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    <title>suedkurier.de - Heiligenberg</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 07:45:18 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 15:13:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Entscheiden die falschen Zahlen, wo die Mietpreisbremse gilt?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/wohnen-in-der-bodenseeregion-entscheiden-die-falschen-zahlen-wo-die-mietpreisbremse-gilt;art410936,12511825 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Mietmarkt ist im Bodenseekreis traditionell überlastet. Ab 2026 greift die Mietpreisbremse auch in Gemeinden aus der zweiten Reihe. Dort stellt sich die Frage, ob die Kriterien überhaupt richtig errechnet wurden.  ]]></description>
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          Der Mietmarkt ist im Bodenseekreis traditionell überlastet. Ab 2026 greift die Mietpreisbremse auch in Gemeinden aus der zweiten Reihe. Dort stellt sich die Frage, ob die Kriterien überhaupt richtig errechnet wurden.<br>
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        Der Mietmarkt ist im Bodenseekreis traditionell überlastet. Ab 2026 greift die Mietpreisbremse auch in Gemeinden aus der zweiten Reihe. Dort stellt sich die Frage, ob die Kriterien überhaupt richtig errechnet wurden.



        <p>Die zweite Reihe rückt in den Vordergrund. Die neue Gebietskulisse, also der Geltungsbereich der Mietpreisbremse, umfasst im Bodenseekreis mit Frickingen, Heiligenberg, Deggenhausertal und Meckenbeuren vier neue Gemeinden. Doch ebenso verwundert, dass Überlingen nun herausfällt, sind die Neuzugänge darüber, die Kriterien zu erfüllen. Doch die entscheidenden Zahlen sorgen für Kritik.</p> <h2>Bruchteile entscheiden</h2> <p>Die vier neuen Kommunen erfüllen mindestens vier von fünf Kriterien des Gutachtens, das über den Geltungsbereich der Mietpreisbremse entscheidet. Im Gespräch mit Denis Lehmann, Bürgermeister von Heiligenberg, Jürgen Stukle, Bürgermeister von Frickingen, und Fabian Meschenmoser, Bürgermeister der Gemeinde Deggenhausertal, wird schnell klar, die Datengrundlage hat ihre Schwächen.</p> <p>In Heiligenberg stehen laut Gutachten, das auf die Daten des Marktforschungsinstituts GfK zurückgreift, 1311 Haushalte. Die Gemeinde selbst zählt über das Melderegister jedoch lediglich 950 Haushalte. In Deggenhausertal verzeichnet das Marktforschungsinstitut 1959 Haushalte. Nach Auskunft von Bürgermeister Meschenmoser sind es jedoch 1785.</p> <h2>Generalkritik vom Mieterbund</h2> <p>Im Gutachten selbst heißt es dazu, man rechne mit diesen Zahlen, „da keine Haushaltszahlen vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg mehr bereitgestellt oder berechnet werden. Die Haushaltszahlen der GfK basieren auf der Mikrozensuserhebung“.</p> <p>Laut Statistischem Bundesamt wird dabei rund ein Prozent der Bevölkerung stellvertretend zu seinen Lebensbedingungen befragt. Das führt nun offenbar zu Verzerrungen. In Anbetracht dieser Ausgangslage kommentiert Heiligenbergs Bürgermeister Denis Lehmann: „Es ist die Frage, ob es dann repräsentativ ist.“</p> <p>Sowohl in Heiligenberg als auch Deggenhausertal ist die Diskrepanz keine unerhebliche Größe. Winfried Kropp, Vorsitzender des Deutschen Mieterbunds Bodensee, argumentiert: „Nimmt man die Haushaltsdaten der Gemeinde, so ergäbe sich für Heiligenberg ein Angebotsüberhang an Wohnraum. Damit würde Heiligenberg nur noch drei von fünf Kriterien erfüllen und nach der gewählten Methoden nicht mehr in der Gebietskulisse.“ Dasselbe in Deggenhausertal.</p> <p>Mieterschützer Kropp holt daher zur Generalkritik aus: „Die Beispiele aus den Kreisen Konstanz und dem Bodenseekreis haben die Methode der Gutachter zur Bestimmung der Gebietskulisse falsifiziert.“ In Konstanz seien beispielsweise 6000 Haushalte zu wenig errechnet worden.</p> <p>Er kommt daher zu dem Schluss: „Wenn also eine Messmethode dazu führt, dass Gemeinden ohne nennenswerten Mietwohnungsmarkt mit mietrechtlichen Instrumenten geschützt werden sollen, während Städte mit nachweislichen Problemen in diesem Bereich nicht mehr geschützt werden, zeigt ebenfalls die Problematik des Gutachtens auf.“</p> <h2>Verwendete Zahlen verzerren</h2> <p>Neben der Genauigkeit der Zahlen trifft auch das Alter auf Kritik. Beispielsweise bei der Wohnungsbestandsentwicklung gilt der Stand von 2022. Demnach ist die Gemeinde Deggenhausertal etwa lediglich 0,1 Punkte davon entfernt, den entscheidenden Durchschnittswert von Eins zu erreichen, also eine Wohnung je Nachfrage bieten zu können. Allerdings seien etwa 30 Wohnungen im Gutachten nicht berücksichtigt, die seit dem Erhebungszeitraum entstanden sind, gibt Bürgermeister Meschenmoser an. Wären die eingerechnet, würde der Indikator nicht greifen und Deggenhausertal nicht Teil der Gebietskulisse.</p> <p>In Frickingen entscheidet hier das sprichwörtliche Zünglein an der Waage in die andere Richtung: Bei der Versorgung der Neubürger liegt die Gemeinde bei 1,01 und damit 0,1 Punkte über dem Schwellenwert. Das Gleiche bei der durchschnittlichen Bruttowarmmiete. Die pendelt sich im Mittel bei 20,8 Prozent ein, Frickingen liegt bei 20,9 Prozent.</p> <h2>Wie steht es um Wohnraum im Bodensee-Hinterland?</h2> <p>Dass die zweite Reihe nun überhaupt die Kriterien eines angespannten Wohnungsmarkts erfüllt, kommentiert Frickingens Bürgermeister Jürgen Stukle so: „Aufgrund unserer hohen Qualität in der Nahversorgung, der familienfreundlichen Strukturen sowie der Attraktivität der Region haben auch wir in Frickingen einen besonderen Druck auf den Wohnungsmarkt, auch im Bereich der Mietwohnungen.“</p> <p>Auch in seiner Gemeinde seien die Mietpreise gestiegen. Zudem lägen zwar Genehmigungen für den Bau weiterer Wohnungen vor, die allerdings aufgrund der gestiegenen Baukosten, der Auflagen und der Zinsentwicklung bisher noch nicht oder nicht immer alle umgesetzt wurden, so der Bürgermeister. Zudem setze das Seniorenzentrum Frickingen derzeit 31 weitere seniorengerechte Wohnungen um. Davon verspricht sich Stukle weitere Entlastung.</p> <p>Trotz aller Kritik ist auch für Winfried Kropp nachvollziehbar, dass die Mietpreisbremse nun auch in der zweiten Reihe greift: „Wenn die Zentren den Wohnraum nicht mehr haben, kann man ja nicht anders, als ins Hinterland ausweichen.“ Ein weiterer Aspekt sei die Möglichkeit, von Zuhause zu arbeiten und nicht täglich ins Büro zu fahren. Dann akzeptieren Menschen längere Anfahrtswege und könnten zudem von den günstigeren Preisen auf dem Land profitieren.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Lösung Leerstand?</span><span>Seeferne Gemeinden im Bodenseekreis haben laut Winfried Kropp keine relevanten Mietwohnungsmärkte, sondern seien laut Kropp durch Wohnungseigentum geprägt, ergänzt er. Ein zwingenderes Mittel, um den Wohnraum auf dem Land zu verbessern, sieht Heiligenbergs Bürgermeister daher Denis Lehmann im Leerstand. Gerade Zweifamilienhäuser oder Scheunen können in Wohneinheiten umgenutzt werden, sagt er. Kropp erläutert dazu: „In kleinen Gemeinden ist der Wohnungsleerstand wesentlich größer als in den Städten. Dies liege zu einem nicht unerheblichen Anteil an den Zweifamilienhäusern. Seien diese abgezahlt, wollen viele Eigentümer nicht mehr vermieten, weil sie das Geld nicht mehr benötigen oder den notwendigen Aufwand der Bewirtschaftung, beispielsweise aus Altersgründen, scheuen. Leerstand und ehemals landwirtschaftlich genutzte Gebäude seien daher wesentliche Potenziale für verbesserte Wohnungsangebote im ländlichen Raum.</span></label></div> <h2>Auswirkungen fragwürdig</h2> <p>Die generelle Wirksamkeit der Mietpreisbremse in seiner Gemeinde steht für Fabian Meschenmoser zur Debatte: „Eine Stabilisierung der Mieten wird dadurch zwar erreicht, aber es könnten auch geplante Renovierungs- oder Sanierungsmaßnahmen geschoben werden. Somit können die positiven und negativen Auswirkungen der Mietpreisbremse noch nicht bewertet werden“, sagt er. Aus der Bürgerschaft seien diesbezüglich noch keine Anfragen gestellt worden.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Entscheiden die falschen Zahlen, wo die Mietpreisbremse gilt?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 14:43:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[40-Jähriger hebt auf Baustelle mit Ford Transit ab  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/40-jaehriger-hebt-auf-baustelle-mit-ford-transit-ab;art372476,12509426 ]]></link>      <description><![CDATA[  Als einen filmreifen Verkehrsunfall beschreibt die Polizei, was am Dienstagabend gegen 19.15 Uhr auf einer Baustelle auf der L207 passierte.  ]]></description>
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          Als einen filmreifen Verkehrsunfall beschreibt die Polizei, was am Dienstagabend gegen 19.15 Uhr auf einer Baustelle auf der L207 passierte.<br>
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        Als einen filmreifen Verkehrsunfall beschreibt die Polizei, was am Dienstagabend gegen 19.15 Uhr auf einer Baustelle auf der L207 passierte.



        <p>Ein 40-Jähriger war mit seinem Ford Transit von Deggenhausertal kommend in Richtung Echbeck unterwegs und fuhr verbotenerweise in den gesperrten Baustellenbereich ein.</p> <p>Mutmaßlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit fuhr er dort zunächst nahezu ungebremst in einen Kieshaufen, wurde entsprechend angehoben und prallte anschließend frontal in einen querstehenden Radlader, berichtet die Polizei.</p> <h2>Transportfahrzeug ist Schrott</h2> <p>Während der 40-Jährige Glück im Unglück hatte, entstand an seinem Transportfahrzeug wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Der Radlader wurde ebenfalls erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 5000 Euro.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Unfall Verkehrsdelikte Verkehrsunglücke thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 09:17:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Cent kann entscheiden: Wo die Mietpreisbremse im Bodenseekreis weiter greift – und wo nicht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/ein-cent-entscheidet-wo-die-mietpreisbremse-im-bodenseekreis-bleibt-uund-wo-nicht-23-10-25;art410936,12504786 ]]></link>      <description><![CDATA[  Überlingen und Friedrichshafen waren bislang die einzigen Gemeinden im Bodenseekreis mit Mietpreisbremse. Das ändert sich nun. Mitunter entscheiden Kleinstbeträge, wo das Regulierungswerkzeug greift und wo nicht.  ]]></description>
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          Überlingen und Friedrichshafen waren bislang die einzigen Gemeinden im Bodenseekreis mit Mietpreisbremse. Das ändert sich nun. Mitunter entscheiden Kleinstbeträge, wo das Regulierungswerkzeug greift und wo nicht.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/ein-cent-entscheidet-wo-die-mietpreisbremse-im-bodenseekreis-bleibt-uund-wo-nicht-23-10-25;art410936,12504786]]></guid>
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        Überlingen und Friedrichshafen waren bislang die einzigen Gemeinden im Bodenseekreis mit Mietpreisbremse. Das ändert sich nun. Mitunter entscheiden Kleinstbeträge, wo das Regulierungswerkzeug greift und wo nicht.



        <p>Die Mietpreisbremse wird verlängert. Nur am Bodenseekreis fällt der neue Geltungsbereich, die sogenannte Gebietskulisse, nicht so aus, wie von vielen erwartet. Manche irritiert das Ergebnis des Gutachtens gar. Der traditionell angespannte Wohnungsmarkt in Überlingen soll sich auf Durchschnittsniveau eingefunden haben? Er soll sich sehr entspannt haben?</p> <p>So sieht es zumindest das neue, vom Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen in Auftrag gegebene Gutachten. Auf dessen Grundlage hat das Land die Mietpreisbremse nun bis 2029 verlängert. Während sie in Friedrichshafen bestehen bleibt, greift sie in Überlingen nicht mehr. Zudem kommen im Bodenseekreis vier neue Kommunen dazu: Frickingen, Heiligenberg, Deggenhausertal und Meckenbeuren.</p> <h2>Entspannter Wohnungsmarkt in Überlingen?</h2> <p>Fünf Kriterien entscheiden über den Geltungsbereich. Treffen vier von fünf Kriterien zu, soll die Mietpreisbremse greifen können. In Überlingen war das bisher der Fall. Nach den neuen Ergebnissen nicht mehr. Der Wohnungsversorgungsgrad, also das Verhältnis von Wohnungsnachfrage zu Wohnungsangebot, beträgt in Überlingen 111 Prozent. Das heißt, das Wohnungsangebot der Stadt liegt rechnerisch 11 Prozentpunkte über der Nachfrage. Im bestehenden Gutachten waren es bislang noch 107 Prozent. Demnach steht in Überlingen sogar mehr Wohnraum zur Verfügung als beim ersten Gutachten.</p> <p>Der Schwellenwert liegt bei 100 Prozent. Dabei würde je Nachfrage ein Haushalt zur Verfügung stehen. Zum Vergleich: In Friedrichshafen liegt das Verhältnis von Angebot und Nachfrage bei 95 Prozent. Die Nachfrage kann also nicht vollständig gedeckt werden. Das zweite Kriterium, weshalb Überlingen nun aus der Mietpreisbremse fällt, ist die Preisentwicklung der Angebotsmieten. Der Schwellenwert liegt hier bei leicht über 20 Prozent. Die Steigerung in Überlingen pendelt sich nach Angaben des Gutachtens bei 18,1 Prozent ein. In Friedrichshafen stehen dem 24,1 Prozent gegenüber.</p> <h2>Zu geringe Differenz zwischen bestehenden und neuen Mietverträgen</h2> <p>Der andere Indikator, weshalb Überlingen aus dem Geltungsbereich fällt, ist die Differenz zwischen den Preisen bestehender Mietverträge zu Neuverträgen. Für Wohnungen zwischen 45 und 75 Quadratmeter Wohnfläche liegt hier die Nettokaltmiete bei Wohnungsangeboten mit 12,40 Euro pro Quadratmeter um 3,19 Euro höher als die ortsübliche Vergleichsmiete.</p> <p>Mit 3,19 Euro pendelt sich Überlingen exakt auf den Landesdurchschnitt ein. Damit schrammt der Ort buchstäblich um einen Cent daran vorbei, in den Geltungsbereich der Mietpreisbremse zu fallen. Friedrichshafen liegt indes mit 3,22 Euro leicht darüber. Die Zeppelinstadt erfüllt damit vier der fünf Kriterien, Überlingen nur drei. Markdorf liegt ebenfalls außerhalb der Gebietskulisse. Auch hier greifen nur drei von fünf Kriterien.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Was ist die Mietpreisbremse?</span><span>Die Mietpreisbremse wurde im Jahr 2015 eingeführt. Die Idee dahinter war, den Anstieg der Mietkosten durch knappen Wohnraum abzumildern. Die Bundesregierung eröffnete den Bundeländern im September, diese Regelung bis Ende 2029 fortzusetzen. Wo die Mietpreisbremse gilt, dürfen neu abgeschlossene Mieten maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. In Baden-Württemberg gilt die Mietpreisbremse ab 2026 in 130 Städten und Gemeinden. Aktuell sind es 89 Städte und Gemeinden. Das heißt, 84 Städte und Gemeinden werden neu aufgenommen, 46 Städte und Gemeinden bleiben in der Gebietskulisse, 43 Städte und Gemeinden fallen demnach heraus.</span></label></div> <h2>Scharfe Kritik vom Mieterbund</h2> <p>Winfried Kropp, Vorsitzender des Mieterschutzbundes, übt dazu im Gespräch mit dem SÜDKURIER scharfe Kritik: „Am Bodensee erleben wir seit vielen Jahren, dass die Wohnungssituation angespannt ist und was das Angebot angeht, wahnsinnig knapp. Menschen mit weniger Geld werden aus den Städten in die Peripherie rausgedrängt.“ Seiner Ansicht nach widerlegt die Situation am Bodensee das Gutachten. „In den betroffenen Städten und Gemeinden ist ‚angespannt‘ noch ein Euphemismus“, sagt Kropp.</p> <p>Er schildert: „Es gibt Familien, die verschieben ihren Kinderwunsch, weil sie sie viert oder fünft nicht in einer Dreizimmerwohnung wohnen können. Geschiedene Paare leben weiter unter einem Dach, weil der Wohnungsmarkt nichts anderes zulässt.“ Deshalb stellt er infrage, ob die Gutachter die Ergebnisse auf Plausibilität überprüft haben. Es sei erst die zweite Studie dieser Art und daher noch kein „Goldstandard“. „Es ist unlogisch, das ein Hotspot wie Überlingen rausfallen soll, während gleichzeitig Deggenhausertal reinkommt – dort sind nicht viele Mietwohnungen“, so der Mietrechtler.</p> <h2>Wohnungsmarkt auf Grenzen angewiesen</h2> <p>In Überlingen steigt derweil die Sorge über die Auswirkungen der Neueinstufung: „Die Folgen spüren zuerst die Mieterinnen und Mieter“, schreibt Oberbürgermeister Jan Zeitler in einer Pressemitteilung zum Thema. Dieser Schritt „gefährdet die gesamte Balance auf dem Wohnungsmarkt“. Die Nachfrage sei deutlich höher, „die Wartelisten wachsen, während die Baukosten und Zinsen immer weiter steigen.“</p> <p>Der Zensus bescheinigt Überlingen bis 2040 um etwa 1000 Einwohner zu wachsen. Den sich daraus ergebenden Wohnungsbedarf sieht Zeitler nun ignoriert. Maßnahmen um selbst gegen Wohnungsknappheit vorzugehen wie die Zweckentfremdungssatzung und das Wohnbaulandmodell 2030 könnten „ohne flankierende Maßnahmen des Landes nur begrenzt wirken“, schreibt Zeitler.</p> <p>In Friedrichshafen ist man indes froh, weiterhin Gewissheit über die Mietregularien zu haben: „Die Stadt Friedrichshafen begrüßt die Beibehaltung der Mietpreisbremse auf der Grundlage des für Friedrichshafen geltenden qualifizierten Mietspiegels aufgrund ihrer preisdämpfenden Wirkung“, schreibt die Stadtverwaltung auf Anfrage.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Ein Cent kann entscheiden: Wo die Mietpreisbremse im Bodenseekreis weiter greift – und wo nicht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 16:09:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wende im Kreißsaal-Konflikt? Gesundheitsministerium will Überlinger Standort erhalten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wende-im-kreisssaal-konflikt-gesundheitsministerium-will-ueberlinger-standort-erhalten;art372495,12501416 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Klinikkonzern Helios plant, die Geburtsstation langfristig zu schließen. Jetzt stellt sich aber heraus: Die Landesregierung hat ganz andere Vorstellungen.  ]]></description>
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          Der Klinikkonzern Helios plant, die Geburtsstation langfristig zu schließen. Jetzt stellt sich aber heraus: Die Landesregierung hat ganz andere Vorstellungen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Klinikkonzern Helios plant, die Geburtsstation langfristig zu schließen. Jetzt stellt sich aber heraus: Die Landesregierung hat ganz andere Vorstellungen.



        <p>Die Wirtschaftlichkeit ist das eine, der Versorgungsauftrag der Bevölkerung das andere. Geht es nach dem Helios-Spital in Überlingen, wird die Geburtsstation demnächst geschlossen. Nach Ansicht des Gesundheitsministeriums soll genau das nicht passieren.</p> <p>In der aktuellen Debatte <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/kreisssaal-schliessung-am-helios-spital-ueberlingen-hebamme-und-arzt-warnen-vor-konsequenzen-02-10-25;art372495,12492174" target="_blank" title="Kreißsaal-Schließung am Helios-Spital: Hebamme und Arzt warnen vor Konsequenzen für werdende Eltern">geht es um die momentane Abmeldung des Kreißsaals.</a> „Die Abteilung bleibt vorerst von der Versorgung abgemeldet“, teilte das Krankenhaus mit, und begründete: „Seit 2022 sinken die Geburtszahlen. Mit nur 200 bis 300 Geburten pro Jahr und ohne Anschluss an eine Kinderklinik ist ein Krankenhaus leider weder für Schwangere noch für Fachkräfte in der Geburtshilfe die erste Wahl.“</p> <h2>Mitte September kam die Bestätigung</h2> <p>Wie sich jetzt herausstellt, hat das Gesundheitsministerium Baden-Württemberg andere Pläne. So erhielt das Helios-Spital erst Mitte September 2025 die Bestätigung für verschiedene Leistungsgruppen – darunter die Leistungsgruppe Gynäkologie. Auf Nachfrage teilte Helios dem SÜDKURIER mit, dass das Land unterschiedliche Leistungsgruppen bestätigt habe. Dass darunter auch die Gynäkologie fällt, verschwieg Helios zunächst.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Teil der Krankenhausreform</span><span>Die Leistungsgruppenzuweisung ist Bestandteil der von Ex-Bundesgesundheitsminister Lauterbach angestoßenen Gesundheitsreform. Dem am 8. Oktober 2025 vom Bundeskabinett beschlossenen reform zufolge müssen die Leistungsgruppen spätestens bis zum 30. September 2027 durch die jeweilige Planungsbehörde verbindlich zugewiesen werden. Das Spektrum der medizinischen Leistungen der Krankenhäuser wird durch die Anpassung künftig in einem ersten Schritt in 61 Leistungsgruppen abgebildet. Diese Leistungsgruppen werden bundeseinheitlich definiert, teilt das Bundesministerium mit. „Die Planung der Krankenhausversorgung vor Ort bleibt uneingeschränkt bei den Ländern – sie haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Finanzströme der Betriebskosten der Krankenhäuser.“ Weiterhin steht in einem Papier des Bundesministeriums: „Bedarfsnotwendige Krankenhäuser im ländlichen Raum erhalten zu ihrer Förderung bereits heute Zuschläge. Um bedarfsnotwendige Krankenhäuser im ländlichen Raum noch stärker zu unterstützen, sieht die Krankenhausreform für diese Krankenhäuser höhere Zuschläge vor.“</span></label></div> <p>In einem ersten Schreiben zitiert die Pressestelle Moritz Lang, den Klinik-Geschäftsführer, mit diesen Worten: „Wir freuen uns sehr! Das Land hat die Zuweisung aller bisher erbrachten Leistungsgruppen bestätigt.“ Aufgezählt werden die Fachbereiche Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäß- und Endovaskularchirurgie, Geriatrie, Zentrale Notaufnahme, Kardiologie, Gastroenterologie, Urologie sowie Intensivmedizin. Und Moritz Lang kommentiert die Zuweisung: „Das ist für uns ein großer Ansporn.“</p> <h2>Helios bestätigt Wunsch des Landes</h2> <p>Von einer Gynäkologie war in seinem von der Pressestelle verschickten Zitat keine Rede. Da jedoch „alle bisher erbrachten Leistungsgruppen“ bestätigt wurden, wie Helios mitteilte, liegt es auf der Hand, dass auch die Gynäkologie vom Land bestätigt wurde. Das wird auf Nachfrage unserer Redaktion von Klinik-Sprecherin Julia Stapel bestätigt. „Auch die Leistungsgruppe Gynäkologie wurde zugeteilt. Allerdings haben wir den Bereich aus den bekannten Gründen derzeit abgemeldet.“</p> <h2>Was bedeutet die Zuteilung der Leistungsgruppe?</h2> <p>Eine Nachfrage bei der Pressestelle des Gesundheitsministeriums ergab, dass die Zuweisung nicht verpflichtend ist. Vielmehr handelt es sich um eine Absicht des Landes – in diesem Fall zum Erhalt der Gynäkologie am Standort Überlingen. Ministeriums-Sprecher Markus Jox teilte mit: „Die Anhörungsschreiben enthalten die vom Ministerium für den jeweiligen Krankenhausstandort beabsichtigten Leistungsgruppen.“ Die Betonung liegt dabei auf dem Wort „beabsichtigt“. Die Kliniken könnten nun bis Ende Oktober die Zuweisung bestätigen, „sofern diese im Einklang mit ihren Planungen stehen“. Weitere Leistungsgruppen könnten beantragt werden. „Es können ebenfalls – unter Berücksichtigung eines etwaigen Sicherstellungsauftrags – gegebenenfalls auch Leistungsgruppen abgewählt werden.“</p> <h2>Notfalls müsste der Landkreis einspringen</h2> <p>Aber kann der Klinikbetreiber nach eigenem Ermessen ganze Abteilungen aufgeben? Eindeutig ist das nicht. Wir fragten deshalb beim Ministerium, wie der Begriff „Sicherstellungsauftrag“ zu verstehen sei. Ministeriums-Sprecher Jox antwortete in allgemeiner Weise, ohne auf den konkreten Fall einzugehen: „Unter Sicherstellungsauftrag ist die in Paragraph 3 des Landeskrankenhausgesetzes (LKHG) geregelte Pflichtträgerschaft zu verstehen.“ In Absatz 1 des Gesetzes seien Fälle geregelt, in denen die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit leistungsfähigen Krankenhäusern nicht durch andere Träger sichergestellt ist. Jox: „Wenn dies der Fall ist, so sind die Landkreise und Stadtkreise verpflichtet, die nach dem Krankenhausplan notwendigen Krankenhäuser und Krankenhauseinrichtungen zu betreiben.“</p> <h2>Stadt kann Schließung blockieren</h2> <p>Der Status quo sieht so aus: Der Helios-Konzern übernahm am Standort Überlingen in Erbpacht das ehemals städtische, beziehungsweise spitälische Krankenhaus. Der im Jahr 2007 geschlossene Gesellschaftsvertrag sieht vor, dass über eine Schließung einzelner Abteilungen in der Gesellschaftsversammlung Einstimmigkeit erzielt werden muss. Da der Spital- und Spendenfonds mit Sitz und Stimme in Person von Oberbürgermeister Jan Zeitler vertreten ist, hätte somit die Stadt die Möglichkeit, eine Schließung zu blockieren. Zeitlers Mandat wiederum hängt von einem Beschluss des Stiftungsrats (gleichbedeutend mit dem Gemeinderat) ab.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 14:14:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Klangzauber im Gotteshaus: Musikvereine verabschieden Dekan Peter Nicola mit einer Benefiz-Gala  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/klangzauber-im-gotteshaus-musikvereine-verabschieden-dekan-peter-nicola-mit-einer-benefiz-gala;art372491,12497932 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit einem Konzert haben die fünf Salemer Musikvereine Peter Nicola, dem scheidenden Dekan der Seelsorgeeinheit Salem-Heiligenberg, einen klangvollen Abschied bereitet. Das Programm hatte Nicola selbst zusammengestellt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mit einem Konzert haben die fünf Salemer Musikvereine Peter Nicola, dem scheidenden Dekan der Seelsorgeeinheit Salem-Heiligenberg, einen klangvollen Abschied bereitet. Das Programm hatte Nicola selbst zusammengestellt.<br>
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        Mit einem Konzert haben die fünf Salemer Musikvereine Peter Nicola, dem scheidenden Dekan der Seelsorgeeinheit Salem-Heiligenberg, einen klangvollen Abschied bereitet. Das Programm hatte Nicola selbst zusammengestellt.



        <p>Um sich von Peter Nicola, dem scheidenden Dekan der Seelsorgeeinheit Salem-Heiligenberg, mit Stil und Herzlichkeit zu verabschieden, hatten sich alle fünf Salemer Musikvereine am Freitagabend in der Mimmenhausener Pfarrkirche zu einem beeindruckenden Gemeinschaftskonzert zusammengetan. Michael Scheuble als Vorsitzender des Musikvereins Beuren begrüßte das Publikum im prall gefüllten Gotteshaus, darunter mit Manfred Härle (Salem), Jürgen Stukle (Frickingen) und Denis Lehmann (Heiligenberg) die Bürgermeister der drei politischen Gemeinden, die vom Weggang Nicolas betroffen sind.</p> <p>Dann zündeten die 80 Bläser und vier Perkussionisten einen Klangzauber, dessen wuchtiger Präsenz und sinfonischer Präzision sich wohl kaum ein Zuhörer entziehen konnte. In nur vier Wochenenden hatte das Großensemble sich eine anspruchsvolle Spielfolge erarbeitet, die unter Leitung der Dirigenten Uwe Keller, Philipp Pfeffer, Martin Stehle und Axel Ziegler nun überzeugend entfaltet wurde.</p> <p>Wer Peter Nicola kennt, der ahnt, dass dieser sich dabei kaum mit der Rolle des stillen Lauschens zufriedengeben würde. Ihm war vielmehr die Aufgabe und die Ehre zugefallen, das Konzertprogramm nicht nur zu erfinden, sondern gleich auch noch zu moderieren.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Musikvereine</span><span>Im Blasmusikverband Baden-Würtemberg sind über 1400 Vereine der Bläser- und Spielleutemusik organisiert. Die traditionsreiche Szene der Musikvereine bildet innerhalb der Musiklandschaft des Bundeslandes ein dichtes Netzwerk zur Pflege der Blasmusik im Amateurbereich. Mit ihren Aktivitäten der musikalischen Jugendbildung – etwa durch Bläserklassen an Schulen oder Kooperationen mit örtlichen Musikschulen – gehören sie zu den größten musikalischen Jugendorganisationen im Land. In Salem sind fünf Musikvereine beheimatet:<br /> <strong>Musikverein Beuren:</strong> Vorsitzender Michael Scheuble, Dirigent Tim Scheuble<br /> <strong>Musikverein Harmonie Lippertsreute:</strong> Vorsitzender Bernd Sprissler, Dirigent Uwe Keller<br /> <strong>Musikverein Mimmenhausen:</strong> Vorsitzende Felicitas Zeller und Maximilian Remmele, Dirigent Philipp Pfeffer<br /> <strong>Musikverein Neufrach:</strong> Vorsitzende Marina Koch, Niklas Straub und Florian Straßer, Dirigent Martin Stehle<br /> <strong>Musikverein Weildorf:</strong> Vorsitzender Florian Harnau, Dirigenten Axel Ziegler und Stefanie Boll</span></label></div> <h2>Programm ist autobiografisch geprägt</h2> <p>Beidem kam Peter Nicola mit spezieller Repertoirekunde und rhetorischer Verve nach. Inhaltlich wählte er einen autobiografischen Zugang, denn die Musik hat sich wie ein bunter Faden durch sein Leben gezogen. Frühe Kino- und TV-Filmerlebnisse wie der „Fluch der Karibik“, „Star Wars“ oder das „Königlich Bayerische Amtsgericht“ schlugen sich mit entsprechend arrangierten Soundtracks im Programm nieder. Die Polka „Böhmischer Traum“ und der „Salemonia Marsch“ standen für die angestammten Reviere der Blasmusik.</p> <p>Dass Peter Nicola ein ausgeprägtes Faible für Glockengeläut und Orgelklang pflegt, war bekannt. Aber wer wusste, dass auch Techno bei ihm die Trommelfelle zum Beben bringt? Als aus dem katholischen Gotteslob-Gesangbuch unter Nummer 380 der Hymnus „Großer Gott, wir loben Dich“ erklang, wurde nebenbei das Rätsel um des Geistlichen Autokennzeichen gelöst: Neben „FN“ steht dort „PF“ für seine Heimat in der Region Pforzheim, die „380“ verweist auf die Nummer des Hymnus im Gesangbuch.</p> <h2>Beitrittserklärungen für alle fünf Vereine</h2> <p>Zwischendurch ließ es Nicola nicht an emotionalen Bekenntnissen zur Salemer Region fehlen: „Ich bleibe euch verbunden und werde, so Gott will, ab 2036 meinen Ruhestand hier verbringen!“ Wie zur formellen Beglaubigung überreichte er den Vorsitzenden der Musikvereine jeweils seine Beitrittserklärung. Das Auditorium quittierte mit Standing Ovations.</p> <h2>Benefiz-Erlös geht an die Jugendarbeit der Kapellen</h2> <p>Mit dreifachem „Danke! Danke! Danke“ erwiderte Nicola die mit dem Konzert verbundene Wertschätzung. Die aber beruhte auf Gegenseitigkeit, denn das Ereignis habe, wie aus dem Ensemble verlautete, „uns Vereinen die seltene Gelegenheit beschert, einmal wirklich miteinander zu musizieren“. Außerdem hatte der Geehrte verfügt, dass der Benefiz-Erlös aus dem Konzert der engagierten Jugendarbeit der Gruppierungen zugutekommen solle. Bei einem kleinen Stehempfang fand das außergewöhnliche Konzertereignis seinen gemütlichen Ausklang.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Klangzauber im Gotteshaus: Musikvereine verabschieden Dekan Peter Nicola mit einer Benefiz-Gala]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 13:57:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Festakt zum Jubiläum: Bis weit nach Mitternacht feiern die Heiligenberger ihre Gemeinschaft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/festakt-zum-jubilaeum-bis-weit-nach-mitternacht-feiern-die-heiligenberger-ihre-gemeinschaft;art372476,12494312 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit 50 Jahren sind die früher selbstständigen Gemeinden Heiligenberg, Wintersulgen und Hattenweiler zur Gesamtgemeinde Heiligenberg zusammengeschlossen. Rund 350 Bürger und Gäste feierten diesen Anlass jetzt.  ]]></description>
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          Seit 50 Jahren sind die früher selbstständigen Gemeinden Heiligenberg, Wintersulgen und Hattenweiler zur Gesamtgemeinde Heiligenberg zusammengeschlossen. Rund 350 Bürger und Gäste feierten diesen Anlass jetzt.<br>
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        Seit 50 Jahren sind die früher selbstständigen Gemeinden Heiligenberg, Wintersulgen und Hattenweiler zur Gesamtgemeinde Heiligenberg zusammengeschlossen. Rund 350 Bürger und Gäste feierten diesen Anlass jetzt.



        <p>Am 1. Januar 1975 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Heiligenberg, Wintersulgen und Hattenweiler zur Gesamtgemeinde Heiligenberg zusammen. Das Jubiläum feierten rund 350 Bürger mit einem abwechslungsreichen Festakt im Schloss. Bürgermeister Denis Lehmann hieß dazu unter anderem Landrat Luca Prayon, die Landtagsabgeordneten Martin Hahn und Klaus Hoher, seine Amtsvorgänger Werner Seitz und Frank Amann, Christian zu Fürstenberg als Chef des Adelshauses sowie viele aktuelle und ehemalige Ratsmitglieder und Vertreter von Vereinen und Kirchen willkommen.</p> <h2>Vielfalt der Ortsteile als Stärke begriffen</h2> <p>Lehmann sagte, man habe für den Zusammenschluss der ehemals selbstständigen Kommunen im Laufe der Jahre Vertrauen dadurch gewonnen, dass „man die Vielfalt der Ortsteile als Stärke begriff“. All jenen, die diesen „Aufbruch weg vom Nebeneinander, hin zum Miteinander“ in den fünf Jahrzehnten erfolgreich bewältigt hätten, gebühre der Dank der Heutigen, die nun die Früchte einer lebendigen, kulturell und wirtschaftlich starken Gemeinde zu genießen wüssten.</p> <p>Im Mittelpunkt des Abends stand die durch Isabel Meyers Bildauswahl trefflich illustrierte Festrede von Altgemeinderat Alfred Rock. Faktensicher und mit amüsantem Witz blickte Rock auf die kritische Gemengelage zur Zeit der Neugründung zurück. Unter dem Beifall des Publikums war da aus dem Nähkästchen eines Altvorderen manch anregendes Detail zu erfahren.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Recht zum Führen des neuen Gemeindewappens verliehen</span><span>Offiziös wurde es, als Landrat Luca Prayon Bürgermeister Denis Lehmann per Urkunde das Recht verlieh, das neu entworfene Gemeindewappen zu führen. Seit der Gebietsreform des Jahres 1975 war Heiligenberg nämlich als eine der wenigen Kommunen im Bundesland ohne ein eigenständiges Amtswappen geblieben. Versuche, das zu ändern, blieben jedes Mal erfolglos. Aus Anlass des Jubiläums hatte man nun im Rathaus auf Initiative von Gemeinderat Michael Moser und mit Unterstützung von Gemeinderätin Dorothea Heidenreich einen neuen Anlauf unternommen, und der war erfolgreich. Nun spielen beim Entwurf eines Wappens Fantasie und Geschmack eine höchst untergeordnete Rolle. Solche Bildsymbole stehen für das hoheitliche Handeln ihrer Nutzer, und bei ihrer Konstruktion sind strenge heraldische, also wappenkundliche Grundsätze zu beachten. Am Ende muss die Genehmigung durch das Hauptstaatsarchiv in Stuttgart stehen. Das neue Wappen verbindet nun zentrale Motive der drei bisherigen Gemeindewappen: Auf silberfarbenem, also weißem Grund steht für Heiligenberg der schwarze Stufenbalken der „Heiligenberger Stiege“, für Hattenweiler der schwarze Widderkopf und für Wintersulgen die drei roten Leuchter. Die neue Gemeindeflagge wird die Farben rot und weiß verbinden.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Neues Ölgemälde zeigt die drei Gemeindeteile</span><span>Zu den Jubiläumspräsenten gehört auch ein großformartiges Ölportrait der drei Ortsteile Hattenweiler, Wintersulgen und Heiligenberg aus der Vogelperspektive. Die Malerin Ilenia Lanari hat sich auf Luftaufnahmen gestützt, dabei aber mit künstlerisch eigenem Ausdruck die Ortschaften in wochenlanger Arbeit sehr detailgenau auf die Leinwand gebannt und die Anmutung der umgebenden Landschaft eingefangen. Im Zentrum prangt das neue Gemeindewappen. Bürgermeister Denis Lehmann hatte der Künstlerin, die sich selber als Auftragsmalerin bezeichnet, seine Idee eines solchen Gemeindeportraits vorgestellt.</span></label></div> <p>Zur heute selbstverständlichen Einheit der drei Dörfer wurden seinerzeit auch Alternativen diskutiert. So tendierte man in Hattenweiler deutlich in Richtung Schönach, Heiligenberg liebäugelte mit Beuren, Wintersulgen mit Illmensee.</p> <p>Überhaupt war die Front der Reformgegner stark, eine Umfrage in Wintersulgen lieferte 95 Prozent Ablehnung. Der dortige Bürgermeister machte sich zunächst zu deren Anwalt, schwenkte aber nach geglückter Wiederwahl um. Alfred Rocks Andeutungen zufolge könnte sich das nicht eben geradlinig verlaufende Verhalten mancher Verantwortlicher auch dadurch erklären, dass ihnen nach Verlust ihres Amtes „eine großzügige Pensionsregelung“ winkte.</p> <h2>Christian zu Fürstenberg blickt auf die Familiengeschichte</h2> <p>Warmherzige Grußworte fand Christian zu Fürstenberg in seiner Glückwunschadresse. Entschieden bekannte er sich zu seinem Heiligenberger Wohnsitz, indem er tief in seine Familiengeschichte zurückgriff, um zu zeigen: „Mit fast fünf Jahrhunderten dürften wir Fürstenbergs wohl zu den ältesten Familien am Ort zählen.“ Hätten frühere Generationen sich eher von der strategisch günstigen Lage angezogen gefühlt, so seien es für seine Familie heute andere Vorzüge, die zählen: „die Schönheit der Landschaft, die Lebensqualität, die lebendige Dorfgemeinschaft – und, nicht zuletzt, die gute Schule“. Er schloss mit dem vorausweisenden Wunsch, „dass vielleicht eines Tages viele andere Familien ebenso stolz zurückblicken können und sagen: Hier, in Heiligenberg, haben wir unsere Geschichte begonnen – und sie fortgeschrieben.“</p> <h2>Narren sorgen für die Bewirtung der Besucher</h2> <p>Viel bewundert wurde der von Fotograf Achim Mende präsentierte Jubiläumsfilm; ein Jahr lang hatte er die Gemeinde bei ihren Ereignissen begleitet. Der Gemischte Chor und der Musikverein Wintersulgen sorgten zwischendurch für musikalische Auflockerung.</p> <p>Der obligate Anschnitt der Jubiläumstorte durch den Bürgermeister und die beiden Ortsreferenten Markus Müller und Florian Kopp eröffnete das lukullisch genüssliche Kapitel, für das die Narrenvereine zuständig waren. Bis weit nach Mitternacht genossen viele Heiligenberger eine überaus gelungene Veranstaltung: facettenreich, unterhaltsam, ideenreich bis ins Detail, dem historischen Anlass angemessen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Museum Bauwerk thema-politik-lokal thema-kultur-kunst thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Heiligenberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Festakt zum Jubiläum: Bis weit nach Mitternacht feiern die Heiligenberger ihre Gemeinschaft]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 05 Oct 2025 18:26:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So schön war die Feier zum 50-jährigen Bestehen von Heiligenberg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/so-schoen-war-die-feier-zum-50-jaehrigen-bestehen-von-heiligenberg;art372476,12494011 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zum 50-jährigen Bestehen als Gesamtgemeinde Heiligenberg begrüßte Bürgermeister Denis Lehmann am Samstagabend im Sennhof am Schloss rund 350 Bürger zu einem abwechslungsreichen Festakt.  ]]></description>
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          Zum 50-jährigen Bestehen als Gesamtgemeinde Heiligenberg begrüßte Bürgermeister Denis Lehmann am Samstagabend im Sennhof am Schloss rund 350 Bürger zu einem abwechslungsreichen Festakt.<br>
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        Zum 50-jährigen Bestehen als Gesamtgemeinde Heiligenberg begrüßte Bürgermeister Denis Lehmann am Samstagabend im Sennhof am Schloss rund 350 Bürger zu einem abwechslungsreichen Festakt.



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      <dc:relation><![CDATA[Fest Bestattung Veranstaltungen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Heiligenberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[So schön war die Feier zum 50-jährigen Bestehen von Heiligenberg]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 05 Oct 2025 12:49:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nordic Walking, Laufen, Mountainbike: 256 Sportler starten beim Apfellauf 2025  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/nordic-walking-laufen-mountainbike-256-sportler-starten-beim-apfellauf-2025;art372495,12493751 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein großes Treffen mit bester Stimmung: Die meisten Teilnehmer walken und laufen, darunter sind viele Gruppen am Start. Beim Benefizlauf der Kinder kommen 1500 Euro zusammen.  ]]></description>
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          Ein großes Treffen mit bester Stimmung: Die meisten Teilnehmer walken und laufen, darunter sind viele Gruppen am Start. Beim Benefizlauf der Kinder kommen 1500 Euro zusammen.<br>
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        Ein großes Treffen mit bester Stimmung: Die meisten Teilnehmer walken und laufen, darunter sind viele Gruppen am Start. Beim Benefizlauf der Kinder kommen 1500 Euro zusammen.



        <p>Das mittlerweile fest etablierte Sportevent in den Auen rund um das HSM-Sportzentrum hat wieder Sportbegeisterte aus Frickingen und Umgebung bewegt. „Insgesamt waren dieses Mal 256 Sportler am Start, davon 53 Biker“, sagte Nico Hörger. Der Projektleiter von Data Sport sorgte am Freitag, 3. Oktober, für die Responder-Auswertung und genaue Ergebnisse jedes einzelnen Teilnehmenden. Moderator Thomas Storz erhielt die Daten Eins zu Eins und konnte jede Person, die die Ziellinie erreichte, namentlich begrüßen.</p> <h2>Mountainbike-Sieger ist WM-Teilnehmer auf dem Gravelbike</h2> <p>„Ich bin heilfroh“, sagte Gesamtkoordinatorin Birgit Bergmüller mit Blick auf den erfahrenen Ansager aus Neuhausen ob Eck, der kurzfristig für den erkrankten Reiner Jäckle eingesprungen war. Storz zeigte keine Berührungsängste und sorgte mit Interviews der Schnellsten für kurzweilige Unterhaltung des Publikums. So erzählte ihm beispielsweise der Erstplatzierte Gravelbike-Fahrer Thomas van Klooster, dass er sich in Singen bei einer 100-Kilometerfahrt für die Weltmeisterschaft qualifiziert habe. „Die 16-Kilometer-Runde beim Apfellauf habe ich für Spaß gefahren und, weil es direkt vor der Haustür ist“, erklärte der Wahl-Beurener. Im nächsten Jahr möchte der Niederländer mit dem Mountainbike auf der großen Strecke antreten.</p> <h2>Bis zu 60 Stundenkilometer bei der Abfahrt</h2> <p>Philip Schenk, Sieger bei den Herren über 32 Kilometer Mountainbiken, zeigte sich angetan von der neuen Streckenführung mit 500 zu überwindenden Höhenmetern. 50 bis 60 Stundenkilometer habe der Tacho stellenweise beim Bergabfahren angezeigt, sagte der Sieger. „Ich bin auf der Abfahrt immer etwas vorsichtig gefahren“, erklärte er seine Taktik. Die Frickingerin Amelie Duske siegte in der Kategorie der unter 16-Jährigen auf 32 Kilometern. Ingrid und Fred Duske waren voll des Lobes für ihre Enkelin. Dass sie dieses Jahr wegen diverser Verletzungen selbst nicht antreten konnten, wurmte Amelies Großeltern ein bisschen. Sonst waren sie immer als die ältesten Teilnehmer angetreten. Diesmal trat die 82-jährige Walkerin Ulla Schlageter vom TuS Stetten in Duskes Fußstapfen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Die Ergebnisse</h2> <label><input type="checkbox" /><span>6 Kilometer Lauf</span><span>Frauen: 1. Daniela Langer-Fernandez (Stadtwerk am See), 2. Katja Gallasch (Sienbenzwerge), 3. Karin Gutemann (TeamAK).<br /> <br /> Männer: 1. Mike Mayer (ASC Konstanz), 2. Ulrich Brändle (TV Langenargen 02), 3. Simon F. (Siebenzwerge).<br /> <br /> Weibliche Jugend U16: 1. Mina Wick (Sttv Singen), 2. Johanna Weber (Frickingen), 3. Franziska Dreher (Salem).<br /> <br /> Männliche Jugend U16: 1. Benedikt Spöcker (Mengens Triathleten), 2. Jannis Morath (Überlingen), 3. Erik Vorwerk (Salem).</span></label><label><input type="checkbox" /><span>10-Kilometer-Lauf</span><span>Frauen: 1. Andrea Schönenberger (Mengens Triathleten), 2. Anais Lestaevel (Siebenzwerge), 3. Nathalie Wölfel (Epona GmbH).<br /> <br /> Männer: 1. Stefan Spöcker (Mengens Triathleten), 2. Johannes Günzel (Endorphinos Überlingen), 3. Zach Christogeorge (München).</span></label><label><input type="checkbox" /><span>6 Kilometer Nordic Walking</span><span>Frauen: 1. Yvonne Boll (SV Weildorf), 2. Cordula Reinwald (SV Weildorf), 3. Nadine Hößle (TSV Reute).<br /> <br /> Männer: 1. Peter Seeger (RUNGeneration) 2. Andreas Burgenmeister (Brot für die WeltLäufer), 3. Edmund Kramer (SV Weildorf).</span></label><label><input type="checkbox" /><span>16 Kilometer Mountainbike</span><span>Frauen: 1. Petra Duske (Frickingen), 2. Cordula Reinwald (SV Weildorf), 3.Manuela Knop (Mengens Triathleten).<br /> <br /> Männer: 1. Thomas van Klooster (RSV Seerose), 2. Max Furtwängler (FCC Bodensee), 3. Maximilian Scheible (Radsportfreunde Überlingen).<br /> <br /> Männliche Jugend U16: 1. Niels Voss (Radsportfreunde Überlingen), 2. Frederick Steven (Radsportfreunde Überlingen), 3. Ole Zachert (Frickingen).</span></label><label><input type="checkbox" /><span>32 Kilometer Mountainbike</span><span>Männer: 1. Philip Schenk (FCC Bodensee), 2. Andreas Jäger (cmbikepoint Racing Team). 3. Loris Schlagenhauf (Team Imnauer).<br /> <br /> Männliche Jugend U16: 1.Samuel Spöcker (Mengens Triathleten).<br /> <br /> Weibliche Jugend U16: 1. Amelie Duske.</span></label></div> <h2>Nach dem Bike-Trail ist vor dem Walken</h2> <p>Auffallend viele Gruppen waren mit von der Partie. Vier Frauen und zwei Männer der Hospizgruppe Salem walkten, ebenso Mitglieder des Weildorfer Musikvereins, der Young-Go-Gruppe Weildorf und der Owinger Feuerwehr. Neben Mitgliedern der örtlichen Sportvereinigung FAL nahmen Frauen und Männer der Fachklinik Sieben Zwerge und vom Salemer Campinghof Gern teil. Manche Person absolvierte zuerst den Bike-Trail, um nach Zieleinfahrt noch walkend weiterzumachen.</p> <p>Cordula Reinwald vom SV Weildorf sicherte sich sowohl beim Biken auf der Kurzstrecke als auch beim Walken jeweils den zweiten Treppchenplatz. Die Stimmung war gut auf der Strecke und auf den Zuschauerrängen. Das bunte Treiben von fröhlich miteinander schwätzenden Menschen, anfeuernden Zuschauern und engagierten Teilnehmern verströmte Volksfestatmosphäre.</p> <p>Schon der Benefizlauf der Kinder am frühen Vormittag hatte in lockerer Atmosphäre stattgefunden. 53 Kinder drehten dabei auf der Piste des FAL-Rasenplatzes ihre Runden. „So viele teilnehmende Kinder hatten wir noch nie“, sagte Gesamtorganisatorin Birgit Bergmüller erfreut über die große Kinderzahl. Unterm Strich seien rund 1500 Euro an Sponsorengelder für ein Erdnussprojekt in Mosambik zusammengekommen.</p> <p>Viertklässler Lennard Buffler lief zusammen mit seinem Bruder Jonathan und erreichte als Erster die maximale Rundenzahl von 19 Runden. Thalia, Thorben, Frieda, Paula, Lotte und Iara aus Mittelstenweiler nahmen erstmalig teil. Gesponsert wurden sie von der dortigen Dorfgemeinschaft. „Wir wollen uns gegenseitig unterstützen“, erklärte Iaras Mama Jilmara Allgaier vom Organisationsteam des Laufevents Wielemer Viertele.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 13:08:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Heiligenberg trauert um Friseurlegende Helmut Frings  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/heiligenberg-trauert-um-friseurlegende-helmut-frings;art372476,12492107 ]]></link>      <description><![CDATA[  Friseur und Fastnachter: Im Alter von 80 Jahren ist der Ur-Heiligenberger gestorben. Vor zwei Wochen noch stand er mit Kittelschürze in seinem Salon. Ein Nachruf auf ein Original.  ]]></description>
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          Friseur und Fastnachter: Im Alter von 80 Jahren ist der Ur-Heiligenberger gestorben. Vor zwei Wochen noch stand er mit Kittelschürze in seinem Salon. Ein Nachruf auf ein Original.<br>
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        Friseur und Fastnachter: Im Alter von 80 Jahren ist der Ur-Heiligenberger gestorben. Vor zwei Wochen noch stand er mit Kittelschürze in seinem Salon. Ein Nachruf auf ein Original.



        <p>Die Gemeinde Heiligenberg verabschiedet sich von einem ihrer bekanntesten Bürger: Helmut Frings, der am 7. August seinen 80. Geburtstag gefeiert hat, ist am vergangenen Sonntag überraschend verstorben. Frings, dessen Leben untrennbar mit seinem Friseurberuf verbunden war, prägte über Jahrzehnte das Ortsbild und das Dorfleben – sowohl durch seine Arbeit als auch durch sein Engagement in Vereinen und Hilfsorganisationen.</p> <p>Geboren 1945 im damals noch existierenden Spital Heiligenberg, machte er nach einer Friseurlehre im elterlichen Betrieb die Meisterausbildung und übernahm 1987 den Salon. „Ohne Arbeit? Das wäre für ihn nicht gegangen“, erinnert sich Angelika Müller, Tochter seiner Lebensgefährtin. „Er war immer im Salon, nie im Urlaub. Immer!“</p> <h2>Sein Friseursalon war wie ein kleines Museum</h2> <p>Tatsächlich wirkte Frings‘ Geschäft wie ein kleines Museum. Die Ausstattung des Salons, so wie sie heute noch erhalten ist, stammt größtenteils aus den 1960er-Jahren. Für Frings war das so gewollt: Ein moderner Umbau kam für ihn nicht infrage, sein Salon war für ihn ein vertrauter Ort, berichtet Müller. Für die Generationen von Heiligenbergern, die dort ihre Haare schneiden ließen, war Frings eine feste Größe – wahrscheinlich hat er irgendwann einmal den Kopf jedes Heiligenbergers in Händen gehabt, dabei gewaschen, geschnitten oder frisiert.</p> <p>Er lebte für seinen Beruf. Zwei Wochen vor seinem Tod war er noch im Salon tätig, bis er zu einer geplanten Herzoperation ins Krankenhaus kam, so Müller. Sein Tod kam überraschend. Er hinterlässt eine große Lücke in Heiligenberg, im Geschäftsleben – und natürlich für seine treuen und langjährigen Kunden.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/so-lebt-es-sich-in-heiligenberg-hier-zieht-wieder-mehr-leben-ein;art372476,11669031" title="So lebt es sich in Heiligenberg: Hier zieht wieder mehr Leben ein">In einem SÜDKURIER-Interview im Sommer 2023 drückte Helmut Frings</a> sein Bedauern darüber aus, dass in den letzten Jahren immer mehr Läden und Betriebe aus dem Ort verschwunden sind. „Das war zwar ein schleichender Prozess, aber immer wieder war ich doch erschrocken, wenn direkte Nachbarn aufgaben. Manchmal wirkt das Dorf wie ausgestorben auf mich. Aber ich sehe auch, dass Leute hinzuziehen, dass das Dorf wächst. Und das Vereinsleben, die Fasnet, der Sport sind lebendig. Auch für die Kultur wird immer wieder viel getan.“</p> <h2>Nachruf des Bürgermeisters</h2> <p>Frings selbst war, über die reine Berufstätigkeit hinaus, im gesellschaftlichen Leben von Heiligenberg engagiert. Er war Mitbegründer des örtlichen Sportvereins und lange aktiv im Roten Kreuz und beim Narrenverein Wolkenschieber. Bürgermeister Denis Lehmann würdigte ihn im Gespräch mit unserer Redaktion: „Ich war anlässlich seines 80. Geburtstags noch bei Helmut Frings in seinem Friseurladen und habe einen Menschen voller Lebensfreude getroffen.</p> <p>Er war für Heiligenberg eine prägende Persönlichkeit und sein Friseurladen eine gesetzte Institution. Herr Frings lebte für unser Dorf, sein Handwerk, die Vereinsarbeit. Er war besonders im Narrenverein Wolkenschieber aktiv und befasste sich mit unserer Ortsgeschichte. Er hat die Gemeinschaft immer unterstützt. Dass so ein Mensch von einem Moment auf den anderen nicht mehr da ist, berührt uns alle tief.“</p> <h2>Nachruf des Narrenpräsidenten</h2> <p>Für den Narrenverein Wolkenschieber sind dies traurige Tage. Vereinspräsident Markus Leppert berichtet darüber, dass am vergangenen Wochenende gleich zwei Ehrenmitglieder gestorben sind. Zum einen Helmut Frings. Zum anderen Gerda Kast. Kast war lange Jahre Häs-Näherin im Verein. Sie sei am Samstag gestorben, so Leppert. Frings, Mitglied im Verein seit 1979, war Vereinsfriseur, Maskenbildner und aktiver Hästräger. Leppert würdigt ihn mit den Worten: „Helmut hat bei jedem Bunten Abend die Akteure frisiert und geschminkt. So lange ich denken kann, hat er das schon gemacht. Und nun hat er uns sein komplettes Equipment dafür hinterlassen. Er ist bei jedem Umzug an der Fasnet mitgelaufen, zur Not mit Krücken.“ Der Narrenverein habe Gerda Kast schon früher, Helmut Frings erst in der letzten Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt. „Wir sind beiden zu großem Dank verpflichtet.“</p> <h2>Keine Nachfolge für den Salon</h2> <p>Helmut Frings hinterlässt drei Nichten und Neffen. Sie leben in der Ferne; eine direkte familiäre Nachfolge für das Geschäft gebe es nicht, wie Angelika Müller sagt. Der Verstorbene hatte zwei Brüder und eine Schwester. Sie war ebenfalls Friseurin.</p> <p>Helmut Frings hat ein Stück Heiligenberger Geschichte geschrieben. Er war ein Mann, der die Menschen durch sein Tun in Verbindung brachte und so die Gemeinschaft prägte. Im Interview des Sommers 2023 sagte er auf die Frage, was ihn zu einem Umzug in einen anderen Ort bewegen könne: „Es gibt keinen Grund für mich, Heiligenberg zu verlassen. Das ist unvorstellbar, und das wird so bleiben.“</p> <p><em>Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 16. Oktober 2025, 14.30 Uhr in der Kirche in Röhrenbach statt. Die Beisetzung findet im Anschluss auf dem Friedhof in Heiligenberg statt.</em></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Klinik Trauer Kurzbiografie "prominenter Mann" thema-gesellschaft-mensch thema-gesellschaft-zusammenleben thema-wirtschaft-arbeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Heiligenberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Heiligenberg trauert um Friseurlegende Helmut Frings]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 15:25:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nächste Hürde für Windkraft im Bodenseekreis genommen: Regionalverband fasst Satzungsbeschluss  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/naechste-huerde-fuer-windkraft-im-bodenseekreis-genommen-regionalverband-fasst-satzungsbeschluss-01-10-25;art410936,12491436 ]]></link>      <description><![CDATA[  Drei Gebiete im Kreis sind im Teilregionalplan Energie gelistet. Auf ihnen könnten künftig Windkraftanlagen entstehen. Wie geht es jetzt weiter?  ]]></description>
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          Drei Gebiete im Kreis sind im Teilregionalplan Energie gelistet. Auf ihnen könnten künftig Windkraftanlagen entstehen. Wie geht es jetzt weiter?<br>
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        Drei Gebiete im Kreis sind im Teilregionalplan Energie gelistet. Auf ihnen könnten künftig Windkraftanlagen entstehen. Wie geht es jetzt weiter?



        <p>Ein wichtiger Meilenstein – so bezeichnet Wolfgang Heine den jüngst gefassten Beschluss. Als Direktor des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben war er in den vergangenen vier Jahren damit beschäftigt, für die Landkreise Sigmaringen und Ravensburg und den Bodenseekreis sogenannte Vorranggebiete für Windkraft und Solarenergie zu ermitteln.</p> <p>Am vergangenen Freitag wurde in einer Verbandsversammlung in Leutkirch im Allgäu ein Knopf an diese Planung gemacht: Für die Fortschreibung des Teilregionalplans Energie gibt es nun einen Satzungsbeschluss, getroffen mit großer Mehrheit. Das Planwerk muss zwar noch vom Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen geprüft werden, ehe es verbindlich wird. Doch Heine sagt dem SÜDKURIER: „Wir glauben, dass wir so gründlich gearbeitet haben, dass es uns wundern würde, wenn dort große Korrekturen vorgenommen werden.“</p> <p>Im Zuge der zweiten Offenlage der Planungen gingen noch einmal rund 700 Stellungnahmen zu den Windkraftgebieten ein, davon 120 von Trägern öffentlicher Belange wie der Bundeswehr und 580 von Privaten, heißt es vom Regionalverband. Auf Basis dieser Stellungnahmen wurden manche Flächen noch einmal verkleinert, ein Gebiet im Landkreis Ravensburg ist komplett entfallen.</p> <h2>Kleiner Puffer bei Windkraftflächen</h2> <p>Es verbleiben somit 39 Gebiete, die knapp 6500 Hektar in den drei Landkreisen ausmachen. Das sind 1,85 Prozent der Fläche, womit das von Bund und Land ausgegebene Flächenziel für Windkraft von 1,8 Prozent überschritten wurde. „Wir haben noch einen kleinen Puffer beim Thema Wind“, sagt Verbandsdirektor Heine hinsichtlich der Prüfung durch das Ministerium. Selbst wenn kleinere Korrekturen vorgenommen werden, werde das Flächenziel also voraussichtlich eingehalten.</p> <p>Die Windkraftgebiete verteilen sich dabei ungleichmäßig über die drei Kreise: 57 Prozent der ausgewiesenen Flächen liegen im Kreis Sigmaringen, 39 Prozent im Kreis Ravensburg – und nur vier Prozent im Bodenseekreis. Konkret sind es am Bodensee <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/hier-ist-windkraft-in-der-region-erlaubt;art372495,12305183" target="_blank" title="Region ist sich trotz der Demonstrationen einig: Hier ist Windkraft erlaubt">die drei bereits bekannten Gebiete</a> „Gehrenberg“ bei Markdorf, „Betenbrunn“ bei Heiligenberg und „Hochbühl“ bei Owingen. Grund für diese ungleichmäßige Verteilung ist unter anderem die unterschiedliche Windhöffigkeit – also das durchschnittliche Windaufkommen. Im Bodenseekreis ist sie vielerorts zu gering. Auch die Siedlungsdichte spielt eine Rolle.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Solarflächen am Bodensee</span><span>Für Freiflächen-Photovoltaik eignet sich der Bodenseekreis besser als für Windkraft. 19 Prozent der ausgewiesenen Solarfläche liegen hier, das entspreche zufälligerweise auch etwa dem Flächenanteil des Bodenseekreises am Verantwortungsgebiet des Regionalverbands, sagt Heine. 47 Prozent der Flächen liegen im Landkreis Sigmaringen, 34 Prozent im Landkreis Ravensburg. Das vorgegebene Ziel von 0,2 Prozent der Regionsfläche für Freiflächen-Photovoltaik wurde mit 0,5 Prozent (1762 Hektar) deutlich übertroffen. Die Karten zum Teilregionalplan Energie mit Windkraft- und Solarflächen <a href="https://sitzungen.rvbo.de/bi/si0057.asp?__ksinr=101" target="_blank" title="" rel="noopener">sind im Internet einsehbar. </a></span></label></div> <p>Schon jetzt gibt es in den drei Landkreisen einige Bewegung auf den Windkraftflächen. So sind laut Regionalverband bereits 160 Anträge für neue Windkraftanlagen auf den ausgewiesenen Flächen bei den drei Landratsämtern der Region gestellt worden. Dort werden weitere Stellungnahmen eingeholt und Genehmigungen für die Errichtung einzelner Windkraftfanlagen erteilt.</p> <p>„Wenn wir eine Windfläche ausweisen, behaupten wir nicht, dass man dort auf jedem Hektar eine Genehmigung bekommt“, sagt Wolfgang Heine dazu. Aber: „Im Großen und Ganzen gehen wir davon aus, dass auf den Flächen Windkraftanlagen entstehen.“</p> <h2>Antrag für zwei Windkraftanlagen im Bodenseekreis</h2> <p>Der Bodenseekreis scheint dabei bislang noch nicht im Fokus von Projektierern – also Windkraftunternehmen – zu sein. Auf Anfrage beim Landratsamt heißt es, dass bislang ein Genehmigungsantrag für zwei Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Heiligenberg vorliegt. Wie lang die Prüfung eines solchen Antrags dauere, lasse sich noch nicht sagen, da es sich um den ersten solchen Antrag handelt, heißt es von Presse-Referent Lars Gäbler.</p> <p>Ferner erklärt Gäbler, wie das weitere Verfahren läuft. Die Unterlagen werden zunächst auf Vollständigkeit geprüft, dann werden Träger öffentlicher Belange und Verbände beteiligt. Die eingegangenen Stellungnahmen und möglichen Einwände werden anschließend ausgewertet und schließlich auf dieser Basis eine Entscheidung getroffen.</p> <p>Wann die ersten Windkraftanlagen im Bodenseekreis entstehen könnten, sei bislang nicht absehbar. „Nach einer möglichen Genehmigung ist es Sache des Investors, weitere – zum Teil privatrechtliche – Voraussetzungen zu klären, bevor ein Bau beginnen kann“, so Gäbler.</p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 11:45:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Überlinger Weltacker: Abschied in Andelshofen, Neustart 2026 in Brachenreuthe  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/ueberlinger-weltacker-abschied-in-andelshofen-neustart-2026-in-brachenreuthe;art372495,12490635 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein neuer Standort wird ab 2026 in Brachenreuthe aufgebaut. Der Hof Höllwangen steuert dafür 2000 Quadratmeter Ackerfläche bei. Die Verabschiedung aus Andelshofen erfolgt mit einem Erntedankfest Anfang Oktober.  ]]></description>
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          Ein neuer Standort wird ab 2026 in Brachenreuthe aufgebaut. Der Hof Höllwangen steuert dafür 2000 Quadratmeter Ackerfläche bei. Die Verabschiedung aus Andelshofen erfolgt mit einem Erntedankfest Anfang Oktober.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein neuer Standort wird ab 2026 in Brachenreuthe aufgebaut. Der Hof Höllwangen steuert dafür 2000 Quadratmeter Ackerfläche bei. Die Verabschiedung aus Andelshofen erfolgt mit einem Erntedankfest Anfang Oktober.



        <p>Der Überlinger Weltacker hat sich zu einer festen Größe entwickelt, nicht nur in der Region, sondern auch in Landwirtschafts- und Nachhaltigkeitskreisen deutschlandweit. Sechs Jahre lang haben die Initiatoren die 2000 Quadratmeter große Fläche unterhalb von Andelshofen jedes Jahr mit Pflanzen aus aller Welt bepflanzt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Erntedankfest zum Abschied</span><span>Mit dem Erntedankfest am 5. Oktober ab 15 Uhr feiert der Überlinger Weltacker nicht nur eine gelungene Anbausaision 2025, sondern auch den Abschluss des Projekts in Andelshofen. Neben frisch zubereitetem Ackergemüse wird es vor Ort unter anderem einen kleinen Chorauftritt geben. Erntedank wird in vielen Kulturen weltweit gefeiert. Hierzulande haben die Kirchen das vorchristliche Ritual übernommen und auf das erste Oktober-Wochenende gelegt. Infos: www.ueberlinger-weltacker.de.</span></label></div> <h2>Die Ideen hinter dem Weltacker</h2> <p>Die Idee dahinter: 2000 Quadratmeter entsprechen der Ackerfläche, die rechnerisch jedem Menschen auf der Erde zur Verfügung steht. Bepflanzt mit Getreiden, Gemüsen oder auch Ölfrüchten im weltweiten Verhältnis, werden die Anbauflächen verschiedener Kulturen sichtbar und zeigen so die globale Nahrungsmittelproduktion quasi unter dem Brennglas.</p> <h2>Immer neue Ideen brauchen Platz</h2> <p>Doch die Initiatoren möchten gerne mehr bieten. Um möglichst vielen Menschen das Thema nachhaltige Ernährung näher und „die Leute auf den Acker zu bringen“, wie Mitinitiatorin Anette Wilkening sagt, wolle man neben Ackerausstellung und Führungen weitere Bildungsformate anbieten – von Handwerk über Kunst bis Kultur. Dazu könnten etwa gemeinsames Kochen und Essen am Ackerfeuer gehören, das Mahlen von Getreide oder Untersuchen von Bodenproben. Oder auch die „künstlerische Auseinandersetzung mit Ernährungsthemen“, wie Wilkkening sagt, die das Projekt gemeinsam mit Eva Hauber verantwortet. Dafür haben die beiden eigens eine Gesellschaft gegründet, die Binela gUG, eine gemeinnützige Unternehmergesellschaft. Binela steht für Bildung, Nachhaltigkeit, Ernährung, Landwirtschaft</p> <h2>Nach Gartenschau war ein Rückbau nötig</h2> <p>Zur Landesgartenschau gab es zwar eine Ausnahmegenehmigung, so dass etwa Ackerkonzerte oder Marktplätze für regionale Unternehmen möglich waren. Doch anschließend mussten Bühne, Stelen und auch das „Ackerklavier“, an das sich jeder setzen und spielen durfte, wieder abgebaut werden. „Es war daher klar, dass wir auf längere Sicht einen neuen Standort brauchten“, sagt Anette Wilkening.</p> <p>Mehr als ein Jahr lang habe man gesucht – und ist nun fündig geworden. Ab 2026 wird der Weltacker direkt vor den Toren des sonderpädagogischen Bildungszentrums Brachenreuthe blühen. Der Kontakt kam über Georg Biewer, den Leiter der dortigen Landwirtschaft, zustande. „Wir haben mitbekommen, dass der Weltacker auf der Suche ist und uns Gedanken gemacht“, sagt Biewer.</p> <p>Beteiligt ist auch der benachbarte Demeter-Hof Höllwangen. Auf dessen Ackerfläche werden nun die 2.000 Quadratmeter für die Saison 2026 angelegt. Auf der angrenzenden, zu Brachenreuthe gehörenden Weidefläche sollen künftig kreative Bildungsangebote möglich sein. Gleich nebenan gibt es zudem auch Veranstaltungsräume.</p> <p>Schnell von der Idee überzeugt war auch Cornelius Weichert, Vorstand der Camphill Schulgemeinschaften, zu denen der Standort Brachenreuthe gehört. Denn die Schule, in der rund 70 Kinder und Jugendliche mit Unterstützungsbedarf leben und lernen, wolle sich ohnehin stärker nach außen öffnen und suche „mehr Anknüpfungspunkte nach Überlingen und in die Region“. Man hoffe, die jungen Menschen in Brachenreuthe so „stärker in den Austausch zu bringen“, wie Weichert sagt.</p> <p>Etwas größer als für Camphill dürfte das Commitment des Hofes Höllwangen sein. Denn die 2.000 Quadratmeter für den Weltacker machen zwar nur einen Bruchteil der Gesamtfläche aus, sind allerdings wertvolle Gemüseanbaufläche mit Bewässerungsanschluss. Dennoch freut man sich auch hier, das Projekt unterstützen zu können.</p> <p>Aktuell wachsen auf dem künftigen Weltacker noch Fenchel und Rote Beete. Wenn diese bis Ende Oktober geerntet sein werden, können die Vorbereitungen für die erste Weltacker-Saison mit Seeblick beginnen.</p> <p>Zunächst wird aber in Andelshofen Abschied gefeiert – mit einem Erntedankfest am 5. Oktober. Das dürfte auch manchen im Ort wehmütig machen. „Wir haben von den Andelshofenern viel Unterstützung erfahren“, sagt Wilkening. Unmittelbar nach dem Fest soll der Abbau von Beeten, Zäunen und weiteren Installationen beginnen. Anschließend wird die Fläche wieder in den Ackerbau von Rengoldshausen integriert.</p> <p></p>]]>
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      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 13:36:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[50 Jahre Zusammenschluss: Heiligenberg feiert goldene Hochzeit mit Hattenweiler und Wintersulgen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/50-jahre-zusammenschluss-heiligenberg-feiert-goldene-hochzeit-mit-hattenweiler-und-wintersulgen;art372476,12489275 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am 1. Januar 1975 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Heiligenberg, Wintersulgen und Hattenweiler zur neuen Gesamtgemeinde Heiligenberg zusammen. Das sagen die Bürger heute über diesen Schritt.  ]]></description>
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          Am 1. Januar 1975 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Heiligenberg, Wintersulgen und Hattenweiler zur neuen Gesamtgemeinde Heiligenberg zusammen. Das sagen die Bürger heute über diesen Schritt.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am 1. Januar 1975 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Heiligenberg, Wintersulgen und Hattenweiler zur neuen Gesamtgemeinde Heiligenberg zusammen. Das sagen die Bürger heute über diesen Schritt.



        <p>50 Jahre Heiligenberg: Am 1. Januar 1975 entstand im Rahmen der Gebietsreform durch Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Heiligenberg, Wintersulgen und Hattenweiler die neue Gesamtgemeinde Heiligenberg. Das feiert die Gemeinde am Samstag, 4. Oktober, mit einem Festakt im Sennhof am Schloss. Zudem wandert eine Fotoausstellung zur Geschichte zu verschiedenen Brennpunkten in der Gemeinde. Wie bewerten die Bürger im Rückblick diesen Zusammenschluss? Wir haben mit einigen von ihnen gesprochen.</p> <h2>Hat das Jubiläum Stellenwert? „Wir flippen nicht aus“</h2> <p>Florian Kopp, 1985 in Heiligenholz geboren, gründete im Jahr 2014 im Hattenweiler Teilort Kirnbach einen Zimmerei- und Schreinerbetrieb. Seit 2018 ist er Gemeinderat, seit 2024 Ortsreferent von Hattenweiler. „Wir flippen nicht aus“, bekennt er, wenn man ihn nach dem Stellenwert des 50. Jubiläums in seiner Ortschaft fragt. Von jeher seien die Beziehungen zur Nachbargemeinde Herdwangen-Schönach eng gewesen, schon durch die Zugehörigkeit zum dortigen Kirchenbezirk: „Man lässt sich in Schönach beerdigen, viele gehen nach Pfullendorf zum Einkaufen.“ Bis heute werde seine Arbeit als Ortsreferent daran gemessen, wie Hattenweiler innerhalb der Gesamtgemeinde berücksichtigt wird. Auf der Positivseite sieht er etwa das neue Gewerbegebiet oder den lange vermissten Glasfaserausbau. Zum – eher überschaubaren – Dorfleben des Straßendorfs tragen die Veranstaltungen vom Narrenverein Bodemännle oder von der Feuerwehrabteilung bei.</p> <h2>Wehmut bei den Älteren, aber „die Jungen sehen die Vorteile“</h2> <p>Markus Müller, Jahrgang 1991, führt im Wintersulgener Teilort Echbeck in langer Familientradition einen landwirtschaftlichen Betrieb. Im Gemeinderat sitzt er seit sieben Jahren, zugleich als Ortsreferent von Wintersulgen. Von seinen Mitbürgern wisse er, dass die meisten, auch die jüngeren, stolz seien, Wintersulgener zu sein. Dazu trage auch ein reiches Gemeindeleben bei, etwa durch den Narrenverein und das Dorftheater. Die vielköpfige Musikkapelle, schon damals übergemeindlich gemischt, ist so etwas wie das zentrale Großensemble des Musiklebens in der Gesamtgemeinde.</p> <p>Zwar gebe es unter Älteren noch etwas Wehmut über die verlorene Selbstständigkeit, aber die Jungen sähen die Vorteile. Über die Solidarität innerhalb des Gemeinderats bei der Verteilung der Projekte und Zuwendungen auf die Ortschaften freut er sich. Die Entscheidung <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/dorfladen-legt-guten-start-hin;art372476,12247146" title="Dorfladen zum Start mit gutem Betriebsergebnis">zur Einrichtung des Dorfladens im Heiligenberger Ortskern</a> habe aber noch einmal zu Debatten geführt, zumal dann <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/margas-laedele-ist-geschichte;art372476,12393513" title="Margas Lädele ist Geschichte">wenig später Margas Lädele in Wintersulgen seine Türen für immer schloss</a>. Rückblickend, so stellt Markus Müller fest, war die Gemeindereform damals „unvermeidlich und klar die richtige Entscheidung“.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Heiligenberg im Kurzporträt</span><span>Heiligenberg, staatlich anerkannter Luftkurort in aussichtsreicher Höhenlage über dem Bodenseehinterland, taucht im Jahr 1083 als „Mons Sanctus“ erstmals urkundlich auf. Am 1. Januar 1975 schlossen sich die zuvor selbstständigen Gemeinden Hattenweiler, Heiligenberg und Wintersulgen zur neuen Gemeinde Heiligenberg zusammen. Der Ort hat rund 3000 Einwohner, Bürgermeister ist seit 2023 Denis Lehmann. Das Schloss Heiligenberg, Sitz des Hauses Fürstenberg, ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Gemeinde. Die spätmittelalterliche Burg wurde im 16. Jahrhundert zum Renaissance-Schloss umgebaut. Das Gemeindeleben wird vor allem durch die drei Narrenvereine, durch die Konzertprogramme von Musik und Kultur Heiligenberg und den Sportverein geprägt.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Die Gebietsreform in Daten und Fakten</span><span>Die Zusammenführung der Gemeinden im Zuge der Gebietsreform konnte durch Eingemeindung oder Zusammenschluss erfolgen. Anders als gelegentlich zu hören, wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden Hattenweiler und Wintersulgen nicht nach Heiligenberg eingemeindet, sondern es entstand eine neue Gemeinde. Genau genommen verlor also auch die Altgemeinde Heiligenberg ihre Selbstständigkeit. Vor der Neustrukturierung waren Anhörungen der Bürger in den betroffenen Gemeinden vorgeschrieben, die allerdings für den Gesetzgeber nicht bindend waren. Die Ablehnung war meist extrem hoch, auch in den Altgemeinden Heiligenbergs. In Wintersulgen etwa votierten 91,5 Prozent für die Beibehaltung der Selbstständigkeit. Zwischen den betroffenen Gemeinden konnten Vereinbarungen über Details des Prozesses getroffen werden. Die sehr umfangreiche Vereinbarung enthielt unter anderem folgende Bestimmungen:<br /> 1. Als Name der neuen Gemeinde wird Heiligenberg bestimmt, Hattenweiler und Wintersulgen führen als Ortschaft ihre Namen als Gemeindeteile weiter.<br /> 2. Heiligenberg ist Sitz der Verwaltung, einige wenige Verwaltungsaufgaben verbleiben zunächst in den Ortschaften, so beispielsweise das Grundbuchamt in Wintersulgen.<br /> 3. Das örtliche kulturelle Eigenleben soll weiterhin gepflegt, die Landwirtschaft soll gefördert werden.<br /> 4. Noch zehn Jahre lang sollen Erlöse durch Holzschlag oder Grundstücksverkäufe in der Ortschaft investiert werden, wo sie anfallen.<br /> 5. Bei der nächsten regulären Kommunalwahl soll die unechte Teilortswahl gelten: Nach Zahl der Wahlberechtigten entfallen dabei drei Sitze auf Hattenweiler, fünf auf Wintersulgen und sechs auf Heiligenberg. Im Jahr 2003 wurde in Heiligenberg diese Wahlform abgeschafft.<br /> 6. Eine lange Liste von Projekten pro Gemeindeteil, die in Zukunft abzuarbeiten sind, soll die Entwicklung der drei Altgemeinden im Einzelnen sichern.</span></label></div> <h2>Einst große Skepsis, aber „nur wenige knabbern noch daran“</h2> <p>Herbert Dold lebt im Wintersulgener Teilort Echbeck. Der 81-Jährige hat noch lebhafte Erinnerungen an die Zeit der Neugründung Heiligenbergs. Schon immer war er gemeindeübergreifend aktiv, etwa als DRK-Mitglied oder als Elektroinstallateur beim Umbau des alten Rathauses in der Heiligenberger Dorfmitte. Dass es damals in Wintersulgen große Ablehnung und Skepsis gab, kann er bestätigen. Allerdings gebe es heute kaum mehr jemanden, der sich die Wiederherstellung der Wintersulgener Selbstständigkeit wünsche: „Nur wenige knabbern heute noch daran.“ Und: „So schlimm war es damals gar nicht“, die Vorbehalte hätten sich „recht schnell“ verflüchtigt. Allerdings stellt er auch fest, dass es zur Nachbarortschaft Hattenweiler kaum gelebte Beziehungen gebe.</p> <h2>„Das weitere Zusammenwachsen funktionierte schnell“</h2> <p>Heinrich Stengele ist Inhaber eines Tiefbauunternehmens in Wintersulgen. Ganze 30 Jahre saß er im Heiligenberger Gemeinderat. Aus der Anfangszeit der Neugründung kennt er das häufig zitierte Bonmot: „Wintersulgen hat Holz, Heiligenberg hat Stolz!“, eine Anspielung auf den materiellen Holzreichtum Wintersulgens, während der Waldbesitz in Heiligenberg weitgehend in Fürstenbergischem Besitz sei. Aus heutiger Sicht lautet sein Urteil aber: „Die Gemeindegründung ist gelungen.“</p> <p>Schon vorher habe es viele strukturelle und personelle Beziehungen zwischen den Altgemeinden Wintersulgen und Heiligenberg gegeben, sodass das weitere Zusammenwachsen schnell funktionierte. Der Standort der Grundschule für die Gesamtgemeinde konnte für Wintersulgen gesichert werden. Anekdotisch erinnert er sich an das Hattenweiler Ansinnen, der Nachbargemeinde Schönach die Waldklause Ramsberg zu schenken. Dem habe der Heiligenberger Gemeinderat schnell einen Riegel vorgeschoben.</p> <h2>„Auch wenn es nicht allen gefiel – inzwischen sind alle zufrieden“</h2> <p>Landwirt Klaus Leibinger, dessen Familie bis vor zwölf Jahren den letzten Gasthof im Dorf betrieb, war Hattenweiler Ortsreferent von 1999 bis 2009, Zimmerermeister Hubert Nadler von 2014 bis 2024. Leibinger erinnert sich, dass es damals bei der Gemeindereform auch eine Alternative gegeben hätte, nämlich den Zusammenschluss von Hattenweiler mit Schönach und Taisersdorf. Wegen der Rivalität der Bürgermeister um die künftige Amtsbesetzung sei diese Lösung leider nicht gelungen. Noch heute seien die Beziehungen zum Nachbarort Schönach über den Fußballsport, den Musikverein und die Kirchgemeinde enger als zum „neuen“ Heiligenberg.</p> <p>Beide Männer haben Zweifel, ob ihr Ortsteil über die fünf Jahrzehnte hinweg bei der Vergabe von Projekten, etwa dem Straßen- und Radwegebau, angemessen berücksichtigt wurde. Erst seit kurzem habe sich die Lage gebessert. Immerhin habe Hattenweiler ein Gewerbegebiet ergattert. Aber Leibinger wendet ein, das sei nur deshalb gelungen, weil im Teilort Heiligenberg dazu kein Baugrund im Gemeindebesitz zur Verfügung stand. Die vielen Investitionen in den Tourismus kämen Hattenweiler am wenigsten zugute. Hubert Nadler, der auch auf viele Jahre im Gesamtgemeinderat zurückblicken kann, räumt jedoch ein, dass die Verwaltung heute viel leistungsfähiger sei als die drei kleinen Rathäuser der Vergangenheit. Beide Männer sind sich einig: „Die Gemeindereform war nötig, auch wenn es damals nicht allen gefiel. Inzwischen sind alle zufrieden.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Kommunalpolitik Strukturpolitik Bürgerinitiative thema-politik-lokal thema-leben-grundversorgung thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
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      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 16:01:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das sind die Erstklässler aus Owingen, Hagnau, Uhldingen, Meersburg, Salem, Frickingen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/das-sind-die-erstklaessler-aus-hagnau-uhldingen-meersburg-salem-und-frickingen;art372476,12486512 ]]></link>      <description><![CDATA[  Für zahlreiche Kinder aus der Region startete jetzt das Abenteuer Schule. Wir zeigen Ihnen die Bilder – und ergänzen sie laufend!  ]]></description>
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          Für zahlreiche Kinder aus der Region startete jetzt das Abenteuer Schule. Wir zeigen Ihnen die Bilder – und ergänzen sie laufend!<br>
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        Für zahlreiche Kinder aus der Region startete jetzt das Abenteuer Schule. Wir zeigen Ihnen die Bilder – und ergänzen sie laufend!



        ]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Schüler Bildungspolitik Privatschulen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Heiligenberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Das sind die Erstklässler aus Owingen, Hagnau, Uhldingen, Meersburg, Salem, Frickingen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 05:31:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Herbstfest Hattenweiler: Zünftige Musik, viele Informationen und gutes Essen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/herbstfest-hattenweiler-zuenftige-musik-viele-informationen-und-gutes-essen;art372476,12484153 ]]></link>      <description><![CDATA[  Heiligenberg In Hattenweiler sind es der Narrenverein Bodenmännle und die Freiwillige Feuerwehr, die dafür sorgen, dass in dem kleinen Ort immer mal wieder was los ist. Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit.  ]]></description>
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          Heiligenberg In Hattenweiler sind es der Narrenverein Bodenmännle und die Freiwillige Feuerwehr, die dafür sorgen, dass in dem kleinen Ort immer mal wieder was los ist. Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit.<br>
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        Heiligenberg In Hattenweiler sind es der Narrenverein Bodenmännle und die Freiwillige Feuerwehr, die dafür sorgen, dass in dem kleinen Ort immer mal wieder was los ist. Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit.



        <div class="koll"><p><strong>Heiligenberg</strong> In Hattenweiler sind es der Narrenverein Bodenmännle und die Freiwillige Feuerwehr, die dafür sorgen, dass in dem kleinen Ort immer mal wieder was los ist. Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit. Das Feuerwehrfest wird zum Treffpunkt nicht nur der Dorfbevölkerung. Gäste aus nah und fern kommen, um einige abwechslungsreiche Stunden zu erleben. An beiden Tagen ist auch die Fotoausstellung zu „50 Jahre Gemeinde Heiligenberg“ zu sehen.</p><h2_interline>Start am Sonntag</h2_interline><p>Am Sonntag, 21. September, geht das Fest los mit einem gemütlichen Frühschoppen. Die Schimmelbühler Musikanten sorgen um 11 Uhr für zünftige Blasmusik. Die muntere Truppe gibt es seit dem Jahr 2000. Es war die Sehnsucht nach gemeinsamem Musizieren und der Wunsch, dies in einem lockeren Rahmen weiter zu pflegen, die einige Musikanten, die früher einmal aktiv waren und schon längere Zeit nicht mehr aktiv in einem Musikverein spielten, zusammenführte. Musikanten aus Meersburg, Daisendorf, Stetten, Frickingen, Baienfurth und anderen umliegenden Dörfern am Bodensee und möchten die lokale Musiktradition hochhalten und sorgen stets auch auf kleineren Festen für beste Unterhaltung.</p><h2_interline>Oldtimer vor Ort</h2_interline><p>Ebenfalls ab 11 Uhr kann man auf der großen Wiese gegenüber dem Dorfgemeinschaftshaus Oldtimer vieler Baujahre und Fahrzeugarten besichtigen. „Jeder, der so ein Fahrzeug hat, ist herzlich willkommen“, sagt Fabian Ecker. Eine Anmeldung ist nicht nötig. So kann man also auch spontan seinen „Oldie“ aus der Scheune oder der Garage holen. Ecker selbst ist seit sechs Jahren Kommandant der 17 Mann und einer Frau starken Truppe in Hattenweiler, die eine Abteilung der Gemeindefeuerwehr Heiligenberg ist. Schon als Jugendlicher hat er sich für die Feuerwehr begeistert und hofft, dass die Handvoll Nachwuchsfloriansjünger, die bei der Jugendfeuerwehr in Heiligenberg „ihr Handwerk“ erlernen, auch später bei der Stange, oder besser gesagt der Spritze bleiben. Was sie und ihre Kameradinnen und Kameraden so alles lernen, das kann man um 15 Uhr vor dem Dorfgemeinschaftshaus beobachten, wenn der Nachwuchs eine Löschaktion aufbaut.</p><h2_interline>Legendäre Dinnele</h2_interline><p>Selbstverständlich hat auch die Festküche am Sonntag leckere Dinge zu bieten. Braten, Steaks, Würste sorgen für das Bodenständige auf der Speisekarte. Nicht fehlen dürfen natürlich die legendären Dinnele. Ob sie tatsächlich die Vorläufer der Pizza sind, wird am Festwochenende sicher kein Streitthema sein. Und für Vegetarier gibt es auch eine speckfreie Variante. Wer es lieber süß mag, dem sei die große Kuchentafel der Feuerwehrfrauen und anderen begabten Hobbybäckerinnen empfohlen. Dazu eine Tasse Kaffee, da lässt es sich gut aushalten. An beiden Festtagen gibt es übrigens auch eine Bar mit leckeren Getränken.</p><h2_interline>Reges Dorfleben</h2_interline><p>Die Feuerwehr Hattenweiler hätte, was die Sollstärke betrifft, noch Luft nach oben. „Das ist aber gar nicht so einfach“, weiß der Kommandant. Denn wie in vielen kleinen Orten arbeitet ein großer Teil der Bevölkerung auswärts. Wenn es um das Fest geht, dann helfen aber alle zusammen. Obwohl der Ort auf den ersten Blick klein und ruhig erscheint, beweist er doch immer wieder, dass sich hinter den Fassaden ein reges Dorfleben verbirgt, das die Dorfgemeinschaft stärkt und Gäste aus nah und fern anlockt. Das Engagement in Hattenweiler hat längst Strahlkraft über die Ortsgrenzen hinaus. Gäste aus benachbarten Dörfern und sogar Touristen aus anderen Regionen schätzen die offenen Türen und die herzliche Gastfreundschaft. Immer wieder hört man, wie wertvoll es ist, solche Orte der Begegnung und des Austauschs zu haben – gerade in einer Zeit, in der viele Menschen das Gefühl von Gemeinschaft vermissen. Die Feste sind daher nicht nur eine willkommene Abwechslung im Alltag, sondern ein wichtiger Anker, der das Dorf zusammenhält und Identität stiftet. Sie zeigen, dass auch in kleinen Orten viel bewegt werden kann, wenn alle zusammen anpacken.</p><h2_interline>Feierabendhock</h2_interline><p>Und deshalb geht man auch gerne zum Feierabendhock am Montagabend, der um 18 Uhr auch mit Wurstsalat und Dinnele aufwarten kann. Und mit einer Musik, die ganz viele Fans hat. Das Original-Bodensee-Trio kommt mit einer unglaublichen Spielfreude. Und diese springt förmlich auf das Publikum über, wenn die drei Vollblutmusiker Udo, Hans-Peter und Thomas zu ihren Instrumenten greifen. Selbstverständlich wird jeder Ton live gespielt. Der Eintritt ist übrigens frei.</p><p></p><h2>150 Jahre Feuerwehr</h2><p><ul><li>1872 Anschaffung einer große Tragspritze ( wird von vier Mann getragen )</li><li>Gründung der freiwilligen Feuerwehr in Hattenweiler nach dem Zweiten Weltkrieg</li><li>1956 erster Wettkampf der Freiwilligen Feuerwehr Hattenweiler unter Leitung von Theodor Riegger, Bericht Südkurier 25.09.1956</li><li>Rudolf Feinäugle letzter Kommandant von Hattenweiler vor der Eingemeindung zu Heiligenberg.</li></ul></p></div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Herbstfest Hattenweiler: Zünftige Musik, viele Informationen und gutes Essen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 14:20:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zerzauste Haare, strahlende Augen: Kinder entdecken auf dem Winkelhof die Landwirtschaft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/zerzauste-haare-strahlende-augen-kinder-entdecken-auf-dem-winkelhof-in-heiligenberg-die-landwirtschaft;art372476,12480969 ]]></link>      <description><![CDATA[  Lernen auf dem Bauernhof? Auf dem Winkelhof in Heiligenberg-Betenbrunn gibt es Angebote für Kinder und Jugendliche. Durch aktives Tun sollen sie einen Bezug zur Landwirtschaft, Natur und Umwelt gewinnen.  ]]></description>
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          Lernen auf dem Bauernhof? Auf dem Winkelhof in Heiligenberg-Betenbrunn gibt es Angebote für Kinder und Jugendliche. Durch aktives Tun sollen sie einen Bezug zur Landwirtschaft, Natur und Umwelt gewinnen.<br>
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        Lernen auf dem Bauernhof? Auf dem Winkelhof in Heiligenberg-Betenbrunn gibt es Angebote für Kinder und Jugendliche. Durch aktives Tun sollen sie einen Bezug zur Landwirtschaft, Natur und Umwelt gewinnen.



        <p>Offiziell ein „Lernort Bauernhof“ ist seit diesem Frühjahr der Winkelhof der Familie Duelli in Heiligenberg-Betenbrunn. Damit haben sich die Tore des Milchviehbetriebs für Schulklassen geöffnet. Mit Frontalunterricht hat das allerdings nichts zu tun. Herkunft, Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln sollen mit allen Sinnen erlebt werden. Vanessa Duelli sagt: „Erleben, erfahren und entdecken. Das stärkt das Verständnis für die Landwirtschaft, Natur und Umwelt.“</p> <h2>Weiterbildung zur Bauernhofpädagogin</h2> <p>Die 32-Jährige ist Mutter von drei Töchtern und leitet mit ihrem Mann den Familienbetrieb. Zu ihren Hauptaufgaben gehören das Büromanagement mit Rechnungswesen, Buchhaltung und Antragstellung sowie die Unterstützung im Stallmanagement und Arbeiten rund um den Hof. Parallel zum Familien- und Hofalltag betreut sie das Thema Lernort und absolviert die Qualifizierung zur Bauernhofpädagogin, um weitere Angebote für kleine und große Besucher realisieren zu können.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Familienbetrieb wird in fünfter Generation betrieben</span><span>Der Winkelhof in Heiligenberg-Betenbrunn wird von der Familie Duelli in fünfter Generation betrieben. Im Jahr 2020 übernahm Martin Duelli den Hof von seinen Eltern. Vanessa und Martin Duelli sind verheiratet und haben drei Töchter. Drei Generationen leben und arbeiten gemeinsam auf dem Winkelhof. Es handelt sich um einen Milchviehbetrieb. Vor zwei Jahren wurde auf einen Melkroboter umgestellt. Dadurch können die Kühe ihren Tagesablauf selbst bestimmen, wodurch mehr Ruhe im Stall herrscht. Für die Familie hat sich die Arbeit durch den Melkroboter mehr ins Büro verlagert. Laut Vanessa Duelli ist so eine gute und schnelle Kontrolle über die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kühe möglich, etwa anhand der verzeichneten Melkzeiten. Neben den Angeboten für Kinder und Jugendliche wurden schon eine Hofweihnacht und ein Abend unter dem Motto Kräuterzauber ausgerichtet. Unter Anleitung wurden Blumen-Kräuterkränze gebunden. Interessierte finden auf Instagram Informationen unter: <a href="https://www.instagram.com/vanessa_landglueck/" target="_blank" title="" rel="noopener">vanessa_landglueck</a></span></label></div> <p>„Ich möchte Angebote schaffen für Jung und Alt, bei denen Kinder und Erwachsene durch ihr aktives Tun und eigenständiges Erleben einen Bezug zum Ursprung bekommen und somit einen Bezug zur Landwirtschaft und Natur aufbauen und zugleich unvergessliche Momente genießen und erleben dürfen“, erklärt Vanessa Duelli.</p> <p>Unter dem Motto Sommerferienzauber wurden im August an verschiedenen Terminen Müsli, Brot und Kräuterbutter hergestellt. Zudem gab es einen Schnuppertag für die Bauernhofzwerge. Dies waren Veranstaltungen für Kinder ab einem Jahr. Für die Kleinen beinhaltet das zum einen den Weg in den Stall und aufs Feld, zum anderen den direkten Umgang mit den Erzeugnissen.</p> <h2>Betrieb mit allen Aufgaben kennenlernen</h2> <p>„Durch den direkten Kontakt zu den Tieren und Pflanzen werden Abläufe und Zusammenhänge im Jahresverlauf bewusst gemacht und Werte wie Verantwortung, Teamgeist und Nachhaltigkeit gefördert“, sagt die angehende Bauernhofpädagogin. Das Ganze ist dabei kindgerecht aufbereitet. Die jungen Teilnehmer bekommen einen Einblick in den Stall mit 120 Milchkühen, Aufzucht und modernem, automatisierten Melkroboter. Sie lernen also den Hof mit all seinen Aufgaben kennen, haben aber auch Gelegenheit, in einer eigenen Ecke im Stroh zu toben, das Streichelgehege mit neugierigen Ziegen zu besuchen, zu basteln und eben selbst etwas zu erschaffen. Der Gruppenraum heißt „Räuberstüble“.</p> <h2>Bauernhofpädagogik wird immer beliebter</h2> <p>396 Bauernhöfe in Deutschland sind als „Lernort Bauernhof“ zertifiziert. Lehrkräfte der Klassen 1 bis 13 finden Angebote von Ackerbau über Sonderkulturen und Tierhaltung bis Energie und Direktvermarktung. Projektträger sind die Landjugendverbände. Die Zahl der Bauernhofpädagoginnen und -pädagogen ist steigend. Das Qualifizierungsprogramm findet von März bis November in drei Modulen in landwirtschaftlichen Betrieben in Baden-Württemberg statt.</p> <p>Die Weiterbildung wendet sich an Personen aus der Landwirtschaft und der ländlichen Region, die auf ihren Höfen bereits pädagogische Angebote machen oder zukünftig planen, teilt das Landwirtschaftsministerium mit. Laut Duelli beschäftigte sich zum Beispiel das erste Modul mit den kleinsten Elementen. „Mit den Elementen Feuer und Wasser ging es auf den Boden der Tatsachen zurück“, berichtet die 32-Jährige.</p> <h2>Noch viel vor für die kleinen Besucher</h2> <p>Vanessa Duelli möchte die pädagogischen Angebote auf dem Winkelhof weiter ausbauen. Ihr schweben beispielsweise Jahreszeitenkurse ab 2026 vor. Einmal im Monat besuchen die Kinder dabei außerhalb der Schulferien in fester Gruppe den Hof und behandeln ein bestimmtes Thema. Ziel ist, die Landwirtschaft in allen vier Jahreszeiten kennenzulernen. Ebenso kann sie sich vorstellen, Kindergeburtstage auszurichten und mit der örtlichen Ganztagsschule zu kooperieren. Die landwirtschaftlichen Betriebe gewinnen auf diese Weise Nähe zu den Menschen und haben einen zusätzlichen Betriebszweig.</p> <p>Für Duelli kommt jedoch noch etwas Wichtiges hinzu: Die Kinder kommen raus. „Für mich gibt es nichts Schöneres, als unsere Kinder hier aufwachsen zu sehen und sie jeden Abend nach aktivem Tun ins Bett bringen zu dürfen“, sagt Duelli. „Wir leben nach dem Motto: Am Ende des Tages sollen deine Haare zersaust, deine Jeans schmutzig und deine Augen strahlend sein.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Zerzauste Haare, strahlende Augen: Kinder entdecken auf dem Winkelhof die Landwirtschaft]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 18:18:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Frickingen ruft zur „Fairen Woche“ auf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/frickingen-ruft-zur-fairen-woche-auf;art372473,12479775 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Gemeinde ist auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“. Mit wenig Aufwand zu<br /> etwas Großem beitragen, lautet das Motto. In der Woche geht es um Information, Kulinarik bis zu Fußballsocken.  ]]></description>
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          Die Gemeinde ist auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“. Mit wenig Aufwand zu<br /> etwas Großem beitragen, lautet das Motto. In der Woche geht es um Information, Kulinarik bis zu Fußballsocken.<br>
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        Die Gemeinde ist auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“. Mit wenig Aufwand zu<br /> etwas Großem beitragen, lautet das Motto. In der Woche geht es um Information, Kulinarik bis zu Fußballsocken.



        <p>Einen nachhaltigen Weg verfolgt die Gemeinde Frickingen schon seit vielen Jahren. Über die Nachhaltigkeitswerkstatt 2022 kam ein Bürgerbeteiligungsprozess mit lebendigen Arbeitsgemeinschaften in Gang. Jetzt macht sich Frickingen daran, „Fairtrade-Stadt“ zu werden. Dafür hat eine fünfköpfige Steuerungsgruppe um die Nachhaltigkeitsbeauftrage Cristina Aguirre ein vielfältiges Programm plus Gewinnspiel erarbeitet. Die Veranstaltungen vom 12. bis 28. September reichen dabei von Mitmachaktionen über Information bis hin zu kulinarischen Erlebnissen rund um die Thematik fairen Handel.</p> <p>Ziel sei es, die Themen Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und globale Verantwortung für alle Generationen erlebbar zu machen. „Die Faire Woche bietet eine wunderbare Gelegenheit, zu zeigen, wie fairer Handel konkret in Frickingen gelebt werden kann“, findet die Steuerungsgruppe. Ferner geht es der Gruppe darum, aufzuzeigen „wie wir als Gemeinde unseren Beitrag zu mehr Gerechtigkeit in der Welt leisten können.“ Mit der Aktionswoche wollen die Gruppenmitglieder noch mehr Menschen erreichen. „Wir sind ganz stolz, dass 17 Akteure aus verschiedenen Teilen der Gemeinde mitmachen“, unterstreicht Aguirre in einem Informationsgespräch. Sie sieht darin einen Beweis, dass Frickingens Bewohner der Materie offen gegenüberstehen. Die Beteiligten und ihre größtenteils kostenfreien Angebote beziehungsweise Aufgabenstellungen sind auf einem Flyer zu finden.</p> <h2>Körbe mit fairen Produkten gewinnen</h2> <p>Zum Beispiel geht es um den Besuch des Auftaktvortrags zu fairem Handel am 12. September oder darum, den Infostand der Nachhaltigkeits-AGs auf dem Herbstmarkt zu besuchen. Im Familientreff Frickingen wird ein faires Frühstück geboten. Im Kinderhaus Altheim gilt es Quizfragen zu beantworten. Auch Gastronomie, Tankstelle, Lebensmittelmarkt, Obstbauern, Grundschule und Camphill-Ausbildungen sind mit im Boot. An einem Nachmittag verkaufen die F.A.L.-Fußballer faire Fußballsocken. Die katholische Kirchengemeinde will faire Handelsbedingungen und Rechte für Mitarbeitende im Globalen Süden in zwei Gottesdiensten thematisieren. „Mindestens fünf der Mitmachaktionen müssen besucht werden, um an einem Gewinnspiel teilzunehmen“, erklärt Aguirre. Als Gewinne gibt es fünf Körbe, gefüllt mit fair gehandelten Produkten.</p> <p>„Wir wollen niemanden zwingen, faire Produkte zu konsumieren“, so Aguirre. Ihnen sei es wichtig, Menschen zu überzeugen, dass faire Produkte etwas teurer sind, dafür aber Großes bewirken könnten. Als Beispiel führt Michael Beer von der Steuerungsgruppe das Verhindern von Flucht aus wirtschaftlicher Not an. Aguirre verweist auf die Ausbeutung von Kindern, die von fairen Bedingungen profitierten.</p> <p>Für uns sei es kein großes Problem, faire Produkte in unseren Einkauf zu integrieren. „Für die Menschen in armen Regionen macht es einen großen Unterschied“, sagt die Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik. Als Verbraucher könne man ganz einfach Verantwortung übernehmen. „Jeder kleine Einkauf hilft“, ist auf dem Flyer zur Fairen Woche zu lesen. Der ebenfalls vermerkte Tipp lautet, sich nur auf ein paar fair gehandelte Produkte zu konzentrieren, die aus Übersee stammen und regional nicht vertrieben werden. Als Beispiele sind Kaffee, Kakao, Schokolade, Tee und Bananen genannt.</p> <p>Der Steuerungskreis setzt sich neben Cristina Aguirre zusammen aus Michael Beer, Roman Pfaff, Simone Sauter, Susanne Zerwes.</p> <p><em>Informationen und Flyer zur Fairen Woche finden sich unter: <strong>www.frickingen.de</strong>.</em></p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"></div>]]>
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      <pubDate>Sat, 06 Sep 2025 05:06:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Heiligenberg wird zur Zeltstadt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/heiligenberg-wird-zur-zeltstadt;art372476,12477202 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Jugendfeuerwehren aus dem ganzen Kreis zu Gast</li> <li>Partnerwehr aus Niefern-Öschelbronn mit dabei</li> <li>Ursprünglicher Zeltplatz sagt kurz vor Beginn ab</li> </ul>  ]]></description>
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          <ul> <li>Jugendfeuerwehren aus dem ganzen Kreis zu Gast</li> <li>Partnerwehr aus Niefern-Öschelbronn mit dabei</li> <li>Ursprünglicher Zeltplatz sagt kurz vor Beginn ab</li> </ul><br>
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        <ul> <li>Jugendfeuerwehren aus dem ganzen Kreis zu Gast</li> <li>Partnerwehr aus Niefern-Öschelbronn mit dabei</li> <li>Ursprünglicher Zeltplatz sagt kurz vor Beginn ab</li> </ul>



        <p><strong>Heiligenberg</strong> Eine Woche lang verwandelte sich das Schulgelände der Grundschule Heiligenberg-Wintersulgen samt angrenzender Wiese in eine bunte Zeltstadt. Rund 350 Teilnehmer aus 20 Jugendfeuerwehren des Bodenseekreises, mit dabei die Partnerwehr aus Niefern-Öschelbronn, erlebten Anfang August spannende Ausflüge, sportliche Wettkämpfe und jede Menge Lagerfeuerromantik. Möglich wurde das Kreiszeltlager dank Unterstützung von Gemeinde, Bürgermeister, Gemeinderat, Anwohnern und Sponsoren, wie Martin Scheerer, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes jetzt mitteilt.</p> <p>Nur acht Tage vor Beginn hatte der ursprüngliche Zeltplatz abgesagt. Dank des unermüdlichen Einsatzes der Kreisjugendleitung, besonders vom stellvertretenden Kreisjugendwart Marco Schönfelder, konnte jedoch in Rekordzeit ein neuer Standort gefunden werden. Die Gemeinde Heiligenberg stellte das Schulgelände zur Verfügung. Landwirt Martin Duelli ergänzte dies mit einer angrenzenden Wiese zum Zelten. Scheerer bedankt sich ausdrücklich für die Hilfe und den Einsatz vor Ort bei allen Beteiligten: Bürgermeister Denis Lehmann, Gemeinderat, Landwirt Martin Duelli und Anwohner.</p> <h2>Eröffnung mit Fahnenhissung</h2> <p>Das Organisationsteam und drei Jugendfeuerwehren stemmten den Aufbau. Die feierliche Eröffnung des Lagers war mit Fahnenhissung und Gästen aus Feuerwehrführung, Kreisfeuerwehrverband, umliegenden Kreisjugendfeuerwehren sowie Gemeinderatsmitgliedern. Danach führten die Jugendlichen Sketche auf. Bei verschiedenen Ausflügen und Wanderungen erlebten sie anschließend eine ereignisreiche Lagerwoche. Abends sorgten Kino, Nachtwanderungen, Spiele, Lagerfeuer und erfolgreich abgewehrte „Lagerüberfälle“ für Stimmung. Fürs leibliche Wohl sorgte das Küchenteam. Der Kreisfeuerwehrverband organisierte ein gemeinsames Grillen. Zum Abschluss wurde noch eine Lagerolympiade veranstaltet. Auf dem Siegertreppchen standen die Jugendfeuerwehren Salem (1), Owingen (2) und Markdorf (3). „Mit Teamgeist, Abenteuern und neuen Freundschaften blicken wir auf eine unvergessliche Woche zurück. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Kreiszeltlager in zwei Jahren. Die ausrichtende Gemeinde wird noch gesucht“, schreibt Martin Scheerer. (pm/san)</p> <div class="article-text-info article-module"></div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Heiligenberg wird zur Zeltstadt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 11:25:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Im Sommerrätsel ist die Woche der besonderen Turmspitzen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/im-sommerraetsel-ist-die-woche-der-besonderen-turmspitzen;art372476,12474980 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Heiligenberg, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.  ]]></description>
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          Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Heiligenberg, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.<br>
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        Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Heiligenberg, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.



        <p>Im fünften Teil des SÜDKURIER-Sommerrätsels dreht sich alles um besondere Turmspitzen. Nach den doch abwechslungsreichen Bildern aus der vergangenen Woche haben die drei Bilder dieses Mal recht große Gemeinsamkeiten. Bevor es aber darum geht, gibt es die Auflösung der drei Bauwerke aus der zurückliegenden Woche.</p> <h2>Wallfahrtskirche an exponierter Stelle</h2> <p>Das erste Bild gehört zur <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/nach-fast-einem-jahr-sanierung-wieder-gottesdienste-in-der-kapelle-baitenhausen;art372486,11059415" target="_blank" title="Nach fast einem Jahr Sanierung wieder Gottesdienste in der Kapelle Baitenhausen">Wallfahrtskirche Maria zum Berg Karmel</a> im Meersburger Ortsteil Baitenhausen. Sie ist zwar nicht besonders groß, steht aber exponiert über dem Ortskern da und bietet von den Kirchenmauern aus einen beeindruckenden Blick über das Salemertal. Die römisch-katholische Wallfahrtskirche liegt direkt an der Oberschwäbischen Barockstraße und trägt das Patrozinium Maria zum Berge Karmel. Dies ist ein Ehrentitel der Gottesmutter als Schutzpatronin des Ordens der Karmeliten. Die Kirche ist im Barockstil gebaut und soll ein Geschenk von Fürstbischof Marquard Rudolf von Rodt sein, mit dem er sich für seine Rettung aus Seenot bedanken wollte. Über der Eingangstür sind sein Wappen zu sehen und das Erbauungsjahr 1702.</p> <h2>Auf dem höchsten Punkt der Ortsmitte</h2> <p>Das zweite Bild führt in den Überlinger Ortsteil Lippertsreute. Dort steht die römisch-katholische Pfarrkirche Unsere Liebe Frau. Sie steht auf dem höchsten Punkt der Ortsmitte und der Kirchturm ist von weit her gut sichtbar. Das ursprüngliche Gebäude wurde bereits 1275 erwähnt und 1282 dem heiligen Silvester geweiht. Seit 1435 ist das Patrozinium Unsere Liebe Frau geweiht. Der Kirchturm erhielt aber erst 1460 seine Gestalt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war die Kirche sehr heruntergekommen. Es dauerte allerdings bis 1881, ehe sie wieder hergerichtet wurde.</p> <h2>Storchennest auf Fabrik-Schornstein</h2> <p>Das dritte Bild im Bunde zeigt ein Storchennest. Hier ist die Perspektive das Besondere. Denn dadurch ist nicht zu erkennen, dass es sich um einen der höchstgelegenen Horste der Region handelt: auf dem Schornstein der Spek‘schen Fabrik in Mühlhofen. Der Komplex wurde 1858 von Fabrikant und Kommerzienrat Johannes Spek gebaut, ist eine ehemalige Weberei und heute denkmalgeschützt. Bis 1963 wurde dort noch produziert. Heute befinden sich in der Alten Fabrik eine Kleinkunstbühne und Gewerbeflächen. Seit vielen Jahren brütet jedes Jahr ein Storchenpaar auf dem mehr als 30 Meter hohen Schornstein.</p> <h2>Sommerrätsel geht in die fünfte Runde</h2> <p>Die drei neuen Bilder sehen von oben aus betrachtet sehr ähnlich aus. Allerdings sind die Bauwerke doch sehr unterschiedlich. Natürlich gibt es auch hier den Hinweis, wo sie sich befinden. Sie sind auf den Gemarkungen Heiligenberg, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel des SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder denkt, dass er weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 9. September, mit dem Betreff „Sommerrätsel“ senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. In der E-Mail sollten die Kontaktdaten des Absenders stehen. Die Auflösung des Rätsels kommt im nächsten Teil der Serie, bis dahin heißt es weiterrätseln!</span></label></div> <p>Nun sind Sie, liebe SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser, an der Reihe: Wir sind schon jetzt gespannt, wie viele von Ihnen die Bilder erkennen. Wer die Lösung weiß, kann der SÜDKURIER-Lokalredaktion eine E-Mail schicken und die drei Bauwerke benennen. Mit etwas Glück gibt es eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 11:25:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Im Sommerrätsel ist die Woche der besonderen Turmspitzen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/im-sommerraetsel-ist-die-woche-der-besonderen-turmspitzen;art372476,12474980 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Heiligenberg, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.  ]]></description>
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          Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Heiligenberg, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Heiligenberg, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.



        <p>Im fünften Teil des SÜDKURIER-Sommerrätsels dreht sich alles um besondere Turmspitzen. Nach den doch abwechslungsreichen Bildern aus der vergangenen Woche haben die drei Bilder dieses Mal recht große Gemeinsamkeiten. Bevor es aber darum geht, gibt es die Auflösung der drei Bauwerke aus der zurückliegenden Woche.</p> <h2>Wallfahrtskirche an exponierter Stelle</h2> <p>Das erste Bild gehört zur <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/nach-fast-einem-jahr-sanierung-wieder-gottesdienste-in-der-kapelle-baitenhausen;art372486,11059415" target="_blank" title="Nach fast einem Jahr Sanierung wieder Gottesdienste in der Kapelle Baitenhausen">Wallfahrtskirche Maria zum Berg Karmel</a> im Meersburger Ortsteil Baitenhausen. Sie ist zwar nicht besonders groß, steht aber exponiert über dem Ortskern da und bietet von den Kirchenmauern aus einen beeindruckenden Blick über das Salemertal. Die römisch-katholische Wallfahrtskirche liegt direkt an der Oberschwäbischen Barockstraße und trägt das Patrozinium Maria zum Berge Karmel. Dies ist ein Ehrentitel der Gottesmutter als Schutzpatronin des Ordens der Karmeliten. Die Kirche ist im Barockstil gebaut und soll ein Geschenk von Fürstbischof Marquard Rudolf von Rodt sein, mit dem er sich für seine Rettung aus Seenot bedanken wollte. Über der Eingangstür sind sein Wappen zu sehen und das Erbauungsjahr 1702.</p> <h2>Auf dem höchsten Punkt der Ortsmitte</h2> <p>Das zweite Bild führt in den Überlinger Ortsteil Lippertsreute. Dort steht die römisch-katholische Pfarrkirche Unsere Liebe Frau. Sie steht auf dem höchsten Punkt der Ortsmitte und der Kirchturm ist von weit her gut sichtbar. Das ursprüngliche Gebäude wurde bereits 1275 erwähnt und 1282 dem heiligen Silvester geweiht. Seit 1435 ist das Patrozinium Unsere Liebe Frau geweiht. Der Kirchturm erhielt aber erst 1460 seine Gestalt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war die Kirche sehr heruntergekommen. Es dauerte allerdings bis 1881, ehe sie wieder hergerichtet wurde.</p> <h2>Storchennest auf Fabrik-Schornstein</h2> <p>Das dritte Bild im Bunde zeigt ein Storchennest. Hier ist die Perspektive das Besondere. Denn dadurch ist nicht zu erkennen, dass es sich um einen der höchstgelegenen Horste der Region handelt: auf dem Schornstein der Spek‘schen Fabrik in Mühlhofen. Der Komplex wurde 1858 von Fabrikant und Kommerzienrat Johannes Spek gebaut, ist eine ehemalige Weberei und heute denkmalgeschützt. Bis 1963 wurde dort noch produziert. Heute befinden sich in der Alten Fabrik eine Kleinkunstbühne und Gewerbeflächen. Seit vielen Jahren brütet jedes Jahr ein Storchenpaar auf dem mehr als 30 Meter hohen Schornstein.</p> <h2>Sommerrätsel geht in die fünfte Runde</h2> <p>Die drei neuen Bilder sehen von oben aus betrachtet sehr ähnlich aus. Allerdings sind die Bauwerke doch sehr unterschiedlich. Natürlich gibt es auch hier den Hinweis, wo sie sich befinden. Sie sind auf den Gemarkungen Heiligenberg, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel des SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder denkt, dass er weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 9. September, mit dem Betreff „Sommerrätsel“ senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. In der E-Mail sollten die Kontaktdaten des Absenders stehen. Die Auflösung des Rätsels kommt im nächsten Teil der Serie, bis dahin heißt es weiterrätseln!</span></label></div> <p>Nun sind Sie, liebe SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser, an der Reihe: Wir sind schon jetzt gespannt, wie viele von Ihnen die Bilder erkennen. Wer die Lösung weiß, kann der SÜDKURIER-Lokalredaktion eine E-Mail schicken und die drei Bauwerke benennen. Mit etwas Glück gibt es eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Sehenswürdigkeit Bauwerk Denkmalschutz thema-wissen-geschichte thema-heimat-stadtentwicklung thema-leben-freizeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Heiligenberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Im Sommerrätsel ist die Woche der besonderen Turmspitzen]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 29 Aug 2025 17:00:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Motorradfahrer stirbt bei schwerem Verkehrsunfall mit Krankenfahrstuhl  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/motorradfahrer-stirbt-bei-schwerem-verkehrsunfall-bei-heiligenberg;art372476,12472441 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 84-Jähriger verunglückt auf der Landesstraße unweit des Lärchenhofs. Er prallte gegen das Elektrogefährt. Die Straße wurde gesperrt und eine Umleitung eingerichtet.  ]]></description>
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          Ein 84-Jähriger verunglückt auf der Landesstraße unweit des Lärchenhofs. Er prallte gegen das Elektrogefährt. Die Straße wurde gesperrt und eine Umleitung eingerichtet.<br>
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        Ein 84-Jähriger verunglückt auf der Landesstraße unweit des Lärchenhofs. Er prallte gegen das Elektrogefährt. Die Straße wurde gesperrt und eine Umleitung eingerichtet.



        <p>Ein 84-jähriger Motorradfahrer ist bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Am Freitagnachmittag prallte er auf der Landesstraße 201 zwischen Rickertsreute und Heiligenberg beim Lärchenhof gegen einen Krankenfahrstuhl, wie das Polizeipräsidium Ravensburg mitteilt.</p> <p>Ersten Erkenntnissen zufolge war der 84-Jährige demnach gegen 13.15 Uhr zwischen Heiligenberg und Rickertsreute unterwegs. Von Buchhof kommend, bog dann der 49-jährige Fahrer des Krankenfahrstuhls auf die Landesstraße ein. Laut Zeugenangaben musste ein vor dem Motorrad fahrendes Fahrzeug dem Krankenfahrstuhl ausweichen, in der Folge sei der 84-Jährige dann mit dem Gefährt kollidiert.</p> <h2>Ermittlungen dauern an</h2> <p>Der Motorradfahrer wurde dabei schwerst verletzt und verstarb noch am Unfallort. Der 49-Jährige blieb laut Polizei unverletzt. Es werde zum Unfallhergang noch weiter ermittelt, die Staatsanwaltschaft habe ein unfallanalytisches Gutachten angeordnet, heißt es von der Polizei weiter.</p> <p>Neben Rettungskräften waren vor Ort auch zwei Rettungshubschrauber vorsorglich eingesetzt. Seelsorger kümmerten sich demnach um die Angehörigen.</p> <p>Die L201 wurde im Rahmen der Unfallaufnahme voraussichtlich bis in die Abendstunden voll gesperrt und eine Umleitung eingerichtet. Der Sachschaden wird auf 15.000 Euro geschätzt.</p> <h2>Bitte um Hinweise</h2> <p>Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich unter 07571/1040 bei der Verkehrspolizei Sigmaringen zu melden.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Unfall Verkehrsunfall Polizei Verkehrsunglücke Verkehrsdelikte Autobus thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-kriminalitaet thema-verkehr-oepv]]></dc:relation>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 29 Aug 2025 12:36:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kameras und Fremde in der Wohnung? So fühlt es sich an, beim „Perfekten Dinner“ mitzumachen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/perfektes-dinner-am-bodensee-so-laeuft-das-tv-erlebnis-wirklich-ab-insider-berichten;art372432,12472177 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Koch-Sendung sucht erneut Kandidaten am Bodensee. Zwei frühere Teilnehmer erzählen, wie es bei den Dreharbeiten zugeht und wie Freunde und Bekannte reagieren, wenn man im TV zu sehen ist.  ]]></description>
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          Die Koch-Sendung sucht erneut Kandidaten am Bodensee. Zwei frühere Teilnehmer erzählen, wie es bei den Dreharbeiten zugeht und wie Freunde und Bekannte reagieren, wenn man im TV zu sehen ist.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/perfektes-dinner-am-bodensee-so-laeuft-das-tv-erlebnis-wirklich-ab-insider-berichten;art372432,12472177]]></guid>
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        Die Koch-Sendung sucht erneut Kandidaten am Bodensee. Zwei frühere Teilnehmer erzählen, wie es bei den Dreharbeiten zugeht und wie Freunde und Bekannte reagieren, wenn man im TV zu sehen ist.



        <p>Noch einmal würde er es nicht machen. Zumindest nicht genauso. Trotzdem spricht Johannes Wolf von einer tollen Erfahrung, wenn er an seine Teilnahme an der Fernsehsendung „Das perfekte Dinner“ zurückdenkt. Im Januar 2024 strahlte der Privatsender VOX die Sendung aus, in der Wolf in seiner Küche auf der Reichenau für seine vier Konkurrenten kochte. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/lust-auf-tv-kueche-bodensee-hobbykoeche-koennen-beim-perfekten-dinner-mitkochen;art372432,12466627" target="_blank" title="Töpfe raus und Schürze an! Fernsehsender sucht am Bodensee nach Kandidaten für eine Kochshow">Aktuell werden für die Sendung wieder Kandidaten am Bodensee gesucht.</a></p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Wie-kocht-man-fuer-vier-wildfremde-Menschen-Konstanzer-Denny-Stolz-nimmt-bei-TV-Sendung-Das-perfekte-Dinner-teil;art372448,10402974" target="_blank" title="Wie kocht man für vier wildfremde Menschen? Konstanzer Denny Stolz nimmt bei TV-Sendung &amp;bdquo;Das perfekte Dinner&amp;ldquo; teil">Denny Stolz war im Februar 2020 in der Sendung zu sehen.</a> Beworben hatte er sich schon Jahre vorher. Lange habe er nichts gehört, die Bewerbung schon vergessen, dann sei eine Nachricht zu einem Casting eingegangen. Später dann kam der Anruf mit der Zusage.</p> <p>Auf das Format aufmerksam wurde Wolf erst durch eine Bekannte, die um seine Leidenschaft fürs Kochen wusste. „Ich kannte die Sendung gar nicht“, er schaue nicht viel im Fernsehen, sagt er im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Beworben hat er sich dennoch.</p> <p>„Es ging nicht ums Gewinnen“, sagt er. Wichtig sei ihm gewesen, Werbung für die Reichenau machen. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/das-perfekte-dinner-am-bodensee-2024-so-lief-der-vierte-tag;art417930,11859233" target="_blank" title="&amp;bdquo;Das perfekte Dinner&amp;ldquo; am Bodensee: Bei Johannes auf der Reichenau wird es deftig">Das zeigt sich auch an dem Menü, das er in der Sendung zubereitet hat</a>: Dort verwendete Wolf nur Produkte aus der Region, beziehungsweise von der Reichenau – außer dem Rindfleisch, das gibt es eben nicht von der Insel.</p> <h2>Wie läuft der Dreh bei „Das perfekte Dinner“ ab?</h2> <p>Denny Stolz war der erste Gastgeber der Woche, kannte also auch noch keinen der anderen Kandidaten. Punkt neun Uhr sei ein sechsköpfiges Team vor seiner Tür gestanden. „Sobald die Tür aufging, wurde aufgenommen“, bis etwa 16 Uhr sei gefilmt worden. Nach einer Pause ging es am Abend weiter: Zunächst zwei Kamerateams, dann noch die vier anderen Kandidaten: Plötzlich seien 16 Leute in der Wohnung gewesen. Im Fernsehen sei davon nichts zu erkennen.</p> <p>„Wenn du kochst, bemerkst du die Kamera irgendwann nicht mehr“, sagt Stolz. Das Team habe ihn einfach machen lassen, zwischendurch Fragen gestellt oder kurze Anweisungen gegeben, wenn etwas nicht gut gefilmt werden kann. „Es gibt kein Drehbuch“, man bereite das Essen vor, der Rest passiere einfach.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Sendung auf Kandidatensuche</span><span>Bei „Das perfekte Dinner“ laden sich fünf Hobbyköche aus der gleichen Stadt oder Region gegenseitig zum Abendessen bei sich zu Hause ein. Am Ende des Abends wird der Gastgeber von den übrigen vier Kandidaten bewertet. Wer die höchste Punktzahl erhält, wird am Ende der Woche zum Sieger gekürt und erhält ein Preisgeld von 3000 Euro. Aktuell werden für die Bodensee-Ausgabe im Oktober Kandidaten gesucht. Wer interessiert ist, kann sich noch bis zum 5. September telefonisch unter 0221 492048240 oder im Netz unter <a href="https://www.itvstudios.de/dinner" target="_blank" title="" rel="noopener">www.itvstudios.de/dinner</a> bewerben.</span></label></div> <p>Stolz entschied sich gegen das Drei-Gänge-Menü und servierte stattdessen eine Auswahl an spanischen Tapas. Er lebte viele Jahre in Spanien und Mexiko, kennt sich mit der Küche aus. Bei den anderen Kandidaten sei das gut angekommen: „Da war nichts mehr übrig“, erinnert er sich.</p> <p>Es war eine tolle Erfahrung, sagt Wolf, aber auch anstrengend. Fünf Tage, fünf Abendessen. Die ganze Woche sei man unterwegs. Schon mittags zu Interviews, die als Einspieler verwendet werden, müssten die Teilnehmer vor Ort sein. Abends geht es dann zum Essen. Erst spätabends geht es wieder nach Hause. Wolfs Konkurrenten kamen aus Espasingen, Steißlingen, Überlingen und Friedrichshafen.</p> <p>Noch länger ist der Tag, an dem selbst gekocht wird: „Die klingeln um 9 Uhr und dann geht‘s los“, sagt Wolf. Ein Kamerateam sei dann während der Vorbereitungen auf das Drei-Gänge-Menü vor Ort. Später, wenn die anderen Teilnehmer zum Essen da sind, sind zwei Kamerateams dabei. Der Tag dauert lang, irgendwann verlassen alle Leute die Wohnung wieder. „Und dann stehst du vor einem Berg Geschirr“, sagt Wolf mit einem Lachen.</p> <h2>„Wir sehen das auch erst im Fernsehen“</h2> <p>Was von dem vielen Filmmaterial letztendlich ausgestrahlt wird, wissen die Teilnehmer weder vorher noch haben sie Einfluss darauf, welche Szenen gezeigt werden. „Wir sehen das auch erst im Fernsehen“, sagt Wolf. Wie fielen die Reaktionen auf seinen Auftritt aus? Bis heute werde er auf der Reichenau ab und an darauf angesprochen. Für die Insel sei es etwas Besonderes gewesen, vermutet er. In seinem Bekanntenkreis habe es positive Reaktionen gegeben, „die fanden das super“.</p> <p>Zu den Begleiterscheinungen der Sendung gehören auch Nachrichten von Fremden, die den Reichenauer erreichten. Unmittelbar nach Ausstrahlung sei seine Geschäftswebseite tausendfach aufgerufen worden. Unter den Nachrichten sei „viel beliebiges Zeug“, so habe etwa jemand kritisiert, dass seine Schüsseln zu klein seien.</p> <h2>Rampenlicht bringt auch Unschönes mit sich</h2> <p>Zwischen Dreh und Ausstrahlung lagen etwa zwei Monate, da vergesse man schon fast, dass man überhaupt dabei war, sagt Stolz. Mit der Ausstrahlung steht man plötzlich in der Öffentlichkeit – und spürt auch deren negativen Seiten.</p> <p>Was ihn erstaunt hat, waren die Reaktionen auf die Sendung, was Kommentare und Nachrichten im Netz angeht. „Das habe ich unterschätzt“, da brauche man ein dickes Fell. Denn neben Belanglosigkeiten waren auch heftige Beleidigungen und sogar persönliche Drohungen dabei. Das sei der Punkt, aus dem er möglichen Kandidaten abraten würde, sich im Fernsehen zu zeigen.</p> <h2>„Unglaublich, wie viele Leute das gucken“</h2> <p>Persönliche Reaktionen, wenn er erkannt und auf die Sendung angesprochen wurde, seien dagegen positiv gewesen – und wohl mehr, als er erwartet hatte. „Unglaublich, wie viele Leute das gucken.“ Das habe aber schnell wieder abgenommen, nach drei Monaten wisse das keiner mehr, sagt Stolz. Kontakt zu den anderen Teilnehmern ihrer jeweiligen Ausgaben haben die beiden Kandidaten heute nicht mehr.</p> <p>Auf die Zeit blickt Johannes Wolf gerne zurück. „Das hat richtig Spaß gemacht“, sagt er. Obwohl er keiner sei, der immer im Vordergrund stehen müsse, sagt Wolf von sich selbst. Durch die Sendung komme man aus seiner Komfortzone heraus, man gebe einiges von sich preis: Viele fremde Menschen in der eigenen Wohnung, im Schlafzimmer werden Interviews gefilmt.</p> <p>„Das ist schon ein komisches Gefühl“, auch wenn die Kulisse im Fernsehen dann nicht so zu erkennen sei. Beide der früheren Kandidaten betonen, dass die Kamerateams darauf achten, dass keine allzu privaten Einblicke in die Wohnungen und Leben der Teilnehmer gewährt werden.</p> <p>„Für mich war es nicht wichtig, zu gewinnen“, sagt Stolz. Darauf komme es in dem Format gar nicht an, allzu großer Ehrgeiz wäre fehl am Platz. Wer gerne kocht und Lust darauf hat, zu erfahren, wie Fernsehen gemacht wird, der solle sich bewerben. Die Erfahrung war es wert. Allerdings sei die Woche eben auch anstrengend. „Du musst überzeugt sein von dem, was du tust, dann hast du eine gute Zeit.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Kameras und Fremde in der Wohnung? So fühlt es sich an, beim „Perfekten Dinner“ mitzumachen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 16:11:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[SÜDKURIER öffnet Türen: Gewinnen Sie exklusive Einblicke und einen Abend beim Circus Krone  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/gewinnen-sie-karten-fuer-den-circus-krone-am-bodensee-exklusiv-fuer-suedkurier-abonnenten;art372448,12470737 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nach neunjähriger Pause ist der Zirkus zurück am Bodensee. SÜDKURIER-Abonnenten haben am Donnerstag, 4. September, die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen und dürfen anschließend die Show besuchen.  ]]></description>
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          Nach neunjähriger Pause ist der Zirkus zurück am Bodensee. SÜDKURIER-Abonnenten haben am Donnerstag, 4. September, die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen und dürfen anschließend die Show besuchen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Nach neunjähriger Pause ist der Zirkus zurück am Bodensee. SÜDKURIER-Abonnenten haben am Donnerstag, 4. September, die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen und dürfen anschließend die Show besuchen.



        <p>Der größte Zirkus Europas, der Circus Krone, gastiert in diesem Jahr von Donnerstag, 28. August, bis zum Sonntag, 7. September, auf dem Konstanzer Areal Klein Venedig. Im Jahr 2016 fand die letzte Spielzeit direkt am Bodensee in der Konzilstadt statt. In diesem Jahr dürfen sich aber nicht nur reguläre Besucher über eine schillernde Show freuen, sondern auch fünf SÜDKURIER-Abonnenten nebst Begleitpersonen über ein ganz besonderes Erlebnis.</p> <p><a href="https://msk-events.suedkurier.de/der-suedkurier-oeffnet-tueren-beim-circus-krone/" target="_blank" title="" rel="noopener">Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ verlost das Medienhaus Karten für die Show am Donnerstag, 4. September.</a> Abonnentinnen und Abonnenten dürfen an diesem Tag die ganze Magie des Zirkus erleben. „Die Gewinner der Backstagetour plus Show kommen am 4. September um 18.30 Uhr, dann gibt es die Führung und dann die Show um 19.30 Uhr“, teilt Kerstin Graf vom Circus Krone mit. „Die Gewinner erhalten einen Einblick hinter die Kulissen und können unsere Tiere besuchen.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So können Sie an der Verlosung teilnehmen</span><span><strong>Was:</strong> Zirkus- und Backstageführung sowie Vorstellungsbesuch beim Circus Krone auf dem Konstanzer Areal Klein Venedig. Wir verlosen 5×2 Tickets an Abonnenten.<br /> <strong>Wann:</strong> Donnerstag, 4. September, um 18.30 Uhr.<br /> <strong>Wo:</strong> Treffpunkt ist im Bereich des Eingangs vom Circus Krone auf Klein Venedig.<br /> <strong>Wer:</strong> Abonnenten des SÜDKURIER, die sich rechtzeitig anmelden.<br /> <strong>Wie:</strong> Mit den SÜDKURIER-Zugangsdaten anmelden und <a href="http://www.meinSK.de/krone" target="_blank" title="" rel="noopener">Formular am Ende der Internetseite www.meinSK.de/krone ausfüllen.</a><br /> <strong>Anmeldeschluss:</strong> Sonntag, 31. August.</span></label></div> <p>Die Tournee des Betriebs steht in diesem Jahr unter dem Motto „Farbenspiel – Gold Edition“. Was ist dabei 2025 das Besondere an dem Programm? „Ein klassisches Circusprogramm mit Artistik, Clowns und Tieren gepaart mit modernen Elementen“, so Graf. „Zudem ist das neue Zelt schon ein Highlight für sich.“</p> <h2>Vom Allgäu über den See nach Konstanz</h2> <p>Auf dem Programm steht eine zweieinhalbstündige Show mit preisgekrönten Artisten. Darunter Gewinner des renommierten Zirkusfestivals von Monte-Carlo, wie das Clown-Duo Fumagalli &amp; Daris, die 2015 in Monaco den goldenen Clown, den Oscar der Circuswelt, gewannen. Neben einer neuen Lichtershow treten auch altbewährte Publikumslieblinge des Circus Krone auf – darunter auch einige Wildtiere.</p> <p>Der Zirkus war längere Zeit nicht in Konstanz vor Ort. Nun fühle es sich laut den Verantwortlichen gut „an, wieder hier zu sein, da die Konstanzer immer ein ganz besonderes Publikum sind und wir uns hier sehr willkommen fühlen“. Angereist war der Zirkus am Montagmittag, 25. August, unter anderem auch mit der Fähre Konstanz-Meersburg. Mit dutzenden Lastern, Fahrzeugen, Anhängern und Wohnwagen kamen die Mitarbeiter und Artisten über den See. Zuvor gastierte der Zirkus seit dem 21. August in Kempten im Allgäu.</p> <h2>Die Vorstellungen</h2> <p>In Konstanz gibt es Vorstellungen bis zum Sonntag, 7. September. Festliche Abendpremiere feiert der Zirkus in der Manege am Donnerstag, 28. August, um 19.30 Uhr. Weitere Vorstellungen finden werktags um 15.30 Uhr sowie um 19.30 Uhr statt, sonntags dagegen um 10.30 Uhr und die zweite Runde um 14.30 Uhr.</p> <p>Im Zelt finden 2000 Zuschauer Platz. Die Eintrittspreise unterteilen sich in sechs Kategorien, Karten gibt es ab ungefähr 20 Euro bis zu knapp 60 Euro. Kinder von drei bis elf Jahren und Rentner bekommen die Eintrittskarten in jeder Kategorie für einen ermäßigten Preis.</p> <p>Doch den Gewinnern von „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ kann das egal sein, sie erleben einen ganz besonderen Einblick mitsamt Showbesuch komplett kostenlos. Weitere Informationen zur Verlosung finden Interessierte auf der Internetseite <a href="http://www.meinSK.de/krone" target="_blank" title="" rel="noopener">www.meinSK.de/krone.</a> Dort können Abonnenten (gedruckte oder digitale Zeitung oder Online-Abo) dann auch teilnehmen, die Gewinner werden gelost und ab Montag, 1. September, benachrichtigt und sollten sich Donnerstagabend, 4. September, freihalten.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[SÜDKURIER öffnet Türen: Gewinnen Sie exklusive Einblicke und einen Abend beim Circus Krone]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 16:09:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Anbieter von Open-Air-Kinos müssen sich diesen Sommer mit dem Wetter arrangieren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/hagnau/open-air-kinos-wechselhaftes-wetter-macht-es-den-veranstalter-in-diesem-sommer-schwer;art372475,12470732 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Veranstaltungen sind seit einigen Jahren beliebt am See. In Hagnau und Heiligenberg lief wetterbedingt nicht alles wie geplant. In Meersburg bietet sich die nächste Chance auf Filmvergnügen unter freiem Himmel.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Veranstaltungen sind seit einigen Jahren beliebt am See. In Hagnau und Heiligenberg lief wetterbedingt nicht alles wie geplant. In Meersburg bietet sich die nächste Chance auf Filmvergnügen unter freiem Himmel.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Die Veranstaltungen sind seit einigen Jahren beliebt am See. In Hagnau und Heiligenberg lief wetterbedingt nicht alles wie geplant. In Meersburg bietet sich die nächste Chance auf Filmvergnügen unter freiem Himmel.



        <p>Filme gucken unter freiem Himmel ist eines der schönsten Freizeitangebote am Bodensee. In Hagnau wird die Leinwand auf der Wiese an der Badestelle aufgebaut. Genutzt wird eine 72 Quadratmeter große Air-Screen-Leinwand. „Das Interesse war sehr groß. Die Filmauswahl kam auch sehr gut an“, berichtet Michelle Schaal, stellvertretende Leiterin der Touristinformation. Einheimische und Touristen interessierten sich ihr zufolge für die vierte Auflage des Open-Air-Kinos. Das Seekino lief vom 21. bis 30. Juli beziehungsweise hätte laufen sollen.</p> <p>Laut Schaal mussten sieben von zehn Terminen wetterbedingt leider ausfallen. So seien insgesamt circa 100 Besucher auf die drei (22., 23. und 25. Juli) stattgefundenen Termine verteilt gewesen. Nachgeholt wurden und werden die ausgefallenen Abende nicht. „Der Zeitraum war fest vorgegeben. Es konnten keine Termine hinten angehängt werden“, bedauert die Touristikerin. Der Kartenvorverkauf lief über die Internetseite Kinoheld.de. Über die Plattform sei die Rückabwicklung von Kinotickets automatisch in die Wege geleitet worden.</p> <h2>Gäste entscheiden oft spontan</h2> <p>„Reine Open-Air-Veranstaltungen sind bei solch wechselhaftem Wetter immer mit Unsicherheiten verbunden, da man schlichtweg auf gutes Wetter angewiesen ist. Bei unsicheren oder schlechten Prognosen im Voraus entscheiden auch die Gäste recht spontan, ob sie die Veranstaltung besuchen“, erläutert Schaal. Die meisten Veranstaltungen in Hagnau könnten aber grundsätzlich auch bei schlechterem Wetter stattfinden. Beim Open-Air-Kino war schlicht keine Alternative möglich. Beim jüngst stattgefundenen Ufersommer beispielsweise hätten die meisten Veranstaltungen ins Trockene verlegt werden können. Das Gwandhaus war in der Planung als alternativer Standort vorgesehen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Historie des Freiluftkinos</span><span>Open-Air-Kinos wurden in den zurückliegenden Jahren am Bodensee so richtig populär. Die Stadt Überlingen bietet sogar eine Sommer- und eine Wintervariante an. Doch die Historie des Freiluftkinos reicht weit zurück. Experten halten es für wahrscheinlich, dass Wanderkinos bereits ab 1900 Vorführungen im Freien anboten, wie vielfach nachlesbar ist. Das älteste, heute noch betriebene Open-Air-Kino befindet sich in Broome in West-Australien. Ab 1916 veranstaltete das Sun Pictures Theater Kinoabende unter freiem Himmel. Dieser Rekord steht im Guinness-Buch der Rekorde. Bis 1933 sahen die Besucher Stummfilme. Erster Tonfilm war „Monte Carlo“ mit Jeanette MacDonald and Jack Buchanan.</span></label></div> <h2>Verein weicht in Alten Festsaal aus</h2> <p>In Heiligenberg klingt die Erzählung zum Open-Air-Kino ähnlich. Der einzige Termin am 26. Juli im Höhenfreibad konnte aufgrund des Wetters nicht wie geplant stattfinden. „Wir wollten ‚Freibad‘ im Freibad zeigen. Den Film von Doris Dörrie“, sagt Gabriele Heidenreich, stellvertretende Vorsitzende des Vereins Musik und Kultur. Geplant war, dass die Zuschauer jenseits des Wasserbeckens sitzen und die Leinwand Richtung Tal steht. Doch der Regen machte eine Alternative notwendig. Die Komödie wurde am Ende im Alten Festsaal im Schlossvorhof gezeigt, wo der Verein schon öfter eine Kinobühne eingerichtet hatte. Im Sommer 2026 wollen die Heiligenberger Kulturmacher aber nochmals einen Abend im Freibad organisieren.</p> <h2>Kino und Vino im Reithof geplant</h2> <p>Die nächste Chance auf Freiluftkino besteht am Freitag und Samstag. Das Staatsweingut Meersburg zeigt zwei Filme. Unter dem Motto Kino und Vino flimmern im Reithof „Madame Mallory und der Duft von Curry“ (29. August) und „Ein gutes Jahr“ (30. August) über die Leinwand. Einlass ist ab 19 Uhr. Die Filme beginnen jeweils um 20.30 Uhr. Im Eintrittspreis von 15 Euro pro Person ist ein Glas Wein inbegriffen. Platz ist für insgesamt 200 Zuschauer. Die Tickets gibt es unter <a href="https://staatsweingut-meersburg.de/products/kino-vino" target="_blank" title="" rel="noopener">https://staatsweingut-meersburg.de/products/kino-vino</a> und an der Abendkasse.</p> <p>Die ursprünglich für den 28. August geplante Vorführung des Films „Sideways“ muss wetterbedingt ausfallen. „Die Wettervorhersage ist so schlecht“, bedauert Jana Stangel, Veranstaltungsleitung beim Staatsweingut. „In den vergangenen zehn Jahren hat es an dem Wochenende nie geregnet. Deshalb haben wir das Open-Air-Kino extra dorthin gelegt.“ Freitag- und Samstagabend sehen wettertechnisch wieder besser aus. Laut Vorhersage (Stand Mittwochvormittag) soll es nicht regnen. Stangel rät, auch spontan vorbeizukommen und sich an der Abendkasse mit Tickets zu versorgen. Die Verantwortlichen im Staatsweingut freuen sich auf die Veranstaltung. „Wir hatten die Idee schon lange“, berichtet Stangel.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Anbieter von Open-Air-Kinos müssen sich diesen Sommer mit dem Wetter arrangieren]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 17:06:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wer erkennt diese Bauten auch aus der Vogelperspektive?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-erkennt-diese-bauten-auch-aus-der-vogelperspektive;art372495,12469340 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Sie kennen die Bauwerke am Bodensee? Dann versuchen Sie mal, diese aus der Luft zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.



        <p>Alles Gute kommt von oben, aber auch die Perspektive? In unserem Sommerrätsel geht es dieses Mal darum, Gebäude zu erkennen, die direkt von oben fotografiert wurden. Teilweise eine große Herausforderung, weil die Bauwerke doch ganz anders aussehen, man die Fassade, die doch von unten gesehen sehr charakteristisch ist, von oben gar nicht sieht.</p> <h2>Eine der ältesten Kirchen im Linzgau</h2> <p>Aber zunächst ein Blick zurück. In der vergangenen Woche ging es um drei Dächer. Das erste befindet sich mitten in Frickingen und gehört zur Kirche St. Martin. Sie ist eine der ältesten Kirchen im gesamten Linzgau. Erstmals erwähnt wurde sie bereits im 12. Jahrhundert. Das besondere an dem Haus: Es ist eine romanisch-gotische Kirche, die eine barocke Innenausstattung hat. Der Kirchturm hat einen romanischen Ursprung. Da sie von einer Mauer umgeben ist, gibt es Vermutungen, dass es sich bei der Kirche um eine Wehrkirche handeln könnte. Eines steht aber fest: Die Kirche verfügt über sechs Glocken.</p> <h2>Wuchtiger Turm ist Wahrzeichen</h2> <p>Das zweite Bild gehört zur Kirche St. Johann Baptist in Hagnau. Bemerkenswert ist, dass das Dach gleich zwei Kreuze besitzt. Die Kirche wurde zum ersten Mal 1225 erwähnt, als der Ort von den Johannitern gekauft wurde. Zur Pfarrkirche wurde sie aber erst 1564. Das Gotteshaus in Hagnau ist dem Täufer Johannes gewidmet. Der wuchtige, nicht verputzte Turm ist mittlerweile ein Wahrzeichen der Gemeinde. Er ist 48 Meter hoch und beherbergt noch heute das originale Geläut mit zwei Glocken von 1400 und 1780.</p> <h2>Kein zweites Hausdach sieht so aus</h2> <p>Als drittes war wieder ein Bild aus Überlingen dabei. Dieses Mal war es nicht allzu schwer, denn so ein Hausdach gibt es kein zweites Mal in der gesamten Region. Es gehört der Überlinger Waldorfschule. Die Formen für den Bau gehen auf den Künstler Wilfried Ogilvie zurück. Realisiert wurde das Gebäude vom Architekturbüro Bockemühl &amp; Partner. Charakteristisch sind vor allem die schwingenden Dachformen. Der erste Grundstein wurde 1976 gelegt. Heute besuchen rund 900 Schüler täglich das architektonisch außergewöhnliche Schulgebäude und die Waldorfschule bietet 140 Personen einen Arbeitsplatz.</p> <h2>Der vierte Teil des Sommerrätsels</h2> <p>Im vierten Teil geht es natürlich auch mit drei Bildern weiter. Wer miträtseln möchte, dem sei als Tipp gegeben, dass sich die Bauwerke auf den Gemarkungen Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg befinden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel des SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder denkt, dass er weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 2. September, mit dem Betreff „Sommerrätsel“ senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. In der E-Mail sollten die Kontaktdaten des Absenders stehen. Die Auflösung des Rätsels kommt im nächsten Teil der Serie. Bis dahin heißt es weiterrätseln!</span></label></div> <p>Nun sind Sie, liebe SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser, an der Reihe: Wir sind schon jetzt gespannt, wie viele die Bilder erkennen. Wer die Lösung weiß, kann der SÜDKURIER-Lokalredaktion eine E-Mail schicken und die drei Bauwerke benennen. Mit etwas Glück gibt es eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wer erkennt diese Bauten auch aus der Vogelperspektive?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 20 Aug 2025 13:37:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wer kennt die Region von oben? Nach Kugeln sind Dächer zu erraten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-kennt-die-region-von-oben-nach-kugeln-sind-daecher-zu-erraten;art372495,12466477 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Frickingen und Hagnau. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.  ]]></description>
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          Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Frickingen und Hagnau. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-kennt-die-region-von-oben-nach-kugeln-sind-daecher-zu-erraten;art372495,12466477]]></guid>
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        Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Frickingen und Hagnau. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.



        <p>Nach den Türmen kommen die Dächer. So könnte das Motto des dritten Teils unseres Sommerrätsels lauten. In der vergangenen Woche haben wir nach drei Gebäuden gefragt, von denen die Türme klar zu erkennen waren. Dieses Mal geht es wieder um drei Bilder, auf denen die Dächer dominieren. Im zweiten Teil gab es den Tipp, dass die Bilder in Owingen, Salem und Überlingen entstanden sind. Auch hier war es wieder für einige Leserinnen und Leser ganz offensichtlich kein großes Problem, die Gebäude zu identifizieren.</p> <h2>Kirchturm aus dem 13. Jahrhundert</h2> <p>Das auffällig türkise Dach gehört natürlich zum Turm der römisch-katholischen Pfarrkirche St. Peter und Paul in Owingen. Vom ursprünglichen Bau aus dem 13. Jahrhundert sind immer noch der gotische Kirchturm und der Chor erhalten. Das Langhaus wurde 1498 neu errichtet und im 18. Jahrhundert barockisiert. 1911 wurde der Turm bei einem Erdbeben beschädigt. Diese Schäden wurden aber erst 1936 beseitigt. Der Turm sieht immer noch hochglänzend aus. Das liegt daran, weil er zuletzt 2014 renoviert wurde.</p> <h2>Bedeutendes Bauwerk der Zisterzienser</h2> <p>Das Salemer Bild haben ebenfalls viele erkannt, denn der Turm des Münsters mit dem grauen Dach und der goldenen Kugel mit Kreuz ist weit sichtbar. Vor allem die vier Seitenschiffe in alle Richtungen sollten den letzten Hinweis gegeben haben. Das Gebäude hat eine lange Geschichte, denn das Salemer Münster war die Abteikirche der ehemaligen Reichsabtei Salem. Heute ist es die römisch-katholische Pfarrkirche in Salem. Gebaut wurde das gotische Münster zwischen 1285 und 1420 und gehört zu den bedeutendsten hochgotischen Bauwerken der Zisterzienser im deutschen Sprachraum.</p> <p>Das dritte Bild muss also aus Überlingen stammen. Dieses zeigt ebenso eine Kirche. Die evangelische Auferstehungskirche, die von oben ganz anders aussieht als von der Straße aus. Von dort aus dominiert die Farbe Weiß. Die Kirche ist eine der ältesten evangelischen Kirchen im Kirchenbezirk Überlingen-Stockach. Das neugotische Kirchengebäude wurde 1867 auf dem Gelände des früheren Franziskanerinnenklosters erbaut. Von oben sind die zahlreichen Anbauten zu erkennen, die es immer wieder gab. Zuletzt wurde die Kirche 2018 umfassend renoviert und erweitert.</p> <h2>Der dritte Teil des Sommerrätsels</h2> <p>In dieser Woche geht das Bilderrätsel mit drei weiteren Luftbildern weiter. Unschwer zu erkennen ist, dass dieses Mal die Dächer dominieren. Wer miträtseln möchte, dem sei als Tipp gegeben, dass sich die Bauwerke auf den Gemarkungen Überlingen, Frickingen und Hagnau befinden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel des SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder denkt, dass er weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 26. August, mit dem Betreff „Sommerrätsel“ senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. In der E-Mail sollten die Kontaktdaten des Einsenders stehen. Die Auflösung des Rätsels kommt im nächsten Teil der Serie.</span></label></div> <p>Nun sind Sie, liebe SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser an der Reihe: Einige werden die Bilder sicher sofort erkannt haben. Wer die Lösung weiß, kann der SÜDKURIER-Lokalredaktion eine E-Mail schicken und die drei Bauwerke benennen. Mit etwas Glück gibt es eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wer kennt die Region von oben? Nach Kugeln sind Dächer zu erraten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 20 Aug 2025 05:07:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Seine Gelassenheit war in schwierigen Situationen ein Anker“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/seine-gelassenheit-war-in-schwierigen-situationen-ein-anker;art372476,12466327 ]]></link>      <description><![CDATA[  Schüler, Kollegen und Wegbegleiter in den Camphill-Schulgemeinschaften verabschieden Herbert Heim in den Ruhestand  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Schüler, Kollegen und Wegbegleiter in den Camphill-Schulgemeinschaften verabschieden Herbert Heim in den Ruhestand<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Schüler, Kollegen und Wegbegleiter in den Camphill-Schulgemeinschaften verabschieden Herbert Heim in den Ruhestand



        <p><strong>Heiligenberg/Frickingen</strong> In einer feierlichen Abschiedsrunde ist Herbert Heim, Direktor des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums (SBBZ) und Mitglied des Vorstandes der Camphill-Schulgemeinschaften, in den Ruhestand verabschiedet worden. Zahlreiche Schüler, Kollegen, Wegbegleiter und Gäste waren gekommen, um gemeinsam Dank und Anerkennung auszudrücken, heißt es in einer Mitteilung.</p> <p>Burkhard Haus, Mitglied des geschäftsführenden Vorstands, fand einen zuversichtlichen Ausblick auf den bevorstehenden Ruhestand: „Abschied ist immer auch Neubeginn.“ Diesen Gedanken verband er mit einem herzlichen Dank für die Arbeit von Herbert Heim. Vor sieben Jahren übernahm Heim in einer herausfordernden Zeit die Stelle als Direktor des SBBZ mit Internat an den Standorten Brachenreuthe, Bruckfelden und Föhrenbühl. Die Strukturen waren laut Mitteilung im Umbruch, die Rolle des Direktors für alle drei Standorte noch nicht genau definiert. Doch Heim habe Klarheit, Ruhe und Mut in die Organisation gebracht. Vorstandsmitglied Cornelius Weichert erinnerte daran, dass die Voraussetzungen damals alles andere als einfach waren. Albrecht Römer, Mitglied des Aufsichtsrats, ergänzte: „Herbert Heim hat das Schiff Camphill-Schulgemeinschaften nach Grundberührungen wieder flott gemacht – und heute hat es wieder Wasser unter dem Kiel – auch in den jetzigen stürmischen Zeiten.“</p> <p>In seiner Rede würdigte auch Markus Schubert, stellvertretender Schulleiter, die Verdienste Heims: „Er war ein Mensch, der auf stille, aber prägende Weise gefördert, gefordert und begleitet hat. Seine Gelassenheit war in schwierigen Situationen ein Anker.“ Ein Schwerpunkt seines Wirkens war die Stärkung von Mitbestimmung und Teilhabe. Die Einführung der Schüler-Mitverantwortung und des Elternbeirats wurden zu Meilensteinen in der Weiterentwicklung der Camphill-Schulgemeinschaften. Schüler und Eltern wurden zu Partnern. Abschließend würdigte Schubert: „Lieber Herbert, du hinterlässt keine lauten, dominanten Fußabdrücke, sondern tiefe, beständige Spuren, die bleiben.“ Herbert Heim bedankte sich für die Worte und sprach den Wunsch aus, dass die Camphill-Schulgemeinschaften sich noch stärker mit den anderen Einrichtungen und externen Partnern vernetzen: „Verlasst die Insel. Teilhabe bedeutet auch, sich zu öffnen für Kooperation und neue Wege.“ Begleitet wurde die Feier von vielen liebevoll gestalteten Beiträgen aus der Schülerschaft und dem Kindergarten. (pm/san)</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Ruhestand Stiftung Ehrenamt]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[„Seine Gelassenheit war in schwierigen Situationen ein Anker“]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 19 Aug 2025 14:13:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von Luftschiffen und Leibeigenen: "Ortsgeschichtler" holen auch die kleinen Geschichten ans Licht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/von-luftschiffen-und-leibeigenen-ortsgeschichtler-holen-auch-die-kleinen-geschichten-ans-licht;art372491,12465847 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie hauchen der Heimatgeschichte neues Leben ein: Die "Ortsgeschichtler" sammeln Zeitzeugnisse aus der Gemeinde, freuen sich als offene Gruppe aber nicht nur über Bilder und Dokumente, sondern auch über Mitstreiter.  ]]></description>
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          Sie hauchen der Heimatgeschichte neues Leben ein: Die "Ortsgeschichtler" sammeln Zeitzeugnisse aus der Gemeinde, freuen sich als offene Gruppe aber nicht nur über Bilder und Dokumente, sondern auch über Mitstreiter.<br>
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        Sie hauchen der Heimatgeschichte neues Leben ein: Die "Ortsgeschichtler" sammeln Zeitzeugnisse aus der Gemeinde, freuen sich als offene Gruppe aber nicht nur über Bilder und Dokumente, sondern auch über Mitstreiter.



        <p>Das Leben schreibt die spannendsten Geschichten. Doch was ist, wenn sich keiner an sie erinnert? Gerhard Wachter war selbst skeptisch, als ihm erzählt wurde, dass ein Weildorfer einen „Zeppelin“ gebaut habe. „Ich hielt das für eine Ente“, gesteht der ehemalige Weildorfer Ortsreferent. Doch Nachforschungen ergaben, dass Gebhard Weißenrieder Ende des 19. Jahrhunderts tatsächlich ein Luftschiff konstruiert hatte, das vor dem Erstflug durch ein Unwetter zerstört wurde. Die Geschichte schrieb Wachter für den vierten Band des Linzgau-Mosaiks nieder, und dabei ist er gewiss, dass in Salem viele weitere Geschichten entdeckt werden wollen.</p> <h2>Salems Geschichte: ein ungeschliffener Diamant</h2> <p>„Das war so ein bisschen der Anlass“, blickt Wachter auf seine Idee zurück, die „Ortsgeschichtler“ ins Leben zu rufen. So viele Dinge seien noch im Verborgenen, daher sollten alte Dokumente und Bilder nicht vernichtet, sondern gesammelt werden. Diese Zeitzeugnisse seien für alle wertvoll und gehörten zur Erinnerungskultur der Bewohner eines Dorfes oder einer Gemeinde. „Es sind die kleinen Geschichten, die unsere Gesellschaft wie ein Mosaik spiegeln“, schlägt er den Bogen zu den bisherigen Veröffentlichungen. „Die Geschichte in Salem ist ein ungeschliffener Diamant.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Interessierte sind den „Ortsgeschichtlern“ willkommen</span><span>Die „Ortsgeschichtler“ sind eine offene Gruppe, die sich in unregelmäßigen Abständen trifft, um sich über Ortsgeschichten auszutauschen und diese vor dem Vergessen zu bewahren. Daher bitten sie darum, alte Bilder und Dokumente nicht wegzuwerfen, sondern die Zeitzeugnisse vorbeizubringen. Das nächste Treffen soll nach den Sommerferien stattfinden. Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.</span></label></div> <p>Wachter war sich aber gleich im Klaren darüber, dass er ein solches Projekt nicht allein stemmen könnte. „Ich habe daher alle angesprochen und sie waren gleich begeistert“, berichtet er zuhause am Esstisch. Alle, das sind Adolf Eblen, Gemeinderat und Ortsreferent von Mimmenhausen, Hobby-Genealoge Rudolf Koch und Eberhard Stengele, der ein Buch über Epitaphien auf dem Stefansfelder Friedhof veröffentlicht hat. Nicht mit am Tisch sitzen, aber dennoch zu den „Ortsgeschichtlern“ gehören Heimatforscher Hugo Gommeringer sowie Schlossverwalterin Birgit Rückert. „Als Quelle aller Geschichten, was das Kloster und später das Schloss betrifft“, sagt Wachter.</p> <h2>Erstes Treffen stößt auf regen Zuspruch</h2> <p>Gemeinsam hoffen sie auf Zulauf für die Initiative. „Wir wollen eine offene Gruppe sein, damit es keine Hemmschwelle gibt“, erklärt Eberhard Stengele. Daher wolle man auf sich aufmerksam machen, um als Anlaufstelle bekannt zu werden. Eine Vereinsgründung haben sie jedoch nicht geplant. „Das ist ein organisatorischer Aufwand“, gibt Rudolf Koch zu bedenken. Außerdem schrecke ein Verein manche Menschen ab. Ein erstes offenes Treffen im Mai war auf große Resonanz gestoßen. Stengele schätzt die Gästezahl im Rathaussaal auf 40 bis 50 Personen. „Ich fand es erstaunlich, dass sogar Zugezogene kamen.“</p> <p>Im Rathaus sei man der Initiative gegenüber von Beginn an sehr aufgeschlossen gewesen, berichtet Wachter: „Sie sind dankbar, wenn es jemanden gibt, an den man sich wenden kann.“ Auch sei ihnen im gemeindeeigenen Archiv Platz angeboten worden. „Das fand ich toll“, meint der Initiator. Es sei allerdings wichtig, dass nicht alles einfach nur in Schubladen verschwinde. Auch Koch hebt hervor: „Das Archiv in Salem ist top. Die Frage ist, was passiert damit und wie wird es genutzt.“ Stengele merkt an, dass jede Gemeinde verpflichtet sei, eine Dokumentation ihrer Geschichte aufzubewahren. Wachter erinnert sich, dass dem nicht immer so gewesen sei: „Das Archiv aus Weildorf ist fast als ‚Brandlast‘ entsorgt worden.“</p> <h2>Kostbares Wissen der Zeitzeugen</h2> <p>Seit der Vorstellung der Initiative hat die Gruppe einige Schätze vorzuweisen. Koch zeigt eine alte Blechkiste voller Fotografien, die bei einem Hausverkauf zurückgelassen wurde: „Es wird riesenaufwändig sein, die zu sichten.“ Wachter rät, die Bilder alteingesessenen Mitbürgern zu zeigen, um an vorhandenes Wissen anzuknüpfen. Er schlägt vorsichtig ein Album mit Postkarten aus dem frühen 20. Jahrhundert auf – aus Einsiedeln, aber auch aus Ägypten. „Das ist ein Zeichen des gesellschaftlichen Wandels“, meint Adolf Eblen. „Früher hat man schöne Karten geschrieben, heute schickt man eine WhatsApp.“</p> <p>Eblen weist darauf hin, dass oft die Vereine die Vorreiter seien, um Traditionen und das Brauchtum zu pflegen. Mit dem Narrenverein Mimmenhausen habe er im Obergeschoss des Hauses der Vereine ein Heimat- und Landwirtschaftsmuseum eingerichtet, das nach Absprache beispielsweise für Schulklassen geöffnet werde. „Die Kinder kriegen große Augen, wenn sie das sehen“, erzählt der Ortsreferent. Vor Jahren habe er das Entlassungsdokument einer jungen Frau aus der Leibeigenschaft aus dem 18. Jahrhundert erhalten. „Das kann man mit dem heutigen Denken nicht mehr nachvollziehen“, plädiert Eblen für den Erhalt solcher Kulturgüter.</p> <p>Dabei hoffen die „Ortsgeschichtler“ auf das Schwarmwissen. Wie Stengele erklärt, wolle man nicht mehr als Einzelkämpfer in den Teilorten agieren, sondern gemeinsam langfristig Dinge nach thematischen Schwerpunkten erschließen. Wachter fügt hinzu: „Wir wollen zeigen, dass das nichts abgehoben Akademisches ist, sondern wir wollen die Leute erzählen lassen.“ Koch verweist auf die Chancen der Digitalisierung und freut sich, dass beim ersten Treffen auch Frauen und junge Leute gekommen seien. Wachter bilanziert: „Wir wollen kein Altherrenclub werden oder den Blick in die Gegenwart verlieren.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Von Luftschiffen und Leibeigenen: "Ortsgeschichtler" holen auch die kleinen Geschichten ans Licht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 15:46:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Einst technischer Fortschritt: Heiligenberger Pumphäuschen steht seit 2000 unter Denkmalschutz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/einst-technischer-fortschritt-heiligenberger-pumphaeuschen-steht-seit-2000-unter-denkmalschutz;art372476,12465179 ]]></link>      <description><![CDATA[  1894 revolutionierte ein Pumpwerk die Wasserversorgung in Heiligenberg. Bis in die 1970er wurde es genutzt und im Jahr 2000 unter Denkmalschutz gestellt. Der SÜDKURIER blickt in seiner Serie „Vor 25 Jahren“ zurück.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          1894 revolutionierte ein Pumpwerk die Wasserversorgung in Heiligenberg. Bis in die 1970er wurde es genutzt und im Jahr 2000 unter Denkmalschutz gestellt. Der SÜDKURIER blickt in seiner Serie „Vor 25 Jahren“ zurück.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        1894 revolutionierte ein Pumpwerk die Wasserversorgung in Heiligenberg. Bis in die 1970er wurde es genutzt und im Jahr 2000 unter Denkmalschutz gestellt. Der SÜDKURIER blickt in seiner Serie „Vor 25 Jahren“ zurück.



        <p>„Wasserversorgung unter Denkmalschutz“ titelte der SÜDKURIER nach der Jahrtausendwende. Das Landesdenkmalamt Baden-Württemberg folgte 2000 dem Vorschlag des Heimatvereins Heiligenberg. Seitdem steht das alte Pumpwerk aus dem späten 19. Jahrhundert unter Denkmalschutz. In Heiligenberg gab es bis 1894 keine allgemeine Trinkwasserversorgung für die Bevölkerung. Vor Inbetriebnahme der Anlage waren die Bürger Heiligenbergs auf die Sammlung von Oberflächenwasser angewiesen, um ihren täglichen Trinkwasserbedarf zu decken.</p> <p>Die Fürstlich-Fürstenbergische Standesherrschaft errichtete wegen der wachsenden Bevölkerung das Pumpwerk bei Heiligenberg-Steigen. Circa 50 Meter unterhalb der Quellfassung wurde nun das Wasser mithilfe von zwei hydraulischen Einzylindermaschinen, genauer gesagt „Kröber Pumpen“, ins Dorf gepumpt. Das Wasser kam im Hochbehälter auf dem Hohenstein an, der rund 120 Höhenmeter oberhalb des Pumpwerks gelegen war.</p> <p>Der Vorsitzende des Heimatvereins Heiligenberg, Hermann Förster, sagt, dass der Wassertank für die Neubaugebiete in Heiligenberg bereits zu tief liege. Das bestätigt Gerhard Sing von der Gemeindeverwaltung. Der Wasserbehälter sei aktuell teilweise noch in Betrieb, um tiefergelegene Haushalte zu versorgen, sagt Sing. Jedoch gebe es Sicherheitsbedenken für die Mitarbeiter, die sich um die Anlage kümmern. Früher oder später ist ein neuer Wasserbehälter in Aussicht.</p> <p>Der Hochbehälter verfügte über zwei Wasserkammern, wie der SÜDKURIER berichtete. Die größere, mit 120 Kubikmetern Fassungsvermögen, war der Fürstlichen Standesherrschaft und dem Schloss Heiligenberg vorbehalten. Die Bürger mussten sich mit der kleineren, rund 80 Kubikmeter großen Wasserkammer begnügen. Während der Betriebszeit beschwerten sich die Anwohner bereits im frühen 20. Jahrhundert über den Lärm der Pumpe. Wegen deren Bauweise hörte man das durch Druck bewegte Wasser im Sekundentakt umherschwappen. Deswegen lief die Pumpe nur noch tagsüber, erläutert Hermann Förster bei einem Rundgang.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur SÜDKURIER-Serie „Vor 25 Jahren“</span><span>Die SÜDKURIER-Lokalredaktion in Überlingen greift in ihrer Sommerserie Besonderheiten aus dem Jahr 2000 auf. Unter dem Titel „Vor 25 Jahren“ werden Projekte und Ereignisse aus jener Zeit aufgegriffen. Das Jahr 2000 war nämlich nicht nur bedeutsam, weil ein neues Jahrtausend eingeläutet wurde. In der Region wurden damals wichtige Infrastrukturprojekte verwirklicht, Ehrenamtliche leisteten Großes und Ereignisse prägten sich in das kollektive Gedächtnis ein. Die Geschichten der SÜDKURIER-Autoren spielen in Überlingen und seinen Umlandgemeinden zwischen Sipplingen und Hagnau.</span></label></div> <p>Zudem schafften die Pumpen anfangs lediglich eine Pumpleistung von ein bis zwei Litern pro Sekunde. Die Quelle jedoch schüttete zwischen sieben und elf Litern pro Sekunde aus, somit war ihr Inhalt bei Weitem nicht ausgeschöpft. Außerdem reichte die damalige Förderleistung bei der wachsenden Bevölkerung und zunehmenden Sommergästen für den täglichen Trinkwasserbedarf nicht mehr aus. Bereits im Jahr 1914 musste Heiligenberg daher ein zusätzliches Pumpwerk einbeziehen. Das neue Pumpwerk wurde mit einer Kreiselpumpe betrieben, die durch einen Benzolmotor angetrieben wurde. Ein Jahrzehnt später wurde dieser durch einen Elektromotor ersetzt. In den 50er-Jahren wurde eine andere Quelle gefasst.</p> <h2>Pumpwerk bis in die 70er in Betrieb</h2> <p>Das Pumpwerk in seiner ursprünglichen Form blieb aber bis in die 70er-Jahre in Betrieb. Um die Jahrtausendwende teilte das Landesdenkmalamt schließlich mit, dass es sich beim Pumpwerk von 1894 um „ein aussagekräftiges Beispiel der lokalen Wasserversorgung der Jahrhundertwende“ handele, „das den zur Erbauungszeit üblichen technischen Standard widerspiegelt“. Daher wurde es unter Denkmalschutz gestellt.</p> <p>Auswirkungen hatte diese Entscheidung keine für die Gemeinde. Gerhard Sing sagt, dass die neue Wasserversorgung fast komplett separat von der denkmalgeschützten sei. Das Pumphäuschen zwischen Steigen und dem Kernort besteht heute noch. Der Schlüssel dafür befindet sich bei den Herrschaften Fürstenberg im Schloss Heiligenberg.</p> <p>Hermann Förster erinnert sich an den Tag des offenen Denkmals im Jahr 2014. Damals habe es eine Führung durch das alte Pumpenhäuschen gegeben. Es seien erstaunlich viele Besucher gekommen, berichtet er. Die Führungen wurden von Michael Oerter geleitet. Er sei damals besonders erfreut gewesen, dass ein Großteil der interessierten Besucher aus Heiligenberg selbst stammte.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bauwerk Denkmalschutz Bergbau thema-heimat-stadtentwicklung thema-wissen-geschichte thema-wirtschaft-branchen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Heiligenberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Einst technischer Fortschritt: Heiligenberger Pumphäuschen steht seit 2000 unter Denkmalschutz]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 15:18:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Schockanruf: Seniorin übergibt Gold an Abholer  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/schockanruf-seniorin-uebergibt-gold-an-abholer;art372495,12463082 ]]></link>      <description><![CDATA[  Hohen finanziellen Schaden angerichtet hat ein Schockanruf bei einer Seniorin in Heiligenberg, teilt die Polizei mit.  ]]></description>
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          Hohen finanziellen Schaden angerichtet hat ein Schockanruf bei einer Seniorin in Heiligenberg, teilt die Polizei mit.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Hohen finanziellen Schaden angerichtet hat ein Schockanruf bei einer Seniorin in Heiligenberg, teilt die Polizei mit.



        <p>Während die Telefonbetrüger, die sich mit der altbekannten Masche als Polizisten oder Staatsanwälte ausgaben, bei vielen ihrer Gegenüber nicht zum Erfolg kamen, schenkte die Frau der erfundenen Geschichte der Betrüger Glauben. Die Frau wurde am Mittwochnachmittag angerufen. Offenbar vollkommen überrumpelt und in Sorge, weil ihre Tochter angeblich einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und nun in Haft sitze, ließ sie sich auf die Forderungen der Anrufer ein und übergab Gold im Wert eines fünfstelligen Euro-Betrags als vermeintliche Kaution an einen Abholer.</p> <h2>Polizei bittet um Zeugenhinweise</h2> <p>Als sie einige Zeit später registrierte, dass sie Betrügern aufgesessen war, informierte sie die Polizei, die nun Ermittlungen in dieser Sache eingeleitet hat. Personen, die am Nachmittag insbesondere im Bereich des Ortsteils Steigen auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufmerksam wurden, werden gebeten, sich unter Telefon 07541/7010 bei der Kriminalpolizei Friedrichshafen zu melden.</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 13 Aug 2025 11:55:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wer kennt die Region von oben? SÜDKURIER-Sommerrätsel geht in die zweite Runde  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-kennt-die-region-von-oben-suedkurier-sommerraetsel-geht-in-die-zweite-runde;art372495,12462189 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Owingen und Salem. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.  ]]></description>
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          Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Owingen und Salem. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-kennt-die-region-von-oben-suedkurier-sommerraetsel-geht-in-die-zweite-runde;art372495,12462189]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Im Sommerrätsel geht es diesmal nach Überlingen, Owingen und Salem. Zu gewinnen gibt es Bücher-Pakete.



        <p>In der vergangenen Woche starteten wir unser Sommerrätsel mit den Luftbildern. Wir haben nach drei Bauwerken gefragt, die in einer ungewöhnlichen Perspektive abgelichtet wurden. Als einzigen Hinweis gab es, dass die Bilder in den Gemeinden Sipplingen, Uhldingen-Mühlhofen und Überlingen entstanden sind. Nicht wenige Leser haben erraten, um welche ortsprägenden Bauten es sich handelt.</p> <h2>Dach aus Distanz prägnanter als Kugel</h2> <p>Das Bild mit der auffällig goldenen Kugel ist aus Sipplingen. Allerdings ist die Kugel aus der Distanz nicht so prägnant wie das grüne Dach der Kirche St. Martin und Georg. Die römisch-katholische Pfarrkirche steht unweit vom Bodensee und steht unter Denkmalschutz. Entstanden ist sie wohl im 15. oder 16. Jahrhundert. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Saalkirche im barocken Stil umgebaut und 1904 neugotisch überarbeitet. Dieser Umbau wurde 1974 wieder reduziert. Im Turm gibt es insgesamt fünf Glocken.</p> <h2>Mehr als 14 Millionen Euro für Neubau</h2> <p>Das zweite Bild stammt aus Uhldingen-Mühlhofen. Das Gebäude soll einem umgedrehten Einbaum ähneln. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/neubau-des-pfahlbaumuseums-eroeffnet-alle-infos;art372496,12089873" target="_blank" title="Staatsministerin Claudia Roth eröffnet Neubau des Pfahlbaumuseums">Es handelt sich um das neue Museumsgebäude des Pfahlbaumuseums, das im Juni 2024 eröffnet wurde.</a> Das Gebäude gehört zu den mächtigsten in ganz Unteruhldingen mit etwa 13 Metern Höhe und knapp 1300 Quadratmetern Nutzfläche. Nicht zu sehen aus der Luft ist der offene Dachstuhl mit einer expressiven unterspannten Rahmenkonstruktion. Mehr als 14 Millionen Euro hat der Neubau des Pfahlbaumuseums gekostet und soll ein Meilenstein in Sachen Zukunftssicherung sein.</p> <p>Deutlich älter ist das dritte Gebäude, bei dem wieder ein Türmchen klar zu erkennen ist. Direkt darunter führt eine Straße hindurch. Da das dritte Bild in Überlingen verortet ist, ist nicht allzu schwer zu erkennen, dass es sich um das Franziskanertor handelt. Das 1494 erbaute Stadttor ist das einzige in Überlingen, an dem man noch heute den baulichen und funktionalen Zusammenhang von Tor und Brücke über den davor liegenden Graben der staufischen Stadtbefestigung ablesen kann. Der Torturm mit seiner spitzbogigen Durchfahrt prägt das Stadtbild und wird von einem Satteldach und Treppengiebeln bekrönt. Auf dem Dachreiter sind mehr als 500 Jahre alte gotische Biberschwanzziegel erhalten geblieben.</p> <h2>Frische Bilder für das Sommerrätsel</h2> <p>In dieser Woche geht das Bilderrätsel natürlich weiter. Auch dieses Mal gibt es wieder drei Luftmotive, die es zu erkennen gilt. Unschwer zu erkennen ist, dass es dieses Mal um gleich um drei Bilder mit Türmen geht. Wer miträtseln möchte, dem sei als Tipp gegeben, dass sich die Bauwerke auf den Gemarkungen Überlingen, Owingen und Salem befinden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel des SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder denkt, dass er weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 19. August, mit dem Betreff „Sommerrätsel“ senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. In der E-Mail sollten die Kontaktdaten des Absenders stehen. Die Auflösung des Rätsels kommt im nächsten Teil der Serie. Bis dahin heißt es weiterrätseln!</span></label></div> <p>Nun sind Sie, liebe SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser an der Reihe: Einige werden die Bilder sicher sofort erkannt haben. Wer die Lösung weiß, kann der SÜDKURIER-Lokalredaktion eine E-Mail schicken und die drei Bauwerke benennen. Mit etwas Glück gibt es eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wer kennt die Region von oben? SÜDKURIER-Sommerrätsel geht in die zweite Runde]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 11 Aug 2025 05:00:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zwei Tage in bester Feierlaune  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/zwei-tage-in-bester-feierlaune;art372476,12460580 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim Lindenfest im Luftkurort Heiligenberg bewahrheitet sich erneut der Werbespruch „Die Sonne über dem Bodensee“  ]]></description>
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          Beim Lindenfest im Luftkurort Heiligenberg bewahrheitet sich erneut der Werbespruch „Die Sonne über dem Bodensee“<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Beim Lindenfest im Luftkurort Heiligenberg bewahrheitet sich erneut der Werbespruch „Die Sonne über dem Bodensee“



        <p><strong>Heiligenberg</strong> Schon lange vor dem offiziellen Beginn des Lindenfests in Heiligenberg sind die Menschen aller Altersgruppen auf den historischen Postplatz bei der Gerichtslinde geströmt, um sich einen der begehrten Schattenplätze zu sichern. Als Bürgermeister Denis Lehman nach 18 Uhr mit gekonnten Schlägen das Fass anstach, zeigte das Thermometer 31,5 Grad und kühle Getränke waren gefragt. „Halleluja“ sang der Gemischte Chor und die Vereinsvertreter konnten nur zustimmen: Das Wetter war sommerlich und keine Regenwolke stand am Himmel.</p> <p>Die Vereine der Gesamtgemeinde hatten ein vielseitiges kulinarisches Angebot und ein Unterhaltungsprogramm vorbereitet. Spiele für alle Altersgruppen lockten und wer es geruhsamer mochte, konnte sich die Fotoausstellung zum Jubiläum 50 Jahre Gesamtgemeinde anschauen. Für Bürgermeister Lehmann sind diese 50 Jahre ein Meilenstein. Es gebe etwas, das auch nach fünf Jahrzehnten „Heilgenberg ausmacht“: das funktionierende Vereinsleben, bei dem Gemeinsamkeit großgeschrieben werde.</p> <p>Ein gutes Beispiel dafür ist der Musikverein Wintersulgen, bei dem Musikanten aus allen Gemeindeteilen aktiv sind. Das Ergebnis konnte sich am Wochenende wieder einmal hören lassen. Auch bei der Feuerwehr hilft man gemeinsam, wenn das Lindenfest ansteht. Wenn Schnitzel gebraten und Pommes frittiert werden, dann spielt es keine Rolle, bei welcher Ortsabteilung man sonst aktiv ist. Gemeinsamkeit ist Trumpf. Mit dem Abendflohmarkt am Samstag und dem Kinderflohmarkt am Sonntag hat man jedes Jahr eine zusätzliche Attraktion auf dem Programm. Der 73-jährige Georg aus Überlingen brachte es im Gespräch mit dem SÜDKURIER auf den Punkt: „Was die hier auf die Beine stellen, das ist echt phänomenal. Sowas gibt es kaum noch irgendwo.“ Er wird bestimmt auch 2026 wieder nach Heiligenberg kommen.</p> <p><em><strong>Weitere Eindrücke</strong> vom Lindenfest in Heiligenberg gibt es in der Bildergalerie im Internet unter: <strong>www.sk.de/12460192</strong></em></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Fest Veranstaltungen Stadt]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Zwei Tage in bester Feierlaune]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 10 Aug 2025 11:26:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Lindenfest wieder einmal ein voller Erfolg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/lindenfest-wieder-einmal-ein-voller-erfolg;art372476,12460192 ]]></link>      <description><![CDATA[  Schon vor Festbeginn am Samstag strömten die Besucher zum traditionellen Lindenfest auf den historischen Platz bei der Gerichtslinde. Die Vereine aus der Gesamtgemeinde Heiligenberg sorgten für gute Stimmung.  ]]></description>
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          Schon vor Festbeginn am Samstag strömten die Besucher zum traditionellen Lindenfest auf den historischen Platz bei der Gerichtslinde. Die Vereine aus der Gesamtgemeinde Heiligenberg sorgten für gute Stimmung.<br>
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        Schon vor Festbeginn am Samstag strömten die Besucher zum traditionellen Lindenfest auf den historischen Platz bei der Gerichtslinde. Die Vereine aus der Gesamtgemeinde Heiligenberg sorgten für gute Stimmung.



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      <dc:source><![CDATA[Heiligenberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Lindenfest wieder einmal ein voller Erfolg]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 08 Aug 2025 05:30:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Lindenfest Heiligenberg: Vielseitiges Programm rund um die alte Linde  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/lindenfest-heiligenberg-vielseitiges-programm-rund-um-die-alte-linde;art372476,12459256 ]]></link>      <description><![CDATA[  Heiligenberg Anders als in den Vorjahren findet das Lindenfest auf dem historischen Postplatz dieses Mal erst am 2 Augustwochenende, 9 und 10 August, statt. Grund dafür ist das Salemer Schlossseefest eine Woche zuvor, mit dem man nicht in Publikumskonkurrenz treten wollte.  ]]></description>
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          Heiligenberg Anders als in den Vorjahren findet das Lindenfest auf dem historischen Postplatz dieses Mal erst am 2 Augustwochenende, 9 und 10 August, statt. Grund dafür ist das Salemer Schlossseefest eine Woche zuvor, mit dem man nicht in Publikumskonkurrenz treten wollte.<br>
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        Heiligenberg Anders als in den Vorjahren findet das Lindenfest auf dem historischen Postplatz dieses Mal erst am 2 Augustwochenende, 9 und 10 August, statt. Grund dafür ist das Salemer Schlossseefest eine Woche zuvor, mit dem man nicht in Publikumskonkurrenz treten wollte.



        <div class="koll"><p><strong>Heiligenberg</strong> Anders als in den Vorjahren findet das Lindenfest auf dem historischen Postplatz dieses Mal erst am 2. Augustwochenende, 9. und 10. August, statt. Grund dafür ist das Salemer Schlossseefest eine Woche zuvor, mit dem man nicht in Publikumskonkurrenz treten wollte. Im Übrigen aber gibt es um die altehrwürdige Linde herum wieder das seit Jahren – jetzt schon in der 19. Auflage – beliebte vielseitige Programm, das immer wieder Hunderte von Besuchern in die Höhengemeinde lockt.</p><h2_interline>Wochenlanger Vorarbeit</h2_interline><p>Veranstalter ist die Gemeinde, und im Rathaus hat nach wochenlanger Vorarbeit Claudia Schacht als Guter Orga-Geist wieder alle Fäden in der Hand, dieses Mal unterstützt durch Azubi Melina Spohn. Zwar war nun die Bushaltestelle nicht mehr zu verlegen, denn die Busse steuern ja seit April den neuen Busbahnhof am Sennhof an. Wie stets aber war die Sperrstunde am Samstag zu verlängern und die Security zu organisieren. Auf Schachts Schreibtisch liegen allerhand Pläne, Skizzen und Merkzettelchen. </p><p>Auch die Wetterprognosen werden langsam interessant. Zwar haben die Stand- und Laubenbetreiber aus langer Erfahrung gelernt, wie man den Besuchern unter Dächern und Planen ein trockenes Plätzchen zum Verweilen anbietet, aber ein verregneter Postplatz dürfte sich stimmungsdämpfend auswirken. </p><p>Die Hauptrolle beim Festgeschehen unter der Dorflinde spielen traditionell die örtlichen Vereine und die Feuerwehr, deren Vertretern Claudia Schacht eine „tolle Zusammenarbeit“ bescheinigt. Neben der fröhlichen Gemeinsamkeit bei den teilweise wochenlangen Vorbereitungen und dem Genuss des Festes selber freuen sich die Vereine auch über den Geldfluss in die Vereinskassen.</p><h2_interline>Abendflohmarkt am Samstag</h2_interline><p>Das Programm setzt überwiegend auf die bekannten Highlights und Genuss-Hotspots. Am Samstag zieht schon ab 17 Uhr in der Schulstraße der Abendflohmarkt die Vorhänge auf, wegen der großen Anbieternachfrage bis hinauf zum Rathaus. Dort wird auch die Fotoausstellung platziert sein, die die Entwicklung der Gesamtgemeinde seit ihrer Gründung vor 50 Jahren bildlich festhält. </p><h2_interline>Fassanstich zum Festbeginn</h2_interline><p>Der festeröffnende Fassanstich von Bürgermeister Denis Lehman im Kreis der Vereinsvertreter am Samstagabend um 18 Uhr bedeutet dann zunächst Freibier, solange der Fassinhalt reicht. Hartnäckigen Durst kann man dann zwei Tage lang an den Ständen des Narrenvereins Bodemännle oder des Sportvereins löschen, die Zukunftswerkstatt kredenzt Wein und Salate. Appetit auf Herzhaftes stillt die Feuerwehr Wintersulgen mit Schnitzeln, Wurst, Pommes und Salat; der Tennisclub lockt mit Antipasti und mediterranen Pfannengerichten, die Bodemännle mit Wurstwecken, die Kameradschaft Wintersulgen mit Gulaschsuppe und Dinnele, die Echbecker Quellgeister mit dem Burgergrill. Das DRK reicht Waffeln. Kinderspaß zündet am Sonntag auf dem Karussell und dem Bungee-Trampolin, das Puppentheater lockt ab 13 Uhr stündlich zur kleinen Bühne vor der Pizzeria Da Pino</p><h2_interline>Tombola reich bestückt</h2_interline><p>Erwachsenere dürfen Glück und Geschick bei der von den Alten Sportvereinsherren reich bestückten Tombola oder beim Dosenwerfen testen, Ah-Erlebnisse sind hier garantiert. Der Narrenverein Wolkenschieber zeigt, wie man Enten angelt und Kegeln umhaut, und am Samstagabend von 22 bis 2 Uhr in der Nacht zu Sonntag trainiert er in der Torbogen-Bar mit Party und einem Mitternachtssnack die Feierkondition der Gäste.</p><h2_interline>Viel Musik</h2_interline><p>Ohne Ohrenschmaus wäre das alles aber nichts, und so treten am Samstagabend der Gemischte Chor Heiligenberg und der Musikverein Wintersulgen hörbar in Erscheinung, Letztgenannter gibt am Sonntagvormittag ein Frühschoppenkonzert. Für die Abendgaudi am Samstag wurde wieder die Tanz- und Partyband „Longlines“ engagiert. Das siebenköpfige Ensemble aus der Region wird mit aktuellen Hits und Oldies aus den heißen Rock-, Pop- und Countryquellen die Stimmung leichtflüssig halten. Und am Sonntagabend gräbt sich das Duo „Lake Music“, bestehend aus der Sängerin Nina Lucas und dem Instrumentalisten Dieter Lutz, mit einem bunten Mix aus Rock, Pop, Swing und Schlagern in die Gehörgänge des Publikums.</p><p></p><h2>Das Programm:</h2><p><ul><li><strong>Samstag, 9. August</strong></li></ul><p>- 17 bis ca. 23 Uhr: Abendflohmarkt (mit Anmeldung)<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />- 18 Uhr: Festeröffnung, Fassanstich durch Bürgermeister Denis Lehmann mit den Vereinsvertretern, musikalische Umrahmung durch den Gemischten Chor Heiligenberg und den Musikverein Wintersulgen<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />Bewirtung in allen Lauben<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />- Fotoausstellung zum 50. Gründungstag der Gesamtgemeinde<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />- 19 Uhr: musikalische Unterhaltung mit den „Longlines“<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />- 22 Uhr: Party im Torbogen, ausgerichtet von den „Wolkenschiebern“</p><ul><li><strong>Sonntag, 10. August</strong></li></ul><p>- 11 Uhr: Kinderflohmarkt auf der Wiese am Sennhof (ohne Anmeldung)<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />- 11.30 Uhr: Frühschoppenkonzert mit dem Musikverein Wintersulgen<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> Bewirtung in allen Lauben<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />- Fotoausstellung zum 50. Gründungstag der Gesamtgemeinde<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />- Kinderkarussell, Bungee-Trampolin, Kegeln, Angelspiel, Verlosung (Preisverleihung 18 Uhr), Dosenwerfen, Cornhole, Stupfbrett, Darts<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />- Puppentheater-Aufführungen 13, 14, 15 und 16 Uhr (je 20 Minuten)<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />- 14.30 bis 20 Uhr: musikalische Unterhaltung mit dem Duo „Lake Music“</p></p></div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Heiligenberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Lindenfest Heiligenberg: Vielseitiges Programm rund um die alte Linde]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 07 Aug 2025 11:22:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Früher Durchfahrt, heute Zentrum: Wie die Schulstraße zum Ortskern von Heiligenberg wurde  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/frueher-durchfahrt-heute-zentrum-wie-die-schulstrasse-zum-ortskern-von-heiligenberg-wurde;art372476,12458644 ]]></link>      <description><![CDATA[  Rathaus, Sennhof, Atelier „AllerArt“: Das Areal um die Schulstraße ist der Mittelpunkt seit eines Umgestaltungsprozesses Ende der 1990er-Jahre. Der SÜDKURIER blickt in der Serie „Vor 25 Jahren“ darauf zurück.  ]]></description>
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          Rathaus, Sennhof, Atelier „AllerArt“: Das Areal um die Schulstraße ist der Mittelpunkt seit eines Umgestaltungsprozesses Ende der 1990er-Jahre. Der SÜDKURIER blickt in der Serie „Vor 25 Jahren“ darauf zurück.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Rathaus, Sennhof, Atelier „AllerArt“: Das Areal um die Schulstraße ist der Mittelpunkt seit eines Umgestaltungsprozesses Ende der 1990er-Jahre. Der SÜDKURIER blickt in der Serie „Vor 25 Jahren“ darauf zurück.



        <p>Vor rund einem Vierteljahrhundert trat die Schulstraße in einen tiefgreifenden Umgestaltungsprozess ein, der sie heute zum kulturellen, geselligen und politischen Zentrum von Heiligenberg macht. Bis dahin war sie ein randständiger Durchlass, wo Handwerk, Landwirtschaft und Schule in einem eher zufälligen Nebeneinander ihren Aufgaben nachkamen.</p> <p>Nicht mehr als ein halbes Dutzend Gebäude aus unterschiedlichen Entstehungszeiten und mit wechselnden Nutzungszwecken war dort entstanden, dazwischen ungefähr in West-Ost-Ausrichtung leicht ansteigend die Schulstraße als Zuwegung ohne nennenswerten Verkehr. Am Ostrand der Bebauung verlor sich die Schulstraße in einem Feldweg.</p> <h2>Volksschulhaus wird zum Rathaus</h2> <p>Erste Überlegungen, dieses Areal städtebaulich neu zu überformen, gab es bereits seit Mitte der 1990er-Jahre. Da wurde die Schulstraße Teil der aus öffentlicher Kasse geförderten Sanierungsmaßnahme „Ortszentrum/Postplatz“. Zunächst gelang aber nur der Umbau des alten Volksschulhauses aus dem Jahr 1910 zum heutigen Rathaus. Damit verschwand endgültig alles Pädagogische aus der Schulstraße. Der eigentliche Startschuss für die energische Neuordnung des Gebiets fiel dann 1999 bei einer Klausurtagung des Gemeinderats unter Leitung des gerade neu gewählten Bürgermeisters Frank Amann. So erinnert sich Gerhard Sing als stellvertretender Hauptamtsleiter beim Gespräch im Rathaus.</p> <h2>Scheune verwandelt sich in Bürgerhaus</h2> <p>In den Folgejahren wurden fast alle Gebäude an der Schulstraße großzügig restauriert und umgebaut, um sie für neue Funktionen tauglich zu machen. Gewichtigster Fixpunkt ist dabei als Bürgerhaus der heutige Sennhof am Schloss, ursprünglich ein großräumiges fürstenbergisches Stall- und Lagergebäude aus dem Jahr 1833. Später wurde es unter dem Namen Hummelscheuer bis 1996 auch als Werkstatt der Schreinerei Adi Hummel genutzt. Mit dem Baustart 2001 verwandelte sich die Scheune unter Erhaltung ihrer historischen Bausubstanz in einen auch architektonisch beeindruckenden Baukörper mit Glasfront-Foyer und vielerlei Räumen für festliche, kulturelle und gemeindepolitische Versammlungen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Gewohnt wird in der Schulstraße fast nie</span><span>Heute gibt es in der Schulstraße noch zwei Wohnadressen: das außerhalb des Sanierungsbereichs liegende neue Forsthaus am östlichen Ende und das kleine, aber schmucke Milchhäusle, zwischen Rathaus und Pizzeria ein wenig eingerückt. In früheren Zeiten diente es im Kontext der fürstenbergischen Sennerei der Milchverarbeitung. Im Obergeschoss gab es eine Räucherei. Hier lebt heute Martina Buchholz. Die ältere Dame erzählt, wie sie gemeinsam mit ihrem Mann Ende der 1990er-Jahre auf der Suche nach einem schönen Domizil das schon reichlich heruntergekommene Gemäuer entdeckte. Dieser Abschnitt der Schulstraße mit dem verfallenden alten Schulhaus nebenan erschien ihr damals wie eine „Schmuddelecke“. Unter Beachtung von Denkmalschutzbelangen wurde das Gebäude in privater Initiative umfangreich saniert und bewohnbar gemacht. Im Jahr 1998 konnten Bewohner einziehen. Inzwischen hat sich der naturnahe, noch landwirtschaftlich geprägte Charakter dieses Quartiers verloren. Aber Martina Buchholz betont, dass sie – nach anfänglichen Problemen mit den Lärmemissionen vom Sennhof her – sehr gern im Milchhäusle lebe, auch wenn sie auf eine vertraute Wohnnachbarschaft verzichten müsse.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Zur SÜDKURIER-Serie „Vor 25 Jahren“</span><span>Die SÜDKURIER-Lokalredaktion in Überlingen greift in ihrer Sommerserie Besonderheiten aus dem Jahr 2000 auf. Unter dem Titel „Vor 25 Jahren“ werden Projekte und Ereignisse aus jener Zeit aufgegriffen. Das Jahr 2000 war nämlich nicht nur bedeutsam, weil ein neues Jahrtausend eingeläutet wurde. In der Region wurden damals wichtige Infrastrukturprojekte verwirklicht, Ehrenamtliche leisteten Großes und Ereignisse prägten sich in das kollektive Gedächtnis ein. Die Geschichten der SÜDKURIER-Autoren spielen in Überlingen und seinen Umlandgemeinden zwischen Sipplingen und Hagnau.</span></label></div> <p>Der große Festsaal im Obergeschoss des Sennhofs löste den alten Festsaal im Schlossvorhof ab, nachdem über dessen Ertüchtigung zwischen Gemeinde und Haus Fürstenberg keine Einigung gefunden werden konnte. Eingeweiht wurde der neue Sennhof im Juni 2004. Auch der gegenüberliegende alte Holz- und Wagenschopf wurde restauriert und beherbergt heute mit „AllerArt“ ein kunsthandwerkliches Atelier. Die Schulstraße zwischen Sennhof und Atelier hat inzwischen eher den Charakter eines kleinen Platzes für Open-Air-Veranstaltungen angenommen, Bürgersteige und Fahrspuren sucht man vergebens.</p> <p>Ein besonderes Schicksal erlebte das westlich unterhalb des neuen Rathauses gelegene alte Schulhaus. Aus dem Jahr 1738 stammend, wurde es im Jahr 1844 auf Geheiß des Großherzogtums Baden zu einem Schulhaus mit Lehrerwohnung umgebaut und ist damit das älteste Schullokal der Gemeinde. 60 Jahre lang wurde es genutzt, von 1911 bis 1972 auch als Kindergarten. Nach der Errichtung der neuen Volksschule gleich nebenan verlor es aber seinen pädagogischen Wert, wurde diversen Nutzungen unterworfen und verfiel zusehends. Seine Beseitigung war denn auch Element der Sanierungsmaßnahme Ortsmitte, der Abriss war beschlossene Sache.</p> <h2>Erstmals hält die Gastronomie Einzug</h2> <p>Gegen den Abriss regte sich aber der Widerstand einer Bürgerinitiative, und als sich im Jahr 2004 recht unvermittelt die Denkmalschutzqualität des Hauses offenbarte, war das Überleben des alten Gemäuers gesichert. Unter Einsatz privater und öffentlicher Finanzmittel wurde das Haus ab 2006 denkmalgerecht saniert und neuen Bestimmungen zugeführt. Mit seinen Ferienappartements und dem italienischen Restaurant hielt erstmals die Gastronomie in dieser unvergleichlichen Aussichtslage Einzug in der Schulstraße.</p> <p>Heute symbolisiert der Werdegang des geschützten Gebäudeensembles gemeinsam mit dem historischen Postplatz um die uralte Linde das stolze Selbstbewusstsein einer Gemeinde, deren finanzielle und gestalterische Kräfte ein allerdings an Grenzen gestoßen sind.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bauwerk Denkmalschutz Städtebau thema-wissen-geschichte thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Heiligenberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Früher Durchfahrt, heute Zentrum: Wie die Schulstraße zum Ortskern von Heiligenberg wurde]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 05 Aug 2025 09:37:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wer kennt die Region von oben? Gewinnen Sie beim SÜDKURIER-Sommerrätsel  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/wer-kennt-die-region-von-oben-gewinnen-sie-beim-suedkurier-sommerraetsel;art372495,12457191 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie denken, Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Das Miträtseln kann sich lohnen, denn wir verlosen spannende Bücher-Überraschungspakete.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Sie denken, Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Das Miträtseln kann sich lohnen, denn wir verlosen spannende Bücher-Überraschungspakete.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Sie denken, Sie kennen die Bauwerke zwischen Sipplingen und Hagnau? Dann versuchen Sie mal, diese von oben zu erkennen. Das Miträtseln kann sich lohnen, denn wir verlosen spannende Bücher-Überraschungspakete.



        <p>Sommerzeit ist Rätselzeit – und genau deshalb ist auch in diesen Sommerferien unser beliebtes Sommerrätsel wieder zurück. Dieses Mal haben wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht, denn wir verändern mal die Perspektive. Wir zeigen jede Woche drei Bilder von oben – und zwar meistens direkt von oben. Dabei geht es um Bauwerke in der Region zwischen Sipplingen und Hagnau.</p> <p>Wir werden in den kommenden Wochen sechs Teile unseres Sommerrätsels veröffentlichen. Jedes Mal geht es um drei Motive. Dabei haben alle Motive gemeinsam, dass es sich zum einen um Bauwerke handelt und zum anderen alle direkt von oben fotografiert wurden. Als Bauwerke sind Kirchen, Häuser, andere Gebäude und Türme zu verstehen.</p> <h2>Einen Tipp gibt es</h2> <p>Um das Rätseln ein bisschen zu vereinfachen, werden wir jeweils verraten, in welcher Gemeinde oder auf welcher Gemarkung die drei Bilder aufgenommen worden sind. Allerdings werden wir nicht verraten, welches Bild zu welchem Ort gehört. Die Bauwerke sollten in der Regel bekannt und prägnant sein, aber durch die Perspektive sehen sie eben doch teilweise ganz anders aus. Durch die Tipps sollte man aber durch das Ausschlussverfahren durchaus die Orte den Bildern zuordnen können.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Mitmachen und gewinnen? So geht‘s</span><span>Beim Sommer-Suchspiel vom SÜDKURIER gibt es jeweils eine Bücher-Überraschung zu gewinnen. Es gibt Krimis, Romane, Sachbücher und Bildbände aus der Region. Wer die Motive erraten hat – oder weiß, um welche Bauwerke es sich handelt – sollte die Lösungen per E-Mail bis Dienstag, 12. August, mit dem Betreff „Sommerrätsel“ senden an: ueberlingen.aktion@suedkurier.de. Die Auflösung des Rätsels kommt stets im nächsten Teil der Serie.</span></label></div> <p>Zum Auftakt waren wir in den Gemeinden Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen und Sipplingen. Aber wo sind die Bilder entstanden?</p> <p>Nun sind die SÜDKURIER-Leserinnen und -Leser an der Reihe: Einige werden die Bilder sicher sofort erkannt haben. Wer die Lösung hat, kann sie der SÜDKURIER-Lokalredaktion Überlingen gern per E-Mail schicken und mit etwas Glück eine spannende Bücher-Überraschung gewinnen. Kommende Woche warten dann drei neue Bilder von Bauwerken von oben auf Sie.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 28 Jul 2025 11:29:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Regionalverband will beim Ausbau von Windenergie für Transparenz sorgen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/diskussionen-um-windkraft-regionalverband-will-fuer-transparenz-sorgen;art372476,12451793 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Direktor des Regionalverbands hat im Gemeinderat über das Vorgehen bei der Suche neuer Windenergiestandorte informiert. Heiligenberg hätte einen möglichen Standort gern verschoben – das wurde jedoch abgelehnt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der Direktor des Regionalverbands hat im Gemeinderat über das Vorgehen bei der Suche neuer Windenergiestandorte informiert. Heiligenberg hätte einen möglichen Standort gern verschoben – das wurde jedoch abgelehnt.<br>
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        Der Direktor des Regionalverbands hat im Gemeinderat über das Vorgehen bei der Suche neuer Windenergiestandorte informiert. Heiligenberg hätte einen möglichen Standort gern verschoben – das wurde jedoch abgelehnt.



        <p>Immer dann, wenn die mögliche Errichtung von Windenergieanlagen vor neuen Planungsschritten steht, rückt das Thema ins Blickfeld eventuell betroffener Regionen und Gemeinden, oft mit widerstreitenden Standpunkten. Wolfgang Heine als Direktor des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben sucht daher nach Gelegenheiten, das Vorgehen seiner Planungsbehörde transparent zu machen und immer wieder aufkeimenden Debatten eine sachliche Grundlage zu bieten.</p> <p>Jetzt machte Heine im Heiligenberger Gemeinderat Station, um dem Gremium und dem – freilich nur sehr spärlich besetzten – Publikum ausführlich zu erläutern, in welchem gesetzlichen Rahmen sich seine Behörde bewegt und mit welchen Prozeduren sie mögliche Standorte identifiziert. Heiligenberg wäre mit dem Höhenzug oberhalb des Teilortes Betenbrunn betroffen. Der von Heiligenberg in diesem Verfahren vorgebrachte Vorschlag, Betenbrunn um eine Windenergieanlage zu entlasten und stattdessen den Kornberg als weiteren Standort vorzusehen, wurde nicht berücksichtigt, erläuterte Heine. Mögliche Areale sollten den Bau von mindestens drei Windenergieanlagen zulassen.</p> <h2>Letzte Entscheidung liegt bei Grundstückseigentümern</h2> <p>Aber die endgültige Entscheidung für einen tatsächlichen Bau von Windkraftanlagen liege nicht bei seiner Behörde und schon gar nicht bei der Gemeinde, sondern bei den – in diesem Fall – privaten Grundeigentümern, die interessierten Anlagenprojektierern ein Terrain zur Verfügung stellen müssten. Gleiches gilt für Photovoltaik-Anlagen. Der Regionalverband arbeitet also im Modus des Konjunktivs, das heißt, er ermittelt nach klaren, überprüfbaren und damit rechtssicheren Kriterien, wo ein Standort liegen könnte.</p> <h2>In den Nachbarlandkreisen deutlich mehr Areale</h2> <p>Mit Blick auf Empfindlichkeiten rund um Heiligenberg gab Wolfgang Heine einen Vergleich zu bedenken: Während der Bodenseekreis mit den Standorten Betenbrunn, Hochbühl nördlich von Sipplingen und dem Gehrenberg bei Markdorf nur mit drei Standorten belegt sei, sind die Nachbarkreise Ravensburg mit 25 und Sigmaringen mit 17 Arealen sehr viel stärker beansprucht.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Rechtliche Grundlagen für Windenergie</span><span>Erneuerbare-Energien-Gesetz des Bundes (2022): Privilegierung der Erzeugung Erneuerbarer Energien gegenüber anderen Schutzgütern<br /> Wind-an-Land-Gesetz des Bundes (2022): Festlegung des Zwei-Prozent-Flächenziels<br /> Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz Baden-Württemberg (2023): Übernahme des Bundes- in Landesrecht; Beauftragung der Regionalverbände<br /> Regionalverbände ermitteln als Behörden in einem rechtssicheren Verfahren detailliert die möglichen Standorte für erneuerbare Energien Photovoltaik und beschließen sie nach der Beteiligung der Öffentlichkeit<br /> Über den endgültigen Bau einer Windenergieanlage entscheidet bei Interesse eines Anlagenprojektierers nur der Grundeigentümer, also außerhalb des Einflusses der Kommune</span></label></div> <p>Zunächst stellte Heine den rechtlichen Rahmen seiner Behörde vor. Grundlagen sind das Erneuerbare-Energien-Gesetz und das Wind-an-Land-Gesetz aus dem Jahr 2022, beides Bundesgesetze, die den Zuwachs der erneuerbaren Energien zum überragenden öffentlichen Interesse erklärten und dafür Flächenziele und Ausbauziele verbindlich festlegten. Zwei Prozent der Gesamtfläche müssen für den Ausbau entsprechender Anlagen ausgewiesen werden, davon 1,8 Prozent für Windenergie.</p> <h2>Priorisierung nach Windhöffigkeit und Ausschluss von Konflikten</h2> <p>Das Land Baden-Württemberg übersetzte diese Vorgaben 2023 in Landesrecht und beauftragte die Regionalverbände, entsprechende Vorrang- und Vorbehaltsgebiete im Detail zu ermitteln. Dazu ging Wolfgang Heines Behörde in einem mehrstufigen Verfahren nach klar definierten Parametern vor. Vorrangige Kriterien sind die Windhöffigkeit, also die zu erwartende Windintensität, und der weitgehende Ausschluss von Konflikten mit angrenzender Wohnbebauung, mit Natur- und Artenschutzräumen und mit dem Landschafts- und Denkmalschutz.</p> <p>Solche Konflikte seien, erklärte Heine, wegen der gesetzlichen Privilegierung der Erneuerbare-Energien-Entwicklung nie völlig auszuräumen, aber doch auf ein erträgliches Mindestmaß zu reduzieren. Den Kriterien folgend ergab sich als erster Schritt eine Suchraumkulisse, die noch elf Prozent der Regionalfläche umfasste. Innerhalb dieser Suchräume wurden danach zwecks Beteiligung der Öffentlichkeit Informationsveranstaltungen sowie zwei Anhörungs- und Prüfungsverfahren durchgeführt, die es jedermann und auch den politischen Gebietskörperschaften ermöglichten, Einwände und Vorschläge einzubringen.</p> <h2>Vorranggebiete sollen im September festgelegt werden</h2> <p>Nach deren genauer Prüfung reduzierte sich im April 2025 der Flächenanteil auf 1,9 Prozent. Viele zunächst denkbare Positionen wurden also ausgeschlossen, aber das gesetzliche Flächenziel ist erreicht. Heine sieht sich nun „auf der Zielgeraden“: Im September soll der Regionalverband den abschließenden Satzungsbeschluss fassen, der dann die Vorranggebiete verbindlich ausweist.</p> <p>Der Verbandsdirektor gab auch eine energiepolitische Einschätzung des Gesamtrahmens. So seien nach dem Ende der Nutzung von Atom und Kohle alternative Energiequellen zwingend zu entwickeln, und das bei zukünftig steigendem Energiebedarf. Seinen Zahlen zufolge müsse sich die Menge und das Tempo des Ausbaus erneuerbarer Energien in den nächsten Jahren massiv steigern, um die anvisierten Klimaziele zu erreichen. Das zeige die Dimension der Aufgabe. Andererseits würde nach seiner Einschätzung das Erreichen der Energiewendeziele bundesweit sehr viel stärker vom Ausbau der Energienetze und der Speichertechnik abhängen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Windkraft Energiepolitik Windenergie "Alternative Energie" thema-wirtschaft-energie thema-wirtschaft-energie-alternativ]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Heiligenberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Regionalverband will beim Ausbau von Windenergie für Transparenz sorgen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 24 Jul 2025 17:37:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Drei Tage Party und Musik: Schlossseefest soll wieder Magnet für tausende Besucher werden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/drei-tage-party-und-musik-schlossseefest-soll-wieder-magnet-fuer-besucher-werden;art372491,12448778 ]]></link>      <description><![CDATA[  Fünf Musikvereine organisieren von 1. bis 3. August das Schlossseefest. Höhepunkte sind das Klangfeuerwerk am Samstagabend und der Auftritt der Alpenrock-Band Mountain Crew. Wir verlosen VIP-Tickets mit einigen Extras.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Fünf Musikvereine organisieren von 1. bis 3. August das Schlossseefest. Höhepunkte sind das Klangfeuerwerk am Samstagabend und der Auftritt der Alpenrock-Band Mountain Crew. Wir verlosen VIP-Tickets mit einigen Extras.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Fünf Musikvereine organisieren von 1. bis 3. August das Schlossseefest. Höhepunkte sind das Klangfeuerwerk am Samstagabend und der Auftritt der Alpenrock-Band Mountain Crew. Wir verlosen VIP-Tickets mit einigen Extras.



        <p>Mit dem 45. Schlossseefest steht am ersten Augustwochenende das Top-Ereignis im Salemer Veranstaltungssommer an. Gefeiert wird von Freitag bis Sonntag, 1. bis 3. August, am Schlosssee in Mimmenhausen. Das Fest klingt mit einem Familientag am Montag, 4. August, ab 14 Uhr aus. Das Fest war erstmals 1980 als Gemeindefest zur Eröffnung des rekultivierten Kiesabbaugebietes als Bade- und Freizeitgelände veranstaltet worden. Daraus entstand 1981 das erste Schlossseefest.</p> <p>Veranstaltet wird das Fest, zu dem jährlich tausende Besucher kommen, von fünf Musikvereinen aus den Salemer Teilorten Beuren, Mimmenhausen, Neufrach und Weildorf sowie der Harmonie aus dem Überlinger Teilort Lippertsreute. Los geht‘s am Freitag um 18 Uhr, wenn die insgesamt 300 Musiker aller Vereine in einem Sternmarsch zur Haupttribüne ziehen, wo sie als Gesamtchor den Schlossseefest-Marsch Salemonia zum Besten geben.</p> <p>Den Fassanstich übernehmen Bürgermeister Manfred Härle und Dekan Peter Nicola. Dann fließt Freibier, bis die Fässer leer sind. Das Fanta-Fass für die Kinder stechen Janne Lenski aus Neufrach und Fabian Walz aus Weildorf an, zwei junge Posaunenschüler der Juka Salem. Nach Showtänzen der Tanzgarde Weildorf bietet die Blaskapelle Peng aus Meßkirch ab 19.15 Uhr fetzige Blasmusik, bevor ab 22.30 Uhr die Rock- und Popband Karaboom mit einem Mix aus alten und neuen Hits für Stimmung sorgen möchte.</p> <h2>Alpenrock-Band Mountain Crew sorgt ab 21 Uhr für Stimmung</h2> <p>Am Samstag, 2. August, geht es auf dem Festgelände ab 17 Uhr weiter, der Eintritt beträgt 8 Euro. Zunächst spielt ab 18 Uhr die Stadtkapelle Markdorf, ab 21 Uhr gibt mit der Mountain Crew eine der bekanntesten Alpenrock-Bands ihr Debüt auf der Schlossseefest-Bühne. Mit ihren Hits „Expresso &amp; Tschianti“, „Ab auf die Piste“ oder „Marie“ möchte die Boyband aus Oberösterreich für Partyextase sorgen. Die Band rund um Sänger und Ex-“Mister Austria“ Philipp Rafetseder steht für Lederhosen-Rock ‚n‘ Roll. Einen Blick hinter die Kulissen und Treffen mit den fünf Musikern können fünf SÜDKURIER-Leserinnen und Leser plus Partner bei der Aktion „Meet &amp; Greet“ gewinnen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>SÜDKURIER verlost Treffen mit Band Mountain Crew</span><span>Als Medienpartner des Schlossseefests verlost der SÜDKURIER fünf Mal zwei VIP-Tickets mit Gratiseintritt am Samstag, 2. August, mit Backstage-Führung und „Meet &amp; Greet“ mit den Headlinern Mountain Crew. Start ist am Samstag um 19.30 Uhr mit einem Sektempfang am Infostand. Sie möchten gewinnen? Wählen Sie die Telefonnummer 01379-37050045 (50 Cent aus dem Festnetz der Telekom), nennen das Stichwort „Schlossseefest“ sowie Namen, Adresse und Telefonnummer. Die Gewinner werden benachrichtigt. Die Gewinnhotline ist am Samstag und Sonntag, 26. und 27. Juli, geöffnet.</span></label></div> <h2>Klangfeuerwerk wird gegen 22.45 Uhr gezündet</h2> <p>Im „Groove Garden“, der ehemaligen Newcomer-Bühne, findet ab 19.30 Uhr eine Mini-Disco statt. Eine Stunde später sind Partytänze mit der Tanzschule „Dance &amp; More“ angesagt, bevor ab 21 Uhr eine Party mit DJ-Sound steigt.</p> <p>Höhepunkt des Schlossseefests ist das große Klangfeuerwerk am Samstagabend: Es trägt dieses Jahr den Titel „Nothing Else Matters“. Gezündet wird das eigens für das Schlossseefest choreografierte Feuerwerk gegen 22.45 Uhr von Mc Pyro aus Vorarlberg.</p> <p>Den sonntäglichen Frühschoppen gestalten ab 11 Uhr die Original Stehgreifler vom Bodensee, es gibt einen Kinderflohmarkt und der Vergnügungspark hat bis 18 Uhr geöffnet. Am Montag, 4. August, lockt von 14 bis 17 Uhr ein großer Familiennachmittag: Im Vergnügungspark bieten viele Fahrgeschäfte ermäßigte Preise für Familien und Kinder an.</p> <h2>Sonderbusse auf fünf Linien ins weitere Umland</h2> <p>Am Samstag sind zahlreiche Sonderbusse auf fünf Linien unterwegs – mit Rückfahrten bis 2 Uhr nachts. So können auch Besucher aus Markdorf, Heiligenberg, Deggenhausertal, Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen das Auto zu Hause stehen lassen und mit dem Bus zum Schlossseefest fahren. Die einfache Fahrt kostet pauschal auf allen Linien für Erwachsene 3,50 Euro, Kinder bis zwölf Jahre zahlen 2 Euro. Im Stundentakt werden die Besucher ab 18 Uhr nach Salem und von 23 Uhr bis 2 Uhr wieder nach Hause gebracht. Ermäßigungen und andere Fahrausweise werden nicht berücksichtigt.</p> <p>Aus organisatorischen Gründen wird in diesem Jahr kein Pendelverkehr zwischen den Parkplätzen Schloss Salem und dem Bildungszentrum Salem angeboten. Wer mit dem Auto anreisen möchte, hat die Möglichkeit, die Parkplätze am Schloss Salem zu nutzen und von dort etwa 15 Minuten zum Festgelände zu laufen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Drei Tage Party und Musik: Schlossseefest soll wieder Magnet für tausende Besucher werden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 22 Jul 2025 20:09:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ein Garant der Jugendarbeit: David Raither schafft Raum für geselligen Zeitvertreib  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/heiligenberger-ferienlager-zum-27-mal-im-bregenzerwald-david-raither-macht-es-moeglich;art372476,12447128 ]]></link>      <description><![CDATA[  David Raither hat Ende der 1990er-Jahre eine Jugendgruppe im Ort etabliert und verbringt mit ihr zum 27. Mal ein Ferienlager im Bregenzerwald. Am 3. August geht‘s los, Kurzentschlossene können noch mitfahren.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          David Raither hat Ende der 1990er-Jahre eine Jugendgruppe im Ort etabliert und verbringt mit ihr zum 27. Mal ein Ferienlager im Bregenzerwald. Am 3. August geht‘s los, Kurzentschlossene können noch mitfahren.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        David Raither hat Ende der 1990er-Jahre eine Jugendgruppe im Ort etabliert und verbringt mit ihr zum 27. Mal ein Ferienlager im Bregenzerwald. Am 3. August geht‘s los, Kurzentschlossene können noch mitfahren.



        <p>Es hat fast historische Dimensionen: Zum 27. Mal bereits steuert die Jugendgruppe Heiligenberg um ihren Leiter David Raither in diesem Sommer ihr Ferienlager im Bregenzerwald an. Ende der 1990er-Jahre startete seine Jugendgruppe unter dem Dach der katholischen Kirche. 1999 fand die erste Lagerfreizeit statt. Als dann diese konfessionell-institutionelle Anbindung der Jugendarbeit in Zweifel gezogen wurde, sprang die politische Gemeinde als Träger ein. Sie hatte erkannt, dass Angebote für die junge Generation in der ländlich geprägten Region unverzichtbar sind. Eine Angliederung etwa an die Katholische junge Gemeinde (KjG) oder an den Bund der Deutschen Landjugend erübrigte sich.</p> <p>Seit 2012 hat die Gruppe, zunächst „Teestube“ genannt, ihren unangefochtenen Standort im Souterrain des Rathauses. Dort, in einem gemütlich eingerichteten großen Raum, finden sich jeden Freitag zwischen 19 und 22 Uhr Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis 16 Jahren in wechselnder Anzahl zum geselligen Zeitvertreib ein. Das Angebot ist offen, darauf legt David Raither im Gespräch Wert; jeder ist willkommen, unabhängig von Religion oder Geschlecht, auch Gäste aus benachbarten Gemeinden werden nicht abgewiesen. Es gibt keine förmliche Mitgliedschaft, jeder komme, ob und wann er wolle.</p> <h2>Geselligkeit im geschützten Raum</h2> <p>Allerdings gibt es einen harten Kern von Jugendlichen, die kaum einen Gruppenabend versäumen. Da wird dann der Kicker- oder Snookertisch belagert, Filme werden angeschaut, Partys gefeiert, Gesellschaftsspiele und einfach nur gegenseitiger Austausch werden gepflegt. Und manchmal ist auch Rat gefragt.</p> <p>Freilich gibt es einige Regeln, und wer der körperlichen Präsenz David Raithers begegnet, bezweifelt nicht, dass sie eingehalten werden. Alkohol, Nikotin und überhaupt Drogen aller Art sind Tabu, ebenso das anhaltende Daddeln am Handy. Der Jugendtreff soll auch ein geschützter Raum sein.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Ferienlager im Bregenzerwald</span><span>Das Ferienlager – dieses Jahr unter dem Motto „Alice im Wunderlager“ – findet von 3. bis 17. August in einem Selbstversorgerhaus in Krumbach im Bregenzerwald statt. Geboten werden zwei erlebnisreiche Wochen für Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 15 Jahren. Die Teilnahme kostet 345 Euro. Einige Plätze sind noch frei. Information und Anmeldung unter Telefon 07553/ 917654 oder per E-Mail an jugendgruppe.heiligenberg@gmail.com.</span></label></div> <h2>Raither will Erfahrungen aus seiner Kindheit weitergeben</h2> <p>Nach den Beweggründen für sein langjähriges Engagement in der Jugendarbeit gefragt, verweist der 49-jährige Raither auf seine Erfahrungen mit Jugendprojekten in der eigenen Kindheit, die ihn von den prägenden Einflüssen dieser Arbeit überzeugt hätten. „Davon möchte ich etwas zurückgeben, denn die heutigen Jugendlichen“, so betont er, „brauchen solche Erfahrungen mindestens so nötig frühere.“ Soziale Kompetenzen wie gegenseitige Rücksichtnahme und Konfliktfähigkeit seien zurückgegangen, wie er im langjährigen Rückblick beobachtet.</p> <p>Wandervogelromantik liegt ihm eher fern. Gemeinschaftserlebnisse seien unersetzlich, aber eben außerhalb der Sozialen Medien. Der Jugendtreff ist so auch ein erzieherischer Lernort, passives „Herumhängen“ soll vermieden werden, umgekehrt wird aber auch ein allzu eng getakteter Ablauf der Abende nicht angestrebt. Vieles soll aus der Initiative der Kinder und Jugendlichen erwachsen.</p> <p>David Raither, in Neufrach wohnhaft und im Hauptberuf Fahrdienstleiter am Salemer Bahnhof, hat seine pädagogischen Kompetenzen im Rahmen von Weiterbildungen immer wieder gesichert. Für seine Arbeit erhält er von der Gemeinde eine überschaubare Aufwandsentschädigung. Unterstützt wird er von weiteren Jugendleitern, etwa Emma Büttrich, die von ihrem Wohnort in Böblingen fast wöchentlich nach Heiligenberg pilgert.</p> <h2>Zwei spannende Ferienwochen im Bregenzerwald</h2> <p>Fixpunkt im Jahreskalender der Jugendgruppe ist das Ferienlager. Als bestens geeigneter Standort dafür hat sich seit Jahren ein Selbstversorgerhaus in Krumbach im Bregenzerwald erwiesen. Vom 3. bis 17. August werden etwa 30 Jugendliche mit ihren Betreuern dorthin aufbrechen und bei Geländespielen, Wanderungen, Aktionen am nahen Bachlauf und vielen anderen spannenden Erlebnissen zwei Ferienwochen verbringen. Die Selbstversorger-Eigenschaft der Unterkunft wird zwanglos auch zu Diensten für die Lagergemeinschaft führen. „Nach diesen Wochen“, so hätten es ihm Eltern berichtet, „waren einige Jugendliche auf die Idee gekommen, sich auch zu Hause um die Spülmaschine zu kümmern.“</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Jugendliche Verein "Gesellschaftliches Engagement" thema-gesellschaft-familie thema-heimat-verein thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Ein Garant der Jugendarbeit: David Raither schafft Raum für geselligen Zeitvertreib]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 22 Jul 2025 05:08:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Feuerwehr erreicht ihr Übungsziel  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/feuerwehr-erreicht-ihr-uebungsziel;art372476,12446123 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Jahreshauptübung in Heiligenberg lag ein kompliziertes Szenario zugrunde. Der Einsatzleiter ist mit dem Ergebnis zufrieden  ]]></description>
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          Der Jahreshauptübung in Heiligenberg lag ein kompliziertes Szenario zugrunde. Der Einsatzleiter ist mit dem Ergebnis zufrieden<br>
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        Der Jahreshauptübung in Heiligenberg lag ein kompliziertes Szenario zugrunde. Der Einsatzleiter ist mit dem Ergebnis zufrieden



        <p>Heiligenberg Das landwirtschaftliche Anwesen Müller in Echbeck ist von einem Blitz getroffen worden, der ein großes Stallgebäude mit Technikraum in Vollbrand gesetzt hat: Mit diesem Szenario startete die Freiwillige Feuerwehr Heiligenberg in ihre Hauptübung. Anwohnern war es bereits gelungen, die Kühe ins Freie zu bringen, aber Menschen, unter ihnen Kinder, befanden sich noch im Gebäude. Zugleich kollidierte auf der Zufahrtsstraße ein mit dem Auto zu Hilfe eilender Nachbar mit einem Traktor. Auch aus dem Autowrack waren Insassen zu retten.</p> <p>Die alarmierten Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und kümmerten sich zunächst um die Personenrettung. Unter Einsatz von Atemschutzgerät stießen mehrere Wehrleute ins Gebäude vor und brachten zwei mittelschwer Verletzte heraus, die den bereits wartenden Kräften des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Heiligenberg zur weiteren Versorgung übergeben wurden. Die Brandbekämpfung gestaltete sich schwierig, da vor Ort nicht ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand. Schnell angeforderte Tankfahrzeuge halfen im Pendelverkehr, den Mangel zu beheben, wobei ein fünf Kubikmeter fassender Faltbehälter als Zwischenreservoir diente. Inzwischen war der Löschaufbau abgeschlossen.</p> <p>Bei dem havarierten Auto kam unterdessen zunächst Spreiz- und Zangenwerkzeug zum Einsatz, um die Unfallopfer im Inneren bergen zu können. Auch hier arbeiteten die DRK-Kräfte mit den Wehrleuten Hand in Hand. Für nachrückende Fahrzeuge war ein Bereitstellungsraum beim Gasthof Ursprung eingerichtet. Etwa 65 Einsatzkräfte waren vor Ort, inklusive einer Abordnung der Jugendfeuerwehr. Zur Übung gehörte ein Fazit. Die Führungsgruppe Salem hatte dieses per Einsatzplan und -tagebuch am Flipchart vorbereitet. Dagobert Heß als Vize-Kreisbrandmeister und Einsatzleiter lobte das ruhige und zugleich zielführende Vorgehen. Abgesehen von Kleinigkeiten sei das Übungsziel erreicht worden, was Bürgermeister Denis Lehmann zufrieden registrierte.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Rettungswesen Unfall Katastrophenschutz]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Feuerwehr erreicht ihr Übungsziel]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 20 Jul 2025 21:46:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Marie-Curie-Schule feiert Abschlüsse  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/marie-curie-schule-feiert-abschluesse-25-07-25;art372495,12445081 ]]></link>      <description><![CDATA[  Berufsorientierung<br /> von Anfang an Bestandene Prüfungen<br /> für Abitur und Kolleg Nele Sorg schließt Abi<br /> mit Traumnote 1,0 ab  ]]></description>
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          Berufsorientierung<br /> von Anfang an Bestandene Prüfungen<br /> für Abitur und Kolleg Nele Sorg schließt Abi<br /> mit Traumnote 1,0 ab<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Berufsorientierung<br /> von Anfang an Bestandene Prüfungen<br /> für Abitur und Kolleg Nele Sorg schließt Abi<br /> mit Traumnote 1,0 ab



        <p>Unter funkelnden Lichtern, festlicher Musik und mit großer Emotion feierten die Abiturientinnen und Abiturienten der Marie Curie Schule in der Alfons-Schmidmeister-Halle im Deggenhausertal ihren Abschluss. Die Feier endete mit einem hoffnungsvollen Blick in die Zukunft, teilt die Marie-Curie-Schule mit.</p> <p>Aber nicht nur die Abiturienten, auch die Absolventen am zweijährigen Berufskolleg für biologisch-technische Assistenten hatten allen Grund zum Feiern. Die Schule machte Fotos und listete in einem Pressetext die Namen der Absolventinnen und Absolventen auf.</p> <p>Die Schule steht in Trägerschaft des Bodenseekreises. Das berufliche Gymnasium bietet Abschlüsse am Technischen Gymnasium mit den Profilen Mechatronik sowie Technik und Management; am Biotechnologischen Gymnasium, sowie am Gesundheits- und Sozialwissenschaftlichen Gymnasium mit den Profilen Soziales und Gesundheit. Die Jahrgangsbeste beim Abi ist Nele Sorg mit einem Durchschnitt und der Traumnote von 1,0.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Marie-Curie-Schule feiert Abschlüsse]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 16 Jul 2025 11:24:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Abschied nach 29 Jahren: Karin Hiestand geht in den Ruhestand  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/abschied-nach-29-jahren-karin-hiestand-geht-in-den-ruhestand;art372491,12441132 ]]></link>      <description><![CDATA[  Eine Schule für alle und eine Chance für jeden: Die scheidende Rektorin der Gemeinschaftsschule, Karin Hiestand, blickt auf Zeiten des Umbruchs zurück. Sie erinnert sich an Euphorie, aber auch menschliche Dramen.  ]]></description>
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          Eine Schule für alle und eine Chance für jeden: Die scheidende Rektorin der Gemeinschaftsschule, Karin Hiestand, blickt auf Zeiten des Umbruchs zurück. Sie erinnert sich an Euphorie, aber auch menschliche Dramen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Eine Schule für alle und eine Chance für jeden: Die scheidende Rektorin der Gemeinschaftsschule, Karin Hiestand, blickt auf Zeiten des Umbruchs zurück. Sie erinnert sich an Euphorie, aber auch menschliche Dramen.



        <p>Dass sie einmal Schulleiterin sein würde, war zu Beginn ihrer Laufbahn in einer eher ländlichen Region noch nicht abzusehen. „Wenn man vom Höchsten kam, hatte man nicht viele Möglichkeiten, eine weiterführende Schule zu besuchen“, erzählt <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/jetzt-ist-es-offiziell-karin-hiestand-ist-schulleiterin-der-gemeinschaftsschule;art372491,11394425" target="_blank" title="Jetzt ist es offiziell! Karin Hiestand ist Schulleiterin der Gemeinschaftsschule">Karin Hiestand</a>, die zum Schuljahresende als Rektorin der Gemeinschaftsschule verabschiedet wird. Mit einem sehr guten Hauptschulabschluss sei sie auf die zweijährige Berufsfachschule gewechselt, um im Anschluss in Weingarten Lehramt zu studieren. „Ich habe den klassischen Weg gemacht, den die Hauptschüler hier oft machten“, betont die 63-Jährige. Das sei auch ihr Antrieb gewesen: Wer den Willen habe, sollte die bestmögliche Chance erhalten, seinen Weg zu finden und weiterzukommen.</p> <h2>Von der Hauptschülerin zur Rektorin</h2> <p>Für Hiestand ging es nach dem Referendariat zunächst nach Sindelfingen. Als „Seekind“ zog es sie bald zurück in die Heimat, doch dies gestaltete sich als nicht so einfach. „Ich war in dem Bezirk festgetackert, daher habe ich mich am Seminar Meckenbeuren für die Lehrerausbildung beworben“, blickt sie zurück. Im Zuge dessen wurde sie nach Sipplingen versetzt, wo sie parallel unterrichtete. „Das war so eine kleine, schnuckelige Schule, dass es fast ein bisschen langweilig war“, verrät sie schmunzelnd. 1996 sei ihr Wunsch nach einer größeren Schule durch den Wechsel ans Bildungszentrum Salem erfüllt worden. Nach zehn Jahren als Ausbildungslehrerin habe sie 2004 die Konrektorenstelle an der Hauptschule erhalten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Karin Hiestand lebt mit ihrer Frau im Teilort Beuren. Die 63-Jährige verbringt ihre Freizeit gern mit der Familie, zu der auch ihre zwei Stiefkinder und zwei Stiefenkel gehören. Neben Tennis und Fahrradfahren zählt sie das Gärtnern zu ihren Hobbys. „Ich habe angefangen zu backen und Kräuter zu ziehen“, berichtet sie. Im Ruhestand möchte sie gern Hochbeete anlegen.</span></label></div> <p>Somit war Hiestand sowohl als Kollegin als auch als stellvertretende Schulleiterin mittendrin, als 2014 der Gemeinderat die Abschaffung der Realschule zugunsten des Aufbaus einer Gemeinschaftsschule beschloss. „Das war eine euphorische Zeit“, erinnert sie sich an den Aufbau der neuen Schulart, der sehr anstrengend, aber auch sehr sinnstiftend gewesen sei. Wie es ihrem Ideal entsprach, habe man somit eine Schule für alle geschaffen, die auch Spätzündern eine echte Bildungschance gebe. „Das war eine mutige Reform und kein Pflästerle, um die Hauptschule zu retten“, ist die 63-Jährige auch im Rückblick überzeugt.</p> <h2>„Das war ein schwieriger Prozess“</h2> <p>Die andere Seite der Medaille sei jedoch das Auslaufen der Realschule gewesen. Zwar sei zunächst eine gemeinsame Konzeption der Real-, Haupt- und Werkrealschule für die neue Gemeinschaftsschule geplant gewesen, doch die Wunschvorstellungen seien zunehmend auseinandergegangen. „Das war ein wahnsinnig schwieriger Prozess und je länger er gedauert hat, desto mehr ging es auseinander“, berichtet Hiestand. Für die Realschulkollegen bedeutete das entweder, mit dem Hauptschulteam an die Gemeinschaftsschule zu wechseln oder die Schule zu verlassen. „Das waren menschlich echt Dramen und hat mich als harmoniebedürftige Person belastet“, gibt die nun scheidende Schulleiterin zu.</p> <p>Neben diesem großen Umbruch hat Hiestand viele kleinere Veränderungen beobachtet. Statt Blaumatrizen abzuziehen, habe man technisch nun ganz andere Möglichkeiten, was jedoch ebenso Risiken berge. „Ich sehe das auch im Kontext der Neuen Medien. Die Konzentration und das Durchbeißen-Müssen haben nachgelassen.“ Auch wenn jede Zeit ihre Herausforderungen habe, seien die Probleme der Schüler komplexer geworden und Eltern trotz Wohlwollens schneller in einer Verteidigungsposition. „Es ist schwieriger geworden, gewisse Regeln aufzustellen“, wünscht die 63-Jährige sich beispielsweise zum Thema Handys einen konkreten rechtlichen Rahmen.</p> <h2>Schwere Krankheit als Einschnitt</h2> <p>Aufgrund ihres Alters wäre Hiestand, die nach einem Jahr kommissarischer Leitung 2022 Schulleiterin wurde, noch eine Weile an der Schule geblieben. Ihre Brustkrebsdiagnose im November 2023 durchkreuzte jedoch alle Pläne. „Wenn man so plötzlich aus den Vollen rauskatapultiert wird, ist das ein Prozess, das zu akzeptieren“, gesteht die Rektorin. Geholfen habe ihr dabei ihre Frau, die alles mit begleitet habe, aber auch der Kontakt zur Schule, der nie abgerissen sei. „Rebecca Wohlwender ist sofort eingesprungen und hat mich ersetzt“, sagt sie über ihre Kollegin, die ursprünglich aus familiären Gründen nicht in die Schulleitung wollte. Jeden Freitag habe Wohlwender sie per Sprachnachrichten auf dem Laufenden gehalten.</p> <h2>Nachfolge für Hiestand ist geregelt</h2> <p>Nach der Reha im vergangenen Sommer ist Hiestand mit wenigen Stunden ins neue Schuljahr gestartet und mittlerweile nahezu wieder in Vollzeit im Einsatz. „Ich habe mir Gedanken gemacht, ob ich dieses letzte Schuljahr noch mache“, offenbart sie. Noch sei die Behandlung nicht ganz abgeschlossen, doch die Schulleiterin ist optimistisch, die Krankheit überstanden zu haben. Mit ihren Kräften muss sie noch haushalten, daher teilt sie sich die Schulleitungsaufgaben mit ihrem Team. Da Wohlwender mit größter Wahrscheinlichkeit ihre Nachfolgerin wird, kann Hiestand beruhigt abgeben. „Sie hat einiges auf den Weg gebracht und zukunftsorientiert vorangetrieben“, sagt sie über die junge Kollegin.</p> <p>Diese ist jedoch nicht allein. Inzwischen ist die lange vakante Konrektorenstelle mit Carolin Haltebourg besetzt, die damals als Konrektorin der Realschule Salem verlassen musste. Rektorin war zu jener Zeit Tania Hastings, die nun als Schulrätin für ihre alte Wirkungsstätte zuständig ist. „Der Kreis schließt sich“, meint Hiestand zufrieden. „Die Menschen, die damals gehen mussten, kommen an die Schule zurück“, freut sie sich über ein gutes Ende und ist sicher: „Meine Verbundenheit zur Schule wird lange bleiben.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Abschied nach 29 Jahren: Karin Hiestand geht in den Ruhestand]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 12 Jul 2025 05:02:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mannschaft „Open Air, unten Sie“ holt den Sieg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/mannschaft-open-air-unten-sie-holt-den-sieg;art372476,12437900 ]]></link>      <description><![CDATA[  Starkes Teilnehmerfeld beim Vereinswanderpokalturnier. 22 Mannschaften haben an der 46. Auflage teilgenommen  ]]></description>
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          Starkes Teilnehmerfeld beim Vereinswanderpokalturnier. 22 Mannschaften haben an der 46. Auflage teilgenommen<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Starkes Teilnehmerfeld beim Vereinswanderpokalturnier. 22 Mannschaften haben an der 46. Auflage teilgenommen



        <p><strong>Heiligenberg</strong> Nach der mit einigen Meistertiteln gekrönten Fußballsaison des Sportvereins SV Heiligenberg bildet das Vereinswanderpokalturnier der Gemeinde stets den sportlichen und geselligen Höhepunkt der Spielzeit. Demnach wurde zum 46. Mal der Wanderpokal ausgeschrieben. 22 Freizeitmannschaften fanden sich auf dem Sportgelände an der Betenbrunner Straße zum Wettstreit ein, unter ihnen auch drei Jugendmannschaften. Das sorgte für einen vollen Spielplan bei diesem Turnier.</p> <p>Nach dem Finale gegen den Musikverein Wintersulgen am vergangenen Samstag konnte das Team mit dem etwas dubiosen Namen „Open Air, unten Sie“ die Trophäe entgegennehmen. Vereinspatron Claudius Graf und Bürgermeister Denis Lehmann lobten zum Abschluss den Einsatz der vielen Vereinsmitglieder und örtlichen Firmen, ohne deren Engagement ein derartiges Ereignis nicht gelingen kann. „Da zeigt sich“, so der Bürgermeister, „das Vereinsleben in voller Blüte.“ (fer)</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Verein Sportsponsoring Fußball]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Heiligenberg]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mannschaft „Open Air, unten Sie“ holt den Sieg]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 11 Jul 2025 14:48:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bernhard Schupp nach 31 Jahren als Schuldekan verabschiedet – Nachfolgerin startet im September  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/bernhard-schupp-nach-31-jahren-als-schuldekan-verabschiedet-nachfolgerin-startet-im-september;art372486,12437311 ]]></link>      <description><![CDATA[  In einer Feierstunde im Droste-Hülshoff-Gymnasium ist der langjährige Religionspädagoge verabschiedet worden. Theologe Christoph Schneider-Harpprecht appellierte daran, die Friedensbildung nicht zu vernachlässigen.  ]]></description>
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          In einer Feierstunde im Droste-Hülshoff-Gymnasium ist der langjährige Religionspädagoge verabschiedet worden. Theologe Christoph Schneider-Harpprecht appellierte daran, die Friedensbildung nicht zu vernachlässigen.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/bernhard-schupp-nach-31-jahren-als-schuldekan-verabschiedet-nachfolgerin-startet-im-september;art372486,12437311]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        In einer Feierstunde im Droste-Hülshoff-Gymnasium ist der langjährige Religionspädagoge verabschiedet worden. Theologe Christoph Schneider-Harpprecht appellierte daran, die Friedensbildung nicht zu vernachlässigen.



        <p>Er hat nie viel Aufhebens von seiner Arbeit gemacht und suchte nie das Licht der Öffentlichkeit. Doch im Hintergrund hat sich Bernhard Schupp als Schuldekan der Evangelischen Landeskirche Baden 31 Jahre viel Respekt erarbeitet, wichtige Akzente gesetzt und dem Religionsunterricht der Kollegen den Rücken gestärkt. Dies wurde aus allen Beiträgen zu seinem Wirken deutlich, die seine Verabschiedung in der Seminarkapelle des Meersburger Droste-Hülshoff-Gymnasium begleiteten.</p> <p>Dass sie möglichst kurz ausfielen, hatte sich Schupp explizit gewünscht. Stattdessen bat er um eine Rede von Christoph Schneider-Harpprecht, dem langjährigen Bildungsreferenten der Badischen Landeskirche, als „Impuls für die Friedenspädagogik“. Auch der Theologe schaffte es, dieses brisante Thema in der gebotenen Zeit in einem historischen Parforceritt von Augustinus über Erasmus und Kant in die Gegenwart von den wichtigsten Seiten zu beleuchten.</p> <p>Gerade in einer zunehmend „auf Verteidigung und Aufrüstung gebürsteten Gesellschaft“ (Schneider-Harpprecht) gelte es an die pazifistische Tradition der Friedensbildung zu erinnern. „Wie das im Einzelnen gehen kann, wissen die Pädagogen am besten“, kürzte Christoph Schneider-Harpprecht seine zwischendurch akademische Rede am Ende pragmatisch ab.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Wo bleibt die Friedensbildung?</span><span><strong>Als „Impuls für die Friedenspädagogik“</strong> war die Rede des Theologen Christoph Schneider-Harpprecht gedacht. Der Theologe erörterte dabei, welche Rolle die Friedensbildung im Religionsunterricht vor dem Hintergrund des humanistischen Ethos des Christentums spiele. Auf Initiative der Kirchen sei im Kultusministerium 2015 eine Servicestelle zu diesem Thema eingerichtet worden.<br /> <strong>Was macht denn Friedensbildung aus</strong>, fragte Schneider-Harpprecht. Zunächst ziele sie als „politische Bildung“ auf gesellschaftliche Teilhabe und demokratisches Miteinander, die in Lernprozessen gefördert werden. Im Fokus stehe dabei der Umgang mit gesellschaftlichen Konflikten und deren gewaltfreie Lösung.<br /> <strong>Mit der Widersprüchlichkeit</strong> im Umgang mit Gewalt und Krieg in der Gesellschaft konfrontiert sei, wer in der Schule friedenspädagogisch arbeiten wolle. „Wir hören, dass unser Land kriegstüchtig werden muss“, zitierte Schneider-Harpprecht, „dass durch Abschreckung durch Waffen und Aufrüstung der Frieden gesichert werden kann.“ Die Botschaft der Gewaltlosigkeit, wie Jesus sie vertreten habe, werde als „naiv und gefährlich“ abgelehnt. Friedensbildung in der Schule fuße jedoch auf dem Grundsatz des Beutelsbacher Konsenses: An den Schulen solle kontrovers diskutiert werden, was in der Gesellschaft kontrovers sei. Die Schüler sollten sich ein freies Urteil bilden, Indoktrination verbiete sich.<br /> <strong>Dem altrömischen „Si vis pacem para bellum“</strong> („Wenn du den Frieden willst, bereite den Krieg vor“) stellte der Theologe das „Si vis pacem para pacem“ (“Wenn du den Frieden willst, bereite den Frieden vor.“) entgegen, wie es im christlichen Humanismus und im Buddhismus gelte. Die Bundeswehr vertrete inzwischen im Unterricht den ersten Grundsatz, erklärte er und fragte, wo denn der zweite Grundsatz seinen Platz habe. Dies dürfe nicht nur der Religionsunterricht sein, sondern müsse auch in andere Fächer hineinwirken.</span></label></div> <h2>Amtseinsetzung für Nachfolgerin</h2> <p>So blieb auch noch etwas Zeit für Stefanie Jürgens, um die beiden Protagonisten am Flügel mit heiteren musikalischen Arrangements zu erfreuen. Denn auf die Verabschiedung von Bernhard Schupp folgte auf dem Fuß die Einsetzung von Christina von Langsdorff als Nachfolgerin und neue Schudekanin. So viel Effizienz muss sein. Andreas Obenauer, Leiter der Abteilung Lehrerbildung bei der Evangelischen Landeskirche Baden, reichte zunächst die Entlassungsurkunde zur Unterschrift an Bernhard Schupp, um dann den nahtlosen Übergang zu Christina von Langsdorff kirchenamtlich zu besiegeln.</p> <p>Schupp habe nach 31 Jahren mit weitem Abstand zu den dienstältesten Schuldekane der Landeskirche gehört, betonte Andreas Obenauer. So sei seine Arbeit von viel Erfahrung und Detailkenntnis geprägt gewesen. Doch habe er den Kollegen „nie gezeigt, wie es zu gehen hat“, sagte Obenauer. „Du hast genau das Gegenteil getan.“ Er sei ihnen stets unterstützend zur Seite gestanden, und wenn es einmal hitzig geworden sei, habe er ruhig, respektvoll und mit klaren Worten geholfen, „wieder auf Kurs zu kommen.“</p> <h2>Die Aufgaben eines Schuldekans</h2> <p>Zu den Aufgaben der Schuldekane gehört „die Sicherung der Qualität kirchlicher Bildungsarbeit, insbesondere die Versorgung des Religionsunterrichts“. Die Schuldekane besuchen und beraten Lehrkräfte in religionspädagogischen Fragen und bieten Fortbildungen an. In Zusammenarbeit mit dem Dekanatsteam und dem Bezirkskirchenrat übernehmen Schuldekane Leitungsaufgaben im Kirchenbezirk.</p> <p>Dass Bernhard Schupp dies in vorbildlicher Weise getan habe, betonte einmal mehr Dekanin Regine Klusmann. Schupp habe nicht nur Pfarrerinnen und Pfarrer des Bezirks in vorbildlicher Weise begleitet, erklärte die Dekanin. „Du hast uns im Kirchenbezirk so manche Kohlen aus dem Feuer geholt.“ Sie danke ihm für die Kollegialität, die Loyalität und das offene Ohr für alle Anliegen. Dass er die gemeinsame Arbeit 13 Jahre ausgehalten habe, versuche sie mit einem „Honig-Abonnement“ aus der eigenen Imkerei auszugleichen, sagte Regine Klusmann. Mit Blumen bedankte sie sich bei Dorette Schupp, die die religionspädagogische Medienstelle auf „stets freundliche Art“ betreute.</p> <p>Sie freue sich auch, sagte die Dekanin, dass sich Christina von Langsdorff als Nachfolgerin dieser Herausforderung angenommen habe. „Es hätte nicht besser sein können“, betonte Klusmann: „Ich schätze Sie sehr in Ihrer ruhigen und bedächtigen Art und mit Ihren sachlichen und klaren Statements.“</p> <p>Als stellvertretender Dekan zollte Tibor Nagy dem scheidenden Religionspädagogen großen Respekt und überreichte ihm zum Abschied ein Kunstgemälde als Platzhalter für ein Werk des christlichen Malers Roland Peter Litzenburger (1917-1987), das Schupp sich noch aussuchen dürfe. Zum Abschluss lud Nagy noch zum gemeinsamen Lied „Ich verlass dich nicht“ mit einem Chor von Kolleginnen und Kollegen ein.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Bernhard Schupp nach 31 Jahren als Schuldekan verabschiedet – Nachfolgerin startet im September]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 05:05:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wieder eine Post-Agentur im Ort  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/wieder-eine-post-agentur-im-ort;art372476,12432967 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Dorfladen von Carolin Ast erweitert sein Angebot. Seit April gibt es auch an zwei Tagen warme Mittagssnacks  ]]></description>
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          Der Dorfladen von Carolin Ast erweitert sein Angebot. Seit April gibt es auch an zwei Tagen warme Mittagssnacks<br>
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        Der Dorfladen von Carolin Ast erweitert sein Angebot. Seit April gibt es auch an zwei Tagen warme Mittagssnacks



        <p><strong>Heiligenberg</strong> Nachdem Marga Schmieder Ende April ihr Geschäft in Wintersulgen geschlossen hatte, mussten Postkunden in Heiligenberg nach Altheim, Illmensee oder Salem ausweichen. Dieser unbefriedigende Zustand hat nun ein Ende. Seit 1. Juli wartet der Dorfladen an der Fürstenbergstraße zusätzlich mit einer Post- und Paketstation auf. Nach dem Ende in Wintersulgen hatte sich die DHL-Paket-GmbH an das Rathaus gewandt, um Tipps für einen neuen Standort zu bekommen, wie Bürgermeister Denis Lehmann im Gespräch wissen ließ. Auch viele Stimmen im Hintergrund hätten darauf gedrängt, dass ein Ersatz gefunden werden müsse.</p> <p>Bürgermeister und auch der Gemeinderat hielten „einLaden“ für den unüberbietbar besten Standort und brachten die DHL mit Carolin Ast als Laden-Geschäftsführerin zusammen. Aus Lehmanns Sicht wurde dann wohl eine vertragliche Lösung gefunden, die den Interessen beider Parteien gerecht wurde. Für das zukünftige Gelingen sieht der Bürgermeister wieder einmal das bürgerschaftliche Engagement maßgeblich, das sich ja schon bei der Begründung des Ladens eindrucksvoll bewiesen habe. „Die Bürger werden es zu schätzen wissen und unterstützen“, dass man wieder eine Poststation im Dorf habe etablieren können, hofft Lehmann.</p> <p>Inzwischen haben die Mitarbeiter des Ladens eine Einführung in die Abwicklung der Postgeschäfte bekommen. Carolin Ast freut sich über die Erweiterung ihres Portfolios, denn „wer sein Paket bei uns einliefert oder ein Einschreiben aufgibt, der kann dann hier nebenher auch noch seine Tageseinkäufe erledigen“, so ihre Erwartung.</p> <p>Ohnehin fährt Ast die Strategie der vorsichtigen Erweiterung des Angebotes. Seit April schon gibt es im Bistro des Ladens jeden Dienstag und Donnerstag einen warmen Mittagssnack, auch hausgemachter Kuchen wartet auf Genießer. Neben dem Bistro, dem Sparkassenschalter und dem Lotto-Terminal ergänzt nun die Poststation das Ladenangebot.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Dienstleistungen Betriebsauflösung]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Wieder eine Post-Agentur im Ort]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 02 Jul 2025 12:42:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Strandbad oder Freibad: Wo bietet das Wasser die größte Abkühlung?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/strandbad-oder-freibad-wo-bietet-das-wasser-um-den-bodensee-die-groesste-abkuehlung;art410936,12429066 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auch der Bodensee entwickelt sich bei den Temperaturen eher zur wohligen Badewanne. Ob das in den Freibädern anders ist? Der SÜDKURIER hat sich auf die Suche nach dem kühlsten Becken begeben.  ]]></description>
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          Auch der Bodensee entwickelt sich bei den Temperaturen eher zur wohligen Badewanne. Ob das in den Freibädern anders ist? Der SÜDKURIER hat sich auf die Suche nach dem kühlsten Becken begeben.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/strandbad-oder-freibad-wo-bietet-das-wasser-um-den-bodensee-die-groesste-abkuehlung;art410936,12429066]]></guid>
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        Auch der Bodensee entwickelt sich bei den Temperaturen eher zur wohligen Badewanne. Ob das in den Freibädern anders ist? Der SÜDKURIER hat sich auf die Suche nach dem kühlsten Becken begeben.



        <p>Am Nachmittag ins Freibad oder in den See? Die Frage stellen sich gerade bei Hitze viele. Die einen bevorzugen ein gechlortes Schwimmbecken, die anderen das natürliche Wasser. Doch wo ist die ersehnte Abkühlung bei den hohen Temperaturen größer?</p> <p>Normalerweise ist der Bodensee im Sommer eine willkommene Abkühlung. In den vergangenen Tagen steigt jedoch auch hier die <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/wie-warm-ist-der-bodensee-aktuelle-wassertemperatur-in-konstanz-und-mehr;art417930,11220227" title="Immer aktuell: So warm ist das Wasser im Bodensee">Wassertemperatur</a> vielerorts über die 25-Grad-Marke – also eher lauwarm als erfrischend. Dann vielleicht doch lieber ins Freibad?</p> <h2>Meist kein Unterschied zwischen See und Becken</h2> <p>Im Frei- und Seebad Fischbach gibt es beides: ein Schwimmbecken und einen Zugang zum See. Hier kommen also alle auf ihre Kosten. Doch auch hier gibt es nicht die große Abkühlung. Das Schwimmbecken zeigt laut Internetseite der Bäderverwaltung ebenso 25 Grad an – gleich warm wie der See also.</p> <p>Es gibt noch mehr Strandbäder, die zusätzlich zum See über ein Schwimmbecken verfügen. In Langenargen messen See und Becken laut Website des Dienstleisters PVM dieselbe Temperatur: 26 Grad. Einzig allein in Nonnenhorn ist das Becken mit 24 Grad zwei Grad kühler als der See. Geht es noch kühler?</p> <h2>Geheimtipp Bodenseehinterland oder Hallenbad?</h2> <p>Im Wellenfreibad Ailingen sorgen die künstlichen Wellen für Abwechslung – aber auch für große Abkühlung? Leider nicht. Auch hier ist das gechlorte Wasser 27 Grad warm. Und selbst im höher gelegenen Bodenseehinterland sieht es ähnlich aus. Sowohl im Höhenfreibad Heiligenberg als auch im Naturerlebnisbad Leustetten misst das Wasser 25 Grad.</p> <p>Bleibt nur noch die Hoffnung, dass die Hallenbäder eventuell ein Geheimtipp bei der Hitze sein können. Das Sportbad Friedrichshafen bringt es auf 27 Grad und das Aquastaad in Immenstaad sogar auf 28 Grad. Von wirklicher Abkühlung kann also auch hier keine Rede sein.</p> <p>Egal ob Freibad, Strandbad, See oder Hallenbad – die Wassertemperaturen rund um den Bodensee bewegen sich aktuell meist zwischen 25 und 27 Grad. Das ist ideal zum Planschen, aber nicht zum Runterkühlen. Immerhin: Die Auswahl ist groß – und wer wirklich abkühlen will, findet zumindest unter der kalten Dusche oder dem Gartenschlauch eine letzte Rettung.</p> <p><em>Die Werte stammen vom 1. Juli.</em></p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Strandbad oder Freibad: Wo bietet das Wasser die größte Abkühlung?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 05:33:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sommerfest Musikverein Wintersulgen e.V.: Flotte Blasmusik in schöner Atmosphäre  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/sommerfest-musikverein-wintersulgen-ev-flotte-blasmusik-in-schoener-atmosphaere;art372476,12424556 ]]></link>      <description><![CDATA[    ]]></description>
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          <br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/sommerfest-musikverein-wintersulgen-ev-flotte-blasmusik-in-schoener-atmosphaere;art372476,12424556]]></guid>
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        <div class="koll"> <p><strong>Heiligenberg</strong> Über das kommenden Wochenende, Sonntag und Montag, 29. und 30. Juni, lädt der Musikverein Wintersulgen wieder zu seinem alljährlichen Sommerfest auf den Festplatz beim örtlichen Dorfgemeindehaus ein. Traditionell wird der Musikverein dabei nicht selber musikalisch aktiv, sondern seine Mitglieder kümmern sich um die umfangreiche Vorbereitung des Festes und um die Versorgung der Gäste mit Speis und Trank.</p> <p>Den musikalischen Part übernehmen befreundete Formationen aus benachbarten Musikvereinen, dieses Mal aus Lippertsreute, Altheim-Frickingen, Deggenhausen-Lellwangen und Roggenbeuren. Diese Rollenverteilung beruht auf Gegenseitigkeit, denn der Musikverein Wintersulgen tritt seinerseits gerne bei den Musikveranstaltungen der Nachbargruppierungen auf, so dass sich Fragen der Honorierung jeweils erübrigen.</p> <p>Neben dem fröhlichen Treiben auf dem Festplatz möchte der Musikverein das Fest auch nutzen, um auf eine bedeutende Stellenvakanz aufmerksam zu machen. Nachdem Christian Bollin vor etwa einem halben Jahr aufgrund beruflicher Veränderungen nach acht Amtsjahren den Dirigentenstab niedergelegt hatte, ist das Leitungspult verwaist. Zwar ist Felix Lorenz als Zweiter Dirigent immer wieder gerne in die Bresche gesprungen, aber man strebt, wie Vereinsvorstand Martin Stöckler im Gespräch zum Ausdruck bringt, eine dauerhafte Lösung an. Und die ist nicht leicht zu finden, denn die Anforderungen sind hoch.</p> <p>Erstens zeitlich: Der Musikverein bestreitet rund 15 reguläre Aufritte im Jahr. Dazu kommen regelmäßige Einsätze bei offiziellen oder kirchlichen Anlässen, denn der Verein ist so etwas wie das zentrale Großensemble des gesamtgemeindlichen Musiklebens. Nicht mitgezählt sind auch die Auftritte in der Fasnet, also bei den Bunten Abenden und – bei Wind und Wetter – den Straßenumzügen. Wöchentlich wird geprobt. „Wir sind kein Kleckerlesbetrieb“, so Stöckler, sondern ganzjährig stark gefordert, was sich freilich dank der „coolen Gemeinschaft“ der rund 45 Musikerinnen und Musiker „bestens aushalten lässt“.</p> <p>Zweitens musikalisch: Der Musikverein sieht sich keineswegs auf das Standardrepertoire der Märsche, Polkas und Walzer festgelegt, sondern möchte auch moderne und konzertante Bläser-Werke, bekannte Hits aus den aktuellen Charts und sogar Evergreens aus der Bigband-Literatur in seine Programme heben. Auch die bisher erfolgreiche Nachwuchsarbeit gemeinsam mit den Vereinen Frickingen und Altheim soll weiter gepflegt werden. Allen Beteiligten, besonders aber dem Dirigenten, verlangt dieser Anspruch großes musikalisches Können und die Bereitschaft zur ständigen Weiterentwicklung ab. Die beiden bisher durchgeführten Probedirigate führten nicht zum Erfolg. Vielleicht kommt ja aus dem Kreis der Festbesucher am Wochenende ein entscheidender Tipp. Näheres zu Verein und Bewerbersuche im Internet unter<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> <a href="http://www.musikverein-wintersulgen.de" title="http://www.musikverein-wintersulgen.de" rel="noopener sponsored">http://www.musikverein-wintersulgen.de</a></p> <p></p> <h2>Das Programm:</h2> <p></p> <ul> <li><strong>Sonntag, 29. Juni</strong></li> </ul> <p>10 Uhr: Festgottesdienst<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> 11 Uhr: Frühschoppen mit der Musikkapelle „Harmonie“ Lippertsreute<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> 12 bis 14 Uhr: Instrumentenvorstellung im Gemeindesaal<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> 13.45 Uhr: Jugendkapelle Altheim – Frickingen – Wintersulgen<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> 14.45 Uhr: Musikkapelle Deggenhausen-Lellwangen<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /></p> <ul> <li><strong>Montag, 30. Juni</strong></li> </ul> <p>18 Uhr: Feierabendhock<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> 18.30 Uhr: Musikkapelle Roggenbeuren<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> 18 bis 19.30 Uhr: Instrumentenvorstellung im Gemeindesaal</p> <p>Parallel zu allem wird im Gemeindehaus die Fotoausstellung „50 Jahre Gesamtgemeinde Heiligenberg“ gezeigt.</p> <p></p> </div> <h2>Das Sommerfest dient auch der Dirigentensuche</h2> <div class="koll"> <p><strong>Heiligenberg–Wintersulgen</strong> Der Musikverein Wintersulgen hat seinen Ursprung im Jahr 1862. Wie auf der Homepage des Vereins nachzulesen ist, wurde seinerzeit in Wintersulgen eine Feuerwehrmusik mit zehn Mann gegründet. Daraus entstand über die Jahre der heute bestehende Verein. Auch die Jugendkappelle des Musikvereins wurde in diesen Jahren aufgebaut. Seit dem Jahr 2017 musiziert die Jugend erfolgreich in der gemeinsamen Jugendkapelle der Musikvereine Altheim, Frickingen und Wintersulgen.</p> <p>Das Musikverein bietet ein sehr vielseitiges Programm. Neben der klassischen Unterhaltungsmusik wie Marsch, Polka oder Walzer umfasst das Repertoire des Musikverein ebenso moderne und konzertante Musikstücke. Auch Hits aus den Charts und altbekannte Gassenhauer werden vom Musikverein regelmäßig zum Besten gegeben.</p> <p>Die Jugendausbildung nimmt beim Musikverein Wintersulgen einen sehr wichtigen Platz ein. Der Verein hat regen Zulauf an Jugendlichen und Kindern, die ein Instrument erlernen möchten, oder mit ihrem erlernten Instrument in einem Verein spielen möchten.</p> <p>In jedem Jahr ist der Musikverein Wintersulgen auf vielen verschiedenen Veranstaltungen anzutreffen. So spielt der Verein innerhalb und außerhalb der Region Bodensee auf vielen Festen. Außerdem sind die Musikanten auf verschiedenen Dorffesten und bei kirchlichen Anlässen zu hören (siehe Infokasten).</p> <p>Ganz wichtig ist für die Wintersulger Musikerinnen und Musiker, einen neuen Dirigenten zu finden, wie auch auf der gegenüberliegenden Seite beschrieben ist. Nach Darstellung des Vereins wird ein Musikant beziehungsweise Musikantin gesucht, der oder die den Verein weiterentwickelt. „Jemanden, der Lust auf alle Musikrichtungen hat. Jemanden, der aufgeschlossen ist und sich auch kameradschaftlich bei uns einfügen möchte. Jemanden, der Spaß daran hat, kreative Ideen mit uns umzusetzen.“</p> <h2>Weitere Termine<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> des Musikvereins</h2> <p></p> <ul> <li><strong>Sonntag, 6. Juli</strong><br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> 14 Uhr: Sommerfest Musikverein Lippertsreute</li> <li><strong>Freitag, 18. Juli</strong><br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> Feierabendhock Wintersulgen</li> <li><strong>Donnerstag, 31. Juli</strong><br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> Gartenfest Immenstaad</li> <li><strong>Sonntag, 3. August</strong><br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> Frühschoppen Innerkingen</li> <li><strong>Montag, 4. August</strong><br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> Sommerfest MV Roggenbeuren</li> <li><strong>Samstag, 9. August</strong><br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> Fassanstich Lindenfest Heiligenberg</li> <li><strong>Sonntag, 10. August</strong><br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> Frühschoppen Lindenfest Heiligenberg</li> <li><strong>Sonntag, 24. August</strong><br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> Patrozinium Röhrenbach (noch unsicher)</li> <li><strong>Freitag, 12. September</strong><br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> Feierabendhock Wintersulgen</li> <li><strong>Samstag, 4. Oktober</strong><br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> Jubiläum Musikverein Oberuhldingen 125 Jahre</li> <li><strong>Samstag, 4. Oktober</strong><br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> 10 Uhr: Festakt Gemeinde Heiligenberg 50 Jahre</li> <li><strong>Sonntag, 16. November</strong><br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> Volkstrauertag</li> <li><strong>Montag und Dienstag, 29. und 30. Dezember</strong><br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" /> Wintersulger Dorftheater</li> </ul> <p></p> </div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Sommerfest Musikverein Wintersulgen e.V.: Flotte Blasmusik in schöner Atmosphäre]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 13:41:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehr als Freibadpommes: Blick in die Küchen der Überlinger Strandbäder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/mehr-als-freibadpommes-wir-blicken-in-die-kuechen-der-ueberlinger-strandbaeder;art372495,12420850 ]]></link>      <description><![CDATA[  Köfte, Falafel, gegrillter Fisch – und das im Schwimmbad? Diese Leckereien stehen in den Überlinger Strandbädern auf der Speisekarte. Und auch in den Bädern im Umland kann geschlemmt werden.  ]]></description>
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          Köfte, Falafel, gegrillter Fisch – und das im Schwimmbad? Diese Leckereien stehen in den Überlinger Strandbädern auf der Speisekarte. Und auch in den Bädern im Umland kann geschlemmt werden.<br>
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        Köfte, Falafel, gegrillter Fisch – und das im Schwimmbad? Diese Leckereien stehen in den Überlinger Strandbädern auf der Speisekarte. Und auch in den Bädern im Umland kann geschlemmt werden.



        <p>Raus aus dem Wasser, Handtuch um die Schultern und anstellen für eine Portion Pommes, die an solch einem Sommertag im Schwimmbad noch viel besser schmecken als sonst. Dass dies allerdings bei Weitem nicht alles ist, was die Überlinger Strandbäder an Kulinarik zu bieten haben, zeigt Cengiz Aktas. Die Familie Aktas bewirtet das West- und Ostbad in Überlingen.</p> <h2>Warme Küche von 9 bis 21 Uhr</h2> <p>Das große Restaurant im Strandbad Ost bietet in der Badesaison warme Küche von 9 bis 21 Uhr. Morgens hat man beispielsweise die Möglichkeit, den orientalischen Frühstücksteller mit einem Glas Champagner zu bestellen. Abends wird stets der Grill für die Gäste angeheizt. Sie können bei der Zubereitung des eigenen Essens zusehen. Wer nur für einen Restaurantbesuch ins Ostbad geht, muss keinen Eintritt bezahlen. Gleiches gilt im Westbad am anderen Ende der Stadt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das wird in den Küchen der Nachbarbäder gekocht</span><span><strong>Naturbad am Schlosssee, Salem:</strong> Neben den Kiosk-Klassikern Pommes, Chicken Nuggets und Curry Wurst bietet das Pächterehepaar Serafettin und Filiz Avci türkische Spezialitäten. Es gibt zum Beispiel Döner und Dürüm. Auch für Vegetarier und Veganer stehen diverse Optionen zur Verfügung, wie die Falafel aus Kichererbsen. Der Kiosk hat zur Hauptsaison von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Die Betreiber verweisen außerdem auf die zahlreichen Gastronomien, die sich rund um den Salemer Schlosssee befinden. Im Naturbad wird kein Eintritt erhoben.<br /> <strong>Strandbad Nußdorf:</strong> Das Restaurant Sinner‘s bietet eine große Variation an warmen Speisen im gutbürgerlichen Stil. Von schwäbischen Maultaschen über Zwiebelrostbraten für 28,90 Euro bis hin zu den Allgäuer Käsespätzle für 15,90 Euro ist für den großen und kleinen Hunger gesorgt. Vom Grill gibt es zum Beispiel Fisch oder Grillgemüse mit Ziegenkäse, dazu optional einen der offenen Weine. Warme Küche wird von 11.30 bis 14 Uhr und 17 bis 20.30 Uhr angeboten.<br /> <strong>Höhenfreibad, Heiligenberg:</strong> Der Kiosk offeriert zur Ferienzeit ab 10.30 Uhr warme Speisen wie Flammkuchen nach Elsässischer Art ab 8,50 Euro, mit Speck oder auch vegetarisch. Ansonsten kann man sich Calamari mit Remoulade schmecken lassen, gefolgt von Kaffee und Kuchen. Die Portion Pommes kostet hier 3 Euro. Außerhalb der Ferien ist der Kiosk bei gutem Wetter spätestens ab 12 bis 20 Uhr geöffnet.<br /> <br /> Diese Informationen stammen von den Betreibern und Internetseiten der Bäder.</span></label></div> <h2>Betreiber legt Wert auf regionale Zutaten</h2> <p>Cengiz Aktas ist überzeugt davon, dass das Restaurant durch seine Regionalität und hochwertigen Zutaten überzeuge. Wo es möglich sei, werde bei lokalen Bio- und Demeter-Höfen eingekauft. Vom Grill gibt es Fisch, Fleisch und Köfte. Doch es stehen auch immer sowohl vegetarische als auch vegane Gerichte zur Auswahl, wie beispielsweise der vegetarische Mittelmeer-Teller und selbstgemachte Falafel.</p> <h2>Familienfreundlichkeit bleibt Priorität</h2> <p>Das Restaurant ist teilweise überdacht und umgeben von der Grünanlage. Die Besucher haben einen Panoramablick auf den Bodensee. Familienfreundlich möchte Aktas nicht nur durch zum Beispiel den Spielplatz, sondern auch durch seine Preisgestaltung sein. Die Preise für das Essen will er nach eigenen Angaben so niedrig wie möglich halten. Auch im Westbad, wo die Familie seit 2016 die Gastronomie betreibt, werden die Gäste umfassend versorgt. Jedoch ist die Auswahl auf der Karte etwas kleiner als auf der Ostseite der Stadt.</p> <p>Seit mehr als 15 Jahren ist Cengiz Aktas Pächter des Ostbads. Das Westbad übernahm die Familie vor einigen Jahren komplett. Anders machen möchte er nichts. Warum er den hohen Arbeitsaufwand in Kauf nimmt, den besonders das Grillen im Ostbad verursacht? “Weil es einfach Spaß macht, mit meinen Mitarbeitern und den zufriedenen Kunden. Das macht die Mühe wert“, sagt Aktas.</p>]]>
      </dc:subject>
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      <dc:rights><![CDATA[Mehr als Freibadpommes: Blick in die Küchen der Überlinger Strandbäder]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 13 Jun 2025 16:18:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Polizei reißt betrunkenen Autofahrer aus dem Schlaf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/polizei-reisst-betrunkenen-autofahrer-aus-dem-schlaf;art372476,12413646 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr muss ein 40-Jähriger rechnen, den Polizisten am Freitagmorgen gegen 2.30 Uhr kontrolliert haben.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr muss ein 40-Jähriger rechnen, den Polizisten am Freitagmorgen gegen 2.30 Uhr kontrolliert haben.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/polizei-reisst-betrunkenen-autofahrer-aus-dem-schlaf;art372476,12413646]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr muss ein 40-Jähriger rechnen, den Polizisten am Freitagmorgen gegen 2.30 Uhr kontrolliert haben.



        <p>Sie waren auf das Fahrzeug aufmerksam geworden, das mit laufendem Motor und eingeschaltetem Licht auf einem Verbindungsweg zwischen Rickenweiler und Oberrehna stand. Hinterm Steuer trafen sie den schlafenden 40-Jährigen an, berichtet die Polizei.</p> <h2>Mann pustet drei Promille</h2> <p>Nachdem er von den Beamten aus dem Schlaf gerissen worden war, pustete er über drei Promille und musste in der Folge in einer Klinik zwei Blutproben abgeben. Seinen Führerschein behielten die Beamten ein. Weiterfahren durfte der Mann nicht.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Klinik Verkehrsdelikte Fahrer Verkehrsunglücke thema-sicherheit-kriminalitaet thema-verkehr-autoverkehr thema-sicherheit-blaulicht-unfall]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Polizei reißt betrunkenen Autofahrer aus dem Schlaf]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 09 Jun 2025 11:01:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bilanz nach Wohnungsbrand in Aachstraße: „Wir müssen es bis auf die Grundmauern zurückbauen"  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/bilanz-nach-brand-in-der-aachstrasse-wir-muessen-es-bis-auf-die-grundmauern-zurueckbauen;art372491,12409213 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vor einem Monat bricht ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus aus. Die betroffene Wohnung ist nach dem Vorfall sanierungsbedürftig. Der Besitzer und der Hausverwalter erklären, wie sie in dieser Situation weitermachen.  ]]></description>
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          Vor einem Monat bricht ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus aus. Die betroffene Wohnung ist nach dem Vorfall sanierungsbedürftig. Der Besitzer und der Hausverwalter erklären, wie sie in dieser Situation weitermachen.<br>
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        Vor einem Monat bricht ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus aus. Die betroffene Wohnung ist nach dem Vorfall sanierungsbedürftig. Der Besitzer und der Hausverwalter erklären, wie sie in dieser Situation weitermachen.



        <p>Von außen zeugen nur die Rußspuren über den Fensteröffnungen davon, dass hier vor einigen Wochen über 50 Einsatzkräfte anrückten: <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/mehrfamilienhaus-in-neufrach-nach-brand-unbewohnbar-feuerwehr-einsatz-bis-in-die-morgenstunden-16-05-25;art372491,12384324" target="_blank" title="Einsatz bis in die Morgenstunden: Mehrfamilienhaus nach Brand unbewohnbar">In dem Vierparteienhaus in der Aachstraße in Neufrach war nachts ein Feuer ausgebrochen,</a> das erst nach fünf Stunden gelöscht war. Den Bewohnern war nichts passiert, doch der Schaden ist verheerend.</p> <h2>„Das wird jetzt komplett saniert“</h2> <p>„Gott sei Dank ist es glimpflich ausgegangen“, sagt Erwin Gieringer, der Besitzer der Brandwohnung. Der Geschäftsführer des Kaufhauses Schäfer wohnt nicht selbst dort, erst am Morgen danach hatte er von dem Brand erfahren. „Klar, das war ein Schock, man rechnet mit sowas ja nicht.“ Auch für die Bewohner sei das sicherlich ein Trauma: „Wenn man nachts geweckt wird und Feuer aus der Wohnung kommt, ist das schon heftig.“</p> <p>Gieringer ist dennoch zuversichtlich: „Das wird jetzt neu gemacht und komplett saniert.“ Zunächst müsse jedoch die Brandursache gefunden werden, weshalb der Eigentümer nicht damit rechnet, dass schnell wieder jemand dort einzieht. „Es ist aber versichert und unser Verwalter managt es.“ Im Gegensatz zu seinem Klienten war Christian Rothmund, der Geschäftsführer der Hausverwaltung CR Wohnbau, bereits in den Räumen: „Dort ist es total schwarz, es sind keine Fenster mehr da, denn die Kunststofffenster sind total verschmolzen“, schildert er seinen ersten Eindruck. „Wir müssen es bis auf die Grundmauern zurückbauen, sogar der Estrich muss raus und der Putz muss von den Wänden.“</p> <h2>Entstandener Schaden geringer als gedacht</h2> <p>Bezüglich der anderen drei Wohnungen habe man Glück gehabt: Die darüber sei wegen des Rauchs beeinträchtigt, doch schon ein, zwei Tage später wieder bewohnbar gewesen. Die Wohnung darunter habe seitlich einen leichten Wasserfleck vom Löschwasser aufgewiesen, was sich jedoch nicht auf die Bewohnbarkeit auswirke. Die Wohneinheit nebenan sei nahezu unversehrt – nur den Strom habe man vorsorglich kurzzeitig wegen des Löschwassers abgestellt.</p> <p>Was die Statik angehe, warte man noch auf weitere Ergebnisse – dasselbe gelte für die Brandursache. „Die Wohnung ist aber freigegeben und die Versicherung hat schnell reagiert, die werden da sicherlich nachfragen“, berichtet Rothmund. Vonseiten der Polizei wird bestätigt, dass die Ermittlungen zwar vor Ort abgeschlossen seien, jedoch weiterhin andauerten: „Das Haus ist in Teilen bewohnbar, der Sachschaden wird auf mindestens 200.000 Euro beziffert.“ Der Verwalter rechnet mit einem ähnlichen Betrag: „Die erste Aussage war 500.000 Euro und ich würde es auf die Hälfte schätzen.“</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 04 Jun 2025 16:52:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["War eine schwere Zeit": Christian Fürst zu Fürstenberg über sein Leben als Familienoberhaupt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/donaueschingen-schwere-zeit-fuer-mich-christian-fuerst-zu-fuerstenberg-sein-leben-als-chef-im-hochadel;art417930,12405817 ]]></link>      <description><![CDATA[  Seit zehn Monaten ist er Chef des Hauses. Jetzt spricht er über das auch angespannte Verhältnis zu Vater Heinrich, über Donaueschingen, Heiligenberg – und warum ihn viele mit "Seine Durchlaucht" anreden.  ]]></description>
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          Seit zehn Monaten ist er Chef des Hauses. Jetzt spricht er über das auch angespannte Verhältnis zu Vater Heinrich, über Donaueschingen, Heiligenberg – und warum ihn viele mit "Seine Durchlaucht" anreden.<br>
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        Seit zehn Monaten ist er Chef des Hauses. Jetzt spricht er über das auch angespannte Verhältnis zu Vater Heinrich, über Donaueschingen, Heiligenberg – und warum ihn viele mit "Seine Durchlaucht" anreden.



        <p><strong>Herr zu Fürstenberg, vor zehn Monaten folgten Sie Ihrem Vater Heinrich als Chef des Hauses Fürstenberg. Aus dem Erbprinzen wurde der Fürst. Was hat das mit Ihnen gemacht?</strong></p> <p><em>Zu Fürstenberg:</em> Das war eine schwere Zeit für mich. In den beiden letzten Jahren seines Lebens ging es meinem Vater sehr schlecht, da bin ich immer mehr in die Aufgabe hineingewachsen. Rein geschäftlich war ich orientiert. Aber emotional hat mich sein Tod sehr mitgenommen. Ich kann mit ihm keine Rücksprache mehr halten. Die letzte Instanz fehlt. Nun stehe ich an oberster Stelle, alle schauen auf mich. Ich bin nun das Oberhaupt der Familie, und das ist doch etwas anderes als der Chef eines Unternehmens, der kommt und geht. An diesen Druck musste ich mich erst gewöhnen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Der Chef des Hauses: Christian zu Fürstenberg, 47 Jahre alt, ist seit dem Tod seines Vaters im Jahr 2024 der Chef des Hauses und damit der 12. Fürst aus den Reihen dieser Dynastie. Mit den Geschäften der Unternehmensgruppe seiner Familie ist er schon länger vertraut. 2022 rückte er zum Präsidenten der Haus Fürstenberg Holding auf. Auf dem Papier hatte er schon länger das Sagen: Nach dem Tod seines Großvaters Joachim im Jahr 2002 wurde das gesamte Erbe an den Enkel Christian übertragen. Das sei aus steuerlichen Gründen geschehen, hieß es damals.</span></label></div> <p><strong>Was werden Sie verändern?</strong></p> <p><em>Fürst zu Fürstenberg:</em> Gar nicht so sehr viel, denn schon mein Vater hatte eine erfolgreiche Restrukturierung unseres Familienunternehmens in Gang gesetzt. Natürlich gilt es aber daneben neue Themen wie die Digitalisierung anzupacken. Damit sind wir vollauf beschäftigt.</p> <p><strong>Sie sind voll im Tagesgeschäft?</strong></p> <p><em>Fürst zu Fürstenberg:</em> Ja, da bin ich voll drin. Arbeit und Kinder, Kinder und Arbeit – das ist mein Rhythmus.</p> <p><strong>Nochmals zurück zu Ihrem Vater Heinrich. Beim Requiem im Juli 2024 hielten Sie eine Ansprache. Dabei sagten Sie unter anderem: „Es war nicht immer einfach mit ihm. Es war nicht leicht, besonders für uns Kinder.“ Worauf spielt das an?</strong></p> <p><em>Fürst zu Fürstenberg:</em> Mein Vater war ein Mensch, der in jüngeren Jahren als Lebemann galt. Er hat – wie man damals in vielen Zeitungen lesen konnte – Dinge getan, die einem gesunden Familienleben eher abträglich waren. Als Kind habe ich darunter gelitten. Er war oft nicht da.</p> <p><strong>Es gab sogar einen Prozess gegen ihn…</strong></p> <p><em>Fürst zu Fürstenberg</em>: …. der am Ende gut für ihn ausgegangen ist. An den Vorwürfen stimmte, dass er dem Feiern nicht abgeneigt war. Deshalb habe ich das bei der Beerdigung kritisch angemerkt. Für mich war das auch eine Aufarbeitung. Die Trauerrede schrieb ich nachts in einem Zug. Es war eine Befreiung.</p> <p><strong>Wie verstehen Sie denn Ihre Rolle?</strong></p> <p><em>Fürst zu Fürstenberg:</em> Wissen Sie, ich hatte – wie viele anderen – in meiner Jugend auch meinen Spaß. Heute sehe ich mich als Unternehmer und Familienvater.</p> <p><strong>Und Sie spielen in einer Pop-Band in Heiligenberg?</strong></p> <p><em>Fürst zu Fürstenberg:</em> Ja, da spiele ich Gitarre. Ich mache leidenschaftlich gern Musik.</p> <p><strong>Mit Ihrer Frau Jeannette und den vier Kindern wohnen Sie in Heiligenberg. Das Schloss konnte man früher besichtigen, seit einigen Jahren ist es für die Öffentlichkeit geschlossen.</strong></p> <p><em>Fürst zu Fürstenberg:</em> Das ist wegen der Kinder. Ich will und muss deren Privatsphäre schützen. Die Führungen waren störend. Da liefen fremde Menschen in den Innenhof, starrten uns an und machten Fotos der Kinder. Wir waren wie auf dem Präsentierteller, das ist mit einem Familienleben nicht vereinbar.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Residenz</span><span>Christian zu Fürstenberg wohnt mit seiner Familie auf Schloss Heiligenberg im Linzgau. In Donaueschingen sitzt nach wie vor die Verwaltung für die Fürstenberg Holding. Auch der Chef hat dort sein Büro. In der Stadt befinden sich auch das alte Archiv, die Bibliothek, das private Museum. Im Gegensatz zu seinem Vater wohnt Christian zu Fürstenberg nicht in dieser Stadt. Er pendelt. Das Interview mit ihm wurde im Schloss von Donaueschingen geführt.</span></label></div> <p><strong>Der Hauptsitz der Familie Fürstenberg ist eigentlich Donaueschingen. Werden Sie dorthin zurückgehen?</strong></p> <p><em>Fürst zu Fürstenberg:</em> Donaueschingen bleibt unsere Residenz. Hier sind der Verwaltungssitz und auch mein Büro. Doch die Familie hat sich in Heiligenberg eingelebt, die Kinder sind dort eingeschult. Wir fühlen uns wohl und bleiben privat im Linzgau.</p> <p><strong>Die Zeitschrift „Gala“, ein anerkanntes Fachblatt der Yellow Press, hat bei Ihrer Heirat geschrieben: „Christian war einer der begehrtesten Junggesellen und ist nun vom Markt.“</strong></p> <p><em>Fürst zu Fürstenberg:</em> Das ist doch herrlich. Wobei ich vor der Heirat schon einige Jahre mit meiner späteren Frau zusammen war. So plötzlich bin ich nicht „vom Markt“ verschwunden.</p> <p><strong>Ihre Frau Jeannette ist ebenfalls Unternehmerin, sie ist promoviert. Ist sie Ihre Beraterin?</strong></p> <p><em>Fürst zu Fürstenberg:</em> Wir sprechen viel über alle Themen. Doch ist sie auch mit ihrem eigenen Unternehmen beschäftigt. Ihre Basis ist Heiligenberg, sie reist aber viel. Sie beschäftigt sich mit Risikofinanzierungen (Venture Capital). Sie investiert in Start-ups mit hohem Innovationspotenzial. Für einen großen US-Fonds arbeitet sie als Europachefin. Die Investitionen reichen von KI-Firmen bis zu Biotechnologie.</p> <p><strong>Im Vergleich dazu sind die fürstenbergischen Betriebe konventionell aufgestellt. Der Wald ist noch immer bedeutend.</strong></p> <p><em>Fürst zu Fürstenberg:</em> Der Wald ist für uns nicht nur ein wirtschaftlicher Faktor, sondern Teil unserer Geschichte. Seit Jahrhunderten leben die Fürstenberger vom Land- und Grundbesitz. Dazu gehört auch die Holzverarbeitung, etwa in unserem Werk in Hüfingen, wo wir Masten und Bahnschwellen produzieren. Als mittelständisches Unternehmen sind wir damit erfolgreich. Ergänzt wird dies durch Finanzinvestitionen, die wir strategisch bündeln.</p> <p><strong>Bedauern Sie es manchmal, dass die Brauerei nicht mehr Ihrem Haus gehört?</strong></p> <p><em>Fürst zu Fürstenberg:</em> Bierbrauen ist ein romantisiertes Feld nach dem Motto: Jeder Aristokrat braut sein eigenes Pils. Das hat einen gewissen Charme, doch ist das heute nicht mehr so einfach. Bierbrauen ist wirtschaftlich betrachtet anspruchsvoll. Wir haben uns 2002 zum Verkauf entschlossen, weil unsere Brauerei in ihrer damaligen Größe nicht mehr rentabel zu führen war. Vielen kleineren und mittelgroßen Betrieben erging es ähnlich.</p> <p><strong>Sie sagen „wir“. Waren Sie an der Entscheidung beteiligt?</strong></p> <p><em>Fürst zu Fürstenberg:</em> Ja. Den Verkauf der Brauerei vollzogen wir kurz nach dem Tod meines Großvaters Joachim. Ich wurde in die Entscheidungsfindung mit einbezogen und habe die Verhandlungen miterlebt. Rückblickend war es die richtige Entscheidung. Am Rande bemerkt: Das Bier trägt bis heute unseren Namen und unser Wappen. Immer wieder gratulieren mir Menschen und sagen, dass sie gerne unser Bier trinken. Ich freue mich dann immer.</p> <p><strong>Ihr Großvater hat nach seinem Tod Sie als Erben eingesetzt – nicht Ihren Vater. Wie kam das?</strong></p> <p><em>Fürst zu Fürstenberg:</em> Das geschah aus erbschaftsstrategischen Gründen. Mein Sohn, der damals noch gar nicht geboren war, ist als Nacherbe eingesetzt. Das entspricht unserem Hausgesetz: Der Erstgeborene übernimmt das Gesamterbe.</p> <p><strong>Nur Männer können bei Ihnen das Gesamterbe antreten?</strong></p> <p><em>Fürst zu Fürstenberg:</em> So ist es derzeit geregelt. Ich könnte das gar nicht ändern. Mein Sohn Tassilo, unser Ältester, könnte das später tun, wenn er es für richtig erachtet. Bislang hat sich diese Regelung über viele Generationen bewährt und zur Stabilität beigetragen.</p> <p><strong>Sie haben bürgerlich geheiratet.</strong></p> <p><em>Fürst zu Fürstenberg:</em> Ja, darin sind wir nicht mehr so streng. Das hat auch damit zu tun, dass der Adel als Stand im rechtlichen Sinne nicht mehr existiert. Der Titel Fürst zu Fürstenberg ist für mich Ausdruck historischer Kontinuität, kein aktueller Machtanspruch. Im Alltag bin ich schlicht Herr Fürstenberg oder Herr zu Fürstenberg. In unserer Familie war ich der Erste, der eine Bürgerliche geheiratet hat. Es hat mir nicht geschadet.</p> <p><strong>Der britische Thronfolger William hat mit Kate auch eine Bürgerliche geheiratet.</strong></p> <p><em>Fürst zu Fürstenberg:</em> Genau. Es geht darum, dass man dieselben Werte vertritt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Familie</span><span>Die Familie gehört zum deutschen Hochadel. Seit knapp 1000 Jahren ist das Geschlecht bezeugt. Es sammelte Besitz in Böhmen und Österreich sowie im heutigen Baden-Württemberg. Im Kern sind die Fürstenberger eine alemannische Sippe. Deshalb führen sie den roten Adler auf gelbem Feld in ihrem Wappen. Der Adler ist dem Wappen der Zähringer entliehen, die im 13. Jahrhundert ausstarben und von den Fürstenbergern beerbt wurden.</span></label></div> <p><strong>Wo liegen denn die Werte einer hochadligen Familie?</strong></p> <p><em>Fürst zu Fürstenberg:</em> Ein zentraler Wert ist die Verantwortung der Familie und den Folgegenerationen gegenüber, auch die Tradition. Das äußert sich unter anderem darin, dass das Erbe zusammengehalten wird. Wir wollen unsere Kulturgüter wie beispielsweise unsere Schlösser erhalten, auch wenn das mit großem Aufwand verbunden ist. Unsere Familie besteht und wirkt seit über tausend Jahren. Dieser historische Zusammenhang ist für uns identitätsstiftend. Der Titel wirkt wie ein verbindendes Element, nicht wie ein Ausdruck von Privilegien. Der institutionalisierte Adel wurde abgeschafft, aber das Bewusstsein für Herkunft und Geschichte ist geblieben. Das pflegen wir.</p> <p><strong>Dann sind wir bei der formellen Anrede. Ihre Mitarbeiter reden Sie mit Durchlaucht an. Das ist der hausinterne Sprachgebrauch?</strong></p> <p><em>Fürst zu Fürstenberg:</em> Das ist eine interne Gepflogenheit – vergleichbar mit der Anrede „Generaldirektor“ in einem Unternehmen.</p> <p><strong>Sie und ihre Frau sammeln moderne Kunst, die in Donaueschingen in einem eigenen Gebäude – den Sammlungen – gezeigt wird.</strong></p> <p><em>Fürst zu Fürstenberg:</em> Das ist eine Leidenschaft, die uns verbindet. Als wir geheiratet haben, wollten wir etwas Eigenes schaffen – jenseits der Sammlung unserer Vorfahren. Wir wollten außerdem junge Künstler fördern und starteten ein Förderprogramm „Artist in Residence“. Wir laden junge, aufstrebende Künstlerinnen und Künstler ein, im Sommer drei Monate auf Schloss Heiligenberg zu leben und zu arbeiten.</p> <p><strong>Die Fürstenberger sind traditionell katholisch geprägt. Spielt das bei Ihnen eine Rolle?</strong></p> <p><em>Fürst zu Fürstenberg:</em> Auf jeden Fall. Ich bin religiös erzogen und war als Kind Ministrant. Auch meine Frau ist im Glauben verwurzelt. Ich gehe sehr gern in den Gottesdienst und bin ein gläubiger Christ, habe an vielen Pilgerfahrten nach Lourdes teilgenommen und Kranke dorthin begleitet. Für mich bietet der christliche Glaube Halt und Orientierung – gerade in einer Zeit, in der vieles im Umbruch ist. Unsere Kinder erziehen wir in diesem Verständnis – ohne Strenge, aber mit klaren, christlichen Werten. Wenn wir unseren christlichen Glauben aufgeben, tauschen wir ihn gegen etwas ein, das weniger tragfähig ist.</p>]]>
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