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    <title>suedkurier.de - Herdwangen-Schönach</title>
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    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 09:35:36 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 13:21:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zwischen modernster Drohnentechnik und Schützengraben  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/zwischen-modernster-drohnentechnik-und-schuetzengraben;art372558,12509389 ]]></link>      <description><![CDATA[  CDU-Ortsverband Herdwangen-Schönach startet Vortragsreihe zur Sicherheitspolitik. Der Bundestagsabgeordnete Volker Mayer-Lay hat klare Vorstellungen, wie sich Bundeswehr und Gesellschaft vorbereiten müssen.  ]]></description>
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          CDU-Ortsverband Herdwangen-Schönach startet Vortragsreihe zur Sicherheitspolitik. Der Bundestagsabgeordnete Volker Mayer-Lay hat klare Vorstellungen, wie sich Bundeswehr und Gesellschaft vorbereiten müssen.<br>
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        CDU-Ortsverband Herdwangen-Schönach startet Vortragsreihe zur Sicherheitspolitik. Der Bundestagsabgeordnete Volker Mayer-Lay hat klare Vorstellungen, wie sich Bundeswehr und Gesellschaft vorbereiten müssen.



        <p>Detaillierte Rück- und Einblicke in den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine erhielten 50 Besucher beim Auftakt der Veranstaltungsreihe „Sicherheit neu denken“ des CDU-Ortsverbands durch den heimischen Bundestagsabgeordneten Volker Mayer-Lay. „Zwischen Schützengräben und Drohnenschwärmen“ hatte das Mitglied des Verteidigungsausschusses seinen Vortrag überschrieben, und skizzierte die Paradoxie dieses Konflikts, der zum Stellungskrieg erstarrt ist und dessen Frontverlauf seit Monaten schier unverändert ist. Die Soldaten haben sich, wie im Ersten Weltkrieg eingegraben, und nutzen gleichzeitig modernste Technik in Form von Drohnen, um den Gegner zu bekämpfen. „Die Menschen machen sich Sorgen. Die Sicherheitslage ist ins Wanken geraten“, hatte Simon Klaiber, Vorsitzender des CDU-Ortsverbands, im Ramsbergsaal in Großschönach, mit Hinweis auf die vielen Krisen, Kriege und Konflikte erklärt, dass man durch die Vortragsreihe die Menschen über Veränderungen und Herausforderungen informieren wolle.</p> <h2>Ukraine hat 2024 rund 1,5 Millionen Drohnen produziert</h2> <p>Mayer-Lay skizzierte den Krieg, den Russland mit massierten mechanisierten Verbänden und mehr als 150.000 Soldaten am 24. Februar 2022 begann und große Geländegewinne erzielte. Der Ukraine gelang es, die geplante Einnahme der Hauptstadt Kiew abzuwehren und die Russen zurückzudrängen, auch dank dem frühzeitigen Einsatz von Drohnen, die der CDU-Politiker als „Kraftmultiplikator“ bezeichnet.</p> <p>Nach seinen Angaben hat die Ukraine im Jahr 2024 rund 1,5 Millionen Drohnen hergestellt, und zwar zu 95 Prozent in eigener Produktion. Eindrucksvoll schildert Mayer-Lay die rasante technische Entwicklung der Drohnen, die das Kriegsgeschehen dominieren, wobei nun auch Bodendrohnen eingesetzt werden. Die Ukraine setze auf Innovationen, während Russland mit seiner Serienproduktion der russischen Militärdoktrin von der Überlegenheit der Masse folge, wobei die Armee von Wladimir Putin seit 2022 schon eine Million Soldaten verloren habe. Der Abgeordnete machte deutlich, dass er für die russische Aggressionspolitik die Führungsclique rund um Putin verantwortlich macht, nicht aber das russische Volk.</p> <h2>„Glaubhafte Informationen“ über Bedrohung durch Russland</h2> <p>Der Moskauer Gewaltherrscher würde nach einem Sieg gegen die Ukraine sein Ziel, die Restaurierung der einstigen sowjetischen Macht, weiterverfolgen und sich dem Baltikum zuwenden. Davon ist Volker Mayer-Lay überzeugt. Auf die SÜDKURIER-Frage, auf welche Erkenntnisse er sich bei dieser „Dominotheorie“ stützt, verweist er auf Einschätzungen, die der Verteidigungsausschuss erhält: „Diese Informationen sind glaubhaft.“ Aus den Erfahrungen des Ukraine-Kriegs folgert der CDU-Politiker, dass eine glaubwürdige Abschreckung nur durch eine Stärkung der Bundeswehr und der Resilienz der Gesellschaft gelingt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Vortrag</span><span>Die CDU-Veranstaltungsreihe wird 17. November mit dem ehemaligen Kommandeur des Ausbildungszentrums Pfullendorf, Oberst a.D. Albrecht Katz-Kupke, mit seinem Vortrag „Müssen wir kriegstüchtig werden?“ fortgesetzt.</span></label></div> <p>Militärische Auseinandersetzungen würden künftig als „Kampf der verbundenen Waffen“ geführt, im Zentrum mit Panzern, die unter anderem durch bodengestützte Drohnenabwehrystemen wie „Skyranger“ der Firma Rheinmetall unterstützt werden. Die Bundeswehr bestellt 600 Exemplare, wobei man letztlich 5000 Stück benötige. „Das ist ein Gamechanger“, ist Mayer-Lay überzeugt, wohlwissend, dass die Drohnenabwehr nicht ganz Deutschland schützen kann. Für die Beschaffung fordert er weniger Ausschreibungsformalismus und eine Reduzierung der zu komplexen Bürokratie. Die ultimative Lehre und Forderung an die deutsche Politik aus dem Kriegsverlauf in der Ukraine brachte er so auf den Punkt: „Technik – Technik – Technik.“</p> <h2>Diskussion um Wehrpflicht</h2> <p>Nach seinem einstündigen Parforce-Ritt durch den Ukrainekrieg entspann sich eine muntere Diskussion, unter anderem um die Wehrpflicht. „Ich bin nicht glücklich mit dem Losverfahren“, erklärte Mayer-Lay, dass er für die Rekrutierung ein „Tranchenmodell“ eingebracht habe, was die Wehrgerechtigkeit stärker berücksichtige. Bezüglich der Gleichberechtigung von Mann und Frau setzt er auf die allgemeine Dienstpflicht: „Die Dienstpflicht ist DNA der CDU.“ Mayer-Lay stellte dann die These in den Raum, wonach eine frühzeitigere Waffenlieferung des Westens, auch der deutschen Taurus, die Ukraine womöglich in die Lage versetzt hätte, den Angriff abzuwehren oder gar den Krieg zu gewinnen: „Aber in Deutschland wurde jedes Waffensystem öffentlich diskutiert.“</p> <h2>Mayer-Lay stellt Tranchenmodell vor</h2> <p>Die Wehrpflicht ist nur ausgesetzt, was mit einfacher Mehrheit im Bundestag geändert werden kann. Allerdings sind laut Grundgesetz nur Männern von der Wehrpflicht betroffen und für die Einbeziehung der Frauen ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag notwendig. Beim Tranchenmodell von Volker Mayer-Lay will er bei den geschätzten 170.000 Angehörigen eines Jahrgangs deren Bereitschaft für den Bundeswehrdienst abfragen. Dann gibt es eine erste Tranche von mehreren tausend Männern, die unbedingt wollen. Wenn diese Zahl nicht ausreicht, gibt es eine weitere Tranche mit denjenigen, die sich den Bundeswehrdienst vorstellen können und so weiter.</p> <h2>Abschreckungseffekt durch 100 Millionen Drohnen?</h2> <p>Ein Besucher stellt die Frage, ob man den gewünschten Abschreckungseffekt gegenüber Russland nicht erreichen kann, wenn man das Sondervermögen für die Herstellung von 100 Millionen Drohnen verwendet. „Drohnen auf Halde zu bauen bringt nix“, antwortet Mayer-Lay, dass binnen sechs Monaten die Technik veraltet ist. „Freiheit und Sicherheit sind Antipoden“, bringt CDU-Pressewart Frieder Kammerer einen neuen Aspekt. Denn mehr Sicherheit bedeute, auf Freiheit zu verzichten und umgekehrt. Der Einzelne wie die Gesellschaft müsse die Frage beantworten: „Will ich wehrhaft sein und wozu wäre ich bereit?“ Beifall gab es für den langjährigen Abgeordneten Lothar Riebsamen für seinen knappen Kommentar: „Es gibt einen Aggressor und wir müssen gegensteuern.“ Dass das Sicherheitsthema die Menschen beschäftigt, wurde im Ramsbergsaal deutlich, denn lange nach Veranstaltungsende, diskutierten zahlreiche Besucher in kleinen Grüppchen weiter.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Militärpolitik Heer Wehrdienst thema-politik-militaer]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Zwischen modernster Drohnentechnik und Schützengraben]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 14:47:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Dieser Ehrenamtliche schafft es in den „Club 100“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/michael-rothweiler-schafft-es-in-den-club-100;art372558,12501366 ]]></link>      <description><![CDATA[  DFB würdigt Michael Rothweiler aus Herdwangen-Schönach. Er ist Vorsitzender, Macher und Motivator. Warum er 2026 ins Fußballmuseum nach Dortmund fährt.  ]]></description>
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          DFB würdigt Michael Rothweiler aus Herdwangen-Schönach. Er ist Vorsitzender, Macher und Motivator. Warum er 2026 ins Fußballmuseum nach Dortmund fährt.<br>
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        DFB würdigt Michael Rothweiler aus Herdwangen-Schönach. Er ist Vorsitzender, Macher und Motivator. Warum er 2026 ins Fußballmuseum nach Dortmund fährt.



        <p>Große Anerkennung für Michael Rothweiler aus Herdwangen-Schönach: Der 53-Jährige ist vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) für seine herausragenden ehrenamtlichen Leistungen gewürdigt und für das Jahr 2026 mit dem DFB-Ehrenamtspreis in den bundesweiten „Club 100“ berufen worden. Als Mitglied des „Club 100“ fährt Rothweiler am 18. April mit seiner Frau Daniela zur Ehrungsveranstaltung ins Fußballmuseum nach Dortmund.</p> <div class="article-text-quote article-module"> <blockquote>„Ich wusste wirklich von gar nichts.“</blockquote> <span>Michael Rothweiler, Vorsitzender SV Großschönach</span></div> <p>Vergangene Woche leitete Michael Rothweiler als Vorsitzender des SV Großschönach die außerordentliche Hauptversammlung, die wegen eines Formfehlers einberufen werden musste. Und außerordentlich überrascht wurde er, als Thomas Gäng, Ehrenamtsbeauftragter des Südbadischen Fußballverbands, das Vereinsheim betrat und ihm zur Mitgliedschaft im „Club 100“ gratulierte. „Ich wusste wirklich von gar nichts“, so Rothweiler über seine Auszeichnung, für die sich SVG-Vorstandsmitglied Hans-Jörg Zimmermann stark gemacht hatte.</p> <h2>Initiative geht von Hans-Jörg Zimmermann aus</h2> <p>Es ist nicht die erste Auszeichnung, die Rothweiler für sein ehrenamtliches Engagement erhielt, aber es ist die höchste. „Mehr geht nicht. Aber ich freue mich wirklich sehr darüber“, so Rothweiler über die Mitgliedschaft im „Club 100“, die vom 1. Januar bis 31. Dezember 2026 dauert. Der Südbadische Fußballverband hat auf Zimmermanns Initiative hin Rothweiler für den „Club 100“ vorgeschlagen, der im kommenden nicht zur zentralen Ehrungsveranstaltung nach Dortmund eingeladen wird, sondern auch ein Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft besuchen darf und kostenlos alle vier Ausgaben des DFB-Journals erhält.</p> <h2>Vizepräsident gratuliert ihm schriftlich</h2> <p>Der dazugehörige Brief des DFB, unterschrieben von Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, enthält eine Auflistung aller ehrenamtlichen Tätigkeiten von Michael Rothweiler, die Zimmermann chronologisch zusammenstellte. Sie ist eine Laudatio.</p> <h2>Spielgemeinschaft mit anderen Vereinen</h2> <p>Rothweiler ist demnach seit über drei Jahrzehnten das Herzstück des SV Großschönach, wo er seit 1990 Mitglied ist. 2006 wurde er erstmals zum Vorsitzenden des Vereins gewählt. Seither hat er ununterbrochen dieses Amt inne, wenngleich er es bei der Hauptversammlung im März abgeben möchte. Weiter heißt es in dem Schreiben, dass Rothweiler in dieser langen Amtszeit den Verein nicht nur durch alle Höhen und Tiefen geführt habe, sondern ihn auch aktiv weiterentwickelt, strukturell gestärkt und zukunftssicher gemacht habe. Ein herausragendes Beispiel hierfür sei die von ihm initiierte Spielgemeinschaft der aktiven Mannschaften mit dem Herdwanger SV, ohne die in Großschönach kein Spielbetrieb mehr möglich gewesen wäre.</p> <h2>Er trainiert aktuell die U16-Junioren des SC Pfullendorf</h2> <p>Zudem hat Rothweiler mit großem organisatorischen Geschick und Weitblick seinen Anteil an der Jugendspielgemeinschaft mit den Vereinen SV Herdwangen, TSV Aach-Linz und SV Denkingen gehabt. Damit wurde nicht nur der Fortbestand des Jugendfußballs in der Region gesichert, sondern auch ein starkes Zeichen für die interkommunale Zusammenarbeit gesetzt. Neben seinem Engagement im eigenen Verein trainierte er über mehrere Jahre hinweg zusätzlich die A-Junioren des SC Pfullendorf. Aktuell trainiert er dort die U16-Junioren, womit er auch seine Bereitschaft, auch für andere Vereine Verantwortung zu übernehmen.</p> <h2>Unermüdlicher Einsatz</h2> <p>Sein Engagement endet aber nicht auf dem Spielfeld. Ob Hallenbelegung, Platzorganisation, Trainersuche oder Arbeitseinsätze – Rothweiler behält den Überblick und packt selbst mit an, weil ihm kein Thema unwichtig ist. Der DFB würdigt ihn zuletzt auch deshalb, weil Rothweiler nicht nur jede Minute mit unermüdlichem Einsatz, Selbstverständlichkeit und Leidenschaft für seinen Verein opfert, sondern auch Vorbild, Motivator und Macher in einer Person ist.</p> <h2>Besuch eines Länderspiels</h2> <p>2026 wird er vermutlich das ein oder andere Mal als Fußballer und Funktionär nicht aushelfen können, weil er als Mitglied des „Club 100“ an der Ehrenamtsveranstaltung in Dortmund teilnimmt oder als Zuschauer ein Länderspiel des DFB-Teams verfolgt.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Sportfunktionär Sportverband Verein thema-heimat-verein thema-sport thema-sport-mensch]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Dieser Ehrenamtliche schafft es in den „Club 100“]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 05:31:38 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kirbefest Großschönach: Traditionelles Kirbefest in Großschönach  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/kirbefest-grossschoenach-traditionelles-kirbefest-in-grossschoenach;art372558,12501160 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Musikkapelle Großschönach lädt wieder zu ihrem traditionellen Kirbefest in die Ramsberghalle ein. Am Sonntag, 19 Oktober und am Feuerabendhock am Montag, 20 Oktober, wird es wieder jede Menge Gaudi und Unterhaltungsmusik für die Gäste geboten.  ]]></description>
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          Die Musikkapelle Großschönach lädt wieder zu ihrem traditionellen Kirbefest in die Ramsberghalle ein. Am Sonntag, 19 Oktober und am Feuerabendhock am Montag, 20 Oktober, wird es wieder jede Menge Gaudi und Unterhaltungsmusik für die Gäste geboten.<br>
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        Die Musikkapelle Großschönach lädt wieder zu ihrem traditionellen Kirbefest in die Ramsberghalle ein. Am Sonntag, 19 Oktober und am Feuerabendhock am Montag, 20 Oktober, wird es wieder jede Menge Gaudi und Unterhaltungsmusik für die Gäste geboten.



        <div class="koll"><p>Herdwangen-Schönach Die Musikkapelle Großschönach lädt wieder zu ihrem traditionellen Kirbefest in die Ramsberghalle ein. Am Sonntag, 19. Oktober und am Feuerabendhock am Montag, 20. Oktober, wird es wieder jede Menge Gaudi und Unterhaltungsmusik für die Gäste geboten. Dafür werden drei Musikgruppen an diesen beiden Tagen geflissentlich Sorge tragen. Die Mitglieder, Freunde und Bekannte der Musikkapelle Großschönach sorgen an beiden Tagen für die Bewirtung. Die herbstliche Dekoration mit Feldfrüchten, Strohballen, Kürbissen und vielem mehr in der Ramsberghalle geht auch auf ihre Kappe. Eva-Maria Schulz, Vorsitzende der Musikkapelle Großschönach, sowie auch alle Mitglieder, freuen sich wieder auf einen regen Besuch wie in den vergangenen Jahren.</p><h2_interline>Gottesdienst am Sonntag</h2_interline><p>Bereits zum Auftakt des traditionsreichen Festes beim Gottesdienst am Sonntag, 10.30 Uhr, wird sich der Musikverein Harmonie aus Beuren an der Aach in der Ramsberghalle passend einbringen. Die Musiker treten dann ab 11.30 Uhr auch an, um die Gäste beim Frühschoppen gemütlich zu unterhalten.</p><p>Da können sich die Gäste den leckeren Bauernschinken, die halben Hähnchen oder die traditionelle Kürbissuppe umso besser munden lassen. So dürfen dann auch die leckeren selbstgemachten Kuchen und Torten nicht fehlen. Der rote Most aus der Region rundet das vielfältige Angebot ab. Dermaßen kulinarisch verwöhnt können sich die Besucher in der Ramsberghalle dann schon auf den nächsten Ohrenschmaus freuen. Denn einen neuen Programmplatz haben die Verantwortlichen um Eva-Maria Schulz für den traditionellen Kirbetanz auserkoren. Ab 14 Uhr wird das Duo Reinhold Hospach und Harry Benkler die passende Tanzmusik liefern. Und erfahrungsgemäß wird sich die Tanzfläche in kürzester Zeit füllen. Vielleicht werden die Tanzwütigen, wie bereits im Vorjahr, einfach auch den Platz hinter den Musikern in Beschlag nehmen, um auch dort ausgiebig das Tanzbein zu schwingen. Viele Besucher freuen sich wochenlang auf diese Gelegenheit, bei einem heimischen Fest wieder einmal über das Parkett zu schwofen.</p><p>Damit den kleinen Besuchern die Freude auf das Kirbefest auch schon eingeimpft wird, haben die Verantwortlichen des Vereins auch für sie ein Angebot. Bei der Kinderbetreuung im Nebenraum können sich die jungen Gäste ausgiebig mit tollen Bastelarbeiten beschäftigen.</p><h2_interline>Feierabendhock am Montag</h2_interline><p>Am Montag, 20. Oktober, findet dann das Großschönacher Kirbefest mit dem Feierabendhock seine Fortsetzung. Dazu servieren die Helfer des heimischen Musikvereins den bereits traditionellen Saumagen. Wer Hunger hat, ist ab 17 Uhr in Ramsberghalle in Großschönach an der richtigen Adresse. Die passende Unterhaltungsmusik liefert dazu die Musikkapelle Bodmann, die um 18 Uhr loslegt.</p><h2>Programm</h2><p><ul><li><strong>Sonntag 19. Oktober</strong><br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />10.30 Uhr: Festgottesdienst <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />in der Ramsberghalle<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />11.30 Uhr: Frühschoppen mit dem Musikverein Harmonie aus Beuren an der Aach<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />14 Uhr: Kirbetanz mit dem <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />Duo „Reinhold & Harry“<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />Warme Küche gibt es bis <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />17 Uhr</li><li><strong>Montag 20. Oktober</strong><br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />17 Uhr: Feierabendhock mit traditionellem Saumagen-<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />Essen<br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />18 Uhr: Stimmung mit der <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />Musikkapelle Bodmann</li></ul></p></div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kirbefest Großschönach: Traditionelles Kirbefest in Großschönach]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 16:13:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gedenkstein für den Mut zur Freiheit  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/gedenkstein-fuer-den-mut-zur-freiheit;art372558,12488625 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gemeinde Herdwangen-Schönach erinnert an Bauernkrieg. Denkmal soll zugleich auch eine Mahnung sein. Diese Namen stehen auf dem Stein.  ]]></description>
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          Gemeinde Herdwangen-Schönach erinnert an Bauernkrieg. Denkmal soll zugleich auch eine Mahnung sein. Diese Namen stehen auf dem Stein.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Gemeinde Herdwangen-Schönach erinnert an Bauernkrieg. Denkmal soll zugleich auch eine Mahnung sein. Diese Namen stehen auf dem Stein.



        <p>Im Rahmen des kreisweiten Kulturschwerpunkts „Freiheit Gleichheit Gerechtigkeit. 500 Jahre Bauernkrieg – Was bleibt?“ setzte die Gemeinde Herdwangen den Freiheitskämpfern des Bauernkriegs aus der Region ein nachhaltiges Denkmal. So wurde ein Gedenkstein direkt vor dem Rathaus enthüllt, der die Namen von fünf Männern trägt, die im Namen der Freiheit, Gerechtigkeit und Mitbestimmung starben. Gemeinderatsmitglied Frieder Kammerer eröffnete den Festakt, zu dem Bürgermeisterin Alexandra Kipp begrüßte und Schriftsteller Arnold Stadler sowie Überlingens Oberbürgermeister Jan Zeitler auf das Geschehen zurückblickten. Alle schlugen einen Bogen zu den aktuellen gesellschaftspolitischen Geschehnissen.</p> <h2>Überlinger Oberbürgermeister ist zu Besuch</h2> <p>Auf dem Gedenkstein stehen fünf Namen in Vertretung aller, die während des Bauernkriegs vor Ort ihr Leben lassen mussten. Frieder Kammerer vom Gemeinderat Herdwangen begrüßte am Sonntag die Gäste sowie die Landsknechts-Gruppe aus dem Schwarzwald, die in ihrem Gewand an die Zeit des Bauernkriegs erinnerte. Der eigentliche Anlass stimme nicht gerade festlich, denn es gehe ja um Krieg und Gewalt – auch zwischen den Nachbarn.</p> <h2>Rückblick auf Geschehen im 16. Jahrhundert</h2> <p>Deshalb freute Kammerer sich besonders, dass der Überlinger Oberbürgermeister gekommen war, um an die gemeinsame dramatische Geschichte zu erinnert, in der die aufständischen Bauern im Zwiespalt zwischen Loyalität und Überzeugung standen und dafür bereit waren zu sterben. „Gewalt ruft Gewalt! Gleich von welcher Seite“, betonte Kammerer im Rückblick auf das Geschehen im 16. Jahrhundert als auch auf das heutige. Die damaligen Geschehnisse in diesem Land sollten ein Mahnmal und Lehrstück des zivilen Friedens sein, so das Gemeinderatsmitglied.</p> <h2>Sichtbares Zeichen des Bleibens, Dauerns und Währens</h2> <p>Die aufständischen Bauern unterlagen vor 500 Jahren der Herrschaft. „Aber dass wir uns hier und heute versammelt haben, ist der schönste Beweis, dass sie nicht gescheitert sind“, bescheinigte Arnold Stadler. Die Männer hätten sich auch für diejenigen erhoben, die keine Stimme hatten. Der Schriftsteller halte deshalb das Wort „Held“ für das richtige Wort. Er begrüßte die Errichtung des Gedenksteins, er sei ein vielsagendes und sichtbares Zeichen des „Bleibens, Dauerns und Währens“. Ob die Namen auf dem Stein stimmen, könne man nicht mehr genau sagen, ebenso, was damals passiert sei, erklärte Bürgermeisterin Alexandra Kipp. Wichtig sei jedoch, dass die Männer ihre Unzufriedenheit in Aktion umsetzten, um für Gerechtigkeit, Freiheit und Mitbestimmung zu kämpfen und dafür ihren Tod in Kauf nahmen.</p> <div class="article-text-quote article-module"> <blockquote>„Heute knirscht es an vielen Stellen.“</blockquote> <span>Alexandra Kipp, Bürgermeisterin</span></div> <p>Daraus seien erste demokratische Prozesse entstanden. „Heute knirscht es auch an vielen Stellen“, beschrieb sie. „Müssen wir warten, bis die Not so groß ist, dass wir alles riskieren“, stellte sie die rhetorische Frage und ermutigte gleichzeitig, schon vor einer Notlage Veränderungen anzugehen, zusammenzuarbeiten, Synergien zu nutzen und sich nicht im Kleinklein zu verlieren. „Veränderung geht von den Menschen aus, nicht von Systemen“, setzte sie sich für ein mutiges Engagieren und für Demokratie.</p> <h2>Im Zwiespalt zwischen Loyalität und Überzeugung</h2> <p>Überlingens Oberbürgermeister Jan Zeitler erinnerte in seiner Ansprache an den dramatischen Aufstand vor 500 Jahren, bei dem Zehntausende Menschen starben. „Der Preis war sehr hoch: Menschen wurden verhaftet, verurteilt und hingerichtet – unter denkbar zweifelhaften Umständen“, erläuterte er. Die Aufständischen seien meist im Zwiespalt zwischen Loyalität und Überzeugung gestanden, hätten gegen Brüder, Nachbarn und Freunde kämpfen müssen. Der Gedenkstein sei kein Grabstein und keine Anklage, sondern ermahne zum Innehalten, Gedenken und, was sein Wunsch sei, zum Verstehen.</p> <p>Es sollte nicht nach der Schuld gesucht, sondern die große Verantwortung für die Gesellschaft gesehen werden. Dass Vertreterinnen und Vertreter der unterschiedlichen Städte und Gemeinden anwesend seien, „zeigt, wie weit wir heute gekommen sind“, betonte Zeitler. Der Freiheitsgedanke sollte präsent sein, wenn wir den Blick in die Welt werfen, die uns einiges abverlangen wird, schloss der Überlinger Oberbürgermeister seine Rede.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Gedenkstätten Vergangenheitsbewältigung Widerstandsorganisation thema-wissen-geschichte thema-politik-parteien]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Gedenkstein für den Mut zur Freiheit]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 09:54:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Regionale Produkte stehen im Mittelpunkt: Ein Dorfladen am Puls der Zeit  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/am-puls-der-zeit-dieser-dorfladen-bringt-regionalitaet-zurueck-nach-herdwangen;art417930,12482865 ]]></link>      <description><![CDATA[  80 Jahre SÜDKURIER, 80 Menschen erzählen: Birgit Rokweiler-Rothengass bereichert Herdwangen mit einem Dorfladen  ]]></description>
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          80 Jahre SÜDKURIER, 80 Menschen erzählen: Birgit Rokweiler-Rothengass bereichert Herdwangen mit einem Dorfladen<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/am-puls-der-zeit-dieser-dorfladen-bringt-regionalitaet-zurueck-nach-herdwangen;art417930,12482865]]></guid>
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        80 Jahre SÜDKURIER, 80 Menschen erzählen: Birgit Rokweiler-Rothengass bereichert Herdwangen mit einem Dorfladen



        <p>Es gibt Menschen, von denen könnte man glatt glauben, ihnen stünden pro Tag statt 24 Stunden 48 zur Verfügung. Zu diesen Menschen gehört Birgit Rokweiler-Rothengass (40). Sie vereint Arbeit mit Idealismus.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>80 Menschen erzählen</span><span>Im Mittelpunkt unserer Serie zum Jubiläum 80 Jahre SÜDKURIER stehen Menschen, die die Region durch ihr Engagement und ihre Arbeit prägen und die Gesellschaft zusammenhalten. Und sie äußern ihre Wünsche und Ideen, um zukünftige Herausforderungen zu bewältigen. Auf <a href="https://www.suedkurier.de/80-stimmen/" title="80 Stimmen für eine starke Region">http://www.suedkurier.de/80-stimmen</a> sammeln wir nach und nach alle Serienteile zum Nachlesen. Jede Woche erscheint mindestens ein Serienteil.</span></label></div> <p>Die gelernte Einzelhandelskauffrau und ihr Mann Andreas Rothengass (50) übernahmen vor 13 Jahren, 2012, den Dorfladen in Herdwangen. Nachdem das von der Raiffeisengenossenschaft betriebene Geschäft fast vor dem Aus stand, sicherten sie fortan die Nahversorgung in dem Linzgau-Ort.</p> <h2>Ein Laden ist mehr als ein Geschäft</h2> <p>Beim Wort „Laden“ schwingt stets eine Emotion mit, ein Laden ist mehr als nur ein Geschäft, sondern auch ein Gefühl. Rokweiler-Rothengass ist wichtig, dass die Kunden neben den Dingen des täglichen Bedarfs ein besonderes und unterscheidbares Angebot finden, das regionale Produkte in den Mittelpunkt stellt. Damit möchte sie eine Alternative zu Supermarktketten und Internethandel schaffen.</p> <p>„Ich will nicht nur die Waren verkaufen, sondern ich möchte, dass sich die Kunden wohlfühlen und mit dem Dorfladen identifizieren. So ein Dorfladen hat was Kommunikatives, ich mag meine Kunden und die Interaktion mit ihnen“, sagt die Geschäftsfrau.</p> <p>Von Herzen kommende Freundlichkeit der Kunden sei das „Extra-Zückerle“ dazu. Man gibt nicht nur Geld, sondern auch Empathie.</p> <h2>Man muss ein Multitalent sein</h2> <p>Im Dorfladen finden Handwerker eine Möglichkeit, um sich und ihr Können zu präsentieren. Es gibt Geschenke, Bücher, Bio-Waren. Brot, Brötchen und süße Stückchen sind jeden Tag frisch, sogar sonntagmorgens. Um sich behaupten zu können, muss man ein Multitalent sein. Davon ist die Kauffrau überzeugt.</p> <p>Vor einigen Monaten wurde die frühere Getränke-Abteilung des Ladens in eine Genussecke mit Wohlfühlatmosphäre zum Kaffeetrinken und Schmökern verwandelt. In ihrer „Purer Genuss“-Manufaktur, seinem Herzensprojekt unter den Aspekten Nachhaltigkeit und Naturverbundenheit, stellt das Ehepaar Fruchtaufstriche, Fruchtessige, Sirup und Kuchen in Pfandgläsern her. Wie zu Omas Zeiten. Tradition hat hier wieder Zukunft.</p> <h2>Ein Anhänger wird ausgebaut</h2> <p>Die Sirup-Säfte werden bei Firmenveranstaltungen geordert. Gerade haben die beiden einen Catering-Anhänger ausgebaut, die „geniessBAR“. Das Paar teilt sich die Kinderbetreuung der Töchter Greta (7) und Hilda (3) halbe-halbe. „So lebt man heute Familie“, sagt die Mutter.</p> <p>Familienzeit ist so wichtig wie eine ausgewogene Lebensführung zwischen Arbeit und Erholung. Das Miteinander in Arbeit und Familienführung dient der gegenseitigen Wertschätzung.</p> <p>Dass unlängst im benachbarten Großschönach ein Heimatmarkt mit Rund-um-die Uhr-Selbstbedienung eröffnet hat, sieht die Kleinunternehmerin als Bereicherung. Denn sie ist mit eingestiegen und als Gründungspartner dabei.</p> <h2>Keine Angst vor der Zukunft</h2> <p>Sie liefert nicht nur Waren dahin, sondern bildet mit anderen Herdwanger Unternehmern das Projektteam für das neue Angebot. Angst vor der Zukunft sieht anders aus.</p> <p>Engagiert bringt sich Birgit Rokweiler-Rothengass auch in ihrer Wohngemeinde Sauldorf in der Zukunftswerkstatt der Gemeinde ein. Dort arbeitet sie für Natur, Netzwerke, Talente und das Zusammenleben der Generationen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So können Sie sich beteiligen</span><span>Machen Sie mit bei unserer Foto-Aktion „Zukunft leben!“. Laden Sie ein Foto von sich auf redaktion.suedkurier.de hoch und erzählen Sie uns, was Sie sich für die Zukunft wünschen. So wollen wir im Jubiläumsjahr die vielfältigen Ideen der Menschen in der Region sichtbar machen.</span></label></div> <p>Durch die Buchausstellungen des Dorfladens in Kindergärten und Grundschulen lebt sie ihre Leidenschaft und möchte die Kinder damit anstecken. Das gilt auch für den Einsatz im Musikverein Sauldorf. An der Grundschule in Rast bringt sie Kindern Percussion bei. So bleibt sie immer im Rhythmus.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Regionale Produkte stehen im Mittelpunkt: Ein Dorfladen am Puls der Zeit]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 15:27:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Dieses Team holt sich den Pokal  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/dieses-team-holt-sich-den-pokal;art372558,12479454 ]]></link>      <description><![CDATA[  Fußball-Dörferturnier auf dem Sportplatz in Aftholderberg. Kinder und Erwachsene spielen in einer Mannschaft. Welche Ehrung es noch gibt.  ]]></description>
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          Fußball-Dörferturnier auf dem Sportplatz in Aftholderberg. Kinder und Erwachsene spielen in einer Mannschaft. Welche Ehrung es noch gibt.<br>
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        Fußball-Dörferturnier auf dem Sportplatz in Aftholderberg. Kinder und Erwachsene spielen in einer Mannschaft. Welche Ehrung es noch gibt.



        <p>Spiel, Spaß und Spannung: Darum ist am vergangenen Samstag beim Fußball-Dörferturnier auf dem Sportplatz in Aftholderberg gegangen. Bei schönem Wetter wurde um einen großen Pokal gespielt, den am Ende das Team Kleinstadt Großstadelhofen gewann. Es setzte sich gegen die Mannschaften Dobelbolzer Sohl, Sportlerschmiede Egg, Freistaat Aftholderberg und Einlocher Tautenbronn &amp; Friends durch. Es war ein Turnier mit allen Generationen, sodass Kinder und Eltern zu einem Team gehörten. Und weil so viele Kinder mit dabei waren, machten sie ein Einlagespiel. Einen Pokal bekam außerdem Josef Blender, der mit 66 Jahren der älteste Spieler des Turniers war, dass gesellig ausklang.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Dieses Team holt sich den Pokal]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 12:15:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jugendleiter gesucht! DRK-Ortsverein Hohenfels will eine neue Jugendgruppe gründen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hohenfels/drk-ortsverein-hohenfels-will-eine-neue-jugendgruppe-gruenden;art372444,12479358 ]]></link>      <description><![CDATA[  In den vergangenen zehn Jahren war die Jugendarbeit des Ortsvereins eingeschlafen. Nun möchten die Mitglieder wieder eine Gruppe für Jüngere anbieten. Doch dafür suchen sie noch dringend Unterstützung.  ]]></description>
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          In den vergangenen zehn Jahren war die Jugendarbeit des Ortsvereins eingeschlafen. Nun möchten die Mitglieder wieder eine Gruppe für Jüngere anbieten. Doch dafür suchen sie noch dringend Unterstützung.<br>
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        In den vergangenen zehn Jahren war die Jugendarbeit des Ortsvereins eingeschlafen. Nun möchten die Mitglieder wieder eine Gruppe für Jüngere anbieten. Doch dafür suchen sie noch dringend Unterstützung.



        <p>Der Hohenfelser Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) will wieder aktiv in die Jugendarbeit einsteigen. Wie Martin Anders, Leiter Wohlfahrt und Soziales im Gespräch mit dem SÜDKURIER berichtet, sei die Jugendarbeit des Ortsvereins in den vergangenen Jahren eingeschlafen.</p> <p>„Wir hatten früher ein tolles und starkes Jugendrotkreuz. Aber irgendwann hatten wir leider keine Gruppenleiter mehr, weil einige zum Beispiel wegen Studium oder Hochzeit weggezogen sind, und dann ist die Jugendgruppe irgendwann ausgelaufen“, erklärt er. Das sei inzwischen rund zehn Jahre her. Doch gerade, weil eine Jugendgruppe auch wichtig ist, um die Zukunft des DRK-Ortsvereins zu sichern, soll das Projekt nun neu belebt werden.</p> <h2>Wer Interesse hat, wird nicht allein gelassen</h2> <p>„Wir sind uns sicher, dass wir genügend Kinder und Jugendliche zusammenbekommen, die Interesse am DRK-Ortsverein haben, allerdings sind wir momentan noch auf der Suche nach Jugendleitern, die sich um die Betreuung der Gruppe und die Organisation von Gruppenstunden kümmern“, so Anders.</p> <p>Die Gruppenabende sollen möglichst im wöchentlichen oder 14-tägigen Rhythmus stattfinden. „Dabei steht natürlich das Thema Erste Hilfe und alles, was dazu gehört, im Fokus. Die Kinder und Jugendlichen sollen lernen, wie man Verletzungen erkennt, einschätzt und bewertet und wie man einen Notruf absetzt“, erklärt Anders. Doch auch Spiel, Sport und Spaß sollen dabei nicht zu kurz kommen.</p> <p>Wer Interesse hat, eine Rotkreuz-Jugendgruppe zu leiten, werde natürlich nicht allein gelassen. Das DRK biete eigene Gruppenleiterlehrgänge an, in denen alle notwendigen Fähigkeiten gelernt werden können, erklärt Martin Anders.</p> <h2>Bürgermeister hofft auf Wiederbelebung</h2> <p>Auch Bürgermeister Florian Zindeler, zugleich Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Hohenfels, hofft, dass sich Menschen aus der Gemeinde finden, die bereit wären, als Gruppenleiter wieder eine Gruppe vom Jugendrotkreuz (JRK) ins Leben zu rufen. „Das JRK ist unsere Lebensader und die Chance, dass das DRK vor Ort erhalten bleibt“, betont Zindeler gegenüber dem SÜDKURIER.</p> <p>Auch Martin Anders erhofft sich dadurch neuen Schwung. „Wir sehen immer wieder, bei anderen Ortsvereinen im Landkreis, dass die Ortsvereine, die eine gute Jugendarbeit haben, auch insgesamt gut dastehen“, sagt er. Aktuell hat der Hohenfelser Ortsverein 14 aktive Mitglieder.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Jugendleiter gesucht! DRK-Ortsverein Hohenfels will eine neue Jugendgruppe gründen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 10:05:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Extreme Gebührenerhöhung für Abwasser in Herdwangen-Schönach  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/extreme-gebuehrenerhoehung-fuer-abwasser-in-herdwangen-schoenach;art372558,12479272 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Verbraucher 2026 für die Entsorgung von Schmutzwasser und Niederschlagswasser 65 beziehungsweise 144 Prozent mehr zahlen. Das sind die Gründe.  ]]></description>
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          Die Verbraucher 2026 für die Entsorgung von Schmutzwasser und Niederschlagswasser 65 beziehungsweise 144 Prozent mehr zahlen. Das sind die Gründe.<br>
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        Die Verbraucher 2026 für die Entsorgung von Schmutzwasser und Niederschlagswasser 65 beziehungsweise 144 Prozent mehr zahlen. Das sind die Gründe.



        <p>Nur kurz währte in der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend die Diskussion über die letztlich einstimmig beschlossene Gebührenerhöhung für die Entsorgung von Schmutzwasser um 65 Prozent. Seit dem Jahr 2011 hatten die Bürger für den Kubikmeter Schmutzwasser 2,60 Euro bezahlt, nun sind es 4,26 Euro.</p> <h2>Letzte Gebührenanpassung war im Jahr 2011</h2> <p>Beim Niederschlagswasser, sprich der Entsorgung je Quadratmeter versiegelter Fläche, fiel die Erhöhung mit 144 Prozent noch drastischer aus. Künftig werden 0,88 Euro fällig, nachdem bislang 0,36 Euro bezahlt werden mussten. Der alles entscheidende Grund für die extreme Steigerung ist, dass die Abwasserbeseitigung seit 2017 jährlich Verluste verursacht, die sich stetig erhöhten und bis 2023 auf mehr als 920.000 Euro summierten. Dennoch wurden die Gebühren nicht angepasst, denn durch Einsparungen und dank der guten Finanzlage konnte man das Defizit kompensieren stets einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen. Aber diese „rosigen Zeiten sind vorbei“, erklärte Kämmerin Andrea Rothmund und deshalb hatte man das Büro Heyder und Partner mit der Gebührenkalkulation für die Abwasserbeseitigung beauftragt.</p> <h2>Kein Ausgleich der Verluste</h2> <p>Das Ergebnis war und bleibt ernüchternd. Um eine Kostendeckung zu erreichen, müsste die Gebühr beim Schmutzwasser auf 4,45 Euro je Kubikmeter und 0,93 Euro je Quadratmeter für Niederschlagswasser erhöht werden. Würde man versuchen, wie vom Abgabenrecht erlaubt, den Jahresverlust von 2021 mit 139.801 Euro auszugleichen, müssten die Gebührensätze auf 5,24 Euro beziehungsweise 1,18 Euro erhöht werden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Verluste</span><span>Die Verluste betrugen im Jahr 2017 noch 33.207 Euro und erhöhten sich binnen sieben Jahren auf 175.974 Euro. Die Gesamtverluste zwischen 2017 und 2023 belaufen sich nach den Berechnungen der Verwaltung auf rund 928 000 Euro. Laut Abgaberecht können Verluste aus Vorjahren ausgeglichen werden, allerdings für maximal fünf Jahre. Gewinne müssen hingegen binnen fünf Jahren über eine Senkung der Gebühren ausgeglichen werden. Und in den nächsten Jahren sind weitere Investitionen notwendig, da die Betriebserlaubnis für die Kläranlage Schönach verlängert werden musste, wobei man mit der vorhandenen Technik die zulässigen Ablaufgrenzwerte nicht einhalten kann, die für Herdwangen-Schönach als Einzugsgebiet des Bodensees besonders streng sind. (siv)</span></label></div> <p>Innerhalb der Abwasserbeseitigung hat man keine Sparpotenziale entdeckt, berichtete Andrea Rothmund, die dem Gremium eine andere Idee präsentierte – die Senkung des kalkulatorischen Zinssatzes in der Abwasserbeseitigung von vier auf drei Prozent. Beim kommunalen Haushalt werden diese Zinsen als kalkulatorische Größe und damit als fiktive Kosten berücksichtigt.</p> <h2>Kalkulatorische Zinsen werden gesenkt</h2> <p>Denn rein theoretisch könnte die Gemeinde ihr Geld auch im Kapitalmarkt anlegen und nicht für Abwasserentsorgung, Kindergärten, Friedhöfe, Mehrzweckhallen oder den Bauhof ausgeben. Bei gebührenpflichtigen Einrichtungen wirkt sich der kalkulatorische Zinssatz deshalb auf die Höhe der Gebühr aus und seit 1989 beträgt der Zins für die Abwasserbeseitigung vier Prozent. Durch die einprozentige Senkung wird die Gebühr beim Schmutzwasser um 16 Cent und beim Niederschlagswasser um fünf Cent verringert. Diese „kleine Entlastung“, so Erwin Knoll sollte man den Bürgern zukommen lassen. „Das machen wir“, pflichtete ihm Peter Atzenhofer bei und der Gremiumsbeschluss war einstimmig.</p> <h2>Gemeinderat diskutiert nur kurz</h2> <p>Bei der anschließenden Entscheidung über die Gebührenerhöhung ab 1. Januar 2026 hakte Gerhard Braun nach und erinnerte daran, dass der Gemeinderat doch im Juli schon eine Steigerung auf 4,45 Euro und 0,93 Euro beschlossen habe, um für 2026 eine Kostendeckung zu erreichen. „Dann müssten wir den Beschluss über die Reduzierung des kalkulatorischen Zinssatzes rückgängig machen“, erwiderte Kämmererin Rothmund. Für 2027 könne der Gemeinderat dann einen neuen Satzungsbeschluss beschließen, und beispielsweise den Verlust aus dem Jahr 2022 berücksichtigen. Dies ist aber nicht zwingend notwendig, antwortete die Finanzchefin auf die Frage von Florian Irion, ob man mit den Gebühren einen Verlust komplett ausgleichen müsse.</p> <h2>Bewusste Entscheidung auf Gebührenerhöhung zu verzichten</h2> <p>Peter Atzenhofer und weiteren Gemeinderäten war es wichtig, nochmals darauf hinzuweisen, dass diese extreme Gebührenerhöhung nicht der Schläfrigkeit oder Schlampigkeit des Gremiums oder des vormaligen Bürgermeisters in der Vergangenheit geschuldet ist. Bewusst habe man in den vergangenen Jahren, trotz der Verluste, auf eine Gebührenerhöhung verzichtet und so den Bürgern hunderttausende Euro gespart. „Wir hatten eine gute Haushaltslage“, so Atzenhofer. „Wir konnten es uns leisten“, ergänzten Florian Irion und Sebastian Blender, der aber mahnte, dass man nun kostendeckend weiterarbeiten müsse. Bürgermeisterin Alexandra Kipp sicherte zu, dass man die Kosten- und Gebührenentwicklung bei der Abwasserversorgung künftig engmaschiger beobachten werde.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Finanzhaushalt Kommunalpolitik Kosten thema-wirtschaft-finanzmarkt thema-politik-lokal thema-wirtschaft-unternehmen]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Extreme Gebührenerhöhung für Abwasser in Herdwangen-Schönach]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 01 Sep 2025 16:02:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Narren feiern ihr Bergfest mit Pferden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/bergfest-der-berggeister-in-aftholderberg-begeistert-besucher-was-alles-geboten-wurde;art372558,12473777 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das traditionsreiche Bergfest der Narrenzunft Berggeister aus Aftholderberg war wieder ein Besuchermagnet. Was alles geboten wurde.  ]]></description>
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          Das traditionsreiche Bergfest der Narrenzunft Berggeister aus Aftholderberg war wieder ein Besuchermagnet. Was alles geboten wurde.<br>
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        Das traditionsreiche Bergfest der Narrenzunft Berggeister aus Aftholderberg war wieder ein Besuchermagnet. Was alles geboten wurde.



        <p>Die Narrenzunft Berggeister aus Aftholderberg hat sich für das diesjährige Bergfest wieder ein besonderes Motto einfallen lassen. Am Thementag am Sonntag drehte sich alles um das Pferd als Arbeitshelfer, Freizeitkumpel und Sportpartner. Der schöne Sommertag spielte der Narrenzunft dabei ordentlich in die Karten.</p> <p>Nicht ganz so sonnig startete die dreitägige Veranstaltung mit dem Fassanstich am Samstag. Richard Widemann übernahm das Anzapfen und das Freibier konnte sogleich problemlos fließen. Die Gruppe Double Gum sorgte mit Rock, Pop, Country, Blues, Folk und Schlagern aus den 50er- bis 70er-Jahren für den musikalischen Auftakt. Nach Einbruch der Dunkelheit folgte dann wieder die Partynacht. DJ Frischling übernahm dazu die musikalische Gestaltung. Patrick Blender zeigte sich mit dem Auftakt rundum zufrieden und meinte: „Es war zwar nicht so viel los wie in früheren Jahren, aber die Stimmung war ausgelassen und wir konnten einen friedlichen Abend feiern.“</p> <h2>Viele Besucher am Sonntag</h2> <p>Am Sonntag ging das Bergfest in die zweite Runde. Der Tag wurde traditionell mit dem Gottesdienst in der Scheune auf dem Festplatz eröffnet.</p> <p>Die Musikkapelle Großschönach sorgte für den klangvollen Übergang in den Festbetrieb und unterhielt die Gäste mit traditioneller Blasmusik auch während des Frühschoppens. Hatten die Narren in den vergangenen Jahren nicht so viel Glück mit dem Wetter, strahlte an diesem Sonntag die Sonne umso schöner über das Festgelände. Und da ließen die Besucher auch nicht lange auf sich warten. Die freien Plätze auf dem Festgelände, ob im Freien oder unter den Schirmen, ob im Zelt oder in der Scheune, wurden kurzerhand zur Mangelware. Die zahlreichen Helfer hatten alle Hände voll zu tun, um den Nachschub an Getränken und Essen zu liefern, und so mancher Gast musste sich zu Stoßzeiten auf etwas Wartezeit einrichten.</p> <h2>Pferd gewinnt gegen Männer</h2> <p>Wer wollte, konnte allerdings in der Zwischenzeit die Gelegenheit nutzen, sich das vielfältige Informationsangebot sowie die Aufführungen auf der Hauptstraße und am Sportplatz neben dem Kindergarten anzuschauen.</p> <p>Überhaupt erfreuten sich die Aufführungen eines großen Zuschauerinteresses. Hufschmied Harald Gröner und Stefan Jäger, der ihm assistierte, hatten beim Beschlagen der Pferde stets eine große Zahl an Neugierigen um sich versammelt.</p> <p>Das galt ebenso für den Auftritt von Rosis Line Dancer–Wild Country aus Ostrach. Der Sportplatz wurde zur Reitarena umgebaut und diente zahlreichen Aufführungen. Besonders beliebt bei den Zuschauern war das Seilziehen mit Mann gegen Pferd.</p> <p>Der Sieger war eindeutig das Pferd. Selbst acht Männer wurden, trotz stärkster Gegenwehr, von der Stute mühelos über das Feld gezogen. Ein Hingucker war auch die Darbietung der ungarischen Post von Walter und Tobias Roth oder der Auftritt der vier Mädchen beim Hobby Horsing (Reiten eines Steckpferds). Zu bestaunen gab es außerdem Ponys, Fohlen, Pferde und Kutschfahrten.</p> <h2>Viele Stände rund um das Thema Pferd</h2> <p>Verschiedene Stände mit mittelalterlichen Rüstungen sowie zum Thema Pferdeosteopathie, Tierporträts oder vom Eulogiusverein, der über den traditionellen Eulogiusritt (Reiterprozession) informierte, zierten die Straßenränder.</p> <p>Auch die jungen Besucher kamen nicht zu kurz. Neben Ponyreiten konnten sie an verschiedenen Ständen ihre Bastelfähigkeiten unter Beweis stellen.</p> <p>Nach den vielen Informationen und Aufführungen rund ums Pferd konnten sich die Besucher am späteren Nachmittag dann wieder auf dem Festplatz entspannen. Reinhold Hospach und Harry Benkler gestalteten den abschließenden Tanzabend mit ihrer Musik.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Fest Veranstaltungen Brauchtum thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-heimat-heimatliebe]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Narren feiern ihr Bergfest mit Pferden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 21 Aug 2025 13:35:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Labyrinth endet auf dem Ramsberg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/labyrinth-endet-auf-dem-ramsberg;art372558,12467242 ]]></link>      <description><![CDATA[  Besonderes Projekt in Herdwangen-Schönach wird am 19. September eröffnet. Was Bauernkrieg, Hildegard von Bingen und Theseus verbindet.  ]]></description>
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          Besonderes Projekt in Herdwangen-Schönach wird am 19. September eröffnet. Was Bauernkrieg, Hildegard von Bingen und Theseus verbindet.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/labyrinth-endet-auf-dem-ramsberg;art372558,12467242]]></guid>
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        Besonderes Projekt in Herdwangen-Schönach wird am 19. September eröffnet. Was Bauernkrieg, Hildegard von Bingen und Theseus verbindet.



        <p>Wer verbindet die Schriften der Heiligen Hildegard von Bingen, die griechische Heldensage um Theseus, die europäische Demokratieidee und das Gedenken an den Bauernkrieg vor 500 Jahren? Auf diese Frage gibt es nur eine Antwort: Bruder Jakobus Kaffanke, der als Einsiedler auf dem Ramsberg lebt. Der Benediktinermönch hat gemeinsam mit den Künstlern Susanne Hackenbracht und dem verstorbenen Gerold Nothdurft die Idee eines Labyrinths entwickelt. Ausgehend vom weltbekannten Fußbodenlabyrinth in der Kirche von Chartres und der Idee eines „roten Fadens“ folgend.</p> <h2>Acht Wegstationen zeigen Dualität zwischen Tugend und Laster</h2> <p>Beginnend beim Friedhof in Großschönach werden acht Wegstationen errichtet, bestehend aus Schildern auf Metallpfosten, die thematisch Tugenden und Laster aus der Lehre der Heiligen Hildegard von Bingen behandeln.</p> <p>Der Labyrinth-Weg endet auf dem Ramsberg und beim Herunterlaufen entdeckt der Besucher an den Wegstationen korrespondierend zu den Tugenden die acht entsprechenden Laster. Der Förderverein Ramsberg ist an dem Projekt nur indirekt beteiligt, wie der stellvertretende Vorsitzende Frieder Kammerer im SÜDKURIER-Gespräch aufklärt. Die Einweihung ist für den 19. September um 14 Uhr auf dem Friedhofparkplatz Großschönach geplant.</p> <h2>Griechischer Sagenheld als Ideengeber für die Demokratie</h2> <p>Bruder Jakobus Kaffanke nutzt neben den Werken von Hildegard von Bingen ein Standardwerk über die griechische Sagenwelt als Grundlage für die Konzeption des Ramsberger-Labyrinth-Wegs“. Bekanntlich hatte dereinst die kretische Königstochter Ariadne dem attischen Helden Theseus der in das Labyrinth von Knossos eindringen und den menschenfressenden Minotaurus töten wollte, den Rat gegeben, ein Knäuel roter Schnur mitzunehmen. Diese Schnur sollte er bei seiner Suche nach dem Stiermenschen ständig abwickeln, um später den Rück- und Ausweg aus der komplexen Anlage sicher zu finden. Das scheinbare Chaos der unterirdischen Labyrinth Anlage, wird geordnet durch den „roten Faden“. Theseus befolgte den Rat, tötete den Stier, heiratete Ariadne und verzichtete später als König auf einen großen Teil seiner absoluten Macht und übergibt diese an an einen gewählten Rat. Bruder Jakobus sieht darin den Beginn der griechischen Polis, dem Vorbild der Demokratie. In der christlichen Mystik, der Kunst das innere Leben des Menschen erfolgreich, gelingend zu gestalten, findet sich das Motiv des „Roten Fadens“, insbesondere bei Heinrich Seuse wieder. Seuse, geboren um 1295 in Konstanz oder Überlingen, gestorben 1366 in Ulm, berichtet in seiner Schrift „Mein Leben“ von seinem geistlichen Weg in verschiedenen Stufen und Stationen.</p> <h2>Tugenden- und Lasterlehre von Hildegard von Bingen</h2> <p>Und der Labyrinth-Weg verknüpft zudem die Tugenden- und Lasterlehre von Hildegard von Bingen. Die bekannteste Mystikerin des Mittelalters hat vor vielen hundert Jahren insgesamt 35 Tugenden und Laster erkannt, die scheinbar zeitlos erscheinen sind, wobei das Labyrinth-Team sich auf jeweils acht Themenbereiche einigte. Bruder Jakobus Kaffanke sieht die geplanten acht Wegstationen, an denen auf den Schildern jeweils ein korrespondierendes Tugend- und Lasterpaar zu lesen sein wird, als gedanklichen Initiationsweg.</p> <p>Mit der Tugend, symbolisiert durch einen nach oben zeigenden Pfeil, führt der Weg der Erkenntnis hinauf auf den Ramsberg. Auf dem Rückweg zeigt sich dem Besucher die Dualität des Lebens, denn er wird mit den Lastern konfrontiert, symbolisch mit dem Pfeil nach unten markiert. Eine Station wird übrigens am roten Wasserhydranten sein, der die Grenze zwischen dem Landkreis Sigmaringen und dem Bodenseekreis markiert. Der Ramsberger Labyrinth-Weg verknüpft so die Tugenden- und Lasterlehre der Heiligen Hildegard von Bingen mit dem Lebensfaden-Motiv von Heinrich Seuse und dem Demokratie-Gedanken der griechischen Theuses-Sage.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Mythologie Kulturgut Archäologie thema-gesellschaft-religion thema-kultur thema-wissen-wissenschaft]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Labyrinth endet auf dem Ramsberg]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 20 Aug 2025 16:58:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Töpfe raus und Schürze an! Fernsehsender sucht am Bodensee nach Kandidaten für eine Kochshow  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/lust-auf-tv-kueche-bodensee-hobbykoeche-koennen-beim-perfekten-dinner-mitkochen;art372432,12466627 ]]></link>      <description><![CDATA[  Für Hobbyköche bietet sich die Chance, ihr Können im Fernsehen zu zeigen. Im Oktober wird die Sendung „Das perfekte Dinner“ am Bodensee gedreht. Dafür sind noch Plätze frei, dem Gewinner winkt ein Preisgeld.  ]]></description>
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          Für Hobbyköche bietet sich die Chance, ihr Können im Fernsehen zu zeigen. Im Oktober wird die Sendung „Das perfekte Dinner“ am Bodensee gedreht. Dafür sind noch Plätze frei, dem Gewinner winkt ein Preisgeld.<br>
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        Für Hobbyköche bietet sich die Chance, ihr Können im Fernsehen zu zeigen. Im Oktober wird die Sendung „Das perfekte Dinner“ am Bodensee gedreht. Dafür sind noch Plätze frei, dem Gewinner winkt ein Preisgeld.



        <p>Hobbyköche aufgepasst: Wer schon einmal davon geträumt hat, nicht nur für sich und seine Liebsten am Herd zu stehen, sondern für vier wildfremde Menschen und ein Fernsehpublikum hat jetzt die Gelegenheit. Für die Sendung „Das perfekte Dinner“ sucht die Produktionsfirma noch Kandidatinnen und Kandidaten.</p> <p>Das Prinzip der Sendung ist einfach: Fünf Kandidaten aus der gleichen Stadt oder Region treten gegeneinander an. Jeder lädt die anderen für einen Abend zu sich nach Hause ein und stellt ein Drei-Gänge-Menü zusammen. Die vier Gäste vergeben dafür null bis zehn Punkte.</p> <p>Am Ende der Woche steht damit ein Sieger fest, der sich über ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro freuen kann. Neben der Kulinarik sollen auch Kreativität, Gastgeberqualitäten und Ambiente in die Bewertung einfließen.</p> <h2>Im Oktober wird endlich wieder am Bodensee gedreht</h2> <p>Die Dreharbeiten für die nächste Bodensee-Ausgabe der Sendung sollen zwischen Dienstag, 7. Oktober, und Samstag, 11. Oktober, ablaufen. Dafür ist die Produktionsfirma ITV Studios noch auf der Suche nach „leidenschaftlichen Hobbyköchen, die einem breiten Publikum zeigen wollen, was der Bodensee in Sachen Kulinarik zu bieten hat“, heißt es in einer Mitteilung der Firma. ITV Studios produziert auch Formate wie „Gefragt – Gejagt“ (ARD) oder „The Voice of Germany“ (Pro7/Sat.1).</p> <p>Noch sind alle fünf Plätze zu vergeben, heißt es auf SÜDKURIER-Anfrage. Wer interessiert ist, kann sich telefonisch unter 0221 492048240 oder im Netz unter <a href="https://www.itvstudios.de/dinner" target="_blank" title="" rel="noopener">www.itvstudios.de/dinner</a> bewerben. Teilnehmen können ausdrücklich Hobbyköche – wer eine Kochausbildung absolviert hat oder mit dem Kochen sein Geld verdient, kann sich auf andere Sendungen bewerben, heißt es auf dem Bewerbungsportal. Zudem müssen die Kandidaten älter als 18 Jahre sein. Bewerbungsschluss ist am Freitag, 5. September.</p> <h2>„Das perfekte Dinner“ ist ein gern gesehener Gast am See</h2> <p>Es ist nicht das erste Mal, dass die Sendung am Bodensee gedreht wird. <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/das-perfekte-dinner-am-bodensee-so-lief-das-finale;art417930,11860197" target="_blank" title="Finale bei &amp;bdquo;Das perfekte Dinner&amp;ldquo;: Wer ist der beste Hobby-Koch am Bodensee?">Im Januar 2024 kam der Wochensieger aus Friedrichshafen</a>, die anderen Kandidaten von der Insel Reichenau, aus Überlingen, Steißlingen und Espasingen.</p> <p>Die Sendung hat sich als Klassiker der TV-Landschaft etabliert. Erstmals ausgestrahlt wurde sie im März 2006, inzwischen ist es laut Produktionsfirma die am längsten laufende werktägliche Koch-Doku im deutschen Fernsehen. Mehrere tausend Folgen wurden bereits ausgestrahlt.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Töpfe raus und Schürze an! Fernsehsender sucht am Bodensee nach Kandidaten für eine Kochshow]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 10 Aug 2025 13:24:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auto kommt von der Straße ab: 83-jährige Beifahrerin erleidet bei Unfall tödliche Verletzungen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/83-jaehrige-beifahrerin-stirbt-trotz-schneller-hilfe-nach-schwerem-unfall;art372473,12460232 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagnachmittag auf der Kreisstraße 7769 bei Bärweiler. Neben den Rettungskräften eilten auch Landwirte umgehend zu Hilfe.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagnachmittag auf der Kreisstraße 7769 bei Bärweiler. Neben den Rettungskräften eilten auch Landwirte umgehend zu Hilfe.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagnachmittag auf der Kreisstraße 7769 bei Bärweiler. Neben den Rettungskräften eilten auch Landwirte umgehend zu Hilfe.



        <p>Der 86-jährige Fahrer eines Audi verlor am Freitag gegen 15.30 Uhr auf der Kreisstraße 7769 zwischen Großschönach und Bruckfelden in einer Rechtskurve bei Bärweiler die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto geriet ins Bankett, drehte sich, prallte mit der Beifahrerseite gegen zwei Bäume und kam in einem Maisfeld zum Stehen. Das teilen Polizei und Kreisfeuerwehrverband (KFV) mit.</p> <p>Während der 86-Jährige bei dem Unfall eher leichte Verletzungen erlitt und sich nach Angaben des KFV selbstständig befreien konnte, wurde die 83-jährige Beifahrerin im Audi eingeklemmt. Sie musste von der Feuerwehr, die mit 16 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen vor Ort war, mithilfe technischen Geräts aus dem Wrack befreit werden. Landwirte eines nahegelegenen Hofes waren ebenfalls zu Hilfe geeilt und unterstützten die Feuerwehr, indem sie die verformte Karosserie des Audis mit dem Frontlader streckten. Dies geschah in Absprache mit dem Notarzt, da eine schnelle Befreiung der Verletzten geboten war, erklärt der KFV.</p> <h2>Psychosoziale Notfallversorgung im Einsatz</h2> <p>Laut der Polizei wurde die 83-Jährige mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und starb dort trotz der zügigen Rettungsmaßnahmen am Freitagnachmittag. Zur Überbringung der Todesnachricht und zur Betreuung der Ersthelfer waren dem KFV zufolge zwei Teams der Psychosozialen Notfallversorgung Bodenseekreis (PSNV) im Einsatz. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Ein Abschleppunternehmen barg den Audi, an dem wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 15.000 Euro entstanden ist.</p> <p>Neben der Freiwilligen Feuerwehr Frickingen, Polizei und PSNV waren die Freiwillige Feuerwehr Pfullendorf mit Rüstwagen und Einsatzleitwagen, der stellvertretende Kreisbrandmeister, der Kreisfeuerwehrpressesprecher, das DRK und Rettungshubschrauber Christoph 45 vor Ort. Die Kreisstraße war während der Unfallaufnahme bis gegen 17.30 Uhr voll gesperrt, berichtet die Polizei.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Auto kommt von der Straße ab: 83-jährige Beifahrerin erleidet bei Unfall tödliche Verletzungen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 05 Aug 2025 11:17:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Dorfhockete in Herdwangen ist beliebt wie eh und je  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/dorfhockete-in-herdwangen-ist-beliebt-wie-eh-und-je;art372558,12457240 ]]></link>      <description><![CDATA[  Viele Besucher kommen zum zweitägigen Fest. Das Wetter ist besser als erwartet und die Veranstalter zufrieden.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Viele Besucher kommen zum zweitägigen Fest. Das Wetter ist besser als erwartet und die Veranstalter zufrieden.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Viele Besucher kommen zum zweitägigen Fest. Das Wetter ist besser als erwartet und die Veranstalter zufrieden.



        <p>Eine Gelegenheit, sich vor der Ferien- und Urlaubszeit noch mal mit Freunden und Bekannten zu treffen, die Geselligkeit bei gutem Essen zu pflegen, begleitet von stimmungsvoller Musik und zahlreichen Aktivitäten für die ganze Familie – dafür steht die Dorfhockete. Gemeinsam veranstalten der Narrenverein Eselohren und der Musikverein Herdwangen dieses beliebte zweitägige Fest.</p> <p>Am Sonntag bewirtete der Narrenverein, am Montag der Musikverein. „Das Wetter ist besser als vorhergesagt. Wir sind sehr zufrieden. Die Halle ist voll, die Sitzplätze draußen sind voll und die Stimmung ist gut“, freute sich Maurice Amann vom Vorstandsteam des Narrenvereins am Sonntag über den Zuspruch.</p> <p>Aufgrund der Wettervorhersage entschieden die Veranstalter spontan, dass der Musikverein Illmensee auf der Bühne in der Bundschuhhalle spielen sollte. Das Blasorchester bot ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm und hatte auch eine schwungvolle Bodenseepolka im Gepäck.</p> <h2>Rund um das Rathaus hatten Dutzende Flohmarktanbieter ihre Stände aufgebaut</h2> <p>Imanuel, auf Besuch am Bodensee, testete an einem Stand die unterschiedlichen Kuhglocken. Familie Zeger aus Bietingen war mit dem Verkauf zufrieden. „Die Kinder haben sich von zwei Generationen Spielzeug getrennt, für eine Dampferfahrt auf dem Bodensee und die Reichenau. Es läuft gut“, erklärte Katrin Zeger. Am Stand nebenan blickte die Flohmarktbesucher bereits ein Schneemann an. Er war glücklicherweise aus Keramik. Neben vielen anderen Dingen hat Rudi Bauer eine historische Schreibmaschine mitgebracht. Er kommt aus dem Landkreis Esslingen und ist oft in dieser Region bei Flohmärkten, „weil es schöne Märkte sind“. Lea aus Herdwangen ist eine große Pferdenärrin. Nun trennte sie sich von vielen Pferdefiguren, Pferdebüchern und Reithelm.</p> <p>Selbst gezogene Setzlinge von Spuckpalmen aus Madagaskar bot Martin Rossknecht aus Unterhomberg an. Die Spuckpalme hat ihren Namen daher, weil sie ihren Samen meterweit durch die Luft schleudert, erklärte Rossknecht. Auch zahlreiche Bücher und selbst gerahmte Bilder aus Kalenderblättern, Kunstkatalogen und Kunstdrucken bot er an. Er freut sich immer, wenn er einen passenden Rahmen zum Bildformat findet. Bei Bildern von Gustav Klimt sei das gar nicht einfach. Der Dorfladen öffnete zum verkaufsoffenen Sonntag. Darüber, dass die Sonne scheint, freute sich eine Flohmarktverkäuferin aus Oberteuringen.</p> <p>Am Glücksrad versuchten Benedikt und Hannes aus Herdwangen ihr Glück. Auf dem Weg zur Bundschuhhalle empfing die Gäste der Duft von frischem Popcorn. Neben einem reichhaltigen Mittagstisch war auch für Schleckermäuler mit einem Süßigkeitenstand und Eis etwas geboten. Eine große Auswahl an Torten und Kuchen boten die Griebenschmalzweible an der Kuchentheke an. Auf dem Freigelände freuten sich die Jüngsten über die Hüpfburg.</p> <p>Der Schützenverein bot die Trendsportart Blasrohrschießen an. „Schön, dass sich alle Vereine zeigen und präsentieren“, lobte Amann. Das Blasrohrschießen können alle relativ einfach erlernen und es sei relativ günstig für den Einstieg, erklärte Markus Häusler, der den Parcours betreute. Vor einem Jahr hatte Dominic Naumann aus Unteruhldingen diese Trendsportart auf der Dorfhockete für sich entdeckt und trat daraufhin dem Schützenverein bei. Ab 14 Uhr unterhielt der Musikverein Frickingen, ab 17 Uhr musizierte der Musikverein Herdwangen. Um 19 Uhr folgte die Heuwagen-Combo. Zum Feierabendhock am Montag spielten die Alten Kameraden, gefolgt vom Musikverein Mühlhofen. Ein besonderes Angebot bei der Dorfhockete ist die Cocktail-Bar.</p> <p><em><strong>Das sehen Sie zusätzlich online</strong><br /> Weitere Fotos von der Dorfhockete sind<br /> online abrufbar: <strong>www.sk.de/12456461</strong></em></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Fest Veranstaltungen Brauchtum thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-heimat-heimatliebe]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Dorfhockete in Herdwangen ist beliebt wie eh und je]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 04 Aug 2025 10:55:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Ausgelassene Stimmung bei der beliebten Dorfhockete in Herdwangen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/ausgelassene-stimmung-bei-der-beliebten-dorfhockete-in-herdwangen;art372558,12456461 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Wochenende wurde in Herdwangen die beliebte Dorfhockete gefeiert. Alljährlich veranstaltet der Narrenverein und der Musikverein Herdwangen gemeinsam das beliebte Fest mit Flohmarkt, Musik und vielen Aktivitäten.  ]]></description>
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          Am Wochenende wurde in Herdwangen die beliebte Dorfhockete gefeiert. Alljährlich veranstaltet der Narrenverein und der Musikverein Herdwangen gemeinsam das beliebte Fest mit Flohmarkt, Musik und vielen Aktivitäten.<br>
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        Am Wochenende wurde in Herdwangen die beliebte Dorfhockete gefeiert. Alljährlich veranstaltet der Narrenverein und der Musikverein Herdwangen gemeinsam das beliebte Fest mit Flohmarkt, Musik und vielen Aktivitäten.



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      <dc:relation><![CDATA[Fest Brauchtum Reisetip]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Ausgelassene Stimmung bei der beliebten Dorfhockete in Herdwangen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 01 Aug 2025 05:30:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Dorfhockete Herdwangen: Genuss und Geselligkeit im Herzen der Gemeinde  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/dorfhockete-herdwangen-genuss-und-geselligkeit-im-herzen-der-gemeinde;art372558,12455044 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein bewährtes Team sind der Narrenverein Eselohren Herdwangen und der Musikverein Herdwangen als Veranstalter der Herdwanger Dorfhockete. Die Dorfhockete am Sonntag und Montag, 3 und 4 August, ist eines der Feste in der Gemeinde, auf das sich viele Leute alljährlich freuen, da es den Beginn der Sommerferien und der Haupturlaubszeit einläutet.  ]]></description>
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          Ein bewährtes Team sind der Narrenverein Eselohren Herdwangen und der Musikverein Herdwangen als Veranstalter der Herdwanger Dorfhockete. Die Dorfhockete am Sonntag und Montag, 3 und 4 August, ist eines der Feste in der Gemeinde, auf das sich viele Leute alljährlich freuen, da es den Beginn der Sommerferien und der Haupturlaubszeit einläutet.<br>
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        Ein bewährtes Team sind der Narrenverein Eselohren Herdwangen und der Musikverein Herdwangen als Veranstalter der Herdwanger Dorfhockete. Die Dorfhockete am Sonntag und Montag, 3 und 4 August, ist eines der Feste in der Gemeinde, auf das sich viele Leute alljährlich freuen, da es den Beginn der Sommerferien und der Haupturlaubszeit einläutet.



        <div class="koll"><p><strong>Herdwangen-Schönach</strong> Ein bewährtes Team sind der Narrenverein Eselohren Herdwangen und der Musikverein Herdwangen als Veranstalter der Herdwanger Dorfhockete. Die Dorfhockete am Sonntag und Montag, 3. und 4. August, ist eines der Feste in der Gemeinde, auf das sich viele Leute alljährlich freuen, da es den Beginn der Sommerferien und der Haupturlaubszeit einläutet. An beiden Festtagen verwandelt sich das Areal hinter und in der Herdwanger Bundschuhhalle in eine bunte Festmeile. „Schön ist auch immer zu sehen, wie gut die zwei Vereine zusammenarbeiten, um solch ein Fest auf die Beine zu stellen“, gibt Maurice Amann vom Vorstandsteam des Narrenvereins Eselohren Herdwangen an. „Dies bedarf einer guten Vorplanung und am Festwochenende selbst sind an die 200 Arbeitseinsätze zu leisten, um für einen reibungslosen Ablauf zu garantieren.“</p><h2_interline>Blasmusik und Flohmarkt</h2_interline><p>Den Festsonntag eröffnet ab 11 Uhr der Musikverein Illmensee mit einem schwungvollen Frühschoppenkonzert. „Bei unserem reichhaltigen Mittagstisch ist für jeden Geschmack etwas dabei. Den ganzen Tag über spielen mehrere Musikkapellen, die für eine tolle Stimmung sorgen“, freut sich Maurice Amann. Ab 14 Uhr spielt der Musikverein Frickingen. Das große Kuchenbuffet mit über 50 Kuchen und Torten ist immer sehr beliebt und für die kleinsten Gäste werden am Sonntag extra Hüpfburgen aufgebaut. Rund um das Rathaus findet am Sonntag ein bunter Flohmarkt mit rund 60 Flohmarktständen statt. Beim Stöbern und Entdecken an den zahlreichen Ständen kommen Flohmarktliebhaber jeden Alters auf ihre Kosten. Ab 17 Uhr musiziert der Musikverein Herdwangen vor der eigenen Haustüre. Um 19 Uhr übernimmt die Heuwagen-Combo die musikalische Unterhaltung. An beiden Festtagen bieten der Narrenverein und der Musikverein eine große Essensauswahl. Ein besonderes Highlight der Dorfhockete ist immer die Cocktail-Bar, bei der die bunten und kreativen Cocktails echte Urlaubsstimmung aufkommen lassen. Beim Feierabendhock am Montag, 4. August spielen ab 18 Uhr die „Alten Kameraden“ auf. Sie übergeben den Taktstock ab 19 Uhr an den Musikverein Musikverein Mühlhofen.</p><h2>Herdwanger <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />Dorfhockete</h2><p>Am Sonntag, 3. August, und Montag, 4. August, findet rund um die Herdwanger Bundschuhhalle die beliebte Herdwanger Dorfhockete statt. Am Sonntag ab 11 Uhr gibt es einen großen Flohmarkt rund ums Rathaus und Blasmusikunterhaltung und eine Hüpfburgen für Kinder. Veranstalter sind der Narrenverein Eselohren und der Musikverein Herdwangen.</p></div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 13:36:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kinder fragen nach Leben und Tod  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/kinder-fragen-nach-leben-und-tod;art372558,12443458 ]]></link>      <description><![CDATA[  Projektwoche zum Thema Sterben an Grundschule Herdwangen. Was Kinder alles zum Thema „Tod“ wissen wollen. Welche Antworten geben die Mitarbeiter beim Hospiz?  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Projektwoche zum Thema Sterben an Grundschule Herdwangen. Was Kinder alles zum Thema „Tod“ wissen wollen. Welche Antworten geben die Mitarbeiter beim Hospiz?<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/kinder-fragen-nach-leben-und-tod;art372558,12443458]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Projektwoche zum Thema Sterben an Grundschule Herdwangen. Was Kinder alles zum Thema „Tod“ wissen wollen. Welche Antworten geben die Mitarbeiter beim Hospiz?



        <p>An der Grundschule Herdwangen fand eine außergewöhnliche Projektwoche statt: Unter dem bundesweiten Bildungsprojekt „Hospiz macht Schule“ setzten sich die Schüler der 4. Klasse – liebevoll „Waschbären“ genannt – mit den großen Fragen des Lebens auseinander: Mit Werden und Vergehen, Krankheit, Sterben, Trauer und Trost.</p> <h2>Kindern die Ängste nehmen</h2> <p>Ziel der Veranstaltung war es, den Kindern ihre Ängste zum Thema Sterben, Tod, Trauer und Verlust zu nehmen beziehungsweise diese zu mindern oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Des Weiteren sollten die Kinder zu einer bewussten Auseinandersetzung mit diesen Themen angeregt werden und eine Veränderung der Gesellschaft bezüglich der Akzeptanz von Sterben, Tod und Trauer zu erreichen.</p> <h2>Jeder Projekttag hatte einen thematischen Schwerpunkt</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Tag 1 – Vom Werden und Vergehen:</strong> Mit Wolkenbildern, Fotos und Ritualen schufen die Kinder einen vertrauensvollen Start, um in das Thema Leben und Veränderung einzusteigen.</li> <li><strong>Tag 2 – Krankheit und Leid:</strong> Die Allgemeinärztin Frau Dr. Dorothe Hebisch besuchte mit ihrem Arztkoffer die Gruppe. Zuvor hatten die Kinder versucht, Krankheiten pantomimisch darzustellen. Dabei sollten andere Kinder deren Krankheit erraten.</li> <li><strong>Tag 3 – Sterben und Tod:</strong> Die Kinder erhielten viele Informationen über den Tod, die Bestattung und die Hospizarbeit. Der Überraschungsbesuch des Bestatters bewegte die Kinder nachhaltig und setzte damit einen weiteren Höhepunkt.</li> <li><strong>Tag 4 – Vom Traurig-Sein:</strong> Die Kinder versuchten eigene Gefühle in Farben und Symbolen auszudrücken. Das Umtopfen einer Bohnenranke wurde zum Sinnbild für Verlust und Neubeginn.</li> <li><strong>Tag 5 – Trost und Feiern:</strong> Gestaltung von Troststeinen und Bohnenblättern mit mutmachenden Worten. Bei einem Abschlussfest wurde die Woche für die Eltern präsentiert.</li> </ul> </div> <h2>Team „Hospiz macht Schule Bodensee“</h2> <p>Sechs speziell geschulte Hospizbegleiter führten die mit großer Wärme und viel Erfahrung, begleitet von den Klassenlehrerinnen Rebecca Staniszewski und Silke Reichle, durch die Woche. Die Kinder im Alter von acht bis zehn Jahren begannen jeden Tag mit Gesang und öffneten einen symbolischen Koffer, dessen Inhalt in das jeweilige Thema einführte. Sie trafen sich danach in vier festen Kleingruppen, die jeweils von einer ehrenamtlichen Gruppenleitung begleitet wurden.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>„Hospiz macht Schule“</span><span>Das Projekt wurde 2005 vom Verein der Hospizbewegung Düren in Zusammenarbeit mit dem Verein Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verband initiiert, im Rahmen eines Bundesmodellprogramms entwickelt und drei Jahre lang vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert. Es wird bereits von vielen Teams in ganz Deutschland umgesetzt. „Hospiz macht Schule Bodensee“ ist ein ehrenamtlich arbeitender Zusammenschluss von Hospizbegleitern, die das Projekt in Kooperation mit örtlichen Hospizdiensten an Schulen in der Region durchführen. Kontakt: info@hospiz-macht-schule-bodensee.de, Petra Galluhn.</span></label></div> <h2>Kinder befragen einen Bestatter</h2> <p>Zum Beispiel der dritte Projekttag zum Thema „Sterben und Tod“: Es war herzerfrischend, mit welcher Unbekümmertheit die Kinder das Thema angingen. Sie bereiteten zum angekündigten Besuch eines Bestatters Fragen an ihn vor.</p> <p>So wollte zum Beispiel Elias wissen: „Kann man Menschen und Tiere zusammen begraben?“ Ein anderes Kind wollte wissen: „Wie lang dauert es, bis ein Mensch im Sarg verrottet?“ oder „Was kostet eine Beerdigung?“ und „Kann man zwei Menschen in ein Grab tun?“ oder „Hast Du schon mal einen Star begraben?“ Rede und Antwort stand der langjährige Bestatter Klaus Cunitz, erschienen in Berufskleidung, mit Bestattungswagen, Sarg und Urne. Er gab Einblicke in seinen früheren Berufsalltag und beantwortete die vielen Fragen. Die Schulkinder durften selbst den Sarg öffnen, die Auspolsterung befühlen oder eine Urne in die Hand nehmen und untersuchen.</p> <h2>Kindgerechter Umfang mit dem schwierigen Thema</h2> <p>Geschichten, Filme, Lieder, Gespräche und kreative Methoden machten der Umgang mit schwierigen Themen kindgerecht möglich. Die Kinder wurden ermutigt, Fragen zu stellen, eigene Erfahrungen einzubringen oder einfach nur zuzuhören. Eine von wertschätzendem Miteinander, großer Offenheit und emotionaler Tiefe geprägte Woche. Die Resonanz der Woche war bei allen durchweg positiv. Viele wünschten sich mehrere solcher Räume, in denen Kinder über das sprechen können, was sonst oft verschwiegen wird.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Sterben "Gesellschaftliches Engagement" Schüler thema-gesellschaft-zusammenleben thema-gesellschaft-bildung-schule thema-gesellschaft-engagement]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kinder fragen nach Leben und Tod]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 16 Jul 2025 14:08:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kunsthalle Kleinschönach feiert 25-jähriges Bestehen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/kunsthalle-kleinschoenach-feiert-25-jaehriges-bestehen;art372558,12441234 ]]></link>      <description><![CDATA[  Annemarie Rudolph zeigt eine Retrospektive. Was sonst noch zum Jubiläum geplant ist.  ]]></description>
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          Annemarie Rudolph zeigt eine Retrospektive. Was sonst noch zum Jubiläum geplant ist.<br>
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        Annemarie Rudolph zeigt eine Retrospektive. Was sonst noch zum Jubiläum geplant ist.



        <p>Mit einer großen Party am Samstag, 19. Juli, feiert die Ateliergemeinschaft Kunsthalle Kleinschönach ihr 25-jähriges Bestehen. Es gibt Lichtspiele, Performances, Musik, Kabarett, ein Theaterstück für Kinder und bei Einbruch der Dunkelheit eine Feueraktion. Im Flur der Kunsthalle ist ein Rückblick über die vergangenen 25 Jahre vorbereitet, der mit der Geschichte des Gebäudes als Strickwarenfabrik beginnt. Eine Retrospektive zeigt die Arbeiten von Annemarie Rudolph, die sich nach 25 Jahren aus der Ateliergemeinschaft verabschiedet. Es sei nun an der Zeit, Jüngeren Platz zu machen, erklärt die 75-Jährige. Kurz nach der Gründung im Jahr 2000 bezog sie eines der Ateliers und „durchlief dort bis heute den Hauptteil ihres künstlerischen Lebens“, steht im Veranstaltungsflyer.</p> <h2>Ehemalige Strickwarenfabrik wird zum Kunstatelier</h2> <p>Eine gestrickte Schnur in Rottönen, an der alle Künstlerinnen und Künstler der Ateliergemeinschaft mitgewirkt haben, begleitet die Eintretenden am Samstag durch den Eingangsbereich bis zum Flur der Kunsthalle, wo sie in Stoff übergeht. Ein Hinweis auf die Geschichte des Gebäudes als Strickwarenfabrik. Einen Eindruck von jener Zeit gibt das erste Foto der Dokumentation, das ungefähr 1970 entstand und den Innenraum der Fabrik anlässlich eines Tages der offenen Tür zeigt. Auf einem Plakat daneben erfahren die Besucherinnen und Besucher von der Ursprungsidee der Ateliergemeinschaft, welche Gründungsmitglied Dieter Zimmermann beschreibt.</p> <h2>Zeitstrahl dokumentiert die Geschichte</h2> <p>Den Flur entlang verläuft ein Zeitstrahl, der mit Zeitungsartikeln, Fotos, Flyern und weiteren Dokumenten bestückt ist, die vom vielfältigen, kreativen Wirken der Ateliergemeinschaft erzählen. Objekte sowie Fotos von Kunstwerken ergänzen anschaulich die Geschichte. Die gegenüberliegende Seite des Flurs ist der Retrospektive der Werke von Annemarie Rudolph gewidmet. Sie wird Ende des Sommers die Ateliergemeinschaft verlassen, um den Platz für Jüngere freizumachen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Jubiläumsprogramm</span><span>Am 19. Juli wird um 14 Uhr die dokumentarische Ausstellung „25 Jahre Kunsthalle Kleinschönach – von der Strickwarenfabrik zur Ateliergemeinschaft“ sowie Kunstausstellung „25 Jahre Schaffen in der Kunsthalle Kleinschönach von Annemarie Rudolph“ eröffnet. Die Ateliers sind von 14 bis 18.30 Uhr geöffnet. Ab 14 Uhr gibt es einen Kaleidoskopwagen sowie „Kristallbunte Lichtspiele“ von Lothar Lempp. Um 15.30 und 17 Uhr spielt das Puppentheater ein Stück für Kinder. Ab 19 Uhr folgen die Begrüßung und Ansprache, um 19.15 Uhr eine Performance und von 20 bis 23 Uhr ist die Musik des Razem-Trios erlebbar. Dazwischen Kabarett mit Lothar Lempp, und um 21.30 Uhr startet eine Feueraktion von Holger Pirke, Mitbegründer der Kunsthalle.</span></label></div> <p>Die 75-Jährige wirkt zwar noch energiegeladen und vital, doch könne sie aus gesundheitlichen Gründen ihr Atelier nicht wie von ihr gewünscht nutzen. Sie blickt jedoch mit Freude und glücklicher Zufriedenheit auf die Zeit in der Kunsthalle. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich 25 Jahre lang hier bin“, erzählt sie.</p> <p>Ebenso habe sie nicht geahnt, wohin sie ihr künstlerischer Weg führen würde. Sie habe sich, seit sie denken könne, mit Kunst befasst und etliche Kurse belegt. Ernsthaft schlug sie den Weg 1995 mit dem Studium an der Freien Kunstakademie Mühlhofen ein. Fünf Jahre lang studierte sie dort und belegte danach weitere Kurse an Akademien.</p> <h2>Malerin hat eigenen Stil entwickelt</h2> <p>Annemarie Rudolph ist glücklich darüber, dass sie an der Freien Kunstakademie und in der Ateliergemeinschaft in Kleinschönach ihren eigenen Stil entwickeln konnte. Zum Hauptthema haben sich bei ihr die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft entwickelt. Sie erzählt von ihrem einschneidenden Erlebnis: eine Studienreise nach Island, wo alle Elemente durch die heißen Quellen und die Vulkane spürbar sind. Von dieser Reise brachte sie schwarzen Sand mit.</p> <p>„Seit dieser Zeit fing ich an, mit Material zu experimentieren“, erzählt die Künstlerin, die zuvor mit Ölfarbe gemalt habe. „Die Haptik, die mit einem solchen Bild erzeugt wird, gefällt mir“, sagt sie und strahlt. Sie liebe das Experimentieren mit Materialien wie Sand, Steinmehl, Asche, Holzkohle und Harz. Sie setze Pigmente für die farblichen Teile des Bildes ein. Als Schlüsselbild betrachtet sie eines, für das sie grünen, von der Natur oxidierten Sand aus den USA verwendete.</p> <h2>Experimentierfreude ist sehr ausgeprägt</h2> <p>Bei der Runde durch ihr Atelier ist die Experimentierfreude von Annemarie Rudolph geradezu greifbar. Man entdeckt Tiere aus Draht, Wolle und Papier, Tastobjekte, die die Form von Kissen haben, Wandobjekte aus Draht und Elektrolitzen, darunter Objekte, die das Ergebnis von Oxidationen sind. „Das Schöne ist, dass beim Arbeiten Dinge entstehen, die überraschen“, beschreibt die Künstlerin den Prozess. Die Verbindung zu Wasser und Luft stellt sie mit ihren Aquarellen her. „Ich strebe nicht dazu, naturrealistisch zu arbeiten“, betont sie, sondern sie setze ihre Natureindrücke gefühlsmäßig um. „Die Natur ist eine unerschöpfliche Ideenlieferantin“, schwärmt sie.</p> <p>Egal, wohin sie gehe, ihre Kamera sei immer dabei, sozusagen als Notizbuch. Die Fotos schaue sie zu Hause an, verinnerliche sie und gehe dann ins Atelier, um ihre Eindrücke künstlerisch umzusetzen. Das Arbeiten in der Ateliergemeinschaft habe sich immer gut angefühlt. Es rege dazu an, immer weiterzumachen, und bestärke einen. Wichtig war Annemarie Rudolph stets, die Freude an der Kunst weiterzugeben. 20 Jahre lang beteiligte sie sich an den Kinder-Sommerferienprogrammen für Herdwangen und Pfullendorf, arbeitete mit dem Kindergarten von Aftholderberg zusammen und gab auch private Kinderkurse. Ein dicker Ordner voller Fotos mit den bunten und kreativen Ergebnissen der Kinder zeugt von der Freude am gemeinsamen Kunstschaffen – sei es ein Selbstporträt nach Picasso oder das Malen von Engeln.</p> <h2>Im August wird es in Rudolphs Atelier einen Lagerverkauf geben</h2> <p>„Ich möchte meine Bilder in die Wohnungen bringen, damit sie die Leute anschauen und Freude damit haben.“ Ein Teil der Einnahmen werde an die Ateliergemeinschaft Kunsthalle Kleinschönach gehen. Sie könne sich von den Werken trennen, wenn sie weiß, dass jemand Freude daran hat. „Loslassen ist ein wichtiger Vorgang, auch schon im Malprozess“, unterstreicht sie, denn man müsse bereits einzelne Stellen im Bild loslassen und aufhören, sie zu verändern. Annemarie Rudolph blickt auf eine produktive und anregende Zeit in Kleinschönach. Dass diese erfolgreich war, zeigt ihre lange Liste von Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen sowie Messen wie die Art Karlsruhe.</p> <p>Besucher sind auch in den Sommerferien in der Kunsthalle willkommen, die Jubiläumsausstellung kann bis 31. August dienstags bis sonntags von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Ausstellung Maler Malerei thema-kultur-mensch thema-kultur-kunst]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kunsthalle Kleinschönach feiert 25-jähriges Bestehen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 10 Jul 2025 12:23:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gewerbeverein gibt wieder Gas: Welche Pläne gibt es? <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/gewerbeverein-gibt-wieder-gas-welche-plaene-gibt-es;art372489,12436207 ]]></link>      <description><![CDATA[  Vor 20 Jahren haben sich Betriebe in Owingen zusammengeschlossen. Als neuer Vorsitzender will Dirk Olejnik den Gewerbeverein beleben.  ]]></description>
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          Vor 20 Jahren haben sich Betriebe in Owingen zusammengeschlossen. Als neuer Vorsitzender will Dirk Olejnik den Gewerbeverein beleben.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Vor 20 Jahren haben sich Betriebe in Owingen zusammengeschlossen. Als neuer Vorsitzender will Dirk Olejnik den Gewerbeverein beleben.



        <p>Es gab Zeiten, da waren Gewerbeschauen wichtige Events – auch in Owingen. Auf der Suche nach einer Mischung aus Information und Unterhaltung strömten Besucher aus der Region in das Gewerbegebiet Henkerberg. Diese Zeiten sind zwar weitgehend vorbei. Dennoch ist ein Zusammenschluss von kleinen und mittleren Unternehmen nicht nur zum Gedankenaustausch und Netzwerken wichtiger denn je. Auch die Wahrnehmung in der Kommune und in der ganzen Region bekommt dadurch ein größeres Gewicht.</p> <p>Vor diesem Hintergrund will der Informatiker Dirk Olejnik dem Owinger Gewerbeverein wieder mehr Leben einhauchen und den Kolleginnen und Kollegen Möglichkeiten zur Begegnung, aber auch zur Weiterbildung bieten. Im Vorjahr war Olejnik zum neuen Vorsitzenden gewählt worden, dem neben seinem Stellvertreter Volker Bergmann ein runderneuerter und verjüngter Vorstand zur Seite steht.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Kontakt zum Gewerbeverein</span><span>Als moderner Gewerbeverein sieht sich die Interessensvereinigung nah an den Bürgern und sie vertritt die Interessen der Unternehmer aus Owingen sowie den Teilgemeinden Taisersdorf, Hohenbodman und Billafingen. Der Gewerbeverein lädt ein, die lokalen Unternehmen kennenzulernen und hält die Mitglieder auf dem Laufenden über das Geschehen in der Gemeinde. Die Geschäftsstelle befindet sich jetzt bei der Sigma-IT GmbH, Gottlieb-Daimler-Str. 1, in Owingen. Erreichbar ist der Gewerbeverein unter Telefon 07551/8399200 oder per E-Mail an info@gewerbeverein-owingen.de</span></label></div> <h2>Rückblick auf die letzten 20 Jahre</h2> <p>„Gemeinsam mehr erreichen“ hatte der langjährige Vorsitzende Cornel Weber als Devise des Gewerbevereins ausgegeben und mit großem Engagement die Aktivitäten in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde vorangetrieben. Unterstützt wurde er dabei insbesondere von Arno Schindler und Christian Sellerbeck. Neben den Gewerbe- und Erlebnistagen am Henkerberg wurde das sogenannte „Dreierlei“, eine kreisgrenzübergreifende Veranstaltung mit Herdwangen-Schönach und Hohenfels, zu einem Markenzeichen, an das die drei Gemeinden im Oktober 2024 wieder angeknüpft hatten.</p> <p>Nach dem Rückzug des engagierten Cornel Weber hatte Ruheständler Helmut Haller zwar die entstandene Lücke wieder zu schließen versucht. Doch vor allem die Corona-Pandemie hatte in den vergangenen Jahren das Engagement des Vereins gelähmt und die Aktivitäten weitgehend ausgebremst.</p> <p>„Das wollen wir nun wieder ändern“, sagt Vorsitzender Olejnik, der selbst Gesellschafter der Ludwigsburger Firma Sigma IT ist und die Owinger Niederlassung für den Bodenseeraum leitet. In Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Ulm hatte der Gewerbeverein eine Weiterbildung zum Thema „Notfallvorsorge – Der Chef fällt aus“ angeboten. Und nahezu 30 interessierte Teilnehmer waren nach dem spannenden Vortrag hell begeistert. „Was für eine tolle Veranstaltung“, sagte auch Vorsitzender Olejnik. Schließlich kann so ein Fall vor allem in kleineren Betrieben zu großer Verunsicherung führen.</p> <p>Zuletzt lud der Gewerbeverein zu einer Firmenbesichtigung bei Kramer in Pfullendorf ein. Mehr als 30 Mitglieder und Freunde hatten die besondere Gelegenheit, einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Kramer Werke in Pfullendorf werfen zu können. Die traditionsreiche Maschinen­schmiede öffnete ihre Tore für eine spannende Betriebsführung und verriet das eine oder andere Geheimnis.</p> <p>Gemeinsam mit den Mitgliedern des Vereins strebe der Vorstand danach, eine starke und dynamische Gemeinschaft zu schaffen, sagt Vorsitzender Dirk Olejnik. Immerhin kann er sich in jüngerer Zeit über einen Zuwachs von 10 neuen Mitgliedern freuen. Insgesamt gehören damit inzwischen mehr als 40 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Interessenvertretung an. Sie dürfen sich jetzt schon auf das gemeinsame Grillfest am 19. Juli freuen, das der Verein wieder auf dem Gelände beim Beichtstadel von Axel Kränkel veranstaltet. Das 20-jährige Bestehen will der Verein zwar nicht großartig feiern, doch soll ihr Sommerfest am 19. Juli die Gemeinschaft stärken.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gewerbeverein gibt wieder Gas: Welche Pläne gibt es? <p></p>]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 19:20:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jungbauer in erster Generation: Nach 25 Jahren bringt er Kühe ins Dorf zurück  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/23-jaehriger-holt-die-kuehe-zurueck-ins-dorf-am-bodensee-entsteht-ein-bauernhof-15-07-2025;art372495,12435725 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es ist kein Zuckerschlecken, was sich der 23-jährige Simon Hack da vornimmt: Aus dem Nichts heraus baut er sich einen Bauernhof auf. Genügen Leidenschaft und Liebe zur Landwirtschaft zur Verwirklichung seines Traums?  ]]></description>
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          Es ist kein Zuckerschlecken, was sich der 23-jährige Simon Hack da vornimmt: Aus dem Nichts heraus baut er sich einen Bauernhof auf. Genügen Leidenschaft und Liebe zur Landwirtschaft zur Verwirklichung seines Traums?<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Es ist kein Zuckerschlecken, was sich der 23-jährige Simon Hack da vornimmt: Aus dem Nichts heraus baut er sich einen Bauernhof auf. Genügen Leidenschaft und Liebe zur Landwirtschaft zur Verwirklichung seines Traums?



        <p>Lucia, Clementine, Bertha, Kim! So heißen die Rindviecher von Simon Hack aus Andelshofen. Er ruft seine Huftiere beim Namen. Alle vier Rinder trotten heran, lassen sich von ihrem Bauern kraulen, wickeln ihre Zunge um seine Finger. Der 23-jährige Simon Hack ist kein Bauernsohn, er hat keinen Hof geerbt – vielmehr ist er mitten in der Gründung und im Aufbau eines eigenen landwirtschaftlichen Betriebs begriffen. Wie soll das gehen?</p> <p>Simon Hack wuchs in Andelshofen auf, in der Nähe zu Biobauer Wekerle, sie sind verwandt miteinander. Hier verbrachte er einen Großteil seiner Kindheit. Als er im Dorf, im Hotel Johanniterkreuz, eine Kochlehre begann, merkte er rasch: „Eigentlich bin ich ja Bauer.“ Er sattelte um und absolvierte eine Landwirts-Ausbildung. Nach Abschluss strebt er nun den Meister an. Heißt: Im Winter Berufsschule und Hofarbeit, im Sommer buckeln auf dem Acker.</p> <p>Wohlgemerkt baut Simon Hack neben der Meisterschule seinen Betrieb gerade auf. Quasi aus dem Nichts. „Die erste Halle steht“, sagt er mit einem zufriedenen Lächeln. Er zeigt auf den offenen Unterstand für Traktor und Heu, den er sich im Dorf gebaut hat. Die Halle war Voraussetzung dafür, dass er das Futter für eine kleine Herde lagern kann.</p> <p>Drei Rinder und eine Mutterkuh sind mittlerweile sein Eigen. Sie geben Andelshofen wieder ein bäuerlicheres Gesicht zurück. „Vor 25 Jahren“, so Simon Hack, habe der letzte Landwirt im Ortskern seine Kuhherde aufgegeben. Sehr zur Freude der Kinder muht es nun wieder in Andelshofen. Die Kinder, die auf dem Weg zum Kindergarten oder Schule am Zaun zu seinen Viechern vorbeikommen, „können sich immer kaum mehr losreißen“, freut sich Hack über ihr Interesse an seiner Arbeit.</p> <h2>Schritt 1: Acker gepachtet</h2> <p>Schritt für Schritt geht Hack zu Werke. Der erste Schritt war die Pacht eines Ackers, auf dem er mit seinem alten Traktor Feld- und Feingemüse nach den Richtlinien des Verbands Bioland anbaut. Kürbis, Kartoffel, Kräuter oder Salat. Weitere Früchte seiner Arbeit sind Braugerste, Äpfel oder Getreide. „Ich baue keine Tiernahrung an“, betont er. Angesichts der Lebensmittelknappheit auf dem Weltmarkt hielte er es für unmoralisch, Dinge, wovon der Mensch satt wird, an Tiere zu verfüttern.</p> <h2>Schritt 2: Kuhherde zugelegt</h2> <p>Ein weiterer Schritt war der Aufbau einer bislang vierköpfigen Herde, drei Rinder und eine Mutterkuh. Die Kuhfladen benötigt er als Dünger für den Acker. Eines der Rinder werde demnächst geschlachtet, ohne Transport zum Metzger, sondern, so plant es Hack, in einer mobilen Schlachtbox neben der Weide. Sowohl das Fleisch als auch alle seine Feldfrüchte gibt der Jungbauer in die Direktvermarktung, Zwischenhändler oder gar das Ende im Discounter gebe es bei ihm nicht. Der nächste von ihm geplante Schritt ist dann der Bau einer weiteren Halle, wo die Rinder überwintern können.</p> <h2>Schritt 3: Stand auf dem Wochenmarkt</h2> <p>Hack hat vor einem Jahr bereits einen weiteren großen Schritt getan: die Übernahme des Obst- und Gemüsehandels von seinem Verwandten Wekerle, mit Verkaufsstand auf dem Wochenmarkt in Überlingen. Damit schuf er sich eine weitere Vermarktungs- und Verdienstmöglichkeit. Hack formuliert das Ziel: „Von Mai bis Oktober 70 Prozent Eigenanbau und 30 Prozent zugekaufte Ware, von November bis Februar gerade andersherum, 30 zu 70 Prozent.“</p> <p>Widrigkeiten bleiben nicht aus. „Das Jahr 2024 war hart“, blickt Hack zurück und meint das bauernfeindliche, feuchte Wetter. Dieser Sommer des Jahres 2025 sei wiederum viel zu trocken. Momentan muss er mit tausenden Litern Trinkwasser täglich seine Salatköpfe gießen. Sie würden dadurch so teuer, dass er nichts mehr an ihrem Verkauf verdient. Hinzu kommt der Schaden auf dem Acker, den ihm ein Unbekannter anrichtete, der mit einem breiträdrigen Fahrzeug seinen Salat umpflügte. Die Spurrillen zeugen davon, den Schaden beziffert er auf knapp 2000 Euro. Und dann berichtet Hack noch davon, dass neulich sein alter Traktor mit einem Motorschaden liegenblieb. Doch Simon Hack steckt solche Niederschläge mit Langmut weg.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Steigende Ausbildungszahlen</span><span>Der Beruf des Landwirts verzeichnet aktuell stabile Zahlen. Als Simon Hack 2023 seine dreijährige Berufsausbildung abschloss, gab es 38 weitere Absolventen an den Berufsschulzentren in Radolfzell und Wangen im Allgäu. In Radolfzell sind die Zahlen seit 2018 sogar gestiegen, erklärt Fachlehrerin Tina Gaiser – von 11 im Jahr 2018 auf 28 Absolventen 2024. Aktuell machen 23 Schülerinnen und Schüler ihren Abschluss, im Sommer 2026 werden es voraussichtlich wieder 28 sein. Das Ansehen der Landwirte sei in den vergangenen Jahren wieder gewachsen, erklärt sie den Trend.</span></label></div> <h2>Bauernfunktionär zollt Respekt</h2> <p>Anerkennung für den Weg, den Simon Hack beschreitet, kommt von Karl-Heinz Mayer aus Owingen, Vizepräsident im Bauernverband BLHV. „Ich habe großen Respekt vor Jungs wie Simon.“ Die Zahl der Landwirtschaftsabsolventen nehme zu, die Zahl landwirtschaftlicher Flächen in Deutschland nehme wegen fortschreitender Versiegelungen jedoch kontinuierlich ab. Es sei nahezu unmöglich, von null an einen klassischen landwirtschaftlichen (Familien-)Betrieb aufzubauen. Er bestärkt Hack im Weg der Spezialisierung und Eigenvermarktung. „Du musst etwas Neues und Einzigartiges auf den Markt bringen und Dich von der Masse abheben.“ Junge Leute, die vom Leben und Arbeiten auf dem Bauernhof träumen, müssen nicht unbedingt einheiraten, so wie dies früher der Fall war. Dennoch, so Mayers genereller Tipp, gibt es für Neulinge in der Branche auch die Möglichkeit zur Übernahme bestehender Höfe, für die es keinen Familiennachfolger gäbe. „Wir vom BLHV sind im Bereich außerfamiliärer Hofübergabe stark unterwegs.“</p> <p>Auf die Frage an Simon Hack, was ihm Zuversicht gibt, dass sein Lebensprojekt wirklich wahr wird, antwortet er: „Meine Kunden. Sie sagen: ‚Dein Salat schmeckt so geil‘. Deshalb weiß ich, dass es sich lohnt. Außerdem ist es der schönste Beruf der Welt.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Jungbauer in erster Generation: Nach 25 Jahren bringt er Kühe ins Dorf zurück]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 11:38:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erster Bewohner ist in Senioren-Wohngemeinschaft eingezogen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/erster-bewohner-ist-in-senioren-wohngemeinschaft-eingezogen;art372558,12431117 ]]></link>      <description><![CDATA[  In Herdwangen-Schönach ist ein bislang einmaliges Projekt umgesetzt worden. In der Ortsmitte von Herdwangen gibt es Platz in der Senioren-Wohngemeinschaft „Am Voglerhof“.  ]]></description>
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          In Herdwangen-Schönach ist ein bislang einmaliges Projekt umgesetzt worden. In der Ortsmitte von Herdwangen gibt es Platz in der Senioren-Wohngemeinschaft „Am Voglerhof“.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        In Herdwangen-Schönach ist ein bislang einmaliges Projekt umgesetzt worden. In der Ortsmitte von Herdwangen gibt es Platz in der Senioren-Wohngemeinschaft „Am Voglerhof“.



        <p>Mit 93 Jahren hat Alexander Ried nochmals eine große Veränderung in seinem Leben gewagt und seinen Wohnort von Lörrach in die ambulante betreute Wohngemeinschaft „Auf dem Voglerhof“ in die Ortsmitte von Herdwangen verlegt. Und der alte Herr fühlt sich in seiner neuen Umgebung mehr als wohl. „Die Zimmer sind so lichtdurchflutet, so hoch und die Menschen sind einfach toll“, schwärmt der erste WG-Bewohner über sein neues Zuhause in dem modernen Gebäude.</p> <h2>93-Jähriger hat neuen Lebensmittelpunkt gefunden</h2> <p>Seit einem Monat lebt Alexander Ried in Herdwangen-Schönach und hat sich gemeinsam mit Alltagsbegleitern die Gemeinde schon angeschaut. Nach dem Tod seiner Frau hatte er in einem großen Haus in Lörrach gelebt, betreut von einer osteuropäischen Pflegekraft, die fürsorglich aber der deutschen Sprache nicht mächtig war. Die Betreuung kostete monatlich 3200 Euro. Für die Familie war die Gesamtsituation letztlich ein unhaltbarer Zustand, und eine in Stockach lebende Tochter war auf das Pflege-Senioren-Projekt in Herdwangen aufmerksam geworden „Es gab keine Warteliste und wir hatten ganz schnell einen Besichtigungstermin“, bezeichnet es der 93-Jährige als Glücksfall, dass er so schnell einen „wunderschönen Platz“ für seinen Lebensabend gefunden hat.</p> <h2>Alltagsbegleitung „Rund-um-die-Uhr“</h2> <p>Er fühlt sich sichtlich wohl, hat sein Zimmer geschmackvoll eingerichtet und ist derzeit noch der „Hahn“ im Korb beim Team der Alltagsbegleiterinnen, das von Andrea Lorenz geleitet wird. Gemeinsam wird der Speiseplan erstellt, und, wenn Alexander Ried es will, kann er beim Kochen helfen. Engagement und Mitsprache sind Grundpfeiler der Konzeption des Projekts, ergänzt Maria Kiamilidis vom Nachbarschaftshilfeverein, dass sich das Interesse an Zimmern deutlich erhöht hat.</p> <p>Mindestens drei weitere Personen werden demnächst einziehen und es gebe weitere ernsthafte Anfragen. „Sie werden Gesellschaft bekommen“, bereitet sie Alexander Ried lachend auf neue Mitbewohner vor. Für Peter Atzenhofer, der mit der langjährigen Gemeinderätin Kiamilidis maßgeblich die Wohngemeinschaft forciert hat, ist die überschaubare Einheit mit maximal zwölf Bewohnern ein entscheidender Vorteil der WG: „Noch wichtiger sind allerdings die Alltagsbegleiterinnen, die rund um die Uhr für die Bewohner da sind.“</p> <p>Teamleiterin Andrea Lorenz ist es gelungen, ein zehnköpfiges Team aus Voll- und Teilzeitkräften zu bilden, wobei fast alle aus Herdwangen-Schönach kommen. Eine Ausnahme ist Claudia Furth, die von Überlingen zu ihrem neuen Arbeitsplatz fährt. Sie hatte sich ein anderes Seniorenheim angeschaut und dann für Herdwangen entscheiden. Das Miteinander, die Gemeinschaft und die frische Zubereitung des Essens haben sie so begeistert, dass sie sich vorstellen kann, später selbst in der Anlage zu wohnen.</p> <h2>Bürgermeisterin überreicht Willkommensgeschenke</h2> <p>„Wir bieten die Alternative zum Pflegeheim“, lautet der Slogan von Peter Atzenhofer, der stolz auf das möglicherweise bundesweit einmalige Projekt ist, das von heimischen Akteuren gestemmt wurde. Die Bürgerstiftung Herdwangen-Schönach hat die Räume gekauft, vermietet sie an den heimischen Nachbarschaftshilfeverein, der als Arbeitgeber für die Alltagsbegleiter fungiert. So ist es nur folgerichtig, dass der Geschäftsführer der Senioren-WG, der den Betrieb seit Februar koordiniert und organisiert, seine Tätigkeit gleichfalls ehrenamtlich ausübt. Manfred Schmied war im Arbeitsleben als Geschäftsführer eines Unternehmens tätig. Als Nachbarin im Rathaus auf der anderen Straßenseite begrüßte Bürgermeisterin Alexandra Kipp den ersten WG-Bewohner. Sie hatte einen Bildband über die Gemeinde und ein gesticktes Wappen als Geschenk dabei und überraschte Alexander Ried: „So etwas habe ich ja noch nie bekommen.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Wohngemeinschaft "Medizinische Einrichtung" Altenheim thema-gesundheit-pflege thema-leben-wohnen thema-gesundheit-system]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Erster Bewohner ist in Senioren-Wohngemeinschaft eingezogen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 11:55:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Kampf um die Freiheit  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/500-jahre-zurueck-theater-lindenhof-begeistert-in-herdwangen-mit-bewegendem-stueck-ueber-den-bauernkrieg;art372558,12426891 ]]></link>      <description><![CDATA[  Theater Lindenhof begeistert in der Bundschuhhalle in Herdwangen mit dem Stück „Wenn nicht heut, wann dann“. Der Bauernkrieg vor 500 Jahren wird auf der Bühne lebendig.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Theater Lindenhof begeistert in der Bundschuhhalle in Herdwangen mit dem Stück „Wenn nicht heut, wann dann“. Der Bauernkrieg vor 500 Jahren wird auf der Bühne lebendig.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/500-jahre-zurueck-theater-lindenhof-begeistert-in-herdwangen-mit-bewegendem-stueck-ueber-den-bauernkrieg;art372558,12426891]]></guid>
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        Theater Lindenhof begeistert in der Bundschuhhalle in Herdwangen mit dem Stück „Wenn nicht heut, wann dann“. Der Bauernkrieg vor 500 Jahren wird auf der Bühne lebendig.



        <p>Mit Standing Ovations verabschiedeten die Besucher in der Bundschuhhhalle das zehnköpfige Ensemble des Theaters Lindenhof, das in einer grandiosen Aufführung den Bauernkrieg, der vor 500 Jahren die mittelalterliche Welt ins Wanken brachte.</p> <p>Unter einer Regenbogenfahne versammelten sich die unterdrückten Bauern verschiedener Landsmannschaften und formulierten die berühmten „Zwölf Artikel von Memmingen“, in denen sie unter anderem die Abschaffung der Leibeigenschaft, des Frondienstes, Verringerung der Steuerlast bis zur Wahl des eigenen Pfarrers forderten. In Anlehnung an die „Sieben Schwaben“ rangen sieben Bauernvertreter um die Artikel, hin- und hergerissen, ob deren Durchsetzung durch Verhandlung oder Kampf erreicht werden sollte. „Mit dem Schwert wollen wir die Gerechtigkeit Gottes“, forderten besonders lautstark die beiden weiblichen Protagonisten, die Theaterautor Franz-Xaver Ott ins historische Geschehen geschrieben hat, um die Bedeutung der Frauen bei diesem Jahrhundertereignis zu würdigen.</p> <h2>Theologische Auseinandersetzung integriert</h2> <p>Den Bauern standen ihre Unterdrücker gegenüber – die weltlichen und geistlichen Mitglieder des Schwäbischen Bundes, wobei sich die Obrigkeit sich bei ihrem Handeln wie die Bauern auf die Heilige Schrift und Gott berief.</p> <p>Das Stück „Wenn nicht heut, wann dann“ erweitert das Geschehen folgerichtig um die theologische Auseinandersetzung. Zur Sprache kommt die doppelzüngige Rolle, die Reformator Martin Luther beim Bauernkrieg spielte. Anfangs unterstützte er die Bauern, denn laut Bibel solle man Gott mehr gehorchen, als dem Herren, um später „wider den mörderischen Rotten“ zu hetzen. Von seinen Gegenspielern wie Ulrich Zwingli oder Thomas Müntzer wurde er als „Bruder Duckmäuserich“ verachtet.</p> <h2>Bauernjörg als Kriegsgeschäftsmann</h2> <p>„Der Aufruf wird zum Aufruhr“, plädierte Luther für die Aufrechterhaltung der ehrwürdigen Ordnung. Für die Kriegspartei des Schwäbischen Bundes in Gestalt des Söldnerführers Trucheß von Waldburg alias „Bauernjörg“, grandios verkörpert von Rino Hosennen, war die Einlassung des Reformators die Rechtfertigung, um den Aufstand blutig niederzuschlage, viele tausend Bauern umzubringen und zu plündern. „Ich brauche die Plünderung, um den Sold zu zahlen“, verhehlte der Kriegsgeschäftsmann nicht seine Lust am Krieg: „Schlachtet alles ab.“</p> <p>Nach dem siegreichen Ende, sprich dem letzten Massaker, fühlte sich die Obrigkeit wieder in Sicherheit und schon feilschten sie mit ihrem Kriegsmann um dessen Honorar. Mehr als 3000 Dörfer soll der Bauernjörg während des fünfmonatigen Feldzugs geplündert und rund 100.000 Bauern getötet haben, informierte die Pfeifferlies, die das Geschehen als Chronistin kommentierte, die Besucher, die sich dann von den Plätzen erhoben, um dem zehnköpfigen Ensemble des Lindenhof-Theaters mit Standing Ovations für eine grandiose Darstellung zu danken.</p> <h2>Wenig Besucherinteresse am Bauernkriegslager</h2> <p>Den ganzen Tag über hatten Besucher Gelegenheit, vor der Bundschuhhalle ein Bauernkriegslager zu besuchen, alte Handwerksberufe wie Korbflechter oder Bogenbauer kennenzulernen und einen Plausch mit den Petershausener Mönchen, dargestellt von Mitgliedern der Reservistenkameradschaft Oberer Linzgau, zu halten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Bauernkriegsfresko</span><span>Bekanntlich ziert ein beeindruckendes Bauernkriegsfresko das Rathaus von Herdwangen und Bürgermeisterin Alexandra Kipp sorgte bei ihrer Begrüßung bei manchen Besuchern für einen Aha-Effekt. Nach ihren Angaben beruht diese bildliche Verbindung mit dem Bauernkriegsgeschehen auf einer Verwechslung. Eigentlich wollte man an Mühlhausen in Thüringen mit diesem Fresko erinnern, aber weil es mit dem zu Herdwangen-Schönach gehörenden Weiler Mühlhausen verwechselte, kam die Gemeinde in den Genuss des Bildes. (siv)</span></label></div> <p>Aufgrund der großen Hitze war das Interesse an der Ramsberger Rotte und ihren Kollegen, die hobbymäßig das Mittelalterleben nachahmen, absolut überschaubar.</p> <p>Dabei verfügen die Freizeitritter, Mönche und Handwerker über enormes Detailwissen über die Welt vor 500 Jahren, so wie Bogenbauer Jürgen Brombeiss aus Tettnang. Zwischen 20 und 40 Stunden benötigt er, um einen Bogen aus Eschenholz herzustellen, handgeschmiedet sind auch die Pfeilspitzen. Schier täglich mussten die Bogenschützen trainieren, um ihre Waffe richtig zu beherrschen. Es gab nach Angaben von Jürgen Brombeiss von den Militärs damals die Vorgabe, dass ein Schütze sechs Pfeile abgeschossen haben musste, bevor der erste Pfeil den Boden erreichte.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Vorkriegsgeschichte "Katholische Kirche" Kulturgut thema-wissen-geschichte thema-gesellschaft-religion thema-kultur]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Der Kampf um die Freiheit]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 05:34:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sommerfest Feuerwehr Herdwangen: Auch die Vorführung eines Löschangriffs steht an  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/sommerfest-feuerwehr-herdwangen-auch-die-vorfuehrung-eines-loeschangriffs-steht-an;art372558,12424558 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es ist wieder so weit: Am Sonntag, 29 Juni, und Montag, 30 Juni, feiert die Freiwillige Feuerwehr Herdwangen-Schönach in und um das Feuerwehrgerätehaus ihr beliebtes Sommerfest. Es ist ein idealer Anlass für die Wehr, sich bei der Bevölkerung zu präsentieren.  ]]></description>
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          Es ist wieder so weit: Am Sonntag, 29 Juni, und Montag, 30 Juni, feiert die Freiwillige Feuerwehr Herdwangen-Schönach in und um das Feuerwehrgerätehaus ihr beliebtes Sommerfest. Es ist ein idealer Anlass für die Wehr, sich bei der Bevölkerung zu präsentieren.<br>
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        Es ist wieder so weit: Am Sonntag, 29 Juni, und Montag, 30 Juni, feiert die Freiwillige Feuerwehr Herdwangen-Schönach in und um das Feuerwehrgerätehaus ihr beliebtes Sommerfest. Es ist ein idealer Anlass für die Wehr, sich bei der Bevölkerung zu präsentieren.



        <div class="koll"><p><strong>Herdwangen-Schönach</strong> Es ist wieder so weit: Am Sonntag, 29. Juni, und Montag, 30. Juni, feiert die Freiwillige Feuerwehr Herdwangen-Schönach in und um das Feuerwehrgerätehaus ihr beliebtes Sommerfest. Es ist ein idealer Anlass für die Wehr, sich bei der Bevölkerung zu präsentieren. Für zwei Tage verwandelt sich das Feuerwehrgerätehaus in der Tongrubenstraße 2 in Kleinschönach in eine bunte Festmeile.</p><h2_interline>Wehrleute bei Bewirtung <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />„im Einsatz“</h2_interline><p>Am Sonntag ab 11 Uhr läuten die „Alten Kameraden“ das Sommerfest mit einem zünftigen musikalischen Frühschoppen ein. Die „Alten Kameraden“ setzen sich aus ehemaligen Mitgliedern verschiedener Musikvereine und Kapellen zusammen, die ihre Lust am Musizieren beibehalten haben, sich aber aus verschiedenen Gründen aus der aktiven Musikantenzeit verabschiedet haben.</p><p>Abteilungskommandant Daniel Roth sagt: „Die Feuerwehr freut sich auf ein tolles Fest, bei hoffentlich gutem Wetter und vielen Gästen.“ Vor dem Feuerwehrhaus spenden große Sonnenschirme Schatten und auch in der großen Fahrzeughalle sind zahlreiche Schattenplätze vorhanden, damit die Gäste lange verweilen können. Das Fest findet bei jedem Wetter statt. Bei Regen kann in die großräumige Fahrzeughalle ausgewichen werden.</p><h2_interline>Reichhaltiger Mittagstisch</h2_interline><p>Die Wehr sorgt für einen reichhaltigen Mittagstisch, daher kann die Küche zu Hause an diesem Tag getrost kalt bleiben. Ein Kuchen- und Tortenbüffet mit großer Auswahl ist im Feuerwehrhaus aufgebaut. Die Bewirtung übernehmen in gewohnter Manier die Feuerwehrleute und deren Angehörige. Besucher können die Löschfahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände betrachten. Vor allem Kinder zeigen ein sehr großes Interesse daran, wie und womit die Feuerwehrleute Brände bekämpfen, technische Hilfe leisten und mit welchen Ausrüstungsgegenständen die Einsatzfahrzeuge beladen sind.</p><p>Zur Fahrzeugflotte der Feuerwehrabteilung Herdwangen-Schönach gehören ein Mannschaftstransportwagen (MTW), ein Löschgruppenfahrzeug (LF 20) und ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10). Hier sehen die Besucher die technische Entwicklung der Feuerwehren. Denn vor rund 100 Jahren rückte die Feuerwehr noch mit einem hölzernen Schlauchwagen aus, welcher im Feuerwehrhaus ausgestellt ist. „Es ist immer jemand da, der bei Fragen Auskunft gibt“, versichert der Abteilungskommandant.</p><h2_interline>Vorführung um 14 Uhr</h2_interline><p>Um 14 Uhr findet eine Vorführung eines Löschangriffs der Leistungsabzeichen Gruppe Gold statt. Die Gruppe besteht aus Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehren Herdwangen-Schönach, Pfullendorf und Wald. Die Abnahme des Leistungsabzeichens findet am Samstag, 5. Juli, in Engelswies statt.</p><p>Abteilungskommandant Daniel Roth freut sich über interessierte Frauen und Männer am Feuerwehrdienst. Auch für die jüngsten Festbesucher sorgt die Feuerwehr bestens und stellt bei gutem Wetter am Sonntag und Montag neben dem Feuerwehrhaus eine Hüpfburg auf, inklusive Kinderbetreuung. Am Montag startet der Festbetrieb um 17 Uhr zum gemütlichen Feierabendhock wieder mit Livemusik durch die „Alten Kameraden“.</p><p></p><h2>Die Feuerwehr</h2><p>Die Freiwillige Feuerwehr Herdwangen-Schönach zählt aktuell 45 aktive Feuerwehrleute. Die Jugendfeuerwehr besteht aus 23 Jungen und Mädchen. 28 Mitglieder gehören der Altersabteilung an. Die Feuerwehr deckt einen Ausrückebereich von etwa 37 Quadratkilometern mit rund 3300 Einwohnern ab. Kommandant der Abteilung Herdwangen-Schönach ist Daniel Roth, sein Stellvertreter Yannic Honer. Mit dem Neubau des Gerätehauses in Kleinschönach im Jahre 2010 schlossen sich die Abteilungen Herdwangen und Schönach zusammen.</p></div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Sommerfest Feuerwehr Herdwangen: Auch die Vorführung eines Löschangriffs steht an]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 22 Jun 2025 13:40:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Rat diskutiert über die Gestaltung der Außenanlage  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/gemeinderat-diskutiert-ueber-die-gestaltung-des-aussenbereichs-bei-der-begegnungsstaette-voglerareal-in-herdwangen-schoenach;art372558,12420047 ]]></link>      <description><![CDATA[  Planer stellt ersten Entwurf für Außenbereich des Begegnungszentrums vor, Verhältnis von Park- zu Grünflächen wirft Fragen auf  ]]></description>
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          Planer stellt ersten Entwurf für Außenbereich des Begegnungszentrums vor, Verhältnis von Park- zu Grünflächen wirft Fragen auf<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/gemeinderat-diskutiert-ueber-die-gestaltung-des-aussenbereichs-bei-der-begegnungsstaette-voglerareal-in-herdwangen-schoenach;art372558,12420047]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Planer stellt ersten Entwurf für Außenbereich des Begegnungszentrums vor, Verhältnis von Park- zu Grünflächen wirft Fragen auf



        <p>Das Projekt „Voglerareal“ ist bald vollendet und in der jüngsten Sitzung diskutierten die Gemeinderäte über die Außengestaltung der Begegnungsstätte. Planer Helmut Hornstein präsentierte einen ersten Entwurf, der den Solitärcharakter des Gebäudes unterstreichen soll. Es gilt, 550 Quadratmeter Fläche so zu gestalten, dass die Bewohner der Senioren-WG und der Eigentumswohnungen sich wohlfühlen und sich das Areal zu einem „Dorfplatz“ entwickelt. Dazu könnte eine im rückwärtigen Bereich als eine Art „Biergarten“ geplante Terrasse dienen, Bäume sollen Schatten spenden, am Eingang eine Linde gepflanzt werden und die Trafostation durch eine begrünte Pergola aus dem Blickfeld verschwinden.</p> <h2>Pro und contra Bäume</h2> <p>Zustimmung gab es vom Gremium für die Begrünung der ansonsten versiegelten Fläche. Diskussionsbedarf gab es beim Vorschlag, im vorderen Bereich keine Parkplätze auszuweisen, die Peter Atzenhofer als unerlässlich für Besucher der Senioren-WG und Patienten der geplanten Arztpraxis betrachtet. Für die Praxis habe man zwei Stellplätze vorgesehen, erwiderte Bürgermeisterin Alexandra Kipp. Kritisch sieht Atzenhofer auch zusätzliche Bäume, die den Bewohnern womöglich die Sicht zum Rathaus versperren. „Wir brauchen Bäume“, erwiderte Klaus Irion mit Blick auf die zunehmende Hitze. Die geplante Linde an der Zufahrt von der Dorfstraße her sieht Melanie Boos kritisch, auch mit Hinweis auf etwaige Schwierigkeiten, die es beim Stellen des Narrenbaumes geben könnte.</p> <h2>Parken rund um das Rathaus</h2> <p>Die Parkplatzsituation im vorderen Bereich will Planer Hornstein pragmatisch angehen. Die Fläche soll begrünt und ausdrücklich nicht als Parkfläche ausgewiesen werden. Und wenn ein Autofahrer dort kurz sein Fahrzeug parke, sei das tolerabel. Wenn es in dem Bereich tatsächlich Parkbedarf gebe, könne man die Plätze später immer noch ausweisen, schlug Johannes Knott vor. Auch Rathauschefin Kipp sieht die Situation gelassen. Veranstaltungen im Begegnungszentrum würden zumeist tagsüber stattfinden, und Besuchern stünden dann rund um das Rathaus ausreichend Parkplätze zur Verfügung.</p> <h2>Bauschutt entsorgen ist teuer</h2> <p>Frieder Kammerer lobte den Überlinger Planer für das „gute und stimmige Konzept“, zeigte sich allerdings erschrocken über die prognostizierten Kosten von 127.000 Euro. „Wir sollten unter 100.000 Euro kommen“, nannte Sebastian Blender dann als Zielmarke. Man könne womöglich bei Materialien sparen, dämpfte Helmut Hornstein allzu große Hoffnungen auf mögliche Einsparpotentiale. Es gehe immerhin um hunderte Quadratmeter Fläche ergänzte der erfahrene Planer, dass viele Vorarbeiten notwendig sind. Zudem koste Entsorgung des Bauschutts „richtig Geld“. Mit Hinweis auf Bauprojekte der Vergangenheit warnte Robert Streicher davor, bei der Qualität der Materialien zu sparen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Städtebau Bauwerk Kommunalpolitik thema-heimat-stadtentwicklung thema-politik-lokal]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Rat diskutiert über die Gestaltung der Außenanlage]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 11:33:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Lob für die Veteranen der Bundeswehr  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/lob-fuer-die-veteranen-der-bundeswehr;art372558,12416276 ]]></link>      <description><![CDATA[  Reservisten Oberer Linzgau beteiligen sich am ersten bundesweiten<br /> Veteranentag. Ausstellung in der Ramsberghalle Großschönach.  ]]></description>
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          Reservisten Oberer Linzgau beteiligen sich am ersten bundesweiten<br /> Veteranentag. Ausstellung in der Ramsberghalle Großschönach.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Reservisten Oberer Linzgau beteiligen sich am ersten bundesweiten<br /> Veteranentag. Ausstellung in der Ramsberghalle Großschönach.



        <p>Deutschlandweit wurde erstmals ein Veteranentag gefeiert, verbunden mit dem Dank an Millionen Männer und Frauen, die in den vergangenen Jahrzehnten in der Bundeswehr gedient und in Auslandseinsätzen ihr Leben riskiert haben.</p> <h2>Was ist ein Veteran?</h2> <p>Über die Veranstaltung der Reservistenkameradschaft Oberer Linzgau in Großschönach informiert Frieder Kammerer. Was ist ein Veteran? Verstand man bisher darunter im deutschen Sprachgebrauch eher einen alten Weltkriegsteilnehmer, verfolgt die Bundeswehr mit ihrer aktuellen Deutung vielmehr einen politischen Ansatz: Den Begriff pragmatisch auf quasi alle jemals gedienten Soldaten der Bundeswehr – momentan fast zehn Millionen Menschen – anwendend, war es dann angesichts der dramatischen politischen Entwicklungen auch nicht mehr weit zu einem entsprechenden bundesweiten Gedenktag.</p> <h2>Reservisten beteiligen sich an Gedenktag</h2> <p>Und so fiel der erste nationale Veteranentag dieser Republik denn auch just auf den vergangenen Sonntag. Und dies nicht nur im fernen Berlin: Angestoßen von Volker Mayer-Lay, CDU-Bundestagsabgeordneter des See-Wahlkreises und Mitglied der Reservistenkameradschaft Oberer Linzgau, ergriffen die Reservisten unter Roland Pudimat die Gelegenheit beim Schopf, um als eine der wenigen Kameradschaften im hiesigen Bereich gleich beim ersten solchen Ereignis dabei zu sein, heißt es in der Mitteilung weiter.</p> <h2>Ausstellung im Foyer der Ramsberghalle</h2> <p>Mit Biertischgarnituren vor der Ramsberghalle in Großschönach schuf man Platz zum Sitzen und Begegnen und trotzte mit den als Sonnenschutz gedachten Zeltdächern auch einem kurzfristigen Gewitterschauer, gut versorgt mit Wienerle und Brot und Kaltgetränk, was auch etliche Schönacher an diesem Nachmittag nutzten.</p> <p>Zusätzlich waren im Foyer der Ramsberghalle mit einer Ausrüstungsschau, Einsatzbildern und Panzermodellen weitere Möglichkeiten geschaffen worden, um mit den Reservisten ins Gespräch zu kommen.</p> <h2>CDU-Bundestagsabgeordneter und Bürgermeisterin zu Gast</h2> <p>Seine Wertschätzung und Anerkennung für die Reservisten drückte Volker Mayer-Lay in einem kurzen Dank aus. Als eine der aktivsten Reservistengruppen in der Region engagierten sich die Kameraden in vielfältiger Weise in den vergangenen Jahren nicht nur in den klassischen Reservistendisziplinen wie Ausbildungen und Übungen, so der Bundestagsabgeordnete, sondern auch in dem für Reservisten als den Mittlern zwischen Armee und Zivilgesellschaft eigentlich so elementaren Feld der Öffentlichkeitsarbeit. Bei vielfältigen Gedenkfeiern und Veranstaltungen standen die Reservisten zu ihrem Auftrag, wie Mayer-Lay, stellvertretend auch für die ebenfalls anwesende Bürgermeisterin Alexandra Kipp, feststellte. Noch dazu mit durchaus religiösem Ansatz, dem jährlichen Feldgottesdienst im Stockfeld und der Verbundenheit mit dem Ramsberg und seiner Kapelle, wo man dem Klausner Bruder Jakobus tatkräftig zur Hand gehe – was dieser, ebenfalls unter den Gästen anwesend, zustimmend nickend bestätigte.</p> <p>Dass bei Reservistentreffen stets auch der Spaß nicht zu kurz kommt, bewies der Abgeordnete im Anschluss mit einer kurzen Spritztour in einem historischen Jeep, nachdem er sich bei Roland Pudimat und seinen Männern nochmals für den gelungenen Nachmittag bedankt hatte.</p> <h2>Aktive Reservisten im Linzgau</h2> <p>Zu den Veteranen zählen ehemalige Wehrpflichtige und aktive Soldaten, die nicht unehrenhaft aus der Bundeswehr ausgeschieden sind. „Ehemalige Angehörige der Wehrmacht und der Nationalen Volksarmee gelten nur als Veteranen, wenn sie auch in der Bundeswehr gedient haben“, heißt es in der Vorgabe des Verteidigungsministeriums. Der Veteranentag soll künftig jedes Jahr am 15. Juni gefeiert werden. Bei der Premiere am vergangenen Sonntag gab es laut Mitteilung deutschlandweit 100 Veranstaltungen. Vielleicht werde im kommenden Jahr auch in der Staufer-Kaserne in Pfullendorf gefeiert, wobei die Reservistenkameradschaft (RK) Oberer Linzgau dabei sein würde. Die sehr aktive Truppe engagiert sich laut Frieder Kammerer bei diversen Veranstaltungen, unter anderem beim Kinderferienprogramm der Gemeinde Herdwangen-Schönach. Im Jahr 2017 wurde die RK Oberer Linzgau als Reservistenkameradschaft des Jahres ausgezeichnet. (pm/gan)</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Veranstaltungen Rechtsextremismus Heer thema-politik-extremismus thema-politik-militaer thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Lob für die Veteranen der Bundeswehr]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 12 Jun 2025 05:30:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[100 Jahre Heiberger Kleinschönach: Einst kostete ein Haarschnitt 30 Pfennig  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/100-jahre-heiberger-kleinschoenach-einst-kostete-ein-haarschnitt-30-pfennig;art372558,12411867 ]]></link>      <description><![CDATA[  In den vergangenen 100 Jahren hat sich das Friseurhandwerk enorm gewandelt. Vom Haarschnitt mit einfachen Werkzeugen bis hin zum modernen Salon, sich verändernden Frisuren, die dem jeweiligen Zeitgeist angepasst waren.  ]]></description>
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          In den vergangenen 100 Jahren hat sich das Friseurhandwerk enorm gewandelt. Vom Haarschnitt mit einfachen Werkzeugen bis hin zum modernen Salon, sich verändernden Frisuren, die dem jeweiligen Zeitgeist angepasst waren.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        In den vergangenen 100 Jahren hat sich das Friseurhandwerk enorm gewandelt. Vom Haarschnitt mit einfachen Werkzeugen bis hin zum modernen Salon, sich verändernden Frisuren, die dem jeweiligen Zeitgeist angepasst waren.



        <div class="koll"><p><strong>Herdwangen-Kleinschönach</strong> In den vergangenen 100 Jahren hat sich das Friseurhandwerk enorm gewandelt. Vom Haarschnitt mit einfachen Werkzeugen bis hin zum modernen Salon, sich verändernden Frisuren, die dem jeweiligen Zeitgeist angepasst waren. Die Familie Heiberger hält diesem Handwerk bereits seit 100 Jahren die Treue. Mit Ralf Heiberger und seinem modernen Haaratelier führt die dritte Generation das Familienunternehmen. Auch seine Tochter Marie-Christin hat sich diesem kreativen Handwerksberuf verschrieben und steht praktisch schon im Hintergrund als künftige Nachfolgerin parat. </p><h2_interline> Ein Grund zum Feiern</h2_interline><p> 100 Jahre Familienbetrieb, das ist ein Grund für Ralf Heiberger, mit seinem Team und seinen Kunden zünftig zu feiern. „Wir sind dankbar, dass uns unsere Kunden bereits seit 100 Jahren die Treue halten und blicken zuversichtlich in die Zukunft“, unterstreicht der Friseurmeister. Am Sonntag, 15. Juni, findet das Jubiläumsfest bei gutem Wetter in der Pfullendorfer Straße 7 in Kleinschönach statt. Die Musikkapelle Großschönach spielt von 11 bis etwa 14 Uhr auf. Der TennisClub Herdwangen-Schönach bewirtet.</p><h2_interline>Landwirt und Stubenfriseur</h2_interline><p>Ralf Heibergers Großvater Josef Heiberger war 1925 von Offenburg in der Ortenau mit Frau und Kind nach Kleinschönach gezogen. Er war zielstrebig, „schaffig“ und hatte ein großes Geschick im Verhandeln, erinnert sich sein Enkel. In erster Linie war Josef Heiberger Landwirt. Der Geselle im Herrenfach schnitt jedoch am Wochenende in seiner „eigenen Stube“ anderen die Haare. Früher hatten nur Männer die Ehre, zum Friseur gehen zu können, die Frauen behalfen sich bei ihren langen Haaren mit Zöpfen und Steckfrisuren. Bei den Recherchen zum Firmenjubiläum stieß Ralf Heiberger auf den Kaufvertrag seines Großvaters für den ursprünglichen Bauernhof in Kleinschönach sowie auf ein altes Kassenbuch, als der Haarschnitt noch 30 Pfennige gekostet hat. Im neuen Friseursalon, den Ralf Heiberger 2021 eröffnet hat, zeugen Raritäten aus dem Friseurhandwerk in einem Glasschaukasten als Zeitzeugen. Die Frauen trugen früher nachts Haarnetze, die Männer Bartbinden. Es gab nur manuelle Haarschneidemaschinen, die Lockenwickler und Haarklammern waren aus Metall.</p><h2_interline>Familiäre Atmosphäre</h2_interline><p>1957 legte Josef Heibergers Sohn Siegfried den Friseurmeister ab und eröffnete in seinem Haus einen kleinen Friseursalon mit zwei Bedienplätzen. Während seiner Friseurtätigkeit bildete er zwölf der insgesamt 19 Auszubildenden aus. Ralf Heibergers Schwester Manuela Markpfleger stieg in die Fußstapfen ihres Vaters, übernahm im Jahr 2000 den Friseursalon und bildete ihren älteren Bruder Ralf, einen gelernten Maschinenbautechniker zum Friseur aus. Heute ist sie als Friseurin und Zweithaarspezialistin im Raum Reutlingen tätig.</p><p>In seinem Haaratelier ist Friseurmeister Ralf Heiberger eine gastfreundliche und familiäre Atmosphäre wichtig. Der 51-Jährige ist dankbar und stolz auf sein Team. Ohne die vielen früheren und heutigen engagierten Mitarbeiter wäre ein 100-jähriges Jubiläum kaum möglich, unterstreicht der Geschäftsinhaber. Dazu tragen seine langjährige Gesellin Petra Jengo und die Friseurmeisterin Lea Wybranietz bei. Petra Jengo ist eine treue Seele und steht voll hinter dem Geschäft, beschreibt Ralf Heiberger seine Mitarbeiterin. Sie beweise allgemein großes Geschick, besonders im Schnittbereich, der Beratung und im Umgang mit Kunden. Lea Wybranietz hat ihre Ausbildung im Haaratelier als Deutsche Meisterin im Nachwuchsbereich abgeschlossen. Im Oktober tritt die Friseurmeisterin bei der Weltmeisterschaft in London an. Ralf Heiberger begleitet natürlich seine Mitarbeiterin: „Das möchte ich mir nicht nehmen lassen.“ 2021 eröffnete Ralf Heiberger das neue, barrierefreie Haaratelier mit großen Fensterfronten und Wohlfühlatmosphäre. Auf der Terrasse mit Lounge mit Blick in Richtung Herdwangen genießen die Kunden den Wohlfühlservice während der Einwirkzeit der Farbe oder Tönung.</p><p></p></div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[100 Jahre Heiberger Kleinschönach: Einst kostete ein Haarschnitt 30 Pfennig]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 30 May 2025 13:29:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Heiraten to go": Warum sich Paare spontan kirchlich trauen lassen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/heiraten-to-go-warum-paare-sich-spontan-kirchlich-trauen-lassen;art372495,12401419 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Angebot im Kirchenbezirk nennt sich "einfach heiraten". Die ersten Paare wirken glücklich und es fließen sogar Tränen. Ein Paar nutzt das verflixte siebte Jahr für ein Ja-Wort.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Angebot im Kirchenbezirk nennt sich "einfach heiraten". Die ersten Paare wirken glücklich und es fließen sogar Tränen. Ein Paar nutzt das verflixte siebte Jahr für ein Ja-Wort.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/heiraten-to-go-warum-paare-sich-spontan-kirchlich-trauen-lassen;art372495,12401419]]></guid>
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        Das Angebot im Kirchenbezirk nennt sich "einfach heiraten". Die ersten Paare wirken glücklich und es fließen sogar Tränen. Ein Paar nutzt das verflixte siebte Jahr für ein Ja-Wort.



        <p>Leuchtend rote Luftballons in Herzform wehen vor der Überlinger Auferstehungskirche und verraten es von weitem: Hier geht es um die Liebe. Es ist der „Einfach heiraten!“ – Tag am 25. Mai. An diesem besonderen Datum stehen die Kirche und das Gemeindehaus in der Grabenstraße unter dem Motto „Einfach ja zu dir – mit Gottes Segen“ offen für Paare aller Art, die sich ganz ohne großes Tamtam segnen oder sogar kirchlich trauen lassen möchten.</p> <h2>Premiere ermuntert zur Wiederholung</h2> <p>„Wir bieten diesen Tag hier zum ersten Mal an und möchten das Angebot ab jetzt jedes Jahr einmal machen,“ erklärt Bernhard Schupp, Schuldekan im evangelischen Kirchenbezirk Überlingen-Stockach. Alles ist perfekt durchorganisiert. Ein Team von acht Pfarrerinnen und Pfarrern rund um Dekanin Regine Klusmann ist am Start und begrüßt die nach und nach eintreffenden Paare. Zuerst dürfen sie sich die Location für ihre Segnung oder Trauung aussuchen.</p> <p>Zur Auswahl steht der Sakralraum der Auferstehungskirche, ein Raum im Erdgeschoss des evangelischen Pfarrhauses oder der mit gemütlichen Sesseln und Sofas ausgestattete Salon Luise mit Seeblick im ersten Stock. Auch ein passendes, live gespieltes Musikstück für die Zeremonie darf selbst gewählt werden. Dann geht es zum Vorgespräch und nach einer kurzen Pause zur Segnung oder Trauung. Ungefähr eine Stunde dauert es, bis den Paaren dann danach zur Feier des Tages im Gemeindesaal ein Gläschen Sekt, Kaffee und Kuchen offeriert wird. Auch eine Fotobox für ein Erinnerungsbild steht selbstverständlich bereit.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Akteur am Altar und im Hintergrund</span><span>Den Aktionstag „Einfach heiraten!“ wurde von einem Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen rund um Dekanin Regine Klusmann vorbereitet und soll im nächsten Jahr wieder stattfinden. Die beteiligten Pfarrerinnen und Pfarrer sind: Regine Klusmann, Kai Tilgner, Bettina Komoss, Matthias Schmidt, Sigrid Süss-Egervari, Paula Uhlmann, Kristina Wagner und Bernhard Schupp. Die Musikerinnen und Musiker sind Kirchenmusikdirektor Thomas Rink, Stefanie Jürgens, Magdalena Stoll und Tiloudin Anjarwalla. Auch die Kirchenältesten aus Überlingen und Owingen bringen sich ein, es sind dies Gabi Seige und Gisela Seidel.</span></label></div> <h2>Standesamt auf einer Kreuzfahrt</h2> <p>Stefanie und Marek Hauck sind mit ihrer kleinen Tochter Romy aus Pfullendorf gekommen. „Wir haben 2022 auf einer Kreuzfahrt im roten Meer standesamtlich geheiratet und fanden es einen schönen Gedanken, uns jetzt auch noch den kirchlichen Segen zu holen,“ erzählt Stefanie Hauck. Von dem Angebot der evangelischen Kirche hätten sie aus der Zeitung erfahren und sich dann gleich angemeldet. „Diese kurzfristige Möglichkeit ist einfach super, man braucht keine große Planung und fühlt sich hier sehr gut aufgehoben,“ findet die junge Frau.</p> <p>Gerade hatte die Familie ihr Vorgespräch mit Pfarrerin Kristina Wagner aus Markdorf, die jetzt schnell noch ihren schwarzen Talar angelegt hat und die kleine Hochzeitsgesellschaft mit drei Freunden und der Mutter des Bräutigams in den Salon Luise führt. Dort zeichnet Wagner in persönlichen Worten den gemeinsamen Lebensweg des Paares nach. Und dann wird es sehr feierlich, als Stefanie und Marek Hauck sich versprechen, einander zu lieben, zu ehren und die Treue zu halten.</p> <h2>Braut ist zu Tränen gerührt</h2> <p>Kristina Wagner legt beiden zum Segen die Hände auf den Kopf und es erklingt „A Thousand Years“ von Christina Perri, live gespielt von Stefanie Jürgens (E-Piano) und Magdalena Stoll (Gesang). „Das war jetzt doch emotionaler, als ich erwartet habe, da kullerten ein paar Tränchen,“ gesteht die Braut nach der rund 20 -minütigen Zeremonie und bekräftigt: „Es war eine gute Entscheidung, das heute so zu machen.“</p> <p>Im großen Saal unten bei der Fotobox wartet derweil schon das nächste Paar, Julia und Henning Kruck, die aus Horb gekommen sind. „Wir sind standesamtlich verheiratet und kommen jetzt ins verflixte siebte Jahr. Da kann ein kirchlicher Segen doch nicht schaden,“ erzählt Julia lachend.</p> <p>Ein etwas älteres Ehepaar, das anonym bleiben möchte, genießt gerade nach der Zeremonie noch Kaffee und Kuchen. Beide sind in zweiter Ehe seit 2007 standesamtlich verheiratet. „Wir wollten uns eigentlich nur segnen lassen, weil mein Mann im letzten Jahr sehr krank war. Dann haben wir aber jetzt gerade ganz spontan doch noch kirchlich geheiratet,“ berichtet die Braut. Sie sei katholisch, in ihrer Kirche sei die Trauung von Geschiedenen nicht möglich.</p> <h2>Nach 16 Jahren mit göttlichem Beistand</h2> <p>Ohne Voranmeldung ganz spontan gekommen sind Janina Münch und Marc Agostini mit Baby Alerio. Am Eingang des Pfarrhauses werden sie von Pfarrerin Sigrid Süss-Egervari aus Meersburg begrüßt. „Wir sind seit 2009 zusammen und noch nicht standesamtlich verheiratet,“ sagt Janina Münch. Bis zur Geburt von Alerio hätten sie sechs Jahre lang beruflich bedingt eine Fernbeziehung geführt.</p> <p>Dann hätte sich eben unverhofft Nachwuchs angekündigt und sie lebten jetzt wieder vereint in Hödingen. „Wir sind seit 16 Jahren zusammen und möchten Gott um Kraft und Stärke bitten, und dass er weiter gut nach uns schaut,“ begründet die Biochemikerin ihren Wunsch nach einem kirchlichen Segen.</p> <p>Am Ende des Tages sind es elf Paare, die das offene Angebot der „Segnung to go“ genutzt haben. „Es läuft ganz toll,“ resümiert Regine Klusmann am Nachmittag. „Manchmal haben Paare auch schwere Zeiten hinter sich, da tut so ein Neustart mit Gottes Segen gut,“ sagt die Dekanin. Natürlich könne man auch sonst jederzeit kommen und um einen Segen bitten. Aber, so Klusmann: „An einem Tag wie heute geht das dann eben ohne großes Brimborium.“</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA["Heiraten to go": Warum sich Paare spontan kirchlich trauen lassen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 23 May 2025 09:32:01 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Weiteres Betreuungsangebot im Kindergarten „Kinderland“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/weiteres-betreuungsangebot-im-kindergarten-kinderland;art372558,12395785 ]]></link>      <description><![CDATA[  Immer weniger Eltern nutzen die Nachmittagsbetreuung im Kindergarten in Herdwangen. Die Einrichtung hat die Eltern befragt.  ]]></description>
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          Immer weniger Eltern nutzen die Nachmittagsbetreuung im Kindergarten in Herdwangen. Die Einrichtung hat die Eltern befragt.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Immer weniger Eltern nutzen die Nachmittagsbetreuung im Kindergarten in Herdwangen. Die Einrichtung hat die Eltern befragt.



        <p>Im Kindergarten „Kinderland“ in Herdwangen ist die Nachmittagsbelegung deutlich rückläufig und auch die Zahl der Mittagessen sinkt stetig, was sich negativ auf Kosten und Zuschussbedarf der Einrichtung auswirkt, da die Betreuung der Kinder gesichert sein muss.</p> <h2>Umfrage bei den Eltern</h2> <p>Kiga-Leiterin Marleen Walk startete deshalb eine Umfrage bei den Eltern, wobei von 56 kontaktierten Familien 32 eine Rückmeldung gaben. Dabei fragte sie nach der Akzeptanz eines Stundenmodells, bei dem Eltern anstatt Betreuungsnachmittagen ein Stundenkontingent buchen könnten. Als Alternative wurde erwägt, den schwach belegten Mittwochnachmittag nicht mehr anzubieten. Dies hätte den Vorteil, dass man beim Personal eine halbe Stelle einsparen könnte. Allerdings verliert die Gemeinde Zuweisungen aus dem Finanzausgleich von 40.000 Euro. Die Kiga-Leiterin präsentierte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats die Umfrageergebnisse, wonach 64 Prozent der Eltern sich für das Stundenmodell ausgesprochen haben. Aus Verwaltungssicht macht dieses Angebot wirtschaftlich nicht unbedingt Sinn, da sich aufgrund der Randzeiten der Personalschlüssel erhöht. Mehrfach wurde der Fachkräftemangel im pädagogischen Bereich hingewiesen.</p> <h2>Neue Variante für Nachmittagsbetreuung</h2> <p>Als Lösung präsentierten Walk und Amtsleiterin Andrea Rothmund den Vorschlag, das Nachmittagsbetreuungsangebot um eine Variante zu erweitern. Bislang können Eltern im „Kinderland“ zwei bis vier Nachmittage buchen. Künftig soll es auch möglich sein, nur einen Nachmittag, diesen allerdings verbindlich, zu buchen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>„Kinderland“</span><span>Die Kindertagesstätte mit fünf Gruppen ist für Kinder ab einem Jahr bis zum Schuleintritt, und Träger ist die Gemeinde. Die Kita bietet die Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag von 7 bis 17 Uhr und am Freitag von 7 bis 13 Uhr an. Eltern können zwischen den verlängerten Öffnungszeiten (VÖ-Tarif) mit 30 Wochenstunden oder der Ganztagsbetreuung (GT-Tarif) mit 38, 42 oder 46 Stunden pro Woche wählen. Für die Betreuung von über Dreijährigen (mit verlängerten Öffnungszeiten) beträgt der Monatsbeitrag 148 Euro. Für Kinder unter drei Jahren in altersgemischten Gruppen oder Kinderkrippe mit verlängerter Öffnungszeit beträgt der Beitrag 439 Euro. Wenn mehrere Kinder einer Familie die Einrichtung besuchen, reduziert sich der Betrag für das zweite oder dritte Kind. Das Mittagessen kostet täglich fünf Euro extra. Die altersgemischte Ganztagsbetreuung beziehungsweise Ganztageskrippe kostet pro angemeldetem Nachmittag 59 Euro beziehungsweise weitere Kinder einer Familie 44, 30 und 17 Euro.</span></label></div> <p>Im Kindergarten „Märchenland“ in Aftholderberg gibt es diese Variante schon immer, da dort maximal zwei Nachmittage pro Woche gebucht werden können. Mit dieser Lösung erhoffen sich die Gemeinderäte, dass man die Attraktivität der Einrichtung erhalten beziehungsweise erhöhen kann.</p> <h2>Kritik an den Kosten für die Nachmittagsbetreuung</h2> <p>Die Umfrage ergab nach Angaben von Kiga-Leiterin Walk zudem, dass 48 Prozent aller Eltern die Nachmittagsbetreuung für zu teuer halten. Der Gemeinderat fasste dann einstimmig den Beschluss, dass ab September im „Kinderland“ Eltern auch für einen Nachmittag einen Betreuungstermin buchen können, der dann nur in Ausnahmefällen geändert werden darf. Nach einem Jahr wird es einen Erfahrungsbericht und eine erneute Elternbefragung geben.</p> <h2>Auftrag für Kindergartenbedarfsplanung</h2> <p>Eine längere Debatte entspann sich dann über die Frage, ob die Gemeinde für eine Kindergartenbedarfsplanung das in Bonn ansässige Büro BiRegio verpflichten soll. Dessen Dienste hat bekanntlich die Stadt Pfullendorf in Anspruch genommen und war höchst zufrieden. Aufgrund dieser positiven Erfahrung kam von Kämmerin Andrea Rothmund der Vorschlag, die Fachfirma BiRegio auch für Herdwangen-Schönach zu verpflichten. BiRegio unterbreitete ein Angebot für knapp 6000 Euro, das vier Module umfasst, darunter auch Raumoptimierungen in den bestehenden Kindergärten. Mit Blick auf das „Märchenland“ in Aftholderberg erklärte Peter Atzenhofer, dass man die dortige Raumnot kenne und deshalb einen Architekten benötige. Johannes Knott bezweifelte den Nutzen von schönen Präsentationen bei deren Umsetzung in der Realität. „Die Sache ist nicht so schlecht“, plädierte Gerhard Braun dafür, nur die drei Module „Demografieplanung in der Gemeinde“, „Kindertagesstättenplanung in der Gemeinde“ samt „Präsentation“ zu buchen. Auch mit Blick auf die künftige Umsetzung der Ganztagsbetreuung in den Grundschulen sprach sich Marleen Walk, Leiterin des Kindergartens „Kinderland“, von Bürgermeisterin Alexandra Kipp nach ihrer Einschätzung gefragt, für die Auftragsvergabe aus, ebenso wie die Mehrheit des Gemeinderats.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Familienpolitik Kindergarten Kinderbetreuung thema-gesellschaft-familie-kinderbetreuung thema-gesellschaft-familie]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Weiteres Betreuungsangebot im Kindergarten „Kinderland“]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 20 May 2025 17:31:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Weiter Kritik an Windkraft-Plänen für Wintersulgen – Gemeinderäte wären für anderen Standort  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/wintersulgen-wehrt-sich-gegen-windkraft-plaene-gemeinderaete-fordern-neuen-standort;art372476,12393108 ]]></link>      <description><![CDATA[  Bislang ist die Gemeinde im Regionalverband mit ihrer Stellungnahme gegen die Windräder gescheitert. Die Kommunalpolitiker würden einen anderen Ort favorisieren, dringen damit aber nicht durch.  ]]></description>
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          Bislang ist die Gemeinde im Regionalverband mit ihrer Stellungnahme gegen die Windräder gescheitert. Die Kommunalpolitiker würden einen anderen Ort favorisieren, dringen damit aber nicht durch.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Bislang ist die Gemeinde im Regionalverband mit ihrer Stellungnahme gegen die Windräder gescheitert. Die Kommunalpolitiker würden einen anderen Ort favorisieren, dringen damit aber nicht durch.



        <p>Bekanntlich haben alle Regionen in Deutschland aufgrund bundes- und landesgesetzlicher Vorgaben zwei Prozent ihrer Flächen für den Ausbau erneuerbarer Energien bereitzustellen. Dem ist für den südbadischen Raum der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben nachgekommen: Der Verband hat in einem detaillierten Planwerk jene Flächen ermittelt, auf denen gemäß bestimmter Kriterien Windkraft- oder Solaranlagen errichtet werden können.</p> <h2>Kornberg statt Betenbrunn und Oberrickertsreute?</h2> <p>Die Planungen für das Heiligenberger Gemeindegebiet sahen dabei Windvorranggebiete bei den Ortsteilen Betenbrunn und Oberrickertsreute sowie PV-Anlagen bei Oberhaslach vor. Zum Planungsprozess gehört auch ein mehrstufiges Beteiligungsverfahren, das den betroffenen Kommunen und Privatpersonen Gelegenheit zur Stellungnahme bietet.</p> <p>Im April 2024 hat die Gemeinde Heiligenberg als Alternative zu Betenbrunn, dessen Betroffenheit auch in der Öffentlichkeit stark debattiert wurde, den Windkraftstandort Kornberg zwischen Wintersulgen und Echbeck vorgeschlagen. Inzwischen hat sich die Planungsbehörde mit Tausenden von Einsprüchen aus dem gesamten Plangebiet auseinandergesetzt. Im Ergebnis finden die Vorstellungen der Gemeinde keine Berücksichtigung. Und die Gemeinde akzeptiert dies, beziehungsweise hält am Kornberg als Windkraftstandort nicht weiter fest.</p> <h2>Bürgermeister Lehmann klärt auf</h2> <p>Nun steht eine zweite Beteiligungsrunde an, und der Gemeinderat musste bei seiner vergangenen Sitzung entscheiden, ob er eine erneute Stellungnahme abgeben wolle. Nach längerer Aussprache entschloss er sich einstimmig zu dem Antrag, das Betenbrunner Gebiet zwar beizubehalten, aber flächenmäßig zu halbieren, den Abstand zur Wohnbebauung auf mindestens 1000 Meter zu vergrößern und die Nabenhöhe der Anlagen – wie etwa auch in Hilpensberg – auf 140 Meter zu begrenzen.</p> <p>Die Chancen, dass diese Einwendungen im kommenden Planungsschritt noch berücksichtigt werden, schätzte man im Rat aber als eher gering ein. Immerhin verwies Bürgermeister Denis Lehmann darauf, dass auch bei endgültiger Bestandskraft des Regionalplans über die Lage in Betenbrunn noch nicht entschieden sei, denn ob dort schließlich Windkraftanlagen errichtet würden, liege in der Macht der dortigen Grundeigentümer. Die Gemeinde selber habe dort gar keine Befugnis zu einem Baubeschluss.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Weiter Kritik an Windkraft-Plänen für Wintersulgen – Gemeinderäte wären für anderen Standort]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 19 May 2025 14:46:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So verläuft die Gewerbeschau in Herdwangen-Schönach  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/so-verlaeuft-die-gewerbeschau-in-herdwangen-schoenach;art372558,12391789 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mehr als 50 Aussteller nehmen daran teil. Betriebe gewähren viele Einblicke. So lautet das Fazit des Gewerbevereins.  ]]></description>
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          Mehr als 50 Aussteller nehmen daran teil. Betriebe gewähren viele Einblicke. So lautet das Fazit des Gewerbevereins.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mehr als 50 Aussteller nehmen daran teil. Betriebe gewähren viele Einblicke. So lautet das Fazit des Gewerbevereins.



        <p>Mehr als 50 Betriebe und Aussteller haben am vergangenen Wochenende bei der Gewerbeschau im Gewerbegebiet Branden ihre Türen geöffnet. Viele Besucher, vor allem Familien, nutzten das schöne Wetter, um einen Blick hinter die Kulissen der einheimischen Unternehmen zu werfen. Sie informierten sich beispielsweise bei traditionellen Handwerksbetrieben, modernen Dienstleistungsunternehmen sowie kreativen Start-ups. Für jedes Alter wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. An beiden Tagen gab es Betriebsführungen, Vorstellungen, eine Zaubershow sowie ein großes Gewinnspiel.</p> <p>Michael Möhrle aus dem Vorstandsteam des Gewerbevereins Herdwangen-Schönach zeigte sich bereits am Sonntagmittag sehr zufrieden mit der Veranstaltung. „Ich freue mich sehr, dass die Besucher ein so großes Interesse an der Arbeit unserer Mitglieder haben. Die gemeinsame Organisation der diesjährigen Gewerbeschau hat sehr viel Spaß gemacht. Wir haben ein hochmotiviertes und engagiertes Vorstandsteam. Vor allem junge Firmengründer haben sich in der letzten Zeit im Gewerbegebiet angesiedelt, die alle mit angepackt und viele Ideen eingebracht haben, sodass wir ein sehr positives Fazit ziehen können. Es entstand während der Vorbereitungszeit eine große Dynamik. Wir hoffen, Vorreiter für andere Vereine zu sein.“</p> <h2>Clevere Ideen fürs Camping</h2> <p>Die Firma STYYL zog bei den Besuchern mit ihrem Angebot die Neugier auf sich. Timo Maskow und seine Frau Julia haben sich vor vier Jahren im Gewerbegebiet angesiedelt. Sie entwickeln und produzieren durchdachtes Camping-Zubehör, das Funktionalität, Langlebigkeit und modernes Design auf clevere Weise vereint. Bei der Schreinerei Geng demonstrierte Leon Gruber, Azubi im dritten Lehrjahr, wie man eine Schwalbenschwanzverbindung bei Schubkästen mit handwerklicher Präzision und modernster Technik herstellt.</p> <h2>Besucher besichtigen Räume</h2> <p>Die Sparkasse, die in Herdwangen eine Zweigstelle hat, nutzte die Gewerbeschau, um vor allem mit ihren Kunden ins Gespräch zu kommen. Von der Marketing- und Werbeagentur Kreativ Kompanie wurden kostenlose Business- oder Einzelporträts angeboten, wovon rege Gebrauch gemacht wurde. Darüber hinaus konnte man die modernen und ansprechenden Räume des Unternehmens besichtigen.</p> <p>Kulinarisch verwöhnt wurden die Besucher nahezu an jeder Ecke. Helga Gsell, Josef Schell und Sophia Neuburger von Küchen Neuburger gestalteten eine Kochshow für die interessierten Gäste. Zudem wurden viele interessante Aktionen für Kinder und Eltern angeboten: Zur Auswahl zählten beispielsweise Sandbaggern, Hüpfburg, Showkämpfe sowie Vorführungen der Feuerwehr in einem Brandschutzcontainer. Auch ein Gewinnspiel des Gewerbevereins wurde ausgelost. Viele Glückspilze konnten sich über attraktive Preise freuen – vorausgesetzt, man hatte sich an den entsprechenden Stationen auf der Gewerbeschau einen Aufkleber abgeholt.</p> <h2>Musikkapellen umrahmen die Veranstaltung</h2> <p>Am Samstag wurde die Veranstaltung im Festzelt musikalisch bereichert von der Jugendkapelle Alhegro und am Nachmittag verbreitete die Blaskapelle Lautenbach Stimmung, am Abend die Alten Kameraden. Den Frühschoppen am Sonntag begleitete der Musikverein Herdwangen, am Nachmittag spielte die Musikkapelle Großschönach.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Messen Veranstaltungen Marketing thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-wirtschaft-messe thema-wirtschaft-verbraucher]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[So verläuft die Gewerbeschau in Herdwangen-Schönach]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 16 May 2025 11:03:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Autofahrerin nach Zusammenstoß mit Lkw lebensgefährlich verletzt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/zusammenstoss-mit-sattelschlepper-autofahrerin-nach-unfall-bei-owingen-lebensgefaehrlich-verletzt;art372489,12389363 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auf der L195 ereignete sich am Freitagmorgen ein schwerer Verkehrsunfall. Aus unbekannter Ursache geriet eine Autofahrerin auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen einen Lkw. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.  ]]></description>
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          Auf der L195 ereignete sich am Freitagmorgen ein schwerer Verkehrsunfall. Aus unbekannter Ursache geriet eine Autofahrerin auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen einen Lkw. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.<br>
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        Auf der L195 ereignete sich am Freitagmorgen ein schwerer Verkehrsunfall. Aus unbekannter Ursache geriet eine Autofahrerin auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen einen Lkw. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.



        <p>Einsatz am Freitagmorgen für die Feuerwehr Owingen: Um kurz nach 7 Uhr wurde ein Unfall auf der Landesstraße L195 zwischen Owingen und Herdwangen-Schönach gemeldet. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhr eine 64-jährige Autofahrerin Richtung Herdwangen und geriet aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Der 47-jähriger Fahrer eines ihr entgegenkommenden Sattelschleppers bemerkte das Fahrverhalten der Frau und wich nach links aus. Laut Zeugenaussagen soll die Frau in ihrem Peugeot den Fehler im letzten Moment bemerkt haben, worauf sie wieder nach rechts gelenkt habe. Dann stieß sie frontal mit dem Lastwagen zusammen.</p> <h2>Autofahrerin eingeklemmt</h2> <p>Der Peugeot wurde bei dem Zusammenstoß so schwer beschädigt, dass die Fahrerin eingeklemmt war und von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden musste. Nach Angaben der Polizei erlitt sie lebensgefährliche Verletzungen. Sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.</p> <p>Der Lastwagen wurde nach dem Zusammenstoß nach links abgedrängt, wo er über dem Straßengraben in einer Böschung zum Stehen kam. Die beiden Insassen des Lastwagens blieben körperlich unversehrt.</p> <p>Der Unfall ereignete sich an der Kreisgrenze zwischen den Landkreisen Bodensee und Sigmaringen, im Bereich einer Kuppe oberhalb des Gewanns Unterbach. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Feuerwehr Owingen sicherten die Unfallstelle und nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf, beziehungsweise schützten das umliegende Erdreich vor einer Ölverschmutzung.</p> <h2>Fahrzeuge wurden umgeleitet</h2> <p>Die Polizei schätzt den Schaden am Lkw auf mehrere 10.000 Euro, am Auto auf 8000 Euro. Der Lkw konnte über private Bemühungen bereits gegen 8.30 Uhr abgeschleppt werden, teilte die Polizei mit. Bis das Autowrack abgeschleppt war, wurden eintreffende Fahrzeuge um die Unfallstelle umgeleitet. Einige Lastwagen, die die Streckensperrung erst am Unfallort bemerkten, und die nicht umdrehen konnten, mussten abwarten, bis die Unfallstelle geräumt war. Wie lang die aktuelle einseitige Sperrung der Unfallstelle aufrecht erhalten bleiben muss, sei noch nicht bekannt, berichtete die Polizei am Freitagnachmittag. Die einseitige Sperrung und Umleitung ist in Richtung Herdwangen ab der Klöber-Kreuzung in Owingen eingerichtet.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Autofahrerin nach Zusammenstoß mit Lkw lebensgefährlich verletzt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 15 May 2025 18:29:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neue "Rundum" zu Lande im Linzgau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/neue-rundum-zu-lande-im-linzgau;art372489,12388946 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Wanderstrecke<br /> führt zu allen Teilorten Feierliche Eröffnung am<br /> bevorstehenden Samstag Beutenmühle mit Straußenfarm ist eine Station  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Wanderstrecke<br /> führt zu allen Teilorten Feierliche Eröffnung am<br /> bevorstehenden Samstag Beutenmühle mit Straußenfarm ist eine Station<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/neue-rundum-zu-lande-im-linzgau;art372489,12388946]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Wanderstrecke<br /> führt zu allen Teilorten Feierliche Eröffnung am<br /> bevorstehenden Samstag Beutenmühle mit Straußenfarm ist eine Station



        <p>Der Begriff „Rundum“ hat bisher vor allem bei Seglern einen besonderen Klang. Denn was Rang und Namen hat, geht bei dieser Langstreckenregatta im Juni in Lindau an den Start, um den Bodensee zu umrunden. Der Titel der Veranstaltung hat nun bei einem neuen Rundkurs für Wanderer Pate gestanden, den die Gemeinde Owingen mit Schildern abgesteckt und markiert hat. Am bevorstehenden Samstag soll die Strecke offiziell eröffnet werden. Wanderführerin Susanne Gerhardt, die die Strecke gemeinsam mit Jana von Eisenhart-Rothe ausgearbeitet hat, wird zeigen, wo es lang geht. Auch Bürgermeister Henrik Wengert will die Herausforderung annehmen.</p> <p>Wandern und die Natur erleben, die außergewöhnliche Landschaft genießen, das sind die wichtigsten Hauptakzente, mit denen Owingen bei den Feriengästen im Raum Bodensee besonders punkten will. Neben den Schluchten des wilden Aachtobels bietet sich auch der Obere Linzgau mit seinen flachen Strecken rundum Hohenbodman und Taisersdorf an. Einen gut fünf Kilometer langen Rundweg im Tal unter dem Eichbühl hatte die Gemeinde bereits im Herbst 2021 von zwei professionellen Wanderführern ausarbeiten lassen und der Öffentlichkeit vorgestellt. Schon 2020 waren neue Wanderwege rund um Taisersdorf angelegt und ausgewiesen worden, die durch die schöne Landschaft im Oberen Linzgau führen. Die offizielle Einweihung und öffentliche Vorstellung konnte jedoch aufgrund der Pandemie erst 2022 vorgenommen werden.</p> <p>Jetzt geht es der Gemeinde allerdings ums Ganze. Sprich: Zum 50-jährigen Jubiläum des Zusammenschlusses mit Billafingen, Hohenbodman und Taisersdorf hat Owingen nun eine anspruchsvolle Strecke „Rundum“ ausgewiesen, die zu allen Teilorten führt. Eine herausfordernde Strecke, die quasi über eine Halbmarathondistanz von rund 21 Kilometern reicht. Wer die Topografie der Gesamtgemeinde vor Augen hat, der kann schon ahnen, dass der Weg auch einige kräftige Anstiege hat. Wobei der beschwerliche Weg durch den Aachtobel auf dieser Runde ausgespart bleibt. Der geführte Probelauf startet nun am Samstag, 17. Mai, um 9.30 Uhr beim Owinger Rathaus. Eine Anmeldung bis Freitag erleichtert der Gemeindeverwaltung die Planung, die für die Teilnehmer ein kleines Vesper zur Stärkung am Vormittag vorbereiten will. Für ein weiteres Rucksackvesper und Getränke im Rucksack sollten die Teilnehmer selbst sorgen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Hintergrund: 50 Jahre Owingen</span><span>Die Gesamtgemeinde Owingen feiert dieses Jahr das 50-jährige Bestehen. Der Zusammenschluss der Kerngemeinde mit Billafingen, Hohenbodman und Taisersdorf war im Rahmen der Verwaltungsreform im Jahr 1975 erfolgt. Dazu haben Verwaltung und Vereine ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Bereits am 28. Juni steht das traditionelle Bürgerbüfett mit Spielen ohne Grenzen auf dem Programm. Am 20./21. Juli feiert Hohenbodman das 700-jährige Bestehen. Am letzten Juli-Wochenende findet als absoluter Höhepunkt die Jubiläumsfeier mit einem offiziellen Festakt am<br /> 25. Juli und einem großen Bürgerfest mit Darbietungen aus allen Teilgemeinden am 26. Juli statt.</span></label></div> <p>Sechs Stunden sind von Wanderführerin Susanne Gerhardt angesetzt, um die Strecke in angemessenem Tempo zu bewältigen. Die Premiere dieser „Rundum“ führt vom Rathaus nach Osten und hinauf nach Hohenbodman. „Ein paar knackige Steigungen sind daher auch dabei“, kündigt Gerhardt schon mal an, ohne die Teilnehmer abschrecken zu wollen. Gute Kondition und bequemes Schuhwerk seien allerdings erforderlich, lässt sie im Vorfeld wissen. Die Strecke verläuft über Feld- und Forstwege sowie einige kleinere Sträßchen.</p> <p>Von Hohenbodman führt die Route hinüber nach Taisersdorf und zur Straußenfarm Beutenmühle. Dort können die Wanderer nicht nur den Riesenvögeln guten Tag sagen, sondern auch Alpakas und Ziegen begegnen. Von der Beutenmühle geht es auf der Hochebene weiter zum kleinen Weiler Wälde, ehe über Höllsteig der Abstieg ins Urstromtal nach Billafingen erfolgt. Auf der anderen Talseite schwenken die Wanderer am Rande des Hochbühls ein auf die Zielgerade, die nach Owingen zurück zum Ausgangspunkt führt.</p> <p>Der neue „Rundum“-Wanderweg ist nur eines von vielen Höhepunkten, die im Jubiläumsjahr „50 Jahre Owingen“ noch auf die Bürger warten. In Arbeit ist auch ein Sagenweg, den die Gemeinde in Zusammenarbeit mit Gisela Munz-Schmidt etablieren will. Sie hat bereits beim Lyrikweg Pate gestanden. Noch stehen die Stelen mit den Sagen nicht. Eine offizielle Eröffnung des Weges ist Anfang Juli geplant. Bereits am 28. Juni steht das traditionelle Bürgerbüfett mit Spielen ohne Grenzen auf dem Programm. Am 20./21. Juli feiert Hohenbodman das 700-jährige Bestehen. Am letzten Juli-Wochenende ist als absoluter Höhepunkt die Jubiläumsfeier mit einem offiziellen Festakt (25. Juli) und einem großen Bürgerfest für alle Teilgemeinden (26. Juli) vorgesehen.</p> <p><em><strong>Offizielle Eröffnung</strong> des Wanderwegs am Samstag, 17. Mai, um 9.30 Uhr beim Owinger Rathaus. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen bis Freitag, 16. Mai, um 12 Uhr zur besseren Planung sind erwünscht.</em></p> <div class="article-text-info article-module"></div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Neue "Rundum" zu Lande im Linzgau]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 27 Feb 2025 14:30:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Herdwangen wird zu Eselwangen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/herdwangen-wird-zu-eselwangen;art372558,12322332 ]]></link>      <description><![CDATA[  Narren sagen Rathaus-Chefin beim Rathaussturm in Herdwangen-Schönach die Meinung und übernehmen die Macht. Rathauschefin kontert mit Vorschlägen zum Einsatz von Bibern  ]]></description>
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          Narren sagen Rathaus-Chefin beim Rathaussturm in Herdwangen-Schönach die Meinung und übernehmen die Macht. Rathauschefin kontert mit Vorschlägen zum Einsatz von Bibern<br>
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        Narren sagen Rathaus-Chefin beim Rathaussturm in Herdwangen-Schönach die Meinung und übernehmen die Macht. Rathauschefin kontert mit Vorschlägen zum Einsatz von Bibern



        <p>Bürgermeisterin Alexandra Kipp musste im Narrenkeller der Herdwanger Eselohren der Narrenmacht weichen. Nun haben die Narrenzünfte der Teilgemeinden im Rathaus das sagen. Die Eselohren hatten zuvor bereits vorsorglich neue Ortsschilder an den Zufahrten aufgehängt: „Eselwangen“ lautet nun die neue Ortsbezeichnung. Doch bevor die Narren die Macht im Rathaus übernahmen, las Maurice Amann der Rathaus-Chefin ganz ordentlich die Leviten: zum Gemeindejubiläum seien alle Vereine dazu aufgefordert worden, sich zu beteiligen, nur die Gemeinde selber habe sich rar gemacht, war sein erster Vorwurf.</p> <p>Auch zeigten sich die Eselohren nicht amüsiert darüber, dass man zwar der Gemeindeverwaltung für die Weihnachtsfeier den Narrenkeller zur Verfügung gestellt habe, aber anschließend die Reinigung auch noch kostenfrei übernehmen durfte. Deshalb wollten die Eselsohren die Macht im Rathaus übernehmen, damit dort mal wieder ein anderer Wind herrsche.</p> <h2>Dreizipfelritter aus Großschönach</h2> <p>Denselben Plan verfolgten die Narren der Dreizipfelritter aus Großschönach. Da war es die Narrenpräsidentin Anette Trost, die auch so ihre lieben Probleme mit der Hallenreinigung vorbrachte. Zudem beklagte sie den recht knappen Planungsvorlauf für das Gemeindejubiläum. Deshalb überreichte sie der Bürgermeisterin auch einen Kalender für das Jahr, damit auch die Veranstaltungen in Schönach auf keinen Fall vergessen werden. Alexandra Kipp zeigte sich ob der vielen Vorwürfe unverdrossen. Die Gemeindemitarbeiter, alle als Bibergestalten gekleidet, konterten mit eigenen Vorschlägen. Die Biber könnten doch für die Gemeinde nützlich eingesetzt werden. Wenn sie einen Damm bauten und das Wasser aufstauten, hätte man einen eigenen See, den auch ein Campingplatz zieren könnte. Oder die Tierchen könnten eine Biberbahn bauen, und ihren Hunger stillen, indem sie die Grundsteuerbescheide fressen. Zu guter Letzt gab sie dem Drängen der Narrenschar doch nach, rückte die drei Schlüssel heraus und übergab sie an die Vereinsvertreter.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Biberbahn Kommunalpolitik Kurioses Brauchtum thema-politik-lokal thema-gesellschaft-kurios thema-heimat-heimatliebe]]></dc:relation>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 26 Feb 2025 11:47:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kein Rückschlag, sondern Ansporn: So sieht Ahmad Al Hamidi das Ergebnis der Grünen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-so-sieht-gruenen-kandidat-ahmad-al-hamidi-das-ergebnis;art410936,12321162 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Bundestagskandidat sieht in der verlorenen Wahl einen Gewinn für sich. Einst Flüchtling, heute Jurist, will er sich weiter am Bodensee engagieren. "Ich bin entschlossen, meine politische Reise fortzusetzen."  ]]></description>
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          Der Bundestagskandidat sieht in der verlorenen Wahl einen Gewinn für sich. Einst Flüchtling, heute Jurist, will er sich weiter am Bodensee engagieren. "Ich bin entschlossen, meine politische Reise fortzusetzen."<br>
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        Der Bundestagskandidat sieht in der verlorenen Wahl einen Gewinn für sich. Einst Flüchtling, heute Jurist, will er sich weiter am Bodensee engagieren. "Ich bin entschlossen, meine politische Reise fortzusetzen."



        <p>13 Prozent für die Grünen im Wahlkreis Bodensee: Das sind vier Prozentpunkte weniger als vor dreieinhalb Jahren – aber zwei Prozentpunkte mehr als die Grünen auf Bundesebene bei der Wahl am 23. Februar erzielten. „Ich bin zufrieden“, bilanziert der Direktkandidat aus Friedrichshafen. Ahmad Al Hamidi: „Besonders, wenn man die Herausforderungen in einem traditionell von der CDU dominierten Wahlkreis bedenkt.“ Einfluss auf die Wahl habe das politische Klima gehabt, „das von der wachsenden Popularität der AfD und populistischen Parolen geprägt ist“. Zudem spürt Al Hamidi generell einen Rückgang der Unterstützung für die Politik der Grünen. Er sei erst vor zwei Jahren in die Politik eingetreten und es handelte sich um seine erste Kandidatur. „Da ist dieses Ergebnis ein ermutigender Erfolg.“</p> <p>Ahmad Al Hamidi wurde 1982 in Syrien geboren. 2015 kam er als Flüchtling mit seiner Frau und zwei Kindern nach Deutschland. Er arbeitet als Jurist im öffentlichen Dienst und ist ein Beispiel für gelungene Integration. Im Oktober setzte er sich in einer parteiinternen Kampfabstimmung als Kandidat durch.</p> <h2>Geduld ist gefordert</h2> <p>Sieht Al Hamidi für sich in der Wahl den Startschuss für die eigene politische Karriere? Oder ist er vom Ergebnis so enttäuscht, dass er sich wieder aus der Politik zurückzieht? „Der Wahlkampf war für mich eine tiefgreifende und bereichernde Erfahrung, die ich als den Beginn meiner politischen Laufbahn betrachte“, antwortete er auf Fragen des SÜDKURIER. „In den letzten Wochen habe ich nicht nur die Komplexität politischer Prozesse besser verstanden, sondern auch die Bedeutung von Ausdauer und Engagement in der Politik. Trotz der Herausforderungen und des intensiven Wettbewerbs bin ich entschlossen, meine politische Reise fortzusetzen und mich für die Anliegen einzusetzen, die mir am Herzen liegen.“ Das Ergebnis sei für ihn kein Rückschlag, sondern ein Ansporn.</p> <p>Die Erfahrungen im Wahlkampf hätten ihm nicht nur wertvolle Einblicke in die politische Landschaft verschafft, sondern auch seine Entschlossenheit gestärkt, aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft mitzuwirken. Al Hamidi: „Der Wahlkampf hat mir gezeigt, dass politische Arbeit sowohl Geduld als auch strategisches Denken erfordert.“</p> <p>Weiter sagte der Grünen-Politiker: „Als gewählter Co-Sprecher des Kreisverbands der Grünen im Bodenseekreis sehe ich es als meine Pflicht an, aktiv zu sein. Auf lokaler Ebene möchte ich die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger vertreten und sicherstellen, dass ihre Stimmen gehört werden.</p> <h2>„Klimaschutz muss Herzstück bleiben“</h2> <p>Das Thema Klimaschutz spielte im Wahlkampf eine untergeordnete Rolle. „Der Klimaschutz muss weiterhin das Herzstück der Grünen-Politik bleiben“, fordert er. Er lasse sich von dem Gedanken leiten, die Welt nicht nur für uns, sondern auch für die kommenden Generationen zu bewahren. „Es ist entscheidend, innovative Lösungen zu entwickeln und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren zu suchen.“</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 26 Feb 2025 10:37:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gemeinderäte sind entsetzt über hohen AfD-Anteil  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/gemeinderaete-sind-entsetzt-ueber-hohen-afd-anteil;art372558,12321126 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Gemeinderat Herdwangen-Schönach hinterfragte Ratsmitglied Peter Atzenhofer sein ehrenamtliches Engagement, angesichts des hohen Stimmanteils der AfD bei der Bundestagswahl in der Kommune.  ]]></description>
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          Im Gemeinderat Herdwangen-Schönach hinterfragte Ratsmitglied Peter Atzenhofer sein ehrenamtliches Engagement, angesichts des hohen Stimmanteils der AfD bei der Bundestagswahl in der Kommune.<br>
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        Im Gemeinderat Herdwangen-Schönach hinterfragte Ratsmitglied Peter Atzenhofer sein ehrenamtliches Engagement, angesichts des hohen Stimmanteils der AfD bei der Bundestagswahl in der Kommune.



        <p>In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates war außer dem Feuerwehrführungsduo kein Bürger und trotzdem nutzte Peter Atzenhofer das „öffentliche Forum“, um sein Entsetzen über den hohen Stimmenanteil der AfD in der Gemeinde auszudrücken. Das Unverständnis über die Wahlentscheidung seiner Mitbürger war dem langjährigen Gemeinderat anzusehen. In Großschönach hatte die AfD sogar die Stimmenmehrheit, ergänzte Ratskollege Berthold Baumann. In dem Teilort lag die Partei bei den Zweitstimmen mit 28,8 Prozent vor der CDU mit 24,4 und den Grünen mit 12,1 Prozent. Angesichts dieser Entwicklung müsse er sich fragen, ob er sich ehrenamtlich weiter für die Bürgerschaft engagieren wolle, sagte Atzenhofer.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Kommunalpolitik Kommunalwahl Bürgermeisterwahl thema-politik-lokal thema-politik-lokal-kommunalwahl thema-politik-lokal-buergermeisterwahl]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gemeinderäte sind entsetzt über hohen AfD-Anteil]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 24 Feb 2025 12:08:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Volles Haus beim Weiberball im Frieden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/volles-haus-beim-weiberball-im-frieden;art372558,12319180 ]]></link>      <description><![CDATA[  Schunkeln, Mitsingen, Lachen: Beim Weiberball in Aftholderberg ist das Gasthaus fest in der Hand der Cowgirls.  ]]></description>
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          Schunkeln, Mitsingen, Lachen: Beim Weiberball in Aftholderberg ist das Gasthaus fest in der Hand der Cowgirls.<br>
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        Schunkeln, Mitsingen, Lachen: Beim Weiberball in Aftholderberg ist das Gasthaus fest in der Hand der Cowgirls.



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      <dc:rights><![CDATA[Volles Haus beim Weiberball im Frieden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 24 Feb 2025 12:08:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Volles Haus beim Weiberball im Frieden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/volles-haus-beim-weiberball-im-frieden;art372558,12319180 ]]></link>      <description><![CDATA[  Schunkeln, Mitsingen, Lachen: Beim Weiberball in Aftholderberg ist das Gasthaus fest in der Hand der Cowgirls.  ]]></description>
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          Schunkeln, Mitsingen, Lachen: Beim Weiberball in Aftholderberg ist das Gasthaus fest in der Hand der Cowgirls.<br>
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        Schunkeln, Mitsingen, Lachen: Beim Weiberball in Aftholderberg ist das Gasthaus fest in der Hand der Cowgirls.



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      <dc:relation><![CDATA[Fest Volksmusik Brauchtum]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Volles Haus beim Weiberball im Frieden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 24 Feb 2025 12:04:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Weidels Wohnort nun doch "Berlin"? Zumindest laut Wahlzettel in ihrem Wahlkreis  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/weidels-wohnort-nun-doch-berlin-zumindest-laut-wahlzettel-in-ihrem-wahlkreis;art410936,12319169 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wohnt die AfD-Spitzenkandidatin nun offiziell doch nicht in Überlingen, wie sie immer behauptet? Oder warum steht auf dem Wahlzettel die Hauptstadt? Das steckt dahinter.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Wohnt die AfD-Spitzenkandidatin nun offiziell doch nicht in Überlingen, wie sie immer behauptet? Oder warum steht auf dem Wahlzettel die Hauptstadt? Das steckt dahinter.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Wohnt die AfD-Spitzenkandidatin nun offiziell doch nicht in Überlingen, wie sie immer behauptet? Oder warum steht auf dem Wahlzettel die Hauptstadt? Das steckt dahinter.



        <p>Überlingen, sagte Alice Weidel, „ist mein Hauptwohnsitz.“ <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/wo-wohnt-alice-weidel-wirklich-bei-nachfragen-wird-die-afd-chefin-patzig;art417930,12314164" target="_blank" title="„Habe jetzt keine Lust mehr“: Bei Nachfragen zu Überlingen wird Alice Weidel patzig">Das sagte die Kanzlerkandidatin in einem Interview mit dem ZDF, das am 7. Januar aufgezeichnet wurde</a>. Am 23. Februar waren Bundestagswahlen – und die Wähler im Wahlkreis Bodensee fragten sich, wenn sie den Stimmzettel in der Wahlkabine aufmerksam betrachteten, warum bei Weidel als Wohnort Berlin steht und nicht Überlingen?</p> <p>Diskussionen um Weidels Wohnort gibt es seit 2017. Nach ihrer Nominierung zur Spitzenkandidatin der damaligen Bundestagswahl wurde bekannt, dass sie nicht nur in Überlingen mit Wohnsitz gemeldet, sondern auch in Biel in der Schweiz gemeldet war. Mittlerweile lebt sie mit ihrer Lebensgefährtin und ihren beiden Kindern in Einsiedeln im Kanton Schwyz. Im ZDF-Interview im Januar wies Weidel unwirsch die Frage zurück, wie oft sie in Überlingen übernachte. Die Diskussion ist deshalb relevant, weil bei ihr die Frage nach der steuerlichen Veranlagung mitschwingt.</p> <h2>Zahlt Weidel Zweitwohnungssteuer?</h2> <p>In Überlingen ginge es um die Zweitwohnungssteuer. Sie würde dann fällig, wenn Weidel zwar mit Hauptwohnsitz in Überlingen gemeldet ist, sich tatsächlich aber überwiegend an einer anderen Adresse aufhält. Wir fragten im Rathaus nach. Mit Verweis auf das Steuergeheimnis, das auch für Personen des öffentlichen Lebens gelte, gibt die Stadtverwaltung Überlingen dazu keine Auskunft. In ganz allgemeiner Weise, ohne auf Weidels Situation einzugehen, teilte die städtische Pressestelle mit: „Wenn beispielsweise die überwiegend genutzte Wohnung im Ausland liegt und die Zweitwohnung in Überlingen, so wäre die Person zweitwohnungssteuerpflichtig, obwohl sie melderechtlich mit alleiniger Wohnung gemeldet wäre. Die Abkopplung der Zweitwohnungssteuer vom Melderecht hat auch den Vorteil, dass der Steuerpflicht nicht dadurch entgangen werden kann, indem Personen sich mit Hauptwohnung anmelden, obwohl dies nicht den tatsächlichen Aufenthaltsverhältnissen entspricht.“</p> <h2>Das steckt hinter der Wohnort-Angabe „Berlin“</h2> <p>Ist nun die Angabe „Berlin“ auf dem Wahlzettel ein Indiz dafür, dass Weidels überwiegend genutzte Wohnung nicht in Überlingen liegt? Nein. Das liegt an einer Auskunftssperre nach dem Bundesmeldegesetz, die Weidel beantragte, als im April 2017 erstmals Schweizer Zeitungen <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/politik/Biel-oder-UEberlingen-Alice-Weidels-Alternative-zu-Deutschland;art410924,9234646" target="_blank" title="Biel oder Überlingen? Alice Weidels Alternative zu Deutschland">und der SÜDKURIER zu Weidels Wohnort recherchierten.</a> Sie kann dann beantragt werden, wenn für die Person durch eine Melderegisterauskunft „eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Interessen erwachsen kann“, so die Formulierung im Bundesmeldegesetz.</p> <p>Folglich greift nun Paragraph 38 der Bundeswahlordnung, wie die Pressestelle des Landratsamtes mitteilt. Darin sei geregelt, dass auf dem Stimmzettel „anstelle des Wohnortes der Ort der Erreichbarkeitsanschrift des Bewerbers zu verwenden ist“. Dabei handelt es sich um einen juristischen Begriff und bezeichnet eine Anschrift, unter der eine Person offiziell und tatsächlich erreichbar ist.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Weidels Wohnort nun doch "Berlin"? Zumindest laut Wahlzettel in ihrem Wahlkreis]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 24 Feb 2025 11:23:37 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jetzt steht es fest! Volker Mayer-Lay vertritt den Wahlkreis Bodensee weiterhin in Berlin  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-volker-mayer-lay-vertritt-den-wahlkreis-bodensee-weiterhin-in-berlin;art410936,12319105 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mit dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis ist klar, dass der Überlinger Rechtsanwalt mit 57.645 Stimmen erneut im Bundestag sitzt. SPD-Herausforderer Leon Hahn schafft das über die Landesliste nicht, aber nur sehr knapp  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Mit dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis ist klar, dass der Überlinger Rechtsanwalt mit 57.645 Stimmen erneut im Bundestag sitzt. SPD-Herausforderer Leon Hahn schafft das über die Landesliste nicht, aber nur sehr knapp<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Mit dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis ist klar, dass der Überlinger Rechtsanwalt mit 57.645 Stimmen erneut im Bundestag sitzt. SPD-Herausforderer Leon Hahn schafft das über die Landesliste nicht, aber nur sehr knapp



        <p>Mit 40 Prozent der Erststimmen verteidigt Volker Mayer-Lay das Direktmandat im Wahlkreis Bodensee. Was am Wahlabend bereits feststand, wird am frühen Montagmorgen mit dem vorläufigen Endergebnis Gewissheit. Auch wenn das Ergebnis der Zweitstimmen für die CDU im Wahlkreis fünf Prozentpunkte hinter dem von Mayer-Lay liegt, behält der Rechtsanwalt aus Überlingen sein Mandat. Sechs seiner Parteikollegen in Baden-Württemberg ist das nicht vergönnt: Wegen der Wahlrechtsreform schaffen sie nicht den Sprung in den Bundestag, obwohl auch sie in ihren Wahlkreisen die meisten Erststimmen erhielten.</p> <p>Eine „gewisse Zitterpartie“ durchlebte auch Volker Mayer-Lay, wie er am Montagmorgen gesteht. „Die ersten Ergebnisse waren schon ein bisschen beunruhigend“, räumt er im Rückblick ein. Die große Frage blieb, wie stark die AfD mit ihrer Spitzenkandidatin Alice Weidel im Wahlkreis Bodensee Stimmen auf sich vereinen kann. Am Ende fuhr Mayer-Lay mit 57.645 Stimmen fast doppelt so viele ein wie Weidel, die 29.316 Wähler (18,9 Prozent) von sich überzeugte und damit ihr Ergebnis von 2021 verdoppelte. Am Ende schneidet die CDU am Bodensee mit 35 Prozent auch bei den Zweitstimmen deutlich über dem Bundestrend ab. Die AfD bleibt mit 18,9 Prozent unter dem Bundesergebnis ihrer Partei.</p> <h2>Fünftbestes Ergebnis in Baden-Württemberg</h2> <p>Mit seinem Wahlergebnis kann der CDU-Abgeordnete gestärkt im Bundestag weiterarbeiten. Er hat nicht nur knapp zehn Prozentpunkte mehr Stimmen in seinem Wahlkreis geholt als 2021, sondern bei den Erststimmen auch das fünftbeste Ergebnis in Baden-Württemberg. Von seinem Abschneiden sei er „positiv überrascht“. Welche Rolle er künftig in der CDU-Fraktion spielen wird, die nun aller Voraussicht nach in die Regierungsverantwortung kommt, „werden wir sehen“. Am Dienstag sei die erste Fraktionssitzung in Berlin terminiert. Ginge es nach ihm, würde er gern so weiter machen wie bisher, also im Verteidigungsausschuss des Bundestags und in den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit.</p> <p>Für den SPD-Direktkandidaten Leon Hahn reicht es hingegen auch im dritten Anlauf nicht für ein Bundestagsmandat, allerdings nur um Haaresbreite. Dass knapp 22.000 Stimmen im Wahlkreis Bodensee nicht genug für den Direkteinzug ins Parlament sind, war schnell klar. Hahn konnte sich aber noch Hoffnungen machen, es über seinen 14. Platz auf der Landesliste zu schaffen. Am Ende reichen die SPD-Wählerstimmen im Land aber nur für 13 Genossen aus Baden-Württemberg, die künftig im Bundestag sitzen.</p> <h2>Hahn: „Zeit für Neuanfang“</h2> <p>Für ihn persönlich ist die verpasste Chance kein Beinbruch, auch wenn er sehr gern nach Berlin gegangen wäre. „Ich bin seit vielen Jahren in der freien Wirtschaft tätig und nicht auf einen Job in der Politik angewiesen“, sagt er. Doch mit der Performance seiner Partei im Wahlkampf und dem Ergebnis ist Leon Hahn alles andere als zufrieden. „Die SPD muss nun wirklich einen Neustart hinlegen“, fordert er. Auch vor Ort stehe seine Partei vor fundamentalen Fragen und müsse der Ansage, sich jetzt ehrlich zu machen, Taten folgen lassen. „Es wird Zeit, die personelle und inhaltliche Aufstellung zu diskutieren. Wir hier vom Bodensee wollen da sehr konkret mitwirken“, sagt Leon Hahn.</p> <h2>FDP der absolute Wahlverlierer</h2> <p>Bei den Zweitstimmen schnitten die Grünen mit 13,5 Prozent sogar einen Hauch besser ab als die SPD mit 13 Prozent. Ihr Direktkandidat Ahmad Al Hamidi holte knapp 18.300 Stimmen im Wahlkreis Bodensee und landete mit 12,7 Prozent auf Platz vier. Alle anderen Direktkandidatin bleiben einstellig, wobei Andreas Reich von der Linken mit 4,2 Prozent und 6100 Stimmen noch das beste Ergebnis einfuhr. Akif Akyildiz (FDP) überzeugte 4600 Wähler (3,2 Prozent) und konnte dem Absturz seiner Partei auch im Wahlkreis Bodensee nichts entgegensetzen. Die FDP landet mit einem Minus von zehn Prozentpunkten nur noch bei 5,7 Prozent und ist der Wahlverlierer am See. Thomas Schalski von den Freien Wählern erreichte 3500 Wähler (2,5 Prozent) und Simon Oberdörffer von Volt rund 2300 Stimmen (1,6 Prozent).</p> <p>Die Wahlbeteiligung lag bei 83,7 Prozent, gut 4,7 Prozentpunkte mehr als bei der Bundestagswahl 2021.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Jetzt steht es fest! Volker Mayer-Lay vertritt den Wahlkreis Bodensee weiterhin in Berlin]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 24 Feb 2025 10:17:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgerball mit viel politischem Witz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/buergerball-mit-viel-politischem-witz;art372558,12319073 ]]></link>      <description><![CDATA[  Narren bieten kurzweiligen Abend in Herdwangen und welche Pläne Donald Trump für Herdwangen-Schönach hätte.  ]]></description>
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          Narren bieten kurzweiligen Abend in Herdwangen und welche Pläne Donald Trump für Herdwangen-Schönach hätte.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Narren bieten kurzweiligen Abend in Herdwangen und welche Pläne Donald Trump für Herdwangen-Schönach hätte.



        <p>Die großen politischen Akteure der jüngsten amerikanischen Geschichte haben den Bürgerball in Herdwangen geprägt.</p> <p>Mit Joe Biden (Pascal Amann), Donald Trump (Hubert Baur) und Melania Trump (Linda Kelly) stellten die Narren das Moderatoren-Team des Abends. Beide einstige Präsidentschaftskandidaten wollten auch bei der Bundestagswahl in Deutschland antreten.</p> <h2>Mauerbau zwischen Herdwangen und Schönach</h2> <p>Und natürlich sollte auch ihr Einfluss in Herdwangen Spuren hinterlassen. Aber das dürfte den Schönachern wohl kaum gefallen, möchte Trump doch sogleich mit einem Mauerbau zwischen Herdwangen und Schönach beginnen. Sein Slogan des Abends: „Make Herdwangen great again.“ Der Pistolen-Schuss von seinem Kontrahenten traf dieses Mal nur das andere Ohr. Seinen Blutverlust wollte er allerdings sogleich für die nächste Blutspendenaktion in Herdwangen zur Verfügung stellen.</p> <h2>Narrenschar vom Esel-Tanz angetan</h2> <p>Nachdem die Fuxer und Silberschweife die Geschichte der drei kleinen Esel gespielt hatten, zeigten sie noch einen weiteren Auftritt.</p> <p>Von ihrem wilden Esel-Tanz war die Narrenschar so angetan, dass die Akteurinnen die Bühne nicht ohne Zugabe räumen durften. „Einmal so richtig die Fasnet verstehen“ – das war das Anliegen von Konrad Jäger. Die Nöte bei Büttenreden, das Reimen – wo Reimen nicht passt, und natürlich das große Tabu „Frauenthemen“ – er hat es dem närrischen Volk genauestens erklärt. Mit Rainer Rehm gab‘s dann noch die klassischen Fasnetschlager wie „Humba-Humba-Humba-Täterä“, bei dem die Gäste jeweils klatschend den Refrain begleiteten.</p> <h2>Mädels von Fläshlights lassen es richtig krachen</h2> <p>Die Gäste waren hin und weg. Eine schnittige Zugabe gab es deshalb obendrauf.</p> <p>Im Folgenden konnten die Narren die Lachmuskeln entspannen. Mit dem Party-Duo „Engel“, das bereits den musikalischen Start des Bürgerballs eingeläutet hatte, konnten die Zuschauer die kurze Pause bestens genießen. Bei bester Tanzmusik füllte sich der Platz vor der Bühne alsbald.</p> <h2>Zimmermannsgilde und Kamala Harris</h2> <p>Und dann gab es bei den Ansagern noch Kamala Harris. Gespielt von Pascal Amann, trat sie vehement für „Frauenpower“ ein. Die weiblichen Gäste gaben ihr jedenfalls lautstark recht.</p> <p>Die Zimmermannsgilde stellte die Baugrube „Schönach“ in den närrischen Vordergrund. Da kam vor den strengen Augen der Bauaufsicht doch der eine oder andere Arbeitsunfall ans Tageslicht. Ob nun der Sturz in die Baugrube oder die Karussellfahrt im Betonmischer – die Situationskomik trieb auch dem letzten Narren die Lachtränen aus den Augen.</p> <h2>Freiheitsstatue versperrt Sicht auf Seniorenresidenz</h2> <p>Die Schneller zelebrierten das Liebeswerben um die beiden Damen Cordula Grün und Layla. Alle Rollen wurden zum Vergnügen der Zuschauer von männlichen Vertretern gespielt. Begleitet wurde ihr Bemühen mit den entsprechenden populären Partyhits. Während Linda Kelly, als Freiheitsstatue verkleidet, der Blick auf die neue Seniorenresidenz versperrt blieb, besetzten Cowboys und Indianer die Bühne. Das Männerballett zauberte sogar einen Line-Dance aufs Parkett, und zu den Klängen von „Komm hol das Lasso raus“ gab es kein Halten mehr. Das laute Gejohle des Publikums spiegelte dessen Begeisterung wider.</p> <h2>Duo „Engel“ sorgt für Tanzmusik</h2> <p>Nach dem rund zweistündigen und abwechslungsreichen Programm stand das Finale an. Dazu strömten alle Akteure nochmals auf die Bühne und erhielten als Dank lang anhaltenden Beifall.</p> <p>Zum Ausklang konnten dann die Gäste mit Unterstützung des Duos „Engel“ nochmals ausgiebig das Tanzbein vor der Bühne schwingen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Auftritt Fest Feiern thema-leer thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-gesellschaft-mensch]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Bürgerball mit viel politischem Witz]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 23 Feb 2025 13:41:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgerball in Herdwangen: Die besten Bilder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/buergerball-in-herdwangen-die-besten-bilder;art372558,12318268 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tolle Stimmung rund um Biden und Trump, die Herdwangen wieder „Great Again“ machen wollen.  ]]></description>
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          Tolle Stimmung rund um Biden und Trump, die Herdwangen wieder „Great Again“ machen wollen.<br>
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        Tolle Stimmung rund um Biden und Trump, die Herdwangen wieder „Great Again“ machen wollen.



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      <dc:relation><![CDATA[Erotik Glücksspiel Geschenk]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bürgerball in Herdwangen: Die besten Bilder]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 21 Feb 2025 14:08:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Volles Haus beim Weiberball in Aftholderberg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/volles-haus-beim-weiberball-in-aftholderberg;art372558,12317056 ]]></link>      <description><![CDATA[  Drei Stunden mit Tanz, Musik und Geschichten begeistert im Gasthaus „Frieden“ die Besucherinnen. Zugelasssen sind nur Frauen.  ]]></description>
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          Drei Stunden mit Tanz, Musik und Geschichten begeistert im Gasthaus „Frieden“ die Besucherinnen. Zugelasssen sind nur Frauen.<br>
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        Drei Stunden mit Tanz, Musik und Geschichten begeistert im Gasthaus „Frieden“ die Besucherinnen. Zugelasssen sind nur Frauen.



        <p>Rosalinde, alias Michelle Widmann, ist eine ganz besondere Kuh aus Aftholderberg. Allerdings ist ihr langweilig. Das Leben mit der Herde empfindet sie als eintönig und deshalb beschwert sie sich, da sie die einzige Kuh in ihrer Herde ist, die sprechen kann, bei ihrem Cowgirl, alias Annette Schatz. Sie will wissen, wie die Menschen leben, möchte etwas erleben und vor allen Dingen feiern. Kurzerhand beschließen die beiden zum Weiberfall zu gehen, denn hier weiß „Frau“, wie gefeiert wird.</p> <h2>180 feiern im „Frieden“</h2> <p>Rund 180 „Cowboy-Innen“ feierten beim Weiberball der Berggeister im Gasthof Frieden bis in die Morgenstunden unter dem Motto „Kein Sheriff hält uns Frauen heut zurück, im wilden Westen finden wir das Feier-Glück“. Und wehe, es verirrt sich ein männliches Wesen zum Weiberball in den Frieden – er wird es bitter bereuen.</p> <p>Die beiden Moderatorinnen Annette Schatz und Michelle Widmann führten charmant durch das Programm. Mit Bürgermeisterin Alexandra Kipp erlebte der Weiberball eine Premiere, denn bislang gab es ja immer nur männliche Mandatsträger und die werden bekannterweise nicht eingeladen.</p> <h2>Westernstadt genannt „Pfulliwood-City“</h2> <p>Beim knapp dreistündigen Programm lachten die Frauen teils, bis ihnen die Tränen kamen. Die „Cowboy-Innen“ starteten im Programm mit einem Ritt durch die verschlafene Westernstadt, genannt Pfulliwood-City. „Hier hätte man auch den Film ‚12 Uhr mittags‘ drehen können“. Pfullendorf ist eine Geisterstadt, gaben sie zum Besten. Vielleicht ändert das ja das 10. Marketingkonzept, das von der Stadtverwaltung Pfullendorf in Auftrag gegeben wurde. Um auf die Klimaproblematik hinzuweisen, stellten sie das Reiten auf dem Steckenpferd vor und erklärten den Frauen, dass es sich hierbei um klimaneutrales Reiten handelt. Vielleicht auch als Anregung für das nächste Eulogiusfest denkbar.</p> <h2>Die Frauen beim Weiber-Tratsch</h2> <p>Nach einer Polonaise und einer mitreißenden Tanzdarbietung der „Stars von den Philippinen“, nahmen “Die 2 vom Aachtobel“, alias Heidi Drummer und Veronika Treubel, die Frauen mit zum Weiber-Tratsch.</p> <p>Dabei wurden natürlich auch die Männer thematisiert. „Machst Du eigentlich Sport?“, wollte Heidi Drummer als Priska Bischele von ihrer Freundin (Veronika Treubel) wissen. Diese wiederum wollte erst einmal wissen, ob Sex dazu gehört. Da Priska Bischele diese Frage jedoch verneinte, war die Antwort: „Dann nicht! Allerdings hätte sie letzte Nacht richtig gut geschlafen: „Ich habe geträumt, ich wär‘ nicht verheiratet“.</p> <h2>Leoparden und Kanzler-Bekannte</h2> <p>Rosalinde musste nach diesen Darbietungen erkennen, dass Bullen nur Ärger machen. Vielleicht sollte sie lieber bei den Leoparden leben oder nach Indien auswandern, denn hier sind Kühe heilig. Allerdings scheint diese Idee bei näherer Betrachtung doch sehr aufwendig. Ein kritischer Blick auf die bevorstehenden Wahlen und die derzeitige politische Situation könnte eventuell Bürgermeister Ralph Gerster noch ändern. Er ist bekannt in Berlin, kennt Friedrich Merz, Annalena Baerbock und selbst neben dem Kanzler frage man sich, wer das wohl neben Gerster ist. So kommt Rosalinde zu der Erkenntnis, dass es hier „auf dem Berg“ eigentlich gar nicht so schlecht ist.</p> <p>Den Abschluss machte die heiße Ursel (Ursula Heiß) aus Aftholderberg. Als DJ Apfelweible heizte sie den Weibern ein und sorgte für Stimmung, bevor die Bar eröffnet und die Tanzfläche in Beschlag genommen wurde.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Kleinkunst Auftritt Fest thema-leer thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-kultur-theater]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Volles Haus beim Weiberball in Aftholderberg]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 14:59:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Verwechslungsgefahr vor der Bundestagswahl! Warum Freie Wähler nicht gleich Freie Wähler sind  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/verwechslungsgefahr-warum-freie-waehler-nicht-gleich-freie-waehler-sind;art410936,12314035 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Freien Wähler weisen darauf hin, dass ihre Fraktionen in Gemeinderäten und Kreistag nichts mit der gleichnamigen Partei zu tun haben, die am Sonntag auch im Bodenseekreis antritt. Partei und Vereine seien zweierlei.  ]]></description>
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          Die Freien Wähler weisen darauf hin, dass ihre Fraktionen in Gemeinderäten und Kreistag nichts mit der gleichnamigen Partei zu tun haben, die am Sonntag auch im Bodenseekreis antritt. Partei und Vereine seien zweierlei.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/verwechslungsgefahr-warum-freie-waehler-nicht-gleich-freie-waehler-sind;art410936,12314035]]></guid>
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        Die Freien Wähler weisen darauf hin, dass ihre Fraktionen in Gemeinderäten und Kreistag nichts mit der gleichnamigen Partei zu tun haben, die am Sonntag auch im Bodenseekreis antritt. Partei und Vereine seien zweierlei.



        <p>Die Freien Wähler gibt es quasi doppelt – und das sorgt bei Bundestagswahlen immer wieder für Verwechslungsgefahr. Denn die Partei der Freien Wähler, die bei der Bundestagswahl am Sonntag auch auf den Stimmzetteln steht und für die der Häfler Thomas Schalski als Direktkandidat aufgestellt ist, hat mit den Freien Wählern in den Gemeinde- und Kreisräten nichts zu tun.</p> <p>Darauf weist auch dezidiert der Freie-Wähler-Landesverband hin, der die Dachgesellschaft der Freien Wähler in den Kommunalparlamenten ist. Der Unterschied lässt sich leicht festmachen: Die Partei der Freien Wähler, wie sie etwa in Bayern mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger eine feste Größe ist, ist eine Partei. Die Freien Wähler in den kommunalen Gremien hingegen sind als Vereine organisiert. Sie machen keine Parteipolitik und kümmern sich ausschließlich um kommunale Themen.</p> <h2>FW-Kreisverband: Wir unterstützen Thomas Schalski nicht</h2> <p>So versenden derzeit Freie-Wähler-Ortsverbände wieder Pressemitteilungen ihres Landesverbandes, die alle gleichlautend sind. Darin heißt es: „Diese Freie-Wähler-Partei hat nichts mit den originalen Freien Wählern zu tun, die als Vereine organisiert sind und ausschließlich kommunal in den Kreistagen, Gemeinderäten und Ortschaftsräten engagiert sind.“ Zitiert wird der Landesvorsitzende der Freien Wähler, Wolfgang Faißt aus Renningen. In der Landes- oder Bundespolitik wollten die Freie-Wähler-Vereine nicht „mitmischen“, heißt es außerdem.</p> <p>Zweimal gibt es die Freien Wähler deshalb, weil sie sich vor 15 Jahren getrennt hatten. Gegründet wurde der Landesverband 1956, er war auch Mitglied im Bundesverband. 2010 kam es zur Trennung, als der Bundesverband in eine Partei umgewandelt wurde, um landes- und bundespolitisch aktiv zu sein. Die Kommunalpolitik bleibt seither den Vereinen vorbehalten. Die Namensgleichheit blieb allerdings bestehen.</p> <p>So betont auch Elisabeth Kugel, Vorsitzende des Kreisverbands der Freien Wähler: „Es gibt zwar eine Namensgleichheit, der 2004 gegründete Kreisverband Freie Wähler Bodenseekreis und alle Stadt- und Ortsvereine im Bodenseekreis haben allerdings nichts mit der Freie-Wähler-Partei zu tun. Wir unterstützen die Kandidatur von Thomas Schalski nicht und nehmen eine neutrale Position ein.“</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Verwechslungsgefahr vor der Bundestagswahl! Warum Freie Wähler nicht gleich Freie Wähler sind]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 14:21:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Herdwanger SV begeistert beim Sportlerball mit tollem Programm  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/herdwanger-sv-begeistert-beim-sportlerball-mit-tollem-programm;art372558,12314008 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim Sportlerball wird Akrobatik, Tanz, Show und Musik geboten. Der Publikumsandrang ist viel größer als erwartet.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Beim Sportlerball wird Akrobatik, Tanz, Show und Musik geboten. Der Publikumsandrang ist viel größer als erwartet.<br>
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        Beim Sportlerball wird Akrobatik, Tanz, Show und Musik geboten. Der Publikumsandrang ist viel größer als erwartet.



        <p>Es ist weithin bekannt, dass beim Sportlerball des Herdwanger Sportvereins ein hochkarätiges, buntes Programm aus Show- und Tanzeinlagen geboten wird. Der Herdwanger SV wurde überrannt von den Zuschauern. Es mussten weitere Tische und Stühle in der Bundschuhhalle herbeigeschafft werden. „Gott sei Dank hat uns dann beispielsweise der befreundete Musikverein Herdwangen geholfen. Dort konnten wir aus dem Probelokal noch weitere Tische und Stühle holen“, ist Uwe Kohler vom Vorstandsteam dankbar. „Dass der Zulauf so extrem groß war, damit konnte keiner rechnen. Es ist aber total schön und macht uns stolz.“</p> <h2>Akrobatische Meisterleistungen</h2> <p>„Jetzt geht die Party los“, gab die Party-Band Atemlos die Richtung des Abends vor. Das närrische Programm wurde größtenteils durch die eigenen Sport- und Turngruppen des Herdwanger SV gestaltet.</p> <p>Die Sporties (Geräteturnen) eröffneten das Programm mit einer akrobatischen Meisterleistung aus Trampolinsprüngen und Bodenturnelementen wie Salti, Überschlägen, Handstand und Rollen. Mit Peter Pan (Volker Dufner) sprangen und wirbelten die in waldgrüne Turnkostüme gewandeten munteren Tinkerbells feenhaft über die Bühne. Das begeisterte Publikum wollte unbedingt eine Zugabe sehen.</p> <h2>Umbaupause mit Stadt, Land und ohne Fluss</h2> <p>In multiplen Persönlichkeiten, etwa als Sicherheitsprüfer des Ordnungsamts, in Frack und Fliege, als potenzieller Wahlkandidat oder als Opernsänger, führte Dennis Atzenhofer durchs Programm und meisterte seine Moderatorenpremiere charmant und unterhaltsam. „Habt ihr Bock auf den besten Sportlerball des Jahres und aller Zeiten?“, rief er lautstark ins Publikum.</p> <p>Die kleine Umbaupause überbrückte er mit einem Familienspiel Stadt, Land ohne Fluss, stattdessen mit den Rubriken Trennungsgrund, peinliche Todesursache und einem erfundenen Sprichwort, einer Krankheit und einem Fastnachtskostüm. Aus dem Publikum holte er sich Annika als Konkurrentin. Der Gewinnerin versprach er fürs Mitmachen als Preis einen Amboss.</p> <h2>Frisches Obst vom Ehrenmitglied</h2> <p>Eine energiegeladene Hip-Hop-Vorführung bot die Gruppe Fläshlights aus Bonndorf und kam den Zugaberufen ebenfalls gern nach.</p> <p>Aus seinem Obstwägele Reicher zog das Herdwanger Urgestein und Ehrenmitglied Berthold Baumann neben frischem Obst und Gemüse auch zahlreiche lustige Anekdoten und Dorfgeschehnisse hervor. „Es stand schon auf der Bühne, bevor die Halle darum gebaut war“, kündigte ihn Dennis Atzenhofer an.</p> <h2>Erste Mannschaft glänzt als „Die Blauen“</h2> <p>Über die Köpfe der ersten Mannschaft sei wieder einmal entschieden worden, dass sie einen Programmpunkt zum Sportlerball beisteuern sollten, gab die Erste kund.</p> <p>So hatten sich als Schlumpfmannschaft „Die Blauen“, überlegt, was sie nach ihrer Fußballkarriere anstreben: vielleicht Sänger, Zauberer, Tänzer oder gar als Boyband? Zu Musikhits der 80er tanzte die Turngruppe Baumann/Schweizer in Leggins, Stirnband, Nietenlederwesten und neonpinken Shirts und nahm die Gäste mit in dieses Jahrzehnt. Auch sie erhielten begeisterte Zugaberufe.</p> <p>Richtig feuchte Haare holte sich die Zweite Mannschaft als spritzige Herdwanger Topmodels. Nach ihrem Programmpunkt war die Bühne feuchter als der Boden im Vereinsheim nach einer Meisterfeier, unterstrich der Moderator. Für Atzenhofer war nach knapp drei Stunden „Time to say Goodbye“. Im Wechsel zwischen virtuosem Opernplayback und absichtlich schrägem Livegesang sorgte er für viele Lacher. „Genießt den Sportlerball und gebt Gas. Wer weiß, was noch so passiert“, verabschiedete er sich vom Publikum und wies die Gäste gleich auf den närrischen Herdwanger Bürgerball am 22. Februar in der Bundschuhhalle hin. Bei der beliebten Tombola wurden 1000 Preise verlost.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Auftritt Feiern Fest thema-gesellschaft-mensch thema-leer thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Herdwanger SV begeistert beim Sportlerball mit tollem Programm]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 14:15:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Tante-Emma-Laden erlebt den zwölften Einbruch  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/zwoelfter-einbruch-in-herdwanger-dorfladen;art372558,12314001 ]]></link>      <description><![CDATA[  Dorfladen Rokweiler in Herdwangen erstattet Anzeige nach Einbruch am Sonntagabend. Täter hebeln die Eingangstür auf. So geht die Inhaberin damit um.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Dorfladen Rokweiler in Herdwangen erstattet Anzeige nach Einbruch am Sonntagabend. Täter hebeln die Eingangstür auf. So geht die Inhaberin damit um.<br>
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        Dorfladen Rokweiler in Herdwangen erstattet Anzeige nach Einbruch am Sonntagabend. Täter hebeln die Eingangstür auf. So geht die Inhaberin damit um.



        <p>Unbekannte Täter sind am Sonntagabend in den Dorfladen Rokweiler in Herdwangen eingebrochen. Die Einbrecher verschwanden ohne Beute. Es war nicht der erste Einbruch in den Dorfladen hinter dem Rathaus.</p> <p>Nach Angaben der Pressestelle des Polizeipräsidiums Ravensburg sollen die Täter am Sonntagabend 20.30 und 21 Uhr die Eingangstür gewaltsam mit einem Hebelwerkzeug aufgebrochen haben, um in den Dorfladen zu kommen. „Ihr Plan war es wohl, Bargeld zu entwenden“, sagt Pressesprecherin Daniela Baier auf Nachfrage des SÜDKURIER. Weil die Kasse aber leer war, verschwanden die Einbrecher ohne Diebesgut, nahmen nicht einmal die Ware aus dem Dorfladen mit. Die Polizei hat indes die Ermittlungen aufgenommen.</p> <p>Ladeninhaberin Birgit Rokweiler-Rothengass hatte am Montag – am Ruhetag – die stark beschädigte Schiebetür bemerkt und Anzeige erstattet. Sie war froh, dass nichts gestohlen und der Dorfladen nicht verwüstet wurde. „Die Einbrecher haben weder Tabakwaren noch Alkohol mitgenommen“, sagt sie im Gespräch mit dem SÜDKURIER.</p> <p>So konnte sie am Dienstagmorgen ihr Geschäft wie gewohnt öffnen. Die Eingangstür wurde provisorisch ausgetauscht. „Es ist toll zu sehen, wie wir unterstützt werden“, sagt Rokweiler-Rothengass.</p> <h2>Kindergarten und Halle in der Nähe</h2> <p>Für die Ladeninhaberin war es indes nicht der erste Einbruch, seit es den Dorfladen gibt, in dessen näherer Umgebung der Kindergarten und die Halle sind. „In elf Jahren wurde hier zwölfmal eingebrochen“, sagt sie und erinnert sich noch an den ersten Einbruch sechs Wochen nach der Eröffnung des beliebten Dorfladens in Herdwangen. „Das war damals sehr emotional, weil auch im Laden randaliert wurde“, ergänzt Rokweiler-Rothengass.</p> <h2>Sie lässt sich nicht einschüchtern</h2> <p>Doch sie und ihr Team ließen sich davon nicht einschüchtern, setzten den Betrieb fort – auch nach den nächsten Einbrüchen. Drei waren es in einem Jahr, seit drei Jahren hatte sie Ruhe. Zwei Einbrüche konnten mittlerweile aufgeklärt werden. Rokweiler-Rothengass sagte vor Gericht als Zeugin aus. Ob die Einbrecher im aktuellen Fall gefasst werden, wird sich zeigen. Rokweiler-Rothengass lässt sich auch dieses Mal wieder nicht kleinbekommen. „Wir dürfen dem Bösen keine Chance geben“, sagt sie.</p> <p></p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Polizei Oberbürgermeister Fahndung Eigentumsdelikte Straftatopfer thema-sicherheit-kriminalitaet thema-gesellschaft-mensch]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Tante-Emma-Laden erlebt den zwölften Einbruch]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 12:08:48 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Spiegelbild der Gesellschaft? Zerstörte Wahlplakate sorgen für Ärger  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-zerstoerte-wahlplakate-sorgen-fuer-aerger;art410936,12313892 ]]></link>      <description><![CDATA[  Unbekannte haben in den vergangenen Wochen Wahlplakate unterschiedlicher Parteien zerstört. Thomas Schalski, Direktkandidat der Freien Wähler, hat Anzeige erstattet. Doch die Polizei sieht wenig Chancen auf Aufklärung.  ]]></description>
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          Unbekannte haben in den vergangenen Wochen Wahlplakate unterschiedlicher Parteien zerstört. Thomas Schalski, Direktkandidat der Freien Wähler, hat Anzeige erstattet. Doch die Polizei sieht wenig Chancen auf Aufklärung.<br>
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        Unbekannte haben in den vergangenen Wochen Wahlplakate unterschiedlicher Parteien zerstört. Thomas Schalski, Direktkandidat der Freien Wähler, hat Anzeige erstattet. Doch die Polizei sieht wenig Chancen auf Aufklärung.



        <p>Wenn Thomas Schalski durch die Straßen rund um Friedrichshafen fährt, dann nicht nur, um Wahlkampf zu machen. Oft muss er sich um seine Plakate kümmern; sie ersetzen oder abgerissene Reste entsorgen. Doch was er jüngst bei seiner Rundfahrt entdeckte, will er so nicht mehr hinnehmen.</p> <p>Gleich an mehreren Stellen in der Teuringer Straße, der Weiherstraße und der Bodenseestraße fand er mutwillig zerstörte Wahlplakate. Betroffen war nicht nur seine eigene Partei, die Freien Wähler, sondern auch die CDU und die AfD. Die CDU-Plakate waren schwarz beschmiert, die der AfD laut Schalski „ganz zerfetzt“. Ob die Verursacher aus dem politisch linken Lager kommen, könne er nur vermuten, sagt der Rentenberater. Beweise gibt es bislang nicht.</p> <h2>Direktkandidat: „Die Gesellschaft ist aufgewühlt“</h2> <p>Wahlplakate wurden schon immer beschmiert oder entfernt – das ist keine Neuigkeit. Doch die Dimensionen seien neu, so Schalski. Seit seinem 16. Lebensjahr ist er politisch aktiv, aber eine derartige Aggressivität habe er noch nicht erlebt. „Die Gesellschaft ist aufgewühlt“, meint er. Er sieht einen Zusammenhang zwischen der Art und Weise, wie Spitzenkandidaten mittlerweile miteinander umgehen, und dem, was auf der Straße passiert. „Früher hat man sich gestritten, aber am Ende ein Bier zusammen getrunken. Heute steckt eine ganz andere Aggressivität dahinter.“</p> <p>Der Landesverband der Freien Wähler riet ihm, Anzeige zu erstatten. Die Polizei hat jedoch bereits angekündigt, die Ermittlungen mangels Beweisen voraussichtlich einzustellen. Thomas Schalski nimmt es mit Fassung. „Es gibt wichtigere Dinge“, gibt er zu, „aber es sollte trotzdem dokumentiert werden.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person</span><span>Thomas Schalski ist selbstständiger Rentenberater und Politiker der Freien Wähler im Bodenseekreis. Seit seiner Jugend ist er politisch aktiv und hat langjährige Erfahrung im Wahlkampf. Im April 2024 wurde er zum Vorsitzenden der neu gegründeten Kreisvereinigung Bodenseekreis der Freien Wähler gewählt. Bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 kandidiert er als Direktkandidat im Wahlkreis Bodensee und steht auf Listenplatz 13 der Landesliste Baden-Württemberg seiner Partei.</span></label></div> <p>Simon Göppert, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Ravensburg, bestätigt, dass Wahlplakat-Vandalismus immer wieder vorkommt – auch in den Landkreisen Ravensburg und Sigmaringen. „Mehrmals pro Woche werden Plakate beschmiert oder abgerissen. Das betrifft alle Parteien gleichermaßen“, sagt Göppert. Da es jedoch keine offizielle Statistik dazu gibt, kann er nicht beurteilen, ob die Fälle zugenommen haben. Klar sei aber: „Sachbeschädigung ist kein Kavaliersdelikt.“ In manchen Fällen wird sogar der Staatsschutz eingeschaltet – nämlich dann, wenn rechtswidrige Symbole wie das Hakenkreuz verwendet werden.</p> <p>Die Polizei sei in solchen Fällen immer auf Zeugen angewiesen, so der Pressesprecher weiter. Wer etwas beobachtet, solle sich direkt an die nächste Dienststelle wenden oder im akuten Fall den Notruf wählen, betont Göppert. Thomas Schalski und die Freien Wähler gehen noch einen Schritt weiter: Sie setzen eine Belohnung von 200 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der oder des Täters führen.</p> <h2>Frust und Aufwand</h2> <p>Was für manche wie eine Lapalie wirken mag, bedeutet für Direktkandidaten wie Thomas Schalski Zeit, Geld und Arbeit. Gemeinsam mit zwei Helfern hat er in der Region 300 Plakate aufgehängt. Etwa 20 davon wurden zerstört. Jedes kostet rund zwei Euro, sagt Schalski, doch der größere Aufwand liegt woanders: „Dahinter stecken Fahrtzeit, Planung und Mühe. Wer einmal selbst einen Tag lang Plakate aufgehängt hat, weiß, wovon ich spreche.“</p> <p>Noch ärgerlicher: Wenn ein zerstörtes Plakat nicht rechtzeitig entfernt wird, droht dem Kandidaten ein Bußgeld. Die Stadtverwaltung melde sich dann und fordere zur Beseitigung auf, so der Rentenberater.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Spiegelbild der Gesellschaft? Zerstörte Wahlplakate sorgen für Ärger]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 17 Feb 2025 11:26:57 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die kleinsten unter den Kleinen: Das sind die "Sonstigen" auf Ihrem Wahlzettel  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-wie-haben-die-kleinparteien-eigentlich-2021-abgeschnitten;art410936,12312774 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die großen Parteien stehen bei Bundestagswahlen im Fokus, doch es gibt mehr als ein Dutzend, die auch diesmal wieder unter ferner liefen abschneiden werden. Wer sie sind und wie viele Menschen sie 2021 gewählt haben.  ]]></description>
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          Die großen Parteien stehen bei Bundestagswahlen im Fokus, doch es gibt mehr als ein Dutzend, die auch diesmal wieder unter ferner liefen abschneiden werden. Wer sie sind und wie viele Menschen sie 2021 gewählt haben.<br>
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        Die großen Parteien stehen bei Bundestagswahlen im Fokus, doch es gibt mehr als ein Dutzend, die auch diesmal wieder unter ferner liefen abschneiden werden. Wer sie sind und wie viele Menschen sie 2021 gewählt haben.



        <p>Knapp über 6,1 Prozent: Ein solches Ergebnis würde bundesweit zwar für den Einzug in den Bundestag reichen, gilt aber natürlich als ein eher mageres Wahlabschneiden. Doch dieses Ergebnis bei der Bundestagswahl 2021 hat nicht eine einzelne Partei erreicht, sondern derer 17: Es ist die Summe der gültigen Zweitstimmen, die die Klein- und Splitterparteien damals im Wahlkreis Bodensee erzielt haben.</p> <p>In Stimmzahlen ausgedrückt: Von den insgesamt 136.848 gültigen Zweitstimmen entfielen 8359 auf diese Parteien. Das entspräche einem Schnitt von gerade mal 492 Stimmen pro Partei. Was schließt man daraus? In erster Linie, dass der Begriff der Splitterpartei tatsächlich zutreffend ist.</p> <h2>Mit den Gemeinderäten nichts zu tun: Sonderfall Freie Wähler</h2> <p>Das ist nicht ganz uninteressant. Denn zuweilen trügt der Eindruck: Etwa im Falle der pro-europäischen Partei Volt, deren Plakate gefühlt ebenso oft im Stadtbild zu sehen sind wie jene der etablierten Parteien. Dennoch gehört auch Volt zu den Splitterparteien, jedenfalls im Wahlkreis Bodensee. Denn dort hat sie 2021 ein Wahlergebnis von gerade mal 0,33 Prozent eingefahren.</p> <p>Ebenso erging es den Freien Wählern, die im Übrigen nichts mit den Freie-Wähler-Vereinigungen in den Kommunalparlamenten zu tun haben: Sie sind den meisten Menschen zwar ein Begriff, auch weil sie in Bayern mit Hubert Aiwanger den stellvertretenden Ministerpräsidenten stellen. Aber in Zahlen sind sie hierzulande klein, auch wenn sie 2021 im Wahlkreis Bodensee an der Spitze der Kleinparteien ins Ziel liefen: 1,85 Prozent konnten sie erzielen.</p> <h2>Extreme und Radikale spielten 2021 keine Rolle</h2> <p>Doch wer sind diese 17 Parteien eigentlich? Neben Volt und den Freien Wählern gehören inzwischen auch Parteien wie die MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschland) und die DKP (Deutsche Kommunistische Partei) dazu. Beide erzielten 0,02 Prozent und damit das schlechteste Wahlergebnis aller Splitterparteien überhaupt. Auch das lässt sich übersetzen: Die Kommunisten spielen im Bodenseekreis schon lange überhaupt keine Rolle mehr. Und: Beide Parteien werden vom Verfassungsschutz beobachtet, weil sie als linksextremistisch eingestuft werden.</p> <p>59 Zweitstimmen haben DKP und MLPD zusammen bekommen. Fast doppelt so viele, nämlich 94, haben die Neonazis der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) bekommen, in Prozent waren es dann aber auch nur 0,7.</p> <p>Auf Zwergengröße geschrumpft ist im Bodenseekreis bei Bundestagswahlen übrigens inzwischen auch die ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei), die in früheren Jahren als eine Art konservative Grüne noch deutlich mehr Zulauf hatten. Diese Zeiten sind mittlerweile vorbei: Mit gerade einmal 0,41 Prozent rangierte die ÖDP 2021 sogar noch deutlich hinter der Tierschutzpartei (1,05 Prozent) und der Satirepartei „Die Partei“ (0,98 Prozent).</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Die kleinsten unter den Kleinen: Das sind die "Sonstigen" auf Ihrem Wahlzettel]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 16 Feb 2025 09:10:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die besten Bilder vom Sportlerball in Herdwangen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/die-besten-bilder-vom-sportlerball-in-herdwangen;art372558,12311993 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein hochkarätiges Programm aus Tanz, Akrobatik und viel Bühnenspass gab es beim Sportlerball des SV Herdwangen in der vollbesetzten Bundschuhhalle.  ]]></description>
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          Ein hochkarätiges Programm aus Tanz, Akrobatik und viel Bühnenspass gab es beim Sportlerball des SV Herdwangen in der vollbesetzten Bundschuhhalle.<br>
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        Ein hochkarätiges Programm aus Tanz, Akrobatik und viel Bühnenspass gab es beim Sportlerball des SV Herdwangen in der vollbesetzten Bundschuhhalle.



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      <dc:relation><![CDATA[Tanz Gast Festspiele]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Die besten Bilder vom Sportlerball in Herdwangen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 10 Feb 2025 11:48:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[In der kleinen Halle fallen viele Tore  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/in-der-kleinen-ramsberghalle-fallen-viele-tore;art372558,12306823 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der SV Großschönach richtet in der Ramsberghalle sein Fußballturnier von den Bambini bis zur D-Jugend aus. Diesen Service bietet der Verein für die Zuschauer.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Der SV Großschönach richtet in der Ramsberghalle sein Fußballturnier von den Bambini bis zur D-Jugend aus. Diesen Service bietet der Verein für die Zuschauer.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/in-der-kleinen-ramsberghalle-fallen-viele-tore;art372558,12306823]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der SV Großschönach richtet in der Ramsberghalle sein Fußballturnier von den Bambini bis zur D-Jugend aus. Diesen Service bietet der Verein für die Zuschauer.



        <p>Drei Tage in Folge hat der SV Großschönach sein Fußballhallenturnier – den Endo-Vewetec-Cup – in der Ramsberghalle von den Bambini bis zu den D-Junioren ausgerichtet. Das Turnier verlief nach den Vorstellungen des Ausrichters – mit vielen Toren und ohne Verletzungen.</p> <h2>44 Mannschaften nehmen teil</h2> <p>„Ich war am Sonntagabend dann echt durch“, sagte Eric Befurt, Jugendleiter des SV Großschönach, nach drei Tagen Hallenfußball. Befurt teilte sich die Turnierleitung mit Mathias Strobel, der auch als Schiedsrichter einige Begegnungen pfiff. 44 Mannschaften aus der Region nahmen am Turnier mit einer Rund-um-Bande teil, das an allen drei Tagen gut besucht war. Helfer des Vereins bauten auf der Bühne hinter dem Tor eine Tribüne aus Podesten auf, von der aus die Zuschauer, darunter viele Eltern, die Spiele anschauen konnten.</p> <div class="article-text-quote article-module"> <blockquote>„Es gab Lob für die gute Organisation.“</blockquote> <span>Eric Befurt, Jugendleiter SV Großschönach</span></div> <p>Im Foyer der Halle, wo die Bewirtung mit Speisen und Getränken aufgebaut war, wurde das Turnier zusätzlich über eine Leinwand übertragen. „Das ist schon eine Besonderheit hier“, so Befurt, der von vielen teilnehmenden Mannschaften eine positive Rückmeldung erhielt. „Es gab Lob für die gute Organisation“, ergänzte Befurt. Dem SV Großschönach war es zudem auch gelungen, zahlreiche Sponsoren für das Turnier zu gewinnen.</p> <h2>Viele Zweikämpfe, viele Aktionen</h2> <p>Die Jugendspieler von den Bambini bis zu den D-Junioren waren indes sehr ehrgeizig, wollten einen der Pokale mit nach Hause nehmen, weshalb es in der kleinen Halle viele Zweikämpfe und viele Torraumaktionen gab. Es ging oft hin und her, weil der Ball selten im Aus war.</p> <h2>Trainer trösten ihre Spieler</h2> <p>Die Mannschaften der SG Herdwangen/Großschönach wurden von ihren Fans angefeuert, die jedes Tor des Gastgebers bejubelten. Es flossen aber auch ein paar Tränen, nachdem eine Mannschaft im K.o.-Modus ausgeschieden war, und die Spieler von ihren Trainern getröstet werden mussten. Für den SVG steht indes, dass es auch 2026 erneut den Endo-Vewetec-Cup geben wird.</p> <p><em>Ergebnisse D-Jugend:</em></p> <p><em>1. SC Pfullendorf I<br /> 2. FC Bodman-Ludwigshafen<br /> 3. SG Herdwangen/Großschönach I<br /> 4. SV Denkingen I<br /> <br /> Ergebnisse E-Jugend:<br /> 1. SC Pfullendorf I<br /> 2. SC Pfullendorf II<br /> 3. SG Herdwangen/Großschönach I<br /> 4. VfR Stockach</em></p> <p><em>Die Spiele der Bambini und der F-Jugend wurden nicht gewertet.</em></p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Fußball Sportergebnis "Deutsche Meisterschaften" thema-sport thema-sport-fussball]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Herdwangen-Schönach]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[In der kleinen Halle fallen viele Tore]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 04 Feb 2025 11:08:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das wollten die Zuschauer bei der SÜDKURIER-Wahlarena von den Kandidaten wissen! Teil 2  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/das-wollten-die-zuschauer-bei-der-suedkurier-wahlarena-von-den-kandidaten-wissen;art372495,12302038 ]]></link>      <description><![CDATA[  Während des Podiums konnte das Publikum Fragen an die Kandidaten stellen. Nicht alle wurden auf der Bühne beantwortet. Wir haben den Kandidaten die Fragen zukommen lassen. Hier finden Sie die Antworten.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Während des Podiums konnte das Publikum Fragen an die Kandidaten stellen. Nicht alle wurden auf der Bühne beantwortet. Wir haben den Kandidaten die Fragen zukommen lassen. Hier finden Sie die Antworten.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/das-wollten-die-zuschauer-bei-der-suedkurier-wahlarena-von-den-kandidaten-wissen;art372495,12302038]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Während des Podiums konnte das Publikum Fragen an die Kandidaten stellen. Nicht alle wurden auf der Bühne beantwortet. Wir haben den Kandidaten die Fragen zukommen lassen. Hier finden Sie die Antworten.



        <p>Wie wird die Region künftig im Bundestag vertreten? Diese Frage stand im Mittelpunkt der SÜDKURIER-Wahlarena im Landkreis Bodenseekreis. Die Kandidaten der bevorstehenden Bundestagswahl am 23. Februar stellten sich nicht nur den Fragen der Moderatoren, sondern auch denen des Publikums. Doch nicht jede Frage konnte live beantwortet werden. Die spannendsten und wichtigsten haben wir den Kandidaten nachgereicht – hier in Teil 2 finden sie die Antworten auf Fragen, welche sich direkt an die Kandidaten richteten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Fragen und Antworten</span><span>Wir haben den Kandidaten der SÜDKURIER-Wahlarena die unbeantworteten Zuschauerfragen zukommen lassen. Nicht alle Kandidaten haben gleich viele Fragen erhalten. Die Fragen beantworten die Teilnehmer der Podiumsveranstaltung: Volker Mayer-Lay, Andreas Reich, Akif Akyildiz und Leon Hahn. Ebenso kamen Zuschauer-Fragen für den krankheitsbedingt nicht anwesenden Grünen-Kandidat Ahmed Al Hamidi auf, diese wurden ebenso beantwortet. An Andreas Reich richteten sich keine weiteren Publikums-Fragen.</span></label></div> <h2>Fragen an Volker Mayer-Lay (CDU)</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Von Berthold Uhl:</strong> Was würde die CDU besser machen als die Ampelkoalition, um die Wirtschaft nach vorn zu bringen?</li> </ul> </div> <p>„Stichwort Rahmenbedingungen: Bezahlbare und verlässliche Energieversorgung, Senkung der Unternehmenssteuern, Reduzieren von Auflagen, tägliche Höchstarbeitszeit in wöchentliche umwandeln, Jobcenter mehr mit Vermittlung betrauen, Infrastruktur (Straße, Bahn, Breitband) verbessern.“</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Von Jonas Bauer:</strong> Wie wollen Sie eine Steuerentlastung laut Wahlprogramm von 100 Milliarden Euro realisieren, ohne Steuererklärung und Anpassung der Schuldenbremse?</li> </ul> </div> <p>„Alleine durch Anpassungen im Bereich des Bürgergelds, das falsche Anreize setzt, lassen sich zig Milliarden generieren. Wer statt Transferleistungen zu erhalten in Arbeit vermittelt wird, spart dem Staat nicht nur viel Geld ein, sondern trägt zu Wachstum und Steuereinnahmen bei. Hinzu kommt, dass durch Wirtschaftswachstum mehr Einnahmen generiert werden: Schon 1 Prozent Wirtschaftswachstum bedeutet 40 Milliarden mehr an Einkommen in der Bevölkerung und entsprechenden Konsumanstieg sowie 10 Milliarden direkte Steuereinnahmen. Dazu werden wir unnötige Ausgaben streichen, wie Entwicklungshilfe in Länder, die nicht (mehr) darauf angewiesen sind. Auch eine konsequente Asylpolitik wird Ausgaben deutlich minimieren.“</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Von Jonathan Brenner:</strong> Sie schrieben in Ihrem Wahlprogramm „Sie wollen baulichen und technischen Schutz um die EU-Außengrenzen“ zählt das auch für die Schweiz? Haben wir dann dort Grenzkontrollen?</li> </ul> </div> <p>„Die Schweiz besitzt als sogenannter Schengen-Staat eine Sonderrolle, auch wenn sie kein Mitglied der EU ist. Grenzkontrollen gibt es übrigens auch aktuell. Allerdings sind diese flexibel und nicht starr. Man wird abwarten müssen, wie sich die Situation weiterentwickelt. Wenn die Schweizer Behörden Migranten weiterhin einfach nach Deutschland „durchwinken“, kann ich mir feste Grenzkontrollen vorstellen, bauliche Maßnahmen allerdings nicht.“</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Von Frank Labitzke:</strong> Wenn Sie die Zahl der Schutzsuchenden (Vor Krieg, Hunger, Klimawandel) so sehen stört, was möchten Sie ausrichten, dass die Fluchtursache reduziert wird.</li> </ul> </div> <p>„Zur Vermeidung von Fluchtursachen gehört ein aktives Krisenmanagement, beispielsweise durch rechtzeitige Friedensmissionen oder das Bekämpfen von absehbaren Hungersnöten oder bei Wetterextremen. Deutschland ist bereits in der Entwicklungshilfe deutlich aktiver als viele andere Länder und leistet hier einen wichtigen Beitrag.“</p> <h2>Fragen an Leon Hahn (SPD)</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Von David Maier:</strong> Das Thema Integration wurde kurz angeschnitten, wie sollen die Migranten konkret und umfassend integriert werden?</li> </ul> </div> <p>„Menschen, die in unsere Gesellschaft integriert werden sollen, müssen schnell in den Arbeitsmarkt kommen, die Sprache lernen und eine Aufgabe haben. Nichts radikalisiert stärker, als Perspektivlosigkeit. Die schnelle Bearbeitung der Anerkennungen von ausländischen Qualifikationen ist entscheidend. Menschen, die sich hier integrieren wollen und einen Beitrag leisten wollen, müssen dazu auch eine Chance bekommen.“</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Von Schneider:</strong> Wie stehen Sie dazu, dass Donald Trump wieder auf Verbrennungsmotoren setzt?</li> </ul> </div> <p>„Der weltweite Markttrend hin zu Elektromobilität ist weniger abhängig von der Entscheidung einzelner Regierungen und vielmehr preis- und technologiegetrieben. Mittel- und langfristig ist die Elektromobilitätstechnologie die wohl effizienteste Antriebstechnologie. Auch Wasserstoff kann künftig eine Rolle spielen. Deshalb setze ich mich für den Anschluss der Region an das Wasserstoff-Kernnetz ein.“</p> <h2>Fragen an Akif Akyildiz</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Von Valentin Glökler:</strong> Sie haben gesagt: „Wir müssten mit der Kettensäge an viele Gesetze ran“, und man könne die meisten Gesetze abschaffen. Welche Gesetzte würden Sie denn abschaffen, sodass es für Menschen mit Unterstützungsbedarf/Behinderung einfacher ist, am Leben teilhaben zu können?</li> </ul> </div> <p>„Auch hier gilt, Gesetze abschaffen möchten wir bei Gesetzen, die Unternehmen, die Wirtschaft und die Bürger belastet und Zeit und Geld kostet. In der Teilhabe gibt es wenig Gesetze, die Menschen an der Teilhabe hindern. Es gibt aber eine Regelung, die in meinen Augen abgeschafft, gehört in diesem Bereich. Die Abtreibung von einem Embryo, bei dem Trisomie 21 festgestellt wird, ist bis zur Geburt möglich in Deutschland. Das halte ich für eine Ungerechtigkeit. Ich bin der Auffassung, dass die Handhabe in Deutschland mit Abtreibung gut ist, sie sollte aber für alle Menschen gleich gelten. Die Möglichkeit, einen Menschen abzutreiben bis ein Tag vor der Geburt, nur weil dieser Mensch Trisomie 21 hat, halte ich für ethisch nicht vertretbar und falsch.“</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Von Frank Labitzke:</strong> Sie wollen einerseits ein komplett bürokratiefreies Jahr und gleichzeitig Leistungen für Bedürftige vielen auf Auftragsbasis stellen. Bitte erklären Sie, wie das ohne Bürokratie geht. Sollen die Menschen dann ein Jahr auf Hilfe warten?</li> </ul> </div> <p>„Hier war etwas missverstanden. Das bürokratiefreie Jahr soll nicht für jede Form der Bürokratie gelten, wir wollen nicht alle Ämter schließen. Das bürokratiefreie Jahr soll den Unternehmen gelten. Es geht darum, probeweise zu schauen, was passiert, wenn ein Jahr lang die Unternehmen keine Berichts-, Dokumentations- und Nachweispflichten erbringen müssen. Im Anschluss soll evaluiert werden, welche bürokratischen Vorgaben gebraucht werden und welche nicht.“</p> <h2>Frage an Ahmad Al Hamidi (Grüne)</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Von Albrecht Schmid:</strong> Wieso trägt man immer Millionen ins Ausland und Millionen deutsche Bürger leben in Armut und man verlangt immer mehr Steuern?</li> </ul> </div> <p>„Die Auslandshilfe Deutschlands dient der Förderung globaler Stabilität, was langfristig auch nationale Interessen schützt, indem Fluchtursachen bekämpft und neue Märkte erschlossen werden. Die geplante Sozialsteuer auf Sparzinsen zielt darauf ab, soziale Ungleichheiten zu verringern und inländische soziale Programme zu finanzieren. Das bedeutet, gerade arme Menschen profitieren davon. Beide Maßnahmen sind strategisch ausgerichtet.“</p> <p><em>In diesem Artikel können nicht alle gestellten und beantworteten Zuschauer-Fragen an die Kandidaten dargestellt werden. Einen Teil der Fragen wird aber <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/das-sagen-kandidaten-vom-bodensee-zu-buerokratieabbau-und-wohnungsbau;art410936,12301183" target="_blank" title="Das wollten die Zuschauer bei der SÜDKURIER-Wahlarena von den Kandidaten wissen! Teil 1">in diesem Artikel beantwortet</a>.</em></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Das wollten die Zuschauer bei der SÜDKURIER-Wahlarena von den Kandidaten wissen! Teil 2]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 03 Feb 2025 14:45:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das wollten die Zuschauer bei der SÜDKURIER-Wahlarena von den Kandidaten wissen! Teil 1  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/das-sagen-kandidaten-vom-bodensee-zu-buerokratieabbau-und-wohnungsbau;art410936,12301183 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nicht alle Themen wurden auf der Bühne geklärt. Wir haben den Kandidaten nachträglich die Fragen zukommen lassen. Hier finden Sie die Antworten zu den Themen Bürokratieabbau oder Wohnungsbau.  ]]></description>
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          Nicht alle Themen wurden auf der Bühne geklärt. Wir haben den Kandidaten nachträglich die Fragen zukommen lassen. Hier finden Sie die Antworten zu den Themen Bürokratieabbau oder Wohnungsbau.<br>
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        Nicht alle Themen wurden auf der Bühne geklärt. Wir haben den Kandidaten nachträglich die Fragen zukommen lassen. Hier finden Sie die Antworten zu den Themen Bürokratieabbau oder Wohnungsbau.



        <p>Wie wird die Region künftig im Bundestag vertreten? Diese Frage stand im Mittelpunkt der SÜDKURIER-Wahlarena im Landkreis Bodenseekreis. Die Kandidaten der bevorstehenden Bundestagswahl am 23. Februar stellten sich nicht nur den Fragen der Moderatoren, sondern auch denen des Publikums. Doch nicht jede Frage konnte live beantwortet werden. Die spannendsten und wichtigsten haben wir den Kandidaten nachgereicht – hier in Teil 1 finden Sie die Fragen an alle Bundestagskandidaten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Fragen und Antworten</span><span>Wir haben den Kandidaten der SÜDKURIER-Wahlarena die unbeantworteten Zuschauerfragen zukommen lassen. Nicht alle Kandidaten haben gleich viele Fragen erhalten, weshalb zusätzlich zwei Fragen von allen Kandidaten beantwortet werden. Die Fragen beantworten die Teilnehmer der Podiumsveranstaltung: Volker Mayer-Lay, Andreas Reich, Akif Akyildiz und Leon Hahn. Ebenso kamen Zuschauer-Fragen für den krankheitsbedingt nicht anwesenden Grünen-Kandidat Ahmed Al Hamidi auf, er gibt ebenso seine Antworten.</span></label></div> <h2>Von Carola Uhl: Wie kann Bürokratie abgebaut werden für Handwerker, Unternehmer und Mittelstand?</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Ahmad Al</strong> <strong>Hamidi</strong> <strong>(Grüne):</strong> „Bürokratieabbau gelingt durch Digitalisierung von Genehmigungsverfahren, Einführung eines zentralen Online-Portals für alle behördlichen Anträge und die Reduzierung von Berichtspflichten. Zudem möchten wir standardisierte, schlanke Prozesse für kleine Unternehmen entwickeln. Ein „One-Stop-Shop“- Ansatz kann helfen, indem er alle relevanten Dienstleistungen an einem Ort bündelt und so Zeit und Ressourcen spart.“</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Leon Hahn (SPD):</strong> „Wir müssen Aufbewahrungsfristen reduzieren, weniger Meldepflichten und mehr Digitalisierung in der Verwaltung umsetzen und verhindern, dass im Einzelnen jeweils gut gemeinte Anforderungen in Summe unsere Wirtschaft erdrücken. Dazu müssen wir in Deutschland allerdings auch akzeptieren lernen, nicht alles regeln zu können und hinnehmen, dass nicht jedes Fehlverhalten ausgeschlossen werden kann.“</li> <li><strong>Volker Mayer-Lay (CDU):</strong> „Nicht alles muss für alles gelten. Vorschriften müssen passgenau und angemessen sein. Keine Übererfüllung von europäischem Recht: Beispiel sind die unzähligen Dokumentationspflichten, überlange und aufwendige Genehmigungsverfahren oder die Verpflichtung für Betriebe, eine Vielzahl an Beauftragten zu benennen.“</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Akif</strong> <strong>Akyildiz</strong> <strong>(FDP):</strong> „Wir fordern, dass drei Jahre lang keine neuen bürokratischen Forderungen für die Unternehmen hinzukommen. Wir möchten die Unternehmen ein Jahr lang von allen bürokratischen Anforderungen befreien. In diesem Jahr sollen alle Berichts- und Nachweispflichten wegfallen und wir evaluieren im Anschluss, welche bürokratischen Anforderungen fehlen und wieder eingeführt werden sollen. Wir möchten von jetzt an Gesetze zeitlich befristen, diese Gesetze sollen dann nach der Frist nochmal auf den Prüfstand gestellt werden und wegfallen, falls sie unnötig sind.“</li> <li><strong>Andreas Reich (Die Linke):</strong> „Bürokratie kann nur durch Gesetze und Verordnungen abgebaut werden, aber trotz aller Versprechungen ist dies nicht gewollt. Was jahrelang aufgebaut wurde, ist nicht so schnell wieder abzubauen.“</li> </ul> </div> <h2>Von Edeltraud Kiechle-Winkhardt: Es fehlt an bezahlbaren Wohnungen! Welche Lösungsvorschläge haben Sie?</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Ahmad Al</strong> <strong>Hamidi</strong> <strong>(Grüne):</strong> „Wir Grünen wollen Bauvorhaben, die mehr Wohnraum schaffen, erleichtern. Der beste Weg liegt zum einen darin, vorhandenes Potenzial zu nutzen: bestehende Gebäude aufstocken, ungenutzte Büroflächen zu Wohnraum umwandeln, Dachböden ausbauen und leer stehende Gebäude wieder aktivieren. Wir Grünen setzen uns generell für bezahlbares Wohnen und den Schutz von Mietern ein. Wir wollen Mietsteigerungen begrenzen und den Zugang zu günstigem Wohnraum verbessern.“</li> <li><strong>Leon Hahn (SPD):</strong> „Ich trete erstens dafür ein, Bauen zu vergünstigen. Durch schnellere Verfahren, weniger Auflagen und eine Förderung zinsgünstiger Kredite. Auch wird es ohne mehr Bauland nicht gehen. Gleichzeitig will ich dort, wo der Markt versagt, konkret eingreifen. Das heißt: Familienwohnungen vor Ferienwohnungen, wirksame Zweckentfremdung zur Vermeidung von Leerstand und eine Mietpreisbremse.“</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Volker Mayer-Lay (CDU):</strong> „Mehr bauen! Die Bauvorschriften und Auflagen sind Hemmnisse und machen das Bauen teurer. Hier müssen Gesetze ausgemistet werden. Auch muss es wieder für Vermieter attraktiver werden, überhaupt zu vermieten. Wir haben leider auch sehr viel Leerstand, der auf den Markt kommen könnte und sollte. Hier muss die Mietgesetzgebung – auch das Prozessrecht verbessert werden.“</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Akif</strong> <strong>Akyildiz</strong> <strong>(FDP):</strong> „Bauen muss um ein Vielfaches günstiger und unkomplizierter werden. Genehmigungsverfahren müssen beschleunigt und befristet werden. Der soziale Wohnungsbau ist unterstützenswert und soll fortgeführt werden, zudem halten wir das Wohngeld für ein richtiges Mittel.“</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Andreas Reich (Die Linke):</strong> „Wohnraum gehört wie eine Gesundheitsversorgung sowie der ÖPNV zur Daseinsfürsorge des Staates und nicht in private Hand, um Aktionäre zu befriedigen. Deshalb keine Wohnungen in die Hände von Immobilienkonzernen. Förderung von sozialen kommunalen Wohnraum, keine Zweckentfremdung von Wohnraum, keine Luxussanierungen, weiterer Bestand der Mietpreisbremse.“</li> </ul> </div> <p><em>In diesem Artikel können nicht alle</em> <em>gestellten</em> <em>und beantworteten Zuschauer-Fragen an die Kandidaten dargestellt werden.</em></p>]]>
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