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      <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 10:41:11 +0100</pubDate>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:40:52 +0100</pubDate>
         <title> Besinnung mit Musik und Lyrik</title>
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		Zu einer literarisch-musikalischen Andacht fanden sich zahlreiche Besucher vor der Mauritius-Kapelle ein<br>
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Zu einer literarisch-musikalischen Andacht fanden sich zahlreiche Besucher vor der Mauritius-Kapelle ein


   
In den Mittelpunkt dieser besinnlichen Stunde am Pfingstsonntag stellte Pfarrer Gebhard Reichert den eindrucksvollen Lobpreis des Heiligen Franziskus, bekannt als "Sonnengesang". Darin lobt Franziskus in leuchtenden, kraftvollen Bildern die Herrlichkeit der Schöpfung Gottes. Lyrik zum Thema Natur, von bedeutenden Dichtern aus dem 19. und 20. Jahrhundert verfasst, ließ die Schönheit und Fülle der umgebenden Landschaft und der verschiedenen Jahreszeiten lebendig werden. Einfühlsam vorgetragen wurden die großartigen Gedichte, die reich an bildhaften und wortmalerischen Beschreibungen sind, von den bewährten Rezitatoren Christa Stern und Bruno Epple. Musikalisch begleitet wurde die Feier von Christoph Theinert (Cello) und Rudi Hartmann (Akkordeon). Alle gemeinsam wurden von Uli Hart zum fröhlichen Mitsingen eingeladen und brachten zwischen altbekannten auch bei einigen neuzeitlichen Weisen ihre Stimme ein. ]]>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:40:50 +0100</pubDate>
         <title> Weil im Notfall jede Minute zählt</title>
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         <description><![CDATA[  DLRG erh&#228;lt Defibrillator dank Sponsoren. Rettungsger&#228;t im Strandbad Horn kann von jedem bedient werden  ]]></description>
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		DLRG erh&#228;lt Defibrillator dank Sponsoren. Rettungsger&#228;t im Strandbad Horn kann von jedem bedient werden<br>
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DLRG erhält Defibrillator dank Sponsoren. Rettungsgerät im Strandbad Horn kann von jedem bedient werden


   
Im Strandbad von Horn kann ab sofort jeder Besucher mit schnellem Handeln Leben retten. Die dort ansässige DLRG Singen hat nämlich dank zwölf örtlicher Sponsoren einen sogenannten automatisierten externen Defibrillator (AED) angeschafft. Dieser ist im Eingangsbereich des Strandbades für Jedermann zugänglich. Während die von Rettungskräften eingesetzten Defibrillatoren nur von Fachpersonal bedient werden können, ist der AED geradezu kinderleicht in der Bedienung. Sobald man das in einer kleinen Tasche untergebrachte Gerät ausgepackt hat, gibt es über einen Lautsprecher genaue Anweisungen, was zu tun ist. Ferner erkennt es nach dem Anlegen den Zustand des Patienten. Falls keine Behandlung durch den Defibrillator notwendig ist, wird auch kein Impuls ausgelöst. Defibrillatoren kommen im Falle eines Herzstillstandes zum Einsatz und müssen deshalb möglichst rasch bei dem Betroffenen angelegt werden. Statistisch gesehen stirbt alle fünf Minuten ein Mensch in Deutschland am plötzlichen Herztod. Bei sofortigem Einsatz eines AEDs steigt die Überlebenschance um bis zu 50 Prozent. Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache in Deutschland. Mehr als 120 000 Mal im Jahr kommt es zu dieser lebensbedrohlichen Situation. Zumeist besteht ein Kammerflimmern. Der Betroffene verliert das Bewusstsein und stirbt, wenn ihm nicht sofort geholfen wird. Der wirksamste Weg, das Kammerflimmern zu beenden, ist die Defibrillation. Mittels eines Impulses wird das Flimmern des Herzens beendet und das Herz kann wieder in seinen normalen Rhythmus zurück finden. Durch die sofortige Herz-Lungen-Wiederbelebung steigen die Überlebenschancen um bis zu 50 Prozent. Mit jeder Minute ohne Defibrillation sinkt die Chance zu überleben um acht bis zehn Prozent. Entsprechend erfreut zeigt sich die Singener DLRG um den Vorsitzenden Günter Lienert über die Neuanschaffung in Horn. "Auf diese Weise könnte es bis zu 35 Prozent weniger Herztote geben. So ein Gerät sollte an viel mehr öffentlichen Standorten verfügbar sein", sagt er. ]]>
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         <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 01:40:51 +0100</pubDate>
         <title> Umwelt steht im Mittelpunkt</title>
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         <description><![CDATA[  Die Katastrophenberichte &#252;berschlagen sich, das "Bewahren der Sch&#246;pfung" ist ein Dauerbrenner, doch wo findet man schon Zeit, sich bewusst mit der einzigen Welt, die wir haben, zu befassen? Die Evangelische Internatsschule Schloss Gaienhofen schlie&#223;t sich der Initiative des Vokalensembles Gaienhofen an, das dieses Jahr sein 20-j&#228;hriges Bestehen feiert.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Die Katastrophenberichte &#252;berschlagen sich, das "Bewahren der Sch&#246;pfung" ist ein Dauerbrenner, doch wo findet man schon Zeit, sich bewusst mit der einzigen Welt, die wir haben, zu befassen? Die Evangelische Internatsschule Schloss Gaienhofen schlie&#223;t sich der Initiative des Vokalensembles Gaienhofen an, das dieses Jahr sein 20-j&#228;hriges Bestehen feiert.<br>
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Die Katastrophenberichte überschlagen sich, das "Bewahren der Schöpfung" ist ein Dauerbrenner, doch wo findet man schon Zeit, sich bewusst mit der einzigen Welt, die wir haben, zu befassen? Die Evangelische Internatsschule Schloss Gaienhofen schließt sich der Initiative des Vokalensembles Gaienhofen an, das dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert.


   
Zu diesem Anlass wurde eine groß angelegtes deutsch-schweizerisches Kulturprojekt vom 7. bis 15. Juli organisiert, das durch eine Vielzahl an Veranstaltungen in Kirche, Schule, politischer und kirchlicher Gemeinde dazu einlädt, sich unter dem Motto "Schöpfung erfahren - Schöpfung bewahren" mit der Verantwortung zu befassen, die der Mensch für die Schöpfung hat. Die Projektwoche bringt bekannte Persönlichkeiten aus Religion, Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik nach Stein am Rhein und Gaienhofen. Auf dem Programm stehen zwei Vorträge mit Podiumsdiskussionen zu den Themen "Wie viel Wohlstand ist nachhaltig" (Stein am Rhein) und "Machen wir unsere Umwelt zur Unwelt?" (Gaienhofen). Moderiert werden diese von Wissenschaftsredakteurin und Moderatorin Odette Frey aus der Schweiz und TV-Moderatorin Claudia Kleinert. In Gaienhofen wird der Kieler Professor für Ozeanforschung, Mojib Latif, zum Thema "Treibhaus Erde: Wo steuern wir hin?" referieren. Auf dem Podium trifft er auf die Internistin und Psychoanalytikerin Elisabeth Kauder aus Stuttgart, den Bundestagsabgeordneten und Mitglied des Ausschusses für Umwelt-, Naturschutz und Reaktorsicherheit Andreas Jung, auf den ehemaligen Ministerpräsidenten und Mitglied des deutschen Ethikrates, Erwin Teufel sowie auf den Konstanzer Wirtschaftsexperten Josef Wieland. Am Sonntag, 8. Juli findet um 12. Uhr der Jubiläumsempfang "20 Jahre Vokalensemble Gaienhofen" mit Apro und dem Auenwald-Brass-Ensemble auf der Terrasse der Internatsschule statt. Höhepunkt der Woche, so die Initiatoren, sei die zweimalige Aufführung der Schöpfung von Joseph Haydn am 14. und 15. Juli, bei der Vokalensemble und Kantorei der Internatsschule gemeinsam mit der Südwestdeutschen Philharmonie in einer Aufführung mit rund 180 Musizierenden zusammenwirken. Um die komplexe Thematik rund um den Umgang mit der Schöpfung für die Schüler greifbar zu machen, laufen derzeit an der Internatsschule bereits verschiedene Projekte, die die Schüler auf wissenschaftliche, künstlerische und religiöse Weise an das Thema heranführen. Beim Schulfest am 7. Juli sind Besucher eingeladen, sich die Ergebnisse dieser Projekte in Form von Ausstellungen anzusehen. Der Erlös der Schöpfungswoche soll den Hilfsorganisationen Unicef und Kindernothilfe zu Gute kommen. ]]>
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         <pubDate>Tue, 29 May 2012 01:45:41 +0100</pubDate>
         <title> Kooperation für Fortgeschrittene</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-gaienhofen/~3/JYgaPqvKpCA/5526560</link>
         <description><![CDATA[  Wie l&#228;sst sich der &#220;bergang von Schule zu Studium flie&#223;end gestalten? Die Schule in Gaienhofen baut zu diesem Zweck die Kooperation mit der Uni Konstanz aus  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Wie l&#228;sst sich der &#220;bergang von Schule zu Studium flie&#223;end gestalten? Die Schule in Gaienhofen baut zu diesem Zweck die Kooperation mit der Uni Konstanz aus<br>
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Wie lässt sich der Übergang von Schule zu Studium fließend gestalten? Die Schule in Gaienhofen baut zu diesem Zweck die Kooperation mit der Uni Konstanz aus


   
Die bereits bestehende Zusammenarbeit zwischen der Internatsschule Schloss Gaienhofen und der Hochschule Konstanz wird ausgebaut. Zu diesem Zweck unterzeichneten Hochschulpräsident Kai Handel und Schulleiter Dieter Toder einen Partnerschafts- und Kooperationsvertrag. Durch ihn sollen die Bildungsinstitutionen sich noch näher kommen. So soll es beispielsweise möglich sein, dass Schüler an einzelnen Hochschulveranstaltungen teilnehmen oder im Schloss Gaienhofen Vorträge von Hochschullehrern gehalten werden. Zudem erfährt die Zusammenarbeit eine Ausdehnung auf das Fach "Global Studies" des Wirtschaftsgymnasiums, da der gesamte Bereich des bilingualen Unterrichtes durch den Kontakt mit dem Hochschulfach "Intercultural Studies" gefördert und gestärkt wird. Man könne quasi von einem Expertenaustausch sprechen, erläuterte Schulleiter Dieter Toder die Gründe für den Vertrag. Außerdem werde den Lehrern der Schule durch die Partnerschaft ermöglicht, die Schüler noch besser auf Studienwahl und Berufsentscheidung vorzubereiten. Hochschulpräsident Kai Handel sieht in der Zusammenarbeit die Möglichkeit, interessierten Schülern der Schlossschule Studienmöglichkeiten und Perspektiven der anschließenden Berufe aufzuzeigen. "So können wir frühzeitig Interesse wecken, aber auch eventuell falsche Vorstellungen über das Studium korrigieren", sagt Kai Handel. Es sei erwiesen, dass der Großteil der Studienabbrüche bei denjenigen Studenten zu verzeichnen sei, die sich erst kurz vor Ablauf der Bewerbungsfrist für einen bestimmten Studiengang entschieden und somit höchstwahrscheinlich nur unzureichend über ihre Wahl informiert seien. Doch nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrenden sollen von dem Vertrag profitieren, indem Nachwuchslehrkräften der Hochschule Gelegenheit gegeben wird, von Ausbildungslehrern des Schlosses Gaienhofen zu lernen. ]]>
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         <pubDate>Sat, 26 May 2012 01:47:07 +0100</pubDate>
         <title> Ein Dessert besonderer kulinarischer Güte</title>
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         <description><![CDATA[  Kochen mit Erika: Bayrische Cr&#232;me ist seit Jahrhunderten ein S&#252;&#223;speisenklassiker f&#252;r Leckerm&#228;uler jeden Standes  ]]></description>
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		Kochen mit Erika: Bayrische Cr&#232;me ist seit Jahrhunderten ein S&#252;&#223;speisenklassiker f&#252;r Leckerm&#228;uler jeden Standes<br>
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Kochen mit Erika: Bayrische Crme ist seit Jahrhunderten ein Süßspeisenklassiker für Leckermäuler jeden Standes


   
Ein kulinarischer Beitrag zur französischen Haute cuisine, der aus einer Region stammt, aus der man es am wenigsten erwartet: es geht um einen Beitrag aus Bayern. Crme bavaroise, seit Jahrhunderten ein Süßspeisenklassiker für Leckermäuler jeden Standes, ist das Geschenk einer bayrischen Prinzessin an die Welt. Berühmt und auf den Speisekarten vieler Nobelrestaurants zu finden, stellt die Bayrische Crme noch heute eine zwar kalorienreiche, aber locker-luftige Verführung dar. Dabei handelt es sich um ein Dessert, eine Spezialität, die sich altbayrisch-bodenständig "Rahmsulz" nennt. Karriere hat das schaumig aufgeschlagene, mit Zucker gesüßte, aromatisierte, mit Gelatine gefestigte und mit geschlagener Sahne aufgeblasene Eigelb allerdings in der französischen Variante gemacht. Diese seit dem Mittelalter als "Crme Bavaroise" bekannte Süßspeise ist bis heute in der internationalen Küche ein Begriff. Sie wird oft durch Beigabe von Fruchtmark, Likör oder Schokolade aromatisiert und verfeinert, aus dem Glas gelöffelt oder in gestockter Form gestürzt, und mit Früchten oder Saucen serviert. Crmespeisen sind besonders gelungene, in der Regel sahnehaltige, aber stets noch dickliche Puddings, entweder als eigene Süßspeise (Bayrische Crme) oder als Zugabe zu diversen Torten und Gebäck. Seit dem 18. Jahrhundert ist Crme der deutsche Inbegriff für Süßspeise. Aber, wer hat sie erfunden, die Crme Bavaroise? Nein, es war kein Italiener, kein Franzose: Isabeau de Bavire (1371-1435) soll es gewesen sein. Sie kam aus Bayern, wo sie sich schlicht Elisabeth nannte, war die Tochter des Herzogs Stephan und wurde mit Karl VI. von Frankreich verheiratet. Schön, charmant, leidenschaftlich und prunksüchtig führte sie als Königin ein ausschweifendes Leben. Am Hof wurde kräftig gefeiert, gegessen, getrunken, getanzt, während das Volk hungerte und murrte. Emsig mischte sich die schöne Königin in die ausbrechenden innerpolitischen Machtkämpfe ein (und wusste sich auch gegen ihren zeitweise verwirrten Gemahl zu behaupten). Das Rezept für Crme bavaroise, der Bayrischen Crme, soll in der Küche ihrer Hofhaltung entstanden sein. ]]>
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     <![CDATA[Ein Dessert besonderer kulinarischer Güte]]>
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         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:50:57 +0100</pubDate>
         <title> Neues über den Dichter</title>
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         <description><![CDATA[  Das Hesse-H&#246;ri-Museum zieht viele Besucher an. Die Dauerausstellung ben&#246;tigt eine &#220;berarbeitung  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Das Hesse-H&#246;ri-Museum zieht viele Besucher an. Die Dauerausstellung ben&#246;tigt eine &#220;berarbeitung<br>
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Das Hesse-Höri-Museum zieht viele Besucher an. Die Dauerausstellung benötigt eine Überarbeitung


   
Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte Museumsleiterin Ute Hübner die Bilanz des Hermann-Hesse-Höri-Museums im Jahr 2011 vor. Insgesamt besuchten 12 700 Personen das Museum. Das sei eine Steigerung im Vergleich zum Jahr 2010 (12 475 Besucher). Besonders zufrieden zeigte sich Ute Hübner mit dem Bereich der Museumspädagogik, hier sei die Nachfrage besonders stark angestiegen. Genau dies bereitet auch Probleme: "Das Kontingent meiner Mitarbeiterin Andrea Gietz reicht nicht aus, um die Gruppen zu betreuen und so viele Aktionen umzusetzen." Auch das Interesse der Besucher, sich vertieft mit dem Literaten Hesse auseinanderzusetzen scheint hoch: Der Buchverkauf brachte Einnahmen von 36 466 Euro, etwa 5000 Euro mehr als im Jahr zuvor. Die Museumsleiterin bereitete die Gemeinderäte auf künftige Veränderungen vor: Die Dauerausstellung über Hermann Hesse stamme aus dem Jahr 1988. "Ein Museum lebt von der Auseinandersetzung um seine Inhalte." Sie empfehle deshalb dringend, die Ausstellung zu überarbeiten. Das deutsche Literaturarchiv in Marbach empfehle eine Überarbeitung alle zehn Jahre. Bürgermeister Uwe Eisch versprach, gemeinsam mit dem Gemeinderat über eine Gesamtkonzeption nachzudenken. Gaienhofen investiere bereits 250 000 Euro jährlich, um den laufenden Betrieb aufrecht zu erhalten. Zu fragen sei, ob sich an den Kosten einer Überarbeitung nicht auch die übrigen Höri-Gemeinden beteiligen könnten. Dem stimmte Gemeinderat Karl Amann (UBL) zu und forderte, dies bei einer Verbandsversammlung anzusprechen. Ingo Bucher-Beholz (UBL) verwies darauf, dass es sich bei der Kultur um vergleichsweise kleine Summen handle, der kulturelle Bereich jedoch stets unter Rechtfertigungszwang stehe. Dem widersprach Christa Schuler (Aktive): "Es ist ein defizitärer Bereich. Wir machen schon sehr viel." Lob gab es für die engagierte Arbeit des Museumsteams. ]]>
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         <pubDate>Fri, 25 May 2012 01:50:57 +0100</pubDate>
         <title> Ausstellung zum 50. Todestag von Hesse</title>
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         <description><![CDATA[  Zur Erinnerung an Hermann Hesse, dessen Todestag sich am 9. August zum 50. Mal j&#228;hrt, hat das Hermann-Hesse-H&#246;ri-Museum in Gaienhofen eine sehr beachtliche Ausstellung zustande gebracht. Einer Anregung von Volker Michels und G&#252;nter Troll folgend, steht sie unter dem Leitwort "Hermann Hesse - Vom Wert des Alters" und behandelt einen Lebensbereich, mit dem sich der Dichter nicht erst in seinen letzten Jahren eingehend besch&#228;ftigt hat.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Zur Erinnerung an Hermann Hesse, dessen Todestag sich am 9. August zum 50. Mal j&#228;hrt, hat das Hermann-Hesse-H&#246;ri-Museum in Gaienhofen eine sehr beachtliche Ausstellung zustande gebracht. Einer Anregung von Volker Michels und G&#252;nter Troll folgend, steht sie unter dem Leitwort "Hermann Hesse - Vom Wert des Alters" und behandelt einen Lebensbereich, mit dem sich der Dichter nicht erst in seinen letzten Jahren eingehend besch&#228;ftigt hat.<br>
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Zur Erinnerung an Hermann Hesse, dessen Todestag sich am 9. August zum 50. Mal jährt, hat das Hermann-Hesse-Höri-Museum in Gaienhofen eine sehr beachtliche Ausstellung zustande gebracht. Einer Anregung von Volker Michels und Günter Troll folgend, steht sie unter dem Leitwort "Hermann Hesse - Vom Wert des Alters" und behandelt einen Lebensbereich, mit dem sich der Dichter nicht erst in seinen letzten Jahren eingehend beschäftigt hat.


   
Sich den Fragen zu stellen, die mit den Begriffen und dem Erleben von Alter und Tod an die Menschen herantreten, hat er sich nie gescheut. Die Ausstellung beweist das mit einer Fülle von Texten und Originalmanuskripten des Autors. Was ihr aber auf der anderen Seite ein besonderes Gesicht verleiht, sind die vielen Bilder, die sein Sohn, der Fotograf Martin Hesse, über Jahrzehnte hinweg aufgenommen hat und die jetzt die Ausstellung begleiten. In ihrer Begrüßung ging Museumsleiterin Ute Hübner deshalb ausführlich auf Leben und Werk von Martin Hesse ein. Nach einer Lehre und einem Studium der Architektur am berühmten "Bauhaus", wählte er - wie seine Mutter - die Fotografie zu seinem Beruf. Schwerpunkt seiner Arbeit war natürlich die Baukunst. Daneben zeigen aber auch seine Reisereportagen, Luftbildaufnahmen und vor allem die zahlreichen Bildnisse seines Vaters aus persönlicher Nähe den klaren Blick des geschulten Lichtbildners für die sorgfältige Komposition von Licht und Schatten. Es sind bei weitem keine Schnappschüsse, sondern Lebenszeugnisse von kulturhistorischer Bedeutung, besonders auch die Altersfotos. Wenn über Hermann Hesses Verhältnis zu irgendeinem Thema allgemein gesprochen werden soll, so ist dazu wohl niemand berufener, als Volker Michels, der profunde Kenner und Herausgeber beim Suhrkamp-Verlag. Auch diesmal konnte er gewonnen werden, um unter Bezugnahme auf die ausgestellten Bilder Hesses Einsichten "Vom Wert des Alters" zu beleuchten. Dass man von ihm so nebenher erfährt, dass der 85 Jahre alt gewordene Dichter etwa 14 000 Buchseiten, 40 000 Briefe geschrieben und über 3000 Aquarelle gemalt hat, ist eine nützliche Zugabe. Michels geht es darum, zu begründen, wie sich die bei Hesse zu beobachtende sprichwörtliche Altersweisheit aus seinem Lebenslauf heraus entwickelt, wie der noch Lebenshungrige sich nach der tollen Steppenwolf-Phase allmählich mit dem Älterwerden vertraut machen muss und dabei - was keineswegs selbstverständlich ist - an Reife gewinnt. "Wenn nach einem Gewitter die Schatten ein wenig schärfer hervortreten, die Gegenstände an Farbe verloren, dafür aber an Umriss gewonnen haben, wird ihm dies zum Gleichnis für den Vorgang des Alterns. Statt über den Verlust an Intensität und Sinnlichkeit zu klagen, freut er sich über den Gewinn an Kontur und Profil." Bewusst werden ihm der Zuwachs an Gelassenheit, Erfahrungen, Erinnerungen, die bange, doch zuversichtliche Neugier auf das, was uns erwartet. So, wie es das bekannte "Stufen-Gedicht aus dem "Glasperlenspiel" ausspricht. ]]>
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      <item>
         <pubDate>Tue, 22 May 2012 01:46:00 +0100</pubDate>
         <title> Soziales Modell für Familien</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-gaienhofen/~3/wRIouUCf_DQ/5517362</link>
         <description><![CDATA[  Gemeinderat beschlie&#223;t neue Kindergartenentgelte  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Gemeinderat beschlie&#223;t neue Kindergartenentgelte<br>
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Gemeinderat beschließt neue Kindergartenentgelte


   
Der Gaienhofener Gemeinderat hat einer Neuregelung der Kindergartenentgelte zugestimmt. Der Hintergrund ist der Plan, ab 1. September im Horner Kindergarten eine Ganztagesbetreuung anzubieten. Außerdem sei es an der Zeit gewesen, die Benutzungsordnung des Kindergartens auf den neuesten Stand zu bringen und an die aktuelle Gesetzeslage anzupassen, wie Hauptamtsleiterin Sandra Rauer erläutert. Zuvor hatte der Gemeinderat davon abgesehen, die Kindergartenentgelte zu erhöhen. Bisher werden im Horner Kindergarten verlängerte Öffnungszeiten angeboten, was bedeutet, dass die Kinder dort 6,5 Stunden täglich betreut werden. Die Verwaltung hat dabei einen Vorschlag erarbeitet, der sich an den Empfehlungen der kommunalen Spitzenverbände und der Kirchen orientiert. Ziel der Berechnung war, eine ähnliche Kostendeckung wie bei den aktuellen Entgelten zu erreichen und gleichzeitig die Entgelte maßvoll und sozialverträglich zu erhöhen. Der Vorschlag, den Sandra Rauer vorstellte, sieht vor, dass die Entgelte für Kindergarten oder -krippe mit verlängerten Öffnungszeiten um 20 Prozent gegenüber dem Angebot "Regelkindergarten" erhöht werden - statt der von den Spitzenverbänden empfohlenen 25 Prozent. Außerdem gewährt die Verwaltung auf diesen Satz einen Abschlag von zehn Prozent auf alle errechneten Entgelte. Was kompliziert klingt, ist es auch: "Es ist ein Riesen-Zahlenwerk, aber wir haben erreicht, eine soziale Steuerung einzubauen", erläuterte Bürgermeister Uwe Eisch. Bisher richtete sich die soziale Staffelung lediglich nach der Anzahl der Kinder, die eine Familie zur gleichen Zeit in der Einrichtung Kindergarten beziehungsweise Kinderkrippe hatte. So bezahlte eine Familie für das erste Kind im Kindergarten (älter als drei Jahre) 92 Euro im Monat, für das zweite Kind 46 Euro. Dasselbe galt für die Kinderkrippe (150 Euro für das erste Kind, 75 Euro für das zweite.) Das dritte und vierte Kind wurden kostenlos betreut. Dieses System berücksichtigte aber nicht, wie viele Kinder insgesamt im Haushalt leben. Das "württembergische Modell", das der Berechnung nun zugrunde liegt, ist hier sensibler: So soll eine Familie mit einem Kind künftig für den Kindergarten mit verlängerten Öffnungszeiten 98 Euro bezahlen, hat die Familie zwei Kinder unter 18 Jahren, bezahlt sie für das Kind nur 76 Euro, bei drei Kindern 50 Euro. Im neuen Entgeltsystem werden Eltern, die ein Kind haben, für dessen Ganztagesbetreuung 241 Euro bezahlen, Eltern mit zwei Kindern werden für ein Kind mit Ganztagesbetreuung 179 Euro zahlen. Eine Ganztagesbetreuung ist nur für Kindergartenkinder, also Kinder ab drei Jahren vorgesehen. Nur in Notsituationen sollen auch Krippenkinder (unter drei Jahren) ganztägig betreut werden können. Die Gemeinderäte reagierten positiv auf das Modell, das gemeinsam von Gemeindeverwaltung, Gemeinderat, Kindergartenleitung und Elternbeirat entwickelt worden war. "Ich finde die Erhöhung maßvoll und der Deckungsgrad für die Kosten ist auch in Ordnung", fasste Otto Lubach (UBL) seine Zustimmung zusammen. Ingo Bucher-Beholz kritisierte, dass sich die Sozialstaffelung allein nach der Zahl der Kinder richte, nicht aber nach dem Familieneinkommen. Kindergartenleiterin Elisabeth Karbach versicherte, dass es Möglichkeiten gebe, einkommensschwache Familien zu unterstützen, dies sei aber noch nie beantragt worden. Zufrieden ist auch der Elternbeirat mit der neuen Regelung, wie Elternbeiratsvorsitzende Alexandra Bürgel auf Nachfrage des SÜDKURIER mitteilt. "Die Ganztagesbetreuung wird von den Eltern gewünscht und ist notwendig, weil oft beide Eltern arbeiten." Das Modell komme Familien mit mehreren Kindern entgegen und sei deshalb sozialverträglich. Bürgel lobte die Zusammenarbeit in der Ausarbeitung des Modells als sehr konstruktiv. ]]>
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     <![CDATA[Soziales Modell für Familien]]>
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      <item>
         <pubDate>Sat, 19 May 2012 01:50:54 +0100</pubDate>
         <title> Erdbeeren - süße Verführung im Mai</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-gaienhofen/~3/fiVtg4noVl8/5514166</link>
         <description><![CDATA[  Kochen mit Erika: Nicht nur f&#252;r Kuchen, Marmelade oder Eis sind die wohlschmeckenden Fr&#252;chte bestens geeignet  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Kochen mit Erika: Nicht nur f&#252;r Kuchen, Marmelade oder Eis sind die wohlschmeckenden Fr&#252;chte bestens geeignet<br>
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<![CDATA[
Kochen mit Erika: Nicht nur für Kuchen, Marmelade oder Eis sind die wohlschmeckenden Früchte bestens geeignet


   
Jetzt gibt es Erdbeeren auf dem Markt. Ihre kurze Saison - von Mitte Mai bis Juli - wird jedes Jahr heiß ersehnt, denn ihr unvergleichliches Aroma ist untrennbar mit dem Beginn des Sommers verknüpft. "Zweifellos hätte Gott eine bessere Beere schaffen können, aber ebenso zweifellos hat er es nicht getan.", meinte Izaak Walton (1593 - 1683), der von diesen Früchten ganz entzückt war. Im Mittelalter galten sie als Symbol für Naturnähe und sündige Verlockung. Damals gab es in Europa die Erdbeeren nur in Gestalt der kleinen aromatischen Wald- und Wilderdbeere. Bei Ovid und Vergil ist nachzulesen, dass bereits die alten Römer sich an den Erdbeeren gütlich taten. Während der späteren Jahrhunderte fanden die Früchte Eingang in die Küchen und Tafelrunden der Reichen. Armen Leuten bescherten die früher zahlreich vorkommenden Walderdbeeren während der Erntesaison ein gutes Zubrot. Erst durch vielfache Kreuzungen der großfruchtigen amerikanischen Scharlach-Erdbeere mit der Chile-Erdbeere entstand um 1750 die heutige Gartenerdbeere. Diese wurde bald von den Gourmets entdeckt. In der Hauptsache kommen in Europa drei Arten, davon 1000 Sorten vor, aber nur etwa zwölf davon in nennenswerten Mengen in den Handel. Ganz anderer Ansicht über die Erdbeere war die heilkundige Äbtissin Hildegard von Bingen, die vom Verzehr dieser Früchte abriet: "Die Erdbeeren verursachen gleichsam einen Schleim im Menschen, der sie isst." Inzwischen wissen wir aber, dass Erdbeeren bei Blutarmut günstig wirken, bei Darmträgheit hilfreich sind, und bei Gicht Linderung verschaffen. Empfindliche Menschen müssen nach dem Genuss roher Erdbeeren eventuell mit einer Hautallergie rechnen. Die botanische Bezeichnung der Erdbeere "fragaria" leitet sich vom lateinischen "fragrare" für duften ab. Erdbeeren sind ein beliebtes Tafelobst, für sich allein oder auch zerdrückt mit Sahne oder Milch oder Joghurt oder Quark, mit Akazienhonig, mit frischen kleinen Ziegenkäsen oder leicht überpudert mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer. Für Kuchen, Desserts, Eis und Crmes, Kompotte und Marmeladen sind sie bestens geeignet, und eine Erdbeer-Bowle, parfümiert mit ein paar Tropfen Erdbeerlikör, Minzeblättchen und Ros-Sekt, duftet und mundet köstlich. ]]>
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         <pubDate>Sat, 19 May 2012 01:50:53 +0100</pubDate>
         <title> Gefühlte Jugend bis ins hohe Alter</title>
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         <description><![CDATA[  Die Sonderausstellung "Hermann Hesse - vom Wert des Alters" mit Fotografien von Martin Hesse wird am Sonntag, 20. Mai, um 11 Uhr im Hermann-Hesse-H&#246;ri-Museum er&#246;ffnet. Zur Er&#246;ffnung spricht Volker Michels, Herausgeber der Werke Hermann Hesses im Berliner Suhrkamp Verlag.  ]]></description>
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		Die Sonderausstellung "Hermann Hesse - vom Wert des Alters" mit Fotografien von Martin Hesse wird am Sonntag, 20. Mai, um 11 Uhr im Hermann-Hesse-H&#246;ri-Museum er&#246;ffnet. Zur Er&#246;ffnung spricht Volker Michels, Herausgeber der Werke Hermann Hesses im Berliner Suhrkamp Verlag.<br>
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Die Sonderausstellung "Hermann Hesse - vom Wert des Alters" mit Fotografien von Martin Hesse wird am Sonntag, 20. Mai, um 11 Uhr im Hermann-Hesse-Höri-Museum eröffnet. Zur Eröffnung spricht Volker Michels, Herausgeber der Werke Hermann Hesses im Berliner Suhrkamp Verlag.


   
In seinem Vortrag spürt Michels der Fähigkeit Hesses nach, sich trotz körperlicher Hinfälligkeit die innere Elastizität zu bewahren, dass er das Gefühl hatte, "mit der Reife immer jünger" und dabei ein hohes Alter zu erreichen. Die Ausstellung dauert bis 28. Oktober und kann von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. Hermann Hesse starb im Alter von 85 Jahren. Mit Lebenszeugnissen und Schriften sowie Fotos begleitet die Ausstellung Hesses Lebensabschnitt vom 50. Lebensjahr bis zu seinem Tod. Die eindrucksvollen Fotografien, die den Schriftsteller über viele Jahre hinweg zeigen, stammen fast ausschließlich aus der Kamera von Martin Hesse, dem jüngsten Sohn des Schriftstellers. Martin Hesse war Berufsfotograf. Nach seiner Ausbildung entwickelte er die Architekturfotografie zu einem seiner Spezialgebiete. Daneben zeigte er aber auch einen geschulten Blick für das Charakteristische in zahlreichen Portraitaufnahmen. Gerühmt als "Poet der Kamera", hat Martin Hesse Einblicke in den Lebens- und Arbeitsalltag seines Vaters Hermann Hesse festgehalten. ]]>
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         <pubDate>Wed, 16 May 2012 01:50:19 +0100</pubDate>
         <title> Kurzurlaub liegt im Trend</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-gaienhofen/~3/NI5sc2oz46M/5509640</link>
         <description><![CDATA[  Gemeinde Gaienhofen kann mit der Tourismus-Bilanz von 2011 zufrieden sein. Der Trend zu k&#252;rzeren Aufenthalten verst&#228;rkt sich.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Gemeinde Gaienhofen kann mit der Tourismus-Bilanz von 2011 zufrieden sein. Der Trend zu k&#252;rzeren Aufenthalten verst&#228;rkt sich.<br>
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Gemeinde Gaienhofen kann mit der Tourismus-Bilanz von 2011 zufrieden sein. Der Trend zu kürzeren Aufenthalten verstärkt sich.


   
Insgesamt kamen im vergangenen Jahr 226 254 Besucher nach Gaienhofen, um hier ihren Urlaub zu verbringen. 41 221 Ankünfte wurden gezählt. Zwei Trends, die sich hinter diesen Zahlen verbergen, sind bemerkenswert: Zum einen wächst der Gaienhofener Tourismus nach wie vor, die Zahl der Übernachtungen stieg um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zum anderen ist das Wachstum bei den Ankünften höher als bei den Übernachtungen. Der Trend zu immer kürzeren Aufenthaltsdauern ist also ungebrochen. Sabine Giesler, Leiterin des Kultur- und Gästebüros in Gaienhofen, stellte im Gemeinderat die aktuelle Tourismusbilanz vor. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer eines Gastes beträgt derzeit 3,4 Tage. Damit positioniert sich Gaienhofen als ein typisches Kurzreiseziel. Allerdings hänge die Dauer des Aufenthaltes auch stark ab von der Unterkunft, die gewählt werde: Am längsten blieben die Touristen in Ferienwohnungen (6,9 Tage im Schnitt), die kürzesten Aufenthalte verzeichnen die Hotels mit 2,6 Tagen im Schnitt. Erfreulich für die Gemeinderäte gestalten sich auch die Einnahmen durch die Kurtaxe, die die Gäste an die Gemeinde abführen: Insgesamt nahm Gaienhofen 223 414 Euro ein. Davon führt die Gemeinde 36 091 Euro an den VHB ab, um darüber die VHB-Gästekarte zu finanzieren. Sie ist ein Angebot an die Urlauber, die den öffentlichen Nahverkehr im Kreis Konstanz kostenlos nutzen können. "Das Angebot wird gut angenommen", berichtete Sabine Giesler. Künftig will auch die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein den VHB-Gästekarteninhabern eine Ermäßigung gewähren. Als wichtigsten Trend sieht Sabine Giesler die wachsende Selbstständigkeit der Gäste. Die Seitenzugriffe im Internet seien um 27 Prozent angestiegen. "Dadurch buchen die Urlauber auch immer kurzfristiger." Für Privatzimmer-Vermieter gelte es, flexibler zu werden und ihre Zimmer auch für wenige Tage Aufenthalt anzubieten. Sie selbst habe vor, 2012 eine Aktualisierung des Internetauftritts bezüglich der Fremdsprachen und des Unterkunftsverzeichnisses vorzunehmen. In einer kurzen Aussprache sprach Gemeinderat Karl Amann ein großes Lob an Sabine Giesler und ihr Team aus. Er regte an, noch mehr in das Erschienungsbild der Gemeinde zu investieren. ]]>
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         <pubDate>Tue, 15 May 2012 01:44:29 +0100</pubDate>
         <title> Ein Dasein zwischen allen Stühlen</title>
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         <description><![CDATA[  Das Leben eines Jugendlichen steckt voller Dramen. Aber auch heiteren Episoden, wie ein Schultheaterst&#252;ck in Gaienhofen zeigt  ]]></description>
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		Das Leben eines Jugendlichen steckt voller Dramen. Aber auch heiteren Episoden, wie ein Schultheaterst&#252;ck in Gaienhofen zeigt<br>
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Das Leben eines Jugendlichen steckt voller Dramen. Aber auch heiteren Episoden, wie ein Schultheaterstück in Gaienhofen zeigt


   
Cecilia Ebenholz und Noah Grillenmaier sind ein einigermaßen normales Teenagerpaar mit einigermaßen normalen Sorgen und Nöten. Sie die hochbegabte Schülerin mit bürgerlich-konservativem Hintergrund; er aus der alternativen Patchwork-Familie, zwei Jahre jünger als seine Freundin, Sitzen-bleibe-Kandidat und die personifizierte Verzweiflung aller Lehrer. Dass beide Familien der Meinung sind, der jeweils andere habe einen schlechten Einfluss auf ihr Kind, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, macht die Sache nicht einfacher. Als Noah schließlich wegen seiner schlechten Leistungen die Schule verlassen muss und sich Cecilias Eltern über die veränderte Persönlichkeit ihrer Tochter Sorgen machen und über eine eventuelle Schwangerschaft phantasieren, hält die Beziehung dem Druck nicht länger stand. Die beiden trennen sich. Allerdings lässt der offene Schluss auch auf ein mögliches Happy End hoffen. "Schon wieder Montag? - Schulbus Blues" von Thomas Beck ist ein Theaterstück für Jugendliche und alle Junggebliebenen, die sich an ihre eigene Schulzeit erinnern können. Teils realistisch, teils vollkommen überspitzt sind die Bilder, in denen Beck einen Teenageralltag zeichnet, vom Familienschauplatz über die Schule bis hin zur Silvesterparty. Dabei lässt das Stück so gut wie kein Klischee aus und bietet mit seinen manchmal übertriebenen Dialogen oft genug Grund zum Lachen. Unter der Leitung von Margit Schlenker stellten rund 30 Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen fünf bis neun der Schule Schloss Gaienhofen die Vielzahl der verschiedenen Rollen dar. Beeindruckend hierbei die perfekte Logistik, die sekundenschnelle Wechsel zwischen den einzelnen Schauplätzen erlaubte und es mit einfachsten Mitteln vermochte, plötzlich eine vollkommen andere Szene zu zeigen. ]]>
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         <pubDate>Tue, 15 May 2012 01:45:22 +0100</pubDate>
         <title> Sie beruhigen bei nächtlichen Konflikten</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-gaienhofen/~3/qsN-XEG8psU/5507781</link>
         <description><![CDATA[  Zum Bundeskongress der Nachtwanderer kamen auch Teilnehmer aus der Schweiz und D&#228;nemark nach Gaienhofen und Konstanz.  ]]></description>
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		Zum Bundeskongress der Nachtwanderer kamen auch Teilnehmer aus der Schweiz und D&#228;nemark nach Gaienhofen und Konstanz.<br>
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Zum Bundeskongress der Nachtwanderer kamen auch Teilnehmer aus der Schweiz und Dänemark nach Gaienhofen und Konstanz.


   
Erst seit zwei Jahren bestehen die von Gaby Weiner und Maria Peschers gegründeten Nachtwanderer in Konstanz und Kreuzlingen. Und schon richtete die Gruppe in Gaienhofen den Bundeskongress der Nachtwanderer mit internationaler Beteiligung aus. In Konstanz-Kreuzlingen sind die Nachtwanderer als Ehrenamtliche der AWO angegliedert. In einer Pressemitteilung bezeichnen sie es selbst als mutig, als so junge Gruppe das Bundestreffen zu organisieren. Immerhin kamen Abordnungen aus 19 Städten, darunter ein starkes Team aus Bremen, wo 2004 erstmals auf deutschem Boden Nachtwanderer liefen. Die Moderation der Workshops wurde von Maja Bailer und Sabine Bretschneider ebenso routiniert wie einfühlsam bewerkstelligt. Mehrere Ziele wurden parallel verfolgt: Neu gegründete Gruppen erhielten Starthilfe; unterbesetzten Gruppen wurden Tipps zur Mitgliederwerbung geliefert; über allem stand die Frage der bundesweiten Organisation. Diese Vorarbeiten flossen ein in die Etablierung von fünf überregionalen Arbeitsgruppen. Abschließend wurden Daniela Koranda (Konstanz) und Lasse Berger (Bremen) zu Bundeskoordinatoren gewählt. Als Glücksfall entpuppte sich die Anwesenheit von fünf dänischen "Nachtraben", betonen die Nachtwanderer. Die Geschichte der Nachtraben: Erik Thorsted, der Vorstandsvorsitzende der größten Versicherung Dänemarks, wollte in seinem Leben noch mal etwas Anderes machen. Er überzeugte seinen Aufsichtsrat, dass es sinnvoller und obendrein kostengünstiger sei, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen als immer nur Schäden zu regulieren. Das war 1998. Heute bestehen die Nachtraben aus 261 Gruppen in Dänemark, Grönland und auf den Faröern. 63 ehrenamtliche Trainer schulen jedes Jahr 2000 neue Nachtraben, die auch erst mal gefunden werden müssen. Thorsted ist Direktor jener Stiftung, die das alles aufgebaut hat und am Laufen hält. Bestandteil des Bundeskongresses war eine nächtliche Exkursion durch Konstanz. Abends wurden alle angereisten Nachtwanderer von Bürgermeister Kurt Werner und Kreuzlingens Stadtammann Andreas Netzle im Konstanzer Hafen begrüßt. Dann gingen sie in elf Gruppen die Konstanzer Brennpunkte ab. Wie immer, achteten sie auf die Privatsphäre der Jugendlichen: Respekt und Vertrauen sind ihnen im Umgang besonders wichtig. Die Jugendlichen staunten, als sie erfuhren, dass extra wegen ihnen Nachtwanderer aus Deutschland, der Schweiz und Dänemark gekommen waren. ]]>
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     <![CDATA[Sie beruhigen bei nächtlichen Konflikten]]>
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      <item>
         <pubDate>Mon, 14 May 2012 01:43:22 +0100</pubDate>
         <title> Gedanken, Gespräche, Begegnungen</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-gaienhofen/~3/DqAMk7W6yPg/5506088</link>
         <description><![CDATA[  &#214;kumenischer Frauentag bringt Frauen aus dem Kreis zusammen  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		&#214;kumenischer Frauentag bringt Frauen aus dem Kreis zusammen<br>
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Ökumenischer Frauentag bringt Frauen aus dem Kreis zusammen


   
Das Interesse am Ökumenischen Frauentag in Gaienhofen war wieder sehr groß. Rund 90 Frauen aus der Region von Engen bis Konstanz waren angereist, um das diesjährige Motto "Im Wandel wachsen" gemeinsam und in Gruppen zu erörtern und zu erarbeiten. In den Händen eines bewährten Teams von engagierten Mitarbeiterinnen aus der Evangelischen Frauenarbeit im Kirchenbezirk Konstanz, der Katholischen Frauengemeinschaft kdf und dem Frauenreferat Region Bodensee, lag die Vorbereitung und Organisation des Tages. In der besinnlichen Andacht am Morgen wurden in kurzen Texten und meditativen Bildern und Klängen Impulse gesetzt für die Bibelgespräche und Arbeitsgruppen. Im Mittelpunkt der Morgenandacht und der Bibelgespräche stand das Magnificat der Maria. Aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der eigenen Lebensumstände betrachteten die Frauen die großen Veränderungen, denen Maria im Laufe ihres Lebens ausgesetzt war. Lebhaften Gedankenaustausch gab es in den sehr unterschiedlichen thematischen Gesprächsgruppen am Nachmittag. Auch dort ging es um Wandlung: In der Rückschau auf das eigene Leben und in der Reflexion über die Anlässe, die die eigene Person geprägt haben, und über die Sprache, wo alte Begriffe eine neue Bedeutung erfahren haben und neue Techniken und die Globalisierung neue Wortschöpfungen notwendig machen. Unterscheiden sich die Evangelien bereits in der Sicht auf Maria, wie eine Gruppe erarbeitete, so hat diese auch im Verlauf der Kirchengeschichte einen Wandel erfahren; die vielen Namen wie "Jungfrau" und "Himmelskönigin" zeugen davon. Ebenso wandelt sich der eigene Glaube im Verlauf eines Lebens; dem bekannten Glaubensbekenntnis wurden Thesen aus dem Buch "Ich glaube an Gott und so weiter" gegenüber gestellt. Bewegtes Verwandeln war das Thema des meditativen Tanzens. Angesichts knapp werdender Ressourcen und globaler Ungerechtigkeit beschäftigte sich die Gruppe "Wachstum verwandeln" mit der Frage, wie wir zukunftsfähig werden können. Inspirieren ließen sich die Frauen vom Konzept des "Bruttosozialglücks" in Bhutan. Ein festlicher musikalisch umrahmter Gottesdienst war Höhepunkt und Abschluss des ereignisreichen Tages. Mit der Kollekte unterstützen die Teilnehmerinnen zwei soziale Projekte in Radolfzell und in Jerusalem. ]]>
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         <pubDate>Sat, 12 May 2012 01:51:03 +0100</pubDate>
         <title> 2530 Euro Spende für Tannheim</title>
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         <description><![CDATA[  Bei der Benefizveranstaltung der Internatsschule Schloss Gaienhofen kamen 2530 Euro zusammen, die an die Nachsorgeklinik Tannheim gehen. Wir berichteten bereits &#252;ber die Spendengala, die von Sch&#252;lern organisiert wurde.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Bei der Benefizveranstaltung der Internatsschule Schloss Gaienhofen kamen 2530 Euro zusammen, die an die Nachsorgeklinik Tannheim gehen. Wir berichteten bereits &#252;ber die Spendengala, die von Sch&#252;lern organisiert wurde.<br>
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Bei der Benefizveranstaltung der Internatsschule Schloss Gaienhofen kamen 2530 Euro zusammen, die an die Nachsorgeklinik Tannheim gehen. Wir berichteten bereits über die Spendengala, die von Schülern organisiert wurde.


   
Die Klinik verwendet den Spendenbetrag für den Bereich "Junge Reha", in der sich Jugendliche und junge Erwachsene in einem vierwöchigen Aufenthalt von ihrer schweren Krankheit erholen, so die Information der Veranstalter. ]]>
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      <item>
         <pubDate>Sat, 12 May 2012 01:51:04 +0100</pubDate>
         <title> Das erste Obst ist ein Gemüse</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-gaienhofen/~3/ajX946hFlWM/5504143</link>
         <description><![CDATA[  Kochen mit Erika: Jetzt ist Rhabarber-Zeit. Die s&#228;uerliche "Frucht" l&#228;sst sich gut mit S&#252;&#223;em kombinieren  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Kochen mit Erika: Jetzt ist Rhabarber-Zeit. Die s&#228;uerliche "Frucht" l&#228;sst sich gut mit S&#252;&#223;em kombinieren<br>
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Kochen mit Erika: Jetzt ist Rhabarber-Zeit. Die säuerliche "Frucht" lässt sich gut mit Süßem kombinieren


   
Wie herzhaft schmeckt ein Rhabarberkuchen mit Baiser! Er wird in jedem Frühling sehnlichst erwartet und ist eine Zierde für die sonntägliche Kaffeetafel. Rhabarber eröffnet den Reigen der heimischen Fruchternte, und dabei ist er gar keine Frucht, sondern botanisch betrachtet ein Gemüse: eine kraftvolle Staude mit dicken Wurzeln, riesigen Blättern und grünfleischigen, etwas dickeren, und rotfleischigen, etwas zarteren, milderen Stielen. Rhabarber ist eine Pflanze aus der Familie der Knöterichgewächse und von asiatischer Herkunft. Die erste bekannte Beschreibung aus der Zeit um 2700 vor Christus stammt aus China. Sie nennt die Pflanze ein medizinisches Kraut, und das ist sie für lange Jahrhunderte geblieben, in denen ihre Wurzeln getrocknet, gemahlen und zu Pillen gedreht wurden, als beliebtes, weil wirksames abführendes Allheilmittel. Auch in Europa von der Antike bis zum Ende des Mittelalters wurde Rhabarber in Gestalt der Wurzel als medizinische Pflanze verwendet. Erst zu Beginn des 17. Jahrhunderts experimentierten englische Botaniker mit der Pflanze, indem sie begannen, die Blätter wie Spinat zu kochen und zu essen; dazu beschrieben sie den aparten säuerlichen Geschmack. Doch sie probierten die falschen Teile und unterlagen damit einem schon bald erkannten Irrtum. Denn die Oxalsäure in den grünen Blättern ist giftig, und vom Verzehr wird aus gesundheitlichen Gründen dringend abgeraten. Heute kommen die Stiele ohne Blätter in den Handel. Sie schmecken erfrischend säuerlich, denn sie enthalten verschiedene Fruchtsäuren; der geringe Anteil an Oxalsäure ist dabei für den normalen Verbrauch völlig unbedenklich. Zu den eifrigsten Rhabarberkonsumenten zählen in Europa die Engländer. Sie sind Meister in der Herstellung leckerer Pies und Marmeladen. Auch Holländer und Skandinavier lassen sich die herbsäuerlichen Stangen schmecken. In Deutschland entstanden um 1840 in den Vierlanden bei Hamburg die ersten Anpflanzungen; es dauerte aber noch einige Zeit, bis sich der Rhabarber im übrigen Land einbürgerte. Die Sorten "Holsteiner Blut" als Himbeerrhabarber mit grünlichem Stielende, und "Blutrhabarber" mit rotem Stielende sind die bekanntesten, die im Handel und in den Hausgärten vorkommen. Mit Phantasie machen die Gärtner und Feinschmecker regen Gebrauch von den Kombinationsmöglichkeiten, die in der Küche mit Rhabarber machbar sind. Süßspeisen, Kuchen, Konfitüre, Marmelade und Saft lassen sich herstellen. Zusammen mit anderen Früchten, wie Orangen, Bananen oder Himbeeren ergeben sich köstliche Süßspeisen; sie werden verfeinert mit Vanille, Zimt, Nelken oder Ingwer. Da der Rhabarber sehr sauer ist, verschlingt er viel Zucker; das sollte man bei der Zubereitung einkalkulieren. Das bekannte Stumpfwerden der Zähne, das sich nach dem Rhabarbergenuss einstellt, rührt daher, dass sich im Zusammenhang mit Milchprodukten (Sahne) Kalziumoxalat bildet, das an den Zähnen haftet. ]]>
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     <![CDATA[Das erste Obst ist ein Gemüse]]>
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         <pubDate>Fri, 11 May 2012 01:48:48 +0100</pubDate>
         <title> Fleißiges Üben trägt Früchte</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-gaienhofen/~3/i7S09qJIU6U/5502331</link>
         <description><![CDATA[  Ein gro&#223;es Spektrum an Instrumenten wies das Preistr&#228;gerkonzert der H&#246;ri-Musikschule auf  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Ein gro&#223;es Spektrum an Instrumenten wies das Preistr&#228;gerkonzert der H&#246;ri-Musikschule auf<br>
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Ein großes Spektrum an Instrumenten wies das Preisträgerkonzert der Höri-Musikschule auf


   
Zwölf Schüler der Jugendmusikschule Höri gestalteten das Preisträgerkonzert, teils als Solisten, teils im Zusammenspiel mit ihren jeweiligen Ausbildern. Besonders erfolgreich beim Wettbewerb Jugend musiziert 2012 in Singen waren Maren Schroff und Maj Höne, die sich auf ihrem Instrument, der Querflöte, jeweils einen zweiten und dritten Preis erspielten. Maj Höne wurde von Zeno Milo Robertson auf dem Klavier begleitet, der sich in der Kategorie "Klavierbegleitung" ebenfalls einen zweiten Preis erspielte und beim Preisträgerkonzert außerdem einen Soloauftritt bekam. Doch nicht nur die Holz-, auch die Blechbläser stellten beim Musikschulkonzert zwei Preisträger. Timo Ruof, der gemeinsam mit Josef Weimert am Klavier "Andante et Allegro" von Guillaume Balay zum Besten gab, erhielt mit der Trompete das goldene Jungmusiker-Leistungsabzeichen des Blasmusikverbandes Hegau-Bodensee. Ebenso Salomon Leu, der am Ende des Konzertes zeigte, welches Klangpotential in einer Tuba steckt. Aus der Gitarrenklasse von Elmar Amann waren drei seiner Schützlinge beim Konzert vertreten. Während Felix Westermann und Silvio Störmer ihr Können solo unter Beweis stellten, griff Amann mit Schüler Eike Gerken selbst zur Gitarre und zauberte im Duett einen Blues von Eddie Nünning aus den Saiten. Für einen Moment nach Ungarn versetzt fühlte sich der Zuhörer beim Konzertbeitrag von Julian Gasser und Lehrerin Karin Berger, die mit einem Csardas von Vittorio Monti auf dem Akkordeon begeisterten. Im Anschluss Rio Robertson, der, ebenfalls von Josef Weimert auf dem Klavier begleitet, dem Saxophon jazzige Klänge entlockte. Ebenfalls das Saxophon ließ Mareike Lücke etwas später noch einmal erklingen. Etwas getragener wurde es schließlich, als Fabian Kessler auf der Posaune Willi Heisers "Das Grab auf der Heide" vortrug. Der Bestätigung für ihre Arbeit erhielten sowohl Schüler, als auch Lehrer durch den anhaltenden Applaus, sowohl am Schluss, als auch zwischen den einzelnen Darbietungen. ]]>
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         <pubDate>Wed, 09 May 2012 01:46:57 +0100</pubDate>
         <title> Vorbildliches Projekt verbindet die Generationen</title>
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         <description><![CDATA[  Der seit neun Jahren bestehende Verein "Hilfe von Haus zu Haus" ist ein Erfolgsmodell vielf&#228;ltiger Nachbarschaftshilfe  ]]></description>
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		Der seit neun Jahren bestehende Verein "Hilfe von Haus zu Haus" ist ein Erfolgsmodell vielf&#228;ltiger Nachbarschaftshilfe<br>
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Der seit neun Jahren bestehende Verein "Hilfe von Haus zu Haus" ist ein Erfolgsmodell vielfältiger Nachbarschaftshilfe


   
Aus den Anfängen mit einem kleinen Stab von Helferinnen, die zur Betreuung von alten und kranken Menschen und zur Entlastung von pflegenden Angehörigen zum Einsatz kamen, hat sich in Gaienhofen in kurzer Zeit ein dichtes Netzwerk von Mitarbeiterinnen gebildet, die mit vielfältigen Aufgaben betraut sind. Das besondere Interesse an der Arbeit des Vereins zeigte die rege Teilname an der Mitgliederversammlung, zu welcher die Vorsitzende Maria Hensler Bürgermeister Uwe Eisch, mehrere Gemeinderäte, Vertreter der Pfarrgemeinden der evangelischen und katholischen Kirche und Pflegekräfte aus den sozialen Bereichen begrüßte. Dem Tätigkeitsbericht von Ulrike Riester war zu entnehmen, dass derzeit 75 Helferinnen zu unterschiedlichen Einsätzen bereit stehen. An 84 Einsatzorten waren die Mitarbeiterinnen im vergangenen Jahr unterwegs, wobei von der vorderen, mittleren bis zur hinteren Höri 17 211 Kilometer Fahrstrecke zusammen kamen. Insgesamt 14 576 Arbeitsstunden leisteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihren Einsätzen. Hilfe bei der Betreuung von alten und kranken Menschen im häuslichen Bereich und Beistand bei der Pflege und Entlastung der Angehörigen gehören zu den vordringlichsten Aufgaben. Ein engagiertes Team hat mit der Zubereitung des Mittagsessens für die Hermann-Hesse-Schule ein Erfolgskonzept gestartet. Inzwischen wird der tägliche Mittagstisch von Schülern und Lehrern begeistert angenommen. Begonnen wurde das Modell "Schulessen" mit 20 Essen; inzwischen sind es fast 600 in der Woche. Ein Grund für ein dickes Lob von Rektor Bernd Sutter an die Frauen des Kochteams, die täglich abwechslungsreiche Mittagessen zubereiten. Und dies nur aus frischen regionalen Produkten; darauf legen die Köchinnen besonderen Wert. Ebenfalls von dieser Küche profitieren Senioren, die von einem "Bringdienst" mit einer Mahlzeit versorgt werden. Erfolgreich angelaufen sind Einsätze von Jugendlichen, die bei einem Praktikum im Seeheim den Alltag älterer Menschen kennen lernen. Dabei entstehen beim persönlichen Umgang zwischen Alt und Jung oft herzliche und bleibende Kontakte. Die organisierte Nachbarschaftshilfe ist ein Gewinn für die dörflichen Gemeinschaften. Viele hilfesuchende Menschen können unterstützt werden; jungen Familien wird die Möglichkeit einer Kinderbetreuung geboten, und es wurden familienfreundliche flexible Arbeitsplätze für Frauen geschaffen. Den Mitarbeiterinnen werden regelmäßig Fortbildungen in verschiedenen Bereichen angeboten. Die hervorragend organisierte Arbeit der Nachbarschaftshilfe wurde von Hermann Schwörer, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates St. Johann, gelobt. Erfreut hob er die professionell geleistete Arbeit des Vorstands und das sichtbare ehrenamtliche Engagement aller Mitarbeiter hervor. Die von ihm empfohlene Entlastung des Vorstands erfolgte einstimmig. "Wer seine Zeit für die Nächsten einbringt, tut etwas Gutes" war eine schlichte Feststellung, mit der Maria Hensler den Dank an alle Mitarbeiter zum Ausdruck brachte. ]]>
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         <pubDate>Wed, 09 May 2012 01:46:56 +0100</pubDate>
         <title> Spurensuche im kleinen Paradies</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-gaienhofen/~3/QynUNox8dY8/5498587</link>
         <description><![CDATA[  Angelehnt an eine demn&#228;chst erscheinende Filmdokumentation &#252;ber Hermann Hesse wird in Gaienhofen an einem Buch &#252;ber den Schriftsteller gearbeitet  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Angelehnt an eine demn&#228;chst erscheinende Filmdokumentation &#252;ber Hermann Hesse wird in Gaienhofen an einem Buch &#252;ber den Schriftsteller gearbeitet<br>
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Angelehnt an eine demnächst erscheinende Filmdokumentation über Hermann Hesse wird in Gaienhofen an einem Buch über den Schriftsteller gearbeitet


   
Am Bodensee blühen gerade nicht nur Unmengen von Obstbäumen, sondern auch ein engagiertes Buchprojekt über Hermann Hesse und seine Lebens- und Schaffensperiode am Bodensee. Autoren sind die Besitzerin des Hermann-Hesse-Hauses in Gaienhofen, Eva Eberwein, sowie der Journalist Hardy Seer. Wie es in einer Pressemitteilung der Autoren heißt, soll das Buch sich thematisch anlehnen an die demnächst im Handel erscheinende Filmdokumentation "Hermann Hesse - Sein erstes Paradies". Die Schwerpunktthemen ranken sich entsprechend um die Jahre 1904 bis 1912, in welchen der Dichter mit seiner jungen Familie in Gaienhofen gewohnt hat, und wo sein Stern als erfolgreichster deutscher Schriftsteller und Nobelpreisträger aufging. Das Buch wird das Leben des Paares Hermann Hesse und Maria Bernoulli in ihrer anfänglich kleinen Wohnung in einem alten Bauernhaus ebenso einfangen, wie die Einflüsse der Lebensreformbewegung und die geomantischen Besonderheiten der Landschaft. Zum Inhalt gehören außerdem die nicht immer unproblematische Beziehung des Paares und dessen Haushaltführung. Gleichwohl wird Hesses Aufarbeitung seiner Kindheit in den am Bodensee entstandenen Erzählungen behandelt, und auch die Historie von Gaienhofen wird in gewisser Weise wiederbelebt. Zu guter Letzt werden prominente Hesse-Kenner vor Ort fotografiert und zu ihren Empfindungen befragt. Das Ergebnis soll dann ebenfalls Eingang in das Buch finden. Kürzlich war zu diesem Zweck der Hesse-Enkel Simon Hesse sowie der Hesse-Biograph Alois Prinz angereist. Auch der Psychotherapeut und Bestsellerautor Rüdiger Dahlke ließ es sich nicht nehmen, zu einem kurzen Besuch nach Gaienhofen zu kommen, um das Hermann-Hesse-Haus und seinen Garten zu bestaunen, sich seinen Lieblingsplatz im Garten auszusuchen und dort fotografieren zu lassen. Sein Lieblingsplatz im Haus war die Bibliothek des Dichters, welche von Eva Eberwein liebevoll und originalgetreu restauriert worden ist. ]]>
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         <pubDate>Tue, 08 May 2012 01:46:56 +0100</pubDate>
         <title> Ein Geweih für den "Hirschen"</title>
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         <description><![CDATA[  Ein echter 18-Ender, gestiftet von einem passionierten J&#228;ger, ziert jetzt die Tiefgaragenzufahrt des historischen Gasthauses  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Ein echter 18-Ender, gestiftet von einem passionierten J&#228;ger, ziert jetzt die Tiefgaragenzufahrt des historischen Gasthauses<br>
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Ein echter 18-Ender, gestiftet von einem passionierten Jäger, ziert jetzt die Tiefgaragenzufahrt des historischen Gasthauses


   
Welcher Gegenstand könnte wohl als Symbol für ein historisches Gasthaus, das nach einer alten Urkunde schon mindestens seit 1825 "Hirschen" heißt, sinnfällig in Frage kommen? Richtig - ein echtes Hirschgeweih. Ein solches prangt jetzt - wenn auch nicht am Haus selbst, das schon ein entsprechendes Wirtshausschild hat - prächtig an der Stirnseite der hölzernen Überdachung der Tiefgaragenzufahrt des hauseigenen Parkplatzes. Der 18-Ender ist ein Geschenk von Gerhard Gross, einem passionierten Jäger und Freund des Hauses, an die Wirtsleute Karl und Vreni Amann, die das Gasthaus nun schon in der siebten Generation führen. Und das Geweih ist wahrlich kein gewöhnliches, sondern eine ausgesprochene Seltenheit, denn es stammt von einem aufgrund der abnormen Geweihform so genannten "Gabelsprossenhirsch". Erlegt hat ihn Gerhard Gross in der Üfter Mark, einem Jagdgebiet bei Schermbeck am nördlichen Rand des Ruhrgebiets. Stolz berichtet Gross, wie er vor einer Lichtung über eine Stunde warten musste, bis sich der besondere Recke erhob und in eine günstige Position für den einen tödlichen Schuss begab. Nun ziert die außergewöhnliche Trophäe den neuen Parkplatz des "Hirschen". Durch die angenehm aus Holz gestaltete Überdachung der Tiefgaragenzufahrt fügt sich der normalerweise wenig prosaische Anblick eines Parkplatzes bestens in das Dorfbild ein. Und wie nötig dieser Parkplatz war! Mit seinen 36 Stellplätzen oben und 34 unten trägt er wesentlich zur Entspannung des Parkproblems in der Mitte von Horn bei. Nutzen sollen ihn, sagt Karl Amann, nicht nur die Gäste des "Hirschen", sondern auch die Kirchenbesucher. ]]>
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         <pubDate>Sat, 05 May 2012 01:48:42 +0100</pubDate>
         <title> Wirtschaft macht Schule</title>
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         <description><![CDATA[  Immer mehr Sch&#252;ler wollen wissen, wie die Wirtschaft eigentlich wirklich funktioniert und w&#228;hlen es - wenn m&#246;glich - als Schulfach. Ein Unterrichtsbesuch in Gaienhofen  ]]></description>
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		Immer mehr Sch&#252;ler wollen wissen, wie die Wirtschaft eigentlich wirklich funktioniert und w&#228;hlen es - wenn m&#246;glich - als Schulfach. Ein Unterrichtsbesuch in Gaienhofen<br>
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Immer mehr Schüler wollen wissen, wie die Wirtschaft eigentlich wirklich funktioniert und wählen es - wenn möglich - als Schulfach. Ein Unterrichtsbesuch in Gaienhofen


   
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