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    <title>suedkurier.de - Hilzingen </title>
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    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 08:40:08 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:51:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist“, sagt eine neue Staatsbürgerin über Deutschland  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/neue-staatsbuergerin-ueber-deutschland-heimat-ist-nicht-nur-wo-du-geboren-bist;art372432,12511740 ]]></link>      <description><![CDATA[  Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?  ]]></description>
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          Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?<br>
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        Adriana Hodaj hat in Konstanz beruflich und privat ihr Zuhause gefunden. Vor Kurzem wurde die gebürtige Albanerin eingebürgert. Wie hat sie ihren Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft erlebt? Und warum wollte sie das?



        <p>Wenn Adriana Hodaj über ihr Leben in Deutschland spricht, gerät sie ins Schwärmen. Sicher fühle sie sich hier, sagt sie, mit jedem Atemzug. Ihre Einbürgerung ist für sie eine Anerkennung für das, was sie dem Land zurückgibt.</p> <p>Vor fast acht Jahren kam die gebürtige Albanerin nach Deutschland, um als Krankenschwester zu arbeiten. Im Klinikum Konstanz ist sie mittlerweile voll angekommen. Am 21. Oktober erhielt die 52-Jährige <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mit-eid-urkunde-und-nationalhymne-so-feiern-eingebuergerte-ihre-deutsche-staatsbuergerschaft;art372432,12504283" title="Mit Eid, Urkunde und Nationalhymne: So feiern Eingebürgerte ihre deutsche Staatsbürgerschaft">offiziell die deutsche Staatsbürgerschaft.</a></p> <h2>„Wir dachten uns, warum nicht?“</h2> <p>Den medizinischen Bereich wählte Adriana Hodaj schon früh. In Albanien begann sie mit 14 Jahren eine Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme. Nach mehreren Jahren in Griechenland kehrte sie für ein Pharmazie-Studium noch einmal zurück in ihr Geburtsland. Dann aber entstand der Wunsch nach einem besseren und sichereren Leben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Krankenschwester, Hebamme, Apothekerin</span><span>Adriana Hodaj wurde 1973 in Fier in Albanien geboren. Mit 14 Jahren begann sie eine vierjährige Ausbildung zur Krankenschwester und Hebamme, damals ein Doppel-Diplom in ihrem Geburtsland. Fünf Jahre arbeitete sie in einer Frauenklinik, bevor sie mit ihrem Mann und ihrer einjährigen Tochter nach Athen zog. Nach zwölf Jahren in Griechenland ging die Familie wieder zurück nach Albanien, wo Adriana noch einmal fünf Jahre Pharmazie studierte.<br /> 2016 beschließen sie und ihr Mann nach Deutschland auszuwandern. Im Januar 2018 kommt Adriana zunächst allein nach Konstanz. Mittlerweile lebt sie hier seit fast acht Jahren und arbeitet als Krankenschwester auf der Station Gyn Ebenalp (Gynäkologie und Innere Medizin) im Klinikum Konstanz. Deutsch ist nach Albanisch, Griechisch und Englisch ihre vierte Sprache. Ihr Mann ist Busfahrer bei den Stadtwerken. Auch er hat vor, sich einbürgern zu lassen.</span></label></div> <p>Albanien, das als letztes Land in Europa den Kommunismus abschaffte, ist auch heute noch geprägt von politischer Instabilität. Als Adriana hörte, dass in Deutschland Fachkräftemangel herrscht, zögerten sie und ihr Mann nicht lange. „Wir dachten uns, warum nicht? Wir haben zwei gute Berufe, mit viel Erfahrung“, erzählt sie. 2018 kommt sie schließlich nach Konstanz.</p> <h2>Dem Gesundheitssystem viel zu verdanken</h2> <p>An Deutschland schätzt Adriana Hodaj die Sicherheit und Freiheit. Auch das viel kritisierte Gesundheitssystem funktioniere für sie gut. „Wenn du Fortschritte machen möchtest, hast du Unterstützung. Ich habe die Möglichkeit, Weiterbildungen zu machen.“</p> <p>Für die Unterstützung ihrer Kolleginnen und Kollegen im Klinikum, von denen viele aus anderen Kulturen kommen, ist sie besonders dankbar. „Die Beziehungen sind so herzlich. Ich lerne viel und gehe gerne zur Arbeit.“ Bis zur Rente möchte die 52-Jährige weiter auf ihrer Station arbeiten.</p> <h2>In zwei Ländern daheim – auch auf dem Papier</h2> <p>Die Verbindung zu Albanien bleibt aber. Mehrmals im Jahr besucht sie dort ihre Eltern. „Ich bin stolz auf meine Wurzeln“, sagt Adriana. Auch ihre albanische Staatsbürgerschaft hat sie behalten.</p> <p>Wenn sie sagt „Mein Leben ist zwischen zwei Ländern“, meint sie es im positiven Sinne. Zugehörigkeitskonflikte kennt sie nicht. „Wir haben eine Redewendung in Albanien, Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist, sondern wie du fühlst. Ich bestätige das.“</p> <p>In Konstanz fühlt sie sich wegen des Bodensees doppelt zu Hause. Das Binnengewässer erinnere sie an frühere Heimatorte, die alle am Meer lagen, erzählt Adriana. „Dieses Gefühl, nahe am Wasser zu sein, das gibt mir viel. Viele Emotionen“.</p> <h2>Wer eingebürgert werden will, braucht Geduld</h2> <p>Einbürgern lassen wollte sich die 52-Jährige, weil sie sich seit Jahren mit Deutschland verbunden fühlte. Jetzt offiziell Deutsche zu sein, ist für sie ein neuer Lebensabschnitt. „Ich bin jetzt ein Teil der Gesellschaft, zu 100 Prozent und mit allen Rechten. Das macht mich dankbar und stolz.“</p> <p>Über den Einbürgerungsprozess kann sie fast ausschließlich Positives berichten. „Ich wusste, ich muss warten“, sagt sie und lacht. Geduld brauche man auf jeden Fall. Knapp eineinhalb Jahre hat es bei ihr gedauert.</p> <p>Das Landratsamt habe ihr bei Fragen aber immer schnell geholfen, sagt Adriana Hodaj. Nur bei der Sprache hätte sie sich, außerhalb der Arbeit, mehr Unterstützung gewünscht. Kurse ließen sich kaum mit Schichtdiensten vereinen und Deutsch sei eben sehr schwer. Dialekt sowieso.</p> <h2>„Man muss auch etwas zurückgeben“</h2> <p>Trotzdem beweise die Einbürgerung ihre gute Integration, findet Adriana. Den deutschen Pass zu erhalten, sei gar nicht so leicht. „Wir arbeiten hier täglich und geben viel für diese Gesellschaft. Man muss auch was zurückgeben. Und man muss es wollen.“<br /> <br /> Rückblickend ist sie deshalb froh über die Entscheidung, nach Deutschland zu kommen. „Es war mutig von meinem Mann und mir. Wir haben Ängste überwunden, im Alter vor allem. Jetzt fühlen wir uns beide jung.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[„Heimat ist nicht nur, wo du geboren bist“, sagt eine neue Staatsbürgerin über Deutschland]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 10:46:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehrere Verletzte! Bus kracht in der Jahnstraße gegen einen Baum  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/linienbus-kracht-gegen-baum-mehrere-verletzte;art372438,12511008 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Tag nach den Herbstferien beginnt mit einem Schreck: Am Montag, 3. November, rammt ein Schulbus in Engen einen Baum. Wenige Minuten später wäre er voll mit Schulkindern gewesen. Jetzt ermittelt die Polizei.  ]]></description>
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          Der Tag nach den Herbstferien beginnt mit einem Schreck: Am Montag, 3. November, rammt ein Schulbus in Engen einen Baum. Wenige Minuten später wäre er voll mit Schulkindern gewesen. Jetzt ermittelt die Polizei.<br>
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        Der Tag nach den Herbstferien beginnt mit einem Schreck: Am Montag, 3. November, rammt ein Schulbus in Engen einen Baum. Wenige Minuten später wäre er voll mit Schulkindern gewesen. Jetzt ermittelt die Polizei.



        <p>Der erste Schultag nach den Herbstferien ist mit einem Schreckmoment in Engen gestartet: Ein Linienbus, in dem wenige Minuten später etliche Kinder auf dem Weg zur Schule gewesen wären, ist am frühen Montagmorgen, 3. November, in einen Baum gekracht. Fünf Fahrgäste sind bei dem Unfall in der Jahnstraße verletzt worden, wie die Polizei auf SÜDKURIER-Nachfrage bestätigt. Der Busfahrer sei bei der Kollision unverletzt geblieben.</p> <p>Entgegen den ersten Meldungen in den sozialen Medien befanden sich keine Schülerinnen oder Schüler im Bus. Dies bestätigt auch die Polizei. Immer wieder bleiben am Montagmorgen Kinder und Eltern auf dem Weg zur Schule vor dem Wrack des Linienbusses stehen. Viele von ihnen schlagen die Hände vor den Mund.</p> <p>Ein Kind fragt einen Feuerwehrmann, ob Kinder in dem Bus gewesen wären. Ihnen zeigt sich ein Bild, das Schlimmes vermuten lässt. Der fordere Teil des großen Gelenkbusses ist aufgerissen, von der Tür direkt neben dem Fahrerbereich ist nicht mehr viel übrig. Die Frontscheibe ist komplett demoliert.</p> <p>Kurz vor Schulbeginn am Montag nach den Herbstferien ist der Bereich rund um das Engener Schulzentrum weiträumig gesperrt. Der Grund ist ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Linienbus, zu dem es gegen 6 Uhr in der Jahnstraße kam. Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei sind mit einem Großaufgebot im Einsatz.</p> <p>Die Bergungsarbeiten sorgen für ein Verkehrschaos rund um das Schulzentrum. „Etwas später am Tag wäre der Bus komplett mit Kindern voll gewesen. Wer weiß, was dann passiert wäre“, schildert Einsatzleiter Benjamin Bach von der Engener Feuerwehr dem SÜDKURIER vor Ort.</p> <p>Auch Schulleiter Thomas Umbscheiden teilt diese Meinung: „Wenn das Ganze wenig später passiert wäre mit vielen Kindern an Bord, dann wäre es anders ausgegangen“, sagt er wenige Stunden nach dem Unfall am Telefon. Der Rektor des Engener Gymnasiums lobt den Umgang von Rettungskräften, Schülern und Eltern mit der Situation. „Alle haben sich vorbildlich verhalten“, so Umbscheiden. Gegen 7 Uhr – kurz nach Bekanntwerden des verunglückten Linienbusses – habe die Schule die Eltern darüber informiert, den Unfallbereich zu umfahren. Weitere Schulbusse seien auf Höhe des Viehmarktes umgeleitet worden. „Wir hatten nur vereinzelte Kinder, die zu spät zum Unterricht erschienen sind“, so Umbscheiden weiter.</p> <h2>Was ist am Montagmorgen in der Jahnstraße passiert?</h2> <p>Wie die Polizei informiert, sei der Linienbus gegen 6 Uhr auf Höhe der Sporthalle nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Mehrere Besatzungen des Rettungsdienstes hätten daraufhin die Erstversorgung und anschließenden Transport ins Krankenhaus übernommen.</p> <p>Aufgrund der andauernden Unfallaufnahme sei die Jahnstraße voll gesperrt. Wie es zu dem Unfall gekommen ist, sei derzeit vollkommen unklar. Laut Polizeisprecherin Katrin Rosenthal habe die Verkehrspolizei die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Ursache übernommen.</p> <p>Ein Polizist vor Ort schildert dem SÜDKURIER aber, dass der Busfahrer wohl nicht zu schnell unterwegs gewesen sei. „Gott sei Dank waren keine Schulkinder im Fahrzeug“, sagt er.</p> <p>Auch Feuerwehr-Einsatzleiter Benjamin Bach verweist auf die Ermittlungen der Polizei. Er bestätigt, dass der Linienbus auf gerader Straße von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen den Baum geprallt. Im Anschluss sei es zu einem riesigen Verkehrschaos durch den Berufs- und Schulverkehr zu Beginn der Unfallaufnahme gekommen.</p> <p>Die Feuerwehr habe den Verkehr sicher umleiten können. „Wir haben alles kontrolliert und den Rettungsdienst mit den Verletzten unterstützt. Sechs Verletzte wurden mit fünf Rettungswägen ins Krankenhaus gebracht“, so Einsatzleiter Bach. Kurz danach revidiert die Polizei die Anzahl an verletzten Personen. Die Polizei spricht offiziell von fünf Verletzten.</p> <p>Im Nachgang hätten die Einsatzkräfte der Feuerwehr dann das Heizöl der Standheizung aus dem verunfallten Linienbus abgepumpt. „Weil der Tank durch den Aufprall beschädigt worden war“, so Bach weiter. Die Feuerwehr war mit 25 Einsatzkräften der Engener Feuerwehr und mit fünf Fahrzeugen vor Ort.</p> <p>Das Abschleppunternehmen Moll aus Stockach hat sich um den Abtransport des verunglückten Busses gekümmert. Laut Benjamin Kunz von der Abschleppfirma werde die Bergung des Busses mehrere Stunden in Anspruch nehmen.</p> <p>Dass es sich bei dem Unfallfahrzeug um einen Gelenkbus handle, erschwere die Arbeit. „Außerdem sind die Gegebenheiten vor Ort schwierig und verengt, aufgrund der Bäume“, so Kunz. Ein Problem mit dem Gewicht des Busses habe es nicht gegeben. „Bergungen von Lastwagen sind aufgrund des Gewichtes komplizierter“, so Kunz weiter.</p> <p>Um den Unfallhergang zu ermitteln, bittet die Polizei Zeugen, sich unter der Telefonnummer 07733 99600 bei der Verkehrspolizei in Mühlhausen-Ehingen zu melden.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 15:07:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hier hängen viele Erinnerungen: Modernes Wohnen soll im historischen Gebäude ermöglicht werden  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/fuehrung-durchs-alte-rathaus-elf-neue-wohnungen-sollen-entstehen;art372443,12509457 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Sanierung des Alten Rathauses in Hilzingen geht vorwärts. Dabei soll der historische Charakter des Gebäudes bewahrt werden. Die Fertigstellung der elf Wohneinheiten ist für Mitte 2026 vorgesehen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Sanierung des Alten Rathauses in Hilzingen geht vorwärts. Dabei soll der historische Charakter des Gebäudes bewahrt werden. Die Fertigstellung der elf Wohneinheiten ist für Mitte 2026 vorgesehen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Sanierung des Alten Rathauses in Hilzingen geht vorwärts. Dabei soll der historische Charakter des Gebäudes bewahrt werden. Die Fertigstellung der elf Wohneinheiten ist für Mitte 2026 vorgesehen.



        <p>Die Sanierung des sogenannten Alten Rathauses ist in vollem Gang. Denn das Gebäude soll eine neue Bestimmung bekommen: Hier sollen moderne Wohnräume entstehen. Bei einer Führung durch das Objekt kamen neben den Vertretern der beteiligten Fach- und Handwerksfirmen auch eine Reihe Hilzinger Gemeinderäte. Den Grund dafür nannte Hilzingens Bürgermeister Holger Mayer: An diesem Gebäude hingen viele Erinnerungen und die Herzen der Bürger. So sei man auch im Rathaus interessiert, was hier passiere und wie es hier weitergehen und aussehen solle.</p> <p>Die KSI Projektentwicklungsgesellschaft mbH mit Sitz in Engen hat bereits auf dem benachbarten Areal einen Neubau mit elf Wohnungen erstellt. Nun investiert sie 7,9 Millionen Euro in die Sanierung des ehemals als Verwaltungsgebäude, Markthalle und Polizeiposten genutzten historischen Bauwerks. Auch hier wird nun Wohnraum geschaffen. Entstehen werden auf drei Etagen wiederum elf 80 bis 123 Quadratmeter große Wohneinheiten, zehn von ihnen haben bereits Käufer gefunden.</p> <p>Die Außenfassade, deren zukünftige Farbgestaltung noch nicht feststeht, wird sich insofern verändern, dass Loggien und Balkone angebracht werden. Sie ist gerade eingerüstet. Im Gebäude-Inneren wird derzeit an allen Stellen umgebaut und ertüchtigt. Man freue sich von Seiten der Gemeinde sehr, dass hier etwas Tolles entstehe, das Gebäude erhalten bleibe und weiterlebe, so Mayer. Man wisse, dass es nicht einfach sei, ein solches Gebäude weiterzuentwickeln.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Projekt</span><span>Mit dem Umbau des Alten Rathauses nähert sich die Fertigstellung von Hilzingens neuesten Quartier dem Abschluss. Hier wurde eine innerörtliche Verdichtung durchgeführt, die dem Dorf an dieser Stelle ein neues städtebauliches Gesicht gibt. Auf dem umliegenden Areal hat die Baugenossenschaft Familienheim Bodensee mit der Erstellung von 22 Wohnungen in zwei Gebäuden für Mietwohnraum gesorgt. Hinter dem Alten Rathaus, das die KSI Projektentwicklungsgesellschaft nun gerade umbaut, steht bereits ein KSI-Neubau mit elf Eigentumswohnungen.</span></label></div> <p>Das oberste und ehrgeizige Ziel der Projektentwicklungsgesellschaft war von Anfang an, das Haus einer zeitgemäßen Wohnnutzung zuzuführen, dabei aber den Charakter und möglichst viel der alten Bausubstanz und der historischen Baustrukturen zu erhalten. Das musste auch das Ziel sein, denn der Denkmalschutz redete mit.</p> <p>Man hat viele Gespräche geführt, sich abgestimmt und Lösungen gefunden. Oliver Graf, Mitinhaber des Architekturbüros Graf Freie Architekten Partnergesellschaft mbH in Steißlingen, hat die Sanierung von Anfang an begleitet. Er zeigte sich froh, dass der Spagat zwischen der Erhaltung des Alten und der Schaffung von zeitgemäßem Wohnraum gelungen sei.</p> <p>Eine große Herausforderung war nach den Worten der Redner neben den heutigen Sicherheitsstandards – vom Brandschutz bis hin zur Erdbeben-Sicherheit – die Statik. So waren die tragenden Balken in der Erdgeschoss-Decke teilweise gebrochen, alle hingen nach der Schilderung Grafs durch. „Es ist ein sehr anspruchsvolles Gebäude“, so der Mitgeschäftsführer der KSI Hans-Joachim Kiefer. Er weiß, wovon er redet. Denn der Schwerpunkt der Tätigkeit der KSI ist die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude.</p> <p>Die Firma Holzbau Massler in Öhningen,hat unter anderem die Holzbau-Arbeiten durchgeführt. Die Firma steht für Problemlösungen. Vor zehn Jahren hat sie in Hilzingen die Kirchturmspitze der barocken Pfarrkirche St. Peter und Paul abgenommen, am Boden restauriert und dann in einem Stück wieder aufgesetzt.</p> <p>„Man muss schon fast verrückt sein, so ein Unikat mit ganz besonderer Bedeutung wie das Alte Rathaus zu erwerben“, führte Christian Massler an. Das verlange unter anderem neben Feinfühligkeit und Respekt vor den früheren Baumeistern einen gut gefüllten Geldbeutel, Kompromissbereitschaft und einen langen Atem.</p> <h2>Start war holprig</h2> <p>Die Geduld, die aufgebracht werden musste, sprach auch Joachim Kiefer an. Mehr als zehn Jahre habe es gebraucht, um auf den heutigen Stand des Vorhabens zu kommen. „Es war ein holpriger Start“. Die ersten Kontakte mit der Gemeindeverwaltung reichen bis in das Jahr 2015 zurück. 2017 stand die KSI dann als Investor und Bauträger für das Alte Rathaus und das umliegende Areal fest. Der Kaufvertrag wurde 2022 geschlossen, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/aus-altem-rathaus-werden-wohnungen;art372443,11667144" target="_blank" title="Aus altem Rathaus werden Wohnungen">die Baugenehmigung für das Alte Rathaus 2023 erteilt.</a> Mit den Baumaßnahmen am historischen Gebäude wurde 2024 gestartet, Mitte 2026 sollen sie abgeschlossen sein, so der derzeitige Terminplan.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Denkmalschutz Städtebau Bauwerk thema-heimat-stadtentwicklung thema-wissen-geschichte]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Hier hängen viele Erinnerungen: Modernes Wohnen soll im historischen Gebäude ermöglicht werden]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 15:02:30 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bildungspolitik, Gesundheitswesen und Wohnen auf der Agenda: Die Linke will erstmals in den Landtag  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/bildungspolitik-gesundheitswesen-und-wohnen-auf-der-agenda-die-linke-will-erstmals-in-den-landtag;art372458,12507970 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Ortsgruppe Singen-Hegau der Linken eröffnet mit Kandidat John-Eric Löser den Wahlkampf für die Landtagswahl 2026. Die Partei will aktiv das Gespräch mit den Wählern suchen und strebt zehn Prozent der Stimmen an.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Ortsgruppe Singen-Hegau der Linken eröffnet mit Kandidat John-Eric Löser den Wahlkampf für die Landtagswahl 2026. Die Partei will aktiv das Gespräch mit den Wählern suchen und strebt zehn Prozent der Stimmen an.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Ortsgruppe Singen-Hegau der Linken eröffnet mit Kandidat John-Eric Löser den Wahlkampf für die Landtagswahl 2026. Die Partei will aktiv das Gespräch mit den Wählern suchen und strebt zehn Prozent der Stimmen an.



        <p>Nach dem überraschenden Erfolg bei der Bundestagswahl im Februar möchte die Linke den Schwung mitnehmen und erstmals in den Landtag in Baden-Württemberg einziehen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/ortsverband-singen-hegau-der-linken-fuenfkoepfiger-vorstand-ist-gewaehlt;art372458,12405997" target="_blank" title="Für eine linke Stimme im Hegau: Ortsverband der Linken wählt den ersten Vorstand">Die erst im Frühjahr gegründete Ortsgruppe Singen-Hegau</a> eröffnet nun den Landtagswahlkampf mit dem Bundestagsabgeordneten Luigi Pantisano und der auf Platz 3 gelisteten Landtagskandidatin Mersedeh Ghazaei.</p> <p>Mit seinen positiven Erfahrungen aus dem Wahlkampf um das Konstanzer Oberbürgermeisteramt vor fünf Jahren motivierte Luigi Pantisano die Mitglieder. „Damals lag unsere Partei ziemlich am Boden und keiner wusste mehr so richtig, wofür sie eigentlich stand. Dennoch wäre es mir fast gelungen, das Amt zu übernehmen“ so Pantisano.</p> <p>Er erinnerte daran, dass seine Unterstützer und er damals viele Gespräche mit den Menschen sowohl an den Wahlkampfständen als auch an deren Haustüren geführt hätten. Viele Bürger hätten seinen in ihren Augen radikalen Forderungen wie einer autofreien Innenstadt oder dem Verzicht einer zusätzlichen Wohnbebauung zugunsten einer besseren Nutzung der vorhandenen Gebäude zunächst zugestimmt. Vor deren Umsetzung seien demnach viele Bürger aber dann doch zurückgeschreckt und hätten im zweiten Wahlgang dem Amtsinhaber Uli Burchardt von der CDU ihre Stimme gegeben, nachdem Pantisano im ersten Wahlgang noch vorne lag.</p> <h2>Wahlbeteiligung um rund 20 Prozent gestiegen</h2> <p>Der eigentliche Höhenpunkt war für Pantisano jedoch, dass es gelungen sei, die Wahlbeteiligung gegenüber der Wahl 2012 um etwa 20 Prozent zu steigern. Dies zeige, dass es möglich sei, die Menschen für die Politik zu begeistern und zurückzugewinnen – wenn man das Gespräch mit ihnen sucht, ihnen zuhört, ihre Interessen und Bedürfnisse aufgreift, „ohne ihnen jedoch das Blaue vom Himmel zu versprechen“. Und genau dies wolle sich die Linke in den nächsten Monaten zur Aufgabe machen. „Die derzeitigen Umfragewerte von sieben Prozent geben uns Rückenwind, und mit einem engagierten und mutigen Wahlkampf ist ein zweistelliges Ergebnis durchaus erreichbar“, hoffte der Bundestagsabgeordnete.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Ortsgruppe</span><span>Der am 1. Mai 2025 gegründete Ortsverband Singen-Hegau schickt John-Eric Löser als Kandidat für die Landtagswahl am 8. März 2026 ins Rennen. Die Ortsgruppe hat in ihrer ersten Sitzung in der Singener Teestube im vergangenen Juni seinen fünfköpfigen Vorstand gewählt. Dieser besteht aus Nadine Heptner, Chantal Keller, Johanna Burghardt, Jonas Kohl und Alexander Somogyi.</span></label></div> <p>Mersedeh Ghazaei ist eine der drei jungen Frauen, die die Liste der Linken für den Landtag in Baden-Württemberg anführen. Sie ist die Tochter eingewanderter iranischer Arbeiter und möchte sich besonders in der Bildungspolitik engagieren. Erst 2023 in die Partei eingetreten, habe sie am eigenen Leib erfahren, wie ungerecht ihrer Meinung nach das deutsche Bildungssystem ist.</p> <p>„Migrantische Kinder bleiben zurück, weil sie keine ausreichende Förderung erfahren. Die Eltern können nicht selbst unterstützen und sich keine Nachhilfe leisten“, schilderte sie. Kinder würden sich schämen und ausgegrenzt fühlen, wenn sie für Schulausflüge um Spendengelder betteln müssen. „Zusätzliche Gelder, die in Bildung investiert werden, haben für die Gesellschaft langfristig einen positiven Nutzen“, so Ghazaei. Ihr leuchte es nicht ein, wenn hier gespart werde, während für die Verteidigung ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro auf den Weg gebracht wird.</p> <h2>Mehr als 10.000 Mitglieder im Ländle</h2> <p>Hoffnung, dass es mit dem erstmaligen Einzug in den baden-württembergischen Landtag klappt, macht ihr nicht nur das Ergebnis der Bundestagswahl, sondern auch die Entwicklung der Mitgliederzahl im Ländle, die die Marke von 10.000 mittlerweile überschritten hat. Gerade junge Menschen, die vermehrt in die Partei eingetreten sind, forderte Ghazaei auf, mit einem mutigen und optimistischen Wahlkampf um die Wähler zu werben.</p> <p>Anknüpfend an seine Vorrednerin konnte der Direktkandidat der Linken für den Raum Singen-Hegau, John-Eric Löser, vermelden, dass dem Kreisverband mittlerweile 280 Mitglieder beigetreten sind. Als ausgebildeter Rettungssanitäter möchte er sich besonders mit den Missständen im Gesundheitswesen beschäftigen. „Es dürfen keine weiteren Krankenhäuser geschlossen werden und die personelle Ausstattung mit Pflegekräften, insbesondere im ländlichen Raum, muss verbessert werden“, so Löser.</p> <p>Für ihn werde linke Politik gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mehr denn je gebraucht. Der wahrscheinliche Wegfall der Mietpreisbremse in Konstanz und Radolfzell, die diskutierte Streichung des Pflegegrads 1 oder auch die Eingriffe in das bisherige Bürgergeld, die künftige Grundsicherung – all das seien Maßnahmen, die den Sozialstaat schwächen würden in Zeiten, in denen immer mehr Menschen sich Sorgen um ihre wirtschaftliche Zukunft machen würden. „Die Linke im Landtag kann hier auch Druck auf SPD und Grüne aufbauen, sich solchen Entwicklungen entgegenzustellen“, so Löser, der sich auf den jetzt beginnenden Wahlkampf freut.</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 14:32:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Aufgestellt für die Landtagswahl: BSW nominiert Kandidaten für Wahlkreise Konstanz und Singen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landtagswahl-2026-bsw-nominiert-kandidaten-fuer-wahlkreise-konstanz-und-singen-29-10-25;art372432,12507252 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.  ]]></description>
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          Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.<br>
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        Die Partei ist jung, der Kreisverband erst wenige Monate alt. Im Parlament will das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Landtagswahl schon mitmischen. Die Kandidaten stellen vor, was ihnen besonders wichtig ist.



        <p>Das Bündnis Sahra Wagenknecht hat es in kurzer Zeit weit gebracht. Den Einzug in den Bundestag verpasste die Partei zwar knapp, in mehreren Landesparlamenten ist sie dagegen vertreten. Im März soll der Einzug in den Baden-Württembergischen Landtag gelingen. Dazu hat die Partei jetzt auch für die Wahlkreise Konstanz und Singen Kandidaten nominiert. Darüber informiert der Kreisverband, dessen Mitglieder teilweise zuvor schon <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/buendnis-sahra-wagenknecht-stellt-sich-im-sueden-neu-auf-mitglieder-gruenden-kreisverband;art372432,12456006" target="_blank" title="Bündnis Sahra Wagenknecht stellt sich im Süden neu auf: Mitglieder gründen Kreisverband">für andere Parteien in Erscheinung getreten</a> sind, in einer Pressemitteilung.</p> <p>Im Wahlkreis Konstanz tritt im März Daniel Niedzwetzki an. Der 45-Jährige ist Kaufmann und Heilpraktiker, lebt mit seiner Lebensgefährtin und der gemeinsamen Tochter in Konstanz, heißt es in der Pressemitteilung. „Ich stehe für wirtschaftliche Vernunft: verlässliche Energiepreise, Entlastung von KMU und Handwerk, Bürokratieabbau, Investitionen in kommunalen Wohnungsbau, Schulen und Infrastruktur statt teurer Symbolpolitik“, wird Niedzwetzki zitiert.</p> <p>Zudem äußert er sich auch zu Außen- und Innenpolitik. Als ehemaliger Zeitsoldat und Afghanistan-Veteran setze er auf Frieden durch Diplomatie. Im Inneren wolle er Freiheitsrechte und eine „Kultur der offenen Debatte“ verteidigen. Zuletzt heißt es: „Der Datenschutz darf Menschen nicht behindern, sondern muss uns vor einem übergriffigen Staat und den globalen Datenkraken schützen.“</p> <p>Für den Wahlkreis Singen stellt das BSW René Frey als Direktkandidaten auf. Der 44-Jährige ist zweifacher Familienvater, Zugbegleiter und Praxisvermittler bei der Deutschen Bahn. Für den Wahlkreis Singen gibt es mit Serdar Sak noch einen Ersatzkandidaten. Der 36-jährige Familienvater ist laut Kreisverband in der Medizintechnik tätig.</p> <p>„Ich erlebe täglich, wie die marode Infrastruktur und personelle Unterbesetzung die Bahn ausbremsen“, wird Frey zitiert. Stuttgart 21 würde sich als „dysfunktionales Milliardengrab“ erweisen. „Unsere Region droht zusätzlich durch die geplante Gäubahn-Kappung abgehängt zu werden. Das muss verhindert werden.“ Gute Infrastruktur sei auch ein Wirtschaftsfaktor.</p> <p>Ersatzkandidat Serdar Sak will sich „für eine starke Integrationspolitik und gesellschaftlichen Zusammenhalt“ einsetzen. Die Probleme der ungesteuerten Migration seien von den Kommunen kaum noch zu bewältigen. „Vielfalt ist eine Stärke, wenn wir Integration aktiv fördern – durch Bildung, Sprache, Arbeit und Teilhabe“, wird Sak zitiert.</p> <p>Die junge Partei BSW hat erst vor rund einem Jahr den baden-württembergischen Landesverband gegründet, der Kreisverband Hochrhein-Bodensee gab Anfang August seine Gründung bekannt. Er umfasst die Landkreise Konstanz, Waldshut und Lörrach. Bei der Versammlung zur Wahl der Kandidaten waren laut Mitteilung auch der Co-Landesvorsitzende des BSW, Manfred Hentz, und der designierte Spitzenkandidat des BSW zur Landtagswahl, Joachim Tabler, anwesend.</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 15:23:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Mann der unbequemen Wahrheiten: Danyal Bayaz überzeugt beim Schätzele-Markt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/finanzminister-danyal-bayaz-beim-schaetzele-markt-der-mann-der-unbequemen-wahrheiten;art372462,12506648 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ob Bürokratie, Sondervermögen oder Stadtbild-Debatte: Der baden-württembergische Finanzminister findet bei der Mittelstandskundgebung klare Worte und hat das Festzelt auf seiner Seite.  ]]></description>
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          Ob Bürokratie, Sondervermögen oder Stadtbild-Debatte: Der baden-württembergische Finanzminister findet bei der Mittelstandskundgebung klare Worte und hat das Festzelt auf seiner Seite.<br>
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        Ob Bürokratie, Sondervermögen oder Stadtbild-Debatte: Der baden-württembergische Finanzminister findet bei der Mittelstandskundgebung klare Worte und hat das Festzelt auf seiner Seite.



        <p>Ein grüner Finanzminister, ein Festzelt voller Unternehmer und jede Menge Bier – was soll da schon schief gehen? Das hat sich auch Danyal Bayaz, baden-württembergischer Finanzminister, gefragt, der dieses Jahr als Festredner beim Tengener Schätzele-Markt aufgetreten ist. Im Ministerium sei er gewarnt worden: „Herr Minister, machen Sie sich da keine Illusionen – nach dem dritten Bier wollen die alle nur noch hemmungslos Steuersenkungen hören“, eröffnete Bayaz seine Rede. Seine Antwort? „Wer weiß? Vielleicht will ich das nach dem dritten Bier ja auch!“</p> <p>Eine locker-flockige Bierzelt-Rede gibt es dann aber doch nicht. Das falle ihm derzeit schwer, denn als Finanzminister beschäftige ihn die wirtschaftliche Zukunft in Baden-Württemberg. Er sei „ein Beauftragter einer Regierung für unbequeme Wahrheiten“, wie er betonte. „Es geht um Arbeitsplätze, unseren Erfindungsgeist und die bestmöglichen Bedingungen für unseren Mittelstand.“</p> <h2>Große deutsche Ingenieurskunst gibt es nicht mehr</h2> <p>So sei das goldene Zeitalter der deutschen Automobilindustrie vorbei. „Deswegen war es ein wichtiges Zeichen, dass sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit anderen Ministerpräsidenten im Bundeskanzleramt mit dem Bundeskanzler und den Automobilkonzernen zusammengesetzt und ein gutes Kompromisspaket geschnürt hat“, schlussfolgerte Bayaz.</p> <p>Doch auch in anderen Bereichen wie der Technik- oder Elektrobranche sei das Land Vorreiter gewesen. Das habe sich inzwischen gewandelt. Die große deutsche Ingenieurskunst der 1960er- und 1970er-Jahre ist verschwunden. Gründe hierfür nannte er einige: zu hohe Kosten, zu wenig Innovation, neue Wettbewerber aus Asien. Doch das sei nicht das Ende der deutschen Industrie. In Baden-Württemberg gebe es laut Finanzminister immer noch die besten Ingenieure, hier werde Forschung und Entwicklung vorangetrieben. „Deswegen bin ich zuversichtlich, dass wir, wenn wir mutig sind und die richtigen Prioritäten setzen, uns bei diesem Thema nicht verstecken müssen“, sagte er.</p> <p>Der wichtigste Sektor im Land sei inzwischen die Gesundheitswirtschaft mit Pharmazie und Biotechnologie. „Hier spielt die Musik für Baden-Württemberg, durch KI, Quantentechnologie, Forschung und Entwicklung – das ist das, worauf es hier ankommt“, sagte Bayaz. Er merkte jedoch an, dass es Hausaufgaben zu machen gebe. Der Finanzminister nannte drei Baustellen.</p> <p>„Ich kann die Sonntagsreden von Bürokratieabbau nicht mehr hören. Wir sind an einem Punkt angelangt, wo es nicht mehr weitergeht“, räumte er ein und war damit mit Bürgermeister Selcuk Gök einer Meinung. Schon vor Bayaz‘ Rede betonte der Tengener Ratauschef, wie wichtig der Mittelstand sei. „Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Die vielen Familienbetriebe, Handwerks- und Gewerbeunternehmen sowie landwirtschaftliche Höfe in unserer Region sind die Keimzelle unseres Wohlstands“, betont Gök.</p> <p>Die Betriebe würden mit steigenden Kosten kämpfen, aber auch die Bürokratie nehme immer mehr zu. „Der Verwaltungsaufwand für kleine Betriebe ist inzwischen um 45 Prozent gestiegen.“ Doch auch für die Kommunen selbst nehme der Verwaltungsaufwand, um Fördermittel zu beantragen, mehr und mehr zu: immer mehr und umfangreichere Formulare müssten ausgefüllt und immer höhere Anforderungen erfüllt werden. Hinzu komme, dass die Kommunen „in Vorleistung gehen müssen“, kritisierte der Rathauschef.</p> <p>Da passte Bayaz‘ zweite Baustelle gut dazu: das Sondervermögen, oder wie er es auch nannte, die Sonderschulden. Er sei immer dafür gewesen, das Sondervermögen zu schaffen, um in die Infrastruktur zu investieren. Das sei eine historische Chance. Zwei Drittel davon gehen an die Kommunen, das ist für den Finanzminister ein guter Kompromiss. Sein Appell: „Wenn wir Schulden im großen Stil machen, dann so investieren, dass der Standort vorankommt. Dann haben alle etwas davon.“</p> <p>Was die Bildungspolitik angeht, der dritten Baustelle, sehe er die Gefahr, dass das Land ohne gut ausgebildete Fachkräfte geistig verarme. „Dafür müssen wir den Leistungsgedanken wieder mit Leben füllen“, sagte Bayaz.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Alle Bilder vom Schätzele-Markt:</h2> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/schaetzele-markt-2025-in-tengen-ist-eroeffnet-hier-sehen-sie-die-schoensten-bilder-vom-freitag;art372462,12506226" target="_blank" title="Der Schätzele-Markt in Tengen ist eröffnet – hier sehen Sie die schönsten Bilder">Rundgang übers Festgelände zur Eröffnung</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/schaetzelemarkt-2025-in-tengen-hier-gibt-es-die-besten-bilder;art372462,12506477" target="_blank" title="Schätzelemarkt 2025 in Tengen – hier gibt es die besten Bilder">Viele glückliche Gesichter am zweiten Festtag</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/danyal-bayaz-ist-der-festredner-beim-schaetzelemarkt-2025-in-tengen-alle-fotos-gibt-es-hier;art372462,12506478" target="_blank" title="Danyal Bayaz ist der Festredner beim Schätzelemarkt 2025 in Tengen – alle Fotos gibt es hier">Mittelstandskundgebung mit Danyal Bayaz</a></li> </ul> </div> <h2>Große Aufgaben stehen bevor</h2> <p>Und in Sachen Rentenpolitik sagte er in Anbetracht der steigenden Lebenserwartung: „Wir haben große Aufgaben vor uns, was die Reform unserer sozialen Sicherungssysteme angeht. Das gilt für Pflege, Krankheit und Rente.“ Die schwierige finanz-, sozial- und wirtschaftspolitische Situation sollte man nun zum Anlass nehmen, ein positives Bild von Zukunft zu zeichnen. „Der Weg dahin wird steinig; er wird mit Veränderungen und Zumutungen zu tun haben. Aber wenn wir alle unsere Aufgaben machen, dann wird es sich gelohnt haben“, ist er sich sicher.</p> <p>Doch bei all den ernsten Aussagen gab es auch Raum für etwas leichtere Themen. Der Schätzele-Markt sei eine Institution, die es schon sehr lange gebe und die Menschen zusammenbringe. „Amerika war noch nicht entdeckt, der Buchdruck noch nicht erfunden und eine Nachricht von Tengen nach Konstanz hat wahrscheinlich länger gedauert als ein Linienflug von Zürich nach New York“, machte Bayaz deutlich. Bürgermeister Gök brachte es auf den Punkt: „Der Schätzele-Markt ist nicht nur ein Fest, sondern gelebte Geschichte und ein Ort an dem wir erleben, wie stark unsere Gemeinschaft ist.“ <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/26-meter-freier-fall-und-ueber-100-kraemerhaendler-das-hat-tengens-schaetzele-markt-zu-bieten;art372462,12499782" target="_blank" title="26 Meter freier Fall und über 100 Krämerhändler: Das hat Tengens Schätzele-Markt zu bieten!">Nicht umsonst findet der Schätzele-Markt schon zum 735. Mal statt.</a></p> <p>Für Bayaz sei der Schätzele-Markt daher auch ein Stück Heimat und Tradition. „Tradition heißt nicht, die Asche zu bewahren, sondern das Feuer weiterzugeben und immer wieder neu zu entfachen“, so Bayaz. Er sei bei seinem Besuch in Tengen davon überzeugt worden, dass hier das Herz des Landes Baden-Württemberg besonders kräftig schlage. „Man bewahrt das Gute in der Region und man erfindet sich immer wieder neu. Daran müssen wir uns als Land auch ein Beispiel nehmen. Das ist die gemeinsame Aufgabe, vor der wir auf allen politischen Ebenen stehen“, sagte er.</p> <h2>Klare Meinung zu Stadtbild-Debatte</h2> <p>Das sei laut Finanzminister auch machbar, wenn man nicht der Versuchung erliege, „jede Woche eine neue Sau durchs Dorf zu treiben, die uns von wichtigen Fragen in dieser Zeit ablenkt“, sagte er. <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/politik/die-stadtbild-debatte-zeigt-die-grosse-lust-daran-andere-missverstehen-zu-wollen;art410924,12505600" target="_blank" title="Die Stadtbild-Debatte zeigt die große Lust daran, andere missverstehen zu wollen">Konkret meinte Bayaz die Stadtbild-Debatte um Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).</a></p> <p>„Während sich die Mitte mal wieder zerlegt, gibt es politische Gegner, die sich die Hände reiben. Und das alles, während bei großen Unternehmen Leute um ihren Arbeitsplatz zittern.“ Und weiter: „Die Leidenschaft dieser Debatte würde ich mir wünschen, wenn wir über die Kommunen, Haushaltspolitik, Bürokratieabbau oder der Zukunft der Rente sprechen“, so Bayaz, der dafür viel Zuspruch aus dem Publikum bekam.</p> <p>Er räumte zwar ein, dass es „in Deutschland ein Problem mit irregulärer Migration gibt“, worüber man auch reden müsse. „Wir müssen aber vor allem die Probleme lösen“, sagte der Finanzminister. Dazu gehöre auch, Straftäter konsequent abzuschieben. In diesem Zusammenhang müsse man dann über Sicherheit reden. „Da müssen wir klare Kante zeigen. Und wir müssen lernen, anständig miteinander zu diskutieren, aber am Ende auf dem Schätzele-Markt wieder zusammen ein Bier zu trinken. Das bringt unsere Gesellschaft zusammen.“</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 17:29:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgermeister lässt sich retten: So ist die Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr gelaufen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/buergermeister-laesst-sich-retten-so-ist-die-hauptuebung-der-freiwilligen-feuerwehr-gelaufen;art372443,12505992 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Jahreshauptprobe der FFW-Abteilung Hilzingen wird von mehr als 500 Zuschauern verfolgt. Die ausgefeilte und publikumswirksame Show-Übung kommt gut an. Kameraden aus Nachbargemeinden haben die Übung unterstützt.  ]]></description>
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          Die Jahreshauptprobe der FFW-Abteilung Hilzingen wird von mehr als 500 Zuschauern verfolgt. Die ausgefeilte und publikumswirksame Show-Übung kommt gut an. Kameraden aus Nachbargemeinden haben die Übung unterstützt.<br>
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        Die Jahreshauptprobe der FFW-Abteilung Hilzingen wird von mehr als 500 Zuschauern verfolgt. Die ausgefeilte und publikumswirksame Show-Übung kommt gut an. Kameraden aus Nachbargemeinden haben die Übung unterstützt.



        <p>Im dritten Stock des Rathauses brennt es, die Rauchbildung ist stark. Aber keine Sorge, es ist nur eine Übung der Feuerwehr. 500 Zuschauer und eine richtige Materialschlacht – so die Worte von Moderator Stefan Frech. Frech informierte gekonnt das Publikum über den Verlauf der Hauptprobe der Freiwilligen Feuerwehr der Abteilung Hilzingen. Und die Zuschauer waren nicht umsonst gekommen: Sie bekamen Spannendes präsentiert, denn wie üblich war die Demonstration der Leistungsstärke der Kernwehr als faszinierende Show-Übung ausgearbeitet.</p> <p>Unterstützt wurde die Abteilung Hilzingen von einer Reihe Kameraden aus der Abteilung Riedheim. Die beiden Wehren teilen sich nicht nur das Rettungshaus in Hilzingen, sondern bilden auch eine Ausrücke-Einheit. Die Verletzten mimten Mitglieder der DRK-Ortsgruppe Singen.</p> <p>Und die FFW Gottmadingen rückte mit ihrer neuen, fast 1 Million Euro teuren Drehleiter DLAK 23/12 an. Sie kann am oberen Ende abgewinkelt werden und ist deshalb bestens geeignet, durch Feuer und Rauch abgeschnittene Personen aus einem Dachgeschoss mit Kniestock oder Gaupen zu retten. Und darum ging es bei der Probe.</p> <h2>Bürgermeister wird mittels Drehleiter gerettet</h2> <p>Und das war die Übungsannahme: Im dritten Stock des Rathauses brennt es, die Rauchbildung ist stark. Man sehe in einem solchen Fall schnell nicht mal mehr die eigene Hand vor Augen, sagte Frech. Die Mitarbeiter, so das Szenario, können weder zur Innentreppe, noch zur als zweiter Fluchtweg geschaffenen Außentreppe gelangen.</p> <p>Ihre Rettung – konkret stieg Bürgermeister Holger Mayer in den Korb, was ihm einen herzlichen Applaus der Zuschauerschaft sicherte – ermöglichte dann über eine Gaupe die aus Gottmadingen angefahrene Gelenkleiter. Im Anschluss wurde der Brand gelöscht. Das Wasser für das Drehleiter-Fahrzeug wurde dabei aus dem Mühlenbach entnommen. Ausgearbeitet worden war die Übung von den frisch ausgebildeten Gruppenführern Michael Muscheler und Adrian Hirt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die neue Drehleiter</span><span>Der Star der Übung war die neue Drehleiter Automatik mit Korb DLA(K) 23/12 der Freiwilligen Feuerwehr Gottmadingen. Sie ist ein Hubrettungsfahrzeug mit einer vollautomatischen hydraulischen Leiter. Die Drehleiter hat eine Nennrettungshöhe von 23 Metern und eine Ausladung von zwölf Metern. Sie ist primär für die Menschenrettung vorgesehen, kann aber auch zur Brandbekämpfung eingesetzt werden. Das Knickgelenk ermöglicht das Erreichen von weiter zurückliegenden Dachgaupen und Fenstern, ohne dass das Fahrzeug neu positioniert werden muss.</span></label></div> <p>Im Einsatz waren auf dieser Probe mit dem Einsatzleitfahrzeug 1/14, dem Gerätewagen Logistik 1/74 und den Löschgruppenfahrzeugen 1/46, 1/44 und dem in Hilzingen stationierten Katastrophen-Löschfahrzeug des Landkreises Konstanz LF Kat alle großen Feuerwehr-Fahrzeuge des Kernorts. „Wir haben selten so eine Show-Übung gehabt, bei der die Bevölkerung alles gesehen hat, was wir für Brandbekämpfung und Menschenrettung zu bieten haben“, so Heiko Jäckle.</p> <p>Wie der stellvertretende Kommandant der Gesamtwehr und derzeitige Chef aller Abteilungen des weiteren ausführt, würden im Ernstfall noch sehr viel mehr Fahrzeuge und mehr als die vierzig an der Übung teilnehmenden Aktiven vor Ort sein. „Dann würden mindestens auch die Ausrücke-Bezirke Duchtlingen-Weiterdingen und Binningen-Schlatt am Randen alarmiert.</p> <h2>Kommandant ist mit der Übung zufrieden</h2> <p>Mit dem Ablauf der Übung zeigte sich Heiko Jäckle sehr zufrieden. Ebenso positiv fiel die Beurteilung des stellvertretenden Kreisbrandmeisters des Landkreises Konstanz aus „Eine tolle Übung. Es gibt nichts zu beanstanden. Gut gemacht“, lautete das Fazit von Hans-Jürgen Oexl: Es sei gut miteinander gearbeitet worden. Die Fahrzeugaufstellung am Gebäude und im Umfeld habe gepasst. Schön auch, dass man einen Atemschutz-Sammelplatz eingerichtet habe, fand Oexl.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Katastrophenschutz Unfall Rettungswesen thema-sicherheit-blaulicht thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-blaulicht-katastrophe]]></dc:relation>
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      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 16:32:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Plötzlicher Schicksalsschlag: Sie sind den Betroffenen eine Stütze, wenn die Welt stillsteht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ploetzlicher-schicksalsschlag-notfallseelsorger-sind-fuer-menschen-da-wenn-deren-welt-stillsteht;art372432,12505870 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.  ]]></description>
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          Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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        Tödlicher Unfall, plötzlicher Kindstod, Suizid: Für Angehörige und Involvierte ist es ein Schock. Wer steht im ersten Moment an ihrer Seite? Notfallseelsorger. Doch jetzt brauchen auch die Helfer Hilfe.



        <p>Das Auto sieht aus wie ein Wrack. Der Fahrer befindet sich noch in dem Fahrzeug. Feuerwehrleute versuchen, ihn aus dem Auto zu schneiden, Rettungssanitäter kümmern sich um den Mann, aber vergeblich. Er ist noch am Unfallort verstorben.</p> <p>Abseits steht die Frau des Toten, reglos, mit starrem Blick die Trümmer des Autos und das Geschehen fixierend. Ja, es ist das Auto ihres Mannes. Aber er kann, er darf nicht dort drin sein, er kann nicht gestorben sein. Sie steht fassungslos da. Sie kann und will nicht begreifen, was da gerade geschehen ist.</p> <p>So schildert Michael Oßwald seinen ersten Einsatz als Notfallseelsorger. Die Blaulichtorganisationen haben in derartigen Momenten keine Zeit, sich um Angehörige, Betroffene, Zeugen und Ersthelfern zu kümmern. Sie haben andere Aufgaben.</p> <p>Notfallseelsorger wie Oßwald aber nehmen sich der Menschen an, deren Welt gerade stillsteht, die das Unbegreifliche erst einmal verarbeiten müssen. Sie wurden für die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) ausgebildet und leisten Erste Hilfe für die Seele. „Ich bin zu der betroffenen Frau hingegangen und habe gesagt: Ich bin jetzt für sie da“, erinnert sich Oßwald.</p> <p>Später habe er ihr erklärt, was passiert ist, dass der Notarzt den Tod ihres Mannes festgestellt habe. Oßwald war an ihrer Seite, bis der Bestatter den Verstorbenen abgeholt hat. Für die Frau sei es wichtig gewesen, dies mitzuerleben. „Das hat mit Begreifen zu tun“, sagt Michael Oßwald.</p> <h2>Sie werden nicht allein gelassen</h2> <p>„Die Menschen sind dankbar, wenn in einer solchen Situation jemand für sie da ist. So ein Schicksalsschlag holt einen von den Füßen“, so Michael Oßwald. Im ersten Moment könne man das Geschehene nicht begreifen, man wolle es einfach nicht wahrhaben. „Der Geist wehrt sich“, schildert er. Und dann komme der Moment, wo man sich der Hilflosigkeit bewusst werde.</p> <p>Die Notfallseelsorger in der PSNV stehen in diesen schweren Momenten als Stütze zur Seite, „bis die betroffene Person stabil ist und ein kleines soziales Netz für die Menschen vorhanden ist“, erklärt Marion Aicheler, ebenfalls Notfallseelsorgerin.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Info-Abend zur psychosozialen Notfallversorgung in Radolfzell</span><span>Die Ökumenische Notfallseelsorge und die Johanniter-Unfall-Hilfe im Landkreis Konstanz veranstalten einen Infoabend zur psychosozialen Notfallversorgung. Er findet am Mittwoch, 29. Oktober, um 19 Uhr beim DRK-Kreisverband, Raum Hohentwiel, Konstanzer Straße 74 in Radolfzell statt. Die Ehrenamtlichen erklären genau, was ihre Tätigkeit beinhaltet und wie die Ausbildung aussieht. Informationen auch auf <a href="https://nfs-kn.de/" target="" title="" rel="noopener">www.nfs-kn.de</a> oder bei Interesse E-Mail an: <a href="mailto:m_aicheler@yahoo.de" target="" title="">m_aicheler@yahoo.de</a></span></label></div> <h2>Plötzlicher Kindstod an Heiligabend</h2> <p>„Es war Heiligabend 2009. Plötzlicher Kindstod.“ Das war Marion Aichelers erster Einsatz, zu dem sie und Michael Oßwald gerufen wurden. Sie kamen bei der Wohnung eines jungen Ehepaars an. „Die Kripo war schon da“, so Aicheler.</p> <p>Die jungen Eltern waren hilflos und verzweifelt. „Das Baby reagiert nicht. Das Kind, das sie zur Welt gebracht haben, lebt nicht mehr. Sie hatten sich auf ihr erstes Weihnachten zu dritt gefreut“, schildert Marion Aicheler, was in den beiden vorgegangen ist. Plötzlicher Kindstod ist kaum zu begreifen. „Das ist furchtbar für junge Eltern“, so Aicheler.</p> <p>Aicheler und Oßwald haben sich um die Eltern gekümmert, während Kriminalpolizei und Notarzt ihre Arbeit gemacht haben. „Wir haben gefragt, ob sie sich von ihrem Kind verabschieden möchten. Wir standen dann alle zusammen am Babybett und haben ein Gebet gesprochen. Später kam der Bestatter mit dem kleinen Kindersarg.“ Marion Aicheler spricht für einen Moment nicht weiter. Es ist ein Moment der Stille, in welchem nochmals an das verstorbene Kind und die verzweifelten Eltern gedacht wird.</p> <p>„Man ist einfach nur da für die Menschen. Man schweigt miteinander, achtet darauf, dass sie etwas trinken nach dem Stress, begleitet Telefonate, denn es kann sein, dass einem wortlos der Telefonhörer gegeben wird, weil derjenige nicht mehr weitersprechen kann“, schildert Marion Aicheler. „Wir gehen zu zweit zum Einsatz. Auf dem Rückweg besprechen wir uns dann, wie es einem mit dem Erlebten geht“, ergänzt sie.</p> <p>Diese Nachbesprechungen sind für die Psyche der Einsatzkräfte wichtig. Supervisionen gebe es ebenso.„Und wir haben Partner, die unser Ehrenamt mittragen und uns auffangen“, sagt Marion Aicheler und Michael Oßwald fügt an: „Jeder hat so seine Strategie.“ „Die Einsatzjacke ausziehen ist dabei ein wichtiges Element“, stellt Marion Aicheler fest und Oßwald erklärt: „Ich hänge damit das Ehrenamt und den Einsatz an den Bügel und bin Privatmensch.“</p> <h2>Flugzeugunglück hat den Ausschlag gegeben</h2> <p>Warum hat sich Marion Aicheler für den ehrenamtlichen Dienst als Notfallseelsorgerin in der PSNV entschieden? „Ausschlaggebend war das Flugzeugunglück in Überlingen. Ich habe in Brachenreuthe gearbeitet, als viele Kinder vom Himmel gefallen sind“, sagt sie. „Ich habe lange Kerosin gerochen. Da war klar, was ich habe: Eine PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) – wie viele von uns.“ Die Betroffenen hätten auch Unterstützung bekommen; dabei zeichnet sie mit ihren Händen Anführungszeichen in die Luft.</p> <p>Nachdem sie ihr eigenes Trauma verarbeitet hatte, entschied sie sich für die Ausbildung für psychosoziale Notfallversorgung. Sie weiß schließlich aus eigener Erfahrung, wie wichtig fachkompetente Begleitung in solchen Extremsituationen ist. „Psychosoziale Notfallversorgung ist ein wichtiger Dienst am Nächsten“, stellt Michael Oßwald fest.</p> <h2>Nur zehn Leute bei 230 Einsätzen</h2> <p>Wie wichtig dieser ehrenamtliche Dienst ist, zeigt sich auch an der Statistik 2024 für den Landkreis Konstanz. Die Notfallseelsorger wurden im vergangenen Jahr zu 230 Einsätzen alarmiert und begleiteten 1066 Menschen. Aber die Helfer in der Not haben ein Problem: Sie sind zu wenige. „Wir haben aktuell nur sechs Notfallseelsorger, zwei vom Kriseninterventionsteam sowie derzeit vier Hospitanten“, so Aicheler.</p> <p>Sie brauchen dringend Verstärkung, denn „manchmal hat man schon ein schlechtes Gewissen, wenn man in den Urlaub geht; das kann es nicht sein“, sagt Aicheler. „Um den Landkreis Konstanz richtig abdecken zu können, bräuchten wir insgesamt 20 bis 25 Notfallseelsorger. Das ist das absolute Minimum“, so Oßwald. Beide hoffen, dass viele Interessierte zur Informationsveranstaltung kommen.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Hilzingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Plötzlicher Schicksalsschlag: Sie sind den Betroffenen eine Stütze, wenn die Welt stillsteht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 05:04:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Forst spült Geld in die Kasse  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/forst-spuelt-geld-in-die-kasse;art372443,12505543 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Gemeindewald wirft Gewinn ab. Aber Dürre, Borkenkäfer und Pilzerkrankungen machen ihm auch dieses Jahr zu schaffen  ]]></description>
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          Der Gemeindewald wirft Gewinn ab. Aber Dürre, Borkenkäfer und Pilzerkrankungen machen ihm auch dieses Jahr zu schaffen<br>
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        Der Gemeindewald wirft Gewinn ab. Aber Dürre, Borkenkäfer und Pilzerkrankungen machen ihm auch dieses Jahr zu schaffen



        <p><strong>Hilzingen</strong> Mit einem Plus von 27.000 Euro kann voraussichtlich das Forstjahr 2025 abgeschlossen werden. Diese positive Information brachten der Leiter des Forstreviers Hegau Werner Hornstein und der Referatsleiter für Forsthoheit und Waldnaturschutz am Kreisforstamt Konstanz Nils Uhlenhaut in die Gemeinderatssitzung mit. Hauptsächlich ist das der Förderung in Höhe von 25.000 aus dem Programm „Klimaangepasstes Waldmanagement“ zu verdanken. Aber auch der Tatsache, dass die Holzpreise gerade gut sind und, wie Uhlenhaut anmerkte, dies vorerst wohl auch bleiben werden.</p> <p>Im Großen und Ganzen – abgesehen von einigen Dürrewochen im Hochsommer – seien im laufenden Jahr die Witterungsbedingungen für den Wald recht günstig gewesen, fasste der Konstanzer Forstbeamte die Situation zusammen. So sei auch die zufällige Nutzung, also der Einhieb in Folge von Sturmereignissen und Schädlingen geringer als in den Vorjahren. Dennoch sei weiterhin der Waldumbau hin zu stabilen Mischwäldern notwendig und erforderlich. „Wir stecken weiterhin in der Klima-Krise, da müssen wir am Ball bleiben“, so Uhlenhaut. Dem Hilzinger Gemeindewald bestätigte er bereits jetzt schon eine gute Mischung von Baumarten. Die Fichte und die Esche seien aufgrund des Buchdrucker-Borkenkäfers und des Eschentriebsterbens seit 2017 stark zurückgegangen, das werde wohl auch so weitergehen.</p> <p>Hornstein berichtete von einem Hieb 2025 in Höhe von 1700 Festmetern. Sechzig Prozent davon seien aufgrund der Insekten-, Pilz- und Dürreschäden des Jahres 2021 erfolgt. 370 Nadelbäume und 1900 Laubbäume seien neu gepflanzt worden, 1400 Jungbäume mit Wuchshüllen gegen Wildverbiss versehen worden.</p> <p>Für 2026 plant er einen Holzeinschlag von 1675 Festmetern. 800 Laub- und 250 Nadelbäume sollen gepflanzt werden, Kultursicherung auf elf Hektar stattfinden und Jungbestandspflege auf neun Hektar. Das voraussichtliche Ergebnis für 2026 setzt Hornstein mit 13.000 Euro an.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Waldsterben "Forstwirtschaft Jagd" Landwirtschaft]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Forst spült Geld in die Kasse]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 16:15:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[AfD rüttelt im Kreistag an der Brandmauer, doch die CDU bleibt standhaft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/afd-ruettelt-im-kreis-konstanz-an-der-brandmauer-doch-die-cdu-bleibt-standhaft;art372432,12504211 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.  ]]></description>
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          Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.<br>
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        Im Zuge der Haushaltsdebatte will die AfD erreichen, dass die CDU mit ihr gemeinsam für einen Antrag zur Seenotrettung stimmt. Dabei ist das Thema inhaltlich längst erledigt. Die Antwort fällt überdeutlich aus.



        <p>Es ist ein Nebenschauplatz, wenn man die Zahlen in Relation setzt. 10.000 Euro stehen 585 Millionen Euro gegenüber. Im Konstanzer Kreistag geht es am Montag, 20. Oktober, vor allem um die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520" target="_blank" title="Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026">Einbringung des Haushalts für das kommende Jahr</a>. Die AfD-Fraktion nutzt die Sitzung auch, um ein eigentlich schon abgeschlossenes Thema wieder anzusprechen. Damit will sie gleichzeitig erreichen, dass die CDU-Fraktion mit ihr gemeinsam abstimmt. Der Plan ist in doppelter Hinsicht gescheitert.</p> <p>Der AfD geht es um die Seenotrettung. Genauer gesagt: Die Unterstützung in Form von 10.000 Euro, die der Kreis Konstanz jährlich an die private Seenotrettungsorganisation Sea-Eye zahlt, soll eingestellt werden. Das Thema scheint für die Fraktion zu drängend zu sein: Schon zu Beginn der Kreistagssitzung beantragt sie, dass dieser Punkt – eigentlich Nummer 12 auf der Tagesordnung – früher behandelt wird.</p> <p>Auf Nachfrage von Landrat Zeno Danner will der Fraktionsvorsitzende Michael Stauch keine Begründung liefern. Sie sei offensichtlich, sagt er lediglich. Das Vorhaben bleibt ohne Erfolg, niemand außerhalb der AfD-Fraktion stimmt zu, den Punkt früher zu behandeln. Die AfD beantragt, die Unterstützung ab dem Haushaltsjahr 2026 ersatzlos zu streichen. In kommenden Haushaltsplänen soll sie zudem nicht mehr berücksichtigt werden.</p> <h2>Das Thema hat eine Vorgeschichte</h2> <p>Kritik daran kam auch schon von der CDU-Fraktion. Im Dezember 2024 löste der Vorstoß, die Unterstützung dran zu knüpfen, dass in Seenot aufgegriffene Menschen <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/retten-ja-aber-bitte-wieder-zurueckbringen-cdu-stellt-unterstuetzung-der-seenotrettung-in-frage;art372432,12257917" target="_blank" title="Retten ja, aber bitte wieder zurückbringen: CDU stellt Unterstützung der Seenotrettung in Frage">wieder an ihren Abfahrtsort gebracht werden</a>, Diskussionen aus. Unterschrieben war der Antrag von allen 23 Fraktionsmitgliedern. Die Haushaltsmittel wurden dennoch bereitgestellt, das Thema sollte später wieder im Sozialausschuss des Kreistags diskutiert werden.</p> <p>Auch eine <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/nichts-ist-gut-in-der-seenotrettung-erklaerung-des-konstanzer-ob-loest-heftige-reaktionen-aus;art372432,12259851" target="_blank" title="„Nichts ist gut in der Seenotrettung“: Erklärung des Konstanzer OB löst heftige Reaktionen aus">Erklärung des Konstanzer Oberbürgermeisters Uli Burchardt</a>, Mitglied der CDU-Fraktion im Kreistag, löste heftige Reaktionen aus. „Ich betrachte diese Form der privaten Seenotrettung, so gut sie auch gemeint ist, als mitverantwortlich für das Entstehen krimineller Schlepperbanden“, schrieb Burchardt darin. Landkreise, Städte und Gemeinden seien beim Thema Migration überlastet und frustriert.</p> <p>Wieder auf den Tisch kam die Unterstützungszahlung für die private Seenotrettung dann im vergangenen April. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/landkreis-konstanz-gibt-10000-euro-fuer-seenotrettung-im-mittelmeer-zumindest-noch-in-diesem-jahr;art372432,12357379" target="_blank" title="Nach Debatte um Seenotrettung: CDU rudert bei umstrittenem Antrag zurück">Dabei ruderte die CDU zurück</a>: Von Bedingungen war keine Rede mehr, stattdessen solle die Zahlung ab 2026 eingestellt werden. Eine Abstimmung über den ursprünglichen Antrag sei nicht mehr nötig, hieß es damals, die CDU werde die Mittel im kommenden Haushalt aber nicht mehr mittragen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unterstützung auf 0 Euro gesetzt</span><span>Über eine Formulierung der AfD wundert sich Landrat Zeno Danner in der Kreistagssitzung sichtlich. Der Fraktionsvorsitzende Stauch stellt in den Raum, dass die Zahlung für die Seenotrettung still und heimlich wegfalle. Danner erinnert daran, dass über dieses Thema im Sozialausschuss behandelt wurde. Dabei wurde eine Prioritätenliste des Referats Integration für den Haushalt 2026 diskutiert. Der Punkt „Patenschaft Seenotrettung“ ist darin für den kommenden Haushalt mit 0 Euro aufgeführt.</span></label></div> <h2>AfD fordert Zustimmung der CDU ein</h2> <p>Auf diese Aussage bezieht sich die AfD-Fraktion in der jüngsten Sitzung des Kreistags nun mit ihrem Antrag. Die Einschätzung, dass der Landkreis sich auf kommunale Themen konzentrieren solle, teile die Fraktion. In der Begründung lässt sich allerdings noch ein anderes Ziel erkennen: Sollte die CDU-Fraktion nicht zustimmen, würden die Mittel im kommenden Haushalt erhalten bleiben. Stauch fordert die Fraktion direkt auf, das „Brandmauer-Denken“ abzuschaffen.</p> <p>Andreas Hoffmann (CDU) macht deutlich, wie seine Fraktion zu diesem Vorstoß steht. Man werde den Antrag geschlossen ablehnen, es brauche ihn nicht. Im Sozialausschuss sei bereits beschlossen worden, das Geld für Projekte im Landkreis zu nutzen. „Sie wissen genau, warum Sie den Antrag gestellt haben“, sagt er in Richtung der AfD. Bei der Abstimmung scheitert der AfD-Antrag, nur die eigenen Fraktionsmitglieder heben dafür ihre Hand. Alle anderen Mitglieder des Kreistags stimmen dagegen.</p> <p>Am Tag nach der Kreistagssitzung versendet die AfD-Fraktion eine Pressemitteilung, in der sie der CDU Wortbruch vorwirft. Sie lasse sich „erneut vor den Karren der links-grünen Asylpolitik spannen“. Weiter heißt es, das „Parteikartell“ habe sich dazu entschieden, die Mittel im Haushalt anders zu verwenden. In der Mitteilung kündigt die Fraktion auch an, das Thema in den anstehenden Haushaltsberatungen erneut zu diskutieren.</p> <p>Auch das Bündnis „Konstanz für Demokratie“ versendet im Nachgang eine Pressemitteilung. Man begrüße die fraktionsübergreifende Ablehnung des Antrags. „Die CDU bekennt sich auf Bundesebene mit klaren Worten und die CDU-Fraktion im Kreistag mit ebensolchen Taten zur Brandmauer gegen die rechtsradikale AfD“, wird <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/diese-konstanzerin-macht-werbung-fuer-die-demokratie-und-bewegt-damit-einiges;art372448,11926382" target="_blank" title="Diese Konstanzerin macht &amp;bdquo;Werbung für die Demokratie&amp;ldquo; &amp;ndash; und bewegt damit einiges">Katrin Brüggemann, eine Sprecherin des Bündnisses</a>, zitiert.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[AfD rüttelt im Kreistag an der Brandmauer, doch die CDU bleibt standhaft]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 15:20:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach heftigem Unfall auf der A81: Lastwagenfahrer will sich an nichts mehr erinnern können  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/nach-heftigem-unfall-auf-der-a81-lastwagenfahrer-will-sich-an-nichts-mehr-erinnern-koennen;art372443,12504185 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Freitag, 10. Oktober, ist es zu einem folgenschweren Unfall auf der Autobahn 81 gekommen. Ein Lastwagen ist dabei in ein Stauende gekracht, vier Personen wurden schwer verletzt. Das ist der Stand der Ermittlungen.  ]]></description>
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          Am Freitag, 10. Oktober, ist es zu einem folgenschweren Unfall auf der Autobahn 81 gekommen. Ein Lastwagen ist dabei in ein Stauende gekracht, vier Personen wurden schwer verletzt. Das ist der Stand der Ermittlungen.<br>
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        Am Freitag, 10. Oktober, ist es zu einem folgenschweren Unfall auf der Autobahn 81 gekommen. Ein Lastwagen ist dabei in ein Stauende gekracht, vier Personen wurden schwer verletzt. Das ist der Stand der Ermittlungen.



        <p>Auch noch Tage nach dem schweren Unfall auf der Autobahn 81 von Gottmadingen nach Stuttgart bei dem neun Personen zum Teil schwerveretzt worden, ist nach wie vor unklar, wie genau es zu dem Zusammenstoß eines Lastwagens mit mehreren Autos gekommen ist. Dies ergibt eine Nachfrage des SÜDKURIER bei der Pressestelle des Polizeipräsidiums Konstanz.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/hubschrauber-im-einsatz-schwerer-unfall-auf-der-a81-im-kreis-konstanz;art372443,12497082" target="_blank" title="Heftiger Unfall auf der A81: Helikopter bringt Schwerverletzten in Schweizer Spezialklinik">Am Freitag, 10. Oktober, ist ein Lastwagen auf der A81 auf der Höhe von Hilzingen gegen 10.30 Uhr auf ein Stauende aufgefahren und hatte dabei mehrere Autos ineinander geschoben.</a> Der Gottmadinger Feuerwehrkommandant, Stefan Kienzler, schilderte auf SÜDKURIER-Nachfrage ein ähnliches Szenario. „Wie es zu dem Unfall gekommen ist, können wir nicht sagen. Aber wir mussten mehrere Personen aus einem Auto retten“, sagte er noch am Unfallort.</p> <p>Wie ein Polizeisprecher vor Ort darüber hinaus mitteilte, seien neun Personen verletzt worden – vier davon hatten schwere Verletzungen erlitten. Sie wurden in verschiedene Kliniken gebracht. Einer der Schwerverletzten, der sich in dem Fahrzeug am hintersten Stauende zusammen mit zwei weiteren Familienmitgliedern befand, sei mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik in die Schweiz geflogen worden.</p> <h2>Unfallursache bleibt weiter offen</h2> <p>Der Unfallhergang selbst ist auch noch Tage danach schwer zu rekonstruieren. Polizeisprecherin Katrin Rosenthal kann zum Unfallhergang keine Neuigkeiten berichten. „Der Lastwagen ist auf das Stauende aufgefahren, warum bleibt vermutlich ungeklärt“, sagt sie. Der Lastwagenfahrer hatte bereits kurz nach dem Unfall angegeben, sich nicht mehr an das Unfallgeschehen erinnern zu können. Die Polizei verweist auf aktuelle Ermittlungen und könne deshalb laut Rosenthal keine weiteren Angaben machen.</p> <p>Gleiches gelte mit Blick auf die Geschwindigkeit des Lastwagen. Auch dort verweist die Polizeisprecherin auf laufende Ermittlungen. Klar scheint: Der Lastwagenfahrer (65) war nicht langsam unterwegs. So sei er laut einem Polizeisprecher, mit dem der SÜDKURIER am Unfallort gesprochen hatte, nach ersten Erkenntnissen mit 80 Kilometern pro Stunde auf das Stauende aufgefahren. Ob ungebremst oder nicht, konnte der Polizeisprecher damals nicht sagen.</p> <h2>Weiterer Verkehrsunfall sorgt für Stau</h2> <p>Was indes allerdings geklärt ist, ist der Grund für den Stau, auf den der Lastwagen aufgefahren ist. Laut Katrin Rosenthal sei es kurz zuvor auf der Autobahn 81 zu einem weiterem Unfall gekommen. Laut Polizeiangaben sei dabei ein 54 Jahre alter Mann mit seinem Wagen in Richtung Autobahnkreuz Hegau unterwegs gewesen. Dabei sei er von der rechten Seite zum Überholen auf die linke Fahrbahn ausgeschert.</p> <p>„In der Folge kam es zum Zusammenstoß mit einem mit hoher Geschwindigkeit auf der linken Spur von hinten kommenden Wagen eines 24-Jährigen“, teilte die Polizei mit. Der Wagen prallte in das Heck des Autos des 54-Jährigen und schob dieses auf die Mittelschutzplanke. Der 24-Jähriger erlitt durch den Zusammenstoß Verletzungen und kam zur weiteren Versorgung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, hieß es abschließend.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Unfall A81 Polizei Oberbürgermeister Klinik Verkehrsunfall Verkehrsdelikte Autobus Verkehrsunglücke thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-verkehr-oepv thema-sicherheit-kriminalitaet]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Hilzingen]]></dc:source>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 05:03:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Strom fließt ohne Unterbrechung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/strom-fliesst-ohne-unterbrechung;art372443,12504000 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mitarbeiter der Naturenergie Netze GmbH berichten im Gemeinderat über Maßnahmen nach einem Brand und Störungsfällen  ]]></description>
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          Mitarbeiter der Naturenergie Netze GmbH berichten im Gemeinderat über Maßnahmen nach einem Brand und Störungsfällen<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Mitarbeiter der Naturenergie Netze GmbH berichten im Gemeinderat über Maßnahmen nach einem Brand und Störungsfällen



        <p><strong>Hilzingen</strong> Mehrere Stromausfälle haben die Gemeindeverwaltung veranlasst, sich generell mit der Versorgungslage zu befassen. Über Details informierten die Mitarbeiter der Naturenergie Netze GmbH, Thomas Sauter und Benjamin Fritsche, nun in der jüngsten Ratssitzung. Die Gesellschaft ist eine Tochter der Naturenergie Holding AG – ehedem Kraftwerk Laufenburg.</p> <p>Das Fazit der Fachleute: Die Unterbrechungen treten nicht gehäufter auf als früher. Und positiv: Der Versorger investiert durchgängig in Hilzingen. Knapp zwei Millionen Euro hat die Naturnetze GmbH in die Stromversorgung von fünf, der von ihr belieferten sechs Hilzinger Teilorte gesteckt. Das Geld floss hauptsächlich in den Ausbau des Ortsnetzes und auch des Mittelspannungsnetzes. Weitere 1,5 Millionen Euro wird das binationale Unternehmen nach den Worten der Naturenergie Netze -Vertreter bis 2030 – insbesondere in den Ausbau des Ortsnetzes investieren.</p> <p>In Hilzingen gab es 2025 drei Störungsfälle. Der Auslöser der Unterbrechungen ist ein für die Stromversorger noch relativ junges Phänomen: Im Hilzinger Gewerbegebiet gibt es auf vielen Gebäuden Photovoltaik-Anlagen. Den dort erzeugten Strom nutzen die Eigentümer für ihre eigenen Firmen. Die Sonne scheint aber auch sonntags, die Anlagen produzieren auch da Strom. Weil ja am Sonntag in der Regel nicht gearbeitet wird, wird der Strom aber nicht für den Eigenverbrauch genutzt, sondern in das Netz eingespeist. Diese starke Einspeisung hat vor einigen Wochen zur Überlastung einer Trafo-Station geführt und sie in Brand gesetzt. „Das Problem war in diesem Fall also nicht, dass zu wenig Strom da war, sondern dass es zu viel Strom gab,“ so die beiden Naturenergie-Mitarbeiter.</p> <p>Der Netzbetreiber habe sich unverzüglich um eine Lösung bemüht. Im Gewerbegebiet wurde eine weitere Trafo-Station errichtet, eine zusätzliche zweite ist geplant, die Daten werden jetzt online live überwacht. Störungen seien aus diesem Grund in Zukunft sehr unwahrscheinlich.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Energiewirtschaft Energieträger "Alternative Energie"]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Hilzingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Strom fließt ohne Unterbrechung]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 05:03:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Rückblick zum Geburtstag  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/rueckblick-zum-geburtstag;art372443,12503999 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>40 Jahre Förderkreis Kunst und Kultur</li> <li>Werke aus früheren<br /> Ausstellungen zu sehen</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>40 Jahre Förderkreis Kunst und Kultur</li> <li>Werke aus früheren<br /> Ausstellungen zu sehen</li> </ul><br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/rueckblick-zum-geburtstag;art372443,12503999]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>40 Jahre Förderkreis Kunst und Kultur</li> <li>Werke aus früheren<br /> Ausstellungen zu sehen</li> </ul>



        <p><strong>Hilzingen</strong> Moderne Kunst in die Provinz und in das Dorf zu bringen, das sind die Ziele, die sich der Förderkreis Kunst und Kultur (FKK) bei seiner Gründung gesetzt hat. Und diese Ziele hat der Kunstverein erreicht. Seit 40 Jahren organisiert er zur Kirchweih eine Kunstausstellung mit Arbeiten renommierter, teilweise auch international bekannter Künstler, deren Bilder und Skulpturen man beispielsweise auch in den Vatikanischen Museen findet.</p> <p>Aber eigentlich begann die Geschichte der Kunst in Hilzingen einige Jahre früher. Dies führte der FKK-Vorsitzende Bernhard Hertrich am Sonntag auf der von den Flötissimos der Jugendmusikschule Westlicher Hegau unter Leitung von Reinhilde Klinghoff-Kühn sehr stimmig musikalisch umrahmten Vernissage der Jubiläumsausstellung im voll besetzten August-Dietrich-Saal aus. Paul Gönner, ein Mann mit guten Kontakten zur Kunstszene, organisierte bereits 1972 die erste Hilzinger Kunstausstellung – damals als Verkaufsausstellung zugunsten des Ausbaus des Kirchenkellers organisiert.</p> <h2>Paul Gönner Mentor und Motor</h2> <p>Zur 13. Ausstellung stieg dann der Kunstverein ein. Als erster Vorsitzender begleitete Gönner den FKK in dessen Anfangsjahren, rund drei Jahrzehnte dann als Mentor und Motor der Hilzinger Ausstellungen. Der FKK organisierte in den 40 Jahren seines Bestehens alle zwei Jahre eine sogenannte große Kunstausstellung im Rathaus, dazwischen gab es stets eine der sogenannten kleinen Präsentationen im August-Dietrich-Saal. Seit Gönners Tod vor neun Jahren werden – nun im Ein-Jahres-Turnus – nur noch die kleinen Kunstausstellungen veranstaltet.</p> <p>Dass die Hilzinger Kunstausstellungen nach dem Tod des Mentors weitergeführt werden konnten, sei hauptsächlich der personellen Kontinuität und damit der Erfahrung des engagierten Vorstands zu verdanken, so Hertrich. Die Liste der Vorstandsmitglieder habe sich seit der Gründung bis heute nur wenig verändert. Hertrichs herzlicher Dank galt nicht nur ihnen, sondern ebenso der Gemeinde für ihre Unterstützung. Mit Franz Moser, Rupert Metzler und Holger Mayer hatten sich es auch drei der vier Bürgermeister, die den FKK und die Hilzinger Kunstausstellungen im Laufe ihrer Geschichte begleitet haben, nicht nehmen lassen, zur Eröffnung der Jubiläumsausstellung zu kommen.</p> <p>Vorbereitet hat die diesjährige Geburtstagsausstellung in bewährter Manier wieder Joachim Schweikart, der auf den Hilzinger Kunstausstellungen übrigens selbst immer wieder mit seinen Werken vertreten war. Unterstützt hat ihn ein weiteres Mal der ehemalige Vorsitzende Rudolf Zimmermann. Der habilitierte Kunstgeschichtler Klaus Schumacher sprach die einleitenden Worte und erinnerte mit mancher Anekdote an einige der Künstler, die in Hilzingen ausgestellt haben.</p> <p>Ein Leitsatz des früheren Vorsitzenden Paul Gönner war sinngemäß: „Was wäre eine Ausstellung ohne Katalog?“ Und so ist auch zur jetzigen Ausstellung unter Joachim Schweikarts Federführung ein Katalog erschienen. Er kann gegen eine Spende von Interessierten erworben werden.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Ausstellung</h2> Weitere Informationen:<br /> <strong>www.kunstverein-hilzingen.de</strong>.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Mäzen Galerien Museum]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Hilzingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Rückblick zum Geburtstag]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 15:48:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.  ]]></description>
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          Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mehr-als-eine-halbe-milliarde-euro-betraegt-der-rekordhaushalt-fuer-2026-22-10-25;art372432,12503520]]></guid>
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        Es stehen große Aufgaben an. Dafür werden auch die Kommunen noch stärker als bisher zur Kasse gebeten. Besonders der Gesundheitsverbund und der Klinikneubau verschlingen in den kommenden Jahren viel Geld.



        <p>Über Zahlen spricht Zeno Danner kaum, er nennt nur wenige. Der Landrat bringt den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr ein. Einerseits geht es um Stellen, die abgebaut werden, wenngleich die Personalkosten weiter steigen. Andererseits um die geplanten Investitionen für das aktuell wohl größte Projekt des Landkreises, den Klinikneubau in Singen. Und um eine Zahl, die für Vertreter von Städten und Gemeinden besonders wichtig ist: die Kreisumlage.</p> <p>Diese wird für 2026 höher ausfallen als bisher. Und laut aktueller Planung wird sie in den kommenden Jahren weiter steigen. Schon Anfang Oktober merkte der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt im Verwaltungs- und Finanzausschuss des Kreistags an, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/uns-brennt-der-kittel-staedte-im-kreis-konstanz-schlagen-alarm-wegen-finanzen-08-10-25;art372432,12495025" target="_blank" title="Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“">dass die Stadt der Abgabe hinterher spare</a>.</p> <p>Bevor es in seiner Rede überhaupt um Zahlen geht, nennt Danner Beispiele dafür, was der Landkreis leistet. Das <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/in-konstanz-entsteht-eine-neue-heimat-fuer-berufsschueler-jetzt-wurde-richtfest-gefeiert-24-07-25;art372448,12447357" target="_blank" title="In Konstanz entsteht eine neue Heimat für Berufsschüler – jetzt wurde Richtfest gefeiert">Berufsschulzentrum in Konstanz</a> befindet sich im Bau, die <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/spatenstich-fuer-atemschutzuebungsanlage-im-kreis-konstanz-hier-trainieren-bald-die-retter;art372432,11973716" target="_blank" title="Spatenstich für Atemschutzübungsanlage im Kreis Konstanz: Hier trainieren bald die Retter">Atemschutzübungsanlage für Feuerwehren</a> sei fast fertig, ein <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/erst-siedelten-die-kelten-hier-jetzt-soll-das-neue-krankenhaus-dort-gebaut-werden;art372458,12250667" target="_blank" title="Erst siedelten die Kelten hier, jetzt soll das neue Krankenhaus dort gebaut werden">neues Krankenhaus wird am Standort Singen geplant</a>. Beim Ausbau von Photovoltaik sei man der drittschnellste Landkreis in Baden-Württemberg.</p> <p>Klar ist auch: Das alles kostet Geld. Dabei stehen sowohl Städte und Gemeinden als auch der Landkreis vor finanziellen Herausforderungen. Im aktuellen Entwurf liegt das Gesamthaushaltsvolumen des Landkreises Konstanz bei 585 Millionen Euro. Die Summe setzt sich zusammen aus dem Ergebnishaushalt und Investitionsauszahlungen.</p> <h2>Die Kreisumlage könnte noch deutlich steigen</h2> <p>Bei einem Hebesatz von 36,35 Prozent (Vorjahr: 34 Prozent) kommen von Städten und Gemeinden durch die Kreisumlage rund 198 Millionen Euro in die Haushaltskasse. Danner betont, dass er wieder eine Kreisumlage von 34 Prozent erreichen will. Mittelfristig wolle er sie unter 40 Prozentpunkten halten – auch wenn es schwierig werde. Wie schwierig das wird, zeigt die aktuelle Planung. Darin vorgesehen ist ein Anstieg auf deutlich über 40 Prozent ab dem Jahr 2027.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kreisumlage</span><span>Um die Aufgaben des Landkreises zu finanzieren, wird eine Abgabe von Kommunen erhoben, die Kreisumlage. Sie ist die wichtigste Einnahmequelle für den Kreis, der sonst kaum eigene Steuereinnahmen hat. Die Steuerkraft der Städte und Gemeinden im Kreis Konstanz liegt für 2026 laut Haushaltsentwurf des Landkreises bei rund 543,4 Millionen Euro. Bei einem Hebesatz von 36,35 Prozent wird der Kreis so laut Haushaltsentwurf rund 198 Millionen Euro von den Kommunen bekommen.</span></label></div> <p>Eine große Position im Kreishaushalt ist der Gesundheitsverbund (GLKN). Wobei es sich eigentlich um mehrere Positionen handelt. Zum einen der Liquiditätszuschuss: Wie hoch er letztlich für dieses Jahr ausfällt, steht noch nicht fest.</p> <p>Momentan sehe es nach einer deutlichen Steigerung auf 16 Millionen Euro aus. Dazu kommen noch Zuschüsse für Investitionen in IT und für den geplanten Neubau. Zusammengerechnet betragen die vorgesehenen Mittel für den GLKN im Haushaltsentwurf rund 29,5 Millionen Euro.</p> <h2>Höhere Personalkosten trotz Stellenabbau</h2> <p>Die Kreisverwaltung baut Arbeitsplätze ab. Im Amt für Migration und Integration sollen 21 Stellen wegfallen. Trotz deutlichen Mehrbedarfs werde darauf verzichtet, Arbeitsplätze in anderen Bereichen zu schaffen. Davon gibt es nur zwei Ausnahmen. Für die Betreuung von behinderten Kindern sind sechs Stellen an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren nötig.</p> <p>Im Amt für Kinder, Jugend und Familie wird mit einem zusätzlichen Bedarf von fünf Stellen gerechnet, hier gehe es um das Thema Kindeswohlgefährdung. Die Verwaltung ist gesetzlich verpflichtet, den Personalbedarf zu untersuchen, erklärt Danner dazu. Zusammengenommen könne die Verwaltung so 10,32 Stellen abbauen. Dennoch werden die Personalkosten – vor allem aufgrund von Tarif- und Besoldungserhöhungen – um 4,5 Millionen Euro steigen.</p> <p>Um Investitionen zu stemmen und gleichzeitig die Kommunen nicht zu stark zu belasten, wird der Landkreis in den kommenden Jahren mehr Kredite aufnehmen, Landrat Danner rechnet mit einer Nettoneuverschuldung von 42 Millionen Euro. Nach aktueller Kalkulation wird die Höhe der Verschuldung bis Ende des Jahres 2026 bei rund 182 Millionen Euro liegen.</p> <p>Dem gegenüber werden künftig allerdings auch eine leistungsfähige Infrastruktur und wichtige Vermögenswerte für die Zukunft gegenüberstehen: Schulen, Straßen und ein neues Krankenhaus. Das alles sei für das öffentliche Leben dringen nötig, erklärt Danner.</p> <h2>Gesundheit ist der größte Kostenblock</h2> <p>Eine große Herausforderung sei der Sozialhaushalt – nicht die Ziele, sondern deren Umsetzung seien die Schwierigkeit, betont Danner. Beeinflussen könne man aufgrund von Bundes- und Landesgesetzgebung nur wenig. Für Soziales und Gesundheit ist der größte Block bei den Ausgaben des Landkreises vorgesehen, hier sind rund 24,3 Millionen Euro mehr nötig als im Vorjahr.</p> <p>Mehr Geld braucht es im kommenden Jahr laut Entwurf auch im Bereich Schulträgeraufgaben, Kultur und Geschichte. Der Mehrbedarf beträgt rund 4,7 Millionen Euro, davon 1,9 Millionen alleine bei Schülerbeförderungskosten. Im Teilhaushalt Umwelt, Infrastruktur und Wirtschaft werden 1,5 Millionen Euro mehr benötigt.</p> <p>Die Diskussionen um den Haushaltsentwurf ist mit der Einbringung des Entwurfs in den Kreistag eröffnet. Sie findet allerdings zunächst in den Fachausschüssen statt. Bis Ende des Jahres soll der fertige Kreishaushalt für 2026 beschlossen werden. Bis dahin will Landrat Danner auch einen Entwurf einbringen, bei dem die Kreisumlage unter 40 Prozent bleibt.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Mehr als eine halbe Milliarde Euro beträgt der Rekordhaushalt für 2026]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 15:00:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Nach Überholmanöver: Unbekannter schlägt 67-Jährigen mit der Faust ins Gesicht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/nach-ueberholmanoever-unbekannter-schlaegt-67-jaehrigen-mit-der-faust-ins-gesicht;art372458,12503497 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Unbekannte überholt auf der B314 den Senior und schneidet ihn beim Wiedereinscheren. Kurz vor dem Kreisel Twielfeld hält der Mann an, steigt aus seinem Auto aus, schlägt dem 67-Jährigen ins Gesicht und fährt weiter.  ]]></description>
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          Der Unbekannte überholt auf der B314 den Senior und schneidet ihn beim Wiedereinscheren. Kurz vor dem Kreisel Twielfeld hält der Mann an, steigt aus seinem Auto aus, schlägt dem 67-Jährigen ins Gesicht und fährt weiter.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/nach-ueberholmanoever-unbekannter-schlaegt-67-jaehrigen-mit-der-faust-ins-gesicht;art372458,12503497]]></guid>
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        Der Unbekannte überholt auf der B314 den Senior und schneidet ihn beim Wiedereinscheren. Kurz vor dem Kreisel Twielfeld hält der Mann an, steigt aus seinem Auto aus, schlägt dem 67-Jährigen ins Gesicht und fährt weiter.



        <p>Die Polizei sucht Zeugen zu einem Vorfall, der sich am Montag, 20. Oktober, auf der Bundesstraße 314 zwischen Singen und Hilzingen ereignet hat.</p> <p>Gegen 12.30 Uhr war ein 67-jähriger Skodafahrer von Singen in Richtung Hilzingen unterwegs. Noch vor dem Kreisverkehr Twielfeld überholte ihn ein weißer Mercedes und schnitt ihn beim Wiedereinscheren, woraufhin der 67-Jährige hupte, informiert die Polizei.</p> <p>In der Folge bremste der Mercedesfahrer den Skoda kurz vor dem Kreisel Twielfeld schließlich bis zum Stillstand aus, stieg aus seinem Wagen und schlug dem 67-Jährigen nach einem kurzen Streitgespräch mit der Faust ins Gesicht. Anschließend fuhr der Mann auf die Autobahn 81 und in Richtung Stuttgart davon.</p> <p>Zeugen des Vorfalls und insbesondere die Verkehrsteilnehmer hinter dem Skoda, die der Mercedesfahrer ebenfalls ausbremste, werden gebeten, sich unter Telefon 07731 8880 beim Polizeirevier Singen zu melden.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Nach Überholmanöver: Unbekannter schlägt 67-Jährigen mit der Faust ins Gesicht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 14:38:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Betrunkener pöbelt im Zug andere Fahrgäste an, bis Bundespolizisten einschreiten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/betrunkener-poebelt-im-zug-andere-fahrgaeste-an-bis-bundespolizisten-einschreiten;art372432,12502734 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein 25-Jähriger beschimpft am Samstag, 18. Oktober, andere Reisende. Am Bahnhof in Singen endet die Fahrt dann für den Mann. Doch kaum ist er wieder auf freiem Fuß, folgt die nächste Entgleisung.  ]]></description>
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          Ein 25-Jähriger beschimpft am Samstag, 18. Oktober, andere Reisende. Am Bahnhof in Singen endet die Fahrt dann für den Mann. Doch kaum ist er wieder auf freiem Fuß, folgt die nächste Entgleisung.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/betrunkener-poebelt-im-zug-andere-fahrgaeste-an-bis-bundespolizisten-einschreiten;art372432,12502734]]></guid>
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        Ein 25-Jähriger beschimpft am Samstag, 18. Oktober, andere Reisende. Am Bahnhof in Singen endet die Fahrt dann für den Mann. Doch kaum ist er wieder auf freiem Fuß, folgt die nächste Entgleisung.



        <p>Wüste Ausdrücke schallen durch den Zug zwischen Schaffhausen und Singen. Ein Mann brüllt andere Fahrgäste an und der Lokführer verständigt die Bundespolizei, damit die Beamten der Lage Herr werden. Das geht aus einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Konstanz hervor. Zu dem Vorfall ist es am Samstag, 18. Oktober, gegen 16.45 Uhr gekommen.</p> <p>Der Mann, der im Zug herumgeschrien und dabei Mitreisende beleidigt habe, sei offensichtlich alkoholisiert gewesen, heißt es in der Meldung. Weiter schreibt die Pressestelle: „Der Triebfahrzeugführer informierte die Bundespolizei, die den Mann sowie Zeugen des Sachverhalts am Bahnhof in Singen feststellen konnte.“</p> <p>Gegen den 25-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung eingeleitet. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen sei der Mann auf freien Fuß gesetzt worden. Allerdings war der Fall damit nicht erledigt: Wenig später fiel er erneut am Singener Bahnhof durch verbale Ausfälle auf. Die Bundespolizei nahm den polnischen Staatsbürger bis zu seiner Heimreise am Abend in Gewahrsam.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Hilzingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Betrunkener pöbelt im Zug andere Fahrgäste an, bis Bundespolizisten einschreiten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 16:41:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Den ganzen Hegau zieht es nach Hilzingen: So schön war die Kirchweih am Wochenende  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/den-ganzen-hegau-zieht-es-nach-hilzingen-so-schoen-war-die-kirchweih-am-wochenende-20-10-25;art372443,12502192 ]]></link>      <description><![CDATA[  Enormer Besucherandrang beim Traditionsfest: Festzeltbetrieb, Partynacht, Flohmärkte und Oldtimer lockten zahlreiche Menschen an. Und das Beste ist: Am Montag geht die Kirchweih weiter.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Enormer Besucherandrang beim Traditionsfest: Festzeltbetrieb, Partynacht, Flohmärkte und Oldtimer lockten zahlreiche Menschen an. Und das Beste ist: Am Montag geht die Kirchweih weiter.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/den-ganzen-hegau-zieht-es-nach-hilzingen-so-schoen-war-die-kirchweih-am-wochenende-20-10-25;art372443,12502192]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Enormer Besucherandrang beim Traditionsfest: Festzeltbetrieb, Partynacht, Flohmärkte und Oldtimer lockten zahlreiche Menschen an. Und das Beste ist: Am Montag geht die Kirchweih weiter.



        <p>Herrliches Wetter und weit mehr als hundert zwei- und vierrädrige Oldies rund um Rathaus und Kirche: Besser gehe es gar nicht, so die Eröffnungsworte von Hilzingens Bürgermeister Holger Mayer anlässlich des 40. Treffens historischer Motorfahrzeuge, das erneut mit ganz besonderen Autos und Motorrädern aufwarten konnte.</p> <p>Für viele Blicke sorgte ein Rolls Royce, Baujahr 1930, dessen 27 Liter-Hubraum er dem eingebauten Flugzeugmotor verdankt. Ganz bescheiden, obwohl eine absolute Rarität, nahm sich daneben das Motorrad der Marke Minerva Baujahr 1908, ohne Kupplung und mit Riemenantrieb ausgestattet, aus.</p> <p>Bei der anschließenden Parade entlang der Hauptstraße wurden die Fahrzeuge den Zuschauern kurzweilig und informativ von den Oldie-Experten Michael Bietenholz und Mike Wilhelmi vorgestellt. Nicht nur dem Publikum gefiel´s. Übereinstimmend lobten die Oldie-Besitzer die angenehme und stimmige Atmosphäre auf dem Treffen. „Alle sind glücklich und haben Freude an den Autos“, brachte es Sylvia Lutz, die mit einem Vorkriegs-Citroen gekommen war, auf den Punkt.</p> <h2>Kirchweih in Hilzingen: Ein Bürgermeister, zwei Schläge</h2> <p>Gut gestartet war das Hilzinger Traditionsfest schon am Freitag Abend. Bereits zum Bieranstich war das dreitausend Gäste fassende Festzelt fast voll. Festwirt ist hier der Musikverein Hilzingen. An der Abendkasse gab es da bereits für die anschließende Party mit der Band VIPs lange Warteschlangen.</p> <p>Zwei Schläge brauchte Bürgermeister Holger Mayer, dann floss das Bier. Der Gemeindechef wünschte sich ein fröhliches und friedliches Fest – und das wurde es auch. Nennenswerte negative Vorfälle gab es nicht, teilten die Veranstalter mit.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So geht die Kirchweih weiter</span><span>Am Montag wird noch mal gefeiert: Ab 10 Uhr kann über den Kirchweihmarkt, den Flohmarkt, den Bücherflohmarkt gebummelt werden. Die katholische Pfarrkirche mit dem Erntedankschmuck und die Kunstausstellung öffnen ebenfalls um 10 Uhr ihre Türen, das Festzelt um 11 Uhr. Für den musikalischen Abschluss sorgt ab 19 Uhr die Oktoberfest-Band „Die Lausbuba“.</span></label></div> <p>Auch der Kirchweihsamstag endete mit einer Party-Nacht. Für diesen Abend hatten die Hilzinger Musiker die Partyband Blaska gewinnen können, die die Stimmung im Zelt regelrecht zum Kochen brachte. „Es ist bisher ein Super-Kirchweihfest. Wir sind voll zufrieden“, zog der Vorsitzende des Musikvereins Michael Jäckle am Samstag die Zwischenbilanz.</p> <h2>Am Sonntag kommen die Besucher in Massen zum Hilzinger Traditionsfest</h2> <p>Man sollte nicht glauben, wie viele lesebegeisterte Bürger Hilzingen hat. Kaum hatte der Bücherflohmarkt am Samstagmorgen in der Museumsremise seine Türen geöffnet, wurde emsig in den rund 8000 Buch-Exemplaren geschmökert, die das Macher -Team des Museumsvereins unter der Federführung von Ilse Heller und Sabine Korn-Luick zusammengetragen hatte. Der große Flohmarkt an den Hegau-Hallen füllte sich dagegen erst am frühen Nachmittag.</p> <p>Am Sonntag wurde Hilzingen wieder zum großen Treffpunkt im Hegau. Noch vor der Mittagszeit genossen massig Kirchweih-Gäste den Bummel durch die Marktzeile. Viel bestaunt und bewundert wurde der Kirchweih- und Erntedankschmuck. Als Gotteshaubesucher musste man jedoch etwas Zeit mitbringen, es gab bald Warteschlangen.</p> <p>Das Thema der diesjährigen Mosaike aus Samen, Früchten und getrockneten Blüten lautet „Pilger der Hoffnung“. Als traumhaft bezeichneten Lilo und Erich Dietrich aus Tengen den Schmuck. „Wunderschön“, lautete der Kommentar von Daniela und Edith Oßwald aus Riedheim.</p> <p>Den Förderkreis Kunst und Kultur gibt es seit vierzig Jahren. Mit den Hilzinger Kunstausstellungen zur Kirchweih ist es dem Kunstverein gelungen, Kunst in das Dorf zu bringen. Zum runden Geburtstag werden Bilder und Skulpturen aus früheren Ausstellungen gezeigt.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/die-schoensten-bilder-vom-hilzinger-kirchweih-sonntag;art372443,12502191" target="_blank" title="Die schönsten Bilder vom Hilzinger Kirchweih-Sonntag">Die besten Fotos vom Kirchweih-Sonntag finden Sie hier</a>.</li> </ul> </div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Veranstaltungen Fest Tradition thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-gesellschaft-mensch thema-heimat-heimatliebe]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Den ganzen Hegau zieht es nach Hilzingen: So schön war die Kirchweih am Wochenende]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 16:37:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die schönsten Bilder vom Hilzinger Kirchweih-Sonntag  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/die-schoensten-bilder-vom-hilzinger-kirchweih-sonntag;art372443,12502191 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das große Traditionsfest zeigte sich wieder als Publikumsliebling. Märkte, Ausstellungen und Kirchenschmuck zogen massig Kirchweih-Gäste an.  ]]></description>
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          Das große Traditionsfest zeigte sich wieder als Publikumsliebling. Märkte, Ausstellungen und Kirchenschmuck zogen massig Kirchweih-Gäste an.<br>
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        Das große Traditionsfest zeigte sich wieder als Publikumsliebling. Märkte, Ausstellungen und Kirchenschmuck zogen massig Kirchweih-Gäste an.



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      <dc:source><![CDATA[Hilzingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Die schönsten Bilder vom Hilzinger Kirchweih-Sonntag]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 18 Oct 2025 20:12:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kirchweihsamstag: Freiwillige Feuerwehr präsentiert sich publikumswirksam  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/kirchweihsamstag-freiwillige-feuerwehr-praesentiert-sich-publikumswirksamwehr;art372443,12501992 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Kirchweihsamstag zeigt die Abteilungswehr der Feuerwehr Hilzingen traditionell in der zu einer tollen Schau-Übung umgestalteten Hauptprobe, was sie leisten kann. 500 Zuschauer guckten zu.  ]]></description>
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          Am Kirchweihsamstag zeigt die Abteilungswehr der Feuerwehr Hilzingen traditionell in der zu einer tollen Schau-Übung umgestalteten Hauptprobe, was sie leisten kann. 500 Zuschauer guckten zu.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/kirchweihsamstag-freiwillige-feuerwehr-praesentiert-sich-publikumswirksamwehr;art372443,12501992]]></guid>
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        Am Kirchweihsamstag zeigt die Abteilungswehr der Feuerwehr Hilzingen traditionell in der zu einer tollen Schau-Übung umgestalteten Hauptprobe, was sie leisten kann. 500 Zuschauer guckten zu.



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      <dc:relation><![CDATA[Feuerwehr Fest Fernsehsendung Brauchtum]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Hilzingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kirchweihsamstag: Freiwillige Feuerwehr präsentiert sich publikumswirksam]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 18 Oct 2025 18:44:29 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hilzinger Kirchweih – die besten Impressionen vom Samstag!  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/hilzinger-kirchweih-die-besten-augenblicke-am-samstag;art372443,12501970 ]]></link>      <description><![CDATA[  Kaiserwetter und weit mehr als hundert tolle Oldies – das lockte viele Zuschauer zum 40 Treffen historischer Motorfahrzeuge, Gut besucht waren aber auch der große Flohmarkt, der Bücherflohmarkt und der Rummel.  ]]></description>
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          Kaiserwetter und weit mehr als hundert tolle Oldies – das lockte viele Zuschauer zum 40 Treffen historischer Motorfahrzeuge, Gut besucht waren aber auch der große Flohmarkt, der Bücherflohmarkt und der Rummel.<br>
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        Kaiserwetter und weit mehr als hundert tolle Oldies – das lockte viele Zuschauer zum 40 Treffen historischer Motorfahrzeuge, Gut besucht waren aber auch der große Flohmarkt, der Bücherflohmarkt und der Rummel.



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      <dc:relation><![CDATA[Fest Reisetip Sehenswürdigkeit]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Hilzinger Kirchweih – die besten Impressionen vom Samstag!]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 22:43:59 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Hilzinger Kirchweih ist im vollem Gange- hier gibt es die ersten Bilder  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/die-hilzinger-kirchweih-ist-im-vollem-gange-hier-gibt-es-die-ersten-bilder;art372443,12501841 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Startschuss zur Hilzinger Kirchweih 2025 fiel mit dem Bieranstich am Freitagabend. Im voll besetzten Festzelt brauchte Bürgermeister Holger Mayer nur zwei Schläge, dann floss das erste Bier.  ]]></description>
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          Der Startschuss zur Hilzinger Kirchweih 2025 fiel mit dem Bieranstich am Freitagabend. Im voll besetzten Festzelt brauchte Bürgermeister Holger Mayer nur zwei Schläge, dann floss das erste Bier.<br>
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        Der Startschuss zur Hilzinger Kirchweih 2025 fiel mit dem Bieranstich am Freitagabend. Im voll besetzten Festzelt brauchte Bürgermeister Holger Mayer nur zwei Schläge, dann floss das erste Bier.



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      <dc:rights><![CDATA[Die Hilzinger Kirchweih ist im vollem Gange- hier gibt es die ersten Bilder]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 05:04:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Seltene Oldies rollen auf den Schlossplatz  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/seltene-oldies-rollen-auf-den-schlossplatz;art372443,12501150 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Hilzinger Treffen historischer Motorfahrzeuge am Kirchweih-Samstag gibt Einblicke in fast<br /> 60 Jahre Automobil-Geschichte  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Hilzinger Treffen historischer Motorfahrzeuge am Kirchweih-Samstag gibt Einblicke in fast<br /> 60 Jahre Automobil-Geschichte<br>
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        Das Hilzinger Treffen historischer Motorfahrzeuge am Kirchweih-Samstag gibt Einblicke in fast<br /> 60 Jahre Automobil-Geschichte



        <p><strong>Hilzingen</strong> Seit vier Jahrzehnten ist die Hilzinger Kirchweih für Oldtimer-Fans eng mit dem Treffen historischer Motorfahrzeuge verknüpft. In diesem Jahr sind etwas mehr als 100 Fahrzeuge zu der Veranstaltung am Samstag, 18. Oktober, angemeldet. Unter ihnen befinden sich wieder einige Autos und Motorräder, die sehr selten sind, und die man noch seltener auf Oldtimer-Treffen zu sehen bekommt.</p> <p>Die historischen Schnauferl und flotten Flitzer treffen bereits am Morgen ab 10 Uhr im Hilzinger Schlosspark ein und werden bei der Parade vom Rathaus zum Festzelt um 13 Uhr auf interessante und amüsante Weise von den in Hilzingen mittlerweile wohlbekannten Moderatoren und Oldie-Kennern, Mike Wilhelmi und Michael Bietenholz, vorgestellt.</p> <p>Die Zahl der angemeldeten zwei- und vierrädrigen Fahrzeuge wird von Jahr zu Jahr geringer. Ein Grund dafür ist, dass die notwendigen Geräte für die Instandsetzung und Instandhaltung, insbesondere von Modellen der ersten Nachkriegsjahre, nur noch schwer aufzutreiben sind. Deshalb sind mittlerweile auch Autos bis Baujahr 1965 zugelassen – bisher waren die jüngsten aus dem Baujahr 1960. So wird der eine oder andere ältere Kirchweihbesucher nun auf Modelle stoßen, die ihm aus seiner Kindheit bekannt sind.</p> <p>Jörg Seeger, Chef des Organisations-Teams, spricht von einem gut durchmischten Teilnehmerfeld. Eines der ältesten Töffle sei erneut eine Tin Lizzy mit Baujahr 1909, ein Exemplar der Ford Modell T-Reihe, dem weltweit ersten in Fließbandfertigung produzierten Automobil. Zu den jüngeren gehörten die beiden wertvollen Jaguar XK mit den Baujahren 1952 und 1960, mit Zwölf-Zylindermotor und für die damalige Zeit Aufsehen erregenden 180 und 200 PS. Auch ein dritter, 1938 produzierter Jaguar mit einem 4,3-Liter-Motor werde für Aufsehen sorgen.</p> <p>Vor Seeger war Walter Hägele Hauptorganisator der Veranstaltung. Er weist auf weitere besondere Fahrzeuge hin, die das „H“ im Kennzeichen führen: Zum ersten Mal dabei sein wird ein Loreley, der in diesem Jahr der Tin Lizzy den Titel des ältesten Teilnehmer-Automobils streitig macht – eines der von den Gebrüdern Ley zwischen 1906 und 1909 in Thüringen hergestellten leichten Vierzylinder-Fahrzeuge mit 14 PS. Als ganz seltenes Motorrad kündigt Hägele eine Minerva von 1908 an, hergestellt vom gleichnamigen belgischen Unternehmen. Es hat Riemenantrieb und keine Kupplung. Da sehe man, dass das Motorrad aus dem Fahrrad heraus weiterentwickelt wurde, so Hägele. Zum Treffen kommt auch ein Motorrad der Marke Triumph, die K 200 mit Baujahr 1934 im Originalzustand. Es ist eines der wenigen Modelle mit einer Kardanwelle zum Hinterrad.</p> <p><em><strong>Weitere Informationen</strong> zum 40. Treffen historischer Motorfahrzeuge in Hilzingen gibt es im Internet unter <strong>www.hilzingen.de</strong></em></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Autoindustrie Messen Motorrad thema-wirtschaft-branchen-auto thema-verkehr-autoverkehr thema-wirtschaft-messe]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Seltene Oldies rollen auf den Schlossplatz]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 22:39:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hubschrauber kreist über Welschingen: Bewaffneter Mann auf der Flucht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/hubschrauber-kreist-ueber-welschingen-bewaffneter-mann-auf-der-flucht;art372438,12501089 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ein großes Polizeiaufgebot schreckt Welschingen am Donnerstag, 16. Oktober, auf. Gesucht wurde ein bewaffneter Mann aus der Flüchtlingsunterkunft am Bahnhof. Die Polizei umstellt sogar ein Maisfeld. Was ist da passiert?  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Ein großes Polizeiaufgebot schreckt Welschingen am Donnerstag, 16. Oktober, auf. Gesucht wurde ein bewaffneter Mann aus der Flüchtlingsunterkunft am Bahnhof. Die Polizei umstellt sogar ein Maisfeld. Was ist da passiert?<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/hubschrauber-kreist-ueber-welschingen-bewaffneter-mann-auf-der-flucht;art372438,12501089]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Ein großes Polizeiaufgebot schreckt Welschingen am Donnerstag, 16. Oktober, auf. Gesucht wurde ein bewaffneter Mann aus der Flüchtlingsunterkunft am Bahnhof. Die Polizei umstellt sogar ein Maisfeld. Was ist da passiert?



        <p>Große Aufregung in Welschingen. Ein Polizeihubschrauber kreist über den Ort, mehrere Polizisten umstellen ein Maisfeld. Passanten berichten, dass sie von der Polizei aufgefordert worden seien, den Ort zu meiden. Zu groß sei die Gefahrenlage. Was ist da am Donnerstagnachmittag, 16. Oktober, zwischen Neuhausen und Welschingen passiert? Was bekannt ist: Die Flüchtlingsunterkunft ist in den Vorfall involviert.</p> <p>Eine Nachfrage beim Führungs- und Lagezentrum der Polizei ergibt: Am Nachmittag soll es zu einem massiven Polizeieinsatz im Bereich zwischen Neuhausen und Welschingen gekommen sein. Ein Polizeisprecher schildert gegenüber dem SÜDKURIER, dass ein Bewohner der Unterkunft einen weiteren Mann mit einem Messer bedroht habe. „Der Mann hat sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden“, teilt die Polizei weiter mit. Der Angreifer habe danach die Flucht ergriffen und sich in einem nahegelegenen Maisfeld verschanzt.</p> <h2>Polizeihubschrauber findet flüchtigen Mann</h2> <p>Nutzer in den sozialen Medien berichten davon, die Polizei habe im Anschluss das Maisfeld umstellt. Dies bestätigt das Präsidium auch gegenüber dem SÜDKURIER. Ein Polizeihubschrauber sei angefordert worden, um die Einsatzkräfte am Boden bei der Suche nach dem Mann zu unterstützen. Dieser habe den Gesuchten im Maisfeld schließlich ausfindig machen können.</p> <p>Bodenkräfte der Polizei hätten den flüchtigen Mann dann festnehmen können. „Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt“, so ein Polizeisprecher weiter. Im Anschluss sei der Mann in eine Fachklinik gebracht worden. Die Alarmierung sei gegen 14 Uhr eingegangen. Nur 30 Minuten später sei der Mann laut Polizeiangaben festgenommen worden.</p> <h2>War das LKA am Einsatz beteiligt?</h2> <p>Entgegen einzelnen Meldungen in den sozialen Medien, dass auch das Landeskriminalamt (LKA) in Welschingen im Einsatz gewesen sei, gibt es indes Entwarnung. Zwar könne die Polizei aus ermittlungstechnischen Gründen keine Angaben zur Einsatzstärke machen. Allerdings teilt ein Polizeisprecher mit, dass keine Fremdkräfte – also auch kein LKA – am Einsatz beteiligt gewesen seien. „Wir hatten mehrere Streifenpolizisten und Einsatzkräfte aus Engen vor „Ort“, so die offizielle Auskunft.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Hubschrauber kreist über Welschingen: Bewaffneter Mann auf der Flucht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 11:57:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mietpreisbremse ade? So reagiert die Politik am Bodensee und im Hegau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/mietpreisbremse-ade-so-reagiert-die-politik-am-bodensee-und-im-hegau-17-10-25;art372432,12500500 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Landesbauministerin schlägt vor, dass die Regulierung der Preise im Kreis Konstanz nicht mehr greifen soll. Das ruft einige Reaktionen der Parteien in der Region hervor. Der Vorschlag wird gemischt aufgenommen.



        <p>Könnte die Mietpreisbremse im Kreis Konstanz bald wegfallen? Wenn es nach dem Vorschlag des baden-württembergischen Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen geht, ist das eine Option. Das Ministerium in Stuttgart hat einen Vorschlag für eine neue Mietpreisbremse auf den Tisch gelegt. Der stößt jedoch bei einigen auf Widerspruch.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/umstrittener-cdu-vorstoss-fallen-konstanz-und-weitere-staedte-in-der-region-aus-der-mietpreisbremse;art416,12498700" target="_blank" title="Umstrittener CDU-Vorstoß: Fallen Konstanz und weitere Städte in der Region aus der Mietpreisbremse?">Denn in einem Gutachten hat das Ministerium von Bauministerin Nicole Razavi (CDU) die Mietmärkte in allen Gemeinden in Baden-Württemberg neu bewerten lassen.</a> In Konstanz und fast allen Gemeinden hier im Kreis hat sich die Situation leicht verbessert, weil mehr gebaut wurde und es jetzt pro Einwohner mehr Wohnungen gibt als bei der vergangenen Bewertung. Nur auf der Reichenau würde die Regel dann noch greifen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Debatte</span><span>Die derzeitige Mietpreisbremse läuft Ende 2025 aus. Nun muss sich die Landesregierung aus Grünen und CDU auf eine neue Regelung einigen. Doch es gibt Streit. Der Vorschlag von Landeswohnministerin Nicole Razavi (CDU) wird von den Grünen blockiert. Denn damit würden weniger Menschen unter die Regelung fallen. Für Mannheim und alle größeren Gemeinden im Kreis Konstanz würde die Mietpreisbremse dann ganz entfallen. Sollte es keine Einigung geben, dann gibt es ab Januar 2026 keine Mietpreisbremse mehr im Land.</span></label></div> <h2>Kritik von der SPD</h2> <p>Doch mit dieser Bewertung sind einige Parteien im Kreis nicht einverstanden. Sie fordern, dass die Mietpreisbremse auch weiterhin in Konstanz gelten muss. Die SPD-Fraktion im Konstanzer Gemeinderat warnt vor den Folgen eines Wegfalls.</p> <p>Mit einer solchen Regelung könnten die Mieten in Konstanz deutlich ansteigen und es werde schwieriger für Mieterinnen und Mieter, sich dagegen zu wehren. „Wenn die Mietpreisbremse fällt, wird Wohnen in Konstanz für viele endgültig zum Luxusgut“, erklärt Jürgen Ruff, Fraktionschef der SPD. Laut der SPD-Fraktion seien die Pläne der Landesregierung unsozial.</p> <p>Auch Frank Ortolf, Landtagskandidat der SPD, kritisiert die Pläne. Die Mietpreisbremse habe in der Vergangenheit Mietsteigerungen abgemildert und Mieterinnen und Mieter geschützt. „Für junge Menschen, Familien und Menschen mit geringem Einkommen ist bezahlbarer Wohnraum essenziell“, so Ortolf.</p> <h2>Wegfall fördert soziale Ungleichheit</h2> <p>Der Kreisverband der Grünen Jugend kritisiert das Vorhaben ebenfalls. Dieses ignoriere die Probleme der Menschen vor Ort, heißt es in einer Mitteilung. „Das Problem der hohen Mieten in Konstanz ist eines, das alle, besonders die Einkommensschwächsten, betrifft“, sagt Lilly Rehm, Kreissprecherin der Grünen Jugend. „Wer in Konstanz wohnt, weiß, wie schwer es ist, eine bezahlbare WG oder gar eine Wohnung zu finden“, meint sie weiter.</p> <p>Der Wohnungsmarkt in Konstanz sei weiterhin angespannt. Daher fordert die Grüne Jugend, dass die Mietpreisbremse weiterhin aufrechterhalten wird. Das Instrument wirke aus ihrer Sicht. Gerade zu Semesterbeginn suchen viele junge Menschen verzweifelt nach einer Wohnung. Der Wegfall der Mietpreisbremse sei daher ein falsches Signal.</p> <p>„In Konstanz herrscht nach wie vor Wohnungsnot“, beklagt die Landtagsabgeordnete Nese Erikli (Grüne). Für viele Konstanzerinnen und Konstanzer wäre der Wegfall eine soziale Katastrophe. „Ich stehe mit alleinerziehenden Eltern, Familien, älteren Menschen, Auszubildenden und vielen anderen in Kontakt, die jetzt schon unter der Situation leiden. Menschen mit kleinem Geldbeutel haben es hier ohnehin schon schwer bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Situation wird sich durch die geplanten Maßnahmen der Bauministerin deutlich verschlechtern.“</p> <p>Und auch der Mieterbund Bodensee zeigt sich wenig erfreut über den Vorschlag der Ministerin. Winfried Kropp, Vorsitzender des Mieterbunds, greift die Pläne, die den ganzen Landkreis betreffen, sogar scharf an: „Wer in Singen Mieterschutz aushöhlt, attackiert vorsätzlich den sozialen Frieden.“ Mit einem Wegfall der Regelung würden wichtige Schutzrechte für Mieterinnen und Mieter ausgehebelt. Dass Reichenau weiterhin unter die Bremse falle, zeige laut Kropp „methodische Unzulänglichkeiten“. Für Kropp sind die Pläne ein Versuch, mit der „Abrissbirne den Mieterschutz im Kreis Konstanz zu zerschlagen.“</p> <h2>CDU fordert mehr Transparenz</h2> <p>Aus Sicht der CDU im Kreis ist mehr Transparenz notwendig. „Es würde zur Versachlichung der Debatte beitragen, wenn das Gutachten veröffentlicht würde“, so Levin Eisenmann von der Konstanzer CDU-Gemeinderatsfraktion gegenüber dem SÜDKURIER. „Bisher scheint das Ergebnis für Konstanz wenig nachvollziehbar zu sein“, erklärt er weiter.</p> <p>Die Diskussion um die Mietpreisbremse dürfe den Blick auf das eigentliche Problem nicht verstellen, so der Stadtrat. Es brauche weniger Debatte und mehr „Bagger und Schaufel“, um den Mietmarkt in Konstanz zu entlasten. Dieser sei auch mit der bisherigen Regelung angespannt gewesen.</p> <h2>Nur ein kurzfristiges Instrument</h2> <p>Die Landtagskandidaten der CDU in der Region, Andrea Gnann und Christoph Stetter, erklären in einer gemeinsamen Mitteilung, dass Wohnraum kein Luxusgut sein darf. Kurzfristig sei die Mietpreisbremse ein wichtiges Instrument, das Entlastung schaffe. Langfristig sei das jedoch keine Lösung. Den Vorschlag von Ministerin Razavi, der unter anderem Konstanz aus der Mietpreisbremse herausnehmen würde, gelte es zu prüfen.</p> <p>Auch sie fordern, dass das Gutachten veröffentlicht wird: „In Konstanz hat sich die Wohnsituation nicht entspannt. Die Mietpreise sind weiterhin hoch, und viele Menschen finden nur schwer bezahlbaren Wohnraum“, erklärt Andrea Gnann, die im Wahlkreis Konstanz für die CDU antritt. „Dass Konstanz aus der Mietpreisbremse herausfallen soll, ist für uns auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar“, heißt es weiter.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Hilzingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mietpreisbremse ade? So reagiert die Politik am Bodensee und im Hegau]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 11:46:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Nie wieder“ – das ist ein Versprechen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/nie-wieder-das-ist-ein-versprechen;art372443,12500489 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>Für Karolina Schmidle<br /> einen Stolperstein gesetzt</li> <li>Teilnehmer entsetzt über Verbrechen in Nazi-Zeit</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>Für Karolina Schmidle<br /> einen Stolperstein gesetzt</li> <li>Teilnehmer entsetzt über Verbrechen in Nazi-Zeit</li> </ul><br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/nie-wieder-das-ist-ein-versprechen;art372443,12500489]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>Für Karolina Schmidle<br /> einen Stolperstein gesetzt</li> <li>Teilnehmer entsetzt über Verbrechen in Nazi-Zeit</li> </ul>



        <p>Hilzingen Sichtlich bewegt verfolgten achtzig Menschen die Verlegung des symbolischen Stolpersteins vor dem Haus Braungasse 4. Der Stolperstein an das grausame Schicksal von Karolina Schmidle erinnert. Sie wurde im Rahmen der Aktion T4, der sogenannten Euthanasie-Aktion der Nationalsozialisten, ermordet.</p> <p>Karolina Schmidle stammte aus Duchtlingen und lebte in Hilzingen. So waren viele der Anwesenden bei der Gedenkstunde Nachfahren oder Verwandte der Bäuerin. Die Einpassung des kleinen Gedenksteins vor Schmidles ehemaligem Wohnhaus in den Boden nahm höchstpersönlich Gunter Demnig vor. Er ist der Initiator der europaweiten Stolperstein-Aktion, bei der mittlerweile 121.000 der kleinen Gedenkplatten aus Messing verlegt wurden. Die würdige musikalische Umrahmung oblag der Chorgemeinschaft Duchtlingen-Weiterdingen.</p> <p>Seinerzeit geriet man schnell in die Mühlen der nationalsozialistischen Weltanschauung. Karolina Schmidle passte nicht in das Menschenbild der braunen Machthaber. Sie war wegen einer Depression in der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Reichenau – heute das Zentrum für Psychiatrie Reichenau. 1940 wurde die 64-Jährige mit rund fünfzig anderen weiblichen Patienten in die Todesanstalt Grafeneck deportiert und noch in der gleichen Nacht mit Giftgas ermordet.</p> <p>Es war kein schneller Tod. Mindestens zwanzig Minuten habe der Todeskampf in der Gaskammer laut den Recherchen von Gertrud Hartung gedauert. Die jetzt 92-jährige Enkelin von Karolina Schmidle ist die einzige Angehörige, die die Ermordete noch persönlich erlebt hat. Der Stolperstein gebe ihrer Großmutter die Menschenwürde zurück. Sie sei nun nicht mehr nur ein Name in einer unendlich langen Liste von Opfern, so Gertrud Hartung. Sie berichtete über das harte, arbeitsreiche Leben ihrer Großmutter, die mit 44 Jahren Witwe wurde und mit 14 Kindern alleine dastand. Drei starben noch zu ihrer Lebenszeit, vier ihrer Söhne fielen im zweiten Weltkrieg nach ihrem Tod. Ein weiterer Sohn verbrachte die Kriegsjahre in einem Strafbataillon. Karolinas Enkel Karl Schmidle berichtete, warum: „Die ganze Familie war streng anti-nationalsozialistisch.“</p> <p>Die Stolperstein-Aktion angestoßen hat Urenkelin Karoline Baumann. Sie sprach über die Aktion T4 und darüber, dass die Reichenauer Patienten nach Berichten von Pflegern wussten, was ihnen bevorstand . Am Ende der Rede Baumanns herrschte entsetztes Schweigen. „Sicher ist nur, dass so etwas nie mehr geschehen darf. Auch dafür steht dieser Stein“, waren die Schlussworte der Urenkelin.</p> <p>Dies betonte auch Hilzingens Bürgermeister Holger Mayer. Mit dem Stolperstein und der Gedenkfeier erinnere man nicht nur an das furchtbare Schicksal der Hilzinger Bäuerin, sondern auch daran, wohin Ausgrenzung, Gleichgültigkeit und Hass führen können. Wichtiger denn je sei das heute, wo man wieder Stimmen der Hetze in der Gesellschaft höre und Versuche sehe, die Würde von Menschen wegen ihrer Herkunft, Religion, Behinderung oder Lebensweise in Frage zu stellen. „Nie wieder“, so Mayer, sei keine Floskel, sondern ein Versprechen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Massenmord per Giftgas</h2> Die Aktion T4 ist eine nach 1945 gebräuchlich gewordene Bezeichnung für den systematischen Massenmord mittels Giftgas für mehr als 70.000 Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen in den Jahren 1940 und 1941. T4 ist die Abkürzung der Adresse der damaligen Zentraldienststelle in Berlin, Tiergartenstraße 4. (drm)</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Stolperstein NS-Verbrechen Gedenkstätten Vergangenheitsbewältigung thema-wissen-geschichte]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Hilzingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Nie wieder“ – das ist ein Versprechen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 05:30:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kirchweih Hilzingen: Ein langes Festwochenende steht bevor  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/kirchweih-hilzingen-ein-langes-festwochenende-steht-bevor;art372443,12500368 ]]></link>      <description><![CDATA[  freut sich auf die Kirchweih: Noch sind viele fleißige Hände am Werk um auch alles auf das Beste vorzubereiten. Denn ab morgen Abend bis einschließlich Montag feiert Hilzingen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          freut sich auf die Kirchweih: Noch sind viele fleißige Hände am Werk um auch alles auf das Beste vorzubereiten. Denn ab morgen Abend bis einschließlich Montag feiert Hilzingen.<br>
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        freut sich auf die Kirchweih: Noch sind viele fleißige Hände am Werk um auch alles auf das Beste vorzubereiten. Denn ab morgen Abend bis einschließlich Montag feiert Hilzingen.



        <div class="koll"> <p>Hilzingen freut sich auf die Kirchweih: Noch sind viele fleißige Hände am Werk um auch alles auf das Beste vorzubereiten. Denn ab morgen Abend bis einschließlich Montag feiert Hilzingen. Das große Herbstfest wartet mit einem umfangreichen, attraktiven Rahmenprogramm auf.</p> <p>Nur wenige der Kirchweihbesucher werden dabei darauf verzichten, den bekannten Hilzinger Erntedankschmuck in der barocken Pfarrkirche zu bewundern. Ab dem Kirchweihsonntag präsentiert sich das katholische Gotteshaus eine ganze Woche lang in seinem Glanz. Das diesjährige Thema „Pilger der Hoffnung“ greift das gleichnamige Motto der katholischen Kirche im jetzigen so genannten Heiligen Jahr auf. Wieder knapp vier Wochen haben siebzig Erwachsene, Jugendliche und Kinder akribisch und geduldig wunderbare Mosaike aus Samen, getrockneten Blütenblätter und Gewürzen geschaffen, die dann mit einem Rahmen aus Früchten in dem auch anderweitig üppig geschmückten Kircheninneren zu sehen sind. Die volkstümlichen Kunstwerke sind übrigens vergänglich. Nach den Kirchweih-Tagen werden sie stets von den Bildtafeln abgekratzt.</p> <p>Für Oldie-Freunde ist das samstägliche Treffen historischer Motorfahrzeuge und deren Parade durch den Ort der absolute Kirchweih-Höhepunkt. Auch in diesem Jahr gibt es unter den etwas mehr als einhundert teilnehmenden zwei- und vierrädrigen Fahrzeugen wirkliche Raritäten zu bestaunen. So zum Beispiel mehrere Exemplare des Modells Jaguar XK aus den Baujahren 1952 und 1960 mit Zwölfzylinder-Motoren. Oder das ganz selten auf Oldie-Treffen vertretene Motorrad Minerva ohne Kupplung und mit Riemenantrieb.</p> <p>Der große Kirchweihmarkt entlang der Hauptstraße ist für viele Festbesucher einer der Hauptanziehungspunkte. Die Kinder freuen sich mehr auf den sonntäglichen Kinderflohmarkt am Dorfplatz. Bereits am Samstag in den frühen Morgenstunden startet der große Flohmarkt an den Hegau-Hallen. Der eine oder andere Anbieter wird hier auch noch am Montag zu finden sein. Bücherwürmer haben die Gelegenheit, in der Museumsremise im Rahmen des Bücherflohmarkts drei Tage lang zu schmökern.</p> <p>Seit vierzig Jahren gibt es anlässlich der Kirchweih die Hilzinger Kunstausstellung, die sich bald nach ihrem Start einen guten Namen verschafft hat. Renommierte und teilweise auch international bekannte Künstler haben an den vom örtlichen Förderkreis Kunst und Kultur organisierten Hilzinger Kunstausstellungen teilgenommen. Zum jetzigen runden Geburtstag werden Werke aus bisherigen Ausstellungen präsentiert.</p> <p>Als Veranstalter wirtet der Musikverein Hilzingen im 3000 Gäste fassenden Kirchweihzelt. Hier sorgen am Freitag- und Samstagabend Party-Bands für eine ausgelassene Stimmung. In diesem Jahr sind das die „VIP´S“ und „Blaska“. Liebhaber der Blasmusik kommen insbesondere am Tag der Blasmusik am Sonntag auf ihre Kosten. Zum Fest-Ausklang am Montag spielt auf dem Bierabend die Oktoberfestband „Die Lausbuba“. Aber nicht nur um musikalische Unterhaltung geht es im Zelt. Hier lassen sich auch wunderbar der Hunger – Spezialität: Kirchweihplatte – und der Durst stillen. Mit Leckerem verwöhnen anderweitig entlang der Festmeile eine Vielzahl Hilzinger Vereine.</p> <p>Und Kirchweih ohne Rummelbetrieb, das geht gar nicht. Neben dem Festzelt steht Gebauer´s Vergnügungspark mit Fahrgeschäften für die ganze Familie.</p> <p><em>Alle Infos zur Hilzinger Kirchweih und das Programm gibt es im Internet unter <strong>www.hilzingen.de</strong> oder <strong>https://kirchweih-hilzingen.de</strong></em></p> </div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Kirchweih Hilzingen: Ein langes Festwochenende steht bevor]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 11:40:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Kirchweih 2025 steht vor der Tür: Alle Infos zur Veranstaltung  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/hilzinger-kirchweih-2025-termine-programm-und-highlights-im-ueberblick;art372443,12499110 ]]></link>      <description><![CDATA[  Hilzingen feiert am Wochenende das große Traditionsfest. Die Gemeinde freut sich auf viele Gäste und ein abwechslungsreiches Programm auf den Straßen und Gassen sowie dem Rummelplatz mit Festzelt.  ]]></description>
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          Hilzingen feiert am Wochenende das große Traditionsfest. Die Gemeinde freut sich auf viele Gäste und ein abwechslungsreiches Programm auf den Straßen und Gassen sowie dem Rummelplatz mit Festzelt.<br>
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        Hilzingen feiert am Wochenende das große Traditionsfest. Die Gemeinde freut sich auf viele Gäste und ein abwechslungsreiches Programm auf den Straßen und Gassen sowie dem Rummelplatz mit Festzelt.



        <p>Hilzingen rüstet sich für das Kirchweih- und Erntedankfest. Das große Herbstfest erstreckt sich über knapp vier Tage und steht stets hoch in der Publikumsgunst. Jahr für Jahr strömen tausende Gäste auf die Festmeile und genießen das große Rahmenprogramm. Für musikalische Unterhaltung ist im Festzelt gesorgt.</p> <p>Rund – im wahrsten Sinne des Wortes – geht es in den Fahrgeschäften auf dem Rummelplatz. Zudem sorgen die örtlichen Vereine für ein leckeres Angebot an Essen und Trinken. Der SÜDKURIER fasst das Wissenswerte zum Termin und zum Programm zusammen.</p> <h2>Wann wird Kirchweih gefeiert?</h2> <p>Das Hilzinger Kirchweih- und Erntedankfest ist eine der wirklich alten Veranstaltungen in weitem Umkreis. Urkundlich belegt ist, dass 1524 der Bauernkrieg auf dieser Festivität seinen Anfang nahm. Traditionsgemäß wird das Hilzinger Kirchweih- und Erntedankfest am dritten Wochenende im Oktober gefeiert – vom Freitag Abend bis zum Ausklang am Montag Abend. Das sind 2025 die Tage vom 17. bis 20. Oktober.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Aus diesem Grund feiern die Hilzinger bis heute</span><span>Zu den Höhepunkten im Hilzinger Veranstaltungskalender zählt das Kirchweih- und Erntedankfest am dritten Wochenende im Oktober, das an die Geschehnisse von 1525 erinnert, als rebellische Bauern sich gegen die Obrigkeit auflehnten und dabei trotz Verbot die Sturmglocke läuteten – wie die Arbeitsgemeinschaft deutscher Bauernkriegsmuseen beschreibt. Bekannt geworden ist der sakrale Erntedankschmuck aus tausend verschiedenfarbigen Samen, Körnern und Früchten. Alle weiteren Infos unter <a href="http://www.hilzingen.de" target="" title="" rel="noopener">www.hilzingen.de</a> (drm)</span></label></div> <h2>Worauf dürfen sich die Festbesucher freuen?</h2> <p>Die Hilzinger Kirchweih ist bekannt für ein großes, abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Die Festmeile erstreckt sich vom ehemaligen Gasthaus Sonne über das Rathaus und die von Peter-Thumb erbaute katholische Pfarrkirche über die Hauptstraße bis zum Festzelt und Rummel am Festplatz.</p> <h2>Wie entsteht der überregional bekannte Erntedankschmuck?</h2> <p>Was das Traditionsfest von anderen Veranstaltungen abhebt, ist der weithin bekannte Erntedankschmuck in der katholischen Pfarrkirche. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/grandiose-motive-schmuecken-kirche;art372443,12496092" title="Grandiose Motive schmücken Kirche">Viele eifrige Hände schaffen in den Wochen vor der Kirchweih wunderbare Mosaike</a> aus Samen, getrockneten Blütenblätter und Gewürzen, die dann mit einem Rahmen aus Früchten in dem auch anderweitig üppig geschmückten Gotteshaus zu sehen sind. In diesem Jahr ist das Thema „Pilger der Hoffnung. Der Erntedankschmuck kann ab dem Kirchweihsonntag die Kirchweihwoche über bewundert werden.</p> <h2>Wann startet die Oldtimer-Parade?</h2> <p>Ein Schmankerl für alle Oldie-Freunde ist das samstägliche Treffen historischer Fahrzeuge. Es findet zum 40. Mal statt. Bereits am Vormittag treffen die Autos und Motorräder ein – zugelassen sind Fahrzeuge bis Baujahr 1965. Um 13 Uhr beginnt dann ihre Fahrt vom Rathaus zum Festzelt – die sogenannte Oldie-Parade, bei der die Fahrzeuge ausführlich vorgestellt werden.</p> <h2>Wann lohnt sich der Bummel über den Jahrmarkt?</h2> <p>Ein Bummel über die Märkte ist ein Muss. Am Sonntag und Montag lockt der große Kirchweihmarkt stets Besuchermassen an. Ein Kinderflohmarkt findet am Sonntag ebenfalls statt. Sehr beliebt ist der große Flohmarkt an den Hegauhallen, wo sich von Samstag bis Montag herrlich nach Tand und Nostalgischem stöbern lässt – wobei am Montag nur noch wenige Anbieter vor Ort sind. Mit mehreren Tausend Büchern wartet ebenfalls während der Kirchweihtage im Museum der Bücherflohmarkt auf. Die Fahrzeug- und Geräteschau zeigt Neuigkeiten und Bewährtes.</p> <h2>Und was macht die Kultur am Festwochenende?</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/sie-zeigen-seit-40-jahren-kunst;art372443,12491237" title="Sie zeigen seit 40 Jahren Kunst">Seit 40 Jahren gibt es die Hilzinger Kunstausstellungen.</a> Viele namhafte, teilweise auch international bekannte Künstler waren an ihnen beteiligt. Zum jetzigen Jubiläum werden ab dem Sonntag eine Woche lang Bilder aus bisherigen Ausstellungen gezeigt. Am Sonntag wird auch die ständige Freiluft-Schlossparkgalerie mit mehreren Werken erweitert.</p> <h2>Im Festzelt gibt es Party und Blasmusik!</h2> <p>Eine Attraktion für viele ist das große Festzelt, das vom Musikverein Hilzingen betrieben wird. Es fasst 3000 Gäste und am Freitag- und Samstagabend sorgen Partybands dafür, dass hier mächtig was los ist. „Das Zelt ist an diesen Abenden immer voll. Ich hoffe, dass das dieses Jahr auch so sein wird,“ sagt der MV-Vorsitzende Michael Jäckle. Ein Sicherheitsdienst sei zwar stets vor Ort, habe aber nicht nennenswert zu tun. Trotz der ausgelassenen Stimmung habe es seit Jahren keine erwähnenswerten unliebsamen Vorfälle gegeben, so Jäckle. In diesem Jahr spielen am Freitag die Partyband „VIP´S“ (Eintritt 7 Euro)., Am Samstag lässt Blaska die Besucher auf die Bänke steigen (Eintritt 15 Euro). Erstmals ist es möglich, sich für den Samstag Abend die Tickets nicht nur an der Abendkasse, sondern auch bereits im Vorfeld über das Internet zu besorgen. Falls es kühl sein sollte: Man kann kuschelig eingepackt kommen – im Festzelt gibt es eine Garderobe (zwei Euro). Tagsüber spielen während der Festtage viele Musikvereine auf. Den musikalischen Ausklang am Montagabend gestalten „Die Lausbuaba“ – <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/Ein-Lausbub-wird-Chef-Holger-Mayer-verlaesst-als-neuer-Hilzinger-Buergermeister-seine-Stimmungsband-laesst-es-aber-nochmals-krachen;art372443,10433482" title="Ein Lausbub wird Chef: Holger Mayer verlässt als neuer Hilzinger Bürgermeister seine Stimmungsband, lässt es aber nochmals krachen">die Band, der früher auch Hilzingens Bürgermeister Holger Mayer angehörte</a>. Für das leibliche Wohl ist im Festzelt selbstverständlich mit einer breiten Palette von Speisen und Getränken auf das Beste gesorgt.</p> <p></p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Die Kirchweih 2025 steht vor der Tür: Alle Infos zur Veranstaltung]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 15:26:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Doppelnutzung von Sonne und Erde: Strom aus Solarenergie und Ernte auf der Ackerfläche  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/doppelnutzung-von-sonne-und-erde-strom-aus-solarenergie-und-ernte-auf-der-ackerflaeche;art372443,12498541 ]]></link>      <description><![CDATA[  Neue Technologie macht das Bewirtschaften von Feldern unter PV-Anlagen möglich. Im Hilzinger Ortsteil Binningen will ein Bauer in eine derartige Anlage investieren. Ratsmitglieder zeigen sich begeistert.  ]]></description>
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          Neue Technologie macht das Bewirtschaften von Feldern unter PV-Anlagen möglich. Im Hilzinger Ortsteil Binningen will ein Bauer in eine derartige Anlage investieren. Ratsmitglieder zeigen sich begeistert.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Neue Technologie macht das Bewirtschaften von Feldern unter PV-Anlagen möglich. Im Hilzinger Ortsteil Binningen will ein Bauer in eine derartige Anlage investieren. Ratsmitglieder zeigen sich begeistert.



        <p>Ein besonderes Vorhaben hat in der Sitzung des technischen Ausschusses des Gemeinderats von Seiten der Gemeinde Grünes Licht erhalten: Marius Sailer – Landwirt, Eigentümer und Betreiber des Nahwärmenetzes in Binningen – plant die Errichtung einer 1,5 Hektar großen Agri-Photovoltaikanlage mit einer Leistung von einem Megawatt im Gewann Steig im Hilzinger Ortsteil Binningen. Eine derartige Anlage sei die erste in der Gemeinde Hilzingen und neben einer Anlage in Beuren an der Aach erst die zweite im Landkreis Konstanz, hieß es in der jüngsten Ratssitzung.</p> <p>Bei derartigen PV-Anlagen wird nicht nur von der Sonne Energie geerntet. Bei Agri-Photovoltaik-Anlagen stehen die Solarmodule auf einer Fläche, die gleichzeitig landwirtschaftlich genutzt wird. Dem Flächenverbrauch werde so nachhaltig Einhalt geboten.</p> <h2>Flexible Module erleichtern Feldarbeit</h2> <p>Bei dem in Binningen geplanten Projekt werden die Module nicht starr fixiert, sondern drehen sich mit dem Sonnenstand. Der vorgesehene Abstand der Modulreihen von sieben Metern erlaube ihm die Durchfahrt und die Bewirtschaftung der unter den Modulen liegenden Acker-Fläche, erklärte der Landwirt den Ausschuss-Mitgliedern. Die größten seiner landwirtschaftlichen Geräte seien sechs Meter breit. Zudem können die Module während der Bearbeitung in eine senkrechte Position gefahren werden.</p> <p>Bei dem Projekt handelt es sich um ein privilegiertes Vorhaben. Darum fällt es auch nicht unter die Limitierung des Gemeinderats, der die Gesamtfläche für Solarparks in Hilzingen auf zehn Hektar festlegte. Wegen des Standorts in Hof-Nähe und der Größe der künftigen PV-Anlage ist die Aufstellung eines Bebauungsplanes nicht nötig.</p> <h2>Großes Wohlwollen im Ratsgremium</h2> <p>Das Vorhaben wurde im Ausschuss ausnahmslos mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen. Die Bauvoranfrage geht jetzt weiter an das Landratsamt. An der Genehmigung hegten weder Bürgermeister Holger Mayer noch Rudolf Schmidt vom Bauamt Zweifel. Denn das derzeitige Ziel der Politik ist die Etablierung von Agri-PV als zukunftsweisendes Modell, das Landwirtschaft und die Nutzung von Sonnenenergie synergetisch verbindet.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Alternative Energie" Solarenergie Umweltverträglichkeit thema-wirtschaft-energie-alternativ thema-leben-lebensfuehrung]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Doppelnutzung von Sonne und Erde: Strom aus Solarenergie und Ernte auf der Ackerfläche]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 12:47:08 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Fusion ist auch rechtlich perfekt: Was Volksbank-Kunden am Bodensee nun wissen müssen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/volksbank-fusion-am-bodensee-perfekt-das-muessen-jetzt-alle-kunden-wissen-15-10-25;art372432,12498472 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die neue Groß-Volksbank zwischen Allgäu, Bodensee und Hegau ist juristisch vollzogen. Für die fast 140.000 Kunden ändern sich einige Details, aber sie haben genügend Zeit zur Umstellung.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die neue Groß-Volksbank zwischen Allgäu, Bodensee und Hegau ist juristisch vollzogen. Für die fast 140.000 Kunden ändern sich einige Details, aber sie haben genügend Zeit zur Umstellung.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/volksbank-fusion-am-bodensee-perfekt-das-muessen-jetzt-alle-kunden-wissen-15-10-25;art372432,12498472]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die neue Groß-Volksbank zwischen Allgäu, Bodensee und Hegau ist juristisch vollzogen. Für die fast 140.000 Kunden ändern sich einige Details, aber sie haben genügend Zeit zur Umstellung.



        <p>Die bisher eigenständigen Volksbanken Bodensee-Oberschwaben (Friedrichshafen, Ravensburg, Tettnang) und die Volksbank Konstanz (Konstanz, Radolfzell, Steißlingen und einige Hegaugemeinden) sind juristisch zu einem Haus verschmolzen. Das teilt das Kreditinstitut mit. Anlass ist die Eintragung ins Genossenschaftsregister. Danach ist Tettnang der Sitz der neuen Groß-Volksbank, weitere Hauptstellen sind in Friedrichshafen, Konstanz, Radolfzell, Ravensburg und Weingarten.</p> <p>Was heißt das für die nach Volksbank-Angaben rund 137.000 Kunden im Geschäftsgebiet zwischen Amtzell im württembergischen Allgäu und Hilzingen im Hegau?</p> <h2>Volksbank-Fusion am Bodensee: Ab Frühjahr 2026 gibt‘s eine neue IBAN</h2> <p>Für sie ändert sich durch die Fusion kurzfristig nicht viel. Wer bisher sein Konto bei der Volksbank Konstanz hatte, bekommt eine neue Bankverbindung, insbesondere die IBAN wird sich ändern. Voraussetzung dafür ist aber die technische Verschmelzung der Systeme, die für März 2026 angekündigt ist. Details dazu sind bisher nicht veröffentlicht worden. Kunden der alten Volksbank Friedrichshafen kennen das, sie haben im Zuge einer früheren Fusion schon neue Bankdaten erhalten.</p> <p>Ebenfalls neu wird für die Kunden im Kreis Konstanz, dass keiner der vier neuen Vorstände seinen Dienstsitz vor Ort haben wird. Das künftige Führungs-Quartett ist oberschwäbisch dominiert, wobei die Vorstandsmitglieder Dirk Bogen und Jürgen Nachtnebel als Interimsvorstände der Volksbank Konstanz bereits über tiefe Einblicke verfügen und Kontakte vor Ort aufgebaut haben. Die frühere Konstanzer Vorständin Sabine Meister war im August überraschend aus der Leitung der künftigen seeumspannenden Volksbank ausgeschieden.</p> <p>Nicht betroffen von der Bankfusion am Bodensee sind die Kundinnen und Kunden der weiterhin selbstständigen Volksbanken in der Region, unter ihnen die Volksbanken Hagnau (141 Millionen Euro Bilanzsumme), Oberteuringen (375 Millionen), Pfullendorf (266 Millionen) und Überlingen (2,1 Milliarden Euro Bilanzsumme). Zum Vergleich: Die neue Volksbank Bodensee-Oberschwaben erwartet eine Bilanzsumme von rund fünf Milliarden Euro. Die größte Volksbank im Land, die Gestalterbank mit Schwerpunkten in Offenburg, Villingen-Schwenningen und Singen, weist 14,2 Milliarden Euro aus.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Die Fusion ist auch rechtlich perfekt: Was Volksbank-Kunden am Bodensee nun wissen müssen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sat, 11 Oct 2025 18:54:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das Gedenken an die Opfer aufrecht erhalten – Hilzingen erinnert an Karolina Schmidle  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/hilzingen-erinnert-an-karolina-schmidle;art372443,12497766 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Bäuerin Karolina Schmidle wurde im Rahmen der Euthanasie-Aktion der Nazis ermordet. An sie erinnert jetzt ein Stolperstein vor dem Haus, Braungasse 4.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Bäuerin Karolina Schmidle wurde im Rahmen der Euthanasie-Aktion der Nazis ermordet. An sie erinnert jetzt ein Stolperstein vor dem Haus, Braungasse 4.<br>
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        Die Bäuerin Karolina Schmidle wurde im Rahmen der Euthanasie-Aktion der Nazis ermordet. An sie erinnert jetzt ein Stolperstein vor dem Haus, Braungasse 4.



        ]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Stolperstein Gedenkstätten NS-Verbrechen Vergangenheitsbewältigung]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Das Gedenken an die Opfer aufrecht erhalten – Hilzingen erinnert an Karolina Schmidle]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 14:46:07 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Beim Biomüll ist der Landkreis an der Spitze, doch der Abfallbericht zeigt auch Nachholbedarf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/beim-biomuell-ist-der-landkreis-an-der-spitze-doch-der-abfallbericht-zeigt-auch-nachholbedarf;art372432,12497175 ]]></link>      <description><![CDATA[  Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/beim-biomuell-ist-der-landkreis-an-der-spitze-doch-der-abfallbericht-zeigt-auch-nachholbedarf;art372432,12497175]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Im landesweiten Vergleich landet der Kreis Konstanz bei organischen Abfällen auf dem zweiten Platz im baden-württembergischen Vergleich. Aus den Daten geht aber auch hervor, dass nur sehr wenig Altmetall zusammenkommt.



        <p>Der Landkreis Konstanz glänzt, wenn es um Bioabfälle geht. Im aktuellen Abfallbericht 2024 katapultiert sich der Landkreis mit stolzen 100 Kilogramm pro Kopf und Jahr fast an die Spitze des Bundeslandes. Nur der Stadtkreis Baden-Baden liegt darüber.</p> <p>Im direkten Vergleich mit den Nachbarn ist der Vorsprung beeindruckend: Bodenseekreis 74 Kilogramm, Tuttlingen 89, Schwarzwald-Baar-Kreis 46, Waldshut 56 – und Sigmaringen, wo die Biotonne erst seit Jahresbeginn Pflicht ist, dümpelt mit zwölf Kilogramm geradezu am Startblock vor sich hin.</p> <p>Diese gute Bilanz freut auch die Verantwortlichen beim Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises. Die Pressestelle erklärt die gute Sammelquote damit, dass der Landkreis einer der Pioniere bei der getrennten Einsammlung von Bioabfall war. Bereits seit 1993 werden Bioabfälle getrennt gesammelt, lange bevor dies gesetzlich vorgegeben war.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unterm Strich</span><span>Konstanz ist Vorreiter bei der Biotonne, stark beim Glas und ordentlich beim Restmüll. Doch gibt es Schwächen bei Metallen und Leichtverpackungen. Es hängt von den Bürgern ab, wie ihr Landkreis beim nächsten Abfallranking abschneidet. Denn wenn künftig mehr Wertstoffe gesammelt werden, statt im Restmüll zu landen, und mehr Altmedikamente oder Batterien zum Schadstoffmobil gebracht werden, bringt das den Kreis weiter nach vorn.</span></label></div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Haus- und Sperrmüll:</strong> Ganz so glänzend fällt das Bild beim Restmüll nicht aus. 129 Kilogramm Haus- und Sperrmüll pro Einwohner bedeuten zwar, dass Konstanz besser dasteht als Waldshut (139) oder Schwarzwald-Baar (137). Doch der Bodenseekreis (118) und Sigmaringen (113) liegen deutlich vorne. Immerhin: Der Landkreis Konstanz bleibt unter dem Landesschnitt von 138 Kilogramm und zeigt damit, dass Müllvermeidung in der Region keine bloße Theorie ist.</li> <li><strong>Wertstoffe:</strong> Ein gemischtes Bild ergibt sich bei den Wertstoffen. Beim Altpapier liegt Konstanz mit 59 Kilogramm pro Kopf knapp über dem Landesdurchschnitt, doch fast alle Nachbarn erzielen höhere Werte – Waldshut etwa bringt es auf stolze 70 Kilogramm, der Bodenseekreis auf 68. Ganz anders sieht es beim Glas aus: Hier spielt Konstanz mit 28 Kilogramm vorne mit und übertrifft fast alle Vergleichsregionen. Lediglich Waldshut ist mit 32 Kilogramm noch etwas besser.</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Altmetalle:</strong> Gerade einmal 6,1 Kilogramm pro Kopf wurden im Landkreis Konstanz gesammelt. Das ist nicht nur weniger als der Landesdurchschnitt, sondern auch deutlich hinter allen Nachbarn, von Tuttlingen mit knapp zehn Kilogramm bis hin zu Waldshut, das mit fast 25 Kilogramm geradezu herausragt. Auch bei den Leichtverpackungen hinkt Konstanz hinterher.<br /> Während der Landesdurchschnitt bei 31 Kilogramm liegt und Tuttlingen sogar 35 Kilogramm erreicht, bleiben die Landkreisbewohner mit 25 Kilogramm spürbar darunter. Vielleicht hat auch dieser Wert mit den örtlichen Sammeleigenheiten zu tun. Denn bis 2024 wurden die Leichtverpackungen im ganzen Kreis mit dem Gelben Sack eingesammelt. Seit diesem Jahr haben 14 Städte und Gemeinden die Gelbe Tonne eingeführt, während die elf restlichen Kommunen weiterhin den Gelben Sack abholen lassen.</li> <li><strong>Problemstoffe und Elektrogeräte:</strong> Die Entsorgung gefährlicher Abfälle klappt ordentlich, aber nicht überragend. Mit 0,79 Kilogramm pro Kopf liegt der Landkreis zwar besser als Sigmaringen, aber schwächer als alle anderen Nachbarn. Bei Elektroaltgeräten erreicht Konstanz mit 6,6 Kilogramm den Landesdurchschnitt, liegt damit aber ebenfalls hinter Bodenseekreis, Tuttlingen, Schwarzwald-Baar und Waldshut.<br /> Der Kreis-Abfallwirtschaftsbetrieb verweist darauf, dass Elektroaltgeräte flächendeckend gesammelt werden und die Kommunen für die Infrastruktur verantwortlich seien: „Jedoch kann nur angenommen werden, was von den Bürgerinnen und Bürgern auch gebracht beziehungsweise entsorgt wird.“</li> </ul> </div> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Grünabfälle:</strong> 58 Kilogramm pro Kopf sind nicht einmal zwei Drittel des Landesdurchschnitts von 93 Kilogramm. Alle Nachbarn sind besser, Waldshut sogar fast dreimal so gut mit 166 Kilogramm. Die Städte und Gemeinden haben unterschiedliche Sammelstrukturen für Grünabfall, weil es eine Aufgabenteilung gibt: Die Kommunen sind für Sammeln und Transport zuständig, der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises für die Verwertung. Am landkreiseigenen Wertstoffhof in Singen-Rickelshausen kann Grünabfall von allen Einwohnern das ganze Jahr über an fünf Tagen die Woche und zusätzlich jeden letzten Samstag im Monat abgegeben werden.</li> </ul> </div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Hilzingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Beim Biomüll ist der Landkreis an der Spitze, doch der Abfallbericht zeigt auch Nachholbedarf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 12:04:11 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Heftiger Unfall auf der A81: Helikopter bringt Schwerverletzten in Schweizer Spezialklinik  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/hubschrauber-im-einsatz-schwerer-unfall-auf-der-a81-im-kreis-konstanz;art372443,12497082 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Freitag, 10. Oktober, hat sich auf A81 Richtung Singen zwischen Gottmadingen und Hilzingen ein schwerer Unfall ereignet. Vier Personen erleiden dabei schwere Verletzungen. Ein Laster ist in ein Stauende gefahren.  ]]></description>
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          Am Freitag, 10. Oktober, hat sich auf A81 Richtung Singen zwischen Gottmadingen und Hilzingen ein schwerer Unfall ereignet. Vier Personen erleiden dabei schwere Verletzungen. Ein Laster ist in ein Stauende gefahren.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am Freitag, 10. Oktober, hat sich auf A81 Richtung Singen zwischen Gottmadingen und Hilzingen ein schwerer Unfall ereignet. Vier Personen erleiden dabei schwere Verletzungen. Ein Laster ist in ein Stauende gefahren.



        <p>Es bietet sich ein Bild der Verwüstung: Auf der gesamten Fahrbahn liegen Wrackteile verteilt und schon von Weitem sind Blaulichter zu sehen. Der Rettungshubschrauber ist im Einsatz und transportiert eine Person in eine Schweizer Spezialklinik. Am Freitagmorgen, 10. Oktober, ist es gegen 10.30 Uhr auf der Autobahn 81 zwischen Gottmadingen und Singen zu einem heftigen Unfall mit gleich mehreren zum Teil schwerverletzten Personen gekommen. Die Autobahn musste deshalb für mehrere Stunden komplett gesperrt werden.</p> <p>Nach ersten Informationen der Polizei ist ein Lastwagen in ein Stauende gefahren und hat dabei mehrere Autos ineinander geschoben. Der Gottmadinger Feuerwehrkommandant, Stefan Kienzler, schildert auf SÜDKURIER-Nachfrage ein ähnliches Szenario. „Wie es zu dem Unfall gekommen ist, können wir nicht sagen. Aber wir mussten mehrere Personen aus einem Auto retten“, sagt er. Auch Kienzler geht am Vormittag davon aus, dass ein Lastwagenfahrer das Stauende auf der A81 übersehen haben könnte.</p> <h2>Zehn Personen werden zum Teil schwer verletzt</h2> <p>Wie Katrin Rosenthal, Polizeisprecherin des Präsidiums Konstanz, auf Nachfrage des SÜDKURIER mitteilt, sei die erste Meldung um 10.36 Uhr bei der Polizei eingegangen. „Ein Lkw ist in ein Stauende eingefahren und hat dabei mehrere Autos aufeinander geschoben“, bestätigt sie. Laut Polizeiangaben sei der Stau aufgrund eines anderen Unfalls auf der A81 entstanden. „Die Feuerwehr ist aktuell dabei, die Personen aus den aufgeschobenen Autos zu retten“, so Rosenthal gegen 11.30 Uhr.</p> <p>Wie ein Polizeisprecher vor Ort darüber hinaus mitteilt, seien neun Personen verletzt worden – vier davon haben schwere Verletzungen erlitten. Sie wurden in verschiedene Kliniken gebracht. Einer der Schwerverletzten, der sich in dem Fahrzeug am hintersten Stauende zusammen mit zwei weiteren Familienmitgliedern befand, sei mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik in die Schweiz geflogen worden. Wie kritisch sein Zustand ist, war zunächst unklar. Die drei Personen, die von der Feuerwehr gerettet werden mussten, seien zwischen 20 und 64 Jahre alt, heißt es in einer am Nachmittag veröffentlichten Pressemitteilung der Polizei.</p> <h2>Unfallfahrer will sich an nichts erinnern können</h2> <p>Klar scheint: Der Lastwagenfahrer (65) war nicht langsam unterwegs. So sei er laut einem Polizeisprecher vor Ort nach ersten Erkenntnissen mit 80 Kilometern pro Stunde auf das Stauende aufgefahren. Ob ungebremst oder nicht, sei noch unklar und Teil der derzeitigen Ermittlungen. „Der Lastwagenfahrer hat keine Angaben zum Unfall gemacht“, sagt ein Polizeisprecher vor Ort. Er könne sich laut eigenen Angaben nicht mehr an das Unfallgeschehen erinnern. Nun ermittelt die Kriminalpolizei wegen fahrlässiger Körperverletzung in mehreren Fällen.</p> <p>Die Polizei schildert den Unfallhergang indes wie folgt: Der Lastwagen war auf der linken Spur der A81 unterwegs und fuhr dort auf einen im Stau stehenden Wagen – das Fahrzeug, aus dem die Feuerwehr später die drei Personen mit schwerem Gerät retten musste – auf.</p> <p>Durch den Zusammenstoß wurde der Wagen auf drei weitere Autos, die sich auf der rechten Spur befunden haben, geschoben. Vor allem vom Auto am Unfallende und einem weiteren Kleinwagen blieben nicht mehr viel mehr als Wracks übrig. Die Polizei vor Ort spricht von einem heftigen Unfall. Sie beziffert die Unfallhöhe auf rund 80.000 Euro.</p> <h2>Personen schweben nicht in Lebensgefahr</h2> <p>Die Feuerwehr bestätigt, dass vier Autos aufeinander geschoben wurden. Feuerwehrkommandant Stefan Kienzler berichtet, dass aus einem der Wagen drei verletzte Personen gerettet werden mussten. „Drei Person mussten patientengerecht aus dem Auto gerettet werden, dafür mussten wir das Autodach entfernen“, schildert er den Einsatz. Die Polizei bestätigt die Anzahl an verletzten Personen. Neben dem Lastwagenfahrer selbst seien insgesamt neun weitere Insassen zum Teil schwerverletzt worden. In der später am Tag veröffentlichten Pressemitteilung der Polizei korrigierte die Behörde die Zahl der Verletzten dann auf neun.</p> <p>In Folge der heftigen Kollision kam es für längere Zeit zur kompletten Sperrung der A81 in Fahrtrichtung Konstanz. Genauer ereignete sich der Unfall zwischen Gottmadingen und Hilzingen. Auch ab 12.30 Uhr könne es aus laut einem Polizeisprecher aufgrund der Rettungsmaßnahmen weiterhin immer wieder zur teilweisen oder kompletten Sperrung des Abschnitts kommen. Laut einem Polizeisprecher seien Bergungen mit Lastwagenbeteiligung arbeitsintensiv und bräuchten Platz, hieß es abschließend.</p> <p>Neben dem Rettungshubschrauber waren sowohl das DRK und die Feuerwehr mit starken Kräften im Einsatz, zudem unterstützten zahlreiche ehrenamtliche Helfer vor Ort. Mehrere Beamte des Zolls übernahmen als Ersthelfer eine Versorgung der Verletzten, hieß es in der dazu veröffentlichten Pressenotiz.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Unfall Polizei Feuerwehr A81 Oberbürgermeister Rettungswesen Verkehrsunglücke thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-blaulicht]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Hilzingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Heftiger Unfall auf der A81: Helikopter bringt Schwerverletzten in Schweizer Spezialklinik]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 05:02:23 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Grandiose Motive schmücken Kirche  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/grandiose-motive-schmuecken-kirche;art372443,12496092 ]]></link>      <description><![CDATA[  <ul> <li>70 Helfer legen prächtige Mosaike zur Kirchweih</li> <li>Diesjähriges Motto lautet „Pilger der Hoffnung“</li> <li>Bilder erinnern an zeitgenössische Kunstwerke</li> </ul>  ]]></description>
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        <![CDATA[
          <ul> <li>70 Helfer legen prächtige Mosaike zur Kirchweih</li> <li>Diesjähriges Motto lautet „Pilger der Hoffnung“</li> <li>Bilder erinnern an zeitgenössische Kunstwerke</li> </ul><br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        <ul> <li>70 Helfer legen prächtige Mosaike zur Kirchweih</li> <li>Diesjähriges Motto lautet „Pilger der Hoffnung“</li> <li>Bilder erinnern an zeitgenössische Kunstwerke</li> </ul>



        <p>Hilzingen Betriebsam geht es derzeit im Kirchenkeller der Hilzinger Pfarrgemeinde St. Peter und Paul zu. Dort entsteht gerade der weithin bekannte, in der Region einzigartige Kirchweih- und Erntedankschmuck. Mit ihm präsentiert sich während der ganzen Kirchweihwoche das vom berühmten Barockbaumeister Peter Thumb geschaffene katholische Gotteshaus „St. Peter und Paul“ von seiner schönsten Seite.</p> <p>Das traditionelle Brauchtum des Mosaiklegens ist für viele attraktiv. Mehr als siebzig Erwachsene, Jugendliche und Kinder sind in diesem Jahr wieder am Werk, um mit den kunstvoll gelegten Mosaiken aus getrockneten und gemahlenen Blütenblättern, aus Samen und Gewürzen das diesjährige Leitwort zu realisieren. Das Bildwerk steht unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ und greift so genau das Thema auf, unter das die katholische Kirche das jetzige, sogenannte Heilige Jahr 2025 gestellt hat.</p> <p>Die Vorlagen, für die sich die Organisatorenrunde gemeinsam mit Mitgliedern anderer Gremien der Kirchengemeinde entschieden hat, muten wie zeitgenössische Kunst an – auch wenn das eine oder andere Original in früheren Jahrhunderten entstanden ist. So wird zum Beispiel eine Darstellung der Arche Noah zu sehen sein. Sie sei in der Bibel ein Symbol für Rettung und Hoffnung inmitten einer katastrophalen Weltlage und Neuanfang nach der totalen Zerstörung, erklärt Hilzingens frühere Gemeindereferentin Simone Meisel. Das Originalbild in Tempura auf Walnussholz habe im 13. Jahrhundert ein anonymer Künstler aus Katalonien geschaffen. Ebenfalls unbekannt ist der Künstler des Werks, nach dem das Hauptbild gestaltet wird. Es zeigt Abraham, den Urvater des Glaubens für Christen, Muslime und Juden, der in den Sternenhimmel blickt.</p> <p>Eine grandiose Farbenpracht zeichnet ein anderes der großen Mosaike aus. Es ist eine Ansicht von Santiago de Compostela, dem Endpunkt des Jakobsweges. Schon im Mittelalter haben sich Menschen auf den Jakobsweg begeben, um Buße zu tun, Heilung zu erbitten, einen Sinn in Krankheit, Trauer oder Umbruch zu finden.</p> <p>Das vierte der Seitenaltar-Mosaike wird nach einer Arbeit der engagierten Christin und heute achtzig Jahre alten Künstlerin Christel Holl gestaltet. Auf ihm sind die Emmaus-Jünger zu sehen, die Jesus nach der Auferstehung zuerst nicht erkennen. Die Geschichte im Lukas-Evangelium steht für den Wandel von Trauer und Zweifel zu Hoffnung und Glauben. Um Hoffnung geht es auch im fünften Altarbild, das Franz von Assisi zeigt. Vorbereitet und vorskizziert wurden die großen Bildtafeln wiederum von Anna Schneiderheinze, die kleineren von Brigitte Glatt.</p> <p>Für die Mosaike des Erntedankschmucks werden nur natürliche Materialien verwendet, Färben ist tabu. „Die Herausforderung bei der Umsetzung der diesjährigen Motive sind deren starke Farben“, sagt Ursula Schädle. Sie ist seit vielen Jahren eine der Hauptorganisatorinnen und eine seit Jahrzehnten erfahrene Mosaik-Legerin. Um ein kräftiges Orange zu erzeugen setzt ihr Lege-Team auf Lampionblumen, für ein sattes Rot auf Geranien.</p> <p>Dem zwölfjährigen Karl gefällt es, dass beim diesjährigen Kirchenschmuck Farben dominieren. Er weiß super gut über viele Details des Mosaiklegens Bescheid. Verblüffend ist das nicht mehr, wenn man erfährt, dass er bereits als Vierjähriger sein erstes kleines Bild, einen Brokkoli, gelegt hat.</p> <p>Jetzt arbeitet er eifrig an einer der mittelgroßen Bildtafeln. Gerade überlegt er sich, welches Material er für das notwendige kräftige Blau verwenden könnte. „Kornblumenblüten entwickeln beim Trocknen einen zu hohen Weißanteil“, weiß er zu berichten. Die würden also ausscheiden. Er tendiert zum blauen Rittersporn. Der allerdings, so Karl, müsse zusammen mit Reis gemahlen werden, damit er schwerer wird und liegenbleibt. Für Rot verwendet Karl die Früchte des Essigbaums, für Gelb Senfsamen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Besuchermagnet</h2> Die Hilzinger Kirchweih lockt jedes Jahr unzählige Besucher in die Hegau-Gemeinde und wird in diesem Jahr von Freitag, 17. Oktober, bis Montag, 20. Oktober, gefeiert. Der Erntedankschmuck „Pilger der Hoffnung“ in der katholischen Pfarrkirche St. Peter und Paul kann nicht nur während des Festsonntags zur Hilzinger Kirchweih am 19. Oktober, sondern bis Sonntag, 26. Oktober, täglich von 10 bis 18 Uhr besichtigt werden. Lediglich während der Gottesdienstzeiten oder bei Konzerten in der Barockkirche ist dies laut Pfarrgemeinde nicht möglich. (drm)</div>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Kulturgut Christentum Tradition]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Hilzingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Grandiose Motive schmücken Kirche]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 14:54:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eigentlich ist das Baden am Binninger Baggersee verboten: Aber wer hat sich daran gehalten?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/eigentlich-ist-das-baden-am-binninger-baggersee-verboten-aber-wer-hat-sich-daran-gehalten-12-10-25;art372443,12495665 ]]></link>      <description><![CDATA[  Das Badeverbot im Binninger See gibt es seit Jahren, doch trotzdem zieht es jeden Sommer Badende – sogar aus anderen Landkreisen – an den idyllisch gelegenen Baggersee. Hat das Verbot in der vergangenen Saison gewirkt?  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Das Badeverbot im Binninger See gibt es seit Jahren, doch trotzdem zieht es jeden Sommer Badende – sogar aus anderen Landkreisen – an den idyllisch gelegenen Baggersee. Hat das Verbot in der vergangenen Saison gewirkt?<br>
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        Das Badeverbot im Binninger See gibt es seit Jahren, doch trotzdem zieht es jeden Sommer Badende – sogar aus anderen Landkreisen – an den idyllisch gelegenen Baggersee. Hat das Verbot in der vergangenen Saison gewirkt?



        <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/Der-Binninger-Baggersee-Wenn-Baden-eigentlich-verboten-ist;art372443,10219567" target="_blank" title="Der Binninger Baggersee: Wenn Baden eigentlich verboten ist...">Es ist jedes Jahr im Sommer das gleiche Bild: Am Baggersee im Hilzinger Ortsteil Binningen wird trotz des Verbots wild geparkt und gebadet.</a> Bereits seit dem 1. August 1988 ist das Baden im Binninger Baggersee verboten, da er im Wasserschutzgebiet liegt und als Trinkwasserversorgung im Gebiet des Zweckverbandes Hoher Randen und damit für die Stadt Tengen dient. Landratsamt und Gemeinde versuchen seit dieser Zeit, das Verbot durchzusetzen. Und wie hat das in der vergangenen Badesaison geklappt?</p> <p>Ziel sei es, neben dem Baden auch das Lagern am See zu verbieten, erklärt Jens Bittermann, Pressesprecher das Landratsamt. Der See solle ohne Bade- und Freizeitbetrieb als „Schonsee“ aufrechterhalten werden. Um dieses Ziel zu erreichen, würden die Ahndung von Parkverstößen und die Einhaltung des Badeverbots grundsätzlich weiterverfolgt werden. Für Parkverstöße in einem Landschaftsschutzgebiet könnten deshalb laut dem Bußgeldkatalog Umwelt Baden-Württemberg ein Verwarngeld zwischen 35 und bis zu 1000 Euro Bußgeld erhoben werden. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/Landratsamt-greift-durch-Erstmals-ein-Auto-am-Binninger-Baggersee-abgeschleppt;art372443,10248178" target="_blank" title="Landratsamt greift durch: Erstmals ein Auto am Binninger Baggersee abgeschleppt">Es wurden auch immer wieder wild geparkte Autos abgeschleppt.</a></p> <h2>Binninger Baggersee: Besucher auch aus angrenzenden Landkreisen</h2> <p>Wie Hilzingens Bürgermeister Holger Mayer auf Nachfrage erklärt, wurde das Park- und Badeverbot auch in der vergangenen Saison nicht richtig beachtet. „Es waren auffällig viele Besucher aus anliegenden Landkreisen wie Tuttlingen und dem Schwarzwald-Baar-Kreis vor Ort, welche sich im Bereich des Binninger Baggersees nicht an die örtlichen verkehrsrechtlichen Verbote hielten und im Baggersee ohne Erlaubnis zum Baden gingen“, sagte der Bürgermeister. In Summe seien es aber nicht mehr Verstöße als in den Vorjahren gewesen.</p> <p>„Der Gemeindevollzugsdienst ist in der Badesaison gerade bei schönem Wetter regelmäßig vor Ort und nimmt begangene Ordnungswidrigkeiten auf“, erklärte Holger Mayer. Die Einsätze fänden auch am Wochenende und am Abend statt. Die Beteiligten würden derzeit auf eine strikte Ahndung der Verstöße setzen. Eine Lösung, das Bade- und Parkverbot im Naturschutzgebiet noch wirksamer durchzusetzen, gebe es noch nicht. Die Beteiligten Gemeinden, Landratsamt und Eigentümer, das Kiesunternehmen Meichle &amp; Mohr, seien im Austausch, um das Problem in den Griff zu bekommen.</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Wasserverschmutzung Kommunalpolitik Müll thema-natur-umwelt thema-leben-grundversorgung thema-politik-lokal]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Hilzingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Eigentlich ist das Baden am Binninger Baggersee verboten: Aber wer hat sich daran gehalten?]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 15:59:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/uns-brennt-der-kittel-staedte-im-kreis-konstanz-schlagen-alarm-wegen-finanzen-08-10-25;art372432,12495025 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die finanziellen Spielräume der Kommunen im Landkreis Konstanz werden enger – und die Nerven dünner. Jetzt zeichnet sich ab, dass eine heiße Debatte um die Kreisumlage bevorsteht.



        <p>Die Debatte um den Kreishaushalt hat noch gar nicht begonnen, da hat der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt schon die „Eckpunkte zur Finanzpolitik“ für die Jahre 2026 bis 2029 entdeckt, obwohl diese gut versteckt in der allerletzten Anlage anhängen. „Die Stadt Konstanz schließt immer noch die vierte Haushaltslücke dieses Jahr. Dabei sparen wir der Kreisumlage hinterher, ohne sie müssten wir gar nicht sparen“, empört er sich.</p> <p>Die Kreisumlage ist die Abgabe, die Kommunen an den Kreis entrichten, um dessen Finanzbedarf zu decken. Der Kreis selbst erhebt keine eigenen Steuern. Der Hebesatz für die Umlage liegt im Kreis Konstanz aktuell bei 34 Prozent, angesichts großer anstehender Investitionen wird er aber steigen, so die Prognose.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Kreisumlage</span><span>Es handelt sich um eine Umlage, die die Gemeinden an den Kreis zu zahlen haben zur Finanzierung der vom Landkreis zu erbringenden Leistungen. Die Kreisumlage ist eine der wichtigsten Einnahmequellen des Kreises. Sie wird erhoben, weil der Kreis keine nennenswerten Einnahmequellen hat.</span></label></div> <p>In den Eckpunkten wird der Plan für die Kreishaushalte bis 2029 dargestellt und enthält – Stand September 2025 – die Zahlen, die Burchardt das Grausen lehren: ein Kreisumlage-Hebesatz von 40 Prozent für 2027, 42 Prozent für 2028 und 49,8 Prozent für 2029. Einmal in Fahrt macht Burchardt weiter: „Die 34 Prozent müssen der Anschlag sein. Wenn da irgendwo 39 Prozent steht, hätte das gar nicht durch den Drucker laufen dürfen. Aber wenn wir bei 49 sind, können wir dicht machen.“</p> <h2>Das entgegnet Landrat Zeno Danner</h2> <p>Diese helle Aufregung hat Landrat Zeno Danner offenbar nicht kommen sehen – sonst hätte er vermutlich den Drucker gestoppt. Oder gehofft, dass die Zahlen gut genug versteckt sein würden. Immerhin kommt der Tagesordnungspunkt harmlos daher: Es sind lediglich „Informationen zum aktuellen Planungsstand“.</p> <p>Ein bisschen Verteidigung schiebt er Burchardts Empörung hinterher, ganz sanft: „Wir können ja nicht so tun, als könnten wir alles locker erreichen, was wir uns vornehmen“, sagt er und betont, dass die Kreisumlage seit drei Jahren bei 34 Prozent stehe, obwohl sie schon mehrfach deutlich höher geplant war. Sein Ziel sei es, dass der Hebesatz auch 2026 nicht ansteige. „Das Festhalten am Kreisumlage-Hebesatz hat die Kreisverwaltung dieses Jahr übrigens fünf Millionen Euro gekostet.“</p> <h2>Verdoppelte Schulden bis 2029?</h2> <p>An diesem Nachmittag ergibt sich nur ein kurzer Einblick in die Misere der kommunalen Finanzen. Aber es liegt alles auf dem Tisch, als Kreisrätin Dorothee Jacobs-Krahnen (Grüne) auch noch auf die vorausgesagte Verschuldung hinweist: Diese würde, Stand jetzt, im Jahr 2029 dann 375 Millionen Euro betragen und hätte sich damit innerhalb von drei Jahren schlicht verdoppelt. Alarmierend sei dies für die Gestaltungsmöglichkeiten kommender Generationen, sagt sie.</p> <p>Landrat Danner kann vor dem eigentlichen Schlagabtausch nicht viel mehr tun, als die Kommunalpolitiker um Geduld zu bitten und auf die kommende Haushaltsdebatte zu verweisen. Das Ziel, die Zahl 34 beim Hebesatz zu erhalten, ist hiermit gesetzt.</p> <p>Uli Burchardt sorgt mit seltener Eindringlichkeit erneut dafür, dass er gehört wird: „Uns brennt der Kittel. Das gilt für Konstanz, aber auch für die meisten Städte und Gemeinden. Lasst uns gemeinsam einen Weg finden, dass wir die Entwicklung unter Kontrolle bekommen.“</p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Hilzingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Angst vor leeren Kassen und Empörung unter Bürgermeistern: „Uns brennt der Kittel!“]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 09:12:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Eine Gemeinde, sechs Dörfer und 23 Orte: In Hilzingen gibt es viel zu verwalten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/verwaltung-mit-herz-so-meistert-hilzingen-seine-sechs-ortsteile-07-10-25;art372443,12494840 ]]></link>      <description><![CDATA[  Hilzingen gilt als Flächengemeinde. Das Konstrukt entstand in dieser Form zur Gemeindereform der 1970er-Jahre. Dies bietet für das Rathaus bis heute besondere Anforderungen, aber auch die eine oder andere Chance.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Hilzingen gilt als Flächengemeinde. Das Konstrukt entstand in dieser Form zur Gemeindereform der 1970er-Jahre. Dies bietet für das Rathaus bis heute besondere Anforderungen, aber auch die eine oder andere Chance.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/verwaltung-mit-herz-so-meistert-hilzingen-seine-sechs-ortsteile-07-10-25;art372443,12494840]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Hilzingen gilt als Flächengemeinde. Das Konstrukt entstand in dieser Form zur Gemeindereform der 1970er-Jahre. Dies bietet für das Rathaus bis heute besondere Anforderungen, aber auch die eine oder andere Chance.



        <p>Im Jahr 1968 wurde in Baden-Württemberg die Gemeindereform auf den Weg gebracht, um die Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden zu stärken. An ihrem Ende stand die neue Gemeinde Hilzingen, eine Flächengemeinde. Zu ihr hatten sich der gleichnamige Kernort und fünf weitere, bis dahin selbständige Dörfer zusammengeschlossen.</p> <h2>Was ist eine Flächengemeinde?</h2> <p>Als Flächengemeinde werden Kommunen mit mehreren Ortsteilen beschrieben, die nicht zusammengebaut sind, sondern sich weitläufig über eine größere Fläche erstrecken und – gesehen auf die Gemarkungsfläche – eine geringe Bevölkerungsdichte haben. Auf Hilzingen trifft das zu. Neben dem Kernort umfasst die Gemeinde die Teilorte Binningen, Duchtlingen, Riedheim, Schlatt am Randen und Weiterdingen. Darüber hinaus gibt es weitere Weiler und anderweitige, völlig verschieden große Ansiedlungen: Das dicht bebaute Twielfeld zum Beispiel, das noch ländlich wirkende Dietlishof und die im Vergleich dazu kleineren Weiler Hofwiesen, Pfaffwiesen und Storzeln. Dass eine derart strukturierte Kommune stärkeren Aufwand in Verwaltung und Unterhaltung der Infrastruktur erfordert, liegt auf der Hand.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>So ist die Gemeindereform in Hilzingen abgelaufen</span><span>Als erster Ortsteil ließ sich das bis dahin selbständige Duchtlingen 1969 nach Hilzingen eingemeinden. 1971 vollzogen Schlatt am Randen und Weiterdingen den Zusammenschluss, Binningen und Riedheim folgten 1974. Laut Gemeindeverwaltung gehören neben den zwischen 1970 und 1974 eingegliederten Orten Binningen, Duchtlingen, Riedheim, Schlatt am Randen und Weiterdingen noch viele weitere Weiler zur Gesamtgemeinde Hilzingen. Neben Hofwiesen sind das die Orte Dietlishof, Twielfeld, Seeweiler und Storzeln sowie die Höfe Katzental, Paradieshof und Riederhof, Sennhof und Stoffelhof, das Hohenstoffeln-Basaltwerk, die Höfe Altkrähenhof und Hofgut Hohenkrähen, die Höfe Homboll, Lochmühle und Pfaffwiesen sowie die Häuser Heiliggrab. (drm)</span></label></div> <p>Im Eingemeindungsvertrag wurde jedem der damals selbständigen Dörfer diverse Einrichtungen wie zum Beispiel eine eigene Sporthalle, eine eigene Aussegnungshalle oder Feuerwehrgerätehäuser dauerhaft zugesichert. Gerade aus diesen Zusagen aber ergeben sich nicht unbeträchtliche Herausforderungen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/es-braucht-weniger-standards-oder-mehr-geld-finanziell-wird-es-in-hilzingen-zunehmend-knapp;art372443,12258833" target="_blank" title="Es braucht weniger Standards oder mehr Geld: Finanziell wird es in Hilzingen zunehmend knapp">Der Hilzinger Kämmerer Stefan Mattes</a> betrachtet diese in jedem Teilort vorhandene Infrastruktur mit dem Blick des Haushaltshüters. Er sieht hier prinzipiell die eine oder andere Einsparmöglichkeit, zumal nicht jede dieser Einrichtungen voll ausgelastet ist. Er führt an, dass größere Einrichtungen im Allgemeinen kostengünstiger arbeiten. An den herrschenden Verhältnissen rütteln will er aber nicht. „Weil es in den Ortsteilen eine Erwartungshaltung gibt“, sagt er. Und außerdem würden dorfeigenen Vereine, Kindergärten und andere Institutionen wie zum Beispiel eigene Feuerwehr-Abteilungen das dortige Wir-Gefühl stärken. Und dass es diesen Zusammenhalt, dieses Gemeinschaftsgefühl gebe, sei durchaus positiv.</p> <p>Gleicher Meinung ist auch sein Vorgesetzter, Hilzingens Bürgermeister Holger Mayer. Jedes Dorf habe so noch seine eigene Identität, seine Festivitäten mit langer Tradition. Die Bürger seien vielfach sehr mit dem Dorf verwurzelt und brächten sich für ihr Dorf ein. „Diese Vielfalt finde ich spannend und schön.“ Mit gewährleistet werde das durch die vor der Eingemeindung ausgehandelten Ortschaftsverfassungen, die jedem Ortsteil jeweils einen Ortschaftsrat und einen aus dessen Mitte gewählten Ortsvorsteher gewähren – Duchtlingen ausgenommen. Und natürlich auch durch die unechte Teilortswahl, die jedem Teilort eine feste Anzahl von Vertretern im Gemeinderat zusichere, die ihr Dorf gut kennen und sich so zielgerichtet für die Interessen ihres Dorfes einsetzen können. „Die unechte Teilortswahl gibt es noch in vielen, aber nicht in allen Flächengemeinden. Tengen hat sie jüngst abgeschafft,“ so der Rathaus-Chef.</p> <h2>Herausforderung bei Wahlen</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/25-sitze-aber-einer-bleibt-leer-gemeinderat-hilzingen-hat-viele-neue-gesichter;art372443,12067932" target="_blank" title="Wegen unechter Teilortswahl: Gemeinderat hat mehr Sitze, doch einer bleibt leer">Dieses Wahlverfahren führt allerdings auch zu Situationen, die man in anderen Kommunen nicht kennt.</a> Markus Wannenmacher, seit 24 Jahren der Hauptamtsleiter auf dem Rathaus, kann ein Lied davon singen. Nicht nur sind die Wahlhelfer sehr lange mit der Auszählung der Stimmen beschäftigt, sondern das komplizierte, nicht leicht zu durchblickende Wahlverfahren, führe auch zu einer großen Anzahl falsch ausgefüllter Wahlzettel und damit zu überdurchschnittlich vielen ungültigen Stimmen.</p> <p>Wie der Kämmerer geht Mayer neben den positiven Aspekten ebenfalls auf die andere Seite einer Flächengemeinde ein. Dies sei unbestritten natürlich der erhöhte Finanzbedarf und der große Personal-, Unterhaltungs- und Arbeitsaufwand.</p> <h2>160 Kilometer Gemeindestraßen sind zu unterhalten</h2> <p>Zu den letzteren beiden Bereichen weiß der Leiter des Bauhofs der Gemeinde vieles beizutragen. Das 16-köpfige Bauhof-Team ist ständig damit beschäftigt, den Laden am Laufen zu halten. Es gelte fünf Kindergarten-Anwesen, sechs Sport- und Mehrzweckhallen, elf Sportplätze und zwei Bolzplätze zu betreuen, nennt Günter Furtwängler die maßgeblichen Zahlen: Die Länge der Gemeindestraßen beziffert er mit 160 Kilometern, die der Feldwege, die zu unterhalten seien, mit 300 Kilometern. Dazu sechzig Kilometer Bach- und Grabenläufe.</p> <p>Dort gebe es Durchlässe, Übergänge, kleine Brücken, bei denen Reparaturen anfielen. Und dann die Straßenbeleuchtung mit ihren 1500 Lampen, für die der Bauhof zuständig ist. Neunzig Kilometer Kanal sind auf der 5500 Hektar großen Gemarkung verlegt, fünf Regenrückhaltebecken, sechs Pumpwerke und zwei Rückstaukanäle gilt es im Blick zu behalten. Die Wasserversorgung wird über 130 Kilometer Haupt- und Versorgungsleitungen, drei Tiefbrunnen, elf Hochbehälter, vier Pumpwerke und eine große Aufbereitungsanlage gesichert. „Und alles will gehegt und gepflegt und instand gehalten werden,“ so Furtwängler.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Strukturpolitik Städtebau Kommunalpolitik thema-politik-lokal thema-leben-grundversorgung thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Hilzingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Eine Gemeinde, sechs Dörfer und 23 Orte: In Hilzingen gibt es viel zu verwalten]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 16:32:33 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Neuer Blick auf alte Wunden: Die Schattenseiten des True-Crime-Trends  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/interview-die-schattenseiten-des-true-crime-trends;art372458,12492899 ]]></link>      <description><![CDATA[  In den zurzeit beliebten True-Crime-Formaten arbeiten Medien teils abgeschlossene Kriminalfälle auf. Mit Folgen für Betroffene, warnt Marcel Da Rin, Leiter der Singener Kriminalprävention, im SÜDKURIER-Interview.  ]]></description>
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          In den zurzeit beliebten True-Crime-Formaten arbeiten Medien teils abgeschlossene Kriminalfälle auf. Mit Folgen für Betroffene, warnt Marcel Da Rin, Leiter der Singener Kriminalprävention, im SÜDKURIER-Interview.<br>
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        In den zurzeit beliebten True-Crime-Formaten arbeiten Medien teils abgeschlossene Kriminalfälle auf. Mit Folgen für Betroffene, warnt Marcel Da Rin, Leiter der Singener Kriminalprävention, im SÜDKURIER-Interview.



        <p><strong>Herr Da Rin, True-Crime-Formate sind momentan sehr beliebt, ob als Podcasts, Artikel oder im Fernsehen. Nehmen Sie auch ein hohes Interesse an Kriminalfällen wahr?</strong></p> <p>Ich nehme wahr, dass es ein hohes Interesse und viele Angebote in den unterschiedlichsten Formaten gibt und „wahre Verbrechen“, also zurückliegende Kriminalfälle, als Unterhaltung konsumiert werden.</p> <p><strong>Wie erklären Sie sich das?</strong></p> <p>Ich bin kein Psychologe, aber offensichtlich üben diese realitätsnahen Geschichten aus dem echten Leben eine große Faszination auf die Menschen aus. Da geht es sicherlich auch um Sensationslust und Voyeurismus.</p> <p><strong>Was halten Sie davon, wenn Menschen sich zur Unterhaltung mit wahren Verbrechen beschäftigen?</strong></p> <p>Ich sehe das eher kritisch. Oft spielen Opfer und deren Interessen bei True Crime keine Rolle. Mir sind Fälle bekannt, wo Betroffene beim Aufschlagen der Zeitung plötzlich und unerwartet wieder auf „ihren“ Fall stoßen. Das kann natürlich ein vermeintlich verarbeitetes Trauma wiederbeleben. Betroffene leiden meist lebenslang unter den Taten.</p> <p><strong>Wann wird es problematisch?</strong></p> <p>Das muss jeder Konsument für sich entscheiden. Das ist ja individuell, die eine Person erträgt vielleicht mehr als die andere. Wenn die Geschichten ganz nüchtern konsumiert werden, sehe ich da kein Problem. Wenn übermäßiger Konsum Angst auslöst und die Wahrnehmung der Realität verzerrt, dann wird es vielleicht problematisch. Vor allem in der heutigen Zeit, wo man weiß, dass Angststörungen zunehmen, vor allem bei jungen Menschen. Ich glaube, dass die Darstellung von Gewalt nicht friedlicher macht, vor allem nicht Menschen, die schon eine Neigung zu aggressivem Verhalten haben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zur Person und der Singener Kriminalprävention</span><span><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wie-sicher-ist-singen-so-schaetzt-marcel-da-rin-von-der-kriminalpraevention-die-lage-ein;art372458,12455087" target="_blank" title="Mehr Furcht als Opfer: So steht es um die Sicherheit in Singen">Marcel Da Rin</a> leitet seit 2011 die Singener Kriminalprävention (SKP). Davor war er als Jugendreferent und Sozialarbeiter tätig. Die SKP möchte Probleme und Brennpunkte in der Stadt angehen. Laut deren Internetseite sollen Problemlösungsvorschläge erarbeitet werden. Die Stadt schreibt dazu: „Die Kernaufgabe der SKP ist die Vernetzung aller Akteure.“</span></label></div> <p><strong>Was bedeutet es für Opfer und Angehörige, wenn Kriminalfälle medial aufbereitet werden?</strong></p> <p>Da liegt schon eine hohe Verantwortung bei den Medien, die solche Formate veröffentlichen. Auch hier ist es wiederum so, die einen verarbeiten die erlebten Taten anders als andere. Hier ist es sicherlich gut, wenn Medienschaffende die Bedürfnisse der Betroffenen miteinbeziehen und ganz sensibel und respektvoll mit den Themen umgehen. Aufgrund der Gefahr der Retraumatisierung von Betroffenen, könnte ich persönlich gut auf True Crime Stories verzichten! Da reicht mir ein guter Krimiroman.</p> <p><strong>Was halten Sie davon, wenn Opfer und Angehörige im Mittelpunkt solcher Geschichten stehen, sich sogar selbst äußern?</strong></p> <p>Das liegt ganz alleine in der Entscheidung der Betroffenen.</p> <p><strong>True-Crime-Formate lenken auch Aufmerksamkeit auf die Täter. Welche Folgen kann das haben?</strong></p> <p>Da wäre natürlich eine Heroisierung und Glorifizierung sehr schlecht. Vor allem, wenn der Täter zu sehr im Vordergrund steht und somit eine Faszination für Verbrechen fördert. Da sehe ich eine potentielle Gefahr bei jungen Konsumenten und die Gefahr des Nachahmungseffektes.</p> <p><strong>Können True-Crime-Formate sensibilisieren und damit für mehr Sicherheit sorgen?</strong></p> <p>Ich kann das aus meiner Arbeit weder bestätigen noch widerlegen. Ich weiß, dass es eine Studie aus Österreich gibt. Dort heißt es, dass True Crime Konsumenten – vor allem Frauen – eine höhere Fähigkeit besitzen, mit Angst und Stress umzugehen. Andererseits nehme ich eben wahr, dass die Menschen immer ängstlicher werden. Vielleicht kann ich sogar bei dem ein oder anderen Fall auch lernen, mit Gefahren besser umzugehen. Ich bin mit Eduard Zimmermann und Aktenzeichen XY groß geworden, da ging es ja um ungelöste Fälle und um Aufklärung und Prävention. Heute geht es doch mehr um effekthascheriche Unterhaltung.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Unsere Sommerserie</span><span><a href="https://www.suedkurier.de/true-crime/" target="_blank" title="True Crime">Auch der SÜDKURIER hat unlängst mit seiner Sommerserie ‚True-Crime‘ über längst vergangene Kriminalfälle berichtet und diese neu aufgerollt.</a> Mit unserem Format blicken wir auf Fälle zurück, die unsere Region seinerzeit erschüttert und in Atem gehalten haben. Viele Jahre später bewegen diese Taten noch immer – nicht nur, weil sie damals schockierten, sondern auch, weil sie Fragen nach Aufklärung, Gerechtigkeit und Schuld aufwerfen. Uns ist bewusst, dass die erneute Berichterstattung bei Angehörigen und Betroffenen Schmerz auslösen kann. Wir erzählen diese Geschichten dennoch, weil sie Teil unserer kollektiven und regionalen Erinnerung sind – und weil sie nicht vergessen werden sollten. Denn bis heute sagen sie viel über den Umgang unserer Gesellschaft mit entsprechenden Verbrechen und deren Folgen aus. Wir bemühen uns dabei um eine möglichst sachliche und respektvolle Darstellung des Geschehenen, ohne es zu skandalisieren oder die Geschädigten erneut zum Opfer zu machen. Übrigens: Das überaus große Leserinteresse an unserer Serie – sowohl online als auch in der Zeitung – bestärkt uns in dieser Entscheidung.</span></label></div> <p><strong>Beschäftigen Sie sich eigentlich selbst mit True Crime, auch privat?</strong></p> <p>Nein, eigentlich gar nicht. Ich lese gerne skandinavische Krimis, die ziehen mich schon richtig in ihren Bann!</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Hilzingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Neuer Blick auf alte Wunden: Die Schattenseiten des True-Crime-Trends]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 15:02:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Hilzingens erster Stolperstein: Hegau-Gemeinde hält Erinnerung an Karolina Schmidle wach  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/hilzingens-erster-stolperstein-hegau-gemeinde-haelt-erinnerung-an-karolina-schmidle-wach;art372443,12492833 ]]></link>      <description><![CDATA[  Hilzinger Bäuerin wurde Opfer des Nazi-Terrors. Depressionen führten sie aus der Psychiatrie in das Euthanasie-Programm. Sie wurde 1940 in der Tötungsanstalt Grafeneck ermordet. Ein Stolperstein soll an sie erinnern.  ]]></description>
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          Hilzinger Bäuerin wurde Opfer des Nazi-Terrors. Depressionen führten sie aus der Psychiatrie in das Euthanasie-Programm. Sie wurde 1940 in der Tötungsanstalt Grafeneck ermordet. Ein Stolperstein soll an sie erinnern.<br>
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        Hilzinger Bäuerin wurde Opfer des Nazi-Terrors. Depressionen führten sie aus der Psychiatrie in das Euthanasie-Programm. Sie wurde 1940 in der Tötungsanstalt Grafeneck ermordet. Ein Stolperstein soll an sie erinnern.



        <p>Es brauchte nicht viel, um in den 1930er-Jahren in die Mühlen der nationalsozialistischen Weltanschauung zu geraten, wie ein typischer Fall aus Hilzingen wieder einmal aufzeigt. Bei Bäuerin Karolina Schmidle sei es schlicht und einfach eine Depression gewesen, wie ihre Enkelin Gertrud Hartung erklärt. Ihre Großmutter Karolina sei deswegen 1939 in die damalige Reichenauer Heil- und Pflegeanstalt, dem heutigen Zentrum für Psychiatrie, eingewiesen worden. Eines Nachts wurde die damals 64-Jährige anno 1940 von der Reichenau mit etwas mehr als fünfzig anderen weiblichen Patienten nach Grafeneck transportiert und in der Gaskammer getötet. Eilig sei ihre Leiche kremiert worden. „Insgesamt 72 Frauen kamen in dieser Nacht in der dortigen Tötungsbaracke um das Leben“, berichtet Gertrud Hartung. Sie will die Erinnerung an dieses Menschenschicksal wach halten.</p> <p>Überall in Europa gedenken Menschen an verschiedenen Orten der Opfer des Nationalsozialismus. Mit zu dieser Erinnerungskultur trägt die Aktion Stolpersteine bei. Mehr als 100.000 Mal wurden mittlerweile in vielen europäischen Ländern derartige Erinnerungsplaketten verlegt. Die Gedenksteine sind kleine Messingplatten vor den Wohnhäusern, in denen Opfer des Nationalsozialismus zuletzt freiwillig lebten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Gedenkaktion breitet sich immer weiter aus</span><span>Bis Anfang 2025 seien 116.000 Stolpersteine und Stolperschwellen in über 1860 Kommunen in 30 europäischen Ländern verlegt worden. Das Projekt sei das größte dezentrale Mahnmal der Welt. Stolpersteine liegen in Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, der Republik Irland, der Republik Moldau, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Serbien, der Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, der Ukraine, Ungarn und im Vereinigten Königreich. Seit Oktober 2017 liege die erste Stolperschwelle außerhalb Europas in Buenos Aires (Argentinien), die in enger Zusammenarbeit mit der Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“ verwirklicht worden sei.</span></label></div> <p>Nun wird der <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/tana-guttmann-war-noch-ein-saeugling;art372458,12385928" title="Stolperstein-Verlegung in der Innenstadt: Tana Guttmann wurde als Säugling getötet">Initiator der Stolperstein-Aktion, Gunter Demnig,</a> auch in Hilzingen erwartet. Er wird einen Stolperstein in den Boden einlassen, um an die Bäuerin Karolina Schmidle zu erinnern. Die elffache Mutter wurde im Rahmen der Nazi-Aktion T4, im Rahmen des sogenannten Euthanasie-Programms, 1940 in der Tötungsanstalt Grafeneck ermordet.</p> <h2>Deportation ins Todeslager</h2> <p>Gertrud Hartung wird im Rahmen der Stolpersteinverlegung über das Leben ihrer Großmutter berichten. „Es war ein hartes Leben“, führt die heute 92-Jährige an. Karolina Schmidles Mann, der Landwirt Gregor Schmidle, sei bereits 1922 tödlich verunglückt. Die 46-jährige Witwe stand mit dem Bauernhof und elf Kindern da. Das Älteste war 16 Jahre alt. „Die Kinder mussten auf Hof und Feld mitarbeiten, wie das damals so war“, weiß die Enkelin insbesondere aus den Erzählungen ihrer Mutter, die eine der Schmidle-Töchter war. Persönliche Erinnerungen hat Gertrud Hartung an ihre Großmutter kaum – zumal sie nur selten nach Hilzingen kam.</p> <p>Doch – so lautet eine jüdische Weisheit – ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist. So zitiert Gunter Demnig den Talmud. Und so wird nun ein Stein vor Karolina Schmidles einstigem Wohnhaus in der Braungasse 4 dafür sorgen, dass man ihrer gedenkt.</p> <p>Die Stolperstein-Verlegung findet am Samstag, 11. Oktober, um 9 Uhr statt. Neben Gertrud Hartung werden weitere Familien-Mitglieder über die Aktion T4 berichten, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/verbrechen-vor-82-jahren-ein-enkel-versucht-den-tod-der-oma-in-grafeneck-aufzuklaeren;art372458,11273647" title="Verbrechen vor 82 Jahren: Ein Enkel versucht, den Tod der Oma in Grafeneck aufzuklären">dem systematischen Massenmord mittels Giftgas</a>, dem Karolina Schmidle als einer von insgesamt mehr als 70.000 Menschen mit körperlichen, geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen zum Opfer fiel, wie ihre Enkelin im Rahmen ihrer Familienforschung herausgefunden hat.</p> <p></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Stolperstein Gedenkstätten NS-Verbrechen Vergangenheitsbewältigung thema-wissen-geschichte]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Hilzingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Hilzingens erster Stolperstein: Hegau-Gemeinde hält Erinnerung an Karolina Schmidle wach]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 12:37:54 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gepickelte Radiesle und keine dummen Nüssle: So lecker war die Kochshow in der Stadthalle  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/gepickelte-radiesle-und-keine-dummen-nuessle-so-lecker-war-die-kochshow-in-der-stadthalle;art372458,12492757 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwölf glückliche SÜDKURIER-Abonnenten blicken exklusiv hinter die Kulissen der AOK-Kochshow mit Küchenchef Peter Bogdanovic. Dabei geht es auch um Gesundheit, doch der Geschmack darf nicht zu kurz kommen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Zwölf glückliche SÜDKURIER-Abonnenten blicken exklusiv hinter die Kulissen der AOK-Kochshow mit Küchenchef Peter Bogdanovic. Dabei geht es auch um Gesundheit, doch der Geschmack darf nicht zu kurz kommen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Zwölf glückliche SÜDKURIER-Abonnenten blicken exklusiv hinter die Kulissen der AOK-Kochshow mit Küchenchef Peter Bogdanovic. Dabei geht es auch um Gesundheit, doch der Geschmack darf nicht zu kurz kommen.



        <p>„Das Radiesle schmeckt wirklich himmlisch“, lautet das Fazit gleich mehrerer Besucher in der Singener Stadthalle. Peter Bogdanovic, Küchenchef des Gasthauses Sternen in Bohlingen, hört diese Worte an diesem Abend nicht. Er arbeitet auf der Bühne konzentriert am nächsten Gang. Dabei arbeiten Bogdanovic und sein Team schon seit Stunden in der Küche der Stadthalle auf Hochtouren.</p> <p>Mehr als 250 Gäste haben sich zur AOK-Kochshow angemeldet. Zwölf Probe-Testesser kommen schon vor dem offiziellen Beginn in den Genuss der später live vorgeführten Speisen. Denn SÜDKURIER-Abonnenten können im Rahmen der Serie „SÜDKURIER öffnet Türen“ exklusiv einen Blick hinter die Kulissen der Kochshow werfen.</p> <h2>4,5 Tonnen an Ausrüstung</h2> <p>14 Mal macht die AOK-Kochshow in ganz Baden-Württemberg Halt. „Wir spielen das wie eine Tournee, wir machen die Show mehrere Male hintereinander“, berichtet Michael Riehm von der Firma Rzwo GmbH, die für den Aufbau zuständig ist. Alles, was auf der Bühne zu sehen ist, bringe man selbst mit. Auch die gesamte Show-Küche. Laut Riehm habe man 4,5 Tonnen an Ausrüstung dabei. Einen ganzen Tag nehme der Aufbau in Anspruch. „Alleine die Küche besteht aus drei größeren Blöcken“, sagt er.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Kochshow</span><span>Unter dem Motto „Nachhaltig genießen“ lädt die Gesundheitskasse AOK Baden-Württemberg an verschiedenen Standorten zur Kochshow ein. Die Idee, die dahinter steckt: Gemeinsam mit der Meistervereinigung Gastronom Baden-Württemberg bietet die Gesundheitskasse die Gelegenheit, den Profis über die Schulter zu schauen. Das Duo, ein Meisterkoch der Meistervereinigung Gastronom und eine Ernährungsexpertin, stehen auf der Bühne und erklären und zeigen, wie man sich klimaschonend, nachhaltig und trotzdem lecker und gesund ernähren können. Ein köstliches 3-Gänge-Menü aus regionalen und saisonalen Zutaten wird vor Ort gezaubert. Und natürlich darf auch probiert werden. Teilnehmer müssen kein AOK-Mitglied sein, die Teilnahme ist kostenlos.</span></label></div> <p>Martin Hummel ist der Geschäftsführer der AOK-Bezirksdirektion Hochrhein-Bodensee. Er gibt Einblick, was die Gesundheitskasse mit der Kochshow bezwecken will: „Wir wollen einen Ansporn geben, dass jeder daheim schnell, gesund kochen kann und wie man die richtigen Produkte verwendet.“ Dass man schon das zweite Jahr mit der Kochshow nach Singen gekommen sei, sei auch ein Bekenntnis zur Region. Das Interesse an der Veranstaltung sei riesig, die 250 Plätze in wenigen Minuten vergriffen gewesen.</p> <p>Am Abend kommen die SÜDKURIER-Abonnenten zusammen mit rund 250 Gästen auf den Geschmack, was Peter Bogdanovic und sein Küchenteam alles gezaubert haben. Für die Gesundheitsfakten ist die Ernährungswissenschaftler Monika Fassl an Bord, die während der Show immer wieder Hintergründe der Lebensmittel erläutert. Und für die gute Stimmung sorgt SÜDKURIER-Redakteur Andreas Schuler. Er behält die Gastroszene und Kulinarik in der Region im Auge und ist auch privat ein leidenschaftlicher Koch.</p> <h2>„Welche Nuss ist denn die dümmste?“</h2> <p>Dabei entstehen auch muntere Unterhaltungen etwa über Nüsse und deren Inhaltsstoffe. Moderator Andreas Schuler will etwa wissen, ob es gute oder schlechte Nüsse gibt. Oder wie er es formuliert: „Welche Nuss ist denn die dümmste?“ Laut Monika Fassl gebe es keine richtig schlechten Nüsse. Aber sie macht deutlich, welche Kraft in ihnen stecken: „Wir brauchen eigentlich kein Proteinpulver. Eine Handvoll Nüsse am Tag hat den gleichen Effekt“, sagt sie.</p> <p>Auch Peter Bogdanovic ist in der Showküche in seinem Element. Er verrät Tipps, wie man Radieschen kulinarisch eine Frischzellenkur verpasst. „Radieschen können mehr als nur Salat“, sagt er. Dann kümmert er sich um den Sud. Essig, Salz und Zucker werden dafür aufgekocht. Dazu gleich eine ganze Reihe an Gewürzen wie etwa Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Kreuzkümmel angeröstet. Das Ganze dann heiß über die geviertelten Radieschen kippen und luftdicht in einem Glas ziehen lassen. „Daraus entstehen gepickelte Radiesle, die bringen die Säure“, so Bogdanovic. Und die passe perfekt zum Wels, den es in der Vorspeise gibt. „Wels ist ein besonders malziger Fisch“, sagt Bogdanovic dazu.</p> <p>Am Ende des Abends sind alle SÜDKURIER-Abonnenten, die bei der Aktion „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ gewonnen haben, sichtlich begeistert von der Show – und vor allem auch satt geworden. Heinz Gaubatz hatte sich neue Rezeptideen für daheim erhofft und diese auch bekommen. „Wir haben uns wirklich gefreut, bei der Aktion gewonnen zu haben“, sagt er. Auch Thomas Gaisser sieht dies so: „Viele Bekannte von uns wollten auch hier her, haben aber keine Karten mehr bekommen. Wir schon, dank dem SÜDKURIER.“</p> <p>Und für alle, die wissen wollen, was gekocht wurde: Es gab gebeizten Bodensee-Wels, gepickelte Radiesle, dazu einen Gurkensud zur Vorspeise. Der Hauptgang blieb vegetarisch: gegarter Sellerie mit marokkanischen Gewürzen, Kohlrabi-Apfelsalat und gepufften Buchweizen. Den Abschluss bildete eine Schwarzwälder-Kirsch-Torte im Glas.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Gepickelte Radiesle und keine dummen Nüssle: So lecker war die Kochshow in der Stadthalle]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 13:12:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Und der nächste Textil-Riese kommt: Dieser Nachfolger zieht in die ehemalige Depot-Filiale ein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/textil-riese-yeans-halle-zieht-in-die-singener-innenstadt-nachfolger-fuer-die-ehemalige-depot-filiale-steht-fest-03-10-25;art372458,12492113 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Räumlichkeiten in der August-Ruf-Straße 15 bekommen einen neuen Mieter. Um wen es sich dabei handelt, wann der Laden eröffnen soll und was das Modeunternehmen dort plant.  ]]></description>
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          Die Räumlichkeiten in der August-Ruf-Straße 15 bekommen einen neuen Mieter. Um wen es sich dabei handelt, wann der Laden eröffnen soll und was das Modeunternehmen dort plant.<br>
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        Die Räumlichkeiten in der August-Ruf-Straße 15 bekommen einen neuen Mieter. Um wen es sich dabei handelt, wann der Laden eröffnen soll und was das Modeunternehmen dort plant.



        <p>Nach längerem Leerstand in der Singener Fußgängerzone gibt es gute Nachrichten: Das markante Eckgebäude in der August-Ruf-Straße 15 erhält einen neuen Mieter. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/depot-in-singen-warum-die-filiale-nach-monaten-in-der-august-ruf-strasse-immer-noch-nicht-geraeumt-ist;art372458,12346722" target="_blank" title="Nach Insolvenz und Schließung: So steht es um die ehemalige Depot-Filiale">Zuvor war das Gebäude durch den insolvenzbedingten Auszug von Depot frei geworden und stand seither leer.</a> Nun zieht mit Yeans Halle ein Modekonzept auf rund 800 Quadratmetern ein. Dies bestätigt der Textil-Riese auf SÜDKURIER-Nachfrage.</p> <p>„Wir freuen uns, dass wir für diese prominente Fläche einen Mieter gewinnen konnten. Yeans Halle wird die Singener Innenstadt beleben und ein klares Zeichen für die Attraktivität des Standortes setzen“, wird Marcus Frey von Konstanz Finest Retail Real Estate in einer Presseinformation zitiert. Das Unternehmen ist auf die Vermittlung von Einzelhandelsimmobilien der Bodenseeregion spezialisiert. Die ehemaligen Räumlichkeiten von Depot erhalten nicht nur einen neuen Mieter, sondern auch einen starken Impuls für Frequenz und Aufenthaltsqualität in der Fußgängerzone, heißt es dazu weiter.</p> <p>Wann genau die Yeans Halle ihre neue Filiale in Singen eröffnen wird, steht noch nicht genau fest, wie eine Nachfrage ergibt. Laut einem Unternehmenssprecher habe man noch kein genaues Datum. „Die Eröffnung ist jedoch für Mitte, je nach Baufortschritt spätestens Ende Oktober geplant“, heißt es dazu. Aktuell würden in den Räumlichkeiten noch Umbauarbeiten laufen.</p> <h2>Eine langfristige Nutzung soll es werden</h2> <p>Wie teuer diese Umbauarbeiten ausfallen, darüber möchte das Unternehmen keine Angaben machen. Marcus Frey schildert aber: „Klar ist jedoch, dass ein erheblicher Betrag in die Attraktivität des Standorts fließt.“ Und auch über die Details zum Mietvertrag gibt sich das Unternehmen bedeckt. Geplant sei jedoch eine langfristige Nutzung, die den Standort nachhaltig stärke.</p> <p>„Singen ist als Einkaufsstadt mit hoher regionaler Anziehungskraft und einer lebendigen Fußgängerzone ein idealer Standort. Besonders die prominente Ecklage an der August-Ruf-Straße bietet beste Voraussetzungen, um neue Kunden zu gewinnen und die Innenstadt weiter zu beleben“, teilt das Unternehmen auf Nachfrage mit. Hinzukomme, dass Yeans Halle schon immer im Bodenseeraum stark vertreten sei und einen hohen Bekanntheitsgrad einher bringe. „Weitere Standorte können langfristig hinzukommen, allerdings möchte man jetzt alle Kräfte auf eine erfolgreiche Eröffnung in Singen konzentrieren“, heißt es dazu weiter. Wo diese sein könnten, dazu macht das Unternehmen keine Angaben.</p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Hilzingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Und der nächste Textil-Riese kommt: Dieser Nachfolger zieht in die ehemalige Depot-Filiale ein]]></dc:rights>
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      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 12:00:42 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA["Es steht viel auf dem Spiel": Darum wenden sich Städte und Gemeinden mit Brandbrief an die Bürger  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/es-steht-viel-auf-dem-spiel-staedte-und-gemeinden-in-baden-wuerttemberg-schreiben-brandbrief-an-buerger;art372448,12492055 ]]></link>      <description><![CDATA[  In einem ungewöhnlichen Schritt schreibt die Vertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land zum 3. Oktober direkt an die Bürger. Zwei Rathauschefs aus dem Hegau erklären, warum auch sie zu drastischen Worten greifen.  ]]></description>
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          In einem ungewöhnlichen Schritt schreibt die Vertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land zum 3. Oktober direkt an die Bürger. Zwei Rathauschefs aus dem Hegau erklären, warum auch sie zu drastischen Worten greifen.<br>
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        In einem ungewöhnlichen Schritt schreibt die Vertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land zum 3. Oktober direkt an die Bürger. Zwei Rathauschefs aus dem Hegau erklären, warum auch sie zu drastischen Worten greifen.



        <p>An klaren Worten fehlt es nicht. Wenn wir so weitermachen, heißt es in einem überraschend veröffentlichten Brief, dann fahren Staat und Gesellschaft an die Wand. Der Absender: der Gemeindetag Baden-Württemberg, die Interessenvertretung von 1065 Städten und Gemeinden im Land. Die Adressaten: 11,2 Millionen Menschen, alle Einwohner Baden-Württembergs. Der Anlass: Ein Hilferuf und ein Appell, Reformen mitzutragen. Der Tonfall: Alarmiert.</p> <p>Es ist nicht weniger als ein Brandbrief, der zum Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober, veröffentlicht wurde (<a href="https://www.gemeindetag-bw.de/content/brief-die-b%C3%BCrgerinnen-und-b%C3%BCrger-zum-tag-der-deutschen-einheit" target="_blank" title="" rel="noopener">hier ist der vollständige Wortlaut zu lesen</a>). Aber warum dieser ungewöhnliche Schritt? Die Bürgermeister Benjamin Mors aus Steißlingen und Holger Mayer aus Hilzingen, beide engagiert im Kreisvorstand des Gemeindetags, sagen auf SÜDKURIER-Nachfrage: Weil es tatsächlich brennt.</p> <p>„Es steht viel auf dem Spiel“, sagt Benjamin Mors. Er sorgt sich um den Zusammenhalt in Zeiten schneller Veränderungen und einer immer weiter ausufernden Bürokratie. „Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern wir schaffen es nicht, als Gesellschaft und Gesellschaft darauf eine schnelle Antwort zu finden.“</p> <p>Sein Kollege Holger Mayer fordert, dass Bund und Land den Kommunen wieder mehr Vertrauen entgegenbringen, Zuschüsse nicht an ein unüberschaubares Regelwerk knüpfen und sich darauf verlassen, dass Verwaltungen und Gemeinderäte in einem demokratischen Prozent „mit dem Geld schon etwas Richtiges machen“.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Botschaft zum 3. Oktober</span><span>Der 3. Oktober, Deutschlands Nationalfeiertag, erinnert nicht nur an die 1990 an diesem Tag vollzogene Wiedervereinigung Deutschland. Sondern auch daran, dass ab 1989 Menschen in der damaligen DDR für die Demokratie bereit waren, ihr Leben auf Spiel zu setzen. Doch diese Demokratie ist gefährdet, wenn der Staat handlungsunfähig wird, warnen nun auch die Kommunen im Land Baden-Württemberg. Bundesweit fehlten den Landkreisen, Städten und Gemeinden 30 Milliarden Euro, so der baden-württembergische Landkreistag. Auch die Kommunen im Kreis Konstanz sehen ihre Finanzen teils im freien Fall. Singen und Konstanz haben deshalb schon eine Haushaltssperre verfügt, was bei ernsthafter Umsetzung einem weitgehenden Verlust von Gestaltungsmöglichkeiten gleichkommt.</span></label></div> <p>Benjamin Mors nennt ein konkretes Beispiel: In Steißlingen hat die Gemeinde ein Grundstück verkauft, damit ein Bauträger darauf Wohnungen auch für Menschen mit schmalerem Geldbeutel errichten kann. Drei Jahre dauerte es, bis der Bebauungsplan stand – weil einige Streuobstbäume weichen müssen und überdies noch Fledermäuse entdeckt wurden. Holger Mayer muss seine Bürgerinnen und Bürger seit Jahren in Sachen Freibad-Sanierung vertrösten, weil Hilzingen das Geld für Pflichtaufgaben braucht, zum Beispiel die vom Bund eingeführte Betreuung von Grundschulkindern.</p> <p>Steffen Jäger, Hauptgeschäftsführer des Gemeindetags und Autor des offenen Briefs, weiß, wovon er spricht. Er war Bürgermeister der 4500-Einwohner-Gemeinde Oppenweiler bei Stuttgart. Seine Diagnose im Jahr 2025 liest sich bitter: „Die Kommunen sind damit das Rückgrat eines gelingenden Staates. Doch ihre Handlungsfähigkeit ist gefährdet. Die Kommunalfinanzen sind in einer solch dramatischen Schieflage, dass bereits die Erfüllung der Pflichtaufgaben kaum mehr möglich ist.“ Und das, weil der Staat über seine Verhältnisse lebt: „Die Summe an staatlichen Leistungszusagen, Standards, Versprechen hat ein Maß erreicht, das mit den verfügbaren Ressourcen nicht mehr erfüllbar ist.“</p> <h2>Die Bürger werden wieder mehr selbst leisten müssen</h2> <p>Dem stimmen die Bürgermeister von Hilzingen (knapp 10.000 Einwohner) und Steißlingen (gut 5000 Einwohner) ausdrücklich zu – obwohl oder gerade weil gerade diese beiden Kommunen lange Zeit als finanziell gut aufgestellt galten. Das ist vorbei, sagen die beiden, weil die Ansprüche der Menschen viel schneller gestiegen sind als die Möglichkeiten einer Gemeinde. Für sie gibt es nur den Weg, der auch in dem ungewöhnlichen Brief an die Bürgerinnen und Bürger skizziert ist: Abschied zu nehmen von lieb gewonnenen Dingen, wieder mehr Eigenverantwortung bei den Menschen selbst und Akzeptanz dafür, dass der Staat manche Dinge jetzt eben nicht mehr leisten kann.</p> <h2>Gemeinden fordern auch „mehr Ehrlichkeit in der Migrationspolitik“</h2> <p>Der Brief des Gemeindetags macht dabei auch um schwierige Themen keinen Bogen. Er fordert „mehr Ehrlichkeit in der Migrationspolitik“, verlangt von Zugewanderten nicht nur ein klares Bekenntnis zum Grundgesetz, sondern auch entsprechendes Handeln. Und „er oder sie muss auch zum Gelingen von Gesellschaft und Volkswirtschaft beitragen“, heißt es dort mitten in die hitzige Debatte hinein: „Menschenverächter haben keine Lösungen, sie haben nur Propaganda. Wir Demokraten müssen beweisen, dass wir es besser können.“</p> <p>Dass das gelingen kann, da sind Benjamin Mors und Holger Mayer übrigens ganz zuversichtlich. Zwar stellen sie fest, dass der Ton gerade in den sogenannten sozialen Medien rau geworden ist und einzelne Akteure eine zunehmende Lust an Polarisierung und Spaltung zeigten. In ihren Orten erleben sie aber täglich großen Zusammenhalt, wie beide betonen. Und eine wichtige Sache sei weithin akzeptiert, so Mors: „Wir brauchen keine Willensbekundungen, sondern echte Reformen.“</p> <p>Dabei komme es auf jeden an, so die beiden Hegauer Bürgermeister, die nach eigenen Worten jeden Satz im Brandbrief mittragen. Dort findet sich eine Formulierung, wie sie so ähnlich auch der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt immer wieder benutzt: „Demokratie ist kein Bestellshop – sie ist die Einladung an alle, sich mit ganzer Kraft für eine freiheitliche und wohlständige Gesellschaft einzubringen. Und deshalb kann Demokratie auf Dauer nur erfolgreich sein, wenn wir alle unseren Beitrag dazu leisten.“</p> <p>Also Ärmel hochkrempeln und anpacken, das wünschen sich Burchardt, Mayer und Mors, aber auch der Landkreistag. Dessen Präsident Achim Brötel aus dem Neckar-Odenwald-Kreis klagt nicht nur darüber, dass inzwischen fast alle Kreise im Land nicht einmal mehr ihre laufenden Aufgaben leisten können, ohne neue Schulden zu machen. Seine Botschaft zum 3. Oktober „in diesen schwierigen Zeiten“ ist so unmissverständlich wie die der Verantwortlichen im Kreis Konstanz: „Deutschland ist ein starkes Land, und es kann stark bleiben, wenn wir uns alle gemeinsam darum bemühen und uns dafür einsetzen. Denn genau das ist Demokratie – die Kraft der Vielen.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA["Es steht viel auf dem Spiel": Darum wenden sich Städte und Gemeinden mit Brandbrief an die Bürger]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 05:10:28 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Sie zeigen seit 40 Jahren Kunst  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/hilzingen/sie-zeigen-seit-40-jahren-kunst;art372443,12491237 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Förderkreis Kunst und Kultur Hilzingen lädt anlässlich seines runden Geburtstags zur großen Jubiläumsausstellung.  ]]></description>
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          Der Förderkreis Kunst und Kultur Hilzingen lädt anlässlich seines runden Geburtstags zur großen Jubiläumsausstellung.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Der Förderkreis Kunst und Kultur Hilzingen lädt anlässlich seines runden Geburtstags zur großen Jubiläumsausstellung.



        <p>Hilzingen Die Kunstfreunde unter den Kirchweihbesuchern erwartet zum Hilzinger Traditionsfest in diesem Jahr eine ganz besondere Ausstellung. 1985 gegründet, lädt der Förderkreis Kunst und Kultur (FKK) Hilzingen zur Jubiläumsausstellung „1985 – 2025“. Gezeigt werden ausgewählte Werke von Künstlern der Ausstellungen aus den vergangenen 40 Jahren.</p> <p>Die Hilzinger Ausstellungen wurden neben dem einen oder anderen Newcomer stets von renommierten, oft auch international bekannten Künstlern bestritten. „Moderne Kunst in die Provinz bringen“, sei das anspruchsvolle Gründungsmotto des Förderkreis Kunst und Kultur Hilzingen gewesen, sagt Bernhard Hertrich. Der langjährige Vorsitzende des Kunstvereins gehört zu den Gründungsmitgliedern. Diesem seinem Anspruch sei der FKK von Anfang an gerecht geworden. Bis hin zu den vatikanischen Museen finde man Arbeiten von an den Hilzinger Präsentationen beteiligten Künstlern. „Die Teilnahme an den stets zur Hilzinger Kirchweih stattfindenden Präsentationen des FKK waren für die Kunstschaffenden attraktiv und führten viele Kunstinteressierte in unsere schöne Hegaugemeinde“, so Hertrich.</p> <p>Die Geschichte des FKK begann mit dem in Hilzingen lebenden Kunstmäzen Paul Gönner, der ausgezeichnete Verbindungen zu den Vertretern der zeitgenössischen Kunst hatte. Gönner wurde auf der Gründungsversammlung zum ersten Vorsitzenden des Kunstvereins gewählt, dessen Vorstandschaft sich bis heute durch die Beständigkeit seiner Mitglieder-Zusammensetzung auszeichnet. Wie sich jedes Jahr bei den Ausstellungen wieder zeigt, ist die Geschichte des FKK eine Erfolgsgeschichte. „Aber trotz unseres Engagements wäre die Vereinsarbeit ohne die tatkräftige Unterstützung der Gemeinde nicht möglich gewesen,“ betont Hertrich. Insbesondere dem damaligen Bürgermeister Franz Moser gelte dafür ein großes Dankeschön.</p> <p><em>Alle Infos zur Jubiläumsausstellung unter www. kunstverein-hilzingen.de</em></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Galerien Museum Kultursponsoring]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Hilzingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Sie zeigen seit 40 Jahren Kunst]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 17:18:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Endlich Grundschüler! Alle Einschulungs-Bilder aus Singen und dem Hegau  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/endlich-grundschueler-alle-einschulungs-bilder-aus-singen-und-dem-hegau;art372458,12489481 ]]></link>      <description><![CDATA[  Schultüte und schöne Fotos gehören dazu, wenn Kinder in die Schule starten. Der SÜDKURIER wünscht allen Erstklässlern 2025 einen guten Start und zeigt einen Überblick mit Klassenlehrern.  ]]></description>
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          Schultüte und schöne Fotos gehören dazu, wenn Kinder in die Schule starten. Der SÜDKURIER wünscht allen Erstklässlern 2025 einen guten Start und zeigt einen Überblick mit Klassenlehrern.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/endlich-grundschueler-alle-einschulungs-bilder-aus-singen-und-dem-hegau;art372458,12489481]]></guid>
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        Schultüte und schöne Fotos gehören dazu, wenn Kinder in die Schule starten. Der SÜDKURIER wünscht allen Erstklässlern 2025 einen guten Start und zeigt einen Überblick mit Klassenlehrern.



        ]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Hilzingen]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Endlich Grundschüler! Alle Einschulungs-Bilder aus Singen und dem Hegau]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 15:45:14 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Alte Fresken, neue Ausblicke: Warum sich ein Besuch des Grenzstädtchens Stein am Rhein lohnt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/stein-am-rhein-ist-ein-besuchermagnet-das-macht-den-reiz-des-grenzstaedtchens-aus;art1371848,12489366 ]]></link>      <description><![CDATA[  Direkt an der deutschen Grenze befindet sich Stein am Rhein. Das kleine schweizerische Städtchen bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und zieht damit hunderttausende Touristen an. Was man gesehen haben sollte.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Direkt an der deutschen Grenze befindet sich Stein am Rhein. Das kleine schweizerische Städtchen bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und zieht damit hunderttausende Touristen an. Was man gesehen haben sollte.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/schweiz/stein-am-rhein-ist-ein-besuchermagnet-das-macht-den-reiz-des-grenzstaedtchens-aus;art1371848,12489366]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Direkt an der deutschen Grenze befindet sich Stein am Rhein. Das kleine schweizerische Städtchen bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und zieht damit hunderttausende Touristen an. Was man gesehen haben sollte.



        <p>Verwinkelte Gassen, eine belebte Uferpromenade und im wahrsten Sinne des Wortes eine malerische Altstadt: Damit kann das schweizerische Grenzstädtchen Stein am Rhein punkten und zieht laut Linda Stoll von der örtlihchen Touristinfo rund 800.000 Besucher pro Jahr an. Dabei hat die Gemeinde direkt an der Grenze zu Deutschland nur rund 4000 Einwohner.</p> <p>„In unserem Tourist-Office begrüßen wir jährlich rund 15.000 Gäste, davon sind ungefähr 50 Prozent Deutsche“, berichtet Linda Stoll. Kein Wunder, liegt sie doch nur einen Katzensprung von der Höri-Gemeinde Öhningen und dem benachbarten Hegau entfernt. „In Stein am Rhein gibt es ein breites Angebot auf überschaubarem Raum. Von Kultur über Kulinarik bis hin zu aktiven Angeboten ist alles dabei“, erklärt die Mitarbeiterin des Tourismusbüro den Andrang. Stoll kann insbesonders fünf Ziele empfehlen:</p> <h2>1. Altstadt mit Fassadenmalereien</h2> <p>Der Rathausplatz ist das Zentrum des Städtchens. Hier sind alle Häuserfassaden aufwändig bemalt worden. Ein besonderes Schmuckstück ist der „Weisse Adler“, der erstmals 1418 erwähnt wurde, so Linda Stoll. Das Haus wurde um 1520 vom schweizerischen Künstler Thomas Schmid bemalt. „Wegen seiner Fresken, die als früheste erhaltene Fassadenmalerei der Renaissance in der Schweiz gelten, nimmt das Haus eine Sonderstellung ein“, erklärt sie. Heute ist das Haus im Besitz der Zunft zum Kleeblatt.</p> <h2>2. Burg Hohenklingen</h2> <p>Hoch über dem Städtchen Stein am Rhein gelegen, bietet die Burg Hohenklingen einen schönen Ausblick und etwas zu essen. Schon seit dem Jahr 1200 thront die Burg auf dem 200 Meter hohen Berg. „Seit Hohenklingen zwischen 2005 und 2007 komplett renoviert wurde, erwartet den Besucher eine perfekte Symbiose von Alt und Neu“, so die Mitarbeiterin des Steiner Tourismusbüros. Die Burganlage kann zu den <a href="https://burghohenklingen.com/" target="_blank" title="" rel="noopener">Öffnungszeiten</a> zwischen 10 und 23 Uhr kostenlos besichtigt werden. „Ein Besuch im spektakulär gelegenen Restaurant rundet den Besuch ab“, empfiehlt Stoll.</p> <h2>3. Kirche Uf Burg</h2> <p>„Am anderen Rheinufer befindet sich mit der Kirche Uf Burg ein kleines Juwel, das von vielen Besuchern unbemerkt bleibt“, teilt Linda Stoll mit. Uf Burg ist die älteste Gottesdienststätte des Kantons Schaffhausen. Sie ist auf einer Anhöhe gelegen, die sich inmitten des im 3. Jahrhunderts errichteten römischen Kastells Tasgetium befindet. Noch heute zeugen Mauerreste davon. Die Kirche zeichnet sich durch ihre weithin sichtbare Barockzwiebel und die Wandmalereien im Altarraum aus. „Der Abstecher auf die andere Rheinseite lohnt sich doppelt, wegen der wunderbaren Aussicht aufs Städtchen und die Burg“, ergänzt Stoll.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Viele Malereien sind erst spät entstanden</span><span>Was Linda Stoll von der Steiner Touristinfo zufolge viele nicht wissen: Die meisten Fassadenmalereien in der Altstadt sind erst um die Wende des 19./20. Jahrhunderts entstanden. Die Malereien am Rathaus stammen beispielsweise aus dem Jahr 1900. „Von den Fassadenmalereien, die heutzutage am Rathausplatz zu bewundern sind, sind lediglich drei in der Zeit vor 1900 entstanden“, so Stoll. Das sind die an den Häusern „Weisser Adler“ (um 1520), „Roter Ochsen“ (1615) und „Vordere Krone“ (1734).</span></label></div> <h2>4. Museen: Klostermuseum St. Georgen, Kulturhaus Obere Stube, Museum Lindwurm, Krippenwelt</h2> <p>Die ehemalige Benediktinerabtei St. Georgen ist eine der am besten erhaltenen Klosteranlagen der Schweiz. Besonders sehenswert sind der spätgotische Kreuzgang und der sogenannte Festsaal. Die Mitarbeiterin des Tourismusbüros erklärt: „Hier befinden sich die wichtigsten, noch existierenden Freskomalereien nördlich der Alpen aus der Zeit um 1500.“ Übrigens wurde hier der <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/donaueschingen/Als-Bettelkind-und-Baeuerin-Zwei-Grueningerinnen-wirken-im-Reformationsfilm-Zwingli-mit;art372512,10331302" target="_blank" title="Als Bettelkind und Bäuerin: Zwei Grüningerinnen wirken im Reformationsfilm &amp;bdquo;Zwingli&amp;ldquo; mit">Reformationsfilm ‚Zwingli‘</a> gedreht. Der Eintritt kostet 5 Schweizer Franken.</p> <p>Das Kulturhaus Obere Stube ist ein offener Ausstellungs- und Begegnungsort, in dem es historische Ausstellungen und zeitgenössische nationale und internationale Kunst zu sehen gibt. „Wer dem geschäftigen Treiben der Altstadt für eine Weile entfliehen möchte, findet hier ein ruhiges Plätzchen“, verspricht Stoll. Hier ist der Eintritt frei.</p> <p>Die Erlebniswelt im Museum Lindwurm zeigt, wie die Menschen im 19. Jahrhundert gewohnt und gearbeitet haben. „In schweren Leinenhemden oder noblen Kleidern kann man in das Leben von früher schlüpfen, historische Spiele entdecken und auf Strohsäcken Probe liegen“, so die Tourismusmitarbeiterin. Ein Ticket kostet 5 Schweizer Franken.</p> <p>„Die Krippenwelt befindet sich im ältesten noch original erhaltenem Haus der Stadt“, zählt Linda Stoll weiter auf. Sie zeigt in wechselnden Darstellungen jeweils zwischen 300 bis 500 Krippen aus aller Welt – und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Der Eintrittspreis liegt bei 10 Schweizer Franken.</p> <h2>5. Schifffahrt auf dem Rhein</h2> <p>Seit 1865 fährt die älteste Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft <a href="https://www.urh.ch/?utm_term=&amp;utm_campaign=%5Bnp%5D+PMax+Ausfl%C3%BCge&amp;utm_source=adwords&amp;utm_medium=ppc&amp;hsa_acc=4045168307&amp;hsa_cam=22368591339&amp;hsa_grp=&amp;hsa_ad=&amp;hsa_src=x&amp;hsa_tgt=&amp;hsa_kw=&amp;hsa_mt=&amp;hsa_net=adwords&amp;hsa_ver=3&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=22375228202&amp;gbraid=0AAAAADCQY-Kq-7pUuQooX72vIj3a3w6fk&amp;gclid=EAIaIQobChMIvcSSsOvfjwMVuAcGAB3zuAjkEAAYASAAEgL-KvD_BwE" target="_blank" title="" rel="noopener">Untersee und Rhein AG</a> (URh) mit seinen Ausflugsschiffen zwischen Schaffhausen und Konstanz hin und her. Und das von Mitte April bis Mitte Oktober. Ein Tagesticket kostet 49,50 Schweizer Franken. An der Anlegestelle an der Steiner Promenade, die nicht einmal zwei Gehminuten von der Altstadt entfernt liegt, können Besucher aus- und zusteigen. „Die Fahrt über den Rhein ermöglicht es den Menschen, die atemberaubende Landschaft des Kantons zu erleben“, so Stoll. Stein am Rhein sei zudem ein guter Ausgangspunkt für diverse Rad- und Wandertouren entlang der Rebberge und Wälder.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 15:41:26 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von Kretschmer bis Gysi: So locken die Bürgermeister Polit-Promis zum Schätzele-Markt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/von-kretschmer-bis-gysi-so-aufregend-war-es-mit-polit-promis-beim-schaetzele-markt-28-09-25;art372462,12489354 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wie schafft es Tengen immer wieder, hochkarätige Redner für den Schätzele-Markt zu begeistern? Der Tengener Bürgermeister Selcuk Gök und seine beiden Vorgänger Helmut Groß und Marian Schreier berichten.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Wie schafft es Tengen immer wieder, hochkarätige Redner für den Schätzele-Markt zu begeistern? Der Tengener Bürgermeister Selcuk Gök und seine beiden Vorgänger Helmut Groß und Marian Schreier berichten.<br>
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        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/von-kretschmer-bis-gysi-so-aufregend-war-es-mit-polit-promis-beim-schaetzele-markt-28-09-25;art372462,12489354]]></guid>
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        Wie schafft es Tengen immer wieder, hochkarätige Redner für den Schätzele-Markt zu begeistern? Der Tengener Bürgermeister Selcuk Gök und seine beiden Vorgänger Helmut Groß und Marian Schreier berichten.



        <p>Eine Bundesjustizministerin, die sich auf dem Wirbelkarussell Polyp amüsiert. Ein Bundespolitiker, der sich mit Rinderzucht auskennt. Und was passiert, wenn ein Politiker kurzfristig absagt? All das gabs schon am Tengener Schätzele-Markt. Drei Bürgermeister erinnern sich.</p> <h2>Selcuk Göks Casting fürs Festzelt</h2> <p>Die Suche nach einem passenden Redner für die Mittelstandskundgebung ist eine der spannendsten Aufgaben des Tengener Bürgermeisters. Man könne fast sagen, das sei Göks ganz persönliches „Casting fürs Festzelt“. Telefonieren, schreiben, Kontakte nutzen, über alle möglichen Kanäle anfragen – und hoffen, dass es am Ende klappt. „Und manchmal kommt man dabei ganz schön ins Schwitzen.“ In Göks erstem Jahr als Bürgermeister etwa war der Name des CDU-Landesinnenministers Thomas Strobl im Gespräch. Er musste aber kurzfristig absagen. Der Schätzele-Markt stand vor der Tür und es war kein Redner in Sicht.</p> <p>Für den frisch gebackenen Bürgermeister war klar: „Gleich beim ersten Mal ohne prominenten Redner dazustehen, das darf nicht passieren.“ <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/einwanderung-buergergeld-staatsueberdruss-markige-worte-beim-schaetzele-markt-mit-manuel-hagel;art372462,11773116" target="_blank" title="Einwanderung, Bürgergeld, Staatsüberdruss: Markige Worte beim Schätzele-Markt mit Manuel Hagel">Am Ende kam Manuel Hagel, damals noch lange nicht so bekannt wie heute</a>, denn inzwischen ist er CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl. Hagel hat 2023 das Zelt begeistert und die Leute für sich gewonnen. Rückblickend kann man sagen: „Manchmal lohnt sich die Aufregung und er hat gezeigt, dass er Festzelt kann.“</p> <p>Auch im zweiten Jahr sei es wieder spannend gewesen. Die bundesweiten Wahlen liefen, viele Politiker hatten volle Terminkalender, und Gök habe sich gefragt: „Schaffen wir es, jemanden zu finden, der in Tengen auftritt?“</p> <h2>Ein prominenter Gegner muss her</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/kein-platz-mehr-fuer-ideologen-michael-kretschmer-kommt-poltert-und-ueberzeugt-beim-schaetzele-markt;art372462,12217721" target="_blank" title="Kein Platz mehr für Ideologen! Michael Kretschmer kommt, poltert und überzeugt beim Schätzele-Markt">Umso glücklicher sei der Bürgermeister gewesen, dass er Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) gewinnen konnte.</a> „Er kam als Ministerpräsident nach Tengen und das direkt vor den Koalitionsverhandlungen. Plötzlich hatten wir nicht nur einen hochkarätigen Redner, sondern gleich die große Presse mit im Festzelt. Solche Momente vergisst man nicht“, so Gök.</p> <p>Heute habe sich der Bürgermeister eine eiserne Regel auferlegt: „Plan B ist Plan A. Heißt konkret: Ein prominenter Redner muss her, und zwar rechtzeitig.“ Natürlich bleibe immer eine gewisse Spannung, aber immerhin habe er gelernt, dass eine Portion Nervenkitzel wohl zum Schätzele-Markt dazugehört. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/promi-gast-beim-schaetzele-markt-in-tengen-2025-kommt-sogar-finanzminister-danyal-bayaz;art372462,12478129" target="_blank" title="Promi-Redner beim Schätzele-Markt in Tengen steht fest: Dieser Minister kommt ins Festzelt">In diesem Jahr stellt sich Landes-Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) dem Festzelt.</a></p> <p>Und verrät der Bürgermeister, welche Redner in den nächsten Jahren angefragt werden? „Ich habe bereits eine kleine Liste an Persönlichkeiten, die ich mir sehr gut in Tengen vorstellen könnte“, so Gök. Wer es aber genau sein wird, das bleibe noch sein Geheimnis. Die ersten Gespräche würden bereits geführt: „Ich verspreche, dass wir auch 2026 wieder einen Redner im Festzelt haben werden, der die Menschen begeistert“, so Gök.</p> <h2>So kam es zu den Politikerauftritten</h2> <p>Wie es zu den Kundgebungen am Schätzele-Markt kam, berichtet Helmut Groß, der über vier Jahrzehnte die Geschicke Tengens lenkte. Im September 1973 trat der damals neu gewählte Bürgermeister Helmut Groß sein Amt in Tengen, mit den Stadtteilen Blumenfeld, Talheim und Uttenhofen an. In der Schätzlele-Makt-Zeitung wurde von ihm folgendes veröffentlicht: „Warum gibt es noch keinen Gewerbeverein Hegau/Randen?“</p> <p>Um das zu ändern, wurden Gewerbetreibende aus den Tengener Stadtteilen zu einer Gründungsversammlung eingeladen. Von einem Gewerbetreibenden aus Engen kam dazu die Anregung, in den „Bund der Selbstständigen“ als Verein einzutreten. Weiter regte er an, am Schätzele-Markt eine „Mittelstandkundgebung“ – wie in Schriesheim am Matheise-Markt – mit prominenten Rednern abzuhalten.</p> <p>Der Verein wurde gegründet und die erste Kundgebung fand 1973 in der Randenhalle statt. Der Staatssekretär im Staatsministerium Baden-Württemberg Gerhard Mahler (CDU) war der erste Redner. Bürgermeister Helmut Groß war begeistert, denn es wurde nicht nur Geld versprochen.</p> <p>Wenige Wochen später konnte die Stadt Tengen auch einen „Landschaftsplan“ für die laufende Flurbereinigung in Stuttgart vorlegen und bekam hohe Zuschüsse. So unter anderem zur Erschließung der Mühlbachschlucht mit Wegen und Brücken. „Ein Auftakt zu diesen Kundgebungen, der nicht hätte besser sein können“, betont Groß im Rückblick.</p> <h2>Lothar Spät war dreimal da</h2> <p>Ab 1978 fanden dann diese Veranstaltungen im Festzelt auf dem neu geschaffenen Festplatz mit Fahr- und Schaugeschäften statt. Bundeslandwirtschaftsminister Josef Ertl (FDP) war der erste Festzeltredner. Dreimal war aus diesem Anlass Ministerpräsident Lothar Späth (CDU) in Tengen.</p> <p>1991 gab es einen ganz besonderen Anlass: Ulrich Bremi, Präsident des Schweizerischen Nationalrates war als ranghöchster Schweizer der Redner in Tengen. In seinem Grußwort sagte er: „Auf den Besuch an Ihrem Schätzele-Markt in Tengen freue ich mich schon seit Wochen. Sie ehren damit auch die siebenhundertjährige Schweiz.“ Im Festzelt folgte nach seiner Rede der Austausch von Maßkrügen anlässlich 700. Schätzele-Markt und 700 Jahre Eidgenossenschaft Schweiz!</p> <p>1999 war die SPD-Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin im Festzelt als Rednerin zur Kundgebung, sie wünschte sich eine Karussellfahrt mit dem „Polyp“.</p> <h2>Gysi kam eine Stunde zu spät</h2> <p>Auch Marian Schreier, der von 2015 bis 2023 Bürgermeister von Tengen war, erinnert sich an die Kundgebungen. „Die Mittelstandskundgebung war immer ein Highlight – und jeder Redner hat den Schätzele-Markt auf seine Weise geprägt. Ich denke zum Beispiel an <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/Fulminante-Rede-statt-Klapse-Gregor-Gysi-begeistert-beim-Schaetzele-Markt;art372462,8976018" target="_blank" title="Fulminante Rede statt Klapse: Gregor Gysi begeistert beim Schätzele-Markt">Gregor Gysi, der fast eine Stunde zu spät kam</a>. Im Festzelt war es entsprechend laut und unruhig. Doch spätestens als er von seiner Ausbildung als Rinderzüchter erzählte, wurde es im Zelt mucksmäuschenstill. Oder an <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/tengen/Boris-Palmer-im-Interview-Schaetzelemarkt-Besucher-koennen-Klartext-erwarten;art372462,9473263" target="_blank" title="Boris Palmer im Interview: "Schätzelemarkt-Besucher können Klartext erwarten"">Boris Palmer</a>, der nach seiner Rede seinen mitgebrachten Koffer öffnete und anfing, sein aktuelles Buch zu verkaufen.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Von Kretschmer bis Gysi: So locken die Bürgermeister Polit-Promis zum Schätzele-Markt]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 15:14:06 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Familie Stolz macht es vor: Gibt es das Bürgermeister-Gen?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/buergermeister-familien-im-kreis-konstanz-gibt-es-ein-buergermeister-gen-01-10-25;art372461,12489322 ]]></link>      <description><![CDATA[  Wie der Vater in Stockach, so der Sohn in Bodman-Ludwigshafen und bald vielleicht auch auf der Reichenau – wie ungewöhnlich Bürgermeister-Familien sind und welche Vor- sowie Nachteile das hat, erklärt Experte Paul Witt.  ]]></description>
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          Wie der Vater in Stockach, so der Sohn in Bodman-Ludwigshafen und bald vielleicht auch auf der Reichenau – wie ungewöhnlich Bürgermeister-Familien sind und welche Vor- sowie Nachteile das hat, erklärt Experte Paul Witt.<br>
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        Wie der Vater in Stockach, so der Sohn in Bodman-Ludwigshafen und bald vielleicht auch auf der Reichenau – wie ungewöhnlich Bürgermeister-Familien sind und welche Vor- sowie Nachteile das hat, erklärt Experte Paul Witt.



        <p>Ob Henne, Stolz, Metz oder Stärk: Es gibt mehrere Namen, die im Kreis von Bürgermeistern in der Region öfter erklingen. Denn es ist nicht nur ein Mitglied dieser Familien Bürgermeister, sondern es sind mindestens zwei – und bald womöglich sogar drei. Denn nach Rainer Stolz in Stockach und seinem Sohn Christoph in Bodman-Ludwigshafen will nun auch Philipp Stolz Bürgermeister werden – von der Reichenau. Zufall?</p> <p>„Es gibt tatsächlich Bürgermeister-Familien“, sagt Paul Witt. Der Steißlinger war jahrelang Rektor der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und hält dort bis heute Vorlesungen zur Kommunalpolitik. Witt zählt Beispiele auf: Familie Henne, wo Vater Alois für 37 Jahre als Bürgermeister in Sigmaringendorf wirkte und sein Sohn Johannes in Immenstaad und sein Sohn Matthias in Bad Waldsee gewählt wurden. Familie Stolz.</p> <p>Und da wäre etwa Familie Metz, deren Vater Bruno seit 1995 in Ettenheim arbeitet und Sohn Tobias seit 2018 der Bürgermeister von Endingen ist. Im Hegau gibt es außerdem Familie Stärk: Patrick Stärk ist Bürgermeister von Mühlhausen-Ehingen, sein Bruder Manuel in Immendingen.</p> <h2>Familienvorbilder prägen Leidenschaft für Kommunalpolitik</h2> <p>Das könnte an positiven Vorbildern liegen: „Eine Leidenschaft für Kommunalpolitik muss vorhanden sein“, beschreibt es Paul Witt. In seinen Seminaren seien häufig Menschen, deren Vater oder Großvater sich bereits politisch engagiert habe, etwa im Gemeinderat. Ein solches Beispiel findet sich ebenfalls im Hegau: Der Vater des Hilzinger Bürgermeisters Holger Mayer, Reinhold Mayer, ist Ortsvorsteher des Engener Teilorts Biesendorf.</p> <p>Bei den Brüdern Stolz war es ähnlich, wie sie auf Anfrage – und unabhängig voneinander – berichten. „Was mich schon als Jugendlicher an diesem Beruf gereizt hat, war das Engagement für die eigene Gemeinde und die Herausforderung, in einer komplexen Umwelt langfristige Entscheidungen treffen zu dürfen und dafür Verantwortung zu übernehmen. Das waren schließlich auch Punkte, die ich jeden Abend am Küchentisch mitnehmen durfte“, erklärt Philipp Stolz.</p> <h2>Manche sagen: „Das tu ich mir nicht an“</h2> <p>Paul Witt erlebte in all den Jahren unter seinen Studenten beide Lager: Diejenigen, die dem Vorbild des Vaters folgen – <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/sie-ist-eine-von-wenigen-buergermeisterinnen-so-meistert-susen-katter-den-staendigen-spagat;art372461,12404503" target="_blank" title="Sie ist eine von wenigen Bürgermeisterinnen: So meistert Susen Katter den ständigen Spagat">weibliche Vorbilder gibt es bislang kaum</a>, das Amt war sehr lange männlich -, und diejenigen, die das für sich ausschließen. „Das tu ich mir nicht an“, habe eine Studentin beispielsweise gesagt. Denn es mache einen Unterschied, ob man einen Wahlkampf führen und bezahlen muss oder vom Gemeinderat gewählt wird, wie es etwa bei Beigeordneten in größeren Städten wie Singen der Fall ist. Außerdem sei man als Bürgermeister oder Bürgermeisterin an vorderster Front, wie Witt es ausdrückt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Präsenz in sozialen Netzwerken</span><span>Was sich laut Paul Witt in den vergangenen Jahren sehr verändert hat, ist die Präsenz von Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen in sozialen Netzwerken. Vor fünf Jahren hätten in einer Befragung die Hälfte der Bürgermeister gesagt, dass sie Plattformen wie Facebook oder Instagram nutzen und die andere Hälfte habe sich das wegen Hass und Hetze nicht antun wollen. Laut Witt sind soziale Netzwerke aber unumgänglich: „Man muss da als Bürgermeister unterwegs sein, um junge Leute anzusprechen und näher an den Menschen zu sein.“ Im Kreis Konstanz machen das diverse Beispiele vor, <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/ob-und-stadt-radolfzell-als-influencer-wie-viel-aufwand-kosten-instagram-und-co;art372455,12376042" target="_blank" title="OB und Stadt als Influencer: Wie viel Aufwand kosten Instagram und Co. die Verwaltung?">Radolfzell setzt etwa verstärkt darauf</a>.</span></label></div> <p>Christoph Stolz schildert das in Teilen ähnlich: Als Familie hätten sie natürlich auch mitbekommen, wie unglaublich zehrend dieses Amt sein kann und was der Vater alles für diesen Beruf, für die Stadt und die Menschen geopfert habe. Er nennt Nebenbegleiterscheinungen wie wenig Zeit, wenig Privatsphäre, Stress, Druck, Bedrohungen oder Anfeindungen. Als Kind und Jugendlicher mit einem Bürgermeister-Vater sei es außerdem auch vorgekommen, dass er seinen Vater vermisst habe – oder ihn gegen unfaire Vorwürfe verteidigen musste oder vielmehr wollte. „Da gab es durchaus auch mal Raufereien in der Schule oder auf dem Heimweg.“</p> <p>Doch in keiner anderen Position in der öffentlichen Verwaltung könne man so viel gestalten. „Und ich habe auch gespürt, dass sich gesellschaftlich langsam ein etwas modernerer Blick auf den Bürgermeister durchsetzt, der diesem auch zugesteht, mal bei seiner Familie sein zu wollen und zu dürfen.“ Das habe dazu beigetragen, dass er sich während den Jahren in Deizisau, wo er stellvertretender Hauptamtsleiter war, für den Beruf entschied.</p> <h2>Gute Tipps vom Bürgermeister-Vater?</h2> <p>Besonders im Wahlkampf kann es laut Paul Witt von Vorteil sein, bereits einen Bürgermeister in der Familie zu haben und dessen Erfahrungen nutzen zu können. „Ich kann mir vorstellen dass ein Bürgermeister-Vater seinen Kindern gute Tipps gibt“, so Witt. „Aber Wahlkämpfe verändern sich auch, vor 30 bis 40 Jahren ist das anders abgelaufen.“ Und Kontakte könnten ein Vorteil sein, müssen aber nicht – denn spätestens wenn jemand im Amt sei, ergeben diese sich quasi von alleine.</p> <h2>„Die Bürger wollen keinen Kronprinzen“</h2> <p>Eine zu aktive Rolle eines Familienmitglieds mit Bürgermeister-Erfahrung könne aber sogar ein Nachteil sein: „Es würde nicht gut ankommen, wenn der Papa Wahlkampf für seinen Sohn machen würde. Aber das wissen die Väter auch.“ Und das wissen auch Brüder: Christoph Stolz legt Wert darauf, dass er sich als Privatperson zu dem Thema äußert und nicht <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/reichenau/die-buergermeisterwahl-rueckt-naeher-wer-ueberzeugt-die-reichenauer-am-meisten;art372456,12483704" target="_blank" title="Die Bürgermeisterwahl rückt näher: Wer überzeugt die Reichenauer am meisten?">in den Reichenauer Wahlkampf</a> einwirken möchte, etwa wenn es um eine mögliche künftige Zusammenarbeit unter Bürgermeister-Brüdern geht. Philipp Stolz betont außerdem: „Aus meiner Perspektive sagt der Beruf meines Vaters nichts über meine Qualifikation für dieses Amt aus. Hier lasse ich lieber meine eigene Vita für sich sprechen.“</p> <p>Entscheidend seien etwaige Vorteile ohnehin nicht, sagt auch Paul Witt, denn der Kandidat müsse mit seiner Person und seinen Zielen die Wähler überzeugen. „Die Bürger wollen keinen Kronprinzen.“ Und wie ein Bürgermeister oder eine Bürgermeisterin arbeite, hänge wiederum nicht von einer familiären Prägung ab, so der Experte: „Ich glaube nicht, dass es eine Kopie gibt.“ Da müsse jeder seinen eigenen Weg finden und wie der aussieht, hänge auch von den Umständen der jeweiligen Gemeinde ab.</p> <p>„Es gibt natürlich Familien, die politisch nahezu identische Haltungen aufweisen, und sicherlich denken mein Bruder und ich in einigen Fällen ähnlich“, sagt dazu Philipp Stolz. Doch jeder habe auch schon immer gewisse unterschiedliche Positionen – und das Schöne sei auch gewesen, dass man sich darüber verständigen konnte. Das ist etwas, was Christoph Stolz sich auch in der „großen Politik“ wünschen würde: „Wir alle haben dasselbe große Ziel vor Augen und setzen uns jeder auf seine Weise dafür ein.“</p> <p>Offizielle Zahlen zu einem Bürgermeister-Gen seien Witt noch nicht untergekommen, sagt er – auch wenn es ein spannendes, allerdings aufwändiges Forschungsfeld wäre. Seine Beobachtung: „Das gibt es immer wieder, aber ich glaube nicht, dass es sich häuft oder rückläufig ist.“</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Familie Stolz macht es vor: Gibt es das Bürgermeister-Gen?]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 16:54:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Er saß Günther Jauch gegenüber: Was Simon Bachtler als Kandidat bei "Wer wird Millionär" erlebt hat  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/muehlhausen-ehingen/wer-wird-millionaer-so-erlebte-simon-bachtler-aus-muehlhausen-ehingen-das-duell-mit-guenther-jauch-25-09-25;art372451,12487238 ]]></link>      <description><![CDATA[  Simon Bachtler aus Mühlhausen-Ehingen war am Montag, 22 September, als Kandidat bei "Wer wird Millionär" zu sehen. Er durfte sogar zu Günther Jauch auf den Stuhl. Was er erlebt und wie viel er gewonnen hat.  ]]></description>
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          Simon Bachtler aus Mühlhausen-Ehingen war am Montag, 22 September, als Kandidat bei "Wer wird Millionär" zu sehen. Er durfte sogar zu Günther Jauch auf den Stuhl. Was er erlebt und wie viel er gewonnen hat.<br>
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        Simon Bachtler aus Mühlhausen-Ehingen war am Montag, 22 September, als Kandidat bei "Wer wird Millionär" zu sehen. Er durfte sogar zu Günther Jauch auf den Stuhl. Was er erlebt und wie viel er gewonnen hat.



        <p>Einmal auf dem wohl bekanntesten TV-Stuhl Deutschlands zu sitzen, Moderator Günther Jauch Fragen zu beantworten und dafür eine beträchtliche Gewinnsumme abzusahnen – davon träumen viele. Für Simon Bachtler aus Mühlhausen-Ehingen ist dieser Traum zur Realität geworden. Er war Kandidat beim RTL-Format „Wer wird Millionär?“. Am Montag, 22. September, wurde die Folge ausgestrahlt. Im Gespräch mit dem SÜDKURIER teilt der 34-Jährige danach seine Erfahrungen und Eindrücke.</p> <p>Für Simon Bachtler und seine Frau Fabienne gehört „Wer wird Millionär?“ montags schon lange zum festen Abendprogramm. „Irgendwann hat meine Frau zu mir gesagt: ‚Du bist ja eigentlich klug, wieso bewirbst du dich da nicht selbst?‘ Dann hab ich es halt mal versucht“, erzählt der 34-Jährige grinsend. Einige Zeit später sei dann der Anruf von RTL mit der Zusage gekommen.</p> <h2>Wie Bachtler sich vorbereitet hat</h2> <p>Von da an ging es für den Hegauer an die Vorbereitung: „Ich habe mich intensiv mit dem aktuellen Zeitgeschehen beschäftigt, indem ich viel Radio gehört und gelesen habe. Außerdem habe ich unzählige Runden in der ‚Wer wird Millionär‘-App gespielt. Aber natürlich kann man sich nicht alles aneignen, da gehört auch ein bisschen Glück und Risiko dazu.“</p> <p>Simon Bachtler wurde mit seiner Frau dann <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/wer-wird-millionaer-kandidat-ueber-seinen-abend-mit-guenther-jauch;art372448,11535276" target="_blank" title="Konstanzer scheitert bei &amp;bdquo;Wer wird Millionär?&amp;ldquo; an Rechtschreibung &amp;ndash; und ist trotzdem &amp;bdquo;mega happy&amp;ldquo;">nach Hürth bei Köln eingeladen</a>, wo die Folge auf dem Studiogelände der EMG Germany GmbH gedreht wurde. Die Aufzeichnung habe den ganzen Tag gedauert. „Es ist tatsächlich gar nichts geschönigt. So wie man es im TV sieht, ist es auch im Studio“, so Bachtler. Er habe sich sehr wohl und wertgeschätzt gefühlt.</p> <h2>Der Hegauer kam auf den Stuhl</h2> <p>Als zweiter Kandidat des Abends durfte der 34-Jährige dann auf den Stuhl gegenüber von Günther Jauch, nachdem er eine Literaturfrage am schnellsten richtig beantwortet hatte. „Eigentlich bin ich extrem stressresilient, aber da ist die Nervosität dann ins Unermessliche gestiegen. Am liebsten wäre ich geflüchtet“, gibt Bachtler zu. Doch Günther Jauch habe ihm die Nervosität nach und nach genommen, indem er ihn ins Gespräch verwickelte und Fragen über sein Privatleben stellte.</p> <p>Der Kandidat aus dem Hegau entschied sich zu Beginn des Spiels für alle vier Joker. Bachtler erklärt: „Als ich vorab mit der App geübt habe, hat es mit dieser Strategie immer gut funktioniert.“ Doch die Joker benötigte er zunächst gar nicht. Denn die ersten Fragen konnte er ohne große Probleme schnell beantworten. „Ich hatte echt Angst, mich zu blamieren. Aber nachdem ich die 500-Euro-Frage richtig hatte, ist der Druck ein bisschen abgefallen“, berichtet der 34-Jährige.</p> <h2>Er ist weit gekommen</h2> <p>Erst bei der 8000-Euro-Frage nutze er den Gesamtpublikumsjoker. „Und bei den 16.000 Euro habe ich dann meinen Schwiegervater angerufen. Es war eine Tierfrage, da kennt er sich aus“, so Bachtler. Die Frage für die 32.000 Euro sei dann wirklich schwierig gewesen – es ging um den Bürgerkrieg-Bezug eines Films. „Ich habe den Einzelpublikumsjoker genommen. Ein Herr hatte eine logische Antwort parat. Ohne seine Hilfe hätte ich da keine Chance gehabt“, betont der Kandidat.</p> <p>Doch bei der 64.000-Euro-Frage war dann Schluss – es ging um einen Wolkenkratzer in der noch namenslosen neuen Hauptstadt Ägyptens. Bachtler habe keinen blassen Schimmer gehabt. Da konnte auch der übrige 50:50-Joker nicht weiterhelfen, gibt er zu.</p> <p>So beendete der Hegauer seine Quizrunde mit einer <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/engen/rasen-fetischist-raeumt-bei-wer-wird-millionaer-ab-so-war-es-im-fernsehen;art372439,11857339" target="_blank" title="32.000 Euro in der Tasche: Hegauer Rasen-Fetischist räumt bei &amp;bdquo;Wer wird Millionär&amp;ldquo; ab">Gewinnsumme von 32.000 Euro</a>. Er ist nach eigenen Angaben sehr zufrieden mit seinem Gesamtauftritt: „Natürlich ist es ein bisschen ärgerlich, dass mir der 50:50-Joker eigentlich nichts gebracht hat. Aber man muss am Ende des Tages das sehen, was man hat, und nicht das, was man nicht hat“, sagt Bachtler. Er habe viel Glück gehabt, überhaupt auf den Stuhl zu kommen und die Joker zur richtigen Zeit genutzt zu haben. Außerdem habe er sich authentisch präsentieren können.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>„Wer wird Millionär?“ als Schlafmittel</span><span>Simon Bachtlers dreijähriger Sohn Theo scheint ganz angetan von „Wer wird Millionär?“ zu sein, wie der Hegauer gerne als Anekdote erzählt. „Leider haben wir das Problem, dass Theo nie durchschläft und mehrmals pro Nacht zu uns kommt. Aber immer wenn wir am Abend „Wer wird Millionär?“ schauen, schläft er durch. Die Stimme von Günther Jauch hat wohl eine beruhigende Wirkung auf ihn“, so Bachtler lachend.</span></label></div> <p>Den Gewinn möchte der 34-Jährige größtenteils in das neugebaute Haus in Mühlhausen-Ehingen investieren. „Aber zuerst gönnen wir uns einen schönen Urlaub in den Bergen, um nach dem ganzen Stress der letzten Monate endlich mal abschalten zu können“, sagt Bachtler schmunzelnd. Eine weitere Investition sei dann umfangreiche Babyausstattung. Denn die Familie Bachtler – Simon, Fabienne und der dreijährige Theo – erwartet im November Zuwachs.</p> <h2>Es war wie ein Fiebertraum</h2> <p>Seinen Auftritt bei „Wer wird Millionär?“ behält der Hegauer in guter Erinnerung: „Besonders im Kopf bleibt mir den Moment, als ich meiner Frau hinter den Kulissen in die Arme gefallen bin und auf einmal die ganze Anspannung abgefallen ist.“ Der gesamte Tag sei ihm eigentlich wie ein Fiebertraum vorgekommen und auch jetzt fühle sich das alles noch extrem unwirklich an.</p> <p>„Natürlich war es mir auch eine riesengroße Ehre, <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/warum-guenther-jauch-als-kind-fast-im-internat-in-st-blasien-im-schwarzwald-gelandet-waere;art409965,12196426" target="_blank" title="Warum Günther Jauch als Kind fast im Internat in St. Blasien im Schwarzwald gelandet wäre">Günther Jauch</a> kennenzulernen“, ergänzt der 34-Jährige. „Er ist wahnsinnig authentisch und nahbar, zugleich aber sehr professionell – einfach eine Fernseh-Ikone.“</p> <h2>Viele positive Rückmeldungen</h2> <p>Die Folge wurde am Montag, 22. September, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr ausgestrahlt. Doch Bachtler konnte es nicht erwarten, weshalb er seinen Auftritt bereits eine Woche vorab auf RTL+ anschaute – aber nur im engsten Familien- und Freundeskreis, wie er erzählt. Die richtige Feier gab es dann zur TV-Premiere: „Wir haben in der Firma eine Leinwand aufgebaut und die Folge mit vielen Freunden und Arbeitskollegen zusammen angeschaut“, so der Gebäudetechnik-Ingeneur von der Engener Firma Goldbeck.</p> <p>„Alle haben mitgefiebert und sich brutal über meinen Erfolg gefreut“, erzählt Bachtler lächelnd. Auch der ein oder andere Applaus sei nicht ausgeblieben. Und auch sonst erhielt der Kandidat viel positive Rückmeldung: „Mein Handy ist nach der TV-Ausstrahlung schier explodiert. Ich habe auch Nachrichten von Leuten erhalten, mit denen ich schon jahrelang nicht mehr zu tun hatte. Und selbst der Bürgermeister von Mühlhausen-Ehingen hat mir geschrieben“, so der Hegauer. Auch der 34-Jährige selbst findet seinen <a href="https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/glaenzender-auftritt-bei-wer-wird-millionaer;art372586,12284945" target="_blank" title="Dogernerin räumt bei „Wer wird Millionär“ ab! Dabei ist ihr Traum eigentlich die Show „Let‘s Dance“">Auftritt sehr gelungen</a>: „Im Endeffekt habe ich kluge Entscheidungen getroffen“, resümiert er.</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 14:30:40 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So lecker kann Zeitung sein: So kommen SÜDKURIER-Abonnenten kostenlos zur AOK-Kochshow  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/aok-kochshow-am-1-oktober-in-singen-suedkurier-oeffnet-die-tueren;art372458,12487161 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die AOK-Kochshow am Mittwoch, 1. Oktober, verspricht Inspiration zur gesunden und leckeren Küche in der Singener Stadthalle. Mit etwas Glück können SÜDKURIER-Abonnenten einen exklusiven Einblick vorab gewinnen.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die AOK-Kochshow am Mittwoch, 1. Oktober, verspricht Inspiration zur gesunden und leckeren Küche in der Singener Stadthalle. Mit etwas Glück können SÜDKURIER-Abonnenten einen exklusiven Einblick vorab gewinnen.<br>
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        Die AOK-Kochshow am Mittwoch, 1. Oktober, verspricht Inspiration zur gesunden und leckeren Küche in der Singener Stadthalle. Mit etwas Glück können SÜDKURIER-Abonnenten einen exklusiven Einblick vorab gewinnen.



        <p>Der SÜDKURIER hat es schon im vergangenen Jahr getan und macht es dieses Jahr wieder: Die Lokalredaktion öffnet die Türen zur AOK-Kochshow in der Singener Stadthalle. Dabei werden Abonnenten nicht nur viel über Kulinarik erfahren, sondern diese auch erleben – denn jeder Teilnehmer bekommt Kostproben, sodass niemand mit leerem Magen nach Hause muss.</p> <p>Peter Bogdanovic vom Sternen in Bohlingen will am Mittwoch, 1. Oktober, live auf der Bühne gesundes Essen zeigen, das auch noch gut schmeckt. Bogdanovic ist als Meisterkoch zu Gast bei der AOK-Kochshow, die von SÜDKURIER-Redakteur Andreas Schuler moderiert wird. Schuler behält die Gastroszene und Kulinarik in der Region im Auge und ist auch privat ein leidenschaftlicher Koch.</p> <p>Mit etwas Glück können SÜDKURIER-Abonnenten schon vor dem offiziellen Start einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der professionell produzierten Bühnenshow werfen. Einlass ist regulär ab 17.45 Uhr, Beginn um 18.30 Uhr. Doch Treffpunkt für die Gewinner der Aktion „Der SÜDKURIER öffnet Türen“ ist schon um 17 Uhr am Haupteingang der Stadthalle. Denn verlost werden sieben mal zwei VIP-Karten für die Kochshow selbst und die Veranstaltung vor dem offiziellen Einlass.</p> <h2>Exklusiver Blick hinter die Kulissen der Kochshow</h2> <p>Die Gewinner können sich mit je einer Begleitperson auf drei Programmpunkte freuen. Einerseits dürfen sie einen Blick in die Küche in der Stadthalle werden, wo Peter Bogdanovic und sein Team um diese Zeit mit den Vorbereitungen für den Abend beschäftigt sein werden. Andererseits gibt es einen Einblick in die umfangreiche Technik, die die Krankenkasse AOK Hochrhein-Bodensee für den Anlass auffährt.</p> <p>Und schließlich treffen die Gewinner den Geschäftsführer der AOK Hochrhein-Bodensee, Martin Hummel, und dürfen ihn natürlich auch mit ihren Fragen löchern – egal ob zu kulinarischen oder gesundheitlichen Themen.</p> <h2>So können SÜDKURIER-Abonnenten gewinnen</h2> <p>Bei der Aktion können alle Abonnenten von gedruckten und Online-Medien des SÜDKURIER teilnehmen (gegebenenfalls Kundennummer dem Kontoauszug entnehmen). Rufen Sie die Internetseite <a href="https://msk-events.suedkurier.de/der-suedkurier-oeffnet-tueren-bei-der-aok-kochshow/" target="_blank" title="" rel="noopener">www.meinSK.de/kochshow</a> auf, melden Sie sich mit Ihren SÜDKURIER-Zugangsdaten an und füllen Sie das Formular am Ende der Seite aus. Anmeldeschluss ist Freitag, 26. September. Mit etwas Glück sind Sie unter den sieben Gewinnern, die ausgelost werden. Die Gewinner werden per E-Mail oder telefonisch benachrichtigt und in der Zeitung veröffentlicht.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[So lecker kann Zeitung sein: So kommen SÜDKURIER-Abonnenten kostenlos zur AOK-Kochshow]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 15:21:55 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Zwei Männer haben ihre Strafe nicht bezahlt – jetzt sind sie in Haft  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/zwei-maenner-haben-ihre-strafe-nicht-bezahlt-jetzt-sind-sie-in-haft-24-09-25;art372432,12486470 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am Singener Bahnhof klicken am Wochenende mehrmals die Handschellen. Die Bundespolizei nimmt dort Personen fest, die ihre Geldbußen bisher nicht bezahlt haben. Das hat jetzt Konsequenzen.  ]]></description>
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          Am Singener Bahnhof klicken am Wochenende mehrmals die Handschellen. Die Bundespolizei nimmt dort Personen fest, die ihre Geldbußen bisher nicht bezahlt haben. Das hat jetzt Konsequenzen.<br>
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        Am Singener Bahnhof klicken am Wochenende mehrmals die Handschellen. Die Bundespolizei nimmt dort Personen fest, die ihre Geldbußen bisher nicht bezahlt haben. Das hat jetzt Konsequenzen.



        <p>Beamte der Bundespolizei haben am Wochenende am Bahnhof Singen zwei gesuchte Personen kontrolliert. Am Freitagabend, 19. September, trafen die Polizisten am Bahnhof einen 28-Jährigen, der zwei offene Haftbefehle hatte. Das geht aus Pressemitteilungen der Bundespolizeiinspektion Konstanz vom Montag, 22. September, hervor.</p> <p>Der junge Mann hatte die Geldstrafen aus zwei Strafbefehlen wegen Hausfriedensbruch nicht gezahlt. Deshalb hatte die Staatsanwaltschaft Konstanz die Haftbefehle erlassen. Da der 28-Jährige die Strafen vor Ort nicht zahlen konnte, muss der Gesuchte jetzt eine 45-tägige Ersatzfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Konstanz antreten, wie es von der Bundespolizei heißt.</p> <h2>Ein 56-Jähriger wollte nicht zahlen</h2> <p>Eine weitere Festnahme am Singener Bahnhof gab es am Sonntagnachmittag, 21. September, teilt die Bundespolizeiinspektion in einer weiteren Pressemitteilung mit. Der 56-Jährige wurde von den Beamten kontrolliert; dabei stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen offen war.</p> <p>Auch der 56-Jährige hatte eine Geldstrafe nicht gezahlt, die aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichts wegen Beleidigung gefordert wurde. Da der Kontrollierte sich jedoch weigerte, die Strafe vor Ort zu bezahlen, wurde er ebenfalls in die Justizvollzugsanstalt gebracht und verbüßt dort nun eine 18-tägige Ersatzfreiheitsstrafe.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Zwei Männer haben ihre Strafe nicht bezahlt – jetzt sind sie in Haft]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 21 Sep 2025 11:47:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Alle lieben die neue Scheffelhalle: So schön war die Eröffnungsfeier für Singens neue gute Stube  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/singen-feiert-neue-scheffelhalle-offiziell-eroeffnet-eine-gute-stube-fuer-kultur-und-event-22-09-25;art372458,12485813 ]]></link>      <description><![CDATA[  Es war ein Abend voller Emotionen und Rückblicke: Die neue Scheffelhalle ist endlich wieder zurück – und gefühlt ganz Singen feiert diese Rückkehr. Und am Ende singen alle ein Loblied auf den 10-Millionen-Euro-Neubau.  ]]></description>
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          Es war ein Abend voller Emotionen und Rückblicke: Die neue Scheffelhalle ist endlich wieder zurück – und gefühlt ganz Singen feiert diese Rückkehr. Und am Ende singen alle ein Loblied auf den 10-Millionen-Euro-Neubau.<br>
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        Es war ein Abend voller Emotionen und Rückblicke: Die neue Scheffelhalle ist endlich wieder zurück – und gefühlt ganz Singen feiert diese Rückkehr. Und am Ende singen alle ein Loblied auf den 10-Millionen-Euro-Neubau.



        <p>Der Abend glich einem Taylor Swift Konzert: Es gab Armbändel für die Gäste, die Karten waren binnen weniger Minuten ausverkauft und am Ende gab es tosende Ovationen. Lange haben die Singener auf ihre Scheffelhalle verzichten müssen, nachdem das altehrwürdige Gebäude bei einem Großbrand im November 2020 komplett zerstört wurde. Nun ist sie endlich wieder zurück. Und kein Satz an diesem Abend hätte die Rückkehr besser beschreiben können wie der Refrain von Poppele-Ehrenzunftmeister Stephan Glunk: „Die Scheffelhalle, die lieben wir alle!“</p> <h2>Die Scheffelhalle ist endlich wieder zurück</h2> <p>Es ist ein Abend voller Emotionen und guter Laune. Als Oberbürgermeister Bernd Häusler als erster Redner in der neuen Scheffelhalle überhaupt ans Rednerpult tritt, wird es schlagartig ruhig. „Die neue Scheffelhalle ist aus den rauchenden Trümmern auferstanden“, sagt er.</p> <p>Häusler werde das Bild der in Flammen stehenden Scheffelhalle niemals vergessen. Doch an diesem Abend richtet sich sein Blick nach vorne: „Die Scheffelhalle ist ein wichtiger Teil der Stadtgeschichte.“</p> <p>Trotz Neubau und einem millionenschweren Invest der Stadt Singen von 10,1 Millionen Euro freue er sich, dass der gute Geist der alten Scheffelhalle auch in die neue Halle Einzug gehalten habe. Und dies sei laut OB Häusler wörtlich zu nehmen. Denn Teile im Innenbereich der neuen Halle wurden aus Steinen, die aus den Ruinen gerettet worden können, gebaut.</p> <p>OB Häusler dankt aber auch dem Gemeinderat für dessen Weitsicht: Im Eilverfahren und trotz angespannter Haushaltslage habe man sich im März 2023 für den Wiederaufbau entschieden. „Ich bin davon überzeugt, dass der Baubeschluss damals die richtige Entscheidung war“, so Häusler.</p> <p>Laut Oberbürgermeister Bernd Häusler habe die neue Scheffelhalle 10,1 Millionen Euro gekostet. Die Stadt habe von der Versicherung davon 3,2 Millionen Euro erhalten. 560.000 Euro kostet laut dem Rathauschef die Außenanlagen. Die neue Scheffelhalle sei laut Häusler an fast exakt derselben Stelle aufgebaut worden, an der die alte Halle gestanden habe. Diese wurde im Jahr 1925 gebaut und hätte in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert. An der Eröffnungsfeier wirkten mehrere Singener Vereine mit unter anderem die Poppele und der Männerchor.</p> <p>Die beiden Architekten Ben Nägele und Alexander Kionka heben indes in ihrer Rede hervor, dass es sich bei der neuen Scheffelhalle um das größte Bauprojekt der Stadt Singen der vergangenen Jahre handle. Zwölf Monate habe die Planung gedauert, 22 Monate die Bauzeit.</p> <p>Insgesamt seien rund 120.000 Arbeitsstunden in den Neubau investiert worden. „Es hat sich gelohnt, die neue Scheffelhalle ist großartig geworden“, lautet das Urteil von Ben Nägele. Und mit dieser Meinung stehen sie an diesem Abend nicht alleine da. Denn am Ende der Eröffnung singt die ganze Halle gemeinsam mit Ehrenzunftmeister Stephan Glunk: „Die neue Scheffelhalle, die lieben wir alle!“</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die neue Scheffelhalle</h2> Laut Oberbürgermeister Bernd Häusler habe die neue Scheffelhalle 10,1 Millionen Euro gekostet. Die Stadt habe von der Versicherung davon 3,2 Millionen Euro erhalten. 560.000 Euro kostet laut dem Rathauschef die Außenanlagen. Die neue Scheffelhalle sei laut Häusler an fast exakt derselben Stelle aufgebaut worden, an der die alte Halle gestanden habe. Diese wurde im Jahr 1925 gebaut und hätte in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert. An der Eröffnungsfeier wirkten mehrere Singener Vereine mit unter anderem die Poppele und der Männerchor.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Alle lieben die neue Scheffelhalle: So schön war die Eröffnungsfeier für Singens neue gute Stube]]></dc:rights>
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