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      <title>suedkurier.de - Immendingen</title>
      <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/immendingen/</link>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 08:40:29 +0100</pubDate>
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	<title>suedkurier.de</title>
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         <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 14:18:08 +0100</pubDate>
         <title> Eskalation auf dem Immendinger Sportplatz: Aufgebrachter Vater rückt mit Küchenmesser an</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/eskalation-auf-dem-sportplatz-erboster-spielervater-rueckt-mit-messer-an;art372502,12511116</link>
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		Bei einer Sportveranstaltung in Immendingen geraten Jugendliche in Streit. Ein Vater eskaliert: Er erscheint mit einem Küchenmesser.<br> 
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Bei einer Sportveranstaltung in Immendingen geraten Jugendliche in Streit. Ein Vater eskaliert: Er erscheint mit einem Küchenmesser.


   
<p>Der Vorfall am Samstag, 1. November, ist rätselhaft. Um sich ihr ein genaues Bild zu verschaffen, ist die Polizei auf Zeugenbeobachtungen angewiesen. Bekannt ist bisher, dass es auf dem Immendinger Sportplatz gegen 15.40 Uhr zu Streitigkeiten zwischen Jugendlichen gekommen ist.</p> <h2>Vater eines Beteiligten taucht bewaffnet auf</h2> <p>In deren Verlauf, so schreibt die Polizei, sei der Vater eines Beteiligten mit einem Küchenmesser aufgetaucht. Beim Eintreffen der Polizei hätte sich der 36-Jährige bereits zu Fuß entfernt, konnte jedoch durch die Beamten kurz darauf festgestellt und das Messer abgenommen werden.</p> <p>Unklar ist, was zuvor, eventuell bei einer Bedrohung durch das Messer passiert ist. Die Polizei räumt aber ein, dass sich bei der anschließenden Klärung des Sachverhalts niemand bedroht gefühlt habe.</p> <p>Zeugen des Vorfalls oder Personen, die mit dem Messer bedroht worden sind, werden gebeten, sich unter der Nummer 074621/9410 beim Revier Tuttlingen zu melden.</p>]]>
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         <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 13:37:02 +0100</pubDate>
         <title> Beim Abbiegen falsch eingeschlagen: Alkoholisierte Frau rammt in Immendingen einen Transporter</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/beim-abbiegen-falsch-eingeschlagen-alkoholisierte-38-jaehrige-rammt-in-immendingen-einen-transporter;art372522,12507218</link>
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		Ein Atemalkoholgehalt von 1,8 Promille wird am Sonntagabend, 26. Oktober, bei einer 38-Jährigen gemessen. Der Test ist nicht unbegründet. Kurz zuvor stößt sie am Steuer eines Mitsubishi gegen einen geparkten Renault.<br> 
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<![CDATA[
Ein Atemalkoholgehalt von 1,8 Promille wird am Sonntagabend, 26. Oktober, bei einer 38-Jährigen gemessen. Der Test ist nicht unbegründet. Kurz zuvor stößt sie am Steuer eines Mitsubishi gegen einen geparkten Renault.


   
<p>Wie die Polizei mitteilte, fuhr eine 38-Jährige am Sonntag, 26. Oktober gegen 20 Uhr mit einem Mitsubishi Space Star auf der Kirchgasse und bog in die Dorfstraße ein. Dabei kollidierte sie mit einem am Straßenrand abgestellten Renault Master. Durch den Aufprall lösten die Frontairbags des Mitsubishi aus.</p> <p><strong>Akoholgeruch festgestellt</strong></p> <p>Während der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten bei der 38-Jährigen Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,8 Promille. Die Polizisten veranlassten eine Blutentnahme und stellten ihren Führerschein sicher.</p> <p>An dem Mitsubishi entstand ein Schaden von rund 3000 Euro, am Transporter etwa 1000 Euro. Der Mitsubishi war nicht mehr fahrbereit und musste im Anschluss von der Unfallstelle entfernt werden.</p> <p>Die 38-Jährige muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.</p> <p></p>]]>
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     <![CDATA[Polizei Verkehrsdelikte Verkehrsunglücke Fahrer thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-verkehr-autoverkehr]]>
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     <![CDATA[Beim Abbiegen falsch eingeschlagen: Alkoholisierte Frau rammt in Immendingen einen Transporter]]>
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         <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 11:31:15 +0100</pubDate>
         <title> Pfarrhaus wird Verwaltungssitz: Katholische Großpfarrei wird künftig aus Hüfingen gesteuert</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/huefingen/pfarrhaus-wird-verwaltungssitz-katholische-grosspfarrei-wird-kuenftig-aus-huefingen-gesteuert;art372521,12507162</link>
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		Die neue Großpfarrei heißt Heilige Dreifaltigkeit. Wie die bestehende Pfarrei in Donaueschingen. Der Name scheint den Sitz der künftigen Verwaltung vorzugeben. Doch der wird in Hüfingen eingerichtet. Das ist der Grund.<br> 
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Die neue Großpfarrei heißt Heilige Dreifaltigkeit. Wie die bestehende Pfarrei in Donaueschingen. Der Name scheint den Sitz der künftigen Verwaltung vorzugeben. Doch der wird in Hüfingen eingerichtet. Das ist der Grund.


   
<p>Die Überraschung verbarg sich in einem eher unscheinbaren Tagesordnungspunkt der Sitzung des Hüfinger Gemeinderats am Donnerstag, 24. Oktober. Pfarreiökonom Mario Isele brachte Informationen zur strukturellen Entwicklung der römisch-katholischen Kirche in der Erzdiözese Freiburg mit.</p> <p>Diese Neuorganisation soll am 1. Januar 2026 beginnen und 2030 abgeschlossen sein. Dazu gehört auch die neue <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/donaueschingen/koepfe-fristen-und-ein-pfarreirat-so-waechst-die-neue-grosspfarrei-zusammen;art372512,12285699" title="Köpfe, Fristen und ein Pfarreirat: So wächst die neue Großpfarrei zusammen">Großpfarrei Heilige Dreifaltigkeit Donaueschingen, die am 1. Januar mehrere bisher eigenständige Seelsorgeeinheiten bündelt. </a></p> <p>Und diese Infos hatten es in sich. Das Hüfinger Pfarrhaus wird neben der Verrechnungsstelle in VS-Tannheim zu einem der beiden Verwaltungssitze der neuen Kirchengemeinde Heilige Dreifaltigkeit Donaueschingen umgestaltet.</p> <p>Diese erstreckt sich ab dem kommenden Jahr von Emmingen-Liptingen bis Bräunlingen und wird von Pfarrer Fabian M. Schneider, Stellvertreter Karlheinz Brandl und dem leitenden Referenten Tobias Hilbert geführt.</p> <p>Isele informierte, dass mit der Festlegung auf Hüfingen als Verwaltungssitz ein Verkauf des Pfarrhauses nicht mehr zur Disposition stehe.</p> <p>Über die künftige Nutzung der Immobilie hatte Diskussionen gegeben, nachdem bekannt geworden war, dass Pfarrer Norbert Nutsuga nach den Sommerferien Hüfingen verlassen werde, um die Leitungsstelle der Seelsorgeeinheit in Markdorf anzunehmen.</p> <h2>Baugesuch wird in Kürze eingereicht</h2> <p>Für die bedarfsgerechten Umbau- und Sanierungsmaßnahmen des Pfarrhauses wird das Bauamt der Stadt Hüfingen in Kürze ein Baugesuch erhalten.</p> <p>Mario Isele geht davon aus, dass er nach Fertigstellung aller Umbauarbeiten im neuen Jahr ab März /April als Verwaltungsleiter in Hüfingen seinen festen Arbeitsplatz nutzen kann. „Hüfingen spielte ein bedeutende Rolle in der neuen Kirchengemeinde“, sagte Isele.</p> <h2>Verwaltung hat in Donaueschingen keinen Platz</h2> <p>Dass die Wahl auf Hüfingen, als einen der beiden Verwaltungssitze fiel, habe damit zu tun, dass in Donaueschingen kein freier Platz mehr vorhanden war. Isele erinnerte zudem daran, dass er ab 2026 für 21 Kindertagesstätten mit 69 Gruppen verantwortlich sein werde, die nach aktuellem Stand erhalten bleiben.</p> <p>Harald Weh (CDU) hofft, dass die Neugliederung in pastoraler Hinsicht keine Verschlechterung ergibt. Er begrüßte, dass in Hüfingen ein Verwaltungssitz sein wird, und werde gespannt die weitere Entwicklung abwarten.</p> <h2>Gemeinderäte sehen Vorteile</h2> <p>Dass der Standort für den Verwaltungssitz in Hüfingen ist, bezeichnete SPD-Sprecherin Kerstin Skodell als Vorteil. Stephan Happle (Freies Forum) bezeichnete die Kirche als einen der wenigen Orte für soziale Kontakte. Dank dem Verwaltungssitz vor Ort erhofft er sich eine noch engere Verzahnung zwischen Stadt und Kirche als Träger der katholischen Kindergärten.</p>]]>
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     <![CDATA[Pfarrhaus wird Verwaltungssitz: Katholische Großpfarrei wird künftig aus Hüfingen gesteuert]]>
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         <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 04:00:30 +0100</pubDate>
         <title> Weiterer Schritt zum Bahnhofsumbau</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/weiterer-schritt-zum-bahnhofsumbau;art372522,12506511</link>
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		Vor der Baugenehmigung durch das Landratsamt stimmt der<br /> Gemeinderat der Ablösung von vier zusätzlichen Stellplätzen zu<br> 
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Vor der Baugenehmigung durch das Landratsamt stimmt der<br /> Gemeinderat der Ablösung von vier zusätzlichen Stellplätzen zu


   
<p>Immendingen Zu einem eher unscheinbaren, aber doch wichtigen Punkt hat der Immendinger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Zustimmung gegeben: Vor der Erteilung der Baugenehmigung für das Bauvorhaben Bahnhofstraße 6 durch das Landratsamt Tuttlingen muss der Bauherr vier weitere Stellplätze ausweisen. Da diese nicht auf dem Grundstück hergestellt werden können, bleibt nur eine Ablösung der vier Parkplätze für einen Betrag von jeweils 3800 Euro bei der Gemeinde.</p> <p>Bei dem Bauobjekt handelt es sich um den Immendinger Bahnhof. „Wir haben dem Bauvorhaben schon vor drei Jahren zugestimmt“, erklärte Bürgermeister Manuel Stärk. Zehn Stellplätze seien vom Investor bei der Gemeinde damals bereits abgelöst worden. „An den restlichen vier Plätzen soll es nun nicht liegen“, betonte Stärk mit Blick darauf, dass die Gemeinde dringend auf die schon so lang anstehenden Veränderungen im Bahnhofsareal wartet.</p> <p>Hauptamtsleiterin Simone Zeller unterstrich das ebenfalls: „Es ist wichtig, dass sich im Bahnhofsgebiet etwas tut.“ Durch die Zustimmung zur Ablösung könne der Gemeinderat weitere Verzögerungen bei dem Projekt verhindern und einen reibungslosen Bauablauf sichern. „Die Maßnahme trägt zu einer schnelleren Aufwertung des Gemeindebilds bei, indem das Bahnhofsareal attraktiver gestaltet wird“, so die Hauptamtsleiterin weiter. Damit werde auch der immer wieder auftretende Vandalismus an dem Gebäude rascher beendet. Außerdem solle zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden.</p> <p>CDU-Gemeinderätin Beatrix Tavlarios erkundigte sich, wie sich die Ablösung auf die öffentlichen Stellplätze für Bahnreisende auswirke. „Vorerst ändert sich nichts an der bestehenden Situation“, so Bürgermeister Stärk. Sollte es direkt beim Bahnhof tatsächlich eng werden, dann könne die Gemeinde die 15.200 Euro ebenso wie anderweitige Ablösesummen für Stellplätze dafür aufwenden, die bisherige Freifläche an der nahen Einmündung der Bahnhof- in die Schwarzwaldstraße besser fürs Parken zu erschließen.</p>]]>
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         <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:16:13 +0100</pubDate>
         <title> Zu schnell bei starkem Regen: Hondafahrer kracht gegen Verteilerkasten und legt Wagen aufs Dach</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/bei-starkem-regen-verunglueckt-hondafahrer-kracht-bei-immendingen-gegen-verteilerkasten-und-legt-wagen-aufs-dach;art372522,12505793</link>
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		<![CDATA[
		Ein 24-Jähriger fährt zwischen Mauenheim und Immendingen. Dabei gerät er ins Schleudern. Der Unfall entwickelt sich dramatisch. Aber der Mann kann sich selbst aus seinem Auto befreien und greift zum Handy.<br> 
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<![CDATA[
Ein 24-Jähriger fährt zwischen Mauenheim und Immendingen. Dabei gerät er ins Schleudern. Der Unfall entwickelt sich dramatisch. Aber der Mann kann sich selbst aus seinem Auto befreien und greift zum Handy.


   
<p>Am Donnerstagabend, 23. Oktober, ist ein 24-jähriger Fahrer mit einem Honda Civic auf der Landesstraße 225 zwischen Mauenheim und Immendingen verunglückt.</p> <h2>Nach links von der Straße ab</h2> <p>Wie die Polizei mitteilt, geriet der Wagen aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und starkem Regen ins Schleudern, kam nach links von der Straße ab und überschlug sich auf dem Grünstreifen.</p> <p>Dabei kollidierte der Honda mit einem Telekommunikationsverteiler und kam schließlich auf dem Dach zum Liegen. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt und verständigte eigenständig den Abschleppdienst. Ein Techniker sicherte den beschädigten Telekommunikationsverteiler vor Ort.</p> <p>Der Schaden am Auto und am Verteilerkasten beläuft sich nach Schätzung der Polzei auf etwa 5000 Euro.</p>]]>
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     <![CDATA[Unfall Polizei Verkehrsdelikte Verkehrsunglücke Fahrer thema-sicherheit-blaulicht-unfall thema-sicherheit-kriminalitaet thema-verkehr-autoverkehr]]>
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     <![CDATA[Zu schnell bei starkem Regen: Hondafahrer kracht gegen Verteilerkasten und legt Wagen aufs Dach]]>
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      </item><item>
         <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 05:05:56 +0100</pubDate>
         <title> Leitung sichert Ippinger Trinkwasser</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/leitung-sichert-ippinger-trinkwasser;art372522,12505545</link>
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		<![CDATA[
		<ul> <li>Autarker Ortsteil erhält<br /> zusätzlichen Anschluss</li> <li>Danach folgt Sanierung<br /> der Tiefentalquelle</li> </ul><br> 
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<ul> <li>Autarker Ortsteil erhält<br /> zusätzlichen Anschluss</li> <li>Danach folgt Sanierung<br /> der Tiefentalquelle</li> </ul>


   
<p>Immendingen Eigenwasser aus der Tiefentalquelle und der Schmiedsbrunnenquelle sichert derzeit die Trinkwasserversorgung der 430 Einwohner von Ippingen. Das Dorf ist damit der einzige bei der Wasserversorgung bislang noch autarke Ortsteil der Gemeinde. Sind die Sommer heiß und trocken, dann ist die Tiefentalquelle bislang immer noch ein ausreichender Wasserlieferant für den Ort. Sie bedarf allerdings einer umfassenden Sanierung. Der Immendinger Rat brachte daher in seiner jüngsten Sitzung ein Konzept auf den Weg, das für geschätzte 360.000 Euro den Bau einer zusätzlichen Wasserleitung zwischen dem Kernort und Ippingen vorsieht.</p> <p>„Die Zukunftsfähigkeit und die Nachhaltigkeit der Wasserversorgung sind Teile eines Masterplans von Land und Landkreis“, erläuterte Bürgermeister Manuel Stärk zu Beginn der Beratung. Im Rahmen dieser Planung sei untersucht worden, wo es in Zukunft zur Wasserknappheit kommen könnte. Auch der Ippinger Ortschaftsrat habe den Wunsch geäußert, die Quellen, die das notwendige Eigenwasser liefern, näher zu untersuchen. Deshalb wolle die Verwaltung nun einen Vorschlag zur Lösung vorlegen.</p> <p>Ortsbaumeister Martin Kohler betonte: „Das ist noch keine Planung und noch nicht für morgen gedacht. Wir wollen bei unserer Strategie einfach mit etwas Weitsicht arbeiten“. Das an der Ippinger Tiefental- und Schmiedsbrunnenquelle gefasste Wasser wird in das Pumpwerk Schmelze transportiert, dort gesammelt und mit einer Ultrafiltrationsanlage so aufbereitet, dass es in das dortige Wassernetz eingespeist werden kann. Eine aktuelle Untersuchung der Tiefentalquelle ergab, dass diese durch eine Sanierung noch ausgiebiger gefasst werden könnte und dann die doppelte Wassermenge liefern würde. Während einer Quellsanierung kann allerdings kein Wasser gefasst werden. Um die Ippinger Wasser- und Löschwasserversorgung für diesen Fall und vor allem für extreme Trockenheit abzusichern, soll nun quasi ein zweiter Wasseranschluss vom Kernort aus geschaffen werden. Die bestehende Wasserversorgung aus dem Ortsnetz Immendingen reicht derzeit bis zum Weiler Bachzimmern. Vor dort aus will man nun entlang der bestehenden Abwasserdruckleitung über rund 1,9 Kilometer eine Wasserleitung zum Pumpwerk Schmelze verlegen und damit den Ortsteil Ippingen direkt anschließen. „Erst nachdem dieser Lückenschluss vorgenommen wurde, kann dann die Sanierung der Tiefentalquelle erfolgen“, so Ortsbaumeister Kohler.</p> <p>Der Bau der zusätzlichen Wasserleitung ist allerdings recht aufwendig. Unter anderem muss zweimal der Talbach unterquert werden. Die Verwaltung geht aber davon aus, dass für die 360.000-Euro-Maßnahme ein Zuschuss gewährt wird. „Einen Förderantrag haben wir noch am 30. September gestellt“, erklärte der Ortsbaumeister. 2026 soll dann die Planung für das Projekt in den Haushalt aufgenommen werden. Ein Bau kann jedoch erst nach der Zuschussbewilligung realisiert werden. Von einem Zuhörer auf weitere vorhandene Ippinger Quellen aufmerksam gemacht, wies Martin Kohler darauf hin, dass deren Nutzung aufgrund der wachsenden Anforderungen an die Aufbereitung von Trinkwasser nicht wirtschaftlich darstellbar sei.</p> <p>Erörtert wurden auch die Fragen, ob es möglich sei, im Umkehrschluss vom Ortsteil Ippingen aus den Kernort Immendingen mit Eigenwasser zu versorgen sowie ob man das härtere Ippinger Wasser mit dem entkalkten Wasser des Zweckverbands Unteres Aitrachtal problemlos mischen könne. Der Ippinger Ortsvorsteher Christian Butschle betonte, dass der Ort den geplanten Leitungsbau sehr begrüße.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Förderung</h2> Nach der aktuellen Kostenannahme der Gemeinde belaufen sich die Gesamtkosten des Lückenschlusses mit einer Wasserleitung von Bachzimmern zum Pumpwerk Schmelze in Ippingen auf rund 360.000 Euro. Für die Investition wurde ein Förderantrag nach der Förderrichtlinie Wasserwirtschaft beim Landratsamt gestellt. Laut Ortsbaumeister Martin Kohler werde eine Förderquote von 45 Prozent angestrebt. Erst nach Bewilligung der Mittel ist die Verwirklichung der Maßnahme möglich.</div>]]>
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     <![CDATA[Oberbürgermeister "Alternative Energie" Trinkwasser Umweltschutzpolitik]]>
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         <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 11:03:31 +0100</pubDate>
         <title> Vom Donauufer bis auf den Hornenberg: Fünf Wandertipps für die Herbstferien in Immendingen</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/herbstferien-tipps-die-fuenf-schoensten-wanderungen-bei-immendingen-an-der-donau;art372522,12502639</link>
         <description><![CDATA[  {ar_short  ]]></description>
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		<![CDATA[
		Vom entspannten Spaziergang bis zur anspruchsvollen Wanderung mit Rast am Grillplatz ist rund um die Donau alles dabei. Manche Routen rund um Immendingen bieten sogar Ausblicke über die Region hinaus.<br> 
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Vom entspannten Spaziergang bis zur anspruchsvollen Wanderung mit Rast am Grillplatz ist rund um die Donau alles dabei. Manche Routen rund um Immendingen bieten sogar Ausblicke über die Region hinaus.


   
<p>Kaum läuft das Schuljahr wieder, stehen in Baden-Württemberg schon die Herbstferien an. Eine richtige Urlaubsreise bekommen die meisten Familien in der Woche vom 27. Oktober bis 2. November allerdings nicht unter.</p> <p>Entsprechend heißt es für Eltern, nun bereits nach Freizeitbeschäftigungen und Ausflügen in Heimatnähe zu suchen.</p> <p>Rund um Immendingen bietet sich vor allem ein kleiner Ausflug in die hiesige Natur an. Herbstzeit ist schließlich Wanderzeit. Wenn die Temperaturen nicht mehr sommerlich heiß, aber auch noch nicht klirrend kalt sind, wenn der Andrang auf beliebte Touristenpunkte abnimmt, dann laden Erkundungstouren vor der eigenen Haustür besonders ein.</p> <h2>Rundwege vom Berg bis ums Flussbett</h2> <p>Dabei gibt es nahe der Donau einerseits lange, kräftezehrende Touren, auf denen engagierte Wanderer gleich Hunderte Höhenmeter bewältigen müssen.</p> <p>Für einen Tag mit dem Nachwuchs gibt es auch einige entspannte Strecken, die Familien und weniger erfahrene Wanderer dazu einladen, den Ausblick auf die Region zu genießen.</p> <p>Als Beispiele stellen wir eine Auswahl von fünf Vorschlägen aus jenen Rundwanderwegen vor, die die Stadt Immendingen in Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins empfiehlt. Genauere Informationen, zum Beispiel zum exakten Verlauf der Wanderstrecken, bietet die Stadt auf ihrer Webseite an.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>14 Spazier- und Wanderwege</span><span>Die Stadt Immendingen hat auf ihrer Webseite gemeinsam mit der Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins Immendingen eine Liste mit insgesamt 14 Spazier- und Wanderwegen aufgeführt. Detailangaben zu den einzelnen Strecken, wie etwa Karten zur jeweiligen Tour, und Hinweisen zur Ausschilderung, sind unter der Adresse <a href="http://www.immendingen.de/startseite/erleben/spazier-+und+wanderwege" target="" title="" rel="noopener">www.immendingen.de/startseite/erleben/spazier-+und+wanderwege</a> aufgeführt.</span></label></div> <h2>Rundweg Donauuferpark</h2> <p>Spaß für die ganze Familie soll der Rundweg Donauuferpark I und II bieten. Mit neun Kilometern Strecke und laut Stadt etwa 2,5 Stunden Wanderdauer, bei etwas mehr als 100 Höhenmetern, die Wanderer überwinden müssen, ist die Tour nicht ganz ohne, aber durchaus machbar.</p> <p>Die Route führt vom Unteren Schloss in den Donauuferpark I und weiter zur Versinkung der Donau. Anschließend geht es an der Donau entlang zum Freizeitpark Amtenhauser Talbach und wieder zurück nach Immendingen. Auf der Strecke gibt es auch mehrere Möglichkeiten, in Restaurants einzukehren.</p> <h2>Rund um den Hornenberg</h2> <p>Vom Parkplatz des alten Restaurants Wiesengrund in Zimmer startet der Rundweg um den Hornenberg. Der Aufstieg auf den Berg beginnt und endet an der katholischen Kirche St. Gallus im Ort. Wie die Stadt auf ihrer Webseite schreibt, überzeugt der Wanderweg mit malerischen Waldpassagen und einem tollen Ausblick auf Zimmern und Hintschingen.</p> <p>Mit nur knapp zwei Stunden Dauer soll der Trip nicht allzu viel Zeit in Anspruch nehmen. Auf den etwa 6,5 Kilometern müssen Wanderer aber über 200 Höhenmeter meistern.</p> <h2>Kapellenrundweg</h2> <p>Der Kapellenrundweg beginnt bei der St. Theopont und Synesius Kirche in Hattingen und ist 8,5 Kilometer lang. Auf dem weiteren Streckenverlauf liegen zudem die Kapelle St. Johannes und Jakobus, der Riedhof und die Brunnenkapelle.</p> <p>Über das Naturschutzgebiet Mühlebol geht es schließlich wieder zurück nach Hattingen. Außerdem bietet die Route einen Ausblick bis über den Bodensee hin zu den Alpen.</p> <h2>Zu Besuch beim Bumbismaale</h2> <p>Gerade, wenn man mit dem Nachwuchs unterwegs ist, bietet sich die eine oder andere Rastmöglichkeit auf der Wanderstrecke gut an. Dafür ist der Rundweg vom Immendinger Rathaus zum Grill- und Spielplatz Bumbis und wieder zurück bestens geeignet.</p> <p>Auf der etwa 1,5 Stunden dauernden Wanderung vom Ortskern über Löwenplatz und Hinterbirkenweg zur Bumbishütte führt der fünf Kilometer lange Weg auch am Wassertretbecken vorbei. Jede Menge Abwechslung also auch für die kleinen Wanderer.</p> <h2>Schöne Aussicht</h2> <p>Wer den ganzen Tag mit einer Wanderung füllen will, der wird rund um Immendingen ebenso fündig. Über 18 Kilometer führt der Rundweg „Schöne Aussicht“ vom Bahnhof in Immendingen über die Iltishalde Zimmern, den Freizeitpark Amtenhauser Talbach, Hintschingen, Schöntal, Mauenheim sowie den Hegauvulkan Höwenegg wieder nach Immendingen.</p> <p>Dabei ist auch ein schöner Ausblick auf den benachbarten Hegau drin. Neben einem Abstecher auf die Freizeitanlage führt der Weg, wie auch der Rundweg Donauuferpark, durch den Park am Unteren Schloss. Restaurants und Imbisse liegen ebenfalls auf der Strecke.</p>]]>
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     <![CDATA[Vom Donauufer bis auf den Hornenberg: Fünf Wandertipps für die Herbstferien in Immendingen]]>
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         <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 15:11:00 +0100</pubDate>
         <title> Das SÜDKURIER-Team vergrößert sich weiter: Neue Reporterin startet in Donaueschingen durch</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/donaueschingen/teamzuwachs-in-der-suedkurier-redaktion-neue-reporterin-startet-in-donaueschingen-durch;art372512,12499863</link>
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		Seit 1. Oktober arbeitet Nadja Varsani in der Donaueschinger Redaktion. Sie bringt einen spannenden beruflichen Hintergrund mit. Auf welchen Gemeinden ihr besonderes Augenmerk liegt.<br> 
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Seit 1. Oktober arbeitet Nadja Varsani in der Donaueschinger Redaktion. Sie bringt einen spannenden beruflichen Hintergrund mit. Auf welchen Gemeinden ihr besonderes Augenmerk liegt.


   
<p>Das Donaueschinger SÜDKURIER-Team vergrößert sich weiter: Nadja Varsani ist seit 1. Oktober in der Donaueschinger SÜDKURIER-Redaktion tätig. Neben <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/donaueschingen/team-stellt-sich-neu-auf-drei-neue-leute-in-der-lokalredaktion;art372512,12280086" target="_blank" title="Das Team stellt sich neu auf: Drei neue Gesichter in der SÜDKURIER-Lokalredaktion">Reporter Daniel Vedder, Redakteur Jens Wursthorn, Assistentin Nilgün Pfeiffer und Redaktionsleiterin Denise Kley</a> ist Nadja Varsani fortan als festangestellte Reporterin im Städtedreieck unterwegs. Sie wird sich zudem schwerpunktmäßig den Gemeinden Immendingen und Geisingen annehmen.</p> <h2>Sie kommt aus der Filmbranche</h2> <p>Varsani lebt seit 2014 in Tuttlingen. Bis vor ihrem Start in der Donaueschinger Redaktion realisierte die 38-Jährige Dokumentar- und Imagefilme als Autorin und Regisseurin bei einer Tuttlinger Filmproduktion.Dort war sie unter anderem im Auftrag des SWR und „Welt der Wunder“ mit der Kamera unterwegs.</p> <p>Im hessischen Darmstadt geboren, studierte sie Filmgestaltung und Dokumentarfilmregie an der Hochschule Darmstadt, der Internationalen Hochschule für Film und Fernsehen (EICTV) in Kuba und der Hochschule der Medien in Stuttgart.</p> <h2>Redaktion ist offen für Anregungen</h2> <p>„Mein Herz schlägt für Menschen und ihre Geschichten, daher freue ich mich auf die Nähe zur Leserschaft in meiner Anstellung als Reporterin“, sagt sie. In ihrer Freizeit findet man sie häufig am Kletterseil, auf dem Fahrrad oder an der Töpferscheibe.</p> <p>Redaktionsleiterin Denise Kley freut sich sehr über das neue Teammitglied. „Nun sind wir personell sehr stark aufgestellt. Ich bin mir sicher, dass wir in dieser Konstellation noch tiefer in die Themen, die die Leserschaft bewegt, eintauchen können.“</p> <h2>Lokaljournalismus ist elementar wichtig</h2> <p>Unabhängige und leistungsstarke Lokalredaktionen vor Ort seien mit Blick in die Zukunft elementar wichtig. „Dadurch steigt die politische Teilnahme, das gemeinschaftliche Engagement und die Transparenz kommunaler Vorgänge“, ist Kley überzeugt.</p> <p>Wer Anregungen, Feedback, Themenvorschläge, Informationen oder ein sonstiges Anliegen betreffend der SÜDKURIER-Berichterstattung oder dem Geschehen rund um Donaueschingen, Hüfingen, Bräunlingen, Blumberg, Immendingen, Geisingen und Löffingen hat, darf sich jederzeit per Mail an die Redaktion wenden unter <a href="mailto:donaueschingen.redaktion@suedkurier.de" target="_blank" title="">donaueschingen.redaktion@suedkurier.de</a>.</p>]]>
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     <![CDATA[Das SÜDKURIER-Team vergrößert sich weiter: Neue Reporterin startet in Donaueschingen durch]]>
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         <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 13:49:52 +0100</pubDate>
         <title> Überfall auf Drogeriemarkt in Immendingen: Räuber bedroht Mitarbeiterinnen und erpresst Bargeld</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/schock-am-abend-bewaffneter-mann-ueberfaellt-gestern-drogeriemarkt-in-immendingen;art372522,12497145</link>
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		Kurz vor Ladenschluss am Donnerstag, 9. Oktober, im dm-Markt im Gewerbegebiet Zimmern: Ein Mann bedroht zwei Angestellte. Dennoch gelingt eine detaillierte Personenbeschreibung. Der Täter hat ein auffälliges Gesicht.<br> 
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Kurz vor Ladenschluss am Donnerstag, 9. Oktober, im dm-Markt im Gewerbegebiet Zimmern: Ein Mann bedroht zwei Angestellte. Dennoch gelingt eine detaillierte Personenbeschreibung. Der Täter hat ein auffälliges Gesicht.


   
<p>Ein Unbekannter hat am Donnerstag, gegen 20 Uhr, den dm-Drogeriemarkt an der Straße Am Freizeitzentrum überfallen. Wie die Polizei mitteilte, verschaffte sich der Täter Zutritt zu den Personal- und Lagerräumen des Marktes. Dort bedrohte er zwei Mitarbeiterinnen und erpresste die Herausgabe von Bargeld.</p> <p>Anschließend flüchtete der Mann in unbekannte Richtung. Eine sofort mit starken Kräften eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg.</p> <h2>Faltiges Gesicht und strahlend blaue Augen</h2> <p>Zu dem unbekannten Täter liegt folgende Beschreibung vor: etwa 40 bis 50 Jahre alt, ungefähr 1,70 bis 1,75 Meter, groß, kräftige Statur mit Bauchansatz. Zudem hatte er markante Falten im Gesicht und auffallend blaue Augen. Der Mann trug eine schwarze Einwegmaske, einen schwarzen Kapuzenpullover mit Kapuze über dem Kopf, eine schwarze Hose und schwarze Sportschuhe.</p> <h2>Ermittlung wegen schwerer räuberischer Erpressung</h2> <p>Das Kriminalkommissariat Tuttlingen hat die Ermittlungen wegen schwerer räuberischer Erpressung aufgenommen und bittet Zeugen, die gegen 20 Uhr Verdächtiges im Bereich des Drogeriemarktes beobachtet haben oder Personen, die Hinweise auf die Identität des unbekannten Täters geben können, sich unter der 07461 941-0 zu melden.</p>]]>
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     <![CDATA[Polizei Eigentumsdelikte Fahndung Körperverletzung thema-sicherheit-kriminalitaet]]>
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     <![CDATA[Überfall auf Drogeriemarkt in Immendingen: Räuber bedroht Mitarbeiterinnen und erpresst Bargeld]]>
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      </item><item>
         <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 05:06:24 +0100</pubDate>
         <title> Sie machen ihre Gemeinde lebendig</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/sie-machen-ihre-gemeinde-lebendig;art372522,12496947</link>
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		<ul> <li>Immendingen ehrt<br /> 64 engagierte Bürger</li> <li>Bürgermeister verteilt<br /> Urkunden und Medaillen</li> </ul><br> 
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<ul> <li>Immendingen ehrt<br /> 64 engagierte Bürger</li> <li>Bürgermeister verteilt<br /> Urkunden und Medaillen</li> </ul>


   
<p>Immendingen 35 erfolgreiche Sportler, vier verdiente Vereinsmitglieder, zwei Musiker und 23 Blutspender zeichnete die Gemeinde Immendingen am Dienstagabend beim Tag des Ehrenamts aus. Verantwortliche der Gemeindeverwaltung, von Hilfsorganisationen und Vereinen waren gekommen, um diesen Geehrten für ihr sportliches, ehrenamtliches, kulturelles und soziales Engagement zu danken. Der Abend stehe als Zeichen für Wertschätzung, Gemeinschaft und Dankbarkeit für Menschen, die über das Alltägliche hinaus aktiv seien und die Gemeinde lebendig, menschlich und stark machen, betonte Bürgermeister Manuel Stärk.</p> <p>Die erste Ehrung hatte Stärk für die beiden jungen Musiker, die das Programm mitgestalteten. Alexander Muallem (Gitarre) und seine Schwester Margarita Muallem (Geige) waren bei Wettbewerben überregional erfolgreich. Vier Persönlichkeiten wurden für jahrzehntelanges, ehrenamtliches Engagement in Vereinen ausgezeichnet. „Menschen, die sich für andere einsetzen, tun es nicht, weil sie eine Belohnung erwarten, sondern weil sie spüren, dass ihr Beitrag zählt, dass sie gebraucht werden“, betonte der Bürgermeister. Joachim Fischer und Hans-Peter Neumann hatten sich viele Jahre als Mitglieder und Vorstandsmitglieder des SV 1920 TuS Immendingen engagiert, Neumann auch als Trainer. Andrea Moser war seit 2006 Bereitschaftsleiterin des DRK-Ortsvereins, ab 2013 auch stellvertretende Vorsitzende. Außerhalb der Reihe, die sonst verdienten Vorstandsmitgliedern vorbehalten ist, wurde der Hüfinger Josef Hensler geehrt. Er spielt seit 1966 das Flügelhorn im Musikverein seines Heimatorts Hattingen und nimmt seit seinem Wohnortwechsel anlässlich seiner Heirat 1979 dennoch alle Hattinger Proben und MV-Termine wahr. Die größte Riege stellten die Sportler, die 35 Medaillen erhielten. Bronze ging an die 22 Mitglieder der Fußballmannschaft des Hattinger SV für ihren Aufstieg in die Bezirksliga. Die Kegler Andreas Bauer, Silke Schuler und Nicole Speck sowie Fechter Jonas Sorg erhielten ebenfalls Bronzemedaillen für gute Meisterschaftsplatzierungen. Die Damenmannschaft des Kegelsportclubs mit Daniela Eiche, Heike Herzog, Doris Kraft, Christine König, Roswitha Ohnemus, Silke Schätzle, Silke Schuler und Nicole Speck wurde nach ihrem Aufstieg in die Zweite Bundesliga Süd mit acht Silbermedaillen ausgezeichnet. Zu vergeben hatte Bürgermeister Stärk in diesem Jahr auch eine Goldmedaille. Sie ging an Leichtathletin Beate Braun aus Möhringen, seit mehreren Jahren Mitglied des TV Immendingen. Sie hatte bei den Europameisterschaften in der Disziplin Schleuderball den Sieg errungen, ein Erfolg, auf den sich der Rathauschef sichtlich stolz zeigte. „Sport ist Bewegung, aber auch Begegnung. Sport bringt Menschen zusammen, verbindet Generationen, lehrt Fairness, Disziplin und Teamgeist“, lobte Stärk die Geehrten. Auch mit Unterstützung der Trainer und der Vereinsakteure im Hintergrund seien sie würdige Vertreter der Gemeinde. Abschließend ehrte der Bürgermeister gemeinsam mit DRK-Bereitschaftsleiterin Marina Butschle 23 Mehrfachblutspender (Bericht folgt).</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Tag des Ehrenamts</h2> Seit mehr als einem Jahrzehnt zeichnet die Gemeinde Immendingen das Engagement ihrer Bürger in ehrenamtlicher Funktion aus. Der Tag des Ehrenamts löste mit seinem festlichen, breit angelegten Programm die einstige reine Sportlerehrung ab, die über Jahre hinweg im Rahmen des Neujahrsempfangs vorgenommen wurde. Nun wurden neben sportlichen Erfolgen auch Verdienste im sozialen und kulturellen Bereich oder bei Leistungswettbewerben gewürdigt. Herausragend ist bei jeder Feier das langjährige Ehrenamt. (feu)</div>]]>
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     <![CDATA[Auszeichnungen Ehrung Ehrenamt]]>
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     <![CDATA[Sie machen ihre Gemeinde lebendig]]>
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         <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 05:03:51 +0100</pubDate>
         <title> Bagger für Kindergartenbau rücken an</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/bagger-fuer-kindergartenbau-ruecken-an;art372522,12494199</link>
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		<ul> <li>Baustart für Einrichtung<br /> noch im Oktober geplant</li> <li>Erfreuliche Einsparungen<br /> bei den Arbeitsvergaben</li> </ul><br> 
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<ul> <li>Baustart für Einrichtung<br /> noch im Oktober geplant</li> <li>Erfreuliche Einsparungen<br /> bei den Arbeitsvergaben</li> </ul>


   
<p>Immendingen Ganz nach Plan sollen noch im Monat Oktober die Arbeiten für den Bau des neuen Kindergartens im Immendinger Ortsteil Zimmern beginnen. Läuft alles weiter nach den Vorstellungen des Bauherrn, der Gemeinde Immendingen, und der beteiligten Baufirmen, können die Kinder Anfang 2027 die neue, für zunächst drei Gruppen ausgelegte Einrichtung beziehen. Etwa fünf Millionen Euro wird der Neubau inklusive Planung kosten. Rund die Hälfte des reinen Bauvolumens hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung bei sechs Vergaben in Auftrag gegeben. Dabei wurde gegenüber den vorausgegangenen Kostenberechnungen knapp eine halbe Million Euro eingespart.</p> <p>Bürgermeister Manuel Stärk betonte bei der Gemeinderatssitzung: „Ich hoffe, wir können auch tatsächlich noch im Oktober in dieses schöne Projekt eines Kindergartens starten.“ Als besonders erfreulich sahen sowohl Stärk als auch Ortsbaumeister Martin Kohler an, dass man statt des von der Gemeinde vorausberechneten Aufwands für die sechs Auftragsvergaben in Höhe von rund zwei Millionen Euro nun lediglich 1,5¦Millionen Euro benötigt.</p> <p>„Alle Preise wurden von den Firmen mit spitzem Bleistift kalkuliert“, wertete Bürgermeister Stärk. Ein wesentlicher Grund dafür ist die aus Sicht der Gemeinde die im Moment günstige Lage auf dem Baumarkt. Wie Martin Kohler erläuterte, hatten unter anderem Firmen Angebote für Aufträge der öffentlichen Hand abgegeben, die sonst eigentlich im derzeit schwächelnden Einfamilienhaus-Bau tätig seien und damit Beschäftigung für ihre Mitarbeiter sichern wollten.</p> <p>„Außer bei den Fenstern haben wir sehr, sehr gute Preise erzielt“, sagte der Ortsbaumeister zu Beginn der sechs Vergaben, die jeweils einstimmig erfolgten. Die Aufträge gingen an folgende Unternehmen: Rohbauarbeiten für 339.566¦Euro an die Firma Manfred Löffler Wohn- und Gewerbebau in Hohentengen (Einsparung gegenüber Kostenberechnung 19¦Prozent); Holzbauarbeiten für 864.540¦Euro an die Firma Philipp Storz in Nusplingen (Einsparung rund 30¦Prozent); Fenster und Außentüren für 188.625¦Euro an die Firma Grathwol Schreinerei/Fensterbau in Sulz-Bergfelden (Kostenerhöhung um 13¦Prozent); Sonnenschutz für 13.807¦Euro an die Firma Rolladen-Graf Bauelemente in Donaueschingen (Einsparung 69,5¦Prozent); Dachdecker- und Klempnerarbeiten für 120.998¦Euro an die Firma Wolfdach in Donaueschingen (Einsparung 27,4¦Prozent); und Gerüstarbeiten für 14.665¦Euro an die Firma Gliese Gerüstbau in Donaueschingen (Einsparung 50,9¦Prozent).</p> <p>Der 40 auf 14¦Meter große, zweigeschossige Kindergartenneubau mit Gemeinschafts- sowie Gruppenräumen und Spielanlagen für über und unter dreijährige Kinder, Spielgerätehaus und Parkflächen entsteht zwischen dem Festplatz Zimmern und der Bundesstraße B¦311. Von der Bundesstraße aus werden auch die neun Auto- und sechs Fahrradstellplätze beim Kindergarten angefahren können. Die Einfahrt befindet sich in etwa auf der Höhe des Milchautomaten des gegenüberliegenden Baumann-Hofs. Zusätzlich gibt es Personalstellplätze auf dem Zimmerer Festplatz. Natürlich ist der Kindergarten vom Ortsteil Zimmern aus auch zu Fuß erreichbar.</p> <p>Für das Neubauprojekt erhält die Gemeinde Immendingen einen Zuschuss in Höhe von 1,2¦Millionen Euro aus dem Ausgleichsstock und 226.000¦Euro für die nachhaltige Bauweise mit Holz. Im Haushaltsplan für das Jahr 2025 ist bereits ein Teilbetrag der Gesamtkosten in Höhe von einer Million Euro eingestellt. Der restliche Betrag soll im Jahr 2026 finanziert werden.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Sechs Einrichtungen</h2> Mit dem Neubau des kommunalen Kindergartens in Zimmern verfügt die Gemeinde Immendingen über sechs Betreuungseinrichtungen im Kernort und Ortsteilen. In Immendingen gibt es den katholischen Kindergarten St.¦Josef, die Kindertagesstätte im Donaupark und den Waldkindergarten. Weitere Einrichtungen haben die beiden Ortsteile in Hattingen und in Ippingen. Der neue Zimmerer Kindergarten nimmt vorerst in drei Gruppen über und unter 3-jährigen Kinder auf. Er ist allerdings so angelegt, dass eine weitere Gruppe Platz finden würde. (feu)</div>]]>
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     <![CDATA[B311 Bauwirtschaft Wohnungsbaupolitik Investition]]>
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     <![CDATA[Bagger für Kindergartenbau rücken an]]>
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      </item><item>
         <pubDate>Fri, 03 Oct 2025 12:04:20 +0100</pubDate>
         <title> Baustart angekündigt: Das Einsatztrainingszentrum für den Zoll in Immendingen wird konkreter</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/baustart-angekuendigt-das-einsatztrainingszentrum-fuer-den-zoll-in-immendingen-wird-konkreter;art372522,12493130</link>
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		Die Gemeinde an der jungen Donau ist Teil eine großen Bundes-Bauprogramms. Eine serielle Bauweise soll eine schnelle Umsetzung ermöglichen. Konkret genannt werden die einzelnen Elemente des Trainingszentrums.<br> 
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Die Gemeinde an der jungen Donau ist Teil eine großen Bundes-Bauprogramms. Eine serielle Bauweise soll eine schnelle Umsetzung ermöglichen. Konkret genannt werden die einzelnen Elemente des Trainingszentrums.


   
<p>Damit die Beschäftigten des Zolls optimal für ihren wichtigen Dienst trainieren können, entstehen bundesweit insgesamt elf Einsatz und Trainingszentren (ETZ) in Serie. <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/zoll-baut-trainingszentrum-fuer-einsaetze;art372522,12429839" title="Zoll baut Trainingszentrum für Einsätze">Auch im Immendinger Gewerbegebiet Donau-Hegau II entsteht ein ETZ.</a> Das ist seit ein paar Monaten bekannt. Doch jetzt werden weitere Details zur Umsetzung bekannt.</p> <h2>Trainingsgebäude, Schießanlage und Sporthalle</h2> <p>Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) realisiert laut einer Mitteilung alle elf Standorte in serieller Bauweise und nach einem einheitlichen, durchdachten Konzept, das auch in Immendingen umgesetzt wird. Das Trainingszentrum umfasst drei zentrale Bausteine: ein Einsatztrainingsgebäude, eine Raumschießanlage und eine Zwei-Feld-Sporthalle.</p> <p>Hier werden Zollbeamtinnen und -beamte ihre Einsätze trainieren – und das in sehr realitätsnahen Szenarien. So lassen sich in dem ETZ Situationen in Wohn- und Gastronomieflächen oder auch in Kfz-Hallen simulieren. Verwaltungs- und Besprechungsräume runden das Konzept auf 13.500 Quadratmetern Bruttogeschossfläche ab.</p> <h2>Gute Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor</h2> <p>„Wir planen und bauen das ETZ in Immendingen nach hohen energetischen Standards und mit Blick auf den gesamten Lebenszyklus – Nachhaltigkeit und eine effiziente Nutzung gehen dabei Hand in Hand. Die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Immendingen ist für uns ein wesentlicher Erfolgsfaktor: Gemeinsam schaffen wir vor Ort optimale Rahmenbedingungen für Ausbildung und Training des Zolls“, unterstreicht Cornelia Kessler, Leiterin der zuständigen Freiburger BImA-Hauptstelle Facility Management.</p> <p>Wir freuen uns sehr, dass Immendingen als Standort für eines der bundesweit geplanten Einsatztrainingszentren ausgewählt wurde“, wird der Immendinger Bürgermeister Manuel Stärk zitiert. Diese Entscheidung sei ein bedeutender Schritt für die Gemeinde und trage maßgeblich zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Immendingen bei.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Immobiliendienstleister des Bundes</span><span>Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) ist das zentrale Immobilienunternehmen des Bundes. Es gehört zum Geschäftsbereich des Bundesfinanzministeriums. Sitz der Zentrale ist Bonn. Aufgabenschwerpunkte sind das einheitliche Immobilienmanagement des Bundes, Immobilienverwaltung und -verkauf sowie die forst- und naturschutzfachliche Betreuung der Geländeliegenschaften. Die BImA verfügt zudem über ein großes Angebot an bezahlbarem Wohnraum, den sie primär im Rahmen der Wohnungsfürsorge Bundesbediensteten zur Verfügung stellt. Die BImA deckt den Grundstücks- und Raumbedarf der Bundesressorts durch Flächen und Gebäude im eigenen Bestand, durch Neubau, Kauf oder Anmietung. IMit rund 5.100 Dienstliegenschaften verwaltet die BImA nahezu alle Dienstliegenschaften des Bundes, darunter beispielsweise die Verwaltungsgebäude der Ministerien und Oberen Bundesbehörden sowie die Bundeswehrliegenschaften im Inland.</span></label></div> <p>„Das ETZ wird nicht nur neue Arbeitsplätze schaffen, sondern auch langfristige Impulse für die regionale Wirtschaft setzen“, so Stärk weiter. Er hebt die enge Zusammenarbeit mit der BImA und der Generalzolldirektion hervor. Sie ermögliche es, gemeinsam dieses zukunftsweisende Projekt umzusetzen.</p> <p>„Wir sind stolz, dass Immendingen eine so wichtige Rolle in der Sicherheits- und Ausbildungsinfrastruktur des Bundes spielen wird“, betont der Immendinger Bürgermeister.</p> <h2>Systematisierte Bauweise beschleunigt Bau</h2> <p>Der Baubeginn ist für das dritte Quartal 2026, die Fertigstellung und Übergabe an die Generalzolldirektion als Nutzerin ist in Immendingen für Ende 2028 geplant. Um das Bauprogramm zu beschleunigen, setzen BImA als Bauherrin und das von ihr beauftragte Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck auf eine systematisierte und serielle Bauweise für alle geplanten Standorte.</p> <p>Wesentliche Bauelemente werden industriell vorgefertigt und anschließend vor Ort montiert. Dies beschleunigt die Bau- bzw. Montagephase – und senkt somit die Kosten. Neben den Dachflächen werden Photovoltaik-Module auch in die Fassade integriert, um das Gebäude mit Energie zu versorgen.</p> <h2>Neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen</h2> <p>In den Außenanlagen entstehen neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen – etwa durch Nist- und Fledermauskästen. Weitere Einsatztrainingszentren werden neben Immendingen in den kommenden Jahren in Beckum, Chemnitz, Eppingen, Garching, Griesheim, Heiligenhaus, Kümmersbruck, Neumünster, Königs Wusterhausen sowie in Walsrode errichtet. Kümmersbruck, Beckum, Eppingen und Walsrode sind bereits im Bau.</p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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     <![CDATA[Zoll Investition Städtebau Bauwirtschaft thema-wirtschaft-branchen thema-wirtschaft-unternehmen thema-heimat-stadtentwicklung]]>
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     <![CDATA[Baustart angekündigt: Das Einsatztrainingszentrum für den Zoll in Immendingen wird konkreter]]>
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      </item><item>
         <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 17:22:29 +0100</pubDate>
         <title> Auf ins erste Schuljahr! Das sind unsere Erstklässler in Donaueschingen und Umgebung</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/donaueschingen/einschulungen-auf-der-baar-wir-zeigen-froehliche-erstklaessler-aus-den-grundschulen-unseres-verbreitungsgebiets;art372512,12484997</link>
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		Die Erstklässler auf der Baar haben die ersten Tage als Schüler hinter sich. Sehen Sie hier die Bilder von ihren Einschulungen. Der SÜDKURIER gratuliert ganz herzlich!<br> 
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Die Erstklässler auf der Baar haben die ersten Tage als Schüler hinter sich. Sehen Sie hier die Bilder von ihren Einschulungen. Der SÜDKURIER gratuliert ganz herzlich!


   
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         <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 16:33:52 +0100</pubDate>
         <title> Nötigung auf der B311: 31-Jähriger bremst 63-jährigen Autofahrer aus und streckt ihn zu Boden</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/die-faeuste-fliegen-auf-der-b-311-31-jaehriger-bremst-bei-immendingen-63-jaehrigen-autofahrer-aus-und-schlaegt-ihn-zu-boden;art372522,12490787</link>
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		<![CDATA[
		Einem Autofahrer missfällt zwischen Immendingen und Tuttlingen die Fahrweise seines Vordermannes. Seinen Unmut will er direkt loswerden. Und greift zu indiskutablen Methoden.<br> 
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Einem Autofahrer missfällt zwischen Immendingen und Tuttlingen die Fahrweise seines Vordermannes. Seinen Unmut will er direkt loswerden. Und greift zu indiskutablen Methoden.


   
<p>Auf der Bundesstraße 311 ist es am Sonntag, 28. September, in der Europakurve zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei Autofahrern gekommen.</p> <p>Wie die Polizei in einer Mitteilung schreibt, fuhr ein 31-Jähriger gegen 11.45 Uhr von Immendingen in Richtung Tuttlingen, als es zwischen ihm und einem vorausfahrenden 63-Jährigen zu einem Streit über dessen Fahrweise kam.</p> <h2>Beide Fahrer steigen aus</h2> <p>Der 31-Jährige überholte den Wagen des Mannes und brachte ihn nach dem Einscheren zum Stillstand. Beide Fahrer stiegen anschließend aus ihren Autos aus. Im Verlauf der folgenden Auseinandersetzung ging der 63-Jährige offenbar auf den Jüngeren zu, woraufhin dieser ihm mit der Faust ins Gesicht schlug. Der 63-Jährige stürzte zu Boden und war kurzzeitig benommen.</p> <p>Der Rettungsdienst brachte ihn zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus, er war vor Ort jedoch wieder ansprechbar.</p> <p>Die Polizei ermittelt nun wegen Nötigung im Straßenverkehr und Körperverletzung.</p>]]>
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     <![CDATA[Polizei B311 Klinik Verkehrsunglücke Verkehrsdelikte Körperverletzung thema-sicherheit-kriminalitaet thema-sicherheit-blaulicht-unfall]]>
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     <![CDATA[Nötigung auf der B311: 31-Jähriger bremst 63-jährigen Autofahrer aus und streckt ihn zu Boden]]>
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         <pubDate>Sat, 27 Sep 2025 05:05:34 +0100</pubDate>
         <title> Jan Münzer fährt sich an die Spitze</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/jan-muenzer-faehrt-sich-an-die-spitze;art372522,12489849</link>
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		<![CDATA[
		<ul> <li>Radprofi aus Mauenheim mit erfolgreichster Saison</li> <li>24-Jähriger trainiert bis zu<br /> 20 Stunden in der Woche</li> </ul><br> 
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<ul> <li>Radprofi aus Mauenheim mit erfolgreichster Saison</li> <li>24-Jähriger trainiert bis zu<br /> 20 Stunden in der Woche</li> </ul>


   
<p><strong>Immendingen-Mauenheim</strong> Seit Beginn der diesjährigen Saison ist beim Radsportler Jan Münzer aus Mauenheim die Formkurve nur nach oben gegangen. „Dies war bisher meine erfolgreichste Saison“, weiß er zu berichten.</p> <p>Der Erfolg stellte sich gleich zum Auftakt ein. Mitte Juni startete der Profi im afrikanischen Kamerun bei einem Rennen des Weltradsportverbandes. Zunächst im Norden, anschließend im Süden des Landes, galt es, zehn Etappen mit je 100 bis 160 Kilometer zu bewältigen. Mit Radsportlern aus den Niederlanden, Polen und vor allem vielen afrikanischen Mannschaften war die Konkurrenz groß. Insbesondere bei den Begleitumständen hatten die Europäer ganz schön zu kämpfen. Auch beim Essen in der ganz anderen Welt mussten sie darauf achten, um durchzukommen. Kein Fleisch, nur getrockneter Reis und Nudeln halfen, um nicht auf der Strecke bleiben zu müssen. Schwierig waren auch die Straßenverhältnisse mit den vielen großen Schlaglöchern. Temperaturen von im Durchschnitt über 40 Grad belasteten zusätzlich. Bei Pannen setzten die Teams das mitgebrachte Ersatzmaterial ein.</p> <p>Trotz aller Herausforderungen schaffte es Jan Münzer als einziger Deutscher zweimal auf das Siegertreppchen. Er wurde Erster in der Etappe fünf, der Bergetappe, und war bei der Etappe acht mit 160 Kilometern erfolgreich.</p> <p>Herausragende Plätze erkämpfte er bei den nachfolgenden Rundfahrten in Polen mit jeweils fünf Etappen und den Strecken an der Schwarzmeerküste in der Türkei. Hinzu kamen fordernde Rennen in Deutschland. Bis zum Ende der Saison stehen noch Rennen in Italien und Belgien an. Zudem hat er bisher Top-Ergebnisse als Fahrer für das Team Storck-Metropol-Cycling herausgefahren.</p> <p>Seine bisherige Bilanz weist im Jahr 2025 40 Renntage auf. Hinzu kamen viele Reisekilometer, auch im Flugzeug. Mit dem Training und in den Wettbewerben hat er über 18.000 Kilometer auf dem Rad abgestrampelt. Seine Leidenschaft fordert von dem 24-Jährigen viel Zeit und Kraft. Sein Leben ist somit stark vom Radsport geprägt. Seine inzwischen erreichte Leistungsklasse erfordert ein hartes Training mit 15 bis 20 Stunden in der Woche. Um die Entwicklung seiner Talente kümmert sich sein Trainer, damit der Radrennprofi sich zur richtigen Zeit in Bestform befindet.</p> <p>Freizeit und sonstige Interessen gibt es kaum. „Leistung erfordert ihren Tribut. Wenn man Erfolg haben will, muss man Abstriche machen“, räumt Jan Münzer ein. Themen sind auch das Körpergewicht und die Qualität des Essens. Sowohl beim Training als auch beim Rennen sind viele Kohlenhydrate wichtig. Tabu sind Alkohol und durchgezechte Nächte. Der erfolgreiche Rennsport bedeutet Münzer viel. Trotz aller Begeisterung setzt er nicht alles auf eine Karte. Er hat bereits einen Abschluss als Automobilelektroniker in der Tasche und befindet sich derzeit im vierten Semester des Maschinenbaustudiums, das er auf jeden Fall abschließen will. Die Sportförderung an der Hochschule Furtwangen ermöglicht ihm eine gewisse Flexibilität, um den Radsport mit dem Studium in Einklang bringen zu können.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Laufbahn</h2> Schon früh zeigte sich bei Jan Münzer die Begeisterung für Radsport. Bald war er bei der Jugendabteilung des Mauenheimer Radsportvereins Edelweiss aktiv, dem er heute noch als Vorstandsmitglied angehört. Nach dem Durchbruch beim Sparkassennachwuchscup setzte er seine Karriere über die lokale, nationale Ebene bis heute im Weltbereich fort. Zu dem Massenunfall beim Ridermann befragt räumt er ein, dass bei jedem Rennen die Gefahr von Stürzen besteht. Was er jedoch da als Zuschauer erleben musste, bewertet er heute als ungeheuerliches Glück, dass seiner Freundin, die aktiv war, nichts passiert sei.</div>]]>
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     <![CDATA[Jan Münzer fährt sich an die Spitze]]>
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         <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 05:08:15 +0100</pubDate>
         <title> Tischmesse zeigt Gewerbevielfalt</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/tischmesse-zeigt-gewerbevielfalt;art372522,12487638</link>
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		<![CDATA[
		<ul> <li>Zweite Auflage der Schau<br /> findet gute Resonanz</li> <li>30 Unternehmen aus<br /> Gemeinde und Region</li> <li>Besucher sind überrascht von breitem Angebot</li> </ul><br> 
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<ul> <li>Zweite Auflage der Schau<br /> findet gute Resonanz</li> <li>30 Unternehmen aus<br /> Gemeinde und Region</li> <li>Besucher sind überrascht von breitem Angebot</li> </ul>


   
<p>Immendingen Auf reges Interesse ist die zweite Tischmesse des Immendinger Bundes der Selbständigen (BdS) gestoßen, bei der die Unternehmen aus der Donaugemeinde sowie Betriebe und Organisationen aus der Region das direkte und kompetente Gespräch mit den Besuchern pflegten. Die Immendinger Donauhalle, in der 30 Aussteller ihr Informationsmaterial auf der kleinen Fläche von jeweils nur einem einzigen Tisch präsentierten, war am Messetag gut besucht. So mancher Gast zeigte sich erstaunt, wie groß die Vielfalt der Produkte und Dienstleistungen des Immendinger Gewerbes ist.</p> <p>Zum zweiten Mal nach der Premiere 2018 und der Corona-Zeit wandte sich der BdS als Veranstalter mit einer solchen Gewerbeausstellung im Miniaturformat an die Kunden. Die außergewöhnliche Präsentationsform auf jeweils nur einem von 30 Tischen, aufgestellt in einem Rund in der Donauhalle, fand viel Anklang. Sie ermöglichte eine umfassende Information auf schnelle und kompakte Weise. Noch am Vorabend hatte der Bund der Selbständigen die 50. Wiederkehr der ersten Gewerbeausstellung im Jahr 1975 im internen Kreis gefeiert.</p> <h2>„Besucherzahl ist wie erhofft“</h2> <p>Der Immendinger Bürgermeister Manuel Stärk, sowohl Gast bei der Jubiläumsausstellung als dann auch bei der Tischmesse, erklärte: „Ich freue mich sehr, dass der Bund der Selbständigen wieder Aktivitäten entwickelt.“ Damit kommentierte er die lange Interimszeit zwischen den beiden Tischmessen, die nach den Corona-Jahren mit der Neuwahl eines BdS-Vorstands im Dezember 2023 ihrem Ende entgegenging. „Die zweite Tischmesse entfaltet das gesamte Spektrum des Immendinger Gewerbes“, so der Bürgermeister. Diese Ansicht vertrat auch der neue BdS-Vorsitzende Matthias Sterk, der sich mit dem Erfolg der Messe zufrieden zeigte. „Die Besucherzahl ist wie erhofft“, erklärte er. „Viele Leute, die zum ersten Mal da waren, zeigten sich positiv beeindruckt von der Vielfalt des Immendinger Gewerbes.“</p> <p>Zwar war die Präsentationsmöglichkeit für die 30 Teilnehmer der Tischmesse platzmäßig eingeschränkt. Das hinderte etliche von ihnen jedoch nicht daran, ihr Unternehmen mit viel Ideenreichtum zu präsentieren. Da wurden Haarsträhnchen eingeflochten, Kinder-Tattoos geklebt, Hochprozentiges der einheimischen Brennerei genossen, Schätz- und Ratespiele angeboten, Lichttechnik vorgeführt, mit Wasser aus Feuerlöschern auf dem Außengelände Flammen gelöscht oder die Möglichkeit zum Probesitzen in einem Kart geboten. Am Tisch der Gemeinde Immendingen gab es Informationen über Wandermöglichkeiten, Wander- und Radwege oder die neuen Mountainbike-Trails. Die Besucher Axel und Petra Drexler aus Stockach, gebürtig in Immendingen und Hintschingen, informierten sich bei der Gemeinde über aktuelle Angebote. Weitere Gäste der Tischmesse kamen ebenfalls aus der Region, wie etwa aus Tuttlingen.</p> <p>An einem anderen Stand konnte man dem deutschen Vizemeister der Fliesenleger bei der Arbeit über die Schulter schauen. Die Besucher zeigten sich auch erstaunt, dass es in Immendingen eine Agentur für Bildungsfragen gibt, die unter anderem Unterstützung und Begleitung für hochbegabte Kinder bietet. Viel Resonanz fand bei den Gästen wieder die Beratung des heimischen Handwerks. Gut vertreten war außerdem der gesamte Gesundheits- und Betreuungsbereich.</p> <p>Wer den Rundgang entlang der Tische beendet hatte, konnte sich bei einer Präsentation auf einem überdimensionalen Bildschirm noch einmal faszinierende historische Fotos von der ersten Immendinger Gewerbeausstellung 1975 ansehen. Die Bewirtung der Messebesucher übernahm der Landfrauenverein Ippingen-Zimmern.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Vorbilder in der Region</h2> Die Idee mit der Tischmesse hat sich der Immendinger Bund der Selbständigen 2018 von Städten in der Nachbarschaft und der Region abgeschaut. So veranstalteten damals bereits die Selbstständigen in Engen eine solche Messe oder es gab ähnliche Aktivitäten in Friedrichshafen. Der Gedanke war, die großen Gewerbeausstellungen, die seit 1975 veranstaltet wurden sowie in den 2000er-Jahren dann 2001, 1005, 2011 und 2016 stattfanden, durch solche Tischmessen zu ergänzen. Diese sollten abwechselnd dazu organisiert werden. Die Corona-Zeit verhinderte aber den geplanten Turnus. (feu)</div>]]>
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         <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 18:16:03 +0100</pubDate>
         <title> Schwarzwaldbahn auf dem Prüfstand: Warum es zum Versagen auf der Schiene kommt</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/dreckige-wagen-kaputte-toiletten-darum-kriselt-es-bei-der-schwarzwaldbahn-25-09-25;art372432,12487365</link>
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		Die Qualität der Verbindung zwischen Konstanz und Karlsruhe ist dürftig. Derzeit fährt sie nicht die komplette Strecke, die Wagen sind oft dreckig und Toiletten kaputt. Woran das liegt, teilt das Ministerium mit.<br> 
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Die Qualität der Verbindung zwischen Konstanz und Karlsruhe ist dürftig. Derzeit fährt sie nicht die komplette Strecke, die Wagen sind oft dreckig und Toiletten kaputt. Woran das liegt, teilt das Ministerium mit.


   
<p>Die Schwarzwaldbahn sorgt im Moment wieder einmal für Frust bei den Fahrgästen. Denn die einzige direkte Anbindung von Konstanz an den Fernverkehr ist erneut gekappt. Wegen Bauarbeiten am Gleisbett zwischen Villingen und Donaueschingen fährt der Regio-Express nicht zwischen dem Bodensee und Karlsruhe. Noch bis zum 17. Oktober werden auf der Strecke Gleise und Schwellen ausgetauscht.</p> <p>Stattdessen müssen Pendler und Reisende mit einem Ersatzbus fahren. Keine Neuheit für die Fahrgäste der Schwarzwaldbahn. Viele von ihnen sind leiderprobt. Denn immer wieder ist die Strecke, die den Bodensee mit dem Rheintal verbindet, wegen Bauarbeiten gesperrt. Und auch die allgemeine Qualität der Wagen und die Pünktlichkeit lassen in Augen vieler Fahrgäste zu wünschen übrig.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Zustand der Schwarzwaldbahn</span><span>Der Fahrgastverband Pro Bahn Baden-Württemberg kennt und kritisiert die Probleme der Schwarzwaldbahn. Speziell zum Zustand der Wagen gebe es immer wieder Beschwerden. So sei es keine Seltenheit, dass Toiletten abgesperrt seien, erklärte der Landesvorsitzende, Joachim Barth, kürzlich im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Trotz allem gebe es Verbesserungen am Zustand der Wagen. Es handelt sich zwar um alte Wagen aus anderen Regionen, diese werden jedoch generalüberholt.</span></label></div> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ueberfuellt-dreckig-und-viel-zu-heiss-ist-die-schwarzwaldbahn-eine-zumutung-18-07-25;art372432,12442569" target="_blank" title="Überfüllt, dreckig und viel zu heiß: Ist die Schwarzwaldbahn eine Zumutung?">Immer wieder gab es in der jüngeren Vergangenheit Beschwerden, dass die Wagen heruntergekommen und verschmutzt seien, der SÜDKURIER berichtete.</a> Darüber hinaus gibt es auch Empörung über die Pünktlichkeit und Überfüllung der Wagen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/fahrgaeste-frustriert-ministerium-alarmiert-wenn-moeglich-meiden-wir-die-schwarzwaldbahn-21-07-25;art372432,12443710" target="_blank" title="Ministerium alarmiert, Fahrgäste frustriert: „Wenn möglich, meiden wir die Schwarzwaldbahn“">Gegenüber des SÜDKURIER räumte das Verkehrsministerium ein, dass die bestellte Qualität derzeit nicht von DB Regio AG geliefert werde.</a></p> <h2>Landtagsabgeordnete fragt nach</h2> <p>Die Empörung reicht aber nicht nur von Konstanz nach Karlsruhe, sondern auch bis in die Landeshauptstadt. Im Stuttgarter Landtag stellte die Sprecherin für Schienenpersonennahverkehr der CDU-Fraktion, Sabine Hartmann-Müller, beim Verkehrsministerium eine kleine Anfrage zu den aktuellen Problemen auf der Strecke. In einer Pressemitteilung hat sie nun über die Antworten des Verkehrsministeriums informiert. Darin betont die Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Waldshut, dass die Qualität der Schwarzwaldbahn weiterhin auf den Prüfstand gestellt werden müsse.</p> <p>Die Ausfälle und Verspätungen auf der Strecke der Schwarzwaldbahn sind eklatant. Nach einer SÜDKURIER-Recherche kommt nur etwa jeder zwölfte Zug aus Konstanz zu der Zeit in Karlsruhe an, zu der er erwartet wird. Tatsächlich hat sich laut der Antwort des Verkehrsministeriums die Pünktlichkeit an allen Messstandorten verschlechtert, teilweise sogar um über zehn Prozentpunkte. Rund 27 Prozent der Züge, die in Karlsruhe ankommen, haben eine Verspätung von sechs oder mehr Minuten und gelten damit offiziell als unpünktlich.</p> <h2>Warum kommen die Züge zu spät?</h2> <p>In der Begründung, warum so viele Züge verspätet sind oder sogar ganz ausfallen, erklärt das Verkehrsministerium, dass dies zum Teil mit der Lage „der Strecke als Gebirgsbahn“ zu tun habe. Auf der Länge von 252 Kilometern und bei knapp über drei Stunden Fahrzeit baue sich die Verspätung oft auf, auch wenn die Züge meist pünktlich abführen.</p> <p>Zudem gebe es auch durch den Klimawandel Behinderungen. Ein Problem war demnach auch, dass es ab 2022 durch neue Gleise eine starke Abnutzung der Radsätze gab. Auch das habe immer wieder zu Ausfällen und Kapazitätsreduzierungen oder Geschwindigkeitsbegrenzungen geführt. Das Problem ist nun jedoch behoben.</p> <p>Die hohe Auslastung wirkt sich laut Verkehrsministerium jedoch auch auf die Pünktlichkeit aus. „(...) an Schönwettertagen sind auch hohe Fahrgastzahlen in Verbindung mit einer stark angestiegenen Fahrradmitnahme ein Grund für längere Haltezeiten, Polizeieinsätze und Zwangsräumungen“, so das Ministerium. Zudem seien die Verspätungen im gesamten Bundesgebiet gestiegen, das wirke sich auch auf die Schwarzwaldbahn aus.</p> <h2>Neuer Tunnel soll die Pünktlichkeit verbessern</h2> <p>Dennoch tue sich etwas auf der Strecke, ist die Landesregierung der Auffassung. Die DB Regio habe zusätzliche Wagen beschafft, um das vom Land bestellte Angebot weiterhin liefern zu können. Eine große Herausforderung für die Pünktlichkeit ist eine starke Auslastung der Rheintalbahn. Insbesondere um Rastatt gebe es ein regelrechtes Nadelöhr. Ab 2026 soll ein Tunnel dort für Entlastung sorgen.</p> <p>Auch an der Qualität der Wagen soll sich etwas tun. Verschlissene Sitzpolster und verkratzte Scheiben sollen ausgetauscht und Toiletten „aufgefrischt“ werden. „Wir werden diesen Prozess der zugesicherten Instandsetzung sorgsam beobachten“, sagt die Abgeordnete Hartmann-Müller zu den Aussagen des Ministeriums.</p> <h2>Stündlicher Takt bleibt</h2> <p>Die starke Überfüllung zu Stoßzeiten und durch Touristenverkehr kommentiert das Landesverkehrsministerium damit, dass es im Sommer zusätzliche Verbindungen an den Sonntagen gab. Zudem sollen zugekaufte Wagen die Flotte stabilisieren. Aus der Stellungnahme geht auch klar hervor, dass es kurzfristig keine Verdichtung des Takts geben wird. Dafür fehlen Fahrzeuge und das Geld.</p> <p>Sabine Hartmann-Müller will die Qualität der Schwarzwaldbahn im Auge behalten: „Die Schwarzwaldbahn ist eine wichtige Regionalbahnstrecke im Südwesten Deutschlands.“ Projekte wie den Rastatter Tunnel und einen Ausbau der Rheintalbahn begrüßt sie, da dieser auch einen positiven Effekt auf die Strecke zwischen Konstanz und Karlsruhe habe. Sie hofft, dass durch das Sondervermögen Infrastruktur die Finanzierung des Schienenverkehrs verbessert wird – zum Wohl der Bahnreisenden im Land.</p> <p></p> <p></p>]]>
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     <![CDATA[Schwarzwaldbahn auf dem Prüfstand: Warum es zum Versagen auf der Schiene kommt]]>
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         <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 05:06:58 +0100</pubDate>
         <title> Gewerbe will mehr Kundennähe</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/gewerbe-will-mehr-kundennaehe;art372522,12483461</link>
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		<ul> <li>Immendinger Tischmesse steht vor Neuauflage</li> <li>Bund der Selbständigen<br /> präsentiert 28 Aussteller</li> </ul><br> 
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<ul> <li>Immendinger Tischmesse steht vor Neuauflage</li> <li>Bund der Selbständigen<br /> präsentiert 28 Aussteller</li> </ul>


   
<p>Immendingen Über die neuen Fenster oder die Heizung reden, sich über aktuelle Computertechnik oder Automodelle informieren und angesagte Frisurentrends sehen – das alles wird bei der zweiten Tischmesse des Immendinger Bundes der Selbständigen (BdS) am Sonntag, 21. September, ab 11 Uhr in der Donauhalle möglich sein. Nach dem großen Erfolg von 2018 plant der BdS-Ortsverband, bei der Neuauflage der Gewerbeausstellung im Miniformat wieder mit viel kompakter, kompetenter und vor allem persönlicher Information mehr Kundennähe zu schaffen. 28 Aussteller aus Handel, Handwerk, Gewerbe, Sport und Dienstleistung sind dabei.</p> <p>Wie schon bei der ersten Immendinger Tischmesse können die Teilnehmer jeweils auf einem Tisch direkte und kompakte Informationen über ihren Betrieb bieten, für ihre Firma werben und persönliche Kontakte zu den Messebesuchern knüpfen. Das heißt, die Tischmesse-Teilnehmer präsentieren ihren Betrieb nur auf einer Fläche von 160 auf 80 Zentimeter. Ergänzend wird mit Stellwänden oder Roll-Ups hinter den Tischen gearbeitet. Die Tische der 28 Mitwirkenden werden in einer doppelten U-Form in der Donauhalle aufgestellt, sodass die Besucherinnen und Besucher an den Reihen entlanggehen und sich über die jeweiligen Betriebe informieren können.</p> <p>„Ich denke, dass es in Zeiten von Internetauftritten und Sozialen Medien trotzdem nicht weniger wichtig ist, den Verbraucher persönlich anzusprechen, zu inspirieren und zu informieren“, so der Vorsitzende des Immendinger Ortsverbands des Bundes der Selbständigen, Matthias Sterk. „Das gilt für Produkte, Dienstleistungen oder Unternehmen“, betont Sterk weiter. Bei einer Tischmesse lerne man alles mit einer niederen Hemmschwelle kennen. „Das gilt auch für Auszubildende oder Mitarbeiter“, hebt der BdS-Chef hervor. Als Nebeneffekt können sich die Unternehmer besser untereinander kennenlernen und Kontakte knüpfen oder bestehende Beziehungen festigen. „Bei der Tischmesse soll das örtliche und regionale Netzwerk gestärkt werden“, unterstreicht Matthias Sterk.</p> <p>Für den Immendinger Bund der Selbständigen, der schon seit 50 Jahren mit unterschiedlichen Zeitabständen Gewerbeausstellungen veranstaltet, ist die zweite Tischmesse die erste größere Aktion seit 2018. Anders als geplant, mit der kleineren Informationsschau nur die Zeit zwischen den großen Gewerbeausstellungen zu überbrücken, kamen die Aktivitäten des BdS-Ortsverbands während der Corona-Zeit gezwungenermaßen ganz zum Erliegen. Danach drohte der Vertretung des Immendinger Gewerbes – ähnlich wie in anderen Orten – das völlige Aus. So war eigentlich Ende 2023 fast schon die Auflösung des BdS-Ortsverbands angedacht, dem damals noch 52 Gewerbetreibende angehörten. Schließlich fand sich dann aber unter Führung von Matthias Sterk und Thorsten Gut doch noch ein kompletter Vorstand und es wurden neue Pläne geschmiedet.</p> <p>In den vergangenen Wochen liefen nun die Vorbereitungen für die zweite Tischmesse. Zur Freude der Organisatoren kamen schließlich 28 Aussteller für die zweite Auflage der Messe zusammen. Sie stammen nicht nur aus Immendingen, sondern aus der ganzen Region und vertreten verschiedenste Gewerbe- und Wirtschaftszweige. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 21. September, um 11 Uhr in der Donauhalle. Gegen 17 Uhr schließt sie ihre Pforten. Für die Bewirtung der Besucher ist wieder der Landfrauenverein Ippingen/Zimmern verantwortlich. Weitere Informationen zur zweiten Tischmesse gibt es im Internet unter der Adresse www.bds-immendingen.de/tischmesse.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>BdS-Veranstaltungen</h2> Der Ortsverband des Bundes der Selbständigen (BdS) geht als Interessenvertreter der heimischen Wirtschaft mit der Tischmesse seit dem Jahr 2018 neue Wege. Reiche Erfahrung hat der BdS auch mit großen Gewerbeausstellungen in der Donauhalle, Aula, Schule und auf dem kompletten Schulgelände. Die erste Gewerbeschau fand 1975 statt. 1978, 1981, 1984, 1987, 1991, 1995, 2001, 2005, 2011 und 2016 folgten weitere Ausstellungen. Der Bund der Selbständigen veranstaltete zudem bis 2022 insgesamt 36 Mal den jährlichen Immendinger Weihnachtsmarkt am Oberen Schloss. (feu)</div>]]>
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     <![CDATA[Messen Gründung Dienstleistungen]]>
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     <![CDATA[Gewerbe will mehr Kundennähe]]>
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         <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 15:19:09 +0100</pubDate>
         <title> Ärgernis Schülerbeförderung: Klammheimlich wird ein Zug nach Immendingen gestrichen</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/geisingen/schueler-und-eltern-in-geisingen-sind-aufgebracht-klammheimlich-wird-ein-zug-nach-immendingen-gestrichen;art372518,12481021</link>
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		Schulbeginn nach den Ferien heißt wieder früh Aufstehen. Noch früher aufstehen müssen einige Kinder und Jugendliche aus Geisingen. Verantwortlich sind Streckenreparaturen der Deutschen Bahn – abseits der Schülerstrecke.<br> 
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Schulbeginn nach den Ferien heißt wieder früh Aufstehen. Noch früher aufstehen müssen einige Kinder und Jugendliche aus Geisingen. Verantwortlich sind Streckenreparaturen der Deutschen Bahn – abseits der Schülerstrecke.


   
<p>Schüler aus Geisingen und Gutmadingen, die weiterführende Schulen in Immendingen und Tuttlingen besuchen, müssen fünf Wochen lang den Wecker früher stellen.</p> <h2>Änderung sehr kurzfristig angekündigt</h2> <p>Das gilt zum Beginn des neuen Schuljahres von Montag, 15. September, bis Freitag, 17. Oktober. Sehr kurzfristig für die Nahverkehrsämter der Landratsämter hat die Deutsche Bahn nämlich erst am Donnerstag, 11. September, angekündigt, dass ab Freitag, 12. September, zahlreiche Züge auf der Bahnstrecke zwischen Donaueschingen und Immendingen nicht fahren. Auch die Schulverwaltungen wurden nicht informiert.</p> <h2>Nahverkehrsamt gibt Bahn-Infos weiter</h2> <p>Vom Nahverkehrsamt des Landratsamtes Tuttlingen wurde dann am Donnerstag eine Pressemitteilung verfasst, die die Informationen der Bahn öffentlich machte. Gleichzeitig hat das Amt bei der Bahn den Inhalt moniert und sich beschwert.</p> <p>Beanstandet wird das Verhalten der Bahn, rechtzeitig zum Schuljahresbeginn durch die vielen Zugausfälle den Schülerverkehr zu erschweren beziehungsweise zum Erliegen zu bringen.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Baustelle</span><span>Die Bahnstrecke zwischen Villingen und Donaueschingen ist von Freitag, 12. September, bis voraussichtlich Freitag, 17. Oktober, vollständig gesperrt. Grund hierfür sind Bauarbeiten zur Modernisierung und Verbesserung der Verkehrssicherheit. So werde der Bahnübergang in der Villinger Mühlenstraße erneuert, um die technische Ausstattung zu modernisieren und die Sicherheit für Fußgänger zu erhöhen. Parallel dazu laufen weitere Gleisarbeiten, weshalb der gesamte Abschnitt zwischen Villingen und Donaueschingen betroffen ist und ein Schienenersatzverkehr per Bus eingerichtet wird.</span></label></div> <h2>Bisher fuhr der Zug um 7.29 Uhr</h2> <p>Geisinger und Gutmadinger Schüler, die in Immendingen die Realschule besuchen, konnten bisher um 7.29 Uhr in Geisingen einsteigen. Der Zug kam dann um 7.34 Uhr in Immendingen an. Das ergab genug Zeit für die Schüler, die Realschule vor Unterrichtsbeginn um 7.50 Uhr zu erreichen.</p> <p>In der Pressemitteilung der Bahn war von keinem Ersatzbus um diese Zeit die Rede. Alternativ wäre gewesen, um 6.36 Uhr den Zug zu nehmen, was zu einer sehr langen Wartezeit geführt hätte.</p> <p>Auf den Einwand des Nahverkehrsamtes hat die Bahn nun eingelenkt und setzt ab Geisingen um 7.05 Uhr einen zusätzlichen Bus ein. Der ist in Immendingen am Bahnhof um 7.15 Uhr, immer noch 35 Minuten vor Unterrichtsbeginn.</p> <h2>Keine Auskunft am Telefon</h2> <p>Ob die Schule schon früher öffnet, ist vorerst nicht bekannt, da auf telefonische Anfrage des SÜDKURIER bei der Realschule Immendingen keine Auskunft erteilt wurde.</p> <p>Auch die Gutmadinger sind betroffen. Sie hätten bereits den Bus um 6.22 Uhr nehmen müssen und wären nach Umstieg um 6.42 Uhr angekommen – oder sie hätten in Geisingen auf den Bus gewartet, der um 7.05 Uhr abfährt.</p> <h2>Bahn lenkt am Freitagnachmittag ein</h2> <p>Am Freitagnachmittag lenkte die Bahn dann auf erneute Einwände des Nahverkehrsamtes ein. Demnach fährt einer der Ersatzbusse über Neudingen und Gutmadingen. Zustiege in Gutmadingen sind um 7.03 Uhr im Westäcker beziehungsweise einige Minuten später an den anderen zwei Haltestellen.</p> <p>Für die Grundschüler aus Gutmadingen, die nach Geisingen befördert werden, ändert sich nichts. Ebenfalls nichts ändert sich für die Schüler aus dem Aitrachtal. Sie fahren mit dem Ringzug nach Immendingen beziehungsweise Tuttlingen.</p>]]>
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     <![CDATA[Ärgernis Schülerbeförderung: Klammheimlich wird ein Zug nach Immendingen gestrichen]]>
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         <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 05:00:11 +0100</pubDate>
         <title> Bald wieder freie Fahrt in der Ortsmitte</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/bald-wieder-freie-fahrt-in-der-ortsmitte;art372522,12477809</link>
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		<ul> <li>Sanierung für zentrale<br /> Straße kommt gut voran</li> <li>Zum Schulbeginn ist die<br /> Fertigstellung vorgesehen</li> </ul><br> 
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<ul> <li>Sanierung für zentrale<br /> Straße kommt gut voran</li> <li>Zum Schulbeginn ist die<br /> Fertigstellung vorgesehen</li> </ul>


   
<p>Immendingen Die Straßensanierungsarbeiten im Abschnitt der Hindenbergstraße und des Schlossplatzes, die sich in der Immendinger Ortsmitte von der katholischen Kirche bis zum Kindergarten St. Josef erstrecken, gehen zügig voran. Der Start erfolgte planmäßig am 18. August. Es bestehen laut Aussage der Gemeinde gute Aussichten, die Maßnahme wie vorgesehen bis zum 12.¦September abzuschließen.</p> <p>Das Projekt beinhaltet die Belagserneuerung auf der gesamten Länge von 120 Metern für beide Fahrstreifen. Der vorhandene Belag wird abgefräst und komplett ausgebaut sowie wieder neu hergestellt. Die defekten Bausteine werden ausgetauscht und auch der im Straßenbereich liegende Kanal mit einem Außendurchmesser von 200 Millimetern wird an drei Stellen erneuert, an denen bei der Kanaluntersuchung per Befahrung Schadstellen festgestellt wurden, informiert die Gemeinde.</p> <p>Diese wurden bereits erledigt und die Vorbereitungen für den Asphalteinbau sind in vollem Gange. Während die Arbeiten laufen, besteht eine Vollsperrung des Baustellenbereichs, die gewisse Behinderungen und Einschränkungen für Verkehr und Fußgänger mit sich bringt. Da die Maßnahme jedoch voraussichtlich bis zum Ende der Schulferien am 12. September beendet sein wird, kann zum Schulbeginn am 15. September die Vollsperrung für diesen Bereich wieder aufgehoben werden.</p> <p>Das Projekt ist Teil des diesjährigen, im Haushalt ausgewiesenen Straßen- und Wegeunterhaltungsprogramms der Gemeinde. Die Auftragsvergabe für das Gesamtprogramm durch den Gemeinderat erfolgte bereits in der Sitzung am 31. März auf der Grundlage einer sogenannten Bündelausschreibung. Eine zusammengefasste Ausschreibung dieser Art unter Einbeziehung aller Teile des Programms ergibt in der Regel finanzielle Vorteile, was auch in diesem Jahr wieder deutlich der Fall war. Das Submissionsergebnis lag für die Gesamtmaßnahme um 24.952 Euro unterhalb der Kostenberechnung von 165.073 Euro.</p> <p>Das Gesamtpaket erstreckt sich auch auf drei Einfahrten in Mauenheim an der L225 und K5927. Hier werden zwei Feldwegeein­fahrten auf die K5927 und eine Einfahrt auf die L225 mit einer Rinne beziehungsweise mit Randsteinen versehen, um Anschwemmungen von Schotter aus den Banketten auf diese Straßen zu verhindern.</p> <p>Der dritte Teil des Programms bezieht sich auf Ippingen. Geplant ist hier die halbseitige Belagserneuerung samt Randsteinfassungen im Bereich von Haus Nummer 19 auf eine Länge von circa 40 Metern. Hier ist aktuell durch Setzungen im Straßenbereich der Abfluss des Oberflächenwassers nicht mehr gewährleistet, was nicht weiter hingenommen werden kann. Die Straßensanierungsarbeiten in Ippingen und Mauenheim sind schon terminiert. Wenn sich nichts verzögert, beginnen sie am Freitag, 5. September, mit entsprechenden Einschränkungen.</p> <p>Bei der großen Gemarkungsfläche von Immendingen und den fünf Ortsteilen Hattingen, Hintschingen, Ippingen, Mauenheim und Zimmern mit 7403 Hektar bildet die Unterhaltung des ausgedehnten Straßen- und Wegenetzes eine fordernde Aufgabe, insbesondere bei dem zu bedenkenden Nachholbedarf.</p> <p>Die Finanzkraft der Gemeinde ermöglicht es nicht, die Aufgabe in einem Zug zu erledigen. Vielmehr ist es jährlich erforderlich, durch den Gemeinderat ein realisierbares, priorisiertes Programm zusammenzustellen, um so im Laufe der Zeit Schritt für Schritt weiter voranzukommen, was jedoch noch einen gewissen Zeitraum in Anspruch nehmen wird.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Auftrag an Fachfirma</h2> Die personelle und technische Ausrüstung des Bauhofs ist nicht ausreichend, um Straßenunterhaltungsarbeiten mit Asphaltbelägen durchzuführen. Neben der Planung, Kostenberechnung und Bauaufsicht durch das Ortsbauamt unter Leitung von Ortsbaumeister Martin Kohler ist auf der Grundlage einer Ausschreibung ein Auftrag an eine Fachfirma nötig. Für das diesjährige Programm kam die Firma Walter Straßenbau in Trossingen zum Zuge.</div>]]>
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         <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 16:51:35 +0100</pubDate>
         <title> 3000 Fahrten ausgewertet: So unpünktlich ist die Schwarzwaldbahn wirklich</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/3000-fahrten-analysiert-so-oft-kommt-die-schwarzwaldbahn-wirklich-zu-spaet-29-08-25;art417930,12470821</link>
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		Wie groß sind die Probleme der Schwarzwaldbahn? Der SÜDKURIER hat mehr als 3000 Fahrten ausgewertet – so zeigen sich die größten Problemstellen auf der Strecke.<br> 
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Wie groß sind die Probleme der Schwarzwaldbahn? Der SÜDKURIER hat mehr als 3000 Fahrten ausgewertet – so zeigen sich die größten Problemstellen auf der Strecke.


   
<p>Für viele Pendler und Reisende ist die Schwarzwaldbahn ein einziges Ärgernis. Verspätungen, Streckensperrungen, dreckige Züge — die Mängelliste ist lang. Dabei ist die Strecke eine der wichtigsten Verkehrsachsen der Region.</p> <p>Wer ohne Auto in Richtung Norden will, ist darauf angewiesen, dass der Zug fährt. Von den vielen Pendlern zwischen Schwarzwald und Bodensee ganz zu schweigen. Mehr als elf Millionen Menschen steigen jedes Jahr in einen Waggon des RE 2 ein, der Konstanz mit Karlsruhe verbindet.</p> <div id="___map"></div> <p>Diese beiden Streckenabschnitte sind besonders auffällig. Der SÜDKURIER hat in einer exklusiven Analyse mehr als 3000 Fahrten analysiert, die die Schwarzwaldbahn zwischen dem 22. April 2025 und dem 15. Juli 2025 unternommen hat.</p> <p>Heraus kam: Probleme gibt es überall, besonders aber auf der Rheintalstrecke und rund um Hornberg. Nirgendwo sonst häufen sich so viele Verspätungsminuten an wie in dem Städtchen im Ortenaukreis.</p> <h2>Problem-Schwerpunkt Rheintalbahn</h2> <p>„In den letzten Jahren hat die Auslastung auf der Rheintalbahn deutlich zugenommen“, sagt eine Sprecherin der Bahn dem SÜDKURIER.</p> <p>Was wie eine Erfolgsgeschichte klingt, ist für die Bahn ein Problem. Durch das erhöhte Fahrgastaufkommen „kann es Auswirkungen auf die Pünktlichkeit geben.“ Welche das sind, zeigt ein Blick auf die Fahrt in Richtung Norden.</p> <div id="___canvas_ka"></div> <div id="___canvas_kn"></div> <h2>Problem-Schwerpunkt Infrastruktur</h2> <p>Wie kommt es zu diesen heftigen Unterschieden? Die Bahn spricht von Domino-Effekten, die sich auf den weiteren Strecken fortsetzen. „Kleinste Störungen haben zum Teil große Folgen für die Pünktlichkeit“, so die Sprecherin.</p> <p>Die Störungen kommen aber nicht nur von den Fahrgästen, externe Einflüsse wie das Wetter oder eine <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/schwarzwaldbahn-steckt-fest-sperrung-zwischen-st-georgen-und-hausach-wegen-geroellabgang;art372502,12452817" target="_blank" title="Was ist denn da schon wieder los: Die Schwarzwald-Bahn steckt bei Triberg fest">Gerölllawine, die auf den Gleisen endet</a>, spielen ebenfalls eine Rolle. Ein „erheblicher Teil“ sei jedoch auf die Infrastruktur zurückzuführen, heißt es seitens der Bahn: „Weil sie zu alt, zu störanfällig und auf vielen Strecken und Knoten hochbelastet und zeitweise überlastet ist.“</p> <p>Unter anderem daher kämen die Verspätungsunterschiede. In Richtung Konstanz könne die Bahn die ein oder andere Minute aufholen, „dies ist in der Gegenrichtung Richtung Karlsruhe auf dem letzten Abschnitt der Rheintalbahn nicht gegeben.“</p> <h2>Warum ausgerechnet Hornberg?</h2> <p>Wieso sich das ausgerechnet in Hornberg am massivsten auswirkt, kann die Bahnsprecherin nicht sagen. Neben Hornberg sammelt die Bahn aber vor allem in Offenburg, Villingen und Donaueschingen Minuten.</p> <p>Teilweise kommt es dort zu Zugkreuzungen, die wiederum zu Verzögerungen führen, weil ein Zug einen anderen gewähren lassen muss. Und nicht zuletzt steigen dort viele Menschen aus und um — oftmals mit Fahrrad, was den Ablauf wiederum verzögert.</p> <div id="___barchart"></div> <h2>Was hilft, um die Lage zu verbessern?</h2> <p>Die heftigste Verspätung gab es am 22. April 2025. Die Schwarzwaldbahn hätte damals um 23:20 Uhr in Konstanz einfahren sollen. Erreicht hat sie ihr Ziel mit 257 Minuten, mehr als vier Stunden, Verspätung um 3:37 Uhr in der Nacht. Grund dafür war ein Personenunfall bei Allensbach.</p> <p>Für diese Verspätung kann die Bahn nichts, für alles andere braucht sie Geld. Oder, wie es die Bahnsprecherin ausdrückt: „Um dieses Problem nachhaltig zu lösen, müssen wir den Sanierungsrückstau im Schienennetz auflösen.“</p> <p><em>Anmerkung: In einer früheren Version war die falsche Grafik zu den Verspätungsminuten Richtung Karlsruhe eingebaut. Zudem kamen 95 statt 54 Züge pünktlich in Karlsruhe an. Wir bitten, die Fehler zu entschuldigen.</em></p> <p></p>]]>
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         <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 12:07:19 +0100</pubDate>
         <title> 23 urige Gastroangebote im Schwarzwald und auf der Baar, die Sie nicht verpassen dürfen</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/23-urige-gastro-highlights-im-schwarzwald-und-auf-der-baar-die-sie-nicht-verpassen-duerfen-01-10-25;art372502,12465004</link>
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		Das Motto lautet "Raus und Schlemmen!": Ob Restaurant, Wirtshaus, Café oder Kiosk – wer beim Wandern oder auf der Radtour einkehren will, hat viel Auswahl. Lassen Sie sich von unseren Beispielen inspirieren.<br> 
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<![CDATA[
Das Motto lautet "Raus und Schlemmen!": Ob Restaurant, Wirtshaus, Café oder Kiosk – wer beim Wandern oder auf der Radtour einkehren will, hat viel Auswahl. Lassen Sie sich von unseren Beispielen inspirieren.


   
<p>Im Schwarzwald und auf der Baar bieten sich zahlreiche Ziele für eine Radtour oder eine Wanderung an. Dazu gehört ein zünftiges Vesper. Wir stellen deshalb die Vielfalt der Gastronomie in der Region anhand einiger ausgewählter Lokalitäten vor.</p> <p>Und wir beantworten die wichtigsten Fragen vor einem Besuch: Wie sind die Ausflugsziele am besten zu erreichen? Welche Speisen und Getränke sind das Aushängeschild? Ist der Zugang barrierefrei?</p> <p>Die hier zusammengefassten Beiträge stammen aus unserer Sommerserie 2025 „Raus und Schlemmen!“.</p> <h2>De‘ Engel – St. Georgen-Brigach</h2> <p>So hält der Ortsvorsteher in Brigach ein altes Gasthaus am Leben: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-1-das-landgasthaus-de-engel-in-st-georgen-brigach-ist-urig-und-fast-200-jahre-alt;art372502,12455250" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 1): So hält der Ortsvorsteher in Brigach ein altes Gasthaus am Leben">‚De‘ Engel‘ in dem St. Georgener Ortsteil ist fast 200 Jahre alt und ein uriger Treffpunkt.</a> Hier wird das Schnitzel in der Pfanne noch mit Butterschmalz angebraten.</p> <h2>Dachshütte – Immendingen</h2> <p>Kuchen und Filterkaffee wie bei Oma – der Gast bestimmt den Preis: Ein Gastronomie-Kleinod oberhalb von Immendingen erwartet die Gäste am Bauernhof Dachsmühle:<a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-2-kaffee-und-kuchen-in-mauenheim-wie-bei-oma-der-gast-bestimmt-den-preis;art372502,12457254" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 2): Kuchen und Filterkaffee wie bei Oma – der Gast bestimmt den Preis"> Am Dachshüttenkiosk gibt es Selbstgebackenes und Kaffee. Der Kiosk soll ein Ort der Begegnung sein</a>.</p> <h2>Waldcafé – Bad Dürrheim</h2> <p>Bad Dürrheimer Ausflugsziel mit Tradition und herrlicher Aussicht: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-3-bad-duerrheimer-ausflugsziel-mit-tradition-und-herrlicher-aussicht;art372502,12459088" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 3): Bad Dürrheimer Ausflugsziel mit Tradition und herrlicher Aussicht">Heiraten im Tipi – oder einfach einen Kaffee? Im und um das Waldcafé in Bad Dürrheim gibt es viel zu erleben: Natur, Aktivität und regionale Speisen.</a> Den Betrieb prägt Familie Fischer über mehrere Generationen hinweg.</p> <h2>Restaurant &amp; Eiscafé am Kirnbergsee – Bräunlingen</h2> <p>Deutsch-rumänische Gastfreundschaft mit Blick auf den Kirnbergsee: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/deutsch-rumaenische-gastfreundschaft-im-restaurant-und-eiscafe-am-kirnbergsee-in-braeunlingen-unterbraend;art372502,12460953" title="„Raus und Schlemmen“ (Teil 4): Deutsch-rumänische Gastfreundschaft mit Blick auf den Kirnbergsee">Besucher erwartet im Restaurant mit Eiscafé am Kirnbergsee viel Idylle. Nicht nur die 180 Gramm schwere Currywurst ist hier im Bräunlinger Stadtteil Unterbränd gefragt</a>.</p> <h2>Wintergarten – St. Georgen</h2> <p>Balkanspezialitäten in gemütlichem Ambiente: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-5-hier-gibt-es-balkanspezialitaeten-in-st-georgen-in-gemuetlichem-ambiente;art372502,12462256" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 5): Balkanspezialitäten in gemütlichem Ambiente">Leidenschaft für Gastronomie hegt Borislavka Bujukliev, die Pächterin des Wintergartens in St. Georgen. Auf der Karte stehen Spezialitäten aus dem Balkan.</a> Doch den Betrieb schafft sie nur mit einem Nebenjob.</p> <h2>Wirtshaus Wildpark – VS-Schwenningen</h2> <p>Nicht nur Auftischen:<a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-6-nicht-nur-auftischen-so-manches-extra-gibt-es-in-diesem-wirtshaus;art372502,12463755" title="„Raus und Schlemmen“ (Teil 6): Nicht nur Auftischen: So manches Extra gibt es in diesem Wirtshaus"> Das Wirtshaus Wildpark in VS-Schwenningen kann mehr als nur Auftischen. Neben bayrischen Spezialitäten gibt es für die Gäste Kunst, Musik und lebendige Wildschweine</a>. Warum auch der Wirtin nie langweilig wird.</p> <h2>Uli‘s süße Scheune – Hüfingen-Sumpfohren</h2> <p>In „Uli‘s süßer Scheune“ in Sumpfohren gibt es allerlei Leckereien:<a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-7-in-ulis-suesser-scheune-in-sumpfohren-gibt-es-allerlei-leckereien;art372502,12465049" title="„Raus und Schlemmen!“ (Teil 7): In „Uli‘s süßer Scheune“ in Sumpfohren gibt es allerlei Leckereien"> Das Hofcafé in Hüfingens kleinem Stadtteil besticht durch seine Vielfalt bei Frühstück und Kuchen. Besonders die Schwarzwälder Kirschtorte ist im Winter ein absoluter Dauerbrenner</a>.</p> <h2>Thäler-Häusle – Furtwangen-Neukirch</h2> <p>In urtypischer Schwarzwaldlandschaft in Neukirch genießt man gutes Essen und viel Ruhe:<a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-8-im-thaeler-haeusle-geniesst-man-gutes-essen-und-viel-ruhe;art372502,12466065" title="„Raus und Schlemmen!“ (Teil 8): Im Thäler-Häusle genießt man gutes Essen und viel Ruhe"> Das Thäler-Häusle bei Furtwangen-Neukirch ist ein Ort zum Kraft tanken. Serviert wird Hausmannskost mit badisch-französischer Raffinesse – und zur Kaffeezeit gibt es selbstgebackene Kuchen</a>.</p> <h2>Waldauschänke – Königsfeld</h2> <p>In der „Waldauschänke“ gibt es Singabende und rustikale Atmosphäre: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-9-in-der-waldauschaenke-gibt-es-singabende-und-rustikale-atmosphaere;art372502,12467637" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 9): In der „Waldauschänke“ gibt es Singabende und rustikale Atmosphäre">Vom Geburtsort zum Arbeitsplatz – mit diesem Gasthaus in Königsfeld verbindet Fritz Beck eine Lebensgeschichte. Mit seiner Frau Elke tischt er auf. Zu selbstgemachtem Essen gibt es Musik für den guten Zweck</a>.</p> <h2>Gasthof Breitbrunnen – Unterkirnach</h2> <p>Flammkuchen und Finnland-Flair: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-10-flammkuchen-und-finnland-flair-im-gasthof-breitbrunnen;art372502,12470547" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 10): Flammkuchen und Finnland-Flair im Gasthof „Breitbrunnen“">Auf einer großen Lichtung bei Unterkirnach gelegen lockt der Gasthof ‚Breitbrunnen‘ vor allem im Sommer zahlreiche Wanderer und Radfahrer mit seinem Biergarten. Eine beliebte Spezialität sind hier die Flammkuchen</a>.</p> <h2>Landgenuss im Maierstal – St. Georgen-Oberkirnach</h2> <p>Beim „Landgenuss im Maierstal“ stimmt das Gesamtpaket: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-11-beim-landgenuss-im-maierstal-stimmt-das-gesamtpaket;art372502,12470975" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 11): Beim „Landgenuss im Maierstal“ stimmt das Gesamtpaket">Was ursprünglich ein Hofverkauf gewesen ist, wird über die Jahre zu einem Café mit Vesperstube in Oberkirnach. Engagement und familiärer Zusammenhalt machen den Traum vom Landgenuss wahr</a>.</p> <h2>Ackerloch Grillschopf – Unterkirnach</h2> <p>Italienisch-deutsche Küche lockt hoch oben über Unterkirnach: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/ausflugstipp-im-schwarzwald-baar-kreis-italienisch-deutsche-kueche-lockt-hoch-oben-ueber-unterkirnach;art372502,12472223" title="„Raus und Schlemmen!“ (Teil 12): Italienisch-deutsche Küche lockt hoch oben über Unterkirnach">Mit Hingabe und ‚con amore‘ kocht Salvatore Tancredi im ‚Ackerloch Grillschopf‘. In der urigen Gaststätte werden Pizza und Antipasti ebenso serviert wie Schnitzel und Wurstsalat. Familiären Charme gibt‘s obendrein</a>.</p> <h2>Warenbachstüble – VS-Villingen</h2> <p>Drei Frauen kümmern sich mit Herz um ihre Gäste im Warenbachstüble: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/villingen-schwenningen/von-oma-gelernt-von-gaesten-geliebt-drei-frauen-kuemmern-sich-um-das-warenbachstueble-in-schwenningen;art372541,12473044" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 13): Leidenschaftliche Gastronomen im Warenbachstüble">Die Pächterin Birgit Babic hat dabei ein besonderes Vorbild: ihre Oma. Einige Balkanspezialitäten stehen auf der Karte. Stammgäste berichten von ihren Lieblingsgerichten. Das Restaurant liegt auf dem Gelände des Kleingartenvereins Vorderer Warenbach in VS-Villingen.</a></p> <h2>S‘Café an der Donau – Donaueschingen-Pfohren</h2> <p>Bei den Klaus und Anita Sohm verbindet sich ihr Café mit einem Lebenstraum: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/naeher-am-fluss-geht-nicht-ehepaar-erfuellt-sich-mit-dem-scafe-an-der-donau-einen-lebenstraum;art372502,12474281" title="„Raus und Schlemmen!“ (Teil 14) Näher am Fluss geht nicht: S‘Café an der Donau hat eine Bäckerei">Ihr ‚S‘Café an der Donau‘ ist ein Treffpunkt für Radfahrer, Ausgangspunkt für kurzweilige Spaziergänge und natürlich ein Ort für ein paar gesellige Stunden. In der angegliederten eigenen Bäckerei und Konditorei gibt es unzählige Spezialitäten.</a></p> <h2>Café-Restaurant Hildebrand – VS-Zollhaus</h2> <p>Von Australien und Neuseeland zurück nach Villingen-Schwenningen: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-14-wie-ein-koch-von-welt-zum-familienbetrieb-zurueckfindet;art372502,12474952" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 15): Wie ein Koch von Welt zum Familienbetrieb zurückfindet">Ein Koch tritt in die Fußstapfen der Eltern und betreibt mit Passion das Café-Restaurant ‚Hildebrand‘ am Zollhäusleweg. Markus Hildebrand erzähl, was ihm in der Küche wichtig ist.</a></p> <h2>El Greco – VS-Villingen</h2> <p>Das Restaurant „El Greco“ gehört zum Villinger Kurgarten wie die Konzertmuschel und die Majolika-Figuren: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/gastro-serie-raus-und-schlemmen-warum-das-el-greco-in-villingen-mehr-als-ein-griechisches-restaurant-ist;art372502,12476808" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 16): Warum das „El Greco“ mehr als ein gutes griechisches Restaurant ist">Es werden aber nicht nur griechische Spezialitäten aufgetischt. Der Betreiber Konstantinos Kalantzidis ist für manche Überraschung gut. Jeden Monat um Vollmond gibt es beispielsweise eine besondere Darbietung.</a></p> <h2>Burgmühle – Löffingen</h2> <p>Die Burgmühle ist sicher einzigartig: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/die-burgmuehle-in-der-gauchachschlucht-ist-ein-geheimtipp-in-einer-einmaligen-schlucht-10-09-25;art372502,12477986" title="„Raus und Schlemmen!“ (Teil 17): Die Burgmühle ist ein Geheimtipp in einer einmaligen Schlucht">Schon alleine die Lage mitten im Naturschutzgebiet Wutachschlucht lässt einen in eine andere Welt eintauchen. Christa Friedrich und Carsten Gebhardt wirten dort im Einklang mit der Natur. Wanderer schwören auf den Wurstsalat.</a></p> <h2>Deutscher Jäger – St. Georgen</h2> <p>Die Geschichte des Gasthauses reicht 120 Jahre zurück. Gertrud und Martin Staiger bewirten im „Deutscher Jäger“ am Windkapf seit 1987 ihre Gäste aus nah und fern. Sie halten aber nicht nur die Tradition aufrecht, sondern bieten immer wieder kreative Neuigkeiten – und Witze auf dem Kassenbon.</p> <h2>Vereinsheim – VS-Pfaffenweiler</h2> <p>Das Vereinsheim FC Pfaffenweiler ist ein erfolgreiches Mutter-Sohn-Projekt. <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-19-mutter-sohn-gespann-bringt-vereinsheim-in-pfaffenweiler-zum-laufen;art372502,12480375" title="„Raus und Schlemmen!“ (Teil 19): Mutter-Sohn-Gespann bringt Vereinsheim in Pfaffenweiler zum Laufen">Seit Anfang 2023 haben Miria Sahitaj und ihr Sohn Devin den Betrieb des Vereinsheims übernommen. Die Gäste schätzen den frühen Stammtisch und es gibt sogar regelmäßig Gesangseinlagen.</a></p> <h2>Gasthaus Adler – Lauterbach/Fohrenbühl</h2> <p>Viele Generationen in den Händen einer Familie: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/eine-familie-haelt-im-gasthaus-adler-zusammen-auf-dem-fohrenbuehl-sind-die-spaetzle-ein-geheimtipp;art372502,12482269" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 20): Eine Familie hält im Gasthaus Adler zusammen">Das Gasthaus Adler auf dem Fohrenbühl ist mit einer langen Tradition verbunden – heute führen es Markus und Jessica Winkler. Auf die Gäste wartet Heimatküche mit Omas Rezepten und Service mit Herz.</a></p> <h2>Save – Unterkirnach</h2> <p>Hier zieht es Sportler her – aber auch Einwohner und Ausflügler: <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-im-save-in-unterkrinach-treffen-sich-sportler-und-ausfluegler;art372502,12483674" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 21): Das „Save“ ist Sportlertreff und Ausflugslokal zugleich">Das ‚Save‘ am Schlossberg in Unterkirnach ist befindet sich direkt an den Sportanlagen des Ortes. Sini Manns lenkt die Geschicke der Gaststätte, die ihrer Mutter Eeva Karjalainen gehört.</a></p> <h2>Gasthaus Scheffellinde – Blumberg-Achdorf</h2> <p>Frisch, badisch, hausgemacht: So lautet das Credo des historischen Gasthauses „Scheffellinde“ im Blumberger Ortsteil Achdorf. Das bekam seinen Namen einst durch einen berühmten Stammgast. <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-10-scheffellinde-bietet-badische-spezialitaeten-seit-19-generationen;art372502,12469054" title="„Raus und Schlemmen!“ (Teil 22): „Scheffellinde“ bietet badische Spezialitäten seit 19 Generationen">Das Küchenteam mit Karl und Cornelia Wiggert legt besonderen Wert auf gehobenes badisches Essen aus frischen, regionalen und saisonalen Zutaten.</a></p> <h2>Schwarzwälder Stübchen – VS-Obereschach</h2> <p>Einen Rundblick über Obereschach zum Dreifaltigkeitsberg und zum Klippeneck – das haben Gäste auf der Terasse des Schwarzwälder Stübchen. <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raus-und-schlemmen-teil-23-wandern-vespern-oder-pferde-sichten-beim-schwarzwaelder-stuebchen;art372502,12488111" title="„Raus und schlemmen!“ (Teil 23): Wandern, Vespern oder Pferde sichten beim Schwarzwälder Stübchen">Das befindet sich auf dem Schützenhof im Obereschacher Ortsteil Sommertshausen, inmitten freier Natur. In dem ehemaligen Bauernhof hat die Familie Schütz die Wohnung zu dem Gastroangebot umgebaut.</a></p> <p></p>]]>
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     <![CDATA[23 urige Gastroangebote im Schwarzwald und auf der Baar, die Sie nicht verpassen dürfen]]>
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         <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 14:17:03 +0100</pubDate>
         <title> "Mit Liebe, Leidenschaft, Respekt": Wie Andreas Lutsch als Hochzeitsredner die richtigen Worte wählt</title>
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		Der Geisinger traut Hochzeitspaare in freien Zeremonien. Weshalb sein Hauptberuf als Lehrer dabei praktisch ist und wie viele Stunden an Vorbereitungszeit er in eine einzige Feier steckt.<br> 
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Der Geisinger traut Hochzeitspaare in freien Zeremonien. Weshalb sein Hauptberuf als Lehrer dabei praktisch ist und wie viele Stunden an Vorbereitungszeit er in eine einzige Feier steckt.


   
<p>Es gibt Anlässe, die zu den schönsten Momenten im Leben von Menschen zählen: Eine Hochzeit zählt dazu. Neben der standesamtlichen Trauung wollen die meisten Paare noch eine weitere Feier. Sei es eine Hochzeit in der Kirche oder aber eine Feier mit einem freien Hochzeitsredner.</p> <p>Andreas Lutsch aus dem Geisinger Ortsteil Kirchen-Hausen ist ein solcher Hochzeitsredner. Der Lehrer, der an der Realschule Immendingen Deutsch und Religion unterrichtet, übt diesen Zweitjob seit vier Jahren aus und hat seither mehr als 30 Brautpaaren einen unvergesslichen Tag beschert.</p> <p>Schon 2016 hat er bei einem Cousin die Hochzeitsfeier mitgestaltet – das hat ihm damals Spaß gemacht und er entschied sich dann, sein Glück als professioneller Hochzeitsredner zu versuchen.</p> <p>Und Hochzeitsredner sind immer gefragter, denn freie Trauungen haben in den letzten Jahren einen beispiellosen Anstieg an Popularität erlebt. Gemäß einer Studie der Onlineplattform Weddy Place hat nur ein Drittel der befragten Brautpaare kirchlich geheiratet – 35 Prozent haben sich 2024 im Rahmen einer freien Trauung das Ja-Wort gegeben.</p> <h2>Es gibt keine klassische Ausbildung</h2> <p>Aber wie wird man denn nun Hochzeitsredner? Eine klassische Ausbildung gibt es hier nicht, generell kann jeder Hochzeitsredner werden. Man kann aber Kurse besuchen und sich in Rhetorik und dem Schreiben von Reden fortbilden.</p> <p>Lutsch bringt zudem einen Startvorteil mit. Als Lehrer ist er es gewohnt, vor Menschen zu sprechen. „Ich arbeite täglich mit Kindern und Jugendlichen. Mir ist es dabei wichtig, den Jugendlichen auf Augenhöhe zu begegnen. Mit dem notwendigen Respekt, den ich auch von ihnen erwarte. Mit dieser Liebe und Leidenschaft, denen ich Jugendlichen begegne, übe ich auch meine Tätigkeiten als Hochzeitsredner und Sänger aus.“</p> <p>Und wie bringt Lutsch seinen Redenservice an den Mann und die Frau? „Meist über Mundpropaganda von Paaren, die bereits eine solche Feier erlebt haben“, so Lutsch.</p> <h2>Mehrere Kennenlerntreffen</h2> <p>Dann aber gibt es einiges zu tun. Nach dem ersten Treffen übergibt Andreas Lutsch dem Paar einen Fragebogen. Dann erst entscheidet sich, ob der Hochzeitsredner und das Paar zusammenfinden.</p> <p>Danach sind weitere vier bis fünf Treffen vorgesehen, damit sich das Brautpaar und der Redner kennenlernen. Immerhin bekommt der Redner einen sehr intimen Einblick in das Leben des Brautpaares. „Brautpaar und Angehörige sind individuell und darauf gehe ich ein“, so Lutsch.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das verdient ein Trauredner</span><span>Ein Hochzeitsredner verdient in der Regel zwischen 700 Euro und 2.500 Euro pro Auftrag für eine freie Trauung. Die genaue Höhe hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Erfahrung des Redners, dem Umfang der Dienstleistung und der Region.</span></label></div> <p>„Eine Hochzeit wird ja in aller Regel langfristig geplant und es soll ein unvergesslicher Tag werden“, so Lutsch. Bei einer freien Feier geht er speziell auf die Wünsche und die Geschichte des Paares ein. „Das ist bei einer kirchlichen Trauung in dem Umfang in aller Regel nicht möglich“, so Lutsch. Dennoch werden je nach Wünschen des Paares in der Zeremonie auch religiöse Momente eingebaut.</p> <h2>Individuelle Feier</h2> <p>Und dann kommt der große Tag: Jede Feier ist anders und soll das Brautpaar widerspiegeln. Was Lutsch wichtig ist: Dass die Brautpaare einen individuellen Trauspruch haben.</p> <p>Lutsch zitiert gerne den dänischen Philosophen Sören Kierkegaard: „Die Ehe ist und bleibt die wichtigste Entdeckungsreise, die der Mensch unternehmen kann.“</p> <p>Lutsch bereitet ja nicht nur den Ablauf der Zeremonie vor, sondern sorgt auch für den musikalischen Rahmen und nimmt als Sänger auch selbst das Mikrofon in die Hand. Angehörige werden ebenfalls mit eingebunden, etwa für Segenswünsche. Die Zeremonie an sich dauert etwa 45 Minuten.</p> <h2>Viel Vorbereitungszeit</h2> <p>50 bis 60 Stunden stecken in einer solchen Vorbereitung auf eine Hochzeit. „Der enorme Zeitaufwand kostet auch Kraft und Energie, mehr als zehn bis zwölf Trauungen pro Jahr sind fast nicht zu bewältigen“, so Lutsch. Doch der Aufwand lohnt sich für Lutsch – besonders auf zwischenmenschlicher Ebene. „Mit vielen Paaren bin ich auch noch Jahre später in Kontakt.“</p>]]>
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         <pubDate>Tue, 05 Aug 2025 12:08:38 +0100</pubDate>
         <title> „Raus und schlemmen!“ (Teil 2): Kuchen und Filterkaffee wie bei Oma – der Gast bestimmt den Preis</title>
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		Ein Gastronomie-Kleinod oberhalb von Immendingen erwartet die Gäste am Bauernhof Dachsmühle: Am Dachshüttenkiosk gibt es Selbstgebackenes und Kaffee. Der Kiosk soll ein Ort der Begegnung sein.<br> 
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Ein Gastronomie-Kleinod oberhalb von Immendingen erwartet die Gäste am Bauernhof Dachsmühle: Am Dachshüttenkiosk gibt es Selbstgebackenes und Kaffee. Der Kiosk soll ein Ort der Begegnung sein.


   
<p>Ein Zwetschgenkuchen, ein Käsekuchen, eine Gemüsequiche und ein Karottenkuchen stehen auf dem Tresen des kleinen, nur rund drei Quadratmeter großem Dachshüttenkiosks gegenüber dem Bauernhof Dachsmühle bei Mauenheim oberhalb von Immendingen.</p> <p>Alle Kuchen sind selbstgemacht, wie Betreiberin Franziska Kerek berichtet. „Und dazu gibt es frischen Filterkaffee, wie bei der Oma früher“, so Kerec. Aber auch kühle Getränke und Tee hat der Kiosk im Angebot.</p> <h2>Saftiger Karottenkuchen</h2> <p>Ihr Helfer Omar Vaal hat den Karottenkuchen gebacken. „Niemand macht den Karottenkuchen so gut wie er“, so Kerek. Und sie hat nicht zu viel versprochen: Saftig und süß schmeckt die Leckerei. Neben dem Kiosk sind gemütliche Sitzgruppen aufgebaut. Der perfekte Rastplatz, wenn man sich auf der Wanderroute Donauwelle Versinkung kurz ausruhen und stärken möchte.</p> <h2>Rundwanderweg am Kratersee</h2> <p>Der Donauversinkung-Wanderweg ist ein Premiumwanderweg im Donaubergland, der auch als Donauwelle bekannt ist. Die 13 Kilometer lange Route mit rund 250 Höhenmetern wartet mit einigen Sehenswürdigkeiten auf: der erloschene Vulkan Höwenegg mit seinem smaragdgrünen, fast kraterförmigen See, eine abwechslungsreiche Waldlandschaft mit schönen Ausblickspunkten auf den Hegau oder die Donauversinkung, ein einzigartiges Naturphänomen, bei dem die Donau auf einer Länge von 12 Kilometern an etwa 150 Tagen im Jahr vollständig versinkt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"> <h2>Informationen für Besucher</h2> <label><input type="checkbox" /><span>Anreise</span><span>Erreichbar ist der Kiosk über die L225, die Adresse ist Dachsmühle 1, 78194 Immendingen. Der Kiosk liegt direkt an dem Rundwanderweg „Donauversinkung Donauwelle“.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Küche</span><span>In dem kleinen Kiosk gibt es jeden Sonn- und Feiertag von 13 bis 16 Uhr selbstgebackenen Kuchen, herzhafte Snacks, frischen Kaffee und Tee und kühle Getränke. Zudem haben die Betreiber selbstgemachte Marmelade im Angebot. Es gibt keine festen Preise, der Betrieb läuft auf Spendenbasis: Jeder bezahlt, so viel er will.</span></label><label><input type="checkbox" /><span>Barrierefreiheit</span><span>Der Kiosk ist mit Kinderwagen und Rollstühle erreichbar.</span></label></div> <p>An der Hälfte des Rundwanderwegs liegt der Dachshüttenkiosk, welcher ganz neu ist. Kerek und Vaal verköstigen erst seit diesem Sommer Wanderer, Radfahrer und Touristen mit Selbstgebackenem – und das mitten in der Natur und idyllisch im Donaubergland gelegen.</p> <p>„Wir möchten die Leute herauslocken, in die Natur. Wir möchten ein Ort der Begegnung und des Miteinanders schaffen. Hier sollen Fremde miteinander ins Gespräch kommen“, so Kerek.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Serie</span><span>Sommerzeit ist Ausflugszeit – im Schwarzwald und auf der Baar bieten sich zahlreiche Ziele für eine Radtour oder eine Wanderung an. Wir stellen deshalb die Vielfalt der Gastronomie in der Region anhand einiger ausgewählter Lokalitäten vor und beantworten die wichtigsten Fragen vor einem Besuch: Wie sind sie am besten zu erreichen? Welche Speisen und Getränke sind das Aushängeschild? Ist der Zugang barrierefrei?</span></label></div> <h2>Jeder zahlt, so viel er möchte</h2> <p>Und deshalb hat sich die Betreiberin auch ein ganz spezielles Konzept überlegt: Der Kuchen, Getränke und der Kaffee kosten nichts – der ganze Kiosk läuft auf Spendenbasis.</p> <p>In eine kleine schwarze Holztruhe können die Gäste so viel Geld stecken, wie sie es für fair erachten. „So können sich auch solche Familien einen Wanderausflug leisten, die vielleicht nicht so viel Geld zur Verfügung haben“, sagt Kerek.</p> <p>Und wer Glück hat, wird dabei sogar noch die Bekanntschaft von Borboletta machen: Eine Schimmeldame, die frei auf dem Gelände der Dachsmühle umher streift und auf der Suche nach saftigem Grünzeug ist.</p> <p><a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/23-urige-gastro-highlights-im-schwarzwald-und-auf-der-baar-die-sie-nicht-verpassen-duerfen-01-10-25;art372502,12465004" title="23 urige Gastroangebote im Schwarzwald und auf der Baar, die Sie nicht verpassen dürfen">Hier finden Sie viele weitere Gastro-Tipps im Schwarzwald und auf der Baar – lassen Sie sich inspirieren!</a></p>]]>
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     <![CDATA[„Raus und schlemmen!“ (Teil 2): Kuchen und Filterkaffee wie bei Oma – der Gast bestimmt den Preis]]>
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         <pubDate>Mon, 04 Aug 2025 17:49:07 +0100</pubDate>
         <title> Sekundenschlaf unter Drogen: Mercedesfahrer kracht auf der B311 in die Leitplanke</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/sekundenschlaf-unter-drogen-endet-mit-unfall-mercedesfahrer-kracht-bei-immendingen-auf-der-b311-in-die-leitplanke;art372502,12456878</link>
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		Ein 26-Jähriger wird nach einem Unfall von der Polizei befragt. Erstaunen erzeugt ein Drogenvortest. Noch unglaublicher ist sein Führerschein-Status.<br> 
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<![CDATA[
Ein 26-Jähriger wird nach einem Unfall von der Polizei befragt. Erstaunen erzeugt ein Drogenvortest. Noch unglaublicher ist sein Führerschein-Status.


   
<p>Am frühen Montagmorgen ist es auf der Bundesstraße 311 zwischen Immendingen und Möhringen zu einem Unfall gekommen, bei dem ein 26-Jähriger nach einem Sekundenschlaf von der Straße abgekommen ist.</p> <p>Laut Polizei war er gegen 3.15 Uhr mit einer Mercedes B-Klasse in Richtung Immendingen unterwegs, als er zunächst nach rechts von der Straße abkam und dort mit einer Leitplanke kollidierte. Im Anschluss geriet er über die gesamte Straße nach links und prallte dort erneut in eine Leitplanke. Der Wagen war nach dem Aufprall nicht mehr fahrbereit.</p> <p>Der Fahrer gab an, während der Fahrt eingeschlafen zu sein. Ein durchgeführter Drogenvortest verlief positiv auf THC und Amphetamin.</p> <h2>Seit 2018 ohne Führerschein</h2> <p>Zudem stellte sich heraus, dass der Mann seit dem Jahr 2018 nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Er muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Die Feuerwehr streute die ausgelaufenen Betriebsstoffe ab.</p>]]>
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         <pubDate>Sun, 03 Aug 2025 17:16:46 +0100</pubDate>
         <title> Schwarzer Mercedes-SUV baut Unfall auf der B311, hinterlässt Autoteile und fährt auf der Felge davon</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/raetselhafter-unfall-auf-der-b311-im-kreis-tuttlingen-schwarzer-mercedes-suv-hinterlaesst-spur-von-autoteilen;art372502,12456079</link>
         <description><![CDATA[  {ar_short  ]]></description>
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		Ein Unfall ohne Fremdbeteiligung verläuft zwischen Tuttlingen und Geisingen offenbar heftig. Der Fahrer flieht, aber die Polizei kann über die verlorenen Teile Rückschlüsse auf das Auto ziehen. Die Ermittlungen laufen.<br> 
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<![CDATA[
Ein Unfall ohne Fremdbeteiligung verläuft zwischen Tuttlingen und Geisingen offenbar heftig. Der Fahrer flieht, aber die Polizei kann über die verlorenen Teile Rückschlüsse auf das Auto ziehen. Die Ermittlungen laufen.


   
<p>Ein bislang unbekannter Fahrer eines Mercedes befuhr am frühen Sonntagmorgen, 3. August, zwischen 0.30 Uhr und 1.30 Uhr die B311 vermutlich von Tuttlingen in Richtung Geisingen. Dann muss etwas Schwerwiegendes passiert sein.</p> <h2>Erheblicher Schaden auf der linken Seite</h2> <p>Wie die Polizei mitteilte, kam es an einer bislang unbekannten Stelle zu einer nicht näher bestimmbaren Kollision des Mercedes. Dabei entstand am Fahrzeug erheblicher Schaden auf der linken Seite.</p> <p>Trotz eines geplatzten Reifens setzte der Fahrer seine Fahrt fort, wobei der Mercedes sichtbar auf der Felge weitergefahren sein muss. Anschließend entfernte sich der Unfallverursacher unerlaubt in Richtung Geisingen.</p> <h2>Vermutlich ein GLC Baujahr 2021</h2> <p>An der Unfallstelle sowie entlang der mutmaßlichen weiteren Fahrstrecke blieben zahlreiche Fahrzeugteile zurück. Durch die Auswertung konnte der Unfallwagen als ein schwarzer Mercedes GLC, mutmaßlich Baujahr 2021, identifiziert werden.</p> <p>Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen in Immendingen und der näheren Umgebung führten nicht zum Auffinden des Mercedes.</p> <p>Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen oder zum gesuchten Mercedes geben können, sich unter der Telefonnummer 07461 9410 beim Polizeirevier Tuttlingen zu melden.</p> <p></p>]]>
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         <pubDate>Thu, 31 Jul 2025 17:32:17 +0100</pubDate>
         <title> Ekel-Erlebnis am Bahnhof: 16-Jährige wird von Unbekanntem geküsst und begrapscht</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/ekel-erlebnis-am-bahnhof-donaueschingen-16-jaehrige-wird-von-unbekanntem-gekuesst-und-begrapscht;art372502,12454666</link>
         <description><![CDATA[  {ar_short  ]]></description>
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		<![CDATA[
		Bahngleis 1, 19.30 Uhr. Auf eine Jugendliche kommt ein Mann zu. Plötzlich wird er extrem zudringlich. Wie weit wäre er gegangen? Erst als eine Frau einschreitet, lässt der jungen Frau ab.<br> 
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Bahngleis 1, 19.30 Uhr. Auf eine Jugendliche kommt ein Mann zu. Plötzlich wird er extrem zudringlich. Wie weit wäre er gegangen? Erst als eine Frau einschreitet, lässt der jungen Frau ab.


   
<p>Ein Unbekannter hat am Montagabend, 28. Juli, eine Jugendliche am Bahnhof in Immendingen belästigt. Wie die Polizei mitteilte, hielt sich eine 16-Jährige gegen 19.30 Uhr am Bahngleis 1 auf, als ein unbekannter Mann auf sie zu kam, sie unvermittelt küsste und ihr an die Brüste fasste.</p> <h2><strong>Zeugin spricht den Täter an</strong></h2> <p>Nachdem eine Zeugin den Unbekannten ansprach und aufforderte dies zu unterlassen, flüchtet er in Richtung Waldstraße. Der Mann war bekleidet mit einer dunklen Hose, einem gestreiften Pullover, einer dunklen Jacke und dunklen Sneaker mit weißer Sohle.</p> <p>Das Kriminalkommissariat Tuttlingen hat die Ermittlungen übernommen und bittet unter 07461 9410 um Hinweise auf den Täter.</p>]]>
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     <![CDATA[Ekel-Erlebnis am Bahnhof: 16-Jährige wird von Unbekanntem geküsst und begrapscht]]>
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         <pubDate>Thu, 31 Jul 2025 05:00:17 +0100</pubDate>
         <title> Brückle kostet 357.000 Euro</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/brueckle-kostet-357000-euro;art372522,12454154</link>
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		<ul> <li>Schmelzebrücke muss<br /> neu gebaut werden</li> <li>Sanierung des Bauwerks ist nicht mehr möglich</li> <li>Rat entscheidet sich<br /> für Ersatz aus Beton</li> </ul><br> 
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<ul> <li>Schmelzebrücke muss<br /> neu gebaut werden</li> <li>Sanierung des Bauwerks ist nicht mehr möglich</li> <li>Rat entscheidet sich<br /> für Ersatz aus Beton</li> </ul>


   
<p>Immendingen Was sich die Gemeinde Immendingen als einfachen Durchlass für den Talbach gewünscht hätte, wird nun eine Betonbrücke auf Mikrobohrpfählen für 357.000 Euro. Der vorhandene, kleine Wegübergang bei der Alten Schmelze, unweit der Kreisstraße zwischen Immendingen und Ippingen, hatte bei der Brückenprüfung im Jahr 2024 schlechte Noten bekommen und eine Sanierung ist nicht mehr möglich. Der Immendinger Gemeinderat befasste sich am Montagabend mit der Vorplanung für das Brückenbauprojekt und wählte dabei die günstigere von zwei Planvarianten. Ein Wellstahldurchlass hätte sogar 556.444 Euro gekostet.</p> <p>„Der Teufel steckt im Detail. Wir dachten, das kleine Brückle müsste doch einfach herzurichten sein“, sagte der Immendinger Bürgermeister Manuel Stärk bei der Beratung. „Im Endeffekt wird es nun doch eine ausgewachsene Baustelle“, machte der Verwaltungschef dem Gremium klar. Zuvor hatte Planer Marius Schöndienst vom Tuttlinger Ingenieurbüro Breinlinger im Rat die Sachlage an der Brücke erläutert und die beiden möglichen Varianten für den Neubau vorgestellt.</p> <h2>Nur drei Meter Spannweite</h2> <p>„Die Brücke bei der Schmelze hat nur eine Spannweite von drei Metern und ist über dem Bach etwa zwei Meter hoch“, beschrieb er das Bauwerk. Wie die Brückenprüfung ergeben hatte, sind die Widerlager des Übergangs kaputt und teils vom Bach ausgespült. Es gebe Betonbrüche und großflächige Hohlstellen im Bereich der Widerlager. An eine Reparatur sei daher nicht mehr zu denken. Der Ersatzneubau solle wirtschaftlich sein und in einfacher Bauweise für eine Belastung von 40 Tonnen ausgeführt werden.</p> <p>Der Wunsch der Gemeindeverwaltung war es gewesen, einen Wellstahldurchlass zu bauen. Im Lauf der Planung ergaben sich dafür dann aber hohe Kosten, da eine solche Brücke unterhalb der Bachsohle hätte eingebaut werden müssen. Um während des Baus das Bachwasser zurückzuhalten, wäre eine teure Spundwand notwendig geworden. Planer Schöndienst erklärte: „Aus diesem Grund wurde als zweite Variante noch eine Ortbeton-Brücke erarbeitet.“ Dafür könne die Gründung des Bauwerks – ähnlich wie schon bei der eng umbauten Immendinger Brücke beim Anwesen Scheuch – mit Mikrobohrpfählen erfolgen. Das ermögliche das Bauen ohne Spundwand.</p> <p>Bei der Realisierung des neuen Übergangs bleiben die bisherigen Widerlager im Boden. „Wir brauchen also kein großes Loch“, so der Planer. Vielmehr würden die neuen Widerlager auf Mikrobohrpfähle gesetzt und dann eine Betonplatte darüber platziert. Das sei optisch nicht sehr anspruchsvoll, aber funktionell und schließe den jenseits gelegenen Bauernhof gut an. Die Böschung vor der Brücke werde mit Flussbausteinen aufgefangen. Schöndienst ging dann noch auf die genauen Kosten der Varianten ein und empfahl wie die Verwaltung die Betonbrücke.</p> <h2>Land übernimmt 50 Prozent</h2> <p>Ortsbaumeister Martin Kohler erläuterte, dass die Kosten von 357.000 Euro zu 50 Prozent vom Land gefördert würden. Anders als etwa bei der Brücke am Anwesen Scheuch, die zu 90 Prozent bezuschusst wurde, handle es sich nicht um eine Radfahrerbrücke. IMMI-Gemeinderat Björn Riedzek erkundigte sich nach der Haltbarkeit der neuen Betonbrücke, die der Planer auf 100 Jahre einschätzte. EfI-Gemeinderat Gerhard Walter wollte wissen, ob die Förderung für beide Varianten gleich sei, was bejaht wurde. Schließlich erkundigte sich CDU-Gemeinderat Niklas Graf noch, ob der Zustand der alten Widerlager bei der Gründung mit Mikrobohrpfählen eine Rolle spiele, was der Planer verneinte. Das Gremium sprach sich einstimmig für die Betonbrücke aus. Die Kosten werden in den Etat 2026 aufgenommen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Regelmäßige Prüfungen</h2> Der Zustand der Brücken und Durchlässe im Gemeindegebiet muss regelmäßig überprüft werden. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Nach der Untersuchung erhalten die dann Bauwerke eine Benotung. Brücken, die dabei am schlechtesten abschneiden, kommen ganz oben auf die Liste der notwendigen Sanierungen oder Neubauten. Zuletzt wurde der Übergang beim Anwesen Scheuch in Immendingen durch einen Neubau ersetzt. Auch die Donaubrücke bei Hintschingen oder die Weisenbachbrücke in Immendingen zählten in jüngerer Vergangenheit zu den Neubaumaßnahmen. (feu)</div>]]>
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         <pubDate>Tue, 22 Jul 2025 11:11:28 +0100</pubDate>
         <title> Fast alle sind sich einig: Kreisräte wollen den Seehas bis Tuttlingen fahren lassen</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/seehas-verbindung-von-konstanz-nach-tuttlingen-kreisraete-sind-sich-einig;art372432,12446403</link>
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		<![CDATA[
		In Engen soll die Fahrt vom Bodensee aus nicht mehr enden. Auf Antrag der FDP-Fraktion im Kreistag soll sich die Verwaltung dafür einsetzen, dass die Verlängerung der Linie im Stundentakt zustande kommt.<br> 
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In Engen soll die Fahrt vom Bodensee aus nicht mehr enden. Auf Antrag der FDP-Fraktion im Kreistag soll sich die Verwaltung dafür einsetzen, dass die Verlängerung der Linie im Stundentakt zustande kommt.


   
<p>Der öffentliche Nahverkehr im Kreis Konstanz soll erweitert werden. Der Kreistag stimmte in seiner Sitzung am Montag, 21. Juli, einem<a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/kommt-der-seehas-bald-bis-tuttlingen-fdp-antrag-passiert-erste-huerde-im-kreistags-ausschuss;art372432,12430301" target="_blank" title="Mit dem Seehas bis nach Tuttlingen: FDP-Antrag nimmt erste Hürde im Kreistags-Ausschuss"> Antrag der FDP-Fraktion mehrheitlich zu, die Seehas-Strecke künftig möglichst bis nach Tuttlingen und Immendingen zu verlängern</a>. Die Verwaltung soll sich jetzt beim Land dafür einsetzen.</p> <p>Die FDP-Kreisrätin Ann-Veruschka Jurisch erklärte zum Antrag, dass es um gleich zwei Aspekte gehe: zum einen eine Verbesserung der Mobilität in den Landkreisen Konstanz und Tuttlingen. Zudem solle die Verlängerung eine Kompensationsmaßnahme zur <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/die-furcht-vor-der-gaeubahn-kappung-in-der-region-regt-sich-heftiger-widerstand;art372432,12202908" target="_blank" title="Die Furcht vor der Gäubahn-Kappung: In der Region regt sich heftiger Widerstand">Gäubahn-Kappung</a> darstellen.</p> <p>Der Antrag sieht vor, dass die dauerhafte Verbindung von Engen nach Tuttlingen im Stundentakt fährt, allerdings zeitlich versetzt zum Intercity Stuttgart-Zürich, sodass auf dem Streckenabschnitt ein Halbstundentakt entsteht. Zudem soll die Seehas-Linie im Stundentakt nach Immendingen verfahren, zeitlich versetzt zur Schwarzwaldbahn, um auch hier einen Halbstundentakt zu ermöglichen.</p> <h2>Zustimmung jetzt, Fragen zur Finanzierung später</h2> <p>Die Angebote sollen Bestandteil der 2031 in Kraft tretenden neuen Verkehrsverträge werden. Im Antrag wird ebenfalls gefordert, die Linie während der Gäubahn-Kappung über Tuttlingen nach Rottweil zu verlängern.</p> <p>Der Antrag wurde bei sieben Gegenstimmen beschlossen. Kritik kam zuvor von der AfD-Fraktion. Die CDU-Fraktion verwies darauf, dass mit der Zustimmung zum Antrag jetzt keine Zustimmung zu einer späteren Finanzierung verbunden sei.</p> <p>Die Frage nach der Finanzierung bleibt zunächst offen. Das könne geklärt werden, sobald klar ist, ob die Umsetzung der Pläne überhaupt erfolgen kann und wie hoch die Kosten dafür wären, empfiehlt auch die Landkreisverwaltung.</p>]]>
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         <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 17:15:17 +0100</pubDate>
         <title> Ministerium alarmiert, Fahrgäste frustriert: „Wenn möglich, meiden wir die Schwarzwaldbahn“</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/fahrgaeste-frustriert-ministerium-alarmiert-wenn-moeglich-meiden-wir-die-schwarzwaldbahn-21-07-25;art372432,12443710</link>
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		Defekte Türen, verschmutzte Toiletten, wenig Platz: SÜDKURIER-Leser berichten von weiteren unschönen Erlebnissen im Regio Express zwischen Konstanz und Karlsruhe. Und auch das Verkehrsministerium in Stuttgart reagiert.<br> 
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Defekte Türen, verschmutzte Toiletten, wenig Platz: SÜDKURIER-Leser berichten von weiteren unschönen Erlebnissen im Regio Express zwischen Konstanz und Karlsruhe. Und auch das Verkehrsministerium in Stuttgart reagiert.


   
<p>Die Zustände in der Schwarzwaldbahn beschäftigen viele Menschen in der Region. <a href="https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ueberfuellt-dreckig-und-viel-zu-heiss-ist-die-schwarzwaldbahn-eine-zumutung-18-07-25;art372432,12442569" target="_blank" title="Überfüllt, dreckig und viel zu heiß: Ist die Schwarzwaldbahn eine Zumutung?">Nach einem Bericht des SÜDKURIER über defekte Toiletten, Überfüllung und Probleme mit der Klimaanlage in den alten Zügen</a> meldeten sich mehrere Abonnenten, die ähnliche Zustände in den Wagen der Verbindung zwischen Konstanz und Karlsruhe erlebt haben.</p> <p>Eine von ihnen ist Dorothee Jacobs-Krahnen aus Konstanz. Sie berichtet in einer E-Mail von vollen Mülleimern und „ekelhafte Toiletten“ ohne Klopapier. „Wenn möglich, meiden wir nun die Schwarzwaldbahn und fahren über die Schweiz“, schreibt sie dem SÜDKURIER. Auf eine Beschwerde habe sie keine Reaktion von der Bahn erhalten.</p> <h2>Keine schönen Züge auf der schönen Strecke</h2> <p>Auch Jörg-Dieter Klatt aus Brigachtal ärgert sich über den Zustand, in dem sich die alten Wagen befinden. Er ist begeistert vom Bahnfahren und Mitglied im Eisenbahnclub Villingen. Der pensionierte Schulleiter schreibt auch als freier Mitarbeiter für den SÜDKURIER im Schwarzwald gelegentlich Artikel zur Geschichte der Schwarzwaldbahn.</p> <p>Aus seiner Sicht seien die Zustände noch schlimmer als im Artikel beschrieben. Verantwortlich dafür macht er das Verkehrsministerium in Stuttgart. Die DB könne sich ausruhen, weil das Land den Vertrag vor wenigen Monaten erst verlängert hatte. „Will heißen, dass das Geld fließt, der Fahrgast in veraltetem, ungepflegtem Wagenmaterial diese wunderbare Touristenstrecke erdulden muss“, so Klatt.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zustand der Schwarzwaldbahn</span><span>Die Schwarzwaldbahn ist zu Stoßzeiten überfüllt, Toiletten funktionieren nicht und die Wagen sind ausrangiert. So berichtet es der regelmäßige Fahrgast der Bahn, Thomas Wittenmeier, im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Für die Region ist die Verbindung zwischen Konstanz und Karlsruhe aber sehr wichtig. Sie ist die einzige Anbindung an den Fernverkehr. Auch der Fahrgastverband Pro Bahn kennt die Probleme mit der Schwarzwaldbahn. Grundsätzlich sollten mehr Wagen auf der Strecke eingesetzt werden, so der Verband.</span></label></div> <h2>Die Qualität fehlt aktuell, heißt es aus dem Ministerium</h2> <p>Das Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg hat sich auf eine SÜDKURIER-Anfrage zu den Vorwürfen geäußert. Benjamin Hechler, Pressesprecher des Verkehrsministeriums, erklärt, dass die Leistungen des Schienenpersonennahverkehrs im Verkehrsvertrag zwischen dem Land Baden-Württemberg und der DB Regio AG geregelt sind. In dem Vertrag geht es auch um die Qualität. „Aktuell erbringt die DB Regio nicht die vereinbarte Qualität“, schreibt Hechler.</p> <p>Weiter erklärt Hechler, dass die DB Regio Baden-Württemberg bei Abweichungen der vereinbarten Kapazität von vier Wagen mit 424 Sitzplätzen Strafzahlungen an das Land oder Kürzung von Zuschüssen hinnehmen muss. Grundsätzlich gebe es bei der DB Regio genug Fahrzeuge und Doppelstockwagen, um die bestellte Kapazität zu liefern.</p> <p>Am Wochenende vom 12. und 13. Juli habe es konkret weniger Kapazität gegeben, weil es einen Ersatzteilengpass gab. „DB Regio BW hat Maßnahmen ergriffen, um das Risiko für Minderkapazitäten zu senken. Trotzdem kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass an einzelnen Tagen nur drei statt vier Wagen verkehren“, so Hechler. Das Ministerium will die Leistung der Schwarzwaldbahn weiter überwachen und mit der Bahn nach Lösungen suchen, heißt es.</p> <h2>Die alten Wagen fahren weiter</h2> <p><a href="https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/neue-zuege-auf-der-schwarzwaldbahn-in-fuenf-jahren-doch-schon-vorher-tut-sich-was;art417930,12296240" target="_blank" title="Neue Gäubahn-Züge, aber was ist mit der Schwarzwaldbahn? Auch hier tut sich was">Doch solche Probleme wie Engpässe bei den Ersatzteilen ließen sich mit modernen Wagen vermeiden. Bis diese kommen, wird es aber noch ein paar Jahre brauchen.</a> „Ein Wechsel der Fahrzeuge ist Anfang der 30er-Jahre geplant“, meint der Sprecher des Ministeriums. Der aktuelle Vertrag sehe weiterhin den Einsatz der alten Wagen vor und das habe auch einen Grund, schreibt das Verkehrsministerium. Dieser lautet: „Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass die vorhandenen Doppelstockzüge im Betrieb im Grundsatz zuverlässig sind.“</p> <p>Das Ministerium in Stuttgart erklärt aber auch, dass es Verbesserungen auf der Strecke gibt. So sei das <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/schwarzwaldbahn-wie-die-bahn-den-zuglaerm-verringern-will;art372502,11691603" target="_blank" title="Ist das die Lösung für den Lärm? Bahn tauscht die Radsätze aus">Problem der schnellen Abnutzung der Radsätze</a> gelöst worden und auch die <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/schwarzwaldbahn-machen-die-zuege-wieder-mehr-laerm;art372502,12160568" target="_blank" title="Schwarzwaldbahn und Lärm: War es das schon wieder mit der Ruhe?">Lärmemissionen auf der Strecke</a> sei reduziert worden. Dazu werde an zwölf Sonntagen über den Sommer bis zum 7. September ein zusätzlicher Zug auf der Strecke eingesetzt.</p> <h2>Südbaden kommt nicht zu kurz</h2> <p>Gegen einen Vorwurf durch den Fahrgast, der sich an den SÜDKURIER gewendet hat, wehrt sich das Ministerium. Einen Fokus auf Württemberg und Stuttgart gebe es nicht. „Das Land ist Aufgabenträger im Schienenpersonennahverkehr für ganz Baden-Württemberg und nimmt diese Verantwortung auch für alle Regionen in gleicher Weise wahr“, so Benjamin Hechler.</p> <p>Auch einen konkreten Zusammenhang zum Bahnprojekt Stuttgart 21 gebe es nicht. Das Land habe seinen Finanzierungsanteil am neuen Bahnhof der Landeshauptstadt gedeckelt und bereits vollständig bezahlt. Eine Aufgabe des Verkehrsministeriums sei derzeit, die Auswirkungen der Baustellen auf Fahrgäste zu reduzieren. Dies hätte jedoch keine negativen Folgen für andere Regionen, so Hechler.</p> <p></p> <p></p> <p></p>]]>
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     <![CDATA[Ministerium alarmiert, Fahrgäste frustriert: „Wenn möglich, meiden wir die Schwarzwaldbahn“]]>
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         <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 05:07:27 +0100</pubDate>
         <title> Turbo-Internet kommt in die Ortsteile</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/turbo-internet-kommt-in-die-ortsteile;art372522,12443170</link>
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		<ul> <li>Auch abgelegene Höfe werden angeschossen</li> <li>Verlegung von Glasfaser kostet 6,2 Millionen Euro</li> </ul><br> 
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<ul> <li>Auch abgelegene Höfe werden angeschossen</li> <li>Verlegung von Glasfaser kostet 6,2 Millionen Euro</li> </ul>


   
<p>Immendingen Mit dem Geld der größten Einzelinvestition in der jüngeren Geschichte von Immendingen wird viel gegraben und gebuddelt, und halb Mauenheim oder Hintschingen waren in den vergangenen Wochen zeitweise eine Mega-Baustelle. Doch wenn dort und in anderen Ortsbereichen die große Kolonne der teils über 50 Bauarbeiter wieder abgezogen ist, dann sieht man oberirdisch nicht mehr viel davon, dass 6,2 Millionen Euro gerade im Boden verschwinden.</p> <p>Bei dem Großprojekt Verlegung kommunale Glasfaser werden neben den beiden bislang chronisch unterversorgten Ortsteilen auch alle entfernt liegenden Höfe und Weiler, ebenso Amtenhausen, Bachzimmern, Hattinger Bahnhof und das Immendinger Wohngebiet Donaupark angeschlossen. Über den Stand der Arbeiten informierte bei der jüngsten Gemeinderatssitzung Ortsbaumeister Martin Kohler. „Wir sind mitten im Bau und bisher hat alles gut geklappt“, sagte er. Im Vorfeld der Arbeiten gab es jeweils Informationsabende, bei denen die Gemeinde die betroffenen Einwohner der Ortsteile oder Außengebiete informierte.</p> <p>Nach dem Spatenstich Ende April erfolgte der Start der Maßnahme zunächst in Hattingen, wo nicht das Ortsgebiet, aber mehrere Höfe versorgt wurden und der Anschluss dafür in der Ortsmitte erfolgte. Von dort wurden auch Glasfaserkabel in Richtung Hattinger Bahnhof, zum außen liegenden Sportplatz und zum Pumpwerk des Gemeindeverwaltungsverbands verlegt. Außer dem bereits während der Erschließung mit kommunaler Glasfaser versehenen Baugebiet „Stieg II“ sei ganz Mauenheim inzwischen ebenfalls mit Anschlüssen für schnelles Internet versorgt, so Kohler weiter. Von dort aus erfolgte auch die Verlegung zum Hasler Hof und zum Höwenegg. „Wir sind mit dem Bauverlauf in Mauenheim sehr zufrieden“, erläuterte Kohler. Das beauftragte Unternehmen habe teilweise mit über 50 Arbeitern auf der Baustelle agiert, was beeindruckend gewesen sei.</p> <h2>Durch Leerrohre über den Fluss</h2> <p>Weit fortgeschritten ist die Maßnahme auch in Hintschingen. Dort kann das Glasfaserkabel über die beim Bau mit Leerrohren versehene Donaubrücke über den Fluss geführt werden. Von Zimmern geht die Kabeltrasse weiter in Richtung Amtenhauser Tal. Vor wenigen Tagen waren dann noch die Einwohner von Bachzimmern und des Wohngebiets Donaupark bei einem Infoabend auf das Projekt vorbereitet worden. Das Bachzimmerer Ortsgebiet wird an das bereits zwischen Immendingen und Ippingen verlegte Kabel angeschlossen. Ippingen ist schon weitgehend versorgt. Weil die Baufirma so zügig vorankomme, könne ein Großteil der Tiefbauarbeiten bis Ende des Jahres erledigt werden, so Kohler. Die restliche Maßnahme wird sich aber voraussichtlich bis ins erste Halbjahr 2026 hinziehen. Im Etat 2026 der Gemeinde ist auch die zweite Rate der Haushaltsmittel vorgesehen, um den Gemeindeanteil des mit 90 Prozent von Bund und Land hoch bezuschussten Projekts zu finanzieren. Nach der Verlegung des kommunalen Netzes wird das Unternehmen Deutsche Glasfaser dann Mitte nächsten Jahres mit der privatwirtschaftlichen Versorgung in den Ortslagen von Immendingen, Hattingen und Zimmern beginnen. Eine gleichzeitige Verlegung der Glasfaserkabel in sich überschneidenden Bereichen sei nicht möglich, antwortete Bürgermeister Manuel Stärk auf Anfrage des Zimmerer Ortsvorstehers Günter Heizmann. Stärk freute sich jedoch über die zügige Abwicklung des kommunalen Projekts. „Es läuft gut“, erklärte er. „Wir können die Baufirma nur in den höchsten Tönen loben.“</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Förderung und Zeitplan</h2> Gefördert wird die Investition von 6,2¦Millionen Euro für die Verlegung von 42 Kilometern kommunaler Glasfaser aus dem Graue-Flecken-Programm – seitens des Bundes mit 50 Prozent (3,45 Millionen Euro) und des Landes mit 40 Prozent (2,76 Millionen Euro). Die Fördergenehmigung erging Ende des Jahres 2022. Es folgten ein Markterkundungsverfahren 2023, die Vergabe der Planung an das Büro cec GmbH Ende 2024 und die Vergabe der Bauarbeiten an die Münchener Firma Nibler Fernleitungsbau im Februar. Baustart war im Mai. Im ersten Halbjahr 2026 soll der Ausbau beendet sein. (feu)</div>]]>
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     <![CDATA[Investition Bauwirtschaft Tunnel]]>
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     <![CDATA[Turbo-Internet kommt in die Ortsteile]]>
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         <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 16:19:29 +0100</pubDate>
         <title> Überfüllt, dreckig und viel zu heiß: Ist die Schwarzwaldbahn eine Zumutung?</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/ueberfuellt-dreckig-und-viel-zu-heiss-ist-die-schwarzwaldbahn-eine-zumutung-18-07-25;art372432,12442569</link>
         <description><![CDATA[  {ar_short  ]]></description>
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		Defekte Türen und Toiletten und oft zu voll: Das erlebt manch ein Fahrgast im Zug zwischen Konstanz und Karlsruhe. In den alten Wagen gibt es immer wieder Probleme. „Der Fahrgast ist völlig egal“, bemängelt ein Singener.<br> 
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Defekte Türen und Toiletten und oft zu voll: Das erlebt manch ein Fahrgast im Zug zwischen Konstanz und Karlsruhe. In den alten Wagen gibt es immer wieder Probleme. „Der Fahrgast ist völlig egal“, bemängelt ein Singener.


   
<p>Thomas Wittenmeier steht am Gleis 1 des Singener Bahnhofs. Er fährt oft mit der Bahn, doch ein zufriedener Kunde ist er nicht. „Hier in Singen sieht man den Kontrast“, meint er. „Die Züge aus der Schweiz kommen pünktlich und sauber an“, führt er aus.</p> <p>Besonders die Schwarzwaldbahn ist für den Rentner ein Ärgernis. Sie ist die einzige Anbindung der Region an den Fernverkehr. Doch diese sei in einem schlechten Zustand. Das liegt laut Wittenmeier vor allem an den Zügen: „Das sind ausgemusterte Wagen aus ganz Deutschland, die hier fahren“, meint er. Tatsächlich hält kurz darauf ein RE2 nach Karlsruhe, auf dem sich noch der Schriftzug „Südostbayernbahn“ erahnen lässt.</p> <h2>An Feiertage ist es schlimm, bemängelt der Bahnfahrer</h2> <p>Entsprechend weisen die Wagen auch Probleme auf, meint der Singener, der früher selbst im Verkehrsbereich tätig war. So seien die Toiletten häufig defekt. Wittenmeier berichtet von seiner Fahrt an Christi Himmelfahrt. „Im gesamten Zug waren alle Toiletten defekt“, berichtet er. „Selbst die Schaffner haben sich darüber aufgeregt“, erzählt der Rentner. „Das ist eine Zumutung“, meint er, besonders für Menschen mit weiteren Strecken.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Die Schwarzwaldbahn</span><span>Die Strecke, die den Bodensee mit dem Rheintal verbindet, ist anspruchsvoll. Sie überwindet im Schwarzwald rund 650 Höhenmeter und fährt durch 39 Tunnel. Überlegungen, die Verbindung auch halbstündlich fahren zu lassen, wurden wegen der engen Finanzlage des Bundeshalts erst einmal beendet. Das aktuelle Angebot wird mindestens bis 2029 weiterlaufen, dann könnte das Land den Vertrag kündigen. Auf eine Kündigung Ende 2026 hatte das Land verzichtet. Die DB Regio und die Landesregierung haben sich dabei aber auch über den Zuschussbedarf bis 2032 geeinigt, heißt es vonseiten der Landesregierung.</span></label></div> <p>Und an heißen Tagen gebe es in den alten Zügen zumeist keine Klimaanlage und die Luft sei verbraucht. „Der Fahrgast ist völlig egal“, schildert Wittenmeier seinen Eindruck. Außerdem funktionieren auch immer wieder Türen nicht und die Züge seien oft auch verdreckt. „Der hier hat zumindest mal saubere Fenster“, kommentiert er während des Gesprächs mit dem SÜDKURIER.</p> <h2>Wird vonseiten der Bahn kaum an den Fahrgast gedacht?</h2> <p>Und immer wieder seien die Züge heillos überfüllt, meint der Singener. Besonders zu den Stoßzeiten. Denn die Verbindung sei eigentlich gut und wichtig. „Von Singen aus ist die Verbindung gut“, erklärt Wittenmeier, der mindestens einmal im Monat eine längere Strecke mit der Schwarzwaldbahn fährt. Und auch in Konstanz sei er mit dem Zug schnell.</p> <p>Was ihn am Zustand der Schwarzwaldbahn stört, ist vor allem die Symbolwirkung. „Eigentlich müsste viel mehr vom Fahrgast aus gedacht werden“, so Wittenmeier. Denn der Nahverkehr in Deutschland sei allgemein zu wenig gemeinwohlorientiert. Dass das geht, beweisen seiner Meinung nach die Schweizer Bahnen. In Deutschland würden Zuständigkeiten und politische Interessen zu den schlechten Zuständen führen.</p> <h2>Ist es wirklich so schlimm? Das sagt der Fahrgastverband</h2> <p>Unser Reporter will sich selbst ein Bild von der Lage machen und fährt mit mehreren Zügen der Schwarzwaldbahn zwischen Singen und Konstanz. Dabei ergibt sich ein unterschiedliches Bild. Die Wagen sind allesamt nicht die neuesten und das hört man vor allem. Zum Teil dröhnt es in den Ohren. Vereinzelt sind Toiletten außer Betrieb und oft ist eine der Türen defekt. In einer Verbindung sind die Anzeigen mit der nächsten Haltestelle ausgeschaltet.</p> <p>Joachim Barth, Landesvorsitzender des Fahrgastverbands Pro Bahn Baden-Württemberg, kennt die Probleme der Schwarzwaldbahn. Die Schwarzwaldbahn ist ein Dauerthema bei ihm. Der Pflegezustand vieler Wagen sei nicht der allerbeste. „Dass Toiletten abgesperrt sind, kommt leider öfter vor“, erklärt er.</p> <p>Dennoch tut sich etwas. Die Regio Südbaden habe es im letzten halben Jahr geschafft, mehr Wagen aufzubereiten und in Betrieb zu nehmen. Diese sind zwar nach wie vor alt, doch werden generalüberholt auf die Schiene zurückgebracht. Der Zustand sei nicht besonders gut, aber dennoch eine Verbesserung. „Die Werkstatt in Freiburg kann nicht alles machen, was sie wollen, weil das Personal fehlt“, erklärt Barth.</p> <h2>Pro Bahn: „Da reichen zwei renovierte Wagen nicht aus!“</h2> <p>Genug sei das, was bisher getan wird, jedoch nicht, macht Barth auch deutlich. „Es müsste mehr auf die Sauberkeit geachtet werden, auch außen“, so der Verbandschef. „Da reichen zwei renovierte Wagen nicht aus.“ Der Zustand müsse sich jedoch insgesamt verbessern, meint Joachim Barth.</p> <p>Das große Problem der Überfüllung ist auch bei ihm immer wieder ein Thema. Eigentlich bräuchte jede Bahn laut ihm ein bis zwei Wagen mehr. „Da müsste das Land mehr bestellen“, sagt er. Denn ein Zug habe nur so viele Wagen, wie das Land bezahle.</p> <h2>Singener ist besorgt: Südbaden wird noch mehr abgehängt</h2> <p>Auch für den Singener Thomas Wittenmeier trägt die Verantwortung das von den Grünen geführte Verkehrsministerium in Stuttgart. „Die Grünen hätten dafür sorgen müssen, dass der öffentliche Personennahverkehr Vorrang hat“, sagt er. Jedoch werde zu viel Geld und Fokus des Ministeriums für Stuttgart 21 verwendet.</p> <p>Durch das Projekt profitiere seiner Meinung nach aber nur Württemberg. Südbaden und besonders der Landkreis Konstanz werden immer weiter abgehängt, findet Wittenmeier. „Wir sind hier weit weg von Stuttgart aber auch von Freiburg“, sagt er. Das zeige sich am Zustand der Bahn. Das Verkehrsministerium möchte sich zeitnah auf eine SÜDKURIER-Anfrage zum Zustand der Schwarzwaldbahn äußern.</p>]]>
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     <![CDATA[Immendingen]]>
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     <![CDATA[Überfüllt, dreckig und viel zu heiß: Ist die Schwarzwaldbahn eine Zumutung?]]>
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      </item><item>
         <pubDate>Wed, 16 Jul 2025 15:13:27 +0100</pubDate>
         <title> Immendingen genehmigt sich einen Bike-Trail – doch wie entsteht so eine Freizeitattraktion?</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/neue-mountainbike-strecken-geplant-immendingen-will-die-attraktion-im-herbst-2025-eroeffnen;art372522,12441413</link>
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		Ab Herbst bekommt Immendingen einen Bike-Trail. Kritik gibt es weder aus der Bevölkerung noch von Umweltschützern. Wie die Gemeinde Fahrradfreunde und Naturliebhaber vereint.<br> 
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Ab Herbst bekommt Immendingen einen Bike-Trail. Kritik gibt es weder aus der Bevölkerung noch von Umweltschützern. Wie die Gemeinde Fahrradfreunde und Naturliebhaber vereint.


   
<p>2260 Meter Piste, gut 146.000 Euro Baukosten und eine Eröffnung noch im Herbst dieses Jahres. Immendingen und ihr Bürgermeister Manuel Stärk machen Ernst in Sachen <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/kurven-und-wellen-fordern-heraus;art372522,12434977" title="Kurven und Wellen fordern heraus">Bike-Trail im Gebiet Vorbuchendobel</a>.</p> <p>„Unsere Prämisse ist es, möglichst wenig technische Bauwerke in die Strecke einzubeziehen und möglichst viel naturbelassen beizubehalten“, sagt Stärk. Es werde zwei Eingänge für die leichte und die schwierigere Strecke mit einzelnen Verbindungen geben.</p> <p>Die meist schmalen und möglichst naturbelassenen Fahrpisten werden speziell für Abfahrten mit Mountainbikes angelegt und sollen beispielsweise mit Buckeln und unterschiedlich engen und steilen Kurven Abwechslung und Herausforderungen fürs Können der Fahrer bieten.</p> <h2>Schon im Wahlkampf war der Trail-Park ein Thema</h2> <p>Bereits vor fünf Jahren, als der Immendinger Bürgermeister in sein Amt gewählt wurde, schwebte Stärk ein möglicher Bike-Trail vor. „Ich bin darauf im Wahlkampf darauf angesprochen worden, ob wir so etwas nicht bei uns umsetzen können“, erinnert sich der 43-Jährige.</p> <p>Das Thema beschäftigte den gebürtigen Immendinger so sehr, sodass er bei einer Waldbegehung auch den Standort besuchte. Doch damals musste das Vorhaben trotz einer frühzeitigen Vorplanung verworfen werden. Der Fördertopf stand nicht mehr zur Verfügung.</p> <h2>Polier ist selbst Mountainbikeprofi</h2> <p>Nun ist das anders. 145.770 Euro lässt sich die Gemeinde den erhofften Tourismusmagneten kosten. Die Maßnahme wird zu 60 Prozent aus dem Programm „Forstrechtliche Förderung“ bezuschusst – also mit gut 92.000 Euro. Allerdings muss sie aus Gründen jener Förderung auch noch in diesem Jahr abgerechnet werden. Die Fertigstellung ist deshalb für den Herbst vorgesehen.</p> <p>Stärk und sein Ortsbaumeister Martin Kohler betrauten die Fachfirmen Procycl aus Pfalzgrafenweiler im Nordschwarzwald mit der Planung und Schanzenwerk aus Hungen in Mittelhessen mit der Umsetzung. „Da sind absolute Profis am Werk“, zeigt sich Stärk stolz. „Der Polier ist selbst in der Szene aktiv und fährt auch professionelle Wettkämpfe.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Immendinger Bike-Trail</span><span>Die im Oktober 2024 von der Fachfirma Procycl vorgestellte Planung sieht vor, im Waldgebiet zwischen dem ehemaligen Soldatenheim und dem Schützenhaus einen Trail-Park für Mountainbiker zu realisieren. Die Strecke bietet zur sportlichen Naherholung auf 2260 Metern Länge Hindernisse drei verschiedener Schwierigkeitsgrade. Von leicht, was auch für Kinder geeignet ist, bis zur größten Herausforderung für Sprünge mit dem Rad.</span></label></div> <h2>Kommune erhofft sich mehr Fahrradtourismus</h2> <p>Im Umkreis gibt es bereits einige Trails, etwa in Spaichingen. Davon will auch Immendingen profitieren. Als großen Vorteil sieht man die landschaftliche Lage der Donaugemeinde zwischen Schwarzwald, Baar, Schwäbischer Alb, Donautal, Hegau und Bodensee. Der Donauradweg und der Premium-Wanderweg Donaubergland befinden sich in unmittelbarer Nähe des geplanten Mountainbike-Parks.</p> <p>„Fahrradtourismus ist eine große Sache und passt zu unserer Gemeinde“, erklärt Manuel Stärk. Bei guter Pflege könnte die Strecke jährlich bis zu 1000 Besucher anziehen. Diese sollen aus den unterschiedlichsten Fahrstufen kommen, berichtet Martin Kohler: „Es wird drei unterschiedliche Trails mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen geben.“</p> <p>Wie auf Skipisten sind sie in blau (leicht) bis schwarz (schwer) kategorisiert. Wie Kohler betont, biete sich stets auch die Möglichkeit, an den Hindernissen vorbeizufahren, wenn Unsicherheit bestehe. Was mögliche Stürze angehe, sei die Eigenverantwortung der Biker verlangt, zumal die Ausschilderung klar auf etwaige Gefahren hinweise.</p> <h2>Unterstützung bietet ein Zusammenschluss von Immendingern</h2> <p>Durch die Lage zwischen dem Restaurant Schützenhaus und Nina‘s Ess Art erhofft man sich auch durch das gastronomische Angebot viel Zulauf. Das Areal eigne sich nicht nur deswegen – auch die Parkplatzsituation und die Gewährleistung von etwaiger Rettung sei von allen geprüften Varianten auf dem Vorbuchendobel am besten, bestätigt Stärk.</p> <p>Gerade bei der jungen und sportlichen Generation will man mit dem Projekt punkten. „Natürlich wollen wir auch überregionale Gäste auf der Strecke begrüßen. Aber letztlich ist der Trail für die Menschen aus der Region, die hier nach Feierabend herkommen können.“</p> <p>Dass man mit Strecken in den Alpen nicht mithalten könne und somit auch keinen Trail mit Weltmeisterschaftsausmaßen bauen könne, sei man sich bewusst, stellt Kohler klar. „Aber für Familien, die am Wochenende gerne Fahrradfahren und etwas Neues ausprobieren wollen, ist die Strecke gut geeignet.“</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Erweiterung der Anlage</span><span>Der Trail-Park im Gebiet Vorbuchendobel ist der erste Schritt eines künftig geplanten Gesamtprojekts. Da das Interesse an derartigen Angeboten sehr groß ist, will man eine Rundtour verwirklichen, die über 20 Kilometer und 400 Höhenmeter Richtung Hattingen und Mauenheim führt. Dafür sind jedoch weitergehende Verhandlungen notwendig. Das beratende Fachunternehmen Procycl erwartet eine Dauer von zwei bis drei Jahren bis zur Verwirklichung.</span></label></div> <h2>Naturschutz machte der Gemeinde keine Probleme</h2> <p>Unterstützung erhielten er und sein Team durch zwei Biker, die einen losen Zusammenschluss in der Gemeinde bilden. „Sie haben auch tatkräftig bei der Planung und Entwicklung geholfen“, freut sich Stärk. Außerdem wollen sie auch bei der Instandhaltung behilflich sein, sodass nicht nur der Förster sich um die Verkehrssicherheit kümmern muss.</p> <p>Ein Problem mit dem Naturschutz hatte Immendingen nicht – im Gegenteil, sagt Stärk. „Es ist eher eine Entlastung, da die Biker vorgefertigte Wege nutzen und wir somit das Wildfahren eindämmen.“ Und auch die finanzielle Belastung sieht der Bürgermeister nicht als allzu problematisch an.</p> <p>Es sei klar, dass man in Zeiten knapper kommunaler Kassen auf das Geld achten müsse. „Aber das ist ein Alleinstellungsmerkmal, das zu Immendingen als aufstrebenden Wirtschaftsstandort passt. Wir wollen möglichst das eine tun und das andere nicht lassen. Das Ziel ist es, mehr zu tun als das Nötige.“</p>]]>
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     <![CDATA[Oberbürgermeister Fahrrad Sporteinrichtung Umweltverträglichkeit thema-verkehr-radverkehr thema-sport thema-leben-lebensfuehrung]]>
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     <![CDATA[Immendingen genehmigt sich einen Bike-Trail – doch wie entsteht so eine Freizeitattraktion?]]>
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         <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 05:08:32 +0100</pubDate>
         <title> Kurven und Wellen fordern heraus</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/kurven-und-wellen-fordern-heraus;art372522,12434977</link>
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		<ul> <li>Der Mountainbike-Trail in<br /> Immendingen ist im Bau</li> <li>Neues Freizeitvergnügen<br /> startet wohl schon früher</li> <li>Strecke sollen auch<br /> Kinder gut bewältigen</li> </ul><br> 
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<ul> <li>Der Mountainbike-Trail in<br /> Immendingen ist im Bau</li> <li>Neues Freizeitvergnügen<br /> startet wohl schon früher</li> <li>Strecke sollen auch<br /> Kinder gut bewältigen</li> </ul>


   
<p>Immendingen Die beiden Mountainbike-Gruppen aus Zimmern und Immendingen können es kaum erwarten, in die Hindernisse des ersten Trails einzusteigen, der derzeit in Immendingen entsteht. Steile Anstiege, Wellen, Kurven, Stellen für Sprünge mit dem Rad – das alles wird in dem Waldstück zwischen dem ehemaligen Soldatenheim und dem Schützenhaus von geländegängigen Baumaschinen vorbereitet, in den Hang gegraben, modelliert und teils mit Schotter befestigt. Die fachkundige Planung des Trails sieht verschiedene Schwierigkeitsgrade vor. So kann die Strecke sowohl von geübten Mountainbikern als auch von Kindern befahren werden.</p> <p>Im neuen Immendinger Trail-Park sind auf 2,2 Kilometer Elemente mit drei unterschiedlichen Trail-Kategorisierungen vorgesehen. Dazu zählen laut Planer Christian Ludewig von der Firma Procycl leichte Hindernisse wie Pumptrack und Flowtail sowie mittlere bis schwere Elemente wie Sprünge und Gaps oder Northshore. Die Schwierigkeitsgrade werden für die Mountainbikefahrer auf Schildern erläutert. Stets bietet sich bei Unsicherheiten auch die Möglichkeit, an den Hindernissen vorbeizufahren, ohne sie zu nutzen. Die Herstellung des Mountainbike-Trails erweist sich derzeit als nicht ganz einfach, wie Immendingens Ortsbaumeister Martin Kohler aktuell bei der Vorstellung von neuem Bildmaterial im Gemeinderat erläuterte: „Das Gelände ist sehr steil und wir stoßen auf große Steine.“ Dabei müsse die Strecke für die Hindernisradler ein „ordentlicher Bau“ werden. Auch eine Drainage sei vorhanden, „schließlich soll der Trail langfristig halten“, so Kohler. Die beiden Ortsgruppen von Mountainbikern, die Planung und Bau von Anfang an mit begleitet haben, seien mit dem Trail sehr zufrieden, sagte er bei der auch vom Gemeinderat mit Interesse aufgenommenen Präsentation.</p> <p>„Die Mountainbiker sind begeistert. Das wird eine gute Sache“, zeigte sich Bürgermeister Manuel Stärk ebenfalls positiv beeindruckt. Er sah nach der Fertigstellung des Trail-Parks ein weiteres touristisches Instrument für Immendingen. Ein Vorteil ist die herausragende landschaftliche Lage der Donaugemeinde zwischen Schwarzwald, Baar, Schwäbischer Alb, Donautal, Hegau und Bodensee. Der Donauradweg und der Premium-Wanderweg befinden sich in unmittelbarer Nähe des geplanten Mountainbike-Parks.</p> <p>Besonders erfreulich ist für alle Beteiligten außerdem, dass die Bauarbeiten schneller vorankommen, als es erwartet worden war. „Die Trockenheit der letzten Tage kommt dem Bau zugute“, betonte Martin Kohler. Dieser rasche Fortschritt führt dazu, dass die Maßnahme dem Bauzeitenplan bereits voraus ist. „Wir rechnen mit einer Fertigstellung des Trails Ende August“, verkündete er. Der frühzeitige Abschluss des 145.000-Euro-Projekts ist auch wichtig für die Finanzierung. Damit man den 60-prozentigen Zuschuss von 92.000 Euro sichern kann, muss die Maßnahme bis Jahresende abgerechnet sein.</p> <p>Genaue Details zur Nutzung der neuen Anlage stehen aber bisher nicht fest. Seitens der Verwaltung hofft man darauf, dass die örtlichen Mountainbiker bei der Pflege der Anlage ehrenamtlich mitwirken. Auch geworben werden soll für den Trail, sobald die Eröffnung feststeht. Bis zu 1000 Freizeitsportler jährlich könnten Schätzungen zufolge auf die Strecke kommen. Infrastruktur für sie und ihre Familien, genauso wie Parkmöglichkeiten, sind am nahen Rastplatz Donauversinkung vorhanden.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Beliebter Freizeitsport</h2> Die neue Möglichkeit der Naherholung auf Mountainbike-Trails ist sehr gefragt und gerade Immendingen bietet dafür mit seinen Wäldern und der Lage am Donauradweg ideale Voraussetzungen. Neben den Verantwortlichen des Naturparks schätzt auch die Donaubergland Tourismusgesellschaft das Projekt positiv ein. Selbst seitens des Forstes zeigt man sich aufgeschlossen, da mit solchen Trails die Nutzung des Waldes durch Mountainbiker besser kanalisiert und legalisiert werden kann. (feu)</div>]]>
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     <![CDATA[Kurven und Wellen fordern heraus]]>
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         <pubDate>Thu, 03 Jul 2025 15:24:53 +0100</pubDate>
         <title> Mit dem Seehas bis nach Tuttlingen: FDP-Antrag nimmt erste Hürde im Kreistags-Ausschuss</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/kommt-der-seehas-bald-bis-tuttlingen-fdp-antrag-passiert-erste-huerde-im-kreistags-ausschuss;art372432,12430301</link>
         <description><![CDATA[  {ar_short  ]]></description>
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		<![CDATA[
		Die Situation des Bahnnetzes in Südbaden bereitet der Kreistags-FDP Sorgen. Ihre Forderung nach einer Ausweitung der Seehas-Strecke findet im Technischen und Umweltausschuss eine breite Mehrheit.<br> 
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Die Situation des Bahnnetzes in Südbaden bereitet der Kreistags-FDP Sorgen. Ihre Forderung nach einer Ausweitung der Seehas-Strecke findet im Technischen und Umweltausschuss eine breite Mehrheit.


   
<p>Mit dem Seehas im Stundentakt vom Bodensee bis nach Tuttlingen fahren: Das soll in Zukunft möglich sein. Einen entsprechenden Antrag auf die Verlängerung der Strecke hat die FDP-Kreistagsfraktion in den Technischen und Umweltausschuss eingebracht.</p> <p>„Der Seehas spielt als Regionalbahnverbindung eine zentrale Rolle in der Mobilität, der wirtschaftlichen Entwicklung, der Attraktivität der Bildungsstandorte und der touristischen Entwicklung im Landkreis Konstanz“, heißt es im Antrag der FDP-Fraktion. Dort werden gleich mehrere neue Endpunkte für die Verlängerung der Seehas-Strecke gefordert.</p> <p>Die Verwaltung solle sich gegenüber dem Land Baden-Württemberg für eine dauerhafte Verlängerung der Seehas-Strecke nach Tuttlingen über Immendingen einsetzen. Diese sollen jeweils tagsüber im Stundentakt fahren. Um die Frage der Finanzierung gehe es aktuell noch nicht, sondern um die Grundsatzfrage, ob sich der Landkreis mit dem Thema weiter auseinandersetzen will, sagte Ann-Veruschka Jurisch zum Antrag ihrer Fraktion.</p> <p>Auf die Finanzen geht die Kreisverwaltung schon in der Sitzungsvorlage ein: Man empfehle, „trotz der offenen Finanzierungsfragen“, dem Antrag zuzustimmen. Landrat Zeno Danner sieht in der Verlängerung der Strecke eine Verbesserung für den Landkreis, sagte er im Ausschuss.</p> <p>Der FPD-Antrag sieht einen Stundentakt vor, in der Realität würde allerdings ein Halbstundentakt entstehen. Der Seehas würde auf der Strecke von Engen nach Tuttlingen zeitlich versetzt zum Intercity Stuttgart-Zürich fahren. Von Engen nach Immendingen würde er zeitlich versetzt zur Schwarzwaldbahn fahren. So entstünde auf beiden Abschnitten ein Halbstundentakt für Bahnfahrer.</p> <h2>Wegen Gäubahnkappung bis nach Rottweil</h2> <p>In Zusammenhang mit der Gäubahnkappung fordert die FDP-Fraktion zudem, dass die Seehas-Linie während dieser Zeit als Kompensationsmaßnahme bis nach Rottweil verlängert wird. Wenn über die Gäubahn gesprochen wird, dann vor allem darüber, was bei Stuttgart passiert. Über den Südabschnitt der Strecke allerdings spreche nördlich von Singen kaum jemand, sagte Jurisch.</p> <p>Daher müsse man laut werden und für eine bessere Situation kämpfen, um die Planungen zu beschleunigen. Ansonsten müsse man hier im Süden bis in die 2040er-Jahre mit Baustellen, Unterbrechungen und Umstiegen rechnen. „Die Fertigstellung des Streckenabschnitts Süd des Ausbauprojekts Gäubahn von Neckarhausen bis zur Schweizer Grenze kann nach dem aktuellen Planungsstand der Deutschen Bahn erst Mitte der 2040er Jahre erfolgen“, heißt es dazu im Antrag.</p> <p>Die Mitglieder des Ausschusses nahmen den Antrag einstimmig an. Lediglich beim Punkt der Verlängerung bis nach Rottweil, über den auf Antrag der AfD-Fraktion einzeln abgestimmt wurde, gab es zwei Gegenstimmen. Noch im weiteren Verlauf der Sitzung konnte der Landrat melden, dass Kontakt zum Landratsamt Tuttlingen aufgenommen wurde, dort sei man mit den Plänen auf Interesse gestoßen.</p>]]>
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     <![CDATA[Mit dem Seehas bis nach Tuttlingen: FDP-Antrag nimmt erste Hürde im Kreistags-Ausschuss]]>
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         <pubDate>Thu, 03 Jul 2025 05:00:27 +0100</pubDate>
         <title> Zoll baut Trainingszentrum für Einsätze</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/zoll-baut-trainingszentrum-fuer-einsaetze;art372522,12429839</link>
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		<ul> <li>Immendingen einer von bundesweit elf Standorten</li> <li>50 feste Arbeitsplätze und täglich 150 Trainierende</li> </ul><br> 
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<ul> <li>Immendingen einer von bundesweit elf Standorten</li> <li>50 feste Arbeitsplätze und täglich 150 Trainierende</li> </ul>


   
<p>Immendingen Auf einer 2,6 Hektar großen Sonderfläche im zweiten Abschnitt des Immendinger Gewerbegebiets Donau-Hegau plant die Generalzolldirektion die Realisierung eines von bundesweit elf vorgesehenen Einsatztrainingszentren. Für den Bau des Großprojekts hat der Immendinger Gemeinderat am Montagabend einstimmig eine Änderung des Bebauungsplans auf den Weg gebracht. Wegen der weitläufigen Fläche für den Neubau müssen zwei Baufelder des Gewerbegebiets zusammengefügt und eine dazwischen geplante Verbindungsstraße aufgegeben werden.</p> <p>In Immendingen soll das Zoll-Einsatztrainingszentrum für die Bedarfsregion Schweizer Grenze entstehen. Die übrigen zehn Zentren sind in Beckum, Chemnitz, Eppingen, Garching, Darmstadt, Heiligenhaus, Kümmersbruck, Neumünster, Walsrode und der Bedarfsregion Berlin-Brandenburg projektiert. An den elf Standorten sind künftig Schulungs- und Arbeitsplätze sowie Sport- und Trainingsbereiche für den Zoll geplant. Im Einzelnen werden eine Zweifeld-Sporthalle mit Sonderräumen, eine moderne Raumschießanlage, ein Trainingsgebäude zur Simulation verschiedener Szenarien sowie Außentrainingsflächen realisiert.</p> <p>Für die Regionen, in denen die Einsatztrainingszentren angesiedelt werden, ergeben sich viele Vorteile: So sollen 50 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Bis zu 150 Trainierende werden pro Tag erwartet, was sich positiv auf die örtliche Wirtschaft und Gastronomie auswirke. Außerdem können regionale Unternehmen Dienstleistungen zur Versorgung, Unterhalt und Betrieb der Anlage übernehmen, wobei von einem langfristigen Zeitraum von 30 Jahren ausgegangen wird.</p> <p>„Das Projekt ist eines von elf bundesweiten Einsatztrainingszentren und ich freue mich sehr, dass eine Maßnahme von solch überregionaler Strahlkraft in Immendingen verwirklicht wird“, sagte Bürgermeister Manuel Stärk bei der Gemeinderatssitzung. Die Gemeinde werde dadurch weiter in ihren Bestrebungen als Wirtschaftsstandort gestärkt. „Wir werden uns jetzt gemeinsam mit der Generalzolldirektion auf den Weg zur Realisierung des Projekts machen“, so der Bürgermeister.</p> <p>Einen ersten Schritt hat die Gemeinde nun am Montag dafür getan, indem der Gemeinderat der notwendigen Änderung des Bebauungsplans zugestimmt hat. Im Gebiet Donau-Hegau II werden zwei große vorgesehene Baufelder zusammengefügt, um auf 2,6 Hektar ausreichend Platz für das Zolleinsatztrainingszentrum zu schaffen. Rein planerisch muss dieser Bereich jedoch als Sonderfläche ausgewiesen werden. Aufgrund der neuen Planung kann die Gemeinde auf die bisher vorgesehene Ost-West-Verbindung zwischen den Baufeldern verzichten und den Aufwand sparen. „Dennoch lassen sich durch die vorgenommenen Änderungen alle bisher geplanten gewerblichen Bauflächen ohne Einschränkungen nutzen“, betonte Ortsbaumeister Martin Kohler. Auch im Hinblick auf Umwelt- und Naturschutz ergeben sich laut Planer Jérôme Amiguet durch die neue Nutzung Vorteile.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Generalzolldirektion</h2> Die Generalzolldirektion ist für die operative Steuerung der Zollverwaltung mit ihren rund 48.000 Zöllnerinnen und Zöllner zuständig. Sie gliedert sich in zehn Direktionen – zwei Zentraldirektionen und acht Fachdirektionen. Zu den Fachdirektionen gehören das Zollkriminalamt, das Bildungs- und Wissenschaftszentrum sowie die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen. Auch in Immendingen gibt es bereits eine Außenstelle des Zolls, und zwar handelt es sich um die Kraftfahrzeug-Steuerstelle des Hauptzollamts Singen. (feu)</div>]]>
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     <![CDATA[Zoll baut Trainingszentrum für Einsätze]]>
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         <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 05:07:30 +0100</pubDate>
         <title> Ein Festival der Blasmusik</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/ein-festival-der-blasmusik;art372522,12421534</link>
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		<![CDATA[
		<ul> <li>Seit 100 Jahren gibt es den Musikverein Hattingen</li> <li>Rund 40 aktive Mitglieder musizieren in diesem</li> <li>Alle wollen das Jubiläum gebührend feiern</li> </ul><br> 
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<ul> <li>Seit 100 Jahren gibt es den Musikverein Hattingen</li> <li>Rund 40 aktive Mitglieder musizieren in diesem</li> <li>Alle wollen das Jubiläum gebührend feiern</li> </ul>


   
<p>Immendingen-Hattingen Der Countdown läuft. Monatelange Vorbereitungen befinden sich auf der Zielgeraden und die Vorfreude auf das 100-jährige Jubiläum des Musikverein Hattingen steigt. Das Team um den Vorsitzenden Claus Schmid, verstärkt durch lobenswerte Unterstützung aus der Bevölkerung, überlässt nichts dem Zufall. Es soll alles stimmen, so die Maxime der Verantwortlichen, wenn vom 4. bis 6. Juli „100 Jahre organisierte Blasmusik in Hattingen“ mit einem hochkarätigen Programm gefeiert wird, verbunden mit dem Bezirksmusikfest. Das Jubiläum wird als Festival der Blasmusik gestaltet. Insgesamt sieben Kapellen werden während der drei Festtage mit einer breiten Klangvielfalt für jeden Geschmack etwas bieten. Hinzu kommen 500 Musiker, die an dem Gesamtchor des Bezirks mitwirken. Zu dem Ereignis wird auf dem Festplatz an die Scheune, in der das jährliche Scheunenfest stattfindet, ein großes Festzelt angebaut. Für die Besucher gibt es so um die Tausend Plätze. Das Ziel des gastgebenden jung, modern und traditionell aufgestellten Vereins ist es, ein unvergessliches Jubiläumsfest voller Musik und guter Laune zu bieten. Das Programm startet am Freitagabend mit dem Fassanstich und musikalischer Unterhaltung. Am Samstagabend haben die Dörfle-Musikanten und die bekannte Froschenkapelle ihren Auftritt. Karten für den Samstagabend kann man sich auch im Vorverkauf sichern. Diese sind erhältlich in der Volksbank-Filiale Immendingen, im Hofladen Schmid in Hattingen sowie unter www. musikvereinhattingen.de. An den übrigen Tagen ist der Eintritt frei. Der Hauptfesttag am Sonntag beginnt um 11 Uhr mit dem Frühschoppen. Es folgt um 14 Uhr der große Festumzug mit 25 teilnehmenden Gruppen, darunter 14 Musikvereine und der Bezirksgesamtchor. Aufgrund des Umzugs ist am Sonntag die Ortsdurchfahrt Hattingen von 13.30 bis 16 Uhr gesperrt. Für das leibliche Wohl wird an allen Festtagen bestens gesorgt. Bei den Speisen gibt es neben den Klassikern wie Grillwurst, Pommes, Currywurst, Steak, auch verschiedene Seelen und Chicken-Nuggets. Zusätzlich sind am Freitag auch Wurstsalat, am Sonntag auch Käsespätzle und Salatteller im Angebot.</p> <p>Der Musikverein Hattingen ist geprägt von leidenschaftlichem Musizieren und einer starken Gemeinschaft, die über Generationen hinweg gewachsen ist. Das Repertoire des Blasorchesters mit über 40 Musikerinnen und Musiker umfasst traditionelle Blasmusik, klassische und zeitgenössische Konzertwerke und reicht hin bis zu modernen Blasmusikbearbeitungen von Rock und Pop. Eine beispielhafte Jugendarbeit mit eigener Jugendkapelle zeichnen den Verein zudem aus. Für ein reges Vereinsjahr sorgen neben Konzerten und Auftritten auch Probenwochenenden und Ausflüge. Die Hattinger Musiker sind mit ihrer Dirigentin Kathrin Häusler nicht nur ein verlässlicher Aktivposten im kulturellen Leben des Ortes und der Gemeinde. Sie sind stark vernetzt und vertreten als musikalische Botschafter Hattingen und damit auch Immendingen nach Außen bis weit über die Region hinaus.</p> <p>Eine große Zahl schöner, aber auch trauriger Ereignisse haben die Musikerinnen und Musiker in der langen Zeit begleitet: der 100. Geburtstag gibt Anlass zu einem Rückblick auf die Historie. Nach der Chronik wurde der Verein am 15. März 1925 im Gasthaus Sonne gegründet, in dem Bestreben, die bisher lose Bande von zwölf Musikern zu vereinen. In den folgenden Jahren hat sich der Verein positiv weiterentwickelt. 1930 gab es 57 passive Mitglieder. 1935 konnte das zehnjährige Stiftungsfest mit 21 Aktiven und vielen befreundeten Kapellen gefeiert werden.</p> <p>Der Verein litt jedoch zu diesem Zeitpunkt schon sehr unter der Neuordnung des Musiklebens im Zuge des Dritten Reiches. Dabei haben sich die Musiker gegen Aufforderungen entschieden widersetzt, so zum Beispiel dagegen, dass aus dem Verein eine Stahlhelm-Sturmkapelle wird. 1939 war das vorläufige Ende des Musikvereins. 1949 war es Oberlehrer Sauter zu verdanken, dass mit Walter Steppacher als Dirigent die Probenarbeit wieder beginnen konnte. Ihm folgten als Dirigenten Albert Denzel, Klaus Otten und Manfred Gabele. Der Nachfolger, Ekkehard Kaup brachte in zehn Jahren Struktur und Professionalität in die Kapelle. Mit Kathrin Häusler wurde eine mehr als würdige Nachfolgerin gefunden, die seit 18 Jahren großen Anteil an der heutigen Größe des Vereins hat. Über 34 Jahre war Helmut Letzgus Vorsitzender des Vereins.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Das Festprogramm</h2> <strong>Sonntag, 6. Juli:</strong> 11.00 Uhr: Frühschoppen mit den Wielenbacher Musikanten. 14.00 Uhr: Festumzug. 15.30 Uhr: Bezirksgesamtchor. 16.00 Uhr: Trachtenkapelle Stetten</div>]]>
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     <![CDATA[Ein Festival der Blasmusik]]>
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         <pubDate>Wed, 18 Jun 2025 05:08:44 +0100</pubDate>
         <title> Jugendclub feiert sein hohes Alter</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/jugendclub-feiert-sein-hohes-alter;art372522,12417104</link>
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		<![CDATA[
		<ul> <li>Zimmerns Jugendgruppe<br /> besteht seit 45 Jahren</li> <li>Tolles Geburtstagsfest<br /> und Turnier mit elf Teams</li> </ul><br> 
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<ul> <li>Zimmerns Jugendgruppe<br /> besteht seit 45 Jahren</li> <li>Tolles Geburtstagsfest<br /> und Turnier mit elf Teams</li> </ul>


   
<p>Immendingen-Zimmern Das für eine Jugendorganisation stolze Alter von 45 Jahren hat der Jugendclub Zimmern erreicht. Das gab der Gruppe unter Leitung von Carla Heizmann am Wochenende den Anlass zu einer zünftigen Geburtstagsfeier.</p> <p>Bei dem attraktiven Programm stand der Sport im Vordergrund. Auf dem Bolzplatz wurde ein Neun-Meter- Turnier ausgetragen. Daran beteiligten sich elf Mannschaften. Doch auch die Unterhaltung kam nicht zu kurz. Bei dem sich anschließenden Barbetrieb mit DJ Bayerosauruss wurden stimmungsvolle Stunden genossen. Die Bewirtung im Festzelt, das auf dem örtlichen Festplatz aufgestellt worden war, hatte der Verein Hilfe für Cherson in der Ukraine übernommen. Die Veranstaltung diente damit auch einem guten Zweck.</p> <p>Im Jahr 1979 begann die Geschichte des Jugendclubs. Die damaligen „jungen Wilden“, wie sie sich bezeichneten, hatten die Idee, den Club zu gründen. Unterstützung erhielten sie vom früheren Immendinger Bürgermeister Helmut Mahler und Ortsvorsteher Robert Gut. Bereits im Juni 1980 bekamen die 30 Jugendlichen grünes Licht zur Nutzung des oberen Stockwerks im Milchhäusle, das zuvor etwas renoviert worden war.</p> <p>Dies war jedoch auch vom Zustand der Räume her mehr oder weniger nur eine Übergangslösung. Erstaunt war zudem immer wieder die Nachbarschaft über den aus dem Gebäude in der Ortsmitte kommenden Lärmpegel. Das Milchhäusle, ehemals Milchsammelstelle, wurde später abgebrochen.</p> <p>Josef Reiske, damaliger Lehrer in der Zimmerer Hornenbergschule, hatte sich bereiterklärt, die Leitung der Jugendgruppe zu übernehmen. Es folgten viele Treffen und Partys, ehe die Clubmitglieder von der Gemeinde die Erlaubnis erhielten, einen Teil des ehemaligen Farrenstallgebäudes zu Clubräumen umzubauen. Zur Schaffung des neuen Domizils packten die Mitglieder kräftig an. Die Jugend ging hoch motiviert ans Werk. Ein von der Gemeinde zur Verfügung gestellter Presslufthammer gab wenigstens etwas Unterstützung, um den harten Betonboden heraus zu spitzen, auf dem einst die Farren standen.</p> <p>Viele weitere Arbeitsstunden der Jugendlichen waren notwendig, um den nachfolgenden Handwerkereinsatz vorzubereiten. Rund 1000 Stunden vorbildlicher Eigenleistung brachten die jungen Leute in das Projekt ein. Mit einem tollen Festprogramm konnte die „coole Sache“ im Mai 2005 der Bestimmung übergeben werden, was gebührend gefeiert wurde.</p> <p>Bei einem Tag der offenen Tür konnten sich die Einwohner über das gelungene Werk des Jugendclubs informieren. Es waren Clubräume entstanden, die auch für die künftigen Generationen Platz boten, um selbstbestimmt die Freizeit zu gestalten.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Partys und Turniere</h2> Der Zimmerer Club ist der älteste Jugendclub im Immendinger Gemeindegebiet und zählt mit seinem Alter von 45 Jahren zu den am längsten bestehenden Vereinigungen dieser Art im ganzen Landkreis Tuttlingen. Die geschaffenen Räume werden ausgiebig mit Leben erfüllt. Legendär sind die Partys im Club. Silvester, Fasnet und ein paar feste Termine für Geburtstagspartys sind regelmäßig Anlass für zum Teil große Feste. Das griffige Kürzel JTZ (Jugendtreff Zimmern) war deshalb so praktisch, um Aktive bei veranstalteten Turnieren wie beispielsweise Grümpel- und Hockeyturniere, auch mit auswärtiger Beteiligung, anfeuern zu können. In vielfältiger Hinsicht bereichert der Jugendclub Zimmern mit seinen Aktivitäten auch das öffentliche Leben im Ort.</div>]]>
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     <![CDATA[Jugendclub feiert sein hohes Alter]]>
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         <pubDate>Thu, 12 Jun 2025 05:05:54 +0100</pubDate>
         <title> Sie formt in 25 Jahren den Männerchor</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/sie-formt-in-25-jahren-den-maennerchor;art372522,12411865</link>
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		<ul> <li>Dirigentin Lioba Manger<br /> feiert in Ippingen Jubiläum</li> <li>Verein ernennt Leiterin<br /> zum neuen Ehrenmitglied</li> <li>MGV-Fest am Waldrand<br /> begeistert die Besucher</li> </ul><br> 
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<![CDATA[
<ul> <li>Dirigentin Lioba Manger<br /> feiert in Ippingen Jubiläum</li> <li>Verein ernennt Leiterin<br /> zum neuen Ehrenmitglied</li> <li>MGV-Fest am Waldrand<br /> begeistert die Besucher</li> </ul>


   
<p>Immendingen-Ippingen Das Pfingstwochenende stand in Ippingen im Zeichen des vom Männergesangverein Sängerlust traditionell am idyllischen Waldrand des Lindenberges veranstalteten Waldfests. Mit dem Jubiläumskonzert „25 Jahre Dirigentin Lioba Manger“ startete das Programm am Samstagabend gleich mit einem Höhepunkt.</p> <p>Seit einem Vierteljahrhundert gibt die Dirigentin bei dem Männerchor den Ton an. Mit dem nachdenklichen, zum Jubiläum passenden Lied „Heast“ und dem Waldfestklassiker „Im Wald“ eröffneten die Sänger den festlichen Abend, zu dem auch der Präsident des Chorverbandes Schwarzwald-Baar, Johann Müller-Albrecht, und sein Vize, Ernst Engesser, gekommen waren.</p> <p>In seiner Laudatio würdigte Vorsitzender Armin Zeller sehr eindrucksvoll den Einsatz und die Leistungen der engagierten Dirigentin. Er erinnerte daran, dass mit der Übernahme des Taktstockes durch Lioba Manger in der Geschichte des Männergesangvereins eine neue Zeitrechnung begonnen hat. Neben dem Ablauf der Proben und Auftritte veränderte sich auch das Repertoire. Schlager, Pop, Gospels, sogar Lieder in Englisch waren Herausforderungen für den Chor, die unter ihrer professionellen Leitung und mit einer vorbildlichen Kameradschaft jedoch gemeistert wurden.</p> <p>„Ich darf mich heute bei dir für deine Leistungen recht herzlich bedanken. Du bist ein absoluter Glücksfall für den Verein“, sagte Zeller. „Behalte deine Energie und Freude mit den Ippinger Sängern bei“, so der Vorsitzende. Armin Zeller ernannte die Dirigentin zum Ehrenmitglied des Männergesangvereins.</p> <p>Viel Freude bereitete dem begeisterten Publikum der Auftritt des zu dem Fest auf den Weg gebrachten und die Bühne füllenden Kinder- und Jugendchors. Zusammen mit dem Gesamtchor gaben sie mit „Nashorn-Elefant“ sogar bereitwillig noch eine Zugabe.</p> <p>Mit exzellenter Blasmusik bereicherten „The Brass Makers“, eine seit Jahren befreundete Gruppe aus dem Schwarzwald unter der Leitung von Matthias Laubis, das Programm. Die teils gemeinsam mit dem Männerchor gebotenen, beeindruckenden Weisen, geleitet von Lioba Manger, wurden vom Publikum ebenfalls mit starkem Beifall belohnt.</p> <p>Die Auftritte gipfelten schließlich in dem Danklied „Lioba hoch“. Gekonnt gratulierten auch die Sängerfrauen in Versform der Jubilarin. Mit herzlichen Worten dankte Lioba Manger für die Ehrungen. Ihr Dank galt auch der Familie, die es immer mitgetragen hat, wenn es wieder hieß: „Ich bin dann mal weg“.</p> <p>Mit dem Gottesdienst im Festzelt, zelebriert von Pfarrer Axel Maier, und umrahmt vom Singkreis „Contakte“, ging es am Sonntag weiter im Programm. Es folgte der Auftritt des Musikvereins Polyhymnia Leipferdingen und das Freundschaftssingen mit dem Gesangverein Seitingen-Oberflacht. Abends hatten die Besucher Spaß bei der Bergparty mit den „Ramstalern“.</p> <p>Auch am Montag gab es wieder gut besuchte Auftritte im Ippinger Festzelt mit der Gruppe „Flaraclara Blech &amp; Wo“ sowie den Eschbacher Heimatmusikanten. Attraktive Preise lockten außerdem jene Festbesucher, die es beim traditionellen Pfundsägen schafften, möglichst genau ein Gewicht von einem Pfund abzusägen.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>MGV ist 76 Jahre alt</h2> Mit einem großen Fest feierte der Männergesangverein am Pfingstwochenende vor einem Jahr sein 75-jähriges Bestehen. Höhepunkte waren der Auftritt eines Projektchors am Samstag sowie ein Festumzug am Sonntag, dem sich ein Korso mit rund 80 Oldtimern anschloss. Im 76. Jahr seines Bestehens hat der Chor des MGV Ippingen rund zwei Dutzend Sänger.</div>]]>
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     <![CDATA[Volksmusik Fest "Klassische Musik"]]>
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     <![CDATA[Sie formt in 25 Jahren den Männerchor]]>
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         <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 09:12:48 +0100</pubDate>
         <title> Fast 30 Jahre Lack und Leder: Das ist die Geschichte vom Torture Ship auf dem Bodensee</title>
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		Das Sadomaso-Schiff zieht nicht nur Fetisch-Fans an, auch Hunderte Zuschauer werfen jedes Jahr im Hafen einen Blick auf das Spektakel. Das war nicht immer so.<br> 
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Das Sadomaso-Schiff zieht nicht nur Fetisch-Fans an, auch Hunderte Zuschauer werfen jedes Jahr im Hafen einen Blick auf das Spektakel. Das war nicht immer so.


   
<p>Wenn sich Schaulustige an der Uferpromenade versammeln, Passagiere in Leder, Lack und Latex im Hafen auflaufen, dann ist es wieder so weit. Bereits seit 1997 ist die Fetisch-Szene jeden Sommer auf dem Bodensee unterwegs, in diesem Jahr legt das Torture Ship zum 28. Mal ab.</p> <p>Während sich in den Anfangsjahren dem Veranstalter zufolge noch kaum jemand dafür interessierte, dass da ein nicht ganz alltägliches Schiff über den See schipperte, ist das Boarding inzwischen ein großes Spektakel. Zum Schaulaufen in Friedrichshafen versammeln sich Massen am Ufer, um keines der ausgefallenen Outfits zu verpassen. Auch in Konstanz lassen sich Passanten den Stopp des Sadomaso-Schiffs und die dazugehörige Feuershow im Hafen nicht entgehen.</p> <h2>Uferpromenade wird zum Laufsteg</h2> <p>Kein Wunder: Wann posieren auf den Uferpromenaden sonst Menschen in Anzügen aus Latex mit Tiermasken oder Lederpeitschen für die Kameras? Die Passagiere wiederum freuen sich in der Regel über die Aufmerksamkeit, nutzen den Laufsteg gern. Dass die BDSM-Szene so öffentlich feiert, ist aus Sicht des Veranstalters überhaupt das Besondere am Torture Ship.</p> <p>Doch nicht immer war die Fetischparty auf dem Bodensee in den vergangenen 27 Jahren bei allen gern gesehen. So geriet nach den <a href="https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/schwingerschiff-auf-dem-bodensee-wilde-orgien-sorgten-fuer-empoerung;art372474,11625489" target="_blank" title="Sex auf dem See: Als auf dem Swingerschiff noch wilde Orgien gefeiert wurden">kontroversen Diskussionen um ein Swingerschiff</a> auch das Sadomaso-Schiff in den Fokus. Sollte nun also Schluss mit Lack, Leder und Latex auf dem Bodensee sein? Anders als das Swingerschiff durfte das Torture Ship weiterfahren, wenn auch seit 2014 ohne Darkroom.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Debatte um Swingerschiff</span><span>Bis 2014 stach neben dem Sadomaso-Schiff auch ein Swingerschiff in See. Damals vermieteten die Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) ihr Motorschiff „Schwaben“ an einen Veranstalter, der Swingerpartys an Bord veranstaltete, Sexspiele und Partnertausch inklusive. Das war so manchem Kommunalpolitiker auf beiden Seiten des Sees ein Dorn im Auge. In seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Konstanz bat Oberbürgermeister Uli Burchardt, die BSB zu prüfen, ob man den Vertrag mit dem Swinger-Veranstalter aufheben könne. Schließlich durfte diese bereits gebuchte Fahrt noch stattfinden – doch alle weiteren wurden verboten. Die BSB erhob nämlich neue Richtlinien zur Vermietung der Schiffe, mit denen Sexpartys auf dem See untersagt wurden. Bundesweit amüsierte sich die Presse indes über die Debatte am Bodensee. „Sex on the See“ titelte die „Stuttgarter Zeitung“. „Das Bums-Boot vom Bodensee wird versenkt“, hieß es im Schweizer Boulevardblatt „Blick“. Und im fernen Hamburg schrieb die „Zeit“ über den „Wirbel über die Erotikschiffe am Bodensee“. (sab)</span></label></div> <p>Die Corona-Pandemie konnte der Veranstaltung nur wenig anhaben. 2020 musste die Veranstaltung zunächst verschoben werden, fand Ende August aber mit weniger Besuchern und verordneter Maskenpflicht auf dem See statt. Rund 200 Menschen gingen an Bord, das Schaulaufen am Pier fiel aus. Auch im Folgejahr wurde der Termin in den September verlegt, unter Auflagen konnte im Spätsommer schließlich gefeiert werden. 2022 legte das Schiff schließlich wieder ohne Corona-Einschränkungen ab.</p> <p>Seither sieht man am Ufer und auf dem Schiff wieder Vollkörper-Latexoutfits, Fledermausflügel, Atemschutzmasken, Nietenhalsbänder, Hundekostüme und viel nackte Haut. Die Veranstaltung ist für jeden ab 18 Jahren zugänglich, der bislang älteste Gast war sogar über 80. Veranstaltet wird die Fetisch-Party von Thomas Siegmund von der Augsburger Agentur Zip Zone. Daher fahren auch Shuttles aus Bayern an den Bodensee. Kostenfaktor für die Party: 75 Euro plus Shuttle.</p> <p><em>Los geht es in diesem Jahr am Samstag, 28. Juni, um 18 Uhr in Friedrichshafen, dann legt das Schiff in Richtung Konstanz ab.</em></p>]]>
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     <![CDATA[Fast 30 Jahre Lack und Leder: Das ist die Geschichte vom Torture Ship auf dem Bodensee]]>
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         <pubDate>Sat, 07 Jun 2025 05:04:45 +0100</pubDate>
         <title> Akkordeonverein erfolgreich bei World-Music-Festival</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/akkordeonverein-erfolgreich-bei-world-music-festival;art372522,12408396</link>
         <description><![CDATA[  {ar_short  ]]></description>
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		<![CDATA[
		<ul> <li>Orchester erreicht bei<br /> erstem Anlauf Platz 4</li> <li>3500 Teilnehmer feiern ein großes Musikfest</li> <li>Wettbewerbe in Innsbruck nur alle drei Jahre</li> </ul><br> 
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<ul> <li>Orchester erreicht bei<br /> erstem Anlauf Platz 4</li> <li>3500 Teilnehmer feiern ein großes Musikfest</li> <li>Wettbewerbe in Innsbruck nur alle drei Jahre</li> </ul>


   
<p>Immendingen Mit großer Freude und Zufriedenheit sowie einem deutlich erkennbaren Glücksgefühl ist das Orchester des Akkordeonvereins Junge Donau von seiner erfolgreichen Teilnahme am 14. World-Music-Festival in Innsbruck in die Heimat zurückgekehrt. Mit 41 von 50 Punkten und dem Prädikat „Hervorragend“ erreichte das Stammorchester unter der Leitung von Eric Dann in der Kategorie Akkordeon-Orchester/Erwachsene/Mittelstufe einen vierten Platz von 14.</p> <p>Insgesamt nahmen in diesem Jahr 160 Orchester mit über 3500 Musikerinnen und Musikern an den Wettbewerben teil. Das alle drei Jahre stattfindende Festival ist der weltgrößte Wettbewerb für Akkordeon- und Mundharmonika-Orchester und inzwischen eine feste Größe im Konzertkalender der internationalen Akkordeon- und Harmonika-Szene.</p> <h2>Dirigent ist stolz auf Orchester</h2> <p>Über mehrere Wochen hatte das Immendinger Orchester mit Leidenschaft das Wertungsstück „City Moments“, das auch beim diesjährigen Frühjahrskonzert gut angekommen war, einstudiert. Der bei dem Wettbewerb in Innsbruck erzielte Erfolg bildet nun den Lohn für all die Mühen. Dirigent Eric Dann wertete das tolle Ergebnis so: „Zum ersten Mal im Wettbewerb und gleich Platz 4 von 14 – ein starker Anfang. Ich bin stolz auf unser Orchester und sicher: da ist noch Luft nach oben.“</p> <p>Die Vereinsvorsitzende Alexandra Börtzler fasste die Erlebnisse wie folgt zusammen: „Vier intensive und unvergessliche Tage liegen hinter uns: voller Musik, Begegnungen und Emotionen. Wir haben viele musikalische Eindrücke gesammelt und neue Kontakte geknüpft, internationale Freundschaften geschlossen und gemeinsam beim Tiroler Abend, der Auftaktveranstaltung des Festivals, sowie beim stimmungsvollen und grandiosen Abend der Nationen im Kongress-Zentrum Innsbruck gefeiert. Höhepunkte der Abendveranstaltungen waren die gigantische Party mit dem Orchester Hohnerklang aus Trossingen unter der Leitung von Hans-Günther Kölz und A-Train (Landes-Akkordeon-Bigband Hessen) unter der Leitung von Wolfgang Ruß. Unser Dirigent Eric Dann brillierte hier sonst als Akkordeon-Solist, doch an diesem Abend griff er zum Taktstock. Krönender Abschluss der erlebnisreichen Tage in Innsbruck war die große Abschlussveranstaltung mit feierlicher Preisverleihung, bei der wir unseren Erfolg gebührend feiern konnten. Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch das Europa-Orchester und das Orchester Hohnerklang. Das World-Music-Festival war für uns Musikerinnen und Musiker ein besonderes Erlebnis, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein herzlicher Dank gilt allen, die uns die Daumen gedrückt haben, sowie unserem Fanclub, der uns nach Innsbruck begleitet sowie seelisch und moralisch unterstützt hat“.</p> <h2>Hohnerklang ist ein Trendsetter</h2> <p>Das Orchester Hohnerklang, das bei dem Festival mehrfach einen Auftritt hatte, gilt als Trendsetter und überzeugt durch eine facettenreiche Show auf höchstem Niveau. Der fulminante Orchestersound mit Akkordeon, Mundharmonika und einer Rhythmusgruppe ist weltweit einzigartig. Das breite Repertoire umfasst klassische und moderne Musik, geprägt von spannenden Rhythmen und mitreißenden Melodien. Werke von John Williams, Rocktitel von Queen oder internationale Pop-Hits garantieren ein abwechslungsreiches Programm für jedermann.</p> <p>Die hessische Bigband A-Train bildet eine klangstarke Kombination aus mehr als 40 Akkordeonspielerinnen und -spielern, einer groovigen Rhythmusgruppe und improvisationsfreudigen Gesangs- und Instrumentalsolisten. Sie feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Ihr Repertoire reicht von Swing- und Jazz-Titeln bis hin zu Latin- und Rocknummern.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Der Verein</h2> Der Akkordeonverein Junge Donau, im Jahr 1936 zunächst als Handharmonika-Club gegründet, ist sehr aktiv und bereichert mit Dirigent Eric Dann in mehrfacher Weise das kulturelle Leben der Gemeinde Immendingen. Zu den jährlichen Auftritten der 17 Spielerinnen und Spieler zählen unter anderem die musikalische Umrahmung des gemeinsamen Neujahrsempfangs der Gemeinde und des Landkreises, das traditionelle Frühjahrskonzert sowie die Schlosserenade jeweils zum Immendinger Schlossfest. Einen hohen Stellenwert hat die Jugendausbildung.</div>]]>
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     <![CDATA[Volksmusik "Klassische Musik" Festspiele]]>
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     <![CDATA[Akkordeonverein erfolgreich bei World-Music-Festival]]>
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         <pubDate>Wed, 28 May 2025 05:08:29 +0100</pubDate>
         <title> Zum Welt-Festival des Akkordeons</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/zum-welt-festival-des-akkordeons;art372522,12399639</link>
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		<ul> <li>Akkordeonverein<br /> fährt nach Innsbruck</li> <li>Stammorchester nimmt<br /> in der Mittelstufe teil</li> </ul><br> 
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<ul> <li>Akkordeonverein<br /> fährt nach Innsbruck</li> <li>Stammorchester nimmt<br /> in der Mittelstufe teil</li> </ul>


   
<p><strong>Immendingen</strong> Mit großer Vorfreude bereiten sich die Aktiven des Akkordeonvereins Junge Donau auf die Teilnahme an dem vom 30. Mai bis 1. Juni in Innsbruck stattfindenden World Music-Festival vor.</p> <p>Unter der Leitung von Dirigent Eric Dann wird seit Wochen das musikalischen Programm einstudiert. In den Proben lassen die Spielerinnen und Spieler ihre Leidenschaft in die Musik einfließen, dabei wird an jedem Ton gefeilt. Sie freuen sich auf einen wohl unvergesslichen Auftritt und drücken sich selbst die Daumen.</p> <p>Das World Music-Festival, der weltweit größte Wettbewerb für Akkordeon- und Mundharmonika-Orchester sowie Ensembles. ist inzwischen eine feste Größe in den internationalen Konzertkalendern der Akkordeon- und Harmonika-Szene. Die teilnehmenden Orchester treffen somit auf die Harmonika-Welt. Mehree Tausend Teilnehmer und Besucher sind von dem alle drei Jahre stattfindenden Ereignis jeweils begeistert.</p> <p>Für den Immendinger Akkordeonverein bildet die Teilnahme an dem Festival die größte musikalische Herausforderung in seiner nahezu 90-jährigen Geschichte. Der hochrangige Event gibt den Spielerinnen und Spielern auch eine wunderbare Gelegenheit internationale Akkordeon-Begeisterte zu treffen, Erfahrungen auszutauschen und sich über die Vielfalt der Weltmusik zu informieren.</p> <p>Der Wettbewerb ist unterteilt in sechs Kategorien je nach Altersgruppen und Schwierigkeitsgraden. Das Immendinger Stammorchester nimmt in der Kategorie Mittelstufe teil. Zu Gehör gebracht wird das Wertungsstück City Moments, das die Besucher des diesjährigen Frühjahrskonzerts bereits genießen konnten. Die Jury setzt sich aus international anerkannten, wettbewerbserfahrenen Fachexperten zusammen. Der Auftritt des Immendinger Orchesters wird bewertet von Wolfgang Ruß, Christine Fischer-Fahs aus Deutschland, Nathalie Boucheix, Frankreich und Jörgen Sundeqvist ( SWE).</p> <p>Begleitet von einigen passiven Mitgliedern und Freunden geht es am Vatertag für die 14 Aktiven, plus zwei Spielerinnen des Handharmonika-Clubs Möhringen, mit dem Bus nach Innsbruck .Die Wertungsspiele finden am Freitag und Samstag statt. Für das Orchester wird es gleich am Freitag, 14 Uhr, ernst mit seinem Auftritt. Die Preisverleihung findet bei der Abschlussveranstaltung am Sonntagmorgen statt.</p> <p>Im Vordergrund des weltweit einzigartigen Festivals stehen zwar die Wettbewerbe mit Spitzenleistungen in mehreren Kategorien für die Instrumente Akkordeon, Mundharmonika und Steirische Harmonika. Daneben gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Abendveranstaltungen beginnend mit dem Tiroler Abend als Auftaktkonzert am Donnerstag.</p> <p>Der Höhepunkt des Programms bildet am Samstag im Innsbrucker Kongresshaus der grandiose Abend der Nationen. Hier haben auch das Orchester Hohnerklang aus Trossingen und die Landes-Akkordeon-Bigband Hessen ihre Auftritte. Bei letzterer spielt Dirigent Eric Dann ebenfalls mit.</p> <p>Die Teilnahme an dem Wettbewerb ist für die Akteure nicht nur mit Mühen verbunden. Es gibt auch einen angenehmen Teil. Die Reise nach Innsbruck wird gleichzeitig als Vereinsausflug genutzt. Gebucht wurde unter anderem eine Stadtrundfahrt mit Führung, bei der die Sehenswürdigkeiten der Tiroler Metropole entdeckt und und erlebt werden können. Auch die Geselligkeit wird nicht zu kurz kommen.</p> <p></p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Aktive Jugendarbeit</h2> Die Jugendarbeit hat beim Akkordeonverein Junge Donau einen hohen Stellenwert. Im Musikgarten werden Eltern-Kind-Kurse angeboten. Es gibt zudem einen Babymusikgarten, einen solchen für das Alter 15 Monate bis drei Jahren und nachfolgend bis Vierjährige. Die musikalische Früherziehung ab vier Jahre findet unter dem Titel Klangstraße statt. Musiklehrerin Stefanie Dann bietet eine kostenlose Schnupperstunde. In Zusammenarbeit mit dem Akkordeonverein gibt Klavierlehrerin Manami Suzuki Klavierunterricht.</div>]]>
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     <![CDATA[Veranstaltungen Festspiele Volksmusik]]>
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     <![CDATA[Zum Welt-Festival des Akkordeons]]>
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         <pubDate>Mon, 26 May 2025 11:55:31 +0100</pubDate>
         <title> Neuer Seelsorger für die Großpfarrei: Markus von Chamier wird Kooperator</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/donaueschingen/neuer-seelsorger-fuer-die-grosspfarrei-donaueschingen-markus-von-chamier-wird-kooperator;art372512,12397902</link>
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		<![CDATA[
		Am Oberlauf der Breg kennt man ihn aus den Anfängen seines Priesteramtes. Jetzt kehrt der Geistliche auf die Baar zurück Sein künftiger Wohnsitz steht schon fest.<br> 
<img src="//de.ioam.de/tx.io?st=skol&np=rssnewsr&mo=0" width="1" height="1" alt="szmtag" />
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Am Oberlauf der Breg kennt man ihn aus den Anfängen seines Priesteramtes. Jetzt kehrt der Geistliche auf die Baar zurück Sein künftiger Wohnsitz steht schon fest.


   
<p>Bei der künftigen Großpfarrei steht eine weitere Personalie fest. Pfarrer Markus von Chamier wird ab Advent 2025 Kooperator in der neuen Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit Donaueschingen.</p> <p>Zusammen mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird er unter der Leitung des künftigen Pfarrers Fabian Schneider für die Seelsorge von rund 36.000 Katholikinnen und Katholiken der heute bestehenden Seelsorgeeinheiten mitverantwortlich sein. Er wird in Bad Dürrheim wohnen.</p> <p>Pfarrer Markus von Chamier wurde 1970 in Wuppertal geboren und verbrachte seine Kindheit in Köln-Buchforst sowie seine Jugend in Lahr-Sulz. Nach dem Abitur 1989 besuchte er das Theologische Vorseminar Ambrosianum in Ehingen (Donau). Es folgte ein Jahr in der Benediktiner-Erzabtei St. Martin zu Beuron. Von 1991 bis 1996 studierte er Theologie in Freiburg und Benediktbeuern und wurde 1998 in Freiburg zum Priester geweiht.</p> <p>Nach Vikarsjahren in Löffingen, Markdorf und Konstanz wurde er im Jahr 2004 für ostkirchliche Studien am Collegium Orientale in Eichstätt sowie in Niederaltaich freigestellt. 2005 übernahm er die Leitung der Seelsorgeeinheit Oberes Bregtal (Dekanat Schwarzwald-Baar). Seit dem Jahr 2010 ist Markus von Chamier Leitender Pfarrer der Seelsorgeeinheit Durmersheim-Au am Rhein (Dekanat Rastatt).</p> <h2><strong>Derzeit Pfarrer am Rhein</strong></h2> <p>Seinen Dienst als Leitender Pfarrer der Seelsorgeeinheit Durmersheim-Au am Rhein wird Markus von Chamier Ende Oktober 2025 beenden. Wie das Erzbischöfliche Ordinariat in Freiburg dazu mitteilte, wurde diese Personalentscheidung auch den Gläubigen in den Gemeinden bekannt gegeben.</p> <p>Die Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit Donaueschingen ist eine der 36 künftigen Pfarreien in der Erzdiözese Freiburg ab 1. Januar 2026.Sie umfasst die Seelsorgeeinheiten Auf der Baar, Bad Dürrheim, Blumberg, Donaueschingen und Kirchtal-Donau im Dekanat Schwarzwald-Baar sowie die Seelsorgeeinheit Immendingen-Möhringen und Pfarreien in Emmingen-Liptingen im Dekanat Hegau.</p> <p>Weitere Personalien stehen schon länger fest. Leitender Pfarrer der Großpfarrei Heilige Dreifaltigkeit Donaueschingen, mit der rechtlich eingetragenen Pfarrkirche St. Marien, wird ab 1. Oktober 2025 Fabian Schneider sein. Er arbeitet aktuell in Bonndorf-Wutach.</p> <p>Pfarrer wird Karl-Heinz Brandel, derzeit noch in Bonndorf, fungieren. Leitender Ökonom wird Mario Isele – er arbeitet aktuell noch bei der Verrechnungsstelle in Stühlingen. Zum Team gehört auch der theologische Referent Michael Schlegel, der seit 1. Januar 2025 mit 20 Prozent in Donaueschingen beschäftigt ist. Seit Jahresanfang ist außerdem Tanja Schemm als Social-Media-Beauftragte tätig.</p>]]>
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     <![CDATA[Neuer Seelsorger für die Großpfarrei: Markus von Chamier wird Kooperator]]>
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         <pubDate>Thu, 22 May 2025 16:59:14 +0100</pubDate>
         <title> Wolf fühlt sich bei Donaueschingen wohl: Ein Rüde ist sesshaft geworden</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/wolf-bleibt-im-schwarzwald-bei-donaueschingen-fuehlt-er-sich-offenbar-zuhause;art372502,12395039</link>
         <description><![CDATA[  {ar_short  ]]></description>
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		<![CDATA[
		Das Raubtier wurde auf dem Gemeindegebiet mittels Kotspuren nachgewiesen. Was das nun für hiesige Landwirte bedeutet und weshalb die Herkunft und das Alter des Rüden nicht festzustellen ist.<br> 
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Das Raubtier wurde auf dem Gemeindegebiet mittels Kotspuren nachgewiesen. Was das nun für hiesige Landwirte bedeutet und weshalb die Herkunft und das Alter des Rüden nicht festzustellen ist.


   
<p>Donaueschingen hat einen neuen, tierischen Einwohner: Auf der Baar hat sich ein Wolfsrüde niedergelassen, wie das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft mitteilt.</p> <p>Durch einen sogenannten Losungsfund – die Behördensprache für Kotspuren – am 28. März im Gemeindegebiet Donaueschingen konnte der Wolf erneut genetisch nachgewiesen werden. Das erste Mal gelang dies im September 2024, wie es in der Pressemitteilung weiter heißt.</p> <h2>Territorium ist bestätigt</h2> <p>Gemäß nationaler Monitoringstandards ist die Territorialität des Rüden damit nun bestätigt – das Tier gilt amtlich als sesshaft. Das Revier des neuen Wolfs im Grenzgebiet der Landkreise Schwarzwald-Baar und Tuttlingen wird fortan als „Ostbaar“ bezeichnet.</p> <h2>Unterstützung für Landwirte</h2> <p>Das Territorium des neuen sesshaften Wolfes liegt am östlichen Rand des bestehenden Fördergebiets Wolfsprävention Schwarzwald, daher ist geplant, das Fördergebiet zeitnah um das Streifgebiet des Wolfsrüden zu erweitern.</p> <p>Der Vorteil davon: Im Fördergebiet unterstützt das Umweltministerium Tierhalter bei der Umsetzung von präventiven Herdenschutzmaßnahmen, beispielsweise beim Errichten von Wolfschutzzäune oder dem Einsatz von Herdenschutzhunden. Diese Maßnahmen sollen Angriffe auf Nutztiere verhindern.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Fördergebiet</span><span>Das Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald umfasst den gesamten Naturraum Schwarzwald. Es hat eine Größe von etwa 8800 Quadratkilometern. Die genaue Gebietsabgrenzung sowie die in dem Gebiet liegenden Städte und Gemeinden sind in <a href="https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/biologische-vielfalt-und-mensch/artenschutz-und-management/wolf/herdenschutz-und-foerderung/foerderung-herdenschutzmassnahmen/foerdergebiet-wolfspraevention" target="_blank" title="" rel="noopener">dieser Liste</a> dargestellt. Einige Kommunen liegen nur zum Teil innerhalb des Fördergebiets. Im Landkreis Tuttlingen liegt beispielsweise nur Geisingen im Gebiet.</span></label></div> <p>Da der Wolfsrüde GW4389m bisher ausschließlich in seinem neuen Territorium genetisch nachgewiesen werden konnte, ist nicht bekannt, woher er stammt und wie alt er ist.</p> <p>In Baden-Württemberg sind aktuell mit den Wolfsrüden GW852m, GW1129m, GW2672m sowie GW4389m nun insgesamt vier sesshafte Wölfe gelistet.</p>]]>
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     <![CDATA[Wolf fühlt sich bei Donaueschingen wohl: Ein Rüde ist sesshaft geworden]]>
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         <pubDate>Thu, 22 May 2025 10:59:47 +0100</pubDate>
         <title> Waschen, putzen, tanken: So werden die Züge für ihren täglichen Einsatz fit gemacht</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/vor-dem-ersten-halt-wie-zuege-in-immendingen-ihren-frischekick-fuer-die-strecke-bekommen;art372502,12394734</link>
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		In Immendingen bekommen Triebwagen eine Rundum-Kur für ihren täglichen Einsatz. Doch kaum einer weiß, wieviel Aufwand es braucht, um die Züge auf Vordermann zu bringen. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen.<br> 
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In Immendingen bekommen Triebwagen eine Rundum-Kur für ihren täglichen Einsatz. Doch kaum einer weiß, wieviel Aufwand es braucht, um die Züge auf Vordermann zu bringen. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen.


   
<p>Er ist kaum bekannt, aber ohne ihn geht so gut wie nichts im regionalen Bahnverkehr: der Knoten- und Angelpunkt namens Bahnbetriebswerk in Immendingen. Denn hier werden Loks und Züge auf Vordermann gebracht und gewartet.</p> <p>Der Blick vor Ort ist beeindruckend: Ein weiß-gelber Dieselzug vom Typ Stadler Regio-Shuttle steht inmitten der Werkshalle, als plötzlich der Motor angeht und über Lautsprecher verkündet wird, dass nun Überprüfungen am Motor vorgenommen werden. Währenddessen wird ein anderer Wagen gerade in der Waschanlage gereinigt. In Immendingen werden an diesem Vormittag vier Züge gleichzeitig gewartet.</p> <h2>25 Fahrzeuge werden hier abwechselnd gewartet</h2> <p>Durch das Instandhaltungswerk in Immendingen führt Werksleiter Jürgen Kremm, der hier insgesamt elf Mitarbeiter betreut. Darunter finden sich Mechatroniker und Elektriker, aber auch Reinigungspersonal, das die Züge von innen reinigt und das WC-Abwasser ablässt. Zudem wird etwa das Öl gewechselt.</p> <p>25 Fahrzeuge werden alle zwei Tage in der Anlage gewartet. So fahren hier 15 Züge jeden Tag ein und aus.</p> <p>„Wenn die Züge zu einer größeren Hauptuntersuchung müssen, haben wir zwei Ersatzfahrzeuge hier vor Ort“, erklärt der Mitarbeiter der Südwestdeutschen Landesverkehrs-GmbH, kurz SWEG, die auch für den Betrieb der Ringzüge in der Region zuständig ist.</p> <p>Alles kann in dem kleinen Werk jedoch nicht repariert werden: „Für Reparaturen in größerem Umfang müssen die Züge ins Werk nach Endingen.“ Am Kaiserstuhl werden zum Beispiel Schäden durch umgefallene Bäume behoben.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Ringzug</span><span>1996 geplant, wurde der Ringzug 2003 Wirklichkeit – damals betrieben von der Hohenzollerischen Landesbahn (HzL). Diese ist später Teil der Südwestdeutschen Landesverkehrs-GmbH (SWEG) geworden. Auf einem Streckennetz von 194 Kilometern fahren die Züge der SWEG zwischen Rottweil, Villingen und Tuttlingen sowie auf Zweigstrecken nach Trossingen, Blumberg und Bräunlingen. Der Name Ringzug trügt allerdings, schließlich weist der ursprünglich geplante Streckenverlauf in Ringform immer noch eine Lücke zwischen Immendingen und Donaueschingen auf.</span></label></div> <h2>Auch der Ringzug hat eine Art TÜV</h2> <p>Vor dem Betriebswerk werden die Dieseltriebwagen aufgetankt. Je zwei 500-Liter-Tanks hat jeder der Züge, die zwischen Blumberg und Bräunlingen pendeln. Für die Lokführer, die hier morgens ihren Arbeitstag auf der Schiene starten oder abends ihren Dienst hier beenden, dient das Werk auch als Start- und Zielpunkt. Sie müssen Überprüfungen an den Systemen vornehmen, um ihre Touren starten oder beenden zu können.</p> <p>Im Werksinneren werden die Züge dann gewartet. 15.000 Kilometer legen die Regionalzüge zurück, bevor sie nach Immendingen müssen. „Das entspricht etwa sechs Wochen“, erklärt Kremm. Wie beim Auto wird dann eine Art TÜV vorgenommen: „Das wird durch unsere Leitstelle in Gammertingen koordiniert.“ Die regelmäßige Wartung wird dabei längerfristig eingeplant, damit Ersatzzüge zur Verfügung stehen.</p> <h2>Besonders ärgerlich sind Graffiti</h2> <p>Doch auch kleinere Reparaturen kommen Kremm zufolge täglich vor: „Mal ein defektes Licht oder Schäden durch Vandalismus wie etwa aufgeschlitzte Sitze“, sagt der Werksleiter. Besonders aufwendig ist das Entfernen von Graffiti: „Wir haben dafür spezielle Mittel, mit denen wir das auch gut wegbekommen. Aber die Aufkleber und der Lack werden immer in Mitleidenschaft gezogen.“</p> <p>Bestimmte Teile müssen nach gesetzlichen oder technischen Vorgaben turnusmäßig getauscht werden. Dazu gehört auch einer der beiden Motoren. Inzwischen hat sich Jürgen Kremm unter einen gestellt. Von hier sind die Ausmaße des Antriebs gut sichtbar. „Das ist ein sogenanntes Powerpack“, erläutert der Werkstattleiter. Ist es ausgebaut, steht immer eine Reserve bereit. Der alte Motor wird wiederaufbereitet und in einen anderen Zug eingebaut.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Zahlen und Fakten zu den Triebzügen</span><span>Die Triebwagen des Typs Stadler Regio-Shuttle RS 1 fahren inzwischen seit 22 Jahren durch die Region. 1,8 Millionen Kilometer hat eines der 25 Fahrzeuge bereits abgespult. Mindestens 30 Jahre sollten die Regionalbahnen durchhalten. Zwischendurch wurden sie jedoch zweimal generalüberholt. Alle 15.000 Kilometer werden sie gewartet. Die Hauptuntersuchung erfolgt alle acht Jahre. Ein Radreifen muss nach etwa 500.000 Kilometern, ein Motor nach gut 800.000 Kilometern ausgetauscht werden.</span></label></div> <h2>Ersatzteile haben Lieferzeiten von bis zu einem Jahr</h2> <p>Auf der Oberseite des Zuges werden vom sogenannten Dachstand aus die Klimaanlage und Heizung überprüft. Ersatzteile gibt es im hauseigenen Lager. Das ist gut gefüllt, schließlich gebe es bei bestimmten Teilen Lieferzeiten von bis zu einem Jahr, erklärt der Werksleiter. „Das ist nicht wie beim Auto, wo man nach einem halben Tag mal eben eine Bremsscheibe bestellen kann.“</p> <p>Zu guter Letzt werden die SWEG-Züge gereinigt. Dies passiert in einer Waschanlage, wie man sie auch beim Auto kennt. „Wenn wir die Fahrzeuge nur tanken und waschen müssen, dauert das nur eine Stunde. Müssen wir noch kleinere Reparaturen vornehmen, benötigen wir bis zu einem Tag“, berichtet Kremm. Dann können die Ringzüge den Immendinger Ortsteil Zimmern auch schon wieder verlassen und Fahrgäste nach Tuttlingen, Rottweil oder Villingen bringen.</p>]]>
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     <![CDATA[Waschen, putzen, tanken: So werden die Züge für ihren täglichen Einsatz fit gemacht]]>
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         <pubDate>Thu, 22 May 2025 05:07:48 +0100</pubDate>
         <title> Sie kennen Geheimnisse alter Gemäuer</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/sie-kennen-geheimnisse-alter-gemaeuer;art372522,12394540</link>
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		<ul> <li>Immendingen stellt neue Informations-Tafeln vor</li> <li>Es geht um zwölf Gebäude und ihre Geschichte</li> </ul><br> 
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<ul> <li>Immendingen stellt neue Informations-Tafeln vor</li> <li>Es geht um zwölf Gebäude und ihre Geschichte</li> </ul>


   
<p>Immendingen Einst war Immendingen Poststation auf dem Weg von Wien nach Paris. Barmherzige Schwestern erzogen die Kinder im Kindergarten. Im Feuerwehrhaus gab es ein Volksbad und die Villa am Walde diente als Lazarett. Die neuen Informations-Tafeln, die die Gemeinde und der Verein Immendinger Natur, Kultur, Geschichte (INKGE) jetzt vorstellten, verraten dem Betrachter so manches Geheimnis, das die historischen Mauern von zwölf Gebäuden bergen. Einheimische und Feriengäste können mithilfe eines Flyers, der zu jedem der Orte führt, eine Entdeckungsreise durch Immendingen unternehmen. In der Zukunft ist das auch für die Ortsteile geplant.</p> <p>„Ein Rundgang zu den Info-Tafeln ermöglicht das Eintauchen in die Geschichte Immendingens“, erklärte Bürgermeister Manuel Stärk, der zusammen mit Tourismusleiterin Heike Fritsch, der INKGE-Vorsitzenden Christiane Lange und den Arbeitskreismitgliedern Monika Kienzle, Franz Dreyer und Ulrike Saile die neuen Informations-Schilder und den Flyer präsentierte. Bei den bedeutsamen Gebäuden, deren Historie auf den Tafeln festgehalten ist, handelt es sich um das Obere und das Untere Schloss, die katholische und die evangelische Kirche, den Kindergarten St. Josef, das Postgebäude, den Brennhof, das alte Feuerwehrhaus, den Bahnhof, das Gasthaus Kreuz und die Villa Am Walde. Außerdem gibt es eine Info-Tafel am einstigen Standort des Klosters Amtenhausen.</p> <p>Die Idee und die Initiative für die Beschilderung kamen im Jahr 2020 von INKGE und dem inzwischen verstorbenen Vorsitzenden Gerhard Glinka. Eine engagierte Arbeitsgruppe des Vereins investierte in den Folgejahren rund 500 ehrenamtliche Stunden, um die Idee umzusetzen, sprach mit älteren und geschichtlich erfahrenen Immendingern sowie mit privaten Besitzern und recherchierte Details zu den Gebäuden. „Wir sagen ein herzliches Dankeschön an alle, die sich mit Fotos, Informationen und Recherchen beteiligt haben“, so Heike Fritsch. Mit dem Druck und der Gestaltung der Informations-Tafeln und des Flyers wurde die Immendinger Firma MAIN Werbung &amp; Event beauftragt. Um die finanzielle Seite des Projekts kümmerte sich die Gemeinde Immendingen. So wurde unter anderem ein 60-prozentiger Zuschuss des Naturparks Obere Donau für das Informationssystem erwirkt. Der Verein INKGE trug neben Idee und Ausarbeitung überdies auch noch 2000 Euro Zuschuss bei. Die Kosten für Info-Tafeln und Flyer beliefen sich auf rund 17.000 Euro. Im März brachte der Bauhof der Gemeinde die Schilder an den jeweiligen Orten an. Bürgermeister Manuel Stärk lud ein, beim Rundgang zu den Gebäuden Immendingen wieder aus einer neuen Sicht kennenzulernen.</p> <p>Aufgeschlossen steht Bürgermeister Stärk auch einer Anregung aus dem Gemeinderat gegenüber, eine ähnliche Aktion in den Ortsteilen zu starten. Zunächst müsse allerdings auch dafür eine Finanzierung sichergestellt werden, was Zeit brauche. Christiane Lange bestätigte, dass auch der Verein INKGE ähnliche Pläne hatte. In ihrer Eigenschaft als Gemeinderätin äußerte sich Monika Kienzle überzeugt, dass man Bürger in den Ortsteilen zur Mitwirkung an einem solchen Projekt animieren könne. Franz Dreyer, in der Historie der Gesamtgemeinde bewandert, zeigte sich sicher, dass zusätzlich zu dem nun präsentierten „ausgewogenen und repräsentativen Querschnitt“ noch weitere Objekte vorgestellt werden können. „Das ist ganz ohne Zeitdruck möglich“, betonte er, auch mit Blick auf die Finanzierung weiterer Schilder.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Akteure</h2> Im Mai 2022 begann eine Arbeitsgruppe des Vereins INKGE mit der Realisierung des Projekts Informations-Tafeln. Ihr gehörten Gerhard Glinka, Franz Dreyer, Heike Fritsch, Monika Kienzle und Ulrike Saile an. Nach dem plötzlichen Tod des Vorsitzenden Gerhard Glinka kam es zu einem Stillstand, ehe Heike Fritsch seitens der Gemeinde ab Anfang 2024 die Koordinierung übernahm und weitere Akteure hinzukamen. Dazu gehörten Dorothea Hofmann, Christiane Lange und Ute Scharre-Grüninger. Als Unterstützer agierten zeitweise Alfred Graf, Hubert Rapp sowie Elisabeth Ehlers. (feu)</div>]]>
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     <![CDATA[Denkmalschutz Bauwerk Bürgerinitiative]]>
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         <pubDate>Tue, 20 May 2025 05:10:30 +0100</pubDate>
         <title> Sie wollen die Brunnenkapelle retten</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/sie-wollen-die-brunnenkapelle-retten;art372522,12392433</link>
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		Die Gründung des neuen Fördervereins lockt 47 Menschen. Auf unerwartete Anspannung folgt bei ihnen schließlich große Freude<br> 
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Die Gründung des neuen Fördervereins lockt 47 Menschen. Auf unerwartete Anspannung folgt bei ihnen schließlich große Freude


   
<p><strong>Immendingen-Hattingen</strong> Bei seiner Gründungsversammlung wurde der Förderverein zur Rettung der Brunnenkapelle auf den Weg gebracht. Durch die Aktivitäten des Förderkreises und das große Interesse bei der Info-Veranstaltung im März, hat sich eine Dynamik entwickelt, die schnell zur Annahme führte, die Vereinsgründung sei nur noch reine Formsache. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Axel Maier gab es jedoch bei den Anwesenden betroffene Gesichter. Er musste berichten, dass es trotz nachhaltiger Bemühungen bisher nicht gelungen sei, jemand zu finden, der bereit wäre, das Amt des ersten Vorsitzenden zu übernehmen.</p> <p>Robin Schray und Jonas Kladt, bisher im Arbeitskreis federführend tätig, waren bereit, als zweite Vorsitzende zu agieren, können jedoch die beim Vorsitzenden notwendige örtliche Präsenz aus beruflichen Gründen nicht gewährleisten. Von den 47 Anwesenden war zunächst niemand bereit, die Aufgabe zu übernehmen. Nach einer Pause gab es in der Situation dann eine glückliche Wende. „Es ist wohl ein Wunder geschehen“, so der Pfarrer, der unter großem Beifall berichten konnte, dass Rainer Duttlinger für den Vorsitz kandidieren würde. In der Versammlung ging dann alles schnell. Die Satzung, von Robin Schray vorbereitet, wurde einstimmig beschlossen. Unter der Leitung von Ortsvorsteher Thomas Gassner vollzogen sich dann die Wahlen. Erster Vorsitzender ist Rainer Duttlinger, zweite Vorsitzende sind Robin Schray und Jonas Kladt. Zum Schriftführer wurde Mario Heinemann gewählt, als Kassierer fungiert Mathias Gassner. Beisitzer sind Michael Massong, Hubert Hensler, Hans-Udo Ehlers, Urich Speck, Rainer Bailer, Herbert Hensler, Pfarrer Axel Maier, Arno Denzel, Felix Preis, Martina Preis, Hubert Geiger, Ludger Möllers. Kassenprüfer wurden Sandra Ginger und Markus Sterk. Zudem wurde der jährliche Mitgliedsbeitrag festgesetzt auf 30 Euro für Einzelpesonen und 50 Euro für Familien.</p>]]>
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     <![CDATA[Verein Ehrenamt Rücktritt]]>
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         <pubDate>Sat, 17 May 2025 10:02:51 +0100</pubDate>
         <title> Investor in der Kritik: Was hat die Schwenninger Bauruine mit dem Fischbachareal zu tun?</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/investor-unter-druck-was-hat-die-schwenninger-bauruine-mit-dem-fischbachareal-zu-tun;art372502,12390014</link>
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		Wohnungskäufer in Schwenningen leben in einem Rohbau – laut Gutachten lebensgefährlich. Jetzt warnen sie den Gemeinderat Donaueschingen auch vor dem Bauträger fürs Fischbachareal. Was der zu den Vorwürfen sagt.<br> 
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Wohnungskäufer in Schwenningen leben in einem Rohbau – laut Gutachten lebensgefährlich. Jetzt warnen sie den Gemeinderat Donaueschingen auch vor dem Bauträger fürs Fischbachareal. Was der zu den Vorwürfen sagt.


   
<p>Wer in das Haus E an der Karlstraße 47 in Schwenningen eintritt, kann seinen Augen kaum trauen: Obwohl das vierstöckige Haus mit 14 Wohnungen schon seit zwei Jahren von etwa 15 Personen bewohnt ist, wirkt es eher wie ein Rohbau.</p> <h2>Eklatante Baumängel</h2> <p>Dort, wo ein Aufzug sein sollte, klafft ein mit Brettern vernagelter Schacht. Bei der Treppe im Flur fehlt das Geländer, stattdessen sind entlang der Stufen behelfsmäßig ein paar ungeschliffene Holzlatten genagelt worden.</p> <p>Etliche ungesicherte Stromkabel hängen von der Decke oder blitzen aus der Wand hervor. Bauschutt liegt auf den Gängen. Ganz zu schweigen von den Balkonen, welchen durchweg das Geländer fehlt. Nur ein paar Gerüststangen bewahren vor einem Sturz aus luftiger Höhe.</p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Der Wohnpark und das Quartier</span><span>Der Wohnpark an der Schwenninger Karlstraße besteht aus fünf Mehrfamilienhäusern (Haus A, B, C, D, E) mit einer gemeinsamen Tiefgarage. Das Quartier war früher Heimat erfolgreicher Firmen der Unternehmerfamilie Haller, bis vor einigen Jahren hatte die Identa GmbH ihren Sitz unter der Adresse, bevor der Umzug in den Steinkirchring erfolgte. Danach wurde das Areal als Wohngebiet von einem Privatinvestor, dem Andreas Binefeld Wohnbau Studio, erschlossen.</span></label></div> <h2>Ein See in der Tiefgarage</h2> <p>In der Tiefgarage haben sich Wasserpfützen angesammelt. Und dort, wo eigentlich ein zweistöckiger Garagenport entstehen sollte, hat sich auf einer 60 Quadratmeter großen Fläche ein metertiefer See gebildet. An den Betonwänden und -böden sind Korrosionsspuren zu sehen, ebenso an den Außenwänden.</p> <p>Bauträger ist das Andreas Binefeld Wohnbau Studio aus Trossingen, die Firma läuft auf Andreas Binefeld.</p> <p>Der SÜDKURIER hat im Zuge der Recherche mit sieben Bewohnern und Käufern gesprochen und schriftliche Schilderungen vorliegen.</p> <h2>Was die Bewohner im Haus erleben</h2> <p>Das Ehepaar Ströbele hat eine Odyssee hinter sich: Sie mussten ein Jahr im Hotel leben, erzählen sie, da trotz vereinbartem Einzugs- und Fertigstellungstermins ihre Wohnung eine Baustelle gewesen sei. „Wir haben unsere alte Wohnung verkauft, in dem Wissen, hier eine behindertengerechte Wohnung zu haben, da mein Mann gehbehindert ist“, so Birgit Ströbele.</p> <p>Vor zwei Jahren sind die beiden dann in Schwenningen in ihre Penthousewohnung im vierten Stock eingezogen. Zwar ist das Penthouse bewohnbar, doch von Barrierefreiheit kann keine Rede sein: Der Aufzug fehlt nach wie vor. „Mein Mann muss sich 60 Stufen hinab und hoch quälen, an einem Handlauf aus zusammengenagelten Latten. Er ist dabei auch schon gestürzt und hat sich verletzt“, berichtet Ströbele.</p> <p>„Wenn ich beim Arbeiten bin, kann mein Mann keinen Besuch empfangen, da er die Treppe nicht herunterkommt – da weder der Aufzug, die Klingel noch die elektrische Schließanlage funktionieren.“</p> <p>Das Ehepaar sagt, es habe 2024 eine Klage gegen den Bauträger geführt und einen positiven Vergleich erhalten.</p> <h2>Psychologische Behandlung</h2> <p>Eine andere Bewohnerin, die anonym bleiben möchte – da sie vonseiten der Bauträgerschaft Repressalien befürchtet – berichtet, dass auch sie trotz vereinbartem Einzugstermin ein Jahr mit ihrem Kind in einem beengten Hotelzimmer habe leben müssen.</p> <p>Die Alleinerziehende hat nach eigenen Angaben für die Wohnung eine mittlere sechsstellige Summe bezahlt. Nun wohne sie in einem nicht fertig gestellten Haus – und aufgrund dieser Lebensumstände sei sie in psychologischer Behandlung. „Das alles ist so zermürbend. Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll“, sagt sie. Seit zwei Jahren seien auf der Baustelle keine größeren Tätigkeiten mehr gemacht worden.</p> <h2>Gutachten: „Gefahr für Leib und Leben“</h2> <p>Im Sommer 2024 hat die etwa 70-köpfige Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) den Architekten und Gutachter Thomas Broghammer beauftragt, sich ein Bild der Lage des fünf Häuser umfassenden Wohnparks zu machen.</p> <p>Das Gutachten, das auf 147 Seiten die Baumängel des Wohnparks aufführt, fällt verheerend aus. „Zum Zeitpunkt der Begehung liegen Stromkabel und Baumaterialien der Handwerker im Gehbereich, sodass eine Nutzung des Treppenhauses eine Gefahr für Leib und Leben darstellt.“</p> <p>Laut Gutachten seien durch die Bauweise bereits Folgeschäden entstanden – und es sei mit weiteren Schäden zu rechnen. Aufgrund fehlender, wesentlicher Bauleistungen sei, so heißt es im Gutachten weiter, die Bezugsfertigkeit und Benutzbarkeit des Gebäudes nicht gegeben.</p> <p>Einige Eigentümer haben bereits im Vorfeld den gesamten Kaufpreis bezahlt – doch können ihre Wohnung nicht beziehen, da sie sich noch im Rohbau befinden, wie die WEG berichtet.</p> <h2>Wie kann das sein?</h2> <p>Doch wie kann es sein, dass einige Bewohner seit Jahren in einer Bauruine leben, die gefährlich ist? Weshalb stellt der Bauträger die Mehrfamilienhäuser nicht fertig?</p> <p>Mehrmals hat die WEG versucht, den Bauträger und die damalige Hausverwaltung zum Handeln zu bewegen und hat die Involvierten zu Krisensitzungen einberufen, um das Projekt zu retten. Die Gesprächsprotokolle und schriftlichen Dokumentationen dieser Gespräche und Sitzungen liegen der Redaktion vor.</p> <h2>WEG lässt nichts unversucht</h2> <p>Die WEG verfasste unter anderem eine schriftliche Mängelrüge, setzte Fristen zur Behebung der Baumängel und Fertigstellung, forderte die damalige Hausverwaltung zum Handeln auf und wollte, dass der Bauträger Geschäftsunterlagen der WEG offenlegt – doch ohne Erfolg. Auf Anfragen und Mahnungen würden die Bauträger nicht reagieren und tauchten unter, wie Eigentümer berichten.</p> <h2>Das sagt Andreas Binefeld</h2> <p>Der Anwalt von Andreas Binefeld, Jan von Wallfeld, antwortet auf Anfrage des SÜDKURIER, dass die allgemeine wirtschaftliche Gesamtlage für die Situation verantwortlich sei. „Die Corona-Pandemie und der Ukrainekrieg nahmen Einfluss auf die Wirtschaft im Allgemeinen und auf die Bauwirtschaft im Besonderen. Energiepreiserhöhungen, Lieferschwierigkeiten, Ausschreibungen zu überteuerten oder zu fehlenden Angeboten mussten wiederholt oder angepasst werden.“</p> <p>Insbesonders der geplante Doppelparker in der Tiefgarage habe sich seitdem preislich verdoppelt. „Diese für alle unvorhersehbaren Umstände, die weitläufig auch als höhere Gewalt bezeichnet werden, verursachten Probleme bei der Ausführung und den kalkulierten Kosten“, so der Anwalt.</p> <p>Gemäß einem Protokoll von November 2023 bittet der Bauträger die Eigentümer, weitere Finanzmittel zur Fertigstellung des Baus – insbesondere der Tiefgarage – zur Verfügung zu stellen, wobei es sich damals um einen mittleren sechsstelligen Betrag handelte.</p> <p>Doch obwohl auf einem Treuhandkonto der WEG weitere Finanzmittel für die Fertigstellung des Baus von den Eigentümern eingezahlt wurden, hat sich seither wenig auf der Baustelle und in der Tiefgarage getan, wie auch ein Blick des SÜDKURIER vor Ort zeigt.</p> <h2>„Versuchen, das Projekt zu vollenden“</h2> <p>Der Anwalt von Andreas Binefeld äußert gegenüber dem SÜDKURIER, dass man versuche, das Projekt zu vollenden. „Es ist richtig, dass noch nicht alle Bauleistungen zur Zufriedenheit der Kunden unseres Mandanten abgearbeitet sind. Trotz aller Schwierigkeiten hat mein Mandant sein Bestes gegeben, um das Projekt fortzuführen.“ Nach dessen Abschluss werde Andreas Binefeld seine Bauträgertätigkeit einstellen, so der Anwalt.</p> <p>Doch die familiären Verflechtungen der Familie Binefeld ist vielschichtig, die Unternehmensstruktur ist undurchsichtig: Den Inhaber von Andreas Binefeld Wohnbau Studio haben jene Käufer, mit denen der SÜDKURIER sprach, noch nie zu Gesicht bekommen. Stattdessen hatten sie Kontakt mit dessen Bruder, Alexander Binefeld, sagen sie. Dieser taucht sowohl in Gesprächsprotokollen als auch in Chatverläufen mit Eigentümern, welche dem SÜDKURIER vorliegen, namentlich auf.</p> <h2>Die familiären Verflechtungen</h2> <p>Alexander Binefeld sagt auf Nachfrage des SÜDKURIER, dass er seinerzeit mit der Vermarktung der dortigen Wohnungen beauftragt war. „Außerhalb der Vermarktung stand ich Andreas Binefeld unterstützend und beratend in mancher Angelegenheit zur Verfügung“, so Alexander Binefeld.</p> <p>Das Projekt seines Bruders sei nach Beginn der Corona-Krise, der anschließenden Energiekrise in Verbindung mit dem Ukraine-Krieg und der folgenden Kostenexplosion im Bausektor ins Stocken geraten. „Wie hier der aktuelle Stand der Dinge ist und wann am Projekt weitergearbeitet wird, entzieht sich meiner Kenntnis“, so Alexander Binefeld.</p> <h2>So reagiert Alexander Binefeld</h2> <p>Alexander Binefeld ist als Geschäftsführer der Binefeld Immo-Bau GmbH mit Sitz in Donaueschingen aufgeführt. Das ist jener Bauträger, welcher das Donaueschinger Fischbachareal mit einem Wohnpark bebauen möchte.</p> <p>Doch Alexander Binefeld möchte nicht mit seinem Bruder in Verbindung gebracht werden. „Ich möchte klar zum Ausdruck bringen, dass wir mit diesem Projekt von meinem Bruder <em>(jenes in Schwenningen, Anm. der Redaktion)</em> nichts zu tun haben.“</p> <p>Im März haben bereits die Erdarbeiten an der Neuen Wolterdinger Straße begonnen. Vonseiten der Stadt wurde die Baugenehmigung zwar bereits erteilt, <a href="https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/donaueschingen/traum-von-100-wohnungen-geplatzt-donaueschinger-gemeinderaete-schmettern-bauplaene-ueberraschend-ab-09-05-25;art372512,12381112" target="_blank" title="Traum von 100 Wohnungen geplatzt? OB warnt vor Imageschaden für Donaueschingen">doch bei der Gemeinderatssitzung am 29. April wurde der neue Bebauungsplan für das Fischbachareal überraschend vom Gemeinderat abgeschmettert, da aus Sicht der CDU keine aktuellen Baupläne vorlagen.</a></p> <div class="article-text-accordeon article-module"><label><input type="checkbox" /><span>Das Projekt in Donaueschingen</span><span>Auf dem Fischbachareal in der Neuen Wolterdinger Straße soll ein dreistöckiges Haus entstehen, daneben soll ein Bestandsgebäude saniert werden. Außerdem sind drei weitere Mehrfamilienhäuser auf dem Areal eingeplant. 100 Wohnungen sollen im Rahmen dessen entstehen. Der Spatenstich war Anfang März.</span></label></div> <h2>OB fürchtet Imageschaden bei Absage</h2> <p>Oberbürgermeister Erik Pauly hat daraufhin Widerspruch gegen diesen Gemeinderatsbeschluss eingelegt, da er einen Imageschaden und Schadensersatzforderungen an die Stadt befürchte, wenn der Investor nun aufgrund des abgelehnten Bebauungsplans doch nicht bauen könne.</p> <p>Nun wird der Gemeinderat in einer außerplanmäßigen Sitzung am Dienstag, 20. Mai, nochmals über den Bebauungsplan befinden. Wenn diesem zugestimmt wird, wird der Bauträger den Bau auf dem Fischbachareal fortsetzen können.</p> <h2>Ausdrückliche Warnung</h2> <p>Dass der Bebauungsplan in Donaueschingen nochmals in Diskussion steht, haben in der Zwischenzeit auch einige Käufer aus Schwenningen erfahren.</p> <p>Das Ehepaar Ströbele hat den Donaueschinger Oberbürgermeister und die Gemeinderäte Anfang der zweiten Maiwoche per Mail über die Vorkommnisse in Schwenningen in Kenntnis gesetzt, ihre Erfahrungen mit dem Bauträger geschildert. „Uns geht es vor allem darum, andere potenzielle Käufer vor diesem Bauherrn zu warnen“, so Birgit Ströbele.</p> <p>Alexander Binefeld sieht diese Vorwürfe als diffamierend an. „Hier wird versucht, alles in einen Topf zu schmeißen. Die Käufer von Wohnbau Studio lassen hier in irgendeiner Form ihren Frust und Druck ab und möchten Schaden anrichten, ungeachtet dessen, dass es sich hier um ganz verschiedene Bauträgergesellschaften handelt.“</p> <h2>Verkauf läuft bereits</h2> <p>Gemäß eigener Aussage hat Alexander Binefeld bereits 13 Wohnungen auf dem Fischbachareal verkauft. Er ist guter Dinge hinsichtlich des weiteren Projektverlaufs. „Was unser Projekt in Donaueschingen angeht, so möchten wir sagen, dass wir seit über fünf Jahren in dieses Projekt sehr viel Fleiß und auch Geld investiert haben. Wir sind sehr froh, dass dieser Planungsprozess nun abgeschlossen ist und hoffen sehr, dass die kommende Abstimmung des Gemeinderates positiv verlaufen wird.“</p>]]>
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         <pubDate>Fri, 16 May 2025 05:07:06 +0100</pubDate>
         <title> Seit 100 Jahren Immendinger Ortsteil</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/seit-100-jahren-immendinger-ortsteil;art372522,12389228</link>
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		<ul> <li>Bachzimmern gibt 1925<br /> die Selbstständigkeit auf</li> <li>Zu Forderungen zählen<br /> Strom- und Wassernetze</li> </ul><br> 
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<ul> <li>Bachzimmern gibt 1925<br /> die Selbstständigkeit auf</li> <li>Zu Forderungen zählen<br /> Strom- und Wassernetze</li> </ul>


   
<p>Immendingen Die Gemeindereform Anfang der 1970er-Jahre hat in Baden-Württemberg viele Gemeinden um ihre Selbstständigkeit gebracht. Nachdem Zimmern und Mauenheim eingemeindet worden waren, fand in Immendingen mit der Eingliederung von Hattingen, Ippingen und Hintschingen zum 1. Dezember 1974 die Gemeindereform ihren Abschluss. Von den 59 Gemeinden des durch die Reform aufgelösten Landkreises Donaueschingen sind neun selbstständig geblieben.</p> <p>Wenig bekannt ist, dass sich Immendingen vor 100 Jahren durch eine Eingemeindung vergrößert hatte. Mit Wirkung vom 1. Januar 1925 wurde der Ort Bachzimmern mit Immendingen vereinigt. Ausgelöst wurde die Eingliederung durch eine Anordnung des Ministeriums des Innern mit Sitz in Karlsruhe. Diese stützte sich auf die am 1. April 1922 in Kraft getretene Gemeindeordnung, die beinhaltete, dass abgesonderte Gemarkungen, so die Bezeichnung für das Gebiet von Bachzimmern, bis 1. Januar 1925 durch Anordnung des Ministeriums mit benachbarten Gemeinden vereinigt werden sollen. Zuvor musste eine Bereinigung der Bezirksamtszuständigkeit (heute Landratsamt) herbeigeführt werden. Bachzimmern gehörte zum Bezirksamt Villingen und Immendingen zum Bezirksamt Engen. Um eine Einheitlichkeit zu erreichen, wurde Bachzimmern dem Bezirksamt Engen zugeordnet.</p> <p>Das Ministerium hatte 1921 angeregt, die Kolonie Bachzimmern wegen der geografischen Lage und der Beziehungen mit Immendingen zu vereinigen. Bachzimmern gehörte zur Pfarrei Immendingen und wurde zur dortigen Kirchensteuer einbezogen. Die Kinder von Bachzimmern gingen in Immendingen zur Schule, wofür Bachzimmern jährlich an den Schulort 65 Mark entrichten musste.</p> <p>Nach der damaligen Rechtslage bestand die Möglichkeit, sich mit staatlicher Genehmigung freiwillig mit benachbarten Gemeinden zu vereinigen, wenn Dreiviertel der Eigentümer der Gemarkung und die aufnehmende Gemeinde zustimmen. Da die Gemarkung Bachzimmern nahezu ausschließlich im Eigentum des Hauses Fürstenberg war und dieses sich vorbehaltlich der Festsetzung näherer Bedingen mit der Vereinigung einverstanden erklärte, war der Weg der Freiwilligkeit gegeben, zumal Bachzimmern nicht mehr als Nebengemarkung zu Ippingen gehörte. In Ippingen wurde nur das Feuerversicherungsbuch über die Gebäude in Bachzimmern geführt, gegen eine Jahresgebühr von zehn Mark. Bachzimmern hatte mit dem Stabhalteramt eine eigene Vermögensverwaltung unter Leitung von Stabhalter Mink.</p> <p>Nach den im Immendinger Gemeindearchiv verwahrten Unterlagen wurden von der Stabhalterei mit Verwaltungsausschuss Gespräche mit dem Gemeinderat Immendingen wegen eines Zusammenschlusses geführt. Der Gemeinderat stimmte einem Zusammenschluss zu, wenn gewährleistet werde, dass der Gemeinde keine größeren finanziellen und wirtschaftlichen Belastungen erwachsen würden.</p> <p>Wie so oft wurde es wohl schwierig, als es in den Verhandlungen um Detailfragen ging. Von Bachzimmerer Seite ergingen unter anderem die Forderungen, innerhalb von fünf Jahren die Gemarkung mit elektrischer Energie zu versorgen und die Wasserversorgung auszubauen, soweit sich diese in Zukunft als ungenügend erweisen sollte. Zudem ging es um die Unterstützung einer hilfsbedürftigen Familie, deren Oberhaupt im Gefängnis saß. Als ein Problem erwiesen sich auch die für die öffentlichen Wege, insbesondere den Streckenabschnitt der heutigen Kreisstraße, aufzubringenden Unterhaltungskosten. Von Immendinger Seite wurde gefordert, dass für die Bachzimmerer bis 1934 ein höherer Abgabensatz gilt als für die Immendinger.</p> <p>Eine genehmigungsfähige Vereinbarung kam nicht zustande. Das Ministerium hat somit am 27. Oktober 1924 die Vereinigung mit Wirkung vom 1. Januar 1925 unter Aufhebung der Gemarkungsgrenzen und mit folgenden Eckpunkten angeordnet: Bis zur nächsten Gemeindewahl wird der Stabhalter Mitglied des Gemeinderates. Bis 1934 wird von den Bachzimmerer Beitragspflichtigen der eineinhalbfache Betrag der in Immendingen geltenden Umlage erhoben. Die Bachzimmerer Bewohner können sich als Ortsbürger einkaufen.</p> <p>Das Haus Fürstenberg musste sich verpflichten, 50 Prozent des Wege-Unterhaltungsaufwands zu leisten. Bachzimmern sollte in von zehn Jahren mit Strom versorgt werden. Diese Verpflichtung gelte so lange nicht, als nicht die Bewohner von Bachzimmern Dreiviertel des Bauaufwandes durch Sonderbeiträge aufbringen. Gleiches wurde für die Wasserversorgung angeordnet.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Die Historie</h2> Bachzimmern wird 1089 erstmals urkundlich erwähnt. Die Siedlung ging 1218 ans Haus Fürstenberg. Am Portal der Verenakapelle steht das Jahr 1591. An das einstige Hüttenwerk, die Amalienhütte (1812 bis 1862), in dessen Blütezeit der Ort 170 Einwohner und 42 Häuser hatte, erinnern das Verwaltungsgebäude und das Gasthaus Flamme. Das zusammen mit einem Wildpark 1787 erbaute fürstenbergische Jagdschloss ist heute im Privatbesitz.</div>]]>
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     <![CDATA[Kommunalpolitik Verwaltungsrecht Gesetze]]>
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     <![CDATA[Seit 100 Jahren Immendinger Ortsteil]]>
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         <pubDate>Tue, 06 May 2025 05:08:51 +0100</pubDate>
         <title> Ein Projekt von historischem Ausmaß</title>
         <link>https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/immendingen/ein-projekt-von-historischem-ausmass;art372522,12379655</link>
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		<ul> <li>Gemeinde startet in<br /> die digitale Zukunft</li> <li>Kommunaler Ausbau für<br /> das Glasfasernetz beginnt</li> </ul><br> 
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<ul> <li>Gemeinde startet in<br /> die digitale Zukunft</li> <li>Kommunaler Ausbau für<br /> das Glasfasernetz beginnt</li> </ul>


   
<p>Immendingen Schnelles Internet gibt es künftig auch auf dem Klosterhof in Zimmern oder im Weiler Bachzimmern. Der Ausbau des kommunalen Glasfasernetzes auf einer Streckenlänge von 42 Kilometern und mit einem Aufwand von 6,2 Millionen Euro ist jetzt angelaufen und bis Mitte 2026 werden unter anderem die kompletten Ortsteile Mauenheim und Hintschingen, sämtliche Aussiedlerhöfe und Weiler und Teile von Immendingen erschlossen. Im Anschluss an die kommunalen Arbeiten startet das Unternehmen Deutsche Glasfaser die privatwirtschaftliche Erschließung von Immendingen, Zimmern und Hattingen.</p> <p>Der Immendinger Bürgermeister Manuel Stärk bezeichnete beim ersten Spatenstich in dieser Woche die beginnende Maßnahme als ein Projekt historischen Ausmaßes. „Mit einer Investitionssumme von 6,2 Millionen Euro handelt es sich um eine der größten Einzelinvestitionen in der Geschichte Immendingens“, sagte der Rathauschef. Zum Start hatten sich neben Vertretern von Innenministerium, Verwaltung, Baufirma, Planern, Gemeinderat und der Ortsteile auch die Abgeordneten Maria-Lena Weiss, Guido Wolf und Niko Reith im Gewerbegebiet Donau-Hegau eingefunden. Stärk dankte den Politikern für die hohe Förderung aus dem „Graue-Flecken-Programm“, die seitens des Bundes bei 50 Prozent (3,45 Millionen Euro) und des Landes bei 40 Prozent (2,76 Millionen Euro) liegt: „Ein starkes Zeichen für die Bedeutung der digitalen Infrastruktur im ländlichen Raum.“ Ohne die Förderung wäre ein Ausbau für die Kommune schlicht nicht leistbar, sagte er. „Wir investieren heute nicht nur in Kabel, Leerrohre und Technik – wir investieren in Standortattraktivität, Bildungschancen, modernes Arbeiten und soziale Teilhabe“, so Stärk. Er wies auf die in den kommenden Monaten bei den Bauarbeiten voraussichtlich auch immer wieder einmal auftretenden Behinderungen auf den Straßen im Gemeindegebiet hin. Jede einzelne Maßnahme sei aber ein Schritt zu dem Ziel, zuverlässiges, schnelles und zukunftssicheres Internet für Haushalte, Unternehmen, Schulen, Verwaltungen und das tägliche Leben der Menschen in einer zunehmend digitalen Welt zu erreichen. Die Vertreterin des baden-württembergischen Innenministeriums, Katharina Manthey, lobte den Mut aller, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben, und dankte den Abgeordneten für die Bereitschaft zur Förderung der Maßnahme. Die digitale Erschließung im ländlichen Raum sei ein Herzensthema von Innenminister Thomas Strobl. Digitalisierung sei heute ein wesentlicher Bestandteil des Alltags, der Wirtschaft und des Bildungssystems, hob Frank Baur von der Breitbandinitiative des Landkreises Tuttlingen hervor. Auf Immendinger Gemarkung hätten nach der Gründung der BIT 2016 die ersten Arbeiten am Backbone-Netz im Kreisgebiet begonnen. Was den kommunalen Glasfaserausbau in Immendingen angeht, so nimmt dieser nach der Fördergenehmigung Ende 2022, einer Markterkundung 2023, der Vergabe der Planung an das Büro cec GmbH Ende 2024 und der Bauarbeiten an die Münchener Firma Nibler Fernleitungsbau im Februar Fahrt auf. Nach einem Infoabend für die Hattinger Außengebiete und Höfe Anfang April und dem dortigen Baubeginn steht am Dienstag, 6. Mai, der Infoabend für den Vollausbau in Mauenheim an, der am Folgetag startet. Für Mitte Mai ist der Infoabend in Hintschingen vorgesehen. Dort soll der Vollausbau im Juni/Juli beginnen. Eine weitere Infoveranstaltung wird es danach für Gebiete jenseits der Bahn in Immendingen – wie etwa Donaupark oder Gundelhof – und für das Amtenhauser Tal und Bachzimmern geben. Im Mai 2026 endet der kommunale Glasfaserausbau.</p> <div class="article-text-info article-module"> <h2>Wie es weitergeht</h2> Durch das kommunale Glasfasernetz werden diejenigen Ortsteile und Außengebiete Immendingens angeschlossen, die aus dem Graue-Flecken-Programm von Bund und Land gefördert wurden. Nach der Fertigstellung startet etwa Mitte 2026 das Unternehmen Deutsche Glasfaser mit der privatwirtschaftlichen Erschließung des Kernorts Immendingen und der Ortsteile Zimmern und Hattingen. Sind die Kabel verlegt, dauert es noch rund ein halbes Jahr, bis eine Nutzung der Anschlüsse möglich ist. Im Ortsteil Ippingen bleibt es vorerst bei der vorhandenen, guten Breitbandversorgung. (feu)</div>]]>
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     <![CDATA[Investition Kommunalpolitik Strukturpolitik]]>
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     <![CDATA[Ein Projekt von historischem Ausmaß]]>
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