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    <title>suedkurier.de - Friedrichshafen</title>
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    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:17 +0100</pubDate>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 17:57:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eurobike-Messe unter Druck: Wichtige Fahrrad-Verbände kündigen Zusammenarbeit auf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/eurobike-messe-unter-druck-wichtige-fahrrad-verbaende-kuendigen-zusammenarbeit-auf;art372474,12512015 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Gespräche über die Neuausrichtung der von der Messe Friedrichshafen mitorganisierten Eurobike-Messe sind gescheitert. Wie es nun mit dem Branchentreff weitergeht.  ]]></description>
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          Die Gespräche über die Neuausrichtung der von der Messe Friedrichshafen mitorganisierten Eurobike-Messe sind gescheitert. Wie es nun mit dem Branchentreff weitergeht.<br>
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        Die Gespräche über die Neuausrichtung der von der Messe Friedrichshafen mitorganisierten Eurobike-Messe sind gescheitert. Wie es nun mit dem Branchentreff weitergeht.



        <p>In der Fahrradbranche rumort es: Während der Corona-Jahre erlebte die Fahrradbranche einen kometenhaften Aufschwung. Die Händler kamen kaum hinterher, die Bestellungen abzuarbeiten. Auf den Corona-Boom folgte die Absatzkrise: Volle Lager, steigende Produktionskosten und sinkende Margen sorgen für schlechte Stimmung bei Herstellern und Händlern.</p> <h2>Branche ist nervös</h2> <p>Die Nervosität und Unsicherheit spiegelt sich auch bei den Akteuren der Fahrradmesse Eurobike wider. Seit 2022 wird die Eurobike, einst Aushängeschild der Häfler Messemacher, in Frankfurt veranstaltet, gemeinsam organisiert von den Messen Frankfurt und Friedrichshafen. Über die Ausrichtung wird kontrovers diskutiert, offenbar ohne auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen: Die zwei wichtigsten Zweiradverbände, ZIV und der Wirtschaftsverband Zukunft Fahrrad, haben nun ihren Ausstieg aus der Eurobike verkündet.</p> <p>„Das Fernbleiben zentraler Aussteller, deutlich gesunkene Besucherzahlen und Ankündigungen zu strategischen Entwicklungen, die von den Verbänden und ihren Mitgliedern als falsch betrachtet werden, gefährden die Zukunft der Messe“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der beiden Verbände. Diese repräsentieren rund 240 Unternehmen. Zentrale Forderungen, <a href="https://www.ziv-zweirad.de/wp-content/uploads/2025/10/Eurobike2026-Anforderungen-ZIV-ZF.pdf" target="" title="" rel="noopener">zusammengefasst in einem ‚10-Punkte-Plan Eurobike 2026‘,</a> sind aus Verbandssicht nicht erfüllt worden.</p> <p>Die Aufkündigung der Zusammenarbeit überrascht die Messemacher. „Der Dialog wurde auf sachlicher und lösungsorientierter Grundlage geführt“, sagt Pressesprecher Frank Gauß auf Anfrage. „In den vergangenen Monaten standen wir in einem engen und konstruktiven Austausch mit Marktplayern und haben aus der gesamten Branche zahlreiche konstruktive Hinweise zur Weiterentwicklung der Eurobike erhalten.“</p> <p>Viele dieser Anregungen seien aufgegriffen worden, so Gauß. „Dazu zählen unter anderem die Anpassung der Messedauer, mehrere Beteiligungsoptionen für Ausstellende sowie eine Neuausrichtung des Kongressprogramms.“ Die Vorbereitungen zur Eurobike 2026 seien im Gange, so Gauß. „Die Planungen laufen, wir sind weiter gesprächsbereit.“ Es gelte auszuloten, was genau die Branche und einzelne Marken brauchen – „aus nationaler und internationaler Sicht, das ist nicht immer das gleiche“.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Eurobike-Messe unter Druck: Wichtige Fahrrad-Verbände kündigen Zusammenarbeit auf]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 17:43:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Laute Motoren sorgen für Ärger: So kämpfen Häfler um Ruhe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/laute-motoren-sorgen-fuer-aerger-so-kaempfen-anwohner-in-friedrichshafen-um-ruhe;art372474,12511981 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Initiative will laute Autos am Hinteren Hafen stoppen – mit Kontrollen, Kennzeichenerfassung und Gebührenpflicht. Die Stadt setzt auf Dialog, die Polizei auf Präsenz. Ein Überblick über den Streit um den Lärm.  ]]></description>
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          Eine Initiative will laute Autos am Hinteren Hafen stoppen – mit Kontrollen, Kennzeichenerfassung und Gebührenpflicht. Die Stadt setzt auf Dialog, die Polizei auf Präsenz. Ein Überblick über den Streit um den Lärm.<br>
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        Eine Initiative will laute Autos am Hinteren Hafen stoppen – mit Kontrollen, Kennzeichenerfassung und Gebührenpflicht. Die Stadt setzt auf Dialog, die Polizei auf Präsenz. Ein Überblick über den Streit um den Lärm.



        <p>Ein aufheulender Motor, quietschende Reifen – im Bereich der Friedrichshafener Eckenerstraße und Hünistraße ist das an Wochenenden offenbar an der Tagesordnung. Die Anwohner leiden so sehr unter der sogenannten Poserszene, dass sie sich jetzt an die Stadt gewandt haben.</p> <h2>Auch im Winter sind die Poser offenbar aktiv</h2> <p>In einem Schreiben, das dem SÜDKURIER vorliegt, erklärt die Bürgerinitiative „Aktiv gegen Lärm“, das Problem sei so gravierend, dass sich auch an schönen Sommertagen kaum noch jemand auf den Balkon traue, um die Abendstimmung zu genießen. Auch jetzt, in der kälteren Jahreszeit, träfen sich die Poser am Parkplatz am Hinteren Hafen.</p> <p>Bei Autoposern handelt es sich um Autofahrer, die gemeinsam mit ihrem Fahrzeug auffallen wollen und dafür oft unnötigen Lärm erzeugen. Nicht selten ist das auch mit Tuning-Maßnahmen verbunden.</p> <h2>Stadt spricht von Einzelfällen</h2> <p>Andrea Kreuzer, Pressesprecherin der Stadt Friedrichshafen, erklärt auf Anfrage, von einem Poser-Hotspot könne nicht gesprochen werden. Lediglich vereinzelt würden Fahrzeuge gemeldet, welche durch laute Musik oder aufheulende Motoren auffielen.</p> <p>Sowohl Mitarbeiter der Kommune als auch die Polizei überwachten den Bereich engmaschig. Außerdem habe die Stadt einen mobilen Blitzer angeschafft, um künftig gezielter kontrollieren zu können. „Dies wird auch in der Eckenerstraße der Fall sein“, bestätigt Kreuzer.</p> <h2>„Schwerpunkte sind problematischere Bereiche im Stadtgebiet“</h2> <p>„Schwerpunkt unserer Kontrollen sind aus unserer Sicht problematischere Bereiche im Stadtgebiet, wie der Stadt- und Hafenbahnhof sowie die Uferpromenade und der gesamte Innenstadtbereich“, erklärt die Pressesprecherin weiter.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was sehen Gesetze vor?</span><span>Autoposing per se ist nicht strafbar. Wer jedoch beispielsweise durch aufheulende Motoren, unnötiges Hin- und Herfahren oder andere Lärmemissionen auffällt, muss mit Bußgeldern zwischen 80 und gut 130 Euro rechnen. Ebenfalls strafbar ist illegales Tuning. Gerichte stellen zudem regelmäßig fest, dass das Interesse der Anwohner auf Schutz vor Lärm höher zu bewerten ist als das Recht auf Selbstdarstellung mit dem Fahrzeug.</span></label></div> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/deutlich-mehr-tempo-30-in-friedrichshafen-so-steht-es-um-die-plaene-der-stadt;art372474,12499968" title="Deutlich mehr Tempo 30: So steht es um die Pläne der Stadt">Kreuzer verweist dabei auch auf den Gemeinderatsbeschluss zum Lärmaktionsplan.</a> „Nach der Abstimmung können wir Maßnahmen anordnen“, so Kreuzer. Privatpersonen könnten zudem konkrete Verstöße bei der Polizei und auch bei der Stadtverwaltung anzeigen. Anzeigen würden, wo es möglich sei, konsequent verfolgt.</p> <h2>Anwohner fordern tiefergreifende Maßnahmen</h2> <p>Die Anwohner begrüßen diese Maßnahmen. „Aus unserer Erfahrung können wir jedoch sagen, dass Maßnahmen ohne begleitende Kontrolle und Verifizierung oft nicht den gewünschten Effekt erzielen“, heißt es in ihrem Schreiben, das unter anderem an Oberbürgermeister Simon Blümcke adressiert ist.</p> <p>Der Zusammenschluss fordert von der Stadt weitergehende Maßnahmen wie stärkere Verkehrskontrollen, Platzverweise oder die Stilllegung von Fahrzeugen. Zudem solle der Parkplatz gebührenpflichtig gemacht und mit einer Kennzeichenerkennung ausgestattet werden. Als alternativen Treffpunkt für die Szene schlägt die Initiative das Gewerbegebiet rund um die Lindauer Straße im Osten der Stadt vor.</p> <h2>„Beim Eintreffen sind die Verursacher meist über alle Berge“</h2> <p>Simon Göppert, Polizeihauptkommissar im Polizeipräsidium Ravensburg, erklärt dem SÜDKURIER, es seien bisher vereinzelte Beschwerden beim Polizeirevier Friedrichshafen eingegangen. Die Polizei habe den Bereich im Blick und sei zu unregelmäßigen Zeiten und unabhängig von konkreten Beschwerden vor Ort.</p> <p>Das Problem: „Beim Eintreffen der Beamten sind die Verursacher dann meist über alle Berge. Bei der Ahndung etwaiger Verstöße sind wir deshalb auch auf Zeugen angewiesen.“ Es bleibe abzuwarten, ob sich Poser, die ausschließlich die Selbstdarstellung zu jedem Preis im Kopf hätten, an eine 30er-Zone halten werden.</p> <h2>Ist die Stadt an einer Lösung gar nicht interessiert?</h2> <p>Was aber sagt die Stadtverwaltung zur Initiative „Aktiv gegen Lärm“? Andrea Kreuzer erklärt, die Stadt begrüße grundsätzlich die Hinweise der Anwohner. Nicht nachvollziehen kann sie den aufgebrachten Vorwurf des Zusammenschlusses, die Stadt sei gar nicht an einer Lösung des Problems interessiert.</p> <p>„Die Zusammenarbeit der Beteiligten der Stadt Friedrichshafen und auch der Polizei ist gut, wir sind im regelmäßigen Austausch und besprechen mögliche Maßnahmen“, so Kreuzer. Auch Polizeihauptkommissar Simon Göppert kann ein „vermeintliches Desinteresse der Stadt“ nicht bestätigen.</p> <p>Wie die Initiatoren dem SÜDKURIER mitteilen, wollen sie im Laufe der nächsten Wochen ein Lärmprotokoll anfertigen. Zudem lädt die Aktion „Aktiv gegen Lärm“ am 12. Dezember ab 17 Uhr zu einem Adventsglühwein-Treffen am Hinteren Hafen ein. Mit dabei sein wird dann auch Bürgermeister Dieter Stauber.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Oberbürgermeister Straßenverkehr Lärm Vorbeugung thema-verkehr-autoverkehr thema-natur-umwelt thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Laute Motoren sorgen für Ärger: So kämpfen Häfler um Ruhe]]></dc:rights>
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    <item>
      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 17:21:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Große Namen dabei: Welche Firmen aus der Region Israel aufrüsten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/grosse-namen-dabei-welche-firmen-aus-der-region-israel-aufruesten;art416,12511944 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Lieferung von Rüstungsgütern nach Israel ist zum Politikum geworden. Wer was liefert, wollen Beteiligte am liebsten geheim halten. Vertrauliche Dokumente, die der SÜDKURIER einsehen konnte, geben aber klare Hinweise.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Lieferung von Rüstungsgütern nach Israel ist zum Politikum geworden. Wer was liefert, wollen Beteiligte am liebsten geheim halten. Vertrauliche Dokumente, die der SÜDKURIER einsehen konnte, geben aber klare Hinweise.<br>
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        Die Lieferung von Rüstungsgütern nach Israel ist zum Politikum geworden. Wer was liefert, wollen Beteiligte am liebsten geheim halten. Vertrauliche Dokumente, die der SÜDKURIER einsehen konnte, geben aber klare Hinweise.



        <p>Deutschland und Israel kooperieren seit Jahrzehnten in Verteidigungsfragen. Bis vor Kurzem war Deutschland Israels zweitgrößter Waffenlieferant weltweit. Aber der Gaza-Konflikt mit seinen zehntausenden zivilen Opfern hat die Sicherheitspartnerschaft brüchig werden lassen. Anfang August beschloss Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) quasi im Alleingang einen Teilstopp von Rüstungslieferungen nach Israel.</p> <p>Nun, nach Abschluss des Friedensplans zwischen Israel und der Hamas, fordern immer mehr Stimmen eine Rückkehr zur alten Exportpolitik. Aber wie beeinflusst die politische Debatte die Rüstungshersteller vor Ort? Der SÜDKURIER hat in der Region recherchiert. Die kurze Erkenntnis. Über Rüstung sprechen die Firmen, auch wenn es um Israel geht, nur ungern. Verflechtungen gibt es aber sehr viele. Ein Überblick:</p> <h2>Die Ausgangslage</h2> <p>Es war ein knappes Statement: „Unter diesen Umständen genehmigt die Bundesregierung bis auf Weiteres keine Ausfuhren von Rüstungsgütern, die im Gazastreifen zum Einsatz kommen können.“ So reagierte die Bundesregierung am achten August dieses Jahres auf die erneute Ausweitung der israelischen Angriffe in Gaza. Während Militärexperten die praktische Auswirkung dieses Schrittes als gering einschätzten, war er politisch durchaus eine Zäsur.</p> <p>2023 lieferte die Bundesrepublik noch Waffen und Verteidigungsgüter im Wert von rund 325 Millionen Euro – rund ein Drittel der israelischen Rüstungsimporte. Die Waffenbruderschaft galt als logische Konsequenz der deutschen Staatsräson und wurde zunächst durch das Hamas-Massaker am siebten Oktober 2023 eher noch verstärkt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Rüstung im Südwesten</span><span>Im Südwesten liegt der Schwerpunkt der Rüstungsbranche auf Zulieferbetrieben für die großen Systemdienstleister wie Rheinmetall, Blohm+Voss, KNDS oder Airbus sowie auf spezialisierten Mittelständlern. Bundesweit arbeiten 136.000 Menschen in Rüstungsbetrieben. Zählt man indirekt Beschäftigte mit, sind es laut Branchenverband BDSV sogar etwa 410.000. (wro)</span></label></div> <p>Die Eskalation im Gazastreifen, in deren Folge große Teile des Gebiets großflächig bombardiert wurden, änderte dies, und die Waffenexporte sanken immer weiter. Seit Verkündigung des Exportstopps sind laut Bundeswirtschaftsministerium nur noch „sonstige Rüstungsgüter“ im kleinen Umfang von 2,46 Millionen Euro geliefert worden. Dabei handele es sich nicht um Kriegswaffen, so das Amt. Recherchen dieser Zeitung deuten darauf hin, dass der außenpolitische Richtungsschwenk viele Unternehmen in der Region in größerem Umfang betrifft.</p> <h2>Die Verflechtungen</h2> <p>Der erweiterte Bodenseeraum ist eines der Kerngebiete der deutschen Verteidigungsbranche. Vergleichsweise viele Rüstungshersteller haben hier ihren Sitz. Gleichzeitig gibt es eine Reihe von Unternehmen, die sowohl zivile als auch militärische Güter herstellen. Dieser sogenannte Dual-Use-Charakter der Branche macht internationale Verflechtungen auch im Rüstungssektor wahrscheinlich.</p> <p>Nach SÜDKURIER-Recherchen sind mindestens zehn südbadische Unternehmen von der Entscheidung zum Teil-Exportstopp betroffen. Rüstungsexpertinnen wie Christina Riess sagen, für die Breite der Industrie sei der Exportstopp zwar eher als symbolischen Schritt zu werten, einzelne deutsche Unternehmen könnten daraus folgende Umsatzverluste aber durchaus auch in ihren Bilanzen spüren.</p> <h2>Diehl Defence</h2> <p>Aus einem internen Dokument der Bundesregierung, das dem SÜDKURIER vorliegt, geht hervor, dass der Überlinger Rüstungshersteller Diehl Defence im Oktober 2023 eine Ausfuhrgenehmigung für Rüstungsgüter nach Israel erhalten hat. Einsicht in das Dokument bekam der SÜDKURIER durch das in London ansässige Recherchenetzwerk Shadow World Investigations.</p> <p>Was genau Inhalt von Exporten gewesen sein könnte, lässt sich nicht ermitteln. Das Dokument gibt dazu keine Auskunft, Diehl selbst äußert sich nicht. Das Unternehmen, das zur Nürnberger Diehl-Gruppe gehört, stellt Flugabwehrsysteme, Lenkflugkörper und Munition, aber auch kleinere Komponenten her und zählt damit zu den größten Rüstungskonzernen Deutschlands.</p> <h2>Junghans Microtec und AIM</h2> <p>Nicht nur Diehl Defence selbst, sondern auch dem Tochterunternehmen Junghans Microtec mit Firmensitz in Dunningen im Schwarzwald, wie auch der Heilbronner AIM-Infrarot-Module GmbH soll die Bundesregierung nach Informationen eines Branchenkenners, mit dem der SÜDKURIER gesprochen hat, 2023 und 2024 Rüstungsexporte nach Israel genehmigt haben.</p> <p>Junghans Microtec baut unter anderem Zünder für Artillerie. Das Unternehmen im Landkreis Rottweil gehört zu 55 Prozent der Diehl-Unternehmensgruppe und zu 45 Prozent dem französischen Konzern Thales. AIM stellt Infrarot-Navigationssysteme her, die ihre Anwendung beispielsweise in früheren Modellen des amerikanischen F-16-Kampfflugzeugs fanden. Das Unternehmen gehört hälftig Rheinmetall und Diehl Defence. Damit wären sowohl das Überlinger Unternehmen als auch zwei Töchter vom Exportstopp der Bundesregierung betroffen.</p> <h2>ZF Friedrichshafen</h2> <p>Für ZF hat das Rüstungsgeschäft traditionell eine geringe Bedeutung. Allerdings liefert ZF als Antriebsspezialist auch dem Verteidigungssektor zu, etwa Getriebe für Landfahrzeuge und Schiffe. Auch dem Friedrichshafener Traditionsunternehmen soll das Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) in den Jahren 2023 und 2024 Rüstungsexporte nach Israel erlaubt haben.</p> <p>Auch die Zahnradfabrik ist also vermutlich vom Merz-Beschluss vom August dieses Jahres betroffen. ZF selbst äußert sich zu Details nicht, nur so viel: Man beachte weltweit alle geltenden Export-, Rüstungs- und Sanktionsvorschriften und liefere ausschließlich im Rahmen der jeweils gültigen rechtlichen Bestimmungen, sagt ein ZF-Sprecher. „Darüber hinaus werden wir uns zu einzelnen Projekten, Kunden oder möglichen Endverwendungen unserer Produkte nicht äußern.“</p> <h2>Allweiler</h2> <p>Am anderen Ende des Bodensees, in Radolfzell, stellt die Allweiler GmbH Pumpen her. Allweiler ist Teil der internationalen Unternehmensgruppe Circor, die eine Verteidigungssparte unterhält. Auch nach Radolfzell sollen in der Vergangenheit laut SÜDKURIER-Recherchen Ausfuhrgenehmigungen des BMWK für Rüstungsgüter gegangen sein.</p> <p>Circor versichert: „Wir möchten betonen, dass unser Unternehmen sämtliche gesetzlichen Vorgaben und Exportkontrollbestimmungen strikt einhält und in engem Austausch mit den zuständigen Behörden steht.“ Zu Details, etwa zum mit den Rüstungsgütern erwirtschafteten Umsatz, äußerte sich auch der Pumpenspezialist nicht.</p> <h2>Litef</h2> <p>Auch das Freiburger Unternehmen soll laut Informationen aus Branchenkreisen Rüstungsgüter nach Israel liefern. Die Litef GmbH ist eine Tochter des amerikanischen Rüstungsriesen Northrop Grumman. Die Niederlassung in Freiburg im Breisgau versorgt ihre Kunden mit Navigationssystemen. Einer dieser Auftraggeber soll in jüngster Vergangenheit auch Israel gewesen sein.</p> <p>Zwar möchte auch Litef keine Details zu Aufträgen nennen, betont jedoch: „Wir setzen die Entscheidungen der Bundesregierung, einschließlich aktueller Exportbeschränkungen, konsequent um und haben unsere Prüf-Prozesse weiter verstärkt. Hierbei ist festzustellen, dass weder der Angriff vom 7. Oktober 2023 noch die nachfolgenden militärischen Operationen im Gazastreifen unsere Geschäftstätigkeit in diesem Markt verändert haben.“</p> <h2>Rolls-Royce Power Systems (RRPS)</h2> <p>Seit 1909 entwickelt das Unternehmen, beziehungsweise seine Vorgängerbetriebe, am Bodensee Motoren für schwere Maschinen, Schiffe, Züge und alles, was große Leistung benötigt. Dass dazu auch israelische Kampfpanzer gehören, ist seit langem ein offenes Geheimnis, das das Unternehmen aber nicht offiziell bestätigt.</p> <p>Der deutsch-israelische Wirtschaftsforscher Shir Hever wie auch der Rechercheleiter des American Friends Service Committee Noam Perry wollen einen Motor der RRPS-Marke MTU in einem ganz besonderen Kampfpanzer entdeckt haben: Ein israelischer Merkava der vierten Generation. Es kursiert ein Video vom Einbau eines Motors, auf dem das MTU-Logo zu erkennen sein soll. Medienrecherchen wollen bewiesen haben, dass der Motor des israelischen Panzers zwar in den USA produziert wird, allerdings unter Lizenz von MTU. Der Merkava-Panzer kommt auch in Gaza zum Einsatz.</p> <p>Ein anonymer Hinweis an den SÜDKURIER deutet auch auf vergangene Direktexporte von MTU nach Israel hin. Damit wäre die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch die Friedrichshafener Rolls-Royce-Tochter vom Exportstopp der Bundesregierung betroffen ist. Auf Anfrage antwortete ein RRPS-Sprecher zu der Thematik lediglich: „Rolls-Royce unterstützt die Nato und ihre Verbündeten mit Antriebslösungen für Verteidigungszwecke. Selbstverständlich halten wir uns dabei strikt an geltendes deutsches und internationales Recht. Zu Details einzelner Aktivitäten äußern wir uns nicht.“</p> <h2>Kleinfirmen</h2> <p>Neben den Großunternehmen vom Bodensee soll die Bundesregierung laut anonymer Quellen den Firmen Kugler Feinmechanik in Salem wie auch Wutal und LASM aus dem Landkreis Waldshut in den beiden Vorjahren Rüstungsexporte nach Israel genehmigt haben. Auf mehrfache Nachfragen des SÜDKURIER reagierten die drei Unternehmen nicht. Der Umfang der Lieferungen ist auch hier unbekannt.</p> <h2>Der Nationale Sicherheitsrat</h2> <p>Ein offizielles Ende der von Bundeskanzler Merz verfügten Beschränkung der Rüstungsexporte nach Israel steht noch aus. Klar ist aber, dass es in der Sache Bewegung gibt. Dieser Tage soll der neu geschaffene Nationale Sicherheitsrat seine Arbeit in Berlin aufnehmen. Die Israel-Entscheidung steht dann auf dem Tableau. Auf die exportorientierten Rüstungsunternehmen in Südbaden kommen also neue Tage der Entscheidung zu.</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 17:16:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Herrenloser Rucksack sorgt für Einsatz und Sperrung am Stadtbahnhof  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/herrenloser-rucksack-sorgt-fuer-einsatz-und-sperrung-am-stadtbahnhof;art372474,12511933 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vor dem Revier der Bundespolizei lässt jemand am Dienstagnachmittag am Stadtbahnhof in Friedrichshafen seinen Rucksack stehen. Der Besitzer ist zunächst nicht auffindbar. Das hat weitreichende Folgen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Vor dem Revier der Bundespolizei lässt jemand am Dienstagnachmittag am Stadtbahnhof in Friedrichshafen seinen Rucksack stehen. Der Besitzer ist zunächst nicht auffindbar. Das hat weitreichende Folgen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Vor dem Revier der Bundespolizei lässt jemand am Dienstagnachmittag am Stadtbahnhof in Friedrichshafen seinen Rucksack stehen. Der Besitzer ist zunächst nicht auffindbar. Das hat weitreichende Folgen.



        <p>Ein stehengelassener Rucksack vor dem Revier der Bundespolizei hat am Dienstagnachmittag am Stadtbahnhof in Friedrichshafen zur Räumung und Sperrung des Bahnsteigs 1 geführt. Davon betroffene Züge wurden auf Nachbargleise umgeleitet, berichtet die Bundespolizei.</p> <p>Trotz Durchsagen am Bahnhof und in Zügen, konnte der Besitzer des Rucksacks zunächst nicht gefunden werden, heißt es in dem Einsatzbericht weiter. Das Gepäckstück wurde von Spezialkräften untersucht, als ungefährlich eingestuft und geöffnet. Auch ein Sprengstoffspürhund der Bundespolizei wurde eingesetzt. Im Rucksack fanden die Beamten Hinweise auf den Besitzer. Kurz nach 16 Uhr konnte der gesperrte Bereich wieder freigegeben werden.</p> <p>Die Bundespolizei bittet in diesem Zusammenhang alle Reisenden, ihr mitgeführtes Gepäck nicht unbeaufsichtigt stehenzulassen, sondern dies stets bei sich zu führen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizeieinsatz Bahnhof Fahndung thema-sicherheit-blaulicht thema-verkehr-oepv thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Herrenloser Rucksack sorgt für Einsatz und Sperrung am Stadtbahnhof]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:43:19 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sana Kliniken AG verlässt vorzeitig den Steuerstand beim Medizin Campus Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/sana-kliniken-ag-verlaesst-vorzeitig-steuerstand-beim-medizin-campus-bodensee;art410936,12511735 ]]></link>      <description><![CDATA[  Obwohl der private Klinikkonzern vier Jahre lang den MCB managen sollte, ist nach zwei Jahren Schluss. Mit der neuen Führungsmannschaft liegt das Kommando nach dem Willen des Aufsichtsrats wieder bei eigenen Leuten.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Obwohl der private Klinikkonzern vier Jahre lang den MCB managen sollte, ist nach zwei Jahren Schluss. Mit der neuen Führungsmannschaft liegt das Kommando nach dem Willen des Aufsichtsrats wieder bei eigenen Leuten.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/sana-kliniken-ag-verlaesst-vorzeitig-steuerstand-beim-medizin-campus-bodensee;art410936,12511735]]></guid>
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        Obwohl der private Klinikkonzern vier Jahre lang den MCB managen sollte, ist nach zwei Jahren Schluss. Mit der neuen Führungsmannschaft liegt das Kommando nach dem Willen des Aufsichtsrats wieder bei eigenen Leuten.



        <p>Mitte August richtete der Aufsichtsrat des Medizin Campus Bodensee (MCB) den Kurs neu aus und stellte dafür eine neue Führungsmannschaft ein. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/weitere-personalentscheidung-jan-ove-faust-wird-neuer-geschaeftsfuehrer-des-klinikums;art372474,12464061" title="Weitere Personalentscheidung: Jan-Ove Faust wird neuer Geschäftsführer des Klinikums">Jan-Ove Faust trat als Geschäftsführer die Nachfolge von Anthea Mayer an.</a> Die junge Managerin war beim Klinikverbund als Chefin aller MCB-Gesellschaften tätig, blieb aber bei der Sana Kliniken GmbH unter Vertrag. Die Stadt Friedrichshafen hatte Sana als externen Dienstleister 2023 mit dem Management des MCB betraut – für mindestens vier Jahre. Der Vertrag läuft eigentlich bis Oktober 2027, mit Option auf Verlängerung.</p> <h2>Wechsel an der Spitze</h2> <p>Doch der Aufsichtsrat hat längst wieder das Steuer übernommen. Bereits zwei Wochen vor der Verpflichtung von Jan-Ove Faust wurde der neue Kaufmännische Direktor Stefan Füßinger und mit Anne Matros erstmals eine Direktorin in die Klinikleitung berufen. Auch diese Personalie ist bemerkenswert: Matros bleibt weiterhin bei ihrem bisherigen Arbeitgeber, der Consus Health GmbH, unter Vertrag.</p> <p>Genau dieses Beratungsunternehmen hatte im Frühjahr den Auftrag erhalten zu prüfen, wie die medizinischen Leistungen des MCB und der Oberschwabenkliniken (OSK) künftig aufeinander abgestimmt werden könnten.<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/krankenhausreform-machen-friedrichshafen-und-ravensburg-bald-gemeinsame-sache;art410936,12350219" title="Krankenhausreform: Machen Friedrichshafen und Ravensburg bald gemeinsame Sache?"> Der Auftrag kam von beiden Klinikträgern, Stadt Friedrichshafen und Landkreis Ravensburg.</a> Man plant eine gemeinsame Zukunft, falls die Planinsolvenz kein anderes Ergebnis erbringt.</p> <h2>Sanierung blieb hinter Erwartungen zurück</h2> <p>Sana hingegen sollte ein 2023 vom Aufsichtsrat genehmigtes Sanierungskonzept für den MCB mit seinen beiden Krankenhäusern in Friedrichshafen und Tettnang umsetzen – vor allem, um Kosten zu senken. Konkrete Inhalte wurden aber nie öffentlich gemacht, und der Erfolg blieb aus. Mitte 2025 hieß es in einer Ratsvorlage, die Wirtschaftlichkeit des Klinikverbundes habe sich „nicht nennenswert verbessert“.</p> <h2>Vertragsauflösung im Einvernehmen</h2> <p>Im Gegenteil: <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/medizin-campus-bodensee-macht-2023-millionen-verlust-ausweg-aus-krise-ist-nicht-in-sicht;art372474,12424632" title="Klinikverbund auf wackeligen Beinen: Verluste steigen nach Rekord-Defizit in 2023 weiter an">Die Verluste steigen laut Prognosen auch 2024 und 2025 weiter an.</a> Ernüchterung ist längst eingekehrt. Mit der Neuaufstellung der Klinikleitung im August war eigentlich klar, dass der externe Dienstleister von Bord gehen würde. Sana habe angeboten, „den Weg für die Neuausrichtung des Medizin Campus Bodensee … im gegenseitigen Einvernehmen freizumachen“, teilte das Rathaus im August mit dünnen Worten mit.</p> <p>Konkret bedeutet das: Der Managementvertrag wird aufgelöst, bestätigen beide Seite auf Nachfrage. Hintergrund ist der geplante Trägerwechsel zum Jahresende und die „angestrebte engere Zusammenarbeit der Klinikstandorte in der Region Bodensee-Oberschwaben“. Gemeinsame Aktivitäten beschränken sich seither nur noch auf Einkauf und Medizintechnik.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sana Kliniken AG verlässt vorzeitig den Steuerstand beim Medizin Campus Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:27:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sind dynamische Preise auch in anderen Thermen eine Option?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/dynamische-baeder-preise-als-versuch;art410936,12511612 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im September hat die Bodensee-Therme Überlingen nachfrageabhängige Eintrittspreise eingeführt. Ein Modell mit Zukunft? Was Betreiber anderer Thermen am See und im Schwarzwald dazu sagen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im September hat die Bodensee-Therme Überlingen nachfrageabhängige Eintrittspreise eingeführt. Ein Modell mit Zukunft? Was Betreiber anderer Thermen am See und im Schwarzwald dazu sagen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/dynamische-baeder-preise-als-versuch;art410936,12511612]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im September hat die Bodensee-Therme Überlingen nachfrageabhängige Eintrittspreise eingeführt. Ein Modell mit Zukunft? Was Betreiber anderer Thermen am See und im Schwarzwald dazu sagen.



        <p>„Ich kann jeden verstehen, der auf dynamische Preise setzt“, sagt Markus Spettel. Die Steuerung der Nachfrage über passgenaue Preise mache wirtschaftlich Sinn und die Technik dazu sei mittlerweile verfügbar, so der Geschäftsführer der Bad Dürrheimer Kur- und Bäder GmbH: „Größere Skigebiete, Bergbahnen oder Bäder machen das ja schon länger.“</p> <p>Auch im Bad Dürrheimer Solemar habe man bereits dynamische Preise getestet, sagt Spettel. „Das war vor Corona.“ Damals habe man sich aber dagegen entschieden, da „der Effekt zu gering war“. Denn durch die zahlreichen Kur- und Reha-Gäste sei die Therme auch vormittags und unter der Woche gut ausgelastet. Der Therme-Chef will aber nicht ausschließen, dass man sich „irgendwann“ wieder damit beschäftige – allerdings „nicht in nächster Zeit“.</p> <h2>Trend wird in der Branche aufmerksam verfolgt</h2> <p>Auch anderenorts beobachtet man den Trend zu dynamischen Preisen „aufmerksam“, wie Fabian Dalmer, Geschäftsführer der Meersburg Therme, es formuliert. Nach der Wiedereröffnung setze man im Meersburg zwar „bewusst auf ein transparentes und stabiles Preissystem, das unseren Gästen Verlässlichkeit bietet“. Doch im Zuge der „weiteren Entwicklung von Markt und Gästebedürfnissen“ will Dalmer die Option dynamischer Preise durchaus prüfen.</p> <p>Auch Julian Meser, Geschäftsführer der Bädergesellschaft Konstanz, verfolgt das Thema “mit großem Interesse“. Es sei “spannend zu sehen, wie sich hier die Branche entwickelt“. Dynamische Modelle könnten für Anbieter und Gäste gleichermaßen Vorteile haben, glaubt er. Man prüfe aktuell denn auch, “ob und in welcher Form ein solches Modell zu uns passen könnte“. Da aber auch statische Preise Vorteile hätten, nämlich “Klarheit und Planbarkeit“, wolle man diese Stärken “sorgfältig gegen mögliche Innovationen abwägen“, sagt Meser – und ohnehin zunächst die Erfahrungen anderer abwarten.</p> <h2>Gruppe mit guten Erfahrungen in drei Thermen</h2> <p>Jemand, der hier bereits reichlich Erfahrung hat, ist die Markdorfer Thermengruppe Josef Wund. In allen drei eigenen Thermen, dem Badeparadies Schwarzwald bei Titisee-Neustadt, der Thermen- und Bäderwelt Sinsheim und der Therme Euskirchen, gelten bereits seit 2021 dynamische Preise, die nach Tag, Nachfrage und Buchungszeitpunkt variieren.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Dynamische Preise</span><span>Dynamische Preise kennt man von Flügen, Hotels oder auch der Bahn. Wer früh für schwach ausgelastete Zeiten bucht, kommt günstiger weg. Ein Unterschied zu den bisherigen Therme-Konzepten: Während Flüge kurz vorher nochmal billiger werden können, gilt dies hier nicht. Wer zu einem bestimmten Zeitpunkt kauft, soll sicher sein, dass es das Ticket nachher nicht doch günstiger gibt.</span></label></div> <p>Man sei damit “sehr zufrieden“, heißt es aus Markdorf, es habe sich “in der Praxis bewährt“, sagt eine Sprecherin. Lediglich “kleinere Anpassungen in der Kommunikation“ seien nötig gewesen, um den Gästen “die Vorteile bestmöglich zu erklären“. So habe man etwa für eine gute Tarifübersicht eigens eine App mit Treueprogramm eingeführt. Parallel gibt es aber auch noch statische Preise, etwa im Rahmen von Sonderaktionen, Kooperationen oder für spezielle B2B-Partner. Eigentümer der Thermen ist die gemeinnützige Josef-Wund-Stiftung.</p> <h2>Fürs Schwimmen nicht, für Wellness eine Option</h2> <p>Thermeexperte Andreas Schauer, der den Bau der Überlinger Bodenseetherme begleitet hat und deren erster Betriebsleiter war, hat zu dynamischen Preisen eine klare Haltung: Kommunale Angebote – seien sie nun Pflichtaufgabe oder freiwillige Daseinsvorsorge wie ein Schwimmbad – sollten “nicht durch einen Angebot-Nachfrage-Mechanismus gesteuert werden“. Es sei ja auch “schwer vorstellbar, dass dies für Kindergärten, Schulen oder die Wasserversorgung gilt“.</p> <p>Anders sehe es jedoch bei Wellnessangeboten aus, findet Schauer. Die Überlinger Schauer+Co betreibt mehrere Bäder, unter anderem die 2021 eröffnete Therme Lindau, deren Investor Schauer auch ist. Als Betreiber will er es so halten: Keine dynamischen Preise für Grundversorgungs-, Sport- und Familienbäder. Für die Bereiche Wellness und Sauna sieht er hier aber durchaus “eine Option“. Umgesetzt habe man dies aber noch nirgends.</p> <p>Eine ganz klare Haltung hat man indes bei der Schwaben-Therme in Aulendorf. „Bei uns gelten statische Preise“, sagt eine Sprecherin. „Das soll auch so bleiben.“ Lediglich am Wochenende gebe es einen pauschalen Aufschlag von einem Euro.</p> <p>Gedanken um dynamische Preise macht man sich aber auch anderenorts. Das Ravensburger Spieleland hat zur Saison 2025 nicht nur die Differenzierung zwischen Kindern und Erwachsenen aufgehoben, sondern auch tagesindividuelle Preise eingeführt. Auf Basis der durchschnittlichen Auslastung der vergangenen Jahre habe man für jeden Tag des Jahres vorab einen Preis bestimmt, sagt Sprecherin Yvonne Wirth. Der liege online bei mindestens 39 und höchstens 45 Euro. Vor Ort kommen drei Euro hinzu. „Das funktioniert gut.“ Ob daraus aber irgendwann einmal ein automatisiertes, dynamisches System werde, sei offen.</p> <p>Etabliert hat sich ein automatisiertes System, das den Preis nach Buchungszeitpunkt, Wochentag und Saisonzeit steuert, indes beim Skigebiet Silvretta-Montafon. “Das hat uns ein recht hohes Maß an Planbarkeit verschafft“, so eine Sprecherin. Denn ein hoher Prozentsatz der Tickets werde nun früh online gebucht. Der Erfolg sei allerdings sehr von einer transparenten Kommunikation abhängig.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sind dynamische Preise auch in anderen Thermen eine Option?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 12:46:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Was die Klinik-Insolvenz für Patienten konkret bedeutet  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/klinik-insolvenz-in-friedrichshafen-was-das-fuer-patienten-konkret-bedeutet;art372474,12511076 ]]></link>      <description><![CDATA[  Können sich Bürger auch im Insolvenzfall auf eine Versorgung am Häfler Klinikum verlassen? Wir geben Antworten auf Fragen, die sich Patienten stellen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Können sich Bürger auch im Insolvenzfall auf eine Versorgung am Häfler Klinikum verlassen? Wir geben Antworten auf Fragen, die sich Patienten stellen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/klinik-insolvenz-in-friedrichshafen-was-das-fuer-patienten-konkret-bedeutet;art372474,12511076]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Können sich Bürger auch im Insolvenzfall auf eine Versorgung am Häfler Klinikum verlassen? Wir geben Antworten auf Fragen, die sich Patienten stellen.



        <p><strong>Was heißt Insolvenz in Eigenverwaltung eigentlich für mich als Patienten?</strong></p> <p>Der Klinikbetrieb wird während des Eigenverwaltungsverfahrens ganz normal weiterlaufen, sagt Geschäftsführer Jan-Ove Faust. Bei dem speziellen Verfahren kann der Geschäftsführer weiter Einfluss auf die angestrebte Sanierung und Neuausrichtung nehmen, was bei einem normalen Insolvenzverfahren so nicht der Fall wäre. Alle medizinischen Versorgungsleistungen werden unverändert und in vollem Umfang erbracht, heißt es seitens des Klinikums Friedrichshafen: „Für unsere Patienten hat das laufende Eigenverwaltungsverfahren also keinerlei Auswirkungen.“</p> <p><strong>Wie lange läuft der Betrieb an der Friedrichshafener Klinik noch ganz normal weiter?</strong></p> <p>Die Beendigung der Trägerschaft der Stadt Friedrichshafen zum 31. Dezember 2025 hat keine Auswirkungen für Patienten. Durch das Eigenverwaltungsverfahren stelle die Klinik sicher, dass die Menschen in der Region sich auch in Zukunft auf eine langfristig stabile Krankenhausversorgung verlassen können, so das Klinikum. „Alle Bemühungen sind darauf ausgerichtet, dieses Krankenhaus zu erhalten.“</p> <p><strong>Bleiben alle Abteilungen weiterhin geöffnet?</strong></p> <p>Vorerst ja. „Unseren Patienten wird auch künftig ein medizinisches Angebot zur Verfügung stehen, das die Versorgung wie gewohnt sicherstellt“, heißt es dazu seitens des Klinikums. Wie sich das medizinische Leistungsangebot in einer neuen Eigentümer- oder Trägerstruktur entwickeln wird, ist derzeit noch offen.</p> <p><strong>Wer kümmert sich darum, dass Patienten weiterhin gut und sicher versorgt werden?</strong></p> <p>„Unsere kompetenten, engagierten und leistungsbereiten Mitarbeitenden sind in allen Bereichen nach wie vor für die Patienten da“, sagt die Klinik. „Ganz gleich, ob in der Pflege, in den Funktionsdiensten, der Administration, der Küche, der Reinigung, der Therapie und gleiches gilt natürlich auch für die Ärztinnen und Ärzte.“</p> <p><strong>Werden alle Behandlungen oder Operationen trotzdem durchgeführt?</strong></p> <p>Es gebe diesbezüglich keine geplanten Einschränkungen, so die Klinikleitung</p> <p><strong>Kann es sein, dass eine geplante Operation abgesagt oder verschoben wird?</strong></p> <p>Dass eine Operation abgesagt oder verschoben wird, kann immer einmal passieren, zum Beispiel weil Notfälle vorgezogen werden müssen oder Mitarbeitende selbst erkranken oder vielleicht die Bettenkapazität ausgeschöpft ist, so die Klinikleitung. „Grund für eine mögliche Verschiebung oder eine Absage wird aber nicht das Eigenverwaltungsverfahren sein.“</p> <p><strong>An wen kann ich mich am Krankenhaus wenden, wenn ich konkrete Fragen oder Sorgen habe?</strong></p> <p>Wenn es um gesundheitliche Belange geht, sind die Mitarbeitenden in den Kliniken und auf den Stationen ansprechbar. Wenn es um andere Fragen geht, zum Beispiel im Zusammenhang mit der Insolvenz, können sich die Bürger per Mail an info@klinikum-fn.de wenden oder sich auf der Website <a href="http://www.medizin-campus-bodensee.de" target="_blank" title="" rel="noopener">www.medizin-campus-bodensee.de</a> informieren.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Klinik Oberbürgermeister Patient Krankenhaus Gesundheitspolitik thema-gesundheit-system]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Was die Klinik-Insolvenz für Patienten konkret bedeutet]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 12:38:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Chip-Krise trifft Autozulieferer: ZF bereitet sich auf mögliche Kurzarbeit vor  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/chip-krise-trifft-autozulieferer-zf-bereitet-sich-auf-moegliche-kurzarbeit-an-einzelnen-standorten-vor;art372474,12511071 ]]></link>      <description><![CDATA[  Lieferprobleme aus China treffen nun auch ZF. Der Auto-Zulieferer stellt sich an einzelnen Standorten auf Kurzarbeit ein.  ]]></description>
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          Lieferprobleme aus China treffen nun auch ZF. Der Auto-Zulieferer stellt sich an einzelnen Standorten auf Kurzarbeit ein.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Lieferprobleme aus China treffen nun auch ZF. Der Auto-Zulieferer stellt sich an einzelnen Standorten auf Kurzarbeit ein.



        <p>Wegen Chip-Lieferengpässen muss der Autozulieferer ZF möglicherweise Teile seiner Belegschaft in Kurzarbeit schicken. „Aufgrund der dynamischen Lage bereiten wir uns vorsorglich an einzelnen Standorten auf Kurzarbeit vor“, teilte ein Unternehmenssprecher in Friedrichshafen am Bodensee mit. Hintergrund sind demnach Lieferprobleme beim niederländischen Chiphersteller Nexperia. Zuvor hatten die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und der SWR darüber berichtet.</p> <p>Betroffen sind vor allem Produktionsbereiche, die mit der Fertigung elektronischer Komponenten befasst sind. Die Chips sind unter anderem bei Steuerungen für Bremsen verbaut. Wie viele Mitarbeiter von Kurzarbeit betroffen seien, hänge davon ab, wie schnell Chip-Nachschub komme und lasse sich daher aktuell noch nicht abschätzen, so der Sprecher.</p> <h2>Hoffen auf Chip-Nachschub</h2> <p>Der weltweite Mangel an Elektronikbauteilen aus China setzt viele Autohersteller und Zulieferer unter Druck. „Wir begrüßen, dass offensichtlich Bewegung in die politischen Gespräche kommt und Exportlockerungen für Nexperia-Chips aus chinesischer Fertigung im Raum stehen“, so der Autozulieferer. Unklar sei, in welchem Umfang und welcher Geschwindigkeit die Belieferung aus China wieder anlaufen könnte. ZF zählt zu den größten Automobilzulieferern weltweit. (dpa)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Produktion Zulieferindustrie Maschinenbau thema-wirtschaft-unternehmen thema-wirtschaft-branchen-auto thema-wirtschaft-branchen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Chip-Krise trifft Autozulieferer: ZF bereitet sich auf mögliche Kurzarbeit vor]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 13:10:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Experte über B31-Planung: "Bis in fünf Jahren muss das Projekt mindestens baureif sein"  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/experte-ueber-b31-planung-am-bodensee-bis-in-fuenf-jahren-muss-das-projekt-mindestens-baureif-sein-04-11-25;art410936,12510561 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit Blick auf den nächsten Bundesverkehrswegeplan drängt die Zeit. Aktuell ist nicht ein Straßenprojekt in der Region so weit, dass man mit dem Bau loslegen könnte, warnt Regionalverbandsdirektor Wolfgang Heine.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mit Blick auf den nächsten Bundesverkehrswegeplan drängt die Zeit. Aktuell ist nicht ein Straßenprojekt in der Region so weit, dass man mit dem Bau loslegen könnte, warnt Regionalverbandsdirektor Wolfgang Heine.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/experte-ueber-b31-planung-am-bodensee-bis-in-fuenf-jahren-muss-das-projekt-mindestens-baureif-sein-04-11-25;art410936,12510561]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mit Blick auf den nächsten Bundesverkehrswegeplan drängt die Zeit. Aktuell ist nicht ein Straßenprojekt in der Region so weit, dass man mit dem Bau loslegen könnte, warnt Regionalverbandsdirektor Wolfgang Heine.



        <p>Wer sich mit Infrastrukturprojekten befasst, braucht einen langen Atem und viel Geduld. Einer, der davon ein Lied singen kann, ist Wolfgang Heine. Seit 2021 ist er Direktor des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben, zuvor war er Leiter des IHK-Geschäftsbereichs Standortpolitik in Weingarten.</p> <p>„Ich mache das Geschäft jetzt seit mehr als 20 Jahren“, sagte er bei einem Fachgespräch über wichtige Infrastrukturmaßnahmen, zu dem die Industrie- und Handelskammer eingeladen hatte. In dieser Zeit habe er es sich angewöhnt, in Dekaden zu denken. „Wenn man nicht depressiv werden möchte, muss man zehn Jahre wie ein Jahr sehen“, erklärte er mit einem Schmunzeln.</p> <h2>Wolfgang Heine: „Die große Bibel im Land“</h2> <p>Auch wenn man manchmal den Eindruck habe, dass Stillstand herrscht, habe sich doch einiges getan in der Region, betonte der Direktor des Regionalverbands. Daher könne man weiter optimistisch sein. 2016 habe man es geschafft, mehrere Verkehrsprojekte im Bundesverkehrswegeplan 2030 unterzubringen. Gemeinsam habe man sich auf ein Bündel an Maßnahmen und deren Reihenfolge verständigt, damit Bund und Land ein wichtiges Signal gegeben. Der Bundesverkehrswegeplan sei für Infrastrukturprojekte „die große Bibel im Land“.</p> <p>„Bei uns in der Region dreht sich viel um den Planungsfall 7.5“, so Heine. Gemeint sind damit die B31 am Bodensee sowie die B30 in Oberschwaben. Auf der Umfahrung Ravensburg fließt der Verkehr ebenso wie auf der B31-neu bei Friedrichshafen und Überlingen. „Jetzt geht es um die wichtigen Verbindungsstücke“, erklärte der Regionalverbandsdirektor. Die müssten bis 2030 möglichst weit vorangetrieben werden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die IHK-Veranstaltung</span><span>Die Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben (IHK) hat sich gemeinsam mit verschiedenen Rednern und Teilnehmern bei einem Fachgespräch mit wichtigen Infrastrukturmaßnahmen und deren Finanzierung auseinandergesetzt. Der IHK zufolge steht die Region Bodensee-Oberschwaben vor großen Herausforderungen: Betriebe benötigen verlässliche Rahmenbedingungen, Innovation braucht Raum und Infrastruktur muss zukunftsfähig gestaltet und finanziert werden. In kurzen Impulsvorträgen beleuchteten Expertinnen und Experten zentrale Fragen zur Bedeutung der Infrastruktur für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, zu Rahmenbedingungen und Finanzierungsmodellen. Das Fachgespräch richtete sich an Vertreter von Unternehmen und Kommunen sowie Planer. Weitere Informationen zu Veranstaltungen gibt es <a href="https://www.ihk.de/bodensee-oberschwaben/" target="_blank" title="" rel="noopener">hier</a>.</span></label></div> <p>Denn: Sonst werden im nächsten Bundesverkehrswegeplan vielleicht andere Schwerpunkte gesetzt und die Projekte, die aktuell in den „vordringlichen Bedarf“ eingestuft sind, also in die Kategorie mit der höchsten Priorität, fallen wieder in den großen Topf. Die Zeit dränge und die Maßnahmen müssten in den nächsten fünf Jahren Minimum Baureife erlangen.</p> <h2>Großes Ziel: Baureife für Projekte erlangen</h2> <p>Auch mit Blick auf die Infrastruktur-Milliarden warnte er: „Wir sind momentan in der Situation, dass wir kein einziges baureifes Straßenprojekt in der Region haben.“ Selbst wenn jetzt der Fünf-Millionen-Scheck vom Bund kommen würde, könnte man nicht ein einziges Projekt realisieren. Besser macht es hier das Nachbarland Bayern. „Die sind da klüger, sie haben immer etwas fertig in der Schublade und strecken mit der Hand, wenn es zum Ende des Jahres noch Geld zu verteilen gibt.“</p> <p>Dass das „schwierige Stück der B31“ jetzt bei der Deges liegt, bewertete Heine als positiv. Auch, dass weitere Abschnitte der Bundesstraße von der Projektmanagementgesellschaft aus Berlin geplant werden, kann sich in seinen Augen positiv auf das Gesamtprojekt auswirken. Statt den Fokus auf wenige Kilometer zu legen, wird die Gesamtachse dann in einem Rutsch geplant.</p> <h2>Mitte der 2030er-Jahre im neuen Bahnzeitalter</h2> <p>Für die Schiene prognostizierte er: „Wenn alles gelingt, dann sind wir Mitte der 2030er-Jahre im neuen Bahnzeitalter angekommen.“ Gemeint ist damit der geplante Ausbau inklusive Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn. „Am 10. November sollen die Unterschriften unter den Planungsvertrag gesetzt werden“, verriet Wolfgang Heine. Dann ist die Finanzierung für die nächsten beiden Planungsphasen endgültig fixiert.</p> <p>Die Hauptschlagader der Region, die Südbahn, stehe bereits seit 2021 unter Strom. Vor zehn Jahren sei hingegen in der Region noch nicht ein Bahnkilometer elektrifiziert gewesen und wir sind nicht „Zonenrandgebiet, sondern eine pulsierende Region“, erläuterte er die Bedeutung einer funktionierenden Verkehrsinfrastruktur für die Region.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Experte über B31-Planung: "Bis in fünf Jahren muss das Projekt mindestens baureif sein"]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 12:03:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Diese Detailtreue ist sensationell“: Was Besucher der Faszination Modellbau begeistert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/diese-detailtreue-ist-sensationell-was-besucher-der-modellbau-messe-am-bodensee-begeistert;art372474,12510537 ]]></link>      <description><![CDATA[  Modellbau-Fans aus nah und fern ziehen über das Messegelände am Bodensee. Sie berichten von der Freude am Basteln und Sammeln. Dabei fällt eine Sache auf.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Modellbau-Fans aus nah und fern ziehen über das Messegelände am Bodensee. Sie berichten von der Freude am Basteln und Sammeln. Dabei fällt eine Sache auf.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/diese-detailtreue-ist-sensationell-was-besucher-der-modellbau-messe-am-bodensee-begeistert;art372474,12510537]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Modellbau-Fans aus nah und fern ziehen über das Messegelände am Bodensee. Sie berichten von der Freude am Basteln und Sammeln. Dabei fällt eine Sache auf.



        <p>Modellbau-Messe ist männlich. Der Eindruck ist nicht zu leugnen, wenn man sich durch die Hallen der Messe Friedrichshafen an den drei Tagen vom 31. Oktober bis zum 2. November treiben lässt. Das riesige Sortiment von Modellen und Exponaten lässt überwiegend die Augen in den Herren der Schöpfung erstrahlen.</p> <p>Das Kind im Manne kommt zum Vorschein, wenn leichter Druck an der Steuerung kleine Rennflitzer auf Tempo beschleunigt, wenn es aus Aufsitz-Lokomotiven dampft und zischt, oder wenn Welt- und Europameister bei den Flugshows am Flughafen ihr Können zeigen.</p> <p>Selbstverständlich freuen sich zahlreiche Familien mit Kindern über das umfangreiche Angebot auf dem Messegelände. Doch eine Modellbauerin, die mit ihrer Freundin etwa nach der neuesten Digital-Steuerung der Märklin H0 sucht, wird man kaum finden. Und das, obwohl Massen von Besuchern die Messehallen bereits kurz nach der Eröffnung am Freitag fluten.</p> <h2>Modellbau-Messe am Bodensee: Über das Hobby entstehen Freundschaften</h2> <p>Die Freunde Kilian Domhöfer (19) aus Ulm und Pascal Petreth (23) aus Berlin sind bereits zum zweiten Mal auf der Messe und begeistert von den Möglichkeiten des Modellbaus. Ihre Themen sind Star Wars oder Jurassic Park, sie schätzen die Vernetzung in den Gemeinschaften, zum Beispiel über Instagram. „Wir haben über diesen Weg schon einige Freunde gefunden“, berichtet Kilian Domhöfer.</p> <p>Michael Schmid (48) aus Kempten baut zwei- und dreidimensionale Modelle aus bedrucktem Karton. Ihn fasziniert das handwerkliche Tun, die notwendige Fingerfertigkeit, um etwa die Rundungen sauber hinzubekommen, was keine einfache Sache sei. In der Wahl seiner Modelle ist Michael Schmid breit aufgestellt, er baut sowohl Fahrzeuge als auch Schiffe.</p> <p>Frank Solffert, Matthias Jasinski und Heinrich Gelver, drei Kameraden um die 50 aus der Gegend von Würzburg, haben den Modellflug zu ihrem Hobby gemacht. Sie bauen keine Fertig-Bausätze, sondern konstruieren selbst. „Und das Spannende ist dann, ob es fliegt“, sagt Frank Solffert. Das sei auf jeden Fall besser als die gekauften Produkte, bestätigt Matthias Jasinski, denn man könne die eigenen Ideen umsetzen. Aber Anregungen biete die Messe allemal.</p> <h2>Gebaut wird im eigenen Hobbyraum</h2> <p>Eine Löt-Absaugvorrichtung für seine Werkstatt hat Roland Schächer (67) aus Aichtal bei Stuttgart erstanden. Er hat Freude daran, im Hobbyraum seine eigene Modelleisenbahn zusammenzubauen. Er kauft nur die notwendigen Komponenten und baut alles selbst zusammen. „Ich mache das schon mein ganzes Leben lang“, berichtet Roland Schächer. Ihn reize es immer wieder, festzustellen, ob auch funktioniert, was er zusammenbaut. Und wenn nicht, dann gelte es eben, Probleme zu lösen. Er baue auch Flugzeuge und Schiffe und auf der Modellbau-Messe sei er jedes Jahr.</p> <h2>Begeisterte Besucher in der Echtdampf-Halle</h2> <p>Wolfgang Fellbert und Titus Oppermann, beide 57 Jahre alt und aus Seeshaupt (Bayern), sind in der Echtdampf-Halle begeistert von den Dampfmaschinen-Modellen. „Diese Detailtreue ist sensationell“, schwärmt Wolfgang Fellbert vor einem Modell eines Lanz-Bulldogs. Schrauben, Seile, sogar ein originales Branding auf einer Holztafel erkennt sein geschultes Auge. Er sei auch Bastler, aber diese Präzision sei für ihn an der Grenze zum Wahnsinn.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Faszination Modellbau</span><span>Die weltgrößte Messe für Modellbahnen und Modellbau findet vom 31. Oktober bis zum 2. November 2025 auf dem Gelände der Messe Friedrichshafen statt. Sie wird ergänzt durch das Echtdampf-Hallentreffen und in diesem Jahr durch eine Lego-Fan-Ausstellung. Gewerbliche und Hobby-Teilnehmer aus ganz Europa bieten auf 70.000 Quadratmetern und dem Außengelände ein umfangreiches Spektrum an Modellbahnen aller Größen sowie eine Flugshow am benachbarten Flughafen. Plastik- und Kartonmodellbau präsentieren sich ebenso wie Flug-, Auto-, Truck und Schiffsmodellbau. Integriert ist das ebenfalls weltweit größte Echtdampf-Hallentreffen, das dampfbetriebene Modelle von Eisenbahnen, Straßenfahrzeugen, Schiffen und stationären Anlagen zeigt. Eine Lego-Fan-Ausstellung präsentiert in Halle A7 Fantasiewelten und Bauwerke aus Lego-Steinen. Veranstalter der Messe ist die Messe Sinsheim GmbH, die neben der Messe in Friedrichshafen weitere Messen unter anderem in Mannheim veranstaltet.</span></label></div> <p>Auch Roland und Doris Dick aus Chur in der Schweiz sind regelmäßig auf der Modellbau-Messe. „Ich bin Modellbau-Fan, seit ich 8 Jahre alt war“, berichtet Roland Dick. Früher habe er nur gesammelt, für den Eigenbau habe die Zeit gefehlt.</p> <p>Nun ist der 66-Jährige pensioniert und kann seinem Hobby nachgehen. Und damit hat er auch seine Frau Doris angesteckt. „Ich habe sogar einen Kurs für den Modellbau besucht“, freut sich die Gattin. Dabei sei sie allerdings die einzige Frau gewesen, es sei schon eher eine Männersache, findet Doris Dick.</p> <p>Ebenfalls den Mann auf die Messe begleitet hat die 71-jährige Rita Anstütz aus der Gegend von Luzern in der Schweiz. „Er geht sonst immer mit seinen Kollegen hierher, doch dieses Jahr hat er mich mitgenommen“, berichtet sie. Sein Hobby sei die Modelleisenbahn, für die er sich viel Zeit nehme. Dafür habe sie sich ein aufwendiges Holzpuzzle mit 2000 Teilen geleistet, strahlt Rita Anstütz, die ihre Anschaffung mit einem Glas Rosé-Wein feiert.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Diese Detailtreue ist sensationell“: Was Besucher der Faszination Modellbau begeistert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 20:57:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Modelle, Dampfmaschinen und Lego-Technik  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/modelle-dampfmaschinen-und-lego-technik;art372474,12510267 ]]></link>      <description><![CDATA[  Erneut zeigt sich die Kombination aus Modellbau-Messe, Echtdampf Hallentreffen und Lego-Fan-Ausstellung als Besuchermagnet. Kaum am Freitag eröffnet strömen die Menschen in das Gelände der Messe Friedrichshafen.  ]]></description>
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          Erneut zeigt sich die Kombination aus Modellbau-Messe, Echtdampf Hallentreffen und Lego-Fan-Ausstellung als Besuchermagnet. Kaum am Freitag eröffnet strömen die Menschen in das Gelände der Messe Friedrichshafen.<br>
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        Erneut zeigt sich die Kombination aus Modellbau-Messe, Echtdampf Hallentreffen und Lego-Fan-Ausstellung als Besuchermagnet. Kaum am Freitag eröffnet strömen die Menschen in das Gelände der Messe Friedrichshafen.



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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 20:52:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Modellbaumesse fasziniert Besucher  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/modellbaumesse-fasziniert-besucher;art372474,12510266 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vor allem Männer allen Alters zeigen sich von der Kombination aus Modellbau-Messe, Echtdampf Hallentreffen und Lego-Fan-Ausstellung angezogen, aber auch Familien mit Kindern kommen auf ihre Kosten.  ]]></description>
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          Vor allem Männer allen Alters zeigen sich von der Kombination aus Modellbau-Messe, Echtdampf Hallentreffen und Lego-Fan-Ausstellung angezogen, aber auch Familien mit Kindern kommen auf ihre Kosten.<br>
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        Vor allem Männer allen Alters zeigen sich von der Kombination aus Modellbau-Messe, Echtdampf Hallentreffen und Lego-Fan-Ausstellung angezogen, aber auch Familien mit Kindern kommen auf ihre Kosten.



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      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 15:59:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Kann gut sein, dass weitere Ziele dazu kommen": Ryanair-Manager über Friedrichshafen-Pläne  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/kann-gut-sein-dass-weitere-ziele-dazu-kommen-ryanair-manager-ueber-friedrichshafen-plaene-04-11-25;art416,12510177 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die irische Fluggesellschaft kommt zurück an den Bodensee. Sonst hat Marketingchef Marcel Pouchain Meyer aber wenig Positives über den Standort Deutschland zu vermelden – wobei Friedrichshafen einen Vorteil haben könnte.  ]]></description>
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          Die irische Fluggesellschaft kommt zurück an den Bodensee. Sonst hat Marketingchef Marcel Pouchain Meyer aber wenig Positives über den Standort Deutschland zu vermelden – wobei Friedrichshafen einen Vorteil haben könnte.<br>
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        Die irische Fluggesellschaft kommt zurück an den Bodensee. Sonst hat Marketingchef Marcel Pouchain Meyer aber wenig Positives über den Standort Deutschland zu vermelden – wobei Friedrichshafen einen Vorteil haben könnte.



        <p><strong>Herr Marcel Pouchain Meyer, 15 Jahre ist es mittlerweile her, dass Ryanair das letzte Mal vom Bodensee-Airport gestartet ist. Wie kam es nun dazu, dass die Fluglinie nach Friedrichshafen zurückkehrt?</strong></p> <p>Friedrichshafen ist Teil einer Region, die unserer Meinung nach nicht so gut angebunden ist, wie sie es eigentlich sein sollte. Wir sind im nicht weit entfernten Memmingen schon sehr präsent, mit vier stationierten Flugzeugen und rund 40 Routen. Mit der Rückkehr nach Friedrichshafen möchten wir uns breiter in der Region aufstellen, mehr Verbindung schaffen und die lokale Wirtschaft unterstützen.</p> <p><strong>Lohnt es sich für Ryanair überhaupt, Flüge von zwei so nah aneinander gelegenen Flughäfen anzubieten?</strong></p> <p>Für uns ist das kein Ausschlusskriterium. Durch unsere Preise sind die Flüge ohnehin sehr gut gebucht, auch bei der geringen Entfernung zwischen den zwei Flughäfen. Für uns geht es darum, zu schauen, wo es sich finanziell lohnt, Flüge zu unseren bekannten Konditionen anzubieten. Am Ende geht es dabei um die Frage: Wie viel kostet uns ein Passagier am jeweiligen Flughafen?</p> <p><strong>Wie berechnet sich denn der Preis für den einzelnen Passagier?</strong></p> <p>Zunächst einmal gilt pro abfliegenden Passagier die Luftverkehrssteuer von 15,53 Euro. Die Flugsicherungsgebühr ist rund 3,11 Euro. Dann kommt die Gebühr für die Sicherheitskontrolle, an deutschen Flughäfen liegt die zwischen acht und 15 Euro. Wenn ein Flughafen diese geringer hält, wird er attraktiver für uns, dies hängt allerdings auch mit verschiedenen Regularien zusammen. Als Letztes kommen die spezifischen Gebühren des Flughafens hinzu, etwa für Start und Landung. Der Frankfurter Flughafen hat hier natürlich viel höhere Gebühren als der Friedrichshafener, weil auch die Kosten, um den Flughafen zu betreiben, deutlich höher sind.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person und zur Fluglinie</span><span>Marcel Pouchain Meyer ist bei der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair Marketingmanager für die Region Deutschland, Österreich und Schweiz. Ryanair gab zuletzt massive Kürzungen im Winterflugplan bekannt. Insgesamt 800.000 Sitze werden gestrichen, es fallen 24 Strecken an neun deutschen Flughäfen weg. Besonders hart getroffen hat es den Flughafen Memmingen, dort fällt rund ein Viertel des Winterflugplans weg.</span></label></div> <p><strong>Ryanair hat kürzlich sein Angebot am Flughafen Memmingen zurückgefahren – hängt das dann auch damit zusammen, dass der Flughafen gewachsen und dementsprechend teurer geworden ist?</strong></p> <p>Die Reduktion ist darauf zurückzuführen, dass wir an den Flughäfen, an denen wir in der Vergangenheit stark gewachsen sind, zurück skalieren. Je größer ein Flughafen wird, desto teurer wird er. Insbesondere bei Ryanair fällt das stark ins Gewicht, weil unsere Marge pro Passagier sehr gering ist.</p> <p><strong>Nicht nur Ryanair hat dieses Jahr sein Angebot an deutschen Flughäfen stark zurückgefahren, auch Lufthansa und Eurowings haben ihre Flüge reduziert. Macht man es der Luftfahrtbranche in Deutschland besonders schwer?</strong></p> <p>Absolut. Nehmen wir nur mal die Luftverkehrssteuer – in den meisten anderen europäischen Ländern gibt es die gar nicht, nur in den Niederlanden ist sie noch höher. Schweden zum Beispiel, ein Land, das man sich hier in vielerlei Hinsicht oft als Vorbild nimmt, hat die Steuer komplett abgeschafft. Wir haben einen durchschnittlichen Ticketpreis von 46 Euro, da kommen wir in Deutschland bei den Kosten pro Passagier schnell darüber – und da ergeben dann Flüge aus betriebswirtschaftlicher Sicht schnell keinen Sinn mehr. Während in anderen Ländern die Branche schon lange über das Niveau vor der Corona-Pandemie gestiegen ist, sind wir hier immer noch deutlich darunter. Darunter leidet dann am Ende das Angebot und so auch der Kunde.</p> <p><strong>Weil die Flüge dann teurer werden?</strong></p> <p>Genau. Ryanair oder andere Billigfluggesellschaften werden so aus dem Markt gedrängt, die Lufthansa bekommt so immer mehr ein Monopol. Da kostet dann aber schnell mal ein Flug von Berlin nach Wien mehrere hundert Euro. Wir hingegen wollen aber weiterhin die günstigste Airline bleiben.</p> <p><strong>Die Luftverkehrssteuer ist Sache der Regierung, die letzte Erhöhung kam von der Ampel-Regierung. Haben Sie die Hoffnung, dass sich unter Friedrich Merz etwas ändert?</strong></p> <p>Wir haben der alten und der neuen Regierung einen konkreten Plan vorgelegt, dass wir – wenn die letzte Erhöhung um knapp drei Euro erst zurückgenommen und dann komplett abgeschafft werden würde sowie weitere Zugangskosten reduziert werden würden – viel mehr Flugzeuge hier stationieren würden. Aber das interessiert sie leider nicht, aus dem Verkehrsministerium hört man das ja gerade. Merz erzählt vom Herbst der Reformen – aber der Luftverkehr fällt anscheinend hinten runter. Und das, wo Tourismus in Deutschland ohnehin nicht in der besten Lage ist. Aus unserer Sicht geht das überhaupt nicht.</p> <p>In der Ryanair-Firmenzentrale in Dublin winkt man schon ab, wenn man nur Deutschland hört. Natürlich werden wir uns nie aus Deutschland zurückziehen – aber wir müssen dann halt noch mehr an die kleinen Flughäfen gehen, welche die Entgelte effizienter verwalten können.</p> <p><strong>Bietet sich dann für den Bodensee-Airport über die für Deutschland vergleichsweise geringen Preise die Chance, in Zukunft noch mehr Ryanair-Flüge zu bekommen?</strong></p> <p>Wir schauen zunächst, wie groß die Auslastung der Flüge nach Alicante und Palma de Mallorca sein wird. Das nächste große Ziel ist dann, die Routen in den Winterflugplan zu verlängern. Danach kann es dann aber auch gut sein, dass noch weitere Ziele hinzukommen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA["Kann gut sein, dass weitere Ziele dazu kommen": Ryanair-Manager über Friedrichshafen-Pläne]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 15:50:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das letzte Brot ist geschnitten: Traditionsbäcker Straub schließt Filialen zum 1. November  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/das-letzte-brot-ist-geschnitten-traditionsbaecker-straub-schliesst-filalen-zum-1-november-02-11-25;art372474,12510172 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Tettnanger Betrieb macht zum Monatswechsel dicht. Viele Kunden verabschieden sich am letzten Tag mit einem letzten Besuch. Wie kam es zu dem Aus des Familienunternehmens?  ]]></description>
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          Der Tettnanger Betrieb macht zum Monatswechsel dicht. Viele Kunden verabschieden sich am letzten Tag mit einem letzten Besuch. Wie kam es zu dem Aus des Familienunternehmens?<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/das-letzte-brot-ist-geschnitten-traditionsbaecker-straub-schliesst-filalen-zum-1-november-02-11-25;art372474,12510172]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Tettnanger Betrieb macht zum Monatswechsel dicht. Viele Kunden verabschieden sich am letzten Tag mit einem letzten Besuch. Wie kam es zu dem Aus des Familienunternehmens?



        <p>„Wir werden es total vermissen, das ist halt noch ein richtiger Bäcker“, sagt Kundin Melanie Reich. Sie ist am Freitag, dem letzten Verkaufstag der Bäckerei Straub, von ihrem Heimatort Dietmannsweiler ins Nachbardorf Laimnau gefahren, um ein letztes Mal bei ihrem Lieblingsbäcker einzukaufen. „Super Qualität, das schmeckt man einfach“, sagt sie, „ich habe auch die optische Vielfalt geliebt, die Herzle und Mäusle.“ Groß ist das Bedauern der Kunden. „Isch des wirklich s‘letschde Mal?“, fragt eine ältere Dame die Verkäuferin hinterm Tresen.</p> <p>In dritter Generation hat Bäckermeister Max Straub zusammen mit seiner Frau Andrea den Betrieb geführt. Vor 50 Jahren ist er als junger Mann eingestiegen, in den vergangenen 30 Jahren führte er den Handwerksbetrieb. Nun also das endgültige Aus, aus Gründen des Personalmangels, wie Andrea Straub sagt: „Wir haben eigentlich zum Jahresende schließen wollen, mussten es aber jetzt vorziehen.“ Es fehle einfach das Fachpersonal in der Backstube: „Ohne Bäcker keine Backwaren“, sagt sie. Mit 68 Jahren ist Max Straub im Rentenalter angekommen, anderweitige Lösungen zur Fortführungen des Betriebs hat es nicht gegeben.</p> <p>Zuletzt hatte man auf den Personalmangel mit eingeschränkten Öffnungszeiten reagiert. Sonntags und Montags blieben das Stammhaus in Tettnang-Laimnau und die sechs Filialen in Friedrichshafen (Ailingen und Löwentalsiedlung), Eriskirch, Wasserburg, Langenargen-Oberdorf, und Kressbronn geschlossen. Vorbei ist mit der Schließung auch der Verkauf von Backwaren auf den Wochenmärkten in Friedrichshafen, Neukirch und Nonnenhorn.</p> <h2>Bäckerzunft unter Druck – aber nicht hoffnungslos</h2> <p>Der Mangel an Fachkräften mache der Branche zu schaffen, sagt Fabian Kloos, Obermeister der Bäcker-Innung Bodenseekreis, das sei aber kein spezielles Problem, sondern betreffe viele Handwerkszweige und die Industrie. Oft finde sich schlicht kein Nachfolger, der einen Betrieb weiterführt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zahl der Bäckereien schrumpft</span><span>Seit Jahren geht bundesweit die Zahl der Bäckereien zurück. Nach Angaben des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks gab es vor 60 Jahren rund 55.000 Bäckereien im alten Bundesgebiet. Ende 2017 waren es bundesweit noch 11.347 Betriebe mit 273.700 Beschäftigten. 2024 weist die Statistik 8912 Betriebe mit 235.000 Beschäftigten aus. Der Gesamtumsatz entwickelt sich den Angaben zufolge gegenläufig von 14,5 Milliarden Euro 2017 auf 17,9 Milliarden Euro im Jahr 2024.</span></label></div> <p>Kloos ist überzeugt, dass gutes Bäckerhandwerk weiter gefragt sein wird – trotz der Billigkonkurrenz der Discounter. Es gebe eine Nachfrage nach Qualität und Regionalität, Bäckereien müssten sich auch weiterentwickeln. Mit dem Nachwuchs sehe es unterdessen gar nicht so schlecht aus in der Region, sagt Kloos: „Die Klassen sind voll“, auch dank junger Menschen aus dem Ausland.</p> <h2>Leere Regale am letzten Tag</h2> <p>Die Schließung der Bäckerei Straub zum 1. November sei dann doch überraschend gewesen, heißt es aus Kreisen der Straub-Angestellten. Wie viele Mitarbeitende von der Schließung betroffen sind, darüber macht Max Straub keine Angaben. Ob es eine Chance auf Weiterbeschäftigung unter anderer Regie gibt, sei noch offen. Man sei in Gesprächen mit einem anderen Betrieb, „der manche Filialen vielleicht übernimmt“, sagt Andrea Straub. Wichtig sei ihm auch, dass in Laimnau wieder Brot verkauft werde, so Max Straub.</p> <p>Am letzten Verkaufstag sind am Vormittag die Regale in Laimnauer Verkaufsraum deutlich gelichtet. Kistenweise stapeln sich Tüten mit Backwaren, die Stammkunden geordert haben. Ein Nuss- oder Hefezopf ohne Vorbestellung – keine Chance. Insbesondere dafür nahmen Stammkunden auch etliche Kilometer Anfahrt in Kauf. „Ja, den Nusszopf finde ich auch so lecker, ich hoffe, mein Mann backt mir einen zwischendurch. Dafür waren wir richtig berühmt“, sagt Andrea Straub.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Betriebsauflösung Handwerk Einzelhandel thema-wirtschaft-branchen-handwerk thema-wirtschaft-branchen-einzelhandel thema-wirtschaft-unternehmen]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Das letzte Brot ist geschnitten: Traditionsbäcker Straub schließt Filialen zum 1. November]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 14:51:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gefährliche Überholmanöver auf der B31: Polizei sucht Zeugen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/gefaehrliche-ueberholmanoever-auf-der-b31-polizei-sucht-zeugen;art372474,12510150 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie soll auf der B31 mit überhöhter Geschwindigkeit überholt, andere Autofahrer geschnitten und zum Ausweichen gezwungen haben: Polizisten stoppen die Hyundai-Fahrerin schließlich und suchen nun Zeugen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Sie soll auf der B31 mit überhöhter Geschwindigkeit überholt, andere Autofahrer geschnitten und zum Ausweichen gezwungen haben: Polizisten stoppen die Hyundai-Fahrerin schließlich und suchen nun Zeugen.<br>
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        Sie soll auf der B31 mit überhöhter Geschwindigkeit überholt, andere Autofahrer geschnitten und zum Ausweichen gezwungen haben: Polizisten stoppen die Hyundai-Fahrerin schließlich und suchen nun Zeugen.



        <p>Wegen gefährlichen Fahrverhaltens ermittelt die Polizei Überlingen gegen eine 50-Jährige. Die Frau war dem Polizeibericht zufolge am Donnerstag gegen 17.15 Uhr mit einem Hyundai Tucson auf der B31 von Friedrichshafen nach Überlingen unterwegs und überholte zwischen Friedrichshafen und Fischbach mehrfach andere Verkehrsteilnehmer mit überhöhter Geschwindigkeit. Immer wieder soll sie dabei die Überholten geschnitten und zum Ausweichen gezwungen haben. Auch durch dichtes Auffahren soll die Frau aufgefallen sein.</p> <p>Kurz vor Hagnau wurde die Autofahrerin schließlich von der Polizei gestoppt. Zeugen, denen der Hyundai Tucson aufgefallen ist oder die durch das Fahrverhalten der Frau gefährdet wurden, wenden sich unter Telefon 07551/804-0 an die Ermittler.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Verkehrsdelikte Verkehrsunglücke Fahrer thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-verkehr-autoverkehr]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gefährliche Überholmanöver auf der B31: Polizei sucht Zeugen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 13:50:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Touristen statt Dauerbewohner – in Fischbach entstehen 13 Ferienwohnungen in Bodensee-Nähe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/touristenherberge-statt-feste-bleibe-in-fischbach-entstehen-13-ferienwohnungen-in-bodensee-naehe-03-11-25;art372474,12510116 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Neubau in der Ortsmitte mit 42 Ferienbetten soll bis Sommer 2027 fertig sein. Die Bauherren zielen auf ein Publikum mit gehobenen Ansprüchen. Warum haben sie sich gegen Eigentums- oder Mietwohnungen entschieden?  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Neubau in der Ortsmitte mit 42 Ferienbetten soll bis Sommer 2027 fertig sein. Die Bauherren zielen auf ein Publikum mit gehobenen Ansprüchen. Warum haben sie sich gegen Eigentums- oder Mietwohnungen entschieden?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/touristenherberge-statt-feste-bleibe-in-fischbach-entstehen-13-ferienwohnungen-in-bodensee-naehe-03-11-25;art372474,12510116]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Neubau in der Ortsmitte mit 42 Ferienbetten soll bis Sommer 2027 fertig sein. Die Bauherren zielen auf ein Publikum mit gehobenen Ansprüchen. Warum haben sie sich gegen Eigentums- oder Mietwohnungen entschieden?



        <p>Fischbach verändert weiter sein Gesicht. Ein großer Kran überragt die Meersburger Straße 17, daneben steht schon der Neubau, der zum Hotel Traube gehört. An der <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a>-Ortsdurchfahrt, dort wo sich einst das Hotel Löwen und zuletzt die Pilsbar Graf Zeppelin befanden, ist nach dem Abriss des alten Gebäudes eine große Baustelle eingerichtet. Der Verkehr kurvt um den Bauzaun, der die Straße auf eine Spur verengt. Die Rohbauarbeiten an dem Neubau sind in vollem Gang. Derzeit wird am Untergeschoss gearbeitet.</p> <h2>Plan B nach „Lord Z“</h2> <p>Einst hatte Bauherr Michael Berchtold aus Ingolstadt etwas anderes geplant: An der Stelle sollte ein 60-Bettenhotel und Ferienwohnungen entstehen, „Lord Z“ genannt. Der Entwurf sah einen viergeschossigen Bau vor. Bis in den Gestaltungsrat der Stadt Friedrichshafen hatte es das Vorhaben geschafft, weiter aber nicht. „Das Projekt hat leider nicht funktioniert“, sagt Michael Berchtold auf Anfrage, es habe Schwierigkeiten mit Nachbarn gegeben. Die Stadtverwaltung habe auf Einhaltung des Bebauungsplans bestanden, Ausnahmen seien nicht möglich gewesen. Das Hotelvorhaben „Lord Z“ sei nicht genehmigt worden.</p> <p>Auf der Suche nach Alternativen hatten sich Michael Berchtold und seine Lebens- und Geschäftspartnerin Jessika Berchtold dann für das „Apartment-Geschäft“ entschieden, um dort Ferienwohnungen anzubieten. Warum keine Miet- oder Eigentumswohnungen an der Stelle, wo Wohnraum doch dringend fehlt? „Im Vermietgeschäft bin ich etwas gebeutelt“, beschreibt Michael Berchtold seine Erfahrungen, das sei in Fischbach nicht in Frage gekommen.</p> <h2>Erfahren im Airbnb-Geschäft</h2> <p>Das Paar, das sich als „erfolgreiche Projektleiter in der Autoindustrie, IT und Handel“ beschreibt, ist im Ferienwohnungsgeschäft mit Kurzeitvermietung erprobt: Seit über zehn Jahren bieten die Berchtolds nach eigenen Angaben über die Onlineplattform Airbnb Unterkünfte an. In Fischbach werden diese Aktivitäten im größeren Stil realisiert.</p> <p>Die Grundsteinlegung erfolgt dieser Tage, während das Vorhaben weiter Gestalt annimmt. Die Visualisierung zeigt einen großen Bau mit zwei Vollgeschossen und steilem Satteldach, das bis unter den First ausgebaut ist. „Meer 17“ nennt sich das Projekt in Anlehnung an Straßenname und Hausnummer, aber auch die Seenähe. Aus Bauherrensicht fügt sich das Gebäude harmonisch ins Ortsbild ein und vereine traditionelle Architektur mit einer „modernen, kuratierten Innenausstattung“.</p> <h2>Die Zielgruppe: „Sportbegeisterte Paare, Familien und Individualisten“</h2> <p>Auf Nachfrage teilt die Stadtverwaltung mit, dass am 3. April 2025 die Baugenehmigung für 13 Ferienwohnungen, eine Eigentümerwohnung sowie die Erstellung einer Doppelgarage und zwölf oberirdische Kfz-Stellplätze erteilt worden ist.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So viele Ferienwohnungen gibt es</span><span>Die Zahl der Ferienwohnungen in Friedrichshafen ist in den letzten Jahren gewachsen. „Derzeit sind circa 600 Objekte im Meldewesen, inklusive Hotels, Camping, Boardinghäuser etc.“, heißt es seitens der Stadtverwaltung auf Anfrage. Alle Vermieter müssen Ferienbetten melden, egal über welche Plattformen sie angeboten werden. Die Kurtaxe-Pflicht gilt für alle. Sie beträgt je Person und Aufenthaltstag in der Hauptsaison (April bis Oktober) 2,50 Euro, in der Vor- und Nachsaison 1,50 Euro. Etliche Male politisch diskutiert, aber nie beschlossen wurde ein Zweckentfremdungsverbot – also das Verbot der Umwandlung von regulärem Wohnraum zu Ferienwohnungen ohne Genehmigung.</span></label></div> <p>„Mit Meer 17 schaffen wir ein Ferienkonzept, das neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit und Gastfreundschaft setzt“, heißt es vonseiten der Bauherren, die sich damit „einen Traum verwirklichen“. Das Projekt werde nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen realisiert und erfülle „höchste ökologische, ökonomische und soziokulturelle Standards“.</p> <p>Bis zum Sommer 2027 sollen dem Konzept nach „13 hochwertig ausgestattete Lifestyle-Design-Ferienwohnungen mit 42 Betten“ entstehen. Die persönliche Betreuung der Gäste durch das Paar vor Ort sei ein zentrales Element des Konzepts. Wählen können die Touristen zwischen „Zweibett-Wohnungen über familiäre Vierbett-Apartments bis hin zur exklusiven, 157 Quadratmeter großen Executive Suite mit zwei luxuriösen Bädern und Balkon mit Seesicht“.</p> <p>Als Zielgruppe im Blick haben die Berchtolds „sportbegeisterte Paare, Familien und Individualisten, die Wert auf Design, Naturverbundenheit und persönlichen Kontakt legen“ – und Gefallen an einer „entspannten Atmosphäre mit einem Hauch von Luxus“.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Zeppelin Bauwerk Städtebau Immobilienpreise thema-leben-wohnen thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Touristen statt Dauerbewohner – in Fischbach entstehen 13 Ferienwohnungen in Bodensee-Nähe]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 12:43:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stadt mit 6000 Einwohnern? Warum Meersburg diesen Titel trägt und das größere Salem nicht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/stadt-mit-6000-einwohnern-warum-meersburg-diesen-titel-traegt-und-das-groessere-salem-nicht;art410936,12510087 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Ort mit der Burg darf sich offiziell als Stadt bezeichnen, größere Kommunen sind "nur" Gemeinden. Ein Bürgermeister aus dem Bodenseekreis sagt dazu: "Entscheidend sind Inhalte, nicht Etiketten."  ]]></description>
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          Der Ort mit der Burg darf sich offiziell als Stadt bezeichnen, größere Kommunen sind "nur" Gemeinden. Ein Bürgermeister aus dem Bodenseekreis sagt dazu: "Entscheidend sind Inhalte, nicht Etiketten."<br>
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        Der Ort mit der Burg darf sich offiziell als Stadt bezeichnen, größere Kommunen sind "nur" Gemeinden. Ein Bürgermeister aus dem Bodenseekreis sagt dazu: "Entscheidend sind Inhalte, nicht Etiketten."



        <p>Die Liste ist nicht lang. Von den 23 Gemeinden im Bodenseekreis sind nur fünf Städte: Friedrichshafen, Überlingen, Markdorf, Tettnang und Meersburg. Letztere sticht dabei mit ihrer Größe heraus. Mit knapp 6000 Einwohnern passt Meersburg nicht unbedingt in das Bild, dass man von einer Stadt hat.</p> <p>Aber die Kleinstadt hat den Titel nicht erst seit gestern, er ist quasi historisch gewachsen. So erläutert die Verwaltung auf Anfrage, dass die heutige Stadt Anfang des 13. Jahrhunderts zum Fürstbistum Konstanz gehörte.</p> <h2>Stadtrecht seit 1299</h2> <p>Seit der Verleihung des Marktrechts im Jahr 1233 habe Meersburg an politischer und militärischer Bedeutung gewonnen, „quasi als Vorposten vor Konstanz“, schreibt Christine Johner, Abteilungsleiterin Kultur und Museum. 1299 wurde Meersburg dann das Stadtrecht verliehen, ein konkretes Ereignis sei dem aber nicht vorausgegangen.</p> <p>Große Vorteile bringt der Titel nicht. „Die Stadt Meersburg ist durch die Verwaltung somit im Städtetag und Gemeindetag vertreten“, so Johner. Zudem habe der Titel sicherlich den Stolz der Bürgerinnen und Bürger damals gestärkt.</p> <h2>Gemeindeordnung stellt Bedingungen</h2> <p>Auch die über 12.000 Einwohner der Gemeinde Tamm (Kreis Ludwigsburg) konnten 2022 stolz sein. Da verlieh die Landesregierung Tamm den Titel Stadt. Demnach ist Tamm eine der Gemeinden, „die nach Einwohnerzahl, Siedlungsform und ihren kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnissen städtisches Gepräge tragen“ – diese Bedingungen sind in der baden-württembergischen Gemeindeordnung festgelegt.</p> <p>Konkreter sollten heutzutage infrage kommende Gemeinden <a href="https://im.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/von-der-gemeinde-zur-stadt" target="_blank" title="" rel="noopener">laut Landesinnenministerium</a> „Mittelpunkt ihres Verwaltungszentrums“ sein und über 10.000 Einwohner haben. Im Bodenseekreis kämen – was die Einwohnerzahl angeht – nur zwei weitere Gemeinden als mögliche Städte in Frage: Salem (etwa 13.000) und Meckenbeuren (rund 14.000).</p> <h2>Zufrieden als Gemeinden</h2> <p>Allerdings streben beide Gemeinden derzeit keinen Stadttitel an, wie es auf Anfrage heißt. „Wir sind eine selbstbewusste Gemeinde – ländlich, bodenständig und mit starkem Zusammenhalt. Entscheidend sind Inhalte, nicht Etiketten“, so der Salemer Bürgermeister Manfred Härle. Aus Struktur und Einwohnerzahl ließe sich ein Wechsel aber womöglich ableiten, er wäre aber auch mit Aufwand verbunden, etwa bei der Beschilderung oder Formularen.</p> <p>In Meckenbeuren habe es bislang ebenfalls keine Diskussionen über einen Wechsel des Titels geben, die Verwaltung freue sich allerdings über einen anderen Titel: Im Regionalplan ist die Gemeinde als Unterzentrum gelistet, „mit zentralen Versorgungs- und Arbeitsplatzfunktionen“, so Gemeindesprecherin Claudia Beltz.</p> <p>Von Bürgermeister Georg Schellinger heißt es zudem: „Uns geht es in Meckenbeuren nicht um den Titel ‚Stadt‘, sondern darum, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Wachstum ermöglichen, ohne unsere gewachsene ländliche Struktur und den ausgeprägten Gemeinschaftssinn aufs Spiel zu setzen.“</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:rights><![CDATA[Stadt mit 6000 Einwohnern? Warum Meersburg diesen Titel trägt und das größere Salem nicht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 11:53:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tschüss, Pop-up-Gastro! Mit diesem Fazit geht die Saison in Friedrichshafen zu Ende  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/saison-fuer-pop-up-gastro-zu-ende-wie-erfolgreich-waren-die-bars-cafes-und-imbisse;art372474,12510052 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bars, Cafés und Imbisswagen: Die Angebote sollten die Innenstadt in diesem Sommer beleben und die Aufenthaltsqualität verbessern. Ist das gelungen?  ]]></description>
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          Bars, Cafés und Imbisswagen: Die Angebote sollten die Innenstadt in diesem Sommer beleben und die Aufenthaltsqualität verbessern. Ist das gelungen?<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bars, Cafés und Imbisswagen: Die Angebote sollten die Innenstadt in diesem Sommer beleben und die Aufenthaltsqualität verbessern. Ist das gelungen?



        <p>Viele Monate haben sie ihre Gäste an verschiedenen Plätzen in der Innenstadt bewirtet, jetzt endet die erste reguläre Saison der Pop-up-Gastro in Friedrichshafen. Wie lief es für die Betreiber? Und haben die Angebote den gewünschten Effekt erzielt?</p> <h2>„Minibar“ hat den Weg bereitet</h2> <p>Den Weg hatte die Häfler „Minibar“ im vergangenen Jahr mit einem Testlauf bereitet. Sam und Mike Dilnot hatten ihren Seecontainer auf dem Kirchplatz aufgestellt und Gäste unter freiem Himmel bewirtet. Der Versuch kam so gut an, dass die Stadt Standorte für temporäre Gastronomien auswies. Seit dem Frühjahr machten sich Betreiber mit unterschiedlichen Konzepten ans Werk.</p> <p>„Insgesamt hatten wir wieder ein super Jahr“, freut sich Mike Dilnot. Anfang Mai ging es los und gerade in den ersten Wochen spielte das Wetter besonders gut mit. „Unser erster Tag – der Feiertag am 1. Mai – brachte einen neuen Umsatzrekord“, erzählt der Gastronom. Weniger gut sei das Wetter im Juli und August gewesen und auch der Oktober war kühler als erhofft. „Aber insgesamt hatten wir bisher an 133 von 150 möglichen Tagen geöffnet“, sagt er kurz vor dem Saisonende.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Das sagen Stadtforum und Verwaltung</h2> <label><input type="checkbox" /><span>Stadtforum</span><span>„Wir ziehen eine überwiegend positive Bilanz“, sagt Martin Ruf, Vorsitzender des Stadtforums Friedrichshafen. Das Stadtforum vereint Mitglieder aus Handel, Dienstleistung, Tourismus, Handwerk, Sport und Bildung. Gemeinsam setzen sich die Mitglieder dafür ein, die Stadt weiter voranzubringen. Dass die Pop-up-Gastro mit Elan verwirklicht werden konnte, sei eine sehr gute Entwicklung, auch wenn es für die Betreiber nicht an allen Standorten funktioniert habe. „Nach diesem Jahr gibt es Erfahrungswerte, wo erfolgreiche Standorte mit entsprechender Besucherfrequenz sind“, betont Ruf. Für Friedrichshafen sei die Pop-up-Gastronomie eine gute Ergänzung und Belebung für die Innenstadt. Das Angebot im Außenbereich werde größer und spreche auch andere Gäste an. Auch für die bestehenden Gastronomien biete es Chancen, den öffentlichen Raum als zweites Standbein zu nutzen.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Verwaltung und Stadtmarketing</span><span>Die Verwaltung ist gemeinsam mit der Stadtmarketing GmbH eigenen Angaben zufolge aktuell mit den Wirten der Pop-up-Gastros im Austausch. Für eine Bilanz sei es daher aktuell noch zu früh. Grundsätzlich bewerte man das Angebot positiv, an der einen oder anderen Stelle gebe es noch Verbesserungspotenziale.</span></label></div> <p>Größter Motivator seien dabei die Gäste. „So viele freundliche Gesichter zu sehen, das ist für unser Team immer ein Highlight“, sagt der gebürtige Brite. Man freue sich über Kommentare, wie sehr Einheimische und Besucher die Bar mögen, und wie sehr sie den Kirchplatz aufgewertet hat. „Das war auch eines unserer großen Ziele, als wir dieses Projekt gestartet haben“, so Mike Dilnot.</p> <h2>„Apibar“-Betreiber „durchaus zufrieden“</h2> <p>Auch Christian Mosmann, der ab Mitte Mai mit der „Apibar“ am Gondelhafen zu finden war, ist mit der ersten Saison „durchaus zufrieden“. Natürlich sei der Betrieb sehr wetterabhängig. Schon im Vorfeld war bekannt, dass die Bar nicht den ganzen Sommer am Gondelhafen stehen kann.</p> <p>Zwischen dem 30. Juni und dem 13. August musste sie für das Seehasenfest und das Kulturufer weichen. Für den Betrieb unter freiem Himmel seien das natürlich wichtige Wochen, so Christian Mosmann. Wirtschaftlich habe man gespürt, dass diese Tage fehlen, und auch der zusätzliche Auf- und Abbau für die Unterbrechung sei nicht zu unterschätzen.</p> <p>Von den Gästen habe es ein sehr positives Feedback gegeben. „Wir sind auf jeden Fall an einer Fortsetzung interessiert“, so Mosmann. Am Standort würde man gern festhalten, das Konzept weiter ausbauen. „Zunächst werden wir in diesem Winter aber auf die Bodensee-Weihnacht umziehen“, führt er weiter aus.</p> <h2>Enttäuschung am historischen Pavillon</h2> <p>Weniger rund lief es einige Meter weiter am historischen Pavillon. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/offener-drogenhandel-und-aggressives-verhalten-pop-up-gastronomin-am-bodensee-schmeisst-hin;art372474,12407655" target="_blank" title="„Offener Drogenhandel und aggressives Verhalten“: Pop-up-Gastronomin im Uferpark schmeißt hin">Nicole Bittner</a>, die ihren Imbisswagen dort aufgestellt hatte, zog sich schon kurz nach dem Start vom Projekt zurück. Ihr Team sei mit regelmäßigem Alkoholkonsum und Auseinandersetzungen konfrontiert worden. Alternativstandorte hatten sich ihren Angaben zufolge als nicht praktikabel erwiesen.</p> <p>Am Adenauerplatz hatte Danijela Palos ihre mobile Bar am Gründonnerstag zum ersten Mal geöffnet und bis Ende Juli betrieben. Teil ihres Konzepts war, dass Jugendliche hier Gastro-Luft schnuppern können. „Ich bin froh, dass wir mitgemacht haben“, sagt sie. Sie sei zufrieden und die Jugendlichen hätten tolle Erfahrungen gesammelt.</p> <h2>Keine Fortführung des bestehenden Konzepts</h2> <p>Eine Fortsetzung wird es für sie 2026 in dieser Form trotzdem nicht geben. „Ich liebe die Gastronomie, aber ich konnte die mir selbst gesteckten Ziele nicht erreichen“, bilanziert Danijela Palos. Als hauptberufliche Lehrerin sei das zeitlich nicht möglich. Sie könne sich dennoch vorstellen, dass ihr kleiner Gastrowagen wieder ein Ort der Begegnung auf dem Platz werden kann. „Ich könnte mir dafür eine Zusammenarbeit mit Vereinen, Initiativen oder Gastronomen vorstellen“, erklärt sei.</p> <p>Das habe sie auch dem Stadtmarketing mitgeteilt. Ob etwas daraus wird, müsse sich zeigen, der Adenauerplatz sollte auf jeden Fall nicht wieder in den Dornröschenschlaf fallen. „Anfangs hat es doch eine ganze Weile gedauert, bis es hier ins Laufen gekommen ist, der Platz ist bisher einfach wenig frequentiert worden“, sagt sie.</p> <h2>Noch mehr Ideen fürs kommende Jahr</h2> <p>Mike Dilnot bedankt sich bei der Stadt und beim Stadtmarketing für die Zusammenarbeit. Baugenehmigung und Gaststättenerlaubnis seien schnell und unkompliziert bearbeitet worden.</p> <p>In Kürze zieht der Container für die Vorweihnachtszeit auf den Romanshorner Platz um und auch 2026 haben die Gastronomen der „Minibar“ längst im Blick. „Wir werden auf jeden Fall wieder dabei sein.“ Alle Lizenzen und Genehmigungen seien schon da und der Saisonstart ist wieder für den 1. Mai geplant. Dann vielleicht mit „noch mehr Kultur und Unterhaltung auf dem Platz“, sagt Mike Dilnot. Dafür werde man das Gespräch mit den zuständigen Stellen suchen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Veranstaltungen Messen Sporteinrichtung thema-sport thema-wirtschaft-messe thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Tschüss, Pop-up-Gastro! Mit diesem Fazit geht die Saison in Friedrichshafen zu Ende]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 11:35:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Fledermaus über Oberschwaben! Piloten vom Bodensee malen Halloween-Gruß auf den Radar  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/fledermaus-ueber-oberschwaben-piloten-vom-bodensee-fliegen-halloween-gruss;art410936,12510035 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sascha Kern wirbt mit einer kreativen Maßnahme um neue Mitglieder für einen Flugsport-Verein aus Immenstaad. Die Routenplanung machte ChatGPT, die Umsetzung war aber gar nicht so einfach.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Sascha Kern wirbt mit einer kreativen Maßnahme um neue Mitglieder für einen Flugsport-Verein aus Immenstaad. Die Routenplanung machte ChatGPT, die Umsetzung war aber gar nicht so einfach.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/fledermaus-ueber-oberschwaben-piloten-vom-bodensee-fliegen-halloween-gruss;art410936,12510035]]></guid>
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        Sascha Kern wirbt mit einer kreativen Maßnahme um neue Mitglieder für einen Flugsport-Verein aus Immenstaad. Die Routenplanung machte ChatGPT, die Umsetzung war aber gar nicht so einfach.



        <p>Der grüne Strich zieht sich vom Bodensee bis kurz unter Biberach, dann läuft er plötzlich geschwungen weiter und auf der Karte entsteht eine Form: eine Fledermaus, passend zu Halloween.</p> <p>Die grüne Linie wurde aber nicht etwa händisch in die Karte eingetragen. Sie spiegelt die Route eines Leichtflugzeugs wider, das am Mittwoch am Flughafen Friedrichshafen gestartet ist. Zu sehen ist <a href="https://www.flightradar24.com/data/aircraft/ph-mlu#3cdfcb7c" target="_blank" title="" rel="noopener">die Route bei Flightradar24</a>. Das Flugzeug, eine Socata TB-10 Tobago, gehört dabei der Flugsportgemeinschaft Dornier Immenstaad, die wiederum Teil der Airbus-Betriebssportgemeinschaft ist.</p> <h2>Werbung für den Verein</h2> <p>Zweiter Vorstand der Flugsportgemeinschaft ist Sascha Kern, ihn erreicht der SÜDKURIER telefonisch und schnell stellt sich heraus: Der 49-Jährige war der Pilot des Fledermausflugs. Er hat die Route gemeinsam mit seinem Co-Piloten Armin Schulz geflogen. „Wir dachten, lasst uns mal ein bisschen Werbung machen für den Verein“, so Kern. Aktuell habe der Verein 14 Mitglieder, da sei noch Luft nach oben.</p> <p>Mithilfe von Künstlicher Intelligenz habe sich Kern daher eine Flugroute erstellen lassen. Aber: „Einfach ein Foto hochladen und eine Flugroute daraus machen, geht nicht.“ Es habe also mehrere Anläufe mit ChatGPT gebraucht, bis eine passende Route erstellt war. Herausfordernd sei gewesen, in einer realistischen Dimension zu planen, ohne in Sperrzonen zu geraten. So kam es, dass das Zentrum der Fledermausroute bei Biberach an der Riß lag.</p> <h2>Fledermaus-Ohren sind knifflig</h2> <p>Die geplante Route dann zu fliegen, sei unter anderem wegen des Windes ebenfalls nicht ohne Herausforderungen gewesen. „Die Ohren und die Flügelspitzen sind ziemlich knifflig“, sagt Sascha Kern. Da er sich so auf die Route konzentriert habe, habe Co-Pilot Schulz den Funk übernommen. Bei Flightradar24 lässt sich ablesen, dass das Flugzeug zwischen 14 und 16 Uhr unterwegs war. Kern bestätigt, dass sie etwa zwei Stunden gebraucht haben.</p> <p>Vom Boden aus ließe sich die Route nicht ausmachen, sie wird nur auf dem Radar deutlich. Die Grafik des Flugs hat Kern, der bei Airbus im Einkauf arbeitet, auch im Intranet des Unternehmens veröffentlicht – mit einem Verweis auf die Comic-Figur Batman, dessen Symbol die Fledermaus ist. Der Verein freue sich aber auch über externe Mitglieder, sagt Sascha Kern.</p> <h2>Nicht die erste Radar-Zeichnung</h2> <p>Dass Flugzeuge mit kreativen Routen zeichnen, ist dabei nicht neu. 2017 etwa hat Airbus im Rahmen eines Testflugs quer durch Deutschland einen Christbaum auf den Radar gemalt. Auch Herzen oder gar die Form eines Flugzeugs haben Piloten in der Vergangenheit bereits auf Karten hinterlassen.</p> <p>Den Flug von Sascha Kern und Armin Schulz hat Flightradar24 sogar <a href="https://x.com/flightradar24/status/1983563020090384824?t=qpOJRE_Cqzn8IknOZGSGSw&amp;s=03" target="_blank" title="" rel="noopener">auf dem sozialen Netzwerk X geteilt</a> – ebenfalls mit einem Hinweis auf Batman und das „Bat Signal“ (zu Deutsch: Fledermaus-Signal), mit dem sich der Superheld in der Comic-Welt rufen lässt.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Fledermaus über Oberschwaben! Piloten vom Bodensee malen Halloween-Gruß auf den Radar]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 17:54:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gezerre um Vertragsverlängerung von ZF-Personalvorständin  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/gezerre-um-personalvorstaendin-lea-corzilius-von-zf-31-10-25;art416,12509663 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie ist die einzige Frau im Vorstand der ZF: Lea Corzilius. Ob ihr Vertrag verlängert wird, ist derzeit aber unsicher. Im Aufsichtsrat gibt es wohl unterschiedliche Ansichten.  ]]></description>
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          Sie ist die einzige Frau im Vorstand der ZF: Lea Corzilius. Ob ihr Vertrag verlängert wird, ist derzeit aber unsicher. Im Aufsichtsrat gibt es wohl unterschiedliche Ansichten.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/gezerre-um-personalvorstaendin-lea-corzilius-von-zf-31-10-25;art416,12509663]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Sie ist die einzige Frau im Vorstand der ZF: Lea Corzilius. Ob ihr Vertrag verlängert wird, ist derzeit aber unsicher. Im Aufsichtsrat gibt es wohl unterschiedliche Ansichten.



        <p>Eigentlich wollte sich Deutschlands zweitgrößter Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen nach dem Rauswurf von Ex-Vorstandschef Holger Klein Ende September und der Neubesetzung des Spitzenpostens durch Mathias Miedreich wenige Wochen später auf die Sanierung der kriselnden E-Mobilitätssparte konzentrieren. Aber so weit ist es wohl noch nicht. Im Aufsichtsrat herrscht offenbar Uneinigkeit über die Vertragsverlängerung eines weiteren Vorstandsmitglieds. Im Fokus: Personalvorständin Lea Corzilius.</p> <h2>Arbeitnehmerseite im Aufsichtsrat mit Blockade</h2> <p>Nach einem Bericht des „Manager-Magazin“ hat die Arbeitnehmerseite im Aufsichtsrat auf dessen planmäßiger Sitzung vergangene Woche, die Vertragsverlängerung der 36-Jährigen um weitere fünf Jahre blockiert. Im Nachgang wurde der 62-jährige Andreas Moser als Nachfolger des zusammen mit Klein abberufenen Nutzfahrzeugvorstands Peter Laier präsentiert.</p> <p>Die Verkündung von Corzilius‘ Wiederbestellung musste spontan abgesagt werden. Die Managerin war im Sommer 2023 von Ex-Vorstandschef Klein zur ZF geholt und mit einem Drei-Jahresvertrag ausgestattet worden. Dieser läuft im Sommer 2026 aus. Um Kontinuität zu wahren, ist es üblich, ein Jahr vor Vertragsende mit Neuverhandlungen zu beginnen. Diese kommen jetzt ins Stocken.</p> <p>Corzilius, die ähnlich wie Ex-ZF-Chef Holger Klein, ihre Karriere bei der Unternehmensberatung McKinsey begann, hat im Arbeitnehmerlager seit längerem einen schweren Stand, was nicht nur mit ihrer Berater-Vergangenheit zu tun hat. Bei den seit Monaten laufenden Verhandlungen zur Zukunft der deutschen ZF-Werke, habe sie nicht immer eine glückliche Figur gemacht, heißt es.</p> <p>Mitunter fehle es ihr an Empathie im Umgang mit den Beschäftigten, so der Vorwurf ihrer Kritiker. Ihre Befürworter erkennen in der mehrfachen Mutter einen zwar zurückhaltenden, aber keinesfalls abgehobenen Charakter, der mit dem Fahrrad, nicht mit der S-Klasse ins Büro fährt. Dass sie den hemdsärmligen Auftritt im Werk scheut, ist indes ebenfalls kein Geheimnis.</p> <h2>Führte Gehaltsforderung zum Zerwürfnis?</h2> <p>Zum Problem wurde nun aber offenbar eine strittige Gehaltsforderung der Jung-Managerin. So habe sie bei den anstehenden Vertragsverhandlungen eine Gehaltserhöhung um zehn Prozent gefordert, schreibt das „Manager Magazin“ mit Verweis auf mehrere mit den Vorgängen Beteiligte.</p> <p>Und das, obwohl der neue ZF-Chef, Mathias Miedreich, im Zug der Streichung Tausender Stellen und eines 500 Millionen Euro schweren Sparprogramms Anfang Oktober angekündigt hatte, der Vorstand gehe „alle Kürzungen bei der Belegschaft adäquat mit“. ZF äußert sich zu der Angelegenheit nicht. Man kommentiere Aufsichtsratsangelegenheiten nicht“, sagte ein Sprecher dem SÜDKURIER.</p> <p>Fast wortgleich äußert sich Betriebsratschef Achim Dietrich, der ebenfalls ZF-Aufsichtsratsmitglied ist. Im Fall Corzilius ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. In einigen Wochen soll der Aufsichtsrat erneut über ihre Vertragsverlängerung beraten. Ausgang offen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gezerre um Vertragsverlängerung von ZF-Personalvorständin]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 17:19:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wechsel in der Fischbacher Runde: Dietmar Nützenadel zieht sich aus Leitungsteam zurück  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/wechsel-in-der-fischbacher-runde-dietmar-nuetzenadel-zieht-sich-aus-leitungsteam-zurueck;art372474,12509600 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der 57-Jährige tritt von seinem Amt an der Spitze der Interessenvertretung des Ortsteils zurück. Er erklärt dem SÜDKURIER, was ihn zu diesem Schritt bewegt hat.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der 57-Jährige tritt von seinem Amt an der Spitze der Interessenvertretung des Ortsteils zurück. Er erklärt dem SÜDKURIER, was ihn zu diesem Schritt bewegt hat.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/wechsel-in-der-fischbacher-runde-dietmar-nuetzenadel-zieht-sich-aus-leitungsteam-zurueck;art372474,12509600]]></guid>
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        Der 57-Jährige tritt von seinem Amt an der Spitze der Interessenvertretung des Ortsteils zurück. Er erklärt dem SÜDKURIER, was ihn zu diesem Schritt bewegt hat.



        <p>Von Frust mag er nicht sprechen. Aber: „Man stellt sich die Frage, hat man die Motivation, seine Freizeit einzubringen, wenn sich nichts regt“, sagt Dietmar Nützenadel. Der 57-Jährige hat kürzlich seinen Rücktritt aus dem Leitungsteam der Fischbacher Runde bekannt gegeben. Einst wurde dieses Bürgerforum gegründet, um die Anliegen des Ortsteils an Stadtverwaltung und Gemeinderat zu tragen, da Fischbach keinen Ortschaftsrat hat.</p> <p>Doch aus Nützenadels Sicht dringen die Sorgen der Fischbacher nicht genügend durch. Lang gewünschte und teils auch vorgeplante Projekte werden nicht umgesetzt, Fischbach stehe im Vergleich zur Innenstadt hinten an, so Nützenadels Wahrnehmung.</p> <p>Als Beispiele nennt er im Gespräch mit dem SÜDKURIER eine Maßnahme zur Verkehrsverringerung in Spaltenstein, die trotz Zusagen nicht entstanden ist. „Das ist irgendwann im Sand verlaufen“, so Nützenadel. Gleiches gelte für den <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/was-macht-der-umbau-der-ortsdurchfahrt-fischbach;art372474,11933186" target="_blank" title="Überdimensioniert und leer? Rückbau der Ortsdurchfahrt Fischbach steht in den Sternen">Rückbau der B31-alt</a>, also der Fischbacher Ortsdurchfahrt. Zunächst sei Geld im Haushalt dafür eingestellt gewesen, dann wieder herausgefallen.</p> <h2>Bahnunterführung Fischbach als Auslöser</h2> <p>Ausschlaggebend für seine Entscheidung, aus dem Leitungsteam zurückzutreten, sei aber schließlich die Absage der Stadt an die Bahnunterführung am Bahnhof Fischbach gewesen. Im März waren im Rahmen einer Petition 906 Stimmen gesammelt worden, um doch noch Geld für den Bau der Unterführung im Haushalt unterzubringen. Bei einem Gespräch im Rathaus, bei dem auch Nützenadel anwesend war, stellte Oberbürgermeister Simon Blümcke allerdings klar: <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/petition-mit-906-stimmen-erfolglos-fischbacher-bahnunterfuehrung-kommt-nicht-vor-2030;art372474,12342173" target="_blank" title="Petition mit 906 Stimmen erfolglos: Fischbacher Bahnunterführung kommt nicht vor 2030">Die Unterführung wird vor 2030 nicht kommen. </a></p> <p>„Wenn sie jetzt nicht kommt, kommt sie nie mehr“, vermutet Nützenadel allerdings. In der Folge habe er sich daher gedacht: „Jetzt reicht‘s.“ Am Dienstag sei er nun aus dem Leitungsteam ausgeschieden, ein vielversprechender Nachfolger sei als sein Ersatz gewählt worden.</p> <p>Nun soll noch der Vorsitz des Leitungsteams geklärt werden. Nützenadel kümmere sich noch um die Übergabe und will sich auch weiterhin für die Belange von Fischbach einsetzen. Für die Freien Wähler stand er 2024 auf der Gemeinderatsliste und wäre einer der Nachrücker, falls es in der Fraktion Änderungen gibt.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Bürgerinitiative Kommunalpolitik Bürgermeisterwahl thema-gesellschaft-engagement thema-politik-lokal-buergermeisterwahl thema-politik-lokal]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wechsel in der Fischbacher Runde: Dietmar Nützenadel zieht sich aus Leitungsteam zurück]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 17:08:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehr als Halloween-Deko und Suppengemüse: Entdecken Sie diese Kürbis-Leckereien vom Bodensee!  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/mehr-als-halloween-deko-und-suppengemuese-entdecken-sie-kuerbis-leckereien-von-rund-um-den-bodensee;art410936,12509583 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Gemüse gehört zum Herbst wie bunte Blätter und gemütliche Abende. Rund um den Bodensee entsteht Vieles aus dem Gewächs – vom Kaffeegetränk über Brotaufstriche bis hin zum Cocktail.  ]]></description>
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          Das Gemüse gehört zum Herbst wie bunte Blätter und gemütliche Abende. Rund um den Bodensee entsteht Vieles aus dem Gewächs – vom Kaffeegetränk über Brotaufstriche bis hin zum Cocktail.<br>
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        Das Gemüse gehört zum Herbst wie bunte Blätter und gemütliche Abende. Rund um den Bodensee entsteht Vieles aus dem Gewächs – vom Kaffeegetränk über Brotaufstriche bis hin zum Cocktail.



        <p>Der „Pumpkin Spice Latte“ (auf Deutsch: „Kürbis-Gewürz-Latte“) ist längst ein Klassiker der Herbstsaison. In den USA bekommt man das Heißgetränk an jeder Straßenecke, am Bodensee man allerdings etwas suchen. Im Secret Café in Friedrichshafen bietet Maria Arnaldos den Latte schon seit einiger Zeit an.</p> <p>Dort steht das Getränk aus aufgeschäumter Milch mit Espresso und hausgemachten Kürbissirup ganz oben auf der Karte. Daneben der Hinweis: „Nur solange der Vorrat reicht“</p> <h2>So funktioniert der „Pumpkin Spice Latte“</h2> <p>An manchen Tagen ist das beliebte Getränk schnell ausverkauft. „Viele kommen extra deswegen hierher“, erzählt Maria Arnaldos. „Nach unserem Urlaub haben wir schon Nachrichten bekommen, wann es den Latte endlich wieder gibt.“</p> <p>Den Kürbissirup stellt Maria Arnaldos mittlerweile selbst her. Dafür kocht sie Hokkaido-Kürbis mit Zucker, püriert die Masse und verfeinert sie anschließend mit Gewürzen. Welche genau, bleibt ihr Geheimnis. „Eine eigene Mischung“, sagt sie mit einem Augenzwinkern. Typischerweise enthält „Pumpkin Spice“ meist Zimt, Ingwer, Nelken, Muskat und Piment.</p> <p>Für den Latte verteilt sie zunächst den Kürbissirup im Glas, gießt dann die aufgeschäumte Milch hinein und toppt das Ganze mit einem kräftigen Espresso. Zum Schluss verziert sie den Milchschaum noch mit etwas Sirup – und das herbstliche Getränk ist fertig.</p> <h2>Kürbis im Cocktailglas – der „Spiced Pumpkin Espresso Martini“</h2> <p>Auch Philipp Lang, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/traumjob-cocktail-mixer-dieser-25-jaehrige-vom-bodensee-hat-seine-leidenschaft-zum-beruf-gemacht;art410936,12462980" target="_blank" title="Mit 25 Jahren den Traumjob gefunden: Wie Philipp Lang vom Cocktail mixen leben kann">mobiler Bartender aus der Region</a>, hat den Kürbis für seine Cocktails entdeckt. Für den Herbst hat er sich etwas Besonderes überlegt: einen Espresso Martini mit Kürbispüree.</p> <p>Dafür kocht er 200 Gramm Kürbis und püriert die Masse anschließend mit zwei Esslöffeln braunen Zucker. Dazu kommen eine Prise Salz, ein halber Teelöffel Ingwer, das Mark einer halben Vanilleschote und zum Schluss ein halber Teelöffel Zimt – „Hier lieber sparsam sein“, rät Lang. Das fertige Püree wird durch ein Sieb oder Mulltuch gestrichen und hält im Kühlschrank etwa fünf bis sechs Tage.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Kürbisernte 2025</span><span>Trotz Trockenheit und Blattlausbefall können Kürbisfans in Baden-Württemberg mit guter Qualität rechnen, auch wenn die Erntemenge etwas geringer ausfällt. Auf rund 759 Hektar wurden im vergangenen Jahr im Südwesten etwa 11.600 Tonnen Kürbisse geerntet, vor allem Hokkaido, Butternut und Riesenkürbis. Wegen eines Virus zeigen manche Exemplare grüne Flecken, die laut Experten völlig unbedenklich sind. Halloween-Kürbisse spielen beim Anbau dagegen kaum eine Rolle, viele Sorten landen als Speisekürbis in der Küche. (dpa)</span></label></div> <p>Für den Drink mixt Philipp Lang 30 Milliliter von dem Kürbispüree mit jeweils 30 Milliliter Wodka und Kahlúa (Kaffeelikör) sowie mit zehn Milliliter frisch gebrühtem Espresso. „Wenn das Püree etwas zu würzig schmeckt, einfach das Verhältnis zwischen Espresso und Püree anpassen“, erklärt er. „So bleibt der Drink ausgewogen, ohne an Charakter zu verlieren.“</p> <p>Alle Zutaten kommen dann in einen Shaker, Eis dazu und kräftig schütteln. „Etwa 20 Sekunden, bis sich ein cremiger Schaum bildet“, sagt Lang. Anschließend den Drink doppelt abseihen: erst durch ein Barsieb, dann durch ein Feinsieb, um Eis- und Kürbisreste zu entfernen.</p> <p>Den herbstlichen Drink serviert Lang dann in einer vorgekühlten Martinischale. Als Dekoration empfiehlt er ein kleines, ausgehöhltes Kürbisstück, das leicht angetrocknet auf den Schaum gesetzt wird. Und fertig ist der herb-süße „Spiced Pumpkin Espresso Martini“.</p> <h2>Kürbishummus, Kürbismarmelade oder gebrannte Kürbiskerne</h2> <p>In der Küche erlebt das orangefarbene Gemüse schon seit Jahren ein großes Comeback. Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei so vielseitig wie die Sorten selbst: von der Pasta über die Quiche bis hin zum Kuchen.</p> <p>Auf dem Stotz Hof in Markdorf spielt der Kürbis eine große Rolle – nicht nur auf der Speisekarte, sondern auch im Hofladen. Was dort verkauft wird, findet in den Gerichten Verwendung, wie Bruno Stotz erzählt.</p> <p>Neben Klassikern wie Kürbiskernöl oder Pesto überrascht das Sortiment mit ungewöhnlichen Kreationen, etwa ein herzhafter Kürbishummus aus Hokkaido, der sich als Brotaufstrich oder Dip eignet. Oder der „Kürbistraum“, eine Marmelade aus Muskatkürbis und Apfelpüree.</p> <p>„Ich sage immer: Alles, was man aus Kartoffeln machen kann, geht auch mit Kürbis“, sagt Bruno Stotz. Besonders beliebt ist der Hokkaido, weil er mit Schale verarbeitet werden kann und somit unkompliziert ist. Im Hofcafé hat das Team schon einiges ausprobiert: von Ketchup aus Kürbis bis hin zu einem „Pumpkin Spice Cheesecake“.</p> <p>Neu im Sortiment sind dieses Jahr Spezialitäten aus Kürbiskernen: Schokolade mit Kürbiskernstückchen oder geröstete Kerne in Sorten wie Zimt, Ingwer oder Chili. „Eigentlich wie gebrannte Mandeln“, sagt Bruno Stotz. Verwendet werden dafür spezielle Kerne ohne feste Schale, gewonnen aus dem Ölkürbis.</p> <p>Der Kürbis-Trend hat sich laut Bruno Stotz mittlerweile gefestigt. „Eine schöne Entwicklung“, findet er. Das Gemüse ist regional, preiswert, lange lagerfähig und kommt fast immer aus heimischem Anbau – ganz ohne Importe. „Viele Kunden greifen noch nach den Klassikern“, sagt der Landwirt. „Aber irgendwann muss man ja anfangen, Neues auszuprobieren.“</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Mehr als Halloween-Deko und Suppengemüse: Entdecken Sie diese Kürbis-Leckereien vom Bodensee!]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 16:40:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[No Angels-Konzert abgesagt: Milchwerk Musik Festival fällt komplett ins Wasser  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/no-angels-konzert-abgesagt-milchwerk-musik-festival-faellt-komplett-ins-wasser;art372455,12509562 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das heiß erwartete Konzert der Popgruppe wandert von Radolfzell nach Friedrichshafen. Schuld ist der Wasserschaden im Milchwerk. Der Veranstalter bemängelt fehlende Klarheit des Bauamtes.  ]]></description>
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          Das heiß erwartete Konzert der Popgruppe wandert von Radolfzell nach Friedrichshafen. Schuld ist der Wasserschaden im Milchwerk. Der Veranstalter bemängelt fehlende Klarheit des Bauamtes.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/no-angels-konzert-abgesagt-milchwerk-musik-festival-faellt-komplett-ins-wasser;art372455,12509562]]></guid>
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        Das heiß erwartete Konzert der Popgruppe wandert von Radolfzell nach Friedrichshafen. Schuld ist der Wasserschaden im Milchwerk. Der Veranstalter bemängelt fehlende Klarheit des Bauamtes.



        <p>Es hätte ein Höhepunkt im Radolfzeller Veranstaltungskalender werden sollen. Der Auftritt der Casting-Band No Angels am 2. August 2026 im Milchwerk. Doch nun ist dieses Konzert und die komplette Konzertreihe des Milchwerk Musik Festivals abgesagt. Die No Angels spielen stattdessen in Friedrichshafen im Graf-Zeppelin-Haus. In Radolfzell bleibt es derweil still im Milchwerk.</p> <p>Grund für die Absage ist der Wasserschaden im Radolfzeller Veranstaltungshaus. Ein Wasserschlauch war geplatzt, etliche Stunden lief Wasser in das Milchwerkfoyer. Nun muss es aufwändig saniert werden, um wieder Gäste empfangen zu können. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/schock-fuer-radolfzell-das-milchwerk-muss-monatelang-gesperrt-werden-26-09-25;art372455,12488732" target="_blank" title="Schock für Radolfzell: Das Milchwerk muss monatelang gesperrt werden">Die Arbeiten sollen im März beginnen und bis zu sechs Monate dauern.</a> So richtig weiß das die Stadtverwaltung zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Der Plan für die Sanierungsarbeiten werde Ende November bis Anfang Dezember abschließend erstellt, informiert die Pressestelle auf Nachfrage. Allerdings werde man die Dauer des Trocknungsprozesses erst abschätzen können, wenn der Boden geöffnet wurde.</p> <h2>Keine klare Aussage aus dem Bauamt</h2> <p>Unklarheiten und grobe Zeitpläne – Dinge, für die Veranstalter Wolfgang Frey von der Live Stage Entertainment GmbH aktuell keine Zeit aufbringen konnte. „Irgendwann hat man eine Frist, in der man klar sagen muss, ob man den Termin mit dem Künstler machen kann oder nicht – und aus Radolfzell hatte ich keine eindeutige Antwort erhalten“, so Frey. Für den Konzertveranstalter war dann klar: Er muss sich eine neue Halle suchen, wenn er die durch die Castingshow Popstars berühmt gewordene Popgruppe No Angels in die Region holen möchte.</p> <p>Etliche Wochen habe er mit dem Fachbereich Kultur nach einer Lösung gesucht, ob das Konzert trotz Wasserschaden und Sanierungsarbeiten irgendwie trotzdem im Milchwerk stattfinden könnte. „Wir wären zu Kompromissen bereit gewesen, das Foyer gastronomisch nicht zu bespielen oder andere Optionen“, sagt Frey.</p> <h2>Veranstaltungen nur mit geringer Personenzahl</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/nach-wasserschaden-im-milchwerk-kann-der-saal-waehrend-der-sperrung-genutzt-werden;art372455,12495568" target="_blank" title="Nach Wasserschaden im Milchwerk: Kann der Saal während der Sperrung genutzt werden?">Eine Teilnutzung der Halle sei allerdings laut Stadtverwaltung eher schwierig</a>: „Aufgrund fehlender sanitärer Einrichtungen und Fehlen eines barrierefreien Zugangs wären lediglich Veranstaltungen mit geringer Personenzahl möglich“, so die Auskunft. Für Frey war besonders ärgerlich, dass er keine klare Zu- oder Absage aus dem städtischen Bauamt erhalten habe. Das Kulturbüro hingegen beschreibt er als sehr engagiert, eine Lösung zu finden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Hier gibt es Karten für die No Angels</span><span>Der Vorverkauf für die „TwentyFive Live“-Tour 2026 beginnt. Eine Karte für das Konzert im Graf-Zeppelin-Haus kostet über Eventim 67,10 Euro. Der Verkaufsstart bei Reservix hat bereits begonnen. Und so ganz ohne Festival muss Radolfzell auch nicht auskommen: Vom 3. bis 6. Juni findet am Radolfzeller Konzertsegel das Seefestival statt. Die Brass-Band Querbeat hat ihr Kommen schon bestätigt.</span></label></div> <p>Die Radolfzeller Stadtverwaltung hingegen beteuert, alle Veranstalter umgehend informiert zu haben. Zwar habe man den Schaden einige Monate nicht kommuniziert und mit Trocknungsarbeiten versucht, der Lage Herr zu werden. Erst als danach klar wurde, wie gravierend der Wasserschaden ausgefallen ist und dass eine umfassende Sanierung anstehe, habe man Veranstalter und Kunden des Milchwerks über eine Dauer der Sperrung von bis zu sechs Monaten informiert. „Bei einem derzeit angestrebten Sanierungsbeginn Ende März 2026 können Veranstaltungen im Großen Saal im August und September noch nicht zugesagt werden“, erklärt die städtische Sprecherin Annabell Hauck.</p> <h2>Ohne Milchwerk kein Milchwerk-Festival</h2> <p>Für Wolfgang Frey ist dies auch die Absage des gesamten Festivals. „Ohne Milchwerk gibt es auch kein Festival“, sagt er. Die anderen für das Festival bereits angefragten Künstler sollen ebenfalls in andere Hallen der Region verschoben werden. Als positiven Nebeneffekt sieht er die Größe des Graf-Zeppelin-Hauses in Friedrichshafen: Da könne man mehr Personen unterbringen.</p> <p>Auch der Fachbereich Kultur hat aktuell alle Hände voll zu tun, die Veranstaltungen zwischen März und September, die im Milchwerk geplant waren, auf die umliegenden Hallen der Ortsteile umzuplanen. Doch müssten auch einzelne Veranstaltungen abgesagt werden. Dieser Prozess sei noch nicht ganz abschlossen, heißt es aus der Stadtverwaltung abschließend.</p>]]>
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    </item>
    <item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 16:32:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Volle Betten, halbleere Weingläser: So war der Tourismus-Sommer 2025 am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/so-war-der-tourismus-sommer-am-bodensee-fuer-hotels-und-gastronomie-05-11-25;art410936,12509556 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Touristenzahlen im Bodenseekreis bleiben auf hohem Niveau – doch in Restaurants und Hotels zeigt sich Zurückhaltung. Das sagen Touristiker, Hotelbetreiber und Branchenexperten zur Entwicklung in der Branche.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Touristenzahlen im Bodenseekreis bleiben auf hohem Niveau – doch in Restaurants und Hotels zeigt sich Zurückhaltung. Das sagen Touristiker, Hotelbetreiber und Branchenexperten zur Entwicklung in der Branche.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/so-war-der-tourismus-sommer-am-bodensee-fuer-hotels-und-gastronomie-05-11-25;art410936,12509556]]></guid>
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        Die Touristenzahlen im Bodenseekreis bleiben auf hohem Niveau – doch in Restaurants und Hotels zeigt sich Zurückhaltung. Das sagen Touristiker, Hotelbetreiber und Branchenexperten zur Entwicklung in der Branche.



        <p>Die Gastronomie und Hotellerie im Bodenseekreis zieht nach dem Sommer eine gemischte Bilanz. Ute Stegmann, Geschäftsführerin der Deutschen Bodensee Tourismus (DBT), blickt positiv auf die vergangene Sommersaison am See zurück: „Das war eine gute Saison. Wir konnten unser seit Jahren stabiles, hohes Niveau halten.“</p> <h2>So viele Übernachtungen gab es im Sommer am See</h2> <p>Nachdem es im vergangenen Jahr im Juni, Juli und August 1,33 Millionen Übernachtungen im Landkreis gegeben hatte, waren es im laufenden Jahr 2025 ein paar Tausend mehr. Wichtig dabei: Die Zahlen umfassen nur die großen Betriebe mit mehr als acht Betten. Ein Wachstum ist vor allem bei Touristen aus dem Ausland erkennbar. Fast jeder achte Gast kam nicht aus Deutschland.</p> <p>„Wir haben dieses Jahr spürbar mehr Fremdsprachen am Bodensee gehört. Niederländisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch“, sagt Stegmann. Dabei liege der Fokus der DBT eigentlich auf dem deutschsprachigen Markt.</p> <h2>Gästekarte ist Erfolgsmodell</h2> <p>Zur Attraktivität der Region als Tourismusdestination trage derweil auch die Echt BodenseeCard bei. „Sie ist ohne Einschränkungen ein echtes Erfolgsmodell“, so Stegmann. „Manche Urlauber buchen sogar noch einmal auf andere Gemeinden um, wenn sie merken, dass sie die Gästekarte nicht in ihrem Urlaubsort bekommen.“</p> <p>Insbesondere die kostenlose Nutzung des Nahverkehrs sei ein großes Thema – trotz Deutschlandticket, wie Stegmann betont. „Das Urlaubsverhalten hat sich geändert“, berichtet Stegmann. „Durch das Ticket fahren viele Touristen kleinere Ausflugsziele an, die sie sonst nicht auf dem Schirm gehabt hätten.“</p> <h2>„Der zweite oder dritte Wein wird nicht mehr bestellt“</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/wetter-macht-es-der-gastronomie-nicht-immer-leicht-so-lief-der-sommer-fuer-restaurants-am-bodensee-06-10-25;art410936,12490076" target="_blank" title="Wetter macht es der Gastronomie nicht immer leicht: So lief der Sommer für Restaurants am Bodensee">Horst Müller, Vorsitzender des Dehoga-Verbands im Bodenseekreis und Betreiber des Hotels ‚Zur Winzerstube‘, berichtet von einem ‚diversen Bild‘</a>. In einer Vorstandssitzung hätten ihm etwa 15 Wirte vom See unterschiedliche Eindrücke vom Sommergeschäft geschildert. „Es kommt sehr darauf an, wo die Betriebe beheimatet sind“, sagt Müller. „Bei den meisten Gastronomiebetrieben war der Sommer wetterbedingt durchwachsen.“</p> <p>Das spiegele sich vor allem darin wider, dass es eine gewisse Konsumzurückhaltung gebe. Die Betriebe seien früher am Abend leer als noch vor ein paar Jahren. „Da hat der Service teils fast Minusstand“, so Müller. „Der zweite oder dritte Wein – oder gar die ganze Flasche – wird nicht mehr bestellt.“ Auch beim Essen geben sich die Gäste offenbar mit weniger zufrieden: „Es wird eher das kleinere oder günstigere Gericht genommen.“</p> <h2>Gäste bleiben immer kürzer</h2> <p>Ein anderes Bild bietet sich Müller zufolge bei den Beherbungsbetrieben: „Da lief die Vermietung ordentlich“, berichtet der Inhaber des Boutiquehotels „Zur Winzerstube“. Aber: „Die Verweildauer wird kürzer. Bei uns in Hagnau lag der Durchschnitt früher bei fünf Nächten, jetzt nur noch bei vier.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Menschen verzichten immer häufiger auf Restaurantbesuch</span><span>Die Gastronomie verzeichnete von Januar bis August 2025 einen Umsatzrückgang von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Valentin Weislämle, Tourismusforscher der DHBW Lörrach, erklärt das Phänomen auch mit der Bedürfnispyramide: „Auf einen Restaurantbesuch können viele eher verzichten als auf einen Urlaub. Wenn sie essen gehen, entscheiden sich vor allem Familien häufig für ein günstigeres oder kleineres Gericht, um Kosten zu sparen und dennoch in den Urlaub gehen zu können.“</span></label></div> <p>Probleme machen Müller die Stornierungen. Wie bei den meisten seiner Kollegen kann man in seinem Hotel bis 30 Tage vor Anreise kostenfrei stornieren. Danach fallen Gebühren an. „Die Gäste tun sich immer schwerer, das einzuhalten“, sagt der Hotelier. Zählen kann er auf seine Stammkunden: „Die sind treu, während Neugäste eher flexibel buchen und stornieren wollen. Da müssen wir uns was einfallen lassen.“</p> <h2>Ist die Bodenseeregion zu beliebt?</h2> <p>Sind diese Probleme nur am See ein Thema? „Nein“, entgegnet Valentin Weislämle, Professor an der DHBW Lörrach. Er sieht die Region vielmehr in einer komfortablen Situation: „Der Bodensee ist als Ferien- und Ausflugsdestination attraktiv. Relativ gesehen steht die Region besser da als viele andere Teile Deutschlands.“ Er sieht sogar eher das Problem des sogenannten Overtourism – also dass zu viele Menschen auf einem Fleck Urlaub machen wollen.</p> <p>Zurückhaltung beim Konsum sei überall festzustellen, berichtet der Studiengangsleiter des Tourismusstudiengangs. „Nach Corona gab es einen Nachholeffekt, aber jetzt haben die Preise endgültig durchgeschlagen.“ Insgesamt seien die Preissteigerungen über dem Inflationsniveau. „Bei über 30 Euro für einen Hauptgang ist vor allem für Familien eine Schmerzgrenze erreicht.“</p> <h2>Gaststättensterben geht weiter</h2> <p>In den vergangenen sechs Jahren mussten laut Branchenverband Dehoga in Baden-Württemberg 3200 Betriebe schließen. Weislämle prophezeit ein noch heftigeres Gaststättensterben in den kommenden Jahren: „Es wird eine Trennung des Angebots geben. Überleben werden nur Betriebe, die entweder einen überdurchschnittlichen Service bieten oder vermehrt auf Convenience umstellen.“</p> <p>Denn vor allem der Personalmangel macht der Gastronomie zu schaffen: Die Zahl der Beschäftigten im Gastgewerbe ist im Vergleich zu 2024 um 3,2 Prozent zurückgegangen. „Die Lösung: dicht machen oder auf Kantinenstil umstellen“, sagt der Lörracher Dozent. „Das können Convenience-Produkte sein, Selbstbedienung oder Serviceroboter.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Volle Betten, halbleere Weingläser: So war der Tourismus-Sommer 2025 am Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 16:27:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach dem Durchschnitt-Oktober bleibt’s mild! So wird das November-Wetter am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/was-bringt-der-november-2025-am-bodensee-so-wird-das-wetter-in-den-naechsten-wochen-31-10-25;art410936,12509539 ]]></link>      <description><![CDATA[  Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/was-bringt-der-november-2025-am-bodensee-so-wird-das-wetter-in-den-naechsten-wochen-31-10-25;art410936,12509539]]></guid>
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        Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.



        <p>Weder goldener Oktober noch grauer Dauerregen: Das Wetter am Bodensee hat sich in diesem Jahr ganz brav an die Statistik gehalten. Die Daten des Wetterkontors spiegeln ein Musterbeispiel für durchschnittliches Herbstwetter.</p> <p>Meteorologe Jürgen Schmidt: „Mit 62 Litern pro Quadratmeter lag der Niederschlag fast genau im Soll.“ Auch die Temperatur wich nur um 0,2 Grad Celsius ab. „Bei den Sonnenstunden lagen wir um neun Prozent über dem 30-jährigen Mittel.“ 110 Stunden Sonnenschein hatte der zehnte Monat des Jahres zu verzeichnen – am Freitag kommen sogar noch ein paar dazu.</p> <h2>So geht es im November weiter</h2> <p>Mild geht es nun auch im November weiter: „Wir werden in den nächsten Wochen immer deutlich über der Zehn-Grad-Marke liegen“, prophezeit Schmidt. Konkret wird sich das Thermometer bei zwischen zwölf und 15 Grad Celsius einpendeln. „Nachts kühlt es auf milde sechs bis neun Grad ab.“</p> <p>Der Meteorologe erwartet auch zur Monatsmitte keinen Wintereinbruch: „Tendenziell werden die Werte dann um zehn Grad liegen, nachts können sie auf teilweise vier oder fünf Grad sinken.“ Auch Nachtfrost sei im Verlauf des Novembers möglich. Schnee sei genauso wie lang anhaltende Regenfälle derzeit nicht in Sicht, so Schmidt. Allerdings wird es in den kommenden Tagen und Wochen wieder öfter nebelig im Bodenseeraum.</p> <h2>Meteorologe macht sich keine Sorgen um Hurrikan „Melissa“</h2> <p>Mit Blick auf das Feiertagswochenende zum Monatswechsel sagt der Geschäftsführer des Wetterkontors einen freundlichen Samstag und einen verregneten Sonntag vorher. „In der nächsten Woche beruhigt sich das Wetter dann wieder“, berichtet Schmidt. Regen erwartet Schmidt dabei vorerst nicht.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/hurrikan-melissa-wuetet-in-der-karibik-mehr-als-30-tote;art409965,12509287" target="_blank" title="Hurrikan „Melissa“ wütet in der Karibik – mehr als 30 Tote">Der derzeit heiß diskutierte Hurrikan ‚Melissa</a>„ bereitet ihm derweil keine Sorgen. Panik hält der Wetterfachmann für unbegründet: „Der Hurrikan zieht jetzt in Richtung Nordatlantik und trifft am Montag auf Island. Auf den Britischen Inseln wird dann ein etwas stärkerer Wind zu spüren sein. Bei uns wird sich der Hurrikan aber kaum bemerkbar machen.“</p> <h2>Wassertemperaturen bescheren milde Temperaturen</h2> <p>Einen vorsichtigen Blick auf den meteorologisch am ersten Dezember beginnenden Winter wagt Jürgen Schmidt ebenfalls: „Die Langfristprognose sagt einen milden Winter voraus.“ Das liege an den verhältnismäßig hohen Wassertemperaturen. „Die wirken sich auch auf die Außentemperaturen aus“, erklärt der Diplom-Meteorologe. Zudem käme viel warmer Wind aus westlicher Richtung.</p> <p>Grundsätzlich gelte, dass es in der dunklen Jahreszeit viel Wind brauche, um höhere Temperaturen zu erzeugen, so Schmidt. Denn: „Die Sonne steuert dem Tiefpunkt entgegen und ist dementsprechend sehr schwach. Von den Sonnenstrahlen kann man im Winter also nicht viel erwarten.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach dem Durchschnitt-Oktober bleibt’s mild! So wird das November-Wetter am Bodensee]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 15:14:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Liebesbetrüger wickeln zwei Menschen vom Bodensee um den Finger  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/liebesbetrueger-wickeln-zwei-menschen-vom-bodensee-um-den-finger;art410936,12509469 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie täuschen Liebe vor, sind aber auf Geld aus: Nachdem sogenannte Love Scammer jüngst zwei Opfer im Bodenseekreis gefunden haben, warnt die Polizei erneut vor dieser Betrugsmasche.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Sie täuschen Liebe vor, sind aber auf Geld aus: Nachdem sogenannte Love Scammer jüngst zwei Opfer im Bodenseekreis gefunden haben, warnt die Polizei erneut vor dieser Betrugsmasche.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/liebesbetrueger-wickeln-zwei-menschen-vom-bodensee-um-den-finger;art410936,12509469]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Sie täuschen Liebe vor, sind aber auf Geld aus: Nachdem sogenannte Love Scammer jüngst zwei Opfer im Bodenseekreis gefunden haben, warnt die Polizei erneut vor dieser Betrugsmasche.



        <p>Beide dachten, im Internet die Liebe gefunden zu haben, beide sind jedoch an Betrüger geraten. Die Polizei im Bodenseekreis ermittelt derzeit in zwei Fällen von sogenanntem Love Scamming – Liebesbetrug – und warnt in diesem Zusammenhang vor der Betrugsmasche.</p> <p>Ein 53-Jähriger aus dem Bereich Kressbronn wurde über eine Social-Media-Plattform von jemandem kontaktiert, der sich als 32-Jährige aus Italien ausgab. Im Laufe des Chats gab diese Bekanntschaft vor, in eine finanzielle Notlage geraten zu sein. Der Mann ließ ihr dem Polizeibericht zufolge daraufhin mehrere hundert Euro in Form von Guthaben-Karten zukommen. Erst als die vermeintliche Liebesbekanntschaft immer mehr Geld forderte, wurde er misstrauisch und erstattete Anzeige.</p> <p>Über eine Datingplattform hat eine 58-Jährige aus Meckenbeuren den vermeintlichen Verehrer kennengelernt, der sich letztlich als Betrüger entpuppte. Als sie mangels eigener Mittel auf Geldforderungen nicht einging, wurde dieser Betrüger den Ausführungen der Polizei zufolge besonders kreativ: Er ließ sie Bilder eines Ausweisdokuments schicken. Mithilfe der Daten bestellte der Betrüger dann offenbar hochwertige Mobiltelefone an die Anschrift der 58-Jährigen und bat die Frau, die Pakete an eine Anschrift im Ausland zu senden. Sie wurde erst misstrauisch, als der vermeintliche Liebhaber sie dazu bewegen wollte, unter ihrem Namen Bankkonten für ihn einzurichten.</p> <h2>Frau muss mit Rechnungen und Mahnungen rechnen</h2> <p>Finanzieller Schaden entstand der Frau nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei zwar noch nicht. „Die Rechnungen oder Mahnungen für die über ihren Namen gekaufte Ware oder die darüber abgeschlossenen Verträge dürften jedoch nicht lange auf sich warten lassen“, heißt es weiter.</p> <p>Informationen zum Thema Love Scamming und Tipps, wie sich Betrüger rechtzeitig erkennen lassen, sind auf <a href="https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/" target="_blank" title="" rel="noopener">der Webseite der polizeilichen Kriminalprävention</a> zu finden. Wer selbst Opfer von Liebesbetrügen geworden ist, sollte laut Polizei Anzeige erstatten.</p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Liebesbetrüger wickeln zwei Menschen vom Bodensee um den Finger]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 09:11:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Schwierig": So bewertet MCB-Chef Jan-Ove Faust die Zukunft der Klinik Tettnang  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/schwierig-so-bewertet-mcb-chef-jan-ove-faust-die-zukunft-der-klinik-tettnang-31-10-25;art410936,12509309 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach Jahren des Hin und Her steht der Medizin Campus Bodensee vor der Planinsolvenz – und mit ihm die Zukunft des früheren Kreiskrankenhauses. Aus Sicht des neuen Geschäftsführers ist das Schicksal des Hauses ungeklärt.  ]]></description>
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          Nach Jahren des Hin und Her steht der Medizin Campus Bodensee vor der Planinsolvenz – und mit ihm die Zukunft des früheren Kreiskrankenhauses. Aus Sicht des neuen Geschäftsführers ist das Schicksal des Hauses ungeklärt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/schwierig-so-bewertet-mcb-chef-jan-ove-faust-die-zukunft-der-klinik-tettnang-31-10-25;art410936,12509309]]></guid>
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        Nach Jahren des Hin und Her steht der Medizin Campus Bodensee vor der Planinsolvenz – und mit ihm die Zukunft des früheren Kreiskrankenhauses. Aus Sicht des neuen Geschäftsführers ist das Schicksal des Hauses ungeklärt.



        <p>Vor zwölf Jahren wechselte die Klinik Tettnang erneut den Besitzer. Bereits 2005 hatte der Bodenseekreis sein damaliges Kreiskrankenhaus an die Waldburg-Zeil-Kliniken verkauft und lediglich fünf Prozent der Anteile behalten. „Nur durch die Privatisierung ist die Zukunft der Klinik Tettnang als Akutkrankenhaus gesichert“, erklärte der damalige Landrat Siegfried Tann die Entscheidung des Kreistags.</p> <h2>Zurück in kommunale Verantwortung</h2> <p>Zehn Jahre später folgte die Rolle rückwärts. Im Dezember 2014 übernahm das Klinikum Friedrichshafen die Anteile von Waldburg-Zeil an der Klinik Tettnang und damit das ehemalige Kreiskrankenhaus. Der Bodenseekreis blieb Minderheitsgesellschafter. Für Tettnangs damaligen Bürgermeister Bruno Walter war es „der richtige Zeitpunkt, um die Zukunft des Krankenhauses langfristig zu sichern“. In kommunaler Hand.</p> <p>Im Tausch erhielten die Waldburg-Zeil-Kliniken 4,5 Prozent der Anteile am Klinikum Friedrichshafen. Damit war die erste Kooperation eines private Reha-Trägers mit einer kommunalen Klinik in Baden-Württemberg perfekt. Zusammen mit dem 2020 insolventen Krankenhaus 14 Nothelfer in Weingarten bildete man den Medizin Campus Bodensee (MCB).</p> <h2>Planinsolvenz rückt näher</h2> <p>Jetzt steht der Verbund vor dem Aus. Die MCB-Geschäftsleitung bereitet die Planinsolvenz der beteiligten Gesellschaften vor. Die Stadt Friedrichshafen will sich zum Jahresende aus der Trägerschaft zurückziehen. Seit der Corona-Pandemie steigen die Verluste stetig. Für 2024 rechnet die Klinikleitung mit einem Rekorddefizit von 26,5 Millionen Euro. 22,2 Millionen Euro davon müsste die Zeppelin-Stiftung als Betriebskostenzuschuss tragen. Eine Belastung, die auf Dauer nicht mehr finanzierbar ist.</p> <h2>Was wird aus der Klinik Tettnang?</h2> <p>Während das Klinikum Friedrichshafen – egal unter welcher Trägerschaft – als bedarfsnotwendig gilt, stellt sich nun die Frage: Was wird mit der Klinik Tettnang? Noch im Dezember 2024 bestand der Plan, hier eines von 21 neuen Primärversorgungszentren in Baden-Württemberg aufzubauen.</p> <p>Die Idee: Ambulante und stationäre Hilfen werden verknüpft – vom Hausarzt über den niedergelassenen Facharzt bis zum ambulanten OP-Zentrum und eben dem Krankenhaus. 260.000 Euro Fördermittel standen bereit, doch das Projekt kam nicht voran. Dabei verfügt die Klinik seit 2023 über ein hochmodernes OP-Zentrum mit sieben Sälen, mit Millionen vom Land mitfinanziert.</p> <h2>Offene Zukunft – und wenig Hoffnung</h2> <p>Aus der Sicht des neuen MCB-Geschäftsführers Jan-Ove Faust ist die Frage zur Zukunft der Klinik Tettnang offen. Im Planinsolvenzverfahren wird nun geprüft, ob es Interessenten für Tettnang gibt. Doch ein Krankenhaus dieser Größenordnung sei „nur schwer fortzuführen“, ordnet der Klinikchef ein. „Der Fortbestand der Klinik Tettnang ist schwierig.“</p> <h2>Alte Schulden, neuer Druck</h2> <p>Damit schließt sich der Kreis zum Landkreis Bodensee, der mit der Privatisierung vor 20 Jahren den Grundstein für die künftige Entwicklung legte. Und der bis heute Mitgesellschafter des Tettnanger Krankenhauses ist. Wohl wissend, dass das Klinikum Friedrichshafen mit der Übernahme der Klinik Tettnang 2015 auch Altschulden des vorigen Trägers übernehmen und abbezahlen musste.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Daten &amp; Fakten zur Klinik Tettnang</span><span>Die Klinik wurde 1953 als Kreiskrankenhaus eröffnet und hat zirka 160 Betten und 500 Beschäftigte. Fachbereiche sind Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie/Geburtshilfe und Anästhesie. Seit 2023 gibt es ein Ambulantes OP-Zentrum mit sieben Sälen. Gesellschafter der Klinik Tettnang sind das Klinikum Friedrichshafen (95 Prozent der Anteile) und der Bodenseekreis (5 Prozent). Aktuell ist die Klinik Bestandteil des angestrebten Planinsolvenzverfahrens beim Medizin Campus Bodensee. Die Perspektive ist unklar.</span></label></div> <p>Laut Geschäftsbericht wies der MCB für 2023 immer noch Verbindlichkeiten gegenüber der Waldburg-Zeil-Kliniken aus, die sich auf 2,9 Millionen Euro summierten. Im Vorjahr standen 3,4 Millionen Euro in den Büchern. Auch diese Altschulden werden im Insolvenzverfahren abgewickelt. Waldburg-Zeil ist damit – genau wie die Stadt Friedrichshafen selbst – Gläubiger in diesem Verfahren.</p> <h2>Politische Entscheidung mit Folgen</h2> <p>Wer künftig Betriebskosten, Investitionen und Defizite der Kliniken in Friedrichshafen und vielleicht auch Tettnang bezahlt, ist nun politische Verhandlungssache. Klar ist: Entscheidungen fallen nicht ohne Folgen für die regionale Versorgung. Ausgehandelt wird das letztlich zwischen den künftigen Trägern der Kliniken.</p> <p>Geschäftsführer Faust warnt davor, die Debatte allein auf die Finanzen zu fokussieren. „Ich würde mir wünschen, dass diskutiert wird, wie die künftige medizinische Versorgung aussieht und was man von ‚seinem‘ Krankenhaus erwartet. Diese Diskussion kommt aus meiner Sicht bisher viel zu kurz.“ Der Spielraum sei begrenzt – eine Insolvenz die Ultima Ratio.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Schwierig": So bewertet MCB-Chef Jan-Ove Faust die Zukunft der Klinik Tettnang]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 16:56:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Doch nicht Radolfzell! No Angels geben Bodensee-Konzert 2026 jetzt in Friedrichshafen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/doch-nicht-radolfzell-no-angels-geben-bodensee-konzert-2026-jetzt-in-friedrichshafen-31-10-25;art372474,12508830 ]]></link>      <description><![CDATA[  2025 hat die Band ihre Rückkehr auf die großen Bühnen gefeiert. Am 2. August 2026 kommen sie für einen Auftritt nach Friedrichshafen. Ursprünglich war ein anderer Ort vorgesehen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          2025 hat die Band ihre Rückkehr auf die großen Bühnen gefeiert. Am 2. August 2026 kommen sie für einen Auftritt nach Friedrichshafen. Ursprünglich war ein anderer Ort vorgesehen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/doch-nicht-radolfzell-no-angels-geben-bodensee-konzert-2026-jetzt-in-friedrichshafen-31-10-25;art372474,12508830]]></guid>
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        2025 hat die Band ihre Rückkehr auf die großen Bühnen gefeiert. Am 2. August 2026 kommen sie für einen Auftritt nach Friedrichshafen. Ursprünglich war ein anderer Ort vorgesehen.



        <p>25 Jahre nach ihrem Erfolg bei der Castingshow „Popstars“ haben die No Angels im vergangenen Sommer mit einer Tour Jubiläum gefeiert. Songs wie „Daylight In Your Eyes“ sorgten dabei für Gänsehaut-Momente und ausgelassene Stimmung auf sämtlichen Bühnen“, teilt die Semmel Concerts Entertainment GmbH mit. Und: „Aufgrund des riesigen Erfolgs und der überwältigenden Nachfrage kündigen die No Angels nun zusätzliche Termine für Sommer 2026 an.“</p> <p>Die Tour geht also weiter – und führt die Band unter anderem an den Bodensee. Am Sonntag, 2. August, treten die No Angels laut der Live Stage Entertainment GmbH in Friedrichshafen auf. Das Konzert im Graf-Zeppelin-Haus (GZH) beginnt um 19.30 Uhr. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/die-no-angels-kommen-nach-radolfzell-doch-erstmal-ist-milchwerk-musik-festival-2025-am-bodensee;art372455,12467311" target="_blank" title="Die „No Angels“ kommen nach Radolfzell! Doch erstmal startet das Milchwerk Musik Festival 2025">Ursprünglich sollte es im Radolfzeller Milchwerk stattfind</a>en. Aufgrund eines Wasserschadens in dem Gebäude, verlegte Veranstalter Wolfgang Frey dieses aber nach Friedrichshafen, wie er dem SÜDKURIER bestätigte.</p> <p>Der Vorverkauf für die „TwentyFive Live“-Tour 2026 beginnt. <a href="https://www.eventim.de/event/no-angels-twentyfive-live-tour-2026-graf-zeppelin-haus-20885665/" target="_blank" title="" rel="noopener">Eine Karte für das Konzert im GZH kostet über Eventim 67,10 Euro.</a> Der Verkaufsstart bei Reservix ist für Donnerstag, 30. Oktober, 10 Uhr angekündigt.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Tournee Musikgruppe Showbiz thema-kultur-mensch thema-kultur thema-kultur-musik serie-sommer-see-nl]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Doch nicht Radolfzell! No Angels geben Bodensee-Konzert 2026 jetzt in Friedrichshafen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 15:32:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gastronomen ziehen in die Innenstadt um: Das soll es im „Noon & Moon“ künftig geben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/noon-moon-zieht-in-die-innenstadt-um-das-ist-die-neue-adresse;art372474,12508772 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sepehr und Soheil Pouladkhan haben bis vor Kurzem eine Bar im Bodensee-Center betrieben. Jetzt starten sie am Buchhornplatz – in knapp zwei Wochen soll es losgehen.  ]]></description>
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          Sepehr und Soheil Pouladkhan haben bis vor Kurzem eine Bar im Bodensee-Center betrieben. Jetzt starten sie am Buchhornplatz – in knapp zwei Wochen soll es losgehen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/noon-moon-zieht-in-die-innenstadt-um-das-ist-die-neue-adresse;art372474,12508772]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Sepehr und Soheil Pouladkhan haben bis vor Kurzem eine Bar im Bodensee-Center betrieben. Jetzt starten sie am Buchhornplatz – in knapp zwei Wochen soll es losgehen.



        <p>Der Restaurant-Betrieb im Erdgeschoss läuft bereits. Neben Pizza, Pasta und anderen italienischen Gerichten gehen im „Noon &amp; Moon“ am Buchhornplatz Kaffee und verschiedene Eissorten über den Tresen. In knapp zwei Wochen soll im ersten Stock außerdem die neue Bar öffnen.</p> <h2>In der Gastro-Szene bekannt</h2> <p>Das „Noon &amp; Moon“, wörtlich übersetzt Mittag und Mond oder sinngemäß Tag und Nacht, ist Restaurant, Eiscafé und Cocktailbar. Betrieben wird es von Sepehr und Soheil Pouladkhan. In der Gastro-Szene der Stadt sind sie keine Unbekannten. Bis vor Kurzem haben sie im Bodensee-Center das „Velvet Vortex“ betrieben, das bis zum Umbau unter dem Namen „Isla Bonita“ bekannt war. Jetzt sind die Gastronomen in die Innenstadt umgezogen.</p> <p>In den ehemaligen Räumen des „Al Museo“ sollen künftig rund 300 Cocktails auf der Karte stehen, darunter auch zahlreiche alkoholfreie Drinks. Bis die Räume im ersten Stock tatsächlich als Bar genutzt werden können, stehen laut Sepehr und Soheil Pouladkhan aber noch einige Arbeiten an. „Eigentlich wollten wir bis Anfang November mit allem fertig sein“, berichtet Soheil Pouladkhan. Doch die Maßnahmen hätten sich verzögert, jetzt ist der 15. November für die Neueröffnung angepeilt.</p> <h2>Noch gibt es einiges zu tun</h2> <p>„Die Theke war die größte Herausforderung“, sagt Soheil Pouladkhan und zeigt auf die OSB-Platten, die noch verkleidet werden müssen. An den Wänden sollen Akustikpaneele angebracht werden. Auch an der Decke und am Boden fehlt noch der letzte Schliff. Parallel geht es bereits an die Beleuchtung. Wenn das alles erledigt ist, können die Möbel, die derzeit noch eingelagert sind, kommen.</p> <p>Neben dem regulären Betrieb soll die Cocktailbar auch für kleinere Events gebucht werden können. „Etwa für Geburtstag, Firmenfeiern oder Junggesellinnenabschiede“, sagt Sepehr Pouladkhan und spricht von geschlossen Gesellschaften von bis zu 40 Personen. Im Restaurant ändert sich vorerst nicht allzu viel. Mittelfristig könnten aber auch hier neue Gerichte einen Weg auf die Speisekarte finden, erklären die beiden. In welche Richtung es kulinarisch gehen wird, verraten die Gastronomen aber noch nicht.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Stadt "Hotel und Gaststätten" Diskothek thema-heimat-stadtentwicklung thema-wirtschaft-branchen-tourismus thema-leben-freizeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gastronomen ziehen in die Innenstadt um: Das soll es im „Noon & Moon“ künftig geben]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 14:48:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Unbekannter fährt in der Teuringer Straße Kind an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/unbekannter-faehrt-in-der-teuringer-strasse-kind-an;art372474,12508747 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei einem Unfall in der Teuringer Straße ist am Dienstag gegen 12 Uhr ein Kind verletzt worden. Es wurde beim Überqueren der Straße auf seinem Fahrrad angefahren. Die Polizei sucht Zeugen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bei einem Unfall in der Teuringer Straße ist am Dienstag gegen 12 Uhr ein Kind verletzt worden. Es wurde beim Überqueren der Straße auf seinem Fahrrad angefahren. Die Polizei sucht Zeugen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/unbekannter-faehrt-in-der-teuringer-strasse-kind-an;art372474,12508747]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bei einem Unfall in der Teuringer Straße ist am Dienstag gegen 12 Uhr ein Kind verletzt worden. Es wurde beim Überqueren der Straße auf seinem Fahrrad angefahren. Die Polizei sucht Zeugen.



        <p>Nach einem Verkehrsunfall, der sich am Dienstag gegen 12 Uhr in der Teuringer Straße ereignet hat, ermittelt die Polizei. Dem Einsatzbericht zufolge bog ein bislang unbekannter Autofahrer von der Dorfwiesenstraße nach rechts auf die Teuringer Straße in Richtung Oberteuringen ab und übersah dabei offenbar ein Kind, das die Straße an der Fußgängerfurt mit seinem Fahrrad überquerte. Durch den Zusammenstoß stürzte das Kind und verletzte sich dabei.</p> <p>Der Autofahrer soll sich nach dem Wohlbefinden des Kindes erkundigt haben, dann jedoch wieder eingestiegen und davongefahren sein, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Das Kind schob sein beschädigtes Rad nach Hause und wurde von dort aus zur weiteren Abklärung in eine Klinik gebracht, teilt die Polizei mit.</p> <h2>Schwarzer Kleinwagen mit „VS“-Kennzeichen</h2> <p>Der Unbekannte soll mit einem schwarzen Kleinwagen, ähnlich eines Citroen C1 und mutmaßlich mit „VS“-Kennzeichen, unterwegs gewesen sein. Der Mann wird als etwa 30 Jahre alt, rund 1,80 Meter groß, muskulös und gebräunt beschrieben. Er soll Deutsch ohne Akzent gesprochen haben und hellblaue, enge Jeans sowie weiße Sneaker getragen haben.</p> <p>Personen, die den Unfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise zum Unfallbeteiligten geben können, werden gebeten, sich unter Telefon 07541/701-0 bei der Polizei Friedrichshafen zu melden.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Verkehrsunfall Polizei Klinik Unfall Fahndung Verkehrsunglücke Verkehrsdelikte thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht-unfall]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Unbekannter fährt in der Teuringer Straße Kind an]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 10:13:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Sargmaler vom Bodensee: Wie Alfred Opiolka für einen anderen Umgang mit Verstorbenen wirbt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/der-sargmaler-vom-bodensee-wie-alfred-opiolka-fuer-einen-anderen-umgang-mit-verstorbenen-wirbt;art410936,12508577 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit über 20 Jahren bemalt der Künstler Särge. Mit den bunten Motiven will er dafür sorgen, dass vom Abschied von Verstorbenen schöne Bilder bleiben. Er sagt: "Das ist die wichtigste Arbeit, die ich je gemacht habe."  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Seit über 20 Jahren bemalt der Künstler Särge. Mit den bunten Motiven will er dafür sorgen, dass vom Abschied von Verstorbenen schöne Bilder bleiben. Er sagt: "Das ist die wichtigste Arbeit, die ich je gemacht habe."<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/der-sargmaler-vom-bodensee-wie-alfred-opiolka-fuer-einen-anderen-umgang-mit-verstorbenen-wirbt;art410936,12508577]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Seit über 20 Jahren bemalt der Künstler Särge. Mit den bunten Motiven will er dafür sorgen, dass vom Abschied von Verstorbenen schöne Bilder bleiben. Er sagt: "Das ist die wichtigste Arbeit, die ich je gemacht habe."



        <p>Ein Wischmopp – der ist ihm als Bild der Beerdigung einer Freundin geblieben. Die Verstorbene lag in einer Aussegnungshalle, so erzählt es Alfred Opiolka, und neben der Eingangstür standen ein Eimer mit schmutzigem Wasser und der Wischmopp. „Die Bilder haben sich bis heute festgebrannt“, so der 65-Jährige. Ihm fehlte damals bei den Bestattern das Feingefühl.</p> <p>Mit 21 Jahren habe er sich als Künstler selbstständig gemacht, erzählt Opiolka, bei einem Kunstmaler hatte er zuvor gelernt. Während eines Auftrags für einen Bestatter, dessen Geschäftsräume er gestalten sollte, habe er einen anderen Umgang mit Verstorbenen erlebt, als bei der Beerdigung der Freundin. Für Verbliebene und Verstorbene sei dort eine schöne Umgebung geschaffen worden, zum Abschiednehmen und Dankbarsein für die gemeinsame Zeit.</p> <h2>Lächelnd von der Beerdigung gehen</h2> <p>Vor über zwanzig Jahren habe er daher begonnen, selbst zu solchen schönen Umgebungen beizutragen. Er fing an, Särge zu bemalen, bunt und mit Motiven aus der Natur. In seiner Galerie Sargladen in Lindau stehen drei solche Särge, auf einem ist eine Blumenwiese abgebildet, auf einem Schmetterlinge, auf dem dritten Sonnenblumen. Kunden können sich die Särge individuell gestalten lassen, solange die Wünsche zur Philosophie des Sargmalers passen. Zu ihm kämen dabei sowohl Kunden, die sich schon zu Lebzeiten einen Sarg oder eine Urne gestalten lassen möchte, aber auch Menschen, deren Tod absehbar ist, und Hinterbliebene.</p> <p>Die Särge lässt er vor der Bemalung von einem Schreiner herstellen, sagt Opiolka. Dabei ist ihm eine Sache wichtig: Sie sollen nicht verschraubt werden. Denn er trage noch die Erinnerung in sich, wie er dem Bestatter half, den Sarg seines Vaters mit Schrauben zu verschließen.</p> <p>Opiolkas Ziel ist es, „dass die Menschen lächelnd nach Hause gehen, dass die Leute schöne Bilder mitnehmen“. Die Särge bezeichnet er auch als Schreine, denn das bezeichne einen Behälter für etwas Kostbares. Wenn die Schreine im Rahmen einer Kremation zerstört werden, sieht er das nicht als Problem, solange sie im Moment des Abschieds schöne Bilder erzeugt haben.</p> <h2>Mit dem grünen Anzug zur Beerdigung</h2> <p>Der Sargmaler berichtet von einem Auftrag vor wenigen Jahren. Ein Grundschüler war verstorben, seine Eltern kamen zu Opiolka in die Galerie. In den Sarg habe er einen Briefschlitz eingearbeitet. Die Mitschüler des Verstorbenen hätten dann Briefe geschrieben und sie bei der Beerdigung in den Schlitz eingeworfen, um sie dem Jungen mitzugeben. Opiolka war anwesend. „Wenn ich gefragt werde, bin ich bei Beerdigungen dabei“, sagt er und ist beim Erzählen auch heute noch sichtlich gerührt.</p> <p>Er trage zu Beerdigungen gern einen grünen Anzug, um seine Haltung widerzuspiegeln. „Ich mache das in der Hoffnung, Leute zum Nachdenken anzuregen.“ Der Tod dürfe bunt sein. Darauf gebe es auch negative Reaktionen, gibt Opiolka zu. Aber: „Künstler sind dafür da, neue Wege anzuzeigen.“</p> <h2>„Ich heule genauso wie die anderen“</h2> <p>Er sei sehr gewachsen an dieser Arbeit, auch an den Gesprächen mit den Trauernden. Sein Eindruck ist, dass die meisten Menschen dem Thema Tod und Trauer eher ausweichen. „Ich schrecke nicht davor zurück, intime Fragen zustellen“, sagt Opiolka. So öffneten sich ihm die Besucher seiner Galerie und ließen ihn an ihrer Trauer teilhaben. „Ich heule genauso wie die anderen.“</p> <p>Zunehmend beliebter werden laut Opiolka Bestattungen in Urnen – auch die gestaltet er individuell. So habe er etwa für einen Verstorbenen, dem sein Hund sehr wichtig war und der leidenschaftlich Saxophon und Gitarre spielte, eine Urne gestaltet. Dabei habe er den Hund und das Saxophon auf die Urne gemalt und an der Urne Gitarrensaiten befestigt, über die die Besucher der Beerdigung dem Verstorbenen „ein paar Töne mitgeben“ konnten. Zwar gebe es bei Beerdigungen Vorschriften und Normen, an die man gebunden sei. „Aber innerhalb der Normen kann ich sehr kreativ werden“.</p> <h2>Sein Geschmack trifft nicht jeden Kunden</h2> <p>Allerdings hätte er mit den Särgen über lange Zeit kein Geld verdient. „Das trägt sich erst seit vier, fünf Jahren“, sagt er. „Wie ein Schalter, der sich umgelegt hat.“ Vielleicht hätten sich die Menschen während der Pandemie mehr mit dem Tod auseinandergesetzt, mutmaßt er. Aufseiten der Bestatter erlebe er auch eine neue Bereitschaft, Beerdigungen eher als Dankesfeste denn als Trauerfeiern zu gestalten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Diskussion über Friedhofspflicht</span><span>In Deutschland gilt eigentlich der Friedhofszwang, die Asche von Verstorbenen muss also bestattet werden und darf von Hinterbliebenen nicht mit nach Hause genommen werden. In Rheinland-Pfalz wurde das Bestattungsgesetz allerdings jüngst gelockert: Hier können Urnen nun zu Hause aufbewahrt werden, auch Flussbestattungen sind möglich. Alfred Opiolka spricht sich dafür aus, dass in ganz Deutschland die Möglichkeiten für Hinterbliebene erweitert werden. Auch in der Schweiz ist die Gesetzgebung in dieser Hinsicht liberaler.</span></label></div> <p>Dabei ist er nicht der einzige Sargmaler in Deutschland. „Mein Geschmack trifft auch nicht jeden Kunden“, sagt der 65-Jährige. Er sehe andere Sargmaler daher nicht als Konkurrenz, sondern als Mitstreiter: Es gehe darum, die Themen Tod und Abschied mit etwas Schönem zu verbinden.</p> <p>Alfred Opiolka weiß auch bereits, wie sein eigener Schrein aussehen soll: Es ist jener mit den Schmetterlingen, der in der Galerie steht.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Der Sargmaler vom Bodensee: Wie Alfred Opiolka für einen anderen Umgang mit Verstorbenen wirbt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 09:41:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schöne neue Welt: Ganztagsschule ohne Hausaufgaben soll kommen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/ganztagsschule-fuer-grundschulen-in-friedrichshafen-das-plant-die-stadt-ab-20262027;art372474,12508567 ]]></link>      <description><![CDATA[  Keine Aufgaben in der Freizeit, dafür ganztags an der Bildungseinrichtung sein – mit Unterricht und zusätzlichen Angeboten. Das plant die Stadt Friedrichshafen ab 2026/2027  ]]></description>
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          Keine Aufgaben in der Freizeit, dafür ganztags an der Bildungseinrichtung sein – mit Unterricht und zusätzlichen Angeboten. Das plant die Stadt Friedrichshafen ab 2026/2027<br>
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        Keine Aufgaben in der Freizeit, dafür ganztags an der Bildungseinrichtung sein – mit Unterricht und zusätzlichen Angeboten. Das plant die Stadt Friedrichshafen ab 2026/2027



        <p>Ganztagsschule – dieser Begriff ist nicht neu und wird inhaltlich höchst unterschiedlich gewertet und ausgestaltet. Mit dem bald greifenden Rechtsanspruch auf „Ganztag im Primarbereich“ will Friedrichshafen einen neuen Weg einschlagen mit der Ganztags-Grundschule: Ab dem Schuljahr 2026/2027 können die städtischen Grundschulen einen Ganztagsbetrieb anbieten – wenn die Schulen das wollen. Ein Rahmenplan zeigt den Weg auf, im Sozialausschuss wird dieser am 5. November vorberaten.</p> <p>Derzeit gibt es verschiedene Betreuungsangebote an Grundschulen. Damit könne man den Rechtsanspruch kurzfristig erfüllen, erklärt Bürgermeister Andreas Hein. Was die Stadt mit der Ganztags-Grundschule vorhat, geht aber darüber hinaus. Unterricht soll sich mit außerschulischen Modulen mehrfach am Vormittag und Nachmittag abwechseln und qualitativ besser werden.</p> <h2>Über Mittagessen und Betreuung</h2> <p>Das „Mittagsband“ besteht aus einem Mittagessen mit Betreuungs-, Kurs- und AG-Angeboten. „Die Kinder werden in der Zeit nicht nur verwahrt und beaufsichtigt, sondern pädagogisch betreut“, sagt Heim. Mit dem, was das Land zur Verfügung stellt – eine Betreuungskraft für bis zu 80 Kinder-, sei das nicht zu machen. Deshalb stellt die Stadt fürs „Mittagsband“ zusätzliche Betreuungskräfte ein, zwei je Ganztagesklasse sind vorgesehen.</p> <h2>Vereine mit an Bord</h2> <p>Den ganzen Tag an der Schule, kommen da außerschulische Aktivitäten, zum Beispiel in Vereinen, nicht zu kurz? Andreas Hein kennt die möglichen Vorbehalte von Eltern. Beim „Friedrichshafener Modell“ sollen deshalb Angebote der Sport- und Musikvereine sowie Musik- und Kunstschulen zusätzlich in den Schulalltag integriert werden. Über den Pflichtunterricht hinaus soll durch Bewegung, Kunst, Sport und Musik der Schultag abwechslungsreich sein, auch durch Phasen der Entspannung, Ruhe und Erholung. Experten sprechen von einem rhythmisierten Schultag. „Unterricht und Lernen müssen sich kindgerecht auf den gesamten Tag verteilen“, sagt Hein.</p> <p>Hausaufgaben nach der Schule machen soll passé sein: Stattdessen gibt es tagsüber individuelle Lern- und Förderzeiten, um Gelerntes zu vertiefen. Dazu stellt das Land zusätzliche Lehrerwochenstunden zur Verfügung.</p> <h2>Betreuung vor und nach Schule</h2> <p>Eine Früh- und Spätbetreuung außerhalb der Schulzeiten ist wie bei Halbtagsschulen vorgesehen: Von 7 Uhr bis Schulbeginn und vom Unterrichtsende am Nachmittag bis maximal 18 Uhr soll es bei Bedarf ergänzende Betreuungsangebote geben – diese Module sind allerdings gebührenpflichtig. Derzeit beträgt der Elternbeitrag pro Modul auf 5 Euro. Ein Schultag umfasst maximal fünf Betreuungsmodule und deckt inklusive Unterricht von 7 bis 18 Uhr bis zu elf Stunden ab. Damit ergibt sich ein maximaler Satz von 125 Euro pro Monat für die Schulkindbetreuung, wenn alle Module in Anspruch genommen werden. Die Verwaltung schlägt ab dem Schuljahr 2026/2027 eine Preissteigerung von 6 Euro pro Modul vor mit jährlichen Anpassungen auf 10 Euro pro Modul ab 2029/2030 (maximal 250 Euro/Monat).</p> <h2>Preisaufschlag fürs Mittagessen</h2> <p>Kostenpflichtig wird auch das Schulmittagessen sein. Seit zwölf Jahren unverändert, kostet derzeit das kleine Menü 3 Euro, das große Menü 3,60 Euro. Die Verwaltung schlägt vor, die Preise an die allgemeine Preisentwicklung anzupassen. Ab 2026/2027 soll das kleine Menü 4,20 und das große Menü 5,10 Euro kosten. „Das deckt bei weitem nicht die tatsächlichen Kosten, den Rest schießt die Stadt zu“, sagt Heim und stellt klar: „Alle Mehreinnahmen fließen in die Schulen zurück, wir sparen nichts ein.“ Kinderreiche Familien und Eltern mit niedrigem Einkommen können dank der „Häfler Karte“, die von der Zeppelin-Stiftung finanziert wird, Betreuungsangebote und Mahlzeiten kostenfrei in Anspruch nehmen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Recht auf Ganztagsbetreuung</span><span>Das Land Baden-Württemberg hat 2021 das Ganztagsförderungsgesetz beschlossen. Damit gibt es einen Rechtsanspruch auf eine ganztägige Betreuung für Kinder im Grundschulalter. Der Rechtsanspruch wird stufenweise ab dem Schuljahr 2026/2027 eingeführt, beginnend in Klassenstufe 1.</span></label></div> <h2>Schulen entscheiden selbst</h2> <p>Die Rahmenkonzeption legt auch fest: Keine der acht städtischen Grundschulen und zwei sonderpädagogischen Einrichtungen Merian-/Tannenhag-Schule wird gezwungen, eine Ganztagsschule zu werden. Das ist den Schulen freigestellt. „Die Initiative muss von der Schule ausgehen“, stellt Hein klar. Die endgültige Entscheidung trifft in jedem Einzelfall der Gemeinderat. Möchte eine Schule am aktuellen Status nichts ändern, bleibt das bestehende Angebot bestehen. Doch danach sieht es nicht aus: „Aus den Schulen gibt es viele positive Signale fürs Ganztagschulmodell“, sagt Hein.</p> <p>Weitere Festlegungen des Häfler Modells sind: An Schulen, die zweizügig oder kleiner sind, werden grundsätzlich nur Ganztagesschulen in verbindlicher Form eingerichtet. Bei der zusätzlichen Betreuung von „Halbtagskinder“ würden sonst kosten-und personalintensive Doppelstrukturen entstehen.</p> <h2>Mindestens an vier Tagen</h2> <p>Wenn Ganztagsbetrieb, dann an mindestens vier Tagen mit einem Umfang von sieben oder acht Zeitstunden: Laut Landesvorgaben wären auch nur drei Tage möglich – zu wenig, um das rhythmisierte Konzept sinnvoll umzusetzen mit entsprechendem Personal. Alle eingesetzten Kräfte sollen über pädagogische Qualifikationen verfügen, Nachschulungen sind vorgesehen.</p> <h2>Mehrwert für Eltern und Kinder</h2> <p>„Wir wollen einen Mehrwert für Eltern und Kinder schaffen“, sagt Hein. „Eltern brauchen Planungssicherheit, ebenso die Schulen und die Stadt als Schulträger.“ Das Thema wird am 5. November im Kultur- und Sozialausschuss vorberaten. Am 17. November soll der Gemeinderat den Beschluss fassen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Ganztagsschule Bildungspolitik Kinderbetreuung thema-gesellschaft-bildung-schule thema-gesellschaft-bildung thema-gesellschaft-familie-kinderbetreuung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Schöne neue Welt: Ganztagsschule ohne Hausaufgaben soll kommen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 09:09:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Weiteres Open-Air-Konzert bestätigt: Schlagerrapper Tream kommt 2026 in den Salemer Schlosspark  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/salem-open-air-2026-schlagerrapper-tream-kommt-am-25-juli-nach-salem;art372491,12508534 ]]></link>      <description><![CDATA[  Deutschrap-Newcomer Timo Grabinger alias Tream spielt am 25. Juli 2026 ein Konzert beim Salem Open Air. Er kombiniert Rap, Pop und bayerische Einflüsse. Der Veranstalter verspricht eine "Party voller Emotionen".  ]]></description>
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          Deutschrap-Newcomer Timo Grabinger alias Tream spielt am 25. Juli 2026 ein Konzert beim Salem Open Air. Er kombiniert Rap, Pop und bayerische Einflüsse. Der Veranstalter verspricht eine "Party voller Emotionen".<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/salem-open-air-2026-schlagerrapper-tream-kommt-am-25-juli-nach-salem;art372491,12508534]]></guid>
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        Deutschrap-Newcomer Timo Grabinger alias Tream spielt am 25. Juli 2026 ein Konzert beim Salem Open Air. Er kombiniert Rap, Pop und bayerische Einflüsse. Der Veranstalter verspricht eine "Party voller Emotionen".



        <p>Die Planungen der Konzertveranstalter für 2026 laufen auf Hochtouren. Für das <a href="https://www.suedkurier.de/thema/salem-open-air/" target="_blank" title="" rel="noopener">Salem Open Air</a> ist neben <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/sensation-fuer-schlagerfans-roland-kaiser-kommt-2026-zum-open-air-konzert-in-salem-12-09-25;art372491,12480067" target="_blank" title="Roland Kaiser kehrt zurück: Konzert beim Salem Open Air im nächsten Sommer">Roland Kaiser</a> am 24. Juli und <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/wiedersehen-am-bodensee-michael-patrick-kelly-tritt-2026-beim-salem-open-air-auf-26-10-25;art372491,12505640" target="_blank" title="Zweiter Act bei den Salem Open Airs: Michael Patrick Kelly kommt an den Bodensee">Michael Patrick Kelly</a> am 2. August ein weiterer Künstler bekannt. Deutschrap-Newcomer Tream spielt am Samstag, 25. Juli, im Schlosspark ein Open-Air-Konzert.</p> <h2>Über Genregrenzen hinaus</h2> <p>Laut Konzertveranstalter Allgäu Concerts hat Timo Grabinger alias Tream mit seiner Mischung aus Rap, Pop, bayerischen Einflüssen und eingängigen Melodien einen Sound geschaffen, der über Genregrenzen hinausgeht. Seine Titel heißen „Lebenslang“, „Wenn ich geh“, „München“ oder „Bierbankerl“. Allgäu Concerts zufolge geht es bei den Konzerten nicht nur um Musik, sondern um eine „Party voller Emotionen“. Ob intime Clubkonzerte oder große Festivalbühnen: Tream schafft es, sein Publikum vom ersten Ton an mitzureißen und ein Gefühl von Gemeinschaft und Freiheit zu erzeugen, heißt es weiter.</p> <p>In Medienberichten wird Grabinger als Schlagerraper bezeichnet. Fans tragen zu seinen Konzerten Dirndl und Schlagerhosen. Der 27-Jährige zeigt seine Verbundenheit zu seiner Heimat Bayern. Ein blau-weiß kariertes Halstuch gehört zu seiner Ausstattung bei Konzerten und Fototerminen. Eintrittskarten für das Salem Open Air gibt es unter <a href="https://www.allgaeu-concerts.de/events/tream/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.allgaeu-concerts.de</a> sowie an allen Vorverkaufsstellen. Erhältlich sind die Tickets in verschiedenen Kategorien ab 76,99 Euro.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Weiteres Open-Air-Konzert bestätigt: Schlagerrapper Tream kommt 2026 in den Salemer Schlosspark]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 17:20:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zu spät im Gerichtssaal – wenn der Richter das Urteil ohne den Angeklagten fällt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/zu-spaet-im-gerichtsaal-wenn-der-richter-das-urteil-ohne-den-angeklagten-spricht;art372474,12508090 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein junger Mann soll sich wegen sexueller Belästigung verantworten. Der Prozess beginnt, doch der Angeklagte fehlt. Das Verfahren nimmt damit eine unerwartete Wendung.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein junger Mann soll sich wegen sexueller Belästigung verantworten. Der Prozess beginnt, doch der Angeklagte fehlt. Das Verfahren nimmt damit eine unerwartete Wendung.<br>
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        Ein junger Mann soll sich wegen sexueller Belästigung verantworten. Der Prozess beginnt, doch der Angeklagte fehlt. Das Verfahren nimmt damit eine unerwartete Wendung.



        <p>Der Prozess am Amtsgericht Tettnang nimmt eine überraschende Abkürzung. Der Richter, die Staatsanwältin, ein Mitarbeiter der Gerichtshilfe und andere Verfahrensbeteiligte sind am Montagnachmittag für den Beginn der Sitzung bereit. Zeugen haben vor dem Saal Platz genommen, um ihre Aussage zu machen. Doch einer fehlt: der Angeklagte.</p> <p>Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, drei Mädchen im Alter von elf und zwölf Jahren im Häfler Sportbad unsittlich berührt haben. Vor Gericht soll er sich heute wegen sexueller Belästigung verantworten. Der Angeklagte taucht allerdings nicht auf. „Unentschuldigt“, wie Richter Christian Pfuhl festhält. Noch ein paar Minuten könne man ihm geben, „vielleicht findet er uns ja noch“, ergänzt er.</p> <p>Doch rund 20 Minuten verstreichen – und nichts geschieht. Auch zwei Versuche, ihn anzurufen, laufen ins Leere. Die Telefonnummern seien nicht vergeben, so die automatischen Ansagen. „Die Einhaltung von Terminen scheint bei ihm ein Thema zu sein“, merkt der Mitarbeiter der Gerichtshilfe mit Blick in seine Unterlagen an. Auch in der Vergangenheit sei er zu einer Verhandlung schon einmal nicht erschienen. Ein Strafbefehl steht nun im Raum. Bei dem Angeklagten handle es sich um einen Heranwachsenden, erklärt Richter Pfuhl.</p> <h2>Was bedeutet das?</h2> <p>Wenn ein Angeklagter unentschuldigt nicht zur Gerichtsverhandlung erscheint, hat das Gericht verschiedene Möglichkeiten, darauf zu reagieren. Es kann den Angeklagten von der Polizei abholen und ins Gericht bringen lassen, es kann einen Haftbefehl erlassen und damit die Verhaftung des Angeklagten anordnen oder es kann auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl erlassen. Ein rechtskräftiger Strafbefehl hat dieselbe rechtliche Wirkung wie ein Urteil. Im Fall eines Einspruchs wird der Strafprozess erneut behandelt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Strafprozessordnung</span><span>Erscheint der Angeklagte nicht vor Gericht, greift Paragraf 230 der Strafprozessordnung. In Absatz zwei heißt es dort: „Ist das Ausbleiben des Angeklagten nicht genügend entschuldigt, so ist die Vorführung anzuordnen oder ein Haftbefehl zu erlassen, soweit dies zur Durchführung der Hauptverhandlung geboten ist.“ Anwendung kann allerdings auch Paragraf 408a finden. Dieser ermöglicht es, dass ein Strafbefehl erlassen wird, wenn der Angeklagte nach Eröffnung des Verfahrens nicht zur Hauptverhandlung erscheint. Den Antrag stellt die Staatsanwaltschaft. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind und keine Bedenken bestehen, kann das Gericht davon Gebrauch machen.</span></label></div> <p>Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erlässt Richter Christian Pfuhl schließlich einen Strafbefehl, verbunden mit einer Geldstrafe von 7800 Euro. Die Voraussetzungen dafür seien erfüllt. „Dann müssen wir auch die Kinder nicht vernehmen“, erklärt Christian Pfuhl. Im Vorfeld habe sich bereits die Mutter eines der Mädchen gemeldet, die deswegen in Sorge war.</p> <p>Gerade als die Prozessbeteiligten zusammenpacken, der Richter sich auf den Weg zu den Zeugen macht, um sie darüber zu informieren, dass es kein mündliches Verfahren geben wird, taucht der Angeklagte doch auf. Er sei von einem späteren Beginn der Verhandlung ausgegangen. „Der Strafbefehl ist bereits erlassen, wir können ihn nicht zurücknehmen“, sagt Richter Pfuhl. Dieser werde ihm schriftlich zugestellt.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Polizei Strafrecht Prozeß Gerichte thema-sicherheit-justiz thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Zu spät im Gerichtssaal – wenn der Richter das Urteil ohne den Angeklagten fällt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 15:49:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hamma! Culcha Candela spielen 2026 Open-Air-Konzert in Meersburg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/meersburg-open-air-2026-culcha-candela-spielen-konzert-am-bodensee-29-10-25;art372486,12508003 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Meersburg Open Air 2026 ist mit Culcha Candela und Versengold komplett. Die Berliner Kultband vereint Reggae, Dancehall, Hip-Hop und Latin-Sounds. Letztere sind im Folk-Rock zuhause.  ]]></description>
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          Das Meersburg Open Air 2026 ist mit Culcha Candela und Versengold komplett. Die Berliner Kultband vereint Reggae, Dancehall, Hip-Hop und Latin-Sounds. Letztere sind im Folk-Rock zuhause.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/meersburg-open-air-2026-culcha-candela-spielen-konzert-am-bodensee-29-10-25;art372486,12508003]]></guid>
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        Das Meersburg Open Air 2026 ist mit Culcha Candela und Versengold komplett. Die Berliner Kultband vereint Reggae, Dancehall, Hip-Hop und Latin-Sounds. Letztere sind im Folk-Rock zuhause.



        <p>Das Programm für das <a href="https://www.suedkurier.de/thema/meersburg-open-air/" target="_blank" title="" rel="noopener">Meersburg Open Air 2026</a> steht. Neben den Auftritten von <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/erstes-open-air-fuer-2026-herbert-pixner-spielt-auf-meersburger-schlossplatz;art372486,12421871" target="_blank" title="„Jimi Hendrix der Volksmusik“: Herbert Pixner spielt 2026 beim Meersburg Open Air">Herbert Pixner</a> am 12. Juni und <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/bestaetigt-clueso-kommt-2026-zu-den-meersburg-open-airs-an-den-bodensee-17-09-25;art372486,12483559" target="_blank" title="Bestätigt! Clueso kommt 2026 für Open-Air-Konzert an den Bodensee">Clueso</a> am 13. Juni 2026 stehen zwei weitere Konzerte fest. Culcha Candela eröffnen die Reihe am Donnerstag, 11. Juni. Im Rahmen ihrer „Celebration Tour“ gastiert die Berliner Kultband auf dem Schlossplatz.</p> <p>Laut Mitteilung des Konzertveranstalters Allgäu Concerts sind Culcha Candela seit mehr als 20 Jahren eine feste Größe in der deutschen Musikszene und Garanten für „explosive Live-Shows“. Die vier Musiker bieten eine Mischung aus Reggae, Dancehall, Hip-Hop und Latin-Sounds. Gesungen wird auf Englisch, Deutsch, Spanisch und Patois. Hits wie „Hamma!“, „Monsta“ oder „Berlin City Girl“ dürften ebenfalls fernab ihrer Fangemeinde bekannt sein.</p> <h2>Mehr als fünf Millionen verkaufte Tonträger</h2> <p>Die „Celebration Tour 2026“ soll die Karriere von Chino, Mateo, Johnny Strange und Don Cali feiern. Mit über fünf Millionen verkauften Tonträgern, fast 35 Edelmetall-Auszeichnungen und mehr als 1500 Live-Shows erfänden sich Culcha Candela vielleicht nicht mehr neu, müssten sie aber auch gar nicht, heißt es auf der Internetseite der Band. Vielmehr möchten die Musiker energiegeladene Club-Banger und Hits mit Haltung aus ihren bunten Ärmeln schütteln. Deshalb engagieren sie sich auch in sozialen Projekten wie „BeAnAngel“, Die Arche, „ActionKids“, Laut Gegen Nazis, Pro Asyl, Seebrücke und Afrika Rise. Eintrittskarten gibt es unter <a href="https://www.allgaeu-concerts.de/tickets-culchacandela-meersburg/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.allgaeu-concerts.de</a> sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen zum Preis von 59,90 Euro.</p> <h2>Versengold: vom Folkprojekt zur Akustikband</h2> <p>Den Schlusspunkt hinter der Auflage 2026 des Meersburg Open Airs setzen Versengold am Sonntag, 14. Juni. Was als akustisches Folkprojekt in norddeutschen Kneipen begann, hat sich innerhalb von zwei Jahrzehnten zu einer der spannendsten und eigenständigsten Akustikbands entwickelt, schreibt Allgäu Concerts.</p> <p>Pünktlich zur Tour schlägt das Sextett mit seinem Studioalbum „Eingenordet“, das im Januar 2026 veröffentlicht wird, ein neues Kapitel auf. Das Album, das auf dem eigenen Band-Label Küstenkind Records erscheinen wird, zeigt die Bandmitglieder als gereifte Künstler, die ihren Kurs kennen, sich aber nie dem Wandel verschließen. Nach den Vorboten „Klabauterfrau“ und der gemeinsamen Single „Falscher Leuchtturm“ mit der Band Madsen gehen Versengold mit dem neuen Album und Klassikern auf Tour. Auf der Bühne setzen sich die Musiker nach eigenen Angaben für Demokratie und gegen Faschismus ein.</p> <p>Als Vorgruppe sind „Fiddler‘s Green“ mit dabei. Seit ihrer Gründung 1990 hat sich die Band den Status einer der erfolgreichsten und beständigsten Formationen innerhalb der europäischen Folk-Rock-Community erarbeitet. Die Musiker nennen sich selbst eine „bestens geölte Irish Speedfolk-Maschine“. Eintrittskarten sind unter <a href="https://sales.ticketing.cm.com/versengold-schlossplatz-meersburg/de-de/8b62d377-6e91-480e-b19f-dd779a25cb6b" target="_blank" title="" rel="noopener">www.allgaeu-concerts.de</a> sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen zum Preis von 59,95 Euro erhältlich.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Hamma! Culcha Candela spielen 2026 Open-Air-Konzert in Meersburg]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 15:40:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gift im Bodensee: Als ein Anschlag aufs Trinkwasser Millionen Menschen beunruhigte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/gift-im-bodensee-als-ein-anschlag-aufs-trinkwasser-vor-20-jahren-millionen-menschen-beunruhigt;art372492,12507989 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vor 20 Jahren versenkt ein Unbekannter Kanister mit Pflanzengift an der Entnahmestelle bei Sipplingen. Die Polizei folgt 600 Spuren – vergebens. Seitdem gelten rund ums Trinkwasser strengste Sicherheitsvorschriften.  ]]></description>
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          Vor 20 Jahren versenkt ein Unbekannter Kanister mit Pflanzengift an der Entnahmestelle bei Sipplingen. Die Polizei folgt 600 Spuren – vergebens. Seitdem gelten rund ums Trinkwasser strengste Sicherheitsvorschriften.<br>
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        Vor 20 Jahren versenkt ein Unbekannter Kanister mit Pflanzengift an der Entnahmestelle bei Sipplingen. Die Polizei folgt 600 Spuren – vergebens. Seitdem gelten rund ums Trinkwasser strengste Sicherheitsvorschriften.



        <p>Im Oktober 2005 erhält die Bodensee-Wasserversorgung (BWV) ein anonymes Schreiben. Der Verfasser droht, Giftfässer im Bodensee zu versenken und kündigt weitere Taten an, falls seine Forderung – die öffentliche Bekanntgabe des Vorfalls – nicht erfüllt wird. Der Brief ist mit einer alten Schreibmaschine getippt. Ein Wort fällt auf: „Ludernzüchter“. Die Polizei hofft später, über diesen ungewöhnlichen Begriff Hinweise auf den Täter zu finden.</p> <p>Die Öffentlichkeit weiß anfangs nichts davon. Verdeckte Ermittlungen, auch unter Wasser, sollen den Täter auf frischer Tat überführen. Taucher finden bald zwei Zehn-Liter-Plastikkanister im Überlinger See vor Sipplingen, 70 Meter tief und wenige Meter vom „Entnahmestutzen“ entfernt. Durch diesen Stutzen fließt das Wasser, das bei vier Millionen Menschen als Trinkwasser aus dem Hahn kommt – bei weitem nicht nur am Bodensee. Sogar hessische Haushalte nutzen das Wasser, das in Sipplingen ins 1700 Kilometer lange Rohrnetz gespeist wird.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Bodensee-Wasserversorgung</span><span>Die Bodensee-Wasserversorgung (BWV) mit Sitz in Stuttgart beliefert seit 1954 große Teile Baden-Württembergs mit Trinkwasser aus dem Bodensee. Sie gilt als einer der größten Fernwasserversorger Deutschlands: Über 320 Städte und Gemeinden mit rund vier Millionen Einwohnern werden über ein Netz von etwa 1700 Kilometer Leitungen versorgt.​ Das Wasser wird am Grund des Bodensees entnommen und zur zentralen Aufbereitungsanlage auf dem Sipplinger Berg gepumpt. Dort wird es aufbereitet und ins Leitungssystem eingespeist. Jährlich werden rund 125 bis 130 Millionen Kubikmeter Wasser entnommen, was etwa ein Prozent des natürlichen Zuflusses in den Bodensee durch den Rhein ausmacht. Die Entnahme beeinflusst den Wasserstand des Sees kaum.​</span></label></div> <p>Analysen ergeben, dass die Kanister unter anderem das Pflanzengift Atrazin enthalten, in Deutschland seit 1991 verboten. Als Folge einer Umweltkatastrophe in der Schweiz 1986 hatten große Mengen Atrazin und andere Substanzen im Rhein ein Fischsterben ausgelöst. Nun finden sich Spuren davon im Bodenseewasser, stark verdünnt.</p> <p>Die BWV und Ermittlungsbehörden gehen am 14. November fast vier Wochen nach Erhalt des anonymen Schreibens an die Öffentlichkeit – spät, zu spät, wie vielfach kritisiert wird. Die Bedrohung ist längst durchgesickert und droht zum offenen Geheimnis zu werden.</p> <h2>Hotline blockiert, Website lahmgelegt</h2> <p>Die Bevölkerung sei nie gefährdet gewesen, heißt es seitens der BWV. Die Gift-Konzentration im Wasser sei so gering, ein Mensch müsste einen ganzen Gartenpool austrinken, um seine Gesundheit zu gefährden. Mit diesem Bild versucht ein BWV-Vertreter gegenüber die Presse und die besorgte Bevölkerung beruhigen. Aber von Beruhigung keine Spur. Eine Flut von Anfragen blockiert die eingerichtete BWV-Hotline und legt die Internetseite zeitweise lahm.</p> <p>Die Polizei bildet eine 50-köpfige Sonderkommission. Sie überwacht die Entnahmestelle rund um die Uhr, durchsucht Boote, Häfen und Uferabschnitte. In den folgenden Wochen werden zwei weitere Kanister und eine Plastiktüte mit giftigem Granulat gefunden. Bald gerät ein Landwirt aus dem Kreis Ravensburg in Verdacht. Er hatte in einer früheren Auseinandersetzung mit Behörden gedroht, seinen Hof „ökologisch zu verminen“ und das Stuttgarter Trinkwasser zu verunreinigen. Ein Großaufgebot der Polizei durchsucht sein Anwesen, findet aber keine Beweise. Der Mann bestreitet jede Beteiligung.</p> <h2>Noch ein Hinweis: „Mikado“</h2> <p>Die Beamten verfolgen 600 Spuren, suchen nach Menschen, die das Wort „Ludernzüchter“ verwenden, fahnden nach Schreibmaschinen, mit denen das anonyme Bekennerschreiben getippt worden sein könnte. In zwei Kanistern hatten sich Rückstände des Herbizids Mikado gefunden, das erst im Frühjahr 2005 in den Handel gekommen war, ein weiterer Ermittlungsansatz. Rund 540 Mikado-Käufer werden überprüft.</p> <p>„Ich bin überzeugt, dass wir den Täter finden“, erklärt noch im Januar 2006 Bernhard Weber, stellvertretender Leiter der Polizeidirektion Friedrichshafen, gegenüber unserer Zeitung. Aber alle Spuren führen ins Leere. Im April 2006 wird die Sonderkommission aufgelöst. Eine kleinere „Ermittlungsgruppe Wasser“ arbeitet die verbliebenen Spuren ab. Von den mehr als 600 Hinweisen führt keiner zu etwas Greifbarem.</p> <p>Wer im Herbst 2005 Gift im Bodensee versenkt hat, ist bis heute ungeklärt. Auf Anfrage des SÜDKURIER bestätigt der Leitende Oberstaatsanwalt Johannes-Georg Roth, dass die Ermittlungen im Sande verlaufen sind. Neue Ermittlungsansätze hätten sich in den vergangenen 20 Jahren nicht ergeben.</p> <h2>„Prägendes Erlebnis“ für Bodensee-Wasserversorgung</h2> <p>Für die Wasserversorger und Sicherheitsbehörden zieht das Ereignis weitreichende Folgen nach sich. An Entnahmestellen gelten jetzt strenge Sicherheitsvorschriften: Verbotszonen, Kameras, dazu moderne und im Laufe der Jahre deutlich intensivierte Analyseverfahren, bevor das aufbereitete Bodenseewasser als Trinkwasser verteilt wird. In der Nähe der Entnahmestellen im See zu schwimmen, zu tauchen oder Boot zu fahren, ist verboten.</p> <p>Als Betreiber einer kritischen Infrastruktur ist die BWV verpflichtet, höchste Sicherheitsstandards einzuhalten. Das betrifft nicht nur die Prävention von Giftanschlägen. Auch gegen digitale Bedrohungen muss die Trinkwasserversorgung gewappnet sein. Teresa Brehme, Sprecherin der Bodensee-Wasserversorgung, sagt, innerhalb der BWV habe dieses „prägende Erlebnis das Bewusstsein für die Verantwortung, die mit der Versorgung der Bevölkerung einhergeht, nachhaltig geschärft“.</p> <p>Die Sorge vor einem Anschlag auf das Trinkwasser vom Bodensee bleibt. Wenn Besuchergruppen das Wasserwerk Sipplingen heute besuchen, werde regelmäßig nach den damaligen Ereignissen gefragt.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Gift im Bodensee: Als ein Anschlag aufs Trinkwasser Millionen Menschen beunruhigte]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 13:05:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kran hebt dieses knallrote Kunstwerk vom Kreisel – das steckt dahinter  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/dieses-knallrote-kunstwerk-verschwindet-von-der-friedrichsstrasse-aber-nur-fuer-kurze-zeit;art372474,12507912 ]]></link>      <description><![CDATA[  Spitz, 16 Meter hoch und ziemlich groß: Seit 25 Jahren ist die Skulptur „Spitze Länge“ der Blickfang am Kreisverkehr vor der Sparkasse. Nun muss es kurzzeitig weichen.  ]]></description>
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          Spitz, 16 Meter hoch und ziemlich groß: Seit 25 Jahren ist die Skulptur „Spitze Länge“ der Blickfang am Kreisverkehr vor der Sparkasse. Nun muss es kurzzeitig weichen.<br>
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        Spitz, 16 Meter hoch und ziemlich groß: Seit 25 Jahren ist die Skulptur „Spitze Länge“ der Blickfang am Kreisverkehr vor der Sparkasse. Nun muss es kurzzeitig weichen.



        <p>Der Name ist Programm: Mit der Bezeichnung „Spitze Länge“ ist die Großplastik des Berliner Metallbildhauers Achim Kühn treffend charakterisiert. Auf der Verkehrsinsel des Riedleparkstraße-Kreisels ist das röhrenförmige Gebilde mit einer knotenarigen Windung im unteren Bereich nicht zuletzt dank seiner Größe und Farbe nicht zu übersehen. Seit 2020 gehört das leuchtend rote Kunstwerk der Stadt Friedrichshafen. Es ragt 16 Meter in die Höhe und prägt so das Stadtbild zwischen der ehemaligen Zeppelin-Apotheke und der Sparkasse.</p> <h2>Fundament wird geprüft</h2> <p>Wind und Wetter haben ihre Spuren an dem Kunstwerk hinterlassen, nun soll es einen neuen Anstrich bekommen – wieder in Rot. Aber nicht an Ort und Stelle, sondern in den Hallen der städtischen Baubetriebe. Per Hubsteiger und Kran ist am Dienstag die Großplastik stückweise abgebaut worden. Das klappte problemlos. Zuvor hatten Arbeiter die Fundamentplatte freigelegt, die ein Statiker auf ihre Standfestigkeit prüfen wird. Für die Arbeiten war der Kreisel teilweise gesperrt: Wer von der Friedrichstraße Richtung Charlottenstraße fahren wollte, wurde umgeleitet.</p> <h2>Umzug im Jahr 2000</h2> <p>Achim Kühn baute die „Spitze Länge“ im Jahr 1993. Ursprünglich befand sie sich an der Friedrichstraße. Dort musste sie im Jahr 2000 weichen, weil an der Stelle der Zeppelin-Brunnen installiert worden ist, der einst vor dem Alten Rathaus gestanden hatte.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bauwerk Denkmalschutz Städtebau thema-wissen-geschichte thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 12:01:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zeppelin-Konzern baut am Bodensee Stellen in der Verwaltung ab  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/zeppelin-konzern-baut-am-bodensee-stellen-ab;art416,12507890 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Anlagenbau des Unternehmens gibt es Einschnitte. Mehr als ein Zehntel der Jobs von Zeppelin Systems am Konzernsitz in Friedrichshafen soll wegfallen. Um die Mitarbeiter zum Gehen zu bewegen, gibt es Abfindungen.  ]]></description>
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          Im Anlagenbau des Unternehmens gibt es Einschnitte. Mehr als ein Zehntel der Jobs von Zeppelin Systems am Konzernsitz in Friedrichshafen soll wegfallen. Um die Mitarbeiter zum Gehen zu bewegen, gibt es Abfindungen.<br>
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        Im Anlagenbau des Unternehmens gibt es Einschnitte. Mehr als ein Zehntel der Jobs von Zeppelin Systems am Konzernsitz in Friedrichshafen soll wegfallen. Um die Mitarbeiter zum Gehen zu bewegen, gibt es Abfindungen.



        <p>Nach monatelangen Verhandlungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern nimmt der Jobabbau beim Friedrichshafener Zeppelin-Konzern konkrete Formen an. Betroffen sind demnach vor allem Verwaltungsfunktionen in der in Friedrichshafen ansässigen Anlagenbausparte des Mischkonzerns. Die Stellenstreichungen sollen ohne betriebsbedingte Kündigungen ablaufen.</p> <p>Wie der Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Zeppelin Systems GmbH, Michael Richter, dem SÜDKURIER sagte, sei über den Sommer zwischen Betriebsrat, IG Metall und Geschäftsführung ein Freiwilligenprogramm ausverhandelt worden. Dieses „bezieht sich auf bis zu 80 Stellen am Standort Friedrichshafen, vorwiegend in der Verwaltung“, sagte Richter.</p> <p>Damit könnte am Sitz des Mischkonzerns am Bodensee mehr als ein Zehntel aller rund 750 Stellen bei Zeppelin Systems wegfallen.</p> <h2>Abfindungen „fair und branchenüblich“</h2> <p>Um die Personalzahl zu senken, setzt das Stiftungsunternehmen auf Angebote an die Arbeitnehmer, etwa Abfindungen und Programme zur Altersteilzeit. „Ich bin davon überzeugt, dass wir uns auf ein sehr faires und branchenübliches Angebot geeinigt haben“, sagte Betriebsratschef Richter. Es gelte das Prinzip der doppelten Freiwilligkeit. Damit ist gemeint, dass sowohl der Arbeitgeber als auch der betroffene Arbeitnehmer einer Vertragsauflösung zustimmen müssen. Zu Details, etwa zur Höhe der Abfindungsangebote, machte Richter keine Angaben.</p> <h2>Auch ZF Friedrichshafen zahlt Abfindungen</h2> <p>Allerdings gibt es andere Beispiele in direkter Nachbarschaft. Beim wirtschaftlich angeschlagenen Getriebebauer ZF Friedrichshafen, der ebenso wie Zeppelin zur kommunalen Zeppelin-Stiftung gehört, laufen seit Kurzem auch Abfindungsprogramme. Sie sind laut Betriebsrat pro Mitarbeiter bei 250.000 Euro gedeckelt. Rund 2200 Stellen in der besonders von Krisen geschüttelten Antriebssparte (Division E) sollen so bis 2027 abgebaut werden.</p> <h2>Zu viele Kapazitäten, weil Märkte dauerhaft schwächeln</h2> <p>Bei Zeppelin sind die Herausforderungen andere. Durch seine Baumaschinensparte – hier ist Zeppelin der weltweit größte Händler von Maschinen der Marke Caterpillar – leidet das Unternehmen unter der seit Jahren kriselnden Baukonjunktur. Im Anlagenbau wiederum, der zwar in ganz Deutschland Werke hat, aber von Friedrichshafen aus gesteuert wird, schlägt die Investitionszurückhaltung der energieintensiven Industrie, etwa von Chemiefirmen, beim Bau großer Produktionsanlagen durch.</p> <p>Die Produktion der Kunden wandere hier seit einigen Jahren in Länder ab, in denen Energie günstiger ist, sagte Zeppelin-Firmenchef Matthias Benz Ende September in einem Interview mit dem SÜDKURIER. Man habe hier „ein Strukturthema“ und müsse daher auch in Friedrichshafen Personal anpassen. Gleichzeitig stünde man „uneingeschränkt hinter dem Standort“, sagte Benz.</p> <p>Unklar ist indes, ob betriebsbedingte Kündigungen auch ausgeschlossen sind, wenn sich zu wenige Beschäftigte für die Programme zum freiwilligen Ausscheiden melden. Richter wollte sich hierzu nicht äußern.</p> <p>Weltweit beschäftigt Zeppelin, dessen Konzernsitz in Garching bei München angesiedelt ist, dessen juristischer Sitz aus historischen Grünen am Bodensee liegt, rund 12.000 Mitarbeiter, knapp die Hälfte davon in Deutschland.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:rights><![CDATA[Zeppelin-Konzern baut am Bodensee Stellen in der Verwaltung ab]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 11:30:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Es geht um fast 900.000 Euro: Ermittlungen gegen falsche Kunsthändlerin vom Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/ermittlungen-gegen-falsche-kunsthaendlerin-vom-bodensee-28-10-25;art410936,12507876 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Frau vom Bodensee bietet Künstlern an, Werke bei Ausstellungen zu platzieren. Die Künstler lassen ihr nicht nur Gemälde zukommen, sie bezahlen sie auch. Die 52-Jährige hat aber nie vor, den Verträgen nachzukommen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Eine Frau vom Bodensee bietet Künstlern an, Werke bei Ausstellungen zu platzieren. Die Künstler lassen ihr nicht nur Gemälde zukommen, sie bezahlen sie auch. Die 52-Jährige hat aber nie vor, den Verträgen nachzukommen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/ermittlungen-gegen-falsche-kunsthaendlerin-vom-bodensee-28-10-25;art410936,12507876]]></guid>
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        Eine Frau vom Bodensee bietet Künstlern an, Werke bei Ausstellungen zu platzieren. Die Künstler lassen ihr nicht nur Gemälde zukommen, sie bezahlen sie auch. Die 52-Jährige hat aber nie vor, den Verträgen nachzukommen.



        <p>Wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Betrugs in nahezu 140 Fällen ermitteln der Polizeiposten Langenargen und die Staatsanwaltschaft Ravensburg gegen eine 52-Jährige. Einer gemeinsamen Mitteilung der Ermittlungsbehörden zufolge steht ein Vermögensschaden von annähernd 900.000 Euro im Raum.</p> <p>Der Frau wird vorgeworfen, im Zeitraum zwischen Oktober 2023 und Februar 2025 jeweils über soziale Netzwerke Kontakt zu Künstlern aufgenommen und diesen diverse Leistungen als angebliche Kunsthändlerin angeboten zu haben. Nach entsprechenden Vertragsabschlüssen zahlten die Künstler jeweils in gutem Glauben angeblich fällige Vertragsgebühren von rund 2000 Euro im Voraus und übersandten oder übergaben der Beschuldigten auch Kunstwerke für angeblich bevorstehende Ausstellungen und Vernissagen. In keinem der Fälle erfüllte die 52-Jährige jedoch die jeweils vereinbarten Vertragsbedingungen, heißt es weiter. Die Absicht soll sie von Beginn an nicht gehabt haben.</p> <p>Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen stellten die Beamten bei Durchsuchungen mehr als 200 Kunstwerke und Gemälde sicher. Diese waren Polizei und Staatsanwaltschaft zufolge die in verschiedenen von der Tatverdächtigen genutzten Räumlichkeiten in Lindau, Kressbronn und Friedrichshafen deponiert.</p> <h2>Ermittler machen viele der geschädigten Künstler ausfindig</h2> <p>Über Chatverläufe in Messenger-Diensten identifizierten die Ermittler eine Vielzahl an geschädigten Künstlern und konnten diesen zwischenzeitlich nahezu alle Exponate wieder übergeben. Die Tatverdächtige sitzt aktuell bereits wegen anderer Betrugsdelikte in einer Justizvollzugsanstalt ein.</p> <p>In Zusammenarbeit mit den Finanzermittlern der Kriminalpolizeidirektion Friedrichshafen wird außerdem wegen des Verdachts der Geldwäsche gegen den 57-jährigen Ehemann der Hauptverdächtigen ermittelt. Er steht im Verdacht, in rund zwei Dutzend Fällen versucht zu haben, die Geldflüsse über eine Vielzahl von Konten zu verschleiern.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Es geht um fast 900.000 Euro: Ermittlungen gegen falsche Kunsthändlerin vom Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 12:13:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Geschäftsführer spricht Klartext: "Das Klinikum wird nicht geschlossen"  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/geschaeftsfuehrer-des-medizin-campus-bodensee-spricht-klartext-das-klinikum-wird-nicht-geschlossen;art410936,12507181 ]]></link>      <description><![CDATA[  Jan-Ove Faust ist sich sicher, dass der Klinikstandort Friedrichshafen auch künftig bestehen wird. Es wird aber Veränderungen geben müssen, sagt er im Interview und spricht über die Insolvenz und Zukunftspläne.  ]]></description>
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          Jan-Ove Faust ist sich sicher, dass der Klinikstandort Friedrichshafen auch künftig bestehen wird. Es wird aber Veränderungen geben müssen, sagt er im Interview und spricht über die Insolvenz und Zukunftspläne.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/geschaeftsfuehrer-des-medizin-campus-bodensee-spricht-klartext-das-klinikum-wird-nicht-geschlossen;art410936,12507181]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Jan-Ove Faust ist sich sicher, dass der Klinikstandort Friedrichshafen auch künftig bestehen wird. Es wird aber Veränderungen geben müssen, sagt er im Interview und spricht über die Insolvenz und Zukunftspläne.



        <p><strong>Herr Faust, Sie sind erst seit August 2025 Geschäftsführer des Medizin Campus Bodensee. War Ihnen von Anbeginn klar, dass Ihr Job das Managen eines Insolvenzfalls sein könnte?</strong></p> <p>In der aktuellen Situation musste ich alle Eventualitäten bedenken, aber die tatsächlichen Geschehnisse konnte ich nicht vorhersehen.</p> <p><strong>Nun werden Sie eine Insolvenz in Eigenverwaltung beantragen. In dem Zusammenhang ist auch von Chancen gesprochen worden – welche sind das denn genau?</strong></p> <p>Wir können das Unternehmen neu ordnen, um ein medizinisches Leistungsangebot zu schaffen, das wir auch finanzieren können – zumindest besser finanzieren können als das, was wir bis jetzt haben. Ein allgemeines Krankenhaus unter den aktuellen Rahmenbedingungen auskömmlich zu finanzieren, ist sehr schwer.</p> <p>Wir können mit gewissen Veränderungen das Klinikum Friedrichshafen in eine bessere wirtschaftliche Lage bringen. Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem, was man leisten kann, um Gesundheitsversorgung sicherzustellen, und dem Geld, das man dafür zur Verfügung hat. Das heißt, mit den vorhandenen Mitteln so umgehen, dass sie bestmöglich genutzt werden.</p> <p><strong>Sie sprechen gewisse Veränderungen an. Eine Option ist der Verbund mit der Oberschwabenklinik. Bietet dann die Häfler Klinik nur noch eine Grundversorgung an?</strong></p> <p>Ich spreche lieber von breiter Versorgung. Das heißt, wir brauchen auch hier so etwas wie Kinderklinik, Geburtshilfe, Notaufnahme, Unfallchirurgie, Herzkatheterlabor, Urologie, Neurologie und vieles mehr. Welche Spezialisierungen es noch braucht, werden wir sehen. Hochkomplexe und personalintensive Leistungen sollten dann vielleicht sinnvollerweise in Ravensburg konzentriert werden.</p> <p><strong>Wird Friedrichshafen zur kleinen Schwester der Ravensburger Klinik?</strong></p> <p>Kleine Schwestern sind auch hübsch und nicht schlechter als eine große Schwester. Im Ernst: Groß – klein, diese Diskussion führe ich überhaupt nicht. Das ist nicht die Frage, sondern: Ist die Häfler Klinik versorgungsadäquat für die Region? Darum geht es.</p> <p><strong>Wo sehen Sie die größten Risiken in dem Prozess?</strong></p> <p>Das geht schon bei der Bezeichnung los. Allein der Begriff Insolvenz ist für alle ein Alarmzeichen und verunsichert Mitarbeitende und Bevölkerung. Manche könnten glauben, dass davon auch die Qualität der Arbeit betroffen ist, die innerhalb der Klinik geleistet wird. Das ist nicht der Fall. Wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, damit klar wird: Wir machen das, um das Krankenhaus weiter bestehen zu lassen und eine gute Qualität abzuliefern. Das Klinikum wird nicht geschlossen.</p> <p><strong><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/oberschwabenklinik-uebernimmt-die-medizinischen-versorgungszentren-in-friedrichshafen-und-tettnang-24-10-25;art372474,12503587" title="Oberschwabenklinik übernimmt Medizinische Versorgungszentren in Friedrichshafen und Tettnang">Gerade wurde bekanntgegeben, dass die Oberschwabenklinik die insolventen Medizinischen Versorgungszentren in Friedrichshafen und Tettnang übernimmt.</a> Ist das ein gutes Vorzeichen für die geplante Klinik-Fusion?</strong></p> <p>Es ist auf jeden Fall kein schlechtes Zeichen. Wenn die Oberschwabenklinik die MVZs übernimmt, dient das der Versorgung der Bevölkerung. Das ist ein guter Anker, um daran anzudocken – je nach Verlauf des Insolvenzverfahrens und des bereits gestarteten Markterkundungsverfahrens.</p> <p><strong>Jahrelang wollten die Ravensburger OSK und der Häfler MCB nichts miteinander zu tun haben. Jetzt sollen sie gemeinsam ihre Probleme lösen. Geht das überhaupt?</strong></p> <p>Wenn sich zwei Krankenhäuser in überschaubarer Nähe Konkurrenz und beide Defizite machen, macht das zusammen ein ganz großes Defizit. Anders sieht es aus, wenn Doppelstrukturen abgebaut und das Angebot untereinander abgestimmt werden. Wenn Spezialleistungen und personalintensive Leistungen so gesteuert werden, dass sie gut ausgelastet und kostengünstig eingesetzt sind, dann sinken die Kosten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Dr. Jan-Ove Faust, 67, ist seit 18. August 2025 Geschäftsführer des Medizin Campus Bodensee mit den Kliniken Friedrichshafen und Tettnang. Bis 2024 war er Geschäftsführer der SRH Kliniken Sigmaringen GmbH, von 2007 bis 2020 Direktor Medizin und Pflege der Oberschwabenklinik (OSK) Ravensburg sowie Geschäftsführer der MVZ GmbH der OSK. Faust ist in Hamburg geboren, absolvierte dort ein Medizinstudium und promovierte als Facharzt für Anästhesiologie in Neumünster, Nürnberg und Hamburg.</span></label></div> <p><strong>Der Klinikstreit und die bevorstehende Insolvenz verunsichern die Beschäftigten. Wie schaffen Sie es, das Personal zu motivieren, bei der Stange zu bleiben?</strong></p> <p>Ja, es gibt Verunsicherung, das ist auch verständlich bei diesen großen Veränderungsprozessen. Bislang gab es immer die finanzielle Unterstützung durch die Zeppelin-Stiftung. Die fällt jetzt weg und es ist noch nicht klar, was folgt. Kommunikation ist jetzt wichtig. Ich mache regelmäßige Sprechstunden an jedem Standort, es gibt in enger Taktung Mitarbeiterversammlungen und wir informieren regelmäßig über das Intranet.</p> <p>Wir versorgen die Mitarbeitenden, so gut es geht, mit Fakten. Unsere engagierten und leistungsbereiten Mitarbeitenden müssen beteiligt werden in dieser schwierigen Situation. Das ist eine der wichtigsten Aufgaben im Moment. Ich bedauere, dass wir derzeit noch nicht so klare Ziele vorgeben können, wie ich es möchte. Das liegt am gerade erst startenden Insolvenzprozess und an politischen Überlegungen, die nicht abgeschlossen sind. Froh bin ich, dass sich die Gespräche mit dem Bodenseekreis positiv entwickelt haben.</p> <p><strong>Viele Bürgerinnen und Bürger im Bodenseekreis befürchten eine Verschlechterung der medizinischen Versorgung – oder gar Schließung. Sind ihre Sorgen berechtigt?</strong></p> <p>Nein. Vom Sozialministerium gibt es das klare Signal: Dieses Krankenhaus ist unverzichtbar. Es wird nicht geschlossen. Alles ist darauf ausgerichtet, die Friedrichshafener Klinik zu erhalten – und zwar so, dass die Versorgung der Bevölkerung sichergestellt ist. Der Betrieb geht weiter wie bisher, auch nach dem 31. Dezember 2025. Unsere Ärzte und Pflegekräfte sind da, die machen sehr gute Arbeit.</p> <p><strong><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/nach-dem-suizid-einer-oberaerztin-am-klinikum-friedrichshafen-weitere-strafverfahren-eingestellt;art372474,12465091" title="Nach dem Suizid einer Oberärztin: Weitere Strafverfahren eingestellt">Seit dem Suizid einer Ärztin und dem Hickhack um die Trägerschaft hat das Image des Klinikums starken Schaden genommen.</a> Was tun Sie, um das Vertrauen wiederherzustellen?</strong></p> <p>Ich schaue jetzt nicht zurück. Es hat viele Dinge gegeben, die problematisch waren. Wir müssen das in dieser Situation hinter uns lassen und nach vorne schauen. Das heißt aber nicht, dass wir sie vergessen. Auch hier versuchen wir es über Kommunikation und Gespräche miteinander. Es gilt aber auch, dass jeder Verantwortung auf seiner Position wahrnimmt im Sinne des funktionierenden Gesamtbetriebes.</p> <p><strong>Auch wenn MCB und OSK zusammen gehen sollten, bleibt in Friedrichshafen ein maroder Klinikbau. Braucht es einen Neubau?</strong></p> <p>Wir werden die betrieblichen, strukturellen und baulichen Strukturen verbessern müssen. Die vorbereitende Planung eines Neubaus wird deshalb zwingender Bestandteil eines Sanierungskonzepts sein müssen.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Geschäftsführer spricht Klartext: "Das Klinikum wird nicht geschlossen"]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 11:25:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[20 Jahre Teestube: Heiße Getränke und menschliche Wärme  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/20-jahre-teestube-friedrichshafen-heisse-getraenke-und-menschliche-waerme;art372474,12507158 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ohne den Treffpunkt in der Keplerstraße würde in Friedrichshafen ein wichtiger Ort der Nächstenliebe fehlen. Bei der Jubiläumsfeier werden zwei Jahrzehnte ehrenamtliches Engagement und Schwester Baptista gewürdigt.  ]]></description>
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          Ohne den Treffpunkt in der Keplerstraße würde in Friedrichshafen ein wichtiger Ort der Nächstenliebe fehlen. Bei der Jubiläumsfeier werden zwei Jahrzehnte ehrenamtliches Engagement und Schwester Baptista gewürdigt.<br>
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        Ohne den Treffpunkt in der Keplerstraße würde in Friedrichshafen ein wichtiger Ort der Nächstenliebe fehlen. Bei der Jubiläumsfeier werden zwei Jahrzehnte ehrenamtliches Engagement und Schwester Baptista gewürdigt.



        <p>Belegte Brötchen, heißer Tee oder Kaffee für einen Obolus: Das bietet die Teestube in der Keplerstraße in Friedrichshafen jetzt seit 20 Jahren fast täglich an. Noch wichtiger als die kleine Mahlzeit ist den Gästen aber die menschliche Wärme, mit der sie hier empfangen werden. „Ein Ort der Begegnung, der für viele Heimat geworden ist, an dem niemand allein bleibt“, sagt Jürgen Kegelmann, Vorsitzender des Trägervereins. Am Samstag feierte der Treffpunkt Teestube im Haus der Kirchlichen Dienste das Jubiläum.</p> <p>„Ohne die Teestube wäre es im Quartier dunkler und kälter“, meint Reimar Krauß, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde. Dass es sie gibt, ist Schwester Baptista Ebenhoch zu verdanken, die sich seit den 1960er-Jahren um Arme und Obdachlose in Friedrichshafen kümmerte.</p> <h2>Ein Wunsch geht in Erfüllung</h2> <p>Als sie 2003 den Ehrenbrief der Stadt für ihr soziales Engagement erhielt, habe sie Josef Weißhaupt von der Zeppelin-Stiftung gefragt, ob sie einen Wunsch habe. „Darauf fiel mir gleich ein: eine Teestube. Worauf er spontan sagte: ‚Suchen Sie Räume, wir zahlen!‘“, steht in der Festschrift. Im Dezember 2005 wurde die Teestube eröffnet. Seither trägt die Stadt die Miete. Der Trägerverein kann auf die Unterstützung der beiden großen Kirchen bauen, ist für den Betrieb aber auf Spenden und Sponsoren angewiesen.</p> <h2>Verdienst von Schwester Baptista</h2> <p>Auch wenn die <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/mutter-theresa-von-friedrichshafen-nimmt-schweren-herzens-abschied;art372474,11724511" title="Mit 90 in den Ruhestand: &amp;bdquo;Mutter Theresa von Friedrichshafen&amp;ldquo; nimmt schweren Herzens Abschied">inzwischen 92-jährige Schwester Baptista</a> bei der Jubiläumsfeier nicht dabei sein konnte, war sie in jeder Festrede gegenwärtig. „Ohne sie gäbe es die Teestube nicht“, so Kegelmann. Bis zu ihrem Ruhestand 2023 blieb die Ordensschwester ein Anker nicht nur für die Menschen, die bei ihrem Besuch in der Teestube Nächstenliebe und ein offenes Ohr finden, sondern auch für die vielen Ehrenamtlichen, ohne deren Hilfe es die Teestube nicht gäbe. Dieser Ort stehe Friedrichshafen als „Stadt des Miteinanders“ gut, so Bürgermeister Andreas Hein in seinem Grußwort.</p> <p>Nicht nur er sieht die Teestube als Teil des sozialen Netzes. Wie wichtig dieser Treffpunkt heute mehr denn je ist, zeigen knapp 4500 Gäste, die hier im vergangenen Jahr ein bisschen Wärme tanken konnten.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Spendenaktion Obdachlose "Gesellschaftliches Engagement" thema-gesellschaft-zusammenleben thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[20 Jahre Teestube: Heiße Getränke und menschliche Wärme]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 13:25:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Was tue ich den Leuten an?": Mitarbeiter der Asylbehörde wirft frustriert seinen Job hin  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/frustriert-und-hilflos-mitarbeiter-verlaesst-asylbehoerde-im-bodenseekreis-27-10-25;art410936,12506618 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Politologe hat nach Gewissensbissen im Landratsamt gekündigt. Er berichtet von absurden und ungerechten Regelungen. "Ich habe idealistisch angefangen und fühle mich nun hilflos", sagt er.  ]]></description>
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          Der Politologe hat nach Gewissensbissen im Landratsamt gekündigt. Er berichtet von absurden und ungerechten Regelungen. "Ich habe idealistisch angefangen und fühle mich nun hilflos", sagt er.<br>
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        Der Politologe hat nach Gewissensbissen im Landratsamt gekündigt. Er berichtet von absurden und ungerechten Regelungen. "Ich habe idealistisch angefangen und fühle mich nun hilflos", sagt er.



        <p>Seit 2021 war er als Mitarbeiter des Landratsamts für Asylbewerber zuständig. Nun gibt Felix Schultze auf, mit Verweis auf sein Gewissen. Bis Ende September 2025 betreute der Politikwissenschaftler aus dem Bodenseekreis die Fälle nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) und setzte Vorgaben von Bund, Land und Kreis um. Mit seinem Gewissen könne er nicht mehr vereinbaren, was er da umsetzen musste. Im Gespräch beschreibt Schultze die Auswirkungen verschärfter Regelungen auf die Betroffenen und auf die Arbeit der Verwaltung.</p> <h2>„Das letzte Glied der Exekutive“</h2> <p>„Vorschriften und Erlasse aus Stuttgart verschärfen sich. Ich muss sie als Sachbearbeiter der Leistungsverwaltung umsetzen und fühle mich hilflos“, so der ehemalige Sachbearbeiter. Er sei Mitglied bei Pro Asyl und politisch engagiert. Beruflich habe er sich als „das letzte Glied der Exekutive“ gesehen. Nach vier Jahren in der Leistungsverwaltung wechselte er die Seite und arbeitet nun als rechtlicher Betreuer.</p> <p>Schultze nennt mehrere Gründe und Beispiele für seinen Schritt. Er verweist darauf, dass das Justizministerium Baden-Württemberg im Sommer 2024 die Regelbedarfsstufe für alleinstehende Erwachsene in Gemeinschaftsunterkünften änderte. Nun werde unterstellt, dass sie mit anderen Bewohnern der Unterkunft eine Art Wirtschaftsgemeinschaft führen würden, ähnlich wie Paare oder Familien. Es werde somit angenommen, dass sie gemeinsam einkaufen, von der Zahnpasta bis zum bevorzugten Gewürz – auch wenn die Betroffenen aus ganz unterschiedlichen Kulturen kommen. Das sei nicht realistisch. Unterm Strich bedeute die geänderte Regelbedarfsstufe aber 47 Euro weniger pro Monat.</p> <p>Zum Jahreswechsel 2024/2025 reduzierte der Bund den Regelsatz um weitere 16 Euro, ohne Bescheid und ohne Möglichkeit, Widerspruch einzulegen. Schultze: „Wenn man Leute im Bürgergeld so behandeln würde, wäre der Aufschrei groß. Mit den Asylbewerbern kann man es machen, weil die meisten sich schlicht bedanken für das, was sie überhaupt bekommen und die wenigsten etwas dabei hinterfragen“, erklärt Schultze.</p> <h2>Krankenhilfe und Anschlussversicherung</h2> <p>Ein weiteres von Schultze benanntes Beispiel ist die „obligatorische Anschlussversicherung“ bei der Krankenkasse. Sie werde nicht mehr vom Land übernommen, wenn jemand kurzzeitig arbeitslos wird, etwa ein Saisonarbeiter. Die Betroffenen müssten die Beiträge selbst zahlen, was sie in die Schuldenfalle führe. „Wie absurd ist das denn? Wer nicht arbeitet, hat viel weniger Chancen auf Integration. Ein Geflecht von unsinnigen Vorschriften, das ist völlig absurd. Was muss ich hier umsetzen, was tue ich den Leuten an? Das ist alles nicht auf meinem Mist gewachsen, aber ich muss es ausführen“, empört er sich.</p> <h2>Bezahlkarte und Bürokratie</h2> <p>Die Einführung der digitalen Bezahlkarte habe sich als technisch fehlerhaft erwiesen und sei unzureichend vorbereitet gewesen, lautet die Kritik Schultzes. „80 Prozent unserer Arbeit bestand darin, Menschen bei der App anzumelden und zu erklären, wie sie funktioniert – und am Ende ging es trotzdem nicht. Das ist ein Bürokratiemonster!“ Der monatliche Barbetrag sei auf 50 Euro begrenzt, was alltägliche Aktivitäten wie Einkäufe auf Flohmärkten oder in der Tafel, auf die die Betroffenen angewiesen sind, massiv einschränke. „Die 50 Euro pro Monat reichen hier vor allem bei kinderreichen Familien nicht aus.“</p> <p>Die Umsetzung der Dublin-Verordnungen verschärft die Situation zusätzlich und habe ihn letztlich zur Kündigung bewogen. Betroffene, die bereits länger in Deutschland leben und integriert sind, werden kurzfristig zur Ausreise in andere EU-Staaten verpflichtet. Beispiel: Ein Mann aus Togo, seit eineinhalb Jahren in Deutschland, mit B2-Sprachniveau und willens, einen Beruf als Pfleger auszuüben, musste innerhalb von zwei Wochen nach Kroatien ausreisen. „Diese Regelungen sind unmenschlich und greifen tief in den Integrationsprozess ein“, sagt der Ex-Sachbearbeiter. Im konkreten Fall war ein großer Arbeitgeber in der Region davon betroffen, dem nun ein wichtiger Mitarbeiter fehlt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Liebenau für Anerkennung internationaler Abschlüsse</span><span>Die Stiftung Liebenau als größter Arbeitgeber der Region in der Sozialbranche bestätigt den Fall des Togolesen. Sie hätten großes Interesse daran gehabt, ihn einzustellen, so eine Pressesprecherin der Liebenau. Sie weist auf den allgemeinen Personalmangel in der Pflege und im Sozialbereich hin. „Daher setzt die Stiftung Liebenau seit einigen Jahren verstärkt auf die internationale Personalgewinnung.“ Sie fordern von der Politik seit Langem, dass die Anerkennung internationaler Abschlüsse für den Sozial- und Gesundheitsbereich sowie die Aufenthaltsverfahren für diejenigen, „die uns in Deutschland hierbei unterstützen wollen, erleichtert und beschleunigt werden“.</span></label></div> <h2>Schultze sieht sich moralisch belastet</h2> <p>Felix Schultze beschreibt eine moralische Last, die auf ihm liege: „Ich habe idealistisch angefangen und fühle mich nun hilflos. Ich muss Menschen schlecht behandeln, obwohl ich weiß, dass es ungerecht ist.“ Er kritisiert die Politik als „menschenfeindlich“ und sieht die Verschärfungen als Abschreckungsinstrumente, die besonders Menschen träfen, die bereits in Deutschland leben. Die Folgen seien erhebliche Einschränkungen ihrer Bewegungsfreiheit, erschwerte gesellschaftliche Teilhabe und psychische Belastungen.</p> <p>Nun fordert Felix Schultze die konsequente Einhaltung von Menschenrechten und Menschenwürde. Die Politik müsse sicherstellen, dass alle Maßnahmen, auch im Asylwesen, den Grundwerten der Bundesrepublik entsprechen. „Wir dürfen Menschenrechte nicht nur nach außen hochhalten, sondern müssen sie auch konsequent im Alltag umsetzen.“ Für sich hat er die Konsequenzen gezogen und arbeitet fortan als rechtlicher Betreuer. Für ihn sei das erfüllender: „In meinem neuen Beruf stehe ich den Menschen zur Seite und unterstütze sie, ihre Rechte und Ansprüche auch gegenüber den Behörden durchzusetzen.“</p> <h2>So äußert sich das Landratsamt</h2> <p>Das Landratsamt teilte auf Bitten um eine Einordnung seitens der SÜDKURIER-Redaktion mit, dass es sich um gesetzliche Regelungen handle, „die wir anzuwenden haben und nicht in öffentlicher Diskussion bewerten“. Mit Verweis auf interne Personalangelegenheiten kommentierte die Behörde den Gang ihres ehemaligen Mitarbeiters an die Öffentlichkeit nicht weiter.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA["Was tue ich den Leuten an?": Mitarbeiter der Asylbehörde wirft frustriert seinen Job hin]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 11:03:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[DB-Reisezentrum im Stadtbahnhof zu: Wohin können sich Bahn-Kunden nun wenden?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/db-zentrum-im-stadtbahnhof-geschlossen-wohin-koennen-sich-bahn-kunden-wenden;art372474,12506574 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tickets gibt es aktuell nur am Automaten oder über die digitalen Angebote. Für eine persönliche Beratung müssen Fahrgäste auf andere Standorte ausweichen.  ]]></description>
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          Tickets gibt es aktuell nur am Automaten oder über die digitalen Angebote. Für eine persönliche Beratung müssen Fahrgäste auf andere Standorte ausweichen.<br>
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        Tickets gibt es aktuell nur am Automaten oder über die digitalen Angebote. Für eine persönliche Beratung müssen Fahrgäste auf andere Standorte ausweichen.



        <p>Die Türen sind zu, das Licht ist aus und ein Schild an der Tür verweist darauf, dass das DB-Reisezentrum im Häfler Stadtbahnhof seit dem 18. Oktober geschlossen hat. Man bedanke sich für die „langjährige Treue“, Fahrkarten und Informationen gebe es online oder telefonisch.</p> <p>„Heute haben sich schon viele Leute erkundigt, was es damit auf sich hat“, sagt eine Mitarbeiterin des DB-Vertriebs. Sie steht in ihrer roten Weste im Wartebereich des Stadtbahnhofs, hilft weiter, wo es Fragen gibt oder Unterstützung erforderlich ist. Tickets gebe es aktuell am Automaten oder über die digitalen Angebote.</p> <h2>DB-Agentur am Hafenbahnhof</h2> <p>Noch bis Dezember sind Fahrkarten für den nationalen und internationalen Bahnverkehr zudem am Hafenbahnhof in Friedrichshafen erhältlich. Dort betreibt die Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH eine DB-Agentur. Diese ist in der Seestraße zu finden und hat montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 und von 13 bis 16.30 Uhr geöffnet, samstags von 8.30 bis 13.30 Uhr. Am Häfler Stadtbahnhof sollen Fahrgäste dann ab Mitte Dezember wieder persönlich beraten werden.</p> <p>Für den 14. Dezember ist die Eröffnung des bwegt-Fahrgastcenters angekündigt. Grund für den Wechsel ist eine europaweite Ausschreibung der Leistung, die das Unternehmen Transdev gewonnen hatte. Der private Mobilitätsanbieter hatte sich dabei gegen die Deutsche Bahn durchgesetzt. Auch alle anderen DB-Reisezentren im Südosten des Landes werden aktuell zu Fahrgastzentren umgebaut. In der Übergangszeit bleiben die Service-Stellen geschlossen.</p> <p>In Überlingen hatte das DB-Reisezentrum schon am 11. Oktober zum letzten Mal geöffnet. Als Fahrgastcenter des neuen Anbieters öffnet es am Montag, 17. November, wieder. Rund vier Wochen später soll es auch in Friedrichshafen weitergehen. Ministerialdirektor Berthold Frieß erklärt in einer Mitteilung: „In der Übergangszeit vom DB-Reisezentrum zum bwegt-Fahrgastcenter kommt es leider aufgrund der Rückbau- und Umbaumaßnahmen zu Schließzeiten.“</p> <h2>Vor verschlossenen Türen</h2> <p>Das bedauere man für die Fahrgäste, die ein Ticket kaufen möchten und dann vor verschlossenen Türen stehen. „Ein guter Übergang und gute Kommunikation sind uns sehr wichtig. Ich erwarte, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen – ganz im Sinne der Fahrgäste“, so Frieß.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Schienenverkehr Nahverkehr Bahnhof thema-verkehr-oepv]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[DB-Reisezentrum im Stadtbahnhof zu: Wohin können sich Bahn-Kunden nun wenden?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 25 Oct 2025 05:04:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mit Farbe und Freiheit zum Porträt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/mit-farbe-und-freiheit-zum-portraet;art372474,12506315 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Klasse des KMG macht<br /> Workshop im Kunstverein</li> <li>Künstler Michael Günzer ermutigt zu Kreativität</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>Klasse des KMG macht<br /> Workshop im Kunstverein</li> <li>Künstler Michael Günzer ermutigt zu Kreativität</li> </ul><br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/mit-farbe-und-freiheit-zum-portraet;art372474,12506315]]></guid>
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        <ul> <li>Klasse des KMG macht<br /> Workshop im Kunstverein</li> <li>Künstler Michael Günzer ermutigt zu Kreativität</li> </ul>



        <p><strong>Friedrichshafen</strong> Sait Türa hat mit Farben und Formen experimentiert und gleich drei Bilder gestaltet: „Ich wollte mit Farbe meine eigene Leinwand gestalten. Jetzt ist ein Bild bunt, eins hell und eins dunkel.“ Neben ihm arbeitet Louis Janson an einem Selbstporträt: „Das ist relativ schwer, hat sich herausgestellt.“ Auch Saanvi Nayak will ein realistisches Bild von sich malen. „Ich habe lange gemischt, bis ich die Hautfarbe hatte“, erzählt sie. Als die anderen schon aufstehen, arbeitet sie noch an Details, bis sie zufrieden ist.</p> <p>Die Klasse 9c des Karl-Maybach-Gymnasiums ist zu einem Workshop von Michael Günzer in den Kunstverein gekommen. Er gehört zu der Künstlergruppe „Dorf“, deren Ausstellung „The Matter Matter Matters“ gerade in Friedrichshafen zu sehen ist. Seine Idee: Porträts einmal anders. Statt auf Papier wird die Farbe auf eine Linolplatte aufgebracht und dann gedruckt. „Ich war früher viel zu verkopft und da habe ich diese Technik entwickelt. Ich liebe die Überraschungseffekte. Es ist immer anders, je nach Menge und Art der Farbe.“ Mit dem Druck ist das Bild noch nicht fertig. Es darf drüber gedruckt, gemalt, gezeichnet und gespachtelt werden.</p> <p>Die Schüler haben sich vorbereitet: Jeder hat eine Linolplatte mit einem vorgezeichneten Porträt mitgebracht. Doch sie erleben Unerwartetes: Anna Meißner hat mit einem klassischen Porträt angefangen, dann kam die Lust an der Farbe: „Ich habe gedruckt und gemalt, übermalt und dann habe ich es mit dem Spatel bearbeitet.“ Ihr Bild zeigt ein Gesicht mit verschiedenfarbigen Augen, pinkfarbenen Lippen und bunten Akzenten auf leuchtend blauem Grund. Sie ist zufrieden, beim nächsten Mal will sie es noch einmal realistisch probieren. Elza Alickajs Bild ist bunt und wild, vom Gesicht ist gerade noch der Umriß zu erahnen. „Erst ist etwas Farbe darauf getropft und dann habe ich immer weiter gemacht. Das war sehr witzig“, kommentiert sie. Jonas Manger malt mit Wachsmalstiften in seinen Druck. „Ich hatte eigentlich vor, mich fröhlicher zu malen“, sagt er. Auch er will es noch einmal versuchen.</p> <p>Lehrerin Chin-Lin Lo-Rauscher ermutigt immer wieder zu mehr Freiheit. „Sei mutig!“, rät sie einem Schüler, einem anderen: „Lass dich überraschen!“ Sie behandelt gerade im Unterricht mit der Klasse das Zeichnen von Porträts. „Der Workshop passt daher gut zu uns“, sagt sie. Für sie ist Kunst in der Schule nicht nur die Vermittlung von Techniken und Fertigkeiten oder Talenterziehung. „Es ist eine Lernaufgabe für jeden. Die Schüler können daran wachsen, andere Fächer anders sehen und ihr Selbstbewusstsein wird gestärkt.“ Den Workshop sieht sie als Chance für die Jugendlichen: „Sie haben Kontakt zu einem Künstler und sie lernen den Kunstverein kennen.“</p> <p>Michael Günzer ist begeistert von der Klasse: „Erst waren sie ein bisschen zögerlich, aber dann haben sie einfach losgelegt. Jeder probiert, schmotzt rum und es kommen gute Sachen dabei heraus. Das macht viel Spaß.“ Die Schüler bestätigen das. „Es war cool, dass wir keine Regeln vorgegeben hatten, sondern selbst etwas machen durften“, sagt Anna Meißner. Auch Jonas Manger erklärt: „Es gab keine Vorgaben, sodass wir einfach drauflosmalen konnten. So etwas geht sonst in keinem Fach.“ „Ich finde das sehr toll, es ist eine entspannte Abwechslung zum herausfordernden Schulalltag. Wir dürfen hier unserer Kreativität freien Lauf lassen“, sagt Sait Türa. Elza Alickaj ergänzt: „Mir hat gefallen, dass wir nicht auf Perfektion achten mussten.“</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Ausstellung und Archiv</h2> Die Ausstellung „The Matter Matter Matters“ der Künstlergruppe „Dorf“ ist bis 16. November im Kunstverein Friedrichshafen zu sehen. Zu der Gruppe gehören Andi Fischer, Michael Günzer, Conny Maier und Dennis Buck. Die Ausstellung setzt sich mit dem ländlichen Raum als Ort künstlerischen Schaffens auseinander. Der Workshop mit Michael Günzer wurde vom städtischen Förderbudget für ehrenamtliches Engagement unterstützt. Am gleichen Tag ging auch die neue Homepage des Vereins online. Sie enthält unter anderem ein Archiv zu den Ausstellungen aus 44 Jahren Kunstverein: <strong>www.<br /> kunstverein-friedrichshafen.de</strong>.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Maler Schüler Design]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mit Farbe und Freiheit zum Porträt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:07:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Einigung über Finanzierungsmodell: Wie geht es mit der Bodenseegürtelbahn weiter?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/nach-einigung-ueber-finanzierungsmodell-wie-geht-es-mit-der-bodenseeguertelbahn-weiter-26-10-25;art410936,12505836 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/nach-einigung-ueber-finanzierungsmodell-wie-geht-es-mit-der-bodenseeguertelbahn-weiter-26-10-25;art410936,12505836]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im Sommer haben beide Landkreise einem Vorschlag des Landes zugestimmt. Der Vertrag soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Kritik zum Projektzeitplan gibt es aber vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz.



        <p>Im Mai war der Knoten geplatzt: Nach einem langen Streit ums Geld hatte das Land Baden-Württemberg einen Finanzierungsvorschlag für den Ausbau und die Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn vorgelegt, der die kommunale Ebene entlastet. Im Sommer stimmten der Kreis Konstanz und der Bodenseekreis zu.</p> <p>Zu finanzieren sind die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Das Land wird 135 Millionen Euro am Gesamtprojekt übernehmen. Der Bund ist mit 435 Millionen Euro beteiligt, auf die Landkreise kommen zusammen knapp 80 Millionen Euro zu. Ursprünglich standen für die kommunale Seite zwischen 130 und 140 Millionen Euro im Raum. Die Landkreise hatten sich gegen eine Beteiligung in dieser Höhe gewehrt.</p> <h2>Zukunft der Bodenseegürtelbahn: „Verhandlungen so gut wie abgeschlossen“</h2> <p>Hans-Peter Storz (SPD), Landtagsabgeordneter aus Singen, wollte nun von Verkehrsminister Winfried Hermann wissen, wie es mit der Planung der Bodenseegürtelbahn weitergeht. In der schriftlichen Antwort des Ministeriums heißt es: „Die Verhandlungen für den Planungsvertrag sind so gut wie abgeschlossen.“ Vertragspartner sind das Land, die Deutsche Bahn, der Landkreise Konstanz und der Bodenseekreis.</p> <p>Der Vertrag soll noch in diesem Jahr unterzeichnet werden. „Damit kommt eine lange Verhandlungsrunde zu ihrem guten Abschluss.“ Der Vertrag regelt dem Land zufolge die Finanzierung ab der Entwurfsplanung. Die Deutsche Bahn müsse Leistungen ausschreiben und vorantreiben – „unter enger Begleitung durch das Ministerium für Verkehr, die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg und die Landkreise“, heißt es aus Stuttgart.</p> <p>Für den Landtagsabgeordneten aus Singen ist die bevorstehende Unterschrift eine gute Nachricht, denn sie sichere den Fortschritt. „Doch der Projektzeitplan sei alles andere als ambitioniert“, kritisiert Storz. Das Verkehrsministerium rechne damit, dass erst 2030 alle Unterlagen vorliegen werden. Erst dann könne die Planfeststellung, gewissermaßen die Baugenehmigung, beantragt und ein Förderantrag nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz gestellt werden.</p> <p>„Dies wäre eine erneute Verzögerung um zwei Jahre gegenüber dem bisher veröffentlichten Zeitplan“, erklärt Storz und warnt: Die Baugenehmigung würde dann erst 2032 vorliegen. Damit könne die Bodenseegürtelbahn keinesfalls vom Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität profitieren. Storz spricht von einer „verpassten Chance“.</p> <h2>Planungen für die Bahnlinie am Bodensee: „Das ist keine Kleinigkeit“</h2> <p>Das Ministerium erklärt, dass die Bahn als Vorhabenträgerin für Entwurfs- und Genehmigungsplanung verantwortlich sei. Außerdem hält Stuttgart beim Zeitplan dagegen: „Das klingt zwar lange, aber die Planung für den Ausbau einer solchen rund 60 Kilometer langen Eisenbahnstrecke ist eben auch keine Kleinigkeit.“ Hier werde kein Einfamilienhaus mit Fertiggarage geplant, vergleichbar sei das Projekt eher mit der Planung des Konstanzer Münsters. „Eisenbahnen sind immer Unikate mit unzähligen Besonderheiten an jeder Strecke.“ Auch beim Ministerium wünsche man sich aber, dass so etwas künftig schneller vonstattengeht.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Friedrichshafen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach Einigung über Finanzierungsmodell: Wie geht es mit der Bodenseegürtelbahn weiter?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:55:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach fünf Monaten Bauzeit: Am Montag wird die "Müllstraße" wieder freigegeben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/nach-fuenf-monaten-bauzeit-am-montag-wird-die-muellstrasse-wieder-freigegeben-26-10-25;art372484,12505825 ]]></link>      <description><![CDATA[  Einen Monat früher als geplant sind die Bauarbeiten an der Kreisstraße 7742 zwischen Markdorf und Raderach beendet. Der neue Kreisverkehr ist fertig, die Umleitung über Kluftern wird wieder aufgehoben.  ]]></description>
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          Einen Monat früher als geplant sind die Bauarbeiten an der Kreisstraße 7742 zwischen Markdorf und Raderach beendet. Der neue Kreisverkehr ist fertig, die Umleitung über Kluftern wird wieder aufgehoben.<br>
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        Einen Monat früher als geplant sind die Bauarbeiten an der Kreisstraße 7742 zwischen Markdorf und Raderach beendet. Der neue Kreisverkehr ist fertig, die Umleitung über Kluftern wird wieder aufgehoben.



        <p>Noch drei Tage: Ab Montag, 27. Oktober, wird der Verkehr wieder über die K7742, die „Müllstraße“, rollen. Nach fünf Monaten und damit einen Monat früher als ursprünglich geplant, wird das Landratsamt die wichtige Kreisstraße, die die Querspange zwischen Markdorf und Friedrichshafen-Raderach ist, wieder freigeben.</p> <p>Damit sind die <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/autofahrer-aufgepasst-bauarbeiten-zwischen-markdorf-und-friedrichshafen-starten-im-mai;art372484,12345680" target="_blank" title="Bauarbeiten für großen Kreisel bei Riedheim beginnen: „Müllstraße“ wird ab Mai komplett gesperrt">Straßenbauarbeiten an der Großbaustelle bei Markdorf-Riedheim</a> nun zügig und reibungslos beendet worden. Enden wird damit auch die Zeit der Verkehrsumleitung über die L207 durch Kluftern und Efrizweiler. Dort atmen nun die Anwohner wieder auf, nachdem sie statt der ohnehin schon vielen 10.000 Fahrzeuge täglich nun während der Bauphase täglich 15.000 Fahrzeuge und mehr in ihrer Ortsdurchfahrt ertragen mussten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Verkehrsfreigabe</span><span>Mit einer symbolischen Eröffnung der neuen Verkehrsanlagen in Markdorf-Riedheim am Montagnachmittag, 27. Oktober, bei der auch Landrat Luca Prayon und Bürgermeister Georg Riedmann vor Ort sein werden, wird die K7742 wieder für den Verkehr freigegeben. Im Anschluss daran werden noch letzte Arbeiten für den Rückbau der Sperrung erledigt, sodass der Verkehr dann am Montagabend endgültig freigegeben wird.</span></label></div> <p>Doch das ist nicht die einzige gute Nachricht im Häfler Westen: Erst jüngst hatte der Gemeinderat beschlossen, dass im Zuge der Umsetzung der nächsten Stufe des Lärmaktionsplans das während der Umleitungszeit eingeführte durchgängige Tempo-30-Limit bestehen bleibt. Im Ort wird es dann also keine Tempo-50-Bereiche mehr geben. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/muellstrasse-sperrung-sorgt-fuer-unmut-in-kluftern-und-efrizweiler-das-fordern-die-anwohner;art372484,12412022" target="_blank" title="„Müllstraße“-Sperrung sorgt für Unmut in Kluftern und Efrizweiler: Das fordern die Anwohner">Damit hat die dortige Verkehrsinitiative zumindest das wichtigste ihrer Ziele</a>, für das sie sich seit Jahren bereits einsetzt, erreicht.</p> <h2>Straße zwischen Markdorf und Raderach: Eines der größten Bauvorhaben seit Jahren</h2> <p>In Riedheim wiederum haben die beteiligten Baufirmen und planenden Büros gute und vor allem schnelle Arbeit geleistet. Immer wieder hatten die Verantwortlichen im Landratsamt in den vergangenen Monaten betont, dass die von Bürgern und Pendlern vehement geforderte einspurige Umfahrung der Baustelle nicht möglich sei. Die Gründe: Einerseits die Größe, andererseits die höhere Effektivität der Arbeiten bei einer Vollsperrung. Der vorzeitige Abschluss der Straßenbauarbeiten stützt diese Argumentation.</p> <p>In diesen fünf Monaten seit Baubeginn wurde auf Höhe Riedheim ein 34 Meter durchmessender Kreisverkehr gebaut, der künftig auch die Straßenmeisterei des Landkreises, den städtischen Bauhof und das künftige Markdorfer Neubaugebiet Klosteröschle anbinden wird. Außerdem wurde zwischen dem bestehenden Schneider-Kreisel und dem neuen Kreisverkehr ein drei Meter breiter Geh- und Radweg angelegt. Zuletzt gibt es eine neue Radwegunterführung unter der K7742, die doppelt so groß wie bisher sein wird.</p> <p>Die gemeinsame Baustelle von Landkreis und Stadt Markdorf ist eines der größten Straßenbauvorhaben in der Region seit Jahren: <strong>Rund 2,2 Millionen Euro wurden investiert, rund 590.000 Euro Zuschuss gab es dafür vom Land.</strong> Am Montagabend wird die Straße für den Verkehr freigegeben.</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:04:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vogelgrippe breitet sich in Deutschland aus: Wie ist die Lage am Bodensee?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/vogelgrippe-breitet-sich-in-deutschland-aus-wie-ist-die-lage-am-bodensee-27-10-25;art372432,12505774 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.  ]]></description>
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          Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.<br>
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        Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.



        <p>Wenn Wetter und Temperaturen im Herbst ungemütlich werden, ist für Zugvögel die Zeit gekommen, sich auf den Weg in ihre Winterquartiere zu machen. Das könnte in diesem Jahr allerdings zu Problemen führen: In mehreren Bundesländern, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/vogelgrippe-ausgebrochen-15000-tiere-werden-in-baden-wuerttemberg-getoetet;art417930,12505201" target="_blank" title="Vogelgrippe: 15.000 Tiere werden im Südwesten getötet">darunter auch Baden-Württemberg</a>, breitet sich die Vogelgrippe aus. Unter Wildvögeln sind besonders Kraniche betroffen.</p> <p>Experten befürchten nun, dass sich der Virus durch den Vogelzug ausbreiten könnte. Kraniche sind auch Jahr für Jahr am Bodensee zu sehen, wenn sie auf dem Weg gen Süden hier eine Pause einlegen. „Bislang sind uns keine Fälle bekannt“, sagt Lisa Maier vom Naturschutzbund-Bodenseezentrum auf SÜDKURIER-Anfrage.</p> <p>Die Expertin für Avifaunistik – die wissenschaftliche Untersuchung der Vogelwelt einer Region – fügt hinzu: „Der Kranich-Zug hier in der Region hat auch erst vor einer guten Woche begonnen und sollte nun in den nächsten Tagen, eventuell nach der Schlechtwetter-Phase sein Hoch erreichen.“</p> <p>Es könnten sich also durchaus noch Vögel auf den Weg machen und dabei auch am Bodensee Halt machen. Allerdings würden verglichen mit Brandenburg hier nur eine sehr geringe Zahl an Kranichen vorbeiziehen, sagt Maier.</p> <h2>Immer wieder Ausbrüche der Vogelgrippe am Bodensee</h2> <p>Dass es um diese Jahreszeit generell mehr Fälle von Vogelgrippe gibt, ist nicht ungewöhnlich. „Auch in den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Ausbrüchen der Vogelgrippe am Bodensee. Dies ist auch in diesem Jahr nicht auszuschließen“, sagt Maier. Wichtig sei, dass sich Menschen angemessen verhalten, betont sie. Das bedeutet: „Fassen Sie tote Vögel nicht an, halten Sie Ihre Hunde an der Leine und melden Sie tote Vögel bei der Gemeinde.“</p> <p>Aktuell scheinen vor allem Kraniche an dem Virus zu sterben, in Brandenburg wurden mehr als 1000 tote Tiere gemeldet, meldet der Naturschutzbund (Nabu) Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung. Eine Gefahr besteht aber auch für andere Arten.</p> <p>Lisa Maier vom Nabu-Bodenseezentrum zählt Enten, Schwäne, Möwen und Seeschwalben auf. „Eine große Zahl von Enten, bis zu einer Viertelmillion, überwintern hier am Bodensee. Das Gros der Enten zieht voraussichtlich Anfang bis Mitte November hierher“, so die Expertin. Für Singvögel spiele die Vogelgrippe keine Rolle.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 13:02:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kommunen klagen über klamme Kassen – woran liegt das eigentlich?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/viele-kommunen-klagen-ueber-klamme-kassen-woran-liegt-das-eigentlich;art410936,12505727 ]]></link>      <description><![CDATA[  Städte und Gemeinden verpflichten sich zum Sparen. Was über die Kernaufgaben hinaus finanziert wird, steht mancherorts auf der Kippe – beispielsweise Schwimmbäder. Was sind die Gründe?  ]]></description>
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          Städte und Gemeinden verpflichten sich zum Sparen. Was über die Kernaufgaben hinaus finanziert wird, steht mancherorts auf der Kippe – beispielsweise Schwimmbäder. Was sind die Gründe?<br>
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        Städte und Gemeinden verpflichten sich zum Sparen. Was über die Kernaufgaben hinaus finanziert wird, steht mancherorts auf der Kippe – beispielsweise Schwimmbäder. Was sind die Gründe?



        <p>Schwimmbäder, Kultur, Klimaschutz jenseits der Vorgaben – wenn wie derzeit das Geld in den Kassen von Städten und Gemeinden knapp wird, wird der Spielraum für Freiwilligkeitsleistungen kleiner. Der Ernst der Finanzsituation veranlasste vor Kurzem Steffen Jäger, den Präsidenten des Gemeindetags Baden-Württemberg, einen Brief an alle Bürgerinnen und Bürger im Land zu adressieren. Die Handlungsfähigkeit der Kommunen sei gefährdet – und damit letztlich auch der gesellschaftliche Zusammenhalt.</p> <p>Im Bodenseekreis ist Fabian Meschenmoser Vorsitzender des hiesigen Verbands des Gemeindetags. Der Bürgermeister der Gemeinde Deggenhausertal unterstützt den Brief. 80 Prozent der Kommunen rechnen laut ihm in diesem Jahr mit einem unausgeglichenen Ergebnishaushalt. „Es sind viele Aspekte, die zu dieser Situation geführt haben“, sagt er im Gespräch mit dem SÜDKURIER.</p> <h2>Welche Rolle spielt die wirtschaftliche Lage?</h2> <p>Einer der Gründe ist laut Meschenmoser die globale Wirtschaftslage. „Man sieht das ja überregional, am Stellenabbau oder an Investitionszurückhaltung“, so der Bürgermeister. Dadurch gibt es bei den Gemeinden weniger Gewerbeeinnahmen und eben die Inflation. Neben der Pandemie erwähnt Meschenmoser den Ukrainekrieg und die Energiekrise als Ursache.</p> <p>Das bestätigt Steffen Eckhard. Er ist Professor für Public Administration und Public Policy an der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen. „Die unmittelbaren Auswirkungen der gestiegenen Energiepreise sind sehr schnell offensichtlich geworden“, sagt Eckhard. Die Folgen – also die Lohn- und Preissteigerungen – haben aber erst in der Zeit darauf ihre volle Blüte entwickelt. Steigende Energiepreise betreffen dabei Kommunen aufgrund der vielen Liegenschaften besonders, so Eckhard. Viele seien oft auch energetisch nicht auf dem allerbesten Stand.</p> <h2>Welche Auswirkungen hat die Finanzsituation auf die Bürger?</h2> <p>„Wir sind in Deutschland noch sehr verwöhnt“, sagt Eckhard allerdings auch. Was die Infrastruktur angeht, sei man hier noch auf sehr hohem Niveau. „Wir müssen aber Sorge haben, dass wir so ein bisschen von diesem hohen Ross runterfallen.“ Denn wenn das Geld knapp ist, wird sich bei Investitionen auf das Nötigste beschränkt.</p> <p>Bürgermeister Meschenmoser nennt ein Beispiel: „Wir haben hier ein Hallenbad bei uns.“ Ein Zuschussbetrieb, zu dem die Gemeinde niemand verpflichtet. „Das ist natürlich eine freiwillige Aufgabe, aber letzten Endes ist es für die Kinder essenziell, dass sie schwimmen können.“ Auch Nachbargemeinden nutzen das Bad für Schwimmunterricht, Deggenhausertal trage damit also eine gewisse Verantwortung in der Region. Über solche Leistungen werde aber bei klammen Kassen diskutiert, ebenso über Nutzungsgebühren oder Vereinsförderungen.</p> <p>Nur meint Steffen Eckhard: „Wenn es zu viele schlechte Nachrichten gibt, wenn überall gespart werden muss, das Geld reicht nicht und es werden öffentliche Einrichtungen geschlossen, dann hat das einen negativen moralischen Effekt.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was sind die Pflichtaufgaben einer Gemeinde?</span><span>„Pflichtaufgaben sind beispielsweise die Kinderbetreuung oder die Feuerwehr“, sagt Fabian Meschenmoser. Steffen Eckhard nennt auch die Kernverwaltungsgebäude, die betrieben werden müssen. Im Grunde zählt zu den Pflichtaufgaben also die Infrastruktur, die Bund oder Land vorschreiben. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg listet unter anderem noch Gemeindewahlen, Abwasserbeseitigung, Verkehrseinrichtungen, Schulen und Friedhöfe unter den Pflichtaufgaben.</span></label></div> <h2>Was kritisieren Kommunen an Land und Bund?</h2> <p>Schuld an den Nöten ist aber nicht nur die wirtschaftliche Lage, sondern auch die Aufgabenübertragung von oben, so Fabian Meschenmoser. „Die kommunale Ebene ist das Fundament des Staates.“ Hier werde die Politik gemacht, die für die Bürger am unmittelbarsten spürbar ist. Sein Eindruck ist allerdings, dass Bund und Land „das Ohr nicht mehr so stark an der Bürgerschaft haben“. Was in Berlin oder Stuttgart beschlossen wird, nimmt den Kommunen so immer mehr finanziellen Spielraum.</p> <p>Steffen Eckhard erwähnt in diesem Kontext etwa den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, den die Kommunen ab 2026 gewährleisten müssen. Bei solchen Beschlüssen auf Bundesebene werde aber oft das Geld für den entstehenden Verwaltungsaufwand nicht bereitgestellt, so Eckhard.</p> <h2>Gibt es Aussicht auf Besserung?</h2> <p>Bürgermeister Meschenmoser dämpft die Hoffnung, dass von dem auf Bundesebene beschlossenen Sondervermögen viel Geld bei den Kommunen landet. Pro Einwohner blieben da etwa 40 bis 50 Euro übrig. Das helfe zwar, aber es löse die Not der Kommunen nicht nachhaltig. Von der neuen Bundesregierung geweckte Hoffnungen seien daher noch nicht erfüllt worden.</p> <p>Aus Sicht des Gemeindetags wäre eine „Aufgaben- und Standardkritik“ angebracht, so schrieb es Steffen Jäger in seinem Brief. „Wir brauchen die Bereitschaft, neu zu fragen: Was kann und muss der Staat leisten – und was kann er nicht mehr leisten, ohne sich selbst zu überfordern?“ Die Herausforderungen der nächsten Jahre werden demnach allen etwas abverlangen. Fabian Meschenmoser wünscht sich dabei etwas mehr Vertrauen in die Kommunen. Fördermittel sollten demnach nicht immer nur zu einem gewissen Zweck bewilligt werden, sondern von den Gemeinden dort eingesetzt werden, wo es gerade brennt.</p> <p>Doch die Lage bleibt ebenso von der Gesamtwirtschaft abhängig – und zu den dortigen Entwicklungen ließen sich nur schwer Vorhersagen machen. Steffen Eckhard sieht aber durchaus Chancen in Deutschland, auch an der Zeppelin-Universität. „Ich sehe junge Leute, die sich mit Spirit und Pioniergeist auf den Weg machen.“ Junge Menschen also, die sich nach dem Studium den Weg in Start-ups zutrauen und Lust auf Innovationen haben. Wer weiß – vielleicht spülen sie über erfolgreiche Start-ups schon bald massig Geld in die Kassen der Kommunen.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Kommunen klagen über klamme Kassen – woran liegt das eigentlich?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 12:45:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Umgefallene Zäune und Bäume: Sturmtief "Joshua" bleibt im Bodenseekreis harmlos  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/umgefallene-zaeune-und-baeume-sturmtief-joshua-bleibt-im-bodenseekreis-harmlos;art410936,12505717 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kleine und ein paar größere Schäden: Das Unwetter sorgte bis Freitag für wenige Beeinträchtigungen. In Friedrichshafen fiel jedoch ein Baum auf ein geparktes Auto, auf der B31 einer auf die Fahrbahn.  ]]></description>
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          Kleine und ein paar größere Schäden: Das Unwetter sorgte bis Freitag für wenige Beeinträchtigungen. In Friedrichshafen fiel jedoch ein Baum auf ein geparktes Auto, auf der B31 einer auf die Fahrbahn.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Kleine und ein paar größere Schäden: Das Unwetter sorgte bis Freitag für wenige Beeinträchtigungen. In Friedrichshafen fiel jedoch ein Baum auf ein geparktes Auto, auf der B31 einer auf die Fahrbahn.



        <p>Sturmtief „Joshua“ hat im Bodenseekreis bis Freitag nur geringfügig für Beeinträchtigungen gesorgt, wie das Polizeipräsidium Ravensburg mitteilte. Überwiegend wurden Bauzäune oder Verkehrszeichen umgeweht oder Äste abgebrochen. Vereinzelt stürzten auch größere Bäume um, die jedoch nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen keine umfangreicheren Schäden verursachten und jeweils nur kurzzeitig für Verkehrsbeeinträchtigungen sorgten, heißt es weiter.</p> <p>Schon am Donnerstagmittag hatte in Friedrichshafen ein sturmbedingt umfallender Baum ein an der Schmidstraße geparktes Auto beschädigt. Kurz vor 12 Uhr fiel der an einem Bahndamm stehende Baum demnach quer über die Straße und traf dabei auch den abgestellten Audi. Dieser wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen und war nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Schaden wird auf rund 8000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr entfernte den Stamm und machte die Straße wieder frei. Verletzt wurde niemand, berichtet das Polizeipräsidium.</p> <h2>Baum blockiert die B31</h2> <p>Die Freiwillige Feuerwehr Eriskirch informierte auf ihrer Facebookseite über einen Unwettereinsatz am Freitag gegen 3.30 Uhr an der B31. Kurz vor dem Mauerriedtunnel war ein Baum aufgrund des Sturms auf die Fahrbahn gestürzt. Die Einsatzkräfte zersägten den Baum und räumten die Fahrbahn, sodass die Straße anschließend wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.</p> <p>Nach Angaben von Kreisfeuerwehrpressesprecher Martin Scheerer war dies einer von zwölf Einsätzen, zu denen die Feuerwehren in der Sturmnacht im Bodenseekreis alarmiert wurden. „Es können noch ein, zwei mehr gewesen sein“, sagt Scheerer, wenn etwas direkt bei den Feuerwehren auflief oder im Einsatz auffiel. Insgesamt war die Nacht aus Feuerwehrsicht allerdings „unspektakulär“, erklärt Scheerer. Den Feuerwehrsprecher freut das, denn Unwettereinsätze sind oft gefährlich und unter widrigsten Bedingungen. Die Einsatzorte verteilten sich im kompletten Kreis. Laut Scheerer hatte beispielsweise Markdorf keinen Einsatz zu verzeichnen.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 12:36:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Festnahme nach Schockanruf: 68-Jähriger vom Bodensee lockt Betrüger in die Falle  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bei-schockanruf-mann-vom-bodensee-lockt-betrueger-in-die-falle;art410936,12505703 ]]></link>      <description><![CDATA[  Den Betrugsversuch erkennt der Angerufene sofort. Dass er nicht vorhat, zu zahlen, verschweigt der 68-Jährige bei einem Schockanruf aber. Kurz darauf klicken bei einem 19-Jährigen die Handschellen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Den Betrugsversuch erkennt der Angerufene sofort. Dass er nicht vorhat, zu zahlen, verschweigt der 68-Jährige bei einem Schockanruf aber. Kurz darauf klicken bei einem 19-Jährigen die Handschellen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bei-schockanruf-mann-vom-bodensee-lockt-betrueger-in-die-falle;art410936,12505703]]></guid>
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        Den Betrugsversuch erkennt der Angerufene sofort. Dass er nicht vorhat, zu zahlen, verschweigt der 68-Jährige bei einem Schockanruf aber. Kurz darauf klicken bei einem 19-Jährigen die Handschellen.



        <p>Nach einem Betrugsversuch in Form eines sogenannten Schockanrufs ist es am Mittwochnachmittag gelungen, in Langenargen einen 19-jährigen Tatverdächtigen vorläufig festzunehmen. Unbekannte Täter hatten zuvor einen 68-Jährigen angerufen und vorgegeben, dass dessen Enkel einen tödlichen Unfall verursacht habe. Zur Abwendung einer Haft sei eine Kaution bei Gericht fällig, behaupteten die Betrüger, wie die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Ravensburg berichten.</p> <h2>68-Jähriger erkennt die Masche</h2> <p>Der Angerufene durchschaute den Betrugsversuch sofort, heißt es weiter. Zum Schein ging der 68-Jährige aber auf die Forderungen der Anrufer ein und brachte sie dazu, einen Abholer vorbeizuschicken. Er behauptete, Wertsachen und Geld übergeben zu wollen. Parallel dazu verständigte er die Polizei. Gemeinsam mit dem 68-Jährigen gelang es, den 19-Jährigen beim Kontakt an der Wohnanschrift vorläufig festzunehmen.</p> <p>Der Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg am Donnerstag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, welcher Untersuchungshaft anordnete und den Haftbefehl in Vollzug setzte. Seither sitzt der 19-Jährige in einer Justizvollzugsanstalt ein.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Festnahme nach Schockanruf: 68-Jähriger vom Bodensee lockt Betrüger in die Falle]]></dc:rights>
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