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    <title>suedkurier.de - Feldberg</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 08:40:28 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 16:33:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Touristen-Hochburgen, wie es sie nur selten gibt: Diese Schwarzwald-Orte locken die meisten Gäste an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/touristen-hochburgen-in-baden-wuerttemberg-diese-schwarzwald-orte-haben-die-meisten-gaeste;art417930,12479530 ]]></link>      <description><![CDATA[  Fast drei Millionen Gäste hat der Südschwarzwald im Jahr 2024 angelockt. In mehreren Gemeinden gibt es um die 50-mal mehr Gäste als Einwohner, ein anderer Ort stellt den Landesrekord bei der Aufenthaltsdauer auf.  ]]></description>
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          Fast drei Millionen Gäste hat der Südschwarzwald im Jahr 2024 angelockt. In mehreren Gemeinden gibt es um die 50-mal mehr Gäste als Einwohner, ein anderer Ort stellt den Landesrekord bei der Aufenthaltsdauer auf.<br>
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        Fast drei Millionen Gäste hat der Südschwarzwald im Jahr 2024 angelockt. In mehreren Gemeinden gibt es um die 50-mal mehr Gäste als Einwohner, ein anderer Ort stellt den Landesrekord bei der Aufenthaltsdauer auf.



        <p>Der Schwarzwald ist kein Abenteuerpark. Wer hierher kommt, sucht eher Ruhe, Wälder, klare Seen – <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/die-feldbergbahnen-haben-einen-neuen-chef-wie-will-er-das-skigebiet-aus-der-krise-fuehren;art416,12475321" target="_blank" title="Die Feldbergbahnen haben einen neuen Chef: Wie er das Skigebiet aus der Krise führen will">und im Winter manchmal auch die Skipiste, sofern genug Schnee liegt</a>. Die Zahlen legen nahe, dass viele Gäste genau das finden, was sie suchen. 2,7 Millionen Gäste haben den Südschwarzwald im Jahr 2024 besucht.</p> <p>Welche Orte ziehen die meisten Gäste an? Wo ist pro Kopf am meisten los? Und wo bleiben Besucher am längsten? Die SÜDKURIER Auswertung der Tourismus-Statistik liefert die Antworten. Berücksichtigt haben wir die Landkreise Waldshut, Schwarzwald-Baar, Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach.</p> <h2>Titisee-Neustadt führt klar</h2> <p>In der Gästegunst dominieren vor allem Orte im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Aus den Kreisen Waldshut und Schwarzwald-Baar schaffen es lediglich Villingen-Schwenningen (VS) und Donaueschingen in die Top Ten – wenig überraschend angesichts ihrer Größe im ländlichen Südschwarzwald.</p> <div id="___meiste_gaeste"></div> <p>Die meisten Menschen reisen an den Titisee oder nach Hinterzarten. Viele auch nach Weil am Rhein am südlichen Schwarzwald-Ausläufer am Drei-Länder-Eck. Der höchste Berg des Schwarzwalds, also die Gemeinde Feldberg, liegt nur auf Rang sechs.</p> <p>Gezählt wurden Gäste sogenannter Beherbergungsbetriebe. Dazu zählen Hotels, Gasthöfe, Pensionen und andere Betriebe, in denen mindestens zehn Personen zeitgleich unterkommen können. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/dauercamper-in-donaueschingen-warum-sie-den-ganzen-sommer-auf-dem-campingplatz-bleiben-11-09-25;art417930,12469022" target="_blank" title="„Wozu brauche ich eine Wohnung?“: Warum Dauercamper den ganzen Sommer in Donaueschingen verbringen">Campingplätze sind nicht enthalten</a>.</p> <h2>Pro Kopf dreht Feldberg das Ranking</h2> <p>Bei den Pro-Kopf-Zahlen dreht sich das Bild: In der Gemeinde Feldberg leben nicht einmal 2000 Menschen – statistisch kamen 56,8 Gäste pro Einwohner. Landesweit liegt Feldberg damit fast ganz vorne. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/sommerferien-im-europapark-so-stehen-sie-weniger-an;art417930,12448286" title="Sommerferien im Europa-Park: So stehen Sie weniger an">Nur nach Rust kamen wegen des Europa-Parks noch mehr Touristen pro Einwohner</a>.</p> <div id="___gaeste_pro_kopf"></div> <p>Auf den Plätzen folgen ebenfalls Gemeinden im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Hinterzarten ist als Skigebiet bekannt, die Gemeinde Schluchsee für den ebenso benannten Stausee. Und von Breitnau aus lässt sich die Ravennaschlucht begehen — <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/ravennaschultcht-bergwacht-muss-verirrten-wanderer-retten;art372502,12473748" target="_blank" title="Wanderer verläuft sich in Ravennaschlucht: Bergretter retten ihn in absturzgefährdetem Gebiet">wenngleich sich Wanderer dort gelegentlich verlaufen</a>.</p> <h2>Kurorte im Schwarzwald verzerren das Bild</h2> <p>Die eingangs erwähnte Ruhe im Schwarzwald wirkt sich auf die Dauer des Verbleibs aus. Die Tourismus-Statistik betrachtet nur Übernachtungen in sogenannten Beherbergungsstätten. Dazu zählen auch Kur- und Reha-Kliniken.</p> <p>In Feldberg bleiben die Touristen im Schnitt 4,5 Nächte, in Hinterzarten eine Nacht weniger. In Rickenbach hingegen übernachten die Gäste mehr als elf Nächte – nirgends in Baden-Württemberg bleiben sie länge.</p> <div id="___meiste_uebernachtungen"></div> <p>In der Gemeinde im Landkreis Waldshut steht eine Mutter-Kind-Klinik. Auch in Königsfeld, Bad Dürrheim und St. Blasien kann man in entsprechenden Einrichtungen ausspannen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So sieht es landesweit aus</span><span>Im Landesvergleich liegt Stuttgart mit 2,3 Millionen Gästen vorne. Es folgend Freiburg und Rust mit jeweils rund einer Million Gäste.<br /> <br /> Auf die Einwohner gerechnet führt die Europa-Park-Gemeinde Rust mit 204 Gästen pro Kopf vor Feldberg (57) und Hinterzarten (55).<br /> <br /> Am längsten übernachten die Gäste in Rickenbach im Südschwarzwald (LK Waldshut, 11,4 Nächte), Schömberg (Zollernalb, 11,2) und Nordrach (Ortenau, 10,9). Gailingen rangiert landesweit auf Rang fünf.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Hinweise zur Methodik</span><span>Gezählt wird die Zahl der Gäste, die im Kalenderjahr in Beherbergungsbetrieben ankamen und dort vorübergehend ein Gästebett belegten. Campingplätze sind in dieser Statistik nicht berücksichtigt.<br /> <br /> Erhebungs­pflichtig sind alle Betriebe, die mindestens 10 Gäste gleichzeitig beherbergen können. Dazu zählen auch Einrichtungen, die die Gästebeherbergung nichtgewerblich oder nur als Nebentätigkeit betreiben.<br /> <br /> Zu den Beherbergungsbetrieben zählen Hotels und Hotels garnis, Gasthöfe und Pensionen, Erholungs- und Ferienheime, Schulungsheime, Ferienhäuser und Ferienwohnungen, Ferienzentren und Hütten, Jugendherbergen und jugendherbergsähnliche Einrichtungen, Vorsorge- und Rehabilitationskliniken.</span></label></div> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 17:19:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Feldbergbahnen haben einen neuen Chef: Wie er das Skigebiet aus der Krise führen will  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/die-feldbergbahnen-haben-einen-neuen-chef-wie-will-er-das-skigebiet-aus-der-krise-fuehren;art416,12475321 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kai Lebrecht verbreitet Aufbruchstimmung am Feldberg. Der neue Chef der Bahnen will das Sommerangebot ausweiten – und für den Winter besser aufgestellt sein, als es schon der Fall war.  ]]></description>
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          Kai Lebrecht verbreitet Aufbruchstimmung am Feldberg. Der neue Chef der Bahnen will das Sommerangebot ausweiten – und für den Winter besser aufgestellt sein, als es schon der Fall war.<br>
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        Kai Lebrecht verbreitet Aufbruchstimmung am Feldberg. Der neue Chef der Bahnen will das Sommerangebot ausweiten – und für den Winter besser aufgestellt sein, als es schon der Fall war.



        <p>Ein Hauch Ehrfurcht schwingt in Kai Lebrechts Stimme mit, wenn er vom Feldbergturm auf das vor sich ihm ausbreitende Panorama blickt und über seine neue Aufgabe spricht. „Ich habe in meinem Berufsleben schon mehr Mitarbeiter als hier am Feldberg unter meiner Führung gehabt – aber keine Position hat mich so mit Stolz erfüllt, wie diese“, sagt der neue Geschäftsführer der Feldbergbahnen GmbH.</p> <p>Diese Worte mögen überraschen, gestaltet sich Lebrechts neue Aufgabe von außen betrachtet nicht gerade leicht. Lebrechts Vorgänger Julian Probst, der den Feldberg laut Pressemitteilung aus persönlichen Gründen verlassen habe, musste mit Schneemangel und daraus resultierenden Finanznöten kämpfen. Warum also fühlt sich Lebrecht dafür gewappnet, diesen Berg an Problemen anzugehen?</p> <h2>„Normalbetrieb ist gesichert“</h2> <p>Dass es nicht leicht wird, ist ihm klar: „Wir haben bei unserer Haupteinnahmequelle, der Skisaison, viele Unwägbarkeiten, allen voran das Wetter, aber auch Personalprobleme. Wenn bei uns ein Fahrer einer Pistenraupe ausfällt, findet sich nicht so schnell ein Ersatz. Auch werden die Anforderungen immer höher, etwa an Brandschutz und Sicherheit.“ Deswegen sei es umso wichtiger, jetzt alles dafür zu tun, das Skigebiet für die Saison von Dezember bis März optimal vorzubereiten.</p> <p>Denn wenn im Winter am Feldberg Kaiserwetter herrscht, dann sollen möglichst alle Lifte laufen und alle Pisten befahrbar sein. „In der Vergangenheit war das nicht immer so, etwa wegen kurzfristiger Reparaturen“, erklärt Lebrecht. Deshalb gehe es jetzt darum, das komplette Skigebiet zu überprüfen. „Wir wollen nicht Gefahr laufen, im Winter bei bestem Wetter einen Lift oder eine Piste wegen Reparaturarbeiten schließen zu müssen.“</p> <p>Reicht das, um die Existenz des Skigebiets weiter zu sichern? <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/feldbergbahnen-droht-aus-ueberstehen-keinen-schlechten-winter-mehr;art417930,12137549" title="Feldbergbahnen droht Finanz-Aus: „Überstehen voraussichtlich keinen schlechten Winter mehr“">Im vergangenen Jahr hatten sowohl Susanne Gilg, Pressesprecherin von St. Blasien und der Feldberger Bürgermeister Johannes Albrecht erklärt, dass ein weiterer schlechter Winter die Insolvenz für die Feldbergbahnen bedeuten könne.</a> Die Gemeinden St. Blasien und Feldberg teilen sich zusammen mit der Gemeinde Todtnau als Gesellschafter die Lifte der Feldbergbahnen in Fahl.</p> <p>Kai Lebrecht kann hier für Entwarnung sorgen: „Der Normalbetrieb ist gesichert. Für Investitionen brauchen wir dann aber auch einigermaßen passable Winter. Bei schlechteren Wintern muss man dann schauen, welche Investitionen man sich noch leisten kann.“ Mittlerweile sei der Feldberg aber im Sommer so beliebt, dass man durch die Bahn und Veranstaltungen Einnahmen erziele, welche die Fixkosten des Sommers deckten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Finanznöte des Feldbergs</span><span>Immer wieder mussten in den vergangenen Jahren die Gesellschafter Geld nachschießen, um das Skigebiet vor der Zahlungsunfähigkeit zu bewahren. Besonders für die Gemeinde Feldberg sind solche Finanzspritzen eine Belastung, hat der 1956-Einwohner-Ort doch eine der höchsten Pro-Kopf-Verschuldungen im Land. Trotzdem steht die Gemeinde zu den Feldbergbahnen, wie Kai Lebrecht bestätigt: „Ich habe die Unterstützung vom Feldberger Bürgermeister Johannes Albrecht sowie von den Bürgermeistern von St. Blasien und Todtnau.“ Grund dafür dürfte auch das Parkhaus auf dem Feldberg sein. Jedes Jahr muss die Gemeinde dem Betreiber eine bestimmte Auslastung liefern, sonst werden Ausgleichszahlungen fällig. Nur ein Mal erreichte die Gemeinde die vollständige Auslastung. Weil der Vertrag noch bis 2045 läuft, ist die Gemeinde quasi gezwungen, den Feldbergbahnen unter die Arme zu greifen, um das Parkhaus möglichst vollzubekommen.</span></label></div> <h2>Beschneiung muss auf den Punkt funktionieren</h2> <p>Zu einer möglichen Insolvenz erklärt Lebrecht, dass der Winter, der diesen Aussagen vorausging, besonders schlecht gewesen sei. Zudem habe die Beschneiung mit Kunstschnee aufgrund von technischen und organisatorischen Problemen in der Vergangenheit nicht richtig funktioniert.</p> <p>Der vergangene Winter sei der erste mit einer vernünftigen Beschneiung gewesen, diesen gilt es nun zu toppen: „Wenn wir im November unseren Testlauf machen, müssen alle da sein. Es gibt nicht so viele Tage, an denen die Bedingungen zum Beschneien gut sind. Wenn diese Tage kommen, muss alles reibungslos laufen und jeder dafür benötigte Mitarbeiter verfügbar sein.“</p> <p>Um dies zu gewährleisten, lasse er Mitarbeiter im Sommer auch länger in den Urlaub gehen, damit sie im Winter voll verfügbar seien. Davon kann in Jahren mit geringen Schneemengen auch der der Erfolg der weiteren Skisaison abhängen. Denn, wie Lebrecht erklärt: „Zwei Zentimeter mehr Kunstschnee im Januar könnten bis in den März hinein reichen.“</p> <p>Sein Team und die Feldbergbahnen auf die Saison vorzubereiten, dazu sieht sich der 61-Jährige auch auf Grund seines beruflichen Werdegangs bestens in der Lage. Der gebürtige Freiburger ist Betriebswirt. Prozesse optimieren und die Unternehmensführung sind sein Steckenpferd, auch im Marketing kennt er sich aus. Zuletzt war er im Interimsmanagement bei einem Unternehmen für Verkaufsautomaten verantwortlich für die Digitalisierung, davor bei einem Start-Up im Automobilbereich.</p> <p>Die Natur war bis jetzt immer sein Ausgleich, nun hat er das erste Mal auch beruflich in und mit ihr zu tun. Vor den Problemen verschließt er dabei nicht die Augen – sieht aber die Chancen, die am Feldberg liegen.</p> <h2>Einnahmen im Sommer sind gestiegen – aber es geht noch mehr</h2> <p>Eine davon ist der Sommertourismus. „Wir haben hier so viele Möglichkeiten, den Menschen unabhängig vom Schnee einen Erlebniswert zu bieten“, sagt Lebrecht. Die Feldbergbahnen seien zu jeder Jahreszeit ein Tourismusmagnet. Dieses Bild will Lebrecht in Zukunft noch stärker nach außen vermitteln. Noch zu wenige Menschen wüssten, dass die Feldbergbahnen bis auf eine kurze Revisionsphase das ganze Jahr fahren.</p> <p>Es gebe schon Veranstaltungen im Sommer, wie etwa ein Gondelfrühstück, aber Lebrecht merkt kritisch an: „Da haben wir noch eine ganze Menge an kommunikativen Aufgaben zu bewältigen. Wir möchten uns da noch breiter aufstellen und noch mehr anbieten.“ Trotzdem habe man diesen August schon 15 Prozent mehr Einnahmen zu verzeichnen als im Vorjahr.</p> <p>Die ersten positiven Nachrichten, die Kai Lebrecht vermeldet, passen zu der von ihm vermittelten Aufbruchstimmung. Selbst komme er noch gar nicht richtig dazu, die Natur an seinem neuen Arbeitsplatz zu genießen, die meiste Zeit verbringe er im Büro. Auch deswegen kann er den Beginn der Wintersaison kaum erwarten: „Ich habe mir sagen lassen, dass man mit den Skiern im Winter hier schneller von A nach B kommt als mit dem Auto. Ich freue mich jetzt schon darauf, das auszuprobieren“, sagt er und lacht.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Die Feldbergbahnen haben einen neuen Chef: Wie er das Skigebiet aus der Krise führen will]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 18 Jun 2025 20:36:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Exotische Echsen in Steinbruch gefunden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/feldberg/exotische-echsen-in-steinbruch-gefunden;art372514,12417698 ]]></link>      <description><![CDATA[  Echsen aus der Familie der Bartagamen sollten in Baden-Württemberg eigentlich nur in Terrarien zu finden sein. Nun wurden einige Exemplare in freier Natur gefunden.  ]]></description>
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          Echsen aus der Familie der Bartagamen sollten in Baden-Württemberg eigentlich nur in Terrarien zu finden sein. Nun wurden einige Exemplare in freier Natur gefunden.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Echsen aus der Familie der Bartagamen sollten in Baden-Württemberg eigentlich nur in Terrarien zu finden sein. Nun wurden einige Exemplare in freier Natur gefunden.



        <p>Passanten haben an einem Steinbruch bei Feldberg (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) mehrere exotische Echsen entdeckt. Die Tiere befanden sich teilweise in einem schlechten Zustand, wie die Polizei mitteilte. Deshalb werde davon ausgegangen, dass sie im Laufe der vergangenen Wochen ausgesetzt wurden. Mitglieder eines Freiburger Reptilienschutzvereines seien informiert worden, hieß es. Sie fanden dort sieben Bartagamen und retteten sie.</p> <p>Bartagamen sind in Australien beheimatet und werden oft in privaten Terrarien gehalten. Sie werden rund 50 Zentimeter groß. Das Aussetzen dieser Schuppenreptilien ist ein Straftatbestand nach dem Tierschutzgesetz. Die Beamten vermuten, dass sich noch mehr der Echsen in dem Bereich des Steinbruchs aufhalten.</p> <p>(dpa)</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Tiere Artenschutz Tierschutz thema-natur-tiere thema-natur-umwelt]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Exotische Echsen in Steinbruch gefunden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 19 May 2025 17:02:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: Mutmaßlicher Sexualstraftäter geht den Zöllnern in Waldshut ins Netz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/in-nordmazedonien-gesucht-in-waldshut-gefasst-zoll-nimmt-mann-wegen-sexualdelikt-fest;art372586,12391902 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Behörden in Nordmazedonien haben den Mann (65) zur Auslieferung ausgeschrieben. Am Grenzübergang ist seine Reise zu Ende. Die Bundespolizei übernimmt. Der 65-Jährige sitzt im Gefängnis.  ]]></description>
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          Die Behörden in Nordmazedonien haben den Mann (65) zur Auslieferung ausgeschrieben. Am Grenzübergang ist seine Reise zu Ende. Die Bundespolizei übernimmt. Der 65-Jährige sitzt im Gefängnis.<br>
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        Die Behörden in Nordmazedonien haben den Mann (65) zur Auslieferung ausgeschrieben. Am Grenzübergang ist seine Reise zu Ende. Die Bundespolizei übernimmt. Der 65-Jährige sitzt im Gefängnis.



        <p>Es war einiges los am Wochenende. Polizei, Feuerwehr und THW waren mehr oder weniger im Dauereinsatz.</p> <h2>Waldshut: Bei der Einreise nach Deutschland geschnappt</h2> <p>In Nordmazedonien wurde er straffällig, dann machte er sich offensichtlich aus dem Staub. Der zur Auslieferung gesuchte Mann (65) ist am Samstagabend, 17. Mai, in Waldshut den Zöllnern ins Netz gegangen und der Bundespolizei übergeben worden. Er sitzt im Gefängnis.</p> <p>Die Zollbeamten überprüften den 65-Jährigen bei seinem Einreiseversuch nach Deutschland. Der Computer spuckte schnell aus, was der Mann auf dem Kerbholz hatte. Gegen ihn bestand ein Auslieferungshaftbefehl. Ein Fall für die Bundespolizei.</p> <p>Gegen den Mann besteht der Verdacht „einer Sexualstraftat zum Nachteil eines Kindes“, schreibt die Bundespolizei in ihrer Pressemitteilung. Er wurde festgenommen. Das Amtsgericht erteilte eine sogenannte Festhalteanordnung, sodass der 65-Jährige ins Gefängnis wanderte. Dort wartet er auf die Entscheidung des Oberlandesgerichts über die Auslieferung.</p> <h2>Klettgau: Kind (9) von Auto gestreift</h2> <p>Ein Kind (9) ist am Samstag, 17. Mai, kurz nach 16 Uhr, in Klettgau-Geißlingen von einem Auto gestreift worden. Wie die Polizei mitteilt, wurde es leicht an den Knien und Händen verletzt. Der Autofahrer habe angehalten, das Kind gefragt, wie es ihm gehe, und sei dann Richtung Grießen weitergefahren.</p> <p>Dem Kind fiel laut Schilderung der Ball aus der Hand, es konnte sein Spielzeug wieder schnappen. Es wurde aber vom Spiegel eines blauen Kleinwagens erfasst, es stürzte.</p> <p>Die Polizei Waldshut (07751/8316-531) sucht Zeugen, die etwas zum Verursacher und zum blauen Kleinwagen sagen können.</p> <h2>Wutöschingen: Auto kracht beim Ausweichen in Leitplanke</h2> <p>Nach einem Ausweichmanöver auf der B314 zwischen Horheim und Wutöschingen am Samstag, 17. Mai, gegen 5 Uhr, ist ein 28-Jähriger mit seinem Mercedes in eine Leitplanke gekracht. Wie die Polizei mitteilt, gab der Mann an, dass er ausweichen musste, weil im Gegenverkehr ein Auto überholte. Am Mercedes entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro.</p> <p>Eine Beschreibung des überholenden und überholten Fahrzeugs liegt nicht vor. Deshalb sucht die Polizei Waldshut (07751/8316-531) die beiden Fahrer und bittet weitere Zeugen, sich zu melden.</p> <h2>Laufenburg: Radlader im Wert von 80.000 Euro gestohlen</h2> <p>Unbekannte haben in der Nacht auf Samstag, 17. Mai, von einem Firmengelände im Ferroweg in Laufenburg einen Radlader im Wert von 80.000 Euro gestohlen, berichtet die Polizei. Der Radlader wurde später in einem Waldstück zwischen Hottingen und Hänner gefunden.</p> <p>Die Polizei fragt: Wer etwas Verdächtiges bemerkt? Wer hat den Radlader zwischen Laufenburg und Hottingen/Hänner gesehen? Die Polizei Bad Säckingen (07761/934-0) nimmt Hinweise entgegen.</p> <h2>Klettgau: Polizei schnappt Diebe</h2> <p>Die Polizei hat am Sonntagmorgen, 18. Mai, zwei Diebe geschnappt und festgenommen, die aus einem unverschlossenen Auto einen Geldbeutel holten. Womöglich waren sie laut Polizeimeldung noch bei weiteren Fahrzeugen aktiv.</p> <p>Nach dem Diebstahl seien die beiden Männer sofort geflüchtet. Die Polizei Waldshut lancierte eine Fahndung und fand die Diebe. Sie hatten mehrere Gegenstände bei sich, die offensichtlich nicht ihnen gehörten.</p> <p>Die Polizei sucht mögliche weitere Geschädigte im Bereich Riedern am Sand und Dettighofen. Überdies Aufzeichnungen von Überwachungskameras, auf denen die Täter womöglich zu sehen sind.</p> <p>Hinweise nehmen die Polizei Wutöschingen (07746/9285-0), die Polizei Jestetten (07745/92582-0) und rund um die Uhr die Polizei Waldshut (07751/8316-531) entgegen.</p> <h2>Todtmoos: Wohnmobil beschädigt – hoher Schaden</h2> <p>Ein Wohnmobil ist am Sonntag, 18. Mai, 1.35 Uhr, auf einem Parkplatz in der Wehratalstraße in Todtmoos angefahren und beschädigt worden, berichtet die Polizei. Es entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. Der Verursacher fuhr davon.</p> <p>Im Fahrzeug schlief jemand, der von einem Knall geweckt wurde. Er hörte noch, wie ein Fahrzeug davonfuhr, begutachtete den Camper und stellte einen Schaden an der Fahrertür fest.</p> <p>Die Polizei Bad Säckingen (07761/934-0) sucht Zeugen.</p> <h2>Höchenschwand: Bauernhaus brennt komplett ab</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/ein-bauernhaus-in-tiefenhaeusern-brennt-bis-auf-die-grundmauern-nieder-schaden-von-750000-euro;art372586,12391728" target="_blank" title="Da ist nichts mehr zu retten! Bauernhaus in Tiefenhäusern liegt nach einem Brand in Schutt und Asche">In Höchenschwand-Tiefenhäusern ist am Samstag, 17. Mai, ein Bauernhaus bis auf die Grundmauern abgebrannt.</a></p> <h2>Schwörstadt: Im Motorraum bricht Feuer aus</h2> <p>Ein Kia stand am Samstagmorgen, 17. Mai, auf der Kreisstraße bei Schwörstadt-Dossenbach in Flammen, wie die Polizei schreibt. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen.</p> <p>Gegen 10.30 Uhr ging die Meldung ein. Wie der Fahrer berichtete, ruckelte sein Auto plötzlich, er stellte es in einer Parkbucht ab und öffnete die Motorhaube. Darunter züngelten schon die Flammen. Verletzt wurde niemand.</p> <p>Als Brandursache sei von einem technischen Defekt auszugehen.</p> <h2>Rheinfelden: Betrüger stauben Geld ab</h2> <p>Ein 51-Jähriger ist am Samstag, 17. Mai, gegen 12 Uhr, in Rheinfelden Opfer einer besonders ausgefeilten Betrugsmasche geworden. Wie die Polizei mitteilt, wurde er aus einem grünen Auto angesprochen und um Geld fürs Tanken angepumpt. Der Unbekannte hörte nicht damit auf, mehr Geld zu verlangen.</p> <p>Der Betrüger behauptete laut Angaben, er habe seinen Geldbeutel vergessen, er brauche Geld zum Tanken. Der 51-Jährige gab ihm welches. Nach einer weiteren Forderung ging das Opfer zu einer Bank und gab ihm mehr. Im Gegenzug erhielt er Goldschmuck, eine Uhr und ein neu verpacktes Smartphone. Das war dem Betrüger noch nicht genug, er verlangte weiteres Geld. Der 51-Jährige ging. Zu Hause sei ihm bewusst geworden, dass er auf einen Betrug hereingefallen war.</p> <p>Der unbekannte Mann war laut Beschreibung etwa 50-jährig, hatte eine Halbglatze und einen Bart. Er trug ein weißes Hemd und eine schwarze Hose. Er fuhr ein grünes Auto, auf dem Rücksitz saß eine Frau mit Kopftuch.</p> <p>Die Polizei Rheinfelden (07623/74040) ermittelt und bittet um Hinweise.</p> <h2>Rheinfelden: Einbruch in eine Gaststätte</h2> <p>In der Ochsenmattstraße in Rheinfelden-Karsau ist in der Nacht auf Freitag, 16. Mai, in eine Gaststätte eingebrochen worden, schreibt die Polizei. Der oder die Einbrecher gelangte(n) über ein Fenster in den Gastraum und drangen weiter ins Büro vor, wo sie alles durchwühlten und Kühlschränke öffneten. Soweit bekannt, zogen sie ohne Beute wieder ab. Das Fenster ist beschädigt.</p> <p>Die Polizei Rheinfelden (07623/74040) hofft auf Hinweise.</p> <h2>Rheinfelden: Einbruch in eine Metzgerei</h2> <p>Auch im Rheinfelder Ortsteil Herten gab‘s in der Nacht auf Freitag, 16. Mai, einen Einbruch: Laut Mitteilung der Polizei steigen Unbekannte in eine Metzgerei in den Kapellmatten ein. Die brachen zwei Kassen auf und nahmen das Wechselgeld mit.</p> <p>Sie brachen eine Lagertür auf, durchsuchten das Büro, öffneten die Tür zu einem Tiefkühler und verschwanden, ohne sie zu schließen. Die Ware ist verdorben. Das allein brachte einen Schaden von 5000 Euro. Weitere Schäden an den aufgebrochenen Türen und der Kasse von 600 Euro kommen hinzu.</p> <p>Die Polizei Rheinfelden (07623/74040) bittet Zeugen, sich zu melden.</p> <h2>Rheinfelden: Feuerwehr rückt zu Kaminbrand aus</h2> <p>Ein Kaminbrand in einem Wohnhaus in der Nordschwaben Straße in Rheinfelden-Minseln hat am Sonntag, 18. Mai, gegen 10 Uhr, die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Wie die Polizei mitteilt, fing der Kamin an, zu glühen. Es qualmte.</p> <p>Die Feuerwehr musste einen Teil des Bodens öffnen, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Vermutlich war der Ofen defekt. Die Schadenshöhe ist bisher nicht bekannt.</p> <p>Als die Einsatzkräfte ankamen, waren bereits alle Bewohner draußen.</p> <h2>Pratteln/CH: 124 Stundenkilometer, wo nur 50 erlaubt sind</h2> <p>Fahrzeug beschlagnahmt, Führerschein weg und ein Verfahren am Hals – das ist die Folge seiner Raserei in Pratteln (Kanton Basel-Landschaft) am Sonntag, 18. Mai, kurz vor 15 Uhr, für die sich 31-Jähriger verantworten muss. Er war laut Mitteilung der Kantonspolizei mit 70 km/h zu schnell, wo 50 erlaubt sind.</p> <p>Eine Streife registrierte den Raser, einen Motorradfahrer, in der Rheinstraße, Fahrtrichtung Augst. Bei einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle wurden 124 km/h gemessen. Nach Abzug der Toleranz waren es 70 km/h zu viel.</p> <p>Die Staatsanwaltschaft ordnete die Beschlagnahmung des Fahrzeugs an, den Führerschein hatten die Polizisten kassiert. Der Fahrer muss sich wegen des Raserdelikts vor der Justiz verantworten.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Feldberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Blaulichtreport: Mutmaßlicher Sexualstraftäter geht den Zöllnern in Waldshut ins Netz]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Fri, 16 May 2025 15:59:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: Unbekannte ramponieren ein Fahrzeug und klauen Baumaterial von der Ladefläche  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/zerstoerungswut-und-diebstahl-in-wehr-unbekannte-ramponieren-ein-fahrzeug-und-stehlen-baumaterial;art372586,12389663 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Polizei in Wehr erhält eine Meldung über zerstochene Reifen, durchgeschnittene Kabel und eine gestohlene Ladung. Wer hat etwas gesehen?  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Polizei in Wehr erhält eine Meldung über zerstochene Reifen, durchgeschnittene Kabel und eine gestohlene Ladung. Wer hat etwas gesehen?<br>
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        Die Polizei in Wehr erhält eine Meldung über zerstochene Reifen, durchgeschnittene Kabel und eine gestohlene Ladung. Wer hat etwas gesehen?



        <p>Unfälle, ein Einbruch, Diebstähle, ein ramponiertes Fahrzeug und eine Autofahrerin auf Droge hielten die Polizei Waldshut-Tiengen auf Trab. Im Kanton Basel-Landschaft wurde die Feuerwehr zu einer brennenden Ballenpresse gerufen.</p> <h2>Wehr: Auch das Stützrad des Anhängers ist weg</h2> <p>Reifen zerstochen, Baumaterial geklaut, Stützrad weg, Kabel und Seil durchgeschnitten – Unbekannte haben zwischen Mittwoch, 14. Mai, 17 Uhr, und Donnerstag, 15. Mai, 7.45 Uhr, ein Fahrzeug ordentlich ramponiert und dabei Beute gemacht.</p> <p>Das Fahrzeug stand in der Hauptstraße in Wehr auf dem Parkplatz eines Geldinstituts. Laut Mitteilung der Polizei zerstachen die Unbekannten alle Reifen, von der Ladefläche klauten sie eine Rolle mit einer Dachabdichtungsbahn, sie entfernten das Stützrad des Anhängers und schnitten mehrere Kabel und ein Sicherungsdrahtseil durch.</p> <p>Die Polizei Wehr (07762/8078-0) bittet diejenigen, die etwas Auffälliges beobachtet oder etwas zu den geklauten Gegenständen wissen, sich zu melden. Hinweis nimmt rund um die Uhr die Polizei Bad Säckingen (07761/934-0) entgegen.</p> <h2>Lottstetten: Motorradfahrer bei Unfall leicht verletzt</h2> <p>Ein Motorradfahrer ist bei einem Zusammenstoß mit dem Auto einer 18-Jährigen am Donnerstag, 15. Mai, 7.40 Uhr, in der Gartenstraße in Lottstetten leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, brachte der Rettungsdienst den Mann in ein Krankenhaus.</p> <p>Die Autofahrerin geriet bei einer Linkskurve auf die Gegenfahrbahn, wo ihr das Motorrad entgegenkam. Dann passiert‘s. Der Biker stürzte.</p> <p>Den Schaden gibt die Polizei mit rund 5000 Euro an.</p> <p>Polizei, Rettungsdienst und die Feuerwehr Lottstetten waren im Einsatz. Letztere musste ausgelaufenes Öl und Benzin binden.</p> <h2>Waldshut-Tiengen: Einbrecher ziehen ohne Beute wieder ab</h2> <p>Unbekannte sind von Mittwoch auf Donnerstag, 14. auf 15. Mai, in ein Gebäude in der Gartenstraße in Waldshut eingebrochen, schreibt die Polizei. Sie traten laut Angaben die Tür ein, durchwühlten zwei Büros im ersten Obergeschoss, rissen sämtliche Schubladen auf und durchsuchten sie. Beute machten sie, Stand jetzt, nicht. Wie hoch der Schaden an der Tür ist, ist bisher nicht bekannt.</p> <p>Die Polizei Waldshut-Tiengen (07751/8316-531) bittet um Hinweise.</p> <h2>Lauchringen: Autofahrerin auf Droge widersetzt sich</h2> <p>Eine Autofahrerin (32) auf Droge hat sich am Donnerstag, 15. Mai, 9 Uhr, bei einer Kontrolle in der Hauptstraße in Lauchringen den Polizisten widersetzt und sie beleidigt. Unter Zwang musste sie zur Blutentnahme gebracht werden, heißt es im Polizeibericht.</p> <p>Aufgefallen war sie mit einer Missachtung des Rechts-vor-links-Gebots. Zudem war sie laut Angaben zu schnell gefahren.</p> <p>Die Beamten gewannen den Eindruck, dass die Frau etwas high war. Sie boten der 32-Jährigen einen Schnelltest an. Sie lehnte ab, überdies lief sie immer wieder weg und bat Fußgänger um Hilfe. Sie wurde jedes Mal wieder zu den Polizisten zurückgeleitet.</p> <p>Eine Blutentnahme wurde richterlich angeordnet. Die Frau weigerte sich aber, mit den Polizisten ins Krankenhaus zu fahren. Entschlossen zwängten die Beamten die Frau in ihren Dienstwagen. Sie wehrte sich und beleidigte die Polizisten.</p> <p>Auf der Fahrt stimmte sie doch noch einem Drogenschnelltest zu. Der schlug auf THC und Morphine an. Die Blutentnahme folgte, die Frau wird angezeigt.</p> <h2>Waldshut-Tiengen: Handtasche aus Auto geklaut</h2> <p>Aus einem Opel Corsa auf dem Parkplatz beim Friedhof in Tiengen haben Unbekannte am Donnerstag, 15. Mai, etwa um 13 Uhr, eine Handtasche geklaut, wie die Polizei berichtet.</p> <p>Sie öffneten die hintere Scheibe und fanden die Tasche mit einem Geldbeutel und Dokumenten drin auf dem Rücksitz.</p> <p>Die Polizei in Tiengen (07741/8316-283) hofft auf Hinweise.</p> <h2>Laufenburg: Lastwagen kracht in Gegenverkehr</h2> <p>25.000 Euro Schaden, zwei Verletzte – das ist das Ergebnis eines Unfalls in der Rotzler Straße in Laufenburg am Mittwoch, 14. Mai, 6.20 Uhr.</p> <p>Ein 22-Jähriger geriet mit seinem Lastwagen in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und krachte ins Auto eines 20-Jährigen.</p> <p>Der 20-Jährige kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus, der Lastwagenfahrer wurde leicht verletzt und vor Ort behandelt.</p> <p>Während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge war die Rotzler Straße komplett gesperrt.</p> <h2>Anwil/CH: Ballenpresse geht in Flammen auf</h2> <p>Eine Ballenpresse ist am Donnerstag, 15. Mai, kurz vor 12.30 Uhr, in Anwil (Kanton Basel-Landschaft) in Brand geraten. Laut Mitteilung der Kantonspolizei wurde niemand verletzt.</p> <p>Um 12.26 Uhr ging die Meldung bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein. Die Einsatzkräfte rückten sofort aus. Die Maschine war bereits voll in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr löschte schnell.</p> <p>Eine technische Ursache steht im Vordergrund der Ermittlungen.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Feldberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Blaulichtreport: Unbekannte ramponieren ein Fahrzeug und klauen Baumaterial von der Ladefläche]]></dc:rights>
      <!-- //IPHONE -->

    </item><item>
      <pubDate>Thu, 15 May 2025 15:53:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: Schon wieder ein Auto demoliert – Unbekannter rammt Schirm in die Heckscheibe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/unbekannter-rammt-in-neuhausen-am-rheinfall-einen-schirm-in-die-heckscheibe-eines-geparkten-autos;art372586,12388647 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der zweite Vorfall dieser Art in Neuhausen am Rheinfall innerhalb kurzer Zeit bringt einen Schaden von mehreren hundert Franken. Am Zoll in Bad Säckingen schleift eine Frau mit drei Promille intus einen Zöllner mit.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der zweite Vorfall dieser Art in Neuhausen am Rheinfall innerhalb kurzer Zeit bringt einen Schaden von mehreren hundert Franken. Am Zoll in Bad Säckingen schleift eine Frau mit drei Promille intus einen Zöllner mit.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/unbekannter-rammt-in-neuhausen-am-rheinfall-einen-schirm-in-die-heckscheibe-eines-geparkten-autos;art372586,12388647]]></guid>
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        Der zweite Vorfall dieser Art in Neuhausen am Rheinfall innerhalb kurzer Zeit bringt einen Schaden von mehreren hundert Franken. Am Zoll in Bad Säckingen schleift eine Frau mit drei Promille intus einen Zöllner mit.



        <p>Erneut beschäftigte sich die Schaffhauser Polizei mit einem demolierten Auto. In Neuhausen am Rheinfall rammte ein Unbekannter einen Schirm in die Heckscheibe. In Bad Säckingen verletzte eine Frau mit drei Promille intus einen Schweizer Zöllner, als sie bei der Kontrolle davonfahren wollte.</p> <h2>Neuhausen am Rheinfall: Zeugenaufruf zu Autobeschädigung</h2> <p>Zum zweiten Mal in kurzer Zeit ist in Neuhausen am Rheinfall, diesmal im Charlottenweg, ein geparktes Auto mutwillig beschädigt worden. Ein Unbekannter oder Unbekannte haben am Mittwoch, 14. Mai, zwischen 10 und 12.30 Uhr, einen rot-schwarzen Regenschirm in die Heckscheibe des Fahrzeugs gerammt, wie die Schaffhauser Polizei berichtet und einen Schaden von mehreren hundert Franken angerichtet.</p> <p>Die Einsatz- und Verkehrsleitzentrale der Schaffhauser Polizei (+41-52/6242424) hofft auf Hinweise.</p> <h2>Bad Säckingen: Frau mit drei Promille intus verletzt Zöllner</h2> <p>Mit fast drei Promille Alkohol intus wollte am Montag, 12. Mai, 13.20 Uhr, eine 37-Jährige in Bad Säckingen über die Grenze in die Schweiz fahren. Wie die Polizei mitteilt, schleifte sie beixer Kontrolle einen Schweizer Zöllner mit, der stürzte und leicht verletzt wurde. Ihr Führerschein ist natürlich weg, und sie bekommt Post vom Staatsanwalt.</p> <p>Bei der Kontrolle roch der Zöllner auf der Schweizer Seite in Stein Alkohol. Die Frau gab Gas und fuhr los. Dabei zog sie den Zöllner mit sich. Der wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Andere Zöllner stoppten die Frau. Und sie musste pusten.</p> <h2>Bad Säckingen: Kein Autodiebstahl, nur eine Verwechslung</h2> <p>Ein kurioser Fall beschäftigte die Bad Säckinger Polizei in den vergangenen Tagen. Polizeisprecher Christof Efinger schildert die Ereignisse um einen vermeintlichen Diebstahl, der sich als Verwechslung entpuppte, so: Am Montag, 12. Mai, gegen 13.30 Uhr, wurde dem Polizeirevier Bad Säckingen der Diebstahl eines Citroën gemeldet. Das Auto soll auf dem Parkplatz vor einem Supermarkt in der Glarnerstraße geparkt gewesen sein. Gegen 16:15 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass der gestohlene Citroen in Laufenburg auf dem Grundstück einer Autowerkstatt stehen soll.</p> <p>Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 84-Jähriger sein eigenes Auto in Laufenburg bei der Werkstatt zu einem Termin abgegeben haben. Dafür erhielt er einen Leihwagen und fuhr mit diesem in die Glarnerstraße nach Bad Säckingen. Für die Rückfahrt verwechselte er scheinbar den Citroën mit seinem Leihwagen und brachte diesen zur Werkstatt zurück, bevor er mit seinem eigenen Auto wieder nach Hause fuhr. In der Werkstatt fiel die Verwechslung zunächst nicht auf, und wäre der Citroën ordnungsgemäß verschlossen gewesen, wäre diese Verwechslung nicht möglich gewesen.</p> <h2>Schopfheim/Fahrnau: Gassirunde endet mit Faustschlag</h2> <p>Zwei Männer sind am Samstag, 10. Mai, gegen 18 Uhr, an einer Brücke über die Wiese in Ehner-Fahrnau wegen zwei Hunden aneinandergeraten, schreibt die Polizei. Ein Unbekannter schlug einem 69-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Der Geschädigte wurde leicht verletzt.</p> <p>Wie der 69-Jährige der Polizei sagte, hatte eine Frau mit einem Dackel den Vorfall beobachtet. Die Frau und mögliche weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Schopfheim (07622/666980) zu melden.</p> <h2>Schopfheim: Unbekannte versuchen, Kollekte zu stehlen</h2> <p>Unbekannte wollten aus der Stadtkirche in der Roggenbachstraße in Schopfheim die Kollekte stehlen. Laut Polizei, die am Mittwoch, 14. Mai, 22.10 Uhr, darüber informiert wurde, trugen die Unbekannten die Säule mit der Kollekte nach draußen und versuchten, sie mit der Flex zu knacken. Dies misslang.</p> <p>Die Polizei Schopfheim (07622/666980) bittet um Hinweise.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Feldberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Blaulichtreport: Schon wieder ein Auto demoliert – Unbekannter rammt Schirm in die Heckscheibe]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 14 May 2025 16:47:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: Achtmal zur Fahndung ausgeschrieben! Bundespolizei stellt Mann (43) im Fernzug  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/achtmal-zur-fahndung-ausgeschrieben-bundespolizei-nimmt-in-basel-einen-mann-43-im-zug-fest;art372586,12387587 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Beamten nehmen den 43-Jährigen in Basel fest und bringen ihn ins nächste Gefängnis. Auf der A98 bei Rheinfelden kracht's heftig – 30.000 Euro Schaden.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Beamten nehmen den 43-Jährigen in Basel fest und bringen ihn ins nächste Gefängnis. Auf der A98 bei Rheinfelden kracht's heftig – 30.000 Euro Schaden.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Beamten nehmen den 43-Jährigen in Basel fest und bringen ihn ins nächste Gefängnis. Auf der A98 bei Rheinfelden kracht's heftig – 30.000 Euro Schaden.



        <p>Ein Mann wurde im Fernzug in Basel festgenommen. Gegen ihn liefen acht Fahndungsausschreibungen. Die Polizei im Kreis Waldshut berichtet über Unfälle und ermittelt in einem Fall von Beleidigung im Straßenverkehr.</p> <h2>Basel: Er muss 54 Tage Restfreiheitsstrafe absitzen</h2> <p>Die Bundespolizei hat am Montagnachmittag, 12. Mai, einen Mann (43) bei der Einreise nach Deutschland in einem Fernzug in Basel festgenommen, der achtmal zur Fahndung ausgeschrieben und mit einem Haftbefehl belegt war.</p> <p>Wie die Bundespolizei schreibt, kontrollierten die Einsatzkräfte den Mauretanier zwischen dem SBB-Bahnhof und Badischen Bahnhof in Basel. Er konnte den Beamten keine Einreisedokumente vorlegen.</p> <p>Die Überprüfung der Fingerabdrücke führte schnell zu den Einträgen im Register: Wegen Diebstahl bestand ein Vollstreckungsbefehl. Von den Justizbehörden in Nordrhein-Westfalen waren sieben Aufenthaltsermittlungen für den 43-Jährigen ausgeschrieben – vier Ausschreibungen wegen Diebstahl, zwei wegen eines tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte und eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz.</p> <p>Der 43-Jährige konnte die im Haftbefehl geforderte Geldstrafe nicht bezahlen. Deshalb wurde er umgehend festgenommen und in ein Gefängnis gebracht, wo er eine 54-tägige Restfreiheitsstrafe absitzen muss. Nach Ablauf der Haftstrafe muss er mit einer Zurückweisung in die Schweiz rechnen.</p> <h2>Rheinfelden: Heftiger Auffahrunfall auf der A98</h2> <p>Ein 62-Jähriger ist mit seinem Auto am Dienstag, 13. Mai, 14.20 Uhr, auf der A98 bei Rheinfelden in einen Sattelzug gekracht – Totalschaden. Der Mann hatte Glück, er wurde leicht verletzt, wie die Polizei mitteilt.</p> <p>Aufgrund der sogenannten Vorsortierung des Schwerverkehrs zeigte die Ampel für die rechte Fahrspur rot, der Lastwagen musste stoppen. Der Autofahrer bemerkte das offensichtlich zu spät – schon war‘s passiert.</p> <p>Die Polizei begleitete den am Heck stark beschädigten Sattelzug zu einer Werkstatt, während das völlig demolierte Auto von einem Abschleppdienst abgeholt wurde.</p> <p>Den Schaden schätzt die Polizei auf 30.000 Euro.</p> <p>Der Streckenabschnitt war für die Unfallaufnahme zeitweise komplett gesperrt.</p> <h2>Neuhausen am Rheinfall: Auto massiv beschädigt</h2> <p>Zerstörungswut am Rheinfall: Zwischen 14 Uhr am Dienstag, 13. Mai, und 4 Uhr am Mittwoch, 14. Mai, haben Unbekannte ein Auto demoliert, das auf einem Privatparkplatz unterhalb der Eisenbahnbrücke in der Rheinfallstraße abgestellt war, berichtet die Schaffhauser Polizei.</p> <p>Beide Seitenspiegel waren angebrochen, die Frontscheibe eingeschlagen, die Seitenscheiben zerkratzt und die Karosserie beschädigt. Schaden: mehrere tausend Franken.</p> <p>Die Schaffhauser Polizei (+41-52/6242424) bittet um Hinweise.</p> <h2>Weilheim: Linienbus streift beim Ausweichen eine Felswand</h2> <p>Ein Linienbus musste am Mittwoch, 14. Mai, gegen 7.15 Uhr, auf der L157 zwischen Gutenburg und Witznau in einer Kurve einem entgegenkommenden Mähdrescher ausweichen, wie die Polizei mitteilt. Der Bus streifte die Felswand, ein Fenster zerbrach, Splitter flogen herum. Niemand wurde verletzt. Wie hoch der Schaden ist, ist bisher nicht bekannt.</p> <h2>Stühlingen: Unfall an Tankstelle mit 40.000 Euro Schaden</h2> <p>Beim Verlassen einer Tankstelle an der B314 in Stühlingen hat ein von einem 64-Jährigen gesteuerter Lastwagen mit Auflieger am Dienstag, 13. Mai, gegen 17.30 Uhr, einen Porsche beschädigt. Der Sportwagen stand an einer Zapfsäule, berichtet die Polizei. Der LKW richtete einen Schaden von rund 40.000 Euro an. Verletzt wurde niemand.</p> <h2>Görwihl: Pedelec-Fahrerin stürzt</h2> <p>Bei einem Sturz mit ihrem Pedelec auf der Ortsdurchfahrt Oberwihl am Dienstag, 13. Mai, gegen 12.30 Uhr, ist eine 70-Jährige leicht verletzt worden. Laut Mitteilung der Polizei wurde sie vom Rettungsdienst in die Klinik gebracht. Sie fuhr talwärts, das Vorderrad geriet an den Randstein. Den Schaden am Rad gibt die Polizei mit rund 100 Euro an.</p> <h2>Klettgau: Autofahrer hält den Stinkefinger aus dem Fenster</h2> <p>Die Polizei ermittelt nach eigener Mitteilung in einem Fall von Beleidigung im Straßenverkehr, die sich am Montag, 12. Mai, 17.40 Uhr, auf der B34 zwischen Lauchringen und Erzingen, auf der Geißlinger Brücke, ereignet hat.</p> <p>Ein weißer Ford Kuga mit Schweizer Kennzeichen soll trotz Verbot und Gegenverkehr einen BMW überholt haben. Der Fordfahrer hob die Hand mit dem ausgestreckten Finger aus dem Fenster.</p> <p>Die Polizei Wutöschingen (07746/9285-0) ermittelt und hofft auf Hinweise, die auch die Polizei Waldshut (07751/8316-531) entgegennimmt.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Feldberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Blaulichtreport: Achtmal zur Fahndung ausgeschrieben! Bundespolizei stellt Mann (43) im Fernzug]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 13 May 2025 17:09:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: Bagger rutscht den Hang hinunter in den Fluss – Fahrer kommt ins Spital  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/bagger-stuerzt-bei-aesch-in-den-fluss-fahrer-verletzt-autobahn-gesperrt-15-05-25;art372586,12386516 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Arbeitsunfall bei Aesch, südlich von Basel, führt zu einer kurzzeitigen Sperrung der Autobahn. Frau (55) und ihre Hündin werden in Neuhausen am Rheinfall, nahe dem Zollamt Jestetten, von einem Liederwagen angefahren.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein Arbeitsunfall bei Aesch, südlich von Basel, führt zu einer kurzzeitigen Sperrung der Autobahn. Frau (55) und ihre Hündin werden in Neuhausen am Rheinfall, nahe dem Zollamt Jestetten, von einem Liederwagen angefahren.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/bagger-stuerzt-bei-aesch-in-den-fluss-fahrer-verletzt-autobahn-gesperrt-15-05-25;art372586,12386516]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Arbeitsunfall bei Aesch, südlich von Basel, führt zu einer kurzzeitigen Sperrung der Autobahn. Frau (55) und ihre Hündin werden in Neuhausen am Rheinfall, nahe dem Zollamt Jestetten, von einem Liederwagen angefahren.



        <p>Ein Bagger im Fluss, ein Arbeitsunfall und eine Frau mit Hund, die angefahren wurde, beschäftigten unter anderem die Schweizer Polizei. In Todtnau wurden bei einem Einbruch aus einem Hotel vier Musikboxen gestohlen.</p> <h2>Aesch/CH: Kran muss den Bagger aus dem Wasser hieven</h2> <p>Ein zwei Tonnen schwerer Bagger ist am Montag, 12. Mai, kurz nach 11.30 Uhr, bei Aesch (Kanton Basel-Landschaft), etwa 20 Kilometer südlich von Basel, in den Fluss gerutscht. Wie die Kantonspolizei berichtet, wurde der Baggerführer verletzt und von Mitarbeitern des Zivilschutzes ins Spital gebracht. Zur Bergung des Fahrzeugs musste die A18 kurzzeitig gesperrt werden.</p> <p>Der 40-jährige Baggerführer war mit Arbeiten am Weidweg beschäftigt, der parallel zur Birs (ein 75 Kilometer langer Nebenfluss des Rheins im Schweizer Jura), heißt es in der Mitteilung der Polizei Basel-Landschaft. Beim Versuch, die Position des Baggers zu ändern, sei dieser den Uferhang hinunter in den Fluss gerutscht. Der Fahrer konnte den Bagger selbst verlassen, der Zivilschutz holte ihn aus dem Wasser.</p> <p>Ein Abschleppunternehmen holte den zwei Tonnen schweren Bagger aus den Fluten.</p> <h2>Wilchingen/CH: 65-Jähriger bei Arbeitsunfall schwer verletzt</h2> <p>Bei einem Arbeitsunfall am Dienstagmorgen, 13. Mai, im Industriegebiet in Wilchingen (Kanton Schaffhausen), unweit der Grenze zu Deutschland, ist ein 65-Jähriger schwer verletzt worden, schreibt die Schaffhauser Polizei. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Spital geflogen.</p> <p>Laut Angaben fiel um 6 Uhr ein Betonelement beim Ausschalen bei einem Industriebetrieb um und klemmte den Arbeiter zwischen sich und einem Stahlträger ein. Arbeitskollegen befreiten den Schwerverletzten aus der Notlage und alarmierten die Ambulanz.</p> <p>Das Arbeitsinspektorat, die Staatsanwaltschaft und die Schaffhauser Polizei ermitteln zur Unfallursache und zum -hergang.</p> <h2>Neuhausen am Rheinfall: Frau und ihr Hund von Lieferwagen erfasst</h2> <p>Eine Fußgängerin (55) und ihre Hündin sind am Montag, 12. Mai, gegen 12.15 Uhr, auf der Zollstraße in Neuhausen am Rheinfelden, unweit des Zollamts Jestetten-Hardt, vom Lieferwagen eines 58-Jährigen angefahren worden. Wie die Schaffhauser Polizei mitteilt, ist nicht bekannt, wie schwer die Frau verletzt ist. Sie kam ins Spital. Ihre Hündin wurde mit schweren Verletzungen von der Tierrettung in eine Tierklinik gebracht.</p> <p>Die Frau und ihr Hund überquerten die Zollstraße auf einem Zebrastreifen. Der Lieferwagen soll ungebremst in die beiden gefahren sein.</p> <h2>Waldshut-Tiengen: 59-Jähriger randaliert vor Supermarkt</h2> <p>Ein 59-Jähriger warf am Montag, 12. Mai, gegen 19 Uhr, sein Fahrrad auf einen Blumenverkaufsstand und beleidigte das Personal des Supermarkts in der Robert-Gerwig-Straße in Waldshut, berichtet die Polizei. Die angerückten Einsatzkräfte erteilten dem Randalierer einen Platzverweis und fertigten eine Anzeige wegen Sachbeschädigung.</p> <p>Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme wurde bekannt, dass mehrere Personen das Geschehen gefilmt hatten und durch das Herumwerfen des Fahrrads auch mindestens ein geparktes Auto beschädigt wurde.</p> <p>Die Polizei sucht nun den Halter oder die Halterin des beschädigten Fahrzeugs und weitere Zeugen, die den Sachverhalt filmten. Das Polizeirevier Waldshut ist rund um die Uhr unter 07751/8316-531 erreichbar.</p> <h2>Landkreis Lörrach: Großangelegte Kontrollen auf Ausflugsstrecken</h2> <p>Die Polizei hat am Freitag und Samstag, 9. und 10. Mai, bei großangelegten Kontrollen auf beliebten Ausflugsstrecken im Landkreis Lörrach mehrere Auto- und Motorradfahrer beanstandet. Die Verstöße: zu schnelles Fahren und unerlaubte Überholmanöver.</p> <p>Das Augenmerk der Kontrollen galt dem Motorradverkehr, schreibt die Polizei, besonders der Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Mehrere Kontrollen gab‘s am Freitagnachmittag auf der B317 zwischen Lörrach und Todtnau, am Samstagnachmittag auf der L151 zwischen Präg und Hochkopf.</p> <p>Zwei Autos und fünf Motorräder waren zu schnell unterwegs. Die Überschreitungen lagen zwischen 17 und 38 km/h. Drei Motorradfahrer missachteten das Überholverbot. Der Gipfel: Ein 30-jähriger Biker überholte auf der B317 rechts ein ziviles Videofahrzeug der Polizei – und das bei 38 km/h mehr als die erlaubten 70.</p> <p>Die Polizei weist darauf hin, dass mindestens bis Oktober solche oder ähnliche Kontrollen an verschiedenen Orten geplant sind.</p> <h2>Lauchringen: Brand verursacht rund 50.000 Euro Schaden</h2> <p>Zu einem Dachstuhlbrand rückten am Dienstag, 13. Mai, gegen 00.30 Uhr, Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst in den Konstanzer Äcker in Lauchringen aus. Vor Ort waren Flammen aus einer Dachgaube mit kleinem Balkon erkennbar. Zwei Bewohner befanden sich noch im Gebäude, konnten dieses anschließend jedoch selbstständig verlassen. Zuvor hatten sie versucht, das Feuer mit einem Feuerlöscher zu löschen, was jedoch misslang. Anschließend löschten die Feuerwehren Lauchringen und Tiengen den Brand.</p> <p>Ein Bewohner bekam im Laufe des Einsatzes gesundheitliche Probleme und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik verbracht. Durch das Feuer wurden der Balkon und der Fensterbereich erheblich beschädigt. Es entstand Schaden von rund 50.000 Euro. Die Brandursache ist Gegenstand der Ermittlungen.</p> <h2>Todtnau: Einbrecher stehlen vier Musikboxen</h2> <p>Unbekannte sind in der Nacht auf Montag, 12. Mai, in ein Waldhotel am Hochkopf in Herrenschwand eingebrochen und haben vier Musikboxen im Wert von 4000 Euro gestohlen, berichtet die Polizei.</p> <p>Die Unbekannten kamen laut Angaben über einen Heizungsraum ins Innere, sie hebelten eine Tür zum Lager auf, wo die Boxen standen.</p> <p>Die Polizei Oberes Wiesental (07673/88900) bittet um Hinweise, die auch die Polizei in Schopfheim (07622/666980) entgegennimmt.</p> <h2>Waldshut-Tiengen: Nötigung im Straßenverkehr</h2> <p>Ein 60-Jähriger befuhr am Sonntag, 11. Mai, 16.10 Uhr, die L157 von Ühlingen Richtung Gurtweil, schreibt die Polizei. Dabei soll er durch einen hinter ihm fahrenden Fahrer eines Mercedes-SUVs mehrfach durch Hupen und dichtes Auffahren genötigt worden sein. Vor einer unübersichtlichen Kurve soll der Mercedes-Fahrer einen Überholvorgang begonnen haben. Dabei kam Gegenverkehr, sowohl der 60-Jährige, als auch der entgegenkommende Fahrer mussten ihre Fahrzeuge stark abbremsen, um eine Kollision zu verhindern.</p> <p>Das Polizeirevier Waldshut (07751/8316-531) hat Ermittlungen wegen Nötigung im Straßenverkehr eingeleitet und sucht den Fahrenden des entgegenkommenden Fahrzeugs sowie Zeugen oder weitere Geschädigte, die sachdienliche Angaben zum Sachverhalt machen können.</p> <h2>Waldshut-Tiengen: Pedelec-Fahrer wird leicht verletzt</h2> <p>Ein 77-Jähriger mit seinem Pedelec ist den Angaben der Polizei zufolge am Montag, 12. Mai, 11 Uhr, beim Überqueren der Carl-Duisberg-Straße in Waldshut-Tiengen von einem abbiegenden Lastwagen eines 59-Jährigen übersehen worden. Wie die Polizei mitteilt, kam es zur Kollision, wodurch der Pedelec-Fahrer stürzte und leicht verletzt wurde. Der Lastwagenfahrer verweilte kurz an der Unfallstelle, entfernte sich jedoch vor dem Eintreffen der Polizei unerlaubt.</p> <p>Aufgrund eines Zeugenhinweises konnte der Lastwagen im Rahmen der eingeleiteten Fahndung eine Stunde später angetroffen und kontrolliert werden. Der Pedelec-Fahrer wurde zur weiteren Untersuchung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. Am Pedelec entstand Sachschaden von rund 100 Euro, am Lastwagen entstand nach bisherigen Erkenntnissen kein Schaden.</p> <h2>Laufenburg: Unfall im Stadtweg – 6500 Euro Schaden</h2> <p>Im Stadtweg in Laufenburg ist es am Montag, 12. Mai, gegen 18 Uhr, zu einem Unfall gekommen, teilt die Polizei mit. Eine 35-jährige VW-Fahrerin missachtete die Vorfahrt des von rechts kommenden 19-jährigen Mazda-Fahrers. Es kam zum Zusammenstoß, wodurch an beiden Fahrzeugen ein Schaden von insgesamt rund 6500 Euro entstand. Verletzt wurde nach derzeitigen Erkenntnissen niemand.</p> <p>Im Rahmen der Unfallaufnahme wurden beim 19-Jährigen Hinweise auf eine Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit gewonnen, weshalb ein Drogenvortest durchgeführt wurde. Dieser war positiv, was eine Blutentnahme im Krankenhaus zur Folge hatte.</p> <h2>Waldshut-Tiengen: Lastwagen verursacht Totalschaden</h2> <p>Ein unbekannter Lkw-Fahrer bog am Montag, 12. Mai, gegen 08.30 Uhr, von der Breite Straße in die Bahnhofstraße in Tiengen nach rechts ein und beschädigte mit seinem ausschwenkenden Heck einen am linken Fahrbahnrand geparkten Land Rover. Anschließend entfernte sich der Lkw in Richtung Bahnhof.</p> <p>Zeugen konnten den Vorgang aus einiger Entfernung beobachten. Laut diesen handelte es sich um einen großen weißen Lkw mit festem Aufbau und der Aufschrift „Logistik“. Der Land Rover wurde auf der linken Seite komplett beschädigt. Es dürfte ein wirtschaftlicher Totalschaden von rund 10.000 Euro entstanden sein.</p> <p>Das Polizeirevier Waldshut-Tiengen (07751 8316-531) sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Lkw geben können.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Blaulichtreport: Bagger rutscht den Hang hinunter in den Fluss – Fahrer kommt ins Spital]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 12 May 2025 17:06:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blaulichtreport: Mit zwei Haftbefehlen gesuchter Mann (33) geht den Grenzschützern ins Netz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/deutsche-und-schweizer-grenzschuetzer-schnappen-gesuchten-mann;art372586,12385434 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bestraft wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Drogenhandel. Am Zoll in Erzingen wird der Mann geschnappt und dem Haftrichter vorgeführt.  ]]></description>
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          Bestraft wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Drogenhandel. Am Zoll in Erzingen wird der Mann geschnappt und dem Haftrichter vorgeführt.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bestraft wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Drogenhandel. Am Zoll in Erzingen wird der Mann geschnappt und dem Haftrichter vorgeführt.



        <p>Die Bundespolizei und das Schweizer Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit schnappten in Erzingen (Klettgau) bei einer Kontrolle einen mit zwei Haftbefehlen gesuchten Mann. Des Weiteren hatte die Polizei am zweiten Maiwochenende wieder reichlich Arbeit.</p> <h2>Erzingen: Gesuchter Mann landet im Knast</h2> <p>Schweizer und deutsche Grenzschützer haben am Freitag, 9. Mai, am Zollamt Erzingen einen mit zwei Haftbefehlen gesuchten Deutschen mit Wohnsitz in der Schweiz festgenommen und ins Gefängnis eingeliefert, schreibt die Bundespolizei in einer Pressemitteilung.</p> <p>Der Mann ging den Einsatzkräften der Gemeinsamen operativen Dienstgruppe (GoD) der deutschen Bundespolizei und des Schweizer Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit ins Netz.</p> <p>Ein Gericht hatte den 33-Jährigen im vergangenen Jahr wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe verurteilt, die er bis dato nicht bezahlt, auch keine Ersatzfreiheitsstrafe angetreten hatte. Die Staatsanwaltschaft hatte einen Haftbefehl erlassen. Die Strafe von 2000 Euro wurde nun bezahlt.</p> <p>Der Mann musste dennoch hinter Gitter. Es bestand noch ein Untersuchungshaftbefehl wegen Drogenhandels. Die Bundespolizei führte den 33-Jährigen dem Haftrichter vor.</p> <h2>Bad Säckingen: Polizei zieht Betrunkenen aus dem Verkehr</h2> <p>Die Polizei hat in der Nacht zum Montag, 12. Mai, 3.25 Uhr, am Grenzübergang Bad Säckingen/Stein einen betrunkenen 36-Jährigen mit seinem Citroën gestoppt. Wie die Polizei mitteilt, hatte der Mann 1,2 Promille Alkohol intus – so das Ergebnis beim Pusten.</p> <p>Er musste zur Blutprobe, und er hat eine Strafanzeige am Hals. Seinen Führerschein ist er natürlich für eine Weile los.</p> <h2>Waldshut-Tiengen: Motorrad kracht in Leitplanke</h2> <p>Ein 39-Jähriger ist mit seinem Motorrad am Samstag, 10. Mai, 11.20 Uhr, auf der L157 zwischen Gutenburg und Witznau in einer Linkskurve in die Leitplanke gekracht, schreibt die Polizei. Er wurde leicht verletzt, der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus.</p> <p>Am Motorrad entstand ein Schaden von rund 3000 Euro. Ausgelaufenes Öl musste gebunden werden.</p> <h2>Wehr: 69-jähriger Biker bei Sturz verletzt</h2> <p>Ein 69-jähriger Biker ist bei einem Sturz auf der L148 zwischen Todtmoos und Wehr am Sonntag, 11. Mai, gegen 13.30 Uhr, verletzt worden.</p> <p>Der Polizei zufolge verlor er in einer Kurve die Kontrolle über seine Maschine, kam von der Straße ab, stieß in die Leitplanke und stürzte.</p> <p>Während Polizisten den Unfall aufnahmen, klagte der Mann über Schmerzen im Hüftbereich, weshalb der Rettungsdienst nachträglich noch angefordert wurde. Der Biker kam ins Krankenhaus.</p> <p>Der Schaden am Motorrad liegt bei mehreren hundert Euro.</p> <h2>Wehr: Motorradfahrer stürzt auf der B34</h2> <p>Leicht verletzt wurde ein Motorradfahrer (45) bei einem Unfall auf der B34 zwischen Wehr und Schwörstadt am Samstag, 10. Mai, gegen 20 Uhr, berichtet die Polizei. Offenbar hatte ihn die tief stehende Sonne geblendet, weshalb er mit seiner Maschine stürzte.</p> <p>Der Rettungsdienst brachte den 45-Jährigen in ein Krankenhaus. Der Schaden am Motorrad: 3500 Euro.</p> <h2>Weilheim: Unfall nach Ausweichmanöver</h2> <p>Bei einem Ausweichmanöver auf der Kreisstraße zwischen Ay und Indlekofen am Freitag, 9. Mai, zwischen 18 und 18.30 Uhr, ist der Ford eines 39-Jährigen in eine Leitplanke gekracht. Laut Polizeimeldung entstand ein Schaden von rund 6000 Euro.</p> <p>In der Fahrbahnmitte soll dem 39-Jährigen ein bisher unbekanntes Fahrzeug entgegengekommen sein. Der 39-Jährige konnte mit seinem Manöver einen schlimmen Unfall verhindern, doch es blieb ein beträchtlicher Schaden.</p> <p>Das unbekannte Fahrzeug fuhr weiter.</p> <p>Das Polizeirevier Waldshut (07751/8316-531) hat die Ermittlungen wegen unerlaubtem Entfernen von der Unfallstelle eingeleitet und sucht Zeugen, die im oben genannten Zeitraum die K6551 befahren haben und denen ein dunkler Kombi aufgefallen ist.</p> <h2>Grenzach-Wyhlen: Kradfahrerin schwer verletzt</h2> <p>Bei einem Unfall auf der Basler Straße in Wyhlen am Freitag, 9. Mai, gegen 9.15 Uhr, ist die 59-jährige Fahrerin eines Kleinkraftrads schwer verletzt worden, teilt die Polizei mit.</p> <p>Eine 44-Jährige überholte sie. Der Außenspiegel des Autos berührte die 59-Jährige, die stürzte und auf einem Grünstreifen liegenblieb.</p> <p>Die 44-jährige Autofahrerin hatte 0,5 Promille Alkohol intus, sie musste zur Blutentnahme, ihr Führerschein wurde einbehalten.</p> <h2>Grenzach-Wyhlen: 40.000 Euro teures Motorrad gestohlen</h2> <p>Unbekannte haben zwischen Freitag, 9. Mai, 16 Uhr, und Sonntag, 11. Mai, 21 Uhr, von einem Firmengrundstück in der Gartenstraße in Grenzach-Wyhlen ein gelbes Motorrad (BMW M 1000 RR Competition) im Wert von 40.000 Euro gestohlen, schreibt die Polizei. Das Fahrzeug war abgeschlossen.</p> <p>Die Polizei Rheinfelden (07623/74040) hofft auf Hinweise.</p> <h2>Unfallfluchten in Wutöschingen und Bad Säckingen</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Wutöschingen:</strong> Ein in der Rechberger Straße in Wutöschingen geparkter Toyota ist am Sonntag, 11. Mai, kurz nach 21 Uhr, angefahren und beschädigt worden. Der Verursacher fuhr davon und hinterließ einen Schaden von rund 4000 Euro. An der Unfallstelle blieben Autoteile zurück, ein Zeuge hörte einen Knall und beobachtete das Fahrzeug beim Verlassen der Unfallstelle. Es dürfte sich um einen hellen Audi A3 (Baujahr 2012 bis 2020) mit fehlendem Beifahrerspiegel handeln. Die Polizei Waldshut-Tiengen (07751/8316-531) bittet um Hinweise.</li> <li><strong>Bad Säckingen:</strong> In der Sonnhalde in Bad Säckingen ist ein VW Sharan gestreift und beschädigt worden. Das Auto war der Polizei zufolge vom Mittwoch, 7. Mai, 17 Uhr, bis Freitag, 9. Mai, 16 Uhr, dort abgestellt. Schaden am Sharan: 2000 Euro. Die Polizei Bad Säckingen (07761/934-0) hofft auf Hinweise zum Verursacher.</li> </ul> </div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Feldberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Blaulichtreport: Mit zwei Haftbefehlen gesuchter Mann (33) geht den Grenzschützern ins Netz]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 14 Apr 2025 14:53:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bergwacht: Ernster Einsatz während offizieller Feier  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/mitten-in-der-einweihung-bergwacht-schwarzwald-muss-zu-notfall-am-feldberg-ausruecken;art372586,12362725 ]]></link>      <description><![CDATA[  Parallel zur feierlichen Einweihung der Bergrettungswache Feldberg rückt die Bergwacht zu einem schwerverletzten Mountainbike-Fahrer aus.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Parallel zur feierlichen Einweihung der Bergrettungswache Feldberg rückt die Bergwacht zu einem schwerverletzten Mountainbike-Fahrer aus.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Parallel zur feierlichen Einweihung der Bergrettungswache Feldberg rückt die Bergwacht zu einem schwerverletzten Mountainbike-Fahrer aus.



        <p>Bei bestem Wetter hat die Bergwacht Schwarzwald mit rund 230 geladenen Gästen die Einweihung der erweiterten und sanierten Bergrettungswache Feldberg gefeiert.</p> <p>Wie Kathrin Frenz, Referentin für Presse und Öffentlichkeit der Bergwacht Schwarzwald, mitteilt, sind der Einladung zahlreiche Einsatzpartner, Unterstützer und Förderer sowie Abgeordnete des Bundes- und des Landtags gefolgt und sind zur offiziellen Schlüsselübergabe angereist. Karin Scheiffele, Leiterin der Abteilung 6 im Innenministerium in Vertretung von Innenminister Thomas Strobl, übernahm diese Aufgabe.</p> <h2>Gestürzter MTB-Fahrer bei Todtnau</h2> <p>Das Sommerwetter zog zur gleichen Zeit viele Sportler nach draußen an die frische Luft, sodass der nächste Einsatz für die die Bergretter der Ortsgruppe Todtnau nicht lange auf sich warten ließ. Die Einsatzkräfte mussten parallel zur feierlichen Veranstaltung der neuen Wache zu einem Einsatz nach Todtnau ausrücken.</p> <p>Die Einsatzmannschaft fand am Bikepark in Todtnau einen Mountainbike-Fahrer vor, der sich bei einem Sturz schwere Verletzungen im Rückenbereich zugezogen hatte. Sie transportierten diesen mithilfe einer Vakuummatratze schonend von der Strecke. „An einer geeigneten Stelle abseits des Trails wurde der Patient mit Unterstützung durch einen Luftretter der Bergwacht von einem Rettungshubschrauber der DRF-Luftrettung aufgenommen und in die nächste Klinik geflogen“, heißt es in einer Pressemitteilung abschließend.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Feldberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bergwacht: Ernster Einsatz während offizieller Feier]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 12 Apr 2025 05:32:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wiedereröffnung nach Kernsanierung - Hotel Auerhahn: Kulinarische Genüsse, die verbinden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/feldberg/wiedereroeffnung-nach-kernsanierung-hotel-auerhahn-kulinarische-genuesse-die-verbinden;art372514,12361366 ]]></link>      <description><![CDATA[  Für außergewöhnliche Leckerbissen im Gourmetrestaurant des Hotel Auerhahn ist der Chef de Cuisine, Yann Bosshammer, zuständig. Die Gäste sollen sich im Auerhahn rundum wohlfühlen, dazu trägt natürlich auch das Angebot auf der Speisekarte bei.Der 31-jährige Yann Bosshammer ist im Elsass geboren und gelernter Koch mit einer fundierten Ausbildung in Frankreich.  ]]></description>
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          Für außergewöhnliche Leckerbissen im Gourmetrestaurant des Hotel Auerhahn ist der Chef de Cuisine, Yann Bosshammer, zuständig. Die Gäste sollen sich im Auerhahn rundum wohlfühlen, dazu trägt natürlich auch das Angebot auf der Speisekarte bei.Der 31-jährige Yann Bosshammer ist im Elsass geboren und gelernter Koch mit einer fundierten Ausbildung in Frankreich.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/feldberg/wiedereroeffnung-nach-kernsanierung-hotel-auerhahn-kulinarische-genuesse-die-verbinden;art372514,12361366]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Für außergewöhnliche Leckerbissen im Gourmetrestaurant des Hotel Auerhahn ist der Chef de Cuisine, Yann Bosshammer, zuständig. Die Gäste sollen sich im Auerhahn rundum wohlfühlen, dazu trägt natürlich auch das Angebot auf der Speisekarte bei.Der 31-jährige Yann Bosshammer ist im Elsass geboren und gelernter Koch mit einer fundierten Ausbildung in Frankreich.



        <div class="koll"><p>Für außergewöhnliche Leckerbissen im Gourmetrestaurant des Hotel Auerhahn ist der Chef de Cuisine, Yann Bosshammer, zuständig. Die Gäste sollen sich im Auerhahn rundum wohlfühlen, dazu trägt natürlich auch das Angebot auf der Speisekarte bei.</p><p>Der 31-jährige Yann Bosshammer ist im Elsass geboren und gelernter Koch mit einer fundierten Ausbildung in Frankreich. Seine Leidenschaft für die gehobene Küche führte ihn auch in Deutschland in renommierte Häuser wie die Schwarzwaldstube in Baiersbronn und das OPUS V in Mannheim, wo er als Sous Chef tätig war. Nun bringt er seine Erfahrung und Kreativität in den Auerhahn am Schluchsee ein.</p><p>In seiner Küche stehen Frische, Regionalität und handwerkliches Können im Mittelpunkt. Yann Bosshammer liebt es, saisonale Produkte aus der Region mit modernen Techniken zu vereinen und dabei stets die hohe Kunst des Kochens zu bewahren. Die Gäste im Auerhahn dürfen sich auf eine moderne französische Küche mit feinen Schwarzwald-Akzenten freuen. Am Abend erwartet sie ein täglich wechselndes 6-Gang-Menü, das mit kreativen Kombinationen und ausgewählten Zutaten überrascht. Natürlich finden die Gäste auch vegetarische und vegane Gerichte auf der Speisekarte.</p><p>„Ich möchte die Gäste des Auerhahn mit meiner Küche begeistern, Stammgäste gewinnen und mir in Deutschland einen Namen für exzellente Kochkunst machen“, betont der Chef de Cuisine.</p><p>Das Gourmetrestaurant hat insgesamt 60 Sitzplätze und vereint mit der original Schwarzwälder Holzdecke, dem alten Kachelofen und dem modernen Interieur, die Tradition des Schwarzwalds mit der modernen Interpretation der Region aus der Feder des Hotelchefs. Während das Restaurant tagsüber nur den Hausgästen zur Verfügung steht, sind am Abend auch externe Feinschmecker herzlich willkommen.</p><p>Im einem eher rustikalen Ambiente kommt im Sommer noch die Brasserie Barbara hinzu. Hier gibt es für Wanderer, Biker oder Wassersportler den ganzen Tag über regionale Gerichte für „den kleinen Genuss zwischendurch“ – und die Zubereitung können die Gäste durch eine Glaswand verfolgen. Für Alle ist ebenfalls ab 14.30 Uhr die Bar im Wintergarten geöffnet, der mit bequemen Sitzgelegenheiten und einem stilvollen Mosaikboden zum Verweilen und kommunizieren einlädt.</p><p>Nur den Gästen im Hotel steht die Weinbar zur Verfügung: Hier gibt es tolle Weine aus Deutschland, Frankreich und Italien – der auf Wunsch auch auf Empfehlung eines Sommeliers serviert und gekostet werden kann. Angedacht sind auch Abende mit Whisky-Tastings.</p><h2_interline>Der neue Auerhahn</h2_interline><p>Bei der drei Jahre andauernden Kernsanierung war die Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema. Eine hochmoderne Heizzentrale sorgt für die Reduzierung von CO2-Emmissionen und der Strom kommt von der PV-Anlage vom Dach. Um Energie zu sparen wurde außerdem das komplette Gebäude isoliert.</p><p>Das Hotel bietet den Gästen perfekte Unterkünfte: Die insgesamt 58 Zimmer, darunter auch fünf Suiten, wurden modernisiert und mit edlen Möbeln aus Holz ausgestattet, das aus Deutschland stammt. Die Suiten sind deutlich größer als die Zimmer und entsprechend großzügig eingerichtet. Die Unterkünfte sind bestens gedämmt und schallisoliert, so werden die Gäste auch nicht vom Straßenlärm gestört.</p><p>Ausgestattet sind die modernen Zimmer, die zum größten Teil über einen Balkon verfügen, mit einem Wohlfühl-Bad mit Wanne und begehbarer Dusche, Fernseher, Klimaanlage und WLAN. Auch durch die Zimmern weht ein leichter japanischer Wind, der dem Gesamtensemble einen besonderen Touch verleiht.</p><p></p></div> <h2>Eine neue Auerhahn-Ära hat begonnen</h2><div class="koll"><p>Nach einer aufwändigen Sanierung, vor allem im Innenbereich, hat das Hotel Auerhahn im Herzen des Hochschwarzwald seit Februar dieses Jahres wieder seine Türen geöffnet.</p><p>Wer von Bärental an den Schluchsee fährt, kommt in Vorderaha an einem mächtigen Gebäude fast ganz aus Holz vorbei. Nah am Wasser gebaut, inmitten einer idyllischen Landschaft steht der Auerhahn – ein traditionsreiches Hotel voller Mythen und Geschichten, wie die Gegend um ihn herum. Seit 1974 ist der Auerhahn fest mit der Familie Tröndle verbunden und blickt auf eine über 400-jährige Geschichte zurück. Nach Jahren der Verpachtung kehrt das Hotel nun in familiäre Führung zurück und verbindet tief verwurzelte Tradition mit einer modernen Vision.</p><h2_interline>Ruf nach Veränderung</h2_interline><p>Als sich die Pächter zurückzogen, ergriff Marius Tröndle auf ausdrücklichen Wunsch seines Großvaters Meinrad Tröndle, die Chance, das Hotel zu übernehmen. Und es begann 2020 mit einer Baustelle und dem neuen Gastgeber, der Altbewährtes und Traditionelles in eine zeitgemäße Form bringen wollte, ohne den Respekt für das Ursprüngliche zu verlieren – und mit dem klaren Focus auf Nachhaltigkeit.</p><p>Heute bietet der „neue“ Auerhahn seinen Gästen elegante Zimmer und Suiten, gestaltet mit hochwertigen Materialien und stilvollen Designelementen sowie einem atemberaubenden Blick auf den größten See und höchsten Berg im Schwarzwald, den Schluchsee und Feldberg, und auf die umliegende Natur. Ergänzt wird der Wohlfühl-Urlaub durch den exklusiven Wellnessbereich, der mit einer Auswahl an verschiedenen Saunen, einem Dampfbad, einem Pool und individuellen Behandlungen für tiefgehende Entspannung sorgt.</p><p>Verbunden ist die Wiedereröffnung des Hotels auch mit einem kulinarischen Neuanfang: Unter der Regie von Küchendirektor Yann Bosshammer erleben die Gäste eine moderne Fusion französischer Klassiker mit feinen Schwarzwald-Akzenten.</p><h2_interline>Erlebnisraum Schwarzwald</h2_interline><p>Neben Erholung und Kulinarik ist die einzigartige Lage des Hotels ein wesentlicher Bestandteil der Philosophie. Der Schluchsee bietet das ganze Jahr über eine Vielzahl an Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten. Ob Wanderungen, Radtouren oder Badespaß und Wassersport im Sommer, oder Schneeschuhtouren und Skilanglauf im Winter – die Region verbindet Erholung mit aktiv sein und lässt die Gäste den Schwarzwald in seiner ursprünglichen Schönheit erleben.</p><p>Mit der Eröffnung des Auerhahns setzt Marius Tröndle nicht nur auf höchste Qualitätsstandards, sondern leistet auch einen Beitrag zur touristischen Weiterentwicklung des Schluchsees als erstklassige Destination. Die Kombination aus ausge zeichneter Kulinarik, stilvoller Architektur und naturnahem Erleben machen das Hotel Auerhahn zu einem Ort, an dem Gäste ankommen und sich sofort willkommen und wohl fühlen – ganz im Sinne der jahrhundertealten Tradition, Fremde wie Freunde zu behandeln.</p><h2_interline>Zweites Hotel</h2_interline><p>Als Gastgeber führt Marius Tröndle nicht nur das Hotel Auerhahn, sondern auch das Boutique Hotel Mühle in Schluchsee, dessen, mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnetes Restaurant, für herausragende Kulinarik und modern interpretiertes Schwarzwald-Design steht. Beide Häuser ergänzen sich perfekt und bieten Gästen zwei einzigartige Facetten luxuriösen Genusses.</p><h2>Interview mit Marius Tröndle, Hoteldirektor</h2><p><strong>Marius ­Tröndle,</strong> der Enkel von Meinrad Tröndle, ist gelernter Koch, Hotelfachmann und diplomierter Betriebswirt. 2020 hat er das Hotel Auerhahn grundlegend umgebaut und ist seit Februar 2025 Hoteldirektor von zwei Hotels, dem Auerhahn und der Mühle.</p><p><strong>Herr Tröndle, Sie haben die Leitung des Hotel Auerhahn wieder in familiäre Hände gelegt – was hat Sie zu diesem Schritt bewogen?</strong></p><p>Es war der ausdrückliche Wunsch meines Großvaters. Für ihn – und natürlich auch für uns als Familie – ist der Auerhahn nicht nur ein Hotel, sondern ein Ort mit abwechslungsreicher Geschichte, viel Herz und Seele. Unser Ziel ist es, diesen besonderen Platz zu einem Rückzugsort für Erholung und Genuss zu machen, ganz im Sinne unserer Familientradition. </p><p><strong>Worauf haben Sie bei der aufwändigen Sanierung besonderen Wert gelegt?</strong></p><p>Besondere Aufmerksamkeit haben wir auf die Verbindung von modernem Schwarzwald-Design, hochwertiger Kulinarik und einem großzügig gestalteten Wellnessbereich gelegt. Wir möchten unseren Gästen nicht nur Komfort bieten, sondern ein ganzheitliches Wohlfühlerlebnis, das Tradition und Zeitgeist harmonisch vereint.</p><p><strong>Für was steht das Hotel Auerhahn?</strong></p><p>Die Philosophie des Hauses stützt sich auf nachhaltige Prinzipien: Hier wird auf eine ressourcenschonende Arbeitsweise gesetzt, die sowohl Umwelt als auch die lokalen Gemeinschaften respektiert. Neben einer gehobenen Kulinarik, die regionale Zutaten in den Mittelpunkt stellt, will der Auerhahn den Gästen eine erlebnisreiche, nachhaltige Auszeit bieten.</p><p><strong>Was haben Sie für Pläne – zeitnah und mittelfristig?</strong></p><p>Unser kurzfristiges Ziel ist die erfolgreiche Wiedereröffnung des Hotels und der Aufbau eines motivierten, gastorientierten Teams. Mittelfristig möchten wir den Schluchsee als Feriendestination weiter stärken und zu einem Aushängeschild für hochwertigen Tourismus im Schwarzwald entwickeln. Dabei setzen wir auf Qualität, Nachhaltigkeit und echte Gastfreundschaft.</p><p><strong>Sie wollen im Sommer eine Brasserie eröffnen?</strong></p><p>Das ist nochmal ein ganz besonderes Highlight der Zukunftspläne für uns - die Eröffnung der Brasserie „Barbara“ noch im Sommer 2025. Dieses neue Restaurantkonzept verbindet französische Brasserie-Klassiker mit einer neu interpretierten Schwarzwälder Vesper – eine Kreation, die tief in der regionalen Tradition verwurzelt ist. Dabei spielt die enge Verbindung zur Umgebung eine zentrale Rolle: So sollen auch Kooperationsprojekte mit der Mühle Schluchsee entstehen, die lokale Produkte und handwerkliche Traditionen in den Genuss der Gäste integrieren.</p><p>Die Region Schluchsee ist unsere Heimat, und wir möchten ihren einzigartigen Charakter noch stärker hervorheben. Das vielfältige Klientel – von jungen Paaren bis hin zu Best Agern – findet hier nicht nur Ruhe und kulinarischen Genuss, sondern auch einen Ort, der regionale Identität, Nachhaltigkeit und Tradition zelebriert.</p><strong>Fragen: Jürgen Müller</strong><h2>Die Geschichte</h2><p>Seit dem 18. Jahrhundert im Familienbesitz eröffneten die Vorfahren des heutigen Hoteldirektors Marius Tröndle Anfang des 20. Jahrhunderts in dem einstigen Anwesen das Hotel Auerhahn und verkauften dieses 1910. Nachdem das Gebäude 1984 durch einen Brand völlig zerstört wurde, kaufte Meinrad Tröndle das Anwesen zurück und baute das Hotel wieder auf. Von 1990 an war der Auerhahn dann verpachtet. Als sich die Pächter zurückzogen, ergriff Marius Tröndle, der Enkel von Meinrad Tröndle im Jahr 2020 kurz entschlossen die Gelegenheit, das Hotel zu übernehmen.</p></div> <h2>Japanisch angehauchte Wellness</h2><div class="koll"><p>Wellness, sprich „ein ganzheitliches Gesundheitskonzept“, ist ein Lebensstil und immer mehr Menschen richten ihren Urlaub danach aus – und das besitzt auch im Hotel Auerhahn ein großen Stellenwert. Gerade wenn man sich tagsüber sportlich betätigt, ist eine Erholungsphase enorm wichtig. Entspannung finden die Gäste im Hotel Auerhahn im großzügigen Wellnessbereich, der japanischen Heilbädern nachempfunden ist, sich aber in vielerlei Hinsicht dem Schwarzwald anpasst. Bei den Materialien wurde größten Wert auf hochwertige Qualität gelegt und es dominiert Holz, Granit und Glas – Materialien, wie man sie auch am Schluchsee findet.</p><p>Im großen Pool mit Gegenschwimmanlage können sportliche Gäste ihrer „nassen“ Leidenschaft beim Brustschwimmen oder Kraulen nachgehen, während ein Solebecken mit Unterwasserklängen zum Entspannen einlädt. Der Saunabereich, in Anlehnung an japanische Heilbäder gestaltet, ist mit einer typisch finnischen Sauna, in der man bei 90 Grad so richtig ins schwitzen kommt, und einer Bio-Sauna mit 60 Grad, in der es ganz entspannt zugeht, ausgestattet. Dazu kommen ein Dampfbad mit 50 Grad und ein Aromadampfbad mit 45 Grad, in denen die Atemwege frei werden. Hier kann man die Hitze spüren, die Muskeln lockern und den Alltagsstress vergessen.</p><p>Zum Wellnessbereich gehört auch ein entsprechend ausgelegter Fitnessraum mit modernsten Geräten – hier können sich sportliche Gäste auch bei schlechterem Wetter austoben. Für die Hotelgäste bietet Fachpersonal Yoga-Kurse, Wassergymnastik und Wanderungen, und im Winter auch Touren mit Schneeschuhen an. E-Bikes zum Umrunden des Schluchsees oder zum Erklimmen des Feldbergs werden ebenfalls zur Verfügung gestellt. Bei dem vielfältigen Angebot ist für jeden Urlauber das Passende dabei, um den Schwarzwald in seiner ursprünglichen Schönheit kennenzulernen und zu erleben.</p></div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wiedereröffnung nach Kernsanierung - Hotel Auerhahn: Kulinarische Genüsse, die verbinden]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 07 Mar 2025 18:03:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sechsjährige stürzt am Feldberg aus Sessellift acht Meter in die Tiefe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/feldberg/feldberg-kind-6-stuerzt-aus-sessellift-und-verletzt-sich-schwer;art372514,12330222 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Kind stürzt aus dem Sessellift und fällt acht Meter in die Tiefe – und hat einen Schutzengel. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar.  ]]></description>
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          Ein Kind stürzt aus dem Sessellift und fällt acht Meter in die Tiefe – und hat einen Schutzengel. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar.<br>
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        Ein Kind stürzt aus dem Sessellift und fällt acht Meter in die Tiefe – und hat einen Schutzengel. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar.



        <p>Ein sechsjähriges Mädchen ist am Feldberg aus einem Sessellift acht Meter in die Tiefe gestürzt. Dabei blieb es unverletzt, wie die Feldbergbahnen GmbH am Abend mitteilte.</p> <p>Die Bergwacht habe das Mädchen medizinisch versorgt und aus dem Gelände gerettet. Es wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Einsatzkräfte seien aufgrund der Sturzhöhe zunächst von schweren Verletzungen ausgegangen, sagte ein Sprecher. Warum das Kind aus dem Lift stürzte, sei bislang nicht bekannt. (dpa/lsw)</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Sechsjährige stürzt am Feldberg aus Sessellift acht Meter in die Tiefe]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 16 Feb 2025 08:53:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Unfall auf der Skipiste: Zwei Kinder auf einem Schlitten bringen einen Mann zu Fall  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/schlitten-unfall-auf-dem-feldberg-kinder-bringen-mann-zu-fall-der-wird-bewusstlos;art372586,12311983 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim Skilift Altglashütten stürzt der Mann nach der Kollision und verliert kurzzeitig das Bewusstsein. Jetzt sucht die Polizei Zeugen.  ]]></description>
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          Beim Skilift Altglashütten stürzt der Mann nach der Kollision und verliert kurzzeitig das Bewusstsein. Jetzt sucht die Polizei Zeugen.<br>
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        Beim Skilift Altglashütten stürzt der Mann nach der Kollision und verliert kurzzeitig das Bewusstsein. Jetzt sucht die Polizei Zeugen.



        <p>Der Zusammenstoß war heftig: Am Freitagmittag, 14. Februar, gegen 15.15 Uhr kollidierten zwei laut den Polizeiangaben bislang unbekannte, zu zweit auf einem Schlitten fahrende Kinder mit einem Mann. Der 38-Jährige lief auf der Skipiste bergauf.</p> <h2>Der Mann wird verletzt</h2> <p>Infolge der Kollision zog sich der Mann eine Verletzung an der Schulter zu und verlor laut Polizei kurzzeitig das Bewusstsein.</p> <p>Er wurde durch die Bergwacht geborgen und anschließend in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht. Die beteiligten Kinder stiegen in ein graues Auto der Eltern und verließen den Angaben zufolge anschließend zügig den Ort.</p> <h2>Wer hat etwas gesehen?</h2> <p>Das Polizeirevier Titisee-Neustadt hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Beteiligten oder Zeugen des Unfalls, sich unter der Telefonnummer 07651 93360 zu melden.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Unfall auf der Skipiste: Zwei Kinder auf einem Schlitten bringen einen Mann zu Fall]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 13 Feb 2025 15:46:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schon 65 Tage offen: Gute Schneelage sorgt für positive Bilanz der Lifte am Feldberg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/schon-65-tage-offen-gute-schneelage-bei-den-liften-am-feldberg;art416,12309963 ]]></link>      <description><![CDATA[  Deutschlands größtes Skigebiet nördlich der Alpen zieht eine positive Zwischenbilanz. Dennoch muss Schnee her, um auch wirtschaftlich auf sicheren Beinen zu stehen.  ]]></description>
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          Deutschlands größtes Skigebiet nördlich der Alpen zieht eine positive Zwischenbilanz. Dennoch muss Schnee her, um auch wirtschaftlich auf sicheren Beinen zu stehen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Deutschlands größtes Skigebiet nördlich der Alpen zieht eine positive Zwischenbilanz. Dennoch muss Schnee her, um auch wirtschaftlich auf sicheren Beinen zu stehen.



        <p>Dank guter Schneeverhältnisse und einem deutlichen Anstieg der Gästezahlen sehen die Bergbahnen am Feldberg positiv in die Zukunft. Nach mehreren Verlustjahren steuere man in der laufenden Saison wieder auf einen „kleinen Gewinn“ zu, sagte der Geschäftsführer der Feldbergbahnen GmbH, Julian Probst, dem SÜDKURIER.</p> <p>„Die Stimmung ist deutlich besser als vor einem Jahr“, sagte er. Die Weihnachtssaison sei „sensationell verlaufen“ und auch in der Nebensaison laufe es jetzt „ganz gut“. Wenn sich die Schneesituation bis Fastnacht noch verbessere, werde 2024/25 „eine wirklich runde Saison“.</p> <h2>30 Prozent mehr Gäste als letztes Jahr</h2> <p>Mit bislang 65 Betriebstagen am Feldberg liege man bisher deutlich über den Werten der vergangenen Saison. Bei den Gästezahlen verzeichnet die Feldbergbahnen GmbH, zu der fünf Lifte an Deutschlands höchstem Mittelgebirgsgipfel gehören, nach Angaben von Probst mit rund 130.000 Personen ein Plus von rund 30 Prozent gegenüber Vorjahr. Die Zwischenbilanz sei positiv, sagte der Seilbahnchef.</p> <h2>Hoffen auf mehr Neuschnee</h2> <p>Da der Winter aktuell in den niederen Lagen eine Pause eingelegt hat, rechneten viele Skifahrer und Snowboarder nicht damit, dass es auf dem Feldberg „tatsächlich noch so gut ist, wie es ist“, sagte Probst. Die Hoffnung läge nun auf dem zum Ende der Woche hin angesagten Schneefällen und den damit verbundenen kälteren Temperaturen.</p> <p>Dann soll am Feldberg auch die lange und anspruchsvolle FIS-Strecke wieder geöffnet sein, die aktuell wegen Schneemangels in den unteren Lagen gesperrt ist.</p> <h2>Insolvenzgefahr ist gebannt</h2> <p>Der Feldbergbahnen-Chef verwies auf die wirtschaftliche Bedeutung des Skigebiets für den Tourismus im gesamten Südschwarzwald. Allein in den Gemeinden Feldberg, St. Blasien und Todtnau trage der Wintersport zu einer Wertschöpfung von rund 78 Millionen Euro pro Saison bei, die sich auf alle heimischen Branchen wie dem Handwerk und Handel sowie die Hotellerie und Gastronomie positiv niederschlügen.</p> <p>Im vergangenen Jahr waren Zweifel an der wirtschaftlichen Tragfähigkeit des Skibetriebs am Feldberg aufgekommen. Vonseiten einiger Gesellschafter, das sind mehrere Kommunen im Hochschwarzwald, hieß es damals, einen weiteren Katastrophenwinter <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/feldbergbahnen-droht-aus-ueberstehen-keinen-schlechten-winter-mehr;art417930,12137549" title="Feldbergbahnen droht Finanz-Aus: „Überstehen voraussichtlich keinen schlechten Winter mehr“">würde das Skigebiet aus eigener Kraft nicht überstehen</a>. Nach einer weiteren Kapitalspritze in Höhe von 1,2 Millionen Euro und dem bisher guten Saisonverlauf, sei eine Insolvenz nun „kein Thema mehr“, sagte Probst.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Schon 65 Tage offen: Gute Schneelage sorgt für positive Bilanz der Lifte am Feldberg]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Jan 2025 08:46:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tourist sitzt am Feldberg fest: Bergwacht gelingt komplizierte Rettung im Dunkeln  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/tourist-haengt-am-feldberg-fest-bergwacht-gelingt-komplizierte-rettung-im-dunkeln;art372586,12293999 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Mann aus Hessen versteigt sich bei einer Wanderung in steilem Gelände und kommt nicht mehr weiter. 25 Bergretter eilen zu Hilfe, doch die Bedingungen sind äußerst schwierig.  ]]></description>
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          Ein Mann aus Hessen versteigt sich bei einer Wanderung in steilem Gelände und kommt nicht mehr weiter. 25 Bergretter eilen zu Hilfe, doch die Bedingungen sind äußerst schwierig.<br>
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        Ein Mann aus Hessen versteigt sich bei einer Wanderung in steilem Gelände und kommt nicht mehr weiter. 25 Bergretter eilen zu Hilfe, doch die Bedingungen sind äußerst schwierig.



        <p>25 Bergretter der Bergwacht Schwarzwald waren am Freitagabend am Feldberg im Einsatz, da sich dort ein Tourist verstiegen hatte und aus steilem Gelände gerettet werden musste. Aufgrund der schwierigen Bedingungen war nicht sicher, ob eine Rettung per Rettungshelikopter gelingen würde, schreibt die Bergwacht in einer Mitteilung.</p> <h2>Wie kam der Mann in die missliche Lage?</h2> <p>Ein Gast aus Hessen war am Nachmittag des 24. Januar zu Fuß am Feldberg zwischen Seebuck und Feldsee unterwegs. Dabei hat er die markierten Wege verlassen und kam im sehr steilen, verschneiten und vereisten Gelände unterhalb der Seebuckwechte nicht mehr weiter.</p> <p>Das Gelände dort ist unter anderem mit zahlreichen Bächen und Wasserfällen durchzogen, die über steile Felswände zum Feldsee führen. Um 16.30 Uhr wurde deshalb die Bergwacht am Feldberg alarmiert, die mit einer ersten Mannschaft den Patienten schnell lokalisieren und im Gelände sichern konnte.</p> <h2>Der Hubschrauber wird alarmiert</h2> <p>Aufgrund der sehr schwierigen Bedingungen entschieden sich die Bergretter dazu, einen Hubschrauber mit Rettungswinde zu alarmieren und gleichzeitig eine bodengebundene Rettung vorzubereiten.</p> <p>25 Bergretterinnen und Bergretter machten sich daraufhin mit Steigeisen, Seilen und Schneeschuhen auf den Weg, um die Person sicher aus dem Gelände retten zu können.</p> <p>Nach einer Vorbesprechung mit der schweizerischen Rettungsflugwacht Rega gelang schließlich der Versuch, den Patienten bei Dunkelheit mit der Rettungswinde des Hubschraubers aus dem Gelände zu retten.</p> <h2>Der Mann wird gerettet</h2> <p>„Eine sogenannte Nachtwinde, also der Einsatz des Hubschraubers mit Rettungswinde bei Dunkelheit, ist ein hochkomplexes Rettungsverfahren, das nur mit erfahrenen und speziell geschulten Einsatzkräften möglich ist. Gleichzeitig hat der Einsatz über vier Stunden viel Personal und Material gebunden. Wir sind deshalb froh, dass der Patient unverletzt und sicher aus seiner misslichen Lage befreit werden und der Einsatz gegen 21 Uhr erfolgreich beendet werden konnte“, wird Bergwacht-Einsatzleiter Adrian Probst in der Mitteilung zitiert.</p> <p>Koordiniert wurde der aufwändige Rettungseinsatz in der Bergrettungswache Feldberg, die im kommenden April offiziell eingeweiht werden soll und derzeit den Betrieb aufnimmt.</p> <h2>Warnung: Wege nicht verlassen</h2> <p>Beteiligt waren insgesamt 25 Einsatzkräfte der Bergwacht mit mehreren Einsatz- und Schneefahrzeugen, die schweizerische Rettungsflugwacht Rega mit einem Hubschrauber, die Polizei sowie Pistenraupen der Feldbergbahnen, die beim Transport der Einsatzkräfte und des Materials unterstützt haben.</p> <p>Die Bergwacht weist darauf hin, insbesondere in den exponierten und anspruchsvollen Bereichen des Schwarzwalds markierte Wege nicht zu verlassen. Bei Unsicherheiten oder Schwierigkeiten im Gelände soll lieber früher, so wie im vorliegenden Fall geschehen, die Bergwacht alarmiert werden.</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 27 Dec 2024 18:04:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Feldberg: Zwei schwere Skiunfälle am zweiten Weihnachtsfeiertag  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/feldberg-zwei-schwere-skiunfaelle-am-zweiten-weihnachtsfeiertag;art372586,12270961 ]]></link>      <description><![CDATA[  14-Jährige wird nach Kollision auf der Piste mit Schlüsselbeinbruch in Krankenhaus eingeliefert. 17-Jähriger erleidet bei weiterem Zusammenprall Schnittverletzung am Bein. Polizei ruft zu Vorsicht auf der Piste auf.  ]]></description>
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          14-Jährige wird nach Kollision auf der Piste mit Schlüsselbeinbruch in Krankenhaus eingeliefert. 17-Jähriger erleidet bei weiterem Zusammenprall Schnittverletzung am Bein. Polizei ruft zu Vorsicht auf der Piste auf.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        14-Jährige wird nach Kollision auf der Piste mit Schlüsselbeinbruch in Krankenhaus eingeliefert. 17-Jähriger erleidet bei weiterem Zusammenprall Schnittverletzung am Bein. Polizei ruft zu Vorsicht auf der Piste auf.



        <p>Zu zwei schweren Skiunfällen kam es am zweiten Weihnachtsfeiertag auf den Pisten des Feldbergs. Wie die Polizei meldet, kollidierten dort gegen 14.50 Uhr zwei Skifahrer. Eine 14-Jährige erlitt dabei einen Schlüsselbeinbruch und wurde nach erster medizinischer Versorgung mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.</p> <p>Im Verlauf des Nachmittags ereignete sich ein weiterer Skiunfall. Hierbei erlitt ein 17-jähriger Skifahrer bei einem Zusammenprall eine Schnittverletzung am Bein.</p> <p>Die genauen Ursachen der Unfälle werden derzeit von der Polizei Titisee-Neustadt untersucht.</p> <h2>Details des ersten Unfalls</h2> <p>Am Freitag, 27. Dezember, informiert die Polizei über weitere Details des Unfalls, bei dem die 14-Jährige verletzt wurde: Demnach habe sie die Piste des Seebuck Feldberg talwärts befahren. Ein 15-jähriger Junge befuhr ebenfalls dieselbe Piste abwärts, so die Polizei.</p> <p>Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierten die beiden Jugendlichen miteinander, wobei sich das Mädchen am Schlüsselbein verletzte und mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht wurde. Der Junge blieb unverletzt.</p> <h2>Polizei appelliert an Skifahrer</h2> <p>Die Polizei ruft Skifahrerinnen und Skifahrer zu erhöhter Vorsicht auf und appelliert an die Einhaltung der Pistenregeln, um die Sicherheit auf den Skipisten zu gewährleisten. (pm/von)</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Feldberg: Zwei schwere Skiunfälle am zweiten Weihnachtsfeiertag]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 16 Dec 2024 16:49:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bergwacht fährt erste Pisteneinsätze und rettet mehrere Menschen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/bergwacht-schwarzwald-faehrt-erste-pisteneinsaetze-und-rettet-mehrere-menschen;art372586,12263471 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die ersten Einsätze im Dezember fordern der Bergwacht Schwarzwald so einiges ab. Darunter Pisteneinsätze am Feldberg sowie der Einsatz für einen Waldarbeiter in unwegsamen Gelände nahe der Schweizer Grenze.  ]]></description>
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          Die ersten Einsätze im Dezember fordern der Bergwacht Schwarzwald so einiges ab. Darunter Pisteneinsätze am Feldberg sowie der Einsatz für einen Waldarbeiter in unwegsamen Gelände nahe der Schweizer Grenze.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/bergwacht-schwarzwald-faehrt-erste-pisteneinsaetze-und-rettet-mehrere-menschen;art372586,12263471]]></guid>
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        Die ersten Einsätze im Dezember fordern der Bergwacht Schwarzwald so einiges ab. Darunter Pisteneinsätze am Feldberg sowie der Einsatz für einen Waldarbeiter in unwegsamen Gelände nahe der Schweizer Grenze.



        <p>Sobald der erste Schnee liegen bleibt, lockt es viele Wintersportbegeisterte auf die Pisten. Doch nicht immer geht alles gut, weiß auch Kathrin Frenz, Pressereferentin der Bergwacht Schwarzwald.</p> <p>In einer Pressemitteilung informiert sie über den Bergwacht-Einsatz am Samstagmittag, 14. Dezember, am Feldberg, wo ein Snowboarder auf der Seebuckpiste gestürzt war. Auch am Sonntag benötigte eine Wintersportlerin am Resilift nachmittags die Hilfe der Bergwacht.</p> <p>Beide Patienten seien nach der notfallmedizinischen Erstversorgung von der Piste transportiert und an den Rettungsdienst übergeben worden.</p> <h2>Bergwacht rettet Wanderin per Seilwinde</h2> <p>Nicht nur am Feldberg sind die Helfer der Bergwacht gefragt. Am Freitagnachmittag, 13. Dezember, wurden die Bergwachten Menzenschwand und Höchenschwand alarmiert, weil eine Wanderin oberhalb von St. Blasien verunglückte. Die Bergretter unterstützten das Team des Rettungsdiensts bei der notfallmedizinischen Erstversorgung und übernahmen dann den Transport der Patientin mit der Gebirgstrage zu einer höher gelegenen Lichtung. Dort konnte sie dann per Winde von der Schweizerischen Rettungsflugwacht aus dem Gelände gerettet werden, informiert Frenz in der Medienmeldung.</p> <p>„Der Transport musste wegen des anspruchsvollen Geländes mit Seilsicherung durchgeführt werden und erforderte einige Kraftanstrengungen der Bergretter aus Menzenschwand und Höchenschwand“, so die Pressereferentin.</p> <p>Weiterhin kümmerten sich die Bergwacht-Einsatzkräfte um zwei Passantinnen, die helfen wollten, sich dann aber selbst nicht mehr den Weg ins Tal zutrauten und mit einem Seilgeländer Hilfestellung bekamen.</p> <h2>Einsatz für Waldarbeiter nahe der Schweizer Grenze</h2> <p>Ein kniffliger Einsatz ereignete sich am Samstag, 14. Dezember, im Wald bei Blumberg-Fützen. Dort wurde die Bergwacht Wutach und die Bergwacht Menzenschwand am Morgen zu einem Einsatz alarmiert: „Ein Waldarbeiter hatte bei Forstarbeiten einen Krampfanfall erlitten. Bei Nebel und Schneesturm hatten die Bergretter zunächst Schwierigkeiten im ihnen unbekannten unwegsamen Gelände den Einsatzort ausfindig zu machen.“</p> <p>Zu Fuß und mit dem sogenannten All Terrain Vehicle, einem Fahrzeug für widrige bodenbeschaffenen Gegebenheiten, gelang es ihnen schließlich, den Patienten zu erreichen und nach der notfallmedizinischen Erstversorgung zum nächsten Forstweg zu transportieren. Dort übergaben die Helfer den Waldarbeiter an den Rettungsdiens.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Feldberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bergwacht fährt erste Pisteneinsätze und rettet mehrere Menschen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 31 Oct 2024 16:57:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Themen der Woche: Ein Wolf im Schwarzwald und eine Bedrohungslage in Zoznegg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/wolf-im-schwarzwald-und-bedrohungslage-in-zoznegg-die-themen-der-woche;art417930,12222069 ]]></link>      <description><![CDATA[  Was hat die Region zwischen Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein diese Woche beschäftigt? Das waren die wichtigsten Themen.  ]]></description>
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          Was hat die Region zwischen Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein diese Woche beschäftigt? Das waren die wichtigsten Themen.<br>
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        Was hat die Region zwischen Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein diese Woche beschäftigt? Das waren die wichtigsten Themen.



        <h2>Gibt es ein Wolfsrudel bei Donaueschingen? Das zeigen Video-Aufnahmen wirklich</h2> <p>Der Wolf sorgt im Schwarzwald-Baar-Kreis weiter für Trubel: Nachdem zwei Tiere angeblich mit einer Videokamera bei Donaueschingen aufgezeichnet wurden, präsentiert jetzt das Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA-Wildtierinstitut) die Ergebnisse der Untersuchung der Film-Aufnahmen. Dabei soll es sich <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/wolfsrudel-bei-donaueschingen-das-zeigen-aktuelle-videos-wirklich;art372502,12218643" title="Gibt es bereits ein Wolfsrudel bei Donaueschingen? Das zeigen neue Video-Aufnahmen wirklich">nur bei </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/wolfsrudel-bei-donaueschingen-das-zeigen-aktuelle-videos-wirklich;art372502,12218643" title="Gibt es bereits ein Wolfsrudel bei Donaueschingen? Das zeigen neue Video-Aufnahmen wirklich">einem der Tiere um einen Wolf handeln</a>, beim anderen allerdings um einen Goldschakal. Alle weiteren wichtigen Entwicklungen rund um den Wolf in unserer Region <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/wolf-zurueck-in-bw-alles-ueber-woelfe-zwischen-bodensee-schwarzwald-und-hochrhein;art417930,12202405" title="Der Wolf ist zurück in unserer Region: Alle wichtigen Entwicklungen rund um das Raubtier">können Sie hier nachlesen</a>.</p> <h2>Was für ein OB will ich sein? Das sagten die Überlinger Kandidaten beim SÜDKURIER-Podium</h2> <p>Die Vorstellungen, wie sich die Überlinger ihr künftiges Stadtoberhaupt vorstellen, gehen auseinander. Viele wüschen sich, dass er Probleme auf dem lokalen Wohnungsmarkt lösen, das Ehrenamt stärken und die Leerstände in der Innenstadt füllen soll. Aber wie? <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/was-fuer-ein-oberbuergermeister-will-ich-sein-das-sagen-die-kandidaten;art372495,12220725" title="Was für ein Oberbürgermeister will ich sein? Das sagen die Kandidaten beim SÜDKURIER-Podium">Das konnten die Überlinger am vergangenen Dienstagabend bei der SÜDKURIER-Podiumsdiskussion im vollen Kursaal erfahren</a>.</p> <p>Vor Ort saßen 600 Interessierte im Publikum, beim Public Viewing in der Greth verfolgten 80 Gäste das Geschehen und gleichzeitig schauten im Livestream 600 Menschen zu. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/das-suedkurier-podium-zur-ob-wahl-in-ueberlingen-im-livestream;art372495,12218711" title="Das SÜDKURIER-Podium zur OB-Wahl in Überlingen zum Nachschauen">Den gesamten Livestream finden Sie hier zum Nachschauen</a>.</p> <h2>Bedrohungslage in Zoznegg am Montag: Sondereinsatzkommando war vor Ort</h2> <p>Zeugen meldeten am vergangenen Montag um 13.37 Uhr im Mühlinger Ortsteil Zoznegg einen bewaffneten Mann. In der Folge hielt eine anhaltende Bedrohungslage die Polizei und Anwohner in Atem. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/muehlingen/laufender-grosseinsatz-in-zoznegg-polizei-spricht-von-anhaltender-bedrohungslage;art372452,12218821" title="Entwarnung in Zoznegg: Bedrohungslage ist nach mehreren Stunden beendet">Sogar ein Sondereinsatzkommando war vor Ort, und Teile des Ortes bis in die Abendstunden weiträumig abgesperrt</a>.</p> <p>Gegen 19 Uhr verkündete dann Polizeisprecher Dieter Popp im Gespräch mit dem SÜDKURIER: „Die Lage ist geklärt“ – und fügte hinzu: „Die Person konnte herausgesprochen und anschließend in Polizeigewahrsam genommen werden.“ Am Mittwoch wurden dann weitere Details bekannt: <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/muehlingen/mutmasslicher-taeter-von-zoznegg-in-spezialklinik-eingeliefert;art372452,12219841" title="Nach dem SEK-Einsatz in Zoznegg werden neue Details bekannt">Zum Beispiel, was bei der Hausdurchsuchung gefunden wurde</a>.</p> <h2>Feldberg, Allgäu, Vorarlberg, Schweiz: So viel kosten die Skipässe in diesem Winter</h2> <p>Das Jahr 2024 biegt so langsam auf die Zielgerade ein. Und je kälter die Tage werden, desto näher rückt auch die Skisaison. In den vergangenen Jahren hatten einige Skigebiete aufgrund milder Winter jedoch vermehrt Probleme, ihre Pisten über die gesamte Saison bereitzuhalten.</p> <p>Zu den Wetter-Problemen kam für Wintersportler außerdem vielerorts ein neues, dynamisches Preissystem, durch das die Anbieter ihre Preise für Skipässe täglich anpassen. Da den Überblick zu bewahren ist schwierig. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/alpen-und-feldberg-so-viel-kosten-die-ski-tagespaesse-im-winter-202425;art417930,12218766" title="Feldberg, Allgäu, Vorarlberg, Schweiz: So viel kosten die Skipässe in diesem Winter">Wir haben nachgeschaut, was Erwachsene und Familien im Winter 2024/25 ein Tag auf der Piste kostet, und das in Deutschland, der Schweiz und Vorarlberg</a>.</p> <h2>Ausbau und Elektrifizierung der Hochrheinbahn: 50 Millionen Franken aus der Schweiz</h2> <p>Seit Anfang der Woche ist es offiziell: Die Schweiz beteiligt sich mit 50 Millionen Franken (53 Millionen Euro) an den Kosten für den Ausbau und die Elektrifizierung der Hochrheinbahn. Wie die Schweizer Bundesregierung und das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg mitteilten, <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/50-millionen-franken-kommen-aus-der-schweiz;art372586,12219441" title="Die Schweiz beteiligt sich mit 50 Millionen Franken am Ausbau und der Elektrifizierung">wurde am Montag eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.</a></p> <p>Die Elektrifizierung und der Ausbau der rund 75 Kilometer langen Hochrhein-Strecke zwischen Basel Badischer Bahnhof und Erzingen wird laut Mitteilung rund 430 Millionen Franken kosten, was 459 Millionen Euro entspricht. Dies wären nochmals fast 30 Millionen Euro mehr als die 430 Millionen Euro, die bisher im Raum standen.</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 15 Oct 2024 13:47:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von 0 bis fast 6000 Euro pro Kopf: So hoch sind die Schulden Ihrer Heimatstadt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/so-hoch-sind-die-schulden-ihrer-heimatstadt;art417930,12205829 ]]></link>      <description><![CDATA[  Blick in die Bücher der Region: In so mancher Kommune sind die Taschen leer. Andere machen gar keine Schulden. So sieht die Haushaltslage in Ihrer Stadt aus.  ]]></description>
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          Blick in die Bücher der Region: In so mancher Kommune sind die Taschen leer. Andere machen gar keine Schulden. So sieht die Haushaltslage in Ihrer Stadt aus.<br>
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        Blick in die Bücher der Region: In so mancher Kommune sind die Taschen leer. Andere machen gar keine Schulden. So sieht die Haushaltslage in Ihrer Stadt aus.



        <p>101 Gemeinden in Baden-Württemberg sind schuldenfrei. Das geht aus der Schuldenstatistik hervor, die das Statistische Landesamt Mitte Oktober 2024 veröffentlicht hat.</p> <p>Die Ergebnisse finden Sie in dieser Karte. Je dunkler der Ort, desto höher die Schulden. Mit der Suchleiste können Sie Ihren Landkreis auswählen.</p> <div id="___chart"></div> <p>Als schuldenfrei gelten Gemeinden, wenn weder der Haushalt noch die Eigenbetriebe Schulden aufweisen. Womöglich verschuldete Eigengesellschaften werden dabei nicht berücksichtigt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was sind Eigenbetriebe?</span><span>Ein Eigenbetrieb ist eine öffentlich-rechtliche Unternehmensform. Eigenbetriebe sind rechtlich unselbstständig und mit dem Haushaltsplan der Trägerkörperschaft verknüpft.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Was sind Eigengesellschaften?</span><span>Eigengesellschaften sind wirtschaftlich aus der Kommunalverwaltung ausgegliederte GmbHs oder AGs, an denen die jeweilige Kommune 100% der Anteile hält.</span></label></div> <h2>Landkreis Konstanz</h2> <p>Von den 25 Landkreiskommunen sind vier schuldenfrei. In Engen, Orsingen-Nenzingen, Mühlingen und Hohenfels stand zum Ende des vergangenen Jahres die Null.</p> <p>Den höchsten Schuldenstand weisen die beiden größten Städte im Landkreis auf. Mehr als 170 Millionen Euro Schulden macht in Konstanz umgerechnet 1993 Euro pro Kopf. Singen folgt knapp dahinter mit <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/singen-fuehrt-ab-2025-eine-zweitwohnungssteuer-ein;art372458,12197351" target="_blank" title="Die Zweitwohnungssteuer kommt: Singen bittet rund 1400 Wohnungseigentümer zur Kasse">1886 Euro pro Einwohner</a>.</p> <h2>Bodenseekreis</h2> <p>Schuldenfrei ist am östlichen Seeufer keine Kommune. Owingen hat mit 162.000 Euro oder umgerechnet 35 Euro pro Kopf den entspanntesten Schuldenstand.</p> <p>Meersburg, Kressbronn und Oberteuringen sind davon weit entfernt. Sie führen die kreisinterne Rangliste an — noch vor Friedrichshafen, das mit fast 84 Millionen Euro oder umgerechnet 1329 Euro pro Kopf in der Kreide steht.</p> <h2>Schwarzwald-Baar-Kreis</h2> <p>Das kleine Mönchweiler steht an der Spitze im Kreis. Nicht einmal 3000 Einwohner zählt das einzige schuldenfreie Städtchen.</p> <p>Wenige Kilometer weiter westlich ist die Lage eine andere. Schönwald und Furtwangen sind in der Karte dunkelrot eingezeichnet — das heißt: Beide Kommunen sind hoch verschuldet.</p> <p>Fast zwölf Millionen Euro oder umgerechnet 4475 Euro sind es in Schönwald. Der Hochschuldstandort Furtwangen weist Schulden in Höhe von 35 Millionen Euro oder umgerechnet 3873 Euro pro Einwohner aus.</p> <h2>Landkreis Waldshut</h2> <p>Nicht gerade besser ist die Schuldenlage eine knappe Autostunde entfernt in St. Blasien. 5788 Euro Schulden pro Einwohner ist gleichbedeutend mit dem fünfthöchsten Schuldenstand in ganz Baden-Württemberg.</p> <p>Nur in der Nachbargemeinde Feldberg im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, in Oppenau im Ortenaukreis sowie in Altensteig und Bad Liebenzell im Landkreis Calw steht eine höhere Pro-Kopf-Verschuldung in den Büchern.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Von 0 bis fast 6000 Euro pro Kopf: So hoch sind die Schulden Ihrer Heimatstadt]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 10 Oct 2024 16:45:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nebelloch Bodensee? Von wegen! Warum dieser Ruf falsch ist  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/nebel-am-bodensee-wie-schlimm-ist-der-winter-wirklich;art417930,12201732 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit dem Herbst startet zwischen Konstanz und Friedrichshafen die Nebelsaison. Schlimm wie nirgendwo sonst soll die sein, heißt es. Doch ein Vergleich mit anderen Orten in Deutschland zeigt, dass das unberechtigt ist.  ]]></description>
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          Mit dem Herbst startet zwischen Konstanz und Friedrichshafen die Nebelsaison. Schlimm wie nirgendwo sonst soll die sein, heißt es. Doch ein Vergleich mit anderen Orten in Deutschland zeigt, dass das unberechtigt ist.<br>
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        Mit dem Herbst startet zwischen Konstanz und Friedrichshafen die Nebelsaison. Schlimm wie nirgendwo sonst soll die sein, heißt es. Doch ein Vergleich mit anderen Orten in Deutschland zeigt, dass das unberechtigt ist.



        <p>Dem Herbst und Winter am Bodensee eilt ein Ruf voraus. So schön Frühling und Sommer seien, so schmerzhaft sei der Rest des Jahres. Nasskalt sei es dann und neblig. Den ganzen Tag Nebel!</p> <p>Kennen Sie solche Aussagen? Der SÜDKURIER ist eingetaucht in die Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD), um Lichts ins Trübe zu bringen: Ist Konstanz wirklich die Nebel-Hauptstadt Deutschlands? Um es vorwegzunehmen: Bestätigen lässt sich das nicht.</p> <h2>Mehr als zwei Millionen Stunden Nebel</h2> <p>Der DWD misst Nebel über die Sichtweite: „Die Bezeichnung Nebel wird gewöhnlich dann verwendet, wenn die Sichtweite in Bodennähe unter einen Kilometer absinkt, wobei die relative Luftfeuchte nahe der Sättigung (100%) liegt“, heißt es im Wetter- und Klimalexikon.</p> <p>An 155 Wetterstationen misst der DWD das schon seit 30 Jahren oder länger. Über die Republik verteilt gab es in diesen Zeitraum mehr als zwei Millionen Stunden Nebel. Das sind die Top 60 der Nebelstandorte in Deutschland.</p> <div id="___map"></div> <h2>Konstanz ist knapp in den Top 60</h2> <p>Viel Nebel gibt es natürlich auf den hohen Bergen, dem Brocken, der Zugspitze und dem Feldberg. Daneben ist auch München auf der Karte vertreten. Das ist pikant, weil die Wetterstation in der Hauptstadt Bayerns am Flughafen steht.</p> <p>Konstanz rutscht gerade so in die Liste. Sehr viel mehr Nebelstunden gab es in den vergangenen 30 Jahren in Freudenstadt im Schwarzwald.</p> <p>Deutlicher wird das, wenn wir die Standorte in eine Rangfolge bringen. Ganz oben steht der Brocken mit mehr als 125.000 Nebelstunden.</p> <div id="___circles"></div> <p>Kein anderer Standort rutscht im Vergleich weiter nach oben als Konstanz. Am Bodensee hat es also bedeutend seltener Nebel als beispielsweise im Schwarzwald. Dafür ist er aber dichter als anderswo.</p> <p>Wahrscheinlich empfinden deswegen viele Menschen den Herbst und Winter am See als übermäßig grau. Es gibt jedoch mehrere Städte, etwa Trier und Bad Kissingen, die in beiden Kategorien vor Konstanz landen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die komplette Rangfolge nach Stunden</span><span><strong>Orte in Baden-Württemberg gefettet</strong><br /> Brocken, 125.517 Stunden<br /> Fichtelberg, 113.053 Stunden<br /> Zugspitze, 98.660 Stunden<br /> <strong>Feldberg/Schwarzwald</strong>, 95.039 Stunden<br /> Wasserkuppe, 89.542 Stunden<br /> Kahler Asten, 88.164 Stunden<br /> Kleiner Feldberg/Taunus, 85.806 Stunden<br /> Großer Arber, 82.543 Stunden<br /> Schmücke, 79.889 Stunden<br /> Zinnwald-Georgenfeld, 59.716 Stunden<br /> Neuhaus am Rennweg, 58.426 Stunden<br /> Hohenpeißenberg, 42.683 Stunden<br /> Weinbiet, 35.126 Stunden<br /> <strong>Stötten</strong>, 32.146 Stunden<br /> <strong>Klippeneck</strong>, 25.638 Stunden<br /> Bad Marienberg, 19.196 Stunden<br /> Carlsfeld, 16.991 Stunden<br /> Tholey, 16.649 Stunden<br /> Mühldorf, 16.573 Stunden<br /> Harburg, 16.339 Stunden<br /> Meiningen, 16.008 Stunden<br /> Berus, 15.617 Stunden<br /> Idar-Oberstein, 14.455 Stunden<br /> <strong>Freudenstadt</strong>, 13.759 Stunden<br /> Michelstadt-Vielbrunn, 13.552 Stunden<br /> Neuburg an der Donau, 13.489 Stunden<br /> <strong>Laupheim</strong>, 13.341 Stunden<br /> Braunlage, 12.932 Stunden<br /> Gelbelsee, 12.823 Stunden<br /> Bad Kissingen, 12.173 Stunden<br /> Harzgerode, 11.874 Stunden<br /> Straubing, 11.698 Stunden<br /> Marienberg, 11.188 Stunden<br /> Lechfeld, 11.165 Stunden<br /> Lindenberg, 10.991 Stunden<br /> Trier-Petrisberg, 10.239 Stunden<br /> Wiesenburg, 10.225 Stunden<br /> München-Flughafen, 10.149 Stunden<br /> Schleswig, 9872 Stunden<br /> Barth, 9693 Stunden<br /> Leck, 9569 Stunden<br /> Lüdenscheid, 9536 Stunden<br /> Elpersbüttel, 9532 Stunden<br /> <strong>Niederstetten</strong>, 9470 Stunden<br /> Regensburg, 9377 Stunden<br /> Erfurt-Weimar, 9327 Stunden<br /> Nordholz-Wanhöden, 9325 Stunden<br /> Kümmersbruck, 9275 Stunden<br /> Bad Hersfeld, 9185 Stunden<br /> Bremervörde, 9184 Stunden<br /> Hof, 9120 Stunden<br /> Schleiz, 8901 Stunden<br /> Zwiesel, 8746 Stunden<br /> Augsburg, 8733 Stunden<br /> Lichtenhain-Mittelndorf, 8592 Stunden<br /> <strong>Konstanz</strong>, 8414 Stunden<br /> List auf Sylt, 8058 Stunden<br /> Boizenburg, 8013 Stunden<br /> Laage-Kronskamp, 7950 Stunden<br /> Faßberg, 7948 Stunden</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Die komplette Rangfolge nach Sichtweite</span><span><strong>Orte in Baden-Württemberg gefettet</strong><br /> Brocken, 37,1 Meter<br /> Fichtelberg, 81,5<br /> Großer Arber, 86,6<br /> Zugspitze, 107,5<br /> <strong>Feldberg/Schwarzwald</strong>, 114,6<br /> Kleiner Feldberg/Taunus, 158,4<br /> Wasserkuppe, 165,8<br /> Schmücke, 174,7<br /> Zinnwald-Georgenfeld, 191,5<br /> Hohenpeißenberg, 205,6<br /> Kahler Asten, 217,9<br /> Weinbiet, 222,7<br /> Stötten, 232,9<br /> <strong>Klippeneck</strong>, 238,5<br /> Trier-Petrisberg, 268,2<br /> Berus, 269,8<br /> Tholey, 270,0<br /> Michelstadt-Vielbrunn, 281,2<br /> Würzburg, 282,3<br /> Harburg, 296,0<br /> Mühldorf, 306,4<br /> Bad Kissingen, 306,4<br /> Warburg, 310,1<br /> Neuhaus am Rennweg, 311,6<br /> Bad Hersfeld, 313,5<br /> Gelbelsee, 316,1<br /> <strong>Konstanz</strong>, 319,7<br /> Bad Marienberg, 329,1<br /> Straubing, 332,8<br /> <strong>Ummendorf</strong>, 335,4<br /> <strong>Stuttgart (Schnarrenberg)</strong>, 337,9<br /> <strong>Laupheim</strong>, 338,5<br /> <strong>Freudenstadt</strong>, 339,4<br /> Schleiz, 339,7<br /> Ingolstadt-Manching, 341,2<br /> Gießen/Wettenberg, 343,4<br /> Harzgerode, 347,6<br /> Meiningen, 347,7<br /> Lechfeld, 347,7<br /> Göttingen, 347,9<br /> Bamberg, 351,2<br /> Geisenheim, 355,5<br /> Neuburg an der Donau, 356,0<br /> Erfurt-Weimar, 356,0<br /> Gera-Leumnitz, 357,9<br /> Chemnitz, 358,4<br /> Osterfeld, 360,3<br /> Barth, 360,4<br /> Artern, 360,6<br /> Fritzlar/Eder, 362,4<br /> Altenstadt, 365,6<br /> Arkona, 366,2<br /> Augsburg, 369,0<br /> List auf Sylt, 370,4<br /> Idar-Oberstein, 372,5<br /> Bremervörde, 375,0<br /> Itzehoe, 375,4<br /> <strong>Freiburg</strong>, 375,7<br /> Leck, 378,1<br /> Zwiesel, 378,5</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Wie entsteht Nebel?</span><span>Der DWD schreibt dazu in seinem Lexikon: „Nebel kann sich bei Abkühlung unter den Taupunkt, bei Zunahme des Wasserdampfes durch Verdunstung und/oder Mischung von feuchtwarmer mit kalter Luft bilden. Auch eine Kombination dieser Prozesse ist möglich.“<br /> <br /> Abkühlungsnebel „entsteht durch Abkühlung der bodennahen Luftschicht unter den Taupunkt infolge nächtlicher Ausstrahlung des Erdbodens, oder Advektion von feuchtwarmer Luft über kalten Untergrund oder orographischer Hebung.“<br /> <br /> Verdunstungsnebel bildet sich häufig, wenn ein warmer und sehr feuchter Untergrund verdunstet: „Dabei wird die bodennahe Luftschicht mit Wasserdampf kräftig angereichert. Die damit verbundene Übersättigung führt zur Kondensation.“<br /> <br /> Mischhungsnebel „entsteht bei gleichzeitiger Abkühlung der Luft und Erhöhung des Wasserdampfgehaltes, vor allem im Bereich von Fronten, wo eine turbulente Durchmischung feuchtwarmer und kalter Luft stattfindet, die mit adiabatischer Abkühlung verbunden ist. Die Erhöhung des Feuchtegehalts der bodennahen Luftschicht erfolgt durch Verdunstung des frontalen Niederschlags.“</span></label></div> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Feldberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nebelloch Bodensee? Von wegen! Warum dieser Ruf falsch ist]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 16 Aug 2024 05:08:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sesselbahn ersetzt bald Schlepplift  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/feldberg/sesselbahn-ersetzt-bald-schlepplift;art372514,12152073 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Regierungspräsidium genehmigt das Projekt</li> <li>Einwohner besorgt wegen mehr Lärm und Verkehr</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Regierungspräsidium genehmigt das Projekt</li> <li>Einwohner besorgt wegen mehr Lärm und Verkehr</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Regierungspräsidium genehmigt das Projekt</li> <li>Einwohner besorgt wegen mehr Lärm und Verkehr</li> </ul>



        <p>Todtnau – Was lange währt, wird endlich gut. Dieser Gedanke ist wohl den Betreibern der Stübenwasenlift GmbH am Montagnachmittag durch den Kopf geschossen, als die Mitteilung aus dem Regierungspräsidium Freiburg kam: Die Behörde hat den Abbau des Stübenwasenlifts in Todtnauberg und den Bau eines Vierer-Sessellifts, der den alten Schlepplift ersetzen soll, genehmigt.</p> <p>„Seit dem Erstkontakt mit den Behörden sind zehn Jahre und vier Monate vergangen – das ist schon gewaltig“, sagt Matthias Schneider auf Anfrage dieser Zeitung. „Aber schlussendlich zählt das Ergebnis: Wir haben es nun geschafft und sind über die Genehmigung hocherfreut“, sagt Schneider, der gemeinsam mit seiner Schwester Andrea Brender den Stübenwasenlift in Todtnauberg betreibt.</p> <p>Der Familienbetrieb hat die Zeichen der Zeit früh erkannt: Der Schnee wird weniger, alleine mit dem Wintergeschäft lässt sich der Lift nicht mehr wirtschaftlich betreiben. Im Winter 2023/24 hatte der Stübenwasenlift 21 Betriebstage – es war laut Schneider die zweitschlechteste Saison der vergangenen 20 Jahre. Um auf Ganzjahresbetrieb umstellen zu können, verfolgt die Stübenwasenlift schon lange die Idee, den Schlepplift abzubauen und durch eine Vierer-Sesselbahn zu ersetzen. 106 Sessel ohne Wetterschutzhauben sollen zum Einsatz kommen. Im Zuge dessen sollen auch eine kombinierte Rodelbahn mit Mountaincart-Strecke sowie weitere Wanderwege entstehen.</p> <p>Kritik an diesem Vorhaben war in den vergangenen Jahren vor allem vonseiten des Naturschutzes sowie von Einwohnern Todtnaubergs gekommen. Die Bürger sorgten sich vor allem um die steigende Verkehrsbelastung, die Ruhe im Luftkurort sei in Gefahr, hieß es immer wieder. Die Liftbetreiber sowie Ortsvorsteherin Franziska Brünner verwiesen denn auf ein Verkehrskonzept, das auch die verträglichen Besucherlenkungen beinhalte.</p> <p>Das Verfahren sei anstrengend gewesen, sagt Schneider, und weiter: „Aber irgendwann will man es auch durchziehen.“ Die Stübenwasenlift GmbH habe nicht nur viel Arbeit, sondern auch bereits viel Geld in das Projekt gesteckt. „Wir haben bereits 300.000 Euro für die Planung ausgegeben“, so Schneider, etwa für Gutachten. Nun gehe es in die „nächste spannende Phase“ – die Finanzierung und Umsetzung des Projekts. Man wolle nun aber nicht „in Hektik“ verfallen, sondern genau so sauber und bedacht weiter vorgehen wie bei der Planung. Der früheste Baubeginn sei im Herbst 2025.</p> <p>Auch im Todtnauer Rathaus wurde die Genehmigung des Projekts positiv aufgenommen: „Wir begrüßen die Entscheidung und freuen uns mit dem Betreiber mit“, sagt Bürgermeister Oliver Fiedel auf Anfrage dieser Zeitung. Die Ganzjahres-Sesselbahn sei eine weitere Attraktion für die Bergwelt Todtnau, „ich bin mir aber durchaus bewusst, dass damit Hausaufgaben für uns in der Verwaltung verbunden sind“, sagt Fiedel. Er betont, dass die Stadt auch eine Verantwortung für die Todtnauberger habe. Er habe die Bedenken einiger Bürger bezüglich der Zunahme von Verkehr und Lärm sehr wohl wahrgenommen und wisse, dass bereits durch die Hängebrücke beim Wasserfall mehr Verkehr im Ort herrsche als früher.</p> <p>Im Hinblick auf den Sessellift werden Besucherlenkung und Parkraumbewirtschaftung Themen sein, mit denen man sich zu beschäftigen habe. Fiedel möchte auch die Realisierung und Finanzierung einer Shuttle-Lösung prüfen. Den Besuchern könnten beispielsweise etwas außerhalb Parkplätze angeboten und ein kostenloser Shuttle zur Hasenhorn-Coasterbahn, zur Hängebrücke oder zum Sessellift angeboten werden. „Tourismus ist ein wesentliches Standbein der Stadt Todtnau – und immer auch ein Spagat“, bilanziert Fiedel.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Offenlegung</h2> Der Planfeststellungsbeschluss wird mit den genehmigten Planunterlagen von Dienstag, 20. August, bis einschließlich Montag, 2. September, im Rathaus in Todtnau zur Einsicht ausliegen. Sämtliche Unterlagen des Projekts können ab dem 20. August auch im Internet unter www.rp-freiburg.de (unter „Aktuelles“) eingesehen werden.</div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Feldberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sesselbahn ersetzt bald Schlepplift]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 05 Aug 2024 17:04:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Geld allein hilft nicht: Die Finanznot der Feldbergbahnen zeigt, was Klimakrise wirklich bedeutet  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/geld-allein-hilft-nicht-die-finanznot-der-feldbergbahnen-zeigt-was-klimakrise-wirklich-bedeutet;art417930,12142101 ]]></link>      <description><![CDATA[  Den Feldbergbahnen droht das Geld auszugehen. Der Berg erhitzt sich, die Gemüter auch. Dabei geht es um ganz grundsätzliche Fragen in Zeiten der Erderwärmung – und für eine Antwort muss man sich entscheiden.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Den Feldbergbahnen droht das Geld auszugehen. Der Berg erhitzt sich, die Gemüter auch. Dabei geht es um ganz grundsätzliche Fragen in Zeiten der Erderwärmung – und für eine Antwort muss man sich entscheiden.<br>
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        Den Feldbergbahnen droht das Geld auszugehen. Der Berg erhitzt sich, die Gemüter auch. Dabei geht es um ganz grundsätzliche Fragen in Zeiten der Erderwärmung – und für eine Antwort muss man sich entscheiden.



        <p>Das Gefühl ist ganz klar: Am Feldberg muss es möglichst lange noch winterlichen Liftbetrieb geben. Da stimmen wohl sehr viele der hunderttausenden Menschen zu, die dort schon schöne Schneetage verbracht haben. Allerdings nimmt die Klimakrise keine Rücksicht auf Gefühle – und der Feldberg ist ein erschreckend naher und erschreckend akuter Beleg dafür.</p> <p>Denn mit dem Schnee taut auch eine der wichtigsten Einnahmequelle für die feldbergnahen Gemeinden weg. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/feldbergbahnen-droht-aus-ueberstehen-keinen-schlechten-winter-mehr;art417930,12137549" title="Feldbergbahnen droht Finanz-Aus: „Überstehen voraussichtlich keinen schlechten Winter mehr“">Schon mehrfach mussten sie die Feldbergbahnen, die einen Teil des Liftbetriebs auf dem Berg betreiben, finanziell unterstützen</a> – und das mit Summen, die die relativ kleinen Kommunen schmerzen.</p> <p>Zumal die Gemeinde Feldberg ohnehin schon die höchste Pro-Kopf-Verschuldung im Land hat und sich auf einen Parkhaus-Deal eingelassen hat, der gelinde gesagt nicht nur Vorteile für den Ort bringt. Auch St. Blasien drückt eine sehr hohe Schuldenlast.</p> <h2>Nervöse Reaktion</h2> <p>Die Nervosität in einzelnen Rathäusern scheint jedenfalls groß zu sein, das merkten auch alle SÜDKURIER-Journalisten, die an den Recherchen zur Finanzkrise des Liftbetriebs beteiligt waren. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/st-blasiens-buergermeister-kritisiert-aufregung-um-finanzprobleme-der-feldbergbahnen;art417930,12139059" title="St. Blasiens Bürgermeister kritisiert Aufregung um Finanzprobleme der Feldbergbahnen">Da wütet ein Bürgermeister dann auch einmal über die Tonlage, die seine eigene Stadtsprecherin selbst angeschlagen hatte. </a></p> <p>Man kann diese Gereiztheit teilweise nachvollziehen, zumindest, wenn sie im Rahmen des Anstandes bleibt. Es geht für die Kommunen St. Blasien, Feldberg und Todtnau schlichtweg um sehr viel. Der Wintertourismus ist noch immer eine Haupteinnahmequelle und Arbeitsplatzgarant, auch wenn gerade Todtnau sich schon etwas breiter aufgestellt hat.</p> <h2>Liftbetrieb bis 2100 wirkt ambitioniert</h2> <p>Doch sind die Bürgermeister eben allen Steuerzahlern verpflichtet, nicht nur jenen, die vom Wintersport zehren. Und hier stellt sich eben doch die Frage: Wann übersteigen die Zuschüsse die kommunalen Möglichkeiten, wann stehen Aufwand und Ertrag in keinem Verhältnis mehr? Zumindest ambitioniert wirkt hier die Hoffnung des Bürgermeisters von Feldberg, noch bis 2100 einen Liftbetrieb zu realisieren.</p> <p>Nicht einmal Klimaforscher wissen genau, wie stark bis dahin die Temperaturen steigen werden, derzeit steuert die Erde aber auf drei Grad mehr als vor der Industrialisierung zu.<a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/weniger-schnee-und-viel-waermer-wetterentwicklung-auf-dem-feldberg;art417930,12142060" title="Krise am Feldberg: Wie winterlich ist der Berg überhaupt noch?"> Und schon jetzt gibt es am Feldberg nur noch rund halb so viele Schneetage wie 1950, damals waren es 80, heute im Schnitt eher 40.</a> In den vergangenen Jahren waren es oft noch deutlich weniger.</p> <p>Der Feldberg ist auch deswegen ein herausragendes Beispiel für den Umgang mit dem Klimawandel, weil gerne eine Antwort auf die Probleme genannt wird: Technik. In diesem Fall ein Mehr an Beschneiung. Das klingt naheliegend.</p> <p>Nur: Auch für diese ressourcenintensive und teure Maßnahme müssen stabile Minusgrade herrschen. Doch die Zahl der Frosttage am Feldberg sinkt deutlich, von rund 170 jährlich noch in den 70ern auf heute eher 140, teilweise auch nur 120 – und es werden noch weniger werden.</p> <h2>Die Frage der Fragen</h2> <p>So stellt sich am Feldberg schon jetzt die Entscheidungsfrage, die uns alle im Zeitalter der Klimakrise immer häufiger begegnen wird: Sehen wir ein, dass wir manches verloren haben und machen das Erträglichste aus den Folgen?</p> <p>Oder stemmen wir uns mit enormem technischem und finanziellem Aufwand gegen die unwiderruflichen Auswirkungen der Krise, in der Hoffnung, einfach irgendwie so weiterleben zu können, wie wir es schon immer getan haben?</p> <h2>Der mögliche Ausweg</h2> <p>Das Kuriose ist: Wenn man sich am Feldberg für das Erste entscheidet, hat man sogar einen Standortvorteil. Denn schon jetzt verwandelt sich der Oberrheingraben, ein Haupteinzugsgebiet des Berges, an schwülen Sommertagen in einen für Mitteleuropäer kaum erträglichen Schwitzkasten.</p> <p>Besser wird das künftig sicher nicht – was läge da näher als die Bergflucht in kältere Gefilde. Erkrankt am warmen Winter, gesundet am heißen Sommer, vielleicht sind das ja die Aussichten für die begnadete Hochschwarzwald-Landschaft rund um den Feldberg.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Feldberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Geld allein hilft nicht: Die Finanznot der Feldbergbahnen zeigt, was Klimakrise wirklich bedeutet]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 05 Aug 2024 16:24:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Krise am Feldberg: Wie winterlich ist der Berg überhaupt noch?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/weniger-schnee-und-viel-waermer-wetterentwicklung-auf-dem-feldberg;art417930,12142060 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wenn dem Feldberg der Schnee ausgeht, geht den Feldbergbahnen das Geld aus. Das droht im kommenden Winter – und Wetterdaten zeigen, wie sehr die Schneesicherheit zusammengeschmolzen ist.  ]]></description>
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          Wenn dem Feldberg der Schnee ausgeht, geht den Feldbergbahnen das Geld aus. Das droht im kommenden Winter – und Wetterdaten zeigen, wie sehr die Schneesicherheit zusammengeschmolzen ist.<br>
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        Wenn dem Feldberg der Schnee ausgeht, geht den Feldbergbahnen das Geld aus. Das droht im kommenden Winter – und Wetterdaten zeigen, wie sehr die Schneesicherheit zusammengeschmolzen ist.



        <p>Der Feldberg hat ein Problem – ein Finanzproblem. Den Feldbergbahnen, die einen Teil der Lifte am höchsten Berg im Südwesten betreiben, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/feldbergbahnen-droht-aus-ueberstehen-keinen-schlechten-winter-mehr;art417930,12137549" title="Feldbergbahnen droht Finanz-Aus: „Überstehen voraussichtlich keinen schlechten Winter mehr“">droht das Geld auszugehen.</a></p> <p>Ein weiterer schlechter Winter könnte nach Angaben der Gesellschafterkommunen das Aus bedeuten. Wie dieser kommende Winter 2024 ausfallen wird, kann heute natürlich noch niemand sagen. Aber: Ein Blick in die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zeigt klar auf, wie die Klimakrise dem Wintersport am Feldberg zusetzt.</p> <p>Die Datengrundlage dafür ist gut – direkt auf dem Gipfel des Feldbergs in knapp 1500 Metern Höhe zeichnet eine Wetterstation schon seit kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Messwerte auf.</p> <h2>Es schneit seltener und weniger</h2> <p>Auf die natürliche Schneeversorgung ist immer weniger Verlass. Die Anzahl der Schneetage am Feldberg ist eingebrochen – also jene Tage, an denen zwischen 6 Uhr des aktuellen bis 6 Uhr des kommenden Tages der Niederschlag ausschließlich in Form von Schnee fällt.</p> <p>Jahrzehntelang waren das meist weit über 50 Tage im Jahr – seit 2018 wurde dieser Wert überhaupt nicht mehr erreicht.</p> <div id="___chart_schneetage"></div> <p>Schon früher eingebrochen ist die durchschnittliche Schneehöhe auf dem Feldberg. Die früher häufig erreichten 40 Zentimeter werden im Schnitt kaum mehr aufgezeichnet.</p> <div id="___chart_schneehoehe"></div> <h2>Die Temperatur fällt seltener unter 0</h2> <p>Die Lösung der Liftbetreiber: Kunstschnee. Seit einigen Jahren wird auf dem Feldberg stärker auf künstliche Beschneiung gesetzt, ein weiterer Ausbau ist in der Diskussion. Die Beschneiung funktioniert aber nur, wenn Frost herrscht.</p> <p>Für Meteorologen gelten jene Tage als Frosttage, an denen die Temperatur zeitweise unter 0 Grad liegt (deswegen aber nicht zwingend den ganzen Tag). Die Daten zeigen: Auch das passiert immer seltener, wobei der Einbruch hier nicht ganz so gravierend ist.</p> <div id="___chart_frosttage"></div> <h2>Es wird wärmer auf dem Gipfel</h2> <p>Allgemein wird es auf dem Gipfel immer wärmer. Die Daten zeigen eine enorme Erhöhung der Jahresdurchschnittstemperatur: Lag sie in den 50er-Jahren im Mittel noch im Zwei-Grad-Bereich, sind es mittlerweile im Schnitt schon über vier Grad. 2022 kratzte die Temperatur sogar an der Sechs-Grad-Marke.</p> <div id="___chart_temperatur"></div> <h2>Sehr schwacher Trost</h2> <p>Immerhin ein Wert steigt: der der Schneeregentage, also die Anzahl der Tage, an denen es zwar schneit, aber auch regnet. Für die Qualität der Skipisten sind diese Bedingungen allerdings kein Segen.</p> <div id="___chart_schneeregen"></div> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Feldberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Krise am Feldberg: Wie winterlich ist der Berg überhaupt noch?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 01 Aug 2024 17:49:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[St. Blasiens Bürgermeister kritisiert Aufregung um Finanzprobleme der Feldbergbahnen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/st-blasiens-buergermeister-kritisiert-aufregung-um-finanzprobleme-der-feldbergbahnen;art417930,12139059 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die finanzielle Lage der Feldbergbahnen sorgt für Wirbel. Adrian Probst stört das, er will den nächsten Winter abwarten. Eine Grafik zeigt, welche Lifte betroffen wären, sollten die GmbH Insolvenz anmelden müssen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die finanzielle Lage der Feldbergbahnen sorgt für Wirbel. Adrian Probst stört das, er will den nächsten Winter abwarten. Eine Grafik zeigt, welche Lifte betroffen wären, sollten die GmbH Insolvenz anmelden müssen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die finanzielle Lage der Feldbergbahnen sorgt für Wirbel. Adrian Probst stört das, er will den nächsten Winter abwarten. Eine Grafik zeigt, welche Lifte betroffen wären, sollten die GmbH Insolvenz anmelden müssen.



        <p>Schneearme Winter und Ausfälle in der Corona-Zeit haben den Liftbetreiber Feldbergbahnen in der Vergangenheit in finanzielle Schwierigkeiten gebracht. Wie ernst die Lage ist, zeigte eine Anfrage bei den Gesellschafterkommunen Feldberg, Todtnau und St. Blasien, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/feldbergbahnen-droht-aus-ueberstehen-keinen-schlechten-winter-mehr;art417930,12137549" title="Feldbergbahnen droht Finanz-Aus: „Überstehen voraussichtlich keinen schlechten Winter mehr“">über die der SÜDKURIER am Donnerstag berichtete.</a></p> <p>Übereinstimmend erklärten die Kommunen, dass die Feldbergbahnen GmbH sich in einer finanziell angespannten Situation befinden. „Das Unternehmen Feldbergbahnen GmbH wird voraussichtlich keinen schlechten Winter mehr überstehen“, sagte Susanne Gilg, Pressesprecherin von St. Blasien.</p> <h2>Der kommende Winter könne laufen</h2> <p>Der Bürgermeister genau dieser Stadt meldet sich nun aber mit Kritik. Adrian Probst plädiert dafür, den Blick auf die aktuelle Situation zu richten: „Ich halte manche Berichterstattungen für völlig übertrieben negativ. Wichtig ist doch erstmal, dass wir diese Saison überstanden haben.“</p> <p>Gerüchte um eine drohende Insolvenz, die bereits Anfang des Jahres im Raum stand, seien schließlich nicht eingetreten, so der Stadtchef von St. Blasien. Allerdings ist öffentlich bekannt, dass die Gesellschafterkommunen schon mehrfach Geld in die GmbH nachschießen mussten.</p> <p>„Es wurden unter anderem Darlehen erteilt, mit denen der kommende Winter laufen kann. In der Mitte des nächsten Jahres werden wir dann Bilanz ziehen“, sagt Probst weiter.</p> <p>Sollte es doch zu einer Insolvenz der Feldbergbahnen kommen, wäre jedenfalls nicht der ganze Feldberg betroffen. Nur die fünf Lifte in Fahl (Sesselbahn Fahl, Herzogenhorn-Bahn, Hebelwiesenlift, Silberwiesenlift 1 und Silberwiesenlift 2) gehören der Feldbergbahnen GmbH.</p> <p>Die Liftanlagen am Grafenmatt mit den Grafenmatt- und Zellerliften gehören der Stadt St. Blasien. Die Gemeinde Feldberg ist wiederum Eigentümerin der Lifte am Seebuck.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[St. Blasiens Bürgermeister kritisiert Aufregung um Finanzprobleme der Feldbergbahnen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 31 Jul 2024 16:23:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Feldbergbahnen droht Finanz-Aus: "Überstehen voraussichtlich keinen schlechten Winter mehr"  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/feldbergbahnen-droht-aus-ueberstehen-keinen-schlechten-winter-mehr;art417930,12137549 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach Ansicht der Gemeinden Feldberg, St. Blasien und Todtnau könnte die Feldbergbahnen GmbH nach der kommenden Saison in Existenznöte geraten. Warum eine Pleite aber nicht den ganzen Liftbetrieb treffen würde.  ]]></description>
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          Nach Ansicht der Gemeinden Feldberg, St. Blasien und Todtnau könnte die Feldbergbahnen GmbH nach der kommenden Saison in Existenznöte geraten. Warum eine Pleite aber nicht den ganzen Liftbetrieb treffen würde.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Nach Ansicht der Gemeinden Feldberg, St. Blasien und Todtnau könnte die Feldbergbahnen GmbH nach der kommenden Saison in Existenznöte geraten. Warum eine Pleite aber nicht den ganzen Liftbetrieb treffen würde.



        <p>Seit Generationen ist der Feldberg als höchster Berg des Schwarzwaldes ein Anziehungspunkt für Wintersportler aus nah und fern. Doch Deutschlands größtes Skigebiet nördlich der Alpen kämpft mit Problemen: Mehrere zu milde Winter in Folge und drastische Umsatzrückgänge in der Corona-Saison haben den Liftbetreiber Feldbergbahnen GmbH in finanzielle Schwierigkeiten gebracht.</p> <p>Wie gravierend diese sind, wird immer deutlicher. <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/schuldenberg-am-feldberg-droht-dem-skigebiet-die-pleite;art416,11921477" target="_blank" title="Schuldenberg am Feldberg: Droht dem Skigebiet die Pleite?">Erst Anfang des Jahres hatte es Gerüchte um eine drohende Insolvenz bei dem Unternehmen gegeben, die die Verantwortlichen später gegenüber unserer Zeitung jedoch dementierten.</a></p> <p>Nun scheinen sich die düsteren Prognosen aber zu bewahrheiten: „Das Unternehmen Feldbergbahnen GmbH wird voraussichtlich keinen schlechten Winter mehr überstehen“, sagt Susanne Gilg, Pressesprecherin der Mitgesellschaftergemeinde St. Blasien.</p> <p>Die Kommune könne angesichts seiner Haushaltslage nicht jedes Jahr finanziell für die GmbH einspringen. Die anderen Mitgesellschafter Feldberg und Todtnau äußern sich ähnlich. Aber was würde eine Pleite des Liftbetreibers bedeuten?</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Feldberg und seine Lifte</span><span>An den Flanken des höchsten deutschen Mittelgebirges erstrecken sich mehrere gesellschaftsrechtlich eigenständige Skigebiete. Die Feldbergbahnen GmbH, die in finanziellen Schwierigkeiten steckt, betreibt fünf Lifte und Aufstiegshilfen an den Südhängen des Feldbergs. Kernstück ist die Sesselbahn Fahl mit dem „Fahler Loch“. Die Lifte gehören zu je einem Drittel den Gemeinden Feldberg, St. Blasien und Todtnau. Die Kommunen haben die GmbH mit dem operativen Betrieb des Skibetriebs beauftragt. Die Gemeinde Feldberg betreibt selbst fünf Lifte und Aufstiegshilfen an den Hängen des 1450 Meter Hohen Seebuck, des Nebengipfels des Feldbergs. Das Skigebiet ist ein Eigenbetrieb der Gemeinde Feldberg. Die Skilifte der Stadt St. Blasien umfassen 8 Lifte und grenzen südöstlich an die Feldbergbahnen an. Die Hauptlifte sind die Grafenmattlifte. Die Lifte und Bahnen werden als Eigenbetrieb der Stadt St. Blasien geführt.</span></label></div> <p>Die Gemeinden Feldberg, St. Blasien und Todtnau, die sich als Gesellschafter die Lifte der Feldbergbahnen in Fahl (Gemarkung Todtnau) teilen, mussten in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Geld in die GmbH nachschießen.</p> <p>Da sich im Laufe der Jahre eine Finanzierungslücke von 800.000 Euro bei dem Unternehmen aufgetan hatte, beschlossen die Gesellschafterkommunen zuletzt, die Feldbergbahnen mit weiteren 1,2 Millionen Euro zu bezuschussen. Mit dem Geld, so Geschäftsführer des Unternehmens Julian Probst, sollen auch künftige Investitionen in die Modernisierung der Liftanlagen getätigt werden.</p> <p>Um das Darlehen in Höhe von 1,2 Millionen Euro bereitstellen zu können, habe St. Blasien unter anderem auf höhere Gewerbesteuereinnahmen gesetzt. Feldberg und Todtnau konnten nach Angaben der Feldbergbahnen die Mehrkosten durch andere Haushaltsposten kompensieren.</p> <p>Mit Blick auf den Klimawandel und die tendenziell wärmer werdenden Winter stelle sich allerdings die Frage, wie lange die Kommunen die finanzielle Mehrbelastung noch mittragen können, heißt es etwa von St. Blasien.</p> <h2>Ein weiterer schlechter Winter könnte das Ende sein</h2> <p>Dass die Feldbergbahnen keinen schlechten Winter mehr vertragen, sagt auch Feldbergs Bürgermeister Johannes Albrecht. Sollte auch die kommende Saison zu mild ausfallen, schließen die Gesellschafter also nicht aus, dass die Feldbergbahnen in der Folge Insolvenz anmelden müssen. Als Gesellschafterkommune könne St. Blasien angesichts seiner Haushaltslage nicht jedes Jahr finanziell unterstützen, sagt Susanne Gilg.</p> <p>Wie es dann weitergehen würde, ist noch offen. Eine Insolvenz heißt nicht zwingend, dass der Liftbetrieb sofort eingestellt wird. Es müssten sich allerdings zügig Investoren finden, die frisches Geld nachschießen. Ob es private Investoren gibt, die dazu bereit sind, ist fraglich. Auch die aktuellen Gesellschafterkommunen scheinen derzeit eher abgeneigt. Sollte das Szenario einer Insolvenz eintreten, werden die Gesellschafter mit den jeweiligen Gemeinderäten über das weitere Vorgehen beraten, wie Bürgermeister Albrecht nun erklärt.</p> <h2>Der Feldberg wäre trotzdem nicht pleite</h2> <p>Für die Skifahrer gibt es aber zumindest begrenzt Entwarnung. Denn Skifahren am Feldberg wäre selbst dann noch möglich, wenn die Feldbergbahnen GmbH ihren Betrieb für immer einstellen würde. Die Gemeinden Feldberg und St. Blasien verfügen über eigene Liftanlagen, die von einer Pleite der Feldbergbahnen GmbH nicht betroffen wären.</p> <p>So gehören die Liftanlagen am Seebuck der Gemeinde Feldberg und die Lifte am Grafenmatt der Stadt St. Blasien. „Eine Insolvenz der Feldbergbahnen GmbH würde unsere Liftanlagen ebenso wie die der Liftanlagen der Stadt St. Blasien nicht betreffen“, sagt Albrecht.</p> <p>Anders sieht es in Todtnau aus: Die Kommune ist nur Mitgesellschafter der Feldbergbahnen-Lifte in Fahl und besitzt keine Eigenbetriebe. „Deshalb würde eine Insolvenz der Feldbergbahnen GmbH für die Stadt Todtnau zur Folge haben, dass wir in Fahl keine Liftangebote mehr hätten“, erklärt Todtnaus Bürgermeister Oliver Fiedel.</p> <p>Die Kommunen gehen generell davon aus, dass das Wintersportgeschäft auch in den nächsten Jahren noch rentabel sein kann. Dafür müssten aber verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. So müssen die Gemeinden flexibler auf Wetterschwankungen reagieren können, was technische Modernisierungen erfordere. „Dazu zählen etwa modernere, effizientere und klimaschonendere Beschneiungen oder der Bau einer Ganzjahresbahn am Seebuck“, sagt Albrecht.</p> <p>Geplant sei insbesondere, die Beschneiung auf höher gelegenen Pistenabschnitten zu vervollständigen. Etwa auf der Abfahrt an der Zeigerbahn (Gemarkung Feldberg), auf der die oberen 200 Meter bislang nicht beschneit werden können.</p> <p>Dies führe immer wieder zu einer vollständigen Sperrung der Abfahrt, obwohl die restliche Strecke befahrbar wäre. Eine Erweiterung des Skigebiets mit mehr Bahnen oder höheren Beförderungskapazitäten sei hingegen nicht vorgesehen.</p> <h2>„Erhalten, solange es geht“</h2> <p>Stattdessen wollen die Kommunen verstärkt auf Ganzjahresangebote setzen. So entwickelt Feldberg gemeinsam mit der Hochschwarzwald Tourismus GmbH ein neues Mountainbike-Streckennetz und Todtnau verfügt bereits über Hängebrücken, einen Bikepark und eine Sommerrodelbahn. „Nichtsdestotrotz ist der Wintersport ein nach wie vor prägendes Element unserer Stadt, das wir erhalten möchten, solange es geht“, sagt Fiedel.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Feldbergbahnen droht Finanz-Aus: "Überstehen voraussichtlich keinen schlechten Winter mehr"]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 28 Jun 2024 05:01:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tour mit Ranger und Förster  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/feldberg/tour-mit-ranger-und-foerster;art372514,12102739 ]]></link>      <description><![CDATA[  Feldberg-Ranger Achim Laber und Feldberg-Förster Jens Göttfert bieten im Sommer regelmäßig Führungen durch das Naturschutzgebiet an. In den Sommerferien können Kinder zudem das Junior-Ranger-Abzeichen erwerben.  ]]></description>
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          Feldberg-Ranger Achim Laber und Feldberg-Förster Jens Göttfert bieten im Sommer regelmäßig Führungen durch das Naturschutzgebiet an. In den Sommerferien können Kinder zudem das Junior-Ranger-Abzeichen erwerben.<br>
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        Feldberg-Ranger Achim Laber und Feldberg-Förster Jens Göttfert bieten im Sommer regelmäßig Führungen durch das Naturschutzgebiet an. In den Sommerferien können Kinder zudem das Junior-Ranger-Abzeichen erwerben.



        <p>Feldberg – Feldberg-Ranger Achim Laber und Feldberg-Förster Jens Göttfert bieten im Sommer regelmäßig Führungen durch das Naturschutzgebiet an. In den Sommerferien können Kinder zudem das Junior-Ranger-Abzeichen erwerben.</p> <p>Ein Klassiker ist die „Ranger-Wanderung“ mit dem hauptamtlichen Naturschutzwart am Feldberg, so der offizielle Titel des Feldberg-Rangers. Mit komödiantischem Talent und Fachwissen über „seinen“ Berg schaffe Achim Laber es, auch komplexe Sachverhalte anschaulich und zielgruppengerecht zu vermitteln. Schnell wird auf diese Weise klar, was an dem aus Besuchersicht eher kahlen, windigen Feldberg so schützenswert ist und warum Naturschützer so einen merkwürdigen Hang dazu haben, sich auch für nach menschlichem Geschmack eher unattraktive Wesen einzusetzen.</p> <p>Aus menschlicher Sicht meist wenig willkommen sind auch Tiere, mit denen sich Feldberg-Förster Jens Göttfert beschäftigt. Borkenkäfer etwa, sie fühlen sich in Zeiten steigender Temperaturen besonders wohl. Spannend wird es aber dort, wo der Wald ohne das Zutun des Menschen wachsen darf. Da entsteht langsam wieder ein Urwald, in dem zahlreiche Arten einen Lebensraum finden. So geht es bei der Führung „Mit dem Förster durch den Bannwald“ immer wieder um das Miteinander von Mensch und Natur und um das Wechselspiel von Schutz und Nutzung. Der urige Wald im Feldseekar bietet einen eindrucksvollen Rahmen für diese Waldwanderung.</p> <p>Während die Erwachsenen beim Ranger oder Förster mitgehen, haben acht- bis zwölfjährige Kinder während der Schulsommerferien die Möglichkeit, das Junior-Ranger-Abzeichen zu erwerben. Sie erfahren nicht nur Spannendes über die besondere Natur am Feldberg, sondern beschäftigen sich in kleinen Gruppen eingehend mit bestimmten Themen. Auf diese Weise prägt sich das Gehörte besonders gut ein, und der coole Aufnäher trägt sein Teil dazu bei.</p> <p>Ranger-Wanderungen und Förster-Führungen werden in unregelmäßigem Wechsel bis Ende Oktober donnerstags von 10.30 bis circa 14 Uhr angeboten, die Teilnahme ist kostenlos, aber eine Anmeldung erforderlich. Das Junior-Ranger-Abzeichen wird ab Ende Juli bis Mitte September immer parallel angeboten, auch dafür ist die Anmeldung erforderlich.</p> <p><em><strong>Anmeldung</strong> zu Wanderungen und Junior-Ranger-Abzeichen unter der Telefonnummer 07676 933630</em></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Feldberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Tour mit Ranger und Förster]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 30 May 2024 08:49:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stützmauer wird saniert: Ampelregelung zwischen Bärental und Feldberg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/stuetzmauer-wird-saniert-ampelregelung-zwischen-baerental-und-feldberg;art372502,12048591 ]]></link>      <description><![CDATA[  Den ganzen Sommer über dauert die Anfahrt zum höchsten Gipfel des Landes auf dieser Strecke länger: Eine Mauer an der B317 wird erneuert. Weitere Verbesserungen ergeben sich bei der Verkehrssicherheit.  ]]></description>
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          Den ganzen Sommer über dauert die Anfahrt zum höchsten Gipfel des Landes auf dieser Strecke länger: Eine Mauer an der B317 wird erneuert. Weitere Verbesserungen ergeben sich bei der Verkehrssicherheit.<br>
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        Den ganzen Sommer über dauert die Anfahrt zum höchsten Gipfel des Landes auf dieser Strecke länger: Eine Mauer an der B317 wird erneuert. Weitere Verbesserungen ergeben sich bei der Verkehrssicherheit.



        <p>Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert ab Dienstag, 4. Juni, eine Stützmauer an der B317 zwischen Bärental und Feldberg (Breisgau-Hochschwarzwald). Die Bundesstraße ist laut einer Mitteilung im Baustellenbereich nur einspurig befahrbar.</p> <h2>Sanierung dauert bis Oktober</h2> <p>Der Verkehr werde per Ampel an der Baustelle vorbeigeführt. Die Arbeiten dauerten voraussichtlich bis Oktober, so die Behörde.</p> <p>Die Sanierung ist die Fortsetzung von Arbeiten im vergangenen Jahr. 2023 wurde bereits die Ansichtsfläche der in die Jahre gekommenen Stützmauer saniert. Nun geht es um den oberen Bereich der Mauer. Anschließend werden neue Schutzplanken montiert.</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 15 Mar 2024 16:32:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Am Feldberg wird die Luft dünn: Gefährliche Finanzprobleme des Skigebiets werden immer deutlicher  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/am-feldberg-wird-die-luft-duenn-gefaehrliche-finanzprobleme-des-skigebiets-werden-immer-deutlicher;art416,11937033 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Zukunft des Ski-Zirkus am Feldberg ist ungewiss. Das zentrale Skigebiet an Deutschlands höchstem Mittelgebirgsgipfel kämpft mit dem Klimawandel und hohen Verlusten – und einer Altlast, die Millionen kostet.  ]]></description>
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          Die Zukunft des Ski-Zirkus am Feldberg ist ungewiss. Das zentrale Skigebiet an Deutschlands höchstem Mittelgebirgsgipfel kämpft mit dem Klimawandel und hohen Verlusten – und einer Altlast, die Millionen kostet.<br>
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        Die Zukunft des Ski-Zirkus am Feldberg ist ungewiss. Das zentrale Skigebiet an Deutschlands höchstem Mittelgebirgsgipfel kämpft mit dem Klimawandel und hohen Verlusten – und einer Altlast, die Millionen kostet.



        <p>Immer weniger Schnee und Gerüchte über eine drohende Zahlungsunfähigkeit: Die finanziellen Probleme in Deutschlands größtem Skigebiet außerhalb der Alpen auf dem Feldberg sind größer und ziehen sich länger hin, als bislang vermutet.</p> <p>Nach Recherchen des SÜDKURIER hat der Liftbetreiber, die <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/schuldenberg-am-feldberg-droht-dem-skigebiet-die-pleite;art416,11921477" title="Schuldenberg am Feldberg: Droht dem Skigebiet die Pleite?">Feldbergbahnen GmbH, über die vergangenen Jahre mehrfach rote Zahlen eingefahren</a>. Seit dem Winter 2013/14 fielen mindestens sieben Verlustjahre an.</p> <h2>Wieder mal ein verfrühtes Saisonende 2024</h2> <p>Am vergangenen Sonntag musste der Feldberg seinen Liftbetrieb für diese Saison beenden – rund drei Wochen früher als geplant. Kurz zuvor war bekannt geworden, dass der Geschäftsführer der Feldbergbahnen, Julian Probst, in einer internen Mail vor einer möglichen Zahlungsunfähigkeit gewarnt und eine Insolvenz bis kommenden Juli nicht ausgeschlossen hatte.</p> <p>Öffentlich wiegeln die Beteiligten mittlerweile ab oder äußern sich erst gar nicht. Feldbergs Bürgermeister Johannes Albrecht sagte dem SÜDKURIER, es seien in dem Schreiben lediglich verschiedene Szenarien besprochen worden, ganz unabhängig von ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit. Das sei „nichts Außergewöhnliches“.</p> <h2>Seilbahn-Chef: „Insolvenz steht nicht zur Debatte“</h2> <p>Seilbahn-Chef Probst sagte unserer Zeitung, „eine Insolvenz der Feldbergbahnen GmbH“ stehe „nicht zur Debatte“. Im gleichen Zug räumte er aber eine „finanzielle Herausforderung“ sowie Gespräche mit Banken, Gesellschaftergemeinden, Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern ein, mit dem Ziel, „Angebot und Geschäftsmodell“ des Unternehmens zu prüfen.</p> <h2>Bilanzierungs-Expertin sieht hohen Kapitalbedarf</h2> <p>Für unabhängige Fachleute ist die Sache klar. Die Liftbetreiber am Feldberg bräuchten „dringend Geld“, sagt Ulrike Stefani, Bilanzierungsexpertin an der Uni Konstanz. Wenn es den Feldbergbahnen nicht gelinge, im operativen Geschäft dauerhaft mehr Gewinn einzufahren, steige deren „Abhängigkeit von Kapitalzuflüssen von außen massiv an“.</p> <p>Aber woher soll das Geld kommen, um die Lifte am Laufen zu halten?</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Feldberg und seine Lifte</span><span>An den Flanken von Deutschlands höchstem Mittelgebirgsgipfel erstrecken sich gleich mehrere Skigebiete, die gesellschaftsrechtlich eigenständig sind. <strong>Die Feldbergbahnen GmbH</strong>, die in finanziellen Schwierigkeiten steckt, betreibt fünf Lifte und Aufstiegshilfen an den Südhängen des Feldbergs. Kern ist die Sesselbahn Fahl mit dem „Fahler Loch“. Die Lifte gehören je zu einem Drittel den Gemeinden Feldberg, St. Blasien und Todtnau. Die <strong>Gemeinde Feldberg</strong> betreibt selbst fünf Lifte und Aufstiegshilfen an den Hängen des 1450 Meter Hohen Seebuck, des Nebengipfels des Feldbergs. Das Skigebiet ist ein Eigenbetrieb der Gemeinde Feldberg. <strong>Die Skilifte der Stadt St. Blasien</strong> umfassen 8 Lifte und grenzen südöstlich an die Feldbergbahnen an. Hauptlifte sind die Grafenmatt- und Zeigerlifte. Die Lifte und Bahnen firmieren als Eigenbetrieb St. Blasiens.</span></label></div> <p>Da private Investoren nicht in Sicht sind, kommt besonders den kommunalen Eignern des Skigebiets – also den Gemeinden Feldberg, St. Blasien und Todtnau – eine Schlüsselrolle zu. Immer wieder haben sie in den vergangenen Jahren Geld nachgeschossen. Letztmals flossen im Sommer 2023 rund 675.000 Euro ins Winterparadies Feldberg – „zur Vermeidung der Zahlungsunfähigkeit“, wie es im letzten verfügbaren Jahresabschluss heißt.</p> <h2>Pro-Kopf-Schulden wie keine andere Südwest-Gemeinde</h2> <p>Wie lange das noch aufrechterhalten werden kann, ist die entscheidende Frage. Denn angesichts klammer Kassen werden Geldspritzen oder Kredite immer schwieriger. Besonders trifft das auf den 1900-Seelen-Ort Feldberg zu. In der Mittelgebirgsgemeinde lasteten zuletzt rein rechnerisch 8211 Euro Kommunalschulden auf jedem Einwohner.</p> <p>In Baden-Württemberg ist das der Spitzenwert. Das hat Folgen. Bürgermeister Albrecht spricht beim Blick auf seine Gemeinde von einer „maroden Infrastruktur“. Etwa im Wasserleitungsnetz bestehe hoher Investitionsbedarf.</p> <p>Kann man sich da einen Zuschussbetrieb wie einen Ski-Zirkus überhaupt noch leisten? „Unser Ziel ist der Erhalt des Skigebiets“, sagt Albrecht. Den aktuellen Transformationsprozess, in dem sich die Anlagen, aber auch die touristische Infrastruktur im Hochschwarzwald befinde, wolle man „positiv gestalten“.</p> <h2>Millionengrab Feldberg-Parkhaus</h2> <p>Dass Feldbergs Bürgermeister so eisern am Lift-Standort festhält, hat auch mit einem weiteren Großprojekt zu tun, das der Schultes, der seit 2019 im Amt ist, von seinem Vorgänger geerbt hat. Dieser hatte den Bau eines riesigen Parkhauses direkt auf dem Feldberg angestoßen.</p> <p>Ein Bürgerentscheid hatte ihn später befürwortet. Heute sagt Albrecht: „Das Projekt war falsch finanziert, falsch geplant und steht am falschen Ort“.</p> <p>Tatsächlich hängt das 1200 Stellplätze große Gebäude seit seiner Eröffnung im Jahr 2015 wie ein Mühlstein um den Hals der Gemeinde. Grund ist eine eigentümliche Vertragskonstruktion, die die Gemeinde Feldberg damals dem Parkhaus-Investor eingeräumt hatte.</p> <p>Im Gegenzug für Bau und Betrieb des mit Holzlatten beplankten Klotzes schuldet die Gemeinde den Geldgebern über eine Dauer von 30 Jahren eine bestimmte Auslastung. Stehen zu wenige Autos in dem Gebäude, ist die Gemeinde verpflichtet, Ausgleichszahlungen an den Parkhausbetreiber zu bezahlen. Diese können sich auf mehrere Hunderttausend Euro pro Jahr summieren.</p> <p>Für das Corona-Jahr 2021 habe die Gemeinde rund 800.000 Euro an den Investor überweisen müssen, sagt Albrecht heute. Damit aber ist absehbar, dass es für die kleine Gemeinde bis zum Auslaufen des Investorenvertrags im Jahr 2045 ziemlich teuer werden dürfte. Denn die Winter im Schwarzwald werden wärmen, Skifahren ist immer seltener möglich.</p> <p>Um die Auslastung des Park-Komplexes in den Wintermonaten hoch zu halten, bleibe dem Feldberger Gemeinderat gar nichts anderes übrig, als den Ski-Zirkus auf dem Feldberg mit Millionen auszubauen, heißt es daher hinter den Kulissen. Denn je öfter Skitouristen mit dem Auto anreisten und ihre Fahrzeuge ins Parkhaus neben dem Skigebiet stellten, desto geringer falle die finanzielle Belastung der Gemeinde durch das Mega-Parkhaus aus.</p> <h2>Land Baden-Württemberg gibt kein Geld für Ski-Lifte</h2> <p>Derlei Zwänge haben die anderen Eigner der Feldbergbahnen – die Orte St. Blasien und Todtnau – nicht. Klar ist aber, dass auch ihre Möglichkeiten, Geld in die Lifte zu stecken, begrenzt sind. Oliver Fiedel, Schultes in Todtnau, äußert sich trotz mehrfacher Nachfrage nicht zur Lage im Skigebiet. Und St. Blasiens Bürgermeister, Adrian Probst, antwortet auf eine SÜDKURIER-Anfrage wortgleich wie sein Bruder und Seilbahn-Chef Julian.</p> <p>Man prüfe „Angebot und Geschäftsmodell“ der Feldbergbahnen. Wo künftig das Geld herkommen soll, das den Liftbetrieb sicherstellt, ist daher nicht abzusehen.</p> <h2>Bayern und Thüringen fördern ihre Lift-Standorte</h2> <p>Fest steht nur eines: Auf Hilfe von der Landesregierung in Stuttgart kann Deutschlands größtes Skigebiet nördlich der Alpen nicht hoffen. Anders als Bundesländer wie Thüringen oder Bayern, die ihre Wintersportorte mit Millionenbeträgen fördern, konzentriert sich das Tourismus-Marketing in Baden-Württemberg nicht auf „Snowboarden und Skifahren“, wie es vom Stuttgarter Wirtschaftsministerium heißt.</p> <p>Ein „Förderansatz im Hinblick auf Sessel- oder Skilifte“ bestehe daher nicht, so die Ministerialen. Die Luft in Deutschlands größtem Skigebiet nördlich der Alpen, sie wird immer dünner.</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 04 Mar 2024 18:01:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schuldenberg am Feldberg: Droht dem Skigebiet die Pleite?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/schuldenberg-am-feldberg-droht-dem-skigebiet-die-pleite;art416,11921477 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kurze Winter, wenig Schnee – mit diesen Problemen haben die Feldbergbahnen zu kämpfen. Berichten zufolge droht den Liftbetreibern sogar die Insolvenz. Der Geschäftsführer weist das zurück, räumt aber Probleme ein.  ]]></description>
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          Kurze Winter, wenig Schnee – mit diesen Problemen haben die Feldbergbahnen zu kämpfen. Berichten zufolge droht den Liftbetreibern sogar die Insolvenz. Der Geschäftsführer weist das zurück, räumt aber Probleme ein.<br>
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        Kurze Winter, wenig Schnee – mit diesen Problemen haben die Feldbergbahnen zu kämpfen. Berichten zufolge droht den Liftbetreibern sogar die Insolvenz. Der Geschäftsführer weist das zurück, räumt aber Probleme ein.



        <p>Größer könnte der Kontrast nicht sein. „Sensationell“ habe die Wintersportsaison 2023/24 am Feldberg begonnen. Und auch danach habe der Januar „herrliche Wintersportbedingungen mit tollen Bedingungen“ geboten.</p> <p>Dem darauffolgenden Wärmeeinbruch, habe man „gemeinschaftlich getrotzt“, sodass man „zuversichtlich in die Zukunft des Wintersports am Feldberg und im Schwarzwald“ blicke. Noch bis vor wenigen Tagen strotzten die Liftbetreiber von Deutschlands größtem Skigebiet außerhalb der Alpen – dem Feldberg – in einer Pressemitteilung nur so vor Zuversicht.</p> <p>Gut möglich, dass die Lage hinter den Kulissen allerdings schon längst nicht mehr so sonnig eingeschätzt wurde. Einer internen Mail zufolge steckt die Feldbergbahnen GmbH als Betreiberin mehrerer Lifte in der Region in großen finanziellen Schwierigkeiten. Demnach drohe den Feldbergbahnen „spätestens im Juli“ die Zahlungsunfähigkeit.</p> <p>In der an mehrere Gemeinderäte adressierte Mail, spricht Feldbergbahnen-Geschäftsführer Julian Probst unter anderem von „offenen Ausgleichzahlungen“ und „der Gefahr einer Insolvenz“ der Lift-Betreibergesellschaft, wie die „Badische Zeitung“ berichtet.</p> <h2>Viele Herausforderungen für Wintersport – Betreiber äußert sich nicht</h2> <p>Was also ist dran an den Meldungen von einer drohenden Zahlungsunfähigkeit? Geschäftsführer Probst räumt gegenüber dem SÜDKURIER ein, dass die Wintersaison angesichts der geringen Schneelage eine „finanzielle Herausforderung“ darstelle. Um mögliche negative Folgen abzuwenden, habe man in den vergangenen Wochen unter anderem mit „Banken, Gesellschaftergemeinden, Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern“ abgestimmt.</p> <p>Ziel sei es gewesen, das Angebot und Geschäftsmodell der Feldbergbahnen GmbH zu prüfen. Eine Insolvenz der Feldbergbahnen GmbH stehe aber nicht zu Debatte, stellte Probst gegenüber dem SÜDKURIER klar und spricht von „Gerüchten“. Vielmehr seien alle Instrumente für eine zukunftsfähige Weichenstellung vorhanden.</p> <p>Dass der Liftverbund mit Problemen kämpft, ist schon länger bekannt. Zu schneearm sind die Winter, dazu kommen noch die Auswirkungen der generellen Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre. Das bestätigen auch Fachleute. „Das Tourismusgeschäft rund um den Wintersport steht vor großen Herausforderungen“, sagt etwa Herbert Kreuz, Sprecher der Vereinigung Hochschwarzwald Tourismus GmbH.</p> <p>Die betroffenen Betriebe müssten sich zusehends damit befassen, wie sie für Gäste das ganze Jahr über ein attraktives Angebot liefern könnten. Immerhin sei der Hochschwarzwald eine Ferienregion für das ganze Jahr „und nicht nur für den Winter“. „Die Nachfrage für Wintersport im Schwarzwald ist weiterhin hoch“, berichtet Kreuz, aber „zu Schnee gibt es keine Alternative“. Eine mögliche Insolvenz der Feldbergbahnen ist auch aus seiner Sicht trotzdem kein Thema.</p> <p>Allerdings gibt es einige Probleme. Bekannt ist, dass die Feldbergbahnen seit Anfang 2021 nicht mehr mit der bei Schwarzwald-Touristen sehr beliebten Hochschwarzwaldcard werben können. Die Karte ermöglichte es Hotelgästen die Lifte am Feldberg gratis zu nutzen. Stattdessen gibt es jetzt lediglich das Angebot zum Preis von 99 Euro einen Skipass zu erwerben, der das Benutzen der Lifte an drei Tagen ermöglicht.</p> <p>Gut möglich, dass der Preisaufschlag Gäste vergrault und damit das Skigebiet weiter geschwächt hat. Details gibt es indes nicht – weder vom Liftbetreiber noch vom Tourismusverband. Andere Fachleute werden konkreter. „Die Karte hat viele Menschen dazu bewegt, in den Hochschwarzwald zu kommen. Für die Kunden von Hotels und Liften war das sehr lukrativ“, sagt etwa Valentin Weislämle, Tourismus-Professor an der Dualen Hochschule in Lörrach.</p> <h2>Kommt es wieder zur Finanzspritze durch die Gemeinde?</h2> <p>Dazu kommen die für Wintersportanbieter immer unberechenbareren klimatischen Bedingungen. Dass die Winter wieder schneereicher werden, ist für die Zukunft nicht zu erwarten. Welche Möglichkeiten bleiben also den Feldbergbahnen, um den Betrieb wieder wirtschaftlich zu gestalten?</p> <p>„Ich gehe davon aus, dass es noch eine Reihe von Konzepten gibt, Wintersport im Schwarzwald kostenmäßig besser aufzustellen“, sagt Weislämle. Möglichkeiten sieht er etwa in einer effizienteren Personalplanung und der Einführung neuer Angebote, etwa für Langläufer, Schneeschuhwanderer und außerhalb der Wintersaison.</p> <p>Dass der Wintersportbetrieb am Feldberg eingestellt werde, sieht der Fachmann nicht. „Der Feldberg ist das bedeutendste Wintersportgebiet außerhalb der Alpen“, sagt er. Da hänge sehr viel dran – vom Gastrobetrieb bis zum Hotel. „Dass man das in die Insolvenz laufen lässt, kann ich mir nicht vorstellen“, sagt Weislämle.</p> <p>Vielmehr hält der Tourismus-Fachmann es für wahrscheinlich, dass die Gesellschafter der Feldbergbahnen GmbH frisches Kapital nachschießen, wenn die Lage kritisch werde. „Da wird eine Bereitschaft da sein, Mittel nachzuschießen“, sagt er.</p> <p>Es wäre nicht das erste Mal. Schon in den vergangenen Jahren war das Unternehmen auf Finanzspritzen von den Gesellschaftern – die Gemeinden Todtnau, St. Blasien und Feldberg – angewiesen. Wie groß die Spielräume noch sind, ist allerdings unklar. Immerhin ist die Gemeinde Feldberg mittlerweile die am höchsten verschuldete Gemeinde in Baden-Württemberg.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Schuldenberg am Feldberg: Droht dem Skigebiet die Pleite?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 22 Feb 2024 06:36:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Igitt! Abwasser vom Feldberg fließt ungefiltert in die Alb  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/st-blasien/abwasser-vom-feldberg-fliesst-ungefiltert-in-die-alb;art372619,11907006 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Pumpwerk in Feldberg läuft immer wieder über. Die Ursachen für den Streitpunkt mit St. Blasien sind klar, doch die Lösung des Problems dauert und wird teuer.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Pumpwerk in Feldberg läuft immer wieder über. Die Ursachen für den Streitpunkt mit St. Blasien sind klar, doch die Lösung des Problems dauert und wird teuer.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/st-blasien/abwasser-vom-feldberg-fliesst-ungefiltert-in-die-alb;art372619,11907006]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das Pumpwerk in Feldberg läuft immer wieder über. Die Ursachen für den Streitpunkt mit St. Blasien sind klar, doch die Lösung des Problems dauert und wird teuer.



        <p>Der Zustand sei unhaltbar, sagt St. Blasiens Bürgermeister und meint den immer wieder vorkommenden Überschlag bei der Abwasserpumpstation in Feldberg-Ort. Bürger hatten in den zurückliegenden Wochen mehrmals das Überlaufen beobachtet. Mit der Angelegenheit befasst er sich, weil die Pumpstation oberhalb der Talstation der Zeigersesselbahn und inmitten von Wiesen liegt, die der Stadt St. Blasien gehören. Bei Starkregen und Schneeschmelze kommt es vor, dass die Pumpe die Menge nicht bewältigen kann und das Abwasser in die Menzenschwander Alb fließt.</p> <h2>Ein Aktionsplan und trübes Wasser</h2> <p>Mit dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald und den beiden angrenzenden Landkreisen Waldshut und Lörrach sei ein Aktionsplan verabredet worden, der schrittweise umgesetzt werden soll, sagte Feldbergs Bürgermeister Johannes Albrecht auf Nachfrage dieser Zeitung.</p> <p>Wie schon im Winter 2019/2020 war der Überlauf auch in den zurückliegenden Monaten aufgefallen – Fotos und auch Videos sollen zeigen, wie das ungereinigte Wasser überläuft und auch die Menzenschwander Alb trüben.</p> <h2>Gestank im Skigebiet</h2> <p>Anfang 2020 hatten Mitarbeiter an der Zeigersesselbahn der Stadt St. Blasien den Gestank mitten im Skigebiet moniert und auch darauf hingewiesen, dass weiter unterhalb das Wasser für die Beschneiung angesaugt werde. Sie befürchteten gesundheitliche Auswirkungen. Schon damals hatte sich das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald mit dem Thema beschäftigt.</p> <p>An der Situation habe sich seither nicht viel geändert, sagt St. Blasiens Bürgermeister Adrian Probst. Die Nachbargemeinde müsse das Problem lösen, auch wenn er Verständnis dafür zeigte, dass die Aufgabe auf der Prioritätenliste nicht an oberster Stelle stehen. Ihm war aber bekannt, dass die Feldberger im Gespräch mit den Behörden seien und „auch einen Fahrplan haben“.</p> <h2>Reparatur zieht sich hin</h2> <p>Amtskollege Johannes Albrecht bestätigte das: „Wir haben einen Aktionsplan mit den drei Landkreisen vereinbart, den setzen wir um“, sagte er. Man müsse an die Ursache ran und könne nicht nur die Symptome behandeln, fügte er an. Und die Ursache sei vor allem der hohe Fremdwassereintrag. Das hätten Untersuchungen des Kanalnetzes ergeben – auch im Jahr 2020 hatte das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald schon diese Ursache genannt.</p> <p>Fremdwassereinträge seien überall normal, „das haben sie bei jeder Anlage“, man müsse nur dafür Sorge tragen, dass sie möglichst gering sind, betont Albrecht. Schrittweise sollen nun alle betroffenen Kanalabschnitte repariert werden, um das Fremdwasser zu reduzieren, beschrieb er das geplante Vorgehen seiner Gemeinde. Allerdings handle es sich um ein langangelegtes Projekt, das sich über viele Jahre erstrecken werde – zwei besonders starke Beschädigungen seien bereits beseitigt worden. Es werde nicht nur lange dauern, sondern auch sehr viel kosten, die viele Jahrzehnte alten und nun kaputten Rohre zu ersetzen.</p> <h2>Wasser von Hausdächern kommt hinzu</h2> <p>Neben dem Fremdwasser, das über beschädigte Abwasserrohre ins Abwasser gelange, leide das Kanalnetz noch einem zweiten Problem: Viele Dächer werden über das kommunale Netz entwässert, weiß er, das habe man früher halt so gemacht. Erlaubt sei das allerdings nicht, die Gebäudeeigentümer hätten dafür Sorge zu tragen, dass Oberflächenwasser auch auf dem eigenen Grundstück versickern könne und nicht in das Kanalnetz der Gemeinde gelange. Das Rathaus habe bereits Anwohner angeschrieben. Nach der Kamerabefahrung der Abwasserrohre sei bekannt, an welchen Stellen „historisch bedingte Fehleinleitungen bestehen“, sagt Feldbergs Bürgermeister.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Oberflächenwasser</span><span>Die Entsiegelung von Flächen sowie eine ortsnahe Bewirtschaftung von Regenwasser in bebauten Gebieten hat laut Bundesumweltamt viele Vorteile: Oft werden teure unterirdisch verlegte Kanäle und Regenwasserüberläufe überflüssig, wenn diese durch eine kostengünstigere Bewirtschaftung von Regenwasser ersetzt werden. Durch eine lokale Versickerung wird der Grundwasserhaushalt weniger beeinträchtigt, da der Regen dort, wo er fällt, versickert. Dies kann zur Verbesserung der Gewässerqualität beitragen, schreibt das Amt auf seiner Internetseite. Denn das vor Ort versickerte Regenwasser verringert Überläufe aus Mischwasserkanalisationen in die Gewässer.</span></label></div> <p>Wenn ein Abschlag, so nennt man es, wenn Wasser aus einer Anlage überläuft, vorkommt, gelange das Wasser aber in einer sehr starker Verdünnung in die Menzenschwander Alb, sagt Albrecht. Wiederholt betont er, dass das eben zu gewissen Zeiten, bei extremem Niederschlag oder bei Schneeschmelze, normal sei. Die Pumpe an sich, die das Abwasser zur Kläranlage in Todtnau befördert, reiche für das normale Abwasseraufkommen aus.</p> <p>Auf alle Fälle wolle man das Problem aus der Welt schaffen, sagt Albrecht und fügt an: „Wir gehen sukzessive nach Prioritäten vor.“ Was das alles kostet? Konkrete Zahlen konnte Feldbergs Bürgermeister nicht nennen, das Gesamtvolumen sei derzeit noch nicht absehbar. Insgesamt werde die Gemeinde aber sicher Millionen Euro aufbringen müssen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Igitt! Abwasser vom Feldberg fließt ungefiltert in die Alb]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 25 Jan 2024 11:21:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Warum lässt ein Bus am Feldberg Menschen in Kälte und Dunkelheit zurück?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/warum-laesst-ein-bus-am-feldberg-menschen-in-kaelte-und-dunkelheit-zurueck;art417930,11874026 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Anbindung des Wintersport-Orts ist nach Ansicht von Bürgern und Bürgermeister ausbaufähig. Sie ist sogar schlechter, als sie einmal war. Um die Schuldfrage gibt es Streit – aber auch Hoffnung auf Besserung besteht.  ]]></description>
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          Die Anbindung des Wintersport-Orts ist nach Ansicht von Bürgern und Bürgermeister ausbaufähig. Sie ist sogar schlechter, als sie einmal war. Um die Schuldfrage gibt es Streit – aber auch Hoffnung auf Besserung besteht.<br>
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        Die Anbindung des Wintersport-Orts ist nach Ansicht von Bürgern und Bürgermeister ausbaufähig. Sie ist sogar schlechter, als sie einmal war. Um die Schuldfrage gibt es Streit – aber auch Hoffnung auf Besserung besteht.



        <p>Florian Jesse ist aufgebracht: Am vergangenen Samstag unternimmt er mit fünf Schülern des Internats Schule Birklehof einen Ausflug ins Freizeitzentrum Fundorena auf dem Feldberg. Nach einem spielreichen Nachmittag gehen sie zur Bushaltestelle Feldberger Hof, wo bereits zahlreiche Skifahrer und Touristen stehen.</p> <p>Gemeinsam warten auf den letzten Bus der Linie 7300 zwischen Zell im Wiesental und Titisee um 18.30 Uhr, um vom Feldberg in die umliegenden Ortschaften zu kommen. Doch als der Bus eintrifft, beginnt das Debakel: Es haben nicht alle Platz.</p> <h2>Zu wenig Busse, für zu viele Passagiere</h2> <p>Weil es nicht das erste Mal sei, schreibt Jesse an Bürgermeister, Gemeinderäte, Busunternehmen und die Presse. Unter anderem schreibt er: „Es ist ernüchternd, dass trotz der Klimakrise und dem Willen vieler Bürger den ÖPNV zu nutzen, dieser im Bereich des Feldberges in den letzten Jahren deutlich schlechter statt besser geworden ist.“ Stimmt das?</p> <p>Johannes Albrecht, Bürgermeister der Gemeinde, bestätigt Jesse: „Der aktuelle Stundentakt ist zu gering, weil das Passagieraufkommen zu hoch ist“. Für seine Gemeinde fordert Albrecht deshalb einen Halbstundentakt und entlang prognostizierbarer Passagiererwartungen, etwa aufgrund guten Wetters, flexibel anpassbare Busse.</p> <p>Aus den zuständigen Landratsämtern Lörrach und Breisgau-Hochschwarzwald erfährt der Bürgermeister Rückendeckung: „Etwa zu Ferienzeiten bei gutem Wetter besteht punktuell ein Mehrbedarf“, sagt Matthias Fetterer, Pressesprecher des Landratsamts Breisgau-Hochschwarzwald. Dazu gehöre die Ausweitung des bestehenden Stundentakts auf zwei Fahrten während Hauptverkehrszeiten – also ein Halbstundentakt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So wird der öffentliche Nahverkehr finanziert:</span><span>Die formelle Zuständigkeit für den ÖPNV hat das Land Baden Württemberg, erklärt Bürgermeister Albrecht. Das Land delegiere dann an die Landkreise. Was den Feldberg betrifft, sind das die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach. Die Landratsämter beauftragen dann Verkehrsbetriebe, in diesem Fall die SBG. Die Linie 7300 ist eine eigenwirtschaftliche Linie und wird nicht bezuschusst. Das heißt, die Fahrt muss sich aus Ticketeinnahmen decken. Neben direkt gelösten Fahrscheinen gehört dazu ein Fahrtgeldtopf, aus dem errechnet wird, was den Betreibern aus Regiotickets, Fernfahrkarten oder dem Deutschlandticket sowie Ausgleichsleistung über Schülerverkehr zusteht.</span></label></div> <h2>Warum es keinen Halbstundentakt mehr gibt</h2> <p>Doch den gewünschten Takt gab es bereits, zumindest in den Wintermonaten. „Diese Leistung wurde aufgrund von Vertragskündigungen eingestellt“, sagt Uwe Mühl aus dem Betriebsmanagement der SBG in Waldshut.</p> <p>Hier gibt es offensichtlich Meinungsverschiedenheiten zwischen der SBG und der Gemeinde Feldberg. Denn Bürgermeister Albrecht will nichts von einer Kündigung wissen. Die Papiere seien 2020 ausgelaufen, nachdem der Verkehrsbetrieb die angeforderten Erhebungen zum Passagieraufkommen und den damit verbundenen Einnahmen nicht vorgelegt hatte.</p> <p>Weil also unklar war, ob die Busse überhaupt Geld einnehmen, seien sie aus dem Angebot getilgt worden. Nun müssen die Menschen länger an der Haltstelle stehen – und beide Beteiligten waschen ihre Hände in Unschuld.</p> <p>Teilweise bis zu 40 Minuten müssen Gäste nun warten, um mit dem Bus auf den Feldberg zu gelangen, nachdem sie mit der S-Bahn aus Freiburg nach Titisee gekommen sind. Für Bürgermeister Albrecht ist die teils mangelnde Abstimmung mit dem Fahrplan der S-Bahn ein Grund, warum sich der Busverkehr weiter verschlechtert habe.</p> <h2>So könnte es besser werden</h2> <p>Pläne für eine weitere Regionalbuslinie, die zu 60 Prozent vom Land finanziert werden soll, sind bereits im Gespräch zwischen der Gemeinde Feldberg und den zuständigen Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald sowie Lörrach. „Auch wenn bisher keine erhebliche Nachfrage auf Fahrten nach 18:30 bestand, erscheint eine weitere Spätfahrt in beide Richtungen Todtnau – Titisee jedoch sinnvoll“, sagt Behördensprecher Matthias Fetterer.</p> <p>Das Regiobusprogramm des Landes Baden-Württemberg sieht einen Stundentakt zwischen fünf bis 24 Uhr vor. SBG-Betriebsmanager Uwe Mühl sieht das skeptisch: „So früh fährt niemand von Titisee nach Todtnau“, sagt er. Und ergänz in Bezug auf den Berufsverkehr: „So viele sind das auch nicht.“</p> <p>Für Bürgermeister Albrecht sind frühere und spätere Busse ein wichtiger Aspekt, damit etwa Mitarbeiter des Caritas-Hauses oder der Gastronomiebetriebe auf den ÖPNV umsteigen können. Zudem gibt Albrecht zu bedenken, bisher seien Berufs- und Bildungsverkehr ausschlaggebend für die Verkehrsplanung. Das jedoch in Hinblick auf die Verkehrswende ein Fehler. „Denn die größte Hebelwirkung für die Verkehrswende schaffen wir, wenn bei der Verkehrsplanung der Freizeitverkehr mehr Bedeutung beigemessen wird.“</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Jan 2024 07:08:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bergwacht rettet verletzte Ski- und Snowboardfahrer  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/bergwacht-rettet-verletzte-ski-und-snowboardfahrer;art372586,11871080 ]]></link>      <description><![CDATA[  Allein am Feldberg ist die Bergwacht Schwarzwald am Wochenende 27 Mal im Einsatz. Für viele Patienten fliegt der Hubschrauber.  ]]></description>
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          Allein am Feldberg ist die Bergwacht Schwarzwald am Wochenende 27 Mal im Einsatz. Für viele Patienten fliegt der Hubschrauber.<br>
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        Allein am Feldberg ist die Bergwacht Schwarzwald am Wochenende 27 Mal im Einsatz. Für viele Patienten fliegt der Hubschrauber.



        <p>Für die Bergretter der Bergwacht Schwarzwald gab es am Wochenende einiges zu tun. In den Skigebieten am Feldberg und am Notschrei sorgten Wintersportunfälle für viele Pisteneinsätze, während die Bergwacht Menzenschwand zu einem Einsatz für einen gestürzten Wanderer im unwegsamen Gelände gerufen wurde, informiert die Bergwacht in einer Mitteilung.</p> <h2>Dauereinsatz am Feldberg</h2> <p>Laut dieser Mitteilung kamen die Bergretter am Wochenende kaum zur Ruhe: Am Samstag, 20. Januar, hatten sie 17 Einsätze und am Sonntag, 21. Januar, waren es zehn Einsätze am Feldberg. Von der Bergrettungswache Feldberg und von der Bergwachtstation Seebuck aus fuhren die zwei Dienstmannschaften in den vergangenen zwei Tagen bis zu vier Einsätze parallel. Mehrfach mussten Patienten mit dem Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung ausgeflogen werden, darunter eine Person mit Beckenfraktur oder eine Person mit einem Schädelhirntrauma.</p> <p>Ein Skitourengeher am Baldenweger Buck, der auf eisigem Untergrund gestürzt war und sich eine Hüftverletzung mit starken Schmerzen zugezogen hatte, musste ebenfalls mit dem Rettungshelikopter ausgeflogen werden. Der von den Maltesern an der Bergrettungswache Feldberg stationierte Krankentransportwagen war an den beiden Tagen im Dauereinsatz und brachte die Patientinnen und Patienten zeitnah in die Klinik nach Titisee-Neustadt.</p> <h2>Viel zu tun auch am Notschrei</h2> <p>Auch die Bergwacht Notschrei berichtet von einem hohen Einsatzgeschehen. Los ging es bereits um 5 Uhr, als eine Person mit Krampfanfall in Muggenbrunn mit dem Rettungshubschrauber der Rega abtransportiert werden musste. Es folgten vier Einsätze auf der Piste: Ein Skifahrer hatte sich die Rippen gebrochen, zwei Snowboarder hatten sich das Handgelenk gebrochen und eine 13-Jährige hatte sich bei einem Sturz an der Schulter verletzt.</p> <h2>Einsatz für Wanderer in Menzenschwand</h2> <p>Die Menzenschwander Bergwacht wurde am Samstag, 20. Januar am späten Vormittag zu einem gestürzten Wanderer auf dem Weg Richtung Spießhorn gerufen: Der Mann war auf einem schmalen Waldpfad auf einer Eisplatte gestürzt und hatte sich am Sprunggelenk so schmerzhaft verletzt, sodass eigenständiges Gehen nicht mehr möglich war. Die vier Bergwacht-Einsatzkräfte transportierten den Verletzten aus dem unwegsamen Gelände zum Rettungstransportwagen des straßengebundenen Rettungsdienstes.</p> <p>Die Bergwacht Menzenschwand muss für ihr Dienstgebiet in der aktuellen Wintersaison immer wieder neu entscheiden, ob sie ihr Bergrettungsfahrzeug mit dem Akia für die Pistenrettung oder mit der Gebirgstrage für die Rettung aus dem unwegsamen Gelände ausstattet. Je nach Wetterlage und Einsatzstichwort, das von der Leitstelle durchgegeben wird, muss die Bestückung schon auch mal kurzfristig angepasst werden.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Bergwacht rettet verletzte Ski- und Snowboardfahrer]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 18 Jan 2024 18:06:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Skitag für 50 Euro – kann das am Feldberg klappen?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/skifahren-auf-dem-feldberg-wie-weit-kommt-man-mit-50-euro;art417930,11866904 ]]></link>      <description><![CDATA[  Skifahren wird immer teurer – weit weit kommt man da mit 50 Euro überhaupt noch? Ein Selbstversuch im Schwarzwald.  ]]></description>
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          Skifahren wird immer teurer – weit weit kommt man da mit 50 Euro überhaupt noch? Ein Selbstversuch im Schwarzwald.<br>
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        Skifahren wird immer teurer – weit weit kommt man da mit 50 Euro überhaupt noch? Ein Selbstversuch im Schwarzwald.



        <p>Ein Tag mit viel Sonne und Naturschnee, es ist Kaiserwetter am Feldberg. In Zeiten steigender Preise frage ich mich als passionierter Snowboardfahrer: Kann ich im Schwarzwald noch für 50 Euro einen Tag auf der Piste verbringen? Schließlich werden in dem Skigebiet die Liftpässe inzwischen auch dynamisch bepreist, so wie an den großen Pisten in Österreich und der Schweiz.</p> <p>Wie die anderen Mittelgebirge kämpft auch der Schwarzwald mit wärmeren Wintern, unsichere Schneeverhältnisse beeinträchtigen das Geschäft. Dennoch werden die Liftanlagen am Feldberg immer wieder modernisiert, damit die touristische Adresse attraktiv bleibt. Zeit also für einen Selbstversuch – wie viel Geld muss man mitbringen für einen Tag Skispaß am höchsten Berg im Schwarzwald? So viel vorweg: Mit 50 Euro wird es knapp.</p> <h2>Dynamische Ticketpreise auch am Feldberg</h2> <p>Seit der vergangenen Saison werden auch am Feldberg dynamische Ticketpreise erhoben. <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/teure-ski-tageskarten-in-den-alpen-liegt-alles-am-dynamic-pricing;art416,11813643" target="_blank" title="Der Herr der dynamischen Preise: Machen Sie das Skifahren in den Alpen teuer, Herr Trachsel?">Das heißt: Je nach Andrang und Buchungslage variiert der Preis</a>. An einem bewölkten Werktag ist das Skifahren also aller Voraussicht nach günstiger als an einem Wochenende mit strahlendem Sonnenschein mitten in der Hochsaison. 39 Euro sind an diesem Tag für das Ticket ab 11 Uhr fällig.</p> <p>Die auch im Schwarzwald gestiegenen Preise halten die Leute jedenfalls kaum vom Kommen ab: „Am vergangenen Wochenende hatten wir mehr als 10.000 Wintersportler am Berg, was vergleichbar mit den Zahlen vor der Pandemie ist“, sagt Julian Probst, Geschäftsführer der Feldbergbahnen.</p> <h2>Sensationeller Start in die Saison</h2> <p>Nach einem sensationellen Start des Winters, so Probst weiter, sei die Bilanz nach der regnerischen Weihnachtszeit mit Schließungen im unteren Bereich des Skigebiets bislang durchwachsen. Entscheidend würden die Wochenenden im Januar sein. Und: „Im Februar folgt die Fastnachtszeit: Alleine da erzielen wir in der Regel ein Drittel unseres Saisonumsatzes.“</p> <p>Darauf setzen sie auch in der Gastronomie. Manchmal sei es komisch, berichtet ein Mitarbeiter. An einem Tag regnet es, da sei viel los, und bei strahlendem Sonnenschein komme kaum jemand. Aber auch hier wissen sie: Die Karnevalszeit wird entscheidend sein.</p> <h2>Mehrwertsteuersatz führt zu höheren Preisen</h2> <p>Erst zum Jahreswechsel mussten die Preise in der Gastronomie noch einmal erhöht werden, weil nach einer Ausnahmeregelung während der Corona-Pandemie wieder der volle Mehrwertsteuersatz fällig ist. „Wir mussten zum 1. Januar die Preise entsprechend anpassen“, sagt Sebastian Banhardt, Geschäftsführer des Hotels Feldberger Hof, zu dem auch das Rothaus Chalet am Fuß der zentralen Abfahrt gehört.</p> <p>Also: Mittagessen auf der Hütte. Eine vegane Currywurst mit Kartoffelecken und ein alkoholfreies Weizenbier, das macht 17,80 Euro. Und damit ist schon klar: Ein Tagesausflug für 50 Euro ist nur für Selbstversorger möglich.</p> <h2>Nicht mehr wie früher</h2> <p>Die Leute seien wegen der gestiegenen Preise durchaus zurückhaltender, berichtet Sebastian Banhardt. Die Gäste kämen zwar nach wie vor, nur bestellten sie häufiger kein zweites und drittes Getränk oder ließen den Nachtisch weg.</p> <p>Banhardt ist trotzdem zuversichtlich, zumindest, wenn Winter und Schnee so bleiben wie zuletzt: „Natürlich ist es nicht mehr wie früher mit 9000, manchmal 12.000 Gästen am Tag, heute sind es eher 3000. Aber wenn hier Schnee liegt, läuft es nach wie vor gut am Feldberg.“</p> <p>Allerdings kritisiert er die Rücknahme der reduzierten Mehrwertsteuer – die Ampelregierung hatte diese Entscheidung erst Mitte November 2023 gefällt.</p> <p>Zu spät für den Feldberger Hof: Das Hotel verkaufe immer schon früh viele Rundumpakete, deren Preise im Nachhinein nicht mehr angepasst werden können, erzählt Banhardt. Die gestiegene Mehrwertsteuer bedeute nun einen Verlust von 300.000 Euro für seinen Betrieb.</p> <h2>Gäste zeigen Verständnis für gestiegene Preise</h2> <p>Angesprochen auf die gestiegenen Preise äußern Gäste Verständnis. Der Pensionär Klaus Weickert versorgt sich auf der Piste zwar selbst, auf Wanderungen kehre er aber durchaus mal ein, sagt er. Man zahle ein bisschen mehr als unten, „aber das ist schon okay so.“</p> <p>Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Liftkarten. Lehrer Matthias Grammel sieht eine Angleichung der Preise an andere Skigebiete wie das Allgäu, findet das angesichts der Modernisierung der Anlagen aber „völlig in Ordnung. Die müssen das machen, das geht gar nicht anders.“</p> <p>Seine Kollegin Anne Landsteiner kritisiert aber, dass trotz des an diesem Tag eingeschränkten Skigebiets – wegen der Bedingungen waren nicht alle Pisten geöffnet – der volle Preis erhoben wurde: „Es wäre fair, würde das Ticket dann etwas günstiger gemacht.“</p> <p>Feldbergbahnen-Geschäftsführer Probst verweist dazu auf das Online-Frühbucher-System. Lift- und Pistenöffnungen flössen in die Bepreisung ein, es gebe Abstufungen, wann der Preis wie steigt. „Wer früh über unseren Online-Shop bucht, sichert sich die günstigsten Preise“, so Probst. „Klar ist aber auch, wer am Wochenende bei schönem Wetter kurz entschlossen an der Kasse sein Ticket kauft, zahlt mehr.“</p> <h2>Tagesausflug kostet schnell mehr als 50 Euro</h2> <p>Und was hat der Tagesausflug nun gekostet? 39 Euro für den Liftpass und 17,80 für das Mittagessen, wer kein eigenes Material hat, muss noch 25 bis 30 Euro draufschlagen. Sind gut 85 Euro. Da ist das Parkticket noch nicht bezahlt – das kostet maximal 15 Euro. Damit sind die 100 fast voll.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Ein Skitag für 50 Euro – kann das am Feldberg klappen?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 14 Jan 2024 14:36:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sonne und bis zu 30 Zentimeter Schnee: Traumhaftes Winterwetter lockt Skifahrer auf den Feldberg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/feldberg/schwarzwald-feldberg-lockt-wintersportler-mit-traumwetter;art372514,11861437 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Wintersportgebiet Feldberg gibt es Weihnachten nur eine durchwachsene Bilanz. Bei Sonne und guten Schneeverhältnissen zieht es jetzt aber viele auf die Pisten.  ]]></description>
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          Im Wintersportgebiet Feldberg gibt es Weihnachten nur eine durchwachsene Bilanz. Bei Sonne und guten Schneeverhältnissen zieht es jetzt aber viele auf die Pisten.<br>
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        Im Wintersportgebiet Feldberg gibt es Weihnachten nur eine durchwachsene Bilanz. Bei Sonne und guten Schneeverhältnissen zieht es jetzt aber viele auf die Pisten.



        <p>Sonniges Winterwetter hat viele Menschen in den Südschwarzwald gelockt. Im großen Wintersportgebiet Feldberg waren am Samstag viele Skifahrerinnen und -fahrer auf den Pisten, wie ein dpa-Reporter berichtete.</p> <p>Es lagen dort nach Angaben der Feldbergbahnen 12 bis 30 Zentimeter Schnee. 12 von zusammen 17 Liften und Bahnen waren demnach geöffnet. Das Skigebiet bezeichnet sich als das größte in Deutschland nördlich der Alpen.</p> <h2>Ski-Spaß bei Traumwetter: So schön ist das Wochenende am Feldberg</h2> <p>(dpa)</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 12 Jan 2024 14:55:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Finale bei "Das perfekte Dinner": Wer ist der beste Hobby-Koch am Bodensee?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/das-perfekte-dinner-am-bodensee-so-lief-das-finale;art417930,11860197 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kann Patrick aus Überlingen in der letzten Folge der Bodensee-Edition von "Das perfekte Dinner" Kevin aus Friedrichshafen noch von der Spitze verdrängen? Oder spielt ihm Nervosität einen Streich?  ]]></description>
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          Kann Patrick aus Überlingen in der letzten Folge der Bodensee-Edition von "Das perfekte Dinner" Kevin aus Friedrichshafen noch von der Spitze verdrängen? Oder spielt ihm Nervosität einen Streich?<br>
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        Kann Patrick aus Überlingen in der letzten Folge der Bodensee-Edition von "Das perfekte Dinner" Kevin aus Friedrichshafen noch von der Spitze verdrängen? Oder spielt ihm Nervosität einen Streich?



        <p>Die Vorschusslorbeeren hätten größer kaum sein können für Patrick aus Überlingen, der am Freitagabend zum Abschluss der Bodensee-Edition vom perfekten Dinner an den Herd muss. Da kann sich die VOX-Redaktion noch so viel Mühe geben und gleich zu Beginn der Sendung den einen oder anderen Fauxpas während der Zubereitung einblenden – die Mitstreiter sind davon überzeugt: Patrick, der kann es.</p> <p>„Ich freue mich auf etwas Fancymäßiges, denn ich glaube, der Patrick ist fancy“, sagt Anne, schick also. Und wieso denkt sie das? „Anhand von seinem Schweigen, seinen Fragen und Reaktionen. Der wird sternemäßig anrichten.“ Johannes erhöht den Druck im Kessel: „Nach dieser Woche müssen die Erwartungen hoch sein, damit er auch mithalten kann.“</p> <h2>Das 10-Uhr-Entspannungbier mit Jürgen, der Schnibbelhilfe</h2> <p>Der erste Blick in Patricks Wohnung offenbart einen jungen Mann mit modernem Geschmack – hell, offen, mondän, elegant mit Blick über die Dächer von Überlingen ins Grüne und auf die Berge, auch wenn am Drehtag der Nebel im Weg ist.</p> <p>Und auch Patrick hat wie zwei Tage zuvor Kevin eine Schnibbelhilfe – Jürgen heißt die und ist zu allem bereit. Dessen bayerischer Akzent jedenfalls ist vielversprechend und so gibt‘s standesgemäß-bajuwarisch am späten Morgen des Kochtages gegen 10 Uhr erst einmal ein Entspannungsbier – es ist ja Freitag und irgendwo auf der Welt ist es immer 17 Uhr.</p> <p>Eines ist dem 36-Jährigen auf jeden Fall schon vor dem abendlichen Event perfekt gelungen: Mit seinem Menü Herbst.Genuss.Bodensee, das er spartanisch und ohne Schnickschnack beschreibt, hat er Fantasie und Neugierde nicht nur geweckt, sondern richtiggehend wach gerüttelt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Patricks Menü</span><span><strong>Vorspeise:</strong> Kürbis | Salbei<br /> <strong>Hauptspeise:</strong> Rind | Rote Bete | Birne<br /> <strong>Nachspeise:</strong> Apfel | Apfel | Apfel</span></label></div> <p>Das beginnt schon bei der Vorspeise an, die mit den Zutaten Kürbis und Salbei betitelt wird. Das wirft die Denkmaschinen der Kollegen an: Im Ofen gebackener Kürbis? In Salbei gebutterter Kürbis? Kürbissuppe mit frittiertem Salbei? Kevin und Sabine haben große Fragezeichen über ihren Köpfen. Anne fragt sogar: „Salbei? Ist jemand krank?“ Die Lösung: Kürbis-Ravioli in Salbeibutter geschwenkt mit Salbeischaum, garniert mit Kürbispüree und Kürbiswürfeln. Wer sich das zutraut, der traut sich ganz schön was zu!</p> <p>Die Hauptspeise kommt nicht weniger geheimnisvoll daher: Rind, Rote Bete, Birne. Gespannt sind die Gäste, wie Patrick die Komponenten zusammenbringen will. Der erklärt auch gleich, was er damit vorhat: „Es gibt ein Rinderfilet mit einem Rote-Bete-Risotto, einem Birnen-Chutney und einem Birnen-Gelee.“ Filet mag ein leicht zu lösenden Pflichtprogramm sein – aber bei Risotto, Chutney und Gelee sind durchaus Fallstricke eingebaut.</p> <h2>À la bonheur, Patrick, alle Achtung!</h2> <p>Und die Nachspeise? Also Apfel, Apfel, Apfel? „Wahrscheinlich ein Apfelschnaps, einen zum Reinbeißen... es gibt auf jeden Fall Apfel“, lässt sich Johannes entlocken. Sabine ist etwas ideenreicher: „Ich kann mir gut vorstellen, dass wir unterschiedliche Texturen und Temperaturen haben.“ Apfeleis, Apfelkuchen, Apfelgel – was haben sie nicht alles für Vorstellungen.</p> <p>Und was gibt‘s wirklich, Patrick? „Mostsüppchen, Apfeleis, blanchierte Äpfel, Crumble, Baiser und ein Apfelgel.“ Und das alles a là minute zubereitet, also frisch und unmittelbar vor dem Servieren? À la bonheur, Patrick, alle Achtung!</p> <p>Ein Blick in die Küche lässt erahnen: Patrick ist ein akribischer Koch, der alles bis ins kleinste Detail plant. An der Kühlschranktür hängen drei Papierbögen, auf denen er einem Künstler gleich die angerichteten Teller minutiös vorgezeichnet hat: Filet hier, Salbei dort, Gel hier, Süppchen dort, Eis hier, Ravioli dort. Da wird nichts dem Zufall überlassen.</p> <p>Und womit die Mitstreiter auch recht behalten sollen: „Patrick ist nervös und hibbelig“, sagen sie unisono. Der scheint zumindest ein wenig angespannt zu sein ob der der eigenen Erwartungshaltung und der der Gäste. Da landen beim Trennen Eiweiß im Eigelb und Eischalen im Eiweiß, da ärgert er sich über die Crumbles im Ofen „die nicht so sind, wie ich sie wollte“, da stapft er unruhig hin und her da und ruft verzweifelt „die Zewas fehlen“.</p> <p>Und wie kommt das Essen an? Und: Hat es für Patrick zum Gesamtsieg gereicht oder ist Kevin der inoffiziell beste Koch am Bodensee?</p> <p>Auch wenn ein paar Dinge beim Zubereiten hier und da etwas schiefging (was aber auch bei den ganz Großen nicht unüblich ist) – Patrick wirkt wie ein sehr moderner Koch mit Hang zur Extravaganz. Die Vorspeise kommt exzellent an – die Ravioli mit Kürbisfüllung ganz besonders.</p> <h2>Grill, Thermometer, App, Piepser – so geht das heute</h2> <p>Die Filets sollen wie schon am Vorabend medium rare sein. Wird dieses Vorhaben Patrick im Gegensatz zu Johannes am Donnerstag gelingen? Das ganze Filet kommt zunächst auf einen Infrarotgrill, anschließend auf einen Gasgrill – Thermometer rein, App einstellen und auf den Piepser warten, sobald der Gar-Grad medium rare erreicht ist. Was es heute nicht alles gibt – auch wenn die Technik streikt und Patrick selbst entscheiden muss, wann das Fleisch fertig ist. Die Teller jedenfalls hätten kaum schöner angerichtet werden können. Zumindest Kevin ist mit dem Gar-Grad nicht wirklich zufrieden.</p> <p>Das Dessert stößt auf durchwachsene Resonanz – zwar erneut exquisit angerichtet erneut, aber kulinarisch aus Sicht der Gäste kein Himmelsstürmer. Wenn sich das mal nicht negativ in der Bewertung niederschlägt.</p> <h2>Die Benotungen für Patrick:</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Sabine:</strong> „Er hat sehr viele arbeitsaufwendige Komponenten gehabt. Das hat ihm, glaube ich, die Ruhe genommen.“ <strong>7 Punkte</strong></li> <li><strong>Anne:</strong> „Es war nicht so fancy wie ich gedacht hatte. Aber enttäuscht bin ich nicht.“ <strong>9 Punkte</strong></li> <li><strong>Kevin:</strong> „Seine Anspannung hat Unruhe hineingebracht.“ <strong>9 Punkte</strong></li> <li><strong>Johannes:</strong> „Ja, der Arbeitsaufwand hat Patrick die Ruhe genommen.“ <strong>7 Punkte</strong></li> </ul> </div> <h2>Kevin ist der strahlende Sieger</h2> <p>Patrick kommt damit auf 32 Punkte. Gewonnen hat die Bodensee-Edition des perfekten Dinner sowie das Preisgeld in Höhe von 3000 Euro aber <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/das-perfekte-dinner-2024-am-bodensee-so-lief-der-dritte-tag;art417930,11857806" title="&amp;bdquo;Das perfekte Dinner&amp;ldquo; am Bodensee: Kommt der beste Hobbykoch aus Friedrichshafen?">Kevin aus Friedrichshafen</a>, gefolgt von <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/das-perfekte-dinner-am-bodensee-2024-so-lief-der-vierte-tag;art417930,11859233" title="&amp;bdquo;Das perfekte Dinner&amp;ldquo; am Bodensee: Bei Johannes auf der Reichenau wird es deftig">Johannes von der Insel Reichenau</a> mit 33 Punkten, Patrick aus Überlingen und <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/das-perfekte-dinner-am-bodensee-so-war-die-erste-folge;art417930,11855213" title="&amp;bdquo;Das perfekte Dinner&amp;ldquo; am Bodensee: Ofenschlupfer, Striptease und ein kritischer Gast">Sabine aus Steißlingen</a> mit jeweils 32 Punkten sowie Anne aus Espasingen mit 30 Punkten.</p> <p>Und was sagt Kevin? „Ich bin überwältigt, das hat mich unheimlich gefreut. Wir sind eine tolle Gruppe. Es gab bei mir Phasen, da dachte ich, ich hätte nicht so ganz punkten können. Ich habe nicht damit gerechnet, dass es so schön klappt.“</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Finale bei "Das perfekte Dinner": Wer ist der beste Hobby-Koch am Bodensee?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 07 Dec 2023 13:28:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schwarzwald in der Klimakrise: Welche Rolle spielt der Schnee noch?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/schwarzwald-in-der-klimakrise-welche-rolle-spielt-der-schnee-noch;art417930,11822428 ]]></link>      <description><![CDATA[  Was macht der Feldberg, wenn immer weniger Schnee fällt? Liftbetreiber, Gemeinden und Hotellerie stehen vor schwierigen Fragen – und haben erste Antworten.  ]]></description>
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          Was macht der Feldberg, wenn immer weniger Schnee fällt? Liftbetreiber, Gemeinden und Hotellerie stehen vor schwierigen Fragen – und haben erste Antworten.<br>
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        Was macht der Feldberg, wenn immer weniger Schnee fällt? Liftbetreiber, Gemeinden und Hotellerie stehen vor schwierigen Fragen – und haben erste Antworten.



        <p>Wenn Feldbergs Bürgermeister Johannes Albrecht auf dem Gipfel des Feldbergs steht, kommt er ins Schwärmen: „340 Kilometer Alpensicht, vom Montblanc bis zur Zugspitze“, er zeigt ein Handybild. Im Sommer herrscht abends himmlische Ruhe, im Winter freut er sich, wenn er die strahlenden Kindergesichter im Schnee sieht.</p> <p>Das weiße Vergnügen beim Skifahren will der Bürgermeister Kindern und Erwachsenen noch möglichst lange ermöglichen. Doch der Klimawandel betrifft auch die Feldbergregion. Und zuletzt drei schwierige Winter, coronabedingt und durch Schneemangel, machen den Tourismusgemeinden, Gastronomen, Liftbetreibern zu schaffen.</p> <p>„Die Skilifte hätten in den drei Jahren normalerweise zehn Millionen Euro Umsatz gemacht“, sagt Adrian Probst, Bürgermeister der Gemeinde St. Blasien, eine der drei Gemeinden neben Feldberg und Todtnau, die die Feldbergbahnen GmbH betreiben. Deshalb mussten die Gemeinden die GmbH dieses Jahr mit einem mittleren sechsstelligen Betrag stützen. Die letzten 20 bis 25 Jahre liefen die Lifte durchschnittlich an 120 bis 140 Tagen. „Im letzten Winter waren es nur noch 61 Tage.“</p> <p>Die Bürgermeister sind optimistisch: „Die Klimaprognosen verheißen, dass man auch weiterhin sinnvoll Wintersport betreiben kann, dafür benötigen wir 80 Betriebstage im Jahr“, sagt Adrian Probst. Um den Wintersport zumindest die nächsten Jahre zu sichern, hätten sie einen Masterplan entwickelt. Dabei soll unter anderem die Beschneiung so modernisiert werden, „dass man innerhalb von drei Tagen so viel Schnee produzieren kann wie sonst in zwei Wochen“. Kernpunkt ist ein neues Wasserrückhaltebecken mit einem Volumen von 120.000 Kubikmetern. Kosten: zwölf Millionen Euro.</p> <p>Die Umweltverbände haben gegen dieses Projekt Widerstand angekündigt. „Am Feldberg gibt es jetzt schon ein massives Wasserproblem“, betont der Feldberger Bürger und Altstadtrat Michael Schäfer, der für den Nabu die Flächennutzungspläne bearbeitet. Quellen seien versiegt, man wisse nicht, ob sie wieder sprudelten. „Für die Beschneiung wird viel Wasser gebraucht, das eigentlich als Trinkwasser benötigt wird.“</p> <p>Die malerisch gelegene Tourismus-Gemeinde Feldberg würde das neue Millionen-Projekt besonders belasten. Hatte doch der 2019 überraschend gestorbene Bürgermeister Stefan Wirbser durch einen Investorenfonds für 15 Millionen Euro ein umstrittenes Parkhaus mit 1200 Plätzen bauen lassen. „30 Jahre lang muss die Gemeinde dem Investor dafür jährlich 800.000 Euro plus Inflationsausgleich bezahlen“, sagt der jetzige Feldberger Bürgermeister Johannes Albrecht.</p> <p>Seiner Meinung nach hätte man dieses Parkhaus gar nicht bauen dürfen: „Wir sind nicht einmal Eigentümer und es löst auch nicht die Beparkung an der B 317.“ Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde Feldberg verdoppelte sich laut Statistischem Landesamt von Ende 2015 bis Ende 2022 auf 7390 Euro, das war landesweit Platz drei hinter Bad Liebenzell und Mannheim.</p> <p>Bürgermeister Johannes Albrecht setzt gleichwohl auf die Beschneiung: „Wir brauchen die Wasserressourcen auch für Flächenbrände und die Versorgung der Weidelandschaft.“ Die Region habe circa 35.000 Betten, der Bürgermeister rechnet vor: „Die Wertschöpfung beim Wintertouristen ist vier- bis fünffach so hoch wie beim Sommer-Besucher. Bei durchschnittlich 80 Euro pro Nacht bedeutet schon eine 50-prozentige Betten-Auslastung 1,4 Millionen Euro Umsatz.“ Und beim CO2-Ausstoß der Besucher entfielen 70 bis 75 Prozent auf die Anreise, 20 bis 25 Prozent auf die Hotellerie und nur fünf Prozent auf die Lifte, Pistenpräparation und Beschneiung.</p> <p>Doch der Klimawandel sorgt im Winter immer öfter für braune statt weiße Hänge. Was tun? „Wenn die Leute ein paar Mal verregnete Winterferien am Feldberg erleben, fahren sie im nächsten Winter eher in die Alpen“, schildert Stefan Büchner, Leiter im „Haus der Natur“ am Feldberg. Bei den Liftkarten gibt es deshalb bereits eine Kooperation des Hochschwarzwalds mit dem Montafon.</p> <p>Einen Lösungsansatz sieht die Landtagsabgeordnete Theresia Bauer daher in einem Ganzjahrestourismuskonzept. Im Juli tauschte sie sich in Feldberg mit Vertretern der Liftbetriebe, Gastronomie und der Tourismusorganisationen aus. Bauer, tourismuspolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion, schlug zum Beispiel mehr Mountainbike-Trails vor. Doch Bauer weiß, das Umstellen auf neue, nachhaltige Geschäftsmodelle „braucht Zeit und Ressourcen“. Das Land sieht sie eher in der Rolle, zu unterstützen.</p> <h2>„Ich brauche Schnee und Gäste“</h2> <p>Feldbergs Bürgermeister Johannes Albrecht spricht von einem Transformationsprozess, für den Übergang brauche man die Beschneiung. Auch St. Blasiens Bürgermeister Adrian Probst will Ganzjahresangebote mit mehr Wertschöpfung im Sommer. „In Menzenschwand erstellen wir einen bewirtschafteten Wanderparkplatz mit einer Info-Station, einem Vesperstüble und einer Mobilitätsstation für Mountainbikes.“</p> <p>Für Patrick Schreib, Geschäftsführer der Hochschwarzwald-Tourismus GmbH, ein guter Weg. Die Themen Mobilität und Mountainbike könnten „die Aufenthaltsqualität sowie die Wertschöpfung innerhalb der Region positiv beeinflussen“. Schreib fordert ein Ganzjahreskonzept für den gesamten Hochschwarzwald. Dafür muss man „in eine raumübergreifende Infrastruktur“ investieren.</p> <p>Die Hoteliers hoffen auf einen weißen Winter. „Ich brauche Schnee und Gäste“, sagt Matthias Rust vom „Hotel Waldeck“ in Todtnau. Im Wellnesshotel „Erfurths Bergfried“ in Hinterzarten wünschen sich 50 Prozent der Gäste Schnee, berichtet Inhaberin Myriam Erfurth, vorigen Winter hätten deshalb einige storniert.</p> <p>Das Beschneien hält Erfurth aber für den falschen Ansatz. „Das ist nicht umweltfreundlich, wir arbeiten gegen die Natur.“ Das Wasser werde dringender im Sommer benötigt. Für Dorothee Hupfer vom „Waldfrieden“ in Todtnau-Herrenschwand gehört Wintersport „zu unserem Kulturgut“, das ein Viertel ihrer Gäste erleben möchte. Die Familie Hupfer setzt auf eine von Michelin geadelte Küche, einen Wellnessbereich und einen eigenen Skilift ohne Beschneiung, „weil das zu unserem Haus besser passt“.</p> <p>In Gastronomie-Betrieben wie dem „Parkhotel Adler“ in Hinterzarten hat man das Angebot längst wetterunabhängiger gestaltet. Das Familienhotel „Engel“ in Todtnauberg hat ein breites Angebot mit Indoor-Möglichkeiten und Kinderbetreuung. „Falls es keinen Schnee gibt, können wir schnell umswitchen“, sagt Inhaber Alfred Boch. „Deshalb sind die Gäste auch vorigen Winter geblieben, was uns erstaunt hat.“</p> <p>Das „Seehotel Wiesler“ in Titisee setzt auf Ökologie, Ökonomie und Soziales, die Energiekosten wurden um mehr als 50 Prozent gesenkt. „Wir haben schon früh geschaut, dass wir ein Angebot haben, das nicht nur den Winter braucht“, schildert Inhaber Klaus Günther Wiesler, auch Vorsitzender des Hotel- und Wirtevereins im Hochschwarzwald: „Natürlich müssen wir uns auf dem Feldberg auf den Ganzjahrestourismus einstellen.“</p> <p>Das Familienhotel „Feldberger Hof“ an der Talstation der Feldbergbahn, mit 450 Betten größtes Hotel im Schwarzwald, hat schon längst ein Ganzjahresangebot mit einer breiten Palette für draußen und drinnen, darunter eine Indoor-Actionarena. Seit 2007 engagiert sich die Familie Banhardt für Nachhaltigkeit, Vater Thomas Banhardt und seine Kinder Sebastian und Nathalie. Das am höchsten gelegene Vier-Sterne-Hotel Deutschlands wurde klimaneutral. Die Gäste fühlen sich wohl, die letzten zehn Jahre war das Hotel „zu mehr als 90 Prozent ausgelastet“.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Schwarzwald in der Klimakrise: Welche Rolle spielt der Schnee noch?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 03 Nov 2023 11:33:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vorgeschmack auf den Winter: Erste Schneeflocken auf dem Feldberg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/feldberg/vorgeschmack-auf-den-winter-erste-schneeflocken-auf-dem-feldberg;art372514,11779620 ]]></link>      <description><![CDATA[  Für eine Schlittenfahrt reicht es bei weitem noch nicht, doch auf dem Feldberg im Schwarzwald sorgen zumindest ein paar erste Schneeflocken für ein bisschen Winterstimmung.  ]]></description>
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          Für eine Schlittenfahrt reicht es bei weitem noch nicht, doch auf dem Feldberg im Schwarzwald sorgen zumindest ein paar erste Schneeflocken für ein bisschen Winterstimmung.<br>
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        Für eine Schlittenfahrt reicht es bei weitem noch nicht, doch auf dem Feldberg im Schwarzwald sorgen zumindest ein paar erste Schneeflocken für ein bisschen Winterstimmung.



        <p>Auf dem Feldberg sind die ersten Schneeflocken in diesem Herbst gefallen. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sanken die Temperaturen in der Hochlage des Schwarzwaldes auf minus zwei Grad Celsius. Verdrängen lässt sich der Herbst laut Meteorologen aber nicht so leicht.</p> <h2>DWD: Schnee wird nicht liegen bleiben</h2> <p>Der Schnee werde aber noch nicht liegen bleiben, sagte ein DWD-Meteorologe. Dafür sei der Boden noch nicht kalt genug. Ein erster Schneefall in Gipfellagen sei für diese Zeit nichts Ungewöhnliches, sagte der Sprecher. Es handle sich aber nur um ein kurzes Intermezzo. „Mehr als ein paar Flöckchen werden es nicht werden.“ Die Kaltfront liege nun bereits über Osteuropa.</p> <h2>Am Wochenende regnerisch und stürmisch</h2> <p>Für das Wochenende erwarten die Meteorologen regnerisches und zunehmend stürmisches Wetter. „Vor allem der Sonntag wird wild“, so der Wetter-Experte. „Auf dem Feldberg rechnen wir für Sonntag auch mit Orkanböen.“ In den Nächten könne es vor allem im Bergland frostig werden. (dpa)</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Wetter Unwetter Jahreszeit thema-natur-wetter thema-natur-umwelt]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Vorgeschmack auf den Winter: Erste Schneeflocken auf dem Feldberg]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 23 Oct 2023 15:41:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die gruseligste Nacht 2023 steht bevor: Das ist los an Halloween im Schwarzwald und auf der Baar  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/halloween-termine-2023-das-ist-im-schwarzwald-geboten;art372502,11765721 ]]></link>      <description><![CDATA[  Längst gibt es zu Halloween nicht nur Kostümpartys. Von Krimidinner bis zum Heavy Metal Festival: Bei unserer Auswahl an Veranstaltungen im Schwarzwald und auf der Baar ist für jeden was dabei.  ]]></description>
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          Längst gibt es zu Halloween nicht nur Kostümpartys. Von Krimidinner bis zum Heavy Metal Festival: Bei unserer Auswahl an Veranstaltungen im Schwarzwald und auf der Baar ist für jeden was dabei.<br>
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        Längst gibt es zu Halloween nicht nur Kostümpartys. Von Krimidinner bis zum Heavy Metal Festival: Bei unserer Auswahl an Veranstaltungen im Schwarzwald und auf der Baar ist für jeden was dabei.



        <h2>Brigachtal: Heavy Halloween Festival</h2> <p>Am Samstag, 28. Oktober, bietet das <strong><a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/brigachtal/heavy-halloween-festival-in-brigachtal-das-ist-geboten;art372510,11762622" title="Harte Rhythmen zu Halloween: Musikfestival in Brigachtal mit fünf Bands">Heavy</a></strong><strong><a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/brigachtal/heavy-halloween-festival-in-brigachtal-das-ist-geboten;art372510,11762622" title="Harte Rhythmen zu Halloween: Musikfestival in Brigachtal mit fünf Bands"> Halloween Festival im Brigachtal</a></strong> nun schon zum sechsten Mal Rock und Heavy Metal-Bands aus der Region die Möglichkeit, vor einem großen Publikum aufzutreten. Aufgrund der wachsenden Popularität des Festivals, sind nun auch überregionale Bands dabei, wie die Endtime Prophets aus Kaiserslautern. Einlass in die Froschberghalle Kirchdorf ist um 18 Uhr, Beginn um 18.30. Karten gibt es im Vorverkauf für 22 Euro im Rosy‘s/VS-Schwenningen, Allerley Store/VS-Villingen, Edeka Strecker und Sport Bartler/Brigachtal sowie direkt beim FC Brigachtal oder den auftretenden Bands. An der Abendkasse kostet der Eintritt 25 Euro.</p> <h2>Donaueschingen: Halloween Party</h2> <p>Das Glashaus in Donaueschingen präsentiert sich am Dienstag, 31. Oktober, ganz im Horror-Look zur Halloween Party. DJ Borni und DJ L.T liefern den passenden Sound dazu, mit einer Mischung aus Electro, Black Music und Pop. Verkleidungen sind nicht Pflicht, aber erwünscht. Das Glashaus öffnet seine Pforten zur Unterwelt um 22 Uhr.</p> <h2>Feldberg: Kürbisfest an der Minigolfanlage</h2> <p>Ein rundes Programm für Kinder gibt es beim Kürbisfest an der Minigolfanlage Falkau am Sonntag, 29. Oktober. Von Kürbisschnitzen bis zur Fackelwanderung mit Gruselgeschichten ist alles geboten. Ab 12 Uhr geht‘s los, Anmeldung über <a href="mailto:info@minigolf-falkau.de" target="" title="">info@minigolf-falkau.de</a>, ein Kürbis kostet 5 Euro.</p> <h2>Furtwangen: Gruseldinner im wilden Michel</h2> <p>Leckeres Essen und sich dabei so richtig gruseln? Das geht beim Gruseldinner im wilden Michel in Furtwangen am Dienstag, 31. Oktober. Zu interaktiven „Black Stories“ wird ein Drei-Gänge-Menü serviert. Tickets werden online verkauft auf <a href="https://www.zumwildenmichel.de/event-details/gruseldinner-halloween" target="" title="" rel="noopener">zumwildenmichel.de</a>, das Essen ist im Preis von 45 Euro enthalten. Beginn ist um 18 Uhr.</p> <h2>Löffingen: Halloween Party</h2> <p>In der Bürgerhalle Unadingen steigt am Samstag, 28.Oktober, die jährliche Halloween Party des Musikverein Unadingen. Bei schauriger Deko spielt die Band „Midnight Special“, Beginn ist um 18 Uhr.</p> <h2>Mönchweiler: Halloween-Party im Bürgerzentrum</h2> <p>Der Zukunftsausschuss Mönchweiler bieten eine Halloween-Party für alle Kinder, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Eltern an. Los geht es am 31. Oktober um 18 Uhr. Die Party dauert bis 24 Uhr. Ab 22 Uhr findet sie nur noch für Gäste ab 16 Jahren statt, deshalb sollte jeder, der länger bleiben will, seinen oder ihren Ausweis mitbringen. Geboten wird ein Kostümwettbewerb, eine Bar mit alkoholfreien Cocktails und Getränken und natürlich Musik. Stattfinden wird das ganze im Bürgerzentrum Mönchweiler, der Eintritt ist frei, Verkleidungen sind erwünscht.</p> <h2>Niedereschach: Nacht in Tracht – Halloween Party</h2> <p>Dirndl, Lederhosen und Halloween kombinieren? Das geht bei der vom FC Kappel veranstalteten „Nacht in Tracht – Halloween Party“ am Dienstag, 31. Oktober, in der Eschachhalle in Niedereschach. Die vom Wasen bekannte Band „Allgäu Power“ sorgt ab 20.30 Uhr für die passende Musik, Einlass ist um 19 Uhr. Tickets im Vorverkauf kosten 10 Euro und sind bei Sport Bubi (Villingen), Kleider Müller (Schwenningen), Deiss Kfz-Technik (Niedereschach), Weisser‘s Floraparadies (Schabenhausen) und Sport Weiss (Obereschach) erhältlich. An der Abendkasse kosten die Tickets 13 Euro.</p> <h2>Schramberg: Halloween-Party der Falken-Hexen</h2> <p>Wie jedes Jahr findet am Dienstag, 31. Oktober, in der Szene 64 in Schramberg die Halloween-Party der Falken-Hexen statt. Drinks und Location erwarten die Gäste ganz im Stile der gruseligsten Nacht des Jahres. Der Eintritt kostet 6 Euro, Beginn ist um 20.30 Uhr. Einlass ab 18 Jahren.</p> <h2>Tuttlingen: Halloween Ü14-Party</h2> <p>Nicht „Süßes oder Saures“, sondern heiße Deutschrap Beats von DJane Dyla gibt es bei der Halloween Ü14-Party im Soundz Club in Tuttlingen am Dienstag, 31. Oktober. Von 17 bis 22 Uhr können hier auch jüngere Gäste Halloween feiern, der Eintritt kostet 5 Euro.</p> <h2>Rottweil: Halloween-Party</h2> <p>Auch dieses Jahr lädt die „Alte Post“ in Rottweil am Dienstag, 31. Oktober, zur Halloween-Party. Los geht‘s um 20 Uhr, DJ Wayne liefert mit seiner Mixed-Music den passenden Sound. Die „Apo“ präsentiert sich in dieser Nacht in ihrem gruseligsten Look, daher sind Verkleidungen erwünscht – aber keine Pflicht. Einlass ab 18 Jahren.</p> <h2>Villingen-Schwenningen: Halloween Barhopping</h2> <p>Barcode, Glunkenhaus und Hausverbot in der laden am Dienstag, 31. Oktober zum Halloween Barhopping in der Färberstraße ein. In allen Bars legen DJs auf, dazu gibt es Coupons für zauberhafte Getränke zu entdecken. Der Eintritt ist frei, los geht‘s um 20 Uhr.</p> <p><em>Haben wir eine Party übersehen? Geben Sie uns gerne eine Info per E-Mail an <a href="mailto:villingen.redaktion@suedkurier.de" target="" title="">villingen.redaktion@suedkurier.de</a>.</em></p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 06 Oct 2023 15:56:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Protesten gegen geplante Flüchtlingsunterkunft: Unbekannte setzen Haus unter Wasser  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/wer-hat-die-geplante-fluechtlingsunterkunft-in-feldberg-unter-wasser-gesetzt;art417930,11745397 ]]></link>      <description><![CDATA[  In Feldberg haben sich Bürger gegen eine Flüchtlingsunterkunft ausgesprochen. Inzwischen ist das Haus wegen eines Wasserschadens unbewohnbar geworden. Die Polizei schließt eine politisch motivierte Straftat nicht aus.  ]]></description>
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          In Feldberg haben sich Bürger gegen eine Flüchtlingsunterkunft ausgesprochen. Inzwischen ist das Haus wegen eines Wasserschadens unbewohnbar geworden. Die Polizei schließt eine politisch motivierte Straftat nicht aus.<br>
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        In Feldberg haben sich Bürger gegen eine Flüchtlingsunterkunft ausgesprochen. Inzwischen ist das Haus wegen eines Wasserschadens unbewohnbar geworden. Die Polizei schließt eine politisch motivierte Straftat nicht aus.



        <p>In der Gemeinde Feldberg (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) rumort es schon seit einigen Monaten. Der Gemeinderat war auf der Suche nach einer neuen Flüchtlingsunterkunft, nachdem der Eigentümer des ursprünglich vorgesehenen Gebäudes den Vertrag gekündigt hatte.</p> <p>Zwischen 25 und 28 geflüchtete Menschen muss die Gemeinde Feldberg aufnehmen. Dazu ist sie gesetzlich verpflichtet. Als neue Unterkunft für die zugeteilten Flüchtlinge wurde ein ehemaliges Jugendhaus im Feldberger Ortsteil Falkau vorgeschlagen. Es wurde bis 2022 vom Verein „Jugendwerk im Ortenaukreis“ betrieben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Verteilung von Flüchtlingen in Deutschland</span><span>Asylsuchende werden in Deutschland nach einer festgelegten Aufnahmequote auf die Bundesländer verteilt. In Baden-Württemberg legt das Regierungspräsidium Karlsruhe gemäß einer Zuteilungsquote fest, wie viele Menschen die Stadt- und Landkreise aufnehmen müssen. Diese wiederum verteilen die Geflüchteten an die Gemeinden.</span></label></div> <h2>Bürger sammeln Unterschriften</h2> <p>475.000 Euro hätte die Gemeinde Feldberg für das Gebäude inklusive Grundstück an die Stadt Lahr zahlen müssen, der das Haus gehört. Zusätzliche Kosten würden durch Sanierungen im Bereich Brandschutz entstehen. „Das Haus hat sich angeboten, da es kurzfristig verfügbar war“, sagt Bürgermeister Johannes Albrecht.</p> <p>Doch die Bürger protestieren: Die Idee, das Haus in Falkau als Flüchtlingsunterkunft zu kaufen, veranlasse die Menschen dazu, „ernsthafte Bedenken anzumelden“, heißt es in einem Schreiben, das der Redaktion des SÜDKURIER vorliegt. Eine Unterschriftenaktion wird gestartet.</p> <h2>Schlechte Anbindung an den Nahverkehr</h2> <p>Im Schreiben werden einige Argumente gegen die Unterkunft aufgelistet. Da ist zum Beispiel die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr: „Die geflüchteten Menschen werden in einen Bereich des Dorfs verfrachtet, von dem aus sie eine Dreiviertelstunde zum Einkaufen benötigen“, sagt Wolfgang Imberi, der die Unterschriftenaktion initiierte. Die Entfernung zum nächstgelegenen Bahnhof in Altglashütten beträgt 1,6 Kilometer. Das bringe weitere Hürden mit sich, die die Integration erschweren würden.</p> <p>87 Anwohner unterschreiben Imberis Brief. Sie erreichen eine Vor-Ort-Begehung mit dem Gemeinderat und Bürgermeister Johannes Albrecht. Dabei habe man die meisten Bedenken der Anwohner aus dem Weg räumen können, sagt Albrecht: „Nur das Argument der schlechten Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel blieb übrig.“</p> <p>Wolfgang Imberi sieht das anders. Sein Alternativvorschlag sei eine dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge gewesen: „Aber darauf ist man überhaupt nicht eingegangen.“ Im Gemeinderat wird zusätzlich die Unterbringung in einem Containerdorf diskutiert. Für Bürgermeister Albrecht ist diese Option jedoch keine Alternative. „Ein Containerdorf wäre finanziell wesentlich teurer. Zusätzlich stellt sich hier die Frage nach dem potenziellen Standort“, so Albrecht.</p> <p>Die Kosten für das Haus sorgen ebenfalls für Bedenken, nicht nur bei den Bürgern, sondern auch beim Gemeinderat. „Das Geld für diese Unterkunft hätten wir in andere Bereiche investieren müssen“, sagt Gemeinderatsmitglied Roland Dörflinger. Er fühlt sich von Bund und Ländern allein gelassen: „Eigentlich sollte vorher erst einmal geprüft werden, ob eine Gemeinde eine Unterbringung finanziell überhaupt stemmen kann.“ Das sei aber nicht vorgesehen.</p> <h2>Anwohnerin bemerkt Wasserflecken</h2> <p>Am 19. September stimmt der Gemeinderat nach monatelanger Diskussion schließlich doch mit einer knappen Mehrheit für den Kauf des Hauses in Falkau. Knapp zwei Wochen später entdeckt eine Anwohnerin dann Wasserflecken an der Hausfassade. Die Polizei stellt fest, dass Unbekannte das Haus unter Wasser setzten. Nach aktuellem Ermittlungsstand sei das in der letzten Septemberwoche geschehen, so eine Polizeisprecherin.</p> <p>Durch die Tat ist das Haus laut Polizeiangaben derzeit unbewohnbar. Nach Informationen des SÜDKURIER ist das Wasser wie bei einem Regenschauer von der Decke geflossen. Ein Sachverständiger müsse nun prüfen, ob die Schäden reparabel seien, sagt Bürgermeister Albrecht. Noch habe die Gemeinde Feldberg das Grundstück samt Haus nicht gekauft, es gehört also weiterhin der Stadt Lahr. Wo die Geflüchteten nun untergebracht werden, sei daher noch komplett offen.</p> <h2>Polizei ermittelt wegen eines politischen Motivs</h2> <p>Eine politisch motivierte Tat wird laut Polizeipräsidium Freiburg nicht ausgeschlossen. Daher hat nun die Staatsschutzabteilung der Kriminalpolizei Freiburg den Fall übernommen. Über die Hintergründe der Tat möchte Bürgermeister Johannes Albrecht nicht spekulieren: „Wir müssen abwarten, was die Ermittlungen zeigen.“ Seiner Einschätzung nach gibt es in der Gemeinde Feldberg allerdings keine grundsätzliche Positionierung gegen Geflüchtete.</p> <p>Auch Wolfgang Imberi ist von der Tat schockiert: „Es macht mich fassungslos und sprengt mein Verständnis von demokratischen Entscheidungen.“ Dass der Gemeinderat für den Kauf des Gebäudes gestimmt hatte, sei eine Mehrheitsentscheidung gewesen, die er akzeptiert habe. Seine Unterschriftenaktion habe sich nie gegen die grundsätzliche Aufnahme von Flüchtlingen gerichtet: „Darauf lege ich äußersten Wert.“ Für ihn sei die Sache mit der Abstimmung erledigt gewesen.</p> <h2>Gemeinde überfordert</h2> <p>Am Ende sind sich Gemeinderat, Bürgermeister und Bürger einig, dass die Gemeinde mit der Unterbringung der Geflüchteten überfordert ist: „Es sind alle am Anschlag“, sagt Wolfgang Imberi. Das bestätigt auch Bürgermeister Johannes Albrecht: „Wir werden mit dieser Situation einfach konfrontiert.“ Neben den Kosten für die Unterbringung sei die soziale Betreuung der Geflüchteten für die Gemeinde nicht zu stemmen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach Protesten gegen geplante Flüchtlingsunterkunft: Unbekannte setzen Haus unter Wasser]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 04 Oct 2023 18:22:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Unbekannte setzen geplante Flüchtlingsunterkunft im Schwarzwald unter Wasser  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/feldberg/unbekannte-setzen-geplante-fluechtlingsunterkunft-im-schwarzwald-unter-wasser;art372514,11742722 ]]></link>      <description><![CDATA[  Unbekannte haben eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Feldbergunter Wasser gesetzt. Ein politischer Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden, teilte die Polizei am Mittwoch mit.  ]]></description>
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          Unbekannte haben eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Feldbergunter Wasser gesetzt. Ein politischer Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden, teilte die Polizei am Mittwoch mit.<br>
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        Unbekannte haben eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Feldbergunter Wasser gesetzt. Ein politischer Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden, teilte die Polizei am Mittwoch mit.



        <p>Unbekannte haben eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Feldberg im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald unter Wasser gesetzt und damit nach Einschätzung der Polizei zunächst unbewohnbar gemacht. Der Schaden wurde am Samstag bemerkt – da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden könne, ermittelte die Staatsschutzabteilung der Freiburger Kripo, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.</p> <p>In dem leerstehenden Gebäude im Schwarzwald entstand ein hoher Sachschaden, der unbeziffert blieb. „Die Tat selbst ereignete sich vermutlich zwischen Mitte August und Ende September“, teilten die Ermittler mit. Zeugen wurden gebeten, die Polizei unter der Telefonnummer +49 761 882 2880 zu kontaktieren.</p> <p>Der Gemeinderat von Feldberg hatte einem Bericht der „Badischen Zeitung“ zufolge beschlossen, das abgelegene Ferienhaus von der Stadt Lahr zu kaufen. Zuvor habe es eine mehrmonatige Diskussion um die Eignung des Standortes gegeben. (dpa)</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Festnahme Fahndung Ausländerfeindlichkeit thema-sicherheit-kriminalitaet thema-gesellschaft-zusammenleben]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Unbekannte setzen geplante Flüchtlingsunterkunft im Schwarzwald unter Wasser]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 21 Sep 2023 12:58:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Georg Thomas Skimuseum in Hinterzarten zeigt, wie Künstler den Schwarzwälder Winter malten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/kultur/der-schwarzwald-im-winter-die-aktuelle-ausstellung-im-skimuseum-hinterzarten;art10399,11727278 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der einstige Olympiasieger in der Nordischen Kombination war der Initiator der Kulturstätte im Schwarzwald. Aktuell zeigt das Museum Werke von Hermann Dischler und weiteren prominenten Schwarzwald-Malern.  ]]></description>
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          Der einstige Olympiasieger in der Nordischen Kombination war der Initiator der Kulturstätte im Schwarzwald. Aktuell zeigt das Museum Werke von Hermann Dischler und weiteren prominenten Schwarzwald-Malern.<br>
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        Der einstige Olympiasieger in der Nordischen Kombination war der Initiator der Kulturstätte im Schwarzwald. Aktuell zeigt das Museum Werke von Hermann Dischler und weiteren prominenten Schwarzwald-Malern.



        <p>„Guet, des mache mer.“ Georg­ Thoma erzählt einer Besuchergruppe, wie es dazu kam, dass in Hin­terzarten, seinem Geburts- und Hei­mat­ort, ein Skimuseum gebaut wurde. Der Olympiasieger von 1960 und Weltmei­ster von 1966 in der Nordischen Kombination sowie neun­ma­lige deut­sche Meister wurde in Hinterzarten geboren und lebt bis heute in der Schw­arzwald-Ge­meinde südlich von Frei­burg.</p> <p>Immer wenn er an einem Skispringen am Holmen­kollen in Oslo teil­nahm, erzählt der heute 86-Jährige, habe er das Ski­muse­um der norwegischen Hauptstadt be­sucht. Nicht um sich über neueste Ent­wicklungen auf dem Gebiet ­des Ski­fahrens zu informieren. Thoma in­teres­sierten gerade dessen Anfänge.</p> <h2>Ein Museum fürs Skilaufen</h2> <p>Ein solches Museum, dachte Tho­ma, könnte es doch auch in Hinterzarten geben. Mit der eingangs zitierten Äu­ßerung stellte sich der Bürgermeister von Hinterzarten sofort hinter das Sport­idol. Seit 1997 residiert das Schwarz­wälder Skimuseum in einem 300 Jahre alten ehemaligen Schwarzwaldhof am Rande von Hinterzarten. Es illustriert bis heute nicht nur die Anfänge des Skilaufens im Schwarz­wald, sondern auch die sich wandeln­de Win­ter­sport­mode und -ausrü­stung sowie die Geschi­chte des Wintersports im Schwarzwald.</p> <p>Vielen erfolg­reichen Sportlern ist hier ein kleines Denkmal gesetzt, mit ihren Lebensdaten und ihren Erfol­gen sowie mit Reliquien wie ihren Originalskiern und ihrer persönlichen Ski­kleidung. Der er­folgreichste Sport­ler von allen, Georg Thoma, führt heute noch Gruppen durch „sein“ Muse­um.</p> <p>Ein Por­trätbild Georg Thomas als Skiflieger gehört zur Sammlung des Museums, in dem immer wieder auch Kun­st­­aus­stel­lungen stattfinden. Im Ob­ergeschoss werden zurzeit Gemälde des bekannten Malers Her­mann Dischler präsentiert. Wer­ke von drei weiteren renommierten Schwarzwald­malern – Karl Haupt­mann, Franz Eberlin und Adolf Hildenbrand – gesellen sich hinzu.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Hermann Dischler</span><span>Der Maler wurde 1866 in Freiburg geboren. An der Großherzoglich­-Ba­dischen Kunstschule, der seinerzeitigen Karlsruher Kunstakademie, an der er ab 1885 studierte, war er Meisterschüler des be­rühm­­­ten Landschaftsmalers Gustav Schön­leber. An Dischlers Kunststudium schlossen sich Studienreisen mit dem Fotoapparat an. Nach seiner Rückkehr richtete er ein Atelier im Stadtteil Stühlinger ein, dem Montmartre Freiburgs. 1901 wurde Dischler Mitglied im Badischen Schwarzwaldverein. 1908 zog er nach Hinterzarten. 1917 wurde ihm der Pro­fessorentitel verliehen, 1922 heiratete er. Dischler starb 1935 in der Schwarzwald-Gemeinde. Sein Werkverzeichnis umfasst nicht weniger als 1672 Gemälde.</span></label></div> <p>Ausgestellt sind Ge­mälde und Ölskizzen mit Land­schaf­ten und Orten der Region. Die Ausstellung organisiert und kuratiert hat der Freiburger Galerist Horst-Dieter Mei­er. Sind die ausgestellten Werke in der Mehrzahl private Leihgaben, so wird doch auch eine ganze Reihe von Werken gezeigt, die sich im Besitz der Galerie befinden und zum Verkauf stehen.</p> <p>Ansichten Dischlers vom Feldberg so­wie von Hin­terzarten eröffnen den Parcours. 1866 in Freiburg geboren, war Dischler in Karlsruhe Meisterschüler des be­rühm­­­ten Landschaftsmalers Gustav Schön­leber gewesen. Als „Schneemo­ler“,­ wie er sich selbst nannte, liebte er es besonders, Winterland­schaften zu ma­len.</p> <h2>Der Feldberg ist ein beliebtes Motiv</h2> <p>Gleich das erste Bild in der Aus­stellung, ein großformatiges Landsch­aft­s­gemäl­de von 1921, zeigt eine Feldberg-Ansicht im Winter. Die schnee­bedeckten Tannen im Vor­dergrund stehen vor der Bergkulisse wie aus­drucksvolle Mimen auf einer The­ater­bühne. Die darauf folgende kleine Ölskizze von 1904, ebenfalls mit Feldberg-Motiv, hat nicht minder ihren Reiz.</p> <p>Ein kompositorisches Glanzstück ist „Kirche in Hinterzarten“ von 1909 – auch dies ein Winterbild. Die Kirche wird nur teil­weise und angeschnitten gezeigt, die Umgebung ist schnee­be­deckt wie die Dächer der Häuser, die seitlich im Hintergrund zu sehen sind. Der Helm des Zwiebelturms befindet sich außerhalb des Bildfelds des men­schenleeren, winterlichen Gemäldes.</p> <p>Ihn sieht man dafür im sommerlichen Lichte einer Darstellung der Kirche von Karl Hauptmann – auch er ein leiden­schaftlicher Wintermaler, wie gleich das darauf folgende Gemälde „Blick nach Todtnau“ mit verschneiten Berghängen belegt.</p> <p>Dischlers „Montblanc vom Feldberg bei Sonnenaufgang“ ist wie „Sonnen­untergang am Feldberg“ (beide 1907) oder eine „Wolkenstudie“ von 1919 von maßvoller Modernität. Die Gemälde des Malers treten nicht weniger ausdrucksstarken Landschaftsbildern Franz Eberlins zur Seite.</p> <p>Und nicht bloß menschenleere Winterbilder wie „Am Feldberggipfel“ oder „Schnee­wä­ch­te am Feldberg“ sind im Skimuseum Hinter­zarten genau am richtigen Ort, sondern auch eine ganze Reihe idyllischer Szenen in Öl mit eingeschneiten Schwarzwaldhöfen mit­ten in schnee­bedeckten Bergland­schaf­ten.</p> <p><em>Die aktuelle Ausstellung im Skimuseum Hinterzarten ist bis zum 1. November 2023 zu sehen. Geöffnet ist Dienstag, Mittwoch und Freitag von 14 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen von 12 bis 17 Uhr. <a href="http://www.schwarzwaelder-skimuseum.de" target="_blank" title="" rel="noopener">Weitere Informationen finden Sie hier.</a></em></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Georg Thomas Skimuseum in Hinterzarten zeigt, wie Künstler den Schwarzwälder Winter malten]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 08 Sep 2023 19:41:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Landratswahl: Erster Bewerber gibt Kandidatur bekannt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/landratswahl-breisgau-hochschwarzwald-erster-bewerber-steht-fest;art372502,11712185 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sucht einen neuen Chef. Die aktuelle Landrätin Dorothea Störr-Ritter tritt nicht mehr an. Nun gibt es einen ersten Bewerber.  ]]></description>
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          Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sucht einen neuen Chef. Die aktuelle Landrätin Dorothea Störr-Ritter tritt nicht mehr an. Nun gibt es einen ersten Bewerber.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sucht einen neuen Chef. Die aktuelle Landrätin Dorothea Störr-Ritter tritt nicht mehr an. Nun gibt es einen ersten Bewerber.



        <p>Klar ist jetzt schon: Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald wird einen neuen Landrat oder eine neue Landrätin bekommen. Denn die Amtsinhaberin Dorothea Störr-Ritter wird nicht noch einmal antreten.</p> <p>Gewählt wird am 18. Dezember, die Amtszeit von Störr-Ritter dauert allerdings noch bis zum 29. Februar 2024. Bewerbungen können bereits seit 2. September abgegeben werden und nun ist die erste im Landratsamt eingetroffen. Laut Oliver Rein, Vorsitzender des Besonderen Beschließenden Ausschusses, hat Christian Ante seine Unterlagen eingereicht.</p> <h2>Ante ist Bürgermeister von Merzhausen</h2> <p>Ante ist im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald kein Unbekannter. Der 45-Jährige Diplom-Verwaltungswirt ist seit Juli 2009 Bürgermeister von Merzhausen, einer 5300-Einwohner-Gemeinde am Rande von Freiburg. Auch die Kreispolitik hat Ante bereits kennengelernt. Seit 2019 sitzt er für die CDU im Kreistag und seither auch Vorsitzender des Kreisverbandes Breisgau-Hochschwarzwald im Gemeindetag Baden-Württemberg.</p> <p>Der gebürtige Hamburger hat sein Abitur am Friedrich-Wöhler-Gymnasium in Singen gemacht und dort im Rathaus als Praktikant bereits Verwaltungsluft geschnuppert. Von 1999 bis 2002 saß er im Ortschaftsrat Weiterdingen (Gemeinde Hilzingen). 2002 schloss er sein Studium Diplom-Verwaltungswirt ab der Hochschule ab und 2015 die Promotion zum Doktor der Sozialwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen an.</p> <p>Ante ist verheiratet und hat einen Sohn. In seiner Freizeit widmet er sich dem Fußball (VfR Merzhausen), der Streuobstbaumpflege (strobi-hegau.de), Musik und im besonderen der E-Gitarre. Außerdem interessiert er sich für Geschichte und Philosophie und reist gerne.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Landratswahl: Erster Bewerber gibt Kandidatur bekannt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 07 Sep 2023 21:00:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auch hier fehlen Fachkräfte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/feldberg/auch-hier-fehlen-fachkraefte;art372514,11710898 ]]></link>      <description><![CDATA[  SPD-Vorsitzende Saskia Esken und Rita Schwarzelühr-Sutter sprechen mit Müttern und Mitarbeitern am Caritas-Haus Feldberg.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          SPD-Vorsitzende Saskia Esken und Rita Schwarzelühr-Sutter sprechen mit Müttern und Mitarbeitern am Caritas-Haus Feldberg.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/feldberg/auch-hier-fehlen-fachkraefte;art372514,11710898]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        SPD-Vorsitzende Saskia Esken und Rita Schwarzelühr-Sutter sprechen mit Müttern und Mitarbeitern am Caritas-Haus Feldberg.



        <p>Die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter hat die SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken zur Caritas-Klinik Haus Feldberg eingeladen, um sich ein Bild von der Situation der Patienten und Mitarbeiter der Mutter-Kind-Einrichtung zu machen. Sie wurden vom neuen Klinikgeschäftsführer Hansjörg Schmelzle und den Vorständen der Stiftung Caritas-Haus Feldberg und des Caritasverbands für die Diözese Freiburg, Andreas Jeger und Nina Dentges-Kapur, empfangen. Schwarzelühr-Sutter und Esken kamen in Begleitung des Feldberger Bürgermeisters Johannes Albrecht, der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Tanja Kühnel und Klaus Dudarewitsch. Vom Haus Feldberg nahm auch die pädagogische Leitung Marina Gabriel und die Leitung des psychosozialen Diensts, Baßler-Khairi, teil.</p> <p>Was Personal und Patienten gleichermaßen bewegt, ist der Fachkräftemangel. Esken zeigte sich zuversichtlich, dass das Fachkräfteeinwanderungsgesetz der richtige Startschuss ist: „Wir senken die Hürden für Fachkräfteeinwanderung, wie beispielsweise die Verdienstgrenze für die blaue Karte, und machen die Fachkräfteeinwanderung einfacher und unbürokratischer. Das war lange schon überfällig.“</p> <p>Schmelzle bedauerte, dass der Haushaltsentwurf des Bundesfamilienministeriums Kürzungen bei den Baumittelinvestitionen für Mutter-Kind-Einrichtungen vorsieht. Schwarzelühr-Sutter sagte, dass verlässliche Planbarkeit für Träger gegeben sein müsse, damit diese bevorstehende Kraftakte wie die Transformation zur Klimaneutralität bewältigt werden können. Esken erläuterte, dass eine gute und stabile Finanzierung entscheidend sei. Der Behandlungserfolg stehe und falle mit gut qualifiziertem und motiviertem Personal. In den kommenden Wochen verhandelt der Bundestag den Haushalt 2024 und den Finanzplan bis 2027. Finanzminister Lindner kündigte an, dass alle Ministerien sparen müssen, um die Neuverschuldung zurückzufahren. Die Politikerinnen sagten, dass Verhandlungen ausstehen und geprüft werden müsse, ob Verbesserungen möglich sind.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Sozialpolitik Familienpolitik Gesetzentwurf thema-gesellschaft-familie thema-gesellschaft thema-politik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Feldberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Auch hier fehlen Fachkräfte]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 06 Sep 2023 13:19:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehr Sicherheit für Ausflügler und Sportler: Bergwacht erhält topmoderne Rettungswache  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/bergwacht-hochschwarzwald-hat-neue-rettungswache;art372502,11708668 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Einsatzkräfte im Hochschwarzwald haben jetzt endlich einen neuen Stützpunkt in Hinterzarten, um sommers wie winters schnell helfen zu können. Das hat es mit dem langjährigen Projekt auf sich.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Einsatzkräfte im Hochschwarzwald haben jetzt endlich einen neuen Stützpunkt in Hinterzarten, um sommers wie winters schnell helfen zu können. Das hat es mit dem langjährigen Projekt auf sich.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/bergwacht-hochschwarzwald-hat-neue-rettungswache;art372502,11708668]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Einsatzkräfte im Hochschwarzwald haben jetzt endlich einen neuen Stützpunkt in Hinterzarten, um sommers wie winters schnell helfen zu können. Das hat es mit dem langjährigen Projekt auf sich.



        <p>Es ist ein Tag wie gemalt. Die Sonne lacht an diesem ersten Dienstag im September von einem strahlend blauen Himmel. Und beim Feuerwehr-Gerätehaus in Hinterzarten blickt man an diesem warmen Spätsommertag in unzählige strahlende Gesichter.</p> <p>Der Grund liegt in unmittelbarer Nachbarschaft – es ist die neue Bergrettungswache, die aktuell modernste Einrichtung ihrer Art in Baden-Württemberg.</p> <p>Mit der symbolischen Schlüsselübergabe durch Landesinnenminister Thomas Strobl wurde sie offiziell ihrer Bestimmung übergeben.</p> <p>Vorbei ist endlich die Zeit der Behelfslösung im alten Feuerwehr-Gerätehaus der Hochschwarzwaldgemeinde – mit drangvoller Enge in der Garage und wenig Platz für die Einsatzfahrzeuge, fehlenden Sozialräumen und Toiletten.</p> <p>Im Winter mussten die Fahrzeuge oft vor dem Gebäude geparkt werden – bei einem Notruf galt es für die Helfer der Bergwacht erst einmal die vereisten Autoscheiben vom Frost oder Schnee zu befreien.</p> <p>Die neue Bergrettungswache ist ein Meilenstein in der Geschichte der Bergwacht Schwarzwald und im Besonderen für die 25 Mitglieder der Bergwacht Hochschwarzwald am Stützpunkt Hinterzarten.</p> <p>„Heute ist ein besonderer Freudentag, heute ist ein großer Tag für uns, es war anstrengend in den letzten Monaten und alles mit viel Arbeit verbunden, da geht einem viel durch den Kopf“, blickt Adrian Probst, Landesvorsitzender der Bergwacht, auf einen langen Kraftakt zurück.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Bergwacht Schwarzwald</h2> <label><input type="checkbox" /><span>Aufgaben der Bergwacht</span><span>Was leistet die Bergwacht und wann wird diese gerufen? 70 bis 80 Einsätze stehen statistisch für die ehrenamtlichen Helfer der Bergwacht-Ortsgruppe Hochschwarzwald jährlich zu Buche. Die Einsätze verteilen sich auf die Winter- und Sommermonate fast gleichmäßig. Die Schwerpunkte der Bergwacht-Arbeit liegen im Höllental, am Feldberg und in der Wutachschlucht. „Die Einsätze werden immer komplexer, wir stehen vor immer neuen Herausforderungen. Es gibt im Frühjahr die Situation, dass am Feldberg noch die Lifte laufen, gleichzeitig muss in Freiburg ein Mountainbiker auf der Strecke gerettet werden. Wir müssen gleichzeitig Winter- und Sommeranforderungen erfüllen. Unter dem Strich ist einfach klar, es werden immer mehr Einsätze“, erläutert Bergwacht-Landesvorsitzender Adrian Probst.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Fakten zur Bergwacht</span><span>1500 Einsätze jährlich<br /> 1450 ehrenamtliche Mitglieder, davon 180 in der Jugendbergwacht.<br /> 91 betreute Skilifte und 48 betreute Loipen<br /> 70 Veranstaltungen, die bergrettungsdienstlich betreut werden<br /> 22 Ortsgruppen im Nord- und Südschwarzwald<br /> 14 Bergrettungswachen plus 23 Bergrettungsstationen<br /> (Quelle: Bergwacht Schwarzwald)/(joh)</span></label></div> <p>Vor etwa sieben Jahren waren die ersten Planungen für eine neue Heimat der Bergwacht im Hochschwarzwald angelaufen. Es begann eine Odyssee in Sachen Standortfrage und Finanzierung.</p> <p>Mit Hinterzarten, verkehrsgünstig gelegen, war dann ein möglicher Standort gefunden. Und Ende des Jahres 2019 kam Schwung in das Vorhaben. Der Gemeinderat stimmte dem Antrag zum Neubau in unmittelbarer Nähe zum Feuerwehrgerätehaus zu. Die Gemeinde Hinterzarten stellte das Grundstück zur Verfügung und legte 50.000 Euro oben drauf.</p> <p>„Wir hier in Hinterzarten haben es für sehr wichtig erachtet, weil im touristischen Bereich die Bergwacht notwendig ist, es ist aber auch eine Einrichtung für den ganzen Hochschwarzwald“, erklärt Bürgermeister Klaus-Michael Tatsch.</p> <p>Das Architekturbüro Sennrich &amp; Schneider (Breisach) machte das Rennen bei einem Architektenwettbewerb. Der Siegerentwurf für den Neubau ist eine Neuinterpretation von historischen Holzbauweisen mit geschichtlichem Bezug.</p> <p>Der typische Schwarzwälder Eindachhof wird dabei aufgegriffen und hebt durch seine Form die Besonderheiten dieses Schwarzwälder Bautyps hervor. Das Gebäude besteht aus einem alles überspannenden Rahmentragwerk aus regionalem Holz.</p> <p>Dadurch übernimmt das Gebäude eine Vorbildfunktion für weitere geplante Bergrettungswachen im Schwarzwald und gibt einen Anstoß für geplante Neubauten in Holzbauweise.</p> <p>Die Kosten für das Projekt lagen beim Spatenstich am 30. Mai 2022 noch bei rund 1,5 Millionen Euro. Bis zur Einweihung sind die Baukosten auf circa 1,76 Millionen Euro angewachsen. Das Land hat das Bauprojekt mit knapp 1,3 Millionen Euro gefördert. Die weitere Finanzierung setzt sich aus Zuschüssen aus verschiedenen Töpfen und Spenden sowie Eigenmitteln der Bergwacht Schwarzwald zusammen.</p> <p>Auch wenn bei der neuen Bergrettungswache noch einige Handwerksarbeiten zu erledigen sind, freut sich Oliver Bieber auf das neue Zuhause. „Es ist heute ein besonderer Tag, wir freuen uns seit Jahren auf diesen Tag, es hat viel Zeit und Energie gekostet. Noch mehr freuen wir uns über den Einzug in das neue Betriebsgebäude in ein paar Wochen“, so der Vorsitzende der Ortsgruppe Hochschwarzwald.</p> <h2>Wichtig für Tourismus-Schwerpunkte</h2> <p>Mit dem Neubau der Bergrettungswache in Hinterzarten wird ein zentraler Punkt nordöstlich des Feldbergs bergrettungsdienstlich erschlossen und damit ein Tourismus-Schwerpunkt im Sommer wie im Winter abgedeckt.</p> <p>Die Wache bietet alle benötigten Räumlichkeiten von den Sanitäranlagen über Funkraum, Materiallagerraum und Trockenraum bis zur Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen.</p> <p>„Die Vorteile sind mannigfaltig, wir haben alles an einem Ort, die Fahrzeuge stehen nebeneinander in den Fahrzeughallen, wir haben ein neues Zuhause, das ist auch emotional für die Gruppe ganz wichtig“, ergänzt Bieber.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Mehr Sicherheit für Ausflügler und Sportler: Bergwacht erhält topmoderne Rettungswache]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 08 Jul 2023 17:59:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von Blumberg zum Feldberg: Ehepaar Zepf betreibt die höchst gelegene Almhütte Baden-Württembergs <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/feldberg-in-bw-ehepaar-zepf-betreibt-die-hoechst-gelegene-almhuette-im-bundesland;art372502,11636133 ]]></link>      <description><![CDATA[  Martina und Thomas Zepf haben sich ein neues Leben gesucht. Seit rund einem Jahr sind sie nicht mehr in Blumberg, sondern auf einer Feldberg-Almhütte mit Wirtschaft und 80 Kühen. Wie ist es dazu gekommen? <p></p>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Martina und Thomas Zepf haben sich ein neues Leben gesucht. Seit rund einem Jahr sind sie nicht mehr in Blumberg, sondern auf einer Feldberg-Almhütte mit Wirtschaft und 80 Kühen. Wie ist es dazu gekommen? <p></p><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/feldberg-in-bw-ehepaar-zepf-betreibt-die-hoechst-gelegene-almhuette-im-bundesland;art372502,11636133]]></guid>
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        Martina und Thomas Zepf haben sich ein neues Leben gesucht. Seit rund einem Jahr sind sie nicht mehr in Blumberg, sondern auf einer Feldberg-Almhütte mit Wirtschaft und 80 Kühen. Wie ist es dazu gekommen? <p></p>



        <p>Einfach mal etwas anderes machen, Gewohntes loslassen und sich neuen Aufgaben widmen. Das Randener Ehepaar Martina und Thomas Zepf hat dies getan. Es bewirtschaftet seit gut einem Jahr die Sankt Wilhelmer Hütte am Feldberg und zieht bisher eine rundum positive Bilanz.</p> <p>Mit Begeisterung bedient Martina im Service die Gäste, während ihr Mann vorwiegend in der Küche aktiv ist. Man kann die Freude und das Herzblut förmlich spüren, wenn man die Hütte besucht, die seit nunmehr 14 Monaten ihre neue Heimat ist. Doch wie kam es dazu?</p> <p>„Wir haben schon immer davon geträumt, irgendwann einmal selbst eine Hütte zu betreiben“, sagt Martina, die mit ihrem Mann leidenschaftlich gerne wandert und daher schon zahlreiche Hütten besucht hat.</p> <p>Während der Corona-Pandemie reifte der Gedanke immer mehr, aus dem gewohnten Trott auszusteigen und etwas anderes zu machen. Die beiden Söhne waren inzwischen erwachsen und so schien der richtige Zeitpunkt für das einst ferne Irgendwann gekommen.</p> <h2>Für Sankt Wilhelmer Hütte werden Pächter gesucht</h2> <p>Als treibende Kraft hörte sich Martina nun konkreter um, durchstöberte verschiedene Angebote und stieß dabei eher zufällig auf eine Annonce, dass für die Sankt Wilhelmer Hütte neue Pächter gesucht würden. Schnell waren sich die beiden einig, dass sie diese Chance nutzen und sich bewerben wollen. Gesagt – getan.</p> <p>Tatsächlich schaffte es das Randener Paar in die engere Wahl und stellte sich ebenso wie zwei weitere Kandidaten den Eigentümern, der Weidegenossenschaft Sankt Wilhelmer Hütte, vor. „Die Vorfreude war groß. Wir malten uns aus, wie alles sein könnte und erlebten wirklich eine sehr aufregende Zeit“, schwärmt Martina noch heute.</p> <p>Als sie schließlich den Zuschlag bekamen, mischten sich plötzlich auch Zweifel und ein mulmiges Gefühl mit ein: „Erst da haben wir realisiert, was das wirklich für uns bedeutet. Ohne meinen Mann hätte ich vermutlich noch mal einen Rückzieher gemacht.“ Doch sie wagten den Schritt und sagten zu. Plötzlich musste alles recht schnell gehen. „In nur vier Wochen mussten wir alles erledigen, um pünktlich zum Saisonstart am 1. Mai loslegen zu können“, erklärt Thomas.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Sankt Wilhelmer Hütte</span><span>Die Hütte am Feldberg auf einer Höhe von 1423 Metern ist die höchst gelegene Almhütte Baden-Württembergs. Sie wurde 1819 von Sankt Wilhelmer und Todtnauberger Bauern für den Herder errichtet, der die Schwarzwälder Almhütten bewirtschaftete. Inzwischen ist sie im Besitz der Weidegenossenschaft Sankt Wilhelmer Hütte. Sie ist von Donnerstag bis Montag jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet und bietet 65 Sitzplätze in der urigen Hütte sowie 100 Plätze auf der großen Terrasse mit Weitblick über den Schwarzwald. Einmal im Monat gibt es sonntags Livemusik, das nächste Mal am 16. Juli durch den Musikverein Randen. Weitere Infos unter: <a href="http://www.sankt-wilhelmerhuette.de" target="" title="" rel="noopener">www.sankt-wilhelmerhuette.de</a></span></label></div> <p>Sie betraten Neuland und mussten sich neu organisieren, sich daran gewöhnen, rund um die Uhr gemeinsam zu wohnen und zu arbeiten und die Herausforderungen des gastronomischen Alltags meistern, bei dem man selten im Voraus weiß, was genau und wie viele Gäste einen erwarten.</p> <p>Zum Glück konnten sie auf Personal zurückgreifen, das bereits zuvor auf der Hütte gearbeitet hatte und ihnen etliche wertvolle Tipps mit an die Hand geben konnte. „Wir haben wirklich ein tolles Team von etwa zehn bis 15 Küchen- und Servicekräften, die uns regelmäßig unterstützen“, freuen sich die Betreiber.</p> <h2>Auch größere Gästescharen versorgen</h2> <p>„Außerdem hat uns unsere berufliche wie auch private Vergangenheit geprägt und uns wichtige Dinge mitgegeben, die uns nun zugutekommen: Dank der jahrzehntelangen Vereins- und Festerfahrung im Musikverein und bei den Landfrauen sind wir es gewohnt, Dinge zu organisieren und auch größere Gästescharen kulinarisch zu versorgen. Auch beruflich waren wir bereits zuvor mit Personalverantwortung betraut, was uns ebenfalls hilft“, blicken die beiden dankbar zurück.</p> <p>Schnell fanden sich Martina und Thomas in ihre Aufgabe als Wirtsleute ein und meistern seither ihren neuen Alltag: Während Martina sich gleich morgens an die Arbeit macht, sämtliche Kuchen und Torten selbst zu backen, geht Thomas auf die Weide und kümmert sich um die derzeit 79 Jungtiere der umliegenden Landwirte. Er kontrolliert die Zäune und prüft, ob genügend Wasser zum Trinken in den Quellen ist. Anschließend steht manchmal ein Einkauf an, bevor die Vorbereitungen in der Küche beginnen.</p> <p>„Um zehn Uhr öffnen wir und müssen startklar sein“ – Thomas vorwiegend in der Küche und Martina im Service. Mit viel Herzblut gehen beide ihrer neuen Arbeit nach. „Besonders genießen wir den Kontakt zu den zahlreichen Gästen, die alle sehr interessiert sind. Aber auch die Einsamkeit und Ruhe am Morgen und am Abend, wenn wir den Feldberg für uns alleine haben, haben ihren Reiz. Der Sonnenuntergang am Abend mit Blick auf den Schwarzwald ist einfach ein Traum“, erzählt Martina glückselig.</p> <h2>Gibt es nicht manchmal auch ein wenig Heimweh?</h2> <p>„Natürlich vermissen wir auch manchmal unser Heimatdorf Randen, vor allem bei Veranstaltungen wie dem Frühlingsfest, wo der besondere Zusammenhalt der Randener zum Ausdruck kommt“, sind sich beide einig. „Aber wir haben es ja nicht allzu weit und nutzen ab und zu auch unsere Ruhetage am Dienstag und Mittwoch für einen Heimatbesuch.“</p> <p>Wenn es gut läuft, reicht es dann sogar noch für den Besuch der Musikprobe am Montagabend, dem Thomas nach wie vor im Rahmen seiner Möglichkeiten die Treue hält. Dennoch fühlen sie sich auf ihrer Hütte rundum wohl und haben ihre Entscheidung noch keinen einzigen Tag bereut.</p> <h2>Vier Jahre Pachtzeit</h2> <p>„Insgesamt sieht unsere Bilanz nach gut einem Jahr auf der Hütte rundum positiv aus. Wir haben nur gute Erfahrungen gemacht, sind froh über unser tolles Team und hoffen, dass alles so gut weiterläuft wie bisher und uns unser Personal hoffentlich noch lange zur Verfügung steht“, ziehen sie ein durchweg positives Resümee.</p> <p>Somit liegt auf der Hand, dass sie ihre vier Jahre Pachtzeit auf jeden Fall auf der Hütte verbringen wollen. „So wie es aktuell aussieht, könnten wir uns auch eine längere Zeit am Feldberg durchaus vorstellen, auch wenn wir irgendwann sicher wieder auf den Randen zurückkommen werden“, wagen die Beiden einen Blick in die Zukunft.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Von Blumberg zum Feldberg: Ehepaar Zepf betreibt die höchst gelegene Almhütte Baden-Württembergs <p></p>]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 25 May 2023 10:23:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Rätsel in Präg: Haben Russen wirklich aus Dankbarkeit zwei Ruhebänke gestiftet?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/raetsel-in-praeg-haben-russen-wirklich-aus-dankbarkeit-zwei-ruhebaenke-gestiftet;art372586,11582316 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wer im Präger Gletscherkessel wandert, wird auf der Anhöhe zum Schweinebuck und unten im Tal auf zwei Ruhebänke stoßen, die angeblich von Russen gestiftet wurden. Was steckt wirklich dahinter? Eine Spurensuche.  ]]></description>
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          Wer im Präger Gletscherkessel wandert, wird auf der Anhöhe zum Schweinebuck und unten im Tal auf zwei Ruhebänke stoßen, die angeblich von Russen gestiftet wurden. Was steckt wirklich dahinter? Eine Spurensuche.<br>
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        Wer im Präger Gletscherkessel wandert, wird auf der Anhöhe zum Schweinebuck und unten im Tal auf zwei Ruhebänke stoßen, die angeblich von Russen gestiftet wurden. Was steckt wirklich dahinter? Eine Spurensuche.



        <p>Wer im Naturschutzgebiet Präger Gletscherkessel wandert, wird über die Landschaft staunen. Eine Tour könnte man am Hinterwildbodenbächle beginnen und zum Ellenbogen wandern. Dann geht es auf steilen und teils schmalen Pfaden zur Anhöhe des Schweinebucks.</p> <p>Der Name leitet sich vom mitteldeutschen „swen-den“ ab, so bezeichnete man früher das Roden von Waldflächen, um Weiden zu schaffen. Die Weideflächen sind für Hinterwälder Rinder von Bedeutung.</p> <h2>Naturschutzgroßprojekt „Feldberg-Belchen-Oberes Wiesental“</h2> <p>Auf dem Wanderweg wird es nicht langweilig. Auf fünf Tafeln gibt es Informationen über Landschaft, Tiere und Pflanzen. Dort gedeihen Arnika, Flügelginster, Heidenelken und Orchideen. Eine Rarität ist die vom Aussterben bedrohte Zippammer, die sich dort wohlfühlt. Die Tafeln wurden im Rahmen des Naturschutzgroßprojekts „Feldberg-Belchen-Oberes Wiesental“ angefertigt.</p> <p>Auf der Anhöhe des Schweinebucks, neben einer großen Übersichtstafel, kann sich der Wanderer auf der „Russenbank“ niederlassen – und den Blick auf das Naturschutzgebiet Gletscherkessel Präg genießen. Nach der Tour im Tal wird auf der „Zarenbank“ ausgeruht. Wanderer rätselten, aus welchem Anlass die Bänke gestiftet worden sind.</p> <p>Es kam die Vermutung auf, dass Russen, die als Geschäftsleute oder Touristen in Präg zu Gast waren, aus Dankbarkeit für die Gastfreundschaft und die Wanderführungen die Bänke aufstellen ließen. Dies stimmt allerdings so nicht, wie die Recherche ergeben hat.</p> <h2>Was hat es mit Russen- und Zarenbank nun auf sich?</h2> <p>Christian Asal, stellvertretender Ortsvorsteher von Präg-Herrenschwand, erklärt auf Anfrage, dass die Bänke nicht von russischen Staatsangehörigen gestiftet wurden, sondern von Bewohnern eines Ortsteils. So gibt es in Präg die „Schweiz“ mit den Häusern um das Gasthaus „Hirschen“, die „City“ im Bereich des ehemaligen Rathauses, der Kirche und der alten Schule. Danach kommt das „Mitteldorf“ im Bereich des Gemeindehauses. Die letzten 16 Häuser, die in Richtung Todtmoos stehen, befinden sich in „Russland“.</p> <p>Alle drei Jahre organisieren die Bewohner eines dieser Ortsteile ein Fest für alle Präger Dorfbewohner, so Asal. Der Erlös des Festes wird dann immer vollständig gemeinnützig verwendet oder gezielt gespendet. „2014 haben die Dorfbewohner von Russland aus dem Erlös die Bänke gestiftet“, erklärt Christian Asal. Somit ist das Rätsel um die Präger Russenbänke gelöst.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Rätsel in Präg: Haben Russen wirklich aus Dankbarkeit zwei Ruhebänke gestiftet?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 19 May 2023 11:19:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eine Messerattacke und ein Mord – was ist 1997 wirklich passiert?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/todtmoos/messerattacke-und-mord-was-ist-1997-wirklich-passiert;art372621,11575404 ]]></link>      <description><![CDATA[  1997 ereigneten sich in Todtmoos zwei Gewaltverbrechen, die bis heute nachhallen: Der Fund einer Frauenleiche in einem Erdloch und nur wenige Tage zuvor eine brutale Messerattacke. Dann wird eine weitere Leiche gefunden.  ]]></description>
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          1997 ereigneten sich in Todtmoos zwei Gewaltverbrechen, die bis heute nachhallen: Der Fund einer Frauenleiche in einem Erdloch und nur wenige Tage zuvor eine brutale Messerattacke. Dann wird eine weitere Leiche gefunden.<br>
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        1997 ereigneten sich in Todtmoos zwei Gewaltverbrechen, die bis heute nachhallen: Der Fund einer Frauenleiche in einem Erdloch und nur wenige Tage zuvor eine brutale Messerattacke. Dann wird eine weitere Leiche gefunden.



        <p>Der 1263 Meter hohe Hochkopf gilt als Hausberg von Todtmoos. Er gehört zu den 20 höchsten Gipfeln von Baden-Württemberg, wird als Wander- und Bikerparadies sowie als Aussichtspunkt geschätzt.</p> <p>Aber der Hochkopf hat auch eine dunkle Seite.</p> <h2>Zwei Gewaltverbrechen innerhalb weniger Tage</h2> <p>Bald 26 Jahre ist es her, als sich dort zwei Gewaltverbrechen ereigneten, die die Region erschütterten. Eines davon hallt bis heute nach: Der Fund einer weiblichen Leiche am Donnerstag, 24. Juli 1997, durch Heidelbeersucher in der Nähe des Wanderparkplatzes „Weißenbach“ rund 500 Meter unterhalb vom Hochkopfhaus.</p> <p>Der Fall wurde nie gelöst, selbst die Identität der Toten ist bis heute unbekannt.</p> <h2>Im Fall der Frauenleiche wird neu ermittelt</h2> <p>Nun werden die Ermittlungen wieder aufgenommen. Darauf wiesen Polizeipräsidium Freiburg und Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen kürzlich hin.</p> <p>Laut Polizei habe sich die Leiche bis zu ihrer Entdeckung bereits mehrere Tage in einem ausgehobenen Erdloch befunden.</p> <p>Sie war zuvor mit Brandbeschleuniger übergossen und angezündet worden. Vom Täter fehlt bis heute jede Spur.</p> <h2>Wenige Tage zuvor: Mann sticht im Gasthaus auf Frau ein</h2> <p>Der Leichenfund geschah in einem Zeitraum, in dem sich ebenfalls am Hochkopf eine weitere Gewalttat ereignete. Am 17. Juli, also eine Woche vor dem Leichenfund, stach ein Mann im Gasthaus auf dem Hochkopf eine Frau nieder und verletzte sie schwer. Bei dem Tatverdächtigen handelte es sich um einen damals 31-jährigen Kosovo-Albaner mit Wohnsitz in Todtmoos. Nach der Tat flüchtete er in den Wald. Trotz eines Großaufgebots der Polizei konnte er nicht gefunden werden.</p> <p>Die schwer verletzte 34-jährige Frau und Mutter von vier Kindern lebte damals ebenfalls in Todtmoos. Ein Bruchteil der Tat ließ sich unmittelbar danach rekonstruieren. In einem Bericht des SÜDKURIER vom 18. Juli 1997 hieß es, dass kurz nach halb zwei Uhr Kollegen der Frau Hilfeschreie aus dem Flur des Gasthauses hörten.</p> <h2>Augenzeugen reißen den Mann vom Opfer weg</h2> <p>Als das Personal in den Korridor stürzten, entdeckten sie den Mann, wie er gebeugt über die Frau war und auf sie einstach. Nach Auskunft der Polizei rissen sie den Mann vom Opfer los, kurz darauf flüchtete er in den Wald. Die schwer verletzte Frau wurde mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert. Die Umstände der Tat würden im Dunkeln liegen, teilte die Polizei damals mit.</p> <p>In einer großangelegten Suchaktion durchkämmten Beamte der Polizeidirektionen Lörrach und Waldshut am selben Nachmittag den Wald im Tatortbereich mit Hundestaffeln, Hubschrauber und Zivilstreifen – ohne Ergebnis. Die angegriffene Frau schwebte mehrere Tage in Lebensgefahr, befand sich später aber auf dem Weg der Besserung.</p> <h2>Wenige Wochen später wird eine weitere Leiche gefunden</h2> <p>Am Mittwoch, 20. August 1997 – die Aufregung um den Leichenfund am Hochkopf vor einem Monat hatte sich noch nicht gelegt – entdeckte ein Förster in einem unwegsamen Waldstück unterhalb des Weissenbachsattels die Leiche eines Mannes. Er soll sich erhängt haben.</p> <p>Die Kripo Lörrach ging davon aus, dass es sich „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ um die Leiche des seit dem 17. Juli gesuchten Kosovo-Albaners aus Todtmoos handelte. In dem Bericht wurde auch erwähnt, dass er der Lebensgefährte der von ihm angegriffenen Frau war.</p> <p>Tags darauf, am 21. August, berichtete der SÜDKURIER, dass die unbekannte Tote, die am 24. Juli in der Nähe des Wanderparkplatzes „Weißenbach“ gefunden wurde, immer noch nicht identifiziert werden konnte.</p> <p>Die Ermittlungen von Kripo Lörrach und Staatsanwaltschaft konzentrierten sich darauf, dass die Frau aus dem osteuropäischen oder türkischen Raumstammen könnte und zuletzt mit ihrer Familie im südbadischen Raum gewohnt haben könnte.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Mordfall</span><span>Am Donnerstag, 24. Juli 1997, wurde in einem Waldgebiet auf dem Hochkopf der Leichnam einer unbekannten 20-jährigen Frau aufgefunden, deren Identität bis heute nicht geklärt werden konnte. Ihre Leiche, die sich bis zu ihrer Entdeckung mehrere Tage in einem ausgehobenen Erdloch befand, war zuvor mit Brandbeschleuniger übergossen und angezündet worden. Die Tote war 164 cm groß, schlank und hatte bis zu 34 cm langes, dunkelbraunes Haar. Sie könnte aus dem europäischen oder osteuropäischen Raum stammen. Sie trug einen dunkelblauen Rock mit hellem Blumenmuster (Marke „De Ville) und einem blauen Kunststoffgürtel mit goldfarbener Schnalle. Außerdem war sie mit einem hellen T-Shirt (Marke „Speedway) und weißen Sandalen der Größe 38 mit goldfarbener Metallverzierung (Marke „Roberto Santi) bekleidet. Die getragene Kleidung war zur damaligen Zeit in Deutschland und der Schweiz im Verkauf erhältlich.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Fahndung und Hinweise</span><span>Die Frau war vollständig bekleidet. Mit dem Leichnam wurde vorsätzlich gewaltsam umgegangen. Auffällig war, dass die unbekannte Person keiner Vermisstenanzeige zugeordnet werden konnte. Den Gesamtumständen zufolge dürfte von einem Gewaltverbrechen an der Frau auszugehen sein. Im Rahmen der Kampagne „Identify me“ (“Identifiziere mich“) der deutschen, niederländischen und belgischen Polizeibehörden wird nun zu 22 längst vergangenen Mordfällen mit unbekannten weiblichen Opfern grenzübergreifend gefahndet – auch der Mordfall auf dem Hochkopf wird neu aufgerollt. Bilder und Detailinformationen zur aktuellen Fahndung: <a href="http://www.bka.de/IdentifyMe6" target="_blank" title="" rel="noopener">www.bka.de/IdentifyMe6</a>. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Lörrach unter der Telefonnummer 07621176800 oder per E-Mail <a href="mailto:loerrach.kk.d1.coldcase@polizei.bwl.de" target="_blank" title="">loerrach.kk.d1.coldcase@polizei.bwl.de</a> entgegen.</span></label></div> <p>Die Ermittlungsbehörden schlossen eine Beziehungstat, zum Beispiel innerhalb einer Familie, nicht aus. Dies, so hieß es, würde erklären, weshalb die Tote nicht als vermisst gemeldet worden war. Als mögliches Motiv zogen die Ermittler damals in Betracht, dass die Frau die Familienehre verletzt haben könnte und von eigenen Familienangehörigen getötet worden sei.</p> <h2>Gibt es einen Zusammenhang?</h2> <p>Ob es in den Fällen – die Messerattacke auf eine Frau und der Leichenfund – einen Zusammenhang gibt, wurde in den öffentlich gemachten Berichten nie erwähnt. Gut möglich, dass sie unabhängig voneinander geschahen.</p> <p>Seltsam war jedoch, dass am 24. August 1997 einem Italiener, der in der Todtmooser Kirche weilte, der Alfa Romeo gestohlen wurde. Laut Polizei stellte er fest, dass ihm sein Schlüsselbund mit dem Autoschlüssel fehlte. Als er zum Parkplatz in der Wehratalstraße eilte, fand er gähnende Leere vor.</p> <p>Der Alfa Romeo war zu dem Zeitpunkt mit einem neuen und unbekannten Fahrer unterwegs. Der Bestohlene musste seine Heimfahrt anderweitig antreten.</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 09 May 2023 06:58:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Rekordhängebrücke in Todtnau – Fußgängerbrücke mit Höhenrausch  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/mediathek/nachrichten-aktuelles/rekordhaengebruecke-die-laengste-haengebruecke-deutschlands-in-todtnau;sts1370736,32834 ]]></link>      <description><![CDATA[  In Todtnau entsteht eine der größten Fußgänger-Hängebrücken Deutschlands. Die Attraktion soll an Pfingsten eröffnet werden. Wer sie überquert sollte schwindelfrei sein. Sehen Sie hier das exklusive Video.  ]]></description>
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          In Todtnau entsteht eine der größten Fußgänger-Hängebrücken Deutschlands. Die Attraktion soll an Pfingsten eröffnet werden. Wer sie überquert sollte schwindelfrei sein. Sehen Sie hier das exklusive Video.<br>
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        In Todtnau entsteht eine der größten Fußgänger-Hängebrücken Deutschlands. Die Attraktion soll an Pfingsten eröffnet werden. Wer sie überquert sollte schwindelfrei sein. Sehen Sie hier das exklusive Video.



        <p>In Todtnau soll die größte Fußgängerbrücke Deutschlands bald eröffnen. Der eiserne Steg erstreckt sich mit seinen 440 Metern über die Todtnauer Wasserfälle. Die Besucher können durch den, aus Gitterrost gebauten Boden in 110 Meter Höhe auf das malerische Tal blicken und ihre Höhenangst auf die Probe stellen. Der Bau wird von der Baufirma Blackforestline realisiert werden. Projektleiter Rolandand Haag ist nun sechs Jahren für den Bau der Brücke verantwortlich, in der Zeit wurden fünf Millionen Euro an der Brücke verbaut. Nun befindet sich das Projekt auf der Zielgeraden. An Pfingsten soll die Touristenattraktion für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, dabei dürfen 350 Leute gleichzeitig die 730 Tonen schwere Brücke betreten.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 28 Apr 2023 17:38:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Insekten helfen statt am Handy spielen: Das sind die Junior Ranger im Schwarzwald  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/die-umweltschuetzer-von-morgen-das-sind-die-junior-ranger-im-schwarzwald;art417930,11553140 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Gruppe von Kindern trifft sich einmal im Monat, um etwas für die Artenvielfalt zu tun. Sie sollen die Umweltschützer von morgen sein. Was an der Natur so viel besser ist als an Computerspielen.  ]]></description>
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          Eine Gruppe von Kindern trifft sich einmal im Monat, um etwas für die Artenvielfalt zu tun. Sie sollen die Umweltschützer von morgen sein. Was an der Natur so viel besser ist als an Computerspielen.<br>
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        Eine Gruppe von Kindern trifft sich einmal im Monat, um etwas für die Artenvielfalt zu tun. Sie sollen die Umweltschützer von morgen sein. Was an der Natur so viel besser ist als an Computerspielen.



        <p>Vor der Dießendobelhütte am westlichen Hang des Schauinsland im Schwarzwald stehen an diesem Freitagnachmittag 13 Kinder, eine Rangerin und eine Erlebnispädagogin um einen Tisch herum. Darauf liegt ein großer Block Ton und ein Bündel Schilfrohr aus einem alten Zaun.</p> <p>„Wir bauen heute Insektenhotels“, erklärt Anke Haupt. Es ist laut, die Kinder plappern durcheinander, machen Witze. „Wie viel kostet ein Zimmer?“, ruft jemand laut. Die Kinder lachen. Spaß haben sie an diesem Nachmittag auf jeden Fall. Doch es geht auch um ernste Themen. „Wisst ihr, warum die Wildbienen kaum noch Nistplätze finden?“, fragt Erlebnispädagogin Anke Haupt. „Wegen den Pestiziden in der Landwirtschaft“, antwortet ein Mädchen.</p> <p>Die Kinder gehören zur Junior-Ranger-Gruppe Rothirsche. Sie sind zwischen sieben und zwölf Jahren alt und treffen sich einmal im Monat im Schwarzwald. „Die Kinder lernen bei den Junior Rangern ihre Heimat spielerisch kennen und lieben. Was sie lieben, werden sie später auch schützen“, sagt Rangerin Susanne Vorndran. „Es ist heute noch wichtiger als früher, die Kinder raus in die Natur zu bringen.“</p> <h2>Schon Grundschulkinder sind im Internet aktiv</h2> <p>Die Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geben ihr recht. Bereits im Grundschulalter sind Kinder täglich online: 15 Prozent der Sechs- und Siebenjährigen nutzen jeden Tag das Internet, bei den Zehn- und Elfjährigen sind es bereits 40 Prozent. Je älter die Kinder werden, desto länger sind sie pro Tag im Internet unterwegs.</p> <p>Bei den Junior Rangern geht es laut Vorndran darum, die Kinder zum Nachdenken anzuregen. Sie gehen gemeinsam Müll sammeln, bauen Fledermauskästen und Nisthilfen für Vögel oder helfen in der Landschaftspflege beim Sägen und Fällen von Bäumen. Manchmal machen sie auch Ausflüge. Zum Beispiel zu einem Biohof, der Hinterwälder Rinder hält, die typischen Schwarzwälder Rinder.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Biosphärengebiet Schwarzwald</span><span>Das Biosphärengebiet Schwarzwald liegt im Südschwarzwald und erstreckt sich über eine Fläche von 63.000 Hektar in den Landkreisen Lörrach, Waldshut, Breisgau-Hochschwarzwald und der Stadt Freiburg. In diesem Gebiet sollen Natur und Tierarten geschützt werden. Außerdem wird im Gebiet eine nachhaltige Land- und Forstwirtschaft sowie nachhaltiger Tourismus betrieben. Seit 2017 ist das Gelände von der Unesco als Biosphärenreservat anerkannt. Seitdem wurden fast sieben Millionen Euro in das Biosphärengebiet investiert.</span></label></div> <h2>Wildbienen finden keine Nistplätze mehr</h2> <p>Und an diesem Tag geht es eben um Insektenhotels. Tatsächlich sind Pestizide ein Problem für Wildbienen, erfahren die Kinder von Anke Haupt. Aber auch Monokulturen sind für Wildbienen eine schwierige Umgebung. Bienennachwuchs benötigt unterschiedliche Pollen als Nahrungsquelle. Auf Feldern, auf denen ausschließlich eine Pflanzenart wie zum Beispiel Raps angebaut wird, können sie nicht überleben. Auch Wälder, in denen das Totholz nicht liegengelassen, sondern direkt abtransportiert wird, stellen ein Problem dar.</p> <h2>Kinder nehmen Insektenhotels mit nach Hause</h2> <p>Deswegen bauen die Kinder heute ihre eigenen Insektenhotels. Dafür haben Susanne Vorndran und Anke Haupt alte Konservendosen mitgebracht. In diese drücken die Kinder nun Ton, anschließend schneiden sie von dem Schilfrohr etwa zehn Zentimeter lange Stücke ab, die sie in den Ton stecken. So entstehen nach und nach viele kleine Insektenhotels, die die Kinder mit nach Hause nehmen können.</p> <p>Die kleinen Rohre bilden den perfekten Nistplatz für Wildbienen und andere Insekten. Für die Kinder sei das sehr interessant, sagt Rangerin Susanne Vorndran: „Während der Treffen werden die Kinder selbst aktiv. Sie sehen zum Beispiel, dass so ein Insektenhotel wirksam ist und können schauen, ob tatsächlich Insekten hineingehen.“</p> <h2>Gruppen haben lange Wartelisten</h2> <p>Auf die Treffen gibt es laut Vorndran einen enormen Andrang: „Wir haben Wartelisten für alle Junior-Ranger-Gruppen. So viel wie angefragt wird, können wir gar nicht machen.“ Da das Biosphärengebiet drei Landkreise umfasst, haben die Kinder teilweise eine lange Anreise. Manche Eltern fahren eine Stunde, um ihr Kind zu den Treffen zu bringen.</p> <p>Die zwölfjährige Chiara zum Beispiel ist seit zwei Jahren dabei. Sie geht in St. Blasien zur Schule und wurde direkt nach dem Unterricht an die Dießendobelhütte gebracht, die eine Dreiviertelstunde von St. Blasien entfernt liegt. „Ich finde es toll, etwas für die Artenvielfalt zu machen“, sagt Chiara. Das Handy nutzt sie eher selten, bei schönem Wetter ist sie am liebsten draußen. „Das ist viel besser, als am Handy zu hocken und sich irgendwas anzuschauen. Und man lernt viel mehr.“</p> <p>Auch Leopold und Lukas sind lieber im Wald unterwegs, als am Computer zu spielen. „Hier macht man was für die Natur“, sagt Leopold. „Und es bringt anderen was“, ergänzt Lukas. Sie finden es gut, dass sie bei den Junior Rangern etwas über die Tiere lernen. Was sie von diesem Treffen mitgenommen haben? „Die Wildbienen sterben aus, weil die Menschen ihnen den Lebensraum wegnehmen“, sagt Leopold.</p> <p>Was die Kinder an Wissen mitbringen, ist laut Pädagogin Anke Haupt erstaunlich: „Die Kinder wissen richtig viel. Bei einem Projekt zur Plastikvermeidung war ich überrascht, als mir eine Elfjährige das Problem perfekt geschildert hat und was sie alles zum Thema Upcycling wusste.“</p> <p>Und das ist laut Rangerin Susanne Vorndran auch der Zweck der Junior-Ranger-Gruppen: „Die Junior Ranger sind die Umweltschützer von morgen.“ An diesem Tag sorgen die Kinder jedenfalls dafür, dass die Wildbienen ein paar Nistplätze mehr in der Region finden.</p>]]>
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