einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Konstanz hervor. Demnach ist am frühen Donnerstagabend, 30. Oktober, im Zug zu einer „tätlichen Auseinandersetzung“ – wie es im Polizeijargon heißt – gekommen.</p> <p>Laut Pressestelle habe der 53-Jährige zunächst seine Ex-Partnerin im Seehas verbal und körperlich angegangen. „Der unbekannte Mitreisende ging dazwischen, um den Übergriff zu beenden“, heißt es in der Mitteilung an die Medien weiter. Daraufhin sei es zu einer Prügelei zwischen den beiden Männern gekommen. Diese Szenen hätten sich im Zeitraum zwischen 17.10 Uhr und 17.30 Uhr ereignet.</p> <p>Weiter schreibt die Pressestelle: „Am Haltepunkt Allensbach beförderte der Unbekannte den 53-Jährigen aus dem Zug. Dabei hat sich dieser Verletzungen zugezogen.“ Die Bundespolizeiinspektion Konstanz ermittle nun wegen Körperverletzung sowohl gegen den 53-Jährigen als auch den unbekannten Mann.</p> <h2>Bundespolizei kontrolliert Seehas in Konstanz</h2> <p>Kurz nach dem Vorfall stiegen an der Haltestelle Konstanz-Fürstenberg mehrere Einsatzkräfte der Bundespolizei in den voll besetzten Zug. Ein SÜDKURIER-Reporter war zufällig vor Ort und beobachtete, wie die Beamten alle Fahrgäste anwiesen, ihre Hände zu zeigen. Die Polizisten liefen durch die Bahn und schauten sich besonders die Rückseiten der Finger an. Bei einigen Fahrgästen sorgte das für Irritation.</p> <p>Die Pressesprecherin der Bundespolizeiinspektion Konstanz, Bettina Stahl, bestätigt auf SÜDKURIER-Nachfrage, dass die Beamten geschaut haben, ob sie bei einer Person Blut oder Verletzungen an den Händen feststellen können. „Der unbekannte Tatverdächtige ist in besagten Seehas weitergefahren, das haben uns die Zeugen so bestätigt“, erklärt Stahl. Die Hoffnung der Polizei sei gewesen, den unbekannten Tatverdächtigen noch im Zug feststellen zu können. Dies sei jedoch nicht der Fall gewesen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Streit mit Ex-Freundin eskaliert im Seehas: Unbekannter wirft Angreifer aus dem Zug]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 15:02:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bildungspolitik, Gesundheitswesen und Wohnen auf der Agenda: Die Linke will erstmals in den Landtag  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/bildungspolitik-gesundheitswesen-und-wohnen-auf-der-agenda-die-linke-will-erstmals-in-den-landtag;art372458,12507970 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Ortsgruppe Singen-Hegau der Linken eröffnet mit Kandidat John-Eric Löser den Wahlkampf für die Landtagswahl 2026. Die Partei will aktiv das Gespräch mit den Wählern suchen und strebt zehn Prozent der Stimmen an.  ]]></description>
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          Die Ortsgruppe Singen-Hegau der Linken eröffnet mit Kandidat John-Eric Löser den Wahlkampf für die Landtagswahl 2026. Die Partei will aktiv das Gespräch mit den Wählern suchen und strebt zehn Prozent der Stimmen an.<br>
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        Die Ortsgruppe Singen-Hegau der Linken eröffnet mit Kandidat John-Eric Löser den Wahlkampf für die Landtagswahl 2026. Die Partei will aktiv das Gespräch mit den Wählern suchen und strebt zehn Prozent der Stimmen an.



        <p>Nach dem überraschenden Erfolg bei der Bundestagswahl im Februar möchte die Linke den Schwung mitnehmen und erstmals in den Landtag in Baden-Württemberg einziehen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/ortsverband-singen-hegau-der-linken-fuenfkoepfiger-vorstand-ist-gewaehlt;art372458,12405997" target="_blank" title="Für eine linke Stimme im Hegau: Ortsverband der Linken wählt den ersten Vorstand">Die erst im Frühjahr gegründete Ortsgruppe Singen-Hegau</a> eröffnet nun den Landtagswahlkampf mit dem Bundestagsabgeordneten Luigi Pantisano und der auf Platz 3 gelisteten Landtagskandidatin Mersedeh Ghazaei.</p> <p>Mit seinen positiven Erfahrungen aus dem Wahlkampf um das Konstanzer Oberbürgermeisteramt vor fünf Jahren motivierte Luigi Pantisano die Mitglieder. „Damals lag unsere Partei ziemlich am Boden und keiner wusste mehr so richtig, wofür sie eigentlich stand. Dennoch wäre es mir fast gelungen, das Amt zu übernehmen“ so Pantisano.</p> <p>Er erinnerte daran, dass seine Unterstützer und er damals viele Gespräche mit den Menschen sowohl an den Wahlkampfständen als auch an deren Haustüren geführt hätten. Viele Bürger hätten seinen in ihren Augen radikalen Forderungen wie einer autofreien Innenstadt oder dem Verzicht einer zusätzlichen Wohnbebauung zugunsten einer besseren Nutzung der vorhandenen Gebäude zunächst zugestimmt. Vor deren Umsetzung seien demnach viele Bürger aber dann doch zurückgeschreckt und hätten im zweiten Wahlgang dem Amtsinhaber Uli Burchardt von der CDU ihre Stimme gegeben, nachdem Pantisano im ersten Wahlgang noch vorne lag.</p> <h2>Wahlbeteiligung um rund 20 Prozent gestiegen</h2> <p>Der eigentliche Höhenpunkt war für Pantisano jedoch, dass es gelungen sei, die Wahlbeteiligung gegenüber der Wahl 2012 um etwa 20 Prozent zu steigern. Dies zeige, dass es möglich sei, die Menschen für die Politik zu begeistern und zurückzugewinnen – wenn man das Gespräch mit ihnen sucht, ihnen zuhört, ihre Interessen und Bedürfnisse aufgreift, „ohne ihnen jedoch das Blaue vom Himmel zu versprechen“. Und genau dies wolle sich die Linke in den nächsten Monaten zur Aufgabe machen. „Die derzeitigen Umfragewerte von sieben Prozent geben uns Rückenwind, und mit einem engagierten und mutigen Wahlkampf ist ein zweistelliges Ergebnis durchaus erreichbar“, hoffte der Bundestagsabgeordnete.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Ortsgruppe</span><span>Der am 1. Mai 2025 gegründete Ortsverband Singen-Hegau schickt John-Eric Löser als Kandidat für die Landtagswahl am 8. März 2026 ins Rennen. Die Ortsgruppe hat in ihrer ersten Sitzung in der Singener Teestube im vergangenen Juni seinen fünfköpfigen Vorstand gewählt. Dieser besteht aus Nadine Heptner, Chantal Keller, Johanna Burghardt, Jonas Kohl und Alexander Somogyi.</span></label></div> <p>Mersedeh Ghazaei ist eine der drei jungen Frauen, die die Liste der Linken für den Landtag in Baden-Württemberg anführen. Sie ist die Tochter eingewanderter iranischer Arbeiter und möchte sich besonders in der Bildungspolitik engagieren. Erst 2023 in die Partei eingetreten, habe sie am eigenen Leib erfahren, wie ungerecht ihrer Meinung nach das deutsche Bildungssystem ist.</p> <p>„Migrantische Kinder bleiben zurück, weil sie keine ausreichende Förderung erfahren. Die Eltern können nicht selbst unterstützen und sich keine Nachhilfe leisten“, schilderte sie. Kinder würden sich schämen und ausgegrenzt fühlen, wenn sie für Schulausflüge um Spendengelder betteln müssen. „Zusätzliche Gelder, die in Bildung investiert werden, haben für die Gesellschaft langfristig einen positiven Nutzen“, so Ghazaei. Ihr leuchte es nicht ein, wenn hier gespart werde, während für die Verteidigung ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro auf den Weg gebracht wird.</p> <h2>Mehr als 10.000 Mitglieder im Ländle</h2> <p>Hoffnung, dass es mit dem erstmaligen Einzug in den baden-württembergischen Landtag klappt, macht ihr nicht nur das Ergebnis der Bundestagswahl, sondern auch die Entwicklung der Mitgliederzahl im Ländle, die die Marke von 10.000 mittlerweile überschritten hat. Gerade junge Menschen, die vermehrt in die Partei eingetreten sind, forderte Ghazaei auf, mit einem mutigen und optimistischen Wahlkampf um die Wähler zu werben.</p> <p>Anknüpfend an seine Vorrednerin konnte der Direktkandidat der Linken für den Raum Singen-Hegau, John-Eric Löser, vermelden, dass dem Kreisverband mittlerweile 280 Mitglieder beigetreten sind. Als ausgebildeter Rettungssanitäter möchte er sich besonders mit den Missständen im Gesundheitswesen beschäftigen. „Es dürfen keine weiteren Krankenhäuser geschlossen werden und die personelle Ausstattung mit Pflegekräften, insbesondere im ländlichen Raum, muss verbessert werden“, so Löser.</p> <p>Für ihn werde linke Politik gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mehr denn je gebraucht. Der wahrscheinliche Wegfall der Mietpreisbremse in Konstanz und Radolfzell, die diskutierte Streichung des Pflegegrads 1 oder auch die Eingriffe in das bisherige Bürgergeld, die künftige Grundsicherung – all das seien Maßnahmen, die den Sozialstaat schwächen würden in Zeiten, in denen immer mehr Menschen sich Sorgen um ihre wirtschaftliche Zukunft machen würden. „Die Linke im Landtag kann hier auch Druck auf SPD und Grüne aufbauen, sich solchen Entwicklungen entgegenzustellen“, so Löser, der sich auf den jetzt beginnenden Wahlkampf freut.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bildungspolitik, Gesundheitswesen und Wohnen auf der Agenda: Die Linke will erstmals in den Landtag]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 14:32:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aufgestellt für die Landtagswahl: BSW nominiert Kandidaten für Wahlkreise Konstanz und Singen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landtagswahl-2026-bsw-nominiert-kandidaten-fuer-wahlkreise-konstanz-und-singen-29-10-25;art372432,12507252 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.  ]]></description>
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          Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.<br>
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        Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.



        <p>Das Bündnis Sahra Wagenknecht hat es in kurzer Zeit weit gebracht. Den Einzug in den Bundestag verpasste die Partei zwar knapp, in mehreren Landesparlamenten ist sie dagegen vertreten. Im März soll der Einzug in den Baden-Württembergischen Landtag gelingen. Dazu hat die Partei jetzt auch für die Wahlkreise Konstanz und Singen Kandidaten nominiert. Darüber informiert der Kreisverband, dessen Mitglieder teilweise zuvor schon <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/buendnis-sahra-wagenknecht-stellt-sich-im-sueden-neu-auf-mitglieder-gruenden-kreisverband;art372432,12456006" target="_blank" title="Bündnis Sahra Wagenknecht stellt sich im Süden neu auf: Mitglieder gründen Kreisverband">für andere Parteien in Erscheinung getreten</a> sind, in einer Pressemitteilung.</p> <p>Im Wahlkreis Konstanz tritt im März Daniel Niedzwetzki an. Der 45-Jährige ist Kaufmann und Heilpraktiker, lebt mit seiner Lebensgefährtin und der gemeinsamen Tochter in Konstanz, heißt es in der Pressemitteilung. „Ich stehe für wirtschaftliche Vernunft: verlässliche Energiepreise, Entlastung von KMU und Handwerk, Bürokratieabbau, Investitionen in kommunalen Wohnungsbau, Schulen und Infrastruktur statt teurer Symbolpolitik“, wird Niedzwetzki zitiert.</p> <p>Zudem äußert er sich auch zu Außen- und Innenpolitik. Als ehemaliger Zeitsoldat und Afghanistan-Veteran setze er auf Frieden durch Diplomatie. Im Inneren wolle er Freiheitsrechte und eine „Kultur der offenen Debatte“ verteidigen. Zuletzt heißt es: „Der Datenschutz darf Menschen nicht behindern, sondern muss uns vor einem übergriffigen Staat und den globalen Datenkraken schützen.“</p> <p>Für den Wahlkreis Singen stellt das BSW René Frey als Direktkandidaten auf. Der 44-Jährige ist zweifacher Familienvater, Zugbegleiter und Praxisvermittler bei der Deutschen Bahn. Für den Wahlkreis Singen gibt es mit Serdar Sak noch einen Ersatzkandidaten. Der 36-jährige Familienvater ist laut Kreisverband in der Medizintechnik tätig.</p> <p>„Ich erlebe täglich, wie die marode Infrastruktur und personelle Unterbesetzung die Bahn ausbremsen“, wird Frey zitiert. Stuttgart 21 würde sich als „dysfunktionales Milliardengrab“ erweisen. „Unsere Region droht zusätzlich durch die geplante Gäubahn-Kappung abgehängt zu werden. Das muss verhindert werden.“ Gute Infrastruktur sei auch ein Wirtschaftsfaktor.</p> <p>Ersatzkandidat Serdar Sak will sich „für eine starke Integrationspolitik und gesellschaftlichen Zusammenhalt“ einsetzen. Die Probleme der ungesteuerten Migration seien von den Kommunen kaum noch zu bewältigen. „Vielfalt ist eine Stärke, wenn wir Integration aktiv fördern – durch Bildung, Sprache, Arbeit und Teilhabe“, wird Sak zitiert.</p> <p>Die junge Partei BSW hat erst vor rund einem Jahr den baden-württembergischen Landesverband gegründet, der Kreisverband Hochrhein-Bodensee gab Anfang August seine Gründung bekannt. Er umfasst die Landkreise Konstanz, Waldshut und Lörrach. Bei der Versammlung zur Wahl der Kandidaten waren laut Mitteilung auch der Co-Landesvorsitzende des BSW, Manfred Hentz, und der designierte Spitzenkandidat des BSW zur Landtagswahl, Joachim Tabler, anwesend.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Aufgestellt für die Landtagswahl: BSW nominiert Kandidaten für Wahlkreise Konstanz und Singen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 08:59:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stadt will auf Nummer sicher gehen: Engen schafft eigene Terrorsperren an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/sicherheit-fuer-veranstaltungen-in-engen-stadt-investiert-in-terrorsperren;art372438,12507095 ]]></link>      <description><![CDATA[  Veranstaltungen im Bereich der Altstadt sollen bestmöglich vor Amokfahrten geschützt werden. Im Gemeinderat wurden jetzt zwei Varianten von Terrorsperren vorgestellt. Dafür haben sich die Räte entschieden.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Veranstaltungen im Bereich der Altstadt sollen bestmöglich vor Amokfahrten geschützt werden. Im Gemeinderat wurden jetzt zwei Varianten von Terrorsperren vorgestellt. Dafür haben sich die Räte entschieden.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Veranstaltungen im Bereich der Altstadt sollen bestmöglich vor Amokfahrten geschützt werden. Im Gemeinderat wurden jetzt zwei Varianten von Terrorsperren vorgestellt. Dafür haben sich die Räte entschieden.



        <p>Spätestens seit dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt bei dem sechs Menschen getötet und rund 300 weitere verletzt wurden, kommen sogenannte Terrorsperren bei Veranstaltungen zum Einsatz. Seither werden auch die Zufahrten der Engener Altstadt bei Veranstaltungen gesperrt. Bisher hat sich die Stadt dafür mit geliehenen Betonsperren und Lkws beholfen. Die Stadt Engen hat nun ein Sicherheitskonzept entwickelt, um bei Veranstaltungen größtmögliche Sicherheit vor sogenannten Überfahrtaten zu bieten.</p> <p>Ordnungsamtsleiterin Katja Lieberherr stellte im Gemeinderat zwei mögliche Varianten zur Absicherung der Altstadt vor. Die erste sieht eine Sperrung der Zufahrten durch halbautomatische Poller in Verbindung mit mobilen Betonpollern und entnehmbaren Pollern im Boden vor.</p> <h2>Es gibt eine teure und eine günstigere Variante</h2> <p>Vorteil dieser Variante sind die halbautomatischen Poller, die von einer Person mit einem Schlüssel einfach im Boden zu versenken sind und somit nicht nur im Vorfeld von Veranstaltungen wenig Arbeit machen. Mithilfe eines eingesetzten Ordners mit Schlüssel würden diese auch die Durchfahrt für Rettungskräfte gewährleisten, so das Konzept. Diese Variante würde die Stadt insgesamt rund 123.000 Euro kosten.</p> <p>Deutlich günstiger, mit knapp 57.000 Euro kommt die zweite Variante daher. Sie verzichtet auf die teuren halbautomatischen Poller und sieht Betonpoller und entnehmbare Poller zum Schutz vor. Nachteil hier ist, dass der Bauhof vor Veranstaltungen deutlich mehr Betonpoller aufstellen muss. Katja Lieberherr verwies außerdem darauf, dass es sich bei dieser Variante nicht um zertifizierte Sperren, wie in Variante eins handle, die nicht dem Stand der Technik entsprächen.</p> <p>Aktuell gibt es zumindest noch keine gesetzlichen Vorgaben für den Einsatz solcher Sicherungen und auch nicht für deren Beschaffenheit. Das könnte sich in den kommenden Jahren aber auch noch ändern, so Lieberherrs Verweis. CDU-Rat Bernd Maier sprach sich deutlich für die günstigere Variante aus. Sollte es gesetzliche Vorgaben geben, könne man im Nachhinein auf die halbautomatischen Poller umrüsten. Acht Räte stimmten für die teurere Variante, neun für die günstige Variante. Diese soll nun umgesetzt werden.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Straßenverkehr Verkehrspolitik Vorbeugung thema-verkehr-autoverkehr thema-verkehr thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Stadt will auf Nummer sicher gehen: Engen schafft eigene Terrorsperren an]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 16:22:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Offene Flammen schlagen aus einem Dachstuhl in Welschingen: Dutzende Feuerwehrleute löschen Wohnhaus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/grosseinsatz-in-engen-dutzende-feuerwehrleute-loeschen-wohnhaus;art372438,12506669 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Zwei-Parteien-Haus im Engener Stadtteil Welschingen brennt am Sonntagnachmittag so stark, dass fast alle Feuerwehr-Abteilungen Engens anrücken.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein Zwei-Parteien-Haus im Engener Stadtteil Welschingen brennt am Sonntagnachmittag so stark, dass fast alle Feuerwehr-Abteilungen Engens anrücken.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/grosseinsatz-in-engen-dutzende-feuerwehrleute-loeschen-wohnhaus;art372438,12506669]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Zwei-Parteien-Haus im Engener Stadtteil Welschingen brennt am Sonntagnachmittag so stark, dass fast alle Feuerwehr-Abteilungen Engens anrücken.



        <p>Brandgeruch liegt am Sonntagnachmittag im Engener Teilort Welschingen in der Luft, denn dort brennt in der Flurstraße ein Zwei-Parteien-Haus. Verletzte gibt es laut ersten Polizeiangaben offenbar nicht, doch die Feuerwehr ist mit dutzenden Einsatzkräften vor Ort: Alle Engener Abteilungen bis auf Biesendorf sind gefordert.</p> <p>Vor Ort ist gegen 16 Uhr zwar deutlich Rauchgeruch zu vernehmen, doch Flammen sind keine mehr zu sehen. Als gegen 14.20 Uhr der Alarm einging und bald danach die ersten Einsatzkräfte ausrückten, sah es laut Einsatzleiter Benjamin Bach noch ganz anders aus: „Beim Eintreffen unserer Kräfte sind Flammen aus dem Bereich rund um den Kamin geschlagen“, sagt er dem SÜDKURIER vor Ort. Zudem sei es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen.</p> <p>Mit zwei Trupps unter Atemschutz sei die Engener Feuerwehr laut Einsatzleiter Benjamin Bach gegen die Flammen im ersten Obergeschoss und im Dachstuhl vorgerückt. Zeitgleich hätten Einsatzkräfte über die Drehleiter damit begonnen, das Dach abzudecken und von Außen den Löschangriff zu starten.</p> <h2>Nachlöscharbeiten werden noch eine Weile dauern</h2> <p>„Wegen eines Gebäudebrands mit offenen Flammen wurde ein Großalarm ausgelöst“, erklärt Bach. Über 100 Feuerwehrleute seien vor Ort gewesen, außerdem waren Polizei, Kräfte vom Deutschen Roten Kreuz sowie vom Technischen Hilfswerk im Einsatz.</p> <p>Gegen 16 Uhr sei mit den Nachlöscharbeiten begonnen worden, die sich laut Benjamin Bach noch in die Länge ziehen können, wie er gegen 17 Uhr schildert. Denn die Feuerwehr sei auf der Suche nach Glutnestern im Dachstuhl. Für einen guten Überblick aus der Luft ist auch die Drohnenabteilung aus Stockach im Einsatz.</p> <p>Die Bewohner des Zwei-Parteien-Hauses hätten das Gebäude schon verlassen gehabt, als die Feuerwehr eintraf. „Nach aktuellem Stand ist das Haus bewohnbar, die Wohnungen haben keinen ernsthaften Schaden.“ Noch gibt es keine Informationen zur Brandursache.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Offene Flammen schlagen aus einem Dachstuhl in Welschingen: Dutzende Feuerwehrleute löschen Wohnhaus]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 15:23:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Mann der unbequemen Wahrheiten: Danyal Bayaz überzeugt beim Schätzele-Markt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/finanzminister-danyal-bayaz-beim-schaetzele-markt-der-mann-der-unbequemen-wahrheiten;art372462,12506648 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ob Bürokratie, Sondervermögen oder Stadtbild-Debatte: Der baden-württembergische Finanzminister findet bei der Mittelstandskundgebung klare Worte und hat das Festzelt auf seiner Seite.  ]]></description>
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          Ob Bürokratie, Sondervermögen oder Stadtbild-Debatte: Der baden-württembergische Finanzminister findet bei der Mittelstandskundgebung klare Worte und hat das Festzelt auf seiner Seite.<br>
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        Ob Bürokratie, Sondervermögen oder Stadtbild-Debatte: Der baden-württembergische Finanzminister findet bei der Mittelstandskundgebung klare Worte und hat das Festzelt auf seiner Seite.



        <p>Ein grüner Finanzminister, ein Festzelt voller Unternehmer und jede Menge Bier – was soll da schon schief gehen? Das hat sich auch Danyal Bayaz, baden-württembergischer Finanzminister, gefragt, der dieses Jahr als Festredner beim Tengener Schätzele-Markt aufgetreten ist. Im Ministerium sei er gewarnt worden: „Herr Minister, machen Sie sich da keine Illusionen – nach dem dritten Bier wollen die alle nur noch hemmungslos Steuersenkungen hören“, eröffnete Bayaz seine Rede. Seine Antwort? „Wer weiß? Vielleicht will ich das nach dem dritten Bier ja auch!“</p> <p>Eine locker-flockige Bierzelt-Rede gibt es dann aber doch nicht. Das falle ihm derzeit schwer, denn als Finanzminister beschäftige ihn die wirtschaftliche Zukunft in Baden-Württemberg. Er sei „ein Beauftragter einer Regierung für unbequeme Wahrheiten“, wie er betonte. „Es geht um Arbeitsplätze, unseren Erfindungsgeist und die bestmöglichen Bedingungen für unseren Mittelstand.“</p> <h2>Große deutsche Ingenieurskunst gibt es nicht mehr</h2> <p>So sei das goldene Zeitalter der deutschen Automobilindustrie vorbei. „Deswegen war es ein wichtiges Zeichen, dass sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit anderen Ministerpräsidenten im Bundeskanzleramt mit dem Bundeskanzler und den Automobilkonzernen zusammengesetzt und ein gutes Kompromisspaket geschnürt hat“, schlussfolgerte Bayaz.</p> <p>Doch auch in anderen Bereichen wie der Technik- oder Elektrobranche sei das Land Vorreiter gewesen. Das habe sich inzwischen gewandelt. Die große deutsche Ingenieurskunst der 1960er- und 1970er-Jahre ist verschwunden. Gründe hierfür nannte er einige: zu hohe Kosten, zu wenig Innovation, neue Wettbewerber aus Asien. Doch das sei nicht das Ende der deutschen Industrie. In Baden-Württemberg gebe es laut Finanzminister immer noch die besten Ingenieure, hier werde Forschung und Entwicklung vorangetrieben. „Deswegen bin ich zuversichtlich, dass wir, wenn wir mutig sind und die richtigen Prioritäten setzen, uns bei diesem Thema nicht verstecken müssen“, sagte er.</p> <p>Der wichtigste Sektor im Land sei inzwischen die Gesundheitswirtschaft mit Pharmazie und Biotechnologie. „Hier spielt die Musik für Baden-Württemberg, durch KI, Quantentechnologie, Forschung und Entwicklung – das ist das, worauf es hier ankommt“, sagte Bayaz. Er merkte jedoch an, dass es Hausaufgaben zu machen gebe. Der Finanzminister nannte drei Baustellen.</p> <p>„Ich kann die Sonntagsreden von Bürokratieabbau nicht mehr hören. Wir sind an einem Punkt angelangt, wo es nicht mehr weitergeht“, räumte er ein und war damit mit Bürgermeister Selcuk Gök einer Meinung. Schon vor Bayaz‘ Rede betonte der Tengener Ratauschef, wie wichtig der Mittelstand sei. „Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Die vielen Familienbetriebe, Handwerks- und Gewerbeunternehmen sowie landwirtschaftliche Höfe in unserer Region sind die Keimzelle unseres Wohlstands“, betont Gök.</p> <p>Die Betriebe würden mit steigenden Kosten kämpfen, aber auch die Bürokratie nehme immer mehr zu. „Der Verwaltungsaufwand für kleine Betriebe ist inzwischen um 45 Prozent gestiegen.“ Doch auch für die Kommunen selbst nehme der Verwaltungsaufwand, um Fördermittel zu beantragen, mehr und mehr zu: immer mehr und umfangreichere Formulare müssten ausgefüllt und immer höhere Anforderungen erfüllt werden. Hinzu komme, dass die Kommunen „in Vorleistung gehen müssen“, kritisierte der Rathauschef.</p> <p>Da passte Bayaz‘ zweite Baustelle gut dazu: das Sondervermögen, oder wie er es auch nannte, die Sonderschulden. Er sei immer dafür gewesen, das Sondervermögen zu schaffen, um in die Infrastruktur zu investieren. Das sei eine historische Chance. Zwei Drittel davon gehen an die Kommunen, das ist für den Finanzminister ein guter Kompromiss. Sein Appell: „Wenn wir Schulden im großen Stil machen, dann so investieren, dass der Standort vorankommt. Dann haben alle etwas davon.“</p> <p>Was die Bildungspolitik angeht, der dritten Baustelle, sehe er die Gefahr, dass das Land ohne gut ausgebildete Fachkräfte geistig verarme. „Dafür müssen wir den Leistungsgedanken wieder mit Leben füllen“, sagte Bayaz.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Alle Bilder vom Schätzele-Markt:</h2> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/schaetzele-markt-2025-in-tengen-ist-eroeffnet-hier-sehen-sie-die-schoensten-bilder-vom-freitag;art372462,12506226" target="_blank" title="Der Schätzele-Markt in Tengen ist eröffnet – hier sehen Sie die schönsten Bilder">Rundgang übers Festgelände zur Eröffnung</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/schaetzelemarkt-2025-in-tengen-hier-gibt-es-die-besten-bilder;art372462,12506477" target="_blank" title="Schätzelemarkt 2025 in Tengen – hier gibt es die besten Bilder">Viele glückliche Gesichter am zweiten Festtag</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/danyal-bayaz-ist-der-festredner-beim-schaetzelemarkt-2025-in-tengen-alle-fotos-gibt-es-hier;art372462,12506478" target="_blank" title="Danyal Bayaz ist der Festredner beim Schätzelemarkt 2025 in Tengen – alle Fotos gibt es hier">Mittelstandskundgebung mit Danyal Bayaz</a></li> </ul> </div> <h2>Große Aufgaben stehen bevor</h2> <p>Und in Sachen Rentenpolitik sagte er in Anbetracht der steigenden Lebenserwartung: „Wir haben große Aufgaben vor uns, was die Reform unserer sozialen Sicherungssysteme angeht. Das gilt für Pflege, Krankheit und Rente.“ Die schwierige finanz-, sozial- und wirtschaftspolitische Situation sollte man nun zum Anlass nehmen, ein positives Bild von Zukunft zu zeichnen. „Der Weg dahin wird steinig; er wird mit Veränderungen und Zumutungen zu tun haben. Aber wenn wir alle unsere Aufgaben machen, dann wird es sich gelohnt haben“, ist er sich sicher.</p> <p>Doch bei all den ernsten Aussagen gab es auch Raum für etwas leichtere Themen. Der Schätzele-Markt sei eine Institution, die es schon sehr lange gebe und die Menschen zusammenbringe. „Amerika war noch nicht entdeckt, der Buchdruck noch nicht erfunden und eine Nachricht von Tengen nach Konstanz hat wahrscheinlich länger gedauert als ein Linienflug von Zürich nach New York“, machte Bayaz deutlich. Bürgermeister Gök brachte es auf den Punkt: „Der Schätzele-Markt ist nicht nur ein Fest, sondern gelebte Geschichte und ein Ort an dem wir erleben, wie stark unsere Gemeinschaft ist.“ <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/26-meter-freier-fall-und-ueber-100-kraemerhaendler-das-hat-tengens-schaetzele-markt-zu-bieten;art372462,12499782" target="_blank" title="26 Meter freier Fall und über 100 Krämerhändler: Das hat Tengens Schätzele-Markt zu bieten!">Nicht umsonst findet der Schätzele-Markt schon zum 735. Mal statt.</a></p> <p>Für Bayaz sei der Schätzele-Markt daher auch ein Stück Heimat und Tradition. „Tradition heißt nicht, die Asche zu bewahren, sondern das Feuer weiterzugeben und immer wieder neu zu entfachen“, so Bayaz. Er sei bei seinem Besuch in Tengen davon überzeugt worden, dass hier das Herz des Landes Baden-Württemberg besonders kräftig schlage. „Man bewahrt das Gute in der Region und man erfindet sich immer wieder neu. Daran müssen wir uns als Land auch ein Beispiel nehmen. Das ist die gemeinsame Aufgabe, vor der wir auf allen politischen Ebenen stehen“, sagte er.</p> <h2>Klare Meinung zu Stadtbild-Debatte</h2> <p>Das sei laut Finanzminister auch machbar, wenn man nicht der Versuchung erliege, „jede Woche eine neue Sau durchs Dorf zu treiben, die uns von wichtigen Fragen in dieser Zeit ablenkt“, sagte er. <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/politik/die-stadtbild-debatte-zeigt-die-grosse-lust-daran-andere-missverstehen-zu-wollen;art410924,12505600" target="_blank" title="Die Stadtbild-Debatte zeigt die große Lust daran, andere missverstehen zu wollen">Konkret meinte Bayaz die Stadtbild-Debatte um Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).</a></p> <p>„Während sich die Mitte mal wieder zerlegt, gibt es politische Gegner, die sich die Hände reiben. Und das alles, während bei großen Unternehmen Leute um ihren Arbeitsplatz zittern.“ Und weiter: „Die Leidenschaft dieser Debatte würde ich mir wünschen, wenn wir über die Kommunen, Haushaltspolitik, Bürokratieabbau oder der Zukunft der Rente sprechen“, so Bayaz, der dafür viel Zuspruch aus dem Publikum bekam.</p> <p>Er räumte zwar ein, dass es „in Deutschland ein Problem mit irregulärer Migration gibt“, worüber man auch reden müsse. „Wir müssen aber vor allem die Probleme lösen“, sagte der Finanzminister. Dazu gehöre auch, Straftäter konsequent abzuschieben. In diesem Zusammenhang müsse man dann über Sicherheit reden. „Da müssen wir klare Kante zeigen. Und wir müssen lernen, anständig miteinander zu diskutieren, aber am Ende auf dem Schätzele-Markt wieder zusammen ein Bier zu trinken. Das bringt unsere Gesellschaft zusammen.“</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:32:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Plötzlicher Schicksalsschlag: Sie sind den Betroffenen eine Stütze, wenn die Welt stillsteht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ploetzlicher-schicksalsschlag-notfallseelsorger-sind-fuer-menschen-da-wenn-deren-welt-stillsteht;art372432,12505870 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.  ]]></description>
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          Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.<br>
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        Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.



        <p>Das Auto sieht aus wie ein Wrack. Der Fahrer befindet sich noch in dem Fahrzeug. Feuerwehrleute versuchen, ihn aus dem Auto zu schneiden, Rettungssanitäter kümmern sich um den Mann, aber vergeblich. Er ist noch am Unfallort verstorben.</p> <p>Abseits steht die Frau des Toten, reglos, mit starrem Blick die Trümmer des Autos und das Geschehen fixierend. Ja, es ist das Auto ihres Mannes. Aber er kann, er darf nicht dort drin sein, er kann nicht gestorben sein. Sie steht fassungslos da. Sie kann und will nicht begreifen, was da gerade geschehen ist.</p> <p>So schildert Michael Oßwald seinen ersten Einsatz als Notfallseelsorger. Die Blaulichtorganisationen haben in derartigen Momenten keine Zeit, sich um Angehörige, Betroffene, Zeugen und Ersthelfern zu kümmern. Sie haben andere Aufgaben.</p> <p>Notfallseelsorger wie Oßwald aber nehmen sich der Menschen an, deren Welt gerade stillsteht, die das Unbegreifliche erst einmal verarbeiten müssen. Sie wurden für die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) ausgebildet und leisten Erste Hilfe für die Seele. „Ich bin zu der betroffenen Frau hingegangen und habe gesagt: Ich bin jetzt für sie da“, erinnert sich Oßwald.</p> <p>Später habe er ihr erklärt, was passiert ist, dass der Notarzt den Tod ihres Mannes festgestellt habe. Oßwald war an ihrer Seite, bis der Bestatter den Verstorbenen abgeholt hat. Für die Frau sei es wichtig gewesen, dies mitzuerleben. „Das hat mit Begreifen zu tun“, sagt Michael Oßwald.</p> <h2>Sie werden nicht allein gelassen</h2> <p>„Die Menschen sind dankbar, wenn in einer solchen Situation jemand für sie da ist. So ein Schicksalsschlag holt einen von den Füßen“, so Michael Oßwald. Im ersten Moment könne man das Geschehene nicht begreifen, man wolle es einfach nicht wahrhaben. „Der Geist wehrt sich“, schildert er. Und dann komme der Moment, wo man sich der Hilflosigkeit bewusst werde.</p> <p>Die Notfallseelsorger in der PSNV stehen in diesen schweren Momenten als Stütze zur Seite, „bis die betroffene Person stabil ist und ein kleines soziales Netz für die Menschen vorhanden ist“, erklärt Marion Aicheler, ebenfalls Notfallseelsorgerin.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Info-Abend zur psychosozialen Notfallversorgung in Radolfzell</span><span>Die Ökumenische Notfallseelsorge und die Johanniter-Unfall-Hilfe im Landkreis Konstanz veranstalten einen Infoabend zur psychosozialen Notfallversorgung. Er findet am Mittwoch, 29. Oktober, um 19 Uhr beim DRK-Kreisverband, Raum Hohentwiel, Konstanzer Straße 74 in Radolfzell statt. Die Ehrenamtlichen erklären genau, was ihre Tätigkeit beinhaltet und wie die Ausbildung aussieht. Informationen auch auf <a href="https://nfs-kn.de/" target="" title="" rel="noopener">www.nfs-kn.de</a> oder bei Interesse E-Mail an: <a href="mailto:m_aicheler@yahoo.de" target="" title="">m_aicheler@yahoo.de</a></span></label></div> <h2>Plötzlicher Kindstod an Heiligabend</h2> <p>„Es war Heiligabend 2009. Plötzlicher Kindstod.“ Das war Marion Aichelers erster Einsatz, zu dem sie und Michael Oßwald gerufen wurden. Sie kamen bei der Wohnung eines jungen Ehepaars an. „Die Kripo war schon da“, so Aicheler.</p> <p>Die jungen Eltern waren hilflos und verzweifelt. „Das Baby reagiert nicht. Das Kind, das sie zur Welt gebracht haben, lebt nicht mehr. Sie hatten sich auf ihr erstes Weihnachten zu dritt gefreut“, schildert Marion Aicheler, was in den beiden vorgegangen ist. Plötzlicher Kindstod ist kaum zu begreifen. „Das ist furchtbar für junge Eltern“, so Aicheler.</p> <p>Aicheler und Oßwald haben sich um die Eltern gekümmert, während Kriminalpolizei und Notarzt ihre Arbeit gemacht haben. „Wir haben gefragt, ob sie sich von ihrem Kind verabschieden möchten. Wir standen dann alle zusammen am Babybett und haben ein Gebet gesprochen. Später kam der Bestatter mit dem kleinen Kindersarg.“ Marion Aicheler spricht für einen Moment nicht weiter. Es ist ein Moment der Stille, in welchem nochmals an das verstorbene Kind und die verzweifelten Eltern gedacht wird.</p> <p>„Man ist einfach nur da für die Menschen. Man schweigt miteinander, achtet darauf, dass sie etwas trinken nach dem Stress, begleitet Telefonate, denn es kann sein, dass einem wortlos der Telefonhörer gegeben wird, weil derjenige nicht mehr weitersprechen kann“, schildert Marion Aicheler. „Wir gehen zu zweit zum Einsatz. Auf dem Rückweg besprechen wir uns dann, wie es einem mit dem Erlebten geht“, ergänzt sie.</p> <p>Diese Nachbesprechungen sind für die Psyche der Einsatzkräfte wichtig. Supervisionen gebe es ebenso.„Und wir haben Partner, die unser Ehrenamt mittragen und uns auffangen“, sagt Marion Aicheler und Michael Oßwald fügt an: „Jeder hat so seine Strategie.“ „Die Einsatzjacke ausziehen ist dabei ein wichtiges Element“, stellt Marion Aicheler fest und Oßwald erklärt: „Ich hänge damit das Ehrenamt und den Einsatz an den Bügel und bin Privatmensch.“</p> <h2>Flugzeugunglück hat den Ausschlag gegeben</h2> <p>Warum hat sich Marion Aicheler für den ehrenamtlichen Dienst als Notfallseelsorgerin in der PSNV entschieden? „Ausschlaggebend war das Flugzeugunglück in Überlingen. Ich habe in Brachenreuthe gearbeitet, als viele Kinder vom Himmel gefallen sind“, sagt sie. „Ich habe lange Kerosin gerochen. Da war klar, was ich habe: Eine PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) – wie viele von uns.“ Die Betroffenen hätten auch Unterstützung bekommen; dabei zeichnet sie mit ihren Händen Anführungszeichen in die Luft.</p> <p>Nachdem sie ihr eigenes Trauma verarbeitet hatte, entschied sie sich für die Ausbildung für psychosoziale Notfallversorgung. Sie weiß schließlich aus eigener Erfahrung, wie wichtig fachkompetente Begleitung in solchen Extremsituationen ist. „Psychosoziale Notfallversorgung ist ein wichtiger Dienst am Nächsten“, stellt Michael Oßwald fest.</p> <h2>Nur zehn Leute bei 230 Einsätzen</h2> <p>Wie wichtig dieser ehrenamtliche Dienst ist, zeigt sich auch an der Statistik 2024 für den Landkreis Konstanz. Die Notfallseelsorger wurden im vergangenen Jahr zu 230 Einsätzen alarmiert und begleiteten 1066 Menschen. Aber die Helfer in der Not haben ein Problem: Sie sind zu wenige. „Wir haben aktuell nur sechs Notfallseelsorger, zwei vom Kriseninterventionsteam sowie derzeit vier Hospitanten“, so Aicheler.</p> <p>Sie brauchen dringend Verstärkung, denn „manchmal hat man schon ein schlechtes Gewissen, wenn man in den Urlaub geht; das kann es nicht sein“, sagt Aicheler. „Um den Landkreis Konstanz richtig abdecken zu können, bräuchten wir insgesamt 20 bis 25 Notfallseelsorger. Das ist das absolute Minimum“, so Oßwald. Beide hoffen, dass viele Interessierte zur Informationsveranstaltung kommen.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:22:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Engen erhöht erneut die Kita-Gebühren: Daran ändert auch eine Petition von Eltern nichts  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/kita-gebuehren-in-engen-steigen-stetig-eltern-ueben-jetzt-oeffentlich-kritik-27-10-25;art372438,12505867 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Stadt kündigte die Anhebung der Elternbeiträge für 2026 bereits vergangenes Jahr konkret an. Nun stimmte der Rat den Anpassungen zu. Warum die Gebühren jährlich steigen und warum das jetzt eine Diskussion auslöst.  ]]></description>
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          Die Stadt kündigte die Anhebung der Elternbeiträge für 2026 bereits vergangenes Jahr konkret an. Nun stimmte der Rat den Anpassungen zu. Warum die Gebühren jährlich steigen und warum das jetzt eine Diskussion auslöst.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Stadt kündigte die Anhebung der Elternbeiträge für 2026 bereits vergangenes Jahr konkret an. Nun stimmte der Rat den Anpassungen zu. Warum die Gebühren jährlich steigen und warum das jetzt eine Diskussion auslöst.



        <p>Bald landen die Briefe mit den neuen Kita-Gebührenbescheiden in den Briefkästen der Eltern. Das zweite Jahr in Folge enthalten sie eine Erhöhung von über sieben Prozent. Der Gemeinderat stimmte der erneuten Erhöhung der Kita-Gebühren in der aktuellen Sitzung einstimmig zu. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/engen-erhoeht-die-kita-gebuehren-und-wegen-personalmangel-wird-ganztagsbetreuung-gekuerzt;art372438,12202372" target="_blank" title="Höhere Beiträge, aber weniger Betreuungsstunden: Fachkräftemangel hat Folgen in den Kitas">Die Stadtverwaltung hatte das bereits im Zusammenhang mit der letzten Anpassung vergangenen Herbst angekündigt. </a></p> <p>Bei einem Teil der Eltern stößt dies allerdings auf wenig Gegenliebe. Der Unmut fällt so groß aus, dass eine Elterngruppe kürzlich eine Petition gegen die Erhöhung gestartet hat. Auf SÜDKURIER-Nachfrage erläutern die Initiatoren ihre Kritik. Und das entgegnen Stadtverwaltung und Gemeinderat.</p> <h2>Gebühren steigen um über sieben Prozent</h2> <p>Zum September sind die Kita-Gebühren in Engen um 7,5 Prozent gestiegen und auf Januar 2026 werden sie noch einmal um 7,3 Prozent erhöht. Am Beispiel einer Familie mit zwei Kindern bedeutet das eine Steigerung pro Kind von 126 auf 134 Euro pro Monat für den Kindergartenbesuch von täglich sechs Stunden. Um die Anpassungen möglichst gerecht zu verteilen, werden diese jährlich vorgenommen, heißt es in der Beschlussvorlage.</p> <p>Mit der Erhöhung folgt Engen den Empfehlungen der Vertreter des Städtetags, Gemeindetags und der Kirchenkonferenz. Darin enthalten seien neben den allgemeinen Kostensteigerungen auch vergangene Tarifsteigerungen bei den Erziehern, heißt es in der Vorlage. Die Krippe Im Baumgarten, deren Beiträge bereits vergleichsweise hoch sind, wurde in diesem Jahr von den Erhöhungen ausgenommen.</p> <p>„Es gibt eine Gegenleistung, einen ganzen Monat lang qualifizierte Betreuung“, so Bürgermeister Frank Harsch zu den Betreuungskosten. Der Elternbeirat der Kitas sei vor dem Beschluss über die geplante Erhöhung informiert worden, so Harsch im Gespräch mit dem SÜDKURIER.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Betreuungsangebot wächst</span><span>Die Stadt Engen investiert aktuell weitere Millionen Euro in den Ausbau ihrer Kinderbetreuung. Im kommenden Frühjahr 2026 soll die Erweiterung am Kinderhaus Glockenziel fertig sein. Auf 450 Quadratmetern entsteht hier neuer Raum für 40 weitere Betreuungsplätze in zwei Gruppen für Kinder. Damit wächst das Kinderhaus auf insgesamt 95 Kitaplätze an. Wie Stadtbaumeister Matthias Distler jüngst bei einem Vor-Ort-Termin mit dem SÜDKURIER schilderte, beläuft sich die Kostenschätzung auf 1,7 Millionen Euro. Das Land bezuschusst den Bau mit 276.000 Euro. (ker)</span></label></div> <p>Während sich hier wenig Kritik geregt habe, hat die neueste Gebührenanpassung eine Gruppe von Eltern zu einer Online-Petition gegen diese veranlasst. Sie kritisieren die gleichzeitige Erhöhung von Gebühren mit der Kürzung von Betreuungszeiten und obendrein eine massive Preissteigerung für das verpflichtende Mittagessen in der Ganztagsbetreuung.</p> <h2>Eltern machen gegen Gebührenerhöhung mobil</h2> <p>„Die Stadt muss sich zu klar zu einer familienfreundlichen Politik bekennen“, heißt es in der Petition. Die konkrete Forderung der Elterngruppe lautet, die Beiträge zu senken oder diese zumindest zwei Jahre lang nicht zu erhöhen. Außerdem wird um den Wechsel des Caterers für das Mittagessen gebeten.</p> <p>Julia Cerisuelo ist Teil der zehnköpfigen Elterngruppe, die die Petition verfasst hat. „Wir sind sehr froh und dankbar für die guten Einrichtungen in Engen“, betont sie explizit. Mit der Petition, die mittlerweile knapp 400 Unterschriften zählt, habe man schauen wollen, wer diese Forderung ebenfalls mittrage.</p> <p>Im Gespräch macht Cerisuelo deutlich, dass es der Elterngruppe nicht allein um die jetzige Gebührenerhöhung geht, sondern viel allgemeiner um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Eltern in Engen. Denn nicht nur hohe Beiträge erschwerten ihnen das Leben, sondern auch eingeschränkte Öffnungszeiten der Einrichtungen, hohe Kosten für Mittagessen und nicht zuletzt auch die Verlegung der Schließzeiten auf die Mitte der Sommerferien. Diese Punkte träfen besonders die Familien, die eine Ganztagsbetreuung brauchen. Auch wenn der Rat nun die Erhöhung beschlossen hat, bewertet es Cerisuelo positiv, dass sich die Gemeinderäte ihre Kritik angehört hätten. Sie selbst hatte mit CDU-Rätin Isabel Meier-Lang über die Anliegen der Eltern gesprochen.</p> <h2>Kostendeckung liegt nur bei 15 Prozent</h2> <p>Auch Hauptamtsleiter Jochen Hock ging in der Gemeinderatssitzung detailliert auf die Kritikpunkte in der Petition ein. Aktuell liege die Kostendeckung durch die Elternbeiträge gerade einmal bei 15 Prozent. Laut den Verbänden in Baden-Württemberg seien 20 Prozent empfohlen. Oder wie es Bürgermeister Harsch ausdrückte: „Über 80 Prozent der Kosten im Kindergarten werden subventioniert.“ Ein Gebührenvergleich mit anderen Kommunen sei schwierig, da hier viele Faktoren wie unter anderem verschiedene Berechnungsmodelle zum Tragen kämen, so Hock. Derzeit sei man in Gesprächen mit einem anderen Anbieter für das Mittagessen in den Einrichtungen.</p> <p>Hock erläuterte, dass die Personalsituation in den Engener Einrichtungen aktuell gut sei. „Wir weisen keinen Bewerber ab, der gut ist und zu uns passt“, so Hock auf die Anfrage aus dem Rat, mehr Personal einzustellen, um Engpässe zu vermeiden. Von insgesamt 5,5 Millionen Euro an Personalkosten bei der Stadt entfielen 40 Prozent auf das Personal in den Betreuungseinrichtungen.</p> <h2>Das sagen die Gemeinderäte</h2> <p>Auch die anschließende Diskussion zeigte, dass sich Räte wie Verwaltung intensiv mit dem Thema befasst hatten. So schlug Isabel Meier-Lang (CDU) vor, die Küchen in den Einrichtungen besser auszustatten, um weitere Betreiber ins Boot holen zu können. Tim Strobel (SPD) sagte, er habe im ersten Moment Sympathie für die Petition empfunden. „Gebühren sollten eigentlich grundsätzlich abgeschafft werden“, eine Position, die Strobel bereits vor einigen Jahren öffentlich bezogen hatte.</p> <p>Er machte aber auch deutlich, dass das nicht auf kommunaler Ebene vollzogen werden könne, sondern auf Landesebene geregelt werden müsste. Aktuell habe die Stadt „einen Sparzwang von oben“, so Strobel. Er nannte aber auch einen möglichen Ansatz, um die Last der Gebühren bei Haushalten mit geringerem Einkommen zu mindern. „Ich möchte die Verwaltung bitten über eine Staffelung der Gebühren nach Einkommen nachzudenken. Es gibt viele Kommunen, die das machen“, so Strobel.</p> <p>Gerhard Steiner (UWV) gab noch einmal zu verstehen, dass die Kosten für die Kinderbetreuung schon jetzt größtenteils über Steuern finanziert würden. Die Gebühren würden benötigt, um die Qualität in den Einrichtungen zu erhalten. Er bat deshalb um Verständnis für die Anhebung.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kinderbetreuung Kindergarten Familienpolitik thema-gesellschaft-familie-kinderbetreuung thema-gesellschaft-familie]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Engen erhöht erneut die Kita-Gebühren: Daran ändert auch eine Petition von Eltern nichts]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 12:47:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[20 Jahre alter Fußgänger wird bei Welschingen von einem Auto erfasst  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/20-jahre-alter-fussgaenger-wird-bei-welschingen-von-einem-auto-erfasst;art372438,12505721 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Freitagmorgen kommt es auf der Landesstraße 191 bei Welschingen zu einem Unfall. Ein 31-jähriger Autofahrer kann nicht mehr rechtzeitig bremsen.  ]]></description>
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          Am Freitagmorgen kommt es auf der Landesstraße 191 bei Welschingen zu einem Unfall. Ein 31-jähriger Autofahrer kann nicht mehr rechtzeitig bremsen.<br>
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        Am Freitagmorgen kommt es auf der Landesstraße 191 bei Welschingen zu einem Unfall. Ein 31-jähriger Autofahrer kann nicht mehr rechtzeitig bremsen.



        <p>Glück im Unglück hatte ein 20 Jahre alter Fußgänger bei einem Unfall auf der Landestraße 191 am Freitagmorgen. Wie die Polizei informierte, war ein 31 Jahre alter Autofahrer mit seinem Wagen von Singen in Richtung Engen unterwegs.</p> <p>Auf Höhe der Bundesstraße 1 in Welschingen überquerte der Fußgänger die Straße ohne auf den fließenden Verkehr zu achten, der Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den jungen Mann. Dieser landete durch den Aufprall im Grünstreifen. „Glücklicherweise erlitt er dabei keine schweren Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn zur weitern Versorgung in ein Krankenhaus“, teilte die Polizei weiter mit.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Unfall Klinik Verkehrsunglücke Verkehrsdelikte Autobus thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-kriminalitaet thema-verkehr-oepv]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[20 Jahre alter Fußgänger wird bei Welschingen von einem Auto erfasst]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 10:31:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schnelles Glasfasernetz in ganz Engen? Warum die Chancen dafür jetzt wieder besser stehen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/schnelles-internet-fuer-ganz-engen-weiterer-breitbandausbau-wird-wahrscheinlicher;art372438,12505622 ]]></link>      <description><![CDATA[  Unterversorgte Gebiete sollen einen Anschluss ans schnelle Glasfasernetz bekommen. Für das Millionen-Projekt könnte die Stadt jetzt wieder Fördermittel bekommen. Doch dafür muss die Stadt einige Hürden nehmen.  ]]></description>
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          Unterversorgte Gebiete sollen einen Anschluss ans schnelle Glasfasernetz bekommen. Für das Millionen-Projekt könnte die Stadt jetzt wieder Fördermittel bekommen. Doch dafür muss die Stadt einige Hürden nehmen.<br>
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        Unterversorgte Gebiete sollen einen Anschluss ans schnelle Glasfasernetz bekommen. Für das Millionen-Projekt könnte die Stadt jetzt wieder Fördermittel bekommen. Doch dafür muss die Stadt einige Hürden nehmen.



        <p>Während die Chancen auf eine weitere Förderung für den Breitbandausbau zuletzt schlecht standen, gibt es nun wieder Hoffnung. Das ist die gute Nachricht aus der aktuellen Gemeinderatssitzung. Die schlechte Nachricht ist, es könnte trotzdem noch sehr lange dauern, bis Haushalte und Betriebe tatsächlich an schnelles Glasfaser-Internet kommen. Die Hintergründe hierzu erläuterte Thorsten Sager-Roßbroich von der Beratungsgesellschaft TTD, der die Stadt bereits seit einigen Jahren berät.</p> <p>Die Stadt Engen hat bereits 2022 einen Meilenstein beim Ausbau von Glasfaserleitungen erreicht. Damals wurden die bis dahin nur unzureichend oder gar nicht versorgten Gebiete wie die Ortsteile Bittelbrunn und Biesendorf sowie Schulen, Gewerbegebiete und Aussiedlerhöfe ans schnelle Internet angeschlossen. In einem zweiten Schritt sollten die Gebiete Glasfaser bekommen, in denen Gebäude keine gigabitfähige Versorgung haben. Dazu zählt zum Beispiel Internet über das Kabelnetz. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/stau-auf-der-datenautobahn-foerderstopp-verzoegert-breitbandausbau-in-engen;art372438,11568001" target="_blank" title="Stau auf der Datenautobahn: Förderstopp verzögert Breitbandausbau in Engen">Ein Förderstopp des Bundes</a> verhinderte bisher diesen weiteren Ausbau 2023. Da die Stadt Engen schon einen großen Ausbau getätigt hatte galt sie dadurch als wenig förderfähig.</p> <h2>Kein privates Unternehmen hat Interesse</h2> <p>Als Reaktion darauf unternahm die Stadt einen Branchendialog und ein Markterkundungsverfahren, um nach möglichen privaten Trägern für einen weiteren Ausbau zu suchen. Da aber niemand den Flächenausbau übernehmen wolle, so Sager-Roßbroich, liege hier ein Marktversagen vor. Das mache den Ausbau in Engen damit wieder förderfähig. Hinzu komme, dass der Beseitigung sogenannter grauer Flecken nun höhere Priorität bekomme. Da es in Engen genau um diese Bereiche gehe, habe sich die Fördersituation deutlich verbessert. Im kommenden Januar soll es eine weitere Förderrunde geben und an der soll auch die Stadt Engen teilnehmen.</p> <p>Neu sei, dass pro Förderung der Netzbetrieb europaweit neu ausgeschrieben werden müsse. Das könnte zur Folge haben, dass die neuen Glasfaserleitungen eventuell nicht, wie zuletzt, von den Stadtwerken Engen betrieben werden würden, so Sager-Roßbroich.</p> <h2>So viel kostet das Projekt</h2> <p>Für den geplanten Ausbau ist eine Gesamtinvestition von 21 Millionen Euro notwendig. Die könnten mit 50 Prozent vom Bund und noch einmal 40 Prozent vom Land, also mit insgesamt 18,9 Millionen Euro gefördert werden. So bliebe der Stadt Engen ein Eigenanteil von 1,6 Millionen Euro.</p> <p>Thorsten Sager-Roßbroich machte aber auch deutlich, dass es aufgrund der verschiedenen Fördertöpfe und der neuen Ausschreibung des Netzbetriebs wohl bis 2032 dauern könne, bis die neuen Netze in Betrieb genommen werden könnten. Bürgermeister Frank Harsch vermittelte: „Die Alternative ist, dass gar nichts passiert.“ SPD-Rat Tim Strobel brachte die Situation griffig auf den Punkt: „Die Fördersumme ist gut, die Zeitschiene ist schrecklich.“</p> <p>Dennoch stimmte der Rat am Schluss einstimmig für einen entsprechende Förderantragstellung und daran anschließend die europaweite Netzbetriebsausschreibung.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Subventionen Strukturpolitik Investition thema-politik thema-leben-grundversorgung thema-wirtschaft-unternehmen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schnelles Glasfasernetz in ganz Engen? Warum die Chancen dafür jetzt wieder besser stehen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 16:19:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Spaß am Lesen vermitteln: Kinder- und Jugendliteraturtage bieten mehr als nur Geschichten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/kinder-und-jugendliteraturtage-2025-ueber-90-veranstaltungen-geplant;art372458,12505034 ]]></link>      <description><![CDATA[  Unter dem Motto "Mehr als lesen" haben die Stadtbibliotheken Singen, Engen, Radolfzell, Stockach und Konstanz zu den Kinder- und Jugendliteraturtagen vom 9. bis 23. November ein vielfältiges Programm organisiert.  ]]></description>
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          Unter dem Motto "Mehr als lesen" haben die Stadtbibliotheken Singen, Engen, Radolfzell, Stockach und Konstanz zu den Kinder- und Jugendliteraturtagen vom 9. bis 23. November ein vielfältiges Programm organisiert.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/kinder-und-jugendliteraturtage-2025-ueber-90-veranstaltungen-geplant;art372458,12505034]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Unter dem Motto "Mehr als lesen" haben die Stadtbibliotheken Singen, Engen, Radolfzell, Stockach und Konstanz zu den Kinder- und Jugendliteraturtagen vom 9. bis 23. November ein vielfältiges Programm organisiert.



        <p>Geschichten vom Wald und seinen Tieren, von Busfahrer Otto, der mit seinen tierischen Fahrgästen im Oktobus auf eine abenteuerliche Reise geht oder Märchen und Sagen aus alten Zeiten – die Stadtbibliotheken Singen, Engen, Radolfzell, Stockach und Konstanz haben für die Kinder- und Jugendliteraturtage wieder viele Geschichten zusammengestellt. Neun Autorinnen und Autoren werden Kindern und Jugendlichen ihre Bücher vorstellen und ihnen wieder die Gelegenheit bieten, sie persönlich kennenzulernen oder selbst kreativ mit Sprache und Geschichten umzugehen. Unter dem Motto „Mehr als lesen“ können Kinder und Jugendliche vom 9. bis 23. November den Geschichten zuhören, mitmachen und in Workshops Neues entdecken.</p> <p>„Wir freuen uns sehr, dass es wieder losgeht“, begrüßte Friederike Gerland, Leiterin der Singener Bibliotheken, die Vertreter der fünf Stadtbibliotheken bei der Vorstellung des Programms. Vorlesen sei wichtig, Sprache sei für Kinder der Einstieg ins Leben, so Gerland. Der Fokus liege auf den Autorenlesungen in den Schulen, an denen sich auch die Gemeinschaftsschule Steißlingen und die Gesamtschulen Bohlingen und Rielasingen-Worblingen beteiligen.</p> <p>„So bringen wir das Programm in die Breite und ermöglichen auch Kindern einen Einstieg, denen zuhause nicht vorgelesen wird“, erklärt Gerland. Wie wichtig Leseförderung ist, zeigt der aktuelle Vorlesemonitor der Stiftung Lesen. Vorlesen sei bildungspolitisch in hohem Maße relevant, berichtete die Singener Kulturamtsleiterin Catharina Scheufele. „Lesen ist ein zentraler Baustein für Bildung, Teilhabe und berufliche Entwicklung. In Zeiten des Fachkräftemangels können wir uns unzureichende Förderung nicht leisten“, so Scheufele.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das ist in den Schulen geboten</span><span>Die Kinder- und Jugendliteraturtage wurden 1978 ins Leben gerufen und haben sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil im Angebot der Stadtbibliotheken im Landkreis entwickelt. In Schulen und öffentlichen Veranstaltungen der beteiligten Städte lesen dieses Jahr: Juma Kliebenstein, Franzi Kopka, Esther Kuhn, Bärbel Oftring, Michael Peinkofer, Martin Schäuble, Frank Schwieger, Christian Tielmann und Vanessa Walder. Informationen gibt es im Internet unter <a href="http://www.kj-literaturtage.de" target="_blank" title="" rel="noopener">www.kj-literaturtage.de</a></span></label></div> <p>Ziel der Kinderliteraturtage ist es, den dramatischen Ergebnissen im Bereich Lesen und Verstehen etwas entgegenzusetzen und Spaß am Lesen zu vermitteln. So können die Kinder bei der Vorstellung des Buchs „Der Oktobus auf großer Fahrt“ auch mitmachen. Neben den Lesungen an den Schulen werden an unterschiedlichen Orten auch Workshops angeboten.</p> <h2>Polizisten und Feuerwehrleute lesen vor</h2> <p>Die Erfahrung habe gezeigt, dass ein besserer Zugang entsteht, wenn Menschen hinter den Büchern stehen. Dabei hätten Kinder die Gelegenheit, den Autoren auch Fragen zu stellen. So wird in der Stadtbücherei Singen eine echte Polizistin in Uniform Polizei-Geschichten vorlesen. Auf der Feuerwache Singen erfahren die Kinder spannende Feuerwehr-Geschichten und ein echter Feuerwehrmann wird alle Fragen zu seiner Arbeit beantworten. Insgesamt stehen rund 90 Veranstaltungen auf dem Programm.</p> <p>So wird am bundesweiten Vorlesetag am Freitag, 21. November, Stockachs Bürgermeisterin Susen Katter ihre eigene Lieblingsgeschichte vorlesen, die Stadtbücherei Singen lädt in der Dämmerung zu einer Taschenlampen-Vorleserunde. Beim Familientag zum Abschluss des Literaturfestivals laden die Stadtbibliotheken Singen und Konstanz (Samstag, 22. November) sowie Stockach (Sonntag, 23. November) zu einem bunten Programm mit verschiedenen Angeboten für alle Altersstufen.</p> <p>Die Kulturamtsleiterin Catharina Scheufele dankte den Organisatorinnen und Organisatoren sowie dem Landkreis, der die Kinder- und Jugendliteraturtage fördert und unterstützt.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Spaß am Lesen vermitteln: Kinder- und Jugendliteraturtage bieten mehr als nur Geschichten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 16:15:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[AfD rüttelt im Kreistag an der Brandmauer, doch die CDU bleibt standhaft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/afd-ruettelt-im-kreis-konstanz-an-der-brandmauer-doch-die-cdu-bleibt-standhaft;art372432,12504211 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/afd-ruettelt-im-kreis-konstanz-an-der-brandmauer-doch-die-cdu-bleibt-standhaft;art372432,12504211]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.



        <p>Es ist ein Nebenschauplatz, wenn man die Zahlen in Relation setzt. 10.000 Euro stehen 585 Millionen Euro gegenüber. Im Konstanzer Kreistag geht es am Montag, 20. Oktober, vor allem um die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520" target="_blank" title="Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026">Einbringung des Haushalts für das kommende Jahr</a>. Die AfD-Fraktion nutzt die Sitzung auch, um ein eigentlich schon abgeschlossenes Thema wieder anzusprechen. Damit will sie gleichzeitig erreichen, dass die CDU-Fraktion mit ihr gemeinsam abstimmt. Der Plan ist in doppelter Hinsicht gescheitert.</p> <p>Der AfD geht es um die Seenotrettung. Genauer gesagt: Die Unterstützung in Form von 10.000 Euro, die der Kreis Konstanz jährlich an die private Seenotrettungsorganisation Sea-Eye zahlt, soll eingestellt werden. Das Thema scheint für die Fraktion zu drängend zu sein: Schon zu Beginn der Kreistagssitzung beantragt sie, dass dieser Punkt – eigentlich Nummer 12 auf der Tagesordnung – früher behandelt wird.</p> <p>Auf Nachfrage von Landrat Zeno Danner will der Fraktionsvorsitzende Michael Stauch keine Begründung liefern. Sie sei offensichtlich, sagt er lediglich. Das Vorhaben bleibt ohne Erfolg, niemand außerhalb der AfD-Fraktion stimmt zu, den Punkt früher zu behandeln. Die AfD beantragt, die Unterstützung ab dem Haushaltsjahr 2026 ersatzlos zu streichen. In kommenden Haushaltsplänen soll sie zudem nicht mehr berücksichtigt werden.</p> <h2>Das Thema hat eine Vorgeschichte</h2> <p>Kritik daran kam auch schon von der CDU-Fraktion. Im Dezember 2024 löste der Vorstoß, die Unterstützung dran zu knüpfen, dass in Seenot aufgegriffene Menschen <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/retten-ja-aber-bitte-wieder-zurueckbringen-cdu-stellt-unterstuetzung-der-seenotrettung-in-frage;art372432,12257917" target="_blank" title="Retten ja, aber bitte wieder zurückbringen: CDU stellt Unterstützung der Seenotrettung in Frage">wieder an ihren Abfahrtsort gebracht werden</a>, Diskussionen aus. Unterschrieben war der Antrag von allen 23 Fraktionsmitgliedern. Die Haushaltsmittel wurden dennoch bereitgestellt, das Thema sollte später wieder im Sozialausschuss des Kreistags diskutiert werden.</p> <p>Auch eine <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/nichts-ist-gut-in-der-seenotrettung-erklaerung-des-konstanzer-ob-loest-heftige-reaktionen-aus;art372432,12259851" target="_blank" title="„Nichts ist gut in der Seenotrettung“: Erklärung des Konstanzer OB löst heftige Reaktionen aus">Erklärung des Konstanzer Oberbürgermeisters Uli Burchardt</a>, Mitglied der CDU-Fraktion im Kreistag, löste heftige Reaktionen aus. „Ich betrachte diese Form der privaten Seenotrettung, so gut sie auch gemeint ist, als mitverantwortlich für das Entstehen krimineller Schlepperbanden“, schrieb Burchardt darin. Landkreise, Städte und Gemeinden seien beim Thema Migration überlastet und frustriert.</p> <p>Wieder auf den Tisch kam die Unterstützungszahlung für die private Seenotrettung dann im vergangenen April. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landkreis-konstanz-gibt-10000-euro-fuer-seenotrettung-im-mittelmeer-zumindest-noch-in-diesem-jahr;art372432,12357379" target="_blank" title="Nach Debatte um Seenotrettung: CDU rudert bei umstrittenem Antrag zurück">Dabei ruderte die CDU zurück</a>: Von Bedingungen war keine Rede mehr, stattdessen solle die Zahlung ab 2026 eingestellt werden. Eine Abstimmung über den ursprünglichen Antrag sei nicht mehr nötig, hieß es damals, die CDU werde die Mittel im kommenden Haushalt aber nicht mehr mittragen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unterstützung auf 0 Euro gesetzt</span><span>Über eine Formulierung der AfD wundert sich Landrat Zeno Danner in der Kreistagssitzung sichtlich. Der Fraktionsvorsitzende Stauch stellt in den Raum, dass die Zahlung für die Seenotrettung still und heimlich wegfalle. Danner erinnert daran, dass über dieses Thema im Sozialausschuss behandelt wurde. Dabei wurde eine Prioritätenliste des Referats Integration für den Haushalt 2026 diskutiert. Der Punkt „Patenschaft Seenotrettung“ ist darin für den kommenden Haushalt mit 0 Euro aufgeführt.</span></label></div> <h2>AfD fordert Zustimmung der CDU ein</h2> <p>Auf diese Aussage bezieht sich die AfD-Fraktion in der jüngsten Sitzung des Kreistags nun mit ihrem Antrag. Die Einschätzung, dass der Landkreis sich auf kommunale Themen konzentrieren solle, teile die Fraktion. In der Begründung lässt sich allerdings noch ein anderes Ziel erkennen: Sollte die CDU-Fraktion nicht zustimmen, würden die Mittel im kommenden Haushalt erhalten bleiben. Stauch fordert die Fraktion direkt auf, das „Brandmauer-Denken“ abzuschaffen.</p> <p>Andreas Hoffmann (CDU) macht deutlich, wie seine Fraktion zu diesem Vorstoß steht. Man werde den Antrag geschlossen ablehnen, es brauche ihn nicht. Im Sozialausschuss sei bereits beschlossen worden, das Geld für Projekte im Landkreis zu nutzen. „Sie wissen genau, warum Sie den Antrag gestellt haben“, sagt er in Richtung der AfD. Bei der Abstimmung scheitert der AfD-Antrag, nur die eigenen Fraktionsmitglieder heben dafür ihre Hand. Alle anderen Mitglieder des Kreistags stimmen dagegen.</p> <p>Am Tag nach der Kreistagssitzung versendet die AfD-Fraktion eine Pressemitteilung, in der sie der CDU Wortbruch vorwirft. Sie lasse sich „erneut vor den Karren der links-grünen Asylpolitik spannen“. Weiter heißt es, das „Parteikartell“ habe sich dazu entschieden, die Mittel im Haushalt anders zu verwenden. In der Mitteilung kündigt die Fraktion auch an, das Thema in den anstehenden Haushaltsberatungen erneut zu diskutieren.</p> <p>Auch das Bündnis „Konstanz für Demokratie“ versendet im Nachgang eine Pressemitteilung. Man begrüße die fraktionsübergreifende Ablehnung des Antrags. „Die CDU bekennt sich auf Bundesebene mit klaren Worten und die CDU-Fraktion im Kreistag mit ebensolchen Taten zur Brandmauer gegen die rechtsradikale AfD“, wird <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/diese-konstanzerin-macht-werbung-fuer-die-demokratie-und-bewegt-damit-einiges;art372448,11926382" target="_blank" title="Diese Konstanzerin macht &amp;bdquo;Werbung für die Demokratie&amp;ldquo; &amp;ndash; und bewegt damit einiges">Katrin Brüggemann, eine Sprecherin des Bündnisses</a>, zitiert.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 16:13:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Dürfen die Stadtwerke ihren Gewinn behalten? Im Rat gehen die Meinungen stark auseinander  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/diskussion-im-engener-gemeinderat-stadtwerke-sollen-gewinn-behalten;art372438,12504209 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Stadtwerke Engen haben 2023 trotz schwieriger Rahmenbedingungen gut gewirtschaftet. Der Gewinn soll dem Eigenkapital des Tochterunternehmens zufließen und nicht dem städtischen Haushalt. Das gefällt nicht allen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Stadtwerke Engen haben 2023 trotz schwieriger Rahmenbedingungen gut gewirtschaftet. Der Gewinn soll dem Eigenkapital des Tochterunternehmens zufließen und nicht dem städtischen Haushalt. Das gefällt nicht allen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/diskussion-im-engener-gemeinderat-stadtwerke-sollen-gewinn-behalten;art372438,12504209]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Stadtwerke Engen haben 2023 trotz schwieriger Rahmenbedingungen gut gewirtschaftet. Der Gewinn soll dem Eigenkapital des Tochterunternehmens zufließen und nicht dem städtischen Haushalt. Das gefällt nicht allen.



        <p>Der jährliche Geschäftsbericht der Stadtwerke Engen findet im Gemeinderat immer große Aufmerksamkeit. Denn während die städtischen Einrichtungen wie Schulen und Ähnliches die Stadt Geld kosten, spült das Tochterunternehmen Stadtwerke für gewöhnlich Geld in den städtischen Haushalt. Der Gewinn von rund 750.000 Euro aus dem Jahr 2023 bleibt aber dieses Mal bei den Stadtwerken. Welchen Hintergrund das hat und warum das im Rat nicht bei allen auf Zustimmung stieß.</p> <p>„2023 war ein gutes Jahr“, so UWV-Sprecher Gerhard Steiner zum Bericht von Stadtwerke-Chef Thomas Freund. Es sei deutlich geworden, dass die städtische Tochter <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/22-millionen-euro-stadtwerke-engen-setzen-auf-neue-strom-und-wasserleitungen-in-stetten;art372438,12343676" target="_blank" title="Das ist kein Pappenstiel: Stadtwerke investieren 2,2 Millionen Euro in neue Strom- und Wasserleitung">aktuell und in den kommenden Jahren hohe Investitionen</a> tätigen müsse. Deswegen stellte die UWV den Antrag, den Gewinn dieses Mal bei den Stadtwerken zu belassen. In der Sitzung des Gemeinderats wurde deutlich, dass bereits in der Aufsichtsratssitzung der Stadtwerke darüber übereingekommen war, eine Ausschüttung an den städtischen Haushalt wirklich nur bei entsprechendem Bedarf vorzunehmen.</p> <h2>Stadt hat keinen zwingenden Bedarf</h2> <p>„Im Moment sieht das Steueraufkommen gut aus“, so Kämmerin Katja Muscheler. Das Planziel könne nach aktuellem Stand auch ohne die ursprünglich geplante Entnahme von den Stadtwerken über 400.000 Euro erreicht werden. Somit gab die Kämmerei gewissermaßen grünes Licht für die Eigenkapitalerhöhung der Stadtwerke. Dieser Haltung schloss sich auch Bürgermeister Frank Harsch an.</p> <p>Ganz anders sah das hingegen die CDU-Fraktion. „Die CDU stimmt dem nicht zu“, so Stadtrat Bernd Maier. Er gab zu verstehen, dass selbst bei einer Abführung der Hälfte des Gewinns das Eigenkapital der Stadtwerke immer noch um eine Dreiviertelmillion gestiegen sei, die Verbindlichkeiten gleichzeitig in derselben Höhe zurückgegangen seien und die Rückstellungen erhöht worden seien. Entsprechend forderte die CDU-Fraktion eine Ausschüttung der Stadtwerke in Höhe von 350.000 Euro an den städtischen Haushalt, um diesem mehr Luft zu verschaffen. Hingegen könnten die Stadtwerke, bräuchten diese Kapital, jederzeit wieder einen Kredit bei der Stadt aufnehmen, so die Argumentation der CDU-Fraktion.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Hier wurde investiert</span><span>Hausanschlüsse: 460.000 Euro<br /> Netzerweiterung Weihergrund: 229.000 Euro<br /> Kabelnetz und Glasfaser Auf Löbern: 92.000 Euro<br /> Schieberkreuze für Wasserversorgung: 91.000 Euro<br /> Trafostationen Gerwigstraße und Stetten: 81.000 Euro<br /> PV-Anlage Grundschule Welschingen: 71.000 Euro<br /> Digitale Datenerfassung: 59.000 Euro<br /> Stromnetz Vögtleshalde: 54.000 Euro<br /> Förderleitung Franzosenwäldle: 56.000 Euro<br /> Erschließung Hugenberg Nord: 44.000 Euro</span></label></div> <p>Schlussendlich stimmte der Rat aber mit den Stimmen der UWV und SPD mehrheitlich dem Vorschlag zu, den Gewinn von 2023 dem Eigenkapital der Stadtwerke zuzuführen.</p> <h2>Hohe Baukosten auch für Infrastrukturprojekte</h2> <p>Stadtwerke-Chef Thomas Freund präsentierte neben dem Jahresergebnis von rund 750.000 Euro viele weitere Zahlen und Informationen, die Aufschluss über das aktuelle Geschäft der städtischen Tochter geben. So machte er deutlich, dass sich die zuvor stark schwankenden Energiepreise in diesem Jahr wieder eingependelt hätten, wenn auch auf weiterhin recht hohem Niveau. Er erläuterte, dass die Stadtwerke im Bereich der Investitionen in die Netze und Anlagen durch hohe Preise für Material und Dienstleistungen unter hohem Druck stünden. „Die Kosten in Tief- und Leitungsbau sind enorm gestiegen“, konkretisierte Freund. Eine weitere Herausforderung seien die gesetzlichen Vorgaben, die sich geändert hätten.</p> <p>Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen sei es den Stadtwerken gelungen, 2,2 Millionen Euro in die Erneuerung und Ertüchtigung der Infrastruktur zu investieren, so Freund. 1,3 Millionen Euro davon flossen alleine in das Stromnetz und auch in die Wasserversorgung wurde mit 744.000 Euro kräftig investiert. Im Vergleich zum Vorjahr registrierten die Stadtwerke 700 Stromkunden und 250 Gaskunden weniger. Dagegen stieg die Kundenzahl in den Bereichen Wasser, Kabel-TV und Internet. Die deutlichste Steigerung verzeichneten die Stadtwerke beim Stadtbus, der über 7000 Nutzer mehr hatte als im Vorjahr und mit 16.000 Euro im Vergleich ein um 7000 Euro geringeres Minus einfuhr. Auch das Ergebnis für 2024 sei fertig, allerdings sei der Abschluss noch nicht geprüft und werde dementsprechend später vorgestellt, so Freund.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Investition Energiewirtschaft Privatisierung thema-wirtschaft-finanzmarkt thema-wirtschaft-energie thema-wirtschaft-unternehmen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Dürfen die Stadtwerke ihren Gewinn behalten? Im Rat gehen die Meinungen stark auseinander]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 15:48:01 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.  ]]></description>
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          Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520]]></guid>
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        Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.



        <p>Über Zahlen spricht Zeno Danner kaum, er nennt nur wenige. Der Landrat bringt den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr ein. Einerseits geht es um Stellen, die abgebaut werden, wenngleich die Personalkosten weiter steigen. Andererseits um die geplanten Investitionen für das aktuell wohl größte Projekt des Landkreises, den Klinikneubau in Singen. Und um eine Zahl, die für Vertreter von Städten und Gemeinden besonders wichtig ist: die Kreisumlage.</p> <p>Diese wird für 2026 höher ausfallen als bisher. Und laut aktueller Planung wird sie in den kommenden Jahren weiter steigen. Schon Anfang Oktober merkte der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt im Verwaltungs- und Finanzausschuss des Kreistags an, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/uns-brennt-der-kittel-staedte-im-kreis-konstanz-schlagen-alarm-wegen-finanzen-08-10-25;art372432,12495025" target="_blank" title="Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“">dass die Stadt der Abgabe hinterher spare</a>.</p> <p>Bevor es in seiner Rede überhaupt um Zahlen geht, nennt Danner Beispiele dafür, was der Landkreis leistet. Das <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/in-konstanz-entsteht-eine-neue-heimat-fuer-berufsschueler-jetzt-wurde-richtfest-gefeiert-24-07-25;art372448,12447357" target="_blank" title="In Konstanz entsteht eine neue Heimat für Berufsschüler – jetzt wurde Richtfest gefeiert">Berufsschulzentrum in Konstanz</a> befindet sich im Bau, die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/spatenstich-fuer-atemschutzuebungsanlage-im-kreis-konstanz-hier-trainieren-bald-die-retter;art372432,11973716" target="_blank" title="Spatenstich für Atemschutzübungsanlage im Kreis Konstanz: Hier trainieren bald die Retter">Atemschutzübungsanlage für Feuerwehren</a> sei fast fertig, ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/erst-siedelten-die-kelten-hier-jetzt-soll-das-neue-krankenhaus-dort-gebaut-werden;art372458,12250667" target="_blank" title="Erst siedelten die Kelten hier, jetzt soll das neue Krankenhaus dort gebaut werden">neues Krankenhaus wird am Standort Singen geplant</a>. Beim Ausbau von Photovoltaik sei man der drittschnellste Landkreis in Baden-Württemberg.</p> <p>Klar ist auch: Das alles kostet Geld. Dabei stehen sowohl Städte und Gemeinden als auch der Landkreis vor finanziellen Herausforderungen. Im aktuellen Entwurf liegt das Gesamthaushaltsvolumen des Landkreises Konstanz bei 585 Millionen Euro. Die Summe setzt sich zusammen aus dem Ergebnishaushalt und Investitionsauszahlungen.</p> <h2>Die Kreisumlage könnte noch deutlich steigen</h2> <p>Bei einem Hebesatz von 36,35 Prozent (Vorjahr: 34 Prozent) kommen von Städten und Gemeinden durch die Kreisumlage rund 198 Millionen Euro in die Haushaltskasse. Danner betont, dass er wieder eine Kreisumlage von 34 Prozent erreichen will. Mittelfristig wolle er sie unter 40 Prozentpunkten halten – auch wenn es schwierig werde. Wie schwierig das wird, zeigt die aktuelle Planung. Darin vorgesehen ist ein Anstieg auf deutlich über 40 Prozent ab dem Jahr 2027.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kreisumlage</span><span>Um die Aufgaben des Landkreises zu finanzieren, wird eine Abgabe von Kommunen erhoben, die Kreisumlage. Sie ist die wichtigste Einnahmequelle für den Kreis, der sonst kaum eigene Steuereinnahmen hat. Die Steuerkraft der Städte und Gemeinden im Kreis Konstanz liegt für 2026 laut Haushaltsentwurf des Landkreises bei rund 543,4 Millionen Euro. Bei einem Hebesatz von 36,35 Prozent wird der Kreis so laut Haushaltsentwurf rund 198 Millionen Euro von den Kommunen bekommen.</span></label></div> <p>Eine große Position im Kreishaushalt ist der Gesundheitsverbund (GLKN). Wobei es sich eigentlich um mehrere Positionen handelt. Zum einen der Liquiditätszuschuss: Wie hoch er letztlich für dieses Jahr ausfällt, steht noch nicht fest.</p> <p>Momentan sehe es nach einer deutlichen Steigerung auf 16 Millionen Euro aus. Dazu kommen noch Zuschüsse für Investitionen in IT und für den geplanten Neubau. Zusammengerechnet betragen die vorgesehenen Mittel für den GLKN im Haushaltsentwurf rund 29,5 Millionen Euro.</p> <h2>Höhere Personalkosten trotz Stellenabbau</h2> <p>Die Kreisverwaltung baut Arbeitsplätze ab. Im Amt für Migration und Integration sollen 21 Stellen wegfallen. Trotz deutlichen Mehrbedarfs werde darauf verzichtet, Arbeitsplätze in anderen Bereichen zu schaffen. Davon gibt es nur zwei Ausnahmen. Für die Betreuung von behinderten Kindern sind sechs Stellen an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren nötig.</p> <p>Im Amt für Kinder, Jugend und Familie wird mit einem zusätzlichen Bedarf von fünf Stellen gerechnet, hier gehe es um das Thema Kindeswohlgefährdung. Die Verwaltung ist gesetzlich verpflichtet, den Personalbedarf zu untersuchen, erklärt Danner dazu. Zusammengenommen könne die Verwaltung so 10,32 Stellen abbauen. Dennoch werden die Personalkosten – vor allem aufgrund von Tarif- und Besoldungserhöhungen – um 4,5 Millionen Euro steigen.</p> <p>Um Investitionen zu stemmen und gleichzeitig die Kommunen nicht zu stark zu belasten, wird der Landkreis in den kommenden Jahren mehr Kredite aufnehmen, Landrat Danner rechnet mit einer Nettoneuverschuldung von 42 Millionen Euro. Nach aktueller Kalkulation wird die Höhe der Verschuldung bis Ende des Jahres 2026 bei rund 182 Millionen Euro liegen.</p> <p>Dem gegenüber werden künftig allerdings auch eine leistungsfähige Infrastruktur und wichtige Vermögenswerte für die Zukunft gegenüberstehen: Schulen, Straßen und ein neues Krankenhaus. Das alles sei für das öffentliche Leben dringen nötig, erklärt Danner.</p> <h2>Gesundheit ist der größte Kostenblock</h2> <p>Eine große Herausforderung sei der Sozialhaushalt – nicht die Ziele, sondern deren Umsetzung seien die Schwierigkeit, betont Danner. Beeinflussen könne man aufgrund von Bundes- und Landesgesetzgebung nur wenig. Für Soziales und Gesundheit ist der größte Block bei den Ausgaben des Landkreises vorgesehen, hier sind rund 24,3 Millionen Euro mehr nötig als im Vorjahr.</p> <p>Mehr Geld braucht es im kommenden Jahr laut Entwurf auch im Bereich Schulträgeraufgaben, Kultur und Geschichte. Der Mehrbedarf beträgt rund 4,7 Millionen Euro, davon 1,9 Millionen alleine bei Schülerbeförderungskosten. Im Teilhaushalt Umwelt, Infrastruktur und Wirtschaft werden 1,5 Millionen Euro mehr benötigt.</p> <p>Die Diskussionen um den Haushaltsentwurf ist mit der Einbringung des Entwurfs in den Kreistag eröffnet. Sie findet allerdings zunächst in den Fachausschüssen statt. Bis Ende des Jahres soll der fertige Kreishaushalt für 2026 beschlossen werden. Bis dahin will Landrat Danner auch einen Entwurf einbringen, bei dem die Kreisumlage unter 40 Prozent bleibt.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 10:47:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sanierung kostet knapp 2 Millionen Euro: Hegaustadion strahlt in neuem Licht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/sanierung-kostet-knapp-2-millionen-euro-hegaustadion-strahlt-in-neuem-licht;art372438,12503375 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die offizielle Einweihung der Sportstätte in Engen soll zwar erst 2026 stattfinden, doch Sportler können schon jetzt den Stadion nutzen. Dabei wurden nicht nur die Beläge erneuert, sondern auch sämtliche Anlagen saniert.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die offizielle Einweihung der Sportstätte in Engen soll zwar erst 2026 stattfinden, doch Sportler können schon jetzt den Stadion nutzen. Dabei wurden nicht nur die Beläge erneuert, sondern auch sämtliche Anlagen saniert.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/sanierung-kostet-knapp-2-millionen-euro-hegaustadion-strahlt-in-neuem-licht;art372438,12503375]]></guid>
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        Die offizielle Einweihung der Sportstätte in Engen soll zwar erst 2026 stattfinden, doch Sportler können schon jetzt den Stadion nutzen. Dabei wurden nicht nur die Beläge erneuert, sondern auch sämtliche Anlagen saniert.



        <p>In kräftigem Rot umgeben die Laufbahnen die Rasenfläche, eine Gruppe Läuferinnen hat mit dem Training begonnen und zieht ihre Bahnen – die Generalsanierung des Hegaustadions in der Jahnstraße ist abgeschlossen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/verzoegerung-beim-hegaustadion-leichtathletik-meisterschaft-ist-abgesagt;art372438,12459486" target="_blank" title="Weil das Hegaustadion jetzt doch nicht fertig wird: TV Engen muss Landesmeisterschaft absagen">Auch wenn es mit der Fertigstellung nach den Sommerferien nicht ganz geklappt hat</a>, können die Sportstätten seit dem 6. Oktober bereits wieder im Vereins- und Schulsport genutzt werden. „Die Sanierung ist sehr schön gelungen, und alle sind zufrieden“, freute sich Bürgermeister Frank Harsch beim Pressetermin.</p> <p>Es war an der Zeit. Denn 1984 erbaut, wurde der Kunststoffbelag vor mehr als 20 Jahren erneuert. „Der Belag hält in der Regel 15 Jahre und der Verschleiß war deutlich zu sehen“, fügte Matthias Distler als Leiter des Stadtbauamts gleich hinzu, dass nach 40 Jahren auch die Drainage erneuert werden musste. Fachplaner wurden hinzugezogen und gemeinsam mit dem Turnverein Engen als Hauptnutzer beraten, was überhaupt notwendig sei. So wurde auf Wunsch des Vereins die Kugelstoßanlage erneuert und umfangreiche Arbeiten durchgeführt.</p> <p>Im September 2024 begonnen, beeindruckt allein die Aufzählung der Arbeiten und die Massen, die bewegt wurden. Wie Distler ausführte, wurden insgesamt rund 8860 Quadratmeter Kunststoffsportbeläge aufgebracht und 7836 Quadratmeter Sportrasen neu aufgebaut. Saniert wurden die Anlagen für Diskuswurf, Speerwurf und die Kugelstoßanlage sowie je zwei Anlagen für Hochsprung und Stabhochsprung.</p> <p>Gesamt wurden rund 3500 Kubikmeter Erde bewegt und 2600 Meter Leitungsgräben für Drainage, Leerrohre und die Unterflurberegnung verlegt. Zur Abgrenzung des Stadionbereichs und um Vandalismus und Vermüllung vorzubeugen, wurden 220 Meter Zaunanlage installiert. Durch Neubau und Nachrüsten der Flutlichtmasten erstrahlt das Hegau-Stadion auch in den Abendstunden in neuem Licht.</p> <h2>Witterung und unvorhergesehene Arbeiten verzögern Fertigstellung</h2> <p>Auf die Firma Sportstättenbau Garten Moser kamen während der Sanierung Arbeiten hinzu, mit denen sie nicht gerechnet hatte: „Bei der Drainage musste mehr gemacht werden als vorgesehen war“, erklärte Christoph Neumann, dass sich die Arbeiten durch die Witterung zusätzlich in die Länge gezogen hätten. Bei drei Monaten Pause habe die reine Bauzeit für dieses Großprojekt neun Monate betragen.</p> <p>Als gewaltige Aufgabe bezeichnete Neumann die Erneuerung des Kunststoffbelags. Mit Aufbringen des neuen wurden fast 9000 Quadratmeter bewegt, eine große Aufgabe sei auch die Entsorgung des alten Belags gewesen. Wie Distler ausführte, weise die Kostenberechnung 1,98 Millionen Euro aus, 300.000 Euro kommen aus Landesfördermitteln. Er geht davon aus, dass der Kostenrahmen auch eingehalten wird. Die offizielle Einweihung des sanierten Hegaustadions soll im kommenden Jahr stattfinden.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Sporteinrichtung Bauwerk Denkmalschutz thema-sport thema-heimat-stadtentwicklung thema-wissen-geschichte]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sanierung kostet knapp 2 Millionen Euro: Hegaustadion strahlt in neuem Licht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 15:59:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Raser drängelt, überholt rechts und gibt Lichthupe: 49-Jähriger gefährdet auf der A81 den Verkehr  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/raser-draengelt-ueberholt-rechts-und-gibt-lichthupe-49-jaehriger-gefaehrdet-auf-der-a81-den-verkehr;art372438,12502797 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Mann ist am Sonntagabend, 19. Oktober, durch seine rücksichtslose Fahrweise auf der Autobahn 81 in Richtung Singen aufgefallen. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Mann ist am Sonntagabend, 19. Oktober, durch seine rücksichtslose Fahrweise auf der Autobahn 81 in Richtung Singen aufgefallen. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/raser-draengelt-ueberholt-rechts-und-gibt-lichthupe-49-jaehriger-gefaehrdet-auf-der-a81-den-verkehr;art372438,12502797]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Mann ist am Sonntagabend, 19. Oktober, durch seine rücksichtslose Fahrweise auf der Autobahn 81 in Richtung Singen aufgefallen. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.



        <p>Ein Fahrer eines grauen Audi ist am Sonntagabend, 19. Oktober, rücksichtlos auf der Autobahn 81 in Richtung Singen unterwegs gewesen. Kurz nach 21 Uhr sei ein 49-Jähriger mit einem grauen, hochmotorisierten Audi RS6 zwischen der Anschlussstelle Geisingen und dem Autobahnkreuz Hegau aufgefallen, indem er anderen Verkehrsteilnehmern dicht auffuhr, Lichthupe gab, rechts überholte und die überholten Fahrzeuge anschließend bei Wiedereinscheren schnitt, teilt die Polizei mit.</p> <p>Ein Autofahrer konnte einen Zusammenstoß nach einem solchen Manöver durch starkes Bremsen gerade noch verhindern, so die Polizei weiter. Nach Verständigung der Polizei konnte der Audifahrer schließlich am Grenzübergang Gailingen festgestellt und kontrolliert werden. Ihn erwartet aufgrund seines rücksichtlosen und grob verkehrswidrigen Verhaltens eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.</p> <h2>Verkehrspolizei ermittelt</h2> <p>Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet weitere Autofahrer, die durch den grauen Audi genötigt oder gefährdet worden sind, sich unter Telefon 07733 99600 zu melden.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Raser Polizei A81 Grenzübergang Verkehrsdelikte Verkehrsunglücke Fahrer thema-sicherheit-kriminalitaet thema-verkehr-autoverkehr thema-sicherheit-blaulicht-unfall]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Raser drängelt, überholt rechts und gibt Lichthupe: 49-Jähriger gefährdet auf der A81 den Verkehr]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 19:40:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erdrutsch-Sieg in Volkertshausen: Judith Joy Klotz gewinnt die Bürgermeisterwahl  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/erdrutsch-sieg-in-volkertshausen-judith-joy-klotz-gewinnt-die-buergermeisterwahl;art372463,12502443 ]]></link>      <description><![CDATA[  Volkertshausen hat seine erste Bürgermeisterin gewählt. Die 31-jährige Judith Joy Klotz gewinnt vor ihren Mitbewerber Thorsten Scigliano, Frank Schumacher und Kurt Künz. Ein taktvoller Abend für die Wahlsiegerin.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Volkertshausen hat seine erste Bürgermeisterin gewählt. Die 31-jährige Judith Joy Klotz gewinnt vor ihren Mitbewerber Thorsten Scigliano, Frank Schumacher und Kurt Künz. Ein taktvoller Abend für die Wahlsiegerin.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/erdrutsch-sieg-in-volkertshausen-judith-joy-klotz-gewinnt-die-buergermeisterwahl;art372463,12502443]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Volkertshausen hat seine erste Bürgermeisterin gewählt. Die 31-jährige Judith Joy Klotz gewinnt vor ihren Mitbewerber Thorsten Scigliano, Frank Schumacher und Kurt Künz. Ein taktvoller Abend für die Wahlsiegerin.



        <p>Am Ende war es ein Erdrutschsieg mit dem im ersten Wahlgang wohl kaum einer gerechnet hat: Judith Joy Klotz ist die erste Bürgermeisterin von Volkertshausen. Sie setzte sich bei der Wahl am vergangenen Sonntag mit einer deutlichen Mehrheit gegen ihre ernstzunehmenden Konkurrenten Thorsten Scigliano, Mühlingens amtierender Bürgermeister, und Frank Schumacher durch.</p> <p>Und zwar deutlich: 69,20 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf die 31-Jährige. Das entspricht 1029 Stimmen. Thorsten Scigliano, den viele Bürger als Favoriten gesehen hatten, kam lediglich auf 19,03 Prozent (283 Stimmen). Für Frank Schumacher stimmten 11,43 Prozent der abgegebenen Stimmen (170 Stimmen).</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/buergermeisterwahl-in-aach-vom-haeftling-zum-buergermeister-das-ist-kurt-kuenz;art372439,12485102" target="_blank" title="Er saß im Gefängnis und will nun Bürgermeister werden: Das ist Kurt Künz">Auf Kurt Künz, der sich bereits in Aach als Bürgermeister beworben hatte und dort für einen Eklat bei der offiziellen Kandidatenvorstellung der Gemeinde sorgte</a>, entfiel genau eine einzige Stimme (0,07 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag bei 58,05 Prozent.</p> <p>Als Judith Joy Klotz an Mikrofon der brechend vollen Alten Kirche trat, tat sie dies mit einer Entschuldigung. Dass auch sie nicht mit einem Ergebnis im ersten Wahlgang gerechnet habe, wurde dadurch deutlich, dass sie das Badnerlied als Aushilfsdirigentin noch nicht geprobt hatte. Der SÜDKURIER hatte die Kandidaten im Rahmen seiner Wahlarena darauf angesprochen, ob sie dies beabsichtigen. Ihrem Wahlerfolg tat die fehlende Probe keinen Abbruch.</p> <h2>Judith Joy Klotz wird Bürgermeisterin in Volkertshausen: „Ein besonderer Moment!“</h2> <p>Der Wahlsiegerin war ihr Freude an diesem Abend anzusehen und anzuhören. „Wow, ich bin einfach überwältigt“, gab sie offen zu. „Es ist ein ganz besonderer Moment. Sie haben heute Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal ist eine Frau in Volkertshausen zur Bürgermeisterin gewählt worden“, so Klotz sichtlich ergriffen. Künftig wolle sie zuhören, anpacken und gemeinsam mit den Bürgern Volkertshausen weiterentwickeln.</p> <p>Ihren Dank richtete Klotz nicht nur an ihre Wähler, sondern auch an ihre tatkräftigen Unterstützer, allen voran an ihren Partner Nikolai Grundler. „Ohne deine Unterstützung wäre das nicht möglich gewesen“, so Klotz. Danach richtete sie sich wieder an die versammelte Menge in der Alten Kirche: „Wir stoßen gemeinsam auf die Zukunft an!“</p> <p>Zu den ersten Gratulanten an diesem Abend gehörte ihr Konkurrent Thorsten Scigliano, der Volkertshausens neuer Bürgermeisterin „viel Erfolg und Sachverstand für die kommenden Aufgaben“ wünschte. „Die Volkertshausener wollten nichts Erfahrenes, sondern etwas Neues“, sagte er. Frank Schumacher zeigte sich nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses als fairer Mitstreiter. „Judith Joy Klotz hat sehr viel genetzwerkt und viele Personen erreicht. Ich gönne ihr den Sieg von Herzen. Sie hat verdient gewonnen“, so Schumacher.</p> <h2>Erst die dritte Bürgermeisterin im Landkreis</h2> <p>Judith Joy Klotz ist neben Susen Katter (Stockach) und Vera Schraner (Büsingen) erst die dritte Bürgermeisterin im Landkreis Konstanz im Amt. „Alle wollen mehr Jugend und Weiblichkeit in der Politik. Volkertshausen macht es vor, wie das funktionieren kann“, sagte Landtagsabgeordnetem Hans-Peter Storz (SPD).</p> <p>Landrat Zeno Danner sprach von einem höchstspannenden aber fairen Wahlkampf. „Man kann heute nicht nur sagen, sie haben mit Volkertshausen eine neue Gemeinde gewonnen. Sie haben eine neue Fan-Gemeinde.“ Er lobte die drei ernstzunehmenden Kandidaten Klotz, Scigliano und Schumacher für deren Mut, sich zur Wahl aufzustellen. „Sie haben die Wahl zu einer echten gemacht, davon lebt unsere Demokratie.“</p> <p>Benjamin Mors, Vorsitzender des Gemeindetages Kreis Konstanz, freue sich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Kollegin Judith Joy Klotz. „69 Prozent in einem ersten Wahlgang mit zwei ganz starken Mitbewerbern ist richtiger Rückenwind für die kommenden Aufgaben“, sagte er.</p> <p>Zweimal brandete an diesem Wahlabend tosender Applaus in der Alten Kirche auf. Zum einen nach der Bekanntgabe des Wahlsieges von Klotz. Zum anderen als es um Amtsverwalter Martin Gschlecht ging. Sowohl Landrat Zeno Danner und Benjamin Mors würdigten ihn für seinen Einsatz für die Gemeinde Volkertshausen. Gschlecht hatte nach dem Weggang von Bürgermeister Marcus Röwer über Monate hinweg die Amtsgeschicke im Rathaus geleistet. „Solch ein Engagement ist nicht selbstverständlich“, so Danner.</p> <p>Und am Ende wurde der Abend dann doch noch richtig taktvoll: Denn Judith Joy Klotz hat es dann doch getan und das Badnerlied dirigiert – und damit schon gleich am Anfang ihrer Amtszeit als neue Rathauschefin gezeigt: Improvisieren, das kann sie.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Erdrutsch-Sieg in Volkertshausen: Judith Joy Klotz gewinnt die Bürgermeisterwahl]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 16:41:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Den ganzen Hegau zieht es nach Hilzingen: So schön war die Kirchweih am Wochenende  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/den-ganzen-hegau-zieht-es-nach-hilzingen-so-schoen-war-die-kirchweih-am-wochenende-20-10-25;art372443,12502192 ]]></link>      <description><![CDATA[  Enormer Besucherandrang beim Traditionsfest: Festzeltbetrieb, Partynacht, Flohmärkte und Oldtimer lockten zahlreiche Menschen an. Und das Beste ist: Am Montag geht die Kirchweih weiter.  ]]></description>
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          Enormer Besucherandrang beim Traditionsfest: Festzeltbetrieb, Partynacht, Flohmärkte und Oldtimer lockten zahlreiche Menschen an. Und das Beste ist: Am Montag geht die Kirchweih weiter.<br>
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        Enormer Besucherandrang beim Traditionsfest: Festzeltbetrieb, Partynacht, Flohmärkte und Oldtimer lockten zahlreiche Menschen an. Und das Beste ist: Am Montag geht die Kirchweih weiter.



        <p>Herrliches Wetter und weit mehr als hundert zwei- und vierrädrige Oldies rund um Rathaus und Kirche: Besser gehe es gar nicht, so die Eröffnungsworte von Hilzingens Bürgermeister Holger Mayer anlässlich des 40. Treffens historischer Motorfahrzeuge, das erneut mit ganz besonderen Autos und Motorrädern aufwarten konnte.</p> <p>Für viele Blicke sorgte ein Rolls Royce, Baujahr 1930, dessen 27 Liter-Hubraum er dem eingebauten Flugzeugmotor verdankt. Ganz bescheiden, obwohl eine absolute Rarität, nahm sich daneben das Motorrad der Marke Minerva Baujahr 1908, ohne Kupplung und mit Riemenantrieb ausgestattet, aus.</p> <p>Bei der anschließenden Parade entlang der Hauptstraße wurden die Fahrzeuge den Zuschauern kurzweilig und informativ von den Oldie-Experten Michael Bietenholz und Mike Wilhelmi vorgestellt. Nicht nur dem Publikum gefiel´s. Übereinstimmend lobten die Oldie-Besitzer die angenehme und stimmige Atmosphäre auf dem Treffen. „Alle sind glücklich und haben Freude an den Autos“, brachte es Sylvia Lutz, die mit einem Vorkriegs-Citroen gekommen war, auf den Punkt.</p> <h2>Kirchweih in Hilzingen: Ein Bürgermeister, zwei Schläge</h2> <p>Gut gestartet war das Hilzinger Traditionsfest schon am Freitag Abend. Bereits zum Bieranstich war das dreitausend Gäste fassende Festzelt fast voll. Festwirt ist hier der Musikverein Hilzingen. An der Abendkasse gab es da bereits für die anschließende Party mit der Band VIPs lange Warteschlangen.</p> <p>Zwei Schläge brauchte Bürgermeister Holger Mayer, dann floss das Bier. Der Gemeindechef wünschte sich ein fröhliches und friedliches Fest – und das wurde es auch. Nennenswerte negative Vorfälle gab es nicht, teilten die Veranstalter mit.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So geht die Kirchweih weiter</span><span>Am Montag wird noch mal gefeiert: Ab 10 Uhr kann über den Kirchweihmarkt, den Flohmarkt, den Bücherflohmarkt gebummelt werden. Die katholische Pfarrkirche mit dem Erntedankschmuck und die Kunstausstellung öffnen ebenfalls um 10 Uhr ihre Türen, das Festzelt um 11 Uhr. Für den musikalischen Abschluss sorgt ab 19 Uhr die Oktoberfest-Band „Die Lausbuba“.</span></label></div> <p>Auch der Kirchweihsamstag endete mit einer Party-Nacht. Für diesen Abend hatten die Hilzinger Musiker die Partyband Blaska gewinnen können, die die Stimmung im Zelt regelrecht zum Kochen brachte. „Es ist bisher ein Super-Kirchweihfest. Wir sind voll zufrieden“, zog der Vorsitzende des Musikvereins Michael Jäckle am Samstag die Zwischenbilanz.</p> <h2>Am Sonntag kommen die Besucher in Massen zum Hilzinger Traditionsfest</h2> <p>Man sollte nicht glauben, wie viele lesebegeisterte Bürger Hilzingen hat. Kaum hatte der Bücherflohmarkt am Samstagmorgen in der Museumsremise seine Türen geöffnet, wurde emsig in den rund 8000 Buch-Exemplaren geschmökert, die das Macher -Team des Museumsvereins unter der Federführung von Ilse Heller und Sabine Korn-Luick zusammengetragen hatte. Der große Flohmarkt an den Hegau-Hallen füllte sich dagegen erst am frühen Nachmittag.</p> <p>Am Sonntag wurde Hilzingen wieder zum großen Treffpunkt im Hegau. Noch vor der Mittagszeit genossen massig Kirchweih-Gäste den Bummel durch die Marktzeile. Viel bestaunt und bewundert wurde der Kirchweih- und Erntedankschmuck. Als Gotteshaubesucher musste man jedoch etwas Zeit mitbringen, es gab bald Warteschlangen.</p> <p>Das Thema der diesjährigen Mosaike aus Samen, Früchten und getrockneten Blüten lautet „Pilger der Hoffnung“. Als traumhaft bezeichneten Lilo und Erich Dietrich aus Tengen den Schmuck. „Wunderschön“, lautete der Kommentar von Daniela und Edith Oßwald aus Riedheim.</p> <p>Den Förderkreis Kunst und Kultur gibt es seit vierzig Jahren. Mit den Hilzinger Kunstausstellungen zur Kirchweih ist es dem Kunstverein gelungen, Kunst in das Dorf zu bringen. Zum runden Geburtstag werden Bilder und Skulpturen aus früheren Ausstellungen gezeigt.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/die-schoensten-bilder-vom-hilzinger-kirchweih-sonntag;art372443,12502191" target="_blank" title="Die schönsten Bilder vom Hilzinger Kirchweih-Sonntag">Die besten Fotos vom Kirchweih-Sonntag finden Sie hier</a>.</li> </ul> </div>]]>
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      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 17:43:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Baustart noch in diesem Herbst? Darum startet die Sanierung vom Kinderhaus Sonnenuhr früher  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/kindergarten-in-engen-die-sanierung-der-sonnenuhr-kommt-frueher-als-gedacht;art372438,12501540 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Gebäudekomplex des ehemaligen Kinderheims stammt aus den Siebzigern und benötigt dringend eine energetische Sanierung. Warum der Stadtbaumeister hofft, dass es die alte Heizung aber noch eine Weile durchhält.  ]]></description>
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          Der Gebäudekomplex des ehemaligen Kinderheims stammt aus den Siebzigern und benötigt dringend eine energetische Sanierung. Warum der Stadtbaumeister hofft, dass es die alte Heizung aber noch eine Weile durchhält.<br>
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        Der Gebäudekomplex des ehemaligen Kinderheims stammt aus den Siebzigern und benötigt dringend eine energetische Sanierung. Warum der Stadtbaumeister hofft, dass es die alte Heizung aber noch eine Weile durchhält.



        <p>Den Entschluss, das Kinderhaus Sonnenuhr energetisch auf Stand zu bringen, hat der Technische- und Umweltausschuss bereits Mitte 2023 grundsätzlich getroffen. Jetzt soll das Projekt aber schon früher ins Rollen kommen als gedacht. Die Arbeiten könnten tatsächlich noch in diesem Herbst beginnen. Der Gemeinderat hat den Baubeschluss jetzt einstimmig gefasst. Das Stadtbauamt rechnet derzeit mit Gesamtkosten von 693.000 Euro.</p> <p>Grund für den früheren Start in der Sonnenuhr ist die Verschiebung der Aufstockung und Sanierung am Anne-Frank-Schulverbund aufgrund unklarer Förderung, wie es in der Beschlussvorlage heißt. Hierfür waren Mittel im Haushalt eingeplant, die in diesem Jahr nun doch nicht abgerufen wurden und so für ein Projekt wie die Sonnenuhr zur Verfügung stehen.</p> <h2>Erneuerung der Fassaden und Flachdächer</h2> <p>Die Stadt hat das Areal des ehemaligen Kinderheims 2017 von der katholischen Kirche übernommen. In den vergangenen Jahren wurde das Kinderhaus bereits Stück für Stück ausgebaut, so dass hier mittlerweile Kinder in fünf Gruppen betreut werden. Der gesamte Gebäudekomplex stammt aus den siebziger Jahren und ist entsprechend in die Jahre gekommen. Im Zuge der Sanierung sollen unter anderem die Fassade gedämmt und die Flachdächer saniert werden, so Stadtbaumeister Distler.</p> <p>Eine energetische Sanierung bedeutet meist auch den Austausch des alten Heizsystems. Im Fall der Sonnenuhr hofft Stadtbaumeister Distler allerdings darauf, dass die alten Gasheizungen noch eine Weile ihren Dienst tun. „Wenn wir Glück haben, kommen wir mit so einer alten Anlage noch weit“, so Distler. Denn im besten Fall möchte er das Kinderhaus Sonnenuhr an ein künftiges Nahwärmenetz in der Altstadt anschließen. Auch Bürgermeister Frank Harsch hofft darauf: „Wenn ein Nahwärmenetz käme, gäbe es eine Lösung für viele Probleme gleichzeitig.“ In der Altstadt laufen derzeit noch in vielen städtischen Gebäuden alte Gasheizungen, die über kurz oder lang ersetzt werden müssen.</p> <p>Da sich das Kinderhaus Sonnenuhr im Bereich des Sanierungsgebiets Innenstadt befindet, rechnet der Stadtbaumeister mit einer ungefähren Fördersumme von 168.000 Euro.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bauwerk Städtebau Wohnungsbaupolitik thema-heimat-stadtentwicklung thema-leben-wohnen]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Baustart noch in diesem Herbst? Darum startet die Sanierung vom Kinderhaus Sonnenuhr früher]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 09:56:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Brauch wie Halloween, nur mit uralter lokaler Tradition  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/ein-brauch-fast-wie-halloween-nur-mit-uralter-lokaler-tradition-19-10-25;art417930,12501200 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am dritten Oktoberwochenende gehen Kinder von Tür zu Tür, um für eine kleine Gabe das "Kilbe-" oder "Kirbilied" auf Südbadisch anzustimmen. Die Tradition lebt trotz Halloween wieder auf.  ]]></description>
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          Am dritten Oktoberwochenende gehen Kinder von Tür zu Tür, um für eine kleine Gabe das "Kilbe-" oder "Kirbilied" auf Südbadisch anzustimmen. Die Tradition lebt trotz Halloween wieder auf.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am dritten Oktoberwochenende gehen Kinder von Tür zu Tür, um für eine kleine Gabe das "Kilbe-" oder "Kirbilied" auf Südbadisch anzustimmen. Die Tradition lebt trotz Halloween wieder auf.



        <p>An diesem dritten Oktober-Wochenende bis zum darauffolgenden Mittwoch ist es wieder soweit: Hunderte Kinder ziehen in einigen Gemeinden im Schwarzwald und Hegau in kleinen Gruppen mit Laternen, ausgehölten Rüben und Kürbissen von Haus zu Haus, singen das Kilbe- oder auch Kirbilied im südbadischen Dialekt und verschiedenen Variationen, und bitten um Süßes.</p> <p>Was auf den ersten Blick an das irisch-amerikanische Halloween erinnert, ist in Wahrheit ein uralter, lokaler Heischebrauch: Schon in vorchristlichen Zeiten gab es zahlreiche regionale Licht-, Wärme- und Erntedanktraditionen. Darin reiht sich auch das Kilbe- oder Kirbisingen ein.</p> <p>Das frühe Christentum versuchte althergebrachte, heidnische Bräuche in die eigene Lehre zu integrieren, um die Menschen für den neuen Glauben zu gewinnen. Beispielsweise gehen unser heutiges Ostern und Weihnachten auch auf das germanische Frühlings- und Julfest zurück. Andere heidnische Traditionen wurden unter anderem mit dem Kirchweihfest christianisiert – alemannisch „Kilbe“, in der Schweiz „Chilbi“.</p> <p>In früheren Zeiten boten unter anderem Erntedank- und Kirchenfeste vor allem Kindern den Anlass, um von Haus zu Haus zu ziehen, Lieder zu singen oder Sprüche aufzusagen und dafür kleine Gaben zu erheischen.</p> <p>Aufgrund der weit verbreiteten Armut waren solche Heischebräuche für Kinder oft eine der seltenen Gelegenheiten im Jahr, um Leckereien zu ergattern – damals traditionell Äpfel, Birnen, Walnüsse und „Guzle“, also süße Teigwaren und Bonbons.</p> <p>Doch spätestens seit das kommerzialisierte Halloween in den 1990er-Jahren aus den USA nach Deutschland schwappte, sind das traditionelle „Kilbesingen“ und <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Was-wurde-eigentlich-aus-den-Ruebengeistern-Weil-es-in-Konstanz-keine-Rueben-mehr-gibt-stirbt-eine-Tradition-aus;art372448,9944560" target="_blank" title="Was wurde eigentlich aus den Rübengeistern? Weil es in Konstanz keine Rüben mehr gibt, stirbt eine Tradition aus">‚Rübengeistern‘</a> stark rückläufig bis ausgestorben.</p> <h2>350 Kinder zum Kilbeumzug in Schramberg erwartet</h2> <p>Dagegen stemmen sich unter anderen die Stadt Schramberg im Mittelschwarzwald und einige umliegende Gemeinden. Dort, auf dem Gebiet der ehemals vorderösterreichischen Herrschaft Schramberg, die bis 1806 existierte, wird das traditionelle Kirchweihfest und dazugehörige „Kilbesingen“ stets am dritten Wochenende im Oktober bis zum darauffolgenden Mittwoch gefeiert. Das älteste Gotteshaus im Raum Schramberg wurde erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt und wohl deutlich früher geweiht.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>„Kilbelied“ in Schramberg und Umgebung</span><span><em>Hit isch Kilbe, moarn isch Kilbe,</em><br /> <em>bis am Middwoch Obend.</em><br /> <em>Wenn i zu meim Schäzele komm,</em><br /> <em>no sag ich guada‘n Obend.</em><br /> <em>Guada‘n Obend Schäzele,</em><br /> <em>kauf mr au a Bräzele</em><br /> <em>un an Schobba roda Woi.</em><br /> <em>Morga soll mei Hochzeid sei.</em></span></label></div> <p>Weil das alte Brauchtum aufgrund des starken Zuzugs von Auswärtigen sowie wegen der Halloween-Konkurrenz allmählich in Vergessenheit zu geraten schien, hat die Narrenzunft Schramberg bereits im Jahr 2011 einen alljährlichen „Kilbeumzug“ ins Leben gerufen: „Wir haben das gemeinsame Kilbisingen vor über zehn Jahren angefangen, damit es nicht ausstirbt und um den schönen Brauch wiederzubeleben“, sagt Zunftmeister Tobias Dold dem SÜDKURIER.</p> <p>Er erwartet beim diesjährigen <a href="http://www.narrenzunft-schramberg.de/veranstaltungen/2546651/2025/10/21/kilbeumzug.html" target="_blank" title="" rel="noopener">‚Kilbeumzug‘ am Dienstag, den 21. Oktober 2025,</a> rund 350 Kinder mit ihren Laternen sowie zahlreiche Erwachsene. Sie alle werden singend durch die Fußgängerzone zum Rathausplatz von Schramberg laufen und von Jungmusikern begleitet. Dazu erhält jedes Kind einen Apfel, ein Spitzweckle und eine kleine Schokolade. „Seit wir den Kilbeumzug organisieren, gehen die Kinder auch wieder verstärkt in ihrer Nachbarschaft zum Kilbesingen“, sagt Dold.</p> <p>Der „Kilbeumzug“ richtet sich an Kinder im Alter bis zwölf Jahren aus der Stadt Schramberg und ihren Ortsteilen. „Wir bewerben Umzug nicht überregional, sondern gezielt im Kindergarten und der Grundschule“, erklärt der Zunftmeister.</p> <p>Vereinzelt läuten bei ihm auch zu Halloween Kinder an der Haustür: „Ich sage ihnen dann, dass sie nächstes Jahr lieber beim Kilbeumzug mitmachen sollen“, sagt der Zunftmeister mit einem Schmunzeln.</p> <p>Darüber hinaus wird das „Kilbesingen“ in einigen umliegenden Gemeinden von Schramberg noch hochgehalten, teils mit eigenen Text- und Dialektvariationen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Kilbelied in Lauterbach und Tennenbronn</span><span><em>Hit isch Kilbe, moarn isch Kilbe,</em><br /> <em>bis am Middwoch Obend.</em><br /> <em>Un wenn i zu meim Schäzele komm,</em><br /> <em>no sag ich guada‘n Obend.</em><br /> <em>Guada‘n Obend Schäzele,</em><br /> <em>hosch mr au a Bräzele,</em><br /> <em>mir oas, dir oas</em><br /> <em>bloß de beese Kindr koas.</em><br /> <br /> Traditionell singen die Mädchen:<br /> <em>bloß de beese Buaba koas<br /></em><br /> Die Jungs singen:<br /> <em>bloß de beese Maidle koas.</em></span></label><label><input type="checkbox" /><span>Kilwilied in Furtwangen</span><span><em>Hit isch Kilwi, morge isch Kilwi</em><br /> <em>bis am Tsischdig Obe</em><br /> <em>un wenn i zu de ‚Lisabeth gang</em><br /> <em>dann sag i guete N‘obe.</em><br /> <em>Guete N‘obe Lisabeth,</em><br /> <em>sag mir wo di Bettstadt steht.</em><br /> <em>Hinterm Ofä an de Wand,</em><br /> <em>Kierchle bache isch kei Schand.</em></span></label><label><input type="checkbox" /><span>Kirbelied in Schiltach</span><span><em>Hit isch Kirbe morg‘h isch Kirbe</em><br /> <em>bis am Mittwoch Ohbed.</em><br /> <em>Und wenn i zu meim Schätzle komm</em><br /> <em>dann sag i gude Nobed.</em><br /> <em>Gud‘h Nobed Schätzele</em><br /> <em>gib m‘r doch a Brätzele</em><br /> <em>un a Schob‘h Wei,</em><br /> <em>das i wieder luschdig bei.</em></span></label></div> <h2>Bürgermeister: „Wir schätzen diese Tradition“</h2> <p>Auch in den wie Schramberg einst vorderösterreichischen Hegaustädtchen Engen und Aach sowie in umliegenden Dörfern gehen Kinder am dritten Oktoberwochenende von Haus zu Haus und singen eine Variation des „Kilbelieds“.</p> <p>Die Stadt Aach hat ihre Bürgerinnen und Bürger kürzlich auf der Titelseite des Stadtblatt auf den „alten Brauch“ aufmerksam gemacht und den Liedtext abgedruckt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>„Kirbilied“ in Aach und Engen</span><span><em>Hit isch Kirbi, moan isch Kirbi</em><br /> <em>bis zum Zieschtig z‘Obed</em><br /> <em>und wenn i zu mim Schätzele kumm,</em><br /> <em>denn sag i: Guete N‘Obed</em><br /> <em>guete n‘Obed Schätzele,</em><br /> <em>häsch mer au ä Bretzele</em><br /> <em>und en guete Wii,</em><br /> <em>dass mer kennet luschtig si.</em></span></label></div> <p>„Wir schätzen diese Tradition, wissen aber nicht, wie viele Menschen sie noch leben“, sagt der <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/buergermeisterwahl-in-aach-manfred-ossola-bleibt-rathauschef-in-aach;art372439,12490423" target="_blank" title="Die Sektkorken knallen für den alten Rathauschef: Manfred Ossola bleibt Bürgermeister von Aach">vor kurzem wiedergewählte Bürgermeister Manfred Ossola</a>.</p> <p>Denn das Kirbisingen in Aach werde nicht wie in Schramberg von einem Verein, sondern innerhalb von Familien, Freunden und Straßenzügen organisiert. Anders als in Schramberg verkleiden sich dabei im Hegau einige Kinder ähnlich wie zu Halloween.</p> <p>„Ich bin kein Halloween-Fan, was die Kommerzialisierung anbelangt“, sagt Ossola. Doch er findet es schön, wenn Jung und Alt lokale Bräuche gemeinsam aufleben lassen, einen Kürbis schnitzen, singend von Haus zu Haus gehen und später vielleicht noch eine Suppe aus dem saisonalen Gemüse machen. „Solche Bräuche wie Kirbisingen sind wertvoll“, sagt der Aacher Stadtchef.</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 22:39:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hubschrauber kreist über Welschingen: Bewaffneter Mann auf der Flucht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/hubschrauber-kreist-ueber-welschingen-bewaffneter-mann-auf-der-flucht;art372438,12501089 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein großes Polizeiaufgebot schreckt Welschingen am Donnerstag, 16. Oktober, auf. Gesucht wurde ein bewaffneter Mann aus der Flüchtlingsunterkunft am Bahnhof. Die Polizei umstellt sogar ein Maisfeld. Was ist da passiert?  ]]></description>
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          Ein großes Polizeiaufgebot schreckt Welschingen am Donnerstag, 16. Oktober, auf. Gesucht wurde ein bewaffneter Mann aus der Flüchtlingsunterkunft am Bahnhof. Die Polizei umstellt sogar ein Maisfeld. Was ist da passiert?<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein großes Polizeiaufgebot schreckt Welschingen am Donnerstag, 16. Oktober, auf. Gesucht wurde ein bewaffneter Mann aus der Flüchtlingsunterkunft am Bahnhof. Die Polizei umstellt sogar ein Maisfeld. Was ist da passiert?



        <p>Große Aufregung in Welschingen. Ein Polizeihubschrauber kreist über den Ort, mehrere Polizisten umstellen ein Maisfeld. Passanten berichten, dass sie von der Polizei aufgefordert worden seien, den Ort zu meiden. Zu groß sei die Gefahrenlage. Was ist da am Donnerstagnachmittag, 16. Oktober, zwischen Neuhausen und Welschingen passiert? Was bekannt ist: Die Flüchtlingsunterkunft ist in den Vorfall involviert.</p> <p>Eine Nachfrage beim Führungs- und Lagezentrum der Polizei ergibt: Am Nachmittag soll es zu einem massiven Polizeieinsatz im Bereich zwischen Neuhausen und Welschingen gekommen sein. Ein Polizeisprecher schildert gegenüber dem SÜDKURIER, dass ein Bewohner der Unterkunft einen weiteren Mann mit einem Messer bedroht habe. „Der Mann hat sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden“, teilt die Polizei weiter mit. Der Angreifer habe danach die Flucht ergriffen und sich in einem nahegelegenen Maisfeld verschanzt.</p> <h2>Polizeihubschrauber findet flüchtigen Mann</h2> <p>Nutzer in den sozialen Medien berichten davon, die Polizei habe im Anschluss das Maisfeld umstellt. Dies bestätigt das Präsidium auch gegenüber dem SÜDKURIER. Ein Polizeihubschrauber sei angefordert worden, um die Einsatzkräfte am Boden bei der Suche nach dem Mann zu unterstützen. Dieser habe den Gesuchten im Maisfeld schließlich ausfindig machen können.</p> <p>Bodenkräfte der Polizei hätten den flüchtigen Mann dann festnehmen können. „Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt“, so ein Polizeisprecher weiter. Im Anschluss sei der Mann in eine Fachklinik gebracht worden. Die Alarmierung sei gegen 14 Uhr eingegangen. Nur 30 Minuten später sei der Mann laut Polizeiangaben festgenommen worden.</p> <h2>War das LKA am Einsatz beteiligt?</h2> <p>Entgegen einzelnen Meldungen in den sozialen Medien, dass auch das Landeskriminalamt (LKA) in Welschingen im Einsatz gewesen sei, gibt es indes Entwarnung. Zwar könne die Polizei aus ermittlungstechnischen Gründen keine Angaben zur Einsatzstärke machen. Allerdings teilt ein Polizeisprecher mit, dass keine Fremdkräfte – also auch kein LKA – am Einsatz beteiligt gewesen seien. „Wir hatten mehrere Streifenpolizisten und Einsatzkräfte aus Engen vor „Ort“, so die offizielle Auskunft.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Festnahme Fahndung Polizeieinsatz thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Hubschrauber kreist über Welschingen: Bewaffneter Mann auf der Flucht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 16:33:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Explosiver Gastauftritt: Hohenhewen spuckt in US-Film Lava  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/vulkanausbruch-fuers-kino-hohenhewen-wird-filmstar;art372438,12500718 ]]></link>      <description><![CDATA[  Greift Welschingen nach den Hollywoodsternen? Der Hausberg ist in einer Verfilmung einer Kurzgeschichte von Stephen King kurz zu sehen. Doch der Auftritt lässt zumindest für Menschen aus dem Hegau einige Fragen offen.  ]]></description>
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          Greift Welschingen nach den Hollywoodsternen? Der Hausberg ist in einer Verfilmung einer Kurzgeschichte von Stephen King kurz zu sehen. Doch der Auftritt lässt zumindest für Menschen aus dem Hegau einige Fragen offen.<br>
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        Greift Welschingen nach den Hollywoodsternen? Der Hausberg ist in einer Verfilmung einer Kurzgeschichte von Stephen King kurz zu sehen. Doch der Auftritt lässt zumindest für Menschen aus dem Hegau einige Fragen offen.



        <p>Es rumpelt und brodelt tief im Inneren des Hohenhewens, die Reste der Burgruine fallen endgültig in sich zusammen, dann spuckt der Vulkan plötzlich eine dickflüssige, rot glühende Paste aus. Jetzt ist klar: Der Hohenhewen ist aus seinem Dornröschenschlaf erwacht, die Lava fließt auf Welschingen herab wie Zuckerguss auf einem Gugelhupf. Die Schlagzeile in der Bauchbinde in den Nachrichten: Vulkanausbruch in Welschingen.</p> <p>Wer jetzt an ein Endzeitszenario denkt und schon den nächstgelegenen Bunker googeln möchte – keine Panik, das ist nicht wirklich passiert! Oder vielleicht doch? Zumindest wurde diese Szene für die große Kinoleinwand nachgestellt. Dass die Hegauvulkane einen Besuch wert sind, ist den Menschen in der Region bekannt. Doch nun scheint auch das weit entfernte Hollywood auf den Trichter gekommen zu sein.</p> <p>Denn der Hohenhewen hat einen Kurzauftritt – im Fachjargon auch bekannt als Cameo – im amerikanischen Film „The Life of Chuck“. Es handelt sich dabei um die Verfilmung einer Kurzgeschichte aus dem Jahr 2020 von Stephen King, der vor allem in der Fantasy- und Horrorszene beheimatet ist.</p> <p>Fans von King wissen, dass er gerne Endzeitszenarien aufgreift. Das ist hier nicht anders: Im Film signalisieren eine Reihe von globalen Katastrophen den Zusammenbruch der Zivilisation. Im Fernsehen werden in den Nachrichten mehrere Umweltkatastrophen gezeigt – darunter eben auch der Vulkanausbruch in Welschingen.</p> <h2>Warum ausgerechnet der Hohenhewen?</h2> <p>Es handelt sich um eine Filmsequenz, die wenige Sekunden lang ist und trotzdem verwundert zurücklässt: Geht es wirklich um den Hohenhewen? Gibt es vielleicht mehrere Welschingen in Deutschland? Und stand es in der Buchvorlage auch schon so drin?</p> <p>Ein Blick ins Buch enthüllt: Der Autor selbst hat sich allgemeiner ausgedrückt, in der Geschichte ist lediglich von einem Vulkanausbruch in Deutschland die Rede. Stephen King scheint sich wohl nicht für den Hegau zu interessieren. Also müssen die Filmemacher auf diese Idee gekommen sein. Eine kurze Recherche im Netz zeigt, dass es nur ein Welschingen gibt, nämlich den Engener Stadtteil, der 1593 Einwohner zählt (Stand 28. Januar 2025).</p> <p>Die Recherche nach der Anzahl der Vulkane in Deutschland gestaltet sich schwieriger: Hier spuckt das Internet keine genaue Anzahl aus – warum hat sich keiner die Mühe gemacht, die zu zählen? Dennoch kann man festhalten: Es gibt mehr als genug Auswahl. Ob jemand aus der Produktion mal Urlaub im Hegau gemacht hat? Dann wüsste die Person vermutlich, dass es die Hegauberge zwar schon sehr lange gibt, aber dass sie vor circa sechs Millionen Jahren zuletzt aktiv waren und daher ein Ausbruch eher unwahrscheinlich ist – zum Glück!</p> <p>Vielleicht liegt es ja daran, dass der Hegau in der Vergangenheit öfter den Sprung über den großen Teich gewagt hat. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/muehlhausen-ehingen/der-oscar-war-fuer-hegauerin-greifbar-nah-maria-brendle-ueber-die-oscarnacht;art372451,11092085" target="_blank" title="Der Oscar war für Hegauerin greifbar nah: Maria Brendle über die Oscarnacht">Jüngstes Beispiel ist die Regisseurin Maria Brendle aus Mühlhausen-Ehingen, die 2022 mit ihrem Kurzfilm ‚Ala Kachuu – Take and Run‘ für den Oscar als besten Kurzfilm nominiert war und die Mitglied der Auswahlkommission für die Oscars ist.</a> Der Singener Regisseur Pepe Danquart hat den Goldjungen sogar gewonnen, nämlich für seinen Kurzfilm „Schwarzfahrer“ aus dem Jahr 1994. Den Grund für die Wahl werden wir wohl nie erfahren.</p> <p>Wie auch immer es dazu gekommen ist: Es ist doch schön, wenn Menschen aus fernen Ländern auf den Hegau aufmerksam werden und unsere Landschaft in Filmen aufgreifen – wenn auch nur als fiktives Endzeitszenario.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Kino Drehort Filmkunst thema-kultur-film thema-kultur-mensch]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Explosiver Gastauftritt: Hohenhewen spuckt in US-Film Lava]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 11:57:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mietpreisbremse ade? So reagiert die Politik am Bodensee und im Hegau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mietpreisbremse-ade-so-reagiert-die-politik-am-bodensee-und-im-hegau-17-10-25;art372432,12500500 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.  ]]></description>
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          Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.



        <p>Könnte die Mietpreisbremse im Kreis Konstanz bald wegfallen? Wenn es nach dem Vorschlag des baden-württembergischen Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen geht, ist das eine Option. Das Ministerium in Stuttgart hat einen Vorschlag für eine neue Mietpreisbremse auf den Tisch gelegt. Der stößt jedoch bei einigen auf Widerspruch.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/umstrittener-cdu-vorstoss-fallen-konstanz-und-weitere-staedte-in-der-region-aus-der-mietpreisbremse;art416,12498700" target="_blank" title="Umstrittener CDU-Vorstoß: Fallen Konstanz und weitere Städte in der Region aus der Mietpreisbremse?">Denn in einem Gutachten hat das Ministerium von Bauministerin Nicole Razavi (CDU) die Mietmärkte in allen Gemeinden in Baden-Württemberg neu bewerten lassen.</a> In Konstanz und fast allen Gemeinden hier im Kreis hat sich die Situation leicht verbessert, weil mehr gebaut wurde und es jetzt pro Einwohner mehr Wohnungen gibt als bei der vergangenen Bewertung. Nur auf der Reichenau würde die Regel dann noch greifen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Debatte</span><span>Die derzeitige Mietpreisbremse läuft Ende 2025 aus. Nun muss sich die Landesregierung aus Grünen und CDU auf eine neue Regelung einigen. Doch es gibt Streit. Der Vorschlag von Landeswohnministerin Nicole Razavi (CDU) wird von den Grünen blockiert. Denn damit würden weniger Menschen unter die Regelung fallen. Für Mannheim und alle größeren Gemeinden im Kreis Konstanz würde die Mietpreisbremse dann ganz entfallen. Sollte es keine Einigung geben, dann gibt es ab Januar 2026 keine Mietpreisbremse mehr im Land.</span></label></div> <h2>Kritik von der SPD</h2> <p>Doch mit dieser Bewertung sind einige Parteien im Kreis nicht einverstanden. Sie fordern, dass die Mietpreisbremse auch weiterhin in Konstanz gelten muss. Die SPD-Fraktion im Konstanzer Gemeinderat warnt vor den Folgen eines Wegfalls.</p> <p>Mit einer solchen Regelung könnten die Mieten in Konstanz deutlich ansteigen und es werde schwieriger für Mieterinnen und Mieter, sich dagegen zu wehren. „Wenn die Mietpreisbremse fällt, wird Wohnen in Konstanz für viele endgültig zum Luxusgut“, erklärt Jürgen Ruff, Fraktionschef der SPD. Laut der SPD-Fraktion seien die Pläne der Landesregierung unsozial.</p> <p>Auch Frank Ortolf, Landtagskandidat der SPD, kritisiert die Pläne. Die Mietpreisbremse habe in der Vergangenheit Mietsteigerungen abgemildert und Mieterinnen und Mieter geschützt. „Für junge Menschen, Familien und Menschen mit geringem Einkommen ist bezahlbarer Wohnraum essenziell“, so Ortolf.</p> <h2>Wegfall fördert soziale Ungleichheit</h2> <p>Der Kreisverband der Grünen Jugend kritisiert das Vorhaben ebenfalls. Dieses ignoriere die Probleme der Menschen vor Ort, heißt es in einer Mitteilung. „Das Problem der hohen Mieten in Konstanz ist eines, das alle, besonders die Einkommensschwächsten, betrifft“, sagt Lilly Rehm, Kreissprecherin der Grünen Jugend. „Wer in Konstanz wohnt, weiß, wie schwer es ist, eine bezahlbare WG oder gar eine Wohnung zu finden“, meint sie weiter.</p> <p>Der Wohnungsmarkt in Konstanz sei weiterhin angespannt. Daher fordert die Grüne Jugend, dass die Mietpreisbremse weiterhin aufrechterhalten wird. Das Instrument wirke aus ihrer Sicht. Gerade zu Semesterbeginn suchen viele junge Menschen verzweifelt nach einer Wohnung. Der Wegfall der Mietpreisbremse sei daher ein falsches Signal.</p> <p>„In Konstanz herrscht nach wie vor Wohnungsnot“, beklagt die Landtagsabgeordnete Nese Erikli (Grüne). Für viele Konstanzerinnen und Konstanzer wäre der Wegfall eine soziale Katastrophe. „Ich stehe mit alleinerziehenden Eltern, Familien, älteren Menschen, Auszubildenden und vielen anderen in Kontakt, die jetzt schon unter der Situation leiden. Menschen mit kleinem Geldbeutel haben es hier ohnehin schon schwer bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Situation wird sich durch die geplanten Maßnahmen der Bauministerin deutlich verschlechtern.“</p> <p>Und auch der Mieterbund Bodensee zeigt sich wenig erfreut über den Vorschlag der Ministerin. Winfried Kropp, Vorsitzender des Mieterbunds, greift die Pläne, die den ganzen Landkreis betreffen, sogar scharf an: „Wer in Singen Mieterschutz aushöhlt, attackiert vorsätzlich den sozialen Frieden.“ Mit einem Wegfall der Regelung würden wichtige Schutzrechte für Mieterinnen und Mieter ausgehebelt. Dass Reichenau weiterhin unter die Bremse falle, zeige laut Kropp „methodische Unzulänglichkeiten“. Für Kropp sind die Pläne ein Versuch, mit der „Abrissbirne den Mieterschutz im Kreis Konstanz zu zerschlagen.“</p> <h2>CDU fordert mehr Transparenz</h2> <p>Aus Sicht der CDU im Kreis ist mehr Transparenz notwendig. „Es würde zur Versachlichung der Debatte beitragen, wenn das Gutachten veröffentlicht würde“, so Levin Eisenmann von der Konstanzer CDU-Gemeinderatsfraktion gegenüber dem SÜDKURIER. „Bisher scheint das Ergebnis für Konstanz wenig nachvollziehbar zu sein“, erklärt er weiter.</p> <p>Die Diskussion um die Mietpreisbremse dürfe den Blick auf das eigentliche Problem nicht verstellen, so der Stadtrat. Es brauche weniger Debatte und mehr „Bagger und Schaufel“, um den Mietmarkt in Konstanz zu entlasten. Dieser sei auch mit der bisherigen Regelung angespannt gewesen.</p> <h2>Nur ein kurzfristiges Instrument</h2> <p>Die Landtagskandidaten der CDU in der Region, Andrea Gnann und Christoph Stetter, erklären in einer gemeinsamen Mitteilung, dass Wohnraum kein Luxusgut sein darf. Kurzfristig sei die Mietpreisbremse ein wichtiges Instrument, das Entlastung schaffe. Langfristig sei das jedoch keine Lösung. Den Vorschlag von Ministerin Razavi, der unter anderem Konstanz aus der Mietpreisbremse herausnehmen würde, gelte es zu prüfen.</p> <p>Auch sie fordern, dass das Gutachten veröffentlicht wird: „In Konstanz hat sich die Wohnsituation nicht entspannt. Die Mietpreise sind weiterhin hoch, und viele Menschen finden nur schwer bezahlbaren Wohnraum“, erklärt Andrea Gnann, die im Wahlkreis Konstanz für die CDU antritt. „Dass Konstanz aus der Mietpreisbremse herausfallen soll, ist für uns auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar“, heißt es weiter.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mietpreisbremse ade? So reagiert die Politik am Bodensee und im Hegau]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 05:00:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wie der frische Blick von außen hilft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/wie-der-frische-blick-von-aussen-hilft;art372438,12499660 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Zukunftsforscher Gröner begeistert sein Publikum</li> <li>Künstliche Intelligenz wird viele Bereiche verändern</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Zukunftsforscher Gröner begeistert sein Publikum</li> <li>Künstliche Intelligenz wird viele Bereiche verändern</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Zukunftsforscher Gröner begeistert sein Publikum</li> <li>Künstliche Intelligenz wird viele Bereiche verändern</li> </ul>



        <p>Engen Bei seiner Begrüßung nahm das Vorstandsmitglied der Volksbank eG, Daniel Hirt, mit Genugtuung zur Kenntnis, dass die von seiner Bank und vom Regionalen Wirtschaftsförderverein Hegau veranstaltete Vortragsreihe auch dieses Mal auf große Resonanz stieß, denn in der Stadthalle Engen waren alle Plätze belegt. Als Gastredner konnte er den Zukunftsforscher, Digitalexperten und Strategieberater Stefan Gröner begrüßen, der zum Thema „Faktor Mensch: Herausforderungen und Chancen im Zeitalter von ChatGPT &amp; Co.“ referierte. Der Engener Bürgermeister Frank Harsch, der dem Gastredner zum Abschluss ein Weingeschenk überreichte, fasste das im Vortrag gehörte in einem Satz zusammen und kam für sich zum Schluss: „KI (Künstliche Intelligenz) ist die größte Erfindung seit der Dampfmaschine, KI wird alles in den Schatten stellen.“</p> <p>Zu Beginn sprach der Gastredner über seinen persönlichen beruflichen Werdegang, der im Verlagswesen begann. Schmunzeln mussten die Zuhörer bei dessen letztem Verlagsjob, als er sich als ehemaliger Geschäftsführer bei der „Bravo“ outete. Inzwischen ist Stefan Gröner selbstständig in den oben schon angesprochenen Bereichen und lehrt unter anderem als Studiendekan für Digitales Management und Unternehmenskommunikation an der Hochschule Fresenius.</p> <p>Stefan Gröner gab einen groben Überblick darüber, wie KI funktioniert, die auf Basis von Mustern in vorhandenen Daten neuartige Inhalte wie Bilder, Musik und Texte generieren kann. Ja, KI könne auf ihre Art kreativ sein, aber sie nutze eine andere Form von Kreativität als Menschen. Echte menschliche Kreativität beinhalte Emotionen, persönliche Erfahrungen und Branchen und Disziplinen übergreifende Sinnzusammenhänge, die einer KI fehlten, wie er erklärte. Daher sei die KI eher als Werkzeug zu sehen, das die menschliche Kreativität unterstützen und ergänzen, aber nicht ersetzen könne.</p> <p>ChatGPT, was die Abkürzung für „Chatbot Generative Pre-trained Transformer“ ist, generiere auf Basis riesiger Datenmengen menschenähnliche Texte, die auf Fragen in natürlicher Sprache antworten könne und damit für verschiedene Anwendungen im Unternehmen nutzbar sei. Doch er riet auch zur Vorsicht: Je spezieller ein Thema und damit je kleiner die Datenmenge dazu sei, desto größer sei die Wahrscheinlichkeit, dass das Ergebnis falsch, beziehungsweise Blödsinn, sei.</p> <p>Im Anschluss gab Stefan Gröner einen aufschlussreicher Überblick zum digitalen Wandel in unterschiedlichen Unternehmen und Branchen, wobei der Erfolg davon abhänge, die Kundenwünsche zu verstehen. Er sprach das kaum lösbare Dilemma etablierter, erfolgreicher Unternehmen an, die zwar den klassischen Marketingerfolgsrezepten gefolgt seien, den Wettbewerb zu beobachten und ihre Produkte nach Wünschen der Kunden auszurichten. Doch oft wüssten die Kunden selbst nicht, welche andere Bedürfnisse sie noch haben könnten, denn auch sie seien in technologiegetriebenen Gedankenmustern verfangen und nicht bedürfnisgetrieben, was aber ein entscheidender Erfolgsfaktor für Innovationen sei. Erst die neuen Produkte von „Disruptoren“, also oft branchenfremder Unternehmen, nicht wenige davon Start-Ups, die den Markt neu denken und mit ihren Innovationen einen bestehenden Markt grundlegend verändern können, seien die „Gamechanger“. Sie verfügten über den frischen Blick von außen und weckten mit ihren Ideen und Innovationen erst die entsprechenden Kundenwünsche.</p> <p>Aus dieser neuen Form der Marktbetrachtung entwickelte Stefan Gröner seine fünf Leitsätze für die Unternehmensführung (Infokasten). Zum Schluss wurde der Referent mit viel Applaus bedacht und beim anschließenden Austausch bei Häppchen und Getränken gab es ausschließlich positive Resonanz auf das im Vortrag Gehörte.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Fünf Leitsätze von Gröner</h2> <strong>5.</strong> Kreativität und neues Denken kommt nicht aus alten Mustern: „Probleme von morgen löst man nicht mit den Antworten von gestern“, übrigens ein Zitat, das Albert Einstein zugeschrieben wird.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wie der frische Blick von außen hilft]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 05:09:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Richtfest für Glockenziel-Erweiterung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/richtfest-fuer-glockenziel-erweiterung;art372438,12499040 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Die Arbeiten laufen<br /> genau nach Zeitplan</li> <li>Die zweite Bau kostet<br /> 1,8 Millionen Euro</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Die Arbeiten laufen<br /> genau nach Zeitplan</li> <li>Die zweite Bau kostet<br /> 1,8 Millionen Euro</li> </ul><br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Die Arbeiten laufen<br /> genau nach Zeitplan</li> <li>Die zweite Bau kostet<br /> 1,8 Millionen Euro</li> </ul>



        <p>Engen Beim Richtfest des zweiten, neu errichteten Gebäudes des Kinderhauses Glockenziel sah man sehr zufriedene Gesichter. Der Bau des eingeschossigen Holzbaus mit einer Nutzfläche von 380 Quadratmetern, der die Betreuungskapazitäten um 40 Plätze auf dann 95 erhöhen wird, liegt im Zeitplan.</p> <p>Bürgermeister Frank Harsch bedankte sich bei allen Beteiligten, insbesondere bei den hauseigenen Stadtplanern, der Wohnungsbaufirma Steudtner und Bantle GmbH aus Villingen-Schwenningen und Holzbau Müller aus Blumberg, die für die Zimmerei, die Dachdeckerei und die Spenglerei verantwortlich ist. Zimmermann Felix Mess vom letztgenannten Unternehmen und dessen Kollege Nico Gleichauf stiegen für den Richtspruch aufs Flachdach und unterstützt von einigen kräftigen Schlucken Wein und Beifall meisterten sie das Ritual inklusive zerspringender Gläser.</p> <p>Architekt und Stadtbaumeister Matthias Distler umriss in seiner Ansprache die wesentlichen Fakten zum separaten Ergänzungsbau, der durch einen Zwischenbau mit dem bestehenden Gebäude des Kinderhauses verbunden ist. Die darin untergebrachte Treppe überwindet den 1,50 Meter großen Höhenunterschied von einem Gebäude ins andere. Die Baukosten des Ergänzungsbaus bezifferte der Stadtbaumeister auf insgesamt knapp 1,8 Millionen Euro. Der Landeszuschuss beträgt 276.000 Euro.</p> <p>Der Neubau sei zwar mit dem bestehenden Bau verbunden, doch bilde er eine architektonisch eigenständige Einheit in Bezug auf Gebäudecharakter und verwendeten Materialien, die im Wesentlichen aus Beton und Holz bestünden. Grund für diese Wahl seien Robustheit, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit gewesen, so Distler. Mit der Verwendung von nachwachsenden Baustoffen und der hochwertigen Dämmung durch Zellulose und Holzfaserplatten setze die Stadt bei der Kindergartenerweiterung ein Zeichen für Nachhaltigkeit. Dazu passe auch, dass eine Solaranlage Strom für den eingeschossigen Holzbau mit Flachdach liefert und per Wärmepumpe geheizt werden wird. Deshalb werde auch nur etwa ein Fünftel der Energie im Vergleich zum kaum größeren Altbau verbraucht. Auch an den in ferner Zukunft anstehenden Abbau dachte das Engener Stadtbau-Architektenteam bereits. Die Holzkonstruktion könne wieder demontiert und das Holz einer weiteren Verwendung zugeführt werden. Schließlich dankte Matthias Distler dem für die Statik verantwortlichen Bernd Mäder, Peter Blum für die HLS-Planung (Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen), Michael Djebbar für die Elektroplanung und Norbert Walter von der Planungswerkstatt Bau, zuständig für die Planung, Koordinierung und Überwachung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes auf der Baustelle.</p> <p>Zum Schluss wies der Stadtbaumeister darauf hin, dass auch im bestehenden Gebäude des Kinderhauses Sanierungsarbeiten anstehen würden, wie etwa bei den Leitungen und Bodenbelägen. Diese würden nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus im Frühling 2026 in Angriff genommen. Nach dem offiziellen Teil waren die Gäste zu kühlen Getränken und Fleischkäswecken eingeladen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Kinderhaus-Konzept</h2> Das Kinderhaus Glockenziel befindet sich am Stadtrand Engens, oberhalb des Erlebnisbads, inmitten von Wiesen und Obstbäumen. Zum Kinderhaus gehören Kindergarten und Kindertagesstätte. Derzeit kümmern sich zwölf Fachkräfte sowie Praktikantinnen und Praktikanten unter der Leitung von Doris Jäckle-Braunwald um die derzeit 55 Kinder, für die das Konzept der offenen Arbeit pädagogisch umgesetzt wird. Das heißt: es gibt keine Gruppen, sondern die Kleinen arbeiten mit Bezugserziehern zusammen. Weil den Kindern das gesamte Haus zur freien Verfügung steht, kommen auch ältere und jüngere Kinder zusammen, unterstützen sich also gegenseitig, wovon alle profitieren.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Bauwerk Bauwirtschaft Architektur]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Richtfest für Glockenziel-Erweiterung]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 20:24:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Engen trauert um einen großen Macher: Klaus Hertenstein ist im Alter von 74 Jahren verstorben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/engen-trauert-um-klaus-hertenstein-der-ehemalige-stadtrat-und-vorsitzende-des-rv-bittelbrunn-ist-im-alter-von-74-jahren-verstorben;art372438,12498954 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der langjährige UWV-Stadtrat ist nach langer Krankheit im Oktober verstorben. Engen verliert mit ihm nicht nur einen lang gedienten Kommunalpolitiker, sondern auch einen engagierten Vereinsmenschen.  ]]></description>
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          Der langjährige UWV-Stadtrat ist nach langer Krankheit im Oktober verstorben. Engen verliert mit ihm nicht nur einen lang gedienten Kommunalpolitiker, sondern auch einen engagierten Vereinsmenschen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/engen-trauert-um-klaus-hertenstein-der-ehemalige-stadtrat-und-vorsitzende-des-rv-bittelbrunn-ist-im-alter-von-74-jahren-verstorben;art372438,12498954]]></guid>
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        Der langjährige UWV-Stadtrat ist nach langer Krankheit im Oktober verstorben. Engen verliert mit ihm nicht nur einen lang gedienten Kommunalpolitiker, sondern auch einen engagierten Vereinsmenschen.



        <p>Mit dem Tod von Klaus Hertenstein ist eine Stimme verstummt, die über viele Jahrzehnte das Stadtgeschehen in Engen aktiv mitgeprägt hat. Er war nicht nur mehrere Jahrzehnte Teil des Stadtrats und vertrat dort unter anderem couragiert die Belange der Engener Bürger. Mindestens ebenso viel Herzblut steckte er in sein Engagement beim Radfahrer-Verein Edelweiß Bittelbrunn (RVB). Nach jahrelanger Krankheit ist Klaus Hertenstein in der Nacht auf den 12. Oktober im Alter von 74 Jahren verstorben. Die Stadt trauert um einen engagierten Kommunalpolitiker und einen unermüdlichen Kämpfer für das Vereinsleben.</p> <p>„Er war ein Hans Dampf in allen Gassen“, beschreibt Manfred Früh seinen Freund und Vereinskollegen. Beide hatten den RV Bittelbrunn als Vorsitzende geführt. Über 50 Jahre war Hertenstein aktiver Tischtennisspieler beim RVB, viele Jahre davon ein sportlicher Leistungsträger im Verein, erinnert sich Früh. Über 30 Jahre kümmerte er sich als erster Vorsitzender um sämtliche Belange des Vereins. Über zehn Jahre lang hatte er obendrein die Doppelrolle als Vereinsvorstand und Leiter der Tischtennisabteilung inne. Beide Aufgaben meisterte er mit viel Hingabe. „Er hatte zu unserem Vorteil einen Sprachfehler, denn er konnte nie nein sagen“, erzählt Manfred Früh.</p> <p>Er sei mit Leib und Seele beim RVB gewesen. Seine guten Kontakte als Niederlassungsleiter der DHL-Spedition in Singen zu den hiesigen Unternehmen habe er immer wieder genutzt, um Sponsorengelder für den Verein zu bekommen. Dabei erinnert Manfred Früh besonders an die Ausrichtung des traditionsreichen Grümpelturniers, den Edelweiß Cup Bittelbrunn. Sein Engagement im Verein bezog umfasste sämtliche Sparten. Vom Tischtennis, über den Rad-Corso, das Grümpelturnier bis hin zur Herrengymnstik-Gruppe, die er ins Leben gerufen hatte. „Und das ist das wovon der Verein noch heute lebt“, so Früh über den Fokus des Vereins.</p> <h2>„Ein großer Verlust für die Stadt“</h2> <p>„Er hat sich enorm für Bittelbrunn und die gesamte Stadt eingesetzt“, fasst Bürgermeister Frank Harsch die Verdienste von Klaus Hertenstein zusammen. Als Gemeinderat sei er immer lösungsorientiert und sehr kompetent gewesen. „Es war mir eine Ehre, dass ich ihn als Bürger auszeichnen durfte“, so Harsch zur Bürgerehrung im vergangenen Jahr.</p> <p>Zu den Meilensteinen in seiner Zeit als Gemeinderat zählen die geschlossenen Städtepartnerschaften mit Pannonhalma, Trilport und Moneglia, die Einrichtung der Stadtbibliothek und natürlich der Bau des Gymnasiums. Ehrlich stolz war er, wie er in einem früheren Gespräch verriet, außerdem über die gelungene Übernahme der kirchlichen Kindergärten durch die Stadt, die Gründung des Engener Baurechtsamts und zuletzt den Baubeschluss für die Anne-Frank-Halle.</p> <p>„Es ist ein großer Verlust für uns als Stadt. Klaus Hertenstein war ein sehr engagierter Bürger“, sagt Alt-Bürgermeister Johannes Moser über seinen langjährigen Weggefährten in der Kommunalpolitik. Wie sein Nachfolger lobt auch er ihn als engagierten und sachlichen Gemeinderat. „Ich habe ihn sehr geschätzt“, fügt er hinzu.</p> <p>Die Trauerfeier mit anschließender Beerdigung findet am Donnerstag, 16. Oktober, um 14 Uhr auf dem Friedhof in Bittelbrunn statt.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Verein Ehrenamt Ruhestand thema-heimat-verein thema-wirtschaft-arbeit thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Engen trauert um einen großen Macher: Klaus Hertenstein ist im Alter von 74 Jahren verstorben]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 17:28:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Polizei warnt vor Autodieben: Unbekannte machen sich an Fahrzeugen zu schaffen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/polizei-warnt-vor-autodieben-unbekannte-machen-sich-an-fahrzeugen-zu-schaffen;art372438,12498637 ]]></link>      <description><![CDATA[  Unbekannte durchwühlen in Engen geparkte Autos oder versuchen parkende Wagen kurzzuschließen. Die Polizei ermittelt. Von einem Tatzusammenhang gehen die Ermittler nicht aus.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Unbekannte durchwühlen in Engen geparkte Autos oder versuchen parkende Wagen kurzzuschließen. Die Polizei ermittelt. Von einem Tatzusammenhang gehen die Ermittler nicht aus.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/polizei-warnt-vor-autodieben-unbekannte-machen-sich-an-fahrzeugen-zu-schaffen;art372438,12498637]]></guid>
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        Unbekannte durchwühlen in Engen geparkte Autos oder versuchen parkende Wagen kurzzuschließen. Die Polizei ermittelt. Von einem Tatzusammenhang gehen die Ermittler nicht aus.



        <p>Auf Diebestour haben Unbekannte sich am Wochenende an mehreren Fahrzeugen vergriffen. Laut Polizei sind dabei drei auf dem oberen Parkdeck am Maxenbuck abgestellte Fahrzeuge aufgebrochen worden. Der Versuch, die Autos kurzzuschließen, sei aber nicht gelungen. Die Höhe des entstandenen Schadens ist noch nicht bekannt. Eher geringen Schaden meldet die Polizei bei zwei weiteren Vorfällen. Am Samstagabend nach 17 Uhr haben Diebe einen an der Breitestraße abgestellten Opel nach Wertsachen durchsucht. Fündig geworden sind sie wohl erst nach 21 Uhr beim Durchwühlen eines in der Ostlandstraße geparkten Autos, aus dem Kleingeld entwendet worden sein soll.</p> <p>Unklar ist laut Polizei, ob die Fahrzeuge verschlossen waren. „Wichtig ist, abgestellte Fahrzeuge immer sorgfältig abzuschließen und keinerlei Wertsachen darin liegen zu lassen“, lautet der Appell der Polizei in diesem Zusammenhang. Von einem Tatzusammenhang gehen die Ermittler zunächst nicht aus. Hinweise zu den Vorkommnissen an den Polizeiposten Engen, Telefon 07733/9409-0, oder das Polizeirevier Singen, Telefon 07721/888-0.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Eigentumsdelikte Bühnen Kurzbiografie thema-sicherheit-kriminalitaet thema-kultur-theater thema-wirtschaft-arbeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Polizei warnt vor Autodieben: Unbekannte machen sich an Fahrzeugen zu schaffen]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 14:46:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Beim Biomüll ist der Landkreis an der Spitze, doch der Abfallbericht zeigt auch Nachholbedarf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/beim-biomuell-ist-der-landkreis-an-der-spitze-doch-der-abfallbericht-zeigt-auch-nachholbedarf;art372432,12497175 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/beim-biomuell-ist-der-landkreis-an-der-spitze-doch-der-abfallbericht-zeigt-auch-nachholbedarf;art372432,12497175]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.



        <p>Der Landkreis Konstanz glänzt, wenn es um Bioabfälle geht. Im aktuellen Abfallbericht 2024 katapultiert sich der Landkreis mit stolzen 100 Kilogramm pro Kopf und Jahr fast an die Spitze des Bundeslandes. Nur der Stadtkreis Baden-Baden liegt darüber.</p> <p>Im direkten Vergleich mit den Nachbarn ist der Vorsprung beeindruckend: Bodenseekreis 74 Kilogramm, Tuttlingen 89, Schwarzwald-Baar-Kreis 46, Waldshut 56 – und Sigmaringen, wo die Biotonne erst seit Jahresbeginn Pflicht ist, dümpelt mit zwölf Kilogramm geradezu am Startblock vor sich hin.</p> <p>Diese gute Bilanz freut auch die Verantwortlichen beim Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises. Die Pressestelle erklärt die gute Sammelquote damit, dass der Landkreis einer der Pioniere bei der getrennten Einsammlung von Bioabfall war. Bereits seit 1993 werden Bioabfälle getrennt gesammelt, lange bevor dies gesetzlich vorgegeben war.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unterm Strich</span><span>Konstanz ist Vorreiter bei der Biotonne, stark beim Glas und ordentlich beim Restmüll. Doch gibt es Schwächen bei Metallen und Leichtverpackungen. Es hängt von den Bürgern ab, wie ihr Landkreis beim nächsten Abfallranking abschneidet. Denn wenn künftig mehr Wertstoffe gesammelt werden, statt im Restmüll zu landen, und mehr Altmedikamente oder Batterien zum Schadstoffmobil gebracht werden, bringt das den Kreis weiter nach vorn.</span></label></div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Haus- und Sperrmüll:</strong> Ganz so glänzend fällt das Bild beim Restmüll nicht aus. 129 Kilogramm Haus- und Sperrmüll pro Einwohner bedeuten zwar, dass Konstanz besser dasteht als Waldshut (139) oder Schwarzwald-Baar (137). Doch der Bodenseekreis (118) und Sigmaringen (113) liegen deutlich vorne. Immerhin: Der Landkreis Konstanz bleibt unter dem Landesschnitt von 138 Kilogramm und zeigt damit, dass Müllvermeidung in der Region keine bloße Theorie ist.</li> <li><strong>Wertstoffe:</strong> Ein gemischtes Bild ergibt sich bei den Wertstoffen. Beim Altpapier liegt Konstanz mit 59 Kilogramm pro Kopf knapp über dem Landesdurchschnitt, doch fast alle Nachbarn erzielen höhere Werte – Waldshut etwa bringt es auf stolze 70 Kilogramm, der Bodenseekreis auf 68. Ganz anders sieht es beim Glas aus: Hier spielt Konstanz mit 28 Kilogramm vorne mit und übertrifft fast alle Vergleichsregionen. Lediglich Waldshut ist mit 32 Kilogramm noch etwas besser.</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Altmetalle:</strong> Gerade einmal 6,1 Kilogramm pro Kopf wurden im Landkreis Konstanz gesammelt. Das ist nicht nur weniger als der Landesdurchschnitt, sondern auch deutlich hinter allen Nachbarn, von Tuttlingen mit knapp zehn Kilogramm bis hin zu Waldshut, das mit fast 25 Kilogramm geradezu herausragt. Auch bei den Leichtverpackungen hinkt Konstanz hinterher.<br /> Während der Landesdurchschnitt bei 31 Kilogramm liegt und Tuttlingen sogar 35 Kilogramm erreicht, bleiben die Landkreisbewohner mit 25 Kilogramm spürbar darunter. Vielleicht hat auch dieser Wert mit den örtlichen Sammeleigenheiten zu tun. Denn bis 2024 wurden die Leichtverpackungen im ganzen Kreis mit dem Gelben Sack eingesammelt. Seit diesem Jahr haben 14 Städte und Gemeinden die Gelbe Tonne eingeführt, während die elf restlichen Kommunen weiterhin den Gelben Sack abholen lassen.</li> <li><strong>Problemstoffe und Elektrogeräte:</strong> Die Entsorgung gefährlicher Abfälle klappt ordentlich, aber nicht überragend. Mit 0,79 Kilogramm pro Kopf liegt der Landkreis zwar besser als Sigmaringen, aber schwächer als alle anderen Nachbarn. Bei Elektroaltgeräten erreicht Konstanz mit 6,6 Kilogramm den Landesdurchschnitt, liegt damit aber ebenfalls hinter Bodenseekreis, Tuttlingen, Schwarzwald-Baar und Waldshut.<br /> Der Kreis-Abfallwirtschaftsbetrieb verweist darauf, dass Elektroaltgeräte flächendeckend gesammelt werden und die Kommunen für die Infrastruktur verantwortlich seien: „Jedoch kann nur angenommen werden, was von den Bürgerinnen und Bürgern auch gebracht beziehungsweise entsorgt wird.“</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Grünabfälle:</strong> 58 Kilogramm pro Kopf sind nicht einmal zwei Drittel des Landesdurchschnitts von 93 Kilogramm. Alle Nachbarn sind besser, Waldshut sogar fast dreimal so gut mit 166 Kilogramm. Die Städte und Gemeinden haben unterschiedliche Sammelstrukturen für Grünabfall, weil es eine Aufgabenteilung gibt: Die Kommunen sind für Sammeln und Transport zuständig, der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises für die Verwertung. Am landkreiseigenen Wertstoffhof in Singen-Rickelshausen kann Grünabfall von allen Einwohnern das ganze Jahr über an fünf Tagen die Woche und zusätzlich jeden letzten Samstag im Monat abgegeben werden.</li> </ul> </div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Beim Biomüll ist der Landkreis an der Spitze, doch der Abfallbericht zeigt auch Nachholbedarf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 11:50:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Theater, Kunst und Kulinarik: Engens Kornhaus wird zum kulturellen Erlebnis  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/theater-kunst-und-kulinarik-engens-kornhaus-wird-zum-kulturellen-erlebnis;art372438,12497056 ]]></link>      <description><![CDATA[  Engens Bürgermeister Frank Harsch will dem seit Jahrzehnten leerstehenden Kornhaus Leben einhauchen. Jetzt gab es eine Kulturwoche. Die Veranstalter sind mit der Bilanz zufrieden.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Engens Bürgermeister Frank Harsch will dem seit Jahrzehnten leerstehenden Kornhaus Leben einhauchen. Jetzt gab es eine Kulturwoche. Die Veranstalter sind mit der Bilanz zufrieden.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/theater-kunst-und-kulinarik-engens-kornhaus-wird-zum-kulturellen-erlebnis;art372438,12497056]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Engens Bürgermeister Frank Harsch will dem seit Jahrzehnten leerstehenden Kornhaus Leben einhauchen. Jetzt gab es eine Kulturwoche. Die Veranstalter sind mit der Bilanz zufrieden.



        <p>Theater, Kunst, Musik und kulinarische Genüsse haben das Engener Kornhaus als Bühne der Vielfalt erstrahlen lassen. Unter dem Motto „Kultur im Kornhaus“ haben Kulturschaffende das historische Gebäude aus dem 16. Jahrhundert für acht Tage zum lebendigen Kulturraum werden lassen. In einem Theaterstück wurde beispielweise Engens Geschichte im Rahmen der Kulturwoche im Kornhaus von der Aktiven der Engener Erlebnisführung inszeniert.</p> <p>Bürgermeister Frank Harsch zieht nach Abschluss der Kulturwoche eine erste Bilanz: Mit rund 600 Zuschauern sei die Initiative ein Riesenerfolg gewesen, sagt der Rathauschef. Sein Dank galt den Initiatorinnen Katrin Speck und Lara Baumgärtel vom Kulturamt Stadt Engen, die den Löwenanteil der Organisationsarbeit geleistet die ein hohes Niveau vorgelegt haben. Harsch hat in seiner Abschlussrede aber auch die weiteren Beteiligten, die die Kulturwoche möglich gemacht haben, nicht vergessen. Mit im Boot waren die Stubengesellschaft, das Drum-Team Engen, der Förderverein der Stadtbibliothek, der Touristik-Verein, die Ateliergemeinschaft Türmle, Sonja Gebhart vom Weinhaus Gebhart und Stadtbaumeister Matthias Distler, der die Schokolade beigesteuert habe. Als Sponsoren haben Sparkasse und Volksbank sowie die Karin-Schädler-Stiftung einen großen Teil zur Veranstaltung beigetragen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Neues Leben für ein altes Gebäude</span><span>Das Kornhaus in Engen, das zu feudalen Zeiten als Zehntscheuer diente und deshalb im pittoresken Hegau-Städtchen zu den größten historischen Gebäuden zählt, wird in jüngster Zeit als Kulturort wiederbelebt. Nun hat das imposante, damals fensterlos errichtete massive ehemalige Lagerhaus als Veranstaltungsort für die Kulturwoche gedient: An sieben aufeinanderfolgenden Tagen wurde ein buntes, lehrreiches und unterhaltsames Programm für Jung und Alt geboten. (sk)</span></label></div> <p>Für einen besonderen Augenblick sorgten die Stadtführer und Stadtführerinnen, die ihr Debüt als Schauspieler gaben und die Kornhaus-Bühne in einen lebendigen Geschichtsort verwandelt haben. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/unterhaltsame-erlebnisreise-ins-jahr-1868-mit-der-grenzgaengerin-durch-die-engener-geschichte;art372438,12475658" title="Unterhaltsame Erlebnisreise ins Jahr 1868: Mit der Grenzgängerin durch die Engener Geschichte">Sie sind das ganze Jahr in der Altstadt unterwegs</a>, um sowohl Gästen aber auch Einheimischen die vielen Geschichten, Daten und Fakten und ganz besondere Anekdoten über Engen zu erzählen. Durch alle Epochen werden so vergangene Zeiten bei den Erlebnisführungen ins Bewusstsein geholt. Ein Konzept, dass jetzt auch auf der Bühne Platz gefunden hat. So haben Dunja Harenberg, Andreas Osang, Priska Kempka, Sascha Golitschek und Claudia Ehret die Besucherinnen und Besucher auf eine Reise durch die Zeit mitgenommen und Engens Geschichte i<a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/wie-geht-es-mit-dem-engener-kornhaus-weiter-diskussion-im-gemeinderat;art372438,12455258" title="Kann und will sich die Stadt das Kornhaus leisten? Der Gemeinderat ist da gespaltener Meinung">n einem so geschichtsträchtigen Haus wie dem Kornhaus</a> nahe gebracht.</p> <p>So hat das Publikum erlebt, wie nicht nur zahlreiche Machtwechsel jahrhundertelang in Engens Geschichte für Aufruhr sorgten, sondern auch wie die Machthaber – die Herren von Hewen, die Herren von Lupfen, die Landgrafen von Pappenheim, die Fürstenberger – die Geschicke lenkten. Die Geschichte Engens beginnt mit einem historischen Ereignis im 14. Jahrhundert und führt die Zuschauer auf der geschichtlichen Reise von der Gründung der Stadt Engen im 12. Jahrhundert bis zur Gegenwart. In einer Publikumsinteraktion hatte auch Bürgermeister Frank Harsch seinen Auftritt. Auch die Initiatorinnen der Kulturwoche, Katrin Speck und Lara Baumgärtel vom Kulturamt der Stadt Engen wurden auf die Bühne geholt und bekamen ein Geschenk überreicht.</p> <p>Den Abschluss der ersten Engener Kulturwoche bildete der Ökomarkt mit dem verkaufsoffenen Oktoberle-Sonntag in der Altstadt.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Museum Denkmalschutz Stadt thema-kultur-kunst thema-wissen-geschichte thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Theater, Kunst und Kulinarik: Engens Kornhaus wird zum kulturellen Erlebnis]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 13:03:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mit zwei Kinderwägen auf Diebestour: Polizei stellt Pärchen am Engener Bahnhof  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/polizei-stellt-diebespaerchen-nach-schmuckdiebstahl-in-engen;art372438,12496309 ]]></link>      <description><![CDATA[  Während der Mann die Mitarbeiterin eines Schmuckgeschäfts ablenkte, stahl seine Begleiterin zwei Goldringe. Die Tat wurde aufgezeichnet und so kam die Polizei den Schmuckdieben auf die Spur.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Während der Mann die Mitarbeiterin eines Schmuckgeschäfts ablenkte, stahl seine Begleiterin zwei Goldringe. Die Tat wurde aufgezeichnet und so kam die Polizei den Schmuckdieben auf die Spur.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/polizei-stellt-diebespaerchen-nach-schmuckdiebstahl-in-engen;art372438,12496309]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Während der Mann die Mitarbeiterin eines Schmuckgeschäfts ablenkte, stahl seine Begleiterin zwei Goldringe. Die Tat wurde aufgezeichnet und so kam die Polizei den Schmuckdieben auf die Spur.



        <p>Beamte des Polizeipostens Engen haben am Dienstagnachmittag am Bahnhof in Engen zwei Schmuckdiebe gestellt. Wie die Polizei berichtet, betrat das Diebespärchen gegen kurz nach 15 Uhr ein Schmuckgeschäft. Während der 31 Jahre alte Mann die Mitarbeiterin des Geschäfts ablenkte, nutzte seine 22 Jahre alte Begleiterin einen unbeobachteten Moment und entwendete aus einer Vitrine zwei Goldringe. Anschließend verließ das Paar, das mit zwei Kinderwägen unterwegs war, das Geschäft in Richtung Bahnhof.</p> <h2>Videoüberwachung zeigt die Tat</h2> <p>Bei einer Überprüfung der Videoüberwachung stellte die Mitarbeiterin wenig später fest, dass die junge Frau Schmuck aus der Auslage genommen und in ihre Jackentasche gesteckt hatte. Daraufhin verständigte sie umgehend die Polizei, die das Duo im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung schließlich kurz darauf am Bahnhof antraf und kontrollierte. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Polizisten in einer Bauchtasche die beiden gestohlenen Schmuckstücke samt Etiketten auf.</p> <p>Das Pärchen, das bereits mehrfach wegen Diebstahls aufgefallen ist, erwartet nun eine weitere Anzeige.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Fahndung Eigentumsdelikte Festnahme thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mit zwei Kinderwägen auf Diebestour: Polizei stellt Pärchen am Engener Bahnhof]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 11:39:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schlechte Nachrichten für Bahnfahrer: Kappung der Gäubahn ab März 2027 wahrscheinlich  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/gaeubahn-vor-dem-aus-ab-maerz-2027-droht-das-aus-fuer-die-direktverbindung-nach-stuttgart-14-10-2025;art372438,12496209 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Vorsitzende des Interessenverbandes Gäu-Bodensee-Neckar-Bahn Guido Wolf informiert im Bürgerhaus Anselfingen. Das erwartet Bahnreisende nach Stuttgart in den kommenden Jahren.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Der Vorsitzende des Interessenverbandes Gäu-Bodensee-Neckar-Bahn Guido Wolf informiert im Bürgerhaus Anselfingen. Das erwartet Bahnreisende nach Stuttgart in den kommenden Jahren.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/gaeubahn-vor-dem-aus-ab-maerz-2027-droht-das-aus-fuer-die-direktverbindung-nach-stuttgart-14-10-2025;art372438,12496209]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Der Vorsitzende des Interessenverbandes Gäu-Bodensee-Neckar-Bahn Guido Wolf informiert im Bürgerhaus Anselfingen. Das erwartet Bahnreisende nach Stuttgart in den kommenden Jahren.



        <p>Nur wenig erfreuliche Nachrichten für die Nutzer der Gäubahn hatte der Vorsitzende des Interessenverbandes Gäu-Bodensee-Neckar-Bahn, Guido Wolf, bei seinem Vortrag im Bürgerhaus Anselfingen im Gepäck. Für mindestens fünf Jahre müssen die Fahrgäste mit dem Ziel Hauptbahnhof sehr wahrscheinlich in Vaihingen auf die S-Bahn umsteigen. Nachdem der zweigleisige Ausbau der Gäubahn zwischen Horb und Neckarhausen im Oktober 2024 fertiggestellt wurde, wird der zur Reduzierung der Fahrtzeit ebenfalls notwendige Ausbau der Teilstrecken Sulz und Epfendorf sowie Rietheim-Weilheim und Tuttlingen noch auf sich warten lassen.</p> <p>In seiner Begrüßung merkte der Engener Bürgermeister Frank Harsch, der Guido Wolf eingeladen hatte, an, dass der Name Gäubahn der Bedeutung dieser Bahnlinie eigentlich nicht gerecht werde. Der Name jedoch spielt für die Nutzer der Gäubahn derzeit eine eher untergeordnete Rolle. Ihnen brennt die Absicht der Deutschen Bahn, die direkte Anbindung an den Stuttgarter Hauptbahnhof für einige Jahre zu kappen, mehr unter den Nägeln.</p> <h2>Kein zweites Gleis für die Gäubahn</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/selbst-der-us-aussenminister-schaltete-sich-ein-als-die-franzosen-das-gaeubahn-gleis-abschraubten;art417930,12484968" target="_blank" title="Selbst der US-Außenminister schaltete sich ein, als die Franzosen das Gäubahn-Gleis abschraubten">Seit über 80 Jahren wird zudem über die Neuverlegung eines zweiten Gleises auf der Gäubahn diskutiert, nachdem die Franzosen nach dem Krieg dieses Gleis abgebaut hatten, wie der SÜDKURIER bereits berichtete.</a> Strenge Umweltgesetze und Auflagen bremsten diese Pläne aus, zumal auch im fernen Berlin die Bedeutung dieser internationalen Verbindung vernachlässigt wurde.</p> <p>Im Zuge der Diskussionen um S 21 rückte die Gäubahn wieder stärker in den Fokus. Dabei wurde über ihre künftige Anbindung an den Flughafen sowie an den neuen Hauptbahnhof gestritten. Das ursprüngliche Vorhaben, ein drittes Gleis für Fern- und Regionalzüge am Flughafen zu bauen, wurde bald aufgegeben. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/bundeshaushalt-sichert-pfaffensteigtunnel-was-das-fuer-die-zukunft-der-gaeubahn-bedeutet-18-09-25;art417930,12483881" target="_blank" title="Bundeshaushalt sichert Tunnelfinanzierung: Was das für die Zukunft der Gäubahn bedeutet">Jetzt ist der Pfaffensteigtunnel geplant, mit dem die Bahnstrecke Stuttgart–Horb unterirdisch mit dem Flughafen verbunden werden soll.</a></p> <p>Die Kosten dieses Projekts werden von der Bahn derzeit auf 1,6 Milliarden Euro geschätzt; es wird mit einer Bauzeit von etwa sechs Jahren gerechnet. Diese Angaben Wolfs ernteten den ein oder anderen Lacher der Zuhörer, wohl in Erinnerung an die deutliche Überschreitung sowohl des Zeitrahmens als auch der Kostenplanung beim Bau des Tiefbahnhofs in Stuttgart.</p> <p>Während der Bauphase des Pfaffensteigtunnels endet die Gäubahn laut Wolf ab voraussichtlich März 2027 in Vaihingen. Die Fahrgäste müssen hier auf die S-Bahn umsteigen, um zum Hauptbahnhof zu gelangen. Die Alternative, zumindest zwei der nach Eröffnung des Tiefbahnhofs nicht mehr benötigten 16 oberirdischen Gleise bis zur Fertigstellung des Pfaffensteigtunnels weiterzubetreiben, scheitert zum einen an der strikten Weigerung der Stadt Stuttgart, die insbesondere in Person des grünen Baubürgermeisters Pätzold sofort mit der Planung des brachliegenden Gleisfeldes beginnen wolle. „Die Beibehaltung von zwei Gleisen würde allerdings auch ein neues Planfeststellungsverfahren mit einer entsprechend langen Verfahrensdauer auslösen“, so Guido Wolf.</p> <h2>Schienenersatzverkehr ärgert Bahnfahrende</h2> <p>In der anschließenden Diskussion brachte das Publikum seine Unzufriedenheit mit der Kappung der Gäubahn, aber auch mit den derzeitigen Unzulänglichkeiten auf dieser Strecke zum Ausdruck. Verspätungen und damit das Verpassen von Anschlusszügen sowie ein Schienenersatzverkehr auf irgendeinem Teilstück der Strecke sind eher die Regel als die Ausnahme. „Sowohl bei der Infrastruktur als auch bei der Fahrplangestaltung ist die Deutsche Bahn maximal reformbedürftig“, erwiderte Wolf, der nicht in der Haut der neuen Vorstandsvorsitzenden der Bahn, Evelyn Palla, stecken möchte.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Gäubahn</span><span>Als Gäubahn wird die Strecke von Stuttgart über Singen (Hohentwiel) bis zur Schweizer Grenze bezeichnet. Die 155 Kilometer lange Strecke ist ein wichtiger Bestandteil des Schienenverkehrsnetzes im Südwesten, wie die Stadt Stuttgart informiert. Mit ihrer Fortführung nach Zürich ist sie eine wichtige internationale Nord‐Süd‐Verbindung. An der Gäubahnlinie liegen unter anderem Singen, Böblingen, Herrenberg, Horb, Sulz am Neckar, Rottweil und Tuttlingen.</span></label></div> <p>Die frühere Landtagsabgeordnete Veronika Netzhammer appellierte an Guido Wolf, in seinem Einsatz, die Kappung doch noch zu verhindern, nicht nachzulassen. Die deutlich verschlechterte Haushaltslage würde eventuell auch zu einem Umdenken und Verschieben der doch sehr umfangreichen Immobilienplanungen in Stuttgart führen mit der Folge, dass die 16 Gleise des bisherigen Kopfbahnhofs und damit auch die Direktverbindung der Gäubahn zum Hauptbahnhof zunächst erhalten blieben.</p> <h2>Kappung hätte S 21 scheitern lassen</h2> <p>Dies wäre auch die einfachste Lösung, da dazu auch kein neues Planfeststellungsverfahren notwendig sei wie bei einer Reduzierung auf nur zwei verbleibende Gleise. „Hätten die Menschen von der geplanten Kappung der Gäubahn gewusst, dann wäre S 21 beim Volksentscheid 2011 in Südbaden abgelehnt worden“, mahnte sie an.</p> <p>Guido Wolf versprach, jeden Strohhalm zu ergreifen, der sich biete, um die Kappung zu verhindern. Der zweigleisige Ausbau der Strecke im südlichen Landesteil dürfe dabei aber nicht aus den Augen verloren werden, da es dafür noch nicht einmal eine gesicherte Finanzierung gibt.</p> <p></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schlechte Nachrichten für Bahnfahrer: Kappung der Gäubahn ab März 2027 wahrscheinlich]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 11:39:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schlechte Nachrichten für Bahnfahrer: Kappung der Gäubahn ab März 2027 wahrscheinlich  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/gaeubahn-vor-dem-aus-ab-maerz-2027-droht-das-aus-fuer-die-direktverbindung-nach-stuttgart-14-10-2025;art372438,12496209 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Vorsitzende des Interessenverbandes Gäu-Bodensee-Neckar-Bahn Guido Wolf informiert im Bürgerhaus Anselfingen. Das erwartet Bahnreisende nach Stuttgart in den kommenden Jahren.  ]]></description>
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          Der Vorsitzende des Interessenverbandes Gäu-Bodensee-Neckar-Bahn Guido Wolf informiert im Bürgerhaus Anselfingen. Das erwartet Bahnreisende nach Stuttgart in den kommenden Jahren.<br>
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        ]]>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Vorsitzende des Interessenverbandes Gäu-Bodensee-Neckar-Bahn Guido Wolf informiert im Bürgerhaus Anselfingen. Das erwartet Bahnreisende nach Stuttgart in den kommenden Jahren.



        <p>Nur wenig erfreuliche Nachrichten für die Nutzer der Gäubahn hatte der Vorsitzende des Interessenverbandes Gäu-Bodensee-Neckar-Bahn, Guido Wolf, bei seinem Vortrag im Bürgerhaus Anselfingen im Gepäck. Für mindestens fünf Jahre müssen die Fahrgäste mit dem Ziel Hauptbahnhof sehr wahrscheinlich in Vaihingen auf die S-Bahn umsteigen. Nachdem der zweigleisige Ausbau der Gäubahn zwischen Horb und Neckarhausen im Oktober 2024 fertiggestellt wurde, wird der zur Reduzierung der Fahrtzeit ebenfalls notwendige Ausbau der Teilstrecken Sulz und Epfendorf sowie Rietheim-Weilheim und Tuttlingen noch auf sich warten lassen.</p> <p>In seiner Begrüßung merkte der Engener Bürgermeister Frank Harsch, der Guido Wolf eingeladen hatte, an, dass der Name Gäubahn der Bedeutung dieser Bahnlinie eigentlich nicht gerecht werde. Der Name jedoch spielt für die Nutzer der Gäubahn derzeit eine eher untergeordnete Rolle. Ihnen brennt die Absicht der Deutschen Bahn, die direkte Anbindung an den Stuttgarter Hauptbahnhof für einige Jahre zu kappen, mehr unter den Nägeln.</p> <h2>Kein zweites Gleis für die Gäubahn</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/selbst-der-us-aussenminister-schaltete-sich-ein-als-die-franzosen-das-gaeubahn-gleis-abschraubten;art417930,12484968" target="_blank" title="Selbst der US-Außenminister schaltete sich ein, als die Franzosen das Gäubahn-Gleis abschraubten">Seit über 80 Jahren wird zudem über die Neuverlegung eines zweiten Gleises auf der Gäubahn diskutiert, nachdem die Franzosen nach dem Krieg dieses Gleis abgebaut hatten, wie der SÜDKURIER bereits berichtete.</a> Strenge Umweltgesetze und Auflagen bremsten diese Pläne aus, zumal auch im fernen Berlin die Bedeutung dieser internationalen Verbindung vernachlässigt wurde.</p> <p>Im Zuge der Diskussionen um S 21 rückte die Gäubahn wieder stärker in den Fokus. Dabei wurde über ihre künftige Anbindung an den Flughafen sowie an den neuen Hauptbahnhof gestritten. Das ursprüngliche Vorhaben, ein drittes Gleis für Fern- und Regionalzüge am Flughafen zu bauen, wurde bald aufgegeben. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/bundeshaushalt-sichert-pfaffensteigtunnel-was-das-fuer-die-zukunft-der-gaeubahn-bedeutet-18-09-25;art417930,12483881" target="_blank" title="Bundeshaushalt sichert Tunnelfinanzierung: Was das für die Zukunft der Gäubahn bedeutet">Jetzt ist der Pfaffensteigtunnel geplant, mit dem die Bahnstrecke Stuttgart–Horb unterirdisch mit dem Flughafen verbunden werden soll.</a></p> <p>Die Kosten dieses Projekts werden von der Bahn derzeit auf 1,6 Milliarden Euro geschätzt; es wird mit einer Bauzeit von etwa sechs Jahren gerechnet. Diese Angaben Wolfs ernteten den ein oder anderen Lacher der Zuhörer, wohl in Erinnerung an die deutliche Überschreitung sowohl des Zeitrahmens als auch der Kostenplanung beim Bau des Tiefbahnhofs in Stuttgart.</p> <p>Während der Bauphase des Pfaffensteigtunnels endet die Gäubahn laut Wolf ab voraussichtlich März 2027 in Vaihingen. Die Fahrgäste müssen hier auf die S-Bahn umsteigen, um zum Hauptbahnhof zu gelangen. Die Alternative, zumindest zwei der nach Eröffnung des Tiefbahnhofs nicht mehr benötigten 16 oberirdischen Gleise bis zur Fertigstellung des Pfaffensteigtunnels weiterzubetreiben, scheitert zum einen an der strikten Weigerung der Stadt Stuttgart, die insbesondere in Person des grünen Baubürgermeisters Pätzold sofort mit der Planung des brachliegenden Gleisfeldes beginnen wolle. „Die Beibehaltung von zwei Gleisen würde allerdings auch ein neues Planfeststellungsverfahren mit einer entsprechend langen Verfahrensdauer auslösen“, so Guido Wolf.</p> <h2>Schienenersatzverkehr ärgert Bahnfahrende</h2> <p>In der anschließenden Diskussion brachte das Publikum seine Unzufriedenheit mit der Kappung der Gäubahn, aber auch mit den derzeitigen Unzulänglichkeiten auf dieser Strecke zum Ausdruck. Verspätungen und damit das Verpassen von Anschlusszügen sowie ein Schienenersatzverkehr auf irgendeinem Teilstück der Strecke sind eher die Regel als die Ausnahme. „Sowohl bei der Infrastruktur als auch bei der Fahrplangestaltung ist die Deutsche Bahn maximal reformbedürftig“, erwiderte Wolf, der nicht in der Haut der neuen Vorstandsvorsitzenden der Bahn, Evelyn Palla, stecken möchte.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Gäubahn</span><span>Als Gäubahn wird die Strecke von Stuttgart über Singen (Hohentwiel) bis zur Schweizer Grenze bezeichnet. Die 155 Kilometer lange Strecke ist ein wichtiger Bestandteil des Schienenverkehrsnetzes im Südwesten, wie die Stadt Stuttgart informiert. Mit ihrer Fortführung nach Zürich ist sie eine wichtige internationale Nord‐Süd‐Verbindung. An der Gäubahnlinie liegen unter anderem Singen, Böblingen, Herrenberg, Horb, Sulz am Neckar, Rottweil und Tuttlingen.</span></label></div> <p>Die frühere Landtagsabgeordnete Veronika Netzhammer appellierte an Guido Wolf, in seinem Einsatz, die Kappung doch noch zu verhindern, nicht nachzulassen. Die deutlich verschlechterte Haushaltslage würde eventuell auch zu einem Umdenken und Verschieben der doch sehr umfangreichen Immobilienplanungen in Stuttgart führen mit der Folge, dass die 16 Gleise des bisherigen Kopfbahnhofs und damit auch die Direktverbindung der Gäubahn zum Hauptbahnhof zunächst erhalten blieben.</p> <h2>Kappung hätte S 21 scheitern lassen</h2> <p>Dies wäre auch die einfachste Lösung, da dazu auch kein neues Planfeststellungsverfahren notwendig sei wie bei einer Reduzierung auf nur zwei verbleibende Gleise. „Hätten die Menschen von der geplanten Kappung der Gäubahn gewusst, dann wäre S 21 beim Volksentscheid 2011 in Südbaden abgelehnt worden“, mahnte sie an.</p> <p>Guido Wolf versprach, jeden Strohhalm zu ergreifen, der sich biete, um die Kappung zu verhindern. Der zweigleisige Ausbau der Strecke im südlichen Landesteil dürfe dabei aber nicht aus den Augen verloren werden, da es dafür noch nicht einmal eine gesicherte Finanzierung gibt.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Schiene Verkehrspolitik Schienenverkehr thema-verkehr-oepv thema-verkehr]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schlechte Nachrichten für Bahnfahrer: Kappung der Gäubahn ab März 2027 wahrscheinlich]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 05:02:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Frankreich ehrt einen großen Europäer  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/frankreich-ehrt-einen-grossen-europaeer;art372438,12496091 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Ulrich Scheller erhält Medaille des Elysée-Vertrags</li> <li>Herausragender Einsatz für Völkerverständigung</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Ulrich Scheller erhält Medaille des Elysée-Vertrags</li> <li>Herausragender Einsatz für Völkerverständigung</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Ulrich Scheller erhält Medaille des Elysée-Vertrags</li> <li>Herausragender Einsatz für Völkerverständigung</li> </ul>



        <p>Engen Als Motor für Europa und Vorbild für Frieden und Freundschaft brachte er Länder und Kulturen zusammen: Ulrich Scheller wurde als Partnerschaftsbeauftragter der Stadt Engen eine besondere Ehre zuteil. Für seine jahrzehntelange Pflege der deutsch-französischen Beziehungen wurde er von der Republik Frankreich geehrt. Generalkonsul Gaël De Maisonneuve war aus Stuttgart angereist, um im Städtischen Museum die Medaille des Elysée-Vertrags an Ulrich Scheller zu verleihen. Diese wird an Personen verliehen, die sich in besonderer Weise um die deutsch-französische Freundschaft verdient gemacht haben.</p> <p>„Es macht mich stolz, so einen engagierten Bürger in Engen zu haben. Ulrich Scheller ist ein kompetenter Partner in allen Fragen zu Engens Partnerstädten“, sagte Bürgermeister Frank Harsch in seiner Begrüßungsrede.</p> <p>Der Bundestagsabgeordnete Andreas Jung verglich Scheller mit Charles de Gaulle und Konrad Adenauer: „Wir ehren heute einen großen Europäer. Wie die großen Staatsmänner setzte sich Ulrich Scheller mit ganzem Herzen für Austausch und Verbundenheit ein.“ Es brauche Menschen, die sich engagieren, das mache Europa aus, betonte Jung. Mit Leidenschaft habe er sich für die Menschen eingesetzt. Als Kind des Elysee-Vertrags und Wegbereiter des bilateralen Aachener Vertrags als Abkommen zwischen den EU-Staaten Deutschland und Frankreich sei Scheller ein Motor für Europa und Vorbild für Frieden und Freundschaft auch für die Zukunft.</p> <p>Altbürgermeister Johannes Moser überbrachte Glückwünsche aus Trilport und las die Grüße von Bürgermeister Jean-Michel Morer vor. Die Unterzeichnung des Freundschaftspaktes sei eine historische Versöhnung gewesen, die sich im Laufe der Jahre zu einer wunderbaren und tiefen Freundschaft entwickelt habe und die weltweit einzigartig sei, so Morer.</p> <p>Er erinnerte auch an das 25. Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Engen und Trilport und den 3. Oktober 2021. An diesem Tag der Deutschen Einheit beschlossen auf Schellers Initiative hin die Vertreter der Partnerstädte Moneglia, Pannonhalma, Trilport und Engen gemeinsam die Charta Engen. Darin erklären sie, Europa mit Herz, Leidenschaft und konkreten Taten zu vertreten. Die Städte wüssten, wie viel sie Scheller zu verdanken haben, so Morer. Seine Initiative habe Städtepartnerschaften zum Abbild des Europas gemacht, das wir uns wünschen.</p> <p>Ulrich Scheller erinnerte sich an schöne bereichernde Begegnungen mit Frankreich seit dem ersten Kontakt, noch während seiner Schulzeit vor 61 Jahren. „In einer guten, friedlichen Zeit waren mir Motivation und viele Chancen geschenkt“, bezog er seine Familie, Wegbegleiter wie auch Bekannte und Freunde hier und in Frankreich ein.</p> <p>Nicht Wenige würden gerne viel Gutes von Europa in Anspruch nehmen, aber nur Negatives geben. „Unser Europa braucht in aller Unterschiedlichkeit gemeinsam positives Denken, europäischen Patriotismus und ein achtsames Miteinander für eine friedliche Zukunft“, rief Scheller auf, die Idee eines vereinten Europas zu unterstützen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zur Person</h2> Ulrich Scheller wuchs in Schramberg im Schwarzwald auf und hatte schon vor 61 Jahren während seiner Zeit am Gymnasium Schramberg den ersten Kontakt zur Partnerstadt Hirson an der belgischen Grenze. Der ehemalige Engener Schulleiter hat sich über die Stadt hinaus für die Völkerverständigung engagiert, beispielsweise als Regionalpräsident des Vereins Nachbarn in Europa. Als Partnerschaftsbeauftragter Engens setzt er die Arbeit fort. (ros)</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Staatsbesuch Dienstreise Außenpolitik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Frankreich ehrt einen großen Europäer]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 17:42:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Warum fahren ausgerechnet zu Stoßzeiten kürzere Züge? SBB erklärt, wie das passieren kann  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ueberfuellter-seehas-veraergerte-fahrgaeste-warum-fahren-ausgerechnet-zu-stosszeiten-kuerzere-zuege-12-10-25;art372432,12495842 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Seehas im Kreis Konstanz ist zur Hauptverkehrszeit zeitweise so voll, dass die Fahrgäste kaum noch einsteigen können. Das ist ärgerlich, kann aber viele Gründe haben, erklären die Schweizerischen Bundesbahnen.  ]]></description>
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          Der Seehas im Kreis Konstanz ist zur Hauptverkehrszeit zeitweise so voll, dass die Fahrgäste kaum noch einsteigen können. Das ist ärgerlich, kann aber viele Gründe haben, erklären die Schweizerischen Bundesbahnen.<br>
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        Der Seehas im Kreis Konstanz ist zur Hauptverkehrszeit zeitweise so voll, dass die Fahrgäste kaum noch einsteigen können. Das ist ärgerlich, kann aber viele Gründe haben, erklären die Schweizerischen Bundesbahnen.



        <p>Es ist eine Situation, die vermutlich die meisten schon erlebt haben: Der Zug fährt ein, hält an, doch einzusteigen ist nicht möglich. Drinnen drängen sich die Fahrgäste schon dicht an dicht. Also auf zur nächsten Tür, doch da ist die Situation nicht anders. Eine andere Option, als den Zug entlangzugehen, bleibt nicht. Irgendwann fährt er ab – mit oder ohne einem selbst als Passagier an Bord.</p> <p>Besonders ärgerlich wird es, wenn es sich um einen verkürzten Zug handelt. So schildert ein Leser dem SÜDKURIER, was ihm am Bahnhof Wollmatingen passiert ist. Gefühlt passiert es besonders während der Hauptverkehrszeiten, dass verkürzte Züge fahren. Ist an diesem Gefühl etwas Wahres dran?</p> <p>Die Linie S6 zwischen Engen und Konstanz wird von den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) betrieben. „Die Züge des Seehas werden vom Land Baden-Württemberg bestellt, diese gibt auch vor, welche Züge in Doppeltraktion verkehren“, sagt SBB-Deutschland-Sprecher Daniel König. Allerdings erläutert er, dass es verschiedene Gründe geben kann, warum ein verkürzter Zug auf den Schienen unterwegs ist.</p> <h2>Ärger im Seehas: Wann verkehren verkürzte Züge auf der Strecke?</h2> <p>Zum einen könne es passieren, dass Verspätungen es verhindern, Züge mit einem zweiten Triebwagen zu ergänzen. Auch durch Ausfälle kann es passieren, dass zu wenige davon zur Verfügung stehen. „Wenn an einem Fahrzeug eine sicherheitsrelevante Störung besteht, wird es sofort ‚ausgesetzt‘ – das heißt, es steht nicht mehr dem Betrieb zur Verfügung“, sagt König.</p> <p>Zudem könne es passieren, dass Arbeiten zur Instandsetzung länger dauern als geplant. Allerdings seien es oft keine technischen Gründe, die zum Ausfall führen, so König. Längere Ausfälle gebe es nämlich auch aufgrund von Vandalismus. „Eingeschlagene Scheiben oder Graffiti sind hier bekannte Beispiele“, so der SBB-Sprecher.</p> <p>Momentan kommt auf die Seehas-Züge noch eine zusätzliche Aufgabe zu. Durch die andauernden <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/bauarbeiten-legen-gaeubahn-schwarzwaldbahn-und-hochrheinbahn-lahm-busse-im-einsatz;art417930,12481758" target="_blank" title="Bauarbeiten legen Gäubahn und Schwarzwaldbahn lahm – Busse auch bei Hochrheinbahn im Einsatz">Bauarbeiten auf der Strecke der Schwarzwaldbahn</a> müssen Bahnreisende ab Singen bis Konstanz auf die Züge der SBB umsteigen.</p> <p>„Der Ausfall der Schwarzwaldbahn ist deutlich zu spüren“, so König, „vor allem in den Hauptverkehrszeiten“ sowie an Wochenenden. Ein Aufstocken auf drei Fahrzeuge sei nicht möglich, hierfür fehlen zum einen Fahrzeuge, zum anderen seien die Bahnsteige zu kurz.</p> <h2>Bei vollem Zug bleibt nur die nächste Verbindung</h2> <p>Wie läuft es also ab, wenn ein Zug schon voll an einem Haltepunkt ankommt, aber weitere Fahrgäste einsteigen wollen? „Unser Personal kann vom Führerstand aus nicht erblicken, wie voll der Zug ist“, sagt König. Es gebe dann die Ansage, dass die Türbereiche freizugeben sind und Passagiere in die Gänge aufrücken sollen.</p> <p>Ist der Zug aber schlicht voll, gibt es für Wartende am Bahnsteig nur eine mögliche Option: „Wenn ein Zug keine Fahrgäste mehr mitnehmen kann, wird auf die nächste Verbindung verwiesen.“ Das seien allerdings Einzelfälle.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
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      <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 17:28:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mitsubishi erfasst Pedelec-Fahrer: Rettungswagen bringt 67-Jährigen ins Krankenhaus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/mitsubishi-erfasst-pedelec-fahrer-rettungswagen-bringt-67-jaehrigen-ins-krankenhaus;art372438,12495823 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kollision auf dem Radweg am Ortseingang von Engen. Autofahrerin übersieht laut Polizei Radler beim Abbiegen.  ]]></description>
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          Kollision auf dem Radweg am Ortseingang von Engen. Autofahrerin übersieht laut Polizei Radler beim Abbiegen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Kollision auf dem Radweg am Ortseingang von Engen. Autofahrerin übersieht laut Polizei Radler beim Abbiegen.



        <p>Leicht verletzt hat sich ein Pedelec-Fahrer laut Polizei bei einem Unfall am Miitwoch auf der Einmündung der Anselfinger Straße auf die Außer-Ort-Straße in Engen. Eine 42-jährige Mitsubishi-Fahrerin habe von der Anselfinger Straße kommend nach rechts auf die Außer-Ort-Straße abbiegend den auf dem Radweg fahrenden 67-Jährigen mit seinem Pedelec übersehen.</p> <p>Das Auto erfasste den Radler, der dadurch stürzte und sich verletzte. Ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus. An beiden Fahrzeugen sei Schaden in Höhe von je mehreren hundert Euro entstanden.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Unfall Polizei Klinik Verkehrsunglücke Verkehrsdelikte Autobus thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-kriminalitaet thema-verkehr-oepv]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mitsubishi erfasst Pedelec-Fahrer: Rettungswagen bringt 67-Jährigen ins Krankenhaus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 15:59:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/uns-brennt-der-kittel-staedte-im-kreis-konstanz-schlagen-alarm-wegen-finanzen-08-10-25;art372432,12495025 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.  ]]></description>
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          Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.



        <p>Die Debatte um den Kreishaushalt hat noch gar nicht begonnen, da hat der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt schon die „Eckpunkte zur Finanzpolitik“ für die Jahre 2026 bis 2029 entdeckt, obwohl diese gut versteckt in der allerletzten Anlage anhängen. „Die Stadt Konstanz schließt immer noch die vierte Haushaltslücke dieses Jahr. Dabei sparen wir der Kreisumlage hinterher, ohne sie müssten wir gar nicht sparen“, empört er sich.</p> <p>Die Kreisumlage ist die Abgabe, die Kommunen an den Kreis entrichten, um dessen Finanzbedarf zu decken. Der Kreis selbst erhebt keine eigenen Steuern. Der Hebesatz für die Umlage liegt im Kreis Konstanz aktuell bei 34 Prozent, angesichts großer anstehender Investitionen wird er aber steigen, so die Prognose.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Kreisumlage</span><span>Es handelt sich um eine Umlage, die die Gemeinden an den Kreis zu zahlen haben zur Finanzierung der vom Landkreis zu erbringenden Leistungen. Die Kreisumlage ist eine der wichtigsten Einnahmequellen des Kreises. Sie wird erhoben, weil der Kreis keine nennenswerten Einnahmequellen hat.</span></label></div> <p>In den Eckpunkten wird der Plan für die Kreishaushalte bis 2029 dargestellt und enthält – Stand September 2025 – die Zahlen, die Burchardt das Grausen lehren: ein Kreisumlage-Hebesatz von 40 Prozent für 2027, 42 Prozent für 2028 und 49,8 Prozent für 2029. Einmal in Fahrt macht Burchardt weiter: „Die 34 Prozent müssen der Anschlag sein. Wenn da irgendwo 39 Prozent steht, hätte das gar nicht durch den Drucker laufen dürfen. Aber wenn wir bei 49 sind, können wir dicht machen.“</p> <h2>Das entgegnet Landrat Zeno Danner</h2> <p>Diese helle Aufregung hat Landrat Zeno Danner offenbar nicht kommen sehen – sonst hätte er vermutlich den Drucker gestoppt. Oder gehofft, dass die Zahlen gut genug versteckt sein würden. Immerhin kommt der Tagesordnungspunkt harmlos daher: Es sind lediglich „Informationen zum aktuellen Planungsstand“.</p> <p>Ein bisschen Verteidigung schiebt er Burchardts Empörung hinterher, ganz sanft: „Wir können ja nicht so tun, als könnten wir alles locker erreichen, was wir uns vornehmen“, sagt er und betont, dass die Kreisumlage seit drei Jahren bei 34 Prozent stehe, obwohl sie schon mehrfach deutlich höher geplant war. Sein Ziel sei es, dass der Hebesatz auch 2026 nicht ansteige. „Das Festhalten am Kreisumlage-Hebesatz hat die Kreisverwaltung dieses Jahr übrigens fünf Millionen Euro gekostet.“</p> <h2>Verdoppelte Schulden bis 2029?</h2> <p>An diesem Nachmittag ergibt sich nur ein kurzer Einblick in die Misere der kommunalen Finanzen. Aber es liegt alles auf dem Tisch, als Kreisrätin Dorothee Jacobs-Krahnen (Grüne) auch noch auf die vorausgesagte Verschuldung hinweist: Diese würde, Stand jetzt, im Jahr 2029 dann 375 Millionen Euro betragen und hätte sich damit innerhalb von drei Jahren schlicht verdoppelt. Alarmierend sei dies für die Gestaltungsmöglichkeiten kommender Generationen, sagt sie.</p> <p>Landrat Danner kann vor dem eigentlichen Schlagabtausch nicht viel mehr tun, als die Kommunalpolitiker um Geduld zu bitten und auf die kommende Haushaltsdebatte zu verweisen. Das Ziel, die Zahl 34 beim Hebesatz zu erhalten, ist hiermit gesetzt.</p> <p>Uli Burchardt sorgt mit seltener Eindringlichkeit erneut dafür, dass er gehört wird: „Uns brennt der Kittel. Das gilt für Konstanz, aber auch für die meisten Städte und Gemeinden. Lasst uns gemeinsam einen Weg finden, dass wir die Entwicklung unter Kontrolle bekommen.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 09:12:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eine Gemeinde, sechs Dörfer und 23 Orte: In Hilzingen gibt es viel zu verwalten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/verwaltung-mit-herz-so-meistert-hilzingen-seine-sechs-ortsteile-07-10-25;art372443,12494840 ]]></link>      <description><![CDATA[  Hilzingen gilt als Flächengemeinde. Das Konstrukt entstand in dieser Form zur Gemeindereform der 1970er-Jahre. Dies bietet für das Rathaus bis heute besondere Anforderungen, aber auch die eine oder andere Chance.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Hilzingen gilt als Flächengemeinde. Das Konstrukt entstand in dieser Form zur Gemeindereform der 1970er-Jahre. Dies bietet für das Rathaus bis heute besondere Anforderungen, aber auch die eine oder andere Chance.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/verwaltung-mit-herz-so-meistert-hilzingen-seine-sechs-ortsteile-07-10-25;art372443,12494840]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Hilzingen gilt als Flächengemeinde. Das Konstrukt entstand in dieser Form zur Gemeindereform der 1970er-Jahre. Dies bietet für das Rathaus bis heute besondere Anforderungen, aber auch die eine oder andere Chance.



        <p>Im Jahr 1968 wurde in Baden-Württemberg die Gemeindereform auf den Weg gebracht, um die Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden zu stärken. An ihrem Ende stand die neue Gemeinde Hilzingen, eine Flächengemeinde. Zu ihr hatten sich der gleichnamige Kernort und fünf weitere, bis dahin selbständige Dörfer zusammengeschlossen.</p> <h2>Was ist eine Flächengemeinde?</h2> <p>Als Flächengemeinde werden Kommunen mit mehreren Ortsteilen beschrieben, die nicht zusammengebaut sind, sondern sich weitläufig über eine größere Fläche erstrecken und – gesehen auf die Gemarkungsfläche – eine geringe Bevölkerungsdichte haben. Auf Hilzingen trifft das zu. Neben dem Kernort umfasst die Gemeinde die Teilorte Binningen, Duchtlingen, Riedheim, Schlatt am Randen und Weiterdingen. Darüber hinaus gibt es weitere Weiler und anderweitige, völlig verschieden große Ansiedlungen: Das dicht bebaute Twielfeld zum Beispiel, das noch ländlich wirkende Dietlishof und die im Vergleich dazu kleineren Weiler Hofwiesen, Pfaffwiesen und Storzeln. Dass eine derart strukturierte Kommune stärkeren Aufwand in Verwaltung und Unterhaltung der Infrastruktur erfordert, liegt auf der Hand.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So ist die Gemeindereform in Hilzingen abgelaufen</span><span>Als erster Ortsteil ließ sich das bis dahin selbständige Duchtlingen 1969 nach Hilzingen eingemeinden. 1971 vollzogen Schlatt am Randen und Weiterdingen den Zusammenschluss, Binningen und Riedheim folgten 1974. Laut Gemeindeverwaltung gehören neben den zwischen 1970 und 1974 eingegliederten Orten Binningen, Duchtlingen, Riedheim, Schlatt am Randen und Weiterdingen noch viele weitere Weiler zur Gesamtgemeinde Hilzingen. Neben Hofwiesen sind das die Orte Dietlishof, Twielfeld, Seeweiler und Storzeln sowie die Höfe Katzental, Paradieshof und Riederhof, Sennhof und Stoffelhof, das Hohenstoffeln-Basaltwerk, die Höfe Altkrähenhof und Hofgut Hohenkrähen, die Höfe Homboll, Lochmühle und Pfaffwiesen sowie die Häuser Heiliggrab. (drm)</span></label></div> <p>Im Eingemeindungsvertrag wurde jedem der damals selbständigen Dörfer diverse Einrichtungen wie zum Beispiel eine eigene Sporthalle, eine eigene Aussegnungshalle oder Feuerwehrgerätehäuser dauerhaft zugesichert. Gerade aus diesen Zusagen aber ergeben sich nicht unbeträchtliche Herausforderungen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/es-braucht-weniger-standards-oder-mehr-geld-finanziell-wird-es-in-hilzingen-zunehmend-knapp;art372443,12258833" target="_blank" title="Es braucht weniger Standards oder mehr Geld: Finanziell wird es in Hilzingen zunehmend knapp">Der Hilzinger Kämmerer Stefan Mattes</a> betrachtet diese in jedem Teilort vorhandene Infrastruktur mit dem Blick des Haushaltshüters. Er sieht hier prinzipiell die eine oder andere Einsparmöglichkeit, zumal nicht jede dieser Einrichtungen voll ausgelastet ist. Er führt an, dass größere Einrichtungen im Allgemeinen kostengünstiger arbeiten. An den herrschenden Verhältnissen rütteln will er aber nicht. „Weil es in den Ortsteilen eine Erwartungshaltung gibt“, sagt er. Und außerdem würden dorfeigenen Vereine, Kindergärten und andere Institutionen wie zum Beispiel eigene Feuerwehr-Abteilungen das dortige Wir-Gefühl stärken. Und dass es diesen Zusammenhalt, dieses Gemeinschaftsgefühl gebe, sei durchaus positiv.</p> <p>Gleicher Meinung ist auch sein Vorgesetzter, Hilzingens Bürgermeister Holger Mayer. Jedes Dorf habe so noch seine eigene Identität, seine Festivitäten mit langer Tradition. Die Bürger seien vielfach sehr mit dem Dorf verwurzelt und brächten sich für ihr Dorf ein. „Diese Vielfalt finde ich spannend und schön.“ Mit gewährleistet werde das durch die vor der Eingemeindung ausgehandelten Ortschaftsverfassungen, die jedem Ortsteil jeweils einen Ortschaftsrat und einen aus dessen Mitte gewählten Ortsvorsteher gewähren – Duchtlingen ausgenommen. Und natürlich auch durch die unechte Teilortswahl, die jedem Teilort eine feste Anzahl von Vertretern im Gemeinderat zusichere, die ihr Dorf gut kennen und sich so zielgerichtet für die Interessen ihres Dorfes einsetzen können. „Die unechte Teilortswahl gibt es noch in vielen, aber nicht in allen Flächengemeinden. Tengen hat sie jüngst abgeschafft,“ so der Rathaus-Chef.</p> <h2>Herausforderung bei Wahlen</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/25-sitze-aber-einer-bleibt-leer-gemeinderat-hilzingen-hat-viele-neue-gesichter;art372443,12067932" target="_blank" title="Wegen unechter Teilortswahl: Gemeinderat hat mehr Sitze, doch einer bleibt leer">Dieses Wahlverfahren führt allerdings auch zu Situationen, die man in anderen Kommunen nicht kennt.</a> Markus Wannenmacher, seit 24 Jahren der Hauptamtsleiter auf dem Rathaus, kann ein Lied davon singen. Nicht nur sind die Wahlhelfer sehr lange mit der Auszählung der Stimmen beschäftigt, sondern das komplizierte, nicht leicht zu durchblickende Wahlverfahren, führe auch zu einer großen Anzahl falsch ausgefüllter Wahlzettel und damit zu überdurchschnittlich vielen ungültigen Stimmen.</p> <p>Wie der Kämmerer geht Mayer neben den positiven Aspekten ebenfalls auf die andere Seite einer Flächengemeinde ein. Dies sei unbestritten natürlich der erhöhte Finanzbedarf und der große Personal-, Unterhaltungs- und Arbeitsaufwand.</p> <h2>160 Kilometer Gemeindestraßen sind zu unterhalten</h2> <p>Zu den letzteren beiden Bereichen weiß der Leiter des Bauhofs der Gemeinde vieles beizutragen. Das 16-köpfige Bauhof-Team ist ständig damit beschäftigt, den Laden am Laufen zu halten. Es gelte fünf Kindergarten-Anwesen, sechs Sport- und Mehrzweckhallen, elf Sportplätze und zwei Bolzplätze zu betreuen, nennt Günter Furtwängler die maßgeblichen Zahlen: Die Länge der Gemeindestraßen beziffert er mit 160 Kilometern, die der Feldwege, die zu unterhalten seien, mit 300 Kilometern. Dazu sechzig Kilometer Bach- und Grabenläufe.</p> <p>Dort gebe es Durchlässe, Übergänge, kleine Brücken, bei denen Reparaturen anfielen. Und dann die Straßenbeleuchtung mit ihren 1500 Lampen, für die der Bauhof zuständig ist. Neunzig Kilometer Kanal sind auf der 5500 Hektar großen Gemarkung verlegt, fünf Regenrückhaltebecken, sechs Pumpwerke und zwei Rückstaukanäle gilt es im Blick zu behalten. Die Wasserversorgung wird über 130 Kilometer Haupt- und Versorgungsleitungen, drei Tiefbrunnen, elf Hochbehälter, vier Pumpwerke und eine große Aufbereitungsanlage gesichert. „Und alles will gehegt und gepflegt und instand gehalten werden,“ so Furtwängler.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Eine Gemeinde, sechs Dörfer und 23 Orte: In Hilzingen gibt es viel zu verwalten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 18:15:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fahrgast-Frust nach Oberleitungsstörung: Bahn entschuldigt sich für fehlende Informationen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/fahrgast-frust-am-bodensee-bahn-entschuldigt-sich-fuer-fehlende-informationen-09-10-25;art372432,12494561 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nachdem ein Baum am Wochenende auf die Leitung stürzt, kommt es zu einem großen Bahnchaos zwischen Singen und Konstanz. Fahrgäste berichten, was sie erlebt haben. Die DB will die Probleme nun analysieren.  ]]></description>
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          Nachdem ein Baum am Wochenende auf die Leitung stürzt, kommt es zu einem großen Bahnchaos zwischen Singen und Konstanz. Fahrgäste berichten, was sie erlebt haben. Die DB will die Probleme nun analysieren.<br>
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        Nachdem ein Baum am Wochenende auf die Leitung stürzt, kommt es zu einem großen Bahnchaos zwischen Singen und Konstanz. Fahrgäste berichten, was sie erlebt haben. Die DB will die Probleme nun analysieren.



        <p>Dass der Zug zu spät kommt, daran hat sich mancher Fahrgast schon gewöhnt. Doch am vergangenen Samstag, 4. Oktober, wurde die Geduld vieler Fahrgäste auf eine besonders harte Probe gestellt. Auch wenn sie mit dem sonst von vielen geschätzten Seehas der SBB Deutschland zwischen Konstanz und Engen fahren wollten.</p> <p>Unter den Wartenden war auch Steven Rinke aus Konstanz. Er hatte sich an diesem Tag aus der Nähe von Stuttgart per Zug auf den Weg nach Hause begeben. Bereits die Fahrt von Stuttgart bis Singen dauerte laut ihm rund fünf Stunden. Doch in der Stadt am Hohentwiel war der Stress immer noch nicht vorbei, berichtet Rinke dem SÜDKURIER.</p> <h2>Keine Infos für die Fahrgäste</h2> <p>Denn in Singen angekommen, findet sich Rinke mit vielen anderen Fahrgästen ohne Plan wieder. „Keine Information, kein Mitarbeiter, nichts, kein Hinweis auf einen Schienenersatzverkehr“, meint der Konstanzer. Auch in der App der Deutschen Bahn habe er keine Informationen gefunden, wie er nun weiter von Singen nach Konstanz kommen soll.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Probleme mit der Oberleitung</span><span>Am besagten Samstag, 4. Oktober, traf ein herabstürzender Baum eine Oberleitung zwischen den Haltestellen Singen-Industriegebiet und Böhringen-Rickelshausen. Dadurch kam es zu Stromausfällen und großen Verzögerungen. Es musste ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden. Auch zwei Tage später – am Montag, 6. Oktober – kommt es immer noch zu Verspätungen und Problemen. Denn nur ein Gleis ist dort im Moment befahrbar. Eigentlich sollten die Probleme bis Montagnachmittag behoben sein, doch auch am frühen Abend fielen Verbindungen noch aus.</span></label></div> <p>Rund eine Stunde wartet er am Bahnhof in Singen. Doch von Bus, geschweige denn Bahn keine Spur. Er überlegt, wie er zumindest nach Radolfzell gelangen könnte. Andere Fahrgäste teilen sich ein Taxi. Und auch Steven Rinke kommt so schließlich weiterhin. Doch: „Auch in Radolfzell keine Information, nichts“, meint er.</p> <p>Nachdem er seine Reise um 15 Uhr begonnen hat, sitzt Rinke erst um 21.15 Uhr im Zug von Radolfzell nach Konstanz. „Insgesamt habe ich jetzt für nicht mal 200 Kilometer fast sieben Stunden gebraucht“, berichtet er dem SÜDKURIER. Das seien keine Zustände mehr.</p> <h2>Passagiere ärgern sich über die Kommunikation</h2> <p>Mit seinem Ärger ist er nicht allein. Mehrere Fahrgäste haben die Redaktion kontaktiert und berichten alle unabhängig voneinander vom gleichen Bild. Zu wenige Informationen über Schienenersatzverkehr und das Gefühl, in Singen gestrandet zu sein. Teilweise wurden auch Umwege über Schaffhausen nach Kreuzlingen genommen, um nach Konstanz zurückzukommen. Die Rückmeldungen zeigen: Es herrscht Frust und Bestürzung.</p> <p>Die Deutsche Bahn entschuldigt sich auf Anfrage des SÜDKURIER, dass die Informationskette nicht ausreichend funktioniert habe. Zwar seien Informationen weitergegeben worden, dies sei nur nicht in der wünschenswerten Frequenz weitergegeben worden, meint ein Bahnsprecher.</p> <p>Die Mitarbeiter vor Ort hätten jedoch zusätzlich auch den Schienenersatzverkehr organisieren müssen. Daher sei diesen kein Vorwurf zu machen. Die Bahn erklärt, dass sie die Probleme nun aufarbeiten will, wie genau es zu den Lücken in der Informationskette gekommen ist. „Da können wir uns nur entschuldigen“, so der Sprecher der Bahn.</p> <p>Die Organisation des Schienenersatzverkehrs sei schwierig, da die Bahn verschiedene Unternehmen kontaktieren müsse, um zu klären, ob Busse zur Verfügung stehen. „Es ist weniger Schienenersatzverkehr als ein Busnotverkehr“, gibt der Sprecher der Bahn zu verstehen.</p> <h2>Vier Mädchen kommunizieren für den Lokführer</h2> <p>Auch Jeremias Mütschele ist an diesem Tag mit der Bahn unterwegs. Er sitzt im Seehas, als ein Baum auf die Oberleitung stürzt und es zu einer Notbremsung kommt. Auch in der Bahn habe es demnach Probleme bei der Kommunikation gegeben.</p> <p>Da der Strom ausgefallen war, konnten keine Durchsagen mehr gemacht werden. Stattdessen gingen laut Mütschele vier Mädchen, vermutlich im Teenager-Alter, durch die Wagen und gaben den Fahrgästen die Informationen weiter, dass Hilfe unterwegs sei.</p> <h2>Stimmung wird unruhig, Klotür wird aufgebrochen</h2> <p>Durch die stickige Luft und die Hitze, die sich in den Wagen des Seehas ausbreitete, seien die Fahrgäste ungeduldiger geworden. „Die Stimmung der Fahrgäste wurde dementsprechend unruhig“, so Jeremias Mütschele. Dies sei ein Resultat davon, dass sich niemand informiert gefühlt habe. „Es wurden Personen in der Toilette eingesperrt und die Tür musste nach Hilferufen wieder von Fahrgästen aufgebrochen werden“, so Mütschele.</p> <p>Nach einiger Zeit habe es die Information gegeben, dass ein Notfallmanager unterwegs sei. Dieser habe dann den Zug begutachtet und den Schaden dokumentiert. Doch von einer Evakuierung war zu diesem Zeitpunkt nichts zu merken.</p> <p>Erst nach rund zwei Stunden Wartezeit sei die Information durch die Mädchen weitergetragen worden, dass ein weiterer Zug unterwegs sei, um die im Zug Gefangenen zu transportieren. Nach zweieinhalb Stunden wurde der Zug dann schließlich evakuiert.</p> <p>Auch der zweite Zug, mit dem Jeremias Mütschele versuchte, von Singen nach Konstanz zu kommen, musste evakuiert werden. Mütschele habe den Lokführer gebeten, dieses Mal mehr zu kommunizieren. Das habe zur Beruhigung beigetragen.</p> <h2>Seehas-Lokführer wird durch Glassplitter verletzt</h2> <p>Schlussendlich ließ sich Mütschele von seiner Frau abholen. „Ich war psychisch nicht mehr in der Lage, mich in einen Zug zu setzen“, sagt er gegenüber dem SÜDKURIER.</p> <p>Von der SBB Deutschland, die den Seehas betreibt, heißt es auf Nachfrage, dass die Lokführerinnen und Lokführer über einen Leitfaden für die Kommunikation in solchen Fällen verfügen. „Gleichzeitig achtet unser Notfallmanagement auch darauf, dass eine entsprechende Kundeninformation erfolgt“, erklärt Daniel König, Sprecher der SBB Deutschland.</p> <p>Es habe Beschwerden über die Dauer der Evakuierung gegeben, diese sei jedoch erst möglich, wenn die DB InfraGO dafür eine Genehmigung erteilt. König erklärt, dass es dadurch zu Vandalismus im Zug gekommen sei, wie einem raus gerissenen Verkleidungselement der WC-Türe.</p> <p>„Unser Lokführer, welcher übrigens durch Glassplitter der zerstörten Zugzielanzeige an der Front verletzt wurde, hat die Reisenden persönlich im Fahrzeug über das Ereignis und das weitere Vorgehen informiert“, erklärt Daniel König.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Fahrgast-Frust nach Oberleitungsstörung: Bahn entschuldigt sich für fehlende Informationen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 17:27:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gute Nachrichten für Fußgänger in Engen: Neuer Weg entlang der Sportplatzstraße kommt früher  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/gute-nachrichten-fuer-engen-neuer-fussweg-kommt-schneller-als-geplant-08-10-25;art372438,12494457 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Fußweg zwischen Engen und Anselfingen soll sicherer werden. Warum der Ausbau nun schon früher möglich ist als ursprünglich gedacht.  ]]></description>
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          Der Fußweg zwischen Engen und Anselfingen soll sicherer werden. Warum der Ausbau nun schon früher möglich ist als ursprünglich gedacht.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/gute-nachrichten-fuer-engen-neuer-fussweg-kommt-schneller-als-geplant-08-10-25;art372438,12494457]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Fußweg zwischen Engen und Anselfingen soll sicherer werden. Warum der Ausbau nun schon früher möglich ist als ursprünglich gedacht.



        <p>Im Februar hatte sich der Technische Ausschuss für eine Übergangsvariante zum Ausbau des Fußwegs entlang der Sportplatzstraße ausgesprochen. Da noch keine Mittel im Haushalt 2025 dafür vorgesehen waren, hätte der Ausbau frühestens im kommenden Jahr stattfinden können. Eine Verschiebung von Baumaßnahmen im Ortsteil Stetten ändert das nun aber.</p> <p>„Wenn die Witterung uns keinen Strich durch die Rechnung macht, soll der Weg bis Ende des Jahres fertig sein“, sagt Stadtbaumeister Matthias Distler auf SÜDKURIER-Nachfrage. Der provisorische <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/nachts-soll-der-weg-an-der-sportplatzstrasse-nicht-mehr-dunkel-sein;art372438,11073395" target="_blank" title="Nachts soll der Weg an der Sportplatzstraße nicht mehr dunkel sein">Fußweg entlang der mittlerweile viel befahrenen Sportplatzstraße ist seit einiger Zeit</a> immer wieder Thema im Engener Gemeinderat. Weil sich der gekieste Fußweg auf dem gleichen Niveau wie die Straße befindet und nicht wie gewohnt durch einen Bordstein abgesetzt ist, weichen Autos regelmäßig auf den Kiesweg aus. Dadurch entstehen immer wieder Schlaglöcher und Fußgänger fühlen sich hier nicht richtig sicher. Die fehlende Beleuchtung am Weg verstärkt diesen Eindruck.</p> <h2>Provisorium bis zur weiteren Erschließung des Baugebiets</h2> <p>Über kurz oder lang soll der Fußweg komplett ausgebaut werden. Das lohne sich aber erst im Zuge eines weiteren Bauabschnitts im Hugenberg, so das Bauamt. Um den Forderungen der Bürger dennoch nachzukommen soll es jetzt eine kostengünstige Übergangslösung geben. Hierfür soll der gekieste Fußweg von der Fahrbahn abgesetzt und durch einen Grünstreifen getrennt werden. Dadurch soll mehr Sicherheit für die Fußgänger geschaffen werden.</p> <p>In 2025 waren für diese Maßnahme keine Mittel in den Haushalt eingestellt worden. Weil es aber bei den Straßenbaumaßnahmen in Stetten zu einer zeitlichen Verschiebung komme, sei die Finanzierung des Fußwegs in diesem Jahr möglich, so Stadtbaumeister Matthias Distler. Die provisorische Lösung kostet die Stadt 19.469 Euro. Zusätzliche Kosten würden anfallen, wenn am Weg Solarleuchten angebracht würden. Diese könnten jedoch im Nachgang installiert werden, falls im Bereich Straßenbeleuchtung noch Mittel zur Verfügung stünden, heißt es in der Mitteilung des Bauamts.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Gute Nachrichten für Fußgänger in Engen: Neuer Weg entlang der Sportplatzstraße kommt früher]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 05 Oct 2025 13:40:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Chaos auf der Schiene! Reparaturarbeiten an einer Oberleitung sorgen für Einschränkungen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/chaos-auf-der-schiene-reparaturarbeiten-an-einer-oberleitung-sorgen-fuer-einschraenkungen;art372432,12493768 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit Samstagabend, 4. Oktober, läuft auf den Gleisen im Kreis Konstanz nicht mehr alles rund. Sowohl beim Seehas, als auch bei der Gäu- und der Schwarzwaldbahn gibt es Einschränkungen. Grund ist eine defekte Oberleitung.  ]]></description>
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          Seit Samstagabend, 4. Oktober, läuft auf den Gleisen im Kreis Konstanz nicht mehr alles rund. Sowohl beim Seehas, als auch bei der Gäu- und der Schwarzwaldbahn gibt es Einschränkungen. Grund ist eine defekte Oberleitung.<br>
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        Seit Samstagabend, 4. Oktober, läuft auf den Gleisen im Kreis Konstanz nicht mehr alles rund. Sowohl beim Seehas, als auch bei der Gäu- und der Schwarzwaldbahn gibt es Einschränkungen. Grund ist eine defekte Oberleitung.



        <p>Beeinträchtigungen im Bahnverkehr: Seit Samstagabend, 4. Oktober, gibt es Probleme auf der Schiene im Landkreis Konstanz. Unter anderem sind die Seehas-Verbindungen der SBB zwischen Konstanz und Engen betroffen. Darüber informiert die Deutsche Bahn sowohl in ihrer DB-Navigator-App als auch im Internet. Grund ist demnach eine defekte Oberleitung.</p> <p>So heißt es in der DB-Navigator-App: „Wegen diversen Störungen auf der Strecke zwischen Radolfzell und Engen, verkehrt die S6 auf unbestimmte Zeit zwischen Radolfzell und Konstanz.“ Und weiter: „Fahrgäste von/nach Engen mit den Halten: Singen Landesgartenschau, Mühlhausen, Welschingen-Neuhausen verkehren bitte mit der Schwarzwaldbahn RE2, die zusätzlich an den Halten hält.“</p> <p>Reisende mit den Zielhaltepunkten Singen-Industrie sowie Böhringen-Rickelshausen bittet die Bahn, den eingerichteten Busersatzverkehr von den Schienenersatzverkehr-Haltestellen zu nutzen. Darüber hinaus werden die Menschen gebeten, vor Fahrtantritt ihre Verbindung zu überprüfen. Weitere Informationen würden folgen. Der Grund für die Einschränkungen sei demnach die Reparatur an einer Oberleitung.</p> <h2>Verspätungen und Teilausfälle</h2> <p>Zwar sollten die Züge zwischen Konstanz und Radolfzell eigentlich verkehren, jedoch kam es am Sonntagmittag, 5. Oktober, auch zu Ausfällen der Verbindung. So ließ sich beispielsweise der DB-App entnehmen, dass die Verbindung um 12.23 Uhr vom Konstanzer Hauptbahnhof nach Radolfzell komplett entfiel. In der Gegenrichtung kam es außerdem zu Gleiswechseln am Radolfzeller Bahnhof.</p> <p>Auf der Internetseite der Bahn heißt es darüber hinaus, dass es auch die Einschränkungen im Bahnverkehr auf der Gäubahnstrecke Richtung Stuttgart kommt. „Aufgrund einer Reparatur an der Oberleitung ist der Streckenabschnitt zwischen Radolfzell – Singen (Hohentwiel) nur eingleisig befahrbar. Es kommt daher in beiden Richtungen zu Beeinträchtigungen des Zugverkehrs.“ Reisende sollten demnach mit Verspätungen auf der Strecke Konstanz – Stuttgart Hbf / Friedrichshafen Stadt – Basel Bad Bf rechnen und werden gebeten, ihre Verbindung vor Reiseantritt zu überprüfen.</p> <p>Grund für die defekte Oberleitung könnte eine Sturmfront mit teils orkanartigen Böen sein, die am Wochenende über Baden-Württemberg hinwegfegte und dabei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst viele Einsätze bescherte, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/menschen-verletzt-strassen-gesperrt-orkanboeen-fegen-ueber-schwarzwald-und-hochrhein;art417930,12493747" target="_blank" title="Menschen verletzt, Straßen gesperrt: Orkanböen fegen über die Region">wie die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag berichtete.</a> Demnach kam der Landkreis Konstanz allerdings nocht relativ glimpflich davon, das Polizeipräsidium Konstanz meldete laut Agentur-Angaben am Sonntagmorgen lediglich zwei Einsätze.</p> <p>Weitere Informationen, etwa zur Dauer der Einschränkungen auf der Schiene oder der genauen Ursache für die defekte Oberleitung, lagen am Sonntagmittag zunächst nicht vor.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Chaos auf der Schiene! Reparaturarbeiten an einer Oberleitung sorgen für Einschränkungen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 16:32:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neuer Blick auf alte Wunden: Die Schattenseiten des True-Crime-Trends  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/interview-die-schattenseiten-des-true-crime-trends;art372458,12492899 ]]></link>      <description><![CDATA[  In den zurzeit beliebten True-Crime-Formaten arbeiten Medien teils abgeschlossene Kriminalfälle auf. Mit Folgen für Betroffene, warnt Marcel Da Rin, Leiter der Singener Kriminalprävention, im SÜDKURIER-Interview.  ]]></description>
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          In den zurzeit beliebten True-Crime-Formaten arbeiten Medien teils abgeschlossene Kriminalfälle auf. Mit Folgen für Betroffene, warnt Marcel Da Rin, Leiter der Singener Kriminalprävention, im SÜDKURIER-Interview.<br>
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        In den zurzeit beliebten True-Crime-Formaten arbeiten Medien teils abgeschlossene Kriminalfälle auf. Mit Folgen für Betroffene, warnt Marcel Da Rin, Leiter der Singener Kriminalprävention, im SÜDKURIER-Interview.



        <p><strong>Herr Da Rin, True-Crime-Formate sind momentan sehr beliebt, ob als Podcasts, Artikel oder im Fernsehen. Nehmen Sie auch ein hohes Interesse an Kriminalfällen wahr?</strong></p> <p>Ich nehme wahr, dass es ein hohes Interesse und viele Angebote in den unterschiedlichsten Formaten gibt und „wahre Verbrechen“, also zurückliegende Kriminalfälle, als Unterhaltung konsumiert werden.</p> <p><strong>Wie erklären Sie sich das?</strong></p> <p>Ich bin kein Psychologe, aber offensichtlich üben diese realitätsnahen Geschichten aus dem echten Leben eine große Faszination auf die Menschen aus. Da geht es sicherlich auch um Sensationslust und Voyeurismus.</p> <p><strong>Was halten Sie davon, wenn Menschen sich zur Unterhaltung mit wahren Verbrechen beschäftigen?</strong></p> <p>Ich sehe das eher kritisch. Oft spielen Opfer und deren Interessen bei True Crime keine Rolle. Mir sind Fälle bekannt, wo Betroffene beim Aufschlagen der Zeitung plötzlich und unerwartet wieder auf „ihren“ Fall stoßen. Das kann natürlich ein vermeintlich verarbeitetes Trauma wiederbeleben. Betroffene leiden meist lebenslang unter den Taten.</p> <p><strong>Wann wird es problematisch?</strong></p> <p>Das muss jeder Konsument für sich entscheiden. Das ist ja individuell, die eine Person erträgt vielleicht mehr als die andere. Wenn die Geschichten ganz nüchtern konsumiert werden, sehe ich da kein Problem. Wenn übermäßiger Konsum Angst auslöst und die Wahrnehmung der Realität verzerrt, dann wird es vielleicht problematisch. Vor allem in der heutigen Zeit, wo man weiß, dass Angststörungen zunehmen, vor allem bei jungen Menschen. Ich glaube, dass die Darstellung von Gewalt nicht friedlicher macht, vor allem nicht Menschen, die schon eine Neigung zu aggressivem Verhalten haben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person und der Singener Kriminalprävention</span><span><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wie-sicher-ist-singen-so-schaetzt-marcel-da-rin-von-der-kriminalpraevention-die-lage-ein;art372458,12455087" target="_blank" title="Mehr Furcht als Opfer: So steht es um die Sicherheit in Singen">Marcel Da Rin</a> leitet seit 2011 die Singener Kriminalprävention (SKP). Davor war er als Jugendreferent und Sozialarbeiter tätig. Die SKP möchte Probleme und Brennpunkte in der Stadt angehen. Laut deren Internetseite sollen Problemlösungsvorschläge erarbeitet werden. Die Stadt schreibt dazu: „Die Kernaufgabe der SKP ist die Vernetzung aller Akteure.“</span></label></div> <p><strong>Was bedeutet es für Opfer und Angehörige, wenn Kriminalfälle medial aufbereitet werden?</strong></p> <p>Da liegt schon eine hohe Verantwortung bei den Medien, die solche Formate veröffentlichen. Auch hier ist es wiederum so, die einen verarbeiten die erlebten Taten anders als andere. Hier ist es sicherlich gut, wenn Medienschaffende die Bedürfnisse der Betroffenen miteinbeziehen und ganz sensibel und respektvoll mit den Themen umgehen. Aufgrund der Gefahr der Retraumatisierung von Betroffenen, könnte ich persönlich gut auf True Crime Stories verzichten! Da reicht mir ein guter Krimiroman.</p> <p><strong>Was halten Sie davon, wenn Opfer und Angehörige im Mittelpunkt solcher Geschichten stehen, sich sogar selbst äußern?</strong></p> <p>Das liegt ganz alleine in der Entscheidung der Betroffenen.</p> <p><strong>True-Crime-Formate lenken auch Aufmerksamkeit auf die Täter. Welche Folgen kann das haben?</strong></p> <p>Da wäre natürlich eine Heroisierung und Glorifizierung sehr schlecht. Vor allem, wenn der Täter zu sehr im Vordergrund steht und somit eine Faszination für Verbrechen fördert. Da sehe ich eine potentielle Gefahr bei jungen Konsumenten und die Gefahr des Nachahmungseffektes.</p> <p><strong>Können True-Crime-Formate sensibilisieren und damit für mehr Sicherheit sorgen?</strong></p> <p>Ich kann das aus meiner Arbeit weder bestätigen noch widerlegen. Ich weiß, dass es eine Studie aus Österreich gibt. Dort heißt es, dass True Crime Konsumenten – vor allem Frauen – eine höhere Fähigkeit besitzen, mit Angst und Stress umzugehen. Andererseits nehme ich eben wahr, dass die Menschen immer ängstlicher werden. Vielleicht kann ich sogar bei dem ein oder anderen Fall auch lernen, mit Gefahren besser umzugehen. Ich bin mit Eduard Zimmermann und Aktenzeichen XY groß geworden, da ging es ja um ungelöste Fälle und um Aufklärung und Prävention. Heute geht es doch mehr um effekthascheriche Unterhaltung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unsere Sommerserie</span><span><a href="https://www.suedkurier.de/true-crime/" target="_blank" title="True Crime">Auch der SÜDKURIER hat unlängst mit seiner Sommerserie ‚True-Crime‘ über längst vergangene Kriminalfälle berichtet und diese neu aufgerollt.</a> Mit unserem Format blicken wir auf Fälle zurück, die unsere Region seinerzeit erschüttert und in Atem gehalten haben. Viele Jahre später bewegen diese Taten noch immer – nicht nur, weil sie damals schockierten, sondern auch, weil sie Fragen nach Aufklärung, Gerechtigkeit und Schuld aufwerfen. Uns ist bewusst, dass die erneute Berichterstattung bei Angehörigen und Betroffenen Schmerz auslösen kann. Wir erzählen diese Geschichten dennoch, weil sie Teil unserer kollektiven und regionalen Erinnerung sind – und weil sie nicht vergessen werden sollten. Denn bis heute sagen sie viel über den Umgang unserer Gesellschaft mit entsprechenden Verbrechen und deren Folgen aus. Wir bemühen uns dabei um eine möglichst sachliche und respektvolle Darstellung des Geschehenen, ohne es zu skandalisieren oder die Geschädigten erneut zum Opfer zu machen. Übrigens: Das überaus große Leserinteresse an unserer Serie – sowohl online als auch in der Zeitung – bestärkt uns in dieser Entscheidung.</span></label></div> <p><strong>Beschäftigen Sie sich eigentlich selbst mit True Crime, auch privat?</strong></p> <p>Nein, eigentlich gar nicht. Ich lese gerne skandinavische Krimis, die ziehen mich schon richtig in ihren Bann!</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Neuer Blick auf alte Wunden: Die Schattenseiten des True-Crime-Trends]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 15:32:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Startschuss und schon steigen die Kosten: Darum wird der Parkplatz an der Eselsbrücke teurer  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/neue-parkplaetze-in-engen-startschuss-fuer-sanierungsgebiet-innenstadt-faellt;art372438,12492859 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Engener Gemeinderat hat den ersten Baubeschluss im Bereich des Sanierungsgebiets Bahnhofbereich mit Innenstadt gefällt. Erstes Projekt ist der Bau eines Parkplatzes unterhalb der Eselsbrücke.  ]]></description>
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          Der Engener Gemeinderat hat den ersten Baubeschluss im Bereich des Sanierungsgebiets Bahnhofbereich mit Innenstadt gefällt. Erstes Projekt ist der Bau eines Parkplatzes unterhalb der Eselsbrücke.<br>
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        Der Engener Gemeinderat hat den ersten Baubeschluss im Bereich des Sanierungsgebiets Bahnhofbereich mit Innenstadt gefällt. Erstes Projekt ist der Bau eines Parkplatzes unterhalb der Eselsbrücke.



        <p>Es ist der erste Schritt innerhalb eines echten Mammutprojekts, das die Stadt Engen in den kommenden Jahren durchziehen wird. Die Arbeiten am Sanierungsgebiet Bahnhofbereich mit Innenstadt beginnen aus strategischen Gründen mit dem Bau des neuen Parkplatzes an der Eselsbrücke. Nach Abschluss der Voruntersuchungen auf dem Gelände ist klar, dass die Stadt hier tiefer in die Tasche greifen muss als ursprünglich gedacht.</p> <p>Das Sanierungsgebiet zieht sich von der Bahnhofstraße über die Breite- und Schillerstraße bis in die Engener Altstadt hinein. Durch die geplanten Maßnahmen im Bereich <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/engen-soll-neuen-parkplatz-bekommen-das-ist-an-der-eselsbruecke-geplant;art372438,12266440" target="_blank" title="Nicht dass Autofahrer auf der Strecke bleiben: Engen braucht 90 neue Parkplätze">des neuen Busbahnhofs und der Breitestraße fallen Parkplätze</a> weg. Als Ersatz wurde ein Parkplatz unterhalb der Eselsbrücke und damit am nördlichen Eingang der Innenstadt geplant.</p> <h2>Ein Parkdeck rechnet sich nicht</h2> <p>Zwischenzeitlich gab es hier sogar Planungen für ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/neuer-parkraum-in-engen-planung-ist-aufwendiger-als-gedacht;art372438,12323566" target="_blank" title="Sogar mehr Parkplätze in der Innenstadt? Stadt plant Parkdeck statt Parkfläche">Parkdeck mit direkter Zufahrt von der Eselsbrücke</a>. Dieses Parkhaus, so Stadtbaumeister Matthias Distler, wäre mit Kosten von drei Millionen Euro wirtschaftlich aber nicht sinnvoll gewesen. Außerdem habe man sich die Frage gestellt, ob der Standort nicht zu weit vom Bahnhof und der Innenstadt entfernt liege, so dass die Fülle an Parkplätzen womöglich gar nicht angenommen werde, so Distler.</p> <p>Aus diesen Gründen wurde nun schlussendlich doch die Variante mit einem einfachen Parkplatz bevorzugt. Konkret sollen 86 Parkplätze auf der Fläche nahe der Bahngleise entstehen. Doch auch die kleinere Parkplatzvariante birgt Tücken, wie Karsten Zinger vom Ingenieurbüro Breinlinger und der Stadtbaumeister bei der Vorstellung der Voruntersuchungen nun erläuterten. Zur ursprünglichen Kostenschätzung von rund 623.000 Euro kommen noch weitere, zunächst nicht vorhergesehene Posten hinzu.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Und so geht es weiter</span><span>Nach dem Parkplatzbau an der Eselsbrücke geht es mit den Arbeiten im Sanierungsgebiet erst so richtig. Danach folgen der Bau des neuen Busbahnhofs und die Umgestaltung der Breite Straße. Hierfür wird künftig auch die Verkehrsführung im Innenstadtbereich geändert. Um ausreichend Platz für einen barrierefreien Busbahnhof zu schaffen, soll der Bereich vor dem Bahnhof für den öffentlichen Verkehr gesperrt werden und somit nur noch für Busse zu befahren sein. In der Breite Straße sollen Parkbuchten und Begrünung für eine deutliche Aufwertung sorgen. Auch die Sanierung der Schillerstraße ist Teil des Sanierungsprogramms.</span></label></div> <p>Für die Anschlüsse des neuen Parkplatzes muss ein erstes Teilstück der Bahnhofstraße saniert werden. Das kostet rund 93.000 Euro, die bislang nicht eingeplant waren. Außerdem muss die dort vorhandene Verdolung des Gewässers für etwa 41.000 Euro Instand gesetzt werden. Damit belaufen sich die Kosten im aktuellen Bauantrag auf insgesamt rund 757.000 Euro. Doch auch dabei wird es nicht bleiben, denn zusätzlich müssen für den Parkplatz noch Eisenbahnmasten versetzt werden. Und da die Anzahl von 35 Parkplätzen überschritten wird, braucht es hier außerdem baurechtlich eine Solarüberdachung. Stadtbaumeister Matthias Distler rechnet jedoch mit Fördergeldern für diese Maßnahme.</p> <h2>Kann PV-Anlage an Schulzentrum als Vorbild dienen?</h2> <p>CDU-Stadtrat Bernd Maier stellte in den Raum, die vorgeschriebene PV-Anlage von den Stadtwerken bauen zu lassen und so die städtischen Kosten zu minimieren. Als Vorbild führte er die mit Solar überdachten Bushaltestellen am Schulzentrum an, die von den Stadtwerken betrieben werden. Der Stadtbaumeister machte allerdings deutlich, dass deutlich geringere Einspeisevergütungen für Investoren unattraktiv seien. Auch eine Beteiligung an einer großen PV-Anlage als Ausgleich für die Parkplätze sei nicht möglich, da der Gesetzgeber die Installation der PV-Module im direkten Radius der Bauanlage befinden müsse.</p> <p>Um möglichst noch in diesem Jahr mit den ersten Arbeiten am Parkplatz Eselsbrücke beginnen zu können, bat Distler die Gemeinderäte dem vorliegenden Baubeschluss zuzustimmen. Trotz höherer Kosten stimmte der Rat dem Bau einstimmig zu.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Wohnungsbaupolitik Städtebau Verkehrspolitik thema-heimat-stadtentwicklung thema-verkehr thema-leben-wohnen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Engen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Startschuss und schon steigen die Kosten: Darum wird der Parkplatz an der Eselsbrücke teurer]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 12:37:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gepickelte Radiesle und keine dummen Nüssle: So lecker war die Kochshow in der Stadthalle  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/gepickelte-radiesle-und-keine-dummen-nuessle-so-lecker-war-die-kochshow-in-der-stadthalle;art372458,12492757 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwölf glückliche SÜDKURIER-Abonnenten blicken exklusiv hinter die Kulissen der AOK-Kochshow mit Küchenchef Peter Bogdanovic. Dabei geht es auch um Gesundheit, doch der Geschmack darf nicht zu kurz kommen.  ]]></description>
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          Zwölf glückliche SÜDKURIER-Abonnenten blicken exklusiv hinter die Kulissen der AOK-Kochshow mit Küchenchef Peter Bogdanovic. Dabei geht es auch um Gesundheit, doch der Geschmack darf nicht zu kurz kommen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/gepickelte-radiesle-und-keine-dummen-nuessle-so-lecker-war-die-kochshow-in-der-stadthalle;art372458,12492757]]></guid>
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        Zwölf glückliche SÜDKURIER-Abonnenten blicken exklusiv hinter die Kulissen der AOK-Kochshow mit Küchenchef Peter Bogdanovic. Dabei geht es auch um Gesundheit, doch der Geschmack darf nicht zu kurz kommen.



        <p>„Das Radiesle schmeckt wirklich himmlisch“, lautet das Fazit gleich mehrerer Besucher in der Singener Stadthalle. Peter Bogdanovic, Küchenchef des Gasthauses Sternen in Bohlingen, hört diese Worte an diesem Abend nicht. Er arbeitet auf der Bühne konzentriert am nächsten Gang. Dabei arbeiten Bogdanovic und sein Team schon seit Stunden in der Küche der Stadthalle auf Hochtouren.</p> <p>Mehr als 250 Gäste haben sich zur AOK-Kochshow angemeldet. Zwölf Probe-Testesser kommen schon vor dem offiziellen Beginn in den Genuss der später live vorgeführten Speisen. Denn SÜDKURIER-Abonnenten können im Rahmen der Serie „SÜDKURIER öffnet Türen“ exklusiv einen Blick hinter die Kulissen der Kochshow werfen.</p> <h2>4,5 Tonnen an Ausrüstung</h2> <p>14 Mal macht die AOK-Kochshow in ganz Baden-Württemberg Halt. „Wir spielen das wie eine Tournee, wir machen die Show mehrere Male hintereinander“, berichtet Michael Riehm von der Firma Rzwo GmbH, die für den Aufbau zuständig ist. Alles, was auf der Bühne zu sehen ist, bringe man selbst mit. Auch die gesamte Show-Küche. Laut Riehm habe man 4,5 Tonnen an Ausrüstung dabei. Einen ganzen Tag nehme der Aufbau in Anspruch. „Alleine die Küche besteht aus drei größeren Blöcken“, sagt er.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kochshow</span><span>Unter dem Motto „Nachhaltig genießen“ lädt die Gesundheitskasse AOK Baden-Württemberg an verschiedenen Standorten zur Kochshow ein. Die Idee, die dahinter steckt: Gemeinsam mit der Meistervereinigung Gastronom Baden-Württemberg bietet die Gesundheitskasse die Gelegenheit, den Profis über die Schulter zu schauen. Das Duo, ein Meisterkoch der Meistervereinigung Gastronom und eine Ernährungsexpertin, stehen auf der Bühne und erklären und zeigen, wie man sich klimaschonend, nachhaltig und trotzdem lecker und gesund ernähren können. Ein köstliches 3-Gänge-Menü aus regionalen und saisonalen Zutaten wird vor Ort gezaubert. Und natürlich darf auch probiert werden. Teilnehmer müssen kein AOK-Mitglied sein, die Teilnahme ist kostenlos.</span></label></div> <p>Martin Hummel ist der Geschäftsführer der AOK-Bezirksdirektion Hochrhein-Bodensee. Er gibt Einblick, was die Gesundheitskasse mit der Kochshow bezwecken will: „Wir wollen einen Ansporn geben, dass jeder daheim schnell, gesund kochen kann und wie man die richtigen Produkte verwendet.“ Dass man schon das zweite Jahr mit der Kochshow nach Singen gekommen sei, sei auch ein Bekenntnis zur Region. Das Interesse an der Veranstaltung sei riesig, die 250 Plätze in wenigen Minuten vergriffen gewesen.</p> <p>Am Abend kommen die SÜDKURIER-Abonnenten zusammen mit rund 250 Gästen auf den Geschmack, was Peter Bogdanovic und sein Küchenteam alles gezaubert haben. Für die Gesundheitsfakten ist die Ernährungswissenschaftler Monika Fassl an Bord, die während der Show immer wieder Hintergründe der Lebensmittel erläutert. Und für die gute Stimmung sorgt SÜDKURIER-Redakteur Andreas Schuler. Er behält die Gastroszene und Kulinarik in der Region im Auge und ist auch privat ein leidenschaftlicher Koch.</p> <h2>„Welche Nuss ist denn die dümmste?“</h2> <p>Dabei entstehen auch muntere Unterhaltungen etwa über Nüsse und deren Inhaltsstoffe. Moderator Andreas Schuler will etwa wissen, ob es gute oder schlechte Nüsse gibt. Oder wie er es formuliert: „Welche Nuss ist denn die dümmste?“ Laut Monika Fassl gebe es keine richtig schlechten Nüsse. Aber sie macht deutlich, welche Kraft in ihnen stecken: „Wir brauchen eigentlich kein Proteinpulver. Eine Handvoll Nüsse am Tag hat den gleichen Effekt“, sagt sie.</p> <p>Auch Peter Bogdanovic ist in der Showküche in seinem Element. Er verrät Tipps, wie man Radieschen kulinarisch eine Frischzellenkur verpasst. „Radieschen können mehr als nur Salat“, sagt er. Dann kümmert er sich um den Sud. Essig, Salz und Zucker werden dafür aufgekocht. Dazu gleich eine ganze Reihe an Gewürzen wie etwa Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Kreuzkümmel angeröstet. Das Ganze dann heiß über die geviertelten Radieschen kippen und luftdicht in einem Glas ziehen lassen. „Daraus entstehen gepickelte Radiesle, die bringen die Säure“, so Bogdanovic. Und die passe perfekt zum Wels, den es in der Vorspeise gibt. „Wels ist ein besonders malziger Fisch“, sagt Bogdanovic dazu.</p> <p>Am Ende des Abends sind alle SÜDKURIER-Abonnenten, die bei der Aktion „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ gewonnen haben, sichtlich begeistert von der Show – und vor allem auch satt geworden. Heinz Gaubatz hatte sich neue Rezeptideen für daheim erhofft und diese auch bekommen. „Wir haben uns wirklich gefreut, bei der Aktion gewonnen zu haben“, sagt er. Auch Thomas Gaisser sieht dies so: „Viele Bekannte von uns wollten auch hier her, haben aber keine Karten mehr bekommen. Wir schon, dank dem SÜDKURIER.“</p> <p>Und für alle, die wissen wollen, was gekocht wurde: Es gab gebeizten Bodensee-Wels, gepickelte Radiesle, dazu einen Gurkensud zur Vorspeise. Der Hauptgang blieb vegetarisch: gegarter Sellerie mit marokkanischen Gewürzen, Kohlrabi-Apfelsalat und gepufften Buchweizen. Den Abschluss bildete eine Schwarzwälder-Kirsch-Torte im Glas.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 14:53:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Premiere bei der SÜDKURIER-Wahlarena: Erstmals treffen sich alle Kandidaten auf einer Bühne  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/suedkurier-wahlarena-in-aach-kandidaten-treffen-zum-ersten-mal-aufeinander;art372463,12492162 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Rennen um die Nachfolge von Bürgermeister Marcus Röwer hat begonnen. Am Mittwoch, 8. Oktober, stellen sich die drei ernst zu nehmenden Kandidaten beim SÜDKURIER-Podium den Fragen der Moderatoren.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Rennen um die Nachfolge von Bürgermeister Marcus Röwer hat begonnen. Am Mittwoch, 8. Oktober, stellen sich die drei ernst zu nehmenden Kandidaten beim SÜDKURIER-Podium den Fragen der Moderatoren.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/suedkurier-wahlarena-in-aach-kandidaten-treffen-zum-ersten-mal-aufeinander;art372463,12492162]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das Rennen um die Nachfolge von Bürgermeister Marcus Röwer hat begonnen. Am Mittwoch, 8. Oktober, stellen sich die drei ernst zu nehmenden Kandidaten beim SÜDKURIER-Podium den Fragen der Moderatoren.



        <p>Am Sonntag, 19. Oktober, entscheiden die Bürgerinnen und Bürger von Volkertshausen mit ihrer Wahl, wer in den kommenden acht Jahren die Geschicke der Kommune lenken wird. Insgesamt werden vier Kandidaten auf dem Stimmzettel stehen: Kurt Künz, Thorsten Scigliano, Judith Joy Klotz und Frank Schumacher. Der SÜDKURIER lädt am Mittwoch, 8. Oktober, um 19 Uhr zur großen Wahlarena in die Alte Kirche. Hier stellen sich die Kandidaten den Fragen der beiden Moderatoren Matthias Güntert und Helene Kerle.</p> <p>Auf dem SÜDKURIER-Podium werden sich drei Bürgermeister-Kandidaten vorstellen. Kandidat <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/buergermeisterwahl-in-aach-vom-haeftling-zum-buergermeister-das-ist-kurt-kuenz;art372439,12485102" target="_blank" title="Er saß im Gefängnis und will nun Bürgermeister werden: Das ist Kurt Künz">Kurt Künz</a> wurde für die aktuelle Veranstaltung explizit ausgeladen, nachdem er seinem Mitkandidaten in Aach, wo Künz ebenfalls kandidierte, auf der Bühne gedroht hatte.</p> <h2>Sie wollen Bürgermeister werden</h2> <p>Mit <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterwahl-volkertshausen-thorsten-scigliano-will-von-muehlingen-wechseln;art372463,12487155" target="_blank" title="Von Mühlingen nach Volkertshausen? Bürgermeister Thorsten Scigliano will das Rathaus wechseln">Thorsten Scigliano</a> bewirbt sich ein amtierender Bürgermeister um den Chefposten in Volkertshausen. Der 53-Jährige leitet seit 2020 das Rathaus von Mühlingen und lebt mit seiner Familie in Aach. Mitkandidatin <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/wird-sie-die-erste-buergermeisterin-im-hegau-die-31-jaehrige-judith-joy-klotz-will-ins-volkertshauser-rathaus-23-09-25;art372463,12486328" target="_blank" title="Wird sie die erste Bürgermeisterin im Hegau? Judith Joy Klotz will ins Volkertshausener Rathaus">Judith Joy Klotz</a> ist 31 Jahre alt, wohnt in Ludwigshafen und ist aktuell Ordnungsamtsleiterin in der Gemeinde Ostrach. Dritter im Bunde ist Kandidat <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/volkertshausen/buergermeisterwahl-volkertshausen-frank-schumacher-ist-der-vierte-kandidat;art372463,12487314" target="_blank" title="Ein Volkertshausener für Volkertshausen: Frank Schumacher kandidiert als Bürgermeister">Frank Schumacher</a> aus Volkertshausen. Der 48-jährige Diplominformatiker lebt mit seiner Familie seit 13 Jahren im Ort und engagiert sich hier als Jugendleiter beim SV Volkertshausen.</p> <p>Die SÜDKURIER-Wahlarena bietet die Möglichkeit, sich ein genaueres Bild von den drei Kandidaten zu machen. Sie stellen sich an diesem Abend nicht nur einfach vor, sondern müssen sich auch von den beiden Moderatoren auf den Zahn fühlen lassen.</p> <p>Die SÜDKURIER-Wahlarena ist öffentlich und alle Interessierten sind eingeladen zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung soll den SÜDKURIER-Lesern direkt die Möglichkeit geben, ihre individuellen Fragen an die Kandidaten zu richten. Wer lieber nicht ans Saalmikrofon treten möchte oder terminlich verhindert ist, aber dennoch Fragen an die Kandidaten hat, kann diese per Mail an die Lokalredaktion unter der Adresse singen.redaktion@suedkurier.de schicken.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Premiere bei der SÜDKURIER-Wahlarena: Erstmals treffen sich alle Kandidaten auf einer Bühne]]></dc:rights>
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