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      <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 09:56:48 +0100</pubDate>
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         <pubDate>Tue, 29 May 2012 13:05:33 +0100</pubDate>
         <title> Asbestabfälle illegal entsorgt</title>
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         <description><![CDATA[  Etwa drei Kubikmeter Eternitplatten hat ein bislang Unbekannter vor dem Recyclinghof Gammertingen nahe der B 32 abgekippt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Etwa drei Kubikmeter Eternitplatten hat ein bislang Unbekannter vor dem Recyclinghof Gammertingen nahe der B 32 abgekippt.<br>
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<![CDATA[
Etwa drei Kubikmeter Eternitplatten hat ein bislang Unbekannter vor dem Recyclinghof Gammertingen nahe der B 32 abgekippt.


   
Ihrem Zustand nach zu urteilen sind die als Sondermüll einzustufenden Asbestplatten bereits längere Zeit zwischengelagert worden, berichtet die Polizei. Sie dürften demnach von keinem aktuellen Abbruch stammen. Den Reifenspuren zufolge ist das Material vermutlich mit einem großflächigen Kippanhänger hertransportiert worden. Die Entsorgungskosten, die der Stadt nun entstehen, beziffert das Amt für Kreisabfallwirtschaft auf etwa 2000 Euro. ]]>
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      <item>
         <pubDate>Mon, 28 May 2012 16:42:13 +0100</pubDate>
         <title> Den Kooperationspartner einmal kennen lernen</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-gammertingen/~3/vYK9kmgeuuI/5526110</link>
         <description><![CDATA[  Mitarbeiter vom Backhaus Mahl besuchen Mariaberg.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Mitarbeiter vom Backhaus Mahl besuchen Mariaberg.<br>
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<![CDATA[
Mitarbeiter vom Backhaus Mahl besuchen Mariaberg.


   
An zwei Tagen hatten Führungskräfte und Verkäuferinnen des Backhauses Mahl Gelegenheit, ihren Kooperationspartner Mariaberg kennen zu lernen. Damit dies möglich wurde, gab es in Mariaberg ein breit gefächertes Programm. Für die Besuchergruppen, die auf zwei Tage verteilt waren, hielt die Einrichtung neben Führungen durch die Traditionsbäckerei, der Werkstatt für behinderte Menschen, das Kloster sowie die Kirche und einem gemeinsamen Mittagessen, auch ein erlebnispädagogisches Angebot in Form von Teamgames bereit. Bei diesen Teamgames mussten die Teilnehmer mit verbunden Augen ein Quadrat zueinander bilden, wobei ein gespanntes Seil festgehalten werden sollte. Durch die verschiedenen Aktionen war es den Mitarbeitern des Backhaus Mahl möglich sich gegenseitig sowie Mariaberg und die Arbeit vor Ort näher kennenzulernen. Markus Graessler, Verkaufsleiter bei Mahl, zeigte sich nach dem Besuch positiv überrascht: "Mir hat der Besuch in Mariaberg sehr gut gefallen. Ich hätte nicht gedacht, dass das Gelände hier so groß ist und Mariaberg ein so breites Spektrum an Angeboten zu bieten hat." Seit Januar ist in 35 Filialen der Bäckerei Mahl Dauergebäck aus der Mariaberger Traditionsbäckerei erhältlich. Das Angebot wechselt regelmäßig und reicht vom Nougattaler über Müsliriegel bis zum Knäckebrot. Außer in den Filialen des Backhauses Mahl können diese Produkte nur in Mariaberg erworben werben. Durch die neue Aktion bewegen sich die renommierte Bäckerei und Mariaberg weiter aufeinander zu. Schon seit Langem werden Praktika und Kooperationsausbildungen im Bereich Verkauf in verschiedenen Filialen des Backhaus Mahl in der Region und der Mariaberger Tochtergesellschaft Ausbildung & Service durchgeführt. ]]>
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      <item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 13:23:20 +0100</pubDate>
         <title> Sportwagenfahrer belästigt 17-Jährige</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-gammertingen/~3/T9WqS8k7dW8/5523795</link>
         <description><![CDATA[  Eine 17-j&#228;hrige Bewohnerin der Mariaberger Heime ist am Mittwoch, gegen 17.15 Uhr, an der Bushaltestelle bei der B 32, H&#246;he Unterer Torackerweg, vom Fahrer eines schwarzen Cabriolet-Sportwagens sexuell bel&#228;stigt worden.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Eine 17-j&#228;hrige Bewohnerin der Mariaberger Heime ist am Mittwoch, gegen 17.15 Uhr, an der Bushaltestelle bei der B 32, H&#246;he Unterer Torackerweg, vom Fahrer eines schwarzen Cabriolet-Sportwagens sexuell bel&#228;stigt worden.<br>
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<![CDATA[
Eine 17-jährige Bewohnerin der Mariaberger Heime ist am Mittwoch, gegen 17.15 Uhr, an der Bushaltestelle bei der B 32, Höhe Unterer Torackerweg, vom Fahrer eines schwarzen Cabriolet-Sportwagens sexuell belästigt worden.


   
Als das Mädchen zur Bushaltstelle kam, stand dort der Sportwagen mit AA-Kennzeichen. Das Dach war heruntergeklappt. Am Steuer saß ein etwa 50 bis 60 Jahre alter, schlanker Mann mit Stirnglatze. Das Mädchen ging zu dem Fahrer hin und fragte ihn, ob sie mit dessen Handy ihre Betreuerin anrufen dürfe. Nachdem der Fahrer eingewilligt hatte, setzte sich die 17-Jährige in das Fahrzeug und telefonierte. Währenddessen wurde der Mann handgreiflich und betatschte sie, wie es im Polizeibericht heißt. Sie sprang sofort aus dem Fahrzeug und lief davon. Das Auto folgte ihr. Aus dem fahrenden Auto heraus forderte der Mann das Mädchen auf, sich wieder zu ihm ins Fahrzeug zu setzen, was die 17-Jährige jedoch ignorierte. Der Mann ließ schließlich von seinem weiteren Vorhaben ab. Eine Betreuerin verständigte dann die Polizei. Möglicherweise haben noch anderer Personen den Vorfall beobachtet oder können Hinweise hierzu geben. Das Polizeirevier Sigmaringen ist unter Telefon 0 75 71/10 42 20 zu erreichen. ]]>
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     <![CDATA[Blitzmeldung Polizeimeldung]]>
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     <![CDATA[Sportwagenfahrer belästigt 17-Jährige]]>
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         <pubDate>Wed, 23 May 2012 17:15:35 +0100</pubDate>
         <title> Wo Vertrauen geschenkt wird, kann Friede wachsen</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-gammertingen/~3/-mn-5w2Nby8/5520711</link>
         <description><![CDATA[  Eine Mariaberger Intensiv-Wohngruppe weckt neue Lebensfreude.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Eine Mariaberger Intensiv-Wohngruppe weckt neue Lebensfreude.<br>
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<![CDATA[
Eine Mariaberger Intensiv-Wohngruppe weckt neue Lebensfreude.


   
Wenn Denis Ates (Name von der Redaktion geändert) über eine Wiese geht, sieht er sie gleich, die Pusteblumen. Sofort bückt er sich, schnappt sich eine und beginnt die kleinen Schirmchen seinem Gegenüber ins Gesicht zu blasen. Dabei lächelt er froh. Das macht er nur, wenn er besonders gute Laune hat. So geht es vielen Menschen. Nur, wenn alles im Leben rund läuft, nur wenn man mit sich und seiner Umwelt im Reinen ist, kann man sich auch an den kleinen Dingen im Leben erfreuen. Trotzdem unterscheidet sich Denis Ates Leben in vielen Punkten drastisch von dem, was die meisten Menschen für sich als normal" bezeichnen würden. Er ist einer von sechs Jugendlichen, die in einer Intensiv-Wohngruppe in Mariaberg leben. Sie meistern ihr Leben nicht nur mit geistigen- und körperlichen Behinderungen. Sie brauchen vor allem auch wegen ihrer teils massiven psychischen Erkrankungen ganz besonders intensive Zuwendung und Betreuung. Zerstörte Gegenstände und Selbstverletzungen sind bei dieser Kombination aus Beeinträchtigungen eher die Regel, denn die Ausnahme. Das führt in vielen Fällen dazu, dass das Umfeld der Personen sich bedroht fühlt und sich immer mehr zurückzieht. So war es auch bei Denis Ates. Denn nur wenn es ihm gut geht, tauchen die zärtlichen und liebenswürdigen Seiten seiner Persönlichkeit auf. Vor rund zwei Jahren zog er in die Mariaberger Intensiv-Wohngruppe und wird seitdem Tag und Nacht von erfahrenen Assistenten begleitet. Die Mitarbeiter der Diakonischen Einrichtung sind davon überzeugt, dass sie den dort betreuten Jugendlichen dabei helfen können, ihren Platz im Leben und vor allem ihren Seelenfrieden zu finden. "Seine zwangsaggressiven Ausbrüche finden immer seltener statt, dadurch fühlen wir uns darin bestätigt, dass wir mit unserem Betreuungskonzept auf dem richtigen Weg sind", erklärt Sven Witt, Hausleiter der Intensiv-Wohngruppe. Neben der guten Betreuung sind für die Bewohner aber auch geschützte Rückzugsmöglichkeiten besonders wichtig, um ihr seelisches Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. "Wir wollten dafür einen Raum der Stille, also einen gut geschützten Ort einrichten, an den sich die Bewohner zu Krisenzeiten zurückziehen können", so der Hausleiter. Dank zahlreicher Spendengelder, die unter anderem von der Werner Kossmann Stiftung aus Reutlingen kamen, konnte so ein heilpädagogisch sinnvoller Raum renoviert und eingerichtet werden. Hier dürfen sich die Bewohner nun, ohne sich selbst und andere zu gefährden, so lange zurückziehen bis sie ihr inneres Gleichgewicht wieder gefunden haben. Dank dieser intensiven Betreuung entdecken die Jugendlichen welche Talente und Fähigkeiten in ihnen schlummern. In der Schule trainiert Denis Ates, wie er sich mit Hilfe von Gebärdensprache verständigen kann. In der Wohngruppe lernte er, beim Einräumen der Spülmaschine zu helfen, den Müll aus dem zweiten Stock runter zum Eimer zu tragen oder beim Kochen den Assistenten zur Hand zu gehen. Nicht nur zu der Zeit zu der sich Löwenzahn in Pusteblumen verwandelt, genießt Denis Ates die ausgiebigen Spaziergänge durch den Stadtteil oder den nahe gelegenen Wald. Auch der Mariaberger Bioland Bauernhof gehört zu seinen Lieblingsplätzen. Ein besonderes Highlight für ihn sind die Besuche des Schulgottesdienstes. Hier, unter den vielen neuen Gesichtern, die ihm vorbehaltlos begegnen, darf er die Glocke läuten oder auch mal das Brot brechen. In diesen Momenten leuchten seine Augen und er scheint mit sich selbst und seinem Leben vollkommen im Reinen zu sein. Die Diakonische Einrichtung Mariaberg betreut rund 3800 Menschen in der Region. Finanziert werden die Grundleistungen laut Mitteilung der Einrichtung durch die staatlichen Kostenträger. Einige der vielfältigen Aufgaben und Hilfen für geistig und körperlich behinderte sowie für sozial benachteiligte Menschen können jedoch nur durch Spenden finanziert werden. Spenden für die von Mariaberg betreuten Menschen können auf das Konto 112 503, Bankleitzahl 640 500 00 bei der Kreissparkasse Reutlingen erfolgen. Informationen im Internet: www.mariaberg.de  ]]>
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     <![CDATA[Wo Vertrauen geschenkt wird, kann Friede wachsen]]>
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         <pubDate>Tue, 22 May 2012 18:11:42 +0100</pubDate>
         <title> Regenstäbe, Lichtzauber und Live-Musik</title>
         <link>http://feedproxy.google.com/~r/suedkurier-gammertingen/~3/ljwwO6KIpfo/5518741</link>
         <description><![CDATA[  Mittsommerkl&#228;nge als Kunstprojekt f&#252;r alle Sinne  ]]></description>
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		Mittsommerkl&#228;nge als Kunstprojekt f&#252;r alle Sinne<br>
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Mittsommerklänge als Kunstprojekt für alle Sinne


   
Ein warmer Sommerregen - ohne nass zu werden: Dieses Gefühl können die Besucher der Mittsommerklänge am 22. Juni in Mariaberg erleben. Ob stahlblauer Himmel oder sternenklare Nacht, ab 16 Uhr ist in der Mariaberger Parkanlage zwischen Kastanien und Eichen ein sanftes Regenrauschen zu hören. Wie das geht? In einem Workshop vom 18. bis 21. Juni zwischen 9 und 12 Uhr, sowie von 15 bis 18 Uhr ist jeder eingeladen, einen Regenstab zu bauen und zu gestalten. Zum Mittsommerfest werden diese kunterbunten Kunstobjekte dann "regnen". Live-Musik von klassisch bis rockig zu jeder halben Stunde ergänzt die "regnerischen" Mittsommerklänge. Nach Einbruch der Dunkelheit wird der Park mit Kerzen und Lichtern stimmungsvoll beleuchtet und man kann bei Cocktails und kulinarischen Leckerbissen der Musik lauschen. Das Besondere an diesem Kunstprojekt sei die vielfältige Mischung, erklärt Winfried Maulbetsch, Mitorganisator der Veranstaltung: "Ob beim Workshop oder beim Mittsommerfest - die Mittsommerklänge sprechen alle Sinne an und ermöglichen somit auch die Begegnung von Menschen jeden Alters, mit und ohne Behinderung." Mariaberger Schüler, Mitarbeitende und Bewohner nehmen ebenso am Workshop teil wie Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus der Region. Und auch das musikalische Programm zeigt die bunte Vielfalt der "Mittsommerklänge": Lukas Mauch rappt, Kim Klemenz spielt Gitarre zu Popsongs und neben der Lautenbacher Blaskappelle und der Gammertinger Band Tonmission treten noch viele weitere Musiker in der Mariaberger Parkanlage auf. Dies ist auch das Ziel von "Kufe 12", zu dessen Programm die Veranstaltung "Mittsommerklänge" gehört. Bei diesem Kulturfestival in den Landkreisen Sigmaringen, Bodensee, Biberach und Konstanz steht die gemeinsame Arbeit von Menschen mit und ohne Behinderung im Vordergrund. Das Festival stellt die Begabungen der Teilnehmer künstlerisch, musikalisch, im Schauspiel, literarisch oder im sportlichen Bereich heraus. Der Eintritt zu der Veranstaltung "Mittsommerklänge" ist frei. Weitere Informationen zu Workshop und Mittsommerfest gibt es bei Winfried Maulbetsch unter der Telefonnummer 0 71 24/92 35 45 oder per E-Mail unter w.maulbetsch@mariaberg.de ]]>
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         <pubDate>Thu, 17 May 2012 17:11:48 +0100</pubDate>
         <title> "Bilder zur Bibel" - anschaulich und herausfordernd</title>
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         <description><![CDATA[  Die Kees de Kort Ausstellung in Mariaberg ist jetzt er&#246;ffnet.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Die Kees de Kort Ausstellung in Mariaberg ist jetzt er&#246;ffnet.<br>
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Die Kees de Kort Ausstellung in Mariaberg ist jetzt eröffnet.


   
Bunt, wild, herausfordernd, aufgeladen mit voller Begeisterung - so könnte man die Werke des niederländischen Malers Kees de Kort beschreiben, die im Rahmen der Reihe "Kunst im Kloster" jetzt in Mariaberg ausgestellt werden. In jedem Fall handelt es sich dabei um eine besondere Zusammenstellung. "Auszüge des aktuellen Zyklus "Die weisen Wort Jesu, werden hier in Mariaberg zum ersten Mal ausgestellt", erzählte Dekan i.R. Klaus Homann, Verwaltungsratmitglied von Mariaberg, bei seiner Begrüßungsrede während der Vernissage, "deswegen freue ich mich umso mehr, heute die Ausstellung eröffnen zu dürfen." Dieser Zyklus besteht aus mehreren Kohlezeichnungen, die einen schönen Kontrast zu den typischen Malereien bilden, die man sonst mit Kees de Kort in Verbindung bringt. Trotzdem bilden natürlich Teile der Reihe "Bilder zur Bibel" das Herzstück der Ausstellung. Eine Einführung zu den Werken des niederländischen Kunstschaffenden, gab Theologe Mathias Jeschke, der bei der Deutschen Bibelgesellschaft Stuttgart als Verlagslektor tätig ist. Die stimmungsvolle Umrahmung der Vernissage gestaltete der Reutlinger Knabenchor "Capella Vocalis" unter der Leitung von Eckhard Weyand Das Talent des heute als Illustrator und Designer bekannten Kees de Kort wurde vor 40 Jahren durch eine Ausschreibung der Niederländischen Bibelgenossenschaft (NBG) entdeckt. "Es ging darum, dass eine Reihe von Bibelgeschichten für geistig behinderte Jugendliche angefertigt werden sollten", so Mathias Jeschke. Die Probezeichnungen des jungen Kees de Kort überzeugte die Jury der niederländischen NBG-Kommission. Um sich noch besser in die Thematik einzuarbeiten besuchte er verschiedene Behinderteneinrichtungen. Wegweisend dabei war wohl die Feststellung, dass viele Jugendliche mit Behinderungen, ebenso wie Kinder, nicht lesen und schreiben können. Der Künstler versetzte sich in diese Perspektive und versuchte wieder wie ein Kind zu sehen. "Seine Kinderbibel konzipierte er demnach als Anschaubibel, denn seine anschaulichen Werke, funktionieren auch ohne Texte", schilderte Mathias Jeschke. Heutzutage gilt gerade diese schlichte und klare Bildsprache als besonderes Kennzeichen der Werke Kees de Korts. Als originelles Merkmal der Mariaberger Ausstellung stehen die Bibeltexte, die großformatig unter dem Davidzyklus am Boden angebracht sind: "Durch die lebensgroße Darstellung der Figuren und der unmittelbaren Begegnung mit dem Text entsteht für den Betrachter der Eindruck, mitten im Bild und somit in der Geschichte zu sein" erläutert Axel Klöss-Fleischmann, der Kurator der Ausstellung und Leiter des Atelier 5 in Mariaberg. Die Kompositionen in denen Bibelgeschichten illustriert werden setzen sich in der Regel aus großen farbigen Flächen zusammen. Alle Menschen stehen fast immer zentral auf der Grundlinie, die Bilder haben wenig Perspektive. Dieser besondere Stil in dem Kees de Kort die Bibelgeschichten illustrierte, spricht Menschen auf der ganzen Welt an. Seine Bücher wurden bis heute in mehr als 90 Sprachen übersetzt. Interessierte können die Ausstellung im Klostergebäude Mariaberg bis einschließlich Sonntag, 9. September immer montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr, freitags von 8 bis 15 Uhr und sonntags über den Eingang der Klosterkirche von 13.30 bis 16.30 Uhr besichtigen.  ]]>
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         <pubDate>Thu, 17 May 2012 10:04:05 +0100</pubDate>
         <title> Gemeinsam anders - das macht das Leben eben bunt</title>
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         <description><![CDATA[  Die Au&#223;enstelle der Mariaberger Sonderschule feierte ihr zehnj&#228;hriges Jubil&#228;um  ]]></description>
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		Die Au&#223;enstelle der Mariaberger Sonderschule feierte ihr zehnj&#228;hriges Jubil&#228;um<br>
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Die Außenstelle der Mariaberger Sonderschule feierte ihr zehnjähriges Jubiläum


   
"Wir sind anders als ihr, ihr seid anders als wir. Na, und? Das macht das Leben eben bunt!", sangen die Schüler der Gammertinger Realschule und der ortsansässigen Außenstelle der Mariaberger Sonderschule. Sie hatten zusammen mit ihren Lehrern das Stück von Robert Metcalf einstudiert, um es anlässlich der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der Außenstelle den rund 150 geladenen Gästen vor Ort vorzutragen. Die vielbeschworene "Inklusion" - das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ist dort bereits Wirklichkeit geworden, teilt Mariaberg mit. Trotz Unterschieden, richten Lehrer und Schüler das Augenmerk vor allem auf das Verbindende: die Gemeinsamkeiten. "Zu Beginn, als erste Kooperationsgespräche stattfanden, mussten wir erst von dieser Idee überzeugt werden", erinnerte Herbert Winkler, Leiter der Realschule Gammertingen in seinem Grußwort. Doch heute stehe die Beziehung auf festen Beinen. Es sei inzwischen normal, dass beide Schulen unter einem Dach sind. "Ich wünsche der Außenstelle für die Zukunft alles Gute und hoffe, dass es noch viele fruchtbare Kooperationen zwischen den verschiedenen Klassen geben wird", führte Herbert Winkler aus. Martin Kurrle, Leiter der Außenstelle, Ursel Miller, Elternvertreterin und Michael Sachs, Vorstandsmitglied von Mariaberg sowie Manfred Weiser, Leiter der Mariaberger Sonderschule und Geschäftsführer des Mariaberger Geschäftsfeldes Bildung, Jugendhilfe, Beruf, schlossen sich in Ihren Reden den guten Wünschen an. Manfred Weiser, Schulleiter der Mariaberger Sonderschulen lobte vor allem das engagierte Kollegium, das sich mit ganzem Herzen dieser Aufgabe verschrieben habe. "Es ist eine große Herausforderung und ein Gewinn zugleich den Schulalltag so zu gestalten, dass jeder gleichermaßen gefordert wie gefördert wird", beschrieb Manfred Weiser. Er appellierte abschließend, diesen Tag als Ansporn dafür zu nehmen, den Alltag noch bewusster zu gestalten. "Es ist normal verschieden zu sein" zitierte er den ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. Deshalb sollen wir den anderen in seiner Individualität annehmen und auf dieser Basis die Gemeinsamkeit gestalten. Nach dem offiziellen Festakt, ließen die Schüler mit ihren Eltern, den Lehrer und allen anderen Gästen den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen in der Außenstelle ausklingen.  ]]>
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         <pubDate>Tue, 15 May 2012 13:56:04 +0100</pubDate>
         <title> In Mariaberg gibt es keine "Reingschmeckte"</title>
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         <description><![CDATA[  Festgottesdienst zum gro&#223;en Jubil&#228;um. Diakonische Einrichtung ist 160 Jahre alt.  ]]></description>
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		Festgottesdienst zum gro&#223;en Jubil&#228;um. Diakonische Einrichtung ist 160 Jahre alt.<br>
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Festgottesdienst zum großen Jubiläum. Diakonische Einrichtung ist 160 Jahre alt.


   
"In Mariaberg gibt es keine Reingschmeckte, hier gibt es keine Fremden, hier gehört jeder dazu", mit dieser Aussage machte Anna Wolf, seit 73 Jahren Bewohnerin des Stadtteils Gammertingen-Mariaberg die Besonderheit ihres Lebensumfeldes deutlich. Zusammen mit Hedwig Marquardt, die auch bereits seit 70 Jahren hier lebt, berichtete sie im Rahmen des Festgottesdienstes zum 165-jährigen Jubiläum Mariabergs vom Leben im Stadtteil. "Mariaberg ist Heimat! Hier zeigt keiner mit dem Finger auf Dich. Bei uns kann man lernen und arbeiten, seine Möglichkeiten umsetzen und hier kann keiner etwas falsch machen", so Anna Wolf weiter über ihr Lebensgefühl in Mariaberg. Im Mai 1847 gründete der Uracher Arzt Carl Heinrich Rösch die "Pflegeanstalt" Mariaberg, um dort ein gesundes und heilsames Lebensumfeld für Menschen mit Behinderung zu schaffen. "Heute kümmert sich Mariaberg um rund 3800 Menschen in den Landkreisen Sigmaringen, Reutlingen, Zollernalb, Alb-Donau und in Stuttgart", berichtete Thilo Rentschler, Vorstandssprecher von Mariaberg in seiner Begrüßungsansprache. "Wir ermöglichen Leben, Wohnen und Arbeiten für Menschen mit Behinderung in der gesamten Region und machen aus Gammertingen-Mariaberg einen lebendigen und lebenswerten Stadtteil für Menschen mit und ohne Behinderung." Zahlreiche prominente Gäste verliehen dem Festgottesdienst einen angemessenen Rahmen. Die Predigt hielt der Mariaberger Vereinsvorsitzende Dekan i.R. Klaus Homann. Für die musikalische Untermalung sorgte die Musikkapelle Feldhausen-Harthausen. Die Jubiläumsfeierlichkeiten rundeten die Vernissage der Ausstellung "Bilder zur Bibel" des holländischen Künstlers Kees de Kort im Mariaberger Klostergebäude sowie eine kunsthistorische Führung durch die Klosteranlage ab. ]]>
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         <pubDate>Tue, 08 May 2012 16:08:03 +0100</pubDate>
         <title> "fair &amp; mehr": inklusives Café als Ort der Begegnung</title>
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         <description><![CDATA[  Seit kurzem ist Gammertingen um ein Caf&#233; in der Innenstadt reicher: das "Caf&#233; fair &amp; mehr" hat seine T&#252;ren im Haus am Tr&#233;gueuxplatz 1 mit einer Feier er&#246;ffnet.  ]]></description>
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		Seit kurzem ist Gammertingen um ein Caf&#233; in der Innenstadt reicher: das "Caf&#233; fair &amp; mehr" hat seine T&#252;ren im Haus am Tr&#233;gueuxplatz 1 mit einer Feier er&#246;ffnet.<br>
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Seit kurzem ist Gammertingen um ein Caf in der Innenstadt reicher: das "Caf fair & mehr" hat seine Türen im Haus am Trgueuxplatz 1 mit einer Feier eröffnet.


   
Mariabergs Vorstandssprecher Thilo Rentschler begrüßte die rund 60 Gäste und freute sich über das neue Angebot in Gammertingen "Bei der Eröffnung des Wohnhauses am Trgueuxplatz wussten wir zwar, dass wir eine Begegnungsstätte im Gebäude gestalten wollten, aber wir wussten noch nicht, wie diese aussehen wird. Das Caf ist nun eine ganz besondere Möglichkeit zur Begegnung. Die Kombination aus einem Caf und dem Verkauf von Weltladenprodukten kann dann funktionieren, wenn viele Gäste kommen und das Caf annehmen. Wenn die Gesellschaft offen ist für die Begegnung mit Menschen mit Behinderung funktioniert auch Inklusion." Susanne Scham vom Weltladen Gammertingen berichtete über die Idee, mit Mariaberg eine Kooperation einzugehen "Letztes Jahr habe ich gehört, dass Mariaberg noch nicht endgültig festgelegt hatte, wie die Begegnungsstätte aussehen soll. Darauf hin habe ich mit Walter Märkle, dem Projektleiter aus Mariaberg, gesprochen und wir haben gemeinsam das Konzept des Cafs entwickelt. Für den Gammertinger Weltladen ist das hier nun die fünfte Adresse im Laufe von 29 Jahren. Wir freuen uns sehr, dass wir unser 30-jähriges im nächsten Jahr in den neuen Räumen feiern können. Wir sind gespannt, wie sich die Zusammenarbeit von hauptamtlichen Mitarbeitern, ehrenamtlichen Helfern und Menschen mit Behinderung entwickelt. Das Leitmotiv der Weltläden Eure Almosen könnt ihr behalten, wenn ihr den Menschen gerechte Preise zahlt. Von Don Helder Camara hat auch hier im neuen Caf große Bedeutung und gilt sowohl für die Produkte aus Übersee als auch für die regionalen Artikel." Bürgermeister Holger Jerg, der sich schon auf einen frisch gebrühten Kaffee freute, wies darauf hin, dass das "Caf fair & mehr" die Innenstadt von Gammertingen bereichert und somit einen wichtigen Beitrag zum Projekt Kleinstadtleben darstellt. Außerdem appellierte er an die Gammertinger Bürger: "Nur wenn jemand kommt und etwas aufbaut, nur wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt, kann das Projekt Kleinstadtleben gelingen. Das Caf hier ist ein weiteres Mosaiksteinchen und kann dazu beitragen andere Angebote zu beleben." Im Angebot hat das Caf fair gehandelten Kaffee, Lebensmittel, Schönes für Zuhause und Schmuck aus dem Weltladen aber auch Produkte aus Mariaberg, wie Back- und Wurstwaren, Linsen und Senf. Zum Mittagessen gibt es täglich ein Salatbuffet, Suppen, Maultaschen und verschiedene salzige Kuchen. Gertrud Kraus, eine der neuen Mitarbeiterinnen, ist gespannt auf ihre neue Tätigkeit: "Mir gefällt die helle und freundliche Einrichtung. Die Menschen mit Behinderungen aus Mariaberg und Gammertingen kenne ich schon von meinem vorherigen Arbeitsplatz." Gemeinderat Josef Vogelsang ließ es sich nicht nehmen, zur Eröffnung des Cafs zu kommen "Ich denke, dass das Caf eine Bereicherung für die Hohenzollernstraße ist und mir gefallen die Räume hier sehr. Ich komme sicher auch später einmal zum Kaffeetrinken vorbei." ]]>
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         <pubDate>Tue, 08 May 2012 15:59:52 +0100</pubDate>
         <title> Bei Therapieansätzen das ganze System im Blick haben</title>
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         <description><![CDATA[  Mariaberger Mitarbeitende werden zu "Systemischen Beratern" .  ]]></description>
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		Mariaberger Mitarbeitende werden zu "Systemischen Beratern" .<br>
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Mariaberger Mitarbeitende werden zu "Systemischen Beratern" .


   
Die diakonische Einrichtung Mariaberg arbeitet im Bereich Wohnen/Jugendhilfe der Ausbildung & Service gemeinnützige GmbH (A&S) schon länger erfolgreich mit Hilfe des Systemischen Therapieansatzes. Vor drei Jahren wurden alle Mitarbeitende dieses Bereichs im Rahmen eines Basiskurses in "Systemischer Arbeits- und Denkweise" geschult. Im Anschluss daran nahmen sieben Mitarbeitenden an einer Fortbildung zum "Systemischen Berater" teil. Jahrgangsleiter Bernhard Kost vom Systemischen Institut für Bildung, Forschung und Beratung (FoBiS) und Petra Pfendtner, Teil des Leitungsteams des FoBiS, überreichten den sieben Absolventen in Mariaberg jetzt ihre Zeugnisse. Dies teilte die Pressestelle mit. Bei der Systemischen Denkweise, lernen Fachkräfte, Dinge ganz anders zu sehen, als sie es bisher gewohnt waren, um dann kreative Wege bei der Problemlösung gehen zu können. Diese Ansätze gelten in Fachkreisen als besonders effektiv, weil aus vermeintlichen Problemen heraus, völlig neue Lösungswege entdeckt werden können. Das bedeutet unter anderem, dass für die Entwicklung von Therapieansätzen alle Systeme, in denen Menschen leben, in den Blick genommen werden. Dabei kann es sich u.a. um die Familienverhältnisse, die Schulsituation, das Wohnumfeld, soziale Netzwerke oder auch die Freizeitaktivitäten handeln. Probleme sollen dabei zunächst möglichst wertfrei als Tatsachen anerkannt werden. Denn sie verweisen bereits auf geeignete Lösungsansätze. "Ich erinnere mich noch gut an einen Fall bei dem ein Junge wegen einer bevorstehenden Probeklausur extrem unter Druck stand", erzählt Dr. Reiner Blinkle, Leiter des Fachdienstes der A&S weiter. Anhand des Ergebnisses sollte eine Empfehlung für die weiterführende Schule ausgestellt werden. Die Eltern, beide Akademiker, kamen mit ihrem Sohn zur Therapie, weil das Kind immer stärker unter Druck stand, weil er unbedingt eine Empfehlung für den Besuch des Gymnasiums bekommen wollte. "Er erzählte mir in der Therapiestunde, dass sein Hirn sich in bestimmten Drucksituationen in der Schule verkrampfe", so Dr. Blinkle. Aus systemischer Perspektive kam es nun darauf an, das Problem anzuerkennen und nicht im Sinne von "aber das Gehirn kann sich doch gar nicht verkrampfen" Kritik zu üben. "Es galt einen kreativen Weg zu finden, um dem sehr guten Schüler zu helfen in Stresssituationen wieder ruhig und gelassen zu werden", führt Blinkle aus. Dafür schlug er dem Jungen vor einen "Hirn-Krampf-Schiebe-Regler (HiKraSchieRe)" aus Legosteinen zu bauen. Immer, wenn er sich zu sehr unter Druck gesetzt fühlte konnte er den Regler, wie an einer Stereoanlage, gegen Null schieben. "Schon nach dem ersten Einsatz des HiKraSchieRe besserte sich sein Zustand zusehends", erinnert sich Dr. Reiner Blinkle. Dieser Weg mit dem Problem umzugehen half dem Jungen, so dass die Therapie erfolgreich beendet werden konnte. "Und die Empfehlung für das Gymnasium hat er letztendlich auch noch bekommen", so Blinkle. Natürlich lässt sich nicht immer so schnell und so einfach ein kreativer Weg mit Hilfe des systemischen Therapieansatzes finden. Aber auch damit werden die sieben Mariaberger Mitarbeitende, die jetzt beim Systemischen Institut für Bildung, Forschung und Beratung (FoBiS) zum Systemischen Berater abschlossen, lernen umzugehen. Deswegen betonte auch Manfred Weiser, Geschäftsführer der Ausbildung & Service gemeinnützigen GmbH in seiner Laudatio: "Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft und bin mir sicher, dass Sie Ihren gelungenen Abschluss ihrer Fortbildung zum Systemischen Berater nicht als Abschluss Ihres Lernens sonder als neue Basis Ihrer eigenen Weiterentwicklung sehen." Dr. Reiner Blinkle und Francesco Staibano, Leiter des Bereichs Wohnen/Jugendhilfe der A&S schlossen sich diesen guten Wünschen an. ]]>
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         <pubDate>Tue, 08 May 2012 15:23:16 +0100</pubDate>
         <title> Fools Garden Duo bringen die Turnhalle zum Brodeln</title>
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         <description><![CDATA[  Dicht gedr&#228;ngt erwartete das Publikum den Start des &#130;Fools Garden unplugged Duo-Konzerts&#146; in der Mariaberger Sporthalle. Die unbest&#228;ndigen Wetterbedingungen zwangen die Veranstalter das Konzert vom Kreuzgarten des Klosters in die Turnhalle zu verlegen. "Das hatten wir uns anders vorgestellt, aber die neue Location soll der Stimmung keinen Abbruch tun", rief der S&#228;nger Peter Freudenthaler dem Publikum zur Begr&#252;&#223;ung zu. Freundenthaler sollte Recht behalten.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[
		
		Dicht gedr&#228;ngt erwartete das Publikum den Start des &#130;Fools Garden unplugged Duo-Konzerts&#146; in der Mariaberger Sporthalle. Die unbest&#228;ndigen Wetterbedingungen zwangen die Veranstalter das Konzert vom Kreuzgarten des Klosters in die Turnhalle zu verlegen. "Das hatten wir uns anders vorgestellt, aber die neue Location soll der Stimmung keinen Abbruch tun", rief der S&#228;nger Peter Freudenthaler dem Publikum zur Begr&#252;&#223;ung zu. Freundenthaler sollte Recht behalten.<br>
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Dicht gedrängt erwartete das Publikum den Start des Fools Garden unplugged Duo-Konzerts in der Mariaberger Sporthalle. Die unbeständigen Wetterbedingungen zwangen die Veranstalter das Konzert vom Kreuzgarten des Klosters in die Turnhalle zu verlegen. "Das hatten wir uns anders vorgestellt, aber die neue Location soll der Stimmung keinen Abbruch tun", rief der Sänger Peter Freudenthaler dem Publikum zur Begrüßung zu. Freundenthaler sollte Recht behalten.


   
Das Duo zog die knapp 300 Zuschauer vom ersten Takt an in seinen Bann. Direkt beim Eröffnungssong, dem Lied "Glory", brachen die Zuschauer in begeistertes Jubelgeschrei aus. Auch beim darauf folgenden Beatles-Klassiker "Hello Goodbye" konnte niemand mehr still stehen und Textzeile für Textzeile wurde inbrünstig mitgesungen. Musikalische Vergleiche zwischen der Band und den weltbekannten Pilzköpfen aus Liverpool sind eher die Regel, denn die Ausnahme. Fools Garden scheuen auch keine Vergleiche mit den Ausnahmemusikern.  So überrascht es kaum, dass Freudenthaler, wenn er die freie Auswahl hätte, am liebsten mal einen Song zusammen mit Paul McCartney aufnehmen würde. Beim nächsten Lied des Abends "Cook it a while" legten das Energiebündel und der Gitarrist Volker Hinkel noch eine Schippe mehr drauf. Neben vielen Klassikern hatte die Band auch neue Songs im Gepäck. "Wir haben jetzt die Hälfte des neuen Albums aufgenommen", so Freudenthaler, "davon spielen wir jetzt den Track Water, der meinem vor sechs Jahren verstorbenen Vater gewidmet ist." Nach diesem melancholischen und extrem gefühlsgeladenen Song stellte die Band noch das Lied "Innocence" vor, das demnächst als erste Single ausgekoppelt wird. Das temporeiche, eindrucksvolle Lied klingt anders als der gewohnte Sound, aber kam beim Publikum trotzdem bestens an und bietet auch Ohrwurm-Potential. Für die Gestaltung des Albumcovers konnte die Band Klaus Voormann gewinnen. "Wir haben uns mit ihm in seinem Haus am Starnberger See getroffen und ich habe mich gefreut wie ein kleiner Junge, dass ich das erleben durfte", verrät Peter Freudenthaler. Der Grafiker Voormann zeichnete das Cover des 1966 erschienen Beatles-Album "Revolver" auf dem auch der Hit "Yellow Submarine" ist. Es bleibt abzuwarten ob das der Band helfen wird, an ihren 1996-Hit "Lemon Tree" anzuknüpfen. Als das Konzert in Mariaberg sich dem Ende zuneigte, zaubert das Duo dann auch ihren größten Hit aus der Trickkiste. Was dann passierte, dürfte dem ein oder anderen zahlreiche Gänsehautschauer über den Rücken gejagt haben. Die Stimmung in der Halle schien zu explodieren, das Publikum sang jede Zeile mit, alle tanzten und zeigten sich restlos begeistert. "Wir möchten nicht auf den Song reduziert werden, er ist ein Teil von uns, ohne ihn, wären wir nicht die, die wir sind", schildert Peter Freudenthaler, "aber natürlich spielen wir den Song auch gern, wenn wir sehen, wie sehr sich das Publikum darüber freut." Doch auch nach dem Konzert war für das Duo dann noch lange nicht Feierabend. Es wurden zahllose Autogramme geschrieben und etliche Erinnerungsfotos geschossen. Dort trafen die zwei dann ihre für diesen Abend wohl jüngsten Fans. Maya (11) und Lilly (9) aus Reutlingen. "Richtige Fans sind wir noch nicht, aber ich fand das Konzert echt gut und freue mich über das Erinnerungsfoto", verrät Lilly. Danach verschwindet die Band dann in ihren wohl verdienten Feierabend. "Aber wir würden gern mal wieder kommen, um dann noch mal ein Konzert im Kreuzgarten zu spielen", verrät Peter Freundenthaler, bevor er die Tür zum Backstagebereich hinter sich zufallen lässt.  ]]>
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         <pubDate>Tue, 08 May 2012 14:32:57 +0100</pubDate>
         <title> Kunstwegidee wird langsam Wirklichkeit</title>
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         <description><![CDATA[  Ein ganz besonderes Kunstprojekt steht kurz vor dem Start. &#220;ber 50 Gro&#223;kunstwerke von nationalen und internationalen K&#252;nstlern werden im &#246;ffentlichen Raum das Laucherttalst&#228;dtchen Gammertingen bereichern - abschlie&#223;ende Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.  ]]></description>
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		Ein ganz besonderes Kunstprojekt steht kurz vor dem Start. &#220;ber 50 Gro&#223;kunstwerke von nationalen und internationalen K&#252;nstlern werden im &#246;ffentlichen Raum das Laucherttalst&#228;dtchen Gammertingen bereichern - abschlie&#223;ende Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.<br>
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Ein ganz besonderes Kunstprojekt steht kurz vor dem Start. Über 50 Großkunstwerke von nationalen und internationalen Künstlern werden im öffentlichen Raum das Laucherttalstädtchen Gammertingen bereichern - abschließende Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.


   
Mit einem außergewöhnlichen Kunstprojekt im öffentlichen Raum, dem "Gammertinger Skulpturenweg", starten nun drei Partner - die Galerie an der WendelsteinKlinik in Gammertingen, die Kunstgiesserei Strassacker aus Süssen und die Stadt Gammertingen - ein kulturelles Projekt, das seines Gleichen sucht. Für den rund einjährigen Zeitraum von Juni 2012 bis Sommer 2013 präsentieren 13 angesehene nationale und internationale bildende Künstler über 50 Skulpturen und Grossplastiken aus Bronzeguss, Holz, Stein und Keramik. Entlang eines rund 1,8 Kilometer langen naturnahen Spazierweges, der an der Freizeitanlage beim Kneippbad an der Lauchert nördlich von Gammertingen und dem unmittelbar angrenzenden parkähnlichen Gelände des Akutfachkrankenhauses der WendelsteinKlinik beginnt, führt der Skulpturenweg über Grünanlagen und Blumenwiesen durch die Wohngebiete entlang der Robert-Seifert-Straße und dem Areal des Städtischen Altenpflegeheimes St. Elisabeth bis zentral hinein in die Gammertinger Stadtmitte am Speth`schen Stadtschloss, heute Rathaus. Wie die Stadtverwaltung mitteilt werden in den kommenden Wochen nun sukzessive die über 50 Grossplastiken und Skulpturen aufgestellt und in die jeweiligen Grünbereiche der Gartenanlagen, des Straßenbegleitgrüns oder der Innenstadt verankert. Am Samstag, 23. Juni, wird mit einer Vernissage ab 11 Uhr im historischen Schlosssaal in der Gammertinger Hohenzollernstraße der offizielle Startschuss für das rund einjährige Kunstprojekt fallen. Bürgermeister Holger Jerg, Landrat Dirk Gaerte, der Kurator des Skulpturenwegs und Leiter der Galerie an der Wednelstein-Klinik Dr. Manfred Maikler werden zusammen mit dem Kunsthistoriker Dr. Markus Lörz aus Karlsruhe in das Wegeprojekt einführen. Anschließend wird der rund 1,8 Kilometer lange Gammertinger Skulpturenweg mit seinen Kunstwerken abgeschritten werden. Die Idee für ein solches großes Kunstprojekt kam schon vor längerem dem geschäftsführenden Inhaber der in Gammertingen ansässigen Fachklinik Wendelstein-Klinik , Wolfgang B. Horch, der sowohl bei der Stadt, als auch der in der Kunstszene bekannten und weltweit operierenden Kunstgiesserei Strassacker aus Süssen weitere Unterstützer für den "Gammertinger Skulpturenweg" fand. Nach vielen vorbereitenden Sitzungen und Gesprächen konnten nun abschließend dreizehn Künstlerinnen und Künstler aus Schweden, Frankreich, Argentinien, Polen, Russland und Deutschland gefunden werden, die sich dazu bereit erklärten ihre für öffentliche Räume gestalteten Skulpturen und Kunstwerke zur Verfügung zu stellen. Die Kunstgiesserei Strassacker, das Facilitymanagement der Wendelstein-Klinik und der Städtische Bauhof haben nun bis zur offiziellen Einweihung und Eröffnung am 23. Juni die nicht immer leichte Aufgabe nach der Auswahl der Kunstwerke in Absprache mit den Künstlern die Standorte fachgerecht vorzubereiten und die Ausstellungstücke für das einjährige Projekt zu platzieren. Unterschiedliche Jahreszeitbedingungen laden ein, um dieses außergewöhnliche Kunstprojekt im öffentlichen Raum sowohl im schwäbischen Sommer, im Bunt des Herbstes, in der winterlichen Alblandschaft oder im sprießenden Frühlingsgrün mehrfach und in verschiedensten Nuancen erleben zu können. Wahrlich nicht verborgen, sondern mittendrin wird nun von Juni 2012 bis Sommer 2013 Kunst beim "Gammertinger Skulpturenweg" mitten in der Laucherttallandschaft und im Städtle erlebbar sein.  ]]>
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         <pubDate>Fri, 27 Apr 2012 13:43:25 +0100</pubDate>
         <title> Jugendliche stürzen sich ins kühle Nass</title>
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		Zum ersten Mal fand jetzt das Oberschw&#228;bische Schwimmfest f&#252;r Menschen mit Behinderung im Mariaberger Hallenbad statt.<br>
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Zum ersten Mal fand jetzt das Oberschwäbische Schwimmfest für Menschen mit Behinderung im Mariaberger Hallenbad statt.


   
Schulen aus Saulgau, Sigmaringen, Ravensburg und Wilhelmsdorf-Haslachmühle waren mit ihren Schwimmerinnen und Schwimmern vertreten, um sich in unterschiedlichen Disziplinen zu messen. Nach erfolgreicher Teilnahme gab es Urkunden, Medaillen und sogar Pokale. Nach dem Schwimmfest gab es Gelegenheit zum Essen im Mariaberger Marktplatz. Im Rahmen der aktuellen Inklusionsdiskussion könnten in Zukunft behinderte und nicht behinderte Menschen gemeinsam bei diesem Wettkampf an den Start gehen. Erste Gespräche dazu wurden nach dem Schwimmfest mit Dr. Martin Sowa (Fidelis-Schule Sigmaringen, Michael Stäbler (Haslachmühle) und Winfried Maulbetsch von Mariaberg geführt. Dr. Sowa, der das Schwimmfest mit organisierte, bedankte sich bei Maulbetsch für die problemlose Organisation und Unterstützung von Seiten Mariabergs. ]]>
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         <pubDate>Fri, 20 Apr 2012 13:52:07 +0100</pubDate>
         <title> Mariaberg feiert Geburtstag</title>
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         <description><![CDATA[  Vor 165 Jahren wurde die so genannte "Heil- und Pflegeanstalt Mariaberg" von Dr. Karl Heinrich R&#246;sch gegr&#252;ndet. Im Mai 1847 zog er mit 15 Kindern und Jugendlichen in das damals leer stehende Mariaberger Kloster. In diesem Jahr feiert die diakonische Einrichtung ihr 165-j&#228;hriges Jubil&#228;um und begeht diesen Festtag am 13. Mai mit unterschiedlichen Veranstaltungen.  ]]></description>
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		Vor 165 Jahren wurde die so genannte "Heil- und Pflegeanstalt Mariaberg" von Dr. Karl Heinrich R&#246;sch gegr&#252;ndet. Im Mai 1847 zog er mit 15 Kindern und Jugendlichen in das damals leer stehende Mariaberger Kloster. In diesem Jahr feiert die diakonische Einrichtung ihr 165-j&#228;hriges Jubil&#228;um und begeht diesen Festtag am 13. Mai mit unterschiedlichen Veranstaltungen.<br>
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Vor 165 Jahren wurde die so genannte "Heil- und Pflegeanstalt Mariaberg" von Dr. Karl Heinrich Rösch gegründet. Im Mai 1847 zog er mit 15 Kindern und Jugendlichen in das damals leer stehende Mariaberger Kloster. In diesem Jahr feiert die diakonische Einrichtung ihr 165-jähriges Jubiläum und begeht diesen Festtag am 13. Mai mit unterschiedlichen Veranstaltungen.


   
Um 10Uhr findet in der Sporthalle Mariaberg die Begrüßung durch Vorstandssprecher Thilo Rentschler statt. Der anschließende Gottesdienst wird von Dekan i.R. Klaus Homann geleitet. Nach dem Gottesdienst gibt es für alle Gäste einen Sektempfang. Um 11.30 Uhr wird die Ausstellung des bekannten niederländischen Malers Kees de Kort "Bilder zur Bibel" eröffnet. In dieser Ausstellung werden Teile aus dem umfangreichen Werk von Kees de Kort, sowie des aktuellen Zykluses "Die weisen Worte Jesu"gezeigt. Der 1934 im niederländischen Nijkerk geborene Künstler ist als Meister der kindgemäßen modernen Bibel-Illustration bekannt. Von 1956 bis 1962 studierte er Kunst in Amersfoort, Utrecht und Amsterdam und lebt heute in Bergen / Niederlande. Die Vernissage wird musikalisch vom Knabenchor "Capella-Vocalis" untermalt. Die Laudatio hält Mathias Jeschke von der Deutschen Bibelgesellschaft. Um 14.30 Uhr bietet Vorstandsmitglied Rüdiger Böhm bei einer Kunsthistorischen Klosterführung Einblick in die Kirche und das Kloster. Treffpunkt ist der Eingang zur Klosterkirche. Neben prächtigen Barock-Altären sind in der Mariaberger Klosterkirche Skulpturen von bedeutenden Bildhauern und Holzschnitzern des 15. bis 17. Jahrhunderts zu sehen, ebenso eine Piet aus dem 14. Jahrhundert. Durch eine sensible Renovierung blieb der authentische Charakter des Innenraums erhalten. ]]>
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         <pubDate>Mon, 16 Apr 2012 14:46:22 +0100</pubDate>
         <title> Besonderes Klassisches Benefizkonzert</title>
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		Verein zur F&#246;rderung der Integration von Deutschen aus Russland veranstaltet zusammen mit der Stadt Gammertingen ein neues Kulturprojekt am 28. April.<br>
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Verein zur Förderung der Integration von Deutschen aus Russland veranstaltet zusammen mit der Stadt Gammertingen ein neues Kulturprojekt am 28. April.


   
Der historische Schlosssaal im Gammertinger Stadtschlosses, heute Rathaus, ist bei den Liebhabern klassischer Konzerte vor allem durch die "Gammertinger Schlosskonzerte" bekannt. Nun wird sich aber am Ende der laufenden Saison Ende April ein besonderes Benefizkonzert hinzu gesellen. Am Samstagabend, 28. April, wird der in Gammertingen beheimatete Integrationsverein ehemaliger russlanddeutscher Mitbürger - offiziell heißt er "Verein zur Integration von Deutschen aus Russland e.V." - bei einem Konzertabend zwei ganz besondere Künstlerinnen präsentieren, die am Klavier und mit Gesang Werke von bekannten deutschen und russischen Komponisten darbieten werden. Mit dem Benefizkonzert, das unter der Schirmherrschaft von Innenminister Reinhold Gall, MdL, steht, sollen zwei Integrationsprojekte für junge Menschen mit Migrationshintergrund finanziell unterstützt werden. Dies teilt die Stadtverwaltung mit. "Der Integrationsverein und die Laucherttalstadt machen mal wieder positiv eine gemeinsame Aktion", so der Vorsitzende des Integrationsvereines Wagan Kasarjan und Gammertingens Bürgermeister Holger Jerg. Mit dem Erlös aus dem klassischen Benefizkonzertabend sollen einerseits das Projekt des Integrationsvereines mit der "Kinderschule" zur Förderung von Kindern im Vorschulalter, als auch andererseits eine städtische Sprachkursinitiative für Kindergartenmütter mit Migrationshintergrund finanziell unterstützt werden. Gleichzeitig ist der Konzertabend eine neue kulturelle Präsentation des seit rund acht Jahren in Gammertingen bestehenden Integrationsvereines, der sich aus einer Elternrunde im Rahmen von Aktivitäten des städtischen Jugendbüros mit ehemaligen russlanddeutschen Mitbürgern aus Stadt und Region entwickelt hatte. Heute sind die Akteure des Integrationsvereines bei Stadtfesten, bei caritaiven und vereinlichen Projekten sowie im bürgerschaftlichen Leben aktiv und präsent. Besondere Künstlerinnen beim Konzert am 28. April Für den besonderen klassischen Konzertabend am Samstag, 28. April konnten die Veranstalter einerseits die Opernsängerin Karina Assfalg gewinnen, die in Magadan, Russland geboren ist und bereits im Alter von sechs Jahren in St. Petersburg mit Klavierunterricht, und dann mit 14 Jahren mit dem klassischen Gesangsunterricht begonnen hat. Am St. Petersburger Musikkonservatorium hat sie die Ausbildung zur Opernsängerin absolviert und war an diversen Meisterklassen und in Chören aktiv. Heute ist sie in Zwiefalten im Landkreis Reutlingen verheiratet und absolviert nach wie vor diverse Gesangsauftritte und Konzerte als Solistin. Die zweite Künstlerin mit russischem Lebenshintergrund ist die Klaviervirtuosin Anna Prystromska aus Stuttgart. Auch sie hat in ihrer ukrainischen Heimat bereits mit sechs Jahren mit Klavierunterricht begonnen. 2005 beendete sie die Donez Musikschule für begabte Kinder mit der Silbermedaille, setzte aber ihre musikalische Ausbildung an der Staatlichen Musikakademie mit Auszeichnung fort. Seit dem Wintersemester 2010/2011 studiert sie bei Prof. Wolfgang Bosler an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst als DAAD-Stipendiatin. Ihre pianistische Ausbildung ergänzte sie durch diverse Meisterkurse und sie ist auch Stipendiatin der LiveMusicNow in Stuttgart, einer Initiative von Yehudi Menuhin. Der Konzertabend im historischen Schlosssaal in Gammertingen wird um 19.30 Uhr beginnen. Während der Konzertpause werden die Akteure des Integrationsvereines auch kleine Leckereien aus der deutschen und russischen Küche anbieten. Kartenvorverkauf in der Gammertinger Buchhandlung und Papeterie Mey, Sigmaringer Straße 24, Telefon 0 75 74/9 13 63. Die Karten kosten hier 10 Euro. Aber auch an der Abendkasse sind Konzertkarten als Benefizbeitrag für die Integrationsprojekte für 12 Euro Erwachse und 6 Euro für Schüler und Studenten erhältlich. ]]>
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