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    <title>suedkurier.de - Illmensee</title>
    <link>https://www.suedkurier.de/</link>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 08:40:40 +0100</pubDate>
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      <title>suedkurier.de</title>
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      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 14:24:35 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gemeinde Illmensee feiert 750. Geburtstag  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/gemeinde-illmensee-feiert-750-geburtstag;art372561,12507942 ]]></link>      <description><![CDATA[  Höhepunkt zum Jubiläum und Abschlussveranstaltungen in der Kirche Mariä Himmelfahrt.  ]]></description>
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          Höhepunkt zum Jubiläum und Abschlussveranstaltungen in der Kirche Mariä Himmelfahrt.<br>
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        Höhepunkt zum Jubiläum und Abschlussveranstaltungen in der Kirche Mariä Himmelfahrt.



        <p>Unter dem Titel „750 Jahre Zeitgeschichte“ fanden am Wochenende drei Veranstaltungen in der Kirche Mariä Himmelfahrt zum Gemeindejubiläum von Illmensee statt: Führungen mit Kirchturmbesteigung, eine Ausstellung und ein Konzert. Die Kirche Mariä Himmelfahrt wurde 1275 erstmals urkundlich erwähnt und mit ihr die Gemeinde Illmensee. Im Laufe der Jahrhunderte musste sie zweimal abgerissen und wieder neu aufgebaut werden, letztmals 1860. Der Grundstock des alten Wehrturms konnte über die ganze Zeit erhalten werden, was an seinem grob behauenen Mauerwerk im Inneren noch gut zu erkennen ist, wie Organisationsleiter Josef Rauch erläuterte.</p> <h2>Führungen mit Aufstieg zum Kirchturm</h2> <p>Am Samstagnachmittag gab es Führungen durch die Kirche, mit der seltenen Gelegenheit, mit Rauch den Kirchturm zu besteigen. Über eine enge Holztreppe ging es steil nach oben, unterbrochen von mehreren Plattformen, was für kleine Kinder und die Älteren eine gewisse Herausforderung war. Aber am Ende war die oberste Etage mit den beeindruckenden Kirchenglocken dann doch erreicht.</p> <h2>Legende um verschwundene Glocke</h2> <p>Josef Rauch wusste in seinem Vortrag Interessantes zu berichten. So rankt sich um die Kirchenglocke von Illmensee eine alte Legende: Während des Dreißigjährigen Krieges versteckten die Dorfbewohner ihre einzige Kirchenglocke im Illmensee, um sie vor plündernden Truppen zu bewahren.</p> <p>Als die Schweden abzogen, konnte die Glocke nicht mehr wiedergefunden werden. Zum Abschluss im Turm ließ Rauch das Geläut erklingen, was den gesamten Dachstuhl zum Schwingen brachte. Ein beeindruckendes Spektakel, das auch mit zugehaltenen Ohren am ganzen Leib zu spüren war.</p> <h2>Ausstellung zeigt Reliquen, historische Schriften und Kelche</h2> <p>Am Sonntagnachmittag eröffnete eine eindrucksvolle Ausstellung in der Kirche. Gezeigt wurden einzigartige Reliquien, antike Münzen, sakrale Gegenstände, historische Schriften und ein altes Gewand des Pfarrers aus dem Jahr 1860.</p> <p>Bürgermeister Michael Reichle sprach bei seiner Begrüßung davon, dass im Jubiläumsjahr ein großer Bogen gespannt werden konnte, beginnend mit dem Theaterstück „Freiheit Allzeit“ im Mai, über das „Straseenfest“, hin zur Gewerbeschau und nun die zeitgeschichtliche Ausstellung.</p> <h2>Kirchenchor und Männerschola</h2> <p>Abgerundet wurde der Nachmittag mit einem besonderen Hörgenuss durch den Kirchenchor Illmensee und dessen Männerschola.</p> <p>Im Anschluss folgte das Vokalensemble der Hochschule für Kirchenmusik aus Rottenburg, mit gregorianischen Gesängen. Paula Hassa (Sophran), Jan Oexle (Tenor), Johannes Stumpf (Alt) und Tom Karnik (Bass) führten ihre Zuhörer mit uralten Kirchenliedern durch die Jahrhunderte – ein musikalischer Höhepunkt vom Feinsten. Zum musikalischen Abschluss interpretiert von Herbert Roth an der Orgel ein Orgelpräludium von Jan Sibelius mit dem Titel „Finlandia“, der längst zu einer Hymne der Freiheit in Finnland geworden ist.</p> <h2>Zwei Bücher für das Gemeindearchiv</h2> <p>Josef Rauch stellte den Bezug zur Geschichte, den Bauernkriegen und der Gefährdung der Freiheit in der heutigen Zeit her. Er war schon vor 50 Jahren beim 700-jährigen Jubiläum der Gemeinde mit dabei und betonte schmunzelnd, dass es bei der Organisation zum 800. Geburtstag wohl andere Akteure brauchen werde.</p> <p>Als kleine Überraschung übergab Rauch dem Bürgermeister zwei Bücher, die ihm im Zuge der Jubiläumsveranstaltungen von einer privaten Besitzerin zugesandt wurden. Ein Kirchenbuch von 1797 und ein Tauf-, Ehe- und Sterbebuch, das den Zeitraum von 1716 bis 1812 in Illmensee abdeckt. Die Bücher sollen nun das Archiv der Gemeinde ergänzen. Reichle holte zum Ende der Veranstaltung noch einmal einige der Hauptakteure des Jubiläumsjahrs nach vorne. Mit dabei Herbert Roth für den Kirchenchor und Jörg Ehni, den Theaterregisseur von „Freiheit Allzeit“ und Josef Rauch.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kulturgut Bauwerk Denkmalschutz thema-kultur thema-heimat-stadtentwicklung thema-wissen-geschichte]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Gemeinde Illmensee feiert 750. Geburtstag]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 14:39:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wie Stefanie Oswald mit der Trendsportart Hyrox ihre Grenze sucht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/regionalsport/regionalsport-bodensee-west/hyrox-star-aus-pfullendorf-stefanie-oswald-sucht-ihre-sportliche-grenze-22-10-25;art2783,12503485 ]]></link>      <description><![CDATA[  Hyrox ist die große Leidenschaft von Stefanie Oswald. Die 30-Jährige aus Pfullendorf, die sich mit den Besten der Welt misst, spricht über die Trendsportart, ihre Ziele und harte Trainingseinheiten.  ]]></description>
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          Hyrox ist die große Leidenschaft von Stefanie Oswald. Die 30-Jährige aus Pfullendorf, die sich mit den Besten der Welt misst, spricht über die Trendsportart, ihre Ziele und harte Trainingseinheiten.<br>
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        Hyrox ist die große Leidenschaft von Stefanie Oswald. Die 30-Jährige aus Pfullendorf, die sich mit den Besten der Welt misst, spricht über die Trendsportart, ihre Ziele und harte Trainingseinheiten.



        <p><strong>Ausdauer- und Kraftsport:</strong> Platzierungen oder Preise sind nicht das, was Stefanie Oswald antreiben. Vielmehr ist es die sportliche Grenze – sowohl aus mentaler als auch aus physischer Sicht.</p> <p>„Ich liebe die Challenge mit mir selber. Ich will immer besser werden, mich mit niemandem vergleichen. Jeder hat ja eine andere Ausgangssituation“, sagt die 30-Jährige, die vor zwei Jahren ihre große Leidenschaft für Hyrox entdeckt und es in verhältnismäßig sehr kurzer Zeit geschafft hat, sich bei dem beliebten Indoor-Fitness-Wettkampf an die Weltspitze heranzuarbeiten.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Hyrox</span><span>Der Indoor-Fitness-Wettkampf Hyrox kombiniert Ausdauerläufe mit Kraftübungen. Ein Rennen besteht dabei aus acht 1000-Meter-Läufen, die jeweils von einer anderen Übung unterbrochen werden. Dazu zählen zum Beispiel Rudern, Schlitten schieben, Schlitten ziehen, Ski-Ergometer, Ausfallschritte mit Sandsäcken oder Wallballs. Der Wettkampf wurde 2017 in Hamburg entwickelt und zählt zu den Trendsportarten. (jwi)</span></label></div> <p>Ihr Mann, Trainer und Triathlet Michael, der wie seine Frau sportverrückt ist, meldet sie 2023 für einen Hyrox an. „Er dachte, ich brauche dringend mal eine Herausforderung“, erzählt die gebürtige Pfullendorferin, die jede Woche zehn bis zwölf Stunden trainiert. Obwohl Stefanie Oswald zu diesem Zeitpunkt noch kein spezifisches Hyrox-Training absolviert, überzeugt sie auf Anhieb, spürt ihr Potenzial.</p> <p>Und vor allem merkt sie: Das macht richtig Spaß. „Hyrox ist eine total aufstrebende Sportart, bei der jeder mitmachen kann. Egal ob Profis oder Amateure, egal welche Altersklasse, egal ob alleine oder im Zweier-Team. Es verbindet Ausdauer und Kraft auf eine perfekte Art und Weise“, sagt Oswald mit einem Strahlen im Gesicht.</p> <h2>Trainingsgeräte im Garten</h2> <p>Nach und nach investiert die 30-Jährige in den beiden vergangenen Jahren in die notwendigen Fitness-Geräte – längst hat Stefanie Oswald einen Ski- sowie Ruder-Ergometer, Schlitten – und alles andere, was es für Hyrox-Wettkämpfe braucht – in ihrem Garten stehen.</p> <p>In Neubrunn, einem kleinen Dorf zwischen Pfullendorf und Illmensee, wo sie mit ihrem Mann lebt und seit einigen Monaten auch Hyrox-Kurse anbietet. „Ich mag es, Menschen zu motivieren, ihnen zu zeigen, wo die eigene Grenze ist“, sagt sie, schätzt aber vor allem auch noch einen schönen Nebeneffekt: „Beim Hyrox baut sich immer schnell eine Gemeinschaft auf. Das war bei meinen Kursen auch so und ist einfach cool zu beobachten.“</p> <h2>Ein besonderes Erlebnis</h2> <p>Aber natürlich nutzen nicht nur ihre Kursteilnehmer ihre Geräte, sondern auch sie selbst. Um besser zu werden. Um sich auf Wettkämpfe vorzubereiten.</p> <p>Denn Stefanie Oswald setzt sich hohe Ziele. Eines davon hat sie bereits erreicht: Über starke Rennen konnte sie sich für den Wettkampf „Elite 15 Hyrox“ in Hamburg Anfang Oktober qualifizieren – das erste von insgesamt vier Major-Rennen in der Saison 2025/26, bei dem die besten 15 Männer und Frauen teilnehmen, um sich für die Weltmeisterschaften im Juni 2026 in Stockholm zu qualifizieren – wobei die drei Erstplatzierten jeder Kategorie ein direktes Ticket erhalten.</p> <h2>Zwischen Nervosität und Freude</h2> <p>Hunderte Zuschauer, ein Live-Stream auf YouTube, Interviews. Für Stefanie Oswald ein neues, einzigartiges Erlebnis. Vor allem für die 30-Jährige, die Vollzeit arbeitet und damit eine der wenigen Nicht-Profi-Athletinnen ist.</p> <p>„Das war ein krasses Gefühl, dabei zu sein und sich mit den Besten der Welt zu messen. Ich war so aufgeregt, dass ich das alles gar nicht so realisieren konnte“, sagt Oswald, die mit einer Zeit von einer Stunde und zwei Minuten auf dem zehnten Rang landet.</p> <p>Ein emotionales Rennen, bei dem sie sich „eine Stunde lang in der roten Zone durchbeißt“, wie sie selbst sagt. Und eines, das Lust auf mehr macht. In Phoenix (USA), Melbourne (Australien) und Warschau (Polen) finden die weiteren drei Major-Rennen statt.</p> <p>Ob und bei welchen Wettkämpfen Stefanie Oswald dabei sein wird, weiß sie noch nicht, aber der Reiz der WM in Stockholm ist freilich da. „Da will ich schon dabei sein“, sagt sie.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Wie Stefanie Oswald mit der Trendsportart Hyrox ihre Grenze sucht]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 16:24:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Jugendkapellen aus dem Landkreis Sigmaringen holen Doppelsieg <p></p>  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/stetten-am-kalten-markt/jugendkapellen-aus-dem-landkreis-sigmaringen-holen-doppelsieg;art372576,12499932 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nachwuchs hat Spaß beim Jugend-Blasmusikfestival, Schwenningen und Illmensee landen auf Platz 1 und 2 <p></p>  ]]></description>
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          Nachwuchs hat Spaß beim Jugend-Blasmusikfestival, Schwenningen und Illmensee landen auf Platz 1 und 2 <p></p><br>
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        Nachwuchs hat Spaß beim Jugend-Blasmusikfestival, Schwenningen und Illmensee landen auf Platz 1 und 2 <p></p>



        <p>Einen großartigen musikalischen Erfolg durften die Jugendkapellen des Musikvereins Schwenningen und des Musikvereins Illmensee beim Oberschwäbischen Jugend-Blasmusikfestival am Samstagabend, 11. Oktober, in Friedrichshafen-Ettenkirch feiern. Beide Ensembles überzeugten auf ganzer Linie und holten sich einen Doppelsieg für den Blasmusikverband Sigmaringen.</p> <h2>800 und 700 Euro für die Jugendarbeit</h2> <p>Schwenningen belegte den ersten Platz und durfte einen Scheck in Höhe von 800 Euro für seine Jugendarbeit entgegennehmen. Dicht dahinter belegte der Vorjahressieger Illmensee den zweiten Platz und erhielt 700 Euro Prämie. Der doppelte Erfolg sorgte für große Freude bei den jungen Musikerinnen und Musikern sowie ihren zahlreichen Unterstützern.</p> <h2>Halle brechend voll</h2> <p>Die Veranstaltung lockte ein großes Publikum nach Ehrenkirch. Die Halle war brechend voll besetzt mit Freunden der Blasmusik aus den Blasmusik-Kreisverbänden aus den Landkreisen Biberach, Ravensburg, Bodenseekreis und Sigmaringen. Allein aus Schwenningen waren zwei Busse voller Akteure und Unterstützer angereist. Schwenningen kam mit seinem 38-köpfigen Orchester mit einem durchschnittlichen Alter von 16,5 Jahren zu einem frenetisch gefeierten Sieg. Bewertet wurden nicht nur die Präzision der musikalischen Darbietungen, sondern auch Kreativität, Unterhaltungswert und der Show-Faktor.</p> <h2>Talentierte Musiker</h2> <p>Jedes Orchester spielte ein Pflichtstück und ein Selbstwahlstück. Die Jury – bestehend aus den vier Kreisverbandsjugendleitern und einem externen Vorsitzenden – sowie das Publikum entschieden je zur Hälfte gemeinsam über die Platzierungen. In diesem Jahr gingen die Jugendkapellen aus Steinhausen-Rottum, Altheim-Frickingen-Wintersulgen, Baienfurt, Illmensee und Schwenningen an den Start. Alle fünf Jugendblasorchester lieferten an diesem Abend eine unglaubliche Show ab und präsentierten ein beeindruckendes Talent, worauf jede Kapelle stolz sein darf. Dem Publikum wurde ein kurzweiliger Abend, vollgepackt mit Blasmusik und kreativen Showeinlagen, geboten. Der Doppelsieg der Kapellen aus dem Kreis Sigmaringen unterstrich einmal mehr eindrucksvoll die hohe Qualität der musikalischen Jugendarbeit in der Region.</p> <h2>Musikstück aus dem Dschungelbuch</h2> <p>Die Schwenninger Jugendkapelle unter Leitung von Antonie Fritz überzeugte mit beiden Stücken „So schön ist Blasmusik“ (der Erkennungsmusik des „Grand Prix der Volksmusik“) und „The Jungle Book“. Charmant führte die zehnjährige Elina Chiarenza durch das Programm der Heuberger Nachwuchsmusiker. Besonders bunt und perfekt inszeniert war der Auftritt der 15 Zöglinge der Jugendkapelle, die das Stück „The Jungle Book“ mit einem kleinen Theaterstück ergänzten und auf diese unterhaltsame Weise die Geschichte des Menschenjungen Mogli zum Leben erweckten.</p> <h2>Der König der Löwen</h2> <p>Mit dem schönen Lied „The Story“ sowie „Selection from the Lion King“, einem Medley der bekanntesten Titel des Disney-Klassikers, sicherten sich die Jungmusikanten aus Illmensee den zweiten Platz. Auch aus Illmensee waren 130 Musikfreunde angereist.</p> <p>Voller Freude und Stolz nahmen die beiden Jugendkapellen aus Schwenningen und Illmensee am Ende ihre Siegertrophäen und die Schecks für ihre Jugendarbeit in Empfang.</p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 21 Sep 2025 15:01:13 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Mountainbike-Challenge befindet sich im Aufwind  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/13-illmensee-mountainbike-challenge-150-fahrer-meistern-die-trails-vorsitzender-begeistert-22-09-25;art372561,12485886 ]]></link>      <description><![CDATA[  Mehr Teilnehmer als in der Vergangenheit. Rund 150 Fahrer kreisen um den Illmensee. Vorsitzender zieht positives Fazit  ]]></description>
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          Mehr Teilnehmer als in der Vergangenheit. Rund 150 Fahrer kreisen um den Illmensee. Vorsitzender zieht positives Fazit<br>
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        Mehr Teilnehmer als in der Vergangenheit. Rund 150 Fahrer kreisen um den Illmensee. Vorsitzender zieht positives Fazit



        <p>Am vergangenen Samstag wurde zum 13. Mal in Illmensee die Mountainbike-Challenge ausgetragen. Dabei war die diesjährige Veranstaltung aus Sicht der Organisatoren ein vller Erfolg. Sascha Baier, Vorsitzender des veranstaltenden SV Illmensee, zeigte sich jedenfalls durchaus zufrieden. „Was mich besonders freut ist, dass wir entgegen des allgemeinen Trends in diesem Jahr bei den Teilnehmerzahlen zulegen konnten.“</p> <h2>Keine guten Vorzeichen</h2> <p>Dabei sprachen die Vorzeichen gar nicht für solch eine positive Entwicklung. Zum einen ist, dass Illmensee derzeit verkehrstechnisch nur auf Umwegen erreichbar war. Zum anderen gab es zeitgleich in Albstadt eine gleichartige Veranstaltung, die Illmensee den einen oder anderen Starter wegzuschnappen drohte. Erschwerend kam dazu, dass es bei den sommerlichen Temperaturen auch der Badebetrieb im Illmensee zu beachten galt. Auch mit der Streckenführung hatte der Verein so seine liebe Not. Noch am Morgen musste die Route auf einem kurzen Stück abgeändert werden, da unaufschiebbare Mäharbeiten den Streckenlauf tangierten. Schon im Vorfeld waren Anpassungen am Routenverlauf notwendig geworden.</p> <h2>15 Kilometer langer Kurs</h2> <p>In diesem Jahr gab es am Ende einer Abfahrt eine Stelle, an der mehrere Gräben gezogen wurden, die nun umfahren werden mussten. Die auf die erfreulich angestiegene Zahl von rund 150 Startern und die zahlreichen Zuschauer ließen sich jedenfalls nicht von den schwierigen Umständen abhalten. Sie beklatschen jeden einzelnen Fahrer oder Gruppen die im Zielbereich an der Drei-Seen-Halle eintrafen. Aber auch rund um den 15 Kilometer langen Kurs fanden sich immer wieder Zuschauergruppen, welche die Biker vom Wegesrand fleißig anfeuerten.</p> <p>Gestartet wurde in zwei verschiedenen Rennen. Um 12.30 Uhr starteten rund die Hälfte aller Teilnehmer auf die Kurzdistanz. Sie führte in einer Runde mit 15 Kilometern und 300 Höhenmetern rund um den Illmensee. In dieser Gruppe fanden sich dann auch zahlreiche Biker aus der Gemeinde ein, die diese Gelegenheit nutzten, um Wettkampfatmosphäre schnuppern zu können. Beim Hauptrennen, das eine halbe Stunde später startete, waren überwiegend durchtrainierte Sportler zu finden. Sie mussten die gleiche Strecke allerdings dreimal absolvieren.</p> <h2>Gute Kondition erforderlich</h2> <p>Bei beiden Rennen wurde das Starterfeld nach dem Start durch ein vorausfahrendes Motorrad zunächst auf rund 300 Metern Länge eingebremst. Nach einer Runde verließ das motorisierte Bike dann die Strecke. Der größte Teil des Rundkurses führte über Schotter- oder Waldwege und war fahrtechnisch gut zu bewältigen. Für die meisten Fahrer beinhaltete sie keine übermäßigen technischen Ansprüche und war somit für Jung wie Alt bewältigbar. Doch eine gute Kondition mussten die Fahrer schon mitbringen, denn auf der Runde gab es einige kräftezehrende Anstiege. Gerade am sogenannten „Schweineberg“ waren die Teilnehmer ziemlich gefordert. Wie in jedem Jahr hatten Anfänger und Nichtprofis an dieser Hürde zu kämpfen. Das Schwierige dabei war, dass der Anstieg nicht gleichmäßig verlief.</p> <h2>Steile Rampe ist entscheidend</h2> <p>Am Ende kam eine sehr steile Rampe über rund 150 Meter, an der sich die Siegfahrer absetzen konnten. Viel Kondition und Konzentration waren dann auch kurz vor der Hälfte der Runde angesagt. Zum Beispiel bei der Abfahrt im „Tobel“ war fahrerisches Können wichtig. Untrainierte Teilnehmer mussten hier schon mal ihre Bremsen einsetzen und verloren damit einige Sekunden.</p> <h2>Verpflegung mit Obst und Getränken</h2> <p>Trotzdem wollte der Sportverein Illmensee insbesondere den Jedermann- und gesundheitsorientierten Freizeitsportler mit seinen Strecken ansprechen. Auf jeden Fall sahen die Zuschauer einen bunten Mix von Sportlern aller Leistungskategorien. Als Belohnung erwartete jedenfalls im Zielbereich jeden Teilnehmer zunächst eine stärkende Belohnung. Aber auch auf der Strecke gab es eine ähnliche Verpflegungsstation mit Obst, Nüssen und Getränken. Damit für alle Teilnehmer faire Wettbewerbsbedingungen herrschten, wurden für die Platzierungen unterschiedliche Altersklassen gebildet. Jeder Biker erhielt im Start- und Zielbereich einen Transponder.</p> <h2>Viele Angebote für die Kinder</h2> <p>So konnten sich die Teilnehmer und die vielen Zuschauer an der Drei-Seen-Halle nicht nur bestens verköstigen lassen, sondern waren auch per elektronischer Zeitmessung über das aktuelle Renngeschehen jederzeit informiert. Ebenso haben die Organisatoren für die kleinen Gäste eine Vielzahl von Unterhaltungsmöglichkeiten an der Halle bereitgestellt.</p> <p>Aus einer Spielkiste voller Spielsachen konnten die Kinder Spielsachen entnehmen und unter SVI-Beaufsichtigung damit spielen. Eine zusätzliche Rollenrutsche erwartet die kleinen Gäste ebenso. Nicht nur für Kinder ist die MTB-Challenge mit seiner familiären und fairen Atmosphäre weithin bekannt und genießt den Ruf eines Volkssportfestes. Der Wettkampf war für zahlreiche Besucher gleichzeitig beinahe ein Dorffest, bei dem man Sport hautnah miterleben konnte.</p> <p> </p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Sieger</h2> Insgesamt nahmen rund 150 Starter bei der 13. Illmenseer Mountainbike-Challenge teil. Im Hauptrennen über 45 Kilometer ging rund die Hälfte aller Biker an den Start. Sieger wurde hier Maximilian Rosenthal vor Roman Schindler und Andreas Jäger. Auf der Kurzstrecke mit 15 Kilometern siegte Michael Schippers vor Tobias Holz und Lukas Jäger als Erster ins Ziel. In der Wertung der sogenannten Gemeindeklasse siegte Jörg Lehmann vor Hansi Honold und Jan Lehmann. (ror)</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Extremsportarten Freizeitsport Radsport thema-sport thema-sport-sportarten]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Mountainbike-Challenge befindet sich im Aufwind]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 11:53:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Illmenseer Gewerbeschau ist von Erfolg gekrönt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/illmenseer-gewerbeschau-ist-von-erfolg-gekroent;art372561,12482931 ]]></link>      <description><![CDATA[  Unternehmen gewähren Einblicke in die Produktion. Bürgermeister und Landrätin loben den Standort. Ein weiterer Baustein zum Gemeindejubiläum.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Unternehmen gewähren Einblicke in die Produktion. Bürgermeister und Landrätin loben den Standort. Ein weiterer Baustein zum Gemeindejubiläum.<br>
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        Unternehmen gewähren Einblicke in die Produktion. Bürgermeister und Landrätin loben den Standort. Ein weiterer Baustein zum Gemeindejubiläum.



        <p>Die Gemeinde Illmensee war am Sonntag Schauplatz zweier Jubiläen. Zum einen wurde das 50-jährige Jubiläum des Unternehmens Langer gefeiert. Zum anderen wurde anlässlich des 750-jährigen Bestehens der Gemeinde ein weiterer Höhepunkt präsentiert.</p> <h2>650 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte</h2> <p>Bürgermeister Michael Reichle eröffnete mit seiner Ansprache in der neuen Fertigungshalle der Firma Langer die beiden Events. Dabei galt sein Dank in erster Linie den teilnehmenden Betrieben. „Illmensee darf stolz auf seine Bürger, aber auch auf seine Gewerbebetriebe sein“, erklärte er. Unter anderem führte Michael Reichle aus, dass in der Gemeinde rund 650 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte ihr Auskommen haben.</p> <h2>Landrätin würdigt die Veranstaltungen</h2> <p>Auch Landrätin Stefanie Bürkle würdigte die Veranstaltungen, die anlässlich der 750-Jahr-Feier von Illmensee arrangiert wurden. Den Ort würdigte sie als eine Gemeinde mit rund 2100 Einwohnern und einer sehr starken Industrie. „Ich bin unheimlich stolz auf die Firma Langer, aber auch auf die anderen Gewerbebetriebe in Illmensee.“ Nach dem offiziellen Auftakt mit der Eröffnung der Gewerbeschau und der neuen Fertigungshalle nahmen die Musiker von „Die Grenzwertigen“ auf dem Rednerpodest Aufstellung und unterhielten die Besucher musikalisch. Die Besucher konnten derweil an Betriebsbesichtigungen der Firma Langer teilnehmen.</p> <h2>Betriebe stellen ihre Produkte aus</h2> <p>Auch viele andere Unternehmen im Gewerbegebiet haben ihre Tore geöffnet. Gleich in der Nachbarschaft ermöglichte das Unternehmen Somatec einen Einblick in die Produktionsräume. Neben Stefanie Bürkle und Michael Reichle fanden auch viele weitere Besucher Interesse an der Liveproduktion und Produktausstellung des Unternehmens. Mit ihren 15 Mitarbeitern beliefert die Firma schwerpunktmäßig die Fensterbau-Industrie. Die kleinen Gäste erhielten hier eine kunstvolle Gesichtsbemalung, oder sie konnten sich mit einigen Basteleien beschäftigen. Bei Live-Musik schmeckte dort die Original Thüringer Rostbratwurst dann noch umso besser. Und ein kleines, aus Eisen gefrästes Solitär-Spiel oder einen Schlüsselanhänger gab es für die Besucher obendrauf.</p> <h2>Alles rund um Endoskope</h2> <p>Interessante Einblicke gab es auch beim Unternehmen Emos Technology. Das 60 Mitarbeiter starke Unternehmen fertigt alles rund um Endoskope und die begleitende Technik, mit denen es Krankenhäuser und Ärzte beliefert. Bei der Firma Bad &amp; Heizung Leder durften die Besucher einen Blick auf die Bäderlandschaft werfen oder sich auch am Informationsstand der Firma Viessmann über Wärmepumpen oder bei der Firma DHG über Pellets- oder Scheitholzanlagen informieren.</p> <h2>Zimmerei informiert Besucher</h2> <p>Die Schreinerei Frirdich ermöglichte Einblicke in die Werkstatträume, aber auch die Oldtimerfahrzeuge und Motorräder waren einen zweiten Blick wert. Die Zimmerei Heigle bot Informationen zum Thema Holzbau und Sanierung an. Und die kleinen Besucher erhielten gar die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen und sich mit Akkubohrer und -schrauber ein Balance-Board anzufertigen, das sie nach getaner Arbeit mit nach Hause nehmen durften.</p> <h2>Musiker umrahmen das Programm</h2> <p>Der Braten mit Spätzle, sowie Kässpätzle und hausgemachte Maultaschen sorgte vor den Toren der Zimmerei immer wieder für ordentliche Warteschlangen. Ein großes Angebot an Kulinarischem und Getränken gab es zudem vor und in der neuen Fertigungshalle der Firma Langer. Dort sorgte auch die Musikgruppe Brassanstich für die musikalische Begleitung. Die Musiker hatten es sich auf der Pritsche eines Lastwagens gemütlich gemacht, geschützt vor Wind und Regen.</p> <h2>Gewinnchancen für Ballonfahrt</h2> <p>Der machte allerdings um Illmensee an diesem Tag einen großen Bogen, sodass die mehreren tausend Besucher schließlich ganz gemütlich durch das Gewerbegebiet schlendern konnten. Und wer fleißig alle teilnehmenden Betriebe besucht und sich dort jeweils einen Stempel abgeholt hatte, konnte mit viel Glück vielleicht auch eine Ballonfahrt gewinnen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Teilnehmer</h2> Systronik GmbH, Langer GmbH &amp; Co. KG, Laro NC-Technik GmbH, Somatec GmbH, Emos Technology GmbH, Bad &amp; Heizung Leder, Fahrschule Schobloch, Schreinerei Frirdich GmbH, Zimmerei Heigle, Huttner Elektrotechnik GbR und Großmann GbR. Die musikalischen Highlights setzten die zwei Musikgruppen Die Grenzwertigen und Brassanstich.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Messen Handwerk Veranstaltungen thema-wirtschaft-messe thema-wirtschaft-branchen-handwerk thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Illmenseer Gewerbeschau ist von Erfolg gekrönt]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 15:56:45 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Erfolgsstory beginnt vor 50 Jahren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/erfolgsstory-beginnt-vor-50-jahren;art372561,12482363 ]]></link>      <description><![CDATA[  Firma Langer aus Illmensee feiert 50 Jahre. Zur großen Feier kommen viele Gäste. So fängt alles an.  ]]></description>
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          Firma Langer aus Illmensee feiert 50 Jahre. Zur großen Feier kommen viele Gäste. So fängt alles an.<br>
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        Firma Langer aus Illmensee feiert 50 Jahre. Zur großen Feier kommen viele Gäste. So fängt alles an.



        <p>Ein halbes Jahrhundert: Anton Langer gründete zusammen mit seiner Ehefrau Isabella vor 50 Jahren sein Unternehmen als sozusagen Ein-Mann-Betrieb. In einer 60 Quadratmeter großen Werkstatt fertigte er seine ersten Gießmodelle aus Exporit. Schon kurz nach der Gründung konnte er die Firma BMW als langfristigen Kunden gewinnen. Am Sonntag feierte das die Langer GmbH &amp; Co. KG nun ihr 50. Jubiläum und lud ihre Gäste in die neu erstellte Fertigungshalle ein.</p> <h2>Großauftrag von BMW</h2> <p>Durch einen Großauftrag von BMW wurde eine Erweiterung der Fertigungs- und Logistikhalle mit rund 2500 Quadratmetern notwendig. Die Gesamtinvestitionssumme betrug 6¦Millionen Euro. Illmensees Bürgermeister Michael Reichle eröffnete die Geburtstagsfeier der Firma Langer sowie die Gewerbeschau. Er freute sich über die beiden Jubiläen, die Illmensee in diesem Jahr feiern darf. Zum einen das 750-jährige Bestehen der Gemeinde selbst. Zum anderen der Runde der Firma Langer, dem größten Arbeitgeber in Illmensee.</p> <h2>Dank an die Ehefrau</h2> <p>Im Anschluss richtete Geschäftsführer Ralf Doll seine Worte an die vielen hundert Festgäste. Sein Dank galt unter anderem der Ehefrau des Firmengründers, die 35 Jahre lang die Zahlen des Unternehmens im Blick behielt. „Wir bekennen uns ganz klar zum Standort Illmensee“, führte er weiter aus. Doll verwies auch auf die neu angeschaffte Spritzgussmaschine, auf welche die Gäste später einen Blick werfen konnten. Mit ihr ließen sich deutlich größere Teile fertigen, und damit könne die Firma Langer in einen Markt vorstoßen, den sie bisher nicht habe bedienen können, erklärte der Geschäftsführer.</p> <h2>Wassereservoir mit 800.000 Litern</h2> <p>Mit ihr werden Bauteile für die neue BMW-Reihe gefertigt. Ralf Doll verwies auch auf ein Wasserreservoir mit 800.000 Litern, das sich unter der neuen Halle befindet, damit die Sprinkleranlage im Ernstfall für Sicherheit sorgen kann. Im Anschluss erhielt Anton Langer ein, aus einem Aluminiumblock gefrästes, Jubiläums-Geschenk überreicht.</p> <div class="article-text-quote article-module"> <blockquote>„Ich bin unheimlich stolz auf die Firma Langer, aber auch auf die anderen Gewerbebetriebe.“</blockquote> <span>Stefanie Bürkle, Landrätin</span></div> <p>Landrätin Stefanie Bürkle freute sich sehr, dass sie hier in Illmensee gleich zwei Jubiläen an diesen Tag besuchen konnte. „Ich bin unheimlich stolz auf die Firma Langer, aber auch auf die anderen Gewerbebetriebe“, sagte sie. Sie würdigte, dass sich der Jubilar nicht nur im Automobilsektor, sondern auch in Luft- und Raumfahrt und weiteren Sektoren auf mehrere Beine aufgestellt hat. Weiterhin zeigt sie sich dankbar dafür, dass das Unternehmen zupackt, investiert und mutig ist, so viel Geld in die Hand zu nehmen.</p> <h2>Gratulation von der IHK</h2> <p>Ganz ähnlich äußerte sich der Vizepräsident der IHK Oberschwaben, Johannes Bix. Er betonte: Gerade in den jetzt schwierigen Zeiten der Transformation und der Unsicherheit zeige die Firma Langer eindrucksvoll Stärke. Das Unternehmen habe sich nicht zurückgezogen, nicht abgewartet, sondern investiert, modernisiert und sich konsequent zukunftsorientiert aufgestellt. Dabei vergaß er auch nicht zu erwähnen, dass die Firma Langer, als einziges Unternehmen in der Region, Modellbauer ausbildet.</p> <h2>Besonderer Tag für sein Unternehmen</h2> <p>Natürlich ließ es sich auch der Firmengründer nicht nehmen, sich an die Zuhörer zu wenden. „Heute ist ein besonderer Tag für mich und unser Unternehmen“, sagte Anton Langer, „wir haben in diesen 50 Jahren gemeinsam viel erreicht und dafür danke ich meinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie meinen Weggefährten, die unser Unternehmen zu dem gemacht haben, was es heute ist.“ Und weiter sagte Langer: „Als Unternehmer denkt man an die Zukunft, und meine Intention ist, dass mein Lebenswerk so weitergeführt wird wie bisher, und dafür sind die Weichen gestellt.“</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>160 Mitarbeiter</h2> Das Unternehmen Langer wurde 1975 in Illmensee gegründet. Die Geschäftsführer sind Ralf Doll und Markus Beierl. Das Unternehmen zählt rund 160 Mitarbeiter. Das breit aufgestellte Unternehmen setzt Schwerpunkte vom Kunststoff-Spritzguss über Werkzeugbau, Cubing-Modellbau bis hin zu Prüfmitteln. Zur Langer Group zählt zudem die Firma Laro NC-Technik, die 2001 gegründet wurde. Die Firma mit 30 Mitarbeitern wird von Ralf Eberhard geleitet und hat sich auf Drei-Achs- und Fünf-Achs-CNC-Fräsen sowie Highspeed-Fräsen spezialisiert.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Gründung Unternehmer Unternehmenskultur thema-wirtschaft-mensch thema-wirtschaft-unternehmen]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Erfolgsstory beginnt vor 50 Jahren]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 11:31:50 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Seefest punktet mit buntem Programm  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/seefest-punktet-mit-buntem-programm;art372561,12469053 ]]></link>      <description><![CDATA[  Hunderte Besucher beim Traditionsfest des Musikvereins Illmensee. Jugendkapelle feiert 25-jähriges Bestehen und erstmals gibt es eine Talentshow auf der Bühne.  ]]></description>
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          Hunderte Besucher beim Traditionsfest des Musikvereins Illmensee. Jugendkapelle feiert 25-jähriges Bestehen und erstmals gibt es eine Talentshow auf der Bühne.<br>
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        Hunderte Besucher beim Traditionsfest des Musikvereins Illmensee. Jugendkapelle feiert 25-jähriges Bestehen und erstmals gibt es eine Talentshow auf der Bühne.



        <p>Das traditionelle Seefest ist stets ein guter Grund zum Feiern. Wie immer fand es auf dem Gelände des Seefreibads statt, das es inzwischen allerdings gar nicht mehr gibt. Die Gemeinde hat es im Frühjahr in eine Badestelle umgewandelt. Dadurch wurden in diesem Jahr mehr eigene Ordnungskräfte gebraucht.</p> <p>Die offizielle Badeaufsicht ist dagegen weggefallen, stellt Deborah Huttner, Vorsitzende des Musikvereins, auf Anfrage fest. Am vorletzten Augustwochenende richtete der Verein das Seefest im geschmückten Festzelt vor der traumhaften Kulisse des natürlichen Eiszeitsees aus. Eine große Zahl an freiwilligen Helfern und aktiven Musikern hatte alles gut vorbereitet und sich auch während der Festtage mit viel Elan eingebracht.</p> <h2>Partyabend „Brass meets Beats“.</h2> <p>Der Startschuss fiel am Samstag mit einem Partyabend unter dem Titel „Brass meets Beats“. Für Jugendliche gab es ermäßigte Eintrittskarten. DJ Beats legte zum Einstieg auf und durfte die Festgäste musikalisch vorglühen. Mit flotten Beats war er auch in den Pausen gefragt und musste die Umbauphase zwischen den Bands überbrücken.</p> <p>Als erste Livekapelle übernahmen die Sound Gurus das Zepter. Die fünf Blasmusiker und ihr Drummer stammen aus Oberösterreich. Es gelang ihnen bereits mit den ersten Tönen, ihre Zuhörer vor die Bühne zu locken. Die mitreißende Performance tat ein Übriges, um das überwiegend junge Publikum auch zum Tanzen zu animieren. Bekannte Melodien und eigene Kompositionen wechselten sich ab und wurden mit fröhlicher Leichtigkeit und Lebensfreude vorgetragen. Sehr gelungene Zusammenschnitte bekannter Hits einiger Popgrößen brachten die Stimmung an den Siedepunkt.</p> <h2>Party und Tanz bis in die Puppen</h2> <p>Nach mehreren Zugaben reichten die Sound Gurus den Stab zu fortgeschrittener Stunde an die Musiker von BrassLuftHamma weiter. Nach einer längeren Umbaupause schaffte es auch die 13-köpfige Band aus dem Wutachtal zu später Stunde noch einmal, die tanzfreudigen Partygäste in kürzester Zeit mitzureißen. Nicht umsonst lautet das Motto der Band: no Polka – more Disco. Im gleichen Stil, aber mit deutlich mehr Manpower, setzte BrassLuftHamma den Abend mit fetzigen Hits bekannter Interpreten und schwungvollen Eigenkompositionen fort. Der Bandname leitet sich aus Blechbläser (Brass und Luft) und dem Dialektbegriff „hamma“ für „haben wir“ ab. Auch beim Seefest in Illmensee war der Name Programm und so wurde aus der diesjährigen Auftaktveranstaltung ein gelungener Abend, der bis tief in die Nacht hinein dauerte.</p> <h2>Gottesdienst, Frühschoppen und Talentshow</h2> <p>Am frühen Sonntagmorgen musste durch die fleißigen Helfer alles umgebaut werden, da der obligatorische Zeltgottesdienst auf dem Programm stand. Das Mittagessen sowie auch das Nachmittagsprogramm wurden vom Musikverein Hohentengen und den Zocklerlandmusikanten untermalt und mit diversen Darbietungen angereichert. Selbstredend darf bei einem Seefest das traditionelle Zanderfilet nicht fehlen. Auch Bratwurst und Steak sowie die vegetarische Seele und leckerer Salat standen auf der Speisekarte. Kaffee, Kuchen und Eis führten mit Blick auf den See durch den Nachmittag. Die angesetzten Preise für Speisen und Getränke darf man in heutiger Zeit durchaus als familienfreundlich bezeichnen.</p> <p>Am Sonntagabend stand etwas Einmaliges auf dem Programm: Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Jugendkapelle Illmensee bekamen Kinder und Jugendliche aus dem Dorf sowie aus der Umgebung die Möglichkeit, ihr Talent zu präsentieren.</p> <p>Blasmusik, Tanz und individuelle Shows waren gefragt. Die Jungmusikanten aus Lippertsreute machten den Anfang und präsentierten ihr musikalisches Können vor großem Publikum. Darauf folgte eine Tanzeinlage der Jugendgarde des Narrenvereins Wasserspucker.</p> <p>Im Anschluss präsentierte die Jugendkapelle Die Vier ihren abwechslungsreichen Showact, und den Schlusspunkt setzte die Jugendkapelle des Gastgebers.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Fest Veranstaltungen Musikgruppe thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-kultur-mensch]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Seefest punktet mit buntem Programm]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 22 Aug 2025 05:30:58 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Seefest Illmensee: Erstmals veranstaltet die Jugend einen Showabend mit viel Musik  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/seefest-illmensee-erstmals-veranstaltet-die-jugend-einen-showabend-mit-viel-musik;art372561,12467762 ]]></link>      <description><![CDATA[  Illmensee Der Musikverein Illmensee lädt vom 23 bis 25 August zum Seefest ein. Neun Bands und Kapellen erwarten vor der traumhaften Kulisse des Illmensees ihre Gäste.  ]]></description>
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          Illmensee Der Musikverein Illmensee lädt vom 23 bis 25 August zum Seefest ein. Neun Bands und Kapellen erwarten vor der traumhaften Kulisse des Illmensees ihre Gäste.<br>
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        Illmensee Der Musikverein Illmensee lädt vom 23 bis 25 August zum Seefest ein. Neun Bands und Kapellen erwarten vor der traumhaften Kulisse des Illmensees ihre Gäste.



        <div class="koll"><p><strong>Illmensee</strong> Der Musikverein Illmensee lädt vom 23. bis 25. August zum Seefest ein. Neun Bands und Kapellen erwarten vor der traumhaften Kulisse des Illmensees ihre Gäste. Über 100 Musiker, Freunde und freiwillige Helfer sind aktiv, um den Besuchern ein unvergessliches Seefest zu bieten. Am Samstag gibt es einen Partyabend mit fetziger Blasmusik, am Sonntag stellen sich drei Jugendkapellen und die Jugendgarde des Narrenvereins vor.</p><h2_interline>Partyabend mit <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />„Brass meets Beats“</h2_interline><p>Los geht‘s am Samstag, 23. August, mit dem Partyabend unter dem Titel „Brass meets Beats“. Mit den beiden Brassbands BrassLuftHamma und den Sound Gurus werden moderne Blasmusikarrangements jeden Gast garantiert in Partylaune versetzen. Im Wechsel mit dem DJ Beats, der mit seinen eingehenden Beats jeden auf die Tanzfläche locken möchte, ist am Samstagabend für jeden Musikgeschmack etwas geboten. Einlass zum Partyabend ist ab 20 Uhr. Ab 18 Jahren kostet der Eintritt 10 Euro, für die unter 18-Jährigen gilt ein ermäßigter Eintritt von 7 Euro.</p><h2_interline>BrassLuftHamma <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />und SoundGurus</h2_interline><p>Ab 20 Uhr geht die erste kultige Band an den Start. Fernab eingestaubter Vorstellungen der klassischen Blasmusik performt „BrassLuftHamma“ ein buntes Programm aus gängigen Party-, Dance- und Pop-Covers, fetzigen 80/90ern, groovigen Rap-Parts und schwungvollen Eigenkompositionen. Frei nach dem Motto „No Polka – more Disco“. Das bedeutet Spaß und Energie pur auf der Bühne.</p><p>Die „Upperaustrian Urban Brass Band“ liefert im Anschluss die tanzbare Symbiose aus Funk, Pop, Disco und Worldmusic. Die fünf Blechblasinstrumentalisten mit ihrem Drummer überzeugen mit innovativem Sound, ungeahntem Drive und fröhlicher Leichtigkeit. Das Repertoire der „Sound Gurus“ reicht von allseits bekannten Hits von Michael Jackson, Stevie Wonder, Billie Eilish und vielen mehr bis zu eigenen eingängigen Kompositionen.</p><h2_interline>Ein ganzer Tag voll Blasmusik</h2_interline><p>Nach dem Zeltgottesdienst am Sonntag um 10 Uhr werden die Gäste mit einem reichhaltigen Mittagstisch verwöhnt und können sich auf einen Tag voller Blasmusik freuen. Die musikalische Führungsrolle übernimmt zunächst der Musikverein Hohentengen, der bereits den Gottesdienst begleitet. Nahtlos werden sie dann auch den Frühschoppen musikalisch auflockern. Die Nachmittagsunterhaltung übernehmen dann die Zocklerland-Musikanten aus Zußdorf/Horgenzell.</p><p>Ab 19 Uhr steht in diesem Jahr erstmalig etwas ganz Besonderes auf dem Programm. Anlass ist das 25-jährige Jubiläum der Illmenseer Jugendkapelle. Die Jugendkapellen aus Illmensee und Lippertsreute sowie die Jugendkapelle „Die Vier“ zeigen am Abend ihr Können und werden für die musikalische Unterhaltung sorgen. Jede Kapelle wird dabei rund 45 Minuten auf der Bühne stehen. Die Jugendkapellen werden dabei nicht in einem Wettstreit gegeneinander antreten, sondern einfach die Möglichkeit erhalten, an einem Abend ihr Können zu zeigen. Als besonderes Highlight wird es am Ende noch eine Überraschung des Abends für das Publikum geben. Ein weiterer Höhepunkt stellt der Auftritt der Jugendgarde vom Narrenverein aus Illmensee dar.</p><p>Das mittlerweile traditionelle Zanderfilet, der klassische Braten und die vegetarische Seele stehen neben vielen anderen Leckereien wieder auf dem umfassenden Speiseplan. Eiskaffee, Eisschokolade und leckerer Kuchen sorgen für die sommerliche Nachmittagserfrischung. Das können die Besucher entweder im Zelt oder auch direkt am Ufer des idyllischen Illmensees genießen.</p><h2_interline>Feierabendhock <br xmlns="http://xsd.ppimedia.de/starlink/schema/archive" />mit Wurstsalat</h2_interline><p>Das Festwochenende klingt mit dem Feierabendhock am Montag aus. Die Gäste werden verwöhnt mit badischem Wurstsalat und zünftiger Blasmusik. Am Montag wird ab 17 Uhr beste Stimmung im Festzelt geboten. Bei traditioneller Blasmusik mit den Vereinen aus Obereschach und Horgenzell können die Gäste beispielsweise ein kühles Feierabendbier mit badischem Wurstsalat und Bratkartoffeln genießen. Bei schönem Wetter findet die Bewirtung auch außerhalb des Zeltes, mit Blick auf den Illmensee, statt. Die Musiker, Partner, Ehrenmitglieder, Förderer und Freunde des Musikvereins freuen sich schon, die Gäste im geschmückten Festzelt vor der Kulisse des Illmensees in möglichst großer Zahl begrüßen zu dürfen, um ein unvergessliches Seefest zu feiern.</p><p></p></div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Seefest Illmensee: Erstmals veranstaltet die Jugend einen Showabend mit viel Musik]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 11 Aug 2025 13:25:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die Woche der Kunst in Illmensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/die-woche-der-kunst-in-illmensee;art372561,12460716 ]]></link>      <description><![CDATA[  Künstler bieten Kurse und Workshops an. Die Kreativitätswoche mündet in einer Ausstellung in der Hackl-Scheune.  ]]></description>
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          Künstler bieten Kurse und Workshops an. Die Kreativitätswoche mündet in einer Ausstellung in der Hackl-Scheune.<br>
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        Künstler bieten Kurse und Workshops an. Die Kreativitätswoche mündet in einer Ausstellung in der Hackl-Scheune.



        <p>Eine Initiative Linzgauer Kunstschaffender lädt in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde kreative Bürger der Region, aber auch kunstinteressierte Urlauberinnen und Urlauber ein, eine Woche lang die Möglichkeiten künstlerischen Schaffens auszuloten. So war es auch dieses Jahr wieder vom 4. bis 8. August mit der Kunstwoche. Mehrere Dozenten boten in diesem Zeitraum unterschiedliche Kurse und Workshops in verschiedenen Ateliers und Räumlichkeiten an.</p> <h2>Vielfältige Angebote</h2> <p>Das Angebot umfasste „Experimentelles Malen mit Pigmenten“ bei Li Siebicke-Gloker, „Zeichnen in und nach der Natur“ bei Dieter Konsek, „Figurenbau aus Stoff, Eisen und Farbe“ bei Michael Kussl, „Linolschnitte“ bei Muriel Coletti, einen Theater-Workshop zum Thema „Die liebe Familie“ bei Jörg Ehni und „Kreatives Schweißen mit Schrott“ bei Hansjörg Beck. Ein Workshop musste abgesagt werden, weil sich zu wenig Teilnehmer angemeldet hatten, einer fiel wegen Krankheit aus.</p> <h2>Anleitung zur Kreativität</h2> <p>Fünf Tage lang arbeiteten die einzelnen Gruppen an ihren Werken und konnten unter fachlicher Anleitung ihrer Kreativität freien Lauf lassen.</p> <p>Zur Halbzeit gab es ein gemütliches Beisammensein aller Kursteilnehmer, um sich kennenzulernen und auszutauschen. Dieses fand im Haus und Garten von Muriel Coletti statt, wo das Schaffen und der Geist des verstorbenen Ruschweiler Künstlers Alfons Röllinger immer noch präsent sind.</p> <h2>Öffentliche Präsentation in der Hackl-Scheune</h2> <p>Zum Abschluss gab es wie immer eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse in der Hackl-Scheune. In den vergangenen Jahren hatte die Vernissage jeweils in der Drei-Seen-Halle stattgefunden. Diese stand wegen Belagsarbeiten jedoch nicht zur Verfügung. Im Vorfeld hatte dieser Umstand etwas Verwirrung verursacht, da nicht alle interessierten Besucher über den Ortswechsel informiert waren.</p> <h2>Vernissage in der umgebauten Scheune</h2> <p>Auf den ersten Blick scheint eine umgebaute Scheune für eine Vernissage besser geeignet zu sein als eine Sport- und Veranstaltungshalle. Da es jedoch mehrere Workshops waren, aus denen die Kunst möglichst gut präsentieren werden sollte, wirkten die räumlichen Gegebenheiten etwas beengt und es gab zu wenig Möglichkeiten, die vielen Bilder so aufzuhängen, dass sie ihre volle Wirkung entfalten konnten.</p> <p>Auch die entsprechende Beleuchtung fehlte an mehreren Stellen. Einige der Kunstwerke, aus Schrott gefertigt, konnten bei bestem Wetter draußen vor dem Eingang der Scheune sehr wirkungsvoll in Szene gesetzt werden. Bürgermeister Michael Reichle hielt die Eröffnungsrede und wies darauf hin, dass durch den Umzug in die Hackl-Scheune sehr viel habe improvisiert werden müssen. Organisatoren, Künstler und Gäste versuchten, das Beste aus der ungewohnten Situation zu machen, so dass daraus dennoch eine sehr gelungene Veranstaltung wurde.</p> <h2>Theater etwas anders</h2> <p>Für den Theater-Workshop hatten sich nur wenige Teilnehmer angemeldet.</p> <p>So wurden unter der Regie von Jörg Ehni eine musikalische Soloeinlage und mehrere Sketche dargeboten, die bei den etwa 70 Gästen sehr gut ankamen. Im Anschluss wurde die Ausstellung mit einem Sektempfang eröffnet und die Gäste konnten danach in aller Ruhe durch die einzelnen Räume flanieren. Währenddessen diskutierten die ausstellenden Künstler lebhaft mit den Besuchern über ihre Werke. Aus den vielen positiven Rückmeldungen war zu herauszuhören, dass die Kunstwoche auch im nächsten Jahr unbedingt wieder auf dem kulturellen Fahrplan der Gemeinde Illmensee stehen soll. Darüber, ob die Hackl-Scheune oder die Drei-Seen-Halle der besser geeignete Ort für eine Vernissage sind, wird vermutlich noch mehrmals ausführlich diskutiert werden.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Veranstaltungen Messen Museum thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-wirtschaft-messe thema-kultur-kunst]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Die Woche der Kunst in Illmensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 22 Jul 2025 11:30:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Illmensee feiert erstes StraSeenFest  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/illmensee-feiert-erstes-straseenfest;art372561,12446424 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gemeinde lockt mit viel Musik und Kulinarik und hunderte Besucher genießen Programm. Historiker hält Vortrag über Geschichte des Orts  ]]></description>
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          Gemeinde lockt mit viel Musik und Kulinarik und hunderte Besucher genießen Programm. Historiker hält Vortrag über Geschichte des Orts<br>
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        Gemeinde lockt mit viel Musik und Kulinarik und hunderte Besucher genießen Programm. Historiker hält Vortrag über Geschichte des Orts



        <p>Die Gemeinde Ilmensee hat am Wochenende erstmals ein „StraSeenFest“ veranstaltet. Viele Unternehmen, Schule, Kindergarten und Vereine zauberten ein buntes Bild auf die Straßen von Illmensee. Zahlreiche Gäste – Einheimische, Besucher aus der Region sowie Urlauber – nutzten die Gelegenheit, den Ort besser kennenzulernen.</p> <p>So zeigte sich auch Bürgermeister Michael Reichle mit der Veranstaltung sehr zufrieden. „Es war ein schönes Fest, entlang unserer Hauptstraße. Bürger und Gäste konnten sich über das vielfältige Angebot dieser Gemeinde informieren und sich kulinarisch und musikalisch verwöhnen lassen. Der Austausch, das Gespräch, das Miteinander stand im Vordergrund und es wurde intensiv gelebt und gefeiert“, erklärte er.</p> <h2>Bürgermeister kann sich Fünf-Jahres-Turnus für Fest vorstellen</h2> <p>Gefragt, ob es eine Wiederholung geben wird, antwortete er: „Hier sind wir offen und werden dies mit den Vereinen und der Bürgerschaft besprechen. Ich könnte mir eine Regelmäßigkeit vorstellen – eventuell im Fünf-Jahres-Turnus.“</p> <p>Den Auftakt der Veranstaltung bildete am Morgen ein Empfang für Vereinsvorstände, Gemeinderäte und alle Beteiligte der Stelenherstellung. Der Bürgermeister eröffnete die Ausstellung und ging auf den Werdegang der Stelen ein. Als Gastredner referierte Historiker Christoph Morrissey über „Pfahlbauten, Kirchhügel und Burgen – Illmensee von der Steinzeit bis ins Jahr 1275 im Spiegel der Archäologie“. Der Bürgermeister erklärte: „Das war für die geladenen Gäste ein sehr spannender, aufschlussreicher und kurzweiliger Vortrag über die Entstehung dieses schönen Fleckchens Illmensee!“</p> <h2>Zahlreiche Unterhaltungsangebote für Familien</h2> <p>Ab 14 Uhr startete dann das Geschehen auf den bestens abgesperrten Illmenseer Straßen. Der Bürgermeister begrüßte an der Hackl-Scheune die Gäste, verwies zudem auf den morgendlichen Vortrag und dankte allen Unterstützern des Fests. Vor allem Familien mit Kindern fanden an den Ständen ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Angebot. Da waren zum Beispiel die drei Tage alten Küken von Tobias Thum, die natürlich das Interesse der kleinen Besucher weckten. Und wer wollte, konnte sich dort mit Eiern, Honig, Marmelade oder Himbeersirup zugleich eindecken.</p> <h2>Für Kinder wird viel geboten</h2> <p>Gleich auf der anderen Straßenseite lockten eine Hüpfburg und ein Kinderkarussell. Eine Spielstraße an der Grundschule, Basteln bei den Schalmeien oder beim Naturkindergarten waren beliebte Anlaufstellen.</p> <p>Der Narrenverein hatte stets großen Zulauf und sorgte neben Schminken und Tattoos auch für Mal-Gelegenheiten. In selbst gefertigten Pappbechern gab es dazu Popcorn. Die Bücherei köderte die jungen Besucher mit der Lesung der Geschichten „Der Wal, der immer mehr wollte“ und „Tine und Tupf – Sommer am See“.</p> <h2>Schauübung von DRK und Jugendfeuerwehr</h2> <p>Der inszenierte Zusammenstoß eines Autos mit einem Gabelstapler wurde zum Anschauungsobjekt bei einer Vorführung der Jugendfeuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Während die Sanitäter eine Erstversorgung vornahmen, trennten die Feuerwehrleute das Autodach ab. Erst danach konnten die Verletzten geborgen und abtransportiert werden. Der Familien-Altenhilfeverein bot derweil ein kniffliges Gemeinde-Quiz und interessante Funkvorführungen an, und bei den Funkamateuren konnten Peil- und Orientierungsaktivitäten verfolgt werden. Von den örtlichen Gastronomen wurden ungezählte kulinarische Spezialitäten angeboten, und allerorten gab es Live-Musik zu hören.</p> <h2>Musikalische Unterhaltung bevor der Regen kommt</h2> <p>Der Musikverein Illmensee sorgte auf der Bühne bei der Hackl-Scheune für Unterhaltung und die Schalmeien beschallten die Ortsdurchfahrt. In den Gaststätten erstellten Enrico Maggio, Die Hotzenplotzer Musikanten, Die Grenzwertigen und Gut drauf ein musikalisches Menü der Extraklasse.</p> <p>Ganz ungetrübt verlief das „StraSeenFest“ aber nicht: Erst führten starke Windböen am späteren Nachmittag dazu, dass viele der Stände vorzeitig schlossen, und mit dem einsetzenden Regen zogen sich die Besucherinnen und Besucher dann in die Gastwirtschaften und überdachten Gartenterrassen zurück. Nach dem Schauer ging es allerdings auch draußen wieder fröhlich weiter.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Fest Veranstaltungen Brauchtum thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-heimat-heimatliebe]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Illmensee feiert erstes StraSeenFest]]></dc:rights>
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      <pubDate>Sun, 20 Jul 2025 11:22:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Die besten Bilder vom StraSeenFest in Illmensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/die-besten-bilder-vom-straseenfest-in-illmensee;art372561,12444631 ]]></link>      <description><![CDATA[  Viele Besucher ließen sich die Attraktionen beim 1. Illmenseer StraSeenFest nicht entgehen. Viel Musik und jede Menge kulinarischer Spezialitäten gab es an vielen Orten.  ]]></description>
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          Viele Besucher ließen sich die Attraktionen beim 1. Illmenseer StraSeenFest nicht entgehen. Viel Musik und jede Menge kulinarischer Spezialitäten gab es an vielen Orten.<br>
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        Viele Besucher ließen sich die Attraktionen beim 1. Illmenseer StraSeenFest nicht entgehen. Viel Musik und jede Menge kulinarischer Spezialitäten gab es an vielen Orten.



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      <dc:relation><![CDATA[Sehenswürdigkeit Reisetip "Hotel und Gaststätten"]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Die besten Bilder vom StraSeenFest in Illmensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 26 May 2025 16:06:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So kämpfen die Bauern für ihre Freiheit  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/so-kaempfen-die-bauern-fuer-ihre-freiheit;art372561,12398092 ]]></link>      <description><![CDATA[  Theaterstück in Illmensee erinnert an die Kriege. Sämtliche Vorstellungen sind ausverkauft.  ]]></description>
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          Theaterstück in Illmensee erinnert an die Kriege. Sämtliche Vorstellungen sind ausverkauft.<br>
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        Theaterstück in Illmensee erinnert an die Kriege. Sämtliche Vorstellungen sind ausverkauft.



        <p>„Freiheit! Allzeit! Und gleiches Recht für alle“ in der Drei-Seen-Halle. Die Nachfrage nach Eintrittskarten war sehr groß gewesen und die 280 Sitzplätze komplett belegt. Auch die beiden Aufführungen am 24. und 25. Mai waren restlos ausverkauft. Bürgermeister Michael Reichle eröffnete die Veranstaltung. Er durfte Landrätin Stefanie Bürkle unter den Ehrengästen begrüßen und bedankte sich bei Spendern und ehrenamtlichen Helfern.</p> <h2>Gleiche Rechte</h2> <p>In einer kurzen Eröffnungsrede stellte er einen Bezug zwischen den Forderungen der Bauern aus dem Jahr 1525 und der heutigen Zeit her: Noch immer gelte es, die Freiheit und die Demokratie gegen ihre Feinde zu schützen und für gleiche Rechte aller Menschen einzutreten.</p> <p>Dann ging es sofort los, „Götti“ und „Luzi“ pesten mit einem futuristischen Lastenroller über die Bühne. Dabei führten sie, entsprechend ihrer biblischen Zuordnung eingekleidet, in das Theaterstück und in die Zeit der Bauernkriege ein. Den linken Rand der Bühne dominierte eine Nachbildung des Illmenseer Kirchturms – auf dem Kopf stehend und in drei Einzelteile zerbrochen.</p> <h2>Kreativ gestaltete Bäume</h2> <p>Auf der rechten Seite durften die Zuschauer eine große, selbst gebaute Freitreppe bewundern. So konnte auch die obere Galerie der Halle in die Handlung einbezogen werden. Kreativ gestaltete Bäume und ein buntes Spiel aus Licht und Farben umgaben eine größere Freifläche mitten auf der Bühne. Die wurde auch gebraucht, damit das Heer der Bauern genug Platz für seinen Aufmarsch hatte. Das Bühnenbild haben Hansjörg Beck und Noah Alferi gemeinsam entworfen und umgesetzt.</p> <h2>Genügend Raum für Laiendarsteller</h2> <p>Die Handlung kurz zusammengefasst: Bauer Mattheis aus Ruschweiler (Martin Toth) und auch Bauer Endris aus Illmensee (Mike Rudolph) zieht es nach Kirchheim/Teck, um sich dort dem stetig wachsenden Heer der Bauern anzuschließen. Die große Entscheidungsschlacht der Bauernkriege bei Böblingen steht unmittelbar bevor.</p> <h2>Tragende Rollen</h2> <p>Georg, Truchsess von Waldburg (Sabine Rothmund) und Bauernhauptmann Matern Eisenbacher (Patricia Fürst) stehen sich als Heeresführer gegenüber und nehmen im Theaterstück tragende Rollen ein. Geschickt hat Autor Jörg Ehni kleinere Episoden aus dem Leben der Bauern in die Rahmenhandlung eingeflochten, sodass auch die vielen anderen Laiendarsteller genügend eigenen Raum bekommen haben, um ihre Schauspielkunst in Szene setzen zu können.</p> <h2>Kleinere Aussetzer fallen nicht auf</h2> <p>Die Unsicherheit, die man als Beobachter während der Proben noch deutlich spüren konnte, war bei der Premiere wie weggeblasen. Der Text hat bei allen gesessen, die Stichwörter kamen an den richtigen Stellen, kleinere Aussetzer sind dem Publikum nicht aufgefallen. Auch das Zusammenwirken mit dem Chor unter Leitung von Herbert Roth klappte hervorragend. Die musikalische Untermalung kam an den richtigen Stellen. Sie hat dazu beigetragen, die Zuschauer auch emotional mitzunehmen. Der Komponist Uli Führe aus Freiburg hat dafür zehn Liedtexte von Jörg Ehni vertont.</p> <p>In einer beeindruckenden Abschlussszene holt sich der Tod am Ende auch noch den siegreichen Truchsess von Waldburg. Dazu mussten sich einige der Darsteller zügig umziehen, damit sie als weiß gewandete Seelen der toten Bauern ihr Opfer mit in den Abgrund ziehen konnten. Auch die Maskenbildnerin Petra Böll mit ihrem Team und Rosi Eisenhardt, die für die Kostüme verantwortlich war, haben hervorragende Arbeit geleistet.</p> <h2>Viel Applaus</h2> <p>Ein rundum gelungener Abend, die Zuschauer zeigten sich zufrieden, was man dem lang anhaltenden Applaus entnehmen konnte. Das Ensemble, der Chor, der Regisseur und die vielen Helfer im Hintergrund nahmen die Beifallsbekundungen mit leuchtenden Augen entgegen. Jörg Ehni, Regisseur und Autor, war mit der Premiere zufrieden.</p> <h2>Einmalige Sache</h2> <p>Trotzdem bleibt für ihn die gelungene Inszenierung eine einmalige Sache. Ob einige der Akteure Gefallen an der Schauspielerei gefunden haben und gern weitermachen möchten, bleibt abzuwarten. Bauernführer Hans Wunderer alias Bernd Eisenhardt, brachte seine augenblickliche Befindlichkeit auf den Punkt: „Alles hat sehr gut geklappt, aber jetzt ist erst einmal Freizeit – allzeit angesagt.“ Nach den zeitintensiven Proben in den vergangenen Wochen allzu verständlich.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Bühnen Auftritt Schauspiel thema-kultur-theater thema-leer]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[So kämpfen die Bauern für ihre Freiheit]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 09 May 2025 11:44:17 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Theater erzählt vom Bauernkrieg  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/theater-in-illmensee-erzaehlt-vom-bauernkrieg;art372561,12383038 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gemeinde Illmensee gibt Produktion zum Jubiläum in Auftrag. Die Premiere ist schon ausverkauft. Was die Besucher erwartet.  ]]></description>
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          Gemeinde Illmensee gibt Produktion zum Jubiläum in Auftrag. Die Premiere ist schon ausverkauft. Was die Besucher erwartet.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Gemeinde Illmensee gibt Produktion zum Jubiläum in Auftrag. Die Premiere ist schon ausverkauft. Was die Besucher erwartet.



        <p>Ende Mai wird ein wilder Bauernhaufen durch die Drei-Seen-Halle in Illmensee ziehen. In spektakulären Gefechten wird dieser gegen das Adelsgeschlecht aufbegehren. Allerdings wird in den meisten Szenen nur mit Worten gefochten. Schwerter und Keulen sind nur Attrappen. Trotzdem kann sich auch der körperliche Einsatz der Akteure in eindrucksvollen Auseinandersetzungen durchaus sehen lassen.</p> <h2>Gemeinde Illmensee feiert 750-jähriges Bestehen</h2> <p>Das 750-jährige Jubiläum der Gemeinde fällt mit dem Gedenken an das Ende der Bauernkriege im Jahr 1525 zusammen. Die Gemeinde und ihre Bürger haben sich für die Feierlichkeiten etwas ganz Besonderes ausgedacht. Jörg Ehni, Theaterregisseur aus Ruschweiler, hat das Stück geschrieben und übernimmt auch die Inszenierung. Bürgermeister Reichle hatte ihn im letzten Herbst darum gebeten und die Gemeinde unterstützt das ehrgeizige Projekt mit allen Kräften. Dafür wurde eigens eine neue Theatergruppe gegründet und um das Mitwirken engagierter Bürger geworben. Die Finanzierung wird durch Haushaltsmittel, Spenden, Landeszuschüsse und die Eintrittsgelder sichergestellt.</p> <h2>Fiktive Akteure aus Illmensee und Ruschweiler</h2> <p>Das Theaterstück schildert die letzten Tage des Bauernkriegs und stellt über zwei fiktive Akteure aus Illmensee und Ruschweiler einen direkten Bezug zur Gemeinde her. Die Proben haben bereits im letzten Jahr begonnen. Inzwischen finden sie nahezu täglich statt und laufen auf Hochtouren.</p> <p>Erst seit wenigen Tagen können die Vorbereitungen direkt vor Ort in der Halle stattfinden. Zuvor musste auf das Feuerwehrhaus ausgewichen und viel improvisiert werden. Auch am Bühnenbild wird noch emsig gearbeitet. Der Künstler Hansjörg Beck aus Illwangen hat darin viel Kreativität und Herzblut investiert und arbeitet mit Noah Alferi zusammen, dessen Schreinerarbeiten in dem Stück zu sehen sein werden. Noch im Laufe dieser Woche soll das Bühnenbild aufgebaut werden. Dann kann endlich unter realistischen Bedingungen geprobt werden, was die Vorstellungskraft der Akteure anregt und vieles sehr viel einfacher macht.</p> <h2>Kirchenchor ist mit dabei</h2> <p>Auch der Kirchenchor Illmensee probt bereits intensiv für die musikalische Untermalung der Inszenierung. Zehn ausgewählte Liedtexte von Jörg Ehni wurden dafür vom Komponisten Uli Führe aus Freiburg vertont.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Kartenverkauf</span><span>Die Premiere des Theaterstücks „Freiheit! Allzeit! Und gleiches Recht für Alle“ findet am Freitag, 23. Mai, statt und ist bereits ausverkauft. Für die Aufführungen am 24./25. Mai gibt es noch Karten. Der Vorverkauf läuft unter anderem über das Tourismusbüro Pfullendorf und über Reservix, wobei die Karte 20 Euro und ermäßigt 12 Euro kostet.</span></label></div> <p>In der Endphase der Proben muss dann noch das „Feintuning“ erfolgen und der Chorgesang mit dem engagierten Spiel der Darsteller abgestimmt werden. Sabine Rothmund aus Judentenberg übernimmt als Truchess von Waldburg eine tragende Rolle.</p> <p>Sie hat bereits in mehreren Theaterstücken mitgespielt und ist zuversichtlich, das auch dieses Mal alles klappt und rechtzeitig fertig wird. Patricia Fürst aus Ostrach wird in der Rolle des Matern Feuerbacher ihre direkte Gegenspielerin sein. Sie ist die Inhaberin der Puppenbühne Ostrach und verfügt als Darstellerin ebenfalls bereits über Bühnenerfahrung.</p> <h2>Fast alle Darsteller aus Illmensee</h2> <p>Die 20 weiteren Darsteller stammen fast ausschließlich aus der Gemeinde. Die meisten spielen zum ersten Mal in einem Theaterstück mit. Einige kennen sich schon lange und haben sich auch bereits anderweitig in der Gemeinde engagiert. „Das schweißt zusammen und wir lernen uns in dieser Gemeinschaft auch noch von einer ganz anderen Seite kennen“, stellt Bernd Eisenhardt fest, der den Bauernführer Hans Wunderer spielt. Im Augenblick bleibt allen nur noch wenig Freizeit, und die Nervosität steigt, je näher der ultimative Tag der Premiere rückt. Regisseur Jörg Ehni ist mit dem Verlauf der Proben zufrieden. Bis zur Premiere wird der Text sitzen und jeder Darsteller weiß, was er wann spielt.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bühnen Musical Festspiele thema-kultur-theater thema-kultur-musik]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Theater erzählt vom Bauernkrieg]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 25 Apr 2025 13:32:01 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Seefreibad in Illmensee ist nur noch eine Badestelle  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/seefreibad-in-illmensee-ist-nur-noch-eine-badestelle-zutritt-kostet-keinen-eintritt-mehr;art372561,12371157 ]]></link>      <description><![CDATA[  Was das neue Konzept für die Gemeinde bringt und welche Veränderungen Badegästen und Besuchern bevorstehen.  ]]></description>
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          Was das neue Konzept für die Gemeinde bringt und welche Veränderungen Badegästen und Besuchern bevorstehen.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Was das neue Konzept für die Gemeinde bringt und welche Veränderungen Badegästen und Besuchern bevorstehen.



        <p>Bereits im Jahr 2021, im Zuge des Dorfentwicklungskonzepts, haben Bürgermeister Michael Reichle und der Gemeinderat ein neues Konzept für das Seefreibad in Angriff genommen. Nach Workshops, auch im Seefreibad und Radtouren, entstand am Ende ein Maßnahmenkatalog auch hinsichtlich des Freibads. Ein Ergebnis daraus: Die Leute wünschen sich freien Zugang zum See und auch zum parkähnlichen Gelände und zum Spielplatz. Denn mancher Tenor aus der Bevölkerung lautete: „Früher war das doch auch so.“ Und so wurde es Fakt, dass die Neuorientierung im Freibad das große Projekt der Dorfentwicklung darstellte. Die Umsetzung sollte beginnen, wenn der Betreibervertrag mit der Firma PVM Ende 2025 ausläuft. Denn bei Verwirklichung einer Badestelle braucht man einen Betreiber badetechnisch nicht mehr. Und dann musste die Gemeinde leider im Herbst vergangenen Jahres den Vertrag mit dem Betreiber PVM außerordentlich kündigen.</p> <h2>Schon 2023 wurde ein Gutachten erstellt</h2> <p>Das bedeutet für Illmensee, dass die Arbeiten bereits im Frühjahr 2025 beginnen müssen. Dies beinhaltet weiterhin, dass wohl die ersten ein oder zwei Monate nicht alles Notwendige umgesetzt werden kann, und die Gäste mit dem einen oder anderen Kompromiss leben müssen.</p> <p>Die Gemeinde bewies Weitsicht, als sie 2023 ein Gutachten von der Deutschen Bädergesellschaft unter den folgenden Prämissen erstellen ließ: Was müssen wir tun, wenn wir eine Badestelle betreiben wollen? Wie muss solch eine Badestelle gestaltet sein? Wäre es überhaupt möglich? „Anschließend haben die Gemeinderäte dann die eigenen Ideen abgeklopft, welche überhaupt bei einer Badestelle umsetzbar sind“, erklärte der Bürgermeister. Der Gemeinderat zog folgendes Fazit: Es wäre aufgrund der Gegebenheiten möglich und gut denkbar, eine Umwandlung in eine Badestelle vorzunehmen. Um sich weiter zu informieren, haben sich die Verantwortlichen Bäder in Pfullendorf, Ertingen, Salem und Hoßkirch angeschaut.</p> <h2>Gemeinde erhält finanzielle Unterstützung</h2> <p>Mit all diesen Informationen beschloss der Gemeinderat: „Wir werden diesen Weg zu einer Badestelle gehen.“ Weil Illmensee ein Erholungsort ist, erhält die Gemeinde für diese Umwandlung Mittel aus dem Tourismus-Infrastrukturprogramm. Die geplanten Investitionskosten belaufen sich auf rund 75.000 Euro, wobei die Gemeinde dann eine Fördersumme von 45.000 Euro erhält.</p> <h2>Klare Richtlinien für Badestelle</h2> <p>Bürgermeister Michael Reichle erklärte, dass nun einige Maßnahmen ergriffen werden müssen, damit die Richtlinien für eine Badestelle erfüllt werden. Dazu zählt zum Beispiel eine klare Informationspflicht. „Wir müssen dem Bürger klar kommunizieren: „Hallo, ich bin kein Seefreibad mehr, sondern ich bin jetzt eine Badestelle. Ich bin jetzt hier auf eigene Gefahr, es gibt keine Badeaufsicht mehr“, erklärte der Rathauschef.</p> <h2>Zwischenlösung gilt ab Mitte Mai</h2> <p>Als Zwischenlösung ist ab Mitte Mai zunächst eine einfache Lösung bei der Beschilderung vorgesehen, bevor die endgültige umfängliche Beschilderung im Sommer erfolgen kann. „Der Zeitfaktor spielt für uns momentan eine wesentliche Rolle“, erklärte Reichle. Weiter erklärte er, dass Attraktionen im Wasser bei einer Badestelle nicht erlaubt sind, wohl aber an Land. So müssen die Rutsche zurückgebaut und die Badeinsel entfernt werden. Des Weiteren müssen zur Sicherheit Geländer an den Stegplattformen angebracht werden und der Seezugang verbessert und barrierefrei sein.</p> <h2>Nach der Saison plant die Gemeinde weitere Attraktionen einzufügen</h2> <p>Dazu zählen eventuell Hängematten, Himmels-Schaukel oder auch ein Erdtrampolin. Der Turm sollte stehen bleiben und könnte später als Mini-Wachturm fungieren. Als Weiterentwicklung wäre später darunter eine Erste-Hilfe-Station denkbar. Auch spielt der Rat mit dem Gedanken, die örtliche DLRG mittel- bis langfristig wieder einzubinden. Die DLRG hat während des Betriebs des Seefreibades durch den Betreiber PVM an Bedeutung und Manpower verloren. Schön fände es der Bürgermeister, wenn mit der Flaggenregelung (grün – heute ist Badeaufsicht, ansonsten rot) gearbeitet werden könnte.</p> <h2>Bis zu 16 Stunden täglich geöffnet</h2> <p>„Die Öffnungszeiten für die Badestelle könnten wir uns von 6 bis 22 Uhr vorstellen“, erklärte der Bürgermeister, „dazu haben wir beim großen Hauptzugang bereits einen funktionierenden automatischen Schließmechanismus.“ Die Nebeneingänge müssen noch relativ zeitnah nachgerüstet werden.</p> <h2>Zäune und Kinderspielpaltz bleiben</h2> <p>Zum Gelände gehört zudem ein großer Kinderspielplatz. Dieser konnte bisher im Sommer nur mit dem Erwerb einer Eintrittskarte für das Bad benutzt werden. Dasselbe galt für Besucher, die lediglich den Kiosk im Seebad aufsuchen wollten. Zukünftig fällt der Eintritt weg. Doch dafür ist das Baden am See dann nur noch auf eigene Gefahr möglich. Deshalb wird die Gemeinde Schilder aufstellen mit der Beschriftung „Baden auf eigene Gefahr“. Zudem wird als Vorsichtsmaßnahme auf der Plattform ein Rettungsring mit Leine angebracht. Im Winter steht zusätzlich eine Leiter zur Verfügung und Schilder warnen mit dem Text „Betreten der Eisfläche verboten“.</p> <h2>Anlage bleibt nachts geschlossen</h2> <p>Die bestehenden Zäune bleiben in der vorliegenden Konstellation, damit die Anlage in der Nacht geschlossen bleibt. Damit sollen Lärm und Partys verhindert werden. Denkbar wäre anfänglich nachts mit Security zu arbeiten nach dem Motto wehret den Anfängen. Das Bad soll nicht sich selbst überlassen werden, sondern im Stellenplan der Gemeinde wurde eine Stelle geschaffen, wo eine Art Hausmeister gesucht wird. Damit wäre auch ein Ansprechpartner gerade an Wochenenden mit viel Besucherandrang vor Ort. Mit dem Thema „Besucher mit Hunden“ muss sich der Gemeinderat noch auseinandersetzen. Denkbar wäre ein ausgewiesener Abschnitt im hinteren Bereich der Liegewiese.</p> <h2>Wiese am Hang wird zum Parkplatz</h2> <p>Angedacht ist, die bestehende Hang-Wiese zu einem Parkplatz umzufunktionieren. Sie wird heute bereits bei Festivitäten als Parkfläche genutzt. Dazu braucht es auch eine Terrassierung. Eine weiterführende Idee ist, im letzten Drittel einen Wohnmobilstellplatz auszuweisen. Davon könnte dann auch für den Kioskbetreiber eine zusätzliche Einnahmequelle geschaffen werden, wenn dieser den Wohnmobil-Parkplatz betreibt. In diesem Zuge ist auch eine Parkgebühr angedacht.</p> <h2>Minigolfanlage soll vorerst bestehen bleiben</h2> <p>Allerdings denkt der Gemeinderat über einen anderen Themengolf nach. Die weiteren Badezugänge werden wieder geöffnet, die in den vergangenen Jahren mangels Badeaufsicht nicht mehr genutzt wurden. Das wilde Baden ist dann auch kein Problem mehr, was zusätzlich dem Naturschutz zugutekommt. Der Zugang zum Bereich des bisherigen Seebades wird nun ganzjährig geöffnet sein. Damit können künftig auch Wanderer, Spaziergänger und Radfahrer die Wege am See nutzen. Damit wird auch im Winter der Illmensee wieder attraktiver. Stand-up-Paddling soll künftig ebenfalls wieder möglich sein. „Mitte Mai muss alles so weit sein, dass es einigermaßen funktioniert“, erklärte Reichle. Für dieses Jahr hat die Gemeinde einen Pächter gefunden. Der Kiosk und die Toiletten werden in dieser Badesaison unverändert weitergeführt. Doch auch hier bahnt sich mittel- bis langfristig eine Baumaßnahme an.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Sporteinrichtung Kommunalpolitik Städtebau thema-sport thema-politik-lokal thema-heimat-stadtentwicklung]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Seefreibad in Illmensee ist nur noch eine Badestelle]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 13 Mar 2025 11:37:31 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Karatetrainer vermittelt Kampftechniken gepaart mit Selbstbewusstein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/karatetrainer-vermittelt-kampftechniken-gepaart-mit-selbstbewusstein;art372561,12334773 ]]></link>      <description><![CDATA[  19 Teilnehmerinnen trainierten in Illmensee unter professioneller Anleitung die Selbstverteidigung.  ]]></description>
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          19 Teilnehmerinnen trainierten in Illmensee unter professioneller Anleitung die Selbstverteidigung.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/karatetrainer-vermittelt-kampftechniken-gepaart-mit-selbstbewusstein;art372561,12334773]]></guid>
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        19 Teilnehmerinnen trainierten in Illmensee unter professioneller Anleitung die Selbstverteidigung.



        <p>Zum internationalen Weltfrauentag hatte Siegfried Forster, Leiter des Karate Dojo Illmensee, seinen jährlichen Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurs für Frauen und Mädchen in der Drei-Seen-Halle angeboten. Von 9 bis 16 Uhr lernten und trainierten die 19 Teilnehmerinnen, im Alter zwischen zwölf und 40 Jahren, einfache, aber effektive Techniken zur Selbstverteidigung. Der Kurs begann mit einer kurzen Theorieeinführung und einem Aufwärmtraining. Die ersten Handgriffe hatten zum Ziel, die eigenen Handgelenke aus einem fremden, ungewollten Griff zu befreien und wurden nach langsamer, detaillierter Demonstration in Paaren geübt und wiederholt. Die Bewegungen sollen jeweils auf die „gute Seite“ ausgerichtet werden. „Nichts machen, was man reflexartig nicht auch tun würde und koordinativ nicht zu kompliziert gestalten“, erläuterte der Trainer.</p> <h2>DNA sammeln durch Griff ins Gesicht</h2> <p>Im Falle eines Würgegriffs gelte zunächst: Kinn nach unten, um Restluft zu generieren und sich anschließend mit der richtigen Technik aus dem Griff zu lösen. Immer wieder wurde der Griff ins Gesicht des angreifenden Gegenübers erwähnt, mit dem die verteidigende Person Schmerzen und Orientierungsverlust verursachen kann und somit Zeit zur Flucht oder Hilfesuche generiert. Gegebenenfalls können so auch DNA-Spuren gesammelt werden, die später zur Ermittlung des Täters führen können.</p> <p>Die Teilnehmerinnen erzählen dabei von Hemmungen, in die Zone eines fremden Gesichts einzudringen und diese sogar zu verletzen und auch sonst einem anderen Menschen Schmerzen und Schaden zuzufügen. Dass dies im Ernstfall egal sein muss, betonte Forster und legte dar, wie einen ein Angriff, der beispielweise in einer Vergewaltigung enden könnte, sein ganzes Leben lang begleiten wird. Die Frauen sollen verstehen, was einem der Gegenüber antun würde und dass jeder das Recht habe, sich in Notwehr zu verteidigen. Bei Messerangriffen hingegen wird der Fokus aktiv auf die Flucht und das Bewegen aus der Angriffsrichtung gelegt.</p> <h2>Ausstrahlen von Selbstbewusstsein</h2> <p>Siegfried Forster erklärte, was bereits eine aufrechte Körperhaltung und eine laute Stimme im Ernstfall ausmachen können. Auch sei es wichtig, eine fremde, übergriffige Person zu siezen, um der Umgebung zu signalisieren, dass man nicht zusammengehört.</p> <p>Das aktive und spezifische Ansprechen von Leuten um sich herum, um nach Hilfe zu fragen und Zivilcourage einzufordern, wurde ebenfalls thematisiert.</p> <h2>Befreiung aus dem Bodenkampf</h2> <p>Nach der Mittagspause wurden noch einmal einige Techniken wiederholt und die Befreiung aus einem Bodenkampf demonstriert und geübt, sowie die richtige Ausführung von Schlägen und Tritten und das lautstarke und selbstbewusste Ausrufen des Satzes: Halt, stopp, lassen Sie mich in Ruhe. In der Halle und unter den Teilnehmern herrschte trotz des ernsten Zweckes des Kurses eine lockere Atmosphäre, in der alle per-Du waren und einen sicheren Raum für persönliche Themen und Sorgen bot. Am Ende des Tages sollen sich alle selbstbewusster in ihrem Alltag fühlen und bewegen können und wissen, wie sie sich im Ernstfall gegen einen Angriff verteidigen können.</p> <p></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Frauen Vorbeugung Psychologie thema-sicherheit-kriminalitaet thema-leben-psychologie thema-gesellschaft-zusammenleben]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Karatetrainer vermittelt Kampftechniken gepaart mit Selbstbewusstein]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 04 Mar 2025 10:12:41 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wasserspucker in Illmensee heben völlig ab  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/wasserspucker-in-illmensee-heben-voellig-ab;art372561,12326538 ]]></link>      <description><![CDATA[  Intergalaktischer Ball in tollen Kostümen begeistert die Besucher in der Drei-Seen-Halle. Welche Inszenierungen besonders gefeiert wurden.  ]]></description>
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          Intergalaktischer Ball in tollen Kostümen begeistert die Besucher in der Drei-Seen-Halle. Welche Inszenierungen besonders gefeiert wurden.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Intergalaktischer Ball in tollen Kostümen begeistert die Besucher in der Drei-Seen-Halle. Welche Inszenierungen besonders gefeiert wurden.



        <p>Intergalaktisch rund ging es am Fasnetsfreitag ab 19 Uhr in der Drei-Seen-Halle beim 55. Bürgerball des Narrenvereins Illmensee. Das abwechslungsreiche Programm stand unter dem diesjährigen Fasnetsmotto „(T)raumschiff Illmensee – einfach galaktisch“ und nahm die Besucher in der vollbesetzten Halle mit in unentdeckte Welten und zu außerirdischen Erlebnissen.</p> <h2>Kindergarde macht den Auftakt</h2> <p>Nach dem Einmarsch der Akteure unter musikalischer Begleitung der Narrenkapelle begrüßte der neu gewählte Narrenpräsident Alex Heigle die Gäste und Narren. Die zwischen sechs und elf Jahre alten Tänzerinnen der Kindergarde setzten mit synchronen Tanzschritten und Endposen im Spagat einen vielfach bejubelten Auftakt für den Abend.</p> <p>Die darauffolgenden Ehrungen wurden von Narrenpräsident Alex Heigle sowie die Verleihungen der Hästrägerorden von Markus Stark, Präsident des Alemannischen Narrenrings, vorgenommen.</p> <h2>Junge Wasserspucker reisen in ferne Galaxien</h2> <p>Zu Hits von Michael Jackson und Queen brachte die Kinder- und Jugendgarde mit Mitgliedern zwischen elf und sechzehn Jahren erneut Schwung und Begeisterung in die Halle, bevor die Narrenkapelle ABBAs Mamma Mia und eine Schunkelrunde anstimmte. Der Programmpunkt der jungen Wasserspucker „Unterwegs in ferne Galaxien“ verwandelte die Räumlichkeiten mit Licht- und Soundeffekten in ein Raumschiff kurz vor dem Start.</p> <p>„Nehmen Sie im Falle eines notwendigen Druckausgleichs einen Schluck aus Ihrem Glas“ und weitere nützliche Anweisungen liefen über die Lautsprecher, bis schließlich mit Countdown, Licht und Ton zum Abflug bereit war und die Halle „Völlig losgelöst“ abhob. Auf der Bühne zu beobachten waren die jungen Wasserspucker als Astronauten in NASA-Anzügen in ihrem Raumschiff, singende Außerirdische und clever dargestellte, kleine, tanzende Menschen.</p> <h2>Narrenräte als gestrandete Astronauten</h2> <p>Die nächste Station, Die Milchstraße, gestalteten die Narrenräte mit ihrem gestrandeten Astronauten aus der Galaxie Proxima Centauri, der verzweifelt nach einem kompetenten Handwerker sucht, der sein Raumschiff wieder instand setzen kann.</p> <p>Eine ortsansässige, vierarmige Aliengestalt gibt ihm Auskunft und erklärt das Problem der gesperrten Milchstraße. Dort treffen die Bauarbeiten an der Durchfahrtsstraße nämlich auf Kritiker, wie dem Milchbauern, der seine Wirtschaft mithilfe von Milch-Pipelines expandieren will oder einem Klimaaktivisten, was die Fertigstellung der Straße drastisch verzögert. Vor der Pause gab die Narrengarde ihren Gardetanz zum Besten und glänzte mit anspruchsvoller Choreographie und strahlenden Gesichtern.</p> <h2>Außerirdische suchen die Besten</h2> <p>Im Anschluss suchten zwei Außerirdische der Wasserspucker den oder die Beste einer jeden Gruppierung des Narrenvereins für ihre Reise zum Planeten 750 – die Gemeinde Illmensee feiert 750 jähriges Bestehen –, die jedoch erst durch Aufgaben auserkoren werden muss. So wetteifern die Wasserspucker beim Wasser „produzieren“, welches durch eine in der Holzmaske platzierte Düse kommt, und drei Männer tanzen in Kleidern der Garde um das Ticket für die Reise zum Planet 750.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Geehrten</span><span>Als Mitglieder ausgezeichnet wurden: Für elf Jahre Jahre: Annelie Diez, Andreas Eisele, Peter Lohr, Mailin Reiche, Emilia Sajt. Für 22 Jahre: Marius Rieger. Für 33 Jahre: Sandrina Frirdich, Anita Großmann, Johann Hierling, Ulrike Runge. Den Hästrägerorden erhielten: Mario Hecht, Verena Maier.</span></label></div> <p>Als die komplette Besatzung steht, fliegt das Raumschiff allerdings nirgendwo hin, denn es hat einen „Wackelkontakt“, was kurzerhand durch den diesjährigen Fasnetshit erklärt wird.</p> <p>Die singenden Galaxy Girls vom Kirchenchor harmonieren anschließend über die vermeintliche „Informationsgier“, von anderen und sich selbst. Am Ende jeder Strophe stimmen sie dann den Refrain an, den bald die ganze Halle mitsingen kann: „Was goht des den a? Des goht den garnix a!“</p> <h2>Verkehrschaos beim Schnell-Restaurant</h2> <p>Um das darauffolgende Werk der Seeteufel in Gänze zu verstehen, muss man wohl mit den verkörperten Figuren und Geschehnissen vertraut sein. Der Landtechniker Hans Rösch und sein Kollege Sepp müssen ihren Freund Wolfgang abschleppen, der bei einem Schnell-Restaurant ein Verkehrschaos verursacht hat, weil er falsch herum an die Ausgabe gefahren ist.</p> <p>Spätestens dieser Programmpunkt entlockte jedem Besucher ein Lachen. Bevor die Narrengarde in einheitlicher Alienmontur die Verabschiedung der Akteure einleiteten, sorgten vier grüne Trommler für kuriose Bilder auf der Bühne. Zu guter Letzt treffen sich der gestrandete Astronaut und der vierarmige Außerirdische in ihren Schlafanzügen und stellen fest, dass die Geschehnisse des Abends ein skurriler Traum waren. Das bunte Programm überzeugte an diesem Abend die Gäste nicht nur durch eine gut organisierte und durchdachte Vorstellungen mit viel Witz, sondern auch durch die technische Vielfalt, die sich unter anderem durch Live-Musik, Lichteffekte und sogar Stimmenverzerrer auzeichnete.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Veranstaltungen Fest Festspiele thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-kultur-theater]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wasserspucker in Illmensee heben völlig ab]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 28 Feb 2025 14:03:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Narren verhindern in Illmensee den Abflug der Verwaltungs-Rakete  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/narren-verhindern-in-illmensee-den-abflug-der-verwaltungs-rakete;art372561,12323505 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Wasserspucker entmachten Bürgermeister Bürgermeister Michael Reichle kurz vor dem Start in neue Galaxien.  ]]></description>
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          Die Wasserspucker entmachten Bürgermeister Bürgermeister Michael Reichle kurz vor dem Start in neue Galaxien.<br>
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        Die Wasserspucker entmachten Bürgermeister Bürgermeister Michael Reichle kurz vor dem Start in neue Galaxien.



        <p>Kurz bevor die Rathausmannschaft um Bürgermeister Michael Reichle mit einem schönen Raumschiff in eine schönere Galaxie fliegen wollte, stürmte die Narrenschar der „Wasserspucker“ das Rathaus. „Die vielen schwarzen Löcher hier auf Illmensee/Erden werden uns zu viel und bevor die Amerikaner den Mars für sich entdecken, schauen wir uns diesen an, ob er uns gefällt“, rechtfertigte der Rathauschef den geplanten Trip.</p> <h2>Viele schwarze Löcher gilt es zu finden</h2> <p>Die „Illmenseer Milch-Hauptstraße“ sei doch in Ordnung und es gebe nichts zu tun, entgegnete Narrenchef Alex Heigle. In der Milch-Nebenstraße gebe es aber viele löchrige Gebäude, listete Reichle das Fauselhaus, die Klo- u. Frittenbude, das Haus Adebar, den Regierungspalast, die Männerbude und das Pfützenheim bis hin zur Tatütata-Garage beispielhaft auf.</p> <p>„Die kenne ich alle nicht, wird schon nicht so schlimm sein. Wir Narren schaffen das und bearbeiten diese schwarzen Löcher“, versprach der oberste Wasserspucker, allerdings nur, wenn dann ein zünftiges Jubiläum „750 Jahre Milchstraße Illmensee“ gefeiert wird, das die Verwaltung organisieren müsse.</p> <p>Der Bürgermeister verlangte eine Arbeitsprobe der Narren, und wollte zunächst wissen, ob diese die schwarzen Löcher überhaupt finden: „Solltet ihr alle Löcher an ihren richtigen Platz auf der Milchstraße zuordnen können, geben wir das Versprechen, ein großes Milchstraßenfest zu organisieren!“ Und tatsächlich bewältigten die Narren die Aufgabe bravourös und forderten als Gewinn das Milchstraßenfest im Sommer von der Verwaltung ein.</p> <h2>Narren herrschen bis Aschermittwoch und Verwaltung schwebt im All</h2> <p>Reichle überließ daraufhin den Narren die Herrschaft bis Aschermittwoch. Bis dahin werde er sich mit dem seinem galaktischen Raumschiff in Richtung Mars auf den Weg machen, und im All umsehen, was es dort an Festen gibt: „Wir werden jedes Fest austesten, um dann das beste Fest für euch hier ausrichten zu können.“</p> <p>Dann gab er das Zeichen zum Abflug: „Bis bald Illmensee – wir sehen uns. Mannschaft – alles fertig zum Start?“</p> <h2>Schnelle Trauung der Narreneltern</h2> <p>Doch halt. Fast hätte er die Eheschließung der Narreneltern vergessen. Vor der Tür des Raumschiffes wurde Narrenvater Marius, „staubiger Holzer vom Auslauf des Pfannenstils“ mit Narrenmutter Nicole, „die Rauchige von der Ruschi-Anhöhe“, noch schnell getraut. Kaum war die Zeremonie vorbei, gab es für Narrenchef Heigle noch die närrische Amtskette samt Rathausschlüssel und das Verwaltungs-Raumschiff machte sich auf, in den unendlichen Weltraum.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Fest Kurioses Brauchtum thema-heimat-veranstaltung-ortsgeschehen thema-heimat-heimatliebe thema-gesellschaft-kurios]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Narren verhindern in Illmensee den Abflug der Verwaltungs-Rakete]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 26 Feb 2025 11:47:43 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Kein Rückschlag, sondern Ansporn: So sieht Ahmad Al Hamidi das Ergebnis der Grünen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-so-sieht-gruenen-kandidat-ahmad-al-hamidi-das-ergebnis;art410936,12321162 ]]></link>      <description><![CDATA[  Der Bundestagskandidat sieht in der verlorenen Wahl einen Gewinn für sich. Einst Flüchtling, heute Jurist, will er sich weiter am Bodensee engagieren. "Ich bin entschlossen, meine politische Reise fortzusetzen."  ]]></description>
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          Der Bundestagskandidat sieht in der verlorenen Wahl einen Gewinn für sich. Einst Flüchtling, heute Jurist, will er sich weiter am Bodensee engagieren. "Ich bin entschlossen, meine politische Reise fortzusetzen."<br>
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        Der Bundestagskandidat sieht in der verlorenen Wahl einen Gewinn für sich. Einst Flüchtling, heute Jurist, will er sich weiter am Bodensee engagieren. "Ich bin entschlossen, meine politische Reise fortzusetzen."



        <p>13 Prozent für die Grünen im Wahlkreis Bodensee: Das sind vier Prozentpunkte weniger als vor dreieinhalb Jahren – aber zwei Prozentpunkte mehr als die Grünen auf Bundesebene bei der Wahl am 23. Februar erzielten. „Ich bin zufrieden“, bilanziert der Direktkandidat aus Friedrichshafen. Ahmad Al Hamidi: „Besonders, wenn man die Herausforderungen in einem traditionell von der CDU dominierten Wahlkreis bedenkt.“ Einfluss auf die Wahl habe das politische Klima gehabt, „das von der wachsenden Popularität der AfD und populistischen Parolen geprägt ist“. Zudem spürt Al Hamidi generell einen Rückgang der Unterstützung für die Politik der Grünen. Er sei erst vor zwei Jahren in die Politik eingetreten und es handelte sich um seine erste Kandidatur. „Da ist dieses Ergebnis ein ermutigender Erfolg.“</p> <p>Ahmad Al Hamidi wurde 1982 in Syrien geboren. 2015 kam er als Flüchtling mit seiner Frau und zwei Kindern nach Deutschland. Er arbeitet als Jurist im öffentlichen Dienst und ist ein Beispiel für gelungene Integration. Im Oktober setzte er sich in einer parteiinternen Kampfabstimmung als Kandidat durch.</p> <h2>Geduld ist gefordert</h2> <p>Sieht Al Hamidi für sich in der Wahl den Startschuss für die eigene politische Karriere? Oder ist er vom Ergebnis so enttäuscht, dass er sich wieder aus der Politik zurückzieht? „Der Wahlkampf war für mich eine tiefgreifende und bereichernde Erfahrung, die ich als den Beginn meiner politischen Laufbahn betrachte“, antwortete er auf Fragen des SÜDKURIER. „In den letzten Wochen habe ich nicht nur die Komplexität politischer Prozesse besser verstanden, sondern auch die Bedeutung von Ausdauer und Engagement in der Politik. Trotz der Herausforderungen und des intensiven Wettbewerbs bin ich entschlossen, meine politische Reise fortzusetzen und mich für die Anliegen einzusetzen, die mir am Herzen liegen.“ Das Ergebnis sei für ihn kein Rückschlag, sondern ein Ansporn.</p> <p>Die Erfahrungen im Wahlkampf hätten ihm nicht nur wertvolle Einblicke in die politische Landschaft verschafft, sondern auch seine Entschlossenheit gestärkt, aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft mitzuwirken. Al Hamidi: „Der Wahlkampf hat mir gezeigt, dass politische Arbeit sowohl Geduld als auch strategisches Denken erfordert.“</p> <p>Weiter sagte der Grünen-Politiker: „Als gewählter Co-Sprecher des Kreisverbands der Grünen im Bodenseekreis sehe ich es als meine Pflicht an, aktiv zu sein. Auf lokaler Ebene möchte ich die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger vertreten und sicherstellen, dass ihre Stimmen gehört werden.</p> <h2>„Klimaschutz muss Herzstück bleiben“</h2> <p>Das Thema Klimaschutz spielte im Wahlkampf eine untergeordnete Rolle. „Der Klimaschutz muss weiterhin das Herzstück der Grünen-Politik bleiben“, fordert er. Er lasse sich von dem Gedanken leiten, die Welt nicht nur für uns, sondern auch für die kommenden Generationen zu bewahren. „Es ist entscheidend, innovative Lösungen zu entwickeln und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren zu suchen.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Kein Rückschlag, sondern Ansporn: So sieht Ahmad Al Hamidi das Ergebnis der Grünen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 24 Feb 2025 15:36:15 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So ist die Bundestagswahl 2025 im Wahlkreis Bodensee verlaufen – hier zum Nachlesen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-die-kandidaten-fuer-den-bodenseekreis;art410936,12258978 ]]></link>      <description><![CDATA[  Am 23. Februar war Bundestagswahl. Wie lief der Wahlsonntag im Wahlkreis Bodensee? Wie haben die Kandidaten abgeschnitten? Von der Stimmabgabe bis zum Tag danach – lesen Sie alles nach.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Am 23. Februar war Bundestagswahl. Wie lief der Wahlsonntag im Wahlkreis Bodensee? Wie haben die Kandidaten abgeschnitten? Von der Stimmabgabe bis zum Tag danach – lesen Sie alles nach.<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-die-kandidaten-fuer-den-bodenseekreis;art410936,12258978]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Am 23. Februar war Bundestagswahl. Wie lief der Wahlsonntag im Wahlkreis Bodensee? Wie haben die Kandidaten abgeschnitten? Von der Stimmabgabe bis zum Tag danach – lesen Sie alles nach.



        <p><em>Am Sonntag, 23. Februar 2025, war die Wahl zum 21. Deutschen Bundestag. Über die Wahlergebnisse im Wahlkreis Bodensee (293) haben wir in diesem Liveticker berichtet. Hier können Sie die Ereignisse nachlesen.</em></p> <h2>+++ 18 Uhr: Ende dieses Tickers +++</h2> <p>Hiermit endet dieser Liveticker, wir danken Ihnen fürs Lesen. Über alles Weitere rund um die Bundestagswahl berichten wir in den kommenden Tagen auf <a href="http://www.sk.de" target="_blank" title="" rel="noopener">suedkurier.de</a>.</p> <h2>+++ 17.30 Uhr: Hintergründe aus Überlingen und Markdorf +++</h2> <p>In Markdorf gibt es am Tag nach der Wahl bei den Parteien vor Ort ganz unterschiedliche Emotionen. Wie geht es für sie nun weiter? Welche Lehren ziehen sie aus den Ergebnissen für ihre Parteien?<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/die-stimmen-aus-den-parteien-in-markdorf-zur-bundestagswahl;art372484,12319371" target="_blank" title="Von „dankbar“ bis „sehr enttäuscht“: Die Stimmen aus den Parteien in Markdorf zur Bundestagswahl"> Lesen Sie hier die Eindrücke aus der Gehrenberg-Stadt</a>.</p> <p>In Überlingen erhalten die Rechtspopulisten weniger Zustimmung als im Bund. Die traditionell starke FDP verliert deutlich. Auch Kleinparteien spielen kaum mehr eine Rolle. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/bundestagswahl-2025-so-hat-ueberlingen-gewaehlt;art372495,12319466" target="_blank" title="AfD legt zu, CDU noch mehr, dagegen eine schwache FDP: Überlingens Wahlergebnis in der Analyse">Briefwähler haben dagegen eine klare Tendenz.</a></p> <h2>+++ 15.30 Uhr: So hat Friedrichshafen im Vergleich zum Wahlkreis abgestimmt +++</h2> <p>Ein Wahlbezirk lässt am Sonntagabend auf sich warten. Doch schließlich sind die Ergebnisse der Bundestagswahl auch in der Zeppelin-Stadt komplett. <a href="http://dcx-prod.suedkurier.de/dcx/sk.de/12319350" target="_blank" title="" rel="noopener">So sieht es dort im Vergleich zum Wahlkreis aus.</a></p> <h2>+++ 14.30 Uhr: So wählten die Menschen in den kleinen Gemeinden +++</h2> <p>CDU und AfD legen zu, die Grünen können sich mancherorts auf Platz zwei behaupten. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/so-waehlten-die-menschen-in-den-kleinen-gemeinden-des-bodenseekreises;art372489,12319303" target="_blank" title="Besonderheiten und Überraschungen – so wählten die Menschen in den kleinen Gemeinden">Lesen Sie hier die Ergebnisse aus den kleinen Orten des nördlichen Bodenseekreises nach.</a></p> <h2>+++ 13.30 Uhr: Weidels Wohnort nun doch „Berlin“? +++</h2> <p>Auf dem Wahlzettel im Wahlkreis Bodensee steht für Weidel als Wohnort „Berlin“. Wohnt die AfD-Spitzenkandidatin nun offiziell doch nicht in Überlingen, wie sie immer behauptet? Oder warum steht auf dem Wahlzettel die Hauptstadt? <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/weidels-wohnort-nun-doch-berlin-zumindest-laut-wahlzettel-in-ihrem-wahlkreis;art410936,12319169" target="_blank" title="Weidels Wohnort nun doch „Berlin“? Zumindest laut Wahlzettel in ihrem Wahlkreis">Was dahinter steckt, lesen Sie hier nach</a>.</p> <h2>+++ 13 Uhr: Alles wie gehabt am Bodensee? +++</h2> <p>Auf den ersten Blick bleibt alles wie gehabt. Volker Mayer-Lay und Alice Weidel vertreten den Wahlkreis Bodensee im Bundestag. Und doch wird sich sehr viel ändern, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/alles-auf-anfang-auch-am-bodensee-kommentar-zu-wahlergebnis;art410936,12319210" target="_blank" title="Nach einer denkwürdigen Bundestagswahl: Alles auf Anfang auch am Bodensee">wie SÜDKURIER-Autorin Katy Cuko im Kommentar schreibt</a>.</p> <h2>+++ 12.30 Uhr: Jetzt steht es fest! Mayer-Lay vertritt den Wahlkreis Bodensee weiterhin in Berlin +++</h2> <p>Mit dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis ist klar, dass der Überlinger Rechtsanwalt mit 57.645 Stimmen erneut im Bundestag sitzt. Warum SPD-Herausforderer Leon Hahn das über die Landesliste nicht schafft,<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-volker-mayer-lay-vertritt-den-wahlkreis-bodensee-weiterhin-in-berlin;art410936,12319105" target="_blank" title="Jetzt steht es fest! Volker Mayer-Lay vertritt den Wahlkreis Bodensee weiterhin in Berlin"> lesen Sie hier</a>.</p> <h2>+++ 11 Uhr: In Salem wählen die Bürger gegen den Trend +++</h2> <p>Anders als im Bund und im Wahlkreis rangieren in Salem die Grünen knapp vor der AfD an zweiter Stelle. Die CDU schneidet noch besser als im Bund ab, die FDP dürfte sich über den Einzug ins Parlament freuen.<a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/bundestagswahl-2025-in-salem-sind-die-gruenen-zweitstaerkste-kraft;art372491,12319127" target="_blank" title="Gegen den Trend: In Salem sind die Grünen zweitstärkste Kraft"> Lesen Sie hier mehr zum Wahlergebnis in Salem</a>.</p> <h2>+++ 9.30 Uhr: Wie hat mein Heimatort im Wahlkreis Bodensee gewählt? +++</h2> <p>Nach der Bundestagswahl schauen wir auf die Ergebnisse: Gewinne und Verluste der Parteien sowie auf die Sitzverteilung und die Koalitionsmöglichkeiten. Alle Ergebnisse von Stimmenanteilen bis zur Sitzverteilung finden Sie <a href="http://www.sk.de/12295372" target="_blank" title="" rel="noopener">hier</a>.</p> <p>Hier geht es zu den Ergebnissen der Bundestagswahl in Ihrem Heimatort im Bodenseekreis:</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bermatingen/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-bermatingen-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372469,12280129" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Bermatingen">Bermatingen</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/daisendorf/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-daisendorf-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372470,12280161" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Daisendorf">Daisendorf</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-deggenhausertal-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372471,12280133" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Deggenhausertal">Deggenhausertal</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-frickingen-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372473,12280164" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Frickingen">Frickingen</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-friedrichshafen-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372474,12280087" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Friedrichshafen">Friedrichshafen</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/hagnau/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-hagnau-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372475,12280176" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Hagnau">Hagnau am Bodensee</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-heiligenberg-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372476,12280178" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Heiligenberg">Heiligenberg</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-herdwangen-schoenach-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372558,12280136" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Herdwangen-Schönach">Herdwangen-Schönach</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-illmensee-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372561,12280139" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Illmensee">Illmensee</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-immenstaad-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372478,12280090" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Immenstaad">Immenstaad am Bodensee</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-markdorf-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372484,12280134" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Markdorf">Markdorf</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-meersburg-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372486,12280460" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Meersburg">Meersburg</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/oberteuringen/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-oberteuringen-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372488,12280093" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Oberteuringen">Oberteuringen</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/owingen/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-owingen-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372489,12280465" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Owingen">Owingen</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-pfullendorf-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372570,12280144" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Pfullendorf">Pfullendorf</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/salem/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-salem-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372491,12280472" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Salem">Salem</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/sipplingen/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-sipplingen-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372492,12280477" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Sipplingen">Sipplingen</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-stetten-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372493,12280482" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Stetten">Stetten</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-ueberlingen-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372495,12280483" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Überlingen">Überlingen</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-uhldingen-muehlhofen-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372496,12280485" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Uhldingen-Mühlhofen">Uhldingen-Mühlhofen</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/linzgau/wald/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-wald-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372578,12280158" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Wald">Wald (Hohenzollern)</a></li> </ul> </div> <h2>+++ 22.20 Uhr: FDP und Linke nehmen in Friedrichshafen die Fünf-Prozent-Hürde +++</h2> <p>In Friedrichshafen gibt es einen klaren Gewinner: Die CDU findet nach dem Wahldesaster von 2021 (damals 24,8 Prozent) wieder fast zur alten Stärke von 2017 zurück. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/friedrichshafen-hat-gewaehlt-cdu-wieder-deutlich-obenauf-afd-auf-platz-2-rest-abgeschlagen;art372474,12318779" title="Friedrichshafen hat gewählt: CDU wieder deutlich obenauf, AfD auf Platz 2, Rest abgeschlagen">Dem Bundestrend folgen die Friedrichshafener auch, was die AfD angeht</a>.</p> <h2>+++ 21.55 Uhr: So haben die Menschen im Bodenseekreis gewählt +++</h2> <p>Mit <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-friedrichshafen-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372474,12280087" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Friedrichshafen">Abschluss der Auszählung in Friedrichshafen</a> sind die Zahlen des Landkreises vollständig. Ein Blick auf die Kandidaten, die die meisten Erststimmen erhielten: CDU-Kandidat Volker Mayer-Lay (40,1 Prozent) liegt deutlich vor Alice Weidel (AfD, 19,7 Prozent), Leon Hahn (SPD, 15,6 Prozent) und Ahmad Al Hamidi (Grüne, 13,1 Prozent).</p> <p>Mayer-Lay wertet das Wahlergebnis als Vertrauensbeweis. „Das ist unser gemeinsamer Erfolg“, ruft er bei der CDU-Wahlparty in Friedrichshafen CDU-Mitgliedern, ehemaligen Abgeordneten und Gemeinderäten zu. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/das-ist-unser-gemeinsamer-erfolg-volker-mayer-lay-kann-sich-ueber-deutliches-plus-freuen;art410936,12318751" title="„Das ist unser gemeinsamer Erfolg!“ Volker Mayer-Lay kann sich über deutliches Plus freuen">Mehr dazu lesen Sie hier</a>.</p> <h2>+++ 21.30 Uhr: CDU in Überlingen besser als im Bund +++</h2> <p>Die AfD erzielt in der Stadt, welche ihre Frontfrau Alice Weidel als ihren Wohnort angibt, ein schlechteres Ergebnis als im Bund. Die Parteibasis feiert, schließt die Öffentlichkeit davon aber aus. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/cdu-besser-als-im-bund-auch-gruene-fahren-in-ueberlingen-ein-besseres-ergebnis-ein;art372495,12318701" title="CDU besser als im Bund, auch Grüne fahren in Überlingen ein besseres Ergebnis ein">Ein Blick auf die Ergebnisse in Überlingen</a>.</p> <h2>+++ 21.25 Uhr: Immenstaad straft Ampelparteien ab +++</h2> <p>Bei einer Wahlbeteiligung von 86 Prozent können die CDU und die AfD deutlich zulegen. FDP, Grüne und SPD verlieren Stimmen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/starke-union-schwache-liberale-immenstaad-straft-ampelparteien-ab;art372478,12318689" title="Starke Union, schwache Liberale: Immenstaad straft Ampelparteien ab">Bürgermeister Johannes Henne äußert sich zum Wahlergebnis</a>.</p> <h2>+++ 21.20 Uhr: Auch im Linzgau verlieren SPD und FDP Stimmen +++</h2> <p>Zum Wahlkreis Bodensee gehören neben dem Bodenseekreis auch vier Gemeinden im benachbarten Landkreis Sigmaringen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/auch-im-linzgau-werden-spd-und-fdp-abgestraft;art372570,12318688" title="Auch im Linzgau werden SPD und FDP abgestraft">Auch das Wahlergebnis dort spiegelt den Bundestrend wider</a>.</p> <h2>+++ 21.10 Uhr: Ein bitterer Abend für Leon Hahn und seine SPD +++</h2> <p>Zum dritten Mal nimmt SPD-Kandidat Leon Hahn Anlauf für den Sprung nach Berlin. Ob‘s geklappt hat? Eher nicht. Aber wie die Sache am Ende ausgeht, <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/bundestagswahl-ein-bitterer-abend-fuer-leon-hahn-und-seine-spd;art372474,12318686" title="Bundestagswahl: Ein bitterer Abend für Leon Hahn und seine SPD">kann am Sonntagabend niemand mit Sicherheit sagen</a>.</p> <h2>+++ 20.35 Uhr: Ergebnisse, Ergebnisse, Ergebnisse +++</h2> <p>Sobald Ergebnisse für den Wahlkreis Bodensee vorliegen, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/ergebnisse-bodensee-bundestagswahl-2025-die-wahlergebnisse-im-ueberblick;art1373666,12279733" title="Wahlkreis Bodensee: Die Wahlergebnisse der Bundestagswahl 2025 im Überblick">finden Sie diese hier</a>. In immer mehr Gemeinden steht fest, wie die Wähler abgestimmt haben.</p> <h2>+++ 20.15 Uhr: Grüne verlieren in Markdorf nur moderat +++</h2> <p>Auch in der Gehrenbergstadt schlägt der Bundestrend durch: Fast jeder Fünfte wählt die AfD. Stärker als im Bund und auch stärker als wahlkreisweit können sich trotz Verlusten noch die Grünen behaupten. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/markdorf/so-hat-markdorf-gewaehlt-cdu-klarer-sieger-afd-haengt-spd-und-gruene-deutlich-ab;art372484,12318661" title="So hat Markdorf gewählt: CDU klarer Sieger, AfD hängt SPD und Grüne deutlich ab">Hier lesen Sie mehr zum Wahlsonntag und dem Ergebnis aus Markdorf</a>.</p> <h2>+++ 19.50 Uhr: Endspurt beim Auszählen im Bodenseekreis ++</h2> <p>Um 19.50 Uhr liegen im Bodenseekreis bereits 188 von insgesamt 230 Ergebnissen vor. Auch <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/heiligenberg/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-heiligenberg-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372476,12280178" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Heiligenberg">in Heiligenberg</a> und <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/frickingen/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-frickingen-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372473,12280164" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Frickingen">in Frickingen</a> sind inzwischen alle Wahlbezirke ausgezählt.</p> <h2>+++ 19.45 Uhr: CDU und Volker Mayer-Lay auch in Deggenhausertal vorn +++</h2> <p>In immer mehr Gemeinden im Wahlkreis Bodensee sind die Stimmen ausgezählt. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/deggenhausertal/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-deggenhausertal-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372471,12280133" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Deggenhausertal">Hier sehen Sie, wie in Deggenhausertal bei einer Wahlbeteiligung von knapp 87 Prozent abgestimmt wurde</a>.</p> <h2>+++ 19.30 Uhr: Auch in Stetten hat das Auszählen ein Ende +++</h2> <p>Fast 90 Prozent der wahlberechtigten Stettener haben ihre Kreuze gemacht. Die meisten Erststimmen (43,3 Prozent) erhielt auch hier Volker Mayer-Lay (CDU). 16,2 Prozent der Erststimmen gingen an Leon Hahn (SPD), 14,1 Prozent an Alice Weidel. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/meersburg/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-stetten-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372493,12280482" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Stetten">Die Ergebnisse im Detail finden Sie hier</a>.</p> <h2>+++ 19.25 Uhr: FDP-Mitglieder verfolgen in Überlingen die Ergebnisse +++</h2> <p>Überlingen war immer eine FDP-Hochburg. Bei der aktuellen Bundestagswahl sieht es auf Bundesebene schlecht aus. Wie nehmen Ingo Wörner, Raimund Wilhelmi und Co. die ersten Ergebnisse auf? <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/fdp-basis-jetzt-schaltet-endlich-ins-zdf-um;art372495,12318585" title="FDP-Basis: „Jetzt schaltet endlich ins ZDF um!“">Wir waren vor Ort</a>.</p> <h2>+++ 19.20 Uhr: Ein Blick auf die Zweitstimmen aus der Region +++</h2> <p>Noch fehlen die Zahlen aus etlichen Wahlbezirken im Bodenseekreis. Ein Blick auf die Zweitstimmen, Stand: 19.17 Uhr: CDU (34,2 Prozent), AfD (20,8), Grüne (13), SPD (12,5), FDP (6), Die Linke (5,8), BSW (4), Freie Wähler (1,3).</p> <h2>+++ 19 Uhr: Das erste Ergebnis im Bodenseekreis kommt aus Hagnau +++</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/hagnau/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-hagnau-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372475,12280176" title="Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Hagnau">In Hagnau sind die Stimmen in beiden Wahlbezirken ausgezählt</a>. CDU-Kandidat Volker Mayer-Lay erhielt hier mehr als die Hälfte der Erststimmen (53,7 Prozent), mit großem Abstand folgen Grünen-Kandidat Ahmad Al Hamidi (15,3), AfD-Kandidatin Alice Weidel (12,9) und SPD-Kandidat Leon Hahn (9,22).</p> <h2>+++ 18 Uhr: Die Wahllokale schließen +++</h2> <p>Nun ist Schluss. Die Wahllokale haben nun ihre Türen geschlossen, die Stimmen werden ausgezählt und <a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/politik/bundestagswahl-2025-alle-entwicklungen-im-newsticker;art410924,12297220" title="Kanzler und Kabinett vereidigt – Deutschland hat eine neue Bundesregierung">erste Hochrechnungen werden hier nachzulesen sein</a>. Wie die Menschen im Wahlkreis Bodensee vor drei Jahren gewählt haben, <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/ergebnisse-bodensee-bundestagswahl-2025-die-wahlergebnisse-im-ueberblick;art1373666,12279733" title="Wahlkreis Bodensee: Die Wahlergebnisse der Bundestagswahl 2025 im Überblick">können Sie hier nachlesen</a>.</p> <h2>+++ 17 Uhr: In einer Stunde schließen die Wahllokale +++</h2> <p>In vielen Gemeinden im Bodenseekreis zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab. Noch bis 18 Uhr haben Wähler die Möglichkeit, ihre Kreuze im Wahllokal zu machen.</p> <h2>+++ 16.55 Uhr: Wahlbeteiligung auch in Überlingen voraussichtlich hoch +++</h2> <p>Laut Wahlleiter Michael Moser scheint die Wahl in Überlingen bisher gut zu laufen. Seine Schätzung: etwa 75 Prozent Wahlbeteiligung, einschließlich der Briefwähler. „Warum die Wahlbeteiligung so viel höher ist als bei der OB-Wahl, weiß nur der Wähler“, so Moser. Etwa 6900 Mal wurden Briefwahlunterlagen beantragt, das macht über 40 Prozent der Gesamtwähler aus. Auffälligkeiten gebe es bis auf die vergleichsweise hohe Wahlbeteiligung und geringen Wartezeiten keine, sagt die stellvertretende Wahlleiterin Jasmin Muffler.</p> <h2>+++ 16 Uhr: Insgesamt 76,3 Prozent haben in Markdorf ihre Stimme abgegeben +++</h2> <p>In Markdorf haben nach 15 Uhr bereits 76,3 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Allerdings ist der Zwischenstand nur bedingt aussagekräftig, denn hinzugezählt werden dabei auch die bis dahin zurückgekehrten Stimmen der Briefwahl. 10.010 Wahlberechtigte gibt es in Markdorf. 4094 davon hatten bis 15 Uhr ihre Stimme in die Urne geworfen. Hinzu kommen 3544 Briefwähler, entsprechend rund 35 Prozent. Hauptamtsleiterin Regina Holzhofer rechnet, ohne Gewähr, bei diesem Trend mit einer eventuellen Wahlbeteiligung für Markdorf am Ende von rund 85 Prozent – sofern der Trend anhält.</p> <h2>+++ 15.40 Uhr: Viele Jungwähler in Bermatingen-Ahausen +++</h2> <p>Eine hohe Wahlbeteiligung hat sich schon früh auch in Bermatingen-Ahausen abgezeichnet. Als Wahlhelfer sind hier unter anderem Tobias Welte, Karl Hafen und Wolfgang Graf im Einsatz. Die Ahauser, die sich nach der Wahlbeteiligung erkundigen, freuten sich über die rege Wahrnehmung des Stimmrechts sehr, berichten sie. „Man merkt, dass dies den Leuten wichtig ist“, sagt Wolfgang Graf. Tobias Welte fielen sehr viele junge Wähler auf. Ein Drittel der Dorfbewohner hat im Vorfeld bereits seine Stimme per Briefwahl abgegeben, mehr als bei vorherigen Wahlen.</p> <h2>+++ 15.10 Uhr: Bewährtes Wahlhelfer-Team in Stefansfeld +++</h2> <p>Die Wahlhelfer in der Förderschule in Salem-Stefansfeld haben gut zu tun: „Von morgens an hatten wir eine richtig gute Wahlbeteiligung“, sagt Nathalie Pröbstle. Mit den rund 30 Prozent im Wahlbezirk, die per Briefwahl abgestimmt haben, liege man schätzungsweise schon bei 65 Prozent. Wie ihr Mann Jörg unterstützt sie bereits das dritte oder vierte Mal bei einer Wahl. „Es ist wichtig, dass wir demokratische Wahlen haben und es einen sicheren Wahlablauf gibt“, begründet Jörg Pröbstle sein Engagement. Elisabeth Schweizer organisiert den Ablauf im Wahllokal, seit sie 2009 zur Ortsreferentin gewählt wurde. „Ich war aber vorher schon Wahlhelferin“, sagt sie. Gespannt auf den Ausgang der Wahl ist auch Bernhard Markgraf von Baden, der gerade zur Stimmabgabe erscheint. Sein Wohnsitz Schloss Salem liegt ebenfalls im Wahlbezirk Stefansfeld.</p> <h2>+++ 14.15 Uhr: Wie sollen Probleme auf dem Wohnungsmarkt gelöst werden? +++</h2> <p>Der Wohnungsmarkt gilt am Bodensee seit jeher als angespannt. Im Vorfeld der Wahl haben wir die Kandidaten gefragt, wie sie dieses Thema angehen wollen, sollten Sie in den Bundestag gewählt werden. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-was-sagen-kandidaten-zu-wohnungsmarkt-b31-ausbau-und-gesundheitsversorgung-im-wahlkreis;art410936,12284695" title="Bundestagswahl 2025: Was sagen die Kandidaten zu Wohnungsmarkt und B31-Ausbau im Wahlkreis?">Die Antworten finden Sie hier</a>.</p> <h2>+++ 13.20 Uhr: Hohe Wahlbeteiligung in Friedrichshafen +++</h2> <p>In der Zeppelinstadt zeichnet sich am Mittag eine hohe Wahlbeteiligung ab. Von 40.805 wahlberechtigten Häflern waren bis 12 Uhr nach Angaben der Stadtverwaltung 10.150 in den Wahllokalen. Hinzu kommen etwa 10.820 Wahlbriefe, die bis um die Mittagszeit vorlagen. Damit liegt die Wahlbeteiligung bereits mehrere Stunden vor Schließung der Wahllokale bereits bei über 50 Prozent.</p> <h2>+++ 13 Uhr: 570 Erstwähler in Überlingen +++</h2> <p>Erst zur Wahl und dann zur Fasnet: So handhabt es auch dieser Überlinger, der in der Bunten Villa seine Stimme abgibt.</p> <p>Ob Narr oder nicht: Die Wahllokale sind noch bis 18 Uhr geöffnet. In Überlingen sind 17.138 Bürger wahlberechtigt, darunter 570 Erstwähler.</p> <h2>+++ 11.35 Uhr: Gute Wahlbeteiligung in Ittenddorf +++</h2> <p>11.34 Uhr in Ittendorf: Außer Josef Schandl, der gleich beim Eingang zum Wahlraum sitzt, um den Bürgern ihre Stimmzettel auszuhändigen, sind im Moment noch Simon Pfluger und Thomas Braun im großen Saal des Bürgerhauses, dem Wahlraum für den Wahlbezirk Ittendorf. „Bisher haben 125 Ittendorfer ihr Stimme abgegeben – das ist eine sehr gute Wahlbeteiligung, erklärt Pfluger – und wirkt dabei überaus zufrieden.</p> <h2>+++ 11.30 Uhr: Wahl und Fasnet in Meersburg +++</h2> <p>Wann geht man schon mal <a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/bundestagswahl-in-der-fasnacht-das-muessen-narren-jetzt-wissen;art417930,12298568" title="Bundestagswahl in der Fasnacht: Dürfen Narren verkleidet wählen gehen?">im Häs an die Urne</a>? Zwischen Feiern, Narrenmesse und Umzug führte der Weg für Marcel Ege von den Meersburger Burghexen ins Wahllokal. Aus den Händen von Wahlhelfer und Narrenrat Philipp Wurster nahm er seine Wahlunterlagen entgegen.</p> <p>Trotz aller Narretei – eigentlich wird die Politik in der Fasnacht schließlich auf die Schippe genommen – sei die Wahl für ihn eine ernste Angelegenheit, sagt Ege. „Schließlich zählt jede Stimme.“ Ob es ihnen dabei allen um die Narretei ging, ließe sich nur mutmaßen, aber: Rund 1600 Meersburger haben sich dem Wahlhelfer zufolge für die Briefwahl entschieden.</p> <h2>+++ 10 Uhr: Bürger sind zur Wahl aufgerufen +++</h2> <p>Heute, am 23. Februar, ist Bundestagswahl. Bundesweit und am Bodensee sind die Menschen aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Seit 8 Uhr sind die Wahllokale geöffnet, ausgezählt wird ab 18 Uhr. Vor einem Monat mussten die Kandidaten in der SÜDKURIER-Wahlarena Farbe bekennen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-suedkurier-wahlarena-kreis-bodensee-im-livestream;art410936,12285731" title="Die Kandidaten für den Wahlkreis Bodensee im direkten Vergleich: Die SÜDKURIER-Wahlarena im Video">Wie sie sich zu den Themen Wirtschaft, Migration und Bürokratieabbau äußerten, können Sie hier nachschauen</a>.</p> <h2>Das sind die Kandidaten für den Wahlkreis Bodensee</h2> <p>Mit Ihrer Erststimme schicken Sie einen Ihrer Wahlkreiskandidaten in den Bundestag. Doch welcher Bewerber kommt den eigenen Positionen am nächsten? Im großen SÜDKURIER-Kandidaten-Check der sechs im Parlament vertretenen Parteien im Wahlkreis Bodensee finden Sie Informationen zu den Kandidaten.</p> <p><strong>Volker Mayer-Lay (CDU)</strong></p> <p>Ende September 2024 teilte der CDU-Kreisverband mit, dass Mayer-Lay von den Mitgliedern erneut nominiert wird. Der 43-Jährige zog bereits 2021 mit 30,4 Prozent der Erststimmen in den Bundestag ein und will dies am 23. Februar 2025 wiederholen. Der Überlinger ist Anwalt und war unter anderem von 2014 bis 2019 Mitglied im Überlinger Gemeinderat.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Lesen Sie hier das Kandidatenporträt:</strong><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/kandidaten-zur-bundestagswahl-als-hinterbaenkler-sieht-sich-volker-mayer-lay-laengst-nicht-mehr;art410936,12287344" target="_blank" title="Als „Hinterbänkler“ im Bundestag sieht sich Volker Mayer-Lay längst nicht mehr"> Als „Hinterbänkler“ im Bundestag sieht sich Volker Mayer-Lay längst nicht mehr.</a></li> </ul> </div> <p><strong>Leon Hahn (SPD)</strong></p> <p>Der SPD-Kreisvorsitzende Leon Hahn kandidiert im Wahlkreis Bodensee erneut für den Einzug in den Bundestag. Der 33-Jährige hatte 2021 den Einzug verpasst und sich zuletzt vor allem auf seine beruflichen Aufgaben in der freien Wirtschaft konzentriert. Vor allem die wirtschaftliche Lage, die reale Gefahr für die Demokratie durch radikale Kräfte sowie die teils absurden politischen Debatten der kürzeren Vergangenheit hätten ihn dazu bewogen, den Hut noch einmal in den Ring zu werfen, erklärte er.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Lesen Sie hier das Kandidatenporträt</strong><strong>:</strong><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-im-wahlkreis-bodensee-so-tickt-spd-kandidat-leon-hahn;art410936,12297046" target="_blank" title="Leon Hahn nimmt dritten Anlauf Richtung Bundestag: Was den SPD-Kandidaten antreibt">Leon</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-im-wahlkreis-bodensee-so-tickt-spd-kandidat-leon-hahn;art410936,12297046" target="_blank" title="Leon Hahn nimmt dritten Anlauf Richtung Bundestag: Was den SPD-Kandidaten antreibt"> Hahn nimmt dritten Anlauf Richtung Bundestag: Was den SPD-Kandidaten antreibt.</a></li> </ul> </div> <p><strong>Ahmad Al</strong> <strong>Hamidi</strong> <strong>(Grüne)</strong></p> <p>Ahmad Al Hamidi lebte mit seiner Familie in Syrien und arbeitete als Rechtsanwalt als die Bomben auf Aleppo auch das Haus seiner Familie erschütterten. Sie flüchteten über das Mittelmeer und landeten nach vielen Wochen in Friedrichshafen. Längst hat er die deutsche Staatsbürgerschaft, arbeitet als Jurist im Landratsamt Bodenseekreis im Amt für Migration und Integration und ist Mitglied im Kreisverband der Grünen im Bodenseekreis. Im Oktober wurde er von den Mitgliedern zum Bundestagskandidaten gewählt, hieß es in einer Mitteilung.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Lesen Sie hier das Kandidatenporträt</strong><strong>:</strong> <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/kandidaten-bundestagswahl-2025-das-ist-gruenen-kandidat-ahmad-al-hamidi;art372495,12283007" target="_blank" title="Einst Flüchtling, jetzt Grünen-Bundestagskandidat: „Unser Land hat andere Probleme als Flüchtlinge“">Einst</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/kandidaten-bundestagswahl-2025-das-ist-gruenen-kandidat-ahmad-al-hamidi;art372495,12283007" target="_blank" title="Einst Flüchtling, jetzt Grünen-Bundestagskandidat: „Unser Land hat andere Probleme als Flüchtlinge“"> Flüchtling, jetzt Grünen-Bundestagskandidat – was Al </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/kandidaten-bundestagswahl-2025-das-ist-gruenen-kandidat-ahmad-al-hamidi;art372495,12283007" target="_blank" title="Einst Flüchtling, jetzt Grünen-Bundestagskandidat: „Unser Land hat andere Probleme als Flüchtlinge“">Hamidi</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/kandidaten-bundestagswahl-2025-das-ist-gruenen-kandidat-ahmad-al-hamidi;art372495,12283007" target="_blank" title="Einst Flüchtling, jetzt Grünen-Bundestagskandidat: „Unser Land hat andere Probleme als Flüchtlinge“"> antreibt, in seiner neuen Heimat anzutreten</a>.</li> </ul> </div> <p><strong>Akif Akyildiz (FDP)</strong></p> <p>Die Wahlkreiskonferenz der FDP Bodenseekreis hat im Oktober Akif Akyildiz zum Kandidaten für die Bundestagswahl 2025 gewählt. Akif Akyildiz ist 24 Jahre alt und Heilerziehungspfleger, schreibt er auf Anfrage. Er wohnt in Bodnegg, ist aber geboren und aufgewachsen in Friedrichshafen. Ihm sei das Aufstiegsversprechen wichtig, so Akyildiz. Die Politik solle sich daher auf das Wesentliche konzentrieren.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Lesen Sie hier das Kandidatenporträt:</strong> <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/kandidaten-bundestagswahl-2025-so-tickt-fdp-kandidat-akif-akyildiz;art410936,12289988" target="_blank" title="Akif Akyildiz will für die FDP in den Bundestag – und Deutschland etwas zurückgeben">Akif</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/kandidaten-bundestagswahl-2025-so-tickt-fdp-kandidat-akif-akyildiz;art410936,12289988" target="_blank" title="Akif Akyildiz will für die FDP in den Bundestag – und Deutschland etwas zurückgeben">Akyildiz</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/kandidaten-bundestagswahl-2025-so-tickt-fdp-kandidat-akif-akyildiz;art410936,12289988" target="_blank" title="Akif Akyildiz will für die FDP in den Bundestag – und Deutschland etwas zurückgeben"> will für die FDP in den Bundestag – und Deutschland etwas zurückgeben</a>.</li> </ul> </div> <p><strong>Andreas Reich (Die Linke)</strong></p> <p>Für die kommende Wahl hat der Kreisverband der Linken Andreas Reich als Direktkandidaten nominiert. Das geht aus einer Pressemitteilung Mitte Dezember hervor. Demnach habe Reich langjährige politische Erfahrung und setze einen klaren Fokus auf soziale Gerechtigkeit und eine gerechte Rentenpolitik. Der 70-Jährige engagiere sich unter anderem im Verein der Direktversicherungsgeschädigten. „In seiner Nominierungsrede betonte Reich die Bedeutung einer gerechten Verteilung des Wohlstands und einer starken sozialen Sicherung für alle Bevölkerungsgruppen“, heißt es in der Mitteilung.</p> <p><strong>Alice</strong> <strong>Weidel</strong> <strong>(AfD)</strong></p> <p>Als Kanzlerkandidatin der <strong>AfD</strong> war Alice Weidel für die Bundestagswahl bereits nominiert. Anfang Januar stimmten auch die Wahlberechtigten des Kreisverbands bei einer Versammlung in Friedrichshafen für die 45-Jährige.</p> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><strong>Lesen Sie hier das Kandidatenporträt:</strong><a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/politik/kanzlerkandidatin-alice-weidel-vom-bodensee;art410924,12304927" target="_blank" title="Kanzlerkandidatin Alice Weidel vom Bodensee: So will die AfD-Chefin an die Macht kommen">So will die AfD-Chefin Alice Weidel an die Macht kommen</a>.</li> </ul> </div> <h2>Freie Wähler, Volt und BSW</h2> <p>Die Kreisvereinigung der <strong>Freien Wähler</strong> im Bodenseekreis haben Thomas Schalski zum Direktkandidaten für den Bundestag bei der anstehenden Bundestagswahl gewählt. Das erklärte der Verband in einer Pressemitteilung Mitte Dezember 2024. Schalski ist Kreisvorsitzender und arbeitet als selbstständiger Renten- und Pflegeberater in Friedrichshafen. Im Bundestag möchte er sich in den Bereichen Gesundheits- und Sozialpolitik engagieren und für bessere Mobilität in den ländlichen Regionen eintreten, heißt es in der Mitteilung.</p> <p>Für <strong>Volt</strong> steht Kandidat Simon Oberdörffer auf dem Wahlzettel. Der 25-Jahrige stammt aus Herdwangen-Schönach und studiert derzeit Maschinenbau in Karlsruhe. Als Direktkandidat von Volt legt er besonderen Wert darauf, Klimaschutz mit sozialer Gerechtigkeit zu verbinden und einen pragmatischen, europäischen Ansatz in die Politik zu bringen.</p> <p>Für die die <strong>Marxistisch-Leninistische</strong> <strong>Partei Deutschlands (</strong><strong>MLPD</strong><strong>)</strong> tritt im Wahlkreis Bodensee Ursula Renner an. Die Häflerin hat nach eigenen Angaben 45 Jahre als CNC-Fräserin gearbeitet und ist jetzt in passiver Altersteilzeit. Sie unterstützt den Kampf gegen den drohenden Arbeitsplatzabbau bei ZF ist gegen „faschistische Hetze“ und ist gegen das „Fortschreiten der globalen Umweltkatastrophe“. Ihr Motto, wie sie auf Anfrage schreibt: „Make Socialism great again.“</p> <p>Einen Kandidaten vom <strong>Bündnis Sahra Wagenknecht</strong> vom Bodensee wird es nicht geben. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/buendnis-sahra-wagenknecht-gibt-bodenseekreis-einen-korb;art410936,11880650" target="_blank" title="Bündnis Sahra Wagenknecht: Ein Korb von der Parteispitze für den Bodenseekreis">Seit Gründung der Partei existiert im Bodenseekreis weder ein Orts- noch ein Kreisverband.</a></p> <h2>Was sagen die Kandidaten zu wichtigsten Themen?</h2> <div class="article-text-explain article-module article-module-text"> <ul> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-wie-wollen-die-kandidaten-die-zukunft-gestalten;art410936,12283661" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Wie wollen die Kandidaten die Zukunft Deutschlands gestalten?">Wie wollen sie die Zukunft Deutschlands gestalten?</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-die-kandidaten-ueber-die-wichtigsten-themen-im-wahlkreis;art410936,12282947" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Was wollen die Kandidaten des Wahlkreises Bodensee bewirken?">Was sind die wichtigsten Herausforderungen im Wahlkreis?</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-was-sagen-kandidaten-zu-wohnungsmarkt-b31-ausbau-und-gesundheitsversorgung-im-wahlkreis;art410936,12284695" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Was sagen die Kandidaten zu Wohnungsmarkt und B31-Ausbau im Wahlkreis?">Was sagen sie zu Wohnungsmarkt im Wahlkreis, </a><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-was-sagen-kandidaten-zu-wohnungsmarkt-b31-ausbau-und-gesundheitsversorgung-im-wahlkreis;art410936,12284695" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Was sagen die Kandidaten zu Wohnungsmarkt und B31-Ausbau im Wahlkreis?">B31-Ausbau</a><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-was-sagen-kandidaten-zu-wohnungsmarkt-b31-ausbau-und-gesundheitsversorgung-im-wahlkreis;art410936,12284695" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Was sagen die Kandidaten zu Wohnungsmarkt und B31-Ausbau im Wahlkreis?"> und dem Ausbau der Bodenseegürtelbahn?</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-wie-wollen-die-kandidaten-die-wirtschaft-am-bodensee-wieder-ankurbeln;art410936,12285956" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Wie wollen die Kandidaten die Wirtschaft am Bodensee wieder ankurbeln?">Wie wollen sie die Wirtschaft am Bodensee wieder ankurbeln?</a></li> <li><a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-was-sagen-die-kandidaten-des-wahlkreises-beim-thema-sicherheit;art410936,12286135" target="_blank" title="Bundestagswahl 2025: Was sagen die Kandidaten des Wahlkreises beim Thema Sicherheit?">Was sagen sie beim Thema Sicherheit?</a></li> </ul> </div> <h2>Die Kandidaten beim SÜDKURIER-Podium</h2> <p>Die Bundestagswahl-Kandidaten von CDU, SPD, Grünen, FDP und Linken standen am 22. Januar in der Markdorfer Stadthalle Rede und Antwort. <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/bundestagswahl-2025-suedkurier-wahlarena-kreis-bodensee-im-livestream;art410936,12285731" target="_blank" title="Die Kandidaten für den Wahlkreis Bodensee im direkten Vergleich: Die SÜDKURIER-Wahlarena im Video">Hier können Sie die SÜDKURIER-Wahlarena im Video nachschauen.</a></p> <p><em>Dieser</em> <em>Artikel wird fortlaufend aktualisiert.</em></p> <p></p>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[So ist die Bundestagswahl 2025 im Wahlkreis Bodensee verlaufen – hier zum Nachlesen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 19 Feb 2025 10:46:21 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wertvolle Gewässer werden geschützt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/wertvolle-gewaesser-werden-geschuetzt;art372561,12314844 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gemeinde Illmensee bleibt weitere fünf Jahre beim Aktionsprogramm zur Sanierung oberschwäbischer Seen dabei. Was die größten Herausforderungen sind.  ]]></description>
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          Gemeinde Illmensee bleibt weitere fünf Jahre beim Aktionsprogramm zur Sanierung oberschwäbischer Seen dabei. Was die größten Herausforderungen sind.<br>
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        Gemeinde Illmensee bleibt weitere fünf Jahre beim Aktionsprogramm zur Sanierung oberschwäbischer Seen dabei. Was die größten Herausforderungen sind.



        <p>In Oberschwaben gibt es etwa 2500 Seen und Weiher und mit 64,5 Hektar ist der Illmensee eines der größten Gewässer. Mit dem Ruschweiler See und Volzer See befinden sich weitere ökologisch hochwertige Gewässer auf dem Gemeindegebiet, die unter anderem Rückzugsgebiet und Lebensraum für gefährdete Tier- und Pflanzenarten und landschaftsprägend sind. Im Jahr 1989 wurde das Aktionsprogramm Sanierung oberschwäbischer Seen ins Leben gerufen, und Illmensee war von Beginn an dabei. Nun stand die Verlängerung des Vertrags um fünf Jahre bis 2030 auf der Tagesordnung des Gemeinderates, wobei die Kommune entsprechend ihrer Einwohnerzahl, die laut Zensus 2065 beträgt, jährlich 1500 Euro zu zahlen hat.</p> <h2>Extensivierungsverträge mit Landwirten</h2> <p>Elmar Schlecker, Geschäftsführer der beim Landratsamt Ravensburg angesiedelten Koordinierungsstelle, skizzierte die Aufgaben und Herausforderungen des Programms. Ein Thema ist die Belastung der Gewässer mit Nährstoffen, was zu einer deutlichen Überdüngung und einer übernatürlichen Verlandung führt. Um das zu verhindern, werden mit Landwirten auf freiwilliger Basis sogenannte Extensivierungsverträge abgeschlossen, exakt 73 in den vergangenen drei Jahrzehnten, die rund 700 Hektar Fläche umfassen. Die Landwirte erhalten für den Verzicht auf den Düngereinsatz in Gewässernähe eine Entschädigung, weil sie ja Ernteeinbußen hinnehmen.</p> <h2>Hoher Phosphor-Gehalt im Volzer See</h2> <p>An den drei Seen in Illmensee konnte man für 16 Prozent der als notwendig erachteten Flächen solche Verträge abschließen, wobei es entlang des Volzer Sees nur zehn Prozent waren und in diesem Gewässer ist der Phosphor-Gehalt besonders hoch. Die Seen werden übrigens im Fünf-Jahres-Rhythmus untersucht. Notwendige Sanierungsmaßnahmen werden dann durch die Geldgeber des Aktionsprogramms finanziert. Mit dem Geld der beteiligten 47 Kommunen und drei Landkreise wird im Prinzip die Geschäftsstelle finanziert. Und in Kooperation mit dem Institut für Naturschutzökologie und Landschaftsmanagement wird das Seenprogramm seit 2020 kontinuierlich weiterentwickelt und mithilfe der Deutschen Bundesstiftung Umwelt vollständig finanziert werden. Dabei werden Grundlagen zur landschaftsökologischen Modellierung von Wassereinzugsgebieten und zur Umsetzung effizienter Gewässerschutzmaßnahmen erarbeitet.</p> <h2>Im Uferbereich des Illmensee werden Bäume gefällt</h2> <p>In den vergangenen Jahren hat Illmensee nach Angaben von Bürgermeister Michael Reichle den Gewässerschutz im Prinzip vernachlässigt. So wurde unter anderem versäumt, in Ufernähe stehende Bäume zu entfernen und damit das Wachstum von Schilf zu ermöglichen, was wiederum den Boden schützt. Ohne Schilf verlandet letztlich die Uferböschung. Deshalb werden derzeit Bäume gefällt, um den Schilfgürtel am Ostufer wieder zu aktivieren. Andreas Huber erinnerte sich an seine Kindheit, als der Illmensee einen hohen Bestand an Wasserpflanzen hatte, der sich enorm verringert habe. Welchen Einfluss der Klimawandel auf das Verschwinden der Wasserpflanzen hat, konnte Elmar Schlecker nicht explizit beantworten, aber einen Zusammenhang gebe es sicher. Letztlich billigte der Gemeinderat einstimmig die Teilnahme der Gemeinde am Aktionsprogramm Sanierung Oberschwäbischer Seen für weitere fünf Jahre.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Wasserverschmutzung Umweltschutzpolitik Artenschutz thema-natur-umwelt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Wertvolle Gewässer werden geschützt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 17 Feb 2025 11:36:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Grundschule in Illmensee wird saniert  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/grundschule-in-illmensee-wird-saniert;art372561,12312793 ]]></link>      <description><![CDATA[  Förderbescheid über 1,134 Millionen Euro sorgt für Erleichterung bei Bürgermeister Michael Reichle. Der Baubeginn für den geplanten Anbau ist für Oktober geplant.  ]]></description>
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          Förderbescheid über 1,134 Millionen Euro sorgt für Erleichterung bei Bürgermeister Michael Reichle. Der Baubeginn für den geplanten Anbau ist für Oktober geplant.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Förderbescheid über 1,134 Millionen Euro sorgt für Erleichterung bei Bürgermeister Michael Reichle. Der Baubeginn für den geplanten Anbau ist für Oktober geplant.



        <p>Die Freude war Bürgermeister Michael Reichle in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates ins Gesicht geschrieben. „Das ist der schönste Tagesordnungspunkt unserer heutigen Gemeinderatssitzung“, startete er mit einer besonderen Bekanntgabe. Die Gemeinde erhält für die Ertüchtigung der Grundschule „Schule am See“ für die Umsetzung der ab 2026 verbindlichen Ganztagsbetreuung einen Zuschuss von 1,134 Millionen Euro aus dem Förderprogramm des Landes.</p> <h2>Anbau und ein barrierefreies Treppenhaus</h2> <p>Konkret wird an dem Gebäude ein Anbau errichtet, in dem später der Ganztagsbetrieb stattfinden soll. Dazu kommt ein neues, barrierefreies Treppenhaus. Im Flachdach-Anbau sollen unter anderem eine Mensa mit Faltwand zum Abteilen, eine Ausgabeküche, ein Raum für die Hausaufgabenbetreuung und ein Personal-WC entstehen. Wenn alles glattläuft, wird ab Oktober mit dem Bauprojekt gestartet und Reichle ist zuversichtlich, dass man zum Schuljahresbeginn 2026/2027 fertig ist. Laut Vorgaben des Landes muss die Maßnahme bis zum 31. Dezember 2027 beendet sein. „Das kriegen wir gut hin“, so der Rathauschef. Im Sockelgeschoss des Altgebäudes sollen zusätzliche Räume entstehen und die Flure bekommen eine Fußbodenheizung, und dann kann auch diese Fläche für den Unterricht genutzt werden. Es sollen sogenannte „Lerncluster“ entstehen, die auch den Charakter der Montessori-Schule widerspiegeln. Das Schulbau-Projekt verursacht Kosten von rund 2,3 Millionen Euro und dank des Zuschusses aus dem Förderprogramm sowie rund 350.000 Euro aus dem Ausgleichsstock muss die Gemeinde nur noch rund 600.000 Euro selbst aufbringen.</p> <h2>Hoffnung auf zweites Förderprogramm hat sich erfüllt</h2> <p>Im SÜDKURIER-Gespräch erinnert Bürgermeister Reichle an den langen Weg, den die Gemeinde, aber auch er selbst von den ersten Plänen bis zur tatsächlichen Umsetzung des Schulprojektes zurücklegen mussten. Im Januar 2022 hatte er im Kultusministerium in Stuttgart erfahren, dass Illmensee für das damalige Förderprogramm zu spät dran wäre und deshalb nicht berücksichtigt wird. Die Planungen waren zu überdimensioniert, die Kosten aus dem Ruder gelaufen und summierten sich auf mehr als drei Millionen Euro. „Wir hatten zu viel Fläche und zu wenig Geld“, bringt Reichle die damalige Situation auf den Punkt, sodass er vor drei Jahren das Projekt gestoppt hatte. Aber er vertraute auf die Aussage des damaligen Staatssekretärs, dass das Land ein weiteres Förderprogramm auflegen werde und so macht der Planer weiter. Das mutige Vorgehen wurde von der Hoffnung genährt, dass Illmensee beim kommenden Förderprogramm für die Umsetzung der Ganztagsbetreuung, das eine Quote von 70 bis 75 Prozent vorsah, dann zum Zug kommen würde. Tatsächlich legte man in Stuttgart ein Programm aus, aber über die Mittelvergabe wurde im Losverfahren entschieden, was Reichle nochmals schwierige Tage bereitete. Im April 2024 wurde der Lostopf geöffnet und als der Bescheid vor wenigen Tagen im Rathaus eintraf, wussten Bürgermeister und Gemeinderat, dass man alles richtig gemacht hatte.</p> <h2>Treffen mit Sachplanern</h2> <p>Nach Angaben von Reichle hat Illmensee als bislang einzige Gemeinde im Landkreis Sigmaringen einen solchen Förderbescheid erhalten. Die Finanzierung ist gesichert und die Arbeit für das Schulprojekt geht weiter, und schon am Freitag hatte Reichle ein Treffen mit den Fachplanern, um das Vorhaben voranzubringen.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Bauwerk Kommunalpolitik Finanzhaushalt thema-politik-lokal thema-heimat-stadtentwicklung thema-wirtschaft-finanzmarkt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Grundschule in Illmensee wird saniert]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 07 Feb 2025 14:57:24 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Politik trifft optimistische Unternehmer  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/politik-trifft-optimistische-unternehmer;art372561,12305086 ]]></link>      <description><![CDATA[  CDU besucht Langer Group in Illmensee. Die Firma investiert derzeit rund acht Millionen Euro in eine neue Produktionshalle  ]]></description>
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          CDU besucht Langer Group in Illmensee. Die Firma investiert derzeit rund acht Millionen Euro in eine neue Produktionshalle<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        CDU besucht Langer Group in Illmensee. Die Firma investiert derzeit rund acht Millionen Euro in eine neue Produktionshalle



        <p>Vor einem halben Jahrhundert begann die Erfolgsgeschichte der Firma Langer. Mit vier Mitarbeitern erfüllte sich Anton Langer seinen Traum vom eigenen Unternehmen, und in den vergangenen fünf Jahrzehnten wurde das heutige Firmenareal stetig erweitert. Derzeit verfügt die Langer Group über 12.500 Quadratmeter Produktionsfläche und in ein paar Monaten wird die nächste 2500 Quadratmeter große Spritzgusshalle &amp; Lagerhalle eröffnet. Die neue Halle wurde ermöglicht und auch notwendig, nachdem der vielfach prämierte Zulieferer der Automotive-Industrie einen Millionenauftrag der BMW AG erhalten hat. Konkret handelt es sich um den Bau von Aluminium-Prototypen und Stahl- Serien-Spritzwerkzeuge, und ab dem Jahr 2026 mit der Just-in-Sequenze Serienbelieferung der BMW AG. Das Auftragsvolumen beträgt rund 30 Millionen Euro.</p> <h2>Kunststoffteile für 700.000 Fahrzeuge für die BMW AG</h2> <p>Für die neue 3er-Reihe, die 2026 auf den Markt kommt, sowie die Modelle X1 und X2 liefert Langer in den nächsten sechs Jahren zahlreiche Kunststoffkomponenten für mehr als 700.000 geplante Fahrzeuge. Derzeit beschäftigt die Langer GmbH rund 150 Mitarbeiter, dazu kommen noch 30 Beschäftigte der eigenständigen Firma Laro NC Technik GmbH, die ihre Hallen auf dem Firmengelände hat und in der Zerspanung tätig ist. Beide Unternehmen bilden gemeinsam die Langer Group.</p> <h2>Forderungen an eine neue Bundesregierung</h2> <p>Für eine Besuchergruppe der CDU öffnete Anton Langer die Firmentüren. Mit dabei war der Bundestagsabgeordnete Volker Mayer-Lay, der im Bodenseekreis wieder als Direktkandidat seiner Partei kandidiert, der Landtagsabgeordnete Klaus Burger sowie Vertreter von CDU-Ortsvereinen, darunter der Illmenseer Vorsitzender Detlef Thimm, der die Begegnung zwischen Wirtschaft und Politik organisiert hatte. Vorab gab es vom Firmengründer an die Politik die Grundsatzforderung, dass die neue Bundesregierung nach dem 23. Februar berechenbar sein müsse, die Richtung vorgeben und vor allem Entscheidungen treffen. Trotz der aktuell schwierigen Wirtschaftslage in Deutschland bleibt Anton Langer seinem Motto treu: „Ich bin ein Optimist.“</p> <h2>Trio leitet die Langer Group</h2> <p>Bei einem Rundgang erhielten die Besucher im Anschluss detaillierte Einblicke in die Welt der Langer Group, anschaulich und kenntnisreich erklärt von Markus Beierl. Der 42-Jährige ist ein Eigengewächs der Firma Langer. Als 21-Jähriger startete er seine Karriere als BA-Student und teilt sich seit 1. Januar 2024 die Geschäftsführung mit Ralf Doll. Der dritte Mann im Führungstrio ist Laro-Geschäftsführer Ralf Eberhard.</p> <h2>Cubing und diverse Prüfmittel werden gebaut</h2> <p>Die Einhaltung der von den Automobilherstellern geforderten Qualitätsstandards hat nach Angaben von Beierl oberste Priorität, denn die Kunden tolerieren keine Abweichungen. Bei einem Cubing-Modell mit sechs Metern Länge beträgt die Toleranzgrenze gerade mal zwei Zehntel.</p> <p>Langer erhält von Herstellern und auch deren Zulieferer via Datentransfer deren geplanten neuen Modelle, Jahre, bevor die neuen Fahrzeuge auf den Markt kommen. Anhand dieser Daten wird in Illmensee binnen vier Monaten im Maßstab 1:1 ein Cubing und diverse Prüfmittel gebaut. Aus einem riesigen Alu-Block werden letztlich hunderte Einzelteile gefertigt.</p> <h2>85 Prozent der Kunden aus der Automotive-Sparte</h2> <p>Markus Beierl macht deutlich, dass Langer weiter auf die Automotive-Sparte setzt, die aktuell 85 Prozent des Kundenstamms ausmacht. Ob Verbrenner oder E-Auto – die Kunststoffteile aus Illmensee werden immer benötigt. Um im weltweiten Wettbewerb der Zulieferindustrie zu bestehen, ist das Know-how entscheidend, aber auch die kostenmäßige Optimierung von Produktionsprozessen. Jährlich werden bei Langer aktuell knapp zehn Millionen Kunststoffteile produziert, wofür man rund 1000 Tonnen Kunststoff benötigt. Die Auftragslage ist aktuell verhältnismäßig gut und gearbeitet wird montags bis samstags in 15 Schichten. Bei der Belegschaft setzt man auf den eigenen Nachwuchs, und über drei Lehrjahre soll die Zahl der Auszubildenden mit zehn bis zwölf konstant gehalten werden. Froh und stolz ist das Unternehmen, dass zum Ausbildungsbeginn im vergangenen September wieder fünf junge Leute ihre Lehre in Illmensee begonnen haben.</p> <h2>Skepsis gegenüber dem Bürokratieabbauversprechen</h2> <p>Sichtlich beeindruckt vom Know-how und Leistungsfähigkeit des Unternehmens beendete die Besuchergruppe die Werksführung, und der CDU-Abgeordnete Volker Mayer-Lay machte klar, dass nur durch den Erhalt des Mittelstandes der Wohlstand des Landes gesichert werden könne.</p> <p>Die Politik müsse das Gründertum fördern, die steuerliche Belastung der Unternehmen verringern und die Bürokratie abbauen. Hier ist Anton Langer skeptisch, dass tatsächlich der Verordnungsdschungel gelichtet wird. Erst, wenn es dem Staat schlecht gehe, erhöhe sich dessen Bereitschaft, wirklich Bürokratie abzubauen. Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Burger war wie alle Teilnehmer von der spürbar positiven Stimmung im gesamten Unternehmen angetan.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Mittelstand Produktion Investition thema-wirtschaft-unternehmen thema-politik-parteien]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Politik trifft optimistische Unternehmer]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 17 Jan 2025 18:08:12 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Als "Hinterbänkler" im Bundestag sieht sich Volker Mayer-Lay längst nicht mehr  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/kandidaten-zur-bundestagswahl-als-hinterbaenkler-sieht-sich-volker-mayer-lay-laengst-nicht-mehr;art410936,12287344 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Welt verändert sich – und mit ihr das Programm der CDU. Wie der Abgeordnete und Bundestagskandidat aus Überlingen den Kurswechsel der Union betrachtet. Und wie er sich in den Verteidigungsausschuss vorkämpfte.  ]]></description>
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          Die Welt verändert sich – und mit ihr das Programm der CDU. Wie der Abgeordnete und Bundestagskandidat aus Überlingen den Kurswechsel der Union betrachtet. Und wie er sich in den Verteidigungsausschuss vorkämpfte.<br>
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        Die Welt verändert sich – und mit ihr das Programm der CDU. Wie der Abgeordnete und Bundestagskandidat aus Überlingen den Kurswechsel der Union betrachtet. Und wie er sich in den Verteidigungsausschuss vorkämpfte.



        <p>Mal zündet er die vierte Kerze am Adventskranz an, mal sitzt er neben dem Verteidigungsminister im Flugzeug, oder er macht ein Selfie mit dem wiedergewählten Bürgermeister von Stetten. Volker Mayer-Lay zeigt Fotos und Videos von sich in vielen Lebenslagen. Gerne lässt er sich auch ablichten, wenn er am Rednerpult im Deutschen Bundestag steht und veröffentlicht die Bilder in sozialen Netzwerken.</p> <p>Seine Ansprache übers Internet zeigt Wirkung auf teils kuriose Weise. Erst dieser Tage, so berichtet es der Unionspolitiker, habe ihn beim Tanken in Immenstaad ein ihm bis dahin fremder Mann angesprochen: „Du bist doch der Volker, ich habe Dir gestern per Instagram eine Nachricht geschickt.“ Auch auf der Straße im Wahlkreis, so seine Feststellung, sei sein Bekanntheitsgrad in den vergangenen Jahren gestiegen.</p> <h2>Wahlkreisbüro mit Seeblick</h2> <p>Es fühle sich für ihn nicht mehr so komisch an wie bei den Wahlen 2021, als er sich von Wahlplakaten herunter selbst anschaute. Sein neues Wahlkreisbüro in der Karlstraße in Friedrichshafen ist im Schaufenster mit einem Foto von ihm beklebt. Auch im Büro hängt ein Wahlplakat von ihm. Und hinter seinem Schreibtisch, der eingerahmt wird von der europäischen und der deutschen Flagge, prangt der Schriftzug seines Namens an der weißen Wand. Diese repräsentative Adresse mit Blick auf den See habe er im Oktober bezogen. Er wünsche sich, dass viele Besucher vorbeikommen, und das direkte Gespräch mit ihm suchen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>In der JU politisch aufgewachsen</span><span>Am 23. Februar bewirbt sich der Unionspolitiker erneut für den Bundestag. Der Wahlkreisabgeordnete, bis dahin als Rechtsanwalt in Überlingen tätig (Schwerpunkt Verkehrsrecht), wurde 2021 erstmals ins Parlament gewählt. 30,4 Prozent der Erststimmen entfielen auf ihn, er errang das Direktmandat. Politisch sozialisiert wurde der 43-Jährige in der Jungen Union, sowie durch seine politische Arbeit im Gemeinderat von Überlingen und im Kreistag des Bodenseekreises. Wer ihn im Wahlkampf treffen möchte: Volker Mayer-Lay beteiligt sich am 22. Januar an der Podiumsdiskussion des SÜDKURIER in Markdorf. Am 23. Januar ist er zu Gast beim Neujahrs-Ochsengschwätz der CDU Überlingen, am 6. Februar bei einer Podiumsdiskussion der Zeppelin-Universität und am 7. Februar des Graf-Zeppelin-Gymnasiums Friedrichshafen.</span></label></div> <h2>Aus Überzeugung kein „Hinterbänkler“</h2> <p>Nach dem Ampel-Aus dauert seine erste Amtszeit keine vier Jahre. Wer neu ins Parlament gewählt wird, startet normalerweise als „Hinterbänkler“, sagt Mayer-Lay auf Nachfrage. Er habe die Legislaturperiode genutzt und sich ins „Mittelfeld vorgearbeitet“. Sollte er wiedergewählt werden, so maße er sich nicht an, sich innerhalb der CDU-Fraktion für höhere Posten vorzudrängeln. Vom „Geschlechter- und Regionalproporz“ her, innerhalb der Bundestagsfraktion, gebe es andere, „die vor mir dran sind“. Doch wenn ihm ein Posten „angetragen“ würde, so Mayer-Lay, „dann würde ich nicht nein sagen“.</p> <p>Man könne den Begriff vom „Hinterbänkler“ nicht nur von der Sitzordnung her im Parlament betrachten, sondern auch im übertragenen Sinne. „Das ist meine eigene Entscheidung, ob ich es plätschern lasse oder mich einbringe.“ Er habe sich fürs Agieren entschieden und sich im Umweltausschuss einen Namen gemacht. Als Beispiel nennt er den von ihm eingebrachten Kormoran-Antrag, über den auch die Bild-Zeitung berichtet habe, und der nun fest mit seinem Namen verknüpft sei.</p> <h2>In Verteidigungsausschuss gewechselt</h2> <p>Als ein Platz im Verteidigungsausschuss frei wurde (sein Vorgänger Armin Schwarz wurde zum hessischen Kultusminister gewählt), sei er nachgerückt, obwohl mit Markus Grübel ein weiterer Abgeordneter aus Baden-Württemberg bereits im Ausschuss sitzt. Netzwerken sei bei solchen Personalentscheidungen wichtig. Mayer-Lay: „Ich habe einen guten Draht zu Andi Jung, unserem Landesgruppenvorsitzenden, und er hat es möglich gemacht, dass ich diesen freien Platz bekommen habe.“ Den Verteidigungsausschuss erachte er „in diesen Zeiten für einen der wichtigsten Ausschüsse“. Für seine Nominierung habe er mit dem Argument geworben, dass es in seinem Wahlkreis viel Industrie mit Bezug zu Verteidigungsfragen gebe, „weil wir einen Bundeswehrstandort haben und ich selber aktiver Reservist bin“.</p> <p>Als Mayer-Lay vor dreieinhalb Jahren Wahlkampf betrieb, stand er noch unter dem Eindruck einer in die politische Mitte orientierten Kanzlerin Angela Merkel. Nun betreibt er Wahlkampf für eine nach rechts gerückte CDU. Wobei diese Standortbestimmung so nicht von Mayer-Lay formuliert und unterstrichen wird. Er sagt: „Ich glaube nicht, dass die CDU damals links und heute rechts steht. Wir setzen andere Schwerpunkte. Sie sind an neuen Realitäten orientiert.“</p> <h2>Aufgewacht in einer ernsteren Welt</h2> <p>Doch wie fühlen sich die politischen Veränderungen für den Christdemokraten an, mit Blick auf die letzten dreieinhalb Jahre als Oppositionspolitiker? „Wir sind in einer deutlich ernsteren Welt aufgewacht, mit einem Krieg auf europäischem Boden, der viel verändert hat. Mit autokratischen Machthabern und populistischen Parteien, die in Europa gestärkt wurden, und mit einem Trump vor der Brust. Mit einem Krisenherd im pazifischen Raum und einem nicht nachlassenden Migrationsdruck nach Europa.“</p> <h2>Ist der CDU das C abhandengekommen?</h2> <p>Ist ihm der Ton innerhalb der Union unter der Führung Friedrich Merz‘ zu scharf geworden und der Anspruch auf das C, das in ihrem Parteinamen steckt, abhandengekommen? Als Beispiel sei die von Merz angekündigte Aberkennung der doppelten Staatsbürgerschaft in bestimmten Fällen genannt. Dazu Mayer-Lay: „Wir müssen klarere Antworten geben in diesen Fragen. Sowohl in wirtschafts- und handelspolitischen Fragen, aber auch in migrationspolitischen Fragen.“ Die Sache mit der Doppelstaatsbürgerschaft sei nur Teil eines Pakets, das es zu schnüren gelte. Darauf habe sie nicht die AfD gebracht, sie seien auch nicht von der AfD vor sich hergetrieben worden, sagte er auf Nachfrage, sondern weil sich die Umstände verändert und dieses Paket nötig gemacht hätten. Außerdem die vielen Hilferufe, auch hier im Bodenseekreis, durch die Bürgermeister und den Landrat.</p> <p>Nach seiner Auffassung sind christliche Werte in seiner Partei, so der Katholik aus Überlingen, nach wie vor der Maßstab. „Ich glaube, dass es nicht unchristlich ist, danach zu fragen, wer unsere Hilfe wirklich verdient. Wer benötigt sie und wer nicht?“ In den vergangenen Jahren sei kein Unterschied mehr gemacht worden. „Wir haben die Leute ja fast dazu ermuntert, die gefährliche Reise über das Mittelmeer zu unternehmen, wo viele ihr Leben gelassen haben.“ Es sei „viel humaner“, in Auffanglagern in Drittstaaten über ihren Status zu entscheiden, wo sie gut versorgt seien.</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 15 Jan 2025 14:47:18 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Wo beginnt und endet eigentlich der Linzgau?  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/region-linzgau-wo-beginnt-sie-eigentlich-und-wo-endet-sie;art372495,12284983 ]]></link>      <description><![CDATA[  Auch Konstanz hat mal dazu gehört: Der Historiker Edwin Ernst Weber und Geograf Andreas Schwab erklären die wechselvolle Geschichte und Bedeutung einer Region, die von Eiszeit, Herrschaft und Kultur geprägt wurde.  ]]></description>
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          Auch Konstanz hat mal dazu gehört: Der Historiker Edwin Ernst Weber und Geograf Andreas Schwab erklären die wechselvolle Geschichte und Bedeutung einer Region, die von Eiszeit, Herrschaft und Kultur geprägt wurde.<br>
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        Auch Konstanz hat mal dazu gehört: Der Historiker Edwin Ernst Weber und Geograf Andreas Schwab erklären die wechselvolle Geschichte und Bedeutung einer Region, die von Eiszeit, Herrschaft und Kultur geprägt wurde.



        <p>Der Linzgau, ein Begriff, der zwischenzeitlich wieder verschwunden war und dessen Definition sich über die Jahrhunderte seiner Existenz kontinuierlich verändert hat. In seiner größten Ausdehnung erreichte der Linzgau mit seinen Grenzen Teile von Konstanz, Friedrichshafen und Meßkirch. Aber wie sieht der heutige Linzgau aus, wie hat er sich verändert und wie können seine Grenzen erkannt werden?</p> <h2>Historische Grenzen des Linzgaus</h2> <p>„Die Grenzen waren nie wirklich klar und änderten sich ständig“, sagt Andreas Schwab, Professor für Geografie und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Weingarten. Jedoch würden sich anhand historischer Urkunden und Karten vergangene Grenzen erschließen lassen. „Im historischen Atlas Baden-Württembergs zeigt eine Karte die Bezirksnamen des 8. bis 12. Jahrhunderts. Orte, die in Urkunden aus dieser Zeit mit dem Linzgau in Verbindung gebracht wurden, sind durch rote Vierecke markiert“, sagt Schwab.</p> <h2>Mehrere Quellen für Verortung</h2> <p>Aber auch ein Lehnsbrief von König Wenzels für Graf Albrecht von Werdenberg aus 1382 diene als Quelle für die Grenzen des Linzgaus, so Schwab. Dort verlaufe die Grenze von der Rheinbrücke beim Kloster Petershausen in Konstanz bis zur Linde in Dingelsdorf, über den See nach Ludwigshafen und von dort über Nesselwangen zum Grauen Stein an der Landstraße zwischen Ruhestetten und Aach-Linz. Weiter von einer Mühle bei Pfullendorf über einen Grenzstein bei Ostrach und den Brunnen von Riedhausen in die Schussen bei Berg. Von dort bilden Schussen und Bodensee die Grenze bis zurück nach Petershausen.</p> <h2>So hat die Region ihren Namen bekommen</h2> <p>Edwin Ernst Weber, Historiker und ehemaliger Kreisarchivar Sigmaringens, sagt: „Der Name für die Region kommt vermutlich aus der keltischen Zeit.“ Die Bezeichnung leite sich von einem alten Flussnamen ab, „Linz“, der ein Zufluss des Bodensees und Rheins war. Relikte des Namens finden sich in Orten wie dem heutigen Aach-Linz. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich laut Weber im St. Galler Urkundenbuch, einem zentralen Dokument der karolingischen Zeit. In dem Buch werde der Linzgau als Gaugrafschaft, „Impago Linzgauia“, im Jahr 771 erwähnt, so der Historiker.</p> <h2>So verschwand der Name aus dem Sprachgebrauch</h2> <p>Unter Karl dem Großen teilten die Karolinger ihr Herrschaftsgebiet in Verwaltungsbezirke, sogenannte „Gaue“, auf. Und diese heute inzwischen vor allem als Landschaftsnamen bekannten Begriffe wie Hegau, Argengau, Allgäu und eben Linzgau, gehen auf diese Verwaltungsgliederung der Karolinger zurück, so Weber. Die Karolinger blieben aber nicht immer die herrschende Macht: „Ab dem 13. Jahrhundert wurde die Region dann von den Grafen von Heiligenberg dominiert, später durch die Grafen von Werdenberg und Fürstenberg.“ Mit der zunehmenden Bedeutung der Grafschaft Heiligenberg verschwand der Name „Linzgau“ aus dem Sprachgebrauch. Die Grafschaft wurde schließlich als „Heiligenberg“ bekannt, erklärt Weber.</p> <p>Dennoch behielt der Linzgau eine Bedeutung: „1324 wurde ein Dekanat mit dem Namen ‚Linzgau‘ etabliert, das bis zur Auflösung des Bistums Konstanz und dem Übergang zur Erzdiözese Freiburg bestand.“</p> <h2>Das ist heute noch der Linzgau</h2> <p>Schwab sagt: „In späteren Jahrhunderten wurde der Begriff Linzgau vergessen, Landschaftsnamen wie ‚Oberschwaben‘ und „Hegau“ gewannen an Bedeutung und beeinflussten die Identität der Region.“ Heute werde die historische Bedeutung des Linzgaus vorwiegend in kulturellen und kirchlichen Kontexten wieder aufgegriffen, meint Weber. So heißt die Seelsorgeeinheit Oberer Linzgau. Sie umfasst neben Pfullendorf samt Teilorten auch die Gemeinde Illmensee. Als weiteres Beispiel nennt der Historiker das Linzgau-Center in Pfullendorf, ein Einkaufszentrum.</p> <p>Es identifiziert sich auch kaum jemand als „Linzgauer“, meint Schwab. Viel mehr würden Begriffe wie Badener und Schwabe dominieren. Den Kernraum des heutigen Linzgaus beschreibt der Professor als Überlingen, Markdorf und Pfullendorf. Jedoch dominiert in Überlingen die badische Identität, während in Markdorf und Pfullendorf der Linzgau-Bezug stärker sei.</p> <h2>Geformt durch die Eiszeit</h2> <p>„Der Linzgau liegt zwischen Hegau und Allgäu und gehört zum Alpenvorland“, erklärt Schwab. Die Landschaft sei stark von den Gletschern der Eiszeiten geformt worden, die Becken und Hügel hinterließen. Charakteristische Naturräume sind das Salemer- und Schussbecken, welche tiefe, glaziale Vertiefungen sind. Ebenso sind Hügelketten, wie die Endmoränen, aus der Würmeiszeit vor 24.000 Jahren, typisch für die Region.</p> <p>Auch Drumlinlandschaften mit welligen Hügeln sind typisch für die Region, so Schwab. Wie der Professor beschreibt, geht auch die Entstehung der Linzer-Aach auf die Eiszeit zurück: „Die Linzer Aach hat einen ungewöhnlichen Verlauf mit mehreren Richtungsänderungen, was auf die glaziale Prägung zurückzuführen ist.“ Landschaftlich sei der Linzgau einzigartig, die Mischung aus flachen Becken, dramatischen Höhenzügen und chaotischen Flussverläufen macht die Landschaft unverwechselbar, meint Schwab.</p> <h2>Wirtschaftlicher Aufschwung durch die Lage</h2> <p>„Der Linzgau war historisch eine agrarisch geprägte Region, mit wirtschaftlich schwachen und ländlichen Strukturen“, erklärt Weber. Heute profitiert die Region von der Nähe zum Bodenseeraum und hat durch Zuzüge und Wirtschaftsförderung ein Bevölkerungswachstum erlebt, insbesondere in Städten wie Pfullendorf sei dies spürbar.</p> <p>Die Region ist heute immer noch stark geprägt durch ihre Eiszeitvergangenheit, meint Weber: „Es gibt vielen fruchtbaren Boden, bestehend aus Gletschermaterial und Molassesandstein, das Ackerbau und Obstbau fördert.“ Auch das milde Klima durch die Nähe zum Bodensee begünstigt Obst- und Weinbau. So sind heute noch die Weinreben und Obstplantagen überall im Linzgau zu erkennen.</p> <p></p> <p></p>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Wed, 15 Jan 2025 10:17:36 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Illmensee muss 2025 viele Herausforderungen meistern  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/illmensee-muss-2025-viele-herausforderungen-meistern;art372561,12284750 ]]></link>      <description><![CDATA[  Beim Neujahresempfang in der Drei-Seen-Halle stellt Bürgermeister Michael Reichle geplante Investitionen vor.  ]]></description>
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          Beim Neujahresempfang in der Drei-Seen-Halle stellt Bürgermeister Michael Reichle geplante Investitionen vor.<br>
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        Beim Neujahresempfang in der Drei-Seen-Halle stellt Bürgermeister Michael Reichle geplante Investitionen vor.



        <p>Mit dem Neujahrsempfang der Gemeinde Illmensee konnte Bürgermeister Michael Reichle gleich zwei Ziele erreichen. Er informierte die Gäste über die anstehenden großen Projekte in der Drei-Seen-Gemeinde und er nutzte die Gelegenheit, die neue Sitzanordnung für das geplante Theaterspiel als Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten zu testen.</p> <p>Damit der Empfang keinen allzu trockenen Verlauf erlebte, sorgte die Bläsergruppe des heimischen Musikvereins für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung. Für den kirchlichen Segen der Veranstaltung sorgten die Sternsinger mit ihrem Beitrag.</p> <h2>Ausgeglichener Haushalte 2025 kaum zu schaffen</h2> <p>„Ein Jahr voller Herausforderungen liegt hinter uns“, resümierte der Illmenseer Rathauschef. Und auch für das Jahr 2025 sieht er vieles auf den Ort zukommen. „Uns, wie auch vielen anderen Gemeinden, geht die Luft zum Atmen aus“, erklärte er.</p> <p>Dies bezog er zum einen auf die Aufgabenfülle, welche ständig zunimmt und personell kaum noch zu bewältigen sei.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Investitionen 2025</span><span>Jugendaktionsplatz: 51.000 und mit 60 Prozent Förderung; Erschließungskosten: ca. 350.000 Euro; Umbau Rathaus: 1.150 Millionen Euro mit 45 Prozent Förderung; Seefreibad: ca. 54.000 Euro mit 30 Prozent Förderung; Umbau/Anbau Grundschule: 2.350 Millionen Euro mit 70 Prozent Förderung; Premiumwanderweg: 48.000 Euro mit 60 Prozent Förderung; Umstrukturierung Wasserversorgung: 1.32 Millionen Euro mit 80 Prozent Förderung.</span></label></div> <p>Aber seine Sorge galt auch den Finanzen. Ein ausgeglichener Haushalt wird auch in Illmensee, nach jetzigem Stand, kaum möglich sein. Mit Blick auf die Migration verwies er auf die 42 Geflüchteten, die derzeit im Ort untergebracht sind. Dies sei der Gemeinde mit großer Kraftanstrengung gelungen.</p> <p>Doch eine Integration in den Arbeitsmarkt gelänge bislang nicht. Hierbei nahm er ausdrücklich auch die Bundes- und Landespolitik in die Pflicht. Gerade eine Auslosung unter den Kommunen, für die Bewilligung von Fördermitteln, ist ihm ein besonderer Dorn im Auge.</p> <h2>Jugendaktionsplatz bei der Halle geplant</h2> <p>Michael Reichle lenkte dann die Aufmerksamkeit der Gäste auf die anstehenden Projekte der Gemeinde.</p> <p>Dazu stellte er als erstes die Erstellung eines Jugendaktionsplatz an der Nordfassade der Drei-Seen-Halle vor. Dieses Projekt soll im März angepackt werden. Im selben Monat soll mit dem Umbau des Rathauses begonnen werden. Die Schaffung von Barrierefreiheit, sowie eines zweiten Rettungswegs und der Ertüchtigung des Brandschutzes ist notwendig. Zudem wird die IT neu aufgebaut und die Büros werden teilweise neu organisiert.</p> <h2>Neues Baugebiet wird erschlossen</h2> <p>Einen weiteren Baustein bildet das neue Wohngebiet Reutestraße/Breite II. Ende des Jahres kann hier mit der Erschließung begonnen werden. Auch für das Seefreibad stehen einige Veränderungen ins Haus. Das Seefreibad wird in eine Badestelle umgewandelt, was der Gemeinderat in Kürze beschließen muss. Damit ist keine Badeaufsicht mehr notwendig. Allerdings müssen dann die Wasserrutsche und die Badeinsel entfernt werden. Ein Eintritt wird dann nicht mehr erhoben und die Badestelle ist bis auf die Nachtstunden frei zugänglich.</p> <h2>Um- beziehungsweise Anbau der Grundschule</h2> <p>Der Baubeginn ist für den Herbst geplant. Allerdings stehen zwei Förderbescheide und die Baugenehmigung noch aus. Auch beim Premiumwanderweg befindet sich die Gemeinde auf der Zielgeraden.</p> <p>Die Route um den Illmensee soll im Herbst mit der neuen Wegeergänzung, Beschilderung und Möblierung zur „Uferrunde“ eingeweiht werden. Zwei weitere Premiumwanderwege zwischen Lichtenegg und Glashütten-Höchsten sollen im nächsten Jahr folgen. Zudem wird im ersten Halbjahr mit dem Wasser- und Abwasserleitungsbau inklusive Breitbandverlegung von Krumbach nach Lichtenegg begonnen. Mit Lichtenegg wird dann auch der letzte Teilort an die zentrale Abwasserversorgung angeschlossen.</p> <h2>Goldenes Buch wird wieder geführt</h2> <p>Mit dieser Maßnahme seien die investiven Maßnahmen abgeschlossen und die Kasse zunächst leer, schloss der Bürgermeister. Allerdings will die Gemeinde wieder ein Goldenes Buch führen. Spätestens bei den Jubiläumsfeierlichkeiten werden hier dann auch die ersten Einträge erfolgen.</p> <h2>Ehrung von Blutspendern</h2> <p>Der Neujahrsempfang bildet auch immer den passenden Rahmen um verdiente Blutspender des Ortes auszuzeichnen.</p> <p>Dabei ehrte der Bürgermeister Matthias Roth und Johann Weber Jr. mit jeweils 75 Spenden sowie Hermann Roth mit 125 Spenden. Im Rahmenprogramm vermochte Bernhard Bitterwolf mit seinen praktischen Tipps zur „Xondheit“ die Lacher auf seine Seite zu ziehen. Aber auch der Tanzauftritt der neu gebildeten Formation „Tanzteufel“, vermochte die Gäste zu begeistern. Die Kinder der Kindertagesstätte Storchennest präsentierten zudem in ihrem lustigen Outfit den Jubiläumssong. Zum Ausklang der Veranstaltung verwöhnten Mitglieder der Illmenseer Landjugend die Gäste mit Getränken und Häppchen.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Illmensee muss 2025 viele Herausforderungen meistern]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 09 Jan 2025 15:31:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Illmensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-illmensee-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372561,12280139 ]]></link>      <description><![CDATA[  Welche Partei hat die meisten Stimmen erhalten? Welche Kandidaten haben sich durchgesetzt? Hier erfahren Sie nach der Wahl am 23. Februar, wie die Bürgerinnen und Bürger von Illmensee gewählt haben!  ]]></description>
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          Welche Partei hat die meisten Stimmen erhalten? Welche Kandidaten haben sich durchgesetzt? Hier erfahren Sie nach der Wahl am 23. Februar, wie die Bürgerinnen und Bürger von Illmensee gewählt haben!<br>
          <img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
        ]]>
      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/bundestagswahl-2025-ergebnisse-aus-illmensee-erst-und-zweitstimmen-im-ueberblick;art372561,12280139]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Welche Partei hat die meisten Stimmen erhalten? Welche Kandidaten haben sich durchgesetzt? Hier erfahren Sie nach der Wahl am 23. Februar, wie die Bürgerinnen und Bürger von Illmensee gewählt haben!



        <p>Welche Parteien haben die meisten Wähler verloren und für welche Kandidaten gab es den größten Zuspruch? Hier finden Sie nach der Bundestagswahl 2025 das Ergebnis der Erststimmen, mit denen die Direktkandidaten ins Parlament gewählt werden. Außerdem zeigen wir Ihnen die Verteilung der Zweitstimmen, mit denen die Parteien gewählt werden – diese Zahl entscheidet über die Mehrheiten im Bundestag.</p> <h2>Bundestagswahl 2025: So hat Illmensee gewählt</h2> <p>In den Grafiken werden die Verteilung der Erst- und Zweitstimmen sowie die Parteien dargestellt, die in Illmensee den größten Zuspruch von den Wählerinnen und Wählern erhalten haben.</p> <p><em>Hier finden Sie das Ergebnis der Auszählung:</em></p> <div class="embed-2click" data-fcms-method="embed_2click" data-fcms-embed-content="&lt;div class="article-infographic-datawrapper article-module"&gt; &lt;iframe aria-label="chart" id="datawrapper-chart-4m6WD" src="https://datawrapper.dwcdn.net/4m6WD/" scrolling="no" frameborder="0" style="width:0; min-width:100%!important; border:none;" height="400"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;script&gt;!function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(a){if(void 0!==a.data["datawrapper-height"])for(var e in a.data["datawrapper-height"]){var t=document.getElementById("datawrapper-chart-"+e)||document.querySelector("iframe[src*='"+e+"']");t&amp;&amp;(t.style.height=a.data["datawrapper-height"][e]+"px")}}))}(); &lt;/script&gt; &lt;/div&gt;" data-fcms-embed-type="datawrapper" data-fcms-embed-mode="provider" data-fcms-embed-storage="local"> <aside class="embed-consent" style="display:none;" data-fcms-embed-container="activate"><span>Wir benötigen ihre Einwilligung, um Datawrapper anzuzeigen</span> Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. 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Hier finden Sie alle wichtigen Informationen, um eine fundierte Wahlentscheidung zu treffen. <strong><a href="https://www.sk.de/doc7ypzjr5yfpv1myrsfdj5" target="_blank" title="" rel="noopener">Ein kompakter Überblick</a></strong>.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Wahlrecht Parlamentswahl Kommunalwahl thema-politik thema-politik-lokal-kommunalwahl thema-politik-land-landtagswahl audience-digitalteam]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bundestagswahl 2025: Die Wahlergebnisse aus Illmensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 07 Jan 2025 13:24:01 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Fisch ist raus – Fasnet beginnt  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/der-fisch-ist-raus-fasnet-beginnt;art372561,12277853 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Wasserspucker Illmensee starten in die fünfte Jahreszeit  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Die Wasserspucker Illmensee starten in die fünfte Jahreszeit<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Die Wasserspucker Illmensee starten in die fünfte Jahreszeit



        <p>Traditionell ist in Illmensee der Fasnetsauftakt am Dreikönigstag. Die Damen der Narrengarde sorgten im Freibad bereits ab 11 Uhr mit dem Dreikönigstrunk, mit wärmendem Glühwein und frisch gefertigten Waffeln, für das leibliche Wohl. Der Narrenrat formierte sich dann auf einem Bootssteg, um den Fisch aus dem Wasser zu locken. Zuvor stimmte die Narrenkapelle das zahlreiche Publikum auf das anstehende Ereignis ein. Und als der letzte „12-Uhr-“ Glockenschlag verklang, machte sich der Narrenrat an seine Aufgabe, den Wasserspucker aus dem Illmensee zu fischen.</p> <h2>Langjährige Tradition in Illmensee</h2> <p>Um den Fisch aus dem See zu locken, war zwar kein Regenwurm als Köder zur Hand, aber eine kleine Flasche mit alkoholischem Inhalt erfüllte bestens ihren Dienst. Der Taucher im Fischkostüm, vor den kalten Wassertemperaturen bestens geschützt, wurde letztendlich an Land gezogen. Nach der erfolgreichen Bergung des großen Fisches ließ die Narrenkapelle den Narrenmarsch ertönen.</p> <p>Und dann hieß es wieder: ´s got dagege im Land – d´Wasserspucker hond d´ Oberhand! Narrenrat und die mehr als hundert närrischen Gäste ließen es sich trotz des kalten Wetters nicht nehmen, fleißig mitzuschunkeln und zu singen. Und im Anschluss fand die Wassertaufe der Neu- beziehungsweise Probe-Mitglieder statt.</p> <h2>18 neue Wasserspucker begrüßt</h2> <p>Der neu gewählte Narrenpräsident Alexander Heigle durfte 18 neue Wasserspucker begrüßen. Zur Taufe mussten die Neulinge ihre Hand ins eiskalte Wasser des Sees tauchen. Dafür durfte schon mal die Narrenglocke herhalten, mit der das Wasser aus dem See geschöpft wurde. Dann erhielt jeder Täufling eine kleine Angelrute sowie die Narrenordnung überreicht. Ebenso wurde jedem Neuzugang ein Pate oder eine Patin zugeordnet um die neuen Narren durch die Wirren des Illmenseer Narrentreibens zu geleiten. Bevor sich die Gäste dann noch zu einem gemütlichen Plausch beim einen oder anderen Glühwein zurückziehen konnten, gab Alexander Heigle den aktuellen Narrenfahrplan bekannt. Musikalisch gab die Narrenkapelle noch einige Fasnetslieder zum Besten.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Der Fisch ist raus – Fasnet beginnt]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 20 Dec 2024 09:56:10 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürgermeister Michael Reichle im SÜDKURIER-Interview  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/buergermeister-michael-reichle-aus-illmensee-im-suedkurier-interview;art372561,12267135 ]]></link>      <description><![CDATA[  Was den Rathauschef von Illmensee im Jahr 2024 besonders bewegt hat. Ein Höhepunkt war die Eröffnung des neuen Naturkindergartens. Was 2025 geplant ist.  ]]></description>
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          Was den Rathauschef von Illmensee im Jahr 2024 besonders bewegt hat. Ein Höhepunkt war die Eröffnung des neuen Naturkindergartens. Was 2025 geplant ist.<br>
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        Was den Rathauschef von Illmensee im Jahr 2024 besonders bewegt hat. Ein Höhepunkt war die Eröffnung des neuen Naturkindergartens. Was 2025 geplant ist.



        <p><strong>SÜDKURIER: Im Juni 2024 war Kommunalwahl in Baden-Württemberg. Was hat sich in Illmensee geändert?</strong></p> <p>Reichle: Vier von zwölf Gemeinderäten sind neu ins Gremium gewählt worden. Wir haben mit der neuen Wahlperiode die Ausschüsse wiederbelebt, um große Themen im Vorfeld zu besprechen. Das halte ich für eine gute Sache. Bauausschuss und Tourismusausschuss haben bereits getagt.</p> <p><strong>Wer um den Illmensee spaziert, kommt unterhalb der Hütte des Naturkindergartens vorbei. Dieser wurde im April eröffnet. Wie läuft es seither?</strong></p> <p>Die Neugründung des Naturkindergartens gehörte zu den großen Themen in 2024. Der Naturkindergarten unter der Leitung von Maren Müller wird toll angenommen. Die Bedarfsabfrage hatte ergeben, dass Eltern an einer solchen Einrichtung interessiert sind. Ich war davon ausgegangen, dass sich die Zahl zunächst einmal bei zehn Kindern einpendeln würde.</p> <p>Genehmigt ist der Kindergarten für 20 Kinder, aktuell besuchen ihn 16 Kinder. Befürchtungen einer Gruppe von Eltern aus dem Storchennest sind nicht eingetreten. Der Naturkindergarten kapselt sich nicht ab und es wurde auch kein Personal zu Lasten des Storchennests abgezweigt. Zuletzt haben beide Kindergärten das Martinsfest mit einem Laternenumzug gemeinsam gefeiert.</p> <p><strong>Mit Paul Hagenlocher bekam das Storchennest im Juli einen neuen Leiter. Welche Neuigkeiten gibt es sonst aus der Kindertagesstätte?</strong></p> <p>Mit der Gründung des Naturkindergartens konnten wir die Kindertagesstätte entlasten. Wir haben im Storchennest eine zweite Krippengruppe eingerichtet und der Außenbereich für die Krippe wurde neu angelegt. Die Gemeinde hat noch ein Stück Gelände hinzugepachtet, dort werden dieser Tage neue Spielgeräte aufgestellt, unter anderem ein großer Storch zum Klettern und Schaukeln.</p> <p><strong>Um beim Bild mit dem Spaziergang zu bleiben: Was das Seefreibad betrifft, sieht man keine Veränderungen.</strong></p> <p>Was im Hintergrund passiert, ist noch nicht sichtbar. 2024 haben wir viel Zeit und Kraft in Vorbereitung und Planung zukünftiger Projekte gesteckt. Dazu gehört auch das Seefreibad. Es mussten Konzepte weiterentwickelt, Gutachten eingeholt und Fördermittel beantragt werden. Wir haben die Haftungsfragen geklärt und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt. Bebauungsplan und Flächennutzungsplan sind gegebenenfalls anzupassen. Sollte der Betreibervertrag mit PVM, der noch bis Ende 2025 gilt, vorzeitig beendet werden, können wir 2025 mit der Umwandlung zur Badestelle beginnen. Das bedeutet: es gibt keine Aufsicht, wir erheben keinen Eintritt. Der Beschluss soll in der Januarsitzung gefasst werden. Es ändert sich also zunächst nur die Betriebsform. Auch der Kiosk muss dann neu verpachtet werden. Größere bauliche Veränderungen wie Modernisierung von Kioskgebäude, Sanitär- und Außenanlagen und die Parkraumbewirtschaftung – das alles findet dann nach und nach statt.</p> <p><strong>Wann beginnt der Umbau des Rathauses?</strong></p> <p>Die ersten kleinen Arbeiten beginnen noch im Dezember. Die Verwaltung wird während der Bauarbeiten für ein halbes Jahr ausziehen – in ein gemeindeeigenes Gebäude in der Hauptstraße 19. Das war zwar schon für Januar geplant, doch nun kommt die Bundestagswahl dazwischen. Die Baumaßnahme beinhaltet Barrierefreiheit, zweiter Rettungsweg, Brandschutz und IT-Sicherheit und wird mit Mitteln aus dem ELR und Ausgleichsstock gefördert. Der Umbau dauert voraussichtlich bis zum Herbst.</p> <p><strong>Wasserversorgung und Abwasserentsorgung beschäftigen die Gemeinde seit Jahren. Was wurde 2024 realisiert?</strong></p> <p>Wir haben drei Maßnahmen umgesetzt: Neubau der Druckerhöhungsanlage Judentenberg, Leitungsbau von Neubrunn zum Hochbehälter Malaien und Sanierung der Poststraße. In 2025 stehen noch der Leitungsbau von Krumbach nach Lichtenegg und der Abwasseranschluss von Lichtenegg an. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro, doch auch hier erhalten wir erfreulicherweise für beide Maßnahmen eine Förderung in Höhe von 80 Prozent. Von 2020 bis 2027 werden wir dann ca. 9,5 Millionen Euro in Wasser und Abwasser investiert haben.</p> <p><strong>Wie gehen Sie ins neue Jahr?</strong></p> <p>2025 wird wunderschön und herausfordernd. Im neuen Jahr können wir mit dem Ernten der Früchte nach jahrelanger Planung anfangen. Ich freue mich, dass es in Sachen Grundschule endlich losgeht. Die Baugenehmigung für den Umbau im Bestandsgebäude beziehungsweise für den Anbau sollte noch in 2024 eingehen, den Förderbescheid erwarten wir Anfang 2025. Wir sind in der glücklichen Lage, die Fördermittel optimal ausschöpfen zu können. Der Anbau für die Ganztagesbetreuung wird mit 70 Prozent gefördert, der Umbau mit 35 Prozent zuzüglich Ausgleichstock. Das bedeutet, wir müssen nicht 2,6 Millionen Euro an Eigenmitteln aufbringen, sondern nur rund 900.000 Euro. Das Wohnbaugebiet Reutestraße-Breite II geht an den Start. Ist der Bebauungsplan rechtskräftig beschlossen, können wir die Erschließungsarbeiten vergeben und im Herbst mit der Erschließung beginnen. Ein weiteres Ziel ist es, einen der drei Premiumwanderwege im Herbst einzuweihen. Gleich im Frühjahr wird der Jugendaktionsplatz an der DreiSeenHalle gebaut. Beides sind geförderte LEADER-Projekte.</p> <p><strong>2025 wird auch deshalb ein besonderes Jahr, weil Illmensee sein 750-jähriges Bestehen feiert. Was ist geplant?</strong></p> <p>Der Höhepunkt wird die Theateraufführung im Mai sein, die Premiere des Stückes „Freiheit-Allzeit“ von Jörg Ehni ist am 23. Mai in der Drei-Seen-Halle. Die Darsteller werden aus der Gemeinde und umliegenden Ortschaften kommen. Weitere Bausteine sind eine Ausstellung in der Hacklscheune und das Aufstellen von Stelen an geschichtsträchtigen Plätzen, verteilt auf die gesamte Gemeinde. Weil die Kulturevents als LEADER-Projekt genehmigt wurden, erhalten wir auch hier einen Zuschuss von 60 Prozent. Am 19./¦20. Juli findet am See ein Open-Air Kino statt und am 21. Juli wird die Ortsdurchfahrt gesperrt, um dort eine Festmeile mit Ausstellungeröffnung einzurichten.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zur Person</h2> Michael Reichle (55) ist im fünften Jahr Bürgermeister der Gemeinde Illmensee, er trat sein Amt am 2. Januar 2020 an. Reichle ist verheiratet und hat drei Kinder. Er sitzt für die CDU im Kreistag. Die Bevölkerungszahl der Gemeinde mit den Ortsteilen Illmensee Ruschweiler und Illwangen liegt bei 2056 Personen (Zensus 2022).</div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bürgermeister Michael Reichle im SÜDKURIER-Interview]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 10 Dec 2024 16:13:47 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[17-Jähriger aus Illmensee kämpft um 300.000 Euro  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/julian-rieger-aus-illmensee-schafft-es-ins-finale-von-ninja-warrior-germany;art372561,12257945 ]]></link>      <description><![CDATA[  Julian Rieger steht im Finale der RTL-Show „Ninja Warrior Germany“. Sein bisher anspruchsvollstes Hindernis führte ihn unter Wasser. So trainiert er zu Hause.  ]]></description>
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          Julian Rieger steht im Finale der RTL-Show „Ninja Warrior Germany“. Sein bisher anspruchsvollstes Hindernis führte ihn unter Wasser. So trainiert er zu Hause.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Julian Rieger steht im Finale der RTL-Show „Ninja Warrior Germany“. Sein bisher anspruchsvollstes Hindernis führte ihn unter Wasser. So trainiert er zu Hause.



        <p>Hangel-Mikado, Drehscheibe, Stangen-Walze, schwingende Klingen, rotierende Bälle, schwebende Leisten – wer sich so etwas antut, muss auf jeden Fall eins sein: durchtrainiert und auf den Punkt konzentriert. Fallende Bretter und Co. beschreiben Hindernisse auf einem Parcours bei der TV-Show „Ninja Warrior Germany – Die stärkste Show Deutschlands“. Und die Macher der Hindernisbahnen sind alles andere als zimperlich, sie denken sich so manche Gemeinheit aus. Julian Rieger weiß das, denn er hat 2023 und 2024 schon einige Parcours absolviert und zwar so erfolgreich, dass er jetzt im Finale der neunten Staffel steht. Erste Erfahrungen in dieser herausfordernden Sportart sammelte er bereits als 13-Jähriger bei Ninja Warrior Germany Kids.</p> <h2>Der Buzzer ist das Ziel</h2> <p>Das Finale von Ninja Warrior Germany wird am Freitag, 13. Dezember, auf dem Sender RTL gezeigt. Die 13 bringt Julian Rieger hoffentlich Glück. Für den jungen Athleten geht es um die Wurst, oder eher den Buzzer. Denn der spielt eine wesentliche Rolle bei der Spielshow, die in Japan erfunden wurde. Wer den Parcours schafft, haut auf den Buzzer. „Nur wer buzzert, komm weiter“, so der 17-Jährige, der in Wilhelmsdorf das Gymnasium besucht und nach dem Abi Maschinenbau in Friedrichshafen studieren will.</p> <h2>Zweiter in der Vorrunde</h2> <p>Für die RTL-Show bewarben sich rund 10.000 Männer und Frauen, von denen 240 in sechs Vorrunden antraten. Die besten 13 jeder Vorrunde qualifizierten sich für das Halbfinale. Julian startete souverän mit einem hervorragenden zweiten Platz in der Vorrunde. 2023, als er schon einmal bei der Show teilnahm, war er in der Vorrunde ausgeschieden. „Ich bin beim Balance-Hindernis rausgeflogen“, erzählt er. Unwägbarkeiten gibt es viele auf den Parcours. Hindernisse rotieren, rutschen weg, die Seile oder Griffe zum Hangeln sind weit auseinander, die geforderten Sprünge für Normalos sicher nicht zu bewältigen. Die Athleten dürfen den Parcours einmal begehen, aber nicht ausprobieren und vor dem eigenen Durchlauf bei den anderen zugucken, ist nicht drin. Das wäre ja auch unfair.</p> <h2>17 Athleten im Finale</h2> <p>Julian ist einer von 17 Finalisten. Die Konkurrenz ist hart, die Favoritenrolle hat René Casselly, ein Zirkus-Artist, der die Show 2021 als erster und einziger deutscher Ninja Warrior gewann und die 300.000 Euro Siegprämie kassieren durfte. Das große Finale wird sich aus drei Bestandteilen zusammensetzen. Es beginnt mit einem Speedparcours. Nur wer den ganzen Parcour im Zeitlimit meistert, kommt weiter. Dann folgt ein harter und langer Ausdauerparcours ohne Zeitlimit. Am Ende steht der Mount Midoriyama – doch bis zum Buzzer am „Gipfel“ schaffen es nur wenige. Es gilt, ein 32 Meter hohes Gerüst zu erklimmen, eine Kombination aus 30 Himmelsleiter-Stufen und 13 Metern Seil. Klingt extrem und tatsächlich ist die Aufgabe in der maximal erlaubten Zeit von 35 Sekunden kaum zu bewältigen. Doch möglicherweise wird Julian der zweite Ninja Warrior Germany und gewinnt in diesem Jahr die 300.000 Euro? Schafft keiner der Teilnehmer den Mount, wird der Bestplatzierte zum Last Man Standing gekürt und erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro.</p> <h2>In der Ruhe liegt die Kraft</h2> <p>„Beim Ninjasport geht es nicht nur um Kraft, auch Technik, Konzentration und Koordination sind gefragt“, erzählt Julian. Er ist kein Hasardeur, er geht im Parcours lieber auf Nummer sicher und bewahrt Ruhe. Das hat Vorteile, denn jeder Fehler kann zum Ausscheiden führen, da sind Leichtsinn und Hektik nicht zu gebrauchen. Pyrotechnik, Publikum, Nebel, Kamera, Scheinwerfer – das alles blendet der 17-Jährige im Studio weitgehend aus. „Im Parcours bin ich wie in einem Tunnel.“</p> <h2>Hindernis unter Wasser</h2> <p>Das bisher schwierigste Hindernis? „Das war das Unterwasserhindernis im Halbfinale. Wir mussten tauchen, Türen aufschieben, durchschwimmen und dann ein Netz hochklettern zum Buzzer – und das, nachdem man eigentlich von den davorliegenden Hindernissen schon ausgepowert war“, erinnert sich Julian.</p> <p>Der 17-Jährige trainiert täglich – unter anderem in der Ninja-Sporthalle in Senden – und nimmt an vielen Wettkämpfen teil. Zuletzt war er vom 22. bis 24. November bei einem Wettkampf der FNL (First Ninja League) im schleswig-holsteinischen Rendsburg, wo er den dritten Platz belegte. „Im Sommer bin ich fast jedes Wochenende auf einen Wettkampf gefahren – München, Darmstadt, Stuttgart, Ingolstadt...“ Zuhause in Ruschweiler hat er zusammen mit seinem Vater Martin sogar ein eigenes Trainingsgerüst gebaut, um Bewegungsmuster und Grifftechniken einzuüben. Seine Eltern unterstützen ihn nach Kräften – die ganze Familie ist sportbegeistert, liebt Mountainbiken, Bouldern und Klettern. Seine Mutter ist Sportlehrerin und sein Vater bietet nebenberuflich Mountainbike-Touren und MTB-Fahrtechniktrainings an. Was steht als nächstes an? Im Januar geht es für Julian nach Hamburg, wo die besten Ninja Warrior Athleten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aufeinandertreffen. Zu gewinnen gibt es ein Auto. Würde passen, denn Julian macht gerade den Führerschein.</p> <p></p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Public Viewing</h2> Wer mitfiebern und für Julian Rieger die Daumen drücken möchte: Am Freitag, 13. Dezember, beginnt um 19.30 Uhr im Sportblick des Sportvereins Illmensee (neben der Drei-Seen-Halle) das Public Viewing. Wer zu Hause vom Sofa aus bei Ninja Warrior Germany dabei sein will: Im Fernsehen beginnt die Übertragung um 20.15 Uhr auf RTL. Auch wenn es sich um eine Aufzeichnung handelt, spannend wird das Finale auf alle Fälle.</div>]]>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 21 Oct 2024 15:32:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Großer Erfolg für Jugendkapelle Illmensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/grosser-erfolg-fuer-jugendkapelle-illmensee;art372561,12211889 ]]></link>      <description><![CDATA[  Nachwuchs des Musikvereins Illmensee belegt beim oberschwäbischen Jugend-Blasmusik-Festival in Ertingen den ersten Platz.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Nachwuchs des Musikvereins Illmensee belegt beim oberschwäbischen Jugend-Blasmusik-Festival in Ertingen den ersten Platz.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Nachwuchs des Musikvereins Illmensee belegt beim oberschwäbischen Jugend-Blasmusik-Festival in Ertingen den ersten Platz.



        <p>Einen großen Erfolg meldet die Jugendkapelle des Musikvereins Illmensee, die sich beim oberschwäbischen Blasmusikfestival in einem spannenden Wettbewerb gegen vier andere Jugendblasorchester durchgesetzt und stellvertretend für den Blasmusikverband Sigmaringen den ersten Platz belegte.</p> <h2>50 Kinder und Jugendliche dabei</h2> <p>Rund 50 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 25 Jahren haben gemeinsam mit ihrer Dirigentin Verena Maier eine grandiose Show abgeliefert, informiert Schriftführerin Melissa Kern.</p> <p>Nach dem Jugendblasorchester Laupheim betraten die Jungmusikanten aus Illmensee als zweite Kapelle die Bühne in der Festhalle in Ertingen. Vertreten waren außerdem das Jugendblasorchester aus Meckenbeuren und die Gemeinschaftskapelle aus Wolfegg, Waldsee und Bergatreute sowie die kleine Schützenmusik aus Biberach als Sieger des vergangenen Jahres.</p> <h2>Fünfköpfige Jury bewertetet Musik und Show</h2> <p>Eine fünfköpfige Jury bewertete dabei nicht nur die musikalische Leistung, sondern auch die Show und das Gesamtkonzept der Kapellen. Die Bewertung der Jury machten 75 Prozentder Gesamtwertung aus, 25 Prozent vergaben die Gäste anhand von Stimmzetteln und jede Jugendkapelle spielte zwei Titel, die dann bewertet wurden.</p> <h2>Flötensolo und Abba-Medley</h2> <p>Die Jugendkapelle Illmensee startete bereits mit einem beeindruckenden Flötensolo „Ladybirds“.</p> <p>Die drei Solistinnen an der Querflöte, Julia Meschenmoser, Theresa Heggelbacher und Tabea Runge, zeigten dabei ihr Können und beeindruckten das Publikum.</p> <p>Nach dem ersten Stück übernahmen Marek Reichle und Thomas Martin das Mikrofon und leiteten voller Spaß zum zweiten Lied über. Mit dem Medley „Mamma Mia“, sicherten sich die Jungmusikanten den Sieg. Durch tolle Verkleidungen, die an die bunten und schillernden Sänger der weltberühmten Band erinnerten, verzauberten die Illmenseer die Zuhörer.</p> <h2>Jugendkapelle ist 2025 Titelverteidiger</h2> <p>Wieder waren es Marek Reichle und Thomas Martin, die sich das Mikrofon schnappten und einen Teil des Stückes mitsangen.</p> <p>Aber spätestens mit dem Auftritt der vier jungen Mädels, verkleidet ganz im „Abba-Style“, die den Auftritt mit einem fehlerfreien Tanz begleiteten, hatte die Jugendkapelle Illmensee die Ertinger Festhalle begeistert. Nach einer spannenden Stimmzählung wurde dann schließlich der Sieg für die Jugendkapelle Illmensee, und somit für den Blasmusikverband Sigmaringen, verkündet. Die Jugendkapelle aus Illmensee wird als Sieger beim oberschwäbischen Jugend-Blasmusik-Festival im Jahr 2025 als Titelverteidiger wieder mit dabei sein.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Auszeichnungen Auftritt Kulturpreise thema-leer thema-gesellschaft-engagement thema-kultur]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Großer Erfolg für Jugendkapelle Illmensee]]></dc:rights>
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      <pubDate>Thu, 26 Sep 2024 17:23:52 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Jesus hat zu mir gesprochen, ich solle nach Uganda gehen“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/jesus-hat-zu-mir-gesprochen-ich-solle-nach-uganda-gehen;art372561,12189291 ]]></link>      <description><![CDATA[  Ruth Kleemann lebt zwei Jahre in dem afrikanischen Land. Es sei eine bereichernde Zeit trotz Entbehrungen gewesen. Vortrag am Sonntag auf dem Höchsten.  ]]></description>
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          Ruth Kleemann lebt zwei Jahre in dem afrikanischen Land. Es sei eine bereichernde Zeit trotz Entbehrungen gewesen. Vortrag am Sonntag auf dem Höchsten.<br>
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        Ruth Kleemann lebt zwei Jahre in dem afrikanischen Land. Es sei eine bereichernde Zeit trotz Entbehrungen gewesen. Vortrag am Sonntag auf dem Höchsten.



        <p>Ihre erste Begegnung mit Uganda machte Ruth Kleemann lesenderweise, unter anderem fiel ihr das Buch „Leben für Ugandas Kinder“ von Katie Davis Majors in die Hände. Die Amerikanerin lebt heute als Adoptivmutter von 14 Kindern und Leiterin eines Sozialprojektes in Uganda. Auch Ruth Kleemann, Tochter des Höchsten-Wirts, engagierte sich in dem ostafrikanischen Land. Zunächst war sie ein paar Wochen in einem Jugendcamp der katholischen Kirche in Soroti, danach ging sie nach Kiyunga und Nabalanga. Dort baute sie mit einem Team aus Einheimischen und drei Kollegen eine Permakultur-Landwirtschaft auf, ein Projekt von „Vision für Afrika“. Dabei handelt es sich um ein international tätiges, christliches Hilfswerk mit Sitz in Uganda.</p> <p>Was veranlasst eine junge Frau dazu, nach Uganda zu gehen, um dort unter einfachsten Bedingungen zu leben und zu arbeiten? Ruth Kleemann wohnte nach dem Studium der Landwirtschaft in Augsburg, wo sie als gläubige Christin die Jüngerschaftsschule besuchte. „Jesus hat eines Tages zu mir gesprochen, ich solle nach Uganda gehen“, berichtet sie. Diesem Ruf sei sie anfangs skeptisch begegnet.</p> <p>Doch die Zeichen häuften sich. „Innerhalb von fünf Tagen haben mich dann zwei Leute angesprochen, ich würde ja ins Ausland gehen.“ Endgültig überzeugt, 2017 ihre Zelte in Deutschland abzubrechen, habe sie ein Bibelvers, den sie zufällig aufschlug. Bei Jeremia hieß es nämlich: „Sag nicht: Ich bin noch so jung. Wohin ich dich auch sende, dahin sollst du gehen.“</p> <p>Sich von Deutschland an Uganda zu gewöhnen, sei erst einmal ein Kulturschock gewesen. „Aber andersrum war es dann genauso“, lacht Ruth. Ohne Strom und fließendes Wasser, die Toilette ein Loch im Boden – das Busch-Leben in Nabalanga hat ihr nichts ausgemacht. „Wir haben Wasser am Brunnen gepumpt, Holz gesammelt und über dem Feuer gekocht und zum Duschen eine Gießkanne benutzt. Bevor wir eine Anlage für Solarstrom bekamen, bin ich zum Handy-Aufladen fünf Kilometer gefahren. Ich habe es so geliebt!“ Das Klima sei bei Temperaturen um 25 Grad angenehm gewesen, nicht zu heiß und nicht zu trocken.</p> <p>Fast täglich gab es Bohnen und Maisbrei. „Das schmeckt und ist günstig. Auch Rolex, wie die Uhr, ist lecker. Es besteht aus einem Teigfladen mit Omelett“, erzählt sie. „Zucker, Butter, Öl und andere Lebensmittel sind aber sehr teuer. Ein Ugander muss für ein Kilo Fleisch zwölf Stunden arbeiten.“ Was für eine Freude, wenn ein Päckchen aus der Heimat eintrudelte und sie Salami oder Dosenwurst mit ihren ugandischen Mitarbeitern teilen konnte.</p> <p>Sie schwärmt davon, wie es ist, beim Zähneputzen von Glühwürmchen umgeben zu sein, wie farbenfroh die Kleidung und die Märkte sind und wie viel Spaß es macht, mit dem Motorrad – quasi dem Hauptverkehrsmittel des Landes – die Gegend zu erkunden. Angst vor Schlangen und wilden Tieren hatte sie nicht. „An Mäuse und Ratten im Schlafzimmer konnte ich mich allerdings nicht gewöhnen. Wir hatten zum Glück zwei Katzen, was schon mal sehr hilfreich war. Dennoch habe ich mein Nachtlager samt Moskitonetz schließlich nach draußen verlegt.“</p> <p>Bevor Ruth und ihr Team das Gemüse zur Versorgung von über 2000 Kindern im Kinderheim und der angeschlossenen Secondary School ernten konnten, musste das Land urbar, mussten Anbau- und Bewässerungspläne gemacht werden. „Es gab nur einen Traktor, aber viele helfende Hände. Wir haben zwei, drei Mal im Jahr geerntet: Bohnen, Süßkartoffeln, Maniok, Mais, Zuckerrohr, Bananen, Ananas.“</p> <p>Eine ledige Frau ohne Kind? Eine Frau als Chefin, die direkte Ansagen macht? „Es hat gedauert, bis ich als Respektsperson akzeptiert wurde und das Vertrauen der Menschen zu gewinnen. Auch ich musste einiges lernen und bin in so manches Fettnäpfchen getreten. Weiß zu sein, ist in Uganda ein Statussymbol, aber ich wollte geliebt werden, nicht weil ich weiß bin, sondern weil ich Ruth bin“, schildert sie zwischenmenschliche und kulturelle Herausforderungen. „Die Gastfreundschaft ist sehr groß. Ich bin dankbar, dass ich tolle Menschen in einem tollen Land kennenlernen durfte.“ Inzwischen lebt die 34-Jährige in einer Wohngemeinschaft in dem Heiligenberger Teilort Echbeck und arbeitet seit 2021 für „Kingdom Impact“, einen überkonfessionellen christlichen Schulungsdienst in Denkingen. Hat sie Sehnsucht nach Afrika? „Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, nach Uganda zurückzugehen.“</p> <p><em><strong>Termin:</strong> Wer mehr über Land, Leute und den ugandischen Alltag erfahren möchte: „Zwei Jahre Uganda und zurück“ lautet der Titel des Bilder-Vortrags am Sonntag, 29.¦September, um 18.30 Uhr im Berggasthof Höchsten.</em></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zum Land</h2> Die Republik Uganda ist ein ostafrikanischer Binnenstaat, die Nachbarländer sind Kenia, Tansania, die Demokratische Republik Kongo, Ruanda und der Südsudan. Die Hauptstadt heißt Kampala. Rund 80 Prozent der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft. Der Landesname bedeutet „Land der Menschen“. Uganda wird auch die „Perle von Afrika“ genannt. So bezeichnete Winston Churchill das in weiten Teilen fruchtbare und wasserreiche Land. Bis 1962 war Uganda britische Kolonie.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Wohltätigkeit Hilfsaktion Armut thema-gesellschaft-engagement thema-gesellschaft-zusammenleben]]></dc:relation>
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      <pubDate>Fri, 20 Sep 2024 11:28:00 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Vom Erwachsenwerden auf dem Dorf  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/vom-erwachsenwerden-auf-dem-dorf;art372570,12183327 ]]></link>      <description><![CDATA[  Zwischen Illmensee, Riedhausen und Zußdorf laufen Dreharbeiten für die Comedy-Serie "Tschappel", bei Produktion und Drehbuch wirken zwei Zußdorfer maßgeblich mit und auch Harald Schmidt hat einen Gastauftritt  ]]></description>
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          Zwischen Illmensee, Riedhausen und Zußdorf laufen Dreharbeiten für die Comedy-Serie "Tschappel", bei Produktion und Drehbuch wirken zwei Zußdorfer maßgeblich mit und auch Harald Schmidt hat einen Gastauftritt<br>
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        Zwischen Illmensee, Riedhausen und Zußdorf laufen Dreharbeiten für die Comedy-Serie "Tschappel", bei Produktion und Drehbuch wirken zwei Zußdorfer maßgeblich mit und auch Harald Schmidt hat einen Gastauftritt



        <p>Ein verregneter Tag am matschigen Rand eines Ackers bei Riedhausen. Drehbeginn war um 8 Uhr. Die Regieassistentin hat zwei Maiskolben in der Hand. „Zur Not locke ich die Wildschweine persönlich an“, meint sie. Die Crew am Set ist durchnässt, Plastikfolien schützen die Ausrüstung gegen den Regen. Die Wildschweine im Gehege haben noch keine Lust, sich in Richtung Kameramann Conrad Lobst zu bewegen. Schauspielerin Nina Gnädig ist nicht zu beneiden, sie wartet in der Kälte als Tante Gabi im luftigen Trägerkleid auf ihren Einsatz. „Die Serie spielt im Sommer, die Darsteller kommen vom Abiball“, erklärt Paul Beck, einer der Produzenten. „Wir sind in der letzten Drehwoche, den heutigen Außendreh können wir nicht verschieben.“</p> <h2>Work ohne Travel</h2> <p>Welche Bedeutung die Borstenviecher in der Story haben und warum aus dem geplanten „Work and Travel“ des Protagonisten Carlo „Work ohne Travel“ wird, kann man sich kommendes Jahr bei ZDFneo anschauen. Bei „Tschappel“, so der Name der Comedy-Serie, geht es um die Jugend und das Erwachsenwerden auf dem Land. Ein Leben zwischen Partys, Ministrieren und den Fragen: Gibt es ein Leben nach dem Dorf und wird „love interest“ Pia den verliebten Carlo erhören?</p> <h2>Dreh-Start war Anfang August</h2> <p>Schon seit Anfang August herrscht im und um das Dorfgemeinschaftshaus Schalander in Zußdorf ein geschäftiges Treiben. Die Vereine haben ihre Räume für Aufnahmeleitung, Szenenbild-Abteilung, Catering, Kostüm und Maske bereitgestellt. Vor dem Gebäude stehen die Trailer für die Hauptdarsteller Jeremias Meyer, Sebastian Doppelbauer und David Ali Rashed. Alle drei sind gefragte Jungschauspieler und haben bei Amazon-Prime- oder Netflix-Serien wie „Der Greif“ oder „Die Discounter“ schon große Rollen gespielt.</p> <h2>Sie schwätzen Schwäbisch</h2> <p>35 Schauspieler und 15 Kleindarsteller wirken bei der Dorf-Serie mit, ein Teil musste der Authentizität halber sogar Schwäbisch lernen. Hinzu kommen 250 Komparsen aus der Region. Auch der bekannte Entertainer Harald Schmidt hat einen Gastauftritt. Für ihn wurde im Schalander eine Arztpraxis eingerichtet, er spielt einen Kinderarzt.</p> <h2>Aus Bräuhaus wird der Bären</h2> <p>LAX-Entertainment produziert in Kooperation mit Apollonia Film die achtteilige Sitcom, die in Oberschwaben im fiktiven Hintervorderbach spielt. Gedreht wurde meist in einem Fünf-Kilometer-Umkreis um Zußdorf, mal war Ruschweiler der Schauplatz, mal Illmensee. In Pfrungen schlugen die Filmleute beim Riedfest auf und auch das dem Schalander gegenüberliegende Bräuhaus kommt in der Serie vor. Dort heißt es aber „Gasthof zum Bären“.</p> <p>Hinter der Produktionsfirma Apollonia Film stecken Paul Beck (28) und sein Cousin Marius Beck (30). Die beiden leben inzwischen in München, sind aber in Zußdorf groß geworden und haben dort noch Familie. „Im eigenen Dorf zu drehen, ist schon ein komisches Gefühl“, sagt Paul Beck. „Die Willkommenskultur war unglaublich groß, wir fühlen uns hier sehr wohl.“ Im Team vor Ort wirken sogar fünf bis acht Leute aus Zußdorf mit – etwa als Fahrer oder Set-Runner, eine Art „Mädchen für alles“. Paul Beck, der ursprünglich Soziologie und Pädagogik studiert hat, war selber einmal Set-Runner bei der ZDF-Serie „Marie fängt Feuer“. Das Praktikum hat ihn so begeistert, dass er sich als Quereinsteiger ins Film-Business gewagt hat. Sein Cousin studiert noch an der Filmhochschule in München. „Das Tschappel-Projekt mit dem ZDF ist bisher unsere größte Produktion.“</p> <h2>Autobiografisches fließt ein</h2> <p>Die Serie ist geprägt von viel Witz und auch ein bisschen Melancholie. Autobiografische Inhalte seien durchaus eingeflossen, sagt Beck. „Carlo ist zum Beispiel eine Kombination aus mehreren Leuten, die wir kennen.“ Carlo ist auf der Suche nach sich selbst, weiß nicht, was er mal werden soll, und Sex hatte er auch noch keinen. Die Drehbücher schrieben Marius Beck und Marc Philip Ginolas (26), der auch Regie führt. Tschappel ist übrigens die liebevolle Bezeichnung für einen Trottel.</p> <p>Dass Folge 1 – die mit dem Wildgehege – eigentlich erst am Schluss der siebenwöchigen Dreharbeiten entstanden ist, kann dem Zuschauer egal sein. Die Wildschweine haben sich irgendwann bequemt und sind dorthin getrabt, wo sie hinsollten. Ohne dass Julia Dembowski die Maiskolben zum Einsatz bringen musste.</p> <p>Der Dreh endete am 20. September und sei reibungslos verlaufen, freut sich Beck. Alle seien unglaublich engagiert und die Stimmung unter den zumeist jungen Leuten richtig gut gewesen. Jede der acht Folgen dauert 23 Minuten. Doch gefilmt wurde ein Vielfaches. „Wir haben ein Verhältnis von 1 zu 20,“ erklärt Beck. Das heißt, für jede Minute im fertigen Film liegen 20 Minuten Roh-Material vor.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Wo zu sehen?</h2> Die Comedy-Serie wird im Frühjahr kommenden Jahres auf dem Fernsehsender ZDFneo im sogenannten linearen Fernsehen ausgestrahlt und kann dann natürlich auch über die ZDF-Mediathek im Internet gestreamt werden. Es gibt insgesamt acht Folgen. Wenn „Tschappel“ beim Publikum gut ankommt, sind weitere Staffeln der Serie denkbar. Der öffentlich-rechtliche Sender ZDFneo wurde 2009 ins Leben gerufen und richtet sich speziell an die Zielgruppe der 25- bis 49-Jährigen.</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Vom Erwachsenwerden auf dem Dorf]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 13 Sep 2024 16:43:04 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Profimusiker übernimmt den Taktstock beim Musikverein Illmensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/profimusiker-uebernimmt-den-taktstock-beim-musikverein-illmensee;art372561,12177539 ]]></link>      <description><![CDATA[  Musikalischer Ort: Wie der Stadtmusikdirektor aus Pfullendorf wohnt auch Sebastian Fischer in Hausen am Andelsbach – beide waren im Heeresmusikkorps  ]]></description>
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          Musikalischer Ort: Wie der Stadtmusikdirektor aus Pfullendorf wohnt auch Sebastian Fischer in Hausen am Andelsbach – beide waren im Heeresmusikkorps<br>
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        Musikalischer Ort: Wie der Stadtmusikdirektor aus Pfullendorf wohnt auch Sebastian Fischer in Hausen am Andelsbach – beide waren im Heeresmusikkorps



        <p>Vor zwei Jahren hat Ingrid Meschenmoser auf der Generalversammlung angekündigt, dass sie mit dem Dirigieren aufhören möchte. 20 Jahre lang hatte sie die Jugendkapelle und von 2017 bis 2024 die aktive Kapelle des Musikvereins Illmensee musikalisch angeleitet. Seit 2020 dirigiert ihre Tochter Verena Maier die Jugendkapelle. Den Dirigentenstab der aktiven Kapelle konnte Ingrid Meschenmoser nun in jüngere Häne geben – wie gewünscht, wenn auch mit Verzögerung.</p> <h2>Erster Auftritt ihn Ruschweiler</h2> <p>Am 20.¦September beginnen beim Musikverein Illmensee wieder die Proben. Die vierwöchige Sommerpause ist zu Ende. Dann geht es so richtig los für Sebastian Fischer. Seit Juli ist der 33-Jährige der neue Dirigent. Seinen ersten offiziellen Auftritt hatte der Berufsmusiker zwei Wochen nach „Amtsantritt“ beim Kapellenfest in Ruschweiler. „Ich war aufgeregt, denn ich habe noch nicht oft dirigiert. Im Orchester hatte ich als Tubist nur mein Blatt und meine Notenzeile. Nun muss ich den Überblick über viele Instrumentengruppen behalten.“</p> <h2>Langwierige Suche</h2> <p>Es dauerte eineinhalb Jahre, bis der Musikverein einen neuen Dirigenten gefunden hatte. „Wir haben Anzeigen im Amtsblatt und bei www.dirigent-gesucht.de veröffentlicht, Aufrufe über Facebook, Instagram und WhatsApp gestartet“, sagt eine erleichterte Vorsitzende Deborah Huttner, „wir freuen uns sehr, dass wir Sebastian Fischer haben. Wir harmonieren musikalisch und persönlich auf allen Ebenen. Und wir sind Ingrid Meschenmoser sehr dankbar, dass sie ihren Ausstieg noch ein bisschen nach hinten verschoben und uns nicht hängengelassen hat.“</p> <h2>Tubist beim Gebirgsmusikkorps</h2> <p>Sebastian Fischer stammt aus Oberfranken. Mit 15 Jahren begann er, bei den Islinger Musikanten Tuba zu spielen. 2011 trat er seinen Wehrdienst bei der Bundeswehr an und verpflichtete sich als Zeitsoldat. Er interessierte sich für den Dienst in der Militärmusik. Das Vorspiel an der Musikhochschule in Düsseldorf verlief erfolgreich, er studierte Musik – Tuba und Kontrabass – und spielte dann zunächst im Heeresmusikkorps Veitshöchheim. Die zurückliegenden acht Jahre gehörte er dem Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen an. Aus der Bundeswehr ist er mittlerweile ausgeschieden. In zwei Semestern wird er sein Fernstudium der Wirtschaftswissenschaften abgeschlossen haben.</p> <h2>Franke fühlt sich wohl in Hausen</h2> <p>Während der Ausbildung im Heeresmusikkorps Veitshöchheim lernte er Fabian Göggel – auch er Profimusiker bei der Bundeswehr – kennen. Der gleichaltrige Göggel wuchs in Hausen am Andelsbach auf und ist seit November 2023 Stadtmusikdirektor in Pfullendorf. Über die Freundschaft mit Göggel traf Fischer seine heutige Frau Katrin aus Hausen am Andelsbach. Fischer, mittlerweile ins Gebirgsmusikkorps versetzt, pendelte anfangs von Garmisch-Partenkirchen und lebt seit 2024 ganz in Hausen. 2021 wurde in der Dorfkirche Hochzeit gefeiert. „Ich bin hier als Mitglied der Narrenzunft Dreischuh und Tubist in der Trachtenkapelle schon gut verwurzelt“, sagt er.</p> <h2>Facettenreiche Blasmusik</h2> <p>Katrin Fischer ist ebenfalls musikalisch, sie spielt Klarinette in der Trachtenkapelle und ist Vorsitzende des Musikvereins Hausen am Andelsbach. Der erste Hinweis auf die freie Dirigentenstelle in Illmensee kam von Fabian Göggels Frau, und als seine eigene Frau nach einer Tagung des Blasmusikverbandes auch noch davon berichtete, griff Fischer zum Telefon. Ein Probedirigat war schnell vereinbart. Und man war sich auf Anhieb sympathisch. „Ich wurde super aufgenommen. Der MV Illmensee ist ein junger Haufen, eine sehr gut aufgestellte Mittelstufenkapelle, musikalisch fit und motiviert“, freut sich Fischer. Er wolle die Musiker fordern, aber nicht überfordern. Er habe zudem viel nachgedacht, wohin die gemeinsame musikalische Reise gehen soll. „Blasmusik ist so viel mehr als Polka, Marsch und Walzer. Es gibt auch viele tolle Arrangements aus den Bereichen Latin, Pop und Rock. Diese Vielfalt möchte ich gerne abbilden.“ Beim bevorstehenden Herbstfest in Zußdorf schwebt ihm eine Mischung aus modernen und traditionellen Blasmusikstücken vor. Für das große Jahreskonzert des MV Illmensee im April 2025 hat er auch schon eine Idee: „Ich würde gerne etwas Klassisches wie den Festmarsch von Johann Strauß Sohn einbauen.“</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>MV Illmensee</h2> Der Musikverein besteht aus rund 55 Musikerinnen und Musikern, das Durchschnittsalter liegt bei 28 Jahren. Zudem gibt es eine eigenständige Jugendkapelle, und der Verein generiert den Nachwuchs für die aktive Kapelle aus den eigenen Reihen. In der Jugendkapelle sind 27 Kinder in der Ausbildung. Wer den Musikverein unter Leitung von Sebastian Fischer live erleben möchte, hat am Sonntag, 27. Oktober, die Gelegenheit. Dann spielt der MV Illmensee ab 11 Uhr beim Frühschoppen auf dem Herbstfest in Zußdorf.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA["Klassische Musik" Volksmusik Auftritt thema-kultur-musik thema-leer]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Profimusiker übernimmt den Taktstock beim Musikverein Illmensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 12 Sep 2024 09:59:03 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der Frühaufsteher schreibt am liebsten morgens  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/der-fruehaufsteher-schreibt-am-liebsten-morgens;art372561,12176163 ]]></link>      <description><![CDATA[  Manfred Baum wohnt in Ruschweiler in der Gemeinde Illmensee. Sein größtes Hobby ist das Schreiben. Ein wiedergefundener Schuhkarton spielt dabei eine besondere Rolle.  ]]></description>
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          Manfred Baum wohnt in Ruschweiler in der Gemeinde Illmensee. Sein größtes Hobby ist das Schreiben. Ein wiedergefundener Schuhkarton spielt dabei eine besondere Rolle.<br>
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        Manfred Baum wohnt in Ruschweiler in der Gemeinde Illmensee. Sein größtes Hobby ist das Schreiben. Ein wiedergefundener Schuhkarton spielt dabei eine besondere Rolle.



        <p>Schon in der Schule gehörte das Schreiben von Deutschaufsätzen zu Manfred Baums Stärken, und im Alter von 18 Jahren verfasste er sein 70 Seiten umfassendes Erstlingswerk „Die Burg“. Die geheimnisvolle Kurzgeschichte ließ er zwar als Buch drucken, aber veröffentlichte es nicht. „Zwei Figuren, die eine aus dem Mittelalter, die andere aus der heutigen Zeit, kommen über Träume miteinander in Kontakt“, umreißt er den Inhalt. Das Manuskript hat er damals auf der Schreibmaschine getippt und Tipp-Ex war immer zur Hand. Der gelernte Arbeitserzieher brachte weitere Gedichte und Geschichten zu Papier, doch wanderten diese in eine Schachtel und gerieten in Vergessenheit. Das Schreiben trat in den Hintergrund. „2020 fiel mir der Schuhkarton dann wieder in die Hände. Schrecklich, hab ich gedacht, das kann ich besser“, schildert Baum seine erste Reaktion.</p> <h2>Ein Fan von Kluftinger und Eberhofer</h2> <p>Er selber liest gerne Kluftinger-Krimis von Klüpfel und Kobr, Rita Falks Eberhofer-Romane oder Jörg Maurers Geschichten um Kommissar Jennerwein und lässt sich vom Schreibstil der Autoren inspirieren. Auch orientiert er sich an realen Personen oder an Themen, die ihn und seine Familie betreffen: „Doch das wird dann im Buch parodiert oder überspitzt dargestellt.“</p> <h2>Auszeit auf Teneriffa</h2> <p>Das Ergebnis seiner wieder aufgenommenen Schreibtätigkeit liegt nun als „book on demand“ vor, was bedeutet, dass das Buch erst nach Bestellung gedruckt wird. Der Roman ist 366 Seiten stark, eine Mischung aus Abenteuer, Krimi und Komödie und trägt einen neugierig machenden Titel: „Folk Voices oder Das Skelett von La Matanza“. Das Skelett von La Matanza bezieht sich auf eine nicht vollendete Hotel-Bettenburg, einen maroden Rohbau aus den 1970er Jahren auf Teneriffa. Dort spielt die Handlung – und dort entstand 2021 das Buch. „Meine Frau und ich haben auf Teneriffa eine Finca gemietet und drei Monate eine Auszeit genommen“, blickt Baum zurück. Neben der fiktiven Story um den egozentrischen Bruno und die emanzipierte Moni beschreibt er in „Folk Voices“ touristisch interessante Punkte, Orte und Landschaften auf der Kanareninsel. Dass auf dem Cover ein bunt bemalter VW-Bus mit Regenbogen und Friedenszeichen abgebildet ist, hat natürlich seinen Grund, denn Althippies spielen ebenfalls eine Rolle in der Geschichte. „Das Titelbild hat ein Bekannter von mir gestaltet, er ist Comiczeichner.“</p> <h2>Vom Tipp-Ex zur Delete-Taste</h2> <p>Das Schreiben fällt Baum nicht schwer, dafür braucht er nur ein paar Monate: „Ich liebe es, in eine andere Welt einzutauchen, mir die Handlungen und Charaktere auszudenken. Die Orte, die ich beschreibe, habe ich tatsächlich besucht und dort recherchiert. Ich könnte jetzt keinen Krimi schreiben, der in Hamburg oder Berlin spielt.“ Natürlich ist er nicht mehr mit der mechanischen Schreibmaschine zugange, sondern mit digitaler Technik. „Sätze und ganze Passagen lassen sich schnell umstellen oder löschen, das ist komfortabel.“ Außerdem benutzt Baum gerne die Funktion „Laut vorlesen“. Dann bekomme er ein Gefühl dafür, ob die Formulierungen gelungen sind.</p> <h2>Bis zur Druckreife braucht es Zeit</h2> <p>Deutlich länger als das Schreiben dauert der Feinschliff bis zur Druckreife. Seine Schwester, sie ist Lektorin in einem Schulbuchverlag in Stuttgart, kontrolliert die Manuskripte auf Rechtschreibfehler, unlogische Brüche oder sonstige Unstimmigkeiten. „Ein Kollege und eine Kollegin lesen die Manuskripte ebenfalls und nehmen sie kritisch auseinander. Aber das ist sehr hilfreich“, sagt der Autor.</p> <h2>Rechtliche Fallstricke</h2> <p>Baum schreibt immer morgens. „Als Frühaufsteher liegt mir das. Die Ideen kommen nachts“, erzählt der 63-Jährige. Oft sitzt er schon um fünf Uhr am Computer, die beiden Retro-Möpse Charles und Clooney leisten ihm Gesellschaft. „Ich arbeite am Buch, bis meine Frau aufsteht.“ Das Schreiben hat ihn wieder gepackt, was die Fortsetzungen zu „Folk Voices“ beweisen. Band zwei heißt „Fake DNA“, spielt am bayrischen Walchensee und ist schon fertig. Band drei, „Reise in die Antike“, befindet sich in Arbeit. „Hier kommt auch Campus Galli vor, doch da muss ich noch abklären, ob das rechtlich so in Ordnung ist.“ Baum durfte bei „Folk Voices“ zum Beispiel die Figuren Eberhofer und Birkenberger nicht in einer Szene erscheinen lassen. In einem Roman von Rita Falk reisen der Provinzpolizist und der Privatdetektiv nämlich nach Teneriffa, erzählt Baum. Doch der dtv-Verlag verhinderte den Gastauftritt.</p> <h2>Lesungen als Rentner</h2> <p>Lesungen zu halten, um sein Buch publik zu machen, kann er sich gut vorstellen. „Aber erst, wenn ich in Rente bin, bis Dezember bin ich noch berufstätig.“ Außerdem sei es ihm gar nicht so wichtig, ob sich das Buch erfolgreich verkauft. „Es ist gut fürs Ego, ein Buch zu veröffentlichen, aber das Schreiben ist und bleibt mein Hobby.“</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Der Hobbyautor</h2> Manfred Baum (63) stammt aus Esslingen und kam 1984 in die Region, um in Wilhelmsdorf als Arbeitserzieher in der Gotthilf-Vöhringer-Schule zu arbeiten. 1990 wechselte er in den Sozialdienst zur Bruderhaus-Diakonie in Ravensburg. Er und seine Ehefrau Silvia Fischer-Baum bauten 1998 in Ruschweiler ein Haus, wo sie seither leben. Die beiden haben zwei Söhne. Wenn er nicht gerade schreibt, fährt Manfred Baum in seiner Freizeit gerne Fahrrad. (kaj)</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Veröffentlichung Buch Autor thema-kultur-mensch thema-wissen-wissenschaft thema-kultur-literatur]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Der Frühaufsteher schreibt am liebsten morgens]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 12 Sep 2024 05:32:05 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[MTB-Challenge Illmensee: Rund 200 Mountainbiker werden unterwegs sein  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/mtb-challenge-illmensee-rund-200-mountainbiker-werden-unterwegs-sein;art372561,12176011 ]]></link>      <description><![CDATA[  Illmensee – Am kommenden Samstag, 14 September, wird Illmensee wieder zum Mekka aller Mountainbiker der Region. Denn bereits zum zwölften Mal werden Radsportler aus nah und fern die Drei-Seen-Gemeinde für einen Tag ganz ins Zeichen des Radsports stellen.  ]]></description>
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          Illmensee – Am kommenden Samstag, 14 September, wird Illmensee wieder zum Mekka aller Mountainbiker der Region. Denn bereits zum zwölften Mal werden Radsportler aus nah und fern die Drei-Seen-Gemeinde für einen Tag ganz ins Zeichen des Radsports stellen.<br>
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        Illmensee – Am kommenden Samstag, 14 September, wird Illmensee wieder zum Mekka aller Mountainbiker der Region. Denn bereits zum zwölften Mal werden Radsportler aus nah und fern die Drei-Seen-Gemeinde für einen Tag ganz ins Zeichen des Radsports stellen.



        <div class="koll"><p>Illmensee – Am kommenden Samstag, 14. September, wird Illmensee wieder zum Mekka aller Mountainbiker der Region. Denn bereits zum zwölften Mal werden Radsportler aus nah und fern die Drei-Seen-Gemeinde für einen Tag ganz ins Zeichen des Radsports stellen. Die MTB Challenge hat den Charakter eines Volkssportfestes. Es ist ein Sportevent, an dem alle Leistungs- und Altersklassen teilnehmen können. Der Wettkampf ist gleichzeitig ein Dorffest, bei dem man zusammenkommt, um die Leistungen der Sportler zu bewundern und zu feiern. Die Strecke verläuft um den Illmensee, dem Herz der Drei-Seen-Gemeinde.</p><h2_interline>Start ab 12.30 Uhr</h2_interline><p>Start für die Kurzdistanz ist um 12.30 Uhr, das Hauptrennen wird um 13 Uhr gestartet. Die Veranstalter hoffen wie in den vergangenen Jahren auf rund 200 Starter. „Wir haben einen festen Stamm von etwa 70 bis 80 Prozent an Teilnehmern, die jedes Jahr treu zu uns kommen“, erklärt Sascha Baier, der Verantwortliche der Veranstaltung. Er und sein neues Organisationsteam mit rund 90 Helfern des SV Illmensee wollen in bewährter Manier die Ausrichtung dieses beliebten Sportevents vorantreiben. „Vor allem die familiäre Atmosphäre und natürlich die schöne Landschaft ist einer unserer wichtigsten Anziehungspunkte und die Fahrer freuen sich auf unsere Veranstaltung“, führte Sascha Baier weiter aus. Auch ist das Einzugsgebiet der hiesigen Challenge erfahrungsgemäß recht groß.</p><p>Nicht nur Teilnehmer aus dem Ort und der näheren Region, sondern auch Gäste aus ganz Baden-Württemberg, der Schweiz und Österreich werden am Start zu finden sein. Für die Zuschauer gilt es bekannte Größen im Mountainbike-Sport hautnah zu erleben. Trotzdem zielt der Sportverein Illmensee insbesondere auf den Jedermann- und gesundheitsorientierten Freizeitsportler. Auf jeden Fall erwartet die Zuschauer ein bunter Mix von Sportlern aller Leistungskategorien.</p><h2_interline>Abwechslungsreiche Strecken</h2_interline><p>Der Großteil des Rundkurses befindet sich auf Schotter- oder Waldwegen und ist fahrtechnisch gut zu bewältigen. Die Distanz einer Runde ist 15 Kilometer lang. Für die Fahrer beinhaltet sie keine übermäßigen technischen Ansprüche. Doch eine gute Kondition sollten die Fahrer schon mitbringen. Im Hauptrennen muss die Strecke drei Mal absolviert werden. Auf der Runde gibt es einige kraftzehrende Anstiege. Gerade am sogenannten Schweineberg sind Anfänger und Nichtprofis ziemlich gefordert. Das Schwierige daran ist, dass der Anstieg nicht gleichmäßig erfolgt. Am Schluss kommt eine sehr steile Rampe über rund 150 Meter. Genau an dieser Rampe pflegen meist die Siegfahrer die Spitzengruppe zu sprengen beziehungsweise abzuschütteln. Viel Kondition und Konzentration sind dann auch kurz vor der Hälfte der Runde angesagt. Zum Beispiel bei der Abfahrt im „Tobel“ wird fahrerisches Können wichtig. Untrainierte Teilnehmer müssen hier schon eventuell ihre Bremsen einsetzen und damit einige Sekunden liegen lassen. Bei Regenwetter ist diese Passage noch kniffliger zu fahren. Manch einer wird hier beim steilen Einstieg in den Tobel sein Bike lieber schieben. „Allerdings“, so macht Sascha Baier Mut, „gab es bei den vergangenen neun Veranstaltungen nur ein einziges Mal Regen“.</p><h2_interline>Familiäre Atmosphäre</h2_interline><p>Durch seine bewährte Organisation und die familiäre faire Atmosphäre ist diese Veranstaltung stets ein fester Bestandteil im Kalender von vielen Bikern. Nach dem Rennen wird zusammen gegessen und getrunken und deshalb sind bei der Siegerehrung auch noch fast alle dabei. Rückmeldungen aus dem Fahrerfeld loben die Atmosphäre im Zielbereich, wo die Fahrer namentlich genannt und von den Zuschauern angefeuert werden. Ebenso wird immer wieder betont, dass die Strecke um den Illmensee herum besonders schön und abwechslungsreich sei. Großen Zuspruch fand bei den vorangegangenen Wettkämpfen in Illmensee auch die Kurzdistanz über 15 Kilometer und 300 Höhenmetern. Hier finden sich erfahrungsgemäß vor allem auch zahlreiche Biker aus der Gemeinde ein, die diese Gelegenheit nutzten, um Wettkampfatmosphäre genießen zu können.</p><p>Der Verein hat seit 2023 ein neues Organisationsteam. In den letzten Jahren sind die Teilnehmerzahlen bei vergleichbaren Events rückläufig. „Für uns war es deshalb sehr spannend, ob unsere Veranstaltung weiterhin funktionieren und Radsportbegeisterte anlocken würde“, sagt der Vorsitzende des SV Ilmensee. Das hat im letzten Jahr geklappt. Die letztjährige Veranstaltung zählte ohne Nachmeldungen 171 Teilnehmer. Bereits 2023 wurde die Veranstaltung für Gravel Bikes geöffnet, die in einer eigenen Wettkampfklasse fahren. Attraktive Preise für die Sieger der verschiedenen Altersklassen gibt es natürlich auch. Durch die Wertung in unterschiedlichen Altersklassen werden faire Bedingungen für die Teilnehmer geschaffen. Jeder Biker wird im Start- und Zielbereich mit einem Transponder ausgerüstet.</p><h2_interline>Unterhaltung für Kinder</h2_interline><p>Die Organisatoren haben sich auch etwas für die kleinen Gäste ausgedacht. Um das Rahmenprogramm der Veranstaltung ein wenig aufzuwerten, wird für die Kinder der Minifant, ein Anhänger voller Spielsachen vom Kreisjugendring Ravensburg, organisiert. Während der MTB-Challenge können Kinder dann aus dem vollbepackten Anhänger Spielsachen entnehmen und unter Beaufsichtigung damit spielen.</p></div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[MTB-Challenge Illmensee: Rund 200 Mountainbiker werden unterwegs sein]]></dc:rights>
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      <pubDate>Tue, 27 Aug 2024 14:36:46 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Der singende Gastwirt vom Höchsten  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/der-singende-gastwirt-vom-hoechsten;art372561,12161679 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gastronom Hans-Peter Kleemann ist ein Vollblutmusiker. Er komponiert eigene Lieder und war 30 Jahre im Kirchenchor aktiv.  ]]></description>
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          Gastronom Hans-Peter Kleemann ist ein Vollblutmusiker. Er komponiert eigene Lieder und war 30 Jahre im Kirchenchor aktiv.<br>
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        Gastronom Hans-Peter Kleemann ist ein Vollblutmusiker. Er komponiert eigene Lieder und war 30 Jahre im Kirchenchor aktiv.



        <p>Seine Musik spiegelt wider, was Hans-Peter Kleemann bewegt und was ihn beim Komponieren und Texten beeinflusst. Seine Lieder tragen Titel wie „Die Glocke vom Illmensee“ oder „In meinem Kräutergarten“. Dem Deggenhausertal, aus dem er stammt, widmete er mit „Das Tal der Liebe“ einen Song und genauso steht er zu „Die Tränen eines Mannes“. Er sei halt ein sensibler Gefühlsmensch, sagt Kleemann. Er ist Chef des Berggasthofs Höchsten, investierte sein erstes Lehrgeld in eine kleine Hammond-Orgel. Er ist verheiratet mit Regina Kleemann-Rössler und zur Familie gehören fünf Kinder. Neben der Gastronomie und der Musik ist das Billardspiel seine große Leidenschaft.</p> <h2>Eigene CD produziert</h2> <p>Die zweite Leidenschaft neben der Gastronomie ist für ihn der Gesang. Er und seine Frau Regina, die seit Jahrzehnten im Kirchenchor singt, haben sogar schon eine CD produziert.</p> <p>In der Corona-Zeit hat sich Kleemann ein eigenes Tonstudio eingerichtet. Wenn er hier am Keyboard vor den Computer-Bildschirmen sitzt und seine Aufnahmen macht, vergisst er manchmal die Zeit. „Ein Freund ist Tontechniker beim Südwestrundfunk, er wohnt in der Nähe und hat mir geholfen, mich mit der Technik zurechtzufinden.“ Einen Teil seiner Songs kann man sich bei Streamingdiensten herunterladen. „Aber mir ist nicht die Zahl der Downloads wichtig. Für mich ist Musik ein tolles Hobby.“</p> <h2>Liebe zur Musik entbrannte in der Kindheit</h2> <p>Mit Zither und Geige wurde daheim Hausmusik gemacht. „Meine Opas, Eltern und Geschwister waren sehr musikalisch.“ An einem alten Harmonium probierte er als Kind seine ersten Griffe aus. Noten hat der Autodidakt nie gelernt.</p> <p>Kleemann sang 30 Jahre im Kirchenchor und als junger Mann nahm er Gesangsunterricht. Mit seinem im vorigen Jahr verstorbenen Bruder Matthäus war Kleemann in der Landjugend in Homberg aktiv. „Bei der Landjugend wurde Musik groß geschrieben, wir haben Altennachmittage und Heimatabende veranstaltet.“ Später, als die Brüder altershalber aus der Landjugend ausschieden, organisierten sie im Berggasthof musikalische Hüttenabende. Diese Hüttenabende finden nach wie vor im Zwei-Jahres-Rhythmus statt und sind jedes Mal ausgebucht. Bei den musikalischen Weinproben singt Kleemann mit Wiener Schmäh beliebte Heurigenlieder. „Das ist eine Herausforderung, macht aber riesig Spaß“, sagt er und intoniert sogleich das einst von Peter Alexander gesungene „Wenn ich mit meinem Dackel von Grinzing heimwärts wackel“.</p> <h2>Heimatlieder, Schlager und sonstige Stilrichtungen</h2> <p>Volkstümliche Heimatlieder und Schlager sind seine Spezialität, was aber nicht heißt, dass er nicht auch andere Stilrichtungen einfließen lässt. Sein „Hau den Ball rein“ zur Fußball-Europameisterschaft garnierte er mit einer Rap-Einlage, das Lied „Komm mit in den Kindi nach Limpach“ anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Einrichtung klingt ganz poppig und für einen Song zum Länderwettkampf im Boxen in Wittenhofen hat er es ganz schön krachen lassen. Für den Sender Bibel-TV und einen Fernseh-Gottesdienst hat er „Frieden für die ganze Welt“ eingespielt.</p> <h2>Erste Eigenkomposition war „Ich fahr heut auf den Höchsten“</h2> <p>Wer beim Berggasthof anruft und in der Warteschleife landet, kann das Lied hören. „Geschrieben habe ich es vor etwa 15 Jahren auf Teneriffa, am Strand war es mir irgendwann zu langweilig und dann bin ich ins Hotelzimmer mit dieser Melodie im Kopf. Drei Stunden später war das Lied fertig.“ Mittlerweile umfasst sein Repertoire rund 30 eigenen Lieder. Privat hört er gerne Abba und Bee Gees, aber auch die Stones. Eine hervorragende Solokünstlerin ist aus seiner Sicht zudem Helene Fischer.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Volksmusik U-Musik Sänger thema-kultur-musik thema-kultur-mensch]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Der singende Gastwirt vom Höchsten]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Sun, 18 Aug 2024 08:50:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Brass meets Beats“ beim Seefest in Illmensee ein toller Erfolg.  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/brass-meets-beats-beim-seefest-in-illmensee-ein-toller-erfolg;art372561,12153720 ]]></link>      <description><![CDATA[  Hunderte, überwiegend jüngere Gäste feiern am 17. August mit den „Brass Buebe“, „Blech Mans“ und „Play it loud“ einen abwechslungsreichen Blasmusik-Abend.<br /> <br />  ]]></description>
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          Hunderte, überwiegend jüngere Gäste feiern am 17. August mit den „Brass Buebe“, „Blech Mans“ und „Play it loud“ einen abwechslungsreichen Blasmusik-Abend.<br /> <br /><br>
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        Hunderte, überwiegend jüngere Gäste feiern am 17. August mit den „Brass Buebe“, „Blech Mans“ und „Play it loud“ einen abwechslungsreichen Blasmusik-Abend.<br /> <br />



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      <dc:relation><![CDATA[Feiern Fest Musikgruppe]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Brass meets Beats“ beim Seefest in Illmensee ein toller Erfolg.]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 09 Aug 2024 10:02:20 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Bürokratie: Unternehmer schlagen Alarm  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/buerokratie-unternehmer-schlagen-alarm;art372561,12145910 ]]></link>      <description><![CDATA[  Die Geschäftsführung der Langer Group in Illmensee kritisiert ständig neue Vorgaben und Verordnungen, was zusätzliche Kosten bedeutet. Was es mit der Installation einer PV-Anlage auf sich hat.  ]]></description>
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          Die Geschäftsführung der Langer Group in Illmensee kritisiert ständig neue Vorgaben und Verordnungen, was zusätzliche Kosten bedeutet. Was es mit der Installation einer PV-Anlage auf sich hat.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/buerokratie-unternehmer-schlagen-alarm;art372561,12145910]]></guid>
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        Die Geschäftsführung der Langer Group in Illmensee kritisiert ständig neue Vorgaben und Verordnungen, was zusätzliche Kosten bedeutet. Was es mit der Installation einer PV-Anlage auf sich hat.



        <p>„Ich muss mir heute mal Luft machen, denn so langsam verliere ich mehr und mehr die Lust am Arbeiten.“ Ralf Doll ist geschäftsführender Gesellschafter bei der Firma Langer, dem größten Unternehmen in Illmensee, mit derzeit rund 150 Beschäftigten. Die Langer Group GmbH ist unter anderem Zulieferer für die „Großen“ der Automobilbranche und erhielt erst im Dezember 2023 von BMW den größten Auftrag der Firmengeschichte.</p> <h2>Zahlreiche neue Vorgaben und Verordnungen</h2> <p>Aber der besonnene Unternehmer verzweifelt immer mehr, und zwar an der deutschen Bürokratie. Im SÜDKURIER-Gespräch listet er auf, mit welchen Vorgaben und Verordnungen die Firma in den vergangenen zwei Jahren konfrontiert wurde. Dazu zählen das Lieferketten- und Hinweisgeberschutzgesetz, dazu die REACH-Verordnung der EU, die erlassen wurde, um den Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt vor den Risiken, die durch Chemikalien entstehen können, zu verbessern und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie der EU zu erhöhen. Es folgten Verordnungen im Umgang mit Diisocyanaten und Isocyanaten sowie der Verhaltenskodex zur Einhaltung der Menschenrechte. Auch von Berufsgenossenschaft, IHK und Versicherungen gebe es immer neue Regeln mitsamt Preiserhöhungen. So muss Langer eine Sprinkleranlage einbauen, wofür zunächst eine Firma mit der Erstellung eines Konzepts benötigt wird. Eine andere Firma muss die Planung der Sprinkleranlage übernehmen und ein weiteres Unternehmen schließlich einbauen. „Es dürfen nicht die gleichen sein.“ Nicht zu vergessen, die ab 1. Januar 2025 geplante Einführung von elektronischen Rechnungen bei Umsätzen zwischen inländischen Unternehmen.</p> <h2>Zwei Mitarbeiter kümmern sich nur um Zertifikate</h2> <p>Die Vorgaben würden für die Unternehmen immer personal- und kostenintensiver nennt Ralf Doll beispielhaft die Verlängerung von Zertifikaten. Früher habe eine Person den Betrieb zwei Tage unter die Lupe genommen, heute kämen zwei Leute für je drei Tage: „Und wir müssen alle bezahlen.“ Mittlerweile beschäftigt man zwei Vollzeitmitarbeiter, die sich nur um die Zertifizierungen kümmerten. Doll listet weitere externe Dienstleister auf, wie Sicherheitsfachkraft oder den Betriebsarzt. Eine Elektrofirma prüfe jährlich die elektrischen Kleingeräte und eine Fremdfirma checke jährlich zwei Mal die ortsfesten Anlagen, weil dies der „Haus-Elektrofirma“ von Langer nicht erlaubt sei. Dazu komme die Wartung für Hallentore, Rauchabzug, Softwarelizenzen, Zertifizierungen und die Reinigungsfirma, wobei man binnen drei Jahren schon den dritten Betrieb beauftragt habe: „Es will keiner mehr putzen.“ Für weiteren Unmut sorgte jüngst die Vorgabe, dass ab 2025 die 100 Feuerlöscher bei Langer nicht mehr zulässig sind, denn dann greift das EU-Verbot fluorhaltiger Schaumlösemittel. „Heißt, wir können alle Feuerlöscher wegwerfen und neu beschaffen. Sehr nachhaltig!“</p> <h2>PV-Anlage wird abgeschalten und Firma muss teuren Strom kaufen</h2> <p>Und dann schildert Ralf Doll ein weiteres Bürokratiebeispiel, das schier zu absurd klingt. Vor zwei Jahren errichtete man auf einem Hallendach für 300.000 Euro eine PV-Anlage für die 100-prozentige Eigennutzung des Stroms. Im Juni 2023 wurde die Anlage durch die Netze BW an das Netz angeschlossen. Aufgrund fehlender Anlagenzertifikate Abnahmezertifikate, die deutschlandweit nur wenige Fachbüros ausstellen, die viele Monaten total überlastet waren, konnte Langer seinen überschüssigen PV-Strom nicht verkaufen, wozu man zudem eine Drittfirma beauftragen musste. Die Folge – fast täglich wurde die PV-Anlage von Netze BW abgeschalten, da zuviel Strom im Netz war und die Illmenseer Firma musste trotz Sonnenschein teuren Strom vom Netzbetreiber kaufen. „Da verstehe ich die Welt nicht mehr!“, entfährt es Ralf Doll. Ursprünglich sollte die kreditfinanziert PV-Anlage sich binnen fünf Jahren amortisieren, nun rechnet der Geschäftsführer mit über zehn Jahren.</p> <h2>Geplante Investitionen im PV-Bereich auf „Eis gelegt“</h2> <p>Für den Neubau kommt daher aus diesen Gründen für ihn aktuell keine neue Photovoltaikanlage in Betracht, obwohl er per Gesetz Einsparungen aufzeigen müsste. Auch die geplante Investition in einen 300.000 Euro teuren Batteriespeicher sind bis auf Weiteres auf Eis gelegt. Als gute Nachricht meldet Ralf Doll, dass das Anlagenzertifikat nach 1,5 Jahren fertiggestellt wurde, wobei der dazu gehörige Evaluierungsbericht sage und schreibe 108 Seiten umfasse, die keiner verstehe. Aber die PV-Anlage werde weiter abgeschalten, habe ihm Netze BW mitgeteilt, denn da „habe man keinen Einfluss. Diese werden von anderer Stelle gesteuert“, zitiert er aus dem Schreiben. Ralf Doll zieht ein bitteres Fazit zum Wirtschaftsstandort Deutschland: „Ich persönlich würde auf gar keinen Fall mehr in Deutschland mich selbstständig machen und verstehe, warum viele Kleinbetriebe an der Bürokratie zugrunde gehen.“</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kosten Bürokratie Mittelstand thema-wirtschaft-unternehmen thema-politik thema-politik-parteien]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Bürokratie: Unternehmer schlagen Alarm]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 30 Jul 2024 17:03:44 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Er möchte im Storchennest ein neues „Wir-Gefühl“ schaffen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/er-moechte-im-storchennest-ein-neues-wir-gefuehl-schaffen;art372561,12136593 ]]></link>      <description><![CDATA[  Paul Hagenlocher (23) leitet seit 1. Juli den Kindergarten in Illmensee. Zur Zeit wird dort der Außenbereich für Krippenkinder erweitert.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Paul Hagenlocher (23) leitet seit 1. Juli den Kindergarten in Illmensee. Zur Zeit wird dort der Außenbereich für Krippenkinder erweitert.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/er-moechte-im-storchennest-ein-neues-wir-gefuehl-schaffen;art372561,12136593]]></guid>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Paul Hagenlocher (23) leitet seit 1. Juli den Kindergarten in Illmensee. Zur Zeit wird dort der Außenbereich für Krippenkinder erweitert.



        <p>„Meine Arbeit ist sehr schön und sie passt zu mir.“ Wenn Paul Hagenlocher von seinem Beruf spricht, ist ihm anzumerken, dass er voll darin aufgeht. „Man bekommt als Erzieher viel zurück von den Kindern. Es ist faszinierend, ihnen beim Wachsen zuzusehen.“ Hagenlocher ist jung, gerade mal 23 Jahre alt, und schon in einer verantwortungsvollen Position. Sein viertes Lehrjahr, das Anerkennungsjahr, absolvierte er in Uhldingen-Mühlhofen im Kinderhaus Sonnenschein. Auch hier agiert übrigens mit Dominik Mattes ein Mann an der Spitze. Zu Hagenlochers Aufgaben gehörten bereits Leitungstätigkeiten, so etwa die Einarbeitung neuer Mitarbeiter oder die Begleitung des Umbaus von einer drei- zu einer fünfgruppigen Einrichtung. Nach der Ausbildung wurde ihm in Mühlhofen die stellvertretende Leitung übertragen. Seit dem 1.¦Juli leitet Hagenlocher die Kindertagesstätte (Kita) Storchennest in Illmensee.</p> <p>Er wohnt in Überlingen und konnte sich gegen vier Mitbewerber, von denen sich drei in nicht-öffentlicher Gemeinderatssitzung präsentierten, durchsetzen. „Mich freut es sehr, dass er bei uns ist“, sagt Bürgermeister Michael Reichle. „Seine Vorstellung war überzeugend. Was mir persönlich gefällt, sind sein selbstbewusstes Auftreten und Organisationstalent.“</p> <h2>Kommunikationslücken schließen</h2> <p>Nach Vakanz und mehrfachem Leiterinnenwechsel sowie Ängsten und Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem neuen Naturkindergarten ist Hagenlocher bestrebt, wieder in ruhigere Gewässer zu steuern. Mit den Eltern und den Elternbeiräten möchte er nicht nur zwischen Tür und Angel kommunizieren. Er bietet feste Bürozeiten an, plant einen Elternabend im Oktober, hat bereits eine Elternbeiratssitzung einberufen und auch das Logo überarbeitet: Zwei Störche, ein großer und ein kleiner, zusammen im Nest. Kommunikationslücken, die es zuletzt innerhalb des Teams, zur Verwaltung im Rathaus und zu den Eltern gab, möchte er schließen.</p> <h2>Fachwirt für Organisation und Führung</h2> <p>60 Prozent seiner Arbeit sind für Leitungstätigkeit vorgesehen, 40 Prozent kann er mit „Arbeit am Kind“ verbringen, wie es genannt wird. „Ich habe bis zu den Sommerferien jeden Tag in einer anderen Gruppe verbracht, um alle Kinder kennenzulernen. Mir ist es wichtig, dass ich in den Gruppen bin.“ Neben dem Pädagogischen interessiert sich Hagenlocher auch für Planung, Organisation und Verwaltung. Er macht am IFSB (Institut für soziale Berufe) in Ravensburg eine Zusatzausbildung. Nach der Prüfung im September ist er dann staatlich geprüfter Fachwirt für Organisation und Führung mit Schwerpunkt Sozialwesen.</p> <h2>Das „Wir“ wiederfinden</h2> <p>Die Fachkräfte im Storchennest leisten aus Sicht von Hagenlocher eine sehr gute Arbeit. „Ich habe jedoch das Gefühl, jede Gruppe sitzt in ihrem eigenen Boot. Wir sind jetzt dabei, das ‚Wir‘ wiederzufinden“, sagt der Leiter. Eine klare Kommunikation nach Innen und Außen, Transparenz und Strukturen zu schaffen, stünden für ihn an oberster Stelle. Personell sei der Kindergarten gut aufgestellt. Derzeit ist eine Stelle ausgeschrieben, gesucht wird eine pädagogische Fachkraft für die gelbe Gruppe. Um die Erzieherinnen zu entlasten, wurde zudem eine neue Stelle geschaffen: Mitte September beginnt eine männliche Hauswirtschaftskraft. Dann werden drei Männer im Storchennest tätig sein.</p> <h2>Zusammenarbeit mit Naturkindergarten</h2> <p>Mit dem neuen Naturkindergarten, der gegründet wurde, weil die Kapazitäten im Storchennest erschöpft waren, strebt Hagenlocher ein gutes Miteinander an. Dazu gehören für ihn regelmäßige Treffen mit der Leiterin Maren Müller, ein gemeinsamer pädagogischer Tag und gemeinsame Feste wie Sankt Martin oder Fasnacht. Den Naturkindergarten besuchen sechs Kinder, im neuen Kindergartenjahr werden es zehn sein, Tendenz steigend.</p> <h2>Neue Krippengruppe</h2> <p>Was tut sich sonst im Storchennest? Die „Marienkäfer“, eine Krippengruppe mit zehn Kindern, erhält Gesellschaft. Am 20.¦August, also nach den Sommerferien, startet mit den „Fröschen“ die zweite Krippengruppe für Kinder von eins bis drei. Deren Räume im Sockelgeschoss sind inzwischen fertiggestellt. Auch in der Froschgruppe können bis zu zehn Kinder betreut werden und es sind noch Plätze frei. Gab es für die Krippenkinder bisher nur einen kleinen Außenbereich, ändert sich das gerade. Die Bauarbeiten zur Erweiterung sind in vollem Gang. Über Drei- und unter Dreijährige haben getrennte, unterschiedlich ausgestattete Spiellandschaften. „Die Krippenkinder bekommen beispielsweise ein kleines Klettergerüst, an dem sie ihre Kräfte ausprobieren und Erfolgserlebnisse haben können“, erklärt Hagenlocher. In absehbarer Zeit, fügt Reichle hinzu, werde auch der Außenbereich für Ü3-Kinder überarbeitet.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Fünf Gruppen</h2> Die Gemeinde ist Träger der Kita. Das Storchennest besuchen derzeit 93 Kinder. Drei der fünf Gruppen sind für Kinder über drei Jahre, die 20 Mitarbeiterinnen betreuen. Es gibt drei Auszubildende, zwei in der praxisintegrierten Ausbildung (PIA) und eine FSJ-Kraft. Ab September gibt es eine Hauswirtschaftskraft. Die Kita bietet „verlängerte Öffnungszeiten“ zwischen 7 Uhr und 14 Uhr sowie Ganztagesbetreuung montags bis donnerstags von 7 Uhr bis 16.30 Uhr und freitags bis 14 Uhr.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kinderbetreuung Berufsausbildung Kindergarten thema-gesellschaft-familie-kinderbetreuung thema-wirtschaft-arbeit]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[Er möchte im Storchennest ein neues „Wir-Gefühl“ schaffen]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Thu, 11 Jul 2024 14:25:25 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Außergewöhnlicher Gast in Illmensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/aussergewoehnlicher-gast-in-illmensee;art372561,12118192 ]]></link>      <description><![CDATA[  Tierrettung fängt in Illmensee eine exotische Schnappschildkröte ein. Nach einer Nacht in Radolfzell landet sie in München.  ]]></description>
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          Tierrettung fängt in Illmensee eine exotische Schnappschildkröte ein. Nach einer Nacht in Radolfzell landet sie in München.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/aussergewoehnlicher-gast-in-illmensee;art372561,12118192]]></guid>
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        Tierrettung fängt in Illmensee eine exotische Schnappschildkröte ein. Nach einer Nacht in Radolfzell landet sie in München.



        <p>Schnappschildkröte in der Gemeinde Illmensee eingefangen – sollte es sich hier um eine erfundene Geschichte handeln, wie im vorigen Sommer die Mär von Professor Gunnar Grundisson alias Jörg Ehni? Der Schauspieler aus Ruschweiler hatte für ein Kunstprojekt spaßeshalber behauptet, mit dem „langen Illmen“ den ersten Siedler am Illmensee nachweisen zu können. Nein, die Story rund um die Schnappschildkröte dient nicht zum Stopfen eines Sommerlochs. Sie existiert wirklich.</p> <h2>Polizei alarmiert Tierrettung</h2> <p>Gesehen wurde die Schnappschildkröte, als sie am Sonntag, 23.¦Juni, „Im Ösch“ unterwegs war, auf der Straße zwischen Gampenhof und Volzen. Die alarmierte Polizei eilte herbei und die Beamten verständigten die Tierrettung Südbaden. Diese brachte das urzeitlich wirkende Tier für eine Nacht bei sich in Radolfzell unter.</p> <h2>Hochwasser könnte Reptil vertrieben haben</h2> <p>Für Yvonne Schümann begann der Arbeitstag am darauf folgenden Montag dann ungewöhnlich. Denn nun war die Hauptamtsleiterin gefragt, sich um den weiteren Verbleib des gepanzerten Tieres zu kümmern. Leicht vermittelbar war die Schildkröte offenbar nicht. Schümann telefonierte von Uhldingen bis Neu-Ulm diverse Reptilienhäuser ab. Dass sich die Gemeinde hin und wieder um eine angefahrene Katze kümmert und für die Tierarztkosten aufkommt, passiert hin und wieder. Aber ein solcher Exot hatte sich bisher noch nicht in die Gemeinde verirrt. Und derlei aufwendige Tierrettungseinsätze hat Kämmerer Michael Sonntag auch nicht im Haushaltsplan berücksichtigt. Am Ende erhielt Schümann aus München eine Zusage. Die Tierrettung Südbaden brachte die Schildkröte in die dortige Reptilien-Auffangstation. Bereits Anfang Juni waren zwei Schnappschildkröten in Bayern und Rheinland-Pfalz durch Hochwasser angeschwemmt und nach München in die Auffangstation der Ludwig-Maximilians-Universität gebracht worden. Doch keine war so groß wie die aus Illmensee.</p> <h2>Gemeinde muss zahlen</h2> <p>Nicht nur Schnappis Rettung und der Transport von Illmensee in die Bayernmetropole kostet die Gemeinde Geld, auch deren Unterbringung, medizinische Untersuchungen und die Pflege. „Wir zahlen sechs Monate – wie viel genau, das wissen wir noch gar nicht, aber was sollen wir machen“, stöhnt Bürgermeister Michael Reichle im Gespräch mit dem SÜDKURIER und fügt hinzu: „Auf diese Werbung für Illmensee hätte ich verzichten können.“ Er betont, dass der 40 Zentimeter lange und zehn Kilo schwere Brummer nicht aus dem Illmensee oder dem Ruschweiler See gefischt wurde. „Badegäste brauchen keine Angst zu haben.“</p> <h2>Ausgebüxt oder ausgesetzt</h2> <p>Es könnte sein, dass die Schildkröte am Volzer See gelebt hat, denn in dessen Nähe wurde sie gesichtet. Der Volzer See steht unter Naturschutz und dort hatte das Tier sicher seine Ruhe. Es wird vermutet, dass die vielen Regenfälle und in Folge das Hochwasser die Schildkröte aus ihrem Unterschlupf vertrieben hat. Keiner weiß, wie lange das Tier dort schon gelebt hat. Heimisch ist es hierzulande jedenfalls nicht. Entweder ist die Schnappschildkröte ihrem Halter ausgebüxt oder sie wurde ausgesetzt. „Ein Haustier auszusetzen, ist nicht rechtens, doch den Halter zu ermitteln, hat kaum Aussicht auf Erfolg. Es ist gemein, dass nun die Allgemeinheit die Kosten tragen muss“, findet Reichle.</p> <h2>Vorsicht bissig</h2> <p>Die Reptilien heißen nicht umsonst Schnappschildkröten, denn sie gelten als äußerst bissig. Es heißt, sie können Finger- und Zehenknochen mühelos durchtrennen. „Sie können sich unter Umständen recht schnell fortbewegen und zubeißen“, bestätigt Bernd Metzger. Ärgerlich findet der Leiter der Tier-Ambulanz, dass Schnappschildkröten, giftige Spinnen, Schlangen und andere Exoten in Baden-Württemberg nicht meldepflichtig sind. Die Tierrettung Südbaden hatte vor einigen Jahren schon einmal mit einer Schnappschildkröte zu tun, sie wurde im Hafen von Bodman aus dem Bodensee geholt. 2006, so ist im SÜDKURIER-Archiv zu lesen, entdeckten Spaziergänger eine Schnappschildkröte, wo die Rotach in den Bodensee fließt. Das Reptil wurde damals von Mitarbeitern des Tierschutzheims Friedrichshafen eingefangen.</p> <h2>Zukunft ungewiss</h2> <p>Wie es wohl weitergeht mit dem imposanten Exemplar aus Illmensee? Dazu ist auf der Homepage der Auffangstation folgende Information zu lesen: „Vor allem die zahlreichen Schnappschildkröten stellen uns seit Jahren vor ein immer größer werdendes Problem. Sowohl private Abgaben aber auch immer wieder aufgefundene Exemplare werden bei uns abgegeben. Sie bleiben dann über einen sehr langen Zeitraum bei uns, denn zum einen ist die Haltung dieser Arten in Deutschland verboten, zusätzlich erschwert die potenzielle Gefährlichkeit die Weitergabe zusätzlich.“ Schnappschildkröten werden demnach nur nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden weitervermittelt.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Schildkröten-Steckbrief</h2> Die Schnappschildkröte ist eine Süßwasserschildkröte und gehört zur Familie der Alligatorschildkröten. Ihre natürliche Verbreitung beschränkt sich auf die USA und Kanada. Die Tiere leben in Sumpfgebieten, an Teichen, Flüssen und Seen. Ihr brauner, olivfarbener oder schwarzer Panzer ist in Richtung Hinterteil gezackt, auch der Schwanz hat auf der Oberseite Hornzacken. Diese Art zählt zu den größten Schildkröten und gilt aufgrund des kräftigen Kiefers als gefährlich. (kaj)</div>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Außergewöhnlicher Gast in Illmensee]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 10 Jun 2024 13:49:27 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gemeinderatswahl: Machtverhältnisse in Wald, Illmensee und Herdwangen-Schönach ändern sich nicht  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/herdwangen-schoenach/gemeinderatswahl-machtverhaeltnisse-in-wald-illmensee-und-herdwangen-schoenach-aendern-sich-nicht;art372558,12067362 ]]></link>      <description><![CDATA[  In jedem Gemeinderat der drei Kommunen der Verwaltungsgemeinschaft Pfullendorf sitzen künftig mehrere Neulinge. Wer erhielt die meisten Stimmen?  ]]></description>
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          In jedem Gemeinderat der drei Kommunen der Verwaltungsgemeinschaft Pfullendorf sitzen künftig mehrere Neulinge. Wer erhielt die meisten Stimmen?<br>
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        In jedem Gemeinderat der drei Kommunen der Verwaltungsgemeinschaft Pfullendorf sitzen künftig mehrere Neulinge. Wer erhielt die meisten Stimmen?



        <h2>Clemens Veeser bleibt Stimmenkönig von Wald</h2> <p>Die Verhältnisse im zwölfköpfigen Gemeinderat von Wald sind nach der Kommunalwahl eindeutig. Die Unabhängige Liste wird mit acht Räten im Gremium vertreten sein und die CDU entsendet vier Vertreter. Einmal mehr wurde Clemens Veeser von der UL mit 1969 Stimmen der absolute Stimmenkönig in der Zehn-Dörfer-Gemeinde, gefolgt von Ute Fröhlich (1242) und Neuling Wolfgang Hahn, der auf Anhieb 1113 Stimmen erhielt. Bei der CDU erhielt Michael Riegger mit 1069 Stimmen den größten Zuspruch vor Matthias Blum (834) und den beiden Neulingen Corinna Krall (821) und Johannes Restle (781). Auch bei der UL wurden mit Matthias Stadler (719) und Stefan Rumpel (610) zwei Bewerber erstmals in den Gemeinderat gewählt.</p> <h2>Drei Neue in Herdwangen</h2> <p>In Herdwangen-Schönach schafften mit Johannes Knott (1050) und Florian Irion (927) zwei Neulinge auf der Bürgerliste, die insgesamt 61,8 Prozent der Stimmen erhielt, auf Anhieb den Sprung in den Gemeinderat. Im zwölfköpfigen Gremium stellt die neufirmierte Liste sieben Mandatsträger, was gegenüber den neun Mandaten der Freien Wähler 2019 den Verlust von einem Ratssitz bedeutet. Die CDU konnte einen Sitz dazugewinnen und stellt mit 38,2 Prozent fünf Gemeinderäte, darunter die beiden Neulinge Udo Klaiber (637) und Patrick Fügner (616). Das Quartett ist umgeben von sieben wieder gewählten Gemeinderäten, wobei Peter Atzenhofer auf der Bürgerliste mit 1878 Stimmen Stimmenkönig von Herdwangen-Schnach ist. Den Sprung über die 1000-Marke schafften dort auch Sebastian Blender, Patrick Blender und Melanie Boos. Bei der CDU erhielt einzig Gerhard Braun mit 1033 Stimmen ein vierstelliges Ergebnis, gefolgt von Robert Streicher (949) und Frieder Kammerer (711).</p> <h2>Fünf von zwölf Gemeinderäten in Illmensee sind neu im Gremium</h2> <p>Mit 70,4 Prozent vermeldete Illmensee eine sehr hohe Wahlbeteiligung, wobei die „Machtverhältnisse“ im Gemeinderat gleich bleiben. Die Freien Wähler entsenden acht Räte, darunter Kathrin Hecht, die mit 1778 Stimmen mit Abstand das beste Wahlergebnis aller Bewerber erzielte. Mit 1343 Stimmen gab es für Ramona Diez das zweithöchste Ergebnis und sie schaffte bei der Premiere problemlos den Einzug ins Kommunalparlament, ebenso wie Christian Kern, Tobias Thum und Joschka Wackermann. Die CDU erhielt 35,8 Prozent der Stimmen und entsendet vier Gemeinderäte, darunter mit Andreas Huber, Hubert Berenbold und Jörg Buckel drei Altgediente, wobei Huber als einziger CDU-Bewerber mit 1033 Stimmen ein vierstelliges Ergebnis erreichte. Als Neuling komplettiert Patrick Mayer das Quartett.</p> <h2>Wahlbeteiligung hat sich erhöht</h2> <p>Dass die Bürger am kommunalen Geschehen interessiert sind, zeigt sich an der Wahlbeteiligung, die in allen drei Gemeinden höher war, als vor fünf Jahren. In Wald erhöhte sie sich um fünf Prozent auf 68,4 Prozent und in Herdwangen-Schönach immerhin von 62,9 auf 65,4 Prozent. Schon vor fünf Jahren gingen in Illmensee zwei von drei Wahlberechtigten zur Wahl und dieser Wert erhöhte sich nun auf mehr als 70 Prozent. Deutlich wird, dass die Ratsvertreter, die sich aktiv im Gemeinderat einbringen und bei Diskussionen beteiligen, von ihren Mitbürgern für ihr Engagement in Form von vielen Stimmen belohnt werden. So erhielt Clemens Veeser zum wiederholten Mal die meisten Stimmen und in Herdwangen-Schönach wurde der Einsatz von Peter Atzenhofer während der bürgermeisterlosen Zeit honoriert. Kathrin Hecht hatte in Illmensee schon 2019 den Titel als „Stimmenkönigin“ eingeheimst.</p>]]>
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      <dc:rights><![CDATA[Gemeinderatswahl: Machtverhältnisse in Wald, Illmensee und Herdwangen-Schönach ändern sich nicht]]></dc:rights>
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      <pubDate>Mon, 10 Jun 2024 13:20:22 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Das ist der neue Gemeinderat von Illmensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/kommunalwahl-das-ist-der-gemeinderat-von-illmensee;art372561,12067339 ]]></link>      <description><![CDATA[  Acht Sitze für die Freien Wähler, vier Sitze für die CDU.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Acht Sitze für die Freien Wähler, vier Sitze für die CDU.<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Acht Sitze für die Freien Wähler, vier Sitze für die CDU.



        <p>Die Ergebnisse für alle Gemeinden im SÜDKURIER-Verbreitungsgebiet <a href="https://www.suedkurier.de/region/kommunalwahl/alles-auf-einen-blick-hier-finden-sie-die-wahlergebnisse-der-kommunalwahlen-in-unserer-region;art1369606,12044639" title="Alles auf einen Blick: Hier finden Sie die Wahlergebnisse der Kommunalwahlen in unserer Region">finden Sie stets aktuell hier</a>.</p> <h2>Freie Wähler: 8 Sitze</h2> <h2>CDU: 4 Sitze</h2> <p><strong>Sofort informiert über die Kommunalwahl:</strong> Mit der SÜDKURIER Online-App verpassen Sie keine Berichte zur Kommunalwahl. Außerdem informieren wir Sie per Push-Nachricht auf Ihrem Smartphone über die Wahlergebnisse Ihrer Gemeinde. Um Push-Nachrichten zu empfangen, melden Sie sich einfach in der App an, wählen Ihren Heimatort und aktivieren in Ihren Profileinstellungen das Empfangen von Push-Nachrichten für Ihren Heimatort. <a href="https://abonnieren.suedkurier.de/sk-online-app/?shortlink=8f62119d&amp;c=Kommunalwahlen%202019&amp;af_ad=Wahlpage&amp;pid=SK%20Online&amp;af_adset=Landing%20Page&amp;source_caller=ui" target="" title="" rel="noopener">Jetzt herunterladen!</a></p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Internet Netze Kommunalwahl serie-kommunalwahl24]]></dc:relation>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 10 Jun 2024 13:16:09 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[So hat Illmensee gewählt: Freie Wähler erreichen fast 65 Prozent  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/kommunalwahl-so-hat-illmensee-gewaehlt;art372561,12067335 ]]></link>      <description><![CDATA[  Alle Wahlzettel sind ausgezählt, die neuen Mitglieder des Gemeinderats stehen fest. Welche Kandidatin oder welcher Kandidat hat wie viele Stimmen erhalten? Hier erfahren Sie alle Ergebnisse der Kommunalwahl.  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Alle Wahlzettel sind ausgezählt, die neuen Mitglieder des Gemeinderats stehen fest. Welche Kandidatin oder welcher Kandidat hat wie viele Stimmen erhalten? Hier erfahren Sie alle Ergebnisse der Kommunalwahl.<br>
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        Alle Wahlzettel sind ausgezählt, die neuen Mitglieder des Gemeinderats stehen fest. Welche Kandidatin oder welcher Kandidat hat wie viele Stimmen erhalten? Hier erfahren Sie alle Ergebnisse der Kommunalwahl.



        <p>Die Gemeinderatswahl ist ausgezählt, das Ergebnis steht fest. Das sind die wichtigsten Fakten:</p> <p>Die <strong>Wahlbeteiligung</strong> lag bei dieser Wahl bei 70,4 %. Dabei haben 1.159 Wählerinnen und Wähler von 1.646 Wahlberechtigten abgestimmt.</p> <p>Die <strong>stärkste politische Kraft</strong> sind die Freien Wähler mit 64,3 % aller Stimmen.</p> <p>Die zweitstärkste politische Kraft ist die CDU mit 35,7 % aller Stimmen.</p> <p>Hier sehen Sie, wie die einzelnen Parteien bei der Gemeinderatswahl abgeschnitten haben.</p> <table class="article-wahl-stimmen"> <thead> <tr> <th>Partei</th> <th>%</th> <th>Stimmen</th> </tr> </thead> <tbody> <tr> <td class="article-wahl-fw"><span class="article-wahl-fw">FW</span></td> <td>64,3 %</td> <td>8.163</td> </tr> <tr> <td class="article-wahl-cdu"><span class="article-wahl-cdu">CDU</span></td> <td>35,7 %</td> <td>4.540</td> </tr> </tbody> </table> <img src="https://www.suedkurier.de/pics/wahl/svg/ONL_8_Gemeinderat_Illmensee_Illmensee_skwahlen2024_result.svg" alt="Ergebnisse Illmensee" /> <h2>Sitzverteilung</h2> <p>Hier sehen Sie, wie sich die Sitze im Gemeinderat verteilen.</p> <div class="article-wahl-sitze"> <p><strong>FW</strong> 8 Sitze</p> <ul class="article-wahl-fw"></ul> <p><strong>CDU</strong> 4 Sitze</p> <ul class="article-wahl-cdu"></ul> </div> <h2>Wer wurde gewählt?</h2> <p>Welche Kandidaten konnten die meisten Wähler von sich überzeugen und in den Gemeinderat einziehen? Hier sehen Sie die genauen Ergebnisse der einzelnen Kandidaten.</p> <h3>FW</h3> <p class="article-wahl-kandidaten-pro"><strong>8 Kandidaten</strong> der <strong>Freien Wähler</strong> wurden in den Gemeinderat gewählt.</p> <table class="article-wahl-kandidaten"> <thead> <tr> <th>Kandidat</th> <th>Stimmen</th> </tr> </thead> <tbody> <tr> <td>Kathrin Hecht (4)</td> <td>1.778</td> </tr> <tr> <td>Ramona Diez (1)</td> <td>1.343</td> </tr> <tr> <td>Richard Gasse (3)</td> <td>1.103</td> </tr> <tr> <td>Christian Kern (7)</td> <td>811</td> </tr> <tr> <td>Jörg Ehrlinspiel (2)</td> <td>593</td> </tr> <tr> <td>Tobias Thum (9)</td> <td>584</td> </tr> <tr> <td>Joschka Wackermann (10)</td> <td>575</td> </tr> <tr> <td>Peter Rösch (8)</td> <td>554</td> </tr> </tbody> </table> <p class="article-wahl-kandidaten-con">Für <strong>2 Kandidaten</strong> der <strong>Freien Wähler</strong> hat es nicht gereicht.</p> <table class="article-wahl-kandidaten"> <thead> <tr> <th>Kandidat</th> <th>Stimmen</th> </tr> </thead> <tbody> <tr> <td>Alexander Heigle (5)</td> <td>514</td> </tr> <tr> <td>Klaus Kerle (6)</td> <td>308</td> </tr> </tbody> </table> <h3>CDU</h3> <p class="article-wahl-kandidaten-pro"><strong>4 Kandidaten</strong> der <strong>CDU</strong> wurden in den Gemeinderat gewählt.</p> <table class="article-wahl-kandidaten"> <thead> <tr> <th>Kandidat</th> <th>Stimmen</th> </tr> </thead> <tbody> <tr> <td>Andreas Huber (6)</td> <td>1.033</td> </tr> <tr> <td>Hubert Berenbold (1)</td> <td>707</td> </tr> <tr> <td>Jörg Buckel (3)</td> <td>582</td> </tr> <tr> <td>Patrick Mayer (7)</td> <td>485</td> </tr> </tbody> </table> <p class="article-wahl-kandidaten-con">Für <strong>5 Kandidaten</strong> der <strong>CDU</strong> hat es nicht gereicht.</p> <table class="article-wahl-kandidaten"> <thead> <tr> <th>Kandidat</th> <th>Stimmen</th> </tr> </thead> <tbody> <tr> <td>Andreas Frirdich (4)</td> <td>467</td> </tr> <tr> <td>Femke Rudolph (9)</td> <td>449</td> </tr> <tr> <td>Elmar Rösch (8)</td> <td>311</td> </tr> <tr> <td>Dr. Wolfgang Blien (2)</td> <td>263</td> </tr> <tr> <td>Andreas Hierling (5)</td> <td>243</td> </tr> </tbody> </table> <table class="article-wahl-shortcut"> <thead> <tr> <th colspan="2">Abkürzungen</th> </tr> </thead> <tbody> <tr> <td>FW</td> <td>Freie Wähler</td> </tr> <tr> <td>CDU</td> <td>Christlich Demokratische Union</td> </tr> </tbody> </table>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Wahlportal-Export Landtagswahl Kommunalwahl Bürgermeisterwahl]]></dc:relation>
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      <dc:rights><![CDATA[So hat Illmensee gewählt: Freie Wähler erreichen fast 65 Prozent]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 24 May 2024 15:50:39 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Auf dem Stimmzettel stehen 19 Namen  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/auf-dem-stimmzettel-stehen-19-namen;art372561,12041312 ]]></link>      <description><![CDATA[  CDU und Freie Wähler treten bei der Kommunalwahl in Illmensee mit eigenen Listen an  ]]></description>
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          CDU und Freie Wähler treten bei der Kommunalwahl in Illmensee mit eigenen Listen an<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        CDU und Freie Wähler treten bei der Kommunalwahl in Illmensee mit eigenen Listen an



        <p>Bei den bevorstehenden Kommunalwahlen können die Bürgerinnen und Bürger Illmensees ihre zwölf Stimmen auf insgesamt 19 Männer und Frauen verteilen. So viele Personen stehen auf den Listen von Freien Wählern und CDU.</p> <h2>Zehn auf der Liste der Freie Wähler</h2> <p>2019 nominierten die Freien Wähler elf Kandidatinnen und Kandidaten, in diesem Jahr sind es zehn. Im zwölfköpfigen Gemeinderat sind die Freien Wähler aktuell mit zwei Frauen und sechs Männern vertreten. Jörg Ehrlinspiel, Richard Gasse, Kathrin Hecht, Alexander Heigle und Peter Rösch treten am 9.¦Juni zur Wiederwahl an. Sascha Baier, Otto Lohr und Gabriele Redlich stehen indes nicht mehr auf dem Stimmzettel. Und Tobias Thum, ebenfalls Mitglied im aktuellen Gremium, wird dieses Mal nicht über den Wahlvorschlag der CDU kandidieren, sondern für die Freien Wähler. Als neue Kandidaten wurden Ramona Diez, Klaus Kerle, Christian Kern und Joschka Wackermann gewonnen.</p> <h2>Der Jüngste ist 26</h2> <p>Mit Kathrin Hecht, Verwaltungsfachangestellte bei der Stadt Ravensburg, und Ramona Diez, Hauptamtsleiterin der Gemeinde Hohenfels, stehen bei den Freien Wählern zwei Frauen mit kommunaler Verwaltungserfahrung zur Wahl. Beide sind Anfang 30. Ohnehin fällt auf, dass das Kandidatenfeld relativ jung ist, es bewegt sich zwischen 26 und 63 Jahren – das Durchschnittsalter liegt bei 40,9 Jahren. Beruflich sind die Freien Wähler vom Biolandwirt über den Wirtschaftsingenieur bis zum technischen Planer für PV-Anlagen bunt gemischt.</p> <h2>Gebündelte Fähigkeiten</h2> <p>„Wir sind überzeugt, dass wir in Zusammensetzung unserer Kandidatinnen und Kandidaten – gesellschaftlich wie auch beruflich – vielfältige Fähigkeiten bündeln und eine leistungsstarke Einheit abbilden“, stellt Kathrin Hecht, Gemeinderätin seit 2014, fest. Als elementare Eigenschaft bezeichnet sie die Unabhängigkeit der Freien Wähler. „Wir sind als Freie Wähler Illmensee keinem landes- oder bundesweitem Parteibuch verpflichtet. Wir arbeiten ausschließlich auf lokaler Ebene für die Bürgerschaft hier vor Ort.“</p> <p>Es gelte, die Herausforderung der stetigen Aufgabenerfüllung zu bewältigen und „durch gute und strategische Herangehensweise auch Luft für die netten Dinge zu verschaffen“. Dazu brauche es willensstarke Menschen, die Verantwortung übernehmen. „Wir alle wissen, wie wertvoll unsere Heimat ist.“</p> <p>Mit welcher Zielsetzung die Freien Wähler in die Wahl gehen? „Wir wollen erreichen, dass das neu gewählte Gremium weiterhin in guter Kooperation mit Verwaltung und Bürgerschaft zuverlässig und respektvoll das Beste für Illmensee erarbeitet“, konstatiert Kathrin Hecht. Einige Punkte aus dem FW-Wahlprogramm lauten: Tourismusförderung, Belebung der ortsansässigen Gastronomie- und Dienstleistungsbranche, bedarfsgerechte Betreuungs- und Bildungsangebote, Unterstützung des Ehrenamts, Baulandentwicklung, Erhalt und Ausbau der Nahversorgung.</p> <h2>CDU mit neun Kandidaten</h2> <p>Bei der Wahl 2019 hatte der Gemeindeverband der CDU Illmensee sieben Kandidaten nominiert, vier sind damals in den Gemeinderat gewählt worden und treten auch 2024 wieder an: Hubert Berenbold, Jörg Buckel und Andreas Huber sowie Tobias Thum, letzterer allerdings nicht mehr für die CDU, sondern für die Feien Wähler.</p> <h2>Sechs Neue treten an</h2> <p>Von den neun CDU-Kandidaten ist Femke Rudolph, Finanzbuchhalterin aus Ruschweiler, die einzige Frau im Rennen. Ebenso wie Elmar Rösch, Andreas Frirdich, Patrick Mayer, Wolfgang Blien und Andreas Hierling gehört sie zu den „Neuen“, die sich in den kommenden fünf Jahren in den Gemeinderat einbringen wollen. Mayer ist mit 30 Jahren der jüngste Bewerber, Blien, früher Zahnarzt in Illmensee, mit 67 Jahren der älteste. Das Durchschnittsalter liegt bei 49,1 Jahren. Von der Pflegefachkraft über den Zimmermeister bis zum Heizungsinstallateur üben die Kandidatinnen und Kandidaten auch hier verschiedenste Berufe aus.</p> <p>„Die CDU-Kandidaten sind sehr mit der Gemeinde verbunden und werden ihre Kompetenzen in sehr unterschiedlichen Bereichen einbringen. Das Engagement im Vorwahlkampf zeigt schon, dass sie alle ein sehr großes Interesse an der zukunftsfähigen Gestaltung unserer Gemeinde mitbringen“, sagt CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Detlef Thimm, der selber nicht kandidiert.</p> <p>Zu den Herzensprojekten der CDU Illmensee zählen nach Auskunft von Thimm die Unterstützung und Förderung der Kinder- und Jugendarbeit, der Vereine und des Ehrenamtes. Ebenso eine bessere Anbindung an den ÖPNV sowie der Erhalt und die Verbesserung von Freizeit- und Fremdenverkehrsangeboten.</p>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kommunalpolitik Kommunalwahl Bürgermeisterwahl thema-politik-lokal thema-politik-lokal-kommunalwahl thema-politik-lokal-buergermeisterwahl]]></dc:relation>
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      <pubDate>Tue, 21 May 2024 17:43:56 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Gebühren für Kita steigen auch in Illmensee  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/gebuehren-fuer-kita-steigen-auch-in-illmensee;art372561,12036451 ]]></link>      <description><![CDATA[  Elternbeiträge decken 20 Prozent der Kosten und Storchennest bekommt zweite Krippengruppe  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Elternbeiträge decken 20 Prozent der Kosten und Storchennest bekommt zweite Krippengruppe<br>
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        Elternbeiträge decken 20 Prozent der Kosten und Storchennest bekommt zweite Krippengruppe



        <p>Eine Situation wie im Jahr 2020 will man in Illmensee nicht mehr erleben. „Das können wir den Eltern nicht mehr antun“, so Bürgermeister Michael Reichle. Nachdem die Kitagebühren seit 2011 für das Storchennest nicht angehoben worden waren, mussten die Eltern damals eine dicke Kröte schlucken.</p> <p>Die Gebühren schnellten mit Wirkung zum 1. Januar 2021 um 30 Prozent in die Höhe. 2022 erhöhten sich die Gebühren um 3,9 Prozent, 2023 waren es 8,5 Prozent, nun empfehlen Städte- und Gemeindetag sowie die kirchlichen Fachverbände, zum Zwei-Jahres-Rhythmus zurückzukehren. Außerdem wurde die Empfehlung abgegeben, die Elternbeiträge für das Kitajahr 2024/25 um 7,5 Prozent anzuheben und für 2025/26 um 7,3 Prozent.</p> <h2>Entscheidung noch vor der Kommunalwahl</h2> <p>Dieser Anpassung erteilte der Gemeinderat einstimmig sein Einvernehmen. Reichle wollte dies noch vor der Kommunalwahl mit dem bestehenden Gremium entscheiden. Diskussionsbedarf gab es nicht. Regelmäßige Anpassungen, so die Meinung, seien in jedem Fall großen Gebührensprüngen vorzuziehen. Einen Teil der Kosten für die Kita müsse die Gemeinde an die Nutzer weitergeben, um den Haushalt nicht noch mehr zu belasten.</p> <h2>Tariferhöhung für Beschäftigte schlägt durch</h2> <p>Tariferhöhungen für Erzieherinnen im öffentlichen Dienst – Reichle nannte als Beispiel die Anhebung der Entgeltgruppe für Leiterinnen von S 13 auf S 15 – und eine Vergrößerung der Einrichtung hätten im vergangenen Jahr zu einer „satten Kostensteigerung“ geführt, erklärte Kämmerer Michael Sonntag. Diese Kosten können nun auf zwei Jahre verteilt werden. Nur ein Fünftel der Kosten würden durch die Gebühren gedeckt, fügte Sonntag hinzu. 80 Prozent werden über den Haushalt aus Steuermitteln finanziert.</p> <h2>Illmensee erreicht 18,5 Prozent Abdeckung</h2> <p>In Kindergarteneinrichtungen wird angestrebt, 20 Prozent der Betriebsausgaben durch Elternbeiträge zu decken. „In Illmensee hatten wir zum 31. Dezember 2023 einen Deckungsgrad von 18,5 Prozent, da können wir uns glücklich schätzen“, so der Kämmerer. Dies lag unter anderem daran, dass die Einrichtung zuletzt komplett belegt war. Es gab deshalb keine Pufferplätze, stattdessen Wartelisten, was auch nicht im Sinn des Betreibers ist.</p> <h2>Zweite Krippengruppe geplant</h2> <p>93 Kinder besuchen aktuell die Kita Storchennest, es gibt eine Krippengruppe und den Naturkindergarten für maximal 20 Kinder. Die künftige Planung sieht eine zweite Krippengruppe vor. Momentan sind zehn Kinder in der Krippe untergebracht, womit die Kapazität ausgeschöpft ist. Die sechs auf der Warteliste stehenden Krippenkinder können dann in die neue Krippengruppe aufgenommen werden. Die Kinder werden im Storchennest von 13 pädagogischen Fachkräften betreut, hinzu kommen drei pädagogische Fachkräfte im Naturkindergarten.</p> <h2>Gemeinde kann stolz sein</h2> <p>Bürgermeister Reichle stellte fest, dass die Gemeinde auf ihre Kita stolz sein dürfe, es werde qualitativ hochwertige Betreuung geboten. „Wir brauchen uns nicht zu verstecken. Wir haben Personal gefunden und können alle Betreuungszeiten erfüllen, das ist nicht selbstverständlich. Andere Kommunen müssen Betreuungszeiten reduzieren.“ Im September wird der Gemeinderat über den Bedarfsplan beraten.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Monatliche Gebühren</h2> <p><strong>Für Familien mit einem Kind ab drei Jahren, gültig ab 1. September 2024 und ab 1.¦September 2025</strong></p> <ul> <li>Halbtagesbetreuung in der Naturgruppe: 146 Euro; (2025: 156 Euro)</li> <li>Verlängerte Öffnungszeit 7 bis 14 Uhr: 185 Euro; (2025: 198,50 Euro)</li> <li>Grundbetrag Ganztagesbetreuung bis 16.30 Uhr: 185 Euro; (2025:198,50 Euro)</li> <li>Ganztagesbetreuung Aufschlag pro Wochentag: 12 Euro; (2025: 13 Euro)</li> <li>Mittagessen: ab 17,50 Euro (1 x pro Woche)</li> </ul> <p><strong>Für Familien mit einem Kind unter drei Jahren, gültig ab 1. September 2024 und ab 1.¦September 2025</strong></p> <ul> <li>Halbtagesbetreuung 7 bis 12.30 Uhr: 402 Euro; (2025: 431 Euro)</li> <li>Verlängerte Öffnungszeit 7 bis 14 Uhr: 509,50 Euro; (2025: 546,50 Euro)</li> <li>Grundbetrag Ganztagesbetreuung bis 16.30 Uhr: 509,50 Euro; (2025: 546,50 Euro)</li> <li>Ganztagesbetreuung Aufschlag pro Wochentag: 35 Euro; (2025: 38 Euro)</li> </ul> </div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Kindergarten Kinderbetreuung Finanzhaushalt thema-gesellschaft-familie-kinderbetreuung thema-wirtschaft-finanzmarkt]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Gebühren für Kita steigen auch in Illmensee]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Tue, 14 May 2024 17:47:53 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Leiden und Auferstehung Jesu werden erlebbar  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/leiden-und-auferstehung-jesu-werden-erlebbar;art372561,12025241 ]]></link>      <description><![CDATA[  Akteure beeindrucken bei Aufführung der Kantate „Unterwegs nach Emmaus“ mit gelungener Darbietung  ]]></description>
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          Akteure beeindrucken bei Aufführung der Kantate „Unterwegs nach Emmaus“ mit gelungener Darbietung<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Akteure beeindrucken bei Aufführung der Kantate „Unterwegs nach Emmaus“ mit gelungener Darbietung



        <p>Wort- und stimmgewaltig haben der Kirchenchor Illmensee zusammen mit Instrumentalisten und Sprechern das Publikum in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt auf den Weg zweier Jünger Jesu nach Emmaus, ihrem Heimatort, mitgenommen. Unter der Leitung von Herbert Roth begleiteten sie musikalisch die letzten Tage Jesu, dessen Leiden und seine Auferstehung in der Passions- und Osterkantate „Unterwegs nach Emmaus“ von Michael Wittig.</p> <h2>Emotionsreiche Vorstellung</h2> <p>Erlebbar wurde, wie die beiden Jünger enttäuscht und traurig nach der Kreuzigung Jesu auf ihrem Weg nach Emmaus die unfassbaren Erlebnisse Revue passieren ließen: Jesus wurde gekreuzigt. Der Mensch, auf den die Jünger ihre Hoffnung gesetzt hatten, war tot. Fragen über Fragen hatten die Jünger, Fragen nach dem Sinn. Hatten sie sich geirrt und Jesus war doch nicht der erhoffte Retter gewesen? War nun alles vorbei? „Haben wir umsonst geglaubt?“</p> <h2>Beim Einzug nach Jerusalem laute Hosianna-Rufe</h2> <p>Alles hatte doch so verheißungsvoll begonnen. Denn Jesus war doch bei seinem Einzug nach Jerusalem mit lautem Jubel, mit „Hosianna“-Rufen empfangen worden. Wie konnte dieser Jubel so plötzlich in „ein mörderisches Kreuzige-ihn!“ umschlagen? Und warum hatte sich Jesus nicht gegen seine Festnahme gewehrt?</p> <h2>Stimmgewaltige Aufführung</h2> <p>All die menschlichen Fragen, Zweifel, die ganze Bandbreite menschlicher Gefühle, alle Höhen und Tiefen, brachten die Akteure stimm- und klanggewaltig zum Ausdruck. Bisweilen schien das Publikum den Atem anzuhalten, beispielsweise als bedrückend realistisch Jesu eigene Ängste vor dem nahenden Kreuzestod dargestellt wurden. Genauso lag eine beinahe lähmende Schwere in der Luft, als die Stätte „voller Angst und Blut“, Golgatha, besungen wurde, verbunden mit der Frage „wozu ist das gut?“.</p> <h2>Jesu Tod war nicht umsonst</h2> <p>Welche tiefe Dankbarkeit machte sich breit, als klar wurde: „Es ist vollbracht“, Jesu Tod war nicht umsonst. Er ist es, der uns vom Tod ins Leben führt, der uns hoffen und wissen lässt: „Trotz aller Sorgen gibt es ein Morgen. Ein neuer Tag bricht an.“ Welch‘ tiefe Freude machte sich breit und rührte manchen zu Tränen, als klar wurde, dass Jesus alle „zum Vaterhaus“ bringt und unsere Not und Krankheit trägt und heilt. Welch ein Jubel machte sich breit, welch eine innere Befreiung, als es den Jüngern wie Schuppen von den Augen fiel, dass Jesus selbst ihnen auf ihrem Weg begegnet war: „Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns sprach!“</p> <p>Freudig kehrten sie um, zurück nach Jerusalem, zu den anderen Jüngern, um diesen zu verkünden: „Der Herr ist auferstanden!“ Freudeschallend stimmte der Chor in diesen Jubel ein und riss das Publikum mit auf dieser Welle der unendlichen Freude und Erleichterung: „Jesus lebt, es ist wahr!“ Dieser Jubel erfüllte die ganze Kirche und das Feuer der Hoffnung wischte alle Zweifel und alle Trauer fort. Mit der Bitte „Herr, bleib bei uns“, endete diese emotionsreiche Kantate.</p> <h2>Wunsch nach weiterer Aufführung</h2> <p>Sybille Konstanzer, Gemeindereferentin der Seelsorgeeinheit Oberer Linzgau, griff die Ergriffenheit, die Bandbreite der Emotionen in ihren Schlussworten auf: Dass wir uns wie die Emmaus-Jünger auf unbekannte Wege begeben dürfen, uns täglich neu „dem Tod und dem Leben stellen“ und „Auferstehung versuchen“ dürfen, ist eine Botschaft an alle.</p> <h2>Dank an alle Akteure</h2> <p>Priska Hecht, Vorsitzende des Kirchenchors Illmensee, dankte allen Akteuren des Abends. Das Publikum dankte all den Akteuren mit tosendem Applaus. Zum Abschluss der Aufführung am vergangenen Samstag wurde gemeinsam mit dem Publikum das Lied „Komm, Herr, segne uns“ gesungen, das genauso wie die Kantate, noch lange nachklingen darf. Beim Hinausgehen war von allen Seiten zu hören, wie eindrucksvoll dieses musikalische Erlebnis gewesen war und viele fragten, ob es denn eine zweite Aufführung gebe.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Akteure</h2> Neben dem Dirigenten Herbert Roth und dem Kirchenchor Illmensee gehörten die beiden Solisten des Chors, Stefanie Krist und Matthias Reichle, die Sprecher Heiner Nickles aus Pfullendorf, Peter Rimmele und Jörg Ehni, beide aus Ruschweiler, zu den Aktiven. Das instrumentale Ensemble stellten an der Trompete Pfullendorfs Stadtmusikdirektor Fabian Göggel, an der Flöte Paula Hasse aus Trossingen, am Tasteninstrument Jan Öxle aus Engelswies sowie die Streicher Peter Seeland und Andrea Neugebauer aus Wilhelmsdorf sowie Bernhard Beck aus Illmensee.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Oberbürgermeister Religion Christentum Trauer thema-gesellschaft-religion thema-gesellschaft-zusammenleben]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Leiden und Auferstehung Jesu werden erlebbar]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Mon, 13 May 2024 17:48:51 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Von Rostlauben zu Top-Traktoren  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/von-rostlauben-zu-top-traktoren;art372561,12023350 ]]></link>      <description><![CDATA[  <span class="“Fett_rot“">Mein Leben sind...</span> die Old-timertraktoren. Besonders die knallroten Modelle von Porsche-Diesel haben es dem 83-jährigen Erwin Gaiser aus Illwangen angetan.  ]]></description>
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          <span class="“Fett_rot“">Mein Leben sind...</span> die Old-timertraktoren. Besonders die knallroten Modelle von Porsche-Diesel haben es dem 83-jährigen Erwin Gaiser aus Illwangen angetan.<br>
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      </content:encoded>      <guid><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/von-rostlauben-zu-top-traktoren;art372561,12023350]]></guid>
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        <span class="“Fett_rot“">Mein Leben sind...</span> die Old-timertraktoren. Besonders die knallroten Modelle von Porsche-Diesel haben es dem 83-jährigen Erwin Gaiser aus Illwangen angetan.



        <p>Ein Standard T, ein Standard Star, ein Junior und ein Super Export – allesamt von Porsche – sind neben einem Ford Taunus 17m P2 deLuxe nicht die einzigen Schätze in Erwin Gaisers Oldie-Scheune, aber die eindrucksvollsten. Tadellos stehen die Fahrzeuge da, der Lack glänzt, von Rost keine Spur. „Der Barocktaunus ist sehr selten, gebaut wurde der 17m von 1957 bis 1960, es soll davon nur noch 60 Stück in Deutschland geben“, erzählt Gaiser, der gerade von einem Kurzurlaub aus Meran zurückgekehrt ist. Dort hat er natürlich den Burggräfler Schlepperfreunden in Ungerichthof einen Besuch abgestattet. Zu ihnen pflegt er eine enge Verbindung, ebenso zu den Allgaier-Porsche-Diesel Freunden Bodensee e.V.</p> <p>Dass die von ihm renovierten Traktoren allesamt in einem erbärmlichen Zustand waren und eigentlich nur noch ein Häufchen Elend, kann man sich heute nicht mehr vorstellen. „Mein erster Traktor war ein Bautz. Den habe ich in Beizkofen bei Duffner Landtechnik gekauft.“ Damals ging es aber gar nicht um den Traktor als kultiges Sammlerobjekt oder um Liebhaberei. Die Anschaffung hatte ganz praktische Hintergründe: „Wir brauchten einen Traktor für Waldarbeiten und der Bautz kam gerade recht. Er war zwar alt, aber fahrbereit.“</p> <h2>Auch ein blauer Lanz Bulldog gehört dazu</h2> <p>Doch irgendetwas muss der Bautz bei ihm ausgelöst haben. Es folgte ein Traktor auf den nächsten. Alte Traktoren wurden zu Gaisers Hobby, er hat sechs Stück, neben den Porsche auch einen blauen Lanz Bulldog und einen dunkelgrünen Allgaier-Schwungrad Schlepper A 22, Baujahr 1950. Letzteren hat er in den 1970er Jahren von Gebüsch überwuchert bei einem Schrotthändler in Hoßkirch entdeckt. „Er stand ganz verwahrlost unter einem Holunderstrauch“, erinnert sich Gaiser. „Ich habe den Schlepper für 350 Mark bekommen. Meine Frau Gertrud war anfangs nicht so begeistert.“</p> <h2>Durch Zeitungsinserat findet Sammler sein bestes Stück</h2> <p>Auf den Porsche-Diesel Super Export Baujahr 1965 wurde Gaiser Anfang der 1980er Jahre durch ein Inserat in der Zeitung aufmerksam. „Ferdinand Porsche hat ihn als Volkstraktor entwickelt, der Super Export hat einen Drei-Zylinder-Motor und 35 PS. Seine Besonderheit ist der Schnellgang“, erzählt Gaiser.</p> <h2>Restaurieren benötigt mehrere Jahre</h2> <p>Das Restaurieren hat zwei, drei Jahre in Anspruch genommen. Ich habe bis auf die Endlackierung der Verkleidung alles selber gemacht.“ Als er noch berufstätig war, hat er viele Abend, Wochenenden und Urlaube damit verbracht, die Traktoren herzurichten. Total verrostete Felgen wurden sandgestrahlt, Motoren auseinandergeschraubt. Je nach Zustand war es bei den Errungenschaften nötig, Hauben und Kotflügel, Reifen, Hydraulik und Sitze zu erneuern. Alle Traktoren haben ein TÜV-Wertgutachten, das ihnen den Zustand 2 bescheinigt. Die Bestnote 1 wird für Oldtimer nur sehr selten vergeben.</p> <h2>Sammler muss sich von Fahrzeugen trennen</h2> <p>Aus Platzgründen hat sich Gaiser nun entschlossen, sich von einem Teil seiner Traktoren zu trennen. „Jetzt wird reduziert, aber meinen Liebling, den Super Export, den gebe ich nicht her“, so der 83-Jährige. Den Lanz Volldiesel möchte er auch behalten und die Trennung vom Allgaier würde ihm schwer fallen. Denn mit diesem Traktor ist eine besondere Erinnerung verknüpft. „Ich war von 1950 bis 1955 Hirtenbub in Bogenweiler und habe Kühe gehütet. Der Bauer hatte einen solchen Allgaier auf dem Hof.“</p> <h2>Sammelleidenschaft kennt keine Grenzen</h2> <p>Traktoren sollen keine mehr zur Sammlung kommen, doch Gaiser hat ja noch andere Sammelleidenschaften. Seine Oldie-Scheune gleicht einem Museum für nostalgische Haushalts- und Handwerksgegenstände.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Zu Person und Serie</h2> <ul> <li><strong>Erwin Gaiser</strong> wurde 1941 in Bad Saulgau geboren. Er lebt mit seiner Frau Gertrud in Illwangen, war früher Narrenpräsident der Illmenseer Wasserspucker. Gaiser war über 50 Jahre als Automobilverkäufer tätig, davon 27 Jahre selbständig mit dem Autohaus AGS in Bad Saulgau. Seit sieben Jahren ist er in Rente.</li> <li><strong>Viele Menschen</strong> begeistern sich so sehr für eine Sache, dass sie beinahe ihr ganzes Leben ausfüllt. Vom Fußball bis zur Schallplattensammlung, von der Musik bis zum Oldtimer. Die SÜDKURIER-Redaktion hat sich auf die Suche nach Menschen begeben, die für eine spezielle Sache besonders brennen, und stellt sie in der Serie „Mein Leben ist...“ vor.</li> </ul> </div>]]>
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      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Von Rostlauben zu Top-Traktoren]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 03 May 2024 14:38:32 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[„Ich freue mich über jedes Blümle“  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/ich-freue-mich-ueber-jedes-bluemle;art372561,12008804 ]]></link>      <description><![CDATA[  Gesine und Jens Brauer pflegen in der Gemeinde Illmensee naturgeschützte Wiesen und tragen damit zum Bewahren der Artenvielfalt bei  ]]></description>
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        <![CDATA[
          Gesine und Jens Brauer pflegen in der Gemeinde Illmensee naturgeschützte Wiesen und tragen damit zum Bewahren der Artenvielfalt bei<br>
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      <dc:subject><![CDATA[
        Gesine und Jens Brauer pflegen in der Gemeinde Illmensee naturgeschützte Wiesen und tragen damit zum Bewahren der Artenvielfalt bei



        <p>Gesine Brauer kommt zum Treffpunkt am Ruschweilersee auf ihrem Fahrrad angebraust, die Schuhe stecken in Gummistiefeln, auf dem Kopf eine Pudelmütze, in der Jackentasche ein angebissenes Brötchen. „Ich bin noch nicht zum Vespern gekommen“, sagt die 51-Jährige und schmunzelt. Sie lebt in Ruschweiler, ist gelernte Landwirtin und macht eine Ausbildung zur Erzieherin. Beim SV Illmensee leitet sie das Kinderturnen. Ihr gebräuntes Gesicht lässt vermuten, dass sie sich gern und oft in der Natur aufhält.</p> <h2>Mädelswiese war mal Badestrand</h2> <p>Sie und ihr Mann Jens, ein Forstwirt, kümmern sich seit gut zehn Jahren um mehrere Flächen, die durch die europäische Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie geschützt sind. Dazu gehört die „Mädelswiese“, wie Gesine Brauer sie nennt. Hier befand sich früher ein Badestrand für Mädchen. Ein äußerst idyllisches Fleckchen, auf dem man nicht herumtrampeln sollte. Ein Schild weist auf das Betretungsverbot hin. „Daran haben sich während der Corona-Zeit auf der Suche nach einer Badestelle viele nicht gehalten“, erinnert sich Brauer. Als Expertin steht Silke Jäger vom Referat für Naturschutz und Landschaftspflege dem Ehepaar beratend zur Seite. Die zu pflegenden Wiesenflächen gehören dem Land Baden-Württemberg, das die Tätigkeit entlohnt.</p> <h2>Lob vom Bürgermeister</h2> <p>„Wir sind froh, dass wir in der Gemeinde so engagierte Menschen wie Gesine Brauer haben. Sie und ihr Mann pflegen nicht nur die Mähwiesen, sondern auch einige unserer Ausgleichsmaßnahmeflächen und unsere Obstbäume“, freut sich Bürgermeister Michael Reichle. Als das Ehepaar im Gebiet Ruschweiler- und Volzersee mit den Pflegemaßnahmen begann, hatte es nur mit wucherndem Schilf, Gras und Gehölzen zu tun. Inzwischen zeigt sogar die Mehlprimel ihre lila Blüten. „Ich mag das gar nicht so gerne erzählen, es gibt Leute, die graben alles Mögliche aus, so war‘s auch beim Frauenschuh an anderer Stelle.“</p> <h2>Wertvolle Lebensräume</h2> <p>Die Ufer- und Verlandungsbereiche mit angrenzenden Moor- und Wasserflächen sind etwas Besonderes. „Sie beherbergen einige selten gewordene Pflanzengesellschaften mit zahlreichen geschützten und bedrohten Pflanzenarten und sind als Brut-, Durchzugs- und Rastgebiet für Vögel wertvoll“, erklärt Sabrina Lorenz von der Pressestelle des Regierungspräsidiums Tübingen. „Diese Lebensräume sind auf jährliche Mahd angewiesen, damit sie nicht verbuschen oder das Schilf überhandnimmt und der Blütenreichtum erhalten bleibt.“</p> <h2>Mühsame Handarbeit</h2> <p>Die Abmagerung der mit Birken gesäumten Wiese am Ufer des Ruschweilersees schreitet voran. Dieser Prozess funktioniert nicht von heute auf morgen. Die Wiesen werden ein bis maximal zwei Mal im Jahr gemäht und das Schnittgut danach entfernt. Das ist wichtig, denn Mulchmaterial setzt viel Nährstoffe frei und konkurrenzschwache Arten würden verdrängt. Flächen, die zu nass und zu empfindlich sind, um darauf mit größeren Maschinen zu fahren, werden von Gesine Brauer mit Kleingerät und in Handarbeit gepflegt. So ist die Arbeit zwar mühsamer, aber gezielter und schonender. „Bei der Gumpenwiese mähe ich um die Blumen herum, die ich zwischen dem Gras entdecke. Das ist die schönste Mahd, ich freue mich über jedes Blümle.“ Auf den Riedwiesen finden sich inzwischen selten gewordene Arten wie Kohldistel, Kuckucks-Lichtnelke und Mädesüß. Der Schlangen-Wiesenknöterich ist eine wichtige Nektar- und Raupenpflanze des Randring-Perlmutterfalters.</p> <h2>Gegen die Eintönigkeit</h2> <p>Und wenn die Wiesen sich selbst überlassen blieben? Nicht gepflegte Flächen würden schnell mit Faulbaum, Weiden und Birken zuwachsen. Der Charakter der Landschaft wäre eher eintönig. Schwierig ist es, wenn sich bereits Faulbaumgebüsch auf den Flächen ausgebreitet hat: Dann treiben nach dem Abschneiden der oberirdischen Triebe jedes Jahr neue Schößlinge aus den Wurzeln. „Da werde ich demnächst mal tätig“, sagt Gesine Brauer, steigt aufs Rad und strampelt davon.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Das Schutzgebiet</h2> Zu den floristischen Besonderheiten am Ruschweiler- und Volzersee zählt laut Silke Jäger das Vorkommen eines kalkreichen Niedermoors. Es ist gekennzeichnet durch die rosa blühenden Mehl-Primeln im Frühjahr und die weiße Blüte des Sumpf-Herzblatts im Sommer. Auch ein kleiner Rest eines Hochmoores ist noch vorhanden, hierzulande einer der am stärksten gefährdeten Lebensräume. Hier hat als typische Moorpflanze der Rundblättrige Sonnentau seinen Lebensraum.</div>]]>
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      <dc:relation><![CDATA[Pflanzen Garten Naturschutzgebiet thema-leben-freizeit thema-natur-umwelt thema-natur]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[„Ich freue mich über jedes Blümle“]]></dc:rights>
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    </item><item>
      <pubDate>Fri, 03 May 2024 14:01:34 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Siegfried Forster ist ein Sensei  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/siegfried-forster-ist-ein-sensei;art372561,12008726 ]]></link>      <description><![CDATA[  1993 lernt Siegfried Forster aus Illmensee-Illwangen die japanische Kampfkunst kennen. Die Begeisterung für Karate lässt ihn seither nicht los  ]]></description>
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          1993 lernt Siegfried Forster aus Illmensee-Illwangen die japanische Kampfkunst kennen. Die Begeisterung für Karate lässt ihn seither nicht los<br>
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        1993 lernt Siegfried Forster aus Illmensee-Illwangen die japanische Kampfkunst kennen. Die Begeisterung für Karate lässt ihn seither nicht los



        <p>Siegfried Forster hat schon in viele Kampfkünste hineingeschnuppert, sei es Judo, Aikido oder Taekwondo, doch schließlich hat er sich für Karate entschieden und betreibt diesen Sport seit Jahren mit Hingabe. In Illmensee gründete er 2005 eine eigene Trainingsstätte, Dojo genannt. Er ist ein Sensei, ein Lehrer. „Wir sind im Training etwa 15 Erwachsene, im Mai startet ein neuer Anfängerkurs, der sich auch an Jugendliche richtet.“ Die Stilrichtung heißt Shotokan. „Wir gehören dem deutschen Karateverband an, sehen uns aber nicht als leistungsorientierten Wettkampfverein.“</p> <h2>Tradition bewahren</h2> <p>Geht es ums Schlagen, Treten, Werfen, Hebeln, Angreifen und Abwehren lernt man am Anfang zunächst einmal einfache Grundbewegungen wie Oi Zuki (ein zur Beinbewegung gleichseitiger Fauststoß) und Einzeltechniken. Partnertraining oder reale Kämpfe kommen erst später. „Lieber trainieren wir länger, aber ordentlich – das ist meine Philosophie. Mir sind die Ursprünge von Karate wichtig, das Bewahren von Tradition. Es geht nicht darum, den Gegner umzuhauen.“</p> <h2>Festival als Initialzündung</h2> <p>Auf Karate aufmerksam geworden ist Forster 1993 auf einem Festival am Zielfinger See. „Mein erster Sensei, also Lehrer, war Wolfang Frey aus Ostrach. Ein sympathischer Typ. Ich habe in seiner Karateschule einen Anfängerkurs belegt, das hat mir gleich Spaß gemacht“, erinnert sich der 57-Jährige. Dann wechselte er in den Dojo und war in Urnau im Deggenhausertal als Karatetrainer tätig. Sein Wissen eignete er sich auf vielen Lehrgängen an.</p> <h2>Kiai macht selbstbewusst</h2> <p>Fitness, Beweglichkeit, Ausdauer, Koordination – das alles spielt bei Karate eine Rolle. Auch Kiai gehört zum Training. Der Schrei wird eingesetzt, um den Gegner einzuschüchtern und zu verunsichern. „Diesen Kampfschrei loszulassen, ist anfangs gar nicht so einfach. Man muss lernen, aus sich herauszugehen. Das macht selbstbewusst.“</p> <h2>Schwarzgurt, 3. Dan</h2> <p>Am Kyu, dem Gürtel, ist erkennbar, auf welcher Leistungsstufe sich der Karatekämpfer befindet. Die Ansprüche werden immer höher, die Techniken und Bewegungsabläufe immer komplizierter. Los geht es mit dem weißen Gürtel, gefolgt von gelb, orange, grün, zwei Mal blau, drei Mal braun und schließlich schwarz. Mit dem schwarzen Gürtel hat Siegfried Forster den höchsten Gürtelgrad. Bei den Dan-Graden erlangte er 2004 den ersten, 2008 den zweiten und 2013 den dritten Dan. Der höchste Meistergrad ist der 10. Dan und Ausdruck höchster Perfektion. Doch Karateka mit diesem Grad sind weltweit an einer Hand abzählbar.</p> <h2>Meditation und Atmung</h2> <p>Jede Trainingseinheit beginnt und endet mit einer Meditation. Forster startet zur Einstimmung mit dem Dojo-Kun, den „Anweisungen für den Ort des Weges“. Darin heißt es: sei höflich und bescheiden, vervollkommne deinen Charakter, sei geduldig und beherrscht, sei gerecht und hilfsbereit, sei mutig. „Wir meditieren im Knieen, schließen die Augen, konzentrieren uns aufs Atmen und schalten vom Alltag ab“, erzählt Forster. Gedanken von außen sollen die Konzentration nicht stören. Das Verneigen vor dem Meister und den Trainingspartnern gehört auch zum Ritual. „Karate schult den Charakter und ist sehr gut für die Psyche. Der Wille wird trainiert, so dass man auf dem Weg, dem Do, nicht gleich aufgibt“, beschreibt Forster die Aspekte, die über das Sportliche hinausgehen.</p> <p><em>Siegfried Forster (57) wohnt in Illmensee-Illwangen. Er hat einen eigenen Malerbetrieb und ist Gesundheitstrainer. Neben Karate gibt er auch Kurse in Rückentraining, Selbstverteidigung für Frauen und Pilates. Wenn er nicht gerade Sport treibt, ist er gerne auf Reisen mit seinem ausgebauten Camperbus.</em></p>]]>
      </dc:subject>
      <dc:relation><![CDATA[Freizeitsport Sportliches Ausbildung thema-sport thema-leben-freizeit thema-wirtschaft-arbeit]]></dc:relation>
      <dc:source><![CDATA[Illmensee]]></dc:source>
      <dc:rights><![CDATA[Siegfried Forster ist ein Sensei]]></dc:rights>
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      <pubDate>Fri, 05 Apr 2024 14:42:49 +0100</pubDate>
 <title> <![CDATA[Angler brüten seuchenfreie Hechte aus  ]]>  </title>      <link><![CDATA[ https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/angler-brueten-seuchenfreie-hechte-aus;art372561,11964800 ]]></link>      <description><![CDATA[  Sie entnehmen Fischlaich aus dem Illmensee und Ruschweiler See und erhalten von der Fischereiforschungsstelle Hilfe beim Bruthausbau. Nach 24 Tagen wird der Nachwuchs eingesetzt  ]]></description>
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          Sie entnehmen Fischlaich aus dem Illmensee und Ruschweiler See und erhalten von der Fischereiforschungsstelle Hilfe beim Bruthausbau. Nach 24 Tagen wird der Nachwuchs eingesetzt<br>
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        Sie entnehmen Fischlaich aus dem Illmensee und Ruschweiler See und erhalten von der Fischereiforschungsstelle Hilfe beim Bruthausbau. Nach 24 Tagen wird der Nachwuchs eingesetzt



        <p>In seiner Ansprache beim Neujahrsempfang hob Bürgermeister Michael Reichle eine Aktion des Angelvereins Illmensee besonders hervor: Jedes Jahr ab Februar/März erbrütet der Verein zertifiziert seuchenfreie Hechte. Nicht nur in die eigenen Gewässer werden die Fische eingesetzt, der Verein verkauft die herangewachsenen Hechtlarven in ganz Süddeutschland. Seuchenfreie Hechte sind gesucht, denn wer möchte schon die Fischkrankheit namens virale hämorrhagische Septikämie in seinen Flüssen und Seen?</p> <h2>Verkauf der Larven nach Gewicht</h2> <p>Die Einnahmen aus dem Verkauf der Fischlarven fließen in die Gemeindekasse. „Das geht nach Gewicht, 20 Gramm, das entspricht etwa 1000 Stück, verkaufen wir für rund 20 Euro“, erklärt Michael Nadler, Vorsitzender des Angelvereins. Doch wie funktioniert Hechterbrütung eigentlich? Und was haben Gardinen im Becken zu suchen? Der SÜDKURIER durfte Michael Nadler und seinen Vorgänger im Amt, Ludwig Lehmann, einen Nachmittag lang begleiten.</p> <p>Seit Ende Februar rudern Mitglieder des Vereins alle zwei Tage zu den Reusen auf dem Illmensee und Ruschweiler See, um die Fische zu entnehmen. „Noch zirka zehn Tage, dann endet in diesem Jahr die Laichzeit. Das hängt eng mit der Wassertemperatur zusammen. Zu Beginn des Hechtabstreifens am 27. Februar hatte das Wasser keine sechs Grad“, erklärt Lehmann. Nicht nur Hechte, auch Karpfen und Schleien sind ins Netz gegangen. Die wandern sofort zurück in die Seen. Die Hechte werden in wassergefüllten Wannen zunächst an Land gebracht. Nadler und Lehmann sortieren nach weiblichen und männlichen Hechten, Rogner und Milchner genannt.</p> <p>Während das Hechtweibchen in der Natur mit ihrem Bauch energisch an Schilf und sonstigem Bewuchs entlang streift, um die Eier abzulegen, hilft Nadler an Land mit einer leichten Bauchmassage nach. Schon quillt das Laich aus der Kloake und wird in einer Schüssel aufgefangen. Danach kommt der Fisch zurück ins Wasser und schwimmt davon. Die Milchner steuern ein paar Tropfen Samenflüssigkeit bei, auch hier genügt ein leichter Druck auf den Fischbauch.</p> <p>Dann geht es mit der wertvollen Fracht ins Bruthaus bei der Kläranlage. Mit Unterstützung der Fischereiforschungsstelle Langenargen wurde hier eine Brutanlage errichtet. Sechs Glasflaschen stehen kopfüber in einem Gestell. Jetzt kommen Schwanenfedern ins Spiel. Nachdem Nadler die Glasflasche gereinigt und desinfiziert hat, schüttet er vorsichtig den Laich von oben durch die Öffnung. Damit dies nicht schwallartig passiert, lässt er es entlang der Schwanenfeder hineingleiten.</p> <p>Die Eier werden von unten mit zehn Grad kaltem Wasser umspült, in der gleichmäßigen Strömung trudeln sie herum und verkleben nicht miteinander. In einem Liter Wasser befinden sich rund 40.000 Eier. „Ist der Hecht einen Meter lang, rechnen wir mit bis zu 80.000 Eiern“, so Lehmann.</p> <p>Anfangs sind sie orange, je älter sie sind, desto dunkler sehen sie aus. Weiße Eier sind unbefruchtet. Nach etwa zwölf Tagen werden die Eier in ein Becken transferiert, in dem die Hechtlarven schlüpfen. Jetzt erklärt sich auch, warum über dem Becken Stangen mit Gardinenstoff hängen. Daran heften sich die etwa zehn Millimeter langen Fischlarven, die Ähnlichkeit mit schlanken Kaulquappen haben. Sie bleiben zwölf Tage im Aufzuchtbecken und ernähren sich in dieser Zeit vom Dottersack. Dann schwimmen sie an die Wasseroberfläche, um die Schwimmblase mit Luft zu füllen. Damit endet der Aufenthalt im Bruthaus und ab geht‘s in die Seen. Dort lauern durch Fressfeinde auf sie viele Gefahren – doch das ist eine andere Geschichte.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Angelverein</h2> <p>Der Angelverein hat um die 120 Mitglieder. Die Angelsaison beginnt am 1. Mai, Hechte und Zander haben noch bis zum 16. Mai Schonzeit. Zu den häufigsten Fischen im Illmensee und Ruschweiler See gehören Rotaugen und Barsche, die Brassen sind rückläufig. Der Besatz findet mit Zander, Karpfen und Schleien statt, früher auch mit Wels und Aal. Aufgrund von Seuchengefahr entschloss sich der Verein auf Vorschlag der Fischereiforschungsstelle Hechte in Eigenregie zu erbrüten.</p> <p></p> </div>]]>
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