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    <title>suedkurier.de - Hagnau</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:18 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 14:51:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gefährliche Überholmanöver auf der B31: Polizei sucht Zeugen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/gefaehrliche-ueberholmanoever-auf-der-b31-polizei-sucht-zeugen;art372474,12510150 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie soll auf der B31 mit überhöhter Geschwindigkeit überholt, andere Autofahrer geschnitten und zum Ausweichen gezwungen haben: Polizisten stoppen die Hyundai-Fahrerin schließlich und suchen nun Zeugen.  ]]></description>
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          Sie soll auf der B31 mit überhöhter Geschwindigkeit überholt, andere Autofahrer geschnitten und zum Ausweichen gezwungen haben: Polizisten stoppen die Hyundai-Fahrerin schließlich und suchen nun Zeugen.<br>
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        Sie soll auf der B31 mit überhöhter Geschwindigkeit überholt, andere Autofahrer geschnitten und zum Ausweichen gezwungen haben: Polizisten stoppen die Hyundai-Fahrerin schließlich und suchen nun Zeugen.



        <p>Wegen gefährlichen Fahrverhaltens ermittelt die Polizei Überlingen gegen eine 50-Jährige. Die Frau war dem Polizeibericht zufolge am Donnerstag gegen 17.15 Uhr mit einem Hyundai Tucson auf der B31 von Friedrichshafen nach Überlingen unterwegs und überholte zwischen Friedrichshafen und Fischbach mehrfach andere Verkehrsteilnehmer mit überhöhter Geschwindigkeit. Immer wieder soll sie dabei die Überholten geschnitten und zum Ausweichen gezwungen haben. Auch durch dichtes Auffahren soll die Frau aufgefallen sein.</p> <p>Kurz vor Hagnau wurde die Autofahrerin schließlich von der Polizei gestoppt. Zeugen, denen der Hyundai Tucson aufgefallen ist oder die durch das Fahrverhalten der Frau gefährdet wurden, wenden sich unter Telefon 07551/804-0 an die Ermittler.</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 14:35:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neue Pächter fürs Fähre-Bistro gesucht – und mit dem Wechsel kommen mehr Automaten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/faehre-am-bodensee-sucht-neue-paechter-der-bord-bistros;art372432,12510132 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit zwei Jahren sorgt die Midce GmbH aus Konstanz für Verpflegung auf der Fähre und seit April wird auf der „Lodi" auf Automaten statt Menschen gesetzt. Nun zieht sich Midce zurück, woran das liegt.  ]]></description>
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          Seit zwei Jahren sorgt die Midce GmbH aus Konstanz für Verpflegung auf der Fähre und seit April wird auf der „Lodi" auf Automaten statt Menschen gesetzt. Nun zieht sich Midce zurück, woran das liegt.<br>
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        Seit zwei Jahren sorgt die Midce GmbH aus Konstanz für Verpflegung auf der Fähre und seit April wird auf der „Lodi" auf Automaten statt Menschen gesetzt. Nun zieht sich Midce zurück, woran das liegt.



        <p>Es ist ein Arbeitsplatz, der wohl die schönste Aussicht überhaupt bietet: auf den Bodensee. Dennoch wird die Midce GmbH genau diesen Platz nach nur zweieinhalb Jahren aufgeben und hat den Vertrag mit den Stadtwerken Konstanz gekündigt. Die Fähre-Bistros auf der Strecke zwischen Konstanz und Meersburg stehen damit ab 1. Januar ohne Pächter da – oder mit einem neuen, denn die Suche nach einem oder mehreren Nachfolgern läuft.</p> <p>Der oder diejenige muss sich auf Änderungen einstellen, ebenso wie die Fähre-Nutzer. Denn es sollen künftig zwei Schiffe mit Automaten versorgt werden. Im April wurde die „Lodi“ umgerüstet, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/die-bodensee-faehre-lodi-schraenkt-weiteren-bord-service-ein;art372448,12360666" target="_blank" title="Weiterer Service-Einschnitt auf der Fähre: Die „Lodi“ hat künftig kein Bistro mehr">statt eines Bistros samt Mitarbeitern finden Passagiere dort seitdem Automaten</a>, die Essen oder ein Getränk ausspucken. Künftig soll auch die „Konstanz“ umgerüstet werden, wie der Ausschreibung der Stadtwerke Konstanz zu entnehmen ist.</p> <p>Hinter der Midce GmbH stehen die vier Konstanzer Gastronomen Marco D‘Arca, Martin Mure, Seli Günes und Servet Karaaslan. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/neue-paechter-auf-den-autofaehren-meersburg-konstanz;art372486,11584019" target="_blank" title="Neue Pächter sorgen für das Ende der Durststrecke auf den Autofähren">Sie haben im Mai 2023 die Fährebistros übernommen</a>. Marco D‘Arca erklärt auf Anfrage die bisherigen Erfahrungen sowie Hintergründe des Rückzugs. Die Automaten seien eine gute, zeitgemäße Lösung: „Natürlich ersetzt es nicht das persönliche Gespräch oder den Kaffee mit Smalltalk an der Theke, aber es bietet eine größere Produktauswahl rund um die Uhr. Gleichzeitig sorgt es für eine verlässliche Versorgung und entlastet in Zeiten, in denen Personal schwer zu finden ist.“</p> <h2>Krankheit zwingt dazu, Prioritäten neu zu setzen</h2> <p>Damit benennt er einen Punkt, weshalb sie das „Backbord Fähre Café“ nicht weiterführen: „Zum einen spüren natürlich auch wir die gestiegenen Einkaufspreise und die schwierige Personalsituation, insbesondere in verantwortungsvollen Positionen.“ Das bestätigen auch die Stadtwerke, wie Sprecherin Teresa Gärtner auf Anfrage mitteilt: Die Personalfindung in der Gastronomie sei sehr schwierig und die Personalkosten seien sehr stark angestiegen. Die Automaten kämen auch dem künftigen Pächter entgegen.</p> <p>Zu Beginn des Automaten-Betriebs habe es sehr gemischte Rückmeldungen der Fahrgäste gegeben, doch inzwischen ziehen die Stadtwerke eine positive Bilanz. „Mehrheitlich Tagegäste/Urlauber nutzen die Automaten und spiegeln uns zurück, dass das Angebot für die kurze Tour ausreichend ist“, so Gärtner.</p> <p>Ausschlaggebend für die Kündigung sei für die bisherigen Pächter aber etwas anderes gewesen: ein langfristiger krankheitsbedingter Ausfall seit Frühjahr 2025. „Da wir neben dem Fährbetrieb weitere gastronomische Betriebe führen, mussten wir die Prioritäten neu setzen und uns stärker auf unser Kerngeschäft konzentrieren“, erklärt D‘Arca. Dazu gehören bestehende Konzepte wie das Steg4, wo neben dem regulären Betrieb bald ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/so-schmeckts-am-bodensee-the-taste-gewinnerin-eroeffnet-pop-up-restaurant-in-konstanz-31-10-25;art372448,12509399" target="_blank" title="Bodensee-Zutaten neu interpretiert: Mona Hiermaier kredenzt im Pop-Up-Restaurant Ungewöhnliches">Pop-Up-Restaurant mit „The Taste“-Gewinnerin Mona Hiermaier entsteht.</a></p> <h2>Gäste wollen vor allem etwas Schnelles</h2> <p>Der Betrieb eines Fähre-Bistros bringt durchaus Herausforderungen mit sich. Jeder Tag und jede Überfahrt verlaufe anders, schildert auch Marco D‘Arca. „Mal ist das Schiff voll besetzt, mal bleiben viele Gäste in den Autos sitzen, das andere Mal kommt ein Bus mit einer großen Reisegruppe.“ Wegen der kurzen Verweildauer zwischen 20 und 40 Minuten müsse der Service besonders schnell und effizient sein. „Die Gäste wollen auf der Überfahrt vor allem etwas Schnelles, einen Kaffee, eine Brezel, ein Eis oder einen Schokoriegel auf die Hand“, daher hätten sie ihr Angebot dem angepasst.</p> <p>Hinzu komme die Logistik: Wenn ein Schiff beispielsweise kurzfristig in die Werft muss, müsse das gesamte Team samt der Ware auf ein anderes Schiff umziehen – meist innerhalb weniger Minuten. Dass im Sommer bis zu vier, teilweise sogar fünf Schiffe gleichzeitig im Einsatz sind, erfordere nicht nur zwei Schichten pro Tag und das an sieben Tagen pro Woche. „Das erfordert viel Organisation, Flexibilität und ein eingespieltes Team“, so D‘Arca zusammenfassend. Doch sie hätten in der Zeit viel gelernt und großartige Menschen kennengelernt, die Zusammenarbeit mit dem Fähre-Team sei eng und gut.</p> <h2>Mindestens 34.800 Euro Pacht pro Jahr</h2> <p>Wer ein Bistro auf der Fähre oder mehrere auf den verschiedenen Schiffen mindestens für die nächsten zwei Jahre betreiben möchte, kann sich bis 24. November bei den Stadtwerken Konstanz melden. In der Ausschreibung sind unter anderem die Öffnungszeiten festgehalten: werktags 5.35 bis 18 Uhr, samstags 8.05 bis 19 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen 9.05 bis 19 Uhr. 2023 sollte noch bis 21 Uhr geöffnet sein, aktuell gelten offenbar die Öffnungszeiten abends bis 18 Uhr.</p> <p>Weitere Anforderungen an neue Pächter sind etwa die Bestückung der Automaten sowie ein frisches, möglichst regionales Angebot und Nachhaltigkeit sowie Müllvermeidung. Der Pachtpreis sei mit 10 Prozent des Nettoumsatzes, jedoch mindestens 34.800 Euro pro Jahr zuzüglich Mehrwertsteuer, marktgerecht, erklärt Stadtwerke-Sprecherin Gärtner. Die Stadtwerke stellten auch die gesamte Infrastruktur zur Verfügung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Über Fährbetrieb und Bistro</span><span>Die Stadtwerke Konstanz betreiben ganzjährig die Fährverbindung zwischen Konstanz und Meersburg, die rund um die Uhr die beiden Bodenseeufer verbindet. Jährlich nutzen laut den Stadtwerken rund 3,8 Millionen Fußgänger, zahlreiche Radfahrer sowie Pkw, Lkw und Busse die Fähren. Laut den Stadtwerken gibt es die Bewirtung seit Ende der 50er-Jahre – zunächst mit einem Pächter pro Schiff und zuletzt mit einem Anbieter auf der gesamten Flotte. Fahrgäste wissen vorher nicht, mit welchem Schiff sie fahren, und daher auch nicht, wo es ein Bistro und wo es Automaten gibt. „Der Anspruch ist, dass es im Grunde egal ist, auf welchem Schiff sich der Fahrgast befindet, so dass ihm im Bistro wie bei den Automaten ein entsprechendes Angebot zur Verfügung steht“, erklärt Stadtwerke-Sprecherin Teresa Gärtner.</span></label></div> <p>Und was wird aus den bisherigen Mitarbeitern? Ein Teil des Teams sei bereits in andere Betriebe der Midce GmbH gewechselt, erklärt D‘Arca. Einige Mitarbeitende könnten auch vom neuen Pächter übernommen werden – „so wie auch wir damals von unserem Vorgänger erfahrene Kräfte übernehmen durften“. Dieses Wissen und die Routine an Bord seien für den neuen Betreiber Gold wert.</p> <p>Sein Rat an den oder die Nachfolger: „Sonnencreme mit an Bord nehmen und die Aussicht genießen! Im Ernst: Wer den Betrieb übernimmt, sollte Freude an Abwechslung, Organisationstalent und Liebe zum Detail mitbringen. Dann wird die Arbeit auf der Fähre zu etwas ganz Besonderem und vor allem mit viel Potential.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 16:27:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach dem Durchschnitt-Oktober bleibt’s mild! So wird das November-Wetter am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/was-bringt-der-november-2025-am-bodensee-so-wird-das-wetter-in-den-naechsten-wochen-31-10-25;art410936,12509539 ]]></link>      <description><![CDATA[  Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.  ]]></description>
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          Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Temperaturen, Regen, Sonne: Der Oktober war ein Musterbeispiel von einem Monat. Meteorologe Jürgen Schmidt erklärt, warum das kein schlechtes Zeichen ist – und was die kommenden Wochen bringen.



        <p>Weder goldener Oktober noch grauer Dauerregen: Das Wetter am Bodensee hat sich in diesem Jahr ganz brav an die Statistik gehalten. Die Daten des Wetterkontors spiegeln ein Musterbeispiel für durchschnittliches Herbstwetter.</p> <p>Meteorologe Jürgen Schmidt: „Mit 62 Litern pro Quadratmeter lag der Niederschlag fast genau im Soll.“ Auch die Temperatur wich nur um 0,2 Grad Celsius ab. „Bei den Sonnenstunden lagen wir um neun Prozent über dem 30-jährigen Mittel.“ 110 Stunden Sonnenschein hatte der zehnte Monat des Jahres zu verzeichnen – am Freitag kommen sogar noch ein paar dazu.</p> <h2>So geht es im November weiter</h2> <p>Mild geht es nun auch im November weiter: „Wir werden in den nächsten Wochen immer deutlich über der Zehn-Grad-Marke liegen“, prophezeit Schmidt. Konkret wird sich das Thermometer bei zwischen zwölf und 15 Grad Celsius einpendeln. „Nachts kühlt es auf milde sechs bis neun Grad ab.“</p> <p>Der Meteorologe erwartet auch zur Monatsmitte keinen Wintereinbruch: „Tendenziell werden die Werte dann um zehn Grad liegen, nachts können sie auf teilweise vier oder fünf Grad sinken.“ Auch Nachtfrost sei im Verlauf des Novembers möglich. Schnee sei genauso wie lang anhaltende Regenfälle derzeit nicht in Sicht, so Schmidt. Allerdings wird es in den kommenden Tagen und Wochen wieder öfter nebelig im Bodenseeraum.</p> <h2>Meteorologe macht sich keine Sorgen um Hurrikan „Melissa“</h2> <p>Mit Blick auf das Feiertagswochenende zum Monatswechsel sagt der Geschäftsführer des Wetterkontors einen freundlichen Samstag und einen verregneten Sonntag vorher. „In der nächsten Woche beruhigt sich das Wetter dann wieder“, berichtet Schmidt. Regen erwartet Schmidt dabei vorerst nicht.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/hurrikan-melissa-wuetet-in-der-karibik-mehr-als-30-tote;art409965,12509287" target="_blank" title="Hurrikan „Melissa“ wütet in der Karibik – mehr als 30 Tote">Der derzeit heiß diskutierte Hurrikan ‚Melissa</a>„ bereitet ihm derweil keine Sorgen. Panik hält der Wetterfachmann für unbegründet: „Der Hurrikan zieht jetzt in Richtung Nordatlantik und trifft am Montag auf Island. Auf den Britischen Inseln wird dann ein etwas stärkerer Wind zu spüren sein. Bei uns wird sich der Hurrikan aber kaum bemerkbar machen.“</p> <h2>Wassertemperaturen bescheren milde Temperaturen</h2> <p>Einen vorsichtigen Blick auf den meteorologisch am ersten Dezember beginnenden Winter wagt Jürgen Schmidt ebenfalls: „Die Langfristprognose sagt einen milden Winter voraus.“ Das liege an den verhältnismäßig hohen Wassertemperaturen. „Die wirken sich auch auf die Außentemperaturen aus“, erklärt der Diplom-Meteorologe. Zudem käme viel warmer Wind aus westlicher Richtung.</p> <p>Grundsätzlich gelte, dass es in der dunklen Jahreszeit viel Wind brauche, um höhere Temperaturen zu erzeugen, so Schmidt. Denn: „Die Sonne steuert dem Tiefpunkt entgegen und ist dementsprechend sehr schwach. Von den Sonnenstrahlen kann man im Winter also nicht viel erwarten.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Hagnau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Nach dem Durchschnitt-Oktober bleibt’s mild! So wird das November-Wetter am Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 17:35:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Winzerverein Hagnau startet technisch in eine neue Ära  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/hagnau/winzerverein-hagnau-startet-technisch-in-eine-neue-aera;art372475,12508870 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die neue Annahme war bei der Weinlese erstmals im Einsatz. Aufgrund der Witterung wurden die Trauben so früh wie noch nie eingeholt. Zudem wurde erneut ein Vollernter getestet. Der Geschäftsführer wagt einen Ausblick.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die neue Annahme war bei der Weinlese erstmals im Einsatz. Aufgrund der Witterung wurden die Trauben so früh wie noch nie eingeholt. Zudem wurde erneut ein Vollernter getestet. Der Geschäftsführer wagt einen Ausblick.<br>
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        Die neue Annahme war bei der Weinlese erstmals im Einsatz. Aufgrund der Witterung wurden die Trauben so früh wie noch nie eingeholt. Zudem wurde erneut ein Vollernter getestet. Der Geschäftsführer wagt einen Ausblick.



        <p>Beim Winzerverein Hagnau geht die Weinlese 2025 mit Sicherheit in die Geschichtsbücher ein – und das in vielerlei Hinsicht. Zum einen wurden die Trauben zum ersten Mal über die neue Traubenannahme angeliefert, zum anderen gab es eine Testphase mit einem Vollernter, und ganz nebenbei wurden die Trauben noch nie so früh im Jahr eingeholt.</p> <p>Am 3. September ging es bereits mit der Lese des Müller-Thurgau und des Bacchus los. „Wir mussten reagieren, weil der Regen dazu führte, dass einige Trauben aufplatzten“, erklärt Geschäftsführer Tobias Keck. „Das wiederum hat Pilzinfektionen zur Folge, was wir natürlich unbedingt vermeiden wollten.“ Zum Start ging dann alles ganz schnell, denn die Traubenannahme wurde erstmals über die neue Anlage abgewickelt, bei der in den ersten Tagen die neuen Abläufe noch im Detail angepasst werden mussten – eine Herausforderung für das Kellerteam, die Winzer und auch die nagelneuen technischen Anlagen.</p> <h2>Wartezeiten bei der Annahme gesenkt</h2> <p>„Wir haben aber sofort gemerkt, dass wir damit einen riesigen Vorteil haben“, sagt Tobias Keck. „Zum einen können wir viel mehr Ernte auf einmal und zum anderen auch bis zu vier Sorten auf einmal verarbeiten.“ Früher habe man nur einen Winzer nach dem anderen abwickeln können. Damit gab es regelmäßig lange Traktor-Schlangen in Hagnau. Mit diesem Schritt wurden die Wartezeiten bei der Annahme drastisch gesenkt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zum Winzerverein Hagnau</span><span>Die Winzergenossenschaft Hagnau ist 1881 gegründet worden und damit die älteste Winzergenossenschaft in Baden und die größte am Bodensee sowohl nach Mitgliedern (64 Winzerfamilien) als auch nach Rebland (mehr als 170 Hektar Anbaufläche). Es werden aktuell knapp 20 verschiedene Rebsorten angebaut. Durch den Ausbau des Weinkellers gibt es mittlerweile 339 Tanks zwischen 300 und 51.400 Litern, die aber nicht alle in Benutzung sind. Kellermeister ist Jochen Sahler, der mit seinem Team die Weine nach der Lese lagert und ausbaut.</span></label></div> <p>Allerdings dauerte es einige Tage, bis die Maschinen so eingestellt waren, dass alles reibungslos funktionierte. „Es war nicht ganz einfach, bis alle Maschinenkomponenten so programmiert waren, dass sie harmonierten“, erklärt Tobias Keck. „Während der Annahme wurden die Maschinenkomponenten synchronisiert, so dass nach ein paar Tagen die Anlage rund lief.“ Durch die Neuerung der Anmeldung der Lesekisten durch die Winzer wurden diese mit in den Ablauf integriert.</p> <p>Eine weitere Neuerung war der Einsatz eines Vollernters. „Wir haben die maschinelle Lese im vergangenen Jahr schon getestet, was allerdings bei der alten Traubenannahme zu zusätzlichen Herausforderungen geführt hatte“, erinnert der Geschäftsführer. „In diesem Jahr hat dieser Ablauf jedoch sehr gut funktioniert: Wir hatten zwei Traubenwägen mit jeweils 5000 Kilogramm Volumen im Einsatz und konnten diese Menge auch problemlos bei der Annahme auf einmal verarbeiten.“ Die Annahme selbst dauerte bei dieser Menge nur etwa eine Viertelstunde.</p> <p>Der Vollernter selbst wurde von der Firma „Wieser Agrar- und Gartentechnik“ aus Ahausen ausgeliehen. Die Firma hat schon seit einigen Jahren Erfahrungen in der automatisierten Ernte in verschiedenen Frucht-Bereichen sammeln können. „Auf dieses Know-how konnten wir nun zu unserem Vorteil zurückgreifen“, sagt Tobias Keck.</p> <h2>90 Prozent der Trauben von Hand gelesen</h2> <p>So konnten einige Winzer einen Teil ihrer Sorten Müller-Thurgau, Bacchus, Kerner und Weißburgunder erstmals mit dem Vollernter lesen. In diesem Jahr war dies ein besonderer Vorteil, schließlich waren zu Beginn der Weinernte noch kaum Erntehelfer vor Ort. Diese kamen größtenteils erst im Laufe der zweiten Ernte-Woche am Bodensee an. „Mit dem Vollernter ging die Lese natürlich deutlich schneller und mit merklich weniger Personal vonstatten“, so der Geschäftsführer, der aber auch betont: „Allerdings ist eine qualitativ strikte Vorarbeit durch eine Vorlese per Hand unabdingbar.“ Insgesamt wurden in diesem Jahr trotzdem etwa 90 Prozent der Weintrauben traditionell von Hand gelesen. Bei den Rotweinen war es sogar die gesamte Ernte.</p> <p>Dieses Jahr habe der Vollernter sicherlich geholfen, weil bei der Ernte aufgrund der Witterungsverhältnisse Eile geboten war. Durch die maschinelle Lese war aber das kurze Zeitfenster für gute Qualitätsweine ideal nutz- und realisierbar. Eines steht aber fest: „Für Spitzenweine muss allerdings weiterhin von Hand gelesen werden“, so Tobias Keck. „Hier ist eine maschinelle Lese aus unserer Sicht nicht zielführend.“</p> <h2>Einsatz von Vollernter wird zunehmen</h2> <p>Allerdings wagt er die Prognose, dass es in Zukunft beim Winzerverein Hagnau auch verstärkt zum Einsatz eines Vollernters kommen könnte. „Wir haben jetzt mit unserer neuen Annahmetechnik die Infrastruktur geschaffen, dass dies in Zukunft möglich ist“, sagt er. Außerdem habe eine Ernte mittels modernster Lesetechnik noch einige weitere Vorteile, denn die Produktionskosten bei den einzelnen Weinbaubetrieben steigen bei gleichzeitig sinkenden Umsätzen und höheren Risiken. Stichworte seien hier Mindestlohn, Pflanzenschutz und zunehmende Starkwetterereignisse.</p> <p>Am 25. September war die Weinlese in diesem Jahr beim Winzerverein Hagnau nach nur 19 Lesetagen auch schon wieder vorbei. Die letzten geernteten Weinsorten waren Weißburgunder und Ruländer. Mit der Qualität ist Tobias Keck trotz der schwierigen Bedingungen zufrieden. „Wir erwarten einen schönen Jahrgang 2025, den unser Kellermeister Jochen Sahler bestimmt wieder zu einem Geschmackserlebnis für unsere Kunden machen wird“, sagt er. „Alles in Allem war es ein spannendes und ereignisreiches Weinjahr mit einem guten Ende“, so sein Fazit.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:04:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vogelgrippe breitet sich in Deutschland aus: Wie ist die Lage am Bodensee?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/vogelgrippe-breitet-sich-in-deutschland-aus-wie-ist-die-lage-am-bodensee-27-10-25;art372432,12505774 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Aktuell führt die Vogelgrippe zu einer Häufung von toten Kranichen. Jahr für Jahr machen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden in der Bodenseeregion Halt. Gefahr besteht aber auch für andere Vögel, die hier überwintern.



        <p>Wenn Wetter und Temperaturen im Herbst ungemütlich werden, ist für Zugvögel die Zeit gekommen, sich auf den Weg in ihre Winterquartiere zu machen. Das könnte in diesem Jahr allerdings zu Problemen führen: In mehreren Bundesländern, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/vogelgrippe-ausgebrochen-15000-tiere-werden-in-baden-wuerttemberg-getoetet;art417930,12505201" target="_blank" title="Vogelgrippe: 15.000 Tiere werden im Südwesten getötet">darunter auch Baden-Württemberg</a>, breitet sich die Vogelgrippe aus. Unter Wildvögeln sind besonders Kraniche betroffen.</p> <p>Experten befürchten nun, dass sich der Virus durch den Vogelzug ausbreiten könnte. Kraniche sind auch Jahr für Jahr am Bodensee zu sehen, wenn sie auf dem Weg gen Süden hier eine Pause einlegen. „Bislang sind uns keine Fälle bekannt“, sagt Lisa Maier vom Naturschutzbund-Bodenseezentrum auf SÜDKURIER-Anfrage.</p> <p>Die Expertin für Avifaunistik – die wissenschaftliche Untersuchung der Vogelwelt einer Region – fügt hinzu: „Der Kranich-Zug hier in der Region hat auch erst vor einer guten Woche begonnen und sollte nun in den nächsten Tagen, eventuell nach der Schlechtwetter-Phase sein Hoch erreichen.“</p> <p>Es könnten sich also durchaus noch Vögel auf den Weg machen und dabei auch am Bodensee Halt machen. Allerdings würden verglichen mit Brandenburg hier nur eine sehr geringe Zahl an Kranichen vorbeiziehen, sagt Maier.</p> <h2>Immer wieder Ausbrüche der Vogelgrippe am Bodensee</h2> <p>Dass es um diese Jahreszeit generell mehr Fälle von Vogelgrippe gibt, ist nicht ungewöhnlich. „Auch in den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Ausbrüchen der Vogelgrippe am Bodensee. Dies ist auch in diesem Jahr nicht auszuschließen“, sagt Maier. Wichtig sei, dass sich Menschen angemessen verhalten, betont sie. Das bedeutet: „Fassen Sie tote Vögel nicht an, halten Sie Ihre Hunde an der Leine und melden Sie tote Vögel bei der Gemeinde.“</p> <p>Aktuell scheinen vor allem Kraniche an dem Virus zu sterben, in Brandenburg wurden mehr als 1000 tote Tiere gemeldet, meldet der Naturschutzbund (Nabu) Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung. Eine Gefahr besteht aber auch für andere Arten.</p> <p>Lisa Maier vom Nabu-Bodenseezentrum zählt Enten, Schwäne, Möwen und Seeschwalben auf. „Eine große Zahl von Enten, bis zu einer Viertelmillion, überwintern hier am Bodensee. Das Gros der Enten zieht voraussichtlich Anfang bis Mitte November hierher“, so die Expertin. Für Singvögel spiele die Vogelgrippe keine Rolle.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Vogelgrippe breitet sich in Deutschland aus: Wie ist die Lage am Bodensee?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 10:56:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kooperation der Grundschulen endet – doch der Schulstandort bleibt erhalten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/hagnau/kooperation-der-grundschulen-endet-doch-der-schulstandort-bleibt-erhalten;art372475,12505635 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach rund 50 Jahren endet die Kooperation der Grundschulen Hagnau und Stetten zum Ende des laufenden Schuljahrs. Doch die Grundschule Hagnau bleibt bestehen und will jetzt die Weichen für eine Ganztagsschule stellen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nach rund 50 Jahren endet die Kooperation der Grundschulen Hagnau und Stetten zum Ende des laufenden Schuljahrs. Doch die Grundschule Hagnau bleibt bestehen und will jetzt die Weichen für eine Ganztagsschule stellen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/hagnau/kooperation-der-grundschulen-endet-doch-der-schulstandort-bleibt-erhalten;art372475,12505635]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nach rund 50 Jahren endet die Kooperation der Grundschulen Hagnau und Stetten zum Ende des laufenden Schuljahrs. Doch die Grundschule Hagnau bleibt bestehen und will jetzt die Weichen für eine Ganztagsschule stellen.



        <p>„Die Grundschule im Ort zu erhalten, hat oberste Priorität“: Das sagte Bürgermeister Volker Frede in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Seit den 1970er-Jahren werden die Grundschüler aus Hagnau und Stetten wechselweise an beiden Orten unterrichtet. Doch das dürfte so eigentlich gar nicht sein. Dies wurde bei einem Gespräch mit Schulamt und Regierungspräsidium deutlich, in dem es um die geplante Erweiterung der Räumlichkeiten zur Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung und mögliche Fördergelder ging.</p> <h2>Mit Einführung der Mengenlehre kam damals die Neuregelung</h2> <p>Doch wie war es überhaupt zu der ungewöhnlichen Kooperation der beiden Grundschulen gekommen? Bis Anfang der 1970er-Jahre wurde sowohl in Hagnau als auch in Stetten klassenübergreifend unterrichtet, da die Zahl der Schüler in beiden Orten nicht für vier eigenständige Klassen ausreichte.</p> <p>Mit der Einführung der Mengenlehre überlegten die damaligen Verantwortlichen an beiden Schulstandorten, ob und wie sie dieses Teilgebiet der Mathematik jahrgangsübergreifend unterrichten könnten. Letztendlich kamen sie zu dem Schluss, dass eine Zusammenarbeit beider Schulen und damit die Möglichkeit, jeweils nur einen Jahrgang in einer Klasse zu unterrichten, sinnvoll sei.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Konzepte der Ganztagsschule</span><span><strong>In der offenen Ganztagsschule</strong> ist der Unterricht am Vormittag für alle Schüler bis zum Mittag verpflichtend. Das Mittagessen sowie die weiteren außerunterrichtlichen Angebote am Nachmittag, wie die Hausaufgabenbetreuung oder verschiedene Freizeit- und AG-Angebote, sind hingegen freiwillig.<br /> <strong>In einer gebundenen Ganztagsschule</strong> nehmen alle Schüler verpflichtend an den Ganztagsangeboten an mindestens drei Wochentagen teil. Unterricht, außerunterrichtliche Angebote sowie Freizeitaktivitäten und Pausen finden über den Tag verteilt statt. Zudem gibt es ein gemeinsames Mittagessen.</span></label></div> <p>Die Entscheidung wurde damals in Kenntnis des Regierungspräsidiums getroffen, allerdings ohne schriftliche Vereinbarung oder gar entsprechende Gremienbeschlüsse. Als die Kultusministerkonferenz im Jahr 1984 beschloss, die Mengenlehre wieder abzuschaffen, blieb die inzwischen bewährte Kooperation zwischen Hagnau und Stetten bestehen.</p> <h2>Schülerzahl reicht für Erhalt der Schule aus</h2> <p>In Gesprächen mit dem Schulamt, dem Regierungspräsidium, der Nachbargemeinde sowie der Schulleitung wurden in den vergangenen Monaten Möglichkeiten erörtert, wie künftig verfahren werden soll. Da Schulamt und Regierungspräsidium bestätigten, dass die Anzahl der Hagnauer Schüler ausreiche, den Schulstandort zu erhalten, befürwortete die Verwaltung ab dem Schuljahr 2026/2027 die Rückkehr zum eigenständigen System. Der Gemeinderat begrüßte den Erhalt der Grundschule und nahm die organisatorischen Änderungen, wie den Wegfall des Transportwegs mit dem Bus, zur Kenntnis. Auch <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/kooperation-endet-nach-rund-50-jahren-alle-grundschueler-werden-kuenftig-am-ort-unterrichtet;art372493,12504092" title="Kooperation endet nach rund 50 Jahren: Alle Grundschüler werden künftig am Ort unterrichtet">die Grundschule in Stetten kann erhalten</a> werden.</p> <h2>Kollegium sieht in neuer Regelung überwiegend Vorteile</h2> <p>Schulleiterin Silke Dimmeler und die Klassenlehrerin der 4. Klasse, Ute Schubert, sehen in der neuen Regelung überwiegend Vorteile. „Wir können zeitlich ganz anders agieren und sind wesentlich freier in der Unterrichtsgestaltung“, sagt Schubert. „Bisher waren wir immer an die Bring- und Abholzeiten des Schulbusses gebunden.“ Das Kollegium suche derzeit nach einer stimmigen Form des jahrgangsübergreifenden Unterrichts.</p> <h2>Spurgruppe plant mögliche Zukunft als Ganztagsschule</h2> <p>Silke Dimmeler sagt: „Im nächsten halben Jahr soll zudem abgewogen werden, ob wir den Antrag auf eine der beiden Formen für eine Ganztagsschule stellen.“ Dazu habe man eine Spurgruppe gebildet, in der Vertreter des Gemeinderats, des Lehrerkollegiums, der Eltern, der Erzieherinnen des Kinderhauses sowie Bürgermeister Volker Frede und Hauptamtsleiter Timo Waizmann mitwirken. Schulrätin Christiane von Zahn werde als Expertin hinzugezogen. Zusätzlich sollen die Eltern nach dem Betreuungsbedarf für ihre Kinder gefragt werden.</p> <p>Den Beschluss fasse letztendlich der Gemeinderat. „Die kommunalen Betreuungsangebote, die wir zurzeit anbieten, sind sowohl für den Schulträger als auch für die Eltern sehr kostenintensiv“, sagt die Schulleiterin. „Bei der Ganztagsbetreuung müssen die Eltern lediglich das Mittagessen sowie die Zusatzbetreuung zahlen.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Schüler Bildungspolitik Ganztagsschule thema-gesellschaft-bildung thema-gesellschaft-bildung-schule]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Kooperation der Grundschulen endet – doch der Schulstandort bleibt erhalten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 15:23:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Autofahrer brauchen diese Woche starke Nerven! Brückenprüfungen verursachen Staus auf B31 und B33  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/autofahrer-am-bodensee-aufgepasst-brueckenpruefungen-sorgen-diese-woche-fuer-staus-auf-b31-und-b33;art372495,12504188 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Regierungspräsidium lässt die Verkehrswege alle sechs Jahre auf Standfestigkeit und eventuelle Schäden prüfen. Diese Woche sind die Arbeiten an der Bundesstraße fällig. Das sorgt für Verkehrsbehinderungen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Regierungspräsidium lässt die Verkehrswege alle sechs Jahre auf Standfestigkeit und eventuelle Schäden prüfen. Diese Woche sind die Arbeiten an der Bundesstraße fällig. Das sorgt für Verkehrsbehinderungen.<br>
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        Das Regierungspräsidium lässt die Verkehrswege alle sechs Jahre auf Standfestigkeit und eventuelle Schäden prüfen. Diese Woche sind die Arbeiten an der Bundesstraße fällig. Das sorgt für Verkehrsbehinderungen.



        <p>Der Einsturz der Carolabrücke in Dresden vor einem Jahr zeigte deutlich, was passiert, wenn Schäden an Brücken nicht rechtzeitig entdeckt werden. Das will das Regierungspräsidium verhindern, indem es alle sechs Jahre die in ihrem Verantwortungsbereich liegenden Brücken überprüft. Es sind insgesamt 1633, darunter die Brücken an der <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a>.</p> <h2>Staus in beide Richtungen</h2> <p>In dieser Woche stehen Brücken im Bodenseekreis auf der Prüfliste, am Mittwoch (22. Oktober) war das Nußbachviadukt bei Überlingen an der Reihe. Auf den betroffenen Straßenabschnitten wurde ein Fahrstreifen gesperrt, der Verkehr wurde einspurig an dem Gerät vorbeigeführt. Das sorgte für Staus auf der B31 in beide Richtungen, am Mittwoch laut Google Maps mit einer Verlängerung der Fahrzeit von bis zu 20 Minuten. Der Polizei sind keine weiteren Erkenntnisse über folgen der Staus oder Umleitungen bekannt.</p> <p>Laut Regierungspräsidium kam dabei ein sechsachsiges Brückenuntersichtgerät zum Einsatz: Das 41,7 Tonnen schwere Spezialfahrzeug mit 13 Metern Länge und vier Metern Höhe ermöglicht über eine schwenk- und ausfahrbare Arbeitsbühne den Zugang zur Brückenunterseite. Dort wurden die Betonteile klassisch mit einem Hammer abgeklopft und auf Schäden kontrolliert.</p> <p>Bei dieser alle sechs Jahre stattfindenden Hauptprüfung werden alle Brückenbestandteile auf Tragfähigkeit, Standsicherheit und Verkehrssicherheit kontrolliert. Dabei achten die Prüfer auch auf Abnutzungserscheinungen durch Verkehrsbelastung, Witterungseinflüsse und Tausalze.</p> <h2>Weitere Termine</h2> <p>Weitere Prüfungstermine sind: Am 23. Oktober die B33 über die Bahngleisen bei Markdorf sowie die Brücke der B33 über die Rotach in Oberteuringen-Neuhaus. Am 24. Oktober die B 31-alt über die Bahn und zwei Ortswege in Friedrichshafen-Manzell sowie die Brücke über die Bahn in Friedrichshafen (Werastraße).</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Autofahrer brauchen diese Woche starke Nerven! Brückenprüfungen verursachen Staus auf B31 und B33]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 12:05:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kooperation endet nach rund 50 Jahren: Alle Grundschüler werden künftig am Ort unterrichtet  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/kooperation-endet-nach-rund-50-jahren-alle-grundschueler-werden-kuenftig-am-ort-unterrichtet;art372493,12504092 ]]></link>      <description><![CDATA[  Rund 50 Jahre lang sind die Grundschüler aus Stetten und Hagnau zwei Schuljahre im jeweiligen Nachbarort unterrichtet worden. Die Kooperation muss nun beendet werden – doch die Grundschule Stetten bleibt bestehen.  ]]></description>
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          Rund 50 Jahre lang sind die Grundschüler aus Stetten und Hagnau zwei Schuljahre im jeweiligen Nachbarort unterrichtet worden. Die Kooperation muss nun beendet werden – doch die Grundschule Stetten bleibt bestehen.<br>
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        Rund 50 Jahre lang sind die Grundschüler aus Stetten und Hagnau zwei Schuljahre im jeweiligen Nachbarort unterrichtet worden. Die Kooperation muss nun beendet werden – doch die Grundschule Stetten bleibt bestehen.



        <p>Die Regelung geht bereits auf die 1970er-Jahre zurück: Die Grundschüler aus Hagnau und Stetten werden nach Klassenstufen aufgeteilt und wechselweise in beiden Orten unterrichtet. Zurzeit erhalten die Zweit- und Drittklässler beider Schulen Unterricht in Stetten, Stettens Erst- und Viertklässler fahren per Bus zu ihren Klassenkameraden in die Schule nach Hagnau.</p> <p>Ab September 2026 soll damit Schluss sein. Dann sollen an beiden Schulstandorten eigenständig jeweils alle vier Klassenstufen unterrichtet werden. Darüber berichtete Bürgermeister Daniel Heß in öffentlicher Gemeinderatssitzung. Heß erklärte: „Das Schulgesetz sieht eine standortübergreifende Zusammenarbeit dieser Art zwischen zwei eigenständigen Grundschulen nicht vor.“</p> <h2>Schulamt erklärt Kooperation für unzulässig</h2> <p>Bei einem Gespräch mit Vertretern des Schulamts im Juli seien er und sein Hagnauer Bürgermeisterkollege Volker Frede darüber informiert worden, dass die Schulkooperation unzulässig ist. Heß betonte jedoch, der Schulstandort Stetten bleibe erhalten. Sowohl das Schulamt als auch das Regierungspräsidium hätten bestätigt, dass Stettens Schülerzahl für den Fortbestand der Schule ausreiche.</p> <h2>Grundschule Stetten bleibt bestehen</h2> <p>Demnach müssen mindestens 16 Schüler angemeldet sein. „Es war mir ganz wichtig, dass unsere Schule bestehen bleibt“, sagte Heß. Ab dem Schuljahr 2026/27 werde der Unterricht klassenübergreifend erfolgen, wie es in kleineren Grundschulen üblich sei. Der Bürgermeister verwies auf die Vorteile der neuen Regelung. Die Schulwege würden kürzer und das bisherige Busfahren entfalle.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Stettener Grundschule</span><span>Aktuell werden gesamt 40 Kinder aus Stetten und Hagnau in Stetten unterrichtet. In der kleinesten Gemeinde im Bodenseekreis gibt es gemäß Rektorin Silke Schönfelder sechs bis zwölf Kinder pro Jahrgang.</span></label></div> <p>Stettens Grundschulleiterin Silke Schönfelder und Lehrerin Tina Westermeier waren in der Sitzung anwesend und beantworteten Fragen der Gemeinderäte zu der neuen Unterrichtsregelung. Katharina Domni, selbst Mutter eines Erstklässlers, fragte, wie es um die Gruppendynamik stehe, wenn sich die Klassen durch jahrgangsübergreifenden Unterricht jedes Jahr neu formierten. „Ich will nicht, dass Kinder darunter leiden, dass etwas wegfällt, was seit 50 Jahren Bestand hatte“, meinte Domni.</p> <h2>Lehrkräfte wollen mit Eltern Konzept entwickeln</h2> <p>Die Lehrerinnen versicherten, sie hätten die Thematik im Blick und wollten gemeinsam mit den Eltern ein stimmiges Konzept entwickeln. Gut vorstellbar sei es für sie, die Klassen 1 und 3 sowie 2 und 4 zusammenzufassen Dann könnten die Kinder jeweils zwei Jahre gemeinsam die Schulbank drücken. Ferner könnten Größere als Experten den Jüngeren etwas erklären und selbst dabei lernen. Vorzeigeschulen wie die Friedrichshafener Bodensee-Schule St. Martin setzten bereits erfolgreich auf dieses Konzept.</p> <h2>Unterricht künftig nicht mehr „nach Busfahrplan“</h2> <p>Silke Schönfelder erläuterte, der Unterrichtsablauf werde sich von dem bereits praktizierten kaum unterscheiden. „Wir arbeiten jetzt schon differenziert, weil jedes Kind seinen eigenen Arbeitsplan hat“, erklärte die Schulleiterin. Kurze Inputs könnten nach Klassen getrennt gegeben werden. Tina Westermeier begrüßte, künftig den Unterricht nach den Kindern und nicht wie bisher nach dem Busfahrplan ausrichten zu können.</p> <p>Gemeinderat Tobias Heiß wollte wissen, ob es keine Option gebe, eine Schulkooperation beizubehalten. Er befand: „Wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht, finde ich, das geht in die falsche Richtung.“ Der Bürgermeister sagte, es gebe die Option, eine Schule als Hauptstelle und die andere als Nebenstelle zu führen. Das bedeute aber, ein Standort müsse für beide die Verwaltung und damit die ganze daran hängende Arbeit übernehmen. Ferner falle in der Nebenstelle die Schulleitung weg. Diese Option einer Kooperation lehnten beide Seiten ab.</p> <p>Daniel Heß brach eine Lanze für die von Schönfelder und Westermeier dargelegten Konzeptideen. „Was die Pädagoginnen übermittelt haben, klingt für mich sehr positiv“, hielt Heß als Fazit fest. Die Gemeinderäte nahmen den Sachverhalt zur Kenntnis.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Kooperation endet nach rund 50 Jahren: Alle Grundschüler werden künftig am Ort unterrichtet]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 16:37:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Das gab es noch nie": Bodensee-Winzer trotzen Regenfällen und der Wein schmeckt nun umso besser  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/das-gab-es-noch-nie-bodensee-winzer-trotzen-regenfaellen-und-der-wein-schmeckt-nun-umso-besser-22-10-25;art416,12503578 ]]></link>      <description><![CDATA[  In weiten Teilen Badens fällt die Weinlese so gering aus wie seit Jahren nicht mehr. Doch die Winzer vom See halten zusammen und retten sich eine solide Ernte.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          In weiten Teilen Badens fällt die Weinlese so gering aus wie seit Jahren nicht mehr. Doch die Winzer vom See halten zusammen und retten sich eine solide Ernte.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/das-gab-es-noch-nie-bodensee-winzer-trotzen-regenfaellen-und-der-wein-schmeckt-nun-umso-besser-22-10-25;art416,12503578]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        In weiten Teilen Badens fällt die Weinlese so gering aus wie seit Jahren nicht mehr. Doch die Winzer vom See halten zusammen und retten sich eine solide Ernte.



        <p>Die Nachricht liest sich auf den ersten Blick dramatisch: Das Deutsche Weininstitut (DWI) vermeldet, dass die Weinernte in Deutschland so gering ausfällt wie seit 2010 nicht mehr. Ein Minus von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahresertrag und von 16 Prozent gegenüber dem Erntedurchschnitt der letzten zehn Jahre sei nach Erhalt der finalen Ernteschätzungen aus allen 13 Weinbaugebieten zu erwarten. Wer sich aber bei Winzern in der Region umhört, erfährt: Es hätte schlimmer kommen können.</p> <h2>Großer Einsatz der Winzer in Meersburg</h2> <p>„Zum Glück kann ich diese Berichte für uns nicht bestätigen“, sagt Martin Frank, Geschäftsführer vom Winzerverein Meersburg auf Nachfrage des SÜDKURIER. Menge und Qualität stimme bei ihnen – dafür sei aber auch der Aufwand für die Winzer doppelt so groß wie im vergangenen Jahr gewesen. „Bis Ende Juli war alles vom feinsten, die Trauben waren in einem Bilderbuchzustand. Durch den vielen Regen danach hat sich aber alles so hochgeschaukelt, dass wir am 3. September und damit so früh wie noch nie zur Lese schreiten mussten.“</p> <p>Durch das viele Wasser habe die Rebe einen Wachstumsschub hingelegt und sei besonders süß geworden. Das lockt Fruchtfliegen an, was wiederum schnell zu Essigfäule bei den Weintrauben führen kann. Für die Winzer habe das bedeutet: Die Reben immer wieder abschreiten und kontrollieren, fauliges Material wegschneiden und teils bei strömendem Regen die Ernte einholen. „Ich ziehe meinen Hut vor den Winzern“, sagt Martin Frank dazu. Deren Einsatz sei es zu verdanken, dass es keine Einbußen gebe.</p> <p>Das DWI hatte unter anderem starke Niederschläge in der zweiten Septemberhälfte als Grund für die geringe Erntemenge dieses Jahr genannt, viele Winzer hätten danach Trauben aussortieren müssen. Die vier größten Weinbaugebiete Rheinhessen, Pfalz, Baden und Württemberg meldeten allesamt eine deutlich geringere Erntemenge.</p> <h2>Dank früher Ernte keine Ausfälle</h2> <p>Einige Kilometer südöstlich von Meersburg blieb man durch eine frühe Ernte ebenfalls von Ernteausfällen verschont. „Wir haben dieses Jahr Anfang September geerntet, also recht früh. Um die danach folgenden Wetterkapriolen sind wir damit herumgekommen“, sagt Tobias Keck vom Winzerverein Hagnau.</p> <p>„Uns war klar, dass die Ernte dieses Jahr nicht überragend ausfällt – aber sie ist trotzdem marktüblich und keine Katastrophe“, berichtet Keck. Man sei zufrieden und die Qualität stimme auch.</p> <h2>So früh wie noch nie mit der Lese begonnen</h2> <p>„Wegen des Niederschlags in der letzten Augustwoche haben wir kurzfristig entschieden, bereits da mit der Ernte zu beginnen. Das gab es noch nie“, sagt Thomas Sättele auch vom Winzerverein Reichenau. Die Ernte betrage zwar rund 20 Prozent weniger als im Vorjahr, das sei aber im Rahmen.</p> <p>„Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, so Sättele. Drei Wochen habe man durchgearbeitet, um die Folgen der Niederschläge zu minimieren. Auch organisatorisch ein nicht zu unterschätzender Aufwand – in kürzester Zeit wurden Freunde und Verwandte organisiert, um bei der Ernte zu helfen.</p> <p>Der Aufwand war es aber wert: „Wir sind mit der Qualität sehr zufrieden. Die Weine bekommen eine weiche und fruchtige Note, liegen damit voll im Trend“, berichtet Sättele. Auch für den Zusammenhalt unter den Winzern habe die ungewöhnlich frühe Ernte gesorgt: „Dieser Herbst hat uns alle zusammengeschweißt. Ich bin sehr stolz, wie wir das gemeistert haben.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Hagnau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Das gab es noch nie": Bodensee-Winzer trotzen Regenfällen und der Wein schmeckt nun umso besser]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 17:50:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Endspurt im Wahlkampf: Beide Bürgermeister-Kandidaten wollen die Wähler mobilisieren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/endspurt-im-wahlkampf-beide-buergermeister-kandidaten-wollen-die-waehler-mobilisieren;art372470,12498063 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei der Stichwahl am 19. Oktober entscheidet sich, wer neuer Bürgermeister wird. Andreas Lipp und Manuel Strasser wollen die Wähler jeweils für sich gewinnen – unter anderem zur Marktzeit. Wie läuft der Endspurt?  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bei der Stichwahl am 19. Oktober entscheidet sich, wer neuer Bürgermeister wird. Andreas Lipp und Manuel Strasser wollen die Wähler jeweils für sich gewinnen – unter anderem zur Marktzeit. Wie läuft der Endspurt?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/endspurt-im-wahlkampf-beide-buergermeister-kandidaten-wollen-die-waehler-mobilisieren;art372470,12498063]]></guid>
      <!-- IPHONE -->
      <dc:subject><![CDATA[
        Bei der Stichwahl am 19. Oktober entscheidet sich, wer neuer Bürgermeister wird. Andreas Lipp und Manuel Strasser wollen die Wähler jeweils für sich gewinnen – unter anderem zur Marktzeit. Wie läuft der Endspurt?



        <p>Es wirkt fast einträchtig, wie Manuel Strasser und Andreas Lipp nahezu zeitgleich vor dem Rathaus zur Marktzeit ihre Stehtische aufbauen – der von Lipp aus Holz, der von Strasser aus Kunststoff. Wie schon in der Vorwoche und auch am 16. Oktober wieder stehen die beiden verbliebenen Kandidaten um das Bürgermeisteramt zur Marktzeit auf dem Rathausplatz – natürlich in gebührendem Abstand.</p> <h2>Kugelschreiber und süße Werbemittel</h2> <p>Bei Manuel Strasser gibt es personalisierte Kugelschreiber, Flaschenöffner und Gummibärchentüten, bei Andreas Lipp Kaubonbons und ein buntes Sortiment an Minischokoriegeln. Beide haben ein Glas Sekt spendiert bekommen – von der donnerstäglichen „Sektrunde“, bestehend aus älteren Damen, die sich parallel zum Markt im Rathausfoyer auf ein Gläschen bei selbstgemachtem Gebäck treffen.</p> <h2>Büro von Jacqueline Alberti ist aktuell verwaist</h2> <p>Kurz vor Marktbeginn kommen auch die Mitarbeiterinnen im Rathaus zurück ins Büro. Sie waren in der Mittagspause im Ort unterwegs, um die Briefwahlunterlagen zu verteilen. Rund 350 von 1300 Wahlberechtigten haben Briefwahl beantragt. Die Angestellten arbeiten gerade ohne ihre Chefin. Jacqueline Alberti sei momentan nicht da. Mehr will niemand sagen. Alberti hatte am 28. September im ersten Wahlgang um das Bürgermeisteramt 11,9 Prozent der Stimmen erhalten. Zur Stichwahl am 19. Oktober sind nur die beiden Bewerber mit den meisten Stimmen im ersten Wahlgang zugelassen, das sind Manuel Strasser und Andreas Lipp.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die letzten Wahlkampftermine der Kandidaten</span><span>Willi Franz aus Manuel Strassers Unterstützerkreis lädt Interessierte am 15. Oktober zum „Garagengespräch“ mit dem Kandidaten bei sich zu Hause im Höhenweg 26 ein. Beginn ist um 17 Uhr, Strasser wird erst etwas später anwesend sein. Andreas Lipp lädt am 17. Oktober ab 19 Uhr in die Ort-Galerie von Hans Kunz in der Ortsstraße zu „Politik im Atelier“. Und am 16. Oktober kann man beide Kandidaten wieder auf dem Markt treffen.</span></label></div> <h2>Stellvertreter Andreas Theiss erledigt anfallende Aufgaben</h2> <p>Aktuell erledigt Albertis ehrenamtlicher Stellvertreter Andreas Theiss neben seiner eigentlichen Arbeit zwei Mal in der Woche die wichtigsten Amtsgeschäfte im Rathaus. Die für 14. Oktober geplante Gemeinderatssitzung findet nicht statt. Auch die für 11. November geplante Sitzung könnte verschoben werden, ist zu hören. Dann voraussichtlich auf einen Termin nach dem 15. November, wenn der neuen Bürgermeister sein Amt antritt.</p> <h2>Viele Besucher haben offenbar keinen Gesprächsbedarf mehr</h2> <p>Unterdessen kommen Andreas Lipp und Manuel Strasser mit einzelnen Marktbesuchern ins Gespräch, von denen sie viele bereits zu kennen scheinen. Viele laufen aber auch an den beiden Kandidaten vorbei, direkt zum Käse- oder Metzgerstand. Er habe seine Entscheidung ohnehin schon getroffen, sagt ein älterer Herr. Lipp ist überzeugt: „Die Leute wollen jetzt einfach nur noch wählen.“ Dennoch stellen ihm Besucher noch die eine oder andere Fachfrage, die er aus seiner langjährigen Erfahrung heraus beantwortet.</p> <p>Um Strassers Stand haben sich Mitglieder seines Unterstützerkreises versammelt. „Man muss den Jungen eine Chance geben“, findet eine ältere Dame aus der Runde. Der frühere Bürgermeister Helmut Keser, der immerhin 24 Jahre lang das Rathaus führte, sei bei seinem Amtsantritt genauso jung gewesen wie Manuel Strasser, sagt sie. Und er sei „wirklich ein guter Bürgermeister“ gewesen, ohne den „wir vermutlich nicht das neue Rathaus bekommen hätten“.</p> <h2>„Auf jeden Fall wird das eine ganz enge Wahl“</h2> <p>Ein anderer Marktbesucher tendierte eher zu Andreas Lipp. Auch um ihn, der erst spät als Bewerber aus der Deckung kam, hat sich ein kleiner Unterstützerkreis gebildet. „Auf jeden Fall wird das eine ganz enge Wahl“, ist ein Besucher überzeugt.</p> <p>Derweil versuchen beide Kandidaten, noch jene zu erreichen, mit denen sie bei ihren Haustürbesuchen und sonstigen Veranstaltungen bislang keinen Kontakt hatten. Manuel Strasser hat sich für die Zeit bis zur Wahl am 19. Oktober von seiner Arbeit im Landratsamt Bodenseekreis freistellen lassen. Er klingelt nochmals an allen Haustüren, wo er bislang niemanden angetroffen hatte. „Mein Ziel ist es, allen Bürgerinnen und Bürgern zumindest einmal persönlich begegnet zu sein.“</p> <p>Andreas Lipp führt vormittags seine Amtsgeschäfte als Ortsvorsteher in Ailingen – „da habe ich ja auch einiges zu tun“ – und ist nachmittags in Daisendorf unterwegs. An diesem Donnerstag habe er noch „eine wichtige Ortschaftsratssitzung“ und muss daher seinen Stand gegen 16 Uhr wieder abbauen. Um kommunale Wärmeplanung und Gewerbeansiedlung gehe es da – „Themen, die auch für Daisendorf relevant sind“.</p> <h2>Bewerbern ist wichtig, dass die Daisendorfer zum Wählen gehen</h2> <p>Jedenfalls wollen beide Kandidaten noch einmal ihr Bestes geben, um möglichst viele Daisendorfer für sich zu gewinnen. Wobei beide immer wieder betonen, wie wichtig es sei, „dass Sie überhaupt wählen gehen“, wie Strasser einer Besucherin sagt.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Endspurt im Wahlkampf: Beide Bürgermeister-Kandidaten wollen die Wähler mobilisieren]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 14:48:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehr als nur Asphalt: Diese Menschen haben eine ganz besondere Beziehung zur B31  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/leben-mit-der-b31-diese-menschen-haben-eine-ganz-besondere-beziehung-zur-strasse-24-10-25;art410936,12497947 ]]></link>      <description><![CDATA[  Straßenwärter, Gästehaus-Betreiberinnen, Busfahrer: Wir stellen Menschen vor, die berufsbedingt eine enge Verbindung zu der Bundesstraße haben. Lesen Sie hier alle Artikel nach!  ]]></description>
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          Straßenwärter, Gästehaus-Betreiberinnen, Busfahrer: Wir stellen Menschen vor, die berufsbedingt eine enge Verbindung zu der Bundesstraße haben. Lesen Sie hier alle Artikel nach!<br>
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        Straßenwärter, Gästehaus-Betreiberinnen, Busfahrer: Wir stellen Menschen vor, die berufsbedingt eine enge Verbindung zu der Bundesstraße haben. Lesen Sie hier alle Artikel nach!



        <p>Sie ist ein ewiges Ärgernis, aber auch die zentrale Verkehrsader des Bodenseekreises: die Bundesstraße 31. In unserer Serie „Mein Job, meine Straße“ widmen wir uns Menschen, in deren Leben die <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> eine wichtige Rolle spielt. Menschen, die auf oder an der Bundesstraße arbeiten oder an ihr leben – und dadurch eine ganz besondere Beziehung zu ihr haben.</p> <h2>Gefahren, Kot, Kuriositäten – das ist der Alltag dieser Straßenwärter auf der B31</h2> <p>Andreas Filusch und Bernhard Specker sind Streckenkontrolleure auf der Bundesstraße. Trotz Warnkleidung fällt die Arbeit ihrer Straßenmeisterei kaum auf. Warum sie den Beruf trotzdem bis zur Rente machen wollen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/gefahren-kot-kuriositaeten-das-ist-der-alltag-dieser-strassenwaerter-auf-der-b31-06-10-2025;art410936,12492959" target="_blank" title="Gefahren, Kot, Kuriositäten – das ist der Alltag dieser Straßenwärter auf der B31">erfahren Sie in unserer Reportage</a>.</p> <h2>Beruflich im B31-Stau: Thomas Grammel erzählt vom Job als Busfahrer am Bodensee</h2> <p>Der 59-Jährige ist viel zwischen Friedrichshafen und Überlingen unterwegs. In der Urlaubszeit kann der Verkehr auf der B31 auch mal den Feierabend hinauszögern. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/beruflich-im-b31-stau-thomas-grammel-erzaehlt-vom-job-als-busfahrer-am-bodensee-28-08-25;art410936,12469409" target="_blank" title="Beruflich im B31-Stau: Thomas Grammel erzählt vom Job als Busfahrer am Bodensee">Warum er seinen Job trotzdem gern macht, erfahren Sie in diesem Artikel.</a></p> <h2>Pünktlich trotz B31: Techniker Alexander Heim rechnet auf seiner Arbeitsroute immer mit Stau</h2> <p>Alexander Heim ist im Bodenseekreis viel unterwegs, um Geräte auszuliefern und zu reparieren. Da könnte die Bundesstraße vor der Tür ein Vorteil sein – wäre sie nicht häufig verstopft. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/puenktlich-trotz-b31-techniker-alexander-heim-plant-bei-arbeitsroute-immer-mit-stau;art410936,12426855" target="_blank" title="Pünktlich trotz B31: Techniker Alexander Heim rechnet auf seiner Arbeitsroute immer mit Stau">In diesem Artikel erzählt er von seinem Leben unterwegs auf der Bundesstraße und welche Auswirkungen sie auf seinen Alltag hat.</a></p> <h2>Zwischen Stau und Ohropax – wie kann eine Unterkunft direkt an der B31 funktionieren?</h2> <p>Leoni und Sonja Stiem betreiben das Fischerstüble, eine Gästeunterkunft an der Hagnauer Hauptstraße. In unserem Porträt erzählen sie, wie der ständige Verkehrslärm ihre Arbeit prägt – <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/unterkunft-direkt-an-der-b31-in-hagnau-am-bodensee-wie-kann-das-ohne-ohropax-funktionieren-20-06-25;art410936,12415997" target="_blank" title="Zwischen Stau und Ohropax – wie kann eine Unterkunft direkt an der B31 funktionieren?">und welche Rolle Yoga und Meditation dabei spielen</a>.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Mehr als nur Asphalt: Diese Menschen haben eine ganz besondere Beziehung zur B31]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 12:18:01 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gaukler, Spielleute und Handwerk: Beim Historischen Stadtfest lebt das Mittelalter wieder auf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/gaukler-spielleute-und-handwerk-beim-historischen-stadtfest-lebt-das-mittelalter-wieder-auf;art372486,12497888 ]]></link>      <description><![CDATA[  Einen Eindruck vom Leben im Mittelalter soll das Historische Stadtfest vermitteln – aber auch der Belustigung dienen. Die Besucher genießen das bunte Spektakel auf dem Schlossplatz, das sich bis in die Burg fortsetzt.  ]]></description>
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          Einen Eindruck vom Leben im Mittelalter soll das Historische Stadtfest vermitteln – aber auch der Belustigung dienen. Die Besucher genießen das bunte Spektakel auf dem Schlossplatz, das sich bis in die Burg fortsetzt.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/gaukler-spielleute-und-handwerk-beim-historischen-stadtfest-lebt-das-mittelalter-wieder-auf;art372486,12497888]]></guid>
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        Einen Eindruck vom Leben im Mittelalter soll das Historische Stadtfest vermitteln – aber auch der Belustigung dienen. Die Besucher genießen das bunte Spektakel auf dem Schlossplatz, das sich bis in die Burg fortsetzt.



        <p>Gaukler, Feuerspucker, Wikinger und Musikanten: Von 10. bis 12. Oktober verwandelt sich der Schlossplatz von Meersburg für das Historische Stadtfest in einen mittelalterlichen Markt. Schon am frühen Freitagnachmittag zur Eröffnung mit Bürgermeisterstellvertreterin Julia Naeßl-Doms und Tourismuschef Daniel Müller hängt der Geruch von über dem Holzfeuer Gebratenem in der Luft. Die Besucher können sich an Entenkeule, Ochsenfetzen, Spanferkel oder Flammlachs laben und die „Speys“ zum Beispiel mit selbst gebrautem Bier aus Tontöpfen oder Met in verschiedenen Geschmacksrichtungen hinunterspülen.</p> <h2>Spektakel soll auch Wissen vermitteln</h2> <p>Doch das von Südevent organisierte Spektakel soll zwar auch, aber nicht nur der Belustigung dienen. Veranstalterin Simone Keil legt Wert auf Authentizität und auf Wissensvermittlung. Zahlreiche Handwerker zeigen vor Ort, wie vor vielen hundert Jahren gearbeitet wird. So steht ein Schmied am glühenden Kohlefeuer und Meister Friedrich drechselt Zierkorken aus Holz für Flaschen aller Art.</p> <h2>Zierkorken statt Essgeschirr und Musikinstrumente</h2> <p>Meister Friedrich, der im bürgerlichen Leben Fritz Hirsch heißt, erklärt: „Drechseln heißt rund machen.“ Um die perfekte Rundung hinzubekommen, bedient er sich einer einfachen, aber zweckmäßigen Konstruktion aus Holz und Schnüren, angetrieben per Fußwippe, ähnlich einer alten Nähmaschine. Wibbogen- oder Wippbogen-Drechselbank heißt das Gerät im Fachjargon.</p> <p>„Es gibt noch Abbildungen dieser Konstruktion, daher weiß man das“, erklärt er. Früher diente die Maschine hauptsächlich dazu, Essgeschirr und Musikinstrumente herzustellen, erzählt der Meister. Über die Herstellung von Musikinstrumenten, nämlich Drehleiern, sei auch er zu seiner Passion gekommen. Aber Instrumente könne er nur in der heimischen Werkstatt herstellen. Da er aber gern auf Märkte gehe, drechsle er vor Ort eben die kleinen Zierkorken.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Historisches Stadtfest</span><span>Das Historische Stadtfest gibt es in der aktuellen Form seit 2022. Zuvor fand in Meersburg ein Mittelaltermarkt unter Regie eines anderen Veranstalters statt. Doch auch beim Historischen Stadtfest gibt es immer wieder Neues. 2023 zog die Reenactment-Messe, also die Nachstellung historischer Dinge und Szenen, vom Neuen Schloss in den Reithof. Neben den Handwerkerzelten findet hier der Großteil der Kinderbelustigung statt. Ritterturniere, Kettenkarussell und Drachenschießen mit Pfeil und Bogen gehören dazu. Fester Bestandteil sind nun auch Auftritte der Cavalieri di Santa Fina aus der italienischen Partnerstadt von Meersburg, San Gimignano, sowie das Spektakel Belebte Burg auf der Meersburg als Erweiterung zum Treiben auf dem Schlossplatz. Auch die um mehr als 70 Prozent vergünstigen Eintrittspreise für Bürger mit nachgewiesen Wohnsitz in der Stadt sind eine Neuerung.</span></label></div> <h2>Bemaltes Geschirr schon im 14. oder 15. Jahrhundert</h2> <p>Auch Anna Axtmann demonstriert ihre Handwerkskunst live. An ihrer Töpferscheibe zeigt die Hafnerin die Entstehung von Schüsseln oder Krügen. „Hafnerin ist das süddeutsche Wort für Töpferin“, erklärt sie. Es gebe je nach Region noch viele weitere Bezeichnungen für das Gewerk – Euler oder Kannenbäcker fielen ihr spontan ein.</p> <p>Auffällig an ihrem Stand sind neben den einfachen braunen Tongefäßen die bemalten Teller und Schüsseln. „Ja, das ist authentisch“, bestätigt Axtmann auf Nachfrage. Bemaltes Geschirr habe es schon früh in Persien gegeben. In Europa sei dies seit dem 14. oder 15. Jahrhundert bekannt, vornehmlich aus Spanien, Frankreich oder Italien. Die verwendeten Muster seien je nach Werkstatt unterschiedlich, oft wurden Blumenmuster aufgemalt, vielfach auch das religiöse Symbol „IHS“ für Iesus Hominum Salvator (Jesus, der Retter der Menschen). Töpferin Axtmann kopiert diese Symbole nach Funden aus Museen oder nach Abbildungen auf Gemälden. „Da die bemalten Keramiken teurer waren als normale, war es eine Prestigesache, diese auch auf Gemälden in den Vordergrund zu rücken“, erklärt sie.</p> <h2>Der Narrenkai hält den Besuchern den Narrenspiegel vor</h2> <p>Nicht ganz so authentisch ist der Narrenkai beim Stadtfest. Im Stil der alten Hofnarren hält er den Besuchern den Narrenspiegel vor und verwandelt seine „Marotte“, das Narrenzepter, kurzerhand auch mal in ein Handy, um zu zeigen, dass moderne Narren ebenfalls ihre Marotten, also Angewohnheiten oder Ticks hätten. Seine Jonglagen erfreuen besonders die kleinen Besucher.</p> <h2>Lernprojekt für Kinder aus Schule und Kindergarten</h2> <p>Darunter waren am Freitag auch 16 Kinder des Horts, der Nachmittagsschulbetreuung. Diese waren auf Betreiben des neuen Tourismusleiters Daniel Müller in Zusammenarbeit mit Veranstalterin Simone Keil eingeladen, das Stadtfest zu besuchen. Am Vormittag vor der eigentlichen Eröffnung hatten sich Handwerker und Marktbeschicker die Zeit genommen, Kindergarten- und Schulkindern ihr Tun im Rahmen eines Lernprojekts ungestört vorzuführen.</p> <p>Extra für die Kinder spielten auch Corvus Corax, die Könige der Spielleute, das Lied der Meerjungfrau. Diese heiße im Dänischen nicht Arielle, wie die Kinder nach dem bekannten Zeichentrickfilm vermuteten, sondern Havfru. Eigentlich sei das Lied für das abendliche Programm mit „Sauf- und Wikingerliedern“ geplant gewesen, wie der Sänger erklärte. Den Schülern war es egal, sie tanzten ausgelassen und sangen den Refrain „Havfru tanzt so gern“ in Dänisch schnell mit.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Gaukler, Spielleute und Handwerk: Beim Historischen Stadtfest lebt das Mittelalter wieder auf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 12:11:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Alpen im Blick: Warum die Sicht über den Bodensee im Herbst klarer ist  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/die-alpen-im-blick-warum-die-sicht-ueber-den-bodensee-im-herbst-klarer-ist;art410936,12497089 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auch wenn es im Herbst abkühlt, ist die Sicht in den kalten Jahreszeiten oft deutlich besser als im Sommer. Die Alpen sind am Bodensee häufiger zu sehen als in den warmen Jahreszeiten. Aber warum eigentlich?  ]]></description>
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          Auch wenn es im Herbst abkühlt, ist die Sicht in den kalten Jahreszeiten oft deutlich besser als im Sommer. Die Alpen sind am Bodensee häufiger zu sehen als in den warmen Jahreszeiten. Aber warum eigentlich?<br>
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        Auch wenn es im Herbst abkühlt, ist die Sicht in den kalten Jahreszeiten oft deutlich besser als im Sommer. Die Alpen sind am Bodensee häufiger zu sehen als in den warmen Jahreszeiten. Aber warum eigentlich?



        <p>Erst die Berge können den Blick über den See im Herbst aufhalten. Die Landschaft mit ihrer blau-grün dominierten Farbpallette im Frühherbst dehnt sich in die Weite. Ganz still liegt der See eingefasst von den sanften Ausläufern des Ufers, während sich im Hintergrund die Alpen erheben. Das Panorama ist nicht nur beeindruckend anzuschauen, es gibt auch physikalische Gründe dafür. Die Zusammenhänge des Spiels aus Luft und Licht erklärt Meteorologe Jürgen Schmidt.</p> <h2>„Je trockener die Luft, desto besser die Sicht.“</h2> <p>Dass der Blick im Herbst oft weiter ist als im Sommer, hängt mit der Reinheit der Luft zusammen. Jürgen Schmidt erläutert: „Je trockener oder sauberer die Luft, desto besser die Sicht.“ Bei hoher Luftfeuchtigkeit lagere sich ebendiese Feuchtigkeit an den kleinen Luft- und Schmutzteilchen ab. Diese sogenannten Aerosole werden dadurch größer. Mit der Zeit wird die Sicht zunehmend schlechter und es bildet sich Nebel. Das Gegenteil ist der Fall bei trockener Luft.</p> <p>Im Herbst kommt es laut Meteorologen Jürgen Schmidt häufiger zum Föhn. „Bei Föhn ist die Luft sehr trocken, und die Sicht entsprechend gut“, erklärt er. Zudem kommen die ersten Kaltlufteinbrüche. Die Kaltfronten beseitigen die vorher noch vorhandene alte und recht schmutzige Luft und bringen neue, saubere und frische Luft zum Bodensee. Die Meeresluft ist noch etwas sauberer, als wenn sie vom Land kommt, erläutert Schmidt.</p> <h2>Bald kommt der Nebel wieder</h2> <p>Im Winter könne der Blick zwar mitunter noch klarer sein als jetzt. Hochdruck und windschwache Lage führen wegen des hohen Feuchtepotenzials des Sees zu Nebel. Vor allem bei Windstille. Noch ist die Sonne kräftig genug, um gegen die Feuchtigkeit anzukommen. „Die Nebeldecke wird noch weggeheizt“, erklärt Schmidt.</p> <p>Wenn die Sonne im Winter flacher steht, nehme ihre Energie jedoch ab. Dann brauche es Kaltluft, um den Nebel wegzublasen. Dabei gilt: „Kaltfronten vom Westen sind gut für die Sicht, da sie vom Meer herkommen.“ Zusammengefasst: Klare Luft bedeutet klare Sicht.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Die Alpen im Blick: Warum die Sicht über den Bodensee im Herbst klarer ist]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 17:54:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auto und Wohnmobil kollidieren auf B31 – und sorgen für Stau im Feierabendverkehr  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/auto-kollidiert-mit-wohnmobil-stau-auf-b31-im-feierabendverkehr;art372478,12495119 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwei Fahrzeuge sind am Dienstagnachmittag auf der Bundestraße 31 bei Immenstaad zusammengestoßen. Bei dem Unfall wurden fünf Personen leicht verletzt. Wann die Strecke wieder frei ist, ist noch unklar.  ]]></description>
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          Zwei Fahrzeuge sind am Dienstagnachmittag auf der Bundestraße 31 bei Immenstaad zusammengestoßen. Bei dem Unfall wurden fünf Personen leicht verletzt. Wann die Strecke wieder frei ist, ist noch unklar.<br>
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        Zwei Fahrzeuge sind am Dienstagnachmittag auf der Bundestraße 31 bei Immenstaad zusammengestoßen. Bei dem Unfall wurden fünf Personen leicht verletzt. Wann die Strecke wieder frei ist, ist noch unklar.



        <p>Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag kurz vor 16 Uhr auf der B31 bei Immenstaad sind fünf Personen leicht verletzt worden. Das berichtet die Polizei in einer Mitteilung. Demnach ist ein 92-jähriger Seat-Fahrer aus einer Firmenausfahrt bei Immenstaad auf die Bundesstraße eingefahren und mit einem Wohnmobil kollidiert. Durch den Aufprall der Kollision wurde der Seat über eine Verkehrsinsel gegen einen Mercedes geschleudert. Der 92-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeschlossen und konnte vom Rettungsdienst befreit werden. Er und seine Beifahrerin sowie die beiden Insassen des Wohnmobils erlitten leichte Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht, heißt es im Polizeibericht.</p> <h2>Rückstau sorgte für Stau für Rettungskräfte</h2> <p>Der Fahrer des Mercedes wurde ebenfalls leicht verletzt und vor Ort medizinisch betreut. Da zunächst von schwereren Verletzungen ausgegangen wurde, war ein Rettungshubschrauber zum Unfallort gekommen. Der Schaden entstandene Schaden liegt der Polizei zufolge im niedrigen fünfstelligen Bereich. Die Freiwillige Feuerwehr sowie die Werksfeuer eines angrenzenden Betriebs waren ebenfalls am Unfallort im Einsatz. Während der Unfallaufnahme war die <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> zunächst voll gesperrt und im weiteren Verlauf einspurig befahrbar. Da die Verkehrsteilnehmer im Rückstau keine entsprechende Rettungsgasse bildeten, wurde die Anfahrt der Rettungskräfte massiv erschwert. Wann die Strecke wieder frei ist, war am Dienstagabend noch unklar.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Auto und Wohnmobil kollidieren auf B31 – und sorgen für Stau im Feierabendverkehr]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 17:49:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gefahren, Kot, Kuriositäten – das ist der Alltag dieser Straßenwärter auf der B31 <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/gefahren-kot-kuriositaeten-das-ist-der-alltag-dieser-strassenwaerter-auf-der-b31-06-10-2025;art410936,12492959 ]]></link>      <description><![CDATA[  Andreas Filusch und Bernhard Specker sind Streckenkontrolleure auf der Bundesstraße. Trotz Warnkleidung fällt die Arbeit ihrer Straßenmeisterei kaum auf. Warum sie den Beruf trotzdem bis zur Rente machen wollen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Andreas Filusch und Bernhard Specker sind Streckenkontrolleure auf der Bundesstraße. Trotz Warnkleidung fällt die Arbeit ihrer Straßenmeisterei kaum auf. Warum sie den Beruf trotzdem bis zur Rente machen wollen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/gefahren-kot-kuriositaeten-das-ist-der-alltag-dieser-strassenwaerter-auf-der-b31-06-10-2025;art410936,12492959]]></guid>
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        Andreas Filusch und Bernhard Specker sind Streckenkontrolleure auf der Bundesstraße. Trotz Warnkleidung fällt die Arbeit ihrer Straßenmeisterei kaum auf. Warum sie den Beruf trotzdem bis zur Rente machen wollen.



        <p>Unaufhörlich dröhnt der Verkehr auf der B31. Auf einer Parkbucht am Straßenrand zu stehen verdeutlicht: Dieses Rauschen hat nichts mit dem Meer zu tun. Alles verschmilzt im Geräuschbrei. Die Straße zu überqueren, wäre lebensgefährlich. Doch wenn etwa ein totes Tier auf der Fahrbahn liegt, müssten die Straßenwärter Bernhard Specker und Andreas Filsuch von der Straßenmeisterei Überlingen diesen Weg riskieren.</p> <p>Bernhard Specker schildert, wie in so einem Fall Autos und Lastwagen auf die Nebenspur ausscheren, um dem Tier auszuweichen. Damit der Verkehr buchstäblich wieder in die Spur kommt, mussten sie den Kadaver entfernen. So haben sie es jüngst mit einem Dachs erlebt, der auf der einspurigen Seite lag. Doch dort konnten Filusch und Specker nicht halten. Sie hätten die Spur blockiert. Also parkten sie an der zweispurigen Seite und warteten. Sie warteten, bis das Dröhnen kurz pausierte. Dann rannten sie auf die gegenüberliegende Fahrbahn und zogen das Tier von der Fahrbahn. Vor dem Rückweg zum Fahrzeug warteten sie wieder. Nur im Ausnahmefall würde der Verkehr runtergebremst werden.</p> <h2>Sie kennen 220 Kilometer Straße wie ihre Westentasche</h2> <p>Die Bundesstraße gehört zum Arbeitsalltag von Bernhard Specker und Andreas Filusch. Sie pflegen sie und sprechen von einem „Straßenkörper“. Seine Haut ist der Asphalt, seine Adern die Entwässerungsvorrichtungen, sein Herz der endlos pulsierende Verkehr. Dieser soll so reibungslos wie möglich laufen.</p> <p>Am Arbeitstag, an dem der SÜDKURIER beide begleitet, steht eine Kontrollfahrt an. Das bedeutet, etwa 80 Kilometer Straße zu untersuchen. Sind die Verkehrszeichen intakt? Stimmen die Umleitungen? Liegt Unrat neben der Fahrbahn? Täglich fahren sie immer andere Strecken ab. Mal Bundesstraßen, mal Landstraßen, mal Kreisstraßen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Serie: Mein Job, meine Straße</span><span>Sie ist ein ewiges Ärgernis, aber auch zentrale Verkehrsader des Bodenseekreises: die Bundesstraße 31. In unserer Serie „Mein Job, meine Straße“ widmen wir uns Menschen, in deren Leben die B31 eine wichtige Rolle spielt. Menschen, die auf und an der Straße arbeiten und leben – und dadurch eine besondere Beziehung zu ihr haben.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Aufgaben einer Straßenmeisterei</span><span>Das Einzugsgebiet der Straßenmeisterei Überlingen umfasst 220 Straßenkilometer. Dazu zählen Kreis-, Land- und Bundesstraßen im Großraum Überlingen. In ihrem Lager sind etwa 14.000 Verkehrszeichen, um verkehrsregulierende Maßnahmen umzusetzen. Kommt es zu einem Unfall, wird die Straßenmeisterei in der Regel von der Polizei informiert und rückt aus. Der Straßenabschnitt muss gesperrt, je nachdem eine Umleitung eingerichtet werden.</span></label></div> <h2>Kollege von Seniorin angefahren</h2> <p>Gerade auf der <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> komme es immer wieder zu quietschenden Reifen von Autos, die gerade noch rechtzeitig abbremsen, schildern die Straßenwärter. Erst vergangenes Jahr habe es sogar einen Kollegen erwischt. Eine ältere Dame habe ihn angefahren, als er am Straßenrand mit dem Freischneider arbeitete. Inzwischen ist er wieder im Einsatz. „Wir sind jeden Tag froh, wenn wir nachhause kommen“, sagt Bernhard Specker angesichts des gewissen Berufsrisikos.</p> <h2>Kot, Schnaps und Tablets</h2> <p>Es geht längst nicht nur um Tempo und Risiko. In den Erzählungen der Straßenwärter wird der „Straßenkörper“ zum Mikrokosmos. Sie erzählen etwa von einem kleinen Hin- und Her mit Graffiti-Sprayern. Nachdem sie ein Motiv weiß übermalt hatten, stand am nächsten Morgen in bunten Lettern auf der Fläche: „Danke für‘s Weißmachen.“ Die Mülleimer auf den Parkplätzen geben einen ungewollten Einblick ins Leben mancher Menschen.</p> <p>Immer wieder erleben die Straßenwärter dabei böse Überraschungen. „Wenn‘s Hundekacke ist, wär‘s vornehm“, sagt Specker vielsagend. Selbst in Nußdorf oder Birnau, wo wir extra eine mobile Toilette aufgestellt haben, liegt der Haufen daneben.“ Außerdem finden sie Tablets, Handys, Schlüssel. Auch Bauschutt werde regelmäßig in die Mülleimer gestopft. 15 bis 20 Säcke Abfall kommen bei einer Kontrollfahrt zusammen und landen auf der Deponie.</p> <p>„Das Kurioseste, was wir gefunden haben, war eine Destille“, erzählt Filusch, eine Schnapsbrennerei für den Heimgebrauch. Tank und Kessel waren offenbar unzureichend gesichert gewesen, sodass sie vom Anhänger fielen. Der Besitzer holte sie allerdings dann bei der Straßenmeisterei ab.</p> <p>Radkappen ist das nur selten vergönnt. Die Straßenwärter lesen sie regelmäßig auf. In der Zentrale ist ein Lager liegengebliebener Exemplare. Manchmal melde sich jemand, in der Regel nicht, sagt Michael Martin, Leiter der Straßenmeisterei in Überlingen.</p> <h2>Beschimpfungen sind Teil des Alltags</h2> <p>Wir halten an. Verpackungsband liegt am Straßenrand. „Es würde sich in der Mähmaschine verwickeln“, erklärt Andreas Filusch. Die Kontrollfahrt ist deutlich langsamer als der Verkehr, etwa 80 Kilometer pro Stunde fahren wir, während wir mit 120 Kilometern pro Stunde überholt werden. „Es ist eine schnelllebige Welt, wenn wir wie ein Hindernis auf der Straße stehen, sind wir der Feind“, sagt Filusch. Und ab und an wird dieses Hindernis anderen zum Ärgernis: „Wir wurden beschimpft, uns wurde der Vogel gezeigt und der Mittelfinger“, schildert der 36-Jährige.</p> <p>Sei es im Einsatz nach einem Unfall oder beim Winterdienst: Beleidigungen bleiben nicht aus. Doch weil die Straßenmeisterei verantwortet, dass die Menschen langsamer fahren oder eine Umleitung nehmen müssen, gehe schnell mal ein Fenster runter, schildert Filusch. Je nach Tagesverfassung prallt die Beleidigung ab, manchmal trifft sie. „Die Bürger sind unsere Kunden, da wollen wir schon freundlich bleiben“, sagt er und setzt hinzu: „Die Verkehrsteilnehmer merken gar nicht, dass wir das für sie machen.“</p> <h2>Abwechslungsreich, aber unsichtbar</h2> <p>Und sie tun viel: Grünpflege, Entwässerung, Schachtwartung, Winterdienst, Mäharbeiten, Umleitungen einrichten und prüfen – zusammengefasst: Sie halten die Verkehrssicherheit aufrecht. Steht ein Schild nach einem Unfall schief oder liegt gar am Boden, reparieren es die Straßenwärter.</p> <h2>Von der Sense zum motorisierten Freischneider</h2> <p>Nach der Schule habe er in mehrere Berufe reingeschnuppert, erzählt Andreas Filusch. Beim Straßenwärter gefiel ihm das breite Aufgabenfeld. Seit 2003 ist der 36-Jährige dem Beruf treu geblieben. Dasselbe bei Bernhard Specker. Nach der Schule folgte die Ausbildung zum Straßenwärter. Etwas anderes kam nicht infrage. Das ist nun 40 Jahre her. 56 Jahre alt ist er jetzt. Wenn er kann, will er den Beruf noch bis zur Rente durchhalten.</p> <p>„Als ich anfing, habe ich Schilder und Leitpfosten noch mit der Sense freigeschnitten“, erzählt Specker. Inzwischen nutzt er dafür einen Freischneider. Die Technik, die Werkzeuge mit Benzinmotoren oder Akkus, habe vieles erleichtert. „Früher war man vielleicht nicht so effektiv, dafür kommt nun die Lärmbelästigung dazu“, sagt Kollege Filusch. Und trotzdem sagen die Straßenwärter, bleibt die Arbeit so oft unbemerkt.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Hagnau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gefahren, Kot, Kuriositäten – das ist der Alltag dieser Straßenwärter auf der B31 <p></p>]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 10:29:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Stau auf der B31? Hier erfahren Sie aktuelle Infos zu Baustellen oder Verkehrsbehinderungen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/stau-auf-der-b31-hier-erfahren-sie-aktuelle-infos-zu-baustellen-oder-verkehrsbehinderungen-21-10-25;art410936,12491295 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tunnel gesperrt, Ortsdurchfahrt dicht, Baustellenampel im Feierabendverkehr? Nicht jeder Stau auf der B31 ist absehbar, mancher Auslöser aber schon. Welche Maßnahmen aktuell für Behinderungen sorgen könnten.  ]]></description>
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          Tunnel gesperrt, Ortsdurchfahrt dicht, Baustellenampel im Feierabendverkehr? Nicht jeder Stau auf der B31 ist absehbar, mancher Auslöser aber schon. Welche Maßnahmen aktuell für Behinderungen sorgen könnten.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/stau-auf-der-b31-hier-erfahren-sie-aktuelle-infos-zu-baustellen-oder-verkehrsbehinderungen-21-10-25;art410936,12491295]]></guid>
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        Tunnel gesperrt, Ortsdurchfahrt dicht, Baustellenampel im Feierabendverkehr? Nicht jeder Stau auf der B31 ist absehbar, mancher Auslöser aber schon. Welche Maßnahmen aktuell für Behinderungen sorgen könnten.



        <p>Oft genug herrscht auf der B31 ohne jede Vorwarnung Stillstand. Unfälle sind vollkommen unvorhersehbar, Ferien- oder Messestau nur in groben Zügen. Es gibt aber auch Verkehrsbehinderungen, die Sie als Pendler, Urlauber oder Durchreisender schon vor Fahrtantritt einkalkulieren können.</p> <p>Die Tunnel im Zuge der Bundesstraße zum Beispiel <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/wie-haeufig-werden-die-b31-tunnel-gewartet;art372474,12220974" target="_blank" title="Herbst-Check: Wie häufig werden die B31-Tunnel eigentlich gewartet?">müssen regelmäßig gewartet werden</a>. Und auch Bauarbeiten sind in der Regel im Voraus bekannt. Informationen zu aktuell anstehenden Maßnahmen, die für Stau auf der B31 am Bodensee sorgen könnten, finden Sie hier im Überblick.</p> <p></p> <p></p> <h2>Vom 22. bis 24. Oktober: Beide B31-Tunnel in Friedrichshafen nachts gesperrt</h2> <p>Von Mittwoch bis Freitag, 22. bis 24. Oktober, werden im Zuge der B31 in Friedrichshafen der Riedleparktunnel und der Waggershausertunnel zwei Nächte gesperrt sein. Die Sperrungen beginnen dem Landratsamt zufolge jeweils um 19 Uhr und dauern bis 6 Uhr am nächsten Morgen. In dieser Zeit finden gesetzlich vorgeschriebene Wartungs- und Inspektionsarbeiten statt. Zudem werden Reparaturen an der Tunnelbetriebstechnik und der Videoanlage vorgenommen. Der Verkehr in Fahrtrichtung Überlingen wird am ZF-Kreisverkehr umgeleitet und über die Ehlersstraße sowie die Keplerstraße zum Maybachplatz (MTU) geführt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Lindau wird an der Abschlussstelle Friedrichshafen-West (L328b) über Sparbruck, die Hochstraße und die Maybachstraße zum Maybachplatz umgeleitet. Von dort führt die Umleitung nach rechts über die Keplerstraße und Ehlersstraße zurück zur B31.</p> <p><em>Wir aktualisieren diesen Artikel fortlaufend und informieren zu angekündigten Verkehrsmaßnahmen auf der B31.</em></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Stau auf der B31? Hier erfahren Sie aktuelle Infos zu Baustellen oder Verkehrsbehinderungen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 28 Sep 2025 11:31:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wetter macht es der Gastronomie nicht immer leicht: So lief der Sommer für Restaurants am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/wetter-macht-es-der-gastronomie-nicht-immer-leicht-so-lief-der-sommer-fuer-restaurants-am-bodensee-06-10-25;art410936,12490076 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Betreiber von Gaststätten am Bodensee blicken auf eine durchwachsene Saison zurück. Sie beschäftigt die Inflation sowie Personal – und Lebensmittelkosten. Hoffnung macht die angekündigte Senkung der Mehrwertsteuer.  ]]></description>
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          Die Betreiber von Gaststätten am Bodensee blicken auf eine durchwachsene Saison zurück. Sie beschäftigt die Inflation sowie Personal – und Lebensmittelkosten. Hoffnung macht die angekündigte Senkung der Mehrwertsteuer.<br>
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        Die Betreiber von Gaststätten am Bodensee blicken auf eine durchwachsene Saison zurück. Sie beschäftigt die Inflation sowie Personal – und Lebensmittelkosten. Hoffnung macht die angekündigte Senkung der Mehrwertsteuer.



        <p>Ganz unzufrieden ist Frank Hallerbach mit der Saison nicht. Er betreibt am Immenstaader Hafen das Hotel und Restaurant „Seehof“. Im Frühjahr lief es in seiner Gastronomie besser als 2024, berichtet er, aber im Sommer gab es auch die verregneten Wochen.</p> <p>Das schlechte Wetter erwähnt auch Tamara Heinzelmann. „Der Juli war natürlich bescheiden“, sagt sie. Gemeinsam mit ihrem Vater Robert führt sie das Gasthaus und Restaurant „Seeblick“ in Hagnau, sie seien hier stark vom Wetter abhängig. „Wir brauchen die Leute draußen auf der Terrasse.“ Im verregneten Juli war demnach zu wenig im Außenbereich los. April und Mai waren in Heinzelmanns Wahrnehmung ebenfalls durchwachsen.</p> <p>Aber: „Der August war für uns sehr gut.“ Die Temperaturen seien angenehm gewesen. Bei zu starker Hitze hätten viele Menschen keinen Hunger. Vielleicht habe auch die <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/hagnau/hinter-den-kulissen-wie-see-gourmet-am-bodensee-bei-mein-lokal-dein-lokal-triumphierte-09-09-25;art372475,12476244" target="_blank" title="Hinter den Kulissen von „Mein Lokal, Dein Lokal“: Bodensee-Gewinner See-Gourmet gibt Einblicke">Teilnahme des Restaurants in der Fernseh-Sendung ‚Mein Lokal, dein Lokal‘</a> zu dem starken Monat beigetragen, mutmaßt Heinzelmann. Die Sendung wurde Mitte August ausgestrahlt. Im September sei im „Seeblick“ zumindest die erste Hälfte wieder eher durchwachsen gewesen.</p> <h2>Hier macht sich die Inflation bemerkbar</h2> <p>Im Vergleich zum Vorjahr habe es einen leichten Anstieg im Sommer gegeben, sagt Heinzelmann. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/so-sah-das-hochwasser-2024-im-bodenseekreis-aus;art410936,12401336" target="_blank" title="Hochwasser 2024 im Bodenseekreis: So sah es bei uns damals aus – und so heute">2024 hatte es Ende Mai und im Juni stark geregnet und Hochwasser am Bodensee gegeben</a>, worunter auch das Gastgewerbe litt. Sowohl dieses als auch letztes Jahr seien so keine sonderlichen starken Jahre gewesen, bestätigt Heinzelmann.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das sagt der Gastro-Verband</span><span>Was die Gastronomen am Bodensee schildern, spiegelt auch die Erkenntnisse des DEHOGA Baden-Württemberg wider. Zwar liegen bislang nur Zahlen für das erste Halbjahr 2025 vor, inflationsbereinigt ist der Umsatz der Gastronomie im Land in diesem Zeitraum aber um 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken, so Pressesprecher Daniel Ohl. Im Juli und August sei auf Basis von Mitgliederrückmeldungen von einer „anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Lage im Sommer“ auszugehen. Eine Umfrage Ende Juli unter 920 Betrieben aus Baden-Württemberg habe ergeben, dass 43 Prozent der teilnehmenden Inhaber fürchten, in diesem Jahr Verluste zu machen.</span></label></div> <p>Ähnlich klingt es bei Heidrun Stärk. Sie betreibt an der Meersburger Promenade die Hotels „Seepromenade“ und „Bacchus“ sowie das Hotel „Schützen“ in der Oberstadt mit zugehörigen Gastronomien. „Es war ganz okay“, sagt Stärk über den diesjährigen Sommer am Telefon. Man merke aber durchaus die Inflation. „Die Leute gehen nicht mehr so oft essen.“ Hotel-Gäste kämen mittlerweile seltener abends zum Essen in die Gaststätten. Zudem haben Wochenend-Trips an den Bodensee in ihrer Wahrnehmung abgenommen, was auch in den Restaurants zu merken sei.</p> <p>Frank Hallerbach aus dem Immenstaader „Seehof“ vermutet zwar, dass seine Klientel von der Inflation nicht ganz so stark betroffen ist. Er ist allerdings froh, dass er neben der Gastronomie auch das Hotel hat – denn während die Gastronomie es schwer habe, laufe es im Hotel gut. Bereits im vergangenen Jahr wurden hier im Restaurant wegen mangelnden Personals die Öffnungszeiten verkürzt. Es gibt zwei Schließtage, an denen nur Hotelgäste bedient werden.</p> <h2>Sieben statt 19 Prozent: Mehrwertsteuer-Senkung macht Gastronomen Hoffnung</h2> <p>Neben dem Personalmangel beschäftigen die Gastronomen auch die gestiegenen Personal- und Lebensmittelkosten. Tamara Heinzelmann vom Hagnauer „Seeblick“ sagt: „Es wird schwieriger in der Gastronomie.“ Hoffnung macht Heinzelmann allerdings die von der Regierung angekündigte Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen. Für Gerichte zum Mitnehmen liegt die Steuer bereits bei sieben Prozent, künftig soll sie auch für in Restaurants verzehrte Speisen von 19 auf sieben Prozent herabgesetzt werden.</p> <p>Inwiefern die Steuersenkung sich in niedrigeren Preisen in den Restaurants niederschlagen würde, ist allerdings fraglich, darauf hatte der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband in der Vergangenheit bereits hingewiesen. Tamara Heinzelmann sagt hierzu, dass die Steuersenkung zumindest Preiserhöhungen verhindert – Preissenkungen kündigt sie aber nicht an. Frank Hallerbach geht ebenfalls nicht davon aus, dass sich die Steuersenkung in niedrigeren Preisen niederschlagen wird.</p> <h2>Diesen Sommer keine „Wow“-Tage</h2> <p>In Friedrichshafen hofft auch Naveed Malik auf die niedrigere Mehrwertsteuer. Der Geschäftsführer von Malik Gastro betreibt unter anderem das Grillhaus „Schussen“ und ist Veranstalter des Häfler Oktoberfests. Im Grillhaus „Schussen“ hatte er keinen guten Sommer. Das lag einerseits am Wetter, andererseits an Bauarbeiten am Hafen.</p> <p>Die Brücke bei der BSB-Werft wurde zu Beginn der Saison über mehrere Monate saniert, Laufkundschaft sei beim „Schussen“ daher ausgeblieben. „Es gab keine Tage, wo wir gesagt haben: ‚Wow‘“, kommentiert Malik. Die ehemalige Fähre, in der sich das Grillhaus befindet, ist auch Vereinsheim des Segel-Motorboot-Clubs Friedrichshafen (SMCF).</p> <h2>Nun endet die Saison</h2> <p>Seit es vor zwei Jahren im August – am 50. Geburtstag von Malik – in der „Schussen“ gebrannt hat, läuft hier allerdings auch nur ein Übergangsbetrieb mit reduziertem Angebot. Mit dem September endet für die „Schussen“ die Saison, anschließend soll renoviert werden. Für das nächste Jahr hofft Malik auch dadurch auf ein besseres Geschäft – allerdings stelle auch er fest: „Wir merken, die Leute sparen und gehen weniger essen.“ Wo früher noch mehrere Gänge bestellt wurden, seien es heute eher Kleinigkeiten.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Hagnau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wetter macht es der Gastronomie nicht immer leicht: So lief der Sommer für Restaurants am Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 15:26:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Habe einfach gehandelt": So wurde dieser 34-Jährige zum Lebensretter auf der B31 in Hagnau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/ich-habe-einfach-gehandelt-wie-ein-34-jaehiger-auf-der-b31-in-hagnau-zum-lebensretter-wurde-29-09-25;art410936,12489337 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Albbrucker rettet einem 70-Jährigen nach einem Herzstillstand am Steuer das Leben. Ein Albtraum für alle Beteiligten – und gleichzeitig ein Moment großer Zivilcourage.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Albbrucker rettet einem 70-Jährigen nach einem Herzstillstand am Steuer das Leben. Ein Albtraum für alle Beteiligten – und gleichzeitig ein Moment großer Zivilcourage.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/ich-habe-einfach-gehandelt-wie-ein-34-jaehiger-auf-der-b31-in-hagnau-zum-lebensretter-wurde-29-09-25;art410936,12489337]]></guid>
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        Der Albbrucker rettet einem 70-Jährigen nach einem Herzstillstand am Steuer das Leben. Ein Albtraum für alle Beteiligten – und gleichzeitig ein Moment großer Zivilcourage.



        <p>Christian Dreger beschreibt sein Erlebnis in Hagnau: „Ich war gerade auf dem Rückweg aus dem Urlaub in Immenstaad, als auf der <a href="https://www.suedkurier.de/thema/b31/" target="_blank" title="" rel="noopener">B31</a> das Auto vor mir plötzlich rechts ran fuhr, um dann wiederum ein paar Augenblicke später einzuscheren. Daraufhin kam es auf die Gegenfahrbahn.“</p> <h2>Klaus Siebold feierte seinen 70. Geburtstag</h2> <p>„Zum Glück war das in einer 30er-Zone“, führt derjenige weiter aus, der Klaus Siebold an seinem 70. Geburtstag das Leben rettete. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/unfall-zwischen-auto-und-lastwagen-in-hagnau-kilometerlange-staus-auf-b31-und-b33;art372495,12470802" title="Unfall zwischen Auto und Lastwagen in Hagnau: Kilometerlange Staus auf B31 und B33">Bewusstlos am Steuer, kollidierte sein Auto mit einem Lastwagen.</a> „Ich bin sofort aus dem Auto gesprungen und habe angefangen, den Mann zu reanimieren“, beschreibt Ersthelfer Dreger die Situation.</p> <p>Währenddessen habe ein Freund, der ebenfalls mit im Kurzurlaub gewesen war, den Notruf gewählt. Glück im Unglück: Nach wenigen Minuten traf ein Ersthelfer ein, der via App alarmiert worden war. Zeitgleich mit ihm erreichte ein Rettungswagen, der auf dem Rückweg von Friedrichshafen nach Überlingen im Stau gestanden hatte, den Unfallort.</p> <h2>„Es war wie ein Albtraum“</h2> <p>In dem Moment hat Christian Dreger geistesgegenwärtig agiert. „In dem Moment denkt man nicht nach, man handelt einfach“, sagt der ehemalige Feuerwehrmann. Im Zuge seiner Ausbildung hatte er Erfahrung mit Erster Hilfe. „Aber so etwas Krasses habe ich bisher nicht erleben müssen.“</p> <p>Erst als der Rettungswagen und später auch der Hubschrauber und die Feuerwehr eingetroffen seien und Klaus Siebold reanimierten, habe er das Ausmaß realisiert, beschreibt der 34-Jährige: „Es war wie ein Albtraum. Und ich mittendrin.“</p> <h2>Bei der Unfallaufnahme flossen Tränen</h2> <p>Dreger blieb die ganze Zeit über am Unfallort. Als er von der Polizei befragt wurde, flossen bei ihm immer wieder Tränen. Auch die Unfallseelsorge war vor Ort. „Wir waren alle fix und fertig. Ich habe auch überlegt, nicht weiterzufahren. Aber letztlich sind wir doch nach Hause gefahren“, so der Ersthelfer.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/herzstillstand-am-70-geburtstag-ersthelfer-retten-klaus-siebold-nach-einem-unfall-auf-der-b31-das-leben;art410936,12484941" title="Herzstillstand am 70. Geburtstag: Ersthelfer retten Klaus Siebold nach Unfall auf B31 das Leben">Als er im SÜDKURIER gelesen habe, dass es Siebold gut gehe, sei ihm ein Stein vom Herzen gefallen, erzählt der Lebensretter</a>: „Der Vorfall ist mir noch lange im Kopf geblieben. Jeden Tag habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie es Herrn Siebold geht und ob er Einschränkungen davontragen wird.“</p> <h2>„Würde es immer wieder so machen“</h2> <p>Verbundenheit besteht nicht zuletzt darin, dass Dreger und Siebold denselben Heimatort teilen: Beide kommen aus Waldshut. Das kaputte Auto von Herrn Siebold stand nach dem Unfall dort auf einem Parkplatz eines Autohauses. „Jeden Morgen haben wir es auf dem Arbeitsweg meiner Frau stehen sehen. Das macht was mit einem“, berichtet der Albbrucker.</p> <p>Dass Christian Dreger überhaupt hinter Klaus Siebold herfuhr, wäre beinahe gar nicht zustande gekommen, erzählt der Ersthelfer: „Eigentlich wollten wir länger im Urlaub bleiben. Aber wegen des Wetters haben wir entschlossen, doch früher zurückzufahren.“</p> <p>Was der Lebensretter vom Hochrhein anderen empfiehlt, die in solch eine Situation geraten? „Irgendwas zu machen, ist besser als nicht zu machen.“ Denn: Falsch machen könne man bei einer Wiederbelebung nichts. „Dass ein paar Rippen brechen, gehört dazu. Aber wegschauen ist viel schlimmer. Das Leben ist das höchste Gut“, stellt Dreger klar. „Ich würde es immer wieder so machen.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Hagnau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Habe einfach gehandelt": So wurde dieser 34-Jährige zum Lebensretter auf der B31 in Hagnau]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 12:23:01 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach dem Dachstuhlbrand: Bewohner-Sprecher loben große Hilfsbereitschaft in der Nachbarschaft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/feuer-drama-in-meersburg-am-bodensee-bewohner-loben-enorme-hilfsbereitschaft-26-09-25;art372486,12488478 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bei Betroffenen sitzt der Schock nach dem Feuer am Dienstag noch tief. Ulli Zimmerer und Bernd Stecher vom Eigentümerbeirat berichten von großer Solidarität im Wohnquartier – und erzählen, wie sie den Tag erlebt haben.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Bei Betroffenen sitzt der Schock nach dem Feuer am Dienstag noch tief. Ulli Zimmerer und Bernd Stecher vom Eigentümerbeirat berichten von großer Solidarität im Wohnquartier – und erzählen, wie sie den Tag erlebt haben.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/feuer-drama-in-meersburg-am-bodensee-bewohner-loben-enorme-hilfsbereitschaft-26-09-25;art372486,12488478]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bei Betroffenen sitzt der Schock nach dem Feuer am Dienstag noch tief. Ulli Zimmerer und Bernd Stecher vom Eigentümerbeirat berichten von großer Solidarität im Wohnquartier – und erzählen, wie sie den Tag erlebt haben.



        <p>Nach dem Dachstuhlbrand am 23. September in der Lichtenwiese in Meersburg sieht es auf dem Gelände der Mehrfamilienhäuser noch verheerend aus. Statt des Dachs ist ein klaffendes Loch zu sehen, an der Stirnseite blättert ein Teil der Dämmung. Rot-weiß-gestreifte Absperrbänder flattern im Wind, auf der Wiese der betroffenen Haushälfte liegen Dachziegel und Reste des Schornsteins. Zerbrochene Ziegel türmen sich vor der Haustür der Nummer 21.</p> <p>Beim Vor-Ort-Termin mit dem SÜDKURIER tragen Bewohner notwendige Dinge aus ihren Wohnungen, sie sind bekleidet mit Gummistiefeln und Schutzmasken – vorsichtshalber, um keine schädlichen Stoffe einzuatmen. Die Wohnungen im Erdgeschoss und im ersten und zweiten Obergeschoss sind zum Betreten freigegeben; dort zu übernachten, wird jedoch nicht empfohlen. Mehr Auskunft möchten die Bewohner nicht geben, zu tief sitzt noch der Schock.</p> <h2>Vom Frühstück weg direkt zum Brandort</h2> <p>An ihrer Stelle berichten auf Nachfrage die beiden Mitglieder des Eigentümerbeirats, Bernd Stecher und Ulli Zimmerer, stellvertretend für Eigentümer und Mieter der insgesamt 24 Wohnungen.</p> <p>Bernd Stecher, der selbst ein paar Häuser weiter wohnt, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/dachstuhlbrand-in-meersburg-feuerwehr-im-grosseinsatz;art372486,12486980" target="_blank" title="Dachstuhlbrand in Meersburg: Feuerwehr mit Großeinsatz">saß am Morgen des Brandes beim Frühstück</a>, als seine Tochter, die in Haus Nummer 21a lebt, aufgeregt anrief und berichtete, dass es nebenan brenne. Beim Blick aus dem Fenster sah er die Flammen lodern. Er sei gleich hinübergelaufen, und als er die Feuerwehrfahrzeuge gesehen habe, habe er das Ausmaß des Einsatzes erst richtig begriffen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Einsatz</span><span>Gegen 6.15 Uhr am 23. September wurde der Brand gemeldet, gegen 13.30 Uhr konnten die Bewohner des angrenzenden Hauses 21a wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Bewohner des Brandobjekts Nummer 21 konnten am frühen Abend in die unteren Wohnungen, um nötige Dinge zu holen, ins zweite Obergeschoss wurden sie nur unter Begleitung der Feuerwehr gelassen. Die Wohnungen unter dem Dach, wo der Brand ausgebrochen ist, sind nicht begehbar. Die Brandursache ist aktuell noch unklar. Rund 170 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Neben den Feuerwehren aus dem Gemeindeverwaltungsverband kam die Wehr aus Immenstaad, der Hubsteiger der ZF-Werksfeuerwehr Friedrichshafen und ein Fahrzeug des Landkreises mit Ersatzkleidung für Atemschutzträger. Zudem waren die Schnelleinsatzgruppen des Deutschen Roten Kreuz aus Meersburg und Salem sowie Rettungskräfte der Johanniter Unfallhilfe vor Ort.</span></label></div> <h2>Mit Decken, Kaffeemaschine und Wasserkocher zum Sammelpunkt</h2> <p>Er rief die Hausverwaltung an, um sie zu informieren. Dann habe er sich gefragt: „Wie kann ich helfen?“ Er brachte die Bewohner, die teils nur in leichter Bekleidung im Freien standen, zum Pavillon des Deutschen Roten Kreuzes. Während er dann Decken, Kaffeemaschine und Wasserkocher zum Sammelpunkt trug, seien andere Nachbarn mit Tassen oder Essen gekommen, um die Helfer bei der Versorgung der Bewohner und Einsatzkräfte zu unterstützen. Später habe er als Bindeglied zwischen Bewohnern, Hausverwaltung und Rettungskräften fungiert, erklärt Stecher.</p> <p>Ulli Zimmerer, der in der nicht vom Feuer betroffenen Haushälfte 21a wohnt, stand gerade unter der Dusche, als es Sturm bei ihm klingelte. Er lief ins Freie und sah die vier bis fünf Meter hohen Flammen aus dem Dach nebenan schlagen. Dann habe er viele Dinge ganz automatisch getan, wie er erzählt: „Manches davon auch total irrational“, sagt er am Tag danach, mit etwas Abstand. „Ich habe meine Wohnungstür abgeschlossen.“ Auch er half, die Bewohner der betroffenen Wohnungen zum Pavillon des Roten Kreuzes zu bringen.</p> <h2>Nachbarn bringen Essen für die Bewohner vorbei</h2> <p>Ulli Zimmerer, der wie auch Bernd Stecher am Brandtag nicht zur Arbeit gehen konnte, ist begeistert über die große Solidarität der Nachbarschaft in dem Stadtviertel. „Es war fantastisch, wie viele Menschen Essen gebracht haben.“ Auch den Einsatz der Hausbewohner lobt er. Im Brandobjekt Nummer 21 sei ein Mieter durch alle Stockwerke gegangen und habe an alle Türen geklopft, um die anderen Bewohner zu informieren und dafür zu sorgen, dass alle das Haus verlassen.</p> <p>Im Haus 21a mussten alle Wohnungstüren aufgebrochen werden, da zunächst unklar war, ob alle Bewohner dort ins Freie gegangen waren. Die Hausverwaltung habe dafür gesorgt, dass die Türen bis zum Abend repariert waren, auch das Treppenhaus sei gereinigt worden. Als Laie beurteile er auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehren und Rettungskräfte als „sehr gut.“</p> <h2>Bürgermeister lobt Zusammenarbeit der Feuerwehren</h2> <p>B<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/nach-feuer-in-dachgeschosswohnung-in-meersburg-brandursache-weiter-unklar;art372486,12487746" target="_blank" title="Nach Feuer in Dachgeschosswohnung: Brandursache weiter unklar">ürgermeister Robert Scherer, der am Brandtag bis zum frühen Nachmittag vor Ort war</a>, lobt am Abend in der Stiftungsratssitzung ebenfalls die Zusammenarbeit der verschiedenen Wehren: „Das war ein Vorzeige-Einsatz der interkommunalen Zusammenarbeit!“ Neben den Drehleitern aus Meersburg und Uhldingen-Mühlhofen sei der Hubsteiger der ZF-Werksfeuerwehr aus Friedrichshafen zum Einsatz gekommen. Dieser sei angefordert worden, da der Ausleger etwas länger sei und bis an die hinterste Ecke des Gebäudes reichte. So habe man verhindern können, dass das Feuer auf das nächste Haus übergreift.</p> <h2>„Für mich war das ein Großbrand“</h2> <p>Robert Scherer lobte namentlich die freiwilligen Helfer Bernd Stecher und Ulli Zimmerer, ebenso die Mitarbeiter des Ordnungsamts, Ulrike Staiger-Heinzmann und Dejan Jovcic, die es trotz der noch auslaufenden Saison geschafft hätten, für die rund 20 Betroffenen bei Bedarf Unterkünfte zu besorgen. „Es waren wirklich viele Menschen betroffen, für mich war das ein Großbrand“, meinte Scherer, auch wenn es sich fachlich um einen Dachstuhlbrand gehandelt habe.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach dem Dachstuhlbrand: Bewohner-Sprecher loben große Hilfsbereitschaft in der Nachbarschaft]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 17:43:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hochherrschaftliche Räume und Taglöhner-Wohnungen: Traumhafte Blicke aus barocken Kleinoden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/hochherrschaftliche-raeume-und-tagloehner-wohnungen-traumhafte-blicke-aus-barocken-kleinoden;art372486,12486670 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zimmermeister und Restaurator Sebastian Schmäh führt durch zwei barocke Altstadthäuser, die er denkmalgerecht und energetisch saniert. Vom einen schaut man auf die Zugbrücke der Burg, vom anderen über See und Altstadt.  ]]></description>
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          Zimmermeister und Restaurator Sebastian Schmäh führt durch zwei barocke Altstadthäuser, die er denkmalgerecht und energetisch saniert. Vom einen schaut man auf die Zugbrücke der Burg, vom anderen über See und Altstadt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Zimmermeister und Restaurator Sebastian Schmäh führt durch zwei barocke Altstadthäuser, die er denkmalgerecht und energetisch saniert. Vom einen schaut man auf die Zugbrücke der Burg, vom anderen über See und Altstadt.



        <p>Seeblick? Den haben viele Häuser am Bodensee. Dieses Panorama ist viel mehr: Zusätzlich zum Wasser eröffnet sich die romantische Dächerlandschaft der Meersburger Altstadt. „Das ist für mich das Highlight heute, der Blick aus dieser obersten Dachwohnung – ein Megatraum!“ So stimmt Zimmerermeister und Restaurator Sebastian Schmäh am Tag des offenen Denkmals rund 40 Interessierte auf den Gang durch das schmale Fachwerkhaus in der Winzergasse 20 ein.</p> <p>Hier entstehen auf rund 220 Quadratmetern vier Wohnungen, die allesamt fest vermietet werden – Ferienwohnungen sind nicht vorgesehen. Eine Meersburger Familie, die in Bayern als Unternehmer erfolgreich sei und in ihrer Heimatstadt investiere, habe es gekauft. Das Haus wird komplett denkmalgerecht und energetisch saniert und soll ein Paradebeispiel für modernen Komfort in historischer Bausubstanz werden, hatte Schmäh angekündigt.</p> <p>Die Winzergasse 20 ist Teil jener Bebauung, die in Meersburg bereits 1954 zum ersten Gesamtensembleschutz in Baden-Württemberg führte – und an den man sich laut Schmäh wieder konsequenter halten sollte. Das Fachwerkhaus entstand im 18. Jahrhundert auf den alten Wehranlagen, die damals, im Barock, nicht mehr nötig waren. Sie wurden als Fundamente genutzt, was man auch im Haus sehen kann. Dort erinnert eine meterdicke Wand an die alte Schutzwehr.</p> <p>Mit Ausnahme eines Steingebäudes, das Schmäh auf 1550 bis 1600 datiert, entstand die ganze Häuserzeile in der Winzergasse um 1740 bis 1780, als das Barock in Blüte stand. „Aber hier, in diesen engen Räumen, wohnten ganz arme Leute.“</p> <p>Sowohl in der Winzergasse 20 als auch beim Haus gegenüber in der Steigstraße 15, durch das Schmäh später führte, arbeitet er ohne Architekt. „Es braucht ja keine neue Planung, die Räume sind da, wir lösen das im Zusammenspiel vieler Meersburger Handwerker.“</p> <h2>Überraschung hinter Heraklitplatten</h2> <p>Welche herausfordernden Überraschungen ein Baudenkmal bereithalten kann, illustrierte Schmäh anhand einer Decke im ersten Obergeschoss des Fachwerkbaus. „Das ist ein ganz besonderer Raum und das war uns so nicht bewusst.“ Bei der Entfernung der alten Verkleidungen kam eine barocke Kassettendecke zum Vorschein. „Das hat eine Rückbaukolonne gemacht und da war ich zum Glück im richtigen Moment da, gerade als sie die abgehängte Decke aus Heraklitplatten heraussägten.“ Der Restaurator konnte gerade noch verhindern, dass der barocke Schatz darunter mit zerstückelt wird.</p> <p>Für einen Auftrag wie diese Decke berechne ein akademischen Restaurator schnell mal 30.000 Euro. In solchen Fällen kann Schmäh auf einen Posten für Unvorhergesehenes zurückgreifen, den er bei der Restaurierung von Holzkonstruktionen von vornherein einplane.</p> <p>Ein Schaden, der zu Beginn des Rückbaus entstand, ist ebenso leicht zu beheben wie kaputte Leisten oder der Ersatz der fehlenden eineinhalb Kassettenstücke. Das größte Problem war die Fassung mit Kreidefarbe, die in Absprache mit einem Restaurator entsteht. Zwei junge Leute, die in Schmähs Zimmerei ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Denkmalschutz absolvieren, „können so etwas sehr einfach machen und das ist dann kosteninteressant“.</p> <p>Die Farbe entstand aus massenweise Tafelkreide: „Unsere Azubis haben da einen ganz tollen Job gemacht. Wir erhalten eine alte Technik und finden für den Kunden eine tragbare Lösung.“ Es sei ja kein Geheimnis: „Es gibt genügend Investoren, wenn die so eine Decke sehen, dann wird sie in einer Nacht- und Nebelaktion in den Ofen geschoben.“</p> <p>Bei solchem Aufwand wird klar, dass man bei einem Denkmal nicht im Oktober mit dem Bauen anfangen und vor Ostern fertig sein kann. Solche Gebäude bräuchten acht bis zwölf Monate Umbauzeit, sagte Schmäh bewusst in Richtung Öffentlichkeit.</p> <h2>Eines der hochwertigsten Denkmale in der Stadt</h2> <p>Das zweite historische Haus, durch das Schmäh an diesem Tag führte, liegt in der Steigstraße 15, keine 100 Meter von der Winzergasse 20 entfernt. Das barocke Wohn- und Geschäftsgebäude ist für Schmäh „eines der hochwertigsten Denkmale“ überhaupt in der Stadt und wird originalgetreu instandgesetzt. Auch an diesem Holderbach-Haus arbeitet er zusammen mit einheimischen Handwerkern ohne Architekt.</p> <p>Bei beiden Gebäuden geht es insbesondere um den Erhalt der Dachlandschaft. In den Sichtachsen sind beide mit „alten Denkmalbibern“ eingedeckt, „die von Erlus sehr aufwändig für uns hergestellt werden“. Die historischen Biberschwanz-Ziegel der Firma aus Neufahrn/Niederbayern liegen auch auf dem Dach der Meersburger Pfarrkirche. Während ein Standard-Industrieziegel bei 12 Euro pro Quadratmeter liege, koste der „Erlus Sinterbiber Bodenseebund“ über 50 Euro. Das Besondere ist der changierende Brand, der für ein lebendiges Farbenspiel sorge.</p> <h2>Exponierte Lage an der Handelsstraße</h2> <p>Die Zimmer im Haus sind laut Schmäh herrschaftliche, barocke Verwaltungszimmer von hoher Qualität. „Ein besonderes Haus in zentraler Lage an der Handelsstraße nach Ulm.“ Denn in der Unterstadt zwischen „Wilder Mann“ und „Schiff“ lag früher der Handelshafen, dort wurde die Fracht aus den Lädinen in Fuhrwerke umgeladen, die dann durch die Steigstraße fuhren.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Prominenter Blick</span><span>Durch den „tollen Fensterbestand mit dem alten Schlierenglas“ in der Steigstraße 15 übrigens konnte man nicht nur 2003 die Dreharbeiten zum Film „Schwabenkinder“ beobachen, der die seit dem 19. Jahrhundert fast unveränderte Kulisse nutzte. Durch diese damals schon über 100 Jahre alten Fenster blickte auch einer der größten deutschen Schauspieler des 20. Jahrhunderts auf die Stadt. Heinz Rühmann wohnte während der Dreharbeiten zum Film „Briefträger Müller“ 1953 im Holderbach-Haus. In den 1950er Jahren nutzte man die im Krieg unzerstört gebliebene Stadt am See gern als Drehort.</span></label></div> <p>Die historischen Fensterrahmen mit Schlierenglas sind zum größten Teil erhalten. Wo Ergänzung nötig war, wurden – wie gegenüber in der Winzergasse 20 – Fenster verwendet, die die Zimmerei Schmäh zusammen mit der österreichischen Firma Gaulhofer entwickelt hat. „Es ist kein Unterschied zu den historischen erkennbar“, betont Schmäh.</p> <p>Schmäh, auch CDU-Stadtrat, dankte dem anwesenden Bauherrn Kochendorfer auch für das Nutzungskonzept: Mehrere Wohnungen werden fest vermietet, eine oder zwei sollen zu Ferienwohnungen werden und unten, im ehemaligen Malergeschäft, ist eine Gewerbeeinheit vorgesehen. „Man hat sich sehr viel Gedanken gemacht über die Nutzung, hat auch Gespräche mit dem Bürgermeister geführt.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Hochherrschaftliche Räume und Taglöhner-Wohnungen: Traumhafte Blicke aus barocken Kleinoden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 16:01:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das sind die Erstklässler aus Owingen, Hagnau, Uhldingen, Meersburg, Salem, Frickingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/das-sind-die-erstklaessler-aus-hagnau-uhldingen-meersburg-salem-und-frickingen;art372476,12486512 ]]></link>      <description><![CDATA[  Für zahlreiche Kinder aus der Region startete jetzt das Abenteuer Schule. Wir zeigen Ihnen die Bilder – und ergänzen sie laufend!  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Für zahlreiche Kinder aus der Region startete jetzt das Abenteuer Schule. Wir zeigen Ihnen die Bilder – und ergänzen sie laufend!<br>
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        Für zahlreiche Kinder aus der Region startete jetzt das Abenteuer Schule. Wir zeigen Ihnen die Bilder – und ergänzen sie laufend!



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      <dc:rights><![CDATA[Das sind die Erstklässler aus Owingen, Hagnau, Uhldingen, Meersburg, Salem, Frickingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 10:48:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Herzstillstand am 70. Geburtstag: Ersthelfer retten Klaus Siebold nach Unfall auf B31 das Leben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/herzstillstand-am-70-geburtstag-ersthelfer-retten-klaus-siebold-nach-einem-unfall-auf-der-b31-das-leben;art410936,12484941 ]]></link>      <description><![CDATA[  Während er sein Auto lenkt, erleidet Klaus Siebold einen Herzstillstand – und das an seinem 70. Geburtstag. Sein Überleben verdankt er etlichen glücklichen Umständen und vielen Helfern und Ärzten, die schnell reagierten.  ]]></description>
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          Während er sein Auto lenkt, erleidet Klaus Siebold einen Herzstillstand – und das an seinem 70. Geburtstag. Sein Überleben verdankt er etlichen glücklichen Umständen und vielen Helfern und Ärzten, die schnell reagierten.<br>
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        Während er sein Auto lenkt, erleidet Klaus Siebold einen Herzstillstand – und das an seinem 70. Geburtstag. Sein Überleben verdankt er etlichen glücklichen Umständen und vielen Helfern und Ärzten, die schnell reagierten.



        <p>Sein Geburtstag hätte für Klaus Siebold auch zum Todestag werden können. Denn der 70-Jährige erlitt einen medizinischen Notfall, während er seinen Ehrentag mit einem Tagesausflug an den Bodensee feierte. Er saß in seinem Auto und war auf der Bundesstraße 31 auf dem Rückweg nach Hause an den Hochrhein. Dann passierte es: Er erlitt während der Fahrt am Steuer seines Autos einen plötzlichen Herzstillstand.</p> <p>Es sind mehrere glückliche Umstände im Unglück, die Klaus Siebold das Leben retteten. Zunächst: Der Unfall passierte auf der B31-Ortsdurchfahrt in Hagnau – hier gilt Tempo 30, die Geschwindigkeit ist also viel niedriger als auf freier Strecke. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/unfall-zwischen-auto-und-lastwagen-in-hagnau-kilometerlange-staus-auf-b31-und-b33;art372495,12470802" title="Unfall zwischen Auto und Lastwagen in Hagnau: Kilometerlange Staus auf B31 und B33">Bewusstlos am Steuer, rollte der Renault erst nach rechts, dann Richtung Gegenspur. Dort kollidierte das Auto mit einem Lastwagen. </a>„Ich kann mich an den Moment, als es geschah, nicht erinnern“, sagt Klaus Siebold, „ich habe nichts mitgekriegt.“</p> <h2>Ersthelfer und Rettungskräfte schnell zur Stelle</h2> <p>Dass die Sache für den 70-Jährigen am Ende gut ausging, ist auch Passanten und der nachfolgenden schnellen medizinischen Versorgung zu verdanken, heißt es in einer Mitteilung des Medizin Campus Bodensee. Passanten zogen den 70-Jährigen nach dem Unfall aus seinem Auto, alarmierten die Notrufnummer 112 und wurden telefonisch zur sofortigen Reanimation angeleitet. Nach wenigen Minuten traf ein Ersthelfer des Vereins „Region der Lebensretter“ ein, der via App auf seinem Mobiltelefon alarmiert worden war, so das Klinikum.</p> <p>Zeitgleich mit ihm erreichte ein Rettungswagen, der auf dem Rückweg von Friedrichshafen nach Überlingen gewesen war, den Unfallort. Anschließend landete der<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/umzug-geplatzt-rettungshubschrauber-christoph-45-bleibt-nicht-im-bodenseekreis-30-04-25;art410936,12373058" target="_blank" title="Umzug nach Wittenhofen geplatzt: „Christoph 45“ bleibt doch nicht im Bodenseekreis"> Rettungshubschrauber Christoph 45</a> mit einem Notarzt an Bord, welcher gemeinsam mit den bereits eingetroffenen Rettern Klaus Siebold stabilisierte. Der Verletzte wurde ins Klinikum Friedrichshafen gebracht, wo er auf der Intensivstation und von Kardiologen behandelt wurde.</p> <h2>Nach neun Tagen fährt der 70-Jährige im reparierten Auto nach Hause</h2> <p>Neun Tage später konnte der 70-Jährige mit dem eigenen, mittlerweile reparierten Auto nach Hause an den Hochrhein fahren. „Ich war sehr zufrieden und glücklich darüber, dass alles so schnell und vor allem glücklich ausging“, sagt Klaus Siebold. Nach der Behandlung im Klinikum Friedrichshafen kann der passionierter Musiker und Musiklehrer wieder seiner gewohnten Tätigkeit nachgehen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was bei Herzstillstand zu tun ist</span><span>1. Prüfen: Prüfen Sie, ob die ohnmächtig gewordene Person tatsächlich bewusstlos ist. „Sprechen Sie die Person laut an“, so die Empfehlung der Deutschen Herzstiftung. Wenn die Person nicht reagiert und sich der Brustkorb nicht bewegt, liegt mit großer Wahrscheinlichkeit ein Herzstillstand vor.<br /> 2. Notruf absetzen: Schnell Hilfe zu rufen: Wählen Sie den Notruf 112.<br /> 3. Reanimieren: Beginnen Sie dann sofort mit der Herzdruckmassage. Die Patientin oder der Patient liegt auf dem Rücken. Sie knien neben der Person. Legen Sie eine Hand auf die Mitte des Brustkorbes und die zweite auf den Handrücken der ersten. Mit gestreckten Armen das Brustbein tief (5 bis 6 Zentimeter) und schnell (100 bis 120 Mal pro Minute) in Richtung Wirbelsäule drücken. Nach jedem Drücken vollständig entlasten, ohne den Kontakt zwischen Hand und Brustbein zu verlieren. Die Herzdruckmassage wird so lange fortgeführt, bis das Rettungsteam eintrifft. Falls vorhanden, einen Automatisierten Externen Defibrillator (AED) anwenden.</span></label></div> <p>Im Gespräch mit Professor Dr. Volker Wenzel, Chefarzt der Klinik für Anästhesie Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, sei ihm klar geworden, welches Glück er an seinem Geburtstag hatte, heißt es seitens des Klinikums weiter. Dass Klaus Siebold jetzt schon wieder an der Musikschule Saxophon, Klarinette und Jazzband unterrichten kann, sei keine Selbstverständlichkeit. Bei diesem lebensbedrohlichen Zustand entscheide die Dauer des unbehandelten Herzstillstands darüber, ob sich ein Patient vollständig erholt, ein Pflegefall wird oder stirbt. Hier zähle jede Minute.</p> <h2>Konzert als Dankeschön für Retter und medizinische Kräfte</h2> <p>Das Team der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin hat den Patienten ebenfalls behandelt. Dessen Chefarzt Professor Dr. Sinisa Markovic sagt: „Dieser Fall illustriert sehr schön, dass es nicht ein einzelner Held ist, der ein Leben rettet, sondern ein großes Team aus unterschiedlichsten Berufsgruppen.“</p> <p>Klaus Siebold hat seine Rettung und Genesung also vielen Menschen zu verdanken. Dafür will er sich revanchieren: „In den Herbstferien komme ich mit meinen Musikschülern der Jazz-Musik-Band Bad Säckingen ans Klinikum Friedrichshafen und geben dort ein Konzert“ – als Dank für seine Retter, die behandelnden Ärzte, die Pflegekräfte und das gesamte Klinikum.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 14:38:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Unter 20 Stunden: Sarah Thomas schwimmt in Rekordzeit von Bodman nach Bregenz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/unter-20-stunden-us-amerikanerin-sarah-thomas-durchschwimmt-den-bodensee-in-rekordzeit-22-09-25;art410936,12483006 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die 43-jährige US-Amerikanerin hat den Bodensee in 19 Stunden, 51 Minuten und 12 Sekunden durchquert. Der Wind half ihr dabei, doch sorgte er auch für einen "wilden Ritt".  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die 43-jährige US-Amerikanerin hat den Bodensee in 19 Stunden, 51 Minuten und 12 Sekunden durchquert. Der Wind half ihr dabei, doch sorgte er auch für einen "wilden Ritt".<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Die 43-jährige US-Amerikanerin hat den Bodensee in 19 Stunden, 51 Minuten und 12 Sekunden durchquert. Der Wind half ihr dabei, doch sorgte er auch für einen "wilden Ritt".



        <p>Es ist 5.16 Uhr morgens. In Bregenz ist es noch dunkel. Plötzlich ist ein Jubel zu hören. Eine Frau im Badeanzug und mit blauem Licht an der Badekappe steigt aus dem Bodensee, dreht sich um, streckt beide Arme in die Höhe und jubelt. Und es kommt ein Echo aus zwei Booten, die auf dem See in Ufernähe warten.</p> <h2>Sie bleibt vermutlich als erster Mensch unter 20 Stunden</h2> <p>Kaum jemand hat diese Aktion bemerkt. Und doch ist es das Ende einer Leistung, die vor allem bei den Langstreckenschwimmern Furore machen wird. Die US-Amerikanerin Sarah Thomas hat in diesem Moment geschafft, was vor ihr vermutlich noch keinem Menschen gelungen ist: die knapp 64 Kilometer lange Strecke zwischen Bodman und Bregenz in unter 20 Stunden zurückzulegen – und das ohne Pause, nur im Badeanzug und mit Schwimmbrille. Selbst während sie isst und trinkt, darf sie sich nirgends festhalten. So sehen es die Regeln vor.</p> <h2>43-Jährige sammelte bereits zahlreiche Rekorde</h2> <p>Sarah Thomas entdeckte 2007 für sich das Marathon-Schwimmen und war schnell mit Open-Water-Solo-Projekten erfolgreich, so der Veranstalter. 2013 durchquerte sie den Lake Tahoe in den USA zwei Mal, keine zwei Monate später schwamm sie als erste Person den Lake Memphremagog in beide Richtungen (80,4 Kilometer). 2017 brach die US-Amerikanerin den Weltrekord für das längste strömungsneutrale Schwimmen mit der Durchquerung des Lake Powell zwischen Utah und Arizona. Ein Jahr später legte sie 168,3 Kilometer in 67 Stunden und 16 Minuten im Lake Champlain zurück.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Marathon Swimmers Federation</span><span>Die internationale Organisation widmet sich vor allem dem Solo-Marathon-Schwimmen. Hier gibt es klare Regeln, die befolgt werden müssen. So dürfen die Schwimmer beispielsweise lediglich eine Badehose oder einen Badeanzug sowie eine Badekappe und eine Schwimmbrille tragen. Auf dem Weg ins Ziel dürfen sie verpflegt werden, doch sie dürfen sich auch dabei nirgends festhalten.</span></label></div> <p>Zwei Monate nach dieser Leistung erhielt sie die Diagnose Brustkrebs. Sie unterzog sich einer Operation sowie einer Strahlen- und Chemotherapie. Währenddessen schwamm sie, so oft und so viel sie konnte. Ein Jahr nach der Behandlung, im September 2019, holte sie sich den nächsten Rekord: Sie durchquerte als erste Person schwimmend den Ärmelkanal vier Mal unmittelbar hintereinander. Für die insgesamt 210 Kilometer benötigt sie 54 Stunden und zehn Minuten. Im Juli 2022 absolvierte sie als erste Person die 69 Kilometer lange doppelte Durchquerung des Nordkanals zwischen Großbritannien und Irland in 21 Stunden, 46 Minuten und 38 Sekunden.</p> <h2>Der Westwind kommt der Schwimmerin zunächst zugute</h2> <p>Und jetzt der Bodensee: Am Montag, 15. September, steigt Sarah Thomas um 9.25 Uhr im Freibad von Bodman in den Bodensee. Es ist sonnig, eine Brise weht von Westen her und schiebt sie an. Es läuft hervorragend. Um 15 Uhr quert sie bereits die Fährlinie zwischen Konstanz und Meersburg. Sie schwimmt ein hohes Tempo und ist auf Rekordkurs. Alles läuft nach Plan – fast alles.</p> <h2>Durch aufziehendes Gewitter droht der Abbruch</h2> <p>Am Abend ziehen dunkle Wolken auf, es blitzt. Sarah Thomas befindet sich knapp hinter Immenstaad. Von Konstanz zieht ein Gewitter nach Meersburg. Die Blicke der sechs Begleiter im Boot gehen durchgehend auf das Wetterradar. „Wir hätten Sarah aus dem Wasser holen müssen, wäre das Unwetter nicht Richtung Ravensburg abgezogen“, erklärt Patrick Boche von Bodensee Open Water, der das Projekt organisiert. „Und dann kam der Wind.“</p> <h2>Am Ende ein „echt wilder Ritt“ durch hohe Wellen</h2> <p>Die Wellen wachsen bis auf mehr als einen Meter an. Die Begleitboote, die aneinander festgemacht sind, müssen zunächst richtig gesichert werden. Dies dauert fast eine Stunde. „Es war unglaublich, ein echt wilder Ritt“, sagt Sarah Thomas später im Ziel. „Die Wellen haben zwar angeschoben, es war für mich aber sehr anstrengend, vor allem in den Schultern. Und ich habe jede Menge Wasser geschluckt.“ Patrick Boche denkt mehrfach an einen Abbruch, wie er erklärt, doch schließlich lässt der Wind nach und es geht weiter. Durch den starken Westwind sogar mit Unterstützung.</p> <p>Am Ende erreicht die 43-Jährige das Ziel in Bregenz in 19 Stunden, 51 Minuten und 12 Sekunden. Eine unglaubliche Zeit – auch für sie selbst: „Ich habe es keinesfalls erwartet, dass ich den Rekord brechen könnte“, sagt sie überglücklich in den frühen Morgenstunden des Dienstags. „Vor allem, weil es sicherlich eines der wildesten Schwimmen war, die ich je absolviert habe.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Unter 20 Stunden: Sarah Thomas schwimmt in Rekordzeit von Bodman nach Bregenz]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 11:59:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Quer durch den Bodensee: Sarah Thomas will die 64 Kilometer in unter 24 Stunden schaffen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/quer-durch-den-bodensee-us-amerikanerin-sarah-thomas-will-die-64-kilometer-in-unter-24-stunden-schaffen;art410936,12482209 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach ihrer Vierfach-Durchquerung des Ärmelkanals stellt sich die 43-jährige Rekordschwimmerin aus Colorado einer neuen, tückischen Herausforderung: von Bodman nach Bregenz schwimmen.  ]]></description>
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          Nach ihrer Vierfach-Durchquerung des Ärmelkanals stellt sich die 43-jährige Rekordschwimmerin aus Colorado einer neuen, tückischen Herausforderung: von Bodman nach Bregenz schwimmen.<br>
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        Nach ihrer Vierfach-Durchquerung des Ärmelkanals stellt sich die 43-jährige Rekordschwimmerin aus Colorado einer neuen, tückischen Herausforderung: von Bodman nach Bregenz schwimmen.



        <p>Von Bodman bis Bregenz, auf direktem Wege sind das 64 Kilometer – durchs Wasser. Die US-Amerikanerin Sarah Thomas ist am Montagmorgen gegen 9.30 Uhr in Bodman zu dieser Längsquerung des Bodensees aufgebrochen.</p> <p>Die 43-jährige Rekordschwimmerin ist aus Colorado angereist, um im Bodensee diese sportliche Höchstleistung zu absolvieren, bei Weitem nicht ihre erste. 2019 war Thomas der erste Mensch, der den Ärmelkanal vier Mal in Folge durchschwommen hat. Für die mehr als 210 Kilometer benötigte sie gut 54 Stunden.</p> <p>Im Vergleich dazu muten die 64 Kilometer von Bodman bis Bregenz bescheiden an. Sind sie aber nicht: Strömungen, Kälte, Wetterumschwünge machen die Strecke tückisch. Sarah Thomas steht eine extreme Ausdauerleistung bevor. „Der Bodensee ist immer für eine Überraschung gut. Wichtig ist eine perfekte Vorbereitung – für den Athleten, aber auch für das Team drumherum“, erklärt Patrick Boche von Bodensee Open Water (BOW) laut einer BOW-Pressemitteilung.</p> <h2>Superstar des Open-Water-Schwimmens</h2> <p>Boche begleitet die Längsquerung. Dazu kommt Thorsten Springmann, laut Boche „ein absoluter Fachmann in Sachen Strategie und Wetter“. Springmann hat als Unterstützer unter anderem mehrere Bodensee-Querungen begleitet. Auch als im Juni des vergangenen Jahres Iris Ashman eine Längsquerung vollführte, war das BOW-Team an der Seite der damals 60-Jährigen. Sie schaffte die Strecke in gut 30 Stunden.</p> <p>Über die in England lebende Deutsche kam nun der Kontakt zu ihrer Trainerin Sarah Thomas zustande, ein Superstar des Open-Water-Schwimmens. Die US-Amerikanerin hatte die Längsquerung ihres Schützlings verfolgt – und will nun eine neue Bestleistung aufstellen. Boche: „Wir hoffen, wir schaffen die Distanz in unter 24 Stunden.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Quer durch den Bodensee: Sarah Thomas will die 64 Kilometer in unter 24 Stunden schaffen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 17:27:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hat Müller-Thurgau ausgedient? Welche Rolle pilzwiderstandsfähige Rebsorten am Bodensee spielen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/hat-mueller-thurgau-ausgedient-welche-rolle-pilzwiderstandsfaehige-rebsorten-am-bodensee-spielen;art410936,12481141 ]]></link>      <description><![CDATA[  Jungwinzer Felix Gomeringer setzt auf weitgehend unbekannte Sorten wie Sauvignac und Satin Noir. Warum macht er das und welche Rolle spielen die Sorten bei den regionalen Weinbauern?  ]]></description>
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          Jungwinzer Felix Gomeringer setzt auf weitgehend unbekannte Sorten wie Sauvignac und Satin Noir. Warum macht er das und welche Rolle spielen die Sorten bei den regionalen Weinbauern?<br>
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        Jungwinzer Felix Gomeringer setzt auf weitgehend unbekannte Sorten wie Sauvignac und Satin Noir. Warum macht er das und welche Rolle spielen die Sorten bei den regionalen Weinbauern?



        <p>Felix Gomeringer bewirtschaftet etwa 2,5 Hektar. Doch statt Müller-Thurgau und Bacchus baut der Bio-Winzer aus Immenstaad Sauvignac und Satin Noir an. Es sind pilzwiderstandsfähigere Rebsorten, sogenannte Piwis. Sauvignac ist beispielsweise eine Kreuzung aus Sauvignon blanc und Riesling, Satin Noir basiert auf Cabernet Sauvignon und einem Resistenzpartner.</p> <p>Der Vorteil: Sie haben eine dickere Haut und verschiedene Resistenzgene eingezüchtet, erklärt der 22-Jährige. Dadurch seien sie widerstandsfähiger gegen Fäulnis und Pilzbefall. Das vereinfache nicht nur den Anbau, sondern spare auch Pflanzenschutzmittel. Für ihn als Bio-Winzer eine große Erleichterung. Doch die Sorten scheitern seiner Ansicht nach an Vorurteilen und Vermarktung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Pilzwiderstandsfähige Reben</span><span>Ihren Ursprung haben die Züchtungen in der Kreuzung europäischer Sorten und amerikanischer, erklärt Jürgen Dietrich, Direktor des Staatsweinguts Meersburg. Da es in Amerika nur Wildreben gab, bildeten die zwar zahlreiche Resistenzen aus, doch nach Ansicht Dietrichs gebe es keine amerikanische Rebe, die einen genießbaren Wein ergeben. „Dafür muss man sie mit europäischen Sorten kreuzen“, sagt er. So entstanden pilzwiderstandsfähige Sorten. „Piwi ist nicht ‚Pire‘ – die Reben sind pilzwiderständig aber nicht pilzresistent“, betont Dietrich. „Piwi-Trauben haben eine dickere Haut“, erläutert er. Die halte besser bei Regen und berge daher eine entscheidende Eintrittsstelle weniger für Pilze oder Fäulnis.</span></label></div> <h2>Mit Piwis für den Klimawandel gerüstet</h2> <p>Dass Piwis geschmacklich nicht mit den Klassikern mithalten könnten, habe sich in den vergangenen fünf bis sechs Jahren verändert. Seine Bestätigung hält er in den Händen: 92 Punkte bei der Piwi International Wine Challenge. Das bedeutet ein Gold-Zertifikat.</p> <p>Gomeringer hält die neuen Reben aber nicht nur für geschmacklich überzeugend: „Wir haben entweder Wüste oder Sintflut. Wegen des Klimawandels können wir uns im biologischen Anbau nicht auf die traditionellen Rebsorten verlassen“, begründet er. Zu anfällig seien sie, wenn man ohne konventionelle Spritzmittel auskommt.</p> <p>Als Bio-Bauer halte sein Spritzmittel aus Gesteinsmehl oder Backpulver einen Tag, dann müsse es erneuert werden. Wegen des trockenen Junis und des vielen Regens in den Monaten Juli und August sieht er sich bestätigt: „Das Wetter bietet uns ein Musterbeispiel, warum ich mich für pilzwiderstandsfähige Sorten entschieden habe.“ Die dickere Haut schütze die Trauben vor dem Platzen und damit der größten Eintrittsstelle für den Peronospora-Pilz. Bei der Pflege unterscheiden sich die Sorten jedoch nicht weiter von herkömmlichen Sorten.</p> <h2>Haben die Klassiker ausgedient?</h2> <p>Gomeringers Ertragsfläche beträgt bislang einen Hektar. Dort rechnet er nun mit prozentual höheren Erträgen als bei herkömmlichen Sorten. Die Winzer-Faustregel geht von 10.000 Flaschen je Hektar aus. Felix Gomeringer schätzt, von seinem Hektar etwa 9000 Flaschen abfüllen zu können. Haben Grauburgunder und Müller-Thurgau am Bodensee also ausgedient? „Der Bio-Anbau wird mit Piwis einfacher“, sagt Jürgen Dietrich, Direktor des Staatsweinguts Meersburg.</p> <p>Das Staatsweingut bewirtschaftet etwa drei der sechzig Hektar Anbaufläche mit pilzwiderständigen Sorten, sagt Dietrich. Tendenz steigend: „Nächstes Jahr kommen nochmal 1,5 Hektar hinzu.“ Schon vor 30 Jahren habe man mit der Sorte Regent experimentiert, vor sieben Jahren kam Sauvignon Gris dazu, Cabernet Blanc dann vor sechs Jahren.</p> <h2>Bald Premiumweine aus Piwis?</h2> <p>„In diesem Jahr spielen die Piwis ihre Vorteile voll aus“, sagt Jürgen Dietrich. Wetterbedingt falle die Ernte am Staatsweingut etwa 20 Prozent geringer aus, schätzt der Weingutsdirektor. Aus einer Vollernte könnte das Gut etwa 400.000 Flaschen Wein abfüllen, dieses Jahr dürften es etwa 350.000 werden. Ob sich die Piwis wirklich als resistenter erweisen, kann er nicht sagen.</p> <p>Dass langfristig vollständig auf Piwis umgestellt werde, kann sich Dietrich nicht vorstellen: „Geschmacklich kann man bislang nur mit den klassischen Rebsorten Premiumprodukte herstellen.“ Felix Gomeringer hält dem entgegen: „Natürlich kann man auch mit Piwis Spitzenprodukte herstellen. Das Problem ist, man trinkt nur, was man kennt.“</p> <h2>Unbekannte Namen haben Vermarktungsprobleme</h2> <p>Eben da liegt nach Ansicht der Winzer und Winzervereine bislang das Hauptproblem: die Nachfrage im Verkauf. Bislang machen Piwis beim Meersburger Winzerverein etwa 3 Prozent der 65 Hektar Gesamtfläche aus und beim Hagnauer Winzerverein etwa 5 Prozent der 170 bewirtschafteten Hektar. Geschäftsführer des Hagnauer Winzervereins Tobias Keck meint: „Piwis werden zukünftig mehr werden, aber die traditionellen Sorten nicht ersetzen.“</p> <p>Auf großer Fläche lohne der Anbau noch nicht. Für kleinere Betriebe sei es denkbar, die den Wein als etwas Besonderes anbieten können. Da die Nachfrage noch nicht so hoch sei, sagt er: „Die Verbraucher sind noch nicht soweit.“ Bislang verkaufen die Hagnauer überwiegend an Privatpersonen, Gastronomen etwa nehmen den Wein aus Piwis kaum ab.</p> <p>Von der ausbaufähigen Vermarktbarkeit berichtet auch Felix Gomeringer: „Bei der Sorte Sauvignac vermuteten manche einen falsch geschriebenen Sauvignon.“ Die unbekannten Namen seien das Problem, schildert Weingutsdirektor Jürgen Dietrich: „Cabernet Blanc klingt vertrauter als Solaris oder Johanniter. Da denkt man eher an Unfallhilfe, aber nicht an eine Rebsorte.“ Die Akzeptanz könne indes länger dauern. Dietrich sagt: „Müller-Thurgau gilt manchen selbst nach 150 Jahren noch als neue Sorte.“</p> <h2>Umstellung auf Piwis</h2> <p>Martin Gomeringer, der Vater von Felix, stellt nächstes Jahr auf pilzwiderstandsfähige Sorten um. Auch er ist Bio-Winzer. Doch der Regen hat seinen Trauben dieses Jahr zugesetzt. Wegen zu viel Wasser sind die Beeren aufgeplatzt und müssen etwa 10 Tage früher geerntet werden als gewöhnlich, sagt er. „Ich will von dem Druck auf gesunde Trauben wegkommen“, sagt er. In den pilzwiderstandsfähigen Reben seines Sohnes sieht er den Schlüssel zum Erfolg: „Nur diese Sorten kommen infrage, um zukünftig im Bio-Bereich sicher ernten zu können.“</p> <p>Bislang setzte er auf klassische Sorten Bacchus, Ruländer und Müller-Thurgau. Nun will er auf Sauvignac und Cabertin umstellen. Doch bis eine Rebe Trauben trägt, dauert es zwei Jahre und vier Jahre bis zum Vollertrag, sagt er. Bis dahin fallen diese Erträge weg, denn wo die neuen Reben wachsen sollen, müssen erst die alten weichen. Da das Land Baden-Württemberg die Umstrukturierung auf Piwis fördert, erhält Gomeringer etwa 8000 Euro Fördergeld. Trotzdem muss er selbst mindestens 20.000 Euro obendrauf legen, weshalb der Ertragsausfall durch die Umstellung nicht kompensiert wird.</p> <p></p>]]>
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      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 14:54:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Trotz neuen Ersatzteils steht die „Richmond“ schon wieder im Hafen: Was ist dieses Mal das Problem?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/trotz-neuen-ersatzteils-steht-die-richmond-schon-wieder-im-hafen-was-ist-dieses-mal-das-problem;art372448,12480991 ]]></link>      <description><![CDATA[  Erst im Juli 2025 mussten die Stadtwerke mühsam ein kaputtes Getriebe ersetzen. Nur kurze Zeit später steht die Flüssiggasfähre erneut still. Ausgerechnet das Ersatzteil hat den Geist aufgegeben.  ]]></description>
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          Erst im Juli 2025 mussten die Stadtwerke mühsam ein kaputtes Getriebe ersetzen. Nur kurze Zeit später steht die Flüssiggasfähre erneut still. Ausgerechnet das Ersatzteil hat den Geist aufgegeben.<br>
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        Erst im Juli 2025 mussten die Stadtwerke mühsam ein kaputtes Getriebe ersetzen. Nur kurze Zeit später steht die Flüssiggasfähre erneut still. Ausgerechnet das Ersatzteil hat den Geist aufgegeben.



        <p>Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich: Nur wenige Wochen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/geruechte-um-faehre-richmond-wann-faehrt-das-biogas-schiff-wieder-zwischen-konstanz-und-meersburg;art372448,12431393" target="_blank" title="Faktencheck zu Gerüchten um langen Ausfall: Wann sticht Biogas-Fähre „Richmond“ wieder in See?">nachdem die Flüssiggasfähre „Richmond“ wegen eines technischen Defekts für rund drei Wochen ausgefallen war</a>, liegt sie schon wieder im Hafen und befördert keine Fahrgäste. Nach Angaben der Stadtwerke Konstanz steht das Schiff seit Donnerstag, 14. August 2025, still.</p> <p>Das ist eine erneute Zwangspause von bereits über vier Wochen, die noch länger andauern wird. Denn auch dieses Mal gab es einen technischen Defekt, der nicht so schnell zu beheben ist. „Beim Fährschiff Richmond ist es auf der Seite Staad zu einem Ausfall des Ersatzgetriebes an der Eingangsseite der Hauptmaschine gekommen“, teilt Pressesprecherin Teresa Gärtner mit.</p> <p>Das war ausgerechnet das Ersatzteil, das erst Anfang Juli 2025 eingebaut worden war, als es an der Welle von Schaltgetriebe und Generator des ursprünglichen Teils einen mechanischen Schaden gab. Das betroffene Getriebe wurde damals zum Hersteller nach Finnland geschickt.</p> <p>Doch im hohen Norden waren Betriebsferien, deshalb dauerte es eine Weile, bis das Ersatzteil in Konstanz eintraf. Und genau das ist jetzt, nur wenige Wochen später, auch kaputt. „Leider hat sich das Getriebe bereits nach kurzer Betriebszeit als defekt erwiesen“, schreibt Teresa Gärtner. „Ein weiteres Ersatzgetriebe ist derzeit nicht verfügbar.“</p> <p>Die gute Nachricht: Das ursprüngliche Teil, das im Juli ausfiel, kommt in der Woche vom 15. September zurück aus Finnland nach Staad. Dafür begutachtet die Herstellerfirma derzeit das Ersatzgetriebe.</p> <p>Doch selbst, wenn die Fähre voraussichtlich Ende September wieder einsatzbereit sein wird, transportiert sie nicht gleich wieder Passagiere und Fahrzeuge: „Im Anschluss an die Instandsetzungsarbeiten steht die jährlich vorgeschriebene Rezertifizierung der Gasanlage durch die Klassifikationsgesellschaft an. Nach heutigem Planungsstand kann die ‚Richmond‘ ab Mitte Oktober den Regelbetrieb wieder aufnehmen“, teilen die Stadtwerke mit.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kosten der „Richmond“</span><span>Laut den Konstanzer Stadtwerken betrugen die Baukosten für das Fährschiff Richmond rund 27,5 Millionen Euro, davon seien etwa 6,8 Millionen Euro technologiebedingte Mehrkosten im Vergleich zum Dieselantrieb. 2,7 Millionen Euro und damit rund 40 Prozent dieser Mehrkosten wurden durch das Bundesministerium für Verkehr gefördert. Auch Elektrobusse kosteten etwa das Zweieinhalbfache eines dieselbetriebenen Busses, so das Unternehmen. Deshalb würden diese technologiebedingten Mehrkosten mit 80 Prozent gefördert.</span></label></div> <p>An Stelle der „Richmond“, die dank des Biogas-Antriebs als klimaneutral eingestuft wird, übernehmen in der Zwischenzeit wieder die Schiffe mit dem konventionellen Dieselantrieb. Was passiert dann mit dem schon gebunkerten Flüssiggas, das bei rund minus 160 Grad tiefgekühlt gelagert wird?</p> <p>Da der Thermo-Behälter die tiefe Temperatur nicht ewig halten kann, wird im Lauf der Zeit immer mehr verflüssigtes Methan wärmer und somit gasförmig, der Druck im Tank erhöht sich. Der Treibstoff kann dann nicht mehr in den Motoren verbrannt werden, sondern muss ab einem Druck von 8,5 bar in die Luft abgelassen oder mit einer Fackel verfeuert werden.</p> <p>Als die „Richmond“ Mitte August ausfiel, waren beide Tanks laut Teresa Gärtner zu rund 65 Prozent gefüllt. „Der Betrieb der beiden Heizungen führt im Wesentlichen zu einer Druckstabilisierung. Bei Bedarf werden die Hauptmotoren zugeschaltet, um Gasdruck abzubauen“, so die Stadtwerke.</p> <p>Derzeit werde also kein schädliches Methan über den Ventilationsmasten, den die Bevölkerung als Schornstein wahrnimmt, abgelassen. „Dies wäre nur im Notfall so, wenn die Heizung und die Motoren zur gleichen Zeit ausfallen“, informieren die Stadtwerke. Dafür laufen diese Systeme, obwohl das Schiff nicht im Einsatz ist.</p> <h2>Stadtwerke stehen zu ihrem Schiff</h2> <p>Sind die Stadtwerke trotz der immer wieder auftretenden technischen Probleme weiterhin von der Richmond überzeugt oder kann sie nur deshalb nicht ganz außer Betrieb genommen werden, weil schon so viel Geld investiert wurde und sie einst als Vorzeigeprojekt galt?</p> <p>Aus der Antwort liest sich kein flammendes Bekenntnis zum jüngsten Schiff der Flotte heraus, aber eines zum Umweltschutz: „Diese neuen Techniken – ob bei FS ‚Richmond‘ oder auch der Ladeinfrastruktur für E-Busse – haben eine vergleichsweise hohe Systemkomplexität und sind (noch) nicht vergleichbar wirtschaftlich und zuverlässig wie Dieselantriebe.“</p> <p>Und weiter: „Ein Fokus ausschließlich auf Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit würde zwangsläufig zur Entscheidung für dieselbetriebene Fahrzeuge führen – mit entsprechend hohen CO<sub>₂</sub>-Emissionen“, schreiben die Stadtwerke.</p> <p>Schon zuletzt hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass es „keinerlei Überlegungen“ gebe, die „Richmond“ außer Dienst zu stellen. Die „gelegentlichen Störungen“ seien „angesichts der innovativen Antriebstechnologie“ nicht ungewöhnlich. „Die Zuverlässigkeit des Schiffes hat sich in den vergangenen Monaten deutlich verbessert“, hieß es noch Anfang Juli 2025. Aber in diesem Fall war es vielleicht einfach nur Pech.</p> <p></p> <p></p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 16:39:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hitze, Hagel, Starkregen: So war der Sommer am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/hitze-hagel-starkregen-war-das-wirklich-ein-sommer-am-bodensee-meteorologe-zieht-bilanz;art410936,12479546 ]]></link>      <description><![CDATA[  Aus meteorologischer Sicht ist der Sommer ab September vorbei. Wie fiel er in diesem Jahr angesichts des wechselhaften Wetters aus? Ein Meteorologe ordnet Juni, Juli und August ein.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Aus meteorologischer Sicht ist der Sommer ab September vorbei. Wie fiel er in diesem Jahr angesichts des wechselhaften Wetters aus? Ein Meteorologe ordnet Juni, Juli und August ein.<br>
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        Aus meteorologischer Sicht ist der Sommer ab September vorbei. Wie fiel er in diesem Jahr angesichts des wechselhaften Wetters aus? Ein Meteorologe ordnet Juni, Juli und August ein.



        <p>Für den Meteorologen Jürgen Schmidt haben sich die schlimmsten Befürchtungen für den Sommer 2025 nicht bewahrheitet. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/hitzewelle-vorbei-doch-was-jetzt-so-entwickelt-sich-das-juli-wetter-am-bodensee-04-07-25;art410936,12430225" target="_blank" title="Was kommt nach der Hitzewelle? So wird das Juli-Wetter am Bodensee">„Nach dem trockenen Frühjahr haben viele mit einem Dürresommer gerechnet</a>“, sagt der Geschäftsführer des Wetterkontors. Es gab extreme Hitzeperioden, abgelöst von Starkregen bis zu plötzlichem Hagel. Aber welche Erkenntnisse können daraus gezogen werden?</p> <h2>Außergewöhnlich heißer Juni</h2> <p>Was die Temperaturen angeht, lag der Sommer am Bodensee 1,3 Grad über dem Mittelwert. Der wird derzeit aus dem Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020 gezogen. Für Schmidt war er damit schlicht „ein normaler Sommer, wie mit ihm in Zeiten des Klimawandels zu rechnen ist“.</p> <p>49 Sommertage, also Tage mit mindestens 25 Grad, verzeichnete die Wetterstation <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/" target="_blank" title="Friedrichshafen">Friedrichshafen</a> zwischen Juni und Ende August. 16 davon lagen sogar über 30 Grad. Allein im Juni standen 299 Sonnenstunden zu Buche. Das entspricht 11 Prozent mehr Sonnenschein gegenüber dem Mittelwert. Damit war der Juni nicht nur der wärmste Monat im Jahr, „seine lange heiße Phase zu Beginn war auch ungewöhnlich“, sagt Jürgen Schmidt.</p> <p>Mit 20,9 Grad im Durchschnitt lag der Juni ganze 3,4 Grad über dem Mittelwert der vergangenen 30 Jahre. Selbst im Rahmen des Klimawandels sei er damit außergewöhnlich trocken gewesen. Dementsprechend lagen auch die beiden wärmsten Tage im Juni: Sowohl am 29. als auch am 30. Juni stellte die Messstation in Friedrichshafen 34,2 Grad fest. Höchstwert in Baden-Württemberg waren gar 38,7 Grad.</p> <h2>Verregneter Juli</h2> <p>Dass die Temperaturen so ansteigen konnten, begründet Jürgen Schmidt mit den historisch hohen Wassertemperaturen in Atlantik und Nordsee. Die seien 1 bis 3 Grad wärmer gewesen als im Mittel. Auf den Bodensee habe das indes keine Auswirkungen, da das Seewasser vor allem vom lokalen Wetter abhängig sei.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/unwetter-geht-am-bodensee-nieder-hagelhaufen-bis-zu-einem-halben-meter;art372492,12428059" target="_blank" title="„Komplett und mit voller Wucht getroffen“: Unwetter mit Hagelschauer geht über Sipplingen nieder">Wie klein ein lokales Wettereignis sein kann, zeigte etwa der Hagel, der am 1. Juli einzig über der Gemeinde Sipplingen niederging.</a> Das Ereignis steht symbolisch für einen verregneten Monat voller Niederschlag. 149 Liter pro Quadratmeter bilden den Durchschnitt im Monat Juli. Ganze 18 Tage regnete es laut Schmidt über einem Liter Regen pro Quadratmeter. Dennoch fällt der Juli im Vergleich zu den vergangenen fünf Sommern nicht nennenswert auf</p> <p>2021 habe es im Juli sogar 260 Liter geregnet, 2023 und 2024 dafür weniger. Mit durchschnittlich 19,1 Grad war er der kühlste der drei Sommermonate. Allerdings: „Nach dem trockenen Juni hat der Juli in der Natur viel gerettet“, fasst Schmidt zusammen.</p> <h2>August bringt Starkregen</h2> <p>Der nasseste Tag lag dennoch im August. Am 21. regnete es durchschnittlich 35,3 Liter pro Quadratmeter.<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/diese-auswirkungen-hatte-der-dauerregen-bislang-im-bodenseekreis;art410936,12467197" target="_blank" title="Diese Auswirkungen hatte der Dauerregen im Bodenseekreis"> Die Bodenseezuflüsse stiegen an, Veranstaltungen wurden verschoben, weil Starkregenereignisse die Bodenseeregion punktuell trafen</a>. Besonders <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/zahlreiche-einsaetze-wegen-starkregen-hochwasser-zwischen-radolfzell-und-stahringen-behindert-zuege;art372455,12467221" target="_blank" title="Starkregen trifft Radolfzell und Höri mit voller Wucht: dutzende Einsätze und blockierte Züge">Radolfzell und angrenzende Gemeinden</a> waren betroffen. Mit seinen 260 Sonnenstunden lag der August dennoch sogar 14 Prozent über dem Mittelwert.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Hagnau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hitze, Hagel, Starkregen: So war der Sommer am Bodensee]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 16:15:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bei Regen nahezu leere Schiffe: Betriebe ziehen zum Ende des Sommers bittere Bilanz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/regen-verwaessert-die-bodensee-bilanz-schifffahrt-leidet-im-sommer-2025-13-09-25;art372432,12479478 ]]></link>      <description><![CDATA[  Niedrigwasser und ein durchwachsener Sommer können die Lust auf einen Ausflug auf dem See vermiesen. Das spüren auch die Schifffahrtsbetriebe. So blicken sie auf die bisherige Saison zurück.  ]]></description>
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          Niedrigwasser und ein durchwachsener Sommer können die Lust auf einen Ausflug auf dem See vermiesen. Das spüren auch die Schifffahrtsbetriebe. So blicken sie auf die bisherige Saison zurück.<br>
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        Niedrigwasser und ein durchwachsener Sommer können die Lust auf einen Ausflug auf dem See vermiesen. Das spüren auch die Schifffahrtsbetriebe. So blicken sie auf die bisherige Saison zurück.



        <p>Durch Temperatur und Wetter fühlt man es schon deutlich: Der Sommer ist vorbei. Auch die letzten Tage der Schulferien gehen in Baden-Württemberg und Bayern zu Ende. Damit endet auch die Zeit, in der Familien mit Kindern Ausflüge über den Bodensee unternehmen. Welche Bilanz ziehen Schifffahrtsbetriebe aus der bisherigen Saison?</p> <p>Begonnen – beziehungsweise zuerst eben nicht begonnen – hat sie mit Herausforderungen. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/niedrigwasser-am-bodensee-das-passiert-bei-0-meter-pegel-in-konstanz-16-04-25;art417930,12359654" target="_blank" title="Niedrigwasser im Bodensee: Was würde passieren, wenn der Konstanzer Pegel bei 0 Meter läge?">Im April sank der Bodenseepegel zeitweise auf etwas mehr als 2,70 Meter.</a> Das Niedrigwasser führte dazu, dass die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/um-plaene-ist-es-ruhig-geworden-uebernehmen-schweizer-den-schiffverkehr-auf-dem-untersee;art372455,12478004" target="_blank" title="Ja, nein, vielleicht? URh wollte den Schiffverkehr auf dem Untersee übernehmen">Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh)</a> schon nicht am ersten Höhepunkt der Saison teilnehmen konnte. Die Sternfahrt 2025, bei der <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ein-stern-auf-dem-bodensee-saison-2025-fuer-die-weisse-flotte-beginnt;art372432,12372395" target="_blank" title="Bodensee-Schiffe bilden einen Stern auf dem Wasser. Damit beginnt die Saison 2025">Schiffe der Vereinigten Schifffahrtsunternehmen für den Bodensee und Rhein (VSU) einen Stern auf dem Wasser</a> bilden, musste ohne sie stattfinden.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/gailingen/niedrigwasser-auf-dem-untersee-kursschiffe-starten-nur-eingeschraenkt;art372441,12373515" target="_blank" title="Später Start nur mit Einschränkungen: So macht Niedrigwasser den Schiffen auf dem Rhein zu schaffen">Wirklich in die Saison starten konnte die URh dann am 1. Mai</a>, sagt Geschäftsführer Remo Rey dem SÜDKURIER. Doch auch mehr als zwei Wochen nach dem eigentlich geplanten Saisonstart hätten lediglich Rundfahrten zwischen Schaffhausen und Diessenhofen/Gailingen angeboten werden können. Das Niedrigwasser hatte zudem noch länger anhaltende Auswirkungen.</p> <p>Der Fahrplan musste eingeschränkt werden, erst ab dem 4. Juni konnten durchgehend alle üblichen Häfen angesteuert werden. Dabei sei es aber nicht lange geblieben. Schon am Ende des Monats und bis zum 26. Juli kam es erneut zu Einschränkungen. Die URh teilte zu dieser Zeit mit, dass Kursschiffe zwischen Diessenhofen und Stein am Rhein nicht verkehren konnten. <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/auch-im-tod-macht-sie-aerger-kein-durchkommen-fuer-schiffe-bei-stein-am-rhein-wegen-quaggamuschel-14-07-25;art1371848,12437410" target="_blank" title="Auch im Tod macht sie Ärger: Kein Durchkommen für Schiffe bei Stein am Rhein wegen Quaggamuschel">Als Grund wurden abgestorbene und angeschwemmte Quagga-Muscheln angegeben</a>, die abschnittsweise die Durchfahrt verhinderten.</p> <p>Mehr Glück hatten die Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) in Konstanz. Das Niedrigwasser habe nur geringen Einfluss auf den Schiffsbetrieb gehabt, sagt Pressesprecher Josef Siebler. Allerdings sei es zu Einschränkungen im Bereich des Untersees gekommen, „die Landestellen Iznang und Mannenbach konnten über mehrere Wochen lang nicht angefahren werden“. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/nach-dem-niedrigwasser-am-bodensee-bodenseeschiffe-steuern-wieder-mehr-landestellen-an;art417930,12383134" target="_blank" title="Bodenseeschiffe fahren wieder mehr Landestellen an">Im Bereich des Obersees konnte Langenargen aufgrund des Niedrigwassers bis in den Juni hinein nicht angefahren werden.</a></p> <p>Neben den Einschränkungen im Fahrplan hatte das Niedrigwasser noch eine ganz andere Auswirkung für die Gäste: „Nicht vollständig zu vermeiden waren hingegen Komfort-Einschränkungen für die Passagiere bei Zu- und Ausstieg aufgrund steiler Rampen, woraus sich Verspätungen ergaben“, so Siebler.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Warum eigentlich „Weiße Flotte“?</span><span>Eine <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/weisse-flotte-in-sorge-so-wirkt-sich-das-niedrigwasser-am-bodensee-auf-den-schiffsverkehr-aus;art372448,12357296" target="_blank" title="Wohin steuert die Weiße Flotte? So schauen die Schifffahrtsunternehmen auf das Jahr">weiße Flotte</a> gibt es nicht nur am Bodensee. Laut BSB bezeichnet der Begriff die Flotte von Fahrgastschiffen, die für Personen- und Ausflugsfahrten auf Binnengewässern und Küstengewässern eingesetzt werden. Ursprünglich stammt er demnach von der weißen Farbe der Schiffe, die in der Regel durch ihre helle Lackierung oder ihre weißen Aufbauten gekennzeichnet sind. Am Bodensee wird der Begriff für alle Kurs- und Ausflugsschiffe der vier Anbieter, die in der VSU zusammengeschlossen sind, verwendet.</span></label></div> <h2>Sechsstellige Einbußen durch Einschränkungen</h2> <p>Die von Einschränkungen geprägte Saison hatte für die URh spürbare Auswirkungen. Geschäftsführer Rey spricht gegenüber dem SÜDKURIER von einem Minderertrag im Bereich zwischen 630.000 und 750.000 Schweizer Franken (rund 675.000 bis 800.000 Euro). Der verspätete und eingeschränkte Start sowie spätere Einschränkungen hätten auch die Bordgastronomie betroffen. Hier gebe es laut Rey ebenfalls entsprechende Einschnitte.</p> <p>Wie sich die Fahrgastzahlen bei den BSB entwickelt haben, könne noch nicht konkret gesagt werden. Allerdings seien Tendenzen zu erkennen, so Siebler. Die Zahlen bewegen sich demnach auf einem ähnlichen Niveau wie im vergangenen Jahr. Das heißt: „deutlich unter dem Durchschnitt früherer Jahre“, mit Ausnahme der Corona-Jahre.</p> <h2>An Regentagen kaum Passagiere</h2> <p>Immerhin eine Sorge weniger gab es im Vergleich zum Vorjahr: <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/vorher-nachher-vergleich-wie-sieht-es-nach-dem-hochwasser-am-bodensee-ufer-aus;art372448,12156499" target="_blank" title="Vorher-Nachher-Vergleich: Wie sieht es nach dem Hochwasser am Bodensee-Ufer aus?">Hochwasser</a> und <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/keine-spur-von-nervigen-stechmuecken-am-bodensee-ein-segen-fuer-die-urlaubsregion;art372432,12461640" target="_blank" title="Keine Spur von nervigen Stechmücken am Bodensee – ein Segen für die Urlaubsregion?">Schnaken führten zu überregionaler Berichterstattung</a>. Das war Niedrigwasser in diesem Jahr weniger der Fall, so waren „wenigstens von dieser Seite keine negativen Auswirkungen zu verspüren“, sagt Siebler. Allerdings sei deutlich zu erkennen, dass das Wetter einen zunehmenden Einfluss hat. „An Regentagen sind die Schiffe nahezu leer.“</p> <p>Als größte Herausforderung bezeichnet Pressesprecher Siebler ein geändertes Verhalten der Passagiere. „Die Preissensibilität der Gäste hat spürbar zugenommen“, statt des Schiffes würden vermehrt Bus und Bahn in Verbindung mit dem Deutschlandticket oder verschiedenen Gästekarten genutzt.</p> <p>Durch die Verbreitung von E-Bikes könnten mehr Menschen weite Strecken mit dem Rad zurücklegen, Schiffe nur für kurze oder den See querende Etappen nutzen. Den klassischen Tagesausflug gebe es seltener. „Es ist festzustellen, dass die Aufenthaltszeit der Gäste an Bord beständig abnimmt.“ Gefragt seien eher kurze Etappen.</p> <p>Diese Entwicklungen führten bereits dazu, dass die Stadtwerke Konstanz beim Fährbetrieb 2024 <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/faehre-vom-bodensee-in-den-roten-zahlen-stadtwerke-konstanz-hoffen-auf-trendwende-24-07-25;art372448,12447596" target="_blank" title="Fähre und Weiße Flotte erstmals seit langem im Minus: Stadtwerke hoffen auf Trendwende">erstmals seit Jahrzehnten rote Zahlen einfuhren</a>. Auch die Weiße Flotte hat das vergangene Jahr mit einem Minus abgeschlossen. Konkrete Pläne für das nächste Jahr gebe es allerdings noch nicht, so Siebler. „Wir werden die Auswertungen abwarten, daraus unsere Schlüsse ziehen und unsere Angebote der tatsächlichen Nachfrage anpassen. Endgültig entschieden ist derzeit aber noch nichts.“</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Bei Regen nahezu leere Schiffe: Betriebe ziehen zum Ende des Sommers bittere Bilanz]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 12:16:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ihre Aufgabe: Leben retten – ihre finanzielle Lage: angespannt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/geldprobleme-bei-der-dlrg-bodensee-florian-daniels-appelliert-an-politik-und-mitbuerger;art410936,12476602 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Wasserretter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rücken jedes Jahr zu knapp 65 Einsätzen aus. Die Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich. Doch es gibt ein Problem: Das Geld ist knapp.  ]]></description>
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          Die Wasserretter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rücken jedes Jahr zu knapp 65 Einsätzen aus. Die Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich. Doch es gibt ein Problem: Das Geld ist knapp.<br>
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        Die Wasserretter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rücken jedes Jahr zu knapp 65 Einsätzen aus. Die Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich. Doch es gibt ein Problem: Das Geld ist knapp.



        <p>So langsam neigt sich der Sommer dem Ende entgegen. Für die Urlauber geht es wieder nach Hause – und bei den Einsatzkräften am Bodensee kehrt Ruhe ein? „Könnte man meinen“, sagt Florian Daniels von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), „doch so ist es nicht.“ Zwar fallen für die Wasserretter in der Regel zwischen Mai und September tatsächlich die meisten Einsätze an, ein richtiges Saisonende gebe es aber nicht mehr. Der Vorsitzende des Bezirks Bodenseekreis betont: „Den letzten Einsatz haben wir im Dezember – im Januar geht es direkt weiter.“</p> <p>Durchschnittlich rücken die Wasserretter der DLRG im Bodenseekreis jährlich zu rund 65 Einsätzen aus. Ihr Einsatzgebiet erstreckt sich von Kressbronn bis Sipplingen, im Hinterland bis ins Deggenhausertal. Die Wasserretter werden alarmiert, wenn es ernst wird, wenn <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/rettungskraefte-suchen-auf-dem-bodensee-nach-einem-vermissten-hubschrauber-im-einsatz;art372474,12431060" target="_blank" title="Großer Rettungseinsatz auf Bodensee beendet: Vermisster Mann taucht wieder auf">Schwimmer in Not</a>, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/segler-und-surfer-auf-dem-bodensee-in-not-wasserschutzpolizei-rueckt-zu-elf-einsaetzen-aus;art410936,12442334" target="_blank" title="Segler und Surfer auf dem Bodensee in Not: Wasserschutzpolizei rückt zu elf Einsätzen aus">Surfer vermisst</a> oder<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/sturm-auf-dem-bodensee-ruft-einsatzkraefte-auf-den-plan;art372495,12275126" target="_blank" title="Sturm auf dem Bodensee ruft Einsatzkräfte auf den Plan"> Bootsbesatzungen</a> in Gefahr sind. Doch auch bei <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/hochwasser-in-meckenbeuren-taucher-ministerpraesident-und-ein-bisschen-aufatmen;art410936,12055060" target="_blank" title="Hochwasser in Meckenbeuren: Taucher, Ministerpräsident und ein bisschen Aufatmen">Hochwasser-Lagen</a>, wie im vergangenen Jahr in Oberteuringen und Meckenbeuren, oder bei <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/smart-landet-in-kanal-zum-bodensee-62-jaehrige-kann-sich-rechtzeitig-befreien;art410936,12469844" target="_blank" title="62-Jährige landet mit ihrem Smart in Kanal am Bodensee: Fahrerin kann sich rechtzeitig befreien">Einsätzen an Flüssen</a> sind die ehrenamtlichen Helfer zur Stelle. Sie übernehmen außerdem die Absicherung von Veranstaltungen am und auf dem Wasser.</p> <h2>Wenn das Geld nicht reicht!</h2> <p>Sorge bereitet der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft die angespannte Haushaltslage. In seinem Jahresbericht 2024 kündigte der Bezirk Bodenseekreis an, dass man sich „in vielen Bereichen auf erhebliche Einsparungen einstellen muss“. Ein besonders schmerzhafter Punkt werde dabei die „Reduzierung von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen“ sein. Florian Daniels hebt hervor, man werde weiterhin in die Ausbildung investieren. Das sei für die Einsatzbereitschaft elementar, „das halten wir unter allen Umständen am Laufen“. Man werde aber gerade bei höheren Ausbildungsgängen stärker selektieren müssen“, so der Bezirksvorsitzende. Manches werde nicht mehr möglich sein.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wasserrettungsdienst</span><span>Der Rettungsdienst ist eine öffentlich-rechtliche Aufgabe, die in Baden-Württemberg durch Rahmenvereinbarungen auf die Rettungsdienstorganisationen übertragen worden ist. Die gesetzliche Grundlage bildet das Rettungsdienstgesetz. Die gemeinnützigen Organisationen nehmen die Aufgaben nach dem Subsidiaritätsprinzip eigenständig und eigenverantwortlich wahr. Auch der Wasserrettungsdienst ist darin festgeschrieben.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>DLRG im Bodenseekreis</span><span>Die DLRG im Bezirk Bodenseekreis besteht aus insgesamt zwölf Ortsgruppen und hat aktuell rund 4200 Mitglieder. Die Ortsgruppen decken die Bereiche Schwimmausbildung, Jugendarbeit und Qualifikationen im Bereich Erste Hilfe ab. Der Bezirk ist für die Aus- und Fortbildung von Rettungskräften, sämtliche Aufgaben der Wasserrettung sowie die Absicherung von Wasserveranstaltungen zuständig.</span></label></div> <p>Auch bei der Ausstattung sind keine großen Sprünge denkbar. „Wir wollen eine fortschrittliche Rettung anbieten, aber Zukunftstechnik ist teuer“, sagt Daniels. Mit der „Arguna“ war in diesem Jahr ein modernes Rettungsboot hinzugekommen, das das knapp 40 Jahre alte Vorgänger-Boot ersetzt. Finanziert worden war der Prototyp zum größten Teil durch das Land. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/fuer-mehr-sicherheit-auf-dem-bodensee-dlrg-stellt-neues-rettungsboot-arguna-vor;art410936,12376642" target="_blank" title="Für mehr Sicherheit auf dem Bodensee: Das kann das neue DLRG-Rettungsboot">Doch die Anschaffung eines solchen Boots ist nur ein Faktor in der Rechnung.</a> Ein anderer sind die Betriebs- und Unterhaltskosten, die jährlich mit bis zu 10.000 Euro zu Buche schlagen. Die muss die DLRG aus eigener Kraft stemmen.</p> <p>Für den Bezirk werde es zunehmend zur Herausforderung, eine gesicherte Finanzierung hinzubekommen. „Es ist schlichtweg alles teurer geworden“, sagt Florian Daniels. Von der Materialbeschaffung über Spritkosten bis zur Instandhaltung von Fahrzeugen habe man hohe laufende Kosten. Das Land hatte zuletzt zusätzliche Fördermittel für die Sonderrettungsdienste, zu denen die DLRG gehört, zur Verfügung gestellt. „Aber im Verhältnis bleibt für die einzelne Organisation nicht mehr“, betont Daniels, der seit 2021 Bezirksvorsitzender ist.</p> <h2>Was würde also helfen?</h2> <p>„Wenn die öffentliche Hand die Deckung der laufenden Kosten besser unterstützen würde“, sagt der Vorsitzende. Dazu sei die DLRG immer im Austausch mit der Landesregierung. „Es ist aber nicht einfach – vor allem in Zeiten angespannter Haushaltslagen“, betont Florian Daniels. Das treffe viele Organisationen. Neben Mitgliedsbeiträgen und Spenden erhalte die DLRG Zuwendungen durch den Landkreis. Hier seien die Kürzungen glücklicherweise geringer ausgefallen als zunächst angekündigt, so Daniels. Spürbar seien sie trotzdem. An der Stellschraube „Mitgliedsbeiträge“ könne und wolle man nicht weiter drehen.</p> <p>Staatssekretär Thomas Blenke hatte bei der Schiffstaufe der „Arguna“ betont: „Wenn die DLRG eine öffentliche Aufgabe übernimmt, sollte sie zur Finanzierung nicht rote Wurst grillen und verkaufen müssen.“ Tatsächlich muss die DLRG nach einer personalintensiven und aufwändigen Vermisstensuche die Kosten, unter anderem für Sprit, aber aus eigenen Mitteln decken. Dabei erfülle man eine staatliche Aufgabe. Ein Teil der Einsatzkosten kann über die Krankenkasse abgerechnet werden. „Die Hürden sind allerdings relativ hoch“, sagt der Bezirksvorsitzende.</p> <p>Die Rettungskräfte der DLRG werden während eines <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/Wer-rueckt-aus-wenn-Schwimmer-oder-Bootsbesatzungen-in-Not-geraten-So-arbeiten-die-Einsatzkraefte-am-Bodensee-zusammen;art410936,10324744" target="_blank" title="Wer rückt aus, wenn Schwimmer oder Bootsbesatzungen in Not geraten? So arbeiten die Einsatzkräfte am Bodensee zusammen">Einsatzes</a> auch nicht freigestellt. „Wenn sie ihren Arbeitsplatz verlassen, müssen sie das über Gleitzeit ausgleichen, nacharbeiten oder sich Urlaub nehmen“, so Daniels. In der öffentlichen Wahrnehmung stellt er immer wieder fest: „Nicht alle haben auf dem Schirm, dass wir das alles übers Ehrenamt bestreiten.“ Die Verbände der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft machten sich daher weiterhin für eine Helfergleichstellung der DLRG-Kräfte mit den Feuerwehren oder den Regelungen des Katastrophenschutzgesetzes stark.</p> <h2>Großer Einsatz aller Mitglieder</h2> <p>Froh ist der Vorsitzende, dass sich nach wie vor viele Helfer bei der DLRG engagieren. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/Wer-rueckt-aus-wenn-Schwimmer-oder-Bootsbesatzungen-in-Not-geraten-So-arbeiten-die-Einsatzkraefte-am-Bodensee-zusammen;art410936,10324744" target="_blank" title="Wer rückt aus, wenn Schwimmer oder Bootsbesatzungen in Not geraten? So arbeiten die Einsatzkräfte am Bodensee zusammen">120 Wasserretter</a> gibt es im Kreisgebiet. Sie investieren ihre Freizeit, um Menschenleben zu retten, verbringen unzählige Lehrgangsstunden auf den Booten oder als Taucher unter Wasser. Allein für die Grundausbildung kommen rund 100 Unterrichtseinheiten in Theorie und Praxis zusammen, danach geht es an die Zusatzqualifikationen, um als Bootsführer, Taucher oder in anderer Funktion eingesetzt werden zu können.</p> <p>Jeder, der handwerklich etwas geschickt ist, schraubt nebenbei auch noch an den Fahrzeugen oder investiert Zeit, um das Material zu prüfen. „Alles, damit der Laden am Laufen bleibt“, so Daniels. „Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit.“ Gleichzeitig sei es aber wichtig, dass man das Engagement sichtbar mache, der Einsatz gesehen und so gut wie möglich unterstützt werde.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Hagnau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ihre Aufgabe: Leben retten – ihre finanzielle Lage: angespannt]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 18:08:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hinter den Kulissen von „Mein Lokal, Dein Lokal“: Bodensee-Gewinner See-Gourmet gibt Einblicke  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/hagnau/hinter-den-kulissen-wie-see-gourmet-am-bodensee-bei-mein-lokal-dein-lokal-triumphierte-09-09-25;art372475,12476244 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Restaurant See-Gourmet in Hagnau hat den Sieg in der Sendung „Mein Lokal, Dein Lokal“ geholt. Die Dreharbeiten brachten die Gastronomen vom Bodensee einander näher, verursachten aber auch Stress in deren Küchen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Restaurant See-Gourmet in Hagnau hat den Sieg in der Sendung „Mein Lokal, Dein Lokal“ geholt. Die Dreharbeiten brachten die Gastronomen vom Bodensee einander näher, verursachten aber auch Stress in deren Küchen.<br>
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        ]]>
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        Das Restaurant See-Gourmet in Hagnau hat den Sieg in der Sendung „Mein Lokal, Dein Lokal“ geholt. Die Dreharbeiten brachten die Gastronomen vom Bodensee einander näher, verursachten aber auch Stress in deren Küchen.



        <p>Kamera ab hieß es für die Sendung „Mein Lokal, Dein Lokal – Der Profi kommt“ vor drei Monaten unter anderem im Restaurant See-Gourmet in Hagnau. Thomas Spitz präsentierte das Restaurant und seine Küche, in der besonderer Wert auf regionale und hochwertige Lebensmittel gelegt wird. Vor allem für das Fleisch sei das See-Gourmet bekannt, das zum Hotel Drei König gehört. Dank der guten Qualität und der langen Reifung werde es besonders zart und aromatisch, ein Genuss, den auch Sternekoch Ali Güngörmüş mit den Worten „leider geil“ lobte.</p> <p>Ausgestrahlt wurde die Stafel vom Bodensee in der Woche vom 11. bis 15. August. Den Gewinn sicherte sich das Team im See-Gourmet. Anders als in der Folge gezeigt, war Ali Güngörmüş bereits zwei Wochen vor den anderen Gastronomen in dem Restaurant zu Gast. Dort lernte er Thomas Spitz, seine Chefköchin Emilia Magulla und das Konzept des Hauses kennen. Nach der Verkostung von Fleisch und Beilagen gab der Sternekoch wertvolle Tipps, die dankbar angenommen wurden. Einige davon finden sich seitdem fest auf der Karte. Für die Gastronomen blieb es dennoch spannend. Zwar wussten sie, in welcher Woche sie antreten, doch erst am Vorabend erfuhren sie, wer am nächsten Tag im Mittelpunkt steht.</p> <h2>Chefköchin bekocht nicht nur die Mitstreiter</h2> <p>Am zweiten Drehtag war es dann soweit: Chefköchin Emilia Magulla rückte in den Fokus. In nur 45 Minuten Sendezeit, die in Wahrheit einen Drehtag von 10 bis 19 Uhr bedeutet, musste sie nicht nur à la carte jeweils drei Gerichte (Vorspeise, Hauptgang und Dessert) für die Mitstreiter kochen. Zusätzlich galt es, das 14-köpfige Fernsehteam mittags zu versorgen und einzelne Gerichte nochmals für die Kamera nachzukochen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Diese Restaurants waren auch mit dabei</span><span>Punkte für die präsentierten Gerichte gibt es bei „Mein Lokal, Dein Lokal – Der Profi kommt“ von den Mitstreitern und dem „Profi“. Neben dem Restaurant See-Gourmet in Hagnau waren bei der Bodensee-Woche das Haus der Weine in Meersburg, das Gasthaus Seeblick in Hagnau, Aubach Restaurant und Sportsbar in Frickingen sowie das Landgasthaus Schenkenberger Hof in Emmingen-Liptingen dabei. In der Sendung gilt zu beweisen, welches Lokal das beste ist. Dem Gewinner winken 3000 Euro Preisgeld. Die Folgen vom See stehen noch in der Mediathek Joyn zum Nachgucken zur Verfügung.</span></label></div> <p>Eigentlich ist Emilia Magulla keine gelernte Köchin, sondern kocht aus Leidenschaft und mit viel Liebe zum Detail und vor allem Perfektionismus, wie schnell klar wird. Nachdem sie schon als Chefköchin in einem anderen Restaurant in Hagnau gearbeitet hatte, ging sie nach Hannover. Als sie zurückkam, sah sie, dass im See-Gourmet Stellen als Chefköchin und als Küchenhilfe ausgeschrieben waren. Magulla entschied sich, sich als Küchenhilfe zu bewerben. Vor allem weil sie weiß, wie stressig der Job als Köchin ist. Nachdem sie mit Thomas Spitz geredet hatte, wurde ihm klar, dass Emilia viel mehr drauf hat als eine Küchenhilfe. Obwohl sie keine gelernte Köchin ist, absolvierte sie die Prüfung zur Köchin mit Bravour.</p> <h2>„Alle Kandidaten haben großartige Arbeit geleistet“</h2> <p>Sie wurde die neue Chefköchin des See-Gourmet und Star der Sendung. „Noch einmal möchte ich das trotzdem nicht machen – viel zu viel Stress. Aber ich war schon stolz, mich am Ende im Fernsehen zu sehen“, sagt Emilia Magulla lachend. Thomas Spitz ist stolz auf seine Köchin und den gemeinsamen Erfolg. „Sie hat das wirklich verdient. Aber man muss auch sagen: Alle Kandidaten haben eine großartige Arbeit geleistet. Die niedrigste Bewertung lag bei sieben Punkten. Das ist immer noch ein sehr gutes Ergebnis“, betont er.</p> <p>Am Ende können sich Spitz und Magulla über ein starkes Ergebnis freuen: dreimal neun Punkte und einmal acht Punkte von den Mitstreitern sowie weitere acht Punkte von Sternekoch Ali Güngörmüş. Ein Schmunzelmoment sorgte bei der Punktevergabe für zusätzliche Spannung. Bewertet wird bei „Mein Lokal, Dein Lokal“ unter anderem mit Punkte-Chips, auf deren Rückseiten die Zahlen 0 bis 10 stehen. Jeder Kandidat wählt die Punktezahl, mit der er das Essen bewerten möchte. Als Thomas Spitz die Jetons umdrehte, hielt die Chefköchin die 9 zunächst für eine 6. Die Erleichterung war umso größer, als sich der Zahlendreher auflöste.</p> <p>Doch der Sieg ist mehr als nur eine Zahl. Die Dreharbeiten haben die Gastronomen untereinander nähergebracht und zu einem echten Austausch geführt. Noch heute, drei Monate nach den Drehtagen, stehen sie in Kontakt. Am Ende ist es die Mischung aus kulinarischem Können, regionaler Qualität und der Begeisterung, die Emilia Magulla in ihre Küche einbringt, die den Ausschlag gegeben hat. Für Thomas Spitz und seine Chefköchin ist der Sieg deshalb auch ein Beweis dafür, dass man mit Herzblut Großes erreichen kann und sich all der Stress, die langen Drehtage und die Anspannung letztlich gelohnt haben.</p> <p>Nach der Teilnahme bei „Mein Lokal, Dein Lokal“ wurden die beiden oft darauf angesprochen und bekamen viel Lob. Selbst für das ein oder andere Bild mussten Spitz und Magulla bereitstehen. „Bei mir haben sich Leute gemeldet, mit denen ich Jahre nicht mehr gesprochen habe. Wir sind wieder in Erinnerung gekommen“, sagt Thomas Spitz.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Koch Auszeichnungen "Hotel und Gaststätten" thema-gesellschaft-mensch thema-gesellschaft-engagement thema-wirtschaft-branchen-tourismus]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Hagnau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hinter den Kulissen von „Mein Lokal, Dein Lokal“: Bodensee-Gewinner See-Gourmet gibt Einblicke]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 16:30:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Reben, Wandel und Verantwortung: Wie junge Winzer ihre Familienbetriebe in die Zukunft führen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/generationenwechsel-so-gestalten-junge-winzer-am-bodensee-die-weinwelt-von-morgen;art410936,12476025 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit frischen Ideen, neuen Sorten und moderner Vermarktung wollen Matthias Krause und Rebecca Röhrenbach die Weinwelt am Bodensee verändern – ohne dabei das Erbe ihrer Eltern aus den Augen zu verlieren.  ]]></description>
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          Mit frischen Ideen, neuen Sorten und moderner Vermarktung wollen Matthias Krause und Rebecca Röhrenbach die Weinwelt am Bodensee verändern – ohne dabei das Erbe ihrer Eltern aus den Augen zu verlieren.<br>
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        Mit frischen Ideen, neuen Sorten und moderner Vermarktung wollen Matthias Krause und Rebecca Röhrenbach die Weinwelt am Bodensee verändern – ohne dabei das Erbe ihrer Eltern aus den Augen zu verlieren.



        <p>Die Sonne senkt sich über den Bodensee, goldenes Licht fällt über die Rebreihen. Unten am Hang tuckert ein alter Traktor, oben am Weinberg stehen Vater und Sohn. Peter Krause legt die Hand an einen Rebstock. Sein Sohn Matthias steht daneben. Er überlegt, welche Stellschrauben er im kommenden Jahr drehen könnte. Holzfass oder Stahltank? Klassische Rebsorten oder neue Cuvées? Das Gespräch der beiden zeigt, was viele Winzerfamilien rund um den See bewegt: der Generationenwechsel – und mit ihm die Frage, wie sich Innovation und Tradition in Balance bringen lassen.</p> <p>„Zu Schulzeiten hätte ich mir das nie vorstellen können“, sagt Matthias Krause und lacht. Heute ist der 28-Jährige sicher: Das Krause-Weingut in Meersburg bleibt in Familienhand, seit nun insgesamt sieben Generationen. Dass es so kommt, sei kein plötzlicher Entschluss gewesen, sondern eine Entwicklung. Nach einer Ausbildung zum Weintechnologen auf der Reichenau, dem Studium von Weinbau und Önologie und nun dem Master in Weinwirtschaft habe er gemerkt: „Das macht mir nicht nur Spaß, das ist meine Zukunft.“</p> <p>Sein Vater Peter, 57 Jahre alt, erinnert sich noch gut an frühere Zweifel. „Ich habe gedacht, Matthias geht vielleicht zur Musik oder ganz woanders hin. Aber wir haben nie Druck gemacht.“ Heute ist er froh, dass es anders gekommen ist. „Wenn man weiß, dass die nächste Generation bereitsteht, denkt man ganz anders über Investitionen nach.“ Und die stehen gerade an: acht statt bisher fünf Hektar Rebfläche, dazu ein neuer Weinkeller, der im kommenden Jahr gebaut und eröffnet werden soll.</p> <h2>Diskutieren, streiten und wieder zusammenfinden</h2> <p>Leicht ist der Übergang nicht immer. „Wir sind beide Anführer-Typen“, sagt Peter Krause. „Da wird gestritten und danach fallen wir uns wieder in die Arme.“ Sohn Matthias bringt neue Ideen mit, die er in Praktika und während des Studiums gesammelt hat: Weißweine im Holzfass, ein internationalerer Rotweinstil. „Am Anfang war ich skeptisch“, räumt der Vater ein. „Aber vieles hat sich als Erfolg herausgestellt.“</p> <p>Das Spannungsfeld zwischen den Generationen zeigt sich auch in kleinen Dingen: Fantasienamen für historische Parzellen, neue Vermarktungsstrategien, Veranstaltungen und Weinproben im künftigen Keller. Peter Krause vertraut inzwischen auf die Ideen seines Sohnes: „Matthias hat ein gutes Auge und modernisiert den Betrieb. Das brauchen wir, um auch jüngere Weintrinker zu erreichen.“</p> <h2>Ein ähnliches Bild ein paar Kilometer weiter</h2> <p>In Immenstaad, beim Weingut Röhrenbach, zeigt sich eine ähnliche Situation. Dort steht Rebecca Röhrenbach gerade in der Kellerwirtschaft. „Ich kümmere mich um die Verarbeitung, von der Ernte bis zum fertigen Wein“, sagt die 32-Jährige. Während ihr Vater, Matthias Röhrenbach, Winzermeister der alten Schule ist, bringt sie Wissen aus Studium und Ausbildung in den Familienbetrieb ein.</p> <p>„Rebecca hatte schon als Kind Interesse, aber wir haben sie nie gedrängt“, sagt ihr Vater. „Als sie dann die Ausbildung begann, war klar, dass der Betrieb weitergeht.“ Für die Eltern sei das ein Geschenk: „Wir haben aufgebaut, was wir jetzt an die Kinder übergeben können.“ Doch wie bei den Krauses in Meersburg bedeutet Übergabe nicht Rückzug. „Ganz weg ist man als Winzer nie. Man packt weiter mit an.“</p> <h2>„Für mich war das Neuland“: Wenn Neues auf Altes trifft</h2> <p>Auch bei den Röhrenbachs hat die junge Generation eigene Vorstellungen. Rebecca hat Cuvées kreiert und Weißweine ins Holzfass gelegt. „Für mich war das Neuland“, gesteht ihr Vater. „Ich habe schon geschluckt, auch wegen der Kosten. Aber ich habe ihr vertraut – und es hat sich gelohnt.“ Noch deutlicher zeigt sich die Veränderung in der Vermarktung. Während der Vater Social Media „gerade mal aussprechen kann“, wie er selbst sagt, übernehmen seine Töchter Instagram und Webshop. Denn neben der 32-jährigen Rebecca steigt künftig auch die jüngste Röhrenbach, Anna, in den Familienbetrieb ein. Sie ist dann zuständig für den Hotelbetrieb, Rebecca für alles rund um den Wein.</p> <p>„Corona war unser Startschuss, was die digitale Vermarktung angeht. Heute ist das enorm wichtig, um den Wein auch aus dem Bodenseekreis heraus zu präsentieren.“ Neben Instagram und Co. gehören auch Veranstaltungen inzwischen zum Profil des Weinguts: Hoffeste, kulinarische Weinproben, Begegnungen zwischen Gästen und Winzern. „Wein soll erlebbar werden“, sagt Rebecca Röhrenbach.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wandel von außen</span><span>Neben dem innerfamiliären Generationenwechsel spüren sowohl das Weingut Krause in Meersburg als auch das Weingut Röhrenbach in Immenstaad die großen Herausforderungen gleichermaßen: den Klimawandel, zunehmende Bürokratie, einen veränderten Markt. „Die Zeit des hohen Weinkonsums ist vorbei“, sagt Matthias Krause. „Heute geht es um Qualität statt Quantität.“ Auch Rebecca Röhrenbach und ihr Vater sehen die Entwicklung: pilzresistente Rebsorten, veränderte Trinkgewohnheiten, neue Anforderungen an den Weinbau. „Früher ging es um Ertrag, heute geht es um Charakter“, sagt Matthias Röhrenbach.</span></label></div> <h2>Zwischen Dankbarkeit und Verantwortung</h2> <p>Bei allen Unterschieden zeigen die Gespräche mit beiden Familien: Die nächste Generation tritt nicht gegen, sondern neben der älteren an. Sie will verändern, aber nicht zerstören. Sie denkt in Zahlen, Strategien und neuen Formaten – und sie bleibt dennoch verwurzelt in der Familientradition. „Natürlich muss ich mir Gehör verschaffen“, sagt Rebecca Röhrenbach. „Aber mein Vater lässt mich auch Fehler machen. Das ist ein großes Geschenk.“ Und Matthias Krause meint: „Stillstand darf es nicht geben. Nur wenn wir offen für Neues bleiben, hat der Bodenseewein eine Zukunft.“ Am Ende ist es vielleicht genau diese Mischung, die den Wein vom See ausmacht: die Tiefe der Tradition und der Mut zur Innovation.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Reben, Wandel und Verantwortung: Wie junge Winzer ihre Familienbetriebe in die Zukunft führen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 11:46:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Preis zurückgeholt – Bodensee wieder zum Lieblingssee gewählt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/beliebtester-see-deutschlands-bodensee-holt-sich-den-spitzenplatz-zurueck-05-09-25;art410936,12475786 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zuletzt ging er leer aus, jetzt ist er zurück auf dem Siegertreppchen: Der Bodensee landet in einer Umfrage eines Online-Portals ganz vorn. Die Plätze zwei und drei gehen an eher unbekannte Gewässer.  ]]></description>
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          Zuletzt ging er leer aus, jetzt ist er zurück auf dem Siegertreppchen: Der Bodensee landet in einer Umfrage eines Online-Portals ganz vorn. Die Plätze zwei und drei gehen an eher unbekannte Gewässer.<br>
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        Zuletzt ging er leer aus, jetzt ist er zurück auf dem Siegertreppchen: Der Bodensee landet in einer Umfrage eines Online-Portals ganz vorn. Die Plätze zwei und drei gehen an eher unbekannte Gewässer.



        <p>Der Bodensee ist mal wieder spitze. Damit spricht man nicht nur den Einheimischen aus dem Herzen, sondern bildet das Ergebnis einer Umfrage ab. Bei einer Abstimmung des Onlineportals „seen.de“ haben Nutzer dem Bodensee den Titel Lieblingssee verliehen. Das Gewässer gewann mit rund sechs Prozent der Stimmen vor dem Scharmützelsee in Brandenburg und dem Arendsee in Sachsen-Anhalt, wie die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT) in einer Mitteilung erklärt.</p> <p>Insgesamt konnten Nutzer unter 2000 deutschen Gewässern auswählen; über 300.000 Personen nahmen teil. Bereits in den Jahren 2022 und 2023 war der Bodensee auf dem ersten Platz gelandet. Nur im vergangenen Jahr erhielt der Scharmützelsee mehr Stimmen.</p> <h2>„Das sind großartige Neuigkeiten“</h2> <p>Die DBT wertet das Ergebnis als einen klaren „Beleg für die anhaltende Faszination der einzigartigen Vierländerregion Bodensee“. Schließlich bietet Deutschlands flächengrößter und tiefster See eine „einmalige Kombination aus Naturerlebnis, Kultur und Genuss“, heißt es in der Mitteilung.</p> <p>Ute Stegmann, Geschäftsführerin der Deutschen Bodensee Tourismus, freut sich über die erneute Auszeichnung – und dankt allen Bodensee-Fans, die abgestimmt haben. „Das sind mit Beginn der ruhigeren Jahreszeit und zum Abschluss der Sommersaison großartige Neuigkeiten und bestärken unsere Arbeit in einer der schönsten Urlaubsdestinationen in Deutschland.“</p> <h2>Preisgekröntes Gewässer</h2> <p>In Online-Abstimmungen über Gewässer landete der Bodensee zuletzt häufiger auf Spitzenplätzen. Oft ist aber unklar, wie aussagekräftig diese Ergebnisse tatsächlich sind. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/kommentar-der-bodensee-ist-nur-der-zweitbeliebteste-see-in-europa-gott-sei-dank-04-08-25;art410936,12448586" target="_blank" title="Der Bodensee ist nur der zweitbeliebteste See in Europa – Gott sei Dank!">Im Juni veröffentlichte beispielsweise ein Schweizer Casino-Portal das Ergebnis einer Analyse, bei der der Bodensee als zweitbeliebtester See Europas hervorging.</a></p> <p>Die Autoren der Analyse hatten die Online-Nachfrage von mehr als 30 Seen in Europa untersucht und die zehn beliebtesten anhand von Instagram- und TikTok-Hashtags sowie monatlichen Google-Suchanfragen gekürt. In dieser Erhebung ließ der Bodensee den Genfer See oder Loch Ness hinter sich. Nur der Comer See hatte mehr Hashtags und Suchanfragen. Der Scharmützelsee dagegen – Dauerkonkurrent in der Umfrage von „seen.de“ – tauchte in der Studie nicht auf.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:source><![CDATA[Hagnau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Preis zurückgeholt – Bodensee wieder zum Lieblingssee gewählt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 11:25:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Im Sommerrätsel ist die Woche der besonderen Turmspitzen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/im-sommerraetsel-ist-die-woche-der-besonderen-turmspitzen;art372476,12474980 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Heiligenberg, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Heiligenberg, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Heiligenberg, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.



        <p>Im fünften Teil des SÜDKURIER-Sommerrätsels dreht sich alles um besondere Turmspitzen. Nach den doch abwechslungsreichen Bildern aus der vergangenen Woche haben die drei Bilder dieses Mal recht große Gemeinsamkeiten. Bevor es aber darum geht, gibt es die Auflösung der drei Bauwerke aus der zurückliegenden Woche.</p> <h2>Wallfahrtskirche an exponierter Stelle</h2> <p>Das erste Bild gehört zur <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/nach-fast-einem-jahr-sanierung-wieder-gottesdienste-in-der-kapelle-baitenhausen;art372486,11059415" target="_blank" title="Nach fast einem Jahr Sanierung wieder Gottesdienste in der Kapelle Baitenhausen">Wallfahrtskirche Maria zum Berg Karmel</a> im Meersburger Ortsteil Baitenhausen. Sie ist zwar nicht besonders groß, steht aber exponiert über dem Ortskern da und bietet von den Kirchenmauern aus einen beeindruckenden Blick über das Salemertal. Die römisch-katholische Wallfahrtskirche liegt direkt an der Oberschwäbischen Barockstraße und trägt das Patrozinium Maria zum Berge Karmel. Dies ist ein Ehrentitel der Gottesmutter als Schutzpatronin des Ordens der Karmeliten. Die Kirche ist im Barockstil gebaut und soll ein Geschenk von Fürstbischof Marquard Rudolf von Rodt sein, mit dem er sich für seine Rettung aus Seenot bedanken wollte. Über der Eingangstür sind sein Wappen zu sehen und das Erbauungsjahr 1702.</p> <h2>Auf dem höchsten Punkt der Ortsmitte</h2> <p>Das zweite Bild führt in den Überlinger Ortsteil Lippertsreute. Dort steht die römisch-katholische Pfarrkirche Unsere Liebe Frau. Sie steht auf dem höchsten Punkt der Ortsmitte und der Kirchturm ist von weit her gut sichtbar. Das ursprüngliche Gebäude wurde bereits 1275 erwähnt und 1282 dem heiligen Silvester geweiht. Seit 1435 ist das Patrozinium Unsere Liebe Frau geweiht. Der Kirchturm erhielt aber erst 1460 seine Gestalt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war die Kirche sehr heruntergekommen. Es dauerte allerdings bis 1881, ehe sie wieder hergerichtet wurde.</p> <h2>Storchennest auf Fabrik-Schornstein</h2> <p>Das dritte Bild im Bunde zeigt ein Storchennest. Hier ist die Perspektive das Besondere. Denn dadurch ist nicht zu erkennen, dass es sich um einen der höchstgelegenen Horste der Region handelt: auf dem Schornstein der Spek‘schen Fabrik in Mühlhofen. Der Komplex wurde 1858 von Fabrikant und Kommerzienrat Johannes Spek gebaut, ist eine ehemalige Weberei und heute denkmalgeschützt. Bis 1963 wurde dort noch produziert. Heute befinden sich in der Alten Fabrik eine Kleinkunstbühne und Gewerbeflächen. Seit vielen Jahren brütet jedes Jahr ein Storchenpaar auf dem mehr als 30 Meter hohen Schornstein.</p> <h2>Sommerrätsel geht in die fünfte Runde</h2> <p>Die drei neuen Bilder sehen von oben aus betrachtet sehr ähnlich aus. Allerdings sind die Bauwerke doch sehr unterschiedlich. Natürlich gibt es auch hier den Hinweis, wo sie sich befinden. Sie sind auf den Gemarkungen Heiligenberg, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel des SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder denkt, dass er weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 9. September, mit dem Betreff „Sommerrätsel“ senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. In der E-Mail sollten die Kontaktdaten des Absenders stehen. Die Auflösung des Rätsels kommt im nächsten Teil der Serie, bis dahin heißt es weiterrätseln!</span></label></div> <p>Nun sind Sie, liebe SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser, an der Reihe: Wir sind schon jetzt gespannt, wie viele von Ihnen die Bilder erkennen. Wer die Lösung weiß, kann der SÜDKURIER-Lokalredaktion eine E-Mail schicken und die drei Bauwerke benennen. Mit etwas Glück gibt es eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Hagnau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Im Sommerrätsel ist die Woche der besonderen Turmspitzen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 01 Sep 2025 17:22:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Ein Bootsbauer muss Segler sein“ – aber wie erlernt man eigentlich diesen Beruf?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/wie-wird-man-bootsbauer-bootsbaumeister-josef-martin-am-bodensee-gibt-einblicke-09-09-25;art372432,12473843 ]]></link>      <description><![CDATA[  Er hat sein Wissen an etwa 140 Auszubildende weitergegeben: Josef Martin ist Bootsbauermeister aus Leidenschaft. Auch mit 75 Jahren arbeitet er noch in der Werft, seine Freizeit verbringt er hingegen auf dem Wasser.  ]]></description>
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          Er hat sein Wissen an etwa 140 Auszubildende weitergegeben: Josef Martin ist Bootsbauermeister aus Leidenschaft. Auch mit 75 Jahren arbeitet er noch in der Werft, seine Freizeit verbringt er hingegen auf dem Wasser.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/wie-wird-man-bootsbauer-bootsbaumeister-josef-martin-am-bodensee-gibt-einblicke-09-09-25;art372432,12473843]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Er hat sein Wissen an etwa 140 Auszubildende weitergegeben: Josef Martin ist Bootsbauermeister aus Leidenschaft. Auch mit 75 Jahren arbeitet er noch in der Werft, seine Freizeit verbringt er hingegen auf dem Wasser.



        <p>Das Leben von Josef Martin ist eng mit Booten und dem Bodensee verbunden. „Als ich die Augen aufgemacht habe, habe ich Boote gesehen“, beschreibt der Bootsbauermeister aus Radolfzell seine Wurzeln. Aus dieser frühen Prägung ist eine tiefe Liebe geworden. In den Werfthallen auf der Mettnau entstehen edle Holzboote, die auf allen Meeren der Welt unterwegs sind.</p> <p>Meist sind es Segelboote, die der 75-Jährige an seinem Schreibtisch entwirft. Hier zeichnet er die Baupläne für die begehrten Liebhaberstücke noch per Hand, mit Blick auf den Bodensee, heißt es in einer Pressemitteilung der Handwerkskammer Konstanz.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Beruf</span><span>Bootsbauerinnen und Bootsbauer planen, bauen, warten und reparieren Boote – vom Rumpf bis zur Bordelektronik. Wer den Beruf ergreift, braucht handwerkliches Geschick, Gespür für Formen und Materialien sowie körperliche Fitness. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre, wird dual im Betrieb und in der Berufsschule in Lübeck ausgebildet. In der Ausbildung wird alles von der Verarbeitung moderner Werkstoffe über den Einbau von Technik bis hin zu Teamarbeit und Kundenorientierung vermittelt.<br /> Infos zum Bootbauerberuf sowie zu anderen handwerklichen Ausbildungen finden Interessierte auch unter <a href="https://www.handwerk.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.handwerk.de</a> sowie unter <a href="https://www.hwk-konstanz.de/berufe/bootsbauer-m-w-d-64,0,bazdetail.html?id=121" target="_blank" title="" rel="noopener">www.hwk-konstanz.de/berufe</a>.</span></label></div> <p>Vor allem jetzt im Sommer zieht es ihn aufs Wasser. „Segeln lenkt mich ab. Ich bin dann in einer anderen Welt und kann den Betrieb und die Sorgen hinter mir lassen“, beschreibt Josef Martin die Bedeutung des Sports für ihn. Auf der selbstgebauten Segelyacht packt ihn der Ehrgeiz.</p> <p>„Ich liebe es, mit Wind, Wasser und Segeln zu spielen und durch den richtigen Trimm das Beste aus dem Boot herauszuholen.“ Wichtig sei ihm dabei aber auch die richtige Mannschaft. Wenn es zur Regatta geht, besteht diese auf der großen Segelyacht aus 16 Personen. „Für harmonisches Segeln muss das Team stimmen“, sagt Martin, der als Steuermann die Kommandos gibt.</p> <p>Anspruchsvoll ist der Bootsbauermeister auch bei der Arbeit. Um die 90 Holzboote wurden bislang in der Werft gebaut – Segelyachten, Motorboote und Rudergundeln. Das größte war an die 20 Meter lang. Dabei geht Josef Martin immer auf die Kundenwünsche ein.</p> <h2>Ein Bootsbauer muss Wind, Wetter und Wasser verstehen</h2> <p>„Meine Kunden kommen zu mir, weil sie sich den Traum von einem Boot erfüllen wollen, das genau ihren Vorstellungen entspricht. Deshalb ist jedes Boot ein Unikat und eine neue Herausforderung“, sagt er. Eineinhalb bis zwei Jahre dauert es etwa, bis es eine Segelyacht vom Papier aufs Wasser schafft. Eine wichtige Bedingung: „Ich baue nur schöne Boote.“</p> <p>Getrieben von Perfektionismus und Ästhetik entstanden zahlreiche Schmuckstücke, immer aus Holz, meist Mahagoni. Edel glänzende Oberflächen und weiße Segel lassen jedes Seglerherz höherschlagen, ebenso die Fahreigenschaften auf dem Wasser. „Ein Bootsbauer muss Segler sein“, sagt Josef Martin. „Nur wenn er Wind, Wetter und Wasser versteht, kann er seine Kunden richtig beraten.“</p> <p>Deswegen bekommen die Auszubildenden bei der Martin-Werft die Segelstunden auch gleich mit. „Bei mir gibt es die überbetriebliche Ausbildung als Mannschaft an Bord“, so Martin, der im Juli zwei Auszubildende mit auf einen Zehn-Tages-Törn auf der Ostsee in Dänemark mitgenommen hat. Der Bootsbauermeister schätzt, dass er in seinem Handwerkerleben an etwa 140 Auszubildende sein Wissen weitergeben hat, in der Werfthalle und auf dem Wasser.</p> <h2>„Für meinen Vater war klar: Der Bub wird Bootsbauer“</h2> <p>Schon als Kind war Josef Martin immer zwischen den Booten und segelnd auf dem See unterwegs. Sein Vater Joseph Martin Senior hat die Werft 1931 gegründet. Das Wohnhaus befindet sich noch heute auf dem Werftgelände. „Für meinen Vater war klar: Der Bub wird Bootsbauer“, erzählt Martin.</p> <p>Doch die Karriere war kein Selbstläufer. Noch während der Ausbildung in Friedrichshafen verstarb sein Vater. Mit 24 Jahren und einem Meistertitel in der Tasche übernahm Josef Martin Junior 1974 die Werft, die seine Mutter bis dahin kommissarisch geführt hatte.</p> <p>Auch heute ist der Betrieb noch in Familienhand. Ehefrau Silke, selbst gelernte Bootsbauerin und studierte Betriebswirtin, organisiert das Büro. Sohn Sven machte nach der Bootsbauerlehre seinen Bachelor in Schiffsbau und unterstützt nun in der Werkstatt. In der Werft werden neben dem Neubau auch Boote restauriert und wieder instandgesetzt. Das mache zusammen mit der Vermietung der Liegeplätze etwa 50 Prozent der Aufträge aus, so Martin.</p> <p>In seinem Büro blickt Martin auf einige Modelle der Boote, die er gebaut hat. Einen 100-Quadratmeter-Seefahrtskreuzer, Schärenkreuzer und Yachten – alle von einem Modellbauer nachgebaut und in Glaskästen präsentiert. Unter den Standmodellen gibt es einen 40er-Schärenkreuzer, Baujahr 1923. Das Wrack davon wartet in einer der Werfthallen. Martin träumt davon, es wieder zum Leben zu erwecken und auf dem Bodensee zu testen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[„Ein Bootsbauer muss Segler sein“ – aber wie erlernt man eigentlich diesen Beruf?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 29 Aug 2025 12:36:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kameras und Fremde in der Wohnung? So fühlt es sich an, beim „Perfekten Dinner“ mitzumachen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/perfektes-dinner-am-bodensee-so-laeuft-das-tv-erlebnis-wirklich-ab-insider-berichten;art372432,12472177 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Koch-Sendung sucht erneut Kandidaten am Bodensee. Zwei frühere Teilnehmer erzählen, wie es bei den Dreharbeiten zugeht und wie Freunde und Bekannte reagieren, wenn man im TV zu sehen ist.  ]]></description>
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          Die Koch-Sendung sucht erneut Kandidaten am Bodensee. Zwei frühere Teilnehmer erzählen, wie es bei den Dreharbeiten zugeht und wie Freunde und Bekannte reagieren, wenn man im TV zu sehen ist.<br>
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        Die Koch-Sendung sucht erneut Kandidaten am Bodensee. Zwei frühere Teilnehmer erzählen, wie es bei den Dreharbeiten zugeht und wie Freunde und Bekannte reagieren, wenn man im TV zu sehen ist.



        <p>Noch einmal würde er es nicht machen. Zumindest nicht genauso. Trotzdem spricht Johannes Wolf von einer tollen Erfahrung, wenn er an seine Teilnahme an der Fernsehsendung „Das perfekte Dinner“ zurückdenkt. Im Januar 2024 strahlte der Privatsender VOX die Sendung aus, in der Wolf in seiner Küche auf der Reichenau für seine vier Konkurrenten kochte. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/lust-auf-tv-kueche-bodensee-hobbykoeche-koennen-beim-perfekten-dinner-mitkochen;art372432,12466627" target="_blank" title="Töpfe raus und Schürze an! Fernsehsender sucht am Bodensee nach Kandidaten für eine Kochshow">Aktuell werden für die Sendung wieder Kandidaten am Bodensee gesucht.</a></p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Wie-kocht-man-fuer-vier-wildfremde-Menschen-Konstanzer-Denny-Stolz-nimmt-bei-TV-Sendung-Das-perfekte-Dinner-teil;art372448,10402974" target="_blank" title="Wie kocht man für vier wildfremde Menschen? Konstanzer Denny Stolz nimmt bei TV-Sendung &amp;bdquo;Das perfekte Dinner&amp;ldquo; teil">Denny Stolz war im Februar 2020 in der Sendung zu sehen.</a> Beworben hatte er sich schon Jahre vorher. Lange habe er nichts gehört, die Bewerbung schon vergessen, dann sei eine Nachricht zu einem Casting eingegangen. Später dann kam der Anruf mit der Zusage.</p> <p>Auf das Format aufmerksam wurde Wolf erst durch eine Bekannte, die um seine Leidenschaft fürs Kochen wusste. „Ich kannte die Sendung gar nicht“, er schaue nicht viel im Fernsehen, sagt er im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Beworben hat er sich dennoch.</p> <p>„Es ging nicht ums Gewinnen“, sagt er. Wichtig sei ihm gewesen, Werbung für die Reichenau machen. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/das-perfekte-dinner-am-bodensee-2024-so-lief-der-vierte-tag;art417930,11859233" target="_blank" title="&amp;bdquo;Das perfekte Dinner&amp;ldquo; am Bodensee: Bei Johannes auf der Reichenau wird es deftig">Das zeigt sich auch an dem Menü, das er in der Sendung zubereitet hat</a>: Dort verwendete Wolf nur Produkte aus der Region, beziehungsweise von der Reichenau – außer dem Rindfleisch, das gibt es eben nicht von der Insel.</p> <h2>Wie läuft der Dreh bei „Das perfekte Dinner“ ab?</h2> <p>Denny Stolz war der erste Gastgeber der Woche, kannte also auch noch keinen der anderen Kandidaten. Punkt neun Uhr sei ein sechsköpfiges Team vor seiner Tür gestanden. „Sobald die Tür aufging, wurde aufgenommen“, bis etwa 16 Uhr sei gefilmt worden. Nach einer Pause ging es am Abend weiter: Zunächst zwei Kamerateams, dann noch die vier anderen Kandidaten: Plötzlich seien 16 Leute in der Wohnung gewesen. Im Fernsehen sei davon nichts zu erkennen.</p> <p>„Wenn du kochst, bemerkst du die Kamera irgendwann nicht mehr“, sagt Stolz. Das Team habe ihn einfach machen lassen, zwischendurch Fragen gestellt oder kurze Anweisungen gegeben, wenn etwas nicht gut gefilmt werden kann. „Es gibt kein Drehbuch“, man bereite das Essen vor, der Rest passiere einfach.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Sendung auf Kandidatensuche</span><span>Bei „Das perfekte Dinner“ laden sich fünf Hobbyköche aus der gleichen Stadt oder Region gegenseitig zum Abendessen bei sich zu Hause ein. Am Ende des Abends wird der Gastgeber von den übrigen vier Kandidaten bewertet. Wer die höchste Punktzahl erhält, wird am Ende der Woche zum Sieger gekürt und erhält ein Preisgeld von 3000 Euro. Aktuell werden für die Bodensee-Ausgabe im Oktober Kandidaten gesucht. Wer interessiert ist, kann sich noch bis zum 5. September telefonisch unter 0221 492048240 oder im Netz unter <a href="https://www.itvstudios.de/dinner" target="_blank" title="" rel="noopener">www.itvstudios.de/dinner</a> bewerben.</span></label></div> <p>Stolz entschied sich gegen das Drei-Gänge-Menü und servierte stattdessen eine Auswahl an spanischen Tapas. Er lebte viele Jahre in Spanien und Mexiko, kennt sich mit der Küche aus. Bei den anderen Kandidaten sei das gut angekommen: „Da war nichts mehr übrig“, erinnert er sich.</p> <p>Es war eine tolle Erfahrung, sagt Wolf, aber auch anstrengend. Fünf Tage, fünf Abendessen. Die ganze Woche sei man unterwegs. Schon mittags zu Interviews, die als Einspieler verwendet werden, müssten die Teilnehmer vor Ort sein. Abends geht es dann zum Essen. Erst spätabends geht es wieder nach Hause. Wolfs Konkurrenten kamen aus Espasingen, Steißlingen, Überlingen und Friedrichshafen.</p> <p>Noch länger ist der Tag, an dem selbst gekocht wird: „Die klingeln um 9 Uhr und dann geht‘s los“, sagt Wolf. Ein Kamerateam sei dann während der Vorbereitungen auf das Drei-Gänge-Menü vor Ort. Später, wenn die anderen Teilnehmer zum Essen da sind, sind zwei Kamerateams dabei. Der Tag dauert lang, irgendwann verlassen alle Leute die Wohnung wieder. „Und dann stehst du vor einem Berg Geschirr“, sagt Wolf mit einem Lachen.</p> <h2>„Wir sehen das auch erst im Fernsehen“</h2> <p>Was von dem vielen Filmmaterial letztendlich ausgestrahlt wird, wissen die Teilnehmer weder vorher noch haben sie Einfluss darauf, welche Szenen gezeigt werden. „Wir sehen das auch erst im Fernsehen“, sagt Wolf. Wie fielen die Reaktionen auf seinen Auftritt aus? Bis heute werde er auf der Reichenau ab und an darauf angesprochen. Für die Insel sei es etwas Besonderes gewesen, vermutet er. In seinem Bekanntenkreis habe es positive Reaktionen gegeben, „die fanden das super“.</p> <p>Zu den Begleiterscheinungen der Sendung gehören auch Nachrichten von Fremden, die den Reichenauer erreichten. Unmittelbar nach Ausstrahlung sei seine Geschäftswebseite tausendfach aufgerufen worden. Unter den Nachrichten sei „viel beliebiges Zeug“, so habe etwa jemand kritisiert, dass seine Schüsseln zu klein seien.</p> <h2>Rampenlicht bringt auch Unschönes mit sich</h2> <p>Zwischen Dreh und Ausstrahlung lagen etwa zwei Monate, da vergesse man schon fast, dass man überhaupt dabei war, sagt Stolz. Mit der Ausstrahlung steht man plötzlich in der Öffentlichkeit – und spürt auch deren negativen Seiten.</p> <p>Was ihn erstaunt hat, waren die Reaktionen auf die Sendung, was Kommentare und Nachrichten im Netz angeht. „Das habe ich unterschätzt“, da brauche man ein dickes Fell. Denn neben Belanglosigkeiten waren auch heftige Beleidigungen und sogar persönliche Drohungen dabei. Das sei der Punkt, aus dem er möglichen Kandidaten abraten würde, sich im Fernsehen zu zeigen.</p> <h2>„Unglaublich, wie viele Leute das gucken“</h2> <p>Persönliche Reaktionen, wenn er erkannt und auf die Sendung angesprochen wurde, seien dagegen positiv gewesen – und wohl mehr, als er erwartet hatte. „Unglaublich, wie viele Leute das gucken.“ Das habe aber schnell wieder abgenommen, nach drei Monaten wisse das keiner mehr, sagt Stolz. Kontakt zu den anderen Teilnehmern ihrer jeweiligen Ausgaben haben die beiden Kandidaten heute nicht mehr.</p> <p>Auf die Zeit blickt Johannes Wolf gerne zurück. „Das hat richtig Spaß gemacht“, sagt er. Obwohl er keiner sei, der immer im Vordergrund stehen müsse, sagt Wolf von sich selbst. Durch die Sendung komme man aus seiner Komfortzone heraus, man gebe einiges von sich preis: Viele fremde Menschen in der eigenen Wohnung, im Schlafzimmer werden Interviews gefilmt.</p> <p>„Das ist schon ein komisches Gefühl“, auch wenn die Kulisse im Fernsehen dann nicht so zu erkennen sei. Beide der früheren Kandidaten betonen, dass die Kamerateams darauf achten, dass keine allzu privaten Einblicke in die Wohnungen und Leben der Teilnehmer gewährt werden.</p> <p>„Für mich war es nicht wichtig, zu gewinnen“, sagt Stolz. Darauf komme es in dem Format gar nicht an, allzu großer Ehrgeiz wäre fehl am Platz. Wer gerne kocht und Lust darauf hat, zu erfahren, wie Fernsehen gemacht wird, der solle sich bewerben. Die Erfahrung war es wert. Allerdings sei die Woche eben auch anstrengend. „Du musst überzeugt sein von dem, was du tust, dann hast du eine gute Zeit.“</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 16:43:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Unfall zwischen Auto und Lastwagen in Hagnau: Kilometerlange Staus auf B31 und B33  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/unfall-zwischen-auto-und-lastwagen-in-hagnau-kilometerlange-staus-auf-b31-und-b33;art372495,12470802 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwei Fahrzeuge kollidieren am Mittwochnachmittag auf der Ortsdurchfahrt in Hagnau. Ein Autofahrer muss mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Als Folge des Unfalls bilden sich kilometerlange Staus.  ]]></description>
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          Zwei Fahrzeuge kollidieren am Mittwochnachmittag auf der Ortsdurchfahrt in Hagnau. Ein Autofahrer muss mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Als Folge des Unfalls bilden sich kilometerlange Staus.<br>
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        Zwei Fahrzeuge kollidieren am Mittwochnachmittag auf der Ortsdurchfahrt in Hagnau. Ein Autofahrer muss mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Als Folge des Unfalls bilden sich kilometerlange Staus.



        <p>Ein Autofahrer und ein Lastwagenfahrer sind am Mittwochnachmittag gegen 14.50 Uhr auf der B31 in der Hagnauer Ortsdurchfahrt kollidiert. Der Fahrer des Renaults wurde anschließend schwer verletzt von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht, wie die Pressestelle des Polizeipräsidiums Ravensburg mitteilt. Der Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt. Die Polizei schätzt ersten Ermittlungen zufolge die entstandenen Schäden beim Auto auf etwa 15.000 Euro, bei dem Lastwagen auf 10.000 Euro.</p> <p>Der Unfall mitten an der Verkehrsengstelle beim Blitzer in Hagnau hatte kilometerlange Staus auf den umliegenden Straßen der Region zur Folge. Die B31 zwischen Immenstaad und Stetten musste knapp zwei Stunden gesperrt werden. Sowohl auf der B31 wie auch auf der B33 zwischen Stetten und Markdorf kam es anschließend zu großen Verkehrsbehinderungen. Auf der B33 ging zwischen Stetten und Markdorf zeitweilig gar nichts mehr. Autofahrer wendeten auf der Bundesstraße und versuchten, über Hinterlandschleichwege oder landwirtschaftliche Wege den Stau zu umfahren. Gegen 16.30 Uhr gab die Polizei beide Fahrbahnen in der Hagnauer B-31-Ortsdurchfahrt wieder frei, woraufhin sich die Staus auflösten.</p> <p>Den Ermittlungen der Polizei zufolge war der aus Richtung Friedrichshafen kommende 70-jährige Renault-Fahrer offenbar an den Straßenrand gefahren, wo er aus noch ungeklärter Ursache offenbar die Kontrolle über sein Auto verloren hatte. Dabei rollte das Fahrzeug wieder los und prallte seitlich in die Zugmaschine des Sattelschleppers. Ersthelfer hatten sich anschließend um den Verletzten gekümmert, bis die Notärzte eintrafen.</p> <p>Wie die Polizei am frühen Mittwochabend mitteilte, würden die Ermittlungen zum Unfallhergang noch weiter andauern. Aktuell könne man nicht ausschließen, dass ein gesundheitliches Problem des 70-Jährigen ursächlich für den Unfall gewesen war. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste waren im Einsatz, ebenfalls vor Ort war ein Team des Notfallnachsorgedienstes.</p> <h2>Feuerwehr-Sprecher: Sehr gutes Zusammenspiel</h2> <p>Beteiligt waren laut Feuerwehr-Sprecher Philipp Gotterbarm die Wehren aus Hagnau und Meersburg. Vor allem dank der engagierten Ersthelfer sei der Einsatz in der Rückschau „wirklich optimal“ gelaufen, so Gotterbarm. Deren Einsatz sei hervorzuheben. Nachdem direkt nach der Alarmierung klar gewesen sei, dass es auch um eine Reanimation gehen werde, habe Feuerwehr-Einsatzleiter Michael Vogt die Einsatzseelsorge für die Betroffenen und den Einsatznachsorgedienst für die Einsatzkräfte mit alarmiert. Insgesamt habe der Einsatz ein „wirklich gut funktionierendes Zusammenspiel aller Blaulichtkräfte“ gezeigt, so der Feuerwehr-Sprecher.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 16:11:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[SÜDKURIER öffnet Türen: Gewinnen Sie exklusive Einblicke und einen Abend beim Circus Krone  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/gewinnen-sie-karten-fuer-den-circus-krone-am-bodensee-exklusiv-fuer-suedkurier-abonnenten;art372448,12470737 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach neunjähriger Pause ist der Zirkus zurück am Bodensee. SÜDKURIER-Abonnenten haben am Donnerstag, 4. September, die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen und dürfen anschließend die Show besuchen.  ]]></description>
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          Nach neunjähriger Pause ist der Zirkus zurück am Bodensee. SÜDKURIER-Abonnenten haben am Donnerstag, 4. September, die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen und dürfen anschließend die Show besuchen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nach neunjähriger Pause ist der Zirkus zurück am Bodensee. SÜDKURIER-Abonnenten haben am Donnerstag, 4. September, die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen und dürfen anschließend die Show besuchen.



        <p>Der größte Zirkus Europas, der Circus Krone, gastiert in diesem Jahr von Donnerstag, 28. August, bis zum Sonntag, 7. September, auf dem Konstanzer Areal Klein Venedig. Im Jahr 2016 fand die letzte Spielzeit direkt am Bodensee in der Konzilstadt statt. In diesem Jahr dürfen sich aber nicht nur reguläre Besucher über eine schillernde Show freuen, sondern auch fünf SÜDKURIER-Abonnenten nebst Begleitpersonen über ein ganz besonderes Erlebnis.</p> <p><a href="https://msk-events.suedkurier.de/der-suedkurier-oeffnet-tueren-beim-circus-krone/" target="_blank" title="" rel="noopener">Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ verlost das Medienhaus Karten für die Show am Donnerstag, 4. September.</a> Abonnentinnen und Abonnenten dürfen an diesem Tag die ganze Magie des Zirkus erleben. „Die Gewinner der Backstagetour plus Show kommen am 4. September um 18.30 Uhr, dann gibt es die Führung und dann die Show um 19.30 Uhr“, teilt Kerstin Graf vom Circus Krone mit. „Die Gewinner erhalten einen Einblick hinter die Kulissen und können unsere Tiere besuchen.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So können Sie an der Verlosung teilnehmen</span><span><strong>Was:</strong> Zirkus- und Backstageführung sowie Vorstellungsbesuch beim Circus Krone auf dem Konstanzer Areal Klein Venedig. Wir verlosen 5×2 Tickets an Abonnenten.<br /> <strong>Wann:</strong> Donnerstag, 4. September, um 18.30 Uhr.<br /> <strong>Wo:</strong> Treffpunkt ist im Bereich des Eingangs vom Circus Krone auf Klein Venedig.<br /> <strong>Wer:</strong> Abonnenten des SÜDKURIER, die sich rechtzeitig anmelden.<br /> <strong>Wie:</strong> Mit den SÜDKURIER-Zugangsdaten anmelden und <a href="http://www.meinSK.de/krone" target="_blank" title="" rel="noopener">Formular am Ende der Internetseite www.meinSK.de/krone ausfüllen.</a><br /> <strong>Anmeldeschluss:</strong> Sonntag, 31. August.</span></label></div> <p>Die Tournee des Betriebs steht in diesem Jahr unter dem Motto „Farbenspiel – Gold Edition“. Was ist dabei 2025 das Besondere an dem Programm? „Ein klassisches Circusprogramm mit Artistik, Clowns und Tieren gepaart mit modernen Elementen“, so Graf. „Zudem ist das neue Zelt schon ein Highlight für sich.“</p> <h2>Vom Allgäu über den See nach Konstanz</h2> <p>Auf dem Programm steht eine zweieinhalbstündige Show mit preisgekrönten Artisten. Darunter Gewinner des renommierten Zirkusfestivals von Monte-Carlo, wie das Clown-Duo Fumagalli &amp; Daris, die 2015 in Monaco den goldenen Clown, den Oscar der Circuswelt, gewannen. Neben einer neuen Lichtershow treten auch altbewährte Publikumslieblinge des Circus Krone auf – darunter auch einige Wildtiere.</p> <p>Der Zirkus war längere Zeit nicht in Konstanz vor Ort. Nun fühle es sich laut den Verantwortlichen gut „an, wieder hier zu sein, da die Konstanzer immer ein ganz besonderes Publikum sind und wir uns hier sehr willkommen fühlen“. Angereist war der Zirkus am Montagmittag, 25. August, unter anderem auch mit der Fähre Konstanz-Meersburg. Mit dutzenden Lastern, Fahrzeugen, Anhängern und Wohnwagen kamen die Mitarbeiter und Artisten über den See. Zuvor gastierte der Zirkus seit dem 21. August in Kempten im Allgäu.</p> <h2>Die Vorstellungen</h2> <p>In Konstanz gibt es Vorstellungen bis zum Sonntag, 7. September. Festliche Abendpremiere feiert der Zirkus in der Manege am Donnerstag, 28. August, um 19.30 Uhr. Weitere Vorstellungen finden werktags um 15.30 Uhr sowie um 19.30 Uhr statt, sonntags dagegen um 10.30 Uhr und die zweite Runde um 14.30 Uhr.</p> <p>Im Zelt finden 2000 Zuschauer Platz. Die Eintrittspreise unterteilen sich in sechs Kategorien, Karten gibt es ab ungefähr 20 Euro bis zu knapp 60 Euro. Kinder von drei bis elf Jahren und Rentner bekommen die Eintrittskarten in jeder Kategorie für einen ermäßigten Preis.</p> <p>Doch den Gewinnern von „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ kann das egal sein, sie erleben einen ganz besonderen Einblick mitsamt Showbesuch komplett kostenlos. Weitere Informationen zur Verlosung finden Interessierte auf der Internetseite <a href="http://www.meinSK.de/krone" target="_blank" title="" rel="noopener">www.meinSK.de/krone.</a> Dort können Abonnenten (gedruckte oder digitale Zeitung oder Online-Abo) dann auch teilnehmen, die Gewinner werden gelost und ab Montag, 1. September, benachrichtigt und sollten sich Donnerstagabend, 4. September, freihalten.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 16:09:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Anbieter von Open-Air-Kinos müssen sich diesen Sommer mit dem Wetter arrangieren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/hagnau/open-air-kinos-wechselhaftes-wetter-macht-es-den-veranstalter-in-diesem-sommer-schwer;art372475,12470732 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Veranstaltungen sind seit einigen Jahren beliebt am See. In Hagnau und Heiligenberg lief wetterbedingt nicht alles wie geplant. In Meersburg bietet sich die nächste Chance auf Filmvergnügen unter freiem Himmel.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Veranstaltungen sind seit einigen Jahren beliebt am See. In Hagnau und Heiligenberg lief wetterbedingt nicht alles wie geplant. In Meersburg bietet sich die nächste Chance auf Filmvergnügen unter freiem Himmel.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Veranstaltungen sind seit einigen Jahren beliebt am See. In Hagnau und Heiligenberg lief wetterbedingt nicht alles wie geplant. In Meersburg bietet sich die nächste Chance auf Filmvergnügen unter freiem Himmel.



        <p>Filme gucken unter freiem Himmel ist eines der schönsten Freizeitangebote am Bodensee. In Hagnau wird die Leinwand auf der Wiese an der Badestelle aufgebaut. Genutzt wird eine 72 Quadratmeter große Air-Screen-Leinwand. „Das Interesse war sehr groß. Die Filmauswahl kam auch sehr gut an“, berichtet Michelle Schaal, stellvertretende Leiterin der Touristinformation. Einheimische und Touristen interessierten sich ihr zufolge für die vierte Auflage des Open-Air-Kinos. Das Seekino lief vom 21. bis 30. Juli beziehungsweise hätte laufen sollen.</p> <p>Laut Schaal mussten sieben von zehn Terminen wetterbedingt leider ausfallen. So seien insgesamt circa 100 Besucher auf die drei (22., 23. und 25. Juli) stattgefundenen Termine verteilt gewesen. Nachgeholt wurden und werden die ausgefallenen Abende nicht. „Der Zeitraum war fest vorgegeben. Es konnten keine Termine hinten angehängt werden“, bedauert die Touristikerin. Der Kartenvorverkauf lief über die Internetseite Kinoheld.de. Über die Plattform sei die Rückabwicklung von Kinotickets automatisch in die Wege geleitet worden.</p> <h2>Gäste entscheiden oft spontan</h2> <p>„Reine Open-Air-Veranstaltungen sind bei solch wechselhaftem Wetter immer mit Unsicherheiten verbunden, da man schlichtweg auf gutes Wetter angewiesen ist. Bei unsicheren oder schlechten Prognosen im Voraus entscheiden auch die Gäste recht spontan, ob sie die Veranstaltung besuchen“, erläutert Schaal. Die meisten Veranstaltungen in Hagnau könnten aber grundsätzlich auch bei schlechterem Wetter stattfinden. Beim Open-Air-Kino war schlicht keine Alternative möglich. Beim jüngst stattgefundenen Ufersommer beispielsweise hätten die meisten Veranstaltungen ins Trockene verlegt werden können. Das Gwandhaus war in der Planung als alternativer Standort vorgesehen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Historie des Freiluftkinos</span><span>Open-Air-Kinos wurden in den zurückliegenden Jahren am Bodensee so richtig populär. Die Stadt Überlingen bietet sogar eine Sommer- und eine Wintervariante an. Doch die Historie des Freiluftkinos reicht weit zurück. Experten halten es für wahrscheinlich, dass Wanderkinos bereits ab 1900 Vorführungen im Freien anboten, wie vielfach nachlesbar ist. Das älteste, heute noch betriebene Open-Air-Kino befindet sich in Broome in West-Australien. Ab 1916 veranstaltete das Sun Pictures Theater Kinoabende unter freiem Himmel. Dieser Rekord steht im Guinness-Buch der Rekorde. Bis 1933 sahen die Besucher Stummfilme. Erster Tonfilm war „Monte Carlo“ mit Jeanette MacDonald and Jack Buchanan.</span></label></div> <h2>Verein weicht in Alten Festsaal aus</h2> <p>In Heiligenberg klingt die Erzählung zum Open-Air-Kino ähnlich. Der einzige Termin am 26. Juli im Höhenfreibad konnte aufgrund des Wetters nicht wie geplant stattfinden. „Wir wollten ‚Freibad‘ im Freibad zeigen. Den Film von Doris Dörrie“, sagt Gabriele Heidenreich, stellvertretende Vorsitzende des Vereins Musik und Kultur. Geplant war, dass die Zuschauer jenseits des Wasserbeckens sitzen und die Leinwand Richtung Tal steht. Doch der Regen machte eine Alternative notwendig. Die Komödie wurde am Ende im Alten Festsaal im Schlossvorhof gezeigt, wo der Verein schon öfter eine Kinobühne eingerichtet hatte. Im Sommer 2026 wollen die Heiligenberger Kulturmacher aber nochmals einen Abend im Freibad organisieren.</p> <h2>Kino und Vino im Reithof geplant</h2> <p>Die nächste Chance auf Freiluftkino besteht am Freitag und Samstag. Das Staatsweingut Meersburg zeigt zwei Filme. Unter dem Motto Kino und Vino flimmern im Reithof „Madame Mallory und der Duft von Curry“ (29. August) und „Ein gutes Jahr“ (30. August) über die Leinwand. Einlass ist ab 19 Uhr. Die Filme beginnen jeweils um 20.30 Uhr. Im Eintrittspreis von 15 Euro pro Person ist ein Glas Wein inbegriffen. Platz ist für insgesamt 200 Zuschauer. Die Tickets gibt es unter <a href="https://staatsweingut-meersburg.de/products/kino-vino" target="_blank" title="" rel="noopener">https://staatsweingut-meersburg.de/products/kino-vino</a> und an der Abendkasse.</p> <p>Die ursprünglich für den 28. August geplante Vorführung des Films „Sideways“ muss wetterbedingt ausfallen. „Die Wettervorhersage ist so schlecht“, bedauert Jana Stangel, Veranstaltungsleitung beim Staatsweingut. „In den vergangenen zehn Jahren hat es an dem Wochenende nie geregnet. Deshalb haben wir das Open-Air-Kino extra dorthin gelegt.“ Freitag- und Samstagabend sehen wettertechnisch wieder besser aus. Laut Vorhersage (Stand Mittwochvormittag) soll es nicht regnen. Stangel rät, auch spontan vorbeizukommen und sich an der Abendkasse mit Tickets zu versorgen. Die Verantwortlichen im Staatsweingut freuen sich auf die Veranstaltung. „Wir hatten die Idee schon lange“, berichtet Stangel.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Anbieter von Open-Air-Kinos müssen sich diesen Sommer mit dem Wetter arrangieren]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 26 Aug 2025 15:56:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kleine Muschel wird zum großen Problem: „Das darf kein Dauerzustand bleiben!“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/quagga-invasion-am-bodensee-kleine-muschel-wird-zum-grossen-problem-fuer-trinkwasser-tourismus-und-fischerei;art372432,12469961 ]]></link>      <description><![CDATA[  Landtagsabgeordneter Hans-Peter Storz (SPD) fordert ein entschlosseneres Handeln gegen die invasive Muschelart. Sonst drohen ernste Folgen für Trinkwasser, Tourismus und Fischerei am Bodensee.  ]]></description>
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          Landtagsabgeordneter Hans-Peter Storz (SPD) fordert ein entschlosseneres Handeln gegen die invasive Muschelart. Sonst drohen ernste Folgen für Trinkwasser, Tourismus und Fischerei am Bodensee.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Landtagsabgeordneter Hans-Peter Storz (SPD) fordert ein entschlosseneres Handeln gegen die invasive Muschelart. Sonst drohen ernste Folgen für Trinkwasser, Tourismus und Fischerei am Bodensee.



        <p>Die <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/quagga-muschel-warum-der-ursprung-ihres-namens-in-der-steppe-suedafrikas-liegt;art410936,12225384" target="_blank" title="Quagga-Muschel: Warum der Ursprung ihres Namens in der Steppe Südafrikas liegt">Quagga-Muschel</a> breitet sich am Bodensee rasant aus – mit spürbaren Folgen für Region und Infrastruktur. Das schreibt der Landtagsabgeordnete Hans-Peter Storz (SPD) in einer Pressemitteilung. Deswegen habe er die Landesregierung nach wirksamen Gegenmaßnahmen und Schutzkonzepten gefragt.</p> <p>Die invasive Muschel setze Wasserwerken zu, <a href="https://www.suedkurier.de/schweiz/schweizer-bekaempfen-die-quaggamuschel-mit-hochdruck;art1371848,11924178" target="_blank" title="Wasser marsch! Schweizer bekämpfen die Quaggamuschel mit Hochdruck">weil sie Ansaugrohre befalle und zusätzliche Reinigungsschritte nötig mache</a>. „Die Folgen dieser Invasion sind vielfältig – sie betreffen die Trinkwasserversorgung, unseren Tourismus und den Bodensee als gesamtes Ökosystem“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete.</p> <p>Die Dynamik sei enorm: Eine Muschel könne bis zu einer Million Eier legen. Im Jahr 2024 seien <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/das-forschungsschiff-vom-bodensee-sie-blicken-ins-innere-der-quagga-muschel;art372448,12047999" target="_blank" title="Das Forschungsschiff vom Bodensee: Sie blicken ins Innere der Quagga-Muschel">bis zu 36.988 Quagga-Muscheln pro Quadratmeter</a> gezählt worden. „Das sind Warnsignale, die zum Handeln verpflichten.“</p> <h2>Storz enttäuscht: „Viele Worte, wenig Schutz“</h2> <p>Deshalb sei Storz von der Haltung der Landesregierung enttäuscht: „Viele Worte, wenig Schutz – das lese ich aus der Stellungnahme des zuständigen Umwelt-Ministeriums. Aber wer Trinkwasser, Tourismus und Fischerei sichern will, darf beim Quagga-Problem nicht länger zögern.“</p> <p>Baden-Württemberg stehe im Jahr 2025 der <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/koennen-diese-quagga-knacker-die-invasion-eindaemmen-eine-studie-soll-das-herausfinden;art410936,12442190" target="_blank" title="Können diese Quagga-Knacker die Invasion eindämmen? Eine Studie soll das herausfinden">Internationalen Bodenseekonferenz vor, die gemeinsame Aktivitäten gegen die Quagga-Muschel beraten und beschließen müsse</a>. Damit könnte die Landesregierung eine Schlüsselrolle bei der Vorbereitung von Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Muschel übernehmen.</p> <p>Bezeichnend sei, dass nicht etwa Baden-Württemberg, sondern der Kanton Thurgau mit einem konkreten Vorschlag in die nächste Sitzung gehen wolle, kritisiert Storz. Der Thurgau schlage eine <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/weiter-keine-putzpflicht-quagga-muschel-weiter-auf-dem-vormarsch;art410936,12226293" target="_blank" title="Weiter keine Pflicht zur Bootsreinigung: Quagga-Muschel bleibt auf dem Vormarsch">Bootsreinigungspflicht für den Bodensee</a> vor. „Bei den Wasserwerken steigt der Aufwand für Reinigung und Ertüchtigung der Anlagen. Das darf kein Dauerzustand bleiben“, fordert der Abgeordnete. Es brauche schnelle Lösungen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Kleine Muschel wird zum großen Problem: „Das darf kein Dauerzustand bleiben!“]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 17:34:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Beruflich im B31-Stau: Thomas Grammel erzählt vom Job als Busfahrer am Bodensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/beruflich-im-b31-stau-thomas-grammel-erzaehlt-vom-job-als-busfahrer-am-bodensee-28-08-25;art410936,12469409 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der 59-Jährige ist viel zwischen Friedrichshafen und Überlingen unterwegs. In der Urlaubszeit kann der Verkehr auf der B31 auch mal den Feierabend hinauszögern. Trotzdem sagt Grammel: "Mir gefällt das."  ]]></description>
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          Der 59-Jährige ist viel zwischen Friedrichshafen und Überlingen unterwegs. In der Urlaubszeit kann der Verkehr auf der B31 auch mal den Feierabend hinauszögern. Trotzdem sagt Grammel: "Mir gefällt das."<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/beruflich-im-b31-stau-thomas-grammel-erzaehlt-vom-job-als-busfahrer-am-bodensee-28-08-25;art410936,12469409]]></guid>
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        Der 59-Jährige ist viel zwischen Friedrichshafen und Überlingen unterwegs. In der Urlaubszeit kann der Verkehr auf der B31 auch mal den Feierabend hinauszögern. Trotzdem sagt Grammel: "Mir gefällt das."



        <p>Das Winken sei ganz selbstverständlich, sagt Thomas Grammel. Fahren zwei Busse aneinander vorbei, dann grüßen sich die Fahrer, selbst wenn man sich zum fünften Mal sieht. Gerade steuert Grammel einen Bus der Linie 7395 auf die B31 zwischen Fischbach und Immenstaad – und direkt beginnt der Stau.</p> <p>Grammel, 59, fährt seit vielen Jahren Busse. Für die Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH (RAB) ist er zwischen Ravensburg, Konstanz, Wangen im Allgäu, Friedrichshafen und Überlingen unterwegs, den Stau auf der B31 kennt er also bestens. „Als ich vor 27 Jahren angefangen und das einen Sommer nach dem anderen mitbekommen habe, dachte ich: Habe ich wirklich das Richtige gewählt?“, sagt Grammel. Und schiebt nach: „Aber es macht immer Spaß.“</p> <h2>Es geht immer von A nach B</h2> <p>Man müsse schlicht akzeptieren, dass der Bodensee eine Touristenregion ist. Während der Saison – in Grammels Wahrnehmung von Ostern bis zum Ende der Herbstferien – gehörten da die Staus auf der B31 nun mal dazu. „Am schlimmsten ist es morgens, um 9, halb 10“, sagt Grammel. Dann gehe es besonders zwischen Hagnau und Meersburg kaum voran, aber oft stehe man eben schon kurz vor Immenstaad.</p> <p>An schönen Tagen werde es dann gegen Mittag etwas ruhiger. „Dann sind die Urlauber da, wo sie sein wollen.“ Wenn es bei den Zügen mal hakt, kämen Fahrgäste auch zu den Busfahrern und fragten, wie lang sie für die Strecke von Friedrichshafen nach Überlingen brauchen. Grammel könne da selten eine verlässliche Antwort geben. Veranschlagt ist knapp eine Stunde, doch im Sommer werde die Zeit regelmäßig gerissen. „Ich komme ja auch nicht am Stau vorbei.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Zu Serie und Quereinstieg</h2> <label><input type="checkbox" /><span>Serie: Mein Job, meine Straße</span><span>Sie ist ein ewiges Ärgernis, aber auch zentrale Verkehrsader des Bodenseekreises: die Bundesstraße 31. In unserer Serie „Mein Job, meine Straße“ widmen wir uns Menschen, in deren Leben die B31 eine wichtige Rolle spielt. Menschen, die auf und an der Straße arbeiten und leben – und dadurch eine besondere Beziehung zu ihr haben.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Quereinstieg möglich</span><span>Die Deutsche Bahn, zu der der RAB gehört, sei immer auf der Suche nach Mitarbeitern, sagt eine Sprecherin, oft ist auch ein Quereinstieg möglich. Dieser dauert für Busfahrer etwa sechs bis acht Monate, die Anwärter erhalten in diesem Zuge den Busführerschein D beziehungsweise DE. Ein Quereinstieg ist auch als Lokführer oder Zugverkehrssteuerer möglich, heißt es weiter. Informationen zu Voraussetzungen und Ablauf der Qualifikation gibt es <a href="https://db.jobs/de-de/dein-einstieg/quereinstieg#strasse" target="_blank" title="" rel="noopener">auf der Internetseite der Deutschen Bahn.</a></span></label></div> <p>Doch man dürfe nicht alles nur negativ sehen, ändern könne man es ja ohnehin nicht. Durch eingeplante Pufferzonen könnten die Busfahrer auch etwas Verspätung wieder ausgleichen. Vor allem gehe es immer irgendwann weiter: „Die Leute wollen von A nach B und sie kommen von A nach B.“ Wenn sich Touristen über das langsame Vorwärtskommen beschweren, sage Grammel: „Sie sind doch hier im Urlaub und nicht auf der Flucht.“</p> <p>Auch vom Aufregen gehe der Stau schließlich nicht weg. Wer aber beispielsweise mit dem Städteschnellbus einen Flug am Bodensee-Airport erwischen wolle, der solle besser den Stau einpreisen und einen Bus früher nehmen, rät Grammel.</p> <p>Trotz des vielen Verkehrs fahre er die Seelinie – also die Strecke zwischen Friedrichshafen und Überlingen – am liebsten, sagt der 59-Jährige. Er kommt aus Meersburg, er fährt dann also durch seine Heimat. „Wir sehen die Reben, wir sehen den See, wir sehen die Berge, die Birnau und wenn ich in Meersburg die Serpentinen hochkomme, sehe ich die Burg.“ Die Strecke habe durchaus ihre Reize.</p> <h2>Kein Tag wie der andere</h2> <p>Die Schichten der Busfahrer seien dabei sehr unterschiedlich, mal gehe es morgens um 6 Uhr los, mal auch erst am Mittag. „Es ist selten, dass ich zwei Tage hintereinander das Gleiche fahre.“ Zwar sei dadurch auch hinsichtlich der Fahrgäste jede Tour anders, aber er kenne mittlerweile einige Touristen, die jährlich an den Bodensee kommen und mitfahren. Vor allem baue man aber mit manchen Pendlern eine gewisse Beziehung auf. „Da ist man mit vielen schon per Du“, sagt Grammel.</p> <p>Kleinere Auseinandersetzungen mit respektlosen Fahrgästen gebe es zwar, aber immer wieder auch schöne Momente. Kürzlich habe etwa ein Fahrgast seine Unterlagen in einem Bus verloren. Grammel habe sich dann darum bemüht, dass der Mann sie wiederbekommt. „Der hat sich dann telefonisch bei mir gemeldet und bedankt. Da freut man sich ja auch.“</p> <p>Zuletzt war Grammel für einige Zeit und mehrere Tage die Woche an ZF ausgeliehen, als Sicherheitsfahrer <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/autonomer-bus-so-unspektakulaer-ist-eine-fahrt-ohne-fahrer;art410936,12218813" target="_blank" title="Autonomer Bus: So unspektakulär fühlt sich eine Fahrt ohne Fahrer an">der autonomen Test-Kleinbusse in Friedrichshafen</a>. „Das war eine sehr gute Erfahrung“, so Grammel. Die Seelinie habe ihm allerdings gefehlt und offensichtlich ist sein Fehlen auch manchen Fahrgästen aufgefallen. Als er wieder in den Linienbussen unterwegs war, habe ihn ein Pendler angesprochen. „Der dachte, ich sei in Rente.“</p> <p>So weit ist es noch nicht – wobei Thomas Grammel es offensichtlich auch noch etwas im Job aushält. „Mir gefällt das, ich finde es toll“, sagt er. Selbst wenn der Stau mal den Feierabend hinauszögern kann, gelte am Ende der Schicht: „Es ist keinem was passiert und jeder ist von A nach B gekommen, der Rest zählt dann nicht mehr.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Hagnau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Beruflich im B31-Stau: Thomas Grammel erzählt vom Job als Busfahrer am Bodensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 17:06:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wer erkennt diese Bauten auch aus der Vogelperspektive?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-erkennt-diese-bauten-auch-aus-der-vogelperspektive;art372495,12469340 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-erkennt-diese-bauten-auch-aus-der-vogelperspektive;art372495,12469340]]></guid>
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        Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.



        <p>Alles Gute kommt von oben, aber auch die Perspektive? In unserem Sommerrätsel geht es dieses Mal darum, Gebäude zu erkennen, die direkt von oben fotografiert wurden. Teilweise eine große Herausforderung, weil die Bauwerke doch ganz anders aussehen, man die Fassade, die doch von unten gesehen sehr charakteristisch ist, von oben gar nicht sieht.</p> <h2>Eine der ältesten Kirchen im Linzgau</h2> <p>Aber zunächst ein Blick zurück. In der vergangenen Woche ging es um drei Dächer. Das erste befindet sich mitten in Frickingen und gehört zur Kirche St. Martin. Sie ist eine der ältesten Kirchen im gesamten Linzgau. Erstmals erwähnt wurde sie bereits im 12. Jahrhundert. Das besondere an dem Haus: Es ist eine romanisch-gotische Kirche, die eine barocke Innenausstattung hat. Der Kirchturm hat einen romanischen Ursprung. Da sie von einer Mauer umgeben ist, gibt es Vermutungen, dass es sich bei der Kirche um eine Wehrkirche handeln könnte. Eines steht aber fest: Die Kirche verfügt über sechs Glocken.</p> <h2>Wuchtiger Turm ist Wahrzeichen</h2> <p>Das zweite Bild gehört zur Kirche St. Johann Baptist in Hagnau. Bemerkenswert ist, dass das Dach gleich zwei Kreuze besitzt. Die Kirche wurde zum ersten Mal 1225 erwähnt, als der Ort von den Johannitern gekauft wurde. Zur Pfarrkirche wurde sie aber erst 1564. Das Gotteshaus in Hagnau ist dem Täufer Johannes gewidmet. Der wuchtige, nicht verputzte Turm ist mittlerweile ein Wahrzeichen der Gemeinde. Er ist 48 Meter hoch und beherbergt noch heute das originale Geläut mit zwei Glocken von 1400 und 1780.</p> <h2>Kein zweites Hausdach sieht so aus</h2> <p>Als drittes war wieder ein Bild aus Überlingen dabei. Dieses Mal war es nicht allzu schwer, denn so ein Hausdach gibt es kein zweites Mal in der gesamten Region. Es gehört der Überlinger Waldorfschule. Die Formen für den Bau gehen auf den Künstler Wilfried Ogilvie zurück. Realisiert wurde das Gebäude vom Architekturbüro Bockemühl &amp; Partner. Charakteristisch sind vor allem die schwingenden Dachformen. Der erste Grundstein wurde 1976 gelegt. Heute besuchen rund 900 Schüler täglich das architektonisch außergewöhnliche Schulgebäude und die Waldorfschule bietet 140 Personen einen Arbeitsplatz.</p> <h2>Der vierte Teil des Sommerrätsels</h2> <p>Im vierten Teil geht es natürlich auch mit drei Bildern weiter. Wer miträtseln möchte, dem sei als Tipp gegeben, dass sich die Bauwerke auf den Gemarkungen Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg befinden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel des SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder denkt, dass er weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 2. September, mit dem Betreff „Sommerrätsel“ senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. In der E-Mail sollten die Kontaktdaten des Absenders stehen. Die Auflösung des Rätsels kommt im nächsten Teil der Serie. Bis dahin heißt es weiterrätseln!</span></label></div> <p>Nun sind Sie, liebe SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser, an der Reihe: Wir sind schon jetzt gespannt, wie viele die Bilder erkennen. Wer die Lösung weiß, kann der SÜDKURIER-Lokalredaktion eine E-Mail schicken und die drei Bauwerke benennen. Mit etwas Glück gibt es eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Hagnau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wer erkennt diese Bauten auch aus der Vogelperspektive?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 11:58:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bunter Familientag setzt Schlusspunkt hinter den Hagnauer Ufersommer  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/hagnau/bunter-familientag-setzt-schlusspunkt-hinter-den-hagnauer-ufersommer;art372475,12469068 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der erste Hagnauer Ufersommer ging sonnenverwöhnt zu Ende. Taekwondo, Puppentheater, Clowns und Aktionsstationen begeisterten beim Familientag. Auch die Stände öffneten ein letztes Mal. Hier geht es zu den Bildern.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der erste Hagnauer Ufersommer ging sonnenverwöhnt zu Ende. Taekwondo, Puppentheater, Clowns und Aktionsstationen begeisterten beim Familientag. Auch die Stände öffneten ein letztes Mal. Hier geht es zu den Bildern.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Der erste Hagnauer Ufersommer ging sonnenverwöhnt zu Ende. Taekwondo, Puppentheater, Clowns und Aktionsstationen begeisterten beim Familientag. Auch die Stände öffneten ein letztes Mal. Hier geht es zu den Bildern.



        <p>Zum ersten Mal hat die Gemeinde Hagnau in diesem Jahr den Hagnauer Ufersommer veranstaltet. Vom 16. bis 24. August verwandelte sich der Uferpark in eine bunte Bühne für Musik, Kultur, Genuss und Begegnung. Den Abschluss bildete am Sonntag ein Familientag, der zahlreiche Besucherinnen und Besucher anlockte. Bei sommerlichem Wetter nutzten Kinder, Eltern und Großeltern das abwechslungsreiche Programm, das für Unterhaltung und gemeinsames Erleben sorgte.</p> <h2>Mix aus Bewegung, Geschichten und Führungen</h2> <p>Für Bewegung sorgte das Taekwondo-Schnuppertraining von MuDoSports, während das Wangener Puppentheater mit den Stücken „Ein Tag voller Überraschungen“ und „Kasper kauft ein Haus“ die Kinder in fantasievolle Geschichten entführte. Viel Heiterkeit verbreitete zudem das Duo Minuusch mit Clownerie und artistischen Einlagen. Auch Erwachsene kamen bei den historischen Führungen durch das Hagnauer Museum auf ihre Kosten. Bei strahlendem Sommerwetter wurde der Familientag zu einem farbenfrohen Erlebnis am See. Mit dem Familientag endete eine neuntägige Veranstaltungsreihe, die Hagnau erstmals in Festivalstimmung versetzte.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Freizeitpark Veranstaltungen Fest thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-leben-freizeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Hagnau]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bunter Familientag setzt Schlusspunkt hinter den Hagnauer Ufersommer]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 21 Aug 2025 16:04:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Dreharbeiten für die neue Krimi-Reihe "Obersee" laufen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/krimi-action-am-bodensee-obersee-dreht-in-ueberlingen-und-umgebung-mitmachen-als-komparse-oder-hund;art372495,12467327 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Bodensee ist wieder einmal Kulisse: In Überlingen und Umgebung wird bis Ende September die neue Krimi-Reihe "Obersee" gedreht. Die Menschen in der Region können sich als Komparsen bewerben. Selbst Hunde sind gefragt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Bodensee ist wieder einmal Kulisse: In Überlingen und Umgebung wird bis Ende September die neue Krimi-Reihe "Obersee" gedreht. Die Menschen in der Region können sich als Komparsen bewerben. Selbst Hunde sind gefragt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/krimi-action-am-bodensee-obersee-dreht-in-ueberlingen-und-umgebung-mitmachen-als-komparse-oder-hund;art372495,12467327]]></guid>
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        Der Bodensee ist wieder einmal Kulisse: In Überlingen und Umgebung wird bis Ende September die neue Krimi-Reihe "Obersee" gedreht. Die Menschen in der Region können sich als Komparsen bewerben. Selbst Hunde sind gefragt.



        <p>Nach „Die Toten vom Bodensee“, „WaPo Bodensee“, „Der Kommissar und der See“, „Bodensee-Tatort“ und weiteren Formaten ist der Bodensee ein weiteres Mal Kulisse für Dreharbeiten. Seit Anfang August dreht Bavaria Fiction „Obersee“, eine neue Freitagskrimi-Reihe in Koproduktion mit dem ZDF, in Überlingen und Umgebung. Dies teilt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg mit.</p> <p>„Obersee“ spielt im Dreiländereck am nördlichen Ufer des Bodensees und verbindet die Ermittlungsarbeit von Kripo und Zoll. Im Zentrum stehen zwei Frauen: Doro Beitinger (Franziska Weisz), Anfang 40, kehrt nach mehreren Jahren, in denen sie sich um Familie, Kinder und die kranke Mutter kümmerte, in ihren Beruf zurück. Ihre neue Chefin bei der Kripo, Chiara Locatelli (Maria Wördemann), ist Ende 20, ambitioniert und mit italienischem Familienhintergrund. Die Frauen sind zwar unterschiedlich, harmonieren aber im Team und bekommen scheinbar unlösbare Fälle in den Griff. Aufgrund der Grenzlage arbeiten die beiden regelmäßig mit den Kollegen des Zolls zusammen, vertreten durch Zollamtsrat Florian Jäger (Lucas Prisor) und Zolloberinspektor Nico Arnold (Paul Ahrens).</p> <h2>Zwischen Yachthafen und Obstwiese</h2> <p>„Unsere Reihe erzählt Kriminalgeschichten, die so vielfältig sind wie die Region selbst: Zwischen Schönheitsklinik und Rüstungsproduktion, Yachthafen und Obstwiese entfalten sich menschliche Dramen, die man so auf den ersten Blick nicht vermuten würde. Wir beleuchten die Abgründe hinter der idyllischen Kulisse des Bodensees und bringen spannende Geschichten ans Licht“, wird Produzentin Maximiliane Prokop in dem Pressetext zitiert. Dreharbeiten wurden bereits in Überlingen im Finanzamt und Stockach in einer Schule beobachtet.</p> <p>Offensiv wird nach Komparsen und Statisten für die Krimi-Reihe gesucht. Unter anderem die Überlingen Marketing und Tourismus GmbH veröffentlichte das Anliegen. Menschen von 16 bis über 99 Jahren können sich bewerben. <a href="https://www.castconnectpro.com/de/projectrole/application/key/510c1f4b-272e-431b-9819-d8cc397efffe" target="_blank" title="" rel="noopener">Das Online-Portal ist nach wie vor geöffnet.</a> Die Tätigkeit wird demnach bezahlt, Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Sogar gut erzogene Hunde sind gefragt. Sie sollten in Menschenmengen ruhig bleiben und auf Kommandos hören.</p> <p>Neben den Hauptdarstellerinnen Franziska Weisz (“Tage, die es nicht gab“) und Maria Wördemann (“Füxe“) sind Lucas Prisor (“In die Sonne schauen“), Paul Ahrens (“Was wir fürchten“), Ronald Kukulies (“Tatort“), Anna Gesa-Raija Lappe (“Jupiter“), Michael Baral (“Babylon Berlin“) und Ralf Bauer (“Weiss &amp; Morales“) in durchgehenden Rollen zu sehen. Regine Bielefeldt (“Tatort“), Mariann Kaiser (“Friesland“) und Boris Dennulat (“Morden im Norden“) verfassten die Drehbücher. Regie führt laut Pressemitteilung Christoph Ischinger (“Jenseits der Spree“), während Constantin Campean (“Grand Jeté“) für die Bildgestaltung verantwortlich ist. Die viermal 60 Minuten langen Episoden werden von der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg gefördert. Frank Walter ist Producer. Verantwortliche Redakteure sind Dirk Rademacher und Florian Weber. Gedreht wird bis Ende September. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Dreharbeiten für die neue Krimi-Reihe "Obersee" laufen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 20 Aug 2025 16:58:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Töpfe raus und Schürze an! Fernsehsender sucht am Bodensee nach Kandidaten für eine Kochshow  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/lust-auf-tv-kueche-bodensee-hobbykoeche-koennen-beim-perfekten-dinner-mitkochen;art372432,12466627 ]]></link>      <description><![CDATA[  Für Hobbyköche bietet sich die Chance, ihr Können im Fernsehen zu zeigen. Im Oktober wird die Sendung „Das perfekte Dinner“ am Bodensee gedreht. Dafür sind noch Plätze frei, dem Gewinner winkt ein Preisgeld.  ]]></description>
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          Für Hobbyköche bietet sich die Chance, ihr Können im Fernsehen zu zeigen. Im Oktober wird die Sendung „Das perfekte Dinner“ am Bodensee gedreht. Dafür sind noch Plätze frei, dem Gewinner winkt ein Preisgeld.<br>
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        Für Hobbyköche bietet sich die Chance, ihr Können im Fernsehen zu zeigen. Im Oktober wird die Sendung „Das perfekte Dinner“ am Bodensee gedreht. Dafür sind noch Plätze frei, dem Gewinner winkt ein Preisgeld.



        <p>Hobbyköche aufgepasst: Wer schon einmal davon geträumt hat, nicht nur für sich und seine Liebsten am Herd zu stehen, sondern für vier wildfremde Menschen und ein Fernsehpublikum hat jetzt die Gelegenheit. Für die Sendung „Das perfekte Dinner“ sucht die Produktionsfirma noch Kandidatinnen und Kandidaten.</p> <p>Das Prinzip der Sendung ist einfach: Fünf Kandidaten aus der gleichen Stadt oder Region treten gegeneinander an. Jeder lädt die anderen für einen Abend zu sich nach Hause ein und stellt ein Drei-Gänge-Menü zusammen. Die vier Gäste vergeben dafür null bis zehn Punkte.</p> <p>Am Ende der Woche steht damit ein Sieger fest, der sich über ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro freuen kann. Neben der Kulinarik sollen auch Kreativität, Gastgeberqualitäten und Ambiente in die Bewertung einfließen.</p> <h2>Im Oktober wird endlich wieder am Bodensee gedreht</h2> <p>Die Dreharbeiten für die nächste Bodensee-Ausgabe der Sendung sollen zwischen Dienstag, 7. Oktober, und Samstag, 11. Oktober, ablaufen. Dafür ist die Produktionsfirma ITV Studios noch auf der Suche nach „leidenschaftlichen Hobbyköchen, die einem breiten Publikum zeigen wollen, was der Bodensee in Sachen Kulinarik zu bieten hat“, heißt es in einer Mitteilung der Firma. ITV Studios produziert auch Formate wie „Gefragt – Gejagt“ (ARD) oder „The Voice of Germany“ (Pro7/Sat.1).</p> <p>Noch sind alle fünf Plätze zu vergeben, heißt es auf SÜDKURIER-Anfrage. Wer interessiert ist, kann sich telefonisch unter 0221 492048240 oder im Netz unter <a href="https://www.itvstudios.de/dinner" target="_blank" title="" rel="noopener">www.itvstudios.de/dinner</a> bewerben. Teilnehmen können ausdrücklich Hobbyköche – wer eine Kochausbildung absolviert hat oder mit dem Kochen sein Geld verdient, kann sich auf andere Sendungen bewerben, heißt es auf dem Bewerbungsportal. Zudem müssen die Kandidaten älter als 18 Jahre sein. Bewerbungsschluss ist am Freitag, 5. September.</p> <h2>„Das perfekte Dinner“ ist ein gern gesehener Gast am See</h2> <p>Es ist nicht das erste Mal, dass die Sendung am Bodensee gedreht wird. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/das-perfekte-dinner-am-bodensee-so-lief-das-finale;art417930,11860197" target="_blank" title="Finale bei &amp;bdquo;Das perfekte Dinner&amp;ldquo;: Wer ist der beste Hobby-Koch am Bodensee?">Im Januar 2024 kam der Wochensieger aus Friedrichshafen</a>, die anderen Kandidaten von der Insel Reichenau, aus Überlingen, Steißlingen und Espasingen.</p> <p>Die Sendung hat sich als Klassiker der TV-Landschaft etabliert. Erstmals ausgestrahlt wurde sie im März 2006, inzwischen ist es laut Produktionsfirma die am längsten laufende werktägliche Koch-Doku im deutschen Fernsehen. Mehrere tausend Folgen wurden bereits ausgestrahlt.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Töpfe raus und Schürze an! Fernsehsender sucht am Bodensee nach Kandidaten für eine Kochshow]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 20 Aug 2025 13:37:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wer kennt die Region von oben? Nach Kugeln sind Dächer zu erraten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-kennt-die-region-von-oben-nach-kugeln-sind-daecher-zu-erraten;art372495,12466477 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Frickingen und Hagnau. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.  ]]></description>
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          Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Frickingen und Hagnau. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.<br>
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        Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Frickingen und Hagnau. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.



        <p>Nach den Türmen kommen die Dächer. So könnte das Motto des dritten Teils unseres Sommerrätsels lauten. In der vergangenen Woche haben wir nach drei Gebäuden gefragt, von denen die Türme klar zu erkennen waren. Dieses Mal geht es wieder um drei Bilder, auf denen die Dächer dominieren. Im zweiten Teil gab es den Tipp, dass die Bilder in Owingen, Salem und Überlingen entstanden sind. Auch hier war es wieder für einige Leserinnen und Leser ganz offensichtlich kein großes Problem, die Gebäude zu identifizieren.</p> <h2>Kirchturm aus dem 13. Jahrhundert</h2> <p>Das auffällig türkise Dach gehört natürlich zum Turm der römisch-katholischen Pfarrkirche St. Peter und Paul in Owingen. Vom ursprünglichen Bau aus dem 13. Jahrhundert sind immer noch der gotische Kirchturm und der Chor erhalten. Das Langhaus wurde 1498 neu errichtet und im 18. Jahrhundert barockisiert. 1911 wurde der Turm bei einem Erdbeben beschädigt. Diese Schäden wurden aber erst 1936 beseitigt. Der Turm sieht immer noch hochglänzend aus. Das liegt daran, weil er zuletzt 2014 renoviert wurde.</p> <h2>Bedeutendes Bauwerk der Zisterzienser</h2> <p>Das Salemer Bild haben ebenfalls viele erkannt, denn der Turm des Münsters mit dem grauen Dach und der goldenen Kugel mit Kreuz ist weit sichtbar. Vor allem die vier Seitenschiffe in alle Richtungen sollten den letzten Hinweis gegeben haben. Das Gebäude hat eine lange Geschichte, denn das Salemer Münster war die Abteikirche der ehemaligen Reichsabtei Salem. Heute ist es die römisch-katholische Pfarrkirche in Salem. Gebaut wurde das gotische Münster zwischen 1285 und 1420 und gehört zu den bedeutendsten hochgotischen Bauwerken der Zisterzienser im deutschen Sprachraum.</p> <p>Das dritte Bild muss also aus Überlingen stammen. Dieses zeigt ebenso eine Kirche. Die evangelische Auferstehungskirche, die von oben ganz anders aussieht als von der Straße aus. Von dort aus dominiert die Farbe Weiß. Die Kirche ist eine der ältesten evangelischen Kirchen im Kirchenbezirk Überlingen-Stockach. Das neugotische Kirchengebäude wurde 1867 auf dem Gelände des früheren Franziskanerinnenklosters erbaut. Von oben sind die zahlreichen Anbauten zu erkennen, die es immer wieder gab. Zuletzt wurde die Kirche 2018 umfassend renoviert und erweitert.</p> <h2>Der dritte Teil des Sommerrätsels</h2> <p>In dieser Woche geht das Bilderrätsel mit drei weiteren Luftbildern weiter. Unschwer zu erkennen ist, dass dieses Mal die Dächer dominieren. Wer miträtseln möchte, dem sei als Tipp gegeben, dass sich die Bauwerke auf den Gemarkungen Überlingen, Frickingen und Hagnau befinden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel des SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder denkt, dass er weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 26. August, mit dem Betreff „Sommerrätsel“ senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. In der E-Mail sollten die Kontaktdaten des Einsenders stehen. Die Auflösung des Rätsels kommt im nächsten Teil der Serie.</span></label></div> <p>Nun sind Sie, liebe SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser an der Reihe: Einige werden die Bilder sicher sofort erkannt haben. Wer die Lösung weiß, kann der SÜDKURIER-Lokalredaktion eine E-Mail schicken und die drei Bauwerke benennen. Mit etwas Glück gibt es eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wer kennt die Region von oben? Nach Kugeln sind Dächer zu erraten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 11:05:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Scharfe Pfeile, sonniger Tag: Open-Air-Dartturnier beim Hagnauer Ufersommer kommt gut an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/hagnau/scharfe-pfeile-sonniger-tag-open-air-dartturnier-beim-hagnauer-ufersommer-kommt-gut-an;art372475,12464967 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Auftakt des ersten Ufersommers in Hagnau ist gelungen. Einer der ersten Programmpunkte war das Open-Air-Dartturnier. Als Arena für die 32 Teilnehmer diente die Minigolfanlage.  ]]></description>
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          Der Auftakt des ersten Ufersommers in Hagnau ist gelungen. Einer der ersten Programmpunkte war das Open-Air-Dartturnier. Als Arena für die 32 Teilnehmer diente die Minigolfanlage.<br>
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        Der Auftakt des ersten Ufersommers in Hagnau ist gelungen. Einer der ersten Programmpunkte war das Open-Air-Dartturnier. Als Arena für die 32 Teilnehmer diente die Minigolfanlage.



        <p>Die Minigolfanlage in Hagnau ist an den Wochenenden ein beliebtes Ziel. Das ist auch am vergangenen Sonntag im Rahmen <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/hagnau/hagnauer-ufersommer-feiert-premiere-startschuss-mit-party-und-neuem-konzept-vorbereitungen-laufen;art372475,12462185" target="_blank" title="Der Aufbau läuft: Hagnauer Ufersommer startet am Samstag">des Ufersommers</a> so. Allerdings bleiben immer wieder Passanten stehen, schauen ungläubig auf die Bahnen und tuscheln. „Was ist denn das?“, ist häufig zu hören. Es ist auch kein Wunder, denn auf vier der ersten sechs Bahnen sind große Holzaufbauten und beleuchtete Dartscheiben platziert. Der Anblick ist ungewohnt.</p> <p>Allerdings tummeln sich auf dem Minigolfplatz deutlich mehr Besucher als sonst. Und alle Scheiben sind besetzt und werden mit Pfeilen beworfen. Es sieht nicht nur so aus, sondern es ist tatsächlich ein Dart-Turnier – und ein ganz besonderes sogar. „Es ist eine absolute Premiere“, erklärt Daniel Leppert vom Club „Rähna Dart“ aus dem Heiligenberger Ortsteil Unterrehna. „Wir haben unsere mobile Dartanlage mit vier Scheiben schon eine Weile. Nun haben wir unser erstes Open-Air-Turnier.“</p> <h2>Plätze in wenigen Stunden ausgebucht</h2> <p>Der Tag hätte nicht besser gewählt werden können: am Bodenseeufer, im Rahmen des Hagnauer Ufersommers, bei perfekten Wetterverhältnissen und auf der Minigolfanlage von Pia Schmidt. „Wir haben mal darüber geredet und ich fand die Idee echt super“, erklärt sie. „Und ich bin echt überrascht, wie viele gekommen sind.“ 32 Teilnehmer sind dabei – 27 Männer und fünf Frauen. „Die Plätze waren innerhalb von ein paar Stunden alle ausgebucht“, berichtet Daniel Leppert. „Es spielen alle mit, von Anfängern bis zu langjährigen Turnierspielern.“ Das Wichtigste aber ist: Die Stimmung passt. Auch wenn man einem Anfänger mal das Prozedere erklären muss, der Spaß steht absolut im Vordergrund.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So funktioniert Steeldart</span><span>Steeldarts haben eine Spitze aus Metall, eine Länge von bis zu 30,5 Millimetern und dürfen 50 Gramm nicht überschreiten, wobei die meisten Darts um die 25 Gramm wiegen. Damit ein Wurf gewertet wird, muss der Pfeil bis zum Herausziehen durch den Spieler im Dartboard stecken bleiben. Jeder Spieler wirft immer maximal drei Mal in Folge. Im Standardspiel wird von 501 rückwärts gespielt, wobei der letzte Dart in einem Doppelfeld stecken muss, um exakt die Punktzahl 0 zu erreichen.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Zum Hagnauer Ufersommer</span><span>Noch bis zum Sonntag, 24. August, wird im Rahmen des Hagnauer Ufersommers einiges geboten. Täglich geöffnet haben die Handwerker- und Gastronomiestände im Uferpark, am Mittwoch und von Freitag bis Sonntag jeweils von 11.30 bis 22 Uhr und an den anderen Tagen von 15 bis 22 Uhr.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Das weitere Programm</span><span><strong>Dienstag, 19. August, 18 Uhr:</strong> Weinprobe im Winzerverein Hagnau und Führung durch den historischen Weinkeller mit Verkostung fünf ausgewählter Hagnauer Weine im Uferpark. Kosten: 20 Euro, Anmeldung: veranstaltungen@hagnauer.de oder Telefon 07532/030; Treffpunkt: Winzerverein. <strong>Mittwoch, 20. August, 15 Uhr:</strong> Das „Forum älterwerden“ lädt zu Kaffee und Kuchen im Uferpark. Akkordeonmusik, Lieder zum Mitsingen und eine Hutmodenschau. Ort: Uferpark, beim Minigolfplatz/bei schlechtem Wetter im Gwandhaus. <strong>20 Uhr:</strong> Vortrag „100 Jahre Rebenschmuggel – Wie der Müller-Thurgau an den Bodensee kam“. Ort: Hagnauer Museum, Eintritt frei mit Platzkarte. <strong>Donnerstag, 21. August, 20 Uhr:</strong> Picknickkonzert mit der Musikkapelle Hagnau unter der Leitung von Dominik Merk, eigene Sitzgelegenheit mitbringen. Nur bei guter Witterung. Ort: Alter Torkel im Uferpark, Eintritt frei. <strong>Freitag, 22. August, 12 Uhr:</strong> Bouleturnier, gespielt wird im Doublette-Format – also mit jeweils zwei Spielern pro Team. Anmeldung bis zum 20. August in der Touristinformation; kostenfrei, Ort: Bouleplatz im Uferpark. <strong>Samstag, 23. August, 20 Uhr:</strong> Rocknacht mit Crossbeats, Ort: Uferpark/bei schlechtem Wetter im Gwandhaus, Eintritt frei. <strong>Sonntag, 24. August, 11 Uhr:</strong> Familientag beim Ufersommer – ein Tag mit Spiel, Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie. Abwechslungsreiche Mitmachaktionen, Spielstationen und viele Überraschungen für Kinder. 13 Uhr: Wangener Puppentheater mit „Ein Tag voller Überraschungen“, 14.15 Uhr: Duo Minuusch – Clownduo-Artistik für Jung und Alt, 15 Uhr: Historische Führungen mit Blick ins Museum, Treffpunkt: Eingang Uferpark, 16 Uhr: Wangerner Puppentheater mit „Kasper kauft ein Haus“, 16.30 Uhr: Historische Führungen mit Blick ins Museum, Treffpunkt: Eingang Uferpark, 17.15 Uhr: Duo Minuusch – Clownduo-Artistik für Jung und Alt, Ort: Uferpark, Eintritt frei. 20 Uhr: Sonntagskonzert mit dem Musikverein Wilhelmsdorf-Esenhausen. Ort: Konzertplatz am Rathaus/bei schlechtem Wetter im Gwandhaus, Eintritt frei.</span></label></div> <p>Nach der Vorrunde geht es im Doppel-K.o.-System weiter. Schnell setzen sich die Turnierspieler mit Erfahrung durch und um etwa 18 Uhr steht das Finale an – zwischen dem Owinger Christian Tecklenburg und Joshua Dillmann aus Kressbronn. Knapp 50 Spieler und Besucher verfolgen die Partie. Letztlich setzt sich Christian Tecklenburg ganz knapp mit 3:2 durch und gewinnt das Premieren-Turnier. „Es war wirklich super“, sagt er nach dem Sieg. „Es hat Spaß gemacht und die Stimmung war toll.“ Natürlich freut er sich über den Sieg, wobei er betont: „Es waren echt viele sehr gute Spieler dabei.“ Ebenfalls die Minigolf-Freunde aus Hagnau, die sich im Pfeilewerfen probiert haben. Sie hatten ihren Spaß, wie sie versichern, auch wenn die Teilnahme nicht gerade von Erfolg gekrönt ist.</p> <h2>„Es hat einfach alles perfekt geklappt“</h2> <p>„Es hat einfach alles perfekt geklappt“, resümiert ein sichtlich zufriedener Daniel Leppert. „Die Zusammenarbeit mit Pia Schmidt war großartig und das Team von ‚Rähna Dart‘ hat ebenfalls super unterstützt.“ Turnierleiter Alexander Stöckler fungierte im Finale als sogenannter Caller und sagte die geworfenen Punktzahlen an, so dass ein Hauch von einem ganz großen Dartturnier über den Hagnauer Minigolfplatz wehte. Parallel zum Turnier war der Kunstmarkt geöffnet und auf dem Festivalgelände am Torkel gab es Livemusik und jede Menge kulinarische Leckereien. Dort geht es noch die ganze Woche weiter mit einem großen Programm. Höhepunkt ist der Familientag am Sonntag.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 17 Aug 2025 12:29:16 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vom Winzling bis zum großen Brummer: Diese Fische sind im Bodensee heimisch  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/mehr-als-nur-felchen-im-bodensee-leben-ueber-30-fischarten-diese-5-arten-sollten-sie-unbedingt-kennen;art410936,12464542 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Bodensee leben mehr als 30 Fischarten. Vor allem das selten gewordene Felchen ist weit über die Region hinaus bekannt, es gibt aber noch andere interessante Lebewesen im heimischen Gewässer. Fünf Beispiele.  ]]></description>
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          Im Bodensee leben mehr als 30 Fischarten. Vor allem das selten gewordene Felchen ist weit über die Region hinaus bekannt, es gibt aber noch andere interessante Lebewesen im heimischen Gewässer. Fünf Beispiele.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/mehr-als-nur-felchen-im-bodensee-leben-ueber-30-fischarten-diese-5-arten-sollten-sie-unbedingt-kennen;art410936,12464542]]></guid>
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        Im Bodensee leben mehr als 30 Fischarten. Vor allem das selten gewordene Felchen ist weit über die Region hinaus bekannt, es gibt aber noch andere interessante Lebewesen im heimischen Gewässer. Fünf Beispiele.



        <p>Viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten sind im Bodensee beheimatet. Besonders bekannt sind Fische wie Felchen, Barsch, Seeforelle oder Hecht. Es gibt aber noch viele andere Arten.</p> <h2>1. Keine Angst vor großen Fischen!</h2> <p>Welse sind nicht nur die längsten Fische, die im Bodensee vorkommen, sondern auch die schwersten. Erst vor wenigen Tagen hatten Angler ein Riesen-Exemplar – 2,43 Meter lang und mehr als 85 Kilogramm schwer – aus dem See geholt. Die Fischereiforschungsstelle in Langenargen möchte mithilfe der Knochen die Lebenshistorie des Tieres nachvollziehen. Als größter Bodensee-Wels gilt nach wie vor ein 2,70 Meter großes Tier, das 2019 in Vorarlberg gefangen worden war.</p> <p>„Der Wels gehört zu den Arten, die vom Klimawandel profitieren“, erklärt Mark Schumann von der Fischereiforschungsstelle. Sie mögen es warm. Daher könnten Meldungen von besonderes großen Exemplaren durchaus zunehmen. Badegäste müssten sich dennoch nicht sorgen, so die Experten aus Langenargen, die nach der Aufregung um einen Wels am bayerischen <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/wels-attacken-im-brombachsee-muessen-sich-badegaeste-im-bodensee-jetzt-fuerchten-bodenseefischer-klaert-auf-04-07-25;art417930,12430266" target="_blank" title="Erneuter Wels-Angriff im Brombachsee: Müssen sich Badegäste im Bodensee fürchten?">Brombachsee</a> auch vermehrt Anfragen zur Sicherheit an baden-württembergischen Gewässern bekamen.</p> <p>Der <a href="https://lazbw.landwirtschaft-bw.de/,Lde/Startseite/Themen/Der+Wels+in+BW" target="_blank" title="" rel="noopener">Wels</a> gilt als scheu, „hat nur diese Minizähnchen“, sagt Fischökologe Jan Baer und zeigt auf das Maul eines etwa sechs Jahre alten Exemplars. Und die sorgen, wenn überhaupt, maximal für eine kleine Schürfwunde, betont er.</p> <h2>2. Der doppelte Saibling</h2> <p>Mehr als 40 Jahre lang galt der <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/Die-Rueckkehr-des-Tiefwassersaibling-Als-ausgestorben-erklaerte-Fischart-wieder-aufgetaucht;art417930,8901490" target="_blank" title="Die Rückkehr des Tiefwassersaibling: Als ausgestorben erklärte Fischart wieder aufgetaucht">Tiefseesaibling</a> als ausgestorben – die Wiederentdeckung war daher eine Sensation. 2014 waren im Bodensee einige Tiere gefangen worden. Seit dem überraschenden Fund hatten Wissenschaftler geforscht und das Rätsel schließlich entschlüsselt: Exemplare der Fischart hatten sich am Grund des Sees versteckt gehalten. „Inzwischen finden wir den Tiefseesaibling am Obersee wieder fast überall“, freut sich Jan Baer von der Fischereiforschungsstelle.</p> <p>Im Gegensatz zum Seesaibling ist der Tiefseesaibling deutlich kleiner und fühlt sich in größeren Tiefen wohl. Wie winzig der Tiefseesaibling im Vergleich zu einem Artgenossen ist, wird im direkten Vergleich besonders deutlich. Beide Exemplare auf dem Foto sind fünf Jahre alt.</p> <h2>3. Äsche – die wohlriechende Schöne</h2> <p>Die Äsche ist typischerweise in sauberen und klaren Fließgewässern zu Hause. Im Bodensee laichen die Tiere im Seerhein sowie bei Öhningen-Stiegen, da dort die Gewässersohle ständig überströmt wird. Da sie im Flachwasser ihre Eier ablegen und während des Hochzeitaktes kaum fliehen, sind sie Experten zufolge für Kormorane eine leichte Beute und daher heute im Bodensee fast nicht mehr anzutreffen. Hier gilt die Äsche als gefährdet.</p> <p>Das Markenzeichen des Edelfisches ist der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) zufolge die segelartig vergrößerte und zur Laichzeit bunt gefärbte Rückflosse, im Anglerjargon auch Fahne genannt. Thymallus thymallus heißt die Äsche bei den Biologen – und das erinnert irgendwie an Thymian. „In der Tat riecht das Fleisch einer frisch gefangenen Äsche ein bisschen danach“, erklärt Jan Baer.</p> <h2>4. Die scheinbar lächelnde Bodensee-Nase</h2> <p>Die Bodensee-Nase scheint irgendwie zu schmunzeln. Der ungewöhnliche Name des Fischs hat mit seiner wulstigen Oberlippe zu tun. „Wer der Nase das erste Mal begegnet, muss unweigerlich lächeln“, hatte die Internationale Bevollmächtigtenkonferenz einmal über sie geschrieben. Der Bodensee-Fisch ist selbst unter Einheimischen nur wenigen bekannt. Nasen sind lebende Rasenmäher, mit ihren Hornlippen raspeln sie die Algen ab. Als Speisefisch spielen sie hingegen keine Rolle.</p> <p>Um 1900 wurden die Tiere sogar noch zu Katzenfutter verarbeitet. „Während der Laichzüge konnten die massenhaft vorkommenden Nasen einfach mit Zugnetzen in den Flussmündungen des Bodensees gefangen werden“, so Jan Baer. Der IBKF zufolge wurden sie in vielen Flüssen einst sogar an den Furten mit Mistgabeln erbeutet, als Dünger unter Obstbäume gelegt, an Schweine verfüttert oder zur Vergrämung von Mäusen genutzt.</p> <h2>5. Karpfen raufen sich enger zusammen</h2> <p>Karpfen vermehren sich schon seit Jahrhunderten im Bodensee. Sie werden aller Voraussicht nach vom fortschreitenden Klimawandel profitieren, glauben die Forscher. Denn immer mehr Gewässer würden im Frühjahr Temperaturen aufweisen, die für die Vermehrung des Karpfens benötigt werden. Nach den warmen Frühlingsmonaten in den Jahren 2003, 2016 und 2018 seien extrem hohe Karpfendichten im Bodensee festgestellt worden.</p> <p>Es seien kluge Fische, die schnell lernen, wann und woher Gefahr droht, so die Fischereiforschungsstelle. Warum sich die Tiere phasenweise in manchen Häfen sammeln, ist noch nicht geklärt. Schwarmfische rauften sich enger zusammen, wenn Räuber in der Nähe sind. Ein Erklärungsversuch wäre, dass die Karpfen in den Häfen Schutz suchen vor großen Kormoranschwärmen, die in den Flachwasserbereichen des Bodensees jagen. Optisch ist Karpfen nicht gleich Karpfen. Im Vergleich zum kompakten Körperbau der Zuchtform ist der Wild-Karpfen wesentlich länglicher.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Vom Winzling bis zum großen Brummer: Diese Fische sind im Bodensee heimisch]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 15 Aug 2025 10:11:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ultraläufer will den Weltrekord: Kann er den Bodensee mit einem Baumstamm umrunden?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/weltrekordversuch-extremsportler-will-den-260-kilometer-langen-bodensee-radweg-mit-baumstamm-umrunden-19-08-25;art372448,12463612 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mamo Topyürek, bekannt aus der TV-Show „Ninja Warrior“, möchte mit einer ungewöhnlichen Last 260 Kilometer den kompletten Bodensee-Radweg laufen. Warum? „Ich bin verrückt. Und ich mag Blödsinn“, so der Extremsportler.  ]]></description>
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          Mamo Topyürek, bekannt aus der TV-Show „Ninja Warrior“, möchte mit einer ungewöhnlichen Last 260 Kilometer den kompletten Bodensee-Radweg laufen. Warum? „Ich bin verrückt. Und ich mag Blödsinn“, so der Extremsportler.<br>
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        Mamo Topyürek, bekannt aus der TV-Show „Ninja Warrior“, möchte mit einer ungewöhnlichen Last 260 Kilometer den kompletten Bodensee-Radweg laufen. Warum? „Ich bin verrückt. Und ich mag Blödsinn“, so der Extremsportler.



        <p>Einmal um den See laufen – und das mit einem Baumstamm auf dem Rücken. Auf dieses Vorhaben hat sich Mehmet „Mamo“ Topyürek eingelassen. Am 18. September möchte er damit einen Weltrekord aufstellen. Der 40-jährige Ultraläufer und Extremsportler will, begleitet von zwei Zeugen, den 260 Kilometer langen Bodensee-Radweg mit einem über 20 Kilogramm schweren Stamm auf dem Rücken bewältigen.</p> <p>Der Start ist frühmorgens in Lindau geplant. Vom Hafen geht es Richtung Österreich und Schweiz. Gegen Ende des ersten Tages heißt das Ziel Konstanz. Nach ein bisschen Schlaf soll es dann weitergehen. Auf die ungewöhnliche Idee kam Gerald Faust. Als er vor zwei Jahren vom Bodensee-Radweg las, dachte er sofort an eine mögliche Umrundung durch seinen Freund Mamo.</p> <h2>Seit 2015 ist er sportlich mit Baumstamm unterwegs</h2> <p>Dieser rennt nicht das erste Mal mit über 20 Kilogramm Holz durch die Gegend. Seit 2015 absolviert er sämtliche Sportarten mit seinem Baumstamm. 2020 legte er die bisher weiteste Distanz zurück: Über 300 Kilometer lief er von seiner Heimatstadt Heilbronn nach Köln zur TV-Show „Ninja Warrior“, an der er dreimal teilnahm.</p> <p>Wie damals erwartet er auch bei seinem Rekordversuch am See Schmerzen: „Da bist du richtig an deiner Grenze“. Warum will er sich das antun? Mamo meint „Ich bin verrückt. Und ich mag Blödsinn.“ Trotzdem würde er sich freuen, wenn ihm der Lauf erleichtert wird.</p> <h2>Vier hat er schon: Schafft er seinen fünften Weltrekord?</h2> <p>Er hofft, dass ihn nicht nur Familie und Freunde, sondern auch Menschen von hier ein Stück begleiten, ihm etwas zu Trinken oder Essen anbieten oder ihn einfach nur anfeuern. Das motiviert den Extremsportler. Sein Ziel ist es, wie bei all seinen Aktionen „Unterhaltung zu schaffen“ und <a href="https://www.sportmenschen.de/" target="_blank" title="" rel="noopener">Spenden für kranke Kinder</a> zu sammeln.</p> <p>Als Vorbereitung auf den Lauf erkundeten Mamo und Gerald Faust die Strecke mit dem Rad – wenn es darauf ankommt, möchte der Sportler sich nicht verlaufen. Er ist zuversichtlich, dass zu seinen vier bisherigen Weltrekorden in wenigen Wochen ein fünfter dazu kommt.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Ultraläufer will den Weltrekord: Kann er den Bodensee mit einem Baumstamm umrunden?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 13 Aug 2025 11:55:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wer kennt die Region von oben? SÜDKURIER-Sommerrätsel geht in die zweite Runde  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-kennt-die-region-von-oben-suedkurier-sommerraetsel-geht-in-die-zweite-runde;art372495,12462189 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Owingen und Salem. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Owingen und Salem. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.<br>
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        Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Owingen und Salem. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.



        <p>In der vergangenen Woche starteten wir unser Sommerrätsel mit den Luftbildern. Wir haben nach drei Bauwerken gefragt, die in einer ungewöhnlichen Perspektive abgelichtet wurden. Als einzigen Hinweis gab es, dass die Bilder in den Gemeinden Sipplingen, Uhldingen-Mühlhofen und Überlingen entstanden sind. Nicht wenige Leser haben erraten, um welche ortsprägenden Bauten es sich handelt.</p> <h2>Dach aus Distanz prägnanter als Kugel</h2> <p>Das Bild mit der auffällig goldenen Kugel ist aus Sipplingen. Allerdings ist die Kugel aus der Distanz nicht so prägnant wie das grüne Dach der Kirche St. Martin und Georg. Die römisch-katholische Pfarrkirche steht unweit vom Bodensee und steht unter Denkmalschutz. Entstanden ist sie wohl im 15. oder 16. Jahrhundert. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Saalkirche im barocken Stil umgebaut und 1904 neugotisch überarbeitet. Dieser Umbau wurde 1974 wieder reduziert. Im Turm gibt es insgesamt fünf Glocken.</p> <h2>Mehr als 14 Millionen Euro für Neubau</h2> <p>Das zweite Bild stammt aus Uhldingen-Mühlhofen. Das Gebäude soll einem umgedrehten Einbaum ähneln. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/neubau-des-pfahlbaumuseums-eroeffnet-alle-infos;art372496,12089873" target="_blank" title="Staatsministerin Claudia Roth eröffnet Neubau des Pfahlbaumuseums">Es handelt sich um das neue Museumsgebäude des Pfahlbaumuseums, das im Juni 2024 eröffnet wurde.</a> Das Gebäude gehört zu den mächtigsten in ganz Unteruhldingen mit etwa 13 Metern Höhe und knapp 1300 Quadratmetern Nutzfläche. Nicht zu sehen aus der Luft ist der offene Dachstuhl mit einer expressiven unterspannten Rahmenkonstruktion. Mehr als 14 Millionen Euro hat der Neubau des Pfahlbaumuseums gekostet und soll ein Meilenstein in Sachen Zukunftssicherung sein.</p> <p>Deutlich älter ist das dritte Gebäude, bei dem wieder ein Türmchen klar zu erkennen ist. Direkt darunter führt eine Straße hindurch. Da das dritte Bild in Überlingen verortet ist, ist nicht allzu schwer zu erkennen, dass es sich um das Franziskanertor handelt. Das 1494 erbaute Stadttor ist das einzige in Überlingen, an dem man noch heute den baulichen und funktionalen Zusammenhang von Tor und Brücke über den davor liegenden Graben der staufischen Stadtbefestigung ablesen kann. Der Torturm mit seiner spitzbogigen Durchfahrt prägt das Stadtbild und wird von einem Satteldach und Treppengiebeln bekrönt. Auf dem Dachreiter sind mehr als 500 Jahre alte gotische Biberschwanzziegel erhalten geblieben.</p> <h2>Frische Bilder für das Sommerrätsel</h2> <p>In dieser Woche geht das Bilderrätsel natürlich weiter. Auch dieses Mal gibt es wieder drei Luftmotive, die es zu erkennen gilt. Unschwer zu erkennen ist, dass es dieses Mal um gleich um drei Bilder mit Türmen geht. Wer miträtseln möchte, dem sei als Tipp gegeben, dass sich die Bauwerke auf den Gemarkungen Überlingen, Owingen und Salem befinden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel des SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder denkt, dass er weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 19. August, mit dem Betreff „Sommerrätsel“ senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. In der E-Mail sollten die Kontaktdaten des Absenders stehen. Die Auflösung des Rätsels kommt im nächsten Teil der Serie. Bis dahin heißt es weiterrätseln!</span></label></div> <p>Nun sind Sie, liebe SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser an der Reihe: Einige werden die Bilder sicher sofort erkannt haben. Wer die Lösung weiß, kann der SÜDKURIER-Lokalredaktion eine E-Mail schicken und die drei Bauwerke benennen. Mit etwas Glück gibt es eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 13 Aug 2025 11:51:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Aufbau läuft: Hagnauer Ufersommer startet am Samstag  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/hagnau/hagnauer-ufersommer-feiert-premiere-startschuss-mit-party-und-neuem-konzept-vorbereitungen-laufen;art372475,12462185 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit einer Party im Gwandhaus fällt am 16. August der Startschuss für den ersten Hagnauer Ufersommer. Geplant sind Kultur, Genuss und Handwerk. Für die Gemeinde ist das neue Konzept ein Test.  ]]></description>
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          Mit einer Party im Gwandhaus fällt am 16. August der Startschuss für den ersten Hagnauer Ufersommer. Geplant sind Kultur, Genuss und Handwerk. Für die Gemeinde ist das neue Konzept ein Test.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mit einer Party im Gwandhaus fällt am 16. August der Startschuss für den ersten Hagnauer Ufersommer. Geplant sind Kultur, Genuss und Handwerk. Für die Gemeinde ist das neue Konzept ein Test.



        <p>Hagnau steht eine Premiere bevor. Von Samstag bis Sonntag, 16. bis 24. August, findet der erste Hagnauer Ufersommer statt. Geboten wird ein buntes Programm aus Kultur, Genuss und Handwerk. Los geht es am Samstagabend um 21 Uhr mit einer SWR-1-Party im Gwandhaus. Michelle Schaal, stellvertretende Leiterin der Touristinformation Hagnau, sagt: „Die Idee hatten wir schon länger. Auch in Kombination mit der SWR-1-Party.“ Früher habe es diese relativ häufig im Gwandhaus oder an der Badestelle gegeben. Doch zuerst kam die Corona-Pandemie dem Vorhaben Ufersommer in den Weg. Dann war 2024 im Zuge der Landesgartenschau in Wangen schon eine Partykooperation geplant.</p> <p>Für 2025 bekam nun Hagnau den Zuschlag. „Uns kannten sie schon. Das Gwandhaus ist eigentlich zu klein. 400 Besucher sind zu wenig. Aber es ist ein toller Standort“, erklärt Schaal. Die Veranstaltung ist einer von 16 Programmpunkten während des Hagnauer Ufersommers. Weitere Höhepunkte sind ein Outdoor-Dartturnier am Sonntag, 17. August, um 12 Uhr, eine Lesung mit Gaby Hauptmann am Montag, 18. August, um 19 Uhr, der Vortrag „100 Jahre Rebenschmuggel“ am Mittwoch, 20. August, um 20 Uhr, eine Rocknacht mit der Gruppe „Crossbeats“ am Samstag, 23. August, um 20 Uhr sowie der Familientag am Sonntag, 24. August, ab 11 Uhr. Hinzu kommen weitere Konzerte, Führungen, eine Weinprobe sowie Stände mit Handwerk und Kulinarischem. Fast alle Programmpunkte kosten keinen Eintritt. Nur bei wenigen Terminen ist eine Anmeldung erforderlich.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Viel Programm am Familientag</span><span>Der Familientag findet am Sonntag, 24. August, ab 11 Uhr statt. Geplant ist ein Tag voller „Spaß und Unterhaltung“ mit Mitmachaktionen und Spielstationen. Ein Taekwondo-Schnuppertraining ist um 12 und 15 Uhr vorgesehen. Das Clownduo Minuusch ist um 14.15 und 17.15 Uhr unterwegs. Das Wangener Puppentheater lockt um 13 und 16 Uhr. Historische Führungen mit Blick ins Museum gibt es um 15 und 16.30 Uhr. Ein Sonntagskonzert mit dem Musikverein Wilhelmsdorf-Esenhausen steht um 20 Uhr an. Der Eintritt ist kostenlos. Informationen unter: <a href="https://www.gemeinde-hagnau.de/ufersommer" target="_blank" title="" rel="noopener">www.hagnau.de/ufersommer</a></span></label></div> <h2>Lesung direkt am Bodenseeufer</h2> <p>Das Veranstaltungsgelände erstreckt sich vom Gwandhaus über Torkel und Park bis hin zum Bodenseeufer. Gaby Hauptmann liest zum Beispiel direkt am Ufer aus ihren zwei neuen Bestsellern „Hoffnung auf eine glückliche Zukunft“ und „Traum von einem besseren Leben“. Michelle Schaal erklärt: „Wir haben geguckt, dass für jeden etwas dabei ist.“ Einheimische und Besucher, Erwachsene und Kinder sollen auf ihre Kosten kommen. Nach dem Weinfest handelt es sich um das nächste große Ereignis in Hagnau. „Es soll keine Kopie vom Kulturufer in Friedrichshafen sein. Wir haben nicht den Wunsch und auch nicht die Kapazitäten“, sagt Schaal. Es sei ebenso nicht dazu gedacht, „um riesig neues Publikum anzuziehen. Für die, die da sind, ist es etwas Neues, wo man Zeit verbringen kann“. Die Touristikerin spricht von Gemütlichkeit und einem unvergleichlichen „Hagnau-Feeling“. An den Essens- und Handwerksständen engagieren sich lokale und regionale Vereine und Betriebe, unter anderem die Musikkapelle Hagnau und die Landfrauen.</p> <p>Als jährliches Format ist der Hagnauer Ufersommer zunächst nicht gedacht. „Es ist einfach mal ein neues Konzept, das wir ausprobieren“, sagt Michelle Schaal. Ähnlich verhält es sich mit dem Fischer- und Winzerfest, das alle drei bis vier Jahre in Hagnau über die Bühne geht. Für die Gemeindeverwaltung handelt es sich um ein großes Gruppenprojekt. Beteiligt sind das ganze Team der Touristinformation, der Bauhof und das Serviceteam. Im Frühjahr 2024 sei die Idee für den Ufersommer konkret geworden. Ab Herbst hätten sich dann die ersten Mitarbeiter um Aufgaben gekümmert. „Es waren abteilungsübergreifend viele Arbeitsstunden.“ Seit Dienstag dieser Woche transportiert der Bauhof Hütten aufs Veranstaltungsgelände. Ein großes Banner wurde gleich neben dem Minigolf-Platz installiert. „Der Uferpark wirkt wieder so richtig schön neu“, findet Schaal. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/hagnau/acht-jahre-bis-zur-fertigstellung-neuer-westhafen-in-hagnau-festlich-eingeweiht;art372475,12397087" target="_blank" title="Acht Jahre bis zur Fertigstellung: Neuer Westhafen festlich eingeweiht">Der im Mai dieses Jahres wiedereröffnete Hafen</a> wird nicht mit einbezogen. In der Planung fiel die Entscheidung, „in das Vorhandene rein zu planen“.</p> <h2>„Viele Hagnauer, die sich darauf freuen“</h2> <p>Überall im Ort, im Internet und auf Social Media wird jetzt für den Ufersommer geworben. Michelle Schaal rät zur Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. „Unsere Parkplätze Ost und West sind irgendwann ausgelastet“, begründet die Tourismusfachfrau. Hagnau ist über die Buslinien 7394 und 111 ins Umland angebunden. Bis auf die SWR-1-Party und die Rocknacht enden die Veranstaltungen nicht zu spät. „Wir wollen die Nachbarschaft nicht zu sehr beschallen“, erklärt Schaal. Außerdem kommen die Besucher früher am Abend besser mit dem Bus nach Hause. Mit denselben Besuchermassen wie zum Weinfest rechnet Schaal nicht: „Es werden nicht gleichzeitig 1500 Menschen da sein.“ Aber sie geht davon aus, dass die unterschiedlichen Programmpunkte viele Menschen ansprechen werden. „Wir haben auch viele Hagnauer, die sich darauf freuen“, berichtet Schaal.</p>]]>
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