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    <title>suedkurier.de - Geisingen</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:30:28 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 05:09:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bald leuchten wieder Adventsfenster  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/bald-leuchten-wieder-adventsfenster;art372518,12512296 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Die Vorweihnachtsaktion<br /> in der Region Geisingen</li> <li>Fenster werden geöffnet<br /> wie am Adventskalender</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Die Vorweihnachtsaktion<br /> in der Region Geisingen</li> <li>Fenster werden geöffnet<br /> wie am Adventskalender</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Die Vorweihnachtsaktion<br /> in der Region Geisingen</li> <li>Fenster werden geöffnet<br /> wie am Adventskalender</li> </ul>



        <p>Geisingen In vier Wochen ist bereits Adventszeit und so beginnen jetzt die Planungen für verschiedene Advent- und Weihnachtsfensteraktionen in der Region Geisingen. Die unterschiedlichen Projekte müssen schließlich koordiniert und organisiert werden.</p> <p>In Geisingen fand in früheren Jahren eine umfangreiche Aktion in der Adventszeit statt. Damit ging man dann aber auf Sparflamme, weil niemand die Organisation übernahm. Corona brachte kurzfristig den völligen Stillstand. Dann ging es langsam wieder bergauf: Das Pflegeheim organisierte eine Adventsaktion an der Glasfront des ehemaligen Schwimmbads. Im vergangenen Jahr nahmen kurzfristig Daniela und Holger Stoffler die Aktion in die Hand und versuchten, wieder möglichst viele Fenster mit adventlichen Motiven zu gestalten. Es wurden dann doch noch 13 Adventsfenster zusätzlich zur Aktion im Pflegeheim. Auch in diesem Jahr ergreifen die Stofflers wieder die Initiative, in der Hoffnung, möglichst 24 Fenster verteilt im Stadtgebiet dekorieren zu können.</p> <p>Die Aktion steht unter dem Motto „Zünd ein Licht an“. Geplant ist die Öffnung der jeweiligen Fenster um 17.30 Uhr, natürlich möglichst jeden Tag eines, so Holger Stoffler. Die Öffnung kann mit einer Aktion verbunden werden – Musik, Gedichte, Geschichtenerzählen – oder auch still stattfinden. Wer keine Zeit hat, aber ein gut von der Straße einsehbares Fenster besitzt, kann dieses auch für die Gestaltung durch andere zur Verfügung stellen. Man versucht dann, zwischen Fensterbesitzer und Gestalter zu vermitteln. Teilnehmen können Einzelpersonen, Familien, Vereine oder auch Schulklassen und Kindergärten. Gut sei es, wenn man für die Öffnung des Fensters möglichst drei Wunschtermine nennen kann, so Holger Stoffler weiter. Man will ja möglichst jeden Tag eines öffnen und nicht an einem Tag drei oder vier. Vergleichbar ist die Aktion dann mit einem Adventskalender und seinen 24 Türchen.</p> <p>Daneben gab es in Geisingen in den letzten Jahren noch in der Stadtkirche an den vier Sonntagen vor Weihnachten Adventandachten, die von Vereinen, Privatpersonen oder Gruppierungen gestaltet wurden. Melden kann man sich für die Aktion bei Familie Stoffler, unter adventfenster.geisingen@web.de. Wer ein Fenster beim Pflegeheim gestalten will, wendet sich an die Mitarbeiterin Damaris Armbruster beim Pflegeheim, Telefon 07704 8080.</p> <p>Das Kirchen-Hausener Rathaus wird wieder am Heiligabend als großer Adventskalender leuchten. Dort wird jeden Abend ein Fenster geöffnet. Hier sind die Schüler der Grundschule, Kindergärten, aber auch alle Vereine eingebunden. Manche Vereine bieten eine Aktion an, etwa die Bläserjugend mit Glühwein, Punsch, Grillwurst. Koordiniert wird dies von der Orts- und Schulverwaltung Kirchen-Hausen.</p> <p>Auch in Aulfingen und Leipferdingen gibt es wieder Aktionen. In Aulfingen wird die Glaseingangsfront der Festhalle wieder an vier Wochenenden dekoriert, an manchen Tagen mit entsprechenden Aktionen wie Wintergrillen. Dabei sind die Vereine und der Kindergarten aktiv, so Ortsvorsteher Fabian Setz. In Leipferdingen hofft man wieder auf möglichst viele Teilnehmer an der Aktion. Im letzten Jahr waren es zwölf Fenster am Rathaus und in Privatgebäuden. Ortsvorsteher Jürgen Keller wünscht sich so viele Teilnehmer wie vor der Coronazeit. „Es wäre schön, wenn man mindestens die Ratshausfenster, aber auch noch möglichst viele Fenster im Ort wieder im Rahmen der Aktion dekorieren könnte“, betont er. Meldungen nimmt die Ortsverwaltung Leipferdingen entgegen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Vier Orte wirken mit</h2> Adventsfenster-Aktionen gibt es in der Region Geisingen auch in diesem Jahr wieder. Die Aktionen sind teilweise noch in der Planungsphase, wobei die Organisatoren auf möglichst viele Teilnehmer hoffen. Projekte gibt es in Geisingen, organisiert von Holger und Daniela Stoffler, sowie an der Glasfront des ehemaligen Schwimmbads beim Pflegeheim. Außerdem in Kirchen-Hausen beim Rathaus und Schulhaus mit den 24 Fenstern, ferner in Aulfingen und Leipferdingen. Die Öffnung der Fenster ist jedem Teilnehmer selbst überlassen, ob mit Aktionen wie Musik, Gedichten, Glühwein und Punsch oder still.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Coronavirus Spendenaktion Fest Hilfsaktion]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Bald leuchten wieder Adventsfenster]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 16:42:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Billigpreise bei Amazon und Temu? Familienunternehmen aus Leipferdingen widersetzt sich dem Trend  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/billigpreise-bei-amazon-und-temu-familienunternehmen-aus-leipferdingen-widersetzt-sich-dem-trend;art372502,12508818 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aus einem kleinen Haushaltswarengeschäft wird ein preisgekrönter Onlinehändler: Tischideen und Ambiente aus Leipferdingen verschickt täglich Tausende Pakete. Weshalb die Firma mit Herz statt Masse überzeugen will.  ]]></description>
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          Aus einem kleinen Haushaltswarengeschäft wird ein preisgekrönter Onlinehändler: Tischideen und Ambiente aus Leipferdingen verschickt täglich Tausende Pakete. Weshalb die Firma mit Herz statt Masse überzeugen will.<br>
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        Aus einem kleinen Haushaltswarengeschäft wird ein preisgekrönter Onlinehändler: Tischideen und Ambiente aus Leipferdingen verschickt täglich Tausende Pakete. Weshalb die Firma mit Herz statt Masse überzeugen will.



        <p>Jürgen und Birgit Fluck führen die Firma Tischideen und Ambiente. Das Unternehmen in Leipferdingen mag zwar wenigen bekannt sein, spielt aber deutschlandweit bei den Onlinehändlern ganz vorne mit. Bis zu 10.000 Pakete täglich werden von den 70 Mitarbeitern aus dem Geisinger Ortsteil verschickt.</p> <p>Der Internetshop wurde im Jahr 2025 bei einer Umfrage des TV-Senders ntv mit dem „Award 2025“ ausgezeichnet. Knapp 70.000 Verbraucherinnen und Verbraucher bewerteten dabei 1.284 Unternehmen.</p> <p>In der Einzelauswertung von 859 Online-Shops in 93 Kategorien erreichte die Leipferdinger Firma im Bereich „Kochen und Genießen“ den ersten Platz. Bürgermeister Martin Numberger gratulierte persönlich und besuchte das mittlerweile deutschlandweit bekannte Unternehmen.</p> <h2>So verändert sich das Unternehmen über 122 Jahre</h2> <p>Die Wurzeln des Familienbetriebs reichen 122 Jahre zurück: 1903 gründete die Großmutter von Birgit Fluck das ursprüngliche Haushaltswarengeschäft, das später von ihrer Mutter weitergeführt wurde.</p> <p>Schon als Kind begleitete Birgit Fluck ihre Mutter auf Messen und sammelte Erfahrungen im Handel. Als das Geschäft im Jahr 2000 aufgelöst werden musste, begann sie, die Restbestände über das Internet zu verkaufen – der Beginn des Versandhauses.</p> <h2>Erste Erfolge und Wachstum</h2> <p>Die Nachfrage war groß, und bald wurde das Sortiment erweitert – etwa um hochwertige Porzellanartikel bekannter Hersteller. Der Erfolg stellte sich ein, und seitdem wächst das Unternehmen stetig.</p> <p>Der Platz reichte bald nicht mehr aus: Zunächst mieteten die Flucks weitere Räume und errichteten ein Zelt, doch auch das war bald zu klein. Fündig wurden sie schließlich in Leipferdingen im leerstehenden Möbelhaus Schneider.</p> <h2>So setzt sich der Versandhändler gegen den Trend durch</h2> <p>Zuerst wurde nur ein Teil angemietet, später die gesamte Immobilie gekauft. Mittlerweile gehört auch das angrenzende Gelände in Richtung Watterdingen dazu.</p> <p>Trotz der 5.000 Quadratmeter großen Fläche wurde auch dieser Standort zu eng. Deshalb mietete die Firma in Gutmadingen, im Gebäude der ehemaligen Firma Kramer, ein zusätzliches Hochregallager mit etwa 1.250 Quadratmetern. „Wir wachsen gegen den Trend und sind ein familiengeführtes Unternehmen mit einem tollen Team“, sagt Jürgen Fluck.</p> <h2>30 dauerhafte Mitarbeiter</h2> <p>Mit dem Ausbau des Betriebs gab Fluck seine Arbeitsstelle in der Schweiz auf, um sich ganz dem eigenen Unternehmen zu widmen. Der familiäre Umgang mit den Mitarbeitenden ist den Flucks wichtig. Etwa 30 Personen sind dauerhaft beschäftigt, in den Monaten November und Dezember steigt die Zahl auf bis zu 70.</p> <p>Dann herrscht Hochbetrieb: Während im Sommer täglich rund 2.000 bis 3.000 Pakete verschickt werden, sind es zum Jahresende bis zu 10.000 am Tag.</p> <p>Auch Sohn Maximilian arbeitet inzwischen im Betrieb mit. Gemeinsam mit seinen Eltern blickt er optimistisch in die Zukunft, auch wenn die Platzfrage zunehmend drängt. „Wir benötigen dringend mehr Raum“, sind sich alle drei einig.</p> <h2>Niedrige Rücklaufrate</h2> <p>Im Onlinebereich arbeiten die Flucks mit großen Plattformen zusammen – allerdings nicht mit dem chinesischen Billiganbieter Temu, dessen Anfragen die Flucks konsequent ablehnen. „Bei den großen Online-Riesen wird oft am Service gespart, um Gewinne zu maximieren. Wir setzen dagegen auf Qualität – und das zahlt sich aus“, betont Birgit Fluck. Die Rücklaufquote liegt bei lediglich sechs bis sieben Prozent, was die Kundenzufriedenheit unterstreicht.</p> <p>Während in den Büroräumen konzentrierte Ruhe herrscht, geht es im Lager und beim Versand geschäftig zu. Tausende individuell zusammengestellte Pakete werden dort täglich sorgfältig verpackt und versandt.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Billigpreise bei Amazon und Temu? Familienunternehmen aus Leipferdingen widersetzt sich dem Trend]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 05:08:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stadtwald ist wichtige Einnahmequelle  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/stadtwald-ist-wichtige-einnahmequelle;art372518,12508483 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Für 2026 plant der Forst<br /> mit 264.000 Euro Gewinn</li> <li>Überschuss im Jahr 2025<br /> fällt unerwartet hoch aus</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Für 2026 plant der Forst<br /> mit 264.000 Euro Gewinn</li> <li>Überschuss im Jahr 2025<br /> fällt unerwartet hoch aus</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Für 2026 plant der Forst<br /> mit 264.000 Euro Gewinn</li> <li>Überschuss im Jahr 2025<br /> fällt unerwartet hoch aus</li> </ul>



        <p>Geisingen Mit rund 2100 Hektar Kommunalwald ist die Stadt Geisingen nach Tuttlingen der zweitgrößte Waldbesitzer im Landkreis. Der Geisinger Stadtwald ist eine verlässliche Einnahmequelle. Das gilt auch für das kommende Jahr. Dem Betriebsplan für das Forstwirtschaftsjahr 2026 zufolge, den der Gemeinderat jetzt nach einer Waldbegehung einstimmig befürwortete, soll der Forstbetrieb einen Gewinn von 264.000 Euro erwirtschaften, der den städtischen Finanzen zugutekommen wird.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Betriebsplan 2026:</strong> Für das Forstwirtschaftsjahr 2024 sieht der Betriebsplan einen Überschuss von 264.000 Euro vor. Der Einschlag soll, wie im laufenden Jahr, wieder bei 18.500 Festmetern liegen. Der Gemeinderat befürwortete einstimmig den Betriebsplan für das Forstwirtschaftsjahr 2026. Er wird Eingang in den städtischen Haushalt für das kommende Jahr finden.</li> <li><strong>Zwischenbericht:</strong> Den beiden Revierleitern Hartmut Bertsche und Mathias Rapp zufolge wird das laufende Forstwirtschaftsjahr ein ausgezeichnetes Ergebnis abwerfen, die geplanten 260.000 Euro Gewinn werden deutlich übertroffen. „Für das Forstjahr 2025 können wir mit einem Überschuss von 600.000 bis 700.000 Euro rechnen“, erklärte Hartmut Bertsche. Diese Entwicklung sei insbesondere auf zwei Faktoren zurückzuführen, so Bertsche weiter: Zum einen auf die im Markt erzielbaren Holzpreise und zum anderen auf die im Vergleich zu den Vorjahren deutlich niedrigere Menge an Schadholz.</li> <li><strong>Schadholz:</strong> Belief sich der Schadholzanteil in Form von Schneebruch-, Sturm- und Käferholz am gesamten Holzeinschlag in den Jahren 2018 bis 2024 auf durchschnittlich knapp 50 Prozent, liegt er im laufenden Jahr bei 30 Prozent. Wettermäßig, erläuterte Revierleiter Bertsche, sei das Jahr 2025 im Gegensatz zu den Vorjahren ein kühles und nasses Jahr gewesen. Trockenperioden seien seltener und weniger stark aufgetreten und von Regenperioden mit ausgiebigen Niederschlägen abgelöst worden. Die kühle und nasse Witterung habe sich stark auf die Borkenkäfersituation ausgewirkt.</li> <li><strong>Holzmarkt:</strong> Hartmut Bertsches Erläuterungen zur Marktentwicklung im laufenden Jahr zufolge sind die Holzpreise teilweise „explosionsartig“ angestiegen. Bundesweit rückläufige Käferholzmengen hätten bei gleichzeitig gestiegener Nachfrage zu einem Rückgang des Rundholzangebotes geführt. In der Folge hätten sich die Nadelstammholzpreise deutlich erhöht. Für das vierte Quartal 2025 und die beiden ersten Quartale 2026 könne aller Voraussicht nach mit weiter steigenden Preisen gerechnet werden. Zudem sorge die Zollpolitik der USA für reichlich Unsicherheit und in der Folge für steigende Preise auf dem internationalen Markt. Derzeit profitiere der Geisinger Forst vom wachsenden Export in die USA. Wie lange dieser Trend anhalten werde, sei aber nicht absehbar.</li> <li><strong>Trockenlager:</strong> Das Trockenlager in der Nähe der Autobahn A81 bei Kirchen-Hausen habe sich, betonte Revierleiter Bertsche, auch im laufenden Jahr als Winterlager für Energie- und Stammholz sowie als Pufferfläche zur Zwischenlagerung von Schadholz bewährt. Die zentrale Lagerung ermögliche es, das Holz zum jeweils günstigsten Zeitpunkt am Markt zu platzieren.</li> <li><strong>Wegebau:</strong> Beim Wegebau will der Geisinger Forstbetrieb 2026 den im laufenden Jahr eingeschlagenen Pfad weiterverfolgen. Investiert wird hauptsächlich in die Profilierung und Reparatur der Wegkörper und in die Wasserableitungen. Außerdem werden Gräben und Dolen instand gesetzt, Lichtraumprofile zugewachsener Wege frei gesägt und in kleinen Schritten das Erschließungsnetz ausgebaut.</li> </ul> </div> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Waldbegehung</h2> Bei der Waldbegehung auf Gemarkung Gutmadingen stellte Revierleiter Mathias Rapp Maßnahmen entlang des Waldtraufs im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes Baar-Alb vor. Im Bereich „An der Staig“ wurde ein durch Insektenbefall und Sturm bereits angegriffener Fichtenbestand entfernt und durch eine Vielzahl an Laubbäumen ersetzt. Im Bereich „Kapf“ in Richtung Neudingen soll ein weiterer Waldtrauf, bestehend aus Fichten und Sträuchern wie Haselnuss und Holunder, ebenfalls im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes umgestaltet werden. Auch hier ist geplant, Laubbäume zu pflanzen. Wie im Bereich „An der Staig“ können sich an dieser Stelle auch andere Pflanzen und Tiere ansiedeln und zu einem Biotopverbund beitragen. (tom)</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Rohstoffe Gewinn Bilanz]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Geisingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Stadtwald ist wichtige Einnahmequelle]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 11:31:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Pfarrhaus wird Verwaltungssitz: Katholische Großpfarrei wird künftig aus Hüfingen gesteuert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/huefingen/pfarrhaus-wird-verwaltungssitz-katholische-grosspfarrei-wird-kuenftig-aus-huefingen-gesteuert;art372521,12507162 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die neue Großpfarrei heißt Heilige Dreifaltigkeit. Wie die bestehende Pfarrei in Donaueschingen. Der Name scheint den Sitz der künftigen Verwaltung vorzugeben. Doch der wird in Hüfingen eingerichtet. Das ist der Grund.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die neue Großpfarrei heißt Heilige Dreifaltigkeit. Wie die bestehende Pfarrei in Donaueschingen. Der Name scheint den Sitz der künftigen Verwaltung vorzugeben. Doch der wird in Hüfingen eingerichtet. Das ist der Grund.<br>
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        Die neue Großpfarrei heißt Heilige Dreifaltigkeit. Wie die bestehende Pfarrei in Donaueschingen. Der Name scheint den Sitz der künftigen Verwaltung vorzugeben. Doch der wird in Hüfingen eingerichtet. Das ist der Grund.



        <p>Die Überraschung verbarg sich in einem eher unscheinbaren Tagesordnungspunkt der Sitzung des Hüfinger Gemeinderats am Donnerstag, 24. Oktober. Pfarreiökonom Mario Isele brachte Informationen zur strukturellen Entwicklung der römisch-katholischen Kirche in der Erzdiözese Freiburg mit.</p> <p>Diese Neuorganisation soll am 1. Januar 2026 beginnen und 2030 abgeschlossen sein. Dazu gehört auch die neue <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/donaueschingen/koepfe-fristen-und-ein-pfarreirat-so-waechst-die-neue-grosspfarrei-zusammen;art372512,12285699" title="Köpfe, Fristen und ein Pfarreirat: So wächst die neue Großpfarrei zusammen">Großpfarrei Heilige Dreifaltigkeit Donaueschingen, die am 1. Januar mehrere bisher eigenständige Seelsorgeeinheiten bündelt. </a></p> <p>Und diese Infos hatten es in sich. Das Hüfinger Pfarrhaus wird neben der Verrechnungsstelle in VS-Tannheim zu einem der beiden Verwaltungssitze der neuen Kirchengemeinde Heilige Dreifaltigkeit Donaueschingen umgestaltet.</p> <p>Diese erstreckt sich ab dem kommenden Jahr von Emmingen-Liptingen bis Bräunlingen und wird von Pfarrer Fabian M. Schneider, Stellvertreter Karlheinz Brandl und dem leitenden Referenten Tobias Hilbert geführt.</p> <p>Isele informierte, dass mit der Festlegung auf Hüfingen als Verwaltungssitz ein Verkauf des Pfarrhauses nicht mehr zur Disposition stehe.</p> <p>Über die künftige Nutzung der Immobilie hatte Diskussionen gegeben, nachdem bekannt geworden war, dass Pfarrer Norbert Nutsuga nach den Sommerferien Hüfingen verlassen werde, um die Leitungsstelle der Seelsorgeeinheit in Markdorf anzunehmen.</p> <h2>Baugesuch wird in Kürze eingereicht</h2> <p>Für die bedarfsgerechten Umbau- und Sanierungsmaßnahmen des Pfarrhauses wird das Bauamt der Stadt Hüfingen in Kürze ein Baugesuch erhalten.</p> <p>Mario Isele geht davon aus, dass er nach Fertigstellung aller Umbauarbeiten im neuen Jahr ab März /April als Verwaltungsleiter in Hüfingen seinen festen Arbeitsplatz nutzen kann. „Hüfingen spielte ein bedeutende Rolle in der neuen Kirchengemeinde“, sagte Isele.</p> <h2>Verwaltung hat in Donaueschingen keinen Platz</h2> <p>Dass die Wahl auf Hüfingen, als einen der beiden Verwaltungssitze fiel, habe damit zu tun, dass in Donaueschingen kein freier Platz mehr vorhanden war. Isele erinnerte zudem daran, dass er ab 2026 für 21 Kindertagesstätten mit 69 Gruppen verantwortlich sein werde, die nach aktuellem Stand erhalten bleiben.</p> <p>Harald Weh (CDU) hofft, dass die Neugliederung in pastoraler Hinsicht keine Verschlechterung ergibt. Er begrüßte, dass in Hüfingen ein Verwaltungssitz sein wird, und werde gespannt die weitere Entwicklung abwarten.</p> <h2>Gemeinderäte sehen Vorteile</h2> <p>Dass der Standort für den Verwaltungssitz in Hüfingen ist, bezeichnete SPD-Sprecherin Kerstin Skodell als Vorteil. Stephan Happle (Freies Forum) bezeichnete die Kirche als einen der wenigen Orte für soziale Kontakte. Dank dem Verwaltungssitz vor Ort erhofft er sich eine noch engere Verzahnung zwischen Stadt und Kirche als Träger der katholischen Kindergärten.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Pfarrhaus wird Verwaltungssitz: Katholische Großpfarrei wird künftig aus Hüfingen gesteuert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 05:08:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Christian Steinlein leitet Stadtmusik  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/christian-steinlein-leitet-stadtmusik;art372518,12504755 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Neuer Dirigent kommt<br /> aus Waldshut-Tiengen</li> <li>Rudolf Barth nimmt am<br /> 13. Dezember Abschied</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Neuer Dirigent kommt<br /> aus Waldshut-Tiengen</li> <li>Rudolf Barth nimmt am<br /> 13. Dezember Abschied</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/christian-steinlein-leitet-stadtmusik;art372518,12504755]]></guid>
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        <ul> <li>Neuer Dirigent kommt<br /> aus Waldshut-Tiengen</li> <li>Rudolf Barth nimmt am<br /> 13. Dezember Abschied</li> </ul>



        <p>Geisingen Die Stadtmusik Geisingen hat einen neuen Dirigenten, der sein Amt zum 1. Januar 2026 antritt. Aus einem großen Bewerberfeld haben sich der Verwaltungsrat und die Musiker nach einigen Probedirigaten für einen Nachfolger von Stadtmusikdirektor Rudolf Barth entschieden. Es ist Christian Steinlein aus Waldshut-Tiengen.</p> <p>Rudolf Barth gibt sein Amt nach 26 Jahren ab. Das hatte er schon im vergangenen Jahr angekündigt. Er wird zum letzten Mal die Stadtmusik beim Konzert am Samstag, 13. Dezember, dirigieren und dann offiziell den Dirigentenstab seinem Nachfolger überreichen. Barth hatte bei der Hauptversammlung in diesem Jahr dann noch seinen Wunsch hinsichtlich des Nachfolgers geäußert, nämlich dass dieser nicht nur die Stadtmusik und das Jugendblasorchester leitet, sondern auch in die Nachwuchsarbeit einsteigt. „Das muss aus einem Guss sein“, so der Stadtmusikdirektor.</p> <p>Mit der Wahl des 41-jährigen Christian Steinlein ist dies wohl gelungen. Aus dem Bewerberfeld wurden einige Kandidaten zu Gesprächen im Verwaltungsrat sowie Probedirigaten eingeladen. Danach stimmten die Musiker über ihren künftigen musikalischen Chef ab, und die Wahl fiel auf Steinlein. Inzwischen hat auch der Gemeinderat der Personalie zugestimmt. Steinlein traf sich bereits mehrmals mit Rudolf Barth.</p> <p>Der geschäftsführende Vorsitzende der Stadtmusik, Tobias Buss, betonte im Gespräch: „Wir sind froh, einen Mann wie Steinlein gewinnen zu können. Nicht nur wegen seiner hervorragenden Qualifikationen und seiner Erfahrung, sondern auch weil er unser musikalisches Gesamtkonzept von den Bläserklassen in der Schule über das Jugendblasorchester bis zur Stadtmusik mitträgt, was unser Ziel war“. Buss weiter: „Schon bei den ersten Planungen fürs kommende Jahr haben wir gemerkt, er brennt für unsere Aufgaben und bringt Ideen und Impulse für die musikalische Arbeit in Geisingen mit.“ Ähnlich positiv äußerte sich der Vorsitzende und Bürgermeister Martin Numberger über den neuen Dirigenten.</p> <p>Christian Steinlein sagte zu seiner Bewerbung: „Geisingen ist von Waldshut relativ gut erreichbar. Für mich war schnell klar, dass ich mich bewerbe, als ich die Ausschreibung gelesen habe.“ Er hatte schon viel von der Stadtmusik und ihren Erfolgen gehört. Zum ersten Mal live erlebte er sie dann bei der Versammlung des Bundes Deutscher Blasmusikverbände in Geisingen. Steinlein weiter: „Die Stelle ist sehr interessant und bildet das gesamte Spektrum von der Bläserklasse, über die Bläserschule, die einzelnen Orchester der Jungmusiker, bis zum Jugendblasorchester und Stadtmusik ab.“</p> <p>Der neue Dirigent absolvierte Studiengänge an den Musikhochschulen in Stuttgart und Mannheim mit einem Masterstudium. Seine berufliche Vita beginnt 2006 mit der Leitung verschiedener Orchester. Seit 2012 ist er Lehrer für tiefes Blech, Bläserklassen und Blasorchester an der Musikschule Südschwarzwald in Waldshut-Tiengen. Zum Aufgabenfeld in Geisingen meinte er: „Ein Dirigent muss auch Pädagoge sein. Er muss wissen, wie er seine Vorstellung von Musik in Köpfe und Finger seiner Musiker bekommt, sonst nützt sein ganzes Wissen nichts.“</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Das Tätigkeitsfeld</h2> Neben seiner Anstellung bei der Musikschule „Südlicher Schwarzwald“ hat Christian Steinlein eine große Bandbreite ehrenamtlicher und nebenberuflicher Tätigkeiten. So ist er Dozent beim Bundesschulorchester, an der nordbayrischen Bläserakademie und leitete immer Vereinsorchester, aktuell die Schwarzwaldkapelle Münstertal. Seit 2021 ist er Verbandsdirigent des Blasmusikverbands Hochrhein, seit 2022 stellvertretender Bundesmusikdirektor im Bund Deutscher Blasmusikverbände. Dort ist er seit 2025 Dozent für die Einführung in die Orchesterleitung. Er leitet Workshops und ist Juror und Wertungsrichter bei Wertungsspielen.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Karriereschritt Ruhestand Rücktritt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Geisingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Christian Steinlein leitet Stadtmusik]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 11:03:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vom Donauufer bis auf den Hornenberg: Fünf Wandertipps für die Herbstferien in Immendingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/herbstferien-tipps-die-fuenf-schoensten-wanderungen-bei-immendingen-an-der-donau;art372522,12502639 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vom entspannten Spaziergang bis zur anspruchsvollen Wanderung mit Rast am Grillplatz ist rund um die Donau alles dabei. Manche Routen rund um Immendingen bieten sogar Ausblicke über die Region hinaus.  ]]></description>
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          Vom entspannten Spaziergang bis zur anspruchsvollen Wanderung mit Rast am Grillplatz ist rund um die Donau alles dabei. Manche Routen rund um Immendingen bieten sogar Ausblicke über die Region hinaus.<br>
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        Vom entspannten Spaziergang bis zur anspruchsvollen Wanderung mit Rast am Grillplatz ist rund um die Donau alles dabei. Manche Routen rund um Immendingen bieten sogar Ausblicke über die Region hinaus.



        <p>Kaum läuft das Schuljahr wieder, stehen in Baden-Württemberg schon die Herbstferien an. Eine richtige Urlaubsreise bekommen die meisten Familien in der Woche vom 27. Oktober bis 2. November allerdings nicht unter.</p> <p>Entsprechend heißt es für Eltern, nun bereits nach Freizeitbeschäftigungen und Ausflügen in Heimatnähe zu suchen.</p> <p>Rund um Immendingen bietet sich vor allem ein kleiner Ausflug in die hiesige Natur an. Herbstzeit ist schließlich Wanderzeit. Wenn die Temperaturen nicht mehr sommerlich heiß, aber auch noch nicht klirrend kalt sind, wenn der Andrang auf beliebte Touristenpunkte abnimmt, dann laden Erkundungstouren vor der eigenen Haustür besonders ein.</p> <h2>Rundwege vom Berg bis ums Flussbett</h2> <p>Dabei gibt es nahe der Donau einerseits lange, kräftezehrende Touren, auf denen engagierte Wanderer gleich Hunderte Höhenmeter bewältigen müssen.</p> <p>Für einen Tag mit dem Nachwuchs gibt es auch einige entspannte Strecken, die Familien und weniger erfahrene Wanderer dazu einladen, den Ausblick auf die Region zu genießen.</p> <p>Als Beispiele stellen wir eine Auswahl von fünf Vorschlägen aus jenen Rundwanderwegen vor, die die Stadt Immendingen in Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins empfiehlt. Genauere Informationen, zum Beispiel zum exakten Verlauf der Wanderstrecken, bietet die Stadt auf ihrer Webseite an.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>14 Spazier- und Wanderwege</span><span>Die Stadt Immendingen hat auf ihrer Webseite gemeinsam mit der Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins Immendingen eine Liste mit insgesamt 14 Spazier- und Wanderwegen aufgeführt. Detailangaben zu den einzelnen Strecken, wie etwa Karten zur jeweiligen Tour, und Hinweisen zur Ausschilderung, sind unter der Adresse <a href="http://www.immendingen.de/startseite/erleben/spazier-+und+wanderwege" target="" title="" rel="noopener">www.immendingen.de/startseite/erleben/spazier-+und+wanderwege</a> aufgeführt.</span></label></div> <h2>Rundweg Donauuferpark</h2> <p>Spaß für die ganze Familie soll der Rundweg Donauuferpark I und II bieten. Mit neun Kilometern Strecke und laut Stadt etwa 2,5 Stunden Wanderdauer, bei etwas mehr als 100 Höhenmetern, die Wanderer überwinden müssen, ist die Tour nicht ganz ohne, aber durchaus machbar.</p> <p>Die Route führt vom Unteren Schloss in den Donauuferpark I und weiter zur Versinkung der Donau. Anschließend geht es an der Donau entlang zum Freizeitpark Amtenhauser Talbach und wieder zurück nach Immendingen. Auf der Strecke gibt es auch mehrere Möglichkeiten, in Restaurants einzukehren.</p> <h2>Rund um den Hornenberg</h2> <p>Vom Parkplatz des alten Restaurants Wiesengrund in Zimmer startet der Rundweg um den Hornenberg. Der Aufstieg auf den Berg beginnt und endet an der katholischen Kirche St. Gallus im Ort. Wie die Stadt auf ihrer Webseite schreibt, überzeugt der Wanderweg mit malerischen Waldpassagen und einem tollen Ausblick auf Zimmern und Hintschingen.</p> <p>Mit nur knapp zwei Stunden Dauer soll der Trip nicht allzu viel Zeit in Anspruch nehmen. Auf den etwa 6,5 Kilometern müssen Wanderer aber über 200 Höhenmeter meistern.</p> <h2>Kapellenrundweg</h2> <p>Der Kapellenrundweg beginnt bei der St. Theopont und Synesius Kirche in Hattingen und ist 8,5 Kilometer lang. Auf dem weiteren Streckenverlauf liegen zudem die Kapelle St. Johannes und Jakobus, der Riedhof und die Brunnenkapelle.</p> <p>Über das Naturschutzgebiet Mühlebol geht es schließlich wieder zurück nach Hattingen. Außerdem bietet die Route einen Ausblick bis über den Bodensee hin zu den Alpen.</p> <h2>Zu Besuch beim Bumbismaale</h2> <p>Gerade, wenn man mit dem Nachwuchs unterwegs ist, bietet sich die eine oder andere Rastmöglichkeit auf der Wanderstrecke gut an. Dafür ist der Rundweg vom Immendinger Rathaus zum Grill- und Spielplatz Bumbis und wieder zurück bestens geeignet.</p> <p>Auf der etwa 1,5 Stunden dauernden Wanderung vom Ortskern über Löwenplatz und Hinterbirkenweg zur Bumbishütte führt der fünf Kilometer lange Weg auch am Wassertretbecken vorbei. Jede Menge Abwechslung also auch für die kleinen Wanderer.</p> <h2>Schöne Aussicht</h2> <p>Wer den ganzen Tag mit einer Wanderung füllen will, der wird rund um Immendingen ebenso fündig. Über 18 Kilometer führt der Rundweg „Schöne Aussicht“ vom Bahnhof in Immendingen über die Iltishalde Zimmern, den Freizeitpark Amtenhauser Talbach, Hintschingen, Schöntal, Mauenheim sowie den Hegauvulkan Höwenegg wieder nach Immendingen.</p> <p>Dabei ist auch ein schöner Ausblick auf den benachbarten Hegau drin. Neben einem Abstecher auf die Freizeitanlage führt der Weg, wie auch der Rundweg Donauuferpark, durch den Park am Unteren Schloss. Restaurants und Imbisse liegen ebenfalls auf der Strecke.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Vom Donauufer bis auf den Hornenberg: Fünf Wandertipps für die Herbstferien in Immendingen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 15:10:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das SÜDKURIER-Team vergrößert sich weiter: Neue Reporterin startet in Donaueschingen durch  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/donaueschingen/teamzuwachs-in-der-suedkurier-redaktion-neue-reporterin-startet-in-donaueschingen-durch;art372512,12499863 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit 1. Oktober arbeitet Nadja Varsani in der Donaueschinger Redaktion. Sie bringt einen spannenden beruflichen Hintergrund mit. Auf welchen Gemeinden ihr besonderes Augenmerk liegt.  ]]></description>
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          Seit 1. Oktober arbeitet Nadja Varsani in der Donaueschinger Redaktion. Sie bringt einen spannenden beruflichen Hintergrund mit. Auf welchen Gemeinden ihr besonderes Augenmerk liegt.<br>
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        Seit 1. Oktober arbeitet Nadja Varsani in der Donaueschinger Redaktion. Sie bringt einen spannenden beruflichen Hintergrund mit. Auf welchen Gemeinden ihr besonderes Augenmerk liegt.



        <p>Das Donaueschinger SÜDKURIER-Team vergrößert sich weiter: Nadja Varsani ist seit 1. Oktober in der Donaueschinger SÜDKURIER-Redaktion tätig. Neben <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/donaueschingen/team-stellt-sich-neu-auf-drei-neue-leute-in-der-lokalredaktion;art372512,12280086" target="_blank" title="Das Team stellt sich neu auf: Drei neue Gesichter in der SÜDKURIER-Lokalredaktion">Reporter Daniel Vedder, Redakteur Jens Wursthorn, Assistentin Nilgün Pfeiffer und Redaktionsleiterin Denise Kley</a> ist Nadja Varsani fortan als festangestellte Reporterin im Städtedreieck unterwegs. Sie wird sich zudem schwerpunktmäßig den Gemeinden Immendingen und Geisingen annehmen.</p> <h2>Sie kommt aus der Filmbranche</h2> <p>Varsani lebt seit 2014 in Tuttlingen. Bis vor ihrem Start in der Donaueschinger Redaktion realisierte die 38-Jährige Dokumentar- und Imagefilme als Autorin und Regisseurin bei einer Tuttlinger Filmproduktion.Dort war sie unter anderem im Auftrag des SWR und „Welt der Wunder“ mit der Kamera unterwegs.</p> <p>Im hessischen Darmstadt geboren, studierte sie Filmgestaltung und Dokumentarfilmregie an der Hochschule Darmstadt, der Internationalen Hochschule für Film und Fernsehen (EICTV) in Kuba und der Hochschule der Medien in Stuttgart.</p> <h2>Redaktion ist offen für Anregungen</h2> <p>„Mein Herz schlägt für Menschen und ihre Geschichten, daher freue ich mich auf die Nähe zur Leserschaft in meiner Anstellung als Reporterin“, sagt sie. In ihrer Freizeit findet man sie häufig am Kletterseil, auf dem Fahrrad oder an der Töpferscheibe.</p> <p>Redaktionsleiterin Denise Kley freut sich sehr über das neue Teammitglied. „Nun sind wir personell sehr stark aufgestellt. Ich bin mir sicher, dass wir in dieser Konstellation noch tiefer in die Themen, die die Leserschaft bewegt, eintauchen können.“</p> <h2>Lokaljournalismus ist elementar wichtig</h2> <p>Unabhängige und leistungsstarke Lokalredaktionen vor Ort seien mit Blick in die Zukunft elementar wichtig. „Dadurch steigt die politische Teilnahme, das gemeinschaftliche Engagement und die Transparenz kommunaler Vorgänge“, ist Kley überzeugt.</p> <p>Wer Anregungen, Feedback, Themenvorschläge, Informationen oder ein sonstiges Anliegen betreffend der SÜDKURIER-Berichterstattung oder dem Geschehen rund um Donaueschingen, Hüfingen, Bräunlingen, Blumberg, Immendingen, Geisingen und Löffingen hat, darf sich jederzeit per Mail an die Redaktion wenden unter <a href="mailto:donaueschingen.redaktion@suedkurier.de" target="_blank" title="">donaueschingen.redaktion@suedkurier.de</a>.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Das SÜDKURIER-Team vergrößert sich weiter: Neue Reporterin startet in Donaueschingen durch]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 05:08:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stadt investiert viel in die Kindergärten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/stadt-investiert-viel-in-die-kindergaerten;art372518,12499703 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Seit dem Jahr 1891 fließt<br /> das Geld in die Gebäude</li> <li>Vier der Einrichtungen<br /> sind in städtischer Regie</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Seit dem Jahr 1891 fließt<br /> das Geld in die Gebäude</li> <li>Vier der Einrichtungen<br /> sind in städtischer Regie</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Seit dem Jahr 1891 fließt<br /> das Geld in die Gebäude</li> <li>Vier der Einrichtungen<br /> sind in städtischer Regie</li> </ul>



        <p>Geisingen Es gibt kaum ein Jahr, in dem nicht in einem der inzwischen vier Kindergärten in städtischer Regie oder den drei anderen Betreuungseinrichtungen im Stadtgebiet kleinere oder größere Investitionen anstehen. Allein in Geisingen betreibt die Stadt drei Einrichtungen. Die älteste davon ist der Kindergarten am Stadtgraben.</p> <p>Schon 1891 wurde in Geisingen ein Kindergarten eingerichtet, allerdings im Obergeschoss der Schule (heutige Volksbank). Am 8. Oktober 1891 verkündete Bürgermeister Karl Hall: „Die Kleinkinderschule ist eröffnet.“ Bedingung für die Aufnahme von Kindern war, dass jedes Kind mindestens drei Jahre alt sein und körperlich gesund sein musste, sowie stets „reinlich“ in der Schule erscheint. Das Schulgeld betrug damals 20 Pfennig für ein Kind im Monat.</p> <p>In die Zeit um 1870 fiel auch der Bau des damaligen Schulhauses beim Kreisverkehr, nachdem das alte Schulhaus, das mit dem Pfarrhaus auf dem jetzigen Rathausplatz stand, im 30-Jährigen-Krieg zerstört worden war. Der Schulbetrieb wurde ins Rathaus verlagert. Nach dem Neubau des Rathauses stand wieder ein eigenes Gebäude für die Schule zur Verfügung. Damit konnte auch die Kleinkinderschule eingerichtet werden, die bis 1920 dort blieb. Da Kindergartenkinder eben nicht leise sind, störten sie den Schulbetrieb. In der heutigen Stadtgrabenstraße konnte die Stadt das Armenhaus erwerben, um dort die Kleinkinderschule unterzubringen.</p> <p>Nach der Besetzung durch die Franzosen 1945 wurde der Kindergartenbetrieb im April eingestellt, aber schon am 1. Juni wieder erlaubt. 1951 wies das Gesundheitsamt Donaueschingen auf die gravierenden Mängel des Gebäudes hin: „Der Kindergarten ist in einem derartigen Zustand, dass es nicht länger verantwortet werden kann, dass dort die Kinder ihrer Stadtgemeinde untergebracht werden“. Ab 1955 wurde investiert.</p> <p>Die Räume für den Kindergartenbetrieb wurden erweitert und ausgebaut. Am 25. März 1956 konnte das Gebäude nach der Renovierung eingeweiht werden. 1978 wurde eine Außensanierung durchgeführt, 1987 dann im Obergeschoss eine dritte Gruppe eingerichtet. 1996 wurden die Außenanlagen neu gestaltet, 2001 erfolgte dann eine Sanierung des Gebäudes selbst. Einzig in dieser Einrichtung wird eine Ganztagesbetreuung mit Mittagsverpflegung angeboten.</p> <p>1994 wurde dann in der alten Gerbe als Provisorium eine Kindergartengruppe eingerichtet. 1995 folgte die zweite Gruppe. Nunmehr wird die Gerbe mit einigen Millionen Euro saniert und ertüchtigt. Vorher wurde nochmals in das Schulgebäude II investiert, ebenfalls als Provisorium. Nachdem dort der Kindergarten Stadtgraben während der Sanierung eine Bleibe gefunden hatte, wurde in dem Gebäude der dritte Kindergarten, die Villa Kunterbunt, eingerichtet.</p> <p>Das Investieren geht weiter: Wenn die Gerbe fertig ist und die Kinder von den Containern wieder in der Gerbe sind, zieht die Villa Kunterbunt in die Container. Das Schulgebäude II soll künftig der Schule zugeschlagen werden, aber erst nach einer grundlegenden Sanierung. Danach folgt die Sanierung des Schulgebäudes III, in das dann der Kindergarten Villa Kunterbunt einzieht.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Trägerschaften</h2> Die Stadt Geisingen betreibt vier Kindergärten in eigener Regie. Dies sind in Geisingen die Einrichtungen Am Stadtgraben, in der Alten Gerbe und Villa Kunterbunt sowie der Kindergarten Regenbogen in Gutmadingen. Letzterer wurde 1994 neu gebaut. Der Kindergarten Aulfingen wurde durch die Stadt 2005 neu errichtet. In Leipferdingen befindet sich die Einrichtung im Schulgebäude/Festhalle. In Kirchen-Hausen ist der Kindergarten im einzigen kirchlichen Gebäude untergebracht, wenngleich die dortigen Investitionen durch die Gemeinde größtenteils mitfinanziert wurden. Kirchen-Hausen, Leipferdingen und Aulfingen stehen in kirchlicher Trägerschaft.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bauwerk Denkmalschutz Städtebau]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Geisingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Stadt investiert viel in die Kindergärten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 05:01:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Viele Überraschungen in der Gerbe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/viele-ueberraschungen-in-der-gerbe;art372518,12498343 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Bauarbeiten laufen seit Mai dieses Jahres</li> <li>Gebäude ist entkernt,<br /> jetzt wird ausgebaut</li> <li>Drei Kindergartengruppen finden dort Platz</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Bauarbeiten laufen seit Mai dieses Jahres</li> <li>Gebäude ist entkernt,<br /> jetzt wird ausgebaut</li> <li>Drei Kindergartengruppen finden dort Platz</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Bauarbeiten laufen seit Mai dieses Jahres</li> <li>Gebäude ist entkernt,<br /> jetzt wird ausgebaut</li> <li>Drei Kindergartengruppen finden dort Platz</li> </ul>



        <p>Geisingen Die Stadt Geisingen hat derzeit zwei Hochbau-Baustellen mit enormen Kosten. Die Kirchtalhalle Kirchen-Hausen befindet sich auf der Zielgeraden, im November ist offizielle Einweihung. Davon ist die andere Großbaustelle – die alte Gerbe in Geisingen – noch weit entfernt. Obgleich man dort nach dem Baubeginn im Mai dieses Jahres doch schon weit ist.</p> <p>Die Diskussionen um die Sanierung und Erweiterung der Gerbe sind schon alt. Bisher hatte die Gerbe zwei Kindergartengruppen, künftig sind es drei. Schon 2018 wurde geplant, die Planung aber wieder verworfen. Kindergartenplätze waren und sind knapp. Die Frage: Investiert man in die Gerbe und wie oder baut man einen neuen großen Kindergarten?</p> <p>2023 erfolgte ein Architekten-Wettbewerb. Das Ziel war, drei Gruppen in dem Gebäude unterzubringen. Im März 2023 ging das Büro Mangold-Thoma-Gönc als Sieger des Wettbewerbes hervor. Allerdings wurden gegenüber dem Wettbewerb noch einige Änderungen seitens des Gemeinderates gefordert. Ein denkmalgeschütztes Gebäude zu sanieren und dort auch noch einen Kindergarten zu betreiben, bedarf vieler Verhandlungen und Gespräche. Diese zogen sich teilweise sehr lange hin, bis dann die Zustimmung der einzelnen Behörden vorlagen. Brandschutz, Kindergartenbetrieb, Statik, Baurechtsbehörde – alles musste in Einklang gebracht werden.</p> <p>Im Mai dieses Jahres begannen dann die Abbrucharbeiten, nachdem in den Sommerferien 2024 der Kindergartenbetrieb in die Container bei der Schule ausgelagert wurde. Seither ist die Großbaustelle Gerbe nicht zu übersehen. Bauleiter des Projekte sind Architekt Jürgen Otterbach sowie Diplom-Ingenieurin und Architektin Inga Gönc-Sauermann vom Büro MTG. Sie führten bereits im Juni die Mitglieder des Gemeinderates durch die Baustelle. Damals waren die Abbrucharbeiten am Anfang, nun erkennt man die Gerbe nicht mehr.</p> <p>Das komplette Gebäude ist eingerüstet, überall wird gearbeitet. Die Fundamente wurden freigelegt, alle Böden und Decken herausgenommen. Außerdem wurden die Wände freigelegt. Dann erst sah man die Substanz. Und da gab es dann auch Überraschungen. Aber das, so Inga Gönc-Sauermann, sei bei solchen alten Gebäuden ja fast normal. Zahlreiche Balken waren faul und mussten ersetzt werden. Man will ja auch bei der Sanierung eine Qualität erreichen die viele Jahre hält.</p> <p>Brandschutz ist natürlich neben der Barrierefreiheit ein wichtiges Thema, das zudem noch mit dem Denkmalschutz in Einklang gebracht werden muss. „Wir sind mit den Abbrucharbeiten so weit, dass wir nun mit dem Aufbau beginnen können“, führte Jürgen Otterbach aus. Im Erdgeschoss wurden große Mengen teilweise durchfeuchten Erdmaterials ausgehoben und inzwischen durch Beton ersetzt. Eine besondere Herausforderung stellt auch die Einbindung des sogenannten Gerbeteils im Osten des Gebäudes dar.</p> <p>Dieser wurde nachträglich an das Gebäude angebaut, was man auch an den Setzungen sieht. Bei manchen Mauern sehe man auch, dass beim Bau gespart wurde, so die beiden Bauleiter. „Für uns ist die Sanierung solcher Gebäude nicht neu, aber bei jedem Gebäude kommen andere Überraschungen und man lernt nie aus“, betonten Inga Gönc-Sauermann und Jürgen Otterbach. Dieser ist quasi ständig auf der Baustelle. Denn Probleme während des Baus müssen, um Verzögerungen zu vermeiden, umgehend geklärt werden. Deshalb sind auch Bürgermeister Martin Numberger und Bauamtsleiter Christian Butschle laufend eingebunden.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Altes Gemäuer</h2> In der alten Gerbe wurde 1994 eine Kindergartengruppe als Provisorium eingerichtet, als Außenstelle des Kindergartens Am Stadtgraben. Schon bei der Inbetriebnahme wurde über eine zweite Gruppe nachgedacht, die dann auch 1995 eingerichtet wurde. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Kindergarten Gerbe eine eigenständige Einrichtung. In den letzten 15 Jahren wurde intensiv, aber auch kontrovers über die künftige Verwendung des Gebäudes als Kindergarten und eine Erweiterung sowie Sanierung der Gerbe diskutiert. Nunmehr wird der ganze Gebäudekomplex Gerbe für den Kindergartenbetrieb mit künftig drei Gruppen nach den neuesten Vorschriften und Auflagen saniert und umgebaut. Die Bauarbeiten ziehen sich noch bis ins Jahr 2026.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Städtebau Bauwerk Denkmalschutz]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Viele Überraschungen in der Gerbe]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 13:02:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Goldenes Laub, geisterhafte Bäume: Das sind die schönsten Herbstfotos unserer Leser  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/goldenes-laub-bunte-regenschirme-zeigen-sie-uns-ihr-schoenstes-herbstfoto;art372502,12496284 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Herbst ist ein Fest der Farben und des wechselhaften Wetters. Wir sammeln die Fotos unserer Leserinnen und Leser – und zeigen die Vielfalt der Jahreszeit. Erste Einsendungen gibt es bereits.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Herbst ist ein Fest der Farben und des wechselhaften Wetters. Wir sammeln die Fotos unserer Leserinnen und Leser – und zeigen die Vielfalt der Jahreszeit. Erste Einsendungen gibt es bereits.<br>
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        Der Herbst ist ein Fest der Farben und des wechselhaften Wetters. Wir sammeln die Fotos unserer Leserinnen und Leser – und zeigen die Vielfalt der Jahreszeit. Erste Einsendungen gibt es bereits.



        <p>Wolken, Nebel, tief stehende Sonne: Der Wandel vom Sommer in den Winter macht den Herbst in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg zur vielfältigsten Jahreszeit für Fotografen. Wärmere Tage folgen auf kältere, trockene Phasen und regnerische. Die Bäume werden kahl, die Böden durchs fallende Laub hingegen bunt. Die einen kuscheln sich in warme Decken und trinken duftenden Tee, die anderen ziehen die Gummistiefel an und gehen Kastanien sammeln.</p> <p>Eine Zeit der Gegensätze, aber ohne unangenehme Extreme – vielleicht außer einem gelegentlichen Herbststurm. Zwischen dem heißen Sommer und dem eisigen Winter bieten sich lange Spaziergänge oder Wanderungen an. Kinder wirbeln durchs raschelnde Laub, Vögel sammeln sich zu Schwärmen.</p> <p>Und wenn das Wetter zu unwirtlich wird, läuft das Leben daheim eine Spur gemütlicher. Kerzen sorgen für stimmungsvolle Atmosphäre, ein gutes Buch für Unterhaltung. Es wird gebastelt und gebacken.</p> <h2>Jetzt sind die Leser gefragt</h2> <p>An möglichen Motiven mangelt es also nicht. Deshalb: Kamera oder Smartphone zücken und die unvergesslichen Momente festhalten. Wir freuen uns über Ihre Herbstfotos und veröffentlichen diese gerne an dieser Stelle. <a href="mailto:villingen.redaktion@suedkurier.de" target="" title="">Einfach per E-Mail an die Redaktion schicken.</a></p> <p>Als Begleittext sollten dabei Name, Adresse und Telefonnummer des Einsenders sowie der Ort der Aufnahme angegeben werden. Die schönsten Motive werden in der gedruckten Tageszeitung sowie auf unserer Webseite veröffentlicht.</p> <p>Mit einer grandiosen morgendlichen Aufnahme legt die Redaktion vor:</p> <p>Viele tolle Motive unserer Leserinnen und Leser haben uns bereits erreicht: Vom weiten Panoramablick hin zum leckeren Detail geht es bei dem Foto von Streuobst, das Walter Christ gelungen ist.</p> <p>Gottfried Schmidt wird in Sachen Herbstimpressionen vor der eigenen Haustür in Schwenningen fündig. Dort bekommen die Bäume durch den Nebel etwas Geisterhaftes.</p> <p>Rudolf Reim hat viele Lieblingsplätze in Villingen-Schwenningen. Das ist einer davon:</p> <p>Eine ganze Reihe beeindruckender Aufnahmen aus dem Schwenninger Moos schickt uns Rolf Ketterer.</p> <p>Aber Rolf Ketterer war mit seiner Kamera auch in Villingen und andernorts unterwegs.</p> <p>Jutta Riedel aus Villingen zog es hingegen zum Herbst nach Immendingen ...</p> <p>... beziehungsweise nach Neudingen.</p> <p>Rudolf Reim widmet sich schon der übernächsten Jahreszeit: der Fasnet.</p> <p>Leserin Gaby Binder aus Donaueschingen schickt einige Aufnahmen von der Baar:</p> <p>Sylva Käfer aus Donaueschingen hat beispielsweise die herbstliche Atmosphäre am Baggersee bei Hüfingen eingefangen.</p> <p>Gisela Schuler aus Mönchweiler hat einen sonnig-goldenen Herbstmoment am Klosterweiher in St. Georgen festgehalten und glänzende Kastanienschätze im Laub entdeckt und war im Schwenninger Moos unterwegs.</p> <p>Außerdem fand Gisela Schuler eine schöne Fotogelegenheit im Hegau.</p> <p>Zauberhafte, herbstlich gefärbte Blätter hat Rolf Ketterer aus Villingen in seinem Garten fotografiert.</p> <p>Außerdem hat er sich im Rosengarten auf dem Hubenloch umgesehen:</p> <p>Wiebke Scharf hat herbstlich bunte Bäume in der Villinger Wöschhalde fotografiert.</p> <p>Miriam Uhrig ist ein stimmungsvoller Schnappschuss an der Karl-Brachat-Realschule in Villingen gelungen.</p> <p>Walter Christ aus Brigachtal hat herbstliche Streifzüge in Bad Dürrheim, Villingen und Schwenningen unternommen und hatte ebenfalls seine Kamera dabei:</p> <p>Karin Gambin aus Villingen war im Schwenninger Moos unterwegs:</p> <p>Alexandra Staiger hat den Herbst am St. Georgener Klosterweiher fotografisch festgehalten:</p> <p>Stefan King aus Tannheim hat in Tannheim herbstlich gefärbte Laubbäume fotografiert:</p> <p>Sieglinde Scherzinger hat bei einem Ausflug im Elsaß beim Odilienberg Herbststimmung pur fotografiert.</p> <p>Die schönen Seiten des Herbstes sind manchal die beiden Seiten einer Spiegelung. So wie in der Aufnahme von Rudolf Reim an der Brigach in Villingen.</p> <p>Wolfgang Bräun aus Villingen war im Schwarzwald unterwegs:</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Goldenes Laub, geisterhafte Bäume: Das sind die schönsten Herbstfotos unserer Leser]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 05:05:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Geisinger Pflegeheim hilft bei speziellen Erkrankungen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/geisinger-pflegeheim-hilft-bei-speziellen-erkrankungen;art372518,12495482 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Betreuungsbedarf ist<br /> bundesweit sehr hoch</li> <li>In kleinen Schritten wird<br /> für Kranke viel erreicht</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Betreuungsbedarf ist<br /> bundesweit sehr hoch</li> <li>In kleinen Schritten wird<br /> für Kranke viel erreicht</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Betreuungsbedarf ist<br /> bundesweit sehr hoch</li> <li>In kleinen Schritten wird<br /> für Kranke viel erreicht</li> </ul>



        <p>Geisingen 25 Jahre ist es her, dass sich der Zweckverband „Haus Wartenberg“ und die Heimleitung beschlossen haben, im Zuge der Sanierungen der verschiedenen Gebäude eines der Häuser für spezielle Patienten umzubauen. Das Haus „Baar II“ ist seither eine der wenigen Einrichtungen in Baden-Württemberg, die solche Menschen pflegt und betreut.</p> <p>Damals wurde Neuland mit dem Angebot betreten. Wie notwendig eine solche Einrichtung für die spezielle Patientenklientel ist, zeigt auch die Herkunft der Bewohner mit dem entsprechenden Krankheitsbild. Sie kommen inzwischen aus der ganzen Republik. In Deutschland gibt es rund 10.200 Pflegeheime, aber nur 500, die eine Abteilung für Schwerstpflegebedürftige und Wachkomapatienten haben. Vor rund einem Vierteljahrhundert, von 1997 bis 2000, wurde das Haus Baar mit den zwei Gebäuden saniert und umgebaut. Inzwischen sind es 40 Betten auf drei Stationen.</p> <p>Damals wurden umfangreiche Arbeiten ausgeführt. Nasszellen wurden in die Zimmer eingebaut, die Anzahl der Zimmer und damit auch der Betten von über 500 auf 340 reduziert. Im Zuge dieser Sanierungen fiel auch die Entscheidung, das damalige Männerhaus in zwei Gebäudeteile aufzugliedern. Das Haus Baar I diente zur Unterbringung von Patienten, die mehr oder weniger normaler Pflege bedürfen, und das Haus Baar II auf damals zwei Stationen mit 23 Plätzen für Jugendliche und junge Erwachsene, die nach schweren Unfällen oder infolge schwerer neurologischer Erkrankungen auf sogenannte Schwerstpflege angewiesen sind.</p> <p>Zu diesen Krankheitsbildern gehören unter anderem das Apallische Syndrom (Wachkoma), Multiple Sklerose, Tetraplegie (komplette Lähmung aller vier Gliedmaßen), Tracheotomie und weitere komplexe neurologische Diagnosen. Die damalige Überlegung mit Zustimmung der Behörden und Kassen war, dass diese meist jungen Patienten nicht in ein reines Altersheim gehören. Und für solche jungen Patienten gibt es sehr wenige Heimplätze. Sie haben einen erheblich aufwendigeren Pflegebedarf, was sich natürlich auch im Personalschlüssel und dadurch in den Heimkosten niederschlägt.</p> <p>Seit Februar ist im Haus Baar I eine weitere Station für Patienten mit speziellen Erkrankungen hinzugekommen, und die Bettenzahl auf 40 angewachsen. Diese Station M 1 ist auf Pflege und Betreuung von Menschen mit der seltenen Krankheit Chorea Huntington spezialisiert. Bei den Patienten aller drei Stationen sind auch sogenannte „Langlieger“, wie Heimleiter Torsten Fietze berichtet. „Und da es wenige Heime gibt, die Menschen mit diesen Krankheitsbildern aufnehmen und pflegen, kommen die Patienten teilweise sogar aus Hamburg“, so der Heimleiter.</p> <p>Neben der Pflege durch das Personal des Zweckverbandes werden die Patienten noch durch Ergotherapeuten, Musiktherapeuten, Logopäden und Physiotherapeuten betreut. Daneben gibt es ferner individuelle Beschäftigungsangebote, um die noch vorhandenen Fähigkeiten zu stärken und zu fördern. Auch hier sind es oft die kleinen Schritte, mit denen Verbesserungen der Lebenssituationen erreicht werden können. Ärztlich betreut werden die Patienten durch regelmäßige Besuche von Hausärzten, aber auch Fachärzte der verschiedenen Bereiche unter Leitung eines Neurologen, der über einen sogenannten Versorgungsvertrag mit dem Heim verbunden ist.</p> <p>Ferner besteht mit der ambulanten Hospizgruppe Geisingen und dem angeschlossenen Besuchsdienst ein enger und vertrauensvoller Kontakt für eine würdevolle Begleitung in sensiblen Lebensphasen, wofür die Heimleitung, wie Torsten Fietze weiter ausführt, sehr dankbar sei.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Pflege seit Jahrhunderten</h2> Der Zweckverband Pflegeheim Haus Wartenberg wurde im Zuge der Kreisreform 1972 gegründet. Bis dahin war der Landkreis Donaueschingen Träger der Einrichtung, deren Ursprünge auf 1772 zurückgehen. Schon Fürst Joseph Wenzel kündigte die Einrichtung eines Landesspitals an. 1872 kaufte der Landkreis Villingen das Areal, das dann an den Kreis Donaueschingen überging. Da Geisingen zum Landkreis Tuttlingen kam, wollte der ehemalige Landkreis Donaueschingen den Tuttlingern die Einrichtung nicht überlassen und so gründete man einen Zweckverband. Dem gehören neben dem Schwarzwald-Baar-Kreis auch der Landkreis Tuttlingen sowie die Städte Geisingen, Villingen, Donaueschingen und Blumberg an. Immer wieder wurde gebaut und saniert. Die nächste größere Investition ist ein Neubau mit 90 Betten.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Medizinische Einrichtung" Krankenhaus Patient]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Geisingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Geisinger Pflegeheim hilft bei speziellen Erkrankungen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 05:03:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[An Ausreden gibt es keinen Mangel  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/an-ausreden-gibt-es-keinen-mangel;art372518,12494195 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Zwischenbilanz der<br /> Hundezählung liegt vor</li> <li>Fahndung nach säumigen<br /> Steuerzahlern zeigt Erfolg</li> <li>Stadtkasse erwartet<br /> 2025 11.000 Euro Plus</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Zwischenbilanz der<br /> Hundezählung liegt vor</li> <li>Fahndung nach säumigen<br /> Steuerzahlern zeigt Erfolg</li> <li>Stadtkasse erwartet<br /> 2025 11.000 Euro Plus</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Zwischenbilanz der<br /> Hundezählung liegt vor</li> <li>Fahndung nach säumigen<br /> Steuerzahlern zeigt Erfolg</li> <li>Stadtkasse erwartet<br /> 2025 11.000 Euro Plus</li> </ul>



        <p>Geisingen Es gibt Situationen im Leben, in denen eine Ausrede der vermeintlich beste oder gar einzige Ausweg zu sein scheint, um größeres Ungemach von einem abzuwenden. Um überhaupt Aussicht auf Erfolg zu haben, muss sie glaubwürdig klingen und wird gerne mit einem treuherzigen Augenaufschlag garniert.</p> <p>Aber seien wir ehrlich: Meistens geht der Schuss nach hinten los, das allzu durchsichtige Manöver wird durchschaut und verschärft schlimmstenfalls die ohnehin angespannte Ausgangslage noch um einige Schärfegrade.</p> <p>Ihr Heil in Ausreden suchten auch einige Hundehalter im Zuge der von der Stadt initiierten Hundezählung in der Region Geisingen, wie Manuel Stöhr, Leiter des Steueramts bei der Stadtverwaltung, jetzt dem Gemeinderat berichtete.</p> <p>„Mein Tierarzt hat mich nicht darüber informiert, dass ich Hundesteuer zahlen muss“, habe, so Stöhr, eine Hundehalterin als Begründung angeführt, warum ihr vierpfotiger Liebling bislang nicht bei der Stadtverwaltung registriert und folglich auch keine Hundesteuer entrichtet worden sei.</p> <p>Mit „Ganz ehrlich, ich nehme mir das schon seit sieben Jahren vor, bin aber einfach noch nicht dazu gekommen“, habe ein anderer Halter versucht, sein Versäumnis zu begründen. „Und wäre die recht häufig geäußerte Begründung, dass es sich bei dem nicht registrierten Hund um einen Pflegehund handele, tatsächlich in jedem Fall zutreffend gewesen, käme die Region Geisingen für das Prädikat Pflegehunde-Hochburg infrage. Mit dieser Aussage griff Stöhr launig einen weiteren Vorwand auf, mit dem bislang säumige Hundehalter ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen versuchten.</p> <p>Die Hundezählung hatten Gemeinderat und Stadtverwaltung im April dieses Jahres auf den Weg gebracht und dabei auf ein „zweiphasiges Freiwilligkeitsmodell“ so Stöhr, gesetzt. In Phase eins kamen Hundehalterinnen und –halter, die ihre bislang nicht registrierten Vierbeiner innerhalb einer bestimmten Frist freiwillig bei der Stadtverwaltung nachmeldeten, um ein Bußgeld herum.</p> <p>Phase zwei basiert auf einer stichprobenartigen Haushaltsbefragung, mit der ein einschlägig spezialisiertes Unternehmen beauftragt war. In Fällen, in denen Befragen nicht möglich war, wurden Indizien, die auf das Vorhandensein von einem oder mehreren Hunden im jeweiligen Haushalt hinwiesen, dokumentiert und an die Stadtverwaltung kommuniziert, bei der dann die weiteren Verfahrensschritte liegen.</p> <p>Die Erhebung habe durchaus Erfolge gezeitigt, zog Manuel Stöhr eine Zwischenbilanz. 16 Bürgerinnen und Bürger hätten ihre Hunde bereits vor der Haushaltsbefragung freiwillig angemeldet. Im Rahmen der Bestandsaufnahmen seien weitere 14 Hunde registriert worden. Das Steueramt habe elf Bußgeldverfahren eingeleitet, deren Ausgang noch offen sei.</p> <p>Obwohl noch rund 40 „Hunde-Verdachtsfälle“ in Bearbeitung seien, sei bereits zum jetzigen Zeitpunkt absehbar, dass die Stadt im laufenden Jahr mit Hundesteuer-Mehreinnahmen in Höhe von rund 11.000 Euro rechnen könne. Ab dem Jahr 2026 beliefen sich die dauerhaften jährlichen Mehreinnahmen auf rund 4000 Euro. Die Gesamtkosten hätten sich auf rund 5500 Euro belaufen und seien bereits durch die freiwilligen Anmeldungen bislang nicht registrierter Hunde eingespielt worden.</p> <p>FW/FDP-Fraktionssprecher Paul Haug, vermutete, dass die Dunkelziffer nicht gemeldeter Hunde nach wie vor hoch sei und regte an, das für „Nicht-Meldungen“ fällige Bußgeld ab Januar 2026 deutlich und „schmerzhaft“ zu erhöhen. Einen entsprechenden Beschluss hat der Gemeinderat allerdings noch nicht gefasst.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Der Anlass</h2> Laut Stadtverwaltung haben sich Fälle gehäuft, in denen bislang noch keine Hundesteuer gezahlt wurde, die Hunde aber schon länger in der Region Geisingen gehalten werden. Aus einer statistischen Auswertung aus dem Jahr 2016 gehe zudem hervor, dass jeder zehnte Einwohner in Deutschland Hundebesitzer ist. Heruntergebrochen auf Geisingen mit seinen rund 6.300 Einwohnern müssten demnach rund 630 Hunde gemeldet sein, tatsächlich seien es aber – Stand: April 2025 – lediglich 348. Es gehe vorrangig um Steuergerechtigkeit, betont Bürgermeister Martin Numberger. (tom)</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Gesetze Kommunalpolitik Behördenwillkür]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Geisingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[An Ausreden gibt es keinen Mangel]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 04 Oct 2025 19:56:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Unsere Bildergalerie vom Stadtderby zwischen dem FC Gutmadingen und dem SV Geisingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/bezirksliga-schwarzwald/unsere-bildergalerie-vom-stadtderby-zwischen-dem-fc-gutmadingen-und-dem-sv-geisingen;art1369311,12493634 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit 4:1 entscheiden die Platzherren das Spiel in der Fußball-Bezirksliga Schwarzwald gegen den SV Geisingen für sich. Wir waren mit der Kamera dabei.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mit 4:1 entscheiden die Platzherren das Spiel in der Fußball-Bezirksliga Schwarzwald gegen den SV Geisingen für sich. Wir waren mit der Kamera dabei.<br>
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        Mit 4:1 entscheiden die Platzherren das Spiel in der Fußball-Bezirksliga Schwarzwald gegen den SV Geisingen für sich. Wir waren mit der Kamera dabei.



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      <dc:rights><![CDATA[Unsere Bildergalerie vom Stadtderby zwischen dem FC Gutmadingen und dem SV Geisingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 16:32:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neuer Blick auf alte Wunden: Die Schattenseiten des True-Crime-Trends  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/interview-die-schattenseiten-des-true-crime-trends;art372458,12492899 ]]></link>      <description><![CDATA[  In den zurzeit beliebten True-Crime-Formaten arbeiten Medien teils abgeschlossene Kriminalfälle auf. Mit Folgen für Betroffene, warnt Marcel Da Rin, Leiter der Singener Kriminalprävention, im SÜDKURIER-Interview.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          In den zurzeit beliebten True-Crime-Formaten arbeiten Medien teils abgeschlossene Kriminalfälle auf. Mit Folgen für Betroffene, warnt Marcel Da Rin, Leiter der Singener Kriminalprävention, im SÜDKURIER-Interview.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/interview-die-schattenseiten-des-true-crime-trends;art372458,12492899]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        In den zurzeit beliebten True-Crime-Formaten arbeiten Medien teils abgeschlossene Kriminalfälle auf. Mit Folgen für Betroffene, warnt Marcel Da Rin, Leiter der Singener Kriminalprävention, im SÜDKURIER-Interview.



        <p><strong>Herr Da Rin, True-Crime-Formate sind momentan sehr beliebt, ob als Podcasts, Artikel oder im Fernsehen. Nehmen Sie auch ein hohes Interesse an Kriminalfällen wahr?</strong></p> <p>Ich nehme wahr, dass es ein hohes Interesse und viele Angebote in den unterschiedlichsten Formaten gibt und „wahre Verbrechen“, also zurückliegende Kriminalfälle, als Unterhaltung konsumiert werden.</p> <p><strong>Wie erklären Sie sich das?</strong></p> <p>Ich bin kein Psychologe, aber offensichtlich üben diese realitätsnahen Geschichten aus dem echten Leben eine große Faszination auf die Menschen aus. Da geht es sicherlich auch um Sensationslust und Voyeurismus.</p> <p><strong>Was halten Sie davon, wenn Menschen sich zur Unterhaltung mit wahren Verbrechen beschäftigen?</strong></p> <p>Ich sehe das eher kritisch. Oft spielen Opfer und deren Interessen bei True Crime keine Rolle. Mir sind Fälle bekannt, wo Betroffene beim Aufschlagen der Zeitung plötzlich und unerwartet wieder auf „ihren“ Fall stoßen. Das kann natürlich ein vermeintlich verarbeitetes Trauma wiederbeleben. Betroffene leiden meist lebenslang unter den Taten.</p> <p><strong>Wann wird es problematisch?</strong></p> <p>Das muss jeder Konsument für sich entscheiden. Das ist ja individuell, die eine Person erträgt vielleicht mehr als die andere. Wenn die Geschichten ganz nüchtern konsumiert werden, sehe ich da kein Problem. Wenn übermäßiger Konsum Angst auslöst und die Wahrnehmung der Realität verzerrt, dann wird es vielleicht problematisch. Vor allem in der heutigen Zeit, wo man weiß, dass Angststörungen zunehmen, vor allem bei jungen Menschen. Ich glaube, dass die Darstellung von Gewalt nicht friedlicher macht, vor allem nicht Menschen, die schon eine Neigung zu aggressivem Verhalten haben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person und der Singener Kriminalprävention</span><span><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wie-sicher-ist-singen-so-schaetzt-marcel-da-rin-von-der-kriminalpraevention-die-lage-ein;art372458,12455087" target="_blank" title="Mehr Furcht als Opfer: So steht es um die Sicherheit in Singen">Marcel Da Rin</a> leitet seit 2011 die Singener Kriminalprävention (SKP). Davor war er als Jugendreferent und Sozialarbeiter tätig. Die SKP möchte Probleme und Brennpunkte in der Stadt angehen. Laut deren Internetseite sollen Problemlösungsvorschläge erarbeitet werden. Die Stadt schreibt dazu: „Die Kernaufgabe der SKP ist die Vernetzung aller Akteure.“</span></label></div> <p><strong>Was bedeutet es für Opfer und Angehörige, wenn Kriminalfälle medial aufbereitet werden?</strong></p> <p>Da liegt schon eine hohe Verantwortung bei den Medien, die solche Formate veröffentlichen. Auch hier ist es wiederum so, die einen verarbeiten die erlebten Taten anders als andere. Hier ist es sicherlich gut, wenn Medienschaffende die Bedürfnisse der Betroffenen miteinbeziehen und ganz sensibel und respektvoll mit den Themen umgehen. Aufgrund der Gefahr der Retraumatisierung von Betroffenen, könnte ich persönlich gut auf True Crime Stories verzichten! Da reicht mir ein guter Krimiroman.</p> <p><strong>Was halten Sie davon, wenn Opfer und Angehörige im Mittelpunkt solcher Geschichten stehen, sich sogar selbst äußern?</strong></p> <p>Das liegt ganz alleine in der Entscheidung der Betroffenen.</p> <p><strong>True-Crime-Formate lenken auch Aufmerksamkeit auf die Täter. Welche Folgen kann das haben?</strong></p> <p>Da wäre natürlich eine Heroisierung und Glorifizierung sehr schlecht. Vor allem, wenn der Täter zu sehr im Vordergrund steht und somit eine Faszination für Verbrechen fördert. Da sehe ich eine potentielle Gefahr bei jungen Konsumenten und die Gefahr des Nachahmungseffektes.</p> <p><strong>Können True-Crime-Formate sensibilisieren und damit für mehr Sicherheit sorgen?</strong></p> <p>Ich kann das aus meiner Arbeit weder bestätigen noch widerlegen. Ich weiß, dass es eine Studie aus Österreich gibt. Dort heißt es, dass True Crime Konsumenten – vor allem Frauen – eine höhere Fähigkeit besitzen, mit Angst und Stress umzugehen. Andererseits nehme ich eben wahr, dass die Menschen immer ängstlicher werden. Vielleicht kann ich sogar bei dem ein oder anderen Fall auch lernen, mit Gefahren besser umzugehen. Ich bin mit Eduard Zimmermann und Aktenzeichen XY groß geworden, da ging es ja um ungelöste Fälle und um Aufklärung und Prävention. Heute geht es doch mehr um effekthascheriche Unterhaltung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unsere Sommerserie</span><span><a href="https://www.suedkurier.de/true-crime/" target="_blank" title="True Crime">Auch der SÜDKURIER hat unlängst mit seiner Sommerserie ‚True-Crime‘ über längst vergangene Kriminalfälle berichtet und diese neu aufgerollt.</a> Mit unserem Format blicken wir auf Fälle zurück, die unsere Region seinerzeit erschüttert und in Atem gehalten haben. Viele Jahre später bewegen diese Taten noch immer – nicht nur, weil sie damals schockierten, sondern auch, weil sie Fragen nach Aufklärung, Gerechtigkeit und Schuld aufwerfen. Uns ist bewusst, dass die erneute Berichterstattung bei Angehörigen und Betroffenen Schmerz auslösen kann. Wir erzählen diese Geschichten dennoch, weil sie Teil unserer kollektiven und regionalen Erinnerung sind – und weil sie nicht vergessen werden sollten. Denn bis heute sagen sie viel über den Umgang unserer Gesellschaft mit entsprechenden Verbrechen und deren Folgen aus. Wir bemühen uns dabei um eine möglichst sachliche und respektvolle Darstellung des Geschehenen, ohne es zu skandalisieren oder die Geschädigten erneut zum Opfer zu machen. Übrigens: Das überaus große Leserinteresse an unserer Serie – sowohl online als auch in der Zeitung – bestärkt uns in dieser Entscheidung.</span></label></div> <p><strong>Beschäftigen Sie sich eigentlich selbst mit True Crime, auch privat?</strong></p> <p>Nein, eigentlich gar nicht. Ich lese gerne skandinavische Krimis, die ziehen mich schon richtig in ihren Bann!</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Geisingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Neuer Blick auf alte Wunden: Die Schattenseiten des True-Crime-Trends]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 05:07:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kinderbetreuung hat festes Fundament  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/kinderbetreuung-hat-festes-fundament;art372518,12492665 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Platzangebot größer als<br /> erwartete Kinderzahlen</li> <li>Statistische Auswertung<br /> für die Region Geisingen</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Platzangebot größer als<br /> erwartete Kinderzahlen</li> <li>Statistische Auswertung<br /> für die Region Geisingen</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/kinderbetreuung-hat-festes-fundament;art372518,12492665]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Platzangebot größer als<br /> erwartete Kinderzahlen</li> <li>Statistische Auswertung<br /> für die Region Geisingen</li> </ul>



        <p><strong>Geisingen</strong> Was das Betreuungsangebot für Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt (Ü3) anbelangt, steht die Region Geisingen gut da. Das geht aus einer Statistik hervor, die Larissa Bayer, stellvertretende Hauptamtsleiterin bei der Stadtverwaltung Geisingen, dem Gemeinderat erläuterte.</p> <p>Das Zahlenwerk setzt die Kinderzahlen ins Verhältnis zur Anzahl der Betreuungsplätze und berücksichtigt den Zeitraum vom laufenden bis zum Kindergartenjahr 2027/28. Fasst man das Angebot sämtlicher Kindergärten in der Kernstadt und den Ortsteilen zusammen, verfügt Geisingen – Stand September dieses Jahres – über insgesamt 294 Ü3-Betreuungsplätze. Die Ü3-Kinderzahlen bewegen sich in den kommenden Jahren zwischen 248 und 270. Allerdings verläuft die Entwicklung in den Geisinger Ortsteilen und der Kernstadt unterschiedlich.</p> <p>In Gutmadingen steigen die Kinderzahlen von aktuell 34 auf 43 im Kindergartenjahr 2027/28. Nicht vorhersehbar ist momentan laut Larissa Bayer, wie sich die Besiedlung des Neubaugebiets Westäcker auf die Belegungszahlen des Kindergartens auswirken wird. In Kirchen-Hausen steigt die Anzahl der Kinder von derzeit 30 auf über 40 im Kindergartenjahr 2025/26 und sinkt im Kindergartenjahr 2027/28.</p> <p>Rückläufig sind auf längere Sicht die Kinderzahlen in Aulfingen. Sie nehmen von aktuell 24 auf 17 im Kindergartenjahr 2027/28 ab, weisen aber für das Kindergartenjahr 2025/26 ein Zwischenhoch von 26 aus. Möglicherweise erhielten, so Larissa Bayer, im kommenden Kindergartenjahr nicht alle Kinder einen Platz im Aulfinger Kindergarten, sondern müssten auf den Kindergarten in Kirchen-Hausen ausweichen, der einen Platzpuffer vorweise.</p> <p>Dieser Fall könnte laut Bayer auch in Leipferdingen auftreten. Dort steigen die Kinderzahlen der Statistik zufolge von aktuell 39 auf 43 im Kindergartenjahr 2027/28, während der Kindergarten in Leipferdingen über maximal 37 Betreuungsplätze verfügt. Gut möglich also, dass einige Kinder aus Leipferdingen mit dem Kindergarten in Kirchen-Hausen vorliebnehmen müssen.</p> <p>In der Kernstadt nehmen die Kinderzahlen tendenziell ab, von derzeit 125 auf 110 im Kindergartenjahr 2027/28. Die Zahl der Ü3-Betreuungsplätze beläuft sich auf 141. Es gebe also im Bedarfsfall einen Puffer für die Einrichtung von ein bis zwei Kindergartengruppen. Insgesamt könne in der Ü3-Altersklasse auf Basis der derzeitigen Kinderzahlen der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz erfüllt werden, zog Larissa Bayer Bilanz. Zudem sei noch ein Puffer an Betreuungsplätzen für weitere Entwicklungen vorhanden.</p> <p>Allerdings sei künftig nicht in jedem Kindergartenjahr gewährleistet, dass den Eltern ein Kindergartenplatz am Wohnort im jeweiligen Stadtteil angeboten werden könne, fasste die stellvertretende Hauptamtsleiterin die statistische Auswertung zusammen. Um Kosten zu sparen, könne angesichts des recht großen Puffers an Ü3-Plätzen in der Kernstadt die Schließung einer Ü3-Gruppe in Betracht gezogen werden, etwa im Zuge der Sanierung der Kita Villa Kunterbunt, regte Bayer an.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Rechtsanspruch</h2> Bereits seit dem Jahr 1996 gilt in Deutschland der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für jedes Kind im Alter vom vollendeten dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt. Die Bundesländer haben eigene Ausführungsbestimmungen dazu in ihren Ausführungsgesetzen zum Kinder- und Jugendhilfegesetz erlassen. Eine Neuerung gab es vor zwölf Jahren: Seit dem 1. August 2013 gilt bereits ab dem vollendeten ersten Lebensjahr ein Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in Kindertagespflege.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Kindergarten Familienpolitik Kinderbetreuung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Geisingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kinderbetreuung hat festes Fundament]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 05:11:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Tempo-30-Zone muss noch warten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/die-tempo-30-zone-muss-noch-warten;art372518,12491240 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Gemeinderat knüpft den<br /> Start an Bedingungen</li> <li>Zu den Voraussetzungen<br /> zählt eine Verkehrsschau</li> </ul>  ]]></description>
      <content:encoded>
        <![CDATA[
          <ul> <li>Gemeinderat knüpft den<br /> Start an Bedingungen</li> <li>Zu den Voraussetzungen<br /> zählt eine Verkehrsschau</li> </ul><br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/die-tempo-30-zone-muss-noch-warten;art372518,12491240]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Gemeinderat knüpft den<br /> Start an Bedingungen</li> <li>Zu den Voraussetzungen<br /> zählt eine Verkehrsschau</li> </ul>



        <p><strong>Geisingen</strong> Wer ihn häufiger bei öffentlichen Auftritten erlebt, weiß: Schnell aus der Fassung bringen lässt er sich eigentlich nicht. Und auf den Mund gefallen ist er auch nicht, der Geisinger Bürgermeister Martin Numberger. Bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats schaute Numberger aber kurzzeitig leicht irritiert und vollkommen sprachlos aus der Wäsche. Denn die Reaktionen aus den Reihen des Stadtparlaments auf den Vorschlag der Stadtverwaltung hin, in den nördlich der Autobahn gelegenen Geisinger Wohngebieten eine Tempo-30-Zone zu schaffen, fielen offensichtlich ganz anders aus, als der Schultes erwartet hatte.</p> <p>Nachdem sich Gemeinderat und Stadtverwaltung seit einiger Zeit die Verkehrsberuhigung und die Entschärfung von Gefahrenstellen im Geisinger Stadtgebiet im Visier haben, durfte der Stadtchef mit einiger Berechtigung auf ein einhelliges „Daumen hoch!“ für diesen Tempo-30-Vorschlag rechnen, bekam zunächst aber nur kritische Stimmen zu hören.</p> <p>„Das reißt mich alles andere als zu Begeisterungsstürmen hin. Wenn die Tempo-30-Zone die einzige Maßnahme bleiben soll, mit der Gefahrenstellen entschärft werden, habe ich große Zweifel an ihrer Sinnhaftigkeit“, meinte CDU-Stadträtin Kathrin Sorg. Ob und inwieweit die Tempo-30-Zone denn ein Wegbereiter für weitere im Gemeinderat diskutierte Maßnahmen sei, wollte Sorg vom Bürgermeister wissen.</p> <p>Ihr Fraktionskollege Achim Speck pflichtete Kathrin Sorg bei und gab zudem zu bedenken: „Falls eine Tempo-30-Zone eingeführt wird, müssen Geschwindigkeitsverstöße kontrolliert und sanktioniert werden, andernfalls verpufft die erhoffte Wirkung. Wer soll diese Funktion übernehmen?“ In den Wohngebieten nördlich der Autobahn gelte schon jetzt durchgängig die Rechts-vor-Links-Regelung. Daher bezweifle er, dass eine Tempo-30-Zone ohne weitere Maßnahmen deutliche Effekte zeigen würde, sagte CDU-Fraktionssprecher Christoph Moriz.</p> <p>Etwas anders beurteilte Andreas Heidel, Fraktionssprecher der Aktiven Bürger, die Lage: „Ich bin für die Einführung einer Tempo-30-Zone. Dann sind die ‚kleinen Sünder‘ mit maximal 40 oder 50 Stundenkilometern unterwegs und nicht, wie jetzt, mit 60 oder 70 Stundenkilometern.“ Aber auch Heidel bestand darauf, im Gemeinderat bereits diskutierte und vorgeschlagene Maßnahmen zur Entschärfung von Gefahrenstellen weiterhin zu verfolgen. Dazu zählen etwa Fahrbahnschwellen, mobile Poller und „Street Buddies“ (Warnfiguren). Für eine Verkehrsschau in den Bereichen Hermann-Schäufele-Straße und Spielplatz Banatstraße habe das Landratsamt noch keine Zeit gefunden, bestätigte Numberger auf Nachfrage von FW/FDP-Fraktionssprecher Paul Haug. Haug regte zudem an, im Bereich Wildtal und an der Hermann-Schäufele-Straße kombinierte Verkehrs- und Geschwindigkeitsmessungen vornehmen zu lassen.</p> <p>Schließlich einigte sich der Gemeinderat darauf, die Frage nach einer Tempo-30-Zone in den nördlich der Autobahn gelegenen Wohngebieten erst wieder aufzugreifen, wenn eine Verkehrsschau erfolgt ist und eine „ganzheitliche Betrachtung“ möglich wird. Zu diesem Zeitpunkt hatte Bürgermeister Numberger sowohl Fassung als auch Sprache längst wiedergewonnen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Rechtliche Vorgaben</h2> Die Ausweisung einer Tempo-30-Zone kann innerhalb einer geschlossenen Ortschaft von der Straßenverkehrsbehörde – im Geisinger Fall das Landratsamt Tuttlingen – auf Antrag der jeweiligen Kommune angeordnet werden. Klassifizierte Straßen, also Bundes-, Landes- und Kreisstraßen, dürfen nicht in einer Tempo-30-Zone liegen. Generell können Tempo-30-Zonen nur in Wohngebieten ausgewiesen werden. Im Gebiet eines auf 30 Stundenkilometer beschränkten Bereichs sollen an den Kreuzungen und den Einmündungen keine Ampeln oder Vorfahrtsschilder stehen, sondern die Regel Rechts-vor-Links gelten.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Verkehrspolitik Straßenverkehr Kommunalpolitik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Geisingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Die Tempo-30-Zone muss noch warten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 05:08:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[DRK-Kleidercontainer werden abgebaut  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/drk-kleidercontainer-werden-abgebaut;art372518,12489121 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Landratsamt übernimmt jetzt die Entsorgung</li> <li>Wertstoffhöfe nehmen Textilien entgegen</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Landratsamt übernimmt jetzt die Entsorgung</li> <li>Wertstoffhöfe nehmen Textilien entgegen</li> </ul><br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Landratsamt übernimmt jetzt die Entsorgung</li> <li>Wertstoffhöfe nehmen Textilien entgegen</li> </ul>



        <p>Geisingen/Immendingen/Tuttlingen Die Altkleidercontainer im Landkreis Tuttlingen, die vom DRK aufgestellt worden sind, werden zeitnah allesamt abgebaut.</p> <p>Der Grund ist die Vermüllung der Containerplätze einerseits, aber auch die Insolvenz der vom DRK beauftragten Firma Texaid. Diese hat den Entsorgungsvertrag nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens mit dem DRK gekündigt. Im Landkreis Tuttlingen sind rund 150 Container aufgestellt, davon 100 vom DRK. Die anderen von der Diakonie, der Diözöse Rottenburg oder dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Die von Texaid in der Region Geisingen aufgestellten Container sind inzwischen entfernt.</p> <p>Wohin mit den Altkleidern? Es gab vor Monaten die Meldung, dass Altkleider einer Wiederverwertung zugeführt werden müssen und nicht mehr als Restmüll entsorgt werden dürfen. Das stimmt so jedoch nicht. Gemeint waren noch brauchbare getragene Textilien. Das, was sich in den letzten Monaten an den meisten Kleidercontainern abgespielt hat, hat die Verantwortlichen mehr oder weniger zum Handeln gezwungen. Kleidersäcke stapelten sich vor den Containern, es gab immer wieder Probleme mit den abgelagerten Säcken und auch offen hingeworfene Textilien. Mehrfach musste beim DRK-Kreisverband angerufen werden, der die Beschwerden dann an die Entsorgungsfirma weitergegeben hat.</p> <p>Die Qualität der Textilien selbst wurde immer schlechter, zudem kam noch die Unvernunft vieler Leute hinzu, die verschmutzte Kleidung in die Säcke füllten, und viele schreckten auch vor Hausmüll nicht zurück. In einigen Gemeinden wurden dann Kameras aufgestellt, was zu einem Rückgang der wilden Ablagerung führte. An vielen Glascontainern werden inzwischen in einigen Gemeinden des Landkreises Tuttlingen Videogeräte aufgestellt, weil die Plätze zu Müllhalden wurden.</p> <p>In der Raumschaft Geisingen stehen in Geisingen beim Feuerwehrgerätehaus, in Gutmadingen beim Park, in Aulfingen bei der Festhalle und in Leipferdingen beim ehemaligen Farrenstall noch DRK-Container. Auch in der Region Immendingen sind überall Kleidercontainer aufgestellt. Durch die Insolvenz der Entsorgungsfirma waren Kreis und Gemeinden nun zum schnellen Handeln gezwungen. Die Container werden jetzt Zug um Zug durch die Bauhöfe abgeräumt.</p> <p>Bis man sich im Landkreis auf ein entsprechendes System geeinigt hat, besteht im Wertstoffhof in Geisingen die Möglichkeit Altkleider abzugeben. Dort stehen zwei Container. Einer für nicht mehr brauchbare Textilien und Schuhe, ein anderer, ehemaliger DRK-Container für brauchbare Textilien. Noch brauchbare Textilien sollten nicht in Säcken eingeworfen werden. Das Aufsichtspersonal hat ein wachsames Auge auf die beiden Container am Eingang.</p> <p>Was mit den brauchbaren Textilien und Schuhen geschieht, ist offen. Der Kreis sucht noch ein Unternehmen, welches die Altkleider einer Wiederverwertung zuführt. Der Altkleidermarkt ist ohnehin am Boden, viele Länder machen die Grenzen dicht, weil Textilien dort nur noch zu einem kleinen Teil wiederverwertet werden, der Rest landet auf Deponien. Ob es künftig wieder dezentrale Möglichkeiten für die Entsorgung gibt, ist wohl eher unwahrscheinlich. Seit Montag dieser Woche steht auf dem Wertstoffhof in Geisingen ein nur zu Öffnungszeiten zugänglicher Container.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Der Kreis schreitet ein</h2> Im Landkreis Tuttlingen standen bis vor kurzem noch 150 Container in die Altkleider eingeworfen werden konnten. 100 davon gehören dem DRK. Der Vertragspartner des DRK, der die Altkleider weiter verwertete, hat den Vertrag aufgrund des Insolvenzverfahrens gekündigt. Nun übernimmt der Landkreis die Sammlung und Entsorgung. Nicht mehr brauchbare Textilien werden in Ulm verbrannt. Für die brauchbaren wird noch nach einer Lösung gesucht. In den nächsten Tagen werden im Landkreis alle DRK-Altkleidercontainer abgebaut.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Recycling Entsorgung Abfallwirtschaft]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[DRK-Kleidercontainer werden abgebaut]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 05:02:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Leipferdingen feiert Ernteabschluss  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/leipferdingen-feiert-ernteabschluss;art372518,12486926 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Männergesangverein veranstaltet 43. Sichelhenke</li> <li>Fünf Chöre begeistern die Besucher zur Eröffnung</li> <li>Neben Musik steht das Brauchtum im Mittelpunkt</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Männergesangverein veranstaltet 43. Sichelhenke</li> <li>Fünf Chöre begeistern die Besucher zur Eröffnung</li> <li>Neben Musik steht das Brauchtum im Mittelpunkt</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Männergesangverein veranstaltet 43. Sichelhenke</li> <li>Fünf Chöre begeistern die Besucher zur Eröffnung</li> <li>Neben Musik steht das Brauchtum im Mittelpunkt</li> </ul>



        <p><strong>Geisingen-Leipferdingen</strong> Im Leipferdinger Farrenstall eröffnete Ortsvorsteher Jürgen Keller mit einem kräftigen Schlag auf den Zapfhahn und ein wenig nachjustieren die 43. Sichelhenke des Männergesangvereins (MGV) Eintracht Leipferdingen gemeinsam mit dem Ehrenvorsitzenden Franz Urban Stihl. Schwungvoll reckte er den vor Jahren vom Ehrenvorsitzenden gestifteten Bierkrug in die Höhe und bezeichnete das Leipferdinger Traditionsfest als beste Werbung für den Ort. „Dank der beiden unmittelbar angrenzenden Landkreise Schwarzwald-Baar und Konstanz und dem vom MGV stets abwechslungsreich zusammengestellten Programm, hat die Sichelhenke eine überregionale Strahlkraft“, lobte Keller der den Veranstaltungsort des Ernteabschlusses wie in früheren Zeiten als geradezu ideal bezeichnete.</p> <p>Thomas Stihl vom Leitungsteam bestärkte die Eröffnung, als er sie Sichel schwungvoll in eine Garbe schlug, wo sie symbolisch bis zur kommenden Ernte lagert. Nach wochenlanger Organisation hießen Thomas Stihl, seine Co-Vorsitzenden Rolf Fluck und Sven Speck in dem während den vergangenen Jahren in mehreren tausend Stunden sanierten Farrenstall, vier Gastvereine aus unterschiedlichen Regionen willkommen. Bereits zum Auftakt hatten die Gastgeber mit einem Sängergruß ihre Gäste begrüßt. Unter Leitung von Dirigent Tobias Hilbert folgten weitere Lieder, ehe die Gäste vom Gesangverein Harmonie Brigachtal die Bühne im Obergeschoss der landwirtschaftlich dekorierten Scheune betraten. Die Brigachtäler hatten ein kurzweiliges Programm zusammengestellt und sollten nicht die einzigen bleiben, die den „Griechischen Wein“ an diesem Abend zum Klingen brachten. Ihnen ähnlich machten es der Männergesangsverein Hausen vor Wald, der sich als in Leipferdingen immer wieder gern gesehener Gast in diesem Jahr unter Leitung von Philipp Schulz präsentierte. Wie die anderen Chöre, hatten auch die Herren aus Hausen vor Wald eine Zugabe in petto, bei der die im Herzen jung gebliebenen Sänger das Lied „Wir sind die alten Säcke“ konterkarierten.</p> <p>Zwischendurch hatten bereits die Damen vom Ewattinger Lie-Chörchen die Zuhörer mit ihren Liedern begeistert. Den Abschluss bildete der Chor aus dem benachbarten Weil, dessen Programm mit zwei unterschiedlichen Versionen des Traditionals „Kein schöner Land“ beinhaltete. Während einer kurzen Pause tauschten die Leipferdinger Sänger Notenständer und E-Piano gegen Getreide und Korn für einen weiteren Höhepunkt der Sichelhenke am Samstagabend ein. Auf dem Bühnenprogramm stand die Präsentation des Dreschflegelns als ein landwirtschaftliches Handwerk längst vergangener Zeiten auf dem Plan. Zum Ausklang gab es für alle die Möglichkeit zum offenen Singen. Die Sichelhenke erlebte in der Vergangenheit immer wieder bewegte Zeiten. Die große Beliebtheit bei ihren Besuchern bleibt jedoch weiterhin ungebrochen – egal an welchem Veranstaltungsort.</p> <p>Nach zwei Jahren im Festzelt und weiteren zwei Jahren in der Festhalle zog sie an den passenden Standort im ehemaligen Farrenstall um. Dort erlebte sie diverse Feste von drei beziehungsweise vier Tagen Dauer, die stets zwischen Freitag und Montag stattfanden. „Mit dem aktuellen Modus sind wir sehr zufrieden“, verwies Thomas Sihl darauf, dass die Sichelhenke 2025 bereits am Freitag mit einer Handwerkervesper und der Präsentation von Kindergarten, Schule und Jugendkapelle der einheimischen Polyhymnia begonnen hatte. Abends hatte eine Party mit der Brass Band „Blaska“ stattgefunden. Am Sonntag standen schließlich zum Abschluss neben Auftritten von Musikkapellen – unter anderem war der Musikverein aus Döggingen zu Gast – auch landwirtschaftliche Brauchtumsvorführungen von früher auf dem Programm. Dieses genossen wieder viele Gäste, denn erneut waren zahlreiche Besucher dem Ruf der Sichelhenke gefolgt.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zum Fest</h2> Eine Sichelhenke ist ein Erntefest, bei dem die Bauern nach der Ernte des letzten Getreidefeldes den letzten Wagen schmückten. Dort legten sie ihre Sicheln ab, die sie in den Scheunen in die Balken schlugen – die sogenannte Sichelhenke. Die Sichelhenke hat eine lange Tradition und ist ein Vorläufer der heutigen Erntedankfeste. Wer beim nächsten Heimauftritt des MGV dabei sein möchte, ist am 29. November in der Festhalle Leipferdingen beim Wunschkonzert mit der einheimischen Polyhymnia willkommen.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Fest Veranstaltungen Festspiele]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Geisingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Leipferdingen feiert Ernteabschluss]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 20 Sep 2025 05:05:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Letzte Arbeiten an Geisinger Kunstrasenplatz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/letzte-arbeiten-an-geisinger-kunstrasenplatz;art372518,12485574 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>SV-Mitglieder montieren Kabinen für Trainer</li> <li>Ramponierter Parkplatz muss erneuert werden</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>SV-Mitglieder montieren Kabinen für Trainer</li> <li>Ramponierter Parkplatz muss erneuert werden</li> </ul><br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>SV-Mitglieder montieren Kabinen für Trainer</li> <li>Ramponierter Parkplatz muss erneuert werden</li> </ul>



        <p><strong>Geisingen</strong> Der Kunstrasenplatz in Geisingen ist seit einem Jahr Baustelle. Fast genau vor einem Jahr war Baubeginn. Nachdem der Humus abgeschoben war, kam das schlechte Wetter. Der Regen weichte den Untergrund dermaßen auf, dass erhebliche Mehraufwendungen zur Verbesserung des Untergrunds erforderlich wurden. Nach allen Unwägbarkeiten dieser Aktionen konnte dann auch mit Eigenleistung unterstützt der Belag aufgebracht werden. Nun sehen die Arbeiten dem Ende entgegen.</p> <p>Wenn auch noch die komplette Umrandung und viele andere Arbeiten wie Zaun, Abgrenzung, Ballfangzaun und weiteres fehlten, konnten Sportler den Platz ab dem Spätherbst des vergangenen Jahres nutzen. Alle fünf Fußballvereine der Raumschaft Geisingen taten dies, sei es zum Training oder auch für Freundschafts- oder Punktespiele. Das war auch über den Winter der Fall sowie im Frühjahr. Der strapazierfähige Kunstrasenplatz ist ganzjährig belegt und schont etwa nach starkem Regen die eigenen Vereinsplätze, die bei Nässe zu Schäden neigen.</p> <p>Es wurde für manche schon eine unendliche Baustelle; der Platz und die Umgebung sind inzwischen fertig. In diesem Jahr wurde seit Frühjahr immer wieder in Arbeitseinsätzen mit Helfern aller fünf Vereine das Pflaster rund um den Kunstrasenplatz gelegt und vor wenigen Tagen mit Beton die Einfassung hergestellt. Mitglieder des SV Geisingen haben nun die Kabinen für die Trainer, Betreuer und Ersatzspieler zusammengebaut und aufgestellt. Damit können die Trainer und Betreuer auf beiden Längsseiten im Trockenen ein Spiel verfolgen, sofern es sie nicht ständig an den Spielfeldrand zieht.</p> <p>Wenn auch der Platz fertig ist, drumherum fehlt immer noch einiges. Die beiden Erdwälle müssen wieder teilweise abgeflacht werden, weil sie in dieser Ausführung nicht gemäht werden können. Dies wird in den nächsten Wochen ausgeführt, wenn es die Witterung zulässt. Der Humus wird aber nicht entsorgt, sondern daneben zwischengelagert. Denn die Stadt benötigt bei Baumaßnahmen immer wieder wertvollen Humus. Und anstatt diesen teuer in manchmal schlechter Qualität zu kaufen, dient künftig das ausgehobene Material als Vorrat.</p> <p>Der SV Geisingen hat zusätzlich zu den Eigenleistungen beim Kunstrasenplatz vor dem Clubheim in Richtung Platz noch eine kleine Terrasse angelegt. Bei dem Sportverein stehen im Zusammenhang mit dem Kunstrasenplatzbau noch einige Restarbeiten an, etwa der Zaun bei der Zufahrt oder auch der Parkplatz beim Clubheim. Der Zaun wurde für die großen Baumaschinen abgebaut, und der Parkplatz, der als Zufahrt und Lager diente, ramponiert.</p> <h2>Offizieller Akt später</h2> <p>Wie der Vorsitzende des SV Geisingen, Ralf Jauch betont, ist in diesem Herbst wohl keine offizielle Eröffnung geplant. Das wird wohl auf nächstes Jahr verschoben. Für die Reservierung und Betreuung des Kunstrasenplatzes ist der SV Geisingen zuständig, in der ersten Saison hat dies wohl bereits gut geklappt, man ist trotz fünf Vereinen terminlich klargekommen.</p> <p><em><strong>Das lesen Sie zusätzlich im Internet:</strong> Maik Dietrich aus Geisingen ist der Mann<br /> für gesunde Muskeln und schnelle Rollen: <strong>www.sk.de/12479922</strong></em></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Endrechnung fehlt noch</h2> Der Geisinger Kunstrasenplatz ist ein alter Wunsch der Fußballvereine der Region Geisingen. Nachdem in früheren Jahren Kosten von über einer Million Euro genannt wurden, sah man sich im Gemeinderat nicht in der Lage, dies finanziell zu stemmen. Außerdem waren die bisherigen Beläge weder dauerhaft noch umweltfreundlich durch Mikroplastik und weiterer Stoffe. Durch ein neues System, das vor wenigen Jahren auch in Marbach realisiert wurde, wurden sowohl die Frage der Umweltbelastung wie auch, was noch wichtiger war, die Kostensituation geklärt. Mit einem einmal kalkulierten Kostenaufwand von rund 770.000 Euro, wobei sich die Vereine verpflichteten, 150.000 Euro an Eigenleistung und Sponsoring zu erbringen, wurde dann grünes Licht gegeben. Es gab Mehraufwendungen, eine Abrechnung und Kostenbilanz stehen aber noch aus. Der Platz kann aber seit dem Spätherbst 2024 bespielt werden.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Sporteinrichtung Bauwerk Verein]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Geisingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Letzte Arbeiten an Geisinger Kunstrasenplatz]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 15:19:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ärgernis Schülerbeförderung: Klammheimlich wird ein Zug nach Immendingen gestrichen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/schueler-und-eltern-in-geisingen-sind-aufgebracht-klammheimlich-wird-ein-zug-nach-immendingen-gestrichen;art372518,12481021 ]]></link>      <description><![CDATA[  Schulbeginn nach den Ferien heißt wieder früh Aufstehen. Noch früher aufstehen müssen einige Kinder und Jugendliche aus Geisingen. Verantwortlich sind Streckenreparaturen der Deutschen Bahn – abseits der Schülerstrecke.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Schulbeginn nach den Ferien heißt wieder früh Aufstehen. Noch früher aufstehen müssen einige Kinder und Jugendliche aus Geisingen. Verantwortlich sind Streckenreparaturen der Deutschen Bahn – abseits der Schülerstrecke.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Schulbeginn nach den Ferien heißt wieder früh Aufstehen. Noch früher aufstehen müssen einige Kinder und Jugendliche aus Geisingen. Verantwortlich sind Streckenreparaturen der Deutschen Bahn – abseits der Schülerstrecke.



        <p>Schüler aus Geisingen und Gutmadingen, die weiterführende Schulen in Immendingen und Tuttlingen besuchen, müssen fünf Wochen lang den Wecker früher stellen.</p> <h2>Änderung sehr kurzfristig angekündigt</h2> <p>Das gilt zum Beginn des neuen Schuljahres von Montag, 15. September, bis Freitag, 17. Oktober. Sehr kurzfristig für die Nahverkehrsämter der Landratsämter hat die Deutsche Bahn nämlich erst am Donnerstag, 11. September, angekündigt, dass ab Freitag, 12. September, zahlreiche Züge auf der Bahnstrecke zwischen Donaueschingen und Immendingen nicht fahren. Auch die Schulverwaltungen wurden nicht informiert.</p> <h2>Nahverkehrsamt gibt Bahn-Infos weiter</h2> <p>Vom Nahverkehrsamt des Landratsamtes Tuttlingen wurde dann am Donnerstag eine Pressemitteilung verfasst, die die Informationen der Bahn öffentlich machte. Gleichzeitig hat das Amt bei der Bahn den Inhalt moniert und sich beschwert.</p> <p>Beanstandet wird das Verhalten der Bahn, rechtzeitig zum Schuljahresbeginn durch die vielen Zugausfälle den Schülerverkehr zu erschweren beziehungsweise zum Erliegen zu bringen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Baustelle</span><span>Die Bahnstrecke zwischen Villingen und Donaueschingen ist von Freitag, 12. September, bis voraussichtlich Freitag, 17. Oktober, vollständig gesperrt. Grund hierfür sind Bauarbeiten zur Modernisierung und Verbesserung der Verkehrssicherheit. So werde der Bahnübergang in der Villinger Mühlenstraße erneuert, um die technische Ausstattung zu modernisieren und die Sicherheit für Fußgänger zu erhöhen. Parallel dazu laufen weitere Gleisarbeiten, weshalb der gesamte Abschnitt zwischen Villingen und Donaueschingen betroffen ist und ein Schienenersatzverkehr per Bus eingerichtet wird.</span></label></div> <h2>Bisher fuhr der Zug um 7.29 Uhr</h2> <p>Geisinger und Gutmadinger Schüler, die in Immendingen die Realschule besuchen, konnten bisher um 7.29 Uhr in Geisingen einsteigen. Der Zug kam dann um 7.34 Uhr in Immendingen an. Das ergab genug Zeit für die Schüler, die Realschule vor Unterrichtsbeginn um 7.50 Uhr zu erreichen.</p> <p>In der Pressemitteilung der Bahn war von keinem Ersatzbus um diese Zeit die Rede. Alternativ wäre gewesen, um 6.36 Uhr den Zug zu nehmen, was zu einer sehr langen Wartezeit geführt hätte.</p> <p>Auf den Einwand des Nahverkehrsamtes hat die Bahn nun eingelenkt und setzt ab Geisingen um 7.05 Uhr einen zusätzlichen Bus ein. Der ist in Immendingen am Bahnhof um 7.15 Uhr, immer noch 35 Minuten vor Unterrichtsbeginn.</p> <h2>Keine Auskunft am Telefon</h2> <p>Ob die Schule schon früher öffnet, ist vorerst nicht bekannt, da auf telefonische Anfrage des SÜDKURIER bei der Realschule Immendingen keine Auskunft erteilt wurde.</p> <p>Auch die Gutmadinger sind betroffen. Sie hätten bereits den Bus um 6.22 Uhr nehmen müssen und wären nach Umstieg um 6.42 Uhr angekommen – oder sie hätten in Geisingen auf den Bus gewartet, der um 7.05 Uhr abfährt.</p> <h2>Bahn lenkt am Freitagnachmittag ein</h2> <p>Am Freitagnachmittag lenkte die Bahn dann auf erneute Einwände des Nahverkehrsamtes ein. Demnach fährt einer der Ersatzbusse über Neudingen und Gutmadingen. Zustiege in Gutmadingen sind um 7.03 Uhr im Westäcker beziehungsweise einige Minuten später an den anderen zwei Haltestellen.</p> <p>Für die Grundschüler aus Gutmadingen, die nach Geisingen befördert werden, ändert sich nichts. Ebenfalls nichts ändert sich für die Schüler aus dem Aitrachtal. Sie fahren mit dem Ringzug nach Immendingen beziehungsweise Tuttlingen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Nahverkehr S-Bahn Eisenbahn thema-verkehr-oepv]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Geisingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ärgernis Schülerbeförderung: Klammheimlich wird ein Zug nach Immendingen gestrichen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 05:00:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Er ist der Mann für gesunde Muskeln und schnelle Rollen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/er-ist-der-mann-fuer-gesunde-muskeln-und-schnelle-rollen;art372518,12479922 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Geisinger Maik Dietrich<br /> hat besondere Talente</li> <li>Mit seiner Unterstützung<br /> holen die Sportler Erfolge</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>Geisinger Maik Dietrich<br /> hat besondere Talente</li> <li>Mit seiner Unterstützung<br /> holen die Sportler Erfolge</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/er-ist-der-mann-fuer-gesunde-muskeln-und-schnelle-rollen;art372518,12479922]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Geisinger Maik Dietrich<br /> hat besondere Talente</li> <li>Mit seiner Unterstützung<br /> holen die Sportler Erfolge</li> </ul>



        <p>Geisingen Arena International, so heißt ein in Inlinerkreisen weltweit bekannter Wettbewerb, der jedes Frühjahr unter dem Kürzel AGI (Arena Geisingen International) ausgetragen wird. Die Inliner-Mannschaft der Arena Geisingen ist ebenfalls international. An ihren Erfolgen bei weltweiten Wettbewerben hat auch ein Geisinger einen Anteil, der jedoch nicht auf Rollen mitfährt. Es ist Maik Dietrich, der sich sowohl im technischen als auch im physischen Bereich um das Team kümmert.</p> <p>Der 59-Jährige ist schon seit einigen Jahren bei den Inline-Sportlern. Er kümmert sich um die Wartung ihrer Rollen, ist aber auch noch in einem anderen Bereich aktiv, nämlich bei der Massage der Athleten. Im Gespräch verraten Maik Dietrich und einer der bekanntesten und erfolgreichsten Sportler und Trainer, Livio Wenger, ihre Geheimnisse.</p> <p>Bei den bis zu 50 Athleten, die in der Arena-Mannschaft trainieren, sind Sportler aus 16 verschiedenen Nationen. Ein Teil wohnt wie Livio Wenger und seine Freundin in Geisingen. Andere, etwa aus Tschechien, kommen für einige Wochen nach Geisingen, um zu trainieren. Leider ist Inline-Sport noch keine olympische Disziplin. Viele der Inline-Sportler machen sich im Sommer auf Rollen fit für den Winter. Sie sind wie die meisten der trainierenden Schweizer Athleten Eisschnellläufer, so auch Livio Wenger.</p> <p>Maik Dieterich hat bis vor einigen Jahren die Aktiven der Geisinger Fußballmannschaft massiert und kam dann zu den Inlinefahrern. Er ist zwar kein hauptberuflicher Masseur, aber seine Kenntnisse sind inzwischen auch in Asien bekannt, wo er „Magic Maik“ genannt wird. Hauptberuflich ist er als Einkaufsleiter bei einem Unternehmen der Luftfahrtindustrie tätig. Woher hat er die Kenntnisse im Massieren? „Von einem blinden Masseur, der mich erfolgreich behandelt hat“, lautet seine Antwort. Mit Livio Wenger ist er seit einem Jahrzehnt befreundet und massiert dessen Muskeln. Später kamen dann immer mehr Sportler, die sich von Maik die müden Waden und Oberschenkel durchkneten ließen.</p> <p>Die andere Aufgabe von Maik Dietrich ist die Wartung der Rollen der Inliner. In vielen Versuchen hat er Materialien gefunden und eine Technik entwickelt, um die Kugellager der Rollen zu warten und zu pflegen. Das ist das Geheimnis auch für die Erfolge der Geisinger Inline-Sportler. Selbst bei Regen und Verschmutzung seien die Lager voll intakt, lobt Livio Wenger, und bei den Rennen gehe es oft um Zehntel- oder Hundertstel-Sekunden.</p> <p>Dietrich ist nicht nur in Geisingen bei den Sportlern in Aktion, sondern reist mit ihnen auch zu nationalen und internationalen Wettbewerben. Dafür opfert er seinen Urlaub und nimmt noch mindestens zehn bis 15 Tage unbezahlten Urlaub dazu. Livio Wenger ist derzeit in Inzell und auf der Eisbahn, um dort zu trainieren. In der Schweiz gibt es keine 450-Meter-Eisbahn. Um für Olympia fit zu sein, wird im Sommer in der Arena und ab Herbst auf Eis trainiert.</p> <p>Livio Wenger hat erst in diesem Jahr eine Bronzemedaille bei der Inline-WM gewonnen, sein Ziel ist die Qualifikation und Teilnahme an der Olympiade 2026 im Eisschnelllauf in Mailand. Dort möchte er eine Medaille holen. Vor vier Jahren hat er den Medaillenrang knapp verfehlt. Wenn es irgendwie möglich ist, wird ihn Maik Dietrich zum Wettkampf begleiten und ihn massieren.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Erfolgreiches Team</h2> Auf der schnellsten Inlinerbahn der Welt, der Arena in Geisingen, trainieren nicht nur Mitglieder des Teams Arena mit den Inlinern, sondern auch Sportler aus dem Bereich Eisschnelllauf, vorwiegend aus der Schweiz. Der bekannteste unter ihnen ist Livio Wenger, der seit einigen Jahren in Geisingen lebt. Massiert wird er von Maik Dietrich, der zudem ehrenamtlich noch die Rollen der Inliner wartet und mit speziellen Mitteln und Technik für schnellere Zeiten sorgt. Im Bereich Inliner sind im Team Arena Geisingen Sportler aus 16 Nationen vertreten. Sie sind erfolgreich bei internationalen Wettbewerben und holten zuletzt in diesem Jahr mehrere Goldmedaillen.</div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Geisingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Er ist der Mann für gesunde Muskeln und schnelle Rollen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 16:14:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Autofahrerin landet an der Böschung: Bergungsarbeiten lösen Mega-Stau auf B31 aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/b31-autofahrerin-landet-in-der-boeschung-und-loest-mega-stau-aus;art372518,12479477 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim Unfall verletzt sich die Fahrerin möglicherweise schwerwiegend. Für die Feuerwehr bedeutet das einen komplizierten Einsatz – und nicht nur für die betroffene Bundesstraße einen langen Stau.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Beim Unfall verletzt sich die Fahrerin möglicherweise schwerwiegend. Für die Feuerwehr bedeutet das einen komplizierten Einsatz – und nicht nur für die betroffene Bundesstraße einen langen Stau.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/b31-autofahrerin-landet-in-der-boeschung-und-loest-mega-stau-aus;art372518,12479477]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Beim Unfall verletzt sich die Fahrerin möglicherweise schwerwiegend. Für die Feuerwehr bedeutet das einen komplizierten Einsatz – und nicht nur für die betroffene Bundesstraße einen langen Stau.



        <p>Sie hatte die Kontrolle über ihr Auto verloren: Bei einem Verkehrsunfall auf der B 31 in Höhe von Gutmadingen war eine Autofahrerin am Mittwoch, 10. September, um kurz vor elf Uhr ohne Fremdeinwirkung von der Fahrbahn abgekommen und landete in der bergseitigen Böschung im Gebüsch.</p> <h2>Verdacht auf Wirbelverletzung</h2> <p>Da der Verdacht einer Wirbelverletzung bestand, wurde die Fahrerin durch Mitglieder der Feuerwehren patientenschonend aus dem Auto geholt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.</p> <p>Um die Frau aus dem Auto befreien zu können, musste das Dach teilweise abgenommen werden. Außerdem mussten die Einsatzkräfte einen Teil des Gebüschs wegschneiden, damit der Abschleppdienst in der Folge das Auto bergen konnte.</p> <h2>Zwei Kilometer langer Stau</h2> <p>Durch die Vollsperrung kam es bis etwa 12.20 Uhr zu einem Stau auf der B 31 von über zwei Kilometern Länge. Der Verkehr wurde teilweise umgeleitet – von Geisingen her über Gutmadingen und Neudingen und von Donaueschingen her teilweise über Drei Lärchen und Geisingen, was in der Ortsdurchfahrt Geisingen aufgrund der zugeparkten Hauptstraße zu einem weiteren Stau führte.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[B31 Unfall Verkehrsunfall Klinik Verkehrsunglücke Rettungswesen thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-blaulicht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Geisingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Autofahrerin landet an der Böschung: Bergungsarbeiten lösen Mega-Stau auf B31 aus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 06 Sep 2025 05:06:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bau von Vereinslagerhalle beginnt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/bau-von-vereinslagerhalle-beginnt;art372518,12477201 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Zwei Tage lang rollen<br /> Bagger und Traktoren</li> <li>Kosten werden durch<br /> Eigenleistung gesenkt</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Zwei Tage lang rollen<br /> Bagger und Traktoren</li> <li>Kosten werden durch<br /> Eigenleistung gesenkt</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/bau-von-vereinslagerhalle-beginnt;art372518,12477201]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Zwei Tage lang rollen<br /> Bagger und Traktoren</li> <li>Kosten werden durch<br /> Eigenleistung gesenkt</li> </ul>



        <p>Geisingen-Gutmadingen Die Gutmadinger Vereine haben mit den Vorbereitungen für ihre neue Vereinslagerhalle begonnen. An zwei Tagen wurden beim Baustart mit gleich mehreren Baggern und Radladern über 600 Kubikmeter Aushub und genauso viel Auffüllmaterial bewegt. Schon lange ist es der Wunsch der Gutmadinger Vereine, für die Lagerung von Vereinsutensilien eine dauerhafte Bleibe zu haben. Scheunen gibt es immer weniger, und wenn man eine gefunden hat, ist dies meist keine Dauerlösung. Häufig erfordern ein Besitzerwechsel oder die Überlegung von Kindern des Besitzers, den leer stehenden Ökonomieteil in Wohnungen umzubauen, die Suche nach einer neuen Unterstellmöglichkeit.</p> <h2>Alte Halle wird verkauft</h2> <p>Bei den Vereinen sammeln sich immer mehr Geräte und Ausrüstungsgegenstände an – sei es für Veranstaltungen wie Wandertreffen, Parkfeste, die Teilnahme am Straßenfest oder am Kramertreffen. Auch die Gemeinde hat einige Utensilien, die bisher oder noch in der alten Vereinslagerhalle beim Schlachthaus untergebracht sind. Der alte Vereinsschopf wird bekanntlich samt Gelände für die Erweiterung der Schreinerei Huber verkauft.</p> <p>Die Stadt hatte ein Gelände in der Nähe der Bahnlinie, auf dem bis vor wenigen Monaten noch ein kleines Gebäude stand. Dieses wurde nun abgebrochen, und in zahlreichen Besprechungen mit den Vereinen sprachen sich alle Beteiligten für diesen Standort aus. Zunächst musste dann herausgefunden werden, wie viel Platz jeder der Vereine benötigt. Nachdem die Raumwünsche klar waren, konnte konkret an die Planung einer neuen Vereinslagerhalle gegangen werden.</p> <p>Sowohl im Gutmadinger Ortschaftsrat als auch im Geisinger Gemeinderat gab es grünes Licht für das Projekt, für das ein Antrag auf einen Zuschuss aus dem ELR-Programm (Entwicklungsprogramm ländlicher Raum) gestellt wurde. Der wurde auch positiv beschieden. Dann wurde der Bauantrag eingereicht, seitens des Landratsamtes gab es noch die Auflage, für den verloren gegangenen Retentionsraum für Hochwasser einen Ersatz zu schaffen. Der kann mit der Anlage des Platzes „Donau erlebbar machen“ bei der Holzbrücke, der in den nächsten Jahren realisiert werden soll, geschaffen werden.</p> <p>Der Arbeitseinsatz zum Baubeginn wurde akribisch geplant. Eigentlich waren dafür ursprünglich zwei Wochenenden vorgesehen gewesen. Nicht weniger als acht große Traktoren mit entsprechenden Anhängern, drei Bagger, vier Radlader, drei Lastwagen und drei große Rüttelplatten waren am Freitag und Samstag im Einsatz.</p> <h2>Emsiges Treiben auf der Baustelle</h2> <p>1400 Kubikmeter Erdaushub wurden abgefahren und einer Wiederverwendung zugeführt, die gleiche Menge an tragfähigem Material für den Untergrund der Bodenplatte musste schichtweise eingebaut und mit den Rüttelplatten verdichtet werden. Durch die Vielzahl von Transportgeräten herrschte auf der Baustelle kein Stillstand, sondern durchgängig emsiges Treiben, bis am Samstagabend der enorme Arbeitseinsatz erledigt war. „Mit dieser Eigenleistung haben wir eine große Summe eingespart“, bilanzierte Ortsvorsteher Norbert Weber. Die Herstellung der Bodenplatte wird durch eine Firma vorgenommen, weitere Eigenleistungen sind beim Innenausbau der Lagerhalle vorgesehen. Wenn die Bodenplatte betoniert ist, steht das Anfüllen und Angleichen derselben mit dem Gelände an.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Finanzierung</h2> Die meisten Gutmadinger Vereine beteiligen sich am Projekt der Vereinslagerhalle, die eine Grundfläche von 37,40 mal 10 Meter haben wird. Sie verschaffen sich damit bleibende Lagermöglichkeiten für ihre Vereinsutensilien. Auch die Gemeinde ist mit einer Teilfläche beteiligt. Die Baukosten von etwas über 300.000 Euro sollen durch Eigenleistungen gesenkt werden, außerdem erhält die Stadt einen Zuschuss für das Projekt aus dem ELR-Programm von 126.045 Euro. Da das Gelände zum Schutz vor Hochwasser-Rückstaus aufgefüllt werden muss, ist für 138 Kubikmeter verlorenen Retentionsraum ein Ersatz zu schaffen. Dieser soll im Zuge des Projekts „Donau erlebbar machen“ geschaffen werden.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Bauwerk Denkmalschutz Städtebau]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Geisingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bau von Vereinslagerhalle beginnt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 05:07:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hauptstraße braucht ein Parkkonzept  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/hauptstrasse-braucht-ein-parkkonzept;art372518,12474894 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Halte- und Parkverbote<br /> sollen ausgedehnt werden</li> <li>Stadt prüft Einführung<br /> einer Tempo-30-Zone</li> <li>Nachdenken über einen<br /> Gemeindevollzugsdienst</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>Halte- und Parkverbote<br /> sollen ausgedehnt werden</li> <li>Stadt prüft Einführung<br /> einer Tempo-30-Zone</li> <li>Nachdenken über einen<br /> Gemeindevollzugsdienst</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/hauptstrasse-braucht-ein-parkkonzept;art372518,12474894]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Halte- und Parkverbote<br /> sollen ausgedehnt werden</li> <li>Stadt prüft Einführung<br /> einer Tempo-30-Zone</li> <li>Nachdenken über einen<br /> Gemeindevollzugsdienst</li> </ul>



        <p><strong>Geisingen</strong> Ausgewiesene Kurzparkzonen, die von Dauerparkern blockiert werden, Ignorieren von Halteverboten oder Halten in zweiter Reihe, weil man „nur mal kurz“ zur Apotheke oder in die Bäckerei will, beengte Fußgängerbereiche, die ein Durchkommen mit Kinderwagen oder Rollator fast unmöglich machen: Die Verkehrssituation in der Geisinger Hauptstraße gestaltet sich schon seit Jahren problematisch. Das ist auch Gemeinderat und Stadtverwaltung bewusst, weshalb sie jetzt erste Schritte hin zu einer Verkehrskonzeption für die Hauptstraße unternommen hat, die als Landesstraße auch beträchtlichen Durchgangsverkehr aufweist.</p> <p>Der informell als „Ortschaftsrat Geisingen“ – eine Umschreibung für die in der Kernstadt wohnhaften Stadträte – bezeichnete Teil des Gemeinderats und die Stadtverwaltung haben und in Abstimmung mit dem Landratsamt Tuttlingen und der Verkehrspolizei einen ersten, als Diskussionsgrundlage gedachten Plan entwickelt, wie die Situation in der Hauptstraße entschärft werden kann. Vorgeschlagen werden in dem Grundlagenpapier vorrangig Halte- und Parkverbotszonen ebenso wie Kurzparkzonen.</p> <p>Die Stadtverwaltung hatte ursprünglich vorgesehen, diesen Basisplan einem Praxistest in Form eines dreimonatigen Testlaufs zu unterziehen. Davon nahm das Stadtparlament jedoch – und zumindest bis auf Weiteres – Abstand. Dies nicht etwa, weil der Gemeinderat dem Vorhaben als solchem ablehnend gegenüberstehen würde. Das Gegenteil ist der Fall, es herrscht fraktionsübergreifend Einigkeit über den Handlungsbedarf in der Hauptstraße. Vielmehr wollte das Gremium noch einige weitere Punkte ergänzend geklärt sehen und die Rückmeldungen aus den Reihen der Anlieger abwarten, bevor es sich erneut mit der Thematik befasst.</p> <p>Bei der Stadtverwaltung liegt es jetzt zu prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen in der Hauptstraße eine Tempo-30-Zone eingeführt werden könnte. Und weil Verbote im öffentlichen Verkehrsraum letztlich nur größtmögliche Wirkung entfalten können, wenn sie auch kontrolliert und Verstöße dagegen sanktioniert werden, steht außerdem die Frage nach einem Gemeindevollzugsdienst im Raum. Die Stadtverwaltung ist gehalten, darauf und nicht zuletzt unter Kostenaspekten eine Antwort zu liefern und gangbare Alternativen aufzuzeigen.</p> <p>Was bei der Diskussion im Gemeinderat deutlich zutage trat: Die Verkehrskonzeption für die Hauptstraße muss nicht nur die Belange aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigen – etwa auch der Radfahrer sowie der Fußgänger mit und ohne körperliche Beeinträchtigungen – sondern auch der Anwohner und Geschäftswelt entlang der Hauptstraße. Nicht zuletzt steht die Frage im Raum, wo und in welcher Größenordnung in der Kernstadt Parkraum neu geschaffen werden soll und kann, falls die Zahl der Parkplätze entlang der Hauptstraße deutlich reduziert wird.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Der Sitzungskalender</h2> Der Gemeinderat Geisingen ist noch in der Sommerpause. Die nächste Sitzung findet am Dienstag, 23. September, im Ratssaal Geisingen statt. Eine Tagesordnung ist im Ratsinfosystem auf der Stadt-Homepage bisher nicht hinterlegt. Früher startet der Ortschaftsrat Kirchen-Hausen. Dieser tagt am Donnerstag, 11. September, 20 Uhr, im Ratssaal. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Sanierung der Kirchtalhalle, Bauangelegenheiten und Mittelanmeldungen für 2026. Der Technische Ausschuss tagt am Dienstag, 7. Oktober, 18 Uhr, im Ratssaal im Rathaus Geisingen.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Verkehrspolitik Straßenverkehr Kommunalpolitik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Geisingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hauptstraße braucht ein Parkkonzept]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 29 Aug 2025 14:49:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Was wurde aus dem Briefdieb aus dem Hegau? Das ist der Stand der Ermittlungen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/was-wurde-aus-dem-briefdieb-aus-dem-hegau-das-ist-der-stand-der-ermittlungen;art372439,12472296 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kurz vor den Bundestagswahlen im Februar wurde bekannt, dass ein Postmitarbeiter im Hegau Briefe nicht zugestellt haben soll. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. Die Pressesprecherin vermeldet den aktuellen Stand  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Kurz vor den Bundestagswahlen im Februar wurde bekannt, dass ein Postmitarbeiter im Hegau Briefe nicht zugestellt haben soll. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. Die Pressesprecherin vermeldet den aktuellen Stand<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/was-wurde-aus-dem-briefdieb-aus-dem-hegau-das-ist-der-stand-der-ermittlungen;art372439,12472296]]></guid>
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        Kurz vor den Bundestagswahlen im Februar wurde bekannt, dass ein Postmitarbeiter im Hegau Briefe nicht zugestellt haben soll. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. Die Pressesprecherin vermeldet den aktuellen Stand



        <p>Beinahe hätte er die Bundestagswahlen im Februar manipuliert: <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/post-mitarbeiter-gekuendigt-hunderte-briefe-gestohlen-hausdurchsuchung-im-hegau;art372458,12316932" target="_blank" title="Hausdurchsuchung im Hegau: Post-Mitarbeiter soll hunderte Briefe gestohlen haben">Ein Postmitarbeiter aus dem Hegau soll in etwa 250 Fällen Briefe nicht zugestellt haben.</a> Darunter waren auch Wahlunterlagen. Im Frühjahr wurden die Vorfälle bekannt, zu denen auch Hausdurchsuchungen stattgefunden hatten. Eine Spur der Ermittler führt nach Aach, eine andere nach Gutmadingen, einem Ortsteil von Geisingen im Kreis Tuttlingen. Mittlerweile sind viele Monate vergangen – was hat sich seither getan?</p> <h2>Das Post- und Briefgeheimnis wurde verletzt</h2> <p>Laut Katrin Rosenthal, der Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Konstanz, dauern die Ermittlungen im Hegauer Postdiebstahl nach wie vor an. „Strafrechtlich handelt es sich um eine Verletzung des Post- und Briefgeheimnisses. Inwieweit schlussendlich eine Strafbarkeit wegen dem besonders schweren Fall des Diebstahls vorliegt, entscheidet die Staatsanwaltschaft Konstanz“, erklärt Rosenthal auf aktuelle Anfrage des SÜDKURIER. Dieser würden die Vorgänge nach Abschluss der Ermittlungen vorgelegt werden.</p> <p>Bei den damaligen Wohnungsdurchsuchungen sollen auch Wahlunterlagen sichergestellt worden sein. „Diese wurden allerdings anschließend direkt am 23. und 24. Januar wieder in Umlauf gebracht – nach Absprache mit den Wahlleitern der jeweiligen Gemeinden“, sagte Rosenthal anlässlich einer SÜDKURIER-Anfrage im Februar.</p> <h2>Das sagte die Deutsche Post zum Vorfall</h2> <p>Bei der Deutschen Post gab man sich auf Nachfrage bedeckt. Post-Sprecher Marc Mombauer bestätigte den Vorfall damals zwar, verwies aber auf die laufenden Ermittlungen. Allerdings habe die Post schnell erste Konsequenzen gezogen: „Der oder die Mitarbeitende ist nicht mehr für unser Unternehmen tätig. Die sichergestellten Wahlbenachrichtigungen wurden fristgerecht zugestellt“, so Mombauer Anfang des Jahres gegenüber dem SÜDKURIER.</p> <p>Es gebe in den Betriebstätten auch Strategien und Vorkehrungen zur Vermeidung sowie zur Aufklärung von Straftaten, erklärte der Post-Sprecher. Bei jeder Niederlassung seien mehrere Sicherheitsdienst-Mitarbeiter eingesetzt, die selbst ermitteln und auch eng mit den Polizeibehörden zusammenarbeiten würden.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Was wurde aus dem Briefdieb aus dem Hegau? Das ist der Stand der Ermittlungen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 28 Aug 2025 11:34:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Italiener rast mit Tempo 260 über die A81 – die Spur führt in die Konstanzer Partnerstadt Lodi  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/italiener-rast-mit-tempo-260-ueber-die-a81-die-spur-fuehrt-nach-lodi;art372448,12471385 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein Porsche-Fahrer filmt seine überaus zügige Fahrt durch Deutschland und gibt damit an. Jetzt sieht sich der Chef der Wasserversorgung in Lodi Rücktrittforderungen ausgesetzt. Was ist der Hintergrund?  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein Porsche-Fahrer filmt seine überaus zügige Fahrt durch Deutschland und gibt damit an. Jetzt sieht sich der Chef der Wasserversorgung in Lodi Rücktrittforderungen ausgesetzt. Was ist der Hintergrund?<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/italiener-rast-mit-tempo-260-ueber-die-a81-die-spur-fuehrt-nach-lodi;art372448,12471385]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein Porsche-Fahrer filmt seine überaus zügige Fahrt durch Deutschland und gibt damit an. Jetzt sieht sich der Chef der Wasserversorgung in Lodi Rücktrittforderungen ausgesetzt. Was ist der Hintergrund?



        <p>Viele Konstanzer waren schon einmal dort: In Lodi, gut 30 Kilometer südöstlich von Mailand gelegen; Gäste vom Bodensee kennen dieses bezaubernde Städtchen unter anderem für seinen originellen Palio. Da werden hübsche Holzpferde um die Wette über das historische Pflaster geschoben, was immer eine große Gaudi ist.</p> <p>Doch aktuell wird Lodi von einem kommunalpolitischen Skandälchen erschüttert, das auch etwas mit Pferdestärken zu tun hat. Die Geschichte geht so: Der Chef des dortigen Trinkwasserversorgers war Mitte August auf der deutschen Autobahn unterwegs.</p> <p>Genauer gesagt, auf der A81 in Richtung Stuttgart. Mit einem Porsche. An einer Stelle ohne Beschränkung ist er 260 gefahren. Bei diesem Tempo ist der Bremsweg nach der ADAC-Faustformel 676 Meter lang – also viermal so lang wie bei Richtgeschwindigkeit 130.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/italiener-filmt-sich-mit-tempo-260-auf-autobahn-in-baden-wuerttemberg-jetzt-gibt-es-aerger;art417930,12469006" target="_blank" title="Italiener filmt sich mit Tempo 260 auf Autobahn in Baden-Württemberg – jetzt gibt es Ärger">Und hat das nach übereinstimmenden örtlichen Medienberichten mit dem Handy gefilmt sowie das Video auf sozialen Netzwerken veröffentlicht</a> (und schnell wieder gelöscht). Es kam, wie es kommen musste – zumal in Italien mit seinem Hang zur großen Inszenierung. Denn der Mann mit dem Bleifuß war in der Vergangenheit Stadtrat der Mitte-Links-Partei Partito Democratico und sieht sich jetzt mit Rücktrittsforderungen konfrontiert.</p> <p>Jemandem, der eine Verantwortung für ein so hohes öffentliches Gut wie das Trinkwasser habe, könne man so eine Verantwortungslosigkeit nicht durchgehen lassen, heißt es zum Beispiel vom politischen Gegner, der rechtsgerichteten Lega Nord. So berichten es übereinstimmend italienische Medien, auf der Internetseite des angesehenen <a href="https://www.dailymotion.com/video/x9pcss2" target="_blank" title="" rel="noopener">„Corriere della Sera“ ist das Video weiterhin vollständig zu sehen.</a></p> <h2>Jetzt pocht die Lega Nord auf einmal auf Anstand</h2> <p>Die Lega Nord hat auch in Lodi einigen Einfluss, stellte zeitweise die Bürgermeisterin – was 2018 zu deutlichen diplomatischen Verstimmungen auch in Richtung Konstanz führte. Denn die Rathauschefin erntete breite Kritik, als sie Flüchtlingskindern das Schulmittagessen verweigern wollte. Nun nutzt ihre Partei offenkundig die Chance auf einen Gegenschlag, unterstützt auch von anderen Kräften in der Partnerstadt.</p> <p>Ob der Ober-Wasserwerker in Lodi seine Eskapade politisch übersteht, war zunächst noch nicht abzusehen. Er selbst betonte gegenüber örtlichen Medien, er habe nichts Verbotenes getan, weil es auf dem betreffenden Teilstück der A81 – anders als generell auf italienischen Autobahnen – kein Tempolimit gegeben habe. Und: Er habe das Handy bei seiner rasanten Fahrt nicht in der Hand gehabt, sondern an einem Band um den Hals getragen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Ein Italiener rast mit Tempo 260 über die A81 – die Spur führt in die Konstanzer Partnerstadt Lodi]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 26 Aug 2025 05:10:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vorarbeiten für Ampel abgeschlossen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/vorarbeiten-fuer-ampel-abgeschlossen;art372518,12469716 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Baustellenbereich gilt aus<br /> Sicherheitsgründen Tempo 30. Die Länge der Umleitungsstrecke hält sich in Grenzen  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im Baustellenbereich gilt aus<br /> Sicherheitsgründen Tempo 30. Die Länge der Umleitungsstrecke hält sich in Grenzen<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/vorarbeiten-fuer-ampel-abgeschlossen;art372518,12469716]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im Baustellenbereich gilt aus<br /> Sicherheitsgründen Tempo 30. Die Länge der Umleitungsstrecke hält sich in Grenzen



        <p>Geisingen Im Bereich der Autobahnauf- und -abfahrten der A81 bei Geisingen stehen auf der Bundesstraße 31 eine Unmenge an rot-weißen Baken. Da muss man aufpassen, damit man den Überblick nicht verliert, wo man denn nun noch fahren kann und darf. Damit dies der Fall ist, ist im gesamten Bereich ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern angeordnet. Der Grund liegt im unmittelbaren Beginn der Bauarbeiten für die Errichtung einer Lichtsignalanlagen im gesamten Bereich, einschließlich des Park&amp;Ride-Platzes. Am Dienstag, 19. August, wurde mit den Absperrungen und der Einrichtung der Verkehrsführung begonnen, wie die Pressesprecherin Petra Hensel von der Autobahn Südwest in Stuttgart mitteilt. Mit dem Beginn sind die Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherungsmaßnahmen sowie notwendige Einmessungen vorgenommen worden.</p> <p>Größere Baumaschinen waren dafür nicht erforderlich, weshalb diese auch noch nicht auf der Baustelle zu sehen waren. Diese vorbereitenden Arbeiten sind essenziell für einen sicheren und reibungslosen Ablauf der weiteren Bauarbeiten. Aus diesem Grund war ab diesem Zeitpunkt eine geänderte Verkehrsführung notwendig, um die Sicherheit der Beschäftigten nicht zu gefährden und den Bauablauf nicht zu verzögern. Neben der Einschränkung der Geschwindigkeit gibt es auch eine Änderung der Zufahrt. Eine Auffahrt von der B311/B31, von Tuttlingen beziehungsweise Immendingen kommend, auf die Autobahn in Fahrtrichtung Singen ist nicht möglich.</p> <p>Die Umleitung ist überschaubar, einmal zum etwa 500 Meter entfernten Kreisverkehr und dann zurück nach Osten auf der B 31 auf die Autobahn A 81 in Fahrtrichtung Singen. Wer in Fahrtrichtung Stuttgart will, kann dies von beiden Richtungen her vornehmen. Der Verkehr auf der Autobahn wird nicht tangiert. Ende Oktober werden jedoch für einige Stunden bei den Abfahrtästen Vollsperrungen erforderlich sein, wenn die Asphaltfräsarbeiten für die Verlegung der Induktionsschleifen vorgenommen werden müssen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[B31 A81 Straßenverkehr Autobahn Verkehrspolitik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Geisingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Vorarbeiten für Ampel abgeschlossen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 22 Aug 2025 10:56:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kakaobauern im Kamerasucher: Wie Denise Speck aus Leipferdingen mit ihrem Engagement Preise erntet  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/kakaobauern-im-kamerasucher-wie-denise-speck-aus-leipferdingen-mit-ihrem-engagement-preise-erntet;art372518,12467814 ]]></link>      <description><![CDATA[  Meer, Strand und Palmen. In der Karibik, wo andere Leute einen Traumurlaub machen, geht Denise Speck aus schon seit Jahren ihrem Beruf nach. Der dreht sich um Kakao. Und darum, das Leben der Einheimischen zu verbessern.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Meer, Strand und Palmen. In der Karibik, wo andere Leute einen Traumurlaub machen, geht Denise Speck aus schon seit Jahren ihrem Beruf nach. Der dreht sich um Kakao. Und darum, das Leben der Einheimischen zu verbessern.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Meer, Strand und Palmen. In der Karibik, wo andere Leute einen Traumurlaub machen, geht Denise Speck aus schon seit Jahren ihrem Beruf nach. Der dreht sich um Kakao. Und darum, das Leben der Einheimischen zu verbessern.



        <p>Wie hat es die 30 Jahre alte Frau aus Leipferdingen in die tropische Welt 16 Flugstunden von ihrem Heimatort verschlagen?</p> <p>Nach dem Abitur am Immanuel-Kant-Gymnasium in Tuttlingen hat Denise Speck in den Niederlanden studiert und dort den Bachelor- und den Master-Abschluss gemacht. Im Rahmen ihres Studiums führte sie dort ein Forschungsprojekt mit dem Titel „Digital Storytelling to Foster Sustainable Development“ durch.</p> <h2>Erzählweise zielt auf Emotionen und Aufmerksamkeit</h2> <p>Auf Deutsch heißt das: Digitales Storytelling zur Förderung nachhaltiger Entwicklung. Wobei man unter Storytelling eine Erzählweise versteht, die dem Publikum Informationen, Ideen und Werte so vermittelt werden, dass Emotionen geweckt, das Gedächtnis aktiviert und die Aufmerksamkeit der Zuhörer gewonnen wird.</p> <p>Nach dem Studium erhielt Speck dann die Möglichkeit, als Storytelling-Beraterin für die Inter American Development Bank zu arbeiten und kam nach Trinidad und Tobago. Dort arbeitete sie im Rahmen der Original Trinitario Cocoa Education Foundation (OTC), einer gemeinnützigen Organisation, realisiert durch Ubergreen Organics, ein lokales Unternehmen, das sich für den nachhaltigen Anbau und Handel von Kakao einsetzt.</p> <p>Aus einem geplanten sechsmonatigem Forschungsprojekt sind nun mehrere Jahre geworden. In dieser Zeit konnte sie die Erkenntnisse ihrer Forschungsarbeit in die Praxis umzusetzen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>In der Heimat selbstständige Fotografin</span><span>Denise Speck, Jahrgang 1994, stammt aus Leipferdingen und hat nach dem Abitur in den Groningen in den Niederlanden studiert.Durch einen glücklichen Zufall kam sie auf die Inseln Trinidad und Tobago. Ihre vielseitige berufliche Tätigkeit führt sie auch in anderen Länder. Zudem ist sie aber auch noch selbständige Fotografin mit Sitz in Leipferdingen und ist als solche bei der Handwerkskammer Konstanz eingetragen.</span></label></div> <p>Eine grundlegende Frage ist, wie können die Lebensbedingungen der Kakaobauern verbessert werden? Dazu gehören fairer Handel genauso wie die direkte Vermarktung von Produkten aus Kakao, nicht nur der Export der Bohnen allein.</p> <p>Denise Speck arbeitet mit verschiedenen Organisationen und Firmen zusammen. Weil sie sich auch dem Fotografieren und der Filmregie verschrieben hat, nutzt sie ihre Erfahrung, um Ausstellungen und Foren zu organisieren, um dadurch möglichst viel Aufmerksamkeit für den Kakaoanbau in Trinidad und der 30 Kilometer entfernten Insel Tobago zu wecken.</p> <p>Zu ihren Geschäftspartnern gehören Betriebe, Nichtregierungsorganisationen oder auch internationale Entwicklungsbanken.</p> <p>Im Sommer ist sie für einige Wochen zuhause bei ihren Eltern in Leipferdingen, reist aber auch auf dem europäischen Kontinent herum. Etwa wie vor kurzem in Griechenland, als ihr Dokumentationsfilm „Trinitario – On the Edge“ vorgeführt wurde. Mit diesem Kurzdokumentationsfilm gewann sie internationale Preise, zuerst in Toronto, Kanada, und später in Patmos, Griechenland.</p> <p>Weil ein solcher Film Geld kostet, hat sie international nach Sponsoren gesucht und gefunden. Ziel dieser Dokumentation ist nicht nur, die Vermarktung des besonderen Trinitario-Kakaos aus Trinidad zu fördern, sondern auch Bewusstsein für nachhaltiges Unternehmertum zu schaffen.</p> <p>Denise Speck verbindet dabei nachhaltiges Unternehmertum mit modernen Kommunikationsmethoden. Sie unterstützt Organisationen, authentische Geschichten zu erzählen, die Produzenten und Konsumenten näher zusammenzubringen um langfristig Wirkung zu entfalten.</p> <p>Trinitario-Kakao ist zwar teurer als der Kakao aus Westafrika, doch gilt der Edelkakao als umweltverträglicher. Er wird meist in Permakultur-Gärten im kleinbäuerlichen Stil von Familienbetrieben angebaut und zeichnet sich durch ein besonders feines Aroma aus.</p> <p>Mit dem prämierten Film „Trinitario – On The Edge“ will sie nicht nur die Vermarktung des Edelkakaos stärken, sondern auch dazu beitragen, den traditionellen Trinitario-Kakao Anbau wiederzubeleben. Ihr Ziel ist es, mehr junge Menschen für den Anbau, die Verarbeitung und Produktion zu gewinnen und so ein Stück des kulturellen Lebens zu bewahren.</p> <p>„Auch wenn man manchmal man das Gefühl hat, man dreht sich nur im Kreis, bringen Workshops und andere Initiativen immer wieder Schritte in die richtige Richtung, denn nachhaltiger Wandel passiert nicht von heute auf morgen“, so Denise Speck.</p> <h2>Film zieht Besucher in seinen Bann</h2> <p>Dem Filmteam, zu dem Co-Regisseur Oliver Milne gehörte, standen vier Kakaobauern als Protagonisten zur Seite, die mehrere Tage lang begleitet wurden.</p> <p>Die Protagonisten erzählten ihre Geschichten aus ihrem Leben, ihrem Umfeld und dem Kakaoanbau. Bei den beiden Filmfestivals machte es Freude zu sehen, wie der Film die Besucher in den Bann zog und Verständnis für das nachhaltige Unternehmertum weckte.</p> <p>Dieses Bewusstsein müsse dann auch beim Konsumenten ankommen und bei ihm die Bereitschaft wecken, für Kakaoprodukte, insbesondere Edel-Schokolade aus Trinidad, etwas mehr zu bezahlen. „Den muss man einfach genießen“ , schwärmt die junge Unternehmerin.</p> <h2>Nächster Film über Maya-Frauen</h2> <p>In den nächsten Tagen geht es für sie wieder in die Karibik, dort warten weitere Projekte auf Denise Speck. Und vielleicht wieder Ehrungen? Sie hat auch noch einen Film über die Maya-Frauen in Belize gemacht, den sie bald bei einer Filmausstellung in Barbaros präsentieren wird.</p> <p></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Stiftung Auszeichnungen "Gesellschaftliches Engagement" thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Geisingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kakaobauern im Kamerasucher: Wie Denise Speck aus Leipferdingen mit ihrem Engagement Preise erntet]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 22 Aug 2025 05:04:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Keiner will Pfarreirat werden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/keiner-will-pfarreirat-werden;art372518,12467759 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Kandidatensuche für<br /> die Wahl ist ernüchternd</li> <li>Neues Kirchengremium<br /> umfasst 23 Mitglieder</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>Kandidatensuche für<br /> die Wahl ist ernüchternd</li> <li>Neues Kirchengremium<br /> umfasst 23 Mitglieder</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/keiner-will-pfarreirat-werden;art372518,12467759]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Kandidatensuche für<br /> die Wahl ist ernüchternd</li> <li>Neues Kirchengremium<br /> umfasst 23 Mitglieder</li> </ul>



        <p>Geisingen Die Neuzuordnung und Neuorganisation der katholischen Pfarrgemeinden entsprechend der Strukturveränderung „Pastoral 2030“ rückt immer näher. Zum Jahreswechsel 2025/2026 erfolgt die erste große Neuorganisation mit der Zusammenlegung von bisherigen Pfarrgemeinden der Baar zur Großpfarrei Heilige Dreifaltigkeit Donaueschingen.</p> <p>Die Veränderungen betreffen auch die Mitwirkung von Vertretern der Pfarrgemeinden an der Arbeit in der Großpfarrei. Sie haben vor allem Einfluss auf die Pfarrgemeinderäte. 2020 fand die letzte Pfarrgemeinderatswahl statt, damals unter erschwerten Bedingungen. Wegen Corona gab es strenge Auflagen für Wahllokale. In diesem Jahr gibt es solche organisatorischen Auflagen nicht mehr. Aber die Bedingungen sind nicht einfacher geworden.</p> <p>Man findet keine Kandidaten, wie Pfarrer Adolf Buhl und der Vorsitzende des noch amtierenden Gesamtgremiums der Seelsorgeeinheit Kirchtal-Donau, Gerhard Glunk, mitteilen. Die fünf Pfarrgemeinden, die zur Seelsorgeeinheit Kirchtal-Donau gehören, also Geisingen, Kirchen-Hausen mit der Filialkirche Hintschingen, Aulfingen, Leipferdingen und Gutmadingen konnten vor fünf Jahren 40 Pfarrgemeinderäte wählen. Da sich nicht so viele Kandidaten zur Verfügung stellten, waren es am Ende nur 31 Bewerber.</p> <p>Im Zuge der Neuorganisation gibt es künftig eine gravierende Veränderung. Im Gesamtgremium der neuen Großpfarrei sind es 23 Pfarreiräte. Davon stellt Donaueschingen fünf, auf der Baar mit Bräunlingen und Hüfingen sind es vier. Kirchtal-Donau (Geisingen), Immendingen-Möhringen, Bad Dürrheim und Blumberg haben je drei Räte und Emmingen-Liptingen zwei. Wie bei den Kommunalwahlen müssen die Bewerber einer Aufnahme in den Wahlvorschlag zustimmen, und die Wahlvorschläge müssen von zehn wahlberechtigten Personen unterzeichnet werden.</p> <p>Gerhard Glunk betont, dass der bisherige Pfarrgemeinderat bemüht sei, Kandidaten für das neue Gremium zu finden, bezeichnet die bisherigen Bemühungen aber als deprimierend. Ein wesentlicher Grundsatz der neuen Struktur ist laut Glunk das klare Bekenntnis: „Die Kirche bleibt im Ort“. Dabei ist nicht das Gebäude gemeint, sondern eine Kirche, die von Gläubigen gelebt und gestaltet wird. Deshalb ist es wichtig, bis zum Bewerbungsschluss am kommenden Sonntag, 24. August, genügend Kandidaten zu haben. „Es sollte auch eine Auswahl sein, also mehr als drei“, hebt Glunk hervor. „Außerdem könnte ja jemand ausfallen und dann hätte man keinen Nachfolger oder Ersatz“, sagt er.</p> <p>Bei der Kirche vor Ort gibt es auch noch eigene Gremien. Denn nach der Pfarreiratswahl am 19. Oktober müssen örtliche Gemeindeversammlungen durchgeführt werden, in denen dann Mitglieder für die Gemeindeteams gesucht und bestimmt werden. Da können sich auch Gemeindemitglieder nur für bestimmte Aufgaben melden oder sich für alle Einsätze zur Verfügung stellen. Ohne Ehrenamtliche funktioniert Kirche vor Ort auch nicht mehr. Glunk zitiert dazu die Aussage von Generalvikar Neubrand: „Kirche bleibt vor Ort, wenn es Menschen gibt, welche die Kirche vor Ort im Wesentlichen mitgestalten.“ Denn die örtlichen Gemeindeteams sollen wieder Ansprechpartner für die drei Vertreter im Pfarreirat der neuen Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit mit Sitz in Donaueschingen sein.</p> <p>Glunk abschließend: „Ich glaube, es handelt sich hier um eine historische Gelegenheit, das Kirchenleben mitzugestalten, wie es zukünftig sein soll. Das Einzige, was es braucht, sind engagierte Menschen.“</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Frist endet am Sonntag</h2> Für die Wahl des Pfarreirates der neuen Großpfarrei Heilige Dreifaltigkeit, die am 1. Januar 2026 ihre Arbeit aufnimmt, werden noch Kandidaten gesucht. Die Seelsorgeeinheit Kirchtal-Donau, der Raum Geisingen mit Hintschingen stellt drei Räte. Bewerbungsschluss für Wahlvorschläge ist am Sonntag, 24. August. Wählbar sind Katholiken ab 16 Jahren, die in der Seelsorgeeinheit wohnen. Infos bei jedem Pfarrgemeinderat und beim Vorsitzenden, Gerhard Glunk, 07704 6929; E-Mail: gerhard.glunk@gmx.de</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Coronavirus "Evangelische Kirche" Kommunalpolitik "Katholische Kirche"]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Geisingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Keiner will Pfarreirat werden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 20 Aug 2025 05:07:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Weg zu Schwellen führt über das Landratsamt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/der-weg-zu-schwellen-fuehrt-ueber-das-landratsamt;art372518,12466329 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Gemeinderat befasst sich mit Verkehrsberuhigung</li> <li>Zwei neuralgische Punkte bestehen in Geisingen</li> <li>Spezielle Vorschriften für Poller und Street Buddies</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>Gemeinderat befasst sich mit Verkehrsberuhigung</li> <li>Zwei neuralgische Punkte bestehen in Geisingen</li> <li>Spezielle Vorschriften für Poller und Street Buddies</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/der-weg-zu-schwellen-fuehrt-ueber-das-landratsamt;art372518,12466329]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Gemeinderat befasst sich mit Verkehrsberuhigung</li> <li>Zwei neuralgische Punkte bestehen in Geisingen</li> <li>Spezielle Vorschriften für Poller und Street Buddies</li> </ul>



        <p>Geisingen Die Warnungen kommen aus der Bürgerschaft als auch aus den Reihen des Stadtrates: Angesichts der von Anwohnern praktizierten Raserei, sei es ein pures Glück, dass es insbesondere im Bereich der Hermann-Schäufele-Straße und der Banatstraße in Geisingen noch nicht zu gravierenden Verkehrsunfällen gekommen sei. Speziell Kinder seien gefährdet.</p> <p>Jetzt kommt Bewegung ins Spiel. Gemeinderat und Stadtverwaltung wollen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung an den besonders neuralgischen Punkten ergreifen. Dabei sind sie allerdings weitgehend auf die Zustimmung des Landratsamtes angewiesen. Die Fraktion der Aktiven Bürger hatte in einem formellen Antrag an Gemeinderat und Stadtverwaltung auf eine Verkehrsberuhigung im Bereich der Hermann-Schäufele-Straße und beim Spielplatz an der Banatstraße gedrungen und dabei drei Vorschläge zur Geschwindigkeitsreduzierung unterbreitet: Mobile Verkehrspoller, mobile Fahrbahnschwellen oder mobile „Street Buddies“.</p> <p>Bei Letzteren handelt es sich um Warnfiguren, oft mit reflektierenden Elementen versehen, mit denen die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer auf spielende Kinder gelenkt werden und so die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht werden soll. Die Stadtverwaltung hat diese Vorschläge einer ersten Würdigung unterzogen und der Gemeinderat die angestrebte Verkehrsberuhigung auf den Weg gebracht – genauer: Das Stadtparlament hat die Stadtverwaltung beauftragt, mit dem Landratsamt Tuttlingen im Zuge einer Verkehrsschau die Verkehrssituation an der Hermann-Schäufele-Straße und an der Banatstraße zu beurteilen und zu überlegen, ob und wie sich die Verkehrssicherheit dort erhöhen lässt.</p> <h2>Tempo 30 ist ein Schlüssel</h2> <p>Außerdem beauftragte das Stadtparlament die Stadtverwaltung, erste Schritte hin zu einer „Tempo-30-Zonen-Strategie“ zu entwickeln, bei der nicht nur die Kernstadt, sondern auch die Belange der Ortsteile Berücksichtigung finden sollen. Ohne Genehmigung des Landratsamtes Tuttlingen als der zuständigen Verkehrsbehörde für das Anbringen von Fahrbahnschwellen und Straßenpollern werden die von den Aktiven Bürgern unterbreiteten Vorschläge indes nicht zu bewerkstelligen sein. Darauf wies die Stadtverwaltung im Rahmen einer ersten Bestandsaufnahme hin. Fahrbahnschwellen sind laut Stadtverwaltung nur auf Straßen mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung von maximal 30 Kilometern pro Stunde zulässig.</p> <p>Im Bereich der Banatstraße gilt aktuell das Tempo 50, sodass sie gegenwärtig für die Anbringung einer Fahrbahnschwelle ausscheide. Im Bereich der Hermann-Schäufele-Straße, die in einer Tempo-30-Zone liegt, müsse das Anbringen von Schwellen im Zuge einer Verkehrsschau betrachtet und gegebenenfalls vom Landratsamt angeordnet werden. Poller dienten andererseits laut Stadtverwaltung zur Verkehrsregelung und zur Abgrenzung von Bereichen. Dabei ginge es vor allem darum, Fußgängerbereiche vor dem Befahren durch Kraftfahrzeuge zu schützen sowie Verkehrsgeschwindigkeiten zu regulieren oder bestimmte Bereiche für Fahrzeuge zu sperren.</p> <p>Ob Straßenpoller zur Einengung der Fahrbahn im Fall Hermann-Schäufele-Straße das richtige Instrument für eine Geschwindigkeitsreduzierung seien, könne nicht abschließend beurteilt werden. Sinnvoll sei es, diese Thematik mit dem Landratsamt bei einer Verkehrsschau abzustimmen.</p> <p>Weiter führt die Stadtverwaltung aus, dass Warnfiguren wie die von den Aktiven Bürgern ins Spielgebrachten Street Buddies grundsätzlich nicht im öffentlichen Verkehrsraum aufgestellt werden dürfen, Gehwege also als Platzierungsmöglichkeit ausscheiden. Sollten Street Buddies zum Einsatz kommen, müssten geeignete Aufstellstandorte auf Privatgrundstücken gefunden werden und deren Eigentümer zustimmen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Wiederkehrendes Thema</h2> Im Bereich der Hermann-Schäufele-Straße im Baugebiet Große Breite wird rücksichtslos gerast sowie widerrechtlich und die Sicht nehmend geparkt. Wie Fraktionssprecher Andreas Heidel erklärt, wollen die Aktiven Bürger mit ihrem Antrag auf Verkehrsberuhigung in der Hermann-Schäufele-Straße und beim Spielplatz Banatstraße erreichen, dass möglichst schnell und wirkungsvoll Maßnahmen zur Entschärfung dieser und vergleichbarer Gefahrenstellen getroffen werden. Das Thema ist nicht neu und kommt in unschöner Regelmäßigkeit im Gemeinderat zur Sprache, sei es aufgrund von Beschwerden aus der Bürgerschaft oder durch persönliche Erfahrungen einiger Stadträte. Das besonders Ärgerliche: Es sind nicht etwa Ortsfremde, die als Raser auffallen, sondern vor allem Anwohner.</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Raser Straßenverkehr Verkehrspolitik Straße]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Geisingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Der Weg zu Schwellen führt über das Landratsamt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 12:07:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[23 urige Gastroangebote im Schwarzwald und auf der Baar, die Sie nicht verpassen dürfen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/23-urige-gastro-highlights-im-schwarzwald-und-auf-der-baar-die-sie-nicht-verpassen-duerfen-01-10-25;art372502,12465004 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Motto lautet "Raus und Schlemmen!": Ob Restaurant, Wirtshaus, Café oder Kiosk – wer beim Wandern oder auf der Radtour einkehren will, hat viel Auswahl. Lassen Sie sich von unseren Beispielen inspirieren.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Motto lautet "Raus und Schlemmen!": Ob Restaurant, Wirtshaus, Café oder Kiosk – wer beim Wandern oder auf der Radtour einkehren will, hat viel Auswahl. Lassen Sie sich von unseren Beispielen inspirieren.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/23-urige-gastro-highlights-im-schwarzwald-und-auf-der-baar-die-sie-nicht-verpassen-duerfen-01-10-25;art372502,12465004]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Das Motto lautet "Raus und Schlemmen!": Ob Restaurant, Wirtshaus, Café oder Kiosk – wer beim Wandern oder auf der Radtour einkehren will, hat viel Auswahl. Lassen Sie sich von unseren Beispielen inspirieren.



        <p>Im Schwarzwald und auf der Baar bieten sich zahlreiche Ziele für eine Radtour oder eine Wanderung an. Dazu gehört ein zünftiges Vesper. Wir stellen deshalb die Vielfalt der Gastronomie in der Region anhand einiger ausgewählter Lokalitäten vor.</p> <p>Und wir beantworten die wichtigsten Fragen vor einem Besuch: Wie sind die Ausflugsziele am besten zu erreichen? Welche Speisen und Getränke sind das Aushängeschild? Ist der Zugang barrierefrei?</p> <p>Die hier zusammengefassten Beiträge stammen aus unserer Sommerserie 2025 „Raus und Schlemmen!“.</p> <h2>De‘ Engel – St. Georgen-Brigach</h2> <p>So hält der Ortsvorsteher in Brigach ein altes Gasthaus am Leben: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-1-das-landgasthaus-de-engel-in-st-georgen-brigach-ist-urig-und-fast-200-jahre-alt;art372502,12455250" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 1): So hält der Ortsvorsteher in Brigach ein altes Gasthaus am Leben">‚De‘ Engel‘ in dem St. Georgener Ortsteil ist fast 200 Jahre alt und ein uriger Treffpunkt.</a> Hier wird das Schnitzel in der Pfanne noch mit Butterschmalz angebraten.</p> <h2>Dachshütte – Immendingen</h2> <p>Kuchen und Filterkaffee wie bei Oma – der Gast bestimmt den Preis: Ein Gastronomie-Kleinod oberhalb von Immendingen erwartet die Gäste am Bauernhof Dachsmühle:<a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-2-kaffee-und-kuchen-in-mauenheim-wie-bei-oma-der-gast-bestimmt-den-preis;art372502,12457254" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 2): Kuchen und Filterkaffee wie bei Oma – der Gast bestimmt den Preis"> Am Dachshüttenkiosk gibt es Selbstgebackenes und Kaffee. Der Kiosk soll ein Ort der Begegnung sein</a>.</p> <h2>Waldcafé – Bad Dürrheim</h2> <p>Bad Dürrheimer Ausflugsziel mit Tradition und herrlicher Aussicht: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-3-bad-duerrheimer-ausflugsziel-mit-tradition-und-herrlicher-aussicht;art372502,12459088" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 3): Bad Dürrheimer Ausflugsziel mit Tradition und herrlicher Aussicht">Heiraten im Tipi – oder einfach einen Kaffee? Im und um das Waldcafé in Bad Dürrheim gibt es viel zu erleben: Natur, Aktivität und regionale Speisen.</a> Den Betrieb prägt Familie Fischer über mehrere Generationen hinweg.</p> <h2>Restaurant &amp; Eiscafé am Kirnbergsee – Bräunlingen</h2> <p>Deutsch-rumänische Gastfreundschaft mit Blick auf den Kirnbergsee: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/deutsch-rumaenische-gastfreundschaft-im-restaurant-und-eiscafe-am-kirnbergsee-in-braeunlingen-unterbraend;art372502,12460953" title="„Raus und Schlemmen“ (Teil 4): Deutsch-rumänische Gastfreundschaft mit Blick auf den Kirnbergsee">Besucher erwartet im Restaurant mit Eiscafé am Kirnbergsee viel Idylle. Nicht nur die 180 Gramm schwere Currywurst ist hier im Bräunlinger Stadtteil Unterbränd gefragt</a>.</p> <h2>Wintergarten – St. Georgen</h2> <p>Balkanspezialitäten in gemütlichem Ambiente: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-5-hier-gibt-es-balkanspezialitaeten-in-st-georgen-in-gemuetlichem-ambiente;art372502,12462256" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 5): Balkanspezialitäten in gemütlichem Ambiente">Leidenschaft für Gastronomie hegt Borislavka Bujukliev, die Pächterin des Wintergartens in St. Georgen. Auf der Karte stehen Spezialitäten aus dem Balkan.</a> Doch den Betrieb schafft sie nur mit einem Nebenjob.</p> <h2>Wirtshaus Wildpark – VS-Schwenningen</h2> <p>Nicht nur Auftischen:<a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-6-nicht-nur-auftischen-so-manches-extra-gibt-es-in-diesem-wirtshaus;art372502,12463755" title="„Raus und Schlemmen“ (Teil 6): Nicht nur Auftischen: So manches Extra gibt es in diesem Wirtshaus"> Das Wirtshaus Wildpark in VS-Schwenningen kann mehr als nur Auftischen. Neben bayrischen Spezialitäten gibt es für die Gäste Kunst, Musik und lebendige Wildschweine</a>. Warum auch der Wirtin nie langweilig wird.</p> <h2>Uli‘s süße Scheune – Hüfingen-Sumpfohren</h2> <p>In „Uli‘s süßer Scheune“ in Sumpfohren gibt es allerlei Leckereien:<a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-7-in-ulis-suesser-scheune-in-sumpfohren-gibt-es-allerlei-leckereien;art372502,12465049" title="„Raus und Schlemmen!“ (Teil 7): In „Uli‘s süßer Scheune“ in Sumpfohren gibt es allerlei Leckereien"> Das Hofcafé in Hüfingens kleinem Stadtteil besticht durch seine Vielfalt bei Frühstück und Kuchen. Besonders die Schwarzwälder Kirschtorte ist im Winter ein absoluter Dauerbrenner</a>.</p> <h2>Thäler-Häusle – Furtwangen-Neukirch</h2> <p>In urtypischer Schwarzwaldlandschaft in Neukirch genießt man gutes Essen und viel Ruhe:<a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-8-im-thaeler-haeusle-geniesst-man-gutes-essen-und-viel-ruhe;art372502,12466065" title="„Raus und Schlemmen!“ (Teil 8): Im Thäler-Häusle genießt man gutes Essen und viel Ruhe"> Das Thäler-Häusle bei Furtwangen-Neukirch ist ein Ort zum Kraft tanken. Serviert wird Hausmannskost mit badisch-französischer Raffinesse – und zur Kaffeezeit gibt es selbstgebackene Kuchen</a>.</p> <h2>Waldauschänke – Königsfeld</h2> <p>In der „Waldauschänke“ gibt es Singabende und rustikale Atmosphäre: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-9-in-der-waldauschaenke-gibt-es-singabende-und-rustikale-atmosphaere;art372502,12467637" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 9): In der „Waldauschänke“ gibt es Singabende und rustikale Atmosphäre">Vom Geburtsort zum Arbeitsplatz – mit diesem Gasthaus in Königsfeld verbindet Fritz Beck eine Lebensgeschichte. Mit seiner Frau Elke tischt er auf. Zu selbstgemachtem Essen gibt es Musik für den guten Zweck</a>.</p> <h2>Gasthof Breitbrunnen – Unterkirnach</h2> <p>Flammkuchen und Finnland-Flair: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-10-flammkuchen-und-finnland-flair-im-gasthof-breitbrunnen;art372502,12470547" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 10): Flammkuchen und Finnland-Flair im Gasthof „Breitbrunnen“">Auf einer großen Lichtung bei Unterkirnach gelegen lockt der Gasthof ‚Breitbrunnen‘ vor allem im Sommer zahlreiche Wanderer und Radfahrer mit seinem Biergarten. Eine beliebte Spezialität sind hier die Flammkuchen</a>.</p> <h2>Landgenuss im Maierstal – St. Georgen-Oberkirnach</h2> <p>Beim „Landgenuss im Maierstal“ stimmt das Gesamtpaket: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-11-beim-landgenuss-im-maierstal-stimmt-das-gesamtpaket;art372502,12470975" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 11): Beim „Landgenuss im Maierstal“ stimmt das Gesamtpaket">Was ursprünglich ein Hofverkauf gewesen ist, wird über die Jahre zu einem Café mit Vesperstube in Oberkirnach. Engagement und familiärer Zusammenhalt machen den Traum vom Landgenuss wahr</a>.</p> <h2>Ackerloch Grillschopf – Unterkirnach</h2> <p>Italienisch-deutsche Küche lockt hoch oben über Unterkirnach: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/ausflugstipp-im-schwarzwald-baar-kreis-italienisch-deutsche-kueche-lockt-hoch-oben-ueber-unterkirnach;art372502,12472223" title="„Raus und Schlemmen!“ (Teil 12): Italienisch-deutsche Küche lockt hoch oben über Unterkirnach">Mit Hingabe und ‚con amore‘ kocht Salvatore Tancredi im ‚Ackerloch Grillschopf‘. In der urigen Gaststätte werden Pizza und Antipasti ebenso serviert wie Schnitzel und Wurstsalat. Familiären Charme gibt‘s obendrein</a>.</p> <h2>Warenbachstüble – VS-Villingen</h2> <p>Drei Frauen kümmern sich mit Herz um ihre Gäste im Warenbachstüble: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/villingen-schwenningen/von-oma-gelernt-von-gaesten-geliebt-drei-frauen-kuemmern-sich-um-das-warenbachstueble-in-schwenningen;art372541,12473044" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 13): Leidenschaftliche Gastronomen im Warenbachstüble">Die Pächterin Birgit Babic hat dabei ein besonderes Vorbild: ihre Oma. Einige Balkanspezialitäten stehen auf der Karte. Stammgäste berichten von ihren Lieblingsgerichten. Das Restaurant liegt auf dem Gelände des Kleingartenvereins Vorderer Warenbach in VS-Villingen.</a></p> <h2>S‘Café an der Donau – Donaueschingen-Pfohren</h2> <p>Bei den Klaus und Anita Sohm verbindet sich ihr Café mit einem Lebenstraum: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/naeher-am-fluss-geht-nicht-ehepaar-erfuellt-sich-mit-dem-scafe-an-der-donau-einen-lebenstraum;art372502,12474281" title="„Raus und Schlemmen!“ (Teil 14) Näher am Fluss geht nicht: S‘Café an der Donau hat eine Bäckerei">Ihr ‚S‘Café an der Donau‘ ist ein Treffpunkt für Radfahrer, Ausgangspunkt für kurzweilige Spaziergänge und natürlich ein Ort für ein paar gesellige Stunden. In der angegliederten eigenen Bäckerei und Konditorei gibt es unzählige Spezialitäten.</a></p> <h2>Café-Restaurant Hildebrand – VS-Zollhaus</h2> <p>Von Australien und Neuseeland zurück nach Villingen-Schwenningen: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-14-wie-ein-koch-von-welt-zum-familienbetrieb-zurueckfindet;art372502,12474952" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 15): Wie ein Koch von Welt zum Familienbetrieb zurückfindet">Ein Koch tritt in die Fußstapfen der Eltern und betreibt mit Passion das Café-Restaurant ‚Hildebrand‘ am Zollhäusleweg. Markus Hildebrand erzähl, was ihm in der Küche wichtig ist.</a></p> <h2>El Greco – VS-Villingen</h2> <p>Das Restaurant „El Greco“ gehört zum Villinger Kurgarten wie die Konzertmuschel und die Majolika-Figuren: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/gastro-serie-raus-und-schlemmen-warum-das-el-greco-in-villingen-mehr-als-ein-griechisches-restaurant-ist;art372502,12476808" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 16): Warum das „El Greco“ mehr als ein gutes griechisches Restaurant ist">Es werden aber nicht nur griechische Spezialitäten aufgetischt. Der Betreiber Konstantinos Kalantzidis ist für manche Überraschung gut. Jeden Monat um Vollmond gibt es beispielsweise eine besondere Darbietung.</a></p> <h2>Burgmühle – Löffingen</h2> <p>Die Burgmühle ist sicher einzigartig: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/die-burgmuehle-in-der-gauchachschlucht-ist-ein-geheimtipp-in-einer-einmaligen-schlucht-10-09-25;art372502,12477986" title="„Raus und Schlemmen!“ (Teil 17): Die Burgmühle ist ein Geheimtipp in einer einmaligen Schlucht">Schon alleine die Lage mitten im Naturschutzgebiet Wutachschlucht lässt einen in eine andere Welt eintauchen. Christa Friedrich und Carsten Gebhardt wirten dort im Einklang mit der Natur. Wanderer schwören auf den Wurstsalat.</a></p> <h2>Deutscher Jäger – St. Georgen</h2> <p>Die Geschichte des Gasthauses reicht 120 Jahre zurück. Gertrud und Martin Staiger bewirten im „Deutscher Jäger“ am Windkapf seit 1987 ihre Gäste aus nah und fern. Sie halten aber nicht nur die Tradition aufrecht, sondern bieten immer wieder kreative Neuigkeiten – und Witze auf dem Kassenbon.</p> <h2>Vereinsheim – VS-Pfaffenweiler</h2> <p>Das Vereinsheim FC Pfaffenweiler ist ein erfolgreiches Mutter-Sohn-Projekt. <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-19-mutter-sohn-gespann-bringt-vereinsheim-in-pfaffenweiler-zum-laufen;art372502,12480375" title="„Raus und Schlemmen!“ (Teil 19): Mutter-Sohn-Gespann bringt Vereinsheim in Pfaffenweiler zum Laufen">Seit Anfang 2023 haben Miria Sahitaj und ihr Sohn Devin den Betrieb des Vereinsheims übernommen. Die Gäste schätzen den frühen Stammtisch und es gibt sogar regelmäßig Gesangseinlagen.</a></p> <h2>Gasthaus Adler – Lauterbach/Fohrenbühl</h2> <p>Viele Generationen in den Händen einer Familie: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/eine-familie-haelt-im-gasthaus-adler-zusammen-auf-dem-fohrenbuehl-sind-die-spaetzle-ein-geheimtipp;art372502,12482269" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 20): Eine Familie hält im Gasthaus Adler zusammen">Das Gasthaus Adler auf dem Fohrenbühl ist mit einer langen Tradition verbunden – heute führen es Markus und Jessica Winkler. Auf die Gäste wartet Heimatküche mit Omas Rezepten und Service mit Herz.</a></p> <h2>Save – Unterkirnach</h2> <p>Hier zieht es Sportler her – aber auch Einwohner und Ausflügler: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-im-save-in-unterkrinach-treffen-sich-sportler-und-ausfluegler;art372502,12483674" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 21): Das „Save“ ist Sportlertreff und Ausflugslokal zugleich">Das ‚Save‘ am Schlossberg in Unterkirnach ist befindet sich direkt an den Sportanlagen des Ortes. Sini Manns lenkt die Geschicke der Gaststätte, die ihrer Mutter Eeva Karjalainen gehört.</a></p> <h2>Gasthaus Scheffellinde – Blumberg-Achdorf</h2> <p>Frisch, badisch, hausgemacht: So lautet das Credo des historischen Gasthauses „Scheffellinde“ im Blumberger Ortsteil Achdorf. Das bekam seinen Namen einst durch einen berühmten Stammgast. <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-10-scheffellinde-bietet-badische-spezialitaeten-seit-19-generationen;art372502,12469054" title="„Raus und Schlemmen!“ (Teil 22): „Scheffellinde“ bietet badische Spezialitäten seit 19 Generationen">Das Küchenteam mit Karl und Cornelia Wiggert legt besonderen Wert auf gehobenes badisches Essen aus frischen, regionalen und saisonalen Zutaten.</a></p> <h2>Schwarzwälder Stübchen – VS-Obereschach</h2> <p>Einen Rundblick über Obereschach zum Dreifaltigkeitsberg und zum Klippeneck – das haben Gäste auf der Terasse des Schwarzwälder Stübchen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-23-wandern-vespern-oder-pferde-sichten-beim-schwarzwaelder-stuebchen;art372502,12488111" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 23): Wandern, Vespern oder Pferde sichten beim Schwarzwälder Stübchen">Das befindet sich auf dem Schützenhof im Obereschacher Ortsteil Sommertshausen, inmitten freier Natur. In dem ehemaligen Bauernhof hat die Familie Schütz die Wohnung zu dem Gastroangebot umgebaut.</a></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[23 urige Gastroangebote im Schwarzwald und auf der Baar, die Sie nicht verpassen dürfen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 14:17:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Mit Liebe, Leidenschaft, Respekt“: Wie Andreas Lutsch als Hochzeitsredner die richtigen Worte wählt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/mit-liebe-leidenschaft-respekt-wie-andreas-lutsch-als-hochzeitsredner-die-richtigen-worte-waehlt;art372518,12463035 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Geisinger traut Hochzeitspaare in freien Zeremonien. Weshalb sein Hauptberuf als Lehrer dabei praktisch ist und wie viele Stunden an Vorbereitungszeit er in eine einzige Feier steckt.  ]]></description>
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          Der Geisinger traut Hochzeitspaare in freien Zeremonien. Weshalb sein Hauptberuf als Lehrer dabei praktisch ist und wie viele Stunden an Vorbereitungszeit er in eine einzige Feier steckt.<br>
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        Der Geisinger traut Hochzeitspaare in freien Zeremonien. Weshalb sein Hauptberuf als Lehrer dabei praktisch ist und wie viele Stunden an Vorbereitungszeit er in eine einzige Feier steckt.



        <p>Es gibt Anlässe, die zu den schönsten Momenten im Leben von Menschen zählen: Eine Hochzeit zählt dazu. Neben der standesamtlichen Trauung wollen die meisten Paare noch eine weitere Feier. Sei es eine Hochzeit in der Kirche oder aber eine Feier mit einem freien Hochzeitsredner.</p> <p>Andreas Lutsch aus dem Geisinger Ortsteil Kirchen-Hausen ist ein solcher Hochzeitsredner. Der Lehrer, der an der Realschule Immendingen Deutsch und Religion unterrichtet, übt diesen Zweitjob seit vier Jahren aus und hat seither mehr als 30 Brautpaaren einen unvergesslichen Tag beschert.</p> <p>Schon 2016 hat er bei einem Cousin die Hochzeitsfeier mitgestaltet – das hat ihm damals Spaß gemacht und er entschied sich dann, sein Glück als professioneller Hochzeitsredner zu versuchen.</p> <p>Und Hochzeitsredner sind immer gefragter, denn freie Trauungen haben in den letzten Jahren einen beispiellosen Anstieg an Popularität erlebt. Gemäß einer Studie der Onlineplattform Weddy Place hat nur ein Drittel der befragten Brautpaare kirchlich geheiratet – 35 Prozent haben sich 2024 im Rahmen einer freien Trauung das Ja-Wort gegeben.</p> <h2>Es gibt keine klassische Ausbildung</h2> <p>Aber wie wird man denn nun Hochzeitsredner? Eine klassische Ausbildung gibt es hier nicht, generell kann jeder Hochzeitsredner werden. Man kann aber Kurse besuchen und sich in Rhetorik und dem Schreiben von Reden fortbilden.</p> <p>Lutsch bringt zudem einen Startvorteil mit. Als Lehrer ist er es gewohnt, vor Menschen zu sprechen. „Ich arbeite täglich mit Kindern und Jugendlichen. Mir ist es dabei wichtig, den Jugendlichen auf Augenhöhe zu begegnen. Mit dem notwendigen Respekt, den ich auch von ihnen erwarte. Mit dieser Liebe und Leidenschaft, denen ich Jugendlichen begegne, übe ich auch meine Tätigkeiten als Hochzeitsredner und Sänger aus.“</p> <p>Und wie bringt Lutsch seinen Redenservice an den Mann und die Frau? „Meist über Mundpropaganda von Paaren, die bereits eine solche Feier erlebt haben“, so Lutsch.</p> <h2>Mehrere Kennenlerntreffen</h2> <p>Dann aber gibt es einiges zu tun. Nach dem ersten Treffen übergibt Andreas Lutsch dem Paar einen Fragebogen. Dann erst entscheidet sich, ob der Hochzeitsredner und das Paar zusammenfinden.</p> <p>Danach sind weitere vier bis fünf Treffen vorgesehen, damit sich das Brautpaar und der Redner kennenlernen. Immerhin bekommt der Redner einen sehr intimen Einblick in das Leben des Brautpaares. „Brautpaar und Angehörige sind individuell und darauf gehe ich ein“, so Lutsch.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das verdient ein Trauredner</span><span>Ein Hochzeitsredner verdient in der Regel zwischen 700 Euro und 2.500 Euro pro Auftrag für eine freie Trauung. Die genaue Höhe hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Erfahrung des Redners, dem Umfang der Dienstleistung und der Region.</span></label></div> <p>„Eine Hochzeit wird ja in aller Regel langfristig geplant und es soll ein unvergesslicher Tag werden“, so Lutsch. Bei einer freien Feier geht er speziell auf die Wünsche und die Geschichte des Paares ein. „Das ist bei einer kirchlichen Trauung in dem Umfang in aller Regel nicht möglich“, so Lutsch. Dennoch werden je nach Wünschen des Paares in der Zeremonie auch religiöse Momente eingebaut.</p> <h2>Individuelle Feier</h2> <p>Und dann kommt der große Tag: Jede Feier ist anders und soll das Brautpaar widerspiegeln. Was Lutsch wichtig ist: Dass die Brautpaare einen individuellen Trauspruch haben.</p> <p>Lutsch zitiert gerne den dänischen Philosophen Sören Kierkegaard: „Die Ehe ist und bleibt die wichtigste Entdeckungsreise, die der Mensch unternehmen kann.“</p> <p>Lutsch bereitet ja nicht nur den Ablauf der Zeremonie vor, sondern sorgt auch für den musikalischen Rahmen und nimmt als Sänger auch selbst das Mikrofon in die Hand. Angehörige werden ebenfalls mit eingebunden, etwa für Segenswünsche. Die Zeremonie an sich dauert etwa 45 Minuten.</p> <h2>Viel Vorbereitungszeit</h2> <p>50 bis 60 Stunden stecken in einer solchen Vorbereitung auf eine Hochzeit. „Der enorme Zeitaufwand kostet auch Kraft und Energie, mehr als zehn bis zwölf Trauungen pro Jahr sind fast nicht zu bewältigen“, so Lutsch. Doch der Aufwand lohnt sich für Lutsch – besonders auf zwischenmenschlicher Ebene. „Mit vielen Paaren bin ich auch noch Jahre später in Kontakt.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Berufe Trauung Ehescheidung thema-leben-liebe thema-wirtschaft-arbeit]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[„Mit Liebe, Leidenschaft, Respekt“: Wie Andreas Lutsch als Hochzeitsredner die richtigen Worte wählt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 08 Aug 2025 05:07:02 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Im Spieldorf haben Kinder die Macht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/im-spieldorf-haben-kinder-die-macht;art372518,12459251 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>112 Schüler haben großen<br /> Spaß in Mini-Gei-dingen</li> <li>Die kleinen Bürger wählen<br /> auch ihre Bürgermeister</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>112 Schüler haben großen<br /> Spaß in Mini-Gei-dingen</li> <li>Die kleinen Bürger wählen<br /> auch ihre Bürgermeister</li> </ul><br>
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        <ul> <li>112 Schüler haben großen<br /> Spaß in Mini-Gei-dingen</li> <li>Die kleinen Bürger wählen<br /> auch ihre Bürgermeister</li> </ul>



        <p><strong>Geisingen/Immendingen</strong> Es sind Ferien, aber auf dem Schulhof in Geisingen herrscht drei Tage lang geschäftiges Treiben. Schulsozialarbeiterin Ann Katrin Schilling hat das Kinderspieldorf Mini-Gei-dingen organisiert, an dem 112 Kinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren von der ersten bis zur vierten Klasse teilnehmen. Sie kommen je zur Hälfte aus Geisingen und Immendingen.</p> <p>Für die Kinder der hiesigen Region ist dieses Angebot neu. So ist es aber nicht überall. Ann Katrin Schilling stammt aus Rangendingen. Dort ist ihre Schwester Jennifer Schulsozialarbeiterin und organisiert mit ihr zusammen seit einigen Jahren eine ähnliche Veranstaltung. „Die Idee hatte ich schon lange, das auch in der Region Geisingen-Immendingen umzusetzen“, betont Schilling. Nun wurde der Plan Realität. Für 100 Kinder war das Projekt des Gemeindeverwaltungsverbands vorgesehen, 112 sind es geworden. Für alle Teilnehmer wurden T-Shirts mit dem Aufdruck „Kinderspieldorf Mini-Gei-dingen 2025“ bestellt.</p> <p>Durch den Weggang von Jugendreferent Wolfgang Weber war Ann Katrin Schilling bei den Vorbereitungen allein, konnte aber bei der Durchführung auf 18 Helfer der Reischach-Realschule im Alter ab 14 Jahren zurückgreifen. „Es ist ein Riesenaufwand. Ich konnte die beiden Bürgermeister Martin Numberger und Manuel Stärk von der Idee überzeugen, die dann mitgezogen haben“, freut sich Ann Katrin Schilling.</p> <p>Eine eigene kleine Gemeinde wurde da im Schulhof etabliert. Eine Mini-Gemeinde mit allen möglichen Angeboten und Einrichtungen. Post, Polizei, Finanzamt, Kaufhaus, Zeitung, Gärtnerei und vieles mehr. Jedes Kind erhielt einen Bürgerausweis. Und dazu noch ein Startkapital von 12 Donautalern. Neben allerlei geschäftlichen Aktivitäten, die die Kinder entwickelten, stand das Demokratiedenken im Fokus. Da gab es etwa Bürgerversammlungen, bei denen die Abläufe besprochen wurden. In einer solchen Bürgerversammlung wurden auch eine Bürgermeisterin und ein Bürgermeister und deren Stellvertreter gewählt. Die Ernennungsurkunden überreichten dann auch die echten Bürgermeister Numberger und Stärk bei ihrem Besuch an die Gewählten.</p> <p>Viele Firmen unterstützten das Projekt mit Sachspenden, wie Holz, Ziegel oder Blumen. Da wurde gebastelt und gearbeitet, Blumen gepflanzt, und alles wurde im Kaufhaus zum Kauf angeboten. Man konnte auch ein eigenes Gewerbe anmelden und musste das im Ausweis dokumentieren lassen. Wer Erlöse für seine Arbeit oder Produkte erzielte, musste einen Teil davon als Steuern abführen. Diese nahm das Finanzamt entgegen. Taxistand, Polizei, Post, im Kinderspieldorf funktionierte alles wie im richtigen Leben. Die Kosten für das Projekt sind neben dem enormen Aufwand an Vorbereitungen ebenfalls hoch: auf rund 2500 Euro schätzt Ann Katrin Schilling den finanziellen Bedarf, den die beiden Gemeinden übernehmen. Bei der Bürgerversammlung mit Einsetzung der Kinderdorf-Bürgermeister fragten Numberger und Stärk die Kinder, ob sie denn im nächsten Jahr wieder ins Kinderdorf wollen, wobei die Antwort klar ausfiel. Beide zollten Ann Katrin Schilling ein Lob für den immensen Einsatz und die Idee.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Standort wechselt</h2> Das Kinderspieldorf Mini-Gei-dingen, von Schulsozialarbeiterin Ann Katrin Schilling organisiert, hatte Premiere für Immendingen und Geisingen. 112 Kinder aus beiden Orten waren begeistert dabei und erlebten, wie eine Gemeinde funktioniert. Mit Bürgerausweis, Sparbuch, Geschäften, Behörden und Bürgerversammlung bis zur Wahl eines Kinderdorfbürgermeisters. Auftakt war in Geisingen, 2026 soll die Veranstaltung in Immendingen stattfinden.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Im Spieldorf haben Kinder die Macht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 04 Aug 2025 05:01:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Regen trübt die Laune nicht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/regen-truebt-die-laune-nicht;art372518,12456357 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Trikefreunde stellen<br /> Treffen auf die Beine</li> <li>Lagerfeuer ist gefragt<br /> Schwimmbecken nicht</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Trikefreunde stellen<br /> Treffen auf die Beine</li> <li>Lagerfeuer ist gefragt<br /> Schwimmbecken nicht</li> </ul><br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Trikefreunde stellen<br /> Treffen auf die Beine</li> <li>Lagerfeuer ist gefragt<br /> Schwimmbecken nicht</li> </ul>



        <p>Geisingen-Kirchen-Hausen Vor zwei Jahren, beim letzten Triketreffen, vermutete man, dass Petrus ein Trike fährt. Die Wetterprognosen waren damals schlecht. Es regnete damals überall in der Region nur in Kirchen-Hausen nicht. In diesem Jahr wurden die Prognosen leider wahr. Dennoch wurde das neunte Triketreffen ein schöner Erfolg.</p> <p>Wegen des Wetters kamen dann doch noch etwas weniger Teilnehmer als in den Jahren mit Sommerwetter. Aufgrund des starken Regens wurde dann auch die Ausfahrt am Samstagnachmittag abgesagt. Wer könnte es den Trikebesitzern verdenken, wenn sie ihre chromblitzenden Gefährte entweder beim Triketreffen abdecken ober zuhause in der Garage stehen lassen.</p> <p>Wie immer waren die ersten Teilnehmer schon am Montag auf dem Platz und schlugen ihre Zelte auf oder übernachteten im Wohnwagen. Manche Trikes hatten einen kleinen Wohnwagen oder ähnliches im Schlepptau, andere Teilnehmer brachten die Trikes auf den Anhänger mit.</p> <p>Das Lagerfeuer brannte dauerhaft und wenn es mal nicht regnete, was ja auch einige Tage der Fall war, saß man rund um das Feuer und fand Gesprächspartner. Dabei geht es vor allem, aber nicht nur um das Hobby. Man kennt sich meist schon seit Jahren und das alle zwei Jahre stattfindende Triketreffen in Kirchen-Hausen, eines der größten in Deutschland, ist im Terminkalender fest verankert.</p> <p>Das aufgebaute Schwimmbecken war sehr wenig nachgefragt, es war schlicht und einfach kein Badewetter. Für die Trikefreunde ist es eine Herausforderung das Treffen zu organisieren. Die Dorfgemeinschaft hilft aber mit, denn schließlich sind die Triker von Kirchen-Hausen in mindestens einem, wenn nicht gleich in mehreren Vereinen auch noch Mitglied.</p> <p>Dass man sich gegenseitig unterstützt, ist mehr als nur eine Pflichtaufgabe für die Vereinsmitglieder, es macht einfach Spaß. Am Freitag war das Treffen gut besucht, wegen des Regens am Samstag haben dann aber einige vorzeitig die Heimreise angetreten. Die Teilnehmer kamen von Oldenburg im Norden bis aus der die Schweiz.</p> <p>Was alle vereint, ist das Hobby, ihr Trike: ein chromblitzendes, dreirädriges Gefährt für zwei oder auch für drei Passagiere einschließlich Fahrer. Die meisten Trikes haben genügend Power hinter dem Fahrer, von den ursprünglichen VW-Motoren der Anfänge bis zum Sechszylinder mit 150 oder mehr Pferdestärken ist alles dabei.</p> <p>Bürgermeister Martin Numberger und Ortsvorsteher Christoph Moriz freuten sich beim Bieranstich am Freitag, dass es wieder ein Triketreffen gibt. Auch die Trikefahrer und ihre Begleiter freuten sich auf das Treffen. Der Trike-Opa, wie sie ihn nennen, Karlheinz Kolb aus Meckesheim, lobte die Trikefreunde für ihren Mut, das Treffen zu organisieren und ihren Einsatz. Dafür gab es Beifall im gut besuchten Zelt.</p> <p>Mitglieder der Kirchen-Hausener Vereine bewirteten nicht nur am Nachmittag und Abend. Für die Teilnehmer gab es auch Frühstück. Und da fehlt es an nichts: von frischen Backwaren, Müsli, Käse bis zum Rührei.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Neunte Auflage</h2> Die Trikefreunde Kirchen-Hausen formierten sich 1997. Nunmehr schon zum neunten Mal organisieren sie ein internationales Triketreffen, das inzwischen zu einem der größten Treffen seiner Art in Deutschland wurde. Es ging los, als sich 1997 Lothar Schelling ein solches dreirädriges Gefährt erwarb. Inzwischen gibt es in Kirchen-Hausen fast zwei Dutzend. 2007 fand das erste Treffen stattfand. Die Trikefreunde unterstützen die Kirchen-Hausener Vereine, sind aber auch jedes Jahr auf der Katharinenhöhe und bringen Kindern Geschenke und fahren mit ihnen eine Runde im Schwarzwald. Da die Mitglieder in nahezu sämtlichen Vereinen von Kirchen-Hausen aktiv sind, konnten sie auch auf die Unterstützung der Vereine zurückgreifen.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Fest Veranstaltungen Unfall]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Regen trübt die Laune nicht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 23 Jul 2025 17:32:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Plötzlich ist die Brücke gesperrt: Straßenarbeiten bei Kirchen-Hausen verursachen Chaos  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/ploetzlich-ist-die-bruecke-gesperrt-strassenarbeiten-bei-kirchen-hausen-verursachen-chaos;art372502,12447712 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ganz schön spät: Nur wenige Tage, bevor die L185 bei Kirchen-Hausen aufgerissen wird, gibt das Landratsamt der Stadt Geisingen Bescheid. Die Folgen sind Umwege von bis zu 34 Kilometern für Autofahrer.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ganz schön spät: Nur wenige Tage, bevor die L185 bei Kirchen-Hausen aufgerissen wird, gibt das Landratsamt der Stadt Geisingen Bescheid. Die Folgen sind Umwege von bis zu 34 Kilometern für Autofahrer.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ganz schön spät: Nur wenige Tage, bevor die L185 bei Kirchen-Hausen aufgerissen wird, gibt das Landratsamt der Stadt Geisingen Bescheid. Die Folgen sind Umwege von bis zu 34 Kilometern für Autofahrer.



        <p>Für mächtig Ärger und Verdruss sorgt seit Montag, 21. Juli, eine Vollsperrung der Landesstraße 185 im Bereich der Ortsumgehung Kirchen-Hausen, einschließlich der Abzweigung von Kirchen von der Aitrachtalstraße auf die L185. In diesem Bereich wurde durch das Landratsamt Tuttlingen kurzfristig, im Auftrag des Landes, die Sanierung verschiedener Schadstellen in Auftrag gegeben.</p> <p>Die Maßnahme muss unter Vollsperrung ausgeführt werden. Samstagvormittag, 19. Juli, wurde die Sperrung durch die Baufirma Storz eingerichtet, am Montag begannen schließlich die Arbeiten. Leipferdinger und Aulfinger, aber auch die Autofahrer, die zum Geisinger Straßenfest wollten, standen plötzlich vor den Absperrungen.</p> <h2>Landratsamt überrumpelt Stadt</h2> <p>Erst am Donnerstag, 10. Juli, hatte das Landratsamt die Stadt über die bevorstehende Sperrung informiert. Eine Intervention von Bürgermeister Numberger sorgte dann dafür, dass die Sperrung zumindest im Bereich der Einmündung der Aitrachtalstraße wieder zur Seite geschoben wurde, damit der Besuch des Straßenfestes möglich war – und zwar ohne Umleitung.</p> <p>Die Öffentlichkeit war über die Maßnahme nicht informiert. Wer am Montag, 21. Juli, vom Aitrachtal zur Arbeit nach Geisingen oder Tuttlingen wollte, hatte Pech. Markus Villing vom Landratsamt Tuttlingen bestätigte die kurzfristige Durchführung, versprach aber, künftig frühzeitiger die Öffentlichkeit zu informieren.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Umleitungen</span><span>Die L185 Ortsumgehung Kirchen-Hausen wird derzeit von der Abzweigung der L191 bis zur Einmündung der Aitrachtalstraße abschnittsweise saniert und ist deshalb voll gesperrt. Da die Zufahrt über die Einmündung der Aitrachtalstraße ebenfalls nicht möglich ist, läuft die Umleitung über die B31/33 bis zum Knoten Wasserturm, dann auf die B27 bis Blumberg-Nordwerk und die L185 nach Aulfingen oder Leipferdingen. Das bedeutet eine Strecke von rund 34 Kilometern mehr. Bis Ende Woche soll die Maßnahme beendet sein. Viele Pendler und Autofahrer hat die Sperrung kalt erwischt, weil sie nicht veröffentlicht wurde. Noch einige Tage länger als beim Straßenfest ist die Geisinger Hauptstraße dicht. Dort stehen Gewährleistungsarbeiten am Fahrbahnbelag an. Die Umleitungen sind ausgeschildert.</span></label></div> <h2>Polizei kontrolliert alternative Routen</h2> <p>Nun gibt es auch einen Feldweg, den Kileweg, entlang der Aitrach von Kirchen-Hausen nach Aulfingen oder gar in der Verlängerung nach Leipferdingen. Dort hatten die Linienbusse Vorfahrt und auch eine Sondergenehmigung. Doch Autofahrer, die der Meinung waren, auch diese Abkürzung nehmen zu können, wurden von der Polizei angehalten. Der Feldweg ist für einen beidseitigen Verkehr zu schmal.</p> <p>Auch die Sozialstation, die im Bereich des Aitrachtals Patienten betreut, wurde mehr oder weniger ins kalte Wasser geworfen, wie die Geschäftsführerin Renate Wittenberg betonte. Erst nach längeren Verhandlungen und Begründungen mit dem Landratsamt erhielt der Pflegedienst eine Sondergenehmigung für das Befahren dieses Feldweges.</p> <p>„Wir mussten begründen, weshalb der Pflegedienst nicht statt acht Kilometer nun über 34 Kilometer fahren kann“, so Wittenberg. Eine reine Zeitersparnis wurde als Begründung abgelehnt, die Versorgung der Patienten sei aber streng getaktet und die Patienten müssen zu bestimmten Zeiten ihre Medikamente erhalten.</p> <h2>Sanierung ist nötig</h2> <p>Die L185 der Ortsumgehung Kirchen-Hausen war in einigen Abschnitten eine richtige Holperstrecke. Sinnvoll wäre die Sanierung vor einigen Jahren gewesen, als die L185 in Richtung Blumberg einen neuen Belag erhielt. Ende dieser Woche sollen die Arbeiten so fortgeschritten sein, dass zumindest die Nutzung der Einmündung der Aitrachtalstraße möglich ist.</p> <p>Chaos gab und gibt es bei Lastwagen- und Transporterfahrern. Die stehen in Kirchen vor den Schranken und wissen nicht mehr weiter. Jedoch ist schon beim Kreisverkehr auf die Umleitung hingewiesen.</p> <p>Die andere Sperrung befindet sich in der Geisinger Hauptstraße. Dort muss eine Baufirma, welche Glasfaserleitungen verlegt hat, Gewährleistungsarbeiten am Asphalt vornehmen, die am Dienstag, 22. Juli, begonnen haben.</p> <p>Die dortige Umleitungsstrecke ist noch vom Straßenfest vorhanden und fällt von der Mehrlänge her nicht ins Gewicht. Die Arbeiten werden aber nicht lange dauern. Möglicherweise ist die Hauptstraße bereits am Donnerstag wie geplant schon wieder befahrbar.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 23 Jul 2025 05:04:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Festbesucher erleben erste Turnschau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/festbesucher-erleben-erste-turnschau;art372518,12447223 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Geisinger Straßenfest<br /> lockt große Gästeschar</li> <li>Vereine sorgen an drei<br /> Tagen für Abwechslung</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Geisinger Straßenfest<br /> lockt große Gästeschar</li> <li>Vereine sorgen an drei<br /> Tagen für Abwechslung</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Geisinger Straßenfest<br /> lockt große Gästeschar</li> <li>Vereine sorgen an drei<br /> Tagen für Abwechslung</li> </ul>



        <p>Geisingen Die „schönste Festmeile der Region“, wie die Geisinger das Ur-Straßenfest der Baar bezeichnen, hat auch bei der 24. Auflage und bei zahlreicher Festkonkurrenz in der Umgebung Scharen von Besuchern angezogen. Neben der Vielfalt der Lauben und Buden und den vielen Angeboten an Speisen und Getränken, die teilweise nur am Geisinger Straßenfest von den Vereinen angeboten werden, gab es bei der Veranstaltung auch ein gutes Rahmenprogramm.</p> <p>Für musikalische Unterhaltung war vor und in den Festlauben und Zelten gesorgt. Das Wetter spielte im Großen und Ganzen mit. Ein kleiner Regenschauer am Samstagabend tat dem Fest keinen Abbruch. Am Sonntagabend aber begann es gegen 19 Uhr zu regnen, was viele Gäste dann vertrieb, aber nicht alle. Glück hatten die vielen Akteure, die am Samstag im Freien auftraten, etwa die verschiedenen Riegen der Turner und die Teilnehmer von Kindergärten und Schule. Die Grundschüler boten zusätzlich auch an einem Stand Bastelartikel an. Zum ersten Mal beim Straßenfest zeigten zwei Turngruppen der Fecht- und Turnerschaft, was die Wettkampfgruppen bei verschiedenen Wettkämpfen mit Erfolg aufgeführt hatten.</p> <p>Tausende Besucher aus der ganzen Region zog es an den drei Tagen nach Geisingen. Auftakt war schon am Freitag mit dem traditionellen Einmarsch der Festwirte, wobei Bürgermeister Martin Numberger mit den Vereinsvertretern nach dem Bieranstich auf das 24. Straßenfest anstieß. Da öffneten auch die ersten Lauben und Verkaufsstände und auf der Hauptbühne begann das Programm.</p> <p>Das Straßenfest ist auch für die kulinarische Vielfalt bekannt, die von den Vereinen und Anbietern mit viel Aufwand angeboten wird. Qualität und auch Hygiene sind beim Straßenfest weitere Merkmale. So sind zum Beispiel überall Spülmaschinen im Einsatz. Zum ersten Mal war auch die neue Pfarrerin der evangelischen Kirche am Straßenfest und betätigte sich als Eisverkäuferin am Stand der evangelischen Kirche. Irgendwo war immer etwas geboten. Man traf Bekannte, hatte Zeit für ein Gespräch mit den Vereinsvertretern.</p> <p>Jeden Morgen sorgten nicht nur die Helfer für saubere Straßen, sondern auch die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes. An den beiden Eingängen wurden Betonklötze stationiert. Das gab aufgrund von Vorfällen in Deutschland bei verschiedenen Festen ein Gefühl von Sicherheit. Insgesamt war das Straßenfest sehr ruhig ohne besondere Vorkommnisse. Dafür sorgte sowohl ein Security-Dienst als auch die Polizei. Natürlich ist auch das DRK vor Ort mit dabei. Die Helfer hatten in diesem Jahr ein neues Quartier in den Räumen des Bauamts am Postplatz.</p> <p>Bürgermeister Martin Numberger lobte im Gespräch alle Teilnehmer für ihr Engagement. „Viele Besucher, die zum ersten Mal kamen, waren so begeistert wie die Stammkunden“, sagte er. Am Montag krempelten die Vereinsakteure erneut die Ärmel hoch und bauten Lauben und Stände ab, sofern dies nicht schon in der Sonntagnacht erfolgt war. Dann wurde das Material verstaut, um in zwei Jahren beim 25. Straßenfest wieder aufgebaut zu werden.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Erstes Fest schon 1979</h2> Das Geisinger Straßenfest wurde 1979 zum ersten Mal veranstaltet und war für die Region das erste gemeinsame Fest von Vereinen. Nach einigen Jahren in Folge wurde dann beschlossen, das Straßenfest nur noch zu ungeraden Jahreszahlen durchzuführen. Inzwischen fand es viele Nachahmer, dennoch hat die Geisinger Festmeile noch ihren besonderen Reiz. Das macht die Vielfalt des Angebots der Vereine und des Rahmenprogramms aus.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Fest Veranstaltungen Stadt]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Festbesucher erleben erste Turnschau]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 20 Jul 2025 15:23:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Geisinger in Partylaune: Straßenfest lockt tausende Besucher an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/geisinger-in-partylaune-strassenfest-lockt-tausende-besucher-an;art372518,12444724 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das 24. Geisinger Straßenfest zieht vom 18. bis 20. Juli wieder tausende Besucher aus der ganzen Region an. "Die schönste Festmeile der Region", wie das Fest zu Recht bezeichnet wird – hier gibt es die Bilder.  ]]></description>
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          Das 24. Geisinger Straßenfest zieht vom 18. bis 20. Juli wieder tausende Besucher aus der ganzen Region an. "Die schönste Festmeile der Region", wie das Fest zu Recht bezeichnet wird – hier gibt es die Bilder.<br>
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        Das 24. Geisinger Straßenfest zieht vom 18. bis 20. Juli wieder tausende Besucher aus der ganzen Region an. "Die schönste Festmeile der Region", wie das Fest zu Recht bezeichnet wird – hier gibt es die Bilder.



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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 20 Jul 2025 15:23:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Geisinger in Partylaune: Straßenfest lockt tausende Besucher an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/geisinger-in-partylaune-strassenfest-lockt-tausende-besucher-an;art372518,12444724 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das 24. Geisinger Straßenfest zieht vom 18. bis 20. Juli wieder tausende Besucher aus der ganzen Region an. „Die schönste Festmeile der Region“, wie das Fest zu Recht bezeichnet wird – hier gibt es die Bilder.  ]]></description>
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          Das 24. Geisinger Straßenfest zieht vom 18. bis 20. Juli wieder tausende Besucher aus der ganzen Region an. „Die schönste Festmeile der Region“, wie das Fest zu Recht bezeichnet wird – hier gibt es die Bilder.<br>
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        Das 24. Geisinger Straßenfest zieht vom 18. bis 20. Juli wieder tausende Besucher aus der ganzen Region an. „Die schönste Festmeile der Region“, wie das Fest zu Recht bezeichnet wird – hier gibt es die Bilder.



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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 05:33:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Straßenfest Geisingen: Straßenfest ist für den großen Besucheransturm gewappnet  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/strassenfest-geisingen-strassenfest-ist-fuer-den-grossen-besucheransturm-gewappnet;art372518,12442071 ]]></link>      <description><![CDATA[  Geisingen Bald ist es wieder soweit! Am Wochenende von Freitag, 18 Juli, bis Sonntag, 20 Juli, findet in Geisingen die 24 Auflage des Straßenfestes statt.  ]]></description>
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          Geisingen Bald ist es wieder soweit! Am Wochenende von Freitag, 18 Juli, bis Sonntag, 20 Juli, findet in Geisingen die 24 Auflage des Straßenfestes statt.<br>
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        Geisingen Bald ist es wieder soweit! Am Wochenende von Freitag, 18 Juli, bis Sonntag, 20 Juli, findet in Geisingen die 24 Auflage des Straßenfestes statt.



        <div class="koll"><p><strong>Geisingen</strong> Bald ist es wieder soweit! Am Wochenende von Freitag, 18. Juli, bis Sonntag, 20. Juli, findet in Geisingen die 24. Auflage des Straßenfestes statt. 46 Jahre ist es mittlerweile her, dass in Geisingen das erste Straßenfest in der Region stattgefunden hat. Der Name und auch das Flair der Veranstaltung blieb bis heute bestehen und zieht immer wieder tausende Besucher an. In diesen 46 Jahren hat sich allerdings auch einiges gewandelt. Aus dem ersten Straßenfest mit fast nur großen Festlauben ist eine Veranstaltung geworden, die nun schon seit über zwei Jahrzehnten in ihrer jetzigen Form alles bietet. Festlauben, Verkaufsstände, komplette Menüs oder Fingerfood.</p><p>Es sind weniger Vereine und Teilnehmer dabei, als zum Beginn vor über vier Jahrzehnten – die Vielfalt ist allerdings geblieben. Das Geisinger Straßenfest war das erste in dieser Form in der ganzen Region und hat seither viele Nachahmer in den umliegenden Gemeinden gefunden. Besonders bleibt das Geisinger Straßenfest dennoch, denn es gibt hier eine Art „ungeschriebenes Gesetz“: Es gibt die Spezialitäten der Vereine nicht doppelt. Und es ist eben diese Vielfalt, die jährlich die zahlreichen Besucher lockt. Nicht wie bei anderen Festen ein Wurststand nach dem anderen. Der Kunde ist König und die Vereine haben inzwischen eine große Erfahrung mit dieser Art von Festveranstaltung. Außerdem ist auch ein Rahmenprogramm auf drei Bühnen in der Hauptstraße geboten. Dazu kommen immer wieder spontane Auftritte von großen und kleinen Gruppen, sei es tänzerisch oder musikalisch.</p><p>Am Grundkonzept des Straßenfestes hat sich bis heute nichts geändert. 1979 feierte Geisingen die 650. Wiederkehr der ersten urkundlichen Erwähnung der Verleihung der Stadtrechte. Ideen für das Straßenfest holte man sich in Neuenburg am Rhein beim dortigen Nepomukfest. Das wurde 1968 zum ersten Mal organisiert und findet jedes Jahr im Juli statt. Der damalige Geisinger Bürgermeister Hans Sorg hatte die Idee dazu und lud die Vereinsvertreter ein, ins Markgräflerland zu fahren. Die Reisegruppe war begeistert und brachte die Idee nach Geisingen. War das Nepomukfest das erste Straßenfest seiner Art in Baden-Württemberg, so war das Geisinger Straßenfest das erste seine Art in der Region.</p><h2_interline>Verpflegung durch Vereine</h2_interline><p>Doch was bringen die Vereine mit für die große Party in Geisingen? Die Anglervereinigung Geisingen bietet Calemaris, Knusperle und Champignons im Bierteig an. Alles mit selbstgemachter Knoblauchsauce. Von den Donaumusikanten Gutmadingen gibt es Fleischkäse, Weißwürste, Schweinebraten sowie Steaks. Kaffee, Kuchen, Sekt und Wein steuern die Landfrauen Gutmadingen bei. Feuerwehr und der SV Aulfingen stellen Longdrinks und Bowle zur Verfügung. Von der Stadtmusik gibt es Fleisch aus dem Smoker, Wurstsalat und eine Biertheke. Kaiserschmarren ist im Angebot des Jugendblasorchesters.</p><p>Herunterkühlen können die Besucher mit Bauernhofeis und Eiskaffee von der evangelischen Kirchengemeinde. Der Kirchenbauverein verkauft Wein, die Grundschule Selbstgebasteltes (nur am Samstag). Die Feuerwehr Geisingen wirft Würste auf den Grill und betreibt eine Losbude. Liköre und einen Bierstand organisiert der Musikverein Aulfingen. Vom SV Geisingen gibt es Schnitzel und Bratwürste, von der Bläserjugend Kirchen-Hausen und Hegering gibt es Wildschwein-Burger, Wildgulasch. Der Musikverein Harmonie bietet Bergmannsteaks, Sandwichtoasts, Wildkartoffeln sowie Bergwerkgeist an.</p><p>Weitere Teilnehmer sind die Hospizgruppe mit einem Bücherflohmarkt, der Kindergarten Regenbogen Gutmadingen mit Waffeln und die Schmiede mit Glitzertattoos. Auch die Gaststätten sind mit dabei. Die Arena bereitet Krustenbraten, Burger und Käsespätzle zu. Der Kindergarten Villa Kunterbunt bietet Kindertattoos an.</p><h2_interline>Das Unterhaltungsprogramm</h2_interline><p>Beginnen wird das Straßenfest am Freitag, 18. Juli, um 18 Uhr mit dem Einmarsch der teilnehmenden Vereine, einem Bieranstich und anschließend dem Auftritt der Baaremer Luusbuäbä auf der Hauptbühne. Am Samstag, 19. Juli, tritt auf der Hauptbühne um 15 Uhr das Bläserschul-Vororchester auf, gefolgt von der Fecht- und Turnerschaft (FuT) um 16.00 Uhr, Bari Combo ab 16.30 Uhr und am Abend DIVA ab 20 Uhr. Am selben Tag tritt auf der Bühne 1 bei der Firma Hemens ab 15.30 Uhr die Grundschule Geisingen auf, ab 16.30 Uhr zeigt sich der Kindergarten Gerbe. Auf Bühne 2 bei DH-Sport sind ab 15.00 Uhr der Kindergarten Stadtgraben zusehen. Ab 15.30 Uhr gibt es ein Drehorgelevent, um 16.00 Uhr präsentieren die Blockflöten der Bläserschule ihr Können. Um 17 Uhr startet Glück mit Wumms.</p><p>Den Sonntag, 20. Juli, startet das Jugendblasorchester ab 11.30 Uhr auf der Hauptbühne. Um 13.00 Uhr startet der FuT-Tanz, gefolgt um 13.30 Uhr von Blosmaschii, um 15 Uhr tritt die FuT vor der Bühne auf. Comedy-Musik gibt es um 18 Uhr von Siitäriißer und Ech. Auf Bühne 1 beginn Holger Stoffler um 14 Uhr Holger Stoffler, dann spielt die Bläserklasse um 15 Uhr. Zuvor tritt Holger Stoffler bereits um 12 Uhr auf der Bühne 2 auf, 13.30 Uhr und 16 Uhr gibt es jeweils ein Clowntheater, um 15 Uhr steht Lukas Leonbacher auf der Bühne. Dabei ist wieder eine Hüpfburg sowie am Samstag und Sonntag ein Kasperletheater und ein Vergnügungspark. Seppl, Bello, Räuber und Co. ziehen die Kinder vor der Sparkasse am Samstag um 17, 18 und 19 Uhr in den Bann und am Sonntag werden die Kleinen dann lauthals Kasper bei seinen Auftritten um 13.30, 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr unterstützen. Der Festbetrieb startet am Freitag um 18 Uhr, am Samstag um 15 Uhr und am Sonntag um 11 Uhr. In der katholischen Kirche findet um 10 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst statt. Neben den Musikern und Akteuren auf den Bühnen ist in und vor den großen Festlauben ebenfalls musikalische Unterhaltung geboten, sei es durch Musikensembles oder gar ganze Kapellen.</p><h2_interline>So finden Sie Parkplätze</h2_interline><p>Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Espen, im Gewerbegebiet Danuvia (ehemaliges Zementwerk) sowie im Gewerbegebiet kleine Breite. Es gibt auch ein Bus-Shuttle in alle Ortsteile von Geisingen. Informationen über Fahrzeiten finden Sie online unter www.geisingen.de/strassenfest. Der Fahrpreis beträgt zwei Euro. Haltestelle ist der DB-Haltepunkt in der Nähe des Kreisverkehrs beim Pflegeheim.</p></div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Straßenfest Geisingen: Straßenfest ist für den großen Besucheransturm gewappnet]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 13 Jul 2025 11:21:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Es muss nicht das eigene Bett sein – Hier gibt es spannende Schlafplätze am und auf dem Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/es-muss-nicht-das-eigene-bett-sein-hier-gibt-es-spannende-schlafplaetze-am-und-auf-dem-bodensee-15-07-25;art372432,12437454 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wie ein Hobbit in der Höhle schlummern, sanft von den Wellen in die Träume gewiegt werden oder im ehemaligen Wasserturm die Aussicht genießen: Am Bodensee locken außergewöhnliche Übernachtungsplätze die Gäste an.  ]]></description>
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          Wie ein Hobbit in der Höhle schlummern, sanft von den Wellen in die Träume gewiegt werden oder im ehemaligen Wasserturm die Aussicht genießen: Am Bodensee locken außergewöhnliche Übernachtungsplätze die Gäste an.<br>
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        Wie ein Hobbit in der Höhle schlummern, sanft von den Wellen in die Träume gewiegt werden oder im ehemaligen Wasserturm die Aussicht genießen: Am Bodensee locken außergewöhnliche Übernachtungsplätze die Gäste an.



        <p>Karin Glaser ist begeistert. Die 72-Jährige aus Ulm macht zum ersten Mal in ihrem Leben Campingurlaub und findet das „mega toll“, obwohl das ihr bisher günstigster Urlaub ist, ohne Luxus. Sie sitzt an ihrem Tisch vor einer der fünf Auenhöhlen, wie die kleinen Kajüten in der hügeligen Landschaft auf dem Camping- und Freizeitpark Orsingen heißen.</p> <p>Hinter den fünf bunten Türen liegt je eine kuschelige Koje mit einem Bett (1,40 mal zwei Meter), ein wenig Stauraum, einer Steckdose und einem bunten Bild an der Wand. Mehr ist nicht geboten, aber das reicht der 72-Jährigen. „Die Höhle und die Terrasse sind megaklasse, ich genieße tagsüber den Ausblick auf das weitläufige Gelände und nachts den Sternenhimmel“, sagt Karin Glaser.</p> <p>Schon seit zehn Tagen wohnt sie hinter der roten Tür, zwei Wochen bleibt sie. „Das ist die Ausnahme“, sagt Jürgen Blum, 39 Jahre, Betreiber des Campingplatzes in Orsingen. „Die meisten Gäste bleiben zwei, drei Nächte, oft sind es Paare, Radfahrer oder ein Elternteil mit Kind. Platz ist für zwei Personen.“</p> <p>Ein Erlebnis blieb dem Betreiber im Kopf hängen: „Einmal mieteten drei 20-Jährige gemeinsam eine Auenhöhle, ein Mann und zwei Frauen. Sie sagten, sie wollten zelten, hätten aber ihre Zeltstangen vergessen“, erzählt Jürgen Blum und ergänzt lachend: „Ich sage bis heute, dass das Absicht war.“</p> <p>Die Auenhöhlen gibt es seit 15 Jahren, damals befand sich der Campingplatz im Bau. Eigentlich waren diese besonderen Übernachtungsmöglichkeiten aber gar nicht geplant. „Als der Platz entstand, sollten uns Rohre geliefert werden. Doch sie fielen vom Lastwagen und hatten kleine Risse, sodass wir sie nicht mehr verwenden durften“, sagt Blum.</p> <p>Da damals gerade das Gelände modelliert wurde, kam er auf die Idee, die Rohre als Spielmöglichkeit für Kinder in Hügel einzubauen. „Es stand jemand neben mir, der sagte: ‚Das sieht aus wie die Höhlen von Herr der Ringe, es fehlen nur noch bunte Türen.‘“ Ein Schreiner setzte die Idee in die Tat um. Seitdem seien die Auenhöhlen sehr beliebt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Hobbithöhlen in Orsingen</span><span>Schlafen wie Frodo in „Der Herr der Ringe“: Die fünf kleinen Höhlen sind für eine oder zwei Personen gedacht. „Im Sommer ist es darin schön kühl“, sagt Campingplatzbetreiber Jürgen Blum. Genug Luft bekommen die Gäste trotz des begrenzten Raums auch: Die Höhlen haben eine Lüftung und ein Fenster. Eine Nacht kostet in der Nebensaison 26, in der Hauptsaison 36 Euro, Campingbettwäsche für zwei Personen ist im Preis inbegriffen. Weitere Infos im Internet: <a href="http://www.camping-orsingen.de/feriendorf/#auenhoehle" target="_blank" title="" rel="noopener">www.camping-orsingen.de/feriendorf/#auenhoehle.</a></span></label></div> <h2>Ein Vorzeigeprojekt mit Aussicht</h2> <p>Wer sich lieber in luftige Höhen begibt, kann in einem ehemaligen Wasserturm schlafen. Das Hotel Aquaturm in Radolfzell ist nach eigenen Angaben das höchste Hotel am Bodensee und dazu ein ganz besonderes. Denn es erzeugt mehr Energie, als es selbst verbraucht. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/Radolfzells-zweithoechstes-Gebaeude-geht-als-Hotel-in-Betrieb;art372455,9178341" target="_blank" title="Radolfzells zweithöchstes Gebäude geht als Hotel in Betrieb">Bis es soweit war, hatte eine Familie aber zwei Jahrzehnte Arbeit.</a></p> <p>Der Wasserturm in Radolfzell wurde 1956 gebaut und 1979 wieder stillgelegt. Er verfiel knapp 30 Jahre lang, bis Familie Räffle sich des Bauwerks annahm. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/Mit-dem-Aquaturm-ist-ein-neues-Wahrzeichen-fertig;art372455,9202652" target="_blank" title="Mit dem Aquaturm ist ein neues Wahrzeichen fertig">Norman Räffle hatte schon in seiner Schulzeit die Idee, den Turm wieder nutzbar zu machen.</a> Während seines Architekturstudiums reifte sie weiter.</p> <p>Die Familie kaufte den Turm und machte sich an die Planung. Sie dauerte 20 Jahre lang, es folgte eine sechsjährige Bauzeit. „Der Aquaturm ist ein verrücktes Familienprojekt“, sagt Normans Bruder Thorsten Räffle.</p> <p>Denn Norman, sein Vater Jürgen Räffle und nur zwei Mitarbeiter verwandelten das verfallene Gebäude mit den eigenen Händen in ein Kleinod mit vielen selbst ertüftelten Konstruktionen, um den Plusenergiehaus-Standard zu erreichen.</p> <p>„Wir wollten eigentlich Gewerbe hineinnehmen, aber die Interessenten sprangen ab“, erzählt der 42-Jährige Thorsten Räffle, stellvertretender Geschäftsführer des Aquaturms. „Also beschlossen wir, ein Hotel zu eröffnen und selbst zu betreiben, obwohl wir eigentlich Bauunternehmer sind.“ Finanziell werfe der Turm keinen Ertrag ab. „Es ist eher ein Idealismusprojekt und ein Liebhaberobjekt“, sagt der Betriebswirt.</p> <p>Thorsten Räffle ist stolz auf das Ergebnis, die Mühe habe sich gelohnt: „Wir versuchen, von unserer Nachhaltigkeitsphilosophie auch unsere Gäste zu begeistern, wo es in so einem kleinen Hotel mit 20 Zimmern überhaupt möglich ist.“</p> <p>Begeistert sind die Gäste, und zwar nicht nur vom Umweltkonzept, sondern auch vom Ausblick. So sagt Tamara Birke aus Wiesbaden, die mit ihrem Mann Harry und Enkelin Haley eine Radtour um den Bodensee macht: „Frühstück mit einem solchen Ausblick hatte ich noch nie!“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Hotelturm in Radolfzell</span><span>Der Aquaturm hat 14 Stockwerke und ist über 50 Meter hoch, er wiegt rund 2500 Tonnen, das ist ein Drittel des Gewichts des Pariser Eiffelturms. Das Hotel hat 20 Zimmer und 36 Betten. Der Frühstücksraum mit Terrasse im elften Stock bietet einen weiten Blick bis zum Hegau und zum Bodensee. Der Aquaturm als Plusenergiehotel hat fünffach verglaste Fenster, eine Photovoltaik-Fassade und nutzt Umgebungsenergie für ein hybrides Kühl- und Heizsystem. Die Zimmerpreise reichen derzeit von 120 bis 270 Euro pro Nacht. Weitere Infos im Internet:<a href="http://www.aquaturm.de" target="_blank" title="" rel="noopener"> www.aquaturm.de.</a></span></label></div> <h2>Schiffsromantik auf dem historischen MS Konstanz</h2> <p>Wer lieber sanft in den Schlaf geschaukelt werden möchte, für den heißt es „Willkommen an Bord!“ Bis zu zwei Personen können das Schiff-Hotel MS Konstanz mieten, das im Hafenviertel von Schaffhausen vertäut ist. Im Inneren wartet ein Doppelbett, das Achterdeck dient als Terrasse mit Tisch, Sitzbank und Hängesesseln.</p> <p>Die gastgebende Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein AG (URH) preist das MS Konstanz als „klein und fein, nostalgisch und heimelig“ an und bezeichnet die Übernachtung auf dem Rhein als „echtes Erlebnis“. Ist das so? Vanessa Tschan kann das für sich eindeutig bejahen. Die 34-Jährige aus Winterthur hat im Sommer 2024 mit ihrem Mann auf dem Schiff übernachtet.</p> <p>„Das ist romantisch, man spürt ein bisschen das Schaukeln, aber wir konnten gut schlafen“, erzählt sie dem SÜDKURIER. Da sie nicht am Rhein aufwuchs, sei die Übernachtung „etwas ganz Spezielles“ gewesen, so Tschan, die im Marketing arbeitet. Für sie und ihren Mann war die Nacht auf dem Schiff „so etwas wie eine kleine Hochzeitsreise“.</p> <p>Eine Besonderheit ist übrigens auch das MS Konstanz selbst: Das liebevoll „Konstanzerli“ genannte Schiff ist das älteste und kleinste noch in Betrieb befindliche Dieselmotorschiff der Untersee- und Rhein-Flotte. Gebaut wurde es 1925 von der Bodanwerft in Kressbronn, es ist somit 100 Jahre alt.</p> <p>Auf die Idee, das historische Gefährt zeitweise zum Hotel umzufunktionieren, kam URH-Geschäftsführer Remo Rey. Er schreibt auf Nachfrage: „Dieses Angebot gibt es seit Juni 2019. Die Idee kam mir, weil wir das Schiff im Sommer gar nicht fahren können, da wir alle Mannschaftsmitglieder für die Kursschifffahrt und Extrafahrten mit den großen Schiffen benötigen.“</p> <p>Warum das Schiff ausgerechnet „Konstanz“ heißt, erklärt Remo Rey sich so: „Ich gehe davon aus, dass man der neuen Ära (erstes Motorschiff auf dem Bodensee) mit dem Namen der größten und bedeutendsten Stadt am Bodensee die entsprechende Ehre zusprechen wollte.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Schiff in Schaffhausen</span><span>Das MS Konstanz wurde als erstes Schiff der Bodanwerft vollständig in Stahlbauweise gefertigt. Aufgrund des Dieselmotors begründete es eine neue Ära der Schifffahrt; zuvor wurden Schiffe mit Dampf betrieben. Die „Konstanz“ wurde mehrfach umgebaut und verwandelte sich vom Kurs- in ein Ausflugs- und Hochzeitsschiff, bis sie 2004/2005 so weit wie möglich in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt wurde. Seither steht sie unter Denkmalschutz. Eine Übernachtung ist von Anfang Mai bis Ende August möglich und kostet derzeit 320 Schweizer Franken (etwa 342 Euro) pro Nacht. Im Preis inbegriffen sind eine Gratis-Tageskarte für eine Schifffahrt am nächsten Tag und ein Frühstücksbuffet in einem Hotel, das die Gäste nach zehn Minuten Spaziergang erreichen. Weitere Infos im Internet: <a href="http://www.urh.ch/schiff-hotel." target="_blank" title="" rel="noopener">www.urh.ch/schiff-hotel.</a></span></label></div>]]>
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      <pubDate>Sat, 12 Jul 2025 05:04:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Blitzen kostet und soll erziehen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/blitzen-kostet-und-soll-erziehen;art372518,12437916 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Einnahmen gehen in<br /> die Hunderttausende</li> <li>Überwachung soll Verkehrsberuhigung dienen</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Einnahmen gehen in<br /> die Hunderttausende</li> <li>Überwachung soll Verkehrsberuhigung dienen</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Einnahmen gehen in<br /> die Hunderttausende</li> <li>Überwachung soll Verkehrsberuhigung dienen</li> </ul>



        <p>Geisingen-Aulfingen/Immendingen Im Landkreis Tuttlingen werden an zahlreichen Straßen, für die der Landkreis Bußgeldbehörde ist, die Geschwindigkeit mit stationären, aber auch mit mobilen Anlagen gemessen und Verstöße geahndet.</p> <p>Bei den stationären Anlagen hat Immendingen mit einer Beanstandungsquote von 0,08 Prozent der gemessenen Fahrzeuge eine der höchsten Quoten. Dort wurde an den zwei Anlagen auch das ganze Jahr gemessen. Dabei wurden sage und schreibe 2,763 Millionen Fahrzeuge registriert. Im Vorjahr wurde nur an 281 Tagen gemessen.</p> <p>Der Kreis verfügt über eine bestimmte Anzahl von Messgeräten, die auch unter den Blitzersäulen, wie sie genannt werden, ausgetauscht werden. Aufgrund der Messungen in Immendingen wurden 157 Bußgeldverfahren eingeleitet, zehn Autofahrer mussten eine Zeit ihren Führerschein abgeben. Ein Verwarnungsgeld erhielten für Überschreitungen bis zehn beziehungsweise 15 Kilometer pro Stunde (km/h) insgesamt 2190 Fahrer. Im Vorjahr waren es trotz der Tatsache, dass an weniger Tagen und dadurch bei rund 300.000 weniger gemessenen Fahrzeugen 22 Autofahrer mehr eine Zeitlang Fußgänger wurden.</p> <p>2023 lag die Beanstandungsquote mit 0,15 Prozent auch deutlich höher. Fünf Autofahrer waren im letzten Jahr in der Ortsdurchfahrt Immendingen mit mehr als 31, vier mit mehr als 41 und einer mit mehr als 51 km/h unterwegs, was zum Fahrverbot führte.</p> <p>In Rietheim-Weilheim stehen zwei Anlagen. Dort liegt die Quote bei 0,007 Prozent. Aulfingen hat sich gebessert. Wurden dort 2023 an 215 Messtagen 331.096 Fahrzeuge gemessen und 484 Überschreitungen festgestellt, waren es 2024 nur noch 181.370 gemessene Fahrzeuge an 95 Tagen mit 59 Überschreitungen. Es gab 450 Mal ein Verwarnungsgeld und fünf Bußgeldverfahren. Der Rückgang an Messtagen und Beanstandungen 2024 ist auch darauf zurückzuführen, dass 2023 die L185 wieder Umleitungsstrecke aufgrund von Bauarbeiten an der B27 war und in Aulfingen deshalb mehr gemessen wurde. Während der Umleitungen wurde die Geschwindigkeit auch auf 30 km/h herabgesetzt.</p> <p>Tuttlingen und Spaichingen betreiben eigene stationäre wie auch teilweise mobile Geschwindigkeitsmessanlagen und kassieren die Verwarnungs- und Bußgelder selbst. Weitere stationäre Anlagen in der Regie des Landkreises stehen noch in Neuhausen ob Egg (L440), Trossingen-Schura (L429) und K5914, Deilingen (L435) Wehingen (L433) Gosheim (K5905) und Trossingen (L433). Da die stationären Anlagen größtenteils in den Radarwarnern, aber auch in den Routenplanern registriert sind und den Autofahrer warnen, stehen die sogenannten mobilen Anlagen immer irgendwo anders. Eine Warnung erfolgt meist über verschiedene Medien. Deshalb ist die Beanstandungsquote bei den mobilen Messanlagen, welche meist von Dienstleistern angeboten wird, auch höher als bei den stationären.</p> <p>Mobil wurde 2024 im Landkreis an 98 Tagen an 46 verschiedenen Messstellen kontrolliert. Bei 285.651 Fahrzeugen lag die Beanstandungsquote mit 3,25 Prozent oder 9287 Fahrzeugen hoch, aber leicht unter den Werten von 2023. Allerdings rauschen in solche Messstellen auch Fahrer mit deutlich höheren Geschwindigkeiten. 7970 Verwarnungsgelder, 1317 Bußgeldverfahren und 44 Fahrverbote waren die Folge.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Stationäre Anlagen</h2> Der Landkreis Tuttlingen unterhält im Kreis in zahlreichen Städten und Gemeinden stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen, sogenannte Blitzersäulen. In manchen Orten sogar zwei. Welche der Säulen gerade mit einer Kamera bestückt sind, ist das Geheimnis des Landratsamtes. Wenn auch die Einnahmen mit einigen Hunderttausend Euro nicht unerheblich sind, sollen die Anlagen aber vorwiegend auf erzieherische Art der Verkehrsberuhigung, der Geschwindigkeitsreduzierung und dem Lärmschutz für die Anwohner dienen. Die Messgeräte werden auch bei Umleitungsverkehren und den damit verbundenen weiteren Geschwindigkeitsreduzierungen eingesetzt.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Verkehrskontrolle Straßenverkehr Verkehrsdelikte]]></dc:relation>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 10 Jul 2025 05:00:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eine Firma wie aus dem Bilderbuch  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/eine-firma-wie-aus-dem-bilderbuch;art372518,12435839 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Wachstum bei Pajunk<br /> weiterhin ungebrochen</li> <li>Dritte Generation steigt<br /> in Geschäftsleitung ein</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Wachstum bei Pajunk<br /> weiterhin ungebrochen</li> <li>Dritte Generation steigt<br /> in Geschäftsleitung ein</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Wachstum bei Pajunk<br /> weiterhin ungebrochen</li> <li>Dritte Generation steigt<br /> in Geschäftsleitung ein</li> </ul>



        <p>Geisingen Wachstum ohne Grenzen – das zeichnet seit sechs Jahrzehnten die Geisinger Firma Pajunk Medizintechnik aus. Der Feinwerktechnik-Zulieferer, den Horst und Heinrich Pajunk 1965 in der elterlichen Garage gründeten, ist inzwischen ein Weltmarktführer im Bereich Anästhesie geworden. Zwei Tage lang wurde das 60-jährige Bestehen gefeiert. Mit Geschäftspartnern und den weltweit rund 700 Mitarbeitern.</p> <p>Produziert wird größtenteils in Geisingen. In den USA ist eine eigene Produktionsfirma entstanden, welche die noch strengeren Anforderungen des amerikanischen Marktes erfüllt, aber auch wegen der Zollauflagen des Präsidenten. Diese Weitsicht der zweiten Geschäftsführer-Generation mit Martin Hauger und Simone Pajunk-Schelling hat sich bewährt.</p> <p>Produktionssteigerungen von 20 bis 30 Prozent in verschiedenen Bereichen bringen viel Umsatz, der in diesem Jahr nochmals um 15 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr auf 125 Millionen steigen soll, aber damit stößt auch die Kapazität der Produktion an ihre Grenzen. So wird bei Pajunk nicht nur geforscht und entwickelt, sondern ständig geplant, um noch die letzten Quadratmeter der Raumkapazitäten auszunutzen und auch auf Automatisierung zu setzen. Das Schaffen neuer Flächen geht mit erheblichen Investitionen einher.</p> <p>Nach Besichtigungen der Geschäftspartner, die weltweit im Vertrieb tätig sind, stand dann im Kraftwerk in Rottweil der große Festabend zusammen mit der Belegschaft an. Dort erläuterten die Geschäftsführer Simone Pajunk-Schelling und Martin Hauger die Entwicklung der Firma. Horst und Heinrich Pajunk legten den Grundstein und tüftelten an medizinischen Produkten. Ihnen galt der besondere Dank der derzeitigen Geschäftsleitung, der von Applaus der Anwesenden untermalt wurde. Denn nahezu alle Beschäftigten kennen Horst und Heinrich Pajunk und deren Familien persönlich.</p> <p>Innovative Entwicklungen, die vor 60 Jahren in der Garage begannen, nehmen inzwischen einen Umfang an medizinischen Produkten an, die eine rasante Entwicklung der Firma ermöglichten. In den letzten vier Jahren, von 2022 bis 2024, stieg der Umsatz von 67 auf inzwischen 115 Millionen an, Ende 2025 wird trotz der weltweiten Probleme 125 Millionen anvisiert. Einhergehend stieg auch die Zahl der Mitarbeiter von 500 auf annähernd 700 in der gesamten Firmengruppe an.</p> <p>Eine Entwicklung, die sich Horst und Heinrich Pajunk, wie sie den Mitarbeitern erzählten, nicht im Traum vorstellen konnten. Nebenberuflich begannen sie in einer Garage mit Feinwerktechnik. Heinrich Pajunk betonte, dass ihre Eltern, die Flüchtlinge waren und in Geisingen eine neue Existenz aufgebaut hatten, ihnen einzig die Garage zur Verfügung stellten.</p> <h2>Innovatives Produkt ist Grundstein</h2> <p>Das ging bis zu dem Tag im Jahr 1979, als der junge Arzt Günter Sprotte aus Würzburg eine atraumatische Kanüle entwickelte und den Weg zu den beiden Brüdern fand. Zuvor war Sprotte bei Großkonzernen abgeblitzt. Die Kanüle mit vielen technischen Verbesserungen und Weiterentwicklungen war dann der Grundstein für die Entwicklung der Firmengruppe Pajunk. Die Produkte werden bis heute hergestellt und weltweit vertrieben.</p> <p>Pajunk hat sich inzwischen zu einem international agierenden Unternehmen entwickelt. Der Exportanteil liegt bei 75 Prozent. In Amerika hat Pajunk eine Niederlassung, um die Produkte für den dortigen Markt herzustellen. Simone Pajunk-Schelling und Martin Hauger übernahmen 2012 die Geschäftsführung. Um der gestiegenen Nachfrage nach den Produkten der Firma im Bereich Regionalanästhesie, Biopsie, minimalinvasiven Chirurgie, Schmerztherapie und Neurologie nachzukommen, musste investiert werden. Das Logistikzentrum D 20, das Ende 2023 in Betrieb genommen wurde, ist für die Zukunft ausgelegt.</p> <p>Spätestens 2027 soll unterhalb des Gebäudes D 10, in dem Reinraum und früherer Logistikbereich untergebracht sind, ein neues Produktionsgebäude entstehen. Das wird die bislang größte Investition der Firma mit geschätzten 30 Millionen Euro. Langfristig will man den gesamten Produktions- und Vertriebsbereich vom Holzplatz ins Gewerbegebiet Danuvia 81 verlagern. Am alten Standort sind dann nur noch Forschung und Entwicklung.</p> <p>Eine Überraschung bei der Feier war die Mitteilung, dass die dritte Generation der Pajunk-Familien in die Geschäftsleitung einsteigt. Das ist Elena Schelling, die schon im Betrieb tätig ist und auch in den Auslandsvertretungen in den USA und Großbritannien war. Ferner Benedikt Hauger, der zuletzt bei VW im Bereich IT arbeitete. Sie starten am 1. Oktober in der Geschäftsleitung.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Das Unternehmen</h2> Vom Zwei-Mann-Betrieb, der 1965 in der Garage nebenberuflich mit Feinwerktechnik und chirurgischen Instrumenten begann, hat sich die Firma Pajunk zum international agierenden Unternehmen entwickelt. Ab 1. Oktober wird die dritte Generation in der Geschäftsleitung aktiv: Benedikt Hauger aus Donaueschingen, der Sohn von Martin Hauger, sowie Elena Schelling, die Tochter von Simone Pajunk-Schelling. Weltweit hat die Firmengruppe Pajunk über 700 Beschäftigte, im Ausland vorwiegend im Bereich Vertrieb. In diesem Jahr rechnen die beiden Geschäftsführer mit einer Umsatzsteigerung auf 125 Millionen Euro.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 08 Jul 2025 05:08:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Wochenende voll Unterhaltung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/ein-wochenende-voll-unterhaltung;art372518,12434025 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Viel Musik und Programm beim Brunnenfest</li> <li>Jugendkapelle feiert ihr 50-jähriges Bestehen</li> <li>Am Montag stehen Kinder und Senioren im Zentrum</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Viel Musik und Programm beim Brunnenfest</li> <li>Jugendkapelle feiert ihr 50-jähriges Bestehen</li> <li>Am Montag stehen Kinder und Senioren im Zentrum</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Viel Musik und Programm beim Brunnenfest</li> <li>Jugendkapelle feiert ihr 50-jähriges Bestehen</li> <li>Am Montag stehen Kinder und Senioren im Zentrum</li> </ul>



        <p><strong>Geisingen-Leipferdingen</strong> In diesem Jahr feiert die Raumschaft Geisingen 50 Jahre Bestehen. Damit ist sie genauso alt wie die Jugendkapelle Leipferdingen. Grund genug, den Musikern auch beim Leipferdinger Brunnenfest am Wochenende vom Freitag, 4. Juli, bis Montag, 7. Juli, eine prominente Rolle zu geben, ihren runden Geburtstag mit einzubinden und gebührend zu feiern. Gerade am Samstag, 5. Juli, stand dieses Jubiläum im Mittelpunkt des Nachmittagsprogramms beim Brunnenfest.</p> <p>Das Brunnenfest hat seinen Namen durch früheren Veranstaltungsort in der Dorfmitte beim Rathausbrunnen bekommen, wurde dann aber immer größer, sodass man auf den Festplatz am Ortsrand in Richtung Watterdingen ausgewichen ist. Leipferdingen hat schließlich mehr als nur eine Kapelle des Musikvereins. Da sind die Polyhymnia-Musikanten, die am Freitag den Schluss der musikalischen Vorführungen übernahmen, während die Musikgesellschaft aus Gächingen zum Start spielte und dann von der Trachtenkapelle aus Obermettingen abgelöst wurden. Der Jugendjubiläumsnachmittag wurde schließlich von der Gesamtkapelle der Polyhymnia unter der Leitung von Andreas Fluck eröffnet, danach stand der Musikernachwuchs im Fokus der Besucher. Aus dem benachbarten Tengen begann die Jugendkapelle TueT das Programm, danach war die Bläserjugend aus Fützen an der Reihe. Aus Villingen reiste die Jugendkapelle der Stadtharmonie Villingen an.</p> <p>Und die Leipferdinger hatten eine Überraschung parat. Die Gründungsmitglieder der Jugendkapelle konzertierten mit dem damaligen Dirigenten Klaus Speck zusammen mit einigen Aktiven der Jugendkapelle. Die Ehemaligen sind längst keine Jugendlichen mehr, von vielen sind bereits die Enkel in die musikalischen Fußstapfen getreten und spielen mit Opa gemeinsam im Orchester. Jugendarbeit und Jugendkapelle sind in Leipferdingen allerdings schon älter als 50 Jahren. Die Jugendkapelle, wie man sie heute kennt, wurde 1975 gegründet. Den Abschluss der Auftritte der Jugendkapellen bildete das gemeinsame Konzert im Freien am Samstagabend bei herrlichem Wetter. Im Zelt spielten dann zum schließlich noch die Randenmusikanten. Festerfahren wie die Leipferdinger Vereine einmal sind, die auch auf Unterstützung aus der ganzen Bevölkerung zählen können, nicht nur als Mehrfachbesucher beim Fest, sondern auch als Helfer, war auch der Musikverein wieder ein hervorragender Gastgeber. Natürlich waren auch wieder viele Frauen als Kuchenbäckerinnen für die Kaffeestube engagiert. Und von wegen, die Generation Z hat keine Lust zu arbeiten: Gerade diese zeigte sich beim Aufbau und dem Festbetrieb aktiv, tatkräftig und mit viel Begeisterung eingebunden.</p> <p>Der Verein hat als einer der ersten in der Region vor Jahren ein neues System für den Bewirtungsbereich eingeführt, der sehr gut funktioniert. Das bedarf aber auch einer akribischen Planung im Vorfeld und vieler Helfer hinter der Theke, in der Küche und für den Bereich der Auslieferung der Getränke und Speisen. Auch darin haben sich die Polyhymnia-Mitglieder mit ihrer ersten Vorsitzenden Felizitas Stihl an der Spitze bewiesen. Ein Mitglied nimmt die Bestellung auf, tippt diese ein. Diese Bestellung landet an der Theke oder in der Küche und wird innerhalb kürzester Zeit ausgeliefert.</p> <p>Am Sonntag, 6. Juli, war dann auch allerlei für die Kinder geboten. Für musikalische Umrahmung sorgten wieder einige Kapellen. Am Freitag war unter anderem die Musikgesellschaft aus Gächlingen in der Schweiz dabei und am Sonntagmorgen die Stadtkapelle Dachau. Diese übernachtete in Leipferdingen und genoss den Samstag mit den Gastgebern. Das Fest geht am Montag, 7. Juli, in die letzte Runde. Der Rentner- und Kindernachmittag startet um 14 Uhr. Ab 16 Uhr werden sich dann die allerjüngsten Nachwuchsmusiker der Früherziehung und des Blockflötenunterrichts präsentieren und den Omas und Opas zeigen, was sie können.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Musikalisches Programm</h2> Die Kapellen, die zum Brunnenfest in Leipferdingen musizierten, kamen unter anderem aus der Schweiz (Musikgesellschaft Gächlingen), aus Dachau, aus der Region Südschwarzwald (Obermettingen und Amrigschwand-Tiefenhäusern oder dem Hegau/Bodensee wie Wangen und Betzweiler sowie die Randenmusikanten. Am Montag, 7. Juli, spielen schließlich um 19 Uhr die Stadtkapelle aus Tengen und anschließend die Harmonie aus Gutmadingen. Das erste Brunnenfest wurde 1982 veranstaltet, damals noch in der Dorfmitte. Der Verein wird seit 14 Jahren von Felicitas Stihl als Vorsitzende geleitet.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Fest Veranstaltungen Verein]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Geisingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ein Wochenende voll Unterhaltung]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 05:06:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Edeka-Familie übernimmt neue Märkte  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/edeka-familie-uebernimmt-neue-maerkte;art372518,12432968 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Milkau gibt es nun auch in<br /> Trossingen und Tuttlingen</li> <li>Janik Milkau ist in dritter<br /> Generation mit dabei</li> <li>Tuttlinger E-Center soll<br /> im Frühjahr 2027 starten</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Milkau gibt es nun auch in<br /> Trossingen und Tuttlingen</li> <li>Janik Milkau ist in dritter<br /> Generation mit dabei</li> <li>Tuttlinger E-Center soll<br /> im Frühjahr 2027 starten</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Milkau gibt es nun auch in<br /> Trossingen und Tuttlingen</li> <li>Janik Milkau ist in dritter<br /> Generation mit dabei</li> <li>Tuttlinger E-Center soll<br /> im Frühjahr 2027 starten</li> </ul>



        <p>Geisingen/Kreis Tuttlingen Die Geisinger Edeka-Familie Milkau ist auf weiterem Expansionskurs. Zu den bislang sechs Edeka-Märkten, von denen einer derzeit neu gebaut wird, kommen nun noch zwei weitere hinzu. Mit den neuen Märkten gewinnt das Unternehmen zwei etablierte Standorte, wie Janik Milkau betont, der die dritte Milkau-Generation vertritt und zusammen mit seinen Eltern Holger und Sonja die Märkte führt.</p> <p>In Trossingen im Schwabenpark übernimmt Milkau den Edeka-Markt zum 10. Juli. Die Übernahme erfolgt, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt gibt, im laufenden Betrieb. Lediglich einen Tag am 9. Juli ist der Markt geschlossen. Da steht die Inventur an, außerdem erfolgt die IT-Umstellung. Der neue Markt wird wie die anderen von Geisingen aus gesteuert, dem Hauptsitz der Milkau-Verwaltung. Hier befindet sich neben dem zentralen IT-Bereich auch die gesamte Personalverwaltung.</p> <p>Der Edeka-Markt im Schwabenpark in Trossingen ist ein E-Center und hat 2600 Quadratmeter Verkaufsfläche. Er ist damit der größte derzeit geöffnete Edeka-Markt von Milkau. Das E-Center in Tuttlingen, dessen Gebäude abgebrochen wurde, hatte 3000 Quadratmeter Fläche. Der Neubau ist dann mit 3300 Quadratmetern der größte Markt. Im Frühjahr 2027 soll das neue Tuttlinger Einkaufszentrum fertig sein. Eigentlich hatte man auf dessen Einweihung schon 2024 gehofft. Beim Abbruch ergaben sich aber erhebliche Schwierigkeiten, auch bei der Untersuchung des Untergrunds. Ende Mai war dann endlich Spatenstich in Tuttlingen.</p> <p>An der Neuhauser Straße in Tuttlingen hat Milkau von dem dortigen Edeka-Markt Sieber bereits die Bäckerei übernommen, nun erfolgt die komplette Übernahme. Dieses Geschäft ist mit 800 Quadratmetern Verkaufsfläche einer der kleineren Märkte, ähnlich wie in Emmingen. Aber auch dort werden von der Edeka-Zentrale zusammen mit der Familie Milkau Überlegungen für einen Neubau angestellt.</p> <p>Dem nunmehr neu übernommenen Markt an der Neuhauser Straße droht ebenfalls die Abrissbirne. Der Markt soll neu ausgerichtet und optimiert werden, wie die Familie Milkau mitteilt. Deshalb ist das Geschäft vom 29. August bis zum 6. September geschlossen. An der gleichen Stelle soll ein zukunftsorientierter, nachhaltiger Markt errichtet werden.</p> <p>Der Edeka-Markt Sieber hat 30 Beschäftigte, das E-Center in Trossingen 60. Das Personal der beiden neu hinzugekommenen Märkte soll auf 100 aufgestockt werden. Auch das neue E-Center in Tuttlingen hat 100 Beschäftigte. Ziel von Milkau ist es, nach der Fertigstellung des Tuttlinger Markts an der B14 insgesamt 450 Arbeitsplätze zu schaffen. „Unser Unternehmen wächst nicht nur in der Anzahl der Märkte, sondern auch durch das Engagement und die Leidenschaft unserer Mitarbeiter“, führt Sonja Milkau in der Mitteilung aus. „Für uns ist die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Förderung unserer Teams ein essenzieller Bestandteil der Unternehmenskultur. Wir möchten mit den neuen Märkten in Trossingen und Tuttlingen nicht nur die Nahversorgung sichern, sondern auch einen Beitrag zur stabilen Arbeitsmarktentwicklung in der Region leisten.“</p> <p>Neben modernen Sortiments- und Frischekonzepten legt die Familie großen Wert auf Mitarbeiterförderung, regionale Partnerschaften und nachhaltige Marktgestaltung. Holger Milkau engagiert sich außerdem seit Anfang 2024 als Mitglied im Aufsichtsrat der Edeka Südwest und bringt seine langjährige Erfahrung aktiv in die Weiterentwicklung ein. Außer dem Edeka-Sortiment hat Milkau auch Artikel von einheimischen und regionalen Produzenten im Angebot.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Milkau-Standorte</h2> Den Grundstein für den Edeka-Markt in Geisingen legte Gerhard Milkau 1977 mit der Übernahme des Lebensmittelbereiches der Firma Engesser, baute dann am Postplatz neu, und schließlich an der Großen Breite. Der dortige Markt wurde erweitert und 1998 von Holger Milkau und Ehefrau Sonja übernommen. 2023 wurde der Markt abgebrochen und neu gebaut. Im Juli letzten Jahres war die Eröffnung. Sohn Janik ist als Vertreter der dritten Generation in der Unternehmensführung mit dabei. Neben dem Geschäft in Geisingen gehören Märkte in Aldingen, Immendingen, Emmingen und Blumberg dazu sowie nun auch an der Neuhauser Straße in Tuttlingen und in Trossingen.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Warenhäuser Investition Einzelhandel]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Edeka-Familie übernimmt neue Märkte]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 12:40:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[15.000 Euro Schaden: Auto schleudert auf A81 in die Leitplanke  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/15000-euro-schaden-auto-schleudert-wegen-starkregen-auf-a81-in-die-leitplanke;art372502,12431174 ]]></link>      <description><![CDATA[  Starker Regen und eine nasse Fahrbahn bringen ein Auto zwischen Engen und Geisingen ins Schlittern. Der Fahrer bleibt beim Unfall unverletzt. Die Polizei muss die A81 im Feierabendverkehr teilweise sperren.  ]]></description>
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          Starker Regen und eine nasse Fahrbahn bringen ein Auto zwischen Engen und Geisingen ins Schlittern. Der Fahrer bleibt beim Unfall unverletzt. Die Polizei muss die A81 im Feierabendverkehr teilweise sperren.<br>
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        Starker Regen und eine nasse Fahrbahn bringen ein Auto zwischen Engen und Geisingen ins Schlittern. Der Fahrer bleibt beim Unfall unverletzt. Die Polizei muss die A81 im Feierabendverkehr teilweise sperren.



        <p>Wenn es so richtig regnet, kann die Fahrt auf der Autobahn 81 zwischen Engen und Geisingen schnell zur gefährlichen Rutschpartie werden. So zuletzt auch wieder am Donnerstag, 3. Juli.</p> <p>Bei den Regenfällen nach den zuletzt trockenen und heißen Sommertagen verlor ein Autofahrer hier nach Angaben der Polizei gegen 17 Uhr auf der nassen Fahrbahn die Kontrolle verloren und ist zwischen den Anschlussstellen Engen und Geisingen gegen die Leitplanke geschleudert.</p> <h2>Wirtschaftlicher Totalschaden</h2> <p>Demnach war der 35-Jährige auf der linken Spur in Fahrtrichtung Stuttgart unterwegs, als die Reifen seines Fahrzeugs offenbar auf dem nassen Asphalt aufschwammen. Der Wagen schleuderte nach rechts, knallte gegen die Leitplanke und blieb schließlich auf dem Grünstreifen stehen.</p> <p>Der Fahrer blieb nach Angaben der Beamten unverletzt, jedoch entstand an seinem Wagen ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 15.000 Euro. Die Polizei sperrte in der Folge die rechte Fahrspur während des Abschleppvorgangs vorübergehend ab.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[15.000 Euro Schaden: Auto schleudert auf A81 in die Leitplanke]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 03 Jul 2025 05:33:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Brunnenfest in Leipferdingen: Vier Tage Musik und Party in Leipferdingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/brunnenfest-in-leipferdingen-vier-tage-musik-und-party-in-leipferdingen;art372518,12429890 ]]></link>      <description><![CDATA[  Geisingen-Leipferdingen Am ersten Juli-Wochenende steht Leipferdingen ganz im Zeichen des Brunnenfestes. Über vier Festtage präsentiert der Musikverein Polyhymnia auf dem Sportgelände am Ortsausgang in Richtung Watterdingen ein attraktives Programm mit Ausstrahlung auf die gesamte Region.  ]]></description>
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          Geisingen-Leipferdingen Am ersten Juli-Wochenende steht Leipferdingen ganz im Zeichen des Brunnenfestes. Über vier Festtage präsentiert der Musikverein Polyhymnia auf dem Sportgelände am Ortsausgang in Richtung Watterdingen ein attraktives Programm mit Ausstrahlung auf die gesamte Region.<br>
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        Geisingen-Leipferdingen Am ersten Juli-Wochenende steht Leipferdingen ganz im Zeichen des Brunnenfestes. Über vier Festtage präsentiert der Musikverein Polyhymnia auf dem Sportgelände am Ortsausgang in Richtung Watterdingen ein attraktives Programm mit Ausstrahlung auf die gesamte Region.



        <div class="koll"> <p><strong>Geisingen-Leipferdingen</strong> Am ersten Juli-Wochenende steht Leipferdingen ganz im Zeichen des Brunnenfestes. Über vier Festtage präsentiert der Musikverein Polyhymnia auf dem Sportgelände am Ortsausgang in Richtung Watterdingen ein attraktives Programm mit Ausstrahlung auf die gesamte Region. Von Freitag, 4. Juli, bis einschließlich Montag, 7. Juli, wird mit viel Musik, Geselligkeit und guter Laune gefeiert. Mehr als zehn auftretende Musikkapellen lassen die beliebte Veranstaltung zu einem Festival der Blas- und Volksmusik werden. Das diesjährige Brunnenfest steht zudem im Zeichen des Jubiläums „50 Jahre Jugendkapelle Leipferdingen“. Aus dem Anlass bieten im Stundentakt Jugendformationen aus vier Orten stimmungsvolle Musik.</p> <p>Das Team um die Vorsitzende Felicitas Stihl, verstärkt durch erfahrene Festorganisatoren, haben alles getan, damit auch in diesem Jahr die Besucher genüsslich feiern können. Zudem ist es in Leipferdingen so, wenn ein Verein ein Fest veranstaltet, feiert der ganze Ort mit. Und zwar nicht nur als Gäste, sondern viele sind auch als Helfer mit dabei. Zur Einstimmung auf die vier Festtage sorgen schon am Freitagabend die Musikgesellschaft Gächlingen, die Trachtenkapelle Obermettingen und die Leipferdinger Polyhymnia- Musikanten für Stimmung und Unterhaltung. Parallel dazu wird ab 19 Uhr die beliebte Bierpong- Arena eröffnet, die den Besuchern Spaß und Unterhaltung garantieren soll.</p> <p>Der Samstag steht ganz im Zeichen des Jubiläums der Jugendkapelle. Das Gesamtorchester des Musikvereins Polyhymnia Leipferdingen eröffnet um 14 Uhr unter Leitung von Dirigent Andreas Fluck das Festgeschehen. Im Stundentakt übernehmen die Jugendformationen TueT-Tengen, Bläserjugend Fützen, Jugendkapelle Stadtharmonie Villingen und sodann die eigene Jugendkapelle die Bühne. Um 18.30 Uhr treffen sich alle Mitwirkenden zum Gesamtchor und bieten damit den Besuchern ein großartiges Klangerlebnis. Abends bereichern die Randenmusikanten das Programm. Sodann sorgt ein DJ mit Partybeats für Stimmung.</p> <p>Am Sonntag steht dann die traditionelle Blasmusik im Mittelpunkt. Um 11 Uhr wird die Stadtkapelle Dachau im Festzelt begrüßt, gefolgt von der Trachtenkapelle Amrigschwand-Tiefenhäusern. Danach setzen der Musikverein Betzweiler und Wangen (See) das Programm fort. Für die kleinen Gäste wird ab 12 Uhr ein Kinderprogramm geboten. Außerdem erwartet die Besucher wie gewohnt ein reichhaltiger Mittagstisch – von deftigen Klassikern bis zu beliebten Kindergerichten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Am Montag rundet traditionell der Kinder- und Rentnernachmittag das Fest ab. Ab 16 Uhr zeigen die Kinder der musikalischen Früherziehung und die Blockflötenkinder des Musikvereins ihr Können. Um 17 Uhr übernehmen die Chläggi. Musikanten die Bühne, gefolgt von der Stadtkapelle Tengen. Den musikalischen Festabschluss macht um die Harmonie Gutmadingen.</p> <p>An allen vier Festtagen wird wieder eine große Auswahl an Speisen und Getränken geboten. Neben der klassischen Festküche gibt es eine Kaffeestube, einen Weizenbierstand, eine Likörbar mit Weinangebot und die beliebte Bar. Das Tippspiel mit attraktiven Preisen ist ebenfalls wieder mit dabei und an der Weizentheke gibt es auch in diesem Jahr den bekannten „ Schemel“ mit Sonderaktion.</p> </div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Brunnenfest in Leipferdingen: Vier Tage Musik und Party in Leipferdingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 01 Jul 2025 05:07:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mit viel Geschick zum Erfolg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/mit-viel-geschick-zum-erfolg;art372518,12427750 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Sportwochenende in<br /> Kirchen-Hausen</li> <li>25 Mannschaften treten<br /> in acht Spielen an</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Sportwochenende in<br /> Kirchen-Hausen</li> <li>25 Mannschaften treten<br /> in acht Spielen an</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/mit-viel-geschick-zum-erfolg;art372518,12427750]]></guid>
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        <ul> <li>Sportwochenende in<br /> Kirchen-Hausen</li> <li>25 Mannschaften treten<br /> in acht Spielen an</li> </ul>



        <p><strong>Geisingen/Kirchen-Hausen</strong> Das Sportwochenende der Sportgemeinschaft Kirchen-Hausen fand bei hochsommerlichen Temperaturen statt. Das Organisationsteam hatte sich wieder viele Gedanken gemacht, welche Spiele, bei denen es meist um Geschick gehen soll, man sich ausdenkt und anbietet. Acht Spielstationen wurden es schlussendlich, an denen nicht nur die Teilnehmer der 25 Mannschaften viel Spaß hatten, sondern auch die Teams der anderen Mannschaften und die Zuschauer.</p> <p>Eine Mannschaft bestand aus jeweils vier Spielerinnen oder Spielern. Die einfachste Station war reine Glücksache: das Glücksrad. Schon etwas Zielwasser wurde beim Dosenwerfen benötigt, noch mehr beim Tischtennisball-Werfen. Die mussten nämlich in einen Eierkarton befördert werden. Wer viel Erfahrung beim Essen mit Stäbchen mitbrachte, hatte beim Flaschendeckel aus einem Wasser angeln klar die Nase vorn. Die anderen mussten erst einmal die Handhabung der Stäbchen austesten. Weitere Stationen waren Fußballgolf, Reifen um den Körper oder mit einer Spritzpistole möglichst viel Wasser in einen Eimer befördern. Mit verbundenen Augen musste ein Wassereimer über den Kopf in den Eimer des dahinter sitzenden Spielers umgeschüttet werden. Wer das langsam und mit Gefühl machte, wurde nicht nass und hatte das meiste Wasser zur Messung im Eimer. Am Ende wurden dann die Punkte zusammengezählt. Am Samstag hatte noch ein kleines Spaß-Fußballturnier Premiere. Da wurden die Teilnehmer der Mannschaften ausgelost, je eine Aktive der Damen, ein Aktiver der Herren, ein Altherren-Mitglied und eine B-Jugendliche bildeten das jeweilige Team. Und gespielt wurde ohne Torwart im Kleinfeld.</p> <p>Zehn Jahre gibt es Frauenfußball in Kirchen-Hausen, eine Erfolgsgeschichte für die Damen am runden Leder in der Region. Es gab früher schon einmal eine Damensportgruppe. Kirchen-Hausen ist einer der wenigen Vereine in der Region, der Damenfußball in nahezu allen Altersgruppen anbietet, von der F-Jugend bis zu den Erwachsenen und dies auch mit Erfolg. So startete der Sonntag dann auch mit einem Spiel der D-Juniorinnen gegen Zizenhausen, danach fand ein C-Juniorinnen-Turnier statt. Danach gab es noch ein Einlagespiel der neuen E-Jugend und ein Turnier der fast jüngsten, der F-Jugend. Das verfolgten natürlich viele Eltern und Großeltern und feuerten die jüngsten Stars auf dem Rasen an.</p> <p>Aus dem früheren Kuhfladenroulette wurde ein Wasserbombenroulette. Rolf Federle hatte den Platz in Quadrate eingeteilt und diese konnten erworben werden. Wo dann die Wasserbomben landete, klingelte auch die Kasse und sicherte den Preis. Für diejenigen, die hier leer ausgegangen sind, gab es einen Trost: Man hat den Verein für seine Aufgaben unterstützt. Während die Spiele auf dem Hauptplatz stattgefunden haben, konnte der Ausweichplatz beregnet werden. Das nutzten viele Kinder und teilweise auch Erwachsene, um sich eine Abkühlung zu holen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Gewinner</h2> Bei der Sportolympiade ging niemand leer aus. Bei den Damen siegten die Latscharis 1 vor den Musikerinnen und Latschari 2. Touchdown 01 wurden vierte, die Manni Manta Ultras kamen auf Platz fünf, die Sportmädels auf Rang sechs und „wir sind zu viert“ auf den siebten Platz. Bei den Kindern siegten die Super Kickers, den zweiten Platz teilten sich die Dorfchaoten und „fünf gewinnt“. Es folgten dann Fantagang, Shimmering Stars, „die verrückten Sechs“ und „der Erste gewinnt“ punktgleich, danach schwarz-gelbe Blitze, Kuschelbärenbande und Super 4. Bei den Herren wurden die Drachenschanze erste, gefolgt von „Hier geht‘s um die goldene Ananas“, mit Dart Vaders punktgleich auf Platz zwei, vor Musikverein, Backhausexperten, Elferrat, Feuerwehr und Hexen.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Spiele Weltmeisterschaften "Olympische Sommerspiele"]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Mit viel Geschick zum Erfolg]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 17:17:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Lastwagen verliert auf der A81 einen Reifen und löst damit einen schweren Unfall aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/lastwagen-verliert-auf-der-a81-bei-geisingen-einen-reifen-und-loest-damit-einen-schweren-unfall-aus;art372502,12425173 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Audi-Fahrerin kommt bei voller Fahrt plötzlich ein größeres Reifenteil entgegen. Ausweichen kann sie nicht. Sie reagiert dennoch geistesgegenwärtig. Einem ihr folgenden Autofahrer gelingt das nicht.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Eine Audi-Fahrerin kommt bei voller Fahrt plötzlich ein größeres Reifenteil entgegen. Ausweichen kann sie nicht. Sie reagiert dennoch geistesgegenwärtig. Einem ihr folgenden Autofahrer gelingt das nicht.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Eine Audi-Fahrerin kommt bei voller Fahrt plötzlich ein größeres Reifenteil entgegen. Ausweichen kann sie nicht. Sie reagiert dennoch geistesgegenwärtig. Einem ihr folgenden Autofahrer gelingt das nicht.



        <p>Auf der A81, zwischen dem Autobahndreieck Bad Dürrheim und der Anschlussstelle Geisingen hat sich aus einem Fahrzeugdefekt ein schwerer Unfall entwickelt. Laut Polizei kam es am Donnerstag, 26. Juni, gegen 13 Uhr, auf dem rechten Fahrstreifen in Fahrtrichtung Singen zu einem gefährlichen Zwischenfall, nachdem sich an einem Lastwagen ein Reifen löste.</p> <p>Eine 63-Jährige erkannte ein größeres Reifenteil rechtzeitig auf der Fahrbahn und leitete eine Vollbremsung ein, da ein Ausweichen auf den linken Fahrstreifen wegen eines parallel fahrenden Autos nicht möglich war. Ein nachfolgender 57-Jähriger konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr mit einem Mercedes-Benz der A-Klasse von hinten auf den Audi A4 der Frau auf.</p> <h2>Audifahrerin wird leicht verletzt</h2> <p>Die Audi-Fahrerin zog sich leichte Verletzungen zu und kam mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit. Der Gesamtschaden liegt bei etwa 15.000 Euro. Die Autobahnmeisterei Engen übernahm die Absicherung der Unfallstelle sowie die Reinigung der Fahrbahn.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Lastwagen verliert auf der A81 einen Reifen und löst damit einen schweren Unfall aus]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 15:11:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Was das Jägerbataillon 292 im Kosovo erlebte: Aus dem Nichts ein Camp aufgebaut  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/donaueschingen/was-das-jaegerbataillon-292-im-kosovo-erlebte-aus-dem-nichts-ein-camp-aufgebaut;art372512,12421847 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Kompanieführer Hagen Fetzer und Vadim Lorenz sind mit ihren Truppen aus dem Kosovo zurückgekehrt. Weshalb im deutschen Camp oft ausländische Soldaten zu Besuch waren und weshalb eine Autobombe explodierte.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Kompanieführer Hagen Fetzer und Vadim Lorenz sind mit ihren Truppen aus dem Kosovo zurückgekehrt. Weshalb im deutschen Camp oft ausländische Soldaten zu Besuch waren und weshalb eine Autobombe explodierte.<br>
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        Die Kompanieführer Hagen Fetzer und Vadim Lorenz sind mit ihren Truppen aus dem Kosovo zurückgekehrt. Weshalb im deutschen Camp oft ausländische Soldaten zu Besuch waren und weshalb eine Autobombe explodierte.



        <p>Hinter dem Donaueschinger Jägerbataillon 292 liegen herausfordernde Zeiten: 13 Monate waren Einsatzkräfte aus der Fürstenberg-Kaserne im Kosovo im Rahmen eines KFOR-Einsatzes stationiert. <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/donaueschingen/bundeswehr-kehrt-aus-dem-kosovo-zurueck-donaueschinger-heissen-soldaten-willkommen;art372512,12416613" target="_blank" title="Zurück aus der „German Town“: Donaueschinger heißen Soldaten nach Kosovoeinsatz willkommen">Am 17. Juni wurden die Truppen bei einem Rückkehr-Appell vor dem Donaueschinger Schloss begrüßt</a>. Was die Donaueschinger Truppe im Balkan erlebten, erzählen die beiden Kompanieführer Hauptmann Hagen Fetzer und Major Vadim Lorenz und Presseoffizier Kevin Lahr im Gespräch mit dem SÜDKURIER.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der KFOR-Einsatz</span><span>Nach gewalttätigen Auseinandersetzungen im Jahr 2023 und wiederaufflammenden Konfliktherden im Kosovo ist das Jägerbataillon kurzfristig eingesprungen, da die Einsatzstärke des KFOR aufgrund der Vorkommnisse erhöht wurde. KFOR steht für Kosovo Force, eine multinationale NATO-geführte Friedenstruppe, die seit 1999 im Kosovo stationiert ist. Ihr Hauptauftrag ist es, ein sicheres Umfeld und die Bewegungsfreiheit für alle Bevölkerungsgruppen im Kosovo zu gewährleisten. Von April 2014 bis Mai 2025 waren Truppen des Jägerbataillons vor Ort. Die Gebirgsjägertruppe der Bundeswehr hat das Jägerbataillon im Mai abgelöst und ist nun vor Ort.</span></label></div> <p><strong>Weshalb ist das Bataillon so kurzfristig bei diesem Einsatz eingesprungen?</strong></p> <p>Kevin Lahr: Viel Zeit für Vorplanung blieb nicht, da die Österreicher sich kurzfristig aus dem Auftrag zurückgezogen haben. Dann hat sich Deutschland politisch bereit erklärt, einzuspringen. Im Oktober 2023 hat dann das Jägerbataillon 292 den Auftrag bekommen. Innerhalb weniger Monate und in Windeseile wurde eine einsatzbereite Truppe des Jägerbataillons aufgestellt – eine Wahnsinnsleistung.</p> <p><strong>Wie sind Sie mit Ihrer Truppe damals, im April 2024, im Kosovo angekommen, wie haben Sie das erlebt?</strong></p> <p>Hagen Fetzer: Über den Einsatz hinweg waren wir mit zwei rotierenden, rund 200-köpfigen Kompanien in der Nähe von Ferizaj, ich war der Anführer der ersten Kompanie. Wir sind in ein Feldlager gekommen, das unter US-amerikanischer Führung ist, das Camp Bondsteel. Es gab dort bis dato keine deutsche Kompanie vor Ort, heißt: es gab kein deutsches Internet, keine Unterkünfte oder Büros, keine Infrastruktur, keine Instandhaltungszelte, keine Panzer, keine Waffen. Wir mussten aus dem Nichts ein deutsches Lager stampfen, deshalb war da sehr viel Ungewissheit mit im Spiel, bevor wir mit dem eigentlichen Auftrag starten konnten.</p> <p><strong>Wie hat die Aufbauarbeit genau ausgesehen?</strong></p> <p>Vadim Lorenz: Das US-amerikanische Camp Bondsteel wurde 1998 gebaut und war für 7500 Mann ausgelegt. Die Unterkünfte waren Holzhütten, in der vier bis sechs Mann gelebt haben. Die Amerikaner haben dann gesagt: Wir brauchen den Platz selbst für unsere Männer. Uns wurde dann ein abfallender Hang zugewiesen, wo letztendlich das deutsche Camp aufgebaut wurde.</p> <p>Hagen Fetzer: Wir haben nach und nach die benötigten Materialien in das Land geschafft. Wir hatten Spezial-Pionierkräfte dabei – sozusagen Handwerker in Uniform – die uns Zelte gestellt haben, die Container aufgebaut haben, Kabel gelegt haben und Stromaggregate installiert haben. Für die Baumaßnahmen wurden sogar deutsche Baumaschinen eingeflogen. Wir haben innerhalb weniger Wochen ein Camp im Camp gebaut.</p> <p><strong>Wie ging es weiter, als das deutsche Lager dann stand?</strong></p> <p>Fetzer: Wir waren einem amerikanischen Bataillonsstab unterstellt. Nachdem das deutsche Camp – die German Town, wie das Lager inoffiziell hieß – stand, mussten wir uns Orientierung bezüglich der Auftragslage verschaffen. Wir mussten uns Kartenmaterial besorgen, uns organisieren und als die Fahrzeuge aus Deutschland ankamen, sind wir auf Erkundungsfahrten losgezogen.</p> <p>Lorenz: Ich habe dann mit meiner Kompanie im November 2024 die Truppe von Hauptmann Fetzer abgelöst. Uns wurde ein großes Areal um Pristina herum und bis an die serbische Grenze zugewiesen, welches wir kontrollierten. Wir sind Patrouille gefahren und haben 65 Kilometer der Grenze zu Serbien überwacht.</p> <p><strong>Der Krieg im Kosovo ist 26 Jahre her. Wie ist die Lage heute im Kosovo und weshalb braucht es dort immer noch eine militärische NATO-Präsenz?</strong></p> <p>Lahr: Seit 2014 fokussiert sich die Bundeswehr immer mehr auf die Landes- und Bündnisverteidigung und Stabilisierungsoperationen. Dass es dann wieder hieß, wir gehen in den Kosovo zurück, war eine gedankliche Kehrtwende. Aber wir als Jägerbataillon zeichnen uns durch unsere Flexibilität aus – wir machen jeden Auftrag. Letztendlich soll die militärische Sichtbarkeit vor Ort dafür sorgen, dass es gar nicht erst zu Ausschreitungen oder Gewalt kommt. Wir schaffen ein friedliches Umfeld.</p> <p>Lorenz: Der Kosovo ist immer noch sehr fragil, ein Pulverfass. Bei Unruhen hätten wir schnell reagieren müssen, deshalb hatten wir über Jeeps und Wasserwerfern bis hin zu Panzern alles nach unten gebracht. Wir waren auf CRC-Maßnahmen spezialisiert, also auf die Überwachung und allfällige Reaktionen auf gewalttätige Ausschreitungen.</p> <p><strong>Kam es denn zu gefährlichen Vorfällen?</strong></p> <p>Fetzer: Es kam glücklicherweise zu keiner Gefährdungslage, wo KFOR die direkte Zielscheibe war. Im amerikanischen Patrouillengebiet ging mal eine Autobombe hoch, welche ein Einschüchterungsversuch gegen einen albanischen Geschäftsmann war. Einmal wurde eine Bar im Nordkosovo nachts mit einer Handgranate beworfen. Bei diesen Anschlägen ging es vermutlich nicht darum, Menschen zu verletzen, sondern ein Zeichen zu setzen und einzuschüchtern.</p> <p>Lorenz: Unser Einsatz von November 2024 bis Mai 2025 war geprägt von den kosovarischen Parlamentswahlen in der ersten Februarwoche. Albin Kurti <em>(derzeitiger Premierminister, Anm. der Redaktion)</em> hat überall im Land Wahlkampfauftritte wahrgenommen. Wir standen immer auf Abruf bereit, um bei möglichen Ausschreitungen mit CRC-Maßnahmen einzugreifen, vorwiegend mit Wasserwerfern. Die Wasserwerfer zeichnete die deutsche Kompanie aus, denn sonst hatte keine andere Truppe solche Geräte in ihrem Arsenal.</p> <p>Lahr: Der Erfolg des Einsatzes misst sich nicht am Gewaltvorkommen und wie viel passiert. Die Sinnhaftigkeit des Einsatzes zeigt sich darin, dass nichts vorgefallen ist und das beweist wiederum, dass eine Militärpräsenz eine deeskalierende Wirkung hat.</p> <p><strong>Wie hat die Zivilbevölkerung auf sie reagiert – standen diese der Bundeswehr freundlich oder feindlich gesinnt gegenüber?</strong></p> <p>Fetzer: Beim Patrouille fahren haben uns die Einheimischen Getränke angeboten, wir kamen oft mit der Bevölkerung ins Gespräch. Die Lage war glücklicherweise überwiegend friedlich, deshalb war es manchmal surreal, dass wir mit schweren Geräten an Badeseen vorbeifuhren, wo Autos mit deutschem Kennzeichen standen und Landsleute dort ihren Sommerurlaub verbrachten.</p> <p>Lorenz: Viele Kosovaren verbinden mit der Bundeswehr viel Positives. Erstaunlich viele haben Deutsch geredet, da sie zeitweise in Deutschland lebten oder aufgrund des Kosovo-Krieges nach Deutschland geflüchtet sind. Ein Polizist, den ich bei einer Patrouillenfahrt kennengelernt habe, ist als Kind in München zur Schule gegangen und ist nach Kriegsende mit seinen Eltern zurück in den Kosovo. Nachdem das Eis gebrochen war, hat er fließend Deutsch mit uns gesprochen.</p> <p><strong>Sind der Kosovo-Krieg und die serbisch-kosovarischen Konflikte der Vergangenheit noch in der Zivilbevölkerung präsent?</strong></p> <p>Fetzer: Ja, durchaus, aber vor allem bei der älteren Generation. Bei den jüngeren weniger. Bei einer Patrouillenfahrt in Pristina sind wir an der Universität mit jungen Leuten ins Gespräch gekommen. Aus meiner Sicht wollen die Jungen die Konflikte hinter sich lassen. Die Jungen wollen eine gute schulische Ausbildung, einen Beruf ergreifen, streben nach wirtschaftlicher Unabhängigkeit. Die Jungen wissen, wie es ist, in Frieden aufzuwachsen und zu leben. Und das möchten sie auch nicht mehr aufgeben. Die Spannungen werden eher von der älteren Generation aufrechterhalten.</p> <p><strong>Wie darf man sich das Leben im Camp Bondsteel genau vorstellen?</strong></p> <p>Fetzer: Wir waren einem amerikanischen Bataillonsstab unterstellt. Nachdem das deutsche Camp – die „German Town“, wie das Lager inoffiziell hieß – stand, kamen auch die anderen multinationalen Truppen, die im Kosovo stationiert waren, oft bei uns vorbei. Weshalb? Wir hatten ein riesengroßes Zelt. Man saß dann gemeinsam am Tisch, hat sich untereinander ausgetauscht. Unser Zelt wurde zur Anlaufstelle für alle, das war toll zu erleben.</p> <p><strong>Wie war die Zusammenarbeit mit den US-Amerikanern – besonders hinsichtlich der aktuellen außenpolitischen Lage?</strong></p> <p>Lorenz: Die Zusammenarbeit war sehr gut. Ich hatte den Vorteil, dass ich den US-amerikanischen Kompaniechef und den Bataillonchef bereits im Vorfeld kennengelernt habe. Auf der Arbeitsebene versteht man sich gut. Ich habe auch mal ein paar meiner Leute zu den Amerikanern geschickt, damit auch die jungen Soldaten Berührungspunkte mit anderen Truppen bekommen. Die Multinationalität wurde im Kosovo sehr hoch geschrieben. Auch das Zwischenmenschliche hat gepasst: Wenn man mal eine Downphase hatte, kamen auch andere Kompanieführer auf einen zu. Man hat einander auf die Schulter geklopft, sich Tipps gegeben und ist sich zur Seite gestanden.</p> <p><strong>Was sind die Erkenntnisse aus diesem Einsatz?</strong></p> <p>Fetzer: Was alles in der Kürze der Zeit beim Aufbau des Camps von der gesamten Bundeswehr geleistet wurde, ist immens. Jedes Rädchen hat perfekt ineinander gegriffen. Wir wurden von den unterschiedlichsten Brigaden beim Aufbau unterstützt. Das hat gezeigt: Wenn die Bundeswehr darf und die Möglichkeiten gegeben sind, kann sie.</p> <p>Lorenz: Ich bin überrascht gewesen, wie schnell wir uns auf die neuen Umstände eingestellt haben. Und was ich festgestellt habe: Auf die Partnernationen kann man sich verlassen – und sie sich auf uns.</p> <p>Fetzer: Die Partnerschaft mit den anderen involvierten NATO-Einsatztruppen wurde durch diesen Einsatz gestärkt. Das gibt Hoffnung, auch hinsichtlich der aktuellen weltpolitischen Lage.</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 09:43:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schwerer Unfall auf der B31: Vier verletzte Personen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/donaueschingen/schwerer-unfall-auf-der-b31-vier-verletzte-personen;art372512,12420660 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Seniorin übersieht bei der Auffahrt auf die B31 ein von hinten kommendes Auto – mit gravierenden Folgen.  ]]></description>
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          Eine Seniorin übersieht bei der Auffahrt auf die B31 ein von hinten kommendes Auto – mit gravierenden Folgen.<br>
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        Eine Seniorin übersieht bei der Auffahrt auf die B31 ein von hinten kommendes Auto – mit gravierenden Folgen.



        <p>Ein Verkehrsunfall hat sich am Samstag, 21. Juni, gegen 13.50 Uhr auf der B31 an der Abzweigung nach Pfohren ereignet. Eine 79-jährige Fahrerin eines Mercedes A-Klasse wollte auf die B31 in Richtung Hüfingen einbiegen. Hierbei übersah sie den Mercedes der B-Klasse einer 43-Jährigen, die auf der B31 in Richtung Geisingen fuhr.</p> <p>Durch den Verkehrsunfall zog sich die 79-jährige Fahrerin schwere und die 43-Jährige, sowie ihre beiden im Fahrzeug befindlichen Kinder im Alter von zehn und 15 Jahren, leichte Verletzungen zu. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von rund 26.000 Euro.</p> <p>Während der Verkehrsunfallaufnahme und der anschließenden Fahrbahnreinigung musste die B31 Fahrtrichtung Geisingen gesperrt werden. Wegen austretender Betriebsstoffe musste an der Unfallstelle teilweise das Erdreich abgetragen werden. Die Feuerwehr Hüfingen war mit vier Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit vier Rettungswagen und zwei Notärzten vor Ort.</p>]]>
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