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    <title>suedkurier.de - Frickingen</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:17 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:17 +0100</lastBuildDate>

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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 15:13:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Entscheiden die falschen Zahlen, wo die Mietpreisbremse gilt?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/wohnen-in-der-bodenseeregion-entscheiden-die-falschen-zahlen-wo-die-mietpreisbremse-gilt;art410936,12511825 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Mietmarkt ist im Bodenseekreis traditionell überlastet. Ab 2026 greift die Mietpreisbremse auch in Gemeinden aus der zweiten Reihe. Dort stellt sich die Frage, ob die Kriterien überhaupt richtig errechnet wurden.  ]]></description>
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          Der Mietmarkt ist im Bodenseekreis traditionell überlastet. Ab 2026 greift die Mietpreisbremse auch in Gemeinden aus der zweiten Reihe. Dort stellt sich die Frage, ob die Kriterien überhaupt richtig errechnet wurden.<br>
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        Der Mietmarkt ist im Bodenseekreis traditionell überlastet. Ab 2026 greift die Mietpreisbremse auch in Gemeinden aus der zweiten Reihe. Dort stellt sich die Frage, ob die Kriterien überhaupt richtig errechnet wurden.



        <p>Die zweite Reihe rückt in den Vordergrund. Die neue Gebietskulisse, also der Geltungsbereich der Mietpreisbremse, umfasst im Bodenseekreis mit Frickingen, Heiligenberg, Deggenhausertal und Meckenbeuren vier neue Gemeinden. Doch ebenso verwundert, dass Überlingen nun herausfällt, sind die Neuzugänge darüber, die Kriterien zu erfüllen. Doch die entscheidenden Zahlen sorgen für Kritik.</p> <h2>Bruchteile entscheiden</h2> <p>Die vier neuen Kommunen erfüllen mindestens vier von fünf Kriterien des Gutachtens, das über den Geltungsbereich der Mietpreisbremse entscheidet. Im Gespräch mit Denis Lehmann, Bürgermeister von Heiligenberg, Jürgen Stukle, Bürgermeister von Frickingen, und Fabian Meschenmoser, Bürgermeister der Gemeinde Deggenhausertal, wird schnell klar, die Datengrundlage hat ihre Schwächen.</p> <p>In Heiligenberg stehen laut Gutachten, das auf die Daten des Marktforschungsinstituts GfK zurückgreift, 1311 Haushalte. Die Gemeinde selbst zählt über das Melderegister jedoch lediglich 950 Haushalte. In Deggenhausertal verzeichnet das Marktforschungsinstitut 1959 Haushalte. Nach Auskunft von Bürgermeister Meschenmoser sind es jedoch 1785.</p> <h2>Generalkritik vom Mieterbund</h2> <p>Im Gutachten selbst heißt es dazu, man rechne mit diesen Zahlen, „da keine Haushaltszahlen vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg mehr bereitgestellt oder berechnet werden. Die Haushaltszahlen der GfK basieren auf der Mikrozensuserhebung“.</p> <p>Laut Statistischem Bundesamt wird dabei rund ein Prozent der Bevölkerung stellvertretend zu seinen Lebensbedingungen befragt. Das führt nun offenbar zu Verzerrungen. In Anbetracht dieser Ausgangslage kommentiert Heiligenbergs Bürgermeister Denis Lehmann: „Es ist die Frage, ob es dann repräsentativ ist.“</p> <p>Sowohl in Heiligenberg als auch Deggenhausertal ist die Diskrepanz keine unerhebliche Größe. Winfried Kropp, Vorsitzender des Deutschen Mieterbunds Bodensee, argumentiert: „Nimmt man die Haushaltsdaten der Gemeinde, so ergäbe sich für Heiligenberg ein Angebotsüberhang an Wohnraum. Damit würde Heiligenberg nur noch drei von fünf Kriterien erfüllen und nach der gewählten Methoden nicht mehr in der Gebietskulisse.“ Dasselbe in Deggenhausertal.</p> <p>Mieterschützer Kropp holt daher zur Generalkritik aus: „Die Beispiele aus den Kreisen Konstanz und dem Bodenseekreis haben die Methode der Gutachter zur Bestimmung der Gebietskulisse falsifiziert.“ In Konstanz seien beispielsweise 6000 Haushalte zu wenig errechnet worden.</p> <p>Er kommt daher zu dem Schluss: „Wenn also eine Messmethode dazu führt, dass Gemeinden ohne nennenswerten Mietwohnungsmarkt mit mietrechtlichen Instrumenten geschützt werden sollen, während Städte mit nachweislichen Problemen in diesem Bereich nicht mehr geschützt werden, zeigt ebenfalls die Problematik des Gutachtens auf.“</p> <h2>Verwendete Zahlen verzerren</h2> <p>Neben der Genauigkeit der Zahlen trifft auch das Alter auf Kritik. Beispielsweise bei der Wohnungsbestandsentwicklung gilt der Stand von 2022. Demnach ist die Gemeinde Deggenhausertal etwa lediglich 0,1 Punkte davon entfernt, den entscheidenden Durchschnittswert von Eins zu erreichen, also eine Wohnung je Nachfrage bieten zu können. Allerdings seien etwa 30 Wohnungen im Gutachten nicht berücksichtigt, die seit dem Erhebungszeitraum entstanden sind, gibt Bürgermeister Meschenmoser an. Wären die eingerechnet, würde der Indikator nicht greifen und Deggenhausertal nicht Teil der Gebietskulisse.</p> <p>In Frickingen entscheidet hier das sprichwörtliche Zünglein an der Waage in die andere Richtung: Bei der Versorgung der Neubürger liegt die Gemeinde bei 1,01 und damit 0,1 Punkte über dem Schwellenwert. Das Gleiche bei der durchschnittlichen Bruttowarmmiete. Die pendelt sich im Mittel bei 20,8 Prozent ein, Frickingen liegt bei 20,9 Prozent.</p> <h2>Wie steht es um Wohnraum im Bodensee-Hinterland?</h2> <p>Dass die zweite Reihe nun überhaupt die Kriterien eines angespannten Wohnungsmarkts erfüllt, kommentiert Frickingens Bürgermeister Jürgen Stukle so: „Aufgrund unserer hohen Qualität in der Nahversorgung, der familienfreundlichen Strukturen sowie der Attraktivität der Region haben auch wir in Frickingen einen besonderen Druck auf den Wohnungsmarkt, auch im Bereich der Mietwohnungen.“</p> <p>Auch in seiner Gemeinde seien die Mietpreise gestiegen. Zudem lägen zwar Genehmigungen für den Bau weiterer Wohnungen vor, die allerdings aufgrund der gestiegenen Baukosten, der Auflagen und der Zinsentwicklung bisher noch nicht oder nicht immer alle umgesetzt wurden, so der Bürgermeister. Zudem setze das Seniorenzentrum Frickingen derzeit 31 weitere seniorengerechte Wohnungen um. Davon verspricht sich Stukle weitere Entlastung.</p> <p>Trotz aller Kritik ist auch für Winfried Kropp nachvollziehbar, dass die Mietpreisbremse nun auch in der zweiten Reihe greift: „Wenn die Zentren den Wohnraum nicht mehr haben, kann man ja nicht anders, als ins Hinterland ausweichen.“ Ein weiterer Aspekt sei die Möglichkeit, von Zuhause zu arbeiten und nicht täglich ins Büro zu fahren. Dann akzeptieren Menschen längere Anfahrtswege und könnten zudem von den günstigeren Preisen auf dem Land profitieren.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Lösung Leerstand?</span><span>Seeferne Gemeinden im Bodenseekreis haben laut Winfried Kropp keine relevanten Mietwohnungsmärkte, sondern seien laut Kropp durch Wohnungseigentum geprägt, ergänzt er. Ein zwingenderes Mittel, um den Wohnraum auf dem Land zu verbessern, sieht Heiligenbergs Bürgermeister daher Denis Lehmann im Leerstand. Gerade Zweifamilienhäuser oder Scheunen können in Wohneinheiten umgenutzt werden, sagt er. Kropp erläutert dazu: „In kleinen Gemeinden ist der Wohnungsleerstand wesentlich größer als in den Städten. Dies liege zu einem nicht unerheblichen Anteil an den Zweifamilienhäusern. Seien diese abgezahlt, wollen viele Eigentümer nicht mehr vermieten, weil sie das Geld nicht mehr benötigen oder den notwendigen Aufwand der Bewirtschaftung, beispielsweise aus Altersgründen, scheuen. Leerstand und ehemals landwirtschaftlich genutzte Gebäude seien daher wesentliche Potenziale für verbesserte Wohnungsangebote im ländlichen Raum.</span></label></div> <h2>Auswirkungen fragwürdig</h2> <p>Die generelle Wirksamkeit der Mietpreisbremse in seiner Gemeinde steht für Fabian Meschenmoser zur Debatte: „Eine Stabilisierung der Mieten wird dadurch zwar erreicht, aber es könnten auch geplante Renovierungs- oder Sanierungsmaßnahmen geschoben werden. Somit können die positiven und negativen Auswirkungen der Mietpreisbremse noch nicht bewertet werden“, sagt er. Aus der Bürgerschaft seien diesbezüglich noch keine Anfragen gestellt worden.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Entscheiden die falschen Zahlen, wo die Mietpreisbremse gilt?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 14:43:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[40-Jähriger hebt auf Baustelle mit Ford Transit ab  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/40-jaehriger-hebt-auf-baustelle-mit-ford-transit-ab;art372476,12509426 ]]></link>      <description><![CDATA[  Als einen filmreifen Verkehrsunfall beschreibt die Polizei, was am Dienstagabend gegen 19.15 Uhr auf einer Baustelle auf der L207 passierte.  ]]></description>
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          Als einen filmreifen Verkehrsunfall beschreibt die Polizei, was am Dienstagabend gegen 19.15 Uhr auf einer Baustelle auf der L207 passierte.<br>
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        Als einen filmreifen Verkehrsunfall beschreibt die Polizei, was am Dienstagabend gegen 19.15 Uhr auf einer Baustelle auf der L207 passierte.



        <p>Ein 40-Jähriger war mit seinem Ford Transit von Deggenhausertal kommend in Richtung Echbeck unterwegs und fuhr verbotenerweise in den gesperrten Baustellenbereich ein.</p> <p>Mutmaßlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit fuhr er dort zunächst nahezu ungebremst in einen Kieshaufen, wurde entsprechend angehoben und prallte anschließend frontal in einen querstehenden Radlader, berichtet die Polizei.</p> <h2>Transportfahrzeug ist Schrott</h2> <p>Während der 40-Jährige Glück im Unglück hatte, entstand an seinem Transportfahrzeug wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Der Radlader wurde ebenfalls erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 5000 Euro.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[40-Jähriger hebt auf Baustelle mit Ford Transit ab]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 05:03:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Brillanter Geigensolist beeindruckt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/brillanter-geigensolist-beeindruckt;art372473,12509243 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bodensee-Philharmonie unter Dirigent Paweł Kapuła mit Raphael Nussbaumer beim Salemertal-Konzert in der Graf-Burchard-Halle  ]]></description>
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          Bodensee-Philharmonie unter Dirigent Paweł Kapuła mit Raphael Nussbaumer beim Salemertal-Konzert in der Graf-Burchard-Halle<br>
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        Bodensee-Philharmonie unter Dirigent Paweł Kapuła mit Raphael Nussbaumer beim Salemertal-Konzert in der Graf-Burchard-Halle



        <p><strong>Frickingen</strong> Als der erst 19-jährige, beinahe noch jungenhaft wirkende Schweizer Violinist Raphael Nussbaumer die Bühne betrat, da mochte man kaum glauben, was sich Augenblicke später in der Frickinger Graf-Burchard-Halle ereignete: der begeisternde Auftritt eines Virtuosen, dem man mit dem Begriff Talent keineswegs mehr gerecht wird. Lupenreine Intonation, frappierende Spieltechnik, warmer Klang und faszinierende Ausdruckskraft zeichneten sein Spiel aus, für das er sich in Begleitung der Bodensee-Philharmonie Édouard Lalos „Symphonie espagnole“ ausgesucht hatte.</p> <p>Eigentlich ein Violinkonzert, das der französische Komponist 1875 dem damaligen spanischen Supergeiger Pablo de Sarrasate widmete. Ihm eiferte Nussbaumer nach, und mancher Zuhörer mochte sich fragen, wohin der Weg des jungen Mannes in der internationalen Musikwelt noch führen mag. Die herbei geklatschte Solo-Zugabe blieb mit Francisco Tárregas „Recuerdos de la Alhambra“ im iberischen Idiom und ließ die Konzertgitarre keine Sekunde vermissen.</p> <p>Auf dem Programmblatt hatte zuvor Edvard Griegs „Peer-Gynt“-Suite gestanden, ein Werk, das auf anderen – norwegischen – Pfaden volkstümliches Material in hochromantische Kunstmusik verwandelt. Mit konzertanten Gassenhauern wie „Anitras Tanz“ und „In der Halle des Bergkönigs“ spielten sich die Bodensee-Philharmoniker für die kommenden Herausforderungen warm, denn nach der Pause lag mit Peter Tschaikowskis 4. Sinfonie ein Werk auf den Notenständern, das sehr eng mit den emotionalen biografischen Krisen seines Verfassers verbunden ist. Schicksalspathos, Liebessehnsucht, Verzweiflung: Gefühlshöhenflüge, die mit mächtigen dynamischen Spannweiten und extremen rhythmischen Verwicklungen in Musik übersetzt sind. Das Orchester wurde diesen Aufgaben sehr überzeugend gerecht. Daran hatte der polnische Dirigent Paweł Kapuła großen Anteil. Wie gut, dass man für solche Genüsse nicht nach München, Stuttgart oder Zürich reisen muss.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA["Klassische Musik" Oper Festspiele]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Brillanter Geigensolist beeindruckt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 11:42:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aufreger um Rauenstein-Ost: Gibt es zu wenige Wahllokale für den Bürgerentscheid?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/aufreger-um-rauenstein-ost-gibt-es-zu-wenige-wahllokale-fuer-den-buergerentscheid;art372495,12505671 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Rathaus reduziert in den Teilorten die Zahl der Wahllokale. Die Begründung wird im Gemeinderat nicht akzeptiert. Die Räte befürchten jetzt eine Verzerrung des Wahlergebnisses.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Rathaus reduziert in den Teilorten die Zahl der Wahllokale. Die Begründung wird im Gemeinderat nicht akzeptiert. Die Räte befürchten jetzt eine Verzerrung des Wahlergebnisses.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/aufreger-um-rauenstein-ost-gibt-es-zu-wenige-wahllokale-fuer-den-buergerentscheid;art372495,12505671]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das Rathaus reduziert in den Teilorten die Zahl der Wahllokale. Die Begründung wird im Gemeinderat nicht akzeptiert. Die Räte befürchten jetzt eine Verzerrung des Wahlergebnisses.



        <p>Für den Bürgerentscheid zum Bebauungsplan „Rauenstein Ost“ am 14. Dezember hat die Stadtverwaltung die Wahllokale in den Ortsteilen reduziert. In Hödingen, Nesselwangen, Nußdorf und Lippertsreute wird es keine Wahllokale geben, die Bürger müssen in die Nachbar-Ortschaften fahren; nach Bonndorf, Bambergen und Daisendorf. Das sorgte nun für eine Debatte im Gemeinderat. „Nicht plausibel“ und „Verzerrung des Wahlergenisses“, lauteten die Kritikpunkte.</p> <p>Den weitesten Anfahrtsweg haben die Hödinger, die zum Wählen nach Bonndorf fahren müssen – sofern sie durch den Anfahrtsweg nicht abgeschreckt werden oder sich an der Briefwahl beteiligen. Die Kernstadt dagegen nutzt die üblichen Wahllokale der Bundestagswahl. Die Verwaltung begründet die Entscheidung damit, dass in den Ortsteilen traditionell eine niedrigere Beteiligung zu erwarten sei und die Briefwahl zunehmend genutzt werde, wodurch Wahlhelfer entlastet würden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Um was geht‘s beim Bürgerentscheid?</span><span>Beim Bürgerentscheid am 14. Dezember geht es um die Frage, ob die Grünfläche zwischen der Rauensteinstraße und dem Hotel Sankt Leonhard erhalten bleibt oder ein Teil bebaut wird. Die Abstimmungsfrage lautet: „Sind Sie dafür, den Beschluss des Gemeinderats zur Aufstellung eines Bebauungsplans ‚Rauensteinstraße Ost‘ aufzuheben und damit die dortige Grünfläche zu erhalten?“ Befürworter der Bebauung sehen darin eine Chance, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen, darunter auch bezahlbaren Wohnraum; Gegner betonen den Landschafts- und Naturschutz sowie den Erhalt städtischer Grünflächen. Mindestens 20 Prozent der Wahlberechtigten müssen sich an der Abstimmung beteiligen (Quorum), damit der Bürgerentscheid gültig wird.</span></label></div> <h2>Siemensmeyer: Plausibilität fehlt</h2> <p>Im Gemeinderat kam das nicht gut an, das Gremium brachte es unter Punkt „Verschiedenes“ nun zur Sprache. Bernadette Siemensmeyer (LBU/Grüne) eröffnete die Debatte und verwies auf frühere Bürgerentscheide, etwa zur Landesgartenschau oder zur Therme, bei denen in jedem Ortsteil ein Wahllokal eingerichtet worden sei. Für sie wäre es nachvollziehbar, auch diesmal so zu verfahren, um die Abläufe belastbar und plausibel zu gestalten.</p> <h2>Wahlamtsleiter: Zusammenlegung gerechtfertigt</h2> <p>Wahlamtsleiter Michael Moser erklärte, dass es immer mehr Briefwähler und somit Briefwahlbezirke gebe. Die personellen Kapazitäten seien begrenzt, sodass nicht in jedem Ortsteil ein Wahllokal eingerichtet werden könne. Zudem habe die Prüfung der Unterschriftenlisten gezeigt, dass die Unterstützer des Bürgerbegehrens überwiegend aus dem direkten Umfeld des Rauenstein-Ost-Gebiets stammen, während aus den peripheren Ortsteilen kaum Stimmen beigetragen worden seien. Aus Sicht von Moser rechtfertigt dies die Zusammenlegung.</p> <h2>Unterschiedliche Sichtweisen</h2> <p>Genau den gegenteiligen Schluss zieht Gemeinderat Rainer Röver (SPD). Er argumentierte, dass die Reduzierung der Wahllokale gerade die Wähler betreffe, bei denen das Interesse am Thema und die Motivation, zum Wählen zu gehen, geringer sei. Von ihnen erwarte er tendenziell eher ein Abstimmungsverhalten gegen den Bürgerentscheid. Würden sie nun gar nicht mehr zur Wahl gehen, fehlten diese „Nein“-Stimmen im Ergebnis, was zu einer Verzerrung zugunsten der Befürworter des Bürgerbegehrens führen könnte, so Rövers Prognose.</p> <p>Andrej Michalsen (LBU/Grüne) sah keine Benachteiligung, da alle Bürger die Möglichkeit der Briefwahl hätten. Ingo Wörner (FDP) schlug vor, die Briefwahl stärker zu bewerben, um die Bürger auf diese Option aufmerksam zu machen. Oberbürgermeister Jan Zeitler wies darauf hin, dass zehn Briefwahlbezirke eingerichtet seien, die bereits rege genutzt würden, es deshalb keine weitere Werbung brauche.</p> <h2>Janicke fordert Konsequenz für künftige Fälle</h2> <p>Ulf Janicke (LBU/Grüne) kritisierte, dass die Entscheidung ohne vorherige Abstimmung im Gemeinderat gefallen sei. Er forderte, dass die Verwaltung bei künftigen vergleichbaren Fällen den Rat rechtzeitig einbezieht, damit Entscheidungen in der Öffentlichkeit besser vertreten werden können. Martin Keßler, Ortsvorsteher von Hödingen, berichtete, dass die Briefwahl in seinem Ortsteil zunimmt, er das Thema im Ortschaftsrat vorgestellt und keinen Widerspruch gegen das Wahllokal in Bonndorf vernommen habe.</p> <p>Rückgängig machen lässt sich die Entscheidung der Stadtverwaltung nicht. Wie Moser sagte, würden die Wahlbenachrichtigungen am 10. November auf den Postweg gehen. Die Vorbereitungszeit sei eh schon knapp gewesen.</p> <p>Im Vorfeld der Gemeinderatsdebatte äußerte der frühere Gemeinderat Dirk Diestel Kritik an der Wahllokalbeschneidung. Seine politische Gruppierung BÜB+ sieht ihrerseits eine Verzerrung des Abstimmungsergebnisses, wenn die Wahllokale nicht gut erreichbar sind. Denn das könne dazu führen, dass das Quorum von 20 Prozent nicht erreicht werde.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Aufreger um Rauenstein-Ost: Gibt es zu wenige Wahllokale für den Bürgerentscheid?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 11:28:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Luxus in Bodensee-Nähe trifft auf Kritik bei Nachbarn: Baubeginn in der Fischerhäuservorstadt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/luxus-in-bodensee-naehe-trifft-auf-kritik-bei-nachbarn-baubeginn-in-der-fischerhaeuservorstadt-27-10-25;art372495,12505661 ]]></link>      <description><![CDATA[  Jahrelang kämpften die Nachbarn in dem historischen Stadtviertel juristisch gegen eine Bebauung. Diese hat nun begonnen. Der Bauträger berichtet, warum diese Wohnlage so besonders ist.  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          Jahrelang kämpften die Nachbarn in dem historischen Stadtviertel juristisch gegen eine Bebauung. Diese hat nun begonnen. Der Bauträger berichtet, warum diese Wohnlage so besonders ist.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Jahrelang kämpften die Nachbarn in dem historischen Stadtviertel juristisch gegen eine Bebauung. Diese hat nun begonnen. Der Bauträger berichtet, warum diese Wohnlage so besonders ist.



        <p>In der Fischerhäuservorstadt hat der Bau von zwei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt elf Wohnungen begonnen. „Garten-Villen“ nennt Bauträger Fliegauf die hier entstehenden Gebäude. Sie liegen im historischen Stadtquartier Fischerhäuservorstadt, das an die Altstadt grenzt, zum Bodensee sind es nur rund 200 Meter Luftlinie. Kurzum: Ein Filetstück, für das ein hoher Preis aufgerufen wird und um das es in der Nachbarschaft seit Jahren Streit gab.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Gericht und Geschichte</span><span>Die Bauvorhaben stießen bereits früh auf Widerstand von Anwohnern. Mehrere Nachbarn hatten sowohl das konkrete Bauprojekt als auch den zugrunde liegenden Bebauungsplan gerichtlich angefochten. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/klage-zurueckgewiesen-anwohner-koennen-bebauungsplan-nicht-stoppen;art372495,12374252" target="_blank" title="Erneute Klage ohne Wirkung: Anwohner können Bebauungsplan nicht stoppen">Im April 2025 wies der Verwaltungsgerichtshof Mannheim die Normenkontrollklage gegen den Bebauungsplan Fischerhäuservorstadt zurück.</a> In der Urteilsbegründung stellte das Gericht fest, dass die naturschutzrechtlich kritische nordwestliche Ecke des Plangebiets problematisch sein könnte, sah jedoch keine formellen oder materiellen Fehler in der Planung. Da außerdem für das konkrete Bauprojekt bereits eine gültige Baugenehmigung bestand, musste die Stadt das Baurecht nicht erneut prüfen oder aufrollen.<br /> Die Christophstraße 7 war Wohn- und Arbeitsort von Victor Mezger. Die Werkstatt war für die Restaurierung sakraler Kunst in der Region bekannt. 1926 übergab Victor Mezger an Victor Mezger junior. Die Victor-Mezger-Straße in Überlingen erinnert an sein Lebenswerk.<br /> <br /></span></label></div> <h2>Auf einer Ebene mit der Altstadt</h2> <p>Bauträger Thomas Fliegauf von Fliegauf-Wohnbau in Freiburg ist in Überlingen nicht zum ersten Mal tätig: „Überlingen hat eine ganz hohe Qualität. Im Vergleich, beispielsweise mit Meersburg, haben Sie hier ein Krankenhaus und Ärzte in allen Fachrichtungen, ganzjährig eine Gastronomie. Den Leuten ist es mit Blick aufs Alter wichtig, gut versorgt zu sein. Da punktet Überlingen ungemein.“ Besonders die „Garten-Villen“ hätten den Vorteil, dass sie auf gleicher Ebene wie die Altstadt liegen, also nicht am Berg.</p> <p>Zielgruppe der Wohnungen seien Menschen über 55 Jahre, die zentral, in der Nähe zur Promenade und zum Leben in der Altstadt wohnen wollen und künftig nicht mehr auf ein Auto angewiesen sein möchten. Nach Angaben von Fliegauf handelt es sich bei den bisherigen Käufern ausschließlich um Eigennutzer, darunter Personen aus Überlingen selbst sowie aus Stuttgart. Zweitwohnungsbesitzer seien bislang nicht darunter.</p> <h2>Bis zu 13.000 Euro pro Quadratmeter</h2> <p>Maklerin Katja von Einem-König aus Überlingen ergänzt, dass die Wohnungen bewusst für eine Zielgruppe konzipiert wurden, die altersgerecht in zentraler Lage wohnen möchte. Sie betont den Aspekt des Lebens in der Stadt: „In der Stadt herrscht Leben, man ist nie einsam.“</p> <p>Die beiden Gebäude in der Gartenstraße umfassen bis zu sechs Einheiten mit Wohnflächen zwischen 80 und 146 Quadratmetern. Der Kaufpreis liegt laut von Einem-König zwischen 9400 und 13.000 Euro pro Quadratmeter. Was den Kaufpreis betrifft, geben Maklerin und Bauträger zu bedenken, dass Baugrund in Überlingen teuer ist, aber auch die Baupreise stark gestiegen seien, insbesondere durch Gewerke wie Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallation.</p> <h2>Nachbarn sind weiterhin skeptisch</h2> <p>Das Projekt stand wegen gerichtlicher Auseinandersetzungen jahrelang im Fokus der Öffentlichkeit und wurde im April vor Gericht entschieden. Doch aufseiten der Nachbarschaft bleiben die Bedenken unverändert. Eric Hueber, der für die Nachbarschaft spricht, erklärt: „Die massiven Bedenken von uns betroffenen Nachbarn bestehen weiterhin und in den Urteilsbegründungen der Gerichte tauchen Passagen auf, durch die wir unsere Befürchtungen bestätigt sehen.“</p> <p>Die Nachbarn kritisieren insbesondere die Auswirkungen auf das Wohnumfeld: „Durch den starken Baustellenverkehr und die Zunahme der Stellplätze von bisher insgesamt acht auf künftig 25 inklusive der Tiefgaragenstellplätze ist auf Grund der engen Straßenverhältnisse von einer starken Zunahme der Gefahrensituationen und Lärmbelastung auszugehen“, formuliert Hueber in einer E-Mail an unsere Redaktion, die er als Sprecher mit weiteren Nachbarn abgestimmt hat. Demnach sehen sie auch ökologische Risiken: „Im Umweltgutachten von August 2022 wurde deutlich, wie wichtig der nun abgebaggerte, denkmalgeschützte Mezger-Garten für die Fauna und Flora war. Insbesondere die dort ansässige Fledermaus-Population wird unter der Errichtung der hochaufragenden Gebäude in große Mitleidenschaft gezogen.“</p> <h2>Streit um Quartierscharakter programmiert?</h2> <p>Auch Auswirkungen auf das nachbarschaftliche Verhältnis befürchten die bisherigen Bewohner des Quartiers: „Die Wohnungen sind extrem hochpreisig und die beiden Häuser werden als idyllisch gelegene Gartenvillen angepriesen. Es ist zu erwarten, dass die dort anwesenden Neubürger wenig bis kein Verständnis für die in diesem Mischgebiet typischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe haben und deren Daseinsberechtigung mit allen Mitteln in Frage stellen werden“, so Hueber. Verkehrs- und Parksituation würden sich erheblich verschlechtern.</p> <p>Die Bauträger und Maklerin berufen sich dagegen auf die vorliegenden Genehmigungen. Der Einzug sei für spätestens 1. Juli 2027 vorgesehen, die Rohbauarbeiten sollen ab Mitte Januar starten. Das Bauprojekt in der Fischerhäuservorstadt ist Teil einer Serie von Wohnbauvorhaben der Bauträger, die insgesamt 31 Wohneinheiten in Überlingen realisiert haben.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Luxus in Bodensee-Nähe trifft auf Kritik bei Nachbarn: Baubeginn in der Fischerhäuservorstadt]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 17:20:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jugendliche scheitern mit Antrag auf Verpackungssteuer – sie finden trotzdem Unterstützung im Rat <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/jugendliche-scheitern-mit-antrag-auf-verpackungssteuer-sie-finden-trotzdem-unterstuetzung-im-rat;art372495,12505131 ]]></link>      <description><![CDATA[  Jugendgemeinderäte fordern entschieden, dem Beispiel von Konstanz und Tübingen zu folgen. Ihr Werben bleibt nicht erfolglos, vielmehr macht sich der OB nun selbst zur Speerspitze gegen Pizzakartons.  ]]></description>
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          Jugendgemeinderäte fordern entschieden, dem Beispiel von Konstanz und Tübingen zu folgen. Ihr Werben bleibt nicht erfolglos, vielmehr macht sich der OB nun selbst zur Speerspitze gegen Pizzakartons.<br>
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        Jugendgemeinderäte fordern entschieden, dem Beispiel von Konstanz und Tübingen zu folgen. Ihr Werben bleibt nicht erfolglos, vielmehr macht sich der OB nun selbst zur Speerspitze gegen Pizzakartons.



        <p>Marius Sellerbeck und Janne Engels machen sich stark gegen Müll. Als Vertreter des Jugendgemeinderats warben die beiden 16-Jährigen in der vergangenen Sitzung des regulären Gemeinderats für die Einführung einer Verpackungssteuer – ganz nach dem Vorbild von Konstanz und Tübingen. Engels: „Wir wären eine der ersten kleinen Städte, die einen solchen Schritt wagt.“ An die Räte gerichtet, sagte er: „Die Jugend wäre euch sehr verbunden.“</p> <p>Bereits 2021 beauftragte der Gemeinderat die Rathausverwaltung mit der Prüfung einer Verpackungssteuer; <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/pizzeria-mitarbeiter-raeumen-den-landungsplatz-auf-den-muell-muessen-sie-aufgrund-eines-missverstaendnisses-aber-selbst-entsorgen;art372495,10800343" target="_blank" title="Pizzeria-Mitarbeiter räumen den Landungsplatz auf. Den Müll müssen sie aufgrund eines Missverständnisses aber selbst entsorgen">vor allem aus Ärger über die vielen Pizzakartons an der Promenade.</a> Die Prüfung pausierte, bis die Tübinger Steuer gerichtlich bestätigt wurde, und kam am Mittwoch (22. Oktober) auf die Tagesordnung. Oberbürgermeister Jan Zeitler zwiegespalten: „Wenn man davon hört, ist man Feuer und Flamme. Beschäftigt man sich näher, erkennt man gute Argumente dagegen.“</p> <h2>CDU: Wünschenswert, aber nicht realisierbar</h2> <p>Franz Dichgans (CDU) sagte, dass die Umsetzung gerade für kleine Betriebe problematisch sei: „Ein kleiner Bäcker müsste extra eine Gastroküche vorhalten, um Mehrwegbecher für eine Wiederverwendung aufzubereiten.“ Er betonte, dass grundsätzlich niemand gegen Müllreduzierung sei, aber die Umsetzung einer Verpackungssteuer in der Praxis für den Großteil der Betriebe nicht realisierbar sei.</p> <p>Kirsten Stüble (SPD) sagte: „Die Verpackungssteuer führt zu einem viel zu komplizierten Verfahren und wirkt so nicht. Besser wäre eine bundesweite Regelung wie beim Dosenpfand.“</p> <h2>Grüne: Am Thema dran bleiben</h2> <p>Ulf Janicke (LBU/Grüne) zeigte sich besorgt um die Belastung der Gastronomiebetriebe, betonte aber, dass man im weiteren Verfahren prüfen solle, wie dennoch Verpackungsmüll reduziert werden könne. Seine Fraktionskollegin Bettina Dreiseitl-Wanschura regte an, Betriebe für freiwillige Aktionen zu belohnen, etwa Pizzakartons als Mehrweg anzubieten. Herbert Dreiseitl (Grüne) lobte die Intention der Jugendlichen: Auch wenn die Mehrheit im Gemeinderat eine Steuer nicht unterstützen könne, sei entscheidend, dass das Thema aufgegriffen werde.</p> <h2>Jugend: Kampagne alleine reicht nicht</h2> <p>Die Jugendlichen ließen sich nicht entmutigen. Sie argumentierten mit Zahlen und mit Nachdruck. Mit Verweis auf andere Kommunen sagten sie, dass eine Steuer ein klarer und eleganter Schritt zur Müllvermeidung sei und bloße Kampagnen nur geringe Veränderungen bewirkten. Sellerbeck griff dem erwarteten Votum voraus und sagte: „Wenn Sie es nicht tun, dann starten Sie (wenigstens) eine starke Kampagne, die etwas bewirkt.“</p> <p>OB Zeitler griff die Forderung der Jugendlichen auf. Er verwies auf die bestehende Kampagne „Kipp it clean“ des Verschönerungsvereins für eine kippenfreie Stadt, und kündigte an, sie als Vorbild für eine neue Strategie zur Vermeidung von Verpackungsmüll zu nutzen.</p> <p>Gemeinsam mit der städtischen Marketing- und Tourismus GmbH, den Stadtverschönerern und dem Jugendgemeinderat soll nun eine umfassende Müllvermeidungsstrategie entwickelt werden, mit Zeitler an der Spitze. Marius Sellerbeck zeigte sich begeistert: „Das ist toll, dass wir hier eingegliedert werden! Wir freuen uns über Ihren Vorschlag.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Jugendliche scheitern mit Antrag auf Verpackungssteuer – sie finden trotzdem Unterstützung im Rat <p></p>]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 09:17:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Cent kann entscheiden: Wo die Mietpreisbremse im Bodenseekreis weiter greift – und wo nicht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/ein-cent-entscheidet-wo-die-mietpreisbremse-im-bodenseekreis-bleibt-uund-wo-nicht-23-10-25;art410936,12504786 ]]></link>      <description><![CDATA[  Überlingen und Friedrichshafen waren bislang die einzigen Gemeinden im Bodenseekreis mit Mietpreisbremse. Das ändert sich nun. Mitunter entscheiden Kleinstbeträge, wo das Regulierungswerkzeug greift und wo nicht.  ]]></description>
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          Überlingen und Friedrichshafen waren bislang die einzigen Gemeinden im Bodenseekreis mit Mietpreisbremse. Das ändert sich nun. Mitunter entscheiden Kleinstbeträge, wo das Regulierungswerkzeug greift und wo nicht.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/ein-cent-entscheidet-wo-die-mietpreisbremse-im-bodenseekreis-bleibt-uund-wo-nicht-23-10-25;art410936,12504786]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Überlingen und Friedrichshafen waren bislang die einzigen Gemeinden im Bodenseekreis mit Mietpreisbremse. Das ändert sich nun. Mitunter entscheiden Kleinstbeträge, wo das Regulierungswerkzeug greift und wo nicht.



        <p>Die Mietpreisbremse wird verlängert. Nur am Bodenseekreis fällt der neue Geltungsbereich, die sogenannte Gebietskulisse, nicht so aus, wie von vielen erwartet. Manche irritiert das Ergebnis des Gutachtens gar. Der traditionell angespannte Wohnungsmarkt in Überlingen soll sich auf Durchschnittsniveau eingefunden haben? Er soll sich sehr entspannt haben?</p> <p>So sieht es zumindest das neue, vom Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen in Auftrag gegebene Gutachten. Auf dessen Grundlage hat das Land die Mietpreisbremse nun bis 2029 verlängert. Während sie in Friedrichshafen bestehen bleibt, greift sie in Überlingen nicht mehr. Zudem kommen im Bodenseekreis vier neue Kommunen dazu: Frickingen, Heiligenberg, Deggenhausertal und Meckenbeuren.</p> <h2>Entspannter Wohnungsmarkt in Überlingen?</h2> <p>Fünf Kriterien entscheiden über den Geltungsbereich. Treffen vier von fünf Kriterien zu, soll die Mietpreisbremse greifen können. In Überlingen war das bisher der Fall. Nach den neuen Ergebnissen nicht mehr. Der Wohnungsversorgungsgrad, also das Verhältnis von Wohnungsnachfrage zu Wohnungsangebot, beträgt in Überlingen 111 Prozent. Das heißt, das Wohnungsangebot der Stadt liegt rechnerisch 11 Prozentpunkte über der Nachfrage. Im bestehenden Gutachten waren es bislang noch 107 Prozent. Demnach steht in Überlingen sogar mehr Wohnraum zur Verfügung als beim ersten Gutachten.</p> <p>Der Schwellenwert liegt bei 100 Prozent. Dabei würde je Nachfrage ein Haushalt zur Verfügung stehen. Zum Vergleich: In Friedrichshafen liegt das Verhältnis von Angebot und Nachfrage bei 95 Prozent. Die Nachfrage kann also nicht vollständig gedeckt werden. Das zweite Kriterium, weshalb Überlingen nun aus der Mietpreisbremse fällt, ist die Preisentwicklung der Angebotsmieten. Der Schwellenwert liegt hier bei leicht über 20 Prozent. Die Steigerung in Überlingen pendelt sich nach Angaben des Gutachtens bei 18,1 Prozent ein. In Friedrichshafen stehen dem 24,1 Prozent gegenüber.</p> <h2>Zu geringe Differenz zwischen bestehenden und neuen Mietverträgen</h2> <p>Der andere Indikator, weshalb Überlingen aus dem Geltungsbereich fällt, ist die Differenz zwischen den Preisen bestehender Mietverträge zu Neuverträgen. Für Wohnungen zwischen 45 und 75 Quadratmeter Wohnfläche liegt hier die Nettokaltmiete bei Wohnungsangeboten mit 12,40 Euro pro Quadratmeter um 3,19 Euro höher als die ortsübliche Vergleichsmiete.</p> <p>Mit 3,19 Euro pendelt sich Überlingen exakt auf den Landesdurchschnitt ein. Damit schrammt der Ort buchstäblich um einen Cent daran vorbei, in den Geltungsbereich der Mietpreisbremse zu fallen. Friedrichshafen liegt indes mit 3,22 Euro leicht darüber. Die Zeppelinstadt erfüllt damit vier der fünf Kriterien, Überlingen nur drei. Markdorf liegt ebenfalls außerhalb der Gebietskulisse. Auch hier greifen nur drei von fünf Kriterien.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was ist die Mietpreisbremse?</span><span>Die Mietpreisbremse wurde im Jahr 2015 eingeführt. Die Idee dahinter war, den Anstieg der Mietkosten durch knappen Wohnraum abzumildern. Die Bundesregierung eröffnete den Bundeländern im September, diese Regelung bis Ende 2029 fortzusetzen. Wo die Mietpreisbremse gilt, dürfen neu abgeschlossene Mieten maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. In Baden-Württemberg gilt die Mietpreisbremse ab 2026 in 130 Städten und Gemeinden. Aktuell sind es 89 Städte und Gemeinden. Das heißt, 84 Städte und Gemeinden werden neu aufgenommen, 46 Städte und Gemeinden bleiben in der Gebietskulisse, 43 Städte und Gemeinden fallen demnach heraus.</span></label></div> <h2>Scharfe Kritik vom Mieterbund</h2> <p>Winfried Kropp, Vorsitzender des Mieterschutzbundes, übt dazu im Gespräch mit dem SÜDKURIER scharfe Kritik: „Am Bodensee erleben wir seit vielen Jahren, dass die Wohnungssituation angespannt ist und was das Angebot angeht, wahnsinnig knapp. Menschen mit weniger Geld werden aus den Städten in die Peripherie rausgedrängt.“ Seiner Ansicht nach widerlegt die Situation am Bodensee das Gutachten. „In den betroffenen Städten und Gemeinden ist ‚angespannt‘ noch ein Euphemismus“, sagt Kropp.</p> <p>Er schildert: „Es gibt Familien, die verschieben ihren Kinderwunsch, weil sie sie viert oder fünft nicht in einer Dreizimmerwohnung wohnen können. Geschiedene Paare leben weiter unter einem Dach, weil der Wohnungsmarkt nichts anderes zulässt.“ Deshalb stellt er infrage, ob die Gutachter die Ergebnisse auf Plausibilität überprüft haben. Es sei erst die zweite Studie dieser Art und daher noch kein „Goldstandard“. „Es ist unlogisch, das ein Hotspot wie Überlingen rausfallen soll, während gleichzeitig Deggenhausertal reinkommt – dort sind nicht viele Mietwohnungen“, so der Mietrechtler.</p> <h2>Wohnungsmarkt auf Grenzen angewiesen</h2> <p>In Überlingen steigt derweil die Sorge über die Auswirkungen der Neueinstufung: „Die Folgen spüren zuerst die Mieterinnen und Mieter“, schreibt Oberbürgermeister Jan Zeitler in einer Pressemitteilung zum Thema. Dieser Schritt „gefährdet die gesamte Balance auf dem Wohnungsmarkt“. Die Nachfrage sei deutlich höher, „die Wartelisten wachsen, während die Baukosten und Zinsen immer weiter steigen.“</p> <p>Der Zensus bescheinigt Überlingen bis 2040 um etwa 1000 Einwohner zu wachsen. Den sich daraus ergebenden Wohnungsbedarf sieht Zeitler nun ignoriert. Maßnahmen um selbst gegen Wohnungsknappheit vorzugehen wie die Zweckentfremdungssatzung und das Wohnbaulandmodell 2030 könnten „ohne flankierende Maßnahmen des Landes nur begrenzt wirken“, schreibt Zeitler.</p> <p>In Friedrichshafen ist man indes froh, weiterhin Gewissheit über die Mietregularien zu haben: „Die Stadt Friedrichshafen begrüßt die Beibehaltung der Mietpreisbremse auf der Grundlage des für Friedrichshafen geltenden qualifizierten Mietspiegels aufgrund ihrer preisdämpfenden Wirkung“, schreibt die Stadtverwaltung auf Anfrage.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Frickingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein Cent kann entscheiden: Wo die Mietpreisbremse im Bodenseekreis weiter greift – und wo nicht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 16:39:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auto streift Fußgänger: Suche nach mutmaßlichem Unfallopfer bleibt ergebnislos  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/auto-streift-fussgaenger-suche-nach-mutmasslichem-unfallopfer-bleibt-ergebnislos;art372473,12502822 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach einem vermutlich verletzten Fußgänger hat die Polizei am Sonntag vergebens gesucht. Ein 46-Jähriger erklärte, er habe den Unbekannten am Straßenrand mit dem Spiegel seines Autos gestreift.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nach einem vermutlich verletzten Fußgänger hat die Polizei am Sonntag vergebens gesucht. Ein 46-Jähriger erklärte, er habe den Unbekannten am Straßenrand mit dem Spiegel seines Autos gestreift.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/auto-streift-fussgaenger-suche-nach-mutmasslichem-unfallopfer-bleibt-ergebnislos;art372473,12502822]]></guid>
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        Nach einem vermutlich verletzten Fußgänger hat die Polizei am Sonntag vergebens gesucht. Ein 46-Jähriger erklärte, er habe den Unbekannten am Straßenrand mit dem Spiegel seines Autos gestreift.



        <p>Nach einem möglicherweise verletzten Fußgänger hat die Polizei am Sonntagabend vergebens gesucht. Wie es in einer Mitteilung heißt, war ein 46-Jähriger mit seinem VW auf der Kreisstraße von Lippertsreute Richtung Frickingen unterwegs. Auf der Höhe von Rickenbach erkannte er einen Fußgänger zu spät, der am Fahrbandrand in dieselbe Richtung lief. Er erfasste den Unbekannten offenbar mit dem Außenspiegel des Autos, der dabei zu Bruch ging.</p> <h2>Suche am Boden und per Hubschrauber bleibt erfolglos</h2> <p>Der 46-Jährige leitete eine Vollbremsung ein und wollte nach dem Fußgänger sehen, fand diesen jedoch nicht. Er informierte die Polizei, doch auch eine Suche am Boden und mit dem Polizeihubschrauber sei laut Mitteilung nicht erfolgreich gewesen. Zeugen, die Hinweise zum Fußgänger geben können, werden gebeten, sich unter Telefon 07551/804-0 beim Polizeirevier Überlingen zu melden.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Verkehrsdelikte Verkehrsunglücke Fahndung thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Frickingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Auto streift Fußgänger: Suche nach mutmaßlichem Unfallopfer bleibt ergebnislos]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 17:48:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Umkämpftes Duell zwischen F.A.L. und Pfaffenweiler: Das sind unsere Bilder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/landesliga-staffel-drei/umkaempftes-duell-zwischen-fal-und-pfaffenweiler-das-sind-unsere-bilder;art1369314,12502253 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit 1:0 siegt der FC Pfaffenweiler in der Fußball-Landesliga bei der SpVgg F.A.L. Wir waren mit der Kamera dabei.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mit 1:0 siegt der FC Pfaffenweiler in der Fußball-Landesliga bei der SpVgg F.A.L. Wir waren mit der Kamera dabei.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/landesliga-staffel-drei/umkaempftes-duell-zwischen-fal-und-pfaffenweiler-das-sind-unsere-bilder;art1369314,12502253]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mit 1:0 siegt der FC Pfaffenweiler in der Fußball-Landesliga bei der SpVgg F.A.L. Wir waren mit der Kamera dabei.



        ]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Frickingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Umkämpftes Duell zwischen F.A.L. und Pfaffenweiler: Das sind unsere Bilder]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 16:09:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wende im Kreißsaal-Konflikt? Gesundheitsministerium will Überlinger Standort erhalten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wende-im-kreisssaal-konflikt-gesundheitsministerium-will-ueberlinger-standort-erhalten;art372495,12501416 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Klinikkonzern Helios plant, die Geburtsstation langfristig zu schließen. Jetzt stellt sich aber heraus: Die Landesregierung hat ganz andere Vorstellungen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Klinikkonzern Helios plant, die Geburtsstation langfristig zu schließen. Jetzt stellt sich aber heraus: Die Landesregierung hat ganz andere Vorstellungen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wende-im-kreisssaal-konflikt-gesundheitsministerium-will-ueberlinger-standort-erhalten;art372495,12501416]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Klinikkonzern Helios plant, die Geburtsstation langfristig zu schließen. Jetzt stellt sich aber heraus: Die Landesregierung hat ganz andere Vorstellungen.



        <p>Die Wirtschaftlichkeit ist das eine, der Versorgungsauftrag der Bevölkerung das andere. Geht es nach dem Helios-Spital in Überlingen, wird die Geburtsstation demnächst geschlossen. Nach Ansicht des Gesundheitsministeriums soll genau das nicht passieren.</p> <p>In der aktuellen Debatte <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/kreisssaal-schliessung-am-helios-spital-ueberlingen-hebamme-und-arzt-warnen-vor-konsequenzen-02-10-25;art372495,12492174" target="_blank" title="Kreißsaal-Schließung am Helios-Spital: Hebamme und Arzt warnen vor Konsequenzen für werdende Eltern">geht es um die momentane Abmeldung des Kreißsaals.</a> „Die Abteilung bleibt vorerst von der Versorgung abgemeldet“, teilte das Krankenhaus mit, und begründete: „Seit 2022 sinken die Geburtszahlen. Mit nur 200 bis 300 Geburten pro Jahr und ohne Anschluss an eine Kinderklinik ist ein Krankenhaus leider weder für Schwangere noch für Fachkräfte in der Geburtshilfe die erste Wahl.“</p> <h2>Mitte September kam die Bestätigung</h2> <p>Wie sich jetzt herausstellt, hat das Gesundheitsministerium Baden-Württemberg andere Pläne. So erhielt das Helios-Spital erst Mitte September 2025 die Bestätigung für verschiedene Leistungsgruppen – darunter die Leistungsgruppe Gynäkologie. Auf Nachfrage teilte Helios dem SÜDKURIER mit, dass das Land unterschiedliche Leistungsgruppen bestätigt habe. Dass darunter auch die Gynäkologie fällt, verschwieg Helios zunächst.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Teil der Krankenhausreform</span><span>Die Leistungsgruppenzuweisung ist Bestandteil der von Ex-Bundesgesundheitsminister Lauterbach angestoßenen Gesundheitsreform. Dem am 8. Oktober 2025 vom Bundeskabinett beschlossenen reform zufolge müssen die Leistungsgruppen spätestens bis zum 30. September 2027 durch die jeweilige Planungsbehörde verbindlich zugewiesen werden. Das Spektrum der medizinischen Leistungen der Krankenhäuser wird durch die Anpassung künftig in einem ersten Schritt in 61 Leistungsgruppen abgebildet. Diese Leistungsgruppen werden bundeseinheitlich definiert, teilt das Bundesministerium mit. „Die Planung der Krankenhausversorgung vor Ort bleibt uneingeschränkt bei den Ländern – sie haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Finanzströme der Betriebskosten der Krankenhäuser.“ Weiterhin steht in einem Papier des Bundesministeriums: „Bedarfsnotwendige Krankenhäuser im ländlichen Raum erhalten zu ihrer Förderung bereits heute Zuschläge. Um bedarfsnotwendige Krankenhäuser im ländlichen Raum noch stärker zu unterstützen, sieht die Krankenhausreform für diese Krankenhäuser höhere Zuschläge vor.“</span></label></div> <p>In einem ersten Schreiben zitiert die Pressestelle Moritz Lang, den Klinik-Geschäftsführer, mit diesen Worten: „Wir freuen uns sehr! Das Land hat die Zuweisung aller bisher erbrachten Leistungsgruppen bestätigt.“ Aufgezählt werden die Fachbereiche Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäß- und Endovaskularchirurgie, Geriatrie, Zentrale Notaufnahme, Kardiologie, Gastroenterologie, Urologie sowie Intensivmedizin. Und Moritz Lang kommentiert die Zuweisung: „Das ist für uns ein großer Ansporn.“</p> <h2>Helios bestätigt Wunsch des Landes</h2> <p>Von einer Gynäkologie war in seinem von der Pressestelle verschickten Zitat keine Rede. Da jedoch „alle bisher erbrachten Leistungsgruppen“ bestätigt wurden, wie Helios mitteilte, liegt es auf der Hand, dass auch die Gynäkologie vom Land bestätigt wurde. Das wird auf Nachfrage unserer Redaktion von Klinik-Sprecherin Julia Stapel bestätigt. „Auch die Leistungsgruppe Gynäkologie wurde zugeteilt. Allerdings haben wir den Bereich aus den bekannten Gründen derzeit abgemeldet.“</p> <h2>Was bedeutet die Zuteilung der Leistungsgruppe?</h2> <p>Eine Nachfrage bei der Pressestelle des Gesundheitsministeriums ergab, dass die Zuweisung nicht verpflichtend ist. Vielmehr handelt es sich um eine Absicht des Landes – in diesem Fall zum Erhalt der Gynäkologie am Standort Überlingen. Ministeriums-Sprecher Markus Jox teilte mit: „Die Anhörungsschreiben enthalten die vom Ministerium für den jeweiligen Krankenhausstandort beabsichtigten Leistungsgruppen.“ Die Betonung liegt dabei auf dem Wort „beabsichtigt“. Die Kliniken könnten nun bis Ende Oktober die Zuweisung bestätigen, „sofern diese im Einklang mit ihren Planungen stehen“. Weitere Leistungsgruppen könnten beantragt werden. „Es können ebenfalls – unter Berücksichtigung eines etwaigen Sicherstellungsauftrags – gegebenenfalls auch Leistungsgruppen abgewählt werden.“</p> <h2>Notfalls müsste der Landkreis einspringen</h2> <p>Aber kann der Klinikbetreiber nach eigenem Ermessen ganze Abteilungen aufgeben? Eindeutig ist das nicht. Wir fragten deshalb beim Ministerium, wie der Begriff „Sicherstellungsauftrag“ zu verstehen sei. Ministeriums-Sprecher Jox antwortete in allgemeiner Weise, ohne auf den konkreten Fall einzugehen: „Unter Sicherstellungsauftrag ist die in Paragraph 3 des Landeskrankenhausgesetzes (LKHG) geregelte Pflichtträgerschaft zu verstehen.“ In Absatz 1 des Gesetzes seien Fälle geregelt, in denen die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit leistungsfähigen Krankenhäusern nicht durch andere Träger sichergestellt ist. Jox: „Wenn dies der Fall ist, so sind die Landkreise und Stadtkreise verpflichtet, die nach dem Krankenhausplan notwendigen Krankenhäuser und Krankenhauseinrichtungen zu betreiben.“</p> <h2>Stadt kann Schließung blockieren</h2> <p>Der Status quo sieht so aus: Der Helios-Konzern übernahm am Standort Überlingen in Erbpacht das ehemals städtische, beziehungsweise spitälische Krankenhaus. Der im Jahr 2007 geschlossene Gesellschaftsvertrag sieht vor, dass über eine Schließung einzelner Abteilungen in der Gesellschaftsversammlung Einstimmigkeit erzielt werden muss. Da der Spital- und Spendenfonds mit Sitz und Stimme in Person von Oberbürgermeister Jan Zeitler vertreten ist, hätte somit die Stadt die Möglichkeit, eine Schließung zu blockieren. Zeitlers Mandat wiederum hängt von einem Beschluss des Stiftungsrats (gleichbedeutend mit dem Gemeinderat) ab.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Frickingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wende im Kreißsaal-Konflikt? Gesundheitsministerium will Überlinger Standort erhalten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 17:51:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bald ein fester Bestandteil im Kalender? Dart-Premiere trifft ins Schwarze  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/bald-ein-fester-bestandteil-im-kalender-dart-premiere-trifft-ins-schwarze;art372473,12499394 ]]></link>      <description><![CDATA[  28 Teams treten gegeneinander an und zielten gemeinsam auf die Zielscheibe. Die Resonanz bei Mitspielern und Zuschauerschaft war äußerst positiv.  ]]></description>
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          28 Teams treten gegeneinander an und zielten gemeinsam auf die Zielscheibe. Die Resonanz bei Mitspielern und Zuschauerschaft war äußerst positiv.<br>
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        28 Teams treten gegeneinander an und zielten gemeinsam auf die Zielscheibe. Die Resonanz bei Mitspielern und Zuschauerschaft war äußerst positiv.



        <p>Die Blicke sind konzentriert auf das Ziel gerichtet. Die Dartpfeile liegen locker zwischen den Fingern. Gespannt verfolgen Zuschauende und Mitspieler der ersten Frickinger Dart-Nacht die folgenden Abwürfe der Pfeile. Ließ sich die Atmosphäre in der Benvenut-Stengele-Halle vor Turnierstart noch eher als gesellig beschreiben, steigerte sich die Spannung fühlbar mit jedem Spiel.</p> <h2>Den richtigen Riecher gehabt</h2> <p>„Wir haben uns wochenlang gefreut auf das Turnier, wohl wissend, dass Favoriten dabei sind“, erzählte Teilnehmer Ralf Schrenk. Wie die meisten Teilnehmenden an diesem Abend übt er regelmäßig an der eigenen Dartscheibe zu Hause. Sein Sohn Bastian ist beim häuslichen Training wie beim Dartturnier mit von der Partie. “Ich finde es toll“, sagt der zu dem neuen Angebot der Spielvereinigung Frickingen, Altheim, Lippertsreute (SpVgg FAL).</p> <p>Da könnten alle ihrer gemeinsamen Leidenschaft frönen, meint der junge Mann. Dass Sportvereinigungs-Vorstand Uwe Maier mit der Turniernacht den richtigen Riecher für den aktuellen Trendsport gehabt hat, denkt auch Ralf Schrenk: “Die Resonanz spricht für sich“, meint Schrenk mit Blick auf 28 angetretene Teams. „Super, dass gleich so viele Leute mobilisiert wurden“, findet auch FAL-Abteilungsleiter Martin Strehl.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Gewinner der ersten Dart-Nacht in Frickingen waren:</span><span>1. Die Gebrüsel Grimm (Die Cousins Andi und Nico Paukner)<br /> 2. 6 Pfeile für ein Halleluja (Thomas Feiler und Uwe Maier)<br /> 3. Dart und Durst (Heiko und Lukas Schlecht)<br /> Als Preis gab es für die Gewinner einen Gutschein des Vereinsheims der SpVgg FAL Am Aubach.</span></label></div> <h2>Wie gespielt wird</h2> <p>„Eigentlich sollten es drei Teams weniger sein, aber beim ersten Mal sollten möglichst alle Interessierte mitwerfen können,“ erklärt FAL-Vorstand Uwe Maier. Gespielt werden von 501 auf null Punkte. Das heißt, das Spielziel besteht darin, so schnell wie möglich von 501 Startpunkten auf null Punkte zu werfen. Jedes Dreieck auf der Scheibe hat dabei einen Wert zwischen eins und 20. Nach der Vorrunde ist K.-o.-Prinzip angesagt.</p> <h2>Witz im ernsten Spiel</h2> <p>Maier als Initiator und Organisator wuselt durch die Halle. Er beantwortet auftretende Fragen oder startet ausgefallene Tablets neben den beleuchteten Dartscheiben entlang einer Seitenwand neu. Die Scheiben kommen von Dartvereinen aus Heiligenberg und Hausen am Andelsbach. Am Rechner sitzen seine Mia und Jonas aus der Nachbarschaft. Jonas notiert die Ergebnisse. Mia fungiert als sogenannter Caller und ruft per Mikro die Teams zu deren jeweiligen Starts auf.</p> <p>Die Namen der Zweierteams bringen Witz in das eher ernste Spiel: So treten beispielsweise „HB-Männchen“ gegen „Rentnerbank“ oder „Pfeilgranaten“ an. Das einzige Frauenteam nennt sich nach ihrem Fußball-Favoriten „Bierussia Dortmund.“</p> <p>Kira Endres und Ann-Kathrin Schwarz sind zum ersten Mal bei einem Dartturnier dabei. Sie nehmen einfach aus Spaß teil. “Und wir wollen den Verein supporten“, erklärt Endres. Das sei eine Veranstaltung, die auch junge Leute anspreche und die Geselligkeit fördere“, sagt die 25-Jährige. Altersmäßig scheint das Spielerfeld bunt gemischt. Die FAL-Fußballer von der ersten bis zur dritten Mannschaft stellen die größte Teilnehmergruppe. FAL-er Paul Foss tritt dabei mit 16 Jahren als Jüngster an.</p> <h2>Soll fester Bestandteil werden</h2> <p>Dessen Mutter entpuppt sich wie viele Ehefrauen mit Kindern als begeisterte Zuschauerin. „Das ist eine schöne Aktion. Es wäre toll, wenn sie Bestand hätte“, meint Anja Foss. Selbst möchte sie nicht zum Pfeil greifen. Das sei ein „typischer Männersport“, findet sie. Foss‘ Wunsch nach Fortführung kann sicher entsprochen werden.</p> <p>„Die Veranstaltung war in allen Bereichen ein Erfolg und soll nun zum festen Bestandteil im Veranstaltungskalender in Frickingen werden“, schreibt Uwe Maier im Anschluss an die Dart-Nacht per Mail. Dass Maier zusammen mit seinem Dartpartner Thomas Feiler noch den zweiten Platz gemacht hat, spricht sicher für Maiers Leidenschaft für das Dartspiel.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 17:51:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bald ein fester Bestandteil im Kalender? Dart-Premiere trifft ins Schwarze  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/bald-ein-fester-bestandteil-im-kalender-dart-premiere-trifft-ins-schwarze;art372473,12499394 ]]></link>      <description><![CDATA[  28 Teams treten gegeneinander an und zielten gemeinsam auf die Zielscheibe. Die Resonanz bei Mitspielern und Zuschauerschaft war äußerst positiv.  ]]></description>
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          28 Teams treten gegeneinander an und zielten gemeinsam auf die Zielscheibe. Die Resonanz bei Mitspielern und Zuschauerschaft war äußerst positiv.<br>
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        28 Teams treten gegeneinander an und zielten gemeinsam auf die Zielscheibe. Die Resonanz bei Mitspielern und Zuschauerschaft war äußerst positiv.



        <p>Die Blicke sind konzentriert auf das Ziel gerichtet. Die Dartpfeile liegen locker zwischen den Fingern. Gespannt verfolgen Zuschauende und Mitspieler der ersten Frickinger Dart-Nacht die folgenden Abwürfe der Pfeile. Ließ sich die Atmosphäre in der Benvenut-Stengele-Halle vor Turnierstart noch eher als gesellig beschreiben, steigerte sich die Spannung fühlbar mit jedem Spiel.</p> <h2>Den richtigen Riecher gehabt</h2> <p>„Wir haben uns wochenlang gefreut auf das Turnier, wohl wissend, dass Favoriten dabei sind“, erzählte Teilnehmer Ralf Schrenk. Wie die meisten Teilnehmenden an diesem Abend übt er regelmäßig an der eigenen Dartscheibe zu Hause. Sein Sohn Bastian ist beim häuslichen Training wie beim Dartturnier mit von der Partie. “Ich finde es toll“, sagt der zu dem neuen Angebot der Spielvereinigung Frickingen, Altheim, Lippertsreute (SpVgg FAL).</p> <p>Da könnten alle ihrer gemeinsamen Leidenschaft frönen, meint der junge Mann. Dass Sportvereinigungs-Vorstand Uwe Maier mit der Turniernacht den richtigen Riecher für den aktuellen Trendsport gehabt hat, denkt auch Ralf Schrenk: “Die Resonanz spricht für sich“, meint Schrenk mit Blick auf 28 angetretene Teams. „Super, dass gleich so viele Leute mobilisiert wurden“, findet auch FAL-Abteilungsleiter Martin Strehl.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Gewinner der ersten Dart-Nacht in Frickingen waren:</span><span>1. Die Gebrüsel Grimm (Die Cousins Andi und Nico Paukner)<br /> 2. 6 Pfeile für ein Halleluja (Thomas Feiler und Uwe Maier)<br /> 3. Dart und Durst (Heiko und Lukas Schlecht)<br /> Als Preis gab es für die Gewinner einen Gutschein des Vereinsheims der SpVgg FAL Am Aubach.</span></label></div> <h2>Wie gespielt wird</h2> <p>„Eigentlich sollten es drei Teams weniger sein, aber beim ersten Mal sollten möglichst alle Interessierte mitwerfen können,“ erklärt FAL-Vorstand Uwe Maier. Gespielt werden von 501 auf null Punkte. Das heißt, das Spielziel besteht darin, so schnell wie möglich von 501 Startpunkten auf null Punkte zu werfen. Jedes Dreieck auf der Scheibe hat dabei einen Wert zwischen eins und 20. Nach der Vorrunde ist K.-o.-Prinzip angesagt.</p> <h2>Witz im ernsten Spiel</h2> <p>Maier als Initiator und Organisator wuselt durch die Halle. Er beantwortet auftretende Fragen oder startet ausgefallene Tablets neben den beleuchteten Dartscheiben entlang einer Seitenwand neu. Die Scheiben kommen von Dartvereinen aus Heiligenberg und Hausen am Andelsbach. Am Rechner sitzen seine Mia und Jonas aus der Nachbarschaft. Jonas notiert die Ergebnisse. Mia fungiert als sogenannter Caller und ruft per Mikro die Teams zu deren jeweiligen Starts auf.</p> <p>Die Namen der Zweierteams bringen Witz in das eher ernste Spiel: So treten beispielsweise „HB-Männchen“ gegen „Rentnerbank“ oder „Pfeilgranaten“ an. Das einzige Frauenteam nennt sich nach ihrem Fußball-Favoriten „Bierussia Dortmund.“</p> <p>Kira Endres und Ann-Kathrin Schwarz sind zum ersten Mal bei einem Dartturnier dabei. Sie nehmen einfach aus Spaß teil. “Und wir wollen den Verein supporten“, erklärt Endres. Das sei eine Veranstaltung, die auch junge Leute anspreche und die Geselligkeit fördere“, sagt die 25-Jährige. Altersmäßig scheint das Spielerfeld bunt gemischt. Die FAL-Fußballer von der ersten bis zur dritten Mannschaft stellen die größte Teilnehmergruppe. FAL-er Paul Foss tritt dabei mit 16 Jahren als Jüngster an.</p> <h2>Soll fester Bestandteil werden</h2> <p>Dessen Mutter entpuppt sich wie viele Ehefrauen mit Kindern als begeisterte Zuschauerin. „Das ist eine schöne Aktion. Es wäre toll, wenn sie Bestand hätte“, meint Anja Foss. Selbst möchte sie nicht zum Pfeil greifen. Das sei ein „typischer Männersport“, findet sie. Foss‘ Wunsch nach Fortführung kann sicher entsprochen werden.</p> <p>„Die Veranstaltung war in allen Bereichen ein Erfolg und soll nun zum festen Bestandteil im Veranstaltungskalender in Frickingen werden“, schreibt Uwe Maier im Anschluss an die Dart-Nacht per Mail. Dass Maier zusammen mit seinem Dartpartner Thomas Feiler noch den zweiten Platz gemacht hat, spricht sicher für Maiers Leidenschaft für das Dartspiel.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 14:14:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Klangzauber im Gotteshaus: Musikvereine verabschieden Dekan Peter Nicola mit einer Benefiz-Gala  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/klangzauber-im-gotteshaus-musikvereine-verabschieden-dekan-peter-nicola-mit-einer-benefiz-gala;art372491,12497932 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit einem Konzert haben die fünf Salemer Musikvereine Peter Nicola, dem scheidenden Dekan der Seelsorgeeinheit Salem-Heiligenberg, einen klangvollen Abschied bereitet. Das Programm hatte Nicola selbst zusammengestellt.  ]]></description>
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          Mit einem Konzert haben die fünf Salemer Musikvereine Peter Nicola, dem scheidenden Dekan der Seelsorgeeinheit Salem-Heiligenberg, einen klangvollen Abschied bereitet. Das Programm hatte Nicola selbst zusammengestellt.<br>
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        Mit einem Konzert haben die fünf Salemer Musikvereine Peter Nicola, dem scheidenden Dekan der Seelsorgeeinheit Salem-Heiligenberg, einen klangvollen Abschied bereitet. Das Programm hatte Nicola selbst zusammengestellt.



        <p>Um sich von Peter Nicola, dem scheidenden Dekan der Seelsorgeeinheit Salem-Heiligenberg, mit Stil und Herzlichkeit zu verabschieden, hatten sich alle fünf Salemer Musikvereine am Freitagabend in der Mimmenhausener Pfarrkirche zu einem beeindruckenden Gemeinschaftskonzert zusammengetan. Michael Scheuble als Vorsitzender des Musikvereins Beuren begrüßte das Publikum im prall gefüllten Gotteshaus, darunter mit Manfred Härle (Salem), Jürgen Stukle (Frickingen) und Denis Lehmann (Heiligenberg) die Bürgermeister der drei politischen Gemeinden, die vom Weggang Nicolas betroffen sind.</p> <p>Dann zündeten die 80 Bläser und vier Perkussionisten einen Klangzauber, dessen wuchtiger Präsenz und sinfonischer Präzision sich wohl kaum ein Zuhörer entziehen konnte. In nur vier Wochenenden hatte das Großensemble sich eine anspruchsvolle Spielfolge erarbeitet, die unter Leitung der Dirigenten Uwe Keller, Philipp Pfeffer, Martin Stehle und Axel Ziegler nun überzeugend entfaltet wurde.</p> <p>Wer Peter Nicola kennt, der ahnt, dass dieser sich dabei kaum mit der Rolle des stillen Lauschens zufriedengeben würde. Ihm war vielmehr die Aufgabe und die Ehre zugefallen, das Konzertprogramm nicht nur zu erfinden, sondern gleich auch noch zu moderieren.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Musikvereine</span><span>Im Blasmusikverband Baden-Würtemberg sind über 1400 Vereine der Bläser- und Spielleutemusik organisiert. Die traditionsreiche Szene der Musikvereine bildet innerhalb der Musiklandschaft des Bundeslandes ein dichtes Netzwerk zur Pflege der Blasmusik im Amateurbereich. Mit ihren Aktivitäten der musikalischen Jugendbildung – etwa durch Bläserklassen an Schulen oder Kooperationen mit örtlichen Musikschulen – gehören sie zu den größten musikalischen Jugendorganisationen im Land. In Salem sind fünf Musikvereine beheimatet:<br /> <strong>Musikverein Beuren:</strong> Vorsitzender Michael Scheuble, Dirigent Tim Scheuble<br /> <strong>Musikverein Harmonie Lippertsreute:</strong> Vorsitzender Bernd Sprissler, Dirigent Uwe Keller<br /> <strong>Musikverein Mimmenhausen:</strong> Vorsitzende Felicitas Zeller und Maximilian Remmele, Dirigent Philipp Pfeffer<br /> <strong>Musikverein Neufrach:</strong> Vorsitzende Marina Koch, Niklas Straub und Florian Straßer, Dirigent Martin Stehle<br /> <strong>Musikverein Weildorf:</strong> Vorsitzender Florian Harnau, Dirigenten Axel Ziegler und Stefanie Boll</span></label></div> <h2>Programm ist autobiografisch geprägt</h2> <p>Beidem kam Peter Nicola mit spezieller Repertoirekunde und rhetorischer Verve nach. Inhaltlich wählte er einen autobiografischen Zugang, denn die Musik hat sich wie ein bunter Faden durch sein Leben gezogen. Frühe Kino- und TV-Filmerlebnisse wie der „Fluch der Karibik“, „Star Wars“ oder das „Königlich Bayerische Amtsgericht“ schlugen sich mit entsprechend arrangierten Soundtracks im Programm nieder. Die Polka „Böhmischer Traum“ und der „Salemonia Marsch“ standen für die angestammten Reviere der Blasmusik.</p> <p>Dass Peter Nicola ein ausgeprägtes Faible für Glockengeläut und Orgelklang pflegt, war bekannt. Aber wer wusste, dass auch Techno bei ihm die Trommelfelle zum Beben bringt? Als aus dem katholischen Gotteslob-Gesangbuch unter Nummer 380 der Hymnus „Großer Gott, wir loben Dich“ erklang, wurde nebenbei das Rätsel um des Geistlichen Autokennzeichen gelöst: Neben „FN“ steht dort „PF“ für seine Heimat in der Region Pforzheim, die „380“ verweist auf die Nummer des Hymnus im Gesangbuch.</p> <h2>Beitrittserklärungen für alle fünf Vereine</h2> <p>Zwischendurch ließ es Nicola nicht an emotionalen Bekenntnissen zur Salemer Region fehlen: „Ich bleibe euch verbunden und werde, so Gott will, ab 2036 meinen Ruhestand hier verbringen!“ Wie zur formellen Beglaubigung überreichte er den Vorsitzenden der Musikvereine jeweils seine Beitrittserklärung. Das Auditorium quittierte mit Standing Ovations.</p> <h2>Benefiz-Erlös geht an die Jugendarbeit der Kapellen</h2> <p>Mit dreifachem „Danke! Danke! Danke“ erwiderte Nicola die mit dem Konzert verbundene Wertschätzung. Die aber beruhte auf Gegenseitigkeit, denn das Ereignis habe, wie aus dem Ensemble verlautete, „uns Vereinen die seltene Gelegenheit beschert, einmal wirklich miteinander zu musizieren“. Außerdem hatte der Geehrte verfügt, dass der Benefiz-Erlös aus dem Konzert der engagierten Jugendarbeit der Gruppierungen zugutekommen solle. Bei einem kleinen Stehempfang fand das außergewöhnliche Konzertereignis seinen gemütlichen Ausklang.</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 05 Oct 2025 12:49:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nordic Walking, Laufen, Mountainbike: 256 Sportler starten beim Apfellauf 2025  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/nordic-walking-laufen-mountainbike-256-sportler-starten-beim-apfellauf-2025;art372495,12493751 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein großes Treffen mit bester Stimmung: Die meisten Teilnehmer walken und laufen, darunter sind viele Gruppen am Start. Beim Benefizlauf der Kinder kommen 1500 Euro zusammen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein großes Treffen mit bester Stimmung: Die meisten Teilnehmer walken und laufen, darunter sind viele Gruppen am Start. Beim Benefizlauf der Kinder kommen 1500 Euro zusammen.<br>
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        Ein großes Treffen mit bester Stimmung: Die meisten Teilnehmer walken und laufen, darunter sind viele Gruppen am Start. Beim Benefizlauf der Kinder kommen 1500 Euro zusammen.



        <p>Das mittlerweile fest etablierte Sportevent in den Auen rund um das HSM-Sportzentrum hat wieder Sportbegeisterte aus Frickingen und Umgebung bewegt. „Insgesamt waren dieses Mal 256 Sportler am Start, davon 53 Biker“, sagte Nico Hörger. Der Projektleiter von Data Sport sorgte am Freitag, 3. Oktober, für die Responder-Auswertung und genaue Ergebnisse jedes einzelnen Teilnehmenden. Moderator Thomas Storz erhielt die Daten Eins zu Eins und konnte jede Person, die die Ziellinie erreichte, namentlich begrüßen.</p> <h2>Mountainbike-Sieger ist WM-Teilnehmer auf dem Gravelbike</h2> <p>„Ich bin heilfroh“, sagte Gesamtkoordinatorin Birgit Bergmüller mit Blick auf den erfahrenen Ansager aus Neuhausen ob Eck, der kurzfristig für den erkrankten Reiner Jäckle eingesprungen war. Storz zeigte keine Berührungsängste und sorgte mit Interviews der Schnellsten für kurzweilige Unterhaltung des Publikums. So erzählte ihm beispielsweise der Erstplatzierte Gravelbike-Fahrer Thomas van Klooster, dass er sich in Singen bei einer 100-Kilometerfahrt für die Weltmeisterschaft qualifiziert habe. „Die 16-Kilometer-Runde beim Apfellauf habe ich für Spaß gefahren und, weil es direkt vor der Haustür ist“, erklärte der Wahl-Beurener. Im nächsten Jahr möchte der Niederländer mit dem Mountainbike auf der großen Strecke antreten.</p> <h2>Bis zu 60 Stundenkilometer bei der Abfahrt</h2> <p>Philip Schenk, Sieger bei den Herren über 32 Kilometer Mountainbiken, zeigte sich angetan von der neuen Streckenführung mit 500 zu überwindenden Höhenmetern. 50 bis 60 Stundenkilometer habe der Tacho stellenweise beim Bergabfahren angezeigt, sagte der Sieger. „Ich bin auf der Abfahrt immer etwas vorsichtig gefahren“, erklärte er seine Taktik. Die Frickingerin Amelie Duske siegte in der Kategorie der unter 16-Jährigen auf 32 Kilometern. Ingrid und Fred Duske waren voll des Lobes für ihre Enkelin. Dass sie dieses Jahr wegen diverser Verletzungen selbst nicht antreten konnten, wurmte Amelies Großeltern ein bisschen. Sonst waren sie immer als die ältesten Teilnehmer angetreten. Diesmal trat die 82-jährige Walkerin Ulla Schlageter vom TuS Stetten in Duskes Fußstapfen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Die Ergebnisse</h2> <label><input type="checkbox" /><span>6 Kilometer Lauf</span><span>Frauen: 1. Daniela Langer-Fernandez (Stadtwerk am See), 2. Katja Gallasch (Sienbenzwerge), 3. Karin Gutemann (TeamAK).<br /> <br /> Männer: 1. Mike Mayer (ASC Konstanz), 2. Ulrich Brändle (TV Langenargen 02), 3. Simon F. (Siebenzwerge).<br /> <br /> Weibliche Jugend U16: 1. Mina Wick (Sttv Singen), 2. Johanna Weber (Frickingen), 3. Franziska Dreher (Salem).<br /> <br /> Männliche Jugend U16: 1. Benedikt Spöcker (Mengens Triathleten), 2. Jannis Morath (Überlingen), 3. Erik Vorwerk (Salem).</span></label><label><input type="checkbox" /><span>10-Kilometer-Lauf</span><span>Frauen: 1. Andrea Schönenberger (Mengens Triathleten), 2. Anais Lestaevel (Siebenzwerge), 3. Nathalie Wölfel (Epona GmbH).<br /> <br /> Männer: 1. Stefan Spöcker (Mengens Triathleten), 2. Johannes Günzel (Endorphinos Überlingen), 3. Zach Christogeorge (München).</span></label><label><input type="checkbox" /><span>6 Kilometer Nordic Walking</span><span>Frauen: 1. Yvonne Boll (SV Weildorf), 2. Cordula Reinwald (SV Weildorf), 3. Nadine Hößle (TSV Reute).<br /> <br /> Männer: 1. Peter Seeger (RUNGeneration) 2. Andreas Burgenmeister (Brot für die WeltLäufer), 3. Edmund Kramer (SV Weildorf).</span></label><label><input type="checkbox" /><span>16 Kilometer Mountainbike</span><span>Frauen: 1. Petra Duske (Frickingen), 2. Cordula Reinwald (SV Weildorf), 3.Manuela Knop (Mengens Triathleten).<br /> <br /> Männer: 1. Thomas van Klooster (RSV Seerose), 2. Max Furtwängler (FCC Bodensee), 3. Maximilian Scheible (Radsportfreunde Überlingen).<br /> <br /> Männliche Jugend U16: 1. Niels Voss (Radsportfreunde Überlingen), 2. Frederick Steven (Radsportfreunde Überlingen), 3. Ole Zachert (Frickingen).</span></label><label><input type="checkbox" /><span>32 Kilometer Mountainbike</span><span>Männer: 1. Philip Schenk (FCC Bodensee), 2. Andreas Jäger (cmbikepoint Racing Team). 3. Loris Schlagenhauf (Team Imnauer).<br /> <br /> Männliche Jugend U16: 1.Samuel Spöcker (Mengens Triathleten).<br /> <br /> Weibliche Jugend U16: 1. Amelie Duske.</span></label></div> <h2>Nach dem Bike-Trail ist vor dem Walken</h2> <p>Auffallend viele Gruppen waren mit von der Partie. Vier Frauen und zwei Männer der Hospizgruppe Salem walkten, ebenso Mitglieder des Weildorfer Musikvereins, der Young-Go-Gruppe Weildorf und der Owinger Feuerwehr. Neben Mitgliedern der örtlichen Sportvereinigung FAL nahmen Frauen und Männer der Fachklinik Sieben Zwerge und vom Salemer Campinghof Gern teil. Manche Person absolvierte zuerst den Bike-Trail, um nach Zieleinfahrt noch walkend weiterzumachen.</p> <p>Cordula Reinwald vom SV Weildorf sicherte sich sowohl beim Biken auf der Kurzstrecke als auch beim Walken jeweils den zweiten Treppchenplatz. Die Stimmung war gut auf der Strecke und auf den Zuschauerrängen. Das bunte Treiben von fröhlich miteinander schwätzenden Menschen, anfeuernden Zuschauern und engagierten Teilnehmern verströmte Volksfestatmosphäre.</p> <p>Schon der Benefizlauf der Kinder am frühen Vormittag hatte in lockerer Atmosphäre stattgefunden. 53 Kinder drehten dabei auf der Piste des FAL-Rasenplatzes ihre Runden. „So viele teilnehmende Kinder hatten wir noch nie“, sagte Gesamtorganisatorin Birgit Bergmüller erfreut über die große Kinderzahl. Unterm Strich seien rund 1500 Euro an Sponsorengelder für ein Erdnussprojekt in Mosambik zusammengekommen.</p> <p>Viertklässler Lennard Buffler lief zusammen mit seinem Bruder Jonathan und erreichte als Erster die maximale Rundenzahl von 19 Runden. Thalia, Thorben, Frieda, Paula, Lotte und Iara aus Mittelstenweiler nahmen erstmalig teil. Gesponsert wurden sie von der dortigen Dorfgemeinschaft. „Wir wollen uns gegenseitig unterstützen“, erklärte Iaras Mama Jilmara Allgaier vom Organisationsteam des Laufevents Wielemer Viertele.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <pubDate>Fri, 03 Oct 2025 14:12:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bilder vom Frickinger Lauf-und Bike-Event  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/bilder-vom-frickinger-lauf-und-bike-event;art372473,12493161 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim 7.ten Frickinger Apfellauf waren 256 Sportler am Start. Vorab liefen zusätzlich 53 Kinder für einen guten Zweck. Hier gibt es Eindrücke des Sportevents.<br /> <br />  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Beim 7.ten Frickinger Apfellauf waren 256 Sportler am Start. Vorab liefen zusätzlich 53 Kinder für einen guten Zweck. Hier gibt es Eindrücke des Sportevents.<br /> <br /><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/bilder-vom-frickinger-lauf-und-bike-event;art372473,12493161]]></guid>
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        Beim 7.ten Frickinger Apfellauf waren 256 Sportler am Start. Vorab liefen zusätzlich 53 Kinder für einen guten Zweck. Hier gibt es Eindrücke des Sportevents.<br /> <br />



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      <dc:rights><![CDATA[Bilder vom Frickinger Lauf-und Bike-Event]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 13:08:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Heiligenberg trauert um Friseurlegende Helmut Frings  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/heiligenberg-trauert-um-friseurlegende-helmut-frings;art372476,12492107 ]]></link>      <description><![CDATA[  Friseur und Fastnachter: Im Alter von 80 Jahren ist der Ur-Heiligenberger gestorben. Vor zwei Wochen noch stand er mit Kittelschürze in seinem Salon. Ein Nachruf auf ein Original.  ]]></description>
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          Friseur und Fastnachter: Im Alter von 80 Jahren ist der Ur-Heiligenberger gestorben. Vor zwei Wochen noch stand er mit Kittelschürze in seinem Salon. Ein Nachruf auf ein Original.<br>
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        Friseur und Fastnachter: Im Alter von 80 Jahren ist der Ur-Heiligenberger gestorben. Vor zwei Wochen noch stand er mit Kittelschürze in seinem Salon. Ein Nachruf auf ein Original.



        <p>Die Gemeinde Heiligenberg verabschiedet sich von einem ihrer bekanntesten Bürger: Helmut Frings, der am 7. August seinen 80. Geburtstag gefeiert hat, ist am vergangenen Sonntag überraschend verstorben. Frings, dessen Leben untrennbar mit seinem Friseurberuf verbunden war, prägte über Jahrzehnte das Ortsbild und das Dorfleben – sowohl durch seine Arbeit als auch durch sein Engagement in Vereinen und Hilfsorganisationen.</p> <p>Geboren 1945 im damals noch existierenden Spital Heiligenberg, machte er nach einer Friseurlehre im elterlichen Betrieb die Meisterausbildung und übernahm 1987 den Salon. „Ohne Arbeit? Das wäre für ihn nicht gegangen“, erinnert sich Angelika Müller, Tochter seiner Lebensgefährtin. „Er war immer im Salon, nie im Urlaub. Immer!“</p> <h2>Sein Friseursalon war wie ein kleines Museum</h2> <p>Tatsächlich wirkte Frings‘ Geschäft wie ein kleines Museum. Die Ausstattung des Salons, so wie sie heute noch erhalten ist, stammt größtenteils aus den 1960er-Jahren. Für Frings war das so gewollt: Ein moderner Umbau kam für ihn nicht infrage, sein Salon war für ihn ein vertrauter Ort, berichtet Müller. Für die Generationen von Heiligenbergern, die dort ihre Haare schneiden ließen, war Frings eine feste Größe – wahrscheinlich hat er irgendwann einmal den Kopf jedes Heiligenbergers in Händen gehabt, dabei gewaschen, geschnitten oder frisiert.</p> <p>Er lebte für seinen Beruf. Zwei Wochen vor seinem Tod war er noch im Salon tätig, bis er zu einer geplanten Herzoperation ins Krankenhaus kam, so Müller. Sein Tod kam überraschend. Er hinterlässt eine große Lücke in Heiligenberg, im Geschäftsleben – und natürlich für seine treuen und langjährigen Kunden.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/so-lebt-es-sich-in-heiligenberg-hier-zieht-wieder-mehr-leben-ein;art372476,11669031" title="So lebt es sich in Heiligenberg: Hier zieht wieder mehr Leben ein">In einem SÜDKURIER-Interview im Sommer 2023 drückte Helmut Frings</a> sein Bedauern darüber aus, dass in den letzten Jahren immer mehr Läden und Betriebe aus dem Ort verschwunden sind. „Das war zwar ein schleichender Prozess, aber immer wieder war ich doch erschrocken, wenn direkte Nachbarn aufgaben. Manchmal wirkt das Dorf wie ausgestorben auf mich. Aber ich sehe auch, dass Leute hinzuziehen, dass das Dorf wächst. Und das Vereinsleben, die Fasnet, der Sport sind lebendig. Auch für die Kultur wird immer wieder viel getan.“</p> <h2>Nachruf des Bürgermeisters</h2> <p>Frings selbst war, über die reine Berufstätigkeit hinaus, im gesellschaftlichen Leben von Heiligenberg engagiert. Er war Mitbegründer des örtlichen Sportvereins und lange aktiv im Roten Kreuz und beim Narrenverein Wolkenschieber. Bürgermeister Denis Lehmann würdigte ihn im Gespräch mit unserer Redaktion: „Ich war anlässlich seines 80. Geburtstags noch bei Helmut Frings in seinem Friseurladen und habe einen Menschen voller Lebensfreude getroffen.</p> <p>Er war für Heiligenberg eine prägende Persönlichkeit und sein Friseurladen eine gesetzte Institution. Herr Frings lebte für unser Dorf, sein Handwerk, die Vereinsarbeit. Er war besonders im Narrenverein Wolkenschieber aktiv und befasste sich mit unserer Ortsgeschichte. Er hat die Gemeinschaft immer unterstützt. Dass so ein Mensch von einem Moment auf den anderen nicht mehr da ist, berührt uns alle tief.“</p> <h2>Nachruf des Narrenpräsidenten</h2> <p>Für den Narrenverein Wolkenschieber sind dies traurige Tage. Vereinspräsident Markus Leppert berichtet darüber, dass am vergangenen Wochenende gleich zwei Ehrenmitglieder gestorben sind. Zum einen Helmut Frings. Zum anderen Gerda Kast. Kast war lange Jahre Häs-Näherin im Verein. Sie sei am Samstag gestorben, so Leppert. Frings, Mitglied im Verein seit 1979, war Vereinsfriseur, Maskenbildner und aktiver Hästräger. Leppert würdigt ihn mit den Worten: „Helmut hat bei jedem Bunten Abend die Akteure frisiert und geschminkt. So lange ich denken kann, hat er das schon gemacht. Und nun hat er uns sein komplettes Equipment dafür hinterlassen. Er ist bei jedem Umzug an der Fasnet mitgelaufen, zur Not mit Krücken.“ Der Narrenverein habe Gerda Kast schon früher, Helmut Frings erst in der letzten Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt. „Wir sind beiden zu großem Dank verpflichtet.“</p> <h2>Keine Nachfolge für den Salon</h2> <p>Helmut Frings hinterlässt drei Nichten und Neffen. Sie leben in der Ferne; eine direkte familiäre Nachfolge für das Geschäft gebe es nicht, wie Angelika Müller sagt. Der Verstorbene hatte zwei Brüder und eine Schwester. Sie war ebenfalls Friseurin.</p> <p>Helmut Frings hat ein Stück Heiligenberger Geschichte geschrieben. Er war ein Mann, der die Menschen durch sein Tun in Verbindung brachte und so die Gemeinschaft prägte. Im Interview des Sommers 2023 sagte er auf die Frage, was ihn zu einem Umzug in einen anderen Ort bewegen könne: „Es gibt keinen Grund für mich, Heiligenberg zu verlassen. Das ist unvorstellbar, und das wird so bleiben.“</p> <p><em>Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 16. Oktober 2025, 14.30 Uhr in der Kirche in Röhrenbach statt. Die Beisetzung findet im Anschluss auf dem Friedhof in Heiligenberg statt.</em></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Heiligenberg trauert um Friseurlegende Helmut Frings]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 11:45:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Überlinger Weltacker: Abschied in Andelshofen, Neustart 2026 in Brachenreuthe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ueberlinger-weltacker-abschied-in-andelshofen-neustart-2026-in-brachenreuthe;art372495,12490635 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein neuer Standort wird ab 2026 in Brachenreuthe aufgebaut. Der Hof Höllwangen steuert dafür 2000 Quadratmeter Ackerfläche bei. Die Verabschiedung aus Andelshofen erfolgt mit einem Erntedankfest Anfang Oktober.  ]]></description>
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          Ein neuer Standort wird ab 2026 in Brachenreuthe aufgebaut. Der Hof Höllwangen steuert dafür 2000 Quadratmeter Ackerfläche bei. Die Verabschiedung aus Andelshofen erfolgt mit einem Erntedankfest Anfang Oktober.<br>
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        Ein neuer Standort wird ab 2026 in Brachenreuthe aufgebaut. Der Hof Höllwangen steuert dafür 2000 Quadratmeter Ackerfläche bei. Die Verabschiedung aus Andelshofen erfolgt mit einem Erntedankfest Anfang Oktober.



        <p>Der Überlinger Weltacker hat sich zu einer festen Größe entwickelt, nicht nur in der Region, sondern auch in Landwirtschafts- und Nachhaltigkeitskreisen deutschlandweit. Sechs Jahre lang haben die Initiatoren die 2000 Quadratmeter große Fläche unterhalb von Andelshofen jedes Jahr mit Pflanzen aus aller Welt bepflanzt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Erntedankfest zum Abschied</span><span>Mit dem Erntedankfest am 5. Oktober ab 15 Uhr feiert der Überlinger Weltacker nicht nur eine gelungene Anbausaision 2025, sondern auch den Abschluss des Projekts in Andelshofen. Neben frisch zubereitetem Ackergemüse wird es vor Ort unter anderem einen kleinen Chorauftritt geben. Erntedank wird in vielen Kulturen weltweit gefeiert. Hierzulande haben die Kirchen das vorchristliche Ritual übernommen und auf das erste Oktober-Wochenende gelegt. Infos: www.ueberlinger-weltacker.de.</span></label></div> <h2>Die Ideen hinter dem Weltacker</h2> <p>Die Idee dahinter: 2000 Quadratmeter entsprechen der Ackerfläche, die rechnerisch jedem Menschen auf der Erde zur Verfügung steht. Bepflanzt mit Getreiden, Gemüsen oder auch Ölfrüchten im weltweiten Verhältnis, werden die Anbauflächen verschiedener Kulturen sichtbar und zeigen so die globale Nahrungsmittelproduktion quasi unter dem Brennglas.</p> <h2>Immer neue Ideen brauchen Platz</h2> <p>Doch die Initiatoren möchten gerne mehr bieten. Um möglichst vielen Menschen das Thema nachhaltige Ernährung näher und „die Leute auf den Acker zu bringen“, wie Mitinitiatorin Anette Wilkening sagt, wolle man neben Ackerausstellung und Führungen weitere Bildungsformate anbieten – von Handwerk über Kunst bis Kultur. Dazu könnten etwa gemeinsames Kochen und Essen am Ackerfeuer gehören, das Mahlen von Getreide oder Untersuchen von Bodenproben. Oder auch die „künstlerische Auseinandersetzung mit Ernährungsthemen“, wie Wilkkening sagt, die das Projekt gemeinsam mit Eva Hauber verantwortet. Dafür haben die beiden eigens eine Gesellschaft gegründet, die Binela gUG, eine gemeinnützige Unternehmergesellschaft. Binela steht für Bildung, Nachhaltigkeit, Ernährung, Landwirtschaft</p> <h2>Nach Gartenschau war ein Rückbau nötig</h2> <p>Zur Landesgartenschau gab es zwar eine Ausnahmegenehmigung, so dass etwa Ackerkonzerte oder Marktplätze für regionale Unternehmen möglich waren. Doch anschließend mussten Bühne, Stelen und auch das „Ackerklavier“, an das sich jeder setzen und spielen durfte, wieder abgebaut werden. „Es war daher klar, dass wir auf längere Sicht einen neuen Standort brauchten“, sagt Anette Wilkening.</p> <p>Mehr als ein Jahr lang habe man gesucht – und ist nun fündig geworden. Ab 2026 wird der Weltacker direkt vor den Toren des sonderpädagogischen Bildungszentrums Brachenreuthe blühen. Der Kontakt kam über Georg Biewer, den Leiter der dortigen Landwirtschaft, zustande. „Wir haben mitbekommen, dass der Weltacker auf der Suche ist und uns Gedanken gemacht“, sagt Biewer.</p> <p>Beteiligt ist auch der benachbarte Demeter-Hof Höllwangen. Auf dessen Ackerfläche werden nun die 2.000 Quadratmeter für die Saison 2026 angelegt. Auf der angrenzenden, zu Brachenreuthe gehörenden Weidefläche sollen künftig kreative Bildungsangebote möglich sein. Gleich nebenan gibt es zudem auch Veranstaltungsräume.</p> <p>Schnell von der Idee überzeugt war auch Cornelius Weichert, Vorstand der Camphill Schulgemeinschaften, zu denen der Standort Brachenreuthe gehört. Denn die Schule, in der rund 70 Kinder und Jugendliche mit Unterstützungsbedarf leben und lernen, wolle sich ohnehin stärker nach außen öffnen und suche „mehr Anknüpfungspunkte nach Überlingen und in die Region“. Man hoffe, die jungen Menschen in Brachenreuthe so „stärker in den Austausch zu bringen“, wie Weichert sagt.</p> <p>Etwas größer als für Camphill dürfte das Commitment des Hofes Höllwangen sein. Denn die 2.000 Quadratmeter für den Weltacker machen zwar nur einen Bruchteil der Gesamtfläche aus, sind allerdings wertvolle Gemüseanbaufläche mit Bewässerungsanschluss. Dennoch freut man sich auch hier, das Projekt unterstützen zu können.</p> <p>Aktuell wachsen auf dem künftigen Weltacker noch Fenchel und Rote Beete. Wenn diese bis Ende Oktober geerntet sein werden, können die Vorbereitungen für die erste Weltacker-Saison mit Seeblick beginnen.</p> <p>Zunächst wird aber in Andelshofen Abschied gefeiert – mit einem Erntedankfest am 5. Oktober. Das dürfte auch manchen im Ort wehmütig machen. „Wir haben von den Andelshofenern viel Unterstützung erfahren“, sagt Wilkening. Unmittelbar nach dem Fest soll der Abbau von Beeten, Zäunen und weiteren Installationen beginnen. Anschließend wird die Fläche wieder in den Ackerbau von Rengoldshausen integriert.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Überlinger Weltacker: Abschied in Andelshofen, Neustart 2026 in Brachenreuthe]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 27 Sep 2025 05:31:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Einweihung Zech Hochbau Standort Bodensee: Neuer Standort und neue Möglichkeiten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/einweihung-zech-hochbau-standort-bodensee-neuer-standort-und-neue-moeglichkeiten;art372473,12489857 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Unternehmen „ZECH Hochbau AG“ befindet sich seit Januar dieses Jahres mit einem neuen Standort am Bodensee als Teil der Niederlassung Stuttgart unter Leitung von Michael Schmid. Vor wenigen Tagen wurde der Bau im Kreise von Geschäftspartnern, Bekannten und Freunden sowie Vertreten aus Politik und Wirtschaft offiziell in Betrieb genommen.  ]]></description>
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          Das Unternehmen „ZECH Hochbau AG“ befindet sich seit Januar dieses Jahres mit einem neuen Standort am Bodensee als Teil der Niederlassung Stuttgart unter Leitung von Michael Schmid. Vor wenigen Tagen wurde der Bau im Kreise von Geschäftspartnern, Bekannten und Freunden sowie Vertreten aus Politik und Wirtschaft offiziell in Betrieb genommen.<br>
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        Das Unternehmen „ZECH Hochbau AG“ befindet sich seit Januar dieses Jahres mit einem neuen Standort am Bodensee als Teil der Niederlassung Stuttgart unter Leitung von Michael Schmid. Vor wenigen Tagen wurde der Bau im Kreise von Geschäftspartnern, Bekannten und Freunden sowie Vertreten aus Politik und Wirtschaft offiziell in Betrieb genommen.



        <div class="koll"><p><strong>Frickingen-Altheim</strong> Das Unternehmen „ZECH Hochbau AG“ befindet sich seit Januar dieses Jahres mit einem neuen Standort am Bodensee als Teil der Niederlassung Stuttgart unter Leitung von Michael Schmid. Vor wenigen Tagen wurde der Bau im Kreise von Geschäftspartnern, Bekannten und Freunden sowie Vertreten aus Politik und Wirtschaft offiziell in Betrieb genommen. Dabei wurde auch das Logo des Unternehmens feierlich enthüllt.</p><h2_interline>Echter Zukunftsstandort</h2_interline><p>Die Entscheidung für den Standort in Frickingen fiel laut dem Unternehmen bewusst: Der Bodenseeraum biete nicht nur hohe Lebensqualität, sondern auch eine strategisch starke Lage, die viel Potenzial birge. Die Nähe zu bestehenden und künftigen Projekten, die gute Infrastruktur und die Möglichkeit, nachhaltige Netzwerke aufzubauen, machten ihn zu einem echten Zukunftsstandort für die „ZECH Hochbau AG“.</p><h2_interline>Neues aufbauen</h2_interline><p>Leiter des neuen Standortes ist Michael Schmid, seit Mitte des vergangenen Jahres Mitarbeiter der „ZECH Hochbau AG“. Der 39-Jährige hat Wirtschaftsingenieurwesen mit Fachrichtung Bau studiert und lebt seit 2009 in Konstanz. Den Wechsel zur „ZECH Hochbau AG“ verband er mit einem klaren Ziel: In seiner Wahlheimat etwas Neues aufzubauen und die Region aktiv mitgestalten zu können. Für die ersten Jahre habe man in Frickingen sehr passende Räumlichkeiten gefunden in einem repräsentativen Gebäude mit Wohlfühlcharakter. Auch die Aufnahme durch Nachbarschaft, Mitmieter und Vermieter sei ausgesprochen offen gewesen, wofür sich Schmid in einer Ansprache ausdrücklich bedankte.</p><h2_interline>Vertrauen gewinnen</h2_interline><p>Mit Blick auf die Bauwirtschaft zeigte sich der gelernte Stahlbetonbauer realistisch: Der Markt sei stark umkämpft, aber mit Qualität, Verbindlichkeit und Offenheit könne man Vertrauen gewinnen. Wachstum strebe man an – jedoch gesund und Schritt für Schritt, mit Bauherren, die Partnerschaft suchen, und mit Partnern, die die gleiche Haltung teilen. Besonders wichtig ist ihm das Team, das inzwischen auf sechs Mitarbeiter angewachsen ist. Gerade weil man im Kleinen neu beginne, eröffne sich die Möglichkeit, Arbeitsweisen neu zu denken und Abläufe von Beginn an zukunftsfähig aufzustellen. Für Schmid ist das „eher eine Chance als ein Risiko“.</p><h2_interline>Lokal präsent sein</h2_interline><p>Holger Schmid, Vorstandsmitglied der „ZECH Hochbau AG“ teilte mit, es gelte, dass man als Bauunternehmen wahrgenommen werde. „Das geht nur dann, wen man lokal präsent ist“, betonte er. „Für uns ist es sehr wichtig, dass wir in der Bodenseeregion einen Standdort haben und hier mit den Menschen zusammenarbeiten können.“</p><p>Er erwähnte in dem Zusammenhang den Teilauftrag der Niederlassung Stuttgart als Generalunternehmer zum Projekt Martinshöfe in Weingarten: Auf einer 3,7 Hektar großen Fläche wird in der baden-württembergischen Stadt ein innovatives und nachhaltiges Stadtviertel Martinshöfe mit Eigentumswohnungen, begrünten Freiflächen und optimaler Anbindung in vier Clustern entstehen. Schmid: „Dafür haben wir hier einen Topstandort erhalten.“</p><p></p><h2>Zum Unternehmen</h2><p>Die „ZECH Hochbau AG“ plant, baut und betreibt schlüsselfertige Großprojekte und ist eines der führenden Unternehmen in diesem Segment in Deutschland. Seit 2021 im Verbund mit der Zech Group SE und der Gustav Zech Stiftung, setzt es mit rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Kundinnen und Kunden verschiedenste Projekte um und arbeitet stetig an innovativen und effizienten <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />Lösungen für die Baubranche. Dabei gehören Planung, Bau und Betrieb von Bürogebäuden, Kliniken, Sport- und Eventstätten, Hotels, Justizvollzugsanstalten und Verwaltungsgebäuden zu seien Kompetenzen.</p></div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Einweihung Zech Hochbau Standort Bodensee: Neuer Standort und neue Möglichkeiten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 05:04:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Klassentreffen der besonderen Art  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/ein-klassentreffen-der-besonderen-art;art372491,12486939 ]]></link>      <description><![CDATA[  Musikschule Weildorf war einst Schul- und Rathaus Gerhard Wachter gibt Überblick über Geschichte Ehemalige Schüler schildern ihre Erinnerungen  ]]></description>
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          Musikschule Weildorf war einst Schul- und Rathaus Gerhard Wachter gibt Überblick über Geschichte Ehemalige Schüler schildern ihre Erinnerungen<br>
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        Musikschule Weildorf war einst Schul- und Rathaus Gerhard Wachter gibt Überblick über Geschichte Ehemalige Schüler schildern ihre Erinnerungen



        <p><strong>Salem</strong> Wo sich heute die Vereine zum geselligen Beisammensein treffen, drückten sie damals die Schulbank: „Da an der Wand war mindestens fünf Jahre lang mein Platz“, erinnert sich Ferdinand Ziegler, der die Schule in Weildorf ab 1941 besucht hat. Wie rund 20 weitere Interessierte nahm er die Gelegenheit wahr, anlässlich des Tags des offenen Denkmals mehr über die Geschichte der heutigen Musikschule zu erfahren. Gerhard Wachter, Hobbyhistoriker und ehemaliger Ortsreferent, hat über 400 Dokumente gesichtet, um seinem Publikum einen umfassenden Überblick zu geben.</p> <p>So beginnt Wachter nicht mit dem Bau des Gebäudes ab 1879, sondern mit der Gründung der ersten Schule im beschaulichen Weildorf. „Das geht auf unser Kloster zurück“, spricht er die Einführung einer Werktagsschule durch Abt Stephan Jung im 18. Jahrhundert an. Abt Robert Schlecht habe eine Stiftung ins Leben gerufen, um die Bezahlung der Lehrer zu sichern und bedürftige Schulkinder zu unterstützen. Das erste Schulgebäude war das Haus Ehrmann in der heutigen Franz-Ehret-Straße, das 1793 als Schul- und Mesnerhaus errichtet worden war. Der Bau sei jedoch „sehr unzweckmäßig gemacht worden“, zitiert der Referent zeitgenössische Dokumente: Sowohl die Küche als auch der Abtritt, die Toilette, seien vergessen worden.</p> <h2>Details, gemischt mit Anekdoten</h2> <p>Wachter gelingt es, Detailwissen und Anekdoten im richtigen Verhältnis zu mischen. So berichtet er beispielsweise von der Einführung der Gemeinschaftsschule 1868 – „nicht im heutigen Sinne, sondern konfessionell“ – oder der Weildorfer Gemarkungsgrenze, die auch heute noch durch Stefansfeld verläuft und der Dorfschule weitere Schüler bescherte, was bis zur drohenden Auflösung des Schulstandorts anhielt. „1970 hat man einen Bus gekauft, um die Kinder aus Stefansfeld abzuholen“, benennt der Heimatforscher eine pragmatische Gemeinderatsentscheidung.</p> <p>Da das Schulhaus mit der Zeit zu klein und baufällig wurde, empfahl der Bezirksrat in Überlingen einen Neubau mit einem Schulsaal für 60 Kinder, einen Saal für 30 Personen für die Industrieschule sowie eine Dienstwohnung für den Lehrer. Dies führte zum einen zur Trennung der bisherigen Schulgemeinschaft mit Leustetten, zum anderen wurde die Trennung von Kirche und Staat in der Namensgebung vollzogen: „Aus dem Schul- und Mesnerhaus wurde das Schul- und Rathaus“, verdeutlicht Gerhard Wachter. Im Jahr 1881 wurde der Schulbetrieb im neuen Gebäude aufgenommen. „Durchschnittlich 50 Schüler wurden hier unterrichtet; die Klassen 5 bis 8 beziehungsweise 9 vormittags, die Klassen 1 bis 4 nachmittags“, so Wachter. Ein Jahr später habe eine Schulvisitation ergeben, dass der Stand der Schule ziemlich gut sei, die Schülerleistungen in Deutsch, Rechnen, Gesang und gemeinnützigen Kenntnissen jedoch weniger, was auf die konfuse und wenig vorbereitete Arbeitsweise des Lehrers zurückzuführen sei. Eine spätere örtliche Prüfung habe jedoch bessere Ergebnisse erbracht.</p> <p>Prägend war die Zeit des Zweiten Weltkriegs, wie sich Ferdinand Ziegler noch gut erinnert. Von Lehrer Sohm aus Leustetten, den Wachter als überzeugten NS-Mann charakterisiert, weiß Ziegler eine Anekdote zu berichten: „Im Musikunterricht haben wir ein Vierteljahr jeden Tag dasselbe Lied gesungen.“ Sohm habe die Kinder dabei auf seiner alten Geige begleitet. „Entweder hat er nicht mehr spielen können oder ‚Dornröschen‘ war sein Lieblingslied.“ Nachfolger Renatus Asal sei aus dem Elsass versetzt worden: „Als es brenzlig geworden ist, ist der weg“, erzählt Ziegler über das NS-Parteimitglied.</p> <p>Wie sich der 1934 geborene Weildorfer erinnert, sei der Unterricht zunehmend ausgefallen. Lehrer Scheu, der 1944 übernahm, habe in Radolfzell gewohnt. „Wenn der Zug gekommen ist, hatten wir Schule, wenn nicht, dann nicht“, sagt Ziegler. Da die Räumlichkeiten im letzten Kriegsjahr immer wieder von durchziehenden Soldaten, Kriegsgefangenen und Flüchtlingen belegt waren, habe der Unterricht auf dem Feldweg nach Neufrach stattgefunden – zumindest wenn das Wetter mitspielte. Zunehmende Tieffliegerangriffe sorgten für weitere Unterrichtsausfälle, bis zur kompletten Einstellung: „Dann war halt fertig mit der Schule.“</p> <p>Auf die Nachkriegszeit blickt Zieglers Schulkamerad Adolf Gundelsweiler differenziert zurück: „Wir haben ein armseliges Leben gehabt, aber wir waren zufrieden.“ Der Vater sei im Krieg geblieben, die Mutter habe es nicht leicht gehabt. Doch schon in ganz jungen Jahren hat er seine spätere Frau kennengelernt: Annette Gundelsweiler ist die Tochter des Lehrers Peter Rebstein, den Wachter als „Glücksfall für die Gemeinde“ bezeichnet. Die Familie lebte von 1947 bis 1964 in der Dienstwohnung im Obergeschoss und die kleine Annette erlebte mitunter schon im Kinderwagen den Unterricht mit, wie Ziegler erzählt. „Das weiß ich nicht mehr“, erwidert Annette Gundelsweiler lachend.</p> <p>Auf die Schulerweiterung im Jahr 1963, für welche die 400-Seelen-Gemeinde einen Kredit in Höhe von 160.000 Mark aufnahm, folgte laut Gerhard Wachter durch die Bildung von Nachbarschaftsschulen der Kampf um den Schulerhalt. Mit der Gemeindereform 1972 wurde das Bildungszentrum auf den Weg gebracht, zwei Jahre später wurde die Grundschule Weildorf aufgelöst. 1975 fand hier die neu gegründete Musikschule ein Zuhause. Für Ferdinand Ziegler ist die Entwicklung stimmig: „Schön, dass der Schulraum jetzt ein Vereinsraum ist“, meint er. „Es gibt ja keine Wirtschaft mehr.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Ein Klassentreffen der besonderen Art]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 16:01:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das sind die Erstklässler aus Owingen, Hagnau, Uhldingen, Meersburg, Salem, Frickingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/das-sind-die-erstklaessler-aus-hagnau-uhldingen-meersburg-salem-und-frickingen;art372476,12486512 ]]></link>      <description><![CDATA[  Für zahlreiche Kinder aus der Region startete jetzt das Abenteuer Schule. Wir zeigen Ihnen die Bilder – und ergänzen sie laufend!  ]]></description>
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          Für zahlreiche Kinder aus der Region startete jetzt das Abenteuer Schule. Wir zeigen Ihnen die Bilder – und ergänzen sie laufend!<br>
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        Für zahlreiche Kinder aus der Region startete jetzt das Abenteuer Schule. Wir zeigen Ihnen die Bilder – und ergänzen sie laufend!



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      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 14:43:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das Sommerrätsel ist vorbei: Das sind die letzten Auflösungen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/das-sommerraetsel-ist-vorbei-das-sind-die-letzten-aufloesungen;art372495,12483647 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit dem Ende der großen Ferien ist auch das letzte SÜDKURIER-Sommerrätsel gelöst. Wir verraten heute die Lösungen zu den Luftbildern.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mit dem Ende der großen Ferien ist auch das letzte SÜDKURIER-Sommerrätsel gelöst. Wir verraten heute die Lösungen zu den Luftbildern.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/das-sommerraetsel-ist-vorbei-das-sind-die-letzten-aufloesungen;art372495,12483647]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mit dem Ende der großen Ferien ist auch das letzte SÜDKURIER-Sommerrätsel gelöst. Wir verraten heute die Lösungen zu den Luftbildern.



        <p>Im sechsten und letzten Teil unseres SÜDKURIER-Sommerrätsels haben wir auch noch einmal drei Bauwerke gesucht, die von oben fotografiert wurden.</p> <p>Ziemlich deutlich zu erkennen war die Burg Meersburg. Sie ist die älteste noch bewohnte Burg Deutschlands. Erste Aufzeichnungen einer Burg an dieser Stelle gehen bis ins siebte Jahrhundert zurück. Aus dieser Zeit gibt es aber keine Bausubstanz mehr.</p> <p></p> <h2>Gesucht war der Aussichtsturm Hohenbodman</h2> <p>Die zwei weiteren Bilder zeigten jeweils ein Runddach. Das eine gehört zum Aussichtsturm Hohenbodman, der mitten in einer Bewaldung liegt. Der weithin sichtbare Turm ist der Rest einer Burg, die im elften Jahrhundert erbaut und im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Als Aussichtsturm bietet er heute einen einmaligen Blick auf Bodensee und Alpen.</p> <h2>Mächtiger Wehrturm steht in Überlingen</h2> <p>Das dritte Bild ist das Dach des St. Johann-Turms in Überlingen. Er ist nicht nur der mächtigste erhaltene Wehrturm Badens, sondern seit 30 Jahren auch Heimat des Spielmanns- und Fanfarenzuges der Freiwilligen Feuerwehr Überlingen, deren Mitglieder ihn auch in vielen Tausend Arbeitsstunden ehrenamtlich renoviert haben. Der Turm ist 15 Meter im Durchmesser und hat bis zu drei Meter dicke Wände.</p> <p>Wir danken allen, die beim Sommerrätsel mitgemacht haben, und gratulieren den Gewinnern zu ihren Buch-Überraschungen.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Frickingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Das Sommerrätsel ist vorbei: Das sind die letzten Auflösungen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 14:32:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Polizei sucht Zeugen: Senior gerät in Gegenverkehr  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/polizei-sucht-zeugen-senior-geraet-in-gegenverkehr;art372495,12482317 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nachdem ein 88-jähriger Mann am Sonntagnachmittag auf der L 200 zwischen Überlingen und Frickingen durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen ist, bitten die Beamte um Hinweise.  ]]></description>
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          Nachdem ein 88-jähriger Mann am Sonntagnachmittag auf der L 200 zwischen Überlingen und Frickingen durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen ist, bitten die Beamte um Hinweise.<br>
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        Nachdem ein 88-jähriger Mann am Sonntagnachmittag auf der L 200 zwischen Überlingen und Frickingen durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen ist, bitten die Beamte um Hinweise.



        <p></p> <p>Angaben eines Verkehrsteilnehmers zufolge war der Mann gegen 15.30 Uhr mit seinem silbergrauen Opel Corsa in Richtung Frickingen unterwegs und kam dabei offenbar mehrfach von seiner Fahrspur ab, teilt die Polizei mit. Im Bereich Baufnang sei er in den Gegenverkehr geraten, wo ein bislang unbekannter Autofahrer ausweichen musste, um eine Kollision zu verhindern.</p> <p></p> <h2>Polizei hindert Senior an Weiterfahrt</h2> <p>Die verständigten Polizeibeamten trafen den 88 Jahre alten Senior in seinem Wagen an, untersagten ihm die Weiterfahrt und stellten die Fahrzeugschlüssel sicher. Personen, die auf die unsichere Fahrweise aufmerksam wurden, insbesondere auch der bei Baufnang entgegenkommende Autofahrer, werden gebeten, sich unter Telefon 07551/8040 an die Ermittler des Polizeireviers Überlingen zu wenden. Die Beamten informierten die Fahrerlaubnisbehörde über den Vorfall.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Frickingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Polizei sucht Zeugen: Senior gerät in Gegenverkehr]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 14 Sep 2025 15:42:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Frickinger Herbstmarkt begeistert kleine und große Besucher  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/frickinger-herbstmarkt-begeistert-kleine-und-grosse-besucher;art372473,12481772 ]]></link>      <description><![CDATA[  Spiel, Spaß, Dekoratives, Leckeres und Neues war im Angebot bei der Veranstaltung. Das rege Markttreiben bewerteten Besucher als Zeichen für eine gute Dorfgemeinschaft.  ]]></description>
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          Spiel, Spaß, Dekoratives, Leckeres und Neues war im Angebot bei der Veranstaltung. Das rege Markttreiben bewerteten Besucher als Zeichen für eine gute Dorfgemeinschaft.<br>
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        Spiel, Spaß, Dekoratives, Leckeres und Neues war im Angebot bei der Veranstaltung. Das rege Markttreiben bewerteten Besucher als Zeichen für eine gute Dorfgemeinschaft.



        <p>Auch die 28. Auflage des über die Region bekannten Herbstmarkts hat wieder Besucherströme angezogen. „Ich bin sicher, der Markt ist wieder ein Erfolg“, freute sich Erich Fruh, Vorsitzender des Herbstmarktausschusses. Zusammen mit seinem Team, Vereinen und den Bildungseinrichtungen vor Ort hatte er eine regelrechte Spielwiese zusammengestellt, die sicher jedes Kinderherz höherschlagen ließ.</p> <h2>Glücksräder, Schminken, Gewinne</h2> <p>So war auch Vivienne mit ihrer Familie da und nutzte, wie ihre Freundinnen, das Schminkangebot von Christine Rügamer, um sich in einen bunten Schmetterling zu verwandeln. Luca nahm gern mit seiner Mutter Nadine Saile an der von der KJG gestalteten Herbstmarktrallye teil. Fragen wie zu den vier Generationenpaaren der Bäckerei Baader oder der Einwohnerzahl Frickingens konnten die Beiden nicht gleich beantworten, setzten aber zuversichtlich auf die Mithilfe aus der Einwohnerschaft.</p> <p>Glücksräder avancierten geradezu zum Sport. So hatten Lucas Bernard und Anna Grab alle Hände voll zu tun an dem Stand des Katholischen Kindergartens mit vielen gespendeten Gewinnen. Familie von Bleichert aus Überlingen erdrehte sich ein Legoset. Die Frickinger Katharina und Joachim Arnold freuten sich ebenfalls über Seifenblasensets für ihre Enkelkinder.</p> <h2>Stühle als Symbol für Kinderrechte</h2> <p>Der Kasper von der Sigmaringer Puppenbühne erfreute sich großer Beliebtheit und unterhielt Groß und Klein mit lustigen Versprechern ebenso das Paradiesbähnle neben den gleichnamigen Äpfeln aus der Paradiesküche. Selbst aktiv waren die örtlichen Grundschüler, die mit quirligen Tänzen über die Marktbühne fegten. Sie hatten selbst offensichtlich jede Menge Spaß dabei.</p> <p>Eine Reihe aufgehängter, bunt gestalteter Stühle zog die Besucherblicke am Wiesenrand auf sich. “Jede Bildungseinrichtung hat einen Stuhl gemacht“, erklärte Grundschulleiterin Tina Gutemann. Auf Initiative der Nachhaltigkeits-AG Bildung seien die Stuhlkunstwerke entstanden. Jedes von ihnen stehe für ein anderes Kinderrecht wie beispielsweise das Recht auf Geborgenheit oder auf Schutz vor Gewalt. Zusammen mit dem angehenden Lehramtsstudenten Alexander Clemens lupfte Gutemann einen noch unbemalten Stuhl mit Entlass-Schülerin Lea in die Luft. An zwei Objekten hatte Lea mitgemacht, erzählte Gutemann.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Ausstellung</span><span>Die Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft Nachhaltige Bildung zum Thema „Kinderrechte“ kann ab Montag, 15. September, zu den Öffnungszeiten im Rathaus besichtigt werden. Dort sind die Stuhlexponate zusätzlich zu sehen zu der bereits eröffneten Ausstellung „Fairer Handel der Weltläden“.</span></label></div> <h2>Ausgestellte Ware aus dem 3D-Drucker</h2> <p>Auf der Bühne nebenan ging es indes weiter mit Zauberkunst und Jonglage. Schon vor dem Mittagsgeläut war in der Kirchstraße zwischen den Ständen kaum noch ein Durchkommen. An den Essensständen mit Leckereien wie Crêpe, Quiche oder feinen Kuchen der Landfrauen bildeten sich schnell längere Schlangen. Die Standauslage von Erstausstellerin Patricia Keller lockte mit bunten Farben viele Marktgäste an. Ihre Ware stellt die Erzieherin aus Steißlingen großteils per 3D-Druck her. „Es ist Wahnsinn, was man alles Kreatives mit dem Drucker machen kann“, befand die gebürtige Lippertsreuterin.</p> <p>Für ihre aufdrehbaren Riesen-Eicheln oder Deko-Schriftzüge rührt sie grundsätzlich ein entsprechendes Pulver an, füllt es in Silikonformen und lässt es aushärten. Nach mehrtägigem Durchtrocknen geht es dann ans Dekorieren mit Farben, Transparentpapier oder Ballonlichtern. Zuhause bestückt Keller ein Küchenbüffet im Carport damit und es dient als Minigeschenke-Lädele. In Salem vertreibt sie ihre Kreativarbeiten im Fachwerk 21.</p> <h2>Dabei sein ist alles</h2> <p>Am Stand von Autorin Lilly Heuer und Thermomix-Köchin Rosi Barth herrschte auch gute Stimmung. Ihnen komme es nicht so auf den Verkauf ihrer Produkte an, meinten die Beiden. „Unser Highlight ist, dass wir hier viele Leute treffen“, sind sich die Frauen einig. Ähnlich sah das die örtliche Zimmerer-Familie Gruber. Es sei selbstverständlich, dass sie sich an der Frickinger Aktion beteiligen, sagte Andrea Gruber. „Wir möchten den Besuchern auch zeigen, dass man es als Handwerker zu etwas bringen kann“, erläuterte Markus Gruber mit Blick auf seinen ebenso anwesenden Sohn Nico. Der wurde im letzten Jahr Landessieger von Baden-Württemberg und holte außerdem noch Bronze als drittbester Zimmermann Deutschlands.</p> <h2>4000 Lose für das Gewinnspiel</h2> <p>Ramona Voß und Tilmann Stoodt beteiligten sich auch gerne ehrenamtlich am Marktgeschehen. Wie Anita und Vinzenz Weber oder Birgit Haag und Ramona Fruh verkauften sie die 4000 Lose für das traditionelle Markt-Gewinnspiel.</p> <p>Dass sie als gerade neu Hinzugezogene mithelfen, sei für sie selbstverständlich. Vom Herbstmarkt selbst zeigten sie sich ähnlich begeistert wie von ihrer Aufnahme in die Frickinger Dorfgemeinschaft. „So ein Markttreiben wie hier in Frickingen zeugt von einer sehr guten Gemeinschaft und engagierten Leuten“, meinte Stoodt begeistert.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Auszeichnungen Fest Veranstaltungen thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-heimat-heimatliebe thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Frickingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Frickinger Herbstmarkt begeistert kleine und große Besucher]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 14 Sep 2025 15:38:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die schönsten Eindrücke vom 28. Herbstmarkt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/die-schoensten-eindruecke-vom-28-herbstmarkt;art372473,12481770 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der diesjährige Herbstmarkt in Frickingen zeigte sich erneut als Publikumsmagnet. Kleine und große Gäste genossen das Marktgeschehen. Hier finden Sie die Bilder des bunten Marktgewimmels.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der diesjährige Herbstmarkt in Frickingen zeigte sich erneut als Publikumsmagnet. Kleine und große Gäste genossen das Marktgeschehen. Hier finden Sie die Bilder des bunten Marktgewimmels.<br>
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        Der diesjährige Herbstmarkt in Frickingen zeigte sich erneut als Publikumsmagnet. Kleine und große Gäste genossen das Marktgeschehen. Hier finden Sie die Bilder des bunten Marktgewimmels.



        ]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Veranstaltungen Fest Reisetip]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Frickingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Die schönsten Eindrücke vom 28. Herbstmarkt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 14:21:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zerzauste Haare, strahlende Augen: Kinder entdecken auf dem Winkelhof die Landwirtschaft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/zerzauste-haare-strahlende-augen-kinder-entdecken-auf-dem-winkelhof-in-heiligenberg-die-landwirtschaft;art372476,12480969 ]]></link>      <description><![CDATA[  Lernen auf dem Bauernhof? Auf dem Winkelhof in Heiligenberg-Betenbrunn gibt es Angebote für Kinder und Jugendliche. Durch aktives Tun sollen sie einen Bezug zur Landwirtschaft, Natur und Umwelt gewinnen.  ]]></description>
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          Lernen auf dem Bauernhof? Auf dem Winkelhof in Heiligenberg-Betenbrunn gibt es Angebote für Kinder und Jugendliche. Durch aktives Tun sollen sie einen Bezug zur Landwirtschaft, Natur und Umwelt gewinnen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Lernen auf dem Bauernhof? Auf dem Winkelhof in Heiligenberg-Betenbrunn gibt es Angebote für Kinder und Jugendliche. Durch aktives Tun sollen sie einen Bezug zur Landwirtschaft, Natur und Umwelt gewinnen.



        <p>Offiziell ein „Lernort Bauernhof“ ist seit diesem Frühjahr der Winkelhof der Familie Duelli in Heiligenberg-Betenbrunn. Damit haben sich die Tore des Milchviehbetriebs für Schulklassen geöffnet. Mit Frontalunterricht hat das allerdings nichts zu tun. Herkunft, Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln sollen mit allen Sinnen erlebt werden. Vanessa Duelli sagt: „Erleben, erfahren und entdecken. Das stärkt das Verständnis für die Landwirtschaft, Natur und Umwelt.“</p> <h2>Weiterbildung zur Bauernhofpädagogin</h2> <p>Die 32-Jährige ist Mutter von drei Töchtern und leitet mit ihrem Mann den Familienbetrieb. Zu ihren Hauptaufgaben gehören das Büromanagement mit Rechnungswesen, Buchhaltung und Antragstellung sowie die Unterstützung im Stallmanagement und Arbeiten rund um den Hof. Parallel zum Familien- und Hofalltag betreut sie das Thema Lernort und absolviert die Qualifizierung zur Bauernhofpädagogin, um weitere Angebote für kleine und große Besucher realisieren zu können.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Familienbetrieb wird in fünfter Generation betrieben</span><span>Der Winkelhof in Heiligenberg-Betenbrunn wird von der Familie Duelli in fünfter Generation betrieben. Im Jahr 2020 übernahm Martin Duelli den Hof von seinen Eltern. Vanessa und Martin Duelli sind verheiratet und haben drei Töchter. Drei Generationen leben und arbeiten gemeinsam auf dem Winkelhof. Es handelt sich um einen Milchviehbetrieb. Vor zwei Jahren wurde auf einen Melkroboter umgestellt. Dadurch können die Kühe ihren Tagesablauf selbst bestimmen, wodurch mehr Ruhe im Stall herrscht. Für die Familie hat sich die Arbeit durch den Melkroboter mehr ins Büro verlagert. Laut Vanessa Duelli ist so eine gute und schnelle Kontrolle über die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kühe möglich, etwa anhand der verzeichneten Melkzeiten. Neben den Angeboten für Kinder und Jugendliche wurden schon eine Hofweihnacht und ein Abend unter dem Motto Kräuterzauber ausgerichtet. Unter Anleitung wurden Blumen-Kräuterkränze gebunden. Interessierte finden auf Instagram Informationen unter: <a href="https://www.instagram.com/vanessa_landglueck/" target="_blank" title="" rel="noopener">vanessa_landglueck</a></span></label></div> <p>„Ich möchte Angebote schaffen für Jung und Alt, bei denen Kinder und Erwachsene durch ihr aktives Tun und eigenständiges Erleben einen Bezug zum Ursprung bekommen und somit einen Bezug zur Landwirtschaft und Natur aufbauen und zugleich unvergessliche Momente genießen und erleben dürfen“, erklärt Vanessa Duelli.</p> <p>Unter dem Motto Sommerferienzauber wurden im August an verschiedenen Terminen Müsli, Brot und Kräuterbutter hergestellt. Zudem gab es einen Schnuppertag für die Bauernhofzwerge. Dies waren Veranstaltungen für Kinder ab einem Jahr. Für die Kleinen beinhaltet das zum einen den Weg in den Stall und aufs Feld, zum anderen den direkten Umgang mit den Erzeugnissen.</p> <h2>Betrieb mit allen Aufgaben kennenlernen</h2> <p>„Durch den direkten Kontakt zu den Tieren und Pflanzen werden Abläufe und Zusammenhänge im Jahresverlauf bewusst gemacht und Werte wie Verantwortung, Teamgeist und Nachhaltigkeit gefördert“, sagt die angehende Bauernhofpädagogin. Das Ganze ist dabei kindgerecht aufbereitet. Die jungen Teilnehmer bekommen einen Einblick in den Stall mit 120 Milchkühen, Aufzucht und modernem, automatisierten Melkroboter. Sie lernen also den Hof mit all seinen Aufgaben kennen, haben aber auch Gelegenheit, in einer eigenen Ecke im Stroh zu toben, das Streichelgehege mit neugierigen Ziegen zu besuchen, zu basteln und eben selbst etwas zu erschaffen. Der Gruppenraum heißt „Räuberstüble“.</p> <h2>Bauernhofpädagogik wird immer beliebter</h2> <p>396 Bauernhöfe in Deutschland sind als „Lernort Bauernhof“ zertifiziert. Lehrkräfte der Klassen 1 bis 13 finden Angebote von Ackerbau über Sonderkulturen und Tierhaltung bis Energie und Direktvermarktung. Projektträger sind die Landjugendverbände. Die Zahl der Bauernhofpädagoginnen und -pädagogen ist steigend. Das Qualifizierungsprogramm findet von März bis November in drei Modulen in landwirtschaftlichen Betrieben in Baden-Württemberg statt.</p> <p>Die Weiterbildung wendet sich an Personen aus der Landwirtschaft und der ländlichen Region, die auf ihren Höfen bereits pädagogische Angebote machen oder zukünftig planen, teilt das Landwirtschaftsministerium mit. Laut Duelli beschäftigte sich zum Beispiel das erste Modul mit den kleinsten Elementen. „Mit den Elementen Feuer und Wasser ging es auf den Boden der Tatsachen zurück“, berichtet die 32-Jährige.</p> <h2>Noch viel vor für die kleinen Besucher</h2> <p>Vanessa Duelli möchte die pädagogischen Angebote auf dem Winkelhof weiter ausbauen. Ihr schweben beispielsweise Jahreszeitenkurse ab 2026 vor. Einmal im Monat besuchen die Kinder dabei außerhalb der Schulferien in fester Gruppe den Hof und behandeln ein bestimmtes Thema. Ziel ist, die Landwirtschaft in allen vier Jahreszeiten kennenzulernen. Ebenso kann sie sich vorstellen, Kindergeburtstage auszurichten und mit der örtlichen Ganztagsschule zu kooperieren. Die landwirtschaftlichen Betriebe gewinnen auf diese Weise Nähe zu den Menschen und haben einen zusätzlichen Betriebszweig.</p> <p>Für Duelli kommt jedoch noch etwas Wichtiges hinzu: Die Kinder kommen raus. „Für mich gibt es nichts Schöneres, als unsere Kinder hier aufwachsen zu sehen und sie jeden Abend nach aktivem Tun ins Bett bringen zu dürfen“, sagt Duelli. „Wir leben nach dem Motto: Am Ende des Tages sollen deine Haare zersaust, deine Jeans schmutzig und deine Augen strahlend sein.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Zerzauste Haare, strahlende Augen: Kinder entdecken auf dem Winkelhof die Landwirtschaft]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 11:25:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Süß, saftig und handballgroß: Jungbauern aus Überlingen experimentieren mit Wassermelonen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/suesse-saftige-und-handballgrosse-fruechte-aus-ueberlingen-jungbauern-experimentieren-mit-wassermelonen-15-09-25;art372495,12480891 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie beackern Neuland: Die ersten Früchte von Michaela und Thomas Rösch sind geerntet. Trotz Skepsis zeigt sich, dass die exotische Pflanze auch am Bodensee wachsen kann – sofern das Wetter passt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Sie beackern Neuland: Die ersten Früchte von Michaela und Thomas Rösch sind geerntet. Trotz Skepsis zeigt sich, dass die exotische Pflanze auch am Bodensee wachsen kann – sofern das Wetter passt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/suesse-saftige-und-handballgrosse-fruechte-aus-ueberlingen-jungbauern-experimentieren-mit-wassermelonen-15-09-25;art372495,12480891]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Sie beackern Neuland: Die ersten Früchte von Michaela und Thomas Rösch sind geerntet. Trotz Skepsis zeigt sich, dass die exotische Pflanze auch am Bodensee wachsen kann – sofern das Wetter passt.



        <p>Die Neugier war eine ihrer Antriebsfedern. Wachsen Melonen am Bodensee? Michaela und Thomas Rösch können nach ihrer ersten Saison diese Frage mit Ja beantworten. Ob ein Anbau auch wirtschaftlich betrieben werden kann, ist für die jungen Landwirte allerdings noch ungewiss. Durch die Anschubfinanzierung sei das erste Jahr ein Minus-Geschäft gewesen, bilanzieren sie. Sie sind aber zuversichtlich, dass in Zukunft eine Chance besteht, damit als Landwirte ein Auskommen zu erzeugen.</p> <h2>Bei der Ernte das Gehör schulen</h2> <p>Jetzt kniet das junge Paar auf dem Acker und hämmert mit den Fingerknöcheln gegen die Feldfrüchte. Ihren kleinen Sohn haben sie mitgenommen. Dem Kindergartenkind macht es sichtlich Spaß, wie auf einer Trommel gegen die Melonen zu klopfen, um herauszufinden, ob sie reif sind.</p> <p>Das Herauszuhören, benötigt viel Erfahrung. Es soll hohl klingen, und trotzdem stellen sie manchmal überrascht beim Aufschneiden fest: Nein, die war doch noch nicht so weit. Oder: ups, schon überreif! Eine weitere Orientierung ist der Farbfleck an dem Punkt, an dem die Melone auf der Erde liegt: Schön gelb soll er sein.</p> <h2>Umbau von Milch auf Sonderkulturen</h2> <p>Nach der Hofübernahme durch Junior Thomas Rösch verabschiedeten sie sich von ihren Milchkühen und setzen voll auf den Anbau von Sonderkulturen wie Kartoffeln, Kürbis oder Paprika. Wassermelonen wären ein Alleinstellungsmerkmal. Es gibt bislang nur gut eine Hand voll Landwirte in der Bodenseeregion und im Hegau, die sich an dieser in Südeuropa heimischen Ackerfrucht versuchen, schätzt Rösch. Dazu gehört beispielsweise <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/hegau-statt-spanien-wie-die-wassermelone-heimisch-wird;art372443,12041317" target="_blank" title="Südfrüchte aus dem Hegau? Warum ein Landwirt ausgerechnet auf Wassermelonen setzt">Gemüsebauer Philipp Buhl aus Hilzingen</a>. Aber auch <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/warum-am-bodensee-auch-einst-exotische-anmutende-fruechte-wachsen;art372474,11702797" target="_blank" title="Melonen statt Äpfel vom Bodensee? Inzwischen wachsen hier auch einst exotische anmutende Früchte">Hobbygärtner experimentieren mit der Frucht</a>.</p> <p>Die Betonung liegt auf Experimentieren. Denn während die Bauern beim herkömmlichen Ackerbau auf die Erfahrungen der Generationen vor ihnen zurückgreifen können, beackern Michaela und Thomas Rösch im wahrsten Sinn Neuland. Thomas Rösch: „Ich muss meine eigenen Erfahrungen sammeln. Das kann Dir keiner sagen, wie es geht.“ Erste Anhaltspunkte habe er dieses Jahr gesammelt und weiß nun, was er nächstes Jahr verbessern möchte.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Exotische Früchte am Bodensee</span><span>Laut einer Sprecherin des Landesbauernverbands beobachte man, dass Landwirte inzwischen immer mehr auf andere Kulturarten setzen. Nach einer Statistik des Statistischen Landesamtes wurden in Baden-Württemberg im Jahr 2024 auf rund zehn Hektar 87 Tonnen Kiwis und Minikiwis im Freiland geerntet. 2020 war es nur eine Tonne. Auch 778 Wassermelonen wurden 2024 im Südwesten geerntet. Auf der Reichenau wurden im vergangenen Jahr rund 3000 Tonnen Süßkartoffeln geerntet, sagt der stellvertretende Geschäftsführer der Genossenschaft Reichenau-Gemüse, Christian Müller. (mas/dpa)</span></label></div> <h2>Suche nach Vermarktungswegen</h2> <p>Die Ernte in diesem Jahr ist weitgehend eingebracht und wurde direkt vermarktet, oder kam im Dorf ins <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/jeder-tag-soll-wie-wochenmarkt-sein;art372495,11710875" target="_blank" title="Jeder Tag soll wie Wochenmarkt sein">Sortiment beim Hofladen von ‚Bauer Martin‘.</a> Die erzielte Erntemenge könne er gar nicht abschätzen, sagt Thomas Rösch. Im Durchschnitt wurden die Melonen etwa 2,5 Kilogramm schwer, sie sind etwa so groß wie ein Handball. Was jetzt noch auf dem Acker liegt, wird nicht mehr weiter reifen. Der Verkauf endet damit in den nächsten Tagen oder Wochen.</p> <p>Vom Geschmack sind sie angetan, so Michaela Rösch. „Süß und saftig.“ Wobei sie am Markt erst noch Überzeugungsarbeit leisten müssten. Melonen vom Bodensee? Das wirkt für viele exotisch, und somit herrscht Skepsis, ob das überhaupt schmecken kann. Fürs nächste Jahr begeben sie sich nun auf die Suche nach einem Zwischenhändler, parallel zum weiterhin geplanten Hofverkauf.</p> <p>Nach den Erfahrungen mit der ersten Saison: Wie lautet das Ziel für Verbesserungen im nächsten Jahr? „Ich möchte versuchen, dass die Melonen möglichst früher reifen. Der Import fängt ab Mai an“, sagt der Jungbauer. Die Verbraucher hätten sich bis August satt gegessen und denken, sobald es kühler wird, eher wieder an Kürbisse als an Wassermelonen. Deshalb müsse er früher auf den Markt kommen, um melonenhungrige Kunden zu erreichen.</p> <h2>Juni top, der Juli war ein Flop</h2> <p>Wie gut oder schlecht sind nun die Anbaubedingungen? Mit einem Sommer wie 2024, in dem es sehr viel regnete, könne er das Geschäft komplett vergessen. Dann wird das Fruchtfleisch einfach nicht rot genug. „Sobald es kühler oder regnerischer ist, so wie im Juli dieses Jahr, wird das Wachstum gebremst“, stellte Rösch in seiner ersten Melonen-Saison fest. Der sonnige und heiße Juni sei dagegen richtig gut gewesen. Bei warmem und relativ trockenem Wetter erhalten die Wassermelonen ihre rote Farbe, auf die die Kunden stehen.</p> <p>Die Wassermelone ist in Gefilden südlich der Alpen verortet. Das klingt deshalb nach einer idealen Frucht, die dem Klimawandel gewachsen ist. Ja, sagt Rösch, sie ist an die Trockenheit besser angepasst als manche Pflanze, die wir aus dem Bodenseeraum kennen. „Im Endeffekt ist die Wassermelone auch nur ein Kürbis.“ Während Kürbispflanzen große Blätter haben, über die viel Wasser verdunstet, seien die Blätter der Wassermelone nur etwa handtellergroß und härter, sodass über sie weniger Wasser verdunstet. Außerdem habe sie mehr Kraft, Wasser aus dem Boden zu ziehen.</p> <h2>Wassermelone braucht gar nicht viel Wasser</h2> <p>Es hört sich deshalb nur scheinbar widersprüchlich an, dass eine Pflanze, die den Begriff Wasser in ihrem Namen trägt, und die über einen riesigen Saftanteil verfügt, in trockenen Gebieten heimisch ist. Sie müsse nicht besonders stark gegossen werden, lobt Rösch. „Ich habe sie gar nicht bewässert.“ Er habe auch kein Pflanzenschutzmittel verwendet. Läuse seien teils ein Problem gewesen, oder zum Ende der Saison hin, nach dem abrupten Wechsel von Sommer auf Frühherbst, fing dann auch die Fäule an. Aber das sind alles Erfahrungswerte, die die Jungbauern noch sammeln müssen. Zum Ende der Saison 2026 wissen sie dann, ob die Melone am Bodensee wirklich Charme hat.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Frickingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Süß, saftig und handballgroß: Jungbauern aus Überlingen experimentieren mit Wassermelonen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 18:15:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vor 25 Jahren: Neues Zentrum, Rathaus und Museum prägen die Gemeinde  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/vor-25-jahren-neues-zentrum-rathaus-und-museum-praegen-die-gemeinde;art372473,12480535 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Bodenseeobstmuseum in Frickingen zeigt Obstbaugeschichte zum Anfassen. Zusammen mit Rathaus, Kirchstraße und Kulturangebot ist es ein beliebtes Ziel am westlichen Bodensee.  ]]></description>
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          Das Bodenseeobstmuseum in Frickingen zeigt Obstbaugeschichte zum Anfassen. Zusammen mit Rathaus, Kirchstraße und Kulturangebot ist es ein beliebtes Ziel am westlichen Bodensee.<br>
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        Das Bodenseeobstmuseum in Frickingen zeigt Obstbaugeschichte zum Anfassen. Zusammen mit Rathaus, Kirchstraße und Kulturangebot ist es ein beliebtes Ziel am westlichen Bodensee.



        <p>In den letzten 25 Jahren hat die kleine Obstbaugemeinde Frickingen eine große Verwandlung durchgemacht: Ab dem Jahr 2000 entwickelte sich in der Gemeinde eine zentrale Ortsmitte um einen alten Kastanienbaum herum. Kurz hintereinander entstanden ein Rathausneubau und ein Museum mit Multifunktionsräumen. Im Zuge dessen bekam auch die angrenzende Kirchstraße mit einem offen fließenden Bächle ein neues Gesicht.</p> <p>Das Museumsgebäude hinter Rathaus und Kastanie ist im Kern das älteste des Ensembles. Der sogenannte Petershauser Hof stammt ursprünglich aus dem Jahr 1591. Er wurde vor 23 Jahren denkmalgerecht saniert und neuem Nutzen zugeführt. Zu einem Rundgang durch das Bodensee-Obstmuseum hat Kulturamtsleiterin Birgit Bergmüller den früheren Gemeinderat Michael Baader dazu geholt. Im Gespräch wird schnell klar, warum: Baader ist in dem Baudenkmal aufgewachsen. “Karl Allweier war mein Großvater“, sagt Baader mit Blick auf den früheren Ratsschreiber, der im Jahr 1899 Haus, Stall und Scheune des Hofes für seine Familie erworben hatte.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>SÜDKURIER-Serie „Vor 25 Jahren“</span><span>Die SÜDKURIER-Lokalredaktion in Überlingen greift in ihrer Sommerserie Besonderheiten aus dem Jahr 2000 auf. Unter dem Titel „Vor 25 Jahren“ werden Projekte und Ereignisse aus jener Zeit aufgegriffen. Das Jahr 2000 war nämlich nicht nur bedeutsam, weil ein neues Jahrtausend eingeläutet wurde. In der Region wurden damals wichtige Infrastrukturprojekte verwirklicht, Ehrenamtliche leisteten Großes und Ereignisse prägten sich in das kollektive Gedächtnis ein. Die Geschichten der SÜDKURIER-Autoren spielen in Überlingen und seinen Umlandgemeinden zwischen Sipplingen und Hagnau.</span></label></div> <h2>Von Baader 1991 an Gemeinde verkauft</h2> <p>Über 90 Jahre blieb das damals sogenannte „Allweier-Haus“ im Familienbesitz, bis Baader es 1991 an die Gemeinde verkaufte. Die Hofanlage sei schlecht zugeschnitten und zu bewirtschaften gewesen. Die Stimmen im Dorf seien damals geteilt gewesen. „Einige meinten, das Klumpp müsste abgerissen werden“, berichtet Baader. Andere Dörfler wie Bruno Schellhorn und Markus Allweier hätten das Gehöft kurzerhand gestrichen, damit es etwas gleich sehe zur 900 Jahr Feier-Frickingens drei Jahre nach dem Verkauf.</p> <p>Der Gemeinderat hat sich gemäß Baader dann zusammen mit dem Kulturkreis Oberes Aachtal daran gemacht, ein Nutzungskonzept für die denkmalgeschützte Hofstelle zu erarbeiten. Statt eines Heimatmuseums, wie es sie in vielen Gemeinden schon gibt, hätten die Frickinger nach einem Alleinstellungsmerkmal gesucht und mit dem Obstbaumuseum ein passendes gefunden. „Ich glaube, es ist gut angekommen und stimmig“, sagt der ehemalige Besitzer des Petershauser Hofs über dessen Sanierung und Umbau zu dem heutigen Multifunktionsbau. Darin finden sich Kindergartenräume im Erdgeschoss. Vereine und Familientreff kamen im Obergeschoss unter. Stall und Tenne wurden zum heutigen Bodenseeobstmuseum. Im Juli 2004 öffnete es erstmals seine Türen und wurde parallel zum Erhalt des Prädikats „Erholungsort“ mit einem Festakt eingeweiht.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Öffnungszeiten des Museums</span><span>Das Bodenseeobstmuseum in dem denkmalgeschützten Petershauser Hof kann vom 1. Mai bis 31. Oktober an Sonn-und Feiertagen sowie nach Vereinbarung inklusive Führung oder per Audioguide besucht werden. Geöffnet ist es dann von 10:30 bis 12 Uhr. Das Museum kann ebenfalls für kleinere Veranstaltungen wie Sektempfänge bei Hochzeiten genutzt werden. Das Obstmuseum ist Teil eines Museumsensembles, zu dem auch eine Tüftlerwerkstatt sowie ein Gerbermuseum gehören. Frickingen nennt sich deshalb auch Drei-Museen-Gemeinde.</span></label></div> <h2>In Führungen Geschichte erleben</h2> <p>„Das Museum ist wirklich ein Kleinod, das viel Aufmerksamkeit verdient“, unterstreicht Frickingens Kulturamtsleiterin. Der renommierte Museumsberater Frank Lang hat ihr zufolge das interaktive Museumskonzept erarbeitet. Bei einer rund einstündigen Führung wird den Besuchern die Geschichte des Obstbaus nähergebracht.</p> <p>Baader als Obstbauer ist einer von fünf Museumsführern. Sehr gerne führt er interessierte Gäste durch seinen früheren Heimathof, der über die Jahrhunderte sowohl Eigentum des Konstanzer Klosters Petershausen war, als auch dem Überlinger Spital gehört hat. “Ich finde es toll, dass der Charakter des Hauses erhalten geblieben ist“, sagt Baader und zeigt als Beispiel die gut erhaltenen Futterraufen entlang der Museumswände. Uralte Arbeitsgeräte zur Obsternte und zum Weiterverarbeiten der Früchte können hautnah erlebt werden. In einem Film finden Museumsgäste Wissenswertes zur Obstbaugeschichte. Kindern wird das „Geheimnis guter Äpfel“ über den lustigen Raben „Apfel Krabb“ nähergebracht. “Besonders die interaktiven Stationen und die Schätzaufgaben gefallen den Kindern“, weiß Bergmüller.</p> <p>Der Platz zwischen Museumsbau und dem im Jahr 2000 eingeweihten Rathausneubau gehört fest zum gemeindlichen Veranstaltungsprogramm. Hier finden Feste und Konzerte „unter der Kastanie“ statt. Das Rathaus signalisiert laut Internetauftritt der Stuttgarter Architekten Glück und Partner „die Offenheit des Bauherrn für die Anliegen der Bürger. Die Arbeit von Verwaltung und Gemeinderat im gläsernen Rathaus rückt ins Zentrum des Dorflebens.“</p> <p>Für den dreigeschossigen Rathausbau gab es mehrere Auszeichnungen zum Beispiel für beispielhaftes Bauen im Bodenseekreis oder den Holzbaupreis Baden-Württemberg. Das ebenso ausgezeichnete Seniorenzentrum gegenüber dem Rathaus geht ebenso auf das Konto der Stuttgarter. Als es darum ging eine neue Grundschule zu planen, stimmte der Gemeinderat kurz und bündig dafür, wieder mit dem Stuttgarter Planungsbüro zusammenzuarbeiten. Die neue Schule soll ebenfalls in Holzbauweise entstehen. Die mit rund 3000 Einwohnern eher kleine Obstbaugemeinde hat sich also im letzten Vierteljahrhundert stark modernisiert und nachhaltig aufgestellt.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Denkmalschutz Bauwerk Museum thema-wissen-geschichte thema-heimat-stadtentwicklung thema-kultur-kunst]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Vor 25 Jahren: Neues Zentrum, Rathaus und Museum prägen die Gemeinde]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 18:18:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Frickingen ruft zur „Fairen Woche“ auf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/frickingen-ruft-zur-fairen-woche-auf;art372473,12479775 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Gemeinde ist auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“. Mit wenig Aufwand zu<br /> etwas Großem beitragen, lautet das Motto. In der Woche geht es um Information, Kulinarik bis zu Fußballsocken.  ]]></description>
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          Die Gemeinde ist auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“. Mit wenig Aufwand zu<br /> etwas Großem beitragen, lautet das Motto. In der Woche geht es um Information, Kulinarik bis zu Fußballsocken.<br>
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        Die Gemeinde ist auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“. Mit wenig Aufwand zu<br /> etwas Großem beitragen, lautet das Motto. In der Woche geht es um Information, Kulinarik bis zu Fußballsocken.



        <p>Einen nachhaltigen Weg verfolgt die Gemeinde Frickingen schon seit vielen Jahren. Über die Nachhaltigkeitswerkstatt 2022 kam ein Bürgerbeteiligungsprozess mit lebendigen Arbeitsgemeinschaften in Gang. Jetzt macht sich Frickingen daran, „Fairtrade-Stadt“ zu werden. Dafür hat eine fünfköpfige Steuerungsgruppe um die Nachhaltigkeitsbeauftrage Cristina Aguirre ein vielfältiges Programm plus Gewinnspiel erarbeitet. Die Veranstaltungen vom 12. bis 28. September reichen dabei von Mitmachaktionen über Information bis hin zu kulinarischen Erlebnissen rund um die Thematik fairen Handel.</p> <p>Ziel sei es, die Themen Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und globale Verantwortung für alle Generationen erlebbar zu machen. „Die Faire Woche bietet eine wunderbare Gelegenheit, zu zeigen, wie fairer Handel konkret in Frickingen gelebt werden kann“, findet die Steuerungsgruppe. Ferner geht es der Gruppe darum, aufzuzeigen „wie wir als Gemeinde unseren Beitrag zu mehr Gerechtigkeit in der Welt leisten können.“ Mit der Aktionswoche wollen die Gruppenmitglieder noch mehr Menschen erreichen. „Wir sind ganz stolz, dass 17 Akteure aus verschiedenen Teilen der Gemeinde mitmachen“, unterstreicht Aguirre in einem Informationsgespräch. Sie sieht darin einen Beweis, dass Frickingens Bewohner der Materie offen gegenüberstehen. Die Beteiligten und ihre größtenteils kostenfreien Angebote beziehungsweise Aufgabenstellungen sind auf einem Flyer zu finden.</p> <h2>Körbe mit fairen Produkten gewinnen</h2> <p>Zum Beispiel geht es um den Besuch des Auftaktvortrags zu fairem Handel am 12. September oder darum, den Infostand der Nachhaltigkeits-AGs auf dem Herbstmarkt zu besuchen. Im Familientreff Frickingen wird ein faires Frühstück geboten. Im Kinderhaus Altheim gilt es Quizfragen zu beantworten. Auch Gastronomie, Tankstelle, Lebensmittelmarkt, Obstbauern, Grundschule und Camphill-Ausbildungen sind mit im Boot. An einem Nachmittag verkaufen die F.A.L.-Fußballer faire Fußballsocken. Die katholische Kirchengemeinde will faire Handelsbedingungen und Rechte für Mitarbeitende im Globalen Süden in zwei Gottesdiensten thematisieren. „Mindestens fünf der Mitmachaktionen müssen besucht werden, um an einem Gewinnspiel teilzunehmen“, erklärt Aguirre. Als Gewinne gibt es fünf Körbe, gefüllt mit fair gehandelten Produkten.</p> <p>„Wir wollen niemanden zwingen, faire Produkte zu konsumieren“, so Aguirre. Ihnen sei es wichtig, Menschen zu überzeugen, dass faire Produkte etwas teurer sind, dafür aber Großes bewirken könnten. Als Beispiel führt Michael Beer von der Steuerungsgruppe das Verhindern von Flucht aus wirtschaftlicher Not an. Aguirre verweist auf die Ausbeutung von Kindern, die von fairen Bedingungen profitierten.</p> <p>Für uns sei es kein großes Problem, faire Produkte in unseren Einkauf zu integrieren. „Für die Menschen in armen Regionen macht es einen großen Unterschied“, sagt die Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik. Als Verbraucher könne man ganz einfach Verantwortung übernehmen. „Jeder kleine Einkauf hilft“, ist auf dem Flyer zur Fairen Woche zu lesen. Der ebenfalls vermerkte Tipp lautet, sich nur auf ein paar fair gehandelte Produkte zu konzentrieren, die aus Übersee stammen und regional nicht vertrieben werden. Als Beispiele sind Kaffee, Kakao, Schokolade, Tee und Bananen genannt.</p> <p>Der Steuerungskreis setzt sich neben Cristina Aguirre zusammen aus Michael Beer, Roman Pfaff, Simone Sauter, Susanne Zerwes.</p> <p><em>Informationen und Flyer zur Fairen Woche finden sich unter: <strong>www.frickingen.de</strong>.</em></p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"></div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Gesellschaftliches Engagement" Entwicklungshilfe Umweltverträglichkeit thema-gesellschaft-engagement thema-politik-ausland thema-leben-lebensfuehrung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Frickingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Frickingen ruft zur „Fairen Woche“ auf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 17:34:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Naturpfad durchs Obstbau-Paradies  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/ein-naturpfad-durchs-obstbau-paradies;art417930,12478241 ]]></link>      <description><![CDATA[  80 Jahre SÜDKURIER, 80 Menschen erzählen: Christa Balser bringt Menschen in Frickingen zu mehr Klima- und Umweltschutz.  ]]></description>
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          80 Jahre SÜDKURIER, 80 Menschen erzählen: Christa Balser bringt Menschen in Frickingen zu mehr Klima- und Umweltschutz.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        80 Jahre SÜDKURIER, 80 Menschen erzählen: Christa Balser bringt Menschen in Frickingen zu mehr Klima- und Umweltschutz.



        <p>Über Klimawandel und Naturschutz wird immer wieder viel und kontrovers debattiert. Die Erwartungen richten sich dabei oft in Richtung der großen Politik.</p> <p>Christa Balser (61) vertritt in Frickingen im Bodenseekreis eine andere Haltung: „Statt Jammern und den Kopf in den Sand stecken, lieber selbst mit anpacken und erschaffen, was man gerne hätte“, lautet ihre Devise.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>80 Menschen erzählen</span><span>Im Mittelpunkt unserer Serie zum Jubiläum 80 Jahre SÜDKURIER stehen Menschen, die die Region durch ihr Engagement und ihre Arbeit prägen und die Gesellschaft zusammenhalten. Und sie äußern ihre Wünsche und Ideen, um zukünftige Herausforderungen zu bewältigen. Auf <a href="https://www.suedkurier.de/80-stimmen/" title="80 Stimmen für eine starke Region">http://www.suedkurier.de/80-stimmen</a>sammeln wir nach und nach alle Serienteile zum Nachlesen. Jede Woche erscheint mindestens ein Serienteil.</span></label></div> <p>Der neue Frickinger Themenpfad „Einfach Vielfalt“ ist ein Beispiel dafür, was die studierte Agrarwirtschaftlerin meint. Die Idee zu dem Pfad mit zehn Stationen zu Streuobst, Blühstreifen oder einem Nistplatz plus Beschilderung entstand im Anschluss an eine Exkursion nach Bad Saulgau, die „Landeshauptstadt der Biodiversität.“</p> <h2>Stück für Stück Handarbeit</h2> <p>Eigentlich wollte Balser diesmal im Hintergrund bleiben. Schnell merkte sie jedoch, dass es eine tatkräftige Person braucht, die die Initiative ergreift. Wenn ein Naturpfad für mehr Artenvielfalt entstehen sollte, musste sie Verantwortung übernehmen. Die ideelle Unterstützung kam von Thomas Lehenherr, dem Umweltbeauftragten von Bad Saulgau.</p> <p>Zusammen mit engagierten Frickinger Bürgern gründete Balser im Sommer 2022 eine Biodiversitäts-AG, die die Idee eines elf Kilometer langen Themenweg in Handarbeit Stück für Stück Wirklichkeit werden ließ.</p> <h2>Hilfe vom Bauhof</h2> <p>Auch Frickingens Verwaltung und Bauhof griffen ihnen tatkräftig unter die Arme. Von der Gemeinde beantragte Zuschüsse aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der LEADER Aktionsgruppe konnten die Investitionskosten von 18.000 Euro um 10.500 Euro verringern.</p> <p>Da dem Weg zu den Fördertöpfen bürokratische Hürden entgegenstanden – so gab es ein 111-seitiges Handbuch darüber, wie das Baden-Württemberg-Logo zu verwenden ist – wünscht sich die Ehrenamtlerin einen deutlichen Bürokratieabbau.</p> <h2>Verzicht auf Flugreisen</h2> <p>Im Privaten will sie möglichst viel Nachhaltigkeit leben. Wo möglich, fährt sie mit dem Fahrrad. In ihrer Hausgemeinschaft ist Selbstversorgung, Tauschen und Reparieren angesagt.</p> <p>Auf Flugreisen wird verzichtet. Sie sieht das nicht als Verzicht. „Das fühlt sich gut an“, unterstreicht Balser ihr Gefühl, das Richtige zu tun.</p> <p>Sich mit anderen Engagierten zu vernetzen, liegt ihr besonders am Herzen. „In Gemeinschaft ist mehr zu bewegen, und es macht mehr Spaß“, so ihre Überzeugung.</p> <h2>Wie Engagement Kreise zieht</h2> <p>Hinzu komme der Mehrwert durch die unterschiedlichen Blickwinkel und Fähigkeiten der Mitstreiter. Wie Engagement Kreise zieht, findet sie faszinierend.</p> <p>Als Beispiel nennt sie den Vortrag von Maike Sippel, Professorin für Nachhaltige Ökonomie an der HTWG Konstanz im April 2024. Eigentlich habe Sippel zunächst abgelehnt, nach Frickingen zu kommen, um über ihr Buch „Zwölf Gedanken, die die Welt verändern“ zu referieren.</p> <h2>Die Theorie vom Handabdruck</h2> <p>Weil Balser so fasziniert ist von den Gedanken, blieb sie dran. Vor allem die Theorie vom Handabdruck, über den jeder Einzelne durch Aktionen und Initiativen zu Bewusstseinswandel in der Welt beitragen kann, wollte Balser mit anderen teilen.</p> <p>Die Idee, dass sich Menschen aus der Gemeinde mit ihren nachhaltigen Projekten ebenfalls präsentieren, überzeugten Sippel, die ihr Vortragshonorar für ökologische Pläne spendete.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So können Sie sich beteiligen</span><span>Machen Sie mit bei unserer Foto-Aktion „Zukunft leben!“. Laden Sie ein Foto von sich auf redaktion.suedkurier.de hoch und erzählen Sie uns, was Sie sich für die Zukunft wünschen. So wollen wir im Jubiläumsjahr die vielfältigen Ideen der Menschen in der Region sichtbar machen.</span></label></div> <p>Daraus wurde in Abstimmung mit der Gemeinde ein mittlerweile fest etablierter Fonds mit jährlich 5000 Euro für nachhaltige Initiativen Frickinger Bürger. „Unser Gemeinde-Motto ,Frickingen – nachhaltig Zukunft sichern‘, wird damit voll erfüllt“, freut sich Balser.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[serie-80-stimmen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Frickingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein Naturpfad durchs Obstbau-Paradies]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 11:44:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[80. Geburtstag im Doppelpack: Edgar Hübner ist genauso alt wie der SÜDKURIER  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/80-geburtstag-im-doppelpack-edgar-huebner-ist-genauso-alt-wie-der-suedkurier;art372473,12476590 ]]></link>      <description><![CDATA[  Edgar Hübner kam an dem Tag zur Welt, an dem die erste SÜDKURIER-Ausgabe erschien. Zu beider Geburtstag gibt es Einblicke in das Leben des langjährigen Zeitungslesers.  ]]></description>
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          Edgar Hübner kam an dem Tag zur Welt, an dem die erste SÜDKURIER-Ausgabe erschien. Zu beider Geburtstag gibt es Einblicke in das Leben des langjährigen Zeitungslesers.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Edgar Hübner kam an dem Tag zur Welt, an dem die erste SÜDKURIER-Ausgabe erschien. Zu beider Geburtstag gibt es Einblicke in das Leben des langjährigen Zeitungslesers.



        <p>Zu seinem 50. Geburtstag vor 30 Jahren überreichten ihm SÜDKURIER-Mitarbeiter eine Torte. Das 80. Wiegenfest nimmt der SÜDKURIER zum Anlass, ein kleines Porträt über seinen langjährigen Leser, mit dem er den Geburtstag teilt, zu veröffentlichen. Hübner, der am 8. September 1945 in Niederösterreich zur Welt kam, ist leidenschaftlicher Zeitungsleser. „Am meisten halte ich mich auf den ersten sechs Seiten des SÜDKURIERS auf“, unterstreicht der Jubilar sein Interesse für Politik und insbesondere für außenpolitische Ereignisse.</p> <h2>Vor 60 Jahren an den Bodensee</h2> <p>Zum Schluss seines morgendlichen Leserituals am Frühstückstisch streift er auch noch die Seiten zur Lokalpolitik, wie er im Gespräch sagt. Heimat ist für Hübner ein schwieriger Begriff. „Eigentlich fühle ich mich nirgends richtig daheim“, sagt Hübner. 60 Jahre ist es her, dass er an den Bodensee kam. In dem bekannten Kloster Melk an der Donau ist er aufgewachsen. Alle paar Monate zieht es ihn in sein Ferienhaus in der Nähe Melks. Nach Schulbesuch, einer Ausbildung zum Konstrukteur sowie seiner Militärzeit in Salzburg zog es ihn in die weite Welt. „Ich habe mich in ganz Europa und in Südafrika beworben“, erzählt der Jubilar. Als Erste habe sich die Unternehmensgruppe Diehl mit Sitz in Überlingen gemeldet.</p> <p>An dem früheren Markdorfer Standort des Rüstungsunternehmens wurde der Techniker gleich eingestellt. Weil alles so schnell ging und der junge Mann noch nicht 21 Jahre alt und damit volljährig war, besaß er noch kein Bankkonto. Aus der Zentrale in Überlingen sei gleich grünes Licht gekommen für einen Vorschuss, erinnert sich der Wahl-Frickinger. Nach zwölf Jahren wechselte Hübner innerhalb des Konzerns nach Überlingen in den Konstruktionsbereich, wo er bis zu seiner Pensionierung arbeitete.</p> <p>Seit dem Jahr 1978 lebt er mit seiner Frau in einem Eigenheim in Frickingen-Leustetten. Hier kamen zwei Kinder zur Welt. Hübners haben drei Enkelinnen. Wenn der 80-Jährige morgens zwischen 8 und 10 Uhr den SÜDKURIER auf dem Tablet liest, sind die drei Mädchen per Foto in Großformat im Wohnzimmer präsent.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kurzbiografie Ruhestand Geburtsdatum thema-wirtschaft-arbeit thema-gesellschaft-mensch]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Frickingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[80. Geburtstag im Doppelpack: Edgar Hübner ist genauso alt wie der SÜDKURIER]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 18:11:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hinter den Kulissen von "Mein Lokal, Dein Lokal": Bodensee-Gewinner See-Gourmet gibt Einblicke  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/hagnau/hinter-den-kulissen-wie-see-gourmet-am-bodensee-bei-mein-lokal-dein-lokal-triumphierte-09-09-25;art372475,12476244 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Restaurant See-Gourmet in Hagnau hat den Sieg in der Sendung "Mein Lokal, Dein Lokal" geholt. Die Dreharbeiten brachten die Gastronomen vom Bodensee einander näher, verursachten aber auch Stress in deren Küchen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Restaurant See-Gourmet in Hagnau hat den Sieg in der Sendung "Mein Lokal, Dein Lokal" geholt. Die Dreharbeiten brachten die Gastronomen vom Bodensee einander näher, verursachten aber auch Stress in deren Küchen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/hagnau/hinter-den-kulissen-wie-see-gourmet-am-bodensee-bei-mein-lokal-dein-lokal-triumphierte-09-09-25;art372475,12476244]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das Restaurant See-Gourmet in Hagnau hat den Sieg in der Sendung "Mein Lokal, Dein Lokal" geholt. Die Dreharbeiten brachten die Gastronomen vom Bodensee einander näher, verursachten aber auch Stress in deren Küchen.



        <p>Kamera ab hieß es für die Sendung „Mein Lokal, Dein Lokal – Der Profi kommt“ vor drei Monaten unter anderem im Restaurant See-Gourmet in Hagnau. Thomas Spitz präsentierte das Restaurant und seine Küche, in der besonderer Wert auf regionale und hochwertige Lebensmittel gelegt wird. Vor allem für das Fleisch sei das See-Gourmet bekannt, das zum Hotel Drei König gehört. Dank der guten Qualität und der langen Reifung werde es besonders zart und aromatisch, ein Genuss, den auch Sternekoch Ali Güngörmüş mit den Worten „leider geil“ lobte.</p> <p>Ausgestrahlt wurde die Stafel vom Bodensee in der Woche vom 11. bis 15. August. Den Gewinn sicherte sich das Team im See-Gourmet. Anders als in der Folge gezeigt, war Ali Güngörmüş bereits zwei Wochen vor den anderen Gastronomen in dem Restaurant zu Gast. Dort lernte er Thomas Spitz, seine Chefköchin Emilia Magulla und das Konzept des Hauses kennen. Nach der Verkostung von Fleisch und Beilagen gab der Sternekoch wertvolle Tipps, die dankbar angenommen wurden. Einige davon finden sich seitdem fest auf der Karte. Für die Gastronomen blieb es dennoch spannend. Zwar wussten sie, in welcher Woche sie antreten, doch erst am Vorabend erfuhren sie, wer am nächsten Tag im Mittelpunkt steht.</p> <h2>Chefköchin bekocht nicht nur die Mitstreiter</h2> <p>Am zweiten Drehtag war es dann soweit: Chefköchin Emilia Magulla rückte in den Fokus. In nur 45 Minuten Sendezeit, die in Wahrheit einen Drehtag von 10 bis 19 Uhr bedeutet, musste sie nicht nur à la carte jeweils drei Gerichte (Vorspeise, Hauptgang und Dessert) für die Mitstreiter kochen. Zusätzlich galt es, das 14-köpfige Fernsehteam mittags zu versorgen und einzelne Gerichte nochmals für die Kamera nachzukochen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Diese Restaurants waren auch mit dabei</span><span>Punkte für die präsentierten Gerichte gibt es bei „Mein Lokal, Dein Lokal – Der Profi kommt“ von den Mitstreitern und dem „Profi“. Neben dem Restaurant See-Gourmet in Hagnau waren bei der Bodensee-Woche das Haus der Weine in Meersburg, das Gasthaus Seeblick in Hagnau, Aubach Restaurant und Sportsbar in Frickingen sowie das Landgasthaus Schenkenberger Hof in Emmingen-Liptingen dabei. In der Sendung gilt zu beweisen, welches Lokal das beste ist. Dem Gewinner winken 3000 Euro Preisgeld. Die Folgen vom See stehen noch in der Mediathek Joyn zum Nachgucken zur Verfügung.</span></label></div> <p>Eigentlich ist Emilia Magulla keine gelernte Köchin, sondern kocht aus Leidenschaft und mit viel Liebe zum Detail und vor allem Perfektionismus, wie schnell klar wird. Nachdem sie schon als Chefköchin in einem anderen Restaurant in Hagnau gearbeitet hatte, ging sie nach Hannover. Als sie zurückkam, sah sie, dass im See-Gourmet Stellen als Chefköchin und als Küchenhilfe ausgeschrieben waren. Magulla entschied sich, sich als Küchenhilfe zu bewerben. Vor allem weil sie weiß, wie stressig der Job als Köchin ist. Nachdem sie mit Thomas Spitz geredet hatte, wurde ihm klar, dass Emilia viel mehr drauf hat als eine Küchenhilfe. Obwohl sie keine gelernte Köchin ist, absolvierte sie die Prüfung zur Köchin mit Bravour.</p> <h2>„Alle Kandidaten haben großartige Arbeit geleistet“</h2> <p>Sie wurde die neue Chefköchin des See-Gourmet und Star der Sendung. „Noch einmal möchte ich das trotzdem nicht machen – viel zu viel Stress. Aber ich war schon stolz, mich am Ende im Fernsehen zu sehen“, sagt Emilia Magulla lachend. Thomas Spitz ist stolz auf seine Köchin und den gemeinsamen Erfolg. „Sie hat das wirklich verdient. Aber man muss auch sagen: Alle Kandidaten haben eine großartige Arbeit geleistet. Die niedrigste Bewertung lag bei sieben Punkten. Das ist immer noch ein sehr gutes Ergebnis“, betont er.</p> <p>Am Ende können sich Spitz und Magulla über ein starkes Ergebnis freuen: dreimal neun Punkte und einmal acht Punkte von den Mitstreitern sowie weitere acht Punkte von Sternekoch Ali Güngörmüş. Ein Schmunzelmoment sorgte bei der Punktevergabe für zusätzliche Spannung. Bewertet wird bei „Mein Lokal, Dein Lokal“ unter anderem mit Punkte-Chips, auf deren Rückseiten die Zahlen 0 bis 10 stehen. Jeder Kandidat wählt die Punktezahl, mit der er das Essen bewerten möchte. Als Thomas Spitz die Jetons umdrehte, hielt die Chefköchin die 9 zunächst für eine 6. Die Erleichterung war umso größer, als sich der Zahlendreher auflöste.</p> <p>Doch der Sieg ist mehr als nur eine Zahl. Die Dreharbeiten haben die Gastronomen untereinander nähergebracht und zu einem echten Austausch geführt. Noch heute, drei Monate nach den Drehtagen, stehen sie in Kontakt. Am Ende ist es die Mischung aus kulinarischem Können, regionaler Qualität und der Begeisterung, die Emilia Magulla in ihre Küche einbringt, die den Ausschlag gegeben hat. Für Thomas Spitz und seine Chefköchin ist der Sieg deshalb auch ein Beweis dafür, dass man mit Herzblut Großes erreichen kann und sich all der Stress, die langen Drehtage und die Anspannung letztlich gelohnt haben.</p> <p>Nach der Teilnahme bei „Mein Lokal, Dein Lokal“ wurden die beiden oft darauf angesprochen und bekamen viel Lob. Selbst für das ein oder andere Bild mussten Spitz und Magulla bereitstehen. „Bei mir haben sich Leute gemeldet, mit denen ich Jahre nicht mehr gesprochen habe. Wir sind wieder in Erinnerung gekommen“, sagt Thomas Spitz.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Hinter den Kulissen von "Mein Lokal, Dein Lokal": Bodensee-Gewinner See-Gourmet gibt Einblicke]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 05:05:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sozialstation öffnet ihre Türen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/sozialstation-oeffnet-ihre-tueren;art372473,12475615 ]]></link>      <description><![CDATA[  Andrea Roth übernimmt Leitung des Pflegebüros im Rathaus.<br /> Unverbindliches Kennenlernen<br /> der Angebote am 18. September  ]]></description>
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          Andrea Roth übernimmt Leitung des Pflegebüros im Rathaus.<br /> Unverbindliches Kennenlernen<br /> der Angebote am 18. September<br>
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        Andrea Roth übernimmt Leitung des Pflegebüros im Rathaus.<br /> Unverbindliches Kennenlernen<br /> der Angebote am 18. September



        <p><strong>Frickingen</strong> Die Sozialstation Bodensee ist seit sieben Jahren mit einem Pflegeberatungsbüro im Rathaus Frickingen vertreten. Eine gute Gelegenheit, das unverbindliche und kostenlose Angebot sowie die neue Leiterin des Büros kennenzulernen, besteht am Donnerstag, 18.¦September, von 9 bis 11¦Uhr beim „Tag des offenen Büros“. Dies teilt der Verein in einem Pressetext mit.</p> <p>Die langjährige Mitarbeiterin Andrea Roth ist examinierte Krankenschwester und seit Kurzem Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die ambulante Pflege. „Ich freue mich, mein Wissen weitergeben zu können“, sagt die Pflegefachfrau, die mit ihrer Familie in Frickingen wohnt. Dazu gehört auch die Hilfe bei Antragstellungen für einen Pflegegrad oder für Verhinderungspflege. „Wir freuen uns, bei einem Getränk mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen“, wird Pflegedienstleiterin Denise Künstle zitiert. Das Pflegeberatungsbüro im Erdgeschoss des Rathauses ist immer donnerstags von 9 bis 11¦Uhr besetzt. Darüber hinaus ist die Sozialstation in Salem montags bis freitags von 8 bis 12¦Uhr telefonisch unter der Nummer 07553/92220 erreichbar. An ihren vier Standorten in Markdorf, Salem, Überlingen und Stockach leistet die Sozialstation mit nahezu 360 Mitarbeitern jährlich mehr als 150.000 Hausbesuche bei pflegebedürftigen Menschen. Informationen auch im Internet unter: www.sozialstation-bodensee.de. (pm/san)</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Medizinische Einrichtung" "Gesellschaftliches Engagement" Dienstleistungen]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Sozialstation öffnet ihre Türen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 29 Aug 2025 12:36:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kameras und Fremde in der Wohnung? So fühlt es sich an, beim „Perfekten Dinner“ mitzumachen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/perfektes-dinner-am-bodensee-so-laeuft-das-tv-erlebnis-wirklich-ab-insider-berichten;art372432,12472177 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Koch-Sendung sucht erneut Kandidaten am Bodensee. Zwei frühere Teilnehmer erzählen, wie es bei den Dreharbeiten zugeht und wie Freunde und Bekannte reagieren, wenn man im TV zu sehen ist.  ]]></description>
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          Die Koch-Sendung sucht erneut Kandidaten am Bodensee. Zwei frühere Teilnehmer erzählen, wie es bei den Dreharbeiten zugeht und wie Freunde und Bekannte reagieren, wenn man im TV zu sehen ist.<br>
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        Die Koch-Sendung sucht erneut Kandidaten am Bodensee. Zwei frühere Teilnehmer erzählen, wie es bei den Dreharbeiten zugeht und wie Freunde und Bekannte reagieren, wenn man im TV zu sehen ist.



        <p>Noch einmal würde er es nicht machen. Zumindest nicht genauso. Trotzdem spricht Johannes Wolf von einer tollen Erfahrung, wenn er an seine Teilnahme an der Fernsehsendung „Das perfekte Dinner“ zurückdenkt. Im Januar 2024 strahlte der Privatsender VOX die Sendung aus, in der Wolf in seiner Küche auf der Reichenau für seine vier Konkurrenten kochte. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/lust-auf-tv-kueche-bodensee-hobbykoeche-koennen-beim-perfekten-dinner-mitkochen;art372432,12466627" target="_blank" title="Töpfe raus und Schürze an! Fernsehsender sucht am Bodensee nach Kandidaten für eine Kochshow">Aktuell werden für die Sendung wieder Kandidaten am Bodensee gesucht.</a></p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Wie-kocht-man-fuer-vier-wildfremde-Menschen-Konstanzer-Denny-Stolz-nimmt-bei-TV-Sendung-Das-perfekte-Dinner-teil;art372448,10402974" target="_blank" title="Wie kocht man für vier wildfremde Menschen? Konstanzer Denny Stolz nimmt bei TV-Sendung &amp;bdquo;Das perfekte Dinner&amp;ldquo; teil">Denny Stolz war im Februar 2020 in der Sendung zu sehen.</a> Beworben hatte er sich schon Jahre vorher. Lange habe er nichts gehört, die Bewerbung schon vergessen, dann sei eine Nachricht zu einem Casting eingegangen. Später dann kam der Anruf mit der Zusage.</p> <p>Auf das Format aufmerksam wurde Wolf erst durch eine Bekannte, die um seine Leidenschaft fürs Kochen wusste. „Ich kannte die Sendung gar nicht“, er schaue nicht viel im Fernsehen, sagt er im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Beworben hat er sich dennoch.</p> <p>„Es ging nicht ums Gewinnen“, sagt er. Wichtig sei ihm gewesen, Werbung für die Reichenau machen. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/das-perfekte-dinner-am-bodensee-2024-so-lief-der-vierte-tag;art417930,11859233" target="_blank" title="&amp;bdquo;Das perfekte Dinner&amp;ldquo; am Bodensee: Bei Johannes auf der Reichenau wird es deftig">Das zeigt sich auch an dem Menü, das er in der Sendung zubereitet hat</a>: Dort verwendete Wolf nur Produkte aus der Region, beziehungsweise von der Reichenau – außer dem Rindfleisch, das gibt es eben nicht von der Insel.</p> <h2>Wie läuft der Dreh bei „Das perfekte Dinner“ ab?</h2> <p>Denny Stolz war der erste Gastgeber der Woche, kannte also auch noch keinen der anderen Kandidaten. Punkt neun Uhr sei ein sechsköpfiges Team vor seiner Tür gestanden. „Sobald die Tür aufging, wurde aufgenommen“, bis etwa 16 Uhr sei gefilmt worden. Nach einer Pause ging es am Abend weiter: Zunächst zwei Kamerateams, dann noch die vier anderen Kandidaten: Plötzlich seien 16 Leute in der Wohnung gewesen. Im Fernsehen sei davon nichts zu erkennen.</p> <p>„Wenn du kochst, bemerkst du die Kamera irgendwann nicht mehr“, sagt Stolz. Das Team habe ihn einfach machen lassen, zwischendurch Fragen gestellt oder kurze Anweisungen gegeben, wenn etwas nicht gut gefilmt werden kann. „Es gibt kein Drehbuch“, man bereite das Essen vor, der Rest passiere einfach.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Sendung auf Kandidatensuche</span><span>Bei „Das perfekte Dinner“ laden sich fünf Hobbyköche aus der gleichen Stadt oder Region gegenseitig zum Abendessen bei sich zu Hause ein. Am Ende des Abends wird der Gastgeber von den übrigen vier Kandidaten bewertet. Wer die höchste Punktzahl erhält, wird am Ende der Woche zum Sieger gekürt und erhält ein Preisgeld von 3000 Euro. Aktuell werden für die Bodensee-Ausgabe im Oktober Kandidaten gesucht. Wer interessiert ist, kann sich noch bis zum 5. September telefonisch unter 0221 492048240 oder im Netz unter <a href="https://www.itvstudios.de/dinner" target="_blank" title="" rel="noopener">www.itvstudios.de/dinner</a> bewerben.</span></label></div> <p>Stolz entschied sich gegen das Drei-Gänge-Menü und servierte stattdessen eine Auswahl an spanischen Tapas. Er lebte viele Jahre in Spanien und Mexiko, kennt sich mit der Küche aus. Bei den anderen Kandidaten sei das gut angekommen: „Da war nichts mehr übrig“, erinnert er sich.</p> <p>Es war eine tolle Erfahrung, sagt Wolf, aber auch anstrengend. Fünf Tage, fünf Abendessen. Die ganze Woche sei man unterwegs. Schon mittags zu Interviews, die als Einspieler verwendet werden, müssten die Teilnehmer vor Ort sein. Abends geht es dann zum Essen. Erst spätabends geht es wieder nach Hause. Wolfs Konkurrenten kamen aus Espasingen, Steißlingen, Überlingen und Friedrichshafen.</p> <p>Noch länger ist der Tag, an dem selbst gekocht wird: „Die klingeln um 9 Uhr und dann geht‘s los“, sagt Wolf. Ein Kamerateam sei dann während der Vorbereitungen auf das Drei-Gänge-Menü vor Ort. Später, wenn die anderen Teilnehmer zum Essen da sind, sind zwei Kamerateams dabei. Der Tag dauert lang, irgendwann verlassen alle Leute die Wohnung wieder. „Und dann stehst du vor einem Berg Geschirr“, sagt Wolf mit einem Lachen.</p> <h2>„Wir sehen das auch erst im Fernsehen“</h2> <p>Was von dem vielen Filmmaterial letztendlich ausgestrahlt wird, wissen die Teilnehmer weder vorher noch haben sie Einfluss darauf, welche Szenen gezeigt werden. „Wir sehen das auch erst im Fernsehen“, sagt Wolf. Wie fielen die Reaktionen auf seinen Auftritt aus? Bis heute werde er auf der Reichenau ab und an darauf angesprochen. Für die Insel sei es etwas Besonderes gewesen, vermutet er. In seinem Bekanntenkreis habe es positive Reaktionen gegeben, „die fanden das super“.</p> <p>Zu den Begleiterscheinungen der Sendung gehören auch Nachrichten von Fremden, die den Reichenauer erreichten. Unmittelbar nach Ausstrahlung sei seine Geschäftswebseite tausendfach aufgerufen worden. Unter den Nachrichten sei „viel beliebiges Zeug“, so habe etwa jemand kritisiert, dass seine Schüsseln zu klein seien.</p> <h2>Rampenlicht bringt auch Unschönes mit sich</h2> <p>Zwischen Dreh und Ausstrahlung lagen etwa zwei Monate, da vergesse man schon fast, dass man überhaupt dabei war, sagt Stolz. Mit der Ausstrahlung steht man plötzlich in der Öffentlichkeit – und spürt auch deren negativen Seiten.</p> <p>Was ihn erstaunt hat, waren die Reaktionen auf die Sendung, was Kommentare und Nachrichten im Netz angeht. „Das habe ich unterschätzt“, da brauche man ein dickes Fell. Denn neben Belanglosigkeiten waren auch heftige Beleidigungen und sogar persönliche Drohungen dabei. Das sei der Punkt, aus dem er möglichen Kandidaten abraten würde, sich im Fernsehen zu zeigen.</p> <h2>„Unglaublich, wie viele Leute das gucken“</h2> <p>Persönliche Reaktionen, wenn er erkannt und auf die Sendung angesprochen wurde, seien dagegen positiv gewesen – und wohl mehr, als er erwartet hatte. „Unglaublich, wie viele Leute das gucken.“ Das habe aber schnell wieder abgenommen, nach drei Monaten wisse das keiner mehr, sagt Stolz. Kontakt zu den anderen Teilnehmern ihrer jeweiligen Ausgaben haben die beiden Kandidaten heute nicht mehr.</p> <p>Auf die Zeit blickt Johannes Wolf gerne zurück. „Das hat richtig Spaß gemacht“, sagt er. Obwohl er keiner sei, der immer im Vordergrund stehen müsse, sagt Wolf von sich selbst. Durch die Sendung komme man aus seiner Komfortzone heraus, man gebe einiges von sich preis: Viele fremde Menschen in der eigenen Wohnung, im Schlafzimmer werden Interviews gefilmt.</p> <p>„Das ist schon ein komisches Gefühl“, auch wenn die Kulisse im Fernsehen dann nicht so zu erkennen sei. Beide der früheren Kandidaten betonen, dass die Kamerateams darauf achten, dass keine allzu privaten Einblicke in die Wohnungen und Leben der Teilnehmer gewährt werden.</p> <p>„Für mich war es nicht wichtig, zu gewinnen“, sagt Stolz. Darauf komme es in dem Format gar nicht an, allzu großer Ehrgeiz wäre fehl am Platz. Wer gerne kocht und Lust darauf hat, zu erfahren, wie Fernsehen gemacht wird, der solle sich bewerben. Die Erfahrung war es wert. Allerdings sei die Woche eben auch anstrengend. „Du musst überzeugt sein von dem, was du tust, dann hast du eine gute Zeit.“</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 16:11:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[SÜDKURIER öffnet Türen: Gewinnen Sie exklusive Einblicke und einen Abend beim Circus Krone  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/gewinnen-sie-karten-fuer-den-circus-krone-am-bodensee-exklusiv-fuer-suedkurier-abonnenten;art372448,12470737 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach neunjähriger Pause ist der Zirkus zurück am Bodensee. SÜDKURIER-Abonnenten haben am Donnerstag, 4. September, die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen und dürfen anschließend die Show besuchen.  ]]></description>
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          Nach neunjähriger Pause ist der Zirkus zurück am Bodensee. SÜDKURIER-Abonnenten haben am Donnerstag, 4. September, die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen und dürfen anschließend die Show besuchen.<br>
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        Nach neunjähriger Pause ist der Zirkus zurück am Bodensee. SÜDKURIER-Abonnenten haben am Donnerstag, 4. September, die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen und dürfen anschließend die Show besuchen.



        <p>Der größte Zirkus Europas, der Circus Krone, gastiert in diesem Jahr von Donnerstag, 28. August, bis zum Sonntag, 7. September, auf dem Konstanzer Areal Klein Venedig. Im Jahr 2016 fand die letzte Spielzeit direkt am Bodensee in der Konzilstadt statt. In diesem Jahr dürfen sich aber nicht nur reguläre Besucher über eine schillernde Show freuen, sondern auch fünf SÜDKURIER-Abonnenten nebst Begleitpersonen über ein ganz besonderes Erlebnis.</p> <p><a href="https://msk-events.suedkurier.de/der-suedkurier-oeffnet-tueren-beim-circus-krone/" target="_blank" title="" rel="noopener">Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ verlost das Medienhaus Karten für die Show am Donnerstag, 4. September.</a> Abonnentinnen und Abonnenten dürfen an diesem Tag die ganze Magie des Zirkus erleben. „Die Gewinner der Backstagetour plus Show kommen am 4. September um 18.30 Uhr, dann gibt es die Führung und dann die Show um 19.30 Uhr“, teilt Kerstin Graf vom Circus Krone mit. „Die Gewinner erhalten einen Einblick hinter die Kulissen und können unsere Tiere besuchen.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So können Sie an der Verlosung teilnehmen</span><span><strong>Was:</strong> Zirkus- und Backstageführung sowie Vorstellungsbesuch beim Circus Krone auf dem Konstanzer Areal Klein Venedig. Wir verlosen 5×2 Tickets an Abonnenten.<br /> <strong>Wann:</strong> Donnerstag, 4. September, um 18.30 Uhr.<br /> <strong>Wo:</strong> Treffpunkt ist im Bereich des Eingangs vom Circus Krone auf Klein Venedig.<br /> <strong>Wer:</strong> Abonnenten des SÜDKURIER, die sich rechtzeitig anmelden.<br /> <strong>Wie:</strong> Mit den SÜDKURIER-Zugangsdaten anmelden und <a href="http://www.meinSK.de/krone" target="_blank" title="" rel="noopener">Formular am Ende der Internetseite www.meinSK.de/krone ausfüllen.</a><br /> <strong>Anmeldeschluss:</strong> Sonntag, 31. August.</span></label></div> <p>Die Tournee des Betriebs steht in diesem Jahr unter dem Motto „Farbenspiel – Gold Edition“. Was ist dabei 2025 das Besondere an dem Programm? „Ein klassisches Circusprogramm mit Artistik, Clowns und Tieren gepaart mit modernen Elementen“, so Graf. „Zudem ist das neue Zelt schon ein Highlight für sich.“</p> <h2>Vom Allgäu über den See nach Konstanz</h2> <p>Auf dem Programm steht eine zweieinhalbstündige Show mit preisgekrönten Artisten. Darunter Gewinner des renommierten Zirkusfestivals von Monte-Carlo, wie das Clown-Duo Fumagalli &amp; Daris, die 2015 in Monaco den goldenen Clown, den Oscar der Circuswelt, gewannen. Neben einer neuen Lichtershow treten auch altbewährte Publikumslieblinge des Circus Krone auf – darunter auch einige Wildtiere.</p> <p>Der Zirkus war längere Zeit nicht in Konstanz vor Ort. Nun fühle es sich laut den Verantwortlichen gut „an, wieder hier zu sein, da die Konstanzer immer ein ganz besonderes Publikum sind und wir uns hier sehr willkommen fühlen“. Angereist war der Zirkus am Montagmittag, 25. August, unter anderem auch mit der Fähre Konstanz-Meersburg. Mit dutzenden Lastern, Fahrzeugen, Anhängern und Wohnwagen kamen die Mitarbeiter und Artisten über den See. Zuvor gastierte der Zirkus seit dem 21. August in Kempten im Allgäu.</p> <h2>Die Vorstellungen</h2> <p>In Konstanz gibt es Vorstellungen bis zum Sonntag, 7. September. Festliche Abendpremiere feiert der Zirkus in der Manege am Donnerstag, 28. August, um 19.30 Uhr. Weitere Vorstellungen finden werktags um 15.30 Uhr sowie um 19.30 Uhr statt, sonntags dagegen um 10.30 Uhr und die zweite Runde um 14.30 Uhr.</p> <p>Im Zelt finden 2000 Zuschauer Platz. Die Eintrittspreise unterteilen sich in sechs Kategorien, Karten gibt es ab ungefähr 20 Euro bis zu knapp 60 Euro. Kinder von drei bis elf Jahren und Rentner bekommen die Eintrittskarten in jeder Kategorie für einen ermäßigten Preis.</p> <p>Doch den Gewinnern von „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ kann das egal sein, sie erleben einen ganz besonderen Einblick mitsamt Showbesuch komplett kostenlos. Weitere Informationen zur Verlosung finden Interessierte auf der Internetseite <a href="http://www.meinSK.de/krone" target="_blank" title="" rel="noopener">www.meinSK.de/krone.</a> Dort können Abonnenten (gedruckte oder digitale Zeitung oder Online-Abo) dann auch teilnehmen, die Gewinner werden gelost und ab Montag, 1. September, benachrichtigt und sollten sich Donnerstagabend, 4. September, freihalten.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 17:06:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wer erkennt diese Bauten auch aus der Vogelperspektive?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-erkennt-diese-bauten-auch-aus-der-vogelperspektive;art372495,12469340 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.  ]]></description>
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          Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.



        <p>Alles Gute kommt von oben, aber auch die Perspektive? In unserem Sommerrätsel geht es dieses Mal darum, Gebäude zu erkennen, die direkt von oben fotografiert wurden. Teilweise eine große Herausforderung, weil die Bauwerke doch ganz anders aussehen, man die Fassade, die doch von unten gesehen sehr charakteristisch ist, von oben gar nicht sieht.</p> <h2>Eine der ältesten Kirchen im Linzgau</h2> <p>Aber zunächst ein Blick zurück. In der vergangenen Woche ging es um drei Dächer. Das erste befindet sich mitten in Frickingen und gehört zur Kirche St. Martin. Sie ist eine der ältesten Kirchen im gesamten Linzgau. Erstmals erwähnt wurde sie bereits im 12. Jahrhundert. Das besondere an dem Haus: Es ist eine romanisch-gotische Kirche, die eine barocke Innenausstattung hat. Der Kirchturm hat einen romanischen Ursprung. Da sie von einer Mauer umgeben ist, gibt es Vermutungen, dass es sich bei der Kirche um eine Wehrkirche handeln könnte. Eines steht aber fest: Die Kirche verfügt über sechs Glocken.</p> <h2>Wuchtiger Turm ist Wahrzeichen</h2> <p>Das zweite Bild gehört zur Kirche St. Johann Baptist in Hagnau. Bemerkenswert ist, dass das Dach gleich zwei Kreuze besitzt. Die Kirche wurde zum ersten Mal 1225 erwähnt, als der Ort von den Johannitern gekauft wurde. Zur Pfarrkirche wurde sie aber erst 1564. Das Gotteshaus in Hagnau ist dem Täufer Johannes gewidmet. Der wuchtige, nicht verputzte Turm ist mittlerweile ein Wahrzeichen der Gemeinde. Er ist 48 Meter hoch und beherbergt noch heute das originale Geläut mit zwei Glocken von 1400 und 1780.</p> <h2>Kein zweites Hausdach sieht so aus</h2> <p>Als drittes war wieder ein Bild aus Überlingen dabei. Dieses Mal war es nicht allzu schwer, denn so ein Hausdach gibt es kein zweites Mal in der gesamten Region. Es gehört der Überlinger Waldorfschule. Die Formen für den Bau gehen auf den Künstler Wilfried Ogilvie zurück. Realisiert wurde das Gebäude vom Architekturbüro Bockemühl &amp; Partner. Charakteristisch sind vor allem die schwingenden Dachformen. Der erste Grundstein wurde 1976 gelegt. Heute besuchen rund 900 Schüler täglich das architektonisch außergewöhnliche Schulgebäude und die Waldorfschule bietet 140 Personen einen Arbeitsplatz.</p> <h2>Der vierte Teil des Sommerrätsels</h2> <p>Im vierten Teil geht es natürlich auch mit drei Bildern weiter. Wer miträtseln möchte, dem sei als Tipp gegeben, dass sich die Bauwerke auf den Gemarkungen Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg befinden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel des SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder denkt, dass er weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 2. September, mit dem Betreff „Sommerrätsel“ senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. In der E-Mail sollten die Kontaktdaten des Absenders stehen. Die Auflösung des Rätsels kommt im nächsten Teil der Serie. Bis dahin heißt es weiterrätseln!</span></label></div> <p>Nun sind Sie, liebe SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser, an der Reihe: Wir sind schon jetzt gespannt, wie viele die Bilder erkennen. Wer die Lösung weiß, kann der SÜDKURIER-Lokalredaktion eine E-Mail schicken und die drei Bauwerke benennen. Mit etwas Glück gibt es eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wer erkennt diese Bauten auch aus der Vogelperspektive?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 21 Aug 2025 05:03:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Frickingen punktet dreifach beim Stadtradeln  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/frickingen-punktet-dreifach-beim-stadtradeln;art372473,12467042 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>181 Teilnehmer sammeln 53.621 Radkilometer</li> <li>Gemeinde landet im Landkreis erneut auf Platz 1</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>181 Teilnehmer sammeln 53.621 Radkilometer</li> <li>Gemeinde landet im Landkreis erneut auf Platz 1</li> </ul><br>
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        <ul> <li>181 Teilnehmer sammeln 53.621 Radkilometer</li> <li>Gemeinde landet im Landkreis erneut auf Platz 1</li> </ul>



        <p><strong>Frickingen</strong> In gleich drei Kategorien hat die Gemeinde Frickingen bei der Aktion Stadtradeln im Bodenseekreis die Nase vorn gehabt: Einen ersten Platz holte sie bei den Gesamtkilometern im Vergleich zu den anderen Kommunen unter 10.000 Einwohnern. Den zweiten Spitzenplatz auf dem Treppchenplatz gab es für die Umrechnung der 53.621¦Gesamtkilometer auf die Zahl der Einwohner. Die dritte Kategorie, in der die Frickinger absahnten, war jene der erreichten Parlamentarier-Kilometer: Die Frickiner Lokalpolitiker erradelten gemeinsam 217 Kilometer. Der Freie Wähler Gottfried Grundler hatte im Ratsgremium zum Mitradeln aufgerufen und bis auf zwei Kollegen, der eine erkrankt und die andere hochschwanger, waren alle seinem Appell gefolgt.</p> <h2>Urkunden und kühle Getränke</h2> <p>„Besondere Leistungen müssen besonders gewürdigt werden“, meinte Bürgermeister Jürgen Stukle bei einem eigens anberaumten Stehempfang vor dem Rathaus. „Alles in allem konnten mit der diesjährigen Aktion rund 8,8¦Tonnen CO<sub>2</sub> eingespart werden“, unterstrich Stukle den Beitrag, den die Mitradelnden für den Klimaschutz geleistet hatten. Birgit Bergmüller, Leiterin Kultur und Tourismus, hielt neben einem kühlen Getränk auch Urkunden für Einzel- und Teamwertungen bereit.</p> <p>Bei der bundesweiten Aktion Stadtradeln waren 14 Teams für Frickingen angetreten. Die 51 Radelnden vom Brezele-Express um Bäckermeister Josef Baader schafften zusammen 21.500 Kilometer. Das Team Sonnenenergie von Solartechniker Gottfried Grundler mit 37¦Fahrern kam auf 13.400 Kilometer. Sie spendeten pro gefahrenem Kilometer 10 Cent an den Verein Ein-Dollar-Brille. Ihr Gruppenmitglied und Frickingens diesjähriger Champion Sven-Erik Sonntag verkündete, er lege auf diese Spende noch 3¦Cent pro von ihm gefahrenem Kilometer drauf.</p> <p>Elke Burgenmeister erwies sich bei den Damen mit 1165 gefahrenen Kilometern als sportlichste Teilnehmerin und erhielt einen Gutschein für Fahrradzubehör. Sven-Erik Sonntag bekam ebenfalls einen Gutschein und stellte mit seinen erradelten 2274 Kilometern den Frickinger Rekord auf. Als Kind sei er gern aufs Fahrrad gestiegen und habe versucht, seine Kameraden auf ihren Mofas zu überholen, erinnerte sich Sonntag auf Nachfrage des SÜDKURIER. Als Student sei er noch ein bisschen in die Pedale getreten, schließlich aber immer weniger. 20¦Jahre später zog es den Ingenieur und Mundart-Kabarettisten aus Spaß erneut aufs Rad.</p> <h2>Nur noch selten im Auto</h2> <p>„Irgendwann habe ich beschlossen, privat gar nicht mehr mit dem Auto zu fahren“, erzählte Sonntag. Nur dann, wenn er etwas sehr Schweres transportieren muss, nutzt er heute das Auto. Anfänglich seien ihm die rund sechs Kilometer zwischen dem Frickinger Ortsteil Leustetten und Heiligenberg schon weit vorgekommen. Mittlerweile umrunde er an einem Tag den Bodensee inklusive Pfändertour, wie er sagt. Am liebsten radelt Sven-Erik Sonntag allein. Dann könne er unterwegs absteigen und interessante Wolkenformationen fotografieren, verriet er. Der Zweitplatzierte Norbert Dreher klebte Sven-Erik Sonntag dicht am Hinterrad. Er radelte nur 16 Kilometer weniger als Sonntag, insgesamt 2258 Kilometer. Warum er als Bermatinger für Frickingen am Start war? Seit über 40 Jahren spielt er in Frickingens F.A.L. Fußball. „Wenn die aktiven Kollegen der Alt-AHA antreten, mache ich natürlich auch mit“, erklärte Dreher seine Motivation. Und er sei ebenso wie die Vereinskollegen fahrraderprobt. Neben dem wöchentlichen Fußball-Training treffe man sich zu mehreren größeren Radtouren im Jahr.</p> <p>Der Bürgermeister lobte das große Radel-Engagement der Einzelnen ebenso wie der Teams. Besonders hob er hervor, dass auch elf Familie aus der Grundschule sowie Rektorin und Sekretärin beim Stadtradeln dabei gewesen seien. Und mit Blick auf das Engagement der radelnden Gemeinderäte wünschte er sich, im kommenden Jahr könnten hoffentlich alle dabei sein.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Einzelwertungen</h2> Im Bodenseekreis waren beim Stadtradeln 287 Teams am Start. Der Brezele-Express kam mit 21.500 Kilometern auf Platz 9 in der Gesamtwertung des Kreises. Das Team Sonnenenergie holte sich mit 13.400 Kilometern Rang 11, das Team Camphill kam mit 4252 Kilometern auf Platz 77 der Kreisgesamtwertung.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Radsport Sportliches Auszeichnungen]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Frickingen punktet dreifach beim Stadtradeln]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 20 Aug 2025 16:58:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Töpfe raus und Schürze an! Fernsehsender sucht am Bodensee nach Kandidaten für eine Kochshow  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/lust-auf-tv-kueche-bodensee-hobbykoeche-koennen-beim-perfekten-dinner-mitkochen;art372432,12466627 ]]></link>      <description><![CDATA[  Für Hobbyköche bietet sich die Chance, ihr Können im Fernsehen zu zeigen. Im Oktober wird die Sendung „Das perfekte Dinner“ am Bodensee gedreht. Dafür sind noch Plätze frei, dem Gewinner winkt ein Preisgeld.  ]]></description>
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          Für Hobbyköche bietet sich die Chance, ihr Können im Fernsehen zu zeigen. Im Oktober wird die Sendung „Das perfekte Dinner“ am Bodensee gedreht. Dafür sind noch Plätze frei, dem Gewinner winkt ein Preisgeld.<br>
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        Für Hobbyköche bietet sich die Chance, ihr Können im Fernsehen zu zeigen. Im Oktober wird die Sendung „Das perfekte Dinner“ am Bodensee gedreht. Dafür sind noch Plätze frei, dem Gewinner winkt ein Preisgeld.



        <p>Hobbyköche aufgepasst: Wer schon einmal davon geträumt hat, nicht nur für sich und seine Liebsten am Herd zu stehen, sondern für vier wildfremde Menschen und ein Fernsehpublikum hat jetzt die Gelegenheit. Für die Sendung „Das perfekte Dinner“ sucht die Produktionsfirma noch Kandidatinnen und Kandidaten.</p> <p>Das Prinzip der Sendung ist einfach: Fünf Kandidaten aus der gleichen Stadt oder Region treten gegeneinander an. Jeder lädt die anderen für einen Abend zu sich nach Hause ein und stellt ein Drei-Gänge-Menü zusammen. Die vier Gäste vergeben dafür null bis zehn Punkte.</p> <p>Am Ende der Woche steht damit ein Sieger fest, der sich über ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro freuen kann. Neben der Kulinarik sollen auch Kreativität, Gastgeberqualitäten und Ambiente in die Bewertung einfließen.</p> <h2>Im Oktober wird endlich wieder am Bodensee gedreht</h2> <p>Die Dreharbeiten für die nächste Bodensee-Ausgabe der Sendung sollen zwischen Dienstag, 7. Oktober, und Samstag, 11. Oktober, ablaufen. Dafür ist die Produktionsfirma ITV Studios noch auf der Suche nach „leidenschaftlichen Hobbyköchen, die einem breiten Publikum zeigen wollen, was der Bodensee in Sachen Kulinarik zu bieten hat“, heißt es in einer Mitteilung der Firma. ITV Studios produziert auch Formate wie „Gefragt – Gejagt“ (ARD) oder „The Voice of Germany“ (Pro7/Sat.1).</p> <p>Noch sind alle fünf Plätze zu vergeben, heißt es auf SÜDKURIER-Anfrage. Wer interessiert ist, kann sich telefonisch unter 0221 492048240 oder im Netz unter <a href="https://www.itvstudios.de/dinner" target="_blank" title="" rel="noopener">www.itvstudios.de/dinner</a> bewerben. Teilnehmen können ausdrücklich Hobbyköche – wer eine Kochausbildung absolviert hat oder mit dem Kochen sein Geld verdient, kann sich auf andere Sendungen bewerben, heißt es auf dem Bewerbungsportal. Zudem müssen die Kandidaten älter als 18 Jahre sein. Bewerbungsschluss ist am Freitag, 5. September.</p> <h2>„Das perfekte Dinner“ ist ein gern gesehener Gast am See</h2> <p>Es ist nicht das erste Mal, dass die Sendung am Bodensee gedreht wird. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/das-perfekte-dinner-am-bodensee-so-lief-das-finale;art417930,11860197" target="_blank" title="Finale bei &amp;bdquo;Das perfekte Dinner&amp;ldquo;: Wer ist der beste Hobby-Koch am Bodensee?">Im Januar 2024 kam der Wochensieger aus Friedrichshafen</a>, die anderen Kandidaten von der Insel Reichenau, aus Überlingen, Steißlingen und Espasingen.</p> <p>Die Sendung hat sich als Klassiker der TV-Landschaft etabliert. Erstmals ausgestrahlt wurde sie im März 2006, inzwischen ist es laut Produktionsfirma die am längsten laufende werktägliche Koch-Doku im deutschen Fernsehen. Mehrere tausend Folgen wurden bereits ausgestrahlt.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Frickingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Töpfe raus und Schürze an! Fernsehsender sucht am Bodensee nach Kandidaten für eine Kochshow]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 20 Aug 2025 13:37:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wer kennt die Region von oben? Nach Kugeln sind Dächer zu erraten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-kennt-die-region-von-oben-nach-kugeln-sind-daecher-zu-erraten;art372495,12466477 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Frickingen und Hagnau. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.  ]]></description>
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          Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Frickingen und Hagnau. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.<br>
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        Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Frickingen und Hagnau. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.



        <p>Nach den Türmen kommen die Dächer. So könnte das Motto des dritten Teils unseres Sommerrätsels lauten. In der vergangenen Woche haben wir nach drei Gebäuden gefragt, von denen die Türme klar zu erkennen waren. Dieses Mal geht es wieder um drei Bilder, auf denen die Dächer dominieren. Im zweiten Teil gab es den Tipp, dass die Bilder in Owingen, Salem und Überlingen entstanden sind. Auch hier war es wieder für einige Leserinnen und Leser ganz offensichtlich kein großes Problem, die Gebäude zu identifizieren.</p> <h2>Kirchturm aus dem 13. Jahrhundert</h2> <p>Das auffällig türkise Dach gehört natürlich zum Turm der römisch-katholischen Pfarrkirche St. Peter und Paul in Owingen. Vom ursprünglichen Bau aus dem 13. Jahrhundert sind immer noch der gotische Kirchturm und der Chor erhalten. Das Langhaus wurde 1498 neu errichtet und im 18. Jahrhundert barockisiert. 1911 wurde der Turm bei einem Erdbeben beschädigt. Diese Schäden wurden aber erst 1936 beseitigt. Der Turm sieht immer noch hochglänzend aus. Das liegt daran, weil er zuletzt 2014 renoviert wurde.</p> <h2>Bedeutendes Bauwerk der Zisterzienser</h2> <p>Das Salemer Bild haben ebenfalls viele erkannt, denn der Turm des Münsters mit dem grauen Dach und der goldenen Kugel mit Kreuz ist weit sichtbar. Vor allem die vier Seitenschiffe in alle Richtungen sollten den letzten Hinweis gegeben haben. Das Gebäude hat eine lange Geschichte, denn das Salemer Münster war die Abteikirche der ehemaligen Reichsabtei Salem. Heute ist es die römisch-katholische Pfarrkirche in Salem. Gebaut wurde das gotische Münster zwischen 1285 und 1420 und gehört zu den bedeutendsten hochgotischen Bauwerken der Zisterzienser im deutschen Sprachraum.</p> <p>Das dritte Bild muss also aus Überlingen stammen. Dieses zeigt ebenso eine Kirche. Die evangelische Auferstehungskirche, die von oben ganz anders aussieht als von der Straße aus. Von dort aus dominiert die Farbe Weiß. Die Kirche ist eine der ältesten evangelischen Kirchen im Kirchenbezirk Überlingen-Stockach. Das neugotische Kirchengebäude wurde 1867 auf dem Gelände des früheren Franziskanerinnenklosters erbaut. Von oben sind die zahlreichen Anbauten zu erkennen, die es immer wieder gab. Zuletzt wurde die Kirche 2018 umfassend renoviert und erweitert.</p> <h2>Der dritte Teil des Sommerrätsels</h2> <p>In dieser Woche geht das Bilderrätsel mit drei weiteren Luftbildern weiter. Unschwer zu erkennen ist, dass dieses Mal die Dächer dominieren. Wer miträtseln möchte, dem sei als Tipp gegeben, dass sich die Bauwerke auf den Gemarkungen Überlingen, Frickingen und Hagnau befinden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel des SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder denkt, dass er weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 26. August, mit dem Betreff „Sommerrätsel“ senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. In der E-Mail sollten die Kontaktdaten des Einsenders stehen. Die Auflösung des Rätsels kommt im nächsten Teil der Serie.</span></label></div> <p>Nun sind Sie, liebe SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser an der Reihe: Einige werden die Bilder sicher sofort erkannt haben. Wer die Lösung weiß, kann der SÜDKURIER-Lokalredaktion eine E-Mail schicken und die drei Bauwerke benennen. Mit etwas Glück gibt es eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Frickingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wer kennt die Region von oben? Nach Kugeln sind Dächer zu erraten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 19 Aug 2025 14:13:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von Luftschiffen und Leibeigenen: "Ortsgeschichtler" holen auch die kleinen Geschichten ans Licht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/von-luftschiffen-und-leibeigenen-ortsgeschichtler-holen-auch-die-kleinen-geschichten-ans-licht;art372491,12465847 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie hauchen der Heimatgeschichte neues Leben ein: Die "Ortsgeschichtler" sammeln Zeitzeugnisse aus der Gemeinde, freuen sich als offene Gruppe aber nicht nur über Bilder und Dokumente, sondern auch über Mitstreiter.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Sie hauchen der Heimatgeschichte neues Leben ein: Die "Ortsgeschichtler" sammeln Zeitzeugnisse aus der Gemeinde, freuen sich als offene Gruppe aber nicht nur über Bilder und Dokumente, sondern auch über Mitstreiter.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Sie hauchen der Heimatgeschichte neues Leben ein: Die "Ortsgeschichtler" sammeln Zeitzeugnisse aus der Gemeinde, freuen sich als offene Gruppe aber nicht nur über Bilder und Dokumente, sondern auch über Mitstreiter.



        <p>Das Leben schreibt die spannendsten Geschichten. Doch was ist, wenn sich keiner an sie erinnert? Gerhard Wachter war selbst skeptisch, als ihm erzählt wurde, dass ein Weildorfer einen „Zeppelin“ gebaut habe. „Ich hielt das für eine Ente“, gesteht der ehemalige Weildorfer Ortsreferent. Doch Nachforschungen ergaben, dass Gebhard Weißenrieder Ende des 19. Jahrhunderts tatsächlich ein Luftschiff konstruiert hatte, das vor dem Erstflug durch ein Unwetter zerstört wurde. Die Geschichte schrieb Wachter für den vierten Band des Linzgau-Mosaiks nieder, und dabei ist er gewiss, dass in Salem viele weitere Geschichten entdeckt werden wollen.</p> <h2>Salems Geschichte: ein ungeschliffener Diamant</h2> <p>„Das war so ein bisschen der Anlass“, blickt Wachter auf seine Idee zurück, die „Ortsgeschichtler“ ins Leben zu rufen. So viele Dinge seien noch im Verborgenen, daher sollten alte Dokumente und Bilder nicht vernichtet, sondern gesammelt werden. Diese Zeitzeugnisse seien für alle wertvoll und gehörten zur Erinnerungskultur der Bewohner eines Dorfes oder einer Gemeinde. „Es sind die kleinen Geschichten, die unsere Gesellschaft wie ein Mosaik spiegeln“, schlägt er den Bogen zu den bisherigen Veröffentlichungen. „Die Geschichte in Salem ist ein ungeschliffener Diamant.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Interessierte sind den „Ortsgeschichtlern“ willkommen</span><span>Die „Ortsgeschichtler“ sind eine offene Gruppe, die sich in unregelmäßigen Abständen trifft, um sich über Ortsgeschichten auszutauschen und diese vor dem Vergessen zu bewahren. Daher bitten sie darum, alte Bilder und Dokumente nicht wegzuwerfen, sondern die Zeitzeugnisse vorbeizubringen. Das nächste Treffen soll nach den Sommerferien stattfinden. Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.</span></label></div> <p>Wachter war sich aber gleich im Klaren darüber, dass er ein solches Projekt nicht allein stemmen könnte. „Ich habe daher alle angesprochen und sie waren gleich begeistert“, berichtet er zuhause am Esstisch. Alle, das sind Adolf Eblen, Gemeinderat und Ortsreferent von Mimmenhausen, Hobby-Genealoge Rudolf Koch und Eberhard Stengele, der ein Buch über Epitaphien auf dem Stefansfelder Friedhof veröffentlicht hat. Nicht mit am Tisch sitzen, aber dennoch zu den „Ortsgeschichtlern“ gehören Heimatforscher Hugo Gommeringer sowie Schlossverwalterin Birgit Rückert. „Als Quelle aller Geschichten, was das Kloster und später das Schloss betrifft“, sagt Wachter.</p> <h2>Erstes Treffen stößt auf regen Zuspruch</h2> <p>Gemeinsam hoffen sie auf Zulauf für die Initiative. „Wir wollen eine offene Gruppe sein, damit es keine Hemmschwelle gibt“, erklärt Eberhard Stengele. Daher wolle man auf sich aufmerksam machen, um als Anlaufstelle bekannt zu werden. Eine Vereinsgründung haben sie jedoch nicht geplant. „Das ist ein organisatorischer Aufwand“, gibt Rudolf Koch zu bedenken. Außerdem schrecke ein Verein manche Menschen ab. Ein erstes offenes Treffen im Mai war auf große Resonanz gestoßen. Stengele schätzt die Gästezahl im Rathaussaal auf 40 bis 50 Personen. „Ich fand es erstaunlich, dass sogar Zugezogene kamen.“</p> <p>Im Rathaus sei man der Initiative gegenüber von Beginn an sehr aufgeschlossen gewesen, berichtet Wachter: „Sie sind dankbar, wenn es jemanden gibt, an den man sich wenden kann.“ Auch sei ihnen im gemeindeeigenen Archiv Platz angeboten worden. „Das fand ich toll“, meint der Initiator. Es sei allerdings wichtig, dass nicht alles einfach nur in Schubladen verschwinde. Auch Koch hebt hervor: „Das Archiv in Salem ist top. Die Frage ist, was passiert damit und wie wird es genutzt.“ Stengele merkt an, dass jede Gemeinde verpflichtet sei, eine Dokumentation ihrer Geschichte aufzubewahren. Wachter erinnert sich, dass dem nicht immer so gewesen sei: „Das Archiv aus Weildorf ist fast als ‚Brandlast‘ entsorgt worden.“</p> <h2>Kostbares Wissen der Zeitzeugen</h2> <p>Seit der Vorstellung der Initiative hat die Gruppe einige Schätze vorzuweisen. Koch zeigt eine alte Blechkiste voller Fotografien, die bei einem Hausverkauf zurückgelassen wurde: „Es wird riesenaufwändig sein, die zu sichten.“ Wachter rät, die Bilder alteingesessenen Mitbürgern zu zeigen, um an vorhandenes Wissen anzuknüpfen. Er schlägt vorsichtig ein Album mit Postkarten aus dem frühen 20. Jahrhundert auf – aus Einsiedeln, aber auch aus Ägypten. „Das ist ein Zeichen des gesellschaftlichen Wandels“, meint Adolf Eblen. „Früher hat man schöne Karten geschrieben, heute schickt man eine WhatsApp.“</p> <p>Eblen weist darauf hin, dass oft die Vereine die Vorreiter seien, um Traditionen und das Brauchtum zu pflegen. Mit dem Narrenverein Mimmenhausen habe er im Obergeschoss des Hauses der Vereine ein Heimat- und Landwirtschaftsmuseum eingerichtet, das nach Absprache beispielsweise für Schulklassen geöffnet werde. „Die Kinder kriegen große Augen, wenn sie das sehen“, erzählt der Ortsreferent. Vor Jahren habe er das Entlassungsdokument einer jungen Frau aus der Leibeigenschaft aus dem 18. Jahrhundert erhalten. „Das kann man mit dem heutigen Denken nicht mehr nachvollziehen“, plädiert Eblen für den Erhalt solcher Kulturgüter.</p> <p>Dabei hoffen die „Ortsgeschichtler“ auf das Schwarmwissen. Wie Stengele erklärt, wolle man nicht mehr als Einzelkämpfer in den Teilorten agieren, sondern gemeinsam langfristig Dinge nach thematischen Schwerpunkten erschließen. Wachter fügt hinzu: „Wir wollen zeigen, dass das nichts abgehoben Akademisches ist, sondern wir wollen die Leute erzählen lassen.“ Koch verweist auf die Chancen der Digitalisierung und freut sich, dass beim ersten Treffen auch Frauen und junge Leute gekommen seien. Wachter bilanziert: „Wir wollen kein Altherrenclub werden oder den Blick in die Gegenwart verlieren.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Von Luftschiffen und Leibeigenen: "Ortsgeschichtler" holen auch die kleinen Geschichten ans Licht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 13 Aug 2025 11:55:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wer kennt die Region von oben? SÜDKURIER-Sommerrätsel geht in die zweite Runde  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-kennt-die-region-von-oben-suedkurier-sommerraetsel-geht-in-die-zweite-runde;art372495,12462189 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Owingen und Salem. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Owingen und Salem. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-kennt-die-region-von-oben-suedkurier-sommerraetsel-geht-in-die-zweite-runde;art372495,12462189]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Owingen und Salem. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.



        <p>In der vergangenen Woche starteten wir unser Sommerrätsel mit den Luftbildern. Wir haben nach drei Bauwerken gefragt, die in einer ungewöhnlichen Perspektive abgelichtet wurden. Als einzigen Hinweis gab es, dass die Bilder in den Gemeinden Sipplingen, Uhldingen-Mühlhofen und Überlingen entstanden sind. Nicht wenige Leser haben erraten, um welche ortsprägenden Bauten es sich handelt.</p> <h2>Dach aus Distanz prägnanter als Kugel</h2> <p>Das Bild mit der auffällig goldenen Kugel ist aus Sipplingen. Allerdings ist die Kugel aus der Distanz nicht so prägnant wie das grüne Dach der Kirche St. Martin und Georg. Die römisch-katholische Pfarrkirche steht unweit vom Bodensee und steht unter Denkmalschutz. Entstanden ist sie wohl im 15. oder 16. Jahrhundert. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Saalkirche im barocken Stil umgebaut und 1904 neugotisch überarbeitet. Dieser Umbau wurde 1974 wieder reduziert. Im Turm gibt es insgesamt fünf Glocken.</p> <h2>Mehr als 14 Millionen Euro für Neubau</h2> <p>Das zweite Bild stammt aus Uhldingen-Mühlhofen. Das Gebäude soll einem umgedrehten Einbaum ähneln. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/neubau-des-pfahlbaumuseums-eroeffnet-alle-infos;art372496,12089873" target="_blank" title="Staatsministerin Claudia Roth eröffnet Neubau des Pfahlbaumuseums">Es handelt sich um das neue Museumsgebäude des Pfahlbaumuseums, das im Juni 2024 eröffnet wurde.</a> Das Gebäude gehört zu den mächtigsten in ganz Unteruhldingen mit etwa 13 Metern Höhe und knapp 1300 Quadratmetern Nutzfläche. Nicht zu sehen aus der Luft ist der offene Dachstuhl mit einer expressiven unterspannten Rahmenkonstruktion. Mehr als 14 Millionen Euro hat der Neubau des Pfahlbaumuseums gekostet und soll ein Meilenstein in Sachen Zukunftssicherung sein.</p> <p>Deutlich älter ist das dritte Gebäude, bei dem wieder ein Türmchen klar zu erkennen ist. Direkt darunter führt eine Straße hindurch. Da das dritte Bild in Überlingen verortet ist, ist nicht allzu schwer zu erkennen, dass es sich um das Franziskanertor handelt. Das 1494 erbaute Stadttor ist das einzige in Überlingen, an dem man noch heute den baulichen und funktionalen Zusammenhang von Tor und Brücke über den davor liegenden Graben der staufischen Stadtbefestigung ablesen kann. Der Torturm mit seiner spitzbogigen Durchfahrt prägt das Stadtbild und wird von einem Satteldach und Treppengiebeln bekrönt. Auf dem Dachreiter sind mehr als 500 Jahre alte gotische Biberschwanzziegel erhalten geblieben.</p> <h2>Frische Bilder für das Sommerrätsel</h2> <p>In dieser Woche geht das Bilderrätsel natürlich weiter. Auch dieses Mal gibt es wieder drei Luftmotive, die es zu erkennen gilt. Unschwer zu erkennen ist, dass es dieses Mal um gleich um drei Bilder mit Türmen geht. Wer miträtseln möchte, dem sei als Tipp gegeben, dass sich die Bauwerke auf den Gemarkungen Überlingen, Owingen und Salem befinden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel des SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder denkt, dass er weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 19. August, mit dem Betreff „Sommerrätsel“ senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. In der E-Mail sollten die Kontaktdaten des Absenders stehen. Die Auflösung des Rätsels kommt im nächsten Teil der Serie. Bis dahin heißt es weiterrätseln!</span></label></div> <p>Nun sind Sie, liebe SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser an der Reihe: Einige werden die Bilder sicher sofort erkannt haben. Wer die Lösung weiß, kann der SÜDKURIER-Lokalredaktion eine E-Mail schicken und die drei Bauwerke benennen. Mit etwas Glück gibt es eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wer kennt die Region von oben? SÜDKURIER-Sommerrätsel geht in die zweite Runde]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 10 Aug 2025 13:24:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auto kommt von der Straße ab: 83-jährige Beifahrerin erleidet bei Unfall tödliche Verletzungen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/83-jaehrige-beifahrerin-stirbt-trotz-schneller-hilfe-nach-schwerem-unfall;art372473,12460232 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagnachmittag auf der Kreisstraße 7769 bei Bärweiler. Neben den Rettungskräften eilten auch Landwirte umgehend zu Hilfe.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagnachmittag auf der Kreisstraße 7769 bei Bärweiler. Neben den Rettungskräften eilten auch Landwirte umgehend zu Hilfe.<br>
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        Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagnachmittag auf der Kreisstraße 7769 bei Bärweiler. Neben den Rettungskräften eilten auch Landwirte umgehend zu Hilfe.



        <p>Der 86-jährige Fahrer eines Audi verlor am Freitag gegen 15.30 Uhr auf der Kreisstraße 7769 zwischen Großschönach und Bruckfelden in einer Rechtskurve bei Bärweiler die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto geriet ins Bankett, drehte sich, prallte mit der Beifahrerseite gegen zwei Bäume und kam in einem Maisfeld zum Stehen. Das teilen Polizei und Kreisfeuerwehrverband (KFV) mit.</p> <p>Während der 86-Jährige bei dem Unfall eher leichte Verletzungen erlitt und sich nach Angaben des KFV selbstständig befreien konnte, wurde die 83-jährige Beifahrerin im Audi eingeklemmt. Sie musste von der Feuerwehr, die mit 16 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen vor Ort war, mithilfe technischen Geräts aus dem Wrack befreit werden. Landwirte eines nahegelegenen Hofes waren ebenfalls zu Hilfe geeilt und unterstützten die Feuerwehr, indem sie die verformte Karosserie des Audis mit dem Frontlader streckten. Dies geschah in Absprache mit dem Notarzt, da eine schnelle Befreiung der Verletzten geboten war, erklärt der KFV.</p> <h2>Psychosoziale Notfallversorgung im Einsatz</h2> <p>Laut der Polizei wurde die 83-Jährige mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und starb dort trotz der zügigen Rettungsmaßnahmen am Freitagnachmittag. Zur Überbringung der Todesnachricht und zur Betreuung der Ersthelfer waren dem KFV zufolge zwei Teams der Psychosozialen Notfallversorgung Bodenseekreis (PSNV) im Einsatz. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Ein Abschleppunternehmen barg den Audi, an dem wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 15.000 Euro entstanden ist.</p> <p>Neben der Freiwilligen Feuerwehr Frickingen, Polizei und PSNV waren die Freiwillige Feuerwehr Pfullendorf mit Rüstwagen und Einsatzleitwagen, der stellvertretende Kreisbrandmeister, der Kreisfeuerwehrpressesprecher, das DRK und Rettungshubschrauber Christoph 45 vor Ort. Die Kreisstraße war während der Unfallaufnahme bis gegen 17.30 Uhr voll gesperrt, berichtet die Polizei.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 09 Aug 2025 10:17:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bodenseekreis: Auto prallt gegen mehrere Bäume daraufhin stirbt die Beifahrerin  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/bodenseekreis-auto-prallt-gegen-mehrere-baeume-daraufhin-stirbt-die-beifahrerin;art372473,12460040 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach einem schweren Unfall ist eine Seniorin in einem Auto eingeklemmt. Die Feuerwehr bekommt bei der Befreiung schnelle Unterstützung von ungewöhnlicher Seite.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nach einem schweren Unfall ist eine Seniorin in einem Auto eingeklemmt. Die Feuerwehr bekommt bei der Befreiung schnelle Unterstützung von ungewöhnlicher Seite.<br>
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        Nach einem schweren Unfall ist eine Seniorin in einem Auto eingeklemmt. Die Feuerwehr bekommt bei der Befreiung schnelle Unterstützung von ungewöhnlicher Seite.



        <p>Eine 83 Jahre alte Beifahrerin ist bei einem Autounfall im Bodenseekreis ums Leben gekommen. Der Wagen sei von einer Straße bei Frickingen abgekommen, einen tiefen Hang hinuntergestürzt und habe sich überschlagen, teilte die Feuerwehr mit. Dabei prallte das Auto mit der Beifahrerseite auch gegen zwei Bäume, ehe es in einem Maisfeld stehen bleib.</p> <h2>Landwirte helfen bei der Befreiung der Beifahrerin</h2> <p>Nach Angaben der Feuerwehr halfen Landwirte eines nahegelegenen Hofes mit ihrem Traktor bei der Befreiung der schwer verletzten Beifahrerin. Aufgrund der Schwere der Verletzungen habe die Rettung möglichst schnell erfolgen müssen, hieß es. Sanitäter brachten die 83-Jährige am Freitag in eine Klinik, wo sie am Abend starb.</p> <h2>Fahrer leicht verletzt</h2> <p>Der 86 Jahre alte Fahrer habe sich selbst aus dem Wagen befreien können, hieß es. Laut einem Polizeisprecher brachten ihn Sanitäter mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.</p> <p>Warum es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Andere Fahrzeuge waren den Angaben zufolge nicht beteiligt. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. (dpa)</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Frickingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bodenseekreis: Auto prallt gegen mehrere Bäume daraufhin stirbt die Beifahrerin]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 05 Aug 2025 09:37:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wer kennt die Region von oben? Gewinnen Sie beim SÜDKURIER-Sommerrätsel  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-kennt-die-region-von-oben-gewinnen-sie-beim-suedkurier-sommerraetsel;art372495,12457191 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie denken, Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Das Miträtseln kann sich lohnen, denn wir verlosen spannende Bücher-Überraschungspakete.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Sie denken, Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Das Miträtseln kann sich lohnen, denn wir verlosen spannende Bücher-Überraschungspakete.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-kennt-die-region-von-oben-gewinnen-sie-beim-suedkurier-sommerraetsel;art372495,12457191]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Sie denken, Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Das Miträtseln kann sich lohnen, denn wir verlosen spannende Bücher-Überraschungspakete.



        <p>Sommerzeit ist Rätselzeit – und genau deshalb ist auch in diesen Sommerferien unser beliebtes Sommerrätsel wieder zurück. Dieses Mal haben wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht, denn wir verändern mal die Perspektive. Wir zeigen jede Woche drei Bilder von oben – und zwar meistens direkt von oben. Dabei geht es um Bauwerke in der Region zwischen Sipplingen und Hagnau.</p> <p>Wir werden in den kommenden Wochen sechs Teile unseres Sommerrätsels veröffentlichen. Jedes Mal geht es um drei Motive. Dabei haben alle Motive gemeinsam, dass es sich zum einen um Bauwerke handelt und zum anderen alle direkt von oben fotografiert wurden. Als Bauwerke sind Kirchen, Häuser, andere Gebäude und Türme zu verstehen.</p> <h2>Einen Tipp gibt es</h2> <p>Um das Rätseln ein bisschen zu vereinfachen, werden wir jeweils verraten, in welcher Gemeinde oder auf welcher Gemarkung die drei Bilder aufgenommen worden sind. Allerdings werden wir nicht verraten, welches Bild zu welchem Ort gehört. Die Bauwerke sollten in der Regel bekannt und prägnant sein, aber durch die Perspektive sehen sie eben doch teilweise ganz anders aus. Durch die Tipps sollte man aber durch das Ausschlussverfahren durchaus die Orte den Bildern zuordnen können.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel vom SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 12. August, mit dem Betreff „Sommerrätsel“ senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. Die Auflösung des Rätsels kommt stets im nächsten Teil der Serie.</span></label></div> <p>Zum Auftakt waren wir in den Gemeinden Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Sipplingen. Aber wo sind die Bilder entstanden?</p> <p>Nun sind die SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser an der Reihe: Einige werden die Bilder sicher sofort erkannt haben. Wer die Lösung hat, kann sie der SÜDKURIER-Lokalredaktion Überlingen gern per E-Mail schicken und mit etwas Glück eine spannende Bücher-Überraschung gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:rights><![CDATA[Wer kennt die Region von oben? Gewinnen Sie beim SÜDKURIER-Sommerrätsel]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 22 Jul 2025 20:09:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Garant der Jugendarbeit: David Raither schafft Raum für geselligen Zeitvertreib  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/heiligenberger-ferienlager-zum-27-mal-im-bregenzerwald-david-raither-macht-es-moeglich;art372476,12447128 ]]></link>      <description><![CDATA[  David Raither hat Ende der 1990er-Jahre eine Jugendgruppe im Ort etabliert und verbringt mit ihr zum 27. Mal ein Ferienlager im Bregenzerwald. Am 3. August geht's los, Kurzentschlossene können noch mitfahren.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          David Raither hat Ende der 1990er-Jahre eine Jugendgruppe im Ort etabliert und verbringt mit ihr zum 27. Mal ein Ferienlager im Bregenzerwald. Am 3. August geht's los, Kurzentschlossene können noch mitfahren.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
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      <dc:subject><![CDATA[
        David Raither hat Ende der 1990er-Jahre eine Jugendgruppe im Ort etabliert und verbringt mit ihr zum 27. Mal ein Ferienlager im Bregenzerwald. Am 3. August geht's los, Kurzentschlossene können noch mitfahren.



        <p>Es hat fast historische Dimensionen: Zum 27. Mal bereits steuert die Jugendgruppe Heiligenberg um ihren Leiter David Raither in diesem Sommer ihr Ferienlager im Bregenzerwald an. Ende der 1990er-Jahre startete seine Jugendgruppe unter dem Dach der katholischen Kirche. 1999 fand die erste Lagerfreizeit statt. Als dann diese konfessionell-institutionelle Anbindung der Jugendarbeit in Zweifel gezogen wurde, sprang die politische Gemeinde als Träger ein. Sie hatte erkannt, dass Angebote für die junge Generation in der ländlich geprägten Region unverzichtbar sind. Eine Angliederung etwa an die Katholische junge Gemeinde (KjG) oder an den Bund der Deutschen Landjugend erübrigte sich.</p> <p>Seit 2012 hat die Gruppe, zunächst „Teestube“ genannt, ihren unangefochtenen Standort im Souterrain des Rathauses. Dort, in einem gemütlich eingerichteten großen Raum, finden sich jeden Freitag zwischen 19 und 22 Uhr Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis 16 Jahren in wechselnder Anzahl zum geselligen Zeitvertreib ein. Das Angebot ist offen, darauf legt David Raither im Gespräch Wert; jeder ist willkommen, unabhängig von Religion oder Geschlecht, auch Gäste aus benachbarten Gemeinden werden nicht abgewiesen. Es gibt keine förmliche Mitgliedschaft, jeder komme, ob und wann er wolle.</p> <h2>Geselligkeit im geschützten Raum</h2> <p>Allerdings gibt es einen harten Kern von Jugendlichen, die kaum einen Gruppenabend versäumen. Da wird dann der Kicker- oder Snookertisch belagert, Filme werden angeschaut, Partys gefeiert, Gesellschaftsspiele und einfach nur gegenseitiger Austausch werden gepflegt. Und manchmal ist auch Rat gefragt.</p> <p>Freilich gibt es einige Regeln, und wer der körperlichen Präsenz David Raithers begegnet, bezweifelt nicht, dass sie eingehalten werden. Alkohol, Nikotin und überhaupt Drogen aller Art sind Tabu, ebenso das anhaltende Daddeln am Handy. Der Jugendtreff soll auch ein geschützter Raum sein.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Ferienlager im Bregenzerwald</span><span>Das Ferienlager – dieses Jahr unter dem Motto „Alice im Wunderlager“ – findet von 3. bis 17. August in einem Selbstversorgerhaus in Krumbach im Bregenzerwald statt. Geboten werden zwei erlebnisreiche Wochen für Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 15 Jahren. Die Teilnahme kostet 345 Euro. Einige Plätze sind noch frei. Information und Anmeldung unter Telefon 07553/ 917654 oder per E-Mail an jugendgruppe.heiligenberg@gmail.com.</span></label></div> <h2>Raither will Erfahrungen aus seiner Kindheit weitergeben</h2> <p>Nach den Beweggründen für sein langjähriges Engagement in der Jugendarbeit gefragt, verweist der 49-jährige Raither auf seine Erfahrungen mit Jugendprojekten in der eigenen Kindheit, die ihn von den prägenden Einflüssen dieser Arbeit überzeugt hätten. „Davon möchte ich etwas zurückgeben, denn die heutigen Jugendlichen“, so betont er, „brauchen solche Erfahrungen mindestens so nötig frühere.“ Soziale Kompetenzen wie gegenseitige Rücksichtnahme und Konfliktfähigkeit seien zurückgegangen, wie er im langjährigen Rückblick beobachtet.</p> <p>Wandervogelromantik liegt ihm eher fern. Gemeinschaftserlebnisse seien unersetzlich, aber eben außerhalb der Sozialen Medien. Der Jugendtreff ist so auch ein erzieherischer Lernort, passives „Herumhängen“ soll vermieden werden, umgekehrt wird aber auch ein allzu eng getakteter Ablauf der Abende nicht angestrebt. Vieles soll aus der Initiative der Kinder und Jugendlichen erwachsen.</p> <p>David Raither, in Neufrach wohnhaft und im Hauptberuf Fahrdienstleiter am Salemer Bahnhof, hat seine pädagogischen Kompetenzen im Rahmen von Weiterbildungen immer wieder gesichert. Für seine Arbeit erhält er von der Gemeinde eine überschaubare Aufwandsentschädigung. Unterstützt wird er von weiteren Jugendleitern, etwa Emma Büttrich, die von ihrem Wohnort in Böblingen fast wöchentlich nach Heiligenberg pilgert.</p> <h2>Zwei spannende Ferienwochen im Bregenzerwald</h2> <p>Fixpunkt im Jahreskalender der Jugendgruppe ist das Ferienlager. Als bestens geeigneter Standort dafür hat sich seit Jahren ein Selbstversorgerhaus in Krumbach im Bregenzerwald erwiesen. Vom 3. bis 17. August werden etwa 30 Jugendliche mit ihren Betreuern dorthin aufbrechen und bei Geländespielen, Wanderungen, Aktionen am nahen Bachlauf und vielen anderen spannenden Erlebnissen zwei Ferienwochen verbringen. Die Selbstversorger-Eigenschaft der Unterkunft wird zwanglos auch zu Diensten für die Lagergemeinschaft führen. „Nach diesen Wochen“, so hätten es ihm Eltern berichtet, „waren einige Jugendliche auf die Idee gekommen, sich auch zu Hause um die Spülmaschine zu kümmern.“</p> <p></p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 22 Jul 2025 14:37:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["50 Jahre Überlingen mit Nußdorf-Charakter": Ein Dorf, das eigentlich selbständig bleiben wollte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/nussdorf-wollte-vor-50-jahren-eigentlich-selbstaendig-bleiben;art372495,12446599 ]]></link>      <description><![CDATA[  50 Jahre nach der Eingemeindung von Nußdorf feiert Überlingen diese zu ihr gehörende Perle am See. Erst wollten sie gar kein Stadtteil werden. In einem Festakt zeigt sich nun, wie lebendig das Dorf geblieben ist.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          50 Jahre nach der Eingemeindung von Nußdorf feiert Überlingen diese zu ihr gehörende Perle am See. Erst wollten sie gar kein Stadtteil werden. In einem Festakt zeigt sich nun, wie lebendig das Dorf geblieben ist.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/nussdorf-wollte-vor-50-jahren-eigentlich-selbstaendig-bleiben;art372495,12446599]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        50 Jahre nach der Eingemeindung von Nußdorf feiert Überlingen diese zu ihr gehörende Perle am See. Erst wollten sie gar kein Stadtteil werden. In einem Festakt zeigt sich nun, wie lebendig das Dorf geblieben ist.



        <p>Nicht nur auf 50 Jahre erfolgreiche Eingemeindung, sondern auch auf 50 Jahre gelebte Dorfgemeinschaft ist beim Festakt anlässlich der Eingemeindung Nußdorfs nach Überlingen angestoßen worden. Aufgrund des windigen Wetters fand die vom Musikverein Nußdorf umrahmte Veranstaltung nicht wie geplant am Seeufer, sondern nach einem kurzfristigen Umzug im Dorfgemeinschaftshaus statt. „Es war dann alles ein bisschen provisorisch, aber wir haben alle gut zusammengehalten“, teilte Ortsvorsteherin Anja Kretz mit.</p> <p>Oberbürgermeister Jan Zeitler erinnerte daran, dass sich aus einem früheren Bauerndorf mit seinen rund 1700 Einwohnerinnen und Einwohnern ein lebendiger und liebenswerter Ort entwickelt habe. Dank seiner Lage am Bodensee habe sich Nußdorf vom landwirtschaftlich geprägten Ort zu einem beliebten Ferienziel mit Gastronomiebetrieben und vielfältigen Erholungseinrichtungen gewandelt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Teilort Nußdorf in Zahlen</span><span>Nußdorf hat rund 1760 Einwohner und erstreckt sich auf einer Fläche von 199 Hektar, davon 60 Hektar Wald. Der heutige Überlinger Teilort gehörte seit etwa 1134 zum Kloster Salem. Nach der Säkularisation im Jahre 1802 ging Nußdorf an Baden über und wurde um 1830 eine eigenständige Gemeinde. 1857 wurde sie in den Bezirk Überlingen eingegliedert und im Zuge der Gebietsreform am 1. Januar 1975 nach Überlingen (zunächst als Stadtteil) eingemeindet. 1998 schließlich erhielt Nußdorf nach einem Verwaltungsgerichtsurteil eine Ortsverfassung und wurde Überlinger Teilort mit einem eigenen Ortschaftsrat. Das ehemalige Gemeindewappen von Nußdorf zeigt in Silber auf grünem Schildfuß einen grünen Nussbaum.</span></label></div> <h2>Jahrhundertelang Salemer Besitz</h2> <p>Auf die „tief verwurzelt“ Geschichte von Nußdorf eingehend, sagte Zeitler, die erste schriftliche Erwähnung datiere auf die Jahre 1134/37. Lange Zeit sei Nußdorf im Besitz des Klosters Salem gewesen, das den Ort maßgeblich geprägt habe. Heute sei Nußdorf nicht nur der bevölkerungsreichste Teilort Überlingens, „sondern vor allem ein Ort, der sich durch seine Bewohnerinnen und Bewohner auszeichnet – Nachkommen von Bauern und Handwerkern ebenso wie Zugezogene aus verschiedensten Bereichen, die gemeinsam das lebendige und vielfältige Miteinander prägen“. Musikverein, Narrenverein, Feuerwehr und weitere trügen mit viel Engagement zu einem lebendigen Dorf bei.</p> <h2>„Ein wertvoller Teil unserer Stadt“</h2> <p>Neben diesem Gemeinschaftsleben böte Nußdorf mit seiner modernen Infrastruktur alles, was für eine lebenswerte Gemeinde wichtig sei: Kindergarten, Grundschule, Kinderhort und eine Anbindung mit Bahn und Bus sowie einen einladenden Schiffslandungssteg und das Strandbad am See. Rückblickend könne man sagen, dass die Eingemeindung Nußdorfs ein Erfolg gewesen sei. Eine „enge und vertrauensvolle“ Zusammenarbeit zwischen der Ortsverwaltung und der Stadtverwaltung habe stets dazu beigetragen, gemeinsam passende Lösungen zu finden. Nußdorf habe sich dadurch gut entwickelt und werde auch in Zukunft seinen eigenen, starken Weg gehen. „Herzlichen Glückwunsch, Nußdorf – auf weitere erfolgreiche Jahre als wertvoller Teil unserer Stadt Überlingen“, so Zeitler laut der Mitteilung.</p> <h2>Nußdorf wollte erst selbständig bleiben</h2> <p>Ortsvorsteherin Anja Kretz machte darauf aufmerksam, dass man ein Ereignis feiere, dass vor 50 Jahren nicht ganz so freudig aufgenommen worden sei, wie man es sich vielleicht bei einem Festakt wünschen würde. Denn vor einem halben Jahrhundert habe es nicht geheißen „Hurra, wir werden eingemeindet!“, sondern eher „Was? Wir sollen unsere Eigenständigkeit aufgeben? Das kommt überhaupt nicht infrage“. Manche hätten seinerzeit nach der Gemeindereform gesagt, es sei, wie wenn man in ein Hotel einchecke, ohne gefragt worden zu sein, ob man überhaupt verreisen will. Kretz wies auf eine Bürgerbefragung von April 1973 hin, bei der 98 Prozent für die Erhaltung der Eigenständigkeit der Gemeinde Nußdorf gestimmt hätten.</p> <p>Am 11. Dezember 1974 habe Gebhard Butscher, damaliger Bürgermeister von Nußdorf, sowie Oberbürgermeister Reinhard Ebersbach den Eingemeindungsvertrag trotzdem unterschrieben. Zunächst war Nußdorf nur ein Stadtteil, wie Andelshofen. Es dauerte bis 1998, bis Nußdorf ein eigener Teilort mit Ortschaftsrat wurde.</p> <p>„Wenn wir heute zurückblicken, müssen wir zugeben: So schlimm war‘s dann doch nicht“, so Kretz mit Blick auf die Eingemeindung vor 50 Jahren. Ihr Vater Karlheinz fungierte neben Konrad Scheurer für viele Jahre als Stadtrat. Kretz: „Denn auch, wenn wir unsere Selbstständigkeit auf dem Papier verloren haben, haben wir etwas anderes behalten – oder vielleicht sogar gewonnen: unseren Charakter als Dorf, unseren Zusammenhalt und unseren Humor.“ Man habe sich arrangiert, man sei nicht untergegangen. „So schlecht ist es mit Überlingen ja gar nicht gelaufen“, so die Ortsvorsteherin. „Manchmal sogar ganz praktisch, jemanden zu haben, der sich um die großen Dinge kümmert – solange wir hier in Nußdorf weiter die kleinen, aber feinen Dinge selbst im Griff behalten.“</p> <h2>Eigenständigkeit im Herzen bewahrt</h2> <p>Man habe gezeigt, Teil einer größeren Gemeinde zu sein, und trotzdem eigenständig im Herzen. Ihr Dank galt allen, die Nußdorf mitgestaltet hätten, die mit angepackt, organisiert, mitgedacht und manchmal auch widersprochen hätten. Sie dankte ebenso ihren Vorgängern Rudolf Beck, Günter Hornstein und Dietram Hoffmann für die geleistete Arbeit. „Wir sind vielleicht ein Stadtteil auf dem Papier – aber im Herzen sind wir ein Dorf. Und das mit Stolz. Ein lebendiges, aktives und stolzes Dorf – mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.“ Anja Kretz forderte dazu auf, 50 Jahre Zusammenhalt und gelebte Dorfgemeinschaft zu feiern, „und auch ein bisschen 50 Jahre Überlingen mit Nußdorf-Charakter“.</p> <p>Kretz merkte gegenüber dem SÜDKURIER noch an, dass der OB eigentlich eine Nußdorf-Fahne überreichen hätte sollen. „Aber leider war die noch nicht da, also gab es dafür einen Gutschein.“ Gehisst wurde dann die Überlinger Fahne.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA["50 Jahre Überlingen mit Nußdorf-Charakter": Ein Dorf, das eigentlich selbständig bleiben wollte]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 20 Jul 2025 21:46:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Marie-Curie-Schule feiert Abschlüsse  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/marie-curie-schule-feiert-abschluesse-25-07-25;art372495,12445081 ]]></link>      <description><![CDATA[  Berufsorientierung<br /> von Anfang an Bestandene Prüfungen<br /> für Abitur und Kolleg Nele Sorg schließt Abi<br /> mit Traumnote 1,0 ab  ]]></description>
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          Berufsorientierung<br /> von Anfang an Bestandene Prüfungen<br /> für Abitur und Kolleg Nele Sorg schließt Abi<br /> mit Traumnote 1,0 ab<br>
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        Berufsorientierung<br /> von Anfang an Bestandene Prüfungen<br /> für Abitur und Kolleg Nele Sorg schließt Abi<br /> mit Traumnote 1,0 ab



        <p>Unter funkelnden Lichtern, festlicher Musik und mit großer Emotion feierten die Abiturientinnen und Abiturienten der Marie Curie Schule in der Alfons-Schmidmeister-Halle im Deggenhausertal ihren Abschluss. Die Feier endete mit einem hoffnungsvollen Blick in die Zukunft, teilt die Marie-Curie-Schule mit.</p> <p>Aber nicht nur die Abiturienten, auch die Absolventen am zweijährigen Berufskolleg für biologisch-technische Assistenten hatten allen Grund zum Feiern. Die Schule machte Fotos und listete in einem Pressetext die Namen der Absolventinnen und Absolventen auf.</p> <p>Die Schule steht in Trägerschaft des Bodenseekreises. Das berufliche Gymnasium bietet Abschlüsse am Technischen Gymnasium mit den Profilen Mechatronik sowie Technik und Management; am Biotechnologischen Gymnasium, sowie am Gesundheits- und Sozialwissenschaftlichen Gymnasium mit den Profilen Soziales und Gesundheit. Die Jahrgangsbeste beim Abi ist Nele Sorg mit einem Durchschnitt und der Traumnote von 1,0.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Marie-Curie-Schule feiert Abschlüsse]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 14:12:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Autofahrer aufgepasst: Diese Straßen saniert der Landkreis ab Montag den 21. Juli  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/autofahrer-aufgepasst-diese-strassen-saniert-der-landkreis-ab-montag-28-07-25;art372491,12443499 ]]></link>      <description><![CDATA[  Verkehrsteilnehmer müssen vom 21. bis 25. Juli um Salem und Frickingen Umleitungen in Kauf nehmen. Laut Landratsamt sind auf mehreren Straßen Sanierungsarbeiten notwendig. Denn teils holpert es gewaltig.  ]]></description>
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          Verkehrsteilnehmer müssen vom 21. bis 25. Juli um Salem und Frickingen Umleitungen in Kauf nehmen. Laut Landratsamt sind auf mehreren Straßen Sanierungsarbeiten notwendig. Denn teils holpert es gewaltig.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/autofahrer-aufgepasst-diese-strassen-saniert-der-landkreis-ab-montag-28-07-25;art372491,12443499]]></guid>
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        Verkehrsteilnehmer müssen vom 21. bis 25. Juli um Salem und Frickingen Umleitungen in Kauf nehmen. Laut Landratsamt sind auf mehreren Straßen Sanierungsarbeiten notwendig. Denn teils holpert es gewaltig.



        <p>Im Bodenseekreis werden von Montag bis voraussichtlich Freitag, 21. bis 25. Juli, mehrere Straßen saniert, wie das Landratsamt mitteilt. Deshalb kommt es zu Sperrungen auf folgenden Strecken:</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Stefansfeld bis Weildorf:</strong> Die Landstraße von Salem-Stefansfeld bis Salem-Weildorf wird saniert. Der Verkehr wird über die L204 (Deggenhauser Straße) geleitet. Vom Kreisverkehr führt die Umleitungsstrecke weiter über die Keltenstraße nach Salem-Weildorf sowie umgekehrt.</li> <li><strong>Altenbeuren bis Lellwangen:</strong> Auch auf der Kreisstraße zwischen Altenbeuren und Lellwangen sind Reparaturen geplant. Die Umleitung beginnt in Altenbeuren und verläuft über die Beurener Straße auf die L204 (Mennwanger Straße/Wittenhofer Straße) nach Deggenhausertal. Von dort aus wird der Verkehr über die L207 nach Obersiggingen geführt sowie umgekehrt.</li> <li><strong>Bruckfelden bis Großschönach:</strong> Von Bruckfelden bis Großschönach werden die Verkehrsteilnehmer über Altheim umgeleitet. Die Umleitung beginnt an der Kreuzung Zur Brücke und verläuft über die K7768 (Linzgaustraße) nach Altheim. Von hier geht es über die Hauptstraße L200 nach Hattenweiler, von wo aus der Verkehr über die K7767 und K8231 (Neuhaus/Josef-Buchholz-Straße) nach Großschönach geführt wird. Gleiches gilt für die andere Richtung.</li> </ul> </div> <p>Wie das Landratsamt erklärt, weisen alle betroffenen Straßen teils erhebliche Schäden auf. Die Sanierungsarbeiten seien daher im Sinne der Verkehrssicherheit zwingend erforderlich. Die Behörde weist darauf hin, dass der Baufortschritt witterungsabhängig ist und es daher kurzfristig zu Terminverschiebungen kommen kann.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Autofahrer aufgepasst: Diese Straßen saniert der Landkreis ab Montag den 21. Juli]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 05:04:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Diese Band ist gelebte Inklusion  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/diese-band-ist-gelebte-inklusion;art372473,12443151 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Brachenreuther Schulband beim Open Air</li> <li>Auch Skid hat seit neun Jahren eine Band</li> <li>Musik spielt wichtige Rolle in allen Einrichtungen</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Brachenreuther Schulband beim Open Air</li> <li>Auch Skid hat seit neun Jahren eine Band</li> <li>Musik spielt wichtige Rolle in allen Einrichtungen</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/diese-band-ist-gelebte-inklusion;art372473,12443151]]></guid>
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        <ul> <li>Brachenreuther Schulband beim Open Air</li> <li>Auch Skid hat seit neun Jahren eine Band</li> <li>Musik spielt wichtige Rolle in allen Einrichtungen</li> </ul>



        <p><strong>Frickingen</strong> Eugenio steht auf der Nebenbühne des Bruckfelden-Open-Air, an den Congas. Gleich wird er den ersten Song der Brachenreuther Schulband an diesem Abend anstimmen: „An guten Tagen“ von Johannes Oerding. Es folgen weitere, meist deutschsprachige Hits, etwa „80 Millionen“ von Max Giesinger oder „Ist da jemand“ von Adel Tawil.</p> <p>Eugenio, der an diesem Tag seinen 19. Geburtstag feiert, wird dann zur Gitarre wechseln, die er später wiederum an David übergibt, dann an Luis. Der wiederum wechselt anschließend ans Schlagzeug, während der eigentliche Schlagzeuger Marvin „Angels“ von Robbie Williams singt. Eine beeindruckende Performance, bei der man die Experimentierfreude spürt.</p> <p>Die insgesamt sieben Schülerinnen und Schüler, die gemeinsam mit ihren Lehrern Markus Schubert und Daniel Wehrle auf der Bühne stehen, leben und lernen an der Schule in Brachenreuthe, die gemeinsam mit Bruckfelden und Föhrenbühl das sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum der Camphill-Schulgemeinschaften am Bodensee bildet. Manche stehen zum ersten Mal auf der Bühne in Bruckfelden, andere bereits seit vielen Jahren.</p> <p>Denn die Brachenreuther Schulband mit wechselnder Besetzung gehört fest zum Programm des Bruckfelden-Open-Air (BOA), das am vergangenen Samstag bereits zum 19. Mail über die Bühne gegangen ist. Das BOA hat sich nicht nur als Musikveranstaltung in der Region etabliert, sondern ist auch für Camphill ein wichtiges Inklusionsprojekt, weil hier „Menschen mit und ohne Assistenzbedarf gemeinsam die Vielfalt der Musik genießen“, wie es Sprecherin Silke Stahl formuliert. Das setze „jedes Jahr ein deutliches Zeichen für Akzeptanz und gelebte Vielfalt in unserer Gesellschaft“.</p> <p>Auch für Bandleader Schubert, der den Standort Brachenreuthe leitet, ist Musik ein wichtiges Element im Schulalltag. „Bei uns gibt es eigentlich jeden Tag Musik“, sagt der Sonderpädagoge und Hobbymusiker. Schon zum Morgenbeginn werde gesungen. Die Schüler bekommen Unterricht in Klavier, Akkordeon und Gitarre. Jeden Montagmorgen trifft sich die ganze Schule zum gemeinsamen Singen.</p> <p>Den Schülerinnen und Schülern in Brachenreuthe, die besonderen Unterstützungsbedarf im Leben und Lernen benötigen, wie Schubert es ausdrückt, gibt die Musik auch Selbstbewusstsein. „Sie ist für viele eine Möglichkeit, ganz neue Stärken an sich zu entdecken“, sagt der Pädagoge. „Vielleicht tue ich mich mit dem Dividieren und Multiplizieren schwer, merke aber, dass ich gut Gitarre oder Schlagzeug spielen kann.“</p> <p>Für Eugenio hat die Musik „schon immer zum Leben gehört“, wie er sagt. Andere kommen im Unterricht erstmals mit einem Instrument oder ihrer Gesangsstimme in Kontakt. Und Luis etwa hat sich das Schlagzeugspielen einfach selbst beigebracht. „Viele sind autodidaktisch unterwegs“, bestätigt Schubert, und seien dabei auch ziemlich perfektionistisch.</p> <p>Der 20-jährige Marvin beispielsweise kreiert sogar eigene Songs am Laptop. Er wird die Schule zum Sommer verlassen, um in Ravensburg ein Vorbereitungsjahr für Ausbildung und Beruf (VAB) zu absolvieren. Später würde er gerne eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann machen – und auch in Ravensburg eine Band finden.</p> <p>Auf der Nebenbühne des Bruckfelden-Open-Air, die es erst seit Kurzem gibt, sollen künftig zahlreiche weitere inklusive Bands auftreten. An diesem Abend sind es The Crazy Skiddles, die seit 2016 existierende Band der Sozialkulturellen Integrationsdienste (Skid) in Überlingen, die versuchen, Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt zu bringen. Unter der Leitung von Susanne Mattes bringen sie Pop-Coversongs auf die Bühne.</p> <p>Musik spielt übrigens auch in vielen anderen sonderpädagogischen Einrichtungen eine wichtige Rolle. Auf dem ebenfalls zu Camphill gehörenden Hermannsberg, wo vor allem Erwachsene betreut werden, gibt es seit 1997 den Glockenchor, der unterschiedlichste Bronzeglocken zum Klingen bringt. In der Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Lautenbach hat kürzlich die Lautenbacher Blaskapelle ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert. Und auch in den gemeindepsychiatrischen Zentren in Überlingen und Friedrichshafen ist das gemeinsame Musizieren ein wichtiges Element. Hier gibt es etwa die Earl Grey Band, s‘ Chörle oder eine Line-Dance-Gruppe. Unterdessen bereitet sich die Brachenreuther Schulband schon auf den nächsten Auftritt vor. Der steht zum Schuljahresabschluss am 30. Juli auf dem Schulgelände an.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Camphill</h2> Seit gut 60 Jahren setzen die Camphill-Schulgemeinschaften (www.camphill-schulgemeinschaften.de) am Bodensee ihr heilpädagogisches anthroposophisches Bildungs- und Erziehungskonzept um. An den Standorten Brachenreuthe, Bruckfelden und Föhrenbühl leben gut 200 Schülerinnen und Schüler. Zum Verbund gehören auch das Lagerhäusle und Naturatelier in Altheim. Das 20. Bruckfelden Open Air wird voraussichtlich am 11. Juli 2026 stattfinden.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Veranstaltungen Musikgruppe Tournee]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Diese Band ist gelebte Inklusion]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 16 Jul 2025 11:24:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Abschied nach 29 Jahren: Karin Hiestand geht in den Ruhestand  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/abschied-nach-29-jahren-karin-hiestand-geht-in-den-ruhestand;art372491,12441132 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Schule für alle und eine Chance für jeden: Die scheidende Rektorin der Gemeinschaftsschule, Karin Hiestand, blickt auf Zeiten des Umbruchs zurück. Sie erinnert sich an Euphorie, aber auch menschliche Dramen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Eine Schule für alle und eine Chance für jeden: Die scheidende Rektorin der Gemeinschaftsschule, Karin Hiestand, blickt auf Zeiten des Umbruchs zurück. Sie erinnert sich an Euphorie, aber auch menschliche Dramen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/abschied-nach-29-jahren-karin-hiestand-geht-in-den-ruhestand;art372491,12441132]]></guid>
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        Eine Schule für alle und eine Chance für jeden: Die scheidende Rektorin der Gemeinschaftsschule, Karin Hiestand, blickt auf Zeiten des Umbruchs zurück. Sie erinnert sich an Euphorie, aber auch menschliche Dramen.



        <p>Dass sie einmal Schulleiterin sein würde, war zu Beginn ihrer Laufbahn in einer eher ländlichen Region noch nicht abzusehen. „Wenn man vom Höchsten kam, hatte man nicht viele Möglichkeiten, eine weiterführende Schule zu besuchen“, erzählt <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/jetzt-ist-es-offiziell-karin-hiestand-ist-schulleiterin-der-gemeinschaftsschule;art372491,11394425" target="_blank" title="Jetzt ist es offiziell! Karin Hiestand ist Schulleiterin der Gemeinschaftsschule">Karin Hiestand</a>, die zum Schuljahresende als Rektorin der Gemeinschaftsschule verabschiedet wird. Mit einem sehr guten Hauptschulabschluss sei sie auf die zweijährige Berufsfachschule gewechselt, um im Anschluss in Weingarten Lehramt zu studieren. „Ich habe den klassischen Weg gemacht, den die Hauptschüler hier oft machten“, betont die 63-Jährige. Das sei auch ihr Antrieb gewesen: Wer den Willen habe, sollte die bestmögliche Chance erhalten, seinen Weg zu finden und weiterzukommen.</p> <h2>Von der Hauptschülerin zur Rektorin</h2> <p>Für Hiestand ging es nach dem Referendariat zunächst nach Sindelfingen. Als „Seekind“ zog es sie bald zurück in die Heimat, doch dies gestaltete sich als nicht so einfach. „Ich war in dem Bezirk festgetackert, daher habe ich mich am Seminar Meckenbeuren für die Lehrerausbildung beworben“, blickt sie zurück. Im Zuge dessen wurde sie nach Sipplingen versetzt, wo sie parallel unterrichtete. „Das war so eine kleine, schnuckelige Schule, dass es fast ein bisschen langweilig war“, verrät sie schmunzelnd. 1996 sei ihr Wunsch nach einer größeren Schule durch den Wechsel ans Bildungszentrum Salem erfüllt worden. Nach zehn Jahren als Ausbildungslehrerin habe sie 2004 die Konrektorenstelle an der Hauptschule erhalten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Karin Hiestand lebt mit ihrer Frau im Teilort Beuren. Die 63-Jährige verbringt ihre Freizeit gern mit der Familie, zu der auch ihre zwei Stiefkinder und zwei Stiefenkel gehören. Neben Tennis und Fahrradfahren zählt sie das Gärtnern zu ihren Hobbys. „Ich habe angefangen zu backen und Kräuter zu ziehen“, berichtet sie. Im Ruhestand möchte sie gern Hochbeete anlegen.</span></label></div> <p>Somit war Hiestand sowohl als Kollegin als auch als stellvertretende Schulleiterin mittendrin, als 2014 der Gemeinderat die Abschaffung der Realschule zugunsten des Aufbaus einer Gemeinschaftsschule beschloss. „Das war eine euphorische Zeit“, erinnert sie sich an den Aufbau der neuen Schulart, der sehr anstrengend, aber auch sehr sinnstiftend gewesen sei. Wie es ihrem Ideal entsprach, habe man somit eine Schule für alle geschaffen, die auch Spätzündern eine echte Bildungschance gebe. „Das war eine mutige Reform und kein Pflästerle, um die Hauptschule zu retten“, ist die 63-Jährige auch im Rückblick überzeugt.</p> <h2>„Das war ein schwieriger Prozess“</h2> <p>Die andere Seite der Medaille sei jedoch das Auslaufen der Realschule gewesen. Zwar sei zunächst eine gemeinsame Konzeption der Real-, Haupt- und Werkrealschule für die neue Gemeinschaftsschule geplant gewesen, doch die Wunschvorstellungen seien zunehmend auseinandergegangen. „Das war ein wahnsinnig schwieriger Prozess und je länger er gedauert hat, desto mehr ging es auseinander“, berichtet Hiestand. Für die Realschulkollegen bedeutete das entweder, mit dem Hauptschulteam an die Gemeinschaftsschule zu wechseln oder die Schule zu verlassen. „Das waren menschlich echt Dramen und hat mich als harmoniebedürftige Person belastet“, gibt die nun scheidende Schulleiterin zu.</p> <p>Neben diesem großen Umbruch hat Hiestand viele kleinere Veränderungen beobachtet. Statt Blaumatrizen abzuziehen, habe man technisch nun ganz andere Möglichkeiten, was jedoch ebenso Risiken berge. „Ich sehe das auch im Kontext der Neuen Medien. Die Konzentration und das Durchbeißen-Müssen haben nachgelassen.“ Auch wenn jede Zeit ihre Herausforderungen habe, seien die Probleme der Schüler komplexer geworden und Eltern trotz Wohlwollens schneller in einer Verteidigungsposition. „Es ist schwieriger geworden, gewisse Regeln aufzustellen“, wünscht die 63-Jährige sich beispielsweise zum Thema Handys einen konkreten rechtlichen Rahmen.</p> <h2>Schwere Krankheit als Einschnitt</h2> <p>Aufgrund ihres Alters wäre Hiestand, die nach einem Jahr kommissarischer Leitung 2022 Schulleiterin wurde, noch eine Weile an der Schule geblieben. Ihre Brustkrebsdiagnose im November 2023 durchkreuzte jedoch alle Pläne. „Wenn man so plötzlich aus den Vollen rauskatapultiert wird, ist das ein Prozess, das zu akzeptieren“, gesteht die Rektorin. Geholfen habe ihr dabei ihre Frau, die alles mit begleitet habe, aber auch der Kontakt zur Schule, der nie abgerissen sei. „Rebecca Wohlwender ist sofort eingesprungen und hat mich ersetzt“, sagt sie über ihre Kollegin, die ursprünglich aus familiären Gründen nicht in die Schulleitung wollte. Jeden Freitag habe Wohlwender sie per Sprachnachrichten auf dem Laufenden gehalten.</p> <h2>Nachfolge für Hiestand ist geregelt</h2> <p>Nach der Reha im vergangenen Sommer ist Hiestand mit wenigen Stunden ins neue Schuljahr gestartet und mittlerweile nahezu wieder in Vollzeit im Einsatz. „Ich habe mir Gedanken gemacht, ob ich dieses letzte Schuljahr noch mache“, offenbart sie. Noch sei die Behandlung nicht ganz abgeschlossen, doch die Schulleiterin ist optimistisch, die Krankheit überstanden zu haben. Mit ihren Kräften muss sie noch haushalten, daher teilt sie sich die Schulleitungsaufgaben mit ihrem Team. Da Wohlwender mit größter Wahrscheinlichkeit ihre Nachfolgerin wird, kann Hiestand beruhigt abgeben. „Sie hat einiges auf den Weg gebracht und zukunftsorientiert vorangetrieben“, sagt sie über die junge Kollegin.</p> <p>Diese ist jedoch nicht allein. Inzwischen ist die lange vakante Konrektorenstelle mit Carolin Haltebourg besetzt, die damals als Konrektorin der Realschule Salem verlassen musste. Rektorin war zu jener Zeit Tania Hastings, die nun als Schulrätin für ihre alte Wirkungsstätte zuständig ist. „Der Kreis schließt sich“, meint Hiestand zufrieden. „Die Menschen, die damals gehen mussten, kommen an die Schule zurück“, freut sie sich über ein gutes Ende und ist sicher: „Meine Verbundenheit zur Schule wird lange bleiben.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Abschied nach 29 Jahren: Karin Hiestand geht in den Ruhestand]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 15 Jul 2025 15:44:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Pop-up-Geschäft mit italienischen Sneakern: Wie gut kommt sowas in der Innenstadt an?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/pop-up-geschaeft-mit-italienischen-sneakern-wie-gut-kommt-sowas-in-der-innenstadt-an-18-07-25;art372495,12440311 ]]></link>      <description><![CDATA[  Karin Hamester und Regine Volk haben es gewagt: Sie verkaufen vier Monate lang Schuhe, Rucksäcke, Taschen und Kleidung. Das Angebot soll sich vom klassischen Einzelhandel abheben. Ihr bisheriges Fazit ist eindeutig.  ]]></description>
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          Karin Hamester und Regine Volk haben es gewagt: Sie verkaufen vier Monate lang Schuhe, Rucksäcke, Taschen und Kleidung. Das Angebot soll sich vom klassischen Einzelhandel abheben. Ihr bisheriges Fazit ist eindeutig.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/pop-up-geschaeft-mit-italienischen-sneakern-wie-gut-kommt-sowas-in-der-innenstadt-an-18-07-25;art372495,12440311]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Karin Hamester und Regine Volk haben es gewagt: Sie verkaufen vier Monate lang Schuhe, Rucksäcke, Taschen und Kleidung. Das Angebot soll sich vom klassischen Einzelhandel abheben. Ihr bisheriges Fazit ist eindeutig.



        <p>Karin Hamester verkauft eine Idee. Seit Juni betreibt die Fränkin ein Pop-up-Geschäft in Überlingen, genauer gesagt: einen „Concept-Store“. Das bedeutet, sie will nicht nur Waren verkaufen, sie will „etwas zum Wohlfühlen“. Deshalb bietet sie neben Schuhen, Mode und Seifen auch Themenabende und Modenschauen an. Einkaufen sei zu selten ein Erlebnis, sagt sie.</p> <p>Sie plaudere gern mit ihren Kunden, schenke ihnen Sekt oder Kaffee ein und unterstütze sie in der Stilfindung. Denn sie ist überzeugt, ihre hochpreisigen italienischen Schuhe könnten nicht nur die Menschen kleiden, sondern gleich auch ihr standfestes Inneres nach außen kehren. Wie die Menschen seien auch die Sneaker Unikate – wer will, kann seine Schuhe direkt selbst gestalten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was ist ein Pop-up-Store?</span><span>Pop-up kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „Aufploppen“, erklärt Regine Volk. Es bezieht sich auf den kurzen zeitlichen Rahmen, den das Geschäft vor Ort ist. Im Fall von Volk und Karin Hamester sind es vier Monate. Dann verschwindet der Laden wieder. „Pop-up-Stores können dazu beitragen, leere Geschäfte und unattraktive Ladenzeilen in Innenstädten, aber auch in ländlichen Kommunen zu vermeiden und eine neue lokale Gründungskultur zu fördern“, heißt es im Merkblatt zum Förderprogramm Einzelhandel/Innenstadt des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg.</span></label></div> <h2>Die Rettung vor dem Leerstand?</h2> <p>Vier Monate, von Juni bis September, verkauft sie gemeinsam mit Regine Volk ihre Waren auf der Hofstatt. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/versteckter-wohnraum-in-ueberlingen-am-bodensee-wie-sanierungen-die-stadt-veraendern-koennten;art372495,12354501" target="_blank" title="Mehr Wohnraum durch Sanierungen? Diese Potenziale gibt es in der Stadt">Pop-up-Geschäfte wie dieser werden als mögliche Rettung für den Leerstand in der Überlinger Innenstadt betrachtet</a>. Auch auf dem Internetauftritt der Stadt wird damit beworben, sich mit seinen Ideen für ein Kurzzeitgeschäft zu melden. Hamesters und Volks Geschäft ist nun nach Angaben von Wirtschaftsförderer Stefan Schneider der erste seiner Art in Überlingen. Doch in ihrer Erzählung nach über einem Monat Betrieb ist die Ernüchterung kaum zu überhören. Zur Eröffnung habe sie Flyer verteilt, auch an die Stadtverwaltung. Gekommen sei niemand. Nur die Nachbarn wünschten gutes Gelingen. „Da stellt sich schon die Frage, wie wertvoll sind wir?“, fragt Karin Hamester.</p> <p>Wirtschaftsförderer Schneider erwidert auf Anfrage: „Leider fand die Eröffnung in der Urlaubszeit statt, und die Einladungen wurden recht kurzfristig, nur vier Tage vor dem Event, verschickt.“ Zur Erhöhung der Sichtbarkeit und als Zeichen der Wertschätzung habe die Stadt zwei Überlingen-Liegestühle zur Verfügung gestellt. Zudem stehe Schneider bereits seit Anfang des Jahres mit den Unternehmerinnen, der Maklerin und den Eigentümern in Kontakt, um die Umsetzung des Stores zu begleiten.</p> <p>Denn, so das Ziel der Stadtverwaltung, im Idealfall etabliert sich das Geschäft und bleibt dauerhaft. Für Regine Volk ist das allerdings keine Option. „Dafür habe ich gar nicht genug Ware“, sagt sie. Die Rucksäcke werden in Portugal von zwei Personen handgefertigt. Die könnten nicht ausreichend herstellen, erläutert Volk. Was den Einkauf angeht, erleben Hamester und Volk die Überlinger außerdem eher zurückhaltend. „Hauptsächlich verkaufen wir an Touristen“, sagen sie.</p> <h2>Aus Ravensburg nach Überlingen</h2> <p>Der Kontakt mit Karin Hamester kam über den Wirtschaftsförderer in Ravensburg zustande, da beide ähnliche Produkte verkaufen. „Je ausgeflippter das Modell, desto schneller ist es weg“, schildert Volk. Sie selbst komme aus einer Schneiderfamilie, erzählt sie. Schon immer habe sie sich für Mode interessiert. Bei BMW habe sie als Controllerin gearbeitet und dort Betriebswirtschaft gelernt. Vor etwa einem Jahr betrieb sie kurzfristig ihren ersten Pop-up-Store in Isny im Allgäu, wo sie lebt. Weil der gut ankam, wollte sie erneut ein Geschäft eröffnen. Überlingen ist für sie nun ein neues Pflaster. Nun fährt sie an den Öffnungstagen Donnerstag bis Samstag hin und her.</p> <p>Dass sie hier eröffnete, geht auf Regina Volk zurück. Die verkaufte in Ravensburg die Lederwaren aus portugiesischer Herstellung auf dem Wochenmarkt. Schließlich war es ihr Sohn, der sie fragte, ob sie nicht auch mal woanders verkaufen wolle, erzählt Volk. Ihre Antwort: „Wenn, dann in Überlingen.“</p> <h2>Hürde: Sonntagsverkauf</h2> <p>Über eine Maklerin fand sie das leer stehende Geschäft auf der Hofstatt. Die Fläche mieten sie beim Eigentümer. Auf die Anfrage, dass sie gern sonntags verkaufen würden, hieß es nach Schilderung Hamesters und Volks: Sie sollten auflisten, was sie anbieten. Fällt das nicht unter die Auflagen für ein Sonntagsangebot, droht eine Strafe: 10.000 Euro. Aus Furcht, die Angemessenheit, doch zu übertreten, und dadurch einer Strafe von 10.000 Euro aufzuliegen, ist die Hemmschwelle hoch. Nach Stadtangaben ist der Antrag inzwischen eingegangen. Sollte das Sortiment den Vorgaben entsprechen, steht laut Stadtverwaltung einer Sonntagsöffnung nichts im Wege.</p> <p>Dennoch kommt die Sorge nicht von ungefähr: Hamester schildert ein Erlebnis, dass sie ein Bußgeld bekam, weil sie zu lange vor ihrem Geschäft parkte. Als sie die Strafe akzeptierte, sei sie jedoch noch barsch zurechtgewiesen worden, erzählt sie. Die Stadtverwaltung bestätigt den Vorfall auf Anfrage, will ihn aber nicht kommentieren. Auch der Aufsteller, der auf das Geschäft aufmerksam macht, sei nur erlaubt, um Sonderangebote auszuschreiben. Tatsächlich bestätigt die Stadt, dass derlei Tafeln im öffentlichen Raum nur unter der Voraussetzung erlaubt sind, dass sie auf konkrete Angebote hinweisen.</p> <h2>Verhaltenes Fazit</h2> <p>Doch weil Hamester liebe, was sie tut, freut sie sich jeden Tag aufs Neue, sagt sie. 10.000 Euro hat sie in ihren „Concept-Store“ auf der Hofstatt investiert. Es wäre noch mehr, wenn sie nicht bereits ihr Warenlager in Isny hätte. Ohne Rücklagen, wäre ein solches Geschäft ohnehin kaum möglich, sagt Hamester. Stand jetzt ist ihre anfängliche Euphorie über ihren eigenen Laden gesunken. „Ich wollte es ausprobieren“, sagt sie. Ausreichend Umsatz mache sie zwar, doch beispielsweise ihr angebotener Themenabend fand so wenig Interessenten, dass die Veranstaltung ausfiel.</p> <p>Sie hält fest: „Wenn es beim Publikum nicht ankommt, muss ich mein Konzept anpassen oder den Standort ändern.“ Regine Volk will noch die verbleibenden Monate abwarten, um ein Fazit zu ziehen. Sie habe ihre Kunden vor allem in Ravensburg. Dennoch könne sie sich den Standort Überlingen auch künftig vorstellen.</p>]]>
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